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Timestamp: 2019-06-24 17:22:19+00:00

Document:
Landesrecht BW § 17 GPO I | Landesnorm Baden-Württemberg | - Mündliche Prüfung | Verordnung des Kultusministeriums über die Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Grundschulen (Grundschullehramtsprüfungsordnung I - GPO I) vom 20. Mai 2011 | gültig ab: 01.10.2011 gültig bis: 30.12.2021
Verordnung des Kultusministeriums über die Erste Staatsprüfung...
§ 1 - Zweck der Prüfung, Bezeichnungen
§ 2 - Aufgaben der Hochschulen
§ 3 - Prüfungsamt
§ 4 - Prüfungsausschüsse sowie Prüferinnen und Prüfer
§ 5 - Regelstudienzeit, Studienaufbau und Zeitpunkt der Prüfung
§ 6 - Kompetenzbereiche und Vertiefungsfächer
§ 7 - Bildungswissenschaften
§ 8 - Grundlagen des Sprechens und interdisziplinäres Projekt
§ 9 - Schulpraktische Studien
§ 10 - Verteilung der Leistungspunkte
§ 11 - Akademische Vorprüfung
§ 12 - Art und Umfang der Prüfung
§ 13 - Voraussetzungen für die Zulassung zur Prüfung
§ 14 - Meldung zur Prüfung
§ 15 - Zulassung zur Prüfung
§ 16 - Wissenschaftliche Arbeit
§ 17 - Mündliche Prüfung
§ 18 - Niederschriften
§ 19 - Bewertung der Prüfungsleistungen
§ 20 - Ermittlung der Endnoten und der Gesamtnote
§ 21 - Täuschung, Ordnungsverstöße
§ 22 - Rücktritt und Unterbrechung der Prüfung
§ 23 - Wiederholung der Prüfung
§ 24 - Anrechnung von Prüfungsleistungen
§ 25 - Prüfungszeugnis
§ 26 - Erweiterungsprüfung
§ 27 - Europalehramt an Grundschulen
§ 28 - Übergangsbestimmungen
§ 29 - Inkrafttreten
Amtliche Abkürzung: GPO I
Fassung vom: 20.05.2011
Gültig ab: 01.10.2011
Gültig bis: 30.12.2021
Gliederungs-Nr: 2204-1
Verordnung des Kultusministeriums
über die Erste Staatsprüfung für das Lehramt an Grundschulen
(Grundschullehramtsprüfungsordnung I - GPO I)
Vom 20. Mai 2011
(1) Mündlich geprüft werden die Hauptfächer, Erziehungswissenschaft und Psychologie. Die mündliche Prüfung in Erziehungswissenschaft und in den Hauptfächern dauert jeweils etwa 30 Minuten, in Psychologie etwa 20 Minuten. Gegenstand der mündlichen Prüfungen sind insbesondere auch Aspekte der Diagnostik und individuellen Förderung sowie medienpädagogische Fragestellungen unter besonderer Berücksichtigung der Pädagogik und Didaktik der Primarstufe.
(2) Etwa die Hälfte der Prüfungszeit in Erziehungswissenschaft entfällt auf je ein Schwerpunktthema aus den Kompetenzfeldern Erziehen und Unterrichten entsprechend der Anlage. Die restliche Zeit ist einem Überblick im Sinne einer Gesamtschau hinsichtlich der in der Anlage formulierten Kompetenzen zu widmen.
(3) Etwa die Hälfte der Prüfungszeit in Psychologie entfällt auf ein Schwerpunktthema aus dem Kompetenzbereich Unterrichten oder Erziehen entsprechend der Anlage. Die restliche Zeit ist einem Überblick im Sinne einer Gesamtschau hinsichtlich der in der Anlage formulierten Kompetenzen zu widmen.
(4) Die mündliche Prüfung in den Hauptfächern erstreckt sich auf die in der Anlage genannten Kompetenzen. Höchstens etwa die Hälfte der Prüfungszeit entfällt auf die Prüfung von je zwei von den Studierenden gewählten Schwerpunkten in den Vertiefungsfächern, die fachliche und fachdidaktische Kompetenzen entsprechend den in der Anlage genannten Anforderungen umfassen. Die restliche Zeit wird insbesondere dem Überblick über das Hauptfach gewidmet.
(5) Ein Anspruch auf bestimmte Prüfende besteht nicht.
(6) Die Prüfungen sind Einzelprüfungen.
(7) Bei der Wahl der Schwerpunkte bleiben Gegenstand und näherer Umkreis des Themas der wissenschaftlichen Arbeit außer Betracht.
(8) Die Leistungen werden unmittelbar im Anschluss an die mündliche Prüfung beurteilt und mit einer Note nach § 19 bewertet. Kann sich der Prüfungsausschuss auf keine Note einigen oder mehrheitlich mit der Stimme des oder der Vorsitzenden für keine Note entscheiden, wird das Ergebnis gleichgewichtig aus den Bewertungen der Mitglieder des Prüfungsausschusses gebildet. Das Ergebnis wird auf zwei Dezimalen hinter dem Komma abbrechend berechnet und ist entsprechend § 19 Absatz 2 und 3 auf eine ganze oder halbe Note festzulegen.
(9) Auf Verlangen wird im Anschluss an die mündliche Prüfung von dem oder der Vorsitzenden des Prüfungsausschusses die festgesetzte Note eröffnet, falls gewünscht auch die sie tragenden Gründe.
(10) Das Prüfungsamt kann Studierende desselben Studienganges und Studienfaches, die die Prüfung nicht zur selben Prüfungsperiode ablegen, mit Zustimmung des Prüflings und der Mitglieder des Prüfungsausschusses als Zuhörer an der mündlichen Prüfung zulassen. Das Prüfungsamt kann anderen Personen, die ein dienstliches Interesse haben, die Anwesenheit bei der mündlichen Prüfung gestatten. Die Teilnahme erstreckt sich nicht auf die Beratung und die Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses. Aus wichtigen Gründen oder auf Antrag des Prüflings ist die Öffentlichkeit durch das Prüfungsamt oder durch die Vorsitzenden der Prüfungsausschüsse auszuschließen.
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References: § 17

§ 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18

§ 19

§ 20

§ 21

§ 22

§ 23

§ 24

§ 25

§ 26

§ 27

§ 28

§ 29
 § 19
 § 19