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Timestamp: 2020-07-04 20:55:52+00:00

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Steuervorteile von BGM | Worauf Sie achten müssen!
19 Feb Steuervorteile von BGM
Posted at 07:46h in Betriebliches Gesundheitsmanagement	by	AdAssist-Sabrina
Steuerfreiheit von Leistungen zur Förderung der Mitarbeitergesundheit
Nutzen Sie Steuervorteile BGM. Betriebliche Gesundheitsförderung wird vom Gesetzgeber systematisch gefördert – profitieren Sie vor allem durch die drei folgenden Vorteile der steuerlichen Vergünstigungen für Ihr Unternehmen.
Zu den Steuervorteilen BGM beraten wir Sie gerne in einem kostenlosen Erstgespräch. Fragen Sie uns danach!
Steuervorteile BGM: 500 Euro steuerfreie Arbeitgeberleistung für Maßnahmen zur Förderung der Mitarbeitergesundheit
Nach § 3 Nr. 34 des Einkommenssteuergesetzes (EStG) steht Ihnen als Arbeitgeber eine Freibetragspauschale in Höhe von bis zu 500 Euro pro Arbeitnehmer und Jahr zur Verfügung. Diese Pauschale kann für Maßnahmen zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands, sowie zur betrieblichen Gesundheitsförderung steuerfrei ausgegeben werden (gesundheitsfördernde Maßnahmen nach §§ 20, 20a Sozialgesetzbuch).
Ihr Vorteil: Die Zuwendung für die Arbeitnehmer erfolgt lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei (Entgeldumwandlungen sind dabei ausgeschlossen).
Beispiele für interne und externe Maßnahmen sind unter anderem beim Bundesministerium für Gesundheit oder noch ausführlicher im Präventionsleitfaden des GKV-Spitzenverbandes nachzulesen.
Selbstverständlich beraten wir Sie dazu ebenfalls gerne ausführlich in einem kostenlosen Erstgespräch.
Steuervorteile BGM: 44 Euro Freigrenze für Sachzuwendungen
Der Freibetrag von 500 Euro jährlich ist auf die Übernahme der Beiträge für z.B. ein Fitnessstudio nicht anwendbar. Möglich ist allerdings die Anwendung der 44 Euro Freigrenze für Sachzuwendungen (§ 8 Abs. 2 EStG) pro Arbeitnehmer und Monat für gesundheitsfördernde Angebote, die nicht unter Maßnahmen nach §§ 20, 20a SGB V fallen. Unterstützen Sie so Ihre Arbeitnehmer weitergehend bei individuellen Plänen auf dem Weg zu einer besseren Gesundheit. Die Aufwendungen sind vollständig steuer- und sozialversicherungsfrei, solange sie die 44 Euro nicht überschreiten.
Ein Arbeitgeber schließt einen Vertrag mit einem Fitnessstudio zur Nutzung durch seine Arbeitnehmer ab. Monatlicher Preis pro Arbeitnehmer: 44 Euro (brutto).
–> Es handelt sich um eine Sachzuwendung an den Arbeitnehmer zur Förderung der Gesundheit. Möglich ist hier die Anwendung der 44 Euro Freigrenze für Sachzuwendungen nach § 8 Abs. 2 EStG.
Informationen zur Anwendung des § 3 Nr. 34 EStG und des § 8 Abs. 2 EStG bekommen Sie unter anderem hier.
Leistungen zur Förderung der Mitarbeitergesundheit im überwiegend eigenbetrieblichen Interesse
Jede Leistung zur Förderung der Mitarbeitergesundheit, die ganz überwiegend ein eigenbetriebliches Interesse verfolgt, stellt keinen Arbeitslohn dar. Die Anzahl und Umfänge von Präventions-Maßnahmen, die unter diese Definition fallen, steigen durch entsprechende Bescheide stetig an. Einige Beispiele finden Sie hier:
Kurse zur Stressbewältigung und Entspannung (z.B. Förderung individueller Kompetenzen der Stressbewältigung am Arbeitsplatz)
Führungskräftetraining zur Konfliktbewältigung (z.B. Umgang mit Mobbing, gesundheitsgerechte Mitarbeiterführung)
Seminare zur Einschränkung des Suchtmittelkonsums (z.B. Raucherentwöhnung)
die Einführung von gesunder Kantinenkost (z.B. Ausrichtung der Betriebsverpflegungsangebote an Ernährungsrichtlinien, Schulung des Küchenpersonals, Informations- und Motivierungskampagnen)
Informationen im Bereich arbeitsbedingter körperlicher Belastung (z.B. Seminare zum richtigen Heben und Transportieren von Lasten, Rückenschule bei Bildschirmarbeitsplätzen)
Wir klären für Sie im Voraus, ob ihre geplante Maßnahme in das überwiegend eigenbetriebliche Interesse fällt. So kann der 500 Euro Freibetrag nach § 3 Nr. 34 EStG oder die 44 Euro Freigrenze nach § 8 Abs. 2 EStG unangetastet bleiben.
Ein Arbeitgeber bietet seinen Arbeitnehmern eine Kostenübernahme für Rückentrainingsprogramme an. Zunächst erfolgt eine ärztliche Untersuchung der Beschwerden, anschließend wird ein Trainingsplan ausgearbeitet. Nehmen die Arbeitnehmer regelmäßig an den Trainingseinheiten teil, übernimmt der Arbeitgeber 2/3 der Kosten.
Bewertung: Mit Beschluss vom 4.7.2007 hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, dass die Übernahme der Kosten für Rückentrainingsprogramme durch den Arbeitgeber keinen Arbeitslohn darstellt, sondern dass der Arbeitgeber damit ganz überwiegend ein eigenbetriebliches Interesse verfolgt. In diesem Fall sind die Aufwendungen eines Arbeitgebers für Rückentrainingsprogramme nicht in die 500 Euro pro Mitarbeiter und Jahr einzurechnen, da sie nicht lohnsteuerbar sind. Gleiches gilt z.B. für Massagen, die Mitarbeitern mit Bildschirmarbeitsplätzen durch den Arbeitgeber angeboten werden.
Wir schaffen Werte, die zählen.
Individuelles Verhalten stärken. Arbeitsumfeld optimieren. Gesunde Unternehmenskultur aufbauen.
Steuervorteile BGM – Kontaktieren Sie uns jetzt für ein kostenloses Erstgespräch.
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