Source: https://www.vstv.de/mitgliedschaft/satzung/
Timestamp: 2018-07-23 08:10:40+00:00

Document:
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Neufassung 2017
Der Verein führt den Namen „Vohwinkeler STV 1865/80 e.V.“ (VSTV). Er hat seinen Sitz in Wuppertal-Vohwinkel. Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Wuppertal unter der Nummer 1661 eingetragen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung in der jeweiligen gültigen Fassung. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports und der Jugendhilfe.
a) Ordentliche Mitglieder: Dazu gehören aktive und passive Mitglieder.
b) Außerordentliche Mitglieder: Dazu gehören Mitglieder, deren Mitgliedschaft aufgrund eines befristeten Angebotes von vornherein auf bis zu maximal 6 Monate zeitlich begrenzt ist, wie Schnuppermitgliedschaften und bei Kursen.
c) Ehrenmitglieder: Für außergewöhnliche Verdienste um den Verein kann der Vorstand nach § 26 BGB die Ehrenmitgliedschaft verleihen. Näheres regelt die Ehrenordnung
2. Die Mitgliedschaft wird schriftlich beim Vorstand beantragt. Der Antrag eines Minderjährigen bedarf der Zustimmung der/des gesetzlichen Vertreters.
3. Über die Aufnahme des Antragstellers entscheidet der Vorstand abschließend. Aufnahme und Ablehnung des Aufnahmeantrags müssen dem Antragsteller/der Antragstellerin schriftlich mitgeteilt werden.
§ 4 Datenverarbeitung, Datenschutz und Schutz der Mitglieder
Zur Erfüllung der Zwecke und Aufgaben des Vereins werden unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen personenbezogene Daten über die persönlichen und sachlichen Verhältnisse der Mitglieder des Vereins in der Datenverarbeitung gespeichert, übermittelt und verändert.
Die ordentlichen aktiven Mitglieder sind berechtigt, am Sportbetrieb des Vereins teilzunehmen.
Die ordentlichen Mitglieder wirken bei der Bildung der Vereinsorgane mit.
Sie besitzen nach Vollendung des 14. Lebensjahres das aktive Wahl-, Stimm- und Vorschlagsrecht. Mitglieder nach Vollendung des 18.Lebensjahres besitzen auch das passive Wahlrecht.
Der Verein und seine Organe haften den Mitgliedern gegenüber für Schäden nur in den Grenzen und im Umfang des zur Verfügung stehenden Versicherungsschutzes.
1. Der Verein erhebt Mitgliedsbeiträge. Er kann Aufnahmegebühren, Umlagen und Arbeitsleistungen festsetzen.
2. Mitgliedsbeiträge, Aufnahmegebühren, Umlagen und Arbeitsleistungen werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt.
3. Mitgliedsbeiträge aller Art werden zum 1.Januar eines Jahres fällig und durch Bankeinzug erhoben; jedes Mitglied ist verpflichtet, eine entsprechende Einzugsermächtigung zu erteilen.
4. Weiteres regelt die Beitragsordnung.
2. Der Austritt ordentlicher Mitglieder erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer 6-wöchigen Kündigungsfrist zum Ende eines Kalenderjahres in Textform.
3. Der Ausschluss kann erfolgen, wenn ein Mitglied des Vereins gegen die Interessen des Vereins grob fahrlässig bzw. vorsätzlich verstoßen hat oder trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung länger als einen Monat nach der zweiten Mahnung mit Beiträgen jedweder Art rückständig ist.
Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand abschließend,
4. Vereinseigene Gegenstände sind spätestens am Tag nach dem Erlöschen der Mitgliedschaft dem Verein zurückzugeben.
5. Die Pflicht zur Zahlung aller Beiträge bleibt in der Regel für das Kalenderjahr des Ausscheidens aus dem Verein in vollem Umfange bestehen. Eine anteilige Rückerstattung von Beiträgen kann nur auf Antrag auf Beschluss des Vorstandes in Fällen unbilliger Härte erfolgen.
e) der Mitarbeiterkreis
f) die Vereinsjugend
1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie ist mindestens einmal im Geschäftsjahr – möglichst im ersten Quartal – vom Vorstand einzuberufen.
2. Der Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung beizufügen. Diese muss mindestens folgende Punkte enthalten:
3. Anträge können von jedem Mitglied gestellt werden. Sie sollen spätestens sieben Werktage vor der Versammlung schriftlich beim Vereinsvorstand eingereicht werden.
4. Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden vom ersten Vorsitzenden – oder im Verhinderungsfall seinem Stellvertreter – einberufen, wenn
a) der Vorstand dies im Interesse des Vereins beschließt,
b) der Beirat oder ein Rechnungsprüfer einen begründeten schriftlichen Antrag an den Vorstand stellt,
c) ein Zehntel der stimmberechtigten Mitglieder dieses schriftlich beim Vorstand unter Mitteilung der zu entscheidenden Punkte beantragt.
5. Die Einberufung von Mitgliederversammlungen erfolgt durch schriftliche Einladung, auf elektronischem Weg oder durch die Vereinszeitung. Darüber hinaus wird im Vereinsaushangkasten auf die Mitgliederversammlungen hingewiesen.
Zwischen dem Tag der Absendung der schriftlichen Einladung oder der Vereinszeitung bzw. dem Tag der Veröffentlichung im Vereinsaushangkasten und dem Termin der Versammlung muss ein Zeitraum von mindestens 14 Tagen liegen.
6. Jede Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder stets beschlussfähig, soweit die Satzung nichts Anderes festsetzt.
7. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen der stimmberechtigten Mitglieder. Stimmenthaltung gilt als nicht abgegebene Stimme. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
8. Die Mitgliederversammlung erlässt und beschließt Veränderungen einer
sowie weiterer erforderlicher Ordnungen.
1. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der erste Vorsitzende und seine beiden Vertreter. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder von ihnen ist alleinvertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis des Vereins darf der erste stellvertretende Vorsitzende seine Vertretungsmacht nur bei Verhinderung des ersten Vorsitzenden ausüben und der zweite stellvertretende Vorsitzende bei der Verhinderung des ersten und des ersten stellvertretenden Vorsitzenden.
2. Der erweiterte Vorstand leitet den Verein. Er kann aus folgenden Personen bestehen:
3. Der Vorstand und der erweiterte Vorstand werden durch die Mitgliederversammlung gewählt, der Jugendwart durch die Jugendversammlung, er bedarf der Bestätigung durch die Mitgliederversammlung. Fällt ein Vorstandsmitglied weg, ist der Vorstand berechtigt, für die Zeit bis zur nächsten Mitgliederversammlung ein Vorstandsmitglied kommissarisch zu berufen.
Jedes Vorstandsmitglied bleibt so lange im Amt, bis ein neues gewählt ist.
4. Zu den Aufgaben des Vorstandes gehören u.a.:
5. Der Vorstand kann durch Beschluss seine Geschäftsführungsbefugnisse ganz oder teilweise einem angestellten Geschäftsführer übertragen. Diesem kann die Stellung eines besonderen Vertreters nach § 30 des BGB eingeräumt werden.
6. Der Vorstand ist der Mitgliederversammlung verantwortlich. Er ist berechtigt, über einen Betrag von höchstens EURO 10.000,00 über den genehmigten Haushaltsvoranschlag hinaus ohne vorherige Zustimmung der Mitgliederversammlung zu verfügen, wenn schnelles Handeln im Vereinsinteresse notwendig ist.
7. Die Vorstandsmitglieder sowie alle übrigen Inhaber von Ämtern sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Sie können Auslagenersatz erhalten.
Übersteigt das Ehrenamt das zumutbare Maß ehrenamtlicher Tätigkeit, können die für die Verwaltung und den Übungsbetrieb Tätigen unter Beachtung von § 2 entschädigt werden.
1. Die Mitgliederversammlung wählt jährlich bis zu fünf Mitgliedern, die nicht dem Vorstand angehören, in den Beirat. Wiederwahl ist möglich.
2. Ein von den Beiratsmitgliedern gewählter Sprecher soll an den Vorstandssitzungen beratend teilnehmen und die anderen Beiratsmitglieder über besondere Ereignisse unterrichten.
3. Zu den Aufgaben des Beirates gehören:
b) Mitwirkung bei der Ernennung von Ehrenmitgliedern und bei der Durchführung sonstiger Ehrungen.
1. Für die im Verein betriebenen Sportarten bestehen Abteilungen oder werden im Bedarfsfall durch Beschluss des erweiterten Vorstandes gegründet. Abteilungen können im Einvernehmen mit dem erweiterten Vorstand und dem Beirat wieder aufgelöst werden.
2. Jede Abteilung ist berechtigt, ihre Angelegenheiten durch eine Abteilungsordnung zu regeln. Diese bedarf der Zustimmung der Abteilungsversammlung sowie des erweiterten Vorstandes und des Beirates des Hauptvereins.
Über die Beschlüsse aller Vereinsorgane ist jeweils ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen ist. Die Protokolle sind auf der Geschäftsstelle zu hinterlegen.
1. Der Vorstand mit Ausnahme des Jugendwartes wird für jeweils zwei Jahre durch die Mitgliederversammlung gewählt. Wiederwahl ist zulässig.
2. Die Wahl in den Vorstand setzt die volle Geschäftsfähigkeit des Mitglieds voraus.
3. Ein Rechnungsprüfer darf lediglich für zwei Geschäftsjahre hintereinander gewählt werden.
4. Die Wahl der Jugendvertretung ergibt sich aus der Jugendordnung des Vereins.
Die Rechnungslegung des Vereins wird durch zwei von der Mitgliederversammlung gewählte Rechnungsprüfer überprüft. Die Rechnungsprüfer dürfen keine Verantwortung für die Führung der Kasse haben. Sie dürfen nicht dem Vereinsvorstand angehören.
1. Die Jugend des Vereins führt und verwaltet sich selbst. Das Nähere regelt die Jugendordnung des VSTV.
2. Der Jugendwart ist Mitglied des erweiterten Vereinsvorstandes.
§ 20 Zusammenschluss mit anderen Vereinen und Auflösung des Vereins
1. Der Zusammenschluss mit anderen Vereinen oder die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Die Tagesordnung darf lediglich den Punkt „Zusammenschluss mit anderen Vereinen“ oder den Punkt „Auflösung des Vereins“ enthalten.
2. Die Einberufung einer Mitgliederversammlung darf nur erfolgen,
3. Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 50 % der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Ist die Versammlung beschlussunfähig, muss eine neue Versammlung einberufen werden, die in jedem Falle beschlussfähig ist. Die Einladung zur 1. Versammlung gilt bei Beschlussunfähigkeit der Versammlung gleichzeitig auch für die neue Versammlung. Zusammenschluss und Auflösung kann nur mit einer Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Stimmenthaltungen sind als nicht abgegebene Stimmen zu werten.
4. Die Mitgliederversammlung trifft mit der für die Wirksamkeit des Zusammenschlusses bzw. der Auflösung erforderlichen Mehrheit Anordnungen über die Durchführung. Sie wählt zwei Liquidatoren, die die Geschäfte abwickeln.
5. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vereinsvermögen an einen anderen gemeinnützigen Verein, dessen Zweck die Förderung des Sports und die Jugendhilfe ist, zur Verwendung für die Förderung des Jugendsports im Raum Wuppertal.
Mit der Eintragung der Satzung in das Vereinsregister verlieren die vorhergehenden Satzungen ihre Gültigkeit.
Die Satzung gilt unabhängig vom Wortlaut geschlechtsunspezifisch.
Beschlossen auf der Mitgliederversammlung am 03.März 2017.

References: § 26

§ 4
 § 26
 § 30
 § 2

§ 20