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Timestamp: 2019-07-23 13:10:14+00:00

Document:
Öffentliche Ausschreibung 2019 Arzneimittelversorgungsvertrag für das Kreiskrankenhaus, 36304 Alsfeld Referenznummer der Bekanntmachung: VG-001-19-KKH 2019-01-10
Ausschreibungen Alsfeld
Arzneimittelversorgungsvertrag für das Kreiskrankenhaus, 36304 Alsfeld Referenznummer der ...
Arzneimittelversorgungsvertrag für das Kreiskrankenhaus, 36304 Alsfeld Referenznummer der Bekanntmachung: VG-001-19-KKH
Fax: +49 66419775822
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E49396428
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.subreport.de/E49396428
Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich unter: https://www.subreport.de/E49396428
Arzneimittelversorgungsvertrag für das Kreiskrankenhaus, 36304 Alsfeld
Referenznummer der Bekanntmachung: VG-001-19-KKH
Auftraggeber ist die Kreiskrankenhaus des Vogelsbergkreises in Alsfeld GmbH, ein Plankrankenhauses nach § 108 Fünftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB V) mit überregionaler Bedeutung und Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps-Universität Marburg.
Gegenstand der beabsichtigten Vergabe des Arzneimittelversorgungsvertrages ist ausschließlich die Versorgung der stationären Bereiche und Funktionsbereiche mit Arzneimitteln und apothekenpflichtigen Medizinprodukten sowie die Übernahme aller damit in Zusammenhang stehenden Dienst- und Beratungsleistungen auf Grundlage einschlägiger Gesetze, vor allem § 14 Abs. 5 Apothekengesetz (ApoG), Verordnungen, berufsrechtlichen Vorschriften und behördlichen Erlasse. Aktuell werden die Apothekenleistungen durch eine externe Apotheke erbracht.
Leistungsumfang siehe Anlage Leistungsverzeichnis.
Auftraggeber ist das Kreiskrankenhaus des Vogelsbergkreises in Alsfeld GmbH, ein Plankrankenhauses nach § 108 Fünftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB V) mit überregionaler Bedeutung und Akademisches Lehrkrankenhaus der Philipps-Universität Marburg.
Gegenstand der beabsichtigten Vergabe des Arzneimittelversorgungsvertrages ist ausschließlich die Versorgung der stationären Bereiche und Funktionsbereiche mit Arzneimitteln und apothekenpflichtigen Medizinprodukten sowie die Übernahme aller damit in Zusammenhang stehenden Dienst- und Beratungsleistungen auf Grundlage einschlägiger Gesetze, vor allem § 14 Abs. 5 Apothekengesetz (ApoG), Verordnungen, berufsrechtlichen Vorschriften und behördlichen Erlasse. Aktuell werden die Apothekenleistungen durch eine externe Apotheke erbracht. Die Apothekenleistungen sollen auch zukünftig an eine externe Apotheke (Bieter) ganzheitlich vergeben werden. Dazu soll mit der Apotheke ein Arzneimittelversorgungsvertrag gem. § 14 Abs. 4, 5 ApoG auf Basis definierter Leistungsumfänge abgeschlossen werden. Der Arzneimittelversorgungsvertrag ist eine Rahmenvereinbarung gem. § 4 EG VOL/A. Die Lieferung der Arzneimittel und apothekenpflichtigen Medizinprodukte soll nach Bedarf erfolgen, in der Regel dreimal wöchentlich, d. h. spätestens am Tag der auf die Bestellung folgt bei Onlinebestellung bis 10.00 Uhr und Bestelleingang in der Apotheke. Sonderanforderungen sollen bis 11.00 Uhr bei der Apotheke bestellt werden und noch am selben Tag geliefert werden.
Als Vergütungsmodell für die externe Apotheke ist im Arzneimittelversorgungsvertrages vorgegeben:
- Belieferung des Auftraggebers mit Arzneimitteln und apothekenpflichtigen Medizinprodukten zu den jeweiligen Einkaufskonditionen der Lieferapotheke zuzüglich eines prozentualen Bearbeitungsaufschlages, mit dem sämtliche Aufwendungen der Apotheke, einschließlich Überwachung, Beratung und weitere besondere Dienstleistungen (alle sonstigen Apothekerleistungen/Arzneimittelinformationen, die Teilnahme an den Kommissionssitzungen (Arzneimittel, Hygiene), Stationsbegehungen zweimal im Jahr sowie Antibiotikaauswertungen im Rahmen des Antibiotic Stewardship) abgegolten sind.
Die Vergütung erfolgt nach tatsächlich in Anspruch genommener Leistung auf folgender Basis: 29300 Anforderungszeilen pro Jahr, aufgeteilt nach 28500 Normalbestellungen und 800 Sonderbestellungen.
Einzelheiten siehe Leistungsverzeichnis.
Qualitätskriterium - Name: Erfahrung mit der / Gewichtung: 0
Qualitätskriterium - Name: Arzeneimittelversorgung eines / Gewichtung: 0
Qualitätskriterium - Name: Krankenhauses wird / Gewichtung: 0
Qualitätskriterium - Name: vorausgesetzt / Gewichtung: 0
- 124-Hessen (Eigenerklärung zur Eignung),
- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (EU-Vergabe) gemäß § 6 Abs. 4 und Abs. 6 EG VOL/A-EG sowie das Nichtvorliegen der Voraussetzungen nach § 21 Abs. 1 des Arbeitnehmerentsendegesetzes (AEntG) und nach § 21 des Gesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung (SchwarzArbG) für einen Ausschluss vom Vergabeverfahren,
- Verpflichtungserklärung zu Tariftreue u. Mindestentgeld (HVTG),
- Erklärung Vergabesperre,
- weitere besondere Vertragsbedingungen.
Sämtliche der nachfolgend unter Ziffer III.1.1) bis III.1.3) geforderten Nachweise, Erklärungen und Unterlagen sind beizubringen. Sofern nicht ausdrücklich etwas anderes gefordert ist, ist die Vorlage von Kopien ausreichend. Wird die Apotheke von mehreren Apothekern gem. § 8 ApoG betrieben, haben alle betreibenden Apotheker die Eigenerklärungen abzugeben. Im Falle einer Krankenhausapotheke ist die Eigenerklärung vom Träger der Erlaubnis zum Betrieb einer Krankenhausapotheke bzw. seinem rechtlichen Vertreter abzugeben. Die nicht rechtzeitige Vorlage der Unterlagen kann zum Ausschluss aus dem Verfahren führen. Die Vergabestelle behält sich vor, fehlende und unvollständige Unterlagen bis zum Ablauf einer von der Vergabestelle zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern. Ebenso behält sich die Vergabestelle vor, Originale der eingereichten Kopien zu fordern. Die Bieter haben keinen Anspruch auf Nachforderung/Nachreichung von Unterlagen. Insbesondere kann die Vergabestelle im Rahmen der Gleichbehandlung aller Bieter entscheiden, bei keinem Bieter etwaig fehlende Unterlagen nachzufordern.
B) besondere Teilnahmebedingungen
a) soweit eine Eintragung vorliegt, Vorlage eines aktuellen (maximal 6 Monate alten) Auszugs aus dem Handelsregister. Ausländische Bieter haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen;
b) Nachweis der Apothekenbetriebserlaubnis nach § 1 ApoG bzw. bei Krankenhausapotheken nach § 14 ApoG. Wird die Apotheke von mehreren Apothekern gem. § 8 ApoG betrieben, haben alle betreibenden Apotheker ihre Apothekenbetriebserlaubnis nachzuweisen;
c) Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 6 EG Abs. 4, 6 VOL/A (Bestandteil der Vergabeunterlagen);
d) Nachweis der Erfahrung bei der Belieferung eines Krankenhauses der mindestens vergangenen 3 Jahre nach § 14 ApoG.
a) Angaben zu Gesamtumsätzen (Brutto) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre;
b) Angaben zu Bruttoumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, der auf der Erbringung von Apothekenleistungen für Plankrankenhäuser gem. § 108 SGB V (Referenz) entfällt. Hierbei muss insgesamt ein Mindestbruttoumsatz von 300 000 EUR pro Geschäftsjahr erreicht werden. Bei Krankenhausapotheken von Plankrankenhäusern gem. 108 SGB V kommt das eigene Krankenhaus als Referenz in Betracht. Folgende Angaben sind zu machen für jedes realisierte Referenzobjekt:
- Name und Adresse des Auftraggebers im Referenzobjekt,
- Benennung eines Ansprechpartners beim Auftraggeber mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse,
- Art und Umfang der Dienst- und Beratungsleistungen für den Auftraggeber,
- Angaben zum eingesetzten Personal und zur technischen Ausstattung für die Leistungserbringung,
- Angaben zur Projektgröße in Form des Bruttoumsatzvolumens.
a) Kurzdarstellung des Bewerbers mit Angaben zur Entwicklung, Name der Firma, Kontaktadressen, Kontaktpersonen, Standorte; Darstellung des Unternehmensprofils und der Leistungsschwerpunkte;
b) Eigenerklärung des Bieters zur Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren im Jahresdurchschnitt beschäftigten Arbeitskräfte des Bieters, gegliedert nach Berufsgruppen (Apotheker, Fachapotheker Klinische Pharmazie, weiteres pharmazeutisches Fachpersonal [PTA/PKA] und sonstiges Personal), welche im Geschäftsbereich tätig sind, in den die Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen fällt;
c) Eigenerklärung des Bieters zum geplanten Einsatz von Personal für die Versorgung des Auftraggebers, gegliedert nach Anzahl und Berufsgruppen (Apotheker, Fachapotheker Klinische Pharmazie, weiteres pharmazeutisches Fachpersonal [PTA/PKA] und sonstiges Personal). Es müssen mindestens drei Apotheker (nicht notwendigerweise ausschließlich) für die Versorgung des Auftraggebers zur Verfügung stehen, wobei mindestens ein Apotheker den Nachweis des Antibiotic Stewardship Experten sowie den Nachweises zur Weiterbildung Klinische Pharamazie erbringen muss;
d) Eigenerklärung zum Qualitätsmanagement gem. § 135a SGB V, § 2a ApBetrO (Bestandteil der Vergabeunterlagen);
e) Der Bieter stellt dem Auftraggeber eine webbasierte Bestellmöglichkeit (Onlinebestellung) zur Verfügung. Die Kosten der Zurverfügungstellung der webbasierten Bestellmöglichkeit sind vom Bieter selbst zu tragen;
Kurzdarstellung (max. 2 DIN A4-Seiten) des beabsichtigten Versorgungskonzeptes: Es ist kurz darzustellen, wie der Vertragspartner (krankenhausversorgende Apotheke) die Genehmigungsvoraussetzung in Bezug zur Auftraggeberin gemäß § 14 Abs. 5 Nr. 1-6 ApoG zu erfüllen beabsichtigt. Insbesondere muss durch den gewählten Vertragspartner eine ordnungsgemäße Versorgung der Kreiskrankenhaus des Vogelsbergkreises in Alsfeld GmbH mit Arzneimitteln gewährleistet werden, d. h. der Vertragspartner muss die Versorgung im Bedarfsfall unverzüglich (Orientierungswert: in max. 60 Minuten) durchführen. Arzneimittel müssen bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt werden. Des Weiteren ist die Einrichtung eines verbrauchstellenunabhängigen Notfalldepots vorzusehen. (Bestandteil Arzneimittelversorgungsvertrag);
g) Aufstellung Bereitschaftsdienst: Zur Sicherung der Versorgungsbereitschaft ist für die außerhalb der Dienstzeiten erforderlichen Versorgung mit Arzneimitteln ein Bereitschaftsdients. Neben der Hauptrufnummer für die Erreichbarkeit eines Apothekers außerhalb der allgemeinen Öffnungszeiten der Apotheke sind bis zu drei, mindestens aber zwei weitere Rufnummern anzugeben.
Erfahrungen mit der Arzneimittelversorgung eines Krankenhauses wird vorausgesetzt.
Zu den Ziffern III.1.1.) bis III.1.3.) geforderten Nachweise gilt Folgendes:
- geforderte Kaution und Sicherheiten,
- wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen bzw. Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften,
- Rechtsform der Bietergemeinschaft,
- sonstige besondere Bedingungen an die Auftragsausführung.
(Langtext zu den Bedingungen für die Ausführung des Auftrages siehe unter Punkt VI.3 - Zusätzliche Angaben)
Textfeld begrenzt daher Langtext unter VI.3)
Langtext Angaben zu Punkt III.2.2) Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:
Mit Einreichung der Vergabeunterlagen hat der Bieter einen Nachweis über die Bereitschaft zum Abschluss bzw. zum Bestehen einer Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung zum Zeitpunkt der Auftragserteilung mit folgenden Mindestdeckungssummen bei einem in der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen abzugeben:
a) Sachschäden 5 000 000 EUR;
b) Personenschäden 10 000 000 EUR;
c) sonstige Vermögensschäden 500 000 EUR.
Gemäß § 12 Arzneimittelversorgungsvertrag (Bestandteil Vergabeunterlagen)
Eine Bietergemeinschaft ist nicht möglich, da die versorgende Apotheke ihre Leistungen selbst aus einer Hand anbieten muss, vgl. Verwaltungsgericht Magdeburg, Urteil v. 11.10.2012 - 3 A 193/11.
Voraussetzung für die Wirksamkeit des Arzneimittelversorgungsvertrag ist die Genehmigung nach § 14 Abs. 5 ApoG durch die zuständige Behörde
Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich elektronisch über über die Vergabeplattform subreport zur Verfügung gestellt.
Eine Angebotsabgabe kann auch schriftlich erfolgen.
Statthafter Rechtsbehelf ist gemäß §§ 107 ff. GWB der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer (siehe Ziffer V.4.1.). Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfverfahrens gemäß § 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB unzulässig ist, wenn nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, eine Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind. Auch im Übrigen sind die Bestimmungen des § 107 Abs. 3 Ziffer 1 bis 4 GWB bei der Einlegung von Rechtsbehelfen zu beachten.

References: § 108
 § 14
 § 108
 § 14
 § 14
 § 4
 § 6
 § 21
 § 21
 § 8
 § 1
 § 14
 § 8
 § 6
 § 14
 § 108
 § 135
 § 2
 § 14
 § 12
 § 14
 § 107
 § 107