Source: https://www.pilzfreunde.eu/der-verein/satzung.html
Timestamp: 2018-06-20 18:51:15+00:00

Document:
Pilzfreunde e.V. - Der Pilzverein für Sammler und Hobbymykologen - Satzung
Geschäftsordung für Fachausschüsse
Satzung der Pilzfreunde e.V.
Gründungsfassung vom 23. Januar 2016
Der Verein führt den Namen "Pilzfreunde e.V." - im Folgenden der Verein genannt.
Der Verein hat seinen Sitz in D-94209 Regen.
Der Verein wird in das Vereinsregister eingetragen werden, es wird der gemeinnützige Status angestrebt.
Zweck des Vereins ist die Förderung der Volks- und Berufsbildung, (Förderung der Wissenschaft und Forschung, Volks- und Berufsbildung, Landschaftspflege, Umweltschutz) Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch, (Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen und Finanzierung von Forschungsvorhaben, Vergabe von Forschungsaufträgen, Unterstützung bei der Errichtung von Naturschutzgebieten). Der Verein betreibt aktive Öffentlichkeitsarbeit, beispielsweise durch Vorträge, Pilzwanderungen, Beteiligung am „Tag der Artenvielfalt“, Bekanntmachung des von der DGfM ausgewählten „Pilz des Jahres“ in der Öffentlichkeit, Veranstaltungen und Wanderungen für z. B. Lehrer, Ärzte, Apotheker, Waldbesitzer, Förster, Feuerwehr, THW und viele mehr.
Der Verein versteht sich als Interessenvertreter aller deutschsprachigen Mykologen und Pilzfreunde Europas und insbesondere aller deutschsprachigen Freizeitmykologen. Der Verein bietet sich als solcher allen mykologisch ausgerichteten Verbänden, Vereinen und Arbeitsgemeinschaften an. In ihm finden Freizeitforscher, Pilzfreunde, Naturschützer, Pilzzüchter, aber auch professionelle Mykologen, Unterstützung und eine fachspezifische Vertretung.
Der Verein ist der Erhaltung des Artenbestandes sowie seinen ökologischen Zusammenhängen von Pilzen verpflichtet. Der Verein unterstützt lokale und regionale Arbeitsgruppen und Vereine, die sich mykologischen Themen widmen, und fördert die Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Vereinigungen gleicher Zielsetzung. Der Verein wird sich aktiv an der Pilzkartierung beteiligen und der DGfM hier seine Unterstützung anbieten.
Der Verein vertritt als nichtstaatliche Organisation den Natur- und Biotopschutz, unterstützt das Bestreben, die Mykologie fest in den Lehrplan zu integrieren.
Der Verein bearbeitet innerhalb von Fachausschüssen wichtige Themenbereiche (§ 14).
Der Verein fördert den nationalen und internationalen Gedankenaustausch durch regelmäßige Tagungen und durch die Herausgabe einer Vereinszeitschrift für Mitglieder in elektronischer Form. Als schnelle und moderne Vermittlungsorgane im Internet dienen dem Verein eine Website, eine Online-Vereinsverwaltung sowie eine Kommunikationsplattform für die Mitglieder untereinander. Der Verein führt ein Archiv der eigenen Publikationen. Es soll eine Vereinszeitschrift herausgegeben werden, zu Anfang in elektronischer Form, ggf. wird diese durch ein gedrucktes Exemplar erweitert.
Der Verein strebt zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Mykologie die staatliche Anerkennung der Pilzsachverständigen an.
Unterstützung der Mitglieder bei ihrer Fortbildung zum Pilz-Coach oder Pilzsachverständigen, nach den Richtlinien der DGfM.
Der Verein unterstützt Mitglieder bei ihrer Ausbildung zum Pilzsachverständigen nach den Richtlinien der DGfM, näheres regelt die Geschäftsordnung für Fachausschüsse.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten grundsätzlich keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Die Mitgliederversammlung beschließt unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage die Höhe einer zu zahlenden Aufwandsentschädigung.
Der Vorstand kann unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage Dritte beauftragen, Tätigkeiten für den Verein gegen eine angemessene Vergütung durchzuführen. Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung einer Geschäftsstelle kann er Beschäftigte für die Verwaltung anstellen.
Mitglieder haben nach Ausscheiden oder Auflösung des Vereins keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.
a) natürliche Personen des In- und Auslandes,
b) juristische Personen, Institute, alle Vereinigungen und Institutionen, die die Bestrebungen der Pilzfreunde Europas fördern, unter Nennung eines Vertreters.
Fördermitglieder erhalten kein Stimmrecht nach § 11, sie können natürliche und auch juristische Personen sein. Die Fördermitglieder unterstützen die Aktivitäten des Vereins aktiv bzw. finanziell. Die Fördermitglieder erklären bei Eintritt in den Verein verbindlich, in welcher Form sie die Aktivitäten des Vereins unterstützen wollen. Sie können zum Ende jeden Monats austreten. Dazu ist eine schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstandes notwendig. Diese muss bis zum 15. des Vormonats erfolgt sein. Sie können bis zum 15. eines Monats für das Ende des gleichen Monats in Absprache mit einem Mitglied des Vorstandes ihre bei Eintritt gegebene Erklärung ändern.
Ehrenmitglied kann werden, wer sich um die Mykologie oder um den Verein in besonderem Maße verdient gemacht hat. Ein Ehrenmitglied wird mit einfacher Stimmenmehrheit durch die Mitgliederversammlung gewählt.
Der Verein kann Beiträge erheben
Höhe und Fälligkeit der Beiträge werden von der Mitgliederversammlung in der Beitragsordnung festgelegt.
Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Ein Aufnahmeantrag kann ohne Angabe von Gründen abgelehnt werden.
a) Austritt. Dieser muss schriftlich erklärt werden und zwar unter Einhaltung einer Frist von 3 Monaten zum Ende eines Geschäftsjahres
ba) Diesen kann die Mitgliederversammlung beschließen, wenn sich ein Mitglied schuldhaft grob vereinsschädigend verhält.
bb) der Vorstand beschließen, wenn ein Mitglied mit einem Jahresbeitrag trotz schriftlicher Mahnung mehr als zwei Monate im Verzug ist.
Der Austritt aus dem Verein hebt die Verpflichtung zur Zahlung fällig gewordener Beiträge nicht auf.
Die Mitglieder mit Ausnahme der Fördermitglieder haben Sitz und Stimme in der Mitgliederversammlung. Alle Mitglieder haben das Recht, an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und erhalten regelmäßig und kostenlos die Vereinszeitschrift in elektronischer Form.
Jedes ordentliche Mitglied und die Ehrenmitglieder sind wahlberechtigt und wählbar.
Für die Mitglieder des Vereins gelten außer dieser Satzung noch folgende Ordnungen, die nicht Bestandteil dieser Satzung sind:
b) Geschäftsordnung für die Mitgliederversammlung
c) Geschäftsordnung für die Fachausschüsse
d) Geschäftsordnung für Regionalstrukturen
e) Geschäftsordnung für den Vorstand
Die Ordnungen unter a) bis b) werden von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit beschlossen bzw. geändert. Die weiteren Ordnungen werden vom Vorstand beschlossen. Alle Ordnungen sind in den Vereins-Mitteilungen zu veröffentlichen.
§ 10 Haftungsbeschränkung des Vereins und seiner Mitglieder
Für Schäden gleich welcher Art, die einem Mitglied bei der Benutzung von Vereinseinrichtungen, Gerätschaften oder Gegenständen oder infolge von Handlungen oder Anordnungen der Vereinsorgane (z.B. Vorstand) oder sonstiger im Auftrag des Vereins tätiger Personen entstehen, haftet der Verein nur, wenn ein Organmitglied (z.B. Vorstandsmitglied), ein Repräsentant oder eine sonstige Person, für die der Verein gesetzlich einzustehen hat, den Schaden vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht hat.
Im Falle einer Schädigung gemäß Abs. 1 haftet auch die handelnde oder sonst wie verantwortliche Person dem geschädigten Vereinsmitglied nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Ordentliche Mitglieder ab 16 Jahren und Ehrenmitglieder haben je eine Stimme. Eine Stimmenübertragung in der Mitgliederversammlung ist nicht möglich. Juristische Personen entsenden einen stimmberechtigten Vertreter. Fördermitglieder haben keine Stimme.
Der 1. Vorsitzende beruft die Mitgliederversammlung ein, wenn dies erforderlich ist, mindestens aber alle 2 Jahre. Sie ist vom 1. Vorsitzenden schriftlich oder durch Veröffentlichung in der Vereinszeitschrift unter Mitteilung der vom Vorstand aufgestellten vorläufigen Tagesordnung und Einhaltung einer Ladungsfrist von einem Monat einzuberufen. Anträge der Mitglieder zur Mitgliederversammlung können schriftlich mit Begründung bis spätestens drei Wochen vor dem Termin der Mitgliederversammlung beim Schriftführer eingereicht werden. Der Vorstand veröffentlicht eine aktualisierte Tagesordnung und alle zu behandelnden Anträge spätestens zwei Wochen vor der Versammlung. Hierzu genügt die Textform über elektronische Medien sowie die schriftliche Zusendung auf Anfrage.
Die Leitung in der Mitgliederversammlung übernimmt der 1. Vorsitzende oder ein von ihm benannter Vertreter. Die Mitgliederversammlung kann bei Bedarf einen abweichenden Versammlungsleiter bestimmen.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 20 Stimmberechtigte anwesend sind. Ist die Mitgliederversammlung nach Abs. 4 nicht beschlussfähig, so kann mit derselben Tagesordnung gemäß Abs. 2 eine neue Mitgliederversammlung einberufen werden, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig ist.
b) auf schriftlichen unter Angabe der Gründe gestellten Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder
c) Die Einberufung muss unverzüglich nach den Vorschriften des Abs. 2 erfolgen. Der außerordentlichen Mitgliederversammlung stehen die gleichen Befugnisse zu wie der ordentlichen.
Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der gültigen Stimmen. Beschlüsse über Satzungsänderungen bedürfen einer Zwei-Drittel-Mehrheit. Die Änderung der Vereinsziele oder die Auflösung des Vereines bedürfen einer Drei-Viertel-Mehrheit. Für die Feststellung der Stimmenmehrheit ist allein das Verhältnis der abgegebenen Ja- zu den Neinstimmen maßgebend, Stimmenthaltung und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht.
Der Vorstand kann anordnen, dass die Beschlussfassung über einzelne Anträge mittels einer Brief- oder einer kombinierten Brief- und Online-Abstimmung erfolgt. Es gelten die gleichen Anforderungen an Einladung, Fristen und Mehrheiten wie bei einer Mitgliederversammlung (§ 12 Abs. 2). Zu Beginn der Online-Abstimmung werden die Zugangsdaten und die Beschreibung des Abstimmungsverfahrens per E-Mail an alle Mitglieder versendet, die keine Brief-Unterlagen angefordert haben. Mitglieder, die an der Online-Abstimmung teilnehmen wollen, haben dafür Sorge zu tragen, dass der Geschäftsstelle spätestens eine Woche vor Beginn der Abstimmung die aktuelle E-Mail-Adresse bekannt ist. Der Vorstand ist verpflichtet, für die Online-Abstimmung ein Verfahren anzuwenden, das sicherstellt, dass nur Stimmberechtigte Zugang zur Abstimmung erhalten und jedes Mitglied nur eine Stimme abgeben kann. Jedes Mitglied ist verpflichtet, die Zugangsdaten unter Verschluss zu halten und nicht an Dritte weiterzugeben. Die Öffnung und Auszählung der Brief-Stimmen erfolgt binnen einer Woche unter Anwesenheit von mindestens 3 Mitgliedern, von denen mindestens eines dem Vorstand angehört.
a) Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes des Vorstands und dessen Entlastung
d) Beschlussfassung über Änderung der Satzung und der Geschäftsordnungen gemäß § 9
f) Beschlussfassung über Regelungen zur Vergütung von Amtsträgern
g) Ernennung von Ehrenmitgliedern und Ehrenpräsidenten
b) zwei 2. Vorsitzende
e) und höchstens 5 Beisitzern
Diese sollen zusammen alle fachlichen Schwerpunkte der Gesellschaft vertreten können. Der Vorstand wird für die Dauer von 3 Jahren gewählt und bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand ordnungsgemäß gewählt ist. Die Wiederwahl ist zulässig.
Der 1. Vorsitzende, die 2. Vorsitzenden, der Schatzmeister und der Schriftführer bilden den geschäftsführenden Vorstand. Dieser ist der Vorstand im Sinne des § 26 BGB.
Der geschäftsführende Vorstand führt die Geschäfte des Vereins und verwaltet das Vereinsvermögen. Die Vertretung nach außen erfolgt gemeinschaftlich durch jeweils zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands. Der 1. Vorsitzende gilt als Geschäftsführer im Sinne des § 26 BGB und ist auch zur alleinigen rechtsverbindlichen Vertretung befugt.
Der Schatzmeister ist berechtigt, allein über die Konten und Kassen des Vereins bis zu einem Betrag von 150,- Euro je Einzelfall zu verfügen. Verfügungen welche diesen Betrag übersteigen, können nur wirksam zusammen mit einem weiteren Vorstandsmitglied vorgenommen werden.
Der Vorstand bleibt bis zur Neu- oder Wiederwahl im Amt. Scheiden bis zu zwei Vorstandsmitglieder während der Amtszeit aus, so kann sich der Vorstand für den Rest der Amtszeit durch Kooptierung neuer Mitglieder ergänzen. Bei der nächsten Mitgliederversammlung muss jedoch eine Neuwahl der Position vorgenommen werden. Scheiden mehr als zwei Vorstandsmitglieder aus, so hat die Neuwahl des gesamten Vorstands durch eine außerordentliche Mitgliederversammlung unverzüglich zu erfolgen. Wird ein Vorstandsmitglied auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung gewählt, so gilt eine verkürzte Amtsdauer bis zur nächsten ordentlichen Versammlung.
In jedem Fachausschuss ist ein Mitglied des Vorstands geborenes Mitglied. Die Mitglieder des Vorstands entscheiden einvernehmlich, wer die Vertretung in welchen Fachausschüssen übernimmt.
Der Verein unterhält Fachausschüsse zur Umsetzung der Ziele des Vereins. Die Ausschüsse und ihre Aufgaben werden in der Geschäftsordnung für Fachausschüsse geregelt.
Der Vorstand kann Fachausschüsse für definierte Aufgaben einsetzen und auflösen.
Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer, denen jederzeit eine Überprüfung der Kassenführung des Vereins zu gewähren ist. Sie haben bei der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung über das Ergebnis ihrer Prüfung zu berichten.
Die Amtszeit beträgt 2 Jahre. Die zweimalige direkte Wiederwahl ist möglich, danach ist eine mindestens zweijährige Pause bis zur erneuten Wahl erforderlich.
§ 16 Niederschriften, Beurkundung von Beschlüssen
Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstands werden im Wortlaut schriftlich niedergelegt und die Niederschriften vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer unterzeichnet.
Zu Zwecken der Mitgliederverwaltung und der Organisation des Vereinslebens müssen personenbezogene Daten erhoben, verarbeitet und genutzt werden. Dabei gilt es die Interessen der Mitglieder zum Schutz und zum sorgsamen Umgang mit ihren personenbezogenen Daten mit den Vereinsinteressen und Erfordernisse zur satzungsgemäßen Organisation des Vereinslebens mit den Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) in Einklang zu bringen.
Aus diesem Grund erhebt, verarbeitet und nutzt der Verein personenbezogene Daten nur im Rahmen des BDSG sowie im zur Erfüllung des Vereinszwecks notwendigen Maße. Sofern mehrere Gliederungsebenen oder Organisationsteile in die Datenverarbeitung eingebunden sind, sind diese innerhalb ihres Verantwortungsbereichs zur Berücksichtigung des Datenschutzes verpflichtet.
Im Sinne des § 5 BDSG ist es den haupt- und ehrenamtlich Beschäftigten untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu erheben, zu verarbeiten (= speichern, verändern, übermitteln, sperren, löschen) oder zu nutzen. Alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter sind verpflichtet, das Datengeheimnis zu wahren. Diese Verpflichtung besteht auch über das Ende der Tätigkeit im Verein hinaus.
Die im Rahmen der Mitgliederverwaltung erhobenen und verarbeiteten personenbezogenen Daten werden ausschließlich für vereinsinterne Zwecke genutzt. Sie werden nicht an Dritte weitergegeben.
Die Wahrnehmung unabdingbarer mitgliedschaftlicher Rechte (Wahrnehmung von Minderheitsrechten, Einberufung von Mitgliederversammlungen) kann die Weitergabe von Mitgliederdaten an einzelne Mitglieder notwendig machen. Sie steht in diesen Fällen nicht im Widerspruch zum Datenschutzrecht.
Über die Auflösung des Vereins kann nur eine außerordentliche Mitgliederversammlung beschließen, zu der die Mitglieder unter schriftlicher Ankündigung des Versammlungszweckes und Einhaltung einer Ladungsfrist von acht Wochen einzuladen sind. Ein Auflösungsbeschluss bedarf zu seiner Wirksamkeit einer Drei-Viertel-Mehrheit der erschienenen Mitglieder.
Bei Auflösung bei Entziehung der Rechtsfähigkeit des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt das Vereinsvermögen an die Deutsche Gesellschaft für Mykologie zwecks Verwendung zur Förderung von Wissenschaft und Forschung.
Beitragsordnung der Pilzfreunde e.V.
Erstfassung gemäß Gründungsversammlung vom 23. Januar 2016
1. Der jährliche Mitgliedsbeitrag ist wie folgt gestaffelt:
a) Normaler Beitrag 18,- Euro
b) Ermäßigter Beitrag 10,- Euro, für Studenten, Schüler und Bedürftige (Nachweis ist dem Mitgliedsantrag beizufügen und ohne weitere Aufforderung jährlich vor Erhebung erneut aktuell einzureichen.)
c) Familienmitglieder eines normalen Mitglieds 10,- Euro (keine eigene Print-Version der Vereinszeitschrift)
d) Institutionen, Gesellschaften, Vereine (jur. Personen) 36,- Euro
e) DGfM-Mitglieder mit PSV-Ausweis 10,- Euro
f) Fördermitglieder entrichten Jahresbeiträge, die den normalen Jahresbeitrag von Institutionen, Gesellschaften und Vereinen übersteigen, in selbst festgesetzter Höhe.
2. Für den Mitgliedsbeitrag erhalten alle Mitglieder die Vereinszeitschrift, einen Rabatt beim Abonnement des „Tintlings“ und die Möglichkeit der kostenlosen Teilnahme an Veranstaltungen des Vereins.
3. Eine freiwillige Erhöhung des Jahresbeitrages ist in unbegrenzter Höhe möglich. Der Verein ist als gemeinnützigen Zwecken dienend anerkannt. Auf Wunsch werden Zuwendungsbescheinigungen ausgestellt.
4. Ehrenvorsitzenden und Ehrenmitgliedern ist die Zahlung freigestellt.
5. Der Vorstand kann in besonderen Fällen den Beitrag teilweise oder ganz ermäßigen (vgl. Satzung § 8, Abs. 4.)
6. Patenschaften können in unbegrenzter Zahl übernommen werden.
7. Die Zahlung des Mitgliedsbeitrages innerhalb Europas ist ausschließlich per Lastschriftverfahren möglich. Das nötige SEPA-Lastschriftmandat findet sich auf dem Mitgliedsantrag.
Die Abbuchung erfolgt in der Regel im Laufe des Januars für das gesamte Jahr.
Bei Nichteinlösung durch die Bank bzw. unberechtigte Rücklastschrift wird pauschal eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 10,- Euro pro Ereignis berechnet.
8. Der Austritt aus dem Verein hebt die Verpflichtung zur Zahlung fällig gewordener Beiträge nicht auf (vgl. Satzung § 7, Abs. 1c).
9. Die Beitragsordnung nach Beschluss durch die ordentliche Gründungsversammlung vom 23.01.2016 gilt ab dem Geschäftsjahr 2016.
Geschäftsordnung für Mitgliederversammlungen der Pilzfreunde e.V.
Erstfassung gemäß Gründungsversammlungvom 23. Januar 2016
1. Grundlage für diese Geschäftsordnung ist die Satzung des Vereins in der Fassung vom 23.01.2016. Diese Geschäftsordnung regelt den Ablauf von Mitgliederversammlungen und virtuellen Versammlungen in Form einer Brief- oder kombinierten Brief- und Online-Abstimmung.
1. Mitgliederversammlungen sind öffentlich. Die Öffentlichkeit ist auszuschließen, wenn auf Antrag ein entsprechender Beschluss gefasst wird.
1. Die Einberufung und Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung richtet sich nach §12 Abs. 2 und 4 der Satzung. Darüber hinaus sollen Ort und Zeit der Mitgliederversammlung über elektronische Medien unverzüglich verbreitet werden, sobald diese festgelegt wurden.
2. Die satzungsgemäßen Fristen gelten ebenso für Brief- wie für kombinierte Brief- und Online-Abstimmungen.
3. Stimmberechtigt sind ordentliche Mitglieder ab 16 Jahren sowie Ehrenmitglieder. Vertreter von juristischen Personen als Mitglied müssen als Nachweis eine schriftliche Vollmacht vorlegen.
1. Mitgliederversammlungen werden gemäß §12 Abs. 3 der Satzung vom 1. Vorsitzenden geleitet. Der 1. Vorsitzende kann eine andere Person mit der Versammlungsleitung beauftragen. Die Versammlung kann in offener Abstimmung mit einfacher Mehrheit einen abweichenden Versammlungsleiter bestimmen. Das Amt des Versammlungsleiters bleibt durch Neuwahlen des Vorstands unberührt.
2. Der Versammlungsleiter eröffnet, leitet und schließt die Versammlung. Nach Eröffnung stellt er die Ordnungsmäßigkeit der Einberufung sowie die Zahl der Stimmberechtigten fest und gibt die Tagesordnung sowie den Protokollführer bekannt.
3. Der Versammlungsleiter sorgt für die ordnungsgemäße Durchführung der Versammlung. Ist diese gefährdet, kann er insbesondere das Wort entziehen, Ausschlüsse von Einzelpersonen auf Zeit oder für die ganze Versammlungszeit, Unterbrechung oder Abbruch der Versammlung anordnen.
4. Es liegt im Ermessen des Versammlungsleiters, sachdienliche Abweichungen von der Geschäftsordnung zuzulassen. Über Einsprüche hierzu entscheidet die Versammlung mit einfacher Mehrheit ohne Aussprache.
1. Ein Vorschlag zur Tagesordnung ist Bestandteil der Einladung. Die Aktualisierung erfolgt gemäß §12 Abs. 2 der Satzung zwei Wochen vor der Versammlung in elektronischer Form.
2. Jedes stimmberechtigte Mitglied kann formlos telefonisch oder schriftlich bei der Geschäftsstelle die Zusendung der aktualisierten Unterlagen in Papierform verlangen. Bei kombinierter Brief- und Online-Abstimmung umfasst dies auch die Briefwahl-Unterlagen.
3. Über die endgültige Tagesordnung entscheidet die Versammlung zu Beginn offen mit einfacher Mehrheit.
4. Neue Anträge mit Beschlussfassung (Dringlichkeitsanträge) können in die Tagesordnung aufgenommen werden, wenn dies mit einer Mehrheit von zwei Dritteln beschlossen wird. Dringlichkeitsanträge auf Wahlen und Änderung der Satzung oder einer Ordnung sind nicht zulässig.
1. Das Wort erteilt der Versammlungsleiter in der Reihenfolge einer Rednerliste.
2. Rederecht haben alle stimmberechtigten Mitglieder der Versammlung. Gäste können Rederecht erhalten, wenn der Versammlungsleiter oder eine einfache Mehrheit der Versammlung dies beschließt.
3. Antragsteller erhalten zu Beginn und am Ende der Aussprache das Wort, auch nach einem Antrag auf Ende der Debatte.
4. Der Versammlungsleiter kann jederzeit das Wort ergreifen.
1. Anträge können von jedem stimmberechtigten Mitglied gestellt werden. Die einzuhaltende Frist und die Form der Antragstellung regelt die Satzung in §12 Abs. 2.
2. Anträge, die sich aus der Beratung eines Antrags ergeben und diesen ändern oder ergänzen, sind ohne Feststellung der Dringlichkeit zugelassen.
1. Verfahrensanträge (Anträge zur Geschäftsordnung) sind vor und während einer Mitgliederversammlung jederzeit zulässig, außer während einer Abstimmung. Diese Anträge sind durch Heben beider Hände anzuzeigen und sind vor dem nächsten Redebeitrag zu behandeln.
2. Als Verfahrensanträge sind zugelassen:
a) Antrag auf Änderung der Tagesordnung
b) Antrag auf Schluss der Redeliste
c) Antrag auf sofortiges Ende der Debatte
d) Antrag auf Begrenzung der Redezeit
e) Antrag auf Unterbrechung der Versammlung
f) Antrag auf Überweisung an andere Vereinsorgane
g) Antrag auf Vertagung
h) Antrag auf Feststellung der Beschlussfähigkeit
i) Antrag auf Ausschluss der Öffentlichkeit
3. Ein Verfahrensantrag wird kurz begründet und eine ebenfalls kurze Gegenrede zugelassen. Danach wird über den Antrag mit einfacher Mehrheit entschieden.
1. Auf Versammlungen wird offen abgestimmt. Eine geheime Abstimmung ist erforderlich, wenn ein Viertel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder einem entsprechenden Antrag zustimmt.
2. Angezweifelte offene Abstimmungen müssen schriftlich wiederholt werden.
3. Alternativ zu einer Versammlung können Abstimmungen gemäß §12 Abs. 8 der Satzung als Brief- oder kombinierte Brief- und Online-Abstimmung erfolgen.
1. Für Wahlen des Vorstands ist von der Mitgliederversammlung ein Wahlausschuss zu bestimmen. Dieser sammelt und zählt die abgegebenen Stimmen. Das Wahlergebnis ist durch den Wahlausschuss schriftlich festzustellen und der Versammlung bekannt zu geben.
2. Der Wahlausschuss besteht aus drei stimmberechtigten Mitgliedern der Versammlung, die selbst nicht für den Vorstand kandidieren. Er bestimmt aus seinen Reihen den Wahlleiter, der während des Wahlgangs die Rechte und Pflichten eines Versammlungsleiters hat.
3. Der Wahlleiter fragt vor der Wahl die vorgeschlagenen Personen, ob sie zur Kandidatur bereit sind und nach der Wahl, ob sie die Wahl annehmen. Ein Abwesender kann gewählt werden, wenn dem Wahlleiter vor der Abstimmung eine schriftliche Erklärung vorliegt, aus der die Bereitschaft, die Wahl anzunehmen, hervorgeht.
4. Die Mitglieder des Vorstands sind in Einzelwahl zu wählen. Die Wahlen erfolgen schriftlich. Die zeitgleiche Durchführung mehrerer Einzelwahlen ist zulässig.
5. Stehen mehrere Kandidaten zur Wahl, ist derjenige gewählt, der die einfache Mehrheit der gültigen Stimmen erhält. Erhält kein Kandidat diese Mehrheit, findet ein zweiter Wahlgang statt, bei dem der Kandidat mit den meisten Stimmen als gewählt gilt.
6. Bei weiteren Wahlen, wie der Wahl der Kassenprüfer oder die Wahl des Wahlausschusses, wird analog zu Abstimmungen (§ 9) verfahren.
1. Über jede Mitgliederversammlung ist ein Ergebnisprotokoll zu führen. Protokollführer ist der Schriftführer oder ein vom Vorstand bestimmter Vertreter.
2. Die Versammlungsprotokolle sind im Original vom Protokollführer und vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen und eine Abschrift in der folgenden Vereinszeitschrift zu veröffentlichen.
3. Einwendungen gegen Form und Inhalt eines Versammlungsprotokolls sind innerhalb eines Monats gegenüber dem Schriftführer zu erheben. Die Frist beginnt mit der satzungsgemäßen Bekanntgabe des Protokolls.
Diese Verordnung tritt mit Wirkung zum 23.01.2016 in Kraft.
Geschäftsordnung für Fachausschüsse der Pilzfreunde e.V.
§ 1 Definition der ständigen Fachausschüsse
Die folgenden Fachausschüsse (FA) und deren Zuständigkeit sollen als ständige Einrichtungen für die jeweils genannten Ziele der Gesellschaft angestrebt werden:
Fachausschuss mykologische Forschung
-Vertretung der Vereinsinteressen gegenüber der DGfM und anderen wissenschaftlichen Fachgesellschaften
-Empfehlung von zu unterstützenden Projekten, die gemäß Satzung förderfähig sind, und Koordinierung der Zusammenarbeit
-Förderung der Zusammenarbeit zwischen Forschungsinstitutionen und Freizeitmykologen
Fachausschuss Naturschutz und Kartierung
-Unterstützung der DGfM und Pilze-Deutschland bei der Weiterentwicklung der Kartierungsmethoden und -werkzeuge
-Unterstützung der DGfM und Pilze-Deutschland bei der Organisation der Verwaltung und Darstellung von Funddaten
-Unterstützung der DGfM bei der Berufung von Landeskoordinatoren
-Unterstützung der Arbeit der Landeskoordinatoren
-Vertretung der Vereinsinteressen bei den zuständigen Stellen für Naturschutz auf Bundesebene
-Konzeption und Organisation von Naturschutzprojekten
-Konzeption und Organisation der Publikationsorgane des Vereins
-Besetzung und Unterstützung bei der Erstellung der Vereinszeitschrift
-Konzeption und Verbreitung der Vereinsschriften
-Erstellung von Materialien zur Öffentlichkeitsarbeit
-Koordination und Unterstützung der regionalen Öffentlichkeitsarbeit
-Herausgabe von Pressemitteilungen
-Weiterentwicklung des Internet-Auftrittes des Vereins
-Organisation von Mitglieder- und Spendenwerbekampagnen
Fachausschuss PSV
-Entwicklung einer Richtlinie zur Unterstützung der Mitglieder bei der der PSV-Ausbildung und Prüfung. Gemäß der Satzung § 3 Abs. 3 sollen bedürftige Mitglieder bei ihrer Ausbildung zum Pilzsachverständigen unterstützt werden.
-Entwicklung einer Richtlinie zur Feststellung der Bedürftigkeit und den sich daraus ergebenden Auflagen zum Datenschutz
-Entwicklung eines Stipendiats für künftige Pilzsachverständige
Fachausschuss Nachwuchsarbeit
-Erstellung von Materialien zur Nachwuchsarbeit
-Koordination und Unterstützung der regionalen Nachwuchsarbeit
Fachausschuss Pilzverwertung
-Marktbeobachtung des Handels mit Zucht- und Wildpilzen sowie Pilzerzeugnissen und Sammeln der Erkenntnisse zur Weitergabe an Dritte.
§ 2 Weitere Fachausschüsse
1. Der Vorstand kann weitere Fachausschüsse unter der Angabe eines Namens und einer definierten Aufgabenliste sowie Nennung eines zuständigen Vorstandsmitglieds einsetzen oder diese auflösen. Im Einvernehmen mit bestehenden Fachausschüssen kann es deren Aufgaben erweitern.
1. Ein Fachausschuss wird aus 2 bis 5 Vereinsmitgliedern gebildet. Weiterhin ist ein Mitglied des Vorstands geborenes Mitglied jedes Fachausschusses.
2. Der Vorstand beruft und entlässt die Mitglieder der Fachausschüsse in Absprache mit dem Sprecher des Fachausschusses. Die Mitgliederversammlung kann einen Antrag auf Umbesetzung des Fachausschusses stellen. Dazu werden in einem geheimen Wahlgang alle Kandidaten gewählt. Das Ergebnis ist für 2 Jahre bindend.
3. Der Fachausschuss kann weitere Experten einmalig als Gäste oder dauerhaft als externe Mitarbeiter mit beratender Stimme einladen. Die Gesamtzahl sollte 10 Personen nicht überschreiten.
1. Der Fachausschuss wählt aus seinen Reihen einen Sprecher.
2. Der Sprecher lädt zu Sitzungen ein und erstellt die Tagesordnung. Weiterhin dient er als Ansprechpartner des Vorstands und verteilt Anfragen/Aufgaben an die Mitglieder.
3. Er berichtet über die Arbeit auf der Mitgliederversammlung.
1. Die Mitglieder der Fachausschüsse treffen sich in der Regel 1-2 Mal pro Jahr zu einem Präsenztreffen. Mehr als 2 Treffen pro Jahr oder mehrtägige Veranstaltungen müssen zur Kostenübernahme im Vorfeld vom Vorstand genehmigt werden.
2. Im Übrigen kommunizieren die Teilnehmer per E-Mail, Telefon oder internem Forum.
3. Die Einladung erfolgt durch den Sprecher unter Angabe einer Tagesordnung und soll bei Präsenztreffen mindestens 4 Wochen, bei Telefonkonferenzen 1 Woche vorher erfolgen.
4. Sitzungen von Fachausschüssen sind nicht öffentlich.
1. Fachausschüsse treffen die Entscheidungen in der Regel einvernehmlich, zumindest jedoch mit Zwei-Drittel-Mehrheit der Mitglieder. Abstimmungen erfolgen offen und die Abstimmungsergebnisse werden protokolliert. Wird keine ausreichende Mehrheit erreicht, entscheidet das anwesende Vorstandsmitglied.
2. Eine Fachausschuss-Sitzung ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder anwesend sind. Für telefonische und Online-Abstimmungen gelten dieselben Anforderungen.
3. Beschlüsse über satzungsergänzende Ordnungen bedürfen der Bestätigung durch den Vorstand.
4. Bei Beschlüssen, zu denen einzelne Mitglieder finanzielle Eigeninteressen haben, sind diese nicht stimmberechtigt und können bei Bedarf auch von der Beratung ausgeschlossen werden. Interessenskonflikte sind von den Mitgliedern unaufgefordert anzugeben.
1. Der Vorstand legt für den Fachausschuss einen Jahresetat an Sach- und Reisemitteln fest. Für konkrete Projekte oder Aufgaben können Fachausschüsse darüber hinaus beim Vorstand einen Etat beantragen, über den die Fachausschüsse dann selbstständig entscheiden können. Anschaffungen, die 250 EUR übersteigen, und der Abschluss von Verträgen bleiben dem geschäftsführenden Vorstand vorbehalten.
2. Zu Sitzungen werden den FA-Mitgliedern und Gästen die Fahrtkosten und steuerfreien Verpflegungspauschalen maximal bis zu den jeweils aktuellen Vorschriften zum Bundesreisekostengesetz erstattet. Alle Mitglieder sind zu einem sparsamen Umgang mit den Mitteln des Vereins verpflichtet.
1. Über jedes Treffen wird binnen 2 Wochen ein Protokoll als Entwurf an die Teilnehmer zur Abstimmung verteilt und binnen 4 Wochen in abgestimmter Form an den Vorstand weitergeleitet.
2. Die Protokolle sind vereins-öffentlich, sofern nicht zu einzelnen Punkten vom Fachausschuss oder dem Vorstand Vertraulichkeit verordnet wurde.
Geschäftsordnung für den Vorstand der Pilzfreunde e.V.
§ 1 Pflichten eines Geschäftsführers im Verein
1. Der Geschäftsführer hat die ihm übertragenen Aufgaben persönlich zu erfüllen (§ 664 BGB).
2. Erhaltung des Vereinsvermögens
a) Erhebung der Beiträge
b) Geltend machen von Forderungen und Ansprüchen des Vereins
c) Abwehr von unberechtigten Forderungen
d) Schutz des Vereins vor einem Konkurs
a) Gemäß § 259 BGB ist der Geschäftsführer verpflichtet, ordnungsgemäß Buch zu führen oder durch Beauftragte führen zu lassen.
4. Der Geschäftsführer ist verpflichtet, die nach dem BGB vorgeschriebenen Anmeldungen und Verpflichtungen gegenüber dem Registergericht zu erfüllen.
1. Sitzungen des Vorstands werden vom 1. Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung vom 2. Vorsitzenden einberufen. Der Vorstand ist mit mehr als der Hälfte seiner Mitglieder beschlussfähig. Den Vorsitz führt der 1. Vorsitzende, im Falle seiner Verhinderung der 2. Vorsitzende. Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Der 1. Vorsitzende kann anordnen, dass die Beschlussfassung über einzelne Gegenstände im Umlaufverfahren per E-Mail, im Rahmen einer Telefonkonferenz oder im Rahmen einer Online-Versammlung erfolgt.
2. Vorstandssitzungen finden regelmäßig viermal pro Jahr statt, sie können bei Räumlicher Trennung auch online per Videokonferenz oder telefonisch per Telefonkonferenz stattfinden.
3. Die Sitzungen werden schriftlich (per E-Mail) einberufen.
4. Die Ladungsfrist beträgt 7 Tage.
5. In begründeten Ausnahmefällen können auf schriftlichen Antrag eines Drittels der Vorstandsmitglieder weitere Sitzungen einberufen werden. Voraussetzung ist, dass der Antrag die im Rahmen der Vorstandssitzung zu besprechenden Angelegenheiten konkret benennt. Zudem sind die Gründe darzulegen, warum ein Zuwarten bis zur nächsten ordentlichen Sitzung nicht möglich ist.
6. Der Vorstand stimmt die Termine für die ordentlichen Vorstandssitzungen bis zum Ende eines Quartals für das folgende Quartal ab.
1. Die Tagesordnung wird von dem 1. Vorsitzenden in Zusammenarbeit mit den 2. Vorsitzenden aufgestellt.
4. Bei dringendem Bedarf können die Tagesordnungspunkte geändert werden.
§ 5 Vertraulichkeit / Öffentlichkeit
3. Jedes Mitglied des Vorstands hat eine Schweigepflicht über vertrauliche Vorgänge und Mitteilungen
1. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend sind.
3. An Beratungen und Entscheidungen über Beschlussgegenstände, an denen ein Vorstandsmitglied oder ein Angehöriger direkt oder indirekt betroffen ist, dürfen diese nicht teilnehmen. Dies ist vom jeweiligen Mitglied eigenständig vorzutragen.
3. Bei Tagesordnungspunkten die eine Regionalstruktur betreffen, ist ein Mitglied des Gremiums der jeweiligen Struktur zum jeweiligen Zeitpunkt der Sitzung zu hören, oder seine Meinung vorab einzuholen.
1. Der Vorstand ist verpflichtet, die Mitgliederversammlung in den durch die Satzung bestimmten Fällen einzuberufen sowie dann, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert (§ 36 BGB).
2. Abstimmungen erfolgen in der durch den Sitzungsleiter bestimmten Form
3. (Handzeichen, Zuruf, schriftliche Abstimmung).
4. Der Vorstand entscheidet über Anträge mit einfacher Mehrheit. Im Falle der Stimmengleichheit wird die Abstimmung nach nochmaliger Beratung wiederholt. Sollte im Wiederholungsfall eine erneute Stimmengleichheit festgestellt werden, so entscheidet der Geschäftsführer.
3. Jedem Vorstandsmitglied ist eine Abschrift des Protokolls zu übermitteln.
4. Gegen den Inhalt des Protokolls kann jedes Vorstandsmitglied innerhalb einer zweiwöchigen Frist nach Zustellung schriftlich Einwendungen erheben.
5. Über Einwendungen wird in der nächsten Vorstandssitzung entschieden.
6. Sollte bis zum Ablauf der Frist keine Einwendung erhoben werden, so gilt das Sitzungsprotokoll als genehmigt.
1. Diese Geschäftsordnung tritt mit Wirkung vom 23.01.2016 in Kraft.

References: § 11

§ 10
 § 9
 § 26
 § 26

§ 16
 § 5
 § 8
 § 7
 §12
 §12
 §12
 §12
 §12

§ 1
 § 3

§ 2

§ 1
 § 259

§ 5