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Timestamp: 2018-07-23 13:45:43+00:00

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§ 21 PStG Eintragung in das Geburtenregister - dejure.org
dejure.org Übersicht PStGAbs./Nr./Satz hervorhebenRechtsprechung zu § 21 PStG
§ 18Anzeige § 19Anzeige durch Personen § 20Anzeige durch Einrichtungen § 21Eintragung in das Geburtenregister
Kapitel 5 - Geburt (§§ 18 - 27)
Abschnitt 1 - Anzeige und Beurkundung (§§ 18 - 21)
(1) Im Geburtenregister werden beurkundet
1. die Vornamen und der Geburtsname des Kindes,
2. Ort sowie Tag, Stunde und Minute der Geburt,
3. das Geschlecht des Kindes,
4. die Vornamen und die Familiennamen der Eltern sowie auf Wunsch eines Elternteils seine rechtliche Zugehörigkeit zu einer Religionsgemeinschaft, die Körperschaft des öffentlichen Rechts ist.
(2) 1Ist ein Kind tot geboren, so werden nur die in Absatz 1 Nr. 2 bis 4 vorgeschriebenen Angaben mit dem Zusatz aufgenommen, dass das Kind tot geboren ist. 2Auf Wunsch einer Person, der bei Lebendgeburt des Kindes die Personensorge zugestanden hätte, sind auch Angaben nach Absatz 1 Nr. 1 einzutragen. 3Hätte die Personensorge bei Lebendgeburt des Kindes beiden Elternteilen zugestanden und führen sie keinen gemeinsamen Familiennamen, so kann ein Familienname für das Kind nur eingetragen werden, wenn sich die Eltern auf den Namen eines Elternteils einigen.
(2a) 1Bei einer vertraulichen Geburt nach § 25 Absatz 1 des Schwangerschaftskonfliktgesetzes werden nur die in Absatz 1 Nummer 1 bis 3 vorgeschriebenen Angaben aufgenommen. 2Die zuständige Verwaltungsbehörde bestimmt die Vornamen und den Familiennamen des Kindes.
(3) Zum Geburtseintrag wird hingewiesen
1. auf die Staatsangehörigkeit der Eltern, wenn sie nicht Deutsche sind und ihre ausländische Staatsangehörigkeit nachgewiesen ist,
2. bei einem Kind, dessen Eltern miteinander verheiratet sind, auf deren Eheschließung,
3. auf die Beurkundung der Geburt der Mutter und des Vaters,
4. auf den Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit des Kindes nach § 4 Absatz 3 des Staatsangehörigkeitsgesetzes,
5. auf das Sachrecht, dem die Namensführung des Kindes unterliegt.
Fassung aufgrund des Gesetzes zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt vom 28.08.2013 (BGBl. I S. 3458), in Kraft getreten am 01.05.2014 Gesetzesbegründung verfügbar
Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt 28.08.2013 BGBl. I S. 3458
Gesetz zur Änderung personenstandsrechtlicher Vorschriften (Personenstandsrechts-Änderungsgesetz - PStRÄndG) 07.05.2013 BGBl. I S. 1122
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Rechtsprechung zu § 21 PStG
92 Entscheidungen zu § 21 PStG in unserer Datenbank:
Keine Eintragung eines Intersexuellen im Geburtenregister als "inter" oder ...
Intersexualität in Geburtsurkunde: Gericht lehnt "inter“ ab
Unzulässige Richtervorlage zur Vereinbarkeit von §§ 21 Abs 1 Nr 4 Halbs 2, 27 Abs ...
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Bekanntmachungen im Bundesgesetzblatt mit Bezug auf § 21 PStG
15.11.2017 Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (zu § 21 Absatz 1 Nummer 3 in Verbindung mit § 22 Absatz 3 des Personenstandsgesetzes) BGBl. I S. 3783
Auf § 21 PStG verweisen folgende Vorschriften:
§ 3 (Personenstandsregister)
§ 27 (Feststellung und Änderung des Personenstandes, sonstige Fortführung)
§ 36 (Geburten und Sterbefälle im Ausland)
§ 37 (Geburten und Sterbefälle auf Seeschiffen)

References: § 21

§ 18
 § 19
 § 20
 § 21
 § 25
 § 4

§ 21
 § 21
 § 21

Art. 4
 § 21
 § 21
 § 22
 § 21

§ 3

§ 27

§ 36

§ 37