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Timestamp: 2018-04-26 13:18:46+00:00

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Anleger Beteiligungen: Investoren-Brief 2017 06 29
Ausgabe 26/2017 | 29.06.17 | 10.079 Abonnenten | frühere Investoren-Briefe (Archiv) | Als E-Mail versenden
Leitartikel: Kapitalmarkt-News und Finanzierungs-Nachrichten von der Dr. Werner Financial Service AG
Die Namensschuldverschreibung als Vermögensanlage ( § 1 Abs. 2 VermAnlG ) ist nicht als Wertpapier verbrieft
Robert Cialdini: Pre-Suasion
Kapitalmarkt-News und Finanzierungs-Nachrichten von der Dr. Werner Financial Service AG
Wenn Anleger, Investoren oder Emissionsunternehmen fortlaufend Informationen und Finanzierungs-News oder aktuelle Nachrichten über Entwicklungen im Kapitalmarktrecht und BaFin-Maßnahmen von der Dr. Werner Financial Service AG wünschen, nehmen wir Sie gern in unseren Presseverteiler auf. Senden Sie uns dazu bitte Ihre E-Mail-Daten an unsere nachfolgend genannte Adresse : info@finanzierung-ohne-bank.de.
Eine gut funktionierende Pressearbeit und Informations-Beschaffungstätigkeit ist in unserer heutigen Marketing- und Mediengesellschaft mehr denn je ein entscheidender Erfolgsfaktor für Unternehmen und für wachsende geschäftliche Kontakte.
Presse- und Informationsarbeit ist auch für kleine und mittelständische Unternehmen wichtig, um im Wettbewerb einen Wissensvorsprung zu erreichen, um den Kontakt zu neuen Geschäftspartnern herzustellen und um die eigene öffentliche Präsentation zu stärken. Informationen und einen Kontaktaustausch bekommen Unternehmen nicht nur über die sozialen Medien wie Facebook, LinkedIn, Twitter, Google+ oder Ebay Kleinanziegen etc., sondern auch über spezielle Veröffentlichungen in wichtigen Nischen-Bereichen wie der kapitalmarktorientierten Unternehmensfinanzierung über die freien Risikokapitalmärkte außerhalb der Börsen ( www.finanzierung-ohne-bank.de ).
Wir unterrichten auch über neue Aktivitäten und Richtlinien der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin, damit Unternehmen sich bei Privatplatzierungen keine Rückabwicklungsverfügungen gem. § 37 Kreditwesengesetz ( KWG ) und/oder Bußgelder gem. § 54 KWG der BaFin einfangen.
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Schuldverschreibungen ( Anleihen ) können als Inhaberschuldverschreibungen ohne namentliche Zuordnung ausgegeben werden – siehe www.finanzierung-ohne-bank.de –. Forderungsinhaber ( = Gläubiger ) ist dann jeweils derjenige, der das Inhaberpapier als Wertpapier physisch in den Händen hält. Eine Ausgabe solcher Wertpapiere ist auch als Namenschuldverschreibung möglich. Dann ist Forderungsinhaber derjenige, der in der Schuldverschreibung namentlich genannt und bei Vinkulierung in das Namensschuldverschreibungs-Register einer Gesellschaft eingetragen ist. Ist aber die freie Übertragbarkeit der Namensschuldverschreibung ebenso wie die Verbriefung als Wertpapier ausgeschlossen und wird die Übertragung durch die Vinkulierung an die Zustimmung des Unternehmens gebunden, dann handelt es sich um eine Vermögensanlage im Sinne des § 1 Abs. 2 Vermögensanlagengesetzes ( VermAnlG ) und um eine spezifische Namensschuldverschreibung im Sinne des § 1 Abs. 2 Nr. 6 des VermAnlG. In diesen Fällen kann die Bereichsausnahme ( Ausnahme von der Prospektpflicht ) gemäß § 2 Nr. 3 VermAnlG gelten.
Namensschuldverschreibungen, die als Vermögensanlagen im Sinne des § 1 Abs. 2 Nr. 6 Vermögensanlagengesetz ( VermAnlG ) zu qualifizieren sind, stellen bereits seit Inkrafttreten des Gesetzes zur Novellierung des Finanzanlagen- und Vermögensanlagenrechts vom 01.06.2012 Finanzinstrumente im Sinne des § 1 Abs. 11 Satz 1 Nr. 2 Kreditwesengesetzes ( KWG ) dar.
Die unverbriefte ( urkundslose ) Namensschuldverschreibung ist als Finanzinstrument eine Vermögensanlage gemäß § 1 Abs. 2 Nr. 6 des Vermögensanlagengesetzes ( VermAnlG ) und kapitalmarkt- bzw. KWG-rechtlich zulässig, aber grundsätzlich BaFin-prospektpflichtig. Als Anleihe ist die Namensschuldverschreibung jedoch dann gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 3 VermAnlG von der Prospektpflicht ausgenommen, wenn nicht mehr als 20 Namensschuldverschreibungen pro Emissionsunternehmen angeboten oder pro Jahr nicht mehr als Euro 100.000,- gezeichnet werden ( Bagatellgrenzen ) oder für jede Namensschuldverschreibung eine Mindestbeteiligung von Euro 200.000,- gilt.
Schuldverschreibungen ( = Anleihen, Bonds oder auch Rentenpapiere genannt ) und Schuldscheindarlehen sind schuldrechtliche Verträge gemäß den §§ 488 ff, 793 ff des Bürgerlichen Gesetzbuches ( BGB ) mit einem Gläubiger-Forderungsrecht ( „Geld gegen Zins“ ). Schuldverschreibungen können also namenlos auf den Inhaber (der verbrieften Wertpapiere) lauten ( = Inhaberschuldverschreibungen ) oder auf den Namen des Eigentümers der Schuldverschreibung ausgestellt werden; dann spricht man von einer Namensschuldverschreibung. Sofern die Namensschuldverschreibung nicht als Wertpapier verbrieft wird und die Fungibilität ausgeschlossen ist, gilt sie als Vermögensanlage im Sinne des Vermögensanlagengesetzes und fällt nicht unter das Wertpapierprospektgesetz. Die Schuldverschreibung wird regelmäßig einer Mehrzahl von Anlegern angedient und dafür in kleinere Teilbeträge nominell aufgeteilt. In diesem Falle spricht man von einer „Teilschuldverschreibung“ ( z.B. Nennwert pro Anleihe Euro 100,- ). Die Schuldverschreibung kann neben einem festen oder variablen Zins ( z.B. Stufenzins ) auch mit einem ergebnisabhängigem Gewinnanteil ausgestattet werden. In diesem Falle handelt es sich um eine sogen. „Gewinnschuldverschreibung“. Ist die Auszahlung der Verzinsung auf den Zeitpunkt der Rückzahlung als Ablaufdatum verschoben, so spricht man von einer „Nullkupon-Anleihe“ oder auch von einem „Zero-Bond“. Anleihen als Namensschuldverschreibungen werden von Unternehmen zur Finanzierung mit einer jährlichen Festverzinsung ausgegeben. Anleihen sind deshalb nichts anderes als formalisierte wertpapierorientierte „Darlehen“. Sie stellen bilanzrechtlich Verbindlichkeiten dar und werden mit einem gebundenen Zins zur Unternehmensfinanzierung auf Zeit ausgegeben.
Zinsen und Erträgnisse aus Namensschuldverschreibungen unterliegen der Kapitalertragsteuer gemäß dem § 20 Einkommensteuergesetz, die in ihrer Höhe auf 25 % zzgl. Soli-Zuschlag und Kirchensteuer gedeckelt ist, was sich aus der Einordnung als „Abgeltungsteuer“ gemäß den §§ 44 ff Einkommensteuergesetz ergibt – mit 25 % zzgl. Solizuschlag und Kirchensteuer ist alles „abgegolten“.
Namensschuldverschreibungen beinhalten bei steueroptimaler Gestaltung auch für Kapitalgeber gewisse Steuervorteile: Die Anleger müssen z.B. die Erträgnisse bzw. die Zinsen auf die festverzinslichen Kapitalanlagen gem. § 20 Abs. 1 Einkommensteuergesetz ( EStG ) als Einkünfte aus Kapitalvermögen ( ab dem 01. 01. 2009 als Abgeltungssteuer mit max. 25 % plus Soli-Zuschlag plus Kirchsteuer ) erst im Zeitpunkt des Geldzuflusses von Zinsen bzw. beim Mittelabfluss aus dem Unternehmen versteuern. Die Abgeltungsteuer wird in der Form der Quellensteuer ( d.h. an der „Quelle“ bei dem ausschüttenden Unternehmen im Wege des Vorwegabzuges erhoben, so dass das Unternehmen verpflichtet ist, für den Anleger bei den Zinsauszahlungen gleich die Abgeltungsteuer einzubehalten und diese direkt zugunsten des Anlegers an das Finanzamt abzuführen ). Wenn die Abgeltungsteuer als Quellensteuer nicht abgeführt wird und die Kapitalertragsteuer somit nicht gezahlt wird, haften sowohl der Anleger als auch das Unternehmen für die ausstehenden Steuerzahlungen ( wie bei der Lohnsteuer ).
Dem Investor ist von dem Unternehmen über die für ihn gezahlte Abgeltungsteuer eine Steuerbescheinigung zur Vorlage bei seinem Wohnsitzfinanzamt auszustellen. Dem Anleger wird dann die gezahlte Abgeltungsteuer auf seine Einkommensteuerschuld angerechnet.
Die Kapitalertragsteuer-Freibeträge in Höhe von Euro 801,- und Euro 1.602,- (bei Zusammenveranlagung) können beim Lohnsteuerjahresausgleich bzw. bei der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden.
Die Dr. Werner Financial Service AG ( dr.werner@finanzierung-ohne-bank.de ) erarbeitet und erstellt Vertrags- und Zeichnungsunterlagen gemäß den Bereichsausnahmen des Vermögensanlagengesetzes oder des Wertpapierprospektgesetzes ohne Prospekt mit bloßem Beteiligungs-Exposé oder einen entsprechenden Vermögensanlagen-Verkaufsprospekt und/oder Anleihe-Wertpapierprospekt und führt die BaFin-Billigung (kapitalmarktaufsichtsrechtliche Genehmigung) herbei.
2017, gebunden mit Schutzumschlag, 343 Seiten
ISBN 978-3-593-50507-7
Erscheinungstermin / Sperrfrist: 16.02.2017
Überzeugen möchte jeder. Sozialpsychologe Robert Cialdini weiß, dass es in Verhandlungen nicht nur auf die überzeugendsten Argumente ankommt. Entscheidend ist das Timing!
Ein Kunde soll den Kaufvertrag unterschreiben, Menschen sollen für die gute Sache spenden, das Kind soll Vokabeln lernen – immer wieder kommen wir in Situationen, in denen wir andere von etwas überzeugen möchten. Doch wie gelingt uns das? Mit den besseren Argumenten, den feineren rhetorischen Kniffen und der positiveren Körpersprache?
Der Sozialpsychologe und Meister der Beeinflussung Robert Cialdini hat es herausgefunden: Die überzeugendsten Verhandler gewinnen den Deal schon bevor es zum eigentlichen Gespräch kommt – indem sie geschickt die Schwächen unseres Gehirns ausnutzen und ein Setting vorbereiten, bei dem der Verhandlungspartner gar nicht mehr Nein sagen kann. Wie sie das machen und wie auch Ihnen das gelingt, zeigt sein augenöffnende Buch »Pre- Suasion«.
Kluge Kommunikatoren schaffen zunächst einen perfekten psychologischen Rahmen für ihr Angebot. Denn was wir vor der eigentlichen Botschaft sagen oder tun, verändert die Art und Weise, wie unser Gegenüber auf das Angebot reagiert. So nennt beispielsweise ein Verkäufer, der sich nicht im Preis drücken lassen möchte, zunächst einen absurd hohen Betrag. Danach erscheint dem potentiellen Kunden sein eigentliches Angebot als fair. In seinem Buch veranschaulicht Robert Cialdini, wie entscheidend Aufmerksamkeit für den Prozess des Überzeugens ist und auf welchem Weg sie erzeugt werden kann. Darüber hinaus ergründet er die Rolle der Assoziationen, die etwa durch Räume, Sprache und nonverbale Signale hervorgerufen werden können. Im letzten Teil widmet er sich der Optimierung der Pre-Suasion und zeigt ganz konkret, wie Überzeugungsarbeit verbessert werden kann.
Robert Cialdini präsentiert seinen Lesern eine Fülle erstaunlicher Beispiele von Pre-Suasion. Er ergänzt das reiche Wissen der Verhaltenswissenschaften durch Informationen, die für ein breiteres Publikum interessant sind. Sein Buch richtet sich dabei nicht ausschließlich an Verkäufer, sondern ist ein praktisches und gleichermaßen amüsantes Werkzeug für alle, die in Alltag und Beruf überzeugen möchten.
Robert Cialdini wird häufig als der »Pate der Beeinflussung« bezeichnet. Sein Buch »Die Psychologie des Überzeugens« legte den Grundstein für unser heutiges Verständnis von Verhaltensänderungen. Cialdini ist emeritierter Professor für Psychologie an der Arizona State University und Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Influence at Work.

References: § 1
 § 37
 § 54
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 § 1
 § 2
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 § 2
 § 20
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