Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/gebaeude-b-campus-deutz-der-th-koeln-34829
Timestamp: 2019-09-15 18:10:49+00:00

Document:
Ergebnis: TH Köln - Ersatzneubau Campus Deutz - Gebäude B
Modell des Entwurfs für das Hörsaalzentrum, für den die Staab Architekten GmbH einen von zwei zweiten Preisen erhielt. (Foto: Thilo Schmülgen / TH Köln)
Rendering des Entwurfs für das Hörsaalzentrum, für den die Staab Architekten GmbH einen von zwei zweiten Preisen erhielt. (Rendering: Staab Architekten GmbH)
Modell des Entwurfs für das Hörsaalzentrum, für den die Ferdinand Heide Architekt Planungsgesellschaft mbH einen von zwei zweiten Preisen erhielt. (Foto: Thilo Schmülgen / TH Köln)
Rendering des Entwurfs für das Hörsaalzentrum, für den die Ferdinand Heide Architekt Planungsgesellschaft mbH einen von zwei zweiten Preisen erhielt. (Rendering: Ferdinand Heide Architekt Planungsgesellschaft mbH)
Gebäude B – Campus Deutz der TH Köln	, Köln/ Deutschland
03/2019 S. 37 - 43
wa-2023096
Abgabe Modell 2. Phase
September 2019 – Zwischenstand des Projektes
Nach der Überarbeitung ging der Zuschlag an Staab Architekten GmbH, Berlin.
Mitarbeit: Petra Wäldle · Mathis Grahl
Bastian Gerner · Jamie Queisser
David Czepek · Ege Iscimen
Tragwerk: ifb frohloff staffa kühl ecker, Berlin
Brandschutz: Gruner GmbH, Köln
Patrick Sonntag · Christoph Vahlhaus
TGA/Energie: Winkels + Pudlik, Bingen
Mitarbeit: Vjekoslav Buha
2. Preis: Ferdinand Heide Architekt, Frankfurt am Main
Caramel architekten zt-gmbH, Linz
Günter Katherl · Ulrich Aspetsberger
Martin Haller · Maria Stauber
Martin Belkovsky · Kolja Janiszewski
Elisabeth Sellmeier · Patrick Gerber
Fachber.: Werkraum Ingenieure ZT GmbH, Wien
Anerkennung: Caramel architekten zt-gmbH, Linz
Nicht offener zweiphasiger Wettbewerb mit vorgeschaltetem EWR-offenen Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 22 Teilnehmern sowie 8 Zuladungen
2011 wurde beschlossen den Campus Deutz zu modernisieren und zu sanieren. Der bereits sanierte Altbau und das Gebäude der Hochschulbibliothek bleiben erhalten, die bestehenden Hallen und das Hochhaus werden abschnittsweise abgerissen und durch mehrere Neubauten ersetzt. 2012 wurde über einen Wettbewerb (siehe wa 1/2013) die Grundstruktur der baulichen Entwicklung des Campus Deutz entschieden. Auf der Grundlage des prämierten Konzeptes wurde der Masterplan erarbeitet. Er bildet die Grundlage für den Bebauungsplan, der derzeit in der Erarbeitung ist.
In der ersten Bauphase sollen auf dem derzeitigen Hochschulgrundstück das Gebäude A mit Mischnutzungen und Archivflächen der Bibliothek, das Parkhaus P1, das Hörsaalzentrum (Gebäude B) sowie Teile der Infrastruktur (sowohl Interimsparkplätze als auch technische und freiraumplanerische Bestandteilte des zukünftigen Campus) realisiert werden.
Wettbewerbsaufgabe Gebäude B
Das Hörsaalzentrum übernimmt eine wichtige Funktion für den neuen Campus Deutz. So ist es einerseits innerhalb des Campus ein neuer zentraler Anlaufpunkt, soll aber andererseits auch als ein lebendiger und offener Ort zugleich die neue Adresse der Hochschule – an deren Nordeingang – definieren.
Neben den selbstverständlichen inhaltlichen Anforderungen an ein funktionales Hörsaalzentrum gilt es also, auch die besondere Bedeutung dieses ersten Realisierungsbausteins des neuen Campus bei der Bearbeitung der Aufgabenstellung zu beachten.
Insgesamt 3.450 m2 NUF (1-6) sind für zentrale Lehrflächen, studentische Arbeitsräume sowie Räume der Akademie und der Hochschulverwaltung umzusetzen.
Das Gebäude ist sowohl in Hinblick auf die Erstellung, als auch im Hinblick auf die Lebenszykluskosten wirtschaftlich zu erstellen und zu betreiben.
In 2011 the Deutz campus was to be modernized and in 2012 a master plan was developed based on the competition’s award-winning design (wa1/2013). The first building phase comprises building A with mixed uses, the library’s archive, parking garage P1, the lecture theatre (building B) and parts of the infrastructure.
Prof. Nadja Letzel, Nürnberg
Karin Renner, Hamburg
Prof. Eva Pape, TH Köln
Lutz Grimsel, BLB NRW Zentrale Düsseldorf
Reinhard Daniel, BLB NRW NL Dortmund
Felix Ammann, TH Köln
Anne-Luise Müller, Stadtplanungsamt Köln
Das Preisgericht empfiehlt der Ausloberin die beiden mit dem 2. Preis ausgezeichneten Arbeiten überarbeiten zu lassen.
Ausstellung Wettbewerbe Campus Deutz - Gebäude A und Gebäude B
bis zum 20. Dezember 2018
jeweils von 07:30-23:00 Uhr (am 20.12. jedoch nur bis 15 Uhr)
im Foyer des Hochhauses am Campus Deutz,
20/02/2018 S35 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren
Deutschland-Koeln: Architekturentwurf
2018/S 035-077580
Kontaktstelle(n): Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Köln
E-Mail: k.einkauf@blb.nrw.de
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: www.blb.nrw.de/
Adresse des Beschafferprofils: evergabe.blb.nrw.de
Elektronischer Zugang zu Informationen: evergabe.blb.nrw.de
Wettbewerb: Technische Hochschule Köln, Ersatzneubau Gebäude B
Am Standort d. Technische Hochschule Köln (TH Köln) in Deutz ist das Ingenieurwissenschaftliche Zentrum (IWZ) untergebracht. Auf der Grundlage des entwickelten Masterplans steht ein wichtiger Baustein der ersten Bauphase zur Planung an: das Hörsaalzentrum auf rund 3 340 qm NUF. Es übernimmt wichtige Funktionen für den Campus: Es ist neuer zentraler Anlaufpunkt innerhalb des Campus und ein lebendiger und offener Ort, zugleich die neue Adresse der Hochschule. Neben den inhaltlichen Anforderungen an ein funktionales Hörsaalzentrum, gilt es also auch die besondere Bedeutung dieses ersten Realisierungsbausteins des neuen Campus zu beachten. Zwingend erforderlich ist die Realisierbarkeit des Gebäudes im gesetzten Kostenrahmen. Verfahren: nichtoffener Wettbewerb in zwei Bearbeitungsphasen nach RPW 2013 (max. 30 Teilnehmern in Phase 1 / max. 8 Teilnehmern der Phase 2) ausgelobt. Leistungsbild: Objektplanung gem. HOAI Teil 3. Voraussichtlich geplanter Auftragsgegenstand: LP 2 bis 9 (stufenweise) nach § 34 HOAI.
Es werden Architekten gesucht, die Erfahrung in der Planung und Realisierung von vergleichbaren Bauaufgaben haben. Die benannten Leistungsbilder sind bereits im Wettbewerb fachlich zu besetzen. Neben 8 geladenen Büros erfolgt die Auswahl weiterer 22 Teilnehmer in einem offenen Bewerbungsverfahren. Bei mehr als 22 qualifizierten Bewerbern entscheidet das Los. Eine Bewertung der Referenzen erfolgt nicht. Zur Teilnahme an der Losung genügt die Vollständigkeit der Bewerbung, sowie die Erfüllung der benannten Eignungskriterien. Zusätzlich werden per Los Nachrücker in angemessener Zahl bestimmt. Die ausgewählten Bewerber werden benachrichtigt und haben die Teilnahme innerhalb gesetzter Frist zu bestätigen, geloste Nachrücker rücken im Falle einer Absage nach. Bewerbungen per E-Mail o. Fax sind unzulässig. Für den fristgerechten Eingang ist der Bewerber verantwortlich, es gilt der Posteingang bei der genannten Stelle. Die Eignung entsprechend § 75 VgV ist durch das vollständig ausgefüllte und von dem/den Büroinhaber(n),dem/den Geschäftsführer(n) und/oder dem/den bevollmächtigten Vertreter(n) unterzeichnete Bewerbungsformular einschließlich erforderlicher Nachweise als Anlagen und Benennung von geforderten Referenzen nachzuweisen. Eine Eignungsleihe ist grundsätzlich möglich.
2) Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister;
3) Nachweis über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 (3) VgV; Mindestanforderung im Auftragsfall: Deckungssumme für Personenschäden 3 000 000 EUR und für sonstige Schäden 3 000 000 EUR, jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft müssen die Unterlagen für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln eingereicht werden;
4) Darstellung nach § 46 VgV von mind. 2 Referenzen mit folgenden Angaben: Benennung von insgesamt mind. 2 eigenverantwortlich erbrachten Referenzprojekten in der Komplexität und Volumen vergleichbar zur Aufgabe; Mindestanforderungen: alle Referenzen müssen Architektenleistungen gemäß Objektliste Gebäude der Anlage 10 Nummer 10.2 HOAI 2013 aus dem Themenfeld Ausbildung, Wissenschaft, Forschung, mind. Honorarzone IV sein, mit einer Größenordnung von mind. 6 Mio. € brutto (KG 300 und 400) und jeweils ausgeführt innerhalb der letzten 10 Jahre, Stichtag: 20.3.2018). Über mind. eine Referenz muss der Nachweis über die erbrachten und abgeschlossenen LP 2-5 § 34 HOAI 2013 bzw. § 33 HOAI 2009 erfolgen. Die weiteren Referenzen müssen die erbrachten und abgeschlossenen LP 2-3 § 34 HOAI 2013 bzw. § 33 HOAI 2009 nachweisen. Alternativ werden hier auch Wettbewerbserfolge (Preise) zugelassen. Weitere Hinweise sind dem Bewerbungsformular zu entnehmen.
Gem. der RL 2005/36/EG.
1. – Ferdinand Heide Architekt Planungsgesellschaft mbH, Frankfurt a.M.
2. Augustin und Frank Architekten, Berlin
3. – Kister Scheithauer Gross Architekten Stadtplaner, Köln
4. fasch & fuchs Architekten, Wien (A)
5. Behnisch Architekten, Stuttgart
6. Baumschlager Hutter Partners, Dornbirn (A)
7. Cross Architecture, Aachen
— Städtebau, u.a. Qualität,
— Äußere Erschließung u.a. Verknu?pfung mit dem Umfeld,
— Architektur und Gestaltungsqualität,
— Leistungs- und Programmerfu?llung,
— Nachhaltigkeit des Gesamtkonzepts, einschl. Minimierung der Lebenszykluskosten,
— Realisierungsfähigkeit,
— Wirtschaftlichkeit der Maßnahme, insbesondere die Einhaltung des festgelegten Kostenrahmens und der Flächeneffizienz,
— Einhaltung der baupolitischen Ziele des Landes Nordrhein-Westfalen (RdErl. d. Ministeriums fu?r Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport v. 19.10.2002 - SmBl.
NRW. 236).
Die genannte Reihenfolge bedeutet keine Rangfolge fu?r die Beurteilung. Das Preisgericht behält sich vor, die einzelnen Kriterien zu gewichten.
Der Auslober beabsichtigt unter Wu?rdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einen Preisträger oder eine Preisträgergemeinschaft mit der Bearbeitung der Objekt- und Überwachungsleistungen zu beauftragen. Die Auftragsvergabe erfolgt im nachgeschalteten Verhandlungsverfahren (§ 14 (4) 8. VgV), an dem die Preisträger beteiligt werden. Das Wettbewerbsergebnis fließt mit 60 % in das Verhandlungsverfahren ein. Die verbleibenden 40 % werden aus unterschiedlich gewichteten Auftragskriterien ermittelt. Die endgu?ltigen Zuschlagskriterien werden den Teilnehmern am Verhandlungsverfahren zum Verfahren selbst mitgeteilt.
025-18-00170
Tag: 20.3.2018 - 14:00
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Es steht insgesamt eine Wettbewerbssumme von 115 000 EUR zzgl. U-St. zur Verfügung. Von dieser Summe werden 50 000 EUR zzgl. U-St. Als Bearbeitungshonorare an die Teilnehmer der 2. Bearbeitungsphase zu gleichen Teilen ausgezahlt. 65 000 EUR zzgl. U-St. werden als Preisgelder ausgeschüttet.
1. Das Preisgericht wird gem. den Regeln der RPW 2013 besetzt.
Unter www.evergabe.blb.nrw.de Vergabe-Nummer 025-18-00170 finden Sie weitere Informationen zum Verfahren. Die Bewerbungsformulare und weitere Unterlagen können von dort kostenlos heruntergeladen und Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden.
Die Vorgaben des TVgG NRW zu den Bereichen Mindestlohn und Tariftreue, sowie Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind zwingend zu berücksichtigende Ausführungsbedingungen i.S.v. §§ 128 Abs. 2 i. V. m. 129 GWB. Die besonderen Vertragsbedingungen werden Bestandteil des Vertrages.
Die Bieter bzw. jedes Mitglied der Bietergemeinschaft, die für den Zuschlag vorgesehen sind, haben auf besonderes Verlangen der Vergabestelle innerhalb von 5 Werktagen eine Verpflichtungserklärung zu „Tariftreue und Mindestentlohnung“ und eine Verpflichtungserklärung „Frauenförderung/Beruf/Familie“ vorzulegen. Die entsprechenden Muster werden zur Verfügung gestellt.
Ausgabe der Unterlagen: ab Mitte April 2018.
Kolloquium: Anfang/Mitte Mai 2018.
Abgabe der Wettbewerbsunterlagen: Anfang Juli 2018.
Preisgericht Phase 1: Anfang September 2018.
Abgabe der Wettbewerbsunterlagen: Mitte/Ende Oktober 2018.
Preisgericht Phase 2: Anfang Dezember 2018.
Internet-Adresse: www.bezreg-koeln.nrw.de/brk_internet/vergabekammer/
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Der öffentliche Auftraggeber weist darauf hin, dass gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB ein Nachprüfungsantrag vor der o.g. Vergabekammer unzulässig ist, soweit:
Campus Köln-Deutz

References: § 34
 § 75
 § 44
 § 45
 § 46
 § 34
 § 33
 § 34
 § 33
 § 160