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Timestamp: 2019-03-23 21:29:49+00:00

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Ausfertigungsdatum: 04.06.2009
Gültig ab: 01.08.2008
Fundstelle: GBl. 2009, 254,
K.u.U. 2009, 93
Zum 23.03.2019 aktuellste verfügbare Fassung der Gesamtausgabe
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: §§ 4, 9, 10 und 13a geändert, Anlagen 1 bis 3 neu gefasst sowie Anlagen 4 bis 9 neu eingefügt durch Artikel 8 der Verordnung vom 27. Juni 2018 (GBl. S. 280, 285)*
[Red. Anm.: Gemäß Artikel 13 Abs. 2 Nr. 4 der Verordnung vom 27. Juni 2018 (GBl. S. 280) tritt Art. 8 der vorgenannten Verordnung mit der Maßgabe in Kraft, dass das Wahlfach Informatik erstmals von Schülerinnen und Schülern, die im Schuljahr 2019/2020 in die Klasse 8 eintreten, freiwillig belegt werden kann.]
Verordnung des Kultusministeriums über die Schulen besonderer Art vom 4. Juni 2009 01.08.2008
Eingangsformel 01.08.2008
§ 1 - Allgemeines 01.08.2008
§ 2 - Äußere Gliederung 01.08.2016
§ 3 - Unterrichtsorganisation 01.08.2016
§ 4 - Stundentafeln 01.08.2018
§ 5 - Bildungs- und Lehrpläne 01.08.2016
§ 6 - Aufnahme der Schüler 01.08.2016
§ 7 - Einstufung, Umstufung 01.08.2016
§ 8 - Notengebung, Zeugnisse 01.08.2016
§ 9 - Bildung der schulartbezogenen Klassen 01.08.2018
§ 10 - Versetzungen 01.08.2018
§ 11 - Abschlüsse, Übergang in die Oberstufe des Gymnasiums 01.08.2016
§ 12 - Schulwechsel 01.08.2016
§ 13 - Schulaufsicht 01.08.2008
§ 13a - Übergangsbestimmungen 01.08.2018
§ 14 - Inkrafttreten 01.08.2008
Anlage 1 - Kontingentstundentafel für die Staudinger-Gesamtschule Freiburg i. Br. (Werkrealschule / Hauptschule) 01.08.2018
Anlage 2 - Kontingentstundentafel für die Staudinger-Gesamtschule Freiburg i. Br. (Realschule) 01.08.2018
Anlage 3 - Kontingentstundentafel für die Staudinger-Gesamtschule Freiburg i. Br. (Gymnasium) 01.08.2018
Anlage 4 - Kontingentstundentafel für die Internationale Gesamtschule Heidelberg (Werkrealschule / Hauptschule) 01.08.2018
Anlage 5 - Kontingentstundentafel für die Internationale Gesamtschule Heidelberg (Realschule) 01.08.2018
Anlage 6 - Kontingentstundentafel für die Internationale Gesamtschule Heidelberg (Gymnasium) 01.08.2018
Anlage 7 - Kontingentstundentafel für die Integrierte Gesamtschule Mannheim-Herzogenried (Werkrealschule / Hauptschule) 01.08.2018
Anlage 8 - Kontingentstundentafel für die Integrierte Gesamtschule Mannheim-Herzogenried (Realschule) 01.08.2018
Anlage 9 - Kontingentstundentafel für die Integrierte Gesamtschule Mannheim-Herzogenried (Gymnasium) 01.08.2018
Auf Grund von § 35 Abs. 3, § 46, § 89 Abs. 1, 2 Nr. 1 bis 5, Abs. 3 und § 107 Abs. 2 des Schulgesetzes für Baden-Württemberg (SchG) in der Fassung vom 1. August 1983 (GBl. S. 398), zuletzt geändert durch Gesetz vom 17. Juli 2003 (GBl. S. 359), wird verordnet:
Für die Schulen besonderer Art gelten die allgemeinen Bestimmungen, soweit nicht ausdrücklich Abweichendes geregelt ist.
(1) Die Schulen besonderer Art werden an Stelle nach Schularten nach Abteilungen gegliedert, und zwar in die Abteilung Orientierungsstufe (Klassen 5 und 6) und in die Abteilung Mittelstufe (Klassen 7 bis 10). In gymnasialbezogenen Klassen umfasst die Mittelstufe die Klassen 7 bis 9 im achtjährigen Bildungsgang sowie 7 bis 10 im neunjährigen Bildungsgang. In der integrierten Gesamtschule Mannheim-Herzogenried und der Staudinger-Gesamtschule Freiburg i.Br. umfasst die Orientierungsstufe die Klassen 5 bis 7; auch in den gymnasialbezogenen Klassen umfasst an dieser Schule die Mittelstufe die Klassen 8 bis 10.
(2) Soweit die Schulen weitere Abteilungen haben, haben diese nicht den Status einer Schule besonderer Art.
(1) An den Schulen besonderer Art wird der Unterricht im Klassenverband erteilt; während der Orientierungsstufe kann er in den Fächern Deutsch, Mathematik und erste und zweite Fremdsprache nach dem Prinzip der äußeren Differenzierung sowie auf verschiedenen Leistungsebenen (A-Niveau, B-Niveau, C-Niveau) erteilt werden.
(2) Ab Beginn der Klasse 7 können schulartbezogene Klassen gebildet werden.
(3) In Klassen, die nicht schulartbezogen gebildet wurden, wird der einzelne Schüler im Abschlussjahr der Sekundarstufe I in allen Fächern nach den Bildungsstandards des angestrebten Bildungsabschlusses unterrichtet. Die Schule berät die einzelnen Erziehungsberechtigten und Schüler im zweiten Schulhalbjahr der Klasse 8 sowie der Klasse 9, für die Erreichung welchen Bildungsabschlusses sie den einzelnen Schüler geeignet hält. Die Klassenkonferenz gibt aufgrund der jeweiligen Prüfungsordnung, Versetzungsordnung oder der Multilateralen Versetzungsordnung eine entsprechende Empfehlung ab.
(4) Das Fach Sport kann auch dann schulartübergreifend erteilt werden, wenn schulartbezogene Klassen gebildet wurden.
Für die Orientierungsstufe und die Mittelstufe einschließlich der Klasse 10 oder 11 gelten insgesamt die jeweiligen Kontingentstundentafeln für die Hauptschule, Werkrealschule, Realschule und das Gymnasium nach den Maßgaben der Anlagen 1 bis 9.
Dem Unterricht in der Orientierungsstufe und der Mittelstufe wird der gemeinsame Bildungsplan für die Sekundarstufe I zugrunde gelegt. Soweit schulartbezogene Gymnasialklassen gebildet werden oder soweit Fächer im gemeinsamen Bildungsplan für die Sekundarstufe nicht enthalten sind, ist der Bildungsplan für das Gymnasium maßgeblich.
Aufnahme der Schüler
(1) In die Klasse 5 der Schulen besonderer Art können Schüler aufgenommen werden, die das Ziel der Grundschule erreicht haben. Werden mehr Schüler angemeldet, als aufgenommen werden können, hat die Schule mit Zustimmung der Schulaufsichtsbehörde ein Auswahlverfahren festzulegen.
(2) Falls noch Plätze frei sind, können Schüler auch in höhere Klassen aufgenommen werden. Bis zur Bildung der schulartbezogenen Klassen entscheidet der Abteilungsleiter über die Zuordnung zu den verschiedenen Leistungsebenen in Deutsch, Fremdsprachen und Mathematik. Bei Aufnahme in die schulartbezogenen Klassen muss der Schüler in die entsprechende Klasse der entsprechenden Schulart versetzt worden sein; im Übrigen gilt die multilaterale Versetzungsordnung vom 19. Juli 1985 (GBl. S. 285, K. u. U. S. 360), zuletzt geändert durch Verordnung vom 17. April 2002 (GBl. S. 182) in der jeweils geltenden Fassung.
Einstufung, Umstufung
(1) Über die Zuordnung der Schüler zu den verschiedenen Leistungsebenen oder Lerngruppen in Deutsch, Fremdsprachen und Mathematik entscheidet die Klassenkonferenz auf Grund der bisher gezeigten Leistungen und der voraussichtlichen Leistungsentwicklung. Kein Schüler darf gegen den Willen der Erziehungsberechtigten einem höheren Niveau zugeordnet werden.
(2) Eine Umstufung in eine andere Leistungsebene erfolgt, wenn der Schüler erhöhten Anforderungen gewachsen erscheint oder ein erfolgreiches Mitarbeiten in der bisher besuchten Leistungsebene nicht mehr gewährleistet ist. Die Umstufungen erfolgen in der Regel zum Ende eines Schulhalbjahres. Die Entscheidung trifft die Klassenkonferenz. Absatz 1 Satz 2 gilt entsprechend.
Notengebung, Zeugnisse
(1) Soweit keine schulartspezifischen Klassen gebildet sind kann an Stelle oder neben der Leistungsbeurteilung mit den herkömmlichen Notenstufen eine verbale Beurteilung der Leistungen in den einzelnen Fächern erfolgen. Auf Wunsch der Erziehungsberechtigten sind dabei zusätzlich Noten oder Notentendenzen auszubringen und kenntlich zu machen, auf welcher Anforderungsebene die Leistungen erbracht wurden.
(2) In der Orientierungsstufe der Internationalen Gesamtschule Heidelberg erfolgt in allen Fächern die Notengebung nach einer Zehn-Punkte-Tabelle.
(3) Die Zeugnisse sind den abweichenden Regelungen für die Schulen besonderer Art anzupassen, insbesondere ist bei Fächern mit verschiedenen Leistungsebenen das Niveau kenntlich zu machen.
Die Regelungen zum untypischen Leistungsabfall und zur Aufnahme auf Probe nach § 1 Abs. 3 und 6 der Realschulversetzungsordnung und der Versetzungsordnung Gymnasien gelten entsprechend.
(1) In den schulartbezogenen Klassen steigen die Schüler durch Versetzungsentscheidung in die nächsthöhere Klasse auf. Soweit keine schulartbezogenen Klassen gebildet sind, rücken die Schüler ohne Versetzungsentscheidung in die nächsthöhere Klasse auf.
(2) In den schulartbezogenen Klassen gilt die Versetzungsordnung der entsprechenden Schularten mit folgenden Maßgaben:
Für die Staudinger-Gesamtschule Freiburg i. Br. gilt:
Die Fächer des Wahlpflichtbereichs nach Anlage 3 sind jeweils ein für die Versetzung maßgebendes Kernfach im Sinne der Versetzungsordnung Gymnasien.
Sind die Fächer Sport, Musik oder Bildende Kunst Kernfächer, sind sie in jedem Fall für die Versetzung maßgebende Fächer.
Für die Integrierte Gesamtschule Mannheim-Herzogenried gilt:
Das Fach Arbeitslehre mit dem jeweiligen Schwerpunkt Elektrotechnik, Metalltechnik oder Hauswirtschaft ist ein für die Versetzung maßgebendes Fach.
Realschulversetzungsordnung
Das vom Schüler gewählte Wahlpflichtfach ist ein für die Versetzung maßgebendes Kernfach. Für Schüler, die Arbeitslehre nicht als Wahlpflichtfach gewählt haben, ist dieses Fach ein für die Versetzung maßgebendes Fach.
Versetzungsordnung Gymnasien
Das Fach Arbeitslehre ist in den Klassen 7 bis 10 ein für die Versetzung maßgebendes Fach.
Abschlüsse, Übergang in die Oberstufe des Gymnasiums
Für den Erwerb des Hauptschul-, Werkrealschul- und des Realschulabschlusses und für den Übergang in die Eingangsklasse der Oberstufe (Klasse 10 oder 11 des Gymnasiums) gelten die allgemeinen Bestimmungen mit folgenden Maßgaben:
Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses bei der Hauptschulabschlussprüfung sowie der Werkrealschulabschlussprüfung und der stellvertretende Vorsitzende des Prüfungsausschusses bei der Realschulabschlussprüfung ist der Abteilungsleiter der Mittelstufe.
Voraussetzung für den Übergang von der realschulbezogenen Klasse 10 in eine besondere Eingangsklasse der Oberstufe ist der Realschulabschluss, wobei ein Durchschnitt von mindestens 3,0 aus den Noten der Fächer Deutsch, Mathematik sowie der beiden als Pflicht- oder Wahlpflichtfremdsprache belegten Fremdsprachen und in jedem dieser Fächer mindestens die Note »ausreichend« erreicht sein müssen.
Soweit keine schulartbezogenen Klassen gebildet wurden, gilt Nummer 2 für die Schüler entsprechend, deren Leistungsfeststellungen im Abschlussjahr auf dem Niveau M erfolgten. Schüler, die auf Niveau E in Klasse 10 in entsprechender Anwendung der Versetzungsordnung Gymnasien versetzt wurden, können in die Eingangsklasse der gymnasialen Oberstufe wechseln.
(1) Während der Orientierungsstufe stellt die Klassenkonferenz unter Vorsitz der Abteilungsleitung auf Grund der gezeigten Leistungen des Schülers fest, für welche Schulart beziehungsweise Schularten er geeignet ist. Diese Feststellung berechtigt zum Übertritt in die entsprechende Schulart. Stimmen die Feststellung der Schule und der Elternwunsch nicht überein, kann der Schüler an einer Schule der gewünschten Schulart eine Aufnahmeprüfung nach der Multilateralen Versetzungsordnung ablegen.
(2) Nach Abschluss der Orientierungsstufe findet für den Wechsel eines Schülers einer Schule besonderer Art in eine andere Schulart die Multilaterale Versetzungsordnung entsprechende Anwendung.
(3) Soweit keine schulartspezifischen Klassen eingerichtet sind, ist für den Wechsel auf eine andere Schulart ein Zeugnis zu erstellen, in dem die Noten in allen Fächern einheitlich auf einer Niveaustufe ausgewiesen sind. Es wird die Niveaustufe ausgewiesen, die überwiegend für die Leistungsfeststellungen maßgeblich war.
Die Schulen besonderer Art unterstehen der unmittelbaren Schulaufsicht des Regierungspräsidiums.
(1) Für Schülerinnen und Schüler, die im Schuljahr 2016/2017 eine Klasse 7 bis 12 besuchen, gilt § 5 Verordnung über die Schulen besonderer Art in der am 31. Juli 2016 geltenden Fassung bis zu deren Abschluss an der Schule besonderer Art weiter. Satz 1 gilt nicht für Schülerinnen und Schüler, die aufgrund einer Klassenwiederholung in eine Klasse wechseln, die sich im Schuljahr 2016/2017 in der Klassenstufe 5 oder 6 befand.
(2) Für Schülerinnen und Schüler, die im Schuljahr 2018/2019 eine Klasse 9 bis 12 besuchen, gilt die Verordnung über die Schulen besonderer Art in der am 31. Juli 2018 geltenden Fassung bis zu deren Abschluss an der Schule besonderer Art weiter; Absatz 1 Satz 2 findet Anwendung.
(1) Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. August 2008 mit der Maßgabe in Kraft, dass sie erstmals für Schüler Anwendung findet, die zum Schuljahr 2004/05 in die Klasse 5 eingetreten sind.
(2) Gleichzeitig tritt die Verordnung des Kultusministeriums über die Schulen besonderer Art vom 1. August 1988 (GBl. S. 200), zuletzt geändert durch Verordnung vom 13. Oktober 1998 (GBl. S. 585), mit der Maßgabe außer Kraft, dass sie letztmals für Schüler gilt, die vor dem Schuljahr 2004/05 in die Klasse 5 eingetreten sind.
Stuttgart, den 4. Juni 2009 RAU
Kontingentstundentafel für die
Staudinger-Gesamtschule Freiburg i. Br.
(Werkrealschule / Hauptschule)
Für die folgende Beschreibung von Stundenanteilen (Gesamtkontingente) ist zwischen einzeln genannten Fächern und Fächerfeldern des Pflichtbereiches sowie des Wahlpflichtfachbereiches zu unterscheiden.
Einzeln genannte Fächer im Pflichtbereich sind: Deutsch, Mathematik, Pflichtfremdsprache, Religionslehre, Ethik, Musik, Bildende Kunst, Sport, Kompetenzanalyse mit individueller Förderung und der Aufbaukurs Informatik.
Dem gesellschaftswissenschaftlichen Fächerfeld im Pflichtbereich gehören an: Geographie, Gemeinschaftskunde, Geschichte, Wirtschaft / Berufs- und Studienorientierung.
Dem naturwissenschaftlichen Fächerfeld im Pflichtbereich gehören an: Physik, Chemie, Biologie, Fächerverbund Biologie, Naturphänomene und Technik (BNT).
Einzeln genannte Fächer im Wahlpflichtbereich sind: Technik und Alltagskultur, Ernährung und Soziales (AES).
Der Unterricht in der Pflichtfremdsprache Englisch beginnt in Klasse 5.
Wahlpflichtbereich Klasse 7 bis 10: Technik beziehungsweise Alltagskultur, Ernährung und Soziales.
Das Wahlfach Informatik beginnt für Schüler, die dieses Fach freiwillig belegen, in Klasse 8 und ist grundsätzlich bis zum Ende der Klasse 10 zu besuchen, soweit nicht in besonders begründeten Einzelfällen zum Ende des ersten oder zweiten Schulhalbjahres der Klasse 8 eine Abwahl erfolgt.
Die Fächer Biologie, Physik, Chemie und Gemeinschaftskunde beginnen in Klasse 7; das Fach Wirtschaft / Berufs- und Studienorientierung beginnt in Klasse 8.
Das Fach Geschichte beginnt in Klasse 5 oder 6. Der Aufbaukurs Informatik wird in Klasse 7 unterrichtet. Die übrigen Fächer beginnen in Klasse 5.
I. Pflichtbereich
Pflichtfremdsprache (Englisch)
Kompetenzanalyse mit individueller Förderung
II. Wahlpflichtbereich
III. Wahlbereich
(Realschule)
Einzeln genannte Fächer im Wahlpflichtbereich sind: Technik; Alltagskultur, Ernährung und Soziales (AES) und zweite Fremdsprache.
Der Unterricht in der Pflichtfremdsprache beginnt in Klasse 5.
Die zweite Fremdsprache beginnt für die Schüler, die die zweite Fremdsprache wählen, in Klasse 6.
Wahlpflichtbereich Klasse 7 bis 10: Technik beziehungsweise Alltagskultur, Ernährung und Soziales oder zweite Fremdsprache.
Die Fächer Biologie, Physik, Chemie, Gemeinschaftskunde beginnen in Klasse 7; das Fach Wirtschaft / Berufs- und Studienorientierung beginnt in Klasse 8. Das Fach Geschichte beginnt in Klasse 5 oder 6. Der Aufbaukurs Informatik wird in Klasse 7 unterrichtet. Die übrigen Fächer beginnen in Klasse 5.
Das zweite Wahlpflichtfach (Musik, Bildende Kunst oder Sport) beginnt in Klasse 9.
Beim Übergang von Grundschülern mit vier Jahren Französischunterricht in eine Klasse 5 mit Englisch als Pflichtfremdsprache soll die Überbrückung bis zur möglichen Weiterführung von Französisch in Klasse 6 ermöglicht werden.
Pflichtfremdsprache
Musik, Bildende Kunst, Sport
(zu §§ 4, 10 Absatz 2 Nummer 1)
Dem gesellschaftswissenschaftlichen Fächerfeld gehören an: Geographie, Gemeinschaftskunde, Geschichte, Wirtschaft / Berufs- und Studienorientierung.
Profile ab Klasse 9: Naturwissenschaft und Technik (NwT), Bildende Kunst, Musik, Sport.
Beim Übergang von Grundschülern mit vier Jahren Französischunterricht soll die Überbrückung bis zur möglichen Weiterführung von Französisch in Klasse 6 ermöglicht werden.
Geschichte beginnt in Klasse 5 oder 6, Gemeinschaftskunde in Klasse 7 und Wirtschaft / Berufs- und Studienorientierung in Klasse 8. Der Aufbaukurs Informatik wird in Klasse 7 unterrichtet. Die übrigen Fächer beginnen in Klasse 5.
Zweite (Pflicht-) Fremdsprache
NwT, Sport, Musik, Bildende Kunst
In den Klassen 8 bis 10 werden für Schüler, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, fünf Kontingentstunden Ethik vorgesehen. Die Verteilung der Kontingentstunden in Religionslehre wird unter Beteiligung der zuständigen kirchlichen Beauftragten festgelegt.
Die acht Kontingentstunden des Fächerverbunds BNT werden wie folgt verteilt: Biologie vier Stunden, Physik eine Stunde, Chemie eine Stunde, Technik zwei Stunden. Der Fächerverbund BNT wird in den Klassen 5 und 6 unterrichtet.
Die Fächer Biologie, Physik, Chemie, Gemeinschaftskunde und Wirtschaft / Berufs- und Studienorientierung beginnen in Klasse 7.
Die Kompetenzanalyse wird verpflichtend in Klasse 7 durchgeführt. Die individuelle Förderung schließt sich unmittelbar an.
(fakultativ in Kl. 6)
(zu §§ 4, 9 Absatz 2 Satz 1 Nummer 2)
Die zweite Fremdsprache beginnt für die Schüler, die die zweite Fremdsprache wählen, in Klasse 6 mit zwei Kontingentstunden.
Zweite Fremdsprache (fakultativ ab Klasse 6)
(zu §§ 4, 9 Absatz 2 Satz 1 Nummer 1)
Profile ab Klasse 8: dritte Fremdsprache, Naturwissenschaft und Technik.
Geschichte beginnt in Klasse 5 oder 6, Gemeinschaftskunde und Wirtschaft / Berufs- und Studienorientierung in Klasse 8. Der Aufbaukurs Informatik wird in Klasse 7 unterrichtet. Die übrigen Fächer beginnen in Klasse 5.
Profile (Dritte Fremdsprache, Naturwissenschaft und Technik)
Einzeln genannte Fächer im Wahlpflichtbereich sind: Technik und Alltagskultur, Ernährung und Soziales (AES) und Arbeitslehre.
Die Fächer Biologie, Physik, Gemeinschaftskunde und Wirtschaft / Berufs- und Studienorientierung beginnen in Klasse 7. Chemie beginnt in Klasse 8.
Das Fach Geschichte beginnt in Klasse 5 oder 6, Arbeitslehre in Klasse 6 oder 7.
Der Aufbaukurs Informatik wird in Klasse 7 unterrichtet. Die übrigen Fächer beginnen in Klasse 5.
Einzeln genannte Fächer im Wahlpflichtbereich sind: Technik; Alltagskultur, Ernährung und Soziales (AES), zweite Fremdsprache und Arbeitslehre.
Wahlpflichtbereich Klasse 8 bis 10: Technik beziehungsweise Alltagskultur, Ernährung und Soziales, zweite Fremdsprache oder Naturwissenschaftliches Profil.
Das Fach Geschichte beginnt in Klasse 5 oder 6, Arbeitslehre ab 6 oder 7. Der Aufbaukurs Informatik wird in Klasse 7 unterrichtet. Die übrigen Fächer beginnen in Klasse 5.
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References: Art. 8

§ 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 13

§ 14
 § 35
 § 46
 § 89
 § 107
 § 1
 § 5