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Gemeinde Wallisellen. Gesellschaft. 12. Juni PDF
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1 Gemeinde Wallisellen Gesellschaft 12. Juni 2012 Verordnung über die Ausrichtung von Betreuungsbeiträgen für die familienergänzende Kinderbetreuung im Vorschulalter der Politischen Gemeinde Wallisellen (VoBB) I. Allgemeine Bestimmungen... 2 Art. 1 Zweck... 2 Art. 2 Begriffserläuterung... 2 Art. 3 Grundsätze... 3 Art. 4 Geltungsbereich... 3 II. Beitragsberechnung... 4 Art. 5 Berechnungsbasis... 4 Art. 6 Massgebendes Gesamteinkommen... 4 Art. 7 Betreuungstarife... 4 Art. 8 Tabelle Berechnung Betreuungsbeiträge... 4 Art. 9 Unterlagen... 4 Art. 10 Geltungsdauer und Neuberechnung des Betreuungsbeitrages... 4 Art. 11 Regelung Betreuungsbeiträge und Sozialhilfe... 4 III. Vollzug... 5 Art. 12 Beitragsreglement... 5 Art. 13 Fehlende, unvollständige oder falsche Angaben... 5 Art. 14 Rechtsmittel... 5 IV. Übergangs- und Schlussbestimmungen... 5 Art. 15 Übergangsbestimmungen... 5 Art. 16 Inkraftsetzung... 5 Seite
2 Gestützt auf - das kantonale Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG, LS 852.1) vom 14. März die eidgenössische Verordnung über die Aufnahme von Kindern zur Pflege und zur Adoption vom 19. Oktober 1977; - die kantonale Verordnung über die Bewilligung von Kinder- und Jugendheimen, Kinderkrippen und Kinderhorte vom 6. Mai 1998; - die Richtlinien über die Bewilligung von Kinderkrippen vom 5. Juni 2008 der Bildungsdirektion des Kantons Zürich; - Artikel 10 der Gemeindeordnung der Politischen Gemeinde Wallisellen vom erlässt die Gemeindeversammlung mit Beschluss vom 12. Juni 2012 folgende Verordnung: I. Allgemeine Bestimmungen Art. 1 Zweck Die Verordnung über die die familienergänzende Kinderbetreuung im Vorschulalter regelt die Ausrichtung von einkommens- und vermögensabhängigen Beiträgen an die Kosten der familienergänzenden Kinderbetreuung in der Gemeinde Wallisellen. Zudem fördert sie die Transparenz und dient dem Gemeinderat als Steuerungsinstrument, um die Unterstützungsleistungen nach einheitlichen Kriterien zu behandeln. Art. 2 Begriffserläuterung Betreuungstarif: Betreuungskosten: Elternbeitrag: Betreuungsbeitrag: Maximaler Leistungsbeitrag: von der Betreuungseinrichtung festgelegter Tarif unter Einbezug der durchschnittlichen Vollkosten; effektive Kosten für einen Betreuungsplatz und -Tag in einer familienergänzenden Einrichtung; von den Eltern zu entrichtender Beitrag an die Betreuungskosten; Beitrag (Subvention) der Gemeinde an die Betreuungskosten; Von der Gemeinde definierter maximaler Leistungsbeitrag (LBG) pro Tag/Platz, als Grundlage zur Berechnung des Betreuungsbeitrages. Seite
3 Art. 3 Grundsätze Die Gemeinde Wallisellen unterstützt und fördert gemäss Art. 18 KJHG ein vielfältiges und ortsgerechtes Angebot an familienergänzender Kinderbetreuung im Vorschulalter sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Organisation und Finanzierung externer Kinderbetreuung ist grundsätzlich Aufgabe der Erziehungsberechtigten. Der Besuch einer familienergänzenden Betreuungseinrichtung soll aber allen Kindern, unabhängig der finanziellen Situation ihrer Erziehungsberechtigten, möglich sein. Die Erziehungsberechtigten haben gegenüber der Gemeinde Wallisellen den Nachweis zu erbringen, dass sie aufgrund ihrer Berufstätigkeit, beruflichen Ausbildung oder zur Erhaltung der Vermittlungsfähigkeit gemäss Arbeitslosenversicherungsgesetz auf einen subventionierten Betreuungsplatz für ihr Kind angewiesen sind. Die familienergänzenden Betreuungseinrichtungen erhalten keine Beiträge an die Betriebskosten oder an allfällige Betriebsdefizite. Art. 4 Geltungsbereich Diese Verordnung gilt für alle erwerbstätigen Erziehungsberechtigten mit Kindern im Vorschulalter, die a. ihre Kinder in einer familienergänzenden Einrichtung betreuen lassen, mit der die Gemeinde eine Leistungsvereinbarung abgeschlossen hat und/oder deren Dienstleistungen und Tarife von der Gemeinde anerkannt werden; b. ihren gesetzlichen Wohnsitz mit den betreuten Kindern in der Gemeinde Wallisellen haben; Diese Verordnung gilt für folgende Betreuungsformen: a. Kinderkrippen 1 b. Tagesfamilienvereine 2 1 Betreuungseinrichtungen im Vorschulbereich (Krippe) sind nach den gesetzlichen Bestimmungen bewilligungspflichtig und unterstehen einer Aufsicht. Zuständig für die Bewilligung und Aufsicht ist die Vormundschaftsbehörde. Sie kann die Aufsicht einer geeigneten Fachstelle (regionale Jugendhilfestelle) übertragen. 2 Eine Tagesbetreuung (Tagesfamilie) die mehr als 2,5 Tage und mehr als 20 Stunden umfasst, ist meldepflichtig. Aus der Meldepflicht ergibt sich eine Aufsichtspflicht. Diese wird jährlich von einer Fachperson der Jugendhilfestelle in Form eines Aufsichtsbesuches wahr genommen. Dabei wird überprüft, ob die Vorgaben der eidgenössischen und kantonalen Pflegekinderverordnungen erfüllt sind. Seite
4 II. Art. 5 Beitragsberechnung Berechnungsbasis Die Berechnung des Betreuungsbeitrages erfolgt grundsätzlich auf Basis - des von der Gemeinde definierten maximalen Leistungsbeitrages für die entsprechende Betreuungsform; - der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Erziehungsberechtigten (Einkommen, Vermögen); - der Haushaltsgrösse; - den effektiven Betreuungskosten. Art. 6 Massgebendes Gesamteinkommen Das massgebende Gesamteinkommen setzt sich gemäss Steuererklärung zusammen aus den Nettoeinkünften, vermehrt um 5% des CHF 200'000.- übersteigenden entsprechenden steuerbaren Vermögens, aller mit den zu betreuenden Kindern in einem Haushalt lebenden Personen. Lebenspartner sind bei der Berechnung des Einkommens Ehepartnern gleichgestellt. Art. 7 Betreuungstarife Die Betreuungstarife werden von der Betreuungseinrichtung festgelegt und entsprechen in der Regel den durchschnittlichen Vollkosten der entsprechenden Betreuungsform (Krippe, Tagesfamilien). Art. 8 Tabelle Berechnung Betreuungsbeiträge Die Betreuungsbeiträge, welche auf dem von der Gemeinde definierten maximalen Leistungsbeitrag gewährt werden, sind in der Tabelle Berechnung Betreuungsbeiträge im Reglement festgehalten. Die Tabelle berücksichtigt das massgebende Einkommen, die Haushaltgrösse und den Betreuungsumfang. Art. 9 Unterlagen Die Berechnung der Betreuungsbeiträge stützt sich auf vollständige und aktuelle Unterlagen zu massgebendem Einkommen und Vermögen, die der Gemeinde fristgerecht zugestellt werden müssen. Art. 10 Geltungsdauer und Neuberechnung des Betreuungsbeitrages Die Überprüfung und allfällige Neuberechnung des Betreuungsbeitrages erfolgt jährlich oder aber bei veränderter Betreuungs-, Familien- oder Einkommenssituation aufgrund der aktuellen Unterlagen gemäss Artikel 9. Art. 11 Regelung Betreuungsbeiträge und Sozialhilfe Die Finanzierung von Betreuungsplätzen bei Sozialhilfe beziehenden Erziehungsberechtigten erfolgt nach sozialhilferechtlichen Bestimmungen und daher ausserhalb dieser Verordnung. Seite
5 III. Art. 12 Vollzug Beitragsreglement Der Gemeinderat erlässt ein Beitragsreglement 3, das die Ausführungsbestimmungen zu dieser Verordnung enthält. Der Vollzug des Beitragsreglements erfolgt durch die Gemeinde. Art. 13 Fehlende, unvollständige oder falsche Angaben Werden der Gemeinde zur Berechnung des Betreuungsbeitrages keine, unvollständige oder falsche Angaben geliefert, werden keine Beiträge gewährt. Werden zur Berechnung falsche Daten oder Fakten zur Verfügung gestellt, kann die Gemeinde die entsprechenden Beiträge streichen oder auf unbestimmte Zeit sperren. Zusätzlich können zivil- und strafrechtliche Massnahmen eingeleitet werden. Art. 14 Rechtsmittel Eine Überprüfung des Entscheids zu den von der Gemeinde festgesetzten Betreuungsbeiträgen kann innert 30 Tagen schriftlich mit Antrag und Begründung versehen beim Gemeinderat verlangt werden. Dessen Entscheid kann innert 30 Tagen beim Bezirksrat Bülach mit Rekurs angefochten werden. IV. Art. 15 Übergangs- und Schlussbestimmungen Übergangsbestimmungen Die Erziehungsberechtigten werden aufgefordert, bisherig ausgerichtete Zahlungen neu zu beantragen. Es besteht kein Anspruch auf Besitzstandwahrung. Sofern Beiträge einer anderen öffentlichen Körperschaft aus Steuermitteln geleistet werden, ist ein Beitrag gemäss dieser Verordnung ausgeschlossen. Art. 16 Inkraftsetzung Die vorliegende Verordnung tritt per 1. Januar 2013 in Kraft. 3 Reglement über die Ausrichtung von Betreuungsbeiträgen für die familienergänzende Kinderbetreuung im Vorschulalter in der Gemeinde Wallisellen (ReBB). Seite
Verordnung über die familienergänzende Kinderbetreuung in der Stadt Zürich
Beilage zu StRB Nr. 268 v. 12. März 2008 (vor Drucklegung) Verordnung über die familienergänzende Kinderbetreuung in der Stadt Zürich Inhaltsverzeichnis (gehört nicht zum Verordnungstext): 1. Teil: Allgemeine

References: Art. 1
 Art. 2
 Art. 3
 Art. 4
 Art. 5
 Art. 6
 Art. 7
 Art. 8
 Art. 9
 Art. 10
 Art. 11
 Art. 12
 Art. 13
 Art. 14
 Art. 15
 Art. 16
 Art. 1
 Art. 2
 Art. 3
 Art. 18
 Art. 4
 Art. 5
 Art. 6
 Art. 7
 Art. 8
 Art. 9
 Art. 10
 Art. 11
 Art. 12
 Art. 13
 Art. 14
 Art. 15
 Art. 16