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Timestamp: 2019-07-23 10:32:02+00:00

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BVerwG, 20.04.2005 - 4 C 18.03 - dejure.org
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BVerwG, 20.04.2005 - 4 C 18.03 (https://dejure.org/2005,54)
BVerwG, Entscheidung vom 20.04.2005 - 4 C 18.03 (https://dejure.org/2005,54)
BVerwG, Entscheidung vom 20. April 2005 - 4 C 18.03 (https://dejure.org/2005,54)
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LuftVG § 6 Abs. 1, § 6 Abs. 2 Satz 3 und 4, § 6 Abs. 4
Nachtflugregelung; fachplanerisches Abwägungsgebot; Bedarfsprognose; "Angebotsplanung"; "Vorratsplanung"; Maßnahmen des aktiven und passiven Lärmschutzes.
Nachtflugregelung; fachplanerisches Abwägungsgebot; Bedarfsprognose; "Angebotsplanung"; "Vorratsplanung"; Maßnahmen des aktiven und passiven Lärmschutzes
Neuregelung des Nachtflugbetriebes auf dem Verkehrsflughafen München; Erfordernis einer erneuten Planfeststellung bei Änderung einer betrieblichen Regelung; Doppelnatur einer luftverkehrsrechtlichen Genehmigung oder deren Änderung; Bindung der Genehmigungsbehörde an das fachplanerische Abwägungsgebot bei der Ausübung ihrer Gestaltungsfreiheit; "Drittschutzende Wirkung" der fachplanungsrechtlichen Abwägungsvorschriften zugunsten der Lärmbetroffenen; Rechtsanspruch auf Fortbestand der bisherigen Nachtflugregelung; Zulässigkeit einer so genannten "Angebotsplanung"; Bestehen eines Nachtflugbedarfs; Bestehen eines ausreichenden Lärmschutzes; Überdurchschnittliche Lärmempfindlichkeit sog. vulnerabler Gruppen; Festsetzung der Zumutbarkeitsschwelle beim Pegelhäufigkeitskriterium und beim Dauerschallkriterium; Hervorrufen gesundheitlicher Schäden; Einhaltung des Bestimmtheitsgebotes
LuftVG § 6 Abs. 1 § 6 Abs. 2 Satz 3, 4 § 6 Abs. 4
Fachplanerisches Abwägungsgebot bei Betriebsregelungen zum Schutz gegen nächtlichen Fluglärm - zulässige Ausrichtung an künftiger Bedarfslage - abwägungsfehlerhafte Vorratsplanung - zulässige Beschränkung nächtliche Flugbewegungen durch maximales Lärmvolumen
Teilerfolg für Lärmschutzklagen gegen Nachtflugregelung für Flughafen München
123recht.net (Entscheidungsanmerkung, 21.4.2005)
Lärmschutz gegen Nachtflüge
123recht.net (Entscheidungsanmerkung, 17.5.2005)
Verstärkte Kontrolle von Luftverkehrsprognosen und Bedarfszahlen // Ist eine unbestimmte Zulassung von Nachtflügen möglich?
BVerwGE 123, 261
NVwZ 2005, 933
DVBl 2005, 1046
BauR 2005, 1816 (Ls.)
Die Anforderungen an die notwendige Bestimmtheit richten sich im Einzelnen nach den Besonderheiten des jeweils anzuwendenden materiellen Rechts (…stRspr, vgl zB BSG SozR 4-4200 § 38 Nr. 3 RdNr 30;… BSGE 112, 221 = SozR 4-1300 § 45 Nr. 12, RdNr 26;… BSGE 105, 194 = SozR 4-4200 § 31 Nr. 2, RdNr 13;… BSG SozR 4-4200 § 31 Nr. 3 RdNr 16;… BSG SozR 4-5910 § 92c Nr. 1 RdNr 11;… BSG SozR 3-4100 § 242q Nr. 1;… BSG SozR 3-2500 § 85 Nr. 46;… BSG SozR 4-5910 § 92c Nr. 1 RdNr 11; BVerwGE 123, 261 RdNr 53; BVerwGE 84, 335, 338;… Engelmann in von Wulffen/Schütze, SGB X, 8. Aufl 2014, § 33 RdNr 4; Mutschler in Kasseler Komm, Stand März 2017, § 33 SGB X RdNr 4).
Die Anforderungen an die notwendige Bestimmtheit richten sich im Einzelnen nach den Besonderheiten des jeweils anzuwendenden materiellen Rechts (…stRspr, vgl zB BSG SozR 4-4200 § 38 Nr. 3 RdNr 30;… BSGE 112, 221 = SozR 4-1300 § 45 Nr. 12, RdNr 26;… BSGE 105, 194 = SozR 4-4200 § 31 Nr. 2, RdNr 13;… BSG SozR 4-4200 § 31 Nr. 3 RdNr 16, BSG SozR 4-5910 § 92c Nr. 1 RdNr 11;… BSG SozR 3-4100 § 242q Nr. 1;… BSG SozR 3-2500 § 85 Nr. 46;… BSG SozR 4-3500 § 102 Nr. 1 RdNr 11; BVerwGE 123, 261 RdNr 53 = Juris; BVerwGE 84, 335, 338;… Engelmann in von Wulffen/Schütze, SGB X, 8. Aufl 2014, § 33 RdNr 4; Mutschler in Kasseler Komm, Stand März 2017, § 33 SGB X RdNr 4).
vgl. etwa BVerwG, Urteil vom 20. April 2005 - 4 C 18/03 -, juris, Rn. 53, m. w. N.; Kopp/Ramsauer, VwVfG, 14. Aufl. 2013, § 37 VwVfG Rn. 6 [zur gleichlautenden Regelung in § 37 Abs. 1 VwVfG Bund].
Denn der Flughafen München, der den Gegenstand des mit Urteil vom 29. Januar 1991 abgeschlossenen Revisionsverfahrens bildete, unterliegt in der Zeit von 0:00 bis 5:00 Uhr strikten Betriebseinschränkungen (vgl. auch das Senatsurteil vom 20. April 2005 - BVerwG 4 C 18.03 - BVerwGE 123, 261).
Das Gewicht individueller Lärmschutzbelange steht in einer unauflöslichen Wechselbeziehung zu dem Gewicht der für das Planvorhaben angeführten Gründe (vgl. BVerwG, Urteile vom 14. Februar 1975 - BVerwG 4 C 21.74 - BVerwGE 48, 56, 66 f. und vom 20. April 2005 - BVerwG 4 C 18.03 - BVerwGE 123, 261, 267 f.).
Je gewichtiger die Lärmschutzinteressen sind, die nach den konkreten örtlichen Verhältnissen auf dem Spiel stehen, desto dringlicher muss der Verkehrsbedarf sein, der als Rechtfertigung für weithin uneingeschränkte Nachtflugmöglichkeiten dient (vgl. BVerwG, Urteile vom 29. Januar 1991 - BVerwG 4 C 51.89 - BVerwGE 87, 332, 368 und vom 20. April 2005 - BVerwG 4 C 18.03 - BVerwGE 123, 261, 268).
Der Planfeststellungsbeschluss trifft auch keine Vorsorge für eine Bedarfslage, die zwar noch nicht eingetreten ist, aber bei vorausschauender Betrachtung in absehbarer Zeit mit hinreichender Sicherheit erwartet werden kann (vgl. hierzu BVerwG, Urteil vom 20. April 2005 - BVerwG 4 C 18.03 - BVerwGE 123, 261).
Es ist zwar ein berechtigtes Anliegen, einem Flughafenbetreiber, der als Anbieter von Flughafenleistungen in einem bundes- und europaweiten, teilweise auch globalen Wettbewerb steht, in dem es nicht zuletzt um die Sicherung und die Förderung von Wirtschaftsstandorten geht, Entwicklungsperspektiven offen zu halten (vgl. BVerwG, Urteil vom 20. April 2005 - BVerwG 4 C 18.03 - BVerwGE 123, 261, 280).
Jedenfalls ist sie bisher in der Rechtsprechung nicht grundsätzlich in Frage gestellt worden (vgl. BVerwG, Urteile vom 29. Januar 1991 - BVerwG 4 C 51.98 - BVerwGE 87, 332, 372, vom 27. Oktober 1998 - BVerwG 11 A 1.97 - BVerwGE 107, 313, 329 f. und vom 20. April 2005 - BVerwG 4 C 18.03 - BVerwGE 123, 261, 280).
Ein neuer Stand der Wissenschaft ist aber nicht erreicht, solange bisher anerkannte wissenschaftliche Aussagen kritisch hinterfragt und kontrovers diskutiert werden, ohne dass sich in der Forschung bereits ein neuer Grundkonsens abzeichnet (vgl. BVerwG, Beschluss vom 21. Januar 2004 - BVerwG 4 B 82.03 - NVwZ 2004, 618, 619; Urteil vom 20. April 2005 - BVerwG 4 C 18.03 - BVerwGE 123, 261, 284 f.).
Die Vorgehensweise der Planfeststellungsbehörde entspricht weithin gängiger Praxis, die das Bundesverwaltungsgericht bisher nicht beanstandet hat (vgl. BVerwG, Urteile vom 29. Januar 1991 - BVerwG 4 C 51.89 - BVerwGE 87, 332, 376, vom 23. April 1997 - BVerwG 11 A 17.96 - Buchholz 316 § 75 VwVfG Nr. 13 und vom 20. April 2005 - BVerwG 4 C 18.03 - BVerwGE 123, 261, 285).
Zwar kann im Einzelfall ein Auseinanderklaffen zwischen Prognose und tatsächlicher Entwicklung als Indiz für eine unsachgemäße Prognose in Betracht zu ziehen sein (BVerwG, Urteil vom 20. April 2005 - 4 C 18.03 - BVerwGE 123, 261 m.w.N.).
Zum anderen muss der Verwaltungsakt eine geeignete Grundlage für seine zwangsweise Durchsetzung bilden (BVerwGE 123, 261, 283) .
Im Übrigen wird auf die Gründe der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 20. April 2005 (Az. 4 C 18.03) Bezug genommen.
Zur Bedarfslage haben der Beklagte und die Beigeladene jeweils Gutachten vorgelegt, und zwar der Beklagte ein Gutachten der Technischen Universität Hamburg-Harburg ­ Institut für Verkehrsplanung und Logistik ­ vom Januar 2006 zur Entwicklung und Prognose des Nachtflugaufkommens für den Flughafen München (Endbericht ­ Teil I und II) und die Beigeladene das Gutachten ,,Stellungnahme zu den vom Bundesverwaltungsgericht in seinem Urteil vom 20.4.2005 (BVerwG 4 C 18.03) aufgeworfenen Fragen in Bezug auf die Nachtfluggutachten vom 30.6.1999 und 19.2.2001" des Airport Research Center (ARC) vom 13. Juli 2006.
Als Betriebsregelung zum Schutz vor nächtlichem Fluglärm, die die Erhöhung und zeitliche Verteilung der für die Nacht zugelassenen Flugbewegungen am Flughafen München und das geänderte Lärmschutzkonzept des Beklagten festlegt, ist sie Gegenstand der planerischen Gestaltungsfreiheit der Genehmigungsbehörde; insoweit ist die luftverkehrsrechtliche Änderungsgenehmigung auch eine Planungsentscheidung, die den Bindungen des fachplanerischen Abwägungsgebots unterliegt (BVerwG vom 20.4.2005 BVerwGE 123, 261/266).
Nachdem das Bundesverwaltungsgericht in seiner Revisionsentscheidung vom 20. April 2005 (a.a.O.) das in dieser Sache ergangene Urteil des Verwaltungsgerichtshofs vom 3. Dezember 2002 aufgehoben und die Sache zur anderweitigen Verhandlung und Entscheidung zurückverwiesen hat, hat der Verwaltungsgerichtshof nach § 144 Abs. 6 VwGO seiner Entscheidung die rechtliche Beurteilung des Bundesverwaltungsgerichts zu Grunde zu legen.
Der rechtlichen Beurteilung des Bundesverwaltungsgerichts in seiner Entscheidung vom 20. April 2005 (a.a.O.) folgend hat der Verwaltungsgerichtshof im Rahmen der vorzunehmenden fachplanungsrechtlichen Abwägungskontrolle die angefochtene Neuregelung des Nachtflugbetriebs auf dem Verkehrsflughafen München im Hinblick auf den vom Beklagten angeführten gesteigerten Nachtflugbedarf eingehend überprüft und festgestellt, dass die Neuregelung den Anforderungen des Abwägungsgebots genügt (nachfolgend unter 3.).
Umgekehrt gilt: Die Zulassung eines erhöhten Nachtflugbetriebs kann sich gegenüber Lärmbetroffenen als unverhältnismäßig erweisen, wenn die Genehmigungsbehörde den Nachtflugbedarf zu hoch angesetzt und überbewertet hat (BVerwG vom 20.4.2005, a.a.O., S. 268;… BVerwG vom 16.3.2006 Az. 4 A 1075/04 - Verkehrsflughafen Berlin- Schönefeld - NVwZ-Beilage I zu Heft 8/2006, S. 23 RdNr. 279).
Das Bundesverwaltungsgericht hat in seiner Revisionsentscheidung vom 20. April 2005 feststellt, dass nur die gerichtliche Überprüfung des angeführten gesteigerten Nachtflugbedarfs hinter den Anforderungen des fachplanerischen Abwägungsgebots zurückbleibt, und gleichzeitig sämtliche gegen das Nachtlärmschutzkonzept des Beklagten gerichteten Revisionsrügen zurückgewiesen (BVerwG vom 20.4.2005, a.a.O., S. 268, 277 ff.).
Bei der auf der Grundlage eines geschätzten Bedarfs von 89 Flugbewegungen pro Durchschnittsnacht verfügten neuen Nachtflugregelung handelt es sich somit auch nicht um "in hohem Maße Angebotsplanung", die zu Lasten der lärmbetroffenen Kläger der Verkehrsentwicklung zu weit vorausgreift (vgl. BVerwG vom 20.4.2005, a.a.O., S. 276).
3.1 Zu den fachplanungsrechtlichen Grenzen nachfrageorientierter Betriebsregelungen (wie der angefochtenen Nachtflugregelung des Beklagten) unter den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eines Wettbewerbssystems hat das Bundesverwaltungsgericht in seiner Revisionsentscheidung vom 20. April 2005 (a.a.O., S. 271 f.) Folgendes ausgeführt:.
3.3 Gemessen an den unter 3.1 angeführten Grundsätzen sowie den vom Bundesverwaltungsgericht für die gerichtliche Überprüfung eines prognostizierten Nachtflugbedarfs weiter aufgestellten Kriterien (BVerwG vom 20.4.2005, a.a.O., S. 275) ist die vorstehend wiedergegebene Prognose des Beklagten nicht zu beanstanden.
Es ist zwar grundsätzlich nicht Aufgabe der Gerichte, eine Prognose darauf zu überprüfen, ob sie durch die spätere tatsächliche Entwicklung mehr oder weniger bestätigt oder widerlegt ist (BVerwG vom 20.4.2005, a.a.O., S. 276).
So wie jedoch im Einzelfall das Auseinanderklaffen zwischen Prognose und nachträglicher Entwicklung als Indiz für eine unsachgemäße Prognose in Betracht zu ziehen sein kann (BVerwG vom 20.4.2005, a.a.O., S. 277), kann umgekehrt die nachträgliche Entwicklung auch als Indiz für die Sachgerechtheit einer Prognose in Betracht gezogen werden.
Eine luftverkehrspolitische Gesamtkonzeption, nach der unter Umständen eine entsprechende Nachfrage auf die verschiedenen Flughafenbetreiber verteilt werden könnte, existiert weder auf europäischer noch auf nationaler Ebene (vgl. BVerwG vom 20.4.2005, a.a.O., S. 272).
Die Bedarfseinschätzung darf (und muss) aber andererseits zukunftsorientiert sein und es dem Flughafenbetreiber im Vorgriff auf künftige Entwicklungen ermöglichen, einer Bedarfslage gerecht zu werden, die zwar noch nicht eingetreten ist, aber bei vorausschauender Betrachtung in absehbarer Zeit mit hinreichender Sicherheit erwartet werden kann (BVerwG vom 20.4.2005, a.a.O., S. 272).
Die Forderung der Kläger nach einer differenzierten Beurteilung des Fluglärms in der Nacht nach Teilzeiträumen (Nachtrandstunden einerseits und Kernzeit andererseits), die in der mündlichen Verhandlung nochmals durch den von ihnen eingeschalteten Sachverständigen S. erläutert und bekräftigt worden ist, war bereits Gegenstand eingehender Erörterungen im Urteil des Verwaltungsgerichtshofs vom 3. Dezember 2002 (UA S. 36 f.) sowie der Revisionsentscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 20. April 2005 (a.a.O., S. 280).
Planungen dürfen zukunftsorientiert sein und im Vorgriff auf künftige Entwicklungen ermöglichen, einer Bedarfslage gerecht zu werden (BVerwG, U.v. 20.4.2005 - 4 C 18/03 - BVerwGE 123, 261/271f.).
Insoweit bestimmt der Umfang der Nachfrage - namentlich durch die Luftverkehrsgesellschaften - die Anforderungen an die Kapazitäten und das Betriebsregime eines Verkehrsflughafens (vgl. BVerwG, U.v. 20.4.2005 - 4 C 18/03 - BVerwGE 123, 261/271).
Vielmehr erscheint es als ein Gebot planerischer Vernunft, ein plangerechtfertigtes - und als solches nicht überdimensioniertes - Vorhaben möglichst so zu konzipieren, dass weitere Entwicklungsperspektiven nicht abgeschnitten werden (vgl. auch BVerwG, U.v. 5.12.1986 - 4 C 13/85 - BVerwGE 75, 214/241ff.; U.v. 20.4.2005 - 4 C 18.03 - juris Rn. 27).
Beim Verkehrsflughafen München handelt es sich demgegenüber um einen dem allgemeinen Verkehr dienenden Flughafen (vgl. § 6 Abs. 3 LuftVG und § 38 Abs. 2 Nr. 1 LuftVZO), der bereits als solcher im öffentlichen Interesse betrieben wird (vgl. BVerwG, U.v. 7.7.1978 - 4 C 79.76 - BVerwGE 56, 110/119; U.v. 20.4.2005 - 4 C 18/03 - BVerwGE 123, 261/271;… vgl. auch HessVGH, U.v. 21.8.2009 - 11 C 227/08.T - juris Rn. 313).
Dabei ist unter anderem auch das Interesse der Betroffenen an einer Erhaltung der ursprünglichen Planung gegen das Interesse des Vorhabenträgers an der beabsichtigten Änderung abzuwägen (BVerwG, U.v. 14.9.1992 - 4 C 34.89 - BVerwGE 91, 17/23; vgl. auch U.v. 20.4.2005 - 4 C 18/03 - BVerwGE 125, 261 Rn. 17).
Dabei ist auch das Interesse der Betroffenen an einer Erhaltung der ursprünglichen Planung gegen das Interesse des Vorhabenträgers an der beabsichtigten Änderung abzuwägen (BVerwG, U.v. 14.9.1992 - 4 C 34.89 - BVerwGE 91, 17/23; vgl. auch U.v. 20.4.2005 - 4 C 18/03 - BVerwGE 125, 261 Rn. 17).
Die Prognose ist dann nicht zu beanstanden, wenn sie nach einer geeigneten Methode durchgeführt wurde, der ihr zugrunde liegende Sachverhalt zutreffend ermittelt und das Ergebnis einleuchtend begründet ist (Urteil vom 20. April 2005 - BVerwG 4 C 18.03 - BVerwGE 123, 261 ;… soweit der 9. Senat in seinem Urteil vom 18. März 2009 - BVerwG 9 A 39.07 - BVerwGE 133, 239 Rn. 105 ausgeführt hat, es sei zu prüfen, ob die Prognose "methodisch einwandfrei" erarbeitet worden sei, vertritt er keinen strengeren Maßstab; siehe dazu die in Bezug genommenen Urteile vom 27. Oktober 1998 - BVerwG 11 A 1.97 - BVerwGE 107, 313 …und vom 24. November 2004 - BVerwG 9 A 42.03 - juris Rn. 41).
Vorkehrungen zur Deckung eines ungesicherten Bedarfs sind nicht dringlich (Urteil vom 20. April 2005 - BVerwG 4 C 18.03 - BVerwGE 123, 261 ).
VGH Bayern, 16.01.2007 - 8 BV 05.1391
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OVG Nordrhein-Westfalen, 13.12.2005 - 20 D 108/03
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VG Düsseldorf, 08.07.2010 - 9 K 4786/09
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SG Duisburg, 26.10.2010 - S 38 (27) AS 514/07
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VG München, 18.10.2018 - M 22 K 16.1473
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SG Duisburg, 26.10.2010 - S 38 AS 86/09
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VG Schwerin, 22.06.2011 - 6 A 316/10
Beanstandung von Wahlwerbesendungen im Vorfeld einer Bundestagswahl durch die …

References: § 6
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 § 38
 § 45
 § 31
 § 31
 § 92
 § 242
 § 85
 § 92
 § 33
 § 33
 § 38
 § 45
 § 31
 § 31
 § 92
 § 242
 § 85
 § 102
 § 33
 § 33
 § 37
 § 37
 § 75
 § 144
 § 6
 § 38
 § 47