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Timestamp: 2018-12-11 04:58:22+00:00

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willkürlich | Thomas Blechschmidt – Political author
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TToG II § 24
§ 24. This is the perfect condition of slavery, which is nothing else, but the state of war continued, between a lawful conqueror and a captive: For, if once compact enter between them, and make an agreement for a limited power on the one side, and obedience on the other, the state of war and slavery ceases, as long as the compact endures: For, as has been said, no man can, by agreement, pass over to another that which he hath not in himself, a power over his own life. I confess we find among the Jews, as well as other nations, that men did sell themselves; but it is plain, this was only to drudgery, not to slavery: For, it is evident the person sold was not under an absolute, arbitrary, despotical power: For the master could not have power to kill him, at any time, whom, at a certain time, he was obliged to let go free out of his service; and the master of such a servant was so far from having an arbitrary power over his life, that he could not at pleasure so much as maim him, but the loss of an eye, or tooth, set him free, Exod. XXI.
§ 24. Der vollkommene Zustand der Sklaverei ist nichts ist als ein fortgesetzter Kriegszustand zwischen einem rechtmäßigen Eroberer und einem Gefangenen. Sobald es zu einem Vertrag zwischen ihnen kommt und ein Abkommen über eine begrenzte Macht auf der einen Seite und Gehorsam auf der anderen getroffen wird, hört der Zustand von Krieg und Sklaverei für die Dauer des Vertrags auf. Wie bereits gesagt: Kein Mensch kann auf dem Weg der Übereinkunft einem anderen etwas übertragen, was er selbst nicht hat, nämlich die Befugnis über sein eigenes Leben.
Ich gebe zu, wir kennen sowohl von den Juden als auch von anderen Völkern, dass Menschen sich verkauften; Offensichtlich aber nur zu schwerer Arbeit und nicht zu Sklaverei. Die verkaufte Person stand erkennbar nicht unter einer absoluten, willkürlichen, despotischen Macht, da der Herr keine Macht haben konnte, jenen jederzeit zu töten, welchen er nach einer gewissen Zeit frei aus seinem Dienst zu entlassen verpflichtet war. Der Herr eines solchen Knechtes war so weit davon entfernt, willkürliche Macht über dessen Leben zu besitzen, dass er ihn nicht einmal beliebig verletzen konnte. Bereits Verlust eines Auges oder Zahnes setzte ihn wieder in Freiheit setzte. Exod.XXI
AbkommenabsoluteagreementAnsprucharbitraryAugeauthorityAutoritätBesitzBevölkerungcaptivecommoncommonwealthcommunitycompactconditionconfessconquerordespoticaldespotischdominiondrudgeryEigentumErhaltErobererEyeforceFreedomFreiheitgebe zuGefangenenGehorsamGemeinbesitzGemeinschaftGemeinwesenGesellschaftGesetzGewährgovernedgovernmentgovernorHerrschaftHerrscherJewsJohn LockeJudenjurisdictionjusticekillklarKnechtKriegszustandlawlaw of naturelawfulLeutelibertylossMachtmagistratenackte GewaltNaturgesetzNaturrechtobedienceobligedObrigkeitpeopleplainpoliticpolitischpositivpossessionpowerpreservationprivatprivatepropertyreasonRechtrechtmäßigRechtmäßigkeitRechtsprechungRegelRegentschaftRegierenRegierungrightrohe Gewaltruleschwerer ArbeitservantSklavereislaverysocietiessocietySouveränitätsovereignsovereigntystate of warToothtötenTToG II § 24Two Treatises of GovernmentVerlustVernunftverpflichtetVertragviolenceVolkWillWillewillkürlichZahnZustand
TToG II § 23
§ 23. This freedom from absolute, arbitrary power, is so necessary to, and closely joined with a man’s preservation, that he cannot part with it, but by what forfeits his preservation and life together: For a man, not having the power of his own life, cannot, by compact, or his own consent, enslave himself to any one, nor put himself under the absolute, arbitrary power of another, to take away his life, when he pleases. Nobody can give more power than he has himself; and he that cannot take away his own life, cannot give another power over it. Indeed, having by his fault forfeited his own life, by some act that deserves death; he, to whom he has forfeited it, may (when he has him in his power) delay to take it, and make use of him to his service, and he does him no injury by it: For, whenever he finds the hardship of his slavery outweigh the value of his life, it is in his power, by resisting the will of his master, to draw on himself the death he desires.
§ 23. Diese Freiheit von absoluter, willkürlicher Macht ist für den Erhalt des Menschen unbedingt und eng mit ihr verknüpft. Er kann sie nicht aufgeben, ohne gleichzeitig Erhalt und Leben zu verwirken. Da der Mensch keine Befugnis über sein eigenes Leben hat, kann er sich weder durch Vertrag noch Zustimmung zum Sklaven machen, oder einem anderen die absolute, willkürliche Macht gewähren, ihm sein Leben zu nehmen, wenn es jenem gefiele. Niemand kann mehr Macht verleihen als er selbst besitzt. Wer sich sein eigenes Leben nicht nehmen darf, kann auch keinem anderen eine Macht darüber gewähren. Sobald jemand tatsächlich durch eigene Schuld, durch eine Handlung die den Tod verdient, sein Leben verwirkt, darf derjenige, an den er es verwirkt hat, falls er ihn in seine Gewalt bekommt, die Exekution aufschieben
und ihn zu seinem eigenen Nutzen gebrauchen. Er tut ihm damit keinerlei Unrecht. Sollt der Betroffene feststellen, dass die Last seiner Sklaverei den Wert seines Lebens überwiegt, steht es in seiner Macht, durch Widerstand gegen den Willen seines Herrn seinen Todeswunsch in Erfüllung zu bringen.
absoluteAnsprucharbitraryauthorityAutoritätBefugnisBesitzBevölkerungcommoncommonwealthcommunitycompactconsentdominionEigentumenslaveErhaltExekutionforceforfeitsFreedomFreiheitGemeinbesitzGemeinschaftGemeinwesenGesellschaftGesetzGewährgovernedgovernmentgovernorhardshipHerrnHerrschaftHerrscherinjuryJohn LockejoinedjudgesjurisdictionjusticeLastlawlaw of natureLebenlegislativeLeutelibertylifeMachtmagistratenackte GewaltNaturgesetzNaturrechtnecessarynotwendigObrigkeitoutweighpeoplepoliticpolitischpositivpossessionpowerpreservationprivatprivatepropertyreasonRechtRechtmäßigkeitRechtsprechungRegelRegentschaftRegierenRegierungresistingRichterrightrohe GewaltruleSklavereislaverysocietiessocietySouveränitätsovereignsovereigntyTodeswunschTToG II § 23Two Treatises of GovernmentüberwiegtUnrechtvalueverbundenVernunftversklavenVertragverwirkenviolenceVolkWertWiderstandWillWillewillkürlichZustimmung
TToG II § 22
§ 22. The natural liberty of man is to be free from any superior power on earth, and not to be under the will or legislative authority of man, but to have only the law of nature for his rule. The liberty of man, in society, is to be under no other legislative power but that established by consent, in the commonwealth; nor under the dominion of any will, or restraint of any law but what that legislative shall enact, according to the trust put in it. Freedom then is not what Sir Robert Filmer tells us, Observations, A. 55., a liberty for everyone to do what he lists, to live as he pleases, and not to be tied by any laws: But freedom of men under government is, to have a standing rule to live by, common to every one of that society, and made by the legislative power erected in it; a liberty to follow my own will in all things, where the rule prescribes not; and not to be subject to the inconstant, uncertain, unknown, arbitrary will of another man: As freedom of nature is, to be under no other restraint but the law of nature.
Über Sklaverei
§ 22. Die natürliche Freiheit der Menschen besteht darin, von jeder höheren Macht auf Erden frei zu sein. Weder dem Willen oder der gesetzgebenden Autorität von Menschen zu unterstehen, sondern ausschließlich das Naturrecht als verbindlich zu nehmen. Die Freiheit des Menschen in der Gesellschaft besteht darin, unter keiner anderen gesetzgebenden Macht zu stehen als der, die vom Gemeinwesen durch Übereinkunft eingesetzt worden ist. Er ist keiner Herrschaft und keinem Willen oder Beschränkung eines Gesetzes als
derjenigen unterworfen, welche die Legislative dem in sie gesetzten Vertrauen gemäß beschließt.
Freiheit bedeutet also nicht, wie Sir Robert Filmer uns O. 55 3 glauben machen will: Eine Freiheit für jedermann, zu tun was er will, zu leben wie es ihm beliebt, und durch keine Gesetze gebunden zu sein. Freiheit der Menschen unter einer Regierung versichert uns, stehende, jedem Mitglied dieser Gesellschaft gemeinsame, und von der selbst geschaffenen legislativen Macht gegebene Regeln zu haben, nach denen man sein Leben gestaltet. Es handelt sich um eine Freiheit, in allen Angelegenheiten, in denen jene Regel nichts vorschreibt, meinem eigenen Willen zu folgen. Anstelle einem unbeständigen, ungewissen, unbekannten, willkürlichen Willen eines anderen unterworfen zu sein. So wie natürliche Freiheit eben heißt, unter keiner anderen Beschränkung zu stehen als derjenigen des Naturrechts.
AngelegenheitenAnsprucharbitraryausgesetztauthorityAutoritätBeschränkungBesitzBevölkerungcommoncommonwealthcommunityconsentdominionEigentumforceFreedomFreiheitGemeinbesitzGemeinschaftGemeinwesenGesellschaftGesetzGewährgovernedgovernmentgovernorHerrschaftHerrscherinconstantJohn Lockejudgesjurisdictionjusticelawlaw of naturelegislativeLeutelibertylistsMachtmagistrateMitgliednackte GewaltNaturgesetzNaturrechtObrigkeitpeoplepleasespoliticpolitischpositivpossessionpowerprescribesprivatprivatepropertyreasonRechtRechtmäßigkeitRechtsprechungRegelRegentschaftRegierenRegierungrestraintRichterrightrohe GewaltruleSir Robert FilmerSklavereislaverysocietiessocietySouveränitätsovereignsovereigntysubjectsuperiorTToG II § 22Two Treatises of GovernmentÜbereinkunftÜbergeordnetunbekanntunbeständiguncertainunknownunsicherVernunftversichertviolenceVolkvorschreibtWillWillewillkürlich
TToG II § 9
§ 9. I doubt not but this will seem a very strange doctrine to some men: But before they condemn it, I desire them to resolve me, by what right any Prince or state can put to death, or punish an alien, for any crime he commits in their country. It is certain their laws, by virtue of any sanction they receive from the promulgated will of the legislative, reach not a stranger: They speak not to him, nor, if they did, is he bound to hearken to them. The legislative authority, by which they are in force over the subjects of that commonwealth, hath no power over him. Those who have the supreme power of making laws in England, France or Holland, are to an Indian, but like the rest of the world, men without authority: And therefore, if by the law of nature every man hath not a power to punish offences against it, as he soberly judges the case to require, I see not how the magistrates of any community can punish an alien of another country; since, in reference to him, they can have no more power than what every man naturally may have over another.
§ 9. Ich habe keine Zweifel die folgende Lehre wird manchem seltsam vorkommen. Nun, bevor man sie verurteilt, bitte ich darum, die Frage zu beantworten, mit welchem Recht Fürsten einen Fremden für ein von ihm in ihrem Land begangenes Verbrechen töten oder bestrafen können? Es steht fest: Ihre kraft Sanktion durch den verkündeten Willen der Legislative erlassenen Gesetze erreichen keinen Fremden. Sie sprechen nicht zu ihm. Selbst wenn sie zu ihm sprächen, wäre er nicht verpflichtet ihnen zu gehorchen.
Die gesetzgebende Macht, durch welche sie für die Untertanen jenes Gemeinwesens in Kraft sind, hat über ihn keine Macht. Diejenigen, die in England, Frankreich oder Holland die höchste Macht haben, Gesetze zu geben, sind für den Indianer Menschen wie alle Übrigen in der Welt, Menschen ohne Autorität. Sofern also auf Basis des Naturrechts nicht jeder Macht hat, Vergehen gegen jenes Gesetz so zu bestrafen, wie er es bei sachlichem Bedenken des Falls für erforderlich hält, kann ich nicht erkennen, weshalb die Obrigkeit eines Gemeinwesens einen Fremden aus einem anderen Land bestrafen dürfte. Sie kann in Bezug auf ihn nicht mehr Macht haben, als jeder Mensch von Natur über den anderen hat.
absolutalienAnsprucharbitraryauthorityAutoritätBesitzBestrafenbeurteiltBevölkerungBezugcommoncommonwealthcommunitydominionEigentumEnglandequalequalityErhaltforceFranceFrankreichFreedomFreiheitFremdenFürstGemeinbesitzGemeinschaftGemeinwesenGesetzgesetzgebendeGewährgleichGleichheitgovernedgovernmentgovernorHerrschaftHerrscherHollandIndianIndianerJohn LockejudgesjurisdictionjusticeKrieglawlaw of natureLebenlegislativeLehreLeutelibertylifeMachtmagistratenackte GewaltNaturnaturalnatureNaturgesetznatürlichNaturrechtNaturzustandObrigkeitpeoplepositivpossessionpowerpreservationpreserveprivatprivatepromulgatedpropertypunishreasonRechtRechtmäßigkeitRechtsprechungreferenceRegelRegentschaftRegierenRegierungrightrohe GewaltrulesafetySanktionsecurityseltsamSicherheitSouveränitätsovereignsovereigntyState of Naturestrange doctrinesubjectssuperiorityTToG II § 9Two Treatises of GovernmentÜberordnungUntertanenVerbrechenVerletzungVernunftviolationviolenceVolkwarwillkürlichZweifel
TToG II § 8
§ 8. And thus, in the state of nature, one man comes by a power over another; but yet no absolute or arbitrary power, to use a criminal, when he has got him in his hands, according to the passionate heats, or boundless extravagancy of his own will; but only to retribute to him, so far as calm reason and conscience dictate, what is proportionate to his transgression, which is so much as may serve for reparation and restraint: For these two are the only reasons, why one man may lawfully do harm to another, which is that we
call punishment.
And in this case, and upon this ground, every man hath a right to punish the offender, and be executioner of the law of nature.
§ 8. Auf diese Art kommt im Naturzustand ein einzelner Mensch zu Macht über einen Anderen. Allerdings nicht zu einer dermaßen absoluten oder willkürlichen Macht, einen Verbrecher, den er in seine Hände bekommt, aus der Hitze des Gefechts oder ungebremster, willentlicher Maßlosigkeit heraus zu behandeln. Sondern nur zu vergelten, was ruhiges Nachdenken und rechtschaffenes Gewissen als der Rechtsverletzung angemessen zulassen und auch nur so viel wie zu Entschädigung und Abschreckung dienlich ist. Diese beiden sind die einzigen Gründe, aus welchen ein Mensch einem Anderen gerechterweise Schaden zufügen darf. Das bezeichnen wir als Strafe.
Wer die Naturgesetze bricht, erklärt damit, nach einer anderen Vorschrift als der von der Vernunft und allgemeiner Gleichheit zu leben. Diese aber sind der Maßstab, den Gott für die Handlungsweise der Menschen zur gegenseitigen Gewähr von Sicherheit festgesetzt hat. Der Verbrecher wird zur Gefahr für Menschen, denn das Band, das sie vor Schädigung und Gewalt schützen soll, wird durch ihn gelockert und zerrissen.
Da hier ein Vergehen gegen die gesamte Menschheit und die durch Naturgesetze gesetzten Ziele Frieden und Sicherheit vorliegt, darf deshalb jeder Mensch kraft seines Rechts, die Menschheit im Allgemeinen schützen und alles was ihnen schadet abwehren oder nötigenfalls vernichten. Selbst dadurch, demjenigen, welcher jenes Recht brach, soviel Leid zu verpassen als notwendig, ihn zur Reue zu bringen und dadurch ihn — und durch sein Beispiel andere — davon abzuhalten, das gleiche Unrecht zu begehen. In diesem Fall und aus diesem Grund ist jedermann berechtigt, jeden Übertreter zu bestrafen und Vollstrecker des Naturrechtes zu sein.
AbschreckungabsolutAnsprucharbitraryauthorityauthorizeautorisierenAutoritätbandBesitzBestrafenBevölkerungboundless extravagancycommoncommonwealthcommunitycriminaldominionEigentumEntschädigungequalequalityErhaltevidentexecutionerforceFreedomFreiheitFriedengegenseitigGemeinbesitzGemeinschaftGemeinwesengeneralgenerellGesetzGewährGewissengleichGleichheitgovernedgovernmentgovernorHerrschaftHerrscherHitze des GefechtsinjuryJohn LockejurisdictionjusticeKnotenKordelKrawatteKrieglawlaw of natureLebenLeidLeutelibertylifeMachtmagistratemankindMaßstabmeasureMenschheitmischiefmutualnackte GewaltNaturnaturalnatureNaturgesetznatürlichNaturrechtNaturzustandneedsnotwendigerweisenoxiousobligationobligeObrigkeitpassionate heatspeacepeoplepositivpossessionpowerpreservationpreserveprivatprivatepropertypunishreasonRechtRechtmäßigkeitrechtschaffenRechtsprechungRechtsverletzungRegelRegentschaftRegierenRegierungreparationretributeReuerightrohe GewaltrulesafetySchadenSchädigungschädlichsecuritySicherheitSouveränitätsovereignsovereigntyState of NaturesubjectionsubordinationsuperioritytransgressionTToG II § 8Two Treatises of GovernmenttyeÜberordnungÜbertretungUnrechtUnterordnungUnterwerfungVerbrecherVerletzungVernunftVerpflichtungviolationviolenceVolkVollstreckerwarwillentlicher Maßlosigkeitwillkürlich

References: § 24

§ 24

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 § 23

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 § 22

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 § 9

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 § 8

§ 8

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