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Timestamp: 2019-05-25 16:53:03+00:00

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§ 37 HGB:
§ 36 HGB
BGH, URTEIL vom 4.9.1991, Az. I ZR 271/89 Wie bereits das Landgericht zutreffend ausgeführt hat, findet der Unterlassungsanspruch seine rechtliche Grundlage in § 18 Abs. 2, § 37 Abs. 2 HGB, § 3 UWG (BGH, Urt. v. 13.4.1959 - II ZR 39/58, GRUR 1959, 375, 376 = WRP 1959, 180 - Doktor-Titel; Urt. v. 5.4.1990 - I ZR 19/88, GRUR 1990, 604, 605 = WRP 1990, 752 - Dr. S.-Arzneimittel).
BGH, vom 4.8.1991, Az. I ZR 177/89 Dazu bedarf es keiner Entscheidung der Streitfrage, ob Ansprüche aus § 37 Abs. 2 HGB überhaupt - grundsätzlich -dem Verwirkungseinwand ausgesetzt sein können (so RGZ 167, 184, 190 - Webwarengeschäft und Staub/Hüffer, HGB, 4. Aufl., § 37 Rdn. 33) oder ob im Hinblick auf den mit § 37 Abs. 2 HGB verfolgten Zweck einer Durchsetzung öffentlicher Interessen (BGHZ 53, 65, 70 - Doktortitel; weitere Nachweise bei Großkomm/Teplitzky, § 16 UWG Rdn. 464 in Fn.675) eine Verwirkung wegen ihrer Auswirkungen auf außerhalb des Treu und Glaubens-Verhältnisses der Parteien bestehende Interessen Dritter oder der Allgemeinheit grundsätzlich nicht in Betracht kommen könne (so Weber, Das Prinzip der Firmenwahrheit und die Bekämpfung irreführender Firmen nach dem UWG, 1984, S. 136 f.; v. Gamm, Festschrift für Stimpel, 1985,
BGH, URTEIL vom 1.3.1991, Az. II ZR 259/90 Ein Firmengebrauch im Sinne von § 37 HGB liegt in jeder Handlung, die unmittelbar auf den Betrieb des Geschäfts Bezug hat und als Willenskundgebung des Geschäftsinhabers zu verstehen ist, sich der verwendeten Bezeichnung als des eigenen Handelsnamens (seiner Firma) zu bedienen (so schon RGZ 55, 121, 123 und KG HRR 1932 Nr. 252; KG JA 45, 168, 169 £; vgl. ferner OLG Hamburg WRF 1977, 496, 497; BayObLGZ 1960, 345, 348).
BGH, URTEIL vom 4.11.1992, Az. I ZR 279/90 8 tatsächlich regelmäßig nur einen (nach § 37 HGB auch in von der Firma abweichenden Formen zulässigen) Hinweis auf das Geschäft selbst als solches und nicht den auf den Geschäftsinhaber sieht (so etwa RG MuW 1931, 501, 502; KG JW 1930, 3777; OLG Düsseldorf DB 1970, 923, 924; Staub/Hüffer, HGB,
BGH, URTEIL vom 4.11.1992, Az. I ZR 279/90 4.	Auf1., § 37 Rdn. 15; Schlegelberger/Hildebrandt, HGB, 5.	Au fl., § 37 Rdn. 4 f.) oder ob dies in dieser allgemeinen Form nicht zutrifft (so BGH aaO und BayObLGZ 60, 345, 348, 350); denn vorliegend geht es nicht um die Abgrenzung von im Sinne des § 37 HGB zu beanstandenden Verwendungsformen von solchen, die nach dieser Bestimmung (und damit nach dem von den Parteien geschlossenen Prozeßvergleich) zulässig sind, sondern allein um die Frage, welche Art von Handlungen von der konkreten Unterlassungsverpflichtungserklärung erfaßt sein sollten.

References: § 36
 § 18
 § 37
 § 3
 § 37
 § 37
 § 37
 § 16
 § 37
 § 37
 § 37
 § 37
 BGH 
 § 37