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Timestamp: 2016-10-20 19:51:38+00:00

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Es wirken mit: Bundesgerichtspr�sident Schubarth, Pr�sident des Kassationshofes, Bundesrichter Schneider, Bundesrichterin Escher und Gerichtsschreiber Boog.
Veruntreuung, Betrug und Urkundenf�lschung, (Nichtigkeitsbeschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug vom 19.10.1999), hat sich ergeben:
A.- Das Strafgericht des Kantons Zug erkl�rte X.________ mit Urteil von 27. November 1998 der mehrfachen Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 2 StGB, des Betruges im Sinne von Art. 148 aStGB sowie der mehrfachen Urkundenf�lschung im Sinne von Art. 251 Ziff. 1 aStGB schuldig und verurteilte ihn zu 14 Monaten Zuchthaus unter Gew�hrung des bedingten Strafvollzuges mit einer Probezeit von 2 Jahren. Von der Anklage der Veruntreuung in drei F�llen, des Betruges in einem Fall sowie der Urkundenf�lschung in einem Fall sprach es ihn frei. Eine hiegegen vom Verurteilten gef�hrte Berufung hiess das Obergericht des Kantons Zug mit Urteil vom 19. Oktober 1999 teilweise gut und sprach X.________ in weiteren drei Punkten von der Anklage der (mehrfachen) Veruntreuung frei. Hinsichtlich des Schuldspruchs der mehrfachen Veruntreuung in den �brigen Punkten, des Betruges sowie der mehrfachen Urkundenf�lschung best�tigte es das erstinstanzliche Urteil, soweit es nicht bereits in Rechtskraft erwachsen war. Die Strafe setzte es auf 8 Monate Gef�ngnis, unter Gew�hrung des bedingten Strafvollzuges mit einer Probezeit von 2 Jahren, herab.
B.- Gegen diesen Entscheid f�hrt X.________ eidgen�ssische Nichtigkeitsbeschwerde, mit der er beantragt, das angefochtene Urteil sei hinsichtlich der Ziffern 3 bis 6 des Dispositivs aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz zur Neubeurteilung zur�ckzuweisen.
C.- Das Obergericht des Kantons Zug beantragt in seinen Gegenbemerkungen die Abweisung der Beschwerde. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug schliesst unter Verzicht auf Vernehmlassung auf kostenf�llige Abweisung der Beschwerde.
1.- Der Beschwerdef�hrer wendet sich gegen den Schuldspruch der mehrfachen Veruntreuung gem�ss Art. 138 Ziff. 2 StGB.
a) Die Vorinstanz stellt in diesem Zusammenhang f�r den Kassationshof verbindlich fest (Art. 277bis Abs. 1 BStP), der Beschwerdef�hrer habe in der Zeit vom 16.10.1986 bis 8.3.1990 als einzelzeichnungsberechtigter Verwaltungsrat der Alpha AG [Name ge�ndert] zu Lasten der von ihm verwalteten, den Herren Alfred Abt [Name ge�ndert] und Beat Baumann [Name ge�ndert] geh�renden Bankkonten "A", "B" und "C" Bez�ge in der H�he von insgesamt Fr. 3'470'000. -- zu Gunsten der X.________ Treuhand bzw. zu eigenen Gunsten get�tigt und sie bei sich als Darlehen angelegt. Die Alpha AG habe nach den Treuhandvertr�gen die Gelder im Auftrag der Herren Alfred Abt und Beat Baumann in eigenem Namen, jedoch auf Gefahr der Treugeber in den Um- und Ausbau dreier verschiedener Liegenschaften zu investieren gehabt. Hinsichtlich der daf�r nicht ben�tigten Geldmittel habe ein Verm�gensverwaltungsauftrag bestanden. Die Vorinstanz kommt zum Schluss, der Beschwerdef�hrer habe nicht frei �ber die von ihm selbst bezogenen Gelder verf�gen d�rfen. Vielmehr habe er die auf den fraglichen Konten einbezahlten Betr�ge auf Verlangen der Treugeber in allf�llige Bauleistungen investieren und somit in der Lage sein m�ssen, das Geld auf Verlangen innert kurzer Frist an deren Gl�ubiger zu �berweisen. Nur unter dieser Voraussetzung sei er berechtigt gewesen, �ber die brachliegenden Gelder zu verf�gen. Da der Beschwerdef�hrer in den Jahren 1987 bis 1991 �berschuldet gewesen sei, sei er nicht in der Lage gewesen, die sofortige R�ckzahlung der von ihm entgegengenommenen Gelder zu garantieren. Damit sei er der in den Treuhandvertr�gen festgelegten Werterhaltungspflicht nicht nachgekommen, woraus sich ergebe, dass er die Gelder unrechtm�ssig verwendet habe. Dass die Herren Alfred Abt und Beat Baumann die Gesch�ftsf�hrung des Beschwerdef�hrers nachtr�glich genehmigt h�tten, �ndere daran nichts. Hinsichtlich des subjektiven Tatbestands geht die Vorinstanz davon aus, der Beschwerdef�hrer habe aufgrund seiner �berschuldung zumindest in Kauf genommen, dass er die von ihm bezogenen Darlehen nicht termingerecht werde zur�ckzahlen k�nnen. Damit habe es ihm an der jederzeitigen Ersatzbereitschaft und Ersatzf�higkeit gefehlt. Dies gelte auch, wenn man mit dem Strafgericht annehmen wollte, aufgrund des Verm�gensverwaltungsauftrages sei die in den Treuhandvertr�gen vorgesehene sofortige Ablieferungspflicht um die noch vorhandene Laufzeit der jeweiligen Anlage hinausgeschoben worden, da der Beschwerdef�hrer selbst zu diesen Terminen nicht in der Lage gewesen sei, seinen R�ckzahlungsverpflichtungen nachzukommen.
b) Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Vorinstanz verletze Bundesrecht, wenn sie annehme, er habe unrechtm�ssig im Sinne von Art. 138 Ziff. 2 StGB gehandelt. Aus der von den Herren Alfred Abt und Beat Baumann abgegebenen unmissverst�ndlichen Genehmigungserkl�rung ergebe sich, dass es an einem tatbestandsm�ssigen Verhalten, ja �berhaupt an einem Gesch�digten, fehle. Aufgrund der Verm�gensverwaltungsvertr�ge habe er die anvertrauten Gelder als Darlehen oder Anlagen ohne weitere Zweckangaben verwenden d�rfen. Er habe daher durch die Bez�ge solcher Darlehen die Werterhaltungspflicht nicht verletzt. Die Vorinstanz habe auch zu Unrecht Vorsatz und Bereicherungsabsicht bejaht. Er habe w�hrend der Dauer seiner Bez�ge nicht jederzeit r�ckzahlungsf�hig, sondern nur in der Lage sein m�ssen, die rechtm�ssig erworbenen Anspr�che der Alpha AG ihm gegen�ber oder gegen�ber Dritten an die Auftraggeber abzutreten. Eventualiter stellt sich der Beschwerdef�hrer auf den Standpunkt, er habe sich �ber die Berechtigung der Darlehensbez�ge im Irrtum befunden.
c/aa) Der Veruntreuung gem�ss Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB macht sich schuldig, wer ihm anvertraute Verm�genswerte unrechtm�ssig in seinem oder eines anderen Nutzen verwendet.
Nach der Rechtsprechung handelt es sich bei der Gutsveruntreuung gem�ss Art. 140 Ziff. 1 Abs. 2 aStGB um einen subsidi�ren Tatbestand. Die Bestimmung will auch F�lle, in denen aus Gr�nden des Zivilrechts die Fremdheit nicht gegeben oder diese zumindest zweifelhaft ist, als Veruntreuung erfassen. Vorausgesetzt ist aber, dass der Fall mit der eigentlichen Veruntreuung gem�ss Abs. 1 von Art. 140 Ziff. 1 aStGB vergleichbar ist. Abs. 2 soll nur jenes Unrecht erfassen, das dem in Abs. 1 vertypten strukturell gleichwertig ist. In den F�llen, in denen Abs. 2 zur Anwendung kommt, erwirbt der Treuh�nder an den erhaltenen Werten Eigentum. Er erlangt also nicht nur, wie beim Anvertrautsein nach Abs. 1, eine tats�chliche, sondern eine rechtliche Verf�gungsmacht. Die ins Eigentum des Treuh�nders �bergegangenen Verm�genswerte sind jedoch dazu bestimmt, wieder an den Berechtigten zur�ckzufliessen. Sie sind wirtschaftlich fremd. Der Treuh�nder hat sie deshalb unangetastet zu lassen und ist verpflichtet, dem Treugeber den Wert des Empfangenen st�ndig zu erhalten. Nur wo diese Werterhaltungspflicht besteht, befindet sich der Treuh�nder in einer vergleichbaren Stellung mit demjenigen, der eine fremde bewegliche Sache erhalten und das Eigentum des Treugebers daran zu wahren hat. Voraussetzung der Veruntreuung von Verm�genswerten ist somit, dass die Verm�genswerte ins Eigentum des T�ters �bertragen werden und der Treuh�nder verpflichtet ist, dem Treugeber den Wert des Empfangenen st�ndig zur Verf�gung zu halten (BGE 120 IV 117 E. 2e mit Hinweisen). Diese Erw�gungen zu Art. 140 Abs. 2 aStGB gelten in gleichem Masse f�r den heute geltenden Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB, der insoweit eine Anpassung des Wortlauts an die Auslegung des Tatbestands schafft, die sich unter der Herrschaft des fr�heren Rechts durchgesetzt hatte (Stratenwerth, Schweizerisches Strafrecht, Bes. Teil I, 5. Aufl. , Bern 1995, � 13 N 55).
Dem Bevollm�chtigten ist eine Forderung anvertraut, wenn er ohne Mitwirkung des Treugebers �ber die Werte verf�gen kann (BGE 117 IV 429 E. 3 b/aa; 109 IV 27 E. 3). Ob die Verm�genswerte nur anvertraut sind, wenn sie ins Eigentum des T�ters �bergegangen sind, oder auch dann, wenn diesem mittels Vollmacht bloss der Zugang zum fremden Guthaben einger�umt wird, ist umstritten. In der Lehre wird mehrheitlich die Auffassung vertreten, der Tatbestand der Veruntreuung von Verm�genswerten sei auf die "Entt�uschung von �berlassungsvertrauen" zugeschnitten und erfasse die missbr�uchliche Aus�bung der dem Bevollm�chtigten einger�umten Befugnisse nicht. Der Missbrauch der mit einem Konto verbundenen Kreditm�glichkeit verletze nicht eine Werterhaltungspflicht, sondern die M�glichkeit, zu Lasten des Treugebers Verbindlichkeiten zu begr�nden, was den Tatbestand der Veruntreuung nicht erf�lle (Jenny, Aktuelle Fragen des Verm�gens- und Urkundenstrafrechts, ZBJV 124/1988, S. 403 ff.; Stratenwerth, a.a.O., � 13 N 57; Schubarth, Kommentar zum schweizerischen Strafrecht, Bes. Teil, 2. Band, Art. 140 N 24/45; vgl. auch Rehberg, Aktuelle Rechtsfragen beim Veruntreuungstatbestand gem�ss StrGB Art. 140, ZStR 98/1981, 373 f.). Demgegen�ber nimmt die Rechtsprechung an, Gutsveruntreuung im Sinne von Art. 140 Abs. 2 aStGB liege auch in F�llen vor, in denen die Verwandtschaft mit der Aneignung einer fremden beweglichen Sache nur noch entfernt gegeben ist, etwa bei der Verf�gung �ber ein Guthaben des Treugebers, �ber welches der T�ter Vollmacht habe (BGE 109 IV 27 E. 3; 111 IV 19 E. 2; 117 IV 429 E. 3 b/cc; 119 IV 127).
bb) Nach den unbestrittenen Feststellungen der kantonalen Instanzen hatte die Alpha AG aufgrund der Treuhandvertr�ge mit den Herren Alfred Abt und Beat Baumann u.a. im eigenen Namen, jedoch auf Rechnung und Gefahr der Treugeber auf diversen Konten die Zahlungen von Bauherren entgegenzunehmen und die liquiden Mittel f�r Bauaufwendungen bereitzuhalten. Zu diesem Zweck er�ffnete die Alpha AG unter Bezugnahme auf die drei verschiedenen Bauprojekte bei mehreren Banken Konten, auf welchen die jeweiligen Geldbewegungen abgewickelt wurden. Da der Beschwerdef�hrer hinsichtlich der Konten als einziger Verwaltungsrat allein verf�gungsberechtigt war, waren ihm die darauf einbezahlten Verm�genswerte anvertraut mit der Verpflichtung, sie st�ndig zur Verf�gung der Treugeber zu halten. Hinsichtlich der Gelder, die erst zu einem sp�teren Zeitpunkt f�r die Bauprojekte ben�tigt wurden, bestand zwischen dem Beschwerdef�hrer und den Treugebern nach den Feststellungen der Vorinstanz ein Verm�gensverwaltungsauftrag. In diesem Rahmen durfte der Beschwerdef�hrer offenbar die brachliegenden Gelder auch bei sich selbst bzw. seiner Firma als Darlehen anlegen. Wie die Vorinstanz feststellt, hat der Beschwerdef�hrer die Treugeber �ber diese Verwendung der Geldmittel nicht aufgekl�rt und hat er die einzelnen Treuhand-Darlehen mit einer Ausnahme lediglich durch Schreiben der X.________ Treuhand an die Alpha AG bzw. der Alpha AG an die X.________ Treuhand dokumentiert. Fraglich ist, ob die Vorinstanz annehmen durfte, der Beschwerdef�hrer habe, indem er sich selbst bzw. seiner Firma aus den anvertrauten Geldern Darlehen gew�hrt hat, angesichts seiner �berschuldung die Werterhaltungspflicht verletzt und damit die anvertrauten Verm�genswerte unrechtm�ssig verwendet.
Bei Darlehen, bei denen kein bestimmter Verwendungszweck verabredet ist, wird nach der Rechtsprechung eine Pflicht des Borgers zur st�ndigen Werterhaltung verneint. Der Borger darf mit dem Darlehen nach seinem Belieben wirtschaften und ist einzig verpflichtet, es zum vertraglichen oder gesetzlichen Termin zur�ckzuerstatten. Anders kann es sich nur verhalten, wenn das Darlehen f�r einen bestimmten Zweck ausgerichtet wurde. Hier ist im Einzelfall zu pr�fen, ob sich aus der konkreten vertraglichen Vereinbarung eine Werterhaltungspflicht des Borgers ergibt (BGE 124 IV 9 E. 1a und d; 120 IV 117 E. 2e und f.). Ob oder inwiefern mit den vom Beschwerdef�hrer als Darlehen bezogenen Geldbetr�gen eine Werterhaltungspflicht verbunden war, ist im vorliegenden Zusammenhang unerheblich. Denn der Beschwerdef�hrer war, wie die Vorinstanz zutreffend ausf�hrt, aufgrund der Treuhandvertr�ge verpflichtet, die Verm�genswerte zur Verf�gung der Treugeber zu halten, damit sie gegebenenfalls in den Um- oder Ausbau der drei Liegenschaften investiert werden konnten. Er war daher nur unter dieser Voraussetzung berechtigt, �ber die nicht unmittelbar ben�tigten Gelder zu verf�gen. Da er aber aufgrund seiner �berschuldung nicht in der Lage war, die R�ck�bertragung innert geh�riger Frist zu gew�hrleisten, hat er die Gelder, indem er sie sich selbst bzw. seiner Firma als Darlehen gew�hrte, zu seinem eigenen Nutzen unrechtm�ssig verwendet. Insofern offenbart sich in der Handlungsweise des Beschwerdef�hrers eindeutig der Wille, seine Verpflichtungen gegen�ber den Treugebern nicht zu erf�llen. Damit hat er im �brigen den obligatorischen Anspruch des Darleihers in einem Ausmass gef�hrdet, das einem Verm�gensschaden gleichkommt, was wohl kaum vom Verm�gensverwaltungsauftrag gedeckt gewesen sein d�rfte (vgl. hiezu Niggli, Zwecksetzung von Darlehen und Veruntreuung, BR 1998, S. 83; Istok Egeter, Die Veruntreuung von zweckgebundenen Darlehen, in: Strafrecht als Herausforderung, Z�rich 1999, S. 160). Dass die Treugeber die Gesch�ftsf�hrung des Beschwerdef�hrers Jahre sp�ter ausdr�cklich genehmigten, �ndert daran so wenig wie der Umstand, dass der Beschwerdef�hrer die bezogenen Darlehen letztlich allesamt wieder zur�ckerstattet hat.
Die nachtr�gliche Wiedergutmachung vermag den Eintritt des Erfolgs nicht zu beseitigen. Dasselbe gilt f�r die im Nachhinein erfolgte Einwilligung der Treugeber in die Handlungsweise des Beschwerdef�hrers, wobei hier offen bleiben kann, ob die Genehmigungserkl�rung als �bergesetzlicher Rechtfertigungsgrund oder nicht eher als tatbestandsausschliessender Umstand zu w�rdigen w�re. Jedenfalls vermag diese hinterher erkl�rte Einwilligung unabh�ngig von den zivilrechtlichen Folgen einer nachtr�glichen Genehmigung weisungswidrigen Verhaltens bei der Besorgung des �bertragenen Gesch�fts die Unrechtm�ssigkeit der vertragswidrigen Vorgehensweise des Beschwerdef�hrers nicht zu beseitigen. Damit verletzt die Vorinstanz kein Bundesrecht, wenn sie den objektiven Tatbestand der Veruntreuung bejaht. Unbestritten ist, dass der Beschwerdef�hrer als berufsm�ssiger Verm�gensverwalter gehandelt hat.
d/aa) Der subjektive Tatbestand der Veruntreuung erfordert ein Handeln in unrechtm�ssiger Bereicherungsabsicht. Nach der Rechtsprechung bereichert sich unrechtm�ssig, wer anvertraute Verm�genswerte, die er dem Berechtigten jederzeit zur Verf�gung zu halten hat, in seinem Nutzen verwendet, ohne f�hig und gewillt zu sein, sie jederzeit sofort zu ersetzen. Hat er die ihm anvertrauten Verm�genswerte erst nach Ablauf einer bestimmten Frist bzw. zu einem bestimmten Zeitpunkt an den Berechtigten weiterzuleiten bzw. zur�ckzugeben, muss er auf diesen Zeitpunkt hin und nicht auch schon in der Zwischenzeit ersatzf�hig und ersatzwillig sein (BGE 118 IV 27 E. 3a mit Hinweisen). Ersatzf�higkeit darf nur angenommen werden, wenn der T�ter das Geld griffbereit hat, mithin aus eigenen Mitteln leisten kann, nicht aber dann, wenn er es erst noch bei Dritten, die ihm gegen�ber zu keiner Leistung verpflichtet sind, beschaffen muss (BGE 118 IV 27 E. 3b mit Hinweis). Ersatzbereitschaft liegt in jedem Fall dann nicht vor, wenn der T�ter trotz Ersatzwillens aufgrund seiner wirtschaftlichen Lage nicht �berzeugt sein kann, rechtzeitig Ersatz leisten zu k�nnen (vgl. Kolly, Veruntreuung und sogenannte Ersatzbereitschaft, ZStR 114/1996, 224; BGE 118 IV 359).
bb) Soweit der Beschwerdef�hrer den subjektiven Tatbestand bestreitet, erweist sich seine Beschwerde ebenfalls als unbegr�ndet. Die mangelnde Ersatzbereitschaft ergibt sich ohne weiteres aus seiner erheblichen �berschuldung im Tatzeitraum. Selbst wenn man annimmt, dass der Beschwerdef�hrer aufgrund des Verm�gensverwaltungsauftrages nicht jederzeit, sondern lediglich auf das Ende der Laufzeit der jeweiligen Verm�gensanlage ersatzf�hig sein musste, �ndert dies nichts daran, dass jenes jedenfalls in den Zeitraum der �berschuldung fiel und der Beschwerdef�hrer selbst auf bestimmte Termine nicht zur�ckzahlen konnte. Dass die Darlehen letztlich zur�ckbezahlt wurden, f�hrt ebenfalls zu keinem anderen Ergebnis. Bei dieser Sachlage bleibt auch kein Raum f�r die Berufung auf einen Sachverhaltsirrtum. Die Beschwerde ist in diesem Punkt unbegr�ndet.
2.- a) Die Vorinstanz sprach den Beschwerdef�hrer auch bez�glich der als "Durchl�ufe" bezeichneten kurzfristigen Bez�ge ab den Konten "A", "B" und "C" der Veruntreuung schuldig. Der Beschwerdef�hrer habe den drei genannten Konten jeweils Betr�ge zwischen Fr. 3'000. -- bis Fr. 135'000. -- f�r einige Tage bis zu drei Monaten entnommen und danach wieder zur�ckbezahlt, ohne hief�r jedoch Zins zu bezahlen. Damit habe er gegen das Interesse der Treugeber und insbesondere gegen den Verm�gensverwaltungsauftrag gehandelt. Auch wenn die Treugeber dem Beschwerdef�hrer bei der Anlage der Gelder freie Hand gelassen h�tten, seien sie doch daran interessiert gewesen, dass das angelegte Geld einen Ertrag abwerfe. Der Beschwerdef�hrer habe daher die ihm anvertrauten Gelder unrechtm�ssig im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB verwendet. Auch hier gelte im �brigen, dass der Beschwerdef�hrer wegen seiner �berschuldung die sofortige R�ckzahlung der Gelder nicht habe gew�hrleisten k�nnen, woraus sich ergebe, dass er das Geld unabh�ngig davon, ob dessen Entnahme �berhaupt zul�ssig war, schon deshalb unrechtm�ssig in seinem eigenen Nutzen verwendet habe.
b) Der Beschwerdef�hrer beanstandet den Schuldspruch wegen Veruntreuung auch hinsichtlich der sogenannten "Durchl�ufe". Er macht auch in diesem Zusammenhang geltend, die Bez�ge seien durch die nachtr�gliche Genehmigung seiner Gesch�ftsf�hrung durch die Herren Alfred Abt und Beat Baumann gedeckt gewesen.
c) Wenn die eigenm�chtige Gew�hrung von Geldbetr�gen als Darlehen zu eigenem Nutzen angesichts der finanziellen Situation des Beschwerdef�hrers als unrechtm�ssige Verwendung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB gew�rdigt werden muss, kann f�r die als "Durchl�ufe" bezeichneten Bez�ge nichts anderes gelten. Dem Umstand, dass der Beschwerdef�hrer bei diesen Darlehen keinen Zins bezahlte, kommt im Lichte des Veruntreuungstatbestandes keine Bedeutung zu. Dies k�nnte allenfalls im Rahmen der ungetreuen Gesch�ftsf�hrung relevant werden, was hier indessen nicht zu pr�fen ist. Unerheblich ist auch in diesem Zusammenhang, dass die Herren Alfred Abt und Beat Baumann im Nachhinein ihr Einverst�ndnis erkl�rten. Die Beschwerde erweist sich auch in diesem Punkt als unbegr�ndet.
3.- a) Hinsichtlich des Schuldspruchs wegen Betruges nimmt die Vorinstanz an, der Gesch�digte Christoph Clausen [Name ge�ndert] habe dem Beschwerdef�hrer am 4.1.1991 ein Darlehen �ber Fr. 15'000. -- gew�hrt. Zu jenem Zeitpunkt sei der Beschwerdef�hrer immer noch �berschuldet gewesen, wovon der Darleiher keine Kenntnis gehabt habe. Der Beschwerdef�hrer habe Christoph Clausen, mit welchem ihn ein besonderes Vertrauensverh�ltnis verbunden habe, somit �ber seine Bonit�t get�uscht, da dieser ihm bei Kenntnis seiner finanziellen Lage kein Geld �berwiesen h�tte. Aufgrund der massiven Verschuldung des Beschwerdef�hrers sei die Darlehensforderung erheblich gef�hrdet gewesen.
b) Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz schliesse allein aus der langj�hrigen Bekanntschaft zum Gesch�digten auf ein besonderes Vertrauensverh�ltnis. Diese Beziehung habe sich indes lediglich auf private, nicht auf gesch�ftliche Belange erstreckt. Da es sich um das erste und einzige Darlehen von Christoph Clausen gehandelt habe, sei er nicht verpflichtet gewesen, diesen auf die angebliche �berschuldung hinzuweisen. Die Vorinstanz habe daher zu Unrecht Arglist bejaht. Dasselbe gelte f�r die Annahme der ungerechtfertigten Bereicherungsabsicht. Aufgrund der Aussagen des Gesch�digten habe dieser selbst ihm das Darlehen angetragen. Er habe daher gar keine Besserstellung erreichen wollen.
c) Gem�ss Art. 148 Abs. 1 StGB in seiner vor dem 1. Januar 1995 geltenden alten Fassung, die im Wesentlichen mit dem heute geltenden Art. 146 Abs. 1 StGB �bereinstimmt, macht sich des Betruges schuldig, wer in der Absicht, sich oder einen andern unrechtm�ssig zu bereichern, jemanden durch Vorspiegelung oder Unterdr�ckung von Tatsachen arglistig irref�hrt oder den Irrtum eines andern arglistig benutzt und so den Irrenden zu einem Verhalten bestimmt, wodurch dieser sich selbst oder einen andern am Verm�gen sch�digt.
Der Tatbestand des Betruges erfordert eine arglistige T�uschung. Wer sich mit einem Mindestmass an Aufmerksamkeit selbst h�tte sch�tzen bzw. den Irrtum durch ein Minimum zumutbarer Vorsicht h�tte vermeiden k�nnen, wird strafrechtlich nicht gesch�tzt (BGE 122 IV 146 E. 3a mit Hinweisen). Dabei ist unter dem Gesichtspunkt der Opfermitverantwortung die jeweilige Lage und Schutzbed�rftigkeit des Betroffenen im Einzelfall zu ber�cksichtigen (BGE 120 IV 186 E. 1a und c). In diesem Sinne gilt nach der Rechtsprechung die T�uschung als arglistig, wenn der T�ter ein ganzes L�gengeb�ude errichtet oder sich besonderer Machenschaften oder Kniffe (manoeuvres frauduleuses; mise en sc�ne) bedient. Arglist wird aber auch bei einfachen falschen Angaben bejaht, wenn deren �berpr�fung nicht oder nur mit besonderer M�he m�glich oder nicht zumutbar ist, sowie dann, wenn der T�ter den Get�uschten von der m�glichen �berpr�fung abh�lt oder nach den Umst�nden voraussieht, dass dieser die �berpr�fung der Angaben aufgrund eines besonderen Vertrauensverh�ltnisses unterlassen werde (BGE 125 IV 124 E. 3; 122 IV 246 E. 3a; 120 IV 122 E. 6 a/bb und 186 E. 1a).
d) Nach den verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz pflegten der Beschwerdef�hrer und der Gesch�digte, welcher der Ehemann der Schw�gerin des Beschwerdef�hrers war, jahrelange freundschaftliche Beziehungen. Wenn die Vorinstanz bei dieser Sachlage annimmt, der Beschwerdef�hrer habe damit rechnen k�nnen, dass der Gesch�digte keine Abkl�rungen �ber dessen Bonit�t anstellen w�rde, ist dies nicht zu beanstanden. Dies ergibt sich insbesondere auch aus der von der Vorinstanz angef�hrten Aussage Christoph Clausens, wonach dieser die Bonit�t des Beschwerdef�hrers allein deshalb als gut beurteilt habe, weil er ihn seit langem kenne. Damit hat die Vorinstanz Arglist zu Recht bejaht, denn aufgrund der langj�hrigen freundschaftlichen Beziehungen zum Gesch�digten konnte der Beschwerdef�hrer voraussehen, dass jener seine finanziellen Verh�ltnisse nicht �berpr�fen werde. Dabei ist nicht in erster Linie von Bedeutung, dass Christoph Clausen bei Kenntnis der wirtschaftlichen Lage des Beschwerdef�hrers kein Geld �berwiesen h�tte. Entscheidend ist, dass der Beschwerdef�hrer dadurch, dass er dem Darleiher versichert hat, das Geld jederzeit zur�ckzahlen zu k�nnen, �ber seinen R�ckzahlungswillen bzw. seine R�ckzahlungsf�higkeit get�uscht hat (vgl. hiezu BGE 118 IV 359, S. 361) und die Darlehensforderung aufgrund der �berschuldung des Beschwerdef�hrers erheblich gef�hrdet und in ihrem Wert wesentlich vermindert war (BGE 102 IV 84 E. 4; 122 IV 179 E. 2a; 121 IV 104 E. 2c). Der Schuldspruch wegen Betruges verletzt daher kein Bundesrecht. Was der Beschwerdef�hrer dagegen einwendet, schl�gt nicht durch.
Zun�chst ist nicht eine Frage von Bundesrecht, sondern der Beweisw�rdigung, ob die Vorinstanz annehmen durfte, die �berschuldung des Beschwerdef�hrers habe am 4.1.1991 noch bestanden. Auf die entsprechende R�ge kann im Rahmen der Nichtigkeitsbeschwerde daher nicht eingetreten werden. Inwiefern sodann der Umstand, dass der Beschwerdef�hrer vor der fraglichen Darlehensgew�hrung mit dem Gesch�digten keinerlei gesch�ftliche Kontakte unterhalten hat, etwas hinsichtlich der Voraussicht der ausbleibenden �berpr�fung der wirtschaftlichen Leistungsf�higkeit �ndern soll, ist nicht ersichtlich. Insbesondere ist unerfindlich, weshalb der Beschwerdef�hrer allein deswegen nicht zur Aufkl�rung seiner wirtschaftlichen Verh�ltnisse verpflichtet gewesen sein soll, weil es sich um die "erste und einzige Darlehenshingabe" des Gesch�digten gehandelt hat. Ohne Einfluss auf die rechtliche W�rdigung ist schliesslich, dass die Initiative f�r die Darlehensgew�hrung vom Gesch�digten ausgegangen sein soll. Nach den Feststellungen der Vorinstanz war f�r Christoph Clausen f�r die Geldhingabe jedenfalls motivierend, dass er die Kreditw�rdigkeit als gut einsch�tzte. Die Beschwerde erweist sich daher auch in diesem Punkt als unbegr�ndet.
4.- a/aa) Schliesslich best�tigt die Vorinstanz auch den Schuldspruch der Urkundenf�lschung im Zusammenhang mit den Bankkonten "A", "B" und "C" der Alpha AG. Der Beschwerdef�hrer habe in der Zeit von 1987 bis anfangs 1991 trotz der bestehenden Schadenersatzanspr�che der Herren Alfred Abt und Beat Baumann gegen�ber der Alpha AG keine R�ckstellungen im Umfang der zu erwartenden Verm�genseinbussen vorgenommen und solche auch weder verbucht noch bilanziert. Da ihm aufgrund der begangenen Veruntreuungen bewusst gewesen sei, dass die Treugeber Schadenersatzanspr�che geltend machen konnten, habe er durch diese Nichtverbuchung von R�ckstellungen zumindest in Kauf genommen, dass in der Buchhaltung und in den Bilanzen die Verm�genslage der Gesellschaft nicht richtig wiedergegeben wurde.
bb) Als Falschbeurkundung qualifiziert die Vorinstanz zuletzt auch die Verbuchung der vom Konto der Beta AG [Name ge�ndert] eigenm�chtig get�tigten Bez�ge als "transitorische Aktiven". Der Beschwerdef�hrer habe die Bez�ge in Millionenh�he ohne Erm�chtigung von R.________ bezogen, und es habe zwischen den beiden auch kein m�ndlicher Darlehensvertrag bestanden. Die Anweisung an die mit der Buchhaltung und Revision der Beta AG betraute Y.________ Treuhand, die zu Lasten des SKA-Kontos der Beta AG bezogenen Gelder als transitorische Anlagen zu verbuchen, habe daher nur zur Vertuschung des Umstandes erfolgen k�nnen, dass die Bez�ge unrechtm�ssig erfolgt seien.
b/aa) Der Beschwerdef�hrer macht geltend, eine Gesellschaft erstelle keine falsche Buchhaltung, wenn sie nach Ermessen des Verwaltungsrates keine R�ckstellungen f�r k�nftige Ereignisse vornehme, jedenfalls solange entsprechende k�nftige Forderungen seitens des Gl�ubigers weder angek�ndigt noch geltend gemacht worden seien. Da er die Bez�ge habe t�tigen d�rfen bzw. diese zumindest nachtr�glich genehmigt worden seien, fehle es an einem zivilrechtlich ungetreuen Verhalten und damit an einem Haftungsanspruch, der �ber den unbestrittenen R�ckzahlungsanspruch hinausgegangen sei. Im �brigen habe ihm auch jegliche Absicht gefehlt, sich durch die Nichtvornahme von R�ckstellungen einen Vorteil zu verschaffen.
bb) Hinsichtlich der Verbuchung seiner Bez�ge vom Konto der Beta AG als "transitorische Aktiven" macht der Beschwerdef�hrer geltend, die Buchung sei objektiv nicht falsch gewesen. Eine unzweckm�ssige oder unrichtige Verbuchung eines Gesch�ftsvorfalls f�hre dann nicht zu einer Falschurkunde, wenn die Verm�gens- und Ertragslage der Gesellschaft insgesamt nicht falsch dargestellt werde. Insbesondere f�hre eine transitorische Verbuchung eines Gesch�ftsvorfalls w�hrend eines laufenden Gesch�ftsjahres im Hinblick auf eine noch vorzunehmende definitive Buchung f�r den Abschluss nicht zu einer Falschurkunde. Die Vorinstanz �bersehe, dass nur die Buchung in der Buchhaltung selber wahr sein m�sse, nicht deren tats�chliche oder rechtliche Voraussetzungen. Die konkrete Verbuchung eines Bezugs sage noch nichts dar�ber aus, ob der ihr zugrunde liegende Gesch�ftsvorfall rechtm�ssig oder unrechtm�ssig zu Stande gekommen sei. Indem er veranlasst habe, die Bez�ge provisorisch als transitorische Aktiven zu verbuchen, habe er keine unwahre Tatsache verbucht. Hinsichtlich des Vorsatzes macht der Beschwerdef�hrer geltend, die Vorinstanz habe festgestellt, dass er �ber den eigentlichen Zweck des Kontos, das verwendet worden sei, nicht im Bilde gewesen sei. Dies k�nne aber nur bedeuten, dass es ihm am Vorsatz gefehlt habe, denn dieser h�tte doch vorausgesetzt, dass er sich dar�ber bewusst gewesen w�re, dass sein Buchungsvorschlag unrichtig gewesen w�re. Zumindest h�tte die Vorinstanz einen Sachverhaltsirrtum annehmen m�ssen. Im �brigen habe auch der die Buchf�hrung besorgende Zeuge Y.________ seine Auffassung geteilt und best�tigt, dass diese Buchungspraxis konzernweit verwendet werde.
c) Die Tatbest�nde des Urkundenstrafrechts sch�tzen das Vertrauen, welches im Rechtsverkehr einer Urkunde als einem Beweismittel entgegengebracht wird. Gem�ss Art. 110 Ziff. 5 Abs. 1 StGB gelten als Urkunden unter anderem Schriften, die bestimmt und geeignet sind, eine Tatsache von rechtlicher Bedeutung zu beweisen. Der Urkundencharakter eines Schriftst�cks ist relativ. Es kann mit Bezug auf bestimmte Aspekte Urkundencharakter haben, mit Bezug auf andere nicht. Die Beweisbestimmung eines Schriftst�cks kann sich nach der Praxis einerseits unmittelbar aus dem Gesetz ergeben und andererseits aus dessen Sinn oder Natur abgeleitet werden. Ebenfalls nach Gesetz oder aber nach der Verkehrs�bung bestimmt sich, ob und inwieweit einer Schrift Beweiseignung zukommt.
Eine Falschbeurkundung begeht nach Art. 251 Ziff. 1 StGB, wer eine rechtlich erhebliche Tatsache unrichtig beurkundet oder beurkunden l�sst in der Absicht, jemanden am Verm�gen oder an andern Rechten zu sch�digen oder sich oder einem andern einen unrechtm�ssigen Vorteil zu verschaffen. Im Unterschied zur Urkundenf�lschung im eigentlichen Sinn, welche das Herstellen einer unechten Urkunde erfasst, deren wirklicher Aussteller mit dem aus ihr ersichtlichen Autor nicht identisch ist, betrifft die Falschbeurkundung die Errichtung einer echten, aber unwahren Urkunde, bei der also der wirkliche und der in der Urkunde enthaltene Sachverhalt nicht �bereinstimmen, wobei nach allgemeiner Ansicht die einfache schriftliche L�ge keine Falschbeurkundung darstellt. Eine qualifizierte schriftliche L�ge im Sinne der Falschbeurkundung wird nach der neueren bundesgerichtlichen Rechtsprechung nur angenommen, wenn der Urkunde eine erh�hte Glaubw�rdigkeit zukommt und der Adressat ihr daher ein besonderes Vertrauen entgegenbringt. Dies ist der Fall, wenn allgemein g�ltige objektive Garantien die Wahrheit der Erkl�rung gegen�ber Dritten gew�hrleisten, wie sie unter anderem in der Pr�fungspflicht einer Urkundsperson oder in gesetzlichen Vorschriften liegen, die, wie etwa die Bilanzvorschriften der Art. 958 ff. OR, gerade den Inhalt bestimmter Schriftst�cke n�her festlegen. Blosse Erfahrungsregeln hinsichtlich der Glaubw�rdigkeit irgendwelcher schriftlicher �usserungen gen�gen dagegen nicht, m�gen sie auch zur Folge haben, dass sich der Gesch�ftsverkehr in gewissem Umfang auf entsprechende Angaben verl�sst (BGE 117 IV 35 E. 1; zuletzt 125 IV 17 E. 2 a/aa und 273 E. 3 a/aa).
bb) In seiner neueren Rechtsprechung hat das Bundesgericht im Zusammenhang mit der kaufm�nnischen Buchf�hrung Falschbeurkundung bejaht bei der falschen Buchhaltung einer Aktiengesellschaft, bei welcher Verg�nstigungen und Ausgaben privater Art unrichtig als gesch�ftsbedingte Auslagen und Lohnzahlungen auf einem sachfremden Aufwandkonto verbucht worden waren (BGE 122 IV 25). Ferner best�tigte das Bundesgericht den Schuldspruch der Falschbeurkundung bei einem Anwalt, der veranlasste, dass in der Buchhaltung des Anwaltsb�ros Einnahmen nicht verbucht wurden, die nach der mit seinem Partner getroffenen Vereinbarung h�tten verbucht werden m�ssen (BGE 125 IV 17). In beiden Entscheiden wurde in Best�tigung st�ndiger Rechtsprechung festgehalten, dass der kaufm�nnischen Buchf�hrung Garantiefunktion zukommt und sie im Rahmen der Falschbeurkundung bestimmt und geeignet ist, Tatsachen von rechtlicher Bedeutung bzw. die in ihr enthaltenen Tatsachen zu beweisen. Eine falsche Buchung erf�llt danach den Tatbestand der Falschbeurkundung, wenn sie Buchungsvorschriften und -grunds�tze verletzt, die errichtet worden sind, um die Wahrheit der Erkl�rung und damit die erh�hte Glaubw�rdigkeit der Buchf�hrung zu gew�hrleisten (BGE 125 IV 17 E. 2a/aa, S. 23; 122 IV 25 E. 2b).
d/aa) Die Vorinstanz begr�ndet ihren Schuldspruch der Falschbeurkundung im Zusammenhang mit den Darlehensbez�gen von den Konten "A", "B" und "C" der Alpha AG damit, dass der Beschwerdef�hrer keine R�ckstellungen f�r die zu erwartenden Schadenersatzanspr�che vorgenommen und solche mithin auch nicht verbucht oder bilanziert habe. Diese Auffassung verletzt Bundesrecht. R�ckstellungen sind die in ihrer H�he nach nicht genau bekannten Verpflichtungen und andere zu erwartende Abg�nge ohne Gegenwert, deren Ber�cksichtigung zur Festlegung des ordentlichen oder ausserordentlichen Aufwandes notwendig ist. Sie dienen der periodenkonformen Erfassung von Aufwendungen und Verlusten, die am Bilanzstichtag dem Grunde, nicht aber der H�he nach bekannt sind, oder von Verbindlichkeiten und Lasten, die am Bilanzstichtag bereits bestehen, sich nach Betrag und F�lligkeit aber nicht genau bestimmen lassen, oder deren Bestand zweifelhaft ist. R�ckstellungen sind insbesondere zu bilden, um ungewisse Verpflichtungen und drohende Verluste aus schwebenden Gesch�ften zu decken (Schweizer Handbuch der Wirtschaftspr�fung 1998, Band 1, Ziff. 2.3423, S. 215 mit Hinweis; vgl. auch Max Boemle, Der Jahresabschluss, S. 264 f.; Karl Blumer, Die kaufm�nnische Bilanz, 10. Aufl. , Z�rich 1989, S. 224 ff.). Insofern trifft zu, wenn der Beschwerdef�hrer vorbringt, es handle sich bei den fraglichen Posten lediglich um die Verbuchung hypothetischer k�nftiger Risiken und nicht um eine tatsachenwidrige Buchung oder Nichtbuchung effektiver Gesch�ftsf�lle. Damit ist freilich die Frage nicht beantwortet, ob der Beschwerdef�hrer dadurch, dass er es unterlassen hat, R�ckstellungen zu bilden und solche zu verbuchen, eine Falschbeurkundung begangen hat. Diese Frage ist zu verneinen. Ob der Beschwerdef�hrer aufgrund des Buchf�hrungsrechts oder der kaufm�nnischen �bung gehalten war, bei einer Konstellation wie der vorliegenden R�ckstellungen zu bilden, ist im Hinblick auf die Falschbeurkundung unerheblich und kann offen bleiben.
Denn unbestrittenermassen entsprachen hier Buchhaltung und Bilanz in jeder Hinsicht den tats�chlichen Verh�ltnissen und waren mithin wahr. Es wird denn dem Beschwerdef�hrer auch nicht vorgeworfen, er habe tats�chliche Kontenbewegungen nicht oder falsch verbucht oder umgekehrt Buchungen vorgenommen, die nicht mit wirklichen Sachverhalten �bereinstimmten. Im Grunde zielt der von den kantonalen Beh�rden erhobene Vorwurf auf eine Verletzung von Geboten der getreuen Gesch�ftsf�hrung, was als Falschbeurkundung indes nicht erfasst werden kann. Soweit in BGE 122 IV 25 E. 4 ausgef�hrt wird, die Grunds�tze der kaufm�nnischen Buchf�hrung seien auch deshalb verletzt worden, weil f�r zu erwartende Nach- und Strafsteuern bzw. nachzuzahlende Sozialversicherungsbeitr�ge keine R�ckstellungen gebildet worden seien, l�sst sich daraus f�r den vorliegenden Fall nichts ableiten. Abgesehen davon, dass weder im Buchf�hrungsrecht noch in der Praxis derartige spezielle R�ckstellungspflichten postuliert werden (so Donatsch, Verdeckte Gewinnaussch�ttung, unwahre Buchhaltung, Falschbeurkundung, Steuerbetrug, SZW 1997, S. 262), war die Buchhaltung in jenem Fall wegen der nicht korrekten Verbuchung verschiedener Posten auf sachfremden Konten im Gegensatz zu derjenigen im zu beurteilenden Fall unwahr. Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt somit als begr�ndet.
bb) Ebenfalls als Falschbeurkundung w�rdigt die Vorinstanz die Verbuchung der vom Konto der Beta AG bezogenen Gelder als "transitorische Aktiven" der Beta AG. Hinsichtlich des Bezugs der Gelder selbst sprach sie den Beschwerdef�hrer wegen des Eintritts der absoluten Verfolgungsverj�hrung frei. Entscheidend hief�r war, dass der Beschwerdef�hrer nach Auffassung der Vorinstanz in diesem Zusammenhang nicht als berufsm�ssiger Verm�gensverwalter gehandelt hat. Der Freispruch von der Anklage der Veruntreuung hat indes keinen Einfluss auf die hier zu pr�fende Frage der Falschbeurkundung. Die Handlungsweise des Beschwerdef�hrers unterscheidet sich in diesem Punkt nicht von derjenigen im Zusammenhang mit den Konten der Herren Alfred Abt und Beat Baumann. So hat er im Jahre 1990 ohne Erm�chtigung vom SKA-Konto der Beta AG Gelder in der H�he von insgesamt Fr. 3'230'000. -- bezogen.
Unter "transitorischen Aktiven" werden Posten verstanden, welche im laufenden Rechnungsjahr, vor dem Bilanzstichtag, zu einer Auszahlung gef�hrt haben, die als Aufwand indes erst der folgenden Rechnungsperiode zu belasten sind. Es handelt sich mithin um einen Aufwandvortrag, dem ein Leistungsguthaben gegen�bersteht (Ausgabe im alten und Aufwand im neuen Jahr). Beispiele sind etwa zum Voraus bezahlte Versicherungspr�mien, Mietzinse oder Lohnvorsch�sse. "Antizipative Aktiven", die in der Schweizerischen Buchhaltungspraxis ebenfalls unter die "transitorischen Aktiven" gefasst werden, stellen demgegen�ber Ertr�ge dar, die dem abgelaufenen Jahr gutzuschreiben sind, aber erst im neuen Jahr eingehen, wie etwa ausstehende Mietzinse oder Umsatzpr�mien. Es handelt sich hier um einen Aufwandsnachtrag, dem eine Geldforderung gegen�bersteht (Schweizer Handbuch der Wirtschaftspr�fung 1998, Band 1, Ziff. 2.3411 S. 167; Boemle, a.a.O., S. 229 f.; Blumer, a.a.O., S. 177 f.; vgl. ferner Carlen/Gianini/Riniker, Finanzbuchhaltung 1, 5. Aufl. 1999, S. 38 ff.; K�fer, Berner Kommentar, Die kaufm�nnische Buchf�hrung, 1. Band, Grundlagen Ziff. 6.229 ff., 6.234). Indem der Beschwerdef�hrer die eigenm�chtig bezogenen Darlehen als "transitorische Aktiven" verbuchen liess, bewirkte er eine Verbuchung auf einem sachfremden Konto. Eine solche Verbuchung eines Gesch�ftsvorfalls auf einem unrichtigen Konto kann unter den Tatbestand der Falschbeurkundung fallen, so wenn etwa unerlaubte Privatbez�ge zur Vertuschung als "transitorische Aktiven" verbucht werden (Schmid, Fragen der Falschbeurkundung bei Wirtschaftsdelikten, insbesondere im Zusammenhang mit der kaufm�nnischen Buchf�hrung, ZStR 94/1978, S. 288 f.). Dies gilt auch hier. Die Auffassung der Vorinstanz, wonach die fragliche Verbuchung der Bez�ge als "transitorische Aktiven" zu einer unwahren Buchhaltung im Sinne der Falschbeurkundung f�hre, verletzt somit kein Bundesrecht. Entscheidend hief�r ist, dass durch die unrichtige Buchung der bezogenen Darlehen als "transitorische Aktiven", die gr�sstenteils aus Dauerleistungsvertr�gen entstehen, das Gesamtbild der Verm�genslage der Gesellschaft verf�lscht wurde. Denn die Selbstinformation des Unternehmens und der Schutz der Gl�ubiger, welchen die Buchf�hrung in erster Linie dient (vgl. BGE 122 IV 25 E. 2b mit Hinweisen), werden bei einer solchen Falschbuchung nachteilig ber�hrt und mithin die Garantiefunktion der Buchhaltung verletzt.
Dass die Verbuchung eines Bezugs nichts dar�ber aussagt, ob der ihr zugrunde liegende Gesch�ftsvorfall rechtm�ssig oder unrechtsm�ssig zu Stande gekommen ist, wie der Beschwerdef�hrer vorbringt, mag zutreffen, �ndert aber nichts daran, dass die Buchung selbst richtig, d.h. auf dem objektiv richtigen Konto vorgenommen werden muss. Der Schuldspruch der Falschbeurkundung ist daher in objektiver Hinsicht nicht zu beanstanden. Was der Beschwerdef�hrer gegen die Annahme des Vorsatzes einwendet, f�hrt ebenfalls zu keinem anderen Ergebnis. Der Beschwerdef�hrer war sich nach den tats�chlichen Feststellungen zweifellos bewusst, dass er die Buchung auf einem sachfremden Konto veranlasst hat. Selbst wenn man annehmen wollte, er habe unter dem Konto "transitorische Aktiven" eine Art Durchlaufposten verstanden, bei welchem eine abschliessende Beurteilung bis zur definitiven Verbuchung noch nicht feststand, k�nnte dies den Beschwerdef�hrer, wie die Vorinstanz zu Recht ausf�hrt, nicht entlasten, da �berhaupt nicht einzusehen ist, was bei Bez�gen in Form von Darlehen buchungstechnisch unklar sein soll. Die Beschwerde erweist sich hier als unbegr�ndet.
5.- Soweit der Beschwerdef�hrer mit der Nichtigkeitsbeschwerde eventualiter die Verletzung des aus Art. 32 Abs. 1 BV bzw. 4 aBV und 6 Ziff. 2 EMRK fliessenden Grundsatzes "in dubio pro reo" r�gt, ist auf seine Beschwerde nicht einzutreten, da die Maxime als f�r die Feststellung des Sachverhalts massgebliche Regel nicht dem materiellen Strafrecht angeh�rt und deshalb die R�ge mit staatsrechtlicher Beschwerde vorgebracht werden muss (BGE 120 Ia 31 E. 2b). Es besteht kein Anlass, auf diese Praxis zur�ckzukommen.
6.- Aus diesen Gr�nden ist die Nichtigkeitsbeschwerde teilweise gutzuheissen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang des Verfahrens ist nur eine reduzierte Geb�hr von Fr. 1'500. -- zu erheben. Soweit der Beschwerdef�hrer mit seiner Beschwerde durchdringt, ist ihm eine Parteientsch�digung von Fr. 800. -- zuzusprechen (Art. 278 BStP). Die Betr�ge sind miteinander zu verrechnen.
1.- Die eidgen�ssische Nichtigkeitsbeschwerde wird teilweise gutgeheissen, das Urteil des Obergerichts des Kantons Zug, Strafrechtliche Abteilung, vom 19. Oktober 1999 aufgehoben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckgewiesen; im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
2.- Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 700. -- wird dem Beschwerdef�hrer auferlegt.
3.- Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, der Staatsanwaltschaft sowie dem Obergericht des Kantons Zug, Strafrechtliche Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 138
 Art. 148
 Art. 251
 Art. 138
 Art. 138
 Art. 138
 Art. 140
 Art. 140
 Art. 140
 Art. 138
 Art. 140
 Art. 140
 Art. 140
 BGE 
 Art. 138
 Art. 138
 Art. 148
 Art. 146
 BGE 
 Art. 110
 Art. 251
 Art. 958
 BGE 
 BGE 
 Art. 32
in dubio