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Timestamp: 2020-08-15 14:53:19+00:00

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Infodienst - Ländlicher Raum - Glossar_LLG
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Glossar_LLG
Glossar LLG
Abstandsregelungen Abstandsregelungen in Aufforstungsgebieten werden nach § 25b LLG bestimmt (→ Grenzabstand)
Agrarforstsystem Agroforstsysteme sind eine Form der Landnutzung, bei der die landwirtschaftliche Produktion mit dem Anbau von Bäumen oder Sträuchern auf derselben Fläche kombiniert wird (Bundesministerium für Bildung und Forschung, Januar 2009), z.B. Streuobstwiesen
Anzeigeverfahren → siehe auch Aufforstungsgenehmigung
Ausgleich, forstrechtlich → siehe auch Waldausgleich
Bagatellgrenzen für die Anzeige bzw. Genehmigung von Aufforstungen (20 ar, 3 bzw. 6 m Höhe) werden nach § 25a LLG geregelt.
→ Flächennutzungsplan → Bebauungsplan
§ 25 LLG regelt die Frist für eine Aufforstungsgenehmigung
"Bereichs-Definition"
Beseitigungsregelung
→ siehe Kapitel 1.7.5
→ Zuständigkeiten
Bewirtschaftungspflicht
→ siehe auch Pflegepflicht
→ Definition Grünland
Dauergrünland-umbruchsverbot
Abgrenzung Streuobstgrünland zu Dauerkultur
Eigentum, Pflichtbindung
Zur Verhinderung von Beeinträchtigungen der Landeskultur und der Landespflege sind die Besitzer von landwirtschaftlich nutzbaren Grundstücken verpflichtet, ihre Grundstücke zu bewirtschaften oder dadurch zu pflegen, daß sie für eine ordnungsgemäße Beweidung sorgen oder mindestens einmal im Jahr mähen. → § 26 LLG und § 27 LLG Aussetzen und Erlöschen der Bewirtschaftungs- und Pflegepflicht
Keine Definition aus dem BWaldG oder dem LWaldG, sondern aus der Direktzahlungen-Verpflichtungenverordnung (§ 5) „überwiegend mit gehölzartigen Pflanzen bewachsene Flächen, die nicht der landwirtschaftlichen Erzeugung dienen, mit einer Größe von mindestens 100 Quadratmetern bis höchstens 2 000 Quadratmetern; Flächen, für die eine Beihilfe zur Aufforstung oder eine Aufforstungsprämie gewährt worden ist, gelten nicht als Feldgehölze".
Sammelverordnungen der Regierungspräsidien für FFH-Gebiete
bewertet landwirtschaftliche Flächen nach natürlichen und
landwirtschaftlichen Gesichtspunkten und wird auf digitalen Karten dargestellt
→ LLG - Aufforstung
Fortbildungen an der LEL
zum LLG (Pflege- und Bewirtschaftungspflicht)
zum DGL-Umwandlungsverbot
ASVG § 28 Behördliches Verfahren
Fünfjahresregelung
Entstehung von Dauergrünland siehe § 4 Absatz 5 LLG
Gemeinde, Beteiligung
→ Mustersatzung
→ Schema Ablauf des Genehmigungsverfahrens
Betriebsinhaber, die ein Anrecht auf eine Zahlung im Rahmen der Basisprämienregelung haben, müssen ab dem 1. Januar 2015 auf allen ihren beihilfefähigen Flächen bestimmte dem Klima- und Umweltschutz förderliche Landbewirtschaftungsmethoden, das sogenannte "Greening" einhalten. → mehr...
Vergleich Dauergrünlandumwandlung (Greening ↔ LLG)
Abstandsregelungen in Aufforstungsgebieten werden nach § 25b LLG bestimmt.
Grenzertragsstandort
→ Dauergrünland
Kirchenweihnachtsbaum
Kann evtl. der Definition „einzelne Baumgruppe" oder „Baumreihe" zugeordnet werden und ist dann nach § 2 Abs. 4 LWaldG kein Wald (RP S, Ref. 31, April 2011).
Zur Ausweisung von Aufforstungsgebieten und Nicht-Aufforstungsgebieten ist eine Satzung erforderlich. Hierzu wird in der Gemeinde eine Kommission gebildet. → Verfahrensablauf Satzung
Anbau von schnellwüchsigen Baumarten innerhalb kurzer Zeitintervalle (2-20 Jahre) zur energetischen oder industriellen Nutzung. Kein Wald bei einer maximalen Umtriebszeit von 20 Jahren. Der Status der landwirtschaftlichen Fläche bleibt erhalten und es ist keine Aufforstungsgenehmigung erforderlich (Anlage und Bewirtschaftung von Kurzumtriebsflächen in Baden-Württemberg, Hrsg. Landwirtschaftliches Technologiezentrum Augustenberg, Dezember 2010).
Landschaft, offene
Alle Flächen (Acker, Grünland, Moor, Ödland, Unland), die nicht Wald sind
→ Landwirtschafts- und Landeskulturgesetz
→ Prüfung der UVP
Mindestflurkartierung
Grenzt die landwirtschaftliche Fläche zur Forstfläche ab. Nur als Satzung entfaltet sie eine eigene rechtliche Wirksamkeit (RP S, Ref. 31, April 2011).
Nichtaufforstungsgebiet
In dieser Satzung dürfen nur Flächen aufgenommen werden für die Versagungsgründe vorliegen. Es bedarf der Genehmigung durch das zuständige Regierungspräsidium.
Nutzung, landwirtschaftliche
→ DGL: Siehe Abgrenzung Streuobstgrünland zu Dauerkultur
→ Aufforstung
→ LLG §§ 25-29 → siehe auch Bewirtschaftungspflicht
Sammelverordnungen
→ Aufforstungsgenehmigung
→ Daten und Fakten / Förderung und Kulissen / Schutzgebiete
Status, landwirtschaftlicher
Umtriebszeiten
→ Aufforstungsgenehmigung / Ziele
→ UVPG → Siehe "Vollzugshilfen zur Umweltverträglichkeitsprüfung für die Wasserbehörden" (Manfred Weiner, MUF Rheinland-Pfalz, Sept. 2004)
→ Urteilsammlung
→ Stellungnahmen (TÖB)
→ Stellungnahmen (TÖB) / Photovoltaik
→ Immissionsschutz
→ siehe Verfahrensablauf
Vorrratspflanzung
Vorratspflanzung für Waldbäume ist keine Definition aus dem LWaldG, sondern aus dem LLG. Sie ist heute nicht mehr praxisüblich (RP S, Ref. 31, April 2011). Im LLG aktuell nicht mehr enthalten.
Vorprüfung, standortbezogen
im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung
Wald ist jede mit Forstpflanzen bestockte Grundfläche (§ 2 LWaldG)
Die Produktion von Werthölzern (z.B. Kirsche, Nussbaum) ist eine moderne Form des Agroforstes. Unbefristete Aufforstungsgenehmigungen
Die Genehmigungen sind nicht „ewig" rechtskräftig. Daher sind Genehmigungen die Jahre zurückliegen nicht automatisch weiterhin als genehmigt anzusehen.
→ Schmuckreisig
→ Aufforstungsgenehmigungen
→ LLG Pflegepflicht
→ LLG Dauergrünland

References: § 25
 § 25

§ 25
 § 26
 § 27
 § 28
 § 4
 § 25
 § 2