Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_3_GlG_M_V_Frauenfoerderplan-d146382,5.html
Timestamp: 2016-10-21 09:08:39+00:00

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Gesetz zur Gleichstellung von Frau und Mann im öffentlichen Dienst des Landes Me...…§ 3 GlG M-V, Frauenförderplan§ 4 GlG M-V, Stellenausschreibung§ 5 GlG M-V, Ausbildung, Einstellungen und Beförderungen§ 6 GlG M-V, Fort- und Weiterbildung§ 7 GlG M-V, Arbeitszeit§ 8 GlG M-V, Beurlaubung zur Betreuung von Kindern und Pflegebedürftigen§ 9 GlG M-V (weggefallen)§ 10 GlG M-V, Gremien§ 11 GlG M-V, Gleichstellungsbeauftragte§ 12 GlG M-V, Rechte und Pflichten der Gleichstellungsbeauftragten§ 13 GlG M-V, Freistellung der Gleichstellungsbeauftragten§ 14 GlG M-V, Beanstandungs- und Beschwerderechte§ 15 GlG M-V, Berichtspflicht§ 16 GlG M-V, Übergangsvorschriften§ 17 GlG M-V, In-Kraft-Treten
§ 3 GlG M-V, Frauenförderplan
§ 3 GlG M-VGesetz zur Gleichstellung von Frau und Mann im öffentlichen Dienst des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Gleichstellungsgesetz - GlG M-V)Landesrecht Mecklenburg-VorpommernTitel: Gesetz zur Gleichstellung von Frau und Mann im öffentlichen Dienst des Landes Mecklenburg-Vorpommern (Gleichstellungsgesetz - GlG M-V)Normgeber: Mecklenburg-VorpommernAmtliche Abkürzung: GlG M-VGliederungs-Nr.: 203-1Normtyp: Gesetz(1) Red. Anm.:Außer Kraft am 30. Juli 2016 durch Artikel 5 Absatz 2 des Gesetzes vom 11. Juli 2016 (GVOBl. M-V S. 550)(1) Die Dienststellen mit der personalrechtlichen Befugnis erstellen für jede Einrichtung nach § 1 auf der Grundlage einer Bestandsaufnahme und -analyse der Beschäftigtenstruktur sowie der zu erwartenden Personalentwicklung einen verbindlichen Frauenförderplan. Im Frauenförderplan ist festzulegen, in welcher Zeit und mit welchen personellen, organisatorischen und fortbildenden Maßnahmen die Gleichstellungsverpflichtung nach § 2 innerhalb der jeweiligen Einrichtung gefördert wird. Sind personalwirtschaftliche Maßnahmen vorgesehen, durch die Stellen eingespart oder wegfallen sollen, hat der Frauenförderplan Vorgaben zu enthalten, die die Chancengleichheit der Frauen gewährleisten.(2) Soweit Frauen in Beschäftigungsgruppen unterrepräsentiert sind, sind für jeweils zwei Jahre verbindliche Vorgaben zur Erhöhung des Frauenanteils in den einzelnen Beschäftigungsgruppen festzulegen. Bei der Festlegung der verbindlichen Zielvorgaben ist davon auszugehen, wie viele Stellen frei werden, und darzulegen, ob in Dienststellen bereits beschäftigte Frauen die zur Ausfüllung der Stelle erforderliche Qualifikation haben, erwerben werden oder erwerben können und in welchem Umfang voraussichtlich Außenbewerberinnen für die Besetzung freiwerdender Stellen gewonnen werden können. Es ist weiter die Mindestzahl von Frauen festzulegen, die im Berichtszeitraum an Qualifizierungsmaßnahmen teilnehmen. Der Frauenförderplan muss vorhandene Unterrepräsentanzen von Frauen bei Bewerbungen, Einstellungen, beruflichem Aufstieg und Fortbildung in den einzelnen Beschäftigungsgruppen aufzeigen und begründen.(3) Der Gleichstellungsbeauftragten der Dienststelle, für die der Frauenförderplan erstellt worden ist, ist Gelegenheit zur Stellungnahme zum Frauenförderplan zu geben. Die Stellungnahme ist als Anlage Bestandteil des Frauenförderplans.(4) Der Frauenförderplan ist den Beschäftigten durch die Leitung der Dienststelle, für die er erstellt ist, durch Aushang bekannt zu machen.(5) Wenn die Vorgaben des Frauenförderplans nicht umgesetzt worden sind, sind die Gründe hierfür bei der Aufstellung des nächsten Frauenförderplans darzulegen sowie zusätzlich der vorgesetzten Dienststelle zu melden. Die Frauenförderpläne sind der für die Gleichstellung für Frauen und Männer zuständigen Behörde vorzulegen.(6) Wird der Frauenförderplan in Bezug auf die Einstellung und Beförderung von Frauen innerhalb des vorgegebenen Zeitraumes nicht erfüllt, bedarf es bis zu seiner Erfüllung bei jeder weiteren Einstellung oder Beförderung eines Mannes in einer Beschäftigungsgruppe, in der Frauen unterrepräsentiert sind, der Zustimmung der vorgesetzten Dienststelle. Die Gründe für die Erteilung der Zustimmung sind der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Landesregierung bekannt zu geben. Bei Strukturveränderungen in Behörden ist der Frauenförderplan unverzüglich zu erstellen oder anzupassen. Insoweit finden Satz 1 und § 5 Abs. 9 keine Anwendung.(7) Personenbezogene Daten darf der Frauenförderplan nicht enthalten.
§ 2a GlG M-V, Begriffsbestimmung§ 4 GlG M-V, Stellenausschreibung

References: § 3

§ 3

§ 3
 § 1
 § 2
 § 5

§ 2