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Timestamp: 2019-04-19 00:42:40+00:00

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Flugsport Heft 10/1925 | VOLATICUM
Zeitschrift Flugsport, Heft 10/1925
Auf dieser Seite finden Sie das komplette Heft 10/1925 der Zeitschrift „Flugsport“ in Textform (vgl. Übersicht). In der von Oskar Ursinus herausgegebenen illustrierten, flugtechnischen Zeitschrift für das gesamte Flugwesen wurde über die Luftfahrt sowie den Luftsport zur damaligen Zeit berichtet. Der gesamte Inhalt steht Ihnen nachstehend kostenlos und barrierefrei zur Verfügung. Beachten Sie bitte, dass es bei der Digitalisierung und Texterkennung zu Textfehlern gekommen ist. Diese Fehler sind in den verfügbaren PDF Dokumenten (Abbild der Originalzeitschrift) natürlich nicht vorhanden.
XVII. Jahrg.
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Deutscher Rundflug 1925,
Morgen, am 31. Mai, 4 Uhr morgens, wird die größte flugsportliche Veranstaltung Deutschlands beginnen. Im Ausland kann man sich nicht vorstellen, daß die Flugzeuge mit den schwachen Motoren die langen Strecken durchhalten. Auch zweifelt man an der Leistungsfähigkeit der deutschen Flugzeugführer, die aus dem Training für derartige große Streckenflüge sind. —
Nun, wir werden's ja sehen! Falls sich hier Lücken zeigen sollten, so wissen wir wenigstens, wo einzusetzen ist und Abhilfe geschaffen werden muß. Indessen sind unsere Flieger sehr zuversichtlich und werden wohl das gesteckte Ziel erreichen. Um so mehr, da die deutsche Flugzeugindustrie für gutes Maschinenmaterial gesorgt hat. Beachtenswert ist die Reichhaltigkeit in Neukonstruktionen. Um diese zu schaffen, mußte die Industrie Pionierarbeit leisten, ohne die der Rundflug nicht möglich gewesen wäre. Die Regsamkeit und Opferwilligkeit der Industrie ist um so höher einzuschätzen, wenn man bedenkt, unter welchen Schwierigkeiten und Entbehrungen die deutsche Flugzeugindustrie sich in den letzten sechs Jahren durchhungern mußte. Abgesehen von den Firmen, welche in den letzten sechs Jahren ihre Konstruktionstätigkeit eingestellt haben, muß unbedingt ein Weg gefunden werden, der unentwegt Pionierarbeit leistenden tätigen Industrie eine Kräftigung zuteil werden zu lassen und auch in der Zukunft dabei zu unterscheiden zwischen den Firmen, welche nur arbeiten, wenn es Rahm abzuschöpfen gibt!--
Die Anforderungen an die Konstrukteure und Werkstätten mit Rücksicht auf die kurz bemessene Vorbereitungszeit waren sehr hoch. Die meisten Flugzeuge wurden daher kurz vor Wettbewerbsbeginn, wenn nicht ja am letzten Tage fertig. An ein Training war daher gar
nicht zu denken. Und das ist bedauerlich. Wenn trotzdem über den Durchschnitt sich erhebende Leistungen vollbracht werden, so wird dies um so höher zu bewerten sein.
Start und Strecke des deutschen Rundflugs.
Flugbeginn 31. Mai 1925, 4 Uhr vorm. im Flughafen Tempelhof-Berlin. In Berlin wird gruppenweise gestartet, und zwar startet zuerst die Gruppe A, dann B, dann C. Zum Start stehen bereit um:
4.00 Uhr vormittags die Flugzeuge der Gruppe A, 4.40 Uhr vormittags die Flugzeuge der Gruppe B, 5.00 Uhr vormittags die Flugzeuge der Gruppe C.
Die Startfolge in den Gruppen wird durch das Los bestimmt. Die Sportleitung ist befugt, mehreren Wettbewerbern gleichzeitig Starterlaubnis zu geben, in welchem Falle die Flugzeuge mindestens 100 Meter Zwischenraum haben müssen.
Als Startzeit gilt die Zeit der Starterlaubnis nach Aufstellung an dem zugewiesenen Startplatz. Wer drei Minuten nach erhaltener Starterlaubnis nicht gestartet ist, muß auf Anfordern seinen Startplatz aufgeben ; er darf abseits starten, sofern der zugeteilte Sportgehilfe keinen Einspruch erhebt, andernfalls muß er am Schluß der Gruppe starten, sofern noch Zeit bis zum Beginn des Starts der nächsten Gruppe ist; andernfalls entsprechend am Schluß der nächsten Gruppe.
Am 1. Juni und 3. Juni usw. findet in Berlin ein entsprechendes zeitlich abgekürztes Verfahren, insoweit es erforderlich ist, statt, am Dienstag, den 2., Donnerstag, den 4. Juni usw. das gleiche Verfahren wie am 31. Mai. Die Flugstrecken sind die folgenden:
1. Tag: 31. Mai. — Berlin — Schwerin/M. — Hamburg-Altona — Bremen — Münster — Kassel — Magdeburg — Berlin.
3. Tag: 2. Juni. — Berlin — Hannover — Paderborn — Frankfurt am Main — Darmstadt — Erfurt — Weimar — Chemnitz — Dresden — Berlin.
5. Tag: 4. Juni. — Berlin — Dessau — Erfurt — Würzburg — Stuttgart — Bamberg — Halle — Berlin.
7. Tag: 6. Juni. — Berlin — Naumburg — Nürnberg-Fürth — Augsburg — München — Hof — Leipzig — Berlin.
9. Tag: 8. Juni. — Berlin — Liegnitz — Breslau — Frankfurt a. d. Oder — Stettin — Stralsund — Warnemünde — Berlin.
Zwangslandungsplätze sind:
Für die Gruppe A Schwerin, Münster, Hannover, Darmstadt, Dessau, Stuttgart, Naumburg, München, Liegnitz, Stettin.
Für die Gruppe B Hamburg, Kassel, Paderborn, Erfurt, Chemnitz, Bamberg, Nürnberg, Hof, Breslau, Stralsund.
Für die Gruppe C Bremen, Magdeburg, Frankfurt a. M., Weimar, Dresden, Würzburg, Halle, Augsburg, Leipzig, Frankfurt a. d. O., Warnemünde.
Alle Strecken werden gemessen nach vollen Kilometern zwischen Ortsmitten auf der Deutschen Luftfahrt-Uebersichtskarte 1 : 2 000 000.
Die übrigen Kontrollpunkte müssen umflogen werden, d. h. ein auf dem Flugplatz angebrachtes weißes Zeichen (Stern mit Stiel) muß auf der Seite des Stieles umflogen werden.
Wird ein Kontrollpunkt auf der falschen Seite umflogen oder wird ein Flugzeug von der Kontrolle nicht gesichtet oder nicht ausgemacht, so wird es so gewertet, als ob es von der letzten kontrolleirten Stelle zur nächsten kontrollierten Stelle Luftlinie geflogen wäre.
Sache der Bewerber ist es, an den Kontrollpunkten so niedrig zu fliegen, daß sie gesehen und ausgemacht werden können.
Eine ausgefallene Zwischenlandung wird geahndet durch Nicht-wertung der unmittelbar rückwärts des betreffenden Zwangslandungsortes gelegenen Kontrollstrecke (ob diese nun geflogen ist oder nicht).
Die Ankunft in Berlin wird jedesmal beim Kreuzen der begrenzten Ziellinie (zwischen ihren Endpunkten) gewertet, wobei es gleichgültig ist, von welcher Seite das geschieht.
Alle Zwischenlandungen sind statthaft, auch an Orten, die nicht unmittelbar an der Luftlinie zwischen zwei Kontrollpunkten liegen.
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Karlsruhe / „♦* . +. \NÜRNBERG f*^* #* Ansbach i ;
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Abgeänderte Streckenkarte.
Nr. 10 Nr- 1°
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Die Teilnehmer am Ruedflug.
Z.-Preis der Ufte. Gruppe A (Flugzeuge bis 40 PS) Erkennungsfarbe weif.
601 Martens Fliegersch.
602 J. v. Nathusius, Ffm.
603 Bahnbedarf A.-G.
604 Bahnbedarf A.-G.
605 Bahnbedarf A.-G.
606 Bahnbedarf A.-G.
607 Maykemper, Ffm.
608 Daimler-Mot.-Ges.
609 Daimler-Mot.-Ges.
Motoritz-Eind. Bahnbedarf B. A. G. D IIa B. A.G. D II B.A. G. D II B. A. G. E 1
B. A. G. E 2 Bahnbedarf Mercedes-Daimler L 20 Mercedes-Daimler L20
610 H. Hirth, Versuchsb. Eind. I
611 Akad. Fliegergruppe Leichtflugz. „Mohamed" Darmstadt
612 Messerschmitt, M. 17 Bamberg
613 Messerschmitt, M. 17 Bamberg
614 Flugt. Ver. Spandau Spandau 1
615 Martens Fliegersch. Windhund Eind.
616 Martens Fliegersch. Windhund Eind.
617 Caspar-Werke A.-G. Caspar-Theis CT 3
618 Albatros-Werke
619 Albatros-Werke
620 Udet-Flugzeugbau
621 Udet-Flugzeugbau
622 Fr. W. Siebel, Berlin
623 Daimler-Mot.-Ges.
624 Stahlwerk Mark
625 Stahlwerk Mark
626 H. Hirth Versuchsb.
627 H. Hirth Versuchsb.
628 Gebr. Rieseler, Johannisthal
Albatros L 67 Albatros L 67 U7 Kolibri U7 Kolibri
Mercedes-Daimler L 21
Mercedes-Daimler L21
M.E.II
Eind. III
Eind. II
Rieseler R III
Motor: Prüssing 12 PS Blackburne 14M Blackburne 14H PS Blackburne 14^ PS Blackburne 14^ PS Blackburne WA PS Blackburne 1414 PS Mercedes 19 PS Mercedes 19 PS
Hirth 20 PS
Hirth 20 PS od. Blackb.
A. B. C. Scorpion 24 PS
A. B. C. Scorpion 24 PS Haacke 30 PS
Engl. A. B. C. 27/35 PS Engl. A. B. C. 27/35 PS
B. F. A. Bolle-Fiedler
30 PS Anzani 30 PS Anzani 30 PS Res. Douglas 35 PS Douglas 35 PS 2 Mercedes ä 19 PS 2 Mercedes ä 19 PS Mark 3-Zyl 39 PS Mark 3-Zyl. 39 PS H. Hirth 40 PS H. Hirth 40 PS Anzani 40 PS
Flieger: Dipl.-Ing. Martens A. Botsch R. Germershausen C. Witterstätter M. Schüler A. Botsch .1. H. F. Maykemper Oblt. Bäder, H. Guritzel Dipl.-Ing. K. Vogel,
Schrenk 1
Dipl.-Ing. Spieß 1
O. Fuchs 1
v. Massenbach 1
H. Seywald 1
H. Hackmack
H. Krokowsky,
F. Wangemann Dipl.-Ing. Martens, F.
Stamer Dipl.-Ing. Martens, F. j Stamer i
H. G. Röhr j
Frhr. v. Freyberg |
E. Offermann ]
F. Schulz (Lehrer) Czermack Fr. W. Siebel Frhr. v. Thüna F. Nippert H. Dechert Dipl.-Ing. W. Hübner Dipl.-Ing. Thomas W. Rieseler, H. Schulz
548 Caspar-Werke A.-G.
549 Albatros-Werke
550 Albatros-Werke
551 Albatros-Werke
552 Fliegerschule Auffahrt, Münster
553 Junkers Flugzeugw. A.-G.
554 Junkers Flugzeugw. A.-G.
655 Dietrich Flugzeugw. A.-G.
556 Junkers Luftverkehr 657 Junkers Flugzeugw. A.-G.
Gruppe B (Flugzeuge über 40 bis 80 PS) Erkennungsfarbe rot
629 Bahnbedarf A.-G.
630 Flugt. V. Lübeck
631 Flugt. V. Lübeck
632 W. Waltking, Sennewitz
633 Dietrich-Flugzeug-Werke A.-G.
634 Dietrich-Flugzeug-Werke A.-G.
635 Luftfahrz.-Ges. Stralsund
636 Albatros-Werke
637 Verein Magdeburg des D. L. V.
638 Bäumer Aero GmbH
639 Bäumer Aero GmbH. B II Eind.
B. A. G. D IIa Parasol Eind. S. I Parasol Eind. S. II Albatros L. 59
D. P. Vlla Eind.
L. F. G. V. 52
Albatros L 71 Dietrich D P Vlla
B III Doppeid.
U 10 M. T. I M. T. I L. F. G.
640 Udet-Flugzeugbau
641 Stahlwerk Mark
642 Stahlwerk Mark
643 Luftfahrz.-Ges. Stralsund
644 Otto Bornemann
645 Otto Bornemann
646 Focke-Wulf Flugzeugbau
647 Bremer Luftverkehr Focke-Wulf A 16 GmbH.
Dietrich D. P. IIa 380 Dietrich D. P. IIa 399 Focke-Wulf A 16
Anzani 40 PS Siemens 55 PS Siemens 55 PS Siemens 55 PS
Siemens 55 PS
Siemens 55 PS Siemens 55 PS
Wright L 4 60 PS
Siemens 5 Zyl. 60 PS Mark 5 Zyl. 70 PS Mark 5 Zyl. 70 PS Siemens 75 PS
Siemens Stern 75 PS Siemens Stern 75 PS Siemens 75 PS
Siemens 75 PS
M. Schüler Schwemer Plankert A. v. Bismarck
K. Katzenstein, A. Raab
A. Raab, K. Katzenstein
J. Veitjens C. Kreuter
H. v. Bülow
P. J. Bohne
P. W. Bäumer
G. v. d. Marwitz
Carganico, R. Rienau Carganico, R. Rienau A. Andreae
C. Edzard, G. Wulf
Typ: C. 23 Caspar Albatros L 68 Albatros L 68 Albatros L 68 Dietrich D. B. II
Motor: Mercedes 75 PS Siemens 75 PS Siemens 75 PS Siemens 75 PS Siemens 75 PS
Junkers K 16 Maikäfer Siemens 77 PS Junkers K 16 Kreuznach Siemens 77 PS D. P. IIa Doppeid. Siemens SH 11 77 PS
T26I T29II
658 Junkers Luftverkehr A 16b Focke-Wulf
659 Junkers Luftverkehr A 16b Focke-Wulf
660 Udet-Flugzeugbau U 10
661 Udet-Flugzeugbau U 12
662 Caspar-Werke A.-G. CT 1 Caspar-Theis
663 Sportflug GmbH., Heinkel H D 32 Berlin
664 Vagel-Grip, Berlin- Greif SP 5 Adlershof
Junkers L Ia 78 PS Junkers L Ia 78 PS
Junkers L Ia 78 PS Junkers L Ia 78 PS Siemens 7 Zyl. 80 PS Siemens 7 Zyl. 80 PS Mercedes 80 PS Siemens SH 11 80 PS
Flieger: A. v. Winterfeldt Frhr. v. Richthofen Hackmack v. Koppen Auffahrt, Erler
W. Roeder
K. Holtz (Reserve: H.
Roeder, A. Lieb, G.
Doerr, J. Funk, F.
Morzik, G. Schulte) H. Wiskandt F. Horn R. Kern Lorinser R. Rötter Dr. G. Ziegler
Schwed. Thulin 80 PS H. Günther
II. elcke-Preis.
Gruppe C (Flugzeuge über 80 bis 120 PS)
665 Junkers Flugzeugw. A.-G.
666 Junkers Flugzeugw. A.-G.
667 Luftfahrz.-Ges. Stralsund
668 Luftfahrz.-Ges. Stralsund
669 Luftfahrz.-Ges. Stralsund
670 Udet-Flugzeugbau
671 Focke-Wulf Flugzeugbau
672 Heinkel Flugzeugw.
673 H. Jacobs, Berlin
674 Allg. Deutscher Sportver., Berlin
675 Caspar-Werke A.-G.
676 Sportflug GmbH., Berlin
677 Arado GmbH., Di-nos-Werft, früher Warnemünde
678 Arado GmbH., Warnemünde
679 Albatros-Werke
680 E. Heinkel, Flugzw.
681 Udet Flugzeugbau
682 Udet Flugzeugbau
683 Caspar-Werke A.-G.
684 Albatros-Werke
685 Sportflug GmbH. Hannover
686 Stettiner Sportflug GmbH.
.687 Aero-Sport GmbH.,
r Warnemünde
688 Aero-Sport GmbH.
„.689 E. Heinkel Flugzgw.
690 Wissenschaftl. Ges. f. Luftfahrt
,691 Luftreederei Magdeburg GmbH.
T 26 II T 29 I
L.F.G. V. 42
Junkers L Ib 85 PS Junkers L Ib 85 PS Mercedes 100 PS
L. F. G. V 39 Försterhof Mercedes 100 PS
L. F. G. V. 44
Heinkel CT 2 B Caspar C 26
C 24 Caspar Heinkel H. D. 21
Heinkel H. D. 21
Heinkel H. D. 32
Albatros L 69 H. D. 21 U12 U12
CT 2 Caspar-Theis Albatros L 69 Heinkel H. D. 21
Aero-Sport I
Aero-Sport I Heinkel Albatros L 30
Bristol Lucifer 100 PS
Bristol Lucifer 100 PS Mercedes 100 PS
Siemens 100 PS Mercedes 100 PS Bristol 100 PS
Mercedes 100/120 PS Daimler D 1 100 PS
Mercedes 100 PS
Erkennungsfarbe Blau K. Plauth
G. Wulf, Th. Krist Flick
H. Jakobs L. Roth
Dipl.-Ing. Spieß Dr. G. Ziegler
H. Leutert
Bristol-Lucifer 100 PS H. Lorenz
H, D. 21
Siemens 100 PS Mercedes 100 PS Siemens 9 Zyl. 105 PS Siemens 9 Zyl. 105 PS Mercedes 100/120 PS Bristol Lucifer 110 PS Mercedes 120 PS
Mercedes 120 PS
Mercedes 120 PS Mercedes 100/120 PS Mercedes 120 PS
K. Ungewitter G. Basser E. Udet Leutert Kptlt. Ritter Student Major Zander
K. F. Röder
Kptlt. A. Edler
Ing. W. Bachmann Dipl.-Ing. E. Thomas Hpt. Krupp
W, Junck, W, Schwarz
Neukonstruktionen im Deutschen Rundflug.
Die in der Ausschreibung verlangten Leistungen stellten an die Konstrukteure hohe Anforderungen. Es war für die Konstrukteure nicht leicht, den richtigen zu schließenden Kompromiß herauszufühlen, um sich die günstigsten Wettbewerbschancen nach allen Richtungen zu sichern. Eine Hauptschwierigkeit war dabei der Mangel an geeigneten Motoren. Leider mußte dabei zu oft nach ausländischen Konstruktionen gegriffen werden. Die verschiedenen Klassen in der Ausschreibung veranlaßte die Entstehung verschiedener Arten von Flugzeugen. Ueber die Ergebnisse dieser Züchtung wird man sehr gespannt sein. Jedenfalls zeigen die Neukonstruktionen vielseitige neue Formen und auch neuartige Gedanken. Bei den kleinen und Leichtflugzeugen ist der Einfluß der Rhönforschung unverkennbar. Diese Klasse wäre ohne die Rhön im deutschen Rundflug nicht möglich gewesen. Alles in allem, die deutschen Konstrukteure und Firmen haben getan, was sie mit ihren bescheidenen Mitteln tun konnten. Ein Erfolg nach den sechs Hungerjahren wäre ihnen wirklich zu gönnen.
Und nun zu den einzelnen Konstruktionen.
Beginnen wir mit den Kleinsten: Das Leichtmotorflugzeug
„Mohamed"
wurde im Sommer 1924 vollständig selbständig von Mitgliedern der Akademischen Fliegergruppe an der Technischen Hochschule zu Darmstadt konstruiert und gebaut. Es ist ein freitragender Tiefdecker von 10,5 m Spannweite und einer größten Flächentiefe von 1,3 m. Der Flügelumriß ist ungefähr elliptisch, das Profil ein schwach gewölbtes selbstkonstruiertes Youkowsky-Profil. Die Fläche ist zweiteilig, einholmig mit torsionsfester Sperrholznase, und beide Flügel werden in wenigen Sekunden in starken Beschlägen am Rumpf eingehängt, wobei die Verwindungskabel noch besonders anzuschließen sind.
Die gesamte Rumpflänge beträgt 4,8 m. Der ganz mit Sperrholz beplankte Rumpf hat eiförmigen Querschnitt, die Spitze nach unten, um gute Kielung zu erreichen. Das Fahrgestell wurde, um den schädlichen Widerstand auf ein Minimum zu reduzieren, derart ausgeführt, daß jedes Rad soweit wie möglich in eine organisch aus dem Rumpf
Mohamed d. Akademischen Fliegergruppe a, d. Techn. Hochschule Darmstadt.
herauswachsende „Hose" von profilförmigem Querschnitt versenkt wurde. Eine durchgehende Achse ist vermieden.
Das Höhensteuer von L6 qm Fläche ist ungedämpft, das Seitensteuer gedämpft mit 0,6 qm Ruderfläche, Dämpfungsfläche ca 0,2 qm. Sowohl Seiten- wie Höhenruder sind, ohne daß Kabel gelöst zu werden brauchen, mit wenigen Griffen abzumontieren.
Die Maschine wiegt flugfertig (mit Führer und Brennstoff) ca. 250 kg. Die Stundengeschwindigkeit wird auf 120 km geschätzt. Mit einem Hirth-Zweitakt-Motor von ca. 12 PS Leistung wurden sehr gute Flugleistungen erzielt. Zum deutschen Rundflug gelangt ein Blackburne-Tomtit-Motor von 14,5 PS Leistung zum Einbau, der durch einen 20 PS Hirth-Motor ersetzt werden kann.
Mereedes=Daimler=LeiGhtflugzeug L 20.
Nach den Erfahrungen mit dem Leichtflugzeug L 15 sowie als Ergebnis einer Reihe von Flugzeug- und Windkanalversuchen wurde im Werk Sindelfingen der Daimler-Motoren-Gesellschaft das zweisitzige Leichtflugzeug L 20 im Sommer 1924 entworfen und gebaut. Seit Oktober v. Js. wurde das Flugzeug zuerst mit dem alten bei L 15 verwandten Kraftradmotor, neuerdings mit dem luftgekühlten Mercedes-Zweizylinder-Flugmotor von 885 cm3 Zylinderinhalt geflogen und nach jeder Hinsicht ausprobiert.
Das Flugzeug ist ein freitragender Tiefdecker, dessen Flügel zum Zweck des Segelflugs nach hinten verschoben werden können, wobei der Motorvorderteil durch eine leichte Kappe ersetzt wird. Leicht ausbaubare Doppelsteuerung und vollständige Betätigung für den Motor sowie Instrumenten-Ausrüstung sind in beiden Sitzen vorhanden.
Mercedes-Daimler-
Leichtf lugzeug L. 20.
Baugrundsätze sind geblieben; geringe Flächenbelastung, hierdurch geringe Start- und Landegeschwindigkeit, kurzer An- und Auslauf, geringe Beanspruchung des Fahrgestells. Dies ergibt besondere Geeignetheit zum Schulen für Anfänger, ferner Verwendbarkeit auch auf kleinen und schlechten Plätzen.
L 20 weist ausgezeichnete Wirksamkeit sämtlicher Steuerorgane auf, ohne jedoch überempfindlich zu sein. Hauptwert wurde auf weiche und angenehme Steuerbarkeit gelegt, daneben ist für ausreichende Stabilität in der Längs- und Querlage Sorge getragen.
Die Steigleistungen sind infolge sorgfältiger aerodynamischer Verfeinerung für Schul- und Sportzwecke trotz der geringen Motorleistung ausgezeichnet. Gipfelhöhe (erflogen) 3 400 m. Auch in schwerem Wetter hat sich L 20 schon glänzend bewährt, ist also durchaus kein Schönwetterflugzeug.
Wie bei allen Daimler-Leichtflugzeugen wurde auch hier besondere Rücksicht auf gute Transportfähigkeit genommen. Die beiden Flügel können 40 cm vom Rumpf abgenommen und nach Entfernung des Leitwerks am Rumpf rechts und links eingehängt werden. In die-
M e r c e d es ^Daimler-Leichtflugzeug L„ 20,
sem Zustand sind schon größere Ueberlandfahrten ausgeführt worden. Abbau geschieht in 5 Minuten, Aufbau in 10 Minuten,
Flügel: zweiholmig, Holme und Rippen aus Spruce, 5,5fache Abfangsicherheit. Rumpf: Holme und Spanten aus Holz, Drahtverspanne mit Stoff überzogen. Brennstoff in Falltank vor den Sitzen, vom Motor durch Brandspant getrennt.
Das Höhenleitwerk mit Ruder ist mit wenigen Handgriffen abnehmbar, ebenso Seitenruder und Querruder
Beim Fahrgestell ist die bewährte Federung im Flügel beibehalten, der Federweg ist so groß, daß auch auf unebenem Boden das Aufsetzen stoßfrei erfolgt.
Leergewicht 220 kg, Zuladung 170 kg, Fluggewicht 390 kg Flügelinhalt 20 m2 Flächenbelastung 19,5 kg/m2, Leistungsbelastung ca. 19,5 kg/PS.
Flugleistungen: Kleinstgeschwindigkeit 60 km/Std., Höchstgeschwindigkeit 100 km/Std., Reisegeschwindigkeit 90 km/Std., Gipfelhöhe 3500 m.
Der Motor hat zwei einander gegenüber angeordnete, wagrecht liegende Zylinder von 75 mm Bohrung und 100 mm Hub und ist luftgekühlt. Jeder Zylinder besitzt vier im Zylinderkopf angeordnete, durch Stoßstangen und Kipphebel gesteuerte Ventile, die Kurbelwelle und die Pleuelstangen laufen auf Rollenlagern, die untersetzt angetriebene Propellerwelle auf Kugellagern. Umlaufzahl der Luftschraube 1000 U/min.
Mercedes-Spezial-Vergaser, Umlaufschmierung mit selbsttätigem Frischölzusatz, Einrichtung zur Dekompression und zum Anwerfen des
Eindecker d. Flugt. Verein Spandau,
Motors vom Sitz des Führers aus sind vorgesehen, ebenso Einrichtung für Antrieb eines Umlaufzählers.
Die Leistung des Motors ist ungefähr 20 PS.
Der Motor hat sich in einer Reihe von Ueberlandflügen gut bewährt. Sein erschütterungsfreier Lauf (Bauart) macht ihn für leichte Flugzeuge besonders geeignet.
Das Flugzeug des
„Flugtechnischen Vereins Spandau 1924 e, V." ist von dem technischen Leiter des Vereins und voraussichtlichen Teilnehmer am Deutschen Rundflug, Ing. Kurt Krokowski, konstruiert und unter seiner Leitung von den Mitgliedern des Vereins erbaut worden. Es ist in Rumpf und Fläche ein Sperrholzbau. Die Spannweite beträgt 11,40 m bei 5,70 m Länge,' einer Flächentiefe am Rumpf von 1,80 m und am Flügelende von 0,60 m. Der Flächeninhalt ist 13 m2. Bei einer Besatzung mit 2 Mann ergibt sich eine Flächenbelastung von 30 kg/m2. Die Fläche wird mit ihrem Hohlholmen in V-Form über den Hauptrumpfspant, an welchem Motoreinbau in Stahlrohrkonstruktion und Fahrgestell in Blechträgerkonstruktion befestigt sind, geschoben und durch 2 Rohrbolzen mit demselben verschraubt. Die Rumpfform ist oval und hat gute Uebergänge zur Fläche, Kielflosse und zur Fahrgestellverkleidung. Bei einem Gewicht von ca. 400 kg bei Vollbelastung und 30 PS Haacke-Motor mit 2 liegenden Zylindern wird eine Geschwindigkeit von 130 km erreicht, während dieselbe bei starker Motordrosselung auf etwa 60 km vermindert werden kann. Durch die glatten wohlgefälligen Uebergänge hat das Flugzeug eine fast tropfenförmige Form erhalten, die wenig Luftwiderstand hervorruft.
Von den Albatros-Werken werden 5 verschiedene Typen, L 30, L 59, L 67, L 68 und L 71 am Rundflug teilnehmen. Der L 30, früher genannt B II, und L 59, der freitragende Tiefdecker, sind den Lesern des Flugsports zur Genüge bekannt. Das
Albatros-Schulflugzeug, Typ L 68.
Die allgemeine Anordnung des Flugzeuges ist aus nebenstehender Abbildung ersichtlich. Die Festigkeits- und Stabilitätsberechnungen erfolgten auf Grund der jetzt geltenden deutschen Baubestimmungen für Flugzeuge.
Der Rumpf ist eine Stahlrohrfachwerk-Konstruktion und mit wasserdichtem imprägniertem Flugzeugleinen überzogen. Ruder und Flossen zeigen die normale Bauart. Mittels einer verstellbaren Höhenflosse kann die Lästigkeit des Flugzeuges während des Fluges verändert werden.
Das Fahrgestell besteht aus 2 in der Mitte gelenkig gekuppelten Achsstummeln, die in einer verkleideten Hilfsachse unter und zwischen den Fahrgestellschenkeln gefedert sind. Der gefederte Schwanzsporn ist mit dem Seitensteuer so verbunden, daß auch beim Rollen ein einwandfreies Senken des Flugzeuges ermöglicht ist.
Die Zelle zeigt einen normalen, stark gestaffelten einstieligen Doppeldeckeraufbau mit 2 Verspannungsebenen und einem N-Stiel.
Während der Oberflügel durchläuft, sind die Unterflügel in den Rumpfwänden angelenkt. Das Holzmaterial ist Dural, Rippen Holz, die Flügelhaut imprägniertes Flugzeugleinen.
Der abklappbare Siemens-Motoreinbau beim Albatros-Schulflugzeug L 68.
Als Antrieb dient ein luftgekühlter Siemens-Motor 75 PS. Er ist auf einem Gerüst gelagert, das vom Rumpf abgeklappt werden kann. Siehe die Abb. Die Anordnung ist so getroffen, daß beim Abklappen sämtliche Leitungen ungelöst bleiben, nur ein Bolzen des Vergasergestänges muß gelöst werden. Es ist dadurch die Möglichkeit gegeben, auf bequemste und schnellste Art den Motor zu überholen und aufgetretene Mängel zu beseitigen.
Die Betriebsstoffbehälter fassen 60 kg Benzin und 12 kg Oel, ausreichbar für 4 Flugstunden. Der Brennstoff ist mit Rücksicht auf
Albatros-Schulflugzeug L 68, Motor Siemens Stern 75 PS.
Brandgefahr im Flügel untergebracht und wird durch natürliches Gefälle dem Vergaser zugeführt.
Zuladung: 1 Führer 80 kg, 1 Schüler 80 kg, 4 Std. Betriebsstoff 72 kg = 232 kg. Leergewicht 368 kg, Fluggewicht 620 kg, Flächeninhalt 21,8 m2, Flächenbelastung 28,4 kg/m2, Leistungsbelastung 8,28 kg/PS, Geschwindigkeit 130,5 km/std, Steigzeiten auf 1000 m ca. 12 Min., Aktionsradius ca. 4 Std.
Albatros-Sportflugzeug, Typ L 69
ist ein Sport-Zweisitzer, als freitragender Eindecker gebaut. Das Flugzeug ist mit der vorschriftsmäßigen Sicherheit berechnet und gestattet ohne Bedenken, sämtliche Bewegungen in der Luft auszuführen, die von einem modernen Flugzeug gefordert werden. Das Flugzeug eignet sich daher ganz speziell für Kunstflüge.
Der Rumpf des Flugzeuges ist nach bewährten Ausführungen aus Sperrholz hergestellt, auch hier ist. die Anordnung getroffen, daß der Motoreinbau getrennt vom Flugzeugrumpf hergestellt wird und aus Stahlrohren besteht. Das gesamte Motoraggregat wird dann mit 4 Bolzen am Rumpf befestigt; dadurch wird gewährleistet, daß in allerkürzester Zeit der Motor gegen einen anderen ausgetauscht werden kann. Der Motor ist vom Rumpf durch einen brandsicheren Spant getrennt, wodurch die Brandgefahr des Flugzeuges wesentlich verringert wird. Der Führersitz im Rumpf ist so angeordnet, daß der Führer ringsherum gute Sicht hat und nach vorn über oder unter dem Flügel vorbeisehen kann. Der Begleiter sitzt vor dem Führer und hat seinen Einstieg durch ein Loch im Flügel, welches durch eine Klappe während des Fluges geschlossen werden kann. Die Längs- und Quersteuerung wird durch einen Knüppel betätigt, die Seitensteuerung durch einen Fußhebel. Letztere ist so angeordnet, daß das Seitenruder mit dem Sporn fest verbunden ist und dadurch ein schnelleres Wenden des Flugzeugs beim Rollen, Starten und Landen gestattet. Der Raum des Führersitzes ist so ausgebildet, daß der Führer bequem alle zur Bedienung des Flugzeuges und des Motors dienenden Organe erreichen kann.
Der aus Holz gebaute einteilige Flügel ist durch Dreipunktlagerung mit dem Rumpf verbunden, er liegt biegungssteif auf einem aus dem Rumpf hervorragenden Stumpf auf, der Hinterholm ist durch kurze Stützstreben gegen den Rumpf abgefangen. Es sind zum Abnehmen des Flügels nur 4 Bolzen zu lösen. Der Flügel ist zum größten Teil mit Sperrholz beplankt und teilweise mit imprägnierten Stoff überspannt. Die Querruder, die aus dünnem Stahlrohr bestehen, sind ebenfalls mit imprägniertem Stoff überspannt. In der Mitte des Flügels befindet sich der Benzinbehälter, welcher für 4,5 Std. Betriebszeit Betriebsstoffe faßt.
Als Antriebsmotor ist ein 100 PS 3 Zylinder Bristol Lucifer" oder 100 PS 9 Zylinder Siemens & Halske-Motor gewählt. Die Motoren sind luftgekühlt. Der Motor ist mit einer dünnen Aluminiumblechverkleidung umhüllt. Beim Abnehmen des Motors brauchen nur 4 Bolzen gelöst zu werden.
Abmessungen: Ganze Höhe über alles 2,570 m, ganze Länge 6,100 m, Spannweite 8,060 m.
Abnahme-Leistung. Die Zuladung des Flugzeuges beträgt 201 kg. a) als Zweisitzer:-Benzin 46 kg für 2 Betriebsstunden, Oel 5 kg für
Albatros-Sporteindecker L 69, Motor Bristol „Lucifer" 100 PS.
2 Betriebsstunden, Führer 75 kg, Begleiter 75 kg. Zuladung: 201 kg. b) als Einsitzer: Benzin 115 kg für 4,5 Betriebsstunden, Oel 11 kg für 4,5 Betriebsstunden, Führer 75 kg. Zuladung: 201 kg.
Die Horizontalgeschwindigkeit des Flugzeuges beträgt in 100 m Höhe 170km/std. Die Gipfelhöhe beträgt 4000 m. Erreicht werden 500 m in 2 Min., 1000 m in 4 Min. Landungsgeschwindigkeit 105 km/std.
Albatros-Kleinflugzeug L 67, Motor Bristol „Cherub" 30 PS.
Albatros-Kleinflugzeug, Typ L 67
ist ein Sport-Einsitzer und für jede Art Kunstflug bestimmt.
Der Rumpf, in Albatros-Bauweise aus Sperrholz hergestellt, ist vom Motor durch einen brandsicheren, aus Stahlrohr hergestellten Spannt getrennt; der Motoreinbau ist getrennt vom Flugzeugrumpf angeordnet und an diesen nur vermittels 4 Bolzen befestigt; hierdurch werden nicht nur Reparaturen am Motor selbst besonders erleichtert, sondern der ganze Motor kann in wenigen Minuten gegen einen andern ausgetauscht werden.
Der Führersitz, in welchem sich alle zur Bedienung des Flugzeuges und Motors dienenden Organe in für den Führer bequem erreichbarer Nähe befinden, ist im Rumpf so angeordnet, daß der Führer durch den Flügel von oben herab zum Sitz gelangt. Sollte sich bei einer unglücklichen Landung das Flugzeug überschlagen, ist es dem Führer leicht möglich, durch zwischen Rumpf und Tragfläche rechts und links befindliche Oeffnungen das Flugzeug zu verlassen. Die Sicht ist infolge des nach oben zusammengezogenen Rumpfes besonders gut. Längs- und Querruder werden durch Knüppel, das Seitenruder durch Fußhebel betätigt. Durch feste Verbindung von Seitenruder und Sporn ist schnelles Wenden beim Rollen gewährleistet. Der Rumpf ist in der Mitte des Flugzeuges vor und hinter den Führersitz bis zum Flügel heraufgezogen. An dieser Stelle sind die Beschläge angebracht, durch welche, mit der Möglichkeit leichter Lösung, Rumpf und Flügel miteinander verbunden sind. Der Flügel besteht aus zwei Hälften, welche in der Mitte des Flugzeuges durch ebenfalls leicht lösbare Bolzen zusammengefügt sind. Außerdem ist der Flügel auf der rechten und linken Seite durch 3 biegungsfest miteinander verbundene, gleichfalls leicht zu lösende Streben gegen den Rumpf gestützt. Der Flügel ist mit Sperrholz beplankt, in welches große Löcher (zur Erleichterung) eingeschnitten und mit imprägnierten Stoff überspannt sind. Die Querruder sind aus dünnem Stahlrohr und mit Stoff überzogen. Links und rechts im Flügel ist je ein gleichgroßer Benzinbehälter untergebracht, deren Inhalt für ungefähr 3 Stunden Betriebszeit ausreicht.
Als Motoren können der 30 PS Bristol „Cherub" oder der 30 PS British Anzani verwendet werden. Der Motor ist mit einer dünnen Aluminium-Blechverkleidung umhüllt. Zum Abnehmen des Motors brauchen nur 4 Bolzen gelöst zu werden.
Hauptabmessungen: Ganze Höhe 2,18 m, ganze Länge 5,62 m, ganze Breite 9,38 m.
Leistungen: Die Zuladung beträgt 92 kg (Führer 75 kg, 3 Std. Betriebsstoff 17 kg). Die Horizontal-Geschwindigkeit beträgt in 100 m Höhe 115 km/std, in 2000 m Höhe 109 km/std. Die Landungsgeschwindigkeit 86 km/std. Gipfelhöhe: 3500 m, Steigzeit: 500 m in 4 Min., 1000 m in 8 Min.
Luftfahrzeug-Gesellschaft m. b. H., Werft Stralsund
hat getreu ihrer seit 1906 betriebenen Tätigkeit auf dem Gebiet der Luftfahrt auch in den Nachkriegsjahren unter den denkbar ungünstigsten Verhältnissen ständig an der Weiterentwickelung von Flugzeugen gearbeitet und alle in den früheren Jahren erworbenen Erfahrungen bei der Konstruktion der zum Deutschen Rundflug gemeldeten Flugzeuge
Ganzmetall-Flugzeug L. F. G. V 40 mit Bristol „Lucifer".
verwertet. Nicht weniger als 5 Flugzeuge werden am 31. Mai in Tempelhof zum Start rollen. Diese Flugzeuge, Konstruktionen des Direktors der Luftfahrzeug-Gesellschaft m. b. H., Werft Stralsund Baatz, bieten als das Resultat langjähriger Arbeit etwas in jeder Beziehung Abgeschlossenes dar, und zwar hat die Fabrik 5 durchaus verschiedene Maschinen, für verschiedene Geschmacksrichtungen, verschiedene Verwendung, für verschiedenes Baumaterial und für verschiedene Motorenstärken herausgebracht.
Zunächst ist der Unterschied gemacht in dem verwendeten Baumaterial. Ein abgeschlossenes Urteil — Holz oder Metall — besteht zur Zeit noch nicht, also muß beides weiter entwickelt werden, bis sich diese Frage geklärt hat. Es heißt heute nicht Metall- oder Holz-, son-
(Fortsetzung Seite 218)
Ganzmetall-Flugzeug Type L. F. G. V 44, Motor Siemens 75 PS.
HHHHHIHHSiiii
TRAINING AEROPLANE AERO SPORT
2*seater Mercedes 120 HP engine.
This type is used as training plane. After disconnecting the double controll this plane can be used for sport and travell* ing. As training aeroplane the most important capacitys most reduced landing speed.
Total length .... 7,8 m
Span.......12,5 ,,
Height......2,9 „
AVION d'fiCOLE AERO SPORT
2 places ä moteur Mercedes 120 CV.
Cet avion est en service comme avion d'ecole. Apres demon* tage du double commande il peut etre use comme avion de sport et de voyage. Comme avion d' ecole plus importante qualites plus reduite vitesse d'atterrisage.
Longueur totale . . 7,8 m Envergure .... 12,5 ,, Hauteur .....2,9 „
Poids ä vide .... 710 kg Charge utile . . . . 310 „
Poids total..... 1020 kg
d'essence ..... 40 1/h Consommation
d'huile...... 3 1/h
Vitesse ...... 120 km/h
Plus petite capacite de planer .... 60
Temps demontee 3000 m en 25(
Schul - Flugzeug Aero Sport
2« Sitzer Motor Mercedes 120 PS. Diese Type wird benutzt als Schulflugzeug, kann jedoch nach Ausbauung des Dop* pelsteuers als Sport* und Reisemaschine in Betrieb ge* nommen werden. Für den Schulzweck besonders wich* tige Eigenschaft „äußerst ge*
ringes Landungstempou. Gesamtlänge . . 7,8 m Spannweite . . . 12,5 ,, Höhe.....2,9 „
Weight unloaded Commercial load Total weight . .
. 710 kg • 310 „ . 1020 kg
Leergewicht , . Zuladung . . . Gesamtgewicht
710 kg 310 „
Consumption of essence
Consumption of oil . .
40 1/h
Brennstoffvers brauch . .
Oelver*
brauch . .
. 40 1/st . 3 1/st
Speed......120 km/h
Most reduced capa*
city of plantng . 60 „ Time ofclimb to 3000 m in 25(
Geschwindig k. . 120 km/st Geringste Schwebe* fähigkeit . . 60 Steigfähigkeit 3000 m in 25(
AERO=SPORT Vk WARNEMÜNDE
FLUGHAFEN TELEFON 388
FLUGSCHULE FÜR LAND» UND SEEFLIEGER, LUFTVERKEHR
LIGHT-PLANE ALBATROS Type L 67
Sport« leseater
Bristol „Cherub" or British Anzani 30 HP engine
This type is used for Sport, travelling and acrobatic.
AVIQNETTE ALBATROS Type L 67
Monoplace de Sport
ä moteur Bristol „Cherub" ou British Anzani 30 CV
Cet avion est en Service pour le Sport, le voyage et f acrobatic.
Total length Total height Span . . .
5,62 m 2,18 „ 9,38 „
Longueur totale Hauteur totale . Envergure . .
Albatros - Klein - Flugzeug Typ L 67
Sport«Einsitzer
Motor Bristol „Cherub" od. British Anzani 30 PS
Diese Type wird benutzt für Sport-, Reise« u. Kunstflüge.
Gesamtlänge . . 5,62 m Gesamthöhe . . 2,18 „ Spannweite . . . 9,38 „
isi'd ,
:irlT
3 3ÜT
ißq2
IsaJJ
Useful load.....92 kg
(Pilot 75 kg, essence for 3 h 17 kg)
Charge utile .... 92 kg (Pilote 75 kg, essence pour 3 h 17 kg)
Zuladung .... 92 kg (Führer 75 kg, Be« triebsstofff.3Std. 17 kg)
ißioi
Speed: in 100 m 115 km/h
in 2000 m 109 ,, Time of Ctimb: 500 m 4' 1000 m 6' Ceiling....... 3500 m
Vitessex en 100 m 115 km/h Geschw.i. 100mH.l 15km/st
en 2000 m 109 „ „ i.2000mH, 109km/st
Temps de montee: ä 500 m 4( Steigfähigkeit . 500 m 4'
1000 m6( „ . . 1000 m 6(
Plafond...... 3500 m Gipfelhöhe . . . 35C0 m
bßoj
OS WERKE A<
FLUGPLATZ EINGANG 5
[4>
TRAINING AEROPLANE Albatros Type L 68 Biplane 2=seater Siemens Stern 75 HP engine.
This type is used for training and after disconnecting the duo control for sporting.
Total length . . . . 6,15 m Total height .... 2,5 „
Span.......9,6 „
Wingaera.....21,8 m2
AVION D'ECOLE Albatros Type L 68
Biplan ä 2 places ä moteur Siemens Stern 75 C V. Cet avion est en Service pour entrainer des pilotes et apres demontage du double controlle
comme avion de sport. Longueur totale . . 6,15 m Hauteur totale . . . 2,5 „
Envergure.....9,6
Surface portante . .21,8 m2
Schul-Flugzeug Albatros Type L 68 2*Sitzer Doppeldecker 1 Mot. Siemens Stern 75 PS. Diese Type wird benutzt zum Schulen und nach Aus» bau der Doppelsteuerung
als Sportflugzeug. Gesamtlänge . . 6,15 m Gesamthöhe . . 2,5 ,, Spannweite . . . 9,6 ,, Tragfläche ... 21,8 m2
Weight unloaded . . 388 kg Useful load (a scholar) 80 „ Weight of fuel for
4 hours of flight . 72 „ Total weight .
Poids ä vide .... 388 kg Poids utile (un eleve) 80 Poids combustible pour
4 h. de vol. ... 72 „
Leergewicht . . . 388 kg
Nutzlast (1 Schüler) 80 „ Betriebsstoff verbr.
für 4 Flugstund. 72 „
. 640 kg Poids total..... 640 kg Gesamtgewicht . 640 kg
Load per Square meter 28,4 kg Load per HP . . . 8,28 „
Charge par metre carre 28,4 kg Poids par cheval . . 8,28 „
Belastung p. m2 . 28,4 kg Belastung p. PS . 8,28 „
Speed.....130,5 km/h
to 1000 m . . . . 12 min. Range . . . • ....4h
Vitesse.....130,5 km/h
Temps de montee :
ä 1000 m .... 12 min. Rayon d'action .... 4 h
Geschwindigk. 130,5 km/st Steigfähigkeit
1000 m .... 12 min. Aktionsradius.....4 st
ALBATROSWERKE AjG
SPORT-AEROPLANE AVION DE SPORT Sport-Flugzeug
Albatros Type
Albatros Type L 69
1- 2-seater
monoplan ä alles epaisses
1 f resp.2*sitzer Eindecker mit
ä 1 ou 2 places
freitragenden Flügeln
Bristol „lucifer" 3 cyl. 100 HP
ä moteur Bristol „Lucifer" 3
Motor 3 Cyl. Bristol „Lu-
or Siemens 9 Cyl. 100 HP
Cyl. 100 CV ou Siemens 9
cifer" 100 PS oder 9 Cyl.
Cyl. 100 CV.
Siemens 100 PS
Cet avion est use pour le Sport
Diese Type dient zu Sport»
et Tacrobatic.
zwecken und Kunstflügen.
. 6,1 m
Longueur totale . . . 6,1 m
Gesamtlänge . . 6,1 m
Total height .
■ 2,7 „
Hauteur totale ... 2,7
Gesamthöhe . . . 2,7 ,,
Span . .....
. 8,06 „
Envergure.....8,06 „
Spannweite . . . 8,06 „
2*seater ....
comme biplace ... 2 h
als Zweisitzer . . 2 st
l*seater ....
. . 4,5 h
comme monoplace . 4,5 h
als Einsitzer . . . 4,5 st
Speed in 100 m ,
Vit esse en 100 m 170 km/h
Geschw.i. 100 mH. 170 km/st
Landing speed . .
Vitesse d'atterrisage 105 km
Landegeschwindigk. 105 km
to 500 m in . .
ä 500 m .... 2 min.
auf 500 m . . . 2 min.
to 1000 m in . .
• 4 „
ä 1000 m .... 4 „
„ 1000 m . . . 4 „
ALBATROSWERKE A*'G*
BERLIN" JOHANNISTHAL FLUGPLATZ EINGANG 5
TRAINING AEROPLANE Caspar Type C 26
2*seater Bristol „lucifer" 100 HP engine.
This type is used as training plane and also for acrobatic.
6,5 m 10
AVION d'ECOLE Caspar Type 26
2 places ä moteur Bristol ,,Lucifer;( 100 CV. Cet avion est en Service comme avion d'ecole, pour le perfectionnement des pilo*
tes et pour V acrobatic. Longueur totale . . 6,5 m
Envergure.....10
Surface portante . . 22 ,,
Schul- und Uebungs-Flug-zeug Caspar Type C 26
2*Sitzer 1 Motor Bristol „Lucifer"
100 PS. Diese Type wird benutzt als Schul» und Uebungs* flugzeug, auch für Kunst« fing.
Gesamtlänge . . 6,5 m Spannweite . . .10 Tragfläche .... 22
i Weight unloaded .
. 345 kg
Poids ä vide . . .
Useful load ....
. 230 „
Charge utile . . .
Zuladung . . .
Total weight . . .
. 575 kg
Load per Square meter 26 kg
Charge p. metrecarre 26 kg
. 26 kg
• 5,75 „
Poi dsper cheval . .
5,75 „
Normal speed .
. 156 km/h
Vitesse normale . .
Norm. Geschw. .
156 km/st
Landing speed .
• so „
VHesse d'atterrisage
Landegeschw-
Ceiling.....
. 3800 m
Gipfelhöhe , .
CASPAR-WERKE A.G.
SPORT-AEROPLANE Caspar Theis Type CT 2 2«seater
Mercedes 100 HP engine.
This type is used as commer* cial plane.
Total length.....7 m
Span........11 „
VVing aera......25 m2
AVION DE SPORT Caspar-Theis CT2
2 places, ä moteur Mercedes
ioo cv.
Cet avion est en Service comme avion de voyage.
Longueur totale ....7m
Enverguere.....Ii „
Surface portante . . . 25 „
Caspar-Theis Type CT 2 2* Sitzer 1 Motor Mercedes
ioo PS.
Diese Type wird benutzt als Sport» und Reise« flugzeug. Gesamtlänge ....7m Spannweite .... Ii Tragfläche . . . . . 25 m2
Weight unloaded .
- . 625 kg
. 625 kg
Leergewicht , .
. . 275 „
. 275 „
. . 900 kg
Poids total.....
. 900 kg
Gesamtgewicht .
Load per square meter 36 kg
Charge p. metre carre 36 kg
Belastung p. m2 .
. . 9 „
Poids par cheval . .
Belastung p. PS. .
• 9 „ '
Speed: normal .
Vitesse: normal . .
norm. . . .140 km/std.
Landing speed: .
„ d'atterrisage
Landegeschwin*
digkeit ... 75
. • 2500 m
Plafond......
. 2500 m
Gipfelhöhe ....
CASPAR-WERKE A.G
MERCEDES'DAIMLER
4 ~C #
MERCEDES-DAIMLERLIGHT-PLÄNE L 20 2»seater
855 cm3 Mercedes 2 Cyl. 20 HP engine.
This type is used for sport and for sailing after having pushed the wings behind and after having exchanged the engine.
Total length .... 7,27 m
Span .......13 „
Wing aera .... 20 m2
MERCEDES-DAIMLER-AVIONETTE L 20
ä moteur 855 cm3 Mercedes 2 Cyl. 20 CV.
Cet avion est use pour le Sport. Les ailes posees par arriere et avec autre force motrice il peut etre use pour le vol ä volle.
Longueur totale . . 7,27 m Envergure .... 13 „ Surface portante . . 20 m2
Mercedes-Daimler-Leicht-Flugzeug L 20
1 Motor 855 cm3 Mercedes 2»Cylind. Flugmotor 20 PS.
Diese Type dient zu Sport» zwecken und mit nach hin» ten verschobenen Flügeln und ausgewechseltem Mo» torteil als Segelflugzeug,
Gesamtlänge . . 7,27 m Spannweite .13 ,, Tragfläche ... 20 m2
. 220 kg
Leergewicht . . . 220 kg
Usefol load . . . .
Charge utile . .
■ 170 „
Zuladung . . . .170
. 390 kg
. 590 kg
Gesamtgewicht . . 390 kg
Belastung p m2 19,5 kg
meter.....
carre .....
. 19,5 kg
19,5 „
• 19,5 „
Belastung p PS 19,5 „
Maximal speed .
Vite^se maximal .
Höchstgeschwindig»
keit.....100 km/st
Cruising speed .
Vitesse moyenne .
Reisegeschwindig»
keit.....90 „
Most reduced speed
Vitesse plus reduite
Kleinstgeschwin»
digkeit ... 60 „
. 3500 „
DAIMLER'MOTORENOESELLSCHAFT _WERK SINDELFINGEN_
SPORT ÄND TRÄVELLING AEROPLÄNE DIETRICH D. P, VII a Parasol monoplane cantilever type. 2»seater Siemens S H 60 60 HP engine 7 Cyl.
This type is used for Sport
and travelling Total length .... 6,02 m Total height .... 2,22 „
Span.......9,66
Wing aera .... 14 m2
' AVION DE SPORT ET DE VOYAGE DIETRICH D, P. VII a
Parasol sans haubannage
2*place
Pilote et baggage par derriere ä moteur Siemens S H 60 60 CV 7 Cyl. Cet avion est en service pour
le sport et le voyage Longueur totale . . 6,02 m Hauteur totale . . . 2,22 „ Envergure .... 9,66 ,, Surface portante . . 14 m2
Dietrich Sport- u. Reiseflugzeug D, P. Vlla
Verspannungsloser abge* strebter Hochdecker 2*Sitzer Führersitz und Gepäckraum hinten Siemens*Motor SH60
60 PS 7 Cylinder Diese Type wird benutzt
für Sport und Reise Gesamtlänge . . 6,02 m Gesamthöhe . . 2,22 „ Spannweite . . . 9,66 ,, Tragfläche ... 14 m2
Conspt. of essence 270g/HP/h
Consom. d'essence 270 g/CV/h
Betriebsstoffver. 270 g/PS/st
Capacity of essence
. . 472 h
Capacite d'essence
,, fass. f. 472 V'gasstd.
. 385 kg
Leergewicht . . . 385 kg
• 225 „
Zuladung .... 225 „
. 610 kg
Gesamtgewicht . 610 kg
Load p, Square meter 43,5 kg/m2
Charge par m. carre 43,5 kg/m2
Belastung p.m2 43,5 kg/m2
Load per HP . . .
10,2kg/CV
Belastung p. PS 10,2 kg/PS
. 140 km
Vitesse: normale
. . 140 km
Geschw. normal . 140 km
„ landing .
• 60 „
„ d'atterrisage 60 ,,
Landegeschw, . . 60
. 3200 m
Plafond ....
. . 3200 m
Gipfelhöhe . . . 3200 m
Dietrich Flugzeugwerke A.-G.
SPORTING AND TOURING DIETRICH D. P. IIa CANTI-LEVER BIPLAN, 2°seater
Siemens Stern engine SH 11,80 HP Pilot seat and baggage cabin behind. This type is used
for sporting and travelling Total length .... 5,97 m Total heigth . ... 2,5 „
Span.......7,2 „
Wing aera.....16,32 m2
AVION DE SPORT ET DE TOURISME DIETRICH D. P. IIa, biplan sans haubannage ä aile epaisse. 2°places. ä moteur Siemens Stern SH 11,80 C.V.
Pilote et baggage par derriere. Cet avion est use pour le Sport
et pour le voyage. Longueur totale . . 5,97 m Hauteur totale ... 2,5 „ Envergure .... 7,2 ,, Surface portante . . 16,32 m2
Dietrich Sport- und Reiseflugzeug D. P. IIa.
Verspannungsloser frei* tragender Doppeldecker.
2 Sitzer Siemens Stern Motor S H 11,80 PS. Führersitz und
Gepäck räum hinten. Diese Type wird benutzt
für Sport und Reise. Gesamtlänge . . 5,97 m Gesamthöhe . . 2,5 „ Spannweite . . . 7,2 ,, Tragfläche . . . 16,32 m2
Speed: normal . .140 h/km Landing speed . . 70 „ Ceiling ....... 3200 m
Vitesse: normale . 140 h/km Vitesse d' atterrisage 70 „ Plafond...... 3200 m
Norm.Gesch windig»
keit.....140 st/km
LandesGeschwindig*
keit.....70
Consumption of essence 280 gr/HP/h
Capacity of essence . . 4x/2 h
Consommation d' essence 280 gr/CV/h
Capacite d' essence . . 47a h
Betriebsstoffverbrauch 280 gr/PS u. Std. B etriebsstof f»Fassung
472 Vollgasstd.
Weigth unloaded Useful load . .
. . . 420 kg . . . 240 „
Poids ä vide . . Charge utile
. . 420 kg . . 240 „
Leergewicht . . . 420 kg Zuladung .... 240 „
. . . 660 kg
. . 660 kg
Gesamtgewicht . . 660 kg
Load per square meter 40,5 kg Load per HP ... . 8,25 „
Charge p. metre carre 40,5 kg Poids par cheval . . 8,25
Belastung p. m2 . . 40,5 kg Belastung p. PS . . 8,25 ,,
Dietrich Flugzeugwerke A.CASSEL
IT ✓
TRAINING AEROPLANE Heinkel Type HD21
2»seater Mercedes 100/120 HP engine.
This type is used as training plane and also as commercial plane.
AVION d'ECOLE Heinkel Type HD21
2 places, a moteur Mercedes 100/120 CV.
Cet avion est en Service comme avion d'ecole, pour le perfeclionnement des pilotes et comme avion de voyage.
Total length . Span .... Wing aera .
Longueur totale . Envergure . . . Surface portante .
Schul- und Uebungs-Flugzeug Heinkel Type HD 21. 2*Sitzer 1 Motor Mercedes 100/120 PS. Diese Type wird benutzt als Schub und Uebungs= flugzeugw auch als Reiseflugzeug.
7,25 m 10,6 „ 27,4 m2
Horizontal fin Vertical fin . Two ailerons
1,24 m2 Plan fixe horizontal 0,53 „ Derive verticale . 2,02 „ 2 ailerons ....
Höhenflosse Kielflosse 2 Verwindgs.»Kl,
Weight unloaded . . 710 kg Useful load .... 140 „ Weight of fuel for 3,5 h
of flight .... . 130 „ Total weight . .
Poids utile.....140 „
3,5 h. de vol. . - 130 „
980 kg Poids total.....980
Leergewicht . . 710 kg
Nutzlast .... 140 „ Betriebsstoffverbrauch
für 37* Flugstd. 150 „
Gesamtgewicht . 980 kg
Charge p. metre carre 35,8 kg Belastung p. m2 . . 35,8 kg Poids par cheval . . 8,1 ,, Belastungp.PS. . 8,1kg
ground .... 140 km/h
Speed: at 2000 m 135 ,,
Time ofclimb: to 1000 m 6' 2000 „ 15' 3000 ,, 31'
Vitesse: au sol . .140 km/h ä 2000 m . 135 ,,
Tempsdemonfee: ä 1000m 6' 2000 „ 15' 3000,, 31'
Geschwindigkeit am
Boden . . . 140km/std. Geschw.i. 2000m 135 „ Steigfähigkeit . 1000 m 6' „ . 2000 „ 15'
. 3000 „31' Gipfelhöhe . . . 3900 m
RNST HEINKEL FLUGZEUGWERKE
ALL-METALL SCHOOL
AVION D'ECOLE ET DE
SPORT ENTlfiREMENT
Schul- und Sport-Flug-
MfiTÄLLIQUE
Junkers Type T 26 E
2=seater
Avion ä 2 places
Junkers L 1a
moteur Junkers
L 1 a 80 CV
Motor Junkers L 1 a 80 PS
This type is used as school*
Cet avion est en Service comme
Diese Type wird benutzt als
and sport=
avion d'ecole,
Schul- und Sportflugzeug.
. . . 7,54 m
. . 7,54 m
Gesamtlänge , . 7,54 m
. . . 2,72 „
Hauteur total .
. . 2,72 „
Gesamthöhe . . 2,72 „
Span ....
. . . 13,5 „
Envergure . .
. . 13,5 „
Spannweite ... 13,5 ,,
Wing aera . .
. . . 21,5 m2
Surface portante . .21,5 m2
Tragfläche . . .21,5 m2
.... 500 kg
Poids ä vide
... 500 kg
Leergewicht . . . 500 kg
... 230 „
Poids utile . .
Zuladung .... 230 ,,
.... 730 kg
... 730 kg
Gesamtgewicht . . 730 kg
Brennstoffver«
of petrol .
. . 230 g/HP/h
d'essence . .
. 230 g/CV/h
brauch . . 230 g/PS/Std.
Höchstgeschwin«
digkeit ... 130 km/st
. . . 130 km/h
. .130 km/h
Landegesch windig*
landing . .
. . . 80 ,.
d'atterrisage
. . SO „
keit .... 80 „
Ceiling . .
. . . 2300 m
. . 2300 m
Gipfelhöhe . . . 2300 m
unkers-Flugzeugwerk A.-G
ALL-METALL COURIER AEROPLANE JUNKERS Type Ä 20
Mercedes D III a. V. engine 160 HP
This type is used, as land andseaplane, as plane with skis, as postal a eroplane (for nighMransport) as plane for aerial photography, cartogra* phy and seriaktopograph work.
AVION DE COURIER EN-TIEREMENT MfiTALLIQUE JUNKERS Type Ä 20
ä moteur Mercedes D III a. V. 160 CV
Cet avion est use comme avlon terrestre comme hydravion et comme avion muni de skis. Ii est aussi en Service comme avion postal, (pour le transport nocturne), pour la photogra= phie aerienne, la cartographie et le topo^serie.
Ganzmetall-Kurierflug-zeug Junkers Type A 20
Mercedes D III a. v. 160 PS
Diese Type wird benutzt als Land*, Wasser* und Schnee* flugzeug und findet Verwen* dung als Post« (Nachtluftver* kehr), Bild» u. Vermessungs» flugzeug (Reihenbildner)
. 9,45 m
Gesamtlänge .
. 15,27 „
■ 15,27 „
• 15,27 „
Wing aera ....
. 28,1 m2
. 28,1 m-
. 2,05 m2
Stabilisateur . . .
. 1,11 „
Gouvernail . . .
■ 1,11 „
• 1,11 »
Äileron.....
• 2,75 „
Aileron.....
Querruder . .
. 1125 kg
. .1125 kg
Useful load . .
• 475 „
. . 475 „
. 1600 kg
. . 1600 kg
Brennstoffver»
250g/HP/h
d'essence . . .
250g/CV/h
brauch . . 250 g/PS/st.
. . 2,3 kg/h
Consommation d1 huile 2,3 kg/h
Load per Square meter . 57
Charge p. metre carre . . 57
Belastung kg/m2
Belastung kg/PS
Speed maximum .
. 170 km/h
Höchstgeschw. .
170 km/st.
Speed travelling .
. 150 „
Vit esse commerciale 150 ,,
J i nkers-Flugzeugwerk A.-G
ALL-METALL COMMER-CIAL AEROPLANE JUNKERS Type F 13 6»seater „Limousine" with J L II engine 195 HP, or Mercedes D III a. v. 180 HP, or Siddeley Puma 240 HP,
or B M W III a. 185 HP This type is used as land and seaplane, and as plane with skis.
Span.......17,8 „
Wing aera .... 40,0 m2
Stabilizer.....2,175m2
Vertical fin rudder .1,0 „ alleron......4,66
Weight unloaded . . 1150 kg Useful load . . . . 700 „ Total weight .... 1850 kg
petrol .... 200 g/HP/h. Consumption of oil . . 2 g/h.
Load per Square meter 46,5 kg Load per HP .... 9,53 „
Speed: maximum . 175 km/h „ travelling . 140 „
AVION DE TRANSPORT ENTlfiREMENT MfiTALLI-QUE JUNKERS Type F 13
Berline ä 6 places Moteur J L II 195 CV ou Mercedes D III a. v. 180 CV ou Siddeley Puma 240 CV,
ou B M W III a 185 CV Cet avion est utilise comme avion terrestre, comme hy» dravion et avion muni de skis. Longueur totale . . 9,6 m Envergure .... 17,8 „ Surface portante . . 40,0 m2
PS. 180
Ganzmetall-Verkehrsflugzeug Junkers Type F 13
6»sitzer Limousine 1 Motor J L II 195 Mercedes D III a. v. PS, Siddeley Puma 240 PS,
B M W III a 185 PS. Diese Type wird benutzt als; Land», Wasser* und
Schneeflugzeug. Gesamtlänge . . 9,6 m
Spannweite Tragfläche
17,8 40,0
Stabilisateur .... 2,175m2 Tiefenruder , Gouvernail .... 1,0 ,, Seitenruder Aileron......4,66 ,, Querruder
2,175m2
4,66 „
Poids ä vide .... 1150 kg
Poids utile...... 700 ,,
Poids total..... 1850 kg
Leergewicht . . . 1150 kg Zuladung .... 700 „ Gesamtgewicht . 1850 kg
d'essence . . . 200 g/CV/h. Consommation d'huile 2 kg/h.
Brennstoffver*
brauch . . 200 g/PS/Std-Oelverbrauch . . 2 kg./Std.
Charge p.metre carre 46,5 kg Poids par cheval . . 9,53 kg
Belastung kg/m2 . 46,5 kg Belastung kg/PS . 9,53 kg
Vitesse: maximum 175 km/h.
commerciale 140
Höchstgesch windig»
keit.....175 km/st
Reisegesch windig»
keit.....140 „
Junkers-Flugzeugwerk A.-G
ALL-METALL JUNKERS AVION ENTlfiREMENT Ganzmetall-Verkehrs-
PASSENGER CARRIER MfiTALLIQUE JUNKERS Flugzeug Junkers
Type G 23 Type G 23 Type G 23
2 Pilots, 9 passengers and 2 Pilotes, 9 passagers et für 2 Führer, 9 Fluggäste
1 bord»boy 1 piccolo und 1 Bordjunge
Engine: 395 HP or 390 HP Moteur: 395 CV ou 390 CV Motor, 395PS bezw. 390PS
or 450 HP. ou 450 CV. bezw. 450 PS.
a) with three engines: one a) ä trois moteurs: un 195 CV a) bei drei Motoren: ein 195 195 HP Junkers L 2 and Junkers L 2 et deux Mer* PS Junkers L 2 und zwei two 100 HP Mercedes D 1 cedes D 1 ä 100 CV 100 PS Mercedes D I
b) with two engines: two 195 b) ä deux moteurs: deux Jan» b) bei zwei Motoren: zwei HP Junkers L 2 kers L 2 ä 195 CV 195 PS Junkers L 2
c) with one engine: one 450 c) ä un moteur: un Napier* c) bei einem Motor: ein HP Napier*Lion Lion ä 450 CV 450 PS NapierTion
This type is used as passenger Diese Type wird benutzt
Cet avion est en Service pour ^
carrier for transport for great als Passagierflugzeug für
le grand express _
distances den Fernverkehr
Total length.....16 m Longueur totale . , . . 16 m Gesamtlänge . . . . 16 m
Span.........29 „ Envergure......29 „ Spannweite . . . . 29 ,,
Total hight......5,5 „ Hauteur totale .... 5,5„ Gesamthöhe .... 5,5,,
Weight empty with Poids ä vide avec Leergewicht mit Napier*
Napier Lion . . . 2825 kg Napier*Lion . . . 2825 kg Lion*Motor . . 2825 kg
Speed: maximum 170 km/h Vitesse: maximum 170 km/h Höchstgeschw. . 170 km/st.
nkers-Flugzeugwerk A«~G*
TRAINING AEROPLANE L. F, G, Type V 39 a
2=seater Mercedes 100 HP engine. This type is used for training Total length . . . . 7,85 m
Span.......12
Wing aera .... 39,3 m2
AVION D'ECOLE h. F, G. Type V 39a
Avion ä 2 places, ä moteur Mercedes
Cet avion est en Service pour
entrainer des pilotes. Longueur totale . . 7,85 m
Envergure.....12 ,,
Surface portante . 39,3 m2
Schul-Flugzeug L F. G, Type V 39 a
2»sitzer 1 Motor Mercedes
ioo PS
Diese Type wird benutzt
zum Schulen, Gesamtlänge . . 7,85 m
Spannweite ... 12 Tragfläche . . . 39,3 m2
Weight unloaded Useful load . . Weight of fuel for ho urs of flight Total weight . .
845 kg Poids ä vide .... 845 kg
405 „ Poids utile...... 405 „
Poids combustible pour 100 „ 37a h. de vol. . . . 100 „
1350 kg Poids total .... 1350 „
Leergewicht . . . 845 kg Nutzlast .... 405 kg Betriebsstoff ve rbr.
für 372 Flugstd. 100 „ Gesamtgewicht . 1350 kg
Load per sqaare meter 32,5 kg Charge par metre carre 32,5 kg Belastung p. m2 . 32,5 kg Load per HP . . . 13,5 „ Poids par cheval . . 13,5 ,, Belastung p. PS . 13,5 „
Maximal speed . . . 125 km Vitesse maximale . . 125 km Höchstgeschwindig, 125 km Lomest speed .... 55 ,, Plus petite oitesse . . 55 km Kleinste Geschw. 55 km
LUFT. FAHRZEUG - GESELLSCHAFT
Li* F«
SPORT- AEROPLANE L. F. G, Type V 40 Allmetall
2=seater „Limousine" Pilot in front Bristol»Lucifer 100 HP engine This type is used, for sport,
Span.......11,4 m
Wing aera.....18 m2
AVION DE SPORT L. F. G, Type V 40 Construction metallique
Berline ä 2 places Pilote en avant ämoteur BristobLucifer 100 CV Cet avion est use pour le sport. Envergure . . . .11,4 m Surface portante . . 18 m2
Sport-Flugzeug L. F. G. Type V 40 Ganzmetall
2»sitzer Führer vorn
1 Motor BristohLucifer
100 PS Diese Type dient zu Sportzwecken Spannweite . . .11,4 m Tragfläche ... 18 m2
Weight of fuel for 372 Poids combustible pour Betriebsstoff für 37s
hours of flight 3V2 h. de vol. Flugstunden
Total weight .... 829 kg Poids total..... 829 kg Gesamtgewicht . . 829 kg
Load per sqare meter 46,1 kg Chargeparmetrecarre46,l kg Belastung p. m2 . 46,1 kg Load per HP ... 8,29 „ Poids par cheval . . 8,29 „ Belastung p. PS . 8,29 „
Maximal speed . . . 150 km Vitesse maximale . . 150 km Höchstgeschwindigk. 150km Landing speed ... 75 km Vitesse d*atterrisage . 75 ,, Landegeschwindigk. 75 „
LUFT. FAHRZEUG. GESELLSCHAFT
T IF G
SPORT-AEROPLANE L. F. G. Type V 44
2-seater „Limousine" aeroplane Siemens 75 H P engine Pilot behind This Type is used, for sport.
Span....... 11,4 m
Wing aera .... 18 m2
AVION DE SPORT L. F. G. Type V 44
Berline ä 2 places ä moteur Siemens 75 CV, Pilote par derriere. Cet Avion est use pour le Sport. Envergure .... 11,4 m Surface portante . . 18 m2
Sport-Flugzeug L. F, G. Type V 44 Ganzmetall
2=sitzer 1 Motor Siemens
75 PS. Führersitz hinten. Diese Type dient zu Sportzwecken. Spannweite ... 11,4 m Tragfläche ... 18 m2
Weight of fuel for 372 hours of fiight......
Poids combusti« ble pour 372 n-de vol......
Betriebsstoff für 3V2 Flugstunden . . Gesamtgewicht . . 876 kg
Loard per Square
Belastung p m2
. 47,5 kg
meter......
carre ......
H/7 kg
H>7 „
• 11,7 „
Maximal speed Landing Speed . .
135 km 70 „
Vif esse: maximale . oifesse d' atterrisage
Hö chstgeschwind. Landegesch wind.
. 135 km . 70 „
LUFT = FAHRZEUG = GESELLSCHAFT
SPORT-RACING-MONOPLANE BÄUMER AERO Sausewind (B II)
2»seater
Wright L 4 60 H P engine air cooled
This type is used for racing, sport and acrobatic
Total length.....6,1 m
Span........9,3 ,
Wing aera.....11,6 m2
AVION DEISPORT ET DE COURSE BÄUMER AERO Sausewind (B II) 2 place
ä moteur Wright U 60 CV refroidissement par air
Cet avion est en Service pour le sport, la course et l'acrobatic
Sport-Renn-Eindecker Bäumer Aero Sausewind (B II)
2»Sitzer
Motor Wright L 4 60 P S
Luftgekühlt Diese Type wird benutzt für Rennen, Sport» und
Longueur totale . Envergure . . . Surface portante
6,1 m 9,3 „ 11,6 m2
Weight unloaded . . . 280 kg Useful load.....210
Poids ä vide..... 280 kg
Poids utile .....210 „
Total weight..... 490 kg Poids total ..... 490 kg
Leergewicht . . . 280 kg Nutslast . . . . . 210 „ Gesamtgewicht . . 490 kg
meter .....42 kg/m2
Load per HP . .8,15 kg/HP
Charge par m. carre 42 kg/m2 Belastung p. m2 . 42 kg/m2 Poids par cheval . 8,15kg/CV Belastung p. PS 8,15 kg/PS
Speed.......170 km
Time of climh: near the ground . 3 m/sec.
Vitesse.......170 km
Temps de montee; pres du sol . . . 3 m/sec.
Geschwindigk. 170 km/Std. Steiggeschwindigkeit in Erdnähe . . 3 m/sec.
BAUMER AERO Q. M.
HAMBURG/jfungfernstieg.Alsterseiie
dem: „Für welche Zwecke baue ich Metall-Flugzeuge und für welche welche Zwecke Holz-Flugzeuge." Aus den im Deutschen Rundflug sich ergebenden Erfahrungen wird man Schlüsse ziehen können. Die Luftfahrzeug-Gesellschaft m. b. fi, Werft Stralsund stellt für den B.-Z-Flug 3 Ganzmetall- und 2 Holz-Flugzeuge. Erstere sind freitragende Eindecker, letztere sind 1 Doppeldecker und 1 Eindecker und zwar 1 halbfreitragender Hochdecker. Aus diesen mit wenigen Worten skizzierten Verschiedenheiten geht das Bestreben des Werkes hervor, allen Möglichkeiten der Konstruktion gerecht zu werden, um nach einer Prüfung bei einer bisher noch nicht versuchten Gewaltprobe, wie sie der Deutsche Rundflug darstellt, nur das Beste zur Weiterentwickelung zuzulassen.
Ein weiterer Gesichtpunkt war innerhalb der Bedingungen der Ausschreibung den verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten der Flugzeuge gerecht zu werden. Daher finden wir Flugzeuge mit geringer Flächenbelastung, konstruiert für nicht zu große Geschwindigkeiten etwa 110 km, mit bequemer Start- und Landemöglichkeit, geeignet für Schulzwecke. Ferner leichte, Sport-Flugzeuge mit verschiedenen Motorstärken, die verhältnismäßig billig herzustellen sind und dazu dienen sollen, es allmählich auch dem Privatmann zu ermöglichen, sich ein Flugzeug anzuschaffen. Alsdann stärkere Flugzeuge bis 120 PS mit großer Geschwindigkeit, geeignet für Sport und Verkehr.
Ueber die einzelnen Flugzeuge ist folgendes zu sagen:
V. 39a ist eine besondere zum Schulen und für Anfänger eingerichtete Maschine. Es ist hier weniger auf die Nutzlast und hohe Geschwindigkeit gesehen worden, als auf große Widerstandsfähigkeit. Die Maschine fliegt sich außerordentlich leicht und startet und landet mit sehr kurzem Anlauf bezw. Auslauf. Der Anlauf beträgt ca. 30 m, der Auslauf ca. 40 m bei Windstille, so daß das Flugzeug auch in der Lage ist, bei Notlandungen auf nicht vorbereiteten Flugplätzen oder eng begrenzten Flächen zu landen. Die verhältnismäßig geringe Flächenbelastung gestattet außerdem ein Landen auf schlechten Flugplätzen oder bei Notlandungen auf Sturzacker, ohne daß die Maschine hierbei Bruch macht, Es dürfte deshalb diese Type ein ideales Schulflugzeug für Anfänger darstellen.
Die Typen V 40, 42 und 44 stellen Ganzmetall-Flugzeuge dar, die sich lediglich durch die Form unterscheiden, welche notwendig war zur Benutzung der notwendigen Motortypen.
V.40.erhält den 100 PS Bristol-Lucifer, V 42 einen 100 PS Mercedes und V 44.einen 75 PS Siemens-Motor.
Die Flugzeuge sind ganz aus Metall hergestellt, um sie soweit wie nur irgend möglich gegen Witterungseinflüsse unempfindlich zu machen. Die Flugzeuge benötigen im allgemeinen keine Halle, sondern können im Freien tage- oder wochenlang stehen, ohne daß bei schlechtem Wetter ein Verziehen eintritt. Die Flugzeuge sind für 2 Personen eingerichtet. Je nach Wunsch des Bestellers kann der Führer vorn und der Beobachter hinten oder umgekehrt untergebracht werden. Bei diesen Flugzeugen ist ebenfalls wieder besonders Wert auf große Haltbarkeit .gelegt, vor allen Dingen da, wo die haupttragenden Teile nicht klar zu Tage treten, um dauernd unter Kontrolle zu stehen. Bei diesen Teilen wurde in weitgehendster Weise V 2a Stahl benutzt, welcher bekanntlich hohe Festigkeit und gleichzeitig die Eigenschaft hat, nicht zu rosten. Auch diese Flugzeuge können zum Schulen verwandt
werden; es ist deshalb die Möglichkeit des Einbaus einer Doppelsteuerung vorgesehen.
V 52 ist ein kleines Sportflugzeug mit 55 PS Siemens-Motor, vollständig aus Holz, als Eindecker halbfreitragend gebaut. Dieses kleine Sportflugzeug dürfte sich besonders für kürzere Ueberlandflüge eignen, da die Anschaffungskosten gering und die Betriebskosten sich nicht in zu hohen Grenzen bewegen. Auch diese Maschine ist 2-sitzig.
Schul- und Sportflugzeug H. D. 32 der Ernst Heinkel Flugzeugwerke,
stellt eine Weiterentwicklung des bekannten Schul- und Uebungsflug-zeuges H. D. 21 dar und dient zur Ausbildung von Land- und See-fliegern. Es wurde besonderer Wert darauf gelegt, angenehme Flugeigenschaften zu erreichen, zugleich aber die Maschine auch für Kunst-und Ueberlandflüge verwenden zu können.
Den Forderungen, die der neuzeitliche Schulbetrieb an eine Maschine stellt, wurde weitestgehend Rechnung getragen. Der Gesamt-uufbau ist in allen seinen Teilen klar und einfach gehalten, die im Schulbetrieb am meisten gefährdeten Teile werden nach Schablonen gebaut, so daß eine absolut genaue Auswechselbarkeit gewährleistet ist. — Die Maschine ist ein einstieliger Doppeldecker mit Sperrholzrumpf und abnehmbarem Motorfundament aus Stahlrohr.
Der Rumpf des Flugzeuges ist eine Konstruktion aus vier längsgehenden Holzholmen mit Holzspanten und ist außen mit Sperrholz beplankt.
Die beiden Sitze sind hintereinander angeordnet, wobei der vordere Sitz unter der oberen Tragfläche direkt vor der unteren Trag-
Heinkel-Schul- und Sportflugzeug H. D. 32.
fläche liegt, so daß eine ausgezeichnete Sicht gewährleistet ist. Dasselbe gilt auch für den weiter zurückliegenden Führersitz.
Das Innere des Rumpfes ist durch Mannlöcher zur Kontrolle der Steuerseile leicht zugänglich, sämtliche Rumpföffnungen, durch die Wasser oder Schmutz in den Rumpf gelangen könnten, sind sorgfältig abgedichtet.
Das Doppelsteuer ist so eingerichtet, daß es im Fluge vom Führersitz ausgeschaltet werden kann, im übrigen ist die vordere Schulsteuerung leicht auszubauen, wenn die Maschine zu Sport- oder Reisezwecken benutzt werden soll.
Beide Sitze sind verstellbar angeordnet.
Der Motor ist auf einem Motorfundament gelagert, welches aus Stahlrohr besteht und gegen den Rumpf durch ein feuersicheres Metallbrandschott abgeschlossen ist. Die vier Rumpfholme tragen an ihren Endpunkten Beschläge, an welchen das Motorfundament mit 4 Bolzen befestigt ist.
Es kommen vorzugsweise folgende Motoren zur Anwendung: Siemens Sh 11 7 Zyl. 80 PS, Siemens Sh 12 9 Zyl. 100 PS, welche leicht gegeneinander auszuwechseln sind. Um die an der Hinterseite des Motors liegenden Teile wie Magnet, Vergaser usw. prüfen zu können, ist das Motorfundament abklappbar eingerichtet. Durch Herausnehmen von nur zwei Bolzen und Lösen der Benzin- und Oelleitung liegt der Motor frei, so daß er um die beiden andern Bolzen in einer vertikalen Ebene gedreht werden kann.
Zwischen Brennstoffreiniger und Vergaser ist ein Brandhahn eingebaut, der von beiden Sitzen aus betätigt werden kann.
Ober- und Untertragdeck sind geteilt ausgeführt. Die Holme sind Kastenholme und bestehen aus Spruce-Gurten mit Sperrholzprofil, was eine bedeutende Ersparnis in der evtl. nötigen Wiederherstellung bedeutet.
Die Staffelung der beiden Tragdecks ist so gewählt, daß Hinterholm des Obertragdecks über Vorderholm des Untertragdecks zu liegen kommt. Die dadurch entstehende Ebene ist durch zwei Kabel ausgekreuzt. Diese Anordnung hat den Vorteil nur zweier Kabel und in Verbindung mit dem N-Stiel ergibt sie eine statisch vollkommen bestimmte Zelle.
Die Tragflächen haben anstelle einer InnenverSpannung im Interesse einer leichteren Bauart und vereinfachten Reparaturmöglichkeit auf der Unterseite zwischen Vorder- und Hinterholm Sperrholzbeplankung, welche die Schubbeanspruchungen aufnimmt.
Der Brennstoff befindet sich in zwei leicht ausbaubaren Behältern im oberen Tragdeck; an der Unterseite desselben sind je eine Benzinuhr für einen Tank gut sichtbar angebracht.
Im Rumpf ist eine Ansammlung von Brennstoffen usw. dadurch vermieden, daß sämtliche Ueberläufe nach außen führen.
Das Fahrgestell hat eine Hauptachse, welche freischwingend in einer Differentialfederung in einem groß dimensionierten Federungsring ruht, der ein ungehindertes Arbeiten der Achse ermöglicht. Die
Federung reagiert auf die kleinsten Unebenheiten, ist aber auch wiederum hart genug, um stärkeren Stößen gewachsen zu sein.
Auswechslung von Land- gegen Schwimmerfahrgestell ist vorgesehen.
Die Demontage der Tragdecks geschieht nur durch Lösen eines beiderseits befindlichen Spannschlosses am Gegenkabel, nach dessen Lösung der N-Stiel unter das Oberdeck geklappt werden kann und beide Tragdeckhälften durch eine Drehung nach unten ausgehakt werden.
Die Startlänge der Maschine ist gering, die Steiggeschwindigkeit gut. Die Maschine besitzt eine ausgezeichnete Wendigkeit, so daß sie zu Kunstflügen sehr geeignet ist.
Die Hauptdaten der Maschine bei Verwendung der verschiedenen
11 80 PS
Siemens Sh 12
Aktionsradius etwa
Junkers-Flugzeuge.
Am deutschen Rundflug werden sich die Junkers-Werke mit 6 Flugzeugen beteiligen, von denen vier den bisher bekannten Typen K16 und T 26 angehören. Zwei der Nennungen aber werden von einem neuen, von dem Junkers-Flugzeugwerk eigens für die Zwecke des deutschen Rundfluges herausgebrachten Schul- und Sportflugzeug bestritten werden.
Wie vor der Konkurrenz des Rundfluges verständlich, gibt das Junkers-Flugzeugwerk leider eine genaue Typenbeschreibung dieser seiner neuen Schöpfung noch nicht bekannt. Soviel aber wird mitgeteilt, daß es sich um einen Tiefdecker in Ganzmetallbau der bekannten, bei allen Junkers-Flugzeugen größter und kleinster Ausmaße verwandten Bauart handelt, der mit luftgekühlten Junkers-Standmotoren ausgerüstet ist. Die Ausmaße des neuen Flugzeugtyps halten sich in den allgemein für Sportflugzeuge dieser Stärken angewandten Grenzen der Spannweite sowohl wie der Gesamtlänge und Höhe. Die beiden Flugzeuge der neuen Typen der Junkers-Werke werden von den Piloten Schnäbele und Plautt geflogen werden.
Der neue Junkers-Tiefdecker mit Junkers-Standmotor.
Nachdem die Caspar-Werke,
Kommanditgesellschaft auf Aktien, im Februar d. 1 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt worden sind, stellte sich die Leitung der Gesellschaft als nächstes Hauptziel, in umfangreichem Maße an dem Deutschen Rundflug teilzunehmen. Sieben verschiedene Flugzeugtypen werden am 1. Pfingstf eiertage am Start auf dem Tempelhof er Feld erscheinen.
Die drei Typen C 235 C 24 und C 26 sind in Aufbau und Dimensionierung gleich und unterscheiden sich nur durch die Motoreinbauten bezw. verschiedenen Motoren. Die verschiedenen Motorgewichte sind durch verschiedene Staffelung ausgeglichen.
Typ C 23 ist mit 75/80 PS Mercedes-Motor ausgerüstet und stellt ein Schulflugzeug dar. Die Flächenbelastung beträgt bei diesem Flugzeug 33 kg/m2, Start- und Landegeschwindigkeit 60 km/Std., Höchstgeschwindigkeit 120 km/Std.
Typ C 24 ist mit Mercedes-Motor DI oder D II ausgerüstet und als Schul- und Uebungsflugzeug gedacht. Die Flächenbelastung beträgt 38 kg/m2, Start- und Landegeschw. 70 km/Std., Höchstgeschw. 155 km/Std.
Typ C 26 besitzt 100 PS Bristol „Lucifer"-Motor und ist für Schul-und Uebungszwecke sowie für Kunstflug geeignet.
Die Sicherheit ist bei allen drei Typen außergewöhnlich hoch gewählt, trotzdem aber durch Reduzierung überflüssiger Konstruktionselemente ein normales Leergewicht erreicht. Infolge der verschiedenen Motorgwichte ist die A-Fall-Sicherheit bei Typ C 23 zehnfach, bei Typ C24 8,5fach, bei Typ C26 llfach. Es wurden Bruchproben angestellt und bei Belastung eines kompletten Flügels mit Verspan-nung und Anschlußbeschlägen bei 9facher Sicherheit von Typ C24 im A-Fall noch kein Bruch erreicht.
Die Zelle besteht aus 4 gleich großen Flächen, dem senkrechten Baldachin, 2 N-Stielen und je Seite 2 Trag- und 1 Gegenkabel. Die Flächen sind zweiholmig ausgeführt und besitzen je nur 7 gleiche Rippen. Alle Rippen, mit Ausnahme der Endrippe, sind offen ausgeführt, so daß die Flächen nach harten Landungen von der Innenrippe aus mittels der Ausleuchtlampe innen kontrolliert werden können. Die Beplankung besteht aus Sperrholz. Das Flügelgerippe wird nur aus den beiden Holmen, einem einfachen inneren Rohrfachwerk zur Aufnahme der Widerstände und der Holmverdrehung und den 7 Rippen aufgebaut. Die Querversteifungen der Beplankung zwischen den Rippen werden mit der Beplankung aufgebracht. Der so gebaute Flügel ist außerordentlich leicht reparaturfähig. Die Querruder befinden sich im Oberflügel.
Der Rumpf besteht aus drei Hauptteilen, der Motorbrücke, dem Stahlrohrchassis und dem Holzrumpf. Die Motorbrücke aus Stahlrohr ist mit 4 Bolzen an das Stahlrohrchassis angeschlossen. Der Motor kann mitsamt Kühler und allen Verkleidungen durch Lösen von 4 Muttern vom Rumpf abgenommen werden.
Das Stahlrohrchassis nimmt die beiden Sitze auf sowie alle Einbauten der Steuerung. Diese besteht aus einer horizontalen Längswelle, welche an ihrem vorderen bezw. hinteren Ende die beiden Steuerknüppel für Führer und Schüler trägt. Die Seitenruderhebel sind
gesondert gelagert. Die Höhenruderbetätigung erfolgt vom hinteren Knüppel aus durch gerade durchlaufende Seile, der vordere und hintere Knüppel ist durch eine Stange gekuppelt. Die Querruderbetätigung erfolgt durch Seilzüge über Umleitrollen, ebenso die Seitenruderbedienung. Die Fußböden bestehen aus herausnehmbaren hölzernen Rosten, welche sich auf die unteren Längsrohre des Chassis auflegen.
Der Holzrumpf ist mit den 4 Holmen durch äußerst kräftige Knotenpunktverbindungen an das Stahlrohrchassis gekuppelt. Sämtliche Rumpfspanten bestehen aus gleichen Profilleisten, welche viereckige Rahmen bilden. Aehnlich der Flächenherstellung werden auch hier die Spanten nicht auf einer Helling errichtet, sondern in ihren Einzelteilen auf die Sperrholzbeplankung aufgebracht und mit dieser zusammen an den Holmen befestigt und sodann an den Ecken verlascht.
Das Rumpfende ist durch einen kräftigen Spant aus Ovalrohr abgeschlossen, welcher das Höhen- und Seitenleitwerk sowie den Sporn mit seiner Abfederung trägt. Durch Lösen der kurzen Abschlußhaube sind diese Teile sofort einzusehen. Das Höhenleitwerk besteht aus einer durchgehenden Dämpfungsfläche und einem durchgehenden Höhenruder. Das Höhenruder ist dreifach gelagert. In gleicher Weise ist das Kursleitwerk aufgebaut. Auch das Leitwerk besitzt Sperrholzbeplankung und gleicht im Aufbau den Flügeln.
Das Fahrgestell ist aus 2 seitlichen N-Stielen, einem vorderen M-Spant, 2 Hilfsachsen mit unterer Scherplatte und Aluminiumverkleidung gebildet. Der Abstand der Hilfsachsen ist sehr groß gewählt, so daß die Radachse auch noch vorn und rückwärts schwingen kann. Die Gummiseile liegen im Normalzustand sehr flach und stellen sich erst bei stärkerer Durchfederung senkrecht, so daß eine Differentialfederung entsteht, welche sehr weich anspricht, aber auch schwere Stöße aufzunehmen vermag. Durch diese Anordnung zusammen mit dem großen Hilfsachsenabstand wird Start und Landung bei schlechtestem Boden ermöglicht bezw. kurzer Start ohne Springen des Flugzeuges
Caspar C 26 mit 100 PS Bristol. Man beachte die vorbildliche Motorverkleidung.
erzielt. Die Räder in der Größe von 700X100 sind ebenfalls zur leichten Ausführbarkeit von Außenlandungen überdimensioniert.
Besonderer Wert wurde mit Rücksicht auf Ueberschläge, wie sie sich im Schulbetriebe ereignen können, auf Feuersicherheit gelegt. Das Benzin für 2% Stunden Flug ist ausschließlich in einem Fallbehälter im Baldachin untergebracht, welcher mit einem Gummiüberzug versehen ist. Die Fallbenzinleitung ist offen verlegt und durch leicht erreichbaren Absperrhahn zu schließen. Die Vergaser sind in eine feuersichere Stahlkammer eingebaut. Hinter dem Motor befindet sich ein Feuerschott, bestehend aus 2 Stahlblechwänden in 30 mm Abstand mit Luftraum dazwischen. Das ganze Rumpfvorderteil bis zum Führersitz besteht nur aus Stahl und Aluminium. Ebensogroßer Wert ist auf die Sicherheit gegen Verletzung bei Bruchlandungen gelegt. Beide Insassen sind vor Holzsplittern dadurch vollkommen sicher, daß sie in dem stark überdimensionierten Stahlrohrchassis sitzen, welches auch bei schwerem Bruch nicht eingedrückt wird. Führer- und Schülerraum sind durch Moosgummi stark gepolstert. Jede Möglichkeit des Hängenbleibens an vorstehenden Teilen ist ausgeschaltet. Die Vorderkante des Schüler- und Führerraumausschnittes sowie der Windschirme ist stark gummiarmiert. Vor der Brust beider Insassen ist ein nachgiebiger Gummiriemen quer durch den Rumpf gespannt.
Besonderer Wert wurde auf leichte Auf- und Abrüstbarkeit bezw. auf gute Austauschbarkeit aller Teile gelegt. So kann von dem dreiteilig gebauten Rumpf der jeweils beschädigte Teil entfernt und der übrige Rumpf weiter verwendet werden, Bei einem Kopfstand mit Bruch der Schraube und des Rumpfvorderteiles kann beispielsweise durch Lösen der ganzen Motorbrücke das Flugzeug innerhalb V2 Stunde wieder flugfähig sein. Bei Abrutschen auf dem Flügel wird häufig durch Ausreißen der Anschlußbeschläge das Rumpfmittelstück beschädigt sein; es kann durch Abkuppeln der Motorbrücke und des Holzrumpfes ebenfalls in Kürze durch ein neues ersetzt werden. Bei Abrutschen nach rückwärts kann das Leitwerk mit dem Holzrumpf ausgetauscht werden usw. Um das Flugzeug nach harten Landungen leicht in allen Teilen auf seinen Zustand kontrollieren zu können, wurde jeder Beschlag bezw. jeder vitale Punkt ohne gewaltsames Entfernen von Beplankungen und Verkleidungen zugängig gemacht. So ist die Motorbrücke durch Oeffnen der großen Seitentür sofort vollkommen freizulegen. Das Chassis kann vom Führer- und Schüler sitz aus in jedem Punkt eingesehen werden. Die Leitwerkbefestigung ist durch Entfernen der Endhaube zu kontrollieren, das Innere der Leitwerkflächen durch Ausleuchten von den Innenrippen aus genau wie bei den Flügeln usw.
Die Typen Caspar-Theis CT 1,* CT 29 CT 4, CT 5
sind in Aufbau und Konstruktion gleich und unterscheiden sich nur geringfügig voneinander. Die Unterschiede bestehen im Einbau von 80 PS Mercedes bei CT 1, 100 PS Mercedes bei CT 2 und CT 5, 120 PS Mercedes bei CT 4.
Die Type CT 4 besitzt gegenüber den anderen Typen einen gemeinsamen Rumpfausschnitt für Führer und Beobachter. Die Type CT 5 ist als Schulmaschine mit Schulsteuerung eingerichtet. Die Berechnung des Tragdecks usw. ist nach den bestehenden Vorschriften vorgenommen und durch Belastungsprüfungen bestätigt worden.
Die Spannweite des Oberdecks beträgt 11,5 m, die des Unterdecks 9 m und die Flächentiefe oben und unten 1,4 m. Das Oberdeck ist gegen das Unterdeck nach vorne gestaffelt und besitzt über dem Fluggastsitz einen kreisförmigen Ausschnitt. Die Gesamttragfläche ist 25 m2. Das Leergewicht beträgt 600 kg, die Zuladung 260 kg und das Fluggewicht 860 kg, die spez. Flächenbelastung demzufolge 34,4 kg.
Die Maschinen sind als einstielige Doppeldecker mit normaler Ver-spannung ausgeführt. Die Unterdecks sind an den Rumpf angelenkt. Die Oberdecks sind an dem vom Baldachin getragenen Mitteldeck befestigt. Der Baldachin hat N-Form und besteht aus tropfenförmigem Stahlrohr. Er ist von vorn und hinten durch je ein Kabel zur Rumpfunterkante abgefangen.
Der Stiel besteht aus zwei Streben und zwei diagonalen Auskreuzungskabeln. Das Mitteldeck nimmt in der Mitte den Tragdeck-Kühler auf, und seitlich von diesem ist ein Falltank eingebaut. Die Flügel sind in normaler Bauart zweiholmig mit Stoffbespannung und Kabelauskreuzung ausgeführt. Die Holme sind aus dem vollen auf doppelt T-förmi-gen Querschnitt ausgefräst. Die Hinterholme sind nach dem Ausfräsen beiderseits mit Sperrholz beplankt worden. Die Rippenkonstruktion besteht aus Nutengurten mit Sperrholzstegen und fachwerk-artig angeordneten Holzleisten. Die Rippen sind von innen bis fast ganz nach außen mit gleichbleibendem Profil, nur die Endrippen mit abnehmendem Profil ausgeführt. Die Abschlußleiste besitzt runde Form und ist hohl ausgekehlt.
Der Rumpf ist vierholmig aus normaler Schottkonstruktion und Sperrholzbeplankung aufgebaut und läuft in eine horizontale Schneide aus. Die Dämpfungsfläche und die Kielfläche haben ebenfalls wie die Flügel normale Holzholme und Rippenkonstruktion. Der Sporn ist an einen Spornbock aus Stahlrohr und mit Gummizügen abgefedert.
Die Steuerflächen und Verwindungsklappen sind aus Stahlrohr mit Stoffbespannung hergestellt. Die Betätigung des Höhen- und Seiten-
Oben: Caspar C 26 mit 100 PS Bristol „Lucifer". Unten: Caspar-Theis CT 2 mit 100 PS Mercedes.
ruders erfolgt durch Seilzüge. Die Verwindungsklappen werden von der Steuerwelle im Rumpf mittels Querhebel, Stoßstangen, die an, durch den ganzen Flügel laufenden Querruderwellen befestigten Hebeln angreifen, betätigt.
Das Fahrgestell besteht aus zwei V-Streben, die unten durch zwei Hilfsachsen verbunden sind. Die vordere und hintere Strebenebene ist durch Stahlkabel ausgekreuzt. Die Hauptachse ist in Gummizügen federnd aufgehängt. Der Federungsweg ist durch ein Abfangkabel begrenzt. Der Motorraum ist von dem dahinterliegenden Haupttank durch eine Stahlblechschottwand feuersicher getrennt.
Bäumer Aero
bringt zwei neue Typen im Rundflug. Der
Eindecker „Sausewind" (B, II)
ist als schnelles Sportflugzeug gebaut worden. Er ist also besonders für diejenigen Führer geeignet, die Jagdflugzeuge geflogen haben und ihre Fliegerpassion befriedigen wollen.
Zweisitzer, ovaler Rumpf, Mitteldecker, Flügel mit Sperrholz beplankt, ebenso der Rumpf. Vermeidung jedes nur möglichen Luftwiderstandes durch Verlegung jeglicher Steuerung innerhalb Rumpf und Tragflächen. Fahrgestell ohne durchlaufende Achse, so daß Landung im hohen Gras nicht schaden kann. Flügel, Höhen- und Seitenruder ellipsenförmig, also auf geringsten Widerstand durchkonstruiert. Höhen- und Seitenruder als Balanceruder ausgebildet und ebenso wie Flügel mit Sperrholz beplankt, llfach. Lastvielfaches (Sicherheit) ist der Berechnung des Flugzeuges zugrundegelegt. Besonders auf leichte Montage ist großer Wert gelegt worden, dadurch erzielt, daß je ein Flügel, Höhensteuer, Seitensteuer durch Lösen von je 2 Schrauben abnehmbar ist, und zwar so, daß diese Schrauben von außen zu bedienen sind. Als Motor dient einer der zuverlässigsten amerikanischen, luftgekühlten Motoren, der Wright L. 4. mit 60 PS.
Spannweite 9,3 m, Länge 6,1 m, Fläche 11,6 m2, Leergewicht 280 kg, Nutzlast 210 kg, Geschwindigkeit 170 km/Std., Steiggeschwindigkeit in Erdnähe 3 m/Sek. Die zweite Maschine, der
Doppeldecker „Alsterkind" (B. III)
ist als zweisitzige Sport- und Reisemaschine für geringe Landegeschwindigkeit (60 km) gebaut.
Der ovale Rumpf ist mit Sperrholz beplankt, die Flügel sind gegeneinander durch N-Stiele abgestrebt und durch Profilkabel in einer Ebene abgefangen. Der Oberflügel liegt auf einem Baldachin über dem Rumpfe und enthält in seiner Mitte den Benzintank, so daß Feuer so gut wie ausgeschlossen ist; außerdem befindet sich hinter dem Motor der mit Asbest gefütterte Spant. Das Höhenruder ist als Rechteck mit abgerundeten Ecken ausgebildet, mit Sperrholz beplankt und mit fester Dämpfungsflosse versehen. Zwecks Austrimmung der Gleichgewichtslage ist die Dämpfungsflosse verstellbar. Als Seitenruder dient ein ellypsenförmiges Balanceruder. Fahrgestell ohne durchlaufende Achse, so daß Landung im hohen Gras nicht schaden kann. Als Motor dient einer der zuverlässigsten amerikanischen luftgekühlten Motoren, der Wright L. 4. mit 60 PS.
Spannweite 8,2 m, Länge 5,935 m, Fläche 17,9 m2, Leergewicht 295 kg, Nutzlast 240 kg, Geschwindigkeit 130 km/Std., Steiggeschwindigkeit in Erdnähe 2,9 m/Sek.
Deutscher Luitrat. Bekanntmachung XI.
In den Rahmen einer vom Luftrat genehmigten Veranstaltung dürfen Vorführungen nicht nachträglich eingefügt werden, die an und für sich zwar keiner Genehmigung bedürfen, aber einen wesentlichen Programmpunkt bilden, wie z. B. sogenannte Luftkämpfe zwischen Flugzeugführern, die ein und derselben Firma angehören.
Berlin, den 11. April 1925. Der Vorsitzende. I. A.: v. Tschudi.
Der Oberirankenflug.
Die Oberfränkische Sportflug-Gesellschaft veranstaltete in der Zeit vom 2.—4. Mai den Oberfrankenflug in Bamberg. Das Programm enthielt folgende Nummern: 1. ein Ueberland-, 2. Staffetten-, 3. Höhen-, 4. Geschwindigkeitsdifferenz-, 5. Kunstflug, und als-letztes die üblichen Fallschirmabsprünge.
Gemeldet hatten: , Udet" 2 Maschinen Type U 10 mit 55 PS Siemens-Motor und Type U 7 Kolibri mit 26 PS Douglas und 1200 cm3 Skorpion; Albatros Type L 30 mit 100 PS Mercedes. Dietrich-Gobiet 5 Maschinen, 3 davon Type S 1 Schulflugzeug mit vergrößerten Tragflächen und 75 PS Siemens-Motor, 2 Typen D P 2a mit dem gleichen Motor; die Firma Messerschmitt den neuen Typ M 17, ein reines Segelflugzeug, freitragender Hochdecker mit 24 PS A. B. C. Skorpion. Im ganzen hatten 11 Maschinen gemeldet.
Infolge schlechten Wetters wurde der Ueberlandflug vom 2. auf den 4. Mai verlegt.
Große Hoffnungen hatte man auf die Messerschmitt-Maschine gesetzt, die auch in Erfüllung gingen. M 17 gewann den ersten Preis im Höhenflug und im Geschwindigkeitsdifferenzflug. Beim Höhenflug mußte die erreichte Höhe durch die PS-Zahl dividiert werden. Obwohl U 10 1400 m, M 17 nur 1350 m erreichte, wurde letztere Preisträger. Bemerkenswert war der 30 Min. lange Gleitflug aus dieser Höhe. Beim Geschwindigkeitsdifferenzflug war der Unterschied zwischen größter und kleinster Geschwindigkeit 85 km. Mit 150 km/h Höchstgeschwindigkeit stieg die Maschine noch immer; bei der Mindestgeschwindigkeit von 65 km behielt die Maschine ihre Höhe bei. Diese letztere Leistung macht sie als Schulflugzeug geeignet. Beim Ueberlandflug kam die Maschine leider durch Verfranzen an zweite Stelle; der Führer verflog sich bis in die Tschechoslowakei. Mit Fluggast hat die Maschine in 3 Std. 5 Min. über 300 km zurückgelegt und hierbei 16 1 Benzol und 1 1 Oel verbraucht. Reisegeschwindigkeit mit Fluggast 130 kmm; Steigzeit 1000 m in 7 Minuten. Die Erfolge dieser Maschine haben bewiesen, daß ein Segelflugzeug mit Hilfsmotor das Flugzeug der Zukunft werden wird.
Der Fallschirmkonstrukteur Gerst aus München wollte am 22. 5. von einem Flugzeug auf dem Flugplatz Schleißheim aus etwa 500 Meter Höhe mittels von ihm gebauten Fallschirmes abspringen. Dabei blieb der Fallschirm am Flugzeug hängen, während der Gürtel, den Gerst um den Leib trug, zerriß, so daß Gerst in die Tiefe stürzte und tot auf dem Platze liegen blieb.
Eine Bayrische Luitverkehrs-A.-G. ist mit einem Kapital von 1% Millionen Reichsmark gegründet worden. Zweck dieser neuen Gründung ist, die bayrischen Interessen am öffentlichen Luftverkehr zu fördern. Beteiligt sind das ba3aische Handelsministerium, auf Grund der Beschlüsse Landtages, die Stadt München und vorläufig der Junkerskonzern.
Messerschmitt M 17 während des Oberfrankenfluges.
Ihr lOjähriges Arbeitsjubiläum feierten die Vorarbeiter Otto Stahl, Travemünde, Johannes Jabs, Lübeck, und der Zimmermann Karl Heyse, Travemünde, bei den Caspar-Werken A.-G. (Flugzeugwerft), Travemünde. Nicht viele Werke der deutschen Flugzeug-Industrie dürften über so treue Arbeitnehmer verfügen. Wir hoffen, daß es den Jubilaren vergönnt ist, noch recht lange ihre Kräfte der aufstrebenden deutschen Fliegerei zu widmen. Die Caspar-Werke A.-G. überreichten den Genannten aus diesem Anlaß ein ansehnliches Geldgeschenk.
Der Flughafen Erfurt, welcher am 10. 4. eingeweiht wurde, grenzt an Nord-Erfurt; die Flächengröße beträgt 350 000 m2.
Ein Flughafen Kolberg, der dem Bäderflugverkehr dienen soll, wird mit Unterstützung des Magistrats errichtet.
III. Deutscher Küsten-Segelflug-Wettbewerb Rossitten. Entscheidung des Preisgerichts. A. Versuchs- und Uebungsfliegen.
Laut Ziffer IV der Ausschreibung.
1. Jeder erste Flug eines Teilnehmers, sofern er mehr als 15 Sekunden beträgt: 30 Goldmark.
2. Der jeweilige längstdauernde Flug eines Tages, mindestens jedoch 20 Sekunden: 30 Goldmark.
3. Der jeweilig längste Streckenflug eines Tages, mindestens jedoch 0,2 km in der Luftlinie gemessen: 30 Goldmark.
Wasser- oder Landstart bezw. Landung auf Wasser oder Land freigestellt.
30. 4. 1. Christan, Schneider, Seiler für den ersten Flug eines Teilnehmers je 30 Mk. 2. gleichzeitig am 30. 4. Seiler Dauer 26" 30 Mk., 3. Schneider 232-m-Strecke 30 Mk.
1. 5. 1. Peyean, 58 Sekunden: 30 Mk., 2. Peyean, Dauer 38": 30 Mk., 3. Peyean, Strecke 370 m: 30 Mk.
2. 5. 1. Fehlanzeige (kein Erstlingspreis), 2. Peyean, Dauer l'2l": 30 Mk., 3. Christan, Strecke 95Ö m: 30 Mk.
3. 5. 1. Schröder 22^ Sek.: 30 Mk., Wischnewski 21 Sek.: 30 Mk., 2. Peyean, Dauer 40 Sek.: 30 Mk., 3. Wischnewski, Strecke 400 m: 30 Mk.
4. 5. 1. Fehlanzeige (kein Erstlingspreis), 2. Seiler, Dauer 1'29": 30 Mk., 3. Seiler, Strecke 1170 m: 30 Mk.
5. 5. 1. Fehlanzeige (kein Erstlingspreis), 2. Seiler, Dauer lTo": 30 Mk., 3. Seiler, Strecke zur Höhe 54: 30 Mk.
6. 5. 1. Fehlanzeige (kein Erstlingspreis), 2. Seiler, Dauer 2,8": 30 Mk., 3. Seiler, Strecke 915 m: 30 Mk.
7. 5. 1. Fehlanzeige (kein Erstlingspreis), 2. Schneider, Dauer 1'22": 30 Mk., 3. Schneider, Strecke 300 m: 30 Mk.
8. 5. 1. Fehlanzeige (kein Erstlingspreis), 2. Peyean, Dauer 27,8": 30 Mk., 3. Seiler, Strecke 630 m (nach ausdrücklichem vorherigen Verzicht von Seiler auf Tagesdauerpreis) :30 Mk.
9. 5. 1. Fehlanzeige (kein Erstlingspreis), 2. Seiler, Dauer 1': 30 Mk., 3, Seiler, Strecke 925 m: 30 Mk.
10. 5. 1. Zinnow, Dauer 22": 30 Mk., Grigoleit, Dauer 18,6": 30 Mk., 2. Seiler, Dauer 48": 30 Mk., 3. Seiler, Strecke 950 m: 30 Mk.
11. 5. 1. Kein Erstlingspreis, 2. Christan, Dauer 31": 30 Mk., 3. Christan, Strecke *)r3öMk.
*) Da Strecken vom Meßtrupp nicht einwandfrei festgestellt werden konnten, entscheidet sich das Preisgericht dahin, dem längstdauernden Flug auch den Preis für größte Strecke zuzuerkennen.
12. 5. 1. Nitsch, Dauer 15,2": 30 Mk., 2. Peyean, Dauer 41,8": 30 Mk., 3. Peyean, Strecke 425 m: 30 Mk.
13. 5. 1. Kein Erstlingsflug, 2. Peyean, Dauer 30": 30 Mk., 3. Peyean, Strecke 385 m: 30 Mk.
14. 5. 1. Morgen (Kranich II): 30 Mk., 2. Peyean (Schwalbe), Dauer 26 Sek.: 30 Mk., 3. Peyean (Schwalbe), Strecke 280 m: 30 Mk.
15. 5. 1. Sandmann, Dauer 16,2 Sek.: 30 Mk., Schön, Dauer 15,8 Sek.: 30 Mk., 2. Peyean, Dauer 31 Sek.: 30 Mk., 3. Peyean, Strecke 335 m: 30 Mk. 3. Seiler, Strecke 915 m: 30 Mk.
16. 5. 1. Kein Erstlingspreis. 2. Seiler a. D I, Dauer l'20,6": 30 Mk. 3. Seiler a. D I, Strecke 1120 m: 30 Mk.
17. 5. 1. Kein Erstlingspreis. 2. Seiler a. „D I", Dauer l/20,6//: 30 Mk. 3. Seiler a. „D I", Strecke 1120 m: 30 Mk.
Wasserstartflug mit Wasserlandung (IV, 4) nicht ausgeflogen, IV, 5 desgleichen nicht ausgeflogen, desgl. ist IV, 6 nicht ausgeflogen, desgl. nicht IV, 7.
100 Mk. Iduna-Preis (offen nur für ostpr. Anfänger). Das Preisgericht stellt fest, daß Peyean im ganzen 17'38,l" geflogen hat und damit die größte Dauer im Sinne des Iduna-Preises.
Sonntagszusatzprämie vom 17. 5. 25 (nachm.).
Das Preisgericht beschließt Prämie von 30 Mk, an „Lüwa" für größte Strecke, 30 Mk. an „D II" (Danzig) für die meisten Starts, 20 Mk. an „Königin Luise" für größte Dauer, 20 Mk. an „D I" (Seiler) für größte Dauer mit 2-Sitzer.
Für die Verleihung von Ehrenpreisen stellt das Preisgericht folgendes fest (entsprechend der Gesamtdauer der Flüge): 1. Peyean photographischer Apparat u. 50 Mk., 2. Christan: Union-Gießerei und 50 Mk., 3. Wischnewski: Radioanlage u. 50 Mk., 4. Grigoleit: elektr. Anzünder u. 50 Mk., 5. Schröder: „Blutgericht" u. 50 Mk., 6. Schön, Joh. Streich (M. M.): Korb Sekt u. 50 Mk.
Die Maschine „D II" Danzig erhält als Ehrenpreis ein Startseil, „Lüwa" 6 Fl. Sekt, „Uhu" den Ehrenpreis der Fa. Makowski, die Gruppe des Ostpr. Vereins für Luftfahrt erhält als Ehrenpreis den Kotzenberg-Preis.
von den Erbauern erhält 1. „Schwalbe" 50 Mk., 2. „Uhu" 50 Mk., 3. „Preußen" 50 Mk., 4. „F S II" 50 Mk. (Marienburg), 5. „D II" 50 Mk (Danzig), 6. „F S III" 50 Mk. (Dinort), 7. „Lüwa" 50 Mk.
B. Küsten-Segelflug-Wettbewerb.
Großer Preis von Rossitten. § 10 Ia der Ausschreibung. Das Preisgericht stellt als endgültigen Preisträger fest: Martens auf Moritz, 33,5 km: 2500 Mk.
PreisfürreinenStreckenflug. «
§ 10 Ib der Ausschreibung. Das Preisgericht stellt als endgültigen Preisträger fest: Martens a. Moritz, 13,9 km: 2500 Mk.
Preis für größte Flughöhe. § 10 Ic der Ausschreibung. Das Preisgericht stellt fest, daß der einzige in Frage kommende Preisträger Fuchs die vorgeschriebene Höhe nicht erreicht hat. Gemäß § 12 der Ausschreibung erkennt das Preisgericht dem Flieger Fuchs eine Anerkennungsprämie von 300 Mk. zu (Flug vom 7. 5. auf „Konsul" mit 184 m Höhe).
Preis für die größte Dauer. § 10 Id der Ausschreibung. Das Preisgericht stellt als Preisträger fest: Fuchs für Flug auf „Alter Dessauer" am 2. 5. von 7°45/55//: 2000 Mk.
Zweisitzer-Preis. § 10 le der Ausschreibung. Preisträger nach Entscheidung des Preisgerichts: 1. Preis Seiler auf „D I" am 11. 5. (1°23'38"): 1000 Mk„ 2. Preis: Seiler auf „D I" am 11. 5. (42'21"): 500 Mk.
Tägliche Frühpreise. § 10 If der Ausschreibung. 6. 5. 25 Fuchs auf „Konsul": 75 Mk., 7. 5. 25. Kegel auf „Max": 75 Mk., 11. 5. 25 Martens auf „Moritz" 75 Mk., 17. 5. 25 Schulz auf „Königin Luise": 75 Mk.
Königsberger Tiergarten/- Preis. Fuchs mit 14°28'39" als Preisträger festgestellt: 500 Mk.
B. Z. -Preis: 1000 Mk. Fuchs auf „Konsul" am 11. 5. 25 mit 52,275 km, •
Preis der Industrie- und Handelskammer Königsberg ist nicht ausgeflogen. Anerkennungsprämie des Preisgerichtes an Kegel für besondere fliegerische Leistung während 5°43'50": 300 Mk.
Preis der Allensteiner Zeitung ist nicht ausgeflogen. Anerkennungsprämie des Preisgerichts an Kegel für seinen 52-Kilometer-Pendelflug am 11. 5.: 300 Mk.
Preis von Cranz ist nicht ausgeflogen. Anerkennungsprämie des Preisgerichtes an Hirth für besondere fliegerische Leistungen während 3°41/41,/: 300 Mk.
Schwarzer-Berg-Preis
nicht ausgeflogen,
Nachtflug-Preis an F. Schulz für Nachtflug „Königin Luise" am 17. 5. 25: 100 Mk., dazu Anerkennungsprämie für gleiche Leistung: 200 Mk. (Forts, folgt.)
Fortschritte im Kompaßbau. Die Flugzeuginstrumentenfirmen sind in letzter Zeit nicht untätig gewesen. Auf dem Gebiete des Kompaßbaues sind merkliche Fortschritte gemacht worden. Interessant ist die in untenstehender Abbildung dargestellte Schwingungskurve eines alten und neuen Magnetsystems des Ludolph-Kompasses. Die Abnahme der Schwingungsdauer ist ganz bedeutend. Dieses neue Erzeugnis der W. Ludolph A.-Q., Bremerhaven, übertrifft daher hinsichtlich der Ablesungsmöglichkeit den vielgerühmten englischen Aperiodic.
Schwingungskurve eines Ludolph-Kompasses.
Nachtluitpostverkehr New York — Chicago. Die Ford-Motor-Gesellschaft beabsichtigt in den nächsten Wochen einen Nachtflugbetrieb mit Metallflugzeugen, welcher vor allen Dingen zur Beförderung von Post dienen soll, einzurichten. Die Flugzeuge starten um 9 Uhr abends in den Hauptstädten und treffen um 6.30 Uhr morgens in New York und Chicago ein. Die Beförderungsgebühr soll 2 Dollar pro Pfund (4,5 kg) betragen.
Wie unser Gewährsmann berichtet, beabsichtigt Henry Ford, sich dem Handelsluftverkehr zu widmen und auch selbst Flugzeuge, auch solche für den Atlantik-Verkehr, zu bauen.
Englische Vorschläge für einen Luftangriff. Von einem englischen Ingenieur wird folgender Vorschlag für einen Luftangriff gemacht: Die zur Verwendung kommenden Großwasserflugzeuge sind in ihrer Rumpfkonstruktion so durchzu-
bilden, daß sie noch ein kleines Fahrzeug mitnehmen können, Diese kleine Maschine ist sowohl Schutz- als auch Bombenflugzeug. Das Mutterflugzeug ist mit Fahrgestell und Schwimmern ausgerüstet. Bisher starteten die angreifenden Flugzeuge von der Küste oder einem Flugzeugmutterschiff. Durch ihre Größe und Schwerfälligkeit boten sie ein gutes Angriffsobjekt. Der neue Vorschlag geht nun dahin, die Großflugzeuge zum eigentlichen Angriff nicht mehr zu verwenden.
An ihre Stelle treten die kleinen mitgeführten Flugzeuge, die eine schwere oder mehrere leichte Bomben mitnehmen, den Angriff ausführen und dann zum Mutterflugzeug zurückkehren und neuen Sprengstoff aufnehmen. Ja, man geht sogar soweit, das schnelle Kleinflugzeug nicht mehr zu bemannen, sondern dasselbe vom Mutterflugzeug aus drahtlos zu steuern. Bis zur Ausführung dieser Pläne dürfte noch einige Zeit vergehen.
Luftabwehrmaßnahmen in London. Die Luftrüstungen scheinen sehr beunruhigend auf England gewirkt zu haben. Ein Luftabwehrschutz für London erscheint dringend nötig. Vor kurzem ist ein bescheidener Anfang hierfür gemacht worden. Und zwar durch eine Veranstaltung, welche vorigen Monat in verschiedenen Teilen Londons stattfand. Für diese „Anti-Aircraft Recruiting" wurden vor dem Mansion House dem Publikum Flugabwehrgeschütze vorgeführt und Zeichnungslisten für Freiwillige aufgelegt. Der Erfolg waren annähernd 1500 Unterschriften von Freiwilligen. Am Abend fand ein markierter Flugzeugangriff auf London statt, dessen Verlauf durch Lautsprecher in den verschiedenen Teilen Londons erläutert wurde.
Das am Sonntag den 17. 5. 25 stattgefundene Modell-Wettfliegen auf dem Flugplatz Frankfurt a. M., zu dem 25 Modelle am Start erschienen, brachte einen beispiellosen Erfolg. Anwesend waren Vereine aus Darmstadt, Mannheim, Hanau und Frankfurt a. M.
Hervorragendes wurde in der Rumpfklasse von Möbius, Hanau, und Schaaf, Frankfurt a. M., geleistet. Möbius erreichte mit seiner Rumpfmaschine einen Flug von 4 Minuten Dauer und eine Flugstrecke von 360 m. Auch Schaaf ließ seine zierlichen Rumpfmodelle dauernd in die Luft, nur konnte er keinen Streckenflug zustande bringen, da seine Modelle kurvten. Ebenso waren die Mannheimer Laddey und Dehoff sehr rührig, konnten aber gegen die scharfe Konkurrenz von Möbius und Schaaf nicht aufkommen. Ein scharfer Endkampf in der Klasse für Rekordmodelle entstand zwischen Burkhardt, Darmstadt,
Vom Modell-Wettfliegen der Sw. A. G. Ein neuer Welt-Dauerrekord 21 Min.
Mentzen und Möbius, Hanau. Anfangs schien es, Burkhardt werde mit seinen 218 m Erster, aber die Ente von Möbius erreichte nach einem wohlgelungenen Start sofort große Höhe. Nach Abwurf des Gummis sowie Propellers schraubte sie sich im guten Aufwind immer höher, so daß das Modell nur noch mit dem Glase zu beobachten war. In eleganten Kreisen sich immer mehr dem Taunus nähernd, konnte das Modell 21 Minuten von Sportzeugen beobachtet werden. Diese so interessante Beobachtung und sportliche Kontrolle mußte, leider durch die Polizei, die den Platz räumte, unterbrochen werden. Durch anwesende Zuschauer wurde die Möbius'sche Ente noch längere Zeit über dem Gebirgskamm des Taunusgebirges gesichtet.
Es ist dies wieder ein Beweis, welche interessanten Leistungen im Modellwese.n möglich sind. Darum Interessenten, tretet den Flugmodell-Vereinen bei, denn nur durch gegenseitigen Ansporn sind Resultate zu erzielen. Vergesset auch nicht die Segelfliegerei; versucht es den deutschen Rhönhelden gleichzutun! Rüstet Euch zum nächsten Rhön-Segelflug!
Es erhielten: Sonderprämie für Rekordleistung von 21 Minuten Möbius,
Hanau: 300 Mk. A. Rumpfmodelle: I. Preis Möbius (6417): 75 Mk., II. Preis
Schaaf (1900): 50 Mk., III. Preis Peter, Hanau (1893): 25 Mk., Trostpreis Laddey,
Mannheim: 5 Mk., Thieme, Frankfurt: 5 Mk. B. Stabmodelle: I. Preis Schaaf
(1415): 50 Mk., II. Preis Peter (516): 20 Mk., III. Preis Möbius (494): 10 Mk.,
Trostpreis Dehoff, Mannheim: 5 Mk., Laddey: 5 Mk. C. Rekordmodelle: I. Preis
Möbius (12 680, 21 Minuten): 50 Mk., II. Preis: Mentzen (1326): 20 Mk., III. Preis
Burkhardt, Darmstadt: 10 Mk., Trostpreis Erwin Möbius: 5 Mk. I. Ehrenpreis,
1 Werkzeugkasten: Paul Schaaf, Frankfurt a. M., II. Ehrenpreis, 1 silb. Zig.-Etui:
Peter, Hanau, III. Ehrenpreis, Preis des Parkhotels: Burkhardt, Darmstadt.
Rekordmodell Möbius. Das bei dem 21-Minuten-Flug verwendete Modell ist ein Enten-Eindecker. Das komplette Gewicht beträgt 80 g. Gummi und Propeller wiegen zusammen 26 g. Spannw. und Länge sind etwa die gleichen wie bei dem im Jahre 1923 verwendeten 7-Minuten-Modell. Die Ausführung ist ebenso gehalten, jedoch die jeweiligen Anstellwinkel andere. Die Einfachheit des Modelles ist eine erstaunliche. Doch wäre es falsch, das Modell als primitiv zu bezeichnen. Die Oberseite der Flächen ist vollständig glatt, die Unterseite bietet durch die freiliegenden Holme mehr Widerstand. Die Holme sind nun allerdings so angeordnet, daß evtl. sich bildende Luftwirbel nach oben sich auswirken, also nicht nur Rücktrieb, sondern auch ziemlichen Auftrieb liefern. Der Anstellwinkel der Hauptfläche ist ziemlich groß gehalten. Nach den Enden zu ist die Fläche vom äußeren Drittel ab stärker als gewöhnlich nach oben durchgebogen. Aehnlich ist die Kopffläche, deren Inhalt etwa ein Drittel der Hauptfläche beträgt, durchgebildet. Die Steigfähigkeit und Flugeigenschaften des als Hochdecker gebauten Modells sind hervorragend. Der Flug ist immer ein überzogener, doch geht das Modell, wenn vollständig überzogen, stets kurz über den Flügel, ohne Höhe zu verlieren. Beim Start zum 21-Minuten-Flug ging die Ente zunächst auf etwa 45 m Höhe, warf Gummi mitsamt Propeller, der ja nach Erledigung seiner Aufgabe nur unnötigen Luftwiderstand bietet, ab, pendelte durch die Erschütterung einige Sekunden, um dann unter fortwährendem Kreisen bis etwa 350 m Höhe zu klettern. Beim Kurven nun gewann das Modell immer mehr und mehr Höhe dadurch, daß das Modell im Gegenwind stark anstieg, kurz vor dem vollständigen Ueberziehen über den Flügel ging, ohne an Höhe zu ver-
lieren, da starke V-Stellung beider Flächen im Rückenwind größere Geschwindigkeit erreichte, welche, im Seitenwind wieder etwas verringert, dann im Gegenwind wieder Höhengewinn brachte. Da das Modell über Wald und Ortschaften flog, so kann thermischer Auftrieb kaum in Frage kommen, sondern der Flug ist nach Ansicht von Möbius als ein rein dynamischer Segelflug anzusehen, den E. nur eine Ente auszuführen imstande ist. Nach 21 Min. verloren die Flugprüfer das Modell, das in dieser Zeit etwa 4 km zurücklegte, aus den Augen. In Wirklichkeit dürfte weit mehr als das Doppelte an Flugdauer erreicht worden sein. Vorher startete das bekannte Rekord-Rumpfmodell, mit welchem Möbius den Wanderpreis des Verbandes für 1925 gewann. Mit diesem Modell wurde eine Flugdauer von 3 Min. 59 Sek. erreicht. Das Modell kurvte ebenfalls andauernd. Da der Rumpf rautenförmigen Querschnitt hat, konnte auch dieses Modell in den Kurven wenig an Höhe verlieren. Beide Modelle starteten im Wettbewerb. Das Entenmodell ist leider bis dato noch nicht aufgefunden worden, trotzdem die Tageszeitungen entsprechende Hinweise brachten.
MAG-Wettfliegen in Dessau am 17. 5. 25. Nach Empfang der auswärtigen Teilnehmer wurde die Werkstatt mit dem darin befindlichen Segelflugzeug „Anhalt" sowie einem im Bau befindlichen Hängegleiter der Interessengemeinschaft für Segelflug Dessau besichtigt. Darauf erfolgte die Prüfung der Modelle, welche lt. Vorschrift mit doppeltem Meldebogen zum MAG-Wettfliegen gemeldet wurden, durch die MAG-Flugprüfer Noack und Thiele-Leipzig. Sämtliche Modelle (19 Stück) wurden als den Bauvorschriften entsprechend abgenommen und zum Wettbewerb zugelassen, welcher nachm. 2 Uhr begann. Am Start nahmen die Vereine Leipzig, Halberstadt, Magdeburg und Dessau teil. Gestartet wurde mit Stabmodellen, Zug- und Druckschraube. Böiger Südost machte den Teilnehmern den Erfolg oft schwer und verursachte manchen restlosen Bruch, worunter Leipzig und Halberstadt zu leiden hatten. Besonders die Bodenstartflüge verursachten des böigen Windes wegen große Schwierigkeiten; trotzdem gelang es Braunsdorf-Dessau, im Bodenstartstreckenflug einen neuen deutschen Rekord (Zug-schraubenstabmodell) mit 2 9 2 m aufzustellen. Ganz hervorragende Flüge zeigte Lorenz-Leipzig mit seinem Tandemdruckschraubenstabmodell; er stellte mit 6 0 Sek. Dauer einen neuen MAG-Dauerrekord auf. Kropf-Leipzig machte nach einigen gut gelungenen Flügen restlosen Bruch. — Nachstehend die Ergebnisse:
Klasse: Zugschraubenstabmodelle: 1. Köhler-Dessau 2495 P., 2. Heyne-Dessau 2325 P., 3. Hütter-Dessau 1935 P., 4. Lärm 1686 P., 5. Thieme 1617 P.
Klasse: Druckschraubenstabmodelle: 1. Lorenz-Leipzig 3735 P., 2. Vetter-Leipzig (Anerkennungspreis). Kropf-Leipzig — Bruch. Po.
Unter Heliokoptere, auf deutsch Hubschrauber, versteht man ein Flugzeug, welches ohne Zuhilfenahme von Tragdecks vermittels einer Hubschraube senk-
recht vom Boden aufsteigen kann. Die vorstehende Abbildung zeigt ein solches Flugzeug. Das Gewicht Q wird durch den Schraubenzug Z gehoben; durch ein hinten befindliches Höhensteuer oder dadurch, daß die Schraubenzugachse hinter dem Schwerpunkt liegt, bekommt die Schraubenachse eine Neigung nach vorn und zieht gleichzeitig das Flugzeug mit der Kraft V vorwärts. Vergleiche die Abbildung 1 und 2.
Das Profil Göttingen 441 haben wir bereits mehrfach veröffentlicht. Nebenstehend geben wir Ihnen eine ~> Skizze.
Die dänischen Zivilflugplätze sind: Ave clor e (südwestl. Kopenhagen), Fanö bei Kold'ing, Kastrup bei Kopenhagen (für Zivil und Maiinie), Luntofte (nordwestl. Kopenhagen), Odensee (Füren) und Ringsted (südwestl. Kopenhagen).
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jj ^afpat^etke Ol.*©. j|
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Selbständig arbeitender, erfahrener
aus dem Metallflugzeugbau zum baldigsten Eintritt gesucht. Entwicklungsfähige Stellung, Süddeutschland. Ausführliche Angebote mit Ansprüchen unter Chiffre 2266 des „Flugsport".
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Flugzeugmonteure
welche schon langjährige Erfahrungen nachweisen können. Da teilweise Verwendung im Auslande geboten ist, sind Sprachkenntnisse, in der Hauptsache englisch und französisch, evtl. spanisch, erforderlich. Angebote mit Zeugnisabschriften und Lebenslauf, evtl. Lichtbild, erbitten wir unter Chiffre Nr. 2267 des „Flugsport", Frankfurt am Main.
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28 J., Einj.-Zeugn., ca. 3 Jahre Flugtätigkeit, 1 J. an der Front bei Feldabtlg. Ia Sprachkenntnisse in Franz. u. Engl. Nur Ia Referenzen u. Zeugn., sucht baldmögl. Stelle als
Flugzeugführer im In- oder Ausland. Arthur Osswald, Bruchsal, Durlacherstr. 141.
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ßine gro£e Sfagatjf erffer preife unb ein fet)r mefenffidjer Seif be# ge* famten Xufföerfetjr^ iff mit unferen £ufffd)rau* ben begriffen morben.
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References: § 10

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