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Timestamp: 2016-10-24 23:40:51+00:00

Document:
N.________, 1961, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roland Ilg, R�mistrasse 5, 8001 Z�rich,
Die 1961 geborene, seit 1992 vollzeitlich bei der Firma K.________ SA in der Fabrikation t�tig gewesene N.________ meldete sich im September 1996 unter Hinweis auf Kniebeschwerden sowie Depressionen bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Gest�tzt auf die Ergebnisse rheumatologischer und psychiatrischer Untersuchungen (Bericht der Dres. med. B._________ und F._________, Rheumatologische Klinik und Poliklinik am Spital Q.________, vom 22. Oktober 1998; Berichte des Dr. med. H._________, Facharzt FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, vom 7. April 1997 und 30. Juni 1998 sowie des Dr. med. G._________, Oberarzt an der Psychiatrischen Klinik X.________, vom 24. M�rz 1998, ferner der Dres. med. W.________ und R.________, Medizinische Abteilung Y.________ am Spital Q.________, vom 18. Oktober 1996) lehnte die IV-Stelle Bern das Leistungsbegehren mangels eines invalidisierenden Gesundheitsschadens mit Verf�gung vom 26. Januar 1999 ab.
In teilweiser Gutheissung der hiegegen erhobenen Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern die Sache zur Durchf�hrung einer polydisziplin�ren Abkl�rung des somatischen und psychischen Gesundheitszustands sowie dessen Auswirkungen auf die Leistungsf�higkeit an die Verwaltung zur�ck (Entscheid vom 2. M�rz 2000). Das in der Folge veranlasste Gutachten des Zentrums f�r Medizinische Begutachtung vom 23. April 2002 (nachfolgend: ZMB-Gutachten) attestierte eine Restarbeitsf�higkeit von 60 % f�r s�mtliche k�rperlich leichten bis mittelschweren T�tigkeiten, wobei die Einschr�nkung auf die diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerzst�rung sowie die rezidivierende depressive St�rung (gegenw�rtig leichte Episode) auf der Grundlage einer histrionisch strukturierten Pers�nlichkeit zur�ckgef�hrt wurde. Gest�tzt auf die Stellungnahme des IV-Arztes Dr. med. K.________, Facharzt FMH f�r Innere Medizin, vom 14. Mai 2002, wonach invalidit�tsfremde Gr�nde f�r die limitierte Leistungsf�higkeit verantwortlich sind, wies die IV-Stelle das Leistungsbegehren der N.________ erneut ab (Verf�gung vom 16. Juli 2002).
Die hiegegen erhobene Beschwerde mit dem Antrag auf Zusprechung einer ganzen Invalidenrente ab (fr�hestens) 1. September 1995, eventualiter R�ckweisung der Streitsache an die Verwaltung zwecks zus�tzlicher medizinischer Abkl�rungen, wies das Verwaltungsgericht mit Entscheid vom 16. September 2003 ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst N.________ ihr vorinstanzlich gestelltes Rechtsbegehren erneuern. Des Weitern ersucht sie um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege.
2.1 Im angefochtenen Entscheid werden die - vor In-Kraft-Treten des Bundesgesetzes �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 am 1. Januar 2003 g�ltig gewesenen und nach den Regeln des intertemporalen Rechts und des zeitlich massgebenden Sachverhalts hier anwendbaren (BGE 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b) - Bestimmungen �ber den Begriff der Invalidit�t (Art. 4 Abs. 1 IVG), Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und 1bis IVG) sowie die Invalidit�tsbemessung bei Erwerbst�tigen nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (Art. 28 Abs. 2 IVG; BGE 128 V 30 Erw. 1, 104 V 136 Erw. 2a und b) zutreffend dargelegt. Ebenfalls richtig wiedergegeben wurde die Rechtsprechung zur Bedeutung �rztlicher Berichte und Gutachten f�r die Bestimmung des Invalidit�tsgrades (BGE 115 V 134 Erw. 2, 114 V 314 Erw. 3c, 105 V 158 Erw. 1) sowie die Grunds�tze der Beweisw�rdigung (BGE 125 V 352 Erw. 3a, 122 V 160 f. Erw. 1c, je mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen. Zu erg�nzen ist, dass auch die Bestimmungen der auf den 1. Januar 2004 in Kraft getretenen 4. IVG-Revision im hier zu beurteilenden Fall nicht anwendbar sind, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses der streitigen Verf�gung (hier: 16. Juli 2002) eingetretene Rechts- und Sachverhalts�nderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht ber�cksichtigt werden (BGE 129 V 4 Erw. 1.2 mit Hinweisen).
2.2.1 Nach den zutreffenden Erw�gungen der Vorinstanz geh�ren zu den geistigen Gesundheitssch�den, welche in gleicher Weise wie die k�rperlichen eine Invalidit�t im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG zu bewirken verm�gen, neben den eigentlichen Geisteskrankheiten auch seelische Abwegigkeiten mit Krankheitswert. Nicht als Auswirkungen einer krankhaften seelischen Verfassung und damit invalidenversicherungsrechtlich nicht als relevant gelten Beeintr�chtigungen der Erwerbsf�higkeit, welche die versicherte Person bei Aufbietung allen guten Willens, Arbeit in ausreichendem Masse zu verrichten, zu vermeiden verm�chte, wobei das Mass des Forderbaren weitgehend objektiv bestimmt werden muss (BGE 102 V 165; AHI 2001 S. 228 Erw. 2b mit Hinweisen; vgl. auch 127 V 298 Erw. 4c in fine).
2.2.2 Unter gewissen Umst�nden k�nnen auch somatoforme Schmerzst�rungen eine Arbeitsunf�higkeit verursachen. Sie fallen unter die Kategorie der psychischen Leiden (zu deren invalidisierenden Charakter generell BGE 102 V 165; AHI 2001 S. 228 Erw. 2b mit Hinweisen; siehe auch BGE 127 V 298 ff. Erw. 4c und 5), f�r die grunds�tzlich ein psychiatrisches Gutachten erforderlich ist, wenn es darum geht, �ber das Ausmass der durch sie bewirkten Arbeitsunf�higkeit zu befinden (AHI 2000 S. 159 Erw. 4b mit Hinweisen; Urteile R. vom 2. Dezember 2002 [I 53/02] Erw. 2.2, L. vom 6. Mai 2002 [I 275/01] Erw. 3a/bb und 3b sowie Q. vom 8. August 2002 [I 783/01] Erw. 3a). In Anbetracht der sich mit Bezug auf Schmerzen naturgem�ss ergebenden Beweisschwierigkeiten gen�gen mithin die subjektiven Schmerzangaben der versicherten Person f�r die Begr�ndung einer (teilweisen) Invalidit�t allein nicht; vielmehr muss im Rahmen der sozialversicherungsrechtlichen Leistungspr�fung verlangt werden, dass die Schmerzangaben durch damit korrelierende, fach�rztlich schl�ssig feststellbare Befunde hinreichend erkl�rbar sind, andernfalls sich eine rechtsgleiche Beurteilung der Rentenanspr�che nicht gew�hrleisten liesse (Urteile R. vom 2. Dezember 2002 [I 53/02] Erw. 2.2 und W. vom 9. Oktober 2001 [I 382/00] Erw. 2b).
2.2.3 Das Vorliegen eines fach�rztlich ausgewiesenen psychischen Leidens mit Krankheitswert - worunter anhaltende somatoforme Schmerzst�rungen grunds�tzlich fallen - ist aus rechtlicher Sicht wohl Voraussetzung, nicht aber hinreichende Basis f�r die Annahme einer invalidisierenden Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit (Urteil S. vom 17. Februar 2003 [I 667/01] Erw. 3; Ulrich Meyer-Blaser, Der Rechtsbegriff der Arbeitsunf�higkeit und seine Bedeutung in der Sozialversicherung, namentlich f�r den Einkommensvergleich in der Invalidit�tsbemessung, in: Ren� Schaffhauser/Franz Schlauri (Hrsg.), Schmerz und Arbeitsunf�higkeit, St. Gallen 2003, S. 64 f. mit Anm. 93). Namentlich vermag nach der Rechtsprechung eine diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerzst�rung als solche in der Regel keine lang dauernde, zu einer Invalidit�t f�hrende Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit im Sinne von Art. 4 Abs. 1 IVG zu bewirken (hierzu eingehend Meyer-Blaser, a.a.O., S. 76 ff., insb. S. 81 f.). Ein Abweichen von diesem Grundsatz f�llt nur in jenen F�llen in Betracht, in denen die festgestellte somatoforme Schmerzst�rung nach Einsch�tzung des Arztes eine derartige Schwere aufweist, dass der versicherten Person die Verwertung ihrer verbleibenden Arbeitskraft auf dem Arbeitsmarkt bei objektiver Betrachtung - und unter Ausschluss von Einschr�nkungen der Leistungsf�higkeit, die auf aggravatorisches Verhalten zur�ckzuf�hren sind (vgl. AHI 2002 S. 150 Erw. 2b; Urteile A. vom 24. Mai 2002 [I 518/01] Erw. 3b/bb und R. vom 2. Dezember 2002 [I 53/02] Erw. 2.2; siehe auch Meyer-Blaser, a.a.O., S. 83, 87 f.) - sozial-praktisch nicht mehr zumutbar oder dies f�r die Gesellschaft gar untragbar ist (BGE 102 V 165; AHI 2001 S. 228 Erw. 2b mit Hinweisen; vgl. auch BGE 127 V 298 Erw. 4c in fine; hinsichtlich somatoformer St�rungen siehe insb. Urteile R. vom 2. Dezember 2002 [I 53/02] Erw. 2.2, Y. vom 5. Juni 2001 [I 266/00] Erw. 1c, S. vom 2. M�rz 2001 [I 650/99] Erw. 2c, B. vom 8. Februar 2001 [I 529/00] Erw. 3c und A. vom 19. Oktober 2000 [I 410/00] Erw. 2b).
Die - nur in Ausnahmef�llen anzunehmende - Unzumutbarkeit einer willentlichen Schmerz�berwindung und eines Wiedereinstiegs in den Arbeitsprozess setzt jedenfalls das Vorliegen einer mitwirkenden, psychisch ausgewiesenen Komorbidit�t von erheblicher Schwere, Intensit�t, Auspr�gung und Dauer oder aber das Vorhandensein anderer qualifizierter, mit gewisser Intensit�t und Konstanz erf�llter Kriterien voraus. So sprechen unter Umst�nden (1) chronische k�rperliche Begleiterkrankungen und mehrj�hriger Krankheitsverlauf bei unver�nderter oder progredienter Symptomatik ohne l�ngerfristige Remission, (2) ein ausgewiesener sozialer R�ckzug in allen Belangen des Lebens, (3) ein verfestigter, therapeutisch nicht mehr angehbarer innerseelischer Verlauf einer an sich missgl�ckten, psychisch aber entlastenden Konfliktbew�ltigung (prim�rer Krankheitsgewinn ["Flucht in die Krankheit"]; vgl. zum sekund�ren Krankheitsgewinn hinten Erw. 3.3.2) oder schliesslich (4) unbefriedigende Behandlungsergebnisse trotz konsequent durchgef�hrter ambulanter und/oder station�rer Behandlungsbem�hungen (auch mit unterschiedlichem therapeutischem Ansatz) und gescheiterte Rehabilitationsmassnahmen bei vorhandener Motivation und Eigenanstrengung der versicherten Person f�r die ausnahmsweise Un�berwindlichkeit der somatoformen Schmerzst�rung (vgl. AHI 2000 S. 152 f. Erw. 2c [=VSI 2000 S. 155 Erw. 2c]; siehe etwa auch Urteile S. vom 29. August 2001 [I 703/00] Erw. 4c, P. vom 30. April 2002 [I 382/01] Erw. 4a, G. vom 11. September 2002 [I 597/01] Erw. 2.3, A. vom 23. Januar 2003 [I 379/02] Erw. 1.3; zum Ganzen ausf�hrlich Meyer-Blaser, a.a.O., S. 76 ff., insb. 80 ff.).
2.2.4 Gen�gt - bei weitgehendem Fehlen eines somatischen Befundes - die (rein) psychiatrische Erkl�rbarkeit der Schmerzsymptomatik allein f�r eine sozialversicherungsrechtliche Leistungsbegr�ndung nicht, obliegt der begutachtenden Fachperson der Psychiatrie im Rahmen der - naturgem�ss mit Ermessensz�gen behafteten - �rztlichen Stellungnahme zur Arbeits(un)f�higkeit und der Darlegungen zu den einer versicherten Person aus medizinischer Sicht noch zumutbaren Arbeitsf�higkeit die Aufgabe, durch die zur Verf�gung stehenden diagnostischen M�glichkeiten fachkundiger Exploration der Verwaltung (und im Streitfall dem Gericht) aufzuzeigen, ob und inwiefern eine versicherte Person �ber psychische Ressourcen verf�gt, die es ihr - auch mit Blick auf die unter Erw. 2.2.3 hievor genannten Kriterien - erlauben, mit ihren Schmerzen umzugehen. Entscheidend ist, ob die betroffene Person, von ihrer psychischen Verfassung her besehen, objektiv an sich die M�glichkeit hat, trotz ihrer subjektiv erlebten Schmerzen einer Arbeit nachzugehen (Urteile R. vom 2. Dezember 2002 [I 53/02] Erw. 2.2, Y. vom 5. Juni 2001 [I 266/00] Erw. 1c, S. vom 2. M�rz 2001 [I 650/99] Erw. 2c, B. vom 8. Februar 2001 [I 529/00] Erw. 3c und A. vom 19. Oktober 2000 [I 410/00] Erw. 2b).
2.2.5 Die �rztlichen Stellungnahmen zum psychischen Gesundheitszustand und zu dem aus medizinischer Sicht (objektiv) vorhandenen Leistungspotential bilden unabdingbare Grundlage f�r die Beurteilung der Rechtsfrage, ob und gegebenenfalls inwieweit einer versicherten Person unter Aufbringung allen guten Willens die �berwindung ihrer Schmerzen und die Verwertung ihrer verbleibenden Arbeitskraft zumutbar ist. Im Rahmen der freien Beweisw�rdigung (Art. 40 BZP in Verbindung mit Art. 19 VwVG; Art. 95 Abs. 2 OG in Verbindung mit Art. 113 und 132 OG; AHI 2001 S. 113 Erw. 3a) darf sich dabei die Verwaltung - und im Streitfall das Gericht - weder �ber die (den beweisrechtlichen Anforderungen gen�genden; Erw. 2.1 hievor, in fine) medizinischen Tatsachenfeststellungen hinwegsetzen noch sich die �rztlichen Einsch�tzungen und Schlussfolgerungen zur (Rest-) Arbeitsf�higkeit unbesehen ihrer konkreten sozialversicherungsrechtlichen Relevanz und Tragweite zu eigen machen. Letzteres gilt namentlich dann, wenn die begutachtende Fachperson allein aufgrund der Diagnose einer anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung eine Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit attestiert. Die rechtsanwendenden Beh�rden haben diesfalls mit besonderer Sorgfalt zu pr�fen, ob die �rztliche Einsch�tzung der Arbeitsunf�higkeit auch invalidit�tsfremde Gesichtspunkte (insbesondere psychosoziale und soziokulturelle Belastungsfaktoren) mit ber�cksichtigt, welche vom sozialversicherungsrechtlichen Standpunkt aus unbeachtlich sind (vgl. BGE 127 V 299 Erw. 5a; AHI 2000 S. 153 Erw. 3), und ob die von den �rzten anerkannte (Teil-)Arbeitsunf�higkeit auch im Lichte der f�r eine Un�berwindlichkeit der Schmerzsymptomatik massgebenden rechtlichen Kriterien (Erw. 2.2.3 und 2.2.4 hievor) standh�lt.
3.1 Abweichend vom ZMB-Gutachten vom 23. April 2002, welches der Beschwerdef�hrerin aufgrund der diagnostizierten anhaltenden somatoformen Schmerzst�rung sowie der rezividierenden depressiven St�rung (gegenw�rtig leichte Episode) bei histrionisch strukturierter Pers�nlichkeit eine Arbeitsunf�higkeit von 40 % attestiert, ging die Vorinstanz von einer - wie bisher - 100%igen Arbeitsf�higkeit f�r k�rperlich leichte bis mittelschwere T�tigkeiten aus; zur Begr�ndung wurde ausgef�hrt, die soziokulturellen und psychosozialen Umst�nde tr�ten bei der Versicherten derart stark in den Vordergrund, dass ein verselbstst�ndigter (krankheitswertiger) psychischer Gesundheitsschaden mit Auswirkungen auf die Arbeits- und Erwerbsf�higkeit zu verneinen sei; namentlich liege auch keine andauernde Depression im fachm�nnischen Sinne vor. Da somit weder in somatischer noch psychischer Hinsicht ein medizinisches Substrat f�r die Schmerzsymptomatik ausgewiesen sei, falle ein Rentenanspruch ausser Betracht.
3.2 Das kantonale Gericht r�umt mit Recht ein, dass das polydisziplin�re ZMB-Gutachten s�mtliche rechtsprechungsgem�ssen Kriterien der Beweistauglichkeit (vgl. Erw. 2.1. hievor) erf�llt. Die abschliessende Gesamteinsch�tzung der Restarbeitsf�higkeit stammt von der Kommission f�r medizinische Begutachtung, welche bei ihrer Einsch�tzung s�mtliche relevanten somatischen und psychischen Beschwerden ber�cksichtigte. Unbegr�ndet ist der beschwerdef�hrerische Einwand, die Gesamteinsch�tzung der Restarbeitsf�higkeit beruhe auf nicht aktuellen Befunderhebungen. Die Schlussfolgerungen der Gutachter st�tzen sich sowohl auf die medizinischen Vorakten als auch auf die subjektiven Angaben der Versicherten und die im Rahmen eigener Untersuchungen anl�sslich des ZMB-Aufenthalts vom 2. bis 5. April 2002 erhobenen Befunde. Weder vor- noch letztinstanzlich benennt die Beschwerdef�hrerin Beweismittel, welche auf eine relevante Ver�nderung des Gesundheitszustands seit der ZMB-Begutachtung im April 2002 bis zum Verf�gungserlass am 16. Juli 2002 hindeuten.
Soweit in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend gemacht wird, die von den ZMB-Gutachtern bescheinigte Arbeitsunf�higkeit von 40 % lasse sich im Lichte der im Bericht des Psychiaters Dr. med. G._________ vom 19. M�rz 2002 angenommenen "Arbeits- und Erwerbsunf�higkeit" von 80 bis 100 % nicht halten, kann dem nicht beigepflichtet werden. Zum einen gr�ndet die Einsch�tzung des Psychiaters auf der Annahme eines klassischen Fibromyalgie-Syndroms. Ein solches aber wurde von den Gutachtern des ZMB in der Folge nachvollziehbar und �berzeugend ausgeschlossen; somatisch objektiviert werden k�nne einzig ein leichtes femoropatell�res Schmerzsyndrom. Zum andern begr�ndet Dr. med. G._________ die nahezu vollst�ndige Einschr�nkung des Leistungsverm�gens allein mit dem Hinweis auf die bisher fehlgeschlagenen Versuche einer andauernden Symptomlinderung sowie die diesbez�glich ung�nstige Prognose; damit aber liefert der Arzt keine hinreichende Beweisgrundlage f�r die Beurteilung der Frage, ob und inwiefern der Beschwerdef�hrerin die Aus�bung einer Erwerbst�tigkeit mit Blick auf die vorhandenen psychischen Ressourcen objektiv m�glich und zumutbar w�re. Im Lichte der bescheidenen Befunde und der - im �brigen nicht mit Eindeutigkeit gestellten - Diagnose leuchtet zumindest nicht ein, weshalb eine Schmerz�berwindung nahezu g�nzlich ausserhalb des Bereichs des Zumutbaren liegen soll. Indem Dr. med. G._________ sich schliesslich ohne n�here Pr�zisierungen zur "Erwerbsf�higkeit" und damit zu den wirtschaftlichen Folgen des Gesundheitsschadens �ussert (Art. 4 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 28 Abs. 2 IVG), �berschreitet er seinen Aufgabenbereich als Arzt (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen). Vor diesem Hintergrund ist nicht zu beanstanden, dass Vorinstanz und Verwaltung dem Bericht vom 19. M�rz 2002 keinen ausschlaggebenden Beweiswert beigemessen haben.
3.3 Steht der grunds�tzliche Beweiswert des ZMB-Gutachtens ausser Frage, bleibt zu pr�fen, ob Vorinstanz und Verwaltung bei der Beurteilung der zumutbaren Restarbeitsf�higkeit von den dortigen Schlussfolgerungen abweichen durften.
3.3.1 Gem�ss ZMB-Gutachten f�llt bei der Beschwerdef�hrerin einzig die diagnostizierte anhaltende somatoforme Schmerzst�rung als Grund f�r eine Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit in Betracht. Bez�glich der zus�tzlich gestellten Diagnose einer rezidivierenden depressiven St�rung (gegenw�rtig leichte Episode) auf der Grundlage einer histrionisch strukturierten Pers�nlichkeit ist in W�rdigung der Aktenlage - einschliesslich der Anamnese und der subjektiven Angaben der Versicherten - davon auszugehen, dass es sich bei den depressiven Stimmungslagen um (reaktive) Begleiterscheinungen der somatoformen Schmerzst�rung und nicht um ein selbstst�ndiges, vom psychogenen Schmerzsyndrom losgel�stes depressives Leiden im Sinne einer psychischen Komorbidit�t handelt (vgl. auch Meyer-Blaser, a.a.O., S. 81 Anm. 135).
3.3.2 Der psychische Gesundheitsschaden der Beschwerdef�hrerin vermag nach den unter Erw. 2.2 hievor dargelegten Grunds�tzen �ber die invalidisierende Wirkung somatoformer Schmerzst�rungen nur unter besonderen Voraussetzungen die - ausnahmsweise - Annahme einer rechtserheblichen Arbeitsunf�higkeit zu begr�nden. Diese sind, wie die Vorinstanz im Ergebnis richtig erkannte, hier nicht erf�llt. So bewirken die k�rperlichen Begleiterkrankungen (Adipositas, arterielle Hypertension, Status nach abdominaler Hysterektomie, anamnestische Kolpitis und rezidivierende Zystitiden, Status nach Varizen-Operation links ca. 1992) bez�glich k�rperlich leichten bis mittelschweren T�tigkeiten aus �rztlicher Sicht weder Einschr�nkungen des funktionellen Leistungsverm�gens, noch bestehen Anhaltspunkte daf�r, dass sie eine ausgepr�gte, die zumutbare Willensanstrengung (vgl. Erw. 2.2.3 hievor) negativ beeinflussende psychische Belastungssituation verursachen. Sodann geben die Angaben der Versicherten keine Indizien f�r einen schwerwiegenden, nahezu umfassenden sozialen R�ckzug mit gleichsam apathischem Verharren in sozialer Isolierung. Ferner besteht im Lichte der Aktenlage kein Grund zur Annahme eines ausgepr�gten, therapeutisch nicht mehr angehbaren prim�ren Krankheitsgewinns; einen sekund�ren Krankheitsgewinn (z.B. vermehrte Zuwendung, Unterst�tzung, Entlastung von allt�glichen Verpflichtungen etc.) scheinen die �rzte bei der durch eine histrionisch strukturierte Pers�nlichkeit gepr�gten Versicherten zwar nicht auszuschliessen, doch bliebe ein solcher rechtlich ohnehin grunds�tzlich unbeachtlich (Meyer-Blaser, a.a.O., S. 86). Schliesslich wiegt der Umstand, dass die Behandlungsergebnisse trotz wiederholter, l�ngerer Therapieversuche bei aktiver Mitwirkung und vorhandener Motivation der Versicherten insgesamt nicht wie erhofft ausfielen, in W�rdigung der Gesamtsituation nicht derart schwer, dass dies allein die Unzumutbarkeit einer Schmerz�berwindung rechtfertigen l�sst. Dies gilt umso mehr, als die Gutachter des ZMB ausdr�cklich die Fortf�hrung einer psychotherapeutischen Betreuung empfehlen und hievon zumindest l�ngerfristig eine Verbesserung des Gesundheitszustands erwarten.
Nach dem Gesagten sprechen aus rechtlicher Sicht keine hinreichenden Gr�nde daf�r, dass die psychischen Ressourcen es der relativ jungen Versicherten nicht erlaubten, trotz ihrer Schmerzen eine leichte bis mittelschwere T�tigkeit - wie sie sie bereits bis anhin ausgef�hrt hat - weiterhin in vollem Umfange auszu�ben. Die von den �rzten wiederholt hervorgehobenen deutlichen psychosozialen Belastungsfaktoren und die gesamten Umst�nde des Krankheitsgeschehens gen�gen mithin f�r die rechtliche Anerkennung einer 40%-igen Leistungseinbusse aus psychischen Gr�nden nicht, womit der vorinstanzliche Entscheid standh�lt.
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Dem Gesuch um unentgeltliche Verbeist�ndung ist stattzugeben (Art. 152 in Verbindung mit Art. 135 OG), da die Bed�rftigkeit aktenkundig ist, die Beschwerde nicht als aussichtslos zu bezeichnen und die Vertretung geboten war (BGE 125 V 202 Erw. 4a mit Hinweisen). Es wird indessen ausdr�cklich auf Art. 152 Abs. 3 OG aufmerksam gemacht, wonach die beg�nstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie sp�ter dazu im Stande ist.
Zufolge Gew�hrung der unentgeltlichen Verbeist�ndung wird Rechtsanwalt Roland Ilg, Z�rich, f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 1'500.-- (einschliesslich Mehrwertsteuer) ausgerichtet.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtiche Abteilung, der Ausgleichskasse des Kantons Z�rich und dem Bundesamt f�r Sozialversicherung zugestellt.

References: BGE 
 Art. 4
in fine
 BGE 
 BGE 
 Art. 4
 BGE 
in fine
 Art. 19
 Art. 95
 Art. 113
in fine
 BGE 
 Art. 28
 Art. 135
 Art. 152