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Rechtsprechung: NVwZ-RR 2006, 576 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: VGH Baden-Württemberg, 28.03.2006 | OVG Hamburg, 14.12.2005
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OVG Nordrhein-Westfalen, 07.02.2006 - 18 E 1534/05 (https://dejure.org/2006,797)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 07.02.2006 - 18 E 1534/05 (https://dejure.org/2006,797)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 07. Februar 2006 - 18 E 1534/05 (https://dejure.org/2006,797)
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Aufenthaltserlaubnis Abschiebung humanitäre Gründe freiwillige Ausreise rechtliche Unmöglichkeit Rechtsgründe zielstaatsbezogene Abschiebungsverbote vorrangigem Recht Rechtsstaatsprinzip Kosovo UNMIK
Unmöglichkeit der Ausreise eines Ausländers aus rechtlichen Gründen i.S.d. § 25 Abs. 5 S. 1 Aufenthaltsgesetz (AufenthG); Unmöglichkeit einer Abschiebung in den Kosovo bei fehlender Zustimmung der "United Nations Interim Administration Mission in Kosovo" (UNMIK)
VG Minden, 17.02.2006 - 7 K 2172/05
NVwZ-RR 2006, 576
Die rechtliche Unmöglichkeit der Ausreise im Sinne des § 25 Abs. 5 Satz 1 AufenthG kann sich aus Abschiebungsverboten und aus vorrangigem Recht, namentlich aus Artikel 1 Abs. 1, Artikel 2 Abs. 2 Satz 2 und Artikel 6 des Grundgesetzes (GG), aus dem aus dem Rechtsstaatsprinzip (Artikel 20 Abs. 3 GG) abzuleitenden Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und aus Artikel 8 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) ergeben (OVG NRW, Beschlüsse vom 7. Februar 2006 - 18 E 1534/05 -, Schnelldienst Ausländer- und Asylrecht (AuAS) 2006, 110…, vom 27. März 2006 - 18 B 787/05 -, Asylmagazin Heft 5/2006, S. 26 und vom 1. August 2006 - 18 B 1539/06 -).
Vielmehr ist es allein Sache des Bundesamtes, gegebenenfalls in einem weiteren Asylverfahren zu klären, ob die von den Klägern zu 1. bis 5. geltend gemachten Abschiebungshindernisse (nunmehr) vorliegen (OVG NRW, Beschluss vom 7. Februar 2006 - 18 E 1534/05 -, a. a. O.).
In derartigen Fällen liegt ein berücksichtigungsfähiges Abschiebungsverbot aus zielstaatsbezogenen Gründen nach § 60 Abs. 7 Satz 2 AufenthG nur unter den Voraussetzungen des § 60 Abs. 1 AufenthG vor, dem im Rahmen des Aufenthaltsrechts § 23 AufenthG und nicht § 25 Abs. 5 AufenthG entspricht (OVG NRW, Beschluss vom 7. Februar 2006 - 18 E 1534/05 -, a. a. O.).
Dies bedeutet, dass ein Eingriff in das Privatleben grundsätzlich nur dann vorliegt, wenn dieses Privatleben in dem Aufenthaltsland fest verankert ist und sich nicht auf eine lose Verbindung beschränkt (VGH BW, Urteil vom 18. Januar 2006 - 13 S 2220/05 -, Asylmagazin Heft 4/2006, 29 und Beschluss vom 10. Mai 2006 - 11 S 2354/05 - OVG Lüneburg, Beschluss vom 11. Mai 2006 - 12 ME 138/06 -, Informationsbrief Ausländerrecht 2006, 329; OVG NRW, Beschluss vom 7. Februar 2006 - 18 E 1534/05 -, a. a. O. unter Hinweis auf BVerwG, Urteil vom 29. September 1998 - 1 C 8.96 -, NVwZ 1999, 303, 304).
Entscheidend ist nicht die Dauer des Aufenthaltes, sondern vielmehr, ob der Betroffene im Aufenthaltsstaat während seines Aufenthaltes über intensive persönliche, familiäre und wirtschaftliche Bindungen verfügt (VGH BW…, Beschluss vom 2. November 2005 - 1 S 3023/04 -, a. a. O.; OVG NRW, Beschluss vom 7. Februar 2006 - 18 E 1534/05 -, a. a. O.; Hessischer Verwaltungsgerichtshof, Beschluss vom 15. Februar 2006 - 7 TG 106/06 -, Informationsbrief Ausländerrecht, 2006, 217; und OVG Lüneburg…, Beschluss vom 11. Mai 2006 - 12 ME 138/06 -, a. a. O.).
vgl. OVG NRW, Beschluss vom 07.02.2006 - 18 E 1534/05 -.
Denn ungeachtet der Frage, ob zielstaatsbezogene Abschiebungshindernisse wegen der Spezialvorschrift des § 25 Abs. 3 AufenthG im Rahmen des § 25 Abs. 5 Satz 1 AufenthG überhaupt - noch - Berücksichtigung finden können, vgl. dazu Benassi, Zur praktischen Bedeutung des § 25 Abs. 4 und 5 AufenthG, InfAuslR 2005, 357 (360); OVG NRW, Beschluss vom 07.02.2006 - 18 E 1534/05 - verneinend OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 24.02.2006 - 7 B 10020/06.OVG -, ist es dem Beklagten jedenfalls wegen der bereits angeführten Bindungswirkung des § 42 Satz 1 AsylVfG verwehrt, allein aus demselben, vom Bundesamt gewürdigten Sachverhalt ein Ausreisehindernis im Sinne von § 25 Abs. 5 AufenthG abzuleiten.
vgl. OVG NRW, Beschluss vom 07.02.2006 - 18 E 1534/05 - zu Angehörigen der Volksgruppe der S. aus dem L. .
OVG NRW, Beschlüsse vom 27.03.2006 - 18 B 787/05 - und vom 07.02.2006 - 18 E 1534/05 - (Juris), jeweils mit weiteren Nachweisen.
im Einzelnen BVerwG, Urteil vom 27.6.2006 - 1 C 14.05 - OVG NRW, Beschluss vom 7.2.2006 - 18 E 1534/05 -, NVwZ-RR 2006, 576 = AuAS 2006, 110.
OVG NRW, Beschluss vom 7.2.2006 - 18 E 1534/05 -, NVwZ-RR 2006, 576 = AuAS 2006, 110.
OVG NRW, Beschluss vom 7.2.2006 - 18 E 1534/05 - OVG Rh.-Pf., Beschluss vom 24.2.2006 - 7 B 10020/06.OVG -, Asylmagazin 2006, 28.
Jedenfalls lässt sich eine eindeutige gesetzgeberische Intention dahingehend, dass in den zahlreichen Fällen, in denen Ausländer langjährig geduldet wurden, nunmehr ein Aufenthaltstitel zu erteilen wäre, nicht erkennen (vgl. in diesem Sinne auch Nds. OVG…, Urteil vom 29.11.2005, a. a. O.; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 07.02.2006 - 18 E 1534/05 - OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 01.06.2005 - 18 B 677/05 - OVG Mecklenburg-Vorpommern, Beschluss vom 13.01.2006 - 2 O 153/05 - Ziffer 1, 5. Spiegelstrich, des Erlasses des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport vom 07.02.2005 [- II 4 23 d -];… Storr, in: Storr/Wenger/Eberle/Albrecht/Zimmermann-Kreher, a. a. O., § 25 Rdnr. 19).
In derartigen Fällen liegt ein berücksichtigungsfähiges Abschiebungsverbot aus zielstaatsbezogenen Gründen nach § 60 Abs. 7 Satz 2 AufenthG nur unter den Voraussetzungen des § 60 Abs. 1 AufenthG vor, dem im Rahmen des Aufenthaltsrechts § 23 AufenthG und nicht § 25 Abs. 5 AufenthG entspricht (OVG NRW, Beschluss vom 7. Februar 2006 - 18 E 1534/05 - a. a. O.).
vgl. im Einzelnen BVerwG, Urteil vom 27. Juni 2006 - 1 C 14.05 - Senatsbeschluss vom 7. Februar 2006 - 18 E 1534/05 -, NVwZ-RR 2006, 576 = AuAS 2006, 110.
vgl. Senatsbeschluss vom 7. Februar 2006 - 18 E 1534/05 -, NVwZ-RR 2006, 576 = AuAS 2006, 110.
vgl. Senatsbeschluss vom 7. Februar 2006 - 18 E 1534/05 - OVG Rheinland- Pfalz, Beschluss vom 24. Februar 2006 - 7 B 10020/06.OVG -, Asylmagazin 2006, 28.
Dabei kann sich die rechtliche Unmöglichkeit insbesondere aus Abschiebungsverboten und höherrangigem Recht, namentlich Art. 1 Abs. 1, 2 Abs. 2 Satz 2, 6 GG, dem aus dem Rechtsstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 3 GG) abzuleitenden Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und Art. 8 der Europäischen Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK) ergeben, vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 7. Februar 2006 - 18 E 1534/05 -, AuAS 2006, 110 und vom 1. August 2006 - 18 B 1539/06 -.
Denn wegen der sich aus § 42 Satz 1 Asylverfahrensgesetz (AsylVfG) für die Ausländerbehörde ergebenden Bindungswirkung kann aus dem dieser Feststellung zugrunde liegenden Sachverhalt kein Ausreisehindernis im Sinne von § 25 Abs. 5 AufenthG abgeleitet werden, vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 7. Februar 2006 - 18 E 1534/05 -, a.a.O. und vom 14. März 2005 - 18 E 195/05 -, InfAuslR 2005, 263.
Entscheidend ist vielmehr, ob der Betroffene im Aufenthaltsstaat über intensive persönliche und familiäre Bindungen verfügt, vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 1. August 2006 - 18 B 1539/06 - vom 27. März 2006 - 18 B 787/05 -, Asylmagazin 5/2006, 26; vom 7. Februar 2006 - 18 E 1534/05 -, a.a.O.; vom 11. Januar 2006 - 18 B 44/06 - AuAS 2006, 144 und vom 21. Juli 2005 - 19 B 939/05 - m.w.N. insbesondere zur Rechtsprechung des EGMR.
vgl. OVG NRW, Beschluss vom 7. Februar 2006 - 18 E 1534/05 -, NVwZ-RR 2006, 576.
vgl. nur Senatsbeschluss vom 7. Februar 2006 18 E 1534/05 -.
Erteilung von Aufenthaltserlaubnissen für Staatsangehörige von Serbien und …
OVG Nordrhein-Westfalen, 02.03.2006 - 18 A 205/05
Verwaltungsverfahrensrechtliche Anforderungen an die Wahrung der Jahresfrist zur …
VG Münster, 15.07.2009 - 5 K 183/08
Versagung der Aufenthaltserlaubnis für Familienangehörige in häuslicher …
VG Minden, 23.08.2007 - 7 K 2740/06
D (A), Iraker, Aufenthaltserlaubnis, Ausreisehindernis, freiwillige Ausreise, …
Einer bloßen Evidenzkontrolle stünde neben dem bereits erwähnten Grundsatz der Gesetzesmäßigkeit der Verwaltung auch § 14 Abs. 2 Satz 1 VwKostG ("Kosten, die bei richtiger Behandlung der Sache durch die Behörde nicht entstanden wären, werden nicht erhoben") entgegen, in welchem von einer Beschränkung auf offensichtliche Rechtsfehler nicht die Rede ist (…vgl. VGH Mannheim, Urt, v. 19.10.2005, a.a.O., juris Rdnr. 47 f.; Urt. v. 28.3.2006 - 13 S 347/06 -. juris Rdnr. 7 m.w.N.;… Funke-Kaiser, a.a.O., § 66 AufenthG Rdnr. 5).
https://dejure.org/2005,5693
OVG Hamburg, 14.12.2005 - 3 Bs 79/05 (https://dejure.org/2005,5693)
OVG Hamburg, Entscheidung vom 14.12.2005 - 3 Bs 79/05 (https://dejure.org/2005,5693)
OVG Hamburg, Entscheidung vom 14. Dezember 2005 - 3 Bs 79/05 (https://dejure.org/2005,5693)
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Fortwirkung von Sperrwirkungen einer nach dem Ausländergesetz 1990 (AuslG) verfügten und bestandskräftig gewordenen Ausweisung gegenüber freizügigkeitsberechtigten Unionsbürgern; Bestimmung des maßgeblichen Zeitpunkts für die Beurteilung der Rechtmäßigkeit einer ...
AuslG § 8 Abs. 2; AufenthG § 102 Abs. 1 S. 1; AufenthG § 11 Abs. 1; FreizügG/EU § 7 Abs. 2 S. 2; VwVfG § 48 Abs. 1; AufenthG/EWG § 3; EGV Art. 39; FreizügG § 6; VwVfG § 49 Abs. 1; VwVfG § 51 Abs. 1
Ausweisung, Unionsbürger, Freizügigkeit, Sperrwirkung, Zuwanderungsgesetz, Beurteilungszeitpunkt, Befristung, Rücknahme, Arbeitslosigkeit, Haft, Straftaten, Freigänger, Dienstleistungsempfänger, Ermessen, Ermessensausweisung, Ermessensreduzierung auf Null, Widerruf, ...
VG Hamburg, 16.02.2005 - 6 E 421/05
Demzufolge findet das Aufenthaltsgesetz einschließlich der Übergangsvorschrift des § 102 Abs. 1 Satz 1 AufenthG auch auf zuvor ausgewiesene Unionsbürger Anwendung (so im Ergebnis auch OVG Hamburg, InfAuslR 2006, 305; VGH Mannheim, InfAuslR 2007, 182;… Funke-Kaiser in: GK-AufenthG, II-§ 102 Rn. 2; Groß, ZAR 2005, 81 ; Lüdke, InfAuslR 2005, 177 ).
Diese ist aber durch die Bestandskraft der auf das allgemeine Ausländergesetz gestützten Ausweisung entfallen (siehe auch Funke-Kaiser, Rn 2 zu § 102; OVG Hamburg, Beschluss vom 14.12.2005 - Bs 79/05 -, InfAuslR 2006, 305;… Lüdke, InfAuslR 2005, S. 178; a.A. Gutmann, InfAuslR 2005, 125).
Voraussetzung für den Status als Arbeitssuchender ist, dass der betreffende Arbeitslose auch tatsächlich eine Arbeit in Deutschland sucht und der Arbeitsverwaltung zur Verfügung steht, um innerhalb eines angemessenen Zeitraumes eine Beschäftigung zu finden (vgl. EuGH, Urteil vom 7.7.2005 - C 383/03 und vom 23.1.1997 - C-171/95; OVG Hamburg, Beschluss vom 14.12.2005 - 3 Bs 79/05).
a) Ausweisungen, die unter der Geltung des Ausländergesetzes 1990 und des Aufenthaltsgesetzes/EWG unanfechtbar geworden sind, gelten grundsätzlich unabhängig von der Rechtslage kraft ihrer materiellen Bestandskraft als freizügigkeitsbeschränkende Maßnahmen auch nach dem 1. Januar 2005 fort (ebenso HambOVG, Urteil vom 22. März 2005 - 3 Bf 294/04 -, juris und Beschluss vom 14. Dezember 2005, InfAuslR 2006, 305 [308]; a.A. OVG BlnBbg, Beschluss vom 15. März 2006, NVwZ 2006, 953 sowie HessVGH, Beschluss vom 29. Dezember 2004, NVwZ 2005, 837 f.).
Hieraus folgt für den Senat, dass die Arbeitslosigkeit gemäß § 119 Sozialgesetzbuch Drittes Buch (SGB III) Tatbestandsvoraussetzung für die Aufrechterhaltung dieses Freizügigkeitsrechts ist; die Arbeitnehmereigenschaft besteht nur solange fort, wie Arbeitslosigkeit in diesem Sinne gegeben ist (vgl. dazu auch Hamburgisches Oberverwaltungsgericht, Beschluss vom 14 Dezember 2005 - 3 Bs 79/05 - veröffentlicht in Juris).
Es entspricht der Rechtsprechung auch anderer Oberverwaltungsgerichte, dass die Änderung der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts die Behörden nicht etwa dazu zwingt, auf der Grundlage der jetzigen Sach- und Rechtslage völlig neu über die Ausweisung des Betroffenen zu entscheiden (vgl. OVG Hamburg, InfAuslR 2006, 305; OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 20. April 2006 - 7 S 13.06 - OVG Lüneburg, AuAS 2006, 185).
Etwaige Arbeitstätigkeiten in der Haft können hierfür nicht berücksichtigt werden (vgl. EuGH U.v. 7.7.2005 - C - 383/03 - juris; Hamb.OVG B.v. 14.12.2005 - 3 Bs 79/05 - juris Rn. 15).
(2) Auch ist der Kläger nicht Erbringer oder Empfänger von Dienstleistungen i.S.v. § 2 Abs. 2 Nr. 3, Nr. 4, denn diese Regelung erfasst nur Personen, die sich aus dem Mitgliedstaat ihres gewöhnlichen Aufenthalts zu diesem Zweck in einen anderen Mitgliedstaat begeben (vgl. Hamb.OVG B.v. 14.12.2005 - 3 Bs 79/05 - juris Rn. 17; VG Augsburg U.v. 27.1.2010 - Au 6 K 09.1061 - juris).
Der Umstand, dass § 6 Abs. 2 FreizügG/EU den Verlust des Rechts auf Einreise und Aufenthalt von freizügigkeitsberechtigten EU-Ausländern nur unter sehr strengen Voraussetzungen zulässt und nach § 7 Abs. 2 FreizügG/EU das Verbot, nach einem Verlust des Rechts auf Einreise und Aufenthalt erneut in das Bundesgebiet einreisen zu dürfen, befristet werden muss, verdrängt als lex specialis eine Anwendbarkeit der allgemeinen Bestimmungen des Verwaltungsverfahrensgesetzes über den Widerruf ursprünglich rechtmäßiger Verwaltungsakte mit Wirkung für die Zukunft (vgl. hierzu auch Beschluss des Hamburgischen Oberverwaltungsgerichts vom 14. Dezember 2006 - 3 Bs 79/05 -).
vgl. BVerwG, Urteile vom 7. Dezember 1999 - 1 C 13.99 -, juris (…Rn. 22 ff.) und vom 4. September 2007 - 1 C 21.07 -, juris (…Rn. 13); Hamburgisches OVG, Beschluss vom 14. Dezember 2005 - 3 Bs 79/05 -, juris (…Rn. 30); VG Freiburg (Breisgau), Urteil vom 16. Oktober 2003 - 4 K 18/02 -, juris (…Rn. 64 f.).

References: § 25
 § 25
 § 60
 § 60
 § 23
 § 25
 § 25
 § 25
 § 25
 § 42
 § 25
 § 25
 § 60
 § 60
 § 23
 § 25
 Art. 1
 Art. 8
 § 42
 § 25
 § 14
 § 66
 § 8
 § 102
 § 11
 § 7
 § 48
 § 3
 Art. 39
 § 6
 § 49
 § 51
 § 102
 § 102
 § 119
 EuGH 
 § 2
 § 6
 § 7