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Timestamp: 2020-06-04 10:30:13+00:00

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Verlustabzug bei Kapitalgesellschaften nach § 8c Satz 1 KStG (jetzt § 8c Abs. 1 Satz 1 KStG) mit dem Grundgesetz unvereinbar - Steuerberater Kempf, Köln - Steuerberatung Poll, Porz, Deutz, Mülheim, Vingst, Ostheim, Kalk, Humboldt, Gremberg
Veröffentlicht am 12. Mai 2017 von Steuerberater Kempf, Köln
Laut BVerfG ist die Regelung in § 8c Satz 1 KStG, wonach der Verlustvortrag einer Kapitalgesellschaft anteilig wegfällt, wenn innerhalb von fünf Jahren mehr als 25 % und bis zu 50 % der Anteile übertragen werden (schädlicher Beteiligungserwerb), mit dem allgemeinen Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 GG) unvereinbar. Gleiches gelte für die wortlautidentische Regelung in § 8c Abs. 1 Satz 1 KStG in ihrer bis 31. Dezember 2015 geltenden Fassung. Der Gesetzgeber müsse bis 31.12.2018 rückwirkend für die Zeit vom 1. Januar 2008 bis 31. Dezember 2015 eine Neuregelung treffen (Az. 2 BvL 6/11).
Quelle: Verlustabzug bei Kapitalgesellschaften nach § 8c Satz 1 KStG (jetzt § 8c Abs. 1 Satz 1 KStG) mit dem Grundgesetz unvereinbar
BFH: Veräußerungskosten nach § 8b Abs. 2 Satz 2 KStG bei…
Gesonderte Feststellung von Nennkapitalrückzahlungen bei…
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References: § 8
 § 8
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