Source: https://datenbank.nwb.de/Dokument/Anzeigen/615363_14___2/
Timestamp: 2019-09-16 04:02:14+00:00

Document:
KStR R 14.2 - Finanzielle Eingliederung - NWB Datenbank -
KStR - Körperschaftsteuer-Richtlinien
Zu § 1 KStG
R 1.1 Unbeschränkte Steuerpflicht
R 1.2 Familienstiftungen
Zu § 2 KStG
R 2 Beschränkte Steuerpflicht
Zu § 4 KStG
R 4.1 Betriebe gewerblicher Art von juristischen Personen des öffentlichen Rechts
R 4.2 Zusammenfassung von Betrieben gewerblicher Art
R 4.3 Verpachtungsbetriebe gewerblicher Art
R 4.4 Hoheitsbetriebe
R 4.5 Abgrenzung in Einzelfällen
Zu § 5 KStG
R 5.1 Kapitalertragsteuer bei wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben
R 5.2 Allgemeines zu Pensions-, Sterbe-, Kranken- und Unterstützungskassen
R 5.3 Leistungsempfänger bei Pensions-, Sterbe-, Kranken- und Unterstützungskassen
R 5.4 Vermögensbindung bei Pensions-, Sterbe-, Kranken- und Unterstützungskassen
R 5.5 Leistungsbegrenzung
R 5.6 Kleinere Versicherungsvereine
R 5.7 Berufsverbände ohne öffentlich-rechtlichen Charakter
R 5.8 Gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Körperschaften
R 5.9 Vermietungsgenossenschaften und -vereine
R 5.10 Gemeinnützige Siedlungsunternehmen
R 5.11 Allgemeines über die Steuerbefreiung von Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften und Vereinen im Bereich der Land- und Forstwirtschaft
R 5.12 Molkereigenossenschaften
R 5.13 Winzergenossenschaften
R 5.14 Pfropfrebengenossenschaften
R 5.15 Andere Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften
R 5.16 Vereine im Bereich der Land- und Forstwirtschaft
R 5.17 Wirtschaftsförderungsgesellschaften
R 5.18 Steuerbefreiung außerhalb des Körperschaftsteuergesetzes
Zu § 6 KStG
R 6 Einschränkung der Befreiung von Pensions-, Sterbe-, Kranken- und Unterstützungskassen
Zu § 7 KStG
R 7.1 Ermittlung des zu versteuernden Einkommens
R 7.2 Ermittlung der festzusetzenden und verbleibenden Körperschaftsteuer
R 7.3 Vom Kalenderjahr abweichendes Wirtschaftsjahr
Zu § 8 KStG
R 8.1 Anwendung einkommensteuerrechtlicher Vorschriften
R 8.2 Einkommensermittlung bei Betrieben gewerblicher Art
R 8.3 Gewinnermittlung bei Körperschaften, die Land- und Forstwirtschaft betreiben
R 8.4 Zuwendungen an Pensions- und Unterstützungskassen
R 8.5 Verdeckte Gewinnausschüttungen
R 8.6 Wert der verdeckten Gewinnausschüttungen, Beweislast, Rückgängigmachung
R 8.7 Rückstellungen für Pensionszusagen an Gesellschafter-Geschäftsführer von Kapitalgesellschaften
R 8.8 Tantiemen
R 8.9 Verdeckte Einlage
R 8.10 Verluste bei Körperschaften
R 8.11 Mitgliedsbeiträge
R 8.12 Haus- und Grundeigentümervereine, Mietervereine
R 8.13 Sonstige Vereine und Einrichtungen
Zu § 9 KStG
R 9 Ausgaben i. S. d. § 9 Abs. 1 Nr. 1 und 2 KStG
Zu § 10 KStG
R 10.1 Nichtabziehbare Steuern und Nebenleistungen
R 10.2 Geldstrafen und ähnliche Rechtsnachteile
R 10.3 Vergütungen für die Überwachung der Geschäftsführung
Zu § 11 KStG
R 11 Liquidationsbesteuerung
Zu § 12 KStG
R 12 Beschränkte Steuerpflicht der übertragenden Körperschaft
Zu § 13 KStG
R 13.1 Beginn einer Steuerbefreiung
R 13.2 Erlöschen einer Steuerbefreiung
R 13.3 Schlussbilanz, Anfangsbilanz
R 13.4 Sonderregelung für bestimmte steuerbegünstigte Körperschaften
Zu § 14 KStG
R 14.1 Organträger, Begriff des gewerblichen Unternehmens
R 14.2 Finanzielle Eingliederung
R 14.3 Personengesellschaften als Organträger
R 14.4 Zeitliche Voraussetzungen
R 14.5 Gewinnabführungsvertrag
R 14.6 Zuzurechnendes Einkommen der Organgesellschaft
R 14.7 Einkommensermittlung beim Organträger
R 14.8 Bildung und Auflösung besonderer Ausgleichsposten beim Organträger
Zu § 15 KStG
R 15 Einkommensermittlung bei der Organgesellschaft
Zu § 16 KStG
R 16 Ausgleichszahlungen
Zu § 17 KStG
R 17 Andere Kapitalgesellschaften als Organgesellschaft
Zu § 19 KStG
R 19 Anwendung besonderer Tarifvorschriften
Zu § 22 KStG
R 22 Genossenschaftliche Rückvergütung
Zu § 23 KStG
R 23 Ermäßigte Besteuerung bei Einkünften aus außerordentlichen Holznutzungen infolge höherer Gewalt
Zu § 24 KStG
R 24 Freibetrag für bestimmte Körperschaften
Zu § 25 KStG
R 25 Freibetrag für Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften sowie Vereine, die Land- und Forstwirtschaft betreiben
Zu § 26 KStG
R 26 Steuerermäßigung bei ausländischen Einkünften
Zu § 30 KStG
R 30 Entstehung der Körperschaftsteuer
Zu § 31 KStG
R 31.1 Besteuerung kleiner Körperschaften
R 31.2 Steuererklärungspflicht, Veranlagung und Erhebung von Körperschaftsteuer
Zu § 35 KStG
R 35 Sondervorschriften für Körperschaften, Personenvereinigungen oder Vermögensmassen in dem in Artikel 3 des Einigungsvertrags genannten Gebiet
KStR R 14.2 (Zu § 14 KStG)
1Der Organträger ist i. S. d. finanziellen Eingliederung an der Organgesellschaft beteiligt, wenn ihm Anteile an der Organgesellschaft – einschließlich der Stimmrechte daraus – steuerrechtlich in dem für die finanzielle Eingliederung erforderlichen Umfang zuzurechnen sind. 2Entsprechendes gilt für die >mittelbare Beteiligung (§ 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 2 KStG). 3Unmittelbare und mittelbare Beteiligungen (bzw. mehrere mittelbare Beteiligungen) dürfen zusammengefasst werden. 4Es sind nur solche mittelbaren Beteiligungen zu berücksichtigen, die auf Beteiligungen des Organträgers an vermittelnden (Kapital- oder Personen-) Gesellschaften beruhen, an denen der Organträger jeweils die Mehrheit der Stimmrechte hat und die jeweils die Voraussetzungen des § 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Satz 4 und 5 KStG erfüllen.
In den Beispielen wird unterstellt, dass die Stimmrechtsverhältnisse den Beteiligungsverhältnissen entsprechen und alle Beteiligungen inländischen Betriebsstätten zuzuordnen sind:
Die Gesellschaft M ist an der Gesellschaft E unmittelbar zu 50 % beteiligt. Über die Gesellschaft T (Beteiligung der T an E 50 %), an der die M ebenfalls zu 50 % beteiligt ist, hält M mittelbar weitere 25 % der Anteile an der E. Die Gesellschaft E ist in die Gesellschaft M nicht finanziell eingegliedert, weil die unmittelbare und die mittelbare Beteiligung der M an der E aufgrund der fehlenden Stimmrechtsmehrheit der M an T nicht zusammenzurechnen sind und die unmittelbare Beteiligung allein die Voraussetzung der finanziellen Eingliederung nicht erfüllt.
Die Gesellschaft M ist an der Gesellschaft T 1 zu 100 % und an der Gesellschaft T 2 zu 49 % beteiligt; die Gesellschaften T 1 und T 2 sind an der Gesellschaft E zu je 50 % beteiligt. M besitzt an T 2 nicht die Mehrheit der Stimmrechte. Damit sind die Voraussetzungen des § 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 2 KStG für eine Zusammenrechnung der beiden mittelbaren Beteiligungen nicht erfüllt. Die Gesellschaft E ist in die Gesellschaft M nicht finanziell eingegliedert.
Die Gesellschaft M ist zu 20 % unmittelbar an E beteiligt. Zugleich ist M am Vermögen der Gesellschaft P zu 80 % beteiligt, die ihrerseits 80 % der Anteile an E hält. Die Gesellschaft E ist in die Gesellschaft M finanziell eingegliedert, da die unmittelbare und die mittelbare Beteiligung aufgrund der Stimmrechtsmehrheit der M an P zu addieren sind (20 % + 64 %).
[WAAAF-66530]
H 14.2 KStH
KStR R 14.2 - Finanzielle Eingliederung ablegen in?

References: § 1
 § 2
 § 4
 § 5
 § 6
 § 7
 § 8
 § 9
 § 9
 § 10
 § 11
 § 12
 § 13
 § 14
 § 15
 § 16
 § 17
 § 19
 § 22
 § 23
 § 24
 § 25
 § 26
 § 30
 § 31
 § 35
 § 14
 § 14
 § 14