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Timestamp: 2017-07-24 14:39:52+00:00

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HENSCHE Arbeitsrecht: C-118/13
Landesarbeitsgericht Hamm, Beschluss vom 14.02.2013, 16 Sa 1511/12
un­ter Mit­wir­kung des Kam­mer­präsi­den­ten A. Tiz­za­no, des Rich­ters E. Le­vits (Be­richt­er­stat­ter), der Rich­te­rin M. Ber­ger so­wie der Rich­ter S. Ro­din und F. Bilt­gen, Ge­ne­ral­an­walt: M. Wa­the­let,
Kanz­ler: A. Ca­lot Es­co­bar, auf­grund des schrift­li­chen Ver­fah­rens,
- der K + K Klaas & Kock B.V. & Co. KG, ver­tre­ten durch Rechts­an­walt M. Sch­ei­er, - der deut­schen Re­gie­rung, ver­tre­ten durch T. Hen­ze und J. Möller als Be­vollmäch­tig­te,
Das Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chen be­trifft die Aus­le­gung von Art. 7 der Richt­li­nie 2003/88/EG des Eu­ropäischen Par­la­ments und des Ra­tes vom 4. No­vem­ber 2003 über be­stimm­te As­pek­te der Ar­beits­zeit­ge­stal­tung (ABl. L 299, S. 9). 2
Es er­geht im Rah­men ei­nes Rechts­streits zwi­schen Frau Bol­la­cke und dem ehe­ma­li­gen Ar­beit­ge­ber ih­res ver­stor­be­nen Ehe­gat­ten, der K + K Klaas & Kock B.V. & Co. KG (im Fol­gen­den: K + K), über den An­spruch der Be­trof­fe­nen auf Ab­gel­tung des von Herrn Bol­la­cke bis zu sei­nem Tod nicht ge­nom­me­nen be­zahl­ten Jah­res­ur­laubs.
Art.7 („Jah­res­ur­laub“) der Richt­li­nie 2003/88 lau­tet: „(1) Die Mit­glied­staa­ten tref­fen die er­for­der­li­chen Maßnah­men, da­mit je­der Ar­beit­neh­mer ei­nen be­zahl­ten Min­dest­jah­res­ur­laub von vier Wo­chen nach Maßga­be der Be­din­gun­gen für die In­an­spruch­nah­me und die Gewährung erhält, die in den ein­zel­staat­li­chen Rechts­vor­schrif­ten und/oder nach den ein­zel­staat­li­chen Ge­pflo­gen­hei­ten vor­ge­se­hen sind. (2) Der be­zahl­te Min­dest­jah­res­ur­laub darf außer bei Be­en­di­gung des Ar­beits­verhält­nis­ses nicht durch ei­ne fi­nan­zi­el­le Vergütung er­setzt wer­den.“
§ 7 Abs. 4 des Bun­des­ur­laubs­ge­set­zes vom 8. Ja­nu­ar 1963 (BGBl. 1963 S. 2) in der Fas­sung vom 7. Mai 2002 (BGBl. 2002 I S. 1529) sieht vor: „Kann der Ur­laub we­gen Be­en­di­gung des Ar­beits­verhält­nis­ses ganz oder teil­wei­se nicht mehr gewährt wer­den, so ist er ab­zu­gel­ten.“
Nach § 1922 Abs. 1 des Bürger­li­chen Ge­setz­buchs geht mit dem Tod ei­ner Per­son (Erb­fall) de­ren Vermögen (Erb­schaft) als Gan­zes auf ei­ne oder meh­re­re Per­so­nen (Er­ben) über.
Frau Bol­la­cke ist die Al­lein­er­bin ih­res ver­stor­be­nen Ehe­gat­ten, der vom 1. Au­gust 1998 bis zu sei­nem Tod am 19. No­vem­ber 2010 bei K + K beschäftigt war.
Herr Bol­la­cke war seit dem Jahr 2009 schwer er­krankt. In je­nem Jahr war er acht Mo­na­te ar­beits­unfähig. Ar­beits­unfähig­keit be­stand auch vom 11. Ok­to­ber 2010 bis zu sei­nem Tod.
Zum Zeit­punkt sei­nes To­des hat­te Herr Bol­la­cke un­strei­tig An­spruch auf min­des­tens 140,5 of­fe­ne Ta­ge Jah­res­ur­laub.
Mit Schrei­ben vom 31. Ja­nu­ar 2011 mach­te Frau Bol­la­cke ge­genüber K + K Ab­gel­tungs­ansprüche für die­se nicht ge­nom­me­nen Ur­laubs­ta­ge gel­tend. K + K wies die For­de­rung mit der Be­gründung zurück, dass Zwei­fel dar­an bestünden, dass es sich um ei­nen ver­erb­ba­ren An­spruch hand­le.
Das im ers­ten Rechts­zug ent­schei­den­de Ge­richt, vor das Frau Bol­la­cke die­se For­de­rung brach­te, wies die Kla­ge mit der Be­gründung ab, dass nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts ein An­spruch auf Ab­gel­tung des bis zur Be­en­di­gung des Ar­beits­verhält­nis­ses nicht ge­nom­me­nen be­zahl­ten Jah­res­ur­laubs im Fall der Be­en­di­gung des Ar­beits­verhält­nis­ses durch den Tod des Ar­beit­neh­mers nicht ent­ste­he. Im Ver­fah­ren über die Be­ru­fung ge­gen die­se Ent­schei­dung stellt sich das vor­le­gen­de Ge­richt die Fra­ge, ob an die­ser in­ner­staat­li­chen Recht­spre­chung in An­se­hung der Recht­spre­chung des Ge­richts­hofs zu Art. 7 der Richt­li­nie 2003/88 fest­ge­hal­ten wer­den kann.
Un­ter die­sen Umständen hat das Lan­des­ar­beits­ge­richt Hamm be­schlos­sen, das Ver­fah­ren aus­zu­set­zen und dem Ge­richts­hof fol­gen­de Fra­gen zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­zu­le­gen:
Mit sei­nen zu­sam­men zu prüfen­den drei Fra­gen möch­te das vor­le­gen­de Ge­richt im We­sent­li­chen wis­sen, ob Art. 7 der Richt­li­nie 2003/88 da­hin aus­zu­le­gen ist, dass er ein­zel­staat­li­chen Rechts­vor­schrif­ten oder Ge­pflo­gen­hei­ten wie den im Aus­gangs­ver­fah­ren frag­li­chen ent­ge­gen­steht, wo­nach der An­spruch auf be­zahl­ten Jah­res­ur­laub oh­ne Be­gründung ei­nes Ab­gel­tungs­an­spruchs für nicht ge­nom­me­nen Ur­laub un­ter­geht, wenn das Ar­beits­verhält­nis durch den Tod des Ar­beit­neh­mers en­det, und ob be­ja­hen­den­falls ei­ne sol­che Ab­gel­tung da­von abhängt, dass der Be­trof­fe­ne im Vor­feld ei­nen An­trag ge­stellt hat. 15
Zunächst ist an die ständi­ge Recht­spre­chung des Ge­richts­hofs zu er­in­nern, wo­nach der An­spruch je­des Ar­beit­neh­mers auf be­zahl­ten Jah­res­ur­laub als ein be­son­ders be­deut­sa­mer Grund­satz des So­zi­al­rechts der Uni­on an­zu­se­hen ist, von dem nicht ab­ge­wi­chen wer­den darf und den die zuständi­gen na­tio­na­len Stel­len nur in den Gren­zen um­set­zen dürfen, die in der durch die Richt­li­nie 2003/88 ko­di­fi­zier­ten Richt­li­nie 93/104/EG des Ra­tes vom 23. No­vem­ber 1993 über be­stimm­te As­pek­te der Ar­beits­zeit­ge­stal­tung (ABl. L 307, S. 18) selbst aus­drück­lich ge­zo­gen wer­den (vgl. Ur­tei­le Schultz-Hoff u. a., C-50/06 und C-520/06, EU:C:2009:18, Rn. 22, KHS, C-214/10, EU:C:2011:761, Rn. 23, und Do­m­in­guez, C-282/10, EU:C:2012:33, Rn. 16).
Außer­dem ist dar­auf hin­zu­wei­sen, dass zum ei­nen Art. 7 der Richt­li­nie 2003/88 nicht zu den Vor­schrif­ten gehört, von de­nen die Richt­li­nie aus­drück­lich Ab­wei­chun­gen zulässt (vgl. Ur­teil Schultz-Hoff u. a., EU:C:2009:18, Rn. 24), und dass zum an­de­ren die­se Richt­li­nie die Ansprüche auf Jah­res­ur­laub und auf Be­zah­lung während des Ur­laubs als zwei As­pek­te ei­nes ein­zi­gen An­spruchs be­han­delt.
Sch­ließlich hat der Ge­richts­hof be­reits fest­ge­stellt, dass der Ar­beit­neh­mer, wenn das Ar­beits­verhält­nis ge­en­det hat und es des­halb nicht mehr möglich ist, tatsächlich be­zahl­ten Jah­res­ur­laub zu neh­men, nach Art. 7 Abs. 2 der Richt­li­nie 2003/88 An­spruch auf ei­ne Vergütung hat, um zu ver­hin­dern, dass ihm we­gen die­ser Unmöglich­keit je­der Ge­nuss des An­spruchs auf be­zahl­ten Jah­res­ur­laub, selbst in fi­nan­zi­el­ler Form, vor­ent­hal­ten wird (vgl. in die­sem Sin­ne Ur­tei­le Schultz-Hoff u. a., EU:C:2009:18, Rn. 56, so­wie Nei­del, C-337/10, EU:C:2012:263, Rn. 29).
Der Ge­richts­hof hat da­her be­fun­den, dass Art. 7 Abs. 2 der Richt­li­nie 2003/88 da­hin aus­zu­le­gen ist, dass er ein­zel­staat­li­chen Rechts­vor­schrif­ten oder Ge­pflo­gen­hei­ten ent­ge­gen­steht, nach de­nen für nicht ge­nom­me­nen be­zahl­ten Jah­res­ur­laub am En­de des Ar­beits­verhält­nis­ses kei­ne fi­nan­zi­el­le Vergütung ge­zahlt wird, wenn der Ar­beit­neh­mer während des ge­sam­ten Be­zugs­zeit­raums und/oder Über­tra­gungs­zeit­raums oder ei­nes Teils da­von krank­ge­schrie­ben bzw. im Krank­heits­ur­laub war und des­halb sei­nen An­spruch auf be­zahl­ten Jah­res­ur­laub nicht wahr­neh­men konn­te (Ur­teil Schultz-Hoff u. a., EU:C:2009:18, Rn. 62).
Im Licht die­ser Recht­spre­chung ist zu prüfen, ob in dem Fall, dass das Er­eig­nis, das zur Be­en­di­gung des Ar­beits­verhält­nis­ses geführt hat, der Tod des Ar­beit­neh­mers ist, ein sol­ches Er­eig­nis ei­ne Um­wand­lung des An­spruchs auf be­zahl­ten Jah­res­ur­laub in ei­nen An­spruch auf fi­nan­zi­el­le Vergütung ver­hin­dern kann.
Da­zu ist fest­zu­stel­len, dass der An­spruch auf Jah­res­ur­laub nur ei­nen der bei­den As­pek­te ei­nes we­sent­li­chen Grund­sat­zes des So­zi­al­rechts der Uni­on dar­stellt und dass die­ser Grund­satz auch den An­spruch auf Be­zah­lung um­fasst (vgl. in die­sem Sin­ne Ur­teil Schultz-Hoff u. a., EU:C:2009:18, Rn. 60 und die dort an­geführ­te Recht­spre­chung).
Der vom Uni­ons­ge­setz­ge­ber u. a. in Art. 7 der Richt­li­nie 2003/88 ver­wen­de­te Be­griff des be­zahl­ten Jah­res­ur­laubs be­deu­tet nämlich, dass für die Dau­er des Jah­res­ur­laubs im Sin­ne die­ser Vor­schrift das Ent­gelt für den Ar­beit­neh­mer bei­zu­be­hal­ten ist. Mit an­de­ren Wor­ten muss der Ar­beit­neh­mer in die­ser Ru­he- und Ent­span­nungs­zeit das gewöhn­li­che Ent­gelt wei­ter­be­zie­hen (vgl. in die­sem Sin­ne Ur­tei­le Ro­bin­son-Stee­le u. a., C-131/04 und C-257/04, EU:C:2006:177, Rn. 50, Schultz-Hoff u. a., EU:C:2009:18, Rn. 58, und Lock, C-539/12, EU:C:2014:351, Rn. 16).
Um si­cher­zu­stel­len, dass die­ses im Uni­ons­recht ver­an­ker­te grund­le­gen­de Ar­beit­neh­mer­recht be­ach­tet wird, darf der Ge­richts­hof Art. 7 Abs. 2 der Richt­li­nie 2003/88 nicht auf Kos­ten der Rech­te, die dem Ar­beit­neh­mer nach die­ser Richt­li­nie zu­ste­hen, re­strik­tiv aus­le­gen (vgl. in die­sem Sin­ne u. a. Ur­teil Hei­mann und Tolt­schin, C´-229/11 und C-230/11, EU:C:2012:693, Rn. 23 und die dort an­geführ­te Recht­spre­chung, so­wie Be­schluss Bran­des, C-415/12, EU:C:2013:398, Rn. 29 und die dort an­geführ­te Recht­spre­chung).
So­dann stellt Art. 7 Abs. 2 der Richt­li­nie 2003/88 in sei­ner Aus­le­gung durch den Ge­richts­hof, wie von der un­ga­ri­schen Re­gie­rung in ih­ren Erklärun­gen vor­ge­bracht, für die Eröff­nung des An­spruchs auf fi­nan­zi­el­le Vergütung kei­ne an­de­re Vor­aus­set­zung auf als die­je­ni­ge, dass zum ei­nen das Ar­beits­verhält­nis be­en­det ist und dass zum an­de­ren der Ar­beit­neh­mer nicht den ge­sam­ten Jah­res­ur­laub ge­nom­men hat, auf den er bis zur Be­en­di­gung des Ar­beits­verhält­nis­ses An­spruch hat­te.
Sch­ließlich er­weist sich ein fi­nan­zi­el­ler Aus­gleich, wenn das Ar­beits­verhält­nis durch den Tod des Ar­beit­neh­mers ge­en­det hat, als un­erläss­lich, um die prak­ti­sche Wirk­sam­keit des An­spruchs auf be­zahl­ten Jah­res­ur­laub si­cher­zu­stel­len, der dem Ar­beit­neh­mer nach der Richt­li­nie 2003/88 zu­steht.
Würde nämlich die Pflicht zur Aus­zah­lung von Jah­res­ur­laubs­ansprüchen mit der durch den Tod des Ar­beit­neh­mers be­ding­ten Be­en­di­gung des Ar­beits­verhält­nis­ses en­den, so hätte die­ser Um­stand zur Fol­ge, dass ein unwägba­res, we­der vom Ar­beit­neh­mer noch vom Ar­beit­ge­ber be­herrsch­ba­res Vor­komm­nis rück­wir­kend zum vollständi­gen Ver­lust des An­spruchs auf be­zahl­ten Jah­res­ur­laub selbst, wie er in Art. 7 der Richt­li­nie 2003/88 ver­an­kert ist, führen würde.
Aus al­len die­sen Gründen kann Art. 7 der Richt­li­nie 2003/88 so­mit nicht da­hin aus­ge­legt wer­den, dass der be­sag­te An­spruch durch den Tod des Ar­beit­neh­mers un­ter­ge­hen kann.
Da Art. 7 Abs. 2 der Richt­li­nie 2003/88 für die Eröff­nung des An­spruchs auf fi­nan­zi­el­le Vergütung außer der Be­en­di­gung des Ar­beits­verhält­nis­ses kei­ne wei­te­re Vor­aus­set­zung auf­stellt, kann ei­ne sol­che Vergütung außer­dem nicht da­von abhängig ge­macht wer­den, dass im Vor­feld ein ent­spre­chen­der An­trag ge­stellt wur­de.
Zum ei­nen nämlich be­steht die­ser An­spruch un­mit­tel­bar kraft der Richt­li­nie 2003/88, oh­ne dass der be­tref­fen­de Ar­beit­neh­mer in­so­weit tätig wer­den müss­te, und zum an­de­ren kann die­ser An­spruch nicht von an­de­ren Vor­aus­set­zun­gen als den in der Richt­li­nie aus­drück­lich vor­ge­se­he­nen abhängen, so dass der Um­stand, dass der Ar­beit­neh­mer ei­ne fi­nan­zi­el­le Vergütung nach Art. 7 Abs. 2 die­ser Richt­li­nie nicht im Vor­feld be­an­tragt hat, völlig un­er­heb­lich ist.
Dar­aus folgt zum ei­nen, dass Art. 7 der Richt­li­nie 2003/88 nicht da­hin aus­ge­legt wer­den kann, dass der Tod des Ar­beit­neh­mers, der das Ar­beits­verhält­nis be­en­det, den Ar­beit­ge­ber des ver­stor­be­nen Ar­beit­neh­mers der Zah­lung der fi­nan­zi­el­len Vergütung ent­hebt, die Letz­te­rem nor­ma­ler­wei­se für nicht ge­nom­me­nen be­zahl­ten Jah­res­ur­laub zu­ge­stan­den hätte, und zum an­de­ren, dass ei­ne sol­che Vergütung nicht da­von abhängig ge­macht wer­den kann, dass im Vor­feld ein ent­spre­chen­der An­trag ge­stellt wur­de.
Nach al­le­dem ist auf die zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­ge­leg­ten Fra­gen zu ant­wor­ten, dass Art. 7 der Richt­li­nie 2003/88 da­hin aus­zu­le­gen ist, dass er ein­zel­staat­li­chen Rechts­vor­schrif­ten oder Ge­pflo­gen­hei­ten wie den im Aus­gangs­ver­fah­ren frag­li­chen ent­ge­gen­steht, wo­nach der An­spruch auf be­zahl­ten Jah­res­ur­laub oh­ne Be­gründung ei­nes Ab­gel­tungs­an­spruchs für nicht ge­nom­me­nen Ur­laub un­ter­geht, wenn das Ar­beits­verhält­nis durch den Tod des Ar­beit­neh­mers en­det. Ei­ne sol­che Ab­gel­tung kann nicht da­von abhängen, dass der Be­trof­fe­ne im Vor­feld ei­nen An­trag ge­stellt hat.
Kos­ten 31
Für die Par­tei­en des Aus­gangs­ver­fah­rens ist das Ver­fah­ren ein Zwi­schen­streit in dem beim vor­le­gen­den Ge­richt anhängi­gen Rechts­streit; die Kos­ten­ent­schei­dung ist da­her Sa­che die­ses Ge­richts. Die Aus­la­gen an­de­rer Be­tei­lig­ter für die Ab­ga­be von Erklärun­gen vor dem Ge­richts­hof sind nicht er­stat­tungsfähig. Aus die­sen Gründen hat der Ge­richts­hof (Ers­te Kam­mer) für Recht er­kannt:
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References: Art. 7

Art.7

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 § 1922
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