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Timestamp: 2016-10-26 07:39:07+00:00

Document:
U 337/00 (08.05.2001)
U 337/00 Vr
Bundesrichter Borella, R�edi und Bundesrichterin Leuzinger; Gerichtsschreiber Hochuli
ELVIA Versicherungen, Badenerstrasse 694, 8048 Z�rich, Beschwerdef�hrerin,
1.L.________, Spanien, vertreten durch M.________,
2.Helsana Versicherungen AG, Recht Deutsche Schweiz,
Birmensdorferstrasse 94, 8024 Z�rich,
A.- Mit Verf�gung vom 4. M�rz 1998, best�tigt mit Einspracheentscheid vom 3. November 1998, lehnten es die ELVIA Versicherungen (nachfolgend: ELVIA) ab, dem 1967 geborenen L.________ �ber den 19. August 1997 hinaus f�r die Folgen eines Verkehrsunfalles vom 23. Dezember 1994 Leistungen zu erbringen, weil die anhaltenden Beschwerden in keinem nat�rlichen Kausalzusammenhang zum Unfallereignis mehr st�nden.
B.- Die hiegegen erhobenen Beschwerden des Versicherten und der Helsana (Krankenversicherer von L.________) hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 16. Juni 2000 in dem Sinne teilweise gut, dass es den Einspracheentscheid aufhob und die Sache an die ELVIA zur weiteren Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen und zu neuer Verf�gung zur�ckwies.
C.- Die ELVIA f�hrt dagegen Verwaltungsgerichtsbeschwerde und beantragt, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben.
Der Versicherte l�sst die Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragen; eventuell sei die ELVIA zu verpflichten, ihm weiterhin die gesetzlichen Leistungen im Zusammenhang mit dem Unfall vom 23. Dezember 1994 zu erbringen. Die Helsana h�lt an ihren vorinstanzlichen Ausf�hrungen fest, w�hrend das Bundesamt f�r Sozialversicherung auf eine Vernehmlassung verzichtet.
1.- Die Vorinstanz hat die massgebende Bestimmung �ber die Gew�hrung von Versicherungsleistungen bei Unf�llen (Art. 6 Abs. 1 UVG) und die Rechtsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen (BGE 119 V 337 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen) und ad�quaten (BGE 122 V 416 Erw. 2a, 117 V 366 Erw. 6, 115 V 141 Erw. 7 mit Hinweisen) Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod) zutreffend dargelegt. Entsprechendes gilt f�r die Erw�gungen zum Leistungsanspruch bei R�ckf�llen und Sp�tfolgen (Art. 11 UVV; BGE 118 V 296 f. Erw. 2c), zu dem im Sozialversicherungsrecht allgemein �blichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 119 V 338 Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen) sowie zum Beweiswert und zur richterlichen W�rdigung von medizinischen Berichten und Gutachten (BGE 122 V 160 Erw. 1c). Darauf wird verwiesen.
2.- Streitig ist, ob aufgrund der Akten der nat�rliche Kausalzusammenhang beurteilt werden kann, und wenn ja, nach welchen Kriterien die Ad�quanzbeurteilung vorzunehmen ist.
3.- Der medizinisch relevante Sachverhalt ist insofern gen�gend dokumentiert, als die Vorinstanz mit Recht von einer schleudertrauma�hnlichen Verletzung ausgegangen ist. Die Vorinstanz hat diesbez�glich die bei den Akten liegenden medizinischen Unterlagen insbesondere unter Ber�cksichtigung der - zum typischen Beschwerdebild nach HWS-Distorsion (vgl. BGE 117 V 360 Erw. 4b) geh�renden - notfallm�ssig behandlungsbed�rftigen �belkeit (am 26. Dezember 1994 durch Dr. E.________), der starken Kopfschmerzen (behandelt ab 27. Dezember 1994 durch Dr. B.________) sowie der unmittelbar anschliessend ebenfalls behandlungsbed�rftigen Nacken- und Schulterbeschwerden) sorgf�ltig gepr�ft und im Hinblick auf die Rechtsprechung korrekt gew�rdigt. Demnach steht fest, dass die anhaltenden Beschwerden in einem nat�rlichen Kausalzusammenhang zum Unfall vom 23. Dezember 1994 stehen (vgl. BGE 119 V 340 Erw. 3b/aa mit Hinweisen). Es besteht entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin kein Anlass, die Richtigkeit der entsprechenden Beurteilung durch das kantonale Gericht in Zweifel zu ziehen.
4.- a) Es wird von den Ergebnissen der von der Vorinstanz zu Recht angeordneten erg�nzenden orthop�disch-chirurgischen und neurologischen Abkl�rungen abh�ngen, ob die anhaltenden Beschwerden gem�ss den erhobenen Befunden des Neurologen Dr. med. H.________ somatisch erkl�rbar sind - trotz gegenteiliger Auffassung des Dr. med. S.________ gem�ss Bericht vom 31. Oktober 1997, wonach das Funktions-CT nicht erheblich pathologisch sei - und mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit in einem nat�rlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfallereignis vom 23. Dezember 1994 stehen, sodass sich diesbez�glich gegebenenfalls die ad�quate Kausalit�t weitgehend mit der nat�rlichen decken w�rde (vgl. BGE 123 V 102 Erw. 3b mit Hinweisen).
b) Hinsichtlich der behandlungsbed�rftigen psychogenen Beschwerden des Versicherten (nachfolgend: Beschwerdegegner 1) liegt weder eine gesicherte Diagnose vor noch lassen sich Aussagen �ber die Kausalit�t dieser Beschwerden machen. Auch die Frage, ob - und gegebenenfalls ab welchem Zeitpunkt - eine psychische Fehlentwicklung im Vordergrund steht, kann aufgrund der vorliegenden Akten nicht beurteilt werden.
Die Vorinstanz hat somit nach umfassender und sorgf�ltiger W�rdigung der medizinischen Unterlagen zutreffend erkannt, dass �ber die Frage der Ad�quanz des Kausalzusammenhangs (nach den je massgebenden Kriterien der Ad�quanzbeurteilung; vgl. dazu BGE 123 V 99 ff. Erw. 2, 117 V 359 und 115 V 135 ff. Erw. 4 ff., je mit Hinweisen) aufgrund der Aktenlage nicht entschieden werden kann. Zu Recht hat sie die Sache demnach auch hinsichtlich der psychischen Beschwerden zur entsprechenden Abkl�rungen an den Unfallversicherer zur�ckgewiesen.
5.- Nach Art. 134 OG darf das Eidgen�ssische Versicherungsgericht im Beschwerdeverfahren �ber die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen den Parteien in der Regel keine Verfahrenskosten auferlegen. Diese Bestimmung wurde vom Gesetzgeber vor allem im Interesse der Versicherten geschaffen, die mit einem Sozialversicherer im Streit stehen. Der Grundsatz der Unentgeltlichkeit des Verfahrens vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht gilt nicht f�r den Fall, dass sich zwei Versicherer �ber Leistungen aus Unfallfolgen f�r einen gemeinsamen Versicherten streiten (BGE 126 V 192 Erw. 6 mit Hinweisen). In einem solchen Fall sind die Gerichtskosten auch dann dem unterliegenden Sozialversicherer aufzuerlegen, wenn dieser Rechtsstreit im gleichen Urteil erledigt wird, in welchem auch �ber das unentgeltliche Verfahren zwischen Unfallversicherer und Versichertem entschieden wird (zur Publikation vorgesehenes Urteil S. und C. vom 15. M�rz 2001, U 194/00 und U 396/00). Dem Prozessausgang entsprechend sind die Gerichtskosten daher der unterliegenden Beschwerdef�hrerin aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 135 OG).
6.- a) Dem Ausgang des letztinstanzlichen Verfahrens entsprechend steht dem obsiegenden Beschwerdegegner 1 eine Parteientsch�digung zu (Art. 135 in Verbindung mit Art. 159 OG).
b) Nach Art. 159 Abs. 2 OG darf im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde obsiegenden Beh�rden oder mit �ffentlich-rechtlichen Aufgaben betrauten Organisationen in der Regel keine Parteientsch�digung zugesprochen werden. In Anwendung dieser Bestimmung hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht der SUVA und den privaten UVG-Versicherern keine Parteientsch�digungen zugesprochen, weil sie als Organisationen mit �ffentlich-rechtlichen Aufgaben zu qualifizieren sind (BGE 112 V 361 Erw. 6 mit Hinweisen).
II.Die Gerichtskosten von Fr. 3000.- werden der Beschwerdef�hrerin
III.Die Beschwerdef�hrerin hat dem Beschwerdegegner 1 f�r
das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht
eine Parteientsch�digung von Fr. 2500.- (einschliesslich
des Kantons Z�rich und dem Bundesamt

References: BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 134
 Art. 135
 Art. 159
 Art. 159