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Timestamp: 2016-10-26 00:40:03+00:00

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5A_412/2015 (26.11.2015)
5A_412/2015 � � Urteil vom 26. November 2015
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, II. Zivilkammer, vom 31. M�rz 2015.
A.________ (1973) und B.________ (1974) heirateten im Jahr 2000. Sie sind die Eltern der Kinder C.________ (geb. 2005) und D.________ (geb. 2008). Seit Februar 2009 leben die Parteien getrennt. Die Mutter zog mit den Kindern aus der gemeinsamen Wohnung in U.________ (ZH) aus und kehrte an ihren fr�heren Wohnort V.________ (VS) zur�ck. Der Vater lebt in Z�rich, wo er als Berufsmusiker im Opernorchester und im Z�rcher Kammerorchester arbeitet. Im Rahmen des Eheschutzverfahrens, das mit einem Urteil des Kantonsgerichts Wallis vom 25. August 2011 seinen Abschluss fand, wurde die Obhut �ber die Kinder der Mutter zugeteilt.
B.a.�Seit Februar 2011 tragen die Parteien das Scheidungsverfahren aus. Mit Urteil vom 3. Dezember 2012 schied das Bezirksgericht Z�rich die Ehe. Es stellte die Kinder unter die elterliche Sorge der Mutter und regelte die weiteren Nebenfolgen der Scheidung, unter Genehmigung einer Teilvereinbarung. Die Besuchsbeistandschaft, die das Tribunal de Martigny et St-Maurice am 16. September 2009 errichtet hatte, wurde beibehalten und gest�tzt auf Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB bez�glich der Abwicklung des Besuchsrechts erg�nzt.
B.b.�A.________ legte beim Obergericht des Kantons Z�rich Berufung ein. Er verlangte, die Kinder unter seine alleinige elterliche Sorge zu stellen und der Mutter ein praxis�bliches Besuchsrecht einzur�umen. Mit Urteil vom 23. September 2013 wies das Obergericht des Kantons Z�rich die Berufung des Vaters ab, unter ausdr�cklichem und begr�ndetem Verzicht auf eine Anh�rung der Kinder. A.________ erhob Beschwerde beim Bundesgericht. Dieses hob das obergerichtliche Urteil auf und wies die Sache zur Anh�rung der Kinder und neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ck (Urteil 5A_821/2013 vom 16. Juni 2014).
B.c.�Im Mai 2014 h�rte die Kindes- und Erwachsenenschutzbeh�rde W.________ die Kinder und die Eltern ein weiteres Mal an. Mit Entscheid vom 28. Mai 2014 hob diese Beh�rde die Beistandschaft per 4. Juni 2014 auf, weil mit dem Beistand keine L�sung in der Besuchsproblematik habe gefunden werden k�nnen.
B.d.�Im R�ckweisungsverfahren vor dem Obergericht des Kantons Z�rich h�rte eine Delegation die Kinder am 17. September 2014 gemeinsam an. Das Obergericht informierte die Parteien dar�ber, dass die Akten der Kindesschutzbeh�rde W.________ beigezogen w�rden, und gab ihnen Gelegenheit, zum Ergebnis der Kinderanh�rung Stellung zu nehmen. Hierauf stellte A.________ u.a. den Antrag, die Kinder nochmals, und zwar getrennt anzuh�ren. Ausserdem wiederholte er seine Antr�ge, die Mutter psychiatrisch/psychologisch abzukl�ren, einen aktuellen Sozialbericht sowie Berichte von Schulen und Kindergarten einzuholen und einen Kindesvertreter zu bestellen. Mit Eingabe vom 2. Dezember 2014 machte der Vater Noven geltend und wies darauf hin, dass er sich am 20. Februar 2015 mit einer neuen Partnerin verheiraten werde. Neu stellte er in dieser Eingabe neben dem Antrag auf Erteilung des Sorgerechts an ihn auch ein Begehren auf Erteilung bzw. Beibehaltung des gemeinsamen Sorgerechts. Ein weiterer Schriftenwechsel dreht sich namentlich um die Bericht erstattende Kinderpsychologin.
B.e.�Am 31. M�rz 2015 f�llte das Obergericht sein neues Urteil. Den Antrag, die Kinder ein weiteres Mal in Einzelgespr�chen anzuh�ren, wies es ab. In der Sache best�tigte es seinen fr�heren Entscheid, die elterliche Sorge der Mutter zu �bertragen. Das Besuchs- und Ferienrecht des Vaters wurde neu geregelt und ab Mai 2015 auf stundenweise Besuche am Wohnort der Kinder beschr�nkt. Ab den Sommerschulferien 2017 soll der Vater die Kinder einmal pro Monat auch zu sich zu Besuch nehmen und zwei einzeln zu beziehende Ferienwochen mit ihnen verbringen d�rfen.
Mit Eingabe vom 12. Mai 2015 wendet sich A.________ (Beschwerdef�hrer) an das Bundesgericht. Er beantragt, die Beschwerde gutzuheissen und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen (Ziff. 1). Eventualiter sei ihm die alleinige elterliche Sorge zuzuteilen; (sub-) eventualiter verlangt er ein gemeinsames Sorgerecht (Ziff. 2.1). Im Eventualbegehren Ziff. 2.2 verlangt er, ihm die Obhut �ber die Kinder zuzuteilen, unter Einr�umung eines angemessenen Besuchsrechts zugunsten von B.________ (Beschwerdegegnerin).
Angefochten ist binnen Frist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid betreffend eine nicht verm�gensrechtliche Nebenfolge einer Scheidung; dagegen steht die Beschwerde in Zivilsachen offen (s. Art. 72 Abs. 1, Art. 75 Abs. 1, Art. 90 sowie Art. 100 i.V.m. Art. 46 Abs. 1 Bst. a BGG).
Im ordentlichen Beschwerdeverfahren sind in rechtlicher Hinsicht alle R�gen gem�ss Art. 95 f. BGG zul�ssig. Das Bundesgericht wendet das Recht grunds�tzlich von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG) und pr�ft behauptete Rechtsverletzungen (Art. 42 Abs. 2 BGG) mit freier Kognition. Bei der �berpr�fung von Ermessensentscheiden (Art. 4 ZGB) auferlegt es sich aber Zur�ckhaltung. Es schreitet nur ein, wenn die kantonale Instanz grundlos von in Lehre und Rechtsprechung anerkannten Grunds�tzen abgewichen ist, wenn sie Gesichtspunkte ber�cksichtigt hat, die keine Rolle h�tten spielen d�rfen, oder wenn sie umgekehrt rechtserhebliche Umst�nde ausser Acht gelassen hat. Aufzuheben und zu korrigieren sind ausserdem Ermessensentscheide, die sich als im Ergebnis offensichtlich unbillig, als in stossender Weise ungerecht erweisen (BGE 132 III 97 E. 1 S. 99; 131 III 12 E. 4.2 S. 15; 128 III 161 E. 2c/aa S. 162). Weiter ist das Bundesgericht an den festgestellten Sachverhalt grunds�tzlich gebunden (Art. 105 Abs. 1 BGG). Diesbez�glich kann die rechtsuchende Partei nur vorbringen, die vorinstanzlichen Feststellungen seien offensichtlich unrichtig (Art. 97 Abs. 1 BGG), das heisst willk�rlich (vgl. BGE 134 V 53 E. 4.3 S. 62; 133 II 249 E. 1.2.2 S. 252), oder w�rden auf einer anderen Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG (z.B. Art. 29 Abs. 2 BV oder Art. 8 ZGB) beruhen (Urteil 5A_374/2010 vom 9. Juli 2010 E. 1). In der Beschwerde ist darzutun, inwiefern die Behebung der erw�hnten M�ngel f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 135 I 19 E. 2.2.2 S. 22).
3.1.�Weist das Bundesgericht die Streitsache an die kantonale Instanz zur�ck, so hat diese die rechtliche Beurteilung, mit der das Bundesgericht die Zur�ckweisung begr�ndet, ihrer neuen Entscheidung zugrunde zu legen. Die kantonale Instanz ist an die Feststellungen und rechtlichen �berlegungen im R�ckweisungsentscheid gebunden. Vom Bundesgericht bereits entschiedene Fragen k�nnen dem Bundesgericht nicht ein weiteres Mal unterbreitet werden. Demnach musste die kantonale Instanz im nunmehr angefochtenen Entscheid vom Sachverhalt ausgehen, den sie in ihrem ersten Entscheid festgestellt hatte, und auch an ihren bisherigen rechtlichen Erw�gungen festhalten, soweit das Bundesgericht diese nicht als unzutreffend bezeichnete bzw. soweit dessen Erw�gungen diejenigen im ersten kantonalen Entscheid nicht ersetzen oder dahinfallen lassen (Urteil 5A_296/2014 vom 24. Juni 2015 E. 1.3, nicht publ. in: BGE 141 III 193).
3.2.�Der vorliegende Fall liegt insofern besonders, als am 1. Juli 2014 und damit zwischen dem ersten und zweiten Urteil des Obergerichts vom 23. September 2013 bzw. 31. Mai 2015 die revidierten Bestimmungen des Zivilgesetzbuches �ber die elterliche Sorge in Kraft getreten sind (Schweizerisches Zivilgesetzbuch [Elterliche Sorge], �nderung vom 21. Juni 2013, AS 2014, 357). Die Vorinstanz war gehalten, ihr Urteil vom 31. Mai 2015 auf der Grundlage des neuen Rechts zu f�llen (Art. 12 Abs. 1 SchlT ZGB). Vor diesem Hintergrund war das Obergericht auch befugt, den Fall �ber die Anh�rung der Kinder hinaus neu zu instruieren. Sie tat dies namentlich dadurch, dass sie sich die Akten der Kindesschutzbeh�rden W.________ verschaffte (s. Sachverhalt Bst. B.d ).
Mit Blick auf die Frage, ob die gemeinsame elterliche Sorge der Parteien aufzuheben und einem Elternteil zuzuteilen sei, stellt die Vorinstanz fest, in den letzten eineinhalb Jahren bzw. seit dem Entscheid vom 23. September 2013 (s. Sachverhalt Bst. B.b ) habe sich der Kontakt zwischen dem in Z�rich lebenden Beschwerdef�hrer und seinen Kindern verschlechtert. Seit dem Jahre 2014 h�tten nur noch selten Besuche am Wohnort der Kinder stattgefunden; diese Besuche seien von kurzer Dauer gewesen. Das Obergericht h�lt diese Entwicklung f�r schwer erkl�rbar. Der Beschwerdef�hrer habe im ersten Berufungsverfahren nicht vorgebracht, dass die Beschwerdegegnerin die Beziehung der Kinder zu ihm seit der Trennung nicht respektiert bzw. sich in einer Weise verhalten h�tte, die der Aufrechterhaltung dieser Beziehung abtr�glich gewesen sei. Heute werfe er ihr vor, die Kinder zu instrumentalisieren und zu manipulieren; diese w�rden unter der egoistischen Abschirmungshaltung der Beschwerdegegnerin leiden. Die Beschwerdegegnerin wiederum beteuere, sich in einer schwierigen Situation zu befinden und alle Anfragen des Beschwerdef�hrers h�flich und vern�nftig zu beantworten. Sie halte die Kinder stets an, ihren Vater zu sehen. Sie k�nne die Kinder aber nicht gegen deren Willen zwingen, Zeit mit dem Beschwerdef�hrer zu verbringen.
Dem angefochtenen Entscheid zufolge war die damals knapp 35-j�hrige Beschwerdegegnerin nach der Trennung im Februar 2009 mit den ein- bzw. dreij�hrigen Kindern in ihre Heimat ins Wallis zur�ckgekehrt. Das dortige Umfeld sei der inzwischen zehn Jahre alten C.________ und dem 7-j�hrigen D.________ vertraut geworden. Die Kinder seien erfolgreiche Sch�ler, gut integriert und g�ben zumindest schulisch zu keinen Sorgen Anlass. Der Beschwerdef�hrer sei mit dem franz�sischsprachigen Teil der Schweiz vertraut, da seine Schwester in Genf wohne. Als Berufsmusiker k�nne er seine frei verf�gbare Zeit flexibel einteilen. Die wirtschaftlichen Verh�ltnisse seien geordnet. Mit Blick auf das Verh�ltnis zwischen den Eltern h�lt das Obergericht fest, die seit der Trennung bestehenden grossen Spannungen zwischen den Eltern, die sich in den vergangenen sechs Jahren vor diversen Gerichten gegen�ber gestanden seien, h�tten nicht beigelegt werden k�nnen. Die Schuldfrage zu entscheiden sei m�ssig. Mit seiner immer wieder neu vorgebrachten Darstellung, die Beschwerdegegnerin sei psychisch nicht gesund bzw. bewege sich im Dunstkreis von Sekten, drehe der Beschwerdef�hrer an der "Eskalationsschraube". Einer Entspannung der Situation abtr�glich sei auch, wenn der Beschwerdef�hrer seinen Antrag auf Zuteilung des alleinigen Sorgerechts mit Ausf�hrungen seiner neuen Ehefrau untermauern wolle, die zu den Kindern gar nicht in enger Beziehung stehe, oder wenn er die Kinder im November 2014 in der Schule mit einem Besuch �berrascht habe. Dieser unangek�ndigte Besuch habe sogar ein Nachspiel mit der Schulleitung gehabt.
Was den pers�nlichen Verkehr zwischen Vater und Kindern angeht, f�llt dem Obergericht auf, dass deren ablehnende Haltung, die seit Ende 2013 wiederholt (beim Gericht, beim Beistand und bei der Psychologin) zum Ausdruck komme, mit dem Ergebnis der Abkl�rungen aus dem Jahre 2010 kontrastiere. Die damaligen Abkl�rungen h�tten ergeben, dass die Kinder den Kontakt mit dem Vater wollten. Dass die mittlerweile eingetretene Ablehnung tats�chlich dem inneren Willen der Kinder entspricht, bezweifelt das Obergericht angesichts der Heftigkeit, mit der sie ihren Willen �ussern w�rden. Es schliesst nicht aus, dass die Kinder unter dem unmittelbaren Einfluss der Beschwerdegegnerin st�nden und ihren Wunsch aus Solidarit�t und Loyalit�t der Mutter gegen�ber entwickelt h�tten. Die Eltern w�rden mittlerweile nur noch auf sehr kurz angebundene Art mittels elektronischer Nachrichten miteinander kommunizieren, vornehmlich ohne Anrede und Grussformel. Selbst ein Treffen der Kinder mit dem Vater am Tag der gerichtlichen Anh�rung vo m 17. September 2014 (Sachverhalt Bst. B.d) sei mit einem Hin und Her der Eltern verbunden gewesen.
Im Weiteren verweist das Obergericht auf ein Schreiben des Beistandes vom 20. Februar 2014, wonach sich die grossen Spannungen zwischen den Eltern auf die Kinder niederschlagen, die Einstellung der Eltern sich direkt auf das Wohl der Kinder auswirkt und die Eltern kaum in der Lage sind, ihre Kinder aus dem Konflikt herauszuhalten. Laut Entscheid vom 28. Mai 2014 betreffend die Aufhebung der Beistandschaft (Sachverhalt Bst. B.c) habe der Beistand ausgef�hrt, dass sich die Situation seit vier Jahren nicht verbessert und die Kindesschutzbeh�rde alles versucht hat und auch die Eltern eine neue Mediation nicht f�r sinnvoll erachten. Bei dieser Sachlage - schwerer und anhaltender Elternkonflikt, insbesondere fehlende Kommunikations- und Kooperationsbereitschaft trotz bestehender Beistandschaft, mit nachteiligen Auswirkungen auf die noch kleinen Kinder (Loyalit�tskonflikt) - sei die Basis f�r eine gemeinsame elterliche Sorge auch nach Massgabe der neuen Sorgerechtsbestimmungen nicht (mehr) gegeben.
Schliesslich weist die Vorinstanz darauf hin, dass sich die Aufhebung der gemeinsamen elterlichen Sorge nur rechtfertige, wenn damit der Elternkonflikt zumindest gemildert werden k�nne. Im vorliegenden Fall sei davon auszugehen, dass mit einer Aufhebung der gemeinsamen elterlichen Sorge die Zahl der Streitpunkte in den Kinderbelangen abnehmen, jedenfalls aber nicht noch zunehmen werde. Eine klare Zuweisung von Entscheidkompetenzen an eine der Parteien k�nne entlastend wirken. Die Aufhebung der gemeinsamen elterlichen Sorge erscheine somit angemessen und verh�ltnism�ssig, auch wenn nicht sicher vorausgesagt werden k�nne, ob diese Massnahme tats�chlich zu einer Entspannung des Elternkonflikts f�hre. Diese Unsicherheit liege in der Natur der Sache und sei im Interesse der Kinder hinzunehmen.
5.1.�Der Beschwerdef�hrer wirft der Vorinstanz vor, in keiner Weise auf die Gesetzesrevision mit Erteilung des gemeinsamen Sorgerechts an beide Eltern einzugehen. Das Obergericht wende das neue Recht nicht an und mache dazu auch keine Ausf�hrungen. Damit verletze es nicht nur Art. 296 Abs. 2 ZGB, sondern auch seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) .
5.2.�Die Kritik des Beschwerdef�hrers ist offensichtlich unbegr�ndet. Wie sich aus Erw�gung 2.1 des angefochtenen Entscheids ergibt, legt die Vorinstanz ihrem Urteil sehr wohl die neuen, am 1. Juli 2014 in Kraft getretenen Bestimmungen �ber die elterliche Sorge zugrunde. Wenn sie gest�tzt auf diese Vorschriften zu einer anderen Beurteilung gelangt als der Beschwerdef�hrer, ber�hrt dies nicht dessen Anspruch auf rechtliches Geh�r, sondern die Frage der korrekten Handhabung des neuen Rechts (dazu E. 7). Soweit der Beschwerdef�hrer mit dieser Geh�rsr�ge auf eine R�ckweisung der Sache an die Vorinstanz zielt, sind seine Begehren abzuweisen.
6.1.�Der Beschwerdef�hrer will die vorinstanzliche Beweisw�rdigung nicht gelten lassen. Zwar best�nden zwischen ihm und der Beschwerdegegnerin zweifelsohne Spannungen. Diese w�rden sich aber "im �blichen eingeschr�nkten Rahmen bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung" um Kinderbelange bewegen. Den Parteien m�sse in einem Gerichtsverfahren erlaubt sein, ihren Standpunkt darzulegen. Der Beschwerdef�hrer beharrt darauf, dass seine Vorbringen betreffend die Erziehungsf�higkeit der Beschwerdegegnerin begr�ndet seien. Die Beschwerdegegnerin habe den gemeinsamen Wohnsitz eigenm�chtig verlassen und sei mit den Kindern in den Kanton Wallis gezogen. Als Berufsmusiker sei er verpflichtet, vor allem an den Wochenenden zu arbeiten. Mit dem Wohnsitzwechsel habe die Beschwerdegegnerin "offensichtlich die Grundlage" daf�r geschaffen, dass die Aus�bung des Besuchsrechts mit Problemen behaftet sei oder gar vereitelt werde.
Was die Person der Beschwerdegegnerin angeht, wirft der Beschwerdef�hrer dem Obergericht vor, im Expertenbericht des Instituts E.________ vom 18. Juni 2010 enthaltene Feststellungen zu unterschlagen, die er in der Berufungsschrift vorgetragen habe und die f�r den Ausgang des Verfahrens im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG entscheidend seien. Der Beschwerdef�hrer reproduziert verschiedene Stellen aus dem besagten Bericht. Dort ist unter anderem davon die Rede, dass die Mutter eine "fusionierende Beziehung mit ihren Kindern" habe, diese "in ihrer Entwicklung bremse" und ihnen "ein negatives Vaterbild" �bertrage. Weitere Textstellen schildern die Beschwerdegegnerin als "�ngstliche" Frau, die sich auf einen "irrationellen Glauben" st�tze, den Beschwerdef�hrer "unter dem Einfluss des schlechten Auges" sehe und zwecks Verringerung der �ngste sowie zur Verbesserung des negativen Vaterbildes und zur Vermeidung von zuk�nftigen Beschuldigungen eine "psychotherapeutische Behandlung" ben�tige. Besonders hebt der Beschwerdef�hrer die Passage hervor, die einen Wechsel des Obhutsberechtigten empfiehlt, falls die Kinder nicht in derselben Stadt wie ihr Vater leben k�nnen.
6.2.�Soweit der Beschwerdef�hrer es darauf absieht, die vorinstanzlichen Feststellungen betreffend die Erziehungsf�higkeit der Beschwerdegegnerin ins Wanken zu bringen, vermag er vor Bundesgericht nichts auszurichten. Um mit einer Sachverhaltsr�ge durchzudringen, gen�gt es nicht, diverse Zitate aus einem mehrere Jahre zur�ckliegenden Expertenbericht aneinander zu reihen und ohne weitere Erkl�rungen einfach zu behaupten, die zitierten Feststellungen seien f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend. Schon in seinem ersten Urteil vom 23. September 2013 (Sachverhalt Bst. B.b) wies das Obergericht ausdr�cklich darauf hin, der Beschwerdef�hrer liefere keine konkreten Anhaltspunkte daf�r, dass die Beschwerdegegnerin noch unter allf�lligen Wahnvorstellungen leiden w�rde (vgl. Urteil 5A_821/2013 vom 16. Juni 2014 E. 5). Inwiefern diese Beurteilung bereits wenige Monate sp�ter �berholt sein soll, tut der Beschwerdef�hrer nicht dar. Insbesondere weiss er auch nicht zu erkl�ren, weshalb das Obergericht mit Blick auf die Erziehungsf�higkeit der Eltern f�nf Jahre sp�ter in geradezu zwingender Weise zulasten der Beschwerdegegnerin auf die Expertenmeinungen aus dem Jahre 2010 h�tte abstellen m�ssen. Mithin bringt der Beschwerdef�hrer nichts vor, was nicht bereits Gegenstand der bundesgerichtlichen Beurteilung im Urteil 5A_821/2013 vom 16. Juni 2014 war. Insofern ist die Beschwerde unbegr�ndet.
7.1.�In rechtlicher Hinsicht ist als erstes zu pr�fen, ob die Vorinstanz vom Grundsatz der gemeinsamen elterlichen Sorge abweichen durfte. Gem�ss Art. 296 Abs. 2 ZGB stehen die Kinder, solange sie minderj�hrig sind, unter der gemeinsamen elterlichen Sorge von Vater und Mutter. In einem Scheidungs- oder Eheschutzverfahren �bertr�gt das Gericht einem Elternteil aber die alleinige elterliche Sorge, wenn dies zur Wahrung des Kindeswohls n�tig ist. In seinem zur Publikation vorgesehenen Urteil 5A_923/2014 vom 27. August 2015 befasst sich das Bundesgericht mit dieser seit dem 1. Juli 2014 g�ltigen Rechtslage. Eine Ausnahme vom Grundsatz der gemeinsamen elterlichen Sorge ist demnach nur zul�ssig, wenn die Eltern in einem schwerwiegenden Dauerkonflikt stehen oder in Kinderbelangen anhaltend kommunikationsunf�hig sind. Vorausgesetzt ist weiter, dass das Verh�ltnis zwischen den Eltern das Kindeswohl konkret in einer negativen Weise beeintr�chtigt und dass Aussicht darauf besteht, mit der Zuteilung der elterlichen Sorge an einen Elternteil eine Entlastung der Situation herbeizuf�hren (Urteil 5A_923/2014 vom 27. August 2015 E. 4.6 f.).
7.2.�Aufgrund des von der Vorinstanz willk�rfrei festgestellten Sachverhalts steht fest: Die Parteien stehen einander in einem langj�hrigen Scheidungsprozess gegen�ber. Seit mehr als der H�lfte des Lebens von C.________ und D.________ streiten sie sich auch um die Kinder. Der Konflikt hat sich in den letzten Jahren akzentuiert und beschl�gt namentlich die Aus�bung des Besuchsrechts. Der Beschwerdef�hrer stellt die Erziehungsf�higkeit der Beschwerdegegnerin in Frage. Er macht geltend, sie sei psychisch angeschlagen und stehe Sekten nahe. �berdies wirft er ihr vor, die Kinder zu instrumentalisieren bzw. gegen ihn aufzubringen. Die Beschwerdegegnerin l�uft aufgrund ihrer Einstellung dem Beschwerdef�hrer gegen�ber Gefahr, unbewusst auch bei den Kindern eine ablehnende Haltung zu provozieren. Das Gemeinwesen hat sich darum bem�ht, die Eltern bei der Regelung und Durchf�hrung der pers�nlichen Kontakte zwischen Vater und Kindern zu unterst�tzen. Diese Versuche sind gescheitert. Wegen der fehlenden Kommunikations- und Kooperationsbereitschaft der Eltern wurde die Beistandschaft aufgehoben. Die Eltern verm�gen die Kinder aus ihrem Konflikt kaum herauszuhalten. Die andauernden Spannungen wirken sich ung�nstig auf das Wohl der Kinder aus. Dass C.________ und D.________ unter dem Dauerkonflikt der Eltern leiden, zeigt auch ihre Anh�rung vom 17. September 2014 (s. Sachverhalt Bst. B.d). Den vorinstanzlichen Feststellungen zufolge w�nschen sich die Kinder, "Ruhe vor dem Elternkonflikt" zu haben.
Dass die Streitparteien in ihrem Scheidungsprozess bez�glich der elterlichen Sorge gegenteilige Rechtsbegehren stellen bzw. der Beschwerdef�hrer in erster Linie die alleinige elterliche Sorge f�r sich beantragt (s. Sachverhalt Bst. B.d ), kann in einem kontradiktorischen Gerichtsverfahren kaum �berraschen und ist daher f�r sich allein genommen auch noch kein Grund, von einer Beibehaltung der gemeinsamen elterlichen Sorge abzusehen. Ebenso wenig erscheint es als aussergew�hnlich, dass der gegenseitige Anspruch auf angemessenen pers�nlichen Verkehr immer wieder zum Streit f�hrt, wenn die Kinder - wie hier - mehrere Stunden entfernt vom nicht obhutsberechtigten Vater wohnen und sich dessen Berufst�tigkeit nicht ohne Weiteres mit der Wochenplanung seiner schulpflichtigen Kinder vertr�gt. Auch wenn sich diese wiederkehrenden Auseinandersetzungen um die Aus�bung des Besuchs- und Ferienrechts hier offensichtlich zu einem Dauerkonflikt verh�rtet haben, h�ngen sie doch nur indirekt mit dem Sorgerechtsstreit zusammen. Es ist n�mlich denkbar, dass die Eltern sich trotz eines anhaltenden Besuchsrechtskonflikts �ber die zu treffenden grunds�tzlichen Belange des Kindes einig und insofern f�hig sind, ein gemeinsames Sorgerecht zum Wohl des Kindes auszu�ben. Vorliegend aber l�sst sich diese andauernde Zwietracht �ber die Aus�bung des Besuchsrechts, gegen die auch eine Beistandschaft nichts ausrichten konnte, als Symptom der tiefer wurzelnden Spannungen verstehen, welche die Eltern hinsichtlich der Frage der Erziehungsf�higkeit der Beschwerdegegnerin dauerhaft entzweien. Wie die vorinstanzlichen Feststellungen und auch die Ausf�hrungen in der Beschwerde an das Bundesgericht zeigen, stellt der Beschwerdef�hrer die Erziehungsf�higkeit der Beschwerdegegnerin mit grosser Beharrlichkeit kategorisch in Abrede. Es ist aber nicht erkennbar, wie die Eltern im vorliegenden Fall, bei welchem in tats�chlicher Hinsicht ein chronischer, sich zunehmend verfestigender und die Kinder einbindender Konflikt erstellt und �berdies mit Blick auf deren Erziehung kein minimaler Nenner zwischen den Eltern ersichtlich ist, ein gemeinsames Sorgerecht zum Wohl der Kinder aus�ben k�nnten. Der Konflikt zwischen den Eltern ist l�ngst nicht mehr punktueller Natur. Er hat sich zunehmend auch vom familienrechtlichen Verfahren gel�st. In der vorliegenden, als aussergew�hnlich zu bezeichnenden Situation kann nicht mit einem Abklingen des Konfliktes nach der Verfahrensbeendigung gerechnet werden; vielmehr ist zu erwarten, dass er sich bei einem gemeinsamen Sorgerecht fast zwangsl�ufig auf die Erziehungsfragen ausweiten und auch in diesem Bereich verfestigen w�rde. Aktenkundig ist zudem, dass sich der chronische Elternkonflikt unmittelbar negativ auf das Wohl der Kinder auswirkt. Der Beschwerdef�hrer bestreitet denn auch nicht, dass die Kinder unter dem gegenw�rtigen Zustand leiden und die Zuteilung der elterlichen Sorge an einen Elternteil zur Entlastung der Konfliktsituation beitragen kann. Nach alledem h�lt es vor Bundesrecht stand, wenn die Vorinstanz mit R�cksicht auf das Kindeswohl eine Ausnahme vom Grundsatz der gemeinsamen elterlichen Sorge bejaht.
8.1.�Zu pr�fen bleibt, ob die Vorinstanz die alleinige elterliche Sorge zu Recht der Beschwerdegegnerin �berlassen hat. F�r die Vorinstanz ist die Umplatzierung der Kinder keine Option, da sich die Kinder an ihrem neuen Wohnort l�ngst eingelebt h�tten und sich bei ihrer Mutter wohl f�hlen w�rden. Zudem habe die Beschwerdegegnerin dort noch ihre Familie. Der Beschwerdef�hrer kritisiert diesen Entscheid haupts�chlich mit den erw�hnten Zweifeln an der Erziehungsf�higkeit der Beschwerdegegnerin sowie damit, dass diese den gemeinsamen Haushalt im Jahre 2009 verlassen und ins Wallis gezogen ist.
8.2.�Die vorinstanzliche Beurteilung ist nicht zu beanstanden. Gilt es dar�ber zu entscheiden, welchem Elternteil das Sorgerecht �bertragen wird, hat das Wohl des Kindes nach der Rechtsprechung Vorrang vor allen anderen �berlegungen, insbesondere vor den W�nschen der Eltern (BGE 136 I 178 E. 5.3 S. 180 f.). Soweit der Beschwerdef�hrer die Erziehungsf�higkeit der Beschwerdegegnerin in Abrede stellt, kommt er vor Bundesgericht nicht gegen den angefochtenen Entscheid auf (E. 6). Mithin steht fest, dass sowohl der Beschwerdef�hrer als auch die Beschwerdegegnerin f�r die alleinige Aus�bung der elterlichen Sorge in Frage kommen. In diesem Fall ist die Aussicht auf Stabilit�t in den �rtlichen und famili�ren Verh�ltnissen von besonderer Bedeutung (zum Ganzen Urteil 5A_720/2013 vom 4. M�rz 2014 E. 2 mit Hinweisen). Der Vorinstanz ist im Ergebnis darin beizupflichten, dass diese Aussicht deutlich besser ist, wenn die alleinige elterliche Sorge der Beschwerdegegnerin �bertragen wird. Mit ihr zusammen haben die Kinder ihr ganzes bisheriges Leben verbracht, die letzten sechs Jahre ohne den Beschwerdef�hrer. F�r Verschuldens�berlegungen, wie sie der Beschwerdef�hrer anstellt, ist bei der Zuteilung der elterlichen Sorge und Obhut kein Platz, sieht man davon ab, dass auch die so genannte Bindungstoleranz in den Entscheid einfliessen kann (vgl. Urteil 5A_138/2012 vom 26. Juni 2012 E. 3-5). Die Tatsache, dass die Beschwerdegegnerin im Jahr 2009 gegen den Willen des Beschwerdef�hrers in den Kanton Wallis gezogen ist und den Beschwerdef�hrer vor vollendete Tatsachen gestellt hat, ist daher ohne Belang. Ebenso wenig spielt eine Rolle, dass der vom Beschwerdef�hrer kritisierte Wegzug der Beschwerdegegnerin mit den Mitteln des neuen Rechts m�glicherweise h�tte verhindert werden k�nnen (Art. 301a Abs. 2 ZGB). Allein daraus folgt kein Anspruch des Beschwerdef�hrers darauf, die im Jahr 2009 erfolgte Verlegung des Wohnorts der Kinder in den Kanton Wallis r�ckg�ngig zu machen.
9.1.�Umstritten ist schliesslich die Regelung des pers�nlichen Verkehrs zwischen dem Beschwerdef�hrer und seinen Kindern. Die Vorinstanz f�hrt in diesem Zusammenhang Folgendes aus: "Das vom Bezirksgericht angeordnete recht ausgedehnte Besuchsrecht des Kl�gers kann in Ber�cksichtigung der im zweiten obergerichtlichen Verfahren zutage getretenen Schwierigkeiten nicht best�tigt werden. Ein behutsamer Aufbau erscheint aufgrund der konkreten Ausgangslage angebracht und sachgerecht. Er verbessert auch die Chancen, dass ein solches Besuchsrecht tats�chlich umgesetzt wird." Im Anschluss daran regelte sie im Detail, wann der Beschwerdef�hrer seine Kinder sehen kann. (vgl. Sachverhalt Bst. B.e).
9.2.�Der Beschwerdef�hrer st�rt sich daran, dass die Vorinstanz sein Besuchsrecht gegen�ber ihrem ersten Entscheid vom 23. September 2013 (s. Sachverhalt Bst. B.b) "neu und einschr�nkend" geregelt habe. Diese Neuregelung sei ohne Ank�ndigung im Verfahren vor der Vorinstanz, ohne entsprechende Antr�ge, ohne Begr�ndungen und v�llig �berraschend gekommen. Das erste Urteil habe ihm insbesondere ein Besuchsrecht von einem Wochenende alle zwei Wochen mit der M�glichkeit einger�umt, die Kinder mit sich nach Hause zu nehmen; neu w�rden ihm nur noch halbe Tage einger�umt. Gleich verhalte es sich mit dem Ferienrecht, das neu erst ab Juli 2017 gelte. Nach der Meinung des Beschwerdef�hrers w�re das Obergericht verpflichtet gewesen, ihm einen solchen Schritt anzuzeigen und ihm Gelegenheit zu einer Stellungnahme zu geben. Die Vorinstanz habe dies pflichtwidrig unterlassen und damit seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt (Art. 29 Abs. 2 BV).
9.3.�Es stimmt, dass die Vorinstanz den R�ckweisungsentscheid des Bundesgerichts zum Anlass genommen hat, den pers�nlichen Verkehr des Beschwerdef�hrers zu seinen Kindern restriktiver zu regeln, als dies im Urteil vom 23. September 2013 der Fall war. Nicht zutreffend ist hingegen, dass die Vorinstanz ihren Entscheid diesbez�glich nicht begr�ndet h�tte (s. E. 9.1). Im �brigen gilt f�r Kinderbelange die Untersuchungs- und Offizialmaxime (Art. 296 ZPO). Die Vorinstanz war daher nicht nur berechtigt, sondern verpflichtet, den pers�nlichen Verkehr in Abweichung zum ersten Urteil neu zu regeln, sofern die zus�tzliche Instruktion ergab, dass die urspr�ngliche Regelung nicht dem Wohl der Kinder entsprach. Gewiss folgt aus Art. 29 Abs. 2 BV das Recht eines jeden, sich vor Erlass eines in seine Rechtsstellung eingreifenden Entscheides zur Sache zu �ussern (BGE 127 I 54 E. 2b S. 56; 124 I 241 E. 2 S. 242). Allein daraus folgt nicht, dass die Vorinstanz von Verfassungs wegen verpflichtet gewesen w�re, den anwaltlich vertretenen Beschwerdef�hrer zur Frage des Besuchs- und Ferienrechts auch noch speziell anzuh�ren oder ihm anzuk�ndigen, dass auch diese Kinderbelange neu geregelt werden k�nnten. Es reichte aus, dass die Vorinstanz ihm anzeigte, die Akten der Kindesschutzbeh�rden beizuziehen, und ihm die Gelegenheit bot, sich zur Anh�rung der Kinder zu �ussern. Soweit der Beschwerdef�hrer die getroffene Regelung des Besuchsrechts inhaltlich kritisiert, gen�gen seine Vorbringen den Begr�ndungsanforderungen (Art. 42 Abs. 2 BGG) nicht. Hierzu reicht es nicht aus, wenn er einfach eine andere Regelung des Besuchsrechts verlangt bzw. darauf hinweist, dass er seine Kinder erst im Jahre 2017 zu sich in die Ferien nehmen kann.
Bei diesem Verfahrensausgang tr�gt grunds�tzlich der Beschwerdef�hrer die Gerichtskosten (Art. 66 Abs. 1 BGG). Wegen der besonderen Umst�nde des Falls wird auf solche verzichtet. Der Beschwerdegegnerin ist kein entsch�digungspflichtiger Aufwand entstanden.

References: Art. 308
 Art. 72
 Art. 75
 Art. 90
 Art. 100
 Art. 46
 Art. 95
 BGE 
 Art. 95
 Art. 29
 Art. 8
 BGE 
 BGE 
 Art. 296
 Art. 97
 Art. 296
 Art. 29