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Timestamp: 2016-09-29 06:42:40+00:00

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6B_143/2016 (04.08.2016)
6B_143/2016 � � Urteil vom 4. August 2016
2. Konkursmasse A.________ AG in Liquidation, vertreten durch Rechtsanwalt J�rg Wernli,
Betr�gerischer Konkurs, Widerhandlung gegen das AHV-Gesetz, Willk�r,
X.________ kaufte Mitte des Jahres 2005 die Aktien der B.________ AG von einer Bekannten f�r CHF 110'000.--. Im September 2007 wurde sie in A.________ AG umbenannt. X.________ war deren Alleinaktion�r und Gesch�ftsf�hrer. Die Gesellschaft hatte drei Gesch�ftszweige. Sie betrieb einerseits in einer gemieteten Liegenschaft das Restaurant C.________. Daneben f�hrte X.________ �ber die Gesellschaft das Coiffeurgesch�ft D.________ und ein Kosmetik- und Beautystudio. Am 9. Juni 2010 schloss die A.________ AG mit der E.________ AG einen Kaufvertrag �ber das gesamte grosse und kleine Gastro-Inventar. Der Kaufpreis wurde auf CHF 800'000.-- festgesetzt und am 12. Juli, 1. Oktober und 12. Oktober 2010 in drei Tranchen bezahlt. Am 11. Januar 2011 wurde �ber die A.________ AG der Konkurs er�ffnet.
X.________ wird vorgeworfen, er habe grosse Teile des Erl�ses aus dem Verkauf des Inventars an die E.________ AG f�r sich selbst verwendet. Ferner habe er es als einziges Verwaltungsratsmitglied der A.________ AG unterlassen, ordnungsgem�ss Buch zu f�hren. Schliesslich habe er im Jahre 2009 eine Lohnsumme f�r Mitarbeiter f�r das Jahr 2008 von insg. CHF 576'221.-- deklariert, die von der Ausgleichskasse des Kantons Bern in Rechnung gestellten Lohnbeitr�ge in der Folge indes trotz zahlreicher Mahnungen und Betreibungen nicht bezahlt.
Das Wirtschaftsstrafgericht des Kantons Bern erkl�rte X.________ mit Urteil vom 19. Mai 2014 des betr�gerischen Konkurses, der mehrfachen Unterlassung der Buchf�hrung sowie der mehrfachen Widerhandlung gegen das AHVG schuldig und verurteilte ihn zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 20 Monaten, wobei es die Strafe im Umfang von 10 Monaten als vollziehbar erkl�rte und die Reststrafe mit einer Probezeit von 5 Jahren verband. Von der Anklage der Verf�gung �ber mit Beschlag belegte Verm�genswerte sprach es ihn frei. Das Verfahren wegen Sachentziehung stellte es ein. Ferner verurteilte es X.________ zur Leistung von Schadenersatz an die A.________ AG in Liq. in der H�he von CHF 437'389.--, zuz�glich Zins zu 5% seit 11. Januar 2011, sowie zur Zahlung einer Parteientsch�digung. Schliesslich entschied es �ber die Aufhebung der Kontensperren und die �brigen Nebenpunkte.
Auf Berufung des Beurteilten erkl�rte das Obergericht des Kantons Bern X.________ am 5. Januar 2016 des betr�gerischen Konkurses sowie der mehrfachen Widerhandlung gegen das AHVG schuldig und verurteilte ihn unter Einbezug des in Rechtskraft erwachsenen Schuldspruchs wegen mehrfacher Unterlassung der Buchf�hrung zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten mit teilbedingtem Vollzug. Die Strafe schob es im Umfang von 9 Monaten bei einer Probezeit von 5 Jahren bedingt auf; den zu vollziehenden Teil der Strafe setzte es auf 9 Monate fest. Ferner verurteilte es ihn zu einer Geldstrafe von 28 Tagess�tzen zu CHF 40.--, als Zusatzstrafe zum Urteil des Regionalgerichts Bern-Mittelland vom 16. Mai 2011 und zum Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland vom 5. September 2012. Schliesslich verpflichtete es X.________ zur Zahlung von Schadenersatz in der H�he von CHF 367'025.45, zuz�glich Zins zu 5% seit 11. Januar 2011, an die Konkursmasse der A.________ AG in Liq. sowie zur Zahlung einer Parteientsch�digung.
X.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen. Er beantragt, das angefochtene Urteil sei aufzuheben und er sei von der Anklage des betr�gerischen Konkurses, eventualiter der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung, sowie der mehrfachen Widerhandlungen gegen die AHV-Gesetzgebung freizusprechen. Er sei wegen mehrfacher Unterlassung der Buchf�hrung zu einer Geldstrafe von 90 Tagess�tzen zu Fr. 20.-- zu verurteilen, unter Gew�hrung des bedingten Vollzuges bei einer Probezeit von 3 Jahren. Ferner sei die Zivilklage vollumf�nglich abzuweisen, eventualiter sei sie auf den Zivilweg zu verweisen.
1.1.�Die Vorinstanz stellt in tats�chlicher Hinsicht fest, der Beschwerdef�hrer habe den Erl�s aus dem Verkauf des Gastro-Inventars von CHF 800'000.-- im Umfang von CHF 367'025.45 f�r unternehmensfremde Zwecke zu Lasten des Verm�gens der A.________ AG verwendet. Die Anklageschrift ging demgegen�ber von einem f�r eigene Zwecke verwendeten Betrag von CHF 598'801.--, die erste Instanz von einem solchen von CHF 437'389.-- aus. Die Vorinstanz nimmt an, die Gelder seien im Wesentlichen etwa f�r eine Anzahlung f�r den Erwerb eines Grundst�cks, f�r die Bezahlung einer Mietzinskaution f�r die Miete des neuen Coiffeurgesch�fts, f�r die Bezahlung von Hypothekarzinsen f�r die private Eigentumswohnung und f�r die Bezahlung von Nebenkosten, f�r den privaten Kauf von Schmuck verwendet worden. Im Umfang von CHF 300'000.-- sei zudem Gesch�ftsverm�gen auf das Konto des Sohnes des Beschwerdef�hrers �berwiesen worden in der Absicht, das Geld vor dem Betreibungsamt in Sicherheit zu bringen, die A.________ AG eigenm�chtig zu sanieren und die im Zusammenhang mit der Gesellschaft eingegangenen Privatschulden selbstst�ndig zu regeln (angefochtenes Urteil S. 9 ff.). In subjektiver Hinsicht nimmt die Vorinstanz unter Verweisung auf die Erw�gungen der ersten Instanz an, der Beschwerdef�hrer habe in gesch�ftlichen Angelegenheiten weder zwischen privatem Bereich und Gesch�ftsbereich noch zwischen den verschiedenen Gesch�ftszweigen unterschieden. Aufgrund seiner Vorgeschichte stehe ausser Frage, dass ihm die Unzul�ssigkeit seiner Vorgehensweise bewusst gewesen sei, zumal er schon vor den beurteilten strafbaren Handlungen mit drei juristischen Personen in Konkurs gefallen sei. Aufgrund seiner eigenen Aussagen und der Aktenlage bestehe auch kein Zweifel daran, dass er schon ab Beginn des Jahres 2010 im Bewusstsein des drohenden Konkurses gehandelt habe. Auch wenn sein prim�res Ziel gewesen sei, mit neuen Gesch�ften weiterzumachen, habe er doch in Kauf genommen, dass diejenigen Gl�ubiger der A.________ AG, die ihm weniger nahe gestanden h�tten, zu Schaden kommen k�nnten (angefochtenes Urteil S. 16 ff.).
1.2.�Der Beschwerdef�hrer macht eine offensichtlich unhaltbare Feststellung des Sachverhalts geltend. Er stellt sich auf den Standpunkt, die Verwendung vieler der aufgef�hrten Posten sei nach wie vor unklar. Als effektiv privat verwendet lasse sich lediglich ein Betrag von CHF 49'932.-- nachweisen. Zwar best�nden etwelche Unklarheiten bez�glich der Mittelverwendungen. Doch lasse sich gest�tzt auf die vorhandenen Belege und Aussagen nicht annehmen, dass ein CHF 50'000.-- �bersteigender Betrag nicht f�r Gesch�ftszwecke verwendet worden sei. Der Erl�s aus dem Verkauf des Inventars sei dem Gesch�ftsverm�gen der A.________ AG zugute gekommen. Soweit er den Verkaufserl�s zur Begleichung privater Posten verwendet habe, habe er dadurch das Verm�gen der Firma nicht zum Schein, sondern tats�chlich vermindert. Es fehle mithin an einer geeigneten tatbestandsm�ssigen Handlung (Beschwerde S. 5 ff.).
Selbst wenn der Tatbestand des betr�gerischen Konkurses in objektiver Hinsicht erf�llt w�re, fehle es jedenfalls am Vorsatz. Er habe in seinem Leichtsinn und in seinem guten Glauben daran, dass er durch den Verkauf des Inventars und der daran anschliessenden tranchenweisen Bezahlung von Rechnungen das Gesch�ft h�tte am Leben erhalten k�nnen, nicht im Ansatz daran gedacht, er k�nnte dadurch Gl�ubiger sch�digen. Es sei ihm im Gegenteil stets daran gelegen gewesen, seine Schulden zu begleichen. Der subjektive Tatbestand sei daher nicht erf�llt (Beschwerde S. 7 f.).
1.3.1.�Gem�ss Art. 97 Abs. 1 BGG kann die Feststellung des Sachverhalts durch die Vorinstanz im bundesgerichtlichen Verfahren nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig, d.h. willk�rlich ist oder auf einer Verletzung von schweizerischem Recht im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann. Die R�ge der willk�rlichen Feststellung des Sachverhalts pr�ft das Bundesgericht gem�ss Art. 106 Abs. 2 BGG nur insoweit, als sie in der Beschwerde explizit vorgebracht und substantiiert begr�ndet worden ist. In der Beschwerde muss im Einzelnen dargelegt werden, inwiefern der angefochtene Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet. Auf eine blosse appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 141 IV 249 E. 1.3.1).
Was der Beschwerdef�hrer in Bezug auf die unternehmensfremde Verwendung des Erl�ses aus dem Verkauf des Gastro-Inventars gegen die Feststellung des Sachverhalts durch die Vorinstanz einwendet, ersch�pft sich weitgehend in einer appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil. Nach konstanter Rechtsprechung gen�gt f�r die Begr�ndung von Willk�r nicht, dass das angefochtene Urteil mit der Darstellung der beschwerdef�hrenden Partei nicht �bereinstimmt oder auch eine andere L�sung oder W�rdigung vertretbar erscheint. Willk�r liegt nur vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 141 I 49 E. 3.4 und 70 E. 2.2; 140 I 201 E. 6.1; 138 I 49 E. 7.1 und 305 E. 4.3; 138 V 74 E. 7). Der Beschwerdef�hrer h�tte somit darlegen m�ssen, inwiefern die Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar sein und die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdr�ngen sollen. Diesen Anforderungen wird seine Beschwerde in diesem Punkt nicht gerecht. Er beschr�nkt sich darauf, seinen Standpunkt zu bekr�ftigen, es lasse sich nicht beweisen, dass er Verm�gen der Firma im Umfang von mehr als CHF 50'000.-- f�r private Zwecke verwendet habe. Welcher Art die tiefgreifenden Zweifel an der vorinstanzlichen Beweisw�rdigung sein sollen, legt er indes nicht dar. Er setzt sich auch nicht mit den Erw�gungen der kantonalen Instanzen in Bezug auf die einzelnen gesch�ftsfremden Transaktionen auseinander. Dies gen�gt f�r den Nachweis von Willk�r nicht. Daran �ndern die Aussagen der Exfrau und des Sohnes des Beschwerdef�hrers nichts, nach denen dieser zwar nicht habe buchhalten k�nnen, aber stets versucht habe, das Gesch�ft irgendwie am Laufen zu erhalten und die vielen offenen Rechnungen zu bezahlen, zumal die Vorinstanz in dieser Hinsicht nicht von anderen Tatsachen ausgeht.
Nicht geeignet, Willk�r darzutun, ist die Beschwerde auch in Bezug auf den Nachweis des subjektiven Tatbestandes. Der Beschwerdef�hrer setzt sich auch in diesem Punkt nicht mit den Erw�gungen des angefochtenen Urteils auseinander. Mit der blossen Behauptung, er sei im guten Glauben gewesen und habe die Gl�ubiger nach M�glichkeit befriedigen wollen, l�sst sich der Nachweis, dass die Beweisw�rdigung widerspr�chlich und unhaltbar sein soll, offensichtlich nicht erbringen. Die Beschwerde geht auch in diesem Punkt nicht �ber eine appellatorische Kritik hinaus.
1.3.2.�Unbegr�ndet ist die Beschwerde, soweit der Beschwerdef�hrer geltend macht, er habe das Verm�gen der Firma nicht zum Schein vermindert, so dass es an einer tatbestandsm�ssigen Handlung im Sinne von Art. 163 Ziff. 1 StGB fehle. Dies gilt zun�chst schon, soweit der Beschwerdef�hrer zu Unrecht von einem Betrag des zu unternehmensfremden Zwecken verwendeten Geldes von lediglich rund CHF 50'000.-- ausgeht. Wie die Vorinstanz zutreffend annimmt (angefochtenes Urteil S. 18 f.; vgl. auch erstinstanzliches Urteil S. 63 ff.), verminderte der Beschwerdef�hrer jedenfalls im Umfang der �berweisung von CHF 300'000.-- auf das Konto seines Sohnes, welchen Betrag er nach seinen eigenen Aussagen vor dem Betreibungsamt in Sicherheit bringen wollte, das Verm�gen der A.________ AG und erweckte damit den Anschein eines geringeren als des wirklichen Verm�gensstandes, wodurch er der Zwangsvollstreckung einen wesentlichen Teil des Konkurssubstrates entzog. Diese wie auch die weiteren Transaktionen, bei denen er mit dem Verm�gen der Gesellschaft private Schulden beglich, waren mithin geeignet, die betreffenden Verm�genswerte der Kenntnis und dem Zugriff der Zwangsvollstreckungsbeh�rde zu entziehen und die Gl�ubiger der A.________ AG im Konkurs zu sch�digen. Damit war, wie die Vorinstanz zu Recht erkennt, das Verm�gen in diesem Umfang f�r die Konkursverwaltung nicht greifbar und dem Zugriff der Gl�ubiger faktisch entzogen (vgl. BGE 103 IV 227 E. 1c; Urteil 6B_79/2011 vom 5. August 2011 E. 4.2; Nadine Hagenstein, in: Basler Kommentar, Strafrecht II, 3. Aufl. 2013, Art. 163 N 23 f.). Damit ist die Tathandlung des Beiseiteschaffens im Sinne von Art. 163 Ziff. 1 StGB erf�llt. Der Schuldspruch wegen betr�gerischen Konkurses verletzt kein Bundesrecht.
2.1.�Die Vorinstanz nimmt in Bezug auf den Anklagepunkt der mehrfachen Widerhandlungen gegen das AHVG an, der Beschwerdef�hrer habe von den L�hnen der Angestellten bereits abgezogene Arbeitnehmerbeitr�ge f�r das Jahr 2008 nicht an die Ausgleichskasse des Kantons Bern weitergeleitet. Die AHV- und ALV-Arbeitnehmerbeitr�ge h�tten f�r das Jahr 2008 CHF 29'929.15 bzw. CHF 5'926.60 betragen. Seitens der A.________ AG seien unbestrittenermassen Einzahlungen von CHF 16'576.10 geleistet worden. F�r den Restbetrag sei die A.________ AG von der Ausgleichskasse mehrfach ordnungsgem�ss gemahnt und zur Zahlung aufgefordert worden. Die offenen Arbeitnehmerbeitr�ge seien indes offen geblieben und aus den Betreibungen h�tten insgesamt sieben Verlustscheine resultiert. Am 18. Mai 2012 seien die Lohnbeitr�ge von der Ausgleichskasse abgeschrieben worden. Da die A.________ AG im Zeitpunkt der Lohnzahlungen �ber ausreichend finanzielle Mittel verf�gt habe, um die Beitr�ge zu bezahlen, habe sie ihre Pflicht zur Bezahlung der Arbeitnehmerbeitr�ge verletzt. Dieses strafbare Verhalten sei dem Beschwerdef�hrer als einziges Verwaltungsratsmitglied der A.________ AG zuzurechnen (angefochtenes Urteil S. 20 ff.).
2.2.�Der Beschwerdef�hrer bringt vor, nach den tats�chlichen Feststellungen sei bei der AHV ein Betrag von CHF 20'813.95 ungedeckt geblieben. Gem�ss dem Kontoauszug 2008 seien f�r das Jahr 2008 vier Zahlungen � CHF 3'743.35 mit Valuta am 25. Juli 2008, CHF 3'953.35 und CHF 3'743.35 mit Valuta je vom 25. August 2008 sowie CHF 3'883.35 mit Valuta vom 31. Oktober 2008 ber�cksichtigt worden. Gem�ss den Unterlagen der Revisionsstelle der A.________ AG sei jedoch am 26. Juni 2008 eine weitere Zahlung �ber CHF 3'743.35 erfolgt, welche seitens der Ausgleichskasse offenbar nicht ber�cksichtigt worden sei. Dieser Betrag m�sse ihm angerechnet werden. Es verbleibe daher lediglich ein Betrag von CHF 19'439.10 an offenen Arbeitnehmerbeitr�gen. Im Weiteren macht der Beschwerdef�hrer geltend, es k�nne ihm in diesem Punkt kein vors�tzliches Handeln vorgeworfen werden. Er habe zwar grunds�tzlich gewusst, dass er habe Arbeitnehmerbeitr�ge abliefern m�ssen. Dass noch entsprechende Rechnungen offen geblieben seien, sei ihm aber nicht bewusst gewesen. Er sei auch nach dem empfohlenen Anschluss an die GastroSuisse bzw. die GastroSocial davon ausgegangen, dass die Leistungen an diese auch f�r die AHV-Beitr�ge g�ltig und diese damit bezahlt gewesen seien. Bei einer sorgf�ltigen �berpr�fung der gesamten Buchhaltungsunterlagen h�tten ihm zwar die Ausst�nde auffallen m�ssen. Er habe die Arbeitnehmerbeitr�ge aber lediglich fahrl�ssig unrichtig verwendet (Beschwerde S. 9 f.).
2.3.�Gem�ss aArt. 87 Abs. 3 AHVG (in der bis zum 31. Dezember 2011 geltenden Fassung) wird, wer als Arbeitgeber einem Arbeitnehmer Beitr�ge vom Lohn abzieht, sie indessen dem vorgesehenen Zwecke entfremdet, sofern nicht ein mit einer h�heren Strafe bedrohtes Verbrechen oder Vergehen des Strafgesetzbuches vorliegt, mit Geldstrafe bis zu 180 Tagess�tzen bestraft. Es ist unbestritten, dass der Beschwerdef�hrer lediglich Zahlungen in der H�he von CHF 16'576.10 geleistet hat. Soweit der Beschwerdef�hrer geltend macht, es sei zus�tzlich eine Zahlung von CHF 3'743.35 per 26. Juni 2008 zu ber�cksichtigen, ist er nicht zu h�ren. Er �bersieht, dass die Vorinstanz diesen Betrag zu seinen Gunsten zu den bei der Ausgleichskasse eingegangenen Zahlungen von CHF 16'576.10 hinzugerechnet hat, so dass sie entgegen der Anklageschrift lediglich von einem offenen Betrag von CHF 17'070.60 ausging (angefochtenes Urteil S. 22/23).
Soweit sich der Beschwerdef�hrer gegen die Feststellung des subjektiven Tatbestandes wendet, geht seine Beschwerde auch in diesem Punkt nicht �ber eine unzul�ssige appellatorische Kritik hinaus. Aufgrund des Umstands, dass die A.________ AG mehrfach gemahnt und zur Zahlung aufgefordert worden war, wobei auf den Mahnungen jeweils auf die Strafbarkeit bei Nichtbezahlung hingewiesen worden war, ergibt sich in klarer Weise, dass der Beschwerdef�hrer in vollem Bewusstsein um seine Zahlungspflicht gehandelt hat. Die Vorinstanz erachtet es zu Recht als unglaubhaft, dass dieser angesichts der zahlreichen Mahnungen nicht gewusst haben soll, dass noch Rechnungen bei der Ausgleichskasse offen standen (angefochtenes Urteil S. 22). Dieser Schluss ist jedenfalls nicht schlechterdings unhaltbar. Die Beschwerde ist in diesem Punkt unbegr�ndet.
3.1.�Der Beschwerdef�hrer wendet sich zuletzt gegen die Strafzumessung und die Verweigerung des (voll) bedingten Strafvollzuges. Er macht geltend, es k�nne ihm hinsichtlich der Unterlassung der Buchf�hrung, des einzigen Delikts, dessen er sich schuldig gemacht habe, lediglich ein leichtsinniges und chaotisches, nicht jedoch ein strategisches und raffiniertes Vorgehen vorgeworfen werden. Er habe lediglich mit Eventualvorsatz gehandelt. Es sei nie sein prim�res Handlungsziel gewesen, die Buchhaltung nicht zu erledigen. Im Gegenteil sei sein ganzes Handeln darauf ausgerichtet gewesen, die Firma am Leben zu erhalten, um seine Gl�ubiger bezahlen zu k�nnen. Seine Selbstst�ndigkeit habe von Beginn weg unter keinem guten Stern gestanden. Seine Gutm�tigkeit in Verbindung mit einem wenig vorhandenen kaufm�nnischen Geschick habe dazu gef�hrt, dass seine Straf- und Betreibungsregisterausz�ge verschiedene Eintr�ge aufwiesen. Dabei sei ihm sein Bem�hen, die jeweiligen Altlasten zu beseitigen, zum Verh�ngnis geworden, weil diese ihm beim Start neuer Unternehmungen jeweils wieder eingeholt h�tten. Unter Ber�cksichtigung dieser Umst�nde erscheine eine Strafe von 90 Tagess�tzen als schuldangemessen, welche in Ber�cksichtigung der Tatsache, dass er keinen tats�chlichen Lohn beziehe, auf CHF 20.-- anzusetzen seien. Die Voraussetzungen f�r die Gew�hrung des bedingten Strafvollzuges seien erf�llt. Das Strafverfahren habe ihm aufgezeigt, dass sein Verhalten nicht korrekt gewesen sei. Es d�rfe daher davon ausgegangen werden, dass er sich in Zukunft bew�hren werde (Beschwerde S. 10 f.).
3.2.�Die Vorinstanz erachtet unter spezialpr�ventiven Gesichtspunkten eine Freiheitsstrafe als zweckm�ssigste Sanktion. Der Beschwerdef�hrer weise einschl�gige Vorstrafen auf und habe sich in der Vergangenheit weder von Strafverfahren noch Verurteilungen zu Geldstrafen abschrecken lassen. Er habe hohe Schulden und verf�ge aktuell und voraussichtlich auch in naher Zukunft nicht �ber gen�gend Eink�nfte, die den Vollzug der Geldstrafe gew�hrleisten k�nnten. Die Vorinstanz setzt die Einsatzstrafe f�r den Schuldspruch wegen betr�gerischen Konkurses bei Annahme eines leichten Verschuldens auf 12 Monate fest. Diese Einsatzstrafe erh�ht die Vorinstanz wegen des Schuldspruchs der Unterlassung der Buchf�hrung auf 15 Monate. Aufgrund der T�terkomponenten, insbesondere den vielen, teils einschl�gigen Vorstrafen erh�hte sie die Strafe um weitere drei Monate auf eine Freiheitsstrafe von 18 Monaten. Aufgrund des Verschlechterungsverbots gew�hrt sie dem Beschwerdef�hrer den teilbedingten Vollzug. Den Bedenken hinsichtlich des k�nftigen Wohlverhaltens tr�gt sie dadurch Rechnung, dass sie den zu vollziehenden Teil der Strafe auf die maximal zul�ssige Dauer, d.h. auf die H�lfte der ausgesprochenen Strafe und die Probezeit f�r den bedingt vollziehbaren Teil auf 5 Jahre festsetzt. F�r die Widerhandlung gegen das AHVG nimmt die Vorinstanz ebenfalls ein leichtes Verschulden an und setzt die Geldstrafe auf 28 Tagess�tze zu CHF 40.-- als Zusatzstrafe zum Urteil des Regionalgerichts Bern-Mittelland vom 16. Mai 2011 und zum Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland vom 5. September 2012 fest. Mangels g�nstiger Prognose spricht sie die Geldstrafe unbedingt aus (angefochtenes Urteil S. 23 ff.).
3.3.�Dem Sachgericht steht bei der Gewichtung der verschiedenen Strafzumessungsfaktoren ein erheblicher Spielraum des Ermessens zu. Das Bundesgericht greift auf Beschwerde hin in die Strafzumessung nur ein, wenn die Vorinstanz den gesetzlichen Strafrahmen �ber- oder unterschritten hat, wenn sie von rechtlich nicht massgebenden Kriterien ausgegangen ist oder wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht gelassen bzw. in �berschreitung oder Missbrauch ihres Ermessens falsch gewichtet hat.
Der Beschwerdef�hrer geht bei seiner Kritik an der vorinstanzlichen Strafzumessung davon aus, er habe sich einzig der Unterlassung der Buchf�hrung schuldig gemacht. Da seine R�gen hinsichtlich der Schuldspr�che wegen betr�gerischen Konkurses und mehrfacher Widerhandlung gegen das AHVG unbegr�ndet sind, geht er damit von falschen Voraussetzungen aus. Dass die ausgesprochene Strafe unter Ber�cksichtigung der zus�tzlichen Schuldspr�che Bundesrecht verletzen w�rde, macht der Beschwerdef�hrer nicht geltend. Einer solchen R�ge w�re auch kein Erfolg beschieden. Denn die Vorinstanz setzt sich in ihren Erw�gungen zur Strafzumessung mit den wesentlichen schuldrelevanten Komponenten auseinander und w�rdigt s�mtliche Zumessungsgr�nde zutreffend. Es ist nicht ersichtlich, dass sie sich dabei von rechtlich nicht massgeblichen Gesichtspunkten h�tte leiten lassen oder wesentliche Gesichtspunkte nicht ber�cksichtigt h�tte. Das gilt sowohl f�r die Gewichtung des Verschuldens wie auch der T�terkomponenten. Nicht zu beanstanden ist auch die Gew�hrung des teilbedingten Strafvollzugs f�r die Freiheitsstrafe und des unbedingten Vollzugs f�r die Geldstrafe. Es kann hief�r ohne weiteres auf die zutreffenden Erw�gungen im angefochtenen Urteil verwiesen werden. Insgesamt sind die Erw�gungen der Vorinstanz ohne weiteres nachvollziehbar und die daraus gezogenen Schl�sse einleuchtend. Die ausgef�llte Strafe h�lt sich innerhalb des weiten sachrichterlichen Ermessens. Die Strafzumessungserw�gungen gen�gen dem Begr�ndungsgebot von Art. 50 StGB und erweisen sich als bundesrechtskonform. Die Beschwerde ist auch in diesem Punkt unbegr�ndet.
Unbegr�ndet ist die Beschwerde sodann, soweit der Beschwerdef�hrer vorbringt, die Zivilklagen m�ssten abgewiesen, eventualiter auf den Zivilweg verwiesen werden. Auch in dieser Hinsicht fusst die Beschwerde auf der Annahme, dass der Beschwerdef�hrer sich lediglich der Unterlassung der Buchf�hrung, nicht aber in den restlichen Punkten schuldig gemacht hat. Wie sich aus den obstehenden Erw�gungen ergibt, trifft diese Auffassung des Beschwerdef�hrers nicht zu. Damit wird der Argumentation des Beschwerdef�hrers, der von der Privatkl�gerin geltend gemachte Schaden beruhe nicht auf der Unterlassung der Buchf�hrung (Beschwerde S. 11), die Grundlage entzogen. Dementsprechend besteht auch kein Anlass, die beschlagnahmten Verm�genswerte freizugeben (Beschwerde S. 12).
Ebenfalls unbegr�ndet ist die Beschwerde zuletzt, soweit der Beschwerdef�hrer geltend macht, es sei "f�r den Vorwurf der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung keine Verurteilung m�glich" (Beschwerde S. 8 f.). Die Staatsanwaltschaft erhob im Anklagepunkt I. 1. neben der Hauptanklage des betr�gerischen Konkurses eventualiter Anklage wegen ungetreuer Gesch�ftsbesorgung (Anklageschrift S. 9). Der Beschwerdef�hrer ist in diesem Anklagepunkt von keiner der kantonalen Instanzen der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung schuldig erkl�rt worden. Inwiefern er in dieser Hinsicht beschwert sein k�nnte, ist nicht ersichtlich. Auf die Beschwerde kann in diesem Punkt nicht eingetreten werden.

References: Art. 97
 Art. 95
 Art. 106
 Art. 163
 BGE 
 Art. 163
 Art. 163
 Art. 50