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Timestamp: 2018-01-20 04:51:19+00:00

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Dienstleistungen - 191454-2013 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 191454-2013
12/06/2013 S112 - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren
D-Berlin: Datenverarbeitungsdienste
2013/S 112-191454
Zu Händen von: Susanne Beermann
E-Mail: s.beermann@fz-juelich.de
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.bmvbs.de
Weitere Auskünfte erteilen: Vergabestelle: Forschungszentrum Jülich GmbH, Projektträger Jülich
Geschäftsbereich Zentrale Dienstleistungen, Entwicklung, Qualität, Fachbereich DEQ 5: Qualitätssicherung, Grundsatzfragen der Projektförderung
Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Vergabestelle: Forschungszentrum Jülich GmbH, Projektträger Jülich
Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Vergabestelle: Forschungszentrum Jülich GmbH, Projektträger Jülich
Entwicklung eines Datenerhebungskonzepts und Durchführung eines zentralen Datenmonitorings für regionale Demonstrationsvorhaben zur Einführung und Etablierung der Elektromobilität in der Bundesrepublik Deutschland.
Eine wichtige Option zur Reduktion der Treibhausgasemissionen im Verkehr und der Abhängigkeit von Energieimporten wird in der Einführung der Elektromobilität gesehen. Aus diesem Grund wurde von der Bundesregierung bereits im Jahr 2007 die Elektromobilität zu einem entscheidenden Baustein zur Erreichung der Klimaschutzziele im Rahmen des Integrierten Energie- und Klimaschutzprogramms erklärt. Konkrete Maßnahmen wurden 2009 im „Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität“ festgehalten. So sollen bis zum Jahr 2020 mindestens eine Million Elektrofahrzeuge auf den Straßen Deutschlands verkehren. Parallel dazu soll die dafür erforderliche Infrastruktur aufgebaut werden. Deutschland soll zum „Leitmarkt“ und „Leitanbieter“ für die Elektromobilität werden. Im Rahmen des Konjunkturpakets II von 2009 bis 2011 wurde die Förderung der Elektromobilität als zentraler Schwerpunkt ausgewählt und durch die vier Bundesministerien BMWi, BMVBS, BMBF und BMU umgesetzt. Ein maßgeblicher Bestandteil im Bereich der Demonstrationsvorhaben und Flottenversuche war dabei das vom BMVBS im Jahr 2009 initiierte Programm „Elektromobilität in Modellregionen“, welches im Herbst 2011 die Ergebnisse der ersten Phase präsentieren konnte. Mit der Auswahl von vier Schaufenstern Elektromobilität im Frühjahr 2012 und der weiteren Förderung von Modellregionen und -projekten zur Elektromobilität wurden die Aktivitäten aus dem im Juni 2011 veröffentlichten „Regierungsprogramm Elektromobilität“ fortgeführt.
In einer Vielzahl an Projekten (ca. 280 Vorhaben in 65 Verbünden in den Modellregionen und ca. 330 Vorhaben in 72 Verbünden in den Schaufenstern) wurden und werden zukünftig erhebliche Datenmengen und Ergebnisse generiert. Die Daten-/Informationsverarbeitung erfolgte bislang auf unterschiedlichen Ebenen, einerseits innerhalb der Projekte und Modellregionen selbst sowie andererseits von übergeordneter Stelle für spezifische Fragestellungen. Die bereits existierende übergreifende Begleitforschung in den Modellregionen und zukünftig auch in den Schaufenstern Elektromobilität benötigt eine solide, einheitliche Datenbasis, mit Hilfe derer übergreifende Erfahrungen und Erkenntnisse gewonnen, ausgetauscht und verglichen werden können. Diese einheitliche Datenbasis soll durch den Aufbau und Umsetzung des Datenmonitorings geschaffen werden, wobei der Austausch mit der übergreifenden Begleitforschung ein wichtiges Element darstellt. Beschreibung des Auftragsgegenstandes
Zukünftig sollen die vorhandenen Informationen und Daten (ID) in den verschiedenen regionalen Demonstrationsvorhaben einheitlich erhoben werden, um diese flächendeckend, aktuell und standardisiert im vollen Umfang nutzen zu können. Die ID-Erfassung und –verwertung soll durch einen zentralen Prozess koordiniert und vereinheitlicht werden. Dazu soll ein zentrales Datenmonitoring eingerichtet werden. Das zentrale Datenmonitoring ist ein programmübergreifender Bestandteil der Begleit- und Wirkungsforschung in den jeweiligen regionalen Demonstrationsvorhaben. Damit wird ressort- als auch programmübergreifend eine einheitliche Datenerhebung aus den entsprechenden Förderprogrammen des Bundes gewährleistet. Dies erfordert auf Seiten des Auftragnehmers eine Organisationsstruktur, die in der Lage ist zu einer abgestimmten Vorgehensweise bei der Datenerhebung hinsichtlich der verschiedenen Programme, Akteure und Prozesse zu gelangen. Zugleich sollte diese flexibel, kompatibel und erweiterbar sein, um eine Skalierbarkeit des Datenmonitorings hinsichtlich neuer Fragestellungen, aber auch die Aufnahme weiterer Akteure, Projekte und Programme gewährleisten zu können. Grundlage des Datenmonitorings soll ein entsprechendes Datenerhebungskonzept sein, das durch die Anwendung von etablierten und innovativen wissenschaftlichen Methoden zur (automatisierten) Datenerfassung ein professionelles Datenmanagement sicherstellt. Berücksichtigung müssen dabei insbesondere rechtliche Fragestellungen hinsichtlich Datenschutz und -verwendung finden.
Funktionen des Datenmonitorings:
Das Datenmonitoring hat zwei wesentliche Funktionen zu erfüllen: Die Hauptfunktion des Datenmonitorings ist der Aufbau und der Betrieb eines ID-Managementsystems, das übergreifend auf die regionalen Demonstrationsvorhaben zur Elektromobilität der Bundesregierung Anwendung findet. Das Datenmonitoring beinhaltet die Datenerhebung und/oder -erfassung,
-zusammenführung, auswertung sowie auch -bereitstellung. Dafür ist zunächst eine Bestandsaufnahme der Forschungsfragen zur Elektromobilität vorzunehmen. Diese sind in Abstimmung mit dem Auftraggeber bzw. Projektpartnern auf die relevanten Fragen zu reduzieren. Für diese Fragen ist dann ein Grunddatensatz zu erstellen. Die darüber erzeugten Daten haben das Ziel, die relevanten Fragen zu beantworten.
Hierzu muss ein passendes Datenerhebungskonzept erarbeitet werden. Die Verfügbarkeit von ausreichenden Ein- und Ausgabe-Kanälen (Dateninput) sowie Ressourcen für die Datenspeicherung und –auswertung (Datenoutput) sind sicher zu stellen.
Zusätzlich sind durch das Datenmonitoring ergänzende Zusatzfunktionen zu erbringen, die sich ausschließlich auf das Förderprogramm Modellregionen Elektromobilität des BMVBS beziehen. Dazu gehört die Bereitstellung von Methoden zur Verschneidung verfügbarer (externer) Daten und Informationen, um damit z.B. Abschätzungen, Prognosen oder auch Hochrechnungen in Bezug auf spezifischere Fragestellungen zu ermöglichen. Ferner sollen relevante Zielgruppen ermittelt und sodann die Informationsanforderung dieser Zielgruppen analysiert werden sowie im Anschluss die zielgruppenorientierte Bereitstellung von Auswertungen und Ergebnissen erfolgen. Die Erledigung von inhaltlichen Ad-hoc-Anfragen ist fachlich, technisch und ressourcenmäßig für das Förderprogramm Modellregionen Elektromobilität vorherzusehen.
Die Anforderungen der Nebenfunktionen müssen zusätzlich in das Datenerhebungskonzept einfließen.
Rahmenbedingungen des Auftrags
Die Vertragslaufzeit beträgt zunächst 3 Jahre. Der Vertrag kann durch den Auftraggeber einmalig um ein Jahr verlängert werden. Es wird ein schnellstmöglicher Auftragsbeginn nach Abschluss des Vergabeverfahrens angestrebt.
Ressourcen seitens des Auftragsnehmers sind für Konzepterstellung (Datenerhebungskonzept), Aufbau des zentralen Datenmonitorings (d.h. Aufbau und Betrieb des ID-Managementsystems) sowie für die Etablierung der erforderlichen Organisationsstruktur erforderlich. Weitere Kapazitäten sind für die angestrebte Skalierbarkeit bzw. Erweiterbarkeit des zentralen Datenmonitorings und die Arbeiten zu spezifischen Auswertungen erforderlich. Zudem muss der Auftragnehmer die Abstimmung bzw. Koordination des Datenmonitorings mit der übergreifenden Begleitforschung zu Modellregionen und Schaufenster gewährleisten.
Angebotseinreichung:
Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs werden ausgewählte Bewerber aufgefordert, ein Angebot mit einer Skizze für ein Datenerhebungskonzept zu erstellen, das den dargestellten Anforderungen Rechnung trägt. Angebote haben dabei insbesondere einen Meilensteinplan in Bezug auf die Umsetzung des Datenerhebungskonzepts zu enthalten und das Projektmanagement darzustellen.
Erläuterung über die Vorgehensweise im gesamten Verfahren:
Das gewählte Vergabeverfahren läuft in mehreren Schritten ab. Zunächst werden mit der Bekanntmachung Bewerber aufgefordert, sich am Verfahren zu beteiligen. Hierzu ist ein Teilnahmeantrag mit Unterlagen, aus der die Eignung des Bewerbers für den Auftrag hervorgeht, an die in der Bekanntmachung unter Anhang III A) genannte und unten aufgeführte Stelle zu senden. Die Eignung besteht aus allgemeinen und objektiven Eignungskriterien und wird anhand der in der Bekanntmachung unter III.2 genannten Bedingungen festgestellt.
Im nächsten Schritt werden alle Teilnahmeanträge, die die allgemeinen Kriterien zur persönlichen Lage und zur wirtschaftlichen, finanziellen Leistungsfähigkeit der/s Bewerber/s erfüllen, anhand von objektiven Kriterien bewertet. Von diesen Bewerbern werden die 5 Bewerber, die in Bezug auf die objektiven Eignungskriterien die größte Eignung nachweisen können, zur Angebotsabgabe aufgefordert. Hierfür werden mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe weitere Unterlagen übersandt.
Es ist geplant, im Rahmen des weiteren Vergabeverfahrens über die Angebote zu verhandeln. Bei der Angebotspräsentation werden Schwerpunkte insbesondere die Präsentation der Eckpunkte eines Datenerhebungskonzepts und der Ansatz zu dessen Umsetzung, des Verfahrens zur Koordination mit der übergreifenden Begleitforschung der Schaufenster bzw. Modellregionen Elektromobilität sowie des geplanten Projektmanagements sein. Die Inhalte und weitere Informationen der Verhandlung werden den zuvor aufgeforderten 5 Bietern rechtzeitig vor den Verhandlungsterminen bekannt gegeben.
Beschreibung der Optionen: Verlängerung des Vertrages um ein Jahr.
Der Vertrag wird auf Basis des den Vergabeunterlagen beigefügten Mustervertragsentwurfs geschlossen. Zu den Vertragsbestandteilen zählen insbesondere die Leistungsbeschreibung sowie das Angebot des Auftragsnehmers. Zusätzlich gelten die Allgemeinen Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B) und - soweit zutreffend - die Anlage Hinweise für Zahlungsempfänger und zusätzliche Auskünfte aufgrund von Bieterfragen. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Auftragnehmers werden nicht Bestandteil des Vertrages.
Bietergemeinschaften müssen eine gesamtschuldnerische Haftungserklärung abgeben. Zu denTeilnahmebedingungen siehe III.2.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Der Bewerber soll nachweisbar in der Lage sein, die verlangten Aufgaben fachkundig, leistungsfähig und zuverlässig im vertraglich festgesetzten Zeitraum durchzuführen.
Zur Prüfung und Bewertung der Eignung sind die im Folgenden genannten Unterlagen in Form von Eigenerklärungen mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Richtigkeit der im Teilnahmeantrag abgegebenen Erklärungen durch Vorlage von Nachweisen zu überprüfen.
Bei Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen zur Abdeckung des gesamten Leistungsspektrums, z.B. in Form einer Bewerbergemeinschaft oder bei Einsatz eines notwendigen Unterauftragnehmers, sind die für die Prüfung der persönlichen Lage sowie der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit erforderlichen Unterlagen für jedes Bewerbergemeinschaftsmitglied sowie für den notwendigen Unterauftragnehmer und die Nachweise der technischen Leistungsfähigkeit für mindestens ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. für den notwendigen Unterauftragnehmer vorzulegen. Wird der Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit durch ein Mitglied/einzelne Mitglieder der Bewerbergemeinschaft/den notwendigen Unterauftragnehmer erbracht, welches/r nach der internen Arbeitsverteilung für diesen Leistungsteil im Rahmen der ausgeschriebenen Leistung zuständig ist, wird die Bewerbergemeinschaft/der Bewerber als Ganzes als technisch leistungsfähig angesehen.
- Beschreibung des Bewerbers und der Partner (Organisationsform, Profil, Anzahl festangestellte sowie dauerhaft eingesetzte freie Mitarbeiter, vollständige Anschrift, Bankverbindung, Kontaktperson mit Telefon-, Faxnummer und E-Mail),
- Angaben zum Auftragsverantwortlichen/Projektleiter sowie zu dem vorgesehenen Projektteam,
- Der Bewerber hat seine Kompetenzschwerpunkte darzustellen. Soweit es sich um eine Bewerbergemeinschaft handelt oder der Bewerber sich auf die Eignung von Unterauftragnehmern beruft, hat der Bewerber anzugeben, welche Leistungsbestandteile von welchem Unternehmen erbracht werden sollen. Dabei ist kenntlich zu machen, welchen Status (Mitglied der Bewerbergemeinschaft, Unterauftragnehmer etc.) das jeweilige Unternehmen genießt.
- Im Falle des Einsatzes eines Nachunternehmers zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde zur Abdeckung des gesamten Leistungsspektrums (Einsatz eines notwendigen Unterauftragnehmers) ist eine Eigenerklärung über die Zusammenarbeit mit dem notwendigen Unterauftragnehmer im Falle eines Zuschlags mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. In dieser Erklärung ist der notwendige Unterauftragnehmer zu benennen. Für den Fall, dass der Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert wird, ist mit dem Angebot eine Verpflichtungserklärung des notwendigen Unterauftragnehmers vorzulegen, dass dem Bewerber im Falle eines Zuschlags die erforderlichen Mittel des Unterauftragnehmers bei der Erfüllung des Vertrages zur Verfügung stehen.
- Im Falle von Bewerbergemeinschaften sind der Name der Bewerbergemeinschaft, die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft und das geschäfts- und federführende Bewerbergemeinschaftsmitglied zu benennen. Es ist außerdem eine von allen Bewerbergemeinschaftsmitgliedern unterschriebene Erklärung abzugeben, dass im Falle der Auftragserteilung ein Konsortialvertrag geschlossen wird, dass jedes Bewerbergemeinschaftsmitglied für die vertragsgemäße Ausführung der Leistung als Gesamtschuldner haftet, dass das geschäfts- und federführende Bewerbergemeinschaftsmitglied als bevollmächtigter Vertreter die aufgeführten Bewerbergemeinschaftsmitglieder gegenüber der Vergabestelle vertritt und insbesondere berechtigt ist, den Teilnahmeantrag und später das Angebot abzugeben sowie mit Wirkung für jedes Mitglied ohne Einschränkung Zahlungen anzunehmen.
- Eigenerklärung, dass der Bewerber sich verpflichtet für den Falle der Zuschlagserteilung, bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten sowie bei der Weitergabe dieser Daten die datenschutzrechtlichen Vorschriften einzuhalten und diese Einhaltung dem jeweiligen Stand der Technik entsprechend durch technische und organisatorische Maßnahmen sicherzustellen und Teilaufgaben aus diesem Vertrag an Unterauftragnehmer nur überträgt, wenn sich diese in gleicher Art zu dem Datenschutz und der Datensicherheit verpflichten (hierzu ist das Formblatt „Eigenerklärung zum Datenschutz“ der Vergabestelle zu nutzen).
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Allgemeine Kriterien:
- Erklärung, dass der Bewerber und ggf. seine Bewerbergemeinschaftspartner / notwendigen Unterauftragnehmer sich nicht in einem Insolvenzverfahren oder einem vergleichbaren gesetzlichen Verfahren befinden und sich das/die Unternehmen sich nicht in Liquidation befinden. Ferner ist zu bestätigen, dass der Bewerber und ggf. seine Bewerbergemeinschaftspartner / notwendigen Unterauftragnehmer ihre Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt haben und auch sonst keine Ausschlusstatbestände des § 6 EG Abs. 6 VOL/A bzw. § 6 Abs. 5 VOL/A gegeben sind (hierzu ist das Formblatt „Bietererklärung nach § 6 EG Abs. 6 VOL/A bzw. § 6 Abs. 5 VOL/A“ zu nutzen).
- Erklärung, dass beim Bewerber / bei den Bewerbergemeinschaftspartnern / notwendigen Unterauftragnehmer sämtliche Ausschlusstatbestände des § 6 EG Abs. 4 VOL/A nicht gegeben sind (hierzu ist das Formblatt „Bietererklärung nach § 6 EG Abs. 4 VOL/A“ zu nutzen).
- Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers / Bewerbergemeinschaftspartners / notwendigen Unterauftragnehmers bezogen auf die letzten drei Geschäftsjahre, getrennt nach Jahren.
2. Objektive Kriterien:
Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden:
Unter allen Bewerbern, die die Kriterien zur persönlichen Lage des Bewerbers sowie zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit erfüllen, werden im nächsten Schritt die Bewerber ermittelt, die in Bezug auf die nachfolgend aufgeführten objektiven Kriterien die größte Eignung nachweisen können.
Es werden 5 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Über die Rangfolge der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, entscheidet die Gesamtsumme der erreichten Eignungspunkte (EP). Diese ergibt sich als Summe der Eignungspunkte für die einzelnen Eignungskriterien. Die Eignungspunkte für die einzelnen Eignungskriterien ergeben sich jeweils als Produkt der insgesamt für das jeweilige Eignungskriterium vergebenen Bewertungspunkte (BP) und der festgelegten Gewichtungspunkte (GP) für das jeweilige Eignungskriterium.
Ergibt sich innerhalb der o.g. Platzierung Punktegleichheit bei mehreren Bewerbern, behalten wir uns eine Losentscheidung vor. Wird dabei die Anzahl von 5 Bewerbern überstiegen, fallen die nachfolgenden Platzierungen weg.
In den 6 geforderten objektiven Eignungskriterien kann eine Gesamtsumme von maximal 18 Bewertungspunkten (BP) vergeben und eine Gesamtsumme von maximal 300 Eignungspunkten (EP) erreicht werden.
Bei der Bewertung werden die folgenden Gewichtungspunkte (GP) der Eignungskriterien zugrunde gelegt:
1. Leistungsfähigkeit des Bewerbers – 25 GP:
- Objektives Eignungskriterium 1.1: Personelle Ausstattung des Bewerbers – 10 GP
- Objektives Eignungskriterium 1.2: Liste der Referenzaufträge des Bewerbers – 15 GP
2. Fachkunde der zur Leistungserbringung eingesetzten Personen – 75 GP
- Objektives Eignungskriterium 2.1: Innovative Mobilität und Technologien – 10 GP
- Objektives Eignungskriterium 2.2: Empirik, Statistik, Datenerhebung, statistische Aufbereitung – 25 GP
- Objektives Eignungskriterium 2.3: Zielgruppenorientierte Datenaufbereitung und Wissensvermittlung – 15 GP
- Objektives Eignungskriterium 2.4: Projektmanagement komplexer Projekte – 25 GP
Der Nachweis der Eignung soll durch folgende Angaben/Unterlagen erfolgen.
Es gelten die angegebenen Mindestanforderungen pro Kriterium. Die Nichterfüllung einer Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags.
Objektives Eignungskriterium 1.1 (10 GP):
Angabe der Anzahl der angestellten Mitarbeiter/innen, die über Kenntnisse im projektrelevanten Umfeld (Datenerhebung / Datenmonitoring) verfügen.
Anzahl der Mitarbeiter/innen aus dieser Gruppe, die für das Projekt eingesetzt werden sollen. Benennen Sie diese Mitarbeiter namentlich.
Anzahl der Mitarbeiter aus dieser Gruppe, die sofort nach Auftragsvergabe eingesetzt werden können. Benennen Sie diese Mitarbeiter namentlich.
Es müssen mindestens 4 Mitarbeiter sofort nach Auftragsvergabe eingesetzt werden können.
Objektives Eignungskriterium 1.2 (15 GP):
Liste der relevanten Referenzaufträge der letzten fünf Jahre inklusive aussagekräftiger Kurzbeschreibung, die mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbar sind hinsichtlich:
3. Art der durchgeführten Tätigkeiten
zu 1) Referenz ist inhaltlich vergleichbar, wenn sie einen Bezug zum Thema Innovation, Technologien, erneuerbare Energien oder Mobilität aufweist
zu 2) Referenz ist im Hinblick auf den Umfang vergleichbar, wenn mindestens 4 Vollzeitkräfte über die gesamte Projektlaufzeit eingesetzt wurden
zu 3) Referenz ist hinsichtlich der Art der durchgeführten Tätigkeiten vergleichbar, wenn im Rahmen des Projektes Daten erfasst, verarbeitet und ausgewertet wurden.
Es ist mindestens 1 relevantes Referenzprojekt mit einer Mindestlaufzeit von einem Jahr zu den Punkten 1-3 nachzuweisen. Die Punkte 1-3 können durch eine Referenz nachgewiesen werden.
Objektives Eignungskriterium 2.:
Benennung der zur Leistungserbringung eingesetzten Personen (Projektteam) und Angabe von Referenzprojekten inklusive aussagekräftiger Kurzbeschreibung in folgenden Themenbereichen 2.1 – 2.4 (Eine Referenz kann auch bei mehreren Kriterien benannt werden, wenn die Anforderungen übergreifend abgedeckt werden.):
Objektives Eignungskriterium 2.1 (10 GP):
Kenntnisse in den für den Auftrag relevanten Anwendungsfeldern: nachhaltige, innovative Mobilität,
(idealerweise Elektromobilität).
Die Referenzen sind pro Person anzugeben. Die Relevanz der Referenz muss an Hand der zu erbringenden Leistung aussagekräftig begründet werden und wird vor diesem Hintergrund bewertet.
Mindestens 2 Personen verfügen über die entsprechenden inhaltlichen Kompetenzen und mindestens einen FH-Abschluss/Bachelor mit fachlich einschlägigen Themengebieten.
Objektives Eignungskriterium 2.2 (25 GP):
Kenntnisse über die zur Leistungserbringung notwendigen empirischen Grundlagen (Datenerhebung), Datenhandling (inkl. Datenmigration, -harmonisierung und -konsolidierung), Statistik (Datenauswertung).
Mindestens 2 Personen verfügen über die entsprechende inhaltliche Kompetenz und mindestens einen FH-Abschluss/Bachelor mit fachlich einschlägigen Themengebieten.
Objektives Eignungskriterium 2.3 (15 GP):
Kenntnisse und Erfahrungen im Zielgruppenmanagement und in der Aufbereitung und Kommunikation von Daten:
Erfahrungen in der Analyse von zielgruppenspezifischen Anforderungen (welche Nutzer/Organisationen benötigen zu welchem Zeitpunkt welche Informationen in welcher Form), Erfahrung in der Kommunikation von Daten und Ergebnissen (durch Text, Tabellen, Diagramme bzw. andere Medien) sowie Wissensmanagement (Aufbereitung und Kommunikation von Ergebnissen in Druckform, online).
Relevante Referenzen sind pro Person anzugeben. Die Relevanz der Referenz muss an Hand der zu erbringenden Leistung aussagekräftig begründet werden und wird vor diesem Hintergrund bewertet.
Mindestens 1 Person verfügt über die entsprechende inhaltliche Kompetenz.
Objektives Eignungskriterium 2.4 (25 GP):
Kenntnisse und Erfahrungen des Projektleiters bzw. -koordinators im Projektmanagement komplexer Projekte mit einer hohen Anzahl an Partnern, und mit Datenerfassung und Verarbeitung aus einer Vielzahl von Quellen (für Größenordnungen siehe Kurz-Leistungsbeschreibung).
Für den vorgesehenen Projektleiter ist mindestens eine relevante Referenz anzugeben. Die Relevanz der Referenz muss an Hand der zu erbringenden Leistung aussagekräftig begründet werden und wird vor diesem Hintergrund bewertet.
Mindestens 1 im Hinblick auf den durchzuführenden Auftrag relevante Referenz des Projektleiters bzw. –koordinators.
Bei der Verteilung der Bewertungspunkte (BP) werden die nachstehenden Kriterien zugrunde gelegt:
Die Mitarbeiterzahlen lassen hinsichtlich Anzahl und Verhältnis darauf schließen, dass die Leistungserbringung…
3 Punkte: sehr gut
1 Punkt: befriedigend
…sichergestellt werden kann.
Die Liste der Referenzaufträge lässt hinsichtlich Anzahl, Inhalt, Umfang und Art der durchgeführten Tätigkeiten auf ein für die Ausführung der Leistung…
3 Punkte: sehr gutes
2 Punkte: gutes
1 Punkt: befriedigendes
… Erfahrungsspektrum schließen.
Aus den Unterlagen des Bewerbers sind hinsichtlich Anzahl, Umfang und inhaltlicher Ausrichtung…
3 Punkte: sehr gute
2 Punkte: gute
1 Punkt: befriedigende
…Fachkenntnisse im Projektteam ersichtlich.
…Fachkenntnisse im Projektteam ersichtlich
Wertungshinweise:
Die Bewertung erfolgt anhand von 1-3 Bewertungspunkten (BP). Es wird das Produkt aus den Gewichtungspunkten (GP) und den jeweiligen Bewertungspunkten (BP) pro Eignungskriterium gebildet. Die so ermittelten Eignungspunkte (EP) je Eignungskriterium werden summiert. Als Gesamtsumme können maximal 300 Eignungspunkte (EP) erreicht werden.
Hinweise zum Bewertungsmaßstab:
3 Punkte: sehr gut – wenn die Leistungsfähigkeit und Fachkunde über die Mindestanforderungen hinaus und in besonderem Maße nachgewiesen wird
2 Punkte: gut – wenn die Leistungsfähigkeit und Fachkunde über die Mindestanforderungen hinaus nachgewiesen wird
1 Punkt: befriedigend – wenn die Mindestanforderungen erfüllt sind
Ergänzende Unterlagen zur Erstellung und Bewertung der Teilnahmeanträge können bei der unter Anhang A II) genannten Stelle angefordert werden.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Es werden 5 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die Vergabestelle trifft auf Grundlage der objektiven Eignungskriterien ihre Auswahlentscheidung unter den Bewerbern. Die Wertung der Teilnahmeanträge erfolgt auf Grundlage der Ausführungen in Abschnitt III.2.3. Ergänzend wird auf die Teilnahmeunterlagen Bezug genommen, die bei der unter Anhang A II) genannten Stelle angefordert werden können.
8.7.2013 - 15:00
Mit der Abgabe seines Angebotes unterliegt der Bieter auch den Bestimmungen über nichtberücksichtigte Angebote gemäß § 22 EG VOL/A. Weitere Bedingungen, insbesondere Vorgaben zur Einreichung von Angeboten, sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen, die den Bietern zugesendet werden, die nach dem Teilnahmewettbewerb zur Angebotsabgabe aufgefordert werden.
Genaue Aufschrift, Form und Inhalt des Teilnahmeantrags:
Der Teilnahmeantrag und alle weiteren Unterlagen sind in deutscher Sprache zu verfassen. Dem Teilnahmeantrag ist das den Teilnahmeunterlagen beigefügte Teilnahmeformblatt voranzustellen, welches mit einer Originalunterschrift an der vorgesehenen Stelle zu versehen ist.
Der Teilnahmeantrag muss enthalten und sollte sich an folgender Gliederung orientieren:
- das ausgefüllte und unterschriebene Teilnahmeformblatt,
- das unterschriebene Formblatt für die Bestätigung des Erhalts und der Kenntnisnahme der vollständigen Teilnahmeunterlagen (bei der Vergabestelle erhältlich),
- die vorzulegenden Nachweise und Erklärungen (siehe hierzu die Ausführungen unter Abschnitt III.2).
Unvollständigkeit des Teilnahmeantrags führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrages.
Für die Erstellung des Teilnahmeantrags kann keine Vergütung gewährt werden.
Der Teilnahmeantrag ist in dreifacher Ausfertigung, davon ein Papier-Original, einmal in kopierbarer Form sowie einmal in elektronischer Form als PDF-Dokument (CD-ROM oder DVD), im doppelten Umschlag bei der unten genannten Adresse einzureichen. Schlusstermin für das Einreichen von Teilnahmeanträgen ist der 8.7.2013, 15:00 Uhr. Maßgeblich ist der Eingang im Gebäude 14.6, Raum 465. Auf elektronischem Wege oder per Fax übermittelte Teilnahmeanträge sind nicht zugelassen. Auch eine Vorabeinreichung des Teilnahmeantrags per E-Mail führt zum Ausschluss.
Den schriftlichen Teilnahmeantrag senden Sie bitte an:
Für die persönliche Abgabe:
Geschäftsbereich Zentrale Dienstleistungen, Entwicklung, Qualität (DEQ)
Fachbereich Qualitätssicherung (DEQ 5)
z.Hd. Susanne Beermann (Geb. 14.6, Raum 465)
Für den Versand per Kurier:
Der verschlossene (verklebte) innere Umschlag muss wie folgt beschriftet sein:
Bitte ungeöffnet und mit Eingangsstempel und Uhrzeit an Frau Beermann (Gebäude 14.6, Raum 465) weiterleiten. Verhandlungsverfahren mit öffentlichem Teilnahmewettbewerb: „Entwicklung eines Datenerhebungskonzepts und Durchführung eines zentralen Datenmonitorings für regionale Demonstrationsvorhaben zur Einführung und Etablierung der Elektromobilität in der Bundesrepublik Deutschland“. Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge in Gebäude 14.6, Raum 465: 8.7.2013, 15:00 Uhr.
Teilnahmeanträge, die nicht formgerecht im doppelten Umschlag verschlossen mit ordnungsgemäßer Kennzeichnung oder nicht fristgerecht eingehen, werden ausgeschlossen. Es wird darauf hingewiesen, dass die rechtzeitige Zustellung des Teilnahmeantrags im Verantwortungsbereich des Bewerbers liegt. Eventuelle Verzögerungen eines Boten- oder Zustellservice werden dem Bewerber zugerechnet. Bei Fragen wenden Sie sich bitte ausschließlich schriftlich an:
Frau Susanne Beermann;
Die Vergabestelle wird allen bekannten Interessenten die Auskünfte schnellstmöglich, spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Antragsfrist für den Teilnahmewettbewerb per Post sowie vorab per E-Mail erteilen. Nach diesem Termin ist die Möglichkeit der Fragestellung nicht mehr gegeben. Daher bitten wir darum, die Nachfragen spätestens bis zum 25.6.2013 zu stellen. Die Vergabestelle hat für interessierte Wirtschaftsteilnehmer ergänzende Unterlagen zum Teilnahmeantrag erstellt, welche bei der unter Anhang A II) genannten Stelle angefordert werden können.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Solange ein wirksamer Zuschlag (Vertragsschluss) noch nicht erteilt ist, kann als Rechtsbehelf ein Nachprüfungsantrag bei der unter VI. 4.1 genannten Stelle gestellt werden. Informationen hierzu können §§ 107, 108 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) entnommen werden. Bewerber / Bieter müssen Vergaberechtsverstöße unverzüglich bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle (Vergabestelle) rügen, bevor sie einen Nachprüfungsantrag stellen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung bzw. erst aufgrund der Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestensbis zum Ablauf der Angebotsfrist bzw. der Frist für die Einreichung der Teilnahmeanträge bei der o.g. Stelle zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 107 Abs. 3 GWB unzulässig, wenn er nicht unverzüglich bzw. innerhalb der o.g. Frist gerügt worden ist oder wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Dies gilt gemäß § 107 Abs. 3 Satz 2 GWB nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB. Ein Nachprüfungsantrag auf Feststellung der Unwirksamkeit nach § 101b Abs. 1 GWB ist innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend zu machen. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekanntgemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (vgl. § 101b Abs. 2 GWB). Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden, werden grundsätzlich vor dem Zuschlag gemäß § 101 a GWB informiert.

References: § 6
 § 6
 § 6
 § 6
 § 6
 § 6
 § 22
 § 107
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 § 101
 § 101
 § 101
 § 101