Source: http://wellnessverband.de/mitglied_werden/satzung.php
Timestamp: 2017-05-27 21:20:09+00:00

Document:
Deutscher Wellness Verband - Mitglied werden: Beitrag und Satzung
Beitragsordnung und Satzung des Deutschen Wellness Verbandes e.V.
im Deutschen Wellness Verband können natürliche und juristische
Personen werden. Wichtigstes Motiv für eine Mitgliedschaft sollte die
Unterstützung des Wellness-Gedankens - genussvoll gesund leben - und
der damit verbundenen gemeinnützigen Arbeit des Verbandes sein.
Bei den natürlichen Personen
unterscheiden wir zwischen solchen mit privaten (gesundheitlichen)
Interessen und solchen mit beruflichen oder geschäftlichen Interessen
am Thema Wellness. Entsprechend ist die Beitragsgebühr gestaffalt.
Bei den juristischen Personen
unterscheiden wir einerseits Einzelfirmen, juristische Personen des
privaten und öffentlichen Rechts, sowie Personengesellschaften als
selbständig tätige Firmen, die einen Bezug zum Wellnessgedanken
verkörpern (z.B. Wellness-Hotels, Wellness-Institute, Thermen, etc.).
fallen darunter auch Firmen aus Industrie und Handel, die am
Wellness-Markt partizipieren und den Deutschen Wellness Verband als
Fördermitglieder in seiner gemeinnützigen Arbeit unterstützen wollen.
Private Interessen sind zum Beispiel:
Rat erhalten, um gesund zu leben und sich hierbei richtig zu verhalten
Anleitung bekommen, um den Lebensstil zu verändern und damit etwas gegen chronische Krankheiten zu unternehmen
Tipps für gute Adressen von Wellness-Hotels oder anderen Wellness-Einrichtungen im In- oder Ausland erhalten
Selbst aktiv Wellness und Gesundheitsförderung in einer Gruppe von Gleichgesinnten betreiben
Preisvorteile im Wellness-Markt genießen
Mehr über die Vorteile der Mitgliedschaft als Privatperson ...
Berufliche Interessen sind zum Beispiel:
Sich über Wellness-Entwicklungen, Methoden, Rechtssprechnung etc. auf dem Laufenden halten
Mit anderen Wellness-Profis in Kontakt kommen
Schulungen zur beruflichen Fortbildung besuchen
Tipps für die eigene Berufspraxis erhalten
In Projekte des Verbandes eingebunden werden
Mehr über die Vorteile der Mitgliedschaft als beruflich Interessierter ...
Betriebliche/geschäftliche Interessen sind zum Beispiel:
Informationen über die Bedürfnis- und Marktentwicklung erhalten
Das eigene Angebot durch hohe qualitative Standards aufwerten
An günstigen Gemeinschaftsaktionen teilnehmen
Über die Öffentlichkeitsarbeit des Verbandes viele Kontakte zu Wellnessinteressierten erzielen
Durch das Vorteilsprogramm des Verbandes Kundenbeziehungen aufbauen
Mitarbeiter vergünstigt zu wellnessrelevanten Schulungen schicken
Mehr über die Vorteile der Mitgliedschaft als Betrieb, Organisation ...
Förderinteressen sind zum Beispiel:
Sich öffentlich zur Wellness-Bewegung - genussvoll gesund leben - und zum Deutschen Wellness Verband bekennen
Den Verband bei der Verbreitung des Wellness-Gedankens in der Bevölkerung unterstützen
Durch finanzielle Förderung die Verwirklichung von gemeinnützigen Wellness-Projekten des Verbandes ermöglichen
Den Informationsaustausch über das ganze Gebiet Wellness erleichtern und sich selbst daran beteiligen
Sich durch das Engagement für den Verband selbst weiterentwickeln
Mehr über die Vorteile einer Fördermitgliedschaft ...
Hieraus ergibt sich die folgende Beitragsordnung für unsere Mitglieder:
Mitglieder mit privaten/gesundheitlichen Interessen
Mitglieder mit beruflichen Interessen
Firmen, Organisationen, Körperschaften
6-25 Mitarbeiter:
26-50 Mitarbeiter:
ab 51 Mitarbeiter:
jeweilige Zahl der Mitarbeiter muss dem Verband zum 1. Januar eines
Kalenderjahres mitgeteilt werden und entscheidet über die Höhe des
Im Jahr der Aufnahme wird nur ein der Restdauer des Jahres entsprechender Beitrag erhoben.
Die Beiträge gelten jeweils für die Mitgliedschaft in einem Fachbereich.
Wünscht ein Mitglied die Zugehörigkeit zu weiteren Fachbereichen, so
muss für jeden weiteren Fachbereich ein zusätzlicher Mitgliedsbeitrag
in Höhe von 50% des jeweils gültigen Beitragssatzes entrichtet werden.
Dabei fallen keine weiteren Aufnahmegebühren an.
Wichtige Auszüge aus der Satzung, die die Mitgliedschaft betreffen:
Die Mitgliedschaft endet durch Austritt oder Ausschluss, ferner bei natürlichen Personen durch deren Tod.
Der Austritt ist dem Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 6 Wochen vor dem Jahresende schriftlich zu erklären.
Vorliegen eines wichtigen Grundes kann der Vorstand ein Mitglied aus
dem Verband ausschließen. Gegen den Beschluss des Vorstandes kann
innerhalb von 4 Wochen nach Zustellung der zu begründenden Entscheidung
Einspruch eingelegt werden. Über diesen Einspruch entscheidet der
Verbandsrat.
Mitgliedsantrag ausdrucken ...
Der Verein führt den Namen „Deutscher Wellness Verband e.V.“. Der Verband hat seinen Sitz in Düsseldorf und ist in das Vereinsregister Düsseldorf eingetragen.
Der Zweck des Deutschen Wellness Verbandes ist es, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bevölkerung im Sinne von Wellness auf ganzheitlicher Grundlage zu erhalten und zu verbessern. Wellness bezeichnet eine aktive Gesundheitsstrategie, die den einzelnen unterstützt, sein Leben durch wissenschaftlich gesicherte Maßnahmen gesund und produktiv zu gestalten und damit ein zufriedenes, von chronischen Krankheiten weitgehend freies Leben zu führen. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Der Vorstand erhält eine angemessene Vergütung. Über die Höhe der Vergütung beschließt der Verbandsrat. Darüber hinaus werden Vorstandsmitgliedern Auslagen wie Fahrtkosten, Übernachtungskosten, Spesen, etc., die im Zusammenhang mit der Vorstandstätigkeit entstehen, erstattet.
Der Deutsche Wellness Verband erfüllt seinen Zweck insbesondere durch:
a) Zusammenarbeit mit anderen Verbänden, Vereinen sowie staatlichen oder nichtstaatlichen Organisationen, welche gleichen oder ähnlichen Zielen dienen;
b) Förderung des Wellness-Bewusstseins in der Bevölkerung mit Hilfe umfassender Öffentlichkeitsarbeit und der Vermittlung von Informationen, z.B. durch Vorträge, Seminare und Beiträge in den Massenmedien;
c) Initiierung und Vermittlung von Einrichtungen und Programmen zur Förderung der körperlichen und der psycho-sozialen Gesundheit;
d) Vermittlung von Ausbildern und Bildungseinrichtungen, die eine vom Verband anerkannte Aus-, Fort- und Weiterbildung anbieten;
e) Vermittlung von Hilfe für die Konzeption und Realisierung von Leistungen und Einrichtungen, die dem Wellness-Gedanken dienen;
f) Hilfe zu Koordination und Kooperation.
g) Erarbeitung von Richtlinien, Empfehlungen und Stellungnahmen zur qualifizierten Umsetzung des Wellness-Konzeptes;
h) Zusammenarbeit mit staatlichen und kommunalen Behörden sowie Versicherungsträgern bei der Entwicklung und Umsetzung neuer Strategien der Gesundheitsvorsorge;
i) Förderung der wissenschaftlichen und anwendungsorientierten Arbeiten auf dem Gebiet von Wellness und Gesundheitsförderung, unter anderem durch Ausschreibung von Preisen und die Vergabe von Stipendien;
j) Bewertung und Zertifizierung von Wellness-Angeboten und Wellness-Anbietern;
k) Bekämpfung der missbräuchlichen Ausbeutung des Wellness-Gedankens (Etikettenschwindel, vorgetäuschte Wirksamkeit usw.) im Sinne des Verbraucherschutzes.
l) Weitere Tätigkeiten ergeben sich aus dem jeweils gültigen Leitbild des Verbandes.
Der Verband hat ordentliche Mitglieder und Fördermitglieder.
Alle Mitglieder haben das Recht, in Wellness-Fragen den Rat des Verbandes einzuholen oder Anregungen zu geben. Fördermitglieder erhalten darüber hinaus die Möglichkeit einer Selbstdarstellung auf der Website des Verbandes. Weitere Rechte werden ihnen durch den Verbandsrat zugebilligt. Sie bedürfen der Bestätigung durch den Verbandstag, sie bleiben ab der Verleihung durch den Verbandsrat bis zur Entscheidung des Verbandstages gültig.
Die Mitglieder bezahlen einen Jahresbeitrag entsprechend der vom Verbandsrat zu verabschiedenden Beitragsordnung.
Die Mitgliedschaft entsteht durch Eintritt in den Verband.
Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand nach freiem Ermessen. Der Eintritt wird durch Aushändigung einer schriftlichen Aufnahmeerklärung wirksam.
Die Ablehnung durch den Vorstand ist nicht anfechtbar; ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. § 6
Die Mitglieder sind zum Austritt berechtigt. Der Austritt ist unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von vier Wochen nur zum Schluss eines Kalenderjahres zulässig.
Die Austrittserklärung bedarf der Schriftform per Einschreiben, aber keiner Begründung. § 7
AUSSCHLUSS DER MITGLIEDER
Bei Vorliegen eines wichtigen Grundes kann die Mitgliedschaft durch Ausschluss beendet werden.
Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss des Vorstandes. Der Beschluss ist zu begründen und dem Mitglied zuzustellen.
Gegen den Beschluss kann innerhalb von vier Wochen nach Zustellung Einspruch eingelegt werden. Der Einspruch hat keine aufschiebende Wirkung. Über den Einspruch entscheidet der Verbandsrat.
Ein Mitglied scheidet durch Streichung der Mitgliedschaft aus dem Verband aus. Die Streichung kann erfolgen, wenn ein Mitglied mit mindestens einem Jahresbeitrag länger als drei Monate ab Zugang einer Mahnung im Rückstand ist. Die Mahnung ist auch wirksam, wenn sie als unzustellbar zurückkommt. Die Streichung der Mitgliedschaft erfolgt durch Beschluss des Vorstandes, der dem betroffenen Mitglied nicht bekannt gemacht werden muss. § 9
b) der Verbandstag, c) der Verbandsrat;
d) der Rechnungsprüfer und
e) der Beirat.
Der Vorstand besteht aus drei Personen, die durch den Verbandstag für eine Amtsdauer von vier Jahren gewählt werden und die ihr Amt bis zur Neu- bzw. Wiederwahl ausüben. Wählbar sind nur volljährige Mitglieder des Verbandes.Für die Dauer des Amtes sind die Mitglieder des Vorstandes beitragsfrei gestellt. In einer konstituierenden Sitzung nach der Wahl der Vorstandsmitglieder wählen diese
- den Vorsitzenden;
- dessen Stellvertreter und
- den Schatzmeister/Controller. Der Verein wird durch den Vorsitzenden allein oder durch den stellvertretenden Vorsitzenden und den Controller gemeinschaftlich vertreten. Falls der Verbandsrat es beschließt, sollen die nach Abs.2 gewählten drei Mitglieder des Vorstandes zwei weitere Mitglieder des Vorstandes berufen. Die Amtsdauer der so ernannten Vorstandsmitglieder richtet sich nach der Amtsdauer der gewählten Mitglieder des Vorstandes. Im Übrigen gelten für die ernannten Mitglieder des Vorstandes dieselben Bestimmungen wie für die gewählten.
Der Vorstand gibt sich mit den Stimmen aller seiner Mitglieder eine Geschäftsordnung.
Der Vorsitzende und sein Stellvertreter bilden den Kernvorstand. Sie führen die laufenden Geschäfte des Verbandes in gemeinsamer Verantwortung. Dem Schatzmeister/Controller obliegt die Verwaltung der Einnahmen und der Ausgaben und des Verbandsvermögens; er prüft und genehmigt Ausgaben, soweit dies in der Geschäftsordnung des Vorstandes vorgesehen ist. Scheidet ein Vorstandsmitglied während einer laufenden Amtsperiode aus, haben die übrigen Vorstandsmitglieder das Recht, einen kommissarischen Nachfolger zu ernennen, der bis zur Ab- oder Wiederwahl durch den nächsten Verbandstag im Amt bleibt. Die Vorstandssitzungen werden durch den Vorsitzenden einberufen und geleitet. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden. Das Sitzungsergebnis ist in einem schriftlichen Beschlussprotokoll festzuhalten. Eine Vorstandssitzung ist beschlussfähig, wenn der Vorsitzende und sein Stellvertreter teilnehmen. Die Teilnahme des Schatzmeisters/Controllers ist stets möglich, aber nur erforderlich, wenn über Tagesordnungspunkte Beschluss gefasst werden soll, die nach der Geschäftsordnung des Vorstandes in seine Zuständigkeit fallen. Vorstandsbeschlüsse können auch außerhalb von Sitzungen schriftlich oder fernmündlich gefasst werden, wenn alle Vorstandsmitglieder damit einverstanden sind. Sie sind schriftlich festzuhalten.
Der Verbandstag ist die Mitgliederversammlung des Verbandes und damit dessen oberstes beschlussfassendes Organ. Für das Stimmrecht der Mitglieder im Verbandstag gilt:
a) Stimmberechtigt sind die ordentlichen Mitglieder.
b) Natürliche Personen haben eine Stimme, wenn sie volljährig sind. Die Ausübung des Stimmrechts durch Stellvertreter ist nicht zulässig.
c) Bei Vereinen und Verbänden richtet sich die Zahl der Stimmen nach deren Mitgliederzahl. Eine Mitgliederzahl bis zu 500 Mitgliedern gewährt eine Stimme, darüber hinausgehende Mitgliederzahlen bis zu 999 Mitgliedern eine weitere. Bei einer größeren Mitgliederzahl ergeben sich drei Stimmen. Das Stimmrecht wird durch das zuständige Vertretungsorgan oder durch einen von diesem schriftlich bevollmächtigten Vertreter ausgeübt. Das Stimmrecht ruht, wenn ein Mitglied im Zeitpunkt des Verbandstages mit seinem Mitgliedsbeitrag im Rückstand ist; die Möglichkeit des Ausschlusses gem. § 7 bleibt unbenommen. Der ordentliche Verbandstag findet alle zwei Jahre im ersten Quartal statt. Die Einberufung des Verbandstages erfolgt durch den Vorsitzenden des Vorstandes schriftlich oder per Email und mit einer Frist von mindestens vier Wochen. Der Verbandstag hat folgende Aufgaben:
a) Entgegennahme und Genehmigung des Berichtes des Vorstandes sowie der Rechnungsabschlüsse und eines wirtschaftlichen Ausblicks auf die kommenden zwei Jahre;
b) Entgegennahme des Berichtes des Rechnungsprüfers;
c) Entlastung und Neuwahl der Vorstandsmitglieder;
d) Bestellung des Rechnungsprüfers;
e) Beschlussfassung über eingereichte Anträge;
f) Verabschiedung oder Änderungen der Fachbereichsordnung;
Die Verbandstage werden durch den Vorsitzenden des Vorstandes oder bei dessen Verhinderung durch seinen Stellvertreter geleitet. Die Beschlüsse des Verbandstages werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Satzungsänderungen bedürfen jedoch der Zustimmung von 2/3, die Auflösung des Verbandes 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen. Die Form der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Eine Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn mindestens die Hälfte der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt. Über den Verlauf und die Beschlüsse des Verbandstages ist ein Protokoll zu fertigen, welches von dem durch den Vorsitzenden des Vorstandes ernannten Protokollführer und vom Vorsitzenden des Vorstandes zu unterzeichnen ist. § 12
Der Verbandsrat besteht aus:
den Fachgruppenleitern und
dem Vorsitzenden des Beirats.
Der Verbandsrat beschließt über alle Angelegenheiten, die wegen ihrer grundsätzlichen Bedeutung nicht der laufenden Geschäftsführung des Vorstandes zuzuordnen sind, soweit sie nicht in die Zuständigkeit des Verbandstages fallen.
Angelegenheiten dieser Art sind insbesondere:
die Genehmigung des jährlichen Verbandshaushaltes,
die Verabschiedung der vom Vorstand vorgeschlagenen Beitragsordnung,
die Verabschiedung der vom Vorstand vorgeschlagenen Höhe der Fachgruppenbeiträge,
die Beschlussfassung über die Höhe der Vorstandsvergütungen,
die Bestätigung der vom Vorstand berufenen Beiratsmitglieder.
Der Verbandsrat wird bei Bedarf, mindestens jedoch einmal jährlich, unter Angabe einer schriftlichen Tagesordnung und unter Beachtung einer Einladungsfrist von vier Wochen durch den Vorsitzenden des Vorstandes einberufen. Jedes anwesende Mitglied des Verbandsrates hat eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden des Vorstandes.
Das Sitzungsergebnis ist zu protokollieren. Jedes Mitglied des Verbandsrates erhält eine Protokollabschrift. § 13
Der Beirat besteht aus Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung. Er wird vom Vorstand berufen und vom Verbandsrat bestätigt. Die Berufung durch den Vorstand wird sofort wirk¬sam, verliert jedoch ihre Gültigkeit, wenn der Verbandsrat die Zustimmung versagt. Mit der Annahme der Berufung und für die Dauer der Bestellung erwirbt die berufene Person eine beitragsfreie Mitgliedschaft im Verband. Der Beirat hat die Aufgabe, den Verband sachverständig zu beraten und zu unterstützen. In einer konstituierenden Sitzung, die vom Vorstand einberufen und geleitet wird, wählen die Mitglieder des Beirats einen Vorsitzenden und einen Stellver¬treter. § 14
Der Rechnungsprüfer muss Mitglied des Verbandes sein. Er hat die Ordnungsmäßigkeit der Belege, der Buchführung und der Kassenführung und unter besonderer Beachtung der Gemeinnützigkeit sachlich und rechnerisch zu prüfen. Er bestätigt die Prüfung durch seine Unterschrift und erstattet dem Verbandstag einen Bericht. Ab der Wahl durch den Verbandstag und der Annahme des Amtes wird die Mitgliedschaft des Rechnungsprüfers für die Dauer seines Amtes beitragsfrei gestellt. § 15 FACHGRUPPEN
Der Verband kann seinen Mitgliedern die Zugehörigkeit zu verbandsinternen Fachgruppen anbieten. Fachgruppen fördern die aktive Zusammenarbeit der Mitglieder mit bestimmten Interessenschwerpunkten unter sachkundiger Betreuung durch jeweils einen Fachgruppenleiter bzw. eine Fachgruppenleiterin. Zu den Aktivitäten der Fachgruppen gehören unter anderem Treffen der Fachgruppenmitglieder und relevante Mitteilungen durch die Fachgruppenleiter.
Die Einrichtung und Definition der Fachgruppen obliegt dem Vorstand, ebenso die Berufung und Abberufung der Fachgruppenleiter/innen. Die Zugehörigkeit zu einer Fachgruppe ist in der Regel an eine jährliche Beitragszahlung gebunden, die zusätzlich zum jährlichen Mitgliedsbeitrag erhoben wird. Die Höhe der jeweiligen Fachgruppenbeiträge wird vom Vorstand vorgeschlagen und vom Verbandsrat verabschiedet. Sie ist Bestandteil der Beitragsordnung. Die jeweiligen Beiträge dienen der Finanzierung von fachgruppenspezifischen Leistungen, unter anderem der Honorierung der Fachgruppenleiter. Die fachgruppenspezifischen Leistungen werden zwischen Vorstand und Fachgruppenleitern vereinbart.
Fachgruppen können vom Vorstand zum Ende eines Kalenderjahres geschlossen werden, wenn seitens der Mitglieder kein hinreichendes Interesse mehr an deren weiterer Existenz besteht. Andererseits können Fachgruppen auch bei geringem Mitgliederinteresse fortbestehen, wenn der Vorstand deren Existenz als wichtig im Sinne des Verbandszwecks beurteilt. § 16
Alle etwaigen Streitigkeiten zwischen Mitgliedern und dem Verband (auch solche, welche das Bestehen oder Nichtbestehen der Mitgliedschaft oder die Tätigkeit als Organ betreffen) werden durch das Verbandsgericht entschieden.
Das Verbandsgericht ist Schiedsgericht im Sinne der §§ 1025 ff. der Zivilprozessordnung. Das Schiedsgericht besteht aus drei Personen. Jede Partei benennt einen Schiedsrichter. Die beiden so benannten Schiedsrichter wählen einen Vorsitzenden, welcher die Befähigung zum Richteramt haben muss. Die Kosten des Schiedsgerichtsverfahrens trägt die unterliegende Partei.
Im Übrigen gelten die Vorschriften des 10. Buches der Zivilprozessordnung. § 17
Ein Antrag auf Auflösung des Verbandes durch den Verbandstag muss auf der Tagesordnung ausdrücklich erwähnt sein und kann nicht als Dringlichkeitsantrag eingebracht werden. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Universität Düsseldorf, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. [letzte Änderung: 22.8.2010]
VorteileAufnahmebedingungenPrivatpersonProfessionalUnternehmen, OrganisationFördermitglied (Industrie)Beitragsordnung und SatzungMitgliedsantragSpenden FÖRDERMITGLIEDER Copyright © DWV 2009 | Impressum

References: § 6
 § 7
 § 9
 § 7
 § 12
 § 13
 § 14
 § 15
 § 16
 § 17