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Timestamp: 2016-10-21 13:13:03+00:00

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Beschwerdef�hrerin, vertreten durch V.________ AG,
Die X.________ AG wurde 1988 als X.A.________ AG mit Sitz in A.________/ZG, einem Aktienkapital von Fr. 100'000.-- und folgendem Zweck gegr�ndet: "T�tigung von Handelsgesch�ften aller Art, insbesondere mit Maschinen, Apparaten und Werkzeugen, Import, Export, Abschluss und Vermittlung von Kompensationsgesch�ften, �bernahme von Vertretungen sowie Durchf�hrung von kommerziellen Finanzgesch�ften auf eigene und fremde Rechnung; kann Beteiligungen erwerben." Ihr Alleinaktion�r, Z.________, hielt auch s�mtliche Aktien der im Jahre 2003 gegr�ndeten Y.________ AG mit Sitz in B.________/SO, einem Aktienkapital von Fr. 500'000.-- und insbesondere folgendem Zweck: "Entwicklung zur Herstellung von Produktionsmaschinen aller Art, Peripheriebauteile und Apparate f�r spezielle Anwendung und Technologiesupport f�r Kunden."
W�hrend die Y.________ AG hochpr�zise Produktionsmaschinen und Apparate zu entwickeln hatte, war die X.________ AG f�r die eigentliche Produktion und den Vertrieb zust�ndig. Diese Aufgabenteilung beruhte auf einer ausf�hrlichen "Entwicklungs- und Vertriebsvereinbarung vom 10. November 2003" zwischen den beiden Gesellschaften. F�r ein anf�ngliches Entgelt von Fr. 600'000.-- verpflichtete sich die Y.________ AG, ihr Entwicklungsergebnis ausschliesslich der X.________ AG zur Verf�gung zu stellen. Die tats�chlichen Entwicklungskosten waren allerdings bedeutend h�her als urspr�nglich angenommen. Das Aktienkapital der Y.________ AG wurde zun�chst durch Z.________ 2004 um Fr. 250'000.-- und anfangs 2006 um Fr. 500'000.-- erh�ht. In der Zeit von Dezember 2004 bis Ende 2006 gew�hrte die X.________ AG der Y.________ AG mehrmals Darlehen im Gesamtbetrag von Fr. 661'000.--.
Am 4. April 2006 �bertrug Z.________ s�mtliche Aktien der Y.________ AG unentgeltlich an die X.________ AG, welche am 7. April 2006 als nunmehrige Muttergesellschaft das Kapital der Y.________ AG um weitere Fr. 500'000.-- erh�hte. Weil die neu entwickelten Maschinen sich bez�glich ihrer Pr�zision noch als ungen�gend erwiesen und nachgebessert werden mussten, war die Y.________ AG per Ende 2006 �berschuldet und erneut zu sanieren. Das f�hrte zu einer Herabsetzung ihres Aktienkapitals um Fr. 300'000.--. Gleichzeitig bewertete die X.________ AG ihre Y.________-Beteiligung in diesem Ausmass tiefer und schrieb sie ihre Darlehen gegen�ber der Y.________ AG im Betrage von Fr. 661'000.-- ab. Da der Y.________ AG Bankkredite im Umfang von Fr. 1'200'000.-- gek�ndigt wurden, gew�hrte die X.________ AG ihrer Tochtergesellschaft im M�rz 2007 einen Zuschuss von Fr. 1'200'000.--. In der Folge absorbierte sie die Y.________ AG, die damit im Handelsregister von Amtes wegen gel�scht wurde.
In ihren Steuererkl�rungen f�r die Perioden 2006 und 2007 gab die X.________ AG u.a. die drei folgenden Betr�ge als gesch�ftsm�ssig begr�ndete Aufwendungen an: f�r 2006 Fr. 300'000.-- (Minderbewertung der Beteiligung an der Y.________ AG im Zusammenhang mit der Herabsetzung von deren Aktienkapital) und Fr. 661'000.-- (Abschreibung der Darlehen an die Y.________ AG) sowie Fr. 1'200'000.-- f�r 2007 (Zuschuss an die Y.________ AG nach der K�ndigung der Bankkredite).
Mit Veranlagungsverf�gungen vom 26. November 2009 f�r die Staats- und die Bundessteuer 2006 bzw. 2007 rechnete die Steuerverwaltung des Kantons Zug die genannten drei Betr�ge beim steuerbaren Reingewinn der X.________ AG auf. Diese Einsch�tzung wurde auf Einsprache hin best�tigt und vom Verwaltungsgericht des Kantons Zug mit Urteil vom 29. August 2011 gesch�tzt.
Am 11. Oktober 2011 hat die X.________ AG Beschwerden in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht eingereicht. Sie beantragt sinngem�ss, das verwaltungsgerichtliche Urteil betreffend die Staatssteuer (Verfahren 2C_834/2011) und die direkte Bundessteuer (2C_836/2011) aufzuheben. Ihr steuerbarer Reingewinn sei f�r 2006 um Fr. 961'000.-- und f�r 2007 um Fr. 1'200'000.-- zu reduzieren.
Die Steuerverwaltung und das Verwaltungsgericht des Kantons Zug sowie die Eidgen�ssische Steuerverwaltung schliessen auf Abweisung der Beschwerde(n).
Die II. �ffentlich-rechtliche Abteilung des Bundesgerichts hat die Angelegenheit am 6. Juli 2012 �ffentlich beraten.
1.2 Die Beschwerden sind grunds�tzlich zul�ssig (vgl. Art. 82 ff. BGG in Verbindung mit Art. 146 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die direkte Bundessteuer [DBG, SR 642.11] sowie Art. 73 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden [StHG, SR. 642.14]).
1.3 Gem�ss Art. 42 Abs. 1 BGG hat die Rechtsschrift die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten; im Rahmen der Begr�ndung ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Die Vorbringen m�ssen sachbezogen sein, damit aus der Beschwerdeschrift ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird. Das Bundesgericht pr�ft die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem Recht nur insofern, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254). Diesen Begr�ndungsanforderungen gen�gen hier die Beschwerdeschriften nur teilweise. Soweit sie nicht erf�llt sind, kann auf die Beschwerden nicht eingetreten werden.
1.4 Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann u.a. die Verletzung von Bundesrecht geltend gemacht werden (Art. 95 lit. a BGG). Das Bundesgericht legt seinem Urteil den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG), es sei denn, dieser sei offensichtlich unrichtig oder beruhe auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG (Art. 105 Abs. 2 bzw. Art. 97 Abs. 1 BGG).
1.5 Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist daher weder an die in den Beschwerden geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann die Beschwerden aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen oder sie mit einer vom angefochtenen Entscheid abweichenden Begr�ndung abweisen (vgl. BGE 130 III 136 E. 1.4 S. 140 mit Hinweis).
Der steuerbare Reingewinn der juristischen Personen setzt sich gem�ss Art. 58 Abs. 1 DBG zusammen aus dem Saldo der Erfolgsrechnung unter Ber�cksichtigung des Saldovortrages des Vorjahres (lit. a), allen vor Berechnung des Saldos der Erfolgsrechnung ausgeschiedenen Teilen des Gesch�ftsergebnisses, die nicht zur Deckung von gesch�ftsm�ssig begr�ndetem Aufwand verwendet werden (lit. b), sowie den der Erfolgsrechnung nicht gutgeschriebenen Ertr�gen mit Einschluss der Kapital-, Aufwertungs- und Liquidationsgewinne (lit. c).
2.1 Die Gesch�ftsm�ssigkeit wird von der Praxis namentlich bei freiwilligen Zuwendungen der Gesellschaft in Form von sog. geldwerten Leistungen verneint. Solche sind nach der Rechtsprechung immer dann anzunehmen, wenn (a) die Gesellschaft keine oder keine gleichwertige Gegenleistung erh�lt, (b) der Aktion�r direkt oder indirekt (z.B. �ber eine ihm nahe stehende Person oder Unternehmung) einen Vorteil erh�lt, der einem Dritten unter gleichen Bedingungen nicht zugebilligt worden w�re, die Leistung also insofern ungew�hnlich ist, und (c) der Charakter dieser Leistung f�r die Gesellschaftsorgane erkennbar war (vgl. zum Ganzen u.a. BGE 131 II 593 E. 5 S. 607 ff.; 119 Ib 116 E. 2 S. 119 f.; 119 Ib 431 E. 2b S. 435; 115 Ib 111 E. 5 S. 116 f.; 274 E. 9b S. 279; 113 Ib 23 E. 2 S. 24 f.).
2.2 Bei den geldwerten Leistungen geht es also um Zuwendungen an Inhaber von Kapitalanteilen oder an solche Nichtbeteiligte, die der Gesellschaft und/oder den Inhabern der gesellschaftlichen Beteiligungsrechte nahestehen. Als nahe stehende Personen gelten Mitglieder der Verwaltung oder weiterer Organe und jede andere zu ihr in enger Beziehung stehende juristische oder nat�rliche Person, wenn diese Beziehung nach den gesamten Umst�nden als eigentlicher Grund der zu besteuernden Leistung betrachtet werden muss; nahe stehend sind auch Personen, denen der Aktion�r erlaubt, die Gesellschaft wie eine eigene zu benutzen. Solche Leistungen, die ihren Rechtsgrund im Beteiligungsverh�ltnis haben, sind beim steuerbaren Ertrag der Gesellschaft aufzurechnen, soweit sie einem unbeteiligten Dritten unter im �brigen gleichen Umst�nden nicht oder nicht im gleichen Ausmass einger�umt w�rden und auch keine Kapitalr�ckzahlung darstellen. Diese Regel des sog. Drittvergleichs (oder Prinzips des "dealing at arm's length") verlangt also, dass selbst Rechtsgesch�fte mit Beteiligungsinhabern oder zwischen Konzerngesellschaften zu den gleichen Bedingungen abzuwickeln sind, wie sie mit aussenstehenden Dritten zu Wettbewerbs- und Marktbedingungen vereinbart w�rden (vgl. insb. BGE 131 II 593 E. 5 S. 607 ff.; 119 Ib 116 E. 2 S. 119 f.; 119 Ib 431 E. 2b S. 435; 115 Ib 111 E. 5 S. 116 f., 274 E. 9b S. 279; 113 Ib 23 E. 2 S. 24 f.).
2.3 Das schweizerische Recht kennt - mit Ausnahme einzelner Bestimmungen - kein eigentliches Konzernrecht und behandelt jede Gesellschaft als ein rechtlich selbst�ndiges Gebilde mit eigenen Organen, welche die Gesch�fte im Interesse der besagten Gesellschaft und nicht in demjenigen des Konzerns, anderer Gesellschaften oder des sie beherrschenden Anteilsinhabers zu t�tigen haben. Rechtsgesch�fte zwischen solchen Gesellschaften sind deshalb zu den gleichen Bedingungen abzuwickeln, wie sie auch mit aussenstehenden Dritten vereinbart w�rden. Insbesondere ist es der Konzernleitung (bzw. dem beherrschenden Anteilsinhaber) nicht erlaubt, die von den verschiedenen Gesellschaften erzielten Gewinne frei auf diese Gesellschaften zu verteilen (vgl. insb. BGE 110 Ib 127 S. 132, 222 S. 226; StR 64/2009 810 E. 4.2; 60/2005 963 E. 2.2; ASA 72 736 E. 2; 65 51 E. 3b; je mit Hinweisen).
2.4 Im Bereich der geldwerten Leistungen gilt die Grundregel, dass die Steuerbeh�rde die Beweislast f�r steuerbegr�ndende und -erh�hende Tatsachen tr�gt, die steuerpflichtige Gesellschaft dagegen diejenige f�r all das, was die Steuer aufhebt oder mindert. Der Beh�rde obliegt insbesondere der Nachweis daf�r, dass die Gesellschaft eine Leistung erbracht hat und dieser keine oder keine angemessene Gegenleistung gegen�bersteht. Hat die Beh�rde ein solches Missverh�ltnis zwischen Leistung und Gegenleistung dargetan, so ist es Sache der steuerpflichtigen Gesellschaft, die damit begr�ndete Vermutung zu entkr�ften. Gelingt ihr das nicht, tr�gt sie die Folgen der Beweislosigkeit. Das gilt insbesondere dann, wenn sie Zahlungen leistet, die weder buchhalterisch erfasst noch belegt sind (vgl. BGE 133 II 153 E. 4.3 S. 158; 121 II 257 E. 4c/aa S. 266; 119 Ib 431 E. 2c S. 435; ASA 68 246 E. 2b; 65 397 E. 2b; 63 145 E. 4; StR 66/2011 62 E. 2.3; 65/2010 66 E. 2.3; 64/2009 588 E. 3.3 u. 834 E. 2.2; RDAF 2011 II 53 E. 2.3; RDAT 2001 I n. 18t 421 E. 3c).
3.1 In den hier massgeblichen Steuerperioden 2006 und 2007 traf die Beschwerdef�hrerin zugunsten ihrer notleidenden Tochtergesellschaft zu drei verschiedenen Zeitpunkten Sanierungsmassnahmen und gab die damit im Zusammenhang stehenden Betr�ge als gesch�ftsm�ssig begr�ndete Aufwendungen an. Die Steuerbeh�rden rechneten alle drei Betr�ge beim steuerbaren Ertrag der X.________ AG auf.
3.2 Die kantonale Steuerverwaltung gr�ndete ihre Einsch�tzung in ihrer Veranlagungsverf�gung auf den Gesichtspunkt der Steuerumgehung, ihren Einspracheentscheid dagegen auf denjenigen der geldwerten Leistung. Das hat das Verwaltungsgericht im angefochtenen Urteil gesch�tzt, wenn auch mit unterschiedlicher Argumentation:
3.2.1 Die Vorinstanz f�hrt aus, es sei unbestritten, dass die X.________ AG in den Steuerperioden 2006 und 2007 Betr�ge von Fr. 961'000.-- bzw. Fr. 1'200'000.-- an die Y.________ AG "eingeschossen" und damit ihren steuerbaren Reingewinn gemindert habe. Z.________ sei bei beiden Gesellschaften Alleinaktion�r gewesen.
Die erste dieser Feststellungen ist so bestenfalls teilweise zutreffend (vgl. dazu unten E. 4.1, 5.1 u. 6.1), w�hrend sich die zweite als offensichtlich unrichtig erweist und das Bundesgericht nicht zu binden vermag (vgl. oben E. 1.4): Als die fraglichen Massnahmen ergriffen wurden, waren die X.________ AG und die Y.________ AG nicht mehr zwei - von Z.________ gehaltene - Schwestergesellschaften. Vielmehr bestand ein Mutter- und Tochterverh�ltnis, war doch die Y.________-Beteiligung am 4. April 2006 unentgeltlich und formlos aus dem Privatverm�gen von Z.________ ins Gesellschaftsverm�gen der Beschwerdef�hrerin �bergegangen.
3.2.2 Das Verwaltungsgericht argumentiert, geldwerte Leistungen w�rden hier schon deshalb vorliegen, weil die massgeblichen "Einsch�sse" ausserhalb des Gesellschaftszwecks der Beschwerdef�hrerin erfolgt seien, was deren Gesch�ftsm�ssigkeit von allem Anfang an ausschliesse.
Daran ist zwar richtig, dass sich der statutarische Zweck der Beschwerdef�hrerin nur auf eine Handelst�tigkeit bezieht und den ganzen Bereich "Produktion" unerw�hnt l�sst. Aus der Entwicklungs- und Vertriebsvereinbarung geht aber klar hervor, dass sich die Y.________ AG nur mit der Projektentwicklung zu befassen hatte und die �brige Projektrealisierung der X.________ AG oblag. Dieser Vereinbarung wurde im Wesentlichen nachgelebt, so dass der wirkliche Gesellschaftszweck weiter gesteckt war als der statutarische. Im �brigen darf die Beschwerdef�hrerin ausdr�cklich Finanzgesch�fte f�r eigene und fremde Rechnung t�tigen und Beteiligungen erwerben. Somit erweist sich die Argumentation der Vorinstanz als unzutreffend.
3.2.3 Das angefochtene Urteil beruht also auf ungen�genden Sachverhaltsfeststellungen (vgl. oben E. 3.2.1) und vermag von der rechtlichen Begr�ndung her ebenfalls nicht zu �berzeugen (vgl. oben E. 3.2.2). In der Folge wird jede der drei Sanierungsmassnahmen getrennt zu behandeln sein (vgl. unten E. 4-6), wobei es aber jedesmal die gleichen zwei Fragen zu beantworten gilt. Zum einen muss gepr�ft werden, ob die jeweilige Massnahme dem Drittvergleich standhielt. Soweit das nicht der Fall war, gilt es zum anderen zu untersuchen, in welchem betraglichen Umfang sich eine Korrektur der von der Beschwerdef�hrerin vorgenommenen Verbuchungen aufdr�ngt. Hinsichtlich des ersten Problems kann das Bundesgericht mit substituierter Begr�ndung aufgrund der Akten selber urteilen (vgl. oben E. 1.5). Bez�glich des zweiten m�ssen bestimmte Bewertungsaspekte neu bzw. pr�ziser erfasst werden, wof�r die Sache an die Veranlagungsbeh�rde zur�ckzuweisen ist.
Im Fr�hjahr 2006 wurde die Beschwerdef�hrerin - wie schon hervorgehoben (vgl. oben E. 3.2.1.) - von der Schwester- zur Muttergesellschaft der notleidenden Y.________ AG, welche sie �bernahm, bevor sie ihr drei Tage sp�ter Fr. 500'000.-- zukommen liess und ihr Aktienkapital um den entsprechenden Betrag erh�hte. Aufgrund der Ende 2006 vorgenommenen Abschreibung und Reduzierung des Gesellschaftskapitals auf Fr. 200'000.-- nahm die kantonale Steuerverwaltung im Umfang des Differenzbetrags von Fr. 300'000.-- eine Aufrechnung beim steuerbaren Ertrag vor, was das Verwaltungsgericht im Ergebnis gesch�tzt hat.
4.1 Vorab fragt sich, ob unter den damaligen Umst�nden ein unabh�ngiger Dritter bereit gewesen w�re, Fr. 500'000.-- in die Y.________ AG einzubringen.
4.1.1 Fraglich ist zum einen, ob die Y.________ AG in der Lage von anfangs April 2006 den genannten Betrag in der Form von Fremdkapital, z.B. als zus�tzlichen Bankkredit, h�tte erhalten k�nnen.
Eine solche L�sung wurde damals auch angestrebt, liess sich indessen nicht mehr verwirklichen (z.B. im Gegensatz zum Fall in StR 64/2009 810 E. 4.1; siehe dazu auch ASA 78 216 E. 4.2). Die Lage der Y.________ AG hatte sich zwar noch nicht derart verschlechtert, dass sogar der bislang best�ndigste Kreditgeber die R�ckzahlung seiner Darlehen verlangte (vgl. dazu unten E. 6.1.1), aber sie war schon ernsthaft genug, um keinen neuen Kredit mehr zu erhalten, wie die Beschwerdef�hrerin selber einr�umt (vgl. Ziff. 8 S. 4 der Rekurs- und Beschwerdeschrift an das Verwaltungsgericht): Statt der urspr�nglich geplanten Fr. 600'000.-- hatte das Projekt schon mehr als das Dreifache zus�tzlich beansprucht (n�mlich die durch den fr�heren Alleinaktion�r eingebrachten Fr. 1'250'000.-- plus Fr. 661'000.-- seitens der Beschwerdef�hrerin) und nun bestand schon wieder ein dringender Finanzbedarf von Fr. 500'000.--, ohne dass die Markttauglichkeit der Maschinen gegeben oder konkret absehbar war. Zumindest erkennbar musste dagegen im Fr�hjahr 2006 die Notwendigkeit der nur wenige Monate sp�ter ergriffenen n�chsten Sanierungsmassnahme sein; allenfalls erschien diese Notwendigkeit bereits als unabwendbar.
4.1.2 Zum anderen ist aber noch zu pr�fen, ob im Fr�hjahr 2006 ein unabh�ngiges (und finanzkr�ftiges) Maschinenhandelsunternehmen eine Investition in die Y.________ AG trotz aller Schwierigkeiten und R�ckschl�ge als gen�gend erfolgversprechend h�tte einstufen k�nnen, um deren Aktienkapital f�r Fr. 500'000.-- zu �bernehmen.
Die Beschwerdef�hrerin bringt vor, die Maschinen der Y.________ AG h�tten "sich der Marktreife gen�hert" und damals europaweit ein enormes Verkaufspotential gehabt. Das Know-how sei durchaus noch werthaltig gewesen, und zwar sogar in einem derartigen Ausmass, dass es vor der "aufgescheuchten Konkurrenz" u.a. mit Patenten habe gesch�tzt werden m�ssen. Deswegen w�rden die bei der �bernahme eingebrachten Fr. 500'000.-- einem Drittvergleich ohne weiteres standhalten.
Daran ist an sich richtig, dass ein konkurrierendes Maschinenhandelsunternehmen im Fr�hjahr 2006 tendenziell und abstrakt betrachtet durchaus ein reges (sowie gesch�ftsm�ssig begr�ndetes) Interesse an der �bernahme der Y.________ AG haben konnte. Nur h�tte sich ein solches Unternehmen nicht zu einer �bernahme entschlossen, ohne vorher mindestens zweierlei mit grosser Sorgfalt abgekl�rt zu haben, n�mlich den tats�chlichen Marktreifegrad (bzw. die konkreten Risiken, dass die Maschinen zumindest in absehbarer Zeit und unter Aufwendung vertretbarer zus�tzlicher Geldmittel die notwendige Pr�zision nicht erreichen w�rden) und den wirklich voraussehbaren weiteren Finanzbedarf bis zu einem ertragstr�chtigen Vertrieb der Maschinen.
Die kantonale Steuerverwaltung hat schl�ssig aufgezeigt, dass - trotz der gegenteiligen Behauptungen der Beschwerdef�hrerin (vgl. oben E. 2.4 zur deren Beweislast diesbez�glich) - der marktgerechte Pr�zisionsgrad im damaligen Zeitpunkt weder durch unabh�ngige Expertengutachten noch ausserbetrieblich erstellte Machbarkeitsstudien in irgendeiner Weise erh�rtet war und noch in betr�chtlicher Ferne schien (bzw. es auch blieb, bis das Projekt im Jahr 2008 endg�ltig aufgegeben wurde; vgl. Ziff. 16 S. 7 der Beschwerdeschrift vor Bundesgericht). Die Beh�rde hat im Weiteren �berzeugend dargetan, dass die Revisionsstelle bereits in ihrem Bericht von April 2006 zur Lage per Ende 2005 die drohende �berschuldung der Y.________ AG konkret in Aussicht stellte, falls die Maschinen w�hrend des Jahres 2006 nicht vermarktungstauglich bzw. ertragstr�chtig w�rden.
Beide Voraussetzungen f�r eine dem Drittvergleich standhaltende �bernahme der notleidenden Y.________ AG (bzw. nur schon f�r eine sorgf�ltige Pr�fung einer solchen �bernahme) waren somit damals nicht mehr gegeben.
4.2 Es erweist sich somit als gerechtfertigt, im Zusammenhang mit der von der Beschwerdef�hrerin im Fr�hjahr 2006 bei der Y.________ AG eingebrachten Finanzierung eine geldwerte Leistung anzunehmen. Hinsichtlich deren betraglichen Ausmasses ergeben sich zwei Fragen, welche die Veranlagungsbeh�rde zu �berpr�fen haben wird:
4.2.1 Einerseits muss n�her abgekl�rt werden, ob die sich aus der Qualifizierung als geldwerte Leistung notwendig folgende Aufrechnung beim steuerbaren Ertrag Fr. 500'000.-- oder nur Fr. 300'000.-- betragen soll.
Es ist an sich unbestritten, dass die von der Beschwerdef�hrerin im April 2006 in ihre neue Tochtergesellschaft eingebrachte Finanzierung sich auf Fr. 500'000.-- belief. Genauso wenig ist nach dem eben Gesagten (vgl. oben E. 4.1.1 u. 4.1.2) ersichtlich, warum nur ein Teil dieses Betrages aufzurechnen w�re. Nun handelte es sich aber beim buchhalterischen Vorgang der Beschwerdef�hrerin, dem die Steuerbeh�rden die gesch�ftsm�ssige Begr�ndetheit abgesprochen haben, um eine Abschreibung von Fr. 300'000.--, die als ausserordentlicher Aufwand verbucht wurde und der Reduzierung des zuvor erh�hten Aktienkapitals diente. Unter diesem Gesichtspunkt w�ren nur Fr. 300'000.-- aufzurechnen, wie das die kantonalen Beh�rden angenommen haben.
4.2.2 Andererseits stellt sich die Frage nach den Auswirkungen der im Fr�hjahr 2006 ergriffenen Sanierungsmassnahme auf die Bewertung der Y.________-Beteiligung bei der Beschwerdef�hrerin per Ende 2006. An sich h�tte mit der Massnahme eine Aufwertung dieser Beteiligung verbunden sein m�ssen. Dabei ist aber schon angesichts der im Fr�hjahr herrschenden Lage nicht klar, in welchem Umfang sich eine solche Aufwertung �berhaupt rechtfertigen konnte. Die Frage stellt sich umso dringender, wenn die bis Ende des gleichen Jahres erfolgte Gesch�ftsentwicklung der Y.________ AG mitber�cksichtigt wird: Die Jahresrechnungen der Y.________ AG per 2005 und 2006 zeigen, dass die Gesellschaft 2006 einen Jahresverlust von Fr. 2'250'000.-- erlitt und - auch nach Kapitalherabsetzung um Fr. 1'550'000.-- - im Umfang von Fr. 1'077'000.-- �berschuldet war, w�hrend das Ende 2005 noch nicht der Fall gewesen war.
Angesichts einer solchen Entwicklung blieb kein Raum f�r irgendeine Aufwertung der Y.________-Beteiligung per Ende 2006, die mit der im Fr�hjahr in die Gesellschaft eingebrachten Finanzierung h�tte im Zusammenhang stehen k�nnen. Vielmehr dr�ngt sich die Frage auf, warum die vorgenommene Abschreibung sich auf Fr. 300'000.-- beschr�nkte; gegebenenfalls h�tte sie so weit gehen k�nnen, die Y.________-Beteiligung bei der X.________ AG (sp�testens) per Ende 2006 vollumf�nglich auf Null abzuschreiben. Es wird auf diese Frage zur�ckzukommen sein (vgl. unten E. 5.2.2).
In den Jahren vor der �bernahme der Y.________-Beteiligung von Alleinaktion�r Z.________ hatte die Beschwerdef�hrerin ihrer damaligen Schwestergesellschaft Darlehen in der H�he von Fr. 661'000.-- gew�hrt. Es wird nicht behauptet, diese Darlehen seien simuliert gewesen. Sie wurden auch ordnungsgem�ss verzinst. Per Ende August 2006 und Ende Dezember 2006 schrieb die Beschwerdef�hrerin diese Darlehen in zwei Etappen vollumf�nglich ab, womit die Guthaben untergingen. Die Vorinstanz hat den entsprechenden Gesamtbetrag ebenfalls als geldwerte, beim steuerbaren Gewinn der Beschwerdef�hrerin aufzurechnende Leistung eingestuft.
5.1 Die Frage des Drittvergleichs stellt sich f�r diese zweite Sanierungsmassnahme anders als f�r die erste: Die im Fr�hjahr 2006 ergriffene Massnahme betraf die effektive Zuwendung neuer Geldmittel, z.B. durch einen Einkauf ins Aktienkapital oder die Gew�hrung eines Darlehens. Ein paar Monate sp�ter ging es um die Verminderung der Schuldenlast auf der buchhalterischen Ebene.
Die daf�r durch die Beschwerdef�hrerin gew�hlte Vorgehensweise vermochte einem Drittvergleich einmal mehr nicht standzuhalten. Mit ihrer Abschreibung verzichtete die Beschwerdef�hrerin voraussetzungslos und vollumf�nglich auf die R�ckzahlung ihrer Darlehensforderungen gegen�ber der Y.________ AG, womit ein unbeteiligter Dritter als Gl�ubiger sich nicht einverstanden erkl�rt h�tte. Er h�tte f�r seine Forderungen bestenfalls in eine Rangr�cktrittserkl�rung eingewilligt, um die Aufl�sung und den Konkurs der (ansonsten) �berschuldeten Gesellschaft vermeiden zu helfen; er h�tte aber nicht zugestanden, seine Darlehen formlos untergehen zu lassen (vgl. dazu insb. BGE 138 II 57 E. 5.2.3 S. 65 mit weiteren Hinweisen; siehe auch BGE 115 Ib 269 E. 4b S. 272 f.; StE 2009 B 28 Nr. 8 E. 2.2; B 21.1 Nr. 18 E. 2.2 u. 3.4; 2006 B 24.4 Nr. 74 E. 3.4; StR 63/2008 870 E. 2.2; 57/2002 558 E. 3.2.1). Somit erweist sich eine Aufrechnung beim steuerbaren Gewinn der Beschwerdef�hrerin ebenfalls als gerechtfertigt.
5.2 F�r den betraglichen Umfang der Aufrechnung kann hier kaum zweifelhaft sein, dass die geldwerte Leistung sich auf die Gesamtsumme von Fr. 661'000.-- zu erstrecken hat. Daneben ist aber auch hier (vgl. dazu schon oben E. 4.2.2) zu fragen, welchen Einfluss die Sanierungsmassnahme und die weitere Gesch�ftsentwicklung der Y.________ AG auf die Bewertung der Y.________-Beteiligung bei der Beschwerdef�hrerin haben mussten.
5.2.1 An sich h�tte der Forderungsverzicht der Beschwerdef�hrerin zu einer Aufwertung ihrer Y.________-Beteiligung f�hren m�ssen. Angesichts der Gesch�ftsentwicklung 2006 fiel eine solche Aufwertung indessen von vornherein ausser Betracht (vgl. dazu auch oben E. 4.2.2).
5.2.2 Im Zusammenhang mit der Bewertung der Y.________-Beteiligung bei der Beschwerdef�hrerin ist auf die Frage zur�ckzukommen, ob die angesichts der Gesch�ftsentwicklung 2006 vorgenommene Kapitalherabsetzung um (nur) Fr. 300'000.-- bzw. die Aufrechterhaltung eines Restwertes von Fr. 200'000.-- (sowohl f�r das Aktienkapital der Y.________ AG als auch f�r die Y.________-Beteiligung bei der Beschwerdef�hrerin) dieser Entwicklung gen�gend Rechnung trug.
Diesbez�glich ergibt sich aus den Prozessschriften der Beschwerdef�hrerin zweierlei: Einerseits sollte der f�r die Kapitalherabsetzung gew�hlte Betrag von Fr. 1'550'000.-- vollumf�nglich die vom vormaligen Alleinaktion�r Z.________ in die Y.________ AG eingebrachten Fr. 1'250'000.-- umfassen und nur f�r die restlichen Fr. 300'000.-- die von der Beschwerdef�hrerin geleistete Zuwendung betreffen (vgl. dazu u.a. Einsprache S. 5 f.). Wenn daneben aber auch die von der X.________ AG im Laufe der Jahre gew�hrten Darlehen vollumf�nglich abgeschrieben wurden, so lag im Ganzen eine Vorgehensweise mit klarer (aber zumindest nicht zwingender) Ausrichtung: Dem im Jahr 2006 erfolgten massiven Substanzverlust sollte dadurch Rechnung getragen werden, dass von den verschiedenen Finanzierungen des vormaligen Alleinaktion�rs und der Schwester- bzw. Muttergesellschaft zuerst die fr�her eingebrachten abgeschrieben wurden und die weiterhin angenommene Werthaltigkeit mit der zuletzt gew�hrten Zuwendung verbunden wurde. Andererseits lassen die Prozessschriften erkennen, dass es der Beschwerdef�hrerin gegen Ende des Jahres 2006 in erster Linie darum ging, die Bilanzbereinigung bei der Y.________ AG so vorzunehmen, dass die weiteren Bankfinanzierungen gew�hrleistet sein bzw. bleiben sollten (vgl. u.a. S. 6 oben der Rekurs- und Beschwerdeschrift an das Verwaltungsgericht). Mit einer solchen Optik war es nicht zu vereinbaren, das Aktienkapital der Y.________ AG allzu sehr herabzusetzen oder sogar die Y.________-Beteiligung bei der X.________ AG geradezu auf Null abzuschreiben.
Angesichts des Ausmasses des 2006 erlittenen Jahresverlustes, der daraus folgenden �berschuldung und der noch immer in betr�chtlicher Ferne bleibenden Markttauglichkeit der Maschinen muss indessen - unter Ber�cksichtigung der g�ltigen handels- und buchhaltungsrechtlichen Vorschriften - gefragt werden, ob bzw. inwiefern Ende 2006 der Y.________-Beteiligung �berhaupt noch ein Restwert zugeschrieben werden durfte und ob die Kapitalherabsetzung gegebenenfalls nicht noch weiter h�tte gehen m�ssen. Die Veranlagungsbeh�rde wird sich mit dieser Frage erneut befassen m�ssen.
Am 31. M�rz 2007 leistete die Beschwerdef�hrerin einen Zuschuss von Fr. 1'200'000.-- an die Y.________ AG, nachdem dieser von deren Hausbank Kredite in der entsprechenden H�he gek�ndigt worden waren und kurzfristig zur�ckbezahlt werden mussten (siehe zum Vergleich den Fall in ASA 78 216 E. 5.1 u. 5.2). Die Vorinstanz hat auch diese Sanierungsmassnahme als geldwerte Leistung qualifiziert (vgl. dazu u.a. ASA 59 409 E. 4).
6.1.1 An eine Fremdfinanzierung war unter den anfangs 2007 gegebenen Umst�nden bei realistischer Betrachtung nicht mehr zu denken. Konnte die Y.________ AG schon ein knappes Jahr zuvor keine zus�tzlichen Bankkredite mehr erhalten (vgl. oben E. 4.1.1), so galt das umso mehr, seitdem sie �berschuldet war und sogar ihre Hausbank ihr die Kredite gek�ndigt hatte. Dazu kommt, dass ein unabh�ngiger Dritter der notleidenden Y.________ AG im allerbesten Fall noch ein Darlehen gew�hrt h�tte, gewiss aber nicht eine voraussetzungslose Zuwendung "� fonds perdu" (vgl. dazu auch den Fall in StR/2009 810 E. 4.2).
6.1.2 Ein Einkauf ins Aktienkapital entsprach schon im Fr�hjahr 2006 in der Form, in der er durch die Beschwerdef�hrerin gegen�ber ihrer Tochtergesellschaft vollzogen wurde, nicht den Bedingungen des �blichen Gesch�ftsverkehrs unter unabh�ngigen Dritten (vgl. oben E. 4.1.2). Ein Jahr sp�ter war an einen solchen Einkauf durch ein aussenstehendes und finanzkr�ftiges Maschinenhandelsunternehmen aufgrund zweier weiterer Umst�nde �berhaupt nicht mehr zu denken: Zum einen hatte sich - wie eben dargestellt (vgl. oben E. 5.2 u. 6.1.1) - die finanzielle Lage der Gesellschaft noch einmal deutlich verschlechtert. Zum anderen blieb die Markttauglichkeit der Maschinen in betr�chtlicher Ferne, weshalb das ganze Projekt knapp ein Jahr sp�ter auch endg�ltig aufgegeben wurde (vgl. dazu schon oben E. 4.1.2). Deshalb rechtfertigt sich auch unter diesem Gesichtspunkt die Aufrechnung der dritten Sanierungsmassnahme beim steuerbaren Gewinn der Beschwerdef�hrerin (vgl. dazu u.a. auch ASA 78 216 E. 5.2).
6.2 Genauso wenig wie bei der zweiten Massnahme (vgl. oben E. 5.2 einleitend) ist hier an sich zweifelhaft, dass die Aufrechnung den gesamten Betrag von Fr. 1'200'000.-- umfassen muss. Allerdings ist noch n�her auf zwei Bewertungsfragen einzugehen:
6.2.1 Mit dem Zuschuss war vielleicht buchhalterisch, nicht aber auf der realwirtschaftlichen Ebene eine Aufwertung der Y.________-Beteiligung bei der Beschwerdef�hrerin verbunden. Denn der Zuschuss bestand nicht darin, solche Mittel wieder in die Tochtergesellschaft einzubringen, die aus dieser durch die R�ckzahlung der Bankkredite gerade abgeflossen waren. Vielmehr ging es darum, der �berschuldeten Gesellschaft �berhaupt erst die f�r diese R�ckzahlung n�tige Geldsumme zukommen zu lassen. Angesichts der tats�chlichen Lage war eine Aufwertung ausgeschlossen.
Dar�ber hinaus stellt sich die Frage, ob bzw. inwieweit der Y.________-Beteiligung (und nachher im Rahmen der Fusion der T�tigkeit absorbierten Tochtergesellschaft) noch ein Wert zukam, in durchaus grunds�tzlicher Weise. In all ihren Prozessschriften bringt die Beschwerdef�hrerin vor, sie habe trotz des ausbleibenden Durchbruchs bis zum Schluss an ihr Projekt geglaubt. Daf�r kann sie sich indessen auf keinerlei unabh�ngige Machbarkeitsstudien oder Expertengutachten st�tzen (vgl. dazu schon oben E. 4.1.2), sondern vermag nur interne Memos bzw. Berichte des verantwortlichen Ingenieurs vorzuweisen. Diesbez�glich verdient eine Aktennotiz der zust�ndigen B�cherexpertin der Steuerbeh�rde besondere Aufmerksamkeit. Zu einem bestimmten Punkt der Einsprache (vgl. dort S. 6, wo die Beschwerdef�hrerin f�nf Argumente f�r die Werthaltigkeit der Y.________ AG, u.a. im Jahr 2007, auflistete) verfasste die Expertin folgenden Kommentar: "An der Besprechung vor Ort wurde uns erkl�rt, dass die Maschinen wohl die Marktreife nie erlangen werden. Es sind leere Geh�use, deren Pr�zision zu schwach ist." Diese Feststellung ist bei der Neubeurteilung nicht nur in ihrem Sinn zu pr�zisieren, sondern auch in Bezug auf die Zeitspanne, auf welche sie sich bezieht. Gegebenenfalls ist sie bei der Beurteilung der Werthaltigkeit der Y.________ AG im Jahr 2007 von Belang.
6.2.2 Weiter wird bei der �berpr�fung n�her zu untersuchen sein, ob bzw. inwiefern den Verlusten der Y.________ AG im Rahmen der Fusion Rechnung getragen werden konnte.
In seinem Urteil 2A.583/2003 vom 31. Januar 2005 (vgl. StE 2005 B.72.15, dort insb. E. 2.1) hat das Bundesgericht festgehalten, dass die Verluste der im Rahmen einer Fusion absorbierten Tochtergesellschaft dann nicht mit den Gewinnen der Muttergesellschaft verrechnet werden k�nnen, wenn die �bernommene Gesellschaft im Zeitpunkt der Fusion vor der Aufl�sung steht.
Diese Rechtsprechung ist k�rzlich aufgrund der seither erfolgten Gesetzes�nderungen pr�zisiert worden. Im Urteil 2C_351/2011 (vgl. StR 67/2012 188 ff.) hebt das Bundesgericht hervor, dass nach Massgabe von Art. 5 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 3. Oktober 2003 �ber Fusion, Spaltung, Umwandlung und Verm�gens�bertragung (Fusionsgesetz, FusG; SR 221.301) sich auch eine Gesellschaft in Liquidation als �bertragende Gesellschaft an einer Fusion beteiligen kann (E. 3.2 u. 4.2). Somit kann auch das vormalige steuerrechtliche Erfordernis einer Betriebs�bernahme und -fortf�hrung (vgl. Art. 61 Abs. 1 DBG) wegfallen (E. 3.3). Selbst dann steht eine Verlustverrechnung jedoch weiterhin unter dem Missbrauchsverbot (E. 3.4). Im konkreten Fall machte die mit der Fusion erreichte B�ndelung der Kr�fte aus �konomischer Sicht durchaus Sinn. Dass dabei auch steuerplanerische Aspekte eine Rolle spielen konnten, war legitim und liess die Umstrukturierung nicht als rechtsmissbr�uchlich erscheinen (E. 4.4).
Daraus ergibt sich f�r den vorliegenden Fall folgende Alternative: Entweder wurde w�hrend des Jahres 2007 ernsthaft am Projekt weitergearbeitet (wof�r einiges spricht, was aber nur bedeutet, dass die T�tigkeit der Y.________ AG zumindest noch eine gewisse bzw. minimale Werthaltigkeit aufwies, nicht aber, dass sie auch weiterhin erfolgversprechend geblieben oder markttauglich geworden w�re). Dann kann der Verlust der �bernommenen Gesellschaft im Rahmen der Fusion mit dem Gewinn der �bernehmenden Beschwerdef�hrerin verrechnet werden. Oder aber: Die Y.________ AG erwies sich im Jahr 2007 in dem Sinne als "leeres Geh�use", dass z.B. sp�testens nach der K�ndigung der Bankkredite gar nicht mehr ernsthaft am Projekt weitergearbeitet wurde und die Gesellschaft in Wirklichkeit dann schon h�tte liquidiert werden m�ssen, statt deren Verlust steuerminimierend in die X.________ AG zu �bertragen; in diesem zweiten Fall m�sste die Verlustverrechnung abgelehnt werden.
Gesamthaft kann das angefochtene Urteil in Bezug auf die direkte Bundessteuer trotz unzutreffender rechtlicher Begr�ndung (vgl. oben E. 3.2.2) mit substituierter Begr�ndung (vgl. oben E. 1.5 u. 3.2.3) insofern gesch�tzt werden, als die Vorinstanz alle hier massgeblichen Sanierungsmassnahmen als geldwerte Leistungen eingestuft hat (vgl. oben E. 4.1, 5.1 u. 6.1). Soweit auf die Beschwerde �berhaupt eingetreten werden kann, erweist sie sich in dem Ausmass als teilweise begr�ndet und ist das angefochtene Urteil dementsprechend aufzuheben, als sich die Korrektur offensichtlich unrichtiger Sachverhaltsfeststellungen aufdr�ngt (vgl. oben E. 3.2.1) sowie eine Sachverhaltserg�nzung und eine Zur�ckweisung an die kantonale Steuerverwaltung zur Neuveranlagung im Sinne der vorstehenden Erw�gungen (vgl. oben E. 4.2, 5.2 u. 6.2). Dabei wird die Veranlagungsbeh�rde dem Verbot der reformatio in peius Rechnung zu tragen haben, wobei dieses Verbot f�r eine bestimmte Veranlagung als Ganzes gilt und nicht f�r isolierte Einzelaspekte (vgl. u.a. ASA 78 216 E. 8.2).
Das eben Festgestellte gilt auch f�r den Bereich der Staatssteuer, da die hier anwendbaren Bestimmungen (Art. 24 Abs. 1 StHG und � 59 des Steuergesetzes des Kantons Zug vom 25. Mai 2000 [BGS 632.1, StG/ZG]) mit den f�r die direkte Bundessteuer massgeblichen Vorschriften �bereinstimmen.
9.1 Nach dem Gesagten sind die Beschwerden teilweise begr�ndet und gutzuheissen, soweit darauf eingetreten werden kann. Das angefochtene Urteil ist aufzuheben und die Sache zur Sachverhaltserg�nzung im Sinne der Erw�gungen und zur Neuverf�gung an die Steuerverwaltung des Kantons Zug und zur Neuregelung der Kosten- und Entsch�digungsfolgen im kantonalen Verfahren an das Verwaltungsgericht des Kantons Zug zur�ckzuweisen.
9.2 Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens je h�lftig der Beschwerdef�hrerin und dem Kanton Zug, der Verm�gensinteressen verfolgt, aufzuerlegen (Art. 65 f. BGG). Der Kanton Zug hat der Beschwerdef�hrerin eine reduzierte Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 BGG).
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten betreffend die direkte Bundessteuer (2C_836/2011) wird teilweise gutgeheissen, soweit darauf einzutreten ist, das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug vom 29. August 2011 aufgehoben und die Sache zur Sachverhaltserg�nzung und zur Neuverf�gung an die Steuerverwaltung des Kantons Zug und zur Neuregelung der Kosten- und Entsch�digungsfolgen im kantonalen Verfahren an das Verwaltungsgericht des Kantons Zug zur�ckgewiesen.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten betreffend die Kantons- und Gemeindesteuern (2C_834/2011) wird teilweise gutgeheissen, soweit darauf einzutreten ist, das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug vom 29. August 2011 aufgehoben und die Sache zur Sachverhaltserg�nzung und zur Neuverf�gung an die Steuerverwaltung des Kantons Zug und zur Neuregelung der Kosten- und Entsch�digungsfolgen im kantonalen Verfahren an das Verwaltungsgericht des Kantons Zug zur�ckgewiesen.
Die Gerichtskosten von Fr. 8'000.-- werden je h�lftig, d.h. mit je Fr. 4'000.--, der Beschwerdef�hrerin und dem Kanton Zug auferlegt.
Der Kanton Zug hat die Beschwerdef�hrerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 4'000.-- zu entsch�digen.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zug, Abgaberechtliche Kammer, sowie der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 82
 Art. 146
 Art. 73
 Art. 42
 BGE 
 Art. 95
 Art. 97
 BGE 
 Art. 58
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 5
 Art. 61