Source: http://www.competitionline.com/es/concursos/91219
Timestamp: 2013-06-18 05:31:47+00:00

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Diakoniekrankenhaus Friederikenstift - Standortzentralisierun ... 91219 | competitionline - Concursos y Arquitectura	DeutschEnglishFrançais	Bitte geben Sie die gewünschte ID in diesem Format ein: „1-54321“. Sie finden die IDs im Magazin sowie auf den jeweiligen Wettbewerbs-, Projekt- und Büroseiten.
24941 de 101711	Adelante
DE-30169 Hannover	01/2012	Resultado
(concurso 91219)
Architektengruppe Schweitzer + Partner, Braunschweig (DE) Ver participación
Dröge+Kerck Landschaftsarchitekten BDLA, Hannover (DE) Ver participación
ModellArchitektur...Trixi Schulz, Braunschweig (DE) Ver participación
kreuger wilkins architekten gbr, Stuttgart (DE) Ver participación
RTW Architekten, Hannover (DE) Ver participación
MARON.RINNE Architekten, Berlin (DE) Ver participación
Modificación del texto el Nov 28, 2011	Procedimiento
Concurso abierto, De dos fases	nach RPW	Autorizados a participar
Arquitectos (superiores/técnicos)	Participantes reales: 31Tatsächliche Teilnehmer 2. Phase: 10	Tipo de edificación
EEU, GPA/ GATT	Idioma
HumboldtstraßeDE-30169 Hannover	Premios en efectivo/Honorarios
Diakoniekrankenhaus Friederikenstift gGmbH Hannover, Hannover (DE)	Administrador de obra
Uwe Bodemann, Prof. Ingrid Burgstaller , Dr. Michael Ludes , Elisabeth Meyer-Pfeffermann, Prof. Manfred Schomers [Juez presidente del concurso], Guido von den Benken	Tarea
Das Diakoniekrankenhaus Friederikenstift gGmbH ist ein freigemeinnütziges Krankenhaus in Trägerschaft der Diakonischen Dienste Hannover gGmbH. Die Unternehmensgruppe besteht unter anderem aus den Diakoniekrankenhäusern Annastift, Friederikenstift und Henriettenstiftung und hat sich dem Diakonischen Werk der Ev.-luth. Landeskirche Hannover als Dachverband angeschlossen. Das Friederikenstift hat enge Bindungen zu den Berufsgenossenschaften und behandelt u.a. auch Patienten mit Berufsunfällen. Im Friederikenstift sind die folgenden Kliniken vertreten: Allgemein-, Visceral- und Gefäßchirurgie, Anästhesie und Intensivmedizin, Geburtshilfe und Gynäkologie, HNO-Belegabteilung, Plastische-, Hand- und Mikrochirurgie, Innere Medizin, Neurochirurgie, Neurologie, Radiologie, Strahlentherapie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Urologie. In Kooperation mit einer im Haus angesiedelten Röntgenpraxis werden darüber hinaus die Bereiche Nuklearmedizin, MRT, Strahlentherapie und Angiographie abgedeckt. Das Friederikenstift hat den Wettbewerb betreffend zwei relevante Standorte: einerseits den Standort Humboldtstraße 5, 30169 Hannover, mit 384 Planbetten, andererseits den Standort Marienstraße 37, 30171 Hannover, mit 60 Planbetten. Um auch zukünftig eine optimale Versorgung der Patienten des Friederikenstifts unter medizinischen, funktionalen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten garantieren zu können, soll der Standort Marienstraße an den Standort Humboldtstraße verlagert werden – Stichwort Einhäusigkeit. Zusätzlich soll die Frauenklinik des Diakoniekrankenhauses Henriettenstiftung – ein Haus aus der Unternehmensgruppe – vom Standort in Hannover-Kirchrode in den Standort Humboldtstraße integriert werden. In diesem Zusammenhang sollen auch die Leistungsbereiche der Radiologie des Diakoniekrankenhauses Henriettenstiftung, die für das Brustzentrum der DDH erbracht werden, an den Standort Humboldtstraße verlagert werden. Gegenstand der ersten Phase des Wettbewerbs ist in diesem Zusammenhang die Entwicklung einer übergeordneten Ziel- und Konzeptplanung für das Diakoniekrankenhaus Friederikenstift in der Humboldtstraße. Diese Planung bildet die Grundlage für die weitere (städte-)bauliche und funktionale Entwicklung des Friederikenstifts, die in der anschließenden zweiten Wettbewerbsphase konkretisiert bzw. ausformuliert werden soll. Folgende Komponenten sind in die Entwurfsplanungen einzubeziehen, wobei die Reihenfolge der für die Weiterentwicklung des Friederikenstifts erforderlichen Maßnahmen nicht als Wertung bezüglich ihrer Priorität zu betrachten ist: — Neubau von Allgemein-Pflegestationen zur Aufnahme der Betten aus den Standorten Marienstraße und der Frauenklinik des Diakoniekrankenhauses Henriettenstiftung, in Summe 110 Stellbetten, — Erweiterung der Kapazität Intensivmedizin, InterMediateCare und Stroke Unit um 9 Betten, — Ausbau der OP-Kapazität (Sanierung und Erweiterung im Bestand oder Neubau), so dass elf OPs für den stationären Betrieb verfügbar sind. Es sollte eine Erweiterungsmöglichkeit vorgesehen werden, um die OP-Kapazität zu einem späteren Zeitpunkt aufstocken zu können,
— Schaffung einer Anbindung zur Belieferung und Pufferung von Sterilgut. Der Standort der Zentralsterilisation am Standort Humboldtstraße wird ca. Mitte 2014 aufgegeben; für die Sicherung der Versorgung sind Interimslösungen zu entwickeln,
— Integration eines genehmigungsfähigen Hubschrauber(dach)landeplatzes als Anforderung des überregionalen Traumazentrums,
— Erweiterung/Optimierung der Liegendvorfahrt/Notaufnahme,
— Schaffung eines zentralen Aufnahme-/Untersuchungsbereichs für elektive Patienten. In diesem Zusammenhang – und mit dem Punkt "Liegendvorfahrt/Notfallaufnahme" – ist vermutlich der komplette Eingangsbereich des Friederikenstifts zu überplanen. In diesem Fall ist eine angemessene, moderne und klar strukturierte Eingangssituation zu schaffen, die allen Nutzern eine schnelle Orientierung ermöglicht und zusätzlich Serviceelemente wie zum Beispiel ein Café enthält,
— Bauliche Umstrukturierung der Diagnostikeinrichtungen Radiologie, Funktionsdiagnostik, Endoskopie im Sinne eines Diagnostikzentrums mit zentralisierter Ablauforganisation,
— Sanieren des bisher unsanierten Pflegebereichs und Umbau in wirtschaftliche Stationsgrößen,
— Schaffen eines Brustzentrums, das optimale Abläufe der beteiligten Disziplinen ermöglicht,
— Insbesondere der Aspekt der neu zu schaffenden gemeinsamen Frauenklinik, die sich aus dem Bestand des Diakoniekrankenhauses Friederikenstifts und der zu integrierenden Einheit aus dem Diakoniekrankenhaus Henriettenstiftung entwickeln wird, hat innerhalb der gesamten DDH-Unternehmensgruppe einen hohen Stellenwert. Schon heute sind die beiden Standorte durch eine Führungsspitze aus zwei Chefärzten besetzt, die standortübergreifend zum einen das Fachgebiet Geburtshilfe und zum anderen das Fachgebiet Gynäkologie verantworten. Bei einer Verschmelzung der beiden Standorte an den Standort Friederikenstift wird die größte niedersächsische Frauenklinik mit schon heute über 3 200 Geburten p.a. entstehen. Dabei wird das Diakoniekrankenhaus Henriettenstiftung auf einen hochattraktiven Stadtrand-Standort verzichten, so dass bezüglich der Ausgestaltung am Standort Friederikenstift sehr hohe Ansprüche gestellt werden. Es wird eine in sich geschlossene, hocheffiziente Einheit angestrebt, die einen eigenen Charakter an präsenter Stelle entwickeln und überregional Patientinnen anziehen soll. Dazu ist es unter anderem auch notwendig, die vom Kinderkrankenhaus auf der Bult betriebene neonatologische Intensivstation (Perinatalzentrum Level I), die ca. 20 Beatmungsplätze umfasst, an den Standort Humboldtstraße zu verlagern.
Im Rahmen der Planungen (1. und 2. Phase) wird ein Stufenkonzept erwartet, das die Planungsvorgaben in einer sinnvollen Reihenfolge einer Lösung zuführt. Dabei darf die Betriebsfähigkeit des Hauses zu keinem Zeitpunkt eingeschränkt sein.
Als Grundlage für die Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe wird ein Funktions- und Raumprogramm für die betrieblich-bauliche Weiterentwicklung des Diakoniekrankenhauses Friederikenstift zur Verfügung gestellt. Demzufolge wurde ein zusätzlicher Flächenbedarf von in Summe ca. 6 700 m² NF ermittelt (siehe Anlage zur Wettbewerbsauslobung). Dem sind noch Flächen für krankenhausergänzende Leistungen, wie zum Beispiel die ambulante Versorgung von Patienten in Tageskliniken, hinzuzurechnen.
Die Architektenkammer Niedersachsen hat Kenntnis vom Inhalt der Bekanntgabe sowie der Art des Verfahrens und der Wettbewerbssumme erhalten und bei diesen Punkten beratend mitgewirkt. Das Verfahren wird bei der Architektenkammer registriert. Die Bekanntgabe sowie die Inhalte des Verfahrens sind abgestimmt mit der Leitung der Beratungs- und Prüfstelle Krankenhausbau bei der Oberfinanzdirektion Niedersachsen.
Anmeldung über: www.drost-consult.de, über die Projektsuche: Diakoniekrankenhaus Friederikenstift
Diakoniekrankenhaus Friederikenstift gGmbH Hannover,Standortzentralisierung an der Humboldtstraße, Humboldtstraße 5, attn:Herrn Michael Glugla, DEUTSCHLAND-30169Hannover. Tel. +49 5111292217.E-mail: michael.glugla@ddh-gruppe.de. Fax +49 5111292432. (Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, 15.11.2011, 2011/S219-356427)Anstatt:VI.2) sonstige informationen:Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter:— Guido von den Benken, Niedersächsisches Ministerium für Soziales,Frauen, Familie, Gesundheit undIntegration, Referent fürKrankenhausbauplanung und Finanzierung,— Elisabeth Meyer-Pfeffermann, OFD Niedersachsen, Bau und Liegenschaften,ReferatsleiterinKrankenhausbau, Baudirektorin,— Uwe Bodemann, Landeshauptstadt Hannover, Stadtbaurat,— Professor Manfred Schomers, architekten schomers.schürmann, Bremen,— Professorin Ingrid Burgstaller, MORPHO_LOGIC Architektur undStadtplanung, München,— NN.Stellvertretende Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter:— Dr. Tim Wameling, OFD Niedersachsen, Bau und Liegenschaften, ReferatKrankenhausbau,— Michael Heesch, Landeshauptstadt Hannover, Leiter Fachbereich Planen undStadtentwicklung,— NN,— NN (...).muss es heißen:VI.2) Sonstige Informationen:Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter:— Guido von den Benken, Niedersächsisches Ministerium für Soziales,Frauen, Familie, Gesundheit undIntegration, Referent fürKrankenhausbauplanung und Finanzierung,— Elisabeth Meyer-Pfeffermann, OFD Niedersachsen, Bau und Liegenschaften,ReferatsleiterinKrankenhausbau, Baudirektorin,— Uwe Bodemann, Landeshauptstadt Hannover, Stadtbaurat,— Professor Manfred Schomers, architekten schomers.schürmann, Bremen,— Professorin Ingrid Burgstaller, MORPHO_LOGIC Architektur undStadtplanung, München,— Dr.-Ing. Michael Ludes, LUDES Architekten + Ingenieure, Recklinghausen.Stellvertretende Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter:— Dr. Tim Wameling, OFD Niedersachsen, Bau und Liegenschaften, ReferatKrankenhausbau,— Michael Heesch, Landeshauptstadt Hannover, Leiter Fachbereich Planen undStadtentwicklung,— Klaus gr. Beilage, FAC´T GmbH, Münster,— Linus Hofrichter, sander.hofrichter architekten, Ludwigshafen (...).Weitere zusätzliche InformationenDie entsprechenden Ausschreibungsunterlagen sind geändert worden.
WettbewerbsbekanntmachungDieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EGAbschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / AuftraggeberI.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)Diakoniekrankenhaus Friederikenstift gGmbH Hannover,Standortzentralisierung an der HumboldtstraßeHumboldtstraße 5Zu Händen von: Herrn Michael Glugla30169 HannoverDEUTSCHLANDTelefon: +49 5111292217E-Mail: michael.glugla@ddh-gruppe.deFax: +49 5111292432Weitere Auskünfte erteilen: D&K drost consult GmbHKajen 10Zu Händen von: Frau Anniki Stuhr20459 HamburgDEUTSCHLANDTelefon: +49 40360984-28E-Mail: a.stuhr@drost-consult.deFax: +49 40360984-11Internet-Adresse: www.drost-consult.deAusschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen fürden wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)verschicken: D&K drost consult GmbHKajen 10Zu Händen von: Frau Anniki Stuhr20459 HamburgDEUTSCHLANDTelefon: +49 40360984-28E-Mail: a.stuhr@drost-consult.deFax: +49 40360984-11Internet-Adresse: www.drost-consult.deAngebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: D&K drost consult GmbHKajen 10Zu Händen von: Frau Anniki Stuhr20459 HamburgDEUTSCHLANDTelefon: +49 40360984-28E-Mail: a.stuhr@drost-consult.deFax: +49 40360984-11Internet-Adresse: www.drost-consult.deI.2) Art des öffentlichen AuftraggebersSonstige: gGmbH1.3) Haupttätigkeit(en)Gesundheit1.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber /anderer AuftraggeberDer öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag andereröffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: neinAbschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs / Beschreibung des ProjektsII.1) BeschreibungII.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichenAuftraggeber / den Auftraggeber:2-phasiger, hochbaulicher Wettbewerb mit Konzeptplanung als offenerWettbewerb in der ersten Phase und bis zu 10 ausgewählten Teilnehmern inder zweiten Phase "Diakoniekrankenhaus Friederikenstift gGmbH Hannover,Standortzentralisierung an der Humboldtstraße".II.1.2) Kurze Beschreibung:Das Diakoniekrankenhaus Friederikenstift gGmbH ist ein freigemeinnützigesKrankenhaus in Trägerschaft der Diakonischen Dienste Hannover gGmbH. DieUnternehmensgruppe besteht unter anderem aus den DiakoniekrankenhäusernAnnastift, Friederikenstift und Henriettenstiftung und hat sich demDiakonischen Werk der Ev.-luth. Landeskirche Hannover als Dachverbandangeschlossen. Das Friederikenstift hat enge Bindungen zu denBerufsgenossenschaften und behandelt u.a. auch Patienten mitBerufsunfällen.Im Friederikenstift sind die folgenden Kliniken vertreten: Allgemein-,Visceral- und Gefäßchirurgie, Anästhesie und Intensivmedizin, Geburtshilfeund Gynäkologie, HNO-Belegabteilung, Plastische-, Hand- undMikrochirurgie, Innere Medizin, Neurochirurgie, Neurologie, Radiologie,Strahlentherapie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Urologie. InKooperation mit einer im Haus angesiedelten Röntgenpraxis werden darüberhinaus die Bereiche Nuklearmedizin, MRT, Strahlentherapie und Angiographieabgedeckt.Das Friederikenstift hat den Wettbewerb betreffend zwei relevanteStandorte: einerseits den Standort Humboldtstraße 5, 30169 Hannover, mit384 Planbetten, andererseits den Standort Marienstraße 37, 30171 Hannover,mit 60 Planbetten.Um auch zukünftig eine optimale Versorgung der Patienten desFriederikenstifts unter medizinischen, funktionalen und wirtschaftlichenGesichtspunkten garantieren zu können, soll der Standort Marienstraße anden Standort Humboldtstraße verlagert werden – Stichwort Einhäusigkeit.Zusätzlich soll die Frauenklinik des DiakoniekrankenhausesHenriettenstiftung – ein Haus aus der Unternehmensgruppe – vom Standort inHannover-Kirchrode in den Standort Humboldtstraße integriert werden. Indiesem Zusammenhang sollen auch die Leistungsbereiche der Radiologie desDiakoniekrankenhauses Henriettenstiftung, die für das Brustzentrum der DDHerbracht werden, an den Standort Humboldtstraße verlagert werden.Gegenstand der ersten Phase des Wettbewerbs ist in diesem Zusammenhang dieEntwicklung einer übergeordneten Ziel- und Konzeptplanung für dasDiakoniekrankenhaus Friederikenstift in der Humboldtstraße. Diese Planungbildet die Grundlage für die weitere (städte-)bauliche und funktionaleEntwicklung des Friederikenstifts, die in der anschließenden zweitenWettbewerbsphase konkretisiert bzw. ausformuliert werden soll.Folgende Komponenten sind in die Entwurfsplanungen einzubeziehen, wobeidie Reihenfolge der für die Weiterentwicklung des Friederikenstiftserforderlichen Maßnahmen nicht als Wertung bezüglich ihrer Priorität zubetrachten ist:— Neubau von Allgemein-Pflegestationen zur Aufnahme der Betten aus denStandorten Marienstraße und der Frauenklinik des DiakoniekrankenhausesHenriettenstiftung, in Summe 110 Stellbetten,— Erweiterung der Kapazität Intensivmedizin, InterMediateCare und StrokeUnit um 9 Betten,— Ausbau der OP-Kapazität (Sanierung und Erweiterung im Bestand oderNeubau), so dass elf OPs für den stationären Betrieb verfügbar sind. Essollte eine Erweiterungsmöglichkeit vorgesehen werden, um die OP-Kapazitätzu einem späteren Zeitpunkt aufstocken zu können,— Schaffung einer Anbindung zur Belieferung und Pufferung von Sterilgut.Der Standort der Zentralsterilisation am Standort Humboldtstraße wird ca.Mitte 2014 aufgegeben; für die Sicherung der Versorgung sindInterimslösungen zu entwickeln,— Integration eines genehmigungsfähigen Hubschrauber(dach)landeplatzes alsAnforderung des überregionalen Traumazentrums,— Erweiterung/Optimierung der Liegendvorfahrt/Notaufnahme,— Schaffung eines zentralen Aufnahme-/Untersuchungsbereichs für elektivePatienten. In diesem Zusammenhang – und mit dem Punkt"Liegendvorfahrt/Notfallaufnahme" – ist vermutlich der kompletteEingangsbereich des Friederikenstifts zu überplanen. In diesem Fall isteine angemessene, moderne und klar strukturierte Eingangssituation zuschaffen, die allen Nutzern eine schnelle Orientierung ermöglicht undzusätzlich Serviceelemente wie zum Beispiel ein Café enthält,— Bauliche Umstrukturierung der Diagnostikeinrichtungen Radiologie,Funktionsdiagnostik, Endoskopie im Sinne eines Diagnostikzentrums mitzentralisierter Ablauforganisation,— Sanieren des bisher unsanierten Pflegebereichs und Umbau inwirtschaftliche Stationsgrößen,— Schaffen eines Brustzentrums, das optimale Abläufe der beteiligtenDisziplinen ermöglicht,— Insbesondere der Aspekt der neu zu schaffenden gemeinsamen Frauenklinik,die sich aus dem Bestand des Diakoniekrankenhauses Friederikenstifts undder zu integrierenden Einheit aus dem DiakoniekrankenhausHenriettenstiftung entwickeln wird, hat innerhalb der gesamtenDDH-Unternehmensgruppe einen hohen Stellenwert. Schon heute sind diebeiden Standorte durch eine Führungsspitze aus zwei Chefärzten besetzt,die standortübergreifend zum einen das Fachgebiet Geburtshilfe und zumanderen das Fachgebiet Gynäkologie verantworten. Bei einer Verschmelzungder beiden Standorte an den Standort Friederikenstift wird die größteniedersächsische Frauenklinik mit schon heute über 3 200 Geburten p.a.entstehen. Dabei wird das Diakoniekrankenhaus Henriettenstiftung auf einenhochattraktiven Stadtrand-Standort verzichten, so dass bezüglich derAusgestaltung am Standort Friederikenstift sehr hohe Ansprüche gestelltwerden. Es wird eine in sich geschlossene, hocheffiziente Einheitangestrebt, die einen eigenen Charakter an präsenter Stelle entwickeln undüberregional Patientinnen anziehen soll. Dazu ist es unter anderem auchnotwendig, die vom Kinderkrankenhaus auf der Bult betriebeneneonatologische Intensivstation (Perinatalzentrum Level I), die ca. 20Beatmungsplätze umfasst, an den Standort Humboldtstraße zu verlagern.Im Rahmen der Planungen (1. und 2. Phase) wird ein Stufenkonzept erwartet,das die Planungsvorgaben in einer sinnvollen Reihenfolge einer Lösungzuführt. Dabei darf die Betriebsfähigkeit des Hauses zu keinem Zeitpunkteingeschränkt sein.Als Grundlage für die Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe wird einFunktions- und Raumprogramm für die betrieblich-bauliche Weiterentwicklungdes Diakoniekrankenhauses Friederikenstift zur Verfügung gestellt.Demzufolge wurde ein zusätzlicher Flächenbedarf von in Summe ca. 6 700 m²NF ermittelt (siehe Anlage zur Wettbewerbsauslobung). Dem sind nochFlächen für krankenhausergänzende Leistungen, wie zum Beispiel dieambulante Versorgung von Patienten in Tageskliniken, hinzuzurechnen.Die Architektenkammer Niedersachsen hat Kenntnis vom Inhalt derBekanntgabe sowie der Art des Verfahrens und der Wettbewerbssumme erhaltenund bei diesen Punkten beratend mitgewirkt. Das Verfahren wird bei derArchitektenkammer registriert. Die Bekanntgabe sowie die Inhalte desVerfahrens sind abgestimmt mit der Leitung der Beratungs- und PrüfstelleKrankenhausbau bei der Oberfinanzdirektion Niedersachsen.II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)71221000Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technischeAngabenIII.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:Der Zulassungsbereich umfasst die Mitgliedsstaaten des EuropäischenWirtschaftsraumes (EWR) sowie Staaten der Vertragsparteien desWTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA).Teilnahmeberechtigt sind Architektinnen/Architekten.Arbeitsgemeinschaften sind zugelassen und müssen als solche im Anschreibenbzw. im Teilnahmeantrag kenntlich gemacht werden. Ein federführenderAnsprechpartner muss dabei benannt werden. Im Falle einerArbeitsgemeinschaft ist der Teilnahmeantrag gemeinsam auszufüllen. Zudemist im Falle einer Arbeitsgemeinschaft eine gemeinsame Erklärung zuunterzeichnen (Teilnahmeantrag – Punkt 4B). Nichtvorliegen kann zumAusschluss der Arbeitsgemeinschaft führen.Die erste Phase des Wettbewerbs ist offen. Sie beschränkt sich auf dieDarstellung einer Konzeptplanung in Form von Funktionsschemata undPiktogrammen (siehe Punkt VI.2 der Bekanntmachung und Punkt 6.10.1 derAuslobung).Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich vom 15.11. bis zum 21.12.2011(12:00 Uhr) auf der Homepage des wettbewerbsbetreuenden Büros D&K drostconsult GmbH für das Verfahren registrieren (www.drost-consult.de, überdie Projektsuche: Diakoniekrankenhaus Friederikenstift). Alternativ könnenRegistrierungsanfragen über info@drost-consult.de gestellt werden. Mit derRegistrierung erhalten die Teilnehmenden Zugangsdaten für denProjektbereich des Wettbewerbs, in dem die Auslobungsunterlagen und diezur Bearbeitung der ersten Wettbewerbsphase erforderlichen Anlagen zumDownload zur Verfügung stehen. Die Teilnehmer sind verpflichtet, dievorgenannte Internetseite während des Verfahrens bis zu dessen Abschlussregelmäßig auf neue Inhalte zu überprüfen.Die Unterlagen der ersten Phase des Wettbewerbs inklusive desTeilnahmeantrags sowie den notwendigen Anlagen müssen bis zum 22.12.2011um 15:00 Uhr bei folgender Adresse eingereicht werden: D&K drost consultGmbH, Kajen 10, 20459 Hamburg. Es gilt nicht der Poststempel! Arbeiten,die nach dem genannten Termin eingeliefert werden, können nichtberücksichtigt werden. Bei Abgabe durch einen Zustelldienst tragen dieTeilnehmenden Sorge dafür, dass sie den Nachweis über die rechtzeitigeEinlieferung führen können.Die Verpackungen der Wettbewerbsbeiträge müssen zur Wahrung der Anonymitätin verschlossenem Zustand, mit Kennzahl und ohne Absender oder sonstigeHinweise auf die Verfasserinnen und Verfasser mit dem Vermerk"Diakoniekrankenhaus Friederikenstift - erste Phase" eingereicht werden.Der Teilnameantrag sowie die darin geforderten Anlagen sind in einemseparaten, verschlossenen Umschlag beizufügen und ebenfalls mit der obengenannten Kennzahl zu versehen.Zur Wahrung der Anonymität ist bei der Zusendung durch Post, Bahn oderandere Transportunternehmen als Absender die Anschrift der Ausloberin zuverwenden. Die Einlieferung muss für den Empfänger porto- undzustellungsfrei erfolgen.Die Beurteilung der eingereichten Lösungsansätze erfolgt anhand der unterPunkt IV.3) formulierten Beurteilungskriterien.Für die zweite Wettbewerbsphase werden nach der Beurteilung des in derAuslobung unter Punkt 6.7 aufgeführten Preisgerichts – unter Wahrung derAnonymität – bis zu 10 teilnehmende Büros, die nicht aufgrund der formalenKriterien oder der Nichterfüllung der Teilnahmeberechtigung ausgeschlossenwurden, durch das Preisgericht ausgewählt.Für die Teilnahme ist ein Teilnahmeantrag auszufüllen, zu unterschreibenund die darin geforderten Anlagen mit abzugeben. Für die Teilnahme an derersten Phase sind folgende Angaben/Nachweise zu erbringen, Nichterfüllungkann zum Ausschluss führen:(1.1) Name und Adresse des Teilnehmers,(1.2) Nachweis der beruflichen Qualifikation des Teilnehmers, insbesonderedurch die Vorlage der Eintragung in einem zuständigen Berufsregister(Mitgliedschaft in einer Architektenkammer – Anlage 3.1),(1.3) Nachweis der Unterschriftenberechtigung im Falle einerKapitalgesellschaft, z.B. durch die Vorlage eines aktuellenHandelsregisterauszuges – Anlage 3.2,(1.4) Eidesstattliche Erklärung über das Nichtvorliegen vonVerurteilungen/möglichen Ausschlussgründen gemäß VOF i.d.F. 2009 undTeilnahmehindernissen gemäß RPW 2008 § 4 (2).Folgende Mindestanforderungen an die Leistungsfähigkeit sind zu erbringen:(1.5) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung von mind. 1 500 000 EURpro Schadensfall (nicht älter als 1 Jahr) – Anlage 3.3 (der Nachweis kannauch über eine Erklärung durch den Versicherer über eine entsprechendeErhöhung im Auftragsfall erfolgen). Darüber hinaus ist dieLeistungsfähigkeit des Teilnehmers durch mindestens ein vergleichbaresProjekt im Krankenhausbau nachzuweisen (siehe Punkt 2 desTeilnahmeantrags) – Anlage 3.4. Das Projekt, das nicht älter als achtJahre sein darf, ist unter Angabe der Projektbezeichnung, der Art derNutzung, des Auftraggebers, des Projektleiters, des Leistungsbilds (Angabeder Leistungsphasen nach HOAI), des Leistungszeitraums, der Baukosten (KG200 - 400) und der Projektgröße (NF in m² nach DIN 277) zu benennen. EinReferenzschreiben des Auftraggebers ist beizufügen – Anlage 3.5.Folgende Mindestanforderungen sind mit dem Referenzprojekt zu erfüllen:Erfahrung im Krankenhausbau, Erfahrung mit Bauen im laufendenKrankenhausbetrieb, Erfahrung mit Sanierung/Einrichtung von OP-Bereichen,Projektgröße mindestens 10 000 000 EUR Baukosten (KG 300 + 400),Leistungsbild mindestens Leistungsphasen 2 bis 8, Referenzschreiben desAuftraggebers.Jeder Teilnehmer darf nur eine Bewerbung einreichen. Mehrfachbewerbungenführen zum Ausschluss.Bei Nichtvollständigkeit der geforderten Anlagen behält sich dieAusloberin vor, diese nachzufordern.III.2) Angaben zu einem besonderen BerufsstandTeilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: jaAls Berufsqualifikation wird der Beruf der Architektin/des Architektengefordert. Teilnahmeberechtigt ist jeder, der nach den Gesetzen der Länderberechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt bzw. Architektin zu tragenoder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinie für diegegenseitige Anerkennung der Diplome auf dem Gebiete der Architektur,berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland alsArchitekt/Architektin tätig zu werden.Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung derAufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß vorangegangenemSatz benennen.Abschnitt IV: VerfahrenIV.1) Art des WettbewerbsOffenIV.3) Kriterien für die Bewertung der Projekte:Die Beurteilung erfolgt nach den Kriterien:— Formale Leistungen (1. und 2. Phase),— Städtebauliches Konzept (1. und 2. Phase),— Hochbauliches Konzept (2. Phase),— Funktionales Konzept (1. und 2. Phase),— Nachhaltigkeit (2. Phase),— Wirtschaftlichkeit (2. Phase).Eine detaillierte Aufstellung der Unterkriterien wird im Verfahrensteilder Auslobung bekannt gegeben. Die dargestellte Reihenfolge der Aspekteist nicht als Wertung oder Gewichtung zu betrachten.IV.4) VerwaltungsangabenIV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Vertrags- und ergänzendenUnterlagenSchlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme:21.12.2011 - 12:00Kostenpflichtige Unterlagen: neinIV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder TeilnahmeanträgeTag: 22.12.2011 - 15:00IV.4.4) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählteBewerberTag: 27.1.2012IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oderTeilnahmeanträge verfasst werden könnenDeutsch.IV.5) Preise und PreisgerichtIV.5.1) Angaben zu Preisen:Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: jaAnzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: In der ersten Phase desWettbewerbs werden keine Bearbeitungshonorare und Preisgelderausgeschüttet.Für die zweite Phase stellt die Ausloberin die Wettbewerbssumme von 140000 EUR (netto) bereit. Die Summe von insgesamt 60 000 EUR (netto) wirdfür die Erfüllung der in der Auslobung geforderten Leistungen in Form vonBearbeitungshonoraren ausgeschüttet (siehe IV.5.2)). Es sollen vier Preiseund zudem Anerkennungen vergeben werden:1. Preis: 27 000 EUR (netto),2. Preis: 18 000 EUR (netto),3. Preis: 12 500 EUR (netto),4. Preis: 10 000 EUR (netto),Anerkennungen: 12 500 EUR (netto).Das Preisgericht ist berechtigt, durch einstimmigen Beschluss eine andereVerteilung der Preisgelder vorzunehmen.IV.5.2) Angaben zu Zahlungen an alle TeilnehmerDie ausgewählten Teilnehmer, die zur zweiten Phase desWettbewerbsverfahrens aufgefordert werden und teilnehmen, erhalten einBearbeitungshonorar von jeweils 6 000 EUR (netto), sofern Sie einevollständige Wettbewerbsarbeit fristgerecht einreichen.IV.5.3) FolgeaufträgeEin Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den bzw. aneinen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben: jaIV.5.4) Entscheidung des PreisgerichtsDie Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber /den Auftraggeber bindend: neinIV.5.5) Namen der ausgewählten Preisrichter1. siehe Punkt VI.2Abschnitt VI: Weitere AngabenVI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen UnionAuftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das ausMitteln der Europäischen Union finanziert wird: neinVI.2) Zusätzliche Angaben:Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter:— Guido von den Benken, Niedersächsisches Ministerium für Soziales,Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, Referent fürKrankenhausbauplanung und Finanzierung,— Elisabeth Meyer-Pfeffermann, OFD Niedersachsen, Bau und Liegenschaften,Referatsleiterin Krankenhausbau, Baudirektorin,— Uwe Bodemann, Landeshauptstadt Hannover, Stadtbaurat,— Professor Manfred Schomers, architekten schomers.schürmann, Bremen,— Professorin Ingrid Burgstaller, MORPHO_LOGIC Architektur undStadtplanung, München,— NN.Stellvertretende Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter:— Dr. Tim Wameling, OFD Niedersachsen, Bau und Liegenschaften, ReferatKrankenhausbau,— Michael Heesch, Landeshauptstadt Hannover, Leiter Fachbereich Planen undStadtentwicklung,— NN,— NN.Sachpreisrichterinnen und Sachpreisrichter:— Dr. med. Utz Wewel, Diakonische Dienste Hannover gGmbH, Sprecher derGeschäftsführung,— Mathias Winkelhake, Diakoniekrankenhaus Friederikenstift gGmbH,Kaufmännischer Geschäftsführer (Vorsitzender),— Prof. Dr. med. Eckhart Sindern, Diakoniekrankenhaus FriederikenstiftgGmbH, Ärztlicher Geschäftsführer,— Oberin Elke Reinfeld, Diakoniekrankenhaus Friederikenstift gGmbH,Pflegerische Geschäftsführerin,— Pastorin Birgit Löhmann, Ev. Diakoniewerk Friederikenstift, Vorsteherin(ab 1.2.2012).Stellv. Sachpreisrichterinnen und Sachpreisrichter:— Christoph Lammers, Diakoniekrankenhaus Friederikenstift gGmbH,Bereichsleiter,— Prof. Dr. med. HelmutLill, Diakoniekrankenhaus Friederikenstift gGmbH,Chefarzt,— Sabine Neulinger, Diakoniekrankenhaus Friederikenstift gGmbH, Pfleg.Klinikleitung.Sachverständige:— Andreas Zunft, Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Planen undStadtentwicklung,— Astrid Linkersdörfer, Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Planen undStadtentwicklung,— Michael Glugla, Diakoniekrankenhaus Friederikenstift gGmbH,Bereichsleiter,— Reiner Messerschmied, Diakoniekrankenhaus Friederikenstift gGmbH,Abteilungsleiter,— Ernst-Berndt Botscher, EBB Expertisen und Beratung zur Bauplanung imGesundheitswesen, Mettmann.Die Ausloberin beabsichtigt, unter Würdigung der Empfehlungen desPreisgerichts und entsprechend der § 8 Abs. 2 RPW 2008 eine/n oder mehrerePreisträgerinnen/Preisträger der zweiten Phase mit der weiterenBearbeitung der Planungsleistungen gemäß HOAI §33 – mindestensLeistungsphasen 2 bis 5 – zu beauftragen, sofern das Projekt umgesetztwird, soweit kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht undsoweit mindestens eines der teilnahmeberechtigten Büros, dessen Arbeit miteinem Preis ausgezeichnet wurde, eine einwandfreie Ausführung der zuübertragenden Leistung gewährleistet. Die Beauftragung erfolgt stufenweiseund in Abhängigkeit zu den Bauabschnitten.Alle mit Preisen ausgezeichneten Arbeiten werden gem. § 8 Abs. 3 RPW 2008Eigentum der Ausloberin. Das Urheberrecht einschließlich des Schutzesgegen Nachbauen und das Recht auf Veröffentlichung der Entwürfe bleibtjeder Teilnehmerin und jedem Teilnehmer erhalten. Die Ausloberin erwirbtgem. § 8 Abs. 3 RPW 2008 das uneingeschränkte Nutzungsrecht an dergesamten Arbeit (oder in Auszügen) des mit der weiteren Bearbeitungbeauftragten Architekten. Die Ausloberin ist berechtigt, das Nutzungsrechtzu übertragen. Die Nutzung einer Arbeit ohne weitere Beauftragung regeltsich nach § 8 Abs. 3 RPW 2008.Geforderte Leistungen:Eine Konkretisierung der Leistungsbilder der ersten und zweiten Phase istder Auslobung zu entnehmen, die als Download im Projektbereich desWettbewerbs unter www.drost-consult.de abrufbar ist. Die zur Bearbeitungerforderlichen Unterlagen können hier ebenfalls heruntergeladen werden.Erste Phase:1. Nachweis der Teilnahmeberechtigung,2. Konzeptplanung mit farbiger Kennzeichnung der Funktionsbereiche (M1:500über alle Geschosse),3. Lageplan mit Kennzeichnung der Bauabschnitte (M1:1.000),4. Lageplan mit Kennzeichnung Abriss/Neubau (M1:1.000),5. Funktion diagramm mit Kennzeichnung der Raum- und Wegebeziehungen,6. Flächenliste zu den Funktionsbereichen,7. Verfassererklärung,8. Liste der eingereichten Unterlagen,9. Digitale Unterlagen.Zweite Phase:1. Lageplan (M1:1.000),2. Grundrisse (M.: 1:200),3. Ansichten und Schnitte (M.: 1:200),4. Konzeptplanung mit farbiger Kennzeichnung der Funktionsbereiche (M1:500über alle Geschosse),5. Lageplan mit Kennzeichnung der Bauabschnitte (M1:1.000),6. Lageplan mit Kennzeichnung Abriss/Neubau (M1:1.000),7. Funktionsdiagramm mit Kennzeichnung der Raum- und Wegebeziehungen,8. Liberoblatt,9. Erläuterungsbericht,10. Flächenberechnungen,11. Prüfpläne,12. Verfassererklärung,13. Verpflichtungserklärung zur Nutzung digitaler Daten,14. Liste der eingereichten Unterlagen,15. Digitale Unterlagen,16. Einsatzmodell (M.: 1:500).Voraussichtliche Termine des Wettbewerbs.Erste Phase:— Registrierung/ Bereitstellung der Auslobungsunterlagen: 15.11. bis21.12.2011 (12:00 Uhr),— Abgabe Ziel- und Konzeptplanung: 22.12.2011 (15:00 Uhr),— Preisgerichtssitzung: 25.1.2012.Zweite Phase:— Ggf. Versand ergänzender Informationen: 3.2.2012,— Schriftliche Rückfragen: bis 9.2.2012 (12:00 Uhr),— Ortsbesichtigung/Rückfragenkolloquium: 17.2.2012,— Abgabe der Entwurfspläne: 10.4.2012 (16:00 Uhr),— Abgabe der Modelle: 17.4.2012 (16:00 Uhr),— Preisgerichtssitzung: 19. KW 2012.VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/NachprüfungsverfahrenVI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/NachprüfungsverfahrenVergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium fürWirtschaft, Arbeit und VerkehrAuf der Hude 221339 LüneburgDEUTSCHLANDE-Mail: Manuela.Heise-Kardinahl@rv-lg.niedersachsen.deTelefon: +49 4131151334/1335Internet-Adresse: http://www.mw.niedersachsen.deVI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:10.11.2011	Texto del anuncio del resultado
Diakoniekrankenhaus Friederikenstift gGmbH, Hannover, Standortzentralisierung an der Humboldtstraße
Zu Händen von: Herrn Michael Glugla
Telefon: +49 511129-2217
Fax: +49 511129-2432
http://www.diakoniekrankenhaus-friederikenstift.de
Zweiphasiger, hochbaulicher Wettbewerb mit Konzeptplanung als offener Wettbewerb in der ersten Phase und bis zu 10 ausgewählten Teilnehmern in der zweiten Phase „Diakoniekrankenhaus Friederikenstift gGmbH, Hannover, Standortzentralisierung an der Humboldtstraße“.
Das Diakoniekrankenhaus Friederikenstift gGmbH ist ein freigemeinnütziges Krankenhaus in Trägerschaft der Diakonischen Dienste Hannover gGmbH. Die Unternehmensgruppe besteht unter anderem aus den Diakoniekrankenhäusern Annastift, Friederikenstift und Henriettenstiftung und hat sich dem Diakonischen Werk der Ev.-luth. Landeskirche Hannover als Dachverband angeschlossen. Das Friederikenstift hat enge Bindungen zu den Berufsgenossenschaften und behandelt u.a. auch Patienten mit Berufsunfällen.
Im Friederikenstift sind die folgenden Kliniken vertreten: Allgemein-, Visceral- und Gefäßchirurgie, Anästhesie und Intensivmedizin, Geburtshilfe und Gynäkologie, HNO-Belegabteilung, Plastische-, Hand- und Mikrochirurgie, Innere Medizin, Neurochirurgie, Neurologie, Radiologie, Strahlentherapie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Urologie. In Kooperation mit einer im Haus angesiedelten Röntgenpraxis werden darüber hinaus die Bereiche Nuklearmedizin, MRT, Strahlentherapie und Angiographie abgedeckt.
Das Friederikenstift hat den Wettbewerb betreffend zwei relevante Standorte: einerseits den Standort Humboldtstraße 5, 30169 Hannover, mit 384 Planbetten, andererseits den Standort Marienstraße 37, 30171 Hannover, mit 60 Planbetten.
Um auch zukünftig eine optimale Versorgung der Patienten des Friederikenstifts unter medizinischen, funktionalen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten garantieren zu können, soll der Standort Marienstraße an den Standort Humboldtstraße verlagert werden – Stichwort Einhäusigkeit. Zusätzlich soll die Frauenklinik des Diakoniekrankenhauses Henriettenstiftung – ein Haus aus der Unternehmensgruppe – vom Standort in Hannover-Kirchrode in den Standort Humboldtstraße integriert werden. In diesem Zusammenhang sollen auch die Leistungsbereiche der Radiologie des Diakoniekrankenhauses Henriettenstiftung, die für das Brustzentrum der DDH erbracht werden, an den Standort Humboldtstraße verlagert werden.
Gegenstand der ersten Phase des Wettbewerbs war in diesem Zusammenhang die Entwicklung einer übergeordneten Ziel- und Konzeptplanung für das Diakoniekrankenhaus Friederikenstift in der Humboldtstraße. Diese Planung bildete die Grundlage für die weitere (städte)bauliche und funktionale Entwicklung des Friederikenstifts, die in der anschließenden zweiten Wettbewerbsphase konkretisiert bzw. ausformuliert werden sollte.
Folgende Komponenten waren in die Entwurfsplanungen einzubeziehen, wobei die Reihenfolge der für die Weiterentwicklung des Friederikenstifts erforderlichen Maßnahmen nicht als Wertung bezüglich ihrer Priorität zu betrachten war:
— Neubau von Allgemein-Pflegestationen zur Aufnahme der Betten aus den Standorten Marienstraße und der Frauenklinik des Diakoniekrankenhauses Henriettenstiftung, in Summe 110 Stellbetten,
— Erweiterung der Kapazität Intensivmedizin, InterMediateCare und Stroke Unit um 9 Betten,
— Ausbau der OP-Kapazität (Sanierung und Erweiterung im Bestand oder Neubau), so dass elf OPs für den stationären Betrieb verfügbar sind. Es sollte eine Erweiterungsmöglichkeit vorgesehen werden, um die OP-Kapazität zu einem späteren Zeitpunkt aufstocken zu können,
— Schaffung einer Anbindung zur Belieferung und Pufferung von Sterilgut. Der Standort der Zentralsterilisation am Standort Humboldtstraße wird ca. Mitte 2014 aufgegeben; für die Sicherung der Versorgung waren Interimslösungen zu entwickeln,
— Schaffung eines zentralen Aufnahme-/Untersuchungsbereichs für elektive Patienten. In diesem Zusammenhang – und mit dem Punkt „Liegendvorfahrt/Notfallaufnahme“ – war voraussichtlich der Eingangsbereich des Friederikenstifts zu überplanen. In diesem Fall war eine angemessene, moderne und klar strukturierte Eingangssituation zu schaffen, die allen Nutzern eine schnelle Orientierung ermöglicht und zusätzlich Serviceelemente wie zum Beispiel ein Café enthält,
— Insbesondere der Aspekt der neu zu schaffenden gemeinsamen Frauenklinik, die sich aus dem Bestand des Diakoniekrankenhauses Friederikenstifts und der zu integrierenden Einheit aus dem Diakoniekrankenhaus Henriettenstiftung entwickeln wird, hat innerhalb der gesamten DDH-Unternehmensgruppe einen hohen Stellenwert. Schon heute sind die beiden Standorte durch eine Führungsspitze aus zwei Chefärzten besetzt, die standortübergreifend zum einen das Fachgebiet Geburtshilfe und zum anderen das Fachgebiet Gynäkologie verantworten. Bei einer Verschmelzung der beiden Standorte an den Standort Friederikenstift wird die größte niedersächsische Frauenklinik mit schon heute über 3.200 Geburten p.a. entstehen. Dabei wird das Diakoniekrankenhaus Henriettenstiftung auf einen hochattraktiven Stadtrand-Standort verzichten, so dass bezüglich der Ausgestaltung am Standort Friederikenstift sehr hohe Ansprüche gestellt werden. Es wird eine in sich geschlossene, hocheffiziente Einheit angestrebt, die einen eigenen Charakter an präsenter Stelle entwickeln und überregional Patientinnen anziehen soll. Dazu ist es unter anderem auch notwendig, die vom Kinderkrankenhaus auf der Bult betriebene neonatologische Intensivstation (Perinatalzentrum Level I), die ca. 20 Beatmungsplätze umfasst, an den Standort Humboldtstraße zu verlagern.
Im Rahmen der Planungen (1. und 2. Phase) wurde ein Stufenkonzept erwartet, das die Planungsvorgaben in einer sinnvollen Reihenfolge einer Lösung zuführt. Dabei darf die Betriebsfähigkeit des Hauses zu keinem Zeitpunkt eingeschränkt sein.
Als Grundlage für die Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe wurde ein Funktions- und Raumprogramm für die betrieblich-bauliche Weiterentwicklung des Diakoniekrankenhauses Friederikenstift zur Verfügung gestellt. Demzufolge wurde ein zusätzlicher Flächenbedarf von in Summe ca. 6.700 m² NF ermittelt (siehe Anlage zur Wettbewerbsauslobung).
Die Architektenkammer Niedersachsen hat Kenntnis von dem Inhalt der Bekanntgabe sowie der Art des Verfahrens und der Wettbewerbssumme erhalten und bei diesen Punkten beratend mitgewirkt. Das Verfahren ist bei der Architektenkammer registriert. Die Bekanntgabe sowie die Inhalte des Verfahrens sind abgestimmt mit der Leitung der Beratungs- und Prüfstelle Krankenhausbau bei der Oberfinanzdirektion Niedersachsen.
Bekanntmachungsnummer im ABl: 2011/S 219-356427 vom 10.11.2011
E-Mail: info@schweitzer-partner.de
Telefon: +49 531-70010
Internet-Adresse: http://www.schweitzer-partner.de
Fax: +49 531-7001100
Arcass Freie Architekten BDA mit kreuger wilkins architekten
E-Mail: mail@kw-arch.net
Telefon: +49 711-99339930
Internet-Adresse: http://www.kw-arch.net
Fax: +49 711-99339950
AEP Architekten Eggert Genarlplaner GmbH
E-Mail: info@aep-p.de
Telefon: +49 711-7696660
Internet-Adresse: http://www.aep-p.de
Fax: +49 711-7653113
RTW Architekten BDA mit Maron.Rinne Architekten
Alte Herrenhäuser Straße 7 c
E-Mail: info@architekten-rtw.de
Telefon: +49 511-2785920
Internet-Adresse: http://www.architekten-rtw.de
Fax: +49 511-27859229
Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Regierungsvertretung Lüneburg
E-Mail: Manuela.Heise-Kardinahl@rv-lg.niedersachsen.de
Internet-Adresse: http://www.mi.niedersachsen.de
15.11.2011 Resultado publicado
11.06.2012 actualizado por última vez
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References: § 4
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