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Timestamp: 2016-10-22 18:01:35+00:00

Document:
X.________, z.Zt. in Untersuchungshaft, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Franz D�rig, Alpenstrasse 1, Luzern,
A.- X.________ wurde am 20. Mai 2000 wegen des Verdachts verhaftet, an der Entf�hrung des am Morgen desselben Tages frei gelassenen Kindes A.________ beteiligt gewesen zu sein. Das Fahrzeug von X.________ wurde am 15. Mai 2000, dem Tag vor der Entf�hrung, in der Umgebung des Wohnortes des Kindes gesehen. Ausserdem sollen dieses Fahrzeug und er selbst zwischen dem 16. und 20. Mai 2000 mehrmals in der N�he des Hauses in B.________ (LU) gesehen worden sein, in dem das Entf�hrungsopfer w�hrend f�nf Tagen festgehalten wurde. Schliesslich dirigierte der Hauptbeschuldigte im Entf�hrungsfall, Y.________, der sich zun�chst einer Verhaftung entziehen konnte, den Beschwerdef�hrer am 20. Mai 2000 via Natel zu sich, um abgeholt zu werden. X.________ r�umt ein, mit Y.________ und einem weiteren Beschuldigten, dem nicht mit ihm verwandten Z.________, in Kontakt gestanden zu sein. Dieser Kontakt habe jedoch im Wesentlichen nur seit dem 14. Mai 2000 und im Zusammenhang mit Autogesch�ften bestanden.
Am 23. Mai 2000 wurde X.________ von der Haftrichterin am Bezirksgericht Z�rich in Untersuchungshaft versetzt. Ein Haftentlassungsgesuch wurde am 2. Juni 2000 abgelehnt. Am 19. Juli 2000 stellte X.________ wiederum ein Haftentlassungsgesuch, welches von der Haftrichterin am 25. Juli 2000 wegen dringenden Tatverdachts und Kollusionsgefahr abgelehnt wurde.
B.- X.________ f�hrt gegen die Verf�gung der Haftrichterin vom 25. Juli 2000 staatsrechtliche Beschwerde und beantragt deren Aufhebung sowie seine sofortige Entlassung aus der Haft. Er r�gt eine Verletzung verschiedener Bestimmungen der BV und der EMRK.
1.- a) Der Beschwerdef�hrer ist als Untersuchungsgefangener legitimiert zu r�gen, seine Haft verstosse gegen verschiedene Freiheits- und Verfahrensrechte und im kantonalen Verfahren sei sein Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt worden.
b) Mit einer staatsrechtlichen Beschwerde gegen einen Haftentscheid kann, in Abweichung vom Grundsatz der kassatorischen Natur der staatsrechtlichen Beschwerde, ausser der Aufhebung des angefochtenen Entscheids, auch die sofortige Entlassung aus der Haft verlangt werden (BGE 124 I 327 E. 4b/aa S. 333 mit Hinweisen). Der Antrag des Beschwerdef�hrers, er sei freizulassen, ist daher zul�ssig.
c) aa) Das staatsrechtliche Beschwerdeverfahren f�hrt nicht das vorangegangene kantonale Verfahren weiter, sondern es stellt ein selbstst�ndiges staatsgerichtliches Verfahren dar, das der Kontrolle kantonaler Hoheitsakte unter dem spezifischen Aspekt ihrer Verfassungsm�ssigkeit dient. Daher pr�ft das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene R�gen (BGE 125 I 492 E. 1b S. 495 mit Hinweisen).
Zur rechtlichen Substanziierung seiner Beschwerde hat der Beschwerdef�hrer gem�ss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG nicht nur die als verletzt behaupteten Rechtss�tze zu nennen, sondern auch darzulegen, inwiefern diese Rechtss�tze bzw. Rechte durch den angefochtenen Entscheid verletzt sein sollen (BGE 121 I 225 E. 4c S. 230; 117 Ia 393 E. 1c S. 395 mit Hinweisen). Bloss appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid ist im Verfahren der staatsrechtlichen Beschwerde unzul�ssig (BGE 125 I 492 E. 1b S. 495 mit Hinweisen).
bb) Seine R�ge, es fehle an einem dringenden Tatverdacht, begr�ndet der Beschwerdef�hrer weitgehend, indem er seine Version verschiedener Ereignisse darstellt, die im angefochtenen Entscheid als Indizien f�r seine wissentliche Beteiligung an der Kindesentf�hrung erw�hnt werden. Immerhin setzt er sich auch mit den Elementen auseinander, die im angefochtenen Entscheid als Indizien f�r seine Beteiligung und eine Kollusionsgefahr aufgez�hlt werden. Daher kann auf seine R�ge, seine Haftbelassung verstosse gegen verschiedene Freiheitsrechte, insoweit eingetreten werden.
cc) Der Beschwerdef�hrer r�gt weiterhin, der angefochtene Entscheid und insbesondere dessen Begr�ndung w�rden seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzen. Eine Auseinandersetzung mit seinen Argumenten finde nicht oder nur am Rande statt. Auf welche Vorbringen seines Haftentlassungsgesuchs nicht eingegangen werde, erw�hnt er jedoch einzig im Zusammenhang mit den Verz�gerungen der Strafuntersuchung, die er den Beh�rden vorwirft. Auf die R�ge einer Verletzung der Begr�ndungspflicht kann somit nur im Zusammenhang mit dem Beschleunigungsgebot eingetreten werden. Die weitere R�ge, im angefochtenen Entscheid w�rden keine konkreten Tatsachen zur Begr�ndung der Kollusionsgefahr, sondern nur Mutmassungen erw�hnt, betrifft die Frage, ob die Annahme von Kollusionsgefahr materiell begr�ndet ist, und nicht diejenige, ob diese von der Haftrichterin gen�gend motiviert wird. Auch ein auf ungen�gende Indizien f�r einen dringenden Tatverdacht gest�tzter Haftentscheid verletzt nicht den Anspruch auf rechtliches Geh�r, sondern die pers�nliche Freiheit.
Die Kritik, wonach sich die Haftrichterin offensichtlich auf Beweismittel und insbesondere Zeugenaussagen st�tze, die dem Beschwerdef�hrer nicht bekannt seien, ist ebenso wenig mit Hinweisen auf einzelne Aussagen substanziiert.
Es kann offen bleiben, ob trotzdem auf sie eingetreten werden kann, da sie jedenfalls unbegr�ndet ist.
Zwar lassen sich gewisse, im angefochtenen Entscheid erw�hnte Indizien nicht auf die Protokolle von Aussagen des Hauptbeschuldigten und von Auskunftspersonen st�tzen, die dem Bundesgericht vorliegen. So ist etwa in diesen keine Aussage des Y.________ protokolliert, wonach dieser nichts mit dem vom Beschwerdef�hrer behaupteten Autohandel zu tun habe. Diese Indizien wurden jedoch von der Bezirksanwaltschaft in ihrer Replik zum Haftentlassungsgesuch erw�hnt, weshalb sich der Beschwerdef�hrer in der seinerzeitigen Duplik damit auseinander setzen und eine eventuelle Aktenwidrigkeit r�gen konnte. Sein Anspruch auf rechtliches Geh�r blieb somit gewahrt.
2.- Der Beschwerdef�hrer beruft sich auf seinen Anspruch als Inhaftierter, unverz�glich einem Richter oder einem gleichgestellten Beamten vorgef�hrt zu werden (Art. 31 Abs. 3 BV und Art. 5 Ziff. 3 EMRK). Ebenso d�rfe er die Rechtm�ssigkeit seines Freiheitsentzugs so rasch wie m�glich von einem Gericht �berpr�fen lassen (Art. 31 Abs. 4 BV und Art. 5 Ziff. 4 EMRK). Er kritisiert, er sei bisher einzig "dem Untersuchungsrichter" vorgef�hrt worden. Wenn er damit den Bezirksanwalt meint, trifft dies offensichtlich nicht zu, wurde er doch am 23. Mai 2000 der Haftrichterin vorgef�hrt, die seine Untersuchungshaft anordnete und seither seine Haftentlassungsgesuche beurteilt. Wenn der Beschwerdef�hrer die Haftrichterin als "Untersuchungsrichter" bezeichnet, verkennt er deren Rolle und dass diese die Anforderungen von Art. 5 Abs. 3 EMRK erf�llt (vgl. Entscheid des Bundesgerichts vom 7. Oktober 1992 i.S. R.B.
3.- Der Beschwerdef�hrer r�gt zur Hauptsache eine Verletzung der pers�nlichen Freiheit. Diese wird von Art. 10 Abs. 2 BV gesch�tzt. Die Voraussetzungen eines Freiheitsentzugs werden in Art. 31 BV pr�zisiert. In diesem Rahmen sind auch die R�gen zu behandeln, die Anwendung des kantonalen Strafprozessrechts oder die Feststellung des Tatbestands h�tten gegen das Willk�rverbot verstossen, sowie seine Vorbringen, wonach das Verh�ltnism�ssigkeitsprinzip, das Beschleunigungsgebot oder die Rechtsgleichheit verletzt worden seien. Aus Art. 5, 8, 9 und 29 Abs. 1 BV sowie Art. 5 Ziff. 1 lit. c und Ziff. 3 sowie Art. 6 Ziff. 1 EMRK kann ein Untersuchungsgefangener, der seine Freilassung verlangt, keine zus�tzlichen Anspr�che ableiten.
Nach Z�rcher Strafprozessrecht darf Untersuchungshaft nur angeordnet werden, wenn der Angeschuldigte eines Verbrechens oder Vergehens dringend verd�chtigt wird und ausserdem noch einer der speziellen Haftgr�nde der Flucht-, Wiederholungs-, Ausf�hrungs- oder Kollusionsgefahr gegeben ist (� 58 des Z�rcher Gesetzes betreffend den Strafprozess vom 4. Mai 1919 [StPO/ZH, LS 321]).
Bei staatsrechtlichen Beschwerden, die gegen einen Entscheid erhoben werden, der ein Haftentlassungsgesuch ablehnt, pr�ft das Bundesgericht angesichts von Art. 31 Abs. 1 BV und im Hinblick auf die Schwere des Eingriffes die Auslegung und Anwendung des kantonalen Rechts frei. Soweit jedoch reine Sachverhaltsfragen und damit Fragen der Beweisw�rdigung zu beurteilen sind, greift das Bundesgericht nur ein, wenn die tats�chlichen Feststellungen der kantonalen Instanz willk�rlich sind (BGE 123 I 268 E. 2d S. 271 mit Hinweis).
4.- Der Beschwerdef�hrer bestreitet, dass ein im jetzigen Stadium des Verfahrens gen�gender Tatverdacht gegen ihn vorliege.
a) Im Gegensatz zum erkennenden Sachrichter hat das Bundesgericht bei der �berpr�fung des allgemeinen Haftgrundes des dringenden Tatverdachtes keine ersch�pfende Abw�gung s�mtlicher belastender und entlastender Beweisergebnisse vorzunehmen.
Macht ein Inhaftierter geltend, er befinde sich ohne ausreichenden Tatverdacht in strafprozessualer Haft, ist vielmehr allein zu pr�fen, ob gen�gend konkrete Anhaltspunkte daf�r bestehen, dass der Beschwerdef�hrer eine Straftat begangen hat, die kantonalen Beh�rden somit das Bestehen eines dringenden Tatverdachts mit vertretbaren Gr�nden bejahen durften (BGE 116 Ia 143 E. 3c S. 146). Die Beweislage muss mit hoher Wahrscheinlichkeit f�r eine Verurteilung sprechen (vgl. Robert Hauser/Erhard Schweri, Schweizerisches Strafprozessrecht, 4. Auflage, Basel 1999, S. 281; Felix Fischer, Die materiellen Voraussetzungen der ordentlichen Untersuchungshaft im rechtsstaatlichen Strafprozess, Z�rich 1995, S. 33-45). Mit fortschreitendem Untersuchungsverfahren muss ein immer strengerer Massstab an die Erheblichkeit und Konkretheit des Tatverdachts gestellt werden.
Dabei d�rfen jedoch die Schwierigkeiten der konkreten Strafuntersuchung ber�cksichtigt werden.
b) Die Haftrichterin st�tzt den dringenden Verdacht, dass der Beschwerdef�hrer (in einer nicht n�her qualifizierten Form) an der Kindesentf�hrung beteiligt gewesen sei, auf dessen Kontakte zum Hauptbeschuldigten Y.________ und zu einem anderen Beschuldigten, Z.________. Er sei zugegebenermassen von ersterem nach Reussb�hl bestellt worden, um nach der Tat abgeholt zu werden. Am Tag vor der Entf�hrung sei sein Fahrzeug mit Y.________ am Steuer unweit des Ortes der sp�teren Entf�hrung von einer Rotlichtblitzkamera fotografiert worden. W�hrend das Entf�hrungsopfer in einem Haus in B.________ festgehalten worden sei, sei der Beschwerdef�hrer mehrfach in der N�he dieses Hauses gesehen worden.
In dieser Zeit habe er auch h�ufige telephonische Kontakte zu Y.________ gehabt.
Der Beschwerdef�hrer bestreitet diese durch Beweismittel wie Aussagen und Telefonkontaktprotokolle belegten Indizien nicht. Er gibt jedoch von der Entf�hrung unabh�ngige Erkl�rungen daf�r. Seine Kontakte mit Y.________, den er erst wenige Tage vor der Entf�hrung kennengelernt habe, h�tten auf dessen Interesse an einem Handel mit Occasionsautos beruht. In diesem Zusammenhang habe es h�ufige telephonische Kontakte gegeben. Er habe am 14. Mai 2000 Y.________ auch sein Auto gezeigt und diesen dabei allein gelassen, was letzterem erm�glicht haben k�nnte, die angeblich im Handschuhfach befindlichen Ersatzschl�ssel zu beh�ndigen und das Auto ohne Wissen des Beschwerdef�hrers am n�chsten Tag zu benutzen. Schliesslich habe er auf Aufforderung des Y.________ hin diesen selbst und einmal auch Z.________ nach B.________ gefahren. In diesem Zusammenhang r�gt der Beschwerdef�hrer, die Haftrichterin schreibe, er sei am 16. Mai 2000 in B.________ gewesen, obwohl in der bisherigen Untersuchung niemand eine seiner Fahrten auf dieses Datum gelegt habe. Darin sieht er eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r. Selbst wenn es sich dabei jedoch um ein Versehen handeln w�rde, w�re dieses f�r die Annahme eines dringenden Tatverdachts nicht wesentlich, zumal der Beschwerdef�hrer an anderer Stelle seiner Beschwerde schreibt, er bestreite nicht, viermal in B.________ gewesen zu sein.
Das gemeinsame Interesse des Beschwerdef�hrers und von Y.________ an Occasionsautos soll von einem H�ndler best�tigt werden k�nnen, der bisher noch nicht befragt wurde, obwohl ihn der Beschwerdef�hrer seit seiner ersten Befragung erw�hnt. Nach Angaben der Haftrichterin und des Bezirksanwalts soll andererseits Y.________ aussagen, er habe nichts mit dem behaupteten Autohandel zu tun. Gem�ss dem bei den Akten liegenden Protokoll hat Y.________ jedoch auch ausgesagt, dass der Beschwerdef�hrer nichts von der Entf�hrung gewusst habe. Die �brigen protokollierten Aussagen des Hauptbeschuldigten widersprechen denjenigen des Beschwerdef�hrers nicht. Die Glaubw�rdigkeit der Erkl�rungen des Beschwerdef�hrers f�r das Auftauchen seines Autos in Z�rich und B.________ wird hingegen dadurch geschw�cht, dass er in fr�heren Aussagen damit unvereinbare Angaben machte. So sagte der Beschwerdef�hrer am 21. Mai 2000 aus, er habe Y.________ und Z.________ nie chauffiert. Am 31. Mai 2000 erkl�rte er, die Ersatzschl�ssel zu seinem Auto bef�nden sich in Jugoslawien und bei ihm und seiner Frau zu Hause.
Er gebe sein Auto nie anderen Leuten. Am 16. Juni 2000 hat er diese Aussagen zwar korrigiert, konnte aber nicht plausibel begr�nden, warum er seine Erkl�rungen f�r die M�glichkeit eines Gebrauchs seines Wagens in Z�rich nicht von Anfang an gegeben hatte.
Noch am 16. Juni 2000 schloss der Beschwerdef�hrer kategorisch aus, dass sein Auto je in B.________ gewesen sein k�nnte, was er erst am 19. Juli 2000 korrigierte.
Auch seine seitherigen Erkl�rungen f�r seine Anwesenheit in B.________ sind mit denjenigen der Nachbarn des Hauses, in dem der Entf�hrte festgehalten wurde, unvereinbar.
Wenn er bloss Y.________ und einmal Z.________ nach Hause chauffiert hat, ist unerkl�rlich, warum eine Auskunftsperson ganz sicher ist, ihn zusammen mit Herrn W.________, dem Besitzer des Hauses, gesehen zu haben.
Solche Aussagen von unbeteiligten Drittpersonen, die kein offensichtliches Motiv haben, falsch auszusagen, erlauben im gegenw�rtigen Verfahrensstadium den dringenden Verdacht, dass der Beschwerdef�hrer eine Funktion hatte, die �ber das hinausgeht, was er eingestanden hat. Im Zusammenhang mit diesen Aussagen ist auch die R�ge des Beschwerdef�hrers ungerechtfertigt, wonach nur Aussagen von Zeugen ber�cksichtigt werden d�rften, die formg�ltig befragt worden seien und mit denen er konfrontiert worden sei. Diese etwa in Art. 6 Ziff. 3 lit. d EMRK, � 6 der Verfassung des eidgen�ssischen Standes Z�rich vom 18. April 1869 (SR 131. 211) und � 14 StPO/ZH erw�hnten Garantien gelten erst f�r das Sachurteil des Strafrichters, nicht aber f�r das Haftpr�fungsverfahren.
Der Haftrichter kann alle Indizien f�r und gegen den dringenden Tatverdacht ber�cksichtigen, die sich aus der Untersuchung ergeben, solange der Inhaftierte wie im vorliegenden Fall zu ihnen Stellung nehmen konnte.
Nach allgemeiner Lebenserfahrung erscheint es eher unwahrscheinlich, wenn auch nicht unm�glich, dass der Beschwerdef�hrer - so kurz nachdem er Y.________ kennen gelernt hatte - diesem sein Auto f�r eine Besichtigung unbeaufsichtigt �berliess. Der Beschwerdef�hrer macht jedoch wechselnde Angaben dar�ber, wann genau er Y.________ und Z.________ zum ersten Mal kennen gelernt haben soll. Immerhin soll die Telefonkontaktliste belegen, dass er Y.________ in den Tagen vor dem 14. Mai 2000 nie angerufen habe. Ebenso unwahrscheinlich, aber nicht undenkbar ist es, dass er jemanden, mit dem ihn bloss die vage Aussicht auf einen Autohandel verbunden h�tte, mehrmals chauffiert h�tte und dass er mit diesem deshalb auch nach Mitternacht in telephonischem Kontakt gestanden w�re. Umgekehrt bringt der Beschwerdef�hrer zu Recht vor, es sei unwahrscheinlich, dass die Hauptt�ter ihn, den sie erst kurz vor der Tat kennen gelernt h�tten, sogleich in ihren Plan eingeweiht h�tten. Hinzu kommt, dass nicht ersichtlich ist, f�r welchen Tatbeitrag die Hauptt�ter den Beschwerdef�hrer unbedingt gebraucht h�tten. Die m�gliche Funktion des Beschwerdef�hrers bei der Entf�hrung wird jedenfalls dadurch begrenzt, dass ihn das Entf�hrungsopfer anders als die beiden anderen Beschuldigten nicht gesehen hat. Der Bezirksanwalt und die Haftrichterin �ussern sich nicht zum genauen Tatbeitrag, den der Beschwerdef�hrer geleistet haben soll.
Zusammenfassend bestand anf�nglich ein dringender Tatverdacht gegen den Beschwerdef�hrer. Seine seitherigen Erkl�rungen konnten diesen nicht ausr�umen, weil sie anf�ngliche Aussagen an den Stand der Ermittlungen anpassten und die am st�rksten belastenden Aussagen von unbeteiligten Drittpersonen nicht erkl�ren k�nnen. Wichtige, m�glicherweise entlastende Beweismassnahmen sind ebenso wenig vorgenommen worden wie m�glicherweise Widerspr�che ausr�umende Konfrontationseinvernahmen. Somit erscheint die Beweisw�rdigung der Haftrichterin zum Zeitpunkt ihres Entscheids nicht als willk�rlich. Der sich aus dieser W�rdigung ergebende Tatverdacht war f�r eine Haftbelassung zwei Monate nach der Verhaftung angesichts der Schwere der Vorw�rfe und der Komplexit�t der Untersuchung noch gen�gend dringend. Ob angesichts der fortbestehenden Zweifel, dass der Beschwerdef�hrer an der Kindesentf�hrung beteiligt gewesen sei, zu jenem Zeitpunkt schon weitere Untersuchungsmassnahmen h�tten durchgef�hrt sein m�ssen, um den Tatverdacht zu erh�rten oder ihn auszur�umen, ist im Zusammenhang mit dem Beschleunigungsgebot zu pr�fen.
5.- Der Beschwerdef�hrer r�gt im Weiteren, es fehle an konkreten Anzeichen f�r die Gefahr, dass er im Falle einer Freilassung kolludieren werde.
a) Die in � 58 Abs. 1 Ziff. 2 StPO/ZH erw�hnte Kollusion bedeutet, dass sich der Beschuldigte mit Zeugen, Auskunftspersonen, Sachverst�ndigen oder Mitbeschuldigten ins Einvernehmen setzt oder sie zu wahrheitswidrigen Aussagen veranlasst. Die Untersuchungshaft wegen Kollusionsgefahr soll verhindern, dass ein Angeschuldigter die Freiheit dazu missbrauchen w�rde, die wahrheitsgetreue Abkl�rung des Sachverhaltes zu vereiteln oder zu gef�hrden. Jedoch gen�gt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtes die theoretische M�glichkeit, dass der Angeschuldigte in Freiheit kolludieren k�nnte, nicht, um die Fortsetzung der Haft unter diesem Titel zu rechtfertigen. Es m�ssen vielmehr konkrete Indizien f�r eine solche Gefahr sprechen (BGE 123 I 31 E. 3c S. 35 mit Hinweisen).
b) Wie vorstehend ausgef�hrt, besteht vorderhand noch ein gen�gend dringender Tatverdacht gegen den Beschwerdef�hrer.
Er streitet indessen jede Beteiligung an der Tat ab. In der Beschwerde wird zu Recht ausgef�hrt, allein aus diesen beiden Tatsachen d�rfe nicht auf das Bestehen einer Kollusionsgefahr geschlossen werden, ansonsten diese zur Rechtfertigung f�r eine Art Beugehaft w�rde. Wie der angefochtene Entscheid erl�utert, kommt jedoch im vorliegenden Fall hinzu, dass noch mehrere wichtige Beweiserhebungen ausstehen, insbesondere solche, die den Beschwerdef�hrer nach seinen Behauptungen entlasten sollten. In der Vergangenheit hat er seine Aussagen dem ihm bekannten Stand der Ermittlungen angepasst und neue, ihn entlastende Behauptungen aufgestellt. Daher ist konkret zu bef�rchten, dass er in Freiheit umgekehrt versuchen w�rde, Auskunftspersonen dahingehend zu beeinflussen, ihre Aussagen an die seinigen anzupassen. Der Beschwerdef�hrer wendet gegen das Vorliegen einer Kollusionsgefahr ein, das Ehepaar W.________, dem das Haus in B.________ geh�re, sowie die beiden Personen in Jugoslawien, die das L�segeld entgegengenommen h�tten, seien inzwischen auf freien Fuss gesetzt worden. Zun�chst ist dazu festzuhalten, dass die Kollusionsgefahr oder andere spezielle Haftgr�nde bei jedem einzelnen Verd�chtigen getrennt zu beurteilen sind und nicht von der Gr�sse des ihm vorgeworfenen Tatbeitrags abh�ngen. Eine Ungleichbehandlung w�re nur gegeben, wenn Mitangeschuldigte verschieden behandelt w�rden, auch wenn bei jedem dieselben Elemente f�r eine Kollusionsgefahr sprechen w�rden. Solches behauptet der Beschwerdef�hrer nicht. Hinzu kommt, dass die Haftrichterin gar nicht eine Kollusion mit dem Ehepaar W.________ oder den L�segeldempf�ngern bef�rchtet, sondern mit Drittpersonen, die nie in Haft waren.
6.- a) Der Beschwerdef�hrer r�gt ebenfalls eine Verletzung des in Art. 5 Ziff. 3 EMRK und Art. 31 Abs. 3 BV vorgesehenen Beschleunigungsgebots. Dieses ist verletzt, wenn die Untersuchungsbeh�rden das Verfahren nicht gen�gend vorantreiben. Ob dies der Fall ist, beurteilt sich nach der �bereinstimmenden Rechtsprechung des Bundesgerichts und der Strassburger Organe auf Grund der konkreten Verh�ltnisse des einzelnen Falles. Dabei ist sowohl das Verhalten der Untersuchungsbeh�rden als auch dasjenige des Angeschuldigten zu ber�cksichtigen (vgl. Urteil des EGMR i.S. W. c. Schweiz vom 26. Januar 1993, Serie A, Band 254A, Ziff. 30 und 39 ff.; BGE 107 Ia 256 E. 2b S. 258; vgl. auch BGE 124 I 139 E. 2b und c S. 141 ff.; 123 I 329; 116 Ia 143 E. 5a S. 147).
b) aa) Der Beschwerdef�hrer wurde am 21., 22. und
31. Mai 2000 sowie am 16. Juni 2000 von der Polizei oder vom Bezirksanwalt befragt. Ende Juni 2000 fanden polizeiliche Befragungen und Wahlkonfrontationen mit Auskunftspersonen statt. Am 19. Juli 2000 wurde der Beschwerdef�hrer wiederum vom Bezirksanwalt befragt. Damit wurde bis zum 25. Juli 2000, als der angefochtene Entscheid erging, das Beschleunigungsgebot von der Anzahl der Untersuchungshandlungen her nicht verletzt, zumal die Untersuchung gleichzeitig gegen die �brigen Angeschuldigten fortgesetzt werden musste. Hinzu kommt, dass der Beschwerdef�hrer seine Erkl�rungen ab�nderte, was die Untersuchung naturgem�ss verz�gerte.
Fraglich ist hingegen, ob das Beschleunigungsgebot qualitativ verletzt wurde, indem den Beschwerdef�hrer m�glicherweise entlastende Untersuchungshandlungen ungeb�hrlicherweise hinausgez�gert wurden. Ob die Strafuntersuchung fair gef�hrt wurde und entlastenden wie belastenden Indizien gleichermassen nachgegangen wurde (vgl. � 31 StPO/ZH), ist an sich nicht im Haftpr�fungsverfahren, sondern im Strafverfahren von Bedeutung. Immerhin w�rde die Fortsetzung einer Untersuchungshaft gegen das Beschleunigungsgebot verstossen, wenn sie auf die Gefahr gest�tzt w�rde, dass ein Beschuldigter mit von ihm angerufenen Entlastungszeugen kolludieren k�nnte, letztere aber ohne Grund nicht einvernommen w�rden.
In diesem Zusammenhang ist von Bedeutung, dass der Beschwerdef�hrer seit seiner ersten Einvernahme seine ihn belastenden Kontakte mit anderen Angeschuldigten durch einen beabsichtigten Autohandel erkl�rt. Daf�r, dass er solche Absichten hatte und Y.________ an einem solchen Handel interessiert war, rief er von Anfang an einen italienischen Occasionsautoh�ndler als Zeugen an. Bei diesem Mann will er mit Y.________ am 15. Mai 2000 gewesen sein, diesen Mann behauptet er am 18. Mai 2000 nochmals im Caf� C.________ in D.________ getroffen haben. Er will ihn in der kritischen Zeit auch mehrmals angerufen haben, was durch den Verbindungsnachweis erstellt sei. Dass dieser H�ndler E.________ heisst, konnte der Beschwerdef�hrer zwar erst sp�ter angeben, er situierte dessen Gesch�ft jedoch von Anfang an gen�gend genau, um diesen auffindbar zu machen.
Insbesondere wenn Y.________ die Absicht eines Handels mit Autos in Abrede stellen sollte, wie das die Bezirksanwaltschaft und die Haftrichterin behaupten, h�tte der H�ndler sehr bald befragt werden m�ssen. Dessen Aussagen �ber Bestehen, Glaubhaftigkeit, Konkretheit und Umfang des Interesses des Beschwerdef�hrers und von Y.________ an einem Occasionsautohandel w�ren von gr�sstem Interesse gewesen.
Eine realistische Aussicht auf ein gr�sseres Gesch�ft h�tte die h�ufigen Kontakte des Beschwerdef�hrers mit Y.________ plausibler machen k�nnen. E.________ wurde jedoch bisher offenbar noch nicht befragt, obwohl eine Befragung kurz nach den Ereignissen genauere Aufschl�sse �ber den geplanten Handel erlaubt h�tte. Der Beschwerdef�hrer rief in seinem Haftentlassungsgesuch E.________ auch als Zeugen an. Trotzdem gingen weder die Bezirksanwaltschaft in ihrer Stellungnahme auf das Gesuch noch die Haftrichterin im angefochtenen Beschluss auf diesen Zeugen und die M�glichkeit, ihn zu befragen, in irgend einer Weise ein. In der staatsrechtlichen Beschwerde wird ausgef�hrt, der Zeuge sei auch bis zum 17. August 2000 noch nicht befragt worden.
bb) Umgekehrt dr�ngte es sich wegen des Beschleunigungsgebots und des Erfordernisses, dass der Tatverdacht im Laufe der Untersuchung immer erheblicher und konkreter werden muss, auch auf, nach zus�tzlichen den Beschwerdef�hrer belastenden Indizien zu suchen, wenn er in Untersuchungshaft belassen werden sollte. Wie erw�hnt bestand zwar von Anfang an ein dringender Verdacht, dass der Beschwerdef�hrer mit den Entf�hrern in Kontakt stand. Diese Kontakte konnten bisher noch nicht anderweitig plausibel erkl�rt werden. Seit den Wahlkonfrontationen von Ende Juni 2000 gab es jedoch keine zus�tzlichen Indizien f�r solche Kontakte mehr oder daf�r, dass diese mit der Entf�hrung zusammenhingen. Es gibt auch noch keine Indizien f�r eine konkrete Rolle des Beschwerdef�hrers bei der Entf�hrung selbst. Erstaunen mag in diesem Zusammenhang, dass nach den dem Bundesgericht vorliegenden Akten Y.________ seit dem 22. Mai 2000 nicht mehr �ber seine Beziehungen zum Beschwerdef�hrer befragt wurde.
cc) Im Zusammenhang mit dem Beschleunigungsgebot r�gt der Beschwerdef�hrer auch eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r. Im angefochtenen Entscheid steht in diesem Zusammenhang einzig, den Akten sei keine Verletzung des Beschleunigungsgebots zu entnehmen. Diese Erw�gung erscheint als sehr knapp, ist jedoch nicht verfassungswidrig.
Der Beschwerdef�hrer hatte in seinem Entlassungsgesuch einzig vorgebracht, er sei erst zweimal vom Bezirksanwalt einvernommen worden und daneben habe bloss eine Wahlkonfrontation stattgefunden. Die im vorliegenden Fall wie vorstehend dargelegt haupts�chlich fraglichen qualitativen Aspekte des Beschleunigungsgebots rief er nicht an. Auch beklagte er sich in diesem Zusammenhang nicht ausdr�cklich dar�ber, dass gerade die ihn entlastenden Beweismassnahmen nicht durchgef�hrt worden seien. Somit zeigt ihm die kritisierte Erw�gung im angefochtenen Entscheid, dass die Haftrichterin seine Vorbringen angesichts der �brigen aus den Akten ersichtlichen Untersuchungshandlungen nicht als Beleg f�r eine Verletzung des Beschleunigungsgebots ansah. Die staatsrechtliche Beschwerde beweist, dass der Beschwerdef�hrer diese Erw�gung sachgerecht anfechten konnte.
c) aa) Zusammenfassend verlangt das Beschleunigungsgebot, dass den Beschwerdef�hrer entlastende Indizien z�giger �berpr�ft werden. Eine l�nger andauernde Untersuchungshaft m�sste sich obendrein auf weitere Indizien f�r eine konkrete Beteiligung des Beschwerdef�hrers an der Entf�hrung st�tzen. Dies f�hrt jedoch nicht dazu, dass schon der angefochtene Entscheid verfassungswidrig und daher aufzuheben w�re. Er erging kurz nachdem der Beschwerdef�hrer erstmals anerkannte, mehrmals in B.________ gewesen zu sein, und knapp vier Wochen nach Wahlkonfrontationen, die den Beschwerdef�hrer belasten. Sein Anwalt hatte zwar schon mit Schreiben vom 8. Juni 2000 f�rmlich beantragt, gewisse Beweismassnahmen zu seinen Behauptungen durchzuf�hren, dabei aber weder Pl�ne im Zusammenhang mit einem Autohandel erw�hnt noch eine Einvernahme des H�ndlers beantragt. Selbst wenn ein Zeuge den beabsichtigten Autohandel des Beschwerdef�hrers mit Y.________ best�tigt h�tte, w�re der dringende Tatverdacht nicht v�llig entfallen. Es ist ebenfalls zu ber�cksichtigen, dass die Aussagen des Beschwerdef�hrers zu Details des beabsichtigten Autohandels relativ vage bleiben.
Selbst ein bezeugter Autohandel h�tte im Weiteren die von Drittpersonen bezeugte Intensit�t der Kontakte mit den �brigen Beschuldigten nicht wirklich plausibel erscheinen lassen k�nnen.
bb) Hingegen gilt es festzuhalten, dass eine monatelange Fortsetzung der Untersuchungshaft gest�tzt auf die gegenw�rtige Indizienlage nicht zu vereinbaren w�re mit dem Beschleunigungsgebot und dem sich aus der pers�nlichen Freiheit ergebenden Erfordernis eines immer erheblicheren und konkreteren Tatverdachts. Auch kann die Kollusionsgefahr nicht mehr lange darauf gest�tzt werden, dass ein wichtiger m�glicher Entlastungszeuge von den Beh�rden aus im angefochtenen Entscheid nicht erkl�rten Gr�nden immer noch nicht befragt wurde. Wenn nicht innerhalb der n�chsten Wochen weitere Beweismassnahmen durchgef�hrt werden und diese nicht zus�tzliche, den Beschwerdef�hrer belastende oder seinen Erkl�rungen widersprechende Indizien ergeben, m�sste der Beschwerdef�hrer frei gelassen werden.
7.- Auf Grund dieser Erw�gungen ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Die Gerichtskosten werden in der Regel der vor Bundesgericht unterliegenden Partei auferlegt (Art. 156 Abs. 1 OG). Durfte sich diese in guten Treuen zur Prozessf�hrung veranlasst sehen, so k�nnen die Kosten verh�ltnism�ssig verlegt werden (Art. 156 Abs. 3 OG). Der angefochtene Entscheid verletzte zwar zum Zeitpunkt seines Erlasses die Verfassung nicht. Der Beschwerdef�hrer konnte sich jedoch 13 Wochen nach seiner Verhaftung und einen Monat nach seiner letzten Einvernahme in guten Treuen zur staatsrechtlichen Beschwerde veranlasst sehen. Die Akten zeigen keinerlei Untersuchungshandlungen seit dem 19. Juli 2000. Der Entscheid der Haftrichterin ist in einer Weise begr�ndet, die den Beschwerdef�hrer nicht erwarten lassen konnte, dass ein neuerliches Haftentlassungsgesuch gutgeheissen w�rde, wenn es darauf gest�tzt gewesen w�re, dass keine entlastenden Beweismassnahmen durchgef�hrt worden seien und keine zus�tzlichen Indizien f�r seine Beteiligung aufgetaucht seien. Vielmehr musste der Beschwerdef�hrer den angefochtenen Entscheid so verstehen, dass f�r die Haftrichterin der dringende Tatverdacht noch f�r eine monatelange Haft ausreichen w�rde und die Kollusionsgefahr so lange fortdauern w�rde, bis alle Detail- und Konfrontationseinvernahmen durchgef�hrt w�ren. Anweisungen an die Untersuchungsbeh�rden, die Untersuchung zu beschleunigen oder die vom Beschwerdef�hrer beantragten entlastenden Beweismassnahmen durchzuf�hren, hatte die Haftrichterin nicht gegeben. Dass eine Einvernahme von E.________ wegen dessen Ferienabwesenheit nicht m�glich sei, wurde dem Beschwerdef�hrer erst im sp�teren Haftverl�ngerungsentscheid vom 22. August 2000 erkl�rt. Aus dem angefochtenen Entscheid ergibt sich keinerlei Anhaltspunkt daf�r, dass die Haftrichterin entsprechend den Anforderungen von Verfassung und EMRK eine qualitative Beschleunigung der Untersuchung f�r notwendig hielt (vgl. vorne E. 6c/bb). Der Beschwerdef�hrer konnte sich somit in guten Treuen zu seiner Beschwerde veranlasst sehen. Unter diesen Umst�nden rechtfertigt es sich, auf die Erhebung von Gerichtskosten f�r das Verfahren vor dem Bundesgericht zu verzichten. Hingegen erscheint es angezeigt, gest�tzt auf Art. 159 Abs. 3 OG dem Beschwerdef�hrer zu Lasten des Kantons Z�rich eine reduzierte Parteientsch�digung von Fr. 1'000.-- zuzusprechen.
3.- Der Kanton Z�rich hat den Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 1'000.-- zu entsch�digen.
4.- Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, der Bezirksanwaltschaft Z�rich, B�ro C-11, und dem Bezirksgericht Z�rich, Haftrichteramt, schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 90
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 10
 Art. 31
 Art. 5
 Art. 5
 Art. 6
 Art. 31
 Art. 6
 Art. 5
 Art. 31
 EGMR 
 BGE 
 BGE 
 Art. 159