Source: http://ahrensburg.de/B%C3%BCrger-Stadt/Ortsrecht/index.php?La=1&NavID=2603.33&object=tx,2603.335.1&kat=&kuo=2&sub=0
Timestamp: 2017-10-18 03:51:22+00:00

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Der räumliche Geltungsbereich der Erhaltungs- und Gestaltungssatzung ergibt sich aus dem Übersichtsplan Plan 1 – Geltungsbereich der Erhaltungs- und Gestaltungssatzung ‑, der Bestandteil dieser Satzung ist.
Die bestehenden historischen Villentypen sowie bauhistorische Ensemblebereiche sind im Plan 2 – Villentypen und Ensemblebereiche – dargestellt. Dieser Plan ist ebenfalls Bestandteil der Satzung.
Die Genehmigung wird durch die Stadt Ahrensburg erteilt. Vor der Entscheidung über den Bauantrag hat die Stadt mit dem Eigentümer/ der Eigentümerin oder sonstigen zur Unterhaltung Verpflichteten die für die Entscheidung erheblichen Gesichtspunkte zu erörtern.
Wird in den Fällen des § 2, Satz 3 die Genehmigung versagt, kann der Eigentümer/ die Eigentümerin von der Stadt Ahrensburg unter den Voraussetzungen des § 40 Abs. 2 BauGB die Übernahme des Grundstücks verlangen. § 43 Abs. 1, 4 und 5 sowie § 44 Abs. 3 und 4 BauGB sind entsprechend anzuwenden (§ 173 Abs. 3 BauGB).
Der asymmetrische Giebel-Traufen-Typ ist als ein- oder zweigeschossiges Satteldach- oder Mansarddachgebäude mit der Hauptfirstrichtung parallel zur Straße auszuführen. Die Breite der straßenseitigen Giebelformation darf maximal die Hälfte der Gesamt-gebäudelänge betragen und muss sich asymmetrisch in die Gesamtfassade einfügen. Die Giebelformation ist als bauliche Einheit über alle Geschosse herzustellen und kann bis zu 1 m aus der Bauflucht hervorragen.
Der Giebel-Typ ist als ein- oder zweigeschossiges Satteldach- oder Mansarddachge-bäude mit der Hauptfirstrichtung senkrecht zur Straße auszuführen.
Der straßenseitige Giebel kann durch Veranden, Vorbauten bzw. auf Stützen gestellte Balkone oder Loggien aufgelockert werden. Die Baubreite der Vorbauten muss kleiner als die Hälfte der Giebelbreite sein.
Anbauten an das Hauptgebäude und sonstige bauliche Anlagen in den rückwärtigen Grundstücksbereichen (bauliche Anlagen in zweiter Reihe) dürfen die bauliche Gesamt-höhe des straßenseitigen Hauptgebäudes nicht überschreiten.
Zulässige Materialien zur Verbesserung der Wärmedämmung von Putzfassaden ist die Anbringung von Wärmedämmputz. Wärmedämmverbundsysteme können ebenfalls zu-gelassen werden.
PKW-Stellplätze, Garagen, überdachte Stellplätze und Nebenanlagen, wie Garten-lauben und Geräteschuppen dürfen in den Vorgartenzonen nicht errichtet werden, soweit diese baulichen Anlagen in den rückwärtigen Grundstücksbereichen oder hinter der vorderen Bauflucht des Hauptgebäudes errichtet werden können.
Werbeanlagen dürfen eine Flächengröße von 1,5 m² je Gewerbeeinheit nicht über-schreiten. Sie dürfen wesentliche architektonische Gliederungselemente nicht über-decken. Dies gilt auch für das Beschriften und Bekleben von Fassadenteilen.
Nach § 90 Abs. 1 Nr.1 LBO handelt ordnungswidrig, wer im Geltungsbereich der Satzung vorsätzlich oder fahrlässig einer nach dieser Satzung erlassenen Gestaltungsvorschrift zuwiderhandelt oder eine Werbeanlage ohne die erforderliche Genehmigung errichtet oder ändert.
Plan zum räumlichen Geltungsbereich
Plan zu den Villentypen und Ensemblebereichen
Straße / Straßenraumseite
Nummer1 bis Nummer 33
Nummer 2 bis Nummer 32
Nummer 2 bis Nummer 34
Nummer 1 bis Nummer 35
Nummer 1a und 1b
Nummer 2a, 2b
Nummer 1 bis Nummer 11
Nummer 2 bis Nummer 8 und Nummer 42 und Nummer 44
Ernst-Ziese-Str.
Parzelle 5001-17-152, 5001-17-259
Nummer 1 bis 5, Nummer 15, 15a, Parzelle 5001-17-201, 5001-17-200, 5001-17-195
Nummer 9a/b, 11, 11b
Nummer1a
Nummer 28 bis Nummer 102
Nummer 29 bis Nummer 87
Nummer 68 bis Nummer 154
Nummer 85 bis Nummer 153
Nummer 3, 5 und 7
Nummer 24 bis Nummer 82 a/b
Nummer 21 bis Nummer 89
Nummer 13 bis Nummer 39
Nummer 20 bis Nummer 44
Beispiele und Details zu § 6
Beispiele und Details zu § 7
Beispiele zu § 8
Details zu § 9
Beispiele und Details zu § 10

References: § 2
 § 40
 § 43
 § 44
 § 90
 § 6
 § 7
 § 8
 § 9
 § 10