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LIT-Satzung – C3D2
LIT-Satzung
Version vom 28. August 2005, 00:36 Uhr von Matthias (Diskussion | Beiträge)
1 Vereinssatzung Linux-Info-Tag e.V.
2 A. Allgemeines
2.1 § 1 Verein, Sitz und Geschäftsjahr
2.2 § 2 Vereinszweck
2.3 § 3 Gemeinnützigkeit
3 B. Mitgliedschaft
3.1 § 4 Mitglieder
3.2 § 5 Beginn der Mitgliedschaft und Statuswandlung
3.3 § 6 Beendigung der Mitgliedschaft
4 C. Organe
4.1 § 7 Organe
4.2 § 8 Mitgliederversammlung
4.3 § 9 Referate und Referenten
4.4 § 10 Referentenversammlung
4.5 § 11 Vorstand
5 D. Sonstiges
5.1 § 12 Rechnungsprüfer
5.2 § 13 Auflösung des Vereins
5.3 § 14 Schriftform
5.4 § 15 Einblick in Vereinsdaten und Datenschutz
Vereinssatzung Linux-Info-Tag e.V.
§ 1 Verein, Sitz und Geschäftsjahr
Der Verein trägt den Namen Linux-Info-Tag. Nach der Eintragung in das Vereinsregister trägt er den Namen Linux-Info-Tag e. V..
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung (§§ 51ff) in der jeweils gültigen Fassung.
Zweck des Vereins ist die Förderung von Wissenschaft, Forschung und Bildung im Bereich der Datenverarbeitung unter spezieller Berücksichtigung von Freier Software. Freie Software im Sinne dieser Satzung ist Software, die der Definition von Open-Source-Software der Open Source Initiative (OSI) entspricht.
Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch öffentliche Ausbildungs-, Vortrags-, Diskussions- und Ausstellungsveranstaltungen.
Niemand darf durch Vereinsausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Für den Ersatz von Aufwendungen ist, soweit nicht andere gesetzliche Bestimmungen anzuwenden sind, das Bundesreisekostengesetz maßgebend.
Eine Änderung des Vereinszwecks darf nur innerhalb des in § 3 (1) gegebenen Rahmens erfolgen.
Der Verein erhebt von seinen Mitgliedern einen Jahresbeitrag. Einzelheiten regelt eine Beitragsordnung, die die Mitgliederversammlung erlässt.
§ 5 Beginn der Mitgliedschaft und Statuswandlung
Besteht die fördernde Mitgliedschaft seit wenigstens einem halben Jahr ununterbrochen fort, kann das fördernde Mitglied den Erwerb der ordentlichen Mitgliedschaft beantragen. Das Gesuch hat in schriftlicher Form gegenüber dem Vorstand zu erfolgen. Der Vorstand kann dem Gesuch zustimmen oder die Entscheidung der Mitgliederversammlung überlassen.
Vernachlässigt ein ordentliches Mitglied die Pflichten, die sich aus seinem Status ergeben, kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung sein Status in den eines fördernden Mitglieds gewandelt werden.
Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, durch Tod von natürlichen Personen oder durch Auflösung von juristischen Personen, durch Ausschluss oder durch Auflösung des Vereins.
Der Austritt wird durch schriftliche Willenserklärung gegenüber dem Vorstand vollzogen. Der Austretende kann verlangen, dass die Kündigung der Mitgliedschaft sofort wirksam wird.
Der Ausschluss eines Mitglieds erfolgt mit sofortiger Wirkung durch Beschluss der Mitgliederversammlung, wenn
sein Verhalten in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt oder
Der Vorstand darf Mitglieder bei Verstößen gegen die Beitragsordnung ausschließen.
Dem Mitglied muss vor dem Ausschluss die Möglichkeit einer Anhörung vor dem über den Ausschluss entscheidenden Gremium gewährt werden.
Die ordentliche jährliche Mitgliederversammlung ist unmittelbar nach Prüfung des Finanzabschlusses, spätestens jedoch drei Monate nach Ablauf des Geschäftsjahrs einzuberufen zur Beschlussfassung über
die Feststellung des Finanzabschlusses,
die Bestellung von Referaten, Referenten, Vorstand und Rechnungsprüfern.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie satzungsgemäß einberufen wurde. Die Abstimmung erfolgt durch Handzeichen, auf Antrag eines Mitglieds schriftlich und geheim.
Nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit der Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder können beschlossen werden:
die Änderung des Vereinsziels,
die Änderung einer der Ordnungen
§ 9 Referate und Referenten
Jeder Referent ist besonderer Vertreter des Vereins im Sinne von § 30 BGB. Seine Vertretungsmacht beschränkt sich auf Rechtsgeschäfte, die der dem Referat zugewiesene Geschäftskreis mit sich bringt und die der Kassenordnung entsprechen. Die Kassenordnung wird von der Mitgliederversammlung beschlossen. Die Referenten sind an Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes gebunden.
Verliert ein Referent sein Amt, ist unverzüglich eine Mitgliederversammlung zum Zweck der Neuwahl einzuberufen. Bis zum Zeitpunkt der Neuwahl, längstens jedoch vier Wochen, führt ein von der Referentenversammlung gewähltes ordentliches Vereinsmitglied das Amt kommissarisch. Findet sich kein kommissarischer Vertreter oder ist nach Ablauf der Frist eine Neuwahl nicht erfolgt, gilt das Referat als aufgelöst.
§ 10 Referentenversammlung
Die Referentenversammlung ist beschlussfähig, wenn sie satzungsgemäß einberufen wurde. Nicht anwesende Mitglieder der Referentenversammlung können schriftlich abstimmen.
Jedes Vorstandsmitglied kann den Verein alleine, gerichtlich wie außergerichtlich, nach außen vertreten. Im Innenverhältnis mit der Einschränkung, dass für Rechtsgeschäfte, die nicht von der Kassenordnung nach § 9 (3) gedeckt sind, ein Beschluss der Referentenversammlung gefasst werden muss.
Im Falle von Stimmengleichheit bei Beschlussfassungen des Vorstands entscheidet die Stimme des ersten Vorsitzenden.
Der Schatzmeister überwacht die Geschäftsführung und verwaltet das Vermögen des Vereins. Unmittelbar nach Ablauf des Geschäftsjahrs erstellt er den Finanzabschlussbericht und stellt diesen und sonstige Unterlagen von wirtschaftlichem Belang den Rechnungsprüfern zur Prüfung zur Verfügung.
Die Rechnungsprüfer prüfen den Finanzabschluss, geben einen schriftlichen Bericht für die Unterlagen des Vereins, berichten der Mitgliederversammlung über das Ergebnis und beantragen die Entlastung der Referenten und des Vorstands.
Die Auflösung des Vereins kann nur mit Zweidrittelmehrheit aller stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstiger Zwecke ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Die Entscheidung über den Empfänger obliegt der Mitgliederversammlung, die die Auflösung beschließt. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamts ausgeführt werden.
Der in dieser Niederschrift verwendete Begriff der Schriftform schließt den der elektronischen Fernschriftform ein. Zur Schriftform sind Signaturen notwendig, die eine eindeutige Identifikation des Absenders ermöglichen.
§ 15 Einblick in Vereinsdaten und Datenschutz
Der Vorstand erstellt eine Mitgliederliste, die auf Anfrage eines Mitglieds diesem ausgehändigt wird. Die Mitgliederliste enthält Name, Postanschrift, E-Mail-Adresse und Telefonnummer der Vereinsmitglieder.
Die Mitgliederversammlung kann beschließen, dass die Mitgliederliste auch an bestimmte andere Personen weitergegeben wird.
Jedes Mitglied kann verlangen, dass es nicht in der Mitgliederliste aufgeführt wird und dass seine Angaben anderen Personen nicht zugänglich gemacht werden. Mitglieder der Referentenversammlung können nicht verlangen, dass ihre Angaben nicht an Vereinsmitglieder weitergegeben werden.
Die Gründungsmitglieder, Dresden, den 13. März 2004
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References: § 1
 § 2
 § 3
 § 4
 § 5
 § 6
 § 7
 § 8
 § 9
 § 10
 § 11
 § 12
 § 13
 § 14
 § 15

§ 1
 § 3

§ 5

§ 9
 § 30

§ 10
 § 9

§ 15