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Timestamp: 2019-06-25 23:53:59+00:00

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Grundversorgung Strom: Sulz Stromversorgung
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Feststellung der Grundversorgung:
Nach § 36 Abs. 2 EnWG stellt die Stromversorgung Sulz GmbH für Ihr Stromnetz (Kernstadtgebiet der Stadt Sulz a.N. und die Stadtteile Bergfelden, Mühlheim und Holzhausen), die Stromversorgung Sulz GmbH als Grundversorger fest (für die Kalenderjahre 2016 bis 2018).
Zum 8. November 2006 ist die "Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Grundversorgung von Haushaltskunden und die Ersatzversorgung mit Elektrizität aus dem Niederspannungsnetz - Stromgrundversorgungsverordnung - StromGVV) vom 26.Oktober 2006 (BGBI. 2006 1, S.2391) in Kraft getreten:
Für Kunden, deren Stromlieferungsverträge nach dem 12.Juli 2005 in der Grundversorgung abgeschlossen worden sind, gelten die Regelungen der StromGVV mit Veröffentlichung im Bundesanzeiger unmittelbar.
Kunden, deren Stromlieferungsverträge vor dem 13.Juli 2005 in der Grundversorgung abgeschlossen worden sind, teilen wir hiermit mit, dass die Regelungen der Stromgrundversorgungsverordnung mit Wirkung vom auf die Bekanntmachung folgenden Tag an gelten. Die Regelungen der StromGVV werden damit Bestandteil der bestehenden Stromlieferungsverträge der Grundversorgung.
Sie wird erhoben, um die umweltfreundliche Stromproduktion durch Anlagen zu fördern, die nach dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Prinzip gleichzeitig Strom und Wärme erzeugen. Zuschüsse für Betreiber solcher Anlagen werden per KWK-Abgabe auf alle Stromkunden umgelegt.
Erneuerbare Energie wird über den Strompreis gefördert. Die Mehrkosten, die durch die Einspeisevergütung für Strom aus regenerativen Quellen entstehen, werden mit der EEG-Abgabe auf die Stromkunden verteilt. Zwar wird die Einspeisevergütung für Ökostrom kontinuierlich gesenkt, trotzdem stieg wegen des Zubaus an Photovoltaikanlagen insgesamt die Fördersumme, und somit die Umlage.
Stromintensive Betriebe sind auch vom Netzentgelt befreit. Die Umlage nach § 19 Abs. 2 Stromnetzentgeltverordnung kompensiert die Mindereinnahmen für die Netzbetreiber. Die Netzbetreiber berechnen die Umlage jedes Jahr neu, und gleichen die Erlösausfälle aus, indem Sie die Kosten auf die Stromkunden umlegen.
§ 17 Offshore-Haftungs-Umlage
Im Rahmen der Energiewende verfolgt die Bundesregierung u.a. das Ziel, die Stromerzeugungsleistung von Offshore-Anlagen bis zum Jahr 2030 auf 25 Gigawatt zu erhöhen. Vor diesem Hintergrund hat sich die Bundesregierung am 29.08.2012 auf einen Gesetzentwurf zur Regelung der Haftungsfragen geeinigt. So soll der Anlagenbetreiber vom Netzbetreiber bei mehrtägigem Stillstand der Anlagen 90 % der entgangenen EEG-Vergütung erhalten. Die entstehenden Kosten für die Entschädigungszahlungen, soweit diese dem Belastungsausgleich unterliegen, werden schließlich seit dem Jahr 2013 auf die Stromkunden als neue Offshore-Umlage abgewälzt.
§ 18 AbLa-Umlage
Über diese Umlage erhalten Anbieter von Abschaltleistungen aus abschaltbaren Lasten einerseits Vergütungen für deren Bereitstellung (Leistungspreis), sowie für den tatsächlichen Abruf (Arbeitspreis). Die Abschaltleistungen dienen der Systemstabilität der Versorgungsnetze.
Steuern, Abgaben und sonstige Preisbestandteile
2,050 Cent pro kWh netto
1,320 Cent pro kWh netto
6,405 Cent pro kWh netto
Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK):
0,280 Cent pro kWh netto
§ 19 Strom Netzentgeltverordnung (Strom NEV-Umlage):
0,305 Cent pro kWh netto
§ 17 Offshore-Haftungsumlage:
0,416 Cent pro kWh netto
§ 18 abLa-Umlage:
0,005 Cent pro kWh netto

References: § 36
 § 19

§ 17

§ 18

§ 19

§ 17

§ 18