Source: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2016/paragraph-175-warum-eine-entschuldigung-richtig-ist/
Timestamp: 2019-08-22 17:48:06+00:00

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Paragraph 175: Warum eine Entschuldigung nötig ist – JUNGE FREIHEIT
Paragraph 175: Warum eine Entschuldigung nötig ist
Es ist eine gut vorbereitete Kampagne: Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Grüne und der Lesben und Schwulenverband. Es geht um die Rehabilitation von Homosexuellen, die bis 1969 auf Basis des Paragraph 175 des Strafgesetzbuch festgenommen und verurteilt wurden. Der Gesetzestext stellte die „widernatürliche Unzucht zwischen Personen männlichen Geschlechts“ unter Strafe. Und zwar auch dann, wenn beide Partner volljährig waren.
Und in der Tat: Eine Rehabilitierung und eine Entschuldigung der Bundesregierung bei den Opfern ist angebracht. Was zwei erwachsene Menschen freiwillig im Schlafzimmer, der Küche oder im Bad machen, hat den Staat nichts anzugehen. Es hat ihn heute nichts anzugehen, und es hatte ihn auch vor 1969 nicht anzugehen. Die Sexualität zwischen Erwachsenen ist Kernbestand der Privatsphäre. Der Staat darf sich da nicht einmischen.
Kein Freifahrtsschein für grüne Sex-Ideologen
Daß der Zeitgeist in den sechziger Jahren ein anderer war, spielt da keine Rolle und kann den Menschen und der Politik nicht zum Vorwurf gemacht werden. Aber es gibt eben heute noch Opfer des Paragraphen. Und für die ist die jetzige Bundesregierung verantwortlich. Eine finanzielle Entschädigung, wie sie nun auch gefordert wird, allerdings ist skeptisch zu sehen. Sie wiegt die Ungerechtigkeit nicht auf und schafft einen juristisch heiklen Präzedenzfall.
Die notwendige symbolische Geste darf jedoch nicht zur Freikarte für grüne Sex-Ideologen, Frühsexualisierer und zwielichtiger Bildungsplan-Propagandisten werden. Denen geht es eben nicht um die Privatheit des Sexuellen. Ihnen geht es um die Politisierung der Sexualität im allgemeinen und der Homosexualität im besonderen. Oft genug auf dem Rücken der Schwulen und Lesben. Auch hier gilt: Das Private hat privat zu bleiben.
Was die Angst der Eltern vor dem schwulen Sohn betrifft: Eltern von einem Bekannten von mir nervten mit ihren Ängsten so sehr, dass sie ihn in die Hurerei trieben. Mit allen üblen Folgen.
Dabei war er keineswegs schwul, sondern wollte auf die Richtige warten.
Also hysterische Ängste sind Blödsinn.
Allerdings ist Sexualität ist tatsächlich Privatsache. Und die Agressivität mit der eine Minderheit laut nach ihren angeblichen Rechten ruft nervt mich schon seit geraumer Zeit. Selbstverständlich sind Schwule nicht die besseren Menschen und nein, sie haben es auch nicht furchtbar schwer.
Vielleicht würde ein langer Aufenthalt im Ausland demütiger und dankbarer für die hiesige Offenheit machen.
Ich bin froh, dass homosexuelle Handlungen nicht mehr bestraft werden. Ein Oscar Wilde hat natürlich nichts im Zuchthaus zu suchen. Da gehören andere hin.
Allerdings ist eine Entschuldigung nicht angebracht. Man kann sich nur glaubhaft für etwas entschuldigen, was man auch zu verantworten hat.
@ Anna Goethe
"Man kann sich nur glaubhaft für etwas entschuldigen,
was man auch zu verantworten hat".
Sehr richtig, alles andere wäre total verlogene Heuchelei.
Habe gestern einen Bericht über einen 93-jährigen gesehen,
der meinte: "Eine Entschuldigung? Was soll ich damit?
Nein, nein ich will damit nichts mehr zu tun haben"!
Also was soll das den Betroffenen nutzen?
Gesetze beruhen immer auf dem Geist, der Ethik, der Moral, aber auch des Wissenstandes der jeweiligen Zeit. Homosexualität wurde im 19. Jahrhundet als ansteckende Krankheit angesehen und danach war man in Sorge, dass der Kontakt mit Homosexuellen selbst zu Homosexualiät führt. Und das ist in einer Zeit, in der die Grippe weltweit mehr Todesopfer forderte, als der gerade zu Ende gegangene Erste Weltkrieg, ganz zu schweigen von den Millionen von Todesopfern des Krieges, durchaus ein legitimer Grund für die Besorgnis, das eigene Volk könnte durch diese Faktoren vom Aussterben bedroht sein. Also regulierte man die Faktoren, die man regulieren konnte, und von denen man wusste, dass eine Beziehung keine Kinder erzeugen würde. Das war wohl auch der Grund, warum nach nach dem nächsten Krieg den § 175, der kein "Nazi-Paragraph" war, wie viele behaupten, sondern seit 1871 bestand, einfach übernahm (die Nazis hatten den § 175a hinzugefügt, der Straftatbestände einschliesst, die man bei Frauen als "Vergewaltigung" bezeichnen würde, männliche Prostitution und Unzucht mit Tieren im Paragraph 175 b verboten. Alles sexuelle Handlungen, bei denen Kinderwunsch nicht der Vater des Gedanken ist).
12. Mai 2016 um 13:14 Uhr
Im Laufe der Zeit wurde der Paragraph dann immer mehr überflüssig bis lästig und letztendlich angeschafft. Wenn man aber wie heute Linksgrün fordert, alle damals Verurteilten finanziell zu entschädigen, ohne jede Überprüfung der Hintergründe der Verurteilung, dann "belohnt" man (auch) die damaligen Vergewaltiger und Kinderschänder, man schaftt eine Art "retroaktive Justiz", indem man sich über die Moralvorstellungen der Vergangenheit stellt und über diese richtet und man hat überhaupt keinen Grund sich so sehr als alles überragendes Leuchtfeuer menschlicher Ethik zu fühlen. Wenn nämlich radikale Feministinnen die "Heterosexualität" als Quelle "patriarchalischer Unterdrückung" sehen und ankündigen, diese zu "dekonstruieren", weil Frauen angeblich nur in lesbischer Liebe wirkliche Erfüllung finden, dann macht man genau das Gleiche wie früher. Nur die Begründungen und die Vorzeichen sind anders. Und dadurch entfällt auch jeder Grund der Entschuldigung. Dass solche Verhaltensweisen zeitgemäss und angebracht sind, beweist man dadurch selbst. Ich bin in diesem Punkt anderer Meinung. Und deshalb glaube ich auch, es ist besser, sich zu entschuldigen. Aber dieses Recht haben nicht alle.
Der Strafgesetzbuchparagraph 175 dürfte wohl seinen Ursprung in der kirchlichen Lehre haben, denn die lehnt Homosexualität auch heute noch ab, obwohl ein großer Teil ihrer Priesterschaft dieser sexuellen Neigung unterliegt.
Für den aktuellen deutschen Statt besteht keinerlei Anlaß sich für irgendetwas zu entschuldigen, der öffentliche Kniefall und die Betroffenheitsheuchelei maßgeblicher Politiker für die angeblichen NSU-Opfer mit Straßen- und Platzumbenennungen war an Peilichkeit nicht zu überbieten. Vielleicht sollte diese Bundesregierung einen allgemeinen Gedenktag zelebrieren, „den Tag der Homosexuellen“, der würde das aktuelle Unterwerfungsbild der Orientierungs- und Alternativlosigkeit deutlich herausstellen. Der Tag des Genderismus sollte darauf obligatorisch folgen.
Gibt es keine anderen Sorgen, die sich diese Regierung machen könnte? Vielleicht darüber, daß das Recht der Knabenlese bei den derzeit hereinflüchtenden Afghanen gesellschaftliche Norm ist.
Viel widerlicher finde ich es, wenn sich Homosexuelle in öffentlichen Toiletten im Beisein von Kindern dazu verabreden, in welche Kabine sie nun gehen wollen.
Oh oh oh oohh. Also so langsam nimmt dieser ganze Wahn ja Formen an, das ist ja ekelig. Da sollen sich erstmal andere Uns gegenüber entschuldigen.Ne, ich kann es echt nicht mehr ab. Dieses devote schleimige Gehabe. Das muss ein Ende haben. Wenn die Deutschen sich nicht bald "Eier in der Hose" wachsen lassen dann seh ich schwarz. Weil die Fordermoslems die haben welche. Die nehmen sich nämlich einfach was die wollen. Und die werden sich garantiert nicht für irgendwas entschuldigen. Ist mir zumindest nicht bekannt.
Ansonsten kann ich meinen Vorschreibern hier von Otto O. 17:56 Uhr bis Jabberwoqui um 20:12 Uhr nur recht geben ( Mehr Einträge standen hier um 10:03 noch nicht. )
12. Mai 2016 um 10:28 Uhr
Ansonsten zur Sache selber, natürlich ist es privat Sache. Jeder kann in seinen 4 Wänden tun und lassen was er für richtig hält. (So lange es legal ist, natürlich) Das geht dem Staat nichts, aber auch gar nichts an. Das Private bleibt privat!
Man muss sich nicht immer sofort für alles entschuldigen. Manchmal muss man auch Egoist sein und Opfer in Kauf nehmen. So macht es der Staat auch immer für seine "höheren Ziele", so wie diese Aktion hier gerade auch wieder beweist.
12. Mai 2016 um 0:56 Uhr
Es hat …gedauert bis der Wind der Sexuellen Revolution/Liberation atmosphaerisch von USA aus in den Westen Europas wehte.
Freiheitsverlust, Gefaengnisverdikte um den Paragraph (175) sind exorbitante Strafen gewesen. Der Staat setzte auf UEBERVERANTWORTNUNG, daneben! Vielleicht nistete sich die Idee von der Unfaehigkeit zur "Pro-creation" mit in das Argument des perversen..Dennoch,
eine private, Sex Praxis, sei sie noch so promiscuous, sollte mit staatlichen Gesetzen weder DEGRADIERT noch BEFOERDERT werden! Auch Wenn die Praxis als moralische Abomination empfunden wird…ist sie dennoch eine PRIVATE Angelegenheit.
Aus dem rigiden Zeitgeist heraus wurden Fehler gemacht.
a) Entschuldigung?
b) Verantwortung uebernehmen fuer das Eingreifen des Staates,
Sicherlich! Sie aber wird zum Prazedenzfall.
d) die Moral von der Geschicht
diese Buechse oeffne nicht…
Klinisch betrachtet ist erwiesen dass, in Sachen Ethik, Staat und Kirche besser GETRENNT entscheiden!
Frage, sollte sich Egypt auch bei den Nachkommen der Sklaven entschuldigen die unter BLUT, SCHWEISS und TRAENEN, QUALVOLL am Bau der Pyramiden …beteiligt gewesen waren?
12. Mai 2016 um 1:41 Uhr
Wenn aber ein erwachsener Mann gegen den Willen eines minderjaehrigen, (Maedchen, oder Junge, falls man noch so differeziert) seine luesternd, geile Gelueste befriedigen moechte —auch wenn es sich im Privaten abspielt; oder wenn ein Partner den Konsensus verweigert da der Mann auf anal Sex steht und sein Weib es ablehnt… und er sie mit Peitsche zuechten wuerde? Gehoert das in den Rahmen des MISSBRAUCHS, auch wenn es sich PRIVAT abspielt? Ist dies nicht auch anfechtbar?
Diese theoretischen Justizia Windungen…zeigen dass die Realitaet sich anders, als gewuenscht und gedacht, gestaltet.
Macht sich ein Sex Suechtiger strafbar wenn seine Vorliebe fuer Sex mit Hund, Schlange oder einer Geiss selbst im Privaten praktiziert werden wuerde…???
Ist im Privaten alles erlaubt?
12. Mai 2016 um 0:34 Uhr
Meine Güte, wer soll sich denn noch für den Lauf der Geschichte entschuldigen, – die Briten für einstige Kolonialpoltik und Kinderarbeit, die Italiener für die Zerstörung des Tempels von Jerusalem durch die Römer?
In der frühen Nachkriegs-BRD durften verheiratete Frauen kein eigenes Bankkonto führen, ohne Erlaubnis des Ehemannes sich kein Auto kaufen, nicht den Führerschein machen, beim Lehrer erkrankte Kinder nicht vom Unterricht abmelden und deren Zeugnisse nicht allein unterschreiben.
Ferner konnten Mädchen mit "HWG" (häufig wechselnder Geschlechtverkehr) vom Jugendamt in "Besserungsanstalten" eingewiesen werden, wo es meist fürchterlich zuging. Für die Journalistin Ulrike Meinhof , die darüber recherchierte und schockiert war, war das der Anlaß gewesen, die RAF ins Leben zu rufen!
Wer waren nun die "Täter", die man heute noch, in einer gänzlich anderen Zeit, haftbar machen müßte? Und wer die Opfer, – alle Homosexuellen, Frauen und Mädchen, ja alle Menschen die damals lebten?
Wenn man etwas daraus lernen wollte, dann dies: daß auch heute Mißstände existieren – nur eben andere -, die aus einem anderen Zeitgeist hervorgehen!
Und daß das immer so weitergehen wird!
12. Mai 2016 um 0:35 Uhr
P.S.: "Was ihr den Geist der Zeiten nennt, ist oftmals nur der Herren eigner Geist!"
12. Mai 2016 um 0:41 Uhr
"Geschichte ist eine ständige Abfolge von Dummheiten, Katastrophen und Verbrechen!"
(Britischer Historiker, 1737-1794)
12. Mai 2016 um 4:41 Uhr
Selbstverständlich gilt das auch für unsere Zeit, Beispiele kennen wir hier massenhaft. Definitiv und in vollem Umfang feststellen werden das aber erst künftige Generationen, wenn unsere Tage vorbei und ebenfalls Geschichte geworden sind.
Mir fällt da spontan der Schwachsinn der "antiautoritären Erziehung" ein.
Mit Schäden, die nur nie aufgelistet wurden.
Darüber spricht heute kein Schwein mehr.
Und für heute fällt mir die Gender-Idiotie ein.
Dieser Feminismus-Ableger.
Mit über 200 "Leer"stühlen.
Milliardengräber, bei denen nichtwestliche Völker den Scheibenwischer machen.
Und ebenso, wie niemand mehr über das große Kaninchen "antiautoritäre Erziehung" spricht.
So spricht in ein paar Jahren niemand mehr über Feminismus und Gender.
Weil es westliche -Heilsideen- dann schon deshalb nicht mehr gibt, weil der Islam hier das Sagen übernommen hat.
11. Mai 2016 um 20:12 Uhr
Was für ein Quatsch! Ein Gesetz aus der Vergangenheit wurde von damaligen Entscheidern veranlasst! Warum sollte sich ein heutiger Politiker dafür entschuldigen?
Mir fällt jene Geschichte ein, die mir ein befreundeter Kommunalpolitiker erzählte:
"Ein Mann sei zu ihm gekommen, der erklärte, daß er sich gezwungen sähe wegen Diskriminierung auszuwandern! Ob er ihm helfen könne?"
Auf die Frage wie er darauf käme, antwortete der Befragte:
"Also im Kaiserreich wurden Homosexuelle in´s Gefängnis geworfen, bei den Nazis ins KZ verbracht, nach dem Krieg gab es den § 175, der Homosexualität unter Strafe stellte und heute wäre auch die Homosexualität frei und ehe sie zur Pflicht würde, müsse er auswandern!
Sind unsere Politiker denn verrückt, die Steuergelder heutiger Bürger zu verschleudern, die z.T. damals noch gar nicht lebten?
11. Mai 2016 um 23:15 Uhr
"… nach dem Krieg gab es den § 175, der Homosexualität unter Strafe stellte …"
Ist von der Sache her falsch.
Homosexualität als solche war nie strafbar.
Jeder durfte sich zu seiner Homosexualität straflos bekennen.
Strafbar waren nur homosexuelle Handlungen.
Das Gesetz § 175 StGB; "Widernatürliche Unzucht", wurde gültig am 1.1.1872.
Es erhielt dann eine gemilderte Neufassung am 1.9.1935 (unter den Nazis!!!).
Ab 1.9.1969 erhielt der § 175 eine neue Fassung und den neuen Namen "Sexuelle Handlungen". Wieder wurde der § weiter -entschärft-.
Ab dem 1.4.1970 wurde aus einer "Gefängnisstrafe" eine Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren.
Die nächste Fassung wurde gültig ab 24./28.11.1973.
Ab da diente der § 175 nur noch als Jugendschutzgesetz.
Die letzte Fassung vom 11.6.1994 ließ den § 175 StGB wegfallen.
Wenn Sie näheres interessiert, rufen Sie bitte WikiMannia § 175 auf.
Verrückt sind solche wie Maas nicht.
Maas ist Sozialist, ein Gleichmacher und er setzt als solcher, gemäß seiner Ideologie, die Frankfurter Schule um.
Geltendes deutsches Recht interessiert Maas nur, wenn er es für seine ideologischen Zwecke nutzen kann.
Ansonsten sch…. er drauf.
11. Mai 2016 um 19:56 Uhr
Ein Papst entschuldigte sich 400 Jahre nach "und sie bewegt sich doch". Nicht nobel, unverständlich.
Wie vererbt sich Schuld? Im Dunkeln ist gut munkeln …
Ich widerspreche diesem Artikel auf das Schärfste: Es tut mir leid, aber ich halte eine "Entschuldigung" für den § 175 StGB bei den männlichen (!) Homosexuellen (die Lesben wurden übrigens nie verfolgt) für genau so einen Quatsch wie alle "Entschuldigungen", die permanent und penetrant stellvertretend von all denen gefordert werden, die aus historischen Gründen im juristischen wie ethischen Sinne "unschuldig" sind. Das ist "Gratismoral" auf Kosten unserer Vorfahren.
Als Theologe, speziell als Moraltheologe, darf ich einwenden, daß die Ablehnung der homosexuellen Praktiken, speziell durch Paulus in seinen "Lasterkatalogen", sich genau gegen den homosexuellen Kindesmißbrauch der antiken Oberschichten wandte ("Knabenliebe"). Jeder, der Asterix und Obelix gelesen hat, erinnert sich vielleicht an den Spruch "wir wollen Orgien! ".
Genau gegen diese "dekadente" Praxis zieht Paulus zu Felde – zum Schutz von Kindern und abhängigen Sklaven, die sich gegen derlei Praxis nicht wehren konnten. Sollen wir uns also für Kinderschutz entschuldigen??
11. Mai 2016 um 23:27 Uhr
ich möchte Ihre Meinung unterstreichen.
Menschen gibt es seit ca. 2 Millionen Jahren.
Seitdem, und zwar ausnahmslos, gab es nicht ein einziges Elternpaar, daß sich ein homosexuelles Kind gewünscht hätte.
Umgekehrt gibt es kein Elternpaar, daß sich nicht wünschte, einmal Großeltern zu werden.
Es gibt kein Volk. Keine Religion. Keine Gesellschaft, die bisher Homosexualität gefördert oder gar akzeptiert hätte.
Sie wurde bestenfalls toleriert.
Erst seit vielleicht 25 Jahren wird versucht, die private Angelegenheit dieser Kleinstminderheit zu einem öffentlichen Anliegen zu machen.
Mit dem Zwang zur Akzeptanz einer Gleichberechtigung.
Seit einigen Jahren findet, sogar über die EU, eine Privilegierung statt.
Mit Sondergesetzen zu deren Sicherheit.
Mit Änderungen im Schulbetrieb der Kinder über den Bildungsplan.
Als neueste Blüte staatliche Entschuldigung für früheres, geltendes Recht.
Welches einen vollständigen gesellschafftlichen Konsenz hatte.
Was heute längst nicht nicht bei allen Gesetzen so ist.
Alle damaligen Lehrer und Väter – da hielten die sehr zusammen.
Hatten bei ihrem männlichen Nachwuchs eine große Sorge:
Das sie "schwul" sein könnten.
12. Mai 2016 um 1:10 Uhr
Ein ergötzlicher Sophismus!
Übrigens, auch heute tritt uns das Phänomen der Homosexualität keineswegs ausschließlich in Form des unauffälliigenj, gebildeten und kultivierten Herrn von nebenan entgegen. Man denke an die dekadenten Saturnalien der sog. Christopher Street Days oder tätowierte homosexuelle, betont maskulin und oft auch gewalttätig auftretende Rowdys und Rocker, vornehmlich in den USA.
Von wo bekanntlich seit 1945 alle zu beklagende Übel kommen!
Und ob das heutige "Schwulenbrimborium" insgesamt wirklich eine gänzlich harmlose Alternative zum ja auch allgemeinen sexuellen Muff der 1950er und 1960er Jahre ist?
Was die Antike betrifft, so muß ich es etwas einschränken: Sex mit Sklaven, homosexuell oder nicht, galt als das moralisch Allerletzte und war überdies auch verboten! Wer in hoher Position war konnte womöglich die Strafverfolgung abwenden, wurde aber fortan nirgendwo mehr eingeladen.
Dennoch wird hier und da vorgekommen sein, was Sie, Paulus heranziehend, vortragen.
Aber das antike Verständnis der "Knabenliebe" – zugegebenermaßen wohl zuweilen auch geheuchelt -, hatte durchaus mit echter Liebe zu tun, die über das rein Sexuelle hinausging.
12. Mai 2016 um 1:40 Uhr
(2) Verbunden damit war auch das Ideal der "Sittlichen Führung" des Knaben durch einen älteren und lebenserfahrenen Mann.
In der Antike berühmte Beispiele waren diesbezüglich zunächst natürlich Alexander der Große, doch ebenso der überaus beliebte und jahrhundertelang, wie sein Nachfolger Marcus Aurelius, als allgemein moralisches Vorbild geltende römische Kaiser Hadrian:
Der war verheiratet, hatte aber im Feldlager, wie Alexander, auch einen Knaben bei sich. Als der an einer Krankheit starb, war der Kaiser untröstlich und ließ ihm überall goldene Statuen errichten. Was niemand anstößig fand!
Hadrian war mit großer Wahrscheinlichkeit nicht homosexuell, denn der Knabe im Militärlager war auch für gewöhnliche römische Offiziere nichts seltenes. Immerhin waren sie oft Monate, ja zuweilen Jahre von Frau und Familie getrennt.
Frauen waren aber im Heerlager oder Castell verboten, – und der Ausweg für gemeine Legionäre, im vicus (Lagerdorf) außerhalb der Mauern eine unheheliche Partnerin (meist eine "Barbarin") zu haben, den Offizieren aus Standesgründen verbaut. Ein außereheliches Verhältnis zu einer Frau galt als "unmoralisch", – der Kabe in Zelt oder Kaserne jedoch nicht!
12. Mai 2016 um 2:05 Uhr
(3) Für Mannschaftsdienstgrade war Ehelichkeit hingegen kein Thema, sie durften sowieso erst nach Ende der Dienstzeit (25 Jahre) heiraten, und i.d.R. wurde die schon langjährige Parterin draußen im vicus zur Frau genommen.
Wo sie vielleicht eine kleine Landwirtschaft oder eine Kneipe betrieb. Aus diesen Lagerdörfern entwickelten sich übrigens die Städte am Rhein und anderswo, wie Bonn (Bonna), Mainz (Mogontiacum), Vindobona ( Wien), London (Londinium) usw.
Und als Theologe kennen Sie natürlich die Geschichte vom "Hauptmann von Capernaum". Wie ist die nun historisch korrekt zu interpretieren?
Ein solcher Centurio konnte bis zu 500 Mann befehlen und war ein erfahrener Haudegen, der sozusagen schon durch Blut und Leichenberge gewatet war, zahllose Feinde getötet, u.a. mit dem gladius (Kurzschwert) Glieder abgeschlagen, Gesichter entstellt und ganz allgemein Furchtbares erlebt hatte.
Sehr sensibel waren diese Offiziere also bestimmt nicht. Außerdem waren sie für die sprichwörtliche eiserne disciplina der Legionen verantwortlich.
12. Mai 2016 um 2:47 Uhr
(4) Zu ihrer Ausrüstung gehörte der vitis, – der Stock mit dem sie Soldaten prügelten. Einer bekam einmal den Spitznamen "Alio" ("…noch einen, einen anderen!"). Weil er das immer rief, wenn er einen Stock auf dem Rücken eines armen Soldaten kaputt gehauen hatte.
Auch im Evangelium sagt der Centurio zu Jesus, er sei über Viele gestellt, und wenn er einem Soldaten sage "Gehe hin!" – so ginge der auch!
Und nun war ausgerechnet dieses Rauhbein zu Tode betrübt, weil "…sein liebster Kriegsknecht…" (Luther) krank darnieder lag. Wirklich?
Ein solcher Centurio stand im Rang turmhoch über gemeinen Soldaten, und er war es gewohnt, seine Legionäre in der Schlacht rücksichtlos ins Gemetzel voranzutreiben. Ob sie es dann überlebten oder zu Krüppeln wurden, wird in kaum zu Tränen gerührt haben, da wäre er auch nie Centurio geworden.
Sie ahnen jetzt, worauf ich hinaus will: es war kein "Kriegsknecht", für den des Hauptmanns Herz blutete, – sondern sein "Knabe"!
In den er offenbar ehrlich verliebt war. Einen einzelnen Soldaten so zu bevorzugen wäre schon aus Gründen der Disziplin unmöglich gewesen. Der Offiziersknabe war hingegen eine anerkannte Institution im römischen Heer!
12. Mai 2016 um 9:15 Uhr
Aus dem Elend der Moraltheologie:
Ein junger deutscher Philosoph begab sich auf Bildungsreise nach Atlanta. Dort begegnete er, ein Täter-Enkel, richtigen Opfer-Enkeln, also jungen Juden. Er konnte den unausgesprochenen Vorwurf in deren Blicken nicht ertragen. Nicht einmal wie der reuige Sünder am Eingang zum Tempel konnte er bestehen. Er floss förmlich aus gleich einem zerbrochener Gefäß: Er lehne jede billige Gnade ab!
Das gefiel dem Redakteur von „Christ in der Gegenwart“: „Kann man solchen (offenkundig vererbbaren) Verbrechen vergeben?“, titelte er (Nr. 08/2001, S. 60).
Das gilt als gutes Christentum. Ironischerweise in genau der folgenden Ausgabe dann der Artikel „Die Sünde in der Evolution“. Ein Theologe argumentierte klug gegen das Dogma der Erbsünde. Die Sünde Adams sei durch Abstammung, nicht durch Nachahmung auf alle seine Nachkommen übergegangen, so die reine Lehre. Er bestritt dies. Es gebe immer nur eine personale Schuld.
Fazit der christlichen Schuldenkrämerei von „Christ in der Gegenwart“: Die Erbsünde ist tot; hurra, es lebe die deutsche Erbschuld.
vielen Dank für Ihre Klarstellung, der ich voll zustimme.
Diese Entschuldigungeritis ist nichts weiter als eines der Machtmittel der herrschenden Ideologen, mit denen sie ihre heuchlerische Hypermoral den Bürgern dieses Landes abpressen, sie unterwerfen und entmündigen.
Ich bin dankbar, in einer Zeit zu leben, die den §175 abgeschafft hat. Das heißt aber nicht, dass ich diesen gesinnungsfaschistischen Heuchlern jetzt zu Kreuze kriechen und ständig 'mea culpa' schreien will.
1. Die Bundesregierung kann sich nicht entschuldigen, sie könnte höchstens stellvertretend für den damaligen "Zeitgeist" um Entschuldigung bitten.
2. Dem damaligen "Zeitgeist" ist auch der Rohrstock geschuldet, den ich und viele Mitschüler zu spüren bekamen. Nur weil ich nicht im Kath. Internat oder bei irgendwelchen Sängerknaben war, bittet Niemand bei mir um Entschuldigung.
3. Die ! nicht ! notwendige symbolische Geste ! wird ! jedoch zur Freikarte für grüne Sex-Ideologen, ….
4. Das "Wir sind schuldig" Gehabe nimmt unglaubliche Formen an.
11. Mai 2016 um 18:01 Uhr
Was erwachsene Menschen im gegenseitigem Einvernehmen miteinander tun
geht tatsächlich keinen etwas an.
Und soweit ich damit in Ruhe gelassen werde ist es mir auch egal !
Entschuldigungen finde ich aber unangemessen !
Haben dann nicht auch andere Opfer von Unrecht einen Anspruch auf
eine Entschuldigung ?
Und wo soll das dann aufhören ?
Ich kenne Fälle von Deutschen und auch von gut integrierten Ausländern, die
von Multi Kulti Banden aus ihrer Wohnung gemobbt wurden !
Warum entschuldigen sich nicht da die Regierungs und Oppositionspolitiker
Sie sind doch dafür verantwortlich und holen sie ins Land und alimentieren
sie mit unseren Steuergeldern !
Und was ist mit einer Entschuldigung für deutsche Kinder und Jugendliche, die
in der Schule von Multi Kulti Banden terrorisiert werden ?
Jene Multi Kulti Banden bestehen meist aus jungen Zigeunern und Muslimen.
Und ich kenne niemanden, der sie leiden mag.
Auch Kroaten, Serben, Russen, Spanier u.s.w. mögen sie nicht und sind schon
umgezogen, weil sie ihren Terror nicht mehr ertragen haben.
Und kein Politiker möchte sich dafür entschuldigen !
Ich hatte mich schon längere Zeit gefragt, warum ich nichts mehr von der Homolobby höre.
Jetzt weiß ich es. Die hatten zu tun.
Waren mit den Vorbereitungen für diesen Coup beschäftigt.
Der vom sozialistischen Buntenjustizminister unterstützt wird und zur Vollendung gebracht wurde.
Besinnen wir uns darauf, daß sich Recht ändert.
Erst ab dem 1. Januar 1975 wurden Personen mit 18 Jahren volljährig.
Es geht um den Zeitraum bis 1969.
Die Fassung des § 175 StGB, vom 1. Sept. 1935:
"(1) Ein Mann, der mit einem anderen Mann Unzucht treibt oder sich von ihm zur Unzucht mißbrauchen läßt, wird mit Gefängnis bestraft."
(2) Bei einem Beteiligten, der zur Zeit der Tat noch nicht einundzwanzig Jahre alt war, kann das Gericht in besonders leichten Fällen von Strafe absehen." sic
Seit wann muß sich jemand für geltendes und dann angewandtes Recht entschuldigen?
Das machen auch nur die Deutschen.
Um anschließend womöglich noch Entschädigungen zu zahlen.
Denn darauf läuft es letztlich hinaus.
Haben wir uns eigentlich schon bei den Italienern für den Überfall der Germanen auf die Römer im Teutoburger Wald entschuldigt?
Dann müssen wir das dringend nachholen.
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