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Timestamp: 2016-10-25 13:56:07+00:00

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I 643/05 (05.07.2006)
I 643/05
Pr�sident Ursprung, Bundesrichter Sch�n und Fr�sard; Gerichtsschreiberin Helfenstein Franke
K.________, 1964, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Thomas Kempf, Webernstrasse 5, 8610 Uster,
Der 1964 geborene K.________ bezog auf Grund anerkannter Geburtsgebrechen (GgV-Anhang Ziffer 390 [angeborene cerebrale L�hmungen] sowie Ziffer 404 [kongenitale Hirnst�rungen]) seit 1971 Leistungen der Invalidenversicherung, unter anderem Sonderschulung und Ergotherapie.
Nach einer von 1982-1986 erfolgreich absolvierten Lehre zum Elektromonteur arbeitete er an verschiedenen Stellen in diesem Beruf. Vom 1. Januar 1993 bis zur K�ndigung, welche die Arbeitgeberin auf Grund ungen�gender Leistungen per 30. April 2004 aussprach, war er beim Elektrizit�tswerk der Gemeinde X.________ t�tig.
Am 27. Mai 2004 meldete sich K.________ zum Bezug von Leistungen der Invalidenversicherung an. Er beanspruchte dabei Berufsberatung, Umschulung, Wiedereinschulung in die bisherige T�tigkeit sowie Arbeitsvermittlung. Die IV-Stelle des Kantons Z�rich (nachfolgend: IV-Stelle) zog einen Arbeitgeberbericht vom 14. Juni 2004 bei (mit einer zus�tzlichen Beschreibung der individuellen T�tigkeit sowie zwei Schreiben betreffend K�ndigung vom 8. Dezember 2003 sowie betreffend Freistellung vom 31. M�rz 2004) sowie einen Fragebogen der Arbeitslosenkasse SMUV vom 2. Juni 2004 betreffend die Ausrichtung von Taggeldern der Arbeitslosenversicherung ab 3. Mai 2004 und einen Bericht des Dr. med. N.________, Spezialarzt FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, vom 10. Juni 2004, dem ein neurologischer Abkl�rungsbericht des Dr. phil. H.________, Fachpsychologe f�r Neuropsychologie FSP, vom 22. Mai 2004 beigelegt war. Zudem holte die IV-Stelle Stellungnahmen des Regionalen �rztlichen Dienstes vom 13. Juli 2004 sowie der Berufsberatung vom 19. Juli 2004 ein und verneinte gest�tzt darauf einen Anspruch auf berufliche Massnahmen und Rente mangels eines invalidisierenden Gesundheitsschadens (Verf�gung vom 21. Juli 2004). Mit Einspracheentscheid vom 7. September 2004 hielt die IV-Stelle an der Abweisung des Leistungsbegehrens fest. Am 15. September 2004 liess der nunmehr anwaltlich vertretene K.________ eine erg�nzende Einsprache einreichen; darauf trat die IV-Stelle mit Entscheid vom 4. Oktober 2004 nicht ein und lehnte am 14. Oktober 2004 auch ein entsprechendes Wiedererw�gungsgesuch vom 5. Oktober 2004 ab.
Die gegen die Einspracheentscheide vom 7. September und 4. Oktober 2004 erhobene Beschwerde, mit welcher ein Auszug des Beschlusses des Bezirksrates Y.________ vom 13. Mai 2004 betreffend K�ndigung des Arbeitsverh�ltnisses und Rekurs gegen das K�ndigungsschreiben vom 8. Dezember 2003 eingereicht wurde, wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 1. Juli 2005 ab. Replikando wurden vom Beschwerdef�hrer fr�here Akten der Invalidenversicherung sowie auf Aufforderung des Gerichts der ganze Beschluss des Bezirksrates nachgereicht.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst K.________ beantragen, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sei die IV-Stelle zu verpflichten, berufliche Massnahmen anzuordnen und gegebenenfalls IV-Taggelder auszurichten und es sei ihm und seinem Sohn eine IV-Rente auszurichten; eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die IV-Stelle zur�ckzuweisen. Er l�sst einen Bericht der Stiftung Chance zum "Abkl�rungsmonat Programm Fifam" vom 12. Juli 2005 ins Recht legen.
Die Vorinstanz hat die Bestimmungen �ber die Begriffe der Invalidit�t (Art. 8 ATSG), zum Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen (Art. 8 Abs. 1 IVG) und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 IVG, in der seit 1. Januar 2004 geltenden Fassung) zutreffend dargelegt. Richtig sind auch die Ausf�hrungen zum Eintritt des Versicherungsfalles bei beruflichen Eingliederungsmassnahmen (BGE 113 V 263 Erw. 1b mit Hinweisen), insbesondere bei Umschulung (AHI-Praxis 1997 S. 80 Erw. 1b, ZAK 1984 S. 91 oben, 1966 S. 439 Erw. 3). Darauf wird verwiesen.
Zu erg�nzen ist, dass es bis zum In-Kraft-Treten des ATSG an einer Legaldefinition des Begriffes der Arbeitsunf�higkeit fehlte (vgl. Meyer-Blaser, Der Rechtsbegriff der Arbeitsunf�higkeit und seine Bedeutung in der Sozialversicherung, namentlich f�r den Einkommensvergleich in der Invalidit�tsbemessung, in: Ren� Schaffhauser/Franz Schlauri [Hrsg.], Schmerz und Arbeitsunf�higkeit, St. Gallen 2003, S. 30). Rechtsprechungsgem�ss galt eine Person als arbeitsunf�hig, die infolge eines Gesundheitsschadens ihre bisherige T�tigkeit nicht mehr, nur noch beschr�nkt oder nur unter der Gefahr, ihren Gesundheitszustand zu verschlimmern, aus�ben konnte (so zuletzt in BGE 129 V 53 Erw. 1.1 in fine mit Hinweisen). Der Grad der Arbeitsunf�higkeit wurde unter Ber�cksichtigung des bisherigen Berufs festgesetzt, solange von der versicherten Person nach einer gewissen �bergangsfrist (BGE 114 V 287 Erw. 3d) nicht verlangt werden konnte, ihre restliche Arbeitsf�higkeit in einem anderen Berufszweig zu verwerten (BGE 114 V 283 Erw. 1d mit Hinweisen). Ausgangspunkt einer Arbeitsunf�higkeit ist stets die Beeintr�chtigung der k�rperlichen oder geistigen Gesundheit. Beeintr�chtigung meint alle Abweichungen von der physiologischen und psychologischen Normalit�t, sofern und soweit sie sich in morphologischen Sch�digungen, funktionellen Ausf�llen oder in mentalen, kognitiven, emotionalen oder intellektuellen Defiziten ausdr�cken. Worin diese Sch�digungen und Ausf�lle begr�ndet sind, spielt vom Aspekt der versicherungsrechtlichen Zurechnung abgesehen keine Rolle (vgl. Meyer-Blaser, a.a.O., S. 35 f.).
Diese Umschreibung der Arbeitsunf�higkeit ist in die Definition des ATSG eingeflossen, nach dessen Art. 6 die Arbeitsunf�higkeit die durch eine Beeintr�chtigung der k�rperlichen oder geistigen Gesundheit bedingte, volle oder teilweise Unf�higkeit ist, im bisherigen Beruf oder Aufgabenbereich zumutbare Arbeit zu leisten (Satz 1); bei langer Dauer wird auch die zumutbare T�tigkeit in einem andern Beruf oder Aufgabenbereich ber�cksichtigt (Satz 2) (zur Entstehung vgl. namentlich Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, Kommentar zum Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000, Z�rich 2003, Rz 1 zu Art. 6). Die nunmehr vorliegende positivrechtliche Begriffsumschrei-bung weicht mithin nicht wesentlich vom Begriff der Arbeitsunf�higkeit gem�ss fr�herer Rechtspraxis ab. Die bis zum 31. Dezember 2002 ergangene diesbez�gliche Rechtsprechung bleibt folglich weitestgehend anwendbar (BGE 130 V 345 Erw. 3.1).
Zu pr�fen ist, ob der Beschwerdef�hrer im Sinne der erw�hnten Gesetzesbestimmungen invalid ist. Dies ist gleichbedeutend mit der Frage, ob die Erwerbslosigkeit, welche der Beschwerdef�hrer trotz zielgerichteter Arbeitsbem�hungen und Unterst�tzung durch die Arbeitslosenversicherung nicht beenden konnte, in ad�quatkausaler Weise auf seinen Gesundheitsschaden zur�ckzuf�hren ist oder aber auf wirtschaftlich-konjunkturelle Gr�nde. F�r solche hat die Invalidenversicherung im Rahmen beruflicher Massnahmen so wenig einzustehen wie beim Rentenanspruch, dessen Pr�fung nach ausdr�cklicher Anordnung des Gesetzgebers (Art. 28 Abs. 2 IVG) von einem angenommenen ausgeglichenen Arbeitsmarkt ausgeht, der einerseits ein bestimmtes Gleichgewicht zwischen dem Angebot von und der Nachfrage nach Stellen aufweist, anderseits von seiner Struktur her einen F�cher verschiedenartiger Stellen offen h�lt (BGE 110 V 276 Erw. 4b; ZAK 1991 S. 320 Erw. 3b). Sollte sich ergeben, dass der Beschwerdef�hrer nicht massgeblich wegen seines Gesundheitsschadens stellenlos ist, sondern wegen der verschlechterten Wirtschaftslage, liegt keine Invalidit�t im Sinne der vorstehenden Ausf�hrungen vor.
3.1 Gem�ss K�ndigungsschreiben wurde das Arbeitsverh�ltnis seitens der Arbeitgeberin wegen ungen�gender Leistungen aufgel�st. Nach einer ungen�genden Beurteilung der Arbeitsleistung anl�sslich des Mitarbeitergespr�chs vom 5. Mai 2003 und der Darlegung der Leistungsziele sei die Leistung des Beschwerdef�hrers auch sechs Monate sp�ter als ungen�gend zu qualifizieren.
Im Beschluss des Bezirksrates Y.________ vom 13. Mai 2004, der auf Grund einer Beschwerde des Versicherten wegen diskriminierender und missbr�uchlicher K�ndigung erfolgte, wird ausgef�hrt, aus den Zielvereinbarungen gehe hervor, dass der Beschwerdef�hrer trotz anderslautender Absprache oftmals Arbeits-und Wochenrapporte nicht p�nktlich, und wenn, immer wieder unvollst�ndig abgegeben habe. Trotz gegenteiliger Abmachung habe er offenbar immer wieder die Arbeitsstelle beim Kunden verlassen, ohne die Arbeit abgeschlossen zu haben und/oder den Vorgesetzten dar�ber zu informieren. Auch nach den getroffenen Zielvereinbarungen habe es gem�ss den eingereichten Unterlagen immer wieder Kundenreklamationen �ber die Arbeitsweise und das Verhalten des Beschwerdef�hrers gegeben, er habe offenbar immer wieder die Privatsph�re der Kunden verletzt. Die Auflage, auf eine saubere und gepflegte Erscheinung zu achten, habe er nur zum Teil erf�llt. Mehrheitlich habe er die gesetzten Ziele w�hrend der Bew�hrungsfrist nicht erreicht. Auch unter Ber�cksichtigung der reduzierten Leistungsf�higkeit des Beschwerdef�hrers, die schon anl�sslich der Einstellung festgestellt worden war und zu einer tieferen Lohneinstufung gef�hrt hatte, habe die Arbeitgeberin zu Recht festgestellt, dass dessen Leistungen ungen�gend seien. Sowohl die Zuverl�ssigkeit (Einhaltung von Abmachungen mit Vorgesetzten, p�nktliche Abgabe von vollst�ndigen Arbeitsrapporten, schlechte Erreichbarkeit via Natel) wie auch sein Verhalten (Einschlafen an Sitzungen, Verletzung der Privatsph�re) seien Punkte, die der Rekurrent von sich aus ver�ndern k�nnte, indem er an sich selber h�here Anforderungen stelle und an sich arbeite, weshalb die K�ndigung des Arbeitsverh�ltnisses nicht als missbr�uchlich im Sinne von Art. 336 Abs. 1 lit. a OR erscheine, auch wenn der Grund f�r die ungen�genden Leistungen in einer Eigenschaft des Rekurrenten liegen m�ge (reduzierte Leistungsf�higkeit).
3.2 Dar�ber, ob es prim�r gesundheitliche Gr�nde waren, die zur K�ndigung des Arbeitverh�ltnisses als Elektromonteur f�hrten, sind sich die Parteien uneinig. W�hrend die Vorinstanz mit der IV-Stelle davon ausgeht, die K�ndigung sei nicht wegen einer bloss medizinisch begr�ndeten, verminderten Leistungsf�higkeit erfolgt, macht der Beschwerdef�hrer geltend, Grund f�r die verminderte Leistungsf�higkeit und auch f�r die von der Arbeitgeberin gem�ss Beschluss des Bezirksrates Y.________ vom 13. Mai 2004 beanstandeten Verhaltensweisen seien seine Geburtsgebrechen.
Die Frage, aus welchen Gr�nden die Arbeitgeberin den Versicherten tats�chlich entlassen hat, kann im Nachhinein wohl auch durch n�here Abkl�rungen bei der Arbeitgeberin nicht mehr festgestellt werden. Dies braucht aber so auch nicht entschieden zu werden: Im Vordergrund steht nicht der K�ndigungsgrund der Arbeitgeberin, sondern die Frage, ob der Versicherte bei der dort ausge�bten T�tigkeit in seiner Arbeitsf�higkeit eingeschr�nkt war (BGE 115 V 133 Erw. 2, 105 V 141 Erw. 1b; ZAK 1985 S. 224 Erw. 2b). F�r den streitigen Leistungsanspruch und die geforderte spezifische Invalidit�t ist massgebend, ob der Beschwerdef�hrer aus gesundheitlichen Gr�nden nicht in der Lage ist, die durchschnittlichen Anforderungen zu erf�llen, welche auf dem f�r ihn in Frage kommenden allgemeinen Arbeitsmarkt von einem voll leistungsf�higen Elektromonteur verlangt werden. Zwar kann sich in diesem Zusammenhang die Frage stellen, ob die Verhaltensweisen, die vom letzten Arbeitgeber als K�ndigungsgr�nde angegeben wurden, Ausdruck eines Gesundheitsschadens sind, dies aber nur insoweit, als ein Arbeitnehmer durch solche Verhaltensweisen den durchschnittlichen Anforderungen - bezogen auf den relevanten allgemeinen Arbeitsmarkt - nicht zu gen�gen vermag, ein solches Verhalten also ein Anstellungshindernis seitens des Arbeitgebers darstellt und mit der T�tigkeit eines Elektromonteurs nicht vereinbar ist.
3.3 Bei der Beurteilung, ob dem Beschwerdef�hrer aus gesundheitlichen Gr�nden die T�tigkeit des Elektromonteurs nicht zumutbar ist, ist es zun�chst Aufgabe des Arztes oder der �rztin, den Gesundheitszustand zu beurteilen und dazu Stellung zu nehmen, in welchem Umfang und bez�glich welcher T�tigkeiten die versicherte Person arbeitsunf�hig ist. Im Weiteren sind die �rztlichen Ausk�nfte eine wichtige Grundlage f�r die Beurteilung der Frage, welche Arbeitsleistungen der versicherten Person noch zugemutet werden k�nnen (vgl. BGE 125 V 261 Erw. 4, 115 V 134 Erw. 2, 114 V 314 Erw. 3c, 105 V 158 Erw. 1). Der Arzt oder die �rztin sagt mit andern Worten, inwiefern die versicherte Person in ihren k�rperlichen bzw. geistigen Funktionen durch ihr Leiden eingeschr�nkt ist (BGE 107 V 20 Erw. 2b). Ausserhalb des �rztlichen Aufgabenbereichs liegt dagegen die Beurteilung der Frage, ob und gegebenenfalls inwieweit die funktionelle Leistungseinbusse mit den durchschnittlichen Anforderungen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt an einen Elektromonteur nicht vereinbar ist, dem Beschwerdef�hrer also eine solche T�tigkeit nicht zumutbar ist und damit eine Invalidit�t, d.h. voraussichtlich bleibende oder l�ngere Zeit dauernde ganze oder teilweise Erwerbsunf�higkeit begr�ndet (Urteil Z. vom 15. September 2005, I 160/05).
Dabei steht entgegen der Auffassung der Vorinstanz eine fr�here jahrelange, volle Eingliederung der Annahme einer spezifischen Invalidit�t und der Gew�hrung von beruflichen Massnahmen nicht entgegen: So k�nnen anders als konjunkturell bedingte Schwierigkeiten bei der Stellensuche, welche grunds�tzlich in den Bereich der Arbeitslosenversicherung geh�ren und dort unter Umst�nden nach arbeitsmarktlich indizierten Pr�ventivmassnahmen rufen, auch strukturelle �nderungen in dem f�r die versicherte Person in Frage kommenden Arbeitsmarkt zu einer Umschulung der Invalidenversicherung f�hren (Meyer-Blaser, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, S. 127; unver�ffentlichtes Urteil B. vom 29. September 1993, I 436/92). Zudem kann eine Umschulung auch die Funktion haben, eine gesundheitlich bedingte Zur�cksetzung beispielsweise bei neuen Technologien in der Arbeitswelt wettzumachen und damit die ohne eine solche Massnahme behinderungsbedingt eingeschr�nkten Anstellungschancen auf dem Arbeitsmarkt wesentlich zu verbessern (unver�ffentlichtes Urteil L. vom 30. August 1993, I 166/93). Sodann ist nicht auszuschliessen, dass die fr�here Arbeitgeberin an den Versicherten nicht die gleich hohen Anforderungen stellte, wie sie auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt f�r Elektromonteure �blich sind, nachdem der Versicherte von der Arbeitgeberin in Kenntnis verminderter Leistungsf�higkeit zwar eingestellt wurde, dies aber zu einem tieferen Lohn.
In medizinischer Hinsicht ergibt sich aus den Akten Folgendes:
4.1 Dr. med. N.________ diagnostizierte in seinem Bericht vom 10. Juni 2004 partielle neuropsychologische Teilleistungsschw�chen ICD-10 F07.8 infolge einer Cerebralparese seit Geburt. Trotz der grossen Schwierigkeiten erfolgte eine erfreuliche berufliche Ausbildung zum Elektromonteur und bis vor wenigen Jahren eine insgesamt wenig problematische Berufsaus�bung. Seit etwa 1997 bestehe jedoch zunehmender Druck durch vermehrte Anforderungen im Betrieb, ver�nderte Technologien, vermehrten Leistungs- und Termindruck, dadurch zunehmende �berforderung sowie zus�tzliche Belastung durch eine Lungenembolie mit Hospitalisation 2003. Seit einiger Zeit sei der Versicherte wegen psychischen und vegetativen Problemen bei verschiedenen Fachpersonen in Behandlung, u.a. Amalgamsanierung, Akupunktur und verschiedenen weiteren Therapien. Schliesslich sei wegen depressivem Zustand eine Anmeldung in seiner Praxis erfolgt. Initial im Vordergrund sei ein depressives Syndrom mit Antriebs-, Affekt- und Schlafst�rung sowie grosser Verunsicherung gestanden. Unter Therapie sei eine rasche Besserung eingetreten, im Vordergrund st�nden jedoch kognitive Auff�lligkeiten, die auf Grund der Vorgeschichte neuropsychologisch abgekl�rt worden seien. Um eine m�glichst rasche und qualitativ gute Wiedereingliederung zu erreichen, erachte er eine neuropsychologisch-kognitive Therapie sowie eine spezialisierte IV-Berufsberatung und -vermittlung als hoch dringlich. Zudem f�hrte der Arzt aus, obwohl der Beschwerdef�hrer in den vergangenen Jahren nie wegen der Grunderkrankung krank geschrieben worden sei, bestehe kein Zweifel daran, dass eine krankheitsbedingte Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit �ber mehrere Jahre bestanden habe, was schliesslich auch Anlass zur per Ende April erfolgten Entlassung gegeben habe. Heute sei zu bef�rchten, dass der Versicherte auf Grund seiner Grunderkrankung kaum eine Chance habe, selbstst�ndig oder auch mit Hilfe eine geeignete neue Anstellung zu finden, obwohl er grunds�tzlich �ber eine bedeutende Arbeitsf�higkeit verf�ge, die unter g�nstigen Bedingungen genutzt werden k�nne. Zur Prognose gab Dr. med. N.________ an, gute Beratung und gezielte F�rderung sollten ein gutes funktionelles Eingliederungsresultat erzielen k�nnen, da der Patient ausserordentlich motiviert und kooperativ mitwirke. Schliesslich verwies er auf die von ihm veranlasste neuropsychologische Untersuchung durch Dr. phil. H.________.
4.2 Dr. phil. H.________ f�hrte in seinem neuropsychologischen Abkl�rungsbericht vom 22. Mai 2004 zu "Zusammenfassung und Beurteilung" aus, bei mehrheitlich unauff�lligen und einzelnen gut durchschnittlichen neuropsychologischen Funktionen zeigten sich diskret bis leicht ausgepr�gte Teilleistungsschw�chen mit einem klaren Schwerpunkt in gewissen exekutiven und Aufmerksamkeitsfunktionen. Insgesamt entspr�chen die Befunde einer knapp durchschnittlichen allgemeinen kognitiven Leistungsf�higkeit, wobei aber zu vermuten sei, dass das Potenzial des Versicherten h�her und zumindest durchschnittlich sei. Die gut durchschnittlichen Funktionen w�rden die gerichtete/fokussierte Aufmerksamkeit, das Verst�ndnis f�r Situationen mit lebenspraktischem Bezug (Erfassen sprachlicher Zusammenh�nge), den Wortschatz und die r�umlich-konstruktiven Leistungen in qualitativer Hinsicht (aber etwas verlangsamt) betreffen. Hervorzuheben sei auch die sehr gute Arbeitshaltung.
Bei den festgestellten Teilleistungsschw�chen ergebe sich ein klarer Schwerpunkt in gewissen exekutiven und Aufmerksamkeitsfunktionen: Betroffen seien (1) der �berblick, das damit zusammenh�ngende Strukturierungs- und Planungsverm�gen, die geteilte Aufmerksamkeit und das Arbeitsged�chtnis, (2) die Einstell/Umstellungsf�higkeit (Auffassungsverm�gen/-geschwindigkeit, Flexibilit�t) sowie (3) in geringerem Ausmass das abstrahierende und analysierende Denken und Erfassen von Zusammenh�ngen. Dies seien Funktionen, die zum Teil eng miteinander zusammenhingen und sich gegenseitig �berschnitten. Sie wirkten sich derart aus, dass ein Problem nicht sofort, sondern erst verz�gert erkannt und durchblickt werde. Das Analysieren eines Problems und die Planung des angemessenen Vorgehens erforderten viel Zeit. Es werde wenig systematisch, wenig zielgerichtet vorgegangen, mitunter voreilig-dreinschiessend-drauflos (was auch langsam vor sich gehen k�nne) oder es w�rden eher kompliziert-umst�ndliche L�sungwege eingeschlagen. Die Betroffenen blieben an (unwesentlichen) Details h�ngen und verl�ren das Ganze aus den Augen, sie gerieten auf ein Nebengeleise oder in die Sackgasse, mitunter immer wieder in dieselbe (sie "verzettelten" sich). Es falle schwer, verschiedene Aspekte simultan im Auge zu behalten und zu ber�cksichtigen, Teilschritte oder wichtige Aspekte w�rden mitunter �bersehen, aus den Augen verloren oder vergessen (Fl�chtigkeitsfehler), es m�sse h�ufiger korrigiert werden. Neues zu lernen oder Umlernen falle schwer oder erfordere mehr Zeit. Die festgestellte Teilleistungsschw�che in der visuell-r�umlichen Lernf�higkeit sei haupts�chlich so bedingt (leichte Perseverationstendenz). Diese Schw�che wirke sich vor allem beim selbstst�ndigen Arbeiten und bei wenig vorstrukturierten oder neuartigen Aufgaben aus und dahingehend, dass mehr Zeit aufgewendet werden m�sse. Typisch seien deshalb auch Leistungsschwankungen, die vom Grad der Vorstrukturiertheit der Aufgaben abh�ngig seien. Die Folge sei ineffizientes Arbeiten. Ein zus�tzliches Handicap in der heutigen Arbeitswelt stellten das verlangsamte Arbeitstempo und die diskreten Schw�chen in der m�ndlichen Informationsaufnahme (sprachliche Merk- und Lernf�higkeit, komplexere m�ndliche Sprachaufnahme, -verarbeitung und -speicherung) dar. Haupts�chlich wenn es sich um viel, neuartige oder ungewohnte Information handle, w�rden Details unvollst�ndig oder ungenau aufgenommen, verarbeitet und abgespeichert (z.B. Namen, Fachbegriffe, Orts-, Zeit-, Mengenangaben). Dies wirke sich beispielsweise bei m�ndlich erteilten Arbeitsauftr�gen aus und vermehrt, wenn diese "noch rasch zwischen T�r und Angel" erteilt w�rden. Auch das Aneignen neuer fachlicher Informationen bereite M�he bzw. ben�tige mehr Zeit.
Wichtig seien folgende Hinweise: (1) Es bestehe kein Zweifel, dass es sich bei den festgestellten Teilleistungsschw�chen um zerebral bedingte Teilleistungsschw�chen handle; sie seien angeboren und st�nden im Zusammenhang mit der fr�her diagnostizierten und von der Invalidenversicherung anerkannten kindlichen Zerebralparese. Das heisse, niemand sei schuld, weder der Betroffene selber (indem er sich zu wenig M�he gebe, nicht motiviert sei) noch die Eltern (die falsch erzogen oder zu wenig Zeit aufgewendet h�tten) und auch nicht die Schule/Lehrpersonen. (2) Die festgestellten Teilleistungsschw�chen seien diskret bis leicht ausgepr�gt, aber die Auswirkungen seien in der Regel viel gr�sser und sehr st�rend und nachteilig. Die vorhandenen M�glichkeiten k�nnten nicht entsprechend dem Potenzial und geleisteten Aufwand in Leistung umgesetzt werden. Der Versicherte erzielte und erziele immer wieder schlechtere Leistungen, als er h�tte erwarten d�rfen, was f�r ihn nicht erkl�rbar sei, ihn verunsichere, frustriere und sein Selbstvertrauen stetig mindere. (3) Psycho-reaktive Auff�lligkeiten w�rden fr�her oder sp�ter immer auftreten, wobei die Erscheinungsformen sehr mannigfaltig seien. H�ufig seien aggressive Verhaltensweisen, Resignation, R�ckzug, �berempfindlichkeit, Stimmungsschwankungen, depressive Verstimmung, k�rperliche Beschwerden (psychosomatisch). (4) Die Verunsicherung verst�rke die Problematik im Sinne eines Teufelskreises. (5) Oft werde den Betroffenen zu Unrecht Faulheit, fehlende Motivation oder mangelndes Interesse unterstellt, was zus�tzlich frustriere, die Leistungsmotivation und das Selbstvertrauen weiter senke und die reaktiven Verhaltensauff�lligkeiten verst�rke.
Die Arbeitsf�higkeit sei, bedingt durch die angeborenen Hirnfunktionsst�rungen, eingeschr�nkt. Vordringliches Ziel sei es, den Versicherten wieder in die Arbeitswelt zu integrieren, notwendig werde die Inanspruchnahme der IV-Berufsberatung. Eine berufliche Umschulung sei aus neuropsychologischer Sicht nicht angezeigt, da sich die festgestellten Teilleistungsschw�chen nicht "ausgerechnet" in diesem Beruf auswirkten, sondern sozusagen �berall, und weil der Versicherte nicht �ber ausgesprochene Leistungsst�rken in einem anderen Berufsfeld verf�ge. G�nstig seien solche berufliche T�tigkeiten, die gleichartige und vorstrukturierte Arbeitsabl�ufe, welche aber durchaus komplexer sein sollen, beinhalteten. Die Einarbeitung werde voraussichtlich mehr Zeit und Anleitung erfordern, zudem werde der Versicherte in der vorgegebenen Zeit keine Leistung von 100 % erbringen. Der k�nftige Arbeitgeber k�nne aber mit einem hoch motivierten, arbeitswilligen, zuverl�ssigen, gewissenhaften und selbstkritischen Mitarbeiter rechnen.
4.3 Auf Grund dieser �rztlichen Beurteilungen kann nicht abschliessend beurteilt werden, ob die Erwerbslosigkeit des Versicherten auf gesundheitlichen Gr�nden beruht. Es bestehen zwar klare Anhaltspunkte f�r eine medizinisch bedingte Leistungseinbusse, jedoch �ussern sich die beiden �rzte nicht konkret zur H�he einer Arbeitsunf�higkeit, weder in der angestammten noch in einer Verweisungst�tigkeit. Dabei ist im �brigen festzuhalten, dass weder die fr�heren IV-Akten vor 2004 noch andere Berichte von fr�her behandelnden �rzten beigezogen wurden.
Die Sache ist deshalb an die IV-Stelle zur�ckzuweisen, damit sie den Sachverhalt in medizinischer Hinsicht n�her abkl�re, insbesondere den aktuellen Gesundheitszustand und die sich daraus ergebenden Einschr�nkungen der Leistungsf�higkeit feststelle. In diesem Rahmen wird sie auch die entsprechenden Abkl�rungen der Arbeitslosenversicherung beizuziehen haben. Hernach wird sie in erwerblicher Hinsicht zu pr�fen haben, inwiefern sich eine allf�llig festgestellte Arbeitsunf�higkeit auf die Erzielung eines Erwerbseinkommens auswirkt und damit einen Anspruch auf berufliche Massnahmen oder Rente begr�ndet.
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Dem Prozessausgang entsprechend steht dem Beschwerdef�hrer eine Parteientsch�digung zu (Art. 159 Abs. 2 im Verbindung mit Art. 135 OG).
In Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 1. Juli 2005 und der Einspracheentscheid der IV-Stelle des Kantons Z�rich vom 7. September 2004 aufgehoben und die Sache an die IV-Stelle zur�ckgewiesen, damit sie im Sinne der Erw�gungen weitere Abkl�rungen treffe und hernach neu �ber den Leistungsanspruch des Beschwerdef�hrers entscheide.
Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdef�hrer f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht eine Parteientsch�digung von Fr. 2500.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

References: BGE 
in fine
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 336
 BGE 
 Art. 135