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Timestamp: 2016-10-24 18:30:09+00:00

Document:
I 690/03 (05.07.2004)
I 690/03
Pr�sident Borella, Bundesrichterin Leuzinger, Bundesrichter R�edi, Meyer und Kernen; Gerichtsschreiberin Fleischanderl
M.________, 1964, Beschwerdef�hrerin,
Die 1964 geborene, gelernte Krankenschwester M.________, verheiratet und Mutter dreier Kinder (Jahrg�nge 1986, 1988 und 1991), war seit dem 1. Mai 1997 zusammen mit ihrem Ehemann zu einem Pensum von 60-80 % als Gesch�ftsf�hrerin im Kurhaus S.________ angestellt. Nachdem sie ihrer Arbeit vom 10. Februar bis 9. Mai 1999 krankheitsbedingt ferngeblieben und dieser ab 10. Mai 1999 nurmehr teilweise sowie ab Mai 2000 �berhaupt nicht mehr nachgegangen war - die K�ndigung durch den Arbeitgeber erfolgte per 31. Oktober 2001 -, meldete sie sich am 31. Juli 2001 unter Hinweis auf seit 1992 bestehende R�ckenbeschwerden sowie seit August 1999 vorhandene Darmprobleme bei der Invalidenversicherung zur Umschulung auf eine neue T�tigkeit an. Die IV-Stelle Bern veranlasste in beruflich-erwerblicher Hinsicht einen Zusammenruf der individuellen Konten (IK) und holte einen Arbeitgeberbericht vom 31. August 2001 ein. Ferner zog sie einen Bericht des Hausarztes Dr. med. W.________, Innere Medizin FMH, vom 11. September 2001 (samt Berichten des Spitals L.________, Neurochirurgische Abteilung, vom 10. Dezember 1998, 10. Februar 1999, 23. Mai 2000 und 29. M�rz 2001, der Rehabilitationsklinik E.________ vom 29. August 2000, des Spitals N.________, Klinik f�r Rheumatologie und Klinische Immunologie/ Allergologie, vom 21. September und 3. November 2000 sowie des Dr. med. Z.________, Klinik O.________, vom 29. Mai 2001) bei. Gest�tzt darauf sprach sie der Versicherten mit Verf�gung vom 20. September 2001 berufliche Massnahmen in Form von Berufsberatung und Abkl�rung der beruflichen Eingliederungsm�glichkeiten durch die interne Abteilung Berufliche Eingliederung zu.
Nach Einholung eines Verlaufsberichtes des Dr. med. W.________ vom 29. Januar 2002 (samt Operationsbericht des Dr. med. Z.________ vom 31. Oktober 2001) kam die Abteilung Berufliche Eingliederung in ihrem Schlussbericht vom 2. Mai 2002 zum Ergebnis, dass der - befristete - Rentenanspruch zu pr�fen sei. Daraufhin liess die IV-Stelle einen weiteren Bericht durch Dr. med. W.________ vom 15. Juni 2002 (samt Bericht des Spitals N.________, Klinik f�r Allgemeine Innere Medizin/ Medizinische Abteilung, vom 2. April 2002) sowie ein Gutachten durch Frau Dr. med. G.________, Spezial�rztin FMH f�r Neurochirurgie, vom 9. November 2002 (samt Bericht des Dr. med. B.________, Klinik U.________, vom 5. August 2002) erstellen und die Verh�ltnisse im Haushalt vor Ort abkl�ren (Abkl�rungsbericht Haushalt vom 17. Juli 2002). Mit Verf�gung vom 7. Januar 2003 verneinte die Verwaltung - nach Kenntnisnahme eines Berichtes des Prof. Dr. med. R.________, Leitender Arzt Schmerzzentrum, Klinik U.________, vom 6. November 2002 - eine rentenbegr�ndende Invalidit�t; sie ging dabei von einem Invalidit�tsgrad im auf 70 % festgesetzten Erwerbsanteil von 32,04 % sowie einer Einschr�nkung im h�uslichen Bereich von 21 % aus, woraus eine gewichtete Invalidit�t von gesamthaft 29 % resultierte. Am 27. Januar 2003 verf�gte die IV-Stelle erneut berufliche Massnahmen im Sinne von Berufsberatung und Abkl�rung der beruflichen Eingliederungsm�glichkeiten durch die interne Berufsberatungsstelle. Die gegen die Rentenverf�gung erhobene Einsprache wurde mit Einspracheentscheid vom 7. M�rz 2003 unter Zugrundelegung einer Erwerbseinbusse im erwerblichen Bereich von 39,4 % sowie einer Einschr�nkung im Haushalt von 25 %, d.h. einer gewichteten Gesamtinvalidit�t von 35 % (0,7 x 39,4 % + 0,3 x 25 %), abgewiesen.
Die hiegegen eingereichte Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern ab (Entscheid vom 3. Oktober 2003).
M.________ f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde und beantragt sinngem�ss die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sowie des Einspracheentscheides der IV-Stelle und die R�ckweisung der Sache an die Verwaltung zur weiteren medizinischen Abkl�rung.
1.1 Am 1. Januar 2003 sind das Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 (ATSG) und die Verordnung �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV) vom 11. September 2002 in Kraft getreten. Mit ihnen sind unter anderem auch im Invalidenversicherungsrecht verschiedene materiellrechtliche Bestimmungen ge�ndert worden.
1.2 Zu beurteilen ist, ob die Beschwerdef�hrerin Anspruch auf eine Invalidenrente hat, wobei - wie in Erw. 5 hiernach noch detailliert dargelegt wird - allf�llige Rentenleistungen fr�hestens ab 1. Juli 2000 zugesprochen werden k�nnten. Dies wurde mit Einspracheentscheid vom 7. M�rz 2003 verneint. Fraglich ist mithin, da das Sozialversicherungsgericht bei der Beurteilung eines Falles grunds�tzlich auf den bis zum Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheides (hier: 7. M�rz 2003) eingetretenen Sachverhalt abstellt (BGE 129 V 4 Erw. 1.2, 169 Erw. 1, 356 Erw. 1, je mit Hinweisen), ob die Bestimmungen des ATSG auf den vorliegenden Fall Anwendung finden.
1.2.1 Das Eidgen�ssische Versicherungsgericht hat im zur Publikation in der Amtlichen Sammlung vorgesehenen Urteil L. vom 4. Juni 2004, H 6/04, erkannt, dass sich aus der �bergangsbestimmung des Art. 82 Abs. 1 ATSG, mit Ausnahme der darin speziell geregelten Sachverhalte, keine allgemein g�ltigen intertemporalrechtlichen Schl�sse ziehen lassen. Art. 82 Abs. 1 ATSG hat - wie in Erw. 2.2 des Urteils erwogen wird - nur eine beschr�nkte Tragweite und will lediglich F�lle von der Anwendbarkeit des neuen Gesetzes ausnehmen, in welchen �ber die Rechte und Pflichten vor dem 1. Januar 2003 rechtskr�ftig verf�gt worden ist (" ... bei seinem Inkrafttreten laufenden Leistungen und festgesetzten Forderungen ..." [Satz 1: Regel]); dies vorbeh�ltlich der Anpassung von rechtskr�ftig verf�gten Leistungsk�rzungen an Art. 21 ATSG mit Wirkung ab 1. Januar 2003 (Satz 2: Ausnahme). Insbesondere l�sst sich daraus somit nicht ableiten, dass der Zeitpunkt des Erlasses der Verf�gung oder - bei Durchf�hrung des Einspracheverfahrens - des Einspracheentscheides f�r die Anwendung der materiellen Normen des neuen Gesetzes in Bezug auf Leistungen, welche bei dessen In-Kraft-Treten (1. Januar 2003) noch nicht rechtskr�ftig festgelegt worden sind, massgebend ist. Vielmehr muss diesbez�glich - von den in Art. 82 Abs. 1 ATSG spezifisch normierten Tatbest�nden abgesehen - von den allgemeinen Regeln ausgegangen werden, welche im Bereich des �bergangsrechts entwickelt worden sind. Danach sind in zeitlicher Hinsicht - auch bei einer �nderung der gesetzlichen Grundlage - grunds�tzlich diejenigen Rechtss�tze relevant, die bei der Verwirklichung des zu Rechtsfolgen f�hrenden Sachverhaltes in Geltung standen (BGE 129 V 4 Erw. 1.2, 169 Erw. 1, 356 Erw. 1, je mit Hinweisen). An diesem Ergebnis vermag der Umstand, dass im erw�hnten Urteil L. vom 4. Juni 2004 nicht, wie im vorliegenden Fall, �ber Dauerleistungen, sondern �ber den Anspruch auf Verzugszinsen gest�tzt auf eine im Jahr 2001 f�llig gewordene, aber erst 2003 ausbezahlte einmalige Pauschalentsch�digung zu befinden war, nichts zu �ndern. Die zuvor dargelegte L�sung stellt zufolge ihres allgemein g�ltigen Bedeutungsgehaltes einen f�r alle Rechtsverh�ltnisse - und somit auch f�r Dauerleistungen - geltenden intertemporalrechtlichen Grundsatz auf.
1.2.2 Liegen demnach keine laufenden Leistungen im Sinne des Art. 82 Abs. 1 ATSG vor und werden - bedingt durch den fragmentarischen Charakter der �bergangsrechtlichen Ordnung des ATSG - folglich die allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln herangezogen, ist der Rentenanspruch f�r die Zeit bis 31. Dezember 2002 auf Grund der bisherigen und ab diesem Zeitpunkt nach den neuen Normen zu pr�fen.
2.1 Die Vorinstanz hat nach dem Gesagten die Bestimmungen und Grunds�tze zum Invalidit�tsbegriff (bis 31. Dezember 2002: Art. 4 Abs. 1 IVG; ab 1. Januar 2003: Art. 1 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 ATSG sowie Art. 4 Abs. 1 IVG), zu den Voraussetzungen und zum Umfang des Anspruchs auf eine Rente der Invalidenversicherung (Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG [je in der bis 31. Dezember 2003 g�ltig gewesenen Fassung]) sowie zur Invalidit�tsbemessung bei erwerbst�tigen Versicherten nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (bis 31. Dezember 2002: Art. 28 Abs. 2 IVG; ab 1. Januar 2003: Art. 1 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG), bei Nichterwerbst�tigen im Sinne von Art. 5 Abs. 1 IVG, namentlich im Haushalt besch�ftigten Versicherten, nach der spezifischen Methode des Bet�tigungsvergleichs (bis 31. Dezember 2002: Art. 28 Abs. 3 IVG in Verbindung mit Art. 27 Abs. 1 und 2 IVV; ab 1. Januar 2003: Art. 28 Abs. 3 IVG in Verbindung mit Art. 27 Abs. 1 und 2 IVV [in den vom 1. Januar bis 31. Dezember 2003 in Kraft gestandenen Fassungen] sowie Art. 8 Abs. 3 ATSG [und Art. 1 Abs. 1 IVG]) und bei teilerwerbst�tigen Versicherten nach der gemischten Methode unter gewichteter Ber�cksichtigung beider Teilbereiche (bis 31. Dezember 2002: Art. 28 Abs. 3 IVG in Verbindung mit Art. 27bis Abs. 1 und 2 IVV; ab 1. Januar 2003: Art. 28 Abs. 3 IVG in Verbindung mit Art. 27bis Abs. 1 und 2 IVV [in den vom 1. Januar bis 31. Dezember 2003 in Kraft gestandenen Fassungen] sowie Art. 8 Abs. 3 und Art. 16 ATSG [und Art. 1 Abs. 1 IVG]) zutreffend dargelegt. Ebenfalls korrekt sind die Erw�gungen zur Aufgabe des Arztes und der �rztin bei der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen; AHI 2000 S. 319 Erw. 2b; vgl. auch AHI 2002 S. 70 Erw. 4b/cc) sowie zum Beweiswert und zur Beweisw�rdigung medizinischer Berichte und Gutachten (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis; vgl. auch AHI 2000 S. 152 Erw. 2b). Darauf wird verwiesen.
2.2 Zu erg�nzen ist, dass sowohl die zum bisherigen Begriff der Invalidit�t in der Invalidenversicherung (Art. 4 Abs. 1 IVG [in der bis 31. Dezember 2002 in Kraft gestandenen Fassung]) ergangene Rechtsprechung (vgl. statt vieler BGE 119 V 470 Erw. 2b, 116 V 249 Erw 1b mit Hinweisen) wie auch die zur allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs entwickelte Judikatur (Art. 28 Abs. 2 IVG [in der bis 31. Dezember 2002 geltenden Fassung]; vgl. BGE 128 V 30 Erw. 1 mit Hinweisen) unter der Herrschaft des ATSG weiterhin ihre G�ltigkeit behalten (noch nicht in der Amtlichen Sammlung ver�ffentlichtes Urteil A. vom 30. April 2004, I 626/03). Gleiches gilt auch f�r die Festsetzung der Invalidit�t von teilerwerbst�tigen Versicherten in Anwendung der gemischten Methode (Art. 28 Abs. 3 IVG in Verbindung mit Art. 27bis Abs. 1 und 2 IVV [in den bis 31. Dezember 2000 sowie vom 1. Januar 2001 bis 31. Dezember 2002 g�ltig gewesenen Fassungen]; vgl. namentlich BGE 125 V 146) (zur Publikation in der Amtlichen Sammlung vorgesehenes Urteil Z. vom 15. Juni 2004, I 634/03).
Unter den Verfahrensbeteiligten unbestritten ist, dass die Beschwerdef�hrerin ohne Gesundheitsschaden zu 70 % erwerbst�tig sowie zu 30 % im Haushalt besch�ftigt w�re, weshalb der Invalidit�tsgrad nach der gemischten Methode zu ermitteln ist. Letztinstanzlich nicht beanstandet wird ferner auch die Einschr�nkung im h�uslichen Bereich, die das kantonale Gericht und die Beschwerdegegnerin - den Abkl�rungsbericht Haushalt vom 17. Juli 2002 hinsichtlich der Einschr�nkung in gewissen Haushaltst�tigkeiten modifizierend (vgl. Einspracheentscheid vom 7. M�rz 2003; Stellungnahme des IV-Abkl�rungsdienstes vom 18. Februar 2003) - auf 25 % festsetzten. Es besteht weder auf Grund der Akten noch der Vorbringen der Parteien Anlass zu einer n�heren Pr�fung dieser Bemessungsfaktoren (BGE 125 V 417 oben).
Keine Einigkeit besteht dagegen �ber die der Beschwerdef�hrerin noch verbliebene Arbeitsf�higkeit im erwerblichen Bereich, welche im Folgenden zu pr�fen ist.
Zu beurteilen ist in einem ersten Schritt der Gesundheitszustand und das damit einhergehende Leistungsverm�gen der Versicherten f�r die Zeit ab Herbst 2002 bis zum rechtsprechungsgem�ss die zeitliche Grenze der richterlichen �berpr�fungsbefugnis bildenden Erlass des Einspracheentscheides vom 7. M�rz 2003 (vgl. Erw. 1.2 hievor).
4.1 Frau Dr. med. G.________ hat in ihrem Gutachten vom 9. November 2002 schl�ssig dargelegt, dass aktuell zwar noch degenerative Ver�nderungen im unteren LWS-Bereich, insbesondere eine Osteochondrose, eine Spondylarthrose L4/5 und L5/S1 sowie eine flache Diskushernie L4/5 und L5/S1, vorhanden seien, neuroradiologisch jedoch mit Sicherheit keine Wurzelkompression mehr existiere. Dieser Befund, welcher durch die klinischen Erhebungen best�tigt werde, d�rfte - so die Gutachterin weiter - die Arbeitsf�higkeit seit Herbst 2002 insoweit gesteigert haben, als diese zurzeit 40 % in der bisherigen, sowohl administrative als auch pflegerische Aufgaben umfassenden T�tigkeit betrage. Ganztags zumutbar seien demgegen�ber administrative Besch�ftigungen ohne Heben und Tragen schwerer Gewichte sowie langer Stehdauer, welche die M�glichkeit b�ten, die Sitzdauer alle ein bis zwei Stunden zu unterbrechen. Auch im Rahmen einer derartigen angepassten Arbeit m�sse jedoch infolge vermehrter Pausen oder einer verl�ngerten Mittagszeit mit einer Leistungseinbusse von 20 % gerechnet werden. F�r die vorangegangene Zeit sei die Versicherte auf Grund der Akten und der neuroradiologischen Befunde aber als arbeitsunf�hig einzustufen.
4.2 Diese Beurteilung, welche sich mit Bezug auf den Befund weitgehend mit dem Untersuchungsbericht des Dr. med. B.________ vom 5. August 2002 deckt, zeigt deutlich auf, dass sich der k�rperliche Zustand der Beschwerdef�hrerin und damit ihre Leistungsf�higkeit - jedenfalls ab Herbst 2002 - insofern verbessert hat, als die beispielsweise noch im Bericht des Spitals N.________ vom 2. April 2002 diagnostizierte Kompression der S1-Wurzel rechts nicht mehr nachweisbar war. An diesen Feststellungen verm�gen weder die Einsch�tzung des Dr. med. W.________ vom 15. Juni 2002, wonach seit 24. Mai 2000 durchgehend in allen T�tigkeiten eine 100 %ige Arbeitsunf�higkeit bestehe, noch der Bericht des Prof. Dr. med. R.________ vom 6. November 2002 etwas zu �ndern. W�hrend Dr. med. W.________ - im Gegensatz zu den Dres. med. G.________ und B.________ - nicht die Zust�nde im Herbst 2002 beschreibt, spricht Letzterer lediglich allgemein von einer seit Mai 2000 bestehenden Arbeitsunf�higkeit (im bisherigen Beruf) und beschr�nkt sich auf die Diagnose einer beginnenden Osteochondrose L5/S1 beidseits. Indem Prof. Dr. med. R.________ das Vorliegen psychischer Beschwerden in Form einer Schmerzverarbeitungsst�rung verneint, wohingegen die �rzte des Spitals N.________ noch anfangs April 2002 auf eine die Chronifizierung beg�nstigende psychophysiologische St�rung hingewiesen hatten, spricht er sich im �brigen ebenfalls tendenziell f�r eine Verbesserung des Krankheitsbildes aus.
Entgegen den Vorbringen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesslich erf�llt die im Rahmen der medizinischen Abkl�rungen der Invalidenversicherung erstellte Expertise der Frau Dr. med. G.________ (vom 9. November 2002), welche f�r die hier streitigen Belange umfassend ist, auf sorgf�ltigen eigenen Untersuchungen beruht und sowohl die medizinischen Vorakten wie auch die von der Versicherten geklagten Gesundheitseinschr�nkungen ber�cksichtigt, alle rechtsprechungsgem�ss f�r beweiskr�ftige �rztliche Entscheidungsgrundlagen erforderlichen Kriterien (vgl. BGE 125 V 352 ff. Erw. 3a und b). Sie leuchtet insbesondere in der Darlegung der medizinischen Zusammenh�nge und in der Beurteilung der medizinischen Situation ein und die darin gezogenen Schlussfolgerungen sind begr�ndet, weshalb darauf - mit der Vorinstanz - ohne weiteres abgestellt werden kann. Die von der Beschwerdef�hrerin ger�gte gutachterliche Wiedergabe der Krankengeschichte betrifft zur Hauptsache Punkte, die sich vor Herbst ereignet haben und daher, selbst wenn sie zutr�fen, die Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit ab diesem Zeitpunkt nicht unmittelbar zu beeinflussen verm�chten.
4.3 Der im angefochtenen Entscheid durchgef�hrte Einkommensvergleich, wonach sich der Invalidit�tsgrad im erwerblichen Bereich auf 25,6 % bzw. - unter Ber�cksichtigung eines zus�tzlichen Abzugs vom tabellarischen Invalideneinkommen von 10 % - auf 33 % bel�uft, wird seitens der Beschwerdef�hrerin nicht beanstandet und gibt nach Lage der Akten zu keinen Bemerkungen Anlass. In Anbetracht einer ebenfalls nicht bestrittenen Einschr�nkung im Haushalt von 25 % (vgl. Erw. 3 hievor) resultiert daraus - f�r die Zeit ab Herbst 2002 bis jedenfalls 7. M�rz 2003 (vgl. Erw. 4 hievor) - eine gewichtete, rentenausschliessende Invalidit�t von insgesamt 25 % (0,7 x 25,6 % + 0,3 x 25 %) oder 31 % (0,7 x 33 % + 0,3 X 25 %) (zur Rundung: BGE 130 V 121).
Zu beurteilen ist im Weiteren die Arbeitsf�higkeit f�r die Zeit vor Herbst 2002. Dabei ist hinsichtlich des massgeblichen Pr�fungszeitraums zu beachten, dass die IV-Anmeldung am 31. Juli 2001 erfolgte, weshalb eine Nachzahlung von Rentenleistungen gem�ss Art. 48 Abs. 2 Satz 1 IVG - f�r den Tatbestand des Art. 48 Abs. 2 Satz 2 IVG liegen keine Anhaltspunkte vor - fr�hestens ab Juli 2000 m�glich w�re. Nach Art. 29 Abs 1 lit. b IVG (lit. a der Bestimmung gelangt hier nicht zur Anwendung) m�sste demzufolge, damit der Rentenanspruch in diesem Zeitpunkt entstanden w�re, jedenfalls ab Juli 1999 ohne wesentlichen Unterbruch eine Arbeitsunf�higkeit von durchschnittlich mindestens 40 % vorgelegen haben.
5.1 Hierzu ergibt die Aktenlage folgendes Bild:
5.1.1 Im Bericht des Spitals L.________ vom 10. Dezember 1998 wurde auf Episoden von R�ckenschmerzen in den Jahren 1994 und 1995 sowie das erstmalige Auftreten einer Ischialgie rechts 1997 hingewiesen, welche unter konservativer Therapie indes abgeklungen seien. Seit September 1998 best�nden erneut progressive ausstrahlende Schmerzen im rechten Bein. Zur Arbeitsf�higkeit �usserten sich die �rzte nicht.
5.1.2 Gem�ss Operationsbericht des Spitals L.________ vom 10. Februar 1999 war gleichentags eine mikrochirurgische partielle Favektomie L5/S1 rechts, eine Sequestrektomie L5/S1 rechts sowie eine Dekompression der Wurzel S1 und des Duralsacks L5/S1 rechts durchgef�hrt worden.
5.1.3 Mit Bericht vom 23. Mai 2000 diagnostizierten die �rzte des Spitals L.________ ein progressives medianes DH-Rezidiv L5/S1. Sie f�hrten aus, dass sich die Schmerzen seit Anfang M�rz ohne Anlass akut verschlechtert h�tten und die Patientin ihre T�tigkeit in der Klinik S.________ auf 50 % reduziert habe. Zur Frage, inwieweit eine psychische Komponente bei der Genese der Schmerzen eine Rolle spiele, wurde nicht abschliessend Stellung genommen.
5.1.4 Nachdem sich die Beschwerdef�hrerin vom 28. Juni bis 26. Juli 2000 in der Rehabilitationsklinik E.________ aufgehalten hatte, wurde im Bericht vom 29. August 2000 die Diagnose eines chronischen lumbospondylogenen Syndroms mit/bei Status nach Diskushernienoperation L5/S1 am 10. Februar 1999, postoperativer Restdiskushernie mit denkbarer Kompression der Wurzel beidseits unter Belastung (MRI Mai 2000) sowie Osteochondrose L4/5 und Spondylarthrose beidseits L4 bis S1 gestellt. Auf Grund eines am 17. Juli 2000 durchgef�hrten Sakralblocks sei es zu einer anhaltenden Beschwerdefreiheit gekommen, weshalb der Patientin bei Austritt f�r leichte bis allenfalls mittelschwere k�rperliche T�tigkeiten eine unverminderte Arbeitsf�higkeit bescheinigt wurde.
5.1.5 In der Klinik f�r Rheumatologie und Klinische Immunologie/Allergologie des Spitals N.________ empfahl man der Versicherten gem�ss Bericht vom 21. September 2000, nachdem der in der Rehabilitationsklinik E.________ vorgenommene Sakralblock eine deutliche Besserung der Beschwerden bewirkt habe, w�hrend einer Kurzhospitalisation erneut einen Sakralblock unter Bildverst�rker durchzuf�hren. Dies geschah am 16. Oktober 2000 (Bericht vom 3. November 2000).
5.1.6 Einem weiteren Bericht des Spitals L.________ vom 29. M�rz 2001 ist zu entnehmen, dass die zweimal durchgef�hrten Sakralbl�cke lediglich f�r drei bis vier Wochen zu einer deutlichen Linderung der Beschwerden gef�hrt, aber keine dauerhafte Schmerzfreiheit bewirkt h�tten. Im Prinzip l�gen wieder die alten Beschwerden vor, die, da der Schmerzmittelbedarf steige, eher progressiv seien. Die Patientin sei nach wie vor arbeitsunf�hig und verrichte nur teilzeitm�ssig den Haushalt. Es sei nun an der Zeit, dass sich Dr. med. Z.________ zur Operationsindikation und Art des operativen Eingriffs �ussere.
5.1.7 Dr. med. Z.________ hielt in seinem Bericht vom 29. Mai 2001 fest, dass seit 1992 eine R�ckenanamnese mit einschiessenden Schmerzen bestehe, welche sich jeweils auf konservative Therapie hin gebessert h�tten. Weitere Exazerbationen seien 1995 und 1997 sowie 1998/1999 aufgetreten, die schliesslich zu Operationen gef�hrt h�tten. Im Verlaufe des letzten Jahres seien die Beschwerden ziemlich konstant geblieben. Die Arbeit in der Krankenpflege, zuletzt auf 50 % reduziert, habe schmerzbedingt seit einem Jahr sistiert werden m�ssen. Der Arzt best�tigte die Diagnose eines chronischen Lumbovertebralsyndroms mit pseudoradikul�rer bis radikul�rer Komponente, verneinte jedoch Anhaltspunkte f�r einen sensomotorischen Ausfall. Ferner betonte er, dass eine weitere Verbesserung der Belastbarkeit, besonders hinsichtlich der beruflichen Reintegration in den Krankenpflegeberuf, nicht denkbar sei.
5.1.8 Der Hausarzt Dr. med. W.________ attestierte der Versicherten in seinem Bericht vom 11. September 2001 unter Hinweis auf eine therapieresistente Lumboischialgie beidseits eine Arbeitsunf�higkeit f�r die Zeit vom 10. Februar bis 9. Mai 1999 von 100 %, vom 10. Mai bis 31. August 1999 von 50 % sowie ab 24. Mai 2000 bis auf Weiteres von wiederum 100 %.
5.1.9 Nachdem am 31. Oktober 2001 in der Klinik O.________ eine Facettographie/Facetteninfiltration L5/S1 beidseits/Probing L4/5 durchgef�hrt worden war, best�tigte Dr. med. Z.________ im gleichentags ausgefertigten Operationsbericht die Arbeitsunf�higkeit der Versicherten im Pflegeberuf.
5.1.10 In seinem Verlaufsbericht vom 29. Januar 2002 hielt Dr. med. W.________ an seiner bisherigen Einsch�tzung fest und beurteilte die Versicherte als abkl�rungs- und therapiem�de.
5.1.11 Am 11. M�rz 2002 wurde die Beschwerdef�hrerin in der Klinik f�r Allgemeine Innere Medizin/Medizinische Abteilung des Spitals N.________ untersucht. Die �rzte stellten gem�ss Bericht vom 2. April 2002 lumbale R�ckenschmerzen mit Ausstrahlung in beide Beine fest, wobei in der lumbalen Myelographie mit Funktionsaufnahme sowie im Myelo-CT vom 11. April 2001 unter Belastung eine Komprimierung der S1-Wurzel rechts durch die rechtslastige subligament�re Rezidivhernie L5/S1 habe nachgewiesen werden k�nnen. Sowohl die Rezidivhernie wie auch die Narbenbildung bei Status nach Diskushernienoperation und die Fehlhaltung der Wirbels�ule mit muskul�rer Dysbalance seien organische Korrelate der von der Patientin beschriebenen Beschwerden. Die unsichere berufliche Zukunft mit Arbeitsplatzverlust f�hre zu einer psychophysiologischen St�rung und beg�nstige die Chronifizierung im Sinne eines affektiv-motorischen Schmerzmodus. Aus ihrer Sicht sei es nicht m�glich, dass die Patientin ihren angestammten Beruf als Krankenschwester weiterhin aus�be.
5.1.12 Mit Bericht vom 15. Juni 2002 best�tigte Dr. med. W.________ seine bisherige Diagnosestellung - unter Erg�nzung von rezidivierenden Durchf�llen ohne fassbare Ursache mit konsekutivem Untergewicht - und Arbeitsf�higkeitssch�tzung.
5.1.13 Dr. med. B.________ hielt am 5. August 2002 fest, dass die medikament�se Therapie noch lange nicht ausgesch�pft erscheine und eine Intensivierung der Schmerztherapie angezeigt sei, um eine gute Physiotherapie unter manual medizinischen Gesichtspunkten durchf�hren lassen zu k�nnen. Durch Unterbrechung des Schmerzkreislaufes unter intensiver Anleitung und gegebenenfalls auch psychologischer Betreuung k�nne es zu einer Beschwerdereduktion kommen.
5.1.14 Prof. Dr. med. R.________ best�tigte in seinem Bericht vom 6. November 2002 eine seit Mai 2000 bestehende Arbeitsunf�higkeit im ehemaligen Beruf. Anhaltspunkte f�r eine Schmerzverarbeitungsst�rung verneinte er, wenn auch unter Hinweis darauf, dass es sich lediglich um "einen kurzen Eindruck" gehandelt habe.
5.1.15 In ihrem Gutachten vom 9. November 2002 f�hrte Frau Dr. med. G.________ anamnestisch aus, dass die Versicherte nach ihrer R�ckenoperation im Februar 1999 50 % ihres bisherigen Arbeitspensums (von 60-80 %) aufgenommen sowie ab September 1999 wiederum zu 50 % gearbeitet habe. Seit Mai 2000 bestehe dagegen eine vollumf�ngliche Arbeitsunf�higkeit. Per 31. Oktober 2001 sei sodann das Anstellungsverh�ltnis gek�ndigt worden. Die Expertin bescheinigte der Versicherten auf Grund der Akten sowie der neuroradiologischen Befunde f�r die Zeit bis Herbst 2002 ein 100 %iges Leistungsunverm�gen.
5.2 Diese Unterlagen - wie auch der Arbeitgeberbericht vom 31. August 2001 - zeigen auf, dass die Beschwerdef�hrerin ihre am 1. Mai 1997 aufgenommene T�tigkeit im Kurhaus S.________ trotz seit 1992 bestehender R�ckenprobleme bis im Februar 1999 unvermindert ausge�bt hatte. Nach der am 10. Februar 1999 im Spital L.________ durchgef�hrten Mikrodiskektomie L5/S1 rechts war sie bis 9. Mai 1999 zu 100 % sowie vom 10. Mai bis 31. August 1999 zu 50 % arbeitsunf�hig gewesen, wobei die Versicherte gem�ss eigener Aussage in der letztgenannten Zeitspanne 50 % ihres bisherigen Pensums (von 60-80 %) geleistet hatte. Ab September 1999 reduzierte sie ihren Besch�ftigungsgrad alsdann auf 50 %, woran sie bis anfangs Mai 2000 festhielt. Seit diesem Zeitpunkt geht sie keiner Erwerbst�tigkeit mehr nach. Es kann somit als erstellt gelten, dass seit Februar 1999 durchgehend eine Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit in der bisherigen T�tigkeit von mindestens 50 % bestanden hat, welche sich, wenn auch jeweils nur f�r wenige Wochen, lediglich nach Durchf�hrung der Sakralbl�cke vom 17. Juli und 16. Oktober 2000 verringerte. �bereinstimmend gingen die �rzte sp�testens ab Beginn des Jahres 2001 - eher fr�her - wiederum von einer 100%igen Arbeitsunf�higkeit aus, welche bis im Herbst 2002 anhielt. Ab diesem Zeitpunkt haben sich sich die gesundheitlichen Verh�ltnisse - wie in Erw. 4.1 und 4.2 hievor einl�sslich dargelegt - mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsf�higkeit erheblich verbessert.
Bestehen somit gewichtige Anhaltspunkte, dass ab Februar 1999 eine durchschnittlich mindestens 40 %ige Arbeitsunf�higkeit gegeben war, dr�ngt sich die Pr�fung des - zeitlich befristeten - Rentenanspruchs auf. Eine Nachzahlung von Rentenleistungen w�re indes - wie in Erw. 5 hievor dargelegt - fr�hestens ab 1. Juli 2000 m�glich. Da das exakte Ausmass der ab Er�ffnung der einj�hrigen Wartezeit im Juli 1999 vorhandenen Arbeitsunf�higkeiten auf Grund der Aktenlage aber nicht bezifferbar ist und auch Unklarheit dar�ber herrscht, ob die Beschwerdef�hrerin weiterhin, namentlich nach Ablauf der Wartezeit ab Juli 2000 (bis im Herbst 2002), erwerbsunf�hig war, d.h. ihr auch keine andere als die angestammte T�tigkeit zugemutet werden konnte, ist die Sache zur weiteren Abkl�rung an die IV-Stelle zur�ckzuweisen. Diese wird ferner - durch R�ckfragen bei den involvierten �rzten - nachzupr�fen haben, ab welchem Zeitpunkt genau die Verbesserung des Gesundheitszustandes und damit der Arbeits- und Erwerbsf�higkeit der Versicherten eingetreten ist, scheint die Angabe "ab Herbst 02" im Gutachten der Frau Dr. med. G.________ doch eher vage. Eine allf�llige, f�r die vorangegangene Zeit zugesprochene Rente w�rde sodann nach Massgabe der Art. 88a Abs. 1 in Verbindung mit Art. 88bis Abs. 2 lit. a IVV herabzusetzen oder aufzuheben sein. Zu beachten ist ferner, dass die Verwaltung, ausgehend von einer 20 % �bersteigenden Invalidit�t im Erwerbsbereich (vgl. BGE 124 V 110 f. Erw. 2b mit Hinweisen), bevor sie f�r die Zukunft eine Rente zuspricht, im Rahmen der R�ckweisung auch die Frage der Umschulung zu pr�fen haben wird.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird in dem Sinne teilweise gutgeheissen, dass der Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 3. Oktober 2003 und der Einspracheentscheid vom 7. M�rz 2003 aufgehoben werden und die Sache an die IV-Stelle Bern zur�ckgewiesen wird, damit diese im Sinne der Erw�gungen verfahre und hernach neu �ber den Leistungsanspruch der Beschwerdef�hrerin befinde.

References: Art. 82
 Art. 82
 Art. 21
 Art. 82
 Art. 82
 Art. 4
 Art. 1
 Art. 8
 Art. 4
 Art. 28
 Art. 1
 Art. 16
 Art. 5
 Art. 28
 Art. 27
 Art. 28
 Art. 27
 Art. 8
 Art. 1
 Art. 28
 Art. 27
 Art. 28
 Art. 27
 Art. 8
 Art. 16
 Art. 1
 BGE 
 BGE 
 Art. 27
 BGE 
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 Art. 48
 Art. 48
 Art. 29
 Art. 88
 Art. 88
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