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Timestamp: 2018-12-19 17:02:00+00:00

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Post #849961 (1)
05.06.2011, 12:01 #1
Ich habe das JC bereits im Oktober letzten Jahres (2010), wegen der Absicht (auch ärztlich begutachtet) eine berufliche Reha zu machen, kontaktiert. Daraufhin habe ich mir drei verschiedene Berufsförderungswerke angesehen und war zu einem Termin mit meiner Sachbearbeiterin vom JC bei dem ich ärztliche Gutachten eingereicht habe und wir meine Angelegenheit besprochen haben.
Anfang Januar 2011 wurde ich dann beim medizinischen Dienst der ARGE vorstellig, die auch nochmal (neben den ärztlichen Befunden die ich habe) den Rehabedarf festgestellt haben. Wochen später, als ich nichts mehr vom JC gehört habe, habe ich mich dann mit denen in Verbindung gesetzt wie es nun weiter geht. Meine Sachbearbeiterin hat dann einen Termin mit mir gemacht und ist längerfristig erkrankt. Ich war dann im Februar 2011 bei ihrer Vertretung vorstellig. Die kannte sich mit diesem Bereich nicht aus, und ich habe dort einen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben gestellt. Ich habe angenommen, das wäre schon im Oktober 2010 in Gang gekommen, wo ich einen Termin bei meiner damaligen Sachbearbeiterin hatte bei dem sie auch die Gutachten vorgelegt bekommen hat.
Nun sind wieder einige Monate verstrichen und auch durch eine Mail an die Rehastelle habe ich keine Antwort erhalten (um deren Hotline anzurufen habe ich kein Geld). Ich habe Gott sei dank dabnn morgen doch nochmal eidnen Termin mit meiner Sachbearbeiterin vom JC und hoffe dort klärt sich die Angelegenheit.
Schieben die das bewusst auf die lange Bahn, zumal das deutlich höhere Kosten für die sind?
Ich soll ja meinen erlernten Beruf nicht mehr ausüben, bekam aber immer wieder Jobangebote in diesem Bereich! Ich würde gerne Praktikum oder einen 400€-Job machen, habe aber die Sorge, dass dadurch meine Rehazulassung gefährdet wird!
Was habt ihr für Erfahrungen und Tipps?
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05.06.2011, 12:06 #2
Wie hast du deinen Antrag gestellt? Mündlich oder schriftlich? Wusstest du auch, daß du den Antrag beim Rentenversicherungsträger hättest stellen können? Das könntest du noch nachholen. Rufe die Service-Holine deiner Rentenkasse an und sage denen, daß du einen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben stellen möchtest. Man möge dir dazu die Antragsunterlagen auf dem Postweg zukommen lassen. Danach gewinnt die Sache an Fahrt.
05.06.2011, 12:19 #3
Im Oktober 2010 war das noch auf mündlicher Basis, wobei sich meine Sachbearbeiterin Notizen gemacht hat. Februar 2011 aber definitiv schriftlich!
Ich weis nicht mehr genau warum, aber mehrere Stellen haben mir schon gesagt, dass die ARGE zuständig und das kotzt mich mittlerweile an. Ich kenne auch welche, bei denen der Träger LVR ist, aber bei denen da kaum Probleme macht.
05.06.2011, 12:21 #4
zuständig ist die zuerst kontaktierte Behörde und das ist nun mal das JC.
Ich habe gerade dieses Chaos
Die RV wird den Antrag an das JC zurückleiten, da dort bereits ein Antrag gestellt wurde.
05.06.2011, 12:24 #5
Auf mündlicher Basis ist immer schlecht. Dann kann die ARGE das auch immer sehr entspannt auf die Lange schieben, weil ja im Prinzip kein Antrag vorliegt. Wann hast du den Antrag gestellt? Kannst du den Zugang deines Antrags auf Teilhabe am Arbeitsleben bei der ARGE nachweisen? Hast du den Antrag dort gegen Empfangsbestätigung abgegeben oder ihn als Einschreiben verschickt?
05.06.2011, 12:53 #6
überall das gleiche spiel
lese dazu bitte dringend § 14 SGb IX durch.
In meinen Augen ist das organisiertes Behörden ping pong
bei mir hat man sogar nun mitteilen wollen,dass das JC nicht die richtige anlaufstelle wäre ich sollte erneut den Antrag bei der DRV stellen.
Bei ALG I haben die , diese Nummer auchschon mit mir durchgezogen. Verfahren läuft noch.
Fakt ist, stellst Du den Antrag neu, beginnt er auch erst ab da zu laufen. Bestehst du aber auf deinen bereits gestelltn, gilt tag der Antragsstellung und das ist gerade nun was Rente angeht usw. ein Unterschied.
Als H4 Empfänger ist das JC die auch eine richtige Anlaufstelle. Wählst Du diese Stelle, dann müssen auch die sich nach § 14 SGB IX richten und prüfen und evtl. Weiterleiten.Verpennen die aber sehr sehr gerne. Hinther kommen sie dann so um die Ecke, dass Antrag nicht vollständig war, oder nicht auf deren Formularen usw. Alles blödsinn. Einen Antrag kannst Du formfrei stellen. Benötigen sie Auskünfte oder sonstiges müssen sie dies mitteilen. Ebenso wenn sich die prüfung verzögert und hier muss ein guter grund vorliegen. Krankes Personal ist keine Begründung, dass ist icht dein Problem
Evtl. sollten sich mal alle die gleiches Problem haben zusammen tun und einen offenen Brief an Frau VDL senden unter Androhung der Öffentlichkeit mal mitzuteilen wie sehr man daran interessiert ist, menschen wieder in Arbeit zu bekommen. Darauf hinweisen das es hier um Menschen geht die durch Erkrnakung ihren Job nicht mehr ausüben können und dies wirklich heute jeden passieren kann.
Hätte große lust mal so einen Kampagne in die Welt zu hiefen.
05.06.2011, 12:53 #7
Völliger Humbug, wenn du die voraussetzungen bei der DVR erfüllst , läufts auch über die, die Arge sollte das überprüfen wer der Kostenträger ist.
Erst wenn die DRV nicht zuständig ist, weil die voraussetzungen fehlen, dann kommt die Arge in Frage und da läufts schlechter als bei der DRV.
was sol ich da noch zu schreiben
dann gibt es den 14er SGB IX gar nicht? Mein Anwalt ist ein Lügner und die KK ärgert sich umsonst seit 5 Monaten mit mir rum, weil das Sozialamt immer wieder die Mitarbeit verweigert.
Dann werde ich denen das mal so mitteilen - das sie eben alle nichts von ihrem Job verstehen und was sie da machen Humbug ist.
Woher kommt denn Deine Weisheit?
05.06.2011, 13:04 #9
Teilweise richtig, denn die ARGE muss sich auch an § 14 SGB IX halten und hat für die Prüfung 14 Tage zeit. Ist sie untätig, tritt sie für den Antragsteller an die Stelle der zuständigen Behörde . Intern kann aufgerechnet werden, was aber den Bezieher nicht zu interessieren hat.
Ich bin mir nicht so sicher ob deine Behauptung stimmt, dass es bei der DRV besser läuft als bei der Rheaabteilung der ARGE (JC)
Was ich gelesen habe, ist die DRV nicht ohnen und vor allem nciht die schnellste. Oft schicken die , die leute erstmal in zig Feststllungsmaßnahmen etc. oder wollten med. Rhea voranstellen um dann wieder zurück schieben zu können als "Geheilt" kann nun normal behandelt werden.
05.06.2011, 13:14 #10
Na dann lief es ja bei mir vorbildlich ab.Antrag über DRV, ohne Begutachtung genehmigt, völlig fremden Beruf ergriffen und ohne Probleme genehmigt worden.Dann kam nur ein Eignungstest und gut war.
Meine Rehaberaterin war begeistert dass ich gleich wußte was ich will und wir hiekten eher einen Kaffeeklatsch als eine Beratung die ja dann nichtmehr nötig war.
Sie erzählte mir dann dass sie sehr viele "Kunden" hat die nicht wissen was sie machen wollen, sich noch nicht mal Gedanken machen, diese kommen dann in die sogenannten Berufsfindungsmassnahmen und hinterher sind die meißten auch nicht schlauer und wissen immernoch nicht was sie machen wollen/sollen.....
Dass dann die gute Dame ein wenig ratlos ist bei soner Kundschaft kann ich nachvollziehen.
Ich habe jetzt auch schon mehrfach gelesen dass über die DRV die Umschulungen besser sein sollen, sei es nur deshalb weil einem nicht soviele Steine in den Weg gelegt werden oder die Beratungen anders ablaufen dort als in der Arge.
05.06.2011, 13:18 #11
Diese Weisheit wurde mir so erklärt.Wenn ich nicht die voraussetzungen erfüllt hätte, wäre ich wohl auch bei der Arge gelandet.
05.06.2011, 13:23 #12
Ist ja mal schön auch so einen positiven verlauf zu lesen. glückwunsch. denke auch hier ist es glücksache an welchen berater man kommt.
kann auch verstehen, dass die berater an denen verzweifeln die sich selber gar nicht bewegen und nachdenken. gibt solche und solche wie wohl auf alen seiten.
ich persönlich beneide dich um diesen ablauf. bei mirist es ein einziger kampf . der eine will nicht der andere auch nicht und hier rede ich nur von der zuständigkeit. ping pong halt.
aber zurück zum TE, er hat einen Antrag gestellt. Dieser wurde wohl verpennt und ich bin der meinung das er hier mal mächtig auf den § 14 SGB IX hinweisen soll, denn es kannnicht sein das verpennen zu lasten des HE geht. Eigentlich müssten die nun sofort seine TEilhabe genehmigen oder halt ablehnen. Letzteresist wohl ausgeschlossen, da die Notwendigkeit ja auch schon bestätigt wurde durch den SB und med. Dienst.
Auf keinen Fall sollte der TE alleine morgen den Termin wahrnehmen und alles schriftlich festhalten
05.06.2011, 14:09 #13
Ich bin dabei! Habe auch so einige Aspekte, mit denen ich gerne mal an eine höhere Stelle treten würde. Aber wen und wie kontaktieren?!
05.06.2011, 17:14 #14
Mein Untermieter macht zur Zeit das dritte Mal Teilhabe am Arbeitsleben über die Rentenversicherung. Es läuft alles völlig problemlos, die Zahlungen gehen pünktlichst ein und er bekommt viel mehr Geld, als wenn er es über das Jobcenter machen würde. Das Übergangsgeld wird nicht nach dem ALG 2 berechnet, sondern nach dem, was er heute verdienen würde, wenn er in seinem erlernten Beruf arbeiten könnte. Zusätzlich gibt es Fahr- und Verpflegungsgeld.
Ich würde an deiner Stelle erst mal mit den Rehaberater der Rentenversicherung einen Termin vereinbaren und mich ausführlich beraten lassen. Wenn du schon weißt, was du willst, umso besser. Das kommt bei den Rehaberatern gut an. Mein Untermieter hat mit seinem Rehaberater nur gute Erfahrungen gemacht.
05.06.2011, 21:08 #15
Einen Antrag auf Teilhabe kann jeder stellen. Die Behörden müssen das untereinander aushandeln, wer zuständig ist. Eine Behörde ist in jedem Fall zuständig.
05.06.2011, 21:46 #16
Ich habe schon einige Ideen, aber soll auf jeden Fall erst mal eine berufliche Erprobung machen.
06.06.2011, 15:58 #17
So....ich war dann heute mal beim JC. Die Sachbearbeiterin war "entsetzt", dass ich keine Rückmeldung etc. von dem Antrag zur Teilhabe am Arbeitsleben gehört habe. Damit es zügig ginge(sie hat mir auch einiges in Sachen Zuständigkeit und Bearbeitsdauer gesagt), bekomme ich jetzt erneut einen Antrag zugeschickt, den ich ausfüllen soll...
06.06.2011, 16:44 #18
VORSICHT !!!!! Genau das ist das alte Spiel. Warum sollst Du denn einen neuen stellen, hast Du das mal diene SB gefragt? Die haben es Monate nicht geschafft den einen zu bearbeiten.
Ich hatte des wegen extra auf § 14 SGB IX hingewiesen. Füllst Du den neuen Antrag aus (warum hat die den nicht gleich zur Hand gehabt) aus, dann hilfst Du denen nur ihren Fehler zu vertuschen und glaube mal in ein paar Monaten sitzt du erneut da und ihr führt das gleiche Gespräch.
Es ist diene Entscheidung, aber ehrlich gesagt hat die dich heute ziemlich verar.....
06.06.2011, 16:59 #19
Ja, habe ich gefragt - sie kann es sich auch nicht erklären warum der Antrag abhanden gekommen sei...und damit nun "Fahrt in die Sache kommt"
Darauf habe ich die hingewiesen und da ist die gar nicht groß drauf eingegangen - ich weis nicht wievielen Leuten ich nun von meiner "Leidensgeschichte" erzählt habe - ich weis echt nicht mehr was ich noch tuen soll...
06.06.2011, 17:38 #20
also erstmal, wenn du einen nachweis hast, dass du den antrag gestellt hast, dann ist das deren problem . diese ausrede "damit die sache in schwung kommt" wäre wohl treffender zu sagen, damit unsere schlampigkeitu nduntätigkeit nicht auffällt"
wann hast du den Antrag nachweislich eingereicht? evtl. kannst du schon eine untätigkeitsklage einreichen.
das die dame zu § 14 SGB IX nichts sagt ist klar, was soll sie sagen, stimmt wir habenes verpennt?
die hoffen auf deine unwissenheit und das du ihnen glaubst und ihre fehler schön mit unter den tisch kehrst.
du solltest auch echt nicht mehr ohne beistand dahin gehen. undimmer alles schrifltich geben lassen
die entscheidung was du nun tun sollst musst du selber treffen.
die fakten hast du auf dem tisch liegen.
06.06.2011, 20:30 #21
Warum sollte man denn den Antrag nicht noch einmal einreichen? Bei Behörden und Ämtern kommt doch soviel abhanden. Das ist mir schon ganz oft passiert. Wenn man einen neuen Antrag stellt, sollte man unbedingt, "Dienstweg" darauf schreiben.
06.06.2011, 20:44 #22
weil das ganz einfach eine masche von denen ist. was ist das denn für ein argument, es kommt soviel weg? ist das das problem des kunden, der dadurch den schaden hat.
komisch das die das bei sovielen versuchen. zudem gilt tag der antragstellung .
wie gesagt muss jeder selber entscheiden, ich bin nicht bereit die untätigkeit der ämter unter den tisch zu kehren.
sofern der TE eine Kopie des antrages hat oder einen beleg das er diesen am tage X eingereicht hat, dann gilt der ab da auch als eingegangen. sollte dieser verschwunden sein, sollen die das bitte schriftlich mitteilen und ihre fehler eingestehen. daraufhin können DIE dann gerne selber einen neuen aufnehmen, aber mit datum der tatsächlcihen antragstellung.
hätten die nicht untätig rumgesessen und in der zeit wahrscheinlich lieber 100 sanktionen konstruiert, dann hätte der TE schon längst etwas in der hand und wäre schon auf dem weg zur teilhabe am arbeitsleben. gerade in diesem bereich ist es so geregelt , dass es schnell und unkompliziert ablaufen soll. man schaue mal in die gesetze rein.
gerade hier kommt es immer wieder vor das nichts getan wird. die zeit die der TE verleirtkann niemand ersetzen. zudem hat man nicht zugegeben das der antrag weg ist, sondern das man nicht wüsste warum er nicht beasrbeitet ist. hallo? was ist das bitte für eine aussage? wie unvorbereitet ist die SB denn in das gespräch gegangen? warum hat sie sich nciht schlau gemacht was tatsächlich mit dem antrag passiert ist?
06.06.2011, 21:09 #23
07.06.2011, 12:57 #24
übrigens kann es sein, dass ich ne Maßnahme vom JC mitmachen soll, weil ich ja grundsätzlich arbeitsfähig bin nur nicht mehr in meinem erlernten Bereich ... was haltet ihr davon ?
07.06.2011, 13:05 #25
übrigens kann es sein, dass ich ne Maßnahme vom JC mitmachen sollWeil ich ja grundsätzlich arbeitsfähig bin nur nicht mehr in meinem erlernten Bereich ... was haltet ihr davon ?
Ich würde Dir raten Dich einmal richtig beraten zu lassen.
Zunächst sollte der Umfang Deiner Arbeitsfähigkeit festgestellt sein. Dann kann auch eine passende Maßnahme sinnvoll sein. Sie muss halt passen und Dir helfen. Es bringt nichts, wenn Du mit kaputten Rücken Zementsäcke schleppen musst.
Vielleicht magst Du selbst mal schauen was sinnvoll wäre und schlägst denen das vor. Es soll tatsächlich sinnvolle Maßnahmen geben, nur leider sehr selten zu finden.
Rehaberater wäre auch noch eine Idee. Ich würde mich nicht auf nur eine Beratung verlassen.
Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben ExitUser Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege 15 25.01.2011 21:30
Widerspruch Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben ExitUser Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege 1 15.11.2009 16:37

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