Source: http://www.steuerlinks.de/gesetz/ao/par110.html
Timestamp: 2019-08-22 17:08:14+00:00

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ï¿½ 110 AO hier in der aktuellen Fassung
> Dritter Teil Allgemeine Verfahrensvorschriften
> Erster Abschnitt Verfahrensgrundsätze
> 4. Unterabschnitt Fristen, Termine, Wiedereinsetzung
> § 110 AO Wiedereinsetzung in den vorigen Stand
§ 110 AO
[ § 109 AO ]
[ § 111 AO ]
War jemand ohne Verschulden verhindert, eine gesetzliche Frist einzuhalten, so ist ihm auf Antrag Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gewähren. Das Verschulden eines Vertreters ist dem Vertretenen zuzurechnen.
Der Antrag ist innerhalb eines Monats nach Wegfall des Hindernisses zu stellen. Die Tatsachen zur Begründung des Antrags sind bei der Antragstellung oder im Verfahren über den Antrag glaubhaft zu machen. Innerhalb der Antragsfrist ist die versäumte Handlung nachzuholen. Ist dies geschehen, so kann Wiedereinsetzung auch ohne Antrag gewährt werden.
Nach einem Jahr seit dem Ende der versäumten Frist kann die Wiedereinsetzung nicht mehr beantragt oder die versäumte Handlung nicht mehr nachgeholt werden, außer wenn dies vor Ablauf der Jahresfrist infolge höherer Gewalt unmöglich war.
Über den Antrag auf Wiedereinsetzung entscheidet die Finanzbehörde, die über die versäumte Handlung zu befinden hat.
§ 105 AO - Verhältnis der Auskunfts- und Vorlagepflicht zur Schweigepflicht öffentlicher Stellen
§ 106 AO - Beschränkung der Auskunfts- und Vorlagepflicht bei Beeinträchtigung des staatlichen Wohls
§ 107 AO - Entschädigung der Auskunftspflichtigen und der Sachverständigen
§ 108 AO - Fristen und Termine
§ 109 AO - Verlängerung von Fristen
§ 110 AO - Wiedereinsetzung in den vorigen Stand
§ 111 AO - Amtshilfepflicht
§ 112 AO - Voraussetzungen und Grenzen der Amtshilfe
§ 113 AO - Auswahl der Behörde
§ 114 AO - Durchführung der Amtshilfe
§ 115 AO - Kosten der Amtshilfe

References: § 110

§ 110
 § 109
 § 111

§ 105

§ 106

§ 107

§ 108

§ 109

§ 110

§ 111

§ 112

§ 113

§ 114

§ 115