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Timestamp: 2017-06-23 22:12:46+00:00

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In dubio pro reo - die Verteidigung gegen den Vorwurf des Totschlags
In dubio pro reo – die Verteidigung gegen den Vorwurf des Totschlags Sie sind hier:Startseite Rechtsanwalt für Kapitalverbrechen und Sexualstraftaten – Ihr Rechtsanwalt und Strafverteidiger bei Mord und Totschlag – Ihr Rechtsanwalt zum Totschlag eines Menschen In dubio pro reo – die Verteidigung gegen den Vorwurf des Totschlags
Die Strafverteidigung für den Rechtsanwalt und den Mandanten kann in bestimmten Fallkonstellationen schwierig sein. Deshalb folgen hier Ausführungen eben zu diesem Thema: In dubio pro reo – die Verteidigung gegen den Vorwurf des Totschlags. Wie also ist mit dem Zweifelssatz umzugehen, wenn die Täterschaft nicht sicher feststeht. Der Mandant macht von seinem guten Recht Gebrauch und schweigt. Er sieht Chancen für einen Freispruch. Er verzichtet deshalb auf Einlassungen, die Milderungsgründe im Sinne des § 213 StGB sind und die Strafe im Falle einer Verurteilung wesentlich herabsetzen würde. Denn würde er sich so erklären, würde er sich jede Chance auf einen Freispruch nehmen und verurteilt werden. Bei dieser Konstellation kann es also gute Gründe geben, dass sich ein Mandant nicht wahrheitsgemäß auf Milderungsgründe beruft.
In der Rechtsprechung gilt, das einem Beschuldigten oder Angeklagten keine Nachteile daraus erwachsen dürfen, dass er die Tat bestreitet oder schweigt und deshalb nicht in der Lage ist, Milderungsgründe im Sinne des § 213 StGB vorzubringen.
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) ist in solchen Fällen nach dem Grundsatz in dubio pro reo von der für den Angeklagten günstigsten Möglichkeit auszugehen, die nach den Gesamtumständen in Betracht kommt (BGH, Beschl. v. 25.10.2010, 1 StR 57/10).
Wenn die Beweisaufnahme Anhaltspunkte etwa für eine emotionale Betroffenheit des Angeklagten bei Tatausführung erbringt, darf eine Strafnilderung nicht abgelehnt werden. So ist dem Gericht die Ablehnung mit der Begründung (sinngemäß) versagt, es gäbe nicht näher freststellbare Anhaltspunkte.
Strategie und Taktik bei der Strafverteidigung wegen Totschlags
Dennoch muss zwischen dem Strafverteidiger und seinem Mandanten genauestens überlegt werden, welche Strategie und Taktik im konkreten Fall die bessere ist: Schweigen und auf den Freispruch hoffen oder strafmildernde Umstände vortragen. Gerne übernehme ich Ihre Strafverteidigung, auch als Pflichtverteidiger. Meine Kanzleimitarbeiterinnen sind für Sie erreichbar. Über sie erreichen Sie mich.

References: In dubio
In dubio
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 § 213
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in dubio