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Timestamp: 2016-10-25 13:56:14+00:00

Document:
G.________, 1955, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Theodor Herzog, Wesemlinstrasse 71, 6006 Luzern,
A.- Der 1955 geborene G.________ arbeitete seit 1988 bei der Bauunternehmung B.________ AG und war damit bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen Unf�lle und Berufskrankheiten versichert. Am 9. Juni 1997 ersuchte Dr. med. Thomas M.________ die SUVA darum, G.________ wegen Beschwerden im Bereich des rechten Epikondylus zu einer kreis�rztlichen Untersuchung aufzubieten, nachdem bereits seit 3. Mai 1997 volle Arbeitsunf�higkeit bestehe. Der Internist Dr. med. M.________ diagnostizierte u.a. eine Epikondylopathia radialis beidseits rechtsbetont (Bericht vom 23. Juli 1997). Mit Verf�gung vom 20. November 1998 lehnte die SUVA ihre Leistungspflicht f�r die Beschwerden des Versicherten im rechten Ellbogen ab, da diese weder auf einen Unfall noch auf eine unfall�hnliche K�rpersch�digung zur�ckzuf�hren seien und auch die Voraussetzungen, unter denen eine Berufskrankheit angenommen werden m�sse, nicht erf�llt seien. Auf Einsprache hin hielt die Anstalt mit Entscheid vom 10. Februar 1999 an ihrem Standpunkt fest, wobei sie sich auf eine interne Mitteilung ihrer Abteilung Unfallmedizin vom Juli 1996 berief.
B.- Die vom Versicherten hiegegen eingereichte Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Obwalden unter Bewilligung der unentgeltlichen Verbeist�ndung mit Entscheid vom 4. August 2000 ab.
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst G.________ beantragen, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides und des Einspracheentscheides sei die SUVA zu verpflichten, die gesetzlichen Leistungen zu erbringen; eventuell sei die Sache zur Anordnung einer neutralen Expertise an das kantonale Gericht zur�ckzuweisen. Ferner verlangt er die R�ckweisung der Angelegenheit zur Festsetzung des Honorars auf Grund der bewilligten unentgeltlichen Verbeist�ndung im kantonalen Verfahren und ersucht um unentgeltliche Prozessf�hrung und Verbeist�ndung im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren.
W�hrend die SUVA auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst, verzichten das Bundesamt f�r Sozialversicherung und die als Mitbeteiligte beigeladenen Krankenversicherer auf eine Vernehmlassung.
1.- a) Es steht fest und ist unbestritten, dass der Versicherte weder an den Folgen eines versicherten Unfalles (Art. 6 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 9 Abs. 1 UVV) noch an einer unfall�hnlichen K�rpersch�digung (Art. 6 Abs. 2 UVG in Verbindung mit Art. 9 Abs. 2 UVV) noch einer Berufskrankheit gem�ss Art. 9 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Anhang I zur UVV leidet. In Betracht f�llt als Anspruchsgrundlage einzig Art. 9 Abs. 2 UVG, wonach als Berufskrankheiten auch andere Krankheiten gelten, von denen nachgewiesen wird, dass sie ausschliesslich oder stark �berwiegend durch berufliche T�tigkeit verursacht worden sind.
b) Die Voraussetzung des ausschliesslichen oder stark �berwiegenden Zusammenhanges gem�ss Art. 9 Abs. 2 UVG ist nach st�ndiger Rechtsprechung erf�llt, wenn die Berufskrankheit mindestens zu 75 % durch die berufliche T�tigkeit verursacht worden ist. Die Anerkennung von Beschwerden im Rahmen dieser von der Rechtsprechung als "Generalklausel" bezeichneten Anspruchsgrundlage ist, entsprechend der in BGE 114 V 111 f. Erw. 3c auf Grund der Materialien eingehend dargelegten legislatorischen Absicht, die Grenze zwischen krankenversicherungsrechtlicher Krankheit und unfallversicherungsrechtlicher Berufskrankheit nicht zu verw�ssern, an relativ strenge Beweisanforderungen gebunden. Verlangt wird, dass der Versicherte f�r eine gewisse Dauer einem typischen Berufsrisiko ausgesetzt ist. Die einmalige gesundheitliche Sch�digung, die gleichzeitig mit der Berufsaus�bung eintritt, gen�gt nicht. F�r die Beurteilung der Exposition (oder Arbeitsdauer) ist die gesamte, gegebenenfalls auch die schon vor dem 1. Januar 1984 (in Kraft treten des UVG) ausge�bte Berufst�tigkeit zu ber�cksichtigen (BGE 126 V 186 Erw. 2b mit Hinweisen).
c) Wenn ein Versicherter an einer Krankheit leidet, die in Ziff. 2 des Anhanges I zur UVV aufgef�hrt ist und er - kumulativ - alle oder dort besonders umschriebene T�tigkeiten verrichtet hat, liegt in der Regel eine Berufskrankheit vor. Die Zusammenhangsfrage ist in diesem Bereich - auf Grund arbeitsmedizinischer Erkenntnisse - weitgehend durch den Verordnungsgeber vorentschieden. Von dieser Regel, welche auch als dem (schl�ssigen) Gegenbeweis weichende nat�rliche Vermutung bezeichnet werden kann, ist abzugehen, wenn konkrete Umst�nde des Einzelfalles klar gegen eine berufliche Verursachung sprechen (BGE 126 V 188 Erw. 4a).
Die Anerkennung anderer Krankheitsbilder im Rahmen der Generalklausel nach Art. 9 Abs. 2 UVG ist demgegen�ber subsidi�r. Das heisst sie kommt bez�glich jener Leiden zum Zuge, die nach bisheriger arbeitsmedizinischer Erkenntnis (noch) nicht in einen dermassen qualifizierten Ursachenzusammenhang mit beruflichen T�tigkeiten gebracht werden k�nnen, dass sich deswegen ihre Bezeichnung als Listenkrankheit rechtfertigte, die aber doch, auf Grund ihrer eindeutigen beruflichen Genese, v�lkerrechtlicher Empfehlung folgend, im Einzelfall die f�r Berufskrankheiten vorgesehenen Leistungen ausl�sen sollen. Dies f�hrt dazu, dass im Rahmen von Art. 9 Abs. 2 UVG in jedem Einzelfall Beweis dar�ber zu f�hren ist, ob die geforderte stark �berwiegende (mehr als 75%ige) bis ausschliessliche berufliche Verursachung vorliegt (BGE 126 V 189 Erw. 4b mit Hinweis).
2.- Im Urteil V. vom 3. August 2000, auszugsweise publiziert in BGE 126 V 183 ff., hielt das Eidgen�ssische Versicherungsgericht fest, gem�ss der von der SUVA eingereichten internen Mitteilung ihrer Abteilung Unfallmedizin vom Juli 1996, in welcher neue medizinische Erkenntnisse verarbeitet wurden, w�re es auf Grund der multifaktoriellen Genese des Leidens, wobei das Alter und die Konstitution wahrscheinlich die entscheidende Rolle spielten, kaum je vorstellbar, eine Epikondylitis als Berufskrankheit im Sinne des Gesetzes anzuerkennen. Da sich die Frage, ob die Argumentation der SUVA tats�chlich dem neuesten Stand der medizinischen Wissenschaft entspricht, auf Grund der vorgelegten Berichte mangels eigener Fachkenntnisse nicht abschliessend beantworten liess und eine besondere berufliche Einwirkung w�hrend der von der Rechtsprechung verlangten l�ngeren Arbeitsdauer vorlag, wies das Gericht die Sache zur Vornahme einer Aktenerg�nzung in Form der Einholung eines arbeitsmedizinischen Gutachtens, z.B. einer der schweizerischen Universit�tskliniken, an das Verwaltungsgericht des Kantons Bern zur�ck.
3.- Gest�tzt auf die grunds�tzlichen Erw�gungen in BGE 126 V 183 ff. dr�ngt sich auch im vorliegenden Fall eine Aktenerg�nzung auf, zumal eine berufliche Einwirkung bei der Arbeit auf dem Bau den Angaben des Beschwerdef�hrers zufolge w�hrend vieler Jahre bestand. Die Vorinstanz, an welche die Sache zur�ckzuweisen ist, wird erg�nzende Abkl�rungen zur Genese der Epikondylitis des Beschwerdef�hrers treffen. Dabei ist es ihr unbenommen, das vom Verwaltungsgericht des Kantons Bern im Fall V. in Auftrag gegebene arbeitsmedizinische Gutachten (vgl. BGE 126 V 192 oben) beizuziehen und die von den Experten gewonnenen Erkenntnisse zur Entstehung der Epikondylitis unter Wahrung der Parteirechte in ihre neue Beurteilung einzubeziehen, falls diese f�r den vorliegenden Fall von Interesse sind. Auf Grund der Ergebnisse der Aktenerg�nzung wird das kantonale Gericht �ber die Beschwerde neu entscheiden.
4.- Der Antrag des Beschwerdef�hrers auf R�ckweisung der Sache an die Vorinstanz zwecks Festsetzung des Anwaltshonorars zufolge unentgeltlicher Verbeist�ndung ist durch den Ausgang des letztinstanzlichen Prozesses gegenstandslos geworden. �ber die Verlegung der gesamten Parteikosten des erstinstanzlichen Verfahrens wird das Verwaltungsgericht in seinem neuen Entscheid zu befinden haben.
5.- Im vorliegenden Verfahren geht es um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen, weshalb von der Auferlegung von Gerichtskosten abzusehen ist (Art. 134 OG). Dem Prozessausgang entsprechend ist dem Beschwerdef�hrer eine Parteientsch�digung zuzusprechen (Art. 135 in Verbindung mit Art. 159 OG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege, einschliesslich der unentgeltlichen Verbeist�ndung, erweist sich damit als gegenstandslos.
des Kantons Obwalden zur�ckgewiesen, damit es,
nach erfolgter Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen, �ber
des Kantons Obwalden, dem Bundesamt f�r Sozialversicherung,
Helsana Versicherungen AG, D�bendorf, zugestellt.

References: Art. 9
 Art. 9
 Art. 9
 Art. 9
 Art. 9
 BGE 
 Art. 9
 Art. 9
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 159