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Timestamp: 2016-10-28 06:46:57+00:00

Document:
Y.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Advokat Markus Trottmann, Eisengasse 5, 4051 Basel,
A.- Der 1956 geborene, bis im Fr�hjahr 1995 als Betriebsmitarbeiter in der Fabrik B.________ AG angestellte Y.________ meldete sich am 17. September 1996 wegen Handgelenksschmerzen rechts nach dreimaliger Operation und wegen lumbaler R�ckenbeschwerden zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an. Nach Einholung verschiedener �rztlicher Berichte und Gutachten, zuletzt eines interdisziplin�ren (Orthop�die, Handchirurgie, Psychiatrie) Gutachtens des Zentrums f�r Medizinische Begutachtung (ZMB), Basel, vom 28. Oktober 1998, verneinte die IV-Stelle Basel-Landschaft mit Verf�gung vom 27. November 1998 einen Rentenanspruch.
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde, welcher unter anderem ein Gutachten des Dr. med. C.________, Spezialarzt FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, vom 3. Mai 2000 beiliegt, l�sst Y.________ beantragen, es sei ihm unter Aufhebung des kantonalen Gerichtsentscheides und der Verwaltungsverf�gung eine Rente der Invalidenversicherung zuzusprechen. Ferner ersucht er um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege.
Sowohl die IV-Stelle als auch das Bundesamt f�r Sozialversicherung verzichten auf eine Vernehmlassung zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde.
D.- Mit Eingabe vom 22. M�rz 2001 l�sst der Versicherte einen Bericht der Klinik X.________ f�r Psychiatrie und Psychotherapie vom 31. Januar 2001 nachreichen. Die IV-Stelle verzichtet darauf, dazu Stellung zu nehmen.
1.- a) Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen und die dazu ergangene Rechtsprechung betreffend den Invalidit�tsbegriff (Art. 4 Abs. 1 IVG), den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und Abs. 1bis IVG) und die Ermittlung des Invalidit�tsgrades nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 28 Abs. 2 IVG; BGE 104 V 136 Erw. 2a und b) zutreffend dargelegt, sodass darauf verwiesen wird. Das Gleiche gilt f�r die vorinstanzlichen Erw�gungen zur Bedeutung �rztlicher Ausk�nfte im Rahmen der Invalidit�tssch�tzung (BGE 115 V 134 Erw. 2, 114 V 314 Erw. 3c, 105 V 158 Erw. 1; vgl. auch BGE 125 V 261 Erw. 4) und zur W�rdigung �rztlicher Berichte und Gutachten (siehe auch BGE 125 V 352 Erw. 3a).
b) Beizuf�gen ist, dass zu den geistigen Gesundheitssch�den, welche in gleicher Weise wie die k�rperlichen eine Invalidit�t im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG zu bewirken verm�gen, neben den eigentlichen Geisteskrankheiten auch seelische Abwegigkeiten mit Krankheitswert geh�ren. Nicht als Auswirkungen einer krankhaften seelischen Verfassung und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Beeintr�chtigungen der Erwerbsf�higkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung allen guten Willens, Arbeit in ausreichendem Masse zu verrichten, zu vermeiden verm�chte, wobei das Mass des Forderbaren weitgehend objektiv bestimmt werden muss. Es ist somit festzustellen, ob und in welchem Masse eine versicherte Person infolge ihres geistigen Gesundheitsschadens auf dem ihr nach ihren F�higkeiten offen stehenden ausgeglichenen Arbeitsmarkt erwerbst�tig sein kann. Dabei kommt es darauf an, welche T�tigkeit ihr zugemutet werden darf. Zur Annahme einer durch einen geistigen Gesundheitsschaden verursachten Erwerbsunf�higkeit gen�gt es also nicht, dass die versicherte Person nicht hinreichend erwerbst�tig ist; entscheidend ist vielmehr, ob anzunehmen ist, die Verwertung der Arbeitsf�higkeit sei ihr sozial-praktisch nicht mehr zumutbar oder - als alternative Voraussetzung - sogar f�r die Gesellschaft untragbar (BGE 102 V 165; AHI 2000 S. 151 Erw. 2a mit Hinweisen).
c) Ausserdem ist darauf hinzuweisen, dass den �rztlichen Stellungnahmen zur Arbeits(un)f�higkeit und den Darlegungen, welche Arbeitsleistungen einer versicherten Person aus medizinischer Sicht noch zugemutet werden k�nnen, von der Natur der Sache her Ermessensz�ge eignen. In ausgepr�gtem Masse trifft dies f�r - oft depressiv �berlagerte - Schmerzverarbeitungsst�rungen zu. Dem begutachtenden Psychiater obliegt hier die Aufgabe, durch die ihm zur Verf�gung stehenden diagnostischen M�glichkeiten fachkundiger Exploration der Verwaltung (und im Streitfall dem Gericht) aufzuzeigen, ob und inwiefern eine versicherte Person �ber psychische Ressourcen verf�gt, die es ihr erlauben, mit ihren Schmerzen umzugehen (Urteil S. vom 2. M�rz 2001, I 650/99, Erw. 2c). Es kommt entscheidend darauf an, ob die betroffene Person, von ihrer psychischen Verfasstheit her besehen, an sich die M�glichkeit hat, trotz ihrer subjektiv erlebten Schmerzen einer Arbeit nachzugehen (Urteile B. vom 8. Februar 2001, I 529/00, Erw. 3c, und A. vom 19. Oktober 2000, I 410/00, Erw. 2b).
d) Festzuhalten ist �berdies, dass sich die Rechtm�ssigkeit einer Verwaltungsverf�gung nach dem Sachverhalt beurteilt, der zur Zeit deren Erlasses gegeben war, wohingegen eine sp�tere �nderung der Verh�ltnisse grunds�tzlich Gegenstand einer neuen Verf�gung zu bilden hat (BGE 121 V 366 Erw. 1b).
2.- Zun�chst ist zu entscheiden, ob Verwaltung und Vorinstanz insbesondere gest�tzt auf das Gutachten des ZMB vom 28. Oktober 1998 zu Recht von einer 100 %igen Arbeitsf�higkeit des Versicherten f�r leichte Arbeiten ausgegangen sind. In orthop�discher und handchirurgischer Hinsicht sowie in Bezug auf die H�rbehinderung des Versicherten werden in der Begr�ndung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde keine Einw�nde gegen das diesbez�glich in Anbetracht der �brigen medizinischen Unterlagen nicht zu beanstandende pluridisziplin�re ZMB-Gutachten vorgebracht. Hingegen wendet sich der Beschwerdef�hrer unter Hinweis auf Berichte des behandelnden Psychiaters Dr. med. C.________ vom 3. Mai 2000 und der Klinik X.________ f�r Psychiatrie und Psychotherapie vom 31. Januar 2001 gegen die im Rahmen der ZMB-Expertise erfolgte psychiatrische Beurteilung durch Dr. med.
W.________, deren Beweiswert im Folgenden zu pr�fen ist.
a) Dr. med. W.________ diagnostizierte eine psychogene Schmerzfehlverarbeitung bei einfach strukturierter Pers�nlichkeit und eine inkonstante beginnende funktionelle Einarmigkeit rechts. Psychiatrisch k�nne keine wesentliche Komorbidit�t diagnostiziert werden. Es best�nden weder Anzeichen f�r eine depressive Symptomatik noch f�r eine Anpassungs- oder Pers�nlichkeitsst�rung. Der Explorand zeige Anzeichen eines beginnenden funktionellen Einarmigen aus neurotischen Gr�nden, wobei er die rechte Hand sehr wohl auch in der klinischen Untersuchung als Hilfshand gebrauche.
Er sei unter anderem psychogen darauf fixiert, die rechte Hand nicht mehr gebrauchen zu k�nnen, schone diese und erlebe dann bei erneutem Gebrauch den "normalen" Schmerz, der nach Schonung auftrete, als Beweis f�r eine kranke rechte Hand, was ihn wiederum veranlasse, die Hand weiter zu schonen. Dieser Teufelskreis sollte unbedingt durchbrochen werden, indem die Schonung angegangen werde.
In der Schlussbeurteilung der ZMB-Gutachter, an welcher auch Dr. med. W.________ mitwirkte, wurde insbesondere festgehalten, die vom Versicherten geklagte Funktionsschw�che und Kraftlosigkeit der rechten Hand m�sse als vorwiegend psychogen beurteilt werden im Sinne einer beginnenden inkonstanten funktionellen Einarmigkeit, welche denn auch als eine der Hauptdiagnosen (mit Einfluss auf die Arbeitsf�higkeit) erw�hnt wurde. Der Versicherte k�nnte seine rechte Hand weitgehend voll einsetzen, schone diese aber wegen der psychischen Fehlverarbeitung nach drei Operationen. Damit bestehe eine beginnende funktionelle Einh�ndigkeit, welche der Explorand eigentlich von sich aus �berwinden k�nnen sollte. Schon heute gebrauche er je nach Bedarf die rechte Hand doch recht zielgerichtet. Auch das Fehlen einer Muskelatrophie zeuge davon, dass diese Hand mehr eingesetzt werde, als der Versicherte vorgebe. Diesem seien leichtere Hilfsarbeiten auch psychisch ganztags zumutbar. Aus psychiatrischer Sicht m�sse die Frage, ob dem Exploranden Anstrengungen zumutbar seien, sich von der psychogenen St�rung zu befreien, klar bejaht werden.
b) Als Bestandteil des ZMB-Gutachtens sind die psychiatrischen Ausf�hrungen des Dr. med. W.________ f�r die streitigen Belange umfassend, beruhen diesbez�glich auf allseitigen Untersuchungen, ber�cksichtigen auch die geklagten Beschwerden und wurden in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben. Sie leuchten im Sinne der inneren Schl�ssigkeit in der Beurteilung der medizinischen Zusammenh�nge und Situation ein und enthalten begr�ndete Schlussfolgerungen. Namentlich �berzeugen die Verneinung von Anzeichen einer depressiven Symptomatik und die Bejahung der Selbstheilungsressourcen des Versicherten hinsichtlich der psychogenen Schmerzverarbeitungsst�rung bzw.
der beginnenden funktionellen Einh�ndigkeit: Gegen das Vorliegen einer Depression sprechen die nur angedeutet leicht bedr�ckte Stimmung, die gute Konzentrations- und Aufmerksamkeitsf�higkeit sowie die fehlende Aufgabe der Sozialkompetenz (vgl. Pschyrembel, Klinisches W�rterbuch, 258. Auflage, Berlin/New York 1998, S. 1536, Stichwort "Syndrom, depressives"); die Auffassung des Psychiaters, der Versicherte k�nne sich durch eigene Anstrengung von der psychogenen St�rung befreien, wird dadurch gest�tzt, dass dieser seine rechte Hand - wie insbesondere das Fehlen einer Muskelatrophie zeigte - trotz Schonung tats�chlich teilweise gebrauchte, weshalb der Schluss, es handle sich um eine vom Beschwerdef�hrer aus eigener Kraft �berwindbare, erst beginnende und nur inkonstante funktionelle Einarmigkeit und damit Arbeitsunf�higkeit, plausibel erscheint.
Sodann bestehen keine Anhaltspunkte daf�r, dass aus sprachlichen Gr�nden keine ad�quate Verst�ndigung zwischen dem Exploranden und dem psychiatrischen Experten stattgefunden h�tte; denn abgesehen davon, dass auch der handchirurgische Teilgutachter bemerkte, die Unterhaltung in deutscher Sprache bereite keine Probleme, l�sst sich aus den gutachtlichen Erkl�rungen zum psychiatrischen Status mit der Vorinstanz schliessen, dass der Versicherte ohne Hilfe eines Dolmetschers hinreichend genaue Angaben zu seiner pers�nlichen Situation zu machen vermochte.
Unter diesen Umst�nden ist der psychiatrischen Beurteilung des Dr. med. W.________ volle Beweiskraft zuzuerkennen (BGE 125 V 352 Erw. 3a), sofern keine Indizien gegen ihre Zuverl�ssigkeit sprechen (vgl. BGE 125 V 353 f.).
c) aa) Fr�here �rztliche Stellungnahmen verm�gen auch in psychiatrischer Hinsicht das fach�rztliche Gutachten des ZMB nicht zu entkr�ften. Einzig der Hausarzt, Dr. med.
V.________, Allgemeine Medizin FMH, erw�hnte in einem Bericht vom 21. November 1996 unter den Diagnosen eine depressive Grundstimmung. Diese Aussage wurde indessen im gleichen Bericht dahin pr�zisiert, dass der Patient subdepressiv wirke, woraus nicht auf eine hinsichtlich der Arbeitsf�higkeit bedeutsame Depression geschlossen werden kann.
bb) Im mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereichten psychiatrischen Gutachten des Dr. med. C.________, bei dem der Versicherte seit 16. August 1999 in psychiatrischer Behandlung stand, vom 3. Mai 2000 werden unter anderem ein Schmerzsyndrom des rechten Arms, �bergehend in psychogenen Neglect, eine anhaltende somatoforme Schmerzst�rung (ICD-10: F45. 4), eine Pers�nlichkeits�nderung bei chronischem Schmerz (ICD-10:
F62. 8) mit Symptomatik Sozialphobie und Klaustrophobie, zunehmend, sowie eine generalisierte Angstst�rung (ICD-10:
F41. 1) diagnostiziert. Der im gutachtlichen Bericht beschriebene Zustand habe vor einem Jahr begonnen und sich w�hrend eines Erdbebens in der Heimat des Patienten massiv verschlechtert. Unter dem Titel der Prognose f�hrte Dr.
med. C.________ an, die Krankheit sei aufgrund ihrer Schwere und Dauer als chronisch anzusehen. Er halte den Beschwerdef�hrer f�r dauernd zu 100 % arbeitsunf�hig. Zum ZMB-Gutachten vom 28. Oktober 1998 bemerkte Dr. med.
C.________, aus Scham werde von den Patienten oft vieles verschwiegen. Wenn sie nicht danach gefragt w�rden, erz�hlten solche Patienten, die sich der Zusammenh�nge nicht bewusst seien, oft auch nichts davon. F�r den Arzt als Gutachter seinerseits sei es wegen der sehr grossen sozialen Distanz schwierig, sich in diese Menschen einzuf�hlen. Ausserdem handle es sich bei Schmerzpatienten um eine schwierige Klientel, da das Wissen �ber Schmerzen und deren Folgen erst seit kurzer Zeit zunehmend bekannt werde. Er selbst betrachte den Zustand des Versicherten aufgrund einer differenzierteren psychiatrischen Befragung als wesentlich schwerwiegender als das ZMB-Gutachten. Die Beurteilung einer psychogenen Fixierung entspreche aus seiner Sicht nicht dem Schweregrad der Krankheit. In Abweichung von der Expertise des ZMB halte er den Krankheitszustand als willentlich nicht mehr wesentlich beeinflussbar. Der Patient habe das in seinen M�glichkeiten Stehende getan. Ein Rehabilitationsversuch bei der Firma F.________ sei nicht am Unwillen des Versicherten, sondern an den real nicht vorhandenen Rehabilitationsm�glichkeiten gescheitert.
Gem�ss dem vom Beschwerdef�hrer nach Abschluss des ordentlichen Schriftenwechsels zu den Akten gegebenen Bericht der Klinik X.________ f�r Psychiatrie und Psychotherapie, wo er vom 1. Dezember 2000 bis zum 31. Januar 2001 station�r behandelt wurde, vom 31. Januar 2001 leidet der Versicherte an einem chronifizierten Schmerzsyndrom mit Entwicklung einer mittelgradigen depressiven Symptomatik (F32. 1) sowie an einem sekund�ren sch�dlichen Alkoholgebrauch (F10. 1).
cc) Vergleicht man die im kurz vor Erlass der streitigen Verwaltungsverf�gung vom 27. November 1998 erstatteten, auf nicht weit zur�ckliegenden Untersuchungen vom 21.
bis 24. September 1998 beruhenden ZMB-Gutachten vom 28. Oktober 1998 enthaltene psychiatrische Beurteilung des Dr. med. W.________ mit den vom Versicherten im Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren ins Recht gelegten psychiatrischen Berichten des Dr. med. C.________ vom 3. Mai 2000 und der Klinik X.________ vom 31. Januar 2001, ist ersichtlich, dass sich der psychische Gesundheitszustand des Beschwerdef�hrers in der Zwischenzeit erheblich verschlechtert hat. Aufgrund des gutachtlichen Berichts des Dr. med. C.________ ist davon auszugehen, dass der dort beschriebene Zustand erst ca. im Mai 1999 (ein Jahr vor Erstattung des Berichts), mithin nach Erlass der angefochtenen Verwaltungsverf�gung, begonnen und sich anl�sslich eines Erdbebens im Heimatland des Versicherten vom August 1999 massiv verschlimmert hat.
Dass es sich um eine fortschreitende negative Entwicklung handelte, erhellt auch daraus, dass im gleichen Gutachten ausgef�hrt wurde, das Hauptsymptom "Schmerz" und "Functio laesa" m�sse r�ckblickend �ber mehrere Jahre angedauert und sich entsprechend tief in die Psyche des Patienten eingegraben haben "bis heute zum Neglect und [zu] Dauerschmerzen", dass im Rahmen der Fremdanamnese von einer "zunehmende[n] Zustandsverschlechterung" und einem "zunehmenden famili�ren Desaster" die Rede war und dass im Bericht der Klinik X.________ ein depressives Zustandsbild, welches sich im Rahmen der sozialen Schwierigkeiten entwickelt habe, festgestellt wurde. Dass eine entscheidende Verschlechterung erst nach dem Zeitpunkt des Erlasses der Verwaltungsverf�gung vom 27. November 1998 eingetreten ist, wird sodann dadurch best�tigt, dass erstens gem�ss Gutachten des Dr. med. C.________ der Beschwerdef�hrer von einer Bekannten als dauernd m�rrisch bezeichnet wurde, wohingegen ihm der Zwischenbericht vom 20. Oktober 1998 �ber das Besch�ftigungsprogramm W.________ noch ein freundliches Verhalten sowie einen guten Umgang mit Mitarbeitern und Vorgesetzten attestiert hatte, dass zweitens insbesondere Dr.
med. C.________ von einem starken sozialen R�ckzug berichtete, w�hrend Dr. med. W.________ festgehalten hatte, der Explorand habe die Sozialkompetenz in keiner Weise aufgegeben, sondern habe sowohl zu in der Schweiz weilenden Familienmitgliedern als auch zu Freunden regelm�ssig Kontakte, dass drittens in den Berichten des Dr. med.
C.________ und der Klinik X.________ grosse Familienprobleme erw�hnt wurden, nachdem solche anl�sslich der ZMB-Begutachtung noch verneint worden waren, und dass viertens der Beschwerdef�hrer laut Bericht der Klinik X.________ ca. seit anfangs 1999 (2 Jahre vor Erstattung des Berichts) etwa 20 kg bzw. ca. seit Mitte 1999 (1 � Jahre vor Erstattung des Berichts) etwa 15 kg abgenommen hatte. In Anbetracht der nichtpsychiatrischen Beurteilung im Zwischenbericht zum Besch�ftigungsprogramm und des objektiv fassbaren Gesichtspunkts des Gewichtsverlusts ist schliesslich trotz der Bemerkung des Dr. med.
C.________, wonach von den Patienten aus Scham oft vieles verschwiegen und ohne pr�zise Frage oft nichts erz�hlt werde, davon auszugehen, dass die Diskrepanz zwischen dem ZMB-Gutachten und den im Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren eingereichten psychiatrischen Berichten jedenfalls nicht in ausschlaggebender Weise darauf zur�ckzuf�hren ist, dass der Versicherte anl�sslich der psychiatrischen ZMB-Teilbegutachtung durch Dr. med. W.________ gewisse Aspekte verschwiegen h�tte, sondern darauf, dass in der Zwischenzeit tats�chlich eine massgebende Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustands stattgefunden hat.
dd) Unter diesen Umst�nden verm�gen die psychiatrischen Berichte des Dr. med. C.________ und der Klinik X.________ den Beweiswert der im ZMB-Gutachten enthaltenen Beurteilung des Dr. med. W.________ nicht zu ersch�ttern.
Der auf den Bericht des Dr. med. C.________ gest�tzte beschwerdef�hrerische Einwand, man sei sich noch vor kurzem der Problematik der somatoformen Schmerzst�rungen bzw. der Schmerzpatienten zu wenig bewusst gewesen, �ndert daran nichts. Zum einen muss sich n�mlich Dr. med. W.________ der erw�hnten Problematik bewusst gewesen sein, als er eine psychogene Schmerzfehlverarbeitung diagnostizierte und erkl�rte, der Versicherte zeige Anzeichen eines beginnenden funktionellen Einarmigen aus neurotischen Gr�nden, werden doch die somatoformen St�rungen (F45) - darunter die von Dr. med. C.________ diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerzst�rung (F45. 4) - in der von der Weltgesundheitsorganisation herausgegebenen Internationalen Klassifikation psychischer St�rungen (ICD-10 Kapitel V [F], Forschungskriterien, 1. Auflage 1994, unver�nderter Nachdruck 1997, S. 130 ff.) unmittelbar vor den "sonstige[n] neurotische[n] St�rungen" (F48) eingereiht, mithin den neurotischen St�rungen zugerechnet. Zum andern r�umt Dr. med. C.________, indem er erkl�rt, die beim Beschwerdef�hrer stattgefundene Ver�nderung entspreche einem irreversiblen, willentlich "nicht mehr" beeinflussbaren Zustand auf der Ebene der Pers�nlichkeit im Sinne einer Pers�nlichkeits�nderung, selbst ein, dass die St�rung fr�her einmal willentlich beeinflussbar war. In Anbetracht der aus den Berichten des Dr. med. C.________ und der Klinik X.________ ersichtlichen Verschlechterung des psychischen Gesundheitszustandes und des Umstandes, dass nach dem Gesagten keine Indizien gegen die Zuverl�ssigkeit der psychiatrischen Beurteilung durch Dr.
med. W.________ sprechen, ist auf letztere abzustellen und demnach unter Verzicht auf eine weitere Begutachtung (antizipierte Beweisw�rdigung; vgl. BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. 1d, 119 V 344; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b) nach dem im Sozialversicherungsrecht �blichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 119 V 338) davon auszugehen, dass die willentliche Beeinflussbarkeit im damaligen Zeitpunkt und damit auch zur Zeit des sehr bald darauf folgenden, f�r die richterliche Beurteilung massgebenden Erlasses der Verwaltungsverf�gung noch gegeben war. Eine sp�tere Verschlechterung des Gesundheitszustands kann im vorliegenden Verfahren nicht ber�cksichtigt werden, sondern ist im Rahmen einer Neuanmeldung geltend zu machen.
d) Nachdem vollumf�nglich auf das Gutachten des ZMB abzustellen ist, steht fest, dass dem Versicherten leichtere Hilfsarbeiten, die kein intaktes Geh�r erfordern, ganztags zumutbar sind. Unter leichteren Arbeiten ist vorliegend eine r�ckenschonende (wechselbelastende [vgl. Gutachten des Spitals Y.________ vom 13. Februar 1998 mit Erg�nzung vom 10. Juni 1998]) T�tigkeit zu verstehen, die keine Schwerstarbeiten mit h�ufigem Heben und Tragen von Lasten �ber 15 kg, keine vorwiegend in Vorhalteposition zu verrichtenden Arbeiten und keine dauernde starke Beanspruchung der rechten Hand mit dauerndem Zupacken oder dauerndem Heben schwerer Lasten oder dauernd forcierten Drehbewegungen beinhaltet.
3.- a) Der Beschwerdef�hrer wendet sich nur gegen die Arbeitsf�higkeitsbemessung durch Verwaltung und Vorinstanz, welche indessen aufgrund der vorstehenden Erw�gungen zu best�tigen ist; die Bemessung des Invalidit�tsgrades gest�tzt auf diese Arbeitsf�higkeitssch�tzung wird demgegen�ber vom Versicherten nicht bestritten. Das von der IV-Stelle angenommene und von der Vorinstanz best�tigte Valideneinkommen von Fr. 54'483.- ist in Anbetracht des vom ehemaligen Arbeitgeber am 25. September 1996 ausgef�llten Fragebogens zuhanden der Invalidenversicherung und der Lohnentwicklung bis zum hier massgebenden Jahr 1998 denn auch nicht zu beanstanden.
b) aa) In Bezug auf das Invalideneinkommen ist hinsichtlich der Verweisungst�tigkeiten nebst �berwachungsarbeiten (vgl. Beantwortung von Zusatzfragen durch das Spital Y.________ vom 10. Juni 1998) namentlich an leichte Maschinenbedienung sowie leichte Sortier- und Pr�farbeiten zu denken (vgl. SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4a), wobei - da k�rperlich weniger belastenden Bedienungs- und �berwachungsfunktionen eine stetig wachsende Bedeutung zukommt (SVR 1999 IV Nr. 6 S. 15 Erw. 2b/aa) und viele T�tigkeiten kein intaktes Geh�r erfordern - davon auszugehen ist, dass es auf einem ausgeglichenen Arbeitsmarkt (vgl. BGE 110 V 276; ZAK 1991 S. 320 Erw. 3b; AHI 1998 S. 291) gen�gend der Behinderung des Versicherten angepasste Arbeitsgelegenheiten im Sinne von Art. 28 Abs. 2 IVG gibt (vgl. ZAK 1991 S. 320 Erw. 3b, 1989 S. 321 Erw. 4a; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4a).
bb) Mangels Aus�bung einer Erwerbst�tigkeit durch den Beschwerdef�hrer ermittelten Verwaltung und Vorinstanz das Invalideneinkommen zu Recht aufgrund der vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung in Anwendung der Tabelle, die den monatlichen Bruttolohn (Zentralwert) nach Wirtschaftszweigen, Anforderungsniveau des Arbeitsplatzes und Geschlecht im privaten Sektor angibt, unter Zugrundelegung des vierten (niedrigsten) Anforderungsniveaus (einfache und repetitive T�tigkeiten) und Umrechnung des Monats- in das Jahreseinkommen mit dem Faktor 12, wobei der Betrag zus�tzlich von einer 40-Stundenwoche auf eine betriebs�bliche durchschnittliche Arbeitszeit von 41,9 Wochenstunden aufzurechnen gewesen w�re (vgl. BGE 126 V 76 f. und 81).
Geht man von der neuesten Erhebung (LSE 1998) aus, belief sich der monatliche Bruttolohn (Zentralwert) f�r die mit einfachen und repetitiven T�tigkeiten (TA1, Anforderungsniveau 4) besch�ftigten M�nner im privaten Sektor bei einer w�chentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden im Jahre 1998 auf Fr. 4268.-, was bei Annahme einer durchschnittlichen betriebs�blichen w�chentlichen Arbeitszeit von 41,9 Stunden f�r den f�r eine geeignete T�tigkeit voll arbeitsf�higen Beschwerdef�hrer ein Gehalt von monatlich Fr. 4471.- [Fr. 4268.- : 40 x 41,9] und j�hrlich Fr. 53'649.- [Fr. 4268.- : 40 x 41,9 x 12] ergibt.
Selbst wenn man, um den Einschr�nkungen des Versicherten Rechnung zu tragen, den h�chstm�glichen Abzug (25 %; BGE 126 V 80 Erw. 5b/cc) - welche Reduktion konkret gerechtfertigt ist, kann offen bleiben - vom Tabellenlohn vornimmt, ergibt sich kein rentenbegr�ndender Invalidit�tsgrad, der mindestens 40 % erreichen m�sste (Art. 28 Abs. 1 IVG). Bei einem Abzug von 25 % betr�gt n�mlich das Invalideneinkommen Fr. 40'237.- [Fr. 53'649.- x 75 %], sodass aus der Gegen�berstellung dieses Invalideneinkommens auf der einen und des Valideneinkommens von Fr. 54'483.- auf der andern Seite ein Mindereinkommen von Fr. 14'246.- und ein Invalidit�tsgrad von rund 26 % [Fr. 14'246.- : Fr. 54'483.- x 100] resultieren. Die IV-Stelle und das kantonale Gericht haben demnach einen Rentenanspruch des Beschwerdef�hrers zu Recht verneint.
III. Zufolge Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung wird Advokat Markus Trottmann, Basel, f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht

References: BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 4
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 28
 BGE 
 BGE