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Timestamp: 2017-06-27 05:29:24+00:00

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VGH-BADEN-WUERTTEMBERG - 01.09.2004, 12 S 1750/04 - JuraForum.de
VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Aktenzeichen: 12 S 1750/04Beschluss vom 01.09.2004
Leitsatz:1. Eine Rechtsmittelbelehrung, die den Eindruck erweckt, die Einlegung der Beschwerde gegen einen Beschluss im vorläufigen Rechtsschutzverfahren unterliege nicht dem Vertretungszwang, sondern nur deren Begründung, ist unrichtig i.S.d. § 58 Abs. 2 VwGO. Die Wiedergabe des Wortlauts der §§ 147 Abs. 1 S. 1, 146 Abs. 4 S. 3, 67 Abs. 1 S. 1 VwGO kann aufgrund der gewählten Abfolge und des Zusatzes "schriftlich oder zur Niederschrift" irreführend sein.
3. Die Teilnahme an einer schulbegleitenden handwerklichen Berufsausbildung, die von einem privaten Gymnasium kostenpflichtig für Schülerinnen der Klassen 10 bis 13 angeboten wird, zählt nicht zum notwendigen Lebensunterhalt i.S.d. § 11 Abs. 1 BSHG.Rechtsgebiete:VwGO, BSHGVorschriften:§ 58 Abs. 2 VwGO, § 67 Abs. 1 VwGO, § 91 VwGO, § 146 Abs. 4 VwGO, § 147 Abs. 1 VwGO, § 11 Abs. 1 S. 1 BSHGStichworte:Beschwerde, einstweilige Anordnung, Vertretungszwang, irreführende Rechtsmittelbelehrung, Antragsänderung im Beschwerdeverfahren, notwendiger LebensunterhaltVerfahrensgang:VG Freiburg 5 K 786/04 vom 24.06.2004Rechtskraft:ja
Jetzt Volltext der Entscheidung kostenlos ansehenBitte ergänzen Sie die folgende Sicherheitsfrage:97 - F;/ünf = Weitere Entscheidungen vom VGH-BADEN-WUERTTEMBERGVGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 7 S 818/02 vom 01.09.2004Schmerzensgeld gehört zum vor Leistungsbezug aufzubrauchenden Einkommen bzw. Vermögen i.S.v. § 7 Abs. 1 Satz 1 AsylbLG. Auf Leistungsberechtigte nach § 1 Abs. 1 AsylbLG finden die Vorschriften der §§ 77 Abs. 2, 88 Abs. 3 Satz 1 BSHG keine (entsprechende) Anwendung.VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Urteil, 12 S 844/04 vom 01.09.2004Wird die von einem Sozialhilfeempfänger für ein Jahr im Voraus entrichtete Kraftfahrzeugsteuer infolge einer Ab- oder Ummeldung des Kraftfahrzeugs teilweise rückerstattet, handelt es sich hierbei um einen Rückfluss und damit um Vermögen (Abgrenzung zur Lohnsteuererstattung, vgl. BVerwG, Urteil vom 18.02.1999 - 5 C 35/97 -, BVerwGE 108, 296 = NJW 1999, 3649).VGH-BADEN-WUERTTEMBERG – Beschluss, 12 S 1588/04 vom 30.08.2004Haushaltsvorstand ist auch in Fällen einer Wohngemeinschaft in einer Wohnung ohne gemeinsames Wirtschaften der Partner derjenige, der die Generalunkosten des (gesamten) Haushalts deckt. Teilen sich mehrere Personen diese Kosten, kann die Differenz zwischen dem Regelsatz für Haushaltsangehörige und dem für den Haushaltsvorstand entsprechend den Anteilen der Partner aufgeteilt werden (so genannter Mischregelsatz, vgl. RdNr. 22.08 der Sozialhilferichtlinien Baden-Württemberg). Lässt sich keine prozentuale Verteilung feststellen, kann die Aufteilung nach Kopfteilen erfolgen.
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References: § 58
 § 11
 § 67
 § 91
 § 146
 § 147
 § 11
 § 7
 § 1