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Timestamp: 2017-12-17 07:11:15+00:00

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neue maßnahme - Seite 2 - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
13.03.2011, 18:33 #26
ich habe mir den § durchgelesen und bin auf was gestoßen:
bei 2) steht was von maßnahmen zur förderung der berufsausbildung sind ausgeschlossen.....
das is ja eine maßnahme, die ihn auf die berufsausbildung vorbereiten soll....
Stimmt ! Der Satz ist mir auch aufgestoßen.
Ich vermute, damit ist gemeint, dass Maßnahmen zur Förderung der Berufsausbildung von der finanziellen Förderung ausgeschlossen sind.
Sonst hätte man das konkreter auf die Dauer bezogen.
Ein Rätsel ist es natürlich ???
Vielleicht finden sich noch andere "Übersetzer" ?
13.03.2011, 19:32 #27
jaaaaa bitte andere mitleser!!!!!
was bedeute? dieser gesetzespunkt
@wossi aber in dem gesetzestext geht es doch nur um die dauer, oder verstehe ich das falsch?....ich habs damit nicht so....
wie kommts du jetzt darauf, dass das was mit der finaziellen förderung zutun hat?
14.03.2011, 08:06 #28
Das ist ja das blöde, dass dieser letzte Satz im Abs. (2) gerade da steht, wo die Dauer vorgeschrieben wird.
Aber damit ist eindeutig gemeint, dass die Förderung zu Maßnahmen der Berufsausbildung ausgeschlossen ist, unter diesem § 46 SGB III, weil
diese eigenständig im § 240 SGB III geregelt sind !!!
Ansonsten beschreibt dieser § nicht nur die Dauer, sondern macht auch deutlich, es kann bewilligt werden und kann vom Arbeitslosen verlangt werden !
Bedeutet eigentlich, dass diese Maßnahmen beantragt werden müssen und nicht verordnet.
Über die reichliche Unterstützung/Meinung dazu darf man sich auch wundern !
Die Solidarität unter Arbeitslosen scheint auch in Foren auf der Strecke zu bleiben.
14.03.2011, 08:16 #29
nicht das dieser punkt uns jetzt nen strich durch die rechnung macht.
14.03.2011, 08:18 #30
Der Beitrag 28 ist geändert !!!
Man hätte also nach § 240 SGB III verpflichten müssen !!!
Darin ist keine Dauer erwähnt !
Aber auch die Rede von "kann" ! Und kann bedeutet, dass Förderungen beantragt werden müssen, vom Maßnahmeträger und vom Leistungsempfänger.
Wäre dann theorethisch auch rechtswidrig, dazu in einem VA zu verpflichten, weil keiner weiß, ob diese Förderung bewilligt wird.
Wird die Förderung nicht bewilligt, wird der Leistungsempfänger bestraft, weil er nicht an der Maßnahme teilnimmt ???
Bleibt aber immer noch, dass in EGV als VA laut Text keine Maßnahmen reingehören, sondern nur die Anzahl der Bewerbungen !!!
Aber mit dieser Feststellung stehe ich bisher auch alleine da !
14.03.2011, 10:11 #31
das heißt jetzt "auf deutsch" für uns???
versteh das nicht ganz....
14.03.2011, 10:46 #32
Das bedeutet, dass der Inhalt dieses VA nach wie vor rechtswidrig ist, bezüglich der Dauer der Maßnahme nach § 46 SGB III !
Der letzte Satz darin unter (2), Maßnahmen zur Förderung der Berufsausbildung sind ausgeschlossen, bezieht sich nicht auf die Dauer, sondern sind über diesen §§ nicht förderbar, da eigenständig in § 240 SGB III geregelt !
14.03.2011, 11:15 #33
ich erläutere nochmal, ob ich es auch richtig verstanden habe:
aber ist es nicht klar das das jobcenter das bezahlt? oder der träger?
in einen va dürfen keine maßnahmen erwähnt werden?! wo steht das denn?
14.03.2011, 12:02 #34
Maßnahmen nach §46 können durchaus 6 Monate dauern!
Die 8 Wochen Begrenzung bezieht sich nur auf die Kenntnisvermittlung, sprich: der Qualifizierungsanteil in der Maßnahme darf nicht länger als 8 Wochen dauern. Ebenfalls eine Grenze gibt es beim Praktikum: max. 4 Wochen bei einem Arbeitgeber.
14.03.2011, 13:38 #35
14.03.2011, 13:49 #36
Das steht so im SGB.
Die ganzen so wahnsinnig beliebten Vermittlungsprojekte (GANZIL) liefen und laufen doch über den §46. Die dauern auch häufig 6 Monate, mal mit Anwesenheitspflicht, mal ohne.
Das mit den 8 Wochen kommt aus der Historie. Im §46 wurden die früheren §§37 + 48 zusammen geafsst. Im früheren §48 gabe es verschiedenene Inhalte, deren einzelne Dauer begrenzt war, z.B. die Kennntnisvermittlung bei 8 Wochen maximal.
14.03.2011, 13:55 #37
Wir leben aber nicht in der Historie, sondern in der Gegenwart !
Und da ist § 46 SGB III gültiges Gesetz !
Wenn eine Kenntnisvermittlung/Qualifizierung max. 8 Wochen dauern darf, was wird dann die restliche 4 Monate gemacht ???
14.03.2011, 13:59 #38
ohjee ohjeee ich komm nicht mehr klar hier....
was denn nu?? ich werd hier ganz wuschelig, einer so, der andere so...
das verunsichert mich bissl....
wossi guck mal meine fragen im beitag vom 11.15 an
14.03.2011, 14:07 #39
Danke, Wossi, wäre ich nicht drauf gekommen....
Was soll das? Ich habe nur erklärt, wie der § 46 entstanden ist.
Die Vermittlungsprojekte nach § 46 dienen der Intgration in den Arbeitsmarkt und KÖNNEN Qualifizierungsanteile beinhalten. Für die gilt aber das Maximum von 8 Wochen. Die Vermittlungsbemühungen durch den "JobCoach" oder "Vermittler" laufen meist über 6 Monate
Bei der nächsten Änderung des SGB soll idese 8-Wochen-Grenze übrigens wegfallen in Richtung 6 Monate. Dann gibt es keine Bildungsgutscheine mehr für Kurzqualifierung. Die werden dann über § 46 gemacht. § 46-Projekte sind nämlich für die BA wesentlich billiger als Bildungsgutscheine, weil diese Projekte ausgeschrieben werden. Da kriegt der günstigste Anbieter den Zuschlag!
14.03.2011, 14:07 #40
Genau, diese Maßnahmen müssten normalerweise beantragt und bewilligt werden !
Klar wäre es, weil es das Jobcenter als zugesicherte und demzufolge verpflichtende Leistung anbietet
Ist aber rechtswidrig, in einer EGV Leistungen anzubieten, die das Gesetz anders vorsieht.
In Deinem Fall die Maßnahmedauer !
Ein Maßnahmeträger bezahlt keine Maßnahmen !
Er muß diese auch beantragen !!!
In § 15 SGB II steht, was als VA erlassen werden darf !!!
Der § 240 SGB III !!!
14.03.2011, 14:18 #41
Das interessiert hier niemanden, wie §§ entstanden sind !!!
Hier ist geltendes Gesetz relevant und keine KlugExkrementrei !
Und wen interessiert die "nächste" Änderung ??? In 5 oder 10 Jahren ???
Ist damit das Problem dieses Themas gelöst ???
Mache ein Thema in OT auf und diskutiere, zu was Vermittlungsprojekte dienen. Die meisten hier wissen das !!!
14.03.2011, 15:03 #42
Die Frage war, ob -wie von Dir behauptet- Projekte auf Basis des § 46 maximal 8 Wochen dauern dürfen.
Wie so oft, paart sich bei Dir Halbwissen mit Dummschwätzerei.
Das ist ja -außer für Dich persönlich- nicht weiter tragisch, aber es ist absolut kontraproduktiv, wenn hier Fragestellern eindeutig falsche Ratschläge gegeben werden.
Einen Hauch von Ahnung sollte man schon haben, wenn man hier als Ratgeber auftritt.
14.03.2011, 15:14 #43
Die Dauer der Förderung richtet sich Ziel und Inhalt (§ 46 Abs. 2 Satz 1 SGB III). Eine Maximallänge ist - anders als bisher - nur noch in zwei Fällen vorgesehen (§ 46 Abs. 2 Satz 2 SGB III): Vier Wochen dürfen Maßnahmen oder Maßnahmenteile höchtens dauern, die bei oder von einem Arbeitgeber durchgeführt werden; das betrifft vor allem die Förderung nach Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 und 5. Acht Wochen ist das Höchstmaß, wenn in einer (evtl. auch längerdauernden) Maßnahme berufliche Kenntnisse vermittelt werden; auch das betrifft vor allem die Förderung nach Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 und 5. Kommen beide Zeitgrenzen in Betracht geht die Vierwochengrenze der Achtwochengrenze vor, weil es sich um eine speziellere Regelung handelt. Innerhalb einer Maßnahme ist deshalb die Vermittlung beruflicher Kenntnisse höchstens vier Wochen in einem Betrieb, insgesamt aber acht Wochen lang. (LPK-SGB II 3. Auflage)
14.03.2011, 15:19 #44
Die Dauer der Förderung richtet sich Ziel und Inhalt (§ 46 Abs. 2 Satz 1 SGB III). Eine Maximallänge ist - anders als bisher - nur noch in zwei Fällen vorgesehen (§ 46 Abs. 2 Satz 2 SGB III): Vier Wochen dürfen Maßnahmen oder Maßnahmenteile höchtens dauern, die bei oder von einem Arbeitgeber durchgeführt werden; das betrifft vor allem die Förderung nach Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 und 5. Acht Wochen ist das Höchstmaß, wenn in einer
(evtl. auch längerdauernden) genau so ist das!
Maßnahme berufliche Kenntnisse vermittelt werden; auch das betrifft vor allem die Förderung nach Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 und 5. Kommen beide Zeitgrenzen in Betracht geht die Vierwochengrenze der Achtwochengrenze vor, weil es sich um eine speziellere Regelung handelt. Innerhalb einer Maßnahme ist deshalb die Vermittlung beruflicher Kenntnisse höchstens vier Wochen in einem Betrieb, insgesamt aber acht Wochen lang. (LPK-SGB II 3. Auflage)
14.03.2011, 15:37 #45
Sehr geistreich, wenn die Argumente ausgehen kommen Beleidigungen !!!
Schlaumeyer Kalle oder Maßnahmen per EGV/VA ???
14.03.2011, 15:41 #46
Ich wüsste jetzt nicht, wo MIR die die Argumente ausgegangen sein sollen.......
Lies doch auch mal den Beitrag von Paolo_Pinkel.
Lesen und Verstehen hilft generell!
14.03.2011, 16:01 #47
Kannst gerne als Ratgeber weitermachen !!!
Beleidigungen scheint man ja auch hier zu übersehen, wie auch die Hilferufe von Usern.
Keinerlei Hilfe kommt vom Forenbetreiber !!!
14.03.2011, 16:10 #48
Dafür reicht der Gesetzestext des § 15 SGB II !
Danach dürfen nur per VA festgelegt werden, wieviele Bewerbungen jemand zu erbringen hat.
Demzufolge darf per VA zu keiner Maßnahme verpflichtet werden und ersetzt dann auch keine Zuweisung !
Wenn jemand etwas anderes, z.B. einen Ersatz der EGV per Verwaltungsakt aus § 15 herausliest, lasse ich mich gerne belehren !
Jetzt nachdem dritten Mal durchlesen stimme ich dir zu, danke!
14.03.2011, 17:20 #49
mein mann hat einen neuen verwaltungsakt bekommen, mit einer ollen maßnahme.....
guckt mal drüber bitte.....
er war ja heute bei seiner sb, die hat im münliche eine einladung erteilt, sich heute beim dem träger für die maßnahme aufnehmen zu lassen.....
und ab montag soll sie beginnen...
aber einer münlichen einladung muss er doch nicht folgen, oder?
aber was, wenn im verwaltungsakt steht ab 14.03 maßnahme...???
http://picload.org/image/ogallp/dsc00328.jpg
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Rechte die Du hast:
WIE DU EINE EGV/VA NICHT ZUR ENTFALTUNG KOMMEN LÄSST.
14.03.2011, 18:38 #50
es ist schon eine Weile her (2007) aber ich denke ich muss einfach mal darüber berichten:
Ich war ein selbständiger Bauingenieur. Als ich zudem ein Gewerbebetrieb eröffnete und dieses dann später Pleite ging, musste ich einen Insolvenzantrag stellen.
Nachdem man mich auch nach einem Jahr unaufhörlich bei Bewerbungen abwies, wurde ich von der ARGE in eine „Qualifikationsmaßnahme“ geschickt.
Ich musste mit vielen Schulabbrechern, sowie mit massenweise ungelernten Personen geprüft werden, ob ich einen Hauptschulabschluss, oder eine Lehre schaffen könnte. Mir wurde angedroht, man würde mir mein ALG 2 sperren, wenn ich dort nicht hingehen würde. Nun, das war eine Todesandrohung, also ging ich hin. Sehr schnell stellte sich dort heraus, dass ich Ausbilder der Ausbilder sein könnte, und man überlies mich dort meiner selbst, ohne mich in die Tagesaktionen einzubeziehen.
Da diese Herrschaften von der „Qualifikationsmaßnahme“ nicht wussten, wie sie mit mir umgehen sollten, sollte ich dann dort einen PC Führerschein nach 24 Jahren Softwareprogrammierungen für Prüfingenieure machen.
Das war alles sehr lächerlich. Man lies mich bewusst in Ruhe, da man auch hier feststellte, dass ich kein Excel lernen muss, da ich Excel selbst herstellen konnte.
Meine Einsprüche blieben erfolglos, und die Androhungen wurden verstärkt. So musste ich mir gefallen lassen, mich als „Sonderschüler“ behandelt zu lassen, und sollte mir anhören was eine Memoryteaste auf einem Taschenrechner bedeutet.
Neue Einladung zur Teilnahme an Maßnahme vassey Eingliederungsvereinbarung (EGV +VA) 48 24.03.2010 21:20

References: § 46
 § 240
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 § 15
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 § 15
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