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Timestamp: 2019-07-23 06:24:47+00:00

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Rechtsprechung: NJW-RR 2007, 1713 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: LG Aurich, 21.11.2006
https://dejure.org/2007,629
BVerfG, 22.06.2007 - 1 BvR 681/07 (https://dejure.org/2007,629)
BVerfG, Entscheidung vom 22.06.2007 - 1 BvR 681/07 (https://dejure.org/2007,629)
BVerfG, Entscheidung vom 22. Juni 2007 - 1 BvR 681/07 (https://dejure.org/2007,629)
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Verletzung der Rechtsschutzgleichheit (Art 3 Abs 1 GG iVm Art 20 Abs 3 GG) durch Ablehnung von Prozesskostenhilfe im sozialgerichtlichen Verfahren - Zum Merkmal der "Erforderlichkeit" der Beiordnung eines Rechtsanwalts iSd § 73a SGG iVm § 121 Abs 2 ZPO
Ablehnung von Prozesskostenhilfe - Feststellung eines höheren GdB als 60 sowie die Zuerkennung des Merkzeichens G
Erforderlichkeit der Beiordnung eines Rechtsanwalts i.R. der Entscheidung über die Bewilligung von Prozesskostenhilfe; Umfang des grundrechtlichen Anspruchs auf Rechtsschutzgleichheit bei Bewilligung bzw. Ablehnung von Prozesskostenhilfe; Verfassungsbeschwerde gegen die Ablehnung von Prozesskostenhilfe für ein sozialgerichtliches Verfahren
SG Regensburg, 11.12.2006 - S 12 SB 747/06
LSG Bayern, 29.01.2007 - L 15 B 25/07
LSG Bayern, 19.08.2009 - L 1 SB 115/09
NJW-RR 2007, 1713
NZS 2008, 88
Ob die Beiordnung im Sinne von § 78 Abs. 2 FamFG erforderlich erscheint, hängt also davon ab, ob ein Bemittelter in der Lage des Unbemittelten vernünftigerweise einen Rechtsanwalt mit der Wahrnehmung seiner Interessen beauftragt hätte (BVerfG NJW 1997, 2103, 2104; NJW-RR 2007, 1713, 1714 und Beschluss vom 6. Mai 2009 - 1 BvR 439/08 - veröffentlicht bei juris Tz. 17).
Das Bundesverfassungsgericht hat die hierfür maßgeblichen Fragen bereits entschieden (vgl. BVerfGE 81, 347 m.w.N.;… BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats vom 17. Februar 1997 - 1 BvR 1440/96 -, NJW 1997, S. 2103 f.;… Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats vom 18. Dezember 2001 - 1 BvR 391/01 -, NZS 2002, S. 420; Beschluss der 3. Kammer des Ersten Senats vom 22. Juni 2007 - 1 BvR 681/07 -, NJW-RR 2007, S. 1713 f.; Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats vom 6. Mai 2009 - 1 BvR 439/08 -, juris).
c) Den Rechtsbegriff der Erforderlichkeit, dessen Auslegung und Anwendung in erster Linie den Fachgerichten obliegt, haben Sozialgericht und Landessozialgericht in einer Weise ausgelegt, die auf einer grundsätzlich unrichtigen Anschauung von der in Art. 3 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 20 Abs. 3 GG verbürgten Rechtsschutzgleichheit beruht (vgl. BVerfGE 81, 347 m.w.N.; BVerfG, Beschluss der 3. Kammer des Ersten Senats vom 22. Juni 2007 - 1 BvR 681/07 -, NJW-RR 2007, S. 1713 f.).
Davon ist regelmäßig dann auszugehen, wenn im Kenntnisstand und in den Fähigkeiten der Prozessparteien ein deutliches Ungleichgewicht besteht (…vgl. BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats vom 17. Februar 1997 - 1 BvR 1440/96 -, NJW 1997, S. 2103 f.; Beschluss der 3. Kammer des Ersten Senats vom 22. Juni 2007 - 1 BvR 681/07 -, NJW-RR 2007, S. 1713 f.;… BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats vom 6. Mai 2009 - 1 BvR 439/08 -, juris Rn. 17).
Beide lassen dabei außer Betracht, dass Bewertungsmaßstab für die Frage der Beiordnung eines Rechtsanwalts vornehmlich ist, ob die besonderen persönlichen Verhältnisse dazu führen, dass der Grundsatz der Waffengleichheit zwischen den Parteien verletzt ist (BVerfG, Beschluss der 3. Kammer des Ersten Senats vom 22. Juni 2007 - 1 BvR 681/07 -, NJW-RR 2007, S. 1713 ).
Allein durch den Amtsermittlungsgrundsatz wird daher die Situation von Bemittelten und Unbemittelten bei der Verwirklichung des Rechtsschutzes nicht angeglichen (…vgl. BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats vom 18. Dezember 2001 - 1 BvR 391/01 -, NZS 2002, S. 420; BVerfG, Beschluss der 3. Kammer des Ersten Senats vom 22. Juni 2007 - 1 BvR 681/07 -, NJW-RR 2007, S. 1713 ).
Die gegen diesen Beschluss erhobene Verfassungsbeschwerde führte wegen Verletzung der Rechtsschutzgleichheit (Art. 3 Abs. 1 i. V. m. Art. 20 Abs. 3 GG) des Beschwerdeführers zur Aufhebung und Zurückverweisung an das Landessozialgericht durch den Beschluss der 3. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts vom 22. Juni 2007 (1 BvR 681/07- juris).
Das Bundesverfassungsgericht hat die hierfür maßgeblichen Fragen bereits entschieden (vgl. BVerfGE 81, 347 [356 f.] m. w. N.;… BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats vom 17. Februar 1997 - 1 BvR 1440/96 -, NJW 1997, S. 2103 f.;… Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats vom 18. Dezember 2001 - 1 BvR 391/01 -, NZS 2002, S. 420; Beschluss der 3. Kammer des Ersten Senats vom 22. Juni 2007 - 1 BvR 681/07 -, NJW-RR 2007, S. 1713 f.).
Den Rechtsbegriff der Erforderlichkeit, dessen Auslegung und Anwendung in erster Linie den Fachgerichten obliegt, hat das Landessozialgericht hier erneut in einer Weise ausgelegt, die auf einer grundsätzlich unrichtigen Anschauung von der in Art. 3 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 20 Abs. 3 GG verbürgten Rechtsschutzgleichheit beruht (vgl. BVerfGE 81, 347 [358] m. w. N.; BVerfG, Beschluss der 3. Kammer des Ersten Senats vom 22. Juni 2007 - 1 BvR 681/07 -, NJW-RR 2007, S. 1713 f.).
Davon ist regelmäßig dann auszugehen, wenn im Kenntnisstand und in den Fähigkeiten der Prozessparteien ein deutliches Ungleichgewicht besteht (…vgl. BVerfG, Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats vom 17. Februar 1997 - 1 BvR 1440/96 -, NJW 1997, S. 2103 f.; Beschluss der 3. Kammer des Ersten Senats vom 22. Juni 2007 - 1 BvR 681/07 -, NJW-RR 2007, S. 1713 f.).
Zu berücksichtigen ist ein deutliches Ungleichgewicht in Kenntnisstand und Fähigkeiten der Parteien (vgl. BVerfG, 22. Juni 2007, a.a.O;… 6. Mai 2009, a.a.O.).
Entscheidend ist, ob eine Partei, welche nicht auf Prozesskostenhilfe angewiesen ist, in einem vergleichbaren Fall unter Abwägung ihrer Prozessrisiken und Berücksichtigung ihres Kostenrisikos vernünftigerweise einen Rechtsanwalt hinzuziehen würde (vgl. BVerfG, 22. Juni 2007, a.a.O;… 6. Mai 2009, a.a.O.;… 18. November 2009, a.a.O.;… BAG, 7. Februar 2006, a.a.O.;… LAG Hamm, 29. November 2004, a.a.O;… 23. Januar 2006, a.a.O.).
Maßgebend sind dabei Umfang und Schwierigkeit der konkreten Sache, ferner die Fähigkeit des Beteiligten, sich mündlich oder schriftlich auszudrücken (BVerfG NJW-RR 2007, 1713; vgl. auch BVerfGE 63, 380, 394).
Sozialgerichtliches Verfahren - Prozesskostenhilfe - Rechtsanwaltsbeiordnung in …
Zur Notwendigkeit einer Rechtsanwaltsbeiordnung in Verfahren nach dem Schwerbehindertenrecht (Folgeentscheidung zu den Beschlüssen des Bundesverfassungsgerichts vom 22. Juni 2007 - 1 BvR 681/07 und 6. Mai 2009 - 1 BvR 439/08).
Eine dagegen zum Bundesverfassungsgericht eingelegte Verfassungsbeschwerde war erfolgreich (Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 22. Juni 2007 - 1 BvR 681/07) und führte zur Aufhebung des Beschlusses vom 29. Januar 2007 und zur Zurückverweisung der Sache an das Bayerische Landessozialgericht.
In Umsetzung der Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts in den Beschlüssen vom 22. Juni 2007 - 1 BvR 681/07 und vom 6. Mai 2009 - 1 BvR 439/08 kommt der Senat zum Schluss, dass im Klageverfahren zwischen dem Bf. und dem Bg. keine prozessuale Waffengleichheit bestanden hat.
Die Auslegung der Vorschrift in § 78 Abs. 2 FamFG hat sich daran zu orientieren, dass die Rechtsschutzgarantie in Art. 19 Abs. 4 GG unter Berücksichtigung des allgemeinen Gleichheitssatzes (Art. 3 Abs. 1 GG) und des Sozialstaatsprinzips verlangt, dass die Situation von Bemittelten und von Unbemittelten bei der Verwirklichung des Rechtsschutzes weitgehend angeglichen werden muss (BVerfG, NJW 1997, 2103, 2104; NJW-RR 2007, 1713, 1714).
LSG Bayern, 09.01.2009 - L 15 B 1052/08
Feststellung des Merkzeichens "G" - Ablehnung der Prozesskostenhilfe - Keine …
Nur ausnahmsweise Beiordnung eines Anwalts zur Durchführung des …
OLG Hamburg, 28.01.2010 - 12 WF 254/09
Beiordnung eines Rechtsanwalts im Rahmen bewilligter Verfahrenskostenhilfe für …
OLG Frankfurt, 21.08.2014 - 5 WF 195/14
LSG Bayern, 28.08.2009 - L 15 SB 87/09
Sozialgerichtliches Verfahren - PKH-Verfahren - Beiordnung eines Rechtsanwalts - …
LSG Bayern, 07.04.2009 - L 11 SO 15/09
LSG Bayern, 19.01.2009 - L 16 B 594/08
Beiordnung eines Rechtsanwalts in einem Sozialhilfeverfahren für einen Empfänger …
LAG Köln, 17.04.2013 - 4 Ta 80/13
LSG Bayern, 25.02.2009 - L 3 B 541/08
Erforderlichkeit der Beiordnung eines Rechtsanwalts im Verfahren über das …
LSG Bayern, 06.10.2008 - L 15 B 535/08
OLG Hamm, 28.12.2011 - 8 WF 299/11
OLG Hamm, 15.06.2011 - 8 WF 148/11
Umgangsrecht; Verfahrenskostenhilfe; Vermittlungsverfahren; Anwaltsbeiordnung
LSG Bayern, 14.01.2009 - L 3 B 541/08
LG Aurich, 21.11.2006 - 3 O 707/06 (180)
https://dejure.org/2006,33030
LG Aurich, 21.11.2006 - 3 O 707/06 (180) (https://dejure.org/2006,33030)
LG Aurich, Entscheidung vom 21.11.2006 - 3 O 707/06 (180) (https://dejure.org/2006,33030)
LG Aurich, Entscheidung vom 21. November 2006 - 3 O 707/06 (180) (https://dejure.org/2006,33030)
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Voraussetzungen des § 33 Zivilprozessordnung (ZPO); Geltendmachung einer Provisionsforderung aus abgetretenem Recht

References: § 73
 § 121
 § 78
 Art. 3
 Art. 20
 Art. 20
 Art. 3
 Art. 20
 § 78
 Art. 19
 § 33