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Timestamp: 2017-07-22 05:06:01+00:00

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Abgabenordnung und Umsatzsteuer - ppt herunterladen
Veröffentlicht von:Gotthard Heisler
Präsentation zum Thema: "Abgabenordnung und Umsatzsteuer"— Präsentation transkript:
Abgabenordnung und UmsatzsteuerArbeitskreis Mitarbeiter September 2008 Abgabenordnung und Umsatzsteuer Dozent Peter Lentschig
Persönliche ID-NummerVersand der Steuer-Identifikationsnummer hat begonnen: 3
System der RegelbesteuerungArt des Umsatzes steuerbarer Umsatz nicht steuerbarer Umsatz § 1 UStG steuerpflichtiger Umsatz steuerfreier Umsatz § 4 UStG Bemessungsgrundlage X Steuersatz Ausgangs- Umsatzsteuer = ./. Vorsteuer Zahllast / Überhang
Systemprüfung: Leistungsgeber1.	Art des Umsatzes 2.	Ort des Umsatzes 3.	Steuerbarkeit des Umsatzes 4.	Steuerpflicht des Umsatzes Bemessungsgrundlage des Umsatzes 6.	Steuersatz des Umsatzes 7.	Ausgangs-USt des Umsatzes 8. Wer ist Schuldner der Steuer § 13a UStG oder § 13b UStG
Systemprüfung: LeistungsempfängerVorsteuerabzug	§ 15 UStG Abziehbare Vorsteuer	§ 15 Abs. 1 UStG Abzugsfähige Vorsteuer	§ 15 Abs. 2 UStG oder Abzugsverbote	§ 15 Abs. 3 UStG Vorsteueraufteilung	§ 15 Abs. 4 UStG Übernahme der Steuerschuld	§ 13b UStG
Umsatzarten des UStG innergem Leistung Einfuhr Erwerb innergem Erwerb § 1 Abs. 1 Nr. 5 UStG Leistung § 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG Einfuhr § 1 Abs. 1 Nr. 4 UStG
Umsatzart: Leistung Lieferung Sonstige Leistung Werk- lieferung Werk-§ 3 (1) UStG Sonstige Leistung § 3 (9) UStG Haupt- Nebenleistung Abschn. 29 UStR Werk- lieferung § 3 (4) UStG Werk- leistung § 3 (4) UStG § 3 Abs. 6 und 7 UStG Leistungsort § 3a UStG § 3b UStG
Ort des Umsatzes Lieferungen mit Warenbewegung: AbhollieferungBeförderungslieferung Versendungslieferung Ort der Lieferung: Beginn der Warenbewegung
Ort des Umsatzes BeachteVoraussetzung für eine Beförderungs- oder Versendungslieferung ist, 1.	dass der Abnehmer bei Beginn des Transports bereits feststeht, 2.	dass der Liefergegenstand befördert oder versendet wird.
Beispiel: Ort des Umsatzes BäckerHühnerfarm Deutschland Marktstand Straßburg / Frankreich 1.000 Brötchen 3.000 Brötchen Hotel Straßburg / Frankreich Fr ID Nr Bäcker Kehl / Deutschland DE ID Nr 5.000 Brötchen 1.000 Brötchen
Werklieferung § 3 Abs. 4 UStGAbschluss von einem Werkvertrag Der Leistungsgeber schuldet den Erfolg Er verwendet selbst beschaffte Hauptstoffe Zeitpunkt:	bei Endabnahme Ort der Leistung:	Lageort § 3 Abs. 7 Satz 1
Beispiel: Ort des UmsatzesUnternehmer im Inland verkauft ab Stuttgart Dachziegel an Unternehmer in HH Dachziegel an FR-ID-Nr. in Paris Mit Dachziegel Dachneueindeckung Für FR-ID-Nr.Unternehmer in Paris
Leistungsort: sonstige Leistung
Leistungsort: § 3a Abs. 3 UStG
1. Übungsfall: § 3a Abs. 3 UStGDer Unternehmer Fritz Luchs betreibt in Ludwigsburg einen Computer-Laden. Er vermietet einen Computer : 1. an den Unternehmer Peter Müller, der ihn in seinem Unter-nehmen in Ulm nutzt. § 3a Abs. 4 Nr. 11 UStG § 3a Abs. 3 Satz 1 UStG Leistungsort: Ulm / Inland 2. an den Angestellten Roger Strauß aus Paris /Frankreich, der mit der Anlage seine private Buchführung erledigt Leistung an eine Privatperson mit Wohnsitz in der EU § 3a Abs. 1 UStG Ludwigsburg 3. an den Angestellten Peter Wägerli aus Zürich/Schweiz, der mit der Anlage ebenfalls eine private Buchführung erledigt Leistung an eine Privatperson Mit Wohnsitz im Drittland § 3a Abs. 3 Satz 3 UStG Leistungsort: Schweiz
2. Übungsfall: § 3a Abs. 3 UStG1. Unternehmer X aus Freiburg vermietet einen Leihwagen an einen Unternehmer aus Frank-reich, der den Leihwagen abwechselnd in Deutschland, Frankreich und der Schweiz nutzt Kein § 3a Abs. 4 Nr. 11 UStG Kein § 3a Abs. 3 UStG Leistungsort: Freiburg § 3a Abs. 1 UStG 2. Der Unternehmer S mit Wohnsitz in Stuttgart zahlt an den Internetanbieter J in Tokio / Japan einen monatlichen Betrag für die Nutzung des Internets und die von J angebotenen Online-Dienste zur Information über die Börsendaten § 3a Abs. 4 Nr. 12 bis 15 UStG § 3a Abs. 3 Satz 1 UStG Leistungsort: Stuttgart / Inland § 13b Abs. 1 Nr. 1 UStG Unternehmer S schuldet nach § 13b Abs. 2 UStG Reverse-Charge-Verfahren
Umsatzsteuer Jahressteuergesetz 2009Zeitplan Referentenentwurf des Jahressteuergesetzes 2009 Schriftliche Stellungnahmen zum Referentenentwurf JStG 2009 vom Bundeskabinett beschlossen voraussichtlich 1. Lesung im Bundestag voraussichtlich 2./3. Lesung voraussichtlich Zustimmung des Bundesrat
Jahressteuergesetz 2009 § 15 Abs. 1b UStGHalber Vorsteuersatz für Neufahrzeuge Zeitpunkt: Zugangs in das Unternehmensvermögen ab dem
§ 15 Abs. 1b UStG 2009 AK Fuhrpark 109.500 € Bank 119.000 €Vorsteuer € BK	Benzin ,50 €	Bank 119,00 € Vorsteuer ,50 € Private Nutzung: entfällt, kein § 3 (9a) UStG Verkauf: positiver § 15a UStG
Steuerbürokratieabbaugesetz§ 18 Abs. 2 UStG Neue Grenzen der Voranmeldungszeiträume Monatlicher Voranmeldezeitraum bisher: € neu: € 1/4jährlicher Voranmeldezeitraum bisher 512 €	neu: €
Steuerbürokratieabbaugesetz§ 14 Abs. 3 Nr. 2 UStG Keine papiermäßige Sammelrechnung bei elektronischer Rechnungstellung mit qualifizierter Signatur
Umsatzsteueränderungsgesetz§ 4 Nr. 11 UStG Steuerbefreiung für alle Postdienstleister Hinweis: § 15 Abs. 2 Nr. 1 UStG; § 15a UStG
MWSt-Änderungspaket (EU)Die Richtlinie 2008/8/EG betrifft insbesondere: die Bestimmung des Ortes der Dienstleistung, (gleiche Bestimmung in der EU) das Reverse-Charge- Verfahren; (Einheitlichkeit in der EU ist angestrebt) und die Abgabe Zusammenfassender Meldungen.
MWSt-Änderungspaket (EU)§ 13b UStG Anwendung der Reverse-Charge-Regel im Inland -	Lieferung von Industrieschrott -	Lieferung von Altmetallen -	eventuell auch Gebäudereinigung
MWSt-Änderungspaket (EU)§ 14 UStG	Rechnungsberichtigung massive Verschärfung der Berichtigungsvoraussetzung § 2 UStG	Organschaft bußgeldbewährte Meldepflicht für Organschaftsverhältnisse § 18 Abs. 3 UStG	Umsatzsteuer-Jahreserklärung Komplette Abschaffung der Jahreserklärung
Steuerfreie innergem. Lieferung
Steuerfreie innergem. LieferungBestätigungsverfahren: § 18e UStG 30
Innergemeinschaftliche Lieferung§ 4 Nr. 1b UStG i.V. mit § 6a UStG Voraussetzungen und Gutglaubenschutzregel § 6a Abs. 3 und 4 UStG i.V. mit §§ 17a bis c UStDV
EU - Rechnung Bestellnummer Kuck 234 100 Uhren Stückpreis 550 € € Bestellnummer Kuck 367 100 Uhren Stückpreis 580 € € Transportkosten, Versicherung € Nettowert € + USt/Tax/TVA (steuerfrei gem. § 4 Nr. 1b UStG; § 6a UStG) € zu zahlen € Steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung i. S. des § 6a UStG durch Firma Mustermann, Deutschland, USt-ID-Nr. DE an Firma Clock & Compagnion, Frankreich, USt-ID-Nr. FR Die Erwerber sind für die Versteuerung in ihrem Heimatland zuständig
EU Lieferungsvermerk Steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung i. S. des § 6a UStG durch Firma Mustermann, Deutschland, USt-ID-Nr. DE an Firma Clock & Compagnion, Frankreich, USt-ID-Nr. FR Die Erwerber sind für die Versteuerung in ihrem Heimatland zuständig.
Steuerfreie innergem. LieferungBelegnachweis - Verbringungsnachweis Beförderungs-lieferung Versendungs- lieferung Abhollieferung Lieferschein mit Angaben über den Ort der Warenübergabe Rechnung des Spediteurs mit Angaben über den Ort der Warenübergabe Lieferschein mit Versicherung über die Verbringung der Ware in das übrige EU Gemeinschafts-gebiet
Beförderungslieferung L i e f e r s c h e i n (Beförderungslieferung) Hiermit bestätige ich den Erhalt der oben genannten Waren. Datum der Warenübergabe: Ort der Warenübergabe: (übriges EU-Gemeinschaftsgebiet) Unterschrift: (Unterschrift des Leistungsempfängers)
Problem CMR Papier § 6a UStG; §§ 17a bis 17c UStDVVerbringungsnachweis in Versendungsfällen Praxisproblem: mangelhaftes CMR-Papier
Empfangsbestätigung Empfangs- und Besteuerungsbestätigung des Leistungsempfängers
Entstehung der Umsatzsteuer§ 13 Abs. 1 Nr. 1a § 13 Abs. 1 Nr. 2 Versteuerung nach vereinbarten Entgelten (Sollversteuerung) Versteuerung nach vereinnahmten Entgelten (Istversteuerung) Ausführung der Leistung Vereinnahmung des Entgelt
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References: § 1
 § 4
 § 13
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	§ 15
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	§ 15
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	§ 15
	§ 13
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 § 3
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 § 18
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 § 6
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