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Timestamp: 2019-06-20 10:35:18+00:00

Document:
BGH v. 03.04.2008 - I ZR 94/05 - NWB Urteile
BGH v. 03.04.2008 - I ZR 94/05
Gesetze: ZPO § 139; ZPO § 321a
Instanzenzug: LG Stuttgart, 17 O 392/04 vom 22.12.2004 OLG Stuttgart, 4 U 20/05 vom 11.05.2005
6. Die Klägerin macht schließlich ohne Erfolg geltend, sie habe in der mündlichen Verhandlung darauf hingewiesen, dass es Sache des nationalen Gesetzgebers sei, wie er den nach der Richtlinie 2001/29/EG vom 22. Mai 2005 gebotenen gerechten Ausgleich herstelle, zudem habe sie eine Vorlage zum Zweck der Vorabentscheidung an den Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften angeregt. Die Gerichte sind nach Art. 103 Abs. 1 GG nur verpflichtet, das Vorbringen der Parteien zur Kenntnis zu nehmen und in Erwägung zu ziehen. Hingegen ist es nicht erforderlich, alle Einzelpunkte des Parteivortrags in den Gründen der Entscheidung auch ausdrücklich zu bescheiden (BVerfGE 96, 205, 216 f.).
BGH 29.7.2009 - I ZR 212/06
[OAAAC-80215]
BGH v. 03.04.2008 - I ZR 94/05 ablegen in?

References: BGH 
 § 139
 § 321
 Art. 103

BGH 

BGH