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Timestamp: 2018-06-25 09:41:04+00:00

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Verordnung über die Prüfung für Schülerinnen und Schüler nicht anerkannter Ersatzschulen und für Nichtschülerinnen und Nichtschüler zur Erlangung des Mittleren Schulabschlusses -
(NSP-MSA-V)
Vom 20. Juni 2008 (Brem.GBl. S. 177 – 223-n-1), geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 27. Februar 2010 (Brem.GBl. S. 243)
Aufgrund des § 39 Abs. 2 und § 40 Abs. 2 in Verbindung mit § 67 des Bremischen Schulgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 28. Juni 2005 (Brem.GBl. S. 260, 388, 398-223-a-5), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 23. Juini 2009 (Brem.GBl. S. 237) geändert worden ist, wird verordnet:
§ 3 Prüfungskommission und Fachprüfungsausschüsse
§ 4 Prüfungsgegenstände
(2) Die schriftliche Prüfung erfolgt in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch und Biologie. Die Prüfungsschwerpunkte in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch werden entsprechend § 6 Abs. 2 der Verordnung über den Erwerb der Abschlüsse durch die Abschlussprüfungen im Sekundarbereich I festgelegt. Die Prüfung in Biologie dauert 90 Minuten. Hat ein Prüfling einen Antrag auf Prüfung in einer zweiten Fremdsprache nach § 6 Abs. 2 Nr. 5 gestellt, so erfolgt auch in diesem Fach eine schriftliche Prüfung. Diese dauert 90 Minuten.
§ 5 Termine und Ort der Prüfung
Die oder der Vorsitzende der Prüfungskommission legt unter Beachtung von § 5 Abs. 1 Satz 2 der Verordnung über den Erwerb der Abschlüsse durch Abschlussprüfungen im Sekundarbereich I einen Terminplan für die Prüfung fest und bestimmt den Ort der Prüfung.
3. das Abgangs- oder Abschlusszeugnis der zuletzt besuchten allgemein bildenden Schule oder das letzte Halbjahreszeugnis der nicht anerkannten Ersatzschule in einer beglaubigten Kopie,
4. eine Erklärung, in welchem gesellschaftswissenschaftlichen und in welchem naturwissenschaftlichen Fach die Bewerberin oder der Bewerber mündlich geprüft werden möchte,
5. eine Erklärung, ob die Bewerberin oder der Bewerber in einer zweiten Fremdsprache geprüft werden möchte,
6. ein Antrag, wenn in einer anderen Fremdsprache als Englisch die Prüfung erfolgen soll,
7. eine Versicherung, dass die Bewerberin oder der Bewerber den Mittleren Schulabschluss noch nicht besitzt.
§ 7 Vorgespräche
(2) Bei Einzelbewerberinnen und -bewerbern wird das Vorgespräch von der oder dem Vorsitzenden der Prüfungskommission geführt. Es ist ein Teil des Zulassungsverfahrens. Gegenstand des Vorgesprächs sind der Ablauf der Prüfung, der Umfang der Prüfungsinhalte und der Umfang der bisherigen Vorbereitung auf die Prüfung. Kommt der oder die Vorsitzende zu dem Ergebnis, dass die Bedingungen des § 8 Abs. 2 Nr. 3 nicht erfüllt sind, ist dies der Bewerberin oder dem Bewerber mitzuteilen und in einem Vermerk unter Angabe von Gründen zu den Bewerbungsunterlagen zu nehmen.
(1) Die Entscheidung über die Zulassung trifft die oder der Prüfungsvorsitzende der Prüfungskommission anhand der vorgelegten Unterlagen nach § 6 und bei Einzelbewerberinnen und -bewerbern auch aufgrund des Vorgesprächs nach § 7 Abs. 2.
2. den Mittleren Schulabschluss noch nicht besitzen,
3. nachweisen konnten, dass Art und Umfang ihrer Vorbereitungen ausreichend sind und sie die Prüfung frühestens zehn Monate nach Ausstellung des Zeugnisses nach § 6 Abs. 2 Nr. 3 absolvieren oder Schülerin oder Schüler einer Abschlussklasse einer nicht anerkannten Ersatzschule sind.
(2) Die Aufgaben für die schriftlichen Prüfungen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch werden von der Senatorin für Bildung und Wissenschaft gestellt. Für die schriftliche Prüfung im Fach Biologie und die schriftliche Prüfung in der Herkunftssprache in den Fällen von § 4 Abs. 5 und 6 stellen die Fachprüfungsausschüsse unter Berücksichtigung der in den Vorgesprächen abgestimmten Prüfungsinhalte jeweils zwei Prüfungsarbeiten zusammen und reichen sie bei der oder dem Vorsitzenden der Prüfungskommission ein; die oder der Vorsitzende der Prüfungskommission wählt eine Prüfungsarbeit aus.
§ 10 Bestimmungen für Prüflinge mit Behinderungen
(2) Wird in einem Fach der schriftlichen Prüfung auch mündlich geprüft, so ist das Ergebnis in diesem Prüfungsfach zu gleichen Teilen aus dem schriftlichen und mündlichen Prüfungsabschnitt zu bilden. Bei Bruchteilen im Ergebnis wird die Note auf- oder abgerundet. Hierüber entscheidet der Fachprüfungsausschuss. Kommt keine Einigung zustande, ist § 3 Abs. 3 anzuwenden.
§ 12 Versäumnis und Unterbrechung
(2) Die oder der Vorsitzende der Prüfungskommission setzt für den Prüfling, der die Prüfung oder den Prüfungsteil ohne eigenes Verschulden nicht antreten konnte oder unterbrechen musste, unter Beachtung von § 5 Abs. 1 Satz 2 der Verordnung über den Erwerb der Abschlüsse durch Abschlussprüfungen im Sekundarbereich I neue Termine fest.
§ 13 Täuschung und andere Unregelmäßigkeiten
(2) Die Senatorin für Bildung und Wissenschaft, in Bremerhaven der Magistrat, kann auf Antrag eine zweite Wiederholung der Prüfung gestatten, wenn ihr Bestehen hinreichend wahrscheinlich ist.
(4) Prüflinge nicht anerkannter Ersatzschulen, die über die Schule angemeldet worden und zur Prüfung zugelassen worden sind und die Prüfung zum Erwerb des Mittleren Schulabschlusses nicht bestanden haben, erhalten von der Senatorin für Bildung und Wissenschaft eine Bescheinigung mit einem Vermerk, dass ein Bildungsstand erreicht wurde, der der einfachen Berufsbildungsreife entspricht.

References: § 39
 § 40
 § 67

§ 3

§ 4
 § 6
 § 6

§ 5
 § 5

§ 7
 § 8
 § 6
 § 7
 § 6
 § 4

§ 10
 § 3

§ 12
 § 5

§ 13