Source: https://www.transparenz.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen2014_tp.c.67095.de&asl=bremen203_tpgesetz.c.55340.de&template=20_gp_ifg_meta_detail_d
Timestamp: 2019-03-25 20:44:44+00:00

Document:
Veröffentlichungsdatum:09.07.2009 Inkrafttreten09.01.2015 Zuletzt geändert durch:Anlage 1 geändert durch Artikel 3 der Verordnung vom 19.12.2014 (Nds. GVBl. 2015 S. 5)
FundstelleBrem.GBl. 2009, 256
Gliederungsnummer:223-a-19
Zitiervorschlag: "Verordnung über die Sekundarstufe I des Gymnasiums vom 26. Juni 2009 (Brem.GBl. 2009, 256), zuletzt Anlage 1 geändert durch Artikel 3 der Verordnung vom 19. Dezember 2014 (Nds. GVBl. 2015 S. 5)"
juris-Abkürzung: GymSekIV BR 2009
Gliederungs-Nr:: 223-a-19
Fundstelle: Brem.GBl. 2009, 256
Gliederungs-Nr: 223-a-19
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: Anlage 1 geändert durch Artikel 3 der Verordnung vom 19.12.2014 (Nds. GVBl. 2015 S. 5)
(2) Es können die folgenden Abschlüsse erreicht werden:
Abitur am Ende der Jahrgangsstufe 12,
Einfache Berufsbildungsreife am Ende der Jahrgangsstufe 9.
(6) In den Jahrgangsstufen 5 und 6 wird das Fach Naturwissenschaft ausgewiesen, die drei naturwissenschaftlichen Fächer werden integriert unterrichtet. In den Jahrgangsstufen 7 und 8 können die naturwissenschaftlichen Fächer integriert unterrichtet werden. Entsprechend der fachlichen Schwerpunkte werden die Stundenwerte den Fächern zugeordnet. In den Jahrgangsstufen 5 und 6 wird der Lernbereich Gesellschaft und Politik integriert unterrichtet.
(1) In den Jahrgangsstufen 8 und 9 wird Wahlpflichtunterricht von. den Schulen gestaltet. Es kann eine dritte Fremdsprache angeboten werden oder die weiteren Lernbereiche können verstärkt werden. Die dritte Fremdsprache wird mit mindestens drei Wochenstunden angeboten, die Kurse in den übrigen Lernbereichen mit mindestens zwei Wochenstunden. Die Kurse im Wahlpflichtunterricht werden für zwei Jahrgangsstufen belegt.
Die Note „mangelhaft“ in einem Kernfach kann ausgeglichen werden durch mindestens die Note „gut“ in einem anderen Kernfach oder durch mindestens „befriedigend“ in den beiden anderen Kernfächern.
Die Note „mangelhaft“ in einem der übrigen Fächer kann ausgeglichen werden durch mindestens die Note „befriedigend“ in einem anderen Fach.
Die Note „ungenügend“ kann nur ausgeglichen werden in Fächern, die nicht Kernfächer sind. Voraussetzung ist, dass mindestens die Note „gut“ in einem anderen Fach vorliegt oder mindestens die Note „befriedigend“ in zwei oder mehr Fächern.
(3) Die Klassenelternsprecherinnen und -sprecher sowie die Klassenschülersprecherinnen und -sprecher haben das Recht, mit beratender Stimme an der Versetzungskonferenz teilzunehmen. Die oder der Vorsitzende hat einzelne oder alle Personen, die nur mit beratender Stimme anwesend sind, von der Beratung auszuschließen, wenn dies zum Schutze der Persönlichkeit einer Schülerin oder eines Schülers oder ihrer oder seiner Erziehungsberechtigten geboten erscheint. Von der Beratung der Versetzungskonferenz ausgeschlossen ist die Elternsprecherin oder der Elternsprecher, soweit über deren oder dessen Kind beraten wird, sowie die Schülersprecherin oder der Schülersprecher, soweit über sie oder ihn beraten wird.
Wiederholung bei Nichtversetzung
(1) Die Einfache Berufsbildungsreife wird mit der Versetzung in die Gymnasiale Oberstufe erworben. Führen die Leistungen in der zweiten oder einer weiteren Fremdsprache zu einer Nichtversetzung, wird, abweichend von Satz 1 die Einfache Berufsbildungsreife erworben.
(2) Abweichend von Absatz 1 Satz 1 kann die Einfache Berufsbildungsreife am Ende der Jahrgangsstufe 9 durch eine Prüfung erworben werden, wenn die Schülerin oder der Schüler bereits die Pflicht zum Besuch einer allgemeinbildenden Schule erfüllt hat. Die Erziehungsberechtigten sind rechtzeitig und umfassend zu informieren.
(3) Die Erweiterte Berufsbildungsreife kann am Ende der Jahrgangsstufe 9 durch eine Prüfung erworben werden, wenn die Schülerin oder der Schüler sich in der Wiederholung der Jahrgangsstufe 9 befindet. Die Erziehungsberechtigten sind rechtzeitig und umfassend zu informieren.
Die Verordnung gilt erstmalig für die Schülerinnen und Schüler, die zum 1. August 2010 in die 5. Jahrgangsstufe des Gymnasiums eintreten oder später in diesen Jahrgang eintreten. Die §§ 10 bis 14 gelten auch für Schülerinnen und Schüler, die bis zum 31. Juli 2010 in die 5. Jahrgangsstufe des Gymnasiums eingetreten sind.
Kontingentstundentafel für das Gymnasium
Stundensumme Jahrgangsstufe
5 bis 9 - Mindestsumme
(3. Fremdsprache und weitere Lernbereiche)
Gesamtsumme 5 bis 9 :
Verordnung über die Sekundarstufe I des Gymnasiums vom 26. Juni 2009 01.08.2009
§ 2 - Ziele und Auftrag 01.08.2009
§ 3 - Bildungsgänge, Abschlüsse und Organisation 01.08.2009
§ 4 - Unterrichtsangebot 01.08.2009
§ 6 - Auslandsaufenthalt 01.08.2009
§ 7 - Bilinguales Unterrichtsangebot 01.08.2009
§ 8 - Wahlpflicht- und Wahlfächer 01.08.2009
§ 9 - Förderunterricht 14.06.2013
Abschnitt 3 - Versetzung und Abschlüsse 11.01.2014
§ 10 - Versetzung in die Gymnasiale Oberstufe 14.06.2013
§ 11 - Beratung und Information bei Versetzungsgefährdung 14.06.2013
§ 12 - Versetzungskonferenz 14.06.2013
§ 13 - Wiederholung bei Nichtversetzung 14.06.2013
§ 14 - Abschlüsse 01.08.2014
Abschnitt 4 - Weitere Bestimmungen 14.06.2013
§ 15 - Übergangsbestimmung 01.08.2014
§ 16 - Inkrafttreten 14.06.2013

References: § 2

§ 3

§ 4

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16