Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/601377_Gemeinde_Rantrum_Neubau_einer_Grundschule_in_der_Gemeinde_RantrumAmt_Nordsee-Treene_2019_Mildstedt
Timestamp: 2019-12-07 01:39:38+00:00

Document:
Öffentliche Ausschreibung Mildstedt 2019 Gemeinde Rantrum, Neubau einer Grundschule in der Gemeinde Rantrum/Amt Nordsee-Treene 2019-11-29
Gemeinde Rantrum, Neubau einer Grundschule in der Gemeinde Rantrum/Amt Nordsee-Treene
Fachplanung Technische Ausrüstung nach § 55 HOAI, Anlagengruppen 1-5 und 7-8, LPH 1-9 und Besondere Leistungen, stufenweise Beauftragung.
Wert ohne MwSt.: 247 397.34 EUR
Der Bauherr beabsichtigt die Errichtung eines eingeschossigen Neubaus als Grundschule in dem Mehrensweg in Rantrum (Gemarkung: Rantrum; Flur: 5; Flurstücke: 101/3, 101/2). Es sollen 4 Klassenräume sowie 1 Differenzierungsraum je Klassenraum, 5 Fachräumen und 1 Betreuungsraum für maximal 120 Schüler, sowie eine zentrale Aula mit der Möglichkeit als Mensa oder als großer Raum für Veranstaltungen zu nutzen, sowie diverse Neben- und Verwaltungsräume geplant und errichtet werden.
Der Neubau hat eine BGF von ca. 2 035 m2.
Für detaillierte Angaben zu den derzeit angedachten Anlagen der Anlagengruppen 1-5 und 7-8 verweisen wir auf die beigefügten Informationsunterlagen (Datei „1.2 Baubeschreibung“).
Zu diesem Zweck werden Planungsbüros zur Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert, die das Leistungsbild Fachplanung Technische Ausrüstung abdecken und in der Vergangenheit ähnliche Maßnahmen verwirklicht haben.
Es sollen die Leistungsphasen 1-9 der Anlagengruppen 1-5 und 7-8 in dem Leistungsbild nach § 55 HOAI bearbeitet werden. Die Beauftragung wird stufenweise erfolgen.
Die Kosten der KG 400 wurden mit einem Volumen von max. 1.101.910,85 EUR brutto veranschlagt. Die o. g. Baukostenobergrenze ist dabei als ein Wert zu verstehen, an dem sich der Entwurf in allen Projektstadien auszurichten hat.
2) Eigenerklärung darüber, dass die in § 123 Abs. 1-4 und § 124 Abs. 1 GWB genannten Ausschlussgründe auf den Bewerber nicht zutreffen (gem. Formblatt Teilnahmeantrag II-1
1) Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung über die zu vergebenden Leistungsbilder mindestens in Höhe von 1 500 000 EUR für Personen sowie 275 000 EUR für Sachschäden oder eine verbindliche Erklärung des Haftpflichtversicherers, dass die bestehende Haftpflichtversicherung im Auftragsfall auf die geforderte Mindestdeckungssumme erhöht wird. In diesem Fall ist die Bescheinigung des Haftpflichtversicherers vor Erteilung des Auftrags nachzureichen
1) Geeignete Referenzen (mindestens 3) über früher ausgeführte mit Angabe des Auftragswerts, des Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten Auftraggebers mit Ansprechpartner und Telefonnummer (jeweils Formblatt Referenzen II-1-1). Die Referenzen müssen mit der zu vergebenden Leistung bezüglich der Planungsanforderungen vergleichbar sein. Besonderes Augenmerk sollte bei der Auswahl der Referenzen vor allem gelegt werden auf: Leistungen nach § 55 HOAI Fachplanung Technische Ausrüstung (Mindestanforderung an die Referenz). Des Weiteren auf (Auswahlkriterien): Nichtwohngebäude, Erbringungszeit in den letzten 7 Jahren (ab 2013, LPH 8 abgeschlossen), Bauten mit vergleichbarer Komplexität/Honorarzone, ähnlicher Leistungsumfang (Anlagengruppen, Leistungsphasen) und Auftragswert. Die vorgenannten Punkte stellen keine Mindestanforderungen an die Referenzen dar, sondern dienen der Begrenzung der Anzahl der geeigneten Bewerber bei der Gesamtbeurteilung der Auswahlkriterien. Sie sind unbedingt auf den Referenzblättern zu vermerken. Für den Fall, dass der Bewerber mehr als 3 Referenzen einreicht, hat er anzugeben, welche der Referenzen der Auftraggeber bei der Auswahlentscheidung berücksichtigen soll. Erfolgt keine Angabe, wird der Auftraggeber die ersten 3 Referenzen in der Reihenfolge der Anlagennummern seiner Auswahl zugrunde legen.
1.) Eigenerklärung über die Bereitschaft zur Verpflichtung gemäß Verpflichtungsgesetz vom 2.3.1974, geändert durch § 1 Nr. 4 Gesetz vom 15.8.1974 (gem. Formblatt Teilnahmeantrag II-1)
2.) Eigenerklärung über die Bereitschaft, auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle eine Verpflichtung zur Zahlung des Vergabemindestlohns gem. § 4 Abs. 1 Satz 1 VGSH für den Bewerber sowie für etwaige Unterauftragnehmer vorzulegen, sofern der Bieter oder Unterauftragnehmer nicht im EU-Ausland tätig ist und die Leistung ausschließlich dort erbringt (Formblatt Verpflichtungserklärung zur Zahlung des Vergabemindestlohns)
Fragen sind schriftlich über die E-Vergabeplattform oder per E-Mail an zu stellen. Fragen werden bis zum 7.1.2020 angenommen. Der Fragen- und Antwortenkatalog wird auf der Seite http://www.e-vergabe-sh.de/vergabeplattform/bekanntmachungen/ unter der jeweiligen Vergabe veröffentlicht.
Telefon: +49 431-599-1594

References: § 55
 § 55
 § 123
 § 124
 § 55
 § 1
 § 4