Source: http://www.shopbetreiber-blog.de/2012/12/17/lg-bamberg-haendler-anfragen-60-minuten/
Timestamp: 2014-03-11 01:47:25+00:00

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LG Bamberg: Händler muss Anfragen in max. 60 Minuten beantworten - shopbetreiber-blog.de
50 Martin Rätze | 17.12.2012	| Abmahnungen, Neue Urteile Online-Händler müssen zahlreiche Informationspflichten erfüllen. So muss z.B. im Impressum zusätzlich zur e-Mail-Adresse noch die Möglichkeit zur schnellen elektronischen Kontaktaufnahme genannt werden. Das LG Bamberg hat diese Pflicht weiter konkretisiert.
Oft wird hierzu die Telefonnummer angegeben. Diese Angabe ist aber keineswegs verpflichtend. Der EuGH (Urt. v. 16.10.2008, C?298/07) hat hierzu festgestellt, dass eine Telefonnummer nicht angegeben werden muss, sofern es auch ein Kontaktformular gibt. Dieses müsse aber bestimmte Voraussetzungen erfüllen:
“Es trifft zu, dass eine elektronische Anfragemaske als unmittelbarer und effizienter Kommunikationsweg im Sinne von Art. 5 Abs. 1 Buchst. c der Richtlinie angesehen werden kann, wenn der Diensteanbieter, wie sich im Ausgangsverfahren aus den Akten ergibt, auf Anfragen der Verbraucher innerhalb von 30 bis 60 Minuten antwortet.”
Vor dem LG Bamberg (Urt. v. 23.11.2012, 1 HK O 29/12) wurde auch diese Frage verhandelt.
“Ferner geben die Verfügungsbeklagten unter dem Reiter “Rechtliche Informationen des Anbieters” lediglich deren Anschrift und eine E-Mail-Adresse an.
Ein Kommunikationsweg, au[f] welchem innerhalb von 60 Minuten Anfragen des Verbrauchers beantwortet werden können, wird nicht angegeben.”
“Unstreitig geben sie nur ihre E-Mail-Adresse und die postalische Adresse an, was allerdings einen Verstoß gegen § 5 TMG darstellt.
Die Verfügungsbeklagten geben im Impressum nur eine postalische Erreichbarkeit und eine E-Mail-Adresse an. Es wurde von ihnen als Verantwortliche des Telemedienauftritts allerdings unterlassen, eine Möglichkeit anzugeben, mit der eine schnelle elektronische Kontaktaufnahme und eine unmittelbare Kommunikation möglich ist.”
Allerdings bleiben viele Fragen ungeklärt. So ist z.B. weiter unklar, zu welcher Tageszeit diese Antwortzeit realisiert werden kann. Oder reicht ein Auto-Reply auf eine Anfrage via Kontaktformular mit dem Text “Vielen Dank für Ihre Nachricht, wir werden uns zeitnah darum kümmern”? (Auf keinen Fall reicht das Kontaktformular von amazon, wie das LG Wiesbaden – Urt. v. 21.12.2011, 11 O 65/11 – bereits festgestellt hat.)
Themen dieses Beitrags: Abmahnungen, Neue Urteile, 50 Reaktionen zu “LG Bamberg: Händler muss Anfragen in max. 60 Minuten beantworten”
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Am 17. Dezember 2012 um 15:16 Uhr [...] http://www.shopbetreiber-blog.de/2012/12/17/lg-bamberg-haendler-anfragen-60-minuten/ December 17, 2012 at 02:50PM Über Stefan PetersenAlter Rock 'n' Roller und Online Marketer aus Leidenschaft mit hoher Affinität zu SEO, Web 2.0, Social Media und Online Marketing. [...]
Am 17. Dezember 2012 um 15:36 Uhr Man sieht mal wieder, das hier wie so oft Richter am Werk sind, die von Tuten und Blasen, geschweige denn Onlinehandel, keine AHnung haben. Als Einzelkämpfer mit Laden ist es oftmals schlicht unmöglich, Anfragen innerhalb von 60min zu beantworten oder auch nur ans Telefon zu gehen, wenn der Laden gerade voll Kunden ist. Ich frage mich echt, wovon so mancher Richter nachts träumt…
Am 17. Dezember 2012 um 15:42 Uhr Hab ich das jetzt richtig verstanden? Das gilt nur wenn keine Telefonnummer angegeben wurde, oder?
Am 17. Dezember 2012 um 15:51 Uhr Hmm.. aber wenn ich das richtig verstanden habe, dann gilt diese 60-Minuten Frist nur dann, wenn keine Telefonnummer angegeben wurde, unter der man sofort sein Anliegen klären kann?
Am 17. Dezember 2012 um 17:14 Uhr Die Darstellung ist ja erst einmal falsch bzw. unpräzise!
Das Gesetz verlangt nun mal die Möglichkeit einer “einer schnellen elektronische Kontaktaufnahme und einer unmittelbare Kommunikation möglich ist.”
Ich denke man muss bei dem Urteil beides zusammen lesen: schnell und unmittelbar. Diese Kombination erfüllt m.E. das Telefon. Da kann ich schnell anrufen und bekomme unmittelbar auch die Rückmeldung (“Es geht keiner ran!”)
Am 17. Dezember 2012 um 17:19 Uhr M.E. wird eine Anfrage eines Verbrauchers auch dadurch unmittelbar beantwortet in dem auf dem Anrufbeantworter eine Ansage läuft: “Sie rufen ausserhalb unserer Geschäftszeiten an. Unsere Geschäftszeiten sind…”
Am 17. Dezember 2012 um 17:46 Uhr @Shopper
“…ohne in der Anbieterkennzeichnung (Impressum) einen Kommunikationsweg anzugeben, auf welchem innerhalb von 60 Minuten Anfragen des Verbrauchers beantwortet werden können.”
Das Problem ist doch: Die Feststellung “es geht keiner ran”, erfüllt die Forderung des Gerichts nicht, weil damit eine Anfrage des Verbrauchers gerade nicht beantwortet wird. Er kann diese vielmehr gar nicht erst stellen. Ob der Hinweis auf die Geschäftszeiten ausreichend ist, möchte ich hier nicht abschließend beurteilen. Ich selbst habe schon einmal versucht, bei einem Shop anzurufen und bekam die Bandansage, dass die Geschäftszeiten Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr seien. M.E. dürfte dies die Anforderungen nicht erfüllen.
Urteil: Shop-Betreiber müssen innerhalb von 60min auf E-Mail reagieren » t3n - Das Magazin für Digitales Business | we love technology
Am 17. Dezember 2012 um 18:39 Uhr [...] formulieren, dass sie innerhalb einer Stunde auf Anfragen per Email oder Kontaktformular reagieren. Darauf weist shopbetreiber-blog.de hin. Jetzt aber schnell: Ein neues Urteil legt fest, dass Online-Händler Email-Anfragen innerhalb [...]
Am 17. Dezember 2012 um 19:19 Uhr Naja, wenn das Urteil konsequent gefällt worden wäre, dann hätte der Kläger ja auch den “Beweis” führen müssen, dass auf die Email nicht innerhalb von 60 Minuten geantwortet worden ist. Gesetz den Fall ich kann gewährleisten, dass auf jede Email innerhalb von 60 Minuten geantwortet wird, dann dürfte ich den Anforderungen des LG doch genügen.
“Guten Morgen, Mittag, Abend (variable nach Tageszeit)”
Florian Meyer”
Am 17. Dezember 2012 um 19:43 Uhr Das Urteil wirft doch mehr Fragen auf, als dass es Antworten gibt. Ich denke es ist einfach nur schlecht formuliert worden.
LesensWERT: Wettbewerber, Gebäuversicherung, Onlineshops by Landshut Versicherungen
Am 17. Dezember 2012 um 19:45 Uhr [...] LG Bamberg: Händler muss Anfragen in max. 60 Minuten beantworten Auf die Tasten, fertig, LOS! ^^ Vielen Dank für's Teilen:E-MailFacebookTwitterGoogle +1TumblrPinterestDrucken 0 Danke Antworten abbrechen [...]
Am 17. Dezember 2012 um 19:59 Uhr Völlig unrealistisches Urteil fernab der Wirklichkeit. Was machen denn die ganzen Shopbetreiber,. die das nur nebenberuflich machen (aus welchen Gründen auch immer), den ganzen Tag als festangestellter Mitarbeiter irgendwo im Büro sitzen und nur abends und am Wochenende jede freie Minute für den Shop arbeiten? Die mögen zwar ein Telefon haben, können jedoch nicht innerhalb von 60 Minuten reagieren.,Egal ob mit oder ohne Telefon. Das ist derart weltfremd, dass sich einem die Nackenhaare hochstellen.
Am 17. Dezember 2012 um 20:52 Uhr Dass man im Impressum keine Telefonnummer mehr angeben muss, ist mir neu. Von daher war ich auch erst einmal ein wenig verwirrt, als ich auf einem anderen Blog eine Zusammenfassung dieses Beitrags gelesen habe.
Alles in allem kann ich aber nur den anderen hier zustimmen, dass das eigentlich für kleine Shop-Betreiber eher unrealstisch ist 24/7 erreichbar zu sein. Leider gibt es ja doch genug Leute, die mitten in der Nacht etwas bestellen – insofern ist das ja noch nicht mal so sehr abwägig. dass es da zu einem “Konflikt” kommt. Mit ein wenig gesundem Menschenverstand sollte das aber eigentlich weniger der Rede wert sein. Kann man nur hoffen, dass das die Gerichte auch noch mal überdenken.
Am 18. Dezember 2012 um 02:13 Uhr Ich stelle mir bei dieser ganzen Sache allerdings die Frage, wieso ich denn bitte als Händler verpflichtet sein soll, dem Verbraucher immer Fragen beantworten zu müssen. Wenn ich der Meinung bin, dass ich einen bestimmten potenziellen Kunden nicht “bedienen” möchte, weil ich ihn garnicht als Kunde möchte (warum auch immer), wieso sollte ich ihm dann irgendwelche Anfragen beantworten müssen. Ist es nicht die Entscheidung des Händlers ob und mit wem er “Geschäfte” machen möchte? Irgendwie verwirrt mich das ein wenig.
Am 18. Dezember 2012 um 08:59 Uhr Um noch einen weiteren Aspekt einzubringen:
Langsam (nach all den ‘Rechtssprechungen’ der letzten Wochen) bekomme ich das Gefühl, dass die OnlineWelt mit ganz anderen Maßstäben ‘traktiert’ wird, als die Offline Welt:
Am 18. Dezember 2012 um 09:01 Uhr Gilt dieses Urteil eigentlich auch für den B2B Handel? Es ist nämlich immer von Verbrauchern die Rede.
Am 18. Dezember 2012 um 09:23 Uhr Hallo,
Dies schließe ich aus §2 des TMG und daraus, dass der Begriff Shop-Betreiber nirgends im Gesetzestext vorkommt (oder ich nur nicht gefunden habe). Nach §2TMG:
1. ist Diensteanbieter jede natürliche oder juristische Person, die eigene oder fremde Telemedien zur Nutzung bereithält oder den Zugang zur Nutzung vermittelt; bei audiovisuellen Mediendiensten auf Abruf ist Diensteanbieter jede natürliche oder juristische Person, die die Auswahl und Gestaltung der angebotenen Inhalte wirksam kontrolliert, [...]”
Am 18. Dezember 2012 um 09:45 Uhr @Frau L
Am 18. Dezember 2012 um 10:35 Uhr Tja…
Allen die jetzt in Panik verfallen sind, sollten sich mal überlegen, was demnächst passiert, wenn für Wettbewerbsrecht der ja so böse fliegende Gerichtsstand wegfällt und der Shopbetreiber-Blog hier noch mehr von solchen Urteilen der Landgerichte Bamberg, Landau oder Bückeburg hier vorstellen und kommentieren darf…
- Telefon-Nr. gehört ins Impressum
- keine Sau interessiert sich dann dafür ob man innerhalb von 60 Minuten reagiert.
Am 18. Dezember 2012 um 12:53 Uhr Sorry aber solche Richter gehören sofort lebenslang suspendiert. Wer wirklich keine Ahnung von Tuten und Blasen hat sollte nicht in so einem Amt tätig sein. In so einer Position werden inkompetente oder ignorante Richter zu Waffen.
Am 18. Dezember 2012 um 13:10 Uhr Ich denke, diese Art der Richterschelte ist völlig unangebracht.
Am 18. Dezember 2012 um 16:29 Uhr Ich frage mich, wie die kleinen Shop Händler davon erfahren sollen?
Am 18. Dezember 2012 um 16:57 Uhr @RebRob und andere: Warum sollten für kleine Shopbetreiber bzw. Nebenerwerbler nicht die gleichen Pflichten gelten, wie für Hauptberufler? Ich informiere mich bspw. hier über den Shopbetreiber-Blog über gesetzliche Neuerungen, dazu gibt es etliche Hilfsseiten im Netz, bei denen man Newsletter abonnieren kann, welche über die neuesten Regelungen informieren. Ob jemand seinen Shop hauptberuflich, nebenberuflich oder als Hobby betreibt, interessiert weder Gesetz, Kunden oder Abmahnanwälte…
Am 19. Dezember 2012 um 09:31 Uhr Lieber Herr Rätze,
“Aus diesen Erwägungen ergibt sich insgesamt, dass der Diensteanbieter nach Art. 5 Abs. 1 Buchst. c der Richtlinie verpflichtet ist, den Nutzern der Dienste neben seiner Adresse der elektronischen Post einen weiteren schnellen, unmittelbaren und effizienten Kommunikationsweg zur Verfügung zu stellen.” Von einem zusätzlichen ELEKTRONISCHEN Kommunikationsweg ist dort nicht die Rede.
Am 19. Dezember 2012 um 09:37 Uhr Wieder eine Abmahnwelle die auf und zukommt.
Am 19. Dezember 2012 um 09:53 Uhr @RATP
“Angaben, die eine schnelle elektronische Kontaktaufnahme und unmittelbare Kommunikation mit ihnen ermöglichen, einschließlich der Adresse der elektronischen Post,”
“Angaben, die es ermöglichen, schnell mit den Diensteanbieter Kontakt aufzunehmen und unmittelbar und effizient mit ihm zu kommunizieren, einschließlich seiner Adresse der elektronischen Post.” Der EuGH bezieht sich in seinen Entscheidungen immer nur auf europarechtliche Grundlagen. Dass Deutschland diese strenger umgesetzt hat, ist für den EuGH in seinen Entscheidungen nicht von Bedeutung. Das Gericht zitiert in Ziff 25 daher nur die Vorgaben aus der Richtlinie.
Am 19. Dezember 2012 um 10:18 Uhr @Martin Rätze
Urteil: Online-Shops müssen Verbrauchern binnen 60 Minuten antworten | ecommerce-vision.de
Am 19. Dezember 2012 um 11:09 Uhr [...] (via) VN:F [1.9.21_1169]please wait…Rating: 4.0/5 (1 vote cast)Urteil: Online-Shops müssen Verbrauchern binnen 60 Minuten antworten, 4.0 out of 5 based on 1 rating /* Filed in: Allgemein, Recht & Sicherheit Tags: Impressum, Impressumspflicht, Recht [...]
Am 19. Dezember 2012 um 11:27 Uhr Allein der Begriff “unmittelbar” stellt ein Widerspruch zum Sachverhalt dar. Im Fernabsatz ist ein unmittelbares Handeln nicht möglich, weder räumlich, noch zeitlich und schon gar nicht zwischenmenschlich. Es müssen zu jeder Handlung Hilfsmittel verwendet werden und ein umittelbares Handeln jeglicher Art ist von keiner Seite durchführbar.
“Innerhalb von 60 Minuten” offenbar als unmittelbar anzunehmen, ist ein schlechter Scherz… Ob sich da die Rechtssprechung in anderen Angelegenheiten (z.B. Affekthandlungen, Notwehr) das genauso sieht, ist starkt zu bezweifeln. Oder kann nach Auffassung des LG Bamberg eine Notwehr nun auch innerhalb von 60 Minuten erfolgen…?
Am 1. Januar 2013 um 18:18 Uhr Das Thema wird noch weiter von Interesse sein. Innerhalb von 60 Minuten zu Antworten ist schlichtweg Unfug und meistens auch unmöglich. Es würde mich schon Interessieren warum die Zeitspanne von 60 Minuten?
Am 3. Januar 2013 um 10:44 Uhr Das Thema ist völlig UNINTERESSANT!
Wir können jetzt noch stundenlang über Sinn und Unsinn diskutieren, darüber philosophieren, was denn jetzt die Richter in Brüssel dazu motiviert hat die 60 Minuten zu definieren. Oder uns den praktischen Dingen des Lebens (Telefon-Nr. ins Impressum und fertig) zuwenden.
Am 7. Januar 2013 um 16:45 Uhr Das deutsche Abmahnwesen mit seinen tausenden Urteilen zum Online-Shopping, ist nach meinem Dafürhalten ein Programm zur selbstbedienenden Honorargestaltung so mancher Anwälte die dieses Zubrot nötig haben! Soweit man sich vor dieser Abzockerei schützen möchte, muss man sich von deutschen Firmensitzen verabschieden. Wussten Sie, dass die Schweiz 27 Kantone hat, 26 Kantone + 1 virtueller Kanton… Für manchen auf Abmahnwesen, samt Spitzfindigkeiten speziallisierten Anwalt ist ein Impressum mit Firmensitz Zürich oder Basel ein Grauß…. Und die Steuersätze sind auch noch moderat, man ist willkommen!
Am 7. Januar 2013 um 17:09 Uhr Es ist unglaublich, was hier wieder einmal für Unsinnigkeiten von Betreibern von Internet-Seiten abverlangt werden. Kein Ladenbesitzer eines realen Ladens würde rund um die Uhr und jederzeit zur Verfügung stehen. Bei uns im Ort sind die Läden in der Einkaufsstraße oft nicht vor 10 Uhr morgens offen. Und wir sind hier eine Touristen-Falle.
Am 7. Januar 2013 um 18:20 Uhr wie soll man sowas schaffen. ich bin im nebenerwerb online selbstständig mit über 6000 verschiedenen artikeln. zzt schaffe ich noch ca 30% der emails am gleichen tag zu antworten, ca weitere 30 bis 50 % innerhalb 2-4 tagen, der rest ist mindestens 1 woche.
Am 8. Januar 2013 um 10:50 Uhr @ Frau P hat Recht, ich bin als Shopbetreiber nicht verpflichtet, einen Kunden zu bedienen, genau so wie im Offline-Handel. Deshalb entscheide ich, wen ich wann und wie auf eine Anfrage VOR einem Kauf antworte. Anders sieht die Sache NACH einem Kauf aus, wenn es um Reklamationen usw. geht. Aber auch dann bin nicht nicht gleich an “Fristen” gebunden, es sein denn es geht den Rechtsweg (Mahnungen, Titulierungen usw.)
Ansonsten kann ich auch @Shop`Ping Recht geben: Wenn möglich, Shop ins Ausland verlegen. Das überzogene und überpenieble, unübersichtliche deutsche Rechtssystem ist doch geradezu ein Eldorado für Anwälte, egal auf welcher Seite. So ein Rechts-Theater wie im Onlinehandel gibt es meines Wissens nach im Offline-Handel nicht, zumindestens nicht, was Darstellungspflichten usw. betrifft.
Der Kunde hat es beim Onlinehandel ungerechterweise einfach mehr Rechte als offline, was auch oft genug ausgenutzt wird. Verwirrende Urteile die das o.g. vom LG Bamberg sind dazu genauso überflüssig wie der in Deutschland fliegende Gerichtsstand, wo sich z.B. der Abmahner das ihm genehmste Gericht aussuchen kann. Der Gesetzgeber sollte hier endlich einen Riegel vorschieben und das Online-Recht vereinfachen.
Am 8. Januar 2013 um 11:09 Uhr Es ist korrekt, dass nicht mit jedem Anfragenden ein Vertrag geschlossen werden muss. Allerdings muss jeder (und nicht nur Online-Händler), der eine Website betreibt für den Nutzer erreichbar sein und hierfür verschiedene Kommunikationswege bereithalten. Das steht sehr eindeutig so im Gesetz.
Urteil: Online-Händler müssen auf Anfragen innerhalb einer Stunde reagieren » blog.speed4trade.com
Am 9. Januar 2013 um 11:09 Uhr [...] Die Angaben müssen “einfach und effektiv optisch wahrnehmbar sein” Im Impressum eines Online-Shops muss für Kunden ein Kommunikationsweg sichtbar sein, über den sie innerhalb von 60 Minuten an eine Antwort kommen, hat das Landgericht Bamberg entschieden. Wenn keine Telefonnummer angegeben ist, müssen Händler gewährleisten und eindeutig formulieren, dass sie innerhalb einer Stunde auf Anfragen per E-Mail oder Kontaktformular reagieren. Darauf weist shopbetreiber-blog.de hin. [...]
Am 11. Januar 2013 um 10:06 Uhr Hallo,
Am 11. Januar 2013 um 10:10 Uhr @Josef
Am 14. Januar 2013 um 16:13 Uhr Also wenn ich eine Telefon-Nr. im Display meines Telefons sehe, die mir seltsam vorkommt, wird erstmal nach der Nr. mit Google gesucht, um zu sehen, wer anruft. (Der AB geht dann erstmal ran). Denn bei sehr vielen Anrufen stecken leider lästige Callcenter usw. dahinter, die einfach nur nerven und mich soweit gebracht haben, so zu handeln. Ich bin der Meinung, dass eine erste Kommunikation per E-Mail ohnehin die beste Variante ist, denn dann können beide Parteien, den jeweils für sich besten Zeitpunkt bestimmen etwas zu fragen bzw. zu antworten. Telefon hält nur auf, meistens muss auf einen Erstkontakt ohnehin ein Rückruf erfolgen, dann läßt man sich mühsam Namen und ggfl. Telefon-Nr. diktieren usw., was alles Zeit kostet, die nicht nötig wäre. Zusammengefasst in einer E-Mail finde ich das viel effizienter. Ich bevorzuge daher den Kontakt per E-Mail. Sollte es dann noch irgendwelche Sachen zu klären geben, die per E-Mail schwieriger sind, kann man nochimmer zum Telefonhörer greifen. Am liebsten würde ich das Telefon komplett verbannen .
Am 16. Januar 2013 um 23:57 Uhr Ich werde das Gefühl nicht los, dass mit dem Vorwand des Verbraucherschutzes kleine Unternehmen juristisch niedergeknebelt werden sollen, damit sie endlich aufhören den großen Konzernen Konkurrenz zu machen.
Online-Shops müssen innerhalb von 60 Minuten auf Kundenanfragen reagieren » Steadynews
Am 17. Januar 2013 um 22:18 Uhr [...] Quelle: Shopbetreiber-Blog [...]
Fundstücke 1 : Das weidezaun.info Weblog
Am 29. Januar 2013 um 15:53 Uhr [...] Bamberg: Händler muss Anfragen in max. 60 Minuten beantworten http://www.shopbetreiber-blog.de/2012/12/17/lg-bamberg-haendler-anfragen-60-minuten/ [...]
Am 9. Februar 2013 um 18:33 Uhr Ich bin mir sicher das es in Deutschland noch 100000 Gesetze geben wird was kein Mensch versteht Impressum Pflicht auf Facebook hin oder her.
Am 26. Februar 2013 um 08:31 Uhr Interessantes Thema und tolle Einträge, danke.
Am 2. März 2013 um 07:29 Uhr Hallo, wie das in einem 3- Mann Betrieb umgesetzt werden soll ist mir schleierhaft.
Meine Frage: Der Anbieter O2 bietet gar keine E- Mail Adressen an. Über das Kontaktformular, kommt wie überall sofort die freundliche Auto-Reply Antwort, aber die eigentliche Beantwortung dauert mindestens 3 Tage bei denen. Ist das gesetzeswidrig?
Kontaktformular: Antwortpflicht in 60 Minuten? > Wettbewerbsrecht > Impressum und Impressumspflicht, Online-Shop und eCommerce, Wettbewerbsrecht
Am 2. März 2013 um 08:02 Uhr [...] Landgericht Bamberg (1 HK O 29/12) hat angeblich (dazu im Shopbetreiber-Blog) festgestellt, dass dann wenn keine Telefonnummer angegeben ist, nicht nur ein Kontaktformular [...]
Am 2. Mai 2013 um 04:47 Uhr Es müssen zweifelsohne insgesamt zwei Wege der unmittelbaren Kommunikation vorliegen.
Am 4. Mai 2013 um 01:18 Uhr Es ist sehr schwer in der Praxis die Zeiten einzuhalten. Aber richtig ist das 2 Wege zur direkten Kommunikation zur Verfügung stehen müssen. Nicht klar definiert ist es ob es eine Telefonnummer, 2 E-Mails oder auch ein Facebook Profil als Kommunikationsweg zugelassen wird.
Kontaktformular: Antwortpflicht in 60 Minuten? > Impressumspflicht, Wettbewerbsrecht > Impressum und Impressumspflicht, Online-Shop und eCommerce, Wettbewerbsrecht
Am 12. Januar 2014 um 06:14 Uhr […] Landgericht Bamberg (1 HK O 29/12) hat angeblich (dazu im Shopbetreiber-Blog) festgestellt, dass dann wenn keine Telefonnummer angegeben ist, nicht nur ein Kontaktformular […]
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