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Timestamp: 2016-10-25 10:18:10+00:00

Document:
8C_630/2012 (07.12.2012)
B.________, geboren 1962, erwarb nach dem Abschluss des Gymnasiums mit Maturit�tsausweis Typus C Kenntnisse als Programmiererin und war seit 1. Juli 1997 im Informatikbereich der Bank X.________ erwerbst�tig, ab 1. Februar 1998 mit einem 60%-Pensum an drei Tagen pro Arbeitswoche. Am 15. April 2008 meldete sie sich wegen seit 2000 "einschleichenden Ersch�pfungszust�nden" bei der IV-Stelle Bern zum Rentenbezug an. Nach umfangreichen medizinischen und erwerblichen Abkl�rungen sprach ihr die IV-Stelle basierend auf einem Invalidit�tsgrad von 56% mit Wirkung ab 1. Februar 2009 eine halbe Invalidenrente zu (Verf�gung vom 7. M�rz 2011).
Nachdem ein von B.________ am 10. M�rz 2011 bevollm�chtigter Rechtsvertreter bei der IV-Stelle ein Akteneinsichtsgesuch eingereicht hatte, erhob die Versicherte selber mit Eingabe vom 7. April 2011 Beschwerde gegen die Verf�gung der IV-Stelle vom 7. M�rz 2011, worauf der Rechtsvertreter der IV-Stelle am 12. April 2011 die Beendigung seines Mandates anzeigte. Das Verwaltungsgericht des Kantons Bern hiess die Beschwerde mit Entscheid vom 29. Juni 2012 insofern teilweise gut, als es der Versicherten in Ab�nderung der angefochtenen Verf�gung eine Dreiviertelsrente zusprach.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erneuert B.________ das vorinstanzliche Rechtsbegehren, wonach ihr in Ab�nderung der Verf�gung vom 7. M�rz 2011 eine ganze Invalidenrente zuzusprechen sei.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) kann wegen Rechtsverletzungen gem�ss Art. 95 f. BGG erhoben werden. Dabei ist das Bundesgericht grunds�tzlich an den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt gebunden (Art. 105 Abs. 1 BGG), es sei denn, dieser ist u.a. offensichtlich unrichtig (Art. 97 Abs. 1 BGG), was nicht schon dann der Fall ist, wenn sich Zweifel anmelden, sondern erst, wenn die Sachverhaltsfeststellung eindeutig und augenf�llig unzutreffend ist (BGE 133 II 249 E. 1.2.2 und E. 1.4.3 S. 252 bzw. 255). Zudem muss die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein. F�r die Sachverhaltsr�gen gelten strenge Anforderungen (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 133 II 249 E. 1.4.3 S. 255): Es gen�gt nicht, einen von den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz abweichenden Sachverhalt zu behaupten, vielmehr ist darzulegen, inwiefern die Feststellungen willk�rlich sind (vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 255; Urteil 2C_921/2010 vom 23. Juni 2011 E. 2.1).
Rechtsschriften sollen nicht weitschweifig sein. Unter diesem Gesichtswinkel kann man sich fragen, ob die 33 Seiten umfassende Beschwerde mit einem zus�tzlichen elfseitigen Annex nicht zur �nderung zur�ckzuweisen gewesen w�re (vgl. Art. 42 Abs. 6 BGG; Urteil 9C_461/2011 vom 6. Juli 2012 E. 1). Von Weiterungen ist indes abzusehen, da sich die nachfolgende Begr�ndung auf die entscheidwesentlichen Gesichtspunkte beschr�nken darf.
4.1 Das kantonale Gericht hat mit der IV-Stelle f�r das Bundesgericht basierend auf einer nicht zu beanstandenden Beweisw�rdigung in tats�chlicher Hinsicht grunds�tzlich verbindlich festgestellt, dass sich die Versicherte ohne Gesundheitsschaden aus freien St�cken mit der fortgesetzten Aus�bung des angestammten Erwerbspensums von 60% begn�gt h�tte. Zudem ber�cksichtigte die Vorinstanz zu Gunsten der Beschwerdef�hrerin abweichend von der Rentenverf�gung vom 7. M�rz 2011, dass die Versicherte im hypothetischen Gesundheitsfall die durch die Teilzeitarbeit frei bleibende Zeit nur zur H�lfte f�r den Aufgabenbereich Haushalt verwenden w�rde (vgl. BGE 131 V 51). �berdies sei die Restarbeitsf�higkeit auch in Bezug auf ein Teilerwerbspensum von nur 60% aus gesundheitlichen Gr�nden so stark eingeschr�nkt, dass die verbleibende Leistungsf�higkeit auf dem ausgeglichenen Arbeitsmarkt nicht mehr erwerblich verwertbar sei. Das kantonale Gericht gelangte nach eingehender bundesrechtskonformer Beweisw�rdigung in praxisgem�sser Anwendung der gemischten Methode der Invalidit�tsbemessung (BGE 137 V 334) zur Feststellung eines Invalidit�tsgrades von gerundet 62% (1,75% im Aufgabenbereich und 60% im erwerblichen Bereich), so dass es der Beschwerdef�hrerin abweichend von der Verf�gung vom 7. M�rz 2011 eine Dreiviertelsrente zusprach.
4.2 Was die Versicherte hiegegen vorbringt, vermag die �berzeugende Begr�ndung des angefochtenen Entscheids, auf welche verwiesen wird (Art. 109 Abs. 3 BGG), nicht in Frage zu stellen. Die Beschwerdef�hrerin legt nicht dar und es sind keine Gr�nde ersichtlich, weshalb von der erst j�ngst mit BGE 137 V 334 best�tigten Rechtsprechung abzuweichen w�re. Soweit die Versicherte unter wiederholter Bezugnahme auf zahlreiche Fundstellen in BGE 137 V 334 f�r sich selbst die stets gegenteiligen Schlussfolgerungen zieht, ist keine nachvollziehbare Begr�ndung erkennbar, welche die bundesrechtskonforme (Art. 28a Abs. 3 IVG) st�ndige Praxis zur gemischten Methode der Invalidit�tsbemessung in Zweifel zu ziehen verm�chte. Wo die Beschwerdef�hrerin auf Fundstellen im angefochtenen Entscheid verweist, begn�gt sie sich im Wesentlichen mit appellatorischer Kritik, ohne im Einzelnen konkret darzulegen, weshalb die beanstandeten vorinstanzlichen Tatsachenfeststellung offensichtlich unrichtig (vgl. E. 1 hievor) seien. Soweit die Versicherte die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte behauptet, gen�gt sie der qualifizierten R�gepflicht (vgl. BGE 137 V 57 E. 1.3 S. 60 mit Hinweisen) nicht.
Die Beschwerde ist offensichtlich unbegr�ndet, weshalb sie im Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG ohne Durchf�hrung des Schriftenwechsels, mit summarischer Begr�ndung und unter Verweis auf den vorinstanzlichen Entscheid erledigt wird (Art. 102 Abs. 1 und Art. 109 Abs. 3 BGG).

References: Art. 95
 BGE 
 Art. 42
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 109
 Art. 109