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Timestamp: 2017-12-11 10:30:21+00:00

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ZA Arbeitsvertrag - Seite 2 - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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05.07.2011, 15:53 #26
AW: ZA Arbeitsvertrag
Hier was vom Zaun brechen? Fragt sich, ob DU hier mit deiner falschen Rechnerei und dem mit-dem-Finger-auf-andere-Zeigen hilfreich warst?
Wenn man das Echo nicht verträgt, sollte man sowas lassen ...
Ich denke, es ist SEHR WOHL ein Entscheidungskritierium, wenn man sich verdeutlicht, für welchen konkreten Betrag man welche Arbeit leisten muss und hierfür noch Kosten, Reisezeit und Lebenszeit opfern soll!
Versuch doch einfach mal sachlich zu sein.
Ich habe versucht den AV anzugreifen, das sollte mehr Wert haben als deine albernen Smileys.
Ich habe nicht mit dem Finger auf Andere gezeigt.
Meine Rechnerei war im Gegensatz zu deiner richtig, weil 35 Wochenstunden ca. 151 Stunden im Monat ergeben und deine 120 Stunden auch keine von dir benannte Vollbeschäftigung sind.
Außerdem solltest du selbst wissen, daß im Bereich des SGB II die Argumentation über die Zumutbarkeit mit Hilfe der Höhe der Entlohnung auf sehr schwachen Füßen steht.
Da du aber scheinbar in Sachen Arbeits- oder Sozialrecht die Spitze der Sachkenntnis darstellst, gib doch einfach brauchbare Hinweise zur Nichtunterzeichnung des AV.
05.07.2011, 16:01 #27
Zudem fehlt die sogenannte Auslösung, die ebenfalls gezahlt werden muss, je nach Dauer der Abwesenheit von der Wohnung. Also ich hab zumindest nichts davon gelesen.
Da würde ich auf jeden Fall nochmal nachhaken, denn Dir bringt es nix, wenn Du erst bei der Steuererklärung mit den Reisekostenabrechnungen kommst. Dann kannst Du den Job nämlich max. 1 Monat machen, Dein gesamter Verdienst geht für Fahrtkosten, Übernachtungen und Verpflegung drauf.
Gaaaanz vorsichtig sein, so einen Vertrag würde ich nicht unterschreiben, auch wenn ich lieber heute als morgen der argen Arge den Rücken kehren möchte.
05.07.2011, 16:05 #28
Auch hier gilt: wer lesen kann ist klar im Vorteil - dazu gehört es auch, die Anführungszeichen richtig in Bezug zu setzen. Seepferdchen hat es auch verstanden ...
macht bei "Vollbeschäftigung" von 120 Stunden
Selbstverständlich hast DU meine - anhand dieser Eckdaten RICHTIGEN Berechnung - ins Lächerliche gezogen und versuchst hier, einen zu maßregeln. Das verbitte ich mir!
Die "richtige" Antwort auf DEINEN Fehltritt wäre gewesen:
Sorry - ich habe anders gerechnet.
Aber wieso erwarte ich so etwas?
05.07.2011, 16:08 #29
Ersatz von Aufwendungen stehen im AV § 8.
Leider sehr unbestimmt und deshalb m.E. auch angreifbar.
05.07.2011, 16:15 #30
Deine Antworten sind lächerlich.
Deine "Eckdaten" haben doch nichts mit dem eingestellten AV zu tun.
Lese den AV und gib dem TE sachliche Hinweise.
Vielleicht weil du meinst unfehlbar zu sein ?
05.07.2011, 16:26 #31
Dies bezog sich auf ein Minimum an Arbeitsstunden (zw. 30 u. 35 wöchentlich) und mit dem man schließlich AUCH auskommen muss, wenn nicht mehr Beschäftigung anfällt.
Man gestatte anderen Menschen eigene Gedankengänge und unterlasse doch unsachliche Wertungen.
05.07.2011, 16:36 #32
Zitat aus dem AV § 3 Abs.1:
"Dies entspricht einer durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 35 Stunden."
Hast du den eingestellten Vertrag überhaupt gelesen ?
Wenn JA, dann gib doch bitte dem TE einfach mal brauchbare Hinweise auf sein Anliegen.
Aber irgendwie möchte ich nicht Bundesweit auf Montage gehen ,datt hab ich meinem Vermittler schon von Anfang an gesacht.
Irgendwelche Vörschläge?
05.07.2011, 16:41 #33
Schreib dem AG, dass Du erst das mit dem Zeikonto
Für Tage, an denen kein Einsatz bei einem Entleiher erfolgt, wird der regelmäßige tägliche Arbeitslohn gezahlt (z.B. für 7 Stunden bei 35h/Woche), ohne dass dafür Minusstunden auf das Zeitkonto übertragen werden. Grundlage dafür ist § 11 Abs. 4 Satz 2 und 3 des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes Gesetz zur Regelung der gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung welches den § 615 Satz 1 BGB für Leiharbeitsverhältnisse bestätigt. Die verbreitete Praxis, für Tage des Nichteinsatzes Stunden vom Arbeitszeitkonto des Leiharbeitsnehmers abzuziehen ist illegal, da das Recht auf Vergütung nicht durch Arbeits- oder Tarifverträge eingeschränkt werden darf.
geklärt haben möchtest. Ich denke, dann wird der von sich aus den Schw..z einziehen. Die mögen es nämlich nicht, wenn man sie auf ihr illegales Verhalten anspricht, von dem sie meinen, solange der Dumme Arbeitnehmer nicht weiss, ist es schon OK....
05.07.2011, 17:15 #34
Daß die Entlohnung nicht dafür spricht, den Job anzunehmen, dürfte wohl jeder so sehen.
Die ist aber kaum ein Argument, nicht zu unterschreiben. Ich denke, wir haben anderes gefunden, wo man dem AG sagen könnte: Sorry, aber das kann ich nicht unterschreiben... und versuchen müßte zu verhandeln... was der sicher nicht mitmacht.
(Zeitkonto z.B)
So käme man unbeschadet aus der Sache raus...
05.07.2011, 17:20 #35
Hallo danke erstmal für die Möglichkeiten die mir geboten wurden,
ich werde als erstes mal das von Harz5 versuchen bevor ich dann morgen mal kucke wo hier ein FA für Arbeitsrecht ist.
Mehr Beiträge von NEIIIN finden
05.07.2011, 17:28 #36
Zitat von NEIIIN
Und wenn du nicht rechtschutzversichert bist, hol dir hier schnell noch paar Tipps zur Rechtshilfe.
Hoffentlich kann der Anwalt dir helfen bevor er sich über den AV totgelacht hat
05.07.2011, 18:58 #37
Auch das kann man im Rahmen der Einkommensteuererklärung als Abwesenheitspauschalen geltend machen. Einen Rechtsanspruch auf Auslösung gibt es nicht!
Da würde ich auf jeden Fall nochmal nachhaken, denn Dir bringt es nix, wenn Du erst bei der Steuererklärung mit den Reisekostenabrechnungen kommst.
Vor allem weil er da pro Jahr fast nichts zurückbekommt!
Er könnte aber entsprechende Freibeträge auf der Lohnsteuerkarte eintragen lassen, dann hätte er das Geld sofort. Allerdings reden wir bei diesem irren Studensatz von weniger als 50 Euro pro Monat. Wer im Baugewerbe unter den entsprechenden Tarifverträgen tätig ist bekommt etwa 35 Euro Auslöse laut Tarifvertrag. Pro Tag!
Dann kannst Du den Job nämlich max. 1 Monat machen, Dein gesamter Verdienst geht für Fahrtkosten, Übernachtungen und Verpflegung drauf.
Dem muss ich leider uneingeschränkt zustimmen. Aber so sind sie nun mal, unsere ach so seriösen Zeitarbeitsfirmen, die im Aufrtag der Bundesregierung mit Lohndumping den Arbeitsmarkt beREICHern.
06.07.2011, 07:54 #38
Tarifgebiet Ost *seufz*
Ost zahlt noch weniger. Mir wurde neulich eine Helferstelle für 6,40 angeboten....
06.07.2011, 08:20 #39
Bei 8,38 Euro Brutto würde ich den Dispo Fragen ob das die Anwesenheitsprämie ist und was die Zahlen wenn man dann da doch richtig Arbeitet
solche Angebote sind eine Frechheit
06.07.2011, 13:32 #40
Kann ich noch Toppen!!!
Tankstelle in Pritzwalk 5,00€ Brutto die Stunde , Hurra Hurra
Wozu gibt es überhaupt Tarifverträge? Kein Betrieb hält sich daran
06.07.2011, 20:35 #41
So ich habe heute mit meiner Anwältin telefoniert und die war so frei
sich das mal anzuschauen,sie selbst macht zwar nur Zivilrecht aber ihr Partner Arbeits- und gewerbliches Vertragsrecht.
Sie riet mir das ich auf meine Immobilität hinweisen soll
und auf das Zeitarbeitskonto.
Datt hab ich auch freundlich per email gemacht,nun heißt es warten bis die ZA Firma
auf meine Wünsche/Forderungen eingeht, oder ich eine Sanktion vom JC bekomme.
06.07.2011, 22:35 #42
Ich habe den Arbeitsvertrag mal überflogen. Wenn ich richtig gelesen habe ist mir aufgefallen, dass der Arbeitsort überhaupt nicht angegeben ist!
Das bedeutet, dass man dich deutschlandweit einsetzen kann. Also heute z. B. in Bremen, die nächsten 3 Tage in Jena und anschl. eine Zeitlang in z.B. München.
Wenn die Zeitarbeitsfirma 600 Km von deinem Wohnort entfernt ist, würde ich erstmal unterstellen, dass du dahin umziehen musst. Das würde einer "Zwangsumsiedelung" gleich kommen. Das stellt dann jedoch einen wichtigen Grund dafür dar, dich dort nicht zu bewerben.
08.07.2011, 12:05 #43
Das stellt dann jedoch einen wichtigen Grund dafür dar, dich dort nicht zu bewerben.
Du irrst. Das Arbeitsamt trägt dann sogar einen Teil der Umzugskosten (kann-Regelung), nur musst du das rechtzeitig beantragen. Wenn sie den Antrag ablehnen, dann hast du einen wichtigen Grund den Job abzulehnen! Vorher nicht, zumindest nicht mit deiner Begründung.
08.07.2011, 17:19 #44
Auch wenn bei deinem Post die Begründung ein bißchen dünn ist, und ich bezweifel, dass erst dann ein Grund vorliegt, wenn das Amt die Übernahme von Umzugskosten abgelehnt hat (kann rechtmäßig sein, wenn das Amt feststellt, dass finanzielle Eigenmittel vorhanden sind), hast du im Prinzip Recht.
Ich habe noch mal nachgelesen: § 121 Abs. 4 SGB III. Dort steht in der Tat, dass ein Umzug zumutbar ist, sofern dem kein wichtiger Grund entgegensteht. Nach Satz 7 kann sich ein wichtiger Grund aus familiären Bindungen ergeben (Ehe- Lebenspartner, Angehörige, Kinder, Alter, Gesundheitszustand, ortsgebundene Aktivitiäten wie Ehrenämtern sind nach dem ALG II Leitfaden von Jäger/Thomme zu berücksichtigen).
Wenn man Arbeit findet und diese Arbeit nur aufnehmen kann, wenn man umzieht, bedeutet das, dass der Umzug notwendig ist. Daher dürfte bei unterstellter Angemessenheit der neuen Miete der Emessensspielraum der von dir angesprochenen "Kann"-Leistung auf Null reduziert sein. Ein Ablehnen der Umzugskosten durch die Behörde wäre demnach ermessensfehlerhaft, wenn auch die erforderlichen finanziellen Eigenmittel für die Durchführung eines Umzugs nicht vorhanden sind.
10.07.2011, 17:53 #45
Dem stimme ich weitgehend zu, aber wenn die Behörde die Umzugsfinanzierung ablehnt so kann sie sich anschließend nicht darauf berufen, dass ich hier hätte nachweisen müssen, dass sie einen Ermessensfehler gemacht hat! Das wäre die abstruseste Unterwanderung des rechtststaatlichen Prinzips.
11.07.2011, 20:50 #46
Es würde so ablaufen, dass man gegen einen Ablehnungsbescheid der Behörde bezüglich der Übernahme von Umzugskosten im Rechtsbehelfsverfahren erklärt, dass die eigene individuelle, finanzielle Situation nicht ausreichend vom Sachbearbeiter bei der Entscheidungsfindung, bei Ausübung von Ermessen, berücksichtigt worden ist. Entweder liegt Ermessenfehlgebrauch, Ermessensnichtgebrauch oder ähnliches vor, sodass man im Rechtsbehelfsverfahren darauf drängt, dass die Entscheidung unter Ausübung von pflichtgemäßem Ermessen, § 39 SGB I, im Sinne des Antrags zu ändern ist bzw. ausfallen sollte.
Wie, bitte, willst du sonst zu deinem Recht kommen, wenn du die Gründe nicht erklärst bzw. vielleicht noch nicht einmal Widerspruch gegen eine belastende Entscheidung einlegst?

References: § 8
 § 3
 § 11
 § 615
 § 121
 § 39