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Timestamp: 2018-06-18 22:18:35+00:00

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Bescheinigung chronisch Krank---> AOK abgelehnt - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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12.02.2011, 19:38 #1
Bescheinigung chronisch Krank---> AOK abgelehnt
Mein Arzt hat mir eine Bescheiniguing zum Erreichen der Belastungsgrenze bei Festellung einer schwerwiegenden chronischen Krankheit im sinne § 62 SGB V ausgestellt und damit damit eine kontinuieliche medizinische Versorgung bestätigt. Er bescheinigte mir damit, dass ich chronisch krank sei und nur mehr 1 % Zuzahlung leisten müsste.
Die AOK hat das abgelehnt.
1. Ist der Ablauf vom Arzt richtig bestätigt und
2. ist die Ablehnung der AOK korrekt.
Seht euch bitte auch die eingestellten Dokumente an.
12.02.2011, 21:10 #2
AW: Bescheinigung chronisch Krank---> AOK abgelehnt
Ich kann auf der Bescheinigung unter B1 nicht erkennen, wegen welcher Krankheit du chronisch krank bist.
Hat dein Arzt vergessen, da mindestens ein Kreuz zu machen?
12.02.2011, 21:12 #3
das ist leider von krankenkasse zu krankenkasse verschieden.
Bin selber chronisch krank, aber bekomme die 1% erst wenn ich mein Schwerbehindertenstatus 60% vorweisen kann. Bin GEK versichert.
12.02.2011, 21:13 #4
also ich habe gestern erst auch so eine Bescheinigung von meinem Arzt ausfüllen lassen , allerdings von der IKK .
Aber ist im Grunde der gleiche Wisch und bei mir ist es identisch ausgefüllt bis auf die diagnosen .
@ela die diagnosen sind da als schlüsselnummern vom Arzt aufgefürt oder?
bei mir wurde das Handschriftlich eingetragen
12.02.2011, 21:14 #5
Oder waren die Schlüsselnummern vorher schon drauf? dann hätte dein Arzt da sicher ein kreutzchen machen müssen
12.02.2011, 21:18 #6
Die Bedingungen für die 1%-Regelung sind für alle GKK gleich.
TE: Du mußt mind. eine Krankheit haben, derentwegen Du jedes Quartal in Behandlung bist.
12.02.2011, 22:05 #7
@ela Mein Arzt hat alle, nach seiner Bewertung, in Frage kommenden Diagnoseschlüssel aufgelistet.
Alle Krankenkassen unterliegen den 5. Sozialgesetzbuch, daher wird im $ 62 SGB V bestimmt wasfür Chroniker maßgeblich ist. Zusätzlich gibt es dazu noch die sogenannte Chroniker-Richtlinie. Deine Krankenkasse hat dir die Unwahrheit erzählt. Leider musste ich feststellöen, dass meine AOK es auch mit der Wahrheit nicht so genau nimmt. Sie tut auch so, als wäre sie eine private Firma, dabei ist Sie rechtlich so ähnlich wie eine Behörde zu betrachten. Es scheint so, dass es egal ob Amt oder dergleichen in Deutschland üblich zu sein scheint, dass von diesen belogen und betrogen wird.
@dielilie die Diagnosenschlüssel hat mein Arzt aufgeklebt.
@Reiner Zufall nicht nur eine.
12.02.2011, 22:31 #8
Ich habe nicht Deine ganzen Diagnosen eingegeben - die mir übrigens sehr viel vorkommen - aber ich befürchte, dass Du nicht eine schwere chronische Erkrankung hast. Das ist es ja auch was die AOK festgestellt hat und die werde jeden Schlüssel überprüft haben.
12.02.2011, 22:37 #9
Vielleicht ist es dem TE möglich, hier eine schwere Krankheit zu benennen?
12.02.2011, 22:41 #10
soweit ich jetzt überhaupt Schlüsselergebnisse gefunden habe, sind es eher keine schweren. Einige finde ich im 2011 nicht einmal mehr. Diese Listen werden ja ständig erneuert und überarbeitet. Manche Schlüssel scheinen entfernt worden zu sein und fallen damit raus aus der Krankenkassenpflicht.
12.02.2011, 22:45 #11
Naja, wenn ich einmal pro Quartal wegen Ohrensausen zum Arzt muß, ist das sicher lästig, aber eben keine schwere Erkrankung.
13.02.2011, 00:05 #12
Bitte keinen Sarkasmus.
Ohne starker Schmerzmittel nicht ertragbar.
Man merkt, dass einge hier keine Doktores sind, So ähnlich meint mancher SB der Jobcenter ind Deutschland er sei auch ein Doktor. Was soll das?
Dok30.doc (415,0 KB, 323x aufgerufen)
13.02.2011, 00:11 #13
Tja, bin kein Mediziner. Aber nach meinem Dafürhalten sollte das reichen, wenn Du deswegen 1x pro Quartal zum Doc mußt.
Dem Bescheid der KK widersprechen.
13.02.2011, 00:19 #14
Das ist noch nicht alles. Für einen Laien geht das nicht aus den butterweichen Diagnosennummern hervor, gelle Nordlicht22.
An Widerspruch dachte ich auch .
13.02.2011, 00:29 #15
Hast du schon mal Ohrensausen gehabt inclusive Tinitus? Dann wüsstest du bestimmt das damit nicht zu spaßen ist.
Ich verstehe hier nicht das jeder seine Krankheit als schlimm empfindet nur anderen wird es nicht zugestanden.Dann wird hier jeder zum Halbgott in Weiß und weiß alles besser.
Wenn man alle Quartal im Jahr für ein und dieselbe Krankheit behandelt wird bekommt man den Chronikerstatus.
Bei meiner Krankenkasse, egal ob ich nur Pillen hole oder KG mache.
13.02.2011, 00:34 #16
Schließe mich RZ an - auch ich bin kein Mediziner. Ich kann lediglich erkennen, das 2008 ein CT der Lendenwirbelsäule gemacht wurde und eine Vorwölbung der Bandscheibe festgestellt wurde. Dann hört das aber auch schon auf mit meiner Übersetzung.
Was ich an den Diagnoseschlüssel gefunden habe, sind es eher "Kleinigkeiten". Hast Du die selbst einmal alle nachgelesen? Kann ja sein, dass Dein Hausarzt die wichtigsten Diagnosen vergessen hat. Das würde erklären warum die KK Dich nicht als chronisch krank ansieht, obwohl Dein Arzt Dir dies bestätigt hat.
https://www.tk.de/tk/leistungen-und-...auskunft/40154
Der kürzere Weg wäre den Arzt aufzusuchen und ihn zu fragen. Widerspruch hast Du vier Wochen für Zeit.
Mit Sarkasmus hat das gar nichts zu tun. Das war ein guter Hinweis von Reiner Zufall. Chronische Erkrankungen sind nicht gleichzusetzen mit schweren chronischen Erkrankungen.
13.02.2011, 00:51 #17
Tinitus ist nun was ganz anderes als EINMAL IM QUARTAL Ohrensausen. Man kann auch überempfindlich sein...
Zu Deiner Quartalstheorie
Für Versicherte nach Satz 3 Nr. 1 und 2, die an einem für ihre Erkrankung bestehenden strukturierten Behandlungsprogramm teilnehmen, beträgt die Belastungsgrenze 1 vom Hundert der jährlichen Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt. Der Gemeinsame Bundesausschuss legt in seinen Richtlinien bis zum 31. Juli 2007 fest, in welchen Fällen Gesundheitsuntersuchungen ausnahmsweise nicht zwingend durchgeführt werden müssen. Die weitere Dauer der in Satz 2 genannten Behandlung ist der Krankenkasse jeweils spätestens nach Ablauf eines Kalenderjahres nachzuweisen und vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung, soweit erforderlich, zu prüfen. Die jährliche Bescheinigung darf nur ausgestellt werden, wenn der Arzt ein therapiegerechtes Verhalten des Versicherten, beispielsweise durch Teilnahme an einem strukturierten Behandlungsprogramm nach § 137f, feststellt; dies gilt nicht für Versicherte, denen das Erfüllen der Voraussetzungen nach Satz 7 nicht zumutbar ist, insbesondere wegen des Vorliegens von Pflegebedürftigkeit der Pflegestufen II und III nach dem Elften Buch oder bei einem Grad der Behinderung von mindestens 60. Das Nähere regelt der Gemeinsame Bundesausschuss in seinen Richtlinien. Die Krankenkassen sind verpflichtet, ihre Versicherten zu Beginn eines Kalenderjahres auf die für sie in diesem Kalenderjahr maßgeblichen Untersuchungen nach § 25 Abs. 1 und 2 hinzuweisen.
Das Nähere zur Definition einer schwerwiegenden chronischen Erkrankung bestimmt der Gemeinsame Bundesausschuss in den Richtlinien nach § 92.
(2) Bei der Ermittlung der Belastungsgrenzen nach Absatz 1 werden die Zuzahlungen und die Bruttoeinnahmen zum Lebensunterhalt der mit dem Versicherten im gemeinsamen Haushalt lebenden Angehörigen des Versicherten und des Lebenspartners jeweils zusammengerechnet. Hierbei sind die jährlichen Bruttoeinnahmen für den ersten in dem gemeinsamen Haushalt lebenden Angehörigen des Versicherten um 15 vom Hundert und für jeden weiteren in dem gemeinsamen Haushalt lebenden Angehörigen des Versicherten und des Lebenspartners um 10 vom Hundert der jährlichen Bezugsgröße nach § 18 des Vierten Buches zu vermindern. Für jedes Kind des Versicherten und des Lebenspartners sind die jährlichen Bruttoeinnahmen um den sich nach § 32 Abs. 6 Satz 1 und 2 des Einkommensteuergesetzes ergebenden Betrag zu vermindern; die nach Satz 2 bei der Ermittlung der Belastungsgrenze vorgesehene Berücksichtigung entfällt. Zu den Einnahmen zum Lebensunterhalt gehören nicht Grundrenten, die Beschädigte nach dem Bundesversorgungsgesetz oder nach anderen Gesetzen in entsprechender Anwendung des Bundesversorgungsgesetzes erhalten, sowie Renten oder Beihilfen, die nach dem Bundesentschädigungsgesetz für Schäden an Körper und Gesundheit gezahlt werden, bis zur Höhe der vergleichbaren Grundrente nach dem Bundesversorgungsgesetz. Abweichend von den Sätzen 1 bis 3 ist bei Versicherten, 1.die Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem Zwölften Buch oder die ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Bundesversorgungsgesetz oder nach einem Gesetz, das dieses für anwendbar erklärt, erhalten,
Dazu noch einmal von # 8
Widerspruch einlegen und gut ist. Entweder es wird was oder eben nicht. Mich wundert es schon, denn ich bin ebenfalls bei der AOK und die haben diesen Wisch mit nur einer Diagnose sofort akzeptiert.
13.02.2011, 00:56 #18
Für Widerspruch habe ich 1 Jahr zeit, da keine Rechtsbehelfsbelehrung.
Den im eingestellten Befund erklärten Syntome finden sich in den Diagnosencode wieder. Man muss nur die kompletten Erklärungen dazu lesen, d.h. die Links [ausführliche Diagnose] öffnen.
Diagnosen.doc (33,0 KB, 544x aufgerufen)
13.02.2011, 01:07 #19
Die liebe AOK hat auch für Zahnersatz entschieden, kein Härtefall, obwohl aktueller Hartz 4 Bescheid vorliegt und sie hätte es auch in ihrer EDV erkennen können, dass ich SGB II Leistungen empfange. Für ne Sehhilfe wird ein ´Festbetrag gezahlt, ist aber im Bescheid nicht nachvollziehbar wie sie auf den Betrag kommen. Selbst die Liste für die Festbeträge gibt die Summe die gezahlt wurde nicht her. Was soll man da bitte denken.
Wenn negativer Widerspruchbescheid auftaucht gibt es noch SG und LSG usw.. Es ist ja nicht nur LWS sondern auch HWS, Hüfte und Einäugigkeit (kein 3D).
13.02.2011, 01:07 #20
ich habe mir das inzwischen alles einmal rausgesucht und durchgelesen. Trotzdem bin ich kein Mediziner und kann nicht beurteilen, ob eine oder mehrere Krankheiten schwer und chronisch sind. Was mir aufgefallen ist, das Dein Arzt aber auch wirklich jede Kleinigkeit mit einem Schlüssel belegt hat und vieles davon nicht näher erläutert ist. Mich persönlich gruselt es vor solchen Ärzten.
Es reicht übrigens nicht aus einmal im Quartal zum Arzt zu gehen.
Aber gut - ich habe mich da schon genug reingehangen und alles dazu geschrieben. Lege Widerspruch ein oder nicht. Hier kann man versuchen einen möglichen Fehler zu finden und/oder wie das weitere Vorgehen aufzeigen. Was Du letztendlich daraus machst - Deine Sache.
Du musst Dich mir gegenüber nicht rechtfertigen. Ich kenne Dich nicht und ich kann Deine Angaben nicht überprüfen, noch will ich das. Noch weniger kann ich der AOK auf dei Füße treten, weil Du Dich falsch behandelt fühlst. Wenn Du so unzufrieden mit der AOK bist - warum wechselst Du dann nicht?
13.02.2011, 01:16 #21
Den Anspruch hat man bei einer SCHWEREN Erkrankung.
(Wer schrieb etwas von Tinitus?)
13.02.2011, 01:19 #22
aber wenn dann dies zutrifft
ist es ja auch chronisch
13.02.2011, 01:31 #23
@ella1953 Korrekt.
13.02.2011, 01:39 #24
bisher nur Cosima auf dein Beispiel mit dem Ohrensausen hin
13.02.2011, 01:49 #25
Dafür sind wir hier und deswegen habe ich nachgefragt. Das du dich reingehängt hast hat imponiert. Sollte ich dir zu nahe getreten sein, so gab es sicherlich einen Anlass aber du hattest doch gute Gründe für den Sakasmus.
War bei einer anderen, DAK, nie Schwieigkeiten, wollten monatlich zusätzlich 8 Euro, Sonderkündigungsrecht, AOK, in die Grube gefallen. Leider kein Entkommen.
Bei meinen Arzt werde ich noch nachfragen, ob das auch gerichtsfest ist; guter Tipp.
Ich bin regelmäßig alle 4 Quartale bei verschiedenen Ärzten, immer wegen dieser Dinge.
Der Fehler den die AOK begeht steht im Gesetz und in den "Chroniker Richtlinien" und wurden schon hier zitiert. Die AOK versucht sich durch Betrug an an den gesetzlichen Bestimmung vorbeizumogeln. Das kann nicht angehen.
abgelehnt, aok abgelehnt, bescheinigung, chronisch, krank>

References: § 62
 § 137
 § 25
 § 92
 § 18
 § 32