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Timestamp: 2016-10-23 18:12:24+00:00

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2A.760/2006 (01.05.2007)
2A.760/2006 /zga
vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Anthamatten,
Der fr�her unselbst�ndig erwerbst�tige X.________ nahm per 1. Mai 1999 eine selbst�ndige Erwerbst�tigkeit auf, indem er die Einzelfirma "Z.________" gr�ndete. Im ersten Abschluss per Ende 2000 wies er nach Vornahme einer Sofortabschreibung von Fr. 161'246.40 einen Gewinn von Fr. 42'731.55 aus.
F�r den Rest der Steuerperiode 1999/2000 deklarierte X.________ ein steuerbares Einkommen aus selbst�ndiger Erwerbst�tigkeit von Fr. 25'310.--. Nachdem die Bezirkssteuerkommission die Sofortabschreibung in der Steuerperiode 2001/2002 f�r volle zwei Jahre ber�cksichtigt hatte, rechnete sie diese f�r den Rest der Steuerperiode 1999/2000 im Betrag von Fr. 96'748.-- auf (Fr. 161'246.40 : 20 Monate x 12) und veranlagte X.________ f�r ein Einkommen von Fr. 121'910.--. Eine dagegen erhobene Einsprache wurde von der kantonalen Steuerverwaltung am 24. Oktober 2003 abgewiesen.
Die Steuerrekurskommission des Kantons Wallis wies eine Beschwerde gegen den Einspracheentscheid am 23. Februar 2005 ab.
X.________ hat gegen den (am 10. November 2006 zugestellten) Entscheid der Steuerrekurskommission am 13. Dezember 2006, soweit die direkte Bundessteuer 1999/2000 betreffend, Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht erhoben. Der Beschwerdef�hrer beantragt, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und das Einkommen aus selbst�ndiger Erwerbst�tigkeit mit Fr. 25'162.-- zu veranlagen.
Die Steuerverwaltung des Kantons Wallis sowie die Eidgen�ssische Steuerverwaltung beantragen, die Beschwerde abzuweisen. Die Steuerrekurskommission des Kantons Wallis hat auf eine Stellungnahme verzichtet.
Der angefochtene Entscheid der Steuerrekurskommission erging am 23. Februar 2005. Auf das vorliegende Verfahren findet somit noch das bis Ende 2006 geltende Bundesgesetz vom 16. Dezember 1943 �ber die Organisation der Bundesrechtspflege (OG) Anwendung (vgl. Art. 132 Abs. 1 des am 1. Januar 2007 in Kraft getretenen Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 �ber das Bundesgericht [BGG; SR 173.110]).
Das Bundesgericht pr�ft von Amtes wegen und mit freier Kognition, welches Rechtsmittel zul�ssig und in welchem Umfang darauf einzutreten ist (BGE 131 I 153 E. 1 S. 156; 131 II 571 E. 1 S. 573, je mit Hinweis).
2.1 Der angefochtene Entscheid ist mit Bezug auf die direkte Bundessteuer 1999/2000 ein auf Steuerrecht des Bundes gest�tztes, letztinstanzliches kantonales Urteil, das mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht angefochten werden kann (Art. 97 Abs. 1 OG in Verbindung mit Art. 5 VwVG und Art. 98 lit. g OG sowie Art. 146 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die direkte Bundessteuer, DBG; SR 642.11). Der Grundsatz der Parallelit�t der Verfahren findet erst auf Steuern f�r das Steuerjahr ab 1. Januar 2001 Anwendung (vgl. BGE 130 II 65). Als betroffene steuerpflichtige Person ist der Beschwerdef�hrer zur Anfechtung des vorinstanzlichen Entscheids legitimiert (Art. 103 lit. a OG). Auf seine form- und fristgerecht eingereichte Beschwerde ist einzutreten.
2.2 Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann der Beschwerdef�hrer die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens, sowie die unrichtige oder unvollst�ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts r�gen (Art. 104 lit. a und b OG). Hat als Vorinstanz - wie hier - eine richterliche Beh�rde entschieden, ist das Bundesgericht an deren Sachverhaltsfeststellung gebunden, wenn der Sachverhalt nicht offensichtlich unrichtig oder unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften ermittelt wurde (Art. 105 Abs. 2 OG).
Das Bundesgericht wendet im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren das Bundesrecht von Amtes wegen an. Es ist gem�ss Art. 114 Abs. 1 OG nicht an die Begr�ndung der Parteibegehren gebunden und kann deshalb die Beschwerde auch aus anderen als den geltend gemachten Gr�nden gutheissen oder abweisen (BGE 132 II 47 E. 1.3 S. 50, mit Hinweisen).
3.1 Das steuerbare Einkommen nat�rlicher Personen bemisst sich nach dem durchschnittlichen Einkommen der beiden letzten der Steuerperiode vorangegangenen Kalenderjahre (Art. 43 Abs. 1 DBG). Diese Regel wird durchbrochen, wenn - wie hier - die Voraussetzungen f�r eine Zwischenveranlagung aufgrund des Wechsels von unselbst�ndiger zu selbst�ndiger Erwerbst�tigkeit gegeben sind (Art. 45 lit. b DBG). Der Zwischenveranlagung wird die bisherige ordentliche Veranlagung, vermehrt oder vermindert um die ver�nderten Einkommensteile, zu Grunde gelegt (Art. 46 Abs. 2 DBG). Die zufolge Zwischenveranlagung neu hinzugekommenen Teile des Einkommens werden nach den Vorschriften bemessen, die bei Beginn der Steuerpflicht gelten (Art. 46 Abs. 3 DBG). Gem�ss Art. 44 DBG wird bei Beginn der Steuerpflicht das steuerbare Einkommen wie folgt bemessen: f�r die laufende Steuerperiode nach dem seit Beginn der Steuerpflicht bis zum Ende der Steuerperiode erzielten, auf zw�lf Monate berechneten Einkommen (Abs. 1 lit. a); f�r die folgende Steuerperiode nach dem seit Beginn der Steuerpflicht w�hrend mindestens eines Jahres erzielten, auf zw�lf Monate berechneten Einkommen (Abs. 1 lit. b). Ausserordentliche Eink�nfte und Aufwendungen werden nur f�r die auf den Eintritt in die Steuerpflicht folgende Steuerperiode ber�cksichtigt (Art. 44 Abs. 2 DBG).
3.2 Die fragliche Sofortabschreibung bildet offensichtlich eine ausserordentliche Aufwendung im Sinn von Art. 44 Abs. 2 DBG, weil es sich um einen aperiodischen Vorgang handelt (Peter Locher, Kommentar zum DBG, Therwil/Basel 2001, Rz. 24 zu Art. 44; Felix Richner/Walter Frei/Stefan Kaufmann, Handkommentar zum DBG, Z�rich 2003, Rz. 27 zu Art. 44). Die Veranlagungsbeh�rde hat diese Abschreibung in der Steuerperiode 2001/2002 richtigerweise ber�cksichtigt, wodurch sie sich f�r volle zwei Jahre ausgewirkt hat; damit ist der Sofortabschreibung hinreichend Rechnung getragen worden. Es w�re sach- und gesetzwidrig, sie f�r den Rest der - zwischenveranlagten - Steuerperiode 1999/ 2000 nochmals zu ber�cksichtigen. Die Umschreibung der "ausserordentlichen Aufwendungen" in Art. 218 Abs. 5 DBG, auf den sich der Beschwerdef�hrer bezieht, gilt im �brigen nur f�r den speziellen Fall des Systemwechsels bei der zeitlichen Bemessung und ist hier nicht massgebend (vgl. Locher, a.a.O., Rz. 14 zu Art. 44 DBG; Richner/Frei/Kaufmann, a.a.O., Rz. 16 zu Art. 44 DBG). Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde erweist sich als unbegr�ndet und ist daher abzuweisen.
Dem Verfahrensausgang entsprechend sind die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG in Verbindung mit Art. 153 und Art. 153a OG). Eine Parteientsch�digung ist nicht geschuldet (Art. 159 OG).
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde betreffend die direkte Bundessteuer 1999/2000 wird abgewiesen.

References: Art. 132
 Art. 5
 Art. 98
 Art. 146
 BGE 
 Art. 114
 Art. 44
 Art. 44
 Art. 44
 Art. 44
 Art. 218
 Art. 44
 Art. 44
 Art. 153
 Art. 153