Source: http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BVerfGE%2013,%201
Timestamp: 2013-05-24 23:39:27+00:00

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Rechtsprechung: BVerfGE 13, 1
Rechtsprechung BVerfG, 30.05.1961 - 2 BvR 366/60 Volltextver�ffentlichungen (2)
Unzul�ssigkeit der "Friedenswahl" (stillen Wahl)
BVerfGE 13, 1
D�V 1963, 593
Wird zitiert von ... (50) BVerfG, 11.10.1972 - 2 BvR 912/71 WahlgleichheitDas Bundesverfassungsgericht hat deshalb die Zul�ssigkeit der Verfassungsbeschwerde gegen Entscheidungen der L�nderverfassungsgerichte bejaht (BVerfGE 6, 445 [447]; 13, 132 [140]) und die Kompetenz zur �berpr�fung von Landes- oder Kommunalwahlgesetzen unter dem Blickpunkt des Art. 3 GG in st�ndiger Rechtsprechung in Anspruch genommen (BVerfGE 1, 208 [241]; 3, 383 [390 ff.]; 6, 84 [91]; 11, 266 [271]; 11, 351 [360]; 12, 10 [25]; 13, 1 [12]; vgl. auch BVerfGE 18, 172 [180]).Deshalb enth�lt ein Versto� gegen den Grundsatz der Gleichheit der Wahl stets zugleich auch eine Verletzung des Art. 3 GG (BVerfGE 1, 208 [242]; 4, 31 [39]; 6, 84 [91]; 11, 266 [271], 351 [360]; 12, 10 [25]; 13, 1 [12]; 24, 300 [340]; 28, 220 [225]).F�r den Sachbereich der Wahlen ist nach der historischen Entwicklung zum Demokratisch- Egalit�ren hin, die im Grundgesetz f�r das Bundestagswahlrecht in Art. 38 Abs. 1 Satz 1 GG und f�r das Wahlrecht in den L�ndern, Kreisen und Gemeinden in Art. 28 Abs. 1 Satz 2 GG ihren verfassungsrechtlich verbindlichen Ausdruck gefunden hat, davon auszugehen, da� jedermann sein aktives und passives Wahlrecht in formal m�glichst gleicher Weise soll aus�ben k�nnen (BVerfGE 11, 266 [272], 351 [360]; 12, 10 [25], 73 [77]; 13, 1 [12], 243 [246]; 16, 130 [138]; 28, 220 [225]).Eine Bestimmung, die eine Partei oder W�hlergruppe in gleichheitswidriger Weise benachteiligt, verletzt nicht nur diese in ihrem Recht auf Chancengleichheit, sondern auch deren Wahlbewerber in ihrem passiven Wahlrecht und damit in ihrem Grundrecht auf Gleichbehandlung nach Art. 3 Abs. 1 GG (BVerfGE 13, 1 [11] mit weiteren Hinweisen).
BVerfG, 15.02.1978 - 2 BvR 134/76 GemeindeparlamenteDas Bundesverfassungsgericht kann jedoch im Rahmen der im Hinblick auf Art. 3 GG zul�ssigen Verfassungsbeschwerden von Amts wegen weiter pr�fen, ob kommunalrechtliche Bestimmungen �ber das Wahlrecht noch in anderer Hinsicht gegen objektives Verfassungsrecht versto�en (vgl. BVerfGE 6, 376 [384]; 13, 1 [17]).Da Verfassungsbeschwerden gegen Gesetze nach � 93 Abs. 2 BVerfGG nur binnen Jahresfrist seit dem Inkrafttreten erhoben werden k�nnen, ist das Rechtsschutzinteresse weiter zu bejahen (vgl. BVerfGE 13, 1 [11 f.]).Der Grundsatz der Gleichheit der Wahl besagt, da� jedermann sein aktives und passives Wahlrecht in formal m�glichst gleicher Weise soll aus�ben k�nnen (BVerfGE 12, 73 [77]; 13, 1 [12]; st�ndige Rechtsprechung).
BVerfG, 04.04.1978 - 2 BvR 1108/77 Inkompatibilit�t/Kommunal beherrschtes UnternehmenDas Bundesverfassungsgericht kann aber aufgrund der im Hinblick auf die R�ge nach Art. 3 Abs. 1 GG zul�ssigen Verfassungsbeschwerden von Amts wegen pr�fen, ob die beanstandete Gesetzesvorschrift auch gegen andere Verfassungsbestimmungen verst��t (vgl. BVerfGE 6, 376 [384]; 13, 1 [17] m.w.N.).Mit diesen Ma�nahmen wird lediglich das erzielte, bereits feststehende Wahlergebnis konkretisiert (vgl. auch BVerfGE 1, 208 [237]; 12, 73 [76]; 13, 1 [10]; 18, 172 [180]; 38, 326 [335]).Wollen die Beschwerdef�hrer sich f�r k�nftige Kommunalwahlen die M�glichkeit uneingeschr�nkter Bewerbung offenhalten, so m�ssen sie ihre verfassungsrechtlichen Bedenken jetzt, d.h. innerhalb der Jahresfrist des � 93 Abs. 2 BVerfGG, geltend machen (vgl. BVerfGE 13, 1 [11 f.]).Der Grundsatz der Gleichheit der Wahl besagt, da� jedermann sein aktives und passives Wahlrecht in formal m�glichst gleicher Weise soll aus�ben k�nnen (BVerfGE 41, 399 [413]; 13, 1 [12]; 12, 73 [77]; st�ndige Rechtsprechung).
BVerfG, 13.02.2008 - 2 BvK 1/07 Sperrklausel KommunalwahlenAn dieser Entscheidung habe das Bundesverfassungsgericht auch in der Folgezeit mehrfach festgehalten und in seiner Entscheidung vom 30. Mai 1961 ausdr�cklich angef�hrt, dass sich die Sperrklausel des schleswig-holsteinischen Gemeinde- und Kreiswahlgesetzes "in den vom Bundesverfassungsgericht in st�ndiger Rechtsprechung f�r zul�ssig erachteten Grenzen" halte (vgl. BVerfGE 13, 1 ).
BVerfG, 15.01.1985 - 2 BvR 1163/82 Spenden an kommunale W�hlergruppenF�r den Sachbereich der Wahlen ist nach der geschichtlichen Entwicklung, die f�r das Bundestagswahlrecht in Art. 38 Abs. 1 Satz 1 GG und f�r das Wahlrecht in den L�ndern, Kreisen und Gemeinden in Art. 28 Abs. 1 Satz 2 GG ihren verfassungsrechtlich verbindlichen Ausdruck gefunden hat, davon auszugehen, da� jedermann seine staatsb�rgerlichen Rechte in formal m�glichst gleicher Weise soll aus�ben k�nnen (BVerfGE 6, 84 [91]; 11, 266 [272]; 11, 351 [360 f.]; 12, 10 [25]; 12, 73 [77]; 13, 1 [12]; 13, 243 [246]; 16, 130 [138]; 28, 220 [225]).Das Bundesverfassungsgericht hat bereits entschieden, da� auf der kommunalen Ebene, f�r die Art. 28 Abs. 2 GG die seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts gewachsene moderne Form der Selbstverwaltung garantiert, grunds�tzlich die �rtlich gebundenen Rathausparteien oder W�hlervereinigungen den politischen Parteien rechtlich gleichgestellt sind und da� den sich diesen Gruppen zurechnenden B�rgern wie ihren Kandidaten grunds�tzlich eine chancengleiche Teilnahme an den kommunalen Wahlen gew�hrt werden mu� (BVerfGE 11, 266 [274 f., 276]; 11, 351 [361]; 12, 10 [25]; 13, 1 [16]).Die institutionelle Garantie der Selbstverwaltung in Art. 28 Abs. 2 GG gew�hrleistet diesen vor allem an den besonderen Belangen der �rtlichen Gemeinschaften orientierten W�hlervereinigungen und den sie tragenden B�rgern eine chancengleiche Mitwirkung bei der politischen Willensbildung im kommunalen Bereich, die vom Gesetzgeber nicht beeintr�chtigt werden darf (vgl. BVerfGE 11, 266 [274 f., 276]; 11, 351 [361]; 12, 10 [25]; 13, 1 [16]).
BVerfG, 19.07.1966 - 2 BvF 1/65 Parteienfinanzierung IHieran ankn�pfend hat das Gericht in st�ndiger Rechtsprechung die politischen Parteien auf den Weg des Organstreits verwiesen, wenn sie im Bereich der Wahlen t�tig werden und in diesem Bereich ihren besonderen verfassungsrechtlichen Status gegen�ber Verfassungsorganen verteidigen (BVerfGE 4, 27 [30]; 7, 99 [103]; 13, 1 [9 f.]).
BVerfG, 23.08.2005 - 2 BvE 5/05 Klage der FAMILIEN-PARTEI DEUTSCHLANDS und der �kologisch-Demokratischen Partei …Mit der Verk�ndung gilt das Gesetz als allgemein bekannt geworden (vgl. BVerfGE 13, 1 ; 24, 252 ; 64, 301 ).
BVerfG, 03.12.1968 - 2 BvE 1/67 Wahlkampfkostenpauschaleb) Das Prinzip der Chancengleichheit der Parteien h�ngt aufs engste mit dem Grundsatz der Allgemeinheit und Gleichheit der Wahl (Art. 38 Abs. 1 GG) zusammen, der seinerseits ein Anwendungsfall des allgemeinen Gleichheitssatzes (Art. 3 Abs. 1 GG) ist (BVerfGE 1, 208 [242]; 3, 383 [391]; 6, 84 [91]; 13, 1 [12]).
BVerfG, 08.03.2001 - 2 BvK 1/97 �DPEin Gesetz gilt mit der Verk�ndung als allgemein bekannt geworden (vgl. BVerfGE 13, 1 ; 24, 252 ; 64, 301 ; 92, 80 ).
VerfGH Saarland, 29.09.2011 - Lv 4/11 BVerfG, 06.10.1970 - 2 BvR 225/70 Umfang des kommunalen Wahlpr�fungsverfahrens)Der Zweck des kommunalen …
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VerfGH Nordrhein-Westfalen, 06.07.1999 - VerfGH 15/98 StGH Niedersachsen, 20.09.1977 - StGH 1/77 Vereinbarkeit des � 36 Abs. 2 und 3 des Nieders�chsischen Kommunalwahlgesetzes …
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VerfGH Sachsen, 18.05.1995 - 50-IV-94 VG M�nster, 10.03.2006 - 1 K 54/05 Klagen des Landesverbandes der freien und unabh�ngigen B�rger- und …
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References: Art. 3
 Art. 3
 Art. 38
 Art. 28
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