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Timestamp: 2018-08-16 13:29:37+00:00

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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen in Hambach (ID:13258033)
> DTAD-ID: 13258033
Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen die Planung für die Technische Gebäudeausrüstung (TGA) im Gewerk Elektrotechnik gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI für den Umbau eines Betreuungsgebäudes. Es...
Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung, vertreten durch das Amt für Bundesbau -ABB-, vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Diez, vertreten durch die Niederlassungsleitung
17D0345-Deines-Bruchmüller-Kaserne, Lahnstein, Anpassung Gebäude 11 für die Zielunterbringung BAAINBw, Fachplanung technische Ausrüstung, Anlagengruppe 4, 5 und 6 gem. Teil 4, Abschnitt 2 § 55 HOAI.
Die Leistungen des Auftragnehmers umfassen die Planung für die Technische Gebäudeausrüstung (TGA) im Gewerk Elektrotechnik gem. Teil 4 Abschnitt 2 HOAI für den Umbau eines Betreuungsgebäudes. Es sind die Leistungsphasen 2-8 gem. § 55 HOAI, ergänzt durch besondere Leistungen, insbes.
— Mitwirken bei der Prüfung von Nachtragsangeboten, zu erbringen.
Die Leistungsphasen 2-3 werden direkt vergeben. Die Beauftragung der Lph. 5-8 erfolgt optional (siehe Ziffer II.2.11).
294826-2017
2017/S 143-294826
Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers / der Arbeitsgemeinschaft mit einer Deckungssumme von mind. 1 500 000 EUR für Personenschäden und von mind. 1 000 000 EUR für sonstige Schäden bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers.
Der allgemeine Jahresumsatz brutto (Fachplanung technische Ausrüstung) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss im Durchschnitt mind. 90 000 EUR pro Jahr betragen und
der spezifischen Jahresumsatz brutto in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags (Fachplanung technische Ausrüstung, Elektrotechnik) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss muss im Durchschnitt mind. 60 000 EUR pro Jahr betragen.
Zum Nachweis der fachlichen Eignung hat der Bewerber Nachweise und Erklärungen gem. § 46 Abs. 3 Nrn.1, 2, 3, 6, 8, 9, 10 VgV einzureichen. Entsprechende Formblätter werden mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt.
Für den Bewerber/das Unternehmen, den Projektleiter und den Bauleiter sind aussagekräftige projektbezogene Referenzunterlagen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge einzureichen. Es werden alle Referenzen über einschlägige Dienstleistungsaufträge berücksichtigt, die in den letzten 10 Jahren erbracht wurden und die geforderten Mindeststandards erfüllen. Referenzobjekte des Bewerbers/des Unternehmens und des Projektleiters finden nur insoweit Berücksichtigung als mit der Lph. 3 nach dem 1.6.2007 begonnen wurde und bis zum Zeitpunkt des Abblaufs der Teilnahmefrist (s. Ziff. IV.2.2)) mind. die Lph. 8 (Objektüberwachung) oder die Bauausführung abgeschlossen ist. Referenzobjekte des Bauleiters finden nur insoweit Berücksichtigung als mit der Lph. 6 nach dem 1.6.2007 begonnen wurde und bis zum Zeitpunkt des Abblaufs der Teilnahmefrist (s. Ziff. IV.2.2)) mind. die LPH 8 (Objektüberwachung) oder die Bauausführung abgeschlossen ist.
Der Bewerber hat des Weiteren eine Erklärung abzugeben, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den letzten drei Jahren sowie die Zahl seiner Fach- und Führungskräfte in der Fachrichtung technische Ausrüstung, Elektrotechnik ersichtlich ist (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV).
Der Bewerber hat eine Erklärung beizufügen aus der ersichtlich ist, über welche Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung er verfügt (§ 46 Abs. 3 Nr. 9 VgV). Für die Ausführung des Auftrags sind EDV-Schnittstellen zum Datenaustausch von CAD-Zeichnungen (mind. DXF u. DWG) und Leistungsverzeichnissen (mind. GAEB 1990) erforderlich.
Der Projektleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) in der Fachrichtung Elektrotechnik oder eine vergleichbare Fachrichtung und eine Berufserfahrung von mind. 3 Jahren in der genannten Fachrichtung nach Studienabschluss nachweisen.
Der Bauleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master) in der Fachrichtung Elektrotechnik oder eine vergleichbare Fachrichtung und eine Berufserfahrung in der Bauleitung von mind. 3 Jahren in der genannten Fachrichtung nach Studienabschluss nachweisen.
1. Bewerber/das Unternehmen:
Mind. 3 Referenzen über die Planung, Ausschreibung und Objektüberwachung (Lph. 3-8 § 55 HOAI) für den Umbau oder die Modernisierung eines Büro-, Konferenz-, Verwaltungsgebäudes oder vergleichbar, wobei die umgebaute oder modernisierte BGF mind. 1 000 m2 betragen hat. Bei gemischt genutzten Gebäuden muss der umgebaute oder modernisierte Büro-, Konferenz- bzw. Verwaltungsbereich eine BGF von mind. 1 000 m2 aufweisen. Der umgebaute bzw. modernisierte Büro-, Konferenz- bzw. Verwaltungsanteil ist anzugeben.
Mind. 2 Referenzen über die Planung, Ausschreibung und Objektüberwachung (Lph. 3-8 § 55 HOAI) für den Umbau oder die Modernisierung eines Büro-, Konferenz-, Verwaltungsgebäudes oder vergleichbar, wobei die umgebaute oder modernisierte BGF mind. 1 000 m2 betragen hat. Bei gemischt genutzten Gebäuden muss der umgebaute oder modernisierte Büro-, Konferenz- bzw. Verwaltungsbereich eine BGF von mind. 1 000 m2 aufweisen. Der umgebaute bzw. modernisierte Büro-, Konferenz- bzw. Verwaltungsanteil ist anzugeben.
3. Bauleiter:
Mind. 2 Referenzen über die Ausschreibung und Objektüberwachung (Lph. 6-8 § 55 HOAI) für den Umbau oder die Modernisierung eines Büro-, Konferenz-, Verwaltungsgebäudes oder vergleichbar, wobei die umgebaute oder modernisierte BGF mind. 1 000 m2 betragen hat. Bei gemischt genutzten Gebäuden muss der umgebaute oder modernisierte Büro-, Konferenz- bzw. Verwaltungsbereich eine BGF von mind. 1 000 m2 aufweisen. Der umgebaute bzw. modernisierte Büro-, Konferenz- bzw. Verwaltungsanteil ist anzugeben.
Die durchschnittliche jährliche Zahl seiner Fach- und Führungskräfte der Fachrichtung technische Ausrüstung, Elektrotechnik in den letzten drei Jahren muss mind. 2 Beschäftigte betragen.
Innerhalb des Geländes der bundeseigenen Liegenschaft Deines-Bruchmüller-Kaserne, Lahnstein (militärischer Sicherheitsbereich) soll ein Betreuungsgebäude (Geb. 11) in ein Bürogebäude umgebaut und modernisiert werden.
Das Gebäude 11 wurde in den Jahren 1936 bis 1938 errichtet, es besteht kein Denkmalschutz. Die konstruktive Gebäudesubstanz befindet sich in einem guten Zustand, allerdings besteht hinsichtlich des Innenausbaus, der Haustechnik und aus energetischer Sicht Sanierungsbedarf. Das Gebäude ist nach heute gültigen technischen Vorschriften und Sicherheitsanforderungen nicht auf dem aktuellen Stand. Bedingt durch die „energetische Aufrüstung“ und die Anpassung der technischen Standards verbunden mit den nicht unerheblichen Eingriffen in das Raumgefüge kann man von einer Grundinstandsetzung sprechen.
Es handelt sich um ein dreigeschossiges, unterkellertes Mauerwerksgebäude mit Natursteinverblendung, Fenster mit Natursteingewänden, Walmdach mit Dachgauben und Naturschiefereindeckung. Die Erschließung erfolgt über 3 Treppenhäuser (Haupttreppenhaus in Gebäudemitte und Nebentreppenhäuser jeweils an Giebelseite). Das riegelförmige Gebäude hat die Außenmaße von ca. 49 m x 16,50 m.
Zurzeit wird das Gebäude als Wirtschafts- u. Betreuungsgebäude mit Mannschaftsheim, Speisesäle, Großküche, Fitnessraum, Büroräume und Lagerflächen genutzt. Nach dem Umbau soll das Gebäude als Büro- u. Konferenzgebäude verwendet werden. Der Umbau betrifft alle Geschosse (KG bis 1.OG), das DG steht als Technikfläche zur Verfügung u. soll mit keiner neuen Nutzung belegt werden.
Baumaßnahmen zur Umstrukturierung von Betreuungsgebäude zu Büro- und Konferenzgebäude:
— Rückbau der kompletten, abgängigen Bestands-Installationen Elektro,
— TGA – komplette Neuinstallation Elektro Starkstrom und Schwachstrom unter Beachtung der weiteren Neuinstallationen, insbesondere im Bereich Heizung, Lüftung, Sanitär.
Das Brandschutzkonzept sowie die Flucht- und Rettungswegpläne werden vom Auftraggeber erstellt.
Der AN erstellt gem. RBBau u. ES-Bau Teil I-IV die ES-Bau Teil V in der Qualität einer EW-Bau (Lph. 3).
Nach Freigabe der EW-Bau erstellt der AN insbesondere die Ausführungsplanung (Lph. 5), die Leistungsbeschreibungen mit Leistungsverzeichnissen (Lph. 6), wirkt bei der Vergabe mit (Lph. 7) u. übernimmt die Bauüberwachung und Dokumentation während der Ausführung (Lph. 8).
Bei der Planung, Ausschreibung und Bauausführung sind die gültigen Gesetze u. Vorschriften nach dem Stand der Technik, die Regelungen der RBBau, sowie auch die speziellen bundeswehreigenen Auflagen, Richtlinien und Regelwerke (z. B. baufachliche Richtlinien (BFR); zutreffende Grundsätzliche Militärische Infrastrukturforderungen und Bereichsvorschriften (ins. Handbuch IT-Leitungsnetze und Zentralanweisung Blitz- und Überspannungsschutz) zu beachten.
Zusammenstellung Flächen u. BRI:
BGF: 3 180 m2,
BRI: 11 450 m3,
HNF: 1 100 m2.
HNF ist untergliedert in NFa und NFb:
NFa (ohne Sanitäranlagen): 1 010 m2,
NFb (Sanitäranlagen): 90 m2.
Zusammenstellung der geschätzten Baukosten nach DIN 276:
KG 440: 270 336,71 EUR brutto,
KG 450: 212 050,28 EUR brutto,
KG 460: 45 000,00 EUR brutto.
Die Gesamtbaukosten (KG 300-600 DIN 276) für den Umbau und die Modernisierung des Betreuungsgebäudes betragen ca. 2 600 000,00EUR brutto.
Bauunterlage / EW-Bau: 2.1.2018 – 9.4.2018,
AFU-Bau: 25.9.2018 – 31.12.2018,
Vergabe Gewerke: 1.1.2019 – 30.7.2019,
Bauausführung: 30.7.2019 – 19.4.2021.
Der AN hat an der Baustelle ausreichende Kontrollen vorzunehmen, mindestens an 2 Tagen pro Woche.
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach Prüfung der Vollständigkeit der nach III.1.1) bis III.1.3) vorzulegenden Erklärungen und Nachweise auf der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in den Vergabeunterlagen („Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb“) aufgeführt und näher erläutert ist. Folgende Eignungskriterien werden gewertet: Jahresumsatz, Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags, Beschäftigtenzahl, Zahl der Fach- und Führungskräfte der Fachrichtung Fachplanung technische Ausrüstung/ Elektrotechnik, Anzahl und Qualität der Referenzen, Maßnahmen zur Qualitätssicherung.
Der AG behält sich eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungen entsprechend RBBau-Vertragsmuster vor. Die in den einzelnen Leistungsstufen zu erbringenden Grundleistungen der Leistungsphasen nach § 55 HOAI gliedern sich wie folgt: Leistungsstufe 1 (Lph. 2, 3 und 4), Leistungsstufe 2 (Lph. 5), Leistungsstufe 3 (Lph. 6 und 7), Leistungsstufe 4 (Lph. 8) und Leistungsstufe 5 (Lph. 9). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungen besteht nicht.
Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur oder beratender Ingenieur zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Ein entsprechender Nachweis ist vorzulegen.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der benannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates
über die Anerkennung von Berufsqualifikationen, geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU, gewährleistet ist.
Die Teilnahme von Bewerbergemeinschaften ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen u. sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten (siehe Bewerbungsbogen zum Teilnahmewettbewerb).
Die Bauarbeiten werden in einem militär. Sicherheitsbereich ausgeführt. Es dürfen nur solche Bewerber, Bieter oder Auftragnehmer am Wettbewerb teilnehmen, die ihren Geschäftssitz in einem NATO-Staat haben. Besucher aus Staaten mit bes. Sicherheitsrisiken haben grunds. keinen Zutritt zu militär. Sicherheitsbereichen (ZDv A-1130/1 „Anlage Staatenliste“). Die Staatenliste im Sinne von § 13 Abs. 1 Nr. 17 SÜG wurde festgelegt durch das Bundesministerium des Innern.
Innerhalb der militärischen Liegenschaft sind die jeweiligen Zugangsbestimmungen, Sicherheits- und Ordnungsvorschriften der Streitkräfte einzuhalten.

References: § 55
 § 55
 § 46
 § 55
 § 55
 § 55
 § 55
 § 13