Source: http://hug-rodgau.de/8.html
Timestamp: 2019-05-26 12:05:30+00:00

Document:
Pressemitteilungen - Haus und Grund Rodgau und Umgebung e.V.
Forbildungspflicht für Wohnimmobilienverwalter und Immobilienmakler ab August 2018
Im August 2018, hierauf weist die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung hin, treten neue Regelungen der Gewerbeordnung in Kraft: Wohnimmobilienverwalter und Immobilienmakler müssen sich innerhalb von drei Jahren in einem Umfang von mindestens 20 Stunden fortbilden. Gleichzeitig werden für Wohnimmobilienverwalter eine Erlaubnispflicht und die Verpflichtung zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung eingeführt. Die Haftpflichtversicherung muss mit einer Mindestversicherungssumme von 500.000 € für jeden Versicherungsfall und 1 Mio. € für alle Versicherungsfälle im Jahr abgeschlossen werden.
Das bereits im Oktober 2017 veröffentlichte Gesetz zur Einführung einer Berufszulassungsregelung für gewerbliche Immobilienmakler und Wohnimmobilienverwalter tritt zu großen Teilen am 1. August 2018 in Kraft. Zur Ausgestaltung dieses Gesetzes hat der Bundesrat in seiner Sitzung vom 27.04.2018 der Verordnung zur Änderung der Makler- und Bauträgerverordnung zugestimmt. Mit Inkrafttreten der entsprechenden gesetzlichen Regelungen im August 2018, tritt auch die Verordnung in Kraft.
Wie bereits zuvor dargestellt, blieb das im letzten Jahr verabschiedete Gesetz weit hinter den Forderungen nach einem Sachkundenachweis für Wohnimmobilienverwalter und Makler zurück. Die nun gesetzlich vorgegebenen 20 Fortbildungsstunden, die unabhängig von der Qualifikation des Maklers oder Verwalters innerhalb von drei Jahren anfallen, können nach Auffassung von Haus & Grund eine Berufszulassungsregelung nicht ersetzen und auch nicht als nur annähernd gleichwertig betrachtet werden.
Im Einzelnen regeln die Gewerbeordnung und die Makler- und Bauträgerverordnung ab dem 1. August 2018 folgendes:
Alle Wohnimmobilienverwalter und Makler müssen sich wie in der Gewerbeordnung vorgesehen, innerhalb von drei Jahren mindestens 20 Stunden fortbilden. Gleiches gilt für unmittelbar bei der erlaubnispflichtigen Tätigkeit mitwirkende beschäftigte Personen.
Es ist jedoch ausreichend, wenn die Fortbildungen durch eine ausreichende Anzahl an Beschäftigten erbracht werden, die die Aufsicht über die übrigen mitwirkenden Personen führen.
Ein staatlicher Abschluss z.B. als Immobilienkaufmann oder -fachwirt, wird als Fortbildungsmaßnahme anerkannt.
Die Fortbildungspflicht beginnt dann drei Jahre nach Abschluss der Ausbildung.
Vortragsveranstaltung zum Betriebskostenrecht
Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung lädt alle Mitglieder und Interessenten recht herzlich ein zur nächsten Vortragsveranstaltung mit dem Thema „Aktuelles Betriebskostenrecht“ am Dienstag, den 5. Juni 2018 um 19.30 Uhr.
Haus & Grund Rodgau ist es abermals gelungen, eine ausgewiesene Koryphäe auf diesem für Vermieter so wichtigen Fachgebiet als Referenten zu gewinnen: Richter am Amtsgericht Dr. Kai Zehelein, bundesweit bekannt als Herausgeber und Autor zahlreicher juristischer Fachpublikationen zum Betriebskostenrecht und Referent bei der Bundesrichterakademie und der hessischen Richterschulung wird an diesem Abend nach Rodgau kommen.
Bei dem Vortrag besteht natürlich auch wieder die Gelegenheit zu Fragen in der großen Runde.
Haus & Grund Rodgau freut sich auf einen interessanten Vortrag mit zahlreichen Zuhörern.
Rückblick Vortragsveranstaltung mit Dr. Dr. Abramenko
Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung hatte kürzlich zu einer weiteren Vortragsveranstaltung in den kleinen Saal des Bürgerhauses in Rodgau Nieder-Roden eingeladen.
Es referierte Dr. Dr. Andrik Abramenko, Richter am Landgericht und derzeit Zivilrichter am Amtsgericht Idstein, bundesweit tätiger Dozent, Fachanwaltsausbilder und renommierter Autor zahlreicher juristischer Publikationen. Sein Thema war „Die aktuelle Rechtsprechung zum Wohnungseigentumsrecht.“
Dr. Dr. Abramenko, seit 1999 Richter und daher mit der Gerichtspraxis bestens vertraut, erläuterte zunächst etliche Grundlagen zum Wohnungseigentumsrecht, bevor er auf aktuelle Entscheidungen des Bundesgerichtshofes einging.
Während des gut besuchten Vortrages bestand die Gelegenheit zu Fragen in der großen Runde als auch im Anschluss direkt bei dem Referenten, was von zahlreichen Gästen auch genutzt wurde.
„Dr. Dr. Abramenko schaffte es wieder, kurzweilig, anschaulich und humorvoll aus seiner Gerichtspraxis und der Rechtsprechung zu berichten. Wie bereits in der Vergangenheit zu anderen Themen war er hervorragend in der Lage, die nicht einfache Materie, die zwar immer mehr Bürgerinnen und Bürger betrifft, jedoch in weiten Teilen recht unbekannt ist, mit einfachen Worten darzustellen.“, so Dr. Thomas Kilz, Vorsitzender von Haus & Grund Rodgau in seinem Resümee.
Landesverbandstag von Haus & Grund Hessen in Rodgau
Haus & Grund Rodgau fordert Senkung der Grundsteuer in Rodgau
Der Landesverband Haus & Grund Hessen hält seinen diesjährigen Landesverbandstag am 20. und 21. April 2018 in Rodgau ab. Die Vertreter der angeschlossenen Ortsvereine beraten dort aktuelle Probleme der Wohnungswirtschaft. Veranstalter und Gastgeber ist der noch junge, Ende 2010 gegründete Mitgliedsverein Haus & Grund Rodgau. Dieser aktive Verband möchte „ein Interessenverband für alle Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer vor Ort sein und gleichzeitig mit einem ‚Netzwerk Immobilie‘ zahlreiche kompetente Ansprechpartner aus möglichst vielen Bereichen rund um die Immobilie versammeln“. Anlässlich des Landesverbandstages äußert sich der Rodgauer Vereinsvorsitzende Dr. Thomas Kilz zu einem lokalen Rodgauer Thema und fordert die Senkung der Grundsteuer in der Stadt Rodgau.
Dr. Kilz zum Hintergrund: „Rodgau hatte ab 01.01.2011 für alle Kindergartenkinder von drei bis sechs Jahren die Kindergartengebühren abgeschafft. Beim damaligen Haushaltsdefizit von 13 Millionen Euro hatte die Stadtverordnetenversammlung als Ausgleich für den Einnahmeausfall die Grundsteuer B erhöht von bisher 290 auf den Hebesatz von 330 Punkten“. Es sei vom „Rodgauer Generationenvertrag“ gesprochen worden und einem „Alleinstellungsmerkmal“ der Stadt Rodgau in Hessen. Bekanntlich sei dann die Grundsteuer B kurz hintereinander weitere zweimal erhöht worden: Von einem Hebesatz von 330 auf 390 in 2014 und zum 01.01.2015 abermals von 390 auf 450. Begründung war wiederum die Haushaltslage sowie die Tatsache, dass in Rodgau das zweite Kindergartenjahr seitens der Stadt kostenfrei gestellt wurde.
Die Situation habe sich aber grundlegend geändert, so Dr. Kilz: „Nunmehr wird zum 01.08.2018 das Land Hessen den Kommunen die Kosten für 6 Stunden pro Tag für Kindergartenbetreuung erstatten, 136 Euro pro Kind und Monat, mithin ca. 5000 Euro für ein Kind in drei Jahren.“ Da sei es nur konsequent, die letzten Grundsteuererhöhungen zurückzunehmen und den Faktor Wohnen für alle ein klein wenig günstiger zu gestalten.
So lamentierten Bund, Länder und Kommunen seit Jahren über die teilweise in den Ballungsräumen steigenden Mieten und fehlenden Wohnraum, ohne zu berücksichtigen, dass sie selbst die größten Preistreiber sind. Sie seien für einen Anstieg der Kosten bei der Neuschaffung von Wohnraum verantwortlich als auch der laufenden Wohnkosten. Mit Grunderwerbsteuer und Grundsteuer, den zahlreichen Sondersteuern und Abgaben für Energie würden die Wohnkosten für alle, also für Hauseigentümer und Mieter, stark verteuert, und zwar weit mehr als die Kaltmieten.
Stadt zu Senkung schon aus Gründen der Glaubwürdigkeit verpflichtet
Der Rodgauer Vorsitzende von Haus & Grund: „Wenn in 8 Jahren die Grundsteuer B in Rodgau um mehr als 55 % (!) erhöht wurde, wird es Zeit, diese fatale Entwicklung umzukehren. Verträge sind einzuhalten, auch wenn die Vertragspartner, nämlich die Bürgerinnen und Bürger Rodgaus, vor ‚Vertragsschluss‘ gar nicht gefragt worden waren, ob sie diesen ‚Generationenvertrag‘ überhaupt abschließen wollten. Wenn nun ab August 2018 durch die Gelder des Landes Hessen die Geschäftsgrundlage für diesen Vertrag weggefallen ist, ist seitens der Stadtverordnetenversammlung schon aus Gründen der Glaubwürdigkeit der Politik in Rodgau eine Anpassung erforderlich – zugunsten der Steuerzahler, nämlich Haus- und Wohnungseigentümer und Mieter, welche über die Betriebskosten die Grundsteuer ja ebenfalls zu zahlen haben. Und zwar jetzt und nicht erst bis 2024, wenn nach dem Bundesverfassungsgericht die Grundsteuer neu gestaltet werden muss“.
Vortragsveranstaltung zum Wohnungseigentumsrecht
Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung lädt alle Mitglieder und Interessenten recht herzlich ein zur nächsten Vortragsveranstaltung mit dem Thema „Praktische Fragen des Wohnungseigentumsrechts unter Berücksichtigung aktueller Rechtsprechung“ am Freitag, den 20. April 2018 um 15.00 Uhr.
Veranstaltungsort ist der kleine Saal des Bürgerhauses Rodgau Nieder-Roden, Römerstraße 13. Der Eintritt ist wie immer frei.
Haus & Grund ist es abermals gelungen, einen ausgewiesenen Experten des Wohnungseigentumsrechts als Referenten zu gewinnen. Richter am Landgericht Dr. Dr. Andrik Abramenko, dem Fachpublikum als bundesweit tätiger Dozent und Fachanwaltsausbilder, sowie Autor zahlreicher juristischer Publikationen bekannt, wird an diesem Nachmittag auch aufgrund seiner langjährigen Prozesskenntnisse aus seiner Richtertätigkeit seit 1999 berichten können. Derzeit ist er Richter am Amtsgericht Idstein.
Im Anschluss an den Vortrag besteht dann auch noch die Gelegenheit zu Fragen in der großen Runde.
Haus & Grund Rodgau freut sich auf einen interessanten Nachmittag mit zahlreichen Zuhörern.
Haus & Grund Rodgau: Rückblick Mitgliederversammlung
Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung hatte kürzlich zur Mitgliederversammlung in „Döbert´s Wirtshaus“ in Rodgau Dudenhofen eingeladen.
Vor den zahlreich erschienenen Mitgliedern konnte der Vorstand Rechenschaft über das letzte Geschäftsjahr 2017 geben:
Im Mai 2017 durfte Vorsitzender Dr. Thomas Kilz in Berlin vom Zentralverband Haus & Grund Deutschland die Auszeichnung als bundesweiter 2. Platz der „Vereine des Jahres 2016“ (in der Kategorie prozentualer Mitgliederzuwachs) entgegennehmen. Auch 2017 wurde wieder eine hochkarätige Vortragsveranstaltung durchgeführt. Dr. Dr. Andrik Abramenko, Richter am Landgericht Frankfurt am Main referierte im Juni über „Die Eigenbedarfskündigung“ und „Das Schicksal der Ehewohnung nach der Scheidung der Mieter“. Im Juli folgte der sehr gut besuchte 8. Eigentümerstammtisch bei prima Wetter im Biergarten der Gaststätte Dalmatia. Im September fuhr eine große Gruppe aus Rodgau mit dem Reisebus nach Wiesbaden. Nach einer interessanten Stadtbesichtigung konnten die Teilnehmer in der Casino-Gesellschaft bei der Podiumsdiskussion „Bundestagswahl als Richtungswahl“ teilnehmen und die Positionen der Parteien zu miet- und immobilienrechtlichen Fragen erfahren. Zum Jahresabschluss folgte der 9. Eigentümerstammtisch bei der SG Hainhausen. Zuvor nahmen Vorstandsmitglieder von Haus & Grund Rodgau an den Arbeitstagungen des Landesverbandes in Wiesbaden zum Wohnungseigentumsrecht und in Gelnhausen zur aktuellen Rechtsprechung des Mietrechts, ebenso wie am Landesverbandstag in Gießen, teil. Nachdem eine Aufnahme von Haus & Grund Rodgau in die IGEMO Dudenhofen erfolgt war, wurde sogleich im Rahmen der gegenseitigen Hilfe der Vereine der Männerchor Dudenhofen zum 175-Jubiläum mit einer Dienstschicht unterstützt.
Über die Geschäftsstelle am Ludwig-Erhard-Platz wurden wieder in großem Umfang Mietverträge verkauft, ebenso Broschüren, Klimamessgeräte und Rauchwarnmelder. Außerdem ließen Mitglieder dort Bonitätsauskünfte über Mietinteressenten einholen.
24 Mal wurden die Haus- und Grundeigentümer im Jahre 2018 per Email über Neuigkeiten im Immobilienbereich wie Gesetzesänderungen, Veranstaltungen etc. informiert.
Als neue Partnerunternehmen von Haus & Grund Rodgau konnten die Energieversorgung Rodau GmbH und das ORAK-Serviceteam begrüßt werden, die beide mit attraktiven Sonderkonditionen für die Haus & Grund-Mitglieder aufwarten.
In 2017 konnten 43 neue Mitglieder aufgenommen werden, so dass der Verein seit seiner Gründung Ende 2010 weiter stetig wächst.
„Unser besonderer Dank gilt wiederum Jürgen Resch, der mit seinen Damen die Geschäftsstelle hervorragend leitet, Marc Deckenbach für die Kassenführung und Frank Berg für die Betreuung der Homepage.“, so der Vorsitzende Dr. Kilz.
In diesem Jahr standen keine Neuwahlen des Vorstandes an, so dass nach den Rechenschaftsberichten des Vorsitzenden Dr. Thomas Kilz, des Schatzmeisters Marc Deckenbach und der Kassenprüfer Christel Peter und Wolfgang Kämmerer lediglich die Entlastung für das Jahr 2017 (jeweils einstimmig) vorzunehmen war und der Haushaltsplan für 2018 (ebenfalls einstimmig) verabschiedet wurde.
In seinem Schlusswort sprach der Dr. Kilz die Hoffnung des Vorstandes auf weiterhin gesundes Wachstum des Vereines aus.
„Auf gute Nachbarschaft“ – Grundzüge des Nachbarrechts
Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung lädt alle Mitglieder und Interessenten recht herzlich ein zur nächsten Vortragsveranstaltung zum Thema „Auf gute Nachbarschaft“ am Donnerstag, den 1. März 2018 um 20.00 Uhr.
Veranstaltungsort ist Döbert´s Wirtshaus im Kegelcenter in Rodgau Dudenhofen, Raiffeisenstraße 17. Der Eintritt ist wie immer frei.
Der Referent, Herr Moritz Reimers, Justiziar von Haus & Grund Hessen wird an diesem Abend sowohl die Rechtsgrundlagen des Nachbarrechts schildern, als auch anschauliche Beispiele aus der Praxis darstellen. Themen sind unter anderem die Rechte und Pflichten der Grundstückseigentümer, als auch Lösungsansätze für Nachbarschaftskonflikte.
Haus & Grund Rodgau freut sich auf einen Interessanten Abend mit zahlreichen Zuhörern.
Zuschüsse für umweltschonende Heizungen
Haus- und Wohnungseigentümer, die auf eine Solarthermieanlage, Wärmepumpe oder Biomasseanlage wie beispielsweise eine Pelletheizung umsteigen, werden vom Staat finanziell unterstützt. Darauf weist die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung hin.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) stellt für den Ausbau der erneuerbaren Energien auf dem Wärmemarkt jedes Jahr 300 Millionen Euro Fördermittel mit dem Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien, kurz MAP genannt, zur Verfügung, so Installateur- und Heizungsbauermeister Frank Berg vom Haus & Grund-Partnerunternehmen Meisterbetrieb Herbert Berg in Rodgau.
Das Prinzip beim MAP: Je effizienter und umweltfreundlicher die Heiztechnik, desto höher der Zuschuss. Für eine Erdwärmepumpe zur Raumheizung und Warmwasserbereitung liegt der staatliche Zuschuss bei mindestens 4.500 Euro, für Pelletkessel mit Wärmespeicher gibt es mindestens 3.500 Euro und für die Erstinstallation einer Solarthermieanlage, die die Heizung unterstützt und Warmwasser liefert, mindestens 2.000 Euro.
Einen Zusatzbonus von 20 Prozent des Förderbetrags plus 600 Euro pauschal gibt es durch das sogenannte „Heizungspaket“ oben drauf, wenn zusätzlich zur Umstellung auf erneuerbare Energien eine veraltete Heizung ausgetauscht wird und das ganze Heizsystem im Eigenheim optimiert wird. Ein Rechenbeispiel: Lässt ein Eigenheimbesitzer einen Pelletkessel mit Wärmespeicher im Keller installieren, so bekommt er zum Zuschuss von 3.500 Euro noch weitere 1.300 Euro Zusatzbonus für die Optimierung der gesamten Heizungsanlage.
Für jene effizienten Heizungsanlagen, die bereits mit MAP gefördert wurden und seit drei Jahren in Betrieb sind, erhalten Eigenheimbesitzer außerdem einen Zuschuss von 200 Euro, wenn sie diese vom Handwerker nachjustieren lassen, damit sie wieder optimal eingestellt ist.
Der Antragsweg zum staatlichen Zuschuss wurde für Eigenheimbesitzer zum Jahreswechsel neu geregelt: Alle müssen ab 1.1.2018 zuerst den Förderantrag beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einreichen. Wenn die Eingangsbestätigung des BAFA vorliegt, können sie den Handwerker ihres Vertrauens mit der Installation der Heizungsanlage beauftragen. Nachdem die Heizung installiert und in Betrieb genommen wurde, müssen sie in einem zweiten Schritt die erforderlichen Nachweise, Rechnungen und Belege einreichen und der Zuschuss wird vom BAFA gezahlt.
Für jene Haus- und Wohnungseigentümer, die den Handwerker noch 2017 beauftragen, deren Heizung aber erst im Jahr 2018 installiert und in Betrieb genommen werden kann, gibt es eine Übergangsregelung. Sie können den Förderantrag noch innerhalb von neun Monaten nach der Inbetriebnahme der Heizung stellen, wenn Sie eine entsprechende Erklärung für die Übergangsfrist beim BAFA mit einreichen. Die Inbetriebnahme der Heizung und die Antragsstellung müssen in diesen Fällen bis zum 30. September 2018 erfolgen.
Haus- und Wohnungseigentümer, die die optimale Heizungsanlage für ihr Gebäude finden möchten, werden zudem bei der Hinzuziehung eines Energieberaters gefördert. Für solch eine Energieberatung übernimmt der Staat ebenfalls 60 Prozent der Kosten, maximal 800 Euro für Ein- und Zweifamilienhäuser und 1.100 Euro für Mehrfamilienhäuser.
Seit dem Jahr 2000 wurden rund 1,7 Millionen umweltschonende Heizungsanlagen vom BMWi mit dem MAP-Zuschuss gefördert. Im vergangenen Jahr bekamen 79.452 Hauseigentümer die Zuschüsse für ihre persönliche Wärmewende im Eigenheim gezahlt. Am häufigsten wurde die staatliche Förderung 2016 für den Einbau von Biomasseanlagen mit Wärmespeicher gezahlt: insgesamt 28.705 Zuwendungen, dicht gefolgt von 28.492 Zuwendungen für Solarthermieanlagen und 22.003 Zuwendungen für Wärmepumpen.
Weitere Informationen zum Zuschuss und umweltschonenden Heizungsanlagen findet man unter www.bafa.de und http://machts-effizient.de/MAP sowie der BAFA-Hotline 06196 908-1625.
Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung hatte kürzlich eine Fahrt in die Landeshauptstadt Wiesbaden durchgeführt.
Los ging es mit dem Reisebus an der Geschäftsstelle in Rodgau Dudenhofen, wobei nach kurzer Fahrt in Wiesbaden dann die Gruppe in zwei kleinere aufgeteilt wurde, um eine interessante und kurzweilige Stadtführung in Wiesbaden zu besuchen.
Anschließend gab es eine kurze Stärkung bei Kaffee und Kuchen, bevor man gemeinsame die Podiumsdiskussion „Bundestagswahl als Richtungswahl“ des Landesverbandes Haus & Grund Hessen in der Wiesbadener Casino-Gesellschaft besuchte.
Dort diskutierten die wohnungspolitischen Sprecher der Hessischen Landtagsfraktionen Ulrich Caspar (CDU) und Michael Siebel (SPD), der FDP-Bundesschatzmeister Hermann Otto Solms sowie Daniela Wagner, die Hessische Landesvorsitzende der Grünen mit dem Vorsitzenden des Haus & Grund Zentralverbandes Dr. Kai Warnecke unter der Moderation des FAZ-Redakteurs Rainer Schulze. Die Besucher aus Rodgau konnten so erfahren, welche Antworten die vier Parteien auf die wohnungspolitischen Herausforderungen unserer Zeit haben.
Nach fast zweistündiger engagierter Diskussion konnte die Gruppe aus Rodgau bei einem Sektempfang mit Jazzmusik die Diskussionsthemen noch vertiefen, bevor es dann am späten Abend wieder zurück nach Rodgau ging.
Pressemmitteilung vom 28.06.2017
Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung hatte kürzlich zu einer weiteren Vortragsveranstaltung in das Gasthaus Zum Engel in Rodgau Nieder-Roden eingeladen.
Es referierte Dr. Dr. Andrik Abramenko, Richter am Landgericht Frankfurt a.M. und derzeit Zivilrichter am Amtsgericht Idstein, bundesweit tätiger Dozent, Fachanwaltsausbilder und renommierter Autor zahlreicher juristischer Publikationen. Themen waren „Die Eigenbedarfskündigung“ sowie „Das Schicksal der Ehewohnung nach der Scheidung der Mieter“.
Dr. Dr. Abramenko, seit 1999 Richter und daher mit der Gerichtspraxis bestens vertraut, erläuterte zunächst die erforderlichen Angaben bei der Eigenbedarfskündigung, sowie die Thematik des Kündigungsgrundes, der begünstigten Personen, des Tatbestandsmerkmals des „Benötigens“ als auch prozessuale Fragen, jeweils unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung.
Im zweiten Teil des Vortrages widmete sich Dr. Dr. Abramenko der Frage der Bedeutung einer Ehescheidung für das Schicksal der angemieteten Ehewohnung bzw. der Sonderregelung im Bürgerlichen Gesetzbuch zur Bereinigung des Mietverhältnisses nach einer Scheidung.
Während und nach dem Vortrag bestand die Gelegenheit zu Fragen in der großen Runde, was von zahlreichen Gästen auch genutzt wurde.
„Dr. Dr. Abramenko schaffte es, so kurzweilig und anschaulich, aber auch humorvoll aus seiner Gerichtspraxis und den Entscheidungen insbesondere des Bundesgerichtshofes zu berichten, dass die Zuhörer gebannt seinen Vortrag verfolgten“, so Dr. Thomas Kilz, Vorsitzender von Haus & Grund Rodgau in seinem Resümee. „Es überrascht uns nicht, dass sogleich der Wunsch aus dem Publikum kam, den Referenten auch für weitere Vortragsveranstaltungen bei uns anzusprechen.“
Haus & Grund Rodgau und Umgebung: Mitglied Nr. 300 aufgenommen
Die erst seit 2011 aktive Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung konnte vor kurzem mit Clemens Löw das Mitglied mit der Nr. 300 begrüßen.
Löw, Hauseigentümer und Vermieter aus Rodgau-Hainhausen, bekam vom Vorsitzenden Dr. Thomas Kilz sowie den beiden Stellvertretenden Vorsitzenden Jürgen Resch und Peter Maus als Willkommensgeschenk einen Präsentkorb überreicht. „Ich habe schon seit einiger Zeit überlegt, bei Haus & Grund Mitglied zu werden“, so Löw zu seinen Beweggründen zum Eintritt in Haus & Grund, „insbesondere die Vortrags- und Informationsveranstaltungen, die dort angeboten werden, halte ich für sehr interessant und wichtig für Vermieter.“
Im vergangenen Monat konnte Haus & Grund Rodgau vom Zentralverband der Deutschen Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümer in Berlin eine besondere Ehrung entgegennehmen: Im Jahre 2016 belegte Haus & Grund Rodgau bundesweit den zweiten Platz in der Kategorie „Verein des Jahres 2017 – höchster Mitgliederzuwachs relativ“.
Vortragsveranstaltung „Die Eigenbedarfskündigung“ sowie „Das Schicksal der Ehewohnung nach der Scheidung der Mieter“
Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung lädt alle Mitglieder und Interessenten recht herzlich ein zur nächsten Vortragsveranstaltung mit den Themen „Die Eigenbedarfskündigung“ sowie „Das Schicksal der Ehewohnung nach der Scheidung der Mieter“ am Dienstag, den 20. Juni 2017 um 19.30 Uhr.
Haus & Grund Rodgau ist es gelungen, einen ausgewiesenen Mietrechtsexperten als Referenten zu gewinnen. Richter am Landgericht Dr. Dr. Andrik Abramenko, dem Fachpublikum als bundesweit tätiger Dozent und Fachanwaltsausbilder, sowie Autor zahlreicher juristischer Publikationen bekannt, wird an diesem Abend auch aufgrund seiner langjährigen Prozesskenntnisse aus seiner Richtertätigkeit seit 1999 berichten können.
Haus & Grund Rodgau: Neuer Vorstand gewählt
Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung hatte kürzlich zur Mitgliederversammlung in die Gaststätte „Bei Uns“ in Rodgau-Hainhausen eingeladen.
Vor über 50 erschienenen Mitgliedern konnte der Vorstand Rechenschaft über das letzte Geschäftsjahr geben:
So standen auch 2016 wieder die Vortragsveranstaltungen im Mittelpunkt der Vereinsarbeit.
Andreas Völker, Inhaber der Firma Delta-t Messdienst berichtete bei der Mitgliederversammlung im Februar über „Die Todsünden der Heizkostenabrechnung“. Im Juni wurde vom Vorstandsvorsitzenden des Verbandes der Hessischen Immobilienverwalter, Werner Merkel über „Der Verwalter – ein notwendiger Partner“ referiert, Dipl.-Betriebswirt Jürgen Resch hielt das Co-Referat über „Grundlagen der Immobilienfinanzierung“. Im September folgte der 6. Eigentümerstammtisch und im November konnte Haus & Grund Rodgau zur 13. Vortragsveranstaltung den Geschäftsführer der Bachmann und Schumacher GmbH, Uwe Schumacher zum Referat über „Winterdienst für Immobilien“ begrüßen. Jürgen Resch erläuterte „Versicherungen rund um die Immobilie“ und Dr. Thomas Kilz ergänzte mit einem Rechtsprechungsfenster zu Urteilen über Verkehrssicherungspflichten. Der vorweihnachtliche Eigentümerstammtisch im Dezember beendete das Geschäftsjahr.
Über die Geschäftsstelle am Ludwig-Erhard-Platz wurden wieder Mietverträge verkauft, ebenso Broschüren und Messgeräte. Außerdem ließen Mitglieder dort Bonitätsauskünfte über Mietinteressenten einholen.
18 Mal wurden die Haus- und Grundeigentümer im Jahre 2016 per Email über Neuigkeiten wie Gesetzesänderungen, Veranstaltungen etc. informiert.
Auch in 2016 konnten zahlreiche neue Mitglieder aufgenommen werden sodass Haus & Grund Rodgau unter den Mitgliedsvereinen hessenweit den zweitgrößten prozentualen Zuwachs hatte.
„Unser besonderer Dank gilt Jürgen Resch, der mit seinen Damen die Geschäftsstelle hervorragend leitet, Marc Deckenbach für die Kassenführung und Frank Berg für die Betreuung der Homepage.“, so der Vorsitzende Dr. Kilz.
Turnusgemäß stand in diesem Jahr die Neuwahl des Vorstandes für die nächsten drei Jahre an. Dabei wurden unter der Versammlungsleitung von Stadtrat Helmut Trageser der Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Dr. Thomas Kilz als Vorsitzender und Jürgen Resch (Geschäftsführer Resch Immobilien & Service GmbH) sowie der Privatvermieter Peter Maus als Stellvertretende Vorsitzende einstimmig wiedergewählt. Ebenso einstimmig wiedergewählt wurden Steuerberater Marc Deckenbach als Kassenwart, sowie Architekt Albert Frühwacht, Marion Hügel (Werbetechnik Hügel) und Geschäftsführer Christian Sahm (Cortina Wohnbau GmbH) als Beisitzer. Neu in den Vorstand als Beisitzer gewählt wurde Architekt und Immobilienmakler Dipl.-Ing. Frederik Neles.
Die Kassenprüfer Christel Peter und Wolfgang Kämmerer wurden für drei weitere Jahre wiedergewählt.
Mit einem Präsent und Dank für sechsjährige Vorstandstätigkeit verabschiedet wurde Frank Berg, ebenso wie für dreijährige Vorstandstätigkeit Werner Schneider, der die Schriftführung in der Vergangenheit übernommen hatte.
Im Anschluss an die Wahlen folgte ein Referat vom Geschäftsführer der Energieversorgung Rodau GmbH, Dieter Lindauer, der sein Unternehmen und dessen Tätigkeitsbereiche vorstellte.
Mit der EVR GmbH kann Haus & Grund Rodgau ein weiteres Partnerunternehmen begrüßen, dass, wie Lindauer ausführte, mit attraktiven Sonderkonditionen für Haus & Grund Rodgau-Mitglieder aufwartet.
In seinem Schlusswort sprach der alte und neue Vorsitzende Dr. Kilz auch die bevorstehende Bundestagswahl an und appellierte an die Mitglieder, den privaten Haus- und Grundeigentümern bzw. Vermietern, die in Hessen 85 % des Wohnungsbestandes stellen, Gehör zu verschaffen und die von etlichen Politikern bereits angekündigte weitere Umverteilungspolitik zu stoppen.
Dabei skizzierte er die Situation der Wohnungsknappheit in einigen westdeutschen Universitätsstädten und die Entwicklung hin zu sogenannten „Schwarmstädten“ und stellte die Frage, ob es Aufgabe des Staates sei, dass jeder Student in seiner Lieblingsuniversitätsstadt bezahlbaren Wohnraum erhalte. „Muss der Staat wirklich dafür sorgen, dass die Landflucht weiter zunimmt, in dem der soziale Wohnungsbau in diesen Städten massiv ausgeweitet wird, während oft nur 50 km weiter trotz mittlerweile ordentlicher Verkehrsanbindung Wohnraum auf dem Land leer steht, und zwar nicht nur in Thüringen, auch in Mittel- und Nordhessen oder z.B. im Odenwald?
Trotz Wirtschaftswunder kamen die Bundesbürger 1960 mit durchschnittlich weniger als 20 m² Wohnfläche pro Kopf aus, heute reichen nicht einmal mehr 46 m². „Muss der Staat es unterstützen, dass auch die, die dies nicht erwirtschaften, immer größeren Wohnraum zur Verfügung bekommen auf Kosten der Steuerzahler? Und es ist weiter zu fragen: Muss das soziale Mietrecht immer weiter auf die Spitze getrieben werden, bis hin zur Erdrosselungswirkung auf kleine Vermieter, die Darlehen aufnehmen, um Wohnraum zu finanzieren. Warum kann man z.B. nicht die Pflicht zur Zahlung umlegbarer Betriebskosten in das Gesetz (BGB) aufnehmen? Muss der Staat sich wirklich in die Miethöhen einmischen? Bei der Gewerberaummiete regelt der Markt diese sehr gut, es gibt eher ein Überangebot als Raumnot und niemand verlangt nach einer „Mietpreisbremse“.
Vieles von dem, was momentan politisch in Planung ist, wird weiterhin Haus-, Wohnungseigentümer und Vermieter massiv belasten. Spätestens die Folgegeneration wird hierfür die Zeche zahlen müssen.
Die Forderungen an die Politik müssen daher lauten:
-Ausweitung der Förderung von Eigenheimbau (derzeit steht Deutschland bei der Wohneigentumsquote europaweit auf einem miserablen vorletzten Platz);
-steuerliche Entlastung von privatem Wohnungsbau (Abschreibungen etc.)
-Senkung der Steuern- und Abgaben-Belastung für Haus- und Grundeigentümer;
-Änderung mietrechtlicher Vorschriften hin zu ausgewogenen Regelungen.
Erst wenn der letzte Privatvermieter statt in Wohnraum zu investieren, sein Geld auf die Bank trägt (und dafür auch noch Zinsen bezahlt), wird man feststellen, dass durch Umverteilung kein Mehrwert und dauerhaft nicht ausreichend neuer Wohnraum geschaffen wird. Aber dann könnte es schon zu spät sein“, so Dr. Kilz, der die Versammlung mit dem Versprechen des neuen Vorstandes schloss, auch zukünftig interessante Veranstaltungen anzubieten und sich für den Verein weiterhin ein „gesundes Wachstum“ wünschte.
Weitere Informationen zu Haus & Grund Rodgau sind unter www.hug-rodgau.de erhältlich.
Dr. Kilz bei seinem Rechenschaftsbericht
Der neue Vorstand v.l.n.r.: Albert Frühwacht, Peter Maus, Marion Hügel,
Jürgen Resch, Dr. Thomas Kilz, Frederik Neles, Marc Deckenbach
Geschäftsführer Dieter Lindauer bei seinem Vortrag
Änderung des Bundesmeldegesetzes in Kraft getreten
Das Erste Gesetz zur Änderung des Bundesmeldegesetzes ist am 1. November 2016 in Kraft getreten (1. BMGÄndG). Hierauf weist die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung hin.
Für Eigentümer und Vermieter beinhaltet das Gesetz folgende relevanten Änderungen:
Die Anschrift des Eigentümers wird bei der Meldebescheinigung nicht mehr abgefragt, wenn der Eigentümer nicht der Wohnungsgeber ist.
Der Wohnungsgeber ist nicht mehr verpflichtet, bei der Abmeldung des Meldepflichtigen mitzuwirken.
Es wird klargestellt, dass eine elektronische Bestätigung des Wohnungsgebers nur gegenüber der Behörde, nicht aber gegenüber der meldepflichtigen Person abgegeben
Interessierte Vermieter können den Gesetzestext zum Bezug per E-Mail unter info@hug-rodgau.de anfordern.
Erweiterung der Steuerermäßigung für haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen (Handwerkerbonus)
Das Bundesministerium der Finanzen hat das Anwendungsschreiben vom 09.11.2016 zu § 35a des Einkommensteuergesetzes (Steuerermäßigung bei Aufwendungen für haushaltsnahe Beschäftigungsverhältnisse, haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen) umfassend überarbeitet und die Sichtweise der Finanzverwaltung an die aktuelle Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes angepasst.
Hierauf weist die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung hin.
Wie Steuerberater Marc Deckenbach, Kassenwart von Haus & Grund Rodgau erläutert, sind folgende Änderungen besonders hervorzuheben:
Erweiterung des räumlichen Zusammenhangs: Der Begriff „Haushalt“ kann künftig auch das angrenzende Grundstück umfassen, sofern die haushaltsnahe Dienstleistung oder die Handwerkerleistung dem eigenen Haushalt dienen. Somit können beispielsweise Lohnkosten für den Winterdienst auf öffentlichen Gehwegen vor dem eigenen Grundstück als haushaltsnahe Dienstleistungen berücksichtigt werden.
Einbeziehung von Hausanschlusskosten: Die Kosten für den Anschluss an die Ver- und Entsorgungsnetze können im Rahmen der Steuerermäßigung begünstigt sein. Die Voraussetzungen für eine Begünstigung bzw. für den Ausschluss von einer Berücksichtigung nach § 35a EStG für öffentliche Abgaben sind insbesondere in der Rdnr. 22 des Anwendungsschreibens aufgeführt.
Aufnahme von Prüfungskosten: Die Prüfung der ordnungsgemäßen Funktion einer Anlage ist ebenso eine begünstigte Handwerkerleistung wie die Beseitigung eines bereits eingetretenen Schadens oder Maßnahmen zur vorbeugenden Schadensabwehr. Somit können künftig, in allen offenen Fällen, beispielsweise die Dichtheitsprüfungen von Abwasserleitungen, Kontrollmaßnahmen des TÜVs bei Fahrstühlen oder auch die Kontrolle von Blitzschutzanlagen begünstigt sein.
Steuerermäßigung von Hausnotrufsystemen: Für ein mit der Betreuungspauschale abgegoltenes Notrufsystem, das innerhalb einer Wohnung im Rahmen des „betreuten Wohnens" Hilfeleistung rund um die Uhr sicherstellt, kann laut dem überarbeiteten Anwendungsschreiben ebenfalls die Steuerermäßigung nach § 35a EStG in Anspruch genommen werden.
Interessenten können das BMF Schreiben zum Bezug per E-Mail bei Haus & Grund Rodgau unter info@hug-rodgau.de kostenlos anfordern.
Rückblick Vortragsveranstaltung „Versicherungen, Verkehrssicherungspflichten und Winterdienst für die Immobilie“
Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung hatte kürzlich zu ihrer 11. Vortragsveranstaltung in das Kolleg des Gasthauses zum Engel in Rodgau Nieder-Roden eingeladen.
Der Versicherungsfachmann Diplom-Betriebswirt Jürgen Resch referierte zunächst über „Versicherungen rund um die Immobilie“. Schwerpunktmäßig ging es dabei um die Gebäudeversicherung, wobei Resch die Wertermittlung, die Tarifierung, die Gefahren, die versicherten Sachen und die versicherten Kosten anschaulich und für die Gäste gut verständlich beleuchtete.
Rechtsanwalt Dr. Thomas Kilz gab in einem kleinen Rechtsprechungsfenster drei Beispiele aktueller Urteile zu Verkehrssicherungspflichten, bei denen verschiedene Hauseigentümergruppen als Verkehrssicherungspflichtige betroffen waren, wie Eigentümer eines Mietshauses, Einfamilienhauseigentümer und Wohnungseigentümergemeinschaften.
Aus Bad Vilbel angereist berichtete der Geschäftsführer der Firma Bachmann & Schumacher, Herrn Uwe Schumacher, über die Arbeit seiner Firma im Rahmen des Winterdienstes für Immobilien. Dabei erläuterte er anschaulich die Organisation und Handhabung seines mittelständischen Unternehmens bei einem Schneefall- bzw. Glatteiseinsatz, angefangen über die Alarmierung der Mitarbeiter über den logistischen Einsatz des Fuhrparks bis zur Nachkontrolle.
Während des Vortrages bestand die Gelegenheit Fragen in der großen Runde zu stellen. Am Ende des Abends standen die Referenten noch für individuelle Einzelfragen zur Verfügung, was wie immer von zahlreichen Gästen gern genutzt wurde.
Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung weist darauf hin, dass der Austausch von alten Heizungs- und Warmwasserzirkulationspumpen gegen hocheffiziente Pumpen sowie der hydraulische Abgleich der Heizungsanlage seit August 2016 vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss gefördert wird.
Mit der Förderung will die Bundesregierung das 40-Prozent-Ziel zur Minderung der Treibhausgasemissionen bis 2020 erfüllen. Rechtsgrundlage ist die „Richtlinie über die Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen
Abgleich“.
„Gefördert werden bis zu 30 Prozent der Nettoinvestitionen sowohl in hocheffiziente Pumpen für die Heizung und Warmwasserzirkulation als auch zum hydraulischen Abgleich bestehender Heizungsanlagen.“, so Installateur- und Heizungsbauermeister Frank Berg, Vorstandsmitglied von Haus & Grund Rodgau.
Im Zusammenhang mit dem hydraulischen Abgleich werden zudem gefördert der Einbau von
- voreinstellbaren Thermostatventilen,
- Einzelraumtemperaturreglern,
- Strangventilen,
- Technik zur Volumenstromregelung,
- separater Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik und Benutzerinterfaces,
- professionelle Einstellung der Heizkurve
Der Höchstbetrag je Förderung beträgt 25.000 Euro.
Die Antragsstellung erfolgt online vor Maßnahmenbeginn durch den Eigentümer und
Anlagenbetreiber. Als Fördernachweis muss die Handwerkerrechnung innerhalb von sechs Monaten online übermittelt werden. Die zu fördernden Maßnahmen müssen dabei in der Rechnung eindeutig markiert werden. Anschließend wird der Zuschuss an den Antragssteller überwiesen.
Eine Kombination mit anderen öffentlichen Förderungen für dieselbe Maßnahme ist nicht möglich. Ausgeschlossen ist auch die gleichzeitige Inanspruchnahme einer steuerlichen Förderung gemäß § 35a Abs. 3 EStG (Steuerermäßigung für Handwerksleistungen).
Detaillierte Informationen und die Formulare zur Antragstellung sind zu finden unter:
Vortragsveranstaltung "Versicherungen, Verkehrssicherungspflichten und Winterdienst für die Immobilie"
Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung lädt alle Mitglieder und Interessenten recht herzlich ein zur nächsten Vortragsveranstaltung mit den Themen „Versicherungen, Verkehrssicherungspflichten und Winterdienst für die Immobilie“ am Donnerstag, den 17. November 2016 um 19.30 Uhr.
Referent zum Thema „Versicherungen rund um die Immobilie“ ist Diplom-Betriebswirt Jürgen Resch. Rechtsanwalt Dr. Thomas Kilz wird in einem kleinen Rechtsprechungsfenster Beispiele zum Thema Verkehrssicherungspflichten erläutern. Aus Bad Vilbel wird der Geschäftsführer der Firma Bachmann & Schumacher, Herrn Uwe Schumacher, über die Arbeit seiner Firma im Rahmen des Winterdienstes für Immobilien berichten.
Im Anschluss an die Vorträge besteht sowohl die Gelegenheit zu Fragen in der großen Runde, als auch individuell bei den Referenten.
4. Eigentümerstammtisch gut besucht
Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung hatte kürzlich zu ihrem 4. Eigentümerstammtisch in das Gasthaus Einsfünf in Rodgau-Jügesheim eingeladen.
Ohne Tagesordnung trafen sind rund 30 Mitglieder in zwangsloser Runde, um den Erfahrungsaustausch unter Eigentümern bzw. Vermietern zu pflegen und gemeinsam in geselliger Runde zu speisen.
„Wir freuen uns, “ so Haus & Grund Rodgau-Vorsitzender Dr. Thomas Kilz, „dass trotz der hochsommerlichen Temperaturen so viele Mitglieder die Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen, aber auch zum Informationsaustausch genutzt haben. Wir werden daher auch in Zukunft unsere Eigentümerstammtische anbieten.“
Rückblick Vortragsveranstaltung "Der Verwalter - ein notwendiger Partner" und "grundlagen zur Immobilienfinanzierung"
Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung hatte kürzlich zu ihrer zehnten Vortragsveranstaltung in das Kolleg des Gasthauses zum Engel in Rodgau Nieder-Roden eingeladen.
Im gut besuchten Saal referierte zunächst der Vorstandsvorsitzenden des Verbandes der Immobilienverwalter Hessen, Werner Merkel, zum Thema „Der Verwalter – ein notwendiger Partner“. Er schilderte die Aufgaben und Tätigkeiten, Befugnisse und Verantwortlichkeiten eines Hausverwalters. Angesprochen wurde dabei sowohl die WEG-, als auch die Mietverwaltung. Merkel konnte dabei auf seinen langjährigen Erfahrungsschatz sowohl als Geschäftsführer einer Immobilienfirma als auch aufgrund seiner Tätigkeiten in nationalen und internationalen Immobilienverbänden zurückgreifen. Er riet dazu, die Auswahl des Hausverwalters keinesfalls ausschließlich nach Kostenaspekten zu treffen, sondern qualifizierte Personen bzw. Firmen zu beauftragen. Dabei sprach sich Merkel ausdrücklich dafür aus, Hausverwaltern zukünftig seitens des Gesetzgebers Qualifizierungsanforderungen aufzuerlegen.
Im anschließenden Vortrag referierte Diplom-Betriebswirt Jürgen Resch über die „Grundlagen der Immobilienfinanzierung“. Er erläuterte verschiedene Bausteine zur Ermittlung von Darlehenszinssätzen, und mancher Zuhörer war erstaunt über die möglichen Konditionsdifferenzen zweier beispielhaft gewählter Darlehen. Bei gleicher Darlehenshöhe differierten die Zinssätze in Abhängigkeit von den individuellen Gegebenheiten von unter 1% bis über 3% jährlich. Resch stellte die relevanten Zinszu- und Abschläge, die z.B. durch Höhe des Finanzierungsauslaufes, Lage und Nutzungsart der Immobilie sowie Verwendungszweck und Darlehenslaufzeit entstehen,, in verschiedenen Konstellationen sehr interessant und anschaulich dar.
„Wir freuen uns,“ so Haus & Grund Rodgau-Vorsitzender Dr. Thomas Kilz, „dass wir auch bei unserer zehnten Vortragsveranstaltung für die Mitglieder und Interessenten wieder einen kurzweiligen Abend mit sehr viel Information bieten konnten. Auch im November 2016 werden wir wieder eine interessante Vortragsveranstaltung anbieten.“
Vortragsveranstaltung "Der Verwalter - ein notwendiger Partner" und "grundlagen zur Immobilienfinanzierung"
Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung lädt alle Mitglieder und Interessenten recht herzlich ein zur nächsten Vortragsveranstaltung zum Thema „Der Verwalter – ein notwendiger Partner“ sowie „Grundlagen der Immobilienfinanzierung“ am Dienstag, den 28. Juni 2016 um 19.30 Uhr.
Als Hauptreferent für diesem Abend konnte Haus & Grund Rodgau den Vorstandsvorsitzenden des Verbandes der Immobilienverwalter Hessen, den Immobilienverwalter Werner Merkel, gewinnen.
Dieser referiert über die Aufgaben und Tätigkeiten, Befugnisse und Verantwortlichkeiten eines Hausverwalters. Angesprochen wird dabei sowohl die WEG-, als auch die Mietverwaltung.
„Viele unserer Mitglieder sind mit der Verwaltung ihrer Immobilien überlastet bzw. überfordert. Wir sind stolz, dass wir mit Werner einen hochrangigen, auf Landes- und Bundesebene versierten Verbandsvertreter mit langjähriger Praxiserfahrung begrüßen dürfen, der aufzeigt, wie hier geholfen werden kann“, so Haus & Grund Rodgau-Vorsitzender Dr. Thomas Kilz.
Daran anschließend folgt ein Kurzvortrag zum Thema „Grundlagen der Immobilienfinanzierung“ von Diplom-Betriebswirt Jürgen Resch. Erläutert werden u.a. die Zusammensetzung der Darlehenszinssätze sowie verschiedene Wert-ermittlungsarten für Immobilien.
Einbruchschutz- neues Infoblatt
Seit 2009 steigt die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland kontinuierlich an. Laut der bisher noch nicht veröffentlichten polizeilichen Kriminalstatistik sind die Wohnungseinbrüche 2015 wie in den vergangenen Jahren weiter gestiegen. Schon im Koalitionsvertrag hatten CDU, CSU und SPD vereinbart, den Schutz vor Wohnungseinbrüchen zu verbessern und präventive Maßnahmen der Bürger zu unterstützen.
Die KfW hat daher ihre Förderprogramme erweitert. Einbruchshemmende Maßnahmen werden nun auch losgelöst von sonstigen Vorhaben gefördert. Es werden zinsverbilligte Kredite sowie Zuschüsse gewährt. Diese können von Eigentümern, Vermietern und Mietern abgerufen werden, worauf die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung hinweist.
Weitere Informationen sind in dem neuen Infoblatt 42 von Haus & Grund Deutschland „Schutz gegen Wohnungseinbruch - Förderprogramme des Staates“ enthalten.
Neben baulichen Maßnahmen kann aber auch das richtige Verhalten der Bewohner vor Einbrüchen schützen. Das diesbezügliche Hinweisblatt „Gemeinsam und sicher wohnen“ kann verwendet werden, um Mieter per Aushang oder direktes Aushändigen über einbruchsvorbeugendes Verhalten zu informieren.
Interessierte Haus- und Grundeigentümer können das Infoblatt 42 sowie das Hinweisblatt „Gemeinsam und sicher wohnen“ per E-Mail bei Haus & Grund Rodgau anfordern unter info@hug-rodgau.de.
Mess- und Eichgesetz wird geändert
Die Bundesregierung hat ein Jahr nach Inkrafttreten des Mess- und Eichgesetzes (MessEG) den Entwurf eines Ersten Gesetzes zu dessen Änderung eingebracht. Damit sollen zum einen europarechtlich geforderte Umsetzungshinweise ergänzt und zum anderen klargestellt werden, wer neue oder erneuerte Messgeräte an die Eichbehörden melden muss. Die Bundesregierung reagiert damit auf die zahlreichen Einwände der Immobilienverbände, darunter auch von Haus & Grund.
Der nach Inkrafttreten des MessEG Anfang 2015 von den Messdienstleistern entfachte Streit über die Anzeigepflicht von neuen oder erneuerten Messgeräten dürfte mit dem neuen Gesetzentwurf beendet sein. Der Gesetzgeber stellt mit den neuen Formulierungen in § 32 Absatz 1 richtig, dass der Verwender von neuen oder erneuerten Messgeräten die Anzeigepflicht nicht zu erfüllen hat, wenn er einen Dritten mit der Erfassung der Messwerte beauftragt hat und dies nachweisen kann. Zudem wurde die Geldbuße für das fahrlässige oder vorsätzliche Versäumen der Anzeigepflicht von ehemals 20.000 Euro auf 10.000 Euro abgesenkt (§ 60 Absatz 2). Der Bundesrat hat in seiner letzten Sitzung im Dezember 2015 beschlossen, keine Einwendungen gegen den neuen Gesetzentwurf zu erheben. Das Gesetz muss nun noch vom Deutschen Bundestag verabschiedet werden, wobei der Bundestagsausschuss für Wirtschaft und Energie bereits am 27. Januar mit den Stimmen der Fraktionen CDU/CSU und SPD dem Bundestag die Annahme des Gesetzesentwurfs in unveränderter Fassung empfohlen hat. Über das Gesetzesverfahren wird Haus & Grund Rodgau und Umgebung weiter informieren.
Interessierte Haus- und Grundeigentümer können den Gesetzentwurf zum Mess- und Eichgesetz per E-Mail bei Haus & Grund anfordern unter info@hug-rodgau.de.
Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung hatte am 18. Februar 2016 zu ihrer fünften Mitgliederversammlung seit ihrer Gründung Ende 2010 in das Gasthaus „Zum Engel“ in Rodgau Nieder-Roden eingeladen.
Vor den rund 40 erschienenen Mitgliedern konnte der Vorstand Rechenschaft über das letzte Amtsjahr 2015 geben:
Bei der Mitgliederversammlung im März konnte Installateur- und Heizungsbauermeister Frank Berg in einem Kurzreferat über die „Neuen Regelungen im Mess- und Eichwesen seit 1.1.2015“ berichten.
Auch 2015 gab es wieder eine sehr gut besuchte Vortragsveranstaltung: Im Juli referierte der Landesgeschäftsführer, Rechtsanwalt Younes Ehrhardt vor rund 80 Zuhörern zum Thema „Neuerungen im Mietrecht“. Anschließend informierte Dipl.-Ing. Architekt Frederik Neles an diesem Abend über die „Änderungen im Maklerrecht“.
Im August folgte der 4. Eigentümerstammtisch, diesmal in Rodgau Jügesheim und im Oktober nahmen Mitglieder von Haus & Grund Rodgau am „Tag des privaten Eigentums“ in Frankfurt teil, ebenso wie beim Landesverbandstag in Darmstadt und bei den Arbeitstagungen in Grünberg und Gelnhausen.
Das Vereinsjahr wurde im Dezember mit einem weiteren Eigentümerstammtisch in Rodgau Weiskirchen beendet.
Über die Geschäftsstelle am Ludwig-Erhard-Platz in Rodgau Dudenhofen wurden weiter zunehmend Mietverträge abgegeben, ebenso Infoblätter, Broschüren und Messgeräte. Mitglieder ließen dort Bonitätsauskünfte über Mietinteressenten einholen. Auch die Mitgliedersprechstunden zu den Themen Bau, Heizkostenabrechnung, Miete, Steuern und Rauchwarnmelder wurden von etlichen Mitgliedern genutzt.
Mehr als ein Mal im Monat wurden die Mitglieder per Info-Email über Neuigkeiten für Haus- und Grundeigentümer, wie Gesetzesänderungen, Veranstaltungen etc. informiert, wie auch die Öffentlichkeit durch zehn Pressemitteilungen.
Im Vereinsjahr 2015 konnten 58 neue Mitglieder aufgenommen werden, dem leider auch 4 Todesfälle und 5 Austritte gegenüber standen.
„Traditionell gilt unser Dank abermals Jürgen Resch, der mit seinen Damen die Geschäftsstelle hervorragend führt, Marc Deckenbach für die Kassenführung und Frank Berg für die Betreuung der Homepage.“, so der Vorsitzende Dr. Thomas Kilz.
Turnusmäßige Vorstandswahlen standen nicht an, so dass nach den Rechenschaftsberichten Andreas Völker, Firmeninhaber von Delta-T-Meßdienst, zum Thema „Die Todsünden der Heizkostenabrechnung“ referieren konnte. In gewohnter Manier zeigte Völker unterhaltsam und informativ gut verständlich die gesetzlichen Bestimmungen auf, wobei er in seinen Beispielfällen gekonnt die erschienen Haus & Grund-Mitglieder mit einband.
Die Versammlung wurde vom Vorsitzenden geschlossen mit der Ankündigung der nächsten Vortragsveranstaltung im Sommer 2016 und dem Wunsch des Vereines, weiter gesund und stetig zu wachsen. Zu den anstehenden Kommunalwahlen wünschte Dr. Kilz trotz der Überparteilichkeit des Vereines natürlich, dass zukünftig mehr Haus- und Grundeigentümer bzw. Haus & Grund-Mitglieder in die kommunalen Interessenvertretungen einziehen werden. „Angesichts der Gesetzeslage und der Rechtsprechung, sowie der Steuer-, Abgaben- und Gebührensituation für die Haus-und Grundeigentümer kann es gar nicht genug Haus & Grund-Mitglieder dort geben!“, so Dr. Kilz abschließend.
Erhöhte Brandgefahr zu Weihnachten und Silvester - feuerlöscher und Rauchmelder gehören in jeden Haushalt
Folgenschwere Brände entstehen vermehrt während der Weihnachtsfeiertage und bei Silvesterfeiern durch einen unachtsamen Umgang mit offenem Feuer. Feuerlöscher und Rauchmelder können das Schlimmste verhindern. Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung e.V. appelliert an alle Mieter und Eigentümer, Kerzen und offene Flammen stets mit Vorsicht zu verwenden.
Werde das Gebäude durch Feuer oder Löschwasser beschädigt, so dass Renovierungen notwendig würden, sei die Gebäudeversicherung oder die Haftpflichtversicherung des Verursachers zuständig, weiß Jürgen Resch, Hausverwalter, Versicherungsspezialist und stellvertretender Vorsitzender von Haus & Grund Rodgau. Schäden am Haus- oder Wohnungsinventar ersetze in der Regel die Hausratversicherung. Ob jedoch im Falle des Falles eine Versicherung zahle, hänge davon ab, ob der Verursacher des Brandes grob fahrlässig oder gar vorsätzlich gehandelt habe. Laut Haus & Grund drohen zudem möglicherweise Schadensersatzansprüche und strafrechtliche Konsequenzen, wenn andere Wohnungen beeinträchtigt wurden oder Personen zu Schaden gekommen sind.
Soweit sollte man es aber nicht kommen zu lassen, sondern stets vorsichtig mit dem Feuer umgehen. Kerzen sollten niemals unbeaufsichtigt in einem Raum gelassen werden. Dann könne man regelmäßig so schnell reagieren, dass es nicht zu einer Ausweitung des Feuers komme. Neben einem griffbereiten Feuerlöscher rät Haus & Grund auch dazu, Häuser und Wohnungen prinzipiell mit Rauchmeldern auszurüsten. Mit wenig Aufwand könne hier eine Menge für die Sicherheit getan werden.
Steuerermäßigung für Schornsteinfegerleistungen
Marc Deckenbach, Schatzmeister von Haus & Grund Rodgau und Umgebung und Steuerberater, weist darauf hin, dass aufgrund der Entscheidung des Bundesfinanzhofs vom 6. November 2014 (Az. VI R 1/13, BStBl II 2015, Seite 481) das Bundesministerium der Finanzen im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder zur Steuerermäßigungsregelung des § 35a EStG für Schornsteinfegerleistungen am 10.11.2015 folgendes beschlossen hat:
Bei Schornsteinfegerleistungen bestehen in allen noch offenen Steuerfällen keine Bedenken, die Inanspruchnahme einer Steuerermäßigung zu gewähren. Das gilt nunmehr wieder für die Gutachtertätigkeiten (Mess- und Überprüfungsarbeiten sowie Feuerstättenschauen) als auch für Aufwendungen für Reinigungs- und Kehrarbeiten sowie sonstige Handwerkerleistungen (Reparatur- und Wartungsarbeiten).
Die entgegenstehenden Regelungen des Anwendungsschreibens zu § 35a EStG vom 10. Januar 2014 (BStBl I Seite 75) verlieren ihre Gültigkeit.
Damit wurde klargestellt, so Deckenbach, dass die bis 2013 geltende frühere Praxis, die „klassischen“ Schornsteinfegerleistungen steuerlich in voller Höhe – und nicht zur zum Teil - ansetzen zu können, wieder gilt.
Innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug müssen sich die Mieter bei der zuständigen Behörde anmelden. Ab dem 1. November 2015 benötigen sie hierfür eine Bestätigung des Vermieters. Darauf weist die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung e.V. hin.
Ein Auszug muss nur gemeldet und vom Vermieter bestätigt werden, wenn der Mieter ins Ausland zieht.
Haus & Grund rät allen Vermietern, ihrer Mitwirkungspflicht bei der Anmeldung nachzukommen und die Bestätigung rechtzeitig abzugeben.
Ein neuer Mieter ist verpflichtet, sich um die erforderlichen Unterlagen für die Anmeldung zu kümmern. Sein Vermieter muss ihn dabei lediglich unterstützen. Haus & Grund rät, unbedingt die amtlichen Formulare zu verwenden, die die Meldebehörden bereithalten. Der Vermieter kann den Einzug eines neuen Mieters auch elektronisch bestätigen. Vermieter, die diesen Weg wählen möchten, sollten sich vorab bei ihrer Meldebehörde über die technischen Details informieren.
Vermieter erhalten mit dem neuen Meldegesetz nicht nur Pflichten, sondern auch Rechte. So müssen die Meldebehörden dem Vermieter mitteilen, ob sich die meldepflichtige Person tatsächlich angemeldet hat. Unter bestimmten Umständen müssen Behörden auch die Namen der in einer Wohnung gemeldeten Personen dem Vermieter nennen.
Die wichtigsten Fragen zum neuen Melderecht beantwortet das Infoblatt „Änderung des Melderechts: Wohnungsgeberbestätigung“, dass kostenlos zum Bezug per Email von Haus & Grund Rodgau angefordert werden kann unter info@hug-rodgau.de.
Rückblick Vortragsveranstaltung „Neuerungen im Mietrecht und Änderungen im Maklerrecht“
Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung hatte kürzlich zu ihrer neunten Vortragsveranstaltung in das Kolleg des Gasthauses zum Engel in Rodgau Nieder-Roden eingeladen.
Vor mehr als 70 interessierten Zuhörern referierte Rechtsanwalt Younes Ehrhardt, Geschäftsführer von Haus & Grund Hessen über die neueste Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes zu Schönheitsreparaturklauseln in Mietverträgen, ferner über Mietpreis- und Kappungsgrenze und zu guter Letzt über die anstehenden Änderungen im Meldewesen.
Ehrhardt sparte dabei nicht mit Kritik an der Einführung von Kappungs- und Mietpreisbremse. Obwohl in den letzten Jahren gemäß den Daten des Statistischen Bundesamtes nachweislich die Mieten in Deutschland geringer als die allgemeine Inflationsrate gestiegen seien, würden, um die Wohnraumknappheit in einigen Universitätsstädten zu bekämpfen, Gesetze für die ganze Republik gemacht, welche in die Eigentumsfreiheit des Grundgesetzes eingreifen und weder zielführend, noch in der Anwendung mit der Gießkanne sinnvoll seien. „Es hilft nur eines, “so Ehrhardt, „1. Bauen, 2. Bauen und 3. Bauen!“. Statt vor allem die Privatvermieter, die mehr als 2/3 aller Vermieter in Deutschland stellen, in ihrer Bau- und Vermietungsabsicht zu fördern, wurde diesen in den letzten Jahren durch Bund, Länder und Gemeinden immer größere Lasten durch Steuern, Abgaben und Gebühren auferlegt.
In seinem Co-Referat berichtete Dipl.-Ing. Frederik Neles, Architekt und Makler, über die gerade Anfang Juni 2015 in Kraft getretenen Änderungen im Maklerrecht und schilderte dabei anschaulich, wie sein Unternehmen dies in der Praxis umsetzt. So werde das Dienstleistungsangebot für den Vermieter vielfältiger und je nach Bedarf gestaltet.
Während des Vortrages bestand sowohl die Gelegenheit zu Fragen in der großen Runde als auch anschließend individuell bei den Referenten, was von zahlreichen Gästen auch genutzt wurde.
„Wir freuen uns,“ so Haus & Grund Rodgau-Vorsitzender Dr. Thomas Kilz, „dass trotz 39 Grad Außentemperatur so viele – überwiegend Vermieter – an diesem Abend gekommen sind und die persönliche Fortbildung einem Badeseebesuch vorgezogen haben. Auch im Herbst werden wir wieder eine interessante Vortragsveranstaltung anbieten.“
Vortragsveranstaltung „Neuerungen im Mietrecht“ und „Änderungen im Maklerrecht“
Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung lädt alle Mitglieder und Interessenten recht herzlich ein zur nächsten Vortragsveranstaltung zum Thema „Neuerungen im Mietrecht“ sowie „Änderungen im Maklerrecht“ am Donnerstag, den 2. Juli 2015 um 19.30 Uhr.
Als Hauptreferent für diesem Abend konnte Haus & Grund Rodgau den Landesgeschäftsführer von Haus & Grund Hessen, Rechtsanwalt Younes Ehrhardt, gewinnen.
Dieser berichtet über die mietrechtlichen Neuerungen der letzten Zeit, angefangen über die Kappungsgrenze und die Mietpreisbremse, bis zu den bevorstehenden Änderungen zum Meldegesetz.
„Wir sind stolz, dass wir mit Ehrhardt einen der Spitzenleute aus dem Landesverband begrüßen dürfen“, so Haus & Grund Rodgau-Vorsitzender Dr. Thomas Kilz, „Ehrhardt kennt nicht nur die Gesetzgebungsgebungsverfahren der jeweiligen Bestimmungen, er kann auch über die Auswirkungen auf die Praxis in den verschiedenen Regionen berichten.“
Seit 1.6.2015 gilt das sogenannte „Bestellerprinzip“ im Maklerwesen. Dipl.-Ing. Frederik Neles, Architekt und Makler mit langjähriger Erfahrung, wird die ersten Auswirkungen dieser jüngsten Änderungen des Maklerrechts erläutern.
Die Vorträge richten sich an juristische Laien und sind leicht verständlich.
Im Anschluss an den Vortrag besteht sowohl die Gelegenheit zu Fragen in der großen Runde, als auch individuell bei den Referenten.
Haus & Grund freut sich auf einen Interessanten Abend mit zahlreichen Zuhörern.
Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau hatte kürzlich zu ihrer vierten Mitgliederversammlung seit ihrer Gründung Ende 2010 in das Kolleg der SKV-Gaststätte in Rodgau-Hainhausen eingeladen.
Vor den erschienenen Mitgliedern konnte der Vorstand Rechenschaft über das letzte Amtsjahr 2014 geben:
So standen auch 2014 wieder die Vortragsveranstaltungen im Mittelpunkt der Vereinsarbeit. Beim 7. Vortrag im Juli mit Prof. Ulrich wurde zu „Schimmelpilz im Mietrechtsstreit–insbesondere Einsatz von Sachverständigen“ informiert. Im August folgte ein Eigentümerstammtisch und im Dezember konnte Haus & Grund Rodgau wieder den Mietrechtsspezialisten Richter am Amtsgericht Frankfurt a.M. Jens Schmalbach begrüßen, wobei rund 100 Gäste bei diesem 8. Vortragsabend dessen praxisnahe Ausführungen zum Thema „Beendigung des Mietverhältnisses – Kündigung, Schäden, Schönheitsreparaturen“ verfolgten.
Daneben nahmen Vertreter des Rodgauer Verbandes auch an Arbeitstagungen des Landesverbandes und der Landesverbandsversammlung teil.
Über die Geschäftsstelle am Ludwig-Erhard-Platz wurden wieder Mietverträge abgegeben, ebenso Broschüren und Messgeräte. Mitglieder ließen dort Bonitätsauskünfte über Mietinteressenten einholen.
Ca. alle 14 Tage wurde die Mitgliedschaft per Info-Email über Neuigkeiten für Haus- und Grundeigentümer, wie Gesetzesänderungen, Veranstaltungen etc. informiert.
Inzwischen konnte in dem jungen Verein 45 neue Mitglieder im Berichtsjahr aufgenommen werden. In 2014 war Haus & Grund Rodgau unten den Vereinen mit den größten prozentualen Zuwächsen hessenweit die Nr. 2.
„Unser besonderer Dank gilt abermals vor allem Jürgen Resch, der mit seinen Damen die Geschäftsstelle hervorragend leitet, Marc Deckenbach für die Kassenführung und Frank Berg für die Betreuung der Homepage.“, so der Vorsitzende Dr. Thomas Kilz.
Nachdem der geplante Referent zum Thema „Neuerungen im Eichwesen“, Andreas Völker von Delta-T-Messdienst, kurzfristig krankheitsbedingt ausgefallen war, sprang dankenswerter Weise Vorstandsmitglied Installateur- und Heizungsbauermeister Frank Berg ein gab den Anwesenden einen Überblick zur Thematik.
Der Vorsitzende Dr. Kilz schloss die Versammlung mit der Ankündigung, im Sommer eine Vortragsveranstaltung zu den aktuellen Gesetzesänderungen („Mietpreisbremse“ und Änderungen des Maklerrechts) durchzuführen, zu der noch im Detail über die Presse informiert wird.
Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung weist darauf hin, dass das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die Richtlinie zum Marktanreizprogramm (MAP) novelliert hat. Seit 1. April 2015 erhalten damit private Hauseigentümer, die ihre alte Heizung gegen eine Solarthermieanlage, Biomasseheizung oder effiziente Wärmepumpe austauschen, deutlich höhere Zuschüsse.
„Die aktuelle Novelle“, so Installateur- und Heizungsbauermeister Frank Berg, Vorstandsmitglied von Haus & Grund Rodgau, „beinhaltet neben den höheren Investitionszuschüssen (Basisförderung) für die Anschaffung einer Heizung mit erneuerbaren Energien folgende weitere Neuerungen für Hauseigentümer:
- Solarkollektoranlagen werden zukünftig auch dann gefördert, wenn sie ausschließlich
der Warmwasserversorgung dienen. Zuvor wurden nur Solaranlagen zur Warmwasserbereitung in Kombination mit der Heizung unterstützt.
- Eine Förderung nach dem MAP war bisher nur möglich, wenn die Heizungsanlagen vor dem 1. Januar 2009 installiert wurden. Die Förderung kann jetzt generell für die Umstellung von Heizungsanlagen in bestehenden Gebäuden beantragt werden, in denen seit mehr als zwei Jahren ein anderes Heizsystem installiert ist.
- Für gleichzeitig mit der Umstellung einhergehende Optimierungsmaßnahmen am Heizsystem, wie etwa für die Erneuerung der Heizkörper, wird eine Zusatzförderung gewährt. Diese beträgt 10 Prozent der Nettoinvestitionskosten, maximal aber 50 Prozent der jeweiligen Basisförderung.
- Wer bereits in der Vergangenheit eine Förderung über das MAP erhalten hat, kann nun für das Nachjustieren seiner vorhandenen erneuerbaren Heizanlage nach 3 bis 7 Jahren ebenfalls mit einem Zuschuss von 100 bis maximal 200 Euro rechnen.
- Zusätzliche Boni für die lastabhängige Regelung von Wärmepumpen und für den Wärmepumpencheck wurden eingeführt, der Wärmenetzbonus wurde auf Biomasseanlagen und Wärmepumpen erweitert.
- Die Frist für die Antragstellung wurde von sechs auf neun Monate erweitert. Das heißt, die Förderung muss jetzt erst innerhalb von neun Monaten nach Inbetriebnahme der neuen Heizung eingereicht werden.“
Die Zuschüsse können beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden. Detaillierte Informationen hierzu und die Antragsformulare sind zu finden auf der Website des BAFA unter www.bafa.de.
Interessierte können eine Kurzübersicht zu den Investitionszuschüssen zum Bezug per E-Mail bei Haus & Grund Rodgau unter info@hug-rodgau.de anfordern.
Sicherheitsbestimmungen für Aufzüge werden verschärft
Am 1. Juni 2015 wird die novellierte Betriebssicherheitsverordnung in Kraft treten.
Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung weist darauf hin, dass hierin auch Regelungen zum Betrieb von Aufzügen in Mehrfamilienhäusern enthalten sind.
Folgende (teilweise neuen) Pflichten ergeben sich hieraus für Vermieter:
Neu ist, dass Aufzüge auch vor Inbetriebnahme von einer zugelassenen Überwachungsstelle geprüft werden müssen. Bisher war dies für reguläre Personenaufzüge innerhalb des Gebäudes nicht erforderlich.
Aufzüge müssen ferner wiederkehrend mindestens alle zwei Jahre von einer zugelassenen Überwachungsstelle geprüft werden. Für reguläre Personenaufzüge innerhalb des Gebäudes galt diese Frist auch schon bisher.
Neu ist außerdem, dass zwischen den wiederkehrenden Prüfungen jeweils eine Zwischenprüfung von einer zugelassenen Überwachungsstelle durchgeführt wird. Diese Zwischenprüfung gab es bisher auch. Allerdings konnte sie bislang von einer Wartungsfirma durchgeführt werden, die keine zugelassene Überwachungsstelle ist.
Die Prüfaufzeichnungen und -bescheinigungen müssen wie bisher aufbewahrt werden.
Zusätzlich muss jedoch zukünftig eine Kennzeichnung im Aufzug angebracht werden, aus der sich Monat und Jahr der nächsten Prüfung ergeben.
Außerdem müssen Aufzüge zukünftig über ein Zweiwege-Kommunikationssystem verfügen, über das ein Notdienst erreicht werden kann, und es muss ein Notfallplan angefertigt werden. Bisher reichte es aus, wenn gewährleistet wurde, dass auf Notrufe aus dem Aufzug in angemessener Zeit reagiert wird (Alarmklingel). Bestehende Aufzüge müssen bis zum 31. Dezember 2020 entsprechend nachgerüstet werden.
Interessierte können die Betriebssicherheitsverordnung zum Bezug per E-Mail bei Haus & Grund Rodgau unter info@hug-rodgau.de anfordern.
Wolfgang P. Linke Mitglied Nr. 200
Wolfgang P. Linke (mit Ehefrau Ulrike), Dr. Thomas Kilz, Peter Maus, Jürgen Resch
Die erst vor vier Jahren gegründete Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung konnte vor kurzem mit Wolfgang P. Linke das Mitglied mit der Nr. 200 begrüßen.
Linke, Hauseigentümer und Vermieter aus Rodgau-Dudenhofen, ist vielen als Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Dudenhofener Ortsvereine bekannt.
Der Vorsitzende Dr. Thomas Kilz sowie die beiden Stellvertreter Jürgen Resch und Peter Maus überreichten als Willkommensgeschenk einen kleinen Präsentkorb. „Als privater Vermieter wird man immer wieder mit neuen Bestimmungen und Änderungen in der Rechtsprechung konfrontiert“, so Linke zu seinen Beweggründen zum Eintritt in Haus & Grund, „da es ist wichtig, dass man am Ball bleibt und sich informiert.“
Kerzen sind in den meisten Haushalten ein fester Bestandteil der Advents- und Weihnachtszeit. Leider kommt es in diesen Wochen stets vermehrt zu folgenschweren Bränden, ausgelöst durch unachtsamen Umgang mit offenen Flammen. Vor diesem Hintergrund erinnert die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung, Kerzen und jegliche offenen Flammen während der Advents- und Weihnachtszeit mit Vorsicht zu verwenden.
„Ein Brand in der Wohnung kann schwerwiegende Folgen für Leib und Leben der Bewohner haben. Zudem drohen neben Schadensersatzansprüchen auch strafrechtliche Konsequenzen, insbesondere wenn Personen zu Schaden gekommen sind oder andere Wohnungen beeinträchtigt wurden.“, weiß Hausverwalter Jürgen Resch, stellvertretender Vorsitzender von Haus & Grund Rodgau. Ob im Falle des Falles eine Versicherung zahle, hänge davon ab, ob der Verursacher des Brandes grob fahrlässig gehandelt habe.
Besser sei, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen und achtsam mit dem Feuer umzugehen. Brennende Kerzen und anderes offenes Feuer sollten niemals unbeaufsichtigt bleiben, rät Resch. Dann könnten Anwesende eine Ausbreitung des Feuers in der Regel problemlos verhindern. Neben einem griffbereiten Feuerlöscher rät Haus & Grund Rodgau auch dazu, Häuser und Wohnungen prinzipiell mit Rauchmeldern auszurüsten. Mit wenig Aufwand könne hier eine Menge für die Sicherheit getan werden.
Der Winter entfaltet nun doch noch in vielen Teilen Deutschlands seine weiße Pracht. Damit kommt auf die Haus- und Grundstückseigentümer eine spezielle Aufgabe zu: Sie sind zur Räumung der Gehwege und Bürgersteige verpflichtet. Darauf weist die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung hin.
Die meisten Städte und Gemeinden übertragen die Pflicht zur Reinigung der dem Grundstück anliegenden Wege auf den jeweiligen Haus- und Grundstückseigentümer. Im Rahmen dieser Verkehrssicherungspflicht haben sie damit dafür zu sorgen, dass niemand auf vereisten Wegen ausrutscht und sich verletzt. „Die Gehwege sind in der Regel zwischen 7 und 20 Uhr eis- und schneefrei zu halten (wie z.B. in Rodgau gem. §§ 10, 11 der Satzung über die Straßenreinigung)“, so Dr. Thomas Kilz, Vorsitzender von Haus & Grund Rodgau. Bei andauerndem Schneefall müssen Eigentümer aber nicht ständig fegen und räumen. Es ist ausreichend, damit zu beginnen, wenn sich ein Ende des Schneefalls abzeichnet.
Vermieter können die Räumungspflicht durch eine entsprechende Regelung im Mietvertrag auch auf ihre Mieter übertragen. Die Aufsichtspflicht über eine regelmäßige ordnungsgemäße Ausführung verbleibt aber auch in diesem Fall beim Vermieter. Wird mit der Räumung ein Winterdienst beauftragt, zählen die entstehenden Aufwendungen zu den Betriebskosten, die bei entsprechend üblicher vertraglicher Vereinbarung der Mieter zahlen muss.
Rückblick Vortragsveranstaltung „Die Beendigung des Mietverhältnisses“
Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung hatte am vergangenen Montag (1.12.) zu ihrer achten Vortragsveranstaltung in das Kolleg des Gasthauses zum Engel in Rodgau Nieder-Roden eingeladen.
Vor knapp 100 interessierten Zuhörern referierte Jens Schmalbach, Richter am Amtsgericht Frankfurt a.M. über die Beendigung des Mietverhältnisses, speziell über die Themen Kündigung, Schäden und Schönheitsreparaturen
Schmalbach, seit vielen Jahren Richter für Miet- und Wohnungseigentumsrecht in der Abteilung 33, schilderte dabei zunächst die Vorgehensweise bei Aufhebungsvertrag und Kündigung, wobei er insbesondere auf die formellen Voraussetzungen und die Fristen einging.
Auch nahmen die Schönheitsreparaturen und deren Regelung in Formular- oder Individualklauseln aufgrund der mannigfaltigen Rechtsprechung hierzu breiten Raum in seinem Vortrag ein.
Zu guter Letzt widmete sich Schmalbach den Sachschäden und den Möglichkeiten, hierfür Ersatz geltend zu machen.
Überrascht waren zahlreiche Zuhörer, als Schmalfeld berichten konnte, dass hier vermieterseits oft falsche Vorstellungen herrschten und zuweilen vergessen werde, den Zeitwert der beschädigten Objekte zu berücksichtigen. Dabei wies er auf das nicht unerhebliche Kostenrisiko bei der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen hin.
Während des Vortrages bestand sowohl die Gelegenheit zu Fragen in der großen Runde als auch anschließend individuell bei dem Referenten, was von zahlreichen Gästen auch genutzt wurde.
„Richter Schmalbach schaffte es abermals, so kurzweilig und anschaulich aus der Gerichtspraxis zu berichten, dass die Zuhörer gebannt seinen Vortrag verfolgten“, so Dr. Thomas Kilz, Vorsitzender von Haus & Grund Rodgau in seinem Resümee. „Auch im nächsten Jahr werden wir von Haus & Grund Rodgau wieder interessante Themen für unsere Vortragsveranstaltungen auswählen.“
Pressemitteilung vom 15.11.2014
Vortragsveranstaltung „Die Beendigung des Mietverhältnisses – Kündigung, Schäden, Schönheitsreparaturen“
Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung lädt alle Mitglieder und Interessenten recht herzlich ein zur nächsten Vortragsveranstaltung zum Thema „Die Beendigung des Mietverhältnisses – Kündigung, Schäden, Schönheitsreparaturen“, am Montag, den 1. Dezember 2014 um 19.30 Uhr.
Als Referent an diesem Abend konnte Haus & Grund Rodgau ein weiteres Mal Herrn Richter am Amtsgericht Frankfurt am Main Jens Schmalbach gewinnen.
Beim Amtsgericht Frankfurt am Main gibt es eine spezielle Abteilung für Miet- und Wohnungseigentumssachen, so dass die Richterschaft hoch spezialisiert ist und große Fachkenntnisse auf diesem Gebiet hat. Richter Schmalbach, der dort bereits seit vielen Jahren tätig ist, hat sich zudem einen Namen gemacht sowohl als erfahrener Vortragsreferent, als auch in der Juristischen Ausbildung.
Der Vortrag richtet sich an den klassischen Rodgauer Privat-Vermieter, also den juristischen Laien, der vor der Frage steht, ob und wie er seine Ansprüche gerichtlich geltend machen kann und soll, insbesondere, wenn das Mietverhältnis notleidend geworden ist, bzw. dann, wenn der Mieter auszieht. Sowohl im Vorfeld, als auch während des Prozesses werden immer wieder Fehler gemacht, die vermeidbar sind. Hierzu werden Anregungen und Ratschläge gegeben. Aber auch Fragen der Kosten und der Verfahrensdauer, sowie der Risiken und Chancen eines Mietprozesses werden angesprochen.
„Viele Vermieter haben wenig oder keine Erfahrung im Rechtsstreit mit dem Mieter, um dem sie jedoch manches Mal nicht umhin kommen. Wir freuen uns, dass wir mit Richter Schmalbach, den unsere Mitglieder und Interessenten schon einmal im letzten Jahr als hervorragenden Vortragsreferenten kennen gelernt haben, wieder mit einen Spezialisten aufwarten können, um Tipps zu geben, wie man falsche Einschätzungen und Kardinalfehler vermeiden kann“, so Dr. Thomas Kilz, Vorsitzender von Haus & Grund Rodgau und Umgebung.
Haus & Grund Rodgau und Umgebung
Alle zwei Minuten wird in Deutschland eingebrochen. Nur jeder fünfte Einbruch wird aufgeklärt. Der durchschnittliche Schaden beläuft sich dabei auf knapp 2.400 Euro pro Fall. Vor diesem Hintergrund rät der Hauseigentümerverband Haus & Grund Rodgau und Umgebung jedem Sommerurlauber, vor der Abreise Haus und Wohnung effektiv vor Einbrechern zu schützen. Dass dies nicht teuer sein muss, zeigen folgende Empfehlungen: Freunde oder Nachbarn sollten regelmäßig den Briefkasten leeren. Um den Anschein zu erwecken, dass sich Personen in dem Haus bzw. in der Wohnung aufhalten, können über Zeitschaltuhren Rollläden betätigt und Lampen an- und ausgeschaltet werden. Die Ansage auf dem Anrufbeantworter darf nicht auf die Abwesenheit hindeuten. Am besten wird er komplett ausgeschaltet. Sichergestellt werden sollte, dass Fenster geschlossen sind und die Haustür nicht nur zugezogen, sondern abgeschlossen ist. Handwerkertermine oder Ähnliches sollten abgesagt werden. Anstatt Wertsachen frei herumliegen zu lassen, sind diese besser in einem Tresor bzw. Bankschließfach verwahrt. Eine vor der Abreise erstellte Liste und Fotos der Wertsachen können, wenn es doch zu einem Einbruch kommt, bei der Regulierung des Schadens helfen. Ratsam ist es, langfristig in die Sicherheitstechnik des eigenen Hauses bzw. der eigenen Wohnung zu investieren. So gibt es spezielle einbruchhemmende Türen und Fenster sowie elektronische Sicherheitssysteme. Was im Einzelfall sinnvoll ist, darüber informieren Experten der Polizei.
Vortragsveranstaltung „Schimmelpilz im Mietrechtsstreit – insbesondere Einsatz von Sachverständigen“
Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung lädt alle Mitglieder und Interessenten recht herzlich ein zur nächstenVortragsveranstaltung zum Thema „Schimmelpilz imMietrechtsstreit – insbesondere Einsatz von Sachverständigen“, am Mittwoch, den 16. Juli 2014 um19.00 Uhr.
Vortragsort ist der Veranstaltungssaal des Rodgau Kegel-Center, Raiffeisenstraße 17 in Rodgau-Dudenhofen (Eingang über den Biergarten). Der Eintritt ist wie immerfrei.
Für die Veranstaltung an diesem Abend konnte Haus & Grund Rodgau den bundesweit bekannten Fachbuchautoren und Referenten Prof. Jürgen Ulrich, Vorsitzender Richter am Landgericht i.R., gewinnen.
Derzeit „boomen“ Streitigkeiten um Schimmelpilzerscheinungen.
Der Vortrag von Prof. Ulrich richtet sich an den klassischen Privat-Vermieter, also den juristischen Laien, der vor der Frage steht, ob und wie er seinediesbezüglichen Ansprüche geltend machen oder etwaige Gegenansprüche abwehren kann und soll.
Dabei wird auch erläutert, wie zeitraubende und oft sehr kostspielige Streitigkeiten vermieden werden können. Er werden praktische Hinweise und Tipps für das Erreichen einer angemessenen und interessengerechten sowie zügigen Problemlösung gegeben.
Besonders beleuchtet wird in diesem Zusammenhang die Rolle der privat und/oder gerichtlich beauftragten Sachverständigen.
Im Anschluss an den Vortrag besteht sowohl dieGelegenheit zu Fragen in der großen Runde, als auch individuell bei dem Referenten.
Haus & Grund Rodgau und Umgebung zu Nachbarschaftskonflikten
Grillzeit: Holzkohlegrill auf dem Balkon tabu
Bei dem schönen Wetter im Vormonat ließen sich bereits allerorten Grillgerüche wahrnehmen: Von Schwenkgrills, Holzkohlegrills, Gas- oder Elektrogrills. Doch gerade dieses Vergnügen ist leider immer wieder Grund für Streitigkeiten, darauf weist die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau und Umgebung hin.
Involviert seien Wohnungseigentümer, Mieter, Vermieter oder Grundstücksnachbarn. Generell gelte: „Gegrillt werden darf nur dann, wenn andere nicht belästigt werden“, so der Vorsitzende von Haus & Grund Rodgau, Dr. Thomas Kilz.
Das schließe grundsätzlich die Benutzung eines Holzkohlegrills auf dem Balkon aus. Abgesehen von der dadurch gegebenen Brandgefahr für das Gebäude und der Gefahr für die Bewohner lasse es sich bei einem Holzkohlegrill nicht vermeiden, dass Rauch und Grilldünste direkt neben dem Balkonbereich auch in andere Wohnungen durch geöffnete Fenster oder Balkontüren eindringen. In der Folge seien andere Balkone nicht nutzbar und letztlich der Nachbar genötigt, alle Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Ebenso sei ein Gasgrill auf einem Balkon – wenn auch ohne Rauchentwicklung – wegen der gleichwohl auftretenden Grilldämpfe nicht zulässig.
Erlaubt sei hier allenfalls ein Elektrogrill, wenn es nicht zur Beeinträchtigung der Nachbarschaft komme. In diesem Zusammenhang räumt Haus & Grund Rodgau Geschäftsführer Jürgen Resch mit einem falschen Gemeinplatz auf: „Der manchmal vorgebrachte angebliche Grundsatz, jeder dürfe einmal pro Woche grillen, ist kein solcher, weil er in einem Mehrfamilienhaus mit beispielsweise zehn Wohnungen dazu führen würde, dass im Haus täglich mehrmals gegrillt wird“.
Es müsse eine Absprache zwischen den Nachbarn getroffen werden, so dass diese ihre Zustimmung erklären und dann auch in der betreffenden Zeit Fenster und Türen geschlossen halten können. Das bedinge aber letztlich nicht, dass von diesem Recht regelmäßig Gebrauch gemacht werden kann.
Viele Hausordnungen in Mietverträgen verbieten das Grillen auf dem Balkon oder auf der Terrasse. Das ist grundsätzlich zulässig wegen der mit dem Grillen verbundenen Belästigungen und der gebotenen Rücksichtnahme auf die anderen Hausbewohner. Auch in Gemeinschaftsordnungen von Wohnungseigentumsanlagen können entsprechende Verbote enthalten sein. Die Rechtsprechung hat Grillverbote gebilligt.
„Ein Vermieter ist spätestens dann gezwungen, gegen seinen dauergrillenden Mieter durch die Geltendmachung von Unterlassungsansprüchen oder schlimmstenfalls sogar der Kündigung des Mietverhältnisses (nach vorausgegangener qualifizierter Abmahnung) einzuschreiten, wenn sich andere Mieter beschweren, erläutert Dr. Kilz den Extremfall eines Grillkonflikts.
Die Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Rodgau hatte kürzlich zur Mitgliederversammlung in das Kolleg der SKV-Gaststätte in Rodgau-Hainhausen eingeladen.
Vor rund 60 erschienenen Mitgliedern und Gästen konnte der Vorstand Rechenschaft über das letzte Amtsjahr geben:
So standen auch 2013 wieder die Vortragsveranstaltungen im Mittelpunkt der Vereinsarbeit. Beim 5. Vortrag im April wurde ausführlich zu den Themen „Neues zum Wasser“, „Wegfall des Kehrmonopols“ und zur Mietrechtsreform 2013 informiert. Im Juli folgte ein Eigentümerstammtisch und im November konnte Haus & Grund Rodgau mit einem versierten Referenten und Mietrechtsspezialisten, Richter am Amtsgericht Frankfurt a.M., Jens Schmalbach aufwarten, wobei rund 100 Gäste bei diesem 6. Vortragsabend die spannenden Ausführungen aus der täglichen Gerichtspraxis verfolgten.
Daneben nahmen Vertreter des Rodgauer Verbandes auch am Hessischen Immobilientag und der Landesverbandsversammlung teil.
Über die Geschäftsstelle am Ludwig-Erhard-Platz wurden rund 200 Mietverträge bezogen, ebenso Broschüren und Messgeräte. Mitglieder liesen dort immer wieder Bonitätsauskünfte über Mietinteressenten einholen. Ca. alle 14 Tage wurde die Mitgliedschaft per Info-Email über Neuigkeiten für Haus- und Grundeigentümer, wie Gesetzesänderungen, Veranstaltungen etc. informiert.
Inzwischen konnte in dem jungen Verein nach 49 Eintritten im Berichtsjahr das 151. Mitglied aufgenommen werden, in 2013 war der Verein hessenweit die Nr. 1 mit den größten prozentualen Zuwächsen.
„Unser besonderer Dank gilt neben Jürgen Resch, der mit seinen Damen die Geschäftsstelle hervorragend leitet, Marc Deckenbach für die Kassenführung und Frank Berg für die Betreuung der Homepage. Daneben bedanken wir uns bei unseren derzeit 13 Partnerunternehmen, die für unsere Mitglieder spezielle Vergünstigungen anbieten.“, so der Vorsitzende Dr. Thomas Kilz.
Er sprach dabei auch ein eher bundesweit auftretenden Problem an, die Schieflage zwischen der veröffentlichten Meinung und den tatsächlichen Fakten: „Wer im letzten Jahr die Medien verfolgt hat, musste feststellen, dass oft Falschinformationen aufgesessen wird – man hätte meinen können, quer durch die Republik herrschte Wohnungsnotstand, während sich raffgierige Vermieterhaie mit Horrormieten die Taschen vollmachten. Zwar gibt es sicher in einigen Universitätsstädten Wohnungsknappheit in bestimmten Stadtvierteln. Dies ist aber genau so wenig ein Allgemeinzustand wie hohe Mietpreissteigerungen. Im Gegenteil: Während 2013 bundesweit die Verbraucherpreise um 1,5 % gestiegen, stiegen die Nettomieten gerade einmal um 1,3 % (!), wobei daran auch noch Berlin mit 2,5 % Anstieg einen guten Anteil hatte. Noch schlimmer sieht es im langjährigen Vergleich aus: Anstieg der Verbraucherpreise von 2005-2013: 14,3 %, Anstieg der Nettomieten zeitgleich: lediglich 9,8 % (!). Forderungen nach einer „Mietpreisbremse“ erscheinen so mehr als fragwürdig. Dies ist aber, „ so Dr. Kilz, „auch nicht verwunderlich, gehe man doch allerorten fälschlich von einem „Deutschland, einig Mieterland“ aus. Tatsächlich befriedige jedoch die Mehrheit der Bevölkerung in Deutschland insgesamt, wie auch in Hessen, ihren Wohnbedarf nicht durch Anmietung von Wohnungen, sondern durch Selbstnutzung als Eigentümer. Das sollte die Öffentlichkeit und die Politik endlich einmal zur Kenntnis nehmen.“
Turnusgemäß stand in diesem Jahr die Neuwahl des Vorstandes an. Dabei wurden unter der Versammlungsleitung von Stadtrat Helmut Trageser der Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht Dr. Thomas Kilz als Vorsitzender und Jürgen Resch (Geschäftsführer der Resch Immobilien & Service GmbH) sowie der Privatvermieter Peter Maus als Stellvertretende Vorsitzende einstimmig wiedergewählt. Ebenso einstimmig wiedergewählt wurden der Steuerberater Marc Deckenbach als Kassenwart, sowie Installateur- und Heizungsbauermeister Frank Berg, Architekt Albert Frühwacht, Marion Hügel (Werbetechnik Hügel) und Christian Sahm von der Cortina Wohnbau GmbH als Beisitzer.
Mit einem Präsent und dem Dank für dreijährige Vorstandstätigkeit verabschiedet wurde Wolfgang Kämmerer, dem als neuer weiterer Beisitzer der einstimmig neu gewählte Vermieter Werner Schneider folgt.
Im Anschluss an die Wahlen folgte ein Referat von Frank Berg, der anschaulich die Änderungen im Warmwasserbereich dem interessierten Publikum vorstellte.
Berg wies darauf hin, dass die Eigentümer von Häusern mit mehr als einer Mietpartei bis Ende letzten Jahres die erstmalige orientierende Prüfung der Warmwasserversorgung zur Legionellenkontamination durchzuführen hatten. Betroffen seien alle Warmwassergroßanlagen mit einem Speichervolumen ab 400 Liter oder einer Versorgungsleitung, die einen Rohrinhalt von über 3 Liter vom Speicher bis zur entferntesten Warmwasserstelle hat, dies sei i.d.R. ab einem 3-Familien-Haus der Fall. Der Einbau der technischen Vorrichtung hierfür seit je nach Anlage ab etwa 300 EUR erhältlich.
Zur Heizkostenabrechnung benötigten die Ablesedienste seit dem 1.1.2014 einen Wärmemengenzähler in der Speicherladeleitung eingebaut, um die Wärmemenge zu erfassen, die zur Warmwassererzeugung benötigt wird. Die Zähler könnten gekauft oder gemietet werden. Die Eichung sei alle 5 Jahre zu erneuern. Leider bedinge dies steigende Nebenkosten, ohne Einsparungen zu erreichen, so Berg.
Der alte und neue Vorsitzende Dr. Kilz schloss die Versammlung mit dem Versprechen des neuen Vorstandes, auch zukünftig interessante Veranstaltungen anzubieten und dem Wunsch nach einem „eigentümerfreundlichen Jahr 2014“.
hintere Reihe v.l.n.r.: Christian Sahm, Frank Berg, Werner Schneider, Peter Maus,
Jürgen Resch, Marc Deckenbach
Albert Frühwacht, Dr. Thomas Kilz, Marion Hügel

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