Source: https://forum.waffen-online.de/topic/459126-vorschlag-anleitung-anscheinsbeurteilung-%C2%A76-f%C3%BCr-aufsichten/?tab=comments
Timestamp: 2019-11-22 07:12:16+00:00

Document:
Vorschlag Anleitung Anscheinsbeurteilung §6 für Aufsichten - Allgemein - WAFFEN-online Foren
Ich habe den früheren Vorschlag etwas überarbeitet und würde mich über konstruktive Beiträge zur Änderung/Weiterentwicklung freuen.
Die Aufsichten brauchen irgendwas in der Hand und nachdem das BKA statt 50 EUR nun 232 EUR für die Anscheinsbeurteiung verlangt, können die Schützen nicht mit allem zum BKA rennen.
Der Vorschlag in der Anlage ist völlig unverbindlich, keine Gewähr!!! ist nur eine Arbeitsgrundlage.
Anscheinsbeurteilung-Flow2.pdf
Ich finde dieses Diagramm sehr gut gemacht. Lob!
Grundsätzlich ist es aber auch Sache des Schützen den Nachweis zu erbringen,
dass die jeweilige Waffe zum Sportlichen Schießen zulässig ist.
Für die gängigen Halbautomaten, die vom § 6 tangiert sein können,
existieren ohnehin BKA Feststellungsbescheide.
Die hat dann der Schütze auch dabei und zeigt sie der Standaufsicht vor.
Ein Kriterium, dass eine Waffe zulässig ist, könnte auch die Tatsache sein dass
sie auf Grüne WBK nach 2003 erworben wurde.
Wenn eine positiv bescheidete Waffe vom Eigentümer nachträglich optisch
verändert wurde oder wenn er mit einem Exoten ohne FB antrabt, hat er das Nachsehen.
Die Beweislast liegt jedenfalls beim Eigentümer des Gerätes, bzw. dem Schützen der es
sportlich nutzen möchte.
MAHRS 309
Danke für deine Mühe, finde ich grundsätzlich hilfreich. Auch wenn - wie Merkava richtig schreibt - die Last beim Schützen liegt, hilft es den Aufsichten in der Beurteilung der Sachlage.
Der Kasten "Die Waffe ist wegen ihres Anscheins ..." linke obere Hälfte doppelt und kann bei Verlängerung eines Pfeils einmal gespart werden.
Text reduzieren, Infos kürzen.
Auf die Rückseite/eine zweite Seite vielleicht die Silhouette / Foto der von dir erwähnten kritischen Waffen.
Mir scheint du willst dich wichtiger machen als du bist. Lass die Leute doch schießen.
Bei dir darf ein Jäger also nicht seineAK Klon benutzen?
Vielen Dank für das Feedback, ich bin gerade unterwegs, werde die Ănderungsvorschläge aber noch einbauen.
Und klar, der Schütze und Besitzer ist zuallererst verantwortlich.
vor 10 Minuten schrieb MAHRS:
vor 11 Minuten schrieb Commerzgandalf:
Wo steht mein Klarname.
Wichtig ist der nicht.
Zudem betrifft der Anschein nur Sportschützen, nicht Jäger.
Es sei denn ein Jäger möchte bei der
DM des BDS oder so mitschiessen...
Edited October 10 by Schwarzwälder
H.S. 60
vor 9 Minuten schrieb Commerzgandalf:
Wenn es ein Stand ist, der ausschließlich zum sportlichen Schießen zugelassen ist... NEIN... aber darum geht es hier ja auch gerade nicht.
Unser Stand hat zum beispiel eine Zulassung für das sportliche und jagdliche Übungsschießen. Trotzdem hat der Betreiber aus Gründen solche Waffen, die der Aufzählung in §6 I Nr.2 AWaffV entsprechen vom Schießbetrieb ausgeschlossen.
P.S.: Gerade für neue und nicht ganz so versierte Standaufsichten ist ein solchen Prüfschema hilfreich, also danke für die Mühe.
Edited October 10 by H.S.
Philipp 1138
vor 36 Minuten schrieb Merkava3:
für die "gängigen" Wechselsysteme halt nicht...
Katechont 215
vor 42 Minuten schrieb Commerzgandalf:
Thema nicht erfasst, keine Ahnung vom Waffengesetz, aber rumpöbeln.
weyland 612
vor einer Stunde schrieb Philipp:
Ich finde die Initiative, so gut sie gemeint sein mag, nicht hilfreich.
Je mehr Leute akzeptieren, daß von ihnen verlangt wird, mit solch einem Wisch zu wedeln, desto mehr geben wir diesen in Unkenntnis agierende Standaufsichten das Gefühl, sie seien auf dem richtigen Weg. Statt daß man sie dazu bewegt, sich im Rahmen von Recht und Gesetz zu bewegen.
Hier muß meines Erachtens steter Tropfen den Stein höhlen.
Fussel_Dussel 677
Ein Sportschütze hat ein AR15 und kauft sich ein 10" Wechselsystem. Welche Probleme wird er bekommen, auch wenn er es nicht montiert sondern nur besitzt?
Vermutlich geklärt und ich finde es nur nicht:
Woraus genau ergibt sich nochmal aus 6 AWaffV eine Pflicht des Schießstandbetreibers? Meines Erachtens betrifft die Einhaltung doch den Schützen, der (im Falle einer behördlichen Kontrolle) die Konsequenzen trägt, wenn er mit einer entsprechenden Waffe „sportlich“ unterwegs ist. Absatz 4 regelt auch klar, dass das BKA hinsichtlich einer Beurteilung zuständig ist und nicht der Betreiber einer Schießstätte oder sogar nur die Aufsicht.
Da macht sich jemand die Mühe, eine Hilfestellung bei der Beurteilung nach §6 zu erstellen
und dann wird gemeckert...... Z.z
Es ist sehr wohl ein Unterschied, ob ein Jagdscheininhaber mit seiner 7.62er Kaschi
auf dem Stand ein jagdliches Übungsschießen durchführt oder ob er damit
an einem BDMP / BDS oder sonstwas Wettkampf damit teilnehmen will.
Oder sehe ich das etwa verkehrt?
vor 18 Minuten schrieb Fussel_Dussel:
Ohne einen konkreten Fall und und die Waffenrechtlichen Konsequenzen zu kennen:
Wenn er damit auffliegt wird ihm nach meiner Einschätzung bestenfalls nachträglich die Anmeldung versagt und er muss das
Teil sofort an einen Berechtigten überlassen.
Worst Case übergibt der SB die Sache der Staatsanwaltschaft.
Stichwort: Erwerb Wesentlicher Waffenteile ohne die erforderliche Berechtigung.
vor 8 Minuten schrieb Merkava3:
Es ist einfach nicht Aufgabe der Aufsicht. Jeder Schütze ist für sich in dem Thema verantwortlich.
scheint ein typisch deutsches Problem zu sein sich für alles verantwortlich zu fühlen
Und es gibt von hera ein 7,5" Ar15 fürs sportliche schießen.
vor 29 Minuten schrieb Pepsus:
Woraus genau ergibt sich nochmal aus 6 AWaffV eine Pflicht des Schießstandbetreibers?
§ 9 Absatz 1, Satz 3: "Der Betreiber der Schießstätte hat die Einhaltung der Voraussetzungen nach den Sätzen 1 und 2 zu überwachen." Da steckt dann § 6 mit drin.
vor 41 Minuten schrieb Bautz:
Marder 785
Anscheinsbeurteilung-Flow2.pdf 25 kB · 143 downloads
Edited October 10 by Marder
götz 2985
Ich Wittwer einen schweren Fall von "vorauseilenden Gehorsam".
Ich Wittwer ...
Edited October 10 by HBM
German 6998
vor 4 Stunden schrieb Pepsus:
Neben dem Waffenrecht solltest Du auch zählen lernen.
Nummer 3 im Absatz ist nicht (zwangsläufig) Satz 3 des Absatzes, und im §9 AWaffV Abs. 1 auch nicht, da ist es Satz 1...
vor 8 Stunden schrieb Merkava3:
Nein, das ist kein Kriterium.
Genau darum geht es Schwarzwälder doch...
...und grundsätzlich hat er ja auch Recht, dass man da eine Lösung braucht (die Beste wäre natürlich die Abschaffung des dämlichen §6 AWaffV). Da bin ich mit ihm sogar einer Meinung. Nur mit seinem Ansatz für die Lösung gehe ich nicht konform. Wobei eine Schulungsunterlage für Aufsichten IMHO unter den gegebenen Umständen tatsächlich noch die beste Lösung ist. Aber die wird dann letzten Endes keiner umsetzen.
vor 9 Stunden schrieb Merkava3:
Und wenn irgend eine Kleinigkeit verändert wurde und die Waffe nicht mehr den Bildern im FB entspricht, geht die Diskussion doch wieder los.
Zudem gibt es keine Feststellungsbescheide für Wechselsysteme. Und für jedes individuell aus Komponenten zusammengesetzte Ding ist jeweils ein einzelner Feststellungsbescheid utopisch und die Anscheinsbeurteilungen als Ausweichlösung sind jetzt halt wie erwartet teurer geworden. Insofern kommt jetzt halt wieder Schwarzwälder um's Eck und zerrt sein Flussdiagramm wieder vor. Viel Erfolg.
vor 1 Stunde schrieb HBM:
Schön, das du dich an einem Tippfehler so aufgeilen kannst!
Viel Spass beim Masturbieren!!!
ich bin vollends verwirrt. Die drei nummerierten Teilsätze sind ja wirklich nur ein vollständiger Satz.
Na dann, nichts für ungut.
Edited October 10 by Pepsus
Ich finde das Flow-Diagramm erstmal einen vernünftigen Ansatz. Vielleicht habe ich da ein falsches Verständnis, aber ich prüfe erst den Anschein, und dann auf die Verbotsmerkmale: Hülsenlänge, Lauflänge, Bull-Pup. Hier im Ablauf wird aber erst Verbotsmerkmal geprüft, dann Anschein.
Zum Vorauseilenden Gehorsam: ich kann das immer nur wiederholen: Für die Beurteilung ist das BKA zuständig. Falls ich am Anschein Zweifel haben sollte UND ein Verbotsmerkmal gegeben ist, dann würde ich den Schützen darauf hinweisen, daß ich Zweifel habe und er das BKA fragen soll. Bis zur Klärung passiert aber erstmal nichts, besteht ja eine Unschuldsvermutung.

References: §6
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