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Timestamp: 2019-11-22 06:19:06+00:00

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Anzahl gefundene Artikel: 16
19.07.2019 Schweiz
Laura Perret Ducommun
Ferienjobs: das gilt es zu beachten. Tipps zum Arbeitsrecht für SchülerInnen und Studierende. Die Ferien sind da. Und damit für viele Schüler/innen und Student/innen eine Möglichkeit, sich via Ferienjobs Geld zu verschaffen. Wer einen solchen Kurzjob macht, ist Arbeitnehmer/in. Auch für sie gilt das Arbeitsrecht. Das Arbeitsgesetz (ArG) erlaubt Erwerbsarbeit erst ab 15 Jahren. Ab 13 können Jugendliche leichte Arbeiten verrichten. Unter 13 Jahren ist Beschäftigung zulässig in sportlichen und kulturellen Tätigkeiten, dies unter speziellen Bedingungen und mit Bewilligung einer kantonalen Behörde (Art. 30 ArG; Art. 7 ArGV 5). In all diesen Fällen ist die elterliche Einwilligung für die Unterzeichnung des Arbeitsvertrages nötig. Wer darf was (nicht)? Für unter 18-Jährige sind gefährliche Arbeiten verboten, ebenso die Beschäftigung in gewissen Bereichen (Diskotheken, Bars, Nachtlokale, Filmvorführungen, Zirkus und Schaustellerei, vgl. Art. 4 bis 6, ArGV 5). Sonntagsarbeit ist nur zulässig für Jugendliche mit beendeter obligatorischer Schulpflicht, maximal einen Sonntag auf zwei und ausschliesslich im Gastgewerbe (in dem Mindestbeschäftigungsalter 16 herrscht), bei Tierpflegebetrieben und in Bäckereien (ArGV 5, Art 13). In touristischen Zonen ist Sonntagsarbeit möglich in touristisch ausgerichteten Betrieben während der ganzen Dauer der Sommerferien (Art. 15 ArGV 5; Art. 25 ArGV 2). Nachtarbeit ist für unter 18-Jährige verboten, ausser sie sei für die berufliche Grundausbildung unerlässlich (Art. 12 ArGV 5). Wie lange? (…). Laura Perret Ducommun.
SGB, 19.7.2019.
Personen > Perret Ducommun Laura. Ferienjobs. Ratgeber. SGB, 2019-07-19.
05.07.2018 Schweiz
SGB, 5.7.2018.
Personen > Perret Ducommun Laura. Ferienjob. Ratgeber. SGB, 2018-07-05.
24.10.2017 Schweiz
Lehrstellenmarkt
9’500 Jugendliche haben noch keine Lehrstelle! Lehrstellenbarometer verharmlost. Am 19. Oktober hat das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) den Lehrstellenbarometer per Ende August 2017 veröffentlicht. Der SGB interpretiert die Zahlen weniger optimistisch als das SBFI. Der neueste Lehrstellenbarometer unterschätzt die Schwierigkeiten, welchen die Jugendlichen auf Lehrstellensuche aktuell ausgesetzt sind. Zwar übersteigt das Angebot an Lehrstellen in absoluten Zahlen die Nachfrage. Die Lage der Jugendlichen ist aber alles andere als rosig. Die Nachfrage nach Lehrstellen hat gegenüber dem Vorjahr um 13 % zugenommen, die angebotenen Lehrstellen jedoch nur um 3%. Beinahe 9'500 Jugendliche hatten am 31.August 2017 noch keine Lehrstelle und auch keine andere Lösung gefunden. Mehrere Branchen bieten heute zu wenig Lehrstellen an. Das gilt vor allem für mehrheitlich weiblich geprägte Berufsfelder wie Gesundheit und Soziales. Deswegen sind junge Frauen zu viel mehr Bewerbungen gezwungen als ihre männlichen Kollegen. Das ist unbefriedigend - und diskriminierend. Es gibt aber auch das Umgekehrte: In einigen Branchen werden viele Lehrstellen nicht besetzt. Das gilt insbesondere für Berufe im Bau und in den Dienstleistungen. Die Arbeitgeber geben den Jugendlichen die Schuld - sie würden den Erwartungen nicht entsprechen. Oder sie verweisen auf mangelnde Unterstützung bei der Werbung durch Schulen und Eltern. Verschwiegen wird dabei, dass es sich bei diesen (…). Laura Perret Ducommun.
SGB, 24.10.2017.
Personen > Ducommun Laura. Beriufsbildung. Lehrstellen. SGB, 2017-10-24.
12.10.2017 Schweiz
Dossier 124: Immer mehr höhere Ausbildung. Analyse und gewerkschaftliche Forderungen. Die Hälfte aller Erwerbstätigen zwischen 25 und 39 Jahren verfügt heute über einen tertiären Abschluss, also einen Abschluss auf Stufe Hochschule oder höhere Berufsbildung. Was bedeutet das? Dieser Frage geht das neueste SGB-Dossier nach. Auch bei den 55- bis 65-jährigen ist der Anteil jener mit einem tertiären Abschluss hoch. Er beträgt 35%. Dennoch weckt die Tertiarisierung der Ausbildung Ängste. Welche Zukunft für die Jugendlichen, die keine rein schulische Ausbildung anstreben wollen bzw. können? Hat die Lehre noch einen eigenen Wert oder ist sie zu einer Zwischenstufe vor der Tertiärausbildung geworden? Und: werden die neu akademisch Ausgebildeten alle eine Beschäftigung finden? Dieses Dossier untersucht die Entwicklung des Bildungsstands der Schweizer Erwerbsbevölkerung seit dem Jahr 1970, insbesondere den Anteil an Tertiärabschlüssen in den verschiedenen Berufen und Branchen. Anschliessend analysiert es diesen Wandel und erhebt entsprechende Vorschläge und Forderungen. Je nach Berufsfeld andere Entwicklung. Die Daten zeigen: Das Ausbildungsniveau der Erwerbstätigen entwickelt sich je nach Beruf und Bildungsstand der Individuen sehr unterschiedlich. Die Berufe in den Bereichen Informatik, Chemie, Elektronik, Finanz und Marketing wurden immer mehr durch Menschen besetzt, die eine Ausbildung auf tertiärem Niveau absolviert haben. In anderen Berufen, z.B. im Gewerbe, (…). Laura Perret Ducommun .
SGB, 12.10.2017.
Personen > Perret Ducommun Laura. Berufsbildung. SGB, 2017-10-12.
27.09.2017 Schweiz
Stipendienwesen
Höhere Beiträge für AbsolventInnen höherer Berufsbildung. Gewerkschaftliches Beharren zahlt sich aus! Wer sich auf eine eidgenössische Berufsprüfung vorbereitet, wird vom Bund ab nächstem Jahr finanziell markant besser unterstützt. Das hat der Bundesrat am 15. September 2017 beschlossen. Auch auf gewerkschaftlichen Druck hin. Wer eine höhere Berufsbildung anpackt, kann ab dem 1.1.2018 neu verlangen, dass ihm 50 Prozent der anrechenbaren Kursgebühren zurückerstattet werden. Für eidgenössische Berufsprüfungen sind dies maximal 9'500, für höhere Fachprüfungen maximal 10'500 Franken. Diese neuen Subventionen, stets nach der Ausbildung ausbezahlt, korrigieren eine alte Ungleichheit zwischen höherer Berufs- und höherer Allgemeinausbildung. Denn AbsolventInnen der höheren Berufsbildung blättern dafür gut und gern mal 20'000 oder mehr Franken hin. Ein Bachelor-Abschluss auf Hochschulebene kostet demgegenüber im Durchschnitt rund 6'000 Franken. Die Gewerkschaften hatten seit langem gefordert, die AbsolventInnen der höheren Berufsbildung vermehrt zu unterstützen. Es ist also ein Erfolg zu vermelden. Wer knapp dran ist, bekommt Unterstützung vorher. Gleichzeitig haben die. Linke und die Gewerkschaften einen weiteren Fortschritt durchsetzen können. Immer wieder konnten Ausbildungswillige mit magerem Portemonnaie die Kursgebühren nicht aufbringen, weil sie zu lange auf die Auszahlung der Bundesbeiträge warten mussten. Sie können nun einen (…). Laura Perret Ducommun.
SGB, 27.9.2017.
Personen > Perret Ducommun Laura. Berufsbildung. Stipendien. SGB, 2017-09-27.
29.06.2017 Schweiz
Ferienjobs: das gilt es zu beachten. Tipps zum Arbeitsrecht für SchülerInnen und Studierende. Die Ferien sind da. Und damit für viele Schüler/innen und Student/innen eine Möglichkeit, sich via Ferienjobs Geld zu verschaffen. Wer einen solchen Kurzjob macht, ist Arbeitnehmer/in. Auch für sie gilt das Arbeitsrecht. Das Arbeitsgesetz (ArG) erlaubt Erwerbsarbeit erst ab 15 Jahren. Ab 13 können Jugendliche leichte Arbeiten verrichten. Unter 13 Jahren ist Beschäftigung zulässig in sportlichen und kulturellen Tätigkeiten, dies unter speziellen Bedingungen und mit Bewilligung einer kantonalen Behörde (Art. 30 ArG; Art. 7 ArGV 5). In all diesen Fällen ist die elterliche Einwilligung für die Unterzeichnung des Arbeitsvertrages nötig. Wer darf was (nicht)? Für unter 18-Jährige sind gefährliche Arbeiten verboten, ebenso die Beschäftigung in gewissen Bereichen (Diskotheken, Bars, Nachtlokale, Filmvorführungen, Zirkus und Schaustellerei, vgl. Art. 4 bis 6, ArGV 5). Sonntagsarbeit ist nur zulässig für Jugendliche mit beendeter obligatorischer Schulpflicht, maximal einen Sonntag auf zwei und ausschliesslich im Gastgewerbe (in dem Mindestbeschäftigungsalter 16 herrscht), bei Tierpflegebetrieben und in Bäckereien (ArGV 5, Art 13). In touristischen Zonen ist Sonntagsarbeit möglich in touristisch ausgerichteten Betrieben während der ganzen Dauer der Sommerferien (Art. 15 ArGV 5; Art. 25 ArGV 2). Nachtarbeit ist für unter 18-Jährige verboten, ausser sie sei für die berufliche Grundausbildung unerlässlich (Art. 12 ArGV 5). Wie lange? (…). Laura Perret Ducomun.
SGB, 29.6.2017.
Personen > Perret Ducomun Laura. Ferien. Ferienjobs. SGB, 2017-06-29.
08.06.2017 Schweiz
Berufswahl: 16‘000 Junge noch ohne Lösung. Lehrstellenbarometer zu optimistisch. Es gilt nach wie vor: Die Jugendlichen sind bei der Lehrstellensuche nicht auf Rosen gebettet. Allzu viele wussten im April noch nicht, wie es im Herbst weitergeht. Der am 7. Juni 2017 publizierte Lehrstellenbarometer unterschätzt die Schwierigkeiten, denen sich die Jugendlichen bei der Lehrstellensuche ausgesetzt sehen. Rein zahlenmässig übertrifft zwar das Angebot an Lehrstellen die Nachfrage. Dennoch ist die Lage der Jugendlichen nicht rosig. Die Nachfrage hat im Vergleich zu 2016 um 7,6% zugenommen, das Angebot jedoch ist gleich geblieben. An die 16'000 Jugendliche hatten im April noch keine Lösung für den Herbst gefunden. Mehr Lehrstellen in Gesundheit und Soziales sind nötig. Mehrere Branchen bieten heute zu wenig Lehrstellen an. Das gilt insbesondere für mehrheitlich weiblich besetzte Bereiche wie Gesundheit und Soziales. Deshalb müssen sich die jungen Frauen viel häufiger für eine Lehrstelle bewerben als die jungen Männer. Das ist unbefriedigend - und diskriminierend. Auf der anderen Seite werden in einigen Branchen die angebotenen Lehrstellen nicht besetzt. Besonders betroffen sind etwa der Bau, die Dienstleistungen und der Verkauf. Die Arbeitgeber schieben die Schuld den Jugendlichen in die Schuhe: Sie seien den Herausforderungen nicht gewachsen. Oder sie beklagen mangelnde Werbung in den Schulen und fehlende Unterstützung bei den Eltern. Bessere Lehrstellenaufsicht. In Wirklichkeit sind (...). Laura Perret Ducommun.
SGB, 8.6.2017.
Personen > Perret Ducommun Laura. Berufsbildung. SGB, 2017-06-08.
09.12.2016 Schweiz
Ungenügende Resultate der Fachkräfteinitiative. SGB-Kommentar zum Spitzentreffen Fachkräfte Schweiz. Fünf Jahre nach ihrer Lancierung hat die Fachkräfteinitative nach wie vor wenig Handfestes vorzuweisen. Es wurde viel Papier produziert, ohne aber konkrete Resultate zu liefern. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund ist enttäuscht über die magere Zwischenbilanz. Denn gerade die Umsetzung des Verfassungsartikels 121a über die Zuwanderung setzt voraus, dass das inländische Arbeitskräftepotenzial besser ausgeschöpft wird. Spitzentreffen wie das heutige 1. Nationale Spitzentreffen Fachkräfte Schweiz sind nur sinnvoll, wenn effektive Massnahmen beschlossen und dann auch umgesetzt werden. Dabei sind die Probleme real: Ältere Arbeitnehmende, die ihren Job verloren haben, haben beispielsweise grosse Mühe, rasch wieder eine Stelle zu finden. Ältere, langjährige Angestellte brauchen deshalb einen besseren Kündigungsschutz in Form von längeren Kündigungsfristen. Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) scheut sich in seinem Bericht über die Finanzierung von Weiterbildungsmassnahmen für ältere Arbeitnehmende jedoch, konkrete Handlungsempfehlungen abzugeben. Hier muss es nun vorwärts gehen, auch mit der Bereitstellung der dazu nötigen Finanzmittel. Ausserdem braucht es einen Bildungseffort für die rund 600'000 erwachsenen Arbeitnehmenden, die über keine nachobligatorische Bildung verfügen. (…).
SGB, 12.9.2016.
Personen > Perret Laura. Berufsbildung. Fachkräfte Schweiz. SGB, 2016-09-12.
24.10.2016 Schweiz
9000 Junge immer noch ohne Lösung. Lehrstellenbarometer - und keine Entwarnung. Der am 20. Oktober publizierte Lehrstellenbarometer unterschätzt die Schwierigkeiten, denen sich die Jugendlichen bei der Lehrstellensuche nach wie vor ausgesetzt sehen. Rein zahlenmässig übertrifft zwar das Angebot an Lehrstellen die Nachfrage. Dennoch ist die Lage der Jugendlichen nicht rosig. 9'000 Jugendliche hatten bis zum Stichtag, dem 31. August 2016, noch keine Lösung gefunden. Das sind 20% mehr als ein Jahr zuvor. Mehrere Branchen bieten heute zu wenig Lehrstellen an. Das gilt insbesondere für mehrheitlich weiblich besetzte Bereiche wie Gesundheit und Soziales. Deshalb müssen sich die jungen Frauen viel häufiger für eine Lehrstelle bewerben als die jungen Männer (im Schnitt 15 weibliche Bewerbungen gegenüber 9 männlichen). Das ist unbefriedigend - und diskriminierend. Auf der anderen Seite bleibt in einigen Branchen eine bedeutende Anzahl der Lehrstellen nicht besetzt. Besonders betroffen sind etwa der Bau, das Gewerbe und die Industrie. Die Arbeitgeber schieben die Schuld den Jugendlichen in die Schuhe: Sie seien den Herausforderungen nicht gewachsen. Oder sie beklagen mangelnde Werbung in den Schulen und fehlende Unterstützung bei den Eltern. In Wirklichkeit sind die betroffenen Branchen häufig diejenigen, welche die Jugendlichen sehr rasch als Hilfsarbeiter behandeln und in denen die Qualität der Ausbildung und die Sicherheitsmassnahmen nur zweitrangige Anliegen darstellen. (…). Laura Perret Ducommun.
SGB, 24.10.2016.
Personen > Perret Ducommun Laura. Berufsbildung. SGB, 2016-10-24.
14.07.2016 Schweiz
Ferienjobs: das gilt es zu beachten. Tipps zum Arbeitsrecht für SchülerInnen und Studierende. Die Ferien sind da. Und damit für viele Schüler/innen und Student/innen eine Möglichkeit, sich via Ferienjobs Geld zu verschaffen. Wer einen solchen Kurzjob macht, ist Arbeitnehmer/in. Auch für sie gilt das Arbeitsrecht. Das Arbeitsgesetz (ArG) erlaubt Erwerbsarbeit erst ab 15 Jahren. Ab 13 können Jugendliche leichte Arbeiten verrichten. Unter 13 Jahren ist Beschäftigung zulässig in sportlichen und kulturellen Tätigkeiten, dies unter speziellen Bedingungen und mit Bewilligung einer kantonalen Behörde (Art. 30 ArG; Art. 7 ArGV 5). In all diesen Fällen ist die elterliche Einwilligung für die Unterzeichnung des Arbeitsvertrages nötig. Wer darf was (nicht)? Für unter 18-Jährige sind gefährliche Arbeiten verboten, ebenso die Beschäftigung in gewissen Bereichen (Diskotheken, Bars, Nachtlokale, Filmvorführungen, Zirkus und Schaustellerei, vgl. Art. 4 bis 6, ArGV 5). Sonntagsarbeit ist nur zulässig für Jugendliche mit beendeter obligatorischer Schulpflicht, maximal einen Sonntag auf zwei und ausschliesslich im Gastgewerbe (in dem Mindestbeschäftigungsalter 16 herrscht), bei Tierpflegebetrieben und in Bäckereien (ArGV 5, Art 13). In touristischen Zonen ist Sonntagsarbeit möglich in touristisch ausgerichteten Betrieben während der ganzen Dauer der Sommerferien (Art. 15 ArGV 5; Art. 25 ArGV 2). Nachtarbeit ist für unter 18-Jährige verboten, ausser sie sei für die berufliche Grundausbildung unerlässlich (Art. 12 ArGV 5). (...). Laura Perret Ducommun.
SGB, 14.7.2016.
Personen > Perret Ducommun. Ferien. Ferienjobs. SGB, 2016-07-14.
09.06.2016 Schweiz
Bildung abgewürgt. Fataler Entscheid des Nationalrates. Am 9.6. hat der Nationalrat die Botschaft zu Bildung, Forschung und Innovation (BFI) diskutiert. Die SVP verlangte eine zusätzliche Sparmilliarde, während die zuständige Kommission die Aufstockung um ebenfalls rund eine Milliarde Franken der zuvor bereits vom Bundesrat gekürzten Summe beantragte. Die grosse Kammer folgte nach lebhafter Debatte dem Willen des Bundesrates. Dieser Entscheid ist katastrophal. Es werden die Mittel fehlen, um die in diesem Programm festgehaltenen Prioritäten auch umzusetzen. Ursprünglich sah die Botschaft ein jährliches Wachstum von 3,2% vor. Der Bundesrat kürzte dieses dann auf 2 %. Das waren 800 Mio. Franken weniger. Das ist ein enormer Betrag, den die nationalrätliche Kommission korrigieren wollte, leider erfolglos. Und die Folgen? Die Stärkung der höheren Berufsbildung wird nun auf dem Rücken der Lehrlinge ausgetragen. Denn die Kantone werden für die zusätzlich anfallenden Kosten aufkommen müssen. Und sie werden diese im gleichen Feld sparen wollen: also bei den Lehrlingen. Die Stärkung der Grundkompetenzen für Erwachsene (Lesen, Schreiben, Mathematik, IT) und die Weiterbildung werden an Ort treten. Die Stipendienangebote werden zurückgehen. Die Hochschulen werden sich nicht genügend entwickeln können und ihren guten Platz in der weltpolitischen Bildungslandschaft verlieren. (…). Laura Perret.
SGB, 9.6.2016.
Personen > Perret Laura. Berufsbildung. Fachhochschulen. SGB, 2016-06-09.
25.04.2016 Schweiz
Sozialpartnerschaft – in der Berufsbildung nach wie vor prägend. Gemeinsame zukunftsweisende Bekenntnisse. Die Resultate des nationalen Spitzentreffens zur Berufsbildung, das am 18. April unter Leitung von Bundesrat Schneider-Ammann die Vertreter/innen des Bundes, der Kantone, der Politik und der Sozialpartner vereinigte, dürfen sich sehen lassen. In drei Bereichen wurde Wichtiges an- und weitergestossen. Was auch zeigt: in der Berufsbildung spielt die Sozialpartnerschaft. Wenigstens da noch... Die Diskussionen waren dicht. Aber dann gelangten die Verbundpartner der Berufsbildung, also auch die Sozialpartner, zu konsensgeprägten Einigungen. Dies in drei wichtigen Themen: in der Entwicklung einer Vision der künftigen Berufsbildung, bei der mittelfristigen Finanzierung der Bildung und bei der Integration der Flüchtlinge. Der SGB war federführend beteiligt an diesen Diskussionen. Er wird sich auch künftig für ein effizientes Bildungssystem einsetzen, das die sozioprofessionelle Integration der Bevölkerung begünstigt. Berufsbildung in Zukunft. Wie soll, wie wird die Berufsbildung im Jahr 2030 aussehen? Es war der wichtigste Anstoss des Spitzentreffens, dass die Partner beschlossen, sich ab sofort dieser Frage reflexiv zu stellen. Denn jetzt, 12 Jahre nach Inkraftsetzung des Berufsbildungsgesetzes, ist die Zeit gekommen, den Blick auf die künftigen Herausforderungen zu richten. Dazu gehören: Demografie, Migration, Mobilität, beruflicher Wandel, Digitalisierung, Industrie 4.0, Wandel der Arbeits- und Lebensweisen (…). Laura Perret Ducommun.
SGB, 25.4.2016.
Personen > Perret Ducommun Laura. Berufsbildung. SGB, 2016-04-25.
25.02.2016 Schweiz
Bundesamt für Bildung
Bundesrat im Rückwärtsgang, wo doch mehr Tempo verlangt wäre. Der SGB zur Botschaft Bildung, Forschung, Innovation 2017-2020. Der Bundesrat sieht für die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI) der Jahre 2017 bis 2020 lediglich ein mageres Wachstum von 2% vor. Für den SGB ist dieser Entscheid absolut inakzeptabel. Wie kann der Bundesrat den BFI-Bereich als prioritär erklären und gleichzeitig solche Budgetkürzungen vornehmen? Der Fachkräftemangel wird sich in einigen Branchen noch zuspitzen. Folglich muss der Bereich BFI vermehrt zur Ausbildung qualifizierten Personals beitragen und so Wirtschaft und Stellenerhalts fördern. Kommt dazu: Obwohl der Bund seine Rechnung 2015 mit einem Überschuss von 2,3 Milliarden Franken abschloss, hat der Bundesrat kürzlich ein Stabilisierungsprogramm 2017-2019 in Vernehmlassung geschickt, das für den BFI-Bereich einen Spareinschnitt von 555,3 Millionen Franken vorsieht. Das sind 20% (!) des BFI-Budget. Zum Vergleich: für die Periode 2008-2012 betrug das BFI-Wachstum 6,3% und für jene von 2013-2016 lag es bei 3,7%. Der heute beschlossene Rückwärtsgang ist alles andere als zielführend. Deshalb unterstützt der SGB die Motion der nationalrätlichen Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur, die für den BFI-Bereich ein jährliches mittleres Wachstum von 3,9% verlangt. Das Plenum der grossen Kammer wird diese Motion am 9. März behandeln. (…). Laura Perret.
SGB, 25.2.2016.
Personen > Perret Laura. Bundesamt für Bildung. Sparmassnahmen. SGB, 2016-02-25.
04.02.2016 Schweiz
Neue SGB-Zentralsekretärin: Laura Perret Ducommun. Im Februar 2016 hat Laura Perret Ducommun ihre Arbeit als Zentralsekretärin des SGB aufgenommen. Laura Perret Ducommun ist im SGB-Sekretariat neu verantwortlich für den Bereich Bildung und Jugendpolitik. Sie löst in dieser Funktion Véronique Polito ab, die zur Unia gewechselt hat und dort neu Mitglied der Geschäftsleitung ist. Die 39-jährige Laura Perret Ducommun setzt sich seit langem intensiv mit Fragen der Bildungspolitik und vor allem der Berufsbildungspolitik auseinander. In den letzten fünf Jahren war sie als stellvertretende Abteilungsleiterin im Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) für den Bereich der höheren Berufsbildung (eidgenössische Berufsprüfungen, eidgenössische höhere Fachprüfungen und Bildungsgänge der höheren Fachschulen) zuständig. Zuvor war sie im Hochschulbereich tätig, namentlich im Bundesamt für Statistik für Finanzen und Personal der Hochschulen und früher im Generalsekretariat der Westschweizer Universitätskonferenz (CUSO). Sie hat zehn Jahre Erfahrung als Erwachsenenbildnerin. (…). SGB.
Garanto, 4.2.2016.
Personen > Perret-Ducommun Laura. Zentralsekretariat SGB, Garanto, 2016-02-04.
03.02.2016 Schweiz
Véronique Polito
Neue SGB-Zentralsekretärin: Laura Perret Ducommun. Dossier Bildung wieder besetzt. Ab Februar dieses Jahres hat Laura Perret Ducommun ihre Arbeit als Zentralsekretärin des SGB aufgenommen. Laura Perret Ducommun ist im SGB-Sekretariat neu verantwortlich für den Bereich Bildung und Jugendpolitik. Sie löst in dieser Funktion Véronique Polito ab, die zur Unia gewechselt hat und dort neu Mitglied der Geschäftsleitung ist. Die 39-jährige Laura Perret Ducommun setzt sich seit langem intensiv mit Fragen der Bildungspolitik und vor allem der Berufsbildungspolitik auseinander. In den letzten fünf Jahren war sie als stellvertretende Abteilungsleiterin im Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) für den Bereich der höheren Berufsbildung (eidgenössische Berufsprüfungen, eidgenössische höhere Fachprüfungen und Bildungsgänge der höheren Fachschulen) zuständig. Zuvor war sie im Hochschulbereich tätig, namentlich im Bundesamt für Statistik für Finanzen und Personal der Hochschulen und früher im Generalsekretariat der Westschweizer Universitätskonferenz (CUSO). Sie hat zehn Jahre Erfahrung als Erwachsenenbildnerin. (…).
SGB, 3.2.2016.
Personen > Perret Ducommun Laura. Zentralsekretärin. SGB, 2016-02-03.

References: Art. 7
 Art. 4
 Art. 25
 Art. 7
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 Art. 25
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 Art. 25