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Timestamp: 2019-04-23 08:37:07+00:00

Document:
Staatsangehörigkeitsausweis - Bürgerservice der Hansestadt Lübeck
Di, 23.04.2019 17° C MenüSchließen
Der Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit wird - verbindlich für alle Behörden - durch einen Staatsangehörigkeitsausweis (Staatsangehörigkeitsurkunde) nachgewiesen. Dieser wird im Rahmen eines besonderen Feststellungsverfahrens auf Antrag von der Staatsangehörigkeitsbehörde ausgestellt.
Außer den Angaben zu Ihrer Person sind daher auch Angaben über die Personen erforderlich, von denen Sie Ihre Staatsangehörigkeit ableiten.
Für im Inland lebende Personen:
An die Kreise oder kreisfreien Städte oder, in Städten über 20.000 Einwohnern, an die jeweilige Stadt (Staatsangehörigkeitsbehörden).
Für im Ausland lebende Personen:
An das Bundesverwaltungsamt (BVA).
zu Abstammung und Personenstand (zum Beispiel Heiratsurkunden),
zu Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit (zum Beispiel Einbürgerungsurkunden),
zur Zugehörigkeit zu dem Personenkreis, auf den sich eine Sammeleinbürgerung erstreckte (zum Beispiel Vertriebenenausweis),
zu Erwerb der Rechtsstellung als Deutscher ohne deutsche Staatsangehörigkeit,
zu Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit oder der Rechtsstellung als Deutscher (zum Beispiel Urkunden über die Genehmigung zur Beibehaltung der deutschen Staatsangehörigkeit).
Es fallen Gebühren in Höhe von 25,00 € gemäß Staatsangehörigkeits-Gebührenverordnung (StAGebV) an.
§§ 29, 30 Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG),
§ 1 Gesetz über die Bestimmung der Staatsangehörigkeitsbehörden (StAngG SH),
§ 3 Staatsangehörigkeits-Gebührenverordnung (StAGebV),
§ 5 Gesetz über die Errichtung des Bundesverwaltungsamtes (BVwAG).
§ 1 StAngG SH
§ 3 StAGebV
§ 5 BVwAG
Kinder ausländischer Eltern, welche die deutsche Staatsangehörigkeit nach dem Geburtsortsprinzip haben und daneben noch eine andere Staatsangehörigkeit besitzen, müssen mit Beginn der Volljährigkeit, spätestens jedoch bis zur Vollendung des 23. Lebensjahres erklären, ob sie die deutsche oder eine andere Staatsangehörigkeit behalten wollen. Diese sogenannte Optionspflicht ("Optionskinder") ist in § 29 StAG geregelt.
Die Staatsangehörigkeitsbehörden der Kreise und kreisfreien Städte regeln zudem:
Antrag auf Beibehaltung der deutschen Staatsangehörigkeit bei Erwerb einer ausländischen Staatsangehörigkeit nach § 25 Abs. 1 und 2 StAG,
Antrag auf Entlassung aus der deutschen Staatsangehörigkeit nach §§ 18 ff StAG.
3.322.2 Angelegenheiten für AusländerInnen / Staatsangehörigkeiten
Dr.-Julius-Leber-Straße 50-52
+49 451 122-3399
auslaenderbehoerde@luebeck.de
Nur nach vorheriger Online - Terminvereinbarung unter https://tevis.luebeck.de/tvweb/ oder per E-Mail auslaenderbehoerde@luebeck.de
Hinweise: Terminanfragen per E-Mail mit: Name, Vorname, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit, Terminwunsch, ggf. tel. Kontakt und Grund für Terminwunsch. Bei nicht Wahrnehmung des Termins, bitten rechtzeitig absagen ( +49 451 122 3322 oder auslaenderbehoerde@luebeck.de ). Der elekktr. Aufenthaltstitel kann ohne Termin, mit Angabe der Staatsangehörigkeit, Mo 9-13, Di 9-12, Do 8-11,15-17:30, Fr 8-11 abgeholt werden.
Abgabe Verpflichtungserklärung
Anmeldung zur Prüfung Deutsch-Test für Zuwanderer für Selbstzahler
Antrag auf Erteilung / Verlängerung eines Aufenthaltstitels
Bundeseinheitliches Merkblatt zur Verwendung des bundeseinheitlichen Formulars der Verpflichtungserklärung
Merkblatt über den Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit

References: § 1

§ 3

§ 5

§ 1

§ 3

§ 5
 § 29
 § 25