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Timestamp: 2017-10-23 20:28:09+00:00

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Insolvenz in England-hier sprechen Sie mit Betroffenen | Privatinsolvenz in England - DIE INSOLVENZLER - Wir hören zu und helfen.
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Insolvenz in England – immer noch Fragen? Immer noch Zweifel?
Gerade in er Vorweihnachtszeit zweifeln viele, was habe ich falsch gemacht, wie kann ich meine finanziellen Situation meiner Familie erklären, was sage ich meinen Kindern?
Wir sind am 21.12.14 in Köln und helfen – zeigen einen Weg aus der Schuldenfalle.
Reden Sie mit uns – wir haben es geschafft und wollen unsere Erfahrungen weiter geben.
Tel: 0049 (0)6108 – 90 808 90
Wir wünschen ein friedvolles Weihnachtsfest und eine guten Rutsch ins Jahr 2015.
Privatinsolvenz in England – ein Ausweg aus der Schuldenfalle?
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Die Steuerhinterziehung ist in § 370 Abgabenordnung gesetzlich definiert. Danach macht sich jemand strafbar, wer den Finanzbehörden oder anderen Behörden über steuerliche Tatsachen unrichtige oder unvollständige Angaben macht, die Finanzbehörden pflichtwidrig über steuerliche Tatsachen in Unkenntnis lässt oder pflichtwidrig die Verwendung von Steuerzeichen oder Steuerstemplern unterlässt. Ein besonderer schwerer Fall liegt beispielsweise vor, wenn jemand, der in großem Ausmaß Steuern hinterzieht (BGH: ab € 50.000,00) oder unter Verwendung nachgemachter oder verfälschter Belege fortgesetzt Steuern hinterzieht.
Sie können selbst als Täter allein strafbar sein. Ist die Tat gemeinschaftlich begangen, können Sie als Mittäter strafbar sein. Aber es sind auch andere Beteiligungsformen möglich, wie die Beihilfe oder Anstiftung.
Wann muss man als Steuerhinterzieher ins Gefängnis?
In seinem wegweisenden Urteil vom 2. Dezember 2008 hat der BGH Vorgaben hinsichtlich der Strafzumessung für die Untergerichte erteilt (Az.: 1 StR 416/08). Danach hatte der BGH entschieden:
„Bei einem sechsstelligen Hinterziehungsbetrag wird die Verhängung einer Geldstrafe nur bei Vorliegen von gewichtigen Milderungsgründen noch schuldangemessen sein. Bei Hinterziehungsbeträgen in Millionenhöhe kommt eine aussetzungsfähige Freiheitsstrafe nur bei Vorliegen besonders gewichtiger Milderungsgründe noch in Betracht (vgl. BGH NStZ-RR 2007, 176, 178).“
Somit ist ab einem Hinterziehungsbetrag von mehr als € 100.000,00 mit einer Freiheitsstrafe zu rechnen. Darüber ist anzumerken, dass der BGH bereits ab einer Grenze von € 50.000,00 das Vorliegen eines schweren Falles der Steuerhinterziehung bejaht, welche bereits mit einer Mindestfreiheitsstrafe von 6 Monaten geahndet werden kann.
Wie kann man diese Folgen vermeiden?
§ 371 AO weist hier den Ausweg: Wer gegenüber der Finanzbehörde zu allen unverjährten Steuerstraftaten einer Steuerart in vollem Umfang die unrichtigen Angaben berichtigt, die unvollständigen Angaben ergänzt oder die unterlassenen Angaben nachholt, wird wegen dieser Steuerstraftaten nicht nach § 370 AO bestraft. Man spricht in diesem Fall von der sog. „Selbstanzeige“.
Wie mache ich eine Selbstanzeige?
Es gibt hierfür keine gesetzlich bestimmte Form, jedoch sind zahlreiche Details und Voraussetzungen zu beachten, um die Straffreiheit zu erlangen. Die Einholung professionellen Rats ist daher unerlässlich.
Wann verjährt die Steuerhinterziehung?
Die strafrechtliche Verjährungsfrist beträgt 5 Jahre. Sollte ein besonders schwerer Fall vorliegen, beträgt die Frist 10 Jahre. Unabhängig davon ist jedoch die Frage, wie lange die Finanzbehörden nicht erklärte Steuern zurückfordern können. Diesbezüglich beträgt die Frist grundsätzlich 10 Jahre.
Der Rückkehr in die Straffreiheit ist stets uneingeschränkt sinnvoll. Als Organ der Rechts- und Steuerrechtspflege plädieren wir hierfür uneingeschränkt. Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung vom 2. Januar 2014 sind jedoch zahlreiche Verschärfungen der Selbstanzeigeregelungen geplant, so dass ein weiteres Zuwarten gerade zum jetzigen Zeitpunkt unter keinen Umständen empfehlenswert ist.
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Insolvenz oder Vergleich?????
Die Frage kann man so allgemein nicht beantworten. Es ist immer Verhandlungssache, mit wie viel die Gläubiger zufrieden sind. Da gibt es aber viele Faktoren, die eine Rolle spielen:
Wie viele Gläubiger sind es? (wenige mit hohen Beträgen oder viele mit kleinen Beträgen?)
Wie lange bestehen die Forderungen schon und haben die Gläubiger schon oft vollstreckt?
sind es eher Kleine Unternehmen oder große Gläubigerunternehmen?
Wie schnell kann die Vergleichssumme gezahlt werden?
Das Problem bei einem Vergleich ist in aller Regel, dass nicht alle mitmachen. Das kann man aber in einem außergerichtlichen Schuldenbereinigungsplan gut abklären. Wenn man dann sieht, dass
mehr als die Hälfte der Gläubiger nach Köpfen und
mehr als die Hälfte der Gläubiger nach Kapital
zustimmungsbereit sind, kann man ganz gezielt einen gerichtlichen Schuldenbereinigungsplan beantragen. Dieser sieht nicht anders aus als der außergerichtliche, aber es gibt folgende wichtige Besonderheit:
Wenn die Mehrheit der Gläubiger (nach Kopf und Kapital) sich für den Schuldenbereinigungsplan ausspricht, kann das Gericht die Zustimmung der anderen Gläubiger (also die die dagegen stimmen) ersetzen. Mit der Annahme und der Durchführung des Schuldenbereinigungsplanes gelten die Anträge auf Insolvenzeröffnung und Restschuldbefreiung als zurückgenommen. Der Schuldenbereinigungsplan ist also wenn man so will ein gerichtlichen (Zwangs-)Vergleich für die Gläubiger die nicht mitmachen wollen.
Insolvenz in UK - Einmal Insolvenz und zurück ins Leben - Schuldenfrei in 18 Monaten.
Insolvenz in England - immer noch Fragen? Immer noch Zweifel?

References: § 370
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 BGH 

§ 371
 § 370