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Timestamp: 2017-12-11 14:00:13+00:00

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20160630 woz wosanz by AZ-Anzeiger - issuu
108. Jahrgang – Nr. 26
15ºC 23ºC
Freitag, 1. Juli 2016 Am Freitag recht sonnig, am Nachmittag Quellwolken, es dürfte bei uns aber trocken bleiben. Samstag, 2. Juli 2016 Am Samstag mit einer Front wechselhaft, zeitweise Schauer. Sonntag, 3. Juli 2016 Der Sonntag zeigt sich wechselhaft, aus heutiger Sicht aber kein Regen.
So viele wie noch nie Zum 35. Mal fiel am Samstag der Startschuss zum Lauffest in Laufen. Mit 638 Läuferinnen, Läufern, Walkerinnen und Walkern bedeutete dies Teilnehmerrekord. Martin Staub
3 An der Gemeindeversammlung wurden die Stadträtinnen Lilli Kuonen und Julia Nufer sowie den Versammlungspräsidenten Daniel Scholer verabschiedet.
11 An der Delegiertenversammlung des AZB präsentierte der Vorstand erste Resultate des Strategieprozesses. Konkrete Vorschläge sollen im Dezember folgen.
unkt 17.10 Uhr schickten die Verantwortlichen der organisierenden Laufsportgruppe die ersten Lauffreudigen auf die Strecke. Die Piccolo U8 (JG 2009–2013), heftig angefeuert von ihren Mamis und Papis, gaben Vollgas und spulten ihre 300 Meter zum Teil in Begleitung eines familiären Zugpferdes ab. Kurz darauf folgten die 8- bis 12-Jährigen. Wie bei den Jüngsten wollten es auch hier 68 Knaben und Mädchen wissen, wer die 1,1 Kilometer am schnellsten abläuft. Etwas weniger waren es in der Kategorie U14/U16, welche auf zwei Runden rund um das Stedtli geschickt
Los gehts: Die Piccolo U8 (3–7-jährig) eröffneten mit ihrem 300-Meter-Rennen das diesjährige Lauffest.
wurden. Für einen erstaunlichen Akzent sorgte hier die 14-jährige Shirley Lang aus Muttenz, welche die 2,1 Kilometer in erstaunlichen 7.19,4 Minuten durch-
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Start zum Hauptlauf: Der spätere Sieger Andreas Boehler (Nr. 28) ist schon hier vorne.
lief und mit dieser Spitzenzeit auch sämtliche Knaben hinter sich liess. Für durchwegs positive Stimmung und ein grosses Lauffest sorgten sämtliche Teilnehmer und Zuschauer. So wurden alle, Kinder wie Erwachsene, Läufer und Walker, mit Beifall förmlich ins Ziel «getragen». Um 18.30 Uhr schickte OK-Mitglied Rolf Stöcklin per Startschuss die Walkerinnen und Walker auf die Strecke. Sie konnten, wie die Läufer, zwischen 4 (6,4 km) und 10 Meilen (16,09 km) wählen. Noch eine halbe Stunde bis zum Höhepunkt des immer beliebter werdenden Laufner Lauffestes. Die Wolken verdichteten sich zusehends und entleerten sich just vor dem Startschuss. Glücklicherweise wurde der Regen von da an moderat, sodass die 415 Startenden (!) ihre 4 oder 10 Meilen durch das schöne Laufental einigermassen
feucht-trocken beenden konnten. Gewonnen hat den diesjährigen 10-Meilen-Laufen der 43-jährige Reinfeldner Andreas Boehler in einer Zeit von 1:00.11,1. Bei den Damen schwang Aislinn Oeri (39) aus Basel mit 1:05.36,4 obenaus. Auch wenn das Wetter nicht ganz optimal war, die Organisatoren waren sehr zufrieden mit der Ausgabe 2016. Jacqueline Gerber, mit Gabriel Lombriser zum 6. Mal als OK-Co-Präsidium waltend, freute sich über die rund 100 Helferinnen und Helfer, die jedes Jahr wieder voller Elan dabei sind. «Mit den rund 50 Mitgliedern der Laufsportgruppe allein könnten wir diesen Aufwand kaum bewältigen», erklärte sie. Die Besten 10 Meilen Running, Männer: 1. Andreas Boehler, Reinfelden; 2. Lukas Metzger, Luzern; 3. Nuno Pereira, Basel. 10 Meilen Running, Damen: 1. Aislinn Oeri, Basel; 2. Sandra Bourgnon, Rossemaison; 3. Laura Casanova, Basel.
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Be atric e Imhof, Wa hle n
Dienstag, 5. Juli 2016 Erfahren, zuverlässig, persönlich Neuanfertigung und Reparaturen von allen
Ansichten einer Marktfrau Eigentlich bin ich kein riesiger Fussballfan. Und schon gar kein Fan von so schrecklich tätowierten Männern. Wenn die dann noch laufend vor sich her spucken, dann finde ich diese eigentlich eher ein wenig «gruusig». Aber was solls. Ich muss ja nicht zuschauen. Ich habe mir im Vorfeld dieser EM sowieso vorgestellt, dass ich es mir während der Vorrundenspiele jeweils auf dem Sitzplatz bequem machen könnte, da Mitte Juni ja auch die längsten Tage im Kalender stehen. Kein Problem also, meinem holden Gatten den Fernseher zu überlassen. Mit einem feinen kalten Tee aus meinem Kräutergarten, dazu ein Buch oder ein Kreuzworträtsel oder einem Sudoku . . . Dass es aber ganz anders herausgekommen ist, wissen inzwischen ja alle. Dauerregen und Kälte haben meine Pläne ganz gehörig durchkreuzt. Darum habe ich halt drinnen am Küchentisch ein Rätsel gelöst. Lösungswort «Embolo». Im Hintergrund lief das Radio. Zur Melodie von Lion King sangen Schweizer Fussballfans: O Embolo, o Embolo . . . Neugierig geworden, setzte ich mich beim Spiel Schweiz - Frankreich halt auch einmal vor den Fernseher und ich muss sagen: Es wurde ein spannender Abend. Erstes Leibchen gerissen, gabs da wohl ein Foul? Bald darauf ein zweites Leibchen gerissen! Ein drittes, ein viertes . . ., am Ende warens sieben! Früher tauchte, wenn etwas nicht so solide war, die Frage auf: Hast du das etwa beim «billigen Jakob» gekauft? Etwas abwertend für Marktqualität. Glaube zwar nicht, dass die Trikots unserer Nationalmannschaft billig waren. Aber so etwas Peinliches wäre beim «billigen Jakob», den es heutzutage auf unseren Märkten leider nicht mehr gibt, be-
Waren-, Vieh- und Jahrmärkte 2016 5. Juli 2. August 6. September
4. Oktober 8. November 6. Dezember
stimmt nicht passiert. Ich bin ganz sicher, dass die Fanartikel, die unsere Markthändler verkaufen, um einiges robuster sind. Am kommenden Julimarkt darf deshalb ja vielleicht ein Herzenswunsch des Enkels, der doch so gern ein «Schutterliibli» tragen würde, in Erfüllung gehen. Da ja die Schulferien beginnen, wäre es sowieso eine gute Gelegenheit, mit den Kindern einen kurzweiligen Marktbummel zu unternehmen und dabei ganz tolle Entdeckungen zu machen. Wer weiss, vielleicht gibts daraus wieder ein paar neue Fans für den Laufner Märt.
Gempenfest 2o16 26 | 27 | 28 August www.gempenfest.ch Festöffnungszeiten Freitag, 18.00 bis 02.00 Uhr Samstag, 11.00 bis 03.00 Uhr Sonntag, 11.00 bis 18.00 Uhr
Beglaubigte Auflage 21 722 Ex. (WEMF 2015) Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen ˘ Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76 069 Ex. ˘ AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 203 134 Ex.
Aus Brasilien ans Gymi Laufen hre letzte Gemeindeversammlung: Stadträtin Lilli Kuonen, Versammlungspräsident Daniel Scholer und Stadträtin Juliana Nufer. FOTO: JÜRG JEANLOZ
jjz. Abschied tut weh, besonders im Fall der beiden Stadträtinnen Lilli Kuonen und Juliana Nufer. Obschon sie ihren Job sehr gut machten, waren sie anlässlich der Stadtratswahlen im Frühling nicht mehr wiedergewählt worden. An der Gemeindeversammlung von Laufen verabschiedete Stadtpräsident Alexander Imhof die beiden ehemaligen FDPMitglieder mit einem Blumenstrauss und einer kurzen Hommage. Lilli Kuonen habe das neue Primarschulzentrum, die Amthausscheune und weitere Bauprojekte betreut und sich in ihrer 12-jährigen Amtszeit sehr für die Projekte eingesetzt. Ebenso würdigte er die Arbeit von Juliana Nufer, die sechs Jahre im Ressort Sicherheit gewirkt und den Finger immer wieder auf kritische Punkte gelegt hatte. Beide Politikerinnen hätten mit grossem Einsatz und Sachwissen ihrem Amt vorgestanden. Immerhin konnte Lilli Kuonen an der GV das neue Reklamereglement für Laufen einstimmig in Kraft setzen. Es ist gewerbefreundlich und nimmt Rücksicht auf Verkehrssicherheit, Schutz des Ortsbilds und Wohnqualität. Je nach Zone sind andere Vorschriften gültig und es gibt der Behörde die rechtliche Autorisierung, Plakate zu entfernen. Juliana Nufer wartete mit dem neuen Marktreglement auf, das den Monatsmarkt, den Weihnachtsmarkt und den 1. Mai Markt regelt. Anmeldefristen, Betriebszeiten, Beschriftung und Gebühren
Abschied im roten Bereich
Besser als erwartet, aber immer noch mit einem Verlust von einer halben Million Franken schloss das Jahr 2015 ab. Stadtpräsident Alexander Imhof verabschiedete seine initiativen Kolleginnen Lilli Kuonen und Julia Nufer sowie den Versammlungspräsidenten Daniel Scholer.
Donnerstag, 30. Juni 2016 Nr. 26
sind nun genau geregelt. Die 42 Stimmberechtigten bewilligten das Reglement einstimmig. Der Schwerpunkt der Versammlung lag aber auf der Jahresrechnung 2015, die mit einem Verlust von 490 000 Franken abschliesst. «Der Abschluss ist nicht gut, aber wesentlich besser als der Vorjahresverlust von 1,78 Mio. und das budgetierte Minus von 1,06 Mio.», erläuterte der Stadtpräsident. Die Verschuldung der Stadt Laufen habe auf 28 Mio. zugenommen, das Eigenkapital betrage aber immer noch 8,5 Mio. Der Stadtrat sei auf dem richtigen Weg, die Steuereinnahmen seien gestiegen und beim Sachaufwand habe man massiv gespart. Nicht einverstanden mit dieser Sichtweise war Georg Schnell: «Laufen gibt immer noch mehr aus, als es einnimmt». Das Eigenkapital sei nur ein Buchwert und könne nicht zu Geld realisiert werden, er sehe deshalb keinen positiven Trend. Zu reden gab auch die Gemeindeinitiative von Reinach, die den Kanton Basel-Landschaft verpflichten will, die auf die Gemeinden abgewälzte Pflegefinanzierung zu kompensieren. Der Kanton sparte bei dieser Aktion von 2011 bis 2014 30 und 2015 weitere 15 Mio. Franken, die er aber wegen der schlechten Finanzlage nicht sofort zurückzahlen will. Der Landrat hatte deshalb beschlossen, den Einwohnergemeinden einmalig und abschliessend nur 15 Mio. auszurichten, weil er befürchtete, der Kanton würde sonst die Steuern erhöhen! Mit grossem Mehr gegen 5 Stimmen beschlossen die Stimmberechtigten, die Initiative zu unterstützen, die eine volle Entschädigung der 45 Mio. verlangt. Imhof würdigte sodann die Verdienste des abtretenden Versammlungspräsidenten Daniel Scholer, der die GV immer souverän geleitet hatte.
Fernanda und Ana beenden mit diesem Schuljahr am Gymnasium LaufentalThierstein auch ihren einjährigen Aufenthalt in der Schweiz. Kein leichter Abschied. Martin Staub
erienbeginn – ein unbeschreiblich schönes Gefühl für die meisten Jugendlichen, für die nun ein weiteres Schuljahr zu Ende geht. Fernanda und Ana sind aber auch ein bisschen traurig, denn für die beiden Brasilianerinnen endet mit dem Abschluss dieses Schuljahres am Gymnasium LaufentalThierstein auch der Aufenthalt in der Schweiz. «Wir sind hier sehr gut aufgenommen worden und haben viele Freundschaften geschlossen», sagt Ana. «Auch die Schule hat mir Spass gemacht und ich habe viel Neues gelernt», fügt Fernanda an. Dies bestätigt auch Konrektor Christoph Keller, der sich um Austauschschüler am Gymnasium kümmert. «Diese beiden Schülerinnen haben sich tatsächlich bestens integriert und waren eine Bereicherung für Lehrerschaft und Mitschüler», erklärt er. Ana und Fernanda sind im August letzten Jahres hier in Laufen mit ihrem Austauschjahr in der Schweiz gestartet. Fernanda aus Aracatuba, einer Stadt mit rund 200 000 Einwohnern in den brasilianischen Tropen, ist über AFS, eine Non-Profit-Organisation für interkulturellen Schüleraustausch in der Schweiz, ins Laufental gelangt. In Bärschwil und in Breitenbach hat sie für mehrere Monate ein vorübergehendes Zuhause mit Familienanschluss gefunden. Ana, die andere Austauschschülerin, aus Abelardo Luz, einer brasilianischen
Das Schuljahr in Laufen bleibt in guter Erinnerung: Fernanda (17) und Ana (16) vor ihrer Gastschule, dem Gymnasium Laufental-Thierstein. FOTO: MARTIN STAUB
Kleinstadt, hat sich bei Rotary, einer international tätigen Organisation, die sich unter anderem auch um Schüleraustausch kümmert, für das Austauschjahr in der Schweiz beworben. Auch sie durfte ihren Aufenthalt in zwei verschiedenen Gastfamilien in Laufen und Reinach verbringen. Für Ana und Fernanda geht mit dem Schuljahr nun auch der Aufenthalt in der Schweiz zu Ende. Ein nicht ganz leicht zu nehmender Abschied, wie sie beide zugeben. «Ich könnte mir gut vorstellen, in der Schweiz mein zukünftiges Studium zu beginnen», erklärt Ana in perfektem Hochdeutsch. Auch Fernanda hat die Region lieb gewonnen. «Am Anfang war es zwar etwas schwierig, Anschluss zu finden, denn Schweizer sind etwas verschlossener als wir», sagt sie und Ana pflichtet ihr bei. Der Knoten habe sich aber bald gelöst und schliesslich hätten sie beide einen ausgezeichneten Klassengeist mit vielen Freundinnen und Freunden erlebt, bestätigen beide. Auch Christoph Keller zeigt sich zufrieden über die beiden Austauschschü-
lerinnen und über das Projekt Schüleraustausch generell. Wir haben jedes Jahr eine oder mehrere Jugendliche aus einem fernen Lande», erklärt er. Das sei auch für Schülerinnen und Schüler hier eine wichtige und positive Erfahrung. Ana und Fernanda geniessen ihren Aufenthalt in Europa noch ein paar Wochen auf ihre Weise, bis sie endgültig nach Brasilien zurückkehren. Ana reist mit anderen Austauschschülern aus dem Rotary-Programm für 17 Tage durch Europa und Fernanda hängt in Paris noch einen mehrwöchigen Französischkurs an, bevor auch sie zu ihren Eltern in Brasilien zurückkehrt. Zurzeit sind noch zwei weitere Schülerinnen aus Südamerika am Gymnasium Laufental-Thierstein: eine Jugendliche aus der Schweizerschule in Santiago de Chile, die im Austausch mit einer Schülerin aus Büsserach hier ihr Schuljahr beendet, sowie die 17-jährige Isabela aus dem Norden von Chile, die vor vier Monaten nach Laufen gezogen ist und ihr Auslandjahr im Januar 2017 beendet. Über sie berichtet das Wochenblatt in einer der nächsten Ausgaben.
Umzugsstimmung in der Stebi
ARA hält am Projekt fest Die Delegiertenversammlung der ARA Laufental-Lüsseltal stützt den Vorstand im Rechtsstreit um den Bau des Mischwasserbeckens Jostenmatten in Zwingen und genehmigt den Landerwerb einstimmig. bea. Vielleicht wird das Mischwasserbecken «Jostenmatten» in Zwingen in die Geschichte des Bundesgerichts eingehen. Derzeit beschäftigt der Rechtsstreit zwischen der ARA und dem Eigentümer der benachbarten Parzelle das Kantonsgericht. Das Urteil wird im September erwartet, sagte Markus Lisser, Präsident der Abwasserregion Laufental-Lüsseltal. Er und seine Vorstandskollegen beantragten der Delegiertenversammlung, grünes Licht zu geben für den Erwerb der Parzelle, wo die unterirdische Anlage entstehen soll. Damit weicht die ARA von ihrem ursprünglichen Gedanken ab, das Land erst nach Vorliegen der definitiven Baubewilligung zu kaufen. Der Grund, führte Lisser aus, liege bei der Nachlassverwaltung der Papierfabrik Zwingen. «Diese will jetzt mit dem Landverkauf die Liquidation zum Abschluss bringen.» Mit einem Vorvertrag könne sich die ARA das Land sichern, ansonsten werde möglicherweise der Gegner des geplanten Mischwasserbeckens die Gelegenheit beim Schopfe packen. Es stünden Kaufinteressenten in den Startlöchern, sei ihm vom Nachlassverwalter bestätigt worden, sagte Lisser. Bisher sei die Einsprache des Nachbars gegen das Projekt von allen Instanzen abgelehnt worden – und die
Packschachteln und leere Regale: So siehts im Moment in der alten StedtlibiblioFOTO: MARTIN STAUB thek aus. Stebi-Leiterin Petra Rentsch hilft tatkräftig mit beim Umzug.
Langer Atem: Der Streit um den Bau des Mischwasserbeckens im Gebiet Jostenmatten in Zwingen geht weiter. Mit dem Kauf der Parzelle bekräftigt die ARA, das Projekt an diesem Standort zur Realisierung zu bringen. Der Anstösser versucht, dies auf dem Rechtsweg zu FOTO: BEA ASPER verhindern. ARA habe 50 000 Franken in die Planung gesteckt. Zum jetzigen Zeitpunkt bleibe aber ein Restrisiko, dass man das Mischwasserbecken auf der Parzelle 2642 doch nicht realisieren könnte, räumte Lisser ein. Die Delegiertenversammlung äusserte keine Bedenken. Sie genehmigte den Landerwerb für 52 280 Franken einstimmig – und bekam aus dem Baselbieter Amt für Umwelt ein Lob: «Ich kann diesen Entscheid nur begrüssen», sagte Roland Bono von der Fachstelle Abwasserreinigung. Es gehe um den Gewässerschutz. Mit dem Mischwasserbecken kann bei Regen Schmutzwasser aufgefangen werden, welches infolge Überlastung der ARA ungereinigt in die Birs fliesst. Im vom Regierungsrat genehmigten GEP ist der Bau des Mischwasserbeckens «Jostenmatten» längst vorgesehen. Doch alle
Einigungsverhandlungen scheiterten und der Anstösser drohte mit einem lang anhaltenden Rechtsstreit, wobei er den ARA-Verantwortlichen ebenso Sturheit vorwirft, da Vorschläge für alternative Standorte nicht ernsthaft geprüft worden seien. Hauptstreitpunkt ist die Frage der Geruchsbelästigung. ARA und Bauinspektorat gehen davon aus, dass die gesetzlichen Werte eingehalten werden, der Nachbar befürchtet Gestank. Auch in Laufen sowie in Breitenbach ist der Bau von Mischwasserbecken vorgesehen. Das Projekt bei der Herz-Jesu-Kirche in Laufen sei auf gutem Weg, das Mischwasserbecken Wydehof in Breitenbach sei in Abklärung, informierte Lisser. Geschäftsbericht und Jahresrechnung 2015 (mit tieferen Betriebskosten als budgetiert) wurden von den Delegierten einstimmig genehmigt.
dust. Nebst der Ausleihe und Rücknahme von Büchern widmen sich die Mitarbeiterinnen der Stedtlibibliothek Laufen (Stebi) derzeit noch anderem: der grossen Züglete an den neuen Standort. Die Amthausscheune wurde vollkommen um- und ausgebaut und steht nun in wenigen Tagen der Stedtlibibliothek auf drei Stockwerken zur Verfügung. Für Petra Rentsch und ihr gesamtes StebiTeam wird der Tag der Neueröffnung am neuen Ort ein Grossereignis. «In der Amthausscheune haben wir mehr als doppelt so viel Platz», erklärt die Leiterin der Stedtli-Bibliothek. Tatsächlich kann die Bibliothek, welche ausser Bücher auch andere Medien und Zeitschriften führt, an der Amthausgasse 35 rund 400 Quadratmeter Fläche nutzen. Petra Rentsch freut sich aber noch auf andere Vorteile. «Dank mehr Platz haben wir auch mehr Sitzgelegenheiten zum Schmöckern. Im Parterre gibt es eine Garderobe, moderne Toilettenanlagen und am Eingang sogar einen Personenzähler», freut sie sich. Die Medienrückgabebox wird all jenen zugute kom-
men, die nur abends oder am Wochenende Zeit finden, ihre ausgeliehenen Medien zurückzubringen. Das umfasst sowohl Bücher, Hörbücher, Zeitschriften und DVDs. Zuerst aber muss noch gearbeitet werden. Unzählige vollständig verpackte Zügelschachteln warten bereits, hier abgeholt und an den neuen Standort überführt zu werden. Der Grossteil des Zügelstresses steht aber noch bevor. Übermorgen Samstag, 2. Juli, ist die alte Stebi an der Amthausgasse 3 zum letzten Mal geöffnet. «Eigentlicher Zügeltag ist Donnerstag, 7. Juli», informiert Petra Rentsch. Gleichentags soll am neuen Standort bereits mit dem Auspacken begonnen werden, denn schon am 15. Juli wird die neue Stedtlibibliothek in der Amthausscheune eröffnet und ist von da an zu den gewohnten Zeiten geöffnet», informiert Rentsch. Höhepunkt aber wird – wenn alle wieder aus den Sommerferien zurück sind – das Einweihungsfest am 20. August sein. stebilaufen.ch (Sommerferien: Di 9-12, Fr 16-20, Sa 9-12)
Gottesdienste Niemand ist fort, den man liebt, denn Liebe ist ewige Gegenwart.
Laufen Freitag, 1. Juli, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Sonntag, 3. Juli, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis. Dienstag, 5. Juli, 10.00 Uhr, Offene Kirche mit Bistro. Das ökumenische Team lädt an jedem Markttag von 10.00 bis 12.00 und von 13.00 bis 15.00 Uhr in die Katharinenkirche Laufen zum Verweilen ein. 13.30 Uhr gibt es einen literarischen und musikalischen Zwischenhalt.
DANKSAGUNG Es ist schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren, aber es ist tröstlich, so viel Anteilnahme zu erfahren. Danke allen, die ihre Verbundenheit und Trauer auf so vielfältige Weise zum Ausdruck brachten, sowie allen, die
Erna Heizmann-Borer 20. März 1926 – 6. Juni 2016
Liesberg Freitag, 1. Juli, 12.30 Uhr, ökumenischer Seniorenclub im Restaurant Coni’s Träff (Liesberg). Mittagessen, anschliessend Lottomatch.
auf ihrem letzten Weg begleitet haben. Besonders danken möchten wir • Herrn Dr. Benno E. Lütold für die jahrelange ärztliche Betreuung und die einfühlsame Begleitung unserer Mutter in ihren letzten Wochen; • Herrn Pfarrer Dr. John Obinna Agbakwuo für die würdevolle Gestaltung der Abdankungsfeier; • Frau Maria Morósova -Meléndez und Herrn Josué Meléndez für die würdevolle musikalische Umrahmung der Trauerfeier; • der Delegation des Turnvereines Erschwil für den letzten Fahnengruss; • dem Pflegepersonal des Zentrums Passwang für die liebevolle Betreuung in den letzten Monaten; • den Mitarbeiterinnen der Spitex Thierstein für die liebevolle Betreuung in den vergangenen Jahren; • für die zahlreichen Spenden an die Stiftung für krebskranke Kinder, Regio Basiliensis, sowie die Spenden für Grabschmuck.
Sonntag, 3. Juli 2016 10.00 Uhr, Gottesdienst mit Abendmahl, mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte Dienstag, 5. Juli 2016 19.30 Uhr, Gebetsabend Gäste sind herzlich willkommen.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste/Sonntagsschule/ ChinderChilche:
Dreissigster: Samstag, 2. Juli 2016, 18.00 Uhr in der Kirche Erschwil.
Donnerstag, 30. Juni, 10.00 Uhr, Dachkapelle des Altersheims Stäglen, reformierter Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth Sonntag, 3. Juli, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth. Kirchenkaffee im Anschluss Donnerstag, 7. Juli, 15.30 Uhr, Aktivierungsraum, Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach, ref. Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth Freitag, 8. Juli, 8.30 Uhr, kath. Kirche Fehren, ökumenische Schulendfeier, Thema: Schneller, Höher, Weiter…, Pfarrund Katechetenteam und Schüler/-innen, Zmorge im Anschluss von Fehren Aktiv Sonntag, 10. Juli, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth Seniorennachmittag. Montag, 4. Juli, 15 Uhr, im Kloster Beinwil, mit gemeinsamer Fahrt im 9-Plätzer-Bus vom ref. KGH in Breitenbach aus: hin um 14.30 Uhr / zurück um 17.00 Uhr, Thema: Klostergärten und Pflanzen der Bibel. Referentin: Polly Studer. Zvieri in Refektorium des Klosters Anmeldung jetzt zur Kinderwoche zum Thema: Wir türmen! Für Dienstag, 12. Juli, 14 bis 17 Uhr: Turmspiele im ref. KGH Thierstein, Breitenbach. Für Mittwoch, 13. Juli, 14 bis 17 Uhr: Reise zum Botta-Turm auf dem Moron mit Fahrt im Kleinbus und für Donnerstag, 14. Juli, 8 bis 17 Uhr: Ajoie-Tag mit Wanderung und Bräteln, Reise via Bus und Zug, Kosten: Fr. 25.–/Kind. Anmeldung bis Freitag, 8. Juli bei Pfr. St. Barth, Telefon 061 781 12 50 / 079 465 77 69 / st.barth@bluewin.ch
Erschwil, im Juni 2016
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 3. Juli, 11 Uhr Tour de Leimental; Gottesdienst in Witterswil, Pfarrer Michael Brunner Mittwoch, 6. Juli, 10 bis 12 Uhr Wir machen mit beim Ferien(s)pass: Regenmacher bauen. Anmeldung und Infos nur unter www.ferienpass-leimental.ch. Organisiert und geleitet von Martina Hausberger
Gempenfest 2o16 26 | 27 | 28 August www.gempenfest.ch
Festöffnungszeiten Freitag, 18.00 bis 02.00 Uhr Samstag, 11.00 bis 03.00 Uhr Sonntag, 11.00 bis 18.00 Uhr
Hausarztpraxis Albrecht Nunningen Die Praxis bleibt ferienhalber vom 9. Juli 2016 bis und mit 1. August 2016 geschlossen.
Verkehrsbeschränkung in Erschwil und Büsserach Büsserachstrasse und Passwangstrasse Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Strassenbauarbeiten sind auf der Büsserachstrasse in Erschwil und der Passwangstrasse in Büsserach, Abschnitt «Steinbruch» bis Niederebnetstrasse, folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich: – Im Baustellenbereich werden die Büsserachstrasse und die Passwangstrasse verengt und teilweise einspurig geführt. – Der Verkehr wird zeitweilig mit einer Lichtsignalanlage (Priorisierung öV) oder einem Verkehrsdienst geregelt. – Die Zugänge zu den angrenzenden Liegenschaften sind bis auf kurzzeitige Ausnahmen gewährleitstet. – Der Postautodienst (Linie 115) bleibt gewährleistet. Dauer: 4. Juli bis 5. August 2016 Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen.
Praxis Dr. med. Florian Leupold Facharzt Allgemeine Innere Medizin Passwangstrasse 10, Breitenbach 061 781 32 32 Die Praxis bleibt wegen Ferien vom 13. Juli bis 5. August 2016 geschlossen
Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 1. Juli 2016
Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater und Bruder
Guido Künzli-Jeger 14. Oktober 1932 – 22. Juni 2016
Völlig unerwartet hat dein Herz aufgehört zu schlagen. Du hinterlässt eine grosse Lücke in unserem Leben – wir vermissen dich sehr.
In Liebe und Dankbarkeit Agnes Künzli-Jeger Dolores und Christoph Halbeisen-Künzli Marc und Evi Halbeisen-Hürzeler Natalie Halbeisen und Sebastian Fretz Sandrine Halbeisen Petra und Markus Vögtli-Künzli Jonas Vögtli Schwester und Verwandte Wir verabschieden uns von Guido Künzli in einer Trauerfeier am Dienstag, 5. Juli 2016, um 14.30 Uhr in der katholischen Kirche in Büsserach. Traueradresse: Agnes Künzli-Jeger, Grienstrasse 68, 4227 Büsserach Gilt als Leidzirkular.
Baupublikation Bauherrschaft: Ming Heinrich Projektverfasser/-in: Gesuchsteller Bauvorhaben: Ersatz Holzheizung durch Wärmepumpe Bauort: Im Latschget 198 Bauparzelle: GB-Nr. 1117 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 14. Juli 2016
Baupublikation Bauherr: Gasser Fabiola und Kuno Zullwilerstrasse 23, 4208 Nunningen Bauobjekt: Kamineinbau Architekt: Gasser Kuno Zullwilerstrasse 23, 4208 Nunningen Bauplatz: Zullwilerstrasse, Rötelnweg Bauparzelle: GB-Nr. 2680 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 30. Juni bis 14. Juli 2016
Baupublikation Bauherr: Novosielski Adriana und Oliver Grellingerstrasse 11, 4208 Nunningen Bauobjekt: Terrassenüberdachung verglast Architekt: Gisin Architekten Moosmatt 1, 4426 Lauwil Bauplatz: Grellingerstrasse Bauparzelle: GB-Nr. 2510 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 30. Juni bis 14. Juli 2016
TO D E S A N Z E I G E Wir nehmen Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater und Urgrossvater
Walter Neuschwander-Catillaz * 6. August 1921
† 25. Juni 2016
Madeleine Neuschwander-Catillaz Kilian und Monika Neuschwander-Borer Raymond Neuschwander und Doris Weber Edi und Karin Neuschwander-Rudolf Andreas Neuschwander und Henriette Schrank Karin Ramsauer alle Grosskinder und Urgrosskinder Die Abschiedsfeier findet am Mittwoch, 6. Juli 2016, um 14.30 Uhr in der Kirche Bärschwil statt. Dreissigster: Samstag, 6. August 2016, um 19.00 Uhr in der Kirche Bärschwil. Anstelle von Blumen gedenke man der SPITEX Thierstein-Dorneckberg, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, IBAN CH04 0900 0000 4020 0735 9. Traueradresse: Kilian und Monika Neuschwander-Borer Bündtenstrasse 368, 4252 Bärschwil Gilt als Leidzirkular.
Öffentliche Auflage Rodungsgesuch Gemeinde Breitenbach Gestützt auf § 9 Kantonale Waldverordnung (WaVSO; BGS 931.12) vom 14. November 1995 wird öffentlich aufgelegt: Rodungsgesuch: SO-Nr. RO2016-005 // Breitenbach: Sanierung Fehrenstrasse, Abschnitt Kreisel Zentrum bis Sandfelsweg (Kantonaler Erschliessungsplan) Gesuchsteller: Bau- und Justizdepartement des Kantons Solothurn v. d. Amt für Verkehr und Tiefbau, Werkhofstrasse 65, 4509 Solothurn Rodung: ca. 86 m², davon 31 m² als definitive Rodung, auf Parzelle GB Breitenbach Nr. 2123 (Koord. ca. 608 708 / 250 625) Rodungsersatz: ca. 86 m² Ersatzaufforstung, davon 55 m² an Ort und 31 m² auf Parzelle GB Himmelried Nr. 1576 (Koord. ca. 611 500 / 252 180) Auflagezeit: 4. Juli bis 2. August 2016 Auflageorte: – Amt für Wald, Jagd und Fischerei, Rathaus, 4509 Solothurn (während der ordentlichen Bürozeiten) – Kreisbauamt III, Amthausstrasse 15, 4143 Dornach (während der ordentlichen Bürozeiten) – Einwohnergemeinde Breitenbach, Fehrenstrasse 5, 4226 Breitenbach (während der Schalteröffnungszeiten) Auskünfte erteilt: Amt für Wald, Jagd und Fischerei, 4509 Solothurn Tel. 032 627 23 41 Einsprachen sind innerhalb der Auflagezeit schriftlich beim Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Solothurn, Rathaus, 4509 Solothurn, einzureichen. Die Einsprachen haben die Rechtsbegehren und deren Begründung zu enthalten. Solothurn, 1. Juli 2016 Volkswirtschaftsdepartement
Öffentliche Planauflage Gemeinde Breitenbach Gestützt auf § 68 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes (PBG) vom 3. Dezember 1978 und § 9 der kantonalen Waldverordnung (WaVSO, BGS 931.12) vom 14. November 1995 wird der kantonale Erschliessungsplan mit Rodungsgesuch über die Fehrenstrasse Abschnitt Kreisel Zentrum bis Sandfelsweg Erschliessungsplan, Situation 1:500 Rodungsgesuch, Formular Seiten 1–3 Rodungsplan, Situation 1:500 Ersatzaufforstungsplan, Situation 1:1000 öffentlich aufgelegt. Dem kantonalen Erschliessungsplan kommt gleichzeitig die Bedeutung der Baubewilligung gemäss § 39 Abs. 4 PBG zu. Gleichzeitig liegen zur Orientierung/Erläuterung (kein Genehmigungsinhalt) folgende Dokumente auf: – Landerwerb, Situation 1:500 – Situation Bauprojekt Teil 1, 1:200 – Situation Bauprojekt Teil 2, 1:200 – Längenprofil, 1:1000/100 – Querprofile Teil 1, 1:50 – Querprofile Teil 2, 1:50 – Normalprofile, 1:50 – Technischer Bericht – Rodungsgesuch, Übersicht 1:25‘000 Auflagezeit: 4. Juli bis 2. August 2016 Auflageorte: – Einwohnergemeinde Breitenbach, Fehrenstrasse 5 4226 Breitenbach (während der Schalteröffnungszeiten) – Kreisbauamt III, Amthausstrasse 15, 4143 Dornach (während der ordentlichen Bürozeiten) Öffentliche Fragestunde: Dienstag, 5. Juli 2016, 18.00 – 19.30 Uhr Einwohnergemeinde Breitenbach, Fehrenstrasse 5 4226 Breitenbach Einsprachen gegen den Erschliessungsplan können innerhalb der Auflagezeit beim Bau- und Justizdepartement des Kantons Solothurn, Rötihof, Werkhofstrasse 65, 4509 Solothurn, schriftlich eingereicht werden. Einsprachen gegen das Rodungsgesuch sind innerhalb der Auflagezeit beim Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Solothurn, Rathaus, 4509 Solothurn, einzureichen. Die Einsprachen haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Solothurn, 1. Juli 2016 Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger
Hofstetten-Flüh GEMEINDE SEEWEN SO
Ergänzungswahl Mitglied Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission Die CVP hat für den ihr zustehenden 2. Sitz in der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission einen Wahlvorschlag eingereicht und Peter Hueber als Kandidaten vorgeschlagen. Am 20. Juni 2016 hat der Gemeinderat Herrn Peter Hueber, Jahrgang 1957, als Mitglied der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission für die Amtsperiode vom 1. Juli 2016 bis 30. Juni 2020 gewählt. Gegen diesen Entscheid kann gemäss § 83 des Gesetzes über die politischen Rechte innert 3 Tagen seit der Publikation beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, Regierungsgebäude, Rathausstrasse 2, 4410 Liestal, Beschwerde erhoben werden.
Stille Wahl Schulrat Primarschule/Kindergarten Zwingen Der Gemeinderat stellt fest, dass die stille Wahl für die periodische Neuwahl der Mitglieder des Schulrates der/des Primarschule/Kindergartens zustande gekommen ist, und erklärt die nachgenannten Kandidaten für die Amtsperiode vom 1. August 2016 bis 31. Juli 2020 als in stiller Wahl gewählt: Pozner Stefan, Jahrgang 1969, SVP Tresch Sibylle, Jahrgang 1967, SVP Lienhard Tanja, Jahrgang 1971, CVP Kübler Charlotte, Jahrgang 1972, CVP Gilgen Patricia, Jahrgang 1973, CVP Feld Stephan, Jahrgang 1964, SP Gegen diesen Entscheid kann gemäss § 83 des Gesetzes über die politischen Rechte innert 3 Tagen seit der Publikation beim Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, Regierungsgebäude, Rathausstrasse 2, 4410 Liestal, Beschwerde erhoben werden.
Ausschreibung: Ersatzwahl für das Amt des/der Gemeindepräsidenten/-in und Einberufung der Wahlberechtigten für den Urnengang vom 25. September 2016 Der Gemeinderat der Einheitsgemeinde Seewen SO beschliesst, gestützt auf § 30 Absatz 1 Buchstabe c des Gesetzes über die politischen Rechte vom 22. September 1996 (BGS 113.111): 1. Ausschreibung / Wahlfestsetzung / Einberufung In der Gemeinde Seewen SO ist das Amt des/der Gemeindepräsidenten/ -präsidentin neu zu besetzen. Die Ersatzwahl für dieses Amt für den Rest der Amtsperiode 2013–2017 findet am 25. September 2016 statt. Die Wahlberechtigten der Gemeinde Seewen SO werden zu diesem Urnengang einberufen. Die Wahl erfolgt nach dem Majorzwahlverfahren (§ 41 ff. und § 113 ff. GpR). 2. Zweiter Wahlgang Ein allfälliger zweiter Wahlgang findet am 23. Oktober 2016 statt. 3. Wählbarkeitsvoraussetzungen Wählbar ist, wer in der Einwohnergemeinde Seewen SO stimmberechtigt ist. Wählbar ist auch, wer sich verpflichtet, vor Amtsantritt die Stimmberechtigung in der Gemeinde und die Wählbarkeitsvoraussetzungen zu erwerben (§ 32 Abs. 2 GG). 4. Teilnahme an der Wahl Es dürfen sich nur Kandidaten und Kandidatinnen an der Wahl beteiligen, die sich innert Frist (s. Ziff. 5.) angemeldet haben. 5. Wahlvorschlag/Anmeldung Ein Wahlvorschlag ist auf einem amtlichen Formular «Wahlvorschlag für Beamtenwahlen» aufzuführen, welches bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden kann. Der Wahlvorschlag muss von mindestens 10 in der Einwohnergemeinde Seewen SO Stimmberechtigten unterzeichnet sein. Der Wahlvorschlag ist spätestens bis Montag, den 15. August 2016, 17 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. 6. Wahlzettel Für die Gestaltung und den Druck der Wahlzettel ist die Gemeindeverwaltung verantwortlich. 7. Wahlpropagandamaterial Die Wahlpropagandaschrift darf (gefaltet) höchstens das Format A5 aufweisen und nicht mehr als 50 Gramm wiegen. Sie ist in genügend Exemplaren spätestens bis Montag, den 22. August 2016, 12 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung abzuliefern. 8. Zustellung an die Stimmberechtigten Die Zustellung des Wahlmaterials an die Stimmberechtigten erfolgt bis Samstag, den 3. September 2016. 9. Briefliche Stimmabgabe Sobald die Stimmberechtigten das amtliche Wahlmaterial erhalten haben, können sie bis Samstag, den 24. September 2016 (vor dem Wahltag), spätestens bis 17.00 Uhr (mittels Briefkasten für Wahl und Abstimmungen bei der Gemeindeverwaltung) brieflich wählen. Seewen, den 27. Juni 2016 Namens des Gemeinderates Vizegemeindepräsident: Gemeindeschreiber: Thomas Müller Andreas Schärer
Baupublikation Bauherr: Esther Peressini Nenzlingerweg 6, 4223 Blauen Projektverfasser: Holz Haus Bonndorf GmbH Im Breitenfeld 3, 79848 Bonndorf Bauobjekt: Einfamilienhaus mit Carport / Abbruch Gartenhaus Bauplatz: In den Gärten 25, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 4477 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 15. Juli 2016
Baupublikation Bauherr: René Oehler, Auf den Felsen 61 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Allsol GmbH Fabrice Debenath, Sternenhofstrasse 11 4153 Reinach BL Bauobjekt: Wärmepumpe Bauplatz: Auf den Felsen 61, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 3758 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 15. Juli 2016
Baupublikation Bauherr: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung BUR, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung BUR, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Sauberwasserleitung und Feldwegsanierung Bauplatz: Unterem Homel, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 1776 und 90186 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 15. Juli 2016
Baupublikation Bauherr/Projektverfasser: Stefan und Vanessa Pfister, Rauracherweg 1, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Carport, Vorplatzsanierung, Zaun mit Schiebetor, Verlängerung Dachvorsprung Bauplatz: Rauracherweg 1, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 3269 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 15. Juli 2016
Erschwil BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN
Verkehrsbeschränkung in Erschwil und Büsserach Büsserachstrasse und Passwangstrasse Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Strassenbauarbeiten sind auf der Büsserachstrasse in Erschwil und der Passwangstrasse in Büsserach, Abschnitt «Steinbruch» bis Niederebnetstrasse, folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich: – Im Baustellenbereich werden die Büsserachstrasse und die Passwangstrasse verengt und teilweise einspurig geführt. – Der Verkehr wird zeitweilig mit einer Lichtsignalanlage (Priorisierung öV) oder einem Verkehrsdienst geregelt. – Die Zugänge zu den angrenzenden Liegenschaften sind bis auf kurzzeitige Ausnahmen gewährleitstet. – Der Postautodienst (Linie 115) bleibt gewährleistet. Dauer: 4. Juli bis 5. August 2016 Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 1. Juli 2016
Baupublikation Bauherrschaft: Borer-Laffranchi Anton Niederebnetstrasse 23, 4228 Erschwil Verantwortlicher: BM Architektur Im Brühl 16, 4244 Röschenz Grundeigentümer: Bauherrschaft Bauprojekt: Umbau, Anbau und Sanierung Einfamilienhaus Ausnahmegesuch Unterschreitung der Strassenbaulinie Bauplatz: Büsserachstrasse 9 Bauparzelle: 982 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 15. Juli 2016
Baupublikation Bauherrschaft: Cueny Reto Rieselstrasse 3, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Jeker Haustechnik GmbH Passwangstrasse 30, 4226 Breitenbach Grundeigentümer: Bauherrschaft Bauprojekt: Ersatz Heizung, Wärmepumpe aussen aufgestellt Bauplatz: Rieselstrasse 3 Bauparzelle: 1078 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 15. Juli 2016
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Ein Jahr des Umbruchs im AZB An der Delegiertenversammlung des Zweckverbandes Alterszentrum Bodenacker präsentierte der Vorstand erste Resultate des Strategieprozesses. Konkrete Vorschläge sollen im Dezember folgen. Gaby Walther
as AZB hat ein Jahr der Veränderungen hinter sich. Zum einen wurden grössere Umbauund Sanierungsarbeiten im Bereich der Küche, der Beleuchtung, der Telefonie sowie der Brandschutz- und Sicherheitsmassnahmen durchgeführt, zum anderen standen Veränderungen in der Verwaltung und beim Personal an. Mit der Kündigung des Heimleiters Hannes Spirig im letzten Herbst wurde der Zweckverband mit der Frage konfrontiert, wie die Zukunft des Alterszentrums Bodenacker aussehen soll. Es fehlte der Heimleiter, es gab Wechsel in der strategischen Leitung und die Finanzen sahen nicht rosig aus. Sollte man weitermachen wie bisher oder nach neuen Wegen suchen? Um die beste Lösung zu finden, wurde Maya Andrey von der Firma Curavia zu Hilfe geholt. Gemeinsam mit dem Vorstand erarbeitete die Expertin aus Biel in drei Workshops einen Strategieprozess. Diesen präsentierte Andrey an der Delegiertenversammlung vom letzten Donnerstag in Breitenbach. Drei Strategiepunkte, welche in drei Schritten angegangen werden sollen, wurden ausgearbeitet.
Gewählt: Heinz Zenhäusern wurde zum Heimleiter mit einem 40-ProzentPensum gewählt, Carmen Oruc-Haberthür übernimmt im Vorstand die Aufgabe FOTO: GABY WALTHER der Aktuarin.
Erstens soll die Effizienz und Flexibilität gesteigert werden. Dieser Punkt soll in nächster Zeit umgesetzt werden. Zweitens sollen Spielräume genutzt und Reserven gebildet und drittens in Neues investiert werden. Einer Delegierten waren die Angaben in der Präsentation zu wenig deutlich. Die Präsidentin Wally Allemann erklärte, dass zur Ausführung von Punkt zwei und drei ein Budget notwendig sei und deshalb an der Budgetversammlung im Dezember die konkreten Pläne vorgestellt werden sollen. Trotzdem liess sie durchblicken, dass das AZB neue Wohnformen für Senioren schaffen möchte. Diese Wohnräume sollen einen Ort sein zwischen daheim leben und Altersheim. Um das realisieren zu können, brauche es aber weitere Immobilien. Eine Steigerung um
100 Betten wäre sinnvoll, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Wegen des noch unklaren Weges des AZB wurde Heinz Zenhäuser vorerst provisorisch bis zum 31. Dezember 2017 mit einem 40-Prozent-Pensum von den Delegierten zum Heimleiter gewählt. Zenhäusern (57) arbeitet bereits seit 25 Jahren im AZB. Zusammen mit dem Führungsgremium will er nach dem turbulenten letzten Jahr das Heim wieder in «stille Gewässer» bringen. Neu als Aktuarin in den Vorstand gewählt wurde Carmen Oruc-Haberthür (31). Sie arbeitet seit zehn Jahren als Finanzverwalterin in Erschwil. Die Rechnung 2015 des AZB weist aufgrund der Auslastung von 98 statt budgetierten 99 Prozent einen Ertragsüberschuss von 19 000 Franken auf.
Fehren gegen neuen Kostenverteiler tim. Den neuen Schlüssel, wie die Kosten der Kreisschule Gilgenberg künftig festgelegt werden sollen, lehnt die Gemeindeversammlung von Fehren ab. Bisher wurden diese Kosten, wie Gemeinderätin Nicole Ditzler ausführte, nach der Einwohnerzahl bemessen. Die Statutenänderung sieht nun vor, dass künftig die Schülerzahlen als Nennwert für die schulischen Betriebskosten gelten. Für Fehren bedeutet dies, dass die Kosten pro Jahr um 5700 Franken auf 375 000 Franken steigen. «Der neue Schlüssel verletzt die Rechtsgleichheit», sagte Ditzler weiter. Sie betonte, dass diesem Nein lange Verhandlungen vorausgegangen seien. Fehren habe sich um einen Kompromiss bemüht, der bei den anderen Gemeinden des Zweckverbands Kreisschule Gilgenberg auf kein Gehör gestossen sei. Ein Stimmberechtigter äusserte sein
Bedauern darüber, dass kein Vertreter des Schulrates nach Fehren gekommen sei, um dessen Position darzulegen. In der Abstimmung fand der Antrag des Gemeinderates einhellige Zustimmung. Damit ist die Statutenänderung vom Tisch. Zustimmung fand auch die Rechnung 2015. Gemeindepräsident Peter Merckx konnte einen Ertragsüberschuss von gut 83 000 Franken vorstellen; dies bei einem Aufwand und Ertrag von gut 3 Millionen Franken. Das sei erfreulich, zumal der Selbstfinanzierungsgrad 121,8 Prozent betrage. Die gute Rechnung schloss aber auch besser ab, weil einige Investitionen, die für 2105 vorgesehen waren, erst in diesem Jahr ausgeführt werden. Angenommen wurde auch die Revision des kommunalen Steuerreglements. Angepasst wurden insbesondere die Re-
geln über die Vergütungszinsen für frühzeitig bezahlte Steuern. «Heute liegen diese deutlich über jenem der Banken«, hielt Merck fest: «Fehren war damit allzu grosszügig», so der Gemeindepräsident. Integration Feuerwehr Gemeinderat André Saladin orientierte zudem über die vorgesehene Integration der Feuerwehr Zullwil in die Feuerwehr Ibach, der die Gemeinden Fehren und Meltingen angeschlossen sind. Diese Integration soll bis 2018 vollzogen werden und werde sowohl von der kantonalen Gebäudeversicherung als auch vom Feuerwehrinspektor begrüsst. Bis dahin sollen weitere Detailfragen geklärt werden. Dazu gehören etwa die zu erwartenden Kosten, die Umbaupläne für das Feuerwehrmagazin Meltingen und weitere Fragen.
Schürli-Stubete in Zullwil am 3. Juli
NWS-Jodlerfest in Rothrist vom 10. bis 12. Juni 2016: Der durchführende Jodlerklub «Sunnesyte» hat die Höchstnote 1 erreicht. FOTO: ZVG Nach dem Erfolg der letzten Jahre, findet auch im 2016 die Schürli-Stubete in Zullwil statt. Der durchführende Jodlerklub «Sunnesyte» aus Nunningen und die Familie Stebler vom Hof «Schürli» begrüssen Sie am Sonntag, 3. Juli, zu
diesem Anlass. Fast schon zur Tradition geworden, wird zu Beginn ein Gottesdienst abgehalten, welcher mit einer Jodlermesse umrahmt wird. Dafür konnte in diesem Jahr der Jodlerklub «Bergbrünneli» aus Liesberg gewonnen
werden, welcher am Nordwest-Schweizerischen Jodlerfest in Rothrist mit der Höchstnote 1 ausgezeichnet wurde. Anschliessend wird in der Festwirtschaft für Ihr leibliches Wohl gesorgt. Neben Grilladen wird auch ein reichhaltiges Kuchenbuffet angeboten. An der Stubete werden Sie von verschiedenen volkstümlichen Formationen bestens unterhalten. Ob Jodelgesang, Schwyzerörgeli-Musik oder Alphornklänge, es hat von allem etwas dabei. Lassen Sie sich überraschen. Geniessen sie ein Paar gemütliche Stunden mit uns, und lassen sie sich kulinarisch und musikalisch verwöhnen. Ihr Jodlerklub «Sunnesyte», Nunningen und Familie Stebler Schürli-Stubete am 3. Juli 2016 auf dem Hof «Schürli» ob Zullwil, Beginn des Gottesdienstes um 10.30 Uhr, Anschliessend Festwirtschaft und Stubete, Eintritt frei, Weg ab Hauptstrasse beschildert
Die Dohlen haben ein neues Heim
Brutplatz: Kleine Luke als Einstieg.
Im Sommer 2015 kam von Technischen Dienst Rodersdorf die Meldung, dass Dohlen den Glockenstuhl in der kath. Kirche neu als Brutplatz in Beschlag genommen haben. Die schützenden Netze waren durch Wind und Wetter durchlöchert worden. Dies wurde nicht akzeptiert, da mit Nistmaterial auch Schmutz eingetragen wird, was zu Schäden an der Glockeneinrichtung führen könnte. In gegenseitigem Einvernehmen wurde vereinbart, dass die Bruten im 2015 ungestört erfolgen durften, aber für die Zukunft eine Lösung (neue Gitter) angestrebt werden müsse. Auf die Anfrage beim Amt für Wald, Jagd und Fischerei in Solothurn kam sofort die Meldung, dass alles unternommen werden soll, damit der Brutplatz der geschützten Vogelart erhalten bleibt. Nun galt es, eine Lösung zu finden, welche auch der Denkmalpflege entsprechen würde, ist die kath. Kirche Rodersdorf doch ein eidgenössisch geschütztes Gebäude. Bei der Besprechung vor Ort
mit Markus Schmid, Amt für Denkmalpflege Solothurn, wurden verschiedene Möglichkeiten geprüft. Das Ergebnis war das Einverständnis der Denkmalpflege, im Raum zwischen Dach und Kirchenschiffdecke bei den Lüftungsfenster kleine Luken einzurichten. Sitzbretter davor sollten nicht angebracht werden. Die Schlosserei Lauper Ettingen hatte dann die hervorragende Idee, die Vögel über einen kleinen Kanal in die Brutkästen zu führen. So wurde ein weiteres Eindringen den Dohlen verwehrt. Diese Idee wurde bewilligt und wir durften acht neue Nistkästen in der Kirche einbauen. Nun warteten wir gespannt auf die Reaktion der Dohlen und die kam heftig: Die Dohlen klammerten sich mehr als eine Woche an die Gitter und klopften heftig daran. Die Unsicherheit, ob dieser Projekt gelingen würde, war bei Lukas Merkelbach (Projektbegleitung) und mir gross. Doch eines Morgens hatte ein Vogel den Einstieg gefunden und das Problem war in einem Tag gelöst. Innert kürzester Zeit waren alle Nistkästen belegt und nach der ersten Brutzeit ist stets ein kleiner Dohlenschwarm um und auf der Kirche zu beobachten, wahrlich ein schönes Bild. Damit dieses Projekt finanziert werden konnte (Projektkosten von 5 300 Franken) haben wir das Projekt beim Lotteriefonds eingereicht. Der Regierungsrat des Kantons Solothurn hat das Vorhaben mit einem Betrag von 3 800 Franken unterstützt. Wir danken dem Lotterie- und Sportfonds vom Kt. SO, wie auch der Einwohner- und Kirchgemeinde für die Unterstützung dieser Schutzmassname für die Dohlen. Ein Brutplatz kann so für Jahre in Rodersdorf als gesichert gelten. Der Projektverantwortliche Konrad Knüsel
Die renommierte Firma U. Baumann AG, Haushalt-Apparate und KüchenParadies, muss unserer Leserschaft wie auch jener aus dem Birstal respektive Schwarzbubenland und Laufental nicht näher vorgestellt werden. Seit 1978 in Oberwil, an der Mühlemattstrasse 25, zu Hause, hat dieses Familien-Unternehmen, dessen Markenzeichen - nebst der qualitativ hochwertigen Apparate – auch die roten Firmenfahrzeuge sind, vor einigen Zeit auch in Breitenbach eine Filiale eröffnet. Am vorletzten Wochenende (17./18. Juni) lud U. Baumann AG die Öffentlichkeit ein, das neue Küchenstudio im neuen Gebäude (vis-à-vis des Hauptgeschäftes, zwischen der Garage Otto Dellenbach und dem Coop Megastore) zu besichtigen. Viele Besucher aus der ganzen Nordwestschweiz waren an diesem Weekend zugegen – und 167 Interes-
Wettbewerbs-Gewinn: Fünf glückliche Sieger durften hochwertige Waschmaschinen und Staubsauger in Empfang nehmen.
sierte nahmen auch am Wettbewerb teil, wo es hochwertige Waschmaschinen und Staubsauger zu gewinnen gab. Am letzten Montag wurden die fünf Gewinner prämiert. Wir waren vor Ort, als Ueli und Michèl Baumann das Quintett auszeichneten. «Das ist ja wunderbar. Und der Gewinn kam überraschend, aber der Staubsauger kommt wie gerufen, denn so kann ich den alten, der seinen Dienst nicht mehr richtig tut, entsorgen», meinte Werner Gyger. Auch Friedrich und Verena Borer waren mit ihrem Preis, einer Waschmaschine, «sehr zufrieden. Umso mehr, als unsere alte Waschmaschine langsam den Geist aufgibt», so Frau Borer, welche mit ihrem Mann seit gut 30 Jahren in Oberwil wohnhaft ist. Wir gratulieren den Gewinnern zu ihren tollen Preisen! Georges Küng
Schulfest als Abschluss der Themenwoche «Brücken bauen»
«Macht Euch keine Sorgen um mich!»
Kurz vor den Sommerferien werden am Regionalen Gymnasium Brücken gebaut, und dies in verschiedenster Hinsicht und auf vielfältige Art! Während der Themenwoche, die alle 3 Jahre an der Schule durchgeführt wird, nutzen Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, sich ausserhalb des Klassenverbandes in ein Thema nach Wahl zu vertiefen. Am kommenden Donnerstag, 7. Juli, wird die Themenwoche mit dem Schulfest abgeschlossen. Von Ausstellungen über Präsentationen bis zur Aufführung des Musicals «Alice im Wunderland» der Musikklasse P2m (Aufführungen um 18 Uhr und 20.30 Uhr) ist alles dabei. Die Ehemaligen treffen sich in der EhemaligenLounge des Ehemaligenvereins 4EVER. Verbringen Sie ein paar gemütliche Stunden mit uns und stärken Sie sich mit dem reichhaltigen Angebot an Essen und Trinken. Übrigens: den EM-Halbfinal kann man bei uns auch auf der Lein-
wand mitverfolgen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Das OK Schulfest
WOS. Frau M. möchte gerne mit ihrem Mann und den Kindern in die Sommerferien fahren. Die Sorge um die Mutter hält sie jedoch davon ab, längere Zeit ihre Mutter alleine zu lassen. Zu gross ist die Angst, dass die ältere Frau stürzt und liegen bleibt. Doch dieses Jahr fährt Frau M. ohne Bedenken ans Meer. Sie weiss, dass ihre Mutter während ihrer Abwesenheit gut versorgt ist. Denn die Mutter von Frau M. trägt jetzt ein Rotkreuz-Notrufgerät des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) Kanton Solothurn. Per Knopfdruck kann sie einen Notruf absetzen und schon ist sie mit der Notrufzentrale des SRK verbunden. Diese verständigt ihre Kontaktpersonen und organisiert Hilfe. Den Rotkreuz-Notruf gibt es auch für unterwegs. Schliessen Sie ein Abonnement in den Monaten Juli und August 2016 ab, dann erhalten Sie eine Reduktion von 50 Prozent auf die ersten drei Monate.
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Beachvolleyball in einzigartiger Atmosphäre geniessen
Neue Saison hat bereits begonnen
In den unteren Ligen sind die Entscheidungen schon lange gefallen. Der Jubel und die Trauer sind gewichen. Mit der Planung hat bereits die neue Saison begonnen. Edgar Hänggi
Beachvolleyball auf hohem Niveau: Vom 5. bis 7. August kämpfen die Teams im Stedtli Laufen um jeden Ball. FOTO: FABIENNE SUTER fab. Am Wochenende vom 5. bis 7. August verwandelt sich die Laufner Altstadt wieder in eine Strandoase: Zum 16. Mal findet dort das Stedtli Beach Turnier statt – erstmals unter dem Namen «globalconsult Stedtli Beach». Der Volleyballclub Laufen ist mit viel Engagement dabei, das Turnier zu einem gelungenen Anlass zu machen. Traditionell werden die Wettkämpfe am Freitagabend durch die Austragung des Kottmann-Kohler Beach Cups eröffnet. Dabei spielen Plauschteams aus der Region in 4er-Gruppen gegeneinander. Der Spass steht dabei im Vordergrund, nichtsdestotrotz zeigen die Teams vollen Einsatz, um sich den begehrten Siegerpokal zu ergattern. Spannende Begegnungen garantiert Am Samstag kämpfen namhafte Teams aus der nationalen und internationalen Beachvolleyballszene im Rahmen eines A2-Turniers um wertvolle Punkte für die Qualifikation zur Schweizermeisterschaft in Bern. Die Kategorie A2 ist die zweithöchste Liga der Beach Tour. Packende Duelle und hart umkämpfte Bäl-
le auf hohem Niveau sind garantiert. Am Sonntag steht das U19-Masters der Coop Junior Beach Tour auf dem Programm. Junge Schweizer Nachwuchstalente spielen in der Altstadt und im Schwimmbad Nau um den angesehenen Masters-Titel. Das Turnier in Laufen zählt für die jungen Athletinnen und Athleten, nicht zuletzt dank der tollen Atmosphäre im Stedtli, zum Saisonhöhepunkt. Bei genügend Anmeldungen findet zudem am Sonntagnachmittag erstmals der Kids Cup statt. Kinder im Alter von 7 bis 13 Jahren treten in diesem Plauschturnier in 6er-Teams gegeneinander an. Anmeldung unter beachcup@outlook.com. Wie jedes Jahr sorgt eine Festwirtschaft sowie am Freitag- und Samstagabend ein Barbetrieb für das leibliche Wohl der Besucherinnen und Besucher. Das Organisationsteam und der Volleyballclub Laufen freuen sich, Sie beim globalconsult Stedtli Beach in Laufen willkommen zu heissen. Geniessen Sie Beachvolleyball in einer einzigartigen Atmosphäre und gönnen Sie sich an der Bar einen Drink – Strandfeeling inklusive.
us regionaler Sicht war es keine gute Saison. Einziges Team, das jubeln konnte, war Dornach II, dem der angestrebte Aufstieg von der 3. in die regionale 2. Liga glückte. Dies dafür souverän. Für Trainer Ernes Hodzic war es ein Umsetzen des Planes. «Wir hatten ein starkes Kader und dass wir nur zwei Spiele verloren, das zweite, als wir den Aufstieg schon gesichert hatten, unterstreicht dies.» Ganz gefeit blieben aber auch die Dornecker nicht, was den Spielertrainer vor allem im Spiel gegen Soleita Hofstetten extrem nervte. Denn nach dem 0:0 gegen Laufen drohte im nächsten Heimauftritt gegen Soleita ein nächster Rückschlag. «Es hielt etwas der Schlendrian Einzug. Wir lagen zur Pause 0:2 hinten und ich war mächtig sauer. Uns gelang dann die Wende zum 3:2 Sieg und Ende Saison habe ich gesagt, dass jene zweite Hälfte der entscheidende Kick war, damit wir letztlich so souverän durchkamen.» Momentan baut man am neuen Team, wobei allzu viele Mutationen dürfte es nicht geben. Das angesprochene Soleita musste in der letzten Runde wegen des 0:3 gegen Laufen in den sauren Abstiegsapfel beissen. An dem hatte Trainer Christian Kunz lange zu beissen. «Wir hatten es als Team nicht geschafft, unser Potenzial in allen Spielen abzurufen. Die Fehler, die wir jeweils begingen, nutzten die Gegner oft eiskalt aus. Uns fehlte dann auch die Effizienz, denn Chancen hatten wir viele herausgespielt. Selbst am Ende gegen Laufen war das so. Ehe Laufen das 1:0 gelang, vergaben wir sicher zwei,
Aus: Für die Spieler von Röschenz und Soleita gabs den Moment der Leere. Jetzt FOTO: EH-PRESSE richtet man sich wieder auf und greift wieder an.
drei klare Möglichkeiten.» Nach Gesprächen hat man sich entschieden die sofortige Rückkehr anzustreben. «Mit Ausnahme von Gökhan Ünlü, der uns verliess, bleibt das Team beisammen. Es kommen Spieler aus langen Verletzungen zurück und 2,3 aus der zweiten Mannschaft. Neu werde ich von Sascha Hüppi als Assistent unterstützt.» In Röschenz ist man daran ein Team auf die Beine zu stellen, mit dem man in der 4. Liga wieder eine Basis errichten kann. Trainer Alessandro Fellino wechselt zum FC Laufen, wo er die A-Junioren übernimmt. In Laufen hat Marc Eigenmann entschieden, eine weitere Saison anzuhängen. Das junge Team bleibt grösstenteils zusammen, hat grosses Potenzial. Es soll auch der eine und andere neue Spieler kommen. Bis zur Vorbereitung Mitte Juli sei das definitive Kader fix. Ähnlich tönt es in Breitenbach. Dass der Klassenerhalt erst in der Schlussphase des letzten Spieles gesichert wurde, nimmt man locker. Man hätte es einfacher haben können, meinte Trainer Bruno Mühlheim. «Als man mich holte, rangierte Breitenbach auf einem Abstiegsplatz. Seit dem ersten Spiel in der Rückrunde, dem Sieg gegen Oberwil, waren wir nie mehr unter dem Strich. Für mich waren es jedoch die sechs intensivsten Monate meiner Trainerlaufbahn.» Die anfänglich mangelhafte tak-
tische Disziplin und die roten Karten gaben Mühlheim mehr Arbeit, als ihm lieb war. «Sicher, der Anfang war zu emotional und dann vergaben wir auch laufend gute Chancen. Verletzungsbedingte Ausfälle von Leistungsträgern trugen auch nicht zur Vereinfachung bei. Ich schätze das Familiäre in Breitenbach sehr und habe daher auch entschieden, eine ganze Saison anzuhängen. Dass meine Tochter bei den Frauen spielt, half beim Entscheid sicher auch mit.» Für Breitenbach beginnt die neue Saison am 11. Juli. Dann wird man sehen, wie das Kader aussieht. Momentan ist zu hören, dass der eine und andere Spieler anders plant. «Wir machten uns auch die Planung zusätzlich schwer, weil es uns nicht gelang, uns vorzeitig zu retten. So konnten wir erst Ende Saison anfangen mit den Gesprächen. Es wird eine schwierige Saison, das wissen wir.» Aus der 2. Liga steigen Therwil und Arlesheim in die 3. Liga ab und werden es mit Laufen und Breitenbach zu tun bekommen. Während Röschenz und Soleita in die 4. Liga tauchen, kommt kein regionales Team nach oben. Und es kommt für die beiden Vereine noch schlimmer. Ihre zweiten Teams steigen zusammen noch in die 5. Liga ab. Ausführliche Berichte und Bilder auf www.facebook.com/regiosportalplus
Hohes Niveau an den kantonalen Meisterschaften im Vereinsturnen SOTV. Bei den kantonalen Meisterschaften im Vereinsturnen (KMV) waren der STV Langendorf bei den Aktiven und der TV/DR Bellach bei der Jugend wie im letzten Jahr die Abräumer. Während sich Langendorf drei Titel sicherte, holte Bellach deren zwei. Das Niveau der Wettkämpfe unter den fast 900 Jugendlichen, Turnerinnen und Turnern war sehr hoch. An der diesjährigen KMV in Biberist vom Samstag, 25. Juni, schaffte es der TV Breitenbach in zwei Disziplinen in den Final: In der Gymnastik Bühne mussten sich die sieben Breitenbacherinnen mit der Note von 9,25 nur vom STV Langendorf (9,85) geschlagen geben. Am Schulstufenbarren erturnte der TV Breitenbach eine 9,17, was immerhin für den 4. Rang reichte. Das Mass aller Dinge in den Gymnastik-Sparten ist der STV Langendorf. Er holte sich insgesamt drei der 13 begehrten Kantonalmeister-Titel. In der Gymnastik Kleinfeld gewannen der mehrfache Schweizermeister dank einer 9,85, in der Gymnas-
Im Final: Der TV Breitenbach am SchulstufenbarFOTO: ZVG ren. tik Bühne erturnten sich die Leberberger eine 9,60 und bei der Gymnastik Kleinfeld Jugend A (bis 16jährig) eine 9,23.
Besonders spannend waren die Titelkämpfe bei den Aktiven in der Gymnastik Grossfeld. Dieses Jahr lag Vorjahressieger Subingen in der Vorrunde
noch hinter Biberist, drehte im Final aber auf und verwies Biberist dank der Note von 8,94 mit 0,08 Punkten Vorsprung auf den zweiten Rang. Äusserst knapp war auch die Entscheidung im Team-Aerobic. Zwar siegte mit dem STV Niederbuchsiten (9,658) der Favorit, allerdings kam der DTV Laupersdorf dem mehrfachen Schweizermeister und Titelverteidiger äusserst nahe: Gerade einmal 0,033 Punkte trennten den ersten vom zweiten. Völlig offen war die Ausgangslage im Geräteturnen. Letztes Jahr lagen die ersten drei Vereine in der 1. Stärkeklasse (15 und mehr Turnende) gerade einmal 0,04 Punkte auseinander. Während 2015 Bellach (Barren) den Titel für sich beanspruchen durfte, setzte sich dieses Jahr der TV Kaufleute Solothurn dank einer 9,66 an den Schaukelringen durch. Aus Sicht von Lorenz Freudiger, technischer Leiter beim Solothurner Turnverband (SOTV) war die KMV eine wahre Augenweide: «Das Niveau war dieses Jahr besonders hoch », resümiert er.
Was lehrt uns der Brexit!
les Bürokratiemonster geboren hat, wurde der Niedergang dieses Modells bereits eingeläutet. Und so verlockend und bequem eine einheitliche europäische Währung auch sein mag, kann dies nur funktionieren, wenn sich der Euro-Raum aus einigermassen vergleichbaren Volkswirtschaften zusammensetzt. Das strukturelle Gefälle innerhalb dieses gemeinsamen Währungsraumes und die daraus resultierende Euro-Krise, welche unser Land durch die Stützungskäufe der Nationalbank bereits zig Milliarden von Franken gekostet hat, sprechen eine völlig andere Sprache. Oder nehmen wir die längst nicht bewältigte Migrationskrise, in welcher die EU als Gesamtheit und aufgrund der fehlenden Solidarität unter den Mitgliedsstaaten völlig versagt hat. Und an diesem traurigen Beispiel zeigt sich auch das Hauptproblem der EU seit ihrer Osterweiterung: Sie funktioniert primär beim Nehmen und Profitieren, hingegen beim Geben und Leisten hört der Spass auf und der pure Eigennutz dominiert. Die EU ist ein Koloss auf tönernen Füssen. Sollte sie sich nicht grundlegend reformieren und demokratisieren, werden solche Referenden auch in anderen EU-Ländern folgen und das Auseinanderbrechen der EU ist dann nur noch eine Frage der Zeit. Der Brexit wäre der erste Dominostein gewesen. Was können wir nun aus dieser Geschichte lehren: Die Politik tut gut daran, sich nicht vom Volk zu entfernen. Die direkte Demokratie darf nicht ausgehöhlt werden. Volksentscheide sind zu respektieren und umzusetzen. Zentralismus und Regulierungswut sind keine Lösung. Der Bürger und die Wirtschaft brauchen Freiräume und Gestaltungsspielraum. Ein übermächtiger, alles entscheidender Kanton führt in die Sackgasse und ist finanziell schlicht nicht mehr tragbar. Das ist keine Theorie, sondern Baselbieter Realität. Die Entmündigung der Bezirke und schliesslich auch der Gemeinden führt zu Verdrossenheit und zu einer immer grösseren Entfremdung zwischen Bürger und Staat. Insofern sehe ich durchaus gewisse Parallelen zwischen der supranationalen EU und dem zentralistischbürokratischen Kanton Basel-Landschaft. Auch wir haben einen grundlegenden Reformbedarf. Es wäre schade, wenn wir die sich nach wie vor bietenden Chancen verpassen würden. Vorerst wünsche ich aber allen Leserinnen und Lesern des Wochenblattes schöne Ferien und eine erholsame Sommerzeit.
Um es gleich vorweg zu nehmen: Trotz Brexit-Entscheid sind und bleiben die Briten Europäer. So gut wir Schweizer dies auch sind. Denn die Zugehörigkeit zu Europa kann sich beileibe nicht auf die Frage beschränken, ob man EUMitglied ist oder nicht. Die EU ist insofern nicht einfach mit Europa gleichzusetzen, sie ist allenfalls ein Teil von Europa, zugegebenermassen ein grosser, nicht unwesentlicher Teil. Es ist also schlichtweg grober Unfug zu behaupten, Grossbritannien habe sich aus Europa verabschiedet. Richtig ist hingegen, dass eine Mehrheit der britischen Inseln nicht mehr Teil einer supranationalen, überbürokratischen Organisation sein will. Ist dieser Entscheid nun tatsächlich so überraschend, wie manche gescheite Zeitgenossen respektive «Berufseuropäer» dies darstellen. Oder hätte man nicht vielmehr damit rechnen müssen. Ich meine, die EU-Bürokraten im Brüsseler Elfenbeinturm und die sie stützenden Regierungen waren sich ihrer Sache wohl zu sicher. Und hier liegt genau das Grundproblem: Die EU-Bürokratie hat sich bereits zu weit von den europäischen Bürgerinnen und Bürgern entfernt. Sie agiert abgehoben und führt im Brüsseler Biotop ein seltsames Eigenleben, das mit der europäischen Wirklichkeit herzlich wenig zu tun hat Die Grundidee eines vereinten, Frieden stiftenden Europas, wie das der grosse britische Staatsmann Winston Churchill im Jahre 1946 in Zürich erstmals öffentlich postuliert hat, ist eigentlich nichts Schlechtes. Und die Anfänge mit der so genannten Montan-Union waren auch richtig. Und hätte sich das Projekt «Vereintes Europa» primär auf einen grossen gemeinsamen Binnenmarkt mit einigen wenigen, aber notwendigen politischen Regeln beschränkt, könnte dieses Europa durchaus ein zukunftsträchtiges, auch für die Schweiz erträgliches Modell sein. Doch mit der Schaffung einer politischen Union, welche die Souveränität ihrer Mitgliedsländer laufend einschränkt und ein zentra- Georges Thüring, Landrat, Grellingen
Schüler rocken im Jugendzentrum Laufen
Ein kühles Blondes …
Martin Staub Konzertreif: Schülerinnen und Schüler des Freifachs «Bands»...
... präsentieren ihre Songs im JugendzenFOTOS: ZVG trum Laufen.
Am 1. Juli wird das Jugendzentrum Laufen zum Eventraum: Schüler des Gymnasiums Laufen geben ein Rockkonzert von Jugendlichen für Jugendliche. Bereits zum dritten Mal findet das Schülerkonzert statt. Die Musiker sind Teilnehmer des Freifachs «Band» am Gymnasium Laufen. Unter der Leitung des Musiklehrers Marc Welte formierten sich zwei Bands: «tree+» und «so called», die den Abend bestreiten werden. Die beiden SchülerBands spielen sowohl Rock, Pop wie auch Indie-Music.
Kreativität und Feiern Das Konzert findet im Jugendzentrum der Stiftung Jugendsozialwerk in Laufen statt. Jugendarbeiterin Sarah Stöckli zeigt sich über die Zusammenarbeit mit den Schülerbands sehr erfreut. Denn hier treffen zwei Hauptanliegen der Offenen Jugendarbeit aufeinander: kreatives Arbeiten und gemeinsames Feiern in einer guten Atmosphäre. Freitag, 1. Juli, 18 Uhr im Jugendzentrum Laufen, Delsbergerstrasse 62. Es richtet sich vor allem an Jugendliche, aber auch an Freunde und Familien der Bandmitglieder. Der Eintritt ist frei.
Ich will Feuerwehrmann werden «Ich will Feuerwehrmann werden» rief schon der Drache Grisu im bekannten Comic. 40 Kinder haben sich letzten Mittwoch bei der Feuerwehr Laufen für einen bunten Nachmittag, organisiert durch das Familienzentrum Chrättli, angemeldet. Phantastisch, was sich die Feuerwehr alles einfallen liess. Abgeholt mit den tollen Fahrzeugen begrüsste uns das Team der Feuerwehr in ihrem Magazin. Die Kinder durften Feuer löschen, mit einer Pumpe eine Mohrenkopfschleuder treffen, Fotos mit Helm und Ausrüstung als Souvenir mit nach Hause nehmen sowie in luftige Höhen mit der Hebebühne gehen. Super spannend war auch die live Vorführung, was passiert, wenn man in der Küche eine brennende Pfanne mit Wasser löschen möchte. Meterhohe Flammen beeindruckten nicht nur die Kinder. Das Familienzentrum bedankt sich
Ein Foto zur Erinnerung: Im Familienzentrum Chrättli wurde der Einsatz als FeuerFOTO: ZVG wehrmann geübt. herzlich, dass wir mit den Kindern einen so tollen, spannenden Nachmittag verbringen durften. Bea Neumann
Eine Bundeshaus Story Seit Wochen diskutiert der BR über eine Benzinpreis-Erhöhung. Frau Bundesrätin Leuthard CVP droht schon seit langem, man könne das Strassennetz nicht mehr instandhalten, wenn nicht mehr Geld von den Automobilisten rein komme, obwohl der BR 50 Prozent der Mineraloel-Steuer zweckentfremdet. Die SP und die Grünen unterstützen die Bundesrätin mit ihren Anliegen, denn sie sind für alle Steuererhöhungen zu haben. SVP, FDP und CVP wollten von einer Benzinpreis-Erhöhung nichts wissen. Frau Bundesrätin Leuthard CVP forderte an der letzten Session acht Rappen pro Liter mehr. Nach längeren Diskussion meinte ein Nationalrat der CVP, dass sie einer Erhöhung von maximal vier Rappen zustimmen würden, die FDP erklärte sich auch bereit diesem «Kompromiss» zuzustimmen, die SVP lehnte die Erhöhung einstimmig ab. Ob dieser Coup wohl vorher mit der Bundesrätin abge-
sprochen wurde? Die Parteien feierten diesen Kompromiss wie einen Sieg, ob über die Verlierer SVP oder über den Geldsegen in die Staatskassen? Nicht nur die SVP sind die Verlierer, sondern auch das Volk, das einmal mehr zur Kasse gebeten wird. Spätestens beim Ausfüllen der Steuererklärung «Rubrik Wegpauschale» werden unsere Abzüge regelmässig von der Steuerverwaltung gekürzt und unsere NR und Ständeräte bekommen jährlich Zehntausende Franken Spesen und das noch steuerfrei. Für uns einfaches Fussvolk wäre es langsam an der Zeit, sich Gedanken zu machen, wieso wir Politikern und Parteien unsere Stimme geben, obwohl sie uns seit Jahren benachteiligen und sie hingegen leben wie die «Made im Speck»? Niggi Jeker Präsident SVP Laufen u Umgebung
Endlich Sommer. Nach einer unglaublich langen feuchtkühlen «Durststrecke», während der weder Fisch noch Vogel Durst gelitten haben dürften, kam die Hitze. Erbarmungslos, über Nacht, von null auf hundert. Und ob dus glaubst oder nicht, das Gejammer ging sofort wieder los. Nach dem Gezeter über den Dauerregen und die nicht saisongerechten Temperaturen folgte das Japsen und Ächzen über die Tropenhitze, die ja dann auch wieder nicht saisongerecht war. Ich freu mich darüber, obschon ich zugeben muss, dass der Übergang von feucht-kühl zu tüppig-heiss diesmal doch etwas krass war. Das reichte ja kaum, sich vor dem ersten Schweissausbruch vom Winter(Wollpulli) ins Sommeroutfit (fast gar nichts) zu stürzen. Egal. Wie andere Schweizer und Unschweizer mit Gartenanteil begab ich mich umgehend in mein grünes Paradies, um zu sehen, obs gewachsen ist. Es ist – und wie! Man kann es anschauen, wie man will, aber die natürliche Bewässerung tut der Gartenflora halt schon gut. Zu gut, denn nun wäre mein Typ gefragt, falls ich die schleichende Verwaldung noch stoppen möchte. Schweisstriefend nehme ich Mass, lege mir im Kopf einen Plan zurecht (quasi Gartenarchitekt), was wo geschehen müsste, damit nebst der Hitze auch wieder Licht in den Garten kommt. Über das «Wann» bin ich mir noch nicht schlüssig, entscheide mich also provisorisch für «Später», denn Rom ist auch nicht an einem Tag gebaut worden. «Hallo Nachbar!», tönts da durch den saftig grünen Blätterwald. Tatsächlich – bei diesem schönen Wetter ziehts noch andere, die endlich die Umgebung auf Vordermann bringen wollen, raus. «Wie gehts?», grüss ich zurück und zeige mit erhobenem Daumen Richtung Mundöffnung. Verstanden? Lachend und nickend quittiert er. Nun sind nur noch die Fragen offen: «Zu mir oder zu dir?» und «Steigst du oder steige ich in den Keller?» Diesmal gehen wir beide, denn bei dieser Hitze verträgts auch zwei Bierchen. Wir debattieren über die künftige Gartengestaltung und sind uns schnell einig: Dieses Hobby sparen wir uns auf kühlere Tage auf. Prost!
Vorderste Plätze für die Schlagzeugschule Laufental! Beinvenenthrombose und Lungenembolie
Dr. med. Christian Reutlinger: Leitender Arzt Medizin Kantonsspital Baselland, Laufen Haben Sie geschwollene, schmerzhafte Beine? Leiden Sie an Atemnot und stechenden Schmerzen im Brustkorb? Ist das Bein oder der Unterschenkel plötzlich angeschwollen und sind die Symptome möglicherweise von Schmerzen begleitet, so muss man die Möglichkeit einer Beinvenenthrombose in Erwägung ziehen (Blutgerinnsel in einer Beinvene). Fliesst ein solches Gerinnsel übers Herz in die Lungengefässe, kann es zu Verstopfung und in Folge zu einer Lungenembolie kommen. Leiden Sie nebst geschwollenen Beinen auch an Atemnot und stechenden Schmerzen im Brustkorb, so ist das rasche Aufsuchen eines Arztes, resp. einer Notfallstation angezeigt. Eine unbehandelte Thrombose oder Embolie kann zu gefährlichen Komplikationen und sogar zum Tode führen. Auf unserer Notfallstation sind wir 7 x 24 Stunden für Sie da. Wir können uns mittels Befragung, körperlicher Untersuchung, Blutuntersuchungen und ev. Computertomografie (CT) ein umfassendes Bild machen, um die wei-
tere Diagnostik einzuleiten. Bei Verdacht auf eine Thrombose führen wir eine farbcodierte Ultraschalluntersuchung der Venen durch (Duplexsonographie). Die Lungenembolie wird mit der Lungengefäss-CT festgestellt. Wird der Verdacht auf Venenthrombose oder Lungenembolie bestätigt, leiten wir umgehend die Therapie mit medikamentöser Blutverdünnung (Antikoagulation) ein. Begleitend legen wir zur Beinvenenkompression einen speziellen elastischen Verband oder einen Kompressionsstrumpf an. Doch wie kann es dazu kommen? Das Risiko für eine Thrombose oder eine Embolie erhöht sich bei Bettlägerigkeit, Bewegungseinschränkungen (z.B. Gips), nach Operationen oder längeren Flugreisen. Besonders erhöht sich das Risiko unter Einnahme der «Pille» bei Frauen in Kombination mit Rauchen. Weitere Ursachen können in Gerinnungsstörungen, z.B. aufgrund von Krebserkrankungen, liegen. Eine frische Lungenembolie erfordert i.d.R. eine stationäre Behandlung, wohingegen die Beinvenenthrombose meistens ambulant behandelt werden kann. Die Blutverdünnungstherapie dauert 3 – 6 Monate, manchmal auch länger. Insbesondere bei Gerinnungsstörungen und Tumorleiden müssen die Ursachen in speziellen Fällen vertiefter abgeklärt und therapiert werden, um ein wiederkehrendes Ereignis zu vermeiden.
Timon Borer
Yannik Holzherr
Lia Matiz
Auch an den diesjährigen Zertifikatsprüfungen in Zeiningen AG konnten drei der teilnehmenden Drummers aus der SSL mit sehr guten Leistungen auftrumpfen. Timon Borer aus Grindel und Yannik Holzherr aus Blauen holten in ihren Kategorien jeweils den dritten Rang. Lia Matiz aus Zwingen verpasste diesen um einen Punkt und wurde Vierte. Freuen konnten sich alle Drei über die dazugehörenden Preise und das Zertifikat, wel-
ches der Lohn für stundenlanges Üben ist! Die Prüfung wird unterteilt in Drumsolo, Snaresolo, Duett und Playalong, also mit Musik aber ohne Schlagzeug im Hintergrund. Timon und Lia spielten zum Hit «Someday» von Nickelback, Yannik zum Song «Purple Rain» von Prinz, in dieser Kategorie nach Originalnoten! Die Schlagzeugschule Laufental geht diesen Sommer in das 17. Drumjahr und
ist mit der integrierten Rhythmuscombo «d’rättäpängs» in der ganzen Region bestens bekannt. Zudem kann unter schlagzeugschule-laufental.ch alles Interessante jederzeit abgerufen werden. Falls Sie Ihrem Kind oder sich selber das Erlernen dieses tollen Instrumentes ermöglichen wollen, nehmen Sie Kontakt auf unter 079 683 40 17. Unterricht ab 6 Jahren, Einstieg jederzeit möglich.
Ursache und Schutz für gereizte Augen im Sommer Im Sommer sind die Augen vielen Belastungen ausgesetzt. Die Folgen: Gerötete oder geschwollene Lider, gereizte Hornhaut oder eine Bindehautentzündung. Ursachen für gereizte Augen im Sommer - Meerwasser - intensive Sonneneinstrahlung - Zugluft durch Klimaanlagen - Chlor und Keime von Schwimmbädern Wie können die Augen im Sommer geschützt werden? - Gute Sonnenbrille (Aufschrift «UV-400») - Windschutz - Beim Baden gut sitzende Schwimmbrille
Naturwissenschaft trifft Alpwirtschaft
Wichtige Fakten rund ums Auge Erste-Hilfe-Tipps - Viel trinken - Zwischen 14 und 17 Uhr Sonne meiden - Mit Augentropfen nachbenetzen - Kontaktlinsenträger sollten auf ihre Brille zurückgreifen - Vorsicht bei Produkten mit Kamille – diese können das Auge zusätzlich reizen
Exkursion auf die «Schatzinsel Alp Flix»: Die Alp Flix ist wohl die bestuntersuchte Alp FOTO: ZVG der Schweiz. Die diesjährige zweitägige Exkursion der Naturforschenden Gesellschaft Baselland führte uns am letzten Wochenende auf die Alp Flix im Oberhalbstein. Beim Aufstieg von Sur auf das Alpplateau auf 2000 Metern Höhe erhielten wir von den Exkursionsleitern Jürg Paul Müller, ehemaliger Direktor des Naturmuseums Chur und ausgewiesener Wildtierbiologe, und Victoria Spinas, eine der neun Personen, die noch ganzjährig auf der Alp wohnen, viele Informationen zur Biologie von Wildtieren in der Region. So war uns sicher nicht allen bekannt, dass Gämsen natürlicherweise gar nicht unbedingt immer in steilen, felsigen Lebensräumen vorkommen, sondern früher wegen der Jagd in dieses unwegsame Gelände verdrängt wurden. Oben angekommen trafen wir auf eine ganze Reihe kleiner Seen – ein guter Ort, um die komplizierte Geologie
dieser Region zu erklären: Das Gestein stammt aus Böden afrikanischen und europäischen Ursprungs, aber auch aus dem Thetis-Meer. Auf der Alp trafen wir auf die (harte) Gegenwart der Alpsennerei. Viktoria Spinas erzählte uns aus erster Hand, wie man in dieser wunderschönen, artenreichen, aber manchmal unwirtlichen Landschaft auch im Winter ausharren kann. Was braucht es, damit die Hütehunde der Schafherden oder die Mutterkühe auf den Weiden im Sommer keine Probleme für die Wanderer darstellen? Wie ist es für die Kinder, die im Winter jeden Tag mit dem Schlitten ins Tal fahren, um mit dem Postauto dann nach Savognin in die Schule zu gelangen. Am Abend gab es spannende Informationen zu den Forschungsprojekten, welche auf dieser Alp stattfinden. Seit dem GEO-Tag der Artenvielfalt im Jahr
2000 wird hier oben die Vielfalt der Tiere, Pflanzen, Pilze oder Algen untersucht. Über 90 Forschungsprojekte wurden bis heute publiziert und es wurde eine Artenliste von über 3000 Arten zusammengetragen. Damit ist die Alp Flix wohl die bestuntersuchte Alp der Schweiz und der Name der entsprechenden Forschungsstiftung ist absolut berechtigt: «Schatzinsel Alp Flix» (www.schatzinselalpflix.ch). Bei leider regnerischem Wetter ging es am Sonntag wieder hinunter nach Marmorera. Michael Luzio, ehemaliger Gemeindepräsident von Sur, erzählte uns von der bewegten Geschichte dieser Gemeinde. Im Zuge des Staudammbaus in den 1950er Jahren musste die Bevölkerung das Dorf verlassen. Viele Bewohner wanderten aus, nur wenige Familien wurden in zwei Siedlungen unterhalb des Dammes und oberhalb des Sees neu angesiedelt. Das alte Dorf wurde abgerissen, nur der Friedhof wurde nach Neu-Marorera verlegt und gibt heute Zeugnis von einer Gemeinde, welche im Stausee versenkt wurde. Selbst die technischen Daten zum Projekt lösen eine gewisse Betroffenheit aus, wenn man sie aus dem Munde des Sohnes eines ehemaligen Bewohners des nicht mehr existierenden Dorfes hört. Die zwei Tage Exkursion waren vollgespickt mit Informationen aus verschiedensten Bereichen: Biologie, Geologie, moderne Alpwirtschaft, kulturhistorische Begebenheiten, Wissenschaftsprojekte – ein ausgesprochen dichtes Gesamtpaket dargeboten von direkt betroffenen Personen, die all diese Aspekte im täglichen Leben erfahren. Einfach ein tolles Erlebnis! Ambros Hänggi
Junioren B mit durchzogerner Saison
Wir wollen bei uns keine Parallelgesellschaften
Unsere B-Junioren haben eine durchzogene Saison hinter sich. Die Trainer Eigenmann Kevin, Bieli Roman und Bieli Adrian hatten es nicht einfach. Doch mit viel Einsatz und Wille konnte man am Schluss auf einem guten 8. Platz in der Promotion abschliessen. Das dreimalige Training pro Woche zahlte sich aus! An dieser Stelle möchte sich der FC Laufen bei allen Trainern des Vereins bedanken. Sie alle haben dazu beigetragen, dass unsere Juniorenabteilung wieder einen Schritt nach vorne machen konnte. Ebenfalls bedankt sich der FC Laufen bei allen Sponsoren, welche unseren Verein unterstützen. Damit können wir die Trainerausbildung, Sportmaterial, Kleinbusse für die Auswärtsspiele und Trainingslager finanzieren. Roland Niederberger, GL FC Laufen
Liebe Einwohner und Einwohnerinnen von Zwingen, Wir konnten in den letzten Jahren feststellen, dass wir in Zwingen an Akzeptanz und Zustimmung in der Bevölkerung gewonnen haben. Dafür besten Dank! Viele Einwohner unterstützen unsere Anliegen aktiv, andere eher passiv, doch alle wollen das Gleiche. Dass alle Bewohner der Schweiz in Frieden und Wohlstand leben können. Dies ist nur dann möglich, wenn sowohl Schweizer als auch unsere ausländischen Mitbewohner an einem Strang ziehen! Nur so können wir gemeinsam an unserem Wohlstand arbeiten. Hand in Hand. Doch dazu braucht es nicht nur den Willen dazu, sondern auch eine aktive Mithilfe. Jeder Mann und jede
Training macht sich bezahlt: Junioren-B-PromotiFOTO: ZVG on.
Frau egal welcher Couleur müssen ihren ganz eigenen Beitrag dazu leisten. Wir Schweizer müssen uns den Fremden öffnen. Ausländer müssen unsere Art und unsere Kultur verstehen, lernen und akzeptieren. Wir wollen keine Parallelgesellschaften in unserem Land haben! Neben dem kleinen Denkanstoss möchte ich unserem Gemeindepräsidenten, Ermando Imondi, zur Wiederwahl gratulieren! Ich bin überzeugt, dass er sich in den nächsten vier Jahren mit viel Engagement und Herzblut für die Gemeinde Zwingen einsetzen wird.
Nathalie Caduff Präsidentin SVP Zwingen u. Umgebung
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TIERE – Kurzgeschichten Von Rafik Schami
Jetzt kommt die Zeit der Ferienlektüre! Die meisten Menschen suchen sich für die Ferien leichte Kost wie Krimis oder Romane aus. Auch das vorliegende Buch mit den sechs Kurzgeschichten ist ein lustiges und leichtes Ferienvergnügen. Rafik Schami ist eigentlich der Herausgeber des Buches. Es sind sechs Kurzgeschichten von sechs Autoren, von denen einer Rafik Schami ist. Er ist ein syrisch-deutscher Schriftsteller, 1946 in Damaskus geboren, und hat schon unzählige Bücher veröffentlicht. Er engagiert sich seit Jahren für die Aussöhnung zwischen Palästinensern und Israelis. Ein anderer bekannter Autor der Kurzgeschichten ist Franz Hohler, 1943 in Biel geboren. Er ist Kabarettist, und schreibt Theaterstücke, Kinderbücher und Romane. Und macht auch Film- und Fernsehproduktionen. Die sechs Kurzgeschichten sind sehr unterschiedlich und handeln natürlich nicht nur von Tieren. Gerade Franz Hohlers Geschichte « Die Katze» ist eigentlich eine Geschichte über die Besitzerin der Katze. Und bei «Cosima und ich» entpuppt sich Cosima als Gorilladame. Es ist ein lustiges Buch und eine richtige Sommerlektüre. Und an Kurzgeschichten mag ich, dass man das Buch weglegen kann und am nächsten Tag eine neue Geschichte lesen kann. Das gelingt mir bei Krimis nicht und fordert manche schlaflose Nacht!
Nervenstarke Nachwuchsschützen am Wettschiessen
Der Laufner Stedtli-Blues geht mit Vollgas in die elfte Runde
Am Wettschiessen vom letzten Samstag zeigten die Thiersteiner Jungschützen und Junioren ihr Können und bewiesen neben Treffsicherheit auch mentale Stärke. Als die Jungschützen und Junioren im Schützenhaus Büsserach eintrafen, konnten sie nicht mit ihren Leitern die übliche Vorbereitung durchgehen und dann zum Wettkampf übergehen. Stattdessen sahen sie Organisatoren, welche eifrig telefonierten und diskutierten. Dies infolge höherer Gewalt, welche die Nutzung der Schiessanlage für die nächsten Stunden verunmöglichte und daher eine Absage vom Wettkampf drohte. Es gelang aber innert nützlicher Frist, in Erschwil die notwendige Infrastruktur aufzubauen und alle Schützinnen und Schützen im strömenden Regen nach Erschwil zu bringen, so dass das Wettschiessen mit einer kleinen Verspätung doch noch durchgeführt werden konnte. Nun zeigten die Nachwuchsschützen, dass sie sich durch diese besonderen äusseren Umstände nicht beeindrucken liessen. 57 Jungschützen und 14 Junioren aus dem Thierstein sowie weitere 23 Jungschützen aus dem Dorneck sorgten für einen spannenden, friedlichen und unfallfreien Wettkampf. Dabei erreichte Alessia Venezia von der SG Breitenbach mit 92 Punkten den 1. Rang bei den Thiersteiner Jungschützen, gefolgt von Nick Dreier (SG Kleinlützel, 91 Punkte) und Roman Jeger (SG Meltingen, 90 Punkte). Bei den Junioren setzte sich Bruno Stebler von der SG Zullwil mit 92 Punkten durch und bewies damit erneut seine Treffsicherheit; Er hatte dieses Jahr bereits als Schützenkönig am Feldschiessen sowie am vergangenen Wochenende am Jugendtag vom Solothurner Kantonalen Schützenfest im
Wasseramt in der Kategorie U21 300m Sturmgewehr die gesamte Konkurrenz hinter sich gelassen. Am Wettschiessen klassierten sich Raphael Grolimund (SG Erschwil, 90 Punkte) und Lukas Gerster (Nunningen Frei, 89 Punkte) hinter Bruno Stebler. Auch im anschliessenden Bezirksfinal der Jungschützen-Gruppenmeisterschaft wurden hervorragende Ergebnisse erreicht. Dabei erreichten die beiden Gruppen von der SG Breitenbach die ersten beiden Ränge mit 339 respektive 332 Punkten. Eng war hier der Kampf um den 3. Rang, lagen doch 3 Gruppen innerhalb von nur 2 Punkten. Schlussendlich errang die SG Meltingen mit 322 Punkten die Bronzemedaille. Ob dieses Resultat auch für die Qualifikation für den Kantonalfinal reichen wird, hängt allerdings von den Resultaten in den anderen Bezirken ab. Im Sektionswettkampf erreichte die SG Zullwil das höchste Resultat, gefolgt von der SG Fehren und der SG Meltingen. Im Vorjahr wurde das Wettschiessen erstmals gemeinsam mit dem BSV Dorneck ausgetragen, und zwar in St. Pantaleon. Dieses Jahr gastierten die Jungschützen von Büren, Dornach und Seewen im Thierstein. Gemeinsam mit den aus dem Thierstein beteiligten Vereinen (SG Beinwil, SG Breitenbach, SG Erschwil, SG Fehren, SG Kleinlützel, SG Meltingen, FSG Nunningen, Nunningen Frei und SG Zullwil) wurde wie 2015 ein Glücksstich ausgetragen. Dabei erreichten Nadja Lindenberger (SG Fehren), Tim Herro (SG Breitenbach) und Daniel Gaugler (Büren) die ersten 3 Ränge. Die vollständigen Ranglisten können unter www.bsvthierstein.ch abgerufen werden. Nicolas Bader BSV Thierstein Die Siegreichen: oben: Breitenbach 2 (2.), Breitenbach 1 (1.) und Meltingen (3.); unten: Einzelwettkampf der Jungschützen mit Roman Jeger (3.), Alessia Venezia (1.) und Nick Dreier (2.); unten rechts: SG Zullwil, Sieger im Sektionswettkampf.
Eine vergnügliche Sommer-Lesezeit wünscht Ihnen Christine Eckert
Boo Boo Davis (USA) Bereits zum elften Mal geht am 9. Juli eines der charmantesten Blues Festivals der Schweiz auf dem Helye-Platz in der Altstadt von Laufen über die Bühne. Am Samstag, 9. Juli, um 16 Uhr, heisst es zuerst «Bühne frei» für die jungen Musiker und Musikerinnen der Musikschule Laufental-Thierstein, welche mit frischem, frechem Elan ihr musikalisches Können dem Publikum präsentieren. Mit «Mojo New Line « (F) wird ab 18.30 Uhr zum abendlichen Auftakt geladen. Seit über 20 Jahren ist die Band auf vielen kleinen und grossen Bühnen in Frankreich, Deutschland und der Schweiz mit viel Spielfreude unterwegs. Um 20.30 Uhr sodann, groovt es los mit «Boo Boo Davis» (USA). James Boo Boo Davis ist ein Überlebender der letzten Generation von Musikern, welche den ursprünglichen Blues basierend auf den Erfahrungen des harten Lebens im Mississippi Delta spielen. Anders als viele moderne Blues Bands, konzentriert er sich mit seiner Band auf den Groove und die grundlegenden Wahr-
heiten, die man im Blues findet. «Real straigth roots blues – this ist how Mississippi blues sounds in 2016». Zum Schluss beehrt wohl einer der grössten Bluesmusiker unserer Zeit die Laufner Altstadt. «Joe Louis Walker» (USA) wurde soeben zum 4. Mal mit einem Blues Music Award gewürdigt und im 2013 in die Blues Hall of Fame aufgenommen. Er ist weltweit bekannt als Vorreiter des Genres und als begnadeter Gitarrenvirtuose, Sänger und Songschreiber fusioniert er seine Gospel-, Jazz-, Soul-, Funk- und Rock-Einflüsse zu seiner Art Blues. Für musikalischen Genuss ist also gesorgt – für das kulinarische Wohlbefinden gibt es Schmackhaftes vom Grill und aus der Pfanne. Also lassen Sie sich verwöhnen – mit vielen «Leckerbissen» – umrahmt von der historischen Kulisse auf dem Helye Platz im Stedtli. Herzlich Willkommen und viel Spass. O.K. Stedtli-Blues Laufen www.stedtli-blues.ch
Kupper ist Vize-Schweizermeister!
Garage Keigel erneut als bester Renault-Händler ausgezeichnet PR. Bereits zum vierten Mal wurde die Garage Keigel in diesen Tagen als bester Renault-Händler der Schweiz in Paris ausgezeichnet. Die Garage Keigel gehört damit zu den hundert besten Renault-Händlern der Welt! Jährlich stellen sich 12 000 RenaultVertretungen auf allen fünf Kontinenten und aus 35 Ländern der Herausforderung, «Dealer of the Year» zu werden. Die Renault-Gruppe zeichnet damit seit 2011 die weltweit besten Garagenbetriebe aus. Nur zehn Händler konnten den Preis bereits mehr als dreimal entgegennehmen. Zu diesem kleinen, exklusiven Kreis der weltweiten Elite gehört auch die Garage Keigel. Mit der Auszeichnung «Dealer of the Year» werden die besten Garagen-Unternehmen in der Renault-Welt für ihre Leistungen anerkannt, im Wesentlichen in Bezug auf Servicequalität in der Werkstatt und beim Neuwagenverkauf. Darüber hinaus fliessen die Verkaufsleistung und die Umsetzung der Markenstandards in die Bewertung mit ein. Christoph Keigel, der in dritter Generation das Baselbieter Traditionsunternehmen führt, konnte die Trophäe an einem feierlichen Anlass in Paris aus den Händen von Thierry Koskas, Executive Vice President Sales & Marketing der Renault-Gruppe, in Empfang nehmen. Die Garage Keigel sicherte sich diese
Christoph Keigel erhält die Trophäe als bester Renault-Händler der Schweiz aus den Händen von Thierry Koskas, Executive Vice-President Marketing und Sales, Renault (r.). FOTO: ZVG Auszeichnung nach 2011, 2012 und 2013 zum vierten Mal. Im vergangenen Jahr wurde die Garage Keigel auch als einer der 20 besten Renault-Elektrofahrzeughändler in Europa ausgezeichnet. Christoph Keigel meinte zum Erfolg: «Die Nähe zu Deutschland und Frankreich setzt uns in eine besondere Konkurrenzsituation, in der wir dem Kunden nebst dem fairen Preis-LeistungsVerhältnis eine sehr persönliche und aufmerksame Betreuung bieten müssen. Darin liegt unsere Chance. Umso wichtiger ist es für uns, dass der Kunde im Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns steht, angefangen bei der Geschäftsleitung bis hin zu jedem einzelnen unserer Mitarbeitenden. Dass wir den Preis innerhalb von fünf Jahren bereits
zum vierten Mal gewinnen, bestätigt, dass wir den richtigen Weg gehen. Und er spornt uns natürlich an, konsequent an der Qualität unserer Dienstleistungen zu arbeiten.» Die Garage Keigel betreibt in der Region Nordwestschweiz an den Standorten Frenkendorf, Füllinsdorf, Basel, Oberwil, Pratteln und Zwingen sechs eigene Betriebe. Neben der Tätigkeit im Autohandel ist die Garage Keigel mit ihrer Tochtergesellschaft «Babbi Pratteln» auch einer der führenden Carrosseriebetriebe in der Region Basel. Das Familienunternehmen erzielt mit ca. 130 Mitarbeitenden einen Jahresumsatz von rund 65 Mio. Franken. Weitere Informationen sind auch unter www.garagekeigel.ch zu finden.
Vizemeister: Sandro Kupper auf seinem Weg zur Silbermedaille.
Im letzten Jahr seiner Juniorenzeit gelang es dem an Nummer 2 gesetzten Grellinger Sandro Kupper an der Schweizermeisterschaft 2016 in Düdingen seine insgesamt vierte Silberne und zweite Bronzemedaille zu erkämpfen. Um diese Erfolge feiern zu können, hat er auf vieles verzichtet, hartnäckig trainiert und ist nicht immer den einfachsten Weg gegangen. Ein grosser Dank gebührt seinem Club Medela Sports Zo-
fingen, dem Trainer René Schellschmidt und seinem Mentaltrainer Reto Berner. Im Herbst startet er bei der Kategorie Herren in die neue Saison, wo er sich weiter entwickeln will. Sandro darf auf eine lehrreiche, meist erfolgreiche Juniorenzeit zurückschauen wobei die Teambronzemedaille an der Europameisterschaft 2015 in Österreich sicher das i-Tüpfelchen darstellt. Markus Kupper
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IN KÜRZE Verkehrsbehinderung «Challhollen» RÖSCHENZ. WOS. Am Montag, 4. Juli 2016, beginnen an der Challstrasse in Röschenz die Instandsetzungsarbeiten an der Pfahlwand «Challhollen». Für die Arbeiten muss die Fahrspur in Fahrtrichtung Chall /Metzerlen auf einer Länge von rund 200 Metern gesperrt werden. Es ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Der Verkehr wird während der Bauzeit mit einer Ampel einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Juli.
Doppelter Besuch: Hummel und kleiner Weissling gemeinsam auf einer Scabiosa.
FOTO: ERIKA HARTMANN
Reduziertes Trauungsangebot
U-Abos mit flexibler Gültigkeit
11. Bauetappe
WOS. Aus organisatorischen und finanziellen Gründen ist das Zivilstandsamt BL gezwungen, sein Angebot externer Trauungsmöglichkeiten zu reduzieren. Im Jahr 2014 fanden von total 1200 Trauungen lediglich 25 und 2015 gar nur noch 23 in den sechs bestehenden Gemeindetrausälen statt. Diese geringe Nachfrage rechtfertigt den jeweiligen planerischen und logistischen Aufwand auch seitens der Gemeinden nicht mehr, weshalb ab 2017 keine Trauungen mehr in Gemeindetrausälen durchgeführt werden. Das Zivilstandsamt bündelt die personellen Ressourcen für die Trauungen am Sitz des Zivilstandsamtes. Konsequenz: Auch Trauungen auf den Baselbieter Schlössern werden reduziert und nur noch für Brautpaare mit Wohnsitz in BL angeboten, beschränkt auf die vier Schlösser mit der grössten Nachfrage (Binningen, Bottmingen, Ebenrain und Wildenstein).
WOS. Der TNW führt Abos mit frei wählbarem Gültigkeitsbeginn ein. Somit kann das Umweltschutz-Abo neu ab jedem beliebigen Datum für einen Monat oder ein Jahr gelöst werden. Damit können neu die Pendler im TNW bei Ferienabwesenheit den Abokauf um zwei oder auch drei Wochen hinauszögern und so Geld sparen. Die Abos mit Fliessdatum sind an den Automaten erhältlich – an den gründen TNW-Automaten mit der U-Abo-Card, an den SBB-Automaten mit einer Grundkartennummer (Swisspass, Halbtax). Der TNW war zuletzt einer der einzigen Schweizer Verbünden ohne flexible Gültigkeit des Abos. Grund war das spezielle System mit den vorgedruckten Einzahlungsscheinen, die nach Bezahlung auf der Post als gültiges Ticket dienen.
WOS. Mit den Bauarbeiten «Korrektion Ortsdurchfahrt Grellingen»,welche seit März 2015 im Gange sind, soll der Strassenzug Baselstrasse – Delsbergstrasse den heutigen Anforderungen angepasst und der Dorfkern gestalterisch aufgewertet werden. Die Arbeiten in Grellingen verlauf planmässig, meldet das Tiefbauamt Basel-Landschaft. Zurzeit werden die Arbeiten vom restlichen Teil des eigentlichen Ortskern bis zum Gebiet «Industrie Büttenen» auf der birsseitigen Strassenseite fertiggestellt. Das bisherige Trottoir und die Strassenbeleuchtung werden erneuert, die Vorplätze angepasst und die Hausanschlüsse erstellt. Vom 18. Juli bis am 31. Juli werden die Bauarbeiten infolge Ferienabwesenheit des Bauunternehmens eingestellt. Während dieser zwei Woche werden die Lichtsignale ausser Betrieb genommen.
Sommer-Liederabend in der Wandelbar LAUFEN. WOS. Am Freitag, 1. Juli, ist die Wandelbar ab 16.30 Uhr wieder offen. Um 20 Uhr tritt Liviana Sommavilla live auf. Die italienisch-temperamentvolle Stimme der Sängerin verleiht den Songs eine Mischung aus bernischer und adriatischer Charaktere. Bass und Gitarre sorgen für Strandfeeling. Es wird eine Kollekte eingezogen. Unterhaltungsnachmittag NUNNINGEN. WOS. Am Sonntag, 3. Juli, sorgen André Schagené und sein Sohn Guillaume für einen Unterhaltungsnachmittag. Um 15 Uhr musizieren sie mit Keyboard und Gitarre. Dabei spielen die Musiker auch eigene Kompositionen. Sommerfest und Flohmarkt HIMMELRIED. WOS. Am Samstag lädt das Heaven’s Pub zum Sommerfest mit Musik ein. Es hat einen Flohmarkt und der Bioladen ist geöffnet. Ab 10 Uhr kann man einkaufen, geniessen, plaudern und der Musik lauschen. Altes Primarschulhaus HOFSTETTEN. WOS. Der Gemeinderat hat beschlossen, den Erweiterungsbau des alten Schulhauses rückzubauen. Die Baukommission «Umnutzung altes Schulhaus» hatte zusammen mit der Firma Kontexplan in ihrem Projektbericht zwei Varianten vorgelegt.
Die Kostenschätzungen haben ergeben, dass die Sanierung des Pavillons zu teuer kommt und deshalb der Variante B «Neubau» den Vorzug gegeben.
The Highwaymen Johnny Cash, Waylon Jennings, Kris Kristofferson und Willie Nelson, vier Stars der OutlawBewegung, die gegen das Nashville-Establishment rebellierte, bildeten The Highwaymen. Diese legendäre Country-Supergruppe war von 1985 bis 1995 aktiv. Bereits ihre Debütsingle «Highwayman» war ein Bestseller und 1986 Grammy-Gewinner in der Kategorie «Best Country Song». Andere Singles und ihre drei Alben waren ebenfalls Chartserfolge. The Highwaymen lieferten ausserdem grandiose Live-Shows ab. Country-Fans werden an dem kürzlich von Sony Music veröffentlichten Deluxe Boxset «The Highwaymen Live – American Outlaws» ihr Hörvergnügen haben. Auf zwei CDs und einer DVD ist komplett remastered das Konzert vom 14. März 1990 im New Yorker Nassau Coloseum zu hören. Die dritte CD enthält diverse Live-Mitschnitte von «Farm Aid»-Festivals und zum Schluss noch den Bob Dylan-Song «One Too Many Mornings» in einer von Nelson und Kristofferson 2014 eingesungenen Version. Ein Booklet mit Liner Notes rundet das Boxset ab. Benno Hueber
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Wochenblatt | Amtlicher Anzeiger für das Schwarzbubenland und das Laufental | So viele wie noch nie. Zum 35. Mal fiel am Samstag der Star...

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