Source: http://www.jurablogs.com/2012/06/11/bgh-maestro-karte-zahlungskarte-garantiefunktion
Timestamp: 2016-10-28 01:04:09+00:00

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BlogsRA Dr. BöttnerJuni 2012BGH: Maestro-Karte als Zahlungskarte mit GarantiefunktionBGH, Beschluss vom 13.10.2011, Az.: 3 StR 239/11Das Landgericht Duisburg hat den Angeklagten wegen Beihilfe zur gewerbsmäßigen Fälschung von Zahlungskarten mit Garantiefunktion in sieben Fällen jeweils in Tateinheit mit Beihilfe zum Computerbetrug zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren und drei Monaten verurteilt. Dagegen richtet sich die Revision des Angeklagten.Nach den Feststellungen des Landgerichts erlangte der Angeklagte mit Hilfe eines Komplizen die Kartendaten sowie die PIN diverser Bankkunden. Diese Daten stellten die Männer unbekannten Dritten zur Verfügung, welche zunächst Kartendubletten erstellten und sodann Bargeld in Höhe von fast 15.000 Euro an verschiedenen Geldautomaten im außereuropäischen Ausland abhoben.Der BGH hatte zu klären, ob die verwendeten Karten taugliche Tatobjekte des § 152b StGB sind. Dies bestimmt sich nach § 152b Abs. 4 StGB.Dazu der BGH:“Taugliche Tatobjekte des § 152b StGB sind nach Absatz 4 der Vorschrift Kreditkarten, Euroscheckkarten und sonstige Karten, die es ermöglichen, den Aussteller im Zahlungsverkehr zu einer garantierten Zahlung zu veranlassen, und die außerdem durch Ausgestaltung oder Codierung besonders gegen Nachahmung gesichert sind.“ „Da mit den ausgelesenen Daten Abhebungen an Geldautomaten im außereuropäischen Ausland vorgenommen worden waren, handelte es sich bei den Karten entweder um Kreditkarten oder um Maestro-Karten. Kreditkarten sind Zahlungskarten mit Garantiefunktion (vgl. BGH, Beschluss vom 7. März 2008 – 2 StR 44/08, NStZ 2008, 568; Beschluss vom 17. Juni 2008 – 1 StR 229/08, NStZ-RR 2008, 280). Diese Qualität kommt aber auch den Maestro-Karten zu ...Zum vollständigen Artikel85 LeserInternet-Strafrecht.com:Zur Strafbarkeit bei der Fälschung von Kreditkarten10 verwandte ArtikelBGH: Zum unmittelbaren Ansetzen bei der Fälschung von EC-KartenBGH: Datensätze und PIN einer EC-Karte an Geldautomaten abschöpfen, erfüllt nicht den Tatbestand des “Ausspähens von Daten”, bleibt aber
auch nicht straflos / SkimmingDie Maestro-Karte in der Rechtsprechung des BGH(Strafverteidiger Berlin) BGH vom 17.2.2011 zu den Konkurrenzen bei der Verabredung mehrerer Verbrechen (3 StR 419/10)Der Versuchsbeginn beim “Skimming”(Strafverteidiger Berlin) BGH vom 27.1.2011 zum unmittelbaren Ansetzen beim sogenannten Skimming (4 StR 338/10)BGH: Kein Ausspähen von Daten im Sinne des § 202a StGB beim «Skimming»Bundesweit größter Skimming-Fall endet mit FreiheitsstrafenOffensichtlich fehlerhaft – was ist das?Beschaffung und Einsatz gefälschter Kreditkarten ist eine TatÜber den ArtikelVeröffentlicht June 11, 2012 10:11am im Blog RA Dr. Böttner.KategorienStrafrechtThemenStrafrecht, Aktuelles, Rechtsanwalt, Bgh, Strafverteidiger, Duisburg, Konto, Betrug, Beihilfe, Ausland, Computerbetrug, Bargeld, Fälschung, Pin, Kreditkarte, Kreditkarten, Ec Karte, Geldautomat, Bankkunden, Maestro, Zahlungskarten, Garantiefunktion, ZahlungskarteTäglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterTop-MeldungenWeiteresBVerfG, Beschluss vom 20.09.2016, 2 BvR 2453/15 (Besetzung oberster Richterstellen)von urteilsbesprechungen.deMann am Toilettengang gehindert: Polizisten verurteiltvon Stefan Maier / Justillon - kuriose RechtsnachrichtenFreispruch vom Sofa-Richter – Televoting im Strafrechtvon StrafakteWas man über Horror-Clowns wissen solltevon Udo Vetter / LawBlogOLG Karlsruhe: Radfahrer überholt Radfahrer - 30 cm Seitenabstand sind zu knappvon Alexander Gratz / Verkehrsrecht BlogAls nächstes lesen - bislang 77 Leser:(Spam)Genervte Polizei, oder: Gibt es bei Euch keinen Spamfilter?

References: BGH 
 § 152
 § 152
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 BGH 
 BGH 
 § 202