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SteuLi - Ausgabe 192 vom 20.03.2008 (Themen u.a. )
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Online-Ausgabe Nr. 192 vom 20.03.2008
Die E-Mail-Ausgabe ging an 21.523 Empfänger
Nur ein Steuerprogramm erzielte ein "Sehr gut"
Berufsstand der Steuerberater wächst auf mehr als 81.000
Die Abgeltungsteuer - Informationen für Privatkunden
Basiswissen Körperschaftsteuerrecht
Internationale Rechnungslegung nach IFRS - 32 praktische Fälle
In der Ausgabe 3/2008 von FINANZtest wurden insgesamt neun Steuerprogramme geprüft. Nur die Steuer-Spar-Erklärung 2008 von der Akademischen Arbeitsgemeinschaft schneidet mit "sehr gut (1,4)" ab! Vier Programme sind "gut", ein Programm "befriedigend", zwei "ausreichend“ – und eines ist sogar nur "mangelhaft".
In allen Bewertungskategorien (Bedienung/Benutzerführung, Berechnung, Leistungs- und Funktionsumfang, Service und Datensicherheit) liegt die Steuer-Spar-Erklärung vorne! FINANZtest: "Der Testsieger unterstützt Nutzer mit plausiblen Hilfen und Anleitungen – auch bei einer umfangreichen Steuererklärung. Ein virtueller Prüfer gibt Hinweise, welche Eingaben zu einer Steuerersparnis führen können. Zur Software gehören zahlreiche Musterbriefe und Anlagen".
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Weitere gute Testergebnisse:
Gut (1,7) tax 2008 Standard
Gut (1,7) Wiso Sparbuch 2008
Gut (2,2) Taxman 2008
Gut (2,3) Quicksteuer 2008
Die Zahl der Steuerberater und Steuerberatungsgesellschaften ist im Jahr 2007 um 1,8 Prozent auf insgesamt 81.437 gestiegen. Das geht aus der Berufsstatistik 2007 hervor, die die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) heute zusammen mit ihrem Jahresbericht in Berlin vorstellte. Die Anzahl der Steuerberaterpraxen hat um 1,4 Prozent auf 46.664 zugenommen. Davon sind 74,7 Prozent Einzelpraxen, 16,2 Prozent Steuerberatungsgesellschaften und 9,1 Prozent Sozietäten. Der Anteil der angestellten Berufsangehörigen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um ein halbes Prozent auf 28,1 Prozent. Der Frauenanteil erhöhte sich leicht auf jetzt 31,5 Prozent.
Der Präsident der BStBK Dr. Horst Vinken kommentierte: "Der Berufsstand entwickelt sich sehr solide und die Nachfrage nach Steuerberater-Leistungen ist ungebrochen. Hohes Zukunftspotenzial gibt es vor allem auf steuerlichen Spezialgebieten sowie bei der betriebswirtschaftlichen Beratung von Unternehmen. Wichtig ist, dass die seit langem vorbereitete Änderung des Steuerberatungsgesetzes nun in diesen Tagen in Kraft tritt. Das Berufsrecht wird damit moderner und flexibler."
Mit dem Achten Steuerberatungsänderungsgesetz wird unter anderem das Verbot der gewerblichen Tätigkeit für Steuerberater gelockert, der Syndikus-Steuerberater eingeführt sowie die GmbH & Co. KG als Rechtsform für Steuerberatungsgesellschaften zugelassen.
Branche schafft mehr Ausbildungsplätze
Eine erfreuliche Zunahme gibt es bei der Ausbildung zum/r Steuerfachangestellten: Bundesweit sind 2007 6.081 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen worden, das sind 629 mehr als im Vorjahr. "Mehrere hundert Ausbildungsplätze sind allerdings unbesetzt geblieben, weil Bewerber fehlten. Wir werden uns auch 2008 intensiv um mehr Ausbildung bemühen, denn der Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern nimmt zu", so BStBK-Präsident Vinken. Insgesamt absolvieren derzeit 16.147 Personen eine Ausbildung zum/r Steuerfachangestellten.
Berufsstatistik 2007 (PDF - 8 Seiten - 109 KB)
Jahresbericht 2007 (PDF - 72 Seiten - 785 KB)
Anleger und Sparer haben ab Anfang nächsten Jahres - egal für welche Anlageform nur noch einen einzigen Steuersatz zu beachten. Denn ab 1. Januar 2009 gilt die Abgeltungsteuer. Damit werden Kapitalerträge nicht mehr ganz unterschiedlich besteuert, sondern das gesamte Verfahren neu geordnet und vereinfacht. Zum Thema hat der Bankenverband 38 Fragen und Antworten in dieser Broschüre zusammengestellt.
Broschüre (PDF - 22 Seiten - 247 KB)
Auswirkungen für die Praxis. Vortrag im Rahmen der 47. Münchner Steuerfachtagung.
Vortragsfolien (PDF - 29 Seiten - 663 KB)
Das Bundesverfassungsgericht hat mit Beschluss vom 7. November 2006 – 1 BvL 10/02 – entschieden, dass die durch § 19 Abs. 1 ErbStG angeordnete Erhebung der Erbschaftsteuer mit einheitlichen Steuersätzen auf den Wert des Erwerbs mit dem Grundgesetz unvereinbar ist. Es hat den Gesetzgeber verpflichtet, spätestens bis zum 31. Dezember 2008 eine Neuregelung zu treffen. Bis zu dieser Neuregelung bleibt das bisherige Recht weiter anwendbar.
Im Hinblick auf diese Verpflichtung zur gesetzlichen Neuregelung sind sämtliche Festsetzun-gen der Erbschaftsteuer (Schenkungsteuer) gem. § 165 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 AO in vollem Umfang für vorläufig zu erklären.
„Die Festsetzung der Erbschaftsteuer (Schenkungsteuer) ist gem. § 165 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 AO im Hinblick auf die durch Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 7. November 2006 – 1 BvL 10/02 – angeordnete Verpflichtung zur gesetzlichen Neuregelung in vollem Umfang vorläufig. Sollte aufgrund der gesetzlichen Neuregelung dieser Steuerbescheid aufzuheben oder zu ändern sein, wird die Aufhebung oder Änderung von Amts wegen vorgenommen; ein Einspruch ist insoweit nicht erforderlich.“
Gleich lautende Ländererlasse vom 10.03.2008 - (PDF - 4 Seiten - 21 KB)
Im Hinblick auf vor dem Bundesverfassungsgericht und dem Bundesfinanzhof anhängige Verfahren zur Verfassungsmäßigkeit des Gewerbesteuergesetzes sind sämtliche Festsetzungen des Gewerbesteuermessbetrags in vollem Umfang für vorläufig zu erklären.
„Die Festsetzung des Gewerbesteuermessbetrags ist im Hinblick auf vor dem Bundesverfassungsgericht und dem Bundesfinanzhof anhängige Verfahren zur Verfassungsmäßigkeit des Gewerbesteuergesetzes in vollem Umfang vorläufig.
Die Vorläufigkeitserklärung erfasst nur die Frage, ob das Gewerbesteuergesetz mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Sie erfolgt aus verfahrenstechnischen Gründen und ist nicht dahin zu verstehen, dass die Regelungen des Gewerbesteuergesetzes als verfassungswidrig angesehen werden. Sollte eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts eine Aufhebung oder Änderung dieses Gewerbesteuermessbescheids erfordern, wird die Aufhebung oder Änderung von Amts wegen vorgenommen; ein Einspruch ist insoweit nicht erforderlich.“
Gleich lautende Ländererlasse vom 10.03.2008 - (PDF - 3 Seiten - 18 KB)
Aus dem Vorläufigkeitskatalog wurden die bisherige Nummer 5 (Besteuerung der Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften im Sinne des § 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG für Veranlagungszeiträume ab 2000) sowie die bisherige Nummer 6 (Anwendung der durch das Haushaltsbegleitgesetz 2004 geänderten Vorschriften) herausgenommen.
Die Nr. 1 (Entfernungspauschale) umfasst nunmehr auch auch die Frage, ob die Höhe der Entfernungspauschale verfassungsgemäß ist. Er umfasst auch mittelbare Wirkungen, wie beispielsweise bei der Prüfung des Überschreitens von Einkunftsgrenzen (z. B. § 32 Abs. 4 Satz 2 EStG, § 33a Abs. 1 Satz 4 EStG).
Gleich lautende Ländererlasse vom 10.03.2008 - (PDF - 4 Seiten - 40 KB)
Vorabentscheidungsersuchen an den EuGH - Unternehmereigenschaft einer juristischen Person des öffentlichen Rechts - Vorliegen von Wettbewerbsverzerrungen
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 20. Dezember 2007 V R 70/05 )
Verkauf eines schuldrechtlichen Optionsrechts zum Kauf von Kapitalgesellschaftsanteilen kann zu einem nach § 17 EStG steuerbaren Gewinn führen - Anwartschaft - Anwartschaftsrecht - gegen Mitgesellschafter gerichtetes Optionsrecht - Bedeutung aus anderen Rechtsgebieten entnommener Begriffe in Steuerrechtsnormen
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 19. Dezember 2007 VIII R 14/06 )
Aktivierung eines Übernahmeverlustes - Bilanzaufstockung eines nach § 7 Abs. 1 EStG abzuschreibenden Wirtschaftsgutes - Beklagtenwechsel im Revisionsverfahren
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 19. Dezember 2007 I R 15/07 )
Änderung der Rechtsprechung zur Vererblichkeit des Verlustabzugs nach § 10d EStG - Abgrenzung der Gesamtrechtsnachfolge zur sogenannten gespaltenen Tatbestandsverwirklichung - Vertrauensschutz bei Aufgabe einer langjährigen höchstrichterlichen Rechtsprechung - Änderung der Rechtslage
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 17. Dezember 2007 GrS 2/04 )
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 04. Dezember 2007 VII R 64/06 )
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 29. November 2007 IV R 62/05 )
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 29. November 2007 IV R 73/02 )
Eigenheimzulage - Nutzung zu eigenen Wohnzwecken - nicht ausgeübter Vorbehaltsnießbrauch
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 28. November 2007 IX R 27/07 )
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 26. September 2007 I R 8/07 )
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 07. Februar 2008 VI R 75/06 )
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 24. Januar 2008 V R 12/05 )
Anwendung des § 10 Abs. 5 Nr. 1 i.V.m. Abs. 4 Nr. 2 UStG 1993 - Mindestbemessungsgrundlage - Vereinbarkeit mit Gemeinschaftsrecht
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 24. Januar 2008 V R 39/06 )
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 24. Januar 2008 VR 54/06 )
Abgrenzung zwischen Sondervergütung und Entnahme des Gesellschafters einer Personengesellschaft - Änderung eines unter Vorbehalt der Nachprüfung ergangenen, als fehlerhaft erkannten Steuerverwaltungsaktes
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 24. Januar 2008 IV R 87/06 )
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 16. Januar 2008 II R 30/06 )
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 19. Dezember 2007 IX R 50/06 )
Die Auflösung des bei Übergang zur Tonnagebesteuerung gebildeten Unterschiedsbetrags unterliegt auch bei Betriebsaufgabe der Gewerbesteuer - Kein Vertrauensschutz wegen norminterpretierender Verwaltungsanweisung
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 13. Dezember 2007 IV R 92/05 )
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 13. Dezember 2007 VI R 57/04 )
Rechtsbehelf gegen Berechnung der "fiktiven" Einkommensteuer als Grundlage für die Kirchensteuerfestsetzung - Verhältnis von Folgebescheid und Grundlagenbescheid bei den Zuschlagsteuern nach § 51a EStG - "Maßstabsteuer" i.S. von § 14 Abs. 6 KiStG NW - Passive Prozessführungsbefugnis des Finanzamts
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 28. November 2007 I R 99/06 )
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 08. November 2007 V R 20/05 )
Abkommensrechtliche Behandlung von Sondervergütungen - Zinsen für ein vom Gesellschafter der Personengesellschaft gewährtes Darlehen
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 17. Oktober 2007 I R 5/06 )
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 11. Oktober 2007 V R 27/05 )
Aller Anfang ist schwer, besonders für Einsteiger in das Steuerrecht. Denn die Systematik und die Grundbegriffe der einzelnen Steuerarten scheinen auf Anhieb nur schwer durchschaubar zu sein. Hier hilft die neue Reihe „Basiswissen Steuer und Studium“. Die kompakten und preiswerten Bände von Autoren der „Steuer und Studium“, der führenden Fachzeitschrift für die steuerliche Ausbildung, sorgen für Durchblick.
Die Körperschaftsteuer gilt als schwierig, sie spielt in der Ausbildung, Prüfung und Praxis eine wichtige Rolle. Dieser erste Band der neuen Reihe hilft, die Systematik und die Grundlagen der Körperschaftsteuer zu verstehen. Er ist verständlich geschrieben und enthält zahlreiche Beispiele, Grafiken und Tabellen, die auch schwierige Sachverhalte veranschaulichen. Mit den Kontrollfragen am Ende des Bandes lässt sich das neu gewonnene Wissen überprüfen.
Diese preiswerte und leicht verständliche Einführung in das Körperschaftsteuerrecht eignet sich besonders für BWL-Studenten im Grundstudium, Steuerfachangestellte in der Ausbildung, Finanzanwärter im Grundstudium und Jura-Studenten.
Die internationalen Verflechtungen der Wirtschaft haben mittlerweile zu einer immer stärkeren Bedeutung der internationalen Rechnungslegung nach IFRS (International Financial Reporting Standards) geführt. Für ab dem 1. Januar 2005 beginnende Geschäftsjahre sind kapitalmarktorientierte Unternehmen verpflichtet, ihre konsolidierten Konzernabschlüsse nach IFSR aufzustellen. Alle anderen Unternehmen können bei ihrem Konzernabschluss freiwillig die IFRS-Regeln anwenden.
Der Band "Internationale Rechnungslegung nach IFRS" aus der Reihe STEUER-SEMINAR Praxisfälle wendet sich an Praktiker in Unternehmen, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer sowie an Studierende, die sich mit entsprechenden Bilanzierungsfragen beschäftigen.

References: § 19
 § 165
 § 165
 § 23
 § 32
 § 33
 EuGH 
 § 17
 § 7
 § 10
 § 10
 § 51
 § 14