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Timestamp: 2020-08-07 09:41:59+00:00

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Satzung – Anglerverein "Am Wachtelberg" e.V. Phöben
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Satzung des Anglervereins „Am Wachtelberg e. V. – Phöben“
Der Verein führt den Namen: Anglerverein Am Wachtelberg e. V. – Phöben im Folgenden kurz „Anglerverein“ genannt.
Der Sitz des Anglervereins ist Phöben.
Der Anglerverein tritt in die Rechtsnachfolge der Ortsgruppe Phöben -Am Wachtelberg- des DAV, die ihrerseits Rechtsnachfolger des Anglervereins Berlin -Neukölln e.V. ist, ein.
Der Anglerverein vertritt ausschließlich gemeinnützige Interessen.
Der Anglerverein ist in das Vereinsregister unter Nr.: 934 beim Kreisgericht Potsdam eingetragen. Er ist Mitglied im Kreisanglerverband Potsdam-Land e.V. des DAV.
Die Satzung des Landesanglerverbandes Brandenburg e. V. des DAV wird anerkannt.
Der Anglerverein ist Eigentümer der Anglersiedlung Am Wachtelberg in Phöben.
Zweck des Vereins ist die Förderung des Naturschutzes. Die Erhaltung und Pflege der Natur insbesondere der Gewässer mitsamt der Uferregionen, die Hege der Fischbestände unter Beachtung des Tier- und Artenschutzes stehen dabei im Vordergrund. In diesem Sinne möchte er seine Mitglieder zu einer aktiven Betätigung in der Natur im Interesse der Allgemeinheit anregen und fördern.
Der Anglerverein bezweckt ferner:
2.1 die Ausübung und Förderung des waid- und hegegerechten Angelns;
2.2 die Ausübung des Angelsportes in allen seinen Formen;
2.3. die Zusammenarbeit mit den entsprechenden Behörden, wissenschaftlichen Institutionen, Vereinigungen und Verbänden, die sich für die Gestaltung der Landeskultur, den Naturschutz und den Sport einsetzen;
2.4. die Betätigung seiner Mitglieder im Umwelt-, Gewässer-, Landschafts-, Natur- und Tierschutz;
2.5. die Hege und Pflege der Fischbestände unter besonderer Beachtung der Arterhaltung und des Artenschutzes und der Wiedereinbürgerung verschollener bzw. abgewanderter Arten;
2.6. die Pflege und Erhaltung der im und am Gewässer beheimateten Tiere und Pflanzen sowie ihres Biotops einschließlich der Wiederherstellung desselben;
2.7. die Durchführung bzw. Unterstützung von Ausbildungsmaßnahmen und Schulungen zum Fischereirecht und weiterer Gesetze und Verordnungen für seine Mitglieder, sowie die Durchführung von Angelveranstaltungen unter besonderer Berücksichtigung hegerischer Erfordernisse;
2.8. die Heranführung der Jugend an das Angeln in Verbindung mit der gleichzeitigen Betätigung in den Schutzprogrammen gemäß Pkt.2.4.;
2.9. die Unterstützung von Mitgliedern bei der Erhaltung und Schaffung von Möglichkeiten zur Ausübung des Angelns in allen Formen;
2.10. die Pachtung und den Erwerb von Angelgewässern und Grundstücken zur Durchsetzung des Satzungszweckes.
2.11. die Interessenvertretung seiner Mitglieder gegenüber der Landesregierung, dem DAFV, dem Landesanglerverband, dem Landessportbund, dem Landesfischereiverband, sonstiger Behörden und Institutionen und in der Öffentlichkeit;
2.12. die Förderung der Sport- und Freizeitschifffahrt u.a. durch regelmäßige Belehrungen über das verkehrsrechtliche Verhalten und Fragen der Sicherheit bei der Nutzung von Sportmotorbooten auf den Gewässern.
Der Anglerverein ist politisch, religiös und ethnisch neutral. Er wendet sich gegen jede Art von Fremden- und Ausländerfeindlichkeit sowie Rassismus.
Seine Ziele verfolgt er ausschließlich und unmittelbar auf der Grundlage der Gemeinnützigkeit im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung. Die Gemeinnützigkeitsvorschriften in der jeweils gültigen Fassung sind Grundlage der Satzung. Der Anglerverein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Anglervereines dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
Zuwendungen an Mitglieder müssen den satzungsgemäßen Zwecken entsprechen. Ausschüttungen von Gewinnanteilen an Mitglieder erfolgen nicht. Niemand darf durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen, Verwaltungsausgaben oder Ausgaben, die den Satzungszwecken fremd sind, begünstigt werden.
Die Organe des Anglervereins arbeiten ehrenamtlich.
Etwaige Gewinne, erhaltene Zuwendungen, Landesmittel usw. dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke bzw., soweit vorgeschrieben, zweckgebunden verwendet werden.
Bei Auflösung des Anglervereines oder bei Wegfall seiner satzungsgemäßen Zwecke fällt nach Abdeckung der Verbindlichkeiten das verbleibende Vermögen an eine steuerbegünstigte Körperschaft, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Beschlüsse über die Vermögensverwendung dürfen erst nach Einwilligung des zuständigen Finanzministeriums gefasst und ausgeführt werden.
Dem Anglerverein gehören ordentliche und können fördernde und Ehrenmitglieder angehören.
Ordentliches Mitglied kann werden, wer ein Interesse am Angelsport und seine aktive Ausübung glaubhaft machen kann, das 8. Lebensjahr vollendet hat und sich zur Einhaltung der Satzung des Anglervereins verpflichtet.
Förderndes Mitglied können alle natürlichen und juristischen Personen werden, die den Zweck des Anglervereins fördern wollen und sich nicht oder nur teilweise im Anglerverein betätigen. Sie haben kein Stimmrecht und keine Rechte nach § 6 der Satzung.
Die Ehrenmitgliedschaft kann durch Beschluss der Jahreshauptversammlung, auf Vorschlag des Vorstandes oder eines ordentlichen Mitgliedes natürlichen Personen verliehen werden, die sich um die Förderung des Anglervereins verdient gemacht haben. Ehrenmitglieder sind von den Mitgliedsbeiträgen des DAV befreit und haben volles Stimmrecht.
Anträge auf Aufnahme als ordentliches Mitglied sind schriftlich an den Vorstand des Anglervereins zu richten.
Über Anträge auf Aufnahme als ordentliches Mitglied entscheidet der Vorstand. Er kann einen Antrag begründet ablehnen. Bei Ablehnung ist die Begründung dem Antragsteller schriftlich mitzuteilen.
Gegen die Ablehnung eines Aufnahmeantrages kann der Antragsteller binnen eines Monats nach Zugang der Ablehnung schriftlich Widerspruch einlegen, über den die Mitgliederversammlung endgültig entscheidet.
Die Aufnahme eines ordentlichen Mitgliedes gilt mit der Eintragung in die Mitgliederliste des Anglervereins als vollzogen. Mit der Mitgliedschaft ist kein Anspruch auf die Zuweisung einer Parzelle sowie auf das Nutzungsrecht und den Zugang des Bootsgeländes verbunden. Andererseits setzt die Zuweisung einer Parzelle und des Nutzungsrechtes am Bootsgelände eine Mitgliedschaft im Verein voraus.
Die fördernde Mitgliedschaft ist dem Vorstand mit den vorgesehenen Fördermaßnahmen schriftlich zu erklären. Die fördernde Mitgliedschaft kann mit Beschluss des Vorstandes begründet abgewiesen werden.
Die Mitglieder, außer fördernde Mitglieder, haben im Rahmen des Satzungszweckes das Recht:
1.1 die Einrichtungen des Anglervereins zu nutzen und an den Mitteln, die derAnglerverein zu Förderzwecken erhält, beteiligt zu werden;
1.2. entsprechend § 2 die Ausbildungsmöglichkeiten bzw. die Vermittlung zur Ausbildung zu nutzen;
1.3. von den Verbandsorganen über neue Bestimmungen zum Vereins- und Fischereirecht, zum Arten- und Tierschutz Informationen zu erhalten und sich in diesen Fragen beraten zu lassen;
1.4. auf ideelle Unterstützung in ihren Angelegenheiten, soweit diese nicht den Rechten bzw. Interessen anderer Mitglieder entgegenstehen.
2.1 die Bestimmungen der Gemeinnützigkeit in der jeweils gültigen Fassung einzuhalten;
2.2 sich satzungsgemäß zu verhalten und sich für den Satzungszweck einzusetzen;
2.3 die gefassten Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes einzuhalten;
2.4 ihre finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Anglerverein fristgemäß zu erfüllen;
2.5 den Anglerverein nach besten Kräften zu fördern und sich an gemeinsamen Arbeiten mindestens im Umfang der jährlich beschlossenen Pflichtarbeitsstunden zu beteiligen.
2.6 Finanzielle Ersatzleistungen sind nur in Ausnahmefällen anzuerkennen und unter Berücksichtigung der sozialen Lage zu vereinbaren. Von diesen Verpflichtungen kann der Vorstand auf Antrag freistellen.
durch Austritt eines ordentlichen Mitgliedes mit eingeschriebenem Brief an den Vorstand mit einer Frist von drei Monaten vor Ablauf des Kalenderjahres;
mit schriftlicher Mitteilung des fördernden Mitgliedes über die Einstellung der Förderung;
mit Ausschluss des ordentlichen-, fördernden- oder Ehrenmitgliedes. Der Ausschluss kann erfolgen, wenn das Mitglied:
– der Satzung, besonders dem Satzungszweck, zuwiderhandelt und damit dem Anglerverein oder einem seiner Mitglieder Schaden zufügt;
– das Ansehen des Anglervereins schädigt;
– wiederholt gegen Vereinsbeschlüsse verstößt;
– mit seinen finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Anglerverein länger als 6 Monate im Rückstand ist und Zahlungsaufforderungen nicht nachkommt;
mit dem Ausschluss aus dem Verein sind die Voraussetzungen für eine außerordentliche Kündigung der Verträge über die Nutzung der Parzelle und des Bootsgeländes für das Mitglied und seinen Angehörigen gegeben.
mit dem Tode des Mitgliedes.
Die Organe des Anglervereins sind:
die Revison.
Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Anglervereins. Ihre Beschlüsse sind für alle Mitglieder und Organe verbindlich.
Die Jahreshauptversammlung findet im I. Quartal des laufenden Geschäftsjahres statt. Zu ihr müssen alle Mitglieder des Anglervereins mindestens drei Wochen vorher durch den Vorstand schriftlich eingeladen werden.
Die Jahreshauptversammlung nimmt die vorgesehenen Berichte der Organe entgegen, beschließt deren Annahme sowie den Jahresarbeits- und Haushaltsplan. Die Jahreshauptversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der an der Abstimmung teilnehmenden stimmberechtigten Mitglieder.
Für Satzungsänderungen ist eine Stimmenmehrheit von zwei Dritteln der an der Abstimmung teilnehmenden, stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von vier Wochen mit entsprechender Tagesordnung einzuberufen, wenn es der Vorstand beschließt oder wenn es mindestens ein Drittel aller stimmberechtigten Mitglieder des Anglervereins sie schriftlich unter Angabe der Gründe beantragen.
Die Einberufung erfolgt schriftlich durch den Vorstand. Die Bestimmungen des § 9 Pkt.1 Satz 4 und 5 gelten für die außerordentliche Mitgliederversammlung sinngemäß.
Weitere Mitgliederversammlungen werden im Laufe des Jahres (mindestens zwei) entsprechend dem von der Mitgliederversammlung beschlossenen Jahresarbeitsplan durchgeführt. Der Arbeitsplan gilt als Einladung. Zusätzlich erfolgt ein Aushang im Schaukasten auf dem Siedlungsgelände.
Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlungen ist ein Beschlussprotokoll anzufertigen und vom Versammlungsleiter und Schriftführer zu unterschreiben. Das Beschlussprotokoll ist den Mitgliedern zur Kenntnis zu geben.
– dem 2. Stellvertreter
– sowie bis zu drei weiteren Mitgliedern für verschiedene Funktionen entsprechend der Geschäftsordnung.
Der Vorstand leitet und erledigt die Angelegenheiten des Anglervereins im Sinne der Satzung und auf der Grundlage der gefassten Beschlüsse, Ordnungen und gesetzlichen Bestimmungen.
Geschäftsführender Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende, seine beiden Stellvertreter und der Schatzmeister.
Der Vorsitzende und der 1. Stellvertreter haben Einzelvertretungsbefugnis. Die des 1. Stellvertreters wird jedoch im Innenverhältnis auf den Fall der Verhinderung des Vorsitzenden beschränkt. Die Kompetenzabgrenzung regelt die Geschäftsordnung des Anglervereins.
Der Anglerverein wird in allen Angelegenheiten, gerichtlich und außergerichtlich, durch den Vorsitzenden oder den 1. Stellvertreter vertreten. Für einzelne Angelegenheiten können schriftliche Vollmachten an andere Mitglieder erteilt werden.
Der Vorstand nimmt seine Tätigkeit unmittelbar nach seiner Wahl auf.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als 50 % seiner Mitglieder, darunter mindestens zwei vertretungsberechtigte Mitglieder gemäß Pkt. 3, anwesend sind.
Die Beschlüsse des Vorstandes gelten als angenommen, wenn mehr als 50 % der an der Abstimmung teilnehmenden Vorstandsmitglieder zustimmen.
Bei Beschlüssen über Disziplinarmaßnahmen der Mitglieder ist eine Mehrheit von zwei Dritteln erforderlich.
Über Schwerpunkte der Vorstandssitzungen ist – soweit es der Vorstand für erforderlich hält – durch Aushang im Schaukasten bzw. auf der Mitgliederversammlung zu informieren. Festlegungen und Beschlüsse des Vorstandes, welche die Grundsätze des Vereins, der Siedlung, sowie das Bootsgelände betreffen und eine wesentliche persönliche Belastung der Mitglieder verursachen, sind der folgenden Mitgliederversammlung zur Beschlussfassung vorzulegen.
Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes kann sich der Vorstand durch Zuwahl ergänzen bzw. das Aufgabengebiet einem seiner Mitglieder kommissarisch übertragen. Die Zuwahl bzw. kommissarische Übertragung bedarf der Bestätigung durch die nächste Mitgliederversammlung.
Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von fünf Jahren drei Revisoren, den Vorsitzenden und zwei Beisitzer.
Die Revisoren dürfen nicht dem Vorstand oder einem von ihm eingesetzten Ausschuss angehören.
Die Revisoren prüfen die Kasse des Anglervereins, die Bücher und Belege, die Einhaltung der Satzung sowie den Jahresabschluss. Es sind mindestens zwei Kontrollen im Geschäftsjahr durchzuführen, davon eine zum Abschluss des Geschäftsjahres. Über jede Revision ist ein schriftlicher Bericht anzufertigen.
Darüber hinaus prüfen die Revisoren Beschwerden über Entscheidungen des Vorstandes, soweit dies in der Satzung oder anderen Ordnungen und Beschlüssen des Anglervereins vorgesehen ist. Halten die Revisoren eine Beschwerde über eine Entscheidung des Vorstandes für begründet und es erfolgt seitens des Vorstandes keine Abhilfe, ist auf der nächsten Mitgliederversammlung endgültig zu entscheiden.
Die Revison erstattet der Mitgliederversammlung (als Organ) auf der Jahreshauptversammlung einen Bericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Geschäfte die Entlastung des Schatzmeisters und des übrigen Vorstandes.
Der Vorsitzende der Revisoren hat das Recht, an den Vorstandssitzungen mit beratender Stimme teilzunehmen.
§12 Wählbarkeit – Wahl
Wählbar in die Vereinsorgane ist jedes volljährige ordentliche Mitglied. Wahlberechtigt ist jedes ordentliche Mitglied ab vollendetem 14. Lebensjahr.
Die Wahlperiode des Vorstandes und der Organe des Anglervereins beträgt fünf Jahre.
Die Wahlperiode endet am Tage der Wahl. Der neu gewählte Vorstand nimmt seine Tätigkeit unmittelbar nach seiner Wahl auf. Die Übergabe der Geschäftsunterlagen hat durch den entlasteten Vorstand und seine Organe an die neu gewählten Organe innerhalb einer Frist von zwei Wochen zu erfolgen.
Der Anglerverein finanziert sich durch:
– Beiträge und Gebühren seiner ordentlichen Mitglieder,
– Zuwendungen und Fördermittel seiner fördernden Mitglieder,
– Fördermittel der Kommunen und der Landesregierung,
– Einnahmen aus verbandseigenen Einrichtungen
– Gebühren für AusbildungenGewinne aus verbandseigenen Einrichtungen
– Aufnahmegebühren,
– weitere Einnahmen u.a.: Siedlungsgebühren,
– Mieten und Umlagen.
Beiträge und Gebühren sind Jahresbeiträge und sind nach Vorliegen der diesbezüglichen Jahresrechnung jedoch bis spätestens Ende März des laufenden Geschäftsjahres für dieses fällig. Davon abweichende Regelungen werden in der Finanzordnung / Haushaltsordnung festgelegt. Aufnahmegebühren sind zum Termin der Aufnahme fällig.
Die Rückerstattung von Beiträgen und Gebühren bei Beendigung der Mitgliedschaft ist gemäß § 7, Absatz 1 ausgeschlossen.
Zuwendungen und Fördermittel sind, soweit gesetzlich festgelegt oder vom Förderer ausdrücklich gefordert, auf gesonderten Konten zu führen, zweckgebunden zu verwenden und gesondert nachzuweisen.
Zur Finanzierung von außergewöhnlichen Maßnahmen und Ereignissen kann der Vorstand nach Beschluss durch die Mitgliederversammlung Kredite oder Darlehen aufnehmen.
Für mittelfristig vorgesehene Finanzierungen sind zweckgebundene Rücklagen anzulegen, auf einem gesonderten, gemeinsamen Konto zu führen und die Verwendung gesondert nachzuweisen.
Die in den Vereinsorganen tätigen natürlichen Personen arbeiten ehrenamtlich. Sie haben, wenn sie im Auftrage des Vereins tätig werden, einen Anspruch auf Erstattung ihrer Aufwendungen, gemäß der in der Haushalts- / Finanzordnung festgelegten Höhe.
Der Nachweis über die tatsächliche, ordnungsgemäße Finanzverwaltung ist durch den Schatzmeister durch ordnungsgemäße Aufzeichnung der Einnahmen und Ausgaben zu führen.
Die Beitrags- und Gebührenhöhe sowie die Höhe des Parzellen – Nutzungsentgeltes für das laufende Geschäftsjahr einschließlich einer aufgeschlüsselten Mittelverwendung im Finanz- und Haushaltsplan ist jährlich durch die Mitgliederversammlung zu beschließen.
§ 14 Vergabe von Parzellen des Anglervereins
Die Vergabe von Parzellen und der Nutzungsrechte auf dem Bootsgelände des Anglervereins erfolgt ausschließlich durch den Vorstand des Anglervereins und nur an ordentliche Mitglieder, unabhängig von den Eigentumstiteln der auf der Parzelle vorhandenen Baulichkeiten, Anlagen und Anpflanzungen. Über diese Bedingungen hat der Parzellennutzer bei der beabsichtigten Veräußerung seines Eigentums dem potenziellen Käufer aufzuklären, das gleiche gilt für die Nutzungsrechte auf dem Bootsgelände des Vereins und dem Eigentum des Nutzers auf diesem.
Die Nutzung einer Parzelle und des Bootsgeländes ist vertraglich zwischen dem Vorstand und dem ordentlichen Mitglied schriftlich zu vereinbaren.
Der Verkauf von Grund und Boden des Anglervereins ist ausgeschlossen.
Zur Durchsetzung dieser Satzung werden folgende Ordnungen erlassen:
– Siedlungsordnung.
Für den Erlass von Ordnungen ist die einfache Mehrheit der auf der Mitgliederversammlung an der Abstimmung teilnehmenden, stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
Der Anglerverein haftet gegenüber seinen Mitgliedern über seine Versicherung hinaus nicht für Schäden und Verluste, die anlässlich von Veranstaltungen und sonstiger Ausübung von Vereinsrechten entstehen.
Die Haftung gegenüber Dritten gemäß § 31 BGB ist gewährleistet.
Die persönliche Haftung der Mitglieder des Vorstandes gegenüber dem Anglerverein ist ausgeschlossen, sofern nicht Vorsatz oder grobe Nachlässigkeit eine solche begründet.
Bei Gesetzesänderungen und Änderungen der Bestimmungen zur Gemeinnützigkeit ist der Vorstand verpflichtet und ermächtigt, die Satzung der Gesetzlichkeit anzupassen. Die Veränderungen sind der Mitgliederversammlung bekanntzumachen.
Falls Bestimmungen dieser Satzung der Gemeinnützigkeit widersprechen bzw. unwirksam oder nichtig sind, wird davon die Gültigkeit der anderen Bestimmungen nicht berührt. Anstelle der nichtigen oder unwirksamen Bestimmungen soll gelten, was dem gewollten Zweck im gesetzlich erlaubten Sinne am nächsten kommt.
Diese Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 11.02.1995 beschlossen und tritt mit ihrer Beschlussfassung in Kraft. Gleichzeitig tritt die durch die Mitgliederversammlung am 07.07.1991 beschlossene Satzung außer Kraft.
Änderung: 11.02.1995
Änderung: 16.06.2001
Änderung: 14.02.2009
Änderung: 10.02.2018

References: § 6
 § 2
 § 9
 § 26

§12
 § 7

§ 14
 § 31