Source: https://www.rechtsanwalt-lugert.de/fachgebiete/erbrecht/erbschaftsteuerrecht/
Timestamp: 2020-05-27 08:24:31+00:00

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Erbschaftsteuerrecht - Rechtsanwalt Lugert Erbrecht München
(1) Nach dem persönlichen Verhältnis des Erwerbers zum Erblasser ... werden die folgenden drei Steuerklassen unterschieden:
1. der Ehegatte und der eingetragene Lebenspartner (§ 1 LPartG)
3. die Abkömmlinge ersten Grades von Geschwistern (Nichte, Neffe),
§ 16 ErbStG, Freibeträge
Jedem Erben steht ein persönlicher Freibetrag zu. Dessen Höhe richtet sich bei unbeschränkter Steuerpflicht nach der jeweiligen Steuerklasse.
Der Freibetrag beträgt:
500.000 EUR für den Ehegatten und den eingetragenen (gleichgeschlechtlichen) Lebenspartner i.S.d. LPartG,
400.000 EUR für Kinder und Stiefkinder, sowie Kinder verstorbener Kinder und Stiefkinder,
200.000 EUR für Enkel und Kinder von Stiefkindern,
100.000 EUR für jede andere Person der Steuerklasse I,
20.000 EUR für Personen der Steuerklasse II und III.
Privilegierung vom Familienheim
Gem. § 13 Abs. 1 Nr. 4b ErbStG gilt:
Steuerfrei bleiben
Gem. § 13 Abs. 1 Nr. 4 c ErbStG gilt:
über 26 000 000 30 43
(2) Ist im Falle des § 2 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG ein Teil des Vermögens der inländischen Besteuerung auf Grund eines Abkommens zur Vermeidung der Doppelbesteuerung entzogen, ist die Steuer nach dem Steuersatz zu erheben, der für den ganzen Erwerb gelten würde.
a) bei einem Steuersatz bis zu 30 Prozent aus der Hälfte,
b) bei einem Steuersatz über 30 Prozent aus drei Vierteln,
Privilegierung vermieteter Grundstücke
§ 13 c ErbStG Steuerbefreiung für zu Wohnzwecken vermieteter Grundstücke
Grundstücke im Sinne des Absatzes 3 sind mit 90 Prozent ihres Werts anzusetzen.
Ein Erwerber kann den verminderten Wertansatz nicht in Anspruch nehmen, soweit er erworbene Grundstücke auf Grund einer letztwilligen Verfügung des Erblassers oder einer rechtsgeschäftlichen Verfügung des Erblassers oder Schenkers auf einen Dritten übertragen muss. Gleiches gilt, wenn ein Erbe im Rahmen der Teilung des Nachlasses Vermögen im Sinne des Absatzes 3 auf einen Miterben überträgt. Überträgt ein Erbe erworbenes begünstigtes Vermögen im Rahmen der Teilung des Nachlasses auf einen Dritten und gibt der Dritte dabei diesem Erwerber nicht begünstigtes Vermögen hin, das er vom Erblasser erworben hat, erhöht sich insoweit der Wert des begünstigten Vermögens des Dritten um den Wert des hingegebenen Vermögens, höchstens jedoch um den Wert des übertragenen Vermögens.
Der verminderte Wertansatz gilt für bebaute Grundstücke oder Grundstücksteile, die
nicht zum begünstigten Betriebsvermögen oder begünstigten Vermögen eines Betriebs der Land- und Forstwirtschaft im Sinne des § 13a ErbStG gehören.
Die Absätze 1 bis 3 gelten in den Fällen des § 1 Abs. 1 Nr. 4 ErbStG entsprechend.

References: § 16
 § 13
 § 13
 § 2

§ 13
 § 13
 § 1