Source: http://www.igc-controlling.org/DE/_igc/satzung.php
Timestamp: 2013-06-20 04:17:45+00:00

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IGC - International Group of Controlling: Satzung
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Der IGC International Group of Controlling Stand: 04.06.2005
Die Interessengemeinschaft wird in der Form eines Vereins nach Schweizer Recht ge­führt und führt die Bezeichnung.
Sitz der Interessengemeinschaft ist St. Gallen.
§ 2 ZIELE Die Interessengemeinschaft ist eine internationale Kooperation der auf dem Gebiet der Aus- und Weiterbildung sowie der Forschung und Entwicklung im Controlling tätigen In­stitutionen. Sie verfolgt folgende Ziele: Profilierung des Berufs- und Rollenbildes des Controllers
Forum für fachlichen Meinungs- und Gedankenaustausch
Plattform für die Abstimmung und Weiterentwicklung einer übereinstimmend getragenen Controlling-Konzeption sowie einer einheitlichen Controlling-Terminologie
Pflege der Schnittstellen zur Wissenschaft und themenverwandten Fachgebieten
Definition und Sicherung von Qualitätsstandards für die Aus- und Weiterbildung auf dem Gebiet des Controllings Die IGC soll weder zu einer vollständigen Standardisierung der Ausbildungsinhalte (alle Anbieter haben den gleichen Lehr- und Stundenplan) führen, noch zu einem Verlust an Vielfalt und intellektuellem Wettbewerb (Monopolisierung der Controlling-Ausbildung).
§ 3 AUFGABEN Zentrale Aufgaben sind:
Stärkung des Controller-Funktionsbildes durch entsprechende Öffentlichkeitsarbeit
Erarbeitung von Verhaltensregeln und Leistungsstandards sowie Qualitätsstandards für die Controlling-Aus- und Weiterbildung der IGC-Mitglieder (Qualitätssiegel)
Schaffung einer gemeinsamen Terminologie in der Controller-Sprache
Veranstaltung von Arbeits- und Diskussionstagungen, etc.
Initiierung von gemeinsamen Forschungsvorhaben in Verbindung mit der Wissenschaft und der Wirtschaftspraxis
§ 4 MITGLIEDSCHAFTSBEDINGUNGEN Mitglieder der IGC verpflichten sich, die Ziele der IGC zu unterstützen. Mitglieder der IGC können werden: Controller-Vereinigungen Weiterbildungs-Institutionen mit Angeboten im Bereich Controlling Beratungsunternehmen mit dem Beratungsschwerpunkt Controlling Softwareunternehmen mit umfassendem Controlling-Angebot Forschungsinstitutionen auf dem Gebiet des Controlling Unternehmen, die durch praktische beispielgebende Controlling-Konzepte zur Fort­entwicklung der Controlling-Themen beitragen Sonstige Förderer der Ziele der IGC Die Mitglieder der IGC sollen Institutionen sein Hinsichtlich der Stimmberechtigung in der Vollversammlung wird unterschieden zwischen Vollmitgliedern (stimmberechtigt) und Förderern (nicht stimmberechtigt).
Die Aufnahme neuer Mitglieder vollzieht sich nach folgendem Vorgehen: Schriftlicher, begründeter Antrag auf Aufnahme in die IGC an den Geschäftsführen­den Ausschuss Der Geschäftsführende Ausschuss bestimmt die Mitgliedschaftskategorien laut §4 (2) und leitet per E-Mail die von ihm befürworteten Anträge weiter Die stimmberechtigten Mitglieder erklären in einer Frist von 3 Wochen dem Ge­schäftsführenden Ausschuss gegenüber die Ablehnung des Antrages. Der Antrag ist abgelehnt, wenn mehr als 25% der IGC-Mitglieder gegen die Mitgliedschaft stimmen. Die Nichtäusserung zu diesem Antrag gilt als Zustimmung. Aufgenommene Mitglieder können in ihrer Kommunikation auf die Mitgliedschaft hinwei­sen. Ein Verstoss gegen die Satzung- insbesondere Ziele, Mitgliedschaftsbedingungen und Beitragsleistungen - kann zum Ausschluss aus der IGC führen. § 5 ORGANE Organe der Interessengemeinschaft sind: die Vollversammlung (Stimmberechtigt sind: Controller-Vereinigungen, Vollausbilder, Teilausbil­der/Spezialisten, nicht aber Mitglieder mit Förderer-Status) der Geschäftsführende Ausschuss der Rechnungsprüfer. § 6 VOLLVERSAMMLUNG Die Rechte der Mitglieder werden in der Vollversammlung ausgeübt. Sie ist mindestens einmal jährlich einzuberufen. Die Vollversammlung wird vom Vorsitzenden des Geschäftsführenden Ausschusses un­ter Angabe der Tagesordnung mit einer Frist von mindestens 4 Wochen einberufen und geleitet. Aufgaben der Vollversammlung sind insbesondere: Wahl der weiteren Mitglieder des Geschäftsführenden Ausschusses gem. § 7 Abs. 2
Genehmigung des vom Geschäftsführenden Ausschuss jährlich vorzulegenden Aktivitä­tenplans sowie des Jahresbudgets
Festsetzung der Mitgliedsbeiträge nach Anhörung des Geschäftsführenden Ausschusses
Beschluss über die Verwendung etwaiger Überschüsse nach Anhörung des Geschäftsführenden Ausschusses
Änderung der Satzung; hierzu ist eine Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stim­men erforderlich
Beratung und Beschlussfassung zu Grundsatzfragen, insbesondere die §§ 1 bis 3 betreffend
Entlastung des Geschäftsführenden Ausschusses
§ 7 GESCHÄFTSFÜHRENDER AUSSCHUSS und RECHNUNGSPRÜFER Der Geschäftsführende Ausschuss besteht aus 5 Mitgliedern (Vorstände). Er vertritt den Verein nach aussen. Den Vorsitz des Ausschusses stellt der Erste Vorsitzende des Internationalen Controller Vereins eV. Nach Ablauf von jeweils 3 Jahren sind die weiteren Mitglieder zu wählen. Zwei Mitglieder werden als stellvertretende Vorsitzende gewählt. Wiederwahl ist möglich. Aufgaben des Geschäftsführenden Ausschusses sind insbesondere: Aufstellung des jährlichen Aufgabenplans und des Jahresbudgets
Vorschlag über die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge
Vorschlag über die Verwendung etwaiger Überschüsse
Führung der Geschäfte der Gemeinschaft sowie Veranlassung von Aufgaben im Rah­men des jährlichen Aufgabenplans und des Jahresbudgets
Vorschlag zur Aufnahme und zum Ausschluss von Mitgliedern.
Beauftragung von Arbeitsausschüssen und Abnahme der Ergebnisse Berichterstattung an die Vollversammlung Spezielle Aufgaben des Vorsitzenden des Geschäftsführenden Ausschusses
Einberufung und Leitung der Vollversammlung
Einberufung und Leitung der Sitzungen des Geschäftsführenden Ausschusses Der Geschäftsführende Ausschuss tritt mindestens einmal im Jahr zusammen. Be­schlüsse werden mit einfacher Mehrheit der Stimmen gefasst. Der Ausschuss ist be­schlussfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder anwesend sind, darunter der Vor­sitzende oder im Falle seiner Verhinderung einer seiner Stellvertreter. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden oder des leitenden Stellvertreters. § 8 RECHNUNGSLEGUNG Der Geschäftsführende Ausschuss ist verpflichtet, jeweils für das kommende Geschäfts­jahr ein Budget über die Ein- und Ausgaben zu erstellen und Bücher nach kaufmänni­schen Grundsätzen zu führen. Der Geschäftsführende Ausschuss hat spätestens sechs Monate nach Schluss eines Geschäftsjahres eine Jahresrechnung und einen Rechenschaftsbericht aufzustellen. Die Jahresrechnung und der Rechenschaftsbericht sind vor Vorlage an die Vollversamm­lung durch einen sachkundigen Rechnungsprüfer zu prüfen. Der Rechnungsprüfer wird für eine Amtsdauer von 3 Jahren gewählt. § 9 ARBEITSAUSSCHÜSSE Zur Unterstützung der Arbeiten kann der Geschäftsführende Ausschuss Arbeitsaus­schüsse einrichten. Die Arbeitsausschüsse haben beratende Funktion. Sie berichten über ihre Arbeitsergebnisse dem Geschäftsführenden Ausschuss. Die Ausschussmitglieder werden aus den Reihen der Mitglieder oder deren Beauftragte bestellt. § 10 ZERTIFIZIERUNG Mitglieder der IGC können sich dem Zertifizierungsverfahren von Seminar-Produkten unter­ziehen.
§ 11 FINANZIERUNG Die Erzielung von Gewinn ist nicht Aufgabe der IGC. Die IGC finanziert ihre Infrastruktur über jährlich neu festzusetzende Beiträge der IGC-Mitglieder sowie über die Erhebung von Zertifizierungsgebühren. Die Höhe der Beiträge wird durch den Geschäftsführenden Ausschuss mit Vorlage des Aufgabenplans und Budgets zur Beschlussfassung durch die Vollversammlung vorgeschlagen. Über die Entwicklung der Finanzen legt der Geschäftsführende Ausschuss in regelmäßi­gen Abständen, mindestens halbjährlich, einen Rechenschaftsbericht und eine Vorschau­rechnung zum Ende eines Geschäftsjahres vor. Das Geschäftsjahr ist das Ka­lenderjahr. Ein etwaiger Überschuss aus den Mitgliedsbeiträgen Einnahmen aus Zertifizierungsge­bühren soll für Forschungs-, Publikationsprojekte sowie für Vorhaben der Öffentlich­keitsarbeit verwendet werden. Über die Verwendung des Überschusses beschließt die Vollversammlung. § 12 AUFLÖSUNG Die Interessengemeinschaft wird durch Verlust der Rechtsfähigkeit oder Beschluss der Vollversammlung aufgelöst. Für letzteren gilt § 6 Abs. 6 Buchstabe g) entsprechend. Das bei Auflösung oder Aufhebung der Gemeinschaft oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes vorhandene Vermögen wird auf die Mitglieder aufgeteilt. Über die Aufteilung be­schließt die Vollversammlung gemäss § 6 Abs. 6 Buchstabe g). IGC-Qualitätssiegel
IGC - International Group of Controlling | Engelaustr. 25 CH-9010 St. Gallen | Tel: +41-(0)71/244 93 33 | info@igc-controlling.org

References: § 2

§ 3

§ 4
 §4
 § 5
 § 6
 § 7

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 § 8
 § 9
 § 10

§ 11
 § 12
 § 6
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