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Timestamp: 2017-07-22 16:55:43+00:00

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OLG-DRESDEN - 20.06.2005, 2 Ws 182/05 - JuraForum.de
OLG-DRESDEN – Aktenzeichen: 2 Ws 182/05Beschluss vom 20.06.2005
Leitsatz:Zur Untätigkeitsbeschwerde der Staatsanwaltschaft im Eröffnungsverfahren bei drohender Verjährung angeklagter Straftaten:
2. Bei angeklagten Serienstraftaten, die im Laufe mehrerer Jahre begangen wurden, so dass einzelne Taten recht bald, andere Taten aber erst in einigen Jahren zu verjähren drohen, ist zur Beurteilung der Zulässigkeit einer Untätigkeitsbeschwerde der Staatsanwaltschaft auf die gesetzliche Wertung in §§ 154, 154a StPO abzustellen. In diesen Fällen kann eine solche Beschwerde nur dann überhaupt zulässig sein, wenn a) eine wesentliche Anzahl der Taten zeitnah zu verjähren drohen und b) das Unterlassen der Gerichtsentscheidung auf grober Pflichtwidrigkeit beruht.Rechtsgebiete:StPO, GVGVorschriften:§ 154 StPO, § 154 Abs. 2 StPO, § 154a StPO, § 154a Abs. 2 StPO, § 210 Abs. 2 StPO, § 17 c GVG, § 17 c Abs. 3 GVGVerfahrensgang:LG Dresden 5 KLs 116 Js 51416/99
Jetzt Volltext der Entscheidung kostenlos ansehenBitte ergänzen Sie die folgende Sicherheitsfrage:83 - Ne un = Weitere Entscheidungen vom OLG-DRESDENOLG-DRESDEN – Beschluss, Ss (OWi) 712/04 vom 06.06.20051. Nach der Verwaltungsvorschrift des Sächsischen Staatsministeriums des Innern zur Überwachung des Straßenverkehrs vom 01. April 1998 (Az.: 31-1132.10/66) soll der Abstand zwischen dem die Geschwindigkeitsbeschränkung anordnenden Verkehrszeichen und der Messstelle mindestens 150 m betragen. Ein der Messstelle vorhergehender Geschwindigkeitsrichter begründete nach der Verwaltungsvorschrift einen Ausnahmefall, der ein Unterschreiten des Mindestabstands erlaubt und deshalb eine grobe Pflichtwidrigkeit der Geschwindigkeitsüberschreitung in subjektiver Hinsicht nicht entfallen lässt.
2. Dem Betroffenen ist in subjektiver Hinsicht auch dann eine grobe Pflichtwidrigkeit vorzuwerfen, wenn er bei Durchfahren eines Geschwindigkeitsrichters die der letzten Beschränkung vorhergehende Geschwindigkeitsbeschränkung bereis in erheblicher Weise (hier: um 16 km/h) überschritten hat.OLG-DRESDEN – Beschluss, 8 W 530/05 vom 03.06.2005Zwar gilt auch im Prozesskostenhilfeverfahren grundsätzlich das Verbot vorweggenommener Beweiswürdigung. Das Gericht kann aber im Einzelfall eine Glaubhaftmachung verlangen.OLG-DRESDEN – Beschluss, Ss (OWi) 249/05 vom 02.06.20051. Die Anordnung eines Regelfahrverbotes aufgrund einer Geschwindigkeitsüberschreitung kommt bei einem so genannten Augenblicksversagen nicht in Betracht.
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References: § 154
 § 154
 § 154
 § 210
 § 17
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