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Timestamp: 2020-02-29 03:21:04+00:00

Document:
Geschäftsbedingungen vom Reisebüro Ziegler für Pauschalreisen im Sinne des Pauschalreisegesetzes
Im nachfolgenden meint Reiseveranstalter das Unternehmen Reisebüro Christian Ziegler, Wienerstrasse 229, 8051 Graz, Tel: +43 (0)316/67 11 55.
2.2. Hat der Reisende ein konkretes Interesse an einem der vom Reiseveranstalter ihm unterbreiteten Reisevorschläge, dann erstellt der Reiseveranstalter auf Basis des Reisevorschlages ein Reiseanbot gemäß den Vorgaben des § 4 PRG, soweit diese für die Reise von Relevanz sind. Das vom Reiseveranstalter erstellte Reiseanbot bindet den Reiseveranstalter. Änderungen der im Reiseanbot enthaltenen vorvertraglichen Informationen aufgrund von Preis- oder Leistungsänderungen sind möglich, sofern sich der Reiseveranstalter dies im Reiseanbot vorbehalten hat, er den Reisenden vor Abschluss des Pauschalreisevertrages klar, verständlich und deutlich über die Änderungen informiert und die Änderungen im Einvernehmen zwischen Reisenden und Reiseveranstalter vorgenommen werden (vgl § 5 Abs 1 PRG).
3. BefugnissedesReisevermittlersundvorOrtgebuchteLeistungen
4. Aufklärungs-undMitwirkungspflichtdesReisenden
4.1. Der Reisende hat dem Reiseveranstalter – gegebenenfalls unter Zuhilfenahme eines Reisevermittlers, wenn über einen solchen gebucht wurde - alle für die Pauschalreise erforderlichen und relevanten personenbezogenen (z.B. Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit etc.) und sachbezogenen Informationen (z.B. geplante Einfuhr/Mitnahme von Medikamenten, Prothesen, Tieren etc.) rechtzeitig, vollständig und wahrheitsgemäß mitzuteilen. Der Reisende hat den Reiseveranstalter über alle in seiner Person oder der von Mitreisenden gelegenen Umstände (z.B. Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeit, keine Reiseerfahrung etc.) und über seine bzw. die besonderen Bedürfnisse seiner Mitreisenden, insbesondere über eine vorliegende eingeschränkte Mobilität bzw. den Gesundheitszustand und sonstige Einschränkungen, welche für die Erstellung von Reiseanboten bzw. für die Aus- bzw. Durchführung einer Pauschalreise mit den zu vereinbarenden Leistungen von Relevanz sein können (z.B. bei Wanderreisen etc.), in Kenntnis zu setzen.
4.4. Der Reisende, der für sich oder Dritte (Mitreisende) eine Buchung vornimmt, gilt als Auftraggeber und übernimmt analog im Sinne des § 7 Abs 2 PRG, sofern nicht eine andere Vereinbarung getroffen wird, die Verpflichtungen aus dem Vertrag mit dem
Reiseveranstalter (z.B. Entrichtung des Entgelts; nur der Auftraggeber ist berechtigt den Rücktritt vom Vertrag zu erklären etc.) (vgl 1.2.).
4.7. Der Reisende hat gemäß § 11 Abs 2 PRG jede von ihm wahrgenommene Vertragswidrigkeit der vereinbarten Reiseleistungen unverzüglich und vollständig, inklusive konkreter Bezeichnung der Vertragswidrigkeit/des Mangels, zu melden, damit der Reiseveranstalter in die Lage versetzt werden kann, die Vertragswidrigkeit – sofern dies je nach Einzelfall möglich oder tunlich ist – unter Berücksichtigung der jeweiligen Umstände (z.B. Zeitverschiebung, Unmöglichkeit der Kontaktaufnahme bei Expeditionsreise, Vorliegen einer Alternative bzw. einer Austausch- /Verbesserungsmöglichkeit etc.) und des allenfalls damit einhergehenden Aufwandes (z.B. Ersatzzimmer säubern, Ersatzhotel ausfindig machen etc.), vor Ort zu beheben. Bucht der Reisende über einen Reisevermittler und tritt eine Vertragswidrigkeit während der Geschäftszeiten des Reisevermittlers auf, hat der Reisende die Vertragswidrigkeit diesem zu melden. Es wird dem Reisenden empfohlen, sich dabei insbesondere aus Beweisgründen der Schriftform zu bedienen. Außerhalb der üblichen Geschäftszeiten hat der Reisende Vertragswidrigkeiten dem Vertreter des Reiseveranstalters vor Ort, oder, wenn ein solcher nicht vorhanden und/oder nicht vertraglich geschuldet ist, direkt dem Reiseveranstalter unter der im Pauschalreisevertrag mitgeteilten Notfallnummer zu melden. Im Falle des Unterlassens der Meldung einer Vertragswidrigkeit hat dies, wenn Abhilfe vor Ort möglich und eine Meldung auch zumutbar gewesen wäre, Auswirkungen auf allfällige gewährleistungsrechtliche Ansprüche des Reisenden. Das Unterlassen der Meldung kann gemäß § 12 Abs 2 PRG hinsichtlich schadenersatzrechtlicher Ansprüche auch als Mitverschulden (§ 1304 ABGB) angerechnet werden. Eine Meldung einer Vertragswidrigkeit bewirkt noch keine Leistungszusage des Reiseveranstalters.
4.8. Der Reisende ist verpflichtet, den im Rahmen des getroffenen Pauschalreisevertrages vereinbarten Reisepreis gemäß den Zahlungsbestimmungen fristgerecht und vollständig zu bezahlen. Im Fall der nicht fristgerechten oder nicht vollständigen Anzahlung oder Restzahlung behält sich der Reiseveranstalter nach Mahnung unter Setzung einer Nachfrist vor, den Rücktritt vom Vertrag zu erklären und unabhängig von
der anfallenden Entschädigungspauschale einen allenfalls darüber hinausgehenden Schadenersatz anzusprechen.
4.10.Den Reisenden trifft bei Auftreten von Vertragswidrigkeiten grundsätzlich eine Schadensminderungspflicht (§ 1304 ABGB).
6.2. Der Reisende hat – sofern keine andere Vereinbarung getroffen wird – innerhalb von 8 Tagen nach Zugang des Pauschalreisevertrages, frühestens jedoch 11 Monate vor dem Ende der Pauschalreise, eine Anzahlung von 10% des Reisepreises auf das im Pauschalreisevertrag genannte Konto (oder auf das vom Reisevermittler bekanntgegebene Konto) zu überweisen.
6.4. Kommt der Reisende seinen Zahlungsverpflichtungen gemäß 6.2. oder 6.3. nicht nach, behält sich der Reiseveranstalter nach Mahnung mit Fristsetzung vor, den Rücktritt
vom Vertrag zu erklären und Schadenersatz entsprechend den Entschädigungspauschalen zu verlangen.
8.2. Dem Reisenden werden an der zuletzt von ihm bekanntgegebenen Zustell- /Kontaktadresse rechtzeitig vor Beginn der Pauschalreise, sofern nichts anderes vereinbart wurde, die Buchungsbelege, Gutscheine, Beförderungsausweise und Eintrittskarten, Informationen zu den geplanten voraussichtlichen Abreisezeiten und gegebenenfalls zu planmäßigen Zwischenstationen, Anschlussverbindungen und
Ankunftszeiten zur Verfügung gestellt. Sollten die soeben genannten Dokumente/Unterlagen Unrichtigkeiten/Abweichungen/Unvollständigkeiten im Sinne von 4.5. aufweisen, hat der Reisende den Reisevermittler oder Reiseveranstalter zu kontaktieren (vgl 4.5.).
9.1. Der Reisende hat gemäß § 7 PRG das Recht, den Pauschalreisevertrag auf eine andere Person, die sämtliche Vertragsbedingungen erfüllt und auch für die Pauschalreise geeignet ist (Kriterien können z.B. das Geschlecht, das (Nicht)vorliegen einer Schwangerschaft, der Gesundheitszustand, erforderliche Impfungen/ausreichender Impfschutz, besondere Kenntnisse und Fähigkeiten, Visa, gültige Einreisedokumente, das Nichtbestehen eines Einreiseverbotes etc. sein) zu übertragen. Erfüllt die andere Person nicht alle Vertragsbedingungen oder ist sie nicht für die Pauschalreise geeignet, kann der Reiseveranstalter der Übertragung des Vertrages widersprechen. Der Reiseveranstalter ist innerhalb einer angemessenen Frist von 2 Tagen, spätestens jedoch sieben Tage vor Reisebeginn auf einem dauerhaften Datenträger (z.B. Papier, Email) über die Übertragung des Vertrages in Kenntnis zu setzen.
Für die Übertragung des Pauschalreisevertrages ist eine Mindestmanipulationsgebühr von Euro 30,-- zu entrichten, sofern nicht darüber hinaus Mehrkosten entstehen. Der Reisende, der den Pauschalreisevertrag überträgt, und die Person, die in den Vertrag eintritt, haften dem Reiseveranstalter als Gesamtschuldner für den noch ausstehenden Betrag des Reisepreises und die Mindestmanipulationsgebühr, sowie für allenfalls darüber hinaus entstehende Mehrkosten.
10.1.Der Reiseveranstalter behält sich im Pauschalreisevertrag das Recht vor, nach Abschluss des Pauschalreisevertrages bis spätestens 20 Tage vor Beginn der Pauschalreise Preisänderungen vorzunehmen. Der Reiseveranstalter wird den Reisenden an der von ihm zuletzt bekanntgegebenen Adresse klar, verständlich und deutlich auf einem dauerhaften Datenträger (z.B. Papier, Email) spätestens 20 Tage vor Beginn der Pauschalreise über die Preiserhöhung (inklusive Berechnung) unter Angabe der Gründe in Kenntnis setzen.
1) KostenfürdiePersonenbeförderunginfolgederKostenfürTreibstoffoderandere Energiequellen;
2) HöhederSteuernundAbgaben,diefürdievertraglichvereinbartenReiseleistungen zu entrichten sind, wie z.B. Aufenthaltsgebühren, Landegebühren, Ein- oder Ausschiffungsgebühren in Häfen, entsprechende Gebühren auf Flughäfen sowie Gebühren für Dienstleistungen in Häfen oder Flughäfen;
11.1.Der Reiseveranstalter darf vor Reisebeginn unerhebliche Leistungsänderungen vornehmen, sofern er sich dieses Recht im Vertrag vorbehalten hat. Der Reiseveranstalter bzw. der Reisevermittler, wenn die Pauschalreise über einen solchen gebucht wurde, informiert den Reisenden klar, verständlich und deutlich auf einem dauerhaften Datenträger (z.B. Papier, Email) an der von ihm zuletzt bekanntgegebenen Adresse über die Änderungen.
11.2. Unerhebliche Änderungen sind – wobei dies jeweils im Einzelfall zu prüfen ist - geringfügige, sachlich gerechtfertigte Änderungen, die den Charakter und/oder die Dauer und/oder den Leistungsinhalt und/oder die Qualität der gebuchten Pauschalreise nicht wesentlich verändern.
- innerhalb einer vom Reiseveranstalter festgelegten angemessenen Frist, den
- der T eilnahme Reiseveranstalter
Änderungen zustimmen,
einer Ersatzreise zustimmen, sofern angeboten wird,
diese vom oder
12.1.Aufgrund von beispielsweise (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) Umwelt- und Wettereinflüssen (z.B. Regen, Wind, Lawinen, Muren etc.), Naturkatastrophen (z.B. Erdbeben, Überflutungen, Hurrikans etc.), Grenzsperren, staatlichen Anordnungen,
Staus, Flugzeitenänderungen, T erroranschlägen, Stromausfällen, kurzfristig geänderten Öffnungszeiten usw. kann von der beworbenen bzw. vertraglich vereinbarten Route abgewichen werden, Stationen der Rundreise verschoben oder vorgezogen werden, geplante Besichtigungen ausgelassen oder geändert werden. In diesen Fällen bemüht sich der Reiseveranstalter gleichwertige Alternativen anzubieten bzw. allenfalls entfallene Teile an anderer Stelle nachzuholen.
13.1.Liegt eine Vertragswidrigkeit vor, weil eine vereinbarte Reiseleistung nicht oder mangelhaft (=vertragswidrig) erbracht wurde, behebt der Reiseveranstalter die Vertragswidrigkeit, sofern der Reisende oder seine Mitreisenden (z.B. Familienmitglieder) diese nicht selbst herbeiführt und/oder seine Mitwirkungspflichten nicht verletzt und/oder die Behebung nicht durch den Reisenden vereitelt wird und/oder die Behebung nicht unmöglich oder mit unverhältnismäßigen Kosten verbunden wäre. Der Reisende hat dem Reiseveranstalter eine angemessene Frist für die Behebung der Vertragswidrigkeit zu setzen, wobei die Angemessenheit der Frist jeweils im Einzelfall, ausgehend von Art/Zweck/Dauer der Pauschalreise, der angezeigten Vertragswidrigkeit, dem Zeitpunkt der Meldung (z.B. spätabends etc.), sowie den erforderlichen Zeitressourcen, die für Ersatzbeschaffung z.B. eines Objektes (Umzug etc.) notwendig sind, zu beurteilen ist. Eine Fristsetzung hat gegenüber dem Vertreter des Reiseveranstalters vor Ort, oder, wenn ein solcher nicht vorhanden und/oder nicht vertraglich geschuldet ist, gegenüber dem Reiseveranstalter unter der im Pauschalreisevertrag mitgeteilten Notfallnummer zu erfolgen.
13.3. Behebt der Reiseveranstalter innerhalb der angemessenen Frist die Vertragswidrigkeit nicht, kann der Reisende selbst Abhilfe schaffen und vom Reiseveranstalter den Ersatz
der dafür erforderlichen Ausgaben verlangen (vgl § 11 Abs 4 PRG). Es gilt der Grundsatz der Schadenminderungspflicht, dh. der entstandene Schaden (z.B. Kosten für Ersatzvornahme) ist möglichst gering zu halten, wobei von Dauer, Wert und Zweck der Reise auszugehen ist. Darüber hinaus ist von einer objektiven Betrachtungsweise der Vertragswidrigkeit auszugehen.
13.4.Kann ein erheblicher Teil der vereinbarten Reiseleistungen nicht vertragsgemäß erbracht werden, so bietet der Reiseveranstalter dem Reisenden ohne Mehrkosten, sofern dies aufgrund der Umstände und Verhältnisse (vor Ort) möglich ist (Unmöglichkeit z.B. wenn nur ein Hotel in der gebuchten Kategorie vorhanden ist), angemessene andere Vorkehrungen (Ersatzleistung) zur Fortsetzung der Pauschalreise an, die, soferne möglich, den vertraglich vereinbarten Leistungen qualitativ gleichwertig oder höherwertig sind; Gleiches gilt auch dann, wenn der Reisende nicht vertragsgemäß an den Ort der Abreise zurückbefördert wird. Haben die vom Reiseveranstalter angebotenen anderen Vorkehrungen unter Umständen eine gegenüber den vertraglich vereinbarten Leistungen geringere Qualität der Pauschalreise zur Folge (z.B. Halbpension an Stelle von All-inclusive), so gewährt der Reiseveranstalter dem Reisenden eine angemessene Preisminderung. Der Reisende kann die vorgeschlagenen anderen Vorkehrungen nur dann ablehnen, wenn diese nicht mit den im Pauschalreisevertrag vereinbarten Leistungen vergleichbar sind oder die gewährte Preisminderung nicht angemessen ist. Im Fall der Ablehnung hat der Reisende darzulegen, dass die vom Reiseveranstalter angebotenen anderen Vorkehrungen gegenüber den vertraglich vereinbarten Leistungen nicht gleichwertig/vergleichbar sind und/oder die angebotene Preisminderung nicht ausreichend ist.
14.1.Der Reisende kann vor Beginn der Pauschalreise – ohne Entrichtung einer Entschädigungspauschale – in folgenden Fällen vom Pauschalreisevertrag zurücktreten:
Für ausgeschriebene Reisen, bei denen RB Ziegler als Veranstalter auftritt, ergeben sich pro Person folgende Stornosätze:
Bis 30. Tag vor Reiseantritt......................10 % 29. bis 20. Tag vor Reiseantritt.................25 % 19. bis 10. Tag vor Reiseantritt.................50 % 9. bis 4. Tag vor Reiseantritt....................65 % Ab dem 3. Tag (72 h) vor Reiseantritt.........85 % No Show...........................................100 %
Flugtickets ab Ausstellung.......................100 % Eintrittskarten, Theaterkarten..................100 % Nicht refundierbare Anzahlungen...............100 %
Bereits vom Veranstalter getätigte und nachweislich nicht refundierbare Ausgaben (Visabesorgung, nicht refundierbare Anzahlungen für Hotels und andere Leistungen, Tickets
ohne Rückerstattungsmöglichkeit etc.) sind im Falle eines Stornos in jedem Fall zur Gänze vom Kunden zu begleichen.
16.1.No-show liegt vor, wenn der Reisende der Abreise fernbleibt, weil es ihm am Reisewillen mangelt oder wenn er die Abreise wegen einer ihm zurechenbaren Handlung oder wegen eines ihm widerfahrenen Zufalls versäumt. Ist weiters klargestellt, dass der Reisende die verbleibenden Reiseleistungen nicht mehr in Anspruch nehmen kann oder will, hat er folgende Entschädigungspauschale zu entrichten: 100% des Reisepreises
b) sieben Tage vor Beginn der Pauschalreise bei Reisen zwischen zwei und sechs
T agen,
c) 48 Stunden vor Beginn der Pauschalreise bei Reisen, die weniger als zwei Tage
18.1.Der Reiseveranstalter wird von der Vertragserfüllung ohne Verpflichtung zur Rückerstattung des Reisepreises befreit, wenn der Reisende die Durchführung der Pauschalreise durch grob ungebührliches Verhalten (wie z.B. Alkohol, Drogen, Nichteinhalten eines Rauchverbotes, Missachten bestimmter Bekleidungsvorschriften z.B. beim Besuch religiöser Stätten oder bei der Einnahme von Mahlzeiten, strafbares Verhalten, störendes Verhalten gegenüber Mitreisenden, Nichteinhalten der Vorgaben des Reiseleiters wie z.B. regelmäßiges Zuspätkommen etc.), ungeachtet einer Abmahnung stört, sodass der Reiseablauf oder Mitreisende gestört und in einem Ausmaß behindert werden, dass geeignet ist, die Urlaubserholung Dritter oder Mitreisender zu beinträchtigen oder den Reisezweck zu vereiteln. In einem solchen Fall ist der Reisende dem Reiseveranstalter gegenüber zum Ersatz des Schadens verpflichtet.
Zusätzlich gilt: Jeder Reiseteilnehmer muss gesundheitlich, geistig sowie körperlich- konstitutionell, in der Lage sein, seine persönlichen Verrichtungen eigenständig zu erfüllen, und allen Anforderungen der gebuchten Reise gewachsen zu sein. Der Reisegast bzw. die buchende Person muss bereits vor der Buchung allfällige Gesundheitsbeeinträchtigungen mitteilen, damit bereits bei der Auswahl und Planung der Reise auf die speziellen Bedürfnisse des Reiseteilnehmers Rücksicht genommen werden kann. Lenker und Reiseleiter bieten, wenn möglich, Unterstützung bei Notfällen an (z.B. Arztbesuch, Transport ins Krankenhaus etc.), übernehmen aber keine weiteren Betreuungsaufgaben.
19.1.Eine Pauschalreise bringt in der Regel eine Veränderung der gewohnten Umgebung mit sich. Eine damit einhergehende Verwirklichung des allgemeinen Lebensrisikos des Reisenden wie beispielsweise (ohne Anspruch auf Vollständigkeit), Stress, Übelkeit (z.B. aufgrund klimatischer Veränderungen), Müdigkeit (z.B. aufgrund eines feucht- schwülen Klimas), Verdauungsprobleme (z.B. aufgrund ungewohnter Gewürze, Speisen etc.) und/oder eine Verwirklichung eines allenfalls mit der Reise verbundenen Risikos wie beispielsweise (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) Ohrenschmerzen bei Tauchreisen, Höhenkrankheit bei Reisen in große Höhe, Seekrankheit bei Kreuzfahrten und vieles mehr, fallen in die Sphäre des Reisenden und sind dem Reiseveranstalter nicht zuzurechnen.
20.2.4. aufunvermeidbareundaußergewöhnlicheUmständezurückzuführensind.
20.4.Bei Reisen mit besonderen Risken (z.B. Expeditionscharakter) haftet der Reiseveranstalter nicht für die Folgen, die sich im Zuge der Verwirklichung der Risken ergeben, wenn dies außerhalb seines Pflichtenbereiches geschieht. Unberührt bleibt die Verpflichtung des Reiseveranstalters, die Pauschalreise sorgfältig vorzubereiten und die mit der Erbringung der einzelnen Reiseleistungen beauftragten Personen und Unternehmen sorgfältig auszuwählen.
21.1.Um die Geltendmachung und Verifizierung von behaupteten Ansprüchen zu erleichtern, wird dem Reisenden empfohlen, sich über die Nichterbringung oder mangelhafte Erbringung von Leistungen schriftliche Bestätigungen geben zu lassen bzw. Belege, Beweise, Zeugenaussagen zu sichern.
Grundsätzlich ist der Veranstalter verpflichtet, die im Katalog angegebenen Fluglinien und Flugverbindungen beizubehalten. Sofern durch Änderungen der Flugzeiten, der Konditionen
oder der wirtschaftlichen Situation einer Fluglinie ein Wechsel der Fluggesellschaft oder der Flugroute als ratsam oder notwendig erscheint, behält sich der Veranstalter ausschließlich aufgrund der genannten Gründe einen derartigen Wechsel vor, ohne dass daraus für den Kunden ein Rücktritts-recht oder ein Recht auf Schadenersatz entsteht, sofern es sich nicht um eine wesentliche bzw. erhebliche Änderung handelt, die den Charakter der Reise beeinflusst und ändert.
Gepäckbeschädigung; besondere Regeln und Fristen zum Abhilfeverlangen
a) der Reisende wird darauf hingewiesen, dass Gepäcksverlust, -beschädigung und –
verspätung im Zusammenhang mit Flugreisen nach den luftverkehrsrechtlichen Bestimmungen vom Reisenden unverzüglich vor Ort mittels Schadenanzeige (P.I.R.) der zuständigen Fluggesellschaft anzuzeigen sind. Fluggesellschaft und Reiseveranstalter können die Erstattung aufgrund internationaler Übereinkünfte ablehnen, wenn die Schadenanzeige nicht ausgefüllt ist. Die Schadenanzeige ist bei Gepäckverspätung binnen 7 Tagen, bei Verspätung innerhalb von 21 Tagen, nach Aushändigung zu erstatten.
c) Der Veranstalter haftet für keinerlei mitgebrachte Gepäckstücke oder auch transportierte Fahrräder. Dafür wird dem Kunden der Abschluß einer Reiseversicherung empfohlen.
30. Informationspflichten über die Identität des ausführenden Luftfahrtunternehmens
Die Liste der Fluggesellschaften mit EU-Betriebsverbot (Gemeinschaftliche Liste/“Black List“ ist auf folgender Internetseite abrufbar ec.europa.eu/transport/modes/air/safety/air-ban_de.
31. Anzahlung und Restzahlung/Kundengeldabsicherung
EU – Pauschalreiserichtlinie 2015/2302, Absicherung von Kundengeldern im österreichischen Recht gemäß Reisebüro-Sicherungsverordnung (RSV) umgesetzt.
Veranstalter dieser Reisen ist das Reisebüro Christian Ziegler, Wienerstrasse 229, 8051 Graz. Das Reisebüro Christian Ziegler ist im Veranstalterverzeichnis des Bundesministeriums für wirtschaftliche Angelegenheiten unter der Eintragungsnummer 1999/0066, bzw. im GISA Gewerbeinformationssytem Austria unter der GISA-Zahl 18951509 registriert.
Die vom Reisebüro Christian Ziegler veranstalteten Pauschalreisen sind im Falle einer Insolvenz durch die HDI Global SE, HDI-Platz 1, 30659 Hannover versichert.
Die Anmeldung sämtlicher Ansprüche ist bei sonstigem Anspruchsverlust innerhalb von 8 Wochen ab Eintritt einer Insolvenz beim Abwickler (TVA-Tourismusversicherungsagentur GmbH, Baumannstrasse 9/8, 1030 Wien, Tel: +43 1 361 9077 44 (24-h Notfallnummer) oder Fax.: +43 1 3619077 25 oder kundengeldabsicherung.at@hdi.global ) anzumelden.
Der Versicherer stellt für den obenstehenden Pauschalreiseveranstalter gegenüber den Reisenden sicher, dass von ihm erstattet werden:
2. die notwendigen Aufwendungen für die Rückbeförderung und, falls erforderlich, die Kosten von Unterkünften vor der Rückbeförderung, die infolge der Insolvenz des Reiseveranstalters oder - im Fall der Verantwortlichkeit für die Beförderung von Personen - des Vermittlers verbundener Reiseleistungen entstanden sind, und
Spezielle Reisebedingungen/Reisehinweise gemäß EU-Verordnungen und PRG
33.1. Auskünfte an Dritte
33.2. Ausländische Busse
Der Veranstalter übernimmt Kundengelder als Anzahlung nicht früher als 11 Monate vor dem vereinbarten Ende der Reise.
Die im Katalog sowie in Ausschreibungen angeführten Hinweise für Visa und Einreise gelten für österreichische Staatsbürger, teil für EU-Bürger, und sind zum Zeitpunkt der Drucklegung gültig. Kunden werden gebeten, vor Buchung deren Nationalität bekannt zu geben, damit über die aktuellen Bestimmungen informiert werden kann. Da sich sowohl die Einreise- und Zollbestimmungen als auch die Sicherheitsrichtlinien (z.B. für Handgepäck auf Fluglinien) laufend ändern kann, empfehlen wir allen Reisegästen, sich unsere Reiseunterlagen genau anzusehen und sich unmittelbar vor Reiseantritt bei Behörden oder im Internet über die jeweils gütigen aktuellen Bestimmungen zu informieren.
33.3. Ausweispflicht / Reisedokumente
Die Reisenden sind verantwortlich für das Beschaffen und Mitführen der behördlich notwendigen Reisedokumente, eventuell erforderliche Impfungen sowie das Einhalten von Zoll- und Devisenvorschriften. Nachteile, die aus dem Nichtbefolgen dieser Vorschriften erwachsen, z.B. die Zahlung von Rücktrittskosten, gehen zu Ihren Lasten / zu Lasten der Reisenden. Dies gilt nicht, wenn RB Ziegler unzureichend oder falsch informiert hat.
Sollten Sie nicht die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen, dann geben Sie das bitte
bei Ihrer Reiseanmeldung bekannt, damit wir Sie über die für Sie gültigen Einreisebestimmungen informieren können. Unter Umständen gelten für Sie andere Einreise- und Visabestimmungen.
33.4. Datenschutz
33.5. Devisen und Finanzangelegenheiten
33.6. Handgepäck
33.7. Haustiere
33.8. Impf- und Gesundheitsbestimmungen
Ein verantwortungsvoller Umgang mit den persönlichen Daten unser Kunden und Kooperationspartnern ist für das Unternehmen Reisebüro Ziegler selbstverständlich. Unsere Datenschutzerklärung können Sie abrufen unter www.ottobus.at. Die Zustimmung zur Zusendung von Informationsmaterial kann jederzeit widerrufen werden.
In unseren Bussen werden Haustiere auf dem Platz im Fußraum vor dem Reisegast in einer Transportbox befördert, jedoch nur, wenn dies bei der Buchung bekannt gegeben und von uns bestätigt wurde. Hoteliers sind berechtigt, Gebühren für die Reinigung einzuheben. Stellen Sie sicher, dass Sie die nötigen Papiere für den Grenzübertritt Ihres Haustiers bei sich führen. In manchen Ländern gelten strenge Quarantänevorschriften.
Die angegebenen Hinweise entsprechen dem Stand der Katalogveröffentlichung. Für die meisten Länder gibt es keine vorgeschriebenen Impfungen, sehr wohl aber
Impfempfehlungen. Wir raten Ihnen, diesbezüglich Ihren Arzt des Vertrauens, Apotheker oder z.B. das Reisemedizinische Zentrum www.traveldoc.at oder den Gesundheitsdienst der Stadt Wien www.wien.gv.at/gesundheit/beratung-vorsorge/impfen/beratung/ zu kontaktieren. Als Reisevermittler und Veranstalter können wir keine medizinische Aufklärung geben.
33.9. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren
33.10. Korrekter Name
33.11. Leistungen außerhalb des Katalogs
33.12. Pauschalreisegesetz
33.13. Preise
Gerne besorgen wir für Sie Leistungen (Hotelzimmer, Tickets für Veranstaltungen etc.) in den angebotenen Destinationen, auch wenn diese nicht im Katalog enthalten sind. Für diese besorgten Leistungen treten wir lediglich als Vermittler auf und weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir für Leistungsstörungen keine Haftung übernehmen. Für dieses Service verrechnen wir eine Gebühr von einmalig € 50 pro Buchung.
Sofern Preise inklusive Fluganreise angegeben sind, enthalten diese sämtliche Zusatzkosten wie Taxen, Treibstoffzuschläge und Sicherheitsgebühren. Diese Zusatzgebühren unterliegen starken, manchmal unerklärlichen Schwankungen, auf die wir als Reiseveranstalter keinen Einfluss haben. Wir müssen eine Änderung dieser Gebühren daher bis zur Ausstellung der
Flugtickets vorbehalten (sowohl nach oben als auch nach unten), geben jedoch diese Gebühren ohne Aufschlag an unsere Kunden weiter.
Generell nicht inkludiert sind Visa, allfällige vor Ort zahlbare Orts-/Kurtaxen, Bettensteuern, Reiseversicherungen, Trinkgelder, persönliche Ausgaben sowie fakultativ angegebene Zusatzprogramme und die Anreise inkl. Parkplatz am Flughafen oder bei der gewählten Einstiegstelle. Diese Preisangaben sind unverbindlich, da wir als Veranstalter meist keinen Einfluss auf die Preise haben.
33.14. Reisegepäck
33.15. Reiseunterlagen
33.16. Reklamationen
Sie sind verpflichtet, bei Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen, mitzuwirken, um eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. Sollten Sie wider Erwarten Grund zur Beanstandung haben, sind diese an Ort und Stelle unverzüglich der RB Ziegler-Reisebegleitung, der örtlichen Agentur bzw. dem örtlichen Leistungsträger zur Kenntnis zu geben, um Abhilfe zu verlangen. Unterlassen Sie es schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, stehen Ihnen Ansprüche nicht zu.
33.17. Serviceentgelt
33.18. Sitzplatzvergabe
33.19. Tagesfahrten (ohne Nächtigung)
33.20. Umbuchung
Bitte beachten Sie, dass Ihr Reisebüro üblicherweise eine Gebühr für die Buchung (Servicepauschale oder Buchungsgebühr) einhebt. Bedenken Sie, dass Banken, Kreditkartenunternehmen oder die Post ihre Dienstleistungen nicht kostenlos erbringen und das Serviceentgelt zur Deckung des Fremdaufwands für Ihre Buchung dient. Buchen Sie Ihre Reise im Reisebüro Ziegler, stellen wir derzeit keine Gebühr in Rechnung. Lediglich bei Bezahlung der Reise mittels Kreditkarte, erheben wir eine Servicepauschale von Euro 15,--. Bei Visabesorgung oder anderen Dienstleistungen werden Sie über ein zusätzliches Serviceentgelt im Angebot informiert.
Bei allen Busreisen werden die Sitzplätze bei Buchung vergeben (ausgenommen Shuttles, freie Sitzplatzwahl). Bei Buchung können Sie uns Ihre Wünsche mitteilen, die nach Möglichkeit berücksichtigt werden, aber nicht als vertraglich zugesagt gelten. Das RB Ziegler ist berechtigt, eine Änderung der Plätze vorzunehmen (z.B. bei einem Bustypenwechsel). In diesem Fall begründet eine Änderung keinen Refundierungs- oder Rücktrittsanspruch.
Auf Ihren Wunsch akzeptiert RB Ziegler vorbehaltlich der Verfügbarkeit bis zum 30. Tag vor Anreise einmalig eine Änderung des Reisetermins, des Reiseziels, des Ortes des Reiseantritts vor (Umbuchung). Für die Umbuchung fällt neben dem sich neu ergebenden Reisepreis, welcher zumindest in gleicher Höhe der ursprünglichen Reise sein muss, ein Bearbeitungsentgelt in Höhe von € 30,- pro Person an. Soweit durch die Änderung Mehrkosten seitens der Leistungsträger (z.B. Ticketausstellungskosten etc.) anfallen, werden diese gesondert belastet.
Dies gilt nicht, wenn die Umbuchung erforderlich ist, weil RB Ziegler Ihnen gegenüber keine oder eine falsche vorvertragliche Information gegeben hat. In diesem Fall ist die Umbuchung kostenlos möglich.
33.21. Verpflegung
33.22. Versicherung
33.23. Wanderungen, Bergtouren und Radreisen
33.24. Zoll & Souvenirs
Alle Artikel, die von gefährdeten Tieren und Pflanzen abstammen, unterliegen weltweit strengsten Verbotsbestimmungen und können sowohl beim österreichischen Zoll als auch im
Urlaubsland zu drastischen Strafen führen. Ebenso gibt es in vielen Ländern spezielle Ausfuhrverbote.

References: § 4
 § 5
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