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Timestamp: 2020-02-22 14:23:55+00:00

Document:
Kleinkindbetreuung - intranda GmbH
Kleinkindbetreuung : Eröffnung und Betriebsführung von Kleinkindeinrichtungen / Hrsg.: Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg. Verantw.: Evelyn Samara
Samara, Evelyn [Sonst.]
Stuttgart: KVJS, 2014
Elektronische Ressource (PDF-Datei: 24 S., 624 KB)
Datum des Herunterladens: 09.06.2015
KVJS-Ratgeber
Kws 32 Kinder. Jugend: Kinderbetreuung
urn:nbn:de:kobv:109-opus-258107
Eröffnung und Betriebsführung von Kleinkindeinrichtungen
3	Vorwort 	4	 Allgemeine gesetzliche Bestimmungen zur Betreuung und Förderung von Kindern in Kindertageseinrichtungen 	6	 Der Rechtsanspruch ab dem 1. Lebensjahr und seine Konsequenzen 	8	 Formen der Kleinkindbetreuung 	9	 Mindestrahmenbedingungen für Kleinkind­ betreuung in Kindertageseinrichtungen 	15	 Kleinkindbetreuung in der Kindertagespflege 	18	Betriebserlaubnisverfahren 	19	Finanzierung 	21	 Weiterführende Materialien 	22	 Links zu Ministerien, Behörden und Institutionen
Verantwortlich: Evelyn Samara Redaktion: Stephanie Triska, Christina Liebscher, Christine Schill, Katrin Steinhilber Bildredaktion: Gabriele Addow Gestaltung: www.mees-zacke.de
Herausgeber: Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg Lindenspürstraße 39 70176 Stuttgart
Fotos: Angelika von der Beek, Köln; Fotolia - Sergey Borisov, A. Jüttner-Lohmann, Alfred Knapp, micromonkey, Uschi Hering, Pavel Losevsky, Rene Schubert, Evgeny Atamanenko Nachbestellung bei: Petra Neuhäuser petra.neuhaeuser@kvjs.de Tel. 0711 6375-402 Druck: Texdat-Service gGmbH, Weinheim Juli 2014
2 KVJS-Ratgeber
Die Situation vieler Familien hat sich in den letzten drei Jahrzehnten in unterschiedlichen Bereichen so stark verändert, dass die außerfamiliäre Betreuung von Kleinkindern für viele Eltern ein hilfreiches, ergänzendes und teilweise auch unbedingt notwendiges Angebot zur Erziehung, Förderung und Bildung ihrer Kinder darstellt. Kindererziehung und Erwerbstätigkeit wollen und müssen viele Familien heute vereinbaren können. Betriebe sind an Kleinkindbetreuung interessiert, weil sie dadurch qualifizierte Fachkräfte mit Kleinkindern halten oder gewinnen können. Der Gesetzgeber hat in den letzten Jahren diesem Bedarf durch die bundesund landesrechtlichen Änderungen des SGB VIII und des Kindertagesbetreuungsgesetzes sowie der Einführung des Flexibilisierungspakets und des Pakts für Familien in Baden-Württemberg Rechnung getragen und den Ausbau ­ der Betreuungs- und Bildungsangebote in Kleinkindeinrichtungen hervor­ gehoben. Eine Betreuung und Förderung von Kindern bis drei Jahren außerhalb der Familie findet in Kindertageseinrichtungen, in Kleinkindgruppen und in Kinder­ agespflege statt. Mit einem Betreuungsangebot für Kleinkinder stellt t sich den Trägern und dem pädagogischen Personal vielfach eine neue Aufgabe, um für Kinder dieser besonders sensiblen Entwicklungsphase die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen zu können. Der hier vorliegende KVJS-Ratgeber „Kleinkindbetreuung“ gibt Trägern von Einrichtungen, Fachkräften, Fachberatungen und Verwaltungen einen Überblick über Rahmenbedingungen zur Eröffnung und Betriebsführung einer Kleinkindgruppe bzw. Kleinkindeinrichtung.
Karl Röckinger Verbandsvorsitzender
Senator e.h. Prof. Roland Klinger Verbandsdirektor
KVJS-Ratgeber 3
Allgemeine gesetzliche Bestimmungen zur Betreuung und Förderung von Kindern in Kindertageseinrichtungen
Der Gesetzgeber hat in den vergangenen Jahren auf die gesellschaftlichen Veränderungen reagiert, in denen zunehmend die Notwendigkeit außerhäuslicher Betreuung von Kindern auch vor dem 3. Lebensjahr deutlich sichtbar wurde. Durch die Novellierungen des SGB VIII wurde im Tagesbetreuungsausbau­ gesetz (TAG) zum 1. Januar 2005 der Ausbau von 230.000 zusätzlichen Plätzen in Kindergärten, Krippen und in der Tagespflege bis 2010 festgelegt. Im Kinder- und Jugendhilfeweiterentwicklungsgesetz (KICK) zum 1. Oktober 2006 wurde die Kinder- und Jugendhilfe fachpolitisch weiterentwickelt ­ und der Schutz von Kindern und Jugendlichen bei Gefahren für ihr Wohl verbessert. Mit dem Kinderförderungsgesetz (KiföG) zum 1. Januar 2009 wurden der weitere Ausbau der Kleinkindbetreuung für bundesweit durchschnittlich ­ 35% (inzwischen: 39%) der Kinder bis 31. Juli 2013 und der Rechtsanspruch ab 1. August 2013 auf frühkindliche Förderung ab dem ersten Lebensjahr festgelegt. Die Ausweitung der Kindertagespflege wurde zunächst mit dem Ziel von 30%, später mit 20% der neuen Plätze verankert. Der Bund beteiligt sich finanziell am Ausbau der Plätze. Achtes Sozialgesetzbuch (SGB VIII) Im SGB VIII sind u. a. das Recht auf Erziehung sowie die Förderung der individuellen und sozialen Entwicklung des Kindes festgelegt (siehe Förderauftrag). Das Wunsch- und Wahlrecht von Kindertageseinrichtungen durch die Sorgeberechtigten ist im § 5 SGB VIII verankert. Förderauftrag §§ 22 und 22a SGB VIII Alle Kindertageseinrichtungen haben einen Bildungs- und Förderungsauftrag, durch den die Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit gefördert, die Erziehung und Bildung in der Familie unterstützt und ergänzt sowie die bessere Verein­ barkeit von Familie und Beruf unterstützt werden soll. Ebenso sind im Förderauftrag für die Kindertageseinrichtungen die Qualitätssicherung, die gemeinsame Förderung von Kindern mit und ohne Behinderung, die Ferienbetreuung sowie die Kooperation mit familienbezogenen Institutionen festgelegt.
4 KVJS-Ratgeber
Bundeskinderschutzgesetz (BKischG) Das Bundeskinderschutzgesetz hat die Voraussetzungen für die Erteilung ­ der Betriebserlaubnis nach § 45 SGB VIII konkretisiert und u. a. um wichtige Punkte für die Beteiligung von Kindern in Kindertageseinrichtungen und für die Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung erweitert. Kindertagesbetreuungsgesetz (KiTaG) Das KiTaG konkretisiert im § 8 die Aufgaben der Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg bei der Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und in Tagespflege und regelt die Betriebskostenförderung für freie Träger. Weiterhin sind im § 7 der Fachkräftekatalog und im § 1 die Betriebsformen festgelegt. Kinder- und Jugendhilfegesetz des Landes Baden-Württemberg (LKJHG) Im LKJHG sind die Aufgaben und Ziele (z. B. Integration) der Jugendhilfeplanung sowie der Kinder- und Jugendschutz, die Förderung in Kinder­ tageseinrichtungen und die Betreuungskräfte für Betreute Spielgruppen aufgeführt. Gemäß § 19 Abs. 1 LKJHG nimmt das Landesjugendamt die Aufgaben nach §§ 45 bis 48 SGB VIII als Pflichtaufgabe nach Weisung wahr. Betriebserlaubnis §§ 45-48 SGB VIII Die Aufsicht und Beratung für Kindertageseinrichtungen ist in den §§ 45 – 48 SGB VIII festgelegt. Die Zuständigkeit liegt nach § 87a Abs. 2 SGB VIII beim überörtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe, in Baden-Württemberg beim KVJS-Landesjugendamt. Die Voraussetzungen sind unter dem Kapitel „Betriebserlaubnisverfahren“ ab Seite 18 dargestellt. Erlaubnis zur Kindertagespflege § 43 SGB VIII Die Rahmenbedingungen zur Kindertagespflege und persönliche Eignung für die Kindertagespflegeperson sind im § 43 SGB VIII festgelegt. Nach § 87a Abs. 1 SGB VIII ist das örtliche Jugendamt zuständig für die Erteilung der Pflegeerlaubnis. Neu erschienen: KVJS-Jugendhilfeservice „Voraussetzungen zur Erteilung einer Betriebserlaubnis nach § 45 SGB VIII“ Grundlagenpapier für Tageseinrichtungen für Kinder Sie finden die Broschüre auf unserer Homepage unter http://www.kvjs.de/jugend/tagesbetreuung-von-kindern/ betriebserlaubnis.html
KVJS-Ratgeber 5
Der Rechtsanspruch ab dem 1. Lebensjahr und seine Konsequenzen
Im Jahr 2007 haben sich Bund, Länder und Kommunen beim sog. Krippengipfel darauf geeinigt, dass ab dem 1. August 2013 ein bedarfsgerechtes Betreuungsangebot für Kinder unter drei Jahren bereit stehen soll. Damit hat der Gesetzgeber auf gesellschaftliche Veränderungen reagiert, die zunehmend die außerhäusliche Betreuung von Kindern unter drei Jahren erforderlich und wünschenswert gemacht haben. Die gesetzliche Grundlage wurde mit dem Kinderförderungsgesetz gelegt, das seit dem 1. August 2013 jedem Kind ab dem vollendeten ersten Lebensjahr einen individuellen Rechtsanspruch auf frühkindliche Förderung in einer Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege zuspricht (§ 24 Abs. 2 SGB VIII). Aus der bisherigen objektiv-rechtlichen Verpflichtung, (nur) Kindern mit einem spezifischen Bedarf im Alter unter drei Jahren einen Platz zur Verfügung zu stellen, wurde damit ein subjektiv einklagbares Recht für alle Kinder, die das erste Lebensjahr vollendet haben. Die Bereitstellungsverpflichtung richtet sich sowohl auf einen Platz in einer Kindertageseinrichtung als auch in Kindertagespflege. Bei der Förderung von Kindern unter einem Jahr handelt es sich dagegen weiterhin nur um eine objektiv-rechtliche Verpflichtung, aus der sich kein K ­ lagerecht ergibt. Sie sind dann in einer Einrichtung oder in Kindertagespflege zu fördern, wenn ein spezifischer Bedarf vorliegt, also wenn diese Leistung für ihre Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit geboten ist oder die Erziehungsberechtigten erwerbstätig sind, erwerbstätig werden wollen, sich in beruflichen Bildungsmaßnahmen, in der Schul- oder Hochschulausbildung befinden oder Leistungen zur Eingliederung in Arbeit im Sinne des SGB II erhalten. Bedarfsplanung Adressat des seit 1. August 2013 geltenden Rechtsanspruchs sind die Stadtund Landkreise und die Städte mit eigenem Jugendamt in ihrer Eigenschaft als örtliche Träger der öffentlichen Jugendhilfe. Nach Landesrecht haben die Gemeinden darauf hinzuwirken, dass ausreichend Plätze für die frühkindliche Förderung zur Verfügung stehen. Um ein bedarfsgerechtes Angebot bereitstellen zu können, müssen die Eltern in Baden-Württemberg gemäß § 3 Abs. 2a KiTaG den Bedarf mindestens ­ sechs Monate vor der geplanten Inanspruchnahme anmelden.
6 KVJS-Ratgeber
Der Umfang der täglichen Förderung richtet sich gemäß § 24 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. Abs. 1 Satz 3 SGB VIII nach dem individuellen Bedarf. Somit sind Art und Umfang der Betreuung nicht abstrakt bestimmbar, sondern stets für ­ den Einzelfall unter Berücksichtigung der festgestellten individuellen kindund elternbezogenen Bedarfe sowie unter Beachtung des Kindeswohls festzulegen. Inklusion Der Rechtsanspruch seit 1. August 2013 umfasst grundsätzlich auch Kinder mit Behinderung. Eine gemeinsame Förderung von Kindern mit und ohne Behinderung ist im baden-württembergischen Kindertagesbetreuungsgesetz und im SGB VIII vorgesehen, „sofern der Hilfebedarf dies zulässt“ (§ 22a Abs. 4 SGB VIII und § 2 Abs. 2 KiTaG).
KVJS-Ratgeber 7
Formen der Kleinkindbetreuung
Kleinkinder von 0 bis 3 Jahren können in Tageseinrichtungen nach ­ § 45 SGB VIII oder in Tagespflege nach § 43 SGB VIII betreut werden. Kleinkindbetreuung in Kindertageseinrichtungen nach § 45 SGB VIII und ­­ 1 KiTaG umfasst: § -	Krippen -	 Betreute Spielgruppen -	 Altersgemischte Gruppen mit Kindern unter 3 Jahren: 	 - Altersmischung von 0 Jahren bis Schuleintritt bzw. bis unter 14 Jahre 	 - Altersmischung von 2 Jahren bis Schuleintritt bzw. bis unter 14 Jahre -	 Kinderbetreuungsgruppe („Sonstige Betreuungsform“) Kindertagespflege für Kleinkinder nach § 43 SGB VIII umfasst: -	 Tagespflege im eigenen Haushalt oder im Haushalt der Personen-­ sorge­berechtigten -	 Tagespflege in anderen geeigneten Räumen Eltern-Kind-Gruppen, Krabbelgruppen und sonstige privat organisierte Betreuungsangebote für Kinder unter 3 Jahren mit weniger als 10 Stunden wöchentlicher Betreuungszeit sind gemäß Begründung zur KiTaG-Änderung vom 18. Februar 2009 (LT-DS 14/3659) nicht betriebserlaubnispflichtig.
Mindestrahmenbedingungen für Kleinkindbetreuung in Kindertages­ einrichtungen
Für die Betreuung von Kleinkindern sind in den verschiedenen Betreuungsformen folgende Mindestrahmenbedingungen festgelegt:
Mindestrahmenbedingungen für Betreute Spielgruppen
Alter der Kinder Maximale Gruppengröße Betreuungsumfang Mindestgruppenraumgröße Weiterer Raumbedarf
0 bis 3 Jahre 10 Kinder 10 bis 15 Stunden pro Woche 2,2 qm pro Kind im Gruppenbereich -	Schlafmöglichkeit -	Garderobe -	Küche -	 Sanitärbereich mit Wickelmöglichkeit -	 Büro, Personalraum -	 Außengelände mit mind. 4 qm pro Kind -	 1 Fachkraft nach § 21 LKJHG und -	 1 geeignete Betreuungskraft während der gesamten Öffnungszeit
Pädagogisches Mindestpersonal
Mindestrahmenbedingungen für Krippen
a) 0 bis 3 Jahre b) 2 bis 3 Jahre a) 10 Kinder b) 12 Kinder Mindestens 15 Stunden pro Woche 3 qm pro Kind im Gruppenbereich -	 Schlafraum mit mind. 1,5 qm pro Kind pro Gruppe -	Garderobe -	Küche -	 Sanitärbereich mit Wickelmöglichkeit -	 Büro, Personalraum -	 Außengelände mit mind. 4 qm pro Kind 2 Fachkräfte nach § 7 KiTaG in der Hauptbetreuungszeit (Anwesenheit von mehr als der Hälfte der Kinder der jeweiligen Höchstgruppenstärke)
KVJS-Ratgeber 9
Mindestrahmenbedingungen für altersgemischte Gruppen von 0 Jahren bis Schuleintritt bzw. bis unter 14 Jahre
Alter der Kinder Maximale Gruppengröße Betreuungsumfang
0 Jahre bis Schuleintritt 0 Jahre bis unter 14 Jahre 15 Kinder, davon maximal 5 Kinder unter 3 Jahren -	 Regelöffnungszeit RG (vor- und nachmittags unter 6 Stunden durchgehend mit Unterbrechung am Mittag) -	 Verlängerte Öffnungszeit VÖ (6 bis 7 Stunden durchgehend) -	 Ganztagsöffnungszeit GT (über 7 Stunden durchgehend) 3 qm pro Kind im Gruppenbereich -	 Schlafraum/Nebenraum mit mind. 1,5 qm pro Kind für alle unter 3-jährigen Kinder und für die Hälfte der Kindergarten- und Schulkinder in Ganztagsbetreuung -	Garderobe -	Küche -	 Sanitärbereich mit Wickelmöglichkeit -	 Büro, Personalraum -	 Bei Betreuung von Schulkindern: Hausauf­ gabenraum -	 Außengelände mit mind. 4 qm pro Kind 2 Fachkräfte nach § 7 KiTaG in der Haupt­ betreuungszeit (Anwesenheit von mehr als der Hälfte der Kinder der jeweiligen Höchstgruppenstärke)
Mindestgruppenraumgröße Weiterer Raumbedarf
10 KVJS-Ratgeber
Mindestrahmenbedingungen für altersgemischte Gruppen von 2 Jahren bis Schuleintritt bzw. bis unter 14 Jahre
Alter der Kinder Maximale Gruppengröße
2 Jahre bis Schuleintritt 2 Jahre bis unter 14 Jahre -	 Regelöffnungszeit RG (vor- und nachmittags unter 6 Stunden durchgehend mit Unterbrechung am Mittag): 25 Kinder -	 Verlängerte Öffnungszeit VÖ (6 bis 7 Stunden durchgehend): 22 Kinder -	 Ganztagsöffnungszeit GT (über 7 S ­ tunden durchgehend): 20 Kinder Für alle Betriebsformen gilt: -	 je aufgenommenem zweijährigen Kind reduziert sich die Gruppengröße um ­ 1 Platz -	 die Zahl der Kindergarten- und Schulkinder muss überwiegen
-	 Regelöffnungszeit RG (vor- und nachmittags unter 6 Stunden durchgehend mit Unterbrechung am Mittag) -	 Verlängerte Öffnungszeit VÖ (6 bis 7 Stunden durchgehend) -	 Ganztagsöffnungszeit GT (über 7 Stunden durchgehend) -	 RG und VÖ: 2,4 qm pro Kind im Gruppenbereich -	 GT: 3 qm pro Kind im Gruppenbereich -	 Schlafraum/Nebenraum mit mind. 1,5 qm pro Kind für alle 2-jährigen Kinder und für die Hälfte der Kindergartenund Schulkinder in Ganztagsbetreuung -	Garderobe -	Küche -	 Sanitärbereich mit Wickelmöglichkeit -	 Büro, Personalraum -	 Bei Betreuung von Schulkindern: Hausaufgabenraum -	 Außengelände mit mind. 4 qm pro Kind 2 Fachkräfte nach § 7 KiTaG in der Hauptbetreuungszeit (Anwesenheit von mehr als der Hälfte der Kinder der jeweiligen Höchstgruppenstärke)
Mindestgruppenraumgröße
Weiterer Raumbedarf
KVJS-Ratgeber 11
Mindestrahmenbedingungen für Kinderbetreuungsgruppe „Sonstige Betreuungsform“
0 Jahre bis unter 14 Jahre 15 Kinder 10 bis 15 Stunden pro Woche 2,2 qm pro Kind im Gruppenbereich -	Ruhemöglichkeit -	Garderobe -	Küche -	 Sanitärbereich mit Wickelmöglichkeit -	 Büro, Personalraum -	 1 Fachkraft nach § 21 LKJHG und -	 1 geeignete Betreuungskraft während der gesamten Öffnungszeit Wechselnde Kinder können in dieser Betreuungs­ orm innerhalb der o. g. maximalen f Betreuungszeit beaufsichtigt werden.
12 KVJS-Ratgeber
Ergänzende Rahmenbedingungen in Kindertageseinrichtungen Räume: -	 Der Gruppenbereich kann sich auch aus Gruppen- und Nebenraum zusammensetzen. -	 Es können maximal zwei Krippengruppen in einem Schlafraum mit ca. 30 qm zusammengefasst werden. -	 Der Schlafraum für Krippenkinder und für Kinder bis 2 Jahre in alters­ gemischten Gruppen muss den Kindern ständig zur Verfügung stehen. -	 Der Schlafraum für zweijährige Kinder in altersgemischten Gruppen ab 2 Jahren muss außerhalb des Gruppenbereichs zur Verfügung stehen, kann in Zeiten, in denen keine Kinder schlafen, aber auch anderweitig zur Verfügung stehen (z.B. Nebenraum). -	 Im Sanitärraum sind aufgrund der Vorgaben der Gesundheits­ mter ­ ä i.d.R. für 10 bis 14 Kinder 1 WC und 1 Handwaschbecken vorzusehen. Platzsharing: -	 Jede Gruppe kann mit bis zu 20% Platzsharing (4 Kinder teilen sich verbindlich 2 Plätze) ohne Veränderung der Rahmenbedingungen geführt werden. Dabei dürfen nie mehr als 10 Kinder gleichzeitig anwesend sein. -	 Jede Gruppe kann mit über 20% bis max. 40% Platzsharing (8 Kinder teilen sich verbindlich 4 Plätze, maximal 10 Kinder sind gleichzeitig anwesend) geführt werden, wenn ein entsprechender Antrag beim KVJSLandesjugend­ mt gestellt wird und der erforderliche Mindestpersonala schlüssel um 0,25 Stellen angehoben wird. Der Träger erhält eine Ergänzung der Betriebserlaubnis.
Empfehlenswerte Beispiele zum Sanitärbereich, Kinderwagenabstellplatz, Elternzimmer, Garderobe, Bodenbelag, Schallschutz usw. sind im KVJS-Rat­ geber „Bau für Kindertageseinrichtungen“ und im KVJS-Ratgeber „Ausstattung von Kleinkindeinrichtungen“ aufgeführt. Weiterhin hat der Träger Bauamt, Unfallkasse, Gesundheitsamt, Veterinäramt und Brandschutz bei der räumlichen Planung miteinzubeziehen und deren Vorgaben einzuhalten. Der erforderliche Mindestpersonalschlüssel kann mithilfe der Berechnungs­ tabelle und der „KVJS-Berechnungshilfe zum Personalbedarf“ ermittelt werden. Die erforderlichen Unterlagen sind auf unserer Homepage eingestellt unter: http://www.kvjs.de/jugend/aktuellesformulareservice/arbeitshilfen-formulare-rundschreiben.html -> Formulare -> Tagesbetreuung für Kinder anklicken
Flexibilisierungspaket (1. August 2013 – 31. Juli 2015) zur Umsetzung des Rechtsanspruchs Im Juli 2013 wurden zur Erleichterung der Umsetzung des Rechtsanspruchs ab 1. August 2013 vom Kultusministerium, den Kommunalen Landesverbänden, dem KVJS, den Kirchen, den kirchlichen und freien Trägerverbänden gemeinsame Empfehlungen zum befristeten Flexibilisierungspaket U3 vor­ gestellt. Träger von Kindertageseinrichtungen mit Kindern unter 3 Jahren haben unter bestimmten Bedingungen u.a. die Möglichkeit, Gruppengrößen zu erweitern.
Die Inhalte des Flexibilisierungspakets, die Empfehlungen sowie die entsprechenden Erklärungen können auf unserer Homepage herunter­geladen werden: http://www.kvjs.de/jugend/tagesbetreuung-von-kindern/die-­ aktuellen-gesetzlichen-vorgaben-und-empfehlungen.html
14 KVJS-Ratgeber
Kleinkindbetreuung in der Kindertagespflege
Die Kindertagespflege stellt eine regelmäßige, organisierte und geplante Erziehung, Bildung und Betreuung der Kinder durch andere qualifizierte Personen (Tagespflegepersonen) als deren Eltern (Personensorgeberechtigte) dar. Sie ist keine institutionelle Form der Förderung von Kindern, zielt aber gemäß § 22 ­ SGB VIII darauf ab, die Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu fördern, die Erziehung in der H ­ erkunftsfamilie zu unterstützen und zu ergänzen und Eltern zu helfen, Erwerbstätigkeit und Kindererziehung besser miteinander vereinbaren zu können. Wer Kinder außerhalb des Haushalts ihrer Personensorgeberechtigten während des Tages oder für einen Teil des Tages mehr als 15 Stunden pro Woche gegen Entgelt und länger als 3 Monate erziehen, bilden und betreuen will, bedarf ­ der Erlaubnis zur Kindertagespflege gemäß § 43 SGB VIII durch das örtliche Jugendamt. Die Kindertagespflege wird geplant, organisiert und verantwortet durch: -	 Jugendamt (insbesondere Jugendhilfeplanung, Geldleistung, Pflege­ rlaubnis) e -	 Tagesmütterverein (Vermittlung, Beratung, Begleitung und Qualifizierung) -	 Gemeinden (im Rahmen ihrer Aufgaben nach § 3 KiTaG, bedarfsgerechte Angebote bereitzustellen). Rechtsvorschriften Die Merkmale und Aufgaben der Kindertagespflege haben durch die Landesgesetzgebung in Baden-Württemberg im Kindertagesbetreuungsgesetz KiTaG (in der Fassung vom 15. Mai 2013) sowie mit der in diesem Zusammenhang erlassenen Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport BadenWürttemberg zur Kindertagespflege (VwV Kindertagespflege vom 12. Dezember 2013) eine weitere Konkretisierung erfahren.
Angebotsformen der Kindertagespflege Kindertagespflege kann somit sowohl im Haushalt der Tagespflegeperson, als auch im Haushalt der Personensorgeberechtigten und darüber hinaus auch in anderen geeigneten Räumen außerhalb des Familienhaushalts der Tagespflegeperson angeboten werden (vgl. § 22 Abs. 1 SGB VIII, § 1 Abs. 7 KiTaG und Nr. 1.2 der VwV Kindertagespflege). Mit der Kindertagespflege in anderen geeigneten Räumen tritt die Kindertagespflege als bisher familienähnliches und familiennahes Betreuungssetting in einen öffentlichen Bereich ein, der in seiner Erscheinungsform einer Tageseinrichtung in den Grundzügen zwar ähnlich, aber nicht mit dieser gleichzusetzen ist. Sie ist somit Erziehung, Bildung und Betreuung in einer familienähnlichen Struktur mit Peer-Group-Erfahrung, individueller Entwicklungsförderung sowie flexiblen bedarfsorientierten Betreuungszeiten. Die vertragliche und pädagogische Zuordnung des einzelnen Kindes muss zu einer bestimmten Tagespflegeperson gewährleistet sein. Die Ausübung der Erziehungsverantwortung wird einer individuell bestimmbaren Person übertragen. Die Betreuung der Kinder steht durch eine konkrete Tagespflegeperson im Vordergrund. Anzahl der Kinder -	 Im Haushalt der Tagespflegeperson können bis zu 5 fremde Kinder gleichzeitig betreut werden. Hierbei werden ggf. auch Vollzeitpflegekinder mitgezählt. Es ist der Tagespflegeperson möglich, bis zu 8 Betreuungs­ verhältnisse einzugehen. -	 In anderen geeigneten Räumen können von mehreren Tagespflegepersonen mehr als 5 fremde Kinder, höchstens jedoch 9 Kinder gleichzeitig betreut werden. Ab dem 8. gleichzeitig zu betreuenden Kind muss eine der betreuenden Tagespflegepersonen Fachkraft im Sinne des § 7 KiTaG sein.
16 KVJS-Ratgeber
Personal Eine wesentliche Voraussetzung für die Ausübung der Kindertagespflege ist die persönliche Eignung und absolvierte Qualifizierung der Tagespflege­ person, die durch die Erteilung der Erlaubnis zur Kindertagespflege gemäß ­ § 43 SGB VIII festgestellt wird. Überblick Kindertagespflege Im eigenen Haushalt oder im Haushalt der Personensorge­ erechtigten b -	 bis zu 5 gleichzeitig anwesende fremde Kinder -	 bzw. bis zu 8 angemeldete Kinder möglich 1 geeignete Tagespflegeperson In anderen geeigneten Räumen
-	 bis zu 9 gleichzeitig anwesende Kinder -	 das KVJS-Landesjugendamt empfiehlt bis zu 12 angemeldete Kinder 2 geeignete Tagespflegepersonen Ab 8 Kinder: -	 1 Fachkraft im Sinne des § 7 KiTaG und -	 1 geeignete Tagespflegeperson
Betreuende Person/en
Weitere Informationen: http://www.kvjs.de/jugend/tagesbetreuung-von-kindern/kindertagespflege.html http://www.kultusportal-bw.de/,Lde/771765
Gütesiegel Der Ausbau der Kleinkindbetreuung stützt sich auch auf die Ressourcen der Kindertagespflege. Um eine einheitliche Mindestqualifizierung der Tagespflegepersonen zu gewährleisten, hat das Bundesfamilienministerium ein Gütesiegel für Bildungsträger ins Leben gerufen. Vergeben wird es in B ­ aden-Württemberg vom KVJS-Landesjugendamt im Auftrag des Kultus­ ministeriums.
Weitere Informationen auf unserer Homepage: http://www.kvjs.de/jugend/tagesbetreuung-von-kindern/­ kindertagespflege/zertifizierung-fuer-­bildungstraeger.html
KVJS-Ratgeber 17
Der Träger einer Einrichtung, in der Kinder oder Jugendliche ganztägig oder für einen Teil des Tages betreut werden, bedarf nach § 45 SGB VIII für den Betrieb der Einrichtung die Erlaubnis durch das KVJS-Landesjugendamt. Die Betriebserlaubnis ist vom Träger beim KVJS-Landesjugendamt zu beantragen. In unserem KVJS-Jugendhilfeservice: „Voraussetzungen zur Erteilung einer Betriebserlaubnis nach § 45 SGB VIII“ werden alle relevanten Voraussetzungen für die Betriebserlaubnis beschrieben.
Weitere Informationen und Antragsvordrucke ­ sind auf unserer Homepage eingestellt: http://www.kvjs.de/jugend/aktuellesformulare-­ service/arbeitshilfen-formulare-rundschreiben.html -> Formulare -> Tagesbetreuung für Kinder
Die erforderliche Betriebserlaubnis hat der Träger vor der Eröffnung der Einrichtung bzw. vor der Änderung der Angebotsformen oder Gruppen einzuholen. Wer eine Einrichtung ohne die erforderliche Betriebserlaubnis betreibt, begeht eine Ordnungswidrigkeit nach § 104 Abs. 1 Nr. 2 SGB VIII. Träger kann jede Privatperson, Personengemeinschaft oder juristische Person des öffentlichen oder privaten Rechts sein.
Investitionskosten Im Rahmen der Bundes-Förderprogramme „Kinderbetreuungsfinanzierung“ 2008 - 2013 und „Kinderbetreuungsfinanzierung“ 2013 - 2014 sind Mittel zur Förderung investiver Maßnahmen bereitgestellt worden, mit denen zusätz­ liche Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren geschaffen werden. Die Fördermittel werden in Baden-Württemberg nach Maßgabe der Verwaltungsvorschrift „VwV Investitionen Kleinkindbetreuung“ vom 14. Juli 2013 vergeben. Gefördert werden Neubau-, Umbau- und Umwandlungsmaßnahmen sowie die dazu gehörigen Ausstattungsinvestitionen. Weitere Informationen: http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB/ menu/1243947/index.html http://www.kultusportal-bw.de/,Lde/ Kleinkindbetreuung
Betriebskosten Im Kindertagesbetreuungsgesetz (KiTaG) ist die Förderung von Einrichtungen freier und privat-gewerblicher Träger geregelt. Für die Förderung der Kosten des laufenden Betriebs von Kinderkrippen freier und privat-gewerblicher Träger sind in Baden-Württemberg die Städte und Gemeinden zuständig (vgl. § 8 KiTaG).
KVJS-Ratgeber 19
Bei Aufnahme der Einrichtung oder Gruppe eines freien oder privat-gewerblichen Trägers in die örtliche Bedarfsplanung erhält dieser einen Zuschuss in Höhe von mindestens 68% der Betriebsausgaben durch die Standortgemeinde (vgl. § 8 Abs. 3 KiTaG). Die kommunale Förderung kann von der genannten Mindestförderung nach oben abweichen. Hierzu sind entsprechende Verhandlungen vor Ort erforderlich. Ist die Einrichtung nicht in die örtliche Bedarfsplanung aufgenommen, erhält ihr Träger für jeden belegten Platz von der Standortgemeinde einen Zuschuss mindestens in Höhe der Landeszuweisung je Kind im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs des Vorjahres. Die Höhe des Zuschusses ist abhängig von der Betreuungszeit des Kindes (vgl. § 8 Abs. 4 KiTaG, § 29c Finanzausgleichsgesetz FAG). Standortgemeinden von Einrichtungen, die in die Bedarfsplanung aufgenommen sind, haben für die Betreuung auswärtiger Kinder einen Refinanzierungsanspruch gegen die jeweiligen Wohnsitzgemeinden (vgl. § 8a KiTaG). Durch diesen interkommunalen Kostenausgleich soll die Finanzierung von Einrichtungen mit gemeindeübergreifendem Einzugsgebiet verbessert werden. Pakt für Familien Im Rahmen des „Pakts für Familie mit Kindern“ vom 1. Dezember 2011 unterstützt das Land Baden-Württemberg die Kommunen bei den Betriebsausgaben für die Kleinkindbetreuung bis 2013. Ab 2014 übernimmt das Land inklusive der Bundesmittel 68% der Betriebsausgaben für die Kleinkindbetreuung.
20 KVJS-Ratgeber
Aus der Vielzahl der Publikationen können nur wenige Standardwerke herausgegriffen werden: Literatur und Medien Wissenschaft: -	 Bertelsmann Stiftung 	 Frühkindliche Bildung 	http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/­ rde/xchg/SID-01EA6B31-A4968A80/bst/ hs.xsl/335.htm -	 Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF) 	 Unter Dreijährige 	http://www.weiterbildungsinitiative.de/ publikationen/unter-dreijaehrige.html Beobachtung und Entwicklung: -	 Prof. Dr. E. K. Beller, Simone Beller 	 Kuno Bellers Entwicklungstabelle 	 Freie Universität Berlin 2010 	 Bezugsquelle: http://www.beller-und-beller.de -	 Gerd E. Schäfer 	 Bildung beginnt mit der Geburt 	 Beltz Verlag 2005 -	 Bertelsmann Stiftung, Staatsinstitut für Früh­ pädagogik 	 Wach, neugierig, klug - Kompetente Erwachsene für Kinder unter 3 	 Medienpaket 2001 	http://www.bertelsmann-stiftung.de/cps/rde/ xchg/bst/hs.xsl/publikationen_85733.htm Berliner und Münchner Eingewöhnungsmodell: -	 Hans-Joachim Laewen, Beate Andres, Éva Hédervári 	 Ohne Eltern geht es nicht - Die Eingewöhnung von Kindern in Krippen und Tagespflegestellen 	 Beltz Verlag 2006 -	 Anna Winner, Elisabeth Erndt-Doll 	 Anfang gut? Alles besser!: Ein Modell für die Eingewöhnung in Kinderkrippen und anderen Tageseinrichtungen für Kinder 	 verlag das netz 2009 Räume und Materialien: -	 Angelika von der Beek 	 Bildungsräume für Kinder von Null bis Drei 	 verlag das netz 2006 -	 Kariane Höhn 	 Gemeinsam Räume bilden – für die Jüngsten planen 	 Eine Planungshilfe zur Raumgestaltung und -ausstattung für Tageseinrichtungen mit Kindern unter drei Jahren 	 Carl Link Verlag 2010 -	 KiTas kleinkindgerecht bauen und ausstatten - Anregungen und Tipps für die räumliche und materielle Ausgestaltung von Krippen 	 Bezugsquelle: http://paedagogikfilme.de/ Krippenfilm/ -	 Christel van Dieken/Julian van Dieken 	 Kinder von 0 bis 3: Ganz nah dabei Raumgestaltung in Kitas für 0 bis 3-Jährige 	 Video-DVD und Begleitheft 	 Cornelsen Verlag 2013
KVJS-Ratgeber 21
Links zu Ministerien, Behörden und Institutionen
KVJS-Landesjugendamt -	Kleinkindbetreuung 	http://www.kvjs.de/jugend/tagesbetreuungvon-kindern/kleinkindbetreuung.html -	 Orientierungshilfe zur Erstellung einer pädagogischen Konzeption 	http://www.kvjs.de/jugend/tagesbetreuungvon-kindern/paedagogische-konzeption.html -	 Tagesbetreuung von Kindern 	http://www.kvjs.de/jugend/tagesbetreuungvon-kindern.html -	 Aktuelle gesetzliche Vorgaben 	http://www.kvjs.de/jugend/tagesbetreuungvon-kindern/die-aktuellen-gesetzlichenvorgaben-und-empfehlungen.html Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend -	 Kinder und Jugend 	http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/kinder-undjugend.html -	Fachkräfte 	http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Abteilung5/Pdf-Anlagen/fachkraeftegewinnungkinderbetreuung-2013,property=pdf,bereich=b mfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf -	 Männer in Kitas 	http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/themenlotse.html?thema=thema-maenner-in-kitas -	 Betriebliche Kinderbetreuung 	http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/ aktuelles,did=193674.html Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg -	 Kindergärten, Kleinkindbetreuung und -bildung 	http://www.kultusportal-bw.de/,Lde/771753 -	 Gesetze und Richtlinien 	http://www.kultusportal-bw.de/,Lde/826440 Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg -	 Kinder und Jugendliche 	http://www.sm.baden-wuerttemberg.de/de/ Kinder_und_Jugendliche/82114.html -	Kinderrechte 	http://www.sozialministerium-bw.de/de/ Kinderland_Baden-Wuerttemberg/256577.html Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz Baden-Württemberg -	 BeKi Kinderernährung 	http://www.ernaehrung-bw.info/pb/,Lde/ Startseite/BeKi+Kinderernaehrung Regierungspräsidien in Baden-Württemberg 	 http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/servlet/ PB/menu/1029169_l1/index.html Arbeitsgemeinschaft der Kinder- und Jugendhilfe -	 Handlungsempfehlungen zum Bundeskinderschutzgesetz 	http://www.agj.de/Artikel.76.0.html?&tx_ ttnews%5Btt_news%5D=239&cHash=fe3c778ac 84c42737e950dd81aba0bc6
22 KVJS-Ratgeber
Kindergartenträgerverbände in BadenWürttemberg 	http://www.kultusportal-bw.de/,Lde/826420 Örtlich zuständige Jugendämter 	http://www.jugendaemter.com/index.php/ jugendamter-in-baden-wurttemberg/ Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg 	http://www.gesundheitsamt-bw.de/oegd/ Seiten/startseite.aspx -	 Örtlich zuständige Gesundheitsämter 	http://www.gesundheitsamt-bw.de/oegd/ Wir-ueber-uns/Gesundheitsaemter/Seiten/ default.aspx -	 Musterhygieneplan Kindertagesstätten 	http://www.gesundheitsamt-bw.de/ oegd/Fachservice/Publikationen/fachpublikationen/uebersicht_fachpublikationen/Seiten/lga-fachpublikation. aspx?itemId=95&itemList=d568bc20-905c4395-87f6-7d23fe3f4ff9 Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung -	 Körperwahrnehmung und körperliche Neugier kleiner Kinder 	http://www.bzga.de/infomaterialien/ sexualaufklaerung/liebevoll-begleiten/ Deutsche Liga für das Kind 	http://www.liga-kind.de/ -	 Gute Qualität in Krippe und Kindertagespflege 	http://liga-kind.de/downloads/krippe.pdf -	 Medien zu Krippen und Kindertagespflege 	http://liga-kind.de/filme/unserefilme.php
Unfallkasse Baden-Württemberg UKBW 	http://www.uk-bw.de/ -	 Kinder unter drei Jahren sicher betreuen 2010 -	 Unfallverhütungsvorschriften Kindertageseinrichtungen (GUV-SR S2 2007) -	 Richtlinien für Kindergärten – Bau und Ausrüstung (GUV 16.4) 2006 -	 Sicherheit fördern im Kindergarten 2004 -	 Gesetzlicher Unfallversicherungsschutz für Kinder in Tageseinrichtungen 2003 -	 Unfallverhütungsvorschrift Lärm (GUV 9.20/ GUV-V B3) 1999 -	 Spielgeräte in Kindergärten (GUV 26.14)
KVJS-Ratgeber 23
Lindenspürstraße 39 70176 Stuttgart (West) Telefon 07 11 63 75-0 www.kvjs.de info@kvjs.de

References: § 5
 § 45
 § 8
 § 7
 § 1
 § 19
 § 87
 § 43
 § 43
 § 87
 § 45
 § 3
 § 24
 § 2
 § 45
 § 43
 § 45
 § 43
 § 21
 § 7
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 § 21
 § 22
 § 43
 § 3
 § 22
 § 1
 § 7
 § 43
 § 7
 § 45
 § 45
 § 104
 § 8
 § 8
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 § 29
 § 8