Source: http://kinder-rheumahilfe-muenchen.de/Ueber%20uns/Satzung/satzung_teil2.html
Timestamp: 2020-02-28 22:09:56+00:00

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2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn ein Viertel aller ordentlichen Mitglieder dies beim Vorstand schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt.
1. Der Vorstand bestimmt den Leiter der Mitgliederversammlung . Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Mitgliederversammlung den Versammlungsleiter. Der Versammlungs- leiter bestimmt einen Protokollführer.
2. Es wird durch Handzeichen abgestimmt. Auf Antrag von mindestens 1/3 der anwesenden oder ordnungsgemäß vertretenen stimmberechtigten Mitglieder ist schriftlich geheim abzustimmen.
3. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 25% der ordentlichen Mitglieder anwesend oder ordnungsgemäß vertreten sind. Bei Beschlussunfähigkeit ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von zwei Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen; diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.
4. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der anwesenden oder ordnungsgemäß vertretenen stimmberechtigten Mitglieder (einfache Mehrheit), soweit die Satzung nichts anderes bestimmt. Enthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen. Die Mehrheit errechnet sich nach den abgegebenen Ja- und Neinstimmen.
5. Für einen Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält , ist eine Mehrheit von 3/4 der anwesenden oder ordnungsgemäß vertretenen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
6. Zur Änderung des Vereinszwecks (§ 2) und zur Auflösung des Vereins (§ 41 BGB) ist jeweils die Zustimmung aller stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
7. Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, so findet zwischen den beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt. Gewählt ist dann derjenige, der die meisten Stimmen erhalten hat. Bei gleicher Stimmenzahl entscheidet das von dem Versammlungsleiter zu ziehende Los.
§ 14 Protokollierung der Versammlungsbeschlüsse
1. Über die in der Mitgliederversammlung gefaßten Beschlüsse ist vom Protokollführer ein Protokoll anzufertigen.
2. Das Protokoll ist von dem Protokollführer und dem Versammlungsleiter zu unterzeichnen und allen Mitgliedern per Post, Telefax oder Email zuzuleiten.
1. Der Vorstand besteht aus mindestens einer und maximal drei Personen.
2. Der Vorstand ist Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorstand vertreten. Sollten zwei oder mehr Vorstände bestellt sein, so wird der Verein von zwei Vorstandsmitgliedern gemeinsam vertreten. Die Mitgliederversammlung kann ein oder mehrere Mitglieder des Vorstands die Befugnis erteilen, den Verein einzeln zu vertreten und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreien.
4. Mitgliedern des Vorstands kann eine Vergütung gezahlt werden.Über ihre Höhe entscheidet die Mitgliederversammlung. Die Mitgliederversammlung kann einzelne Vorstandsmitglieder zum Abschluss und zur Kündigung von entsprechenden Verträgen mit anderen Vorstandsmitgliedern ermächtigen.
§ 16 Zuständigkeit des Vorstands
1. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.
2. Er führt die Geschäfte des Vereins und verwaltet das Vereinsvermögen.
3. Er hat vor allen Dingen folgende Aufgaben:
(1) Vorbereitung der Mitgliederversammlungen und Aufstellung der Tagesordnungen; (
2) Einberufung der Mitgliederversammlung;
(3) Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;
(4) Vorbereitung des Haushaltsplans, Buchführung und Erstellung des Jahresberichts;
(5) Beschlussfassung über Aufnahme und den Ausschluss von Mitgliedern;
(6) Repräsentation des Vereins;
(7) Durchführung der Liquidation des Vereins nach Auflösung;
(8) Bestimmung der Politik des Vereins unter Einhaltung der Satzung.
4. Der Vorstand kann die Führung der laufenden Geschäfte einem Geschäftsführer, welcher nicht Mitglied des Vorstands zu sein braucht, übertragen.
1. Besteht der Vorstand aus zwei oder mehreren Mitgliedern, beschließt der Vorstand in Sitzungen, die vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom Stellvertretenden Vorsitzenden, per Brief, Telefax oder Email einberufen werden; die Tagesordnung braucht nicht angekündigt zu werden. Die Einberufungsfrist beträgt 10 Tage. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung folgenden Tag.
2. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei seiner Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden ,bei dessen Abwesenheit die des Stellvertretenden Vorsitzenden.
3. Der Vorstand kann im schriftlichen oder fernmündlichen Verfahren beschließen, wenn alle Vorstandsmitglieder dem zustimmen. Über fernmündlich gefasste Beschlüsse ist ein schriftliches Protokoll zu erstellen, das von allen Vorstandsmitgliedern, die den fernmündlichen Beschluss gefasst haben, zu unterzeichnen ist.
§ 18 Wahl und Amtsdauer des Vorstands
1. Die Mitglieder des Vorstands werden einzeln von der Mitgliederversammlung mit mindestens einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder auf die Dauer von zwei Jahren, vom Tage der Wahl an gerechnet, gewählt. Die Mitglieder des Vorstandes bleiben jedoch bis zur satzungs- gemäßen Bestellung des nächsten Vorstands im Amt.
2. Zu Vorstandsmitgliedern können nur Mitglieder des Vereins gewählt werden. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet automatisch auch das Amt eines Vorstandsmitglieds.
3. Die Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist beliebig häufig möglich.
4. Scheidet ein Mitglied des Vorstands während der Amtsperiode aus, so kann der Vorstand für die restliche Amtsdauer des ausgeschiedenen Mitgliedes des Vorstandes ein Ersatzmitglied wählen.
1. Der Verein kann durch einstimmigen Beschluss der Mitgliederversammlung (vgl. § 10 Abs. 4 (7), § 13 Abs. 6 der Satzung) aufgelöst werden.
2. Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, erfolgt die Liquidation des Vereins durch den Vorstand als Liquidatoren.
3. Das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vermögen geht an die gemeinnützige Stiftung Kindness for Kids,
Kanalstr. 6, 80538 München (§ 2 Abs. 6).
4. Die vorstehend genannten Vorschriften gelten entsprechend für den Fall, daß der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
Diese Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom 21.07.2011 beschlossen und tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.
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References: § 14
 § 26
 § 181

§ 16

§ 18
 § 10
 § 13