Source: http://nordicwinter.de/de/9321-AGB-g%C3%BCltig-bis-30.06.2018
Timestamp: 2019-04-25 16:18:52+00:00

Document:
(gültig für alle Buchungen bis einschließlich 30.06.2018)
Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen mit Gültigkeit für alle Buchungen ab dem 01.07.2018 finden Sie hier.
Die Reisebedingungen ergänzen die §§651 a ff. BGB und regeln die Rechtsbeziehungen zwischen Ihnen und der NordNatur Reisen GmbH. Sie sind auf der Grundlage der Empfehlung des DRV (Deutscher ReiseVerband) gemäß § 38 GWB erstellt worden und werden von Ihnen bei der Buchung anerkannt. Abweichungen in der jeweiligen Reiseausschreibung haben Vorrang. Bitte lesen Sie diese und den folgenden Text sorgfältig durch.
1) Anmeldung und Bestätigung
1.1) Mit Ihrer Buchung (Reiseanmeldung) bieten Sie (Reiseanmelder) der NordNatur Reisen GmbH als Reiseveranstalter (nachfolgend „der Reiseveranstalter“) den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Grundlage dieses Angebotes sind die Reiseausschreibung und etwaige ergänzende Informationen für die jeweilige Reise, soweit Ihnen diese bei Buchung vorliegen. Die Buchung kann schriftlich, mündlich, telefonisch, per Telefax oder auf elektronischem Weg (E-Mail, Internet) erfolgen. Die Reiseanmeldung erfolgt durch den Reiseanmelder für alle Personen, die vom Reiseanmelder als Reisende in der Reiseanmeldung angegeben werden. Der Reiseanmelder hat für alle Vertragsverpflichtungen der in der Buchung angegebenen Reisenden wie für seine eigenen einzustehen, soweit er diese Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat. Der Vertrag kommt mit dem Zugang der Buchungsbestätigung (Annahmeerklärung) durch den Reiseveranstalter zustande. Die Annahmeerklärung bedarf keiner bestimmten Form. Bei oder unverzüglich nach Vertragsschluss wird der Reiseveranstalter dem Reiseanmelder eine Reisebestätigung schriftlich oder in Textform übermitteln. Hierzu ist der Reiseveranstalter nicht verpflichtet, wenn die Buchung durch den Reiseanmelder weniger als 7 Werktage vor Reisebeginn erfolgt.
1.3) Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bei Verträgen über Reiseleistungen nach § 651 a BGB (Pauschalreiseverträge), die im Fernabsatz abgeschlossen wurden (Briefe, Telefonanrufe, Teledienstleistungen, Telefaxe, E-Mails, Internet, SMS), kein allgemeines gesetzliches Widerrufsrecht besteht, sondern die besonderen reiserechtlichen Rücktritts- und Kündigungsrechte Gültigkeit haben.
g) Die Übermittlung der Buchung (Reiseanmeldung) durch Betätigung der Schaltfläche „zahlungspflichtig buchen“ begründet seitens der Reiseanmelders/Reisenden keinen Anspruch auf das Zustandekommen eines Reisevertrages entsprechend seiner Buchung (Reiseanmeldung). Der Vertrag kommt erst durch den Zugang der Buchungsbestätigung des Reiseveranstalters zustande, die keiner besonderen Form bedarf und telefonisch, per E-Mail, Fax oder schriftlich erfolgen kann.
1.5) Die Reiseunterlagen werden dem Reisenden unverzüglich nach vollständiger Bezahlung des Reisepreises (siehe Punkt 2) zugesandt. In der Regel zwischen 21 und 14 Tagen vor Reiseantritt. Bitte informieren Sie uns rechtzeitig, wenn Sie Ihre erforderlichen Reiseunterlagen 14 Tage vor Reiseantritt noch nicht erhalten haben.
Bei Vertragsabschluss ist nach Erhalt des Sicherungsscheines grundsätzlich eine Anzahlung in Höhe von 20% des Reisepreises fällig. Die Anzahlung wird auf den Reisepreis angerechnet. Die Restzahlung wird 28 Tage vor Reisebeginn fällig, sofern der Sicherungsschein übergeben ist und die Reise nicht mehr aus dem in Ziffer 10.1 genannten Grund abgesagt werden kann. Stornogebühren sind immer sofort fällig. Bei Buchung verschiedener Flug-Sondertarife kann der Reisepreis sofort in voller Höhe fällig werden. Bei pauschalierten Angeboten, die auf tagesaktuellen Flugpreisen beruhen, für die die Tickets sofort nach Buchung ausgestellt werden müssen, wird eine erhöhte Anzahlung in Höhe von 35% des Reisepreises fällig.
Leisten Sie die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht entsprechend den vereinbarten Zahlungsfälligkeiten, so ist der Reiseveranstalter berechtigt, nach Mahnung mit Fristsetzung vom Reisevertrag zurückzutreten und Sie mit Rücktrittskosten gemäß Ziffer 6.2 Satz 2 bis 6.5 zu belasten.
a. Kreditkarte: Der Anzahlungsbetrag des Reisepreises wird sofort nach Vertragsabschluss von Ihrer Kreditkarte abgebucht. Etwa 4 Wochen vor Reiseantritt erfolgt die Abbuchung des Restbetrages von Ihrer Kreditkarte.
4.2) Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind.
4.3) Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, den Reisenden über Leistungsänderungen unverzüglich zu informieren, nachdem er Kenntnis von dem Änderungsgrund erlangt hat.
4.4) Im Fall einer erheblich Änderung einer wesentlichen Reiseleistung ist der Reisende berechtigt, unentgeltlich vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der Reiseveranstalter in der Lage ist, dem Reisenden eine solche Reise ohne Mehrpreis aus seinem Angebot anzubieten. Der Reisende hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung des Reiseveranstalters über die Änderung der Reiseleistung oder die Absage der Reise diesem gegenüber geltend zu machen.
5) Preisänderungen
5.1) Der Reiseveranstalter behält sich vor, den im Reisevertrag vereinbarten Preis im Falle der Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen wie Hafen- oder Flughafengebühren oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse entsprechend wie folgt zu ändern:
a) Beförderungskosten
b) Abgaben und Gebühren
c) Wechselkurs
5.2) Eine Erhöhung ist nur zulässig, sofern zwischen Vertragsschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als 4 Monate liegen und die zur Erhöhung führenden Umstände vor Vertragsschluss noch nicht eingetreten und bei Vertragsschluss für den Reiseveranstalter nicht vorhersehbar waren.
5.3) Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises hat der Reiseveranstalter den Reisenden unverzüglich zu informieren. Preiserhöhungen ab dem 20. Tag vor Reiseantritt sind unwirksam. Bei Preiserhöhungen von mehr als 5 % ist der Reisende berechtigt ohne Gebühren vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der Reiseveranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten. Der Kunde hat diesen Anspruch unverzüglich nach der Mitteilung des Reiseveranstalters über die Preiserhöhung diesem gegenüber geltend zu machen.
6) Rücktritt durch den Reisenden vor Reiseantritt / Rücktrittspauschale
6.1) Der Reisende kann jederzeit vor Reisebeginn zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Reiseveranstalter. Rücktritts-, Umbuchungs- und Änderungserklärungen sind grundsätzlich formlos möglich und müssen an die nachfolgend angegebene Adresse des Reiseveranstalters gerichtet werden. Es wird dem Reisenden empfohlen, den Rücktritt schriftlich zu erklären.
6.2) Tritt der Reisende vor Reisebeginn zurück oder tritt er die Reise nicht an, so verliert der Reiseveranstalter den Anspruch auf den Reisepreis. Stattdessen kann der Reiseveranstalter, sofern der Rücktritt nicht von ihm zu vertreten ist oder ein Fall von höherer Gewalt vorliegt, eine angemessene Entschädigung für die bis zum Rücktritt getroffenen Reisevorkehrungen und seine Aufwendungen in Abhängigkeit von dem jeweiligen Reisepreis verlangen.
6.3) Der Reiseveranstalter hat diesen Entschädigungsanspruch zeitlich gestaffelt, d.h. den Anspruch unter Berücksichtigung der Nähe des Zeitpunktes des Rücktritts zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Reisepreis pauschaliert und bei der Berechnung der Entschädigung die gewöhnlich ersparten Aufwendungen und die gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendung der Reiseleistungen berücksichtigt. Die Entschädigung wird wie folgt berechnet:
Bis 35 Tage vor Reisebeginn bzw. vor Ticketausstellung gelten die Stornobedingungen unter 6.3.a).
6.4) Dem Reisenden bleibt es unbenommen, dem Reiseveranstalter nachzuweisen, dass ihm kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist, als die von ihm geforderte Pauschale.
6.5) Der Reiseveranstalter behält sich vor, in Abweichung von den vorstehenden Pauschalen eine höhere, konkrete Entschädigung zu fordern, soweit der Reiseveranstalter nachweist, dass ihm wesentlich höhere Aufwendungen als die jeweils anwendbare Pauschale entstanden sind. In diesem Fall ist der Reiseveranstalter verpflichtet, die geforderte Entschädigung unter Berücksichtigung der ersparten Aufwendungen und einer etwaigen anderweitigen Verwendung der Reiseleistungen konkret zu beziffern und zu belegen.
6.6) Bitte beachten Sie, dass im Reisepreis keine Reiserücktrittsversicherung enthalten ist. Dem Reisenden wird der Abschluss einer entsprechenden Reiseversicherung empfohlen, welche die Stornokosten im Falle eines Reiserücktritts vor der Reise bzw. eines Nichtantritts der Reise oder die eventuellen Mehrkosten bei einem Reiseabbruch beinhaltet.
7) Umbuchung
Ein Anspruch des Reisenden nach Vertragsschluss auf Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts, der Unterkunft, der Beförderungsart und des Ortes der Rückreise (Umbuchung) besteht nicht. Wird auf Wunsch des Reisenden dennoch eine Umbuchung vorgenommen, so entstehen dem Reiseveranstalter in der Regel die gleichen Kosten wie bei einem Rücktritt seitens des Reisenden. Daher werden die Kosten in gleicher Höhe berechnet, wie sie sich zum Umbuchungszeitpunkt für einen Rücktritt ergeben hätten. Es kommt die Staffelung gemäß Ziffer 6.3 zur Anwendung, mindestens wird jedoch eine Bearbeitungsgebühr von EUR 50 fällig.
8) Ersatzteilnehmer
9) Nicht in Anspruch genommene Leistung
10) Rücktritt durch den Reiseveranstalter
Das gesetzliche Recht des Reiseveranstalters und des Reisenden, gemäß §651j BGB eine Kündigung wegen höhere Gewalt, bleibt durch die nachstehenden Bedingungen unberührt.
10.1) Mindestteilnehmerzahl
10.2) Kündigung aus verhaltensbedingten Gründen
11) Aufhebung des Vertrages wegen höherer Gewalt
Zur Aufhebung des Reisevertrages aufgrund von höherer Gewalt wird auf die gesetzliche Regelung im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), § 651 j verwiesen, die wie folgt lautet:
12) Beschränkung der Haftung
12.1) Die vertragliche Haftung des Reiseveranstalters für Schäden, die nicht aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit resultieren, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,
12.2) Die deliktische Haftung für Sachschäden, die nicht auf Vorsatz die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt. Die Haftungshöchstsumme gilt jeweils je Reisendem und Reise. Möglicherweise darüber hinausgehende Ansprüche im Zusammenhang mit Reisegepäck nach dem Montrealer Übereinkommen bleiben von der Beschränkung unberührt.
12.3) Der Reiseveranstalter haftet nicht für Leistungsstörungen, Personen- und Sachschäden im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Ausflüge, Sportveranstaltungen, Theaterbesuche, Ausstellungen, Beförderungsleistungen von und zum ausgeschriebenen Ausgangs- oder Zielort), wenn diese Leistungen in der Reiseausschreibung und der Buchungsbestätigung ausdrücklich und unter Angabe des vermittelten Vertragspartners als Fremdleistungen so eindeutig gekennzeichnet werden, dass sie für den Kunden erkennbar nicht Bestandteil der Reiseleistungen des Reiseveranstalters sind.
13.1) Abhilfe und Mitwirkungspflichten des Reisenden
Sollte die Reiseleistung nicht oder nicht vertragsgemäß erbracht werden, kann der Reisende Abhilfe verlangen. Unbeschadet der vorrangigen Leistungspflicht des Reiseveranstalters ist der Reisende dabei zur Mitwirkung verpflichtet. Der Reisende ist verpflichtet, alles ihm Zumutbare zu tun, um zu einer Behebung der Störung beizutragen und eventuell entstehenden Schaden möglichst gering zu halten oder ganz zu vermeiden. Insbesondere ist der Reisende verpflichtet, seine Beanstandungen unverzüglich und unmittelbar bei der örtlichen Reiseleitung (siehe Reiseunterlagen) oder per Telefon, Fax, Email bei dem Reiseveranstalter anzuzeigen. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Anzeige erkennbar aussichtslos oder aus anderen Gründen unzumutbar ist. Der Reiseveranstalter wird unverzüglich alles unternehmen, den Reisemangel zu beheben. Die Reiseleitung ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Sie ist jedoch nicht befugt, Ansprüche des Kunden anzuerkennen. Der Reisende kann nach Rückkehr von der Reise eine Herabsetzung des Reisepreises verlangen, falls die Leistungen nicht vertragsgemäß erbracht worden sind und er es nicht schuldhaft unterlassen hat, den Reisemangel anzuzeigen.
13.2) Fristsetzung vor Kündigung des Vertrages
Will ein Reisender den Reisevertrag wegen eines Reisemangels der in § 651 c BGB bezeichneten Art nach § 651 e BGB oder aus wichtigem, dem Reiseveranstalter erkennbaren Grund wegen Unzumutbarkeit kündigen, hat der Reisende dem Reiseveranstalter zuvor eine angemessene Frist zur Abhilfeleistung zu setzen. Dies gilt nur dann nicht, wenn eine Abhilfe unmöglich ist oder vom Reiseveranstalter verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes, dem Reiseveranstalter erkennbares Interesse des Reisenden gerechtfertigt wird.
13.3) Gepäckverlust / Gepäckverspätung
13.4) Reiseunterlagen
14) Geltendmachung von Ansprüchen
14.1) Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise nach den §§651c bis f BGB hat der Reisende spätestens innerhalb eines Monats nach dem vertraglich vorgesehenen Zeitpunkt der Beendigung der Reise geltend zu machen.
14.2) Die Frist beginnt mit dem Tag, der dem Tag des vertraglichen Reiseendes folgt. Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Sonntag, einen am Erklärungsort staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag oder einen Sonnabend, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag.
14.3) Die Geltendmachung kann fristwahrend gegenüber dem Reiseveranstalter unter der nachfolgenden angegebenen Anschrift erfolgen.
14.4) Nach Ablauf der Frist kann der Reisende Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der verhindert worden ist.
14.5) Die Frist aus 14.1 gilt auch für die Anmeldung von Gepäckschäden oder Zustellungsverzögerungen beim Gepäck im Zusammenhang mit Flügen gemäß Ziffer 13.3., wenn Gewährleistungsrechte aus den §§651c Abs.3, 651d, 651e Abs.3 und 4 BGB geltend gemacht werden. Ein Schadensersatzanspruch wegen Gepäckbeschädigung ist binnen 7 Tagen, ein Schadensersatzanspruch wegen Gepäckverspätung binnen 21 Tagen, nach Aushändigung geltend zu machen.
15) Verjährung
15.1) Ansprüche des Reisenden nach §§ 651c bis f BGB aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Reiseveranstalters oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Reiseveranstalters beruhen, verjähren in zwei Jahren. Dies gilt auch für Ansprüche auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässig Pflichtverletzung des Reiseveranstalters oder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Reiseveranstalters beruhen.
15.2)Alle übrigen Ansprüche nach den §§651c bis f BGB verjähren in einem Jahr.
15.3) Die Verjährung nach Ziffer 15.1 und 15.2 beginnt an dem Tag, der dem Tag des vertraglichen Reiseendes folgt. Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Sonntag, einen am Erklärungsort staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag oder einem Sonnabend, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag.
15.4) Schweben zwischen den Reisenden und dem Reiseveranstalter Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände, so ist die Verjährung gehemmt, bis der Reisende oder der Reiseveranstalter die Fortsetzung der Verhandlungen verweigert. Die Verjährung tritt frühestens drei Monate nach dem Ende der Hemmung ein.
16) Reiseschutz / Versicherungen
17) Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften
17.1) Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, Staatsangehörige des Staates der Europäischen Union, in dem die Reise angeboten wird, über Bestimmungen von Pass-, Visa- und Gesundheitsvorschriften sowie deren eventuelle Änderungen vor Reiseantritt zu unterrichten. Für Angehörige anderer Staaten gibt die zuständige Botschaft oder das zuständige Konsulat Auskunft. Dabei wird davon ausgegangen, dass keine Besonderheiten in der Person des Reisenden (z.B. Doppelstaatsangehörigkeit, Staatenlosigkeit) vorliegen.
17.2) Für das Beschaffen und Mitführen der notwendigen Reisedokumente, eventuell erforderliche Impfungen sowie das Einhalten von Zoll- und Devisenvorschriften ist ausschließlich der Reisende verantwortlich. Nachteile, die aus dem Nichtbefolgen dieser Vorschriften erwachsen, z.B. die Zahlung von Rücktrittskosten, gehen zu seinen Lasten. Dies gilt nicht, wenn der Reiseveranstalter den Reisenden schuldhaft nicht, unzureichend oder falsch informiert hat.
17.3) Der Reiseveranstalter haftet nicht für die rechtzeitige Erteilung und den Zugang notwendiger Visa durch die jeweilige diplomatische Vertretung, auch wenn der Reisende den Reiseveranstalter mit der Besorgung beauftragt hat, es sei denn, dass der Reiseveranstalter die Verzögerung schuldhaft zu vertreten hat.
18) Informationspflichten über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens („Black List“)
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Vertrages zur Folge.)
20.1.) Auf das Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und dem Reiseveranstalter findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung. Dies gilt auch für das gesamte Rechtsverhältnis. Soweit bei Klagen des Kunden gegen den Reiseveranstalter im Ausland für die Haftung des Reiseveranstalters dem Grunde nach nicht deutsches Recht angewendet wird, findet bezüglich der Rechtsfolgen insbesondere hinsichtlich Art, Umfang und Höhe von Ansprüchen des Kunden ausschließlich deutsches Recht Anwendung.
20.2) Der Reisende kann den Reiseveranstalter nur an dessen Sitz verklagen. Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Kunden ist der Wohnsitz des Kunden maßgebend. Für Klagen gegen Kunden, bzw. Vertragspartner des Reisevertrages, die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen sind, die Ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitz des Reiseveranstalters vereinbart.
20.3) Die vorstehenden Bestimmungen gelten nicht,
21) Veranstalter

References: § 38
 § 651
 §651
 § 651
 § 651
 § 651