Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BGHSt+52,+257
Timestamp: 2018-12-10 10:00:05+00:00

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Die Rechtsprechung zu § 244 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a, § 250 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a StGB, wonach im Ergebnis zur Bestimmung der Gefährlichkeit allein auf objektive Umstände abzustellen ist (s. nur BGH, Beschluss vom 3. Juni 2008 - 3 StR 246/07, BGHSt 52, 257, 269), kann ebenfalls nicht unbesehen übernommen werden (…vgl. Lenckner, GS Keller, 2003, S. 151, 158 f.;… für ein einheitliches Verständnis hingegen SSW-StGB/Fahl, 3. Aufl., § 127 Rn. 4;… Fischer, StGB, 65. Aufl., § 127 Rn. 4;… Matt/Renzikowski/Kuhli, StGB, § 127 Rn. 5, wobei allerdings die jeweils favorisierte Auslegung nicht der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs entspricht).
Darunter versteht die h.M. ein Werkzeug, das generell geeignet ist, erhebliche Verletzungen des Opfers herbeizuführen, wobei die Gefährlichkeit abstrakt-objektiv - also unabhängig von einer konkreten Verwendungsabsicht des Täters - zu bestimmen ist (BGHSt 52, 257;… vgl. Fischer, StGB, 65. Aufl. § 244 Rn. 15 und Rn. 22).

References: § 244
 § 250
 § 127
 § 127
 § 127
 § 244