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Timestamp: 2020-04-10 02:47:37+00:00

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Rechtsprechung: NJW 1975, 827 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 31.01.1975
https://dejure.org/1975,415
BGH, 31.01.1975 - IV ZR 18/74 (https://dejure.org/1975,415)
BGH, Entscheidung vom 31.01.1975 - IV ZR 18/74 (https://dejure.org/1975,415)
BGH, Entscheidung vom 31. Januar 1975 - IV ZR 18/74 (https://dejure.org/1975,415)
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Wirksamkeit einer öffentlichen Zustellung bei wissentlich falschen Angaben - Sinn und Zweck der Regeln über den Widerruf eines gemeinschaftlichen Testamentes - Verstoß gegen Treu und Glauben bei objektiver Betrachtung - Allgemeine Beweisgrundsätze bei Behauptung einer ...
Nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann eine Rechtsausübung aber dann unzulässig sein, wenn sich objektiv das Gesamtbild eines widersprüchlichen Verhaltens ergibt, weil das frühere Verhalten mit dem späteren sachlich unvereinbar ist und die Interessen der Gegenpartei im Hinblick hierauf vorrangig schutzwürdig erscheinen (vgl. BGH, Urteil vom 31. Januar 1975 - IV ZR 18/74, BGHZ 64, 5, 9;… vom 12. November 2008 - XII ZR 134/04, NJW 2009, 1343 Rn. 41, BGH…, Urteil vom 15. November 2012 - IX ZR 103/11, WM 2013, 47 Rn. 12).
Ein Verschulden ist für den Vorwurf des Rechtsmissbrauchs, der aus widersprüchlichem Verhalten hergeleitet werden soll, aber nicht zwingend erforderlich (BGH, Urteile vom 20. März 1968 - VIII ZR 127/67, WM 1968, 876 unter 3 c; vom 31. Januar 1975 - IV ZR 18/74, BGHZ 64, 5, 9;… vom 12. November 2008 - XII ZR 134/04, NJW 2009, 1343 Rn. 41).
Zudem erfordere es die Rechtssicherheit, daß die Wirksamkeit einer öffentlichen Zustellung nicht noch nach Jahren mit dem Versuch des Nachweises in Frage gestellt werden könne, daß ihre Voraussetzungen nicht vorgelegen hätten (BGHZ 64, 5, 8).
Soweit diese vom Senat bei erkennbar unzulässigen öffentlichen Zustellungen nunmehr vertretene Rechtsauffassung der bisherigen Rechtsprechung des IV. Zivilsenats (BGHZ 64, 5, 8) entgegensteht, hält dieser, wie er auf Anfrage mitgeteilt hat, an seiner Rechtsauffassung mit Rücksicht auf das Gebot rechtlichen Gehörs nicht fest.
Die Untätigkeit der KHM GmbH und die Erklärungen der F. K. AG H. -K. als ihrer Bevollmächtigten muß sich die Beklagte als Rechtsnachfolgerin der KHM GmbH zurechnen lassen (BGHZ 64, 5, 10).
Nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. BGH, Urteil vom 31. Januar 1975 - IV ZR 18/74, BGHZ 64, 5, 9;… vom 12. November 2008 - XII ZR 134/04, NJW 2009, 1343 Rn. 41) kann eine Rechtsausübung unzulässig sein, wenn sich objektiv das Gesamtbild eines widersprüchlichen Verhaltens ergibt, weil das frühere Verhalten mit dem späteren sachlich unvereinbar ist und die Interessen der Gegenpartei im Hinblick hierauf vorrangig schutzwürdig erscheinen.
Es kommt lediglich darauf an, ob bei objektiver Betrachtung ein Verstoß gegen Treu und Glauben vorliegt (vgl. BGHZ 64, 5, 9).
Im Zivilprozess handelt es sich jeweils um rechtsvernichtende Einwendungen (vgl. etwa BGH 8. Juni 1988 - VIII ZR 135/87, NJW 1988, 2597(Scheingeschäft); BGH 31. Januar 1975 - IV ZR 18/74, NJW 1975, 828 (Rechtsmissbrauch)).
(1) Das Berufungsgericht geht zutreffend davon aus, daß die Ausübung eines Rechts regelmäßig rechtsmißbräuchlich ist, wenn der Berechtigte es durch gesetzes-, sitten- oder vertragswidriges Verhalten erworben hat (BGHZ 57, 108, 111; 64, 5, 8 f.; LM Cd Nr. 5 [Senat], 55 und 143 zu § 242 BGB;… Bamberger/Roth/Grüneberg, BGB, § 242 Rdn. 58;… Erman/Hohloch, BGB, 11. Aufl., § 242 Rdn. 108 f.;… MünchKomm-BGB/Roth, Bd. 2a, 4. Aufl., § 242 Rdn. 219 ff.;… Palandt/Heinrichs, BGB, 63. Aufl., § 242 Rdn. 43).
OLG Stuttgart, 11.08.2006 - 8 W 52/06
Erbscheinerteilungsverfahren: Ausschluss des Ehegattenerbrechts bei Rücknahme des …

References: BGH 
 BGH 
 § 242
 § 242
 § 242
 § 242
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