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Timestamp: 2019-05-20 16:21:45+00:00

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§ 86 HGB:
BGH, URTEIL vom 1.5.1969, Az. VII ZR 49/67 Aus § 86 HGB hat aber der Bundesgerichtshof in ständiger Rechtsprechung hergeleitet, daß, auf Grund des zwischen dem Unternehmer und dem Handelsvertreter bestehenden Treueverhältnisscs, der Handelsvertreter (auch ohne ausdrücklich im Vertrag vereinbarte Wettbewerbsklausel) es unterlassen muß, dem Unternehmer Konkurrenz zu machen (BGHS 42, 59; weitere Nachweise bei BGH .IM Ur.
BGH, URTEIL vom 1.5.1969, Az. VII ZR 49/67 Bas aus § 86 HGB herzuleitende Wettbewerbsverbat gilt grundsätzlich - vorbehaltlich sich aus § 242 BGB ergebender Einschränkungen - auch für den Tankstelleninhaber (BGH LM aaO).
BGH, URTEIL vom 1.5.1969, Az. VII ZR 49/67 In solchem Palle würde nämlich § 86 HGB eingreif en; denn die Beklagte ist als Tankstellenstationär Handelsvertreter der Klägerin (s. oben zu II 1).: Aus § 86 HGB hat aber der Bundesgerichtshof in ständiger Rechtsprechung hergeleitet, daß, auf Grund des zwischen dem Unternehmer und dem Handelsvertreter bestehenden .. Treueverhältnisses, der Handelsvertreter (auch ohne ausdrücklich im Vertrag vereinbarte Wettbewerbsklausel) es unterlassen muß, dem Unternehmer Konkurrenz zu machen (BGHZ 42, 59; weitere Nachweise bei BGH LH Nr. 53 zu § 242 (Ba) BGB).
BGH, URTEIL vom 1.5.1969, Az. VII ZR 49/67 Bas aus § 86 HGB herzuleitende Wettbe-werbsverbot gilt grundsätzlich - vorbehaltlich sich aus § 242 BGB ergebender Einschränkungen - auch für den Tankst eileninhaber (BGH LM aaO).
BGH, URTEIL vom 5.2.1977, Az. I ZR 146/75 Der Handelsvertreter hat die Interessen seines Geschäftsherrn wahrzunehmen (vgl. § 86 HGB); er ist verpflichtet, alles zu unterlassen, was eine Schädigung dieser Interessen herbeizuführen geeignet ist (vgl. BGHZ 42, 59, 61).
BGH, URTEIL vom 2.4.1971, Az. VI ZR 126/69 Dennoch kann es insoweit, als er Weisungen seines Geschäftsherrn untersteht und insofern abhängig ist, in Betracht kommen, ihn als Verrichtungsgehilfen anzusehen (vgl. BGH Urteil vom 29.Juni 1956 -I ZR 129/54 - NJW 1956, 1715; Staudinger/Schäfer, BGB lO./ll.Aufl. § 830 Rdnr. 88; Schröder, Recht der Handelsvertreter, 4.Aufl. § 86 HGB Rdnr. 50).
BGH, Urteil vom 5.11.1967, Az. 3° Diese aus § 86 HGB abzuleitende Ausschließlichkeitsbindung des Beklagten steht aber unter der Herrschaft des allgemeinen Grundsatzes von Treu und Glauben (§ 242 BGB)» Zwischen dem Unternehmer und dem Handelsvertreter besteht ein gegenseitiges Treueverhältnis» Zwar ist in erster Linie der Handelsvertreter verpflichtet, die Interessen des Unternehmers wahrzunehmen» Aber auch der Unternehmer muß kraft gegenseitiger Treuepflicht auf die schutz\nirdigen Belange des Handelsvertreters Rücksicht nehmen (BGHZ 26, 161, 164 und Urt» vom 27* Oktober 1966 - VII ZR 158/64)»
BGH, BESCHLUSS vom 2.8.1990, Az. Diese Interessenwahrnehmungs- pflicht des Handelsvertreters führt aber nicht zu einem umfassenden Wettbewerbsverbot schlechthin; ein sich aus § 86 HGB ergebendes Wettbewerbsverbot ist deshalb auch nicht wesensbestimmend für Handelsvertreterverhältnisse (BGHZ 97, 317, 326 = GRUR 1986, 750 = WuW/E 2238 - EH-Partner-Ver-trag).
BGH, URTEIL vom 4.2.2013, Az. VII ZR 224/12 -13- als auch gegen das gesetzliche Wettbewerbsverbot (§ 86 Abs. 1 Halbsatz 2 HGB) kann einen Anspruch der Klägerin auf Schadensersatz gemäß § 280 Abs. 1 BGB begründen, der auf Ersatz entgangenen Gewinns gerichtet sein kann (vgl. BGH, Urteile vom 24. Juni 2009 - VIII ZR 332/07, NJW-RR 2009, 1404 Rn. 14, 18; vom 3. April 1996 -VIIIZR 3/95, NJW 1996, 2097 unter A I 2 b).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2013, Az. VII ZB 27/12 Es kann im vorliegenden Zusammenhang dahinstehen, ob mit dieser Regelung lediglich ein Konkurrenzverbot in dem Umfang statuiert wird, wie es sich bereits aus § 86 Abs. 1 HGB ergibt (vgl. BGH, Urteil vom 18. Juni 1964 -VII ZR 254/62, BGHZ 42, 59, 61; BGH, Beschluss vom 25. September 1990 -KVR2/89, BGHZ 112, 218, 221 - Pauschalreisen-Vermittlung, m.w.N.;BAGE 93, 112, 127 m.w.N.), oder ob sie ein Tätigkeitsverbot enthält, das über das sich aus § 86 Abs. 1 HGB ergebende Konkurrenzverbot hinausgeht.
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2013, Az. VII ZB 45/12 Es kann im vorliegenden Zusammenhang dahinstehen, ob mit dieser vertraglichen Regelung lediglich ein Konkurrenzverbot in dem Umfang statuiert wird, wie es sich bereits aus § 86 Abs. 1 HGB ergibt (vgl. BGH, Urteil vom 18. Juni 1964 -VII ZR 254/62, BGHZ 42, 59, 61; BGH, Beschluss vom 25. September 1990 - KVR 2/89, BGHZ 112, 218, 221 - Pauschalreisen-Vermittlung; BAGE 93, 112, 127 m.w.N.), oder ob sie ein Tätigkeitsverbot enthält, das über das sich aus § 86 Abs. 1 HGB ergebende Konkurrenzverbot hinausgeht.
LAG Hamm, Urteil vom 5.10.2006, Az. 7 Sa 1232/06 31Die Klägerin hat durchaus das Recht, auch für die Einhaltung der gesetzlich normierten Pflicht, sich während der Vertragszeit wettbewerbsneutral zu verhalten (§ 86 Abs. 1 HGB) ein Vertragsstrafenversprechen zu verabreden (zur Sicherung gesetzlicher Pflichten durch Strafversprechen: BGH v. 28.01.1993,
LG Münster, Urteil vom 4.8.2010, Az. 024 O 94/09 135Dazu gehören auch Provisionen, Sondervergütungen, Schmiergelder und ähnliche Zuwendungen, die der Handelsvertreter ohne vorherige Billigung des Unternehmers von einem Dritten erhält, unabhängig davon, ob dem Unternehmer dadurch ein Schaden entsteht (Baumbach/Hopt, § 86 HGB Rdnr. 17 und 23; Palandt-Sprau, § 667 BGB Rdnr. 3 m.w.N.; vgl.. auch BGH NJW 2001, 2476 ff.).

References: § 86
 BGH 
 § 86
 § 242
 § 86
 § 86
 BGH 
 § 242
 § 86
 § 242
 § 86
 BGH 
 § 830
 § 86
 § 86
 § 86
 § 280
 § 86
 § 86
 § 86
 § 86
 BGH 
 § 86
 § 667
 BGH