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Timestamp: 2019-01-21 19:10:50+00:00

Document:
Meine EGV was tun wegen 1 EuroJob | Erwerbslosenforum Deutschland
Meine EGV was tun wegen 1 EuroJob
habe die letzte Woche auch meine EGV von der ARGE mitbekommen und obwohl ich beim Gespräch zum Ausdruck gebracht hatte das mir ein 1 Euro Job auch nicht zu einer festen Arbeitstelle verhilft hat der SB sie trotzdem mit in die EGV geschrieben. Ich habe jetzt noch bis Freitag Zeit da meine Unterschrift drunter zu setzen da ich allerdings einen abgeschlosse Berufsausbildung + einige Jahre Berufspraxis habe weiß ich jetzt nicht so genau wie ich jetzt am besten weiter vorgehen soll ich bin leider auch schon etwas Älter (49) und außerdem Schwerbehindert (80 GdB). Hier mal meine EGV: Eingliederungsvereinbarung gültig bis: 8.10.2009 soweit zwischenzeitlich nichts anderes vereinbart wird
1. Ihr Träger für Grundsicherung Jobcenter XXXXX unterstützt Sie mit folgenden Leistungen zur Eingliederung Er unterbreitet Ihnen Vermittlungsvorschlâge, soweit geeignete Stellenangebote vorliegen. Er nimmt Ihr Bewerberprofil in Startseite - www.arbeitsagentur.de auf. Er unterstützt Ihre Bewerbungsaktivitäten durch Übernahme von Kosten für schriftliche Bewerbungen auf vorherige Antragstellung und schriftlichen Nachweis nach Maßgabe des § 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. §§ 45 ff. SGB III. Bewerbungskosten können bis zu einem Betrag von 260 Euro jährlich übernommen werden. Er unterstützt lhre Bewerbungsaktivitâten nach Maßgabe des § 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. §§ 45 ff. SGB III durch Übernahme von Fahrkosten zu Vorstellungsgeprächen auf vorherige Antragstellung und Nachweis. Er bietet folgende Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschâdigung gemäß § 16 Abs. 3 SGB II an. Art der Tätigkeit: Helfer, Tätigkeitsort: Kreis XXXXXXX; zeitlicher Umfang: 6 Monate: zeitliche Verteilung: 20-30 Std/Woche; Höhe der Mehraufwandsentschâdigung pro Stunde: 1€; individuell verfolgtes Maßnahmeziel: Arbeitserprobung
2. Bemühungen von XXXX (meine Wenigkeit) zur Eingliederung in Arbeit. Sie unternehmen von 9.4.2004 bis 8.10.2009 mindestens 4 nachgewiesene Bewerbungsbemühungen pro Monat um sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse und legen hierüber folgende Nachweise vor: Absage der Arbeitgeber, einzureichen unaufgefordert jeweils am 1. eines Monats. Sie bewerben sich zeitnah d.h. spätestenz am dritten Tage nach Erhalt des Stellenangebots, auf Vermittlungsvorschläge, die von der Agentur für Arbeit erhalten haben. Sie nehmen an folgender Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung teil: Art der Tätigkeit Helfer; Tätigkeitsort XXXXXX ; Zeitlicher Umfang: 6 Monate ; zeitliche Verteilung 20-30 Std/Woche; Höhe der Mehraufwandsentschädigung pro Stunde 1€ individuell verfolgtes Maßnahmeziel: Arbeitserprobung.
Ab hier kommen dann die Rechtsfolgenbelehrungen
Unterschrift HB Unterschrift SB
Tja und nun , einen Gegenvorschlag einreichen , einfach nicht Unterschreiben, oder die Passage mit dem 1 EuroJob einfach streichen ?
Vieleicht hat ja jemand von Euch ein paar Hilfreiche Vorschläge
Gibts da auch einen extra Brief/"Vorschlag" für den EEJ?
Gibts da auch einen extra Brief/"Vorschlag" für den Ein-Euro-Job?
Nein nur die Aussicht auf einen laut der EGV, ich denke mal wenn ich die EGV dann unterschrieben habe wird der "Vorschlag" wohl kurze Zeit später bei mir eintrudeln
Sam088 sagte :
Dann streich das mit der AGH/EEJ raus.
Kann das sein, dass du unter "Rechtsfolgebelehrungen" auch die Meldepflicht verstehst? ("Halten Sie sich innerhalb des zeit- und ortsnahen Bereich auf......") sowie auch einen Satz, der vor den Rechtsfolgebelehrungen (aber im gleichen Kästchen) steht und beginnt: "Sollte aufgrund von wesentlichen Änderungen....".
Das sind nämlich keine Rechtsfolgebelehrungen, sondern unzulässige Sätze, auf die ebenfalls reagiert werden muss.
Ich habe jetzt noch bis Freitag Zeit da meine Unterschrift drunter zu setzen da ich allerdings einen abgeschlosse Berufsausbildung + einige Jahre Berufspraxis habe weiß ich jetzt nicht so genau wie ich jetzt am besten weiter vorgehen soll ich bin leider auch schon etwas Älter (49) und außerdem Schwerbehindert (80 GdB).
Wurde die Behinderung in das Profiling der SB aufgenommen? D.h. musstest du Atteste vorlegen oder wurdest du mal zum Amtsarzt geschickt? Und ist das aktuell, was deine SB da hat? Das ist ganz wichtig, denn die EGV soll nur mit "erwerbsfähigen Hilfebedrüftigen" abgeschlossen werden. Außerdem vermittelt die Frau die falsch, wenn sie nicht alle Einschränkungen eingetragen hat. Das ist alles Voraussetzung für den Abschluss einer EGV und müsste - falls es nicht komplett der SB vorliegt - erstmal angemahnt werden. Vorher läuft gar nichts.
Hier mal meine EGV: Eingliederungsvereinbarung gültig bis: 8.10.2009 soweit zwischenzeitlich nichts anderes vereinbart wird
Was bedeutet "Arbeitserprobung". Ich denk du hast schon viele Jahre gearbeitet! So etwas darf man evtl. mit Schulabgängern machen.
Das ist OK. Nochmal: Liegen der SB alle Einschränkungen vor? Sonst kann sie dich nicht "geeignet" vermitteln. DAs kann verdammt lästig werden!
Bitte darum, dass es "Anonym" aufgenommen wird.
Bewerbungskosten sollen verbindlich zugesagt werden. Wenn sie nur "übernommen werden können" kannst du dich als ALG II-Empfänger nicht einfach verbindlich bewerben. Wer übernimmt denn die KOsten?
Das ist OK. Wenn du ein Verstellungstermin hast, musst du dir von der ARGE vorher schriftlich die Fahrtkosten zusagen lassen; dann werden sie auch übernommen.
Er bietet folgende Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschâdigung gemäß § 16 Abs. 3 SGB II an. Art der Tätigkeit: Helfer, Tätigkeitsort: Kreis XXXXXXX; zeitlicher Umfang: 6 Monate: zeitliche Verteilung: 20-30 Std/Woche; Höhe der Mehraufwandsentschâdigung pro Stunde: 1€; individuell verfolgtes Maßnahmeziel: Arbeitserprobung
Dieser Job gehört entfernt mit folgenden Begründungen:
1. Die EEJobs sind nicht zur "Arbeitserprobung" da, sondern für Leute, die "keine Arbeit finden können" um sie in Arbeit zu bringen.
2. Der Job ist nicht richtig bestimmt. Gem. § 15 SGB II soll die EGV "bestimmen", welche Leistungen der erwerbsfähige Hilfebedürftige für eine Eingliederung erhält. Hier kann man nicht erkennen, wie der Job dich integrieren soll. Dadurch ist die gesamte EGV rechtswidrig.
2. Bemühungen von XXXX (meine Wenigkeit) zur Eingliederung in Arbeit.
Sie unternehmen von 9.4.2004 bis 8.10.2009 mindestens 4 nachgewiesene Bewerbungsbemühungen pro Monat um sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse und legen hierüber folgende Nachweise vor: Absage der Arbeitgeber, einzureichen unaufgefordert jeweils am 1. eines Monats.
Es ist ein Widerspruch, einerseits einem Leistungsempfänger durch die Zuweisung zu einem EEJ zu attestieren, dass er "keine Arbeit finden kann" und andererseits von ihm 4 Bewerbungsbemühungen zu verlangen, für die nicht einmal die Bewerbungskosten verbindlich zugesagt werden.
Ferner sollten als Nachweis nicht die "Absagen" dienen, denn viele Betriebe schicken gar keine Absage mehr. Das würde dann bedeuten, dass sie die Bemühungen, die sie von dir fordern, nicht anerkennen und dich dann wegen dem Nicht-Nachkommen einer Pflicht aus der EGV auch noch sanktionieren. Hier müsste anstelle von "Absagen" das Wort "Bewerbungskorrespondenz" rein.
Der Satz ist unzulässig, denn die Vermittlungsvorschläge enthalten schon eine Rechtsfolgebelehrung. Wenn du dich nicht bewirbst, wirst du sanktioniert. Wenn das zusätzlich noch in der EGV steht, dann ist das noch ein Verstoß gegen eine EGV-Pflicht und kann mit 30% zusätzlich sanktioniert werden.
Sie nehmen an folgender Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung teil: Art der Tätigkeit Helfer; Tätigkeitsort XXXXXX ; Zeitlicher Umfang: 6 Monate ; zeitliche Verteilung 20-30 Std/Woche; Höhe der Mehraufwandsentschädigung pro Stunde 1€ individuell verfolgtes Maßnahmeziel: Arbeitserprobung.
Das muss weg (s. oben)
Ich würde einen Gegenvorschlag mit einer ERklärung, weswegen du deren EGV so nicht akzeptieren kannst, schreiben. Den Gegenvorschlag würde ich so schreiben:
Ziel(e) Integration in den ersten Arbeitsmarkt
Er unterstützt Ihre Bewerbungsaktivitäten durch Übernahme von Kosten für schriftliche Bewerbungen auf vorherige Antragstellung und schriftlichen Nachweis nach Maßgabe des § 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. §§ 45 ff. SGB III. Bewerbungskosten werden bis zu einem Betrag von 260 Euro jährlich übernommen.
Er unterstützt lhre Bewerbungsaktivitäten nach Maßgabe des § 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. §§ 45 ff. SGB III durch Übernahme von Fahrkosten zu Vorstellungsgeprächen auf vorherige Antragstellung und Nachweis.
Er bietet Ihnen folgende Weiterbildung: Kurs (Name einer Maßnahme deiner Wahl mit kurzer beschreibung)….. bei…..(Name des Trägers)….. in der Zeit vom …. Bis…
Alternativ: Er übernimmt die Kosten für einen privaten Arbeitsvermittler
Sie unternehmen von 9.4.2004 bis 8.10.2009 mindestens 4 nachgewiesene Bewerbungsbemühungen pro Monat um sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse und legen hierüber folgende Nachweise vor: Korrespondenz mit dem Arbeitgeber, einzureichen unaufgefordert jeweils am 1. eines Monats.
Er nimmt an der Weiterbildung XXXXX teil
Oder: Er sucht einen Arbeitsvermittler auf
Und dann müsste noch auf die Standardsätze entsprechend reagiert werden. Die müssen entfernt werden.
Hast du nicht für den EEJ noch eine extra Zuweisung erhalten? Diese müsste man auch sehen. Tippe sie doch kurz bis zu den REchtsfolgebelehrungen ein. Dazu müsste eine Ablehnung geschrieben werden.
erstmal Danke für die guten und ausführlichen Tips zu meiner EGV
Die wollten nur meinen Schwerbehinderten-Ausweis sehen und dann wurde mir noch eine Schweigepflichtsentbindung für meinen Hausarzt zum Unterschreiben vorgelegt was ich damals leider auch einfach unterzeichnet hatte, ich weiss das war ein Fehler kann man das eigentlich auch Wiederrufen ?
Bin leider schon zimmlich lange Arbeitslos eventuell deswegen ?
1. Die Ein-Euro-Jobobs sind nicht zur "Arbeitserprobung" da, sondern für Leute, die "keine Arbeit finden können" um sie in Arbeit zu bringen.
Ok den EEJ werde ich dann einfach mal wieder rausnehmen
Hast du nicht für den Ein-Euro-Job noch eine extra Zuweisung erhalten? Diese müsste man auch sehen. Tippe sie doch kurz bis zu den REchtsfolgebelehrungen ein. Dazu müsste eine Ablehnung geschrieben werden.
Nein für den gab es kein extra Zuweisung, der EEJ wurde halt eben nur so Nebulös in der EGV beschreiben wie ich es abgetippt hatte.
Mit Deinen Tips für einen Gegenvorschlag werde ich dann mal einen neuen EGV formulieren mal sehen wie das beim JobCenter so ankommt
Vor allem bei dem Ein-Euro-Job müsstest du den § 16d SGB II zitieren: "Für erwerbsfähige Hilfebedürftige, die keine Arbeit finden können, sollen Arbeitsgelegenheiten geschaffen werden."
Da stehen keine anderen Zwecke!
War denn die Entbindung der Schweigepflicht für deinen Arzt "unbegrenzt", oder war das nur für eine bestimmte Sache zu einem bestimmten Zeitpunkt? Wenn das "unbegrenzt" war, würde ich das widerrufen. Die müssen sich entweder mit Attesten begnügen oder aber dich zum Amtsarzt schicken.
Nur wenn die Einschränkungen richtig erfasst sind, liegen die Voraussetzungen für den Abschluss der EGV vor.
Jede EGV ist was für die Tonne und niemand sollte sich darauf einlassen oder gar seine Unterschrift darunter setzen.
Niemand muss sich in einer EGV oder überhaupt damit einverstanden erklären durch seine Unterschrift, dass ihm sein Existenzminimum um bis zu 100% gekürzt werden kann. Das tut man aber bei einer EGV mit entsprechender Belehrung. Die Kürzung (Sanktionierbarkeit) des Existenzminimums widerspricht dem Sozialstaatsgebot, ist also verfassungswidrig. Wer so etwas unterschreibt statt dem zu widersprechen und wegen der Verfassungswidriglkeit die sofortige Klage anzudrohen, stellt sich selbst ein Armutszeugnis aus.
Stimmt, Dora !
Und wie arm sind dann die, welche Gegenvorschläge zu einer EGV vorlegen und die, welche auch noch Gegenvorschläge empfehlen ???
Ärmer als arm, sauarm ???
Das Thema war hier ja schon angesprochen und letztes Jahr noch hab ich mich hier dazu in verschiedenen Threads dazu gemeldet.
Für mich findet sich in dem System EGV das ganze Unrecht von Hartz IV konzentriert wieder. Die EGV ist quasi der Gipfel des Unrechts oder umhgekehrt, das ganze Unrecht gipfelt in der EGV und der Rechtsbelehrung. Die Zustimmung zu diesem Unrecht soll mit der Unterschrift gegeben werden unter dem abschließenden Textbaustein:
Unklare Punkte wurden erläutert, die möglichen Rechtsfolgen verdeutlicht. Mit den Inhalten der Eingliederungsvereinbarung bin ich einverstanden.
Zu den Inhalten gehören die möglichen Rechtsfolgen, die meist sogar eingerahmte "Rechts"-Belehrung und damit wird mit der Unterschrift Verfassungswidrigkeiten zugestimmt und deren Folgen für die eigene Person anerkannt.
Das hat nichts mit Gegenwehr zu tun. Das manifestiert Unrecht.
Solltest du dich nicht wegen Querulantentum aus den threads, die ich beantworte, raushalten? Vor allem wenn du nichts wichtiges beträgst und hier nur stichelst! Das stört ja fürchterlich, und verunsichert einen verunsicherten User!
Dann musst Du schneller sein mit dem Posten, meine Güte welch ein Kindergarten hier , ein verunsicherter User ist übrigens schon verunsichert und wird es noch mehr, wenn er Eure Sticheleien liest, und dazu gehören mindestens zwei
Es gehören immer 2 dazu, aber einer von beiden hat den Streit immer verursacht. Ohne Ursache gibts keinen Streit.
Die Ursache liegt darin das jeder glaubt das Thema 1-Euro-Jobs und EGV's würde ihm/ihr alleine gehören, das ist aber ein Irrtum, es darf sich jeder äussern der etwas dazu beizutragen hat
Und da bist Du doch immer die erste in jedem Thread und möchtest dann das niemand mehr schreibt, und worin soll das begründet sein?
Ausserdem müssen Fehler korrigiert werden dürfen und das in angemessener Wortwahl
Für mich findet sich in dem System EGV das ganze Unrecht von Hartz IV konzentriert wieder. Die EGV ist quasi der Gipfel des Unrechts oder umhgekehrt, das ganze Unrecht gipfelt in der EGV und der Rechtsbelehrung.
Dem stimme ich vollkommen zu. Ich möchte noch anmerken, bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liegen sollte, dass man auch eine EGV nicht unterschreiben kann. Somit wird dann daraus ein Verwaltungsakt gegen den man Widerspruch einlegen kann. Gegen eine EGV kann man keinen Widerspruch einlegen.
Stimmt nicht ganz. Die Ursache liegt an der stichelnden, zertrampelnden Kritik des Verursachers. Das stiftet Unfrieden.
Wie schon gesagt: zu einem Streit gehören mindestens zwei, also kann nicht einer alleine der Verursacher sein
Sicher, an einem der verursacht, stichelt, niedertrampelt und Unfrieden stiftet und an einem anderen, der sich als Opfer fühlt und und sich nicht niedertrampeln lassen will.
Den Satz einfach streichen.
Er ist weder hinreichend bestimmt, noch kann man lesen, wann er beginnt, welche Tätigkeiten ausgeübt werden sollen und eine extra Zuweisung gibt es auch nicht.
Um eine Arbeitsgelegenheit zu beginnen, braucht es keine EGV.
Es ist aber auch keine Zuweisung gekommen.
Nein für den gab es kein extra Zuweisung, der Ein-Euro-Job wurde halt eben nur so Nebulös in der EGV beschreiben wie ich es abgetippt hatte.
Habe gerade mal die "Muster-EGV" hier im Elo-Forum nachgesehen. Der letzte Absatz lautet auch hier:
http://www.elo-forum.org/eingliederungsvereinbarung/35494-neue-muster-egv-2009-a.html
Gegenwehr sieht nach meinem Dafürhalten anders aus.
Da sehe ich mich in meinem Verdacht bestätigt, dass die EGV nur dazu dienen, dass mit der Unterschrift darunter der eigenen Entrechtung und den verfassungswidrigen Sanktionen zugestimmt werden soll. Damit kann man dann hergehen und darauf verweisen, dass soundsoviele der SGB II-Betroffenen den brisanten, verfassungswidrigen Inhalten nach Lesen und Erläuterung durch den / die pAp ja zugestimmt hätten. Offensichtlich geht es gerade darum.
Die Arbeitserprobung bezog sich auf den EEJ, den die SB rausgeholt hat. Das Wort gehört hier auch raugeholt. Man kann es hinnehmen
Ein riesiger Fortschritt war die Entfernung des EEJobs. Es war mir schon klar, dass die SB dir nicht einfach dafür eine Fortbildung deiner Wahl übernimmt, aber zumindest entfernte sie durch diese Offensive den EEJob.
Im Prinzip bräuchtest du gar nicht zu reagieren. Dann schickt die dir das per VA. Dagegen reichen wir einen Widerspruch vor allem wegen den "Absagen" als Nachweis für Bewerbungen ein und auch einen Antrag auf aufschiebende Wirkung. Es kann sein, dass die jetzt in den VA den EEJ wieder reinsetzt. Dann bemängeln wir das auch.
Da es anzunehmen ist, dass man dir einen VA schickt, würde ich persönlich die ganzen Kleinigkeiten schriftlich nochmal kurz bemängeln. (in etwa so: "Leider kann ich Ihren weiteren Text nicht unterschreiben, da die Bewerbungskosten nicht verbindlich zugesagt werden und von mir nur die Absagen als nachweis für meine Bemühungen zählen. Ich befürchte hier, mich mit Kosten zu verausgaben, die im nachhinein nicht erstattet werden und ich befürchte eine ungerechtfertigte Sanktion, wenn mir die Arbeitgeber keine Absagen schicken. Außerdem gingen Sie auf meinen Fortbildungsantrag gar nciht ein"). Die Akte kommt nämlich beim Antrag auf aufschiebenden Wirkung meistens zum Sozialgericht. Wenn der Richter sieht, dass du auf Schreiben der ARGE einfach nicht antwortest, "wo die dir doch so sehr durch die Entfernung des EEJobs entgegen gekommen sind", kann das ein Minuspunkt für dich sein.
Vieleicht sollte ich kurz und schmerzlos die beiden wichtigsten Punkte (Bewerbungskosten / Eigenbemühungsnachweis nur durch Absagen) auflisten und abwarten was passiert. Eventuell kommt die dann per VA oder ich bekomme eine neue Einladung für meine dritte EVG
Damit kann der Tatbestand für die den Eintritt einer Absenkung und Wegfall des ALG2 gem. §31 SGB II gegeben sein.
Bevor ich über den Eintritt einer Sanktion gem. §31 SGB II entscheide, bitte ich Sie hiermit, mir bis zum 12.06.09 die Gründe für Ihr Verhalten schriftlich mitzuteilen (§24 SGB X).
Am 14.5. wurde ich ja nur eingeladen um meinen Gegenvorschlag zu besprechen dabei habe ich dann die neue EGV (in doppelter Ausführung) erhalten von denen ich eine bis zum 22.5. unterschreiben und abliefern sollte. Das habe ich wegen der o.a. Punkte per Brief aber nicht getan und heute kamen dann die beiden Briefe vom JobCenter, das verstehe einer mir ist das zu hoch
Das vermute ich auch nichts weiter als Säbelgerassel, aber vieleicht hat sie mich ja auch verwechselt. Werde die gute dann mal Aufklären
Jetzt gehts wohl in die zweite Runde.
Ich habe nach meinen Antwortschreiben auf die beiden Briefe, in denen mir angedroht wurde mich wegen einer Pflichtverletztung zu Sanktionieren ja erstmal nichts weiter von JobCenter gehört. Vor kurzem kam dann aber aus heiterem Himmel eine Zuweisung (Angebot mit angehängter Rechtsfolgenbelehrung) für einem 1 Euro Job für 3 Monate bei mir an, soweit so schlecht.
Um noch weiterem Ärger aus dem Weg zu gehen habe ich den Job dann einfach mal angetreten, zumal ich das zusätzliche Geld im Moment auch ganz gut gebrauchen kann.
Leider hat das denen wohl noch nicht ausgereicht denn eine EGV hatte ich bisher ja noch nicht abgeschlossen. Letzte Woche wurde ich ins JobCenter vorgeladen wo mir vom SB eine neue EGV vorgelegt wurde nur diesmal sollte ich die sofort unterschreiben, was ich natürlich abgelehnt hatte zumal nun auch wieder der 1 Euro Job drin stand nur diesmal für 6 Monate
Gestern kam nun per Einschreiben die EGV per VA (siehe Anhang). Was soll ich jetzt damit anfangen ist schließlich mein erster VA
Der Widerspruch ist ja klar, nur müssen dabei ja jetzt auch ein paar Dinge beachtet werden. Ist ein Antrag auf aufschiebende Wirkung hier sinnvoll, da ich die Pflichten des VA ja auf jedenfall erstmal erfüllen muss sonst werde ich Sanktioniert oder ?
Bin für jeden Tip Dankbar wie es jetzt am besten weitergehen sollte.
http://www.elo-forum.org/eingliederungsvereinbarung/42263-egv.html#post449685
Anhang anzeigen 25830 , Anhang anzeigen 25831 , Anhang anzeigen 25832
Du sagtest, du hättest einen EEJ per Zuweisung angetreten. Mann o Mann! . Dagegen hättest du dich auch wehren können!
Kannst du die Zuweisung hier auch einmal reinsetzen?
Du sagtest, du hättest einen Ein-Euro-Job per Zuweisung angetreten. Mann o Mann! . Dagegen hättest du dich auch wehren können!
Ist jetzt leider schon zu spät, aber wie gesagt kann ich das Geld im Moment auch ganz gut gebrauchen, zumal ich auch die Hoffnung hatte das die mich dann endlich mal in Frieden lassen, aber Pustekuchen
Ich hänge die Zuweisung unten mal mit ran.
Danke, das werde ich mir dann mal durchlesen.
Wie das so üblich ist, wurde hier dem Träger deine Integration überlassen!
Bis zu welchem Datum geht denn noch der EEJ, den du jetzt gerade machst?
Es müsste Widerspruch und Antrag auf aufschiebende Wirkung für den VA eingereicht werden. Da dort bereits ein weiterer und anderer EEJ vorgesehen ist, ist das eine sehr gute Frage (und ein sehr gutes Argument), wieviele EEJobs du gleichzeitig machen sollst.
Ein weiteres, sehr gutes Argument ist das Ziel "Integration in den Arbeitsmarkt". Durch einen EEJ wird man nämlich nicht in den Arbeitsmarkt integriert.
Das stimmt. Kläre die ganze Sachlage doch mit deinem SB bzw. mit deinem FM ab. Der kann dir sagen, wie die "Vertragsdauer" im 1-Euro-Job ist.
Und ich meine auch, dass man mit einem 1-Euro-Job nicht in den Arbeitsmarkt integriert wird. Man wird nur nicht von der Statistik als "Arbeitsloser" mehr geführt.
Und leider kann diese prekären Jobs nicht einmal das BVG untersagen, obwohl sie gegen das Grundgesetz verstoßen. Denn in den Grundrechten steht leider auch drin, dass sie zwar niemals aufgehoben, wohl aber durch andere Gesetze eingeschränkt werden können bzw. dürfen.
stop, das besagt NICHT daß das SGB vor dem GG steht, wenn dann muss ein ersetzendes/erweiterndes gesetz erlassen werden, so und nicht anders ist das zu verstehen ^^
Das heißt also so viel wie, dass wenn das SGB 3 genauestens bei der EGV befolgt wurde, kannst du gar nicht mit dem Grundgesetz kommen, oder?
Bis zu welchem Datum geht denn noch der Ein-Euro-Job, den du jetzt gerade machst?
Der geht laut Vertrag noch bis 31.8. und der Träger hat mich nach dem Gespräch dann in die Stadtbücherei geschickt, da ich aufrund meiner Behinderung nicht für die anderen vom JobCenter in der Zuweisung aufgelisteten Stellen geeignet war.
Im VA wurde dann ja auch auch wieder die Bücherei als Arbeitsort angegeben nur diesmal gleich für 6 Monate. Vieleicht sollte ich in dem Wiederspruch u.a. auch auf den noch bestehenden Vertrag bis 31.8. hinweisen schaden kann es ja nicht
Im VA wurde dann ja auch auch wieder die Bücherei als Arbeitsort angegeben nur diesmal gleich für 6 Monate. Vieleicht sollte ich in dem Widerspruch u.a. auch auf den noch bestehenden Vertrag bis 31.8. hinweisen schaden kann es ja nicht
D.h., du bist bereits schon in der Stadtbücherei, einfach so, gem. VA?
Sag mal, du willst doch den EEJ machen, oder? Vor was möchtest du denn jetzt von uns hier im Forum bewahrt werden? Wenn dem VA nämlich widersprochen und der aufschiebenden Wirkung stattgegeben wird, bist du den EEJ (welchen immer du z.Z. machst) auch los.
Wie ich bereits schrieb bekam ich letzten Monat ne Zuweisung für den 1EuroJob und der Träger hat mich dann in die Stadtbücherei geschickt. Und um Sanktionen zu entgehen und weil ich ich das zusätzliche Geld für die 3 Monate auch gebrauchen kann habe ich den Job eben angetreten.
Sag mal, du willst doch den Ein-Euro-Job machen, oder? Vor was möchtest du denn jetzt von uns hier im Forum bewahrt werden? Wenn dem VA nämlich widersprochen und der aufschiebenden Wirkung stattgegeben wird, bist du den Ein-Euro-Job (welchen immer du z.Z. machst) auch los.
Der Punkt ist das ich jetzt per VA dazu verpflichtet werden soll das ganze für 6 Monate zu machen, die anderen 1Euro Kraft in die Bücherei erzählte mir sie arbeitet jetzt schon seit einem Jahr dort und dazu habe ich echt keine Lust.
Um das nochmal ganz klar zu stellen wenn der VA nicht gekommen wäre hätte ich hier nicht um Hilfe gebeten denn die Zuweisung für die 3 Monate habe ich ja bereits angetreten, das war im Nachhinein vieleicht ein Fehler aber nun kann ich es leider nicht mehr ändern.
Ich habe noch mal eine kleine Frage zu meinem Widerspruch gegen die EGV die mir per VA zugestellt wurde.
Unter dem Link der oben gepostet wurde steht:
Das Problem ist nun das ich Aufgrund einer Zuweisung bereits in diesem Ein- Euro-Job für ca. 3 Monate (8.6. bis 31.8.) arbeite, also einfach nicht antreten ist leider nicht mehr möglich. In der EGV ist der Zeitraum (1.7. bis 31.12) angegeben somit überschneiden sich die beiden, wie sollte ich jetzt am besten vorgehen ?
1. Widerspruch und Antrag auf Einstweilige Anordnung beim SG stellen
2. Widerspruch und bis zum 31.8. den bestehenden Vertrag erstmal weiter erfüllen ?
Oder haben die beiden (EGV per VA und Zuweisung) sowieso nichts miteinander zu tun bis auf die Tatsache das es sich um den gleichen Ein-Euro-Job handelt.
Im Übrigen wurde mir der VA auch erst am 14.7. zugestellt womit der Antritt des Ein-Euro-Jobs mir nur noch mit einer Zeitmaschine möglich gewesen wäre, und ich bezweifle stark das diese Transportkosten von meinem Hartz4 Satz abgedeckt werden

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