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GEMEINDE WÜRENLOS. Einladung zur Einwohnergemeindeversammlung. Freitag, 14. Juni Uhr Mehrzweckhalle
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1 GEMEINDE WÜRENLOS Einladung zur Einwohnergemeindeversammlung Freitag, 14. Juni Uhr Mehrzweckhalle2 Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger Wir laden Sie hiermit zur "Sommer-Gmeind" 2002 ein und freuen uns, wenn Sie daran teilnehmen können. Für Ihr Interesse am Gemeindegeschehen danken wir Ihnen im Voraus. Neu sind die Rechte der Stimmberechtigten an der Einwohnergemeindeversammlung ebenfalls zusammengefasst und abgedruckt. Beachten Sie bitte den Anhang. Gemeinderat und Finanzkommission haben diese Traktandenliste vorbesprochen und empfehlen diese zur Behandlung. Traktandenliste Seite 1. Protokoll der Versammlung vom 11. Dezember Rechenschaftsbericht Verwaltungsrechnungen Kreditabrechnungen über die Projekte: Kindergarten-Neubau "Gatterächer" - Sanierung "Lättenstrasse" - Sanierung Limmatbrücke Würenlos-Killwangen - Fussgängerschutzinsel bei Bäckerei Schwab - Gehwegausbau Altwiesenstrasse (Tannwiesenweg- Erliacherweg) - Ausbau Kempfhofstrasse 5. Bauamt Würenlos; Antrag für vierte Stelle Bauamt 8 6. Wasserversorgung Würenlos; Erhöhung Wasserzinsen Jugendkonzept Würenlos; Kreditantrag Strassenreglement Neubau Transformatorenstation "Ländli"; Kreditantrag Sanierung Bachleitung Lugibach im Gebiet "Ried-Gchütt"; Kreditantrag 11. Einbürgerungen Stenflo, Jan Olof und Stenflo geb. Tucker, Joyce Elaine - Stenflo, Martin Roland - Rasaratnam, Kengatharan - Zec, Ruzica - Murugesu, Sivajini - Webling, Janet 12. Verschiedenes Würenlos, 14. Mai 2002 GEMEINDERAT WÜRENLOS 13 Hinweise: - Die Akten zu den traktandierten Sachgeschäften der Einwohnergemeindeversammlung liegen in der Zeit vom 31. Mai Juni 2002 während den ordentlichen Bürostunden in der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. - Falls Sie detaillierte Auskünfte zum Rechnungsabschluss wünschen, wenden Sie sich bitte vor der Gemeindeversammlung an die Finanzverwaltung. Sie tragen damit zur speditiven Abwicklung der Geschäfte bei. - Diskussionsteilnehmer sind dringend gebeten, das Mikrofon zu benutzen. Nur so werden die Beiträge von allen Versammlungsteilnehmern richtig verstanden. Sie erleichtern uns sichern damit auch die korrekte Protokollführung. Für das Verständnis und für Ihre Mithilfe danken wir Ihnen. - In dieser Broschüre finden Sie nebst dem Traktandenbericht auch den Rechenschaftsbericht für das Jahr4 Traktandenbericht 1. Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 11. Dezember 2001 Der Gemeinderat hat das Protokoll der Versammlung vom 11. Dezember 2001 eingesehen und als in Ordnung befunden. Das Protokoll lag mit den übrigen Versammlungsakten während der Auflagefrist in der Gemeindekanzlei auf. Die Prüfung des Protokolls obliegt gemäss Gemeindeordnung der Finanzkommission. Die Finanzkommission hat das Protokoll vom 11. Dezember 2001 geprüft. Sie bestätigt, dass dieses dem Verlauf der Versammlung entspricht. Genehmigung des Protokolls der Versammlung vom 11. Dezember Rechenschaftsbericht 2001 Gemäss 37 lit. c Gemeindegesetz ist der Gemeinderat verpflichtet, über die Tätigkeit von Behörden und Verwaltung alljährlich schriftlich oder mündlich Rechenschaft abzulegen. Der Rechenschaftsbericht ist neu in der separaten Broschüre "Rechenschaftsbericht und Rechnungen 2001" abgedruckt. Er berichtet ausführlich über die Tätigkeiten im vergangenen Jahr und enthält eine Fülle von interessanten Daten und Informationen über die Gemeinde. Für allfällige Fragen stehen die Gemeinderäte oder die Abteilungsleiter der Gemeindeverwaltung gerne zur Verfügung. Genehmigung des Rechenschaftsberichtes Verwaltungsrechnungen 2001 Der Gemeinderat hat von den Ergebnissen 2001 der laufenden Rechnung, der Investitionsrechnung, der Bestandesrechnung sowie von den Ergebnissen der 35 Rechnungen der Eigenwirtschaftsbetriebe Kenntnis genommen. Die Finanzkommission hat die Rechnungen geprüft und als in Ordnung befunden. Die BDO Visura Treuhandgesellschaft hat die Rechnung ebenfalls geprüft und dem Gemeinderat und der Finanzkommission ihren Bericht dazu abgegeben. Die Genehmigung der Verwaltungsrechnungen obliegt der Einwohnergemeindeversammlung. Es wird auf die Erläuterungen und auf die Zusammenstellungen in der separaten Broschüre "Rechenschaftsbericht und Rechnungen 2001" sowie auf die mündlichen Erklärungen an der Versammlung verwiesen. Genehmigung der Verwaltungsrechnungen Kreditabrechnungen Von den Ergebnissen der nachfolgenden Kreditabrechnungen hat der Gemeinderat Kenntnis genommen. Die Finanzkommission hat diese Abrechnungen geprüft. Für die Genehmigung der Abrechnungen ist die Einwohnergemeindeversammlung zuständig. 4.1 Kindergarten-Neubau "Gatterächer" Kreditvergleich Bewilligung Gemeindeversammlung vom Fr. 406' Bruttoanlagekosten in den Jahren Fr. 400' Kreditunterschreitung Fr. 5' Kostenbeiträge Staat Aargau, Subvention (mutmasslich) Fr. 18' Nettoinvestition Nettoaufwand (mutmasslich) Fr. 382' Genehmigung der Kreditabrechnung. 46 4.2 Sanierung "Lättenstrasse" Kreditvergleich Bewilligung Gemeindeversammlung vom Fr. 270' Bruttoanlagekosten in den Jahren Fr. 202' Kreditunterschreitung Fr. 67' Kostenbeiträge Keine Fr Begründungen zur Kreditunterschreitung Der bauliche Zustand der Strasse war besser als erwartet, deshalb sind die Sanierungskosten günstiger ausgefallen. Genehmigung der Kreditabrechnung. 4.3 Sanierung Limmatbrücke Würenlos-Killwangen Kreditvergleich (gesamthaft) Einwohnergemeindeversammlung Bruttoanlagekosten in den Jahren 2001 und 2002 Fr. 1'065' Fr. 1'214' Kreditüberschreitung (gesamthaft) Fr. 148' Kreditüberschreitung, Anteil Würenlos Fr. 99' Kostenbeiträge Gemeinde Killwangen, 1/3 des Nettoaufwandes Fr. 404' Nettoinvestition Anteil Anlagekosten für die Gemeinde Würenlos Fr. 809'7 Begründungen zur Kreditüberschreitung Die Instandsetzungsarbeiten der Stahlkonstruktion kamen teurer zu stehen. Mehrkosten haben sich auch bei der Gerüstung, Einhausung und beim Oberflächenschutz ergeben. Die Schäden an den Widerlagern waren zudem grösser als angenommen. Genehmigung der Kreditabrechnung. 4.4 Fussgängerschutzinsel bei Bäckerei Schwab Kreditvergleich (Anteil Gemeinde) Bewilligung Gemeindeversammlung vom Fr. 62' Bruttoanlagekosten in den Jahren Fr. 100' Kreditüberschreitung Fr. 37' Kostenbeiträge Keine Fr Begründungen zur Kreditüberschreitung Die Bauarbeiten sind durch das Tiefbauamt Kanton Aargau ausgeführt worden. Die Mehrkosten werden wie folgt begründet: - Schwierige und aufwändige Einspracheverhandlungen - Redimensionierung Durchfahrtsbreiten bei der Insel - Ueberarbeitung des Projektes infolge Planungenauigkeit aus alter Grundbuchvermessung - Projektergänzungen, Mehrkosten für Landerwerb und Bauarbeiten Geh-weg vor Liegenschaft Moser - Teuerung = ca. 32 % oder Fr. 35'8 Genehmigung der Kreditabrechnung. 4.5 Gehwegausbau Altwiesenstrasse (Tannwiesenweg-Erliacherweg) Kreditvergleich Bewilligung Gemeindeversammlung vom Fr. 170' Bewilligung Gemeindeversammlung vom Fr. 130' Total bewilligte Kredite Fr. 300' Bruttoanlagekosten in den Jahren Fr. 279' Kreditunterschreitung Fr. 20' Kostenbeiträge Keine Fr Genehmigung der Kreditabrechnung. 4.6 Ausbau Kempfhofstrasse Kreditvergleich Bewilligung Gemeindeversammlung vom : a) Strassenbau Fr. 421' Bruttoanlagekosten in den Jahren Fr. 320' Kreditunterschreitung Fr. 100' b) Kanalisation Fr. 120' Bruttoanlagekosten in den Jahren Fr. 123' Kreditüberschreitung Fr. 3' Kostenbeiträge Keine Fr9 Begründungen zur Kreditunterschreitung (Strasse) Die Bauarbeiten konnten zu günstigeren Konditionen vergeben und ausgeführt werden. Genehmigung der Kreditabrechnung. 5. Bauamt Würenlos; Antrag für vierte Stelle Bauamt Bis anfangs 1996 war das Bauamt Würenlos mit 4 Stellen zu je 100 % besetzt. Wegen der Vergabe der Mäharbeiten an den Bachborden an Dritte wurde in der Folge eine freigewordene Stelle auf Zusehen hin nicht mehr zur Wiederbesetzung ausgeschrieben. Seither ist das Bauamt mit 3 Stellen zu je 100 % besetzt. In der Zwischenzeit hat sich die Gemeinde verändert und vergrössert. Es wurden und werden neue Infrastrukturen geschaffen (z. B. Kinderspielplatz, Skaterpark usw.). Bestehende Strukturen (z. B. Strassen, Flurwege, Robidog, Signalisationen usw.) müssen laufend erweitert und unterhalten werden. Zu diesen Arbeiten kommen noch viele und aufwändige Arbeiten wie u.v.a. die Bewässerung der Friedhöfe, die Feuerbrandbekämpfung, das Entsorgen des Abfalls bei Raststellen und die Entsorgung von illegalen Abfallablagerungen in Feld und Wald. Durch die Erweiterung der Infrastrukturen und die daraus entstehenden Unterhaltsarbeiten wird der Aufgabenbereich des Bauamtes laufend ausgeweitet und damit aufwändiger. Schon heute können die anfallenden Arbeiten nicht immer zeitgerecht erledigt werden. Darum soll das Würenloser Bauamt wieder auf den Stellenanteil von 1996 "aufgestockt" werden. Im Budget sind ab der zweiten Hälfte 2002 die entsprechenden Lohn- und Sozialkosten für diese vierte Stelle eingestellt. Schaffung einer vierten Arbeitsstelle von 100 % für das Würenloser Bauamt. 810 6. Wasserversorgung Würenlos; Erhöhung Wasserzinsen Die zur Zeit gültigen Tarife für den Trinkwasserbezug und die Kosten für die Grundgebühr wurden 1968 festgelegt und sind immer noch unverändert gültig. Dank der effizienten Führung der Wasserversorgung war es möglich, die Kosten für den Bezug von Trinkwasser seit 35 Jahren unverändert auf diesem sehr tiefen Niveau zu halten. In den letzten Jahren konnte die laufende Rechnung der Wasserversorgung allerdings nur noch mit dem Zinsertrag aus dem Eigenkapital ausgeglichen werden. Der eigentliche Betrieb ist also defizitär. Das Eigenkapital, welches Ende 2001 noch Fr. 1,51 Mio. Franken betragen hat, dient der Finanzierung der Investitionen. Mit der Realisierung der bevorstehenden Investitionen und deren Abschreibung wird das Eigenkapital bis im Jahr 2004 aufgebraucht sein. Dann entfällt auch der Zinsertrag in der laufenden Rechnung. Der Gemeinderat und die Kommission der Technischen Betriebe Würenlos sind deshalb der Meinung, dass die Wasserrechnung mit einer Tarifanpassung zumindest ausgeglichen werden sollte. Heute gelten folgende Preise: Wasserverbrauch / Preis 0-50 m 3 Fr. -.45/m m 3 Fr. -.50/m m 3 Fr. -.55/m m 3 Fr. -.60/m m 3 Fr. -.65/m 3 über 2500 m 3 Fr. -.75/m 3 Grundpreis im Jahr (abhängig von der Grösse des Wasserzählers) 5 m 3 /h, DN 20 mm Fr m 3 /h, DN 25 mm Fr m 3 /h, DN 32 mm Fr m 3 /h, DN 50 mm Fr m 3 /h Fr Es ist vorgesehen, einerseits den bestehenden Staffeltarif für den Wasserbezug (Fr. -.45/m 3 bis Fr. -.75/m 3 ) auf einen Einheitstarif vom Fr. 0.70/m 3 Frischwasserbezug abzuändern und anderseits die Berechnung des Grundpreises aufgrund der Grösse des Wasserzählers mit Fr /m 3 /h/jahr zu definieren. Für einen 5 m 3 /h-zähler sind demzufolge 5 x Fr = Fr zu bezahlen, für einen 7 m 3 /h-zähler 7 x Fr = Fr etc. Diese Anpassungen hätten folgende Auswirkungen auf die Rechnung der Wasserversorgung. Als Beispiel wird das Ergebnis des Jahres 2001 umgerechnet: 911 Rechnung 2001 (aktuelle Tarife) Rechnung 2001 (neue Tarife) Betriebsaufwand Fr. 303' Fr. 303' Betriebsertrag ohne Zins Eigenkapital Fr. 243' Fr. 313' Betriebserfolg - Fr. 60' Fr. 11' Mit der vorgeschlagenen Tarifanpassung wird sichergestellt, dass die laufende Rechnung durch den erhöhten Ertrag ausgeglichen wird und dass das Eigenkapital für die bevorstehenden Investitionen eingesetzt werden kann. Was bedeutet nun diese Tarifanpassung für einen durchschnittlichen Haushalt (Einfamilienhaus) in Würenlos? Eine Annahme für ein Jahr berechnet: Kosten: heute: ab : Wasserverbrauch 200 m 3 Fr Fr Grundtarif Fr Fr Ein Vergleich mit Nachbargemeinden zeigt auf, dass Würenlos auch nach dieser Anpassung des Trinkwasserpreises nach wie vor über sehr günstige Wassertarife verfügt: Gemeinde: Wasserpreis/m 3 Grundtarif (5m 3 /h/jahr Birmenstorf Fr. 1.10/m 3 Fr Neuenhof Fr. -.80/m 3 Fr Otelfingen Fr. 1.40/m 3 Fr Spreitenbach Fr. -.60/m 3 Fr Wettingen Fr. -.90/m 3 Fr ANTRAEGE a) Abschaffung des aktuellen Staffeltarifs für den Wasserbezug und Einführung eines einheitlichen Wasserpreises ab 1. Oktober 2002 von Fr. -.70/m 3 für Frischwasserbezug und Wasserbezug ab Hydranten. b) Erhöhung des jährlichen Grundpreises ab 1. Oktober 2002 je nach Grösse des Wasserzählers auf Fr /m 3 /h. 1012 7. Jugendkonzept Würenlos; Kreditantrag Würenlos zählt heute rund 4'900 Einwohnerinnen und Einwohner. Davon sind über 600 Jugendliche im Alter von 12 bis 22 Jahren. Vereine und andere Organisationen bieten ein erfreulich grosses Freizeitangebot. Es sind dies sportliche Aktivitäten - Turnen, Fussball, Tennis, Rugby, Schiessen usw. - und andere Betätigungen wie Jugendmusik, Jungwacht/Blauring usw. Erfahrungsgemäss nutzt jedoch nur ein Teil der Jugendlichen diese Angebote. Auch der gut besuchte Jugendtreff Würenlos, eine Einrichtung der sogenannten offenen Jugendarbeit, vermag nicht alle Jugendlichen anzusprechen. Es ist daher festzustellen, dass es eine Gruppe Jugendlicher gibt, die so durch die Maschen des sozialen Netzes fällt. Wie in anderen Gemeinden ist das Zusammenleben von Jung und Alt auch in Würenlos nicht ganz konfliktfrei. Auch unsere Gemeinde bleibt nicht von Vandalismus, Ruhestörungen, Suchtproblemen (Drogen und Alkohol) und Gewaltanwendung unter Jugendlichen (Schlägerein, Mobbing) verschont. Solche Erscheinungen und der Umstand, dass ein grosser Teil der Jugendlichen von den bestehenden Freizeitangeboten nicht erreicht wird, rufen nach einer erweiterten Jugendarbeit. Denkbar ist eine sogenannte mobile, aufsuchende Jugendarbeit, welche die Jugendlichen dort erreicht, wo sie sich in ihrer Freizeit vorzugsweise aufhalten, in Würenlos zum Beispiel auf dem Bahnhof- oder Schulareal oder auf den Friedhöfen. Im Gespräch mit den Jugendlichen könnten so deren Bedürfnisse und Probleme erfasst und Konflikte frühzeitig entschärft werden. Damit der Aufbau einer vernetzten Jugendarbeit auf gesicherten Grundlagen basiert, soll bei einem anerkannten Beratungsbüro oder einer Fachhochschule für Soziale Arbeit ein Grundlagenpapier (Konzept) in Auftrag gegeben werden. Es sollen die für Jugendliche bereits vorhandenen Angebote in Würenlos erfasst und die Jugendbedürfnisse abgeklärt werden. In die Konzeptarbeit sollen auch die Träger der bestehenden Jugendarbeit (Vereine, Jugendtreff) einbezogen werden. Andere Gemeinden (z. B. Fislisbach und Spreitenbach) haben mit einem solchen Konzept wertvolle Erkenntnisse gewonnen. Erfahrungswerte haben gezeigt, dass für eine solche, sechs bis zwölf Monate dauernde Untersuchung und anschliessende Auswertung mit Kosten von etwa Fr. 30' zu rechnen ist. Genehmigung eines Projektierungskredites von Fr. 30' Strassenreglement Am 28. November 1999 stimmte das Aargauer Stimmvolk über die 34 und 35 des kantonalen Baugesetzes (BauG) ab, welche die Verteilung der Kosten der Er- 1113 schliessungsanlagen regeln. Diese beiden kantonalen Bestimmungen enthalten keine eigene umfassende Regelung der Erschliessungsfinanzierung mehr, sondern weisen die Gemeinden an, gesetzgeberisch - mittels Erlass von Reglementen - tätig zu werden Die Gemeinden müssen demzufolge Reglemente über die Erschliessungsfinanzierung erlassen. Im Januar 2000 hat der Gemeinderat die Werkkommission, die Kommission Technische Betriebe und die Bauverwaltung beauftragt, ein Reglement über die Finanzierung von Erschliessungsanlagen zu erarbeiten. Aus Vertretern dieser Kommissionen wurde die "Arbeitsgruppe Erschliessungsfinanzierung" gebildet. Weil für den Strassenbau am meisten "Handlungsbedarf" besteht, entschied sich die Arbeitsgruppe in 1. Priorität das Strassenreglement mit dem behördenverbindlichen Strassenklassifizierungsplan zu erarbeiten. Der Gemeinderat hat den Entwurf des Reglements und des Plans von einem Juristen hinsichtlich der rechtlichen Aspekte überprüfen lassen. Anschliessend wurde das "Werk" der Planungskommission, der Baukommission, den Ortsparteien, dem Gewerbeverein und dem Quartierverein "Buech" zur Vernehmlassung unterbreitet. Aufgrund der Vernehmlassungen wurden das Strassenreglement und der Strassenklassifizierungsplan nochmals überarbeitet. Der Strassenklassifizierungsplan ist gemäss 4 des Strassenreglementes behördenverbindlich und muss darum nicht von der Einwohnergemeindeversammlung genehmigt werden. Das Strassenreglement ist diesem Traktandenbericht als Separatdruck beigelegt. Genehmigung des Strassenreglements. 9. Neubau Transformatorenstation "Ländli"; Kreditantrag Im Gebiet Ländliweg - Feldstrasse-Schulstrasse beabsichtigen private Investoren eine grössere Wohn- und Gewerbeüberbauung zu realisieren. Durch die bereits bestehenden Ueberbauungen in der Umgebung hat das Gebiet Feldstrasse - Gartenweg - Landstrasse - Schulstrasse eine Versorgungsdichte erreicht, welche den Bau einer Transformatorenstation erforderlich macht. Zur Gewährleistung einer nach wie vor guten Versorgung dieses Gebietes mit elektrischer Energie ist der Neubau einer Transformatorenstation notwendig. Die Transformatorenstation "Ländli" wird in die geplante Ueberbauung Wohn- und Gewerbeüberbauung integriert. 1214 Das Versorgungsrayon der Transformatorenstation "Ländli" ist das Gebiet Feldstrasse - Gartenweg - Landstrasse - Schulstrasse mit den bereits bestehenden und geplanten Wohn- und Gewerbebauten. Die Kosten für den Bau der Transformatorenstation belaufen sich auf gesamthaft Fr. 250' (exkl. MWSt.). Die Kosten für die Mittelspannungszuleitung kann aus dem laufenden Rechnung finanziert werden. ANTRAG Genehmigung eines Verpflichtungskredites von Fr. 250' (exkl. MWSt.) für den Bau der Transformatorenstation "Ländli". 1315 10. Sanierung Bachleitung Lugibach im Gebiet "Ried-Gchütt" Bei starken Niederschlägen bildet sich auf dem Kulturland im "Ried" oberhalb der Auffüllungen ein See. Das Gebiet wurde in den Nachkriegsjahren drainiert. Die Drainagen entwässern in den eingedolten Lugibach. Die betroffenen Bauern haben bei der Bauverwaltung reklamiert und Abhilfe verlangt. Die in der Folge eingeleiteten Massnahmen - Leitung spülen, Kanalfernsehaufnahmen und örtliches Auspacken der Leitung - führten nicht zum Erfolg. Bei den Grabarbeiten wurde festgestellt, dass die Hauptleitung zwischen zwei Schächten - am Ende der Auffüllung - im Gebiet "Gchütt" zerdrückt ist. Wegen der hohen Überdeckung (bis zu 9 m) konnte die Leitung nicht ersetzt werden. Für die Ableitung des Wassers musste eine feste Wasserhaltung eingerichtet werden. Der Betrieb dieser Anlage kostet halbjährlich ca. Fr. 40' Ueberschwemmungen sind nicht ausgeschlossen. Historische und rechtliche Abklärungen ergaben, dass das Problem schon seit längerem besteht. Es kann angenommen werden dass es im Zusammenhang mit den Auffüllarbeiten im erwähnten Gebiet steht. Rechtliche Abklärungen haben ergeben, dass die in diesem Zusammenhang erlassenen Auflagen betreffend Schutz und Sicherung der Drainage-/Bach-leitungen an den Grundeigentümer verjährt sind. Im kantonalen Verdachtsflächenkataster ist das Gebiet "Ried-Gchütt" als Altlasten-Verdachtsfläche ausgewiesen. Für die Lösung des Störfalls und des komplexen Problems im belasteten Standort gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die vom Ingenieurbüro geschätzten Aufwendungen für diese Sanierungen liegen ohne Berücksichtigung der "Altlasten" zwischen Fr. 325' und ca. Fr. 1'700' Diese Varianten wurden eingehend geprüft und mit Fachleuten der zuständigen kantonalen Stellen besprochen. Folgendes Vorgehen wurde dabei vereinbart: - Abklärung ob bestehende defekte Leitung mit einem speziellen Verfahren ersetzt werden kann. - Voruntersuchung der belasteten Standorte und der Verdachtsflächen im Gebiet "Ried-Gchütt" durch Geologen. - Aufgrund der Resultate der Voruntersuchungen weiteres Vorgehen festlegen. Für die vom Gemeinderat aufgrund der Abklärungen gewählten Variante ist mit folgenden Kosten zu rechnen: - Ersatz der defekten Rohrleitung mit Pressrohr-Vortrieb Fr. 400' Voruntersuchungen Fr. 85' Bisher aufgelaufene Kosten Fr. 95' Total Fr. 580' =========== Diese Kostenangaben basieren auf Schätzungen. Weil der Verlauf der Behebung des "Störfalls" von vielen unbekannten Faktoren abhängig ist, ist eine verbindliche Kostenermittlung nicht möglich. Darum soll ein Rahmenkredit gesprochen werden. 1416 Genehmigung des Rahmenkredites von Fr. 580' für die Sanierung der Bachleitung "Lugibach" und für die Voruntersuchung der Verdachtsflächen. Legende: See Grabarbeiten Altlasten - Verdachtsflächen Furttalstrasse / K 120 Lugibach eingedolt N 1517 11. Zusicherung Bürgerrecht an verschiedene Bewerber/innen Um das Bürgerrecht der Einwohnergemeinde Würenlos bewerben sich: a) Stenflo, Jan Olof, geb. 1942, Bürger von Schweden, und Stenflo geb. Tucker, Joyce Elaine, geb. 1939, Bürgerin der USA, beide wohnhaft in Würenlos, Haldeweg 4. Das Ehepaar Jan Olof und Joyce Elaine Stenflo wohnt seit 1980 in der Schweiz und seit der Einreise ununterbrochen in Würenlos. Herr und Frau Stenflo geniessen einen einwandfreien Leumund. Sie fühlen sich in Würenlos wohl und sind hier in der Schweiz zu Hause. Sie haben hier ihren Freundes- und Bekanntenkreis. Sie möchten in der Schweiz bleiben und identifizieren sich mit unserer Gemeinde und unserem Land. Herr Stenflo ist Professor für Astronomie mit einer Doppelprofessur an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich und an der Universität Zürich. Frau Stenflo ist Grundschullehrerin. Sie ist heute nicht mehr berufstätig. Herr und Frau Stenflo haben zwei erwachsene Kinder. Der Gemeinderat hat sich bei einem persönlichen Gespräch mit den Bewerbern davon überzeugen können, dass das Bürgerrecht von Würenlos ohne Bedenken zugesichert werden kann. Die Einbürgerungsabgabe beträgt für beide Ehepartner Fr. 10' b) Stenflo, Martin Roland, geb. 1976, Bürger von Schweden und der USA, in Würenlos, Haldeweg 4. Herr Martin Roland Stenflo ist in Lund (Schweden) geboren worden und wohnt seit seinem vierten Lebensjahr, also seit 1980, in der Schweiz und ununterbrochen in Würenlos. Herr Stenflo geniesst einen einwandfreien Leumund. Er fühlt sich in Würenlos wohl und ist hier in der Schweiz zu Hause. Er möchte in der Schweiz bleiben. Er ist in unserer Gemeinde und unserem Land integriert. 1618 Herr Stenflo hat die Schulen in Würenlos und Wettingen besucht. Er studiert an der Universität Colorado (USA) Umweltwissenschaften. Er schliesst das Studium im Sommer 2002 ab. Der Gemeinderat hat sich bei einem persönlichen Gespräch mit dem Bewerber davon überzeugen können, dass das Bürgerrecht von Würenlos ohne Bedenken zugesichert werden kann. Die Einbürgerungsabgabe beträgt Fr c) Rasaratnam, Kengatharan, geb. 1972, Bürger von Sri Lanka, in Würenlos, Schliffenenweg 37. Herr Kengatharan Rasaratnam ist in Jaffna (Sri Lanka) geboren worden. Er wohnt seit 1990 in der Schweiz und ist seit 1997 ununterbrochen in Würenlos angemeldet. Herr Rasaratnam geniesst einen guten Leumund. Er fühlt sich hier in Würenlos wohl und ist hier zu Hause. Er möchte in der Schweiz bleiben. Er hat die Schulen in Sri Lanka besucht. Er arbeitet zur Zeit als Buffetangestellter in einem Badener Café. Der Gemeinderat hat sich bei einem persönlichen Gespräch mit dem Bewerber davon überzeugen können, dass das Bürgerrecht von Würenlos ohne Bedenken zugesichert werden kann. Die Einbürgerungsabgabe beträgt Fr. 1' d) Zec, Ruzica, geb. 1976, Bürgerin von Kroatien, in Würenlos, Florastrasse 43. Frau Ruzica Zec ist in Slav Brod (Kroatien) geboren worden. Sie wohnt seit Januar 1990 in der Schweiz und seither ununterbrochen in Würenlos. Frau Zec geniesst einen einwandfreien Leumund. Sie fühlt sich hier in Würenlos wohl und ist in der Schweiz zu Hause. Sie möchte in der Schweiz bleiben und sie ist in unserer Gemeinde und unserem Land integriert. Frau Zec hat nach ihrer Einreise im Jahr 1990 die Oberstufe in Würenlos besucht und nachher die Handelsschule Limania absolviert. Sie arbeitet heute als Kundenberaterin und Sekretärin in einem Handelsunternehmen in Zürich. Der Gemeinderat hat sich bei einem persönlichen Gespräch mit der Bewerberin davon überzeugen können, dass das Bürgerrecht von Würenlos ohne Bedenken zugesichert werden kann. Die Einbürgerungsabgabe beträgt Fr. 2'19 e) Murugesu, Sivajini, geb. 1986, Bürgerin von Sri Lanka, in Würenlos, Landstrasse 45. Frau Murugesu ist in Jaffna (Sri Lanka) geboren worden. Sie wohnt seit September 1993 in Würenlos. Sie war vorher einige Zeit in einem Durchgangsheim in Aarau wohnhaft. Frau Murugesu geniesst einen einwandfreien Leumund. Sie fühlt sich wohl hier in Würenlos und ist hier zu Hause. Sie möchte in der Schweiz bleiben und ist in unserer Gemeinde und unserem Land integriert. Sie hat die Schulen in Würenlos besucht und absolviert zur Zeit die 4. Klasse der Sekundarschule in Würenlos. Der Gemeinderat hat sich bei einem persönlichen Gespräch mit der Bewerberin davon überzeugen können, dass das Bürgerrecht von Würenlos ohne Bedenken zugesichert werden kann. Die Einbürgerungsabgabe beträgt Fr f) Webling, Janet, geb. 1964, Bürgerin von Südafrika, in Würenlos, Korn-strasse 9. Frau Webling ist in Bellville (Südafrika) geboren worden. Sie wohnt seit März 1990 in der Schweiz und seit Juli 1998 ununterbrochen in Würenlos. Frau Webling geniesst einen einwandfreien Leumund. Sie fühlt sich in Würenlos wohl und ist hier in der Schweiz zu Hause. Sie möchte auch hier bleiben und pflegt einen grossen Freundes- und Bekanntenkreis in der Region. Sie ist in unserer Gemeinde und in unserem Land integriert. Frau Webling hat die Schulen in Südafrika besucht. Sie ist nach ihrem Studium als Wirtschaftsinformatikerin tätig. Sie arbeitet bei einer Schweizer Grossbank. Der Gemeinderat hat sich bei einem persönlichen Gespräch mit der Bewerberin davon überzeugen können, dass das Bürgerrecht von Würenlos ohne Bedenken zugesichert werden kann. Die Einbürgerungsabgabe beträgt Fr. 4'20 ANTRAEGE Zusicherung des Einwohnerbürgerrechts der Gemeinde Würenlos zu den genannten Einbürgerungsabgaben an die Gesuchsteller/innen: a) Stenflo, Jan Olof, und Stenflo geb. Tucker, Joyce Elaine b) Stenflo, Martin Roland c) Rasaratnam, Kengatharan, d) Zec, Ruzica e) Murugesu, Sivajini f) Webling, Janet 1921 Anhang Allgemeine Rechte des Stimmbürgers Initiativrecht Durch begründetes schriftliches Begehren kann ein Zehntel der Stimmberechtigten die Behandlung eines Gegenstandes in der Versammlung verlangen. Gleichzeitig kann die Einberufung einer ausserordentlichen Versammlung verlangt werden ( 22 Abs. 2 Gemeindegesetz). Anspruch auf rechtzeitiges Aufbieten Spätestens 14 Tage vor der Gemeindeversammlung sind die Stimmberechtigten vom Gemeinderat durch Zustellung der Stimmrechtsausweise und der Traktandenliste mit den Anträgen und allfälligen Erläuterungen aufzubieten. Die Akten liegen in dieser Zeit öffentlich auf. Antragsrecht Jeder Stimmberechtigte hat das Recht, zu den in der Traktandenliste aufgeführten Sachgeschäften Anträge zur Geschäftsordnung und zur Sache zu stellen ( 27 Abs. 1 Gemeindegesetz). Für das Aufstellen der Traktandenliste ist der Gemeinderat zuständig. Anträge zur Geschäftsordnung sind sogenannt formelle Anträge (z. B. Rückweisungsantrag); Anträge zur Sache sind solche materieller Natur (z. B. Änderungs- bzw. Ergänzungsantrag). Recht auf Durchführung einer geheimen Abstimmung Ein Viertel der in der Versammlung anwesenden Stimmberechtigten kann eine geheime Abstimmung verlangen. Vorschlagsrecht Jeder Stimmberechtigte ist befugt, der Versammlung die Ueberweisung eines neuen Gegenstandes zum Bericht und Antrag vorzuschlagen. Stimmt die Versammlung einem solchen Ueberweisungsantrag zu, hat der Gemeinderat den betreffenden Gegenstand zu prüfen und auf die Traktandenliste der nächsten Versammlung zu setzen. Ist dies nicht möglich, hat er der Versammlung die Gründe darzulegen. Anfragerecht Jeder Stimmberechtigte kann zur Tätigkeit der Gemeindebehörden und der Gemeindeverwaltung Anfragen stellen. Diese sind sofort oder an der nächsten Versammlung zu 2022 beantworten. Das Anfragerecht wird in der Regel unter dem Traktandum "Verschiedenes" ausgeübt. Abschliessende Beschlussfassung Die Gemeindeversammlung entscheidet über die zur Behandlung stehenden Sachgeschäfte abschliessend, wenn die beschliessende Mehrheit wenigstens einen Fünftel der Stimmberechtigten ausmacht. Publikation der Versammlungsbeschlüsse Alle Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung sind ohne Verzug zu veröffentlichen. Die Veröffentlichung erfolgt in der Limmatwelle und im Amtsblatt des Kantons Aargau. Fakultatives Referendum Nicht abschliessend gefasste positive und negative Beschlüsse der Gemeindeversammlung sind der Urnenabstimmung zu unterstellen, wenn dies von einem Zehntel der Stimmberechtigten innert dreissig Tagen, gerechnet ab Veröffentlichung, schriftlich verlangt wird. Unterschriftenlisten können zusammen mit einem Merkblatt bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Auskünfte erteilt der Gemeindeschreiber. Urnenabstimmung/Referendumsabstimmung Ist gegenüber einem Versammlungsbeschluss das Referendum zustande gekommen, so entscheidet die Gesamtheit der Stimmberechtigten an der Urne. Der Urnenabstimmung unterliegen in allen Fällen (obligatorisches Referendum) die Aenderung der Gemeindeordnung, Beschlüsse über Aenderungen im Bestand von Gemeinden und solche auf Einführung der Organisation mit Einwohnerrat. Beschwerderecht Gegen Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung kann beim Departement des Innern, Gemeindeabteilung, 5001 Aarau, Beschwerde geführt werden. Die Frist beträgt 20 Tage. ew doc 21 Ähnliche Dokumente
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 Art. 1
 Art. 28
 Art.1
 Art. 60
 Art. 1
 Art. 1
 Art. 1
 Art. 1
 Art. 1
 Art. 16