Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_im_Zusammenhang_mit_Siedlungs_und_anderen_Abfaellen_30625_Hannover-10514131_3
Timestamp: 2018-04-25 22:03:47+00:00

Document:
Ausschreibung - Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen in Hannover (ID:10514131)
> DTAD-ID: 10514131
10514131
Müllbehandlung, Recyclingdienste, Sonstige Dienstleistungen, Dienstleistungen in der Abwasserbeseitigung, Müllentsorgung
Dienstleistungen im Zusammenhang mit Siedlungs- und anderen Abfällen , Recycling von Siedlungsabfällen , Transport von Haushaltsabfällen
Übernahme des vom Auftraggeber eingesammelten Altpapiers an einer geeigneten Übergabestelle im Gebiet der Region Hannover; Durchführung sämtlicher Transport- und Verwertungsleistungen, die für...
Zweckverband Abfallwirtschaft, Region Hannover
Herrn Leipacher
Telefon: +49 511991147840
Fax: +49 511991147891
http://www.aha-region.de
Statistik aha Zweckverband Abfallwirtsc...
Übernahme und Verwertung des vom Auftraggeber eingesammelten Altpapiers aus dem Gebiet Region Hannover.
Übernahme des vom Auftraggeber eingesammelten Altpapiers an einer geeigneten Übergabestelle im Gebiet der Region Hannover;
Durchführung sämtlicher Transport- und Verwertungsleistungen, die für die stoffliche Verwertung des Altpapiers sowie die Entsorgung der Sortierreste bzw. Störstoffe notwendig sind.
Ca. 48.000 Mg/a.
CPV-Codes: 90500000, 90512000, 90514000
Region Hannover.
Nuts-Code: DE929
Der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (im folgenden auch Zweckverband) sammelt im Gebiet der Region Hannover als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger Altpapier und im Auftrag der Dualen Systeme nach § 6 Absatz 3 VerpackV Verkaufsverpackungen aus Papier, Pappe und Kartonagen (PPK) gemeinsam in Säcken, Umleerbehältern, Großbehältern und Pressen bei privaten Haushalten und anderen Herkunftsbereichen. Es handelt sich um ein Gemisch in einer für kommunale Sammlungen üblichen Qualität.Gegenstand dieses Vergabeverfahrens ist die Übernahme des von dem Auftraggeber gesammelten Altpapiers und der PPK-Verpackungen sowie die anschließende ordnungsgemäße Verwertung sowie die Entsorgung etwaiger Störstoffe durch den erfolgreichen Bieter.
Übergabestelle gemäß Anlage 1 der Leistungsbeschreibung.
Ca. 32.000 Mg/a.
Übergabestelle gemäß Anlage 2 der Leistungsbeschreibung.
Ca. 12.500 Mg/a.
Übergabestelle gemäß Anlage 3 der Leistungsbeschreibung.
Ca. 12.000 Mg/a.
Übergabestelle gemäß Anlage 4 der Leistungsbeschreibung.
81630-2015
2015/S 047-081630
27.04.2015 - 13:00 Uhr
01.07.2015 - 30.06.2019
27.04.2015 - 13:00
Als Sicherheit für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen hat der Auftragnehmer eine Bürgschaft eines in der Europäischen Union zugelassenen und anerkannten Kreditinstituts oder eines Kreditversicherers in Höhe von 5 % der Jahresrechnungssumme netto (Berechnung auf Basis der unter Ziffer 6 der Leistungsbeschreibung geschätzten Jahresgesamtmenge pro Los) zu stellen, die spätestens eine Woche vor Leistungsbeginn vorzulegen ist.
Die Bürgschaft muss schriftlich, unbefristet, unbedingt, unwiderruflich sowie selbstschuldnerisch sein und den Verzicht auf die Einreden der Anfechtbarkeit, der Aufrechenbarkeit und der Vorausklage enthalten. Der Verzicht auf die Einrede der Aufrechenbarkeit gilt nicht für unbestrittene oder rechtskräftig festgestellte Gegenforderungen des Hauptschuldners.
1. Eigenerklärung über die Eintragung in das Handelsregister des Sitzes oder Wohnsitzes oder Erklärung, dass eine Pflicht zur Eintragung in das Handelsregister nicht besteht.
Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bietern eine Gewerbeanmeldung bzw. einen Handelsregisterauszug (bei Vorlage nicht älter als drei Monate) nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes der Gemeinschaft oder des Vertragsstaates des EWR-Abkommens, in dem das Unternehmen ansässig ist, zu fordern.
2. Eigenerklärung darüber, dass ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren weder beantragt noch eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung nicht mangels Masse abgelehnt wurde und sich das Unternehmen nicht in Liquidation befindet oder aber ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde und auf Verlangen vorgelegt wird.
3. Eigenerklärung darüber, dass keine schwere Verfehlung vorliegt, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt, wie z.B. wirksames Berufsverbot (§ 70 StGB), wirksames vorläufiges Berufsverbot (§ 132a StPO), wirksame Gewerbeuntersagung (§ 35 GewO).
4. Eigenerklärung darüber, dass keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, innerhalb der letzten 2 Jahre rechtskräftig verurteilt ist wegen einer der folgenden Strafnormen oder der entsprechenden Strafnormen anderer Staaten:
- § 129 StGB (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129b StGB (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland),
- § 261 StGB (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte),
- § 263 StGB (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Gemeinschaften oder gegen Haushalte richtet, die von den Europäischen Gemeinschaften oder in deren Auftrag verwaltet werden,
- § 264 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Gemeinschaften oder gegen Haushalte richtet, die von den Europäischen Gemeinschaften oder in deren Auftrag verwaltet werden,
- § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Absatz 2 Nummer 10 des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes,
- Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr),
- § 370 der Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Gemeinschaften oder gegen Haushalte richtet, die von den Europäischen Gemeinschaften oder in deren Auftrag verwaltet werden.
5. Eigenerklärung darüber, dass der Bieter
- im Vergabeverfahren nicht vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf seine Eignung abgegeben hat,
- in seinem Unternehmen keine illegalen Arbeitskräfte beschäftigt sind und
- nicht wegen eines Verstoßes nach § 23 AEntG mit einer Geldbuße von wenigstens 2.500 Euro belegt worden ist.
Der Auftraggeber behält sich vor, einen Auszug aus dem Bundes-/Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz oder eine gleichwertige Urkunde einer zuständigen Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Herkunftslands des betreffenden Unternehmens zu fordern bzw. anzufordern.
6. Eigenerklärung darüber, dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung, soweit der Bieter der Pflicht zur Beitragszahlung unterfällt, ordnungsgemäß erfüllt wurde/wird.
Der Auftraggeber behält sich vor, sich eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes (bei Vorlage nicht älter als drei Monate) vorlegen zu lassen.
7. Eigenerklärung darüber, welche zwei Träger der gesetzlichen Krankenversicherung am häufigsten im Betrieb des Bieters vertreten sind.
Der Auftraggeber behält sich vor, sich Bescheinigungen der in vorgenannter Eigenerklärung bezeichneten zwei Träger der gesetzlichen Krankenversicherung über die Erfüllung der gesetzlichen Verpflichtungen in der Sozialversicherung vorlegen zu lassen (bei Vorlage nicht älter als drei Monate).
8. Eigenerklärung über die Mitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft.
Der Auftraggeber behält sich vor, sich eine Unbedenklichkeitsbescheinigung (bei Vorlage nicht älter als drei Monate) der Berufsgenossenschaft des für den Bieter zuständigen Versicherungsträgers vorlegen zu lassen.
- Nachweise von Bietergemeinschaften
Die Angaben von Bietergemeinschaften müssen erkennen lassen, auf welches Mitglied der Bietergemeinschaft sich die jeweiligen Auskünfte beziehen. Die Zuverlässigkeit muss bei jedem Mitglied der Bietergemeinschaft festgestellt werden können. Daher sind die vorstehenden Angaben für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen.
- Eignungsnachweise von Unterauftragnehmern
Jeder Unterauftragnehmer muss für den von ihm zu übernehmenden Teil der Leistung in fachlicher, persönlicher und wirtschaftlicher Hinsicht denselben Eignungsanforderungen genügen wie der Auftragnehmer für jenen Leistungsteil.
Der Auftraggeber behält sich daher vor, vor der Zuschlagserteilung die entsprechenden Eignungsnachweise für Unterauftragnehmer zu verlangen, soweit diese aus seiner Sicht wesentliche Leistungsteile erbringen sollen.
Im übrigen gilt, soweit ein Bieter oder eine Bietergemeinschaft beabsichtigt, die Ausführung von Teilen der Leistung an andere Unternehmen (Unterauftragnehmer) zu übertragen, dass im Angebot die zu übertragenden Leistungen nach Art und Umfang zu benennen sind. Eine namentliche Bezeichnung der Unterauftragnehmer muss erst auf Aufforderung des Auftraggebers erfolgen.
Die für den Zuschlag vorgesehenen Bieter bzw. Bietergemeinschaften haben vor Zuschlagserteilung eine Verpflichtungserklärung der Unterauftragnehmer vorzulegen. Darin haben sich letztere zu verpflichten, dass sie die vom Bieter in dessen Angebot benannten Leistungsteile im Falle der Zuschlagserteilung auf das Angebot des Bieters als Unterauftragnehmer erbringen werden.
- Eignungsleihe bei Dritten
Bieter bzw. Bietergemeinschaften können sich zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und Fachkunde der Fähigkeiten eines anderen Unternehmens (Drittunternehmen) bedienen. Für den Leistungsbereich, hinsichtlich dessen sie sich auf das Drittunternehmen berufen, haben sie die vorstehend geforderten Angaben mit dem Angebot beizubringen.
Ist ein Bieter bzw. eine Bietergemeinschaft für den Zuschlag vorgesehen, so wird der Auftraggeber ihn/sie auffordern, mittels einer Verpflichtungserklärung des anderen Unternehmens nachzuweisen, dass ihm/ihr die für die Erfüllung des Auftrages erforderlichen Mittel auch jeweils zur Verfügung stehen. Zudem kann der Auftraggeber den Bieter bzw. die Bietergemeinschaft - entsprechend den Anforderungen an die Bieter - auffordern, weitere Eignungsnachweise für das Drittunternehmen vorzulegen. Die vorgenannte Verpflichtungserklärung und die entsprechenden Eignungsnachweise müssen dem Auftraggeber innerhalb einer von ihm bestimmten Frist übermittelt werden.
1. Erklärung über den Umsatz des Bieters in den letzten drei Geschäftsjahren, soweit er mit den hier in Rede stehenden Leistungen vergleichbar ist.
Der Auftraggeber behält sich vor, für den Bieter, soweit er für den Zuschlag vorgesehen ist, eine Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen anzufordern.
2. Aktuelle Bankerklärung (nicht älter als drei Monate zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist) mit einer allgemeinen Aussage über die Bonität und die bestehenden Geschäftsbeziehungen des Bieters.
Die Angaben von Bietergemeinschaften müssen erkennen lassen, auf welches Mitglied der Bietergemeinschaft sich die jeweiligen Auskünfte beziehen. Die vorstehenden Angaben sind für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen.
1. Angaben zu Referenzen aus den letzten drei Jahren über Leistungen, die mit der hier zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, insbesondere von öffentlichen Auftraggebern, unter Angabe des Projekttitels, Beschreibung der Leistung, insbesondere unter Angabe der Mengen, Angaben zum Auftraggeber (Name, Anschrift, Telefonnummer, Ansprechpartner), Ort der Leistungserbringung, Ausführungszeitraum sowie Rechnungswert der beschriebenen Leistungen.
2. Gültiges Zertifikat Zertifizierung als Entsorgungsfachbetrieb gemäß §§ 56, 57 KrWG i.V.m. Entsorgungsfachbetriebeverordnung (EfbV) betreffend alle von der hier zu vergebenden Leistung erfassten abfallwirtschaftlichen Tätigkeiten. Für ausländische Bieter und/oder etwaig vorgesehene ausländische Nachunternehmer wird der Nachweis einer vergleichbaren Qualifikation verlangt, die mindestens die Anforderungen der EfbV, insbesondere an Organisation, Ausstattung und Tätigkeit des Betriebes sowie das im Betrieb beschäftigte Personal und zusätzlich an die Überwachung des Betriebes umfasst.
3. Beschreibung der dem Bieter für die Ausführung der zu vergebenden Leistung zur Verfügung stehenden technischen Ausrüstung sowie der personellen Ausstattung.
4. Angaben zur Übergabestelle zur Abnahme des PPK-Gemisches.
Die Angaben von Bietergemeinschaften müssen erkennen lassen, auf welches Mitglied der Bietergemeinschaft sich die jeweiligen Auskünfte beziehen. Hinsichtlich der vorgenannten Angaben/Anforderungen müssen die eingereichten Nachweise es dem Auftraggeber ermöglichen, zu beurteilen, ob die Bietergemeinschaft insgesamt - unter Berücksichtigung der mitgeteilten Arbeitsteilung - über die erforderlichen fachlichen und sonstigen Kapazitäten verfügt.

References: § 6
 § 129
 § 129
 § 129
 § 261
 § 263
 § 264
 § 334
 § 1
 § 2
 § 2
 § 370
 § 12
 § 23