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Timestamp: 2019-03-19 23:36:26+00:00

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Kollektivvertrag der Film- und Musikwirtschaft (ausgenommen Filmberufe) gültig ab 1.1.2019 - WKO.at
Kollektivvertrag der Film- und Musikwirtschaft (ausgenommen Filmberufe) gültig ab 1.1.2019
Allgemeiner Kollektivvertrag der Film- und Musikwirtschaft (ausgenommen Filmberufe)
b) Praktikanten*)
c) Volontäre**)
(1) Die Rechte und Pflichten der Arbeitnehmer und des Arbeitgebers ergeben sich aus dem Arbeitsvertrag, den abgeschlossenen Betriebsvereinbarungen, diesem Kollektivvertrag sowie den Arbeitnehmerschutzvorschriften und den einschlägigen arbeits- und sozialrechtlichen Bestimmungen.
(1) Die normale Arbeitszeit beträgt 40 Stunden wöchentlich ausschließlich der Pausen. Durch Betriebsvereinbarung kann eine kürzere Arbeitszeit vereinbart werden.
(2) Die tägliche Normalarbeitszeit beträgt ausschließlich der Pausen 8 Stunden; für Arbeitnehmer im Sicherheitsdienst (Portiere, Werkschutz uä.) bis zu 12 Stunden täglich.
Durch Betriebsvereinbarung kann eine Verlängerung der täglichen Normalarbeitszeit auf 10 Stunden im Sinne des § 4 AZG festgelegt werden. Der arbeitsfreie Tag darf kein Feiertag sein. Abweichend von obiger Regelung kann durch Betriebsvereinbarung festgelegt werden, dass die tägliche Normalarbeitszeit bis zu 12 Stunden unter der Bedingung ausgedehnt wird, dass die arbeitsmedizinische Unbedenklichkeit dieser Arbeitszeitverlängerung für die betreffenden Tätigkeiten durch einen Arbeitsmediziner festgestellt wird. In diesem Fall darf jedoch die wöchentliche Normalarbeitszeit entgegen § 6, Abs. 7 nur auf maximal 48 Stunden in einem Durchrechnungszeitraum von einem Monat ausgedehnt werden.
(3) Im Sinne des § 11 Abs. 5 KJBG ist die Verteilung der wöchentlichen Normalarbeitszeit auf 5 Tage möglich.
(4) Durch Betriebsvereinbarung kann im Sinne der §§ 4,4a und 4b AZG eine Verlängerung des Einarbeitungszeitraumes in Verbindung mit Feiertagen von 13 auf 52 Wochen festgelegt werden.
(5) Gleitzeitregelungen sind möglich.
(6) Wenn nicht einer der vorstehenden Fälle vorliegt, sind Regelungen der Arbeitszeit mit Betriebsvereinbarungen festzulegen. Ist in Betrieben kein Betriebsrat errichtet, sind anstelle von Betriebsvereinbarungen entsprechende Vereinbarungen zwischen Arbeitgeber und betroffenen Arbeitnehmern abzuschließen.
(7) Für Teilzeitmitarbeiter sind die Mehrarbeitsstunden nicht zuschlagspflichtig, wenn sie innerhalb von 6 Monaten nach ihrem Anfall durch Zeitausgleich im Verhältnis 1:1 ausgeglichen werden!
(3) Für Schichtbetrieb und für die Gleitzeit sowie für Arbeitszeitmodelle mit wechselnder Anzahl der Wochenstunden beträgt der Durchrechnungszeitraum 26 Wochen pro Kalenderjahr. Ein längerer Durchrechnungszeitraum kann durch Vereinbarung mit den betroffenen Arbeitnehmern auf bis zu 52 Wochen ausgedehnt werden. In Betrieben, in denen ein Betriebsrat errichtet ist, haben derartige Regelungen durch Betriebsvereinbarung zu erfolgen.
(8) Der 25. und 26. Dezember sowie der 1. Jänner sind für Arbeitnehmer nach Möglichkeit ganz frei zu halten. Der 24. und 31. Dezember sind für Arbeitnehmer spätestens ab 12.00 Uhr frei zu halten, wobei jedoch diese Tage voll zu entlohnen sind. Der Sicherheitsdienst (Portiere, Werkschutz undä.) ist von dieser Regelung ausgenommen. Durch Betriebsvereinbarung können mit dem Betriebsrat die Modalitäten für zusätzliche freie Tage vereinbart werden.
(2) Die stundenlohnabhängige Grundlage für die Berechnung der Überstunden-zuschläge ist 1/150 des Monatsgehaltes/-lohnes. Mit der Festsetzung dieser Berechnungsgrundlage erscheinen alle über 12 Monatsgehälter/-löhne hinausgehenden Sonderzahlungen für die Zwecke der Überstundenentlohnung berücksichtigt.
(9) Leisten Teilzeitbeschäftigte über das vereinbarte Zeitausmaß hinaus Mehrarbeit, entfällt ein Mehrarbeitszuschlag gemäß § 19d Abs. 3b Zi. 1 AZG, wenn innerhalb von 6 Monaten ab Anfall die Mehrarbeit ausgeglichen wird. Bestehende Betriebsvereinbarungen bleiben davon unberührt. Mehrarbeitsstunden gemäß Abs. 1, die nicht innerhalb von 6 Monaten ab Erbringung der Mehrarbeit durch Zeitausgleich im Verhältnis 1:1 ausgeglichen wurden, sind:
c) im Verhältnis 1:1 in Freizeit auszugleichen und zusätzlich mit 25 % Mehrarbeitszuschlag abzugelten
(3) Wird ein Angestellter durch Arbeitsunfall oder Berufskrankheit im Sinne der Vorschriften über die gesetzliche Unfallversicherung an der Leistung seiner Arbeit verhindert, ohne dass er die Verhinderung vorsätzlich oder durch grobe Fahrlässigkeit herbeigeführt hat, so behält er seinen Anspruch auf das Entgelt ohne Rücksicht auf andere Zeiten einer Dienstverhinderung bis zur Dauer von acht Wochen. Der Anspruch auf das Entgelt erhöht sich auf die Dauer von zehn Wochen, wenn das Dienstverhältnis 15 Jahre ununterbrochen gedauert hat. Bei wiederholten Dienstverhinderungen, die im unmittelbaren ursächlichen Zusammenhang mit einem Arbeitsunfall oder einer Berufskrankheit stehen, besteht ein Anspruch auf Fortzahlung des Entgelts innerhalb eines Arbeitsjahres nur insoweit, als die Dauer des Anspruches nach dem ersten oder zweiten Satz noch nicht erschöpft ist. Ist ein Angestellter gleichzeitig bei mehreren Arbeitgebern beschäftigt, so entsteht ein Anspruch nach diesem Absatz nur gegenüber jenem Arbeitgeber, bei dem die Dienstverhinderung im Sinne dieses Absatzes eingetreten ist; gegenüber den anderen Arbeitgebern entstehen Ansprüche nach Abs. 1.
(4) Der Angestellte ist verpflichtet, ohne Verzug die Dienstverhinderung dem Arbeitgeber anzuzeigen und auf Verlangen des Arbeitgebers, das nach angemessener Zeit wiederholt werden kann, eine Bestätigung der zuständigen Krankenkasse oder eines Amts- oder Gemeindearztes über Ursache und Dauer der Arbeitsunfähigkeit vorzulegen. Kommt der Angestellte diesen Verpflichtungen nicht nach, so verliert er für die Dauer der Säumnis den Anspruch auf das Entgelt.
(12) In Abs. 7 genannte Aufenthalte, die wegen eines Arbeitsunfalles oder einer Berufs-rankheit bewilligt oder angeordnet werden, sind einer Arbeitsverhinderung gemäß Abs. 11 gleichzuhalten.
(13) Die Leistungen für die in Abs. 7 genannten Aufenthalte gelten auch dann als auf Rechnung einer in Abs. 7 genannten Stelle erbracht, wenn hierzu ein Kostenzuschuss mindestens in der halben Höhe der gemäß § 45 Abs. 1 des ASVG geltenden Höchstbeitragsgrundlage für jeden Tag des Aufenthaltes gewährt wird.
(15) Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, ohne Verzug die Arbeitsverhinderung dem Arbeitgeber bekanntzugeben und auf Verlangen des Arbeitgebers, das nach angemessener Zeit wiederholt werden kann, eine Bestätigung des zuständigen Krankenversicherungsträgers oder eines Gemeindearztes über Beginn, voraussichtliche Dauer und Ursache der Arbeitsunfähigkeit vorzulegen. Diese Bestätigung hat einen Vermerk darüber zu enthalten, dass dem zuständigen Krankenversicherungsträger eine Arbeitsunfähigkeitsanzeige mit Angabe über Beginn, voraussichtliche Dauer und Ursache der Arbeitsunfähigkeit übermittelt wurde.
(16) Wird der Arbeitnehmer durch den Kontrollarzt des zuständigen Krankenversicherungsträgers für arbeitsfähig erklärt, so ist der Arbeitgeber von diesem Krankenversicherungsträger über die Gesundschreibung sofort zu verständigen. Diese Pflicht zur Verständigung besteht auch, wenn sich der Arbeitnehmer ohne Vorliegen eines wichtigen Grundes der für ihn vorgesehenen ärztlichen Untersuchung beim zuständigen Krankenversicherungsträger nicht unterzieht.
(1) Der Arbeitnehmer behält ferner den Anspruch auf das Entgelt, wenn er durch andere wichtige, seine Person betreffende Gründe ohne sein Verschulden während einer verhältnismäßig kurzen Zeit an der Dienstleistung verhindert wird.
(a) bei eigener Eheschließung oder Eingehen einer eingetragenen Partnerschaft nach dem Eingetragene Partnerschaft-Gesetz (EPG) 3 Tage
(b) bei Wohnungswechsel im Falle eines bereits bestehenden eigenen Haushaltes oder im Falle der Gründung eines eigenen Haushaltes 2 Tage
(c) bei Niederkunft der Ehefrau bzw. Lebensgefährtin oder eingetragenen Partnerin 1 Tag
(d) bei Eheschließung von Geschwistern, Stiefgeschwistern sowie leiblichen Kindern, Adoptiv-, Stief- und Pflegekindern 1 Tag
(e) beim Tod des/der Ehegatten/-gattin 3 Tage
(f) beim Tod des/der Lebensgefährten/ Lebensgefährtin oder eingetragenen Partners, Partnerin wenn er/sie mit dem Arbeitnehmer im gemeinsamen Haushalt lebte 3 Tage
(h) beim Tod eines leiblichen Kindes, Adoptiv-, Stief- oder Pflegekindes, das mit dem Arbeitnehmer im gemeinsamen Haushalt lebte 3 Tage
(i) beim Tod eines leiblichen Kindes, Adoptiv-, Stief- oder Pflegekindes, das mit dem Arbeitnehmer nicht im gemeinsamen Haushalt lebte, sowie beim Ableben von Geschwistern, Stiefgeschwistern, Schwiegereltern und Großeltern 1 Tag
(c) Die gewöhnliche Dauer eines mit Erfolg abgeschlossenen Hochschulstudiums bis zum Höchstausmaß von 5 Jahren. Fallen anrechenbare Jahre nach (a) und (b) zusammen, sind höchstens 8 Jahre anzurechnen.
Vom Sozialversicherungsträger gewährte Krankenurlaube oder Kuraufenthalte sind als Krankheitsfälle zu behandeln, wenn der Arbeitnehmer eine entsprechende Bestätigung für diese Zeit erbringt. Solche Zeiten dürfen nicht auf den gesetzlich zu gewährendem Erholungsurlaub angerechnet werden.
(1) Hat das Arbeitsverhältnis ununterbrochen 3 Jahre gedauert, gebührt dem Arbeitnehmer bei Auflösung des Arbeitsverhältnisses eine Abfertigung. Diese beträgt das Zweifache des dem Arbeitnehmer für den letzten Monat gebührenden Entgeltes und erhöht sich nach 5 Dienstjahren auf das Dreifache, nach 10 Dienstjahren auf das Vierfache, nach 15 Dienstjahren auf das Sechsfache, nach 20 Dienstjahren auf das Neunfache und nach 25 Dienstjahren auf das Zwölffache des monatlichen Entgeltes. Alle Zeiten, die der Arbeitnehmer in unmittelbar vorausgegangenen Arbeitsverhältnissen als Arbeitnehmer oder Lehrling zum selben Arbeitgeber zurückgelegt hat, sind für die Abfertigung zu berücksichtigen; Zeiten eines Lehrverhältnisses nur dann, wenn das Arbeitsverhältnis einschließlich der Lehrzeit mindestens 7 Jahre ununterbrochen gedauert hat. Zeiten eines Lehrverhältnisses allein begründen keinen Abfertigungsanspruch.
(7) Der Anspruch gemäß Punkt (6) besteht jedoch nur dann, wenn bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses eine mindestens 5-jährige ununterbrochene Dienstzeit vorliegt. Bei Ermittlung dieser 5-jährigen Dienstzeit sind auch alle unmittelbar vor dem Ausscheiden liegende Dienstzeiten beim gleichen Arbeitgeber zu berücksichtigen.
(1) Weiblichen Arbeitnehmern gebührt - sofern das Arbeitsverhältnis 5 Jahre gedauert hat - die halbe Abfertigung, höchstens jedoch das Dreifache des monatlichen Entgeltes, wenn sie
(2) Lehrlingen gebührt zum gleichen Termin als Weihnachtsremuneration ein Betrag in der Höhe der im November ausbezahlten Lehrlingsentschädigung. Bei Arbeitnehmern, die während des Kalenderjahres ihre Lehrzeit vollendet haben. setzt sich die Weihnachtsremuneration aus dem aliquoten Teil der letzten monatlichen Lehrlingsentschädigung und aus dem aliquoten Teil des Novembergehaltes/ -lohnes zusammen.
(1) Vergütungen im Sinne dieses Kollektivvertrages (z.B. Nacht und Nachtschichtzuschläge), sonstige aufgrund dieses Kollektivvertrages gewährte Zuschläge z.B. für Mehrschichtarbeiten, Schmutz-, Erschwernis- und Gefahrenzulagen usw., die den Arbeitnehmern aufgrund dieses Kollektivvertrages oder einer aufgrund kollektivvertraglicher Ermächtigung abgeschlossenen Betriebsvereinbarung gewährt werden, sind in die Berechnungsgrundlagen des 13. und 14. Monatsgehaltes/-lohnes nicht einzubeziehen.
(4) Ist das Arbeitsverhältnis ohne Zeitbestimmung eingegangen oder fortgesetzt worden, so kann es durch Kündigung nachfolgenden Bestimmungen gelöst werden: Für Arbeitnehmer, die dem Angestelltengesetz unterliegen, beträgt die vom Arbeitgeber einzuhaltende Kündigungsfrist 6 Wochen; sie erhöht sich nach Ablauf von 2 Dienstjahren auf 2 Monate, von 5 Dienstjahren auf 3 Monate, von 15 Dienstjahren auf 4 Monate und von 25 Dienstjahren auf 5 Monate. Es wird vereinbart, dass die Kündigungsfrist am 15. oder Letzten eines Kalendermonates endet.
(1) Lehrlinge müssen nach ordnungsgemäßer Beendigung der Lehrzeit noch 6 Monate als Arbeitnehmer beschäftigt werden; wenn diese Behaltezeit nicht mit dem Letzten eines Kalendermonates endigt, ist sie auf diesen zu erstrecken. (2) Will der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer nicht über die Behaltezeit hinaus fortsetzen, so hat er es mit vorhergehender 6-wöchiger Kündigungsfrist zum Ende der in Abs (1) bestimmten Behaltezeit zu kündigen.
(3) Als Verwendungsgruppenjahre gelten zumindest jene Zeiten, die ein Arbeitnehmer in einer bestimmten Verwendungsgruppe bzw. vor Wirksamkeitsbeginn dieses Kollektivvertrages mit, der einer bestimmten Verwendungsgruppe entsprechenden Tätigkeit im Betrieb verbracht hat. Nachgewiesene Zeiten in einer höheren Verwendungsgruppe sind auch in niedrigeren Verwendungsgruppen anzurechnen.
(6) Für die Anrechnung von Verwendungsgruppenjahren ist es ohne Belang, ob diese bei einem oder bei verschiedenen Arbeitgebern verbracht wurden. Verwendungsgruppenjahre, die ein Dienstnehmer aus früheren Arbeits-verhältnissen bei anderen Arbeitgebern in einschlägiger Verwendung nachweist, werden jedoch bei der Einreihung in eine bestimmte Verwendungsgruppe im Höchstausmaß von 10 Verwendungsgruppenjahren voll angerechnet. Voraussetzung für die Anrechnung ist jedoch, dass der Arbeitnehmer diese Zeiten der Firmenleitung schon beim Eintritt bekanntgibt und tunlichst sofort, spätestens aber innerhalb von 2 Monaten durch entsprechende Zeugnisse oder sonstige Arbeitspapiere nachweist.
(8) Wenn ein Arbeitnehmer in einer Verwendungsgruppe die Höchstzahl der dort vorgesehenen Verwendungsgruppenjahre erreicht hat, soll nach weiterer Tätigkeit in der gleichen Verwendungsgruppe eine angemessene Gehaltserhöhung vor genommen werden.
Zulagen, Provisionen sowie jene Remunerationen, durch die die dem Arbeitnehmer zustehenden Ansprüche wie z.B. Weihnachtsremuneration und Urlaubsremuneration überschritten werden, sind auf das/den Mindestgrundgehalt/-lohn anrechenbar. In solchen Fällen ist am Ende des Kalenderjahres zu prüfen, ob der Jahresbezug des Arbeitnehmers der Summe der in den 12 Monaten des Kalenderjahres jeweils gebührenden Mindestgrundgehälter/-löhne plus dem Zweifachen des Dezember Mindestgrundgehaltes/-lohnes entspricht; ist dies nicht der Fall, so ist der Differenzbetrag am Jahresende auszuzahlen.
(3) Gefahrenzulage: Für Arbeiten, die infolge schädlicher Einwirkungen von gesundheitsgefährdenden Stoffen oder Strahlen, von Hitze, Kälte oder Nässe, von Gasen, Dämpfen, Säuren, Laugen, Staub oder Erschütterungen oder infolge einer Sturz- oder anderen Gefahr zwangsläufig eine Gefährdung von Leben, Gesundheit oder körperlicher Sicherheit des Arbeitnehmers mit sich bringen, gebührt eine Gefahrenzulage.
Faktura mit einfacher Verrechnung
Telefonisten mit Auskunftserteilung oder solche die 10 oder mehr Nebenstellen bedienen
Qualifizierte Hilfskräfte im Büro, Betrieb, Lager und Versand
Sekretariatsleistungen (ohne Berufserfahrung)
Arbeitnehmer, die nach allgemeinen Richtlinien und Weisungen technische oder kaufmännische Arbeit im Rahmen des ihnen erteilten Auftrages selbständig erledigen sowie Arbeitnehmer, die mit der Führung, Unterweisung und Beaufsichtigung von Gruppen von Arbeitnehmern der Verwendungsgruppen I und 11 beauftragt sind:
Lohn- und Gehaltsverrechner (d.s. Angestellte, die über die Arbeit eines Lohnverrechners hinaus die Lohn- und Gehaltslisten auszahlungsreif gestalten und allenfalls die im Lohnbüro erforderlichen Nacharbeiten, z.B.: Abrechnung mit Sozialversicherungsträgern, Finanzamt durchführen)
Sachbearbeiter im Ein- und Verkauf sowie in Verwaltungs- und Personalangelegenheiten
IT-Administration, Produktionsplanung, Kundenberatung
Hilfs- und Teilkonstrukteure
Tontechnik und -assistenz
Bildtechnik, Videoassistenz
Produktions- und Wartungstechnik, CAD-Operator
Selbständige, qualifizierte oder fremdsprachige Korrespondenz
Sekretariatstätigkeit, wobei auch Sachbearbeiter (Referenten-)tätigkeiten selbständig ausgeführt werden
Selbständige Buchhaltung (in Betrieben mit einer Gesamtbeschäftigtenanzahl bis zu 50 Dienstnehmern, auch Bilanzbuchhalter)
IT-Administration, Key Account Kundenberatung
Selbständige Vor- und Nachkalkulanten
Tontechnik und -assistenz im Sinne obiger Tätigkeitsmerkmale
Führungskräfte in Verkauf und Verwaltung (Abteilungsleitung)
Vertreter mit besonderen technischen Kenntnissen
Sicherheitstechnik im Sinne obiger Tätigkeitsmerkmale
Technische Abteilungsleitung
(2) Die Höhe der für die einzelnen Lohngruppen geltenden Stundenlöhne bzw. Monats-löhne wird jeweils in eigenen Lohnordnungen festgelegt.
Arbeitnehmer, mit bestimmter Verantwortung Arbeitnehmer, die entsprechende Arbeitserfahrung und Verantwortung haben.
Maschinen- und Kesselwärter
Negativ- und Positiventwickler
Positiv- und Negativschneider
CD-Operateure
(3) Für die Benützung der Wagenklassen gelten folgende Bestimmungen: Sämtliche Arbeitnehmer erhalten bei ununterbrochenen Fahrten bis zu 200 km Entfernung die Fahrtkosten in 2. Klasse vergütet. Die Benützung der 1. Klasse erfolgt für Arbeitnehmer der Lohngruppen I - III sowie der Verwendungsgruppen IV - VI, M I - M III bei einer ununterbrochenen Fahrt über 200 km, bei Fahrten während der Nacht, wenn wenigstens 3 Fahrtstunden in die Zeit zwischen 22.00 und 6.00 Uhr fallen, sowie bei Fahrten mit Kunden. Die Benutzung von Schlafwagen ist bei vorheriger Einholung der Genehmigung der Geschäftsleitung erlaubt. Es werden nur tatsächlich aufgelaufene Fahrtkosten ersetzt.
(5) Die Abrechnung der Kilometergelder hat schriftlich in Form einer Aufzeichnung über die gefahrenen Kilometer zu erfolgen. Über Aufforderung des Arbeitgebers hat der Arbeitnehmer diese Abrechnung entweder nach jeder Fahrt oder in bestimmten Zeitabständen (z.B. Monat) zu erstellen. Über die gefahrenen Kilometer im Sinne des Punktes (4) ist ein Fahrtenbuch zu führen, das über Aufforderung, jedenfalls aber am Ende des Kalender- oder Geschäftsjahres bzw. beim Ausscheiden des Arbeitnehmers vor Ablauf des Kalender- oder Geschäftsjahres zur Abrechnung zu übergeben ist. Die Führung eines Nachweises kann der Arbeitgeber auch verlangen, wenn eine Pauschalregelung mit dem Arbeitnehmer vereinbart wurde.
(6) Die Bestimmungen der Punkte (4) und (5) gelten nicht für Arbeitnehmer, die aufgrund ihrer Dienstverwendung mit Privat-PKW reisen (z.B. Vertreter) und mit denen eine andere Vereinbarung über den Aufwandsersatz getroffen wurde bzw. wird.
Soweit vom Arbeitgeber oder Geschäftspartner Frühstück, Mittagessen bzw. Abendessen kostenlos zur Verfügung gestellt werden, ist das Taggeld um 15 % für Frühstück bzw. je 30 % für Mittag- und 25 % für Abendessen zu kürzen. Die Höhe der Tages- und Nachtgelder ergibt sich aus der Tabelle zu § 30.
(10) Arbeitnehmer, die zu Dienstleistungen auf Messen oder Ausstellungen am Dienstort herangezogen werden, erhalten, sofern sie dadurch an der Einnahme des Mittagsmahles am sonst üblichen Ort verhindert sind, eine Aufwandsentschädigung. Dieses Messegeld ist pro Kalendertag zu zahlen. Die Höhe ist in der Tabelle zu § 30 ersichtlich.
Höhe des Tag- und Nachtgeldes
(10) Die Höhe der Tag- und Nachtgelder ergibt sich nach der Reisegebührenvorschrift für Bundesbedienstete (siehe dazu auch Anlage „Diäten Österreich“).
Ausdrücklich auf die Aufwandsentschädigung als anrechenbar bezeichnete vom Arbeitgeber oder einem Dritten gewährte besondere Entschädigungen sind auf die Aufwandsentschädigungen im Sinne dieses Paragraphen anrechenbar.
(13) Sonstige mit der Dienstreise im Zusammenhang stehende notwendige Dienstauslagen wie z.B. Porti, Telegramm-, Telefax- und Fernsprechgebühren, Kosten für die Zu- und Abfahrt vom Bahnhof und notwendige Kleiderreinigung, sind in ihrem notwendigen und glaubhaft gemachten Ausmaß gesondert zu vergüten.
(17) Bei Tod des Ehegatten/der Ehegattin, des Lebensgefährten/der Lebensgefährtin im Sinne der Bestimmungen des ASVG, der Kinder, der Adoptivkinder oder der Eltern sind die Kosten der Rückreise zu erstatten und die Fahrtzeit bei der Rückreise in gleicher Weise wie bei einer Dienstreise zu behandeln, sofern die Heimfahrt tatsächlich beansprucht wird.
(1) Ersatzansprüche wegen vorzeitigem Austritt oder vorzeitiger Entlassung, sowie wegen Rücktritts vom Vertrag im Sinne des § 31 Angestellten-Gesetz, müssen bei sonstigem Ausschluss binnen 6 Monaten gerichtlich geltend gemacht werden. Der Fristenlauf richtet sich nach den Bestimmungen des § 34 Absatz 2 Angestellten-Gesetz.
Mit Inkrafttreten dieses Kollektivvertrages treten alle bisher zwischen dem Fachverband der Film- und Musikwirtschaft Österreichs und younion_Die Daseinsgewerkschaft, Referat für Kollektivverträge, Betriebsvereinbarungen und Besoldungsentwicklung abgeschlossenen Kollektivverträge und Zusatzkollektivverträge außer Kraft.
Die Tabellen gemäß § 30 lauten wie folgt:
1. bis 6. VerwGrJ 1.629,19 1. bis 4. VerwGrJ 1.630,53
nach 6 " 1.677,34 nach 4 " 1.684,03
nach 8 " 1.724,16 nach 6 " 1.737,53
nach 10 " 1.771,64 nach 8 " 1.789,70
nach 12 " 1.821,13 nach 10 " 1.845,21
nach 14 " 1.869,29 nach 12 " 1.904,06
nach 16 " 1.922,12 nach 14 " 1.959,08
nach 16 " 2.019,15
nach 18 " 2.078,56
1. und 2. VerwGrJ 1.750,24 1. und 2. VerwGrJ 2.080,56
nach 2 " 1.813,11 nach 2 " 2.174,67
nach 4 " 1.879,99 nach 4 " 2.268,12
nach 6 " 1.947,06 nach 6 " 2.361,57
nach 8 " 2.016,48 nach 8 " 2.455,69
nach 10 " 2.075,89 nach 10 " 2.549,13
nach 12 " 2.159,99 nach 12 " 2.615,88
nach 14 " 2.233,41 nach 14 " 2.736,70
nach 16 " 2.306,84 nach 16 " 2.828,81
nach 18 " 2.377,59 nach 18 " 2.923,60
1. und 2. VerwGrJ 2.601,20 1. und 2. VerwGrJ 3.922,82
nach 2 " 2.725,35 nach 2 " 4.217,19
nach 4 " 2.848,84 nach 4 " 4.511,55
nach 6 " 2.969,65 nach 6 " 4.806,58
nach 8 " 3.093,14 nach 8 " 5.100,27
nach 10 " 3.216,63
nach 12 " 3.339,44
nach 14 " 3.462,92
nach 16 " 3.587,08
nach 18 " 3.709,23
Verwendungsgruppe M II o.F
1. und 2. VerwGrJ 1.676,00 1. und 2. VerwGrJ 1.975,10
nach 2 " 1.734,86 nach 2 " 2.057,86
nach 4 " 1.787,02 nach 4 " 2.139,30
nach 6 " 1.849,22 nach 6 " 2.222,07
nach 8 " 1.912,09 nach 8 " 2.305,50
nach 10 " 1.971,09 nach 10 " 2.389,61
nach 12 " 2.033,83 nach 12 " 2.472,37
nach 14 " 2.092,57 nach 14 " 2.555,14
nach 16 " 2.164,66 nach 16 " 2.638,58
nach 18 " 2.228,07 nach 18 " 2.722,68
Verwendungsgruppe M II m.F.
1. und 2. VerwGrJ 2.055,19 1. und 2. VerwGrJ 2.258,78
nach 2 " 2.149,31 nach 2 " 2.364,24
nach 4 " 2.240,09 nach 4 " 2.472,37
nach 6 " 2.332,20 nach 6 " 2.577,17
nach 8 " 2.425,65 nach 8 " 2.685,97
nach 10 " 2.519,77 nach 10 " 2.794,10
nach 12 " 2.611,88 nach 12 " 2.900,90
nach 14 " 2.703,99 nach 14 " 3.007,70
nach 16 " 2.796,77 nach 16 " 3.115,83
nach 18 " 2.890,22 nach 18 " 3.222,63
Weiters jugendliche Arbeitnehmer unter 18 Jahren ab dem 4. Monat Betriebszugehörigkeit. Bis zum 3. Monat erhalten diese jugendlichen Mitarbeiter 75 % dieser Lohngruppe I
1.615,81 9,34
Arbeitnehmer mit bestimmter Verantwortung: Arbeitnehmer, die entsprechende Arbeitserfahrung und Verantwortung haben
Arbeitnehmer, mit einer Zweckausbildung und entsprechender Arbeitserfahrung und Verantwortung. 1.702,09 9,84
Arbeitnehmer mit einer längeren Zweckausbildung, großen Arbeitserfahrungen und dementsprechende Verantwortung
1.843,20 10,66
2.036,51 11,77
Facharbeiter mit abgeschlossener Berufsausbildung (Lehrabschlußprüfung) mit sehr großen Fachkenntnissen, Fähigkeiten, Erfahrungen und entsprechender Verantwortung. Sie üben ihre Arbeit selbständig aus. Bei entsprechender Weiterbildung u. Jobmöglichkeit im Betrieb können auch Arbeitnehmer der Lohngruppe V nach 6 Jahren in die Lohngruppe VI umgestuft werden
2.263,45 13,08
Facharbeiter mit abgeschlossener Berufsausbildung (Lehrabschlußprüfung) mit hervorragenden Fachkenntnissen, Fähigkeiten, Erfahrungen und entsprechender Verantwortung in Vorarbeitertätigkeit. Bei entsprechender Weiterbildung und Jobmöglichkeit im Betrieb können auch Arbeitnehmer der Lohngruppe VI nach 6 Jahren in die Lohngruppe VII umgestuft werden
2.354,89 13,61
1. Lehrjahr 662,12
2. Lehrjahr 830,65
3. Lehrjahr 1.090,80
4. Lehrjahr 1.520,84
Schmutzzulage 0,57
Erschwerniszulage 0,57
Gefahrenzulage 0,85
Es gelten jeweils die amtlichen steuerfreien Pauschalsätze für Tagesdiäten und Nachtgeld.
täglich ..... EUR 29,47
per anno .... EUR 80,63
Lohntafel (Nichtfilmschaffende) gültig ab 1.1.2019 PDF
Gehaltstafel (Nichtfilmschaffende) gültig ab 1.1.2019 PDF
Tages- und Nächtigungsgelder bei Auslandsdienstreisen (Stand September 2017) PDF

References: § 4
 § 6
 § 11
 § 19
 § 45
 § 30
 § 30
 § 31
 § 34
 § 30