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Timestamp: 2019-12-10 07:11:07+00:00

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Rechtsprechung: NJW 1961, 1548 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BVerwG, 27.04.1961
BVerwG, 23.06.1961 - VII C 52.58
https://dejure.org/1961,490
BVerwG, 23.06.1961 - VII C 52.58 (https://dejure.org/1961,490)
BVerwG, Entscheidung vom 23.06.1961 - VII C 52.58 (https://dejure.org/1961,490)
BVerwG, Entscheidung vom 23. Juni 1961 - VII C 52.58 (https://dejure.org/1961,490)
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GG Art. 1 Abs. 1, Art. 4 Abs. 3; WpflG § 25
BVerwGE 12, 270
NJW 1961, 1548
MDR 1961, 793
DÖV 1962, 302
Das Bundesverwaltungsgericht hat im Anschluß an den Beschluß des Bundesverfassungsgerichts vom 20. Dezember 1960 (BVerfGE 12, 45) und in sachlicher Übereinstimmung mit ihm in seither ständiger Rechtsprechung hervorgehoben, daß unter dem Schutz des Art. 4 Abs. 3 GG derjenige Wehrpflichtige steht, der jeglichen Kriegsdienst mit der Waffe ablehnt, weil seiner Wehrdienstleistung ein in seinem Gewissen wurzelndes absolutes Tötungsverbot oder - positiv gewendet - das Gebot zur unbedingten Achtung des menschlichen Lebens entgegensteht (vgl. z B Urteil vom 23 Juni 1961 - BVerwG VII C 52.58 - [Buchholz a.a.O. Nr. 7 = NJW 1961, 1548 = DÖV 1962, 302]; Urteil vom 3. August 1962 - BVerwG VII C 85.61 - [Buchholz a.a.O. Nr. 11]; BVerwGE 23, 96 und Urteil vom 31. Oktober 1968 - BVerwG VIII C 28.67 - [Buchholz a.a.O. Nr. 24 = DVBl. 1970, 464 = BWV 1969, 115 = NZWehrr.
Diesen Maßstab hat das Bundesverwaltungsgericht in der Folgezeit übernommen und in ständiger Rechtsprechung angewandt (vgl. Urteil des 7. Senats vom 23. Juni 1961 - BVerwG 7 C 52.58 - [Buchholz 448.0 § 25 WPflG Nr. 7]; Urteile des 8. Senats vom 24. April 1969 - BVerwG 8 C 93.67 - [Buchholz 448.0 § 25 WPflG Nr. 26] und vom 18. Oktober 1972 - BVerwG 8 C 46.72 - [BVerwGE 41, 53 = Buchholz 448.0 § 25 WPflG Nr. 43]; Urteile des 6. Senats vom 23. März 1973 - BVerwG 6 C 81.73 - [Buchholz 448.0 § 25 WPflG Nr. 49] und vom 12. Dezember 1973 - BVerwG 6 C 29.73 - [Buchholz 448.0 § 25 WPflG Nr. 66] sowie Beschluß vom 4. September 1978 - BVerwG 6 C 25.77 - [Buchholz 448.0 § 25 WPflG Nr. 108]).
BVerwG, 13.06.1974 - VI B 24.74
Das Urteil des Verwaltungsgerichts weicht nicht von den in der Beschwerde bezeichneten Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts BVerwGE 7, 242; 12, 271 [BVerwG 23.06.1961 - VII C 52/58]; 23, 98 [BVerwG 17.12.1965 - VII C 58/62]; 41, 53 (55) [BVerwG 17.10.1972 - III C 82/71]ab.
Im Anschluß an die angeführte Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 20. Dezember 1960, a.a.O., hat zwar auch das Bundesverwaltungsgericht in ständiger Rechtsprechung die wiedergegebene Begriffsbestimmung des "Gewissens" durch das Bundesverfassungsgericht übernommen (vgl. z.B. Urteil vom 23. Juni 1961 - BVerwG 7 C 52.58 - , Urteil vom 31. Oktober 1968 - BVerwG 8 C 20.67 - und Urteil vom 22. November 1974 - BVerwG 6 C 247.73 - ), im übrigen aber seine frühere Rechtsprechung aufrechterhalten und fortentwickelt.
BVerwG, 10.02.1967 - VII C 46.66
Pflicht des Nachdienens des Wehr- und Ersatzdienstes - Gerechtfertigung einer …
Im Urteil vom 23. Juni 1961 (BVerwGE 12, 270) hat das Bundesverwaltungsgericht dargelegt, daß gegenüber dem Kriegsdienst mit der Waffe kein anderer grundrechtlicher Schutz bestehe als der Gewissensschutz (Art. 4 Abs. 3 GG); dieser wahre zugleich die Würde des Menschen.
Nach dieser dem angefochtenen Urteil ersichtlich zugrundeliegenden zutreffenden rechtlichen Betrachtungsweise scheidet eine Abweichung von den in der Beschwerdeschrift weiter angeführten Entscheidungen - Urteil vom 20. Juni 1968 - BVerwG 7 C 9.67 - BVerwGE 7, 242; 12, 271 [BVerwG 23.06.1961 - VII C 52/58]und BVerwGE 23, 98 - aus.
BVerwG, 27.11.1964 - VII C 83.62
Feststellung der allgemeinen Glaubwürdigkeit des Wehrpflichtigen - Fehlender …
Das angefochtene Urteil ist nach alledem nicht vereinbar mit den in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts entwickelten Grundsätzen (BVerwGE 7, 242; 9, 100 [BVerwG 24.07.1959 - VII C 129/59]; 12, 271 [BVerwG 23.06.1961 - VII C 52/58]; 13, 171 [BVerwG 10.11.1961 - VII C 16/61]; 14, 146 [BVerwG 09.05.1962 - V C 99/61]; undUrteile vom 24. Juli 1959 - BVerwG VII C 138.59 -, vom 23. Juni 1961 - BVerwG VII C 33.60 -, vom 21. Juli 1961 - BVerwG VII C 169.60 - undvom 12. Juni 1964 - BVerwG VII C 73.61 und 166.63 -) und muß deshalb aufgehoben werden.
BVerwG, 31.05.1974 - VI B 9.74
Das Urteil des Verwaltungsgerichts weicht nicht von den in der Beschwerde bezeichneten Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts BVerwGE 7, 242; 12, 271 [BVerwG 23.06.1961 - VII C 52/58]; 23, 98 [BVerwG 17.12.1965 - VII C 58/62]und 41, 53 (55) ab.
Es ist dabei von den Rechtsgrundsätzen ausgegangen, die das Bundesverfassungsgericht und das Bundesverwaltungsgericht zur Frage der Verweigerung des Kriegsdienstes aus Gewissensgründen entwickelt haben (BVerfGE 12, 45; BVerwGE 12, 270).
Auch aus der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ergibt sich, daß nur derjenige als Kriegsdienstverweigerer anzuerkennen ist, der sich in jedem Kriege an das Verbot des Tötens sittlich gebunden fühlt; politische Gründe aus dem Gesichtspunkt der Teilung Deutschlands oder Gründe der persönlichen Ehre genügen nicht, mögen derartige situationsbezogene Gründe den Wehrpflichtigen auch zu ernsten Gewissensbedenken geführt haben (vgl. die Urteile vom 23. Juni 1961 - BVerwG VII C 27.58 und BVerwG VII C 52.58, dieses teilweise abgedruckt in BVerwGE 12, 270 [BVerwG 23.06.1961 - VII C 52/58]-, und vom 3. August 1962 - BVerwG VII C 85.61 -).
BVerwG, 27.04.1961 - II C 60.59
https://dejure.org/1961,278
BVerwG, 27.04.1961 - II C 60.59 (https://dejure.org/1961,278)
BVerwG, Entscheidung vom 27.04.1961 - II C 60.59 (https://dejure.org/1961,278)
BVerwG, Entscheidung vom 27. April 1961 - II C 60.59 (https://dejure.org/1961,278)
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DÖV 1961, 798
BVerwG, 11.11.1970 - VI C 49.68
Geltendmachung Beamtenrechtlicher Versorgungsansprüche - Verletzung der …
Nicht jede Verletzung dieser Pflicht ist zugleich eine Versagung des rechtlichen Gehörs (vgl. Urteil vom 27. April 1961 - BVerwG II C 60.59 - [Buchholz 310 § 108 VwGO Nr. 6 = DÖV 1961, 798 = NJW 1961, 1548];…. Eyermann-Fröhler, VwGO, 4. Aufl., § 86 RdNr. 30;… Klinger, VwGO, 2. Aufl., § 108 Anm. C 1).
Diese Auffassung entspricht im übrigen auch der bisherigen Praxis des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. z.B. die Urteile des II. Senats vom 27. April 1961 - BVerwG II C 60.59 - und vom 28. September 1961 - BVerwG II C 69.60 -).
Der Senat hat bereits wiederholt entschieden, daß auf Schadensersatz gerichtete Verpflichtungs- und Leistungsklagen einen vor Klageerhebung an die Behörde zu stellenden entsprechenden Antrag voraussetzen, daß es sich hierbei also um eine Klagevoraussetzung handelt, nicht um eine bloße Sachurteilsvoraussetzung, die im Prozeß nachholbar wäre (Urteil vom 29. Februar 1968 - BVerwG C 105.64 - [ZBR 1968, 280] mit Hinweis auf die Urteile vom 27. April 1961 - BVerwG II C 60.59 - und vom 15. Dezember 1966 - BVerwG II C 28.64 -).
Dem Vorbringen des Klägers zur Begründung seines Widerspruchs ist nämlich nicht hinreichend klar zu entnehmen, daß - auch - Schadensersatz gefordert wird; und auch die Zulässigkeit der auf Schadensersatz gerichteten Verpflichtungs- und Leistungsklage setzt gemäß § 126 Abs. 3 BRRG ein Widerspruchsverfahren voraus (ebenso Urteile des Senats vom 15. Dezember 1966 - BVerwG II C 28.64 - und vom 27. April 1961 - BVerwG II C 60.59 -).
Eine Pflicht zur Gewährung rechtlichen Gehörs in Bezug auf eine Rechtsfrage besteht ausnahmsweise dann, wenn ein Gericht von seiner bisherigen Rechtsprechung in der Rechtsfrage abweichen will, die Beteiligten aber damit erkennbar nicht rechneten (BVerwG, NJW 1961, 891; 1961, 1548, 1549).
Der Kläger hat nämlich - und zwar bereits im Vorverfahren - sinngemäß geltend gemacht, daß der Beklagte ihm zur Zahlung des vorbezeichneten Differenzbetrages jedenfalls deshalb verpflichtet sei, weil er es in rechtsfehlerhafter Weise unterlassen habe, das Forstamt D.-Ost bereits früher, und zwar spätestens mit Wirkung vom 1. Januar 1952 als "besonders bedeutungsvolles Forstamt" anzuerkennen, so daß ihm der begehrte Differenzbetrag, wenn nicht unmittelbar aus besoldungsrechtlichen Gründen, dann als Schadensersatz zustehe; die Klage ist daher auch als Schadensersatzklage zulässig (ebenso Urteile des Senatsvom 27. April 1961 - BVerwG II C 60.59 - undvom 15. Dezember 1966 - BVerwG II C 28.64 -).
BVerwG, 07.08.1967 - VI C 10.67
Anspruch auf Einweisung in die Stelle einer Direktorin nach der Besoldungsgruppe …
Nach dem Grundsatz des rechtlichen Gehörs (Art. 103 Abs. 1 GG, § 104 Abs. 1 VwGO, § 108 Abs. 2 VwGO) muß den Parteien aber Gelegenheit gegeben werden, die ihrer Meinung nach entscheidungserheblichen Tatsachen vorzutragen und sich zu ihnen zu äußern (vgl. Urteil vom 27. April 1961 - BVerwG II C 60.59 - [Buchholz BVerwG 310, § 108 VwGO Nr. 6 = NJW 1961 S. 1548]).
BVerwG, 11.07.1967 - II B 28.67
BVerwG, 25.10.1962 - II C 115.60
Anspruch auf Waisengeld nach dem Gesetz zur Regelung der Rechtsverhältnisse der …
BVerwG, 13.08.1962 - II CB 73.60
BVerwG, 19.09.1967 - II C 19.67
Voraussetzungen für die Überleitung gemäß Nr. 149 Überleitungsplan zum …
BVerwG, 21.09.1961 - VIII CB 25.61

References: Art. 1
 Art. 4
 § 25
 Art. 4
 § 25
 § 25
 § 25
 § 25
 § 25
 § 25
 § 108
 § 86
 § 108
 § 126
 § 104
 § 108
 § 108