Source: http://www.biologie-seite.de/Biologie/4-Bromamphetamin
Timestamp: 2017-06-26 03:44:54+00:00

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4-Bromamphetamin – Biologie
4-Bromamphetamin Strukturformel
para-Bromamphetamin (PBA)
p-Bromamphetamin
4-Bromamphetamin (4-BA)
(RS)-4-Bromamphetamin
(RS)-1-(4-Bromphenyl)propan-2-amin IUPAC
Summenformel C9H12BrN
CAS-Nummer 18455-37-3 [(RS)-4-Bromamphetamin]
Molare Masse 214,10 g·mol−1
4-Bromamphetamin (4-BA), auch bekannt als para-Bromamphetamin (PBA), ist ein Amphetaminderivat, das eine Ausschüttung der Neurotransmitter Serotonin, Dopamin und Noradrenalin bewirkt und stimulierende Effekte hervorruft. 4-BA ist, wie die meisten anderen para-substituierten Amphetamine, extrem neurotoxisch und verursacht im Gehirn eine selektive Zerstörung von Serotonin-Neuronen. Es ist hierbei potenter als 4-Chloramphetamin.[2]
4-Bromamphetamin ist in der Schweiz im Gegensatz zu 4-Fluoramphetamin nicht der Betäubungsmittelverordnung von Swissmedic unterstellt.[3]
In Deutschland unterliegt 4-Bromamphetamin nicht dem BtMG. Es fällt jedoch unter die Definition von § 2 Abs. 1 des AMG, sobald es für die Anwendung an Mensch oder Tier bestimmt ist. Somit ist Herstellung und Verkauf einer Substanz nach dem AMG reguliert, unabhängig davon in welcher Form die Substanz vorliegt, wenn sie in Bestimmung § 2 Abs. 1 erfüllt.[4][5] Der Verkauf und die Herstellung von Arzneimitteln ohne Genehmigung ist strafbar nach AMG § 2 Abs. 1 Nr. 5 a. F., § 2 Abs. 1 Nr. 2a n. F., § 5, § 95 Abs. 1 Nr. 1, StPO § 354a. Dies wurde in einem Urteil des Bundesgerichtshofs zu der frei verfügbaren Chemikalie γ-Butyrolacton (GBL) bestätigt, welche nach dem AMG als Arzneimittel eingestuft wird, sobald sie für den Konsum bzw. Gebrauch an Mensch oder Tier bestimmt ist.[6][7]
↑ http://www.erowid.org/archive/rhodium/chemistry/shulgin.pea.sar.hop.html#35.
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References: § 2
 § 2
 § 2
 § 2
 § 5
 § 95
 § 354