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Timestamp: 2016-10-28 19:52:59+00:00

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8C_680/2014 � � Urteil vom 16. M�rz 2015
A.a.�Die 1969 geborene A.________ war vom 1. August 1991 bis 30. Juni 1999 als Lager-Mitarbeiterin bei der Firma B.________ AG t�tig gewesen. Insbesondere gest�tzt auf die Ausk�nfte ihres Hausarztes Dr. med. C.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 15. Januar und 24. Dezember 2000 wurde ihr mit Verf�gung der IV-Stelle des Kantons Aargau vom 29. August 2001 bei einem Invalidit�tsgrad von 100 % r�ckwirkend ab 1. November 1999 eine ganze Invalidenrente zugesprochen. Ein im November 2005 eingeleitetes Revisionsverfahren ergab keine anspruchserheblichen Ver�nderungen.
A.b.�Im Februar 2011 k�ndigte die IV-Stelle abermals eine �berpr�fung der medizinischen sowie beruflich-erwerblichen Verh�ltnisse an. Sie veranlasste namentlich die Erstellung eines bidisziplin�ren Gutachtens bei der medizinischen Abkl�rungsstelle D.________ AG, welches am 26. Juli 2013, basierend auf polydisziplin�ren Abkl�rungen, erstattet wurde. Zudem nahm Frau Dr. med. E.________, Fach�rztin f�r Orthop�die, Regionaler �rztlicher Dienst (RAD), am 10. April, 24. Juni und 12. August 2013 Stellung. Auf dieser Grundlage k�ndigten die IV-Organe vorbescheidweise die Einstellung der bisherigen Rentenleistungen an. Mit Verf�gung vom 31. Oktober 2013 wurde daran festgehalten und die Rente auf den 1. Januar 2014 aufgehoben.
Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau ab (Entscheid vom 2. Juli 2014).
A.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und beantragen, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids sei die IV-Stelle zu verpflichten, ihr weiterhin eine ganze Rente auszurichten. Eventualiter sei die Verwaltung anzuhalten, weitere Abkl�rungen zum aktuellen Gesundheitszustand zu t�tigen, insbesondere ein neues polydisziplin�res Gutachten einzuholen, und im Anschluss daran erneut �ber den Rentenanspruch zu befinden. Ferner ersucht sie um unentgeltliche Rechtspflege (Prozessf�hrung, Verbeist�ndung ).
W�hrend die Vorinstanz auf eine Vernehmlassung verzichtet, schliesst die IV-Stelle auf Abweisung der Beschwerde. Das Bundesamt f�r Sozialversicherungen und die beigeladene Vorsorgestiftung der B.________ AG enthalten sich einer Antragstellung.
Streitig und zu pr�fen ist, ob die am 31. Oktober 2013 verf�gte Aufhebung der seit 1. November 1999 ausgerichteten ganzen Rente vorinstanzlich zu Recht best�tigt wurde.
2.1.�Die Beschwerdegegnerin st�tzte ihre Renteneinstellung auf lit. a Abs. 1 der am 1. Januar 2012 in Kraft getretenen Schlussbestimmungen der �nderung des IVG vom 18. M�rz 2011 (6. IV-Revision, erstes Massnahmenpaket [AS 2011 5659; BBl 2011 2723 und 2010 1817]; nachfolgend: SchlBest. IV 6/1) ab. Danach werden Renten, die bei pathogenetisch-�tiologisch unklaren syndromalen Beschwerdebildern ohne nachweisbare organische Grundlage gesprochen wurden, innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten dieser �nderung �berpr�ft. Sind die Voraussetzungen nach Art. 7 ATSG nicht erf�llt, so wird die Rente herabgesetzt oder aufgehoben, auch wenn die Voraussetzungen von Art. 17 Abs. 1 ATSG nicht erf�llt sind (zur EMRK- und Verfassungskonformit�t der Bestimmung: BGE 139 V 547).
2.2.�Das kantonale Gericht ist im angefochtenen Entscheid zum - letztinstanzlich von keiner Seite kritisierten - Schluss gelangt, dass lit. a Abs. 1 SchlBest. IV 6/1 auf den hier zu beurteilenden Fall mangels Vorliegens eines entsprechenden syndromalen Beschwerdebilds keine Anwendung findet. Die rentenaufhebende Verf�gung der Beschwerdegegnerin wurde indessen mit der substituierten Begr�ndung der zweifellosen Unrichtigkeit der urspr�nglichen Rentenverf�gung vom 29. August 2001 nach Massgabe von Art. 53 Abs. 2 ATSG best�tigt.
3.1.�Unabh�ngig von einem materiellen Revisionsgrund kann der Versicherungstr�ger nach Art. 53 Abs. 2 ATSG wiedererw�gungsweise auf formell rechtskr�ftige Verf�gungen oder Einspracheentscheide zur�ckkommen, wenn diese zweifellos unrichtig sind und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist. Wird die zweifellose Unrichtigkeit der urspr�nglichen Rentenverf�gung erst vom Gericht festgestellt, kann dieses ein (zu Unrecht) auf Art. 17 ATSG gest�tztes R�ckkommen mit dieser substituierten Begr�ndung sch�tzen (BGE 125 V 368 E. 2 S. 369; Urteil 9C_303/2010 vom 5. Juli 2010 E. 4.3, in: SVR 2011 IV Nr. 20 S. 53). Vorausgesetzt ist, dass kein vern�nftiger Zweifel an der Unrichtigkeit der Verf�gung m�glich, folglich nur dieser einzige Schluss denkbar ist. Als in diesem Sinne qualifiziert unrichtig erweist sich eine Verf�gung zum einen dann, wenn die notwendigen fach�rztlichen Abkl�rungen �berhaupt nicht oder nicht mit der erforderlichen Sorgfalt durchgef�hrt worden sind (vgl. Urteil 9C_427/2014 vom 1. Dezember 2014 E. 2.2 mit Hinweisen). Weiter ist zweifellose Unrichtigkeit in der Regel gegeben, wenn eine Leistungszusprechung auf Grund falscher Rechtsregeln erfolgt ist oder massgebliche Bestimmungen nicht oder unrichtig angewandt wurden. Eine Mangelhaftigkeit in diesem Sinne hat die Rechtsprechung etwa angenommen, wenn bis zum Zeitpunkt der fraglichen Rentenverf�gung keine Einsch�tzung der Leistungsf�higkeit in einer zumutbaren Verweist�tigkeit vorgelegen hat und der Invalidit�tsgrad allein auf Grund der Arbeitsf�higkeit ermittelt wurde, die IV-Organe die Invalidit�t bei der erstmaligen Anspruchspr�fung also der Arbeitsunf�higkeit gleichgestellt haben und damit von einem rechtlich falschen Invalidit�tsbegriff ausgegangen sind, und wenn gest�tzt auf eine rechtliche einwandfreie Invalidit�tsbemessung ohne Zweifel eine tiefere Rente zugesprochen worden w�re (so Urteile 8C_846/2010 vom 10. Dezember 2010 E. 1.4 und 9C_342/2008 vom 20. November 2008 E. 1, nicht publ. in: BGE 135 I 1, aber in: SVR 2009 IV Nr. 20 S. 52). Soweit indessen ermessensgepr�gte Teile der Anspruchspr�fung vor dem Hintergrund der Sach- und Rechtslage einschliesslich der Rechtspraxis im Zeitpunkt der rechtskr�ftigen Leistungszusprechung (BGE 125 V 383 E. 3 S. 389 f.) in vertretbarer Weise beurteilt worden sind, scheidet die Annahme zweifelloser Unrichtigkeit aus (Urteile 9C_427/2014 vom 1. Dezember 2014 E. 2.2, 8C_473/2014 vom 7. Oktober 2014 E. 2 und 9C_121/2014 vom 3. September 2014 E. 3.2.1, in: SVR 2014 IV Nr. 39 S. 137).
3.2.�Das Bundesgericht hat im Urteil 9C_654/2013 vom 21. Januar 2014 (E. 4 am Ende) offengelassen, ob die Praxis zur substituierten Begr�ndung nur f�r den Fall zum Tragen kommt, dass der Leistungsanspruch (entgegen der Administrativverf�gung) nicht nach Art. 17 Abs. 1 ATSG aufgehoben oder herabgesetzt werden kann, oder auch im Zusammenhang mit einer - wie hier - fehlgeschlagenen Anwendung von lit. a Abs. 1 SchlBest. IV 6/1. Mit Urteil 9C_121/2014 vom 3. September 2014 (E. 3.2.2, in: SVR 2014 IV Nr. 39 S. 137) wurde in der Folge festgestellt, dass die Substitution der Begr�ndung in diesem Kontext ebenfalls m�glich ist. Die Wiedererw�gung, die Revision nach Art. 17 ATSG und die �berpr�fung nach den SchlBest. IV 6/1 stellen (bloss) verschiedene rechtliche Begr�ndungen f�r den Streitgegenstand "Ab�nderung des Rentenanspruchs" dar. Hat der Versicherungstr�ger die Rente mit einer unzutreffenden Begr�ndung herabgesetzt oder aufgehoben, f�hrt aber die richtige Begr�ndung zum gleichen Ergebnis, so ist die Verf�gung zu best�tigen (Urteil 9C_303/2010 vom 5. Juli 2010 E. 4.3, in: SVR 2011 IV Nr. 20 S. 53). Vorausgesetzt ist jedoch, dass das Gericht �ber die n�tigen Beurteilungsgrundlagen verf�gt. Die vorliegend im Rahmen der �berpr�fung nach lit. a Abs. 1 SchlBest. IV 6/1 get�tigten Abkl�rungen (vgl. BGE 139 V 547 E. 10.1.2 f. S. 569) erlauben es, die auch im Zusammenhang mit der Wiedererw�gung wesentlichen aktuellen gesundheitlichen Verh�ltnisse festzustellen (vgl. E. 5 hiernach).
4.1.�Im vorinstanzlichen Entscheid wurde in einl�sslicher Wiedergabe und W�rdigung der der Rentenverf�gung vom 29. August 2001zugrunde liegenden medizinischen Aktenlage festgestellt, dass sich damals einzig der Hausarzt Dr. med. C.________ in seinen Berichten vom 15. Januar und 24. Dezember 2000 zur Arbeitsf�higkeit der Beschwerdef�hrerin in einer leidensangepassten T�tigkeit ge�ussert habe. Danach habe die Versicherte nicht l�nger sitzend arbeiten k�nnen, wobei sie gem�ss ihren eigenen Ausk�nften nach zwanzig bis dreissig Minuten in sitzender Stellung starke Schmerzen versp�re. Sie gebe ferner an, nicht l�nger als eine Stunde eingliederungsf�hig zu sein. Weiter f�hrte der Arzt aus, die Versicherte habe lediglich acht Jahre Volksschule in Kosovo besucht, sie habe keine Lehre absolviert. Diese Punkte m�ssten in Bezug auf Berufsausbildung und Arbeitsvermittlung ebenfalls bedacht werden, womit eine m�gliche Arbeits- und Eingliederungsf�higkeit wesentlich reduziert sei. Am 24. Dezember 2000 habe Dr. med. C.________ sodann dargelegt, die Versicherte stehe in dauernder Behandlung bei den Dres. med. F.________, Facharzt f�r Neurologie FMH, und G.________, Facharzt f�r An�sthesie FMH, beide Klinik H.________. Bei dieser schwierigen Situation k�nne aus spezifisch fach�rztlicher Sicht wahrscheinlich korrekter eine Arbeitsf�higkeit in Prozenten f�r eine geeignete leichte, wechselbelastende T�tigkeit festgestellt werden.
Mit Blick auf diese Ausf�hrungen erscheine, so das kantonale Gericht im Weiteren, fraglich, ob der Rentenzusprache �berhaupt eine �rztliche Beurteilung der Erwerbsf�higkeit zugrunde gelegen habe. Zum einen habe sich Dr. med. C.________ n�mlich darauf beschr�nkt, hinsichtlich des Belastungsprofils sowie der Leistungsf�higkeit die Aussagen der Beschwerdef�hrerin wiederzugeben. Anderseits habe der Hausarzt implizit darauf hingewiesen, dass er von einer - wenn auch reduzierten - Erwerbsf�higkeit ausgehe, ohne sich jedoch diesbez�glich abschliessend zu �ussern. Die Einsch�tzung der prozentgenauen Erwerbsf�higkeit habe er den behandelnden Fach�rzten �berlassen. Mangels gen�gender Grundlage f�r eine Beurteilung des medizinischen Sachverhalts h�tte die Beschwerdegegnerin mithin nicht allein gest�tzt auf die haus�rztlichen Ausk�nfte auf eine g�nzliche Erwerbsunf�higkeit der Versicherten schliessen d�rfen. Vielmehr w�re sie gehalten gewesen, Dr. med. C.________ zu einer erg�nzenden konkreten Stellungnahme betreffend die noch vorhandenen F�higkeiten der Beschwerdef�hrerin im Rahmen einer zumutbaren Verweist�tigkeit aufzufordern oder aber - wie vom Hausarzt selber vorgeschlagen - die behandelnden Fach�rzte um entsprechende Ausk�nfte anzugehen. Die diesbez�gliche Passivit�t der Beschwerdegegnerin stelle eine klare Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes dar.
Zusammenfassend kommt die Vorinstanz zum Schluss, es sei von einer unvollst�ndigen Sachverhaltsabkl�rung auf Grund einer markanten Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes und einer daraus resultierenden fehlenden nachvollziehbaren �rztlichen Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit im Rahmen angepasster Besch�ftigungen im Zeitpunkt der urspr�nglichen Rentenzusprache auszugehen. Diese sei daher rechtsfehlerhaft erfolgt und der Verwaltungsakt vom 29. August 2001 demnach als zweifellos unrichtig im wiedererw�gungsrechtlichen Sinne einzustufen. Da eine m�ngelfreie Invalidit�tsbemessung zu einem anderen Ergebnis gef�hrt h�tte und auch das Erfordernis der erheblichen Bedeutung der Berichtigung zu bejahen sei, m�sse ex nunc et pro futuro auf die Verf�gung zur�ckgekommen werden.
4.2.�Die Beschwerdef�hrerin bringt dagegen im Wesentlichen vor, auch wenn es sich bei Dr. med. C.________ um ihren Hausarzt handle, habe die Beschwerdegegnerin dennoch auf seine Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit abstellen k�nnen, beruhe diese doch ihrerseits auf Angaben der behandelnden neurologischen und rheumatologischen Spezialisten. Die Versicherte �bersieht dabei, dass die Berichte des Dr. med. C.________ vom 15. Januar und 24. Dezember 2000 nicht deshalb als f�r die damalige Berentung ungen�gend qualifiziert werden, weil sie durch den Hausarzt verfasst wurden. Vielmehr fehlt es ihnen, wie hievor dargelegt, an f�r die Beurteilung des Rentenanspruchs unerl�sslichen Aussagen zum Leistungsverm�gen in Verweist�tigkeiten. Dr. med. C.________ hat denn auch selber betont, angesichts der komplexen gesundheitlichen Situation sei die "Arbeitsf�higkeit in % f�r eine geeignete leichte, wechselbelastende T�tigkeit" durch die beteiligten Fach�rzte festzustellen (Bericht vom 24. Dezember 2000). Als ebenso wenig stichhaltig erweist sich sodann der Einwand, auch der damals beigezogene RAD habe die medizinische Aktenlage gem�ss Stellungnahme vom 30. April 2001 f�r spruchreif eingestuft und keine weiteren Abkl�rungen verlangt. Die Unterlassung der Beschwerdegegnerin bestand gerade darin, in Verletzung der ihr aus dem Untersuchungsgrundsatz erwachsenden Pflichten trotz offenkundig l�ckenhafter �rztlicher Dokumentation - einschliesslich der Ausk�nfte ihres eigenen medizinischen Dienstes - eine vollst�ndige Erwerbsunf�higkeit anzunehmen. Nichts zu Gunsten ihres Standpunktes vermag die Beschwerdef�hrerin schliesslich aus dem Hinweis auf den Passus in der Rentenverf�gung vom 29. August 2001 abzuleiten, wonach f�r die Bemessung der Invalidit�t das gegenw�rtig zumutbare Erwerbseinkommen in Beziehung gesetzt werde zum Erwerbseinkommen, das aktuell ohne Gesundheitsschaden zumutbarerweise erzielt werden k�nnte, wobei sich aus dieser Erwerbseinbusse der Invalidit�tsgrad in Prozenten ergebe. Der blosse Umstand, dass die Beschwerdegegnerin die rechtlichen Grundlagen der Invalidit�tsbemessung nach Massgabe der sog. Einkommensvergleichsmethode in ihrem Verwaltungsakt zutreffend wiedergegeben hat, l�sst nicht ohne Weiteres auf einen korrekt angewendeten Invalidit�tsbegriff schliessen.
Da es somit an hinreichend sorgf�ltigen und aussagekr�ftigen Abkl�rungen zur Arbeitsf�higkeit in einer leidensangepassten Besch�ftigung fehlte, ist die Rentenverf�gung mit der Vorinstanz als qualifiziert unrichtig zu werten (vgl. Urteil 9C_307/2011 vom 23. November 2011 E. 3.2 mit Hinweis). Die Berichte des Hausarztes gen�gten den diesbez�glichen Anforderungen nach dem Dargelegten nicht, zumal es sich bei den darin aufgef�hrten leistungsvermindernden Gr�nden haupts�chlich um solche invalidenversicherungsrechtlich unbeachtlicher Art handelte.
5.1.�Eine Aufhebung oder Herabsetzung des bisherigen Rentenanspruchs auf dem Weg einer Wiedererw�gung setzt voraus, dass bis zum betreffenden Zeitpunkt keine Invalidit�t eingetreten ist (Urteile 8C_473/2014 vom 7. Oktober 2014 E. 4 sowie [des Eidg. Versicherungsgerichts] I 859/05 vom 10. Mai 2006 E. 2.3 und I 222/02 vom 19. Dezember 2002 E. 5.1). Dies ist anhand des (beweiswertigen; BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232 mit Hinweis) Gutachtens der medizinischen Abkl�rungsstelle D.________ AG vom 26. Juli 2013, best�tigt durch die RAD-Stellungnahme vom 12. August 2013, auszuschliessen. Danach ist die Beschwerdef�hrerin nicht mehr in der Lage, ihrer bisherigen T�tigkeit als Lager-Mitarbeiterin nachzugehen. Eine ihren Leiden angepasste Besch�ftigung kann sie aus polydisziplin�rer Sicht indessen noch zu 100 % ausf�hren. Als zumutbar werden r�ckenadaptierte, leichte und wechselbelastende Verrichtungen bezeichnet, welche keine Zwangshaltungen f�r die Wirbels�ule und den Rumpf beinhalten, wie etwa vorn�ber gebeugt stehend, kniend, hockend, kauernd und einhergehend mit repetitiven Bewegungsanforderungen. Das Heben, Tragen und Bewegen von Lasten ist auf zehn Kilogramm limitier t.
5.2.1.�Die Beschwerdef�hrerin macht in dieser Hinsicht wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren geltend, auf die Schlussfolgerungen der Expertise der medizinischen Abkl�rungsstelle D.________ AG vom 26. Juli 2013 k�nne auf Grund unheilbarer formeller M�ngel bei der Gutachtensvergabe bzw. -erstattung nicht abgestellt werden. Entgegen der Ank�ndigung der Beschwerdegegnerin, eine bidisziplin�re, die Fachrichtungen Orthop�die und Psychiatrie umfassende Begutachtung durchf�hren zu lassen, seien letztlich - auf Anraten der Gutachtensstelle - um eine neurologische Untersuchung erweiterte polydisziplin�re Abkl�rungen vorgenommen worden. Entgegen den Vorgaben gem�ss BGE 137 V 210 sei der entsprechende Auftrag jedoch weder nach dem Zufallsprinzip erteilt, noch die Beschwerdef�hrerin vorg�ngig unter Wahrung des rechtlichen Geh�rs �ber die zus�tzliche neurologische Begutachtung informiert worden.
5.2.2.�Das kantonale Gericht hat zutreffend erwogen, dass die Beschwerdegegnerin urspr�nglich ein - unstreitig vorschriftsgem�ss angek�ndigtes und seitens der Beschwerdef�hrerin nicht beanstandetes - bidisziplin�res Gutachten (Orthop�die, Psychiatrie) in die Wege geleitet hatte (vgl. Stellungnahme des RAD vom 10. April 2013; Aufgebot der medizinischen Abkl�rungsstelle D.________ AG vom 29. April 2013; Mitteilung der IV-Stelle vom 3. Mai 2013). Der Verzicht auf eine Auftragsvergabe nach der Zufallszuweisung (Art. 72bis Abs. 2 IVV) war daher im Lichte der diesbez�glich geltenden Rechtsprechungsgrunds�tze zul�ssig (BGE 139 V 349). Wie das Bundesgericht in BGE 139 V 349 (E. 3.3 S. 352 f.) festgestellt hat, w�re es mit der Gutachterpflicht (Verantwortung f�r die fachliche Koordination im Sinne der fachlichen Qualit�t, Vollst�ndigkeit und Wirtschaftlichkeit der Abkl�rung) indes nicht vereinbar, wenn den Sachverst�ndigen eine Disziplinenwahl gleichsam aufgezwungen werden k�nnte, die sie - auch nach pflichtgem�sser W�rdigung der f�r den Auftrag leitenden �berlegungen - f�r (versicherungs-) medizinisch nicht vertretbar hielten. Den Gutachtern muss es daher freistehen, die von der IV-Stelle bzw. dem RAD (oder im Beschwerdefall durch ein Gericht) bezeichneten Fachdisziplinen gegen�ber der Auftraggeberin zur Diskussion zu stellen, wenn ihnen die Vorgaben nicht einsichtig sind. Dass die begutachtenden �rzte der medizinischen Abkl�rungsstelle D.________ AG auf Grund der orthop�dischen Untersuchung zum Schluss gelangt sind, es seien zus�tzlich neurologische Abkl�rungen indiziert, und diese nach R�cksprache mit dem RAD in der Folge durchgef�hrt haben, l�sst sich der Beschwerdegegnerin somit nicht entgegenhalten. Unter dem entsprechenden Vorbehalt steht �berdies auch eine vorg�ngige Verst�ndigung zwischen IV-Stelle und versicherter Person �ber die Fachdisziplinen. Eine erneute Mitwirkung der versicherten Person im Falle einer Erweiterung der Disziplinen durch die Gutachtensstelle ist ausgeschlossen (BGE 139 V 349 E. 3.3 S. 353 [f�r mono- bzw. bidisziplin�re Expertisen]). Anhaltspunkte f�r eine bewusste Umgehung des zufallsbasierten Zuweisungssystems der medizinischen Abkl�rungsstelle I.________ durch die Beschwerdegegnerin sind alsdann, wie die Vorinstanz in allen Teilen �berzeugend aufgezeigt hat, nicht erkennbar und werden in der Beschwerde auch nicht dargetan. Der Umstand schliesslich, dass die Beschwerdegegnerin verpflichtet gewesen w�re, die Versicherte �ber die erg�nzend beabsichtigte neurologische Begutachtung und die daf�r vorgesehene Gutachterperson zu informieren, um ihr damit das rechtliche Geh�r - insbesondere hinsichtlich allf�lliger Ausstands- und Ablehnungsgr�nde - zu gew�hren, vermag den Beweiswert der Expertise der medizinischen Abkl�rungsstelle D.________ AG ebenfalls nicht zu schm�lern. Die Beschwerdef�hrerin hat nach Vorliegen des Gutachtens weder im Rahmen des Vorbescheidverfahrens noch im kantonalen Beschwerdeprozess einwenden lassen, es best�nden in Bezug auf die betreffende sachverst�ndige Person konkrete gesetzliche Ausstands- und/oder Ablehnungsgr�nde. Auch den letztinstanzlichen Ausf�hrungen ist keine entsprechende R�ge zu entnehmen. Eine R�ckweisung der Angelegenheit zu erneuter medizinischer Begutachtung k�me damit einem formalistischen Leerlauf gleich, der zu einer unn�tigen Verfahrensverz�gerung sowie zu erheblichen Mehrkosten f�hren w�rde. Es rechtfertigt sich daher mit dem kantonalen Gericht, von einer Heilung des bei der Anordnung des Gutachtens begangenen formellen Verfahrensfehlers auszugehen und die Expertise der medizinischen Abkl�rungsstelle D.________ AG vom 26. Juli 2013, deren Schl�ssigkeit die Beschwerdef�hrerin im �brigen nicht in Frage stellt, als verwertbar zu betrachten.
Zusammenfassend ergibt sich, dass die Einwendungen der Beschwerdef�hrerin nicht geeignet sind, die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen als offensichtlich unrichtig, als Ergebnis willk�rlicher Beweisw�rdigung oder als rechtsfehlerhaft nach Art. 95 BGG erscheinen zu lassen oder sonst wie eine Bundesrechtsverletzung zu begr�nden. In Anbetracht der ansonsten unbestritten gebliebenen Invalidit�tsbemessungsfaktoren, namentlich des zur Bestimmung der erwerblichen Auswirkungen der festgestellten Arbeitsunf�higkeit vorgenommenen Vergleichs der beiden auf der Basis von statistischen Lohnangaben erhobenen hypothetischen Referenzeinkommen, hat es damit beim vorinstanzlich ermittelten Invalidit�tsgrad von 0 % sein Bewenden. Dem kantonalen Gericht ist demnach beizupflichten, dass die am 31. Oktober 2013 per 1. Januar 2014 verf�gte Einstellung der bisherigen ganzen Invalidenrente im Ergebnis rechtens ist.
Dem Verfahrensausgang entsprechend hat die Beschwerdef�hrerin die Gerichtskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG). Ihrem Gesuch um Gew�hrung der unentgeltlichen Prozessf�hrung und Verbeist�ndung (Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG) ist jedoch zu entsprechen, da die Bed�rftigkeit auf Grund der eingereichten Unterlagen als ausgewiesen gelten kann, das Rechtsbegehren nicht als von vornherein aussichtslos anmutet und die Vertretung durch einen Rechtsanwalt oder eine Rechtsanw�ltin als geboten erscheint (BGE 129 I 129 E. 2.3.1 S. 135 f.; 128 I 225 E. 2.5.3 S. 235 f.). Es wird aber ausdr�cklich auf Art. 64 Abs. 4 BGG aufmerksam gemacht, wonach die beg�nstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie sp�ter dazu in der Lage ist,
Der Beschwerdef�hrerin wird die unentgeltliche Rechtspflege gew�hrt und Advokat Nicolai Fullin als unentgeltlicher Anwalt bestellt.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Vorsorgestiftung der B.________ AG, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Pr�sidierendes Mitglied:�������Die Gerichtsschreiberin:
Ursprung�������Fleischanderl

References: Art. 7
 Art. 17
 BGE 
 Art. 53
 Art. 53
 Art. 17
 BGE 
 Art. 17
 Art. 17
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 95
 Art. 64