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Timestamp: 2018-02-21 09:04:37+00:00

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§ 46 NatSchG Genehmigung von Sperren, Anordnung von Durchgängen... - dejure.org
dejure.org Übersicht NatSchGAbs./Nr./Satz hervorhebenRechtsprechung zu § 46 NatSchG
§ 43Recht auf Erholung (zu § 59 Absatz 2 BNatSchG) § 44Schranken des Betretungsrechts (zu § 59 Absatz 2 BNatSchG) § 45Reiten in der freien Landschaft (zu § 59 Absatz 2 BNatSchG) § 46Genehmigung von Sperren, Anordnung von Durchgängen (zu § 59 Absatz 2 BNatSchG) § 47Freihaltung von Gewässern (zu § 61 BNatSchG) § 48Bereitstellen von Grundstücken durch Kommunen (zu § 62 BNatSchG)
Teil 6 - Erholung in Natur und Landschaft (§§ 43 - 48)
Genehmigung von Sperren, Anordnung von Durchgängen (zu § 59 Absatz 2 BNatSchG)
(1) 1Der Eigentümer oder sonstige Berechtigte bedarf zum Ausschluss des Betretungsrechts durch Sperren einer Genehmigung durch die Naturschutzbehörde oder die Ortspolizeibehörde. 2Ausgenommen von der Genehmigungspflicht sind Sperren von intensiv genutzten Flächen landwirtschaftlicher Betriebe. 3Für vorübergehende Sperrungen, die für Maßnahmen der Land- und Forstwirtschaft, der Jagdausübung, für zulässige sportliche Veranstaltungen oder aus sonstigen zwingenden Gründen erforderlich sind, genügt eine unverzügliche Anzeige an die Naturschutzbehörde oder die Ortspolizeibehörde.
(2) Bedarf eine Sperre einer behördlichen Gestattung nach anderen Vorschriften, ergeht diese im Einvernehmen mit der Naturschutzbehörde, sofern Bundesrecht nicht entgegensteht.
(3) 1Die Genehmigung nach Absatz 1 Satz 1 ist zu erteilen, soweit
1. bei einem mit einem Gebäude zulässig überbauten Grundstück die berechtigten Wohn- oder betrieblichen Bedürfnisse es erfordern,
2. die zulässige Nutzung eines sonstigen Grundstücks behindert oder eingeschränkt wird, die Beschädigung von landwirtschaftlichen Kulturen zu befürchten ist oder das Grundstück beschädigt oder erheblich verunreinigt wird
und keine überwiegenden Gründe des Erholungsinteresses der Bevölkerung entgegenstehen. 2Die Genehmigung kann befristet werden.
(4) Die Sperren sollen insbesondere durch Schranken, Einfriedungen, andere tatsächliche Hindernisse oder Beschilderungen kenntlich gemacht werden.
(5) Die Naturschutzbehörde oder die Ortspolizeibehörde kann durch Rechtsverordnung oder Einzelanordnung auf einem Grundstück, das nicht frei betreten werden darf, für die Allgemeinheit einen Durchgang anordnen, wenn andere Teile der freien Landschaft, insbesondere Erholungsflächen, Naturschönheiten, Wald oder Gewässer, in anderer zumutbarer Weise nicht zu erreichen sind und wenn der Eigentümer dadurch in seinen Rechten nicht wesentlich beeinträchtigt wird.
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Rechtsprechung zu § 46 NatSchG
3 Entscheidungen zu § 46 NatSchG in unserer Datenbank:
VGH Baden-Württemberg, 28.02.1991 - 5 S 1222/90
Fall der Ausübung des der Oberfinanzdirektion durch NatSchG BW § 46 eingeräumten ...
Erledigung einer Anfechtungsklage gegen die Ausübung eines naturschutzrechtlichen ...
VGH Baden-Württemberg, 12.09.1997 - 5 S 2498/95
Ausübung des gemeindlichen Vorkaufsrechts an einem Waldgrundstück - fehlender ...
Auf § 46 NatSchG verweisen folgende Vorschriften:
§ 45 (Reiten in der freien Landschaft (zu § 59 Absatz 2 BNatSchG))
§ 58 (Sachliche Zuständigkeit der Naturschutzbehörden)
§ 71 (Übergangs- und Durchführungsvorschriften)
Allgemeine Verwaltungsbehörden
§ 19 (Zuständigkeit der Großen Kreisstädte und der Verwaltungsgemeinschaften)
Redaktionelle Querverweise zu § 46 NatSchG:
§ 51 (Inverwahrungnahme, Beschlagnahme und Einziehung durch die Zollbehörden)

References: § 46

§ 43
 § 59
 § 44
 § 59
 § 45
 § 59
 § 46
 § 59
 § 47
 § 61
 § 48
 § 62
 § 59

§ 46
 § 46
 § 46
 § 46
 § 46

§ 45
 § 59

§ 58

§ 71

§ 19
 § 46

§ 51