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Timestamp: 2016-10-22 20:12:21+00:00

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Veröffentlicht von:Ägid Zerbst
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©www.PfleSaCon.de Pflegeversicherung Referent: Stefan Conrads (RbP) Pflegesachverständiger (TÜV) Leistungen & Kosten Pflegestützpunkt 2
©www.PfleSaCon.de Stefan Conrads (RbP) Pflegesachverständiger (TÜV) VdK Rhein-Erft-Kreis 2 Leistungen der Pflegeversicherung Was kostet ein Heimplatz? Was kostet häusliche Pflege? Qualitätsverbesserung Pflegestützpunkt 3
©www.PfleSaCon.de Stefan Conrads (RbP) Pflegesachverständiger (TÜV) VdK Rhein-Erft-Kreis 3 § 15 Pflegestufen Pflegestufe 1 = erheblich pflegebedürftig, mind. 90 Minuten, davon mehr als 45 Minuten Grundpflege täglich Pflegestufe 2 = schwer pflegebedürftig, mind. 180 Minuten, davon 120 Minuten Grundpflege täglich Pflegestufe 3 = schwerst pflegebedürftig, mind. 300 Minuten, davon 240 Minuten Grundpflege täglich, auch nachts Pflegestufe 3H = geht über Pflegestufe 3 hinaus Pflegestufe 0 = eingeschränkte / erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz 4
©www.PfleSaCon.de Stefan Conrads (RbP) Pflegesachverständiger (TÜV) VdK Rhein-Erft-Kreis 4 Geld- und Sachleistungen 2012 5
©www.PfleSaCon.de Stefan Conrads (RbP) Pflegesachverständiger (TÜV) VdK Rhein-Erft-Kreis 5 § 36 Pflegesachleistung Abrechnung erfolgt über die Pflegekasse: bei Pflegestufe 1 = bis 450 bei Pflegestufe 2 = bis 1100 bei Pflegestufe 3 = bis 1550 im Härtefall weitere Pflegeeinsätze bis zu 1918 möglich darf für nicht mehr als 3 vom Hundert aller versicherten Pflegebedürftigen der Pflegestufe III, die häuslich gepflegt werden, Anwendung finden (2011: Vers. davon 1,5% = 2053). je Kalendermonat 6
©www.PfleSaCon.de Stefan Conrads (RbP) Pflegesachverständiger (TÜV) VdK Rhein-Erft-Kreis 6 § 37 Pflegegeld Pflege selbst sicherstellen bei Pflegestufe 1 = 235 bei Pflegestufe 2 = 440 bei Pflegestufe 3 = 700 je Kalendermonat Beim Bezug von Pflegegeld ist eine Beratung durch eine zugelassene Pflegeeinrichtung erforderlich. Ansonsten kann die Pflegekasse Leistungen kürzen oder entziehen. -> Pflegeeinsatz nach § 37.3 SGB XI 7
©www.PfleSaCon.de Stefan Conrads (RbP) Pflegesachverständiger (TÜV) VdK Rhein-Erft-Kreis 7 Was kostet häusliche Pflege? Kosten gemäß Leistungskatalog –in NRW 30 Leistungen Kunde (Angehörige) entscheidet welche Leistungen er möchte Unterschiedliche Preise bei verschiednen Pflegediensten Eigenbeteiligung möglich 8
©www.PfleSaCon.de Stefan Conrads (RbP) Pflegesachverständiger (TÜV) VdK Rhein-Erft-Kreis 8 Was kostet häusliche Pflege? Kostenübernahme durch: –Pflegekasse (GKV & PKV) bis max. der Pflegestufe –Selbstzahler den Differenzbetrag (bei Pflegestufe) den kompletten Betrag (ohne Pflegestufe) –SGB XII (Hilfe zur Pflege) soll sich an SGB XI halten oft aber eigene Vorstellungen 9
©www.PfleSaCon.de Stefan Conrads (RbP) Pflegesachverständiger (TÜV) VdK Rhein-Erft-Kreis 9 § 38 Kombinationsleistung Wenn Sachleistungen nur teilweise in Anspruch genommen werden, dann anteiliges Pflegegeld. Für sechs Monate daran gebunden ? wird 50 % vom Pflegegeld ausbezahlt 50 % der Pflegesach- Leitung verbraucht 10
©www.PfleSaCon.de Stefan Conrads (RbP) Pflegesachverständiger (TÜV) VdK Rhein-Erft-Kreis 10 § 39 Verhinderungspflege wenn die Pflegeperson wegen Urlaub, Krankheit oder anderen Gründen verhindert ist mindestens 6 Monate im häuslichen Umfeld gepflegt wurde Kostenübernahme der Ersatzpflege bis 28 Kalendertagen pro Jahr maximal 1550 bei ambulanter / stationärer Pflege auch stundenweise möglich 11
©www.PfleSaCon.de Stefan Conrads (RbP) Pflegesachverständiger (TÜV) VdK Rhein-Erft-Kreis 11 § 40 Pflegehilfsmittel und technische Hilfen z.B. Pflegebett, Toilettenstuhl Überprüfung der Notwendigkeit durch Pflegefachkraft oder MDK pro Monat 31,00 für bestimmte Hilfsmittel vorrangig leihweise von der Pflegekasse Lieferung erfolgt i.d.R durch Vertragspartner der Pflegekasse subsidiär finanzieller Zuschuss zur individuellen Wohnraumanpassung bis max. 2557,00 pro Maßnahme Unter Berücksichtigung einer angemessenen Eigenbeteiligung 12
©www.PfleSaCon.de Stefan Conrads (RbP) Pflegesachverständiger (TÜV) VdK Rhein-Erft-Kreis 12 § 41 Tagespflege + Nachtpflege wenn häusliche Pflege nicht ausreicht, zur Ergänzung / Stärkung der häuslichen Pflege pflegebedingten Aufwendungen notwendige med. Behandlungspflege notwendige Beförderung Kann mit Sachleistungen kombiniert werden! 13
©www.PfleSaCon.de Stefan Conrads (RbP) Pflegesachverständiger (TÜV) VdK Rhein-Erft-Kreis 13 Der höchstmögliche Gesamtanspruch aus den Leistungen der häuslichen Pflege und den Leistungen der teilstationären Pflege ist auf das 1,5-fache des bisherigen Betrages erhöht worden. bei Pflegestufe 1 = bis Tagespflege bei Pflegestufe 2 = bis Tagespflege bei Pflegestufe 3 = bis Tagespflege oder umgekehrt § 41 Tagespflege + Nachtpflege 14
©www.PfleSaCon.de Stefan Conrads (RbP) Pflegesachverständiger (TÜV) VdK Rhein-Erft-Kreis 14 § 42 Kurzzeitpflege wenn die häusliche Pflege nicht erbracht werden kann und teilstationäre Pflege nicht ausreicht als Übergang nach stationärer Behandlung in Krisensituationen max. vier Wochen pro Kalenderjahr Übernahme der pflegebedingten Aufwendungen bis max. 1550, inkl. Behandlungspflege 15
©www.PfleSaCon.de Stefan Conrads (RbP) Pflegesachverständiger (TÜV) VdK Rhein-Erft-Kreis 15 § 43 Vollstationäre Pflege (1) Pflegebedürftige haben Anspruch auf Pflege in vollstationären Einrichtungen, wenn häusliche oder teilstationäre Pflege nicht möglich ist oder wegen der Besonderheit des einzelnen Falles nicht in Betracht kommt. (2) Für Pflegebedürftige in vollstationären Einrichtungen übernimmt die Pflegekasse im Rahmen der pauschalen Leistungsbeträge nach Satz 2 die pflegebedingten Aufwendungen, die Aufwendungen der sozialen Betreuung und die Aufwendungen für Leistungen der medizinischen Behandlungspflege. Die Ausnahmeregelung des Satzes 1 darf f ü r nicht mehr als 5 vom Hundert aller versicherten Pflegebed ü rftigen der Pflegestufe III, die station ä re Pflegeleistungen erhalten, Anwendung finden. 16
©www.PfleSaCon.de Stefan Conrads (RbP) Pflegesachverständiger (TÜV) VdK Rhein-Erft-Kreis 16 § 43 Vollstationäre Pflege Übernahme der pflegebedingten und behandlungspflegerischen Aufwendungen sowie sozialer Betreuung, pauschal bei: Pflegestufe 1 = 1023,00 Pflegestufe 2 = 1279,00 Pflegestufe 3 = 1550,00 Härtefallregelung = 1918, : Vers. în Pfst. 3, davon 4,1 % = Vers. pro Monat Hinzukommen noch: Unterkunft & Verpflegung Investitionskosten Einzelzimmerzuschlag Umlage Altenpflegeausbildung 17
©www.PfleSaCon.de Stefan Conrads (RbP) Pflegesachverständiger (TÜV) VdK Rhein-Erft-Kreis 17 Kosten für einen Heimplatz AWO Seniorenzentrum Bergheim-Kenten 112,62 pro Tag 3491,22 pro Monat ,00 Anteil Pfst. 2 Eigenanteil: 2212,22 18
©www.PfleSaCon.de Stefan Conrads (RbP) Pflegesachverständiger (TÜV) VdK Rhein-Erft-Kreis 18 Ausweitung der Leistungen für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz im ambulanten Bereich Seit 1. Juli 2008, je nach Betreuungsbedarf Grundbetrag und ein erhöhter Betrag. Der Betreuungsbetrag steigt von bisher 460 jährlich auf bis zu 100 monatlich (Grundbetrag) bzw. 200 monatlich (erhöhter Betrag), also auf 1200 bzw jährlich. Beurteilung nach PEA Richtlinie des MDK 19
©www.PfleSaCon.de Stefan Conrads (RbP) Pflegesachverständiger (TÜV) VdK Rhein-Erft-Kreis 19 Verbesserung der Leistungen zur Tages- und Nachtpflege Leistungen für die Tages- und Nachtpflege werden ebenso schrittweise angehoben wie die ambulanten Pflegesachleistungen. Darüber hinaus wird der höchstmögliche Gesamtanspruch aus den Leistungen der häuslichen Pflege und den Leistungen der teilstationären Pflege auf das 1,5-fache des bisherigen Betrages erhöht. z.B. 450 für den Pflegedienst Tagespflege 20
©www.PfleSaCon.de Stefan Conrads (RbP) Pflegesachverständiger (TÜV) VdK Rhein-Erft-Kreis 20 Verkürzte Begutachtungsfristen Verkürzte Begutachtungsfristen Nach Antragstellung unverzüglich, spätestens nach fünf Wochen das Ergebnis von seiner Pflegekasse mitgeteilt bekommen. Eine verkürzte Frist von zwei Wochen gilt auch, wenn ein pflegender Angehöriger Pflegezeit beantragt hat, die in der Regel mit einer Notsituation einhergeht. Bei Krankenhausaufenthalt, stationären Rehabilitationseinrichtung oder wenn während eines Klinikaufenthalts ein Antrag auf Pflegezeit gestellt worden ist, eine Woche. Die auf eine Woche verkürzte Frist gilt künftig auch für Antragsteller in einem Hospiz oder in ambulanter Palliativversorgung. 21
©www.PfleSaCon.de Stefan Conrads (RbP) Pflegesachverständiger (TÜV) VdK Rhein-Erft-Kreis 21 Anspruch auf umfassende Pflegeberatung (Fallmanagement) Aufgaben der Fallmanager: von der Organisation der Pflege, der Vermittlung von Pflegediensten, Haushaltshilfen bis hin zur Auswahl geeigneter Pflegeheime oder von anderen Betreuungseinrichtungen. Kümmern sich um die Formalien, beraten über Leistungen, erarbeiten auch entscheidungsreife Anträge und leiten diese an die Pflegekasse weiter. Der Pflegeberater kommt auch zu den Betroffenen nach Hause. Die Beratung ist unabhängig und umfassend. Pflegeberater erstellen gemeinsam mit dem Pflegebedürftigen und allen anderen an der Pflege Beteiligten einen individuellen Versorgungsplan. Der Pflegeberater veranlasst alle für den Versorgungsplan erforderlichen Maßnahmen einschließlich deren Genehmigung durch den jeweiligen Leistungsträger, begleitet die Umsetzung des Versorgungsplans und macht Vorschläge, wenn sich der Bedarf des Einzelnen verändert. 22
©www.PfleSaCon.de Stefan Conrads (RbP) Pflegesachverständiger (TÜV) VdK Rhein-Erft-Kreis 22 Anspruch auf umfassende Pflegeberatung (Fallmanagement) Die Private Pflegeversicherung setzt eigene Pflegeberater ein und hat zu diesem Zweck die: Compass Private Pflegeberatung gegründet. Das Unternehmen wurde am 17. Juni 2008 als eigenständige Tochtergesellschaft des Verbandes der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV) gegründet. 23
©www.PfleSaCon.de Stefan Conrads (RbP) Pflegesachverständiger (TÜV) VdK Rhein-Erft-Kreis 23 Pflegestützpunkte Aufgaben der Pflegestützpunkte sind: Auskunft und Beratung der Pflegeversicherten und der in ihrem Interesse handelnden Personen. Neu ist, dass die Pflegeberatung auch ein Fallmanagement beinhaltet. seit Künftig werden von den Pflege- und Krankenkassen wohnortnahe Pflegestützpunkte eingerichtet, wenn ein Land dies entscheidet. 24
©www.PfleSaCon.de Stefan Conrads (RbP) Pflegesachverständiger (TÜV) VdK Rhein-Erft-Kreis 24 Pflegestützpunkte Ratsbeschluss der Stadt Köln : Einrichtung von Pflegestützpunkten in Köln Pro Einwohner ein Pflegestützpunkt (50 für Köln) Erfordert Reorganisation der Pflegelandschaft in Köln CDU geführte Länder sind gegen Pflegestützpunkte Kommunen können aber Pflegestützpunkte einführen AOK immer dabei Filmtip: WDR Servicezeit Thema Pflegestützpunkte vom Thema wurde nicht weiter behandelt: Stattdessen wurde ein Handlungsleitfaden Sozialraumkoordination erstellt 25
©www.PfleSaCon.de Stefan Conrads (RbP) Pflegesachverständiger (TÜV) VdK Rhein-Erft-Kreis 25 Pflegestützpunkte Rhein-Erft-Kreis Koordinierungsstelle der Pflegeberatung Willy-Brandt-Platz Bergheim Tel: ( ) 26
©www.PfleSaCon.de Stefan Conrads (RbP) Pflegesachverständiger (TÜV) VdK Rhein-Erft-Kreis 26 Anspruch auf umfassende Pflegeberatung (Fallmanagement) Pilot-Pflegestützpunkt in Nordrhein-Westfalen: Mönchengladbach Pflegestützpunkte in Mönchengladbach Zentrale: Amt für Altenhilfe Fliethstr Mönchengladbach Internet: Pilot-Pflegestützpunkt seit: 2008www.pflege-mg.de Büro- und Sprechzeiten: Montags bis Donnerstags: Uhr - weitere Termine nach Vereinbarung Das Mönchengladbacher Modell hält einen zentralen Pflegestützpunkt sowie in den einzelnen Quartieren 13 sog. Außenstellen vor. Die Aussenstellen sind stundenweise mit Pflegeberatern (SozialarbeiterInnen der psychosozialen Begleitung, einem bei freien Trägern angesiedelten und über kommunale Leistungsvereinbarungen finanzierten Dienst) besetzt. 27
©www.PfleSaCon.de Stefan Conrads (RbP) Pflegesachverständiger (TÜV) VdK Rhein-Erft-Kreis 27 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Stefan Conrads (RbP) Pflegesachverständiger TÜV Tel.: / Bitte empfehlen Sie mich weiter ! 28
©www.PfleSaCon.de Stefan Conrads (RbP) Pflegesachverständiger (TÜV) VdK Rhein-Erft-Kreis 28 Vita Geboren 1969 Gesundheits- und Krankenpfleger seit 1991 Mitglied und Delegierter im DBfK Mitglied der BAG Ambulante Pflege des DBfK Krankenpfleger Pflegedienstleiter Pflegesachverständiger (TÜV) Registrierte berufliche Pflegefachkraft (RbP) Rettungssanitäter ehem. MDK Honorarkraft Weitere Infos unter: Stefan Conrads (RbP) 29
©www.PfleSaCon.de Stefan Conrads (RbP) Pflegesachverständiger (TÜV) VdK Rhein-Erft-Kreis 29 Quellennachweis: AOK Bundesverband –www.aok-bv.de Bundesministerium für Gesundheit –www.bmg.bund.de/cln_117/nn_ /DE/Pflege/pflege__node.html?__nnn=t rue Compass Private Pflegeberatung –www.compass-pflegeberatung.de Medizinischer Dienst der Krankenversicherung Nordrhein –www.mdk-nordrhein.de Presseerklärung MDS & GKV-Spitzenverband vom / –www.mds-ev.org/3184.htmwww.mds-ev.org/3184.htm Modelpflegestützpunkt NRW –http://www.werkstatt-pflegestuetzpunkte.de/nordrhein-westfalen-moenchengladbach.htmlhttp://www.werkstatt-pflegestuetzpunkte.de/nordrhein-westfalen-moenchengladbach.html Landesstelle Pflegende Angehörige –http://www.lpfa-nrw.de/startseite.htmlhttp://www.lpfa-nrw.de/startseite.html AWO Seniorenzentrum Bergheim – Kenten / Pflegesätze –http://www.pflege-rheinerft.de/pdf/Bergheim-Kenten_Pflegesaetze.pdfhttp://www.pflege-rheinerft.de/pdf/Bergheim-Kenten_Pflegesaetze.pdf WDR Servicezeit – Thema Pflegestützpunkte vom –http://www.wdr.de/tv/servicezeit/sendungsbeitraege/2012/kw16/0418/02_pflegestuetzpunkt e.jsp Herunterladen ppt "©www.PfleSaCon.de Pflegeversicherung Referent: Stefan Conrads (RbP) Pflegesachverständiger (TÜV) Leistungen & Kosten Pflegestützpunkt."
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 § 41
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