Source: http://www.landesrecht-mv.de/jportal/portal/page/bsmvprod.psml?showdoccase=1&doc.id=jlr-BerSchulVMV2005rahmen&doc.part=X&doc.origin=bs&st=lr
Timestamp: 2018-03-20 09:29:38+00:00

Document:
Verordnung über die Berufsschule in Mecklenburg-Vorpommern
(Berufsschulverordnung - BSVO M-V)
Fundstelle: GVOBl. M-V 2005, S. 372
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: mehrfach geändert durch Verordnung vom 27. Juni 2017 (Mittl.bl. BM M-V S. 88/GVOBl. M-V S. 173)
Aufgrund des § 9 Abs. 1, § 30 Nr. 1 bis 4 in Verbindung mit § 25 Abs. 8 Satz 2 und 3, § 36 und § 51 Nr. 5 des Schulgesetzes vom 15. Mai 1996 (GVOBl. M-V S. 205), das zuletzt durch Artikel 7 des Gesetzes vom 4. März 2004 (GVOBl. M-V S. 74) geändert wurde, verordnet das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur:
§ 2 Bildungsauftrag
§ 4 Zusammenarbeit der Berufsschule
§ 5 Organisation des Unterrichts
§ 6 Praktika
§ 7 Grundsätze der Leistungsbewertung
§ 8 Nicht erbrachte Leistungen und Täuschungen
§ 9 Abschlüsse
§ 10 Zeugnisse
§ 11 Wiederholung eines Schuljahres
§ 12 Gleichwertigkeitsregelungen
§ 13 Leistungsfeststellung
§ 14 Gemeinsames Abschlussverfahren
§ 15 Beurlaubung
§ 16 Fremdsprachenunterricht
§ 17 Anlagen
§ 19 In-Kraft-Treten, Außer-Kraft-Treten
den schulischen Teil der dualen Berufsausbildung (Teilzeitberufsschule),
das einjährige Berufsvorbereitungsjahr (BVJ1),
das zweijährige Berufsvorbereitungsjahr (BVJ2),
das Berufsvorbereitungsjahr für Ausländer und Aussiedler (BVJA),
den schulischen Teil der berufsvorbereitenden Bildungsgänge (BvB).
Die Berufsschule vermittelt im Rahmen des für alle Schulen geltenden gemeinsamen Bildungs- und Erziehungsauftrages nach § 2 des Schulgesetzes und der ihr durch § 25 dieses Gesetzes übertragenen Aufgaben eine berufliche Grund- und Fachbildung und erweitert die allgemeine Bildung oder bereitet auf eine Berufsausbildung vor.
(1) In den Bildungsgang nach § 1 Nr. 1 wird aufgenommen, wer einen Ausbildungsvertrag nach den Bestimmungen des Berufsbildungsgesetzes vom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931) oder der Schiffsmechaniker-Ausbildungsverordnung in der Fassung vom 12. April 1994 (BGBl. I S. 797), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 4. August 2004 (BGBl. I S. 2062), hat. Umschüler, die im Rahmen einer Maßnahme beruflicher Bildung individuell gefördert werden und einen Anspruch auf Erstattung der Kosten durch Dritte haben, sind bei Kostenübernahme in die Teilzeitberufsschule aufzunehmen.
(2) In den Bildungsgang nach § 1 Nr. 2 (BVJ1) können berufsschulpflichtige Jugendliche ohne Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis aufgenommen werden, die wegen fehlender Berufsreife oder fehlenden Hauptschulabschlusses auf eine Berufsausbildung vorbereitet werden sollen und zuvor mindestens das Ziel der Jahrgangsstufe 8 (Versetzung nach Jahrgangsstufe 9) erreicht haben. Weiterhin können berufsschulpflichtige Jugendliche ohne Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis aufgenommen werden, die eine Förderschule mit dem Abschluss des Bildungsganges der allgemeinen Förderschule nach § 36 Abs. 2 Nr. 1 des Schulgesetzes oder mit einem Hauptschulabschluss oder mit der Berufsreife verlassen haben.
(3) In den Bildungsgang nach § 1 Nr. 3 (BVJ2) werden vollzeitschulpflichtige Jugendliche ohne Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis aufgenommen, die nach mindestens acht Schulbesuchsjahren den Bildungsgang der allgemeinen Förderschule im Sinne des § 36 Abs. 2 Nr. 1 des Schulgesetzes ohne Abschluss verlassen. Weiterhin können Schüler der Regionalen Schule oder der Gesamtschule aufgenommen werden, die nach mindestens acht Schulbesuchsjahren das Ziel der Jahrgangsstufe 8 nicht erreicht haben. In begründeten Einzelfällen können im Einvernehmen mit der zuständigen Schulaufsichtsbehörde weitere Schüler zugelassen werden.
(4) In den Bildungsgang nach § 1 Nummer 4 (BVJA) werden berufsschulpflichtige jugendliche Ausländer und Aussiedler aufgenommen, die über keine ausreichenden deutschen Sprachkenntnisse verfügen, um dem Unterricht einer Regelklasse einer beruflichen Schulart folgen zu können, und die sich in keinem Berufsausbildungsverhältnis befinden. Das BVJA dient vorrangig dem Spracherwerb im Hinblick auf die Förderung zur Berufsbefähigung und dem Erwerb der Berufsreife bei jenen Jugendlichen, die im Herkunftsland kein schulisches Abschlusszeugnis erhalten haben. Ein Wechsel in einen anderen Bildungsgang wird angestrebt, sobald ausreichende Sprachkenntnisse erworben worden sind und die Aufnahmevoraussetzungen des jeweiligen Bildungsgangs vorliegen.
(5) In den Bildungsgang nach § 1 Nr. 5 können Jugendliche aufgenommen werden, die nach Erfüllung der Vollzeitschulpflicht einen berufsvorbereitenden Bildungsgang bei einem freien Bildungsträger besuchen.
(6) Berufsschulpflichtige Jugendliche, die nach Erfüllung der Vollzeitschulpflicht keinem der in den Absätzen 1 bis 5 genannten Bildungsgänge zugeordnet werden können, sind in bestehende Klassen aufzunehmen.
Zusammenarbeit mit den Ausbildungspartnern
Die Berufsschule arbeitet mit Ausbildungspartnern aller Organisationsformen und den Berufsbildungsausschüssen sowie den Prüfungsausschüssen der zuständigen Stellen nach dem Berufsbildungsgesetz und der Handwerksordnung im Rahmen einer qualifizierten Lernortkooperation vertrauensvoll zusammen. Ausbildungsbetriebe sind über bedeutsame Entscheidungen, die die Ausbildung der Schülerinnen und Schüler betreffen, rechtzeitig zu unterrichten.
Organisation des Unterrichtes
(1) Der Unterricht für den Bildungsgang gemäß § 1 Nr. 1 wird im Sinne des § 25 Abs. 6 des Schulgesetzes wie folgt aufgeteilt:
An einem Tag sind bei Tagesbeschulung höchstens acht und mindestens vier Unterrichtsstunden zu erteilen. Dabei sind die Besonderheiten von Klassen mit lernbeeinträchtigten Schülern zu berücksichtigen.
Der Unterricht kann in Blockform bei wöchentlich mit nicht weniger als 36 und nicht mehr als 40 Unterrichtsstunden (an fünf Tagen) erteilt werden. Die Blocklänge ist mit den Partnern der Ausbildung nach den Grundsätzen einer sinnvollen Verzahnung theoretischer und praktischer Ausbildungsinhalte abzustimmen.
(2) Im Übrigen wird der Unterricht nach der in der Rahmenstundentafel in Anlage 1 enthaltenen Gesamtstundenzahl erteilt. Näheres wird durch gesondert zu erlassende Rahmenpläne geregelt.
(3) Der Unterricht kann im Klassenverband, wenn schulorganisatorische oder pädagogische Gesichtspunkte dafür sprechen, in anderen Organisationsformen durchgeführt werden.
(4) Im Bildungsgang nach § 1 Nr. 1 werden Berufsfachklassen gebildet. Im Benehmen mit der für die Berufsausbildung zuständigen Stelle nach dem Berufsbildungsgesetz können Schüler artverwandter Berufe eines Berufsbereiches oder einer Berufsgruppe gemeinsam unterrichtet werden. Das hierzu durch die Schule zu entwickelnde Curriculum bedarf der Genehmigung durch die oberste Schulaufsichtsbehörde. In den anderen Bildungsgängen nach § 1 werden Lerngruppen nach Berufsfeldern oder beruflichen Schwerpunkten gebildet.
(5) Die Klassenbildung und der Teilungsunterricht richten sich nach den Vorgaben der Unterrichtsversorgungsverordnung an öffentlichen Schulen.
(1) Für die Bildungsgänge nach § 1 Nr. 2 bis 4 sollen in der letzten Ausbildungsphase Betriebspraktika von mindestens sechs Wochen Dauer durchgeführt werden. Die Schule ist den Teilnehmern bei der Suche nach Praktikumsplätzen behilflich und betreut die Praktikanten während des Praktikums, die ihren Schülerstatus behalten.
(2) Das Praktikum soll den Schülern Gelegenheit geben, einen Einblick in die Berufs- und Arbeitswelt zu erhalten, um die in der schulischen Ausbildung erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten durch eigenes praktisches Handeln und Erleben vertiefen zu können.
(3) Das Praktikum ist eine schulische Veranstaltung. Es ist Grundlage für den erfolgreichen Abschluss des Bildungsganges, es sei denn, es stehen nicht genügend Praktikumsplätze zur Verfügung. Die Teilnahme bedarf bei minderjährigen Schülern der Zustimmung der Erziehungsberechtigten. Wer nicht am Praktikum teilnimmt, nimmt am Unterricht anderer Klassen geeigneter Bildungsgänge in der Schule teil.
(1) Die Bewertung von Schülerleistungen soll von Gerechtigkeit und Wohlwollen getragen sein. Grundlage der Leistungsbewertung sind die mündlichen, schriftlichen, praktischen und sonstigen Leistungen, die ein Schüler im Zusammenhang mit dem Unterricht erbracht hat. Für die Leistungsbewertung sind die Rahmenpläne und die Ausbildungsziele sowie die auf dieser Grundlage vermittelten Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten maßgebend. Zuständig für die Bewertung einzelner Schülerleistungen und für die Gesamtbewertung der im Beurteilungszeitraum erbrachten Leistungen sind der Lehrer oder bei gemeinsamem Unterricht die Lehrer, die die Schüler in dem jeweiligen Fach oder Lernfeld unterrichten. Bei der Bewertung ist § 62 Abs. 4 des Schulgesetzes zugrunde zu legen.
(2) Für die Bewertung und Benotung können die mündlichen Leistungen, Klassenarbeiten, Kurzarbeiten, Hausarbeiten, Facharbeiten, praktischen Arbeiten und sportlichen Übungen herangezogen werden.
mündliche Leistungen sind die im Wesentlichen mündlich vorzutragenden Aufgaben, auch wenn sie sich zum Teil auf schriftliche und praktische Unterlagen stützen,
Klassenarbeiten sind als Einzelleistungen in Klausur zu fertigende schriftliche Lernaufgaben von mindestens einer Unterrichtsstunde Dauer,
Kurzarbeiten sind als Einzelleistungen alle schriftlichen Lernaufgaben in Klausur unterhalb einer Unterrichtsstunde von in der Regel zehn bis 20 Minuten Dauer,
Hausarbeiten sind alle außerhalb des Unterrichts zu fertigenden schriftlichen Aufgaben von eintägiger bis mehrwöchiger Vorbereitungszeit,
Facharbeiten sind besonders anspruchsvolle Hausarbeiten, die ausdrücklich als Ersatz für Klassenarbeiten zugelassen sein müssen,
praktische Arbeiten sind nicht schriftliche, objektbezogene Lernaufgaben (Werkstück, Musikstück, Zeichnung, Betreuungsaufgaben und dergleichen), die im Unterricht oder außerhalb gefertigt werden,
sportliche Übungen sind die im Sportunterricht wesentlichen Leistungsaufgaben.
(3) Aufgaben der Nummern 4 bis 7 des Absatzes 2 können in Einzelarbeit oder in Gruppenarbeit erfolgen. Gruppenarbeiten können zur Lernkontrolle herangezogen werden, wenn sich Teile davon der Leistung der einzelnen Schüler zuordnen lassen.
(4) Übungsaufgaben dienen der Festigung und vielseitigen Anwendung des Gelernten. Sie können zur Leistungsbewertung ergänzend herangezogen werden.
(5) Klassenarbeiten oder Facharbeiten fließen mit doppelter Wichtung in die Jahresnote ein.
(6) Bei einer dreieinhalbjährigen Ausbildungsdauer wird die Jahresnote für das letzte Halbjahr auf der Grundlage der erbrachten Leistungen in den letzten drei Halbjahren ermittelt.
(7) Die Endnoten werden aus den Jahresnoten unter besonderer Berücksichtigung der Entwicklung des Schülers ermittelt.
(8) Jahresnoten und Endnoten beschließt die Klassenkonferenz auf Vorschlag des jeweils zuletzt im Fach oder Lernfeld unterrichtenden Fachlehrers. Bemerkungen für Zeugnisse über das Arbeits- und Sozialverhalten werden ebenso von der Klassenkonferenz beschlossen.
Nicht erbrachte Leistungen und Täuschungen
(1) Versäumt ein Schüler aus von ihm zu vertretenden Gründen einen für die Lernkontrolle angesetzten Termin, so erhält er für die deshalb nicht erbrachten Leistungen die Note „ungenügend“. Fehlt ein Schüler bei einer Lernkontrolle aus Gründen, die er nicht zu vertreten hat, kann ihm die Möglichkeit gegeben werden, diese zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen.
(2) Beeinflusst ein Schüler das Ergebnis einer Lernkontrolle durch Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel oder führt er nach Bekanntgabe der Aufgabe nicht erlaubte Hilfsmittel mit sich oder täuscht er auf andere Weise oder leistet er Beihilfe zu einer Täuschung, so liegt eine Täuschungshandlung vor. Stellt der Lehrer dies fest, ist dem Schüler die Arbeit abzunehmen und mit der Note „ungenügend“ unter Angabe des Grundes zu bewerten. Bei minderschweren Fällen entscheidet der Lehrer nach pflichtgemäßem Ermessen.
(1) Das Ziel der Bildungsgänge ist erreicht, wenn in allen Unterrichtsfächern oder Lernfeldern der Stundentafel die Leistungen mindestens mit „ausreichend“ bewertet wurden.
(2) Bei höchstens zwei Fächern oder Lernfeldern, die mit „mangelhaft“ bewertet wurden, kann der Schüler innerhalb einer Frist von zwei Wochen nach Bekanntgabe der Noten beim Schulleiter einen schriftlichen Antrag auf Prüfung in diesen Fächern oder Lernfeldern stellen. Stimmt dieser dem Antrag zu, weil ein Bestehen hinreichend wahrscheinlich ist, wird eine Prüfung vor einem Prüfungsausschuss, der aus dem Schulleiter oder einer von ihm beauftragten Lehrkraft und dem zuletzt unterrichtenden Fachlehrer besteht, abgelegt. Die Prüfung kann in mündlicher oder schriftlicher Form erfolgen und soll die Dauer einer Unterrichtsstunde pro Fach oder Lernfeld nicht überschreiten.
(3) In allen anderen Fällen ist das Ziel des jeweiligen Bildungsganges nicht erreicht.
(4) Das Ziel der Bildungsgänge nach § 1 Nr. 5 ist nur erreicht, wenn auch die praktische Ausbildung beim Bildungsträger erfolgreich abgeschlossen ist.
(1) Wer das Ziel eines Bildungsganges nach § 1 erreicht hat, erhält ein Abschlusszeugnis nach dem Muster der Anlage 2. In allen anderen Fällen wird ein Abgangszeugnis nach dem Muster der Anlage 3 erteilt.
Die allgemein bildenden Fächer oder Lernfelder werden im „Berufsübergreifenden Lernbereich“, die berufsbezogenen Fächer oder Lernfelder im „Berufsbezogenen Lernbereich“ und die „Berufsbezogene Fremdsprache“ (zum Beispiel Englisch, Französisch) gesondert ausgewiesen.
Das Prädikat wird durch die Bildung des arithmetischen Mittels aller Endnoten (Berechnung auf eine Dezimalstelle ohne Runden) des berufsübergreifenden und des berufsbezogenen Lernbereichs sowie der berufsbezogenen Fremdsprache gebildet:
(très bien avec mention spéciale du jury; Excellent)
(1,0 bis 1,2)
(mention très bien; Very Good)
(1,3 bis 1,4)
gut abgeschlossen
(mention bien; Good)
(1,5 bis 2,4)
befriedigend abgeschlossen
(mention assez bien; Satisfactory)
ausreichend abgeschlossen
(mention passable; Adequate)
(3,5 bis 4,0)
(non recu; Failed)
(4,1 bis 6,0 oder nicht mindestens „ausreichend“ in allen Einzelnoten)
Auf Antrag sind der zuständigen Stelle (Kammer) im Sinne des § 37 Abs. 3 des Berufsbildungsgesetzes die unter Buchstabe a bis b ermittelten Noten sowie das Prädikat zu übermitteln. In Abgangszeugnissen des Bildungsgangs BVJA werden im ersten Schuljahr keine Ziffernnoten erteilt, sondern es wird ein Hinweis nach dem Muster der Anlage 4 aufgenommen.
(2) Jahreszeugnisse werden in der Teilzeitberufsschule am Ende der Grundstufe und am Ende des zweiten Schuljahres nach dem Muster der Anlage 5 erteilt. Die Schulkonferenz kann beschließen, dass Halbjahreszeugnisse nach dem Muster der Anlage 5 (als Halbjahreszeugnis) erteilt werden. Das Muster der Anlage 5 ist auch für Zeugnisse der Bildungsgänge gemäß § 1 Nummer 3 zu verwenden. In den Jahreszeugnissen des Bildungsganges BVJA werden im ersten Schuljahr keine Ziffernnoten erteilt, sondern es wird ein Hinweis nach dem Muster der Anlage 4 aufgenommen.
(3) In den Bildungsgängen nach § 1 Nummer 2 bis 5 werden Halbjahreszeugnisse nach dem Muster der Anlage 6 erteilt. In den Halbjahreszeugnissen des Bildungsganges BVJ2 werden im ersten Schuljahr keine Ziffernnoten erteilt, sondern ein schriftlicher Bericht nach dem Muster der Anlage 7 über das Arbeits- und Sozialverhalten sowie den Leistungsstand (Lernentwicklungsbericht). In den Halbjahreszeugnissen des Bildungsganges BVJA werden im ersten Schuljahr keine Ziffernnoten erteilt, sondern es wird ein Hinweis nach dem Muster der Anlage 4 aufgenommen. Die Klassenkonferenz kann zusätzliche Bemerkungen beschließen. Das Halbjahreszeugnis soll den Schüler zur Leistung und Mitarbeit anregen.
(4) In die Zeugnisse ist ein Vermerk über entschuldigtes und unentschuldigtes Fehlen aufzunehmen.
(5) Zeugnisse nach Absatz 2 bis 4 sind, soweit vorhanden, durch den Ausbildungsbetrieb oder den Träger der praktischen Ausbildung, bei minderjährigen Schülern darüber hinaus von den Erziehungsberechtigten zur Kenntnis zu nehmen und zu unterzeichnen.
(6) Schüler der Bildungsgänge nach § 1 Nr. 1 und 5 erhalten im Abschluss- oder im Abgangszeugnis die Bestätigung über den Zeitraum des Schulbesuches wie folgt:
Beginn des Schulbesuches ist der Tag des Ausbildungsbeginns oder des Beginns der Maßnahme beim freien Träger, jedoch nicht früher als der erste Schultag des jeweiligen Schuljahres. Ende des Schulbesuches ist der Endtermin des Ausbildungsvertrages oder der Endtermin der Maßnahme beim freien Träger. Das Zeugnis erhält das Datum des Tages der Zeugnisübergabe.
(7) Dem Abschlusszeugnis gemäß Absatz 1 der Teilzeitberufsschule wird der Qualifikationsnachweis der Berufsschule in deutscher, englischer und französischer Sprache nach dem Muster der Anlage 10 beigefügt.
(8) Schüler der Bildungsgänge nach § 1 Nr. 2 bis 4 erhalten neben den Zeugnissen nach den Absätzen 1 bis 6 für Berufsorientierungskurse, Berufsvorbereitungskurse sowie für Betriebspraktika Teilnahmebescheinigungen. Diese werden im Berufsvorbereitungspass nach dem Muster der Anlage 11 ausgestellt.
Wiederholung eines Schuljahres
(1) Bei der Teilzeitberufsschule gemäß § 1 Nr. 1 ist eine Wiederholung nur in Verbindung mit einer vertraglich vereinbarten Ausbildungszeitverlängerung möglich.
(2) Bei den Bildungsgängen nach § 1 Nr. 5 ist für die Wiederholung eines Schuljahres eine Vertragsverlängerung zwischen Schüler und freiem Bildungsträger erforderlich.
Gleichwertigkeitsregelungen
(1) Das Abschlusszeugnis der Teilzeitberufsschule schließt einen der Mittleren Reife gleichwertigen Abschluss ein, wenn
zuvor der Hauptschulabschluss, die Berufsreife oder die Berufsreife mit Leistungsfeststellung nachgewiesen wird,
der erfolgreiche Abschluss eines mindestes zweijährigen anerkannten Ausbildungsberufes nachgewiesen wird,
der Unterricht der besuchten Fachklasse mindestens zwei Jahre nach den jeweils gültigen Stundentafeln erteilt wurde,
in den Unterrichtsfächern und/oder Lernfeldern der Stundentafel ein Notendurchschnitt von mindestens 3,0 und keine „mangelhaft“ oder „ungenügend“ lautenden Endnoten erreicht wurden,
eine mindestens fünfjährige erfolgreiche Ausbildung in einer Fremdsprache oder nach Feststellung durch die Schule ein gleichwertiger Bildungsstand nachgewiesen wird.
Im Abschlusszeugnis der Schüler, die ohne Mittlere Reife in die Ausbildung eingetreten sind, wird nach dem Muster der Anlage 9 vermerkt, dass das Zeugnis dem Abschlusszeugnis der Mittleren Reife gleichwertig ist.
(2) Mit dem erfolgreichen Abschluss des Bildungsganges nach § 1 Nummer 1 oder dem nach den Rechtsvorschriften der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik erworbenen Facharbeiterbrief wird gleichzeitig die Berufsreife mit Leistungsfeststellung erworben.
(3) Schüler der Bildungsgänge nach § 1 Nummer 2 bis 5 erwerben die Berufsreife, wenn
die Dauer des erfolgreich abgeschlossenen Bildungsganges mindestens neun Monate beträgt,
sie erfolgreich am Zusatzunterricht in den Fächern Deutsch, Sozialkunde und Mathematik teilgenommen und
mindestens einen Qualifizierungsbaustein erworben haben.
(4) Im Abschlusszeugnis der Schüler, die ohne einen Hauptschulabschluss oder ohne die Berufsreife in die Ausbildung eingetreten sind, wird nach dem Muster der Anlage 8 vermerkt, dass mit dem Abschluss der Berufsschule die Berufsreife erworben wurde.
(1) Schüler in Bildungsgängen gemäß § 1 Nr. 5 mit weniger als neun Monaten Dauer und darüber hinaus alle anderen Schüler, die bereits die Berufsreife erworben haben, können auf eigenen, bei nicht volljährigen Schülern auf Antrag der Erziehungsberechtigten an einer Leistungsfeststellung am Ende des Bildungsganges teilnehmen.
(2) Die Leistungsfeststellung umfasst
den Erwerb mindestens eines Qualifizierungsbausteins,
schriftliche Leistungsfeststellungen in den Fächern Deutsch, Mathematik und einem weiteren Fach oder Lerngebiet eigener Wahl sowie
die mündlich-praktischen Leistungsfeststellungen in wenigstens zwei, höchstens jedoch vier Fächern oder Lerngebieten, wobei erworbene Qualifizierungsbausteine anzurechnen sind.
(3) Die Leistungsfeststellung wird vor einem Ausschuss, der aus dem Schulleiter oder einer von ihm beauftragten Lehrkraft und dem zuletzt unterrichtenden Fachlehrer sowie einer weiteren fachkundigen Lehrkraft besteht, abgelegt, wobei alle Endnoten mindestens „ausreichend“ lauten müssen. Alle Bestandteile der Leistungsfeststellung sind vorwiegend praxis- und lebensnah zu gestalten.
(4) Das Gesamtprädikat lautet
von 1,0 bis 1,2
„sehr gut - mit Auszeichnung“
(très bien avec mention spéciale du jury; Excellent),
von 1,3 bis 1,4
(mention très bien; Very Good),
von 1,5 bis 2,4
(mention bien; Good),
von 2,5 bis 3,4
(mention assez bien; Satisfactory),
von 3,5 bis 4,0
(mention passable; Adequate).
(5) Im Abschlusszeugnis der Schüler, die ohne einen Hauptschulabschluss oder ohne die Berufsreife mit Leistungsfeststellung in die Ausbildung eingetreten sind, wird nach dem Muster der Anlage 8 vermerkt, dass mit dem Abschluss der Berufsschule die Berufsreife mit Leistungsfeststellung und dem Gesamtprädikat „gemäß Absatz 4“ erworben wurde.
Gemeinsames Abschlussverfahren
Über ein gemeinsames Abschlussverfahren für Teilnehmer an den Bildungsgängen nach§ 1 Nr. 5 können zwischen Berufsschule und den Trägern der fachpraktischen Ausbildung Absprachen getroffen werden.
(1) Aus besonderen Gründen können Schüler im Einzelfall für einzelne Stunden durch den Schulleiter beurlaubt werden. Dieser kann gemäß § 101 Abs. 5 des Schulgesetzes diese Aufgabe übertragen.
(2) Aus zwingenden betrieblichen Gründen und zur Teilnahme an Jugend- und Auszubildendenversammlungen sowie zu Betriebsversammlungen mit ausbildungsrelevanten Themenstellungen können Berufsschüler durch den Schulleiter beurlaubt werden. Dabei soll die Gesamtdauer von zwei Tagen im Schuljahr grundsätzlich nicht überschritten werden.
(3) Für die Teilnahme an anerkannten überbetrieblichen Ausbildungsmaßnahmen, die Bestandteil der betrieblichen Ausbildung sind, können Teilzeitberufsschüler durch den Schulleiter bis zu einer Gesamtzeit von zwölf Unterrichtstagen während der gesamten Ausbildungszeit beurlaubt werden.
(4) Die Beurlaubung soll möglichst gleichmäßig auf die Lehrzeit verteilt werden und nicht in die letzten drei Monate vor Abschluss der Ausbildung fallen.
(5) Teilzeitberufsschüler, die am Blockunterricht teilnehmen, werden grundsätzlich nicht für die Teilnahme an überbetrieblichen Ausbildungsmaßnahmen beurlaubt.
(6) Schulleitungen und Träger der überbetrieblichen Ausbildung stimmen die Termine unter Hinzuziehen der betroffenen Ausbildungsbetriebe rechtzeitig ab.
Fremdsprachenunterricht in der Berufsschule ist berufsbezogener Fremdsprachenunterricht und soll so angelegt sein, dass eine Anwendung der in der Schule erworbenen Kenntnisse im Ausbildungsbetrieb möglich ist.
Die Anlagen 1 bis 11 sind Bestandteil dieser Verordnung.
(2) Mit dem In-Kraft-Treten dieser Verordnung tritt die Berufsschulverordnung vom 5. Juli 1996 (GVOBl. M-V S. 480), geändert durch Verordnung vom 5. Februar 1998 (GVOBl. M-V S. 340, 381), außer Kraft.
Schwerin, den 4. Juli 2005
Der Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur
Prof. Dr. Dr. med. Hans-Robert Metelmann
Rahmenstundentafel der Teilzeitberufsschule
Unterrichtsstunden je Woche: 12
Unterrichtswochen je Schuljahr: 40
Fächer/Lernfelder nach Maßgabe der Lehrpläne
berufsbezogener Fremdsprachenunterricht
(Name und Ort der Beruflichen Schule)
[Fachrichtung, Bildungsgang
oder Ausbildungsberuf, Schwerpunkt]
[Herr/Frau/Fräulein]
geboren am ............................. in ......................................................
besuchte vom ............................. bis .................................
zuletzt die Klasse ...................... und hat die
Berufsschule [Prädikat] abgeschlossen.
[Ergänzungen im Abschlusszeugnis:
siehe Gleichwertigkeitsreglungen nach §§ 12 und 13]
Dem Zeugnis liegt zugrunde:
Verordnung über die Berufsschule in Mecklenburg-Vorpommern vom 4. Juli 2005
(GVOBl. M-V S. 372)
erhält aufgrund der Leistungen folgende Noten:
[die Noten für die Fächer, Lernfelder und Lernbereiche sind entsprechend § 10 und der
Stundentafel einzusetzen]
Versäumte Unterrichtsstunden: .............. davon entschuldigt: ..............
................................................... ........................................
(Schulleiter/-in) (Siegel) (Klassenlehrer/-in)
sehr gut (1), gut (2), befriedigend (3), ausreichend (4), mangelhaft (5), ungenügend (6)
zuletzt die Klasse ......................
[die Fächer, Lernfelder und Lernbereiche sind entsprechend der Stundentafel
einzusetzen]
für einen Hinweis gemäß § 10 Absatz 1 Satz 6, Absatz 2 Satz 4 und Absatz 3 Satz 3:
In der ersten Jahrgangsstufe des Berufsvorbereitungsjahres für Ausländer und Aussiedler wird ausschließlich Deutschintensivunterricht erteilt. Ziel ist das Erreichen der Niveaustufe B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprache. Noten werden nicht erteilt.
Anforderungsniveau B1
Kann die Hauptpunkte verstehen, wenn klare Standardsprache verwendet wird und wenn es um vertraute Dinge aus Arbeit, Schule, Freizeit und Ähnliches geht. Kann die meisten Situationen bewältigen, denen man auf Reisen im Sprachgebiet begegnet. Kann sich einfach und zusammenhängend über vertraute Themen und persönliche Interessengebiete äußern. Kann über Erfahrungen und Ereignisse berichten, Träume, Hoffnungen und Ziele beschreiben und zu Plänen und Ansichten kurze Begründungen oder Erklärungen geben.
[einsetzen: ,Das Niveau B1 wurde erreicht.‘ oder ,Das Niveau B 1 wurde nicht erreicht.‘]
geboren am ............................... in ..............................................................
besuchte die Klasse ......................... im Schuljahr .............. / ..............
Hinweis zum Arbeits- und Sozialverhalten:
................................................... (Schulstempel) ........................................
(Schulleiter/-in) (Klassenlehrer/-in)
zur Kenntnis genommen: ................................................................
(Erziehungsberechtigter)
(Ausbildungsbetrieb, Träger der praktischen Ausbildung)
besuchte im Schuljahr .............. / .............. das 1. Halbjahr
in der Klasse ..................... .
erhält aufgrund der Leistungen folgende [Noten bzw. beschreibende Bewertungen]
[die Fächer, Lernfleder und Lernbereiche sind entsprechend der Stundentafel
zur Kenntnis genommen: .......................................................................
Schriftlicher Bericht gemäß § 10 Abs. 3
Aussagen zur Entwicklung der Persönlichkeit unter Berücksichtigung der Individualität und der persönlichen Lebenswelt
Aussagen über erworbene berufsfeldbezogene Kenntnisse und Fertigkeiten sowie besondere Fähigkeiten
Hinweise zum Arbeits- und Sozialverhalten und zur Teamfähigkeit (kognitiver, motorischer sozialer Bereich)
Aussagen zur Fähigkeit, Theorie und Praxis im Zusammenhang zu erkennen und entsprechende Schlussfolgerungen zu ziehen
Aussagen zur Konzentrationsfähigkeit und zur Ausdauer
besonders hervorzuhebende Aktivitäten im außerschulischen Bereich
Aussagen zum Konfliktlösungsverhalten
Muster für einen Feststellungsvermerk
a) Berufsreife gemäß § 12 Abs. 2 oder
b) der Berufsreife mit Leistungsfeststellung gemäß § 13:
a) Mit dem Abschluss wurde die Berufsreife erworben.
b) Mit dem Abschluss wurde die Berufsreife mit Leistungsfeststellung erworben.
Muster für einen Gleichwertigkeitsvermerk
Gleichwertigkeit mit der Mittleren Reife gemäß § 12 Abs. 1:
Der Abschluss ist ein seinen Berechtigungen dem der Mittleren Reife gleichwertig.
Qualifikation durch die Berufsschule
Die Berufsschule und die Ausbildungsbetriebe erfüllen in der dualen Berufsausbildung den gemeinsamen Auftrag, zur qualifizierten Fachkraft in den anerkannten Ausbildungsberufen auszubilden. Dabei ist die Berufsschule ein eigenständiger Lernort.
Der Unterricht in der Berufsschule umfasst berufliche Lerninhalte und eine berufsbezogene Erweiterung der vorher erworbenen allgemeinen Bildung, insbesondere in den Bereichen deutsche Sprache, Fremdsprache, Politik/Wirtschaft, Religion (Ethik) und Sport.
Mit dem Abschlusszeugnis der Berufsschule kann in Verbindung mit dem Berufsabschlusszeugnis der zuständigen Stelle der Mittlere Schulabschluss erworben werden. Er berechtigt zum Besuch weiterführender Schulen.
Die erreichte Qualifikation und die damit verbundenen Berechtigungen werden im Abschlusszeugnis der Berufsschule bescheinigt.
Darüber hinaus können besondere Kenntnisse, wie z. B. in Fremdsprachen oder erworbene Zusatzqualifikationen durch besondere Zertifikate bescheinigt werden.
(Name and location of the school)
Qualification Obstained at
the German Vocational School
"Berufsschule"
Within the "dual system" of professional training, vocational school and industry share the joint task to qualify skilled personnel in the officially acknowledged training professions. In this context, the vocational school is a training location in its own right.
The syllabus of the vocational school covers topics concerning the particular profession as well as a job-related broadening of the general education acquired earlier,
especially in the areas of German, foreign languages, social and economic affairs,
religion (ethics), and physical education.
In connection with the professional diploma issued by the appropriate institution the bearer of a vocational school-leaving certificate can attain the intermediate school qualification,
entitling enrolment for further education.
The qualification attained and the entitlements combined with it are documented in the vocational school-leaving certificate.
In addition, special knowledge, e. g. in foreign languages, or other additional qualifications attained can be documented in special certificates.
(Nome et adresse de la "Berufsschule")
Qualification dispensée A la "Berufsschule"
(Lycée technique et professionnel)
Dans le système dual de formation professionnelle, la "Berufsschule" et les entreprises remplissent la même mission commune: donner une formation d'ouvrier qualifié dans les métiers officiellement reconnus:
la "Berufsschule" est un établissement d'enseignement autonome.
Le programme d'enseignement de la Berufsschule englobe des enseignements professionels, ainsi qu'un élargissement de la formation géneral précédemment acquise, orientée vers la pratique professionnelle, en particulier en allemand, dans une langue étrangère, en économie et éducation civique, en religion (ou morale) et en éducation physique.
Avec le diplôme professionnel de fin d'études délivré par la Chambre compétente, le diplôme de fin d'études de la "Berufsschule" permet d'obtenir le diplôme de fin d'études du premier cycle (B.E.P.). Ce diplôme permet de poursuivre des études dans les classes supérieures de l'enseignement secondaire.
La qualification acquise ainsi que les droits acquis sont mentinonnés sur le diplôme de fin d'études (C.A.P.) de la "Berufsschule".
En outre, les connaissances spécifiques, en langues étrangères par exemple, ou bien les qualifications complémentaires acquises donnent lieu à la délivrance de certificats spécifiques.
Bescheinigung über die Teilnahme an einem
Berufsorientierungskurs im Berufsvorbereitungsjahr
Herr/Frau .............................................................. geboren am ................................
hat in der Zeit vom ...............bis zum ................ im Umfang von ............ Stunden an
einem Berufsorientierungskurs im Berufsfeld ................................................ teilgenommen.
Bemerkungen zu erworbenen Fertigkeiten und Kenntnissen:
_____________ _______________ _______________________
Ort, Datum Fachpraxislehrer Kenntnisnahme des Schülers
Der Bescheinigung liegt zugrunde:
Berufsvorbereitungskurs in der Fachpraxis im Berufsvorbereitungsjahr
Herr/Frau ............................................................... geboren am ................................
hat in der Zeit vom ................. bis zum .................. im Umfang von ......... Stunden an
einem Berufsvorbereitungskurs im Berufsfeld ............................................... teilgenommen.
Betriebspraktikum im Berufsvorbereitungsjahr
Herr/Frau ................................................................. geboren am ................................
hat in der Zeit vom .................. bis zum ....................... im Umfang von ....... Stunden an
einem Betriebspraktikum teilgenommen und unter Betriebsbedingungen gearbeitet.

References: § 9
 § 30
 § 25
 § 36
 § 51

§ 2

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17

§ 19
 § 2
 § 25
 § 1
 § 1
 § 36
 § 1
 § 36
 § 1
 § 1
 § 1
 § 25
 § 1
 § 1
 § 1
 § 62
 § 1
 § 1
 § 37
 § 1
 § 1
 § 1
 § 1
 § 1
 § 1
 § 1
 § 1
 § 1
 § 101
 § 10
 § 10
 § 10
 § 12
 § 13
 § 12