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Timestamp: 2016-10-26 09:42:14+00:00

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A.________, geboren 1958, bezog seit dem 1. April 2000 eine Invalidenrente der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) wegen eines am 30. August 1995 erlittenen Velounfalls mit Verletzung des rechten Fusses (trimalleolare Luxationsfraktur). Die SUVA stellte mit Verf�gung vom 29. M�rz 2000 und Einspracheentscheid vom 21. August 2000 einen Invalidit�tsgrad von 20 % und eine Integrit�tseinbusse von 15 % fest, welche mit Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 24. August 2001 best�tigt wurden.
Am 24. M�rz 2007 wurde A.________ auf einem Parkplatz von einem Auto angefahren. Sie wurde �ber Nacht im Spital O.________ hospitalisiert. Nach einer kreis�rztlichen Untersuchung am 9. August 2007 hielt sich A.________ vom 24. Oktober bis zum 4. Dezember 2007 in der Klinik Bellikon auf. Mit Verf�gung vom 5. November 2008 und Einspracheentscheid vom 23. April 2009 schloss die SUVA den Fall ab mit der Begr�ndung, dass die noch geklagten Beschwerden organisch nicht hinreichend nachweisbar seien und die im Vordergrund stehenden psychischen Beschwerden nicht ad�quat-kausal auf den Unfall zur�ckzuf�hren seien, und stellte ihre Leistungen per 16. November 2008 ein.
A.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren mit dem Antrag, unter Aufhebung des angefochtenen Entscheides sei eine interdisziplin�re Begutachtung durchzuf�hren und ein biomechanisches/verkehrsphysikalisches Gutachten zum genauen Unfallhergang einzuholen, eventualiter seien ihr die gesetzlichen Leistungen nach Massgabe einer Erwerbsunf�higkeit von mindestens 40 % und eines Integrit�tsschadens von mindestens 10 % zuzusprechen, subeventualiter sei die urspr�ngliche Verf�gung vom 29. M�rz 2009 wiedererw�gungsweise abzu�ndern und es sei ihr mit Wirkung ab 1. April 2000 eine Rente nach Massgabe einer Erwerbsunf�higkeit von 33 % auszurichten. Es wird des Weiteren um Durchf�hrung einer �ffentlichen Gerichtsverhandlung mit Publikums- und Presseanwesenheit ersucht sowie um Besetzung des Gerichts wie in Urteil 8C_84/2009.
Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und Grunds�tze zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers gem�ss Art. 6 Abs. 1 UVG vorausgesetzten nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (BGE 129 V 179 E. 3.1 und 3.2 S. 181), insbesondere bei Schleuder traumen (BGE 134 V 109) und bei psychischen Fehlentwicklungen nach Unfall (BGE 115 V 133 E. 6c/aa S. 140; vgl. auch BGE 134 V 109 E. 6.1 S. 116), zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
Was zun�chst die Besetzung des Gerichts betrifft, ist auf Art. 40 des Reglements f�r das Bundesgericht hinzuweisen, wonach der Spruchk�rper nebst den zwingenden gesetzlichen Bestimmungen nach Massgabe bestimmter Kriterien und Umst�nde zu bilden ist. Dazu geh�ren namentlich die spezifischen Fachkenntnisse in einem bestimmten Bereich (Abs. 2 lit. c) und die Mitwirkung an fr�heren Entscheiden im gleichen Sachgebiet (Abs. 2 lit. e). Mit Blick auf Art. 20 Abs. 1 BGG ergeht das vorliegende Urteil in Dreierbesetzung.
4.1 Zu pr�fen ist im Weiteren der Antrag auf Durchf�hrung einer �ffentlichen Verhandlung.
4.2 Das Verfahren der �ffentlich-rechtlichen Beschwerde ist grunds�tzlich schriftlich (Art. 102 BGG); eine Verhandlung findet nicht statt. F�r den Prozess vor dem kantonalen Versicherungsgericht bestimmt Art. 61 lit. a ATSG, dass das Verfahren in der Regel �ffentlich ist. Es wird damit der von Art. 6 Ziff. 1 EMRK geforderten �ffentlichkeit des Verfahrens Rechnung getragen (Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, 2. Aufl. 2009, N. 30 zu Art. 61 ATSG), welche im erstinstanzlichen Rechtsmittelverfahren zu gew�hrleisten ist (BGE 122 V 47 E. 3 S. 54 mit Hinweisen; in BGE 131 V 286 nicht publizierte E. 1.2 des Urteils C 13/05 vom 24. August 2005).
4.3 Das kantonale Gericht hat eine �ffentliche Verhandlung durchgef�hrt und insoweit Art. 6 Ziff. 1 EMRK Rechnung getragen. Der Rechtsvertreter und die Versicherte haben an der Verhandlung teilgenommen. Es wird indessen ger�gt, dass keine Befragung durchgef�hrt worden sei und dass die offerierten Pl�doyernotizen nicht zu den Akten genommen worden seien.
4.4 In Prozessen �ber zivilrechtliche Anspr�che gew�hrleistet Art. 6 Ziff. 1 EMRK nicht generell, jedoch dann einen Anspruch auf pers�nliches Erscheinen oder pers�nliche Anh�rung vor Gericht, wenn dies f�r die Entscheidung der Sache von unmittelbarer Bedeutung ist (BGE 127 V 491 E. 1b S. 493; SVR 2010 UV Nr. 3 S. 11, 8C_283/2009 E. 2.2.1 mit Hinweisen). Sofern das Gericht eine Parteibefragung als unn�tig erachtet und dies auf einer einl�sslich begr�ndeten, �berzeugenden antizipierten Beweisw�rdigung beruht, liegt kein Verstoss gegen Art. 6 Ziff. 1 EMRK vor (SVR 2010 UV Nr. 3 S. 11, 8C_283/2009 E. 2.2.2 mit Hinweis).
Inwiefern die Befragung der Versicherten von entscheidender Bedeutung f�r den Ausgang des Verfahrens gewesen w�re, wird nicht dargelegt und bleibt der Antrag diesbez�glich unbegr�ndet.
4.5 Es wird ger�gt, dass die Pl�doyernotizen des Rechtsvertreters zur m�ndlichen Verhandlung von der Vorinstanz nicht zu den Akten genommen worden seien.
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts entspricht es einem allgemeinen, aus dem in Art. 29 Abs. 2 BV (bzw. Art. 4 aBV) verankerten Anspruch auf rechtliches Geh�r abgeleiteten verfahrensrechtlichen Grundsatz, dass entscheidwesentliche Tatsachen und Ergebnisse schriftlich festzuhalten sind (BGE 124 V 389 E. 3 und 4 S. 390 f.; Urteile 2A.450/1999 vom 14. Januar 2000 E. 3; U 61/06 vom 19. September 2006 E. 1.4.2).
Die Beschwerdef�hrerin legt nicht substanziiert dar, welche Aussagen nicht aufgezeichnet wurden und inwiefern sie entscheidrelevant gewesen w�ren (Urteil 6B_590/2010 vom 18. Oktober 2010 E. 1.2), weshalb auf diese R�ge mangels Begr�ndung nicht einzutreten ist. Selbst wenn das kantonale Gericht die Protokollierungspflicht verletzt h�tte, indem es die Pl�doyernotizen des Rechtsvertreters der Beschwerdef�hrerin nicht zu den Akten genommen hat, w�re dieser geringf�gige Mangel letztinstanzlich ohnehin als geheilt zu betrachten, da die Pl�doyernotizen als zul�ssiges Novum (Art. 99 Abs. 1 BGG) entgegen genommen werden k�nnen und dem Bundesgericht volle Kognition zusteht (vgl. E. 1.2).
4.6 Im Zusammenhang mit dem Verfahren vor dem kantonalen Gericht wird schliesslich geltend gemacht, dass die mitgebrachten R�ntgenbilder nicht als Beweismittel entgegengenommen worden seien. Indessen wird einger�umt, dass sich das Gericht diesbez�glich vorweg beraten und sich zu den R�ntgenbildern auch im Urteil ge�ussert hat; die R�ge beschr�nkt sich somit auf die vorinstanzliche Beweisw�rdigung, worauf sp�ter einzugehen ist.
Es wird ger�gt, dass sich Verwaltung und Vorinstanz auf den Austrittsbericht der Klinik Bellikon abst�tzen, obwohl der Versicherten im Voraus nicht mitgeteilt worden sei, dass dort nicht nur eine Behandlung, sondern auch eine Begutachtung stattfinden werde.
5.1 Wie das Bundesgericht in BGE 136 V 117 erkannt hat, sind die fachmedizinischen Stellungnahmen der Klinik Bellikon, soweit sie von der SUVA verlangt werden, nicht als Gutachten unabh�ngiger Sachverst�ndiger zu betrachten, weshalb Art. 44 ATSG nicht anwendbar ist und sich damit aus dieser Bestimmung auch keine Pflicht zur Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs ergeben kann. Indessen verletzt die SUVA das Recht auf Selbstbestimmung, welches Teil des Anspruchs auf pers�nliche Freiheit bildet, und den Anspruch auf rechtliches Geh�r, wenn sie die medizinische Begutachtung einer versicherten Person w�hrend eines Rehabilitationsaufenthalts durch die behandelnden �rzte ohne Wissen der Betroffenen anordnet. Sofern die versicherte Person oder ihr Rechtsanwalt vor Beginn des Klinikaufenthalts nicht realisieren konnte oder musste, dass der von der SUVA angeordnete Rehabilitationsaufenthalt zus�tzlich der gutachterlichen Beurteilung des medizinischen Sachverhalts gilt, ihnen somit vor Anordnung der medizinischen Begutachtung keine Gelegenheit geboten wurde, zur Notwendigkeit und Zumutbarkeit Stellung zu nehmen, liegt ein Eingriff in das Recht auf k�rperliche und geistige Integrit�t vor, welches zum Schutzbereich des Anspruches auf pers�nliche Freiheit gem�ss Art. 10 Abs. 2 BV und Art. 8 EMRK geh�rt. Die diesbez�gliche Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r ist schwerwiegend und mit Blick auf die Garantie als Teilgehalt des Gebots des fairen Verfahrens (Art. 29 Abs. 1 BV bzw. Art. 6 Ziff. 1 EMRK) besteht ein grunds�tzliches Verwertungsverbot bez�glich des widerrechtlich erlangten Beweises (BGE 126 V 117 E. 4.2 S. 125 ff.).
5.2 Im vorliegenden Fall verh�lt es sich so, dass gem�ss Anmeldeformular zur station�ren Rehabilitation, welches vom SUVA-Kreisarzt ausgef�llt wurde, als Hauptziel um die allgemeine Verbesserung von Funktionen und Aktivit�t und eine medizinische Standortbestimmung, des Weiteren jedoch insbesondere auch um eine Abkl�rung der offenbar im Vordergrund stehenden psychiatrischen Problematik ersucht wurde. Die Anmeldung erfolgte am 14. August 2007. Gleichentags wurden dem Rechtsvertreter der Versicherten die Akten zur Einsicht zugestellt.
Nach dem Gesagten ist zun�chst zu ber�cksichtigen, dass der Versicherten zwar nicht ausdr�cklich Gelegenheit zur Stellungnahme hinsichtlich der Notwendigkeit und Zumutbarkeit der psychiatrischen Abkl�rung geboten wurde, dass sie aber noch vor dem Antritt der Rehabilitation Einsicht in die Akten genommen hat. Des Weiteren ist davon auszugehen, dass der Auftrag zur gutachterlichen Beurteilung einzig den psychischen Gesundheitszustand betraf, w�hrend der Zweck des Aufenthaltes hinsichtlich der somatischen Beschwerden dem Anspruch der Versicherten auf zweckm�ssige Behandlung der Unfallfolgen im Sinne einer vom Versicherungstr�ger zu erbringenden Naturalleistung diente (Art. 10 Abs. 1 UVG; BGE 136 V 117 E. 3.3.2.1 S. 121 f.; zur unterschiedlichen Natur von Behandlungsauftrag des therapeutisch t�tigen [Fach-]Arztes einerseits und Begutachtungsauftrag des [amtlich bestellten] fachmedizinischen Experten vgl. BGE 124 I 170 E. 4 S. 175).
Unter diesen Gesichtspunkten verm�chte sich das Verwertungsverbot allenfalls auf den anl�sslich der Rehabilitation eingeholten neuropsychologischen Bericht zu erstrecken. Es ist sp�ter darauf einzugehen, ob dieser �berhaupt entscheidrelevant ist.
In der Sache selber wird beschwerdeweise im Wesentlichen geltend gemacht, dass sich die Versicherte beim hier zu beurteilenden Unfall vom 24. M�rz 2007 Verletzungen zugezogen habe, die weiterhin Beschwerden verursachen w�rden und interdisziplin�r abzukl�ren seien.
6.1 Die Vorinstanz hat sich dazu nach einl�sslicher W�rdigung der medizinischen Akten eingehend und zutreffend dahingehend ge�ussert, dass die �rztlichen, auch bildgebenden Untersuchungen keine organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen gezeigt h�tten. Auf ihre Erw�gungen kann verwiesen werden.
Was die Beschwerdef�hrerin dagegen - weitestgehend unter Wiederholung ihrer Eingaben an das kantonale Gericht - vorbringt, vermag daran nichts zu �ndern. Entscheidwesentlich ist dabei zun�chst und insbesondere, dass die Versicherte vom Rettungsdienst auf der Unfallstelle abgeholt und ins Spital O.________ verbracht worden war, wo sie untersucht und �ber Nacht �berwacht wurde. Anl�sslich dieser Hospitalisation wurden nebst einer Distorsion des rechten oberen Sprunggelenks (diffuse Druckdolenz) lediglich multiple Kontusionen festgestellt, wie dem Bericht vom 3. April 2007 zu entnehmen ist.
6.2 Die Versicherte macht erneut geltend, dass die Schulterbeschwerden ihrer Ansicht nach auf eine unfallbedingte Partialruptur der Supraspinatussehne zur�ckzuf�hren sind. Mit der Vorinstanz ist diesbez�glich insbesondere darauf hinzuweisen, dass die Versicherte anl�sslich ihrer Hospitalisation im Spital O.________ unmittelbar nach dem Unfall lediglich �ber Beschwerden im rechten Fuss geklagt hat. Der Hausarzt Dr. med. R.________, Allgemeine Medizin FMH, erw�hnte in seiner Anmeldung zur MRI-Untersuchung am 25. April 2007, dass sie bereits seit langem unter Schmerzen am linken Arm und an der Schulter klage. Gleiches best�tigte die Versicherte selber anl�sslich der kreis�rztlichen Untersuchung vom 9. August 2007. Selbst wenn indessen nachgewiesen w�re, dass diese Beschwerden erst seit dem hier streitigen Ereignis aufgetreten sind, w�re damit nicht erstellt, dass sie durch den Unfall verursacht worden sind; die Argumentation "post hoc ergo propter hoc" ist beweisrechtlich nicht zul�ssig (BGE 119 V 335 E. 2b/bb S. 341 f.; SVR 2008 UV Nr. 11 S. 34, U 290/06 E. 4.2.3).
6.3 Die Versicherte beruft sich des Weiteren auf die MRI-Untersuchung vom 3. Mai 2007, welche ein schwaches Discusbulging (C5/C6) gezeigt habe. Indessen wurde der Befund insgesamt als weitgehend unauff�llig beurteilt und finden sich im Bericht keine Hinweise darauf, dass es sich dabei um eine Unfallfolge handle.
6.4 Es wird schliesslich wiederum geltend gemacht, die Versicherte habe sich beim Unfall vom 24. M�rz 2007 eine HWS-Distorsionsverletzung zugezogen.
Darauf ergaben sich jedoch bei der Untersuchung im Spital O.________ keine Hinweise. Es bestehen mit Blick auf die Hospitalisation keine Anhaltspunkte daf�r, dass die Erstabkl�rung der Versicherten nach dem Unfall mangelhaft gewesen w�re. Wie die Vorinstanz zu Recht erwogen hat, vermag daran die Erhebung eines entsprechenden Befundes durch den Hausarzt am 11. Mai 2007 unter Hinweis auf den protrahierten Verlauf nichts zu �ndern.
Unter diesen Umst�nden waren weitere Abkl�rungen auch mit Blick auf die mit BGE 134 V 109 E. 9 S. 121 ff. pr�zisierten (erh�hten) Anforderungen an den Nachweis einer nat�rlich unfallkausalen Verletzung, welche die Anwendung der Schleudertrauma-Praxis rechtfertigt (insb. E. 9.2 S. 123), nicht angezeigt.
Zudem k�nnen beweism�ssige Weiterungen ohnehin dann unterbleiben, wenn die ad�quate Kausalit�t der organisch objektiv nicht ausgewiesenen Beschwerden zu verneinen ist (Urteil 8C_42/2007 vom 14. April 2008 E. 2 Ingress). Darauf ist sp�ter noch einzugehen.
6.5 Unter den geschilderten Umst�nden ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass die Beschwerden organisch objektiv nicht ausgewiesen sind, ohne dass dies jedoch auf mangelhafte Abkl�rungen der Beschwerdegegnerin zur�ckzuf�hren w�re.
6.6 Anzuf�gen ist in diesem Zusammenhang noch, dass haftpflichtrechtliche Gr�nde keine Notwendigkeit bewirken k�nnen, die Frage nach dem nat�rlichen Kausalzusammenhang auf unfallversicherungsrechtlichem Gebiet zu beantworten, wenn die aus zus�tzlichen Abkl�rungen gewonnene Erkenntnis - mangels Ad�quanz - ohne Auswirkungen auf das Ergebnis bleibt. Gem�ss einem allgemeinen Grundsatz ist lediglich �ber f�r den Ausgang des Verfahrens erhebliche Tatsachen Beweis zu f�hren (Urteil [des Eidg. Versicherungsgerichts] B 21/02 vom 11. Dezember 2002 E. 3.2; vgl. auch Frowein/ Peukert, EMRK-Kommentar, 3. Aufl. 2009, N. 165 zu Art. 6 EMRK). Steht aufgrund einer speziellen Ad�quanzpr�fung fest, dass ein allf�llig bestehender nat�rlicher Kausalzusammenhang nicht ad�quat und damit nicht rechtsgen�glich w�re, ist die Frage, ob der nat�rliche Kausalzusammenhang tats�chlich besteht, nicht entscheidrelevant. Anders ist lediglich in jenen F�llen zu entscheiden, in denen der Sachverhalt f�r eine einwandfreie Ad�quanzpr�fung nicht hinreichend abgekl�rt ist (BGE 135 V 465 E. 5.1 S. 472; Urteil 8C_743/2009 vom 25. Februar 2010 E. 5).
Das kantonale Gericht hat gepr�ft, ob der Unfallversicherer f�r eine allf�llige psychische Fehlentwicklung einzustehen h�tte (BGE 115 V 133).
7.1 Die diesbez�glichen Erw�gungen der Vorinstanz sind in allen Teilen zutreffend und es kann darauf verwiesen werden. Was dagegen beschwerdeweise vorgebracht wird, vermag daran nichts zu �ndern.
7.2 Da keine organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen vorliegen, ist der ad�quate Kausalzusammenhang der noch geklagten Beschwerden mit dem erlittenen Unfall gesondert zu pr�fen (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 112).
Aus diesem Grund ist auch nicht weiter auf den Einwand einzugehen, dass bei der Beschwerdef�hrerin kein psychisches Leiden mit Krankheitswert diagnostiziert worden sei, die psychischen Beschwerden daher nicht im Vordergrund st�nden, sondern zum typischen Beschwerdebild der Schleudertrauma-Verletzung geh�rten (BGE 123 V 98 E. 2a S. 99; 127 V 102 E. 5b/bb S. 103) und deshalb die Ad�quanzpr�fung nach der sogenannten Psychopraxis nicht zur Anwendung gelangen k�nne.
7.3 Dass die Beschwerdef�hrerin auf einem Parkplatz von einem Personenwagen angefahren wurde, ist nach der Rechtsprechung klarerweise nicht als schwererer Unfall im mittleren Bereich einzustufen (vgl. etwa Urteil 8C_786/2010 vom 16. Dezember 2010 E. 3.1).
Die Unfallschwere ist ausgehend vom augenf�lligen Geschehensablauf zu beurteilen (BGE 134 V 109 E. 10.1 S. 126; SVR 2008 UV Nr. 8 S. 26, U 2/07 E. 5.3.1). Eine unfallanalytische oder biomechanische Analyse vermag allenfalls gewichtige Anhaltspunkte zur - einzig mit Blick auf die Ad�quanzpr�fung relevanten - Schwere des Unfallereignisses zu liefern; die Qualifikation eines Unfalles als leicht, mittelschwer oder schwer ist indessen eine Rechtsfrage und als solche nicht durch den Unfallanalytiker, sondern durch den rechtsanwendenden Unfallversicherer oder gegebenenfalls das Sozialversicherungsgericht zu entscheiden (SVR 2009 UV Nr. 18 S. 69, 8C_744/2007 E. 5.2). Mit Blick auf die erw�hnte Rechtsprechung in vergleichbaren F�llen er�brigen sich diesbez�gliche beweism�ssige Weiterungen.
Ob das Unfallereignis dem mittleren Bereich oder dem Grenzbereich zu den leichten Unf�llen zuzuordnen sei, liess das kantonale Gericht offen, da es keines der zu ber�cksichtigenden Kriterien als erf�llt erachtete (vgl. zum Ganzen BGE 115 V 133 E. 6 und 7 S. 138 ff.; 117 V 359 E. 6 S. 366 ff.; 117 V 369 E. 4b und c S. 382 ff.; 134 V 109 E. 10 S. 126 ff.).
Hinsichtlich dieser Kriterien ersch�pft sich die Beschwerde in einer Wiederholung der Eingabe im vorinstanzlichen Verfahren. Das kantonale Gericht hat sich diesbez�glich zutreffend dahingehend ge�ussert, dass mit Blick auf die anl�sslich der Hospitalisation im Spital O.________ erhobenen Befunde und die Entlassung am Tag nach dem Unfall in gutem Allgemeinzustand namentlich nicht von schweren Verletzungen oder Verletzungen besonderer Art auszugehen ist und sich die k�rperlichen Schmerzen - sofern �berhaupt unfallbedingt - von keinem Facharzt objektivieren liessen. Inwiefern der Heilungsprozess schwierig gewesen w�re oder welche Komplikationen aufgetreten seien, wird nicht substanziiert. Gleiches gilt hinsichtlich der geltend gemachten ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung bez�glich der somatischen Beschwerden, wof�r sich in den Akten keine St�tze findet.
7.4 Es ist hier noch auf die Frage der Verwertbarkeit des neuropsychologischen Berichts der Klinik Bellikon zur�ckzukommen. Wie dargelegt, bestanden keine Hinweise darauf, dass sich die Versicherte beim Unfall vom 24. M�rz 2007 ein Schleudertrauma zugezogen h�tte. Es musste daher nicht weiter gepr�ft werden, ob es sich bei ihren psychischen Beschwerden (die indessen keinen Krankheitswert haben, wie sie geltend macht) um Beeintr�chtigungen handelt, die zum typischen Beschwerdebild einer solchen Verletzung geh�ren. Weiter hat sich ergeben, dass allf�llige psychische Unfallfolgen nicht ad�quat-kausal auf den Unfall zur�ckgef�hrt werden k�nnten. Dass in der Klinik Bellikon eine Abkl�rung der psychiatrischen Problematik ohne Wissen der Beschwerdef�hrerin erfolgt sei, ist daher insofern nicht von Belang, als die entsprechenden Ergebnisse ohnehin nicht entscheidrelevant sind.
7.5 Damit hat die Vorinstanz die Ad�quanz allf�lliger psychischer Unfallfolgen zu Recht verneint.
Die Beschwerdef�hrerin beantragt eine Wiedererw�gung der Verf�gung vom 29. M�rz 2000, mit welcher ihr eine Invalidenrente auf der Basis einer Erwerbsunf�higkeit von 20 % zugesprochen worden war, mit der Begr�ndung, dass die IV-Stelle des Kantons Solothurn einen Invalidit�tsgrad von 33 % ermittelt habe.
Diesbez�glich fehlt es an einem beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand (vgl. BGE 130 V 501 E. 1.1 S. 502), weshalb auf die Beschwerde in diesem Punkt nicht einzutreten ist.
Die Beschwerdef�hrerin reicht letztinstanzlich nachtr�glich neue Arztberichte ein. Es handelt sich um die zuhanden der Invalidenversicherung erstellten Gutachten des Dr. med. L.________, Innere Medizin und Rheumaerkrankungen FMH, sowie des Dr. med. I.________, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Bern, vom 25. August 2010.
Gem�ss Art. 99 Abs. 1 BGG d�rfen neue Tatsachen und Beweismittel nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt. Werden Tatsachen etwa erst durch den vorinstanzlichen Entscheid rechtswesentlich, so sind die im letztinstanzlichen Verfahren neu dazu eingereichten Belege als zul�ssige Noven im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG zu qualifizieren (Urteil 8C_205/2010 vom 1. Juli 2010 E. 3.3; Nicolas von Werdt, in: Bundesgerichtsgesetz [BGG], 2007, N. 6 zu Art. 99 BGG).
Diese Voraussetzung ist hier nicht erf�llt. Was zun�chst die psychischen Beschwerden betrifft, ist den oben stehenden Erw�gungen zu entnehmen, dass sich diesbez�glich kein Bedarf an weiteren Beweismitteln ergibt. In ihrer nachtr�glichen Eingabe macht die Beschwerdef�hrerin geltend, dass gem�ss rheumatologischer Begutachtung eine organisch-strukturell relevante Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit seit dem Unfallereignis bestehe; es handle sich um eine apparativ-bildgebend sichtbare Verletzung am Bewegungsapparat, n�mlich die Ruptur der Supraspinatussehne. Indessen kann dem Gutachten des Dr. med. L.________ entnommen werden, dass die von ihm veranlasste R�ntgenuntersuchung der Schulter vom 19. August 2010 einen Normalbefund ergeben hat. Des Weiteren geht aus seiner Diagnosestellung hervor, dass sich lediglich die vom Velounfall vom 30. August 1995 herr�hrenden Beschwerden am rechten Fuss auf die Arbeitsf�higkeit auswirken, welcher Unfall hier jedoch nicht zu beurteilen ist.

References: Art. 6
 BGE 
 Art. 40
 Art. 20
 Art. 61
 Art. 6
 Art. 61
 BGE 
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 29
 Art. 4
 BGE 
 Art. 44
 Art. 10
 Art. 8
 Art. 6
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 6
 BGE 
 BGE 
 Art. 99
 Art. 99
 Art. 99