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Timestamp: 2016-08-24 18:12:52+00:00

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THUERINGER-OVG - 19.11.2008, 1 KO 1056/06 - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Thüringer Oberverwaltungsgericht > Urteil vom 19.11.2008, Aktenzeichen: 1 KO 1056/06 THUERINGER-OVG – Aktenzeichen: 1 KO 1056/06Urteil vom 19.11.2008
Leitsatz:Besteht lediglich eine mittelbare Beteiligung eines Presseunternehmens an einem Mitglied der antragstellenden Anbietergemeinschaft im Sinne des § 17 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 ThürLMG, wird letzterem die Stellung des Presseunternehmens auf dem maßgeblichen Zeitungsmarkt nicht zugerechnet.Rechtsgebiete:GWB, AktG, ThürLMGVorschriften:§ 19 GWB, § 15 AktG, § 2 Abs. 1 Nr. 3 ThürLMG, § 2 Abs. 1 Nr. 4 ThürLMG, § 6 ThürLMG, § 8 ThürLMG, § 10 ThürLMG, § 16 Abs. 1 ThürLMG, § 16 Abs. 3 ThürLMG, § 17 Abs. 1 S. 1 Nr. 3 ThürLMG, § 17 Abs. 2 ThürLMG, § 18 ThürLMGStichworte:Rundfunkrecht, Meinungsvielfalt, mittelbare Beteiligung, Presseunternehmen, Hörfunk, AnbietergemeinschaftVerfahrensgang:VG Weimar, 2 K 3303/03.We vom 03.03.2005Rechtskraft:ja
VolltextUm den Volltext vom THUERINGER-OVG – Urteil vom 19.11.2008, Aktenzeichen: 1 KO 1056/06 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.Volltext der Entscheidung kaufen
Weitere Entscheidungen vom THUERINGER-OVGTHUERINGER-OVG – Urteil, 1 KO 983/06 vom 19.11.2008Die Gemeinde kann die Höhe des Kostenerstattungsbetrags und dessen Berechnung in einer Instandsetzungs- und Modernisierungsvereinbarung nach dem Städtebauförderungsrecht als Pauschale vereinbaren (wie BVerwG, Beschluss vom 21.09.2005 - 4 B 57/05 -).
Zur Einrede eines Anspruchs auf Anpassung des Vertrages.THUERINGER-OVG – Beschluss, 4 EO 129/06 vom 18.11.20081. Normzweck des § 23 Abs. 5 ThürStrG ist es, dem Träger der Straßenbaulast einen vereinfachten und pauschalierenden finanziellen Ausgleich für die Mitbenutzung der Anlage eines kommunalen Einrichtungsträgers zur Straßenentwässerung zur Verfügung zu stellen, der alle Kosten der Mitbenutzung einschließlich der laufenden Unterhaltungskosten während der Nutzungsdauer der Anlage im Voraus abdeckt. § 23 Abs. 5 Satz 3 ThürStrG schließt daher im Fall einer Kostenbeteiligung im Sinne des Satzes 1 auch jede spätere Gebührenerhebung für die Mitbenutzung der betreffenden Anlage auf die Dauer ihrer Nutzungszeit aus.
2. Für die Höhe der Kostenbeteiligung des Straßenbaulastträgers kommt es ausschließlich auf die - fiktiven - Kosten an, die der Bau einer straßeneigenen Entwässerung erfordern würde. Weder die konkreten Kosten der Herstellung oder Erneuerung der kommunalen Entwässerungsanlage noch die konkreten Kosten ihrer laufenden Unterhaltung sind maßgeblich.
3. Zu Voraussetzungen und Grenzen von Verträgen über die Höhe der Kostenbeteiligung im Anwendungsbereich des § 23 Abs. 5 ThürStrG.
4. Der Ausschluss der Gebührenerhebung nach § 23 Abs. 5 Satz 3 ThürStrG wirkt auch zulasten eines kommunalen Einrichtungsträgers, der die zur Straßenentwässerung mitbenutzte Anlage später übernommen und zum Bestandteil einer neuen Einrichtung gemacht hat.
5. Die Erhebung von Straßenentwässerungsgebühren ist auch dann gemäß § 23 Abs. 5 Satz 3 ThürStrG ausgeschlossen, wenn die Kostenbeteiligung in ihrer Höhe nicht den Anforderungen des § 23 Abs. 5 Satz 1 ThürStrG entspricht. Der Träger der kommunalen Einrichtung ist in einem solchen Fall auf die Möglichkeiten einer Nachforderung beschränkt.THUERINGER-OVG – Beschluss, 2 EO 651/08 vom 12.11.20081. Gegenstand der Zulassungsverfügung nach § 69 Abs. 1 ThürKO darf keine Regelung sein, die die Zwangsvollstreckung aus bürgerlich-rechtlichen Forderungen gegen eine Gemeinde insgesamt verhindert. Die Vollstreckung kann lediglich auf entbehrliche Vermögensgegenstände beschränkt und/oder zeitlich hinausgeschoben werden. Insoweit hat die Rechtsaufsichtsbehörde Ermessen.
2. Mit der Bestimmung des Zeitpunkts legt die Rechtsaufsichtsbehörde fest, ab wann die Vollstreckung frühestens stattfinden darf. Die Festlegung eines zeitlichen Endes der Zulassung ist im Regelfall nicht erforderlich (Konkretisierung zum Senatsbeschluss vom 3. Dezember 2007 - 2 EO 790/07 - n. v. zu § 40 ThürVwZVG).
3. Einwendungen, die sich gegen den vollstreckbaren Titel, gegen die Zulässigkeit der Vollstreckungsklausel oder gegen die Art und Weise der Zwangsvollstreckung richten, können nur in den dafür vorgesehenen zivilprozessualen Verfahren geltend gemacht werden.
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References: § 17
 § 15
 § 2
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 § 6
 § 8
 § 10
 § 16
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 § 17
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 § 18
 § 23
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 § 69
 § 40