Source: http://www.marketing-tauchnitz.de/de/aktuelles.html
Timestamp: 2018-02-22 06:36:22+00:00

Document:
Aktuelles - Marketing bei Prof. Dr. Jürgen Tauchnitz
Die Auflösung des FB Wirtschaftswissenschaften an der FH Lausitz.
Über Demokratieverständnis an der Hochschule Lausitz, einen Rechtsstreit, den Bologna-Prozess und die Zukunft des Studienganges Betriebswirtschaftslehre (2007) mehr …
Das Logo der Hochschule Lausitz:
Wenn die Abkürzung zur Umleitung wird. mehr …
Das Logo der HS Lausitz in der Anwendung.
• Der Kugelschreiber (2007). mehr …
Cottbus, 9.2. 2012
Auflösung der HSL und BTU
Medienberichten zufolge plant das MWFK die Auflösung beider Lausitzer Hochschulen und die Neugründung einer neun Hochschule unter dem Namen "Universität Lausitz" oder "Energieuniversität Lausitz".
Cottbus, 19.10. 2011
Fakultätsgründung:
Vorgefertigte Wahlzettel und Einerlisten
Mit mehreren Wahlen (Dekane, Prodekane, Studiendekane, Fakultätsratsvorsitzender) konstituierte sich heute der Fakultätsrat.
Die Wahlkandidaten waren zwar vorher nicht bekannt gegeben worden, aber die Stimmzettel bereits gedruckt: Für jedes Amt nur ein Kandidat mit einem Kreis, in dem man nur noch sein Kreuzchen setzen musste.
So einfach kann Wählen sein. Gab es das nicht schon einmal?
Cottbus, 16.10. 2011
Master steht drauf – Bachelor ist drin
Wer meint, in einem Masterstudium "General Management" eingeschrieben zu sein und etwas anderes als in einem Bachelorstudium angeboten zu bekommen, wird in diesem Semester enttäuscht: Mangels ausreichender Studienangebote können Studenten des "Brückensemesters" (1. Semester Master) auch Veranstaltungen im Bachelorstudium belegen – vorausgesetzt, sie hatten diese Lehrinhalte nicht schon während ihres vorhergehenden Studiums belegt.
Senftenberg, 13.10. 2011
Normalität, Solidität, Qualität
Auszüge aus der Rede des Präsidenten der HS Lausitz, Herrn Prof. Dr. Schulz,
anlässlich der Jubiläumsfeier der HSL am 7.10.2011
Zu Demokratie und die Zeit, in der die Auflösung des FB Wirtschaftswissenschaften erfolgte und in der das Recht auf freie Wahlen durch die damalige Präsidentin, Frau Brigitte Klotz, eingeschränkt wurde (mehr zu diesem Thema):
"Zudem war ein Teil der Hochschule mit der internen Ausgestaltung der Selbstverwaltungsprozesse unzufrieden und ein neuer Rektor, Prof. Kruscha, trat an mit dem Versprechen, mehr Demokratie zu wagen. Leider stellte sich schnell heraus, dass das mit dem Demos, dem Hochschullehrervolk so eine Sache ist, insbesondere wenn notwendige strukturelle Veränderungen anstehen. Dennoch gilt auch Herrn Kruscha Dank für die angestoßene Diskussion, […] , den versuchten Selbst- oder Neufindungsprozess der Hochschule […] .
Allerdings konnte die Hochschule ihre innere Krise […] nur auf der Grundlage des neuen Hochschulgesetzes und mit der Wahl einer Frau als Präsidentin beendigen. Ihnen, liebe Frau Klotz, meinen herzlichen Dank für die Bereitschaft in einer schwierigen Zeit das Amt zu übernehmen und mit all den ach so bescheidenen Professoren beherzt und erfolgreich die Bologna-Reform umzusetzen".
Anm.: Man kann auch nonverbal kommunizieren. → Film ansehen
Zu Veränderungsprozessen in der Hochschule:
"… es gibt einen ausgesprochenen Sinn für pragmatische Lösungen in der Zusammenarbeit - hat vielleicht mit dem hohen Anteil von Ingenieuren zu tun …"
"… es gibt hier keine ständigen Grabenkämpfe, es gibt auch keine festgelegten Abstimmungsblöcke. Hier gibt es durchaus die Chance in einem Prozess mit Argumenten zu überzeugen, ohne Spiegel und andere Dinge. Also das funktioniert in der Hochschule hervorragend".
Anm.: In demokratischen Prozessen entscheiden nur Mehrheiten, egal wie man sie gewinnt – mit oder ohne Argumenten.
Zur Fakultätenbildung:
"Da die Fakultätenbildung kein Selbstzweck war, sondern zur besseren Sichtbarkeit der Lehr- und Forschungskomptetenzen der Hochschule beitragen sollte, muss die Bildung von Instituten folgen, die fächerübergreifend diese Forschungskompetenzen bündeln und stärken".
Anm.: Nach § 69 BbgHG umfassen Fachbereiche oder Fakultäten "verwandte und benachbarte Fachgebiete. Größe und Abgrenzung der Fachbereiche müssen gewährleisten, dass die dem Fachbereich obliegenden Aufgaben angemessen erfüllt werden können".
Zum Verhältnis Lehre zu Forschung:
"Es bleibt nicht aus, dass die Forschungsthematik bei Berufungen künftig stärker gleichberechtigt neben der Lehrkompetenz stehen muss … Die Hochschulen für angewandte Wissenschaften gehen hierbei gerade einen umgekehrten Weg zu den Universitäten, bei denen die Lehrkompetenz stärker neben die Forschungskompetenz tritt".
Senftenberg, 9.10. 2011
20jährige Jubiläumsfeier der HS Lausitz
am 62. Jahrestag der DDR-Gründung
Ein Versehen? Unachtsamkeit? Zumindest peinlich:
Am vergangenen Freitag beging die Hochschule Lausitz mit einem Festakt ihr zwanzigjähiges Bestehen (Gründungsdatum: 9.12.91). Dieser 7. Oktober fiel auf ein anderes historisches Datum vor 62 Jahren: der Gründung der DDR am 7.10.1949.
Zu der in einer Pressemitteilung der Hochschule vom 4.10.11 angekündigten Teilnahme der brandenburgischen Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK), Frau Prof. Dr, Sabine Kunst, kam es wegen Krankheit der Ministerin nicht.
Es wurde aber auch keine Vertretung entsandt.
Anwesende MWFK-Mitarbeiter waren nur als Privatpersonen beim Festakt der Hochschule anwesend.
Cottbus, 11.9.2011
Verlinkung auf meine Homepage von der HSL-Seite gelöscht.
Der ursprünglich vorhandene Link auf der Hochschulseite zu meiner Homepage ist wieder einmal entfernt worden.
Bitte jetzt nicht gleich an Zensur denken. Vielleicht will die Hochschulleitung Sie nur vor den Informationen auf dieser Homepage schützen.
Cottbus, 1.9.2011
Kein Lehrauftrag für Banker und kein Entrepreneurship im Brückenmodul
In einem überarbeiteten Lehrveranstaltungsplan für das Brückenmodul (Masterstudiengang) im Wintersemester 2011/12 gibt es keine Gastvorträge mehr für Herrn von Wick.
Auch Prof. Gabriel hat sein Angebot "Entrepreneuship" zurückgezogen. Sein neues LV-Thema: "Tendenzen der Globalisierung".
Cottbus, 30.8.2011
Gastvorträge statt Lehrauftrag
Herr von Wick hat nach aktuellen Informationen im kommenden Semester keinen Lehrauftrag erhalten, sondern hält nur Gastvorträge. Im Gegensatz zu Lehraufträgen müssen Gastredner kein abgeschlossenes Hochschulstudium nachweisen.
Die einen Lehrauftrag nahelegende Lehrangebotsübersicht für das Brückenmodul soll in Kürze überarbeitet werden.
Cottbus, 25.8.2011
Widerspruch gegen Lehrbeauftragten ohne Hochschulstudium
Gegen die Vergabe eines Lehrauftrags über 6 SWS für "Entrepreneurship" im WS 2011/12 habe ich heute Widerspruch eingelegt.
Die Vergabe des Lehrauftrages verstößt u. a. gegen § 56, Abs.2 des Brandenburgischen Hochschulgesetzes, wonach Lehrbeauftragte u. a. mindestens ein abgeschlossenes Hochschulstudium haben sollen.
Herr von Wick hat kein Hochschulstudium absolviert. Er ist gelernter Bankkaufmann.
Unabhängig davon kann Herr von Wick weder theoretische Kompetenz, noch praktische Erfahrungen in dem von ihm zu übernehmenden Lehrgebiet „Entrepreneurship“ nachweisen.
Die Leitung einer „Agentur für Deutsche Vermögensberatung“ (ohne fest angestellte Mitarbeiter) seit Anfang diesen Jahres ist als Qualifikation wohl kaum ausreichend.
Cottbus, 18.8.2011
Mogelpackung Master "General Management" im WS 11/12
Allein 8 (!) SWS umfasst das Lehrgebiet "Entrepreneurship", das von Prof. Gabriel (2 SWS) und seinem Bekannten Herrn Ekkehardt von Wick (6 SWS) vertreten wird.
Herr von Wick hat zwar nicht studiert, aber eine Ausbildung als Bankkaufmann bei der Deutschen Bank absolviert und war dort bis Ende vergangenen Jahres beschäftigt. Seine Kompetenz für "Entrepreneurship"? Vielleicht, weil er sich seit Anfang des Jahres mit einer Agentur für Deutsche Vermögensberatung selbständig gemacht hat? Oder weil er haupt- und nebenberufliche Vermögensberater sucht? "Ein Beruf, in dem Sie selbständig arbeiten können. Soviel verdienen, wie Sie wollen" (von Wick).
Die anderen Lehrangebote des Brückenmoduls richten sich an Interessenten der Bank- und Finanzwirtschaft: Wertpapieranalyse (Metz), Internationale Rechnungslegung (Hempel), Geld & Währung (Schröder), Consulting (Grote).
Sieht so ein Masterstudium "General Management" aus?
Masterstudium 2. Semester
Auch den Masterstudenten wird mit "Risikomanagement und Steuerung von Kreditrisiken", Beteiligungscontrolling", "Konzernbilanzen", "Restrukturierungsmanagement", "Monte-Carlo-Methoden" und "Gesundheitswesen" keine inhaltliche Breite der BWL geboten.
Und dann noch die Mogelpackung "Intercultural Communication". Wer meint, hier würden Kompetenzen für ein multi-kulturelles und internationales Arbeitsumfeld vermittelt werden, wird enttäuscht: Diese Veranstaltung wird von der Englischlehrerin des Sprachenzentrums, Frau Bichbeimer, durchgeführt.
Cottbus, 6.7.2011
Ergebnis der Fakultätswahlen korrigiert
Aufgrund der Anfechtung des Wahlergebnisses wurde eine Neuauszählung vorgenommen.
Zumindest stimmt jetzt die Sitzverteilung. Allerdings hat sich die Anzahl der ausgezählten abgebenen gültigen Stimmen verändert. Seltsam.
Das Wahlergebnis der vergangenen Senatswahlen hat aber Bestand, weil die Einspruchsfrist verstrichen ist. Die Zusammensetzung des jetzigen Senats beruht demnach weiter auf Wahlfälschung, weil auch hier die Sitzverteilung falsch ermittelt wurde und ein Verstoß gegen den Grundsatz gleicher Wahl vorliegt. Eigentlich müssten die Senatswahlen wiederholt werden. Aber daran scheint in der Hochschulverwaltung niemand Interesse zu haben.
Cottbus, 22.6.2011
Auch Senatswahlen 2010 falsch ausgezählt
Auch die Wahlen zum Akademischen Senat im vergangenen Jahr widersprechen dem Grundsatz gleicher Wahl und der Wahlordnung der HS Lausitz. Die Ergebnisse liegen mir inzwischen in elektronischer Form vor.
Weil die vom Wahlvorstand festgestellten Wahlergebnisse ein unrichtiges Ergebnis darstellen, liegt auch in diesem Fall Wahlfälschung vor.
Cottbus, 20.6.2011
Unerklärliches der gefälschten Fakultätswahl 2011
• Nach Aussagen des Wahlamtsleiters der HS Lausitz wurden in den vergangenen Jahren mehrere Wahlen, darunter auch die Wahl zum Akademischen Senat in 2010, auf die gleiche Weise ausgezählt wie die Stimmen der Fakultätswahlen 2011.
• Lt. offiziellem Wahlergebnis entfallen auf die Liste 1 der Akademischen MitarbeiterInnen für den Fakultätsrat "Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Musikpädagogik" vier Stimmen. Die fünf akademischen Mitarbeiter sind sich aber sicher, dass sie für diese Liste auch 5 Stimmen abgeben haben. Wo ist die fehlende Stimme?
• Im Wahlergebnis werden für die Akademischen MitarbeiterInnen 60 (!) Wahlberechtigte ausgewiesen. Woher kommen diese vielen MitarbeiterInnen?
Die Ergebnisse der Senatswahlen 2010 liegen lt. Aussagen der zuständigen Mitarbeiterin an der HS Lausitz nicht mehr in elektronischer Form vor.
Cottbus, 19.6.2011
Wahlfälschung bei Fakultätswahlen an der Hochschule Lausitz
– Absicht oder Unfähigkeit? –
"Soziale Arbeit" und "Instrumental- und Gesangspädagogik" entscheiden über die Zukunft der BWL-Studiengänge … angeblich.
Den vom Wahlamt der Hochschule Lausitz am 17.06.11 veröffentlichten Wahlergebnissen zufolge wird der zukünftige Fakultätsrat in der Gruppe der Professoren von fünf Kollegen der Studiengänge "Soziale Arbeit" und "Instrumental- und Gesangspädagogik" dominiert. Der an der HS Lausitz stärkste Studiengang BWL konnte nur einen Sitz erlangen. In der Gruppe der Akademischen Mitarbeiter des Fakultätsrates ist die BWL nicht vertreten.
Zur Fakultätswahl am 16.6.11 waren drei Professoren-Listen angemeldet. Bei 24 Wählern wurden 89 abgegebene gültige Stimmen für die auf den Listen stehenden Bewerber ausgezählt. Diese 89 Voten für die Listenkandidaten bildeten die Grundlage für die Berechnung der Sitzverteilung im neuen Fakultätsrat.
89 Stimmen bei 24 Wählern!
Dass sich die Hochschule Lausitz mit der Einhaltung demokratischer Prinzipien schwer tut, hat sie in der Vergangenheit bereits mehrfach gezeigt:
• Bei Fachbereichsratswahlen wurde von der Hochschulleitung schon mal nur ein Kandidat zugelassen.
• Die Wahlfreiheit wurde durch Androhung schwerwiegender Konsequenzen eingeschränkt (Auflösung des Fachbereiches bei Nicht-Wahl des einzigen von der Hochschulleitung vorgeschlagenen Kandidaten).
• Entzug aller Mitwirkungsrechte von Professoren zur Durchsetzung von Entscheidungen der Hochschulleitung (Der Fachbereichsrat IEM entschied über die Abschaffung des BWL-Diplomstudiengangs, obwohl der FBR aus einer Wahl ohne Beteiligung der BWL hervorgegangen war).
• Bildung von Wahlgruppen, die sicher stellen, dass unbequeme Wähler bei Mehrheitswahlen keinen Einfluss bekommen können (Integration des aufgelösten Fachbereiches Wirtschaftswissenschaften in den FB IEM).
• Schriftlich eingereichte Anträge für den Akademischen Senat wurden vom Präsidenten der HS Lausitz zurückgehalten.
Neu ist die Beeinflussung von Wahlergebnissen durch Wahlfälschung eines erfahrenen Wahlvorstandes, der nicht zum ersten Mal eine Wahl an der HS Lausitz zu verantworten hat:
Verstoß gegen den Grundsatz gleicher Wahl
und die Wiedereinführung des Klassenwahlrechts.
Nicht nur § 60 Abs. 1 des Brandenburgischen Hochschulgesetzes schreibt vor, dass Wahlen in gleicher Wahl zu erfolgen haben. Im Gegensatz zum nicht demokratischen Klassenwahlrecht darf keine unterschiedliche Gewichtung der Stimmen des Wählers nach seiner Zugehörigkeit zu einer Klasse erfolgen.
In den Fakultätswahlen am 16.6.11 konnten die Professoren innerhalb einer Liste bis zu 6 Stimmen auf die dort zur Wahl stehenden Kandidaten abgeben. Wähler der Liste "Soziales und Musik" mit sieben Kandidaten konnten bis zu 6 Stimmen vergeben, aber Wähler der Liste 1 (BWL) beispielsweise nur maximal 3 Stimmen, weil sich dort nur drei Kandidaten zur Wahl gestellt hatten.
In dem vom Wahlvorstand der HS Lausitz bekannt gegebenen Wahlergebnis wird entsprechend deutlich, dass die 12 Wähler der beiden BWL-Listen mit nur 23 Stimmen die Sitzverteilung im zukünftigen Fakultätsrat mitbestimmen konnten, die Wähler der Liste "Soziales und Musik" mit ebenfalls 12 Wählern aber mit dem fast 3-fachen Gewicht, nämlich 66 Stimmen, die Berechnung der Sitzverteilung beeinflussten.
Verstoß gegen § 29 Abs. 1 und § 30 Abs. 1 der Wahlordnung der HS Lausitz
Die Wahlordnung der Hochschule Lausitz schreibt in § 29 Abs. 1 vor, dass bei einer Listenwahl die Wahlberechtigten ihre Stimmen nur für den gesamten Wahlvorschlag (Vorschlagsliste) abgeben können.
In § 30 Abs. 1 ist geregelt, wie bei einer Gruppenwahl die Stimmen für die Ermittlung der Sitzverteilung auszuzählen sind. Dem folgend wurden in den Fakultätsrat „Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Musikpädagogik“ nach dem Wählerwillen tatsächlich 3 Kandidaten des Studiengangs BWL und 3 Kandidaten der Studiengänge "Soziale Arbeit" und "Instrumental- und Gesangspädagogik" gewählt.
Das Wahlergebnis zu den Fakultätswahlen vom 16.6.11 habe ich heute wegen Wahlfälschung aufgrund der rechtswidrigen Stimmenauszählung angefochten.
Cottbus, 8.4.2011
Mogelpackung Masterstudium "General Management"
Der in diesem Semester neu gestartete Masterstudiengang "General Management" erweist sich als Mogelpackung. War das vielleicht auch der Grund, weshalb selbst die im Masterstudium tätigen Professoren bislang nicht über die angebotenen Lehrveranstaltungen informiert wurden?
Von Studenten wurden jetzt die fehlenden Information bereitgestellt. Demnach sieht das Masterstudiums so aus:
• BWL: Internationales Management (4 SWS)
• BWL: Corporate Governance ( 4SWS)
• VWL: Geld und Währung (2 SWS)
• Wirtschaftsrecht für Fortgeschrittene (2 SWS)
• Intercultural Communication ( 2 SWS)
Wahlpflichtmodule: Vertiefungsrichtungen:
Business Process Management ( 8 SWS)
• Planung und Steuerung von Veränderungsprozessen (4 SWS)
• Workflow- und Prozesssteuerung in Betrieblichen Anwendungssystemen (4 SWS)
• Führungs- und Beraterverhalten (4 SWS)
International Business ( 8 SWS)
• Internationales Marketing (4 SWS)
• Europäische Integration ( 4 SWS)
• Beteiligungscontrolling und Konzernbilanzen ( 4 SWS)
Risikocontrolling ( 8 SWS)
• Finanz- und Risikocontrolling (4 SWS)
• Risikomanagement und Steuerung von Kreditrisiken (4 SWS)
Wahlpflichtmodule: Fachergänzende Module (jeweils 2 SWS):
• Restrukturierungsmanagement
• Fallstudien zur Steuerlehre und zum Prüfungswesen
• Multivariate Analysemethoden
• Monte-Carlo-Methoden
Cottbus, 26.1.2011
BWL-Bachelorstudium mit 7 Semestern genehmigt
Jetzt wurden sie doch von höchster Stelle abgesegnet: Ein 7-semestriges Bachelor-Studium BWL und 3-semestriges Masterstudium "General Management" - Gerüchten zufolge aber nur versuchsweise für ein Jahr.
Das Bachelor-Studium ist inhaltlich "angereichert" und löst nicht die beiden strukturellen Probleme: ein zu großer Stoffumfang und zu viele Prüfungen. So dauern die Grausamkeiten jetzt ein halbes Jahr länger.
Die Gründe für eine Verlängerung des Studiums scheinen selbst vielen BWL-Professoren nicht bekannt zu sein. Vermutlich geht die Entscheidung auf eine Anregung des Präsidenten der HSL zurück, der meint, mit einem verlängerten Studium einen diplomadäquaten Studienabschluss schaffen zu können.
Bachelor-Absolventen, die ein Masterstudium an einer anderen Hochschule aufnehmen wollen, werden unter der Entscheidung zu leiden haben: Die Mehrzahl der universitären Masterstudiengänge dauert 4 Semester. Das zusätzliche Studiensemester der Lausitzer wäre umsonst. Und weil viele Hochschulen nur zum Wintersemester immatrikulieren kann es passieren, dass HSL-Absolventen nach ihrem bereits längeren Studium noch ein weiteres Semester warten müssen, bevor sie weiter studieren können.
Der Ausweg aus dem Dilemma? Vielleicht ein Hochschulwechsel spätestens nach dem vierten Semester.
Nicht wettbewerbsfähiger BWL-Masterstudiengang zugelassen
Das Ziel eines Master-Studiums, eine Vertiefung von im Bachelorstudium erworbenen Kenntnissen anzubieten, scheinen die BWL-Professoren der HSL nicht zu kennen. Ein selbst ernanntes "Fachkollegium" hat sie sich zu einem Master mit weitgehend neuen Inhalten entschieden: Risikocontrolling, Prozessmanagement und International Business. Zwei dieser drei Schwerpunkte müssen von den Masterstudenten belegt werden.
Ein Blick in die Stellenangebote der FAZ am Samstag genügt um zu erkennen, dass das Abschlusszeugnis Schwerpunkte enthält, die so kaum nachgefragt werden.
Kein Wunder: Risikocontroller beschäftigen vor allem Großbanken. Als Qualifikationen gelten aber hervorragende Mathematik-Kenntnisse, wie sie beispielsweise Wirtschaftsmathematiker und Physiker bieten.
Prozessmanagement? Ist eigentlich kein BWL-Fach, sondern etwas für Ingenieure, allenfalls Wi-Ings. An der HSL wird dieses Gebiet von den für Personalwesen und Technologiemanagement zuständigen Professoren gelehrt.
Cottbus, 16.10.2010
Keine Genehmigung für BWL-Masterstudium
Das MWFK hat dem BWL-Masterstudium an der HS Lausitz keine Zulassung erteilt. Grund ist u.a., dass Absolventen des 6-semestrigen Bachelorstudiums der BTU nicht problemlos in den 7-semestrigen Master der HS Lausitz wechseln können.
Die Opfer sind jene Bachelor-Absolventen, die sich für das "Brückensemester" immatrikuliert haben um die für ein 3-semestriges Masterstudium fehlenden ECTS zu sammeln. Inzwischen soll knapp die Hälfte von ihnen Studienplätze an anderen Hochschulen, insb. an der TU Chemnitz, erhalten haben. Wie die Zukunft der Verbliebenen aussieht, bleibt unklar. Geht es zurück zu einer 6 (Bachelor) + 4(Master)-Lösung? Entsprechende Anträge von mir im ersten Halbjahr 2010 wurden im Senat der HS Lausitz nicht behandelt und vom Fachbereichsrat IEM ohne Diskussion abgelehnt.
Senftenberg, 11.4.2010
BWL-Masterstudium
Die "reformorientierten Professoren" (Präsident der HS Lausitz) haben am 26.3.2010 erneut über das geplante Masterstudium beraten und die Zustimmung dafür vom Fachbereichsrat IEM erhalten (der 3. Entwurf innerhalb von 8 Monaten und der 2. Entwurf innerhalb von nur zwei Monaten).
Demnach wird es 3 Vertiefungsrichtungen geben, aus denen zwei zu wählen sind:
Wer im Bachelorstudium "Marketing" und/oder "Controlling" belegt hat, beides vertiefen und später in diesen Bereichen arbeiten möchte, sollte sich für ein Masterstudium an einer anderen Hochschule bewerben.
- Dort können Sie Marketing (und Controlling) vertiefen,
- Marketing (und Controlling) stehen möglicherweise in Ihrem Abschlusszeugnis,
- an Universitäten und vielen FHs einen "Master of Science" erwerben (FHL: "M.A"),
- und sich die Option eines Promotionsstudiums offen halten.
Die Rubrik "Mitteilungen" wird vorerst nicht weitergeführt.
Es gibt Sinnvolleres, als sich mit einer Hochschulleitung auseinander zu setzen.
Senftenberg im September 2007
"Bewerberboom an der FH Lausitz" (23.09.07)
Unter dieser Überschrift berichtete die "20cent" über Presseverlautbarungen der FHL, wonach sich mehr als 3.000 Studieninteressenten registriert hätten. Dies sei ein neuer Rekord seit Bestehen der Hochschule.
Gleichzeitig wurde über eine Verlängerung der Bewerbungsfrist bis 25.09.07 informiert.
Marketingexperten verstehen das Problem: Viele schauen, aber nur wenige kaufen.
Abschaffung des BWL- Diplomstudiengangs beschlossen. (6/07)
Ab dem kommenden Wintersemester wird es an der FHL keinen Diplomstudiengang Betriebswirtschaftslehre mehr geben. Studienanfänger müssen sich mit einem Bachelor-Abschluss begnügen.
OVG weist Beschwerde gegen den Beschluß des Verwaltungsgerichtes Cottbus zurück. (14.05.07) mehr …
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