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Timestamp: 2016-10-25 17:37:50+00:00

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134 I 19922. Auszug aus dem Urteil der I. �ffentlich-rechtlichen Abteilung i.S. Scherr und Mitb. gegen Stadt Z�rich und Bezirksrat Z�rich (Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten)
1C_451/2007 vom 17. M�rz 2008
Art. 5 al. 3 et art. 29a Cst., art. 49, 82 let. c, 88 et 130 al. 3 et 4 LTF; garantie de l'acc�s au juge, recours contre une d�cision prise en derni�re instance cantonale en mati�re de droit de vote, indication inexacte des voies de recours. N�cessit� d'une autorit� judiciaire comme derni�re instance cantonale dans les affaires de droit de vote cantonales et communales (consid. 1.2). Le droit cantonal d'ex�cution pr�voit le recours au Tribunal administratif cantonal (consid. 1.2.1). L'inexactitude de l'indication de la voie de droit n'�tait pas clairement reconnaissable pour les recourants. Le recours pour violation du droit de vote sera transmis au Tribunal administratif comme objet de sa comp�tence (consid. 1.3). Faits � partir de page 200
Der Gemeinderat Z�rich genehmigte am 16. Dezember 2006 den Entwurf zum Budget der laufenden Rechnung und der Investitionsrechnung f�r das Jahr 2007 und lehnte dabei einen in der Budgetdebatte gestellten Antrag, die Ausgaben f�r die Sanierung der Hardbr�cke nicht zu genehmigen, ab. Mit Beschl�ssen vom 20. Dezember 2006 setzte der Stadtrat von Z�rich das Instandsetzungsprojekt Hardbr�cke fest und bewilligte als neue Ausgabe einen Objektkredit von 1,85 Mio. Franken f�r den Bau eines kombinierten Rad-/Gehwegs zwischen Hardplatz und Bahnhof Hardbr�cke sowie gebundene Ausgaben von insgesamt 88,5 Mio. Franken f�r die Instandsetzung der Hardbr�cke. Diese Finanzbeschl�sse wurden keinem Referendum unterstellt.
Niklaus Scherr und Mitbeteiligte gelangten gegen die Beschl�sse des Stadtrats mit Stimmrechtsrekurs an den Bezirksrat Z�rich, der das Rechtsmittel am 5. Juli 2007 abwies und den f�r die Instandsetzung der Hardbr�cke bewilligten Betrag als gebundene Ausgaben bezeichnete. Einen gegen den Entscheid des Bezirksrats erhobenen Rekurs wies der Regierungsrat des Kantons Z�rich mit Beschluss vom 7. November 2007 ab, soweit er darauf eintreten konnte.
Das Bundesgericht �berweist die Eingabe der Beschwerdef�hrer dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich zur Beurteilung.
1. 1.1 Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nach Art. 82 lit. c BGG kann die Verletzung politischer Rechte geltend gemacht werden. Dazu z�hlt die R�ge, ein Finanzbeschluss sei zu Unrecht nicht dem Referendum unterstellt worden. Zur Beschwerde ist gem�ss Art. 89 Abs. 3 BGG legitimiert, wer in der betreffenden Angelegenheit stimmberechtigt ist. Dieses Erfordernis erf�llen BGE 134 I 199 S. 201die Beschwerdef�hrer. Die Beschwerdefrist von Art. 100 Abs. 1 BGG ist eingehalten.
1.2 Beschwerden betreffend Volksabstimmungen in kantonalen Angelegenheiten sind gegen Akte letzter kantonaler Instanzen zul�ssig (Art. 88 Abs. 1 lit. a BGG). Die Kantone sehen gegen beh�rdliche Akte, welche die politischen Rechte verletzen k�nnen, ein Rechtsmittel vor (Art. 88 Abs. 2 Satz 1 BGG). Diese Pflicht erstreckt sich nicht auf Akte des Parlaments oder der Regierung (Art. 88 Abs. 2 Satz 2 BGG).
Vor dem Hintergrund von Art. 29a BV und der Zielsetzungen des Bundesgerichtsgesetzes hat das Bundesgericht entschieden, dass die Kantone als Rechtsmittelinstanz im Sinne von Art. 88 Abs. 2 Satz 1 BGG eine gerichtliche Beh�rde einsetzen m�ssen. Diese Pflicht besteht sowohl in kantonalen als auch in kommunalen Stimmrechtsangelegenheiten (Urteile des Bundesgerichts 1P.338/2006 und 1P.582/2006 vom 12. Februar 2007, E. 3.10, publ. in: ZBl 108/2007 S. 313; 1C_185/2007 vom 6. November 2007, E. 1.2 mit Hinweisen).
1.2.1 Die Kantone sind gem�ss Art. 130 Abs. 3 BGG verpflichtet, innert zwei Jahren seit Inkrafttreten des Bundesgerichtsgesetzes die erforderlichen Ausf�hrungsbestimmungen �ber die Zust�ndigkeit, die Organisation und das Verfahren der bundesgerichtlichen Vorinstanzen zu erlassen. � 43 Abs. 1 lit. a des Verwaltungsrechtspflegegesetzes des Kantons Z�rich vom 24. Mai 1959 (VRG) schliesst die Beschwerde an das kantonale Verwaltungsgericht auf dem Gebiet von Wahlen und Abstimmungen grunds�tzlich aus (vgl. ALFRED K�LZ/J�RG BOSSHART/MARTIN R�HL, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Z�rich, 2. Aufl., Z�rich 1999, � 43 N. 5). � 43 Abs. 2 VRG sieht jedoch vor, dass die Beschwerde an das Verwaltungsgericht auch in den F�llen von Abs. 1 zul�ssig ist, soweit die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht offensteht oder wenn es sich um eine Angelegenheit gem�ss Art. 6 Ziff. 1 EMRK handelt. Nach � 5 der Verordnung des Regierungsrats des Kantons Z�rich vom 29. November 2006 �ber die Anpassung des kantonalen Rechts an das Bundesgerichtsgesetz (VO BGG; OS 61,480) ist unter Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht die ordentliche Beschwerde an das Bundesgericht zu verstehen. Diese genannte Verordnung des Regierungsrats trat gleichzeitig wie das Bundesgerichtsgesetz am 1. Januar 2007 in Kraft. Damit hat der Regierungsrat von der ihm in Art. 130 Abs. 4 BGG in BGE 134 I 199 S. 202Verbindung mit Art. 67 der Verfassung des Kantons Z�rich vom 27. Februar 2005 (KV/ZH) einger�umten Kompetenz Gebrauch gemacht, die Ausf�hrungsbestimmungen in die Form nicht referendumspflichtiger Erlasse zu kleiden, sofern dies zur Einhaltung der Fristen nach den Abs�tzen 1-3 von Art. 130 BGG notwendig ist. Der Regierungsrat hat in � 5 VO BGG keine Vorbehalte in Bezug auf die fr�her nicht der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht unterlegenen kantonalen Rechtsmittelentscheide und Stimmrechtsangelegenheiten angebracht (Art. 82 lit. a und c BGG). Dass er die zweij�hrige �bergangsfrist gem�ss Art. 130 Abs. 3 BGG nicht ausgesch�pft hat, ist nicht zu beanstanden.
1.2.2 In der vorliegenden Angelegenheit sind kommunale Kreditbeschl�sse umstritten, welche wie erw�hnt nach den Vorschriften des Bundesgerichtsgesetzes der ordentlichen Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht unterliegen, nachdem ein kantonal letztinstanzlicher Rechtsmittelentscheid vorliegt. Gem�ss � 43 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 VRG in Verbindung mit � 5 VO BGG ist in solchen F�llen deshalb die Beschwerde an das kantonale Verwaltungsgericht zul�ssig. Das Verwaltungsgericht ist als einzige richterliche Beh�rde zur freien Sachverhaltspr�fung und zur Rechtsanwendung von Amtes wegen sowie zur Wahrung der Einheit des Verfahrens verpflichtet (Art. 110 f. BGG). Es ergibt sich, dass mit dem angefochtenen Entscheid des Regierungsrats kein kantonal letztinstanzlicher Entscheid im Sinne von Art. 88 Abs. 1 lit. a BGG vorliegt.
1.3 Das Bundesgericht verzichtet in konstanter Praxis auf das Erfordernis der Ersch�pfung des kantonalen Instanzenzuges, wenn an der Zul�ssigkeit eines Rechtsmittels ernsthafte Zweifel bestehen (BGE 132 I 92 E. 1.5 S. 94 mit Hinweisen). Solche Zweifel bestehen nach den vorstehenden Erw�gungen nicht.
1.3.1 Unter dem Gesichtspunkt von Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3 BV) ist zu beachten, dass der angefochtene Entscheid eine Rechtsmittelbelehrung enth�lt, nach welcher gegen den Regierungsratsentscheid beim Bundesgericht Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erhoben werden k�nne. Aus einer unrichtigen Rechtsmittelbelehrung d�rfen den Parteien keine Nachteile erwachsen (Art. 49 BGG; Art. 18 Abs. 2 KV/ZH; BGE 132 I 92 E. 1.6 S. 96). Wird aufgrund einer unrichtigen Belehrung ein falsches Rechtsmittel ergriffen, kann die Sache daher von Amtes wegen an die zust�ndige Instanz BGE 134 I 199 S. 203�berwiesen werden (BGE 123 II 231 E. 8b S. 239 f. mit Hinweisen). Allerdings geniesst nur Vertrauensschutz, wer die Unrichtigkeit der Rechtsmittelbelehrung nicht kennt und sie auch bei geb�hrender Aufmerksamkeit nicht h�tte erkennen k�nnen. Rechtsuchende geniessen keinen Vertrauensschutz, wenn der Mangel f�r sie bzw. ihren Rechtsvertreter allein schon durch Konsultierung der massgeblichen Verfahrensbestimmung ersichtlich ist. Dagegen wird nicht verlangt, dass neben den Gesetzestexten auch noch die einschl�gige Rechtsprechung oder Literatur nachgeschlagen wird (vgl. BGE 124 I 255 E. 1a/aa S. 258; BGE 117 Ia 119 E. 3a S. 125, BGE 117 Ia 421 E. 2a, je mit weiteren Hinweisen; Urteil des Bundesgerichts 1P.653/1997 vom 13. Februar 1998, publ. in: ZBl 100/1999 S. 80 ff.).
1.3.2 Der angefochtene Beschluss enth�lt eine unrichtige Rechtsmittelbelehrung. Es war f�r die nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdef�hrer nicht ohne Weiteres erkennbar, dass das Verwaltungsgericht als letzte kantonale Instanz zur Beurteilung der vorliegenden Stimmrechtsangelegenheit zust�ndig ist, da dies nicht dem Wortlaut von � 5 VO BGG und � 43 Abs. 2 VRG entnommen werden kann, sondern nur im Zusammenhang mit den Neuerungen, die sich aus der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ergeben, ersichtlich ist. Unter diesen Umst�nden ist die Beschwerde dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich zur Behandlung zu �berweisen (vgl. BGE 132 I 92 E. 1.6 S. 96; BGE 125 I 313 E. 5 S. 320 mit Hinweis).
117 IA 119 suite... ,
Art. 5 al. 3 et art. 29a Cst.,
Art. 130 Abs. 3 BGG suite... ,
art. 49, 82 let,
Art. 82 lit. a und c BGG,
Art. 18 Abs. 2 KV/ZH

References: Art. 5
 art. 29
 art. 49
 Art. 82
 Art. 89
 BGE 
 Art. 100
 Art. 29
 Art. 88
 Art. 130
 Art. 6
 Art. 130
 BGE 
 Art. 67
 Art. 130
 Art. 130
 Art. 88
 Art. 18
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 

Art. 5
 art. 29

Art. 130

art. 49

Art. 82

Art. 18