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Timestamp: 2019-10-22 06:02:25+00:00

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Kommunale Allianz SpessartKraft e.V | Kommunales Förderprogramm des Marktes Eschau |
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Kommunales Förderprogramm des Marktes Eschau
Kommunales Förderprogramm der Gemeinde Heimbuchenthal
Kommunales Förderprogramm der Gemeinde Leidersbach
Kommunales Förderprogramm der Gemeinde Mespelbrunn
Kommunales Förderprogramm des Marktes Mönchberg
Kommunales Förderprogramm der Gemeinde Rothenbuch
Kommunales Förderprogramm der Gemeinde Weibersbrunn
Kommunales Förderprogramm des Marktes Eschau für Investitionen zur Innenentwicklung
Die Mitgliedskommunen der Kommunalen Allianz „SpessartKraft“ e.V. (Dammbach, Eschau, Heimbuchenthal, Leidersbach, Mespelbrunn, Mönchberg, Rothenbuch, Weibersbrunn) gewähren für Investitionen zur Erhaltung vorhandener sowie zur Schaffung neuer Bausubstanz Zuwendungen, um erhaltenswerte leerstehende Gebäude in der Region zu revitalisieren oder vorhandene Baulücken zu schließen. Ebenfalls soll der Abbruch von nicht-erhaltenswerten Gebäuden gefördert werden, um die Ortsbilder aufzuwerten. Mit dem Förderprogramm soll einer Verödung der Ortskerne vorgebeugt werden.
(1) Der räumliche Geltungsbereich, d.h. das Fördergebiet, umfasst den im Lageplan (Anlage) dargestellten Ortsbereich. Dieser entspricht dem Dorferneuerungsgebiet.
(2) Der zeitliche Geltungsbereich ist bis zum 30.09.2023 befristet. Maßgebend für die Einhaltung der Frist ist der rechtzeitige Eingang des Antrages bei der fördernden Kommune. Es gilt das Datum des Poststempels.
(1) Das dem Förderantrag zugrunde liegende Gebäude muss im räumlichen Geltungsbereich (vgl. § 1 Abs. 1) liegen.
(4) Die Maßnahmen müssen nachhaltig der Erhaltung der charakteristischen Eigenart des Ortes und der Verbesserung des Ortsbildes dienen sowie hinsichtlich der Lage und des Zustandes der Gebäude sinnvoll, wirtschaftlich und ökologisch vertretbar sein. Die äußere Gestaltung des Gebäudes ist daher vor Maßnahmenbeginn, d h. vor Auftragsvergabe, mit dem Markt Eschau und dem zuständigen Dorferneuerungsplaner abzustimmen. Sofern Denkmalschutz vorliegt, ist dem Förderantrag eine Stellungnahme der Denkmalschutzbehörde beizufügen.
(5) Die Nutzung des geförderten Gebäudes bzw. Grundstückes muss durch den/die Antragsteller selbst erfolgen.
(6) Das dem Förderantrag zugrunde liegende Gebäude muss mindestens 40 Jahre vor Antragstellung errichtet worden sein.
(1) Gefördert wird die Sanierung von erhaltenswerten Gebäuden. Förderfähig ist die Bausubstanz von Gebäuden, die bisher zu Wohnzwecken, zu Gewerbezwecken oder landwirtschaftlichen Zwecken genutzt wurden und die einer neuen wohnlichen, gewerblichen oder landwirtschaftlichen Nutzung durch den/die Antragsteller selbst zugeführt werden (vgl. § 2 Abs. 4).
(2) Gefördert wird außerdem der Abbruch von nicht-erhaltenswerten Gebäuden, sofern hierfür ein Ersatzgebäude errichtet oder eine attraktive Freifläche gestaltet wird.
(3) Soweit Gebäude im Sinne von Abs. 2 abgebrochen und dafür ein Ersatzgebäude errichtet wird, so ist der Ersatzbau ebenfalls förderfähig. Die Förderung der unter § 3 Abs. 2 und 3 genannten Maßnahmen unterliegen in Summe dem Höchstfördersatz (vgl. § 4 Abs. 1 und Abs. 2).
(1) Die Höhe der Grundförderung berechnet sich grundsätzlich zu 10 % der nachgewiesenen Investitionskosten. Die maximale Fördersumme hieraus beläuft sich auf 10.000,00 €.
(2) Neben der Förderung nach § 4 Abs. 1 wird bei Eigennutzung zu Wohnzwecken ein kindbezogener Zuschlag von 25 % der Fördersumme aus der Grundförderung (vgl. § 4 Abs. 1) je Kind gewährt. Die kindbezogene Förderung darf 7.500,00 € nicht übersteigen. Dies gilt für Kinder der antragstellenden Person/en, die zum Zeitpunkt der Antragstellung in ihrem Haushalt leben und das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
(3) Die nachgewiesenen Investitionskosten ergeben sich aus der tatsächlich getätigten Investitionssumme ohne Grunderwerbskosten und Eigenleistungen, abzüglich aller erhaltenen Zuwendungen. Steuerliche Vorteile werden nicht berücksichtigt. Dabei muss mindestens eine Investitionssumme von 20.000,00 € (brutto) erreicht werden.
(4) Die Förderung kann grundsätzlich nur einmal je Anwesen gewährt werden. Ein erneuter Förderantrag des- bzw. derselben Antragsteller innerhalb des zeitlichen Geltungsbereiches (vgl. § 1 Abs. 2) ist jedoch möglich, sofern der Höchstförderbetrag (vgl. § 4 Abs. 1 und 2) noch nicht ausgeschöpft wurde.
(1) Der Förderantrag ist vor Maßnahmenbeginn, d.h. vor Auftragsvergabe, beim Markt Eschau zu stellen. Mit der Investition darf erst nach Bewilligung durch die Kommune oder nach Zustimmung zur vorzeitigen Baufreigabe begonnen werden.
(2) Nach der Prüfung wird der Markt Eschau im Rahmen der zur Verfügung stehenden Fördermittel entscheiden. Die Bewilligung erfolgt immer unter der Voraussetzung, dass Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.
(4) Ergeben sich bei der Anwendung dieser Richtlinie unbillige Härten, so kann der Marktgemeinderat in Einzelfällen Abweichungen zulassen.
(1) Dem Markt Eschau ist es vorbehalten, die Richtlinien des Förderprogramms hinsichtlich des Fördergebietes, des Fördersatzes und des Fördervolumens zu ändern, z.B. wenn Haushalts- und Finanzlage dies notwendig machen.
Lageplan - Räumlicher Geltungsbereich
Weitere Informationen zum Förderprogramm erhalten Sie bei der Marktgemeindeverwaltung (zur Homepage des Marktes Eschau).

References: § 1
 § 2
 § 3
 § 4
 § 4
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