Source: http://mazakarini.at/info/vermoegensdelikte
Timestamp: 2019-04-24 16:12:32+00:00

Document:
Vermögensdelikte | Dr. Wolf Mazakarini
Erstberatungsgespäch
Hierzu zählen insbesondere Delikte wie Diebstahl (§ 127 StGB ff.), Missbrauch von Computerprogrammen oder Zugangsdaten (§ 126c StGB), Raub (§142 StGB), Hehlerei (§164 StGB) und Glücksspiel (§168 StGB).
Diebstahl gem. § 127 ff StGB:
Schwerer Diebstahl gem. § 128 Abs 1 StGB:
Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren ist zu bestrafen, wer einen Diebstahl begeht
2. in einem der Religionsübung dienenden Raum oder an einer Sache, die dem Gottesdienst oder der Verehrung durch eine im Inland bestehende Kirche oder Religionsgesellschaft gewidmet ist,
3. an einer Sache von allgemein anerkanntem wissenschaftlichem, volkskundlichem, künstlerischem oder geschichtlichem Wert, die sich in einer allgemein zugänglichen Sammlung oder sonst an einem solchen Ort oder in einem öffentlichen Gebäude befindet, oder
§ 128 Abs 2 StGB:
Wer eine Sache stiehlt, deren Wert 50 000 Euro übersteigt, ist mit Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren zu bestrafen.
Diebstahl durch Einbruch oder mit Waffen gem. § 129 StGB:
2. indem er ein Behältnis aufbricht oder mit einem der in Z. 1 genannten Mittel öffnet,
3. indem er sonst eine Sperrvorrichtung aufbricht oder mit einem der in Z. 1 genannten Mittel öffnet oder
Gewerbsmäßiger Diebstahl und Diebstahl im Rahmen einer kriminellen Vereinigung gem. § 130 StGB:
Veruntreuung gem. § 133 Abs 1 StGB:
Wer ein Gut, das ihm anvertraut worden ist, sich oder einem Dritten mit dem Vorsatz zueignet, sich oder den Dritten dadurch unrechtmäßig zu bereichern, ist mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen.
§ 133 Abs 2 StGB:
Wer ein Gut veruntreut, dessen Wert 3 000 Euro übersteigt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren, wer ein Gut im Wert von mehr als 50 000 Euro veruntreut, mit Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren zu bestrafen.
Unterschlagung gem. § 134 Abs 1 StGB:
Wer ein fremdes Gut, das er gefunden hat oder das durch Irrtum oder sonst ohne sein Zutun in seinen Gewahrsam geraten ist, sich oder einem Dritten mit dem Vorsatz zueignet, sich oder den Dritten dadurch unrechtmäßig zu bereichern, ist mit Freiheitsstrafe bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen.
§ 134 Abs 2 StGB:
Ebenso ist zu bestrafen, wer ein fremdes Gut, das er ohne Zueignungsvorsatz in seinen Gewahrsam gebracht hat, unterschlägt.
§ 134 Abs 3 StGB:
Wer ein fremdes Gut unterschlägt, dessen Wert 3 000 Euro übersteigt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bis zu 360 Tagessätzen, wer ein fremdes Gut im Wert von mehr als 50 000 Euro unterschlägt, mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu bestrafen.
Happy birthday, lieber Walter!
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References: § 127
 § 128

§ 128
 § 129
 § 130
 § 133

§ 133
 § 134

§ 134

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