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Timestamp: 2019-10-18 02:43:09+00:00

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Rechtsprechung: II ZR 211/07 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 05.12.2008
https://dejure.org/2008,968
BGH, 20.10.2008 - II ZR 211/07 (https://dejure.org/2008,968)
BGH, Entscheidung vom 20.10.2008 - II ZR 211/07 (https://dejure.org/2008,968)
BGH, Entscheidung vom 20. Januar 2008 - II ZR 211/07 (https://dejure.org/2008,968)
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BGB § 823 Abs. 2; EFZG § 3; GmbHG § 64 Abs. 1; HGB § 130a Abs. 1
GmbHG § 64 Abs. 1; BGB § 823 Abs. 2; EFZG § 3; HGB § 130a Abs. 1
Schutzzweck der Insolvenzverschleppungshaftung erfasst nicht Uneinbringlichkeit der Entgeltfortzahlung
Reichweite und Inhalt des Schutzzwecks der Insolvenzverschleppungshaftung; Schadensersatzanspruch wegen Uneinbringlichkeit eines Anspruchs auf Entgeltfortzahlung für die Zeit krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit
Keine Insolvenzverschleppungshaftung für entgangene Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall
Insolvenzverschleppungshaftung erfasst nicht den Schaden eines Arbeitnehmers wegen Uneinbringlichkeit des Anspruchs auf Entgeltfortzahlung für die Zeit krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit
Schutzzweck der Insolvenzverschleppungshaftung
GmbHG § 64 Satz 1, Haftung wegen Insolvenzverschleppung gemäß § 15a Abs. 1 Satz 1 InsO, Insolvenzverfahrensverschleppung, Neugläubiger
Keine Haftung des Geschäftsführers für Entgeltfortzahlungsansprüche bei Insolvenzverschleppung
Haftung wg Insolvenzverschleppung
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 20.10.2008, Az.: II ZR 211/07 (Haftung des Geschäftsführers)" von RAin Dr. Daniela Rossa-Heise, original erschienen in: GmbH-StB 2009, 62 - 63.
NZA 2009, 385 (Ls.)
WM 2009, 353
BB 2009, 577
NZA-RR 2009, 148
NZG 2009, 280
Nach der Rechtsprechung des Senats (vgl. nur BGHZ 164, 50, 60; BGHZ 171, 46 Tz. 13; Beschl. v. 20. Oktober 2008 - II ZR 211/07, ZIP 2009, 366 Tz. 3) soll der Rechtsverkehr durch die in § 99 Abs. 1 GenG a.F., § 64 Abs. 1 GmbHG a.F. (§ 15 a Abs. 1 InsO n.F.) normierte Pflicht der Organe zur Stellung des Insolvenzantrags davor bewahrt werden, einer insolvenzreifen Gesellschaft eine Vorleistung, insbesondere einen Geld- oder Sachkredit zu gewähren, ohne hierfür einen werthaltigen Gegenanspruch zu erlangen.
Der Schadensersatzanspruch gegen den Vorstand einer Aktiengesellschaft wegen Insolvenzverschleppung ist auf Ersatz des Vertrauens-, nicht des Erfüllungsschadens gerichtet (BGH 20.10.2008 - II ZR 211/07, DB 2009, 388).
Erstattungsfähig ist insoweit - neben dem Quotenschaden, der hier nicht geltend gemacht wird - lediglich der Vertrauensschaden (BGH 20. Oktober 2008-II ZR 211/07-DB 2009, 388, Randnummer 3; Landesarbeitsgericht Köln 26. Juli 2006-8 Sa 1660/05, NZA-RR 2007, 146, Randnummer 45).
Der BGH hat in seinem Beschluss zu § 64 Abs. 1 GmbHG vom 20. Oktober 2008 (II ZR 211/07, Rn. 3) die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall, die auf Gesetz beruht und keinen Bezug zu einer auf diesen Zeitraum entfallenden Vorleistung des Arbeitnehmers hat, nicht als erstattungsfähigen Schaden angesehen.
https://dejure.org/2008,72200
BGH, 05.12.2008 - II ZR 211/07 (https://dejure.org/2008,72200)
BGH, Entscheidung vom 05.12.2008 - II ZR 211/07 (https://dejure.org/2008,72200)
BGH, Entscheidung vom 05. Dezember 2008 - II ZR 211/07 (https://dejure.org/2008,72200)
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References: § 823
 § 3
 § 64
 § 130
 § 64
 § 823
 § 3
 § 130
 § 64
 § 15
 BGH 
 § 99
 § 64
 BGH 
 § 64