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Timestamp: 2016-10-23 12:09:17+00:00

Document:
4A_80/2013 (30.07.2013)
4A_80/2013 � � Urteil vom 30. Juli 2013
Dr. Peter Straub und Antonio Carbonara,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Solothurn, Zivilkammer, vom 8. Januar 2013.
X.________ (Kl�gerin, Beschwerdef�hrerin) war ab Januar 2000 bei A.________ Ltd., London, als Executive Director in der Personalvermittlung angestellt. Sie gab diese Stelle bereits Ende Februar 2000 wieder auf. Im Februar und M�rz 2000 f�hrte sie Gespr�che �ber eine Zusammenarbeit mit B.________. Dieser war damals Managing Director und European Representative der C.________ Group und - nachdem diese Investorengruppe zusammen mit Mitinvestoren 1999 den Y.________ Konzern �bernommen hatte - seit November 1999 Verwaltungsratspr�sident der Y.________ AG (Beklagte, Beschwerdegegnerin). Am 24. M�rz 2000 verfasste B.________ auf Briefpapier der C.________ Group folgendes Schreiben an die Beschwerdef�hrerin:
"Dear X.________,
Further to our conversations regarding the terms of your engagement as Assistant to the Chairman of Y.________, I am pleased to propose the following terms.
Position:�������
�Assistant to the Chairman of Y.________ (the��Company�). Based in Brussels with offices in�Brussels at the office of D.________ and in London at�the headquarters of the C.________ Group Europe,�Ltd.
Sign-up Bonus:��
�$ 50,000
Basic salary:���
�$ 300,000, paid in 12 equal monthly installments.�Basic Salary will be increased by 10 % annually.
Annual Bonus:���
�50-150 % of Basic Salary, based upon performance.
Share of value��
creation:�������
�-��Option on .5% of the Company's shares (�Options�),
������exercisable at a price per Company share equal to�C.________ Group's buy-in price per Company�share.
�-��Options vest on the following schedule:
����20 % upon signing of a definitive agreement;
����20 % upon 12 months continuous service;
����20 % upon 24 months continuous service;
����20 % upon 36 months continuous service; and
����20 % upon 48 months continuous service.
�-�Options will be granted by the Company under its�incentive stock option plan for senior management�and consultants.
���The number of options granted will be reviewed and�may be increased after 24 months continuous�service.
Duration:������
�The Agreement will be for a four-year term, with a�start date of July 10, 2000. Part-time work before the�start date will be compensated at a daily rate based�on the Basic Salary.
�-�Structure of agreement (e.g., consultancy or�employment) to be mutually agreed. Payment entity�to be determined.
�-�Assistant to be based in London and right to hire a�business analyst to be based in Brussels, London�or Switzerland.
�-�Three months paid maternity leave (to be counted�for purposes of option vesting and bonus).
�-�Insurances: Health, Dental, Life and Disability at�substantially the same level of current coverage.
�-�Four weeks of holidays.
�-�Reimbursement annually for tax, accounting or�estate planning expenses.
�-�Reimbursement for work-related expenses,�including child care and travel expenses as�required.
If you accept this offer, I will instruct Y.________ management to prepare final documentation for your review immediately. In consultation with Y.________'s Belgian and U.K. legal advisors, we will work together to structure your relationship with the company in the most efficient manner possible.
I trust that you will share my enthusiasm over the opportunity to participate in Y.________'s success, and I look forward to working with you.
����������������������������Sincerely,
����������������������������B.________
����������������������������Chairman of the Board, Y.________
Acceptet and agreed to:
Die Beschwerdef�hrerin unterzeichnete diesen Brief und nahm in der Folge die darin beschriebene Teilzeitt�tigkeit auf. Die beidseits beigezogenen Anw�lte arbeiteten mehrere detaillierte Vertragsentw�rfe aus. B.________ er�ffnete der Beschwerdef�hrerin indes am 23. Juni 2000, dass er die Zusammenarbeit beenden wolle, was er am 7. Juli 2000 schriftlich best�tigte.
B.a.�Am 25. Juli 2000 erhob die Beschwerdef�hrerin beim Amtsgericht Olten-G�sgen Klage gegen die Y.________ AG. An der Hauptverhandlung vor Amtsgericht am 30. August 2011 stellte sie folgende Rechtsbegehren:
"1.������Die Beklagte sei zu verpflichten, der Kl�gerin den Betrag von�US$ 2'432'738.-- nebst Zins zu 5 % seit 1. Juli 2000 zu bezahlen; unter�Kosten- und Entsch�digungsfolgen zu Lasten der Beklagten.
2.�������Das Klagebegehren vom 25. Juli 2000 sei �ber den Teilbetrag von�US$ 23'940.-- zufolge Gegenstandslosigkeit abzuschreiben; unter Kosten-�und Entsch�digungsfolgen zu Lasten der Beklagten.
3.�������Dies alles unter dem ausdr�cklichen Vorbehalt des Nachklagerechts f�r�die ausstehenden Optionsanspr�che.
4.�������Auf die Widerklage gem�ss Ziffer 2 des mit Klageantwort vom 31. August�2001 gestellten Begehrens sei nicht einzutreten, eventualiter sei die�Widerklage abzuweisen; unter Kosten- und Entsch�digungsfolgen zu�Lasten der Beklagten."
"1.������Die Klage sei abzuweisen.
2.�������Es sei festzustellen, dass die Kl�gerin und Widerbeklagte keinerlei�Anspr�che gegen�ber der Beklagten und Widerkl�gerin oder irgendeiner�anderen Y.________-Konzerngesellschaft oder deren Beteiligte,�Aktion�re und Organe hat.
3.�������Unter Kosten- und Entsch�digungsfolgen zu Lasten der Kl�gerin und�Widerbeklagten."
Die Beschwerdef�hrerin machte mit ihrer Klage im Wesentlichen geltend, die Parteien h�tten am 24. M�rz 2000 einen Arbeitsvertrag mit einer festen Vertragsdauer von vier Jahren nach schweizerischem materiellem Recht abgeschlossen. Sie sei am 23. Juni 2000 grundlos fristlos entlassen worden. Die Beschwerdegegnerin bestritt in ihrer Klageantwort und Widerklage das Zustandekommen eines Arbeitsvertrags; der auf Wunsch der Kl�gerin verfasste Brief vom 24. M�rz 2000 best�tige lediglich die bereits besprochenen Eckdaten des geplanten Vertrags, insbesondere den Lohn. Ohnehin sei auf den Sachverhalt belgisches Recht anwendbar.
Das Amtsgericht Olten-G�sgen f�llte am 30. August 2011 folgendes Urteil:
"1.������Die Beklagte hat der Kl�gerin folgende Betr�ge zu bezahlen:
��������������-�������US$ 4'698.-- nebst Zins zu 5 % seit 1. Juli 2000;
��������������-�������US$ 50'000.00 nebst Zins zu 5 % seit 10. Juli 2000;
��������������-�������US$ 450'000.-- nebst Zins zu 5 % seit 9. Januar 2001
���������������������(mittlerer Verfall 10. Juli 2000 - 9. Juli 2001);
��������������-�������US$ 495'000.-- nebst Zins zu 5 % seit 9. Januar 2002
���������������������(mittlerer Verfall 10. Juli 2001 - 9. Juli 2002);
��������������-�������US$ 544'500.-- nebst Zins zu 5 % seit 9. Januar 2003
���������������������(mittlerer Verfall 10. Juli 2002 - 9. Juli 2003);
��������������-�������US$ 598'950.-- nebst Zins zu 5 % seit 9. Januar 2004
���������������������(mittlerer Verfall 10. Juli 2003 - 9. Juli 2004).
2.�������Von den Betr�gen gem�ss Ziffer 1 hievor ist der durch Urkunden�nachgewiesene bzw. der mit zumutbaren Anstrengungen erzielbare�Ersatzverdienst der Kl�gerin zwischen 10. Juli 2000 und 9. Juli 2004�im entsprechenden Jahr abzuziehen.
3.�������Das Klagebegehren vom 25. Juli 2000 wird �ber den Betrag von�US$ 23'940.-- zufolge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben.
4.�������Die Widerklage wird abgewiesen.
5.�������Der Kl�gerin wird Frist gesetzt bis 30. September 2011 zum�Einreichen der Urkunden �ber ihren im Zeitraum zwischen 10. Juli�2000 und 9. Juli 2004 erzielten Ersatzverdienst.
6.�������Der Antrag der Beklagten, es sei ein Gutachten �ber die�Lohnentwicklung zu erstellen, wird abgewiesen."
B.b.�Dagegen erhob die Beschwerdegegnerin Berufung an das Obergericht des Kantons Solothurn und beantragte:
"1.�������Die Berufung sei gutzuheissen und die Dispositiv-Ziffern 1., 2., und 4.�des Urteils vom 30. August 2011 des Richteramts Olten-G�sgen (...)�seien aufzuheben und die Angelegenheit sei an die Vorinstanz zur neuen�Entscheidung in der Sache zur�ckzuweisen.
2.�������Die Berufung sei gutzuheissen und die Dispositiv-Ziffern 1., 2., und 4.�des Urteils vom 30. August 2011 des Richteramts Olten-G�sgen (...)�seien aufzuheben, und die Klage sei vollumf�nglich abzuweisen und es�sei festzustellen, dass die Kl�gerin gegen�ber der Beklagten �ber keine�Anspr�che verf�gt.
3.��������������(...)."
Die Beschwerdef�hrerin erhob Anschlussberufung und beantragte:
"Die Berufung sei vollumf�nglich abzuweisen, unter Kosten- und Entsch�digungsfolgen (zzgl. MWST) zulasten der Beklagten.
Es sei die Beklagte in Ab�nderung von Dispositiv-Ziffer 1 des erstinstanzlichen Entscheides zu verpflichten, der Kl�gerin insgesamt USD 2'889'298.-- (Gesamtschaden vor Anrechnung von Ersatzverdienst) nebst Zins zu 5 % seit 1. Juli 2000 zu bezahlen, (...)."
Mit Urteil vom 8. Januar 2013 hiess das Obergericht des Kantons Solothurn die Berufung gut, soweit es darauf eintrat, hob die Dispositiv-Ziffern 1 und 2 des Urteils des Amtsgerichts Olten-G�sgen vom 30. August 2011 auf und wies die Klage ab. Ebenso wies es die Anschlussberufung ab. Die Gerichtskosten auferlegte es zu neun Zehnteln der Beschwerdef�hrerin und verpflichtete diese, der Beschwerdegegnerin eine (reduzierte) Parteientsch�digung von Fr. 48'000.-- auszurichten (Dispositiv-Ziffern 4 und 5). Anders als das Amtsgericht verneinte das Obergericht, dass mit dem Schreiben vom 24. M�rz 2000 zwischen den Parteien ein Arbeitsvertrag zustande gekommen sei.
Gegen diesen Entscheid des Obergerichts des Kantons Solothurn erhebt die Beschwerdef�hrerin Beschwerde in Zivilsachen mit folgenden Rechtsbegehren:
"1.�������Der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und es sei die Beklagte�entsprechend dem erstinstanzlichen Urteil zu verpflichten, der Kl�gerin�folgende Betr�ge zu bezahlen:
��������������-�������USD 4'698.-- nebst Zins zu 5 % seit 1. Juli 2000;
��������������-�������USD 50'000.-- nebst Zins zu 5 % seit 10. Juli 2000;
��������������-�������USD 450'000.-- nebst Zins zu 5 % seit 9. Januar 2001
���������������������(mittlerer Verfall 10. Juli 2000 bis 9. Juli 2001);
��������������-�������USD 495'000.-- nebst Zins zu 5 % seit 9. Januar 2002
���������������������(mittlerer Verfall 10. Juli 2001 bis 9. Juli 2002);
��������������-�������USD 544'500.-- nebst Zins zu 5 % seit 9. Januar 2003
���������������������(mittlerer Verfall 10. Juli 2002 bis 9. Juli 2003);
��������������-�������USD 598'950.-- nebst Zins zu 5 % seit 9. Januar 2004
���������������������(mittlerer Verfall 10. Juli 2003 bis 9. Juli 2004);
��������������wobei von den vorstehenden Betr�gen wiederum entsprechend dem�erstinstanzlichen Urteil der durch Urkunden nachgewiesene bzw. der�mit zumutbaren Anstrengungen erzielbare Ersatzverdienst der�Kl�gerin zwischen 10. Juli 2000 und 9. Juli 2004 im entsprechenden�Jahr abzuziehen sei.
2.��������������Die Beklagte sei ferner entsprechend der kl�gerischen Anschlussberufung zu verpflichten, der Kl�gerin den Betrag von USD 696'150.-- entsprechend 50 % des Bonus sowie von USD 50'000.-- als Entsch�digung�im Sinne von Art. 337c Abs. 3 OR, alles nebst Zins zu 5 % seit�1. Juli 2000, zu bezahlen.
3.��������������Das Verfahren sei zur Festlegung des nachgewiesenen bzw. des mit�zumutbaren Anstrengungen erzielbaren Ersatzverdienstes der Kl�gerin�zwischen dem 10. Juli 2000 und 9. Juli 2004 an das Amtsgericht Olten-G�sgen zur�ckzuweisen;
alles unter Kosten- und Entsch�digungsfolgen zu Lasten der Beklagten.
Der angefochtene Entscheid sei aufzuheben und das Verfahren sei zu neuer Entscheidung im Sinne der bundesgerichtlichen Erw�gungen an die Vorinstanz zur�ckzuweisen; unter Kosten- und Entsch�digungsfolgen zu Lasten der Beklagten.
Ziffern 4 und 5 des angefochtenen Entscheides seien aufzuheben und es seien die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens den Parteien je zur H�lfte aufzuerlegen und es seien die Parteientsch�digungen f�r das Berufungsverfahren gegenseitig wettzuschlagen; unter Kosten- und Entsch�digungsfolgen zu Lasten der Beklagten."
Die Beschwerdegegnerin beantragt, auf die Beschwerde sei nicht einzutreten, eventuell sei sie abzuweisen. Die Vorinstanz schliesst unter Hinweis auf die Erw�gungen im angefochtenen Urteil auf Abweisung der Beschwerde.
Mit Pr�sidialverf�gung vom 16. April 2013 wurde das Gesuch der Beschwerdegegnerin um Sicherstellung einer allf�lligen Parteientsch�digung abgewiesen.
Mit Pr�sidialverf�gung vom 3. Juni 2013 wurde das Gesuch der Beschwerdef�hrerin, der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen, abgewiesen.
1.1.�Mit Beschwerde in Zivilsachen k�nnen Rechtsverletzungen nach Art. 95 und 96 BGG ger�gt werden. Die Beschwerde ist hinreichend zu begr�nden, andernfalls wird darauf nicht eingetreten. In der Beschwerdeschrift ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht kann das Bundesgericht nur insofern pr�fen, als eine solche R�ge in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68; 134 II 244 E. 2.2 S. 246).
1.2.�Die Beschwerde ist innert der Beschwerdefrist vollst�ndig begr�ndet einzureichen (Art. 42 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdef�hrer darf eine allf�llige Replik nicht dazu verwenden, seine Beschwerde zu erg�nzen oder zu verbessern (vgl. BGE 132 I 42 E. 3.3.4 S. 47). Die Replik ist nur zu Darlegungen zu verwenden, zu denen die Ausf�hrungen in der Vernehmlassung eines anderen Verfahrensbeteiligten Anlass geben (vgl. BGE 135 I 19 E. 2.2 S. 21).
1.3.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich" (BGE 135 III 397 E. 1.5 S. 401). �berdies muss die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein (Art. 97 Abs. 1 BGG). Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG), was in der Beschwerde n�her darzulegen ist (BGE 134 V 223 E. 2.2.1 S. 226; 133 III 393 E. 3 S. 395).
Die Partei, welche die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz anfechten will, muss klar und substanziiert aufzeigen, inwiefern die ger�gten Feststellungen bzw. die Unterlassung von Feststellungen offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (vgl. BGE 136 II 508 E. 1.2 S. 511 f.; 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254 f.; 133 III 350 E. 1.3 S. 351, 393 E. 7.1 S. 398, 462 E. 2.4 S. 466). Soweit die Partei den Sachverhalt erg�nzen will, hat sie zudem mit Aktenhinweisen darzulegen, dass sie entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen prozesskonform eingebracht hat (Urteile 4A_214/2008 vom 9. Juli 2008 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 134 III 570; 4A_470/2009 vom 18. Februar 2010 E. 1.2). �berdies hat sie darzutun, inwiefern die Behebung des ger�gten Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 135 I 19 E. 2.2.2 S. 22). Dies gilt auch, wenn im Zusammenhang mit einer Sachverhaltsr�ge eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs ger�gt wird, wobei die Glaubhaftmachung eines anderen Entscheids in der Sache bei korrekter Vorgehensweise gen�gt (BGE 137 II 122 E. 3.4 S. 125 mit Hinweis; abweichend noch: Urteil 1C_35/2007 vom 17. Oktober 2007 E. 2.1 unter Hinweis auf die formelle Natur des Geh�rsanspruchs). Auf eine Kritik an den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, die diesen Anforderungen nicht gen�gt, namentlich auf rein appellatorische Kritik an der Beweisw�rdigung, ist nicht einzutreten (BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254 f.).
1.4.�Die Beschwerdegegnerin begr�ndet ihren Nichteintretensantrag damit, dass die Beschwerdef�hrerin die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung bzw. Beweisw�rdigung korrigieren m�chte, ohne hinl�nglich begr�ndete Sachverhalts- bzw. Willk�rr�gen vorzubringen.
In der Tat pr�sentiert sich die Beschwerdeschrift teilweise als blosse appellatorische Kritik. Wie zu zeigen sein wird, kann auf die Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrerin daher nur eingeschr�nkt eingegangen werden. Indessen ist der Nichteintretensantrag der Beschwerdegegnerin nicht gerechtfertigt und daher abzulehnen.
2.1.�Die Vorinstanz nahm an, der vorliegende Rechtsstreit mit internationalem Sachverhalt beurteile sich nach Schweizer Recht. Dies wird von keiner Seite bestritten und ist anzunehmen.
2.2.�Der Inhalt bzw. das Zustandekommen eines Vertrags bestimmt sich in erster Linie durch subjektive Auslegung, das heisst nach dem �bereinstimmenden wirklichen Parteiwillen (Art. 18 Abs. 1 OR). Erst wenn eine tats�chliche Willens�bereinstimmung unbewiesen bleibt, sind zur Ermittlung des mutmasslichen Parteiwillens die Erkl�rungen der Parteien aufgrund des Vertrauensprinzips so auszulegen, wie sie nach ihrem Wortlaut und Zusammenhang sowie den gesamten Umst�nden verstanden werden durften und mussten. W�hrend das Bundesgericht die objektivierte Vertragsauslegung als Rechtsfrage pr�fen kann, beruht die subjektive Vertragsauslegung auf Beweisw�rdigung, die vorbeh�ltlich der Ausnahmen von Art. 97 und 105 BGG der bundesgerichtlichen �berpr�fung entzogen ist. Dasselbe gilt f�r die Feststellungen des kantonalen Richters �ber die �usseren Umst�nde sowie das Wissen und Wollen der Beteiligten im Rahmen der Auslegung nach dem Vertrauensprinzip (BGE 138 III 659 E. 4.2.1 S. 666). F�r die Auslegung nach dem Vertrauensprinzip ist der Zeitpunkt des Vertragsabschlusses massgeblich. Nachtr�gliches Parteiverhalten ist daf�r nicht von Bedeutung; es kann h�chstens - im Rahmen der Beweisw�rdigung - auf einen tats�chlichen Willen der Parteien schliessen lassen (BGE 133 III 61 E. 2.2.2.2 S. 69; 132 III 626 E. 3.1 S. 632).
2.3.�Im Kern geht es um die Frage, ob die Parteien mit dem Schreiben vom 24. M�rz 2000 bereits einen�
bindenden�Arbeitsvertrag mit einer festen Dauer von vier Jahren abgeschlossen haben, wie dies die Beschwerdef�hrerin behauptet, oder ob das Schreiben lediglich die bereits besprochenen Eckdaten im Hinblick auf einen geplanten, aber erst noch auszuhandelnden Vertrag best�tigte, wie dies die Beschwerdegegnerin vertritt.
2.4.�Die Vorinstanz kam nach eingehender W�rdigung des genannten Schreibens vom 24. M�rz 2000, des Verhaltens der Parteien vor und nach dem 24. M�rz 2000 bzw. der diesbez�glichen Parteivorbringen und erhobenen Beweise zum Schluss, dass nicht der Standpunkt der Beschwerdef�hrerin, sondern derjenige der Beschwerdegegnerin bewiesen sei. Aus dem Brief vom 24. M�rz 2000 ergebe sich nicht eindeutig, dass damit ein Arbeitsvertrag habe abgeschlossen werden sollen. Dies k�nne auch nicht aus dem Verhalten von B.________ und der Beschwerdef�hrerin vor und nach dem 24. M�rz 2000 geschlossen werden. Vielmehr w�rden die Geschehnisse und das Verhalten von B.________ und der Beschwerdef�hrerin nach dem 24. M�rz 2000 belegen, dass beide das beidseitig unterzeichnete Schreiben vom 24. M�rz 2000 nicht als Arbeitsvertrag, sondern als Grundlage und Einigung �ber wesentliche Eckpunkte eines im Detail auszuhandelnden Arbeitsvertrags zwischen der Beschwerdef�hrerin und einer noch zu bestimmenden Arbeitgeberin verstanden h�tten.
2.5.�Die Vorinstanz gelangte im Rahmen der subjektiven Auslegung hinsichtlich des Schreibens vom 24. M�rz 2000 zu einem positiven Beweisergebnis im Sinne des Standpunktes der Beschwerdegegnerin. Bei diesem Ergebnis bleibt f�r eine Auslegung nach dem Vertrauensprinzip kein Raum, da eine solche nur und erst zum Zuge kommt, wenn ein �bereinstimmender tats�chlicher Parteiwille nicht bewiesen werden kann (BGE 137 III 145 E. 3.2.1 S. 148). Soweit die Beschwerdef�hrerin die Auffassung vertritt, die Vorinstanz h�tte in Anwendung des Vertrauensprinzips einen Bindungswillen annehmen m�ssen und das Schreiben vom 24. M�rz 2000 als Abschluss eines verbindlichen Arbeitsvertrags zwischen den Parteien werten m�ssen, gehen ihre Vorbringen ins Leere.
2.6.�Das Beweisergebnis der Vorinstanz unterliegt - wie dargelegt (vgl. Erw�gungen 1.3 und 2.2) - nur eingeschr�nkter �berpr�fung. Dabei ist zu ber�cksichtigen, dass dem Sachgericht im Bereich der Beweisw�rdigung ein erheblicher Ermessensspielraum zusteht (BGE 120 Ia 31 E. 4b S. 40). Das Bundesgericht greift in die Beweisw�rdigung des Sachgerichts nur ein, wenn diese willk�rlich ist. Willk�r liegt nicht schon dann vor, wenn eine andere L�sung ebenfalls in Betracht zu ziehen oder gar vorzuziehen w�re, sondern nur, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 138 IV 13 E. 5.1 S. 22; 134 II 124 E. 4.1 S. 133; 132 III 209 E. 2.1 S. 211; 131 I 57 E. 2 S. 61, 467 E. 3.1 S. 473). Die Beweisw�rdigung ist mithin nicht schon dann willk�rlich, wenn vom Sachrichter gezogene Schl�sse nicht mit der Darstellung der Beschwerdef�hrerin �bereinstimmen, sondern bloss, wenn sie offensichtlich unhaltbar ist (BGE 135 II 356 E. 4.2.1 S. 362; 129 I 8 E. 2.1 S. 9; 116 Ia 85 E. 2b S. 88). Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn das Sachgericht offensichtlich unhaltbare Schl�sse zieht, erhebliche Beweise �bersieht oder solche willk�rlich ausser Acht l�sst (vgl. BGE 129 I 8 E. 2.1 S. 9; 120 Ia 31 E. 4b S. 40). Inwiefern die Beweisw�rdigung willk�rlich sein soll, ist in der Beschwerde klar und detailliert aufzuzeigen (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 130 I 258 E. 1.3 S. 261). Namentlich gen�gt es nicht, einzelne Beweise anzuf�hren, die anders als im angefochtenen Entscheid gewichtet werden sollen, und dem Bundesgericht in appellatorischer Kritik die eigene Auffassung zu unterbreiten, als ob diesem freie Sachverhaltspr�fung zuk�me (vgl. BGE 116 Ia 85 E. 2b S. 88).
Diesen Anforderungen gen�gt die vorliegende Beschwerdeschrift nicht durchwegs. Soweit die beschwerdef�hrerischen Ausf�hrungen blosse appellatorische Kritik darstellen, ist darauf nicht einzugehen.
Zum Schreiben vom 24. M�rz 2000 selbst bringt die Beschwerdef�hrerin vor, dieses stehe im Zentrum der Auslegung und sei von der Vorinstanz zu wenig prominent gewichtet worden. Bei der W�rdigung dieses Schreibens habe die Vorinstanz ausschliesslich Punkte beachtet, die gegen das Vorliegen eines Bindungswillens spr�chen und sei mit dieser einseitigen W�rdigung in Willk�r verfallen.
3.1.�Die von der Beschwerdef�hrerin in ihren Rechtsschriften aufgezeigten klaren Indizien f�r den Bindungswillen habe die Vorinstanz unter Verletzung des Geh�rsanspruchs unber�cksichtigt gelassen. So habe sie der unbestrittenen Tatsache keine Bedeutung zugemessen, dass auf dem Dokument bereits die Gegenunterschrift der Beschwerdef�hrerin vorgesehen und dar�ber in Fettdruck "Accepted and agreed to:" angebracht gewesen sei. Ebenso wenig habe sie beachtet, dass die Worte "offer und accept" verwendet worden seien. Schliesslich bilde der Satz "... and I look forward to working with you" als Ausdruck der Freude �ber die Zusammenarbeit mit der Beschwerdef�hrerin ein klares Indiz daf�r, dass die Zusammenarbeit damals bereits beschlossen und nicht erst beabsichtigt gewesen sei. Schliesslich w�rden nicht nur alle notwendigen Angaben �ber die Anstellung, sondern auch schon weitere Details (unter "Miscellaneous") geregelt. Eine solch weitgehende Regelung treffe man nur, wenn man sich bereits zur Eingehung eines verbindlichen Vertrags entschieden habe.
Die angerufenen Passagen sind der Vorinstanz nicht entgangen, gibt sie doch das Schreiben in ihrem gesamten Wortlaut wieder. Eine Verletzung des Geh�rsanspruchs scheidet daher von vornherein aus. Was die W�rdigung der genannten Passagen anbelangt, erweisen sich die von der Beschwerdef�hrerin daraus gezogenen Schl�sse nicht als die einzig vertretbaren. So folgt aus der Formulierung "Accepted and agreed to:" nicht zwingend, dass die Parteien beabsichtigten, dass mit der darunter gesetzten Unterschrift bereits ein Arbeitsvertrag zwischen den Parteien h�tte akzeptiert und vereinbart werden sollen. Es l�sst sich ohne weiteres vertreten, wie dies die Vorinstanz annahm, dass damit lediglich eine Einigung �ber gewisse Eckpunkte festgehalten werden sollte, als Ausgangsbasis f�r die beabsichtigte Aufnahme von Verhandlungen der beizuziehenden Anw�lte f�r den geplanten Vertrag, wie dies im Schreiben auch festgehalten war. Das Gleiche gilt f�r die Worte "offer" und "accept", die im Schreiben verwendet werden. Die Vorinstanz hat dem Schreiben nicht jegliche Einigungskraft versagt. Indessen bezog sie die Einigung unter den Parteien eben bloss auf jene Eckpunkte, nicht aber bereits auf den Abschluss eines Arbeitsvertrags. Sodann kann sich die ge�usserte Freude �ber eine Zusammenarbeit ohne Not auf die erst ins Auge gefasste, aber noch nicht vertraglich vereinbarte Zusammenarbeit beziehen. Schliesslich kann auch keine Rede davon sei, dass die Nebenpunkte unter "Miscellaneous" bereits in dem f�r einen definitiven Vertrag zu erwartenden Detaillierungsgrad geregelt w�rden. Vielmehr erscheinen diese Punkte als pro memoria Aufz�hlung f�r die sp�tere noch auszuhandelnde Regelung. Insgesamt lassen sich alle von der Beschwerdef�hrerin erw�hnten Elemente mit der von der Vorinstanz getroffenen W�rdigung in Einklang bringen. Willk�r oder einseitige Beweisw�rdigung l�sst sich damit nicht begr�nden.
3.2.�Ebenso wenig wird Willk�r aufgezeigt bei den Elementen des Schreibens vom 24. M�rz 2000, mit denen sich die Vorinstanz explizit auseinandersetzte.
So trifft es nicht zu, dass die Vorinstanz hinsichtlich der Rechtsform des fraglichen Vertrags in den Erw�gungen 4.2 und 5.4.2 widerspr�chliche Feststellungen getroffen h�tte. In Erw�gung 4.2 befasste sich die Vorinstanz mit der Frage des anwendbaren Rechts und stellte in diesem Zusammenhang fest, dass das dem Streit zugrunde liegende Schreiben vom 24. M�rz 2000 die typischen Elemente eines Arbeitsvertrags enthalte, das anwendbare Recht demnach im Hinblick auf eine entsprechende rechtliche Qualifikation zu bestimmen sei. Damit hat sie aber nicht auch schon entschieden, dass die Parteien mit dem besagten Schreiben tats�chlich einen verbindlichen Arbeitsvertrag abgeschlossen h�tten.
Auch der Vorwurf der Aktenwidrigkeit geht fehl. Im Schreiben vom 24. M�rz 2000 heisst es: "Payment entity to be determined". Es ist somit zutreffend und nicht aktenwidrig, wenn die Vorinstanz erw�hnte, die W�hrung der Lohnzahlungen sei noch offen gelassen worden.
Sodann liest die Beschwerdef�hrerin das angefochtene Urteil unvollst�ndig, wenn sie der Vorinstanz vorh�lt, sich in unzul�ssiger Weise auf die amerikanische "at will"-Doktrin gest�tzt zu haben. Die Vorinstanz erw�hnte diese Doktrin lediglich als zus�tzlichen Hinweis, gr�ndete aber ihre Annahme, es k�nne nicht vermutet werden, dass sich die Parteien ohne weiteres f�r eine feste vierj�hrige Vertragsdauer binden wollten, auf die Umst�nde, dass sich die Parteien nicht n�her kennen und nicht bereits zusammengearbeitet haben, sowie - aus der Optik der Beschwerdef�hrerin - dass diese ihre Karriere in einer anderen T�tigkeit begonnen, die T�tigkeit in der Personalvermittlung bereits nach kurzer Zeit wieder aufgegeben habe und nun erneut in einer f�r sie fremden Branche t�tig werden wollte. Angesichts dieser Umst�nde erscheint die erw�hnte Vermutung auch ohne Bezugnahme auf die "at will"-Doktrin der Vorinstanz durchaus plausibel.
Schliesslich st�tzte sich die Vorinstanz auf den ausdr�cklichen Wortlaut des Schreibens, wenn sie annahm, dass vorgesehen gewesen sei, unter Beizug von Anw�lten einen definitiven Vertrag auszuhandeln. Gerade diese Formulierung spricht daf�r, dass es sich beim Brief vom 24. M�rz 2000 erst um ein Eckdatenpapier gehandelt hat, und es ist durchaus nachvollziehbar, wenn die Vorinstanz erwog, dass bei einer derart hohen Summe (Wert eines Vertrags zwischen 3 und 10 Mio. US$) nicht anzunehmen sei, dass die Parteien bereits vor dem geplanten Beizug von Anw�lten definitiv h�tten gebunden sein wollen. Die Behauptung der Beschwerdef�hrerin, der Anwalt der Beschwerdegegnerin H.________ sei schon in die Verhandlungen einbezogen gewesen, liess sich nicht beweisen, und hilft ihr daher nicht weiter.
3.3.�Die Beschwerdef�hrerin r�gt ferner eine Verletzung von Art. 2 Abs. 1 OR. Die Vorinstanz habe festgestellt, dass das Schreiben vom 24. M�rz 2000 alle Essentialia eines Arbeitsvertrags umfasse. Richtigerweise h�tte sie daraus die Vermutung der Verbindlichkeit des Vertrags ableiten m�ssen.
Diese Argumentation unterstellt der vorinstanzlichen Erw�gung 5.3 eine unzutreffende Bedeutung und vermag daher nicht durchzudringen. Die Vorinstanz erw�hnte die Essentialia eines Arbeitsvertrags lediglich in Abgrenzung zum ebenfalls in Betracht kommenden Auftrag. Sie stellte aber gerade nicht fest, dass die Parteien mit dem Schreiben vom 24. M�rz 2000 bez�glich aller objektiv wesentlichen Punkte eines konkreten Arbeitsvertrags bereits einen festen Bindungswillen erkl�rt h�tten, wie dies f�r die Anwendung der Vermutung nach Art. 2 Abs. 1 OR vorausgesetzt w�re. Vielmehr pr�fte sie im Folgenden eingehend, ob das Schreiben vom 24. M�rz 2000 einen Verpflichtungswillen zum Ausdruck brachte, was sie schliesslich verneinte.
3.4.�Zusammenfassend vermag die Beschwerdef�hrerin den Schluss der Vorinstanz nicht umzustossen, dass der Wortlaut des Schreibens vom 24. M�rz 2000 keine eindeutige Antwort gibt, dass damit bereits der Abschluss eines Vertrags gewollt war.
Die Beschwerdef�hrerin wirft der Vorinstanz vor, sich auch mit dem "vorvertraglichen" Parteiverhalten unrichtig auseinandergesetzt zu haben. Die geltend gemachten Verletzungen des Geh�rsanspruchs, der Verhandlungsmaxime und des Willk�rverbots erweisen sich indessen als nicht gegeben bzw. nicht rechtsgen�gend begr�ndet:
4.1.�Die Beschwerdef�hrerin listet einige ihrer Vorbringen auf, welche die Vorinstanz angeblich unter Verletzung des Geh�rsanspruchs in keiner Weise ber�cksichtigt habe:
So erw�hnt sie, dass beide Parteien Absolventen der Harvard Business School seien. Inwiefern dieser Umstand, dass die Beschwerdef�hrerin und B.________ die gleiche Universit�t besuchten, auf einen Bindungswillen schliessen lassen m�sste und dass sie solches rechtzeitig behauptet h�tte, wird jedoch nicht aufgezeigt und ist nicht ersichtlich.
Im Weiteren hat die Vorinstanz die Vorbringen der Beschwerdef�hrerin wiedergegeben, namentlich unter Erw�gung 6, so insbesondere diejenigen betreffend die Treffen der Beschwerdef�hrerin mit B.________ und mit H.________. Es liess sich aber nicht beweisen, dass anl�sslich des Treffens mit H.________ bereits die Anstellung der Beschwerdef�hrerin bei der Beschwerdegegnerin besprochen worden war. Was schliesslich die Verhandlungen mit B.________ und die angeblich mit ihm besprochenen Punkte sowie die von ihm eingeholten Referenzen anbelangt, so hat die Vorinstanz dies ber�cksichtigt, konnte aber in freier Beweisw�rdigung ohne Willk�r annehmen, dass sich daraus kein Bindungswille ergab. Vielmehr ist es ohne weiteres einleuchtend, dass auch einem Eckdatenpapier, wie es die Vorinstanz im Schreiben vom 24. M�rz 2000 erblickte, Besprechungen �ber die Punkte, die im Eckdatenpapier festgehalten werden sollten, vorausgingen. Ebenso erscheint es nachvollziehbar, dass B.________ gewisse Referenzen einholte und sich ein Bild �ber die Beschwerdef�hrerin machen wollte, nachdem ja eine Anstellung ins Auge gefasst worden war.
4.2.�Entgegen der Behauptung der Beschwerdef�hrerin sah die Vorinstanz die Vorstellung der Beschwerdef�hrerin beim Management der Beschwerdegegnerin am 7. M�rz 2000 nicht als bestritten an, sondern erw�hnte, dass die Beschwerdegegnerin dies best�tigt habe. Eine Verletzung der Verhandlungsmaxime ist nicht ersichtlich. In Bezug auf die Qualifikation des Zusammentreffens mit dem Management der Beschwerdegegnerin ist es durchaus vertretbar und keineswegs willk�rlich, wenn die Vorinstanz in W�rdigung der diesbez�glichen Zeugenaussagen diesem Zusammentreffen nicht die Bedeutung eines eigentlichen Anstellungsgespr�chs bzw. - wie die Beschwerdef�hrerin es vertreten hatte - von "Jobinterviews" beimessen konnte.
Die Beschwerdef�hrerin ortet in zwei weiteren Punkten eine Verletzung der Verhandlungsmaxime, indem die Vorinstanz unbestrittene Behauptungen nicht als gegeben angenommen, sondern dar�ber Beweis gef�hrt habe. Der erste Punkt betrifft die Anstellung der fr�heren Assistentin der Beschwerdef�hrerin, E.________. Die Vorinstanz f�hrte aus, es sei unbestritten, dass B.________ der Beschwerdef�hrerin zugesichert habe, ihre fr�here Assistentin mitbringen zu k�nnen und diese von der Beschwerdegegnerin angestellt werden w�rde. Sie nahm dabei Bezug auf Ziffer 107 der Klageantwort, wo sich die Beschwerdegegnerin zum in Ziffer 8.3 der Klage angesprochenen Thema von E.________ dahingehend ge�ussert hatte. Die Vorinstanz erachtete mithin bez�glich der Anstellung von E.________ nur die erw�hnte ausdr�ckliche Zusage als nicht bestritten und damit implizit die nicht ausdr�cklich zugestandene weitere Aussage der Beschwerdef�hrerin, man habe sich �ber deren Sal�r, Arbeitsantritt und Arbeitsort geeinigt, als bestritten. Dies mag angehen, zumal diese weitere Behauptung in der Klageschrift ihrerseits allzu allgemein und unbestimmt gefasst war, so dass eine detaillierte Bestreitung nicht verlangt werden konnte.
Der zweite Punkt betrifft das Thema der B�roausstattung in den Privath�usern der Beschwerdef�hrerin und von E.________. Die Vorinstanz stellte darauf ab, dass sich die C.________ Group-Mitarbeiterinnen F.________ und G.________ Mitte April 2000 um diese B�roausstattung zu k�mmern begonnen h�tten, so dass nicht als erwiesen angesehen werden k�nne, dass B.________ bereits am 16. M�rz 2000 entsprechende Instruktionen erteilt habe. Es trifft zu, dass die Beschwerdegegnerin in Ziffer 108 der Klageantwort, wo sie zu Ziffer 8.4 der Klage Stellung nahm, nicht explizit bestritten hatte, dass B.________ bereits am 16. M�rz 2000 entsprechende Instruktionen erteilt habe. Indessen findet sich diese Zeitangabe in Ziffer 8.4 der Klageschrift lediglich als Titel von auf zwei Seiten aneinander gereihten Behauptungen, nicht jedoch spezifisch im Zusammenhang mit der Behauptung, B.________ habe Frau G.________ instruiert, f�r die B�roausstattung der Beschwerdef�hrerin und von Frau E.________ in deren Privath�usern zu sorgen. Es ist daher nicht als Verletzung der Verhandlungsmaxime zu werten, wenn die Vorinstanz auf eine explizite Bestreitung dieser im konkreten Zusammenhang nicht behaupteten Zeitangabe verzichtete. Dass die Vorinstanz demgegen�ber darauf abstellte, wann effektiv mit der B�roausstattung begonnen worden war, steht mit der Klageschrift insofern im Einklang, als die besagte Behauptung mit der weiteren best�rkt wird, in der Folge h�tten die Beschwerdef�hrerin und ihre Assistentin Computer, Fax-Ger�te und weitere B�roausstattungen zugestellt erhalten.
Eine Verletzung der Verhandlungsmaxime ist mithin nicht dargetan.
4.3.�Schliesslich legt die Beschwerdef�hrerin mit ihren Ausf�hrungen betreffend ihre Reiset�tigkeit lediglich ihre eigene Sicht dar, womit sie die anderslautende W�rdigung der Vorinstanz jedoch nicht als unhaltbar auszuweisen vermag.
4.4.�Insgesamt dringt die Beschwerdef�hrerin auch mit ihren Vorbringen gegen die Erw�gungen der Vorinstanz zum Verhalten der Parteien im Vorfeld des Schreibens vom 24. M�rz 2000 nicht durch.
Die Vorinstanz schloss im Wesentlichen aus dem Verhalten der Beschwerdef�hrerin und von B.________�
nach�dem Schreiben vom 24. M�rz 2000, dass diese mit dem genannten Schreiben noch keinen Vertrag schliessen, sondern ein Eckdatenpapier f�r einen im Folgenden unter Beizug der Anw�lte auszuhandelnden Vertrag festhalten wollten. Die Beschwerdef�hrerin unterzieht die diesbez�glichen Erw�gungen der Vorinstanz einer eingehenden Kritik.
5.1.�Sie macht eine Verletzung von Art. 1 OR geltend. Die Vorinstanz habe dem nachtr�glichen Parteiverhalten einen �bergeordneten Stellenwert beigemessen. Sie habe massgeblich auf die nach dem Schreiben vom 24. M�rz 2000 aufgetretenen Meinungsverschiedenheiten abgestellt und damit ein sachfremdes Kriterium verwendet, um den Parteiwillen zu ermitteln.
Die R�ge ist unbegr�ndet. Das nachtr�gliche Parteiverhalten kann im Rahmen der Beweisw�rdigung auf einen tats�chlichen Willen der Parteien schliessen lassen (vgl. Erw�gung 2.2). Die Vorinstanz hat dasselbe demnach zu Recht ber�cksichtigt. Sie durfte sogar entscheidend darauf abstellen, nachdem der Wortlaut des Schreibens vom 24. M�rz 2000 und das Verhalten der Beschwerdef�hrerin und von B.________ im Vorfeld dieses Schreibens keine eindeutigen Schl�sse zuliessen. Sodann geht es - entgegen der Behauptung der Beschwerdef�hrerin - nicht darum, dass es zwischen den Parteien zu Meinungsverschiedenheiten bei der sp�teren Vertrags
erf�llung�gekommen w�re. Denn es ist ja gerade bestritten, dass das Schreiben vom 24. M�rz 2000 bereits einen Vertragsschluss darstellte. Wie in diesem Schreiben vorgesehen, wurde vielmehr weiter verhandelt. Die Meinungsverschiedenheiten traten im Rahmen dieser weiteren Verhandlungen auf. Insofern gaben sie Aufschluss dar�ber, dass betreffend die divergierenden Punkte am 24. M�rz 2000 eben gerade keine Einigung erzielt worden war, was wiederum willk�rfrei dahingehend gew�rdigt werden durfte, dass mit dem Schreiben vom 24. M�rz 2000 noch kein Arbeitsvertrag abgeschlossen werden sollte. Es ist daher bundesrechtlich nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz das Verhalten der Beschwerdef�hrerin und von B.________ nach dem Schreiben vom 24. M�rz 2000 zur Ermittlung des tats�chlichen Parteiwillens in massgebender Weise heranzog und dabei auch die aufgetretenen Meinungsverschiedenheiten w�rdigte.
5.2.�Die Beschwerdef�hrerin ist auch in Bezug auf das Verhalten der Beschwerdef�hrerin und von B.________ nach dem Schreiben vom 24. M�rz 2000 der Ansicht, die Vorinstanz habe unter Verletzung des Geh�rsanspruchs bestimmte Umst�nde unber�cksichtigt gelassen. Die R�ge geht fehl bzw. ist nicht rechtsgen�gend begr�ndet (vgl. Erw�gung 1.1). Tats�chlich hat die Vorinstanz die Vorbringen der Beschwerdef�hrerin ber�cksichtigt, daraus aber teilweise andere Schl�sse gezogen, als sie von der Beschwerdef�hrerin f�r richtig gehalten werden. So insbesondere, dass die Beschwerdef�hrerin per Ende M�rz 2000 die im Schreiben vom 24. M�rz 2000 vorgesehene Teilzeitt�tigkeit aufgenommen hatte, dass sie gegen�ber Mitarbeitern und Gesch�ftspartnern der Beschwerdegegnerin als rechte Hand von B.________ oder Deputy to the Chairman vorgestellt worden sei sowie dass sie sich mit Gesch�ften der Beschwerdegegnerin befasst und von dieser Unterlagen erhalten habe. Darin, dass die Vorinstanz diesen Umst�nden eine von der Gewichtung der Beschwerdef�hrerin abweichende Bedeutung beimass bzw. daraus andere Schl�sse zog, liegt keine Verletzung des rechtlichen Geh�rs. Sodann legt die Beschwerdef�hrerin nicht dar, welche von ihr vorgebrachten und bewiesenen Umst�nde die Vorinstanz g�nzlich �bergangen h�tte, die aber insofern entscheidwesentlich gewesen w�ren, als sie in der Gesamtbeurteilung der Vorinstanz ein anderes Ergebnis zu erzielen vermocht h�tten. Die Darlegungen betreffend Planung der T�tigkeiten f�r die Zeit ab dem vollzeitlichen Stellenantritt am 10. Juli 2000 sind so im angefochtenen Urteil nicht festgestellt. Sie k�nnen nicht ber�cksichtigt werden, da die Beschwerdef�hrerin dazu keine hinl�nglich begr�ndete Sachverhaltsr�ge vorbringt, die eine Erg�nzung der verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz erlaubte (vgl. Erw�gung 1.3).
5.3.�Die Beschwerdef�hrerin nennt sodann Umst�nde, welche die Vorinstanz in willk�rlicher Weise falsch oder nicht gew�rdigt habe. Im Wesentlichen stellt sie der vorinstanzlichen Beurteilung lediglich ihre eigene gegen�ber, zeigt aber keineswegs auf, dass und inwiefern die Beweisw�rdigung der Vorinstanz unhaltbar w�re. Was sie gegen die eingehenden Erw�gungen der Vorinstanz vorbringt, mag ihre - allenfalls vertretbare - Sicht der Dinge sein, gen�gt aber nicht, um die W�rdigung der Vorinstanz als geradezu willk�rlich erscheinen zu lassen. Auf ihre appellatorischen Ausf�hrungen ist daher nicht n�her einzugehen (vgl. Erw�gung 2.6).
Unbegr�ndet ist der Vorwurf widerspr�chlichen Argumentierens. Die Beschwerdef�hrerin meint, die Vorinstanz habe der Tatsache, dass in den Long Forms (bzw. den folgenden Vertragsentw�rfen) die Y.________ Inc., New York, als Arbeitgeberin aufgef�hrt sei, eine falsche Bedeutung zugemessen. Diese Entw�rfe seien im Gegensatz zum Schreiben vom 24. M�rz 2000 nie unterzeichnet worden und h�tten daher keine Verbindlichkeit erlangt. Die Y._________ Inc., New York, sei darin nur erw�hnt worden, um f�r die Beschwerdef�hrerin die beste steuerliche L�sung zu finden. Es gehe jedoch nicht an, daraus zu schliessen, im Schreiben vom 24. M�rz 2000 sei die Person der Arbeitgeberin offen gelassen worden. Dieser Schluss stehe im Widerspruch zu einer Feststellung der Vorinstanz an anderer Stelle, wonach eine Anstellung bei der Beschwerdegegnerin vorgesehen gewesen sei und B.________ f�r die Beschwerdegegnerin gehandelt habe, als er den Brief vom 24. M�rz 2000 verfasst habe.
Die Vorinstanz hielt in Erw�gung 5.2 fest, die Person einer Arbeitgeberin sei im Schreiben vom 24. M�rz 2000 nicht explizit bezeichnet. Sie kam dann aber in W�rdigung des Schreibens zum Schluss, dass �ber eine Anstellung bei der Beschwerdegegnerin gesprochen worden sei. In Erw�gung 5.2.3 hielt sie fest, dass B.________ f�r die Beschwerdegegnerin gehandelt habe, als er den Brief vom 24. M�rz 2000 verfasst habe. Gleichzeitig f�hrte sie aber auch aus, dass damit noch nicht entschieden sei, ob mit dem Brief ein Arbeitsvertrag zwischen den Parteien zustande gekommen sei. Sie konnte daher ohne Widerspruch aus dem Umstand, dass in den folgenden Vertragsentw�rfen �ber die Person des Arbeitgebers diskutiert und schliesslich die Y.________ Inc., New York, angef�hrt wurde, schliessen, dass zu den im Schreiben vom 24. M�rz 2000 noch offenen gelassenen Punkten auch die Person des Arbeitgebers z�hlte. Denn wenn diese damals bereits fest abgemacht worden w�re, w�re dar�ber nicht mehr diskutiert worden und die I.________ h�tte nicht beigezogen werden m�ssen, um die steuerlich g�nstigste L�sung zu pr�sentieren. Ein Widerspruch ist demnach nicht ausgewiesen.
5.4.�Die Beschwerdef�hrerin vermag demnach den Schluss der Vorinstanz, dass die Geschehnisse und das Verhalten der Beschwerdef�hrerin und von B.________ nach dem 24. M�rz 2000 belegten, dass beide das Schreiben vom 24. M�rz 2000 nicht als Arbeitsvertrag zwischen den Parteien, sondern als Grundlage und Einigung �ber wesentliche Eckpunkte eines im Detail auszuhandelnden Arbeitsvertrag zwischen der Beschwerdef�hrerin und einer noch zu bestimmenden Arbeitgeberin verstanden h�tten, nicht umzustossen. Die vorinstanzliche Abweisung der Klage ist bundesrechtlich nicht zu beanstanden.
Die Beschwerdef�hrerin ficht unabh�ngig von der Abweisung der Klage den Kostenentscheid der Vorinstanz im Berufungsverfahren an.
6.1.�Die Vorinstanz auferlegte die Prozesskosten den Parteien gem�ss Art. 106 ZPO nach Massgabe ihres Obsiegens und Unterliegens. Dabei ging sie davon aus, die Beschwerdef�hrerin unterliege mit ihrer Klage im Wesentlichen. Sie obsiege indessen bez�glich der Widerklage, auf welche nicht habe eingetreten werden k�nnen. Diesem Umstand trug die Vorinstanz dadurch Rechnung, dass sie der Beschwerdegegnerin einen Zehntel der Gerichtskosten auferlegte und ihr eine entsprechend reduzierte Parteientsch�digung zusprach.
6.2.�Die Beschwerdef�hrerin erblickt darin eine Verletzung von Art. 106 ZPO. Sie verlangt mit ihrem Subeventualantrag, die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens seien den Parteien je zur H�lfte aufzuerlegen und es seien die Parteientsch�digungen f�r das Berufungsverfahren gegenseitig wettzuschlagen. Zur Begr�ndung macht sie geltend, der Streitwert der negativen Feststellungsklage entspreche demjenigen der Hauptklage. Da die Vorinstanz auf die Widerklage nicht eingetreten sei, sei die Beschwerdegegnerin im selben Umfang unterlegen wie die Beschwerdef�hrerin, deren Klage abgewiesen worden sei. Die Parteien seien je h�lftig unterlegen und h�tten h�lftig obsiegt. Damit sei die h�lftige Kostenverteilung und die Wettschlagung der Parteikosten angezeigt.
6.3.�Art. 106 ZPO regelt die Verteilungsgrunds�tze: Die Prozesskosten werden der unterliegenden Partei auferlegt. Bei Nichteintreten und bei Klager�ckzug gilt die klagende Partei, bei Anerkennung der Klage die beklagte Partei als unterliegend (Abs. 1). Hat keine Partei vollst�ndig obsiegt, so werden die Prozesskosten nach dem Ausgang des Verfahrens verteilt (Abs. 2). Nach Art. 107 ZPO kann das Gericht von den Verteilungsgrunds�tzen abweichen und die Prozesskosten nach Ermessen verteilen, so namentlich wenn andere besondere Umst�nde vorliegen, die eine Verteilung nach dem Ausgang des Verfahrens als unbillig erscheinen lassen (lit. f).
6.4.�Art. 106 ZPO statuiert f�r die Verteilung der Kosten auf die Parteien das Unterliegerprinzip. Dieses hat die Vorinstanz bei ihrem Kostenentscheid grunds�tzlich zur Anwendung gebracht, nach Auffassung der Beschwerdef�hrerin jedoch nicht in zutreffender Weise. Es fragt sich demnach, in welchem Umfang die Parteien als unterliegend im Sinne von Art. 106 ZPO zu gelten haben, wenn - wie vorliegend - eine Leistungsklage abgewiesen und auf ein Begehren der beklagten Partei, es sei der Nichtbestand der identischen Forderung festzustellen, nicht eingetreten wurde.
Das Bundesgericht bejaht das rechtliche Interesse der beklagten Partei, gegen die eine Teilklage erhoben wurde, durch Widerklage den Nichtbestand des ganzen behaupteten Anspruchs bzw. des Schuldverh�ltnisses feststellen zu lassen. Da sich der Streitwert einer negativen Feststellungsklage nach dem Wert des in Abrede gestellten Rechtsverh�ltnisses bestimmt, hat es die Klagepartei sodann hinzunehmen, wenn die beklagte Partei mit der Widerklage deren Motiv f�r die Erhebung einer Teilklage, n�mlich das geringere Kostenrisiko, im Ergebnis durchkreuzt (Urteile 5C.252/2006 vom 1. Mai 2007 E. 5.1 und 5.2; 2C_110/2008 vom 3. April 2009 E. 7).
Die Situation einer Teilklage ist hier nicht gegeben. Vielmehr liegt die Konstellation vor, dass die beklagte Partei auf eine Leistungsklage �ber den vollen Anspruch nicht bloss mit einem Abweisungsantrag, sondern einer "Widerklage" auf Feststellung des Nichtbestands des n�mlichen Anspruchs reagiert. Ein derartiges prozessuales Vorgehen ist verfehlt, weil an einer solchen negativen Feststellungsklage regelm�ssig das rechtliche Feststellungsinteresse fehlt, da mit dem Urteil �ber die Leistungsklage die Ungewissheit �ber das Rechtsverh�ltnis beseitigt wird. Auch der Hinweis der Beschwerdef�hrerin auf die selbst�ndige Natur einer Widerklage hilft nicht weiter, wird doch einem Begehren auf Feststellung, dass der mit der Klage geltend gemachte Anspruch nicht besteht, die Qualit�t einer Widerklage abgesprochen (Staehelin/Staehelin/Grolimund, Zivilprozessrecht, 2. Aufl. 2013, � 14 N. 31; Laurent Killias, in: Berner Kommentar, 2012, N. 12 zu Art. 224 ZPO; Pahud Eric, in: Brunner/Gasser/Schwander [Hrsg.], Schweizerische Zivilprozessordnung, 2011, N. 3 zu Art. 224 ZPO; Denis Tappy, in: Bohnet/Haldy/Jeandin/Schweizer/Tappy [Hrsg.], Code de proc�dure civile comment�, 2011, N. 4 zu Art. 224 ZPO). Es ist nicht anzunehmen, dass bei einem allf�lligen Dahinfallen (R�ckzug etc.) der Klage ein solches negatives Feststellungsbegehren selbst�ndigen Bestand behielte und zu beurteilen w�re.
Handelt es sich aber bei dem im Berufungsverfahren von der Beschwerdegegnerin gestellten negativen Feststellungsbegehren nicht um eine eigentliche Widerklage bzw. ist demselben kein selbst�ndiger Wert beizumessen, kann f�r die hier zu entscheidende Frage der Kostenverteilung nicht auf die in der Literatur dargestellten und von der Beschwerdef�hrerin angerufenen Grunds�tze bei sich gegenseitig ausschliessenden bzw. nicht ausschliessenden Klagen und Widerklagen zur�ckgegriffen werden (vgl. Martin H. Sterchi, in: Berner Kommentar, 2012, N. 9 zu Art. 106 ZPO; David Jenny, in: Sutter-Somm/ Hasenb�hler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung, 2. Aufl. 2013, N. 11 zu Art. 106 ZPO).
Auszugehen ist von der Feststellung der Vorinstanz, der Streitwert der Klage betrage Fr. 2'190'000.--. Der Streitwert wird durch die "spiegelbildliche" negative Feststellungsklage nicht erh�ht oder gar verdoppelt. Im Streit steht einzig und beidesmal die identische Klageforderung in derselben H�he. Bez�glich dieser Forderung unterlag die Beschwerdef�hrerin durch die Abweisung ihrer Klage. Wohl gilt die Beschwerdegegnerin bez�glich ihrer negativen Feststellungsklage infolge Nichteintretens formell als unterliegende Partei (Art. 106 Abs. 1 Satz 2 ZPO). Materiell obsiegte sie aber hinsichtlich der streitigen Forderung vollumf�nglich. Angesichts dieser besonderen Konstellation und des materiellen Verfahrensausgangs stellt es keine Verletzung von Art. 106 ZPO dar, wenn die Vorinstanz die Beschwerdef�hrerin grunds�tzlich als unterliegende Partei betrachtete und dem unzutreffenden prozessualen Vorgehen der Beschwerdegegnerin hinsichtlich des negativen Feststellungsbegehrens ermessensweise mit einer 10 %-igen Beteiligung an den Gerichtskosten bzw. ihren Parteikosten Rechnung trug.
Demgem�ss dringt die Beschwerdef�hrerin auch mit ihrem Subeventualantrag nicht durch.

References: Art. 337
 Art. 95
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 95
 Art. 95
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 97
 BGE 
 BGE 
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 1
 Art. 106
 Art. 106
 Art. 107
 Art. 106
 Art. 224
 Art. 224
 Art. 224
 Art. 106
 Art. 106
 Art. 106