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Timestamp: 2019-04-25 21:49:49+00:00

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VfAusbV Veranstaltungsfachkräfteausbildungsverordnung
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Verordnung über die Berufsausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik (Veranstaltungsfachkräfteausbildungsverordnung - VfAusbV)
V. v. 03.06.2016 BGBl. I S. 1307 (Nr. 26); zuletzt geändert durch Artikel 1 V. v. 16.06.2017 BGBl. I S. 1874
Geltung ab 01.08.2016; FNA: 806-22-1-107 Berufliche Bildung
§ 10 Prüfungsbereich Auswählen der Veranstaltungstechnik und Sicherstellen der Stromversorgung
§ 11 Prüfungsbereich Bereitstellen der Veranstaltungstechnik
§ 15 Prüfungsbereich Realisieren eines veranstaltungstechnischen Projekts
§ 16 Prüfungsbereich Planen der Veranstaltungstechnik
§ 17 Prüfungsbereich Planen der Veranstaltungsdurchführung
§ 18 Prüfungsbereich Sicherstellen der Energieversorgung für Veranstaltungstechnik
Anlage (zu § 3 Absatz 1) Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik
Der Ausbildungsberuf der Fachkraft für Veranstaltungstechnik wird nach § 4 Absatz 1 des Berufsbildungsgesetzes staatlich anerkannt.
Auf- und Abbauen von Anlagen und Aufbauten,
Bereitstellen der Energieversorgung,
Vernetzen, Einrichten und Inbetriebnehmen von Anlagen,
Konzipieren veranstaltungstechnischer Systeme und Abläufe,
Einrichten von Szenerien,
Bedienen technischer Systeme bei Proben und Veranstaltungen sowie
Durchführen von Projekten im eigenen Arbeitsbereich.
Sicherheit bei Veranstaltungen und Produktionen sowie
(2) Die Zwischenprüfung soll im vierten Ausbildungshalbjahr stattfinden.
Auswählen der Veranstaltungstechnik und Sicherstellen der Stromversorgung sowie
Bereitstellen der Veranstaltungstechnik.
(1) Im Prüfungsbereich Auswählen der Veranstaltungstechnik und Sicherstellen der Stromversorgung soll der Prüfling nachweisen, dass er in der Lage ist,
nichtstationäre elektrische Anlagen der Veranstaltungstechnik zu planen und entsprechende Unterlagen zu erstellen,
aus vorgegebenen Geräten, Anlagenteilen, Bauelementen und Materialien auszuwählen und die Auswahl zu begründen,
Stromverteilungen und die Vernetzung von elektrischen Betriebsmitteln zu planen sowie
Prüfschritte bezüglich der elektrischen Sicherheit zu beschreiben und zu begründen sowie Messergebnisse zu bewerten.
(1) Im Prüfungsbereich Bereitstellen der Veranstaltungstechnik soll der Prüfling nachweisen, dass er in der Lage ist,
Arbeitsaufträge auszuwerten und Arbeitsschritte festzulegen,
veranstaltungstechnische Aufbauten und folgende veranstaltungstechnische Anlagen betriebssicher aufzubauen:
Anlagen der Beleuchtungstechnik,
Anlagen der Beschallungstechnik oder
Anlagen der Medien- und Präsentationstechnik,
die veranstaltungstechnischen Anlagen und Aufbauten einzurichten, deren Sicherheit und Funktionalität zu prüfen und elektrisch in Betrieb zu nehmen und
die Vorgehensweise zu begründen.
(2) 1Der Prüfling soll eine Arbeitsaufgabe durchführen. 2Während der Durchführung wird mit ihm ein situatives Fachgespräch über die Arbeitsaufgabe geführt.
(3) 1Die Prüfungszeit beträgt insgesamt 45 Minuten. 2Das situative Fachgespräch dauert höchstens 15 Minuten.
Realisieren eines veranstaltungstechnischen Projekts,
Planen der Veranstaltungstechnik,
Planen der Veranstaltungsdurchführung,
Sicherstellen der Energieversorgung für Veranstaltungstechnik sowie
(1) Im Prüfungsbereich Realisieren eines veranstaltungstechnischen Projekts soll der Prüfling nachweisen, dass er in der Lage ist,
(2) 1Der Prüfling soll einen betrieblichen Auftrag durchführen und seine Arbeit mit praxisbezogenen Unterlagen dokumentieren. 2Nach der Durchführung wird mit dem Prüfling ein auftragsbezogenes Fachgespräch geführt.
(3) 1Die Prüfungszeit für den betrieblichen Auftrag mit Dokumentation beträgt 35 Stunden. 2Das auftragsbezogene Fachgespräch dauert höchstens 30 Minuten. 3Vor der Durchführung des betrieblichen Auftrages haben die Ausbildenden dem Prüfungsausschuss die Aufgabenstellung einschließlich eines geplanten Bearbeitungszeitraums zur Genehmigung vorzulegen.
Text in der Fassung des Artikels 1 Erste Verordnung zur Änderung der Veranstaltungsfachkräfteausbildungsverordnung V. v. 16. Juni 2017 BGBl. I S. 1874 m.W.v. 25. Juni 2017
(1) Im Prüfungsbereich Planen der Veranstaltungstechnik soll der Prüfling nachweisen, dass er in der Lage ist,
veranstaltungstechnische Konzepte und Ablaufpläne unter rechtlichen und organisatorischen Aspekten zu beurteilen,
Beschallungs-, Beleuchtungs-, Projektions- und medientechnische Systeme zu konzipieren und zu berechnen sowie Betriebsmittel auszuwählen,
den Aufbau, die Vernetzung und Konfiguration von Systemen der Veranstaltungstechnik darzustellen,
Bühnen-, Szenen- und Messeaufbauten unter Berücksichtigung technischer Vorgaben und unter Berücksichtigung der Standsicherheit festzulegen und
Traversensysteme und maschinentechnische Betriebsmittel unter Berücksichtigung der geforderten Tragfähigkeit, Standsicherheit und der vorhandenen Abhängepunkte einzusetzen.
(1) Im Prüfungsbereich Planen der Veranstaltungsdurchführung soll der Prüfling nachweisen, dass er in der Lage ist,
Abläufe für das Errichten von Anlagen und Aufbauten zu planen,
Anlagen und Aufbauten am Veranstaltungsort zu überprüfen,
die Funktionsfähigkeit von sicherheitstechnischen Einrichtungen zu gewährleisten und
szenische und technische Gefahren zu erkennen und Maßnahmen zur Vermeidung und Beseitigung der Gefahr zu beschreiben.
(1) Im Prüfungsbereich Sicherstellen der Energieversorgung für Veranstaltungstechnik soll der Prüfling nachweisen, dass er in der Lage ist,
den Energiebedarf für Veranstaltungen zu ermitteln und nichtstationäre Stromversorgung zu planen und Schutzmaßnahmen gegen elektrische Gefährdungen festzulegen,
Geräte und Betriebsmittel unter Beachtung der Einsatzbedingungen festzulegen,
die Errichtung nichtstationärer elektrischer Anlagen zu planen,
die sicherheitstechnische Überprüfung installierter nichtstationärer elektrischer Anlagen zu beschreiben und Messergebnisse zu bewerten sowie
Maßnahmen bei Störungen im Betrieb elektrischer Anlagen zu beschreiben.
(2) 1Die Prüfungsaufgaben müssen praxisbezogen sein. 2Der Prüfling soll die Aufgaben schriftlich bearbeiten.
Realisieren eines veranstaltungstechnischen Projekts mit 50 Prozent,
Planen der Veranstaltungstechnik mit 15 Prozent,
Planen der Veranstaltungsdurchführung mit 15 Prozent,
Sicherstellen der Energieversorgung für Veranstaltungstechnik mit 10 Prozent,
im Prüfungsbereich Sicherstellen der Energieversorgung für Veranstaltungstechnik mit mindestens „ausreichend",
in mindestens drei weiteren Prüfungsbereichen mit mindestens „ausreichend" und
(3) 1Auf Antrag des Prüflings ist die Prüfung in einem der Prüfungsbereiche „Planen der Veranstaltungstechnik", „Planen der Veranstaltungsdurchführung", „Sicherstellen der Energieversorgung für Veranstaltungstechnik" oder „Wirtschafts- und Sozialkunde" durch eine mündliche Prüfung von etwa 15 Minuten zu ergänzen, wenn
§ 21 ändert mWv. 1. August 2016 VeranstTechAusbV
1Diese Verordnung tritt am 1. August 2016 in Kraft. 2Gleichzeitig tritt die Verordnung über die Berufsausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik vom 18. Juli 2002 (BGBl. I S. 2699) außer Kraft.
1 Auf- und Abbauen
von Anlagen und Aufbauten
1.1 Bereitstellen
und Transportieren a) Arbeitsaufträge annehmen und Arbeitsschritte für
den eigenen Arbeitsbereich festlegen
b) Bedarf an Transport- und Lagerleistungen ermitteln,
Transportmittel und Verpackungen auswählen
c) Geräte, Anlagenteile, Bauelemente, Werkzeuge und
sonstige Arbeitsmittel nach Vorgaben termingerecht
annehmen, kommissionieren und bereitstellen
d) Geräte, Anlagenteile, Bauelemente, Werkzeuge und
sonstige Arbeitsmittel verpacken, sichern und trans-
portieren sowie gegen Witterungseinflüsse und
e) Begleitunterlagen zusammen- und bereitstellen 6
1.2 Prüfen, Montieren,
Anpassen und Demontieren a) Beleuchtungs-, Beschallungs- und Medienpläne so-
wie Pläne, Zeichnungen und Skizzen für temporäre
Aufbauten, Bühnen und Szenenflächen umsetzen
b) Montagevorgaben beachten, insbesondere zu Last-
aufnahme und Standsicherheit
c) Verankerungen und Befestigungen vorbereiten
d) Werkstoffe und Materialien bewerten und auswählen
e) Längen messen und anzeichnen
f) Bauteile anpassen und verbinden
g) Arbeitsmittel auswählen und einsetzen, insbeson-
dere Leitern, Arbeitsgerüste und Werkzeuge
h) Geräte und Anlagenteile der Beleuchtungs-, Be-
schallungs-, Medien- und Präsentationstechnik auf-
stellen, montieren, befestigen und sichern
i) Bauelemente für Tragekonstruktionen aufstellen und
sichern, insbesondere Gerüste und Traversen sowie
Bühnen-, Tribünen-, Szenen- und Messeaufbauten
j) ortsveränderliche maschinentechnische Einrichtun-
gen montieren, befestigen, sichern und testen, ins-
besondere Stative und Hebezeuge
k) Leitungen verlegen und gegen Beschädigung schüt-
l) Anlagen und Aufbauten demontieren
m) Geräte, Anlagenteile, Bauelemente und sonstige Ar-
beitsmittel übergeben, dabei Verluste, Schäden und
Mängel dokumentieren 16
1.3 Lagern, Prüfen
und Instandhalten a) Geräte, Anlagenteile, Bauelemente, Werkzeuge und
sonstige Arbeitsmittel annehmen sowie auf Schäden
b) Funktionskontrolle durchführen, Fehler und Mängel
sonstige Arbeitsmittel warten
d) Messungen an elektrischen Geräten durchführen,
insbesondere Schutzleiter- und Isolationswiderstand
sowie Schutzleiter- und Berührungsstrom feststellen
e) Fehler in Geräten, Anlagenteilen, Bauelementen ein-
grenzen, durch Austausch fehlerhafter Einheiten
beheben und Maßnahmen zur Instandsetzung veran-
f) Prüfprotokolle erstellen
g) Geräte, Anlagenteile, Bauelemente, Werkzeuge und
sonstige Arbeitsmittel lagern und verwalten 8
2 Bereitstellen der
2.1 Planen der
Energieversorgung a) Energiebedarf unter Berücksichtigung der Leistungs-
faktoren für Veranstaltungen und Produktionen er-
b) Stromkreise festlegen, Verteilungseinrichtungen und
Leitungen unter Berücksichtigung von Leitungslänge
und Leitungsquerschnitt auswählen
c) Spannungsfall ermitteln und beurteilen
d) elektrische Geräte und Betriebsmittel unter Berück-
sichtigung der Umgebungsbedingungen und der
Zusatzfestlegungen für Räume besonderer Art aus-
e) Schutzmaßnahmen gegen elektrische Gefährdungen
f) Dokumentationen, insbesondere Installations- und
Stromlaufpläne, erstellen
g) Anschlussbestimmungen einhalten 7
2.2 Auf- und Abbauen
nichtstationärer elektrischer
Anlagen a) Stromversorgung hinsichtlich der anzuschließenden
Geräte sicherheitstechnisch gemäß der Regeln der
Technik beurteilen
b) Geräte und Anlagenteile anschließen
c) elektrische Installationen für Dekorations- und Aus-
stattungsteile sowie Bühnenbauten mit steckerfer-
tigen Betriebsmitteln errichten
d) Potentialausgleich ausführen
e) Anlagen außer Betrieb nehmen und demontieren 11
2.3 Prüfen nichtstationärer
elektrischer Anlagen a) Sichtprüfung von Betriebsmitteln und Geräten elektri-
scher Anlagen durchführen, insbesondere Feststellen
und Beurteilen von Beschädigungen sowie der Ein-
haltung von Sicherheitsanforderungen
b) besondere Bedingungen des Aufstellungsortes sowie
Schutz gegen elektrischen Schlag unter normalen
Bedingungen feststellen und beurteilen
c) geeignete Prüf- und Messgeräte auswählen
d) Sichtprüfung und Erprobung elektrischer Anlagen
e) Spannung messen und Drehfeld prüfen
f) Durchgängigkeit der Schutzleiter und des Potential-
ausgleichs prüfen
g) Isolationswiderstand messen und beurteilen
h) Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen unter Fehlerbe-
dingungen prüfen
i) Maßnahmen zur Beseitigung von Fehlern einleiten
j) Prüfungen und Messungen dokumentieren 8
2.4 Betreiben elektrischer
Anlagen a) elektrische Anlagen in Betrieb nehmen, bedienen und
b) festgelegte Prüfungen und Erprobungen durchführen
c) Störungen feststellen und Maßnahmen zur Beseiti-
gung der Ursachen einleiten 4
3 Vernetzen, Einrichten
(§ 4 Absatz 2 Nummer 3) a) Steuerungs- und IT-Netzwerke sowie Kommunika-
tions- und Rufanlagen errichten und testen
b) Scheinwerfer, Lichtstellpulte und Zusatzgeräte aus-
wählen, verbinden und konfigurieren
c) Beleuchtungsanlagen testen und lichttechnische
d) Beschallungsanlagen auswählen und testen, dabei
akustische Emissions- und Grenzwerte beachten
e) Mikrofone, Mischpulte, Signalbearbeitungsgeräte
und Zuspieler auswählen, verbinden, konfigurieren
f) Medien- und Präsentationstechnik auswählen, ver-
binden und konfigurieren, insbesondere Projektions-
geräte, Signalwandler und Medienserver
g) Gesamtfunktion prüfen, Störungen feststellen und
Maßnahmen zur Störungsbeseitigung einleiten 16
4 Konzipieren veranstaltungs-
technischer Systeme und
4.1 Mitwirken bei der Erstellung
veranstaltungstechnischer
Konzepte a) Anforderungen für die technische und szenische Um-
setzung auswerten, insbesondere Gestaltungs- und
Regievorgaben
b) technische Realisierungsmöglichkeiten von Anforde-
rungen auf Machbarkeit prüfen und mit den Beteilig-
ten entwickeln
c) Realisierungskonzepte aus technischer und gestalte-
rischer Sicht entwickeln und mit Auftraggebern ab-
d) veranstaltungstechnische Konzepte beurteilen, ins-
besondere unter rechtlichen, organisatorischen, wirt-
schaftlichen und gestalterischen Aspekten
4.2 Beurteilen der
Veranstaltungsortes a) Voraussetzungen von Veranstaltungs- und Produk-
tionsstätten für die technische Durchführung über-
b) technische und gestalterische Rahmenbedingungen
für die Platzierung der Anlagen und Aufbauten am
Veranstaltungsort feststellen
c) technische und gestalterische Umsetzung mit den
Beteiligten abstimmen
d) Genehmigungen und Auflagen der Genehmigungs-
behörden beachten 9
4.3 Planen und Organisieren
Abläufe a) Veranstaltungsablauf mit den Beteiligten abstimmen
b) technische Ablaufpläne nach Gestaltungs- und
Regievorgaben erstellen, insbesondere Personal-
und Technikeinsatz planen und abstimmen
c) Havariekonzepte planen und abstimmen 6
4.4 Planen von Anlagen
und Aufbauten a) Beschallungssysteme unter Berücksichtigung zu be-
schallender Flächen und Räume planen, insbeson-
dere Lautsprechertypen festlegen, Lautsprecher und
Lautsprechersysteme positionieren sowie diese ein-
schließlich Verstärker dimensionieren
b) tontechnische Betriebsmittel unter Beachtung der
räumlichen und gestalterischen Vorgaben festlegen
c) Beleuchtungssysteme unter Berücksichtigung räum-
licher Voraussetzungen am Veranstaltungsort und der
Lichtstimmungen planen, insbesondere Beleuch-
tungspositionen ermitteln sowie Scheinwerfer, Zu-
behör und Dimmer festlegen
d) medientechnische Systeme unter Berücksichtigung
des Veranstaltungsortes, der Zu- und Ausspieler so-
wie der Bild- und Datenformate planen
e) Projektoren und Projektionsflächen unter Berücksich-
tigung der räumlichen Gegebenheiten und der Licht-
verhältnisse positionieren und dimensionieren
f) Bühnen-, Szenen- und Messeaufbauten unter Be-
rücksichtigung gestalterischer Vorgaben sowie von
Tragfähigkeit und Standsicherheit und unter Beach-
tung der Brandschutzvorgaben am Veranstaltungsort
g) Traversensysteme unter Berücksichtigung der räum-
lichen Voraussetzungen am Veranstaltungsort, der
geforderten Tragfähigkeit und der vorhandenen Ab-
hängepunkte planen
h) maschinentechnische Betriebsmittel unter Berück-
sichtigung von Standsicherheit und Tragfähigkeit am
Veranstaltungsort planen
i) technische Unterlagen für die Veranstaltungssysteme
5 Einrichten von Szenerien
(§ 4 Absatz 2 Nummer 5) a) Bild-, Ton- und Datenmaterial sichten, prüfen und be-
reitstellen, medienrechtliche Vorschriften beachten
b) Szenen ausleuchten, Lichtstellpulte konfigurieren und
einrichten, Beleuchtungsproben durchführen
c) Mikrofone positionieren und einrichten, Tonmisch-
pulte konfigurieren und einrichten sowie Soundcheck
d) Medienein- und -ausspielungen konfigurieren und
e) dekorative und grafische Elemente hinsichtlich ihrer
kommunikativen und gestalterischen Wirkungen ein-
f) Szenen und Umbauten proben
g) Benutzer und Mitwirkende in technische Systeme
h) technische Systeme an Benutzer oder Auftraggeber
übergeben sowie Übergabeprotokolle anfertigen 14
6 Bedienen technischer
Systeme bei Proben
(§ 4 Absatz 2 Nummer 6) a) Ablaufpläne umsetzen, insbesondere Lichtstellpulte
und Tonmischpulte sowie bühnen- und szenentech-
nische Einrichtungen bedienen, Projektionen und
Zuspielungen einsetzen
b) Durchlauf- und Generalproben durchführen, zeitliche
Abläufe kontrollieren und Anpassungen vornehmen
c) Veranstaltungen und Vorführungen durchführen
d) technische Störungen und Abweichungen erkennen,
Lösungen entwickeln und in Abstimmung mit den
Beteiligten umsetzen
e) Veranstaltungsablauf dokumentieren 14
7 Durchführen von Projekten
(§ 4 Absatz 2 Nummer 7) 12
7.1 Planen der Projekte a) Projektaufträge annehmen und Unterlagen auswerten
b) Projektabläufe unter Beachtung von technischen und
organisatorischen Schnittstellen planen und abstim-
men, Planungsvarianten berücksichtigen
c) bei der Planung von Aufgabenverteilung und Per-
sonaleinsatz nach betrieblichen Vorgaben mitwirken,
gesetzliche Vorgaben und vertragliche Bestimmun-
gen beachten
d) Kosten nach betrieblichen Vorgaben ermitteln, dabei
zeitlichen, materiellen und finanziellen Aufwand be-
7.2 Koordinieren der Projekt-
abläufe a) Arbeitsabläufe mit Projektbeteiligten abstimmen
b) Material disponieren, Materialbereitstellung und
c) Arbeitsabläufe koordinieren, Aufgabendurchführung
und Einhaltung von Terminen überwachen
d) Mitarbeitende unterweisen, anleiten und beaufsichti-
gen, insbesondere bei gefährlichen Vorgängen sowie
7.3 Umsetzen der Projektabläufe a) Projektablaufpläne umsetzen
b) Arbeitsergebnisse überprüfen sowie Mängel korri-
c) bei Störungen im Projektablauf Projektbeteiligte in-
formieren, Lösungsvarianten entwickeln und abstim-
d) Benutzer einweisen
e) Mitwirkende über Gefährdungen und sicherheitsge-
rechtes Verhalten unterweisen
f) Ein- und Unterweisungen dokumentieren
7.4 Abschließen und Bewerten
der Projektdurchführung a) Auftragsablauf und Abrechnungsdaten dokumentie-
b) Arbeitsergebnisse und -durchführung reflektieren und
c) Verbesserungsvorschläge erarbeiten und kommuni-
(§ 4 Absatz 3 Nummer 1) a) Bedeutung des Ausbildungsvertrages, insbesondere
dungsbetriebes beschreiben
(§ 4 Absatz 3 Nummer 3) a) Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am
5 Sicherheit bei
(§ 4 Absatz 3 Nummer 5) a) Rechtsvorschriften beachten, insbesondere landes-
rechtliche Bestimmungen zu Versammlungsstätten
und fliegenden Bauten
b) Bestimmungen und Sicherheitsregeln aus Unfallver-
hütungsvorschriften beachten, insbesondere für
Veranstaltungs- und Produktionsstätten sowie für
das Arbeiten mit elektrischen Betriebsmitteln
c) technische Normen und Regelwerke beachten
d) Funktionsfähigkeit von sicherheitstechnischen Ein-
richtungen überprüfen, insbesondere Sicherheitsbe-
leuchtungen und Brandschutzeinrichtungen, und bei
Betriebsstörungen festgelegte Maßnahmen ergreifen
e) bei Gefährdungsbeurteilungen mitwirken sowie Vor-
schläge zur Verbesserung der Sicherheit von Veran-
staltungen und Produktionen erarbeiten
f) an der Realisierung von Sicherheitsmaßnahmen mit-
wirken, insbesondere gegen Unfälle und Brände
g) persönliche Schutzausrüstungen tätigkeitsbezogen
h) Voraussetzungen für den Einsatz von Pyrotechnik,
Nebel und anderen szenischen Effekten beachten während
(§ 4 Absatz 3 Nummer 6) a) Gespräche situationsgerecht und zielorientiert führen
b) deutsche und englische Fachbegriffe anwenden 2
c) Wertschätzung, Respekt und Vertrauen als Grundlage
kundenorientierten Verhaltens und erfolgreicher Zu-
sammenarbeit berücksichtigen, kulturelle Identitäten
d) Möglichkeiten zum Konfliktumgang im Interesse ei-
nes sachbezogenen Ergebnisses anwenden
e) im Ausbildungsbetrieb übliche englischsprachige In-
formationen auswerten
f) Informationen einholen und Auskünfte erteilen, auch
in Englisch 4
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References: § 10

§ 11

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18
 § 3
 § 4

§ 21