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Timestamp: 2020-07-05 17:42:36+00:00

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BFH, 07.03.2007 - I R 18/06 - dejure.org
https://dejure.org/2007,1736
BFH, 07.03.2007 - I R 18/06 (https://dejure.org/2007,1736)
BFH, Entscheidung vom 07.03.2007 - I R 18/06 (https://dejure.org/2007,1736)
BFH, Entscheidung vom 07. März 2007 - I R 18/06 (https://dejure.org/2007,1736)
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EStG § 5 Abs. 5 Satz 1 Nr. 2; HGB § 250 Abs. 2
Keine passive Abgrenzung einer Vergütung für nachteilige Konditionenänderung in der Bilanz der Bank
EStG § 5 Abs. 5 S. 1 Nr. 2; HGB § 250 Abs. 2
Passive Abgrenzung einer vom Kreditgeber für seine Bereitschaft zu einer für ihn nachteiligen Änderung der Vertragskonditionen vom Kreditnehmer vereinnahmten Vergütung in der Bilanz des Kreditgebers; Möglichkeit der Berücksichtigung von am Abschlussstichtag durch ...
Vorfälligkeitsentschädigungen sind nicht passiv abgrenzbar
FG Baden-Württemberg, 15.12.2005 - 3 K 100/02
BFHE 216, 572
ZIP 2007, 1595
BB 2007, 1893
BB 2007, 2175
BB 2008, 40
DB 2007, 1839
BStBl II 2007, 697
EFG 2006, 636
Im Hinblick auf eine bereits vollzogene Leistung kann eine Rechnungsabgrenzung nicht erfolgen (BFH-Urteile in BFHE 225, 144, BStBl II 2009, 781, und vom 7. März 2007 I R 18/06, BFHE 216, 572, BStBl II 2007, 697).
Der Kläger erhielt die ... EUR nach dem zweiten Nachtrag somit nicht --wie das FA meint-- für einen bloßen (vor dem Abschlussstichtag bereits erklärten) Verzicht, für den als eine vor dem Abschlussstichtag bereits vollständig vollzogene Leistung kein passiver RAP gebildet werden kann (BFH-Urteile vom 11. Juli 1973 I R 140/71, BFHE 110, 248, BStBl II 1973, 840; in BFHE 209, 248, BStBl II 2005, 481, und in BFHE 216, 572, BStBl II 2007, 697; Blümich/Krumm, § 5 EStG Rz 904, m.w.N.).
Ein vom Steuerpflichtigen vorab vereinnahmtes Entgelt wird hierdurch entsprechend dem Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 und Nr. 5 des Handelsgesetzbuchs --HGB--) erst dann --durch Auflösung des Rechnungsabgrenzungspostens-- erfolgswirksam, wenn der Kaufmann seine noch ausstehende Gegenleistung erbracht hat (BFH-Urteil vom 7. März 2007 I R 18/06, BFHE 216, 572, BStBl II 2007, 697).
Im Hinblick auf eine bereits vollzogene Leistung kann eine Rechnungsabgrenzung nicht erfolgen (vgl. BFH-Urteile in BFHE 225, 144, BStBl II 2009, 781, und in BFHE 216, 572, BStBl II 2007, 697).
BFH, 24.06.2009 - IV R 26/06
Rechnungsabgrenzung bei Erhalt einer Subvention - Zinszuschuss für die Aufnahme …
Dies setzt eine zumindest qualitativ gleich bleibende Dauerverpflichtung voraus (BFH-Urteil vom 7. März 2007 I R 18/06, BFHE 216, 572, BStBl II 2007, 697, m.w.N.).
Für eine bereits vollzogene Leistung kann eine Rechnungsabgrenzung nicht erfolgen (BFH-Urteil in BFHE 216, 572, BStBl II 2007, 697).
Im Hinblick auf eine bereits vollzogene Leistung ist eine Rechnungsabgrenzung nicht möglich (BFH-Urteile in BFHE 225, 144, BStBl II 2009, 781, und vom 7. März 2007 I R 18/06, BFHE 216, 572, BStBl II 2007, 697).
Ein vom Steuerpflichtigen vorab vereinnahmtes Entgelt wird hierdurch entsprechend dem Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 und Nr. 5 HGB) erst dann --durch Auflösung des Rechnungsabgrenzungspostens-- erfolgswirksam, wenn der Kaufmann seine noch ausstehende Gegenleistung erbracht hat (BFH-Urteile vom 7. März 2007 I R 18/06, BFHE 216, 572, BStBl II 2007, 697, …und vom 28. Mai 2015 IV R 3/13, BFH/NV 2015, 1577, Rz 14).
Im Hinblick auf eine bereits vollzogene Leistung kann eine Rechnungsabgrenzung nicht erfolgen (BFH-Urteile in BFHE 216, 572, BStBl II 2007, 697;… in BFHE 225, 144, BStBl II 2009, 781, und in BFH/NV 2015, 1577, Rz 15).
Dies setzt eine zumindest qualitativ gleich bleibende Dauerverpflichtung voraus, die einem "Wertverzehr" unterliegt (vgl. auch BFH-Urteil vom 07.03.207 I R 18/06, BStBl II 2007, 697 mit Hinweis auf BFH-Urteil vom 18.12.2002 I R 17/02, BStBl II 2004, 126)).
Der Senat misst dem vom BFH im Urteil vom 18.12.2002 I R 17/02 (BStBl II 2004, 126) angeführten Merkmal des "Wertverzehrs", das in der Folgeentscheidung vom 07.03.2007 I R 18/06 (BStBl II 2007, 697) erneut zitiert wurde, keine die Bildung eines Rechnungspostens ausschließende Bedeutung zu.
Dies setzt eine zumindest qualitativ gleichbleibende Dauerverpflichtung voraus, die einem Wertverzehr unterliegt (vgl. BFH-Urteil vom 7. März 2007 I R 18/06, BFHE 216, 572, BStBl II 2007, 697; BFH-Urteil vom 24. Juni 2009 IV R 96/06, BFHE 225, 144, BStBl II 2009, 781).
Insoweit ist die Zielrichtung der passiven Rechnungsabgrenzung mit der der Passivierung von Anzahlungen (§ 266 Abs. 3 C. Nr. 3 HGB) vergleichbar (BFH, Urteil vom 07. März 2007 I R 18/06, BFHE 216, 572, BStBl II 2007, 697).
FG Münster, 15.12.2015 - 10 K 516/14
Verpflichtung einer GmbH zur Bildung eines passiven Rechnungsabgrenzungspostens …
Entsprechend dem Realisationsprinzip solle ein vorab vereinnahmtes Entgelt - durch Auflösung des passiven Rechnungsabgrenzungspostens - erst dann erfolgswirksam werden, wenn die noch ausstehende Gegenleistung erbracht werde (Hinweis auf BFH-Urteil vom 7.3.2007 I R 18/06, BStBl II 2007, 697).
FG Baden-Württemberg, 28.05.2010 - 6 K 4384/08
Kfz-Mietvertrag mit späterer Auskehrung des Fahrzeugrestwerts - Keine Bildung …
Dies setzt eine zumindest qualitativ gleich bleibende Dauerverpflichtung voraus (BFH-Urteil vom 7. März 2007 I R 18/06, BStBl II 2007, 697, m.w.N.).
FG Berlin-Brandenburg, 05.02.2013 - 8 K 8140/09
Bemessung des Änderungsrahmens nach § 4 Abs. 2 S. 2 EStG Zeitpunkt der …

References: § 5
 § 250
 § 5
 § 250
 § 5
 § 4