Source: https://www.dtad.de/details/Haustechnik_54329_Konz-8086192_3
Timestamp: 2018-01-16 08:03:37+00:00

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Ausschreibung - Haustechnik in Konz (ID:8086192)
> DTAD-ID: 8086192
Ingenieurleistungen zu Modernisierung, Instandhaltung und teilweisen Instandsetzung sowie des teilweisen Umbaus der Gebäude des Schulzentrums Konz. Aufgefordert zum Teilnahmewettbewerb sind Ingenieure für die Fachplanung Technische Ausrüstung. Die Bewerbung muss für alle nachfolgend genannten Anlagengruppen erfolgen. Die Bewerbung auf einzelne Anlagengruppen ist nicht möglich. Zur Beauftragung ist vorgesehen: Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß Leistungsbild § 53 HOAI, Leistungsphasen (LP) 1 bis 9 zu: — Anlagengruppe 1 Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, — Anlagengruppe 2 Wärmeversorgungsanlagen, — Anlagengruppe 3 Lufttechnische Anlagen, — Anlagengruppe 4 Starkstromanlagen, — Anlagengruppe 5 Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, — Anlagengruppe 7 Nutzungsspezifische Anlagen — Anlagengruppe 8 Gebäudeautomation. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, siehe Beschreibung unter Abschnitt II.2.1). Für die Bewerbung wird die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck empfohlen. Maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Die Vergabestelle stellt auf ihrer Homepage unter www.trier-saarburg.de unter der Rubrik „Bürger“ / „Download“ den Bewerberbogen und Informationen zum Projekt zur Einsicht bereit. Die Gebäude für das Schulzentrum Konz, seit 2010 bestehend aus einem Gymnasium und einer Realschule Plus, wurden überwiegend in den Jahren 1967 bis 1979 in der Hermann-Reinholz-Straße in 54329 Konz errichtet. In den Jahren 1988 bis 2009 wurden weitere Gebäudeteile ergänzt. Das Schulzentrum ist heute mit einer Bruttogrundfläche von rund 28.000 m² und insgesamt mehr als 1.600 Schülern eines der größten Schulzentren im Landkreis Trier-Saarburg. Der gesamte Gebäudekomplex besteht aus den nachfolgend beschriebenen Bauteilen, die überwiegend baulich miteinander verbunden sind: Bauteil A - Verwaltung (Baujahr 1978), Bauteil B - Unterrichtsräume (Baujahr 1978), Bauteil C - Unterrichtsräume (Baujahr 1997), Bauteil D - Unterrichtsräume (Baujahr 1979), Bauteil E - Unterrichtsräume (Baujahr 1969), Bauteil F - Unterrichtsräume (Baujahr 1969), Bauteil G - Fachunterrichtsräume (Baujahr 1970), Bauteil H - Werkräume (Baujahr 1988), Bauteil I - Unterrichtsräume (Baujahr 1988, Modernisierung 2009), Bauteil J - Verwaltungs- und Unterrichtsräume (Baujahr 1969), Bauteil K - Unterrichtsräume (Baujahr 1967), Bauteil L - Unterrichtsräume (Baujahr 2004), Bauteil M - Sporthalle (Baujahr 1988), Bauteil N - Sporthalle (Baujahr 1969), Bauteil O - Mensa (Baujahr 2006), Bauteil P - Pausenhalle (Baujahr 1969). Mit Ausnahme der Bauteile I, L und O sind die oben genannten Schulgebäude in dem baulichen Zustand ihrer Errichtung und weisen heute neben technischen auch vielfältige bauliche Instandhaltungsrückstände auf. Ferner besteht das Erfordernis von pädagogisch bedingten Umbauten. Die Abteilung 3 - Gebäudemanagement und Schulen der Kreisverwaltung Trier-Saarburgs beabsichtigt deshalb, das Schulzentrum Konz insgesamt zu modernisieren und dem heutigen Stand der Technik entsprechend den anerkannten Regeln der Technik anzupassen. Dies betrifft auch die technische Gebäudeausrüstung. Die hierzu in der Summe von architektonisch und technisch erforderlichen Einzelmaßnahmen je Gebäude, die Bildung von Bauabschnitten, die Überlegungen zum ggf. wirtschaftlich sinnvolleren Ausnutzen von räumlichen Konzeptionen gemäß Rahmenraumprogramm der Schulbaurichtlinie und/oder Abbruch und Neuerrichtung einzelner Gebäude sind - unter Federführung des in einem eigenen Ausschreibungsverfahren zu ermittelnden Architekten - ebenso Gegenstand der Beauftragung innerhalb der Leistungsphasen (LP) 2 und 3. Auf Basis des Ergebnisses der konzeptionellen Überlegungen in Kombination mit der Kostenschätzung möchte der Auftraggeber nach Abschluss der Leistungsphase 2 (Vorplanung) eine in Bezug auf Kosten und Nutzen abwägende Entscheidung darüber treffen, ob es sinnvoll ist besonders instandhaltungs- oder gar instandsetzungsbedürftige Bauteile zurückzubauen. Um Projektziele zu Beginn der Maßnahme definieren und Umfang und Kosten beziffern zu können, wurde eine „vorbereitende Bestandsuntersuchung“ zu Baukonstruktion und technischer Gebäudeausrüstung beauftragt. Informationen zum Projekt, Fotos der bestehenden Gebäude und ein Übersichtslageplan sowie die bisherigen Arbeitsergebnisse sind auf der Homepage der Vergabestelle hinterlegt. Die vorliegende „vorbereitende Bauzustandsuntersuchung“, die im Rahmen der Beauftragung von Teilen der Grundlagenermittlung (LP1) sowie von besonderen Leistungen bereits erarbeitet wurde, dient dabei als ein erster Ansatz. Die darin enthaltenen „Kostenerwartungen“ stellen erste standardisierte Kostenermittlungen dar. Diese sind im Rahmen des zu vergebenden Auftrags ab Leistungsphase 2 durch Kostenschätzungen und in Leistungsphase 3 durch Kostenberechnungen zu überprüfen und konkretisieren. Die in der vorliegenden „vorbereitenden Bauzustandsuntersuchung“ ermittelten Leistungen bei Freianlagen sind nicht Gegenstand dieser Ausschreibung. Neben der allgemeinen Modernisierung steht die energetische Modernisierung des Schulzentrums als Ziel der Maßnahme im Vordergrund. Dabei geht es vor allem darum, die zukünftigen Betriebskosten zu reduzieren. Der hier ausgeschriebene Auftrag zu den Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung kann auf Basis der Voruntersuchung im Wesentlichen und ohne den Anspruch auf Vollständigkeit mit den folgenden Maßnahmen beschrieben werden. Es handelt sich zum Teil um Modernisierungen, zum Teil um Instandhaltungs- oder Instandsetzungsmaßnahmen der Gebäudetechnik sowie auch um Maßnahmen der Gebäudetechnik, die durch den pädagogischen Umbau einzelner Schulgebäude bedingt sind. Zu Anlagengruppe 1 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen: — Teilweise Erneuerung der Abwasser-, Trinkwasserleitungen; — Überprüfung der Gasinstallationen; — Voraussichtlich ist auch bei dem Abwassersystem außerhalb der Gebäude Erneuerungsbedarf; — Austausch der alten Sanitärobjekte gegen neue Objektausstattung in schwerer Ausführung; Zu Anlagengruppe 2 Wärmeversorgungsanlagen: — Teilweise Erneuerung der Heizwasserleitungen und sowie der MSR-Anlagen (Einzelraumregelungen, z. T auch Erneuerung des MSR-Schaltschrankes, der Mischer mit Stellantrieb sowie zugehöriger Verkabelung); — Herstellung von Brandschotts (auch zu Anlagengruppe 1.) Zu Anlagengruppe 3 Lufttechnische Anlagen: — Demontage von Lüftungskanälen aus abgehängten Deckenräumen bei ehemaligen Zu- und Abluftanlagen. — Bei Bedarf Ausstattung der Unterrichtsräume mit einer mechanischen Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung; Zu Anlagegruppen 4 Starkstromanlagen und 5. Fernmelde- und informationstechnische Anlagen: — Einbau von Jalousiensteuerungen (Steuerungszentralen, Leistungsnetze, Motoranschlüsse etc.) von elektrisch gesteuerten Raffstores; — Demontage und Erneuerung der Beleuchtungsanlagen entsprechend den Arbeitsstätten- und Schulbaurichtlinien; — Überarbeitung und Ergänzung von bestehenden Gebäudehauptverteilungen (GHV) und Unterverteilungen (UV); — Anbindung von Feuerschutztüren an das 230V-Netz; — Erneuerung der Zentralbatterieanlage inklusive der Dauerstromkreise und Bereitschaftsstromkreise; — Bei einzelnen Gebäudeteilen des Schulkomplexes oder bei einzelnen Räumen eines Gebäudeteiles sind die Installationen der Stromanlagen komplett zu erneuern; — Nachrüstung von Behinderten-Notrufeinrichtung; — Überprüfung der Rauch-Wärme-Abzug (RWA)-Zentrale auf Funktion und Versetzen an einen anderen Ort im Gebäude; — Einbau von Lüftungsgeräten, Einbau von Zuleitungen für Lüftungsgeräte in den Unterrichtsräumen mit Anschluss an das Heizungssystem; — Ergänzung der Sicherheitsbeleuchtung nach Fluchtwegeplänen; — Bei Bedarf in Teilbereichen Aufbau eines strukturierten Telefonnetzes, Installation einer Such- und Signalanlage, einer elektroakustischen Anlage; — Ergänzungen, Modernisierungen der internen Gefahren- und Alarmanlage gemäß Schulbaurichtlinie für Feuer- und Amoklagen für einzelne Gebäudeteile oder Gruppen von Gebäuden des Schulzentrums; — In Teilbereichen Demontage der bestehenden Blitzschutzanlage und Neuinstallation einer neuen Blitzschutzanlage. Zu Anlagengruppe 7 Nutzungsspezifische Anlagen: — Ausstattungen von Fachunterrichtsräumen oder Werkstätten für Holz und Metall sind zu überprüfen. Zu Anlagengruppe 8 Gebäudeautomation — zu ergänzen, ggf. zu erneuern. Die zeitliche Abfolge der Maßnahme ist vom zukünftigen Auftragnehmer in Abstimmung mit dem Auftraggeber unter dem Aspekt der Bildung von Bauabschnitten, die den laufenden Schulbetrieb fortwährend sicherstellen, zu erarbeiten. Dabei sind auch die finanziellen Mittel zu beachten, die in den Haushalten der nächsten Jahre für die Schulbaumaßnahme zur Verfügung gestellt werden können. Die Gesamtkosten (KG 300 -700) der anstehenden Baumaßnahmen wurden nach DIN 276 grob mit rund 22,0 Mio. EUR brutto beziffert, dabei entfallen auf die Kostengruppe 400 insgesamt rund 4,50 Mio. EUR brutto. Die Gesamtmaßnahme ist zeitlich wie räumlich in Bauabschnitte zu gliedern und bei laufendem Schulbetrieb umzusetzen. Dabei soll voraussichtlich ein jährliches Bauvolumen von durchschnittlich rund 2,0 Mio. EUR brutto im Laufe der nächsten ca. 10 Jahre umgesetzt werden. Davon entfallen auf die technische Gebäudeausrüstung durchschnittlich rund 450 000 EUR brutto pro Jahr. Auf die Beschreibung der geplanten stufenweisen Beauftragung unter Abschnitt II.2.1) wird verwiesen.
Org. Dok.-Nr: 97874-2013
Landkreis Trier-Saarburg, vertreten durch Herrn Landrat Günther Schartz
Kontaktstelle(n): Abt. 3 – Gebäudemanagement und Schulen
Zu Händen von: Herrn Ludwig Wagner
Telefon: +49 651715395
E-Mail: ludwig.wagner@trier-saarburg.de
Fax: +49 651715396
Ingenieurleistungen zu Modernisierung, Instandhaltung und teilweisen Instandsetzung sowie des teilweisen Umbaus der Gebäude des Schulzentrums Konz. Aufgefordert zum Teilnahmewettbewerb sind Ingenieure für die Fachplanung Technische Ausrüstung.
Dienstleistung Dienstleistungen Dienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung und Planung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung, zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versuche und Analysen Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: 54329 Konz. NUTS-Code DEB25
Die Bewerbung muss für alle nachfolgend genannten Anlagengruppen erfolgen. Die Bewerbung auf einzelne Anlagengruppen ist nicht möglich. Zur Beauftragung ist vorgesehen: Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß Leistungsbild § 53 HOAI, Leistungsphasen (LP) 1 bis 9 zu: — Anlagengruppe 1 Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, — Anlagengruppe 2 Wärmeversorgungsanlagen, — Anlagengruppe 3 Lufttechnische Anlagen, — Anlagengruppe 4 Starkstromanlagen, — Anlagengruppe 5 Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, — Anlagengruppe 7 Nutzungsspezifische Anlagen — Anlagengruppe 8 Gebäudeautomation. Die Beauftragung erfolgt stufenweise, siehe Beschreibung unter Abschnitt
Für die Bewerbung wird die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck empfohlen. Maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Die Vergabestelle stellt auf ihrer Homepage unter www.trier-saarburg.de unter der Rubrik „Bürger“ / „Download“ den Bewerberbogen und Informationen zum Projekt zur Einsicht bereit. Die Gebäude für das Schulzentrum Konz, seit 2010 bestehend aus einem Gymnasium und einer Realschule Plus, wurden überwiegend in den Jahren 1967 bis 1979 in der Hermann-Reinholz-Straße in 54329 Konz errichtet. In den Jahren 1988 bis 2009 wurden weitere Gebäudeteile ergänzt. Das Schulzentrum ist heute mit einer Bruttogrundfläche von rund 28.000 m² und insgesamt mehr als 1.600 Schülern eines der größten Schulzentren im Landkreis Trier-Saarburg. Der gesamte Gebäudekomplex besteht aus den nachfolgend beschriebenen Bauteilen, die überwiegend baulich miteinander verbunden sind: Bauteil A - Verwaltung (Baujahr 1978), Bauteil B - Unterrichtsräume (Baujahr 1978), Bauteil C - Unterrichtsräume (Baujahr 1997), Bauteil D - Unterrichtsräume (Baujahr 1979), Bauteil E - Unterrichtsräume (Baujahr 1969), Bauteil F - Unterrichtsräume (Baujahr 1969), Bauteil G - Fachunterrichtsräume (Baujahr 1970), Bauteil H - Werkräume (Baujahr 1988), Bauteil I - Unterrichtsräume (Baujahr 1988, Modernisierung 2009), Bauteil J - Verwaltungs- und Unterrichtsräume (Baujahr 1969), Bauteil K - Unterrichtsräume (Baujahr 1967), Bauteil L - Unterrichtsräume (Baujahr 2004), Bauteil M - Sporthalle (Baujahr 1988), Bauteil N - Sporthalle (Baujahr 1969), Bauteil O - Mensa (Baujahr 2006), Bauteil P - Pausenhalle (Baujahr 1969). Mit Ausnahme der Bauteile I, L und O sind die oben genannten Schulgebäude in dem baulichen Zustand ihrer Errichtung und weisen heute neben technischen auch vielfältige bauliche Instandhaltungsrückstände auf. Ferner besteht das Erfordernis von pädagogisch bedingten Umbauten. Die Abteilung 3 - Gebäudemanagement und Schulen der Kreisverwaltung Trier-Saarburgs beabsichtigt deshalb, das Schulzentrum Konz insgesamt zu modernisieren und dem heutigen Stand der Technik entsprechend den anerkannten Regeln der Technik anzupassen. Dies betrifft auch die technische Gebäudeausrüstung. Die hierzu in der Summe von architektonisch und technisch erforderlichen Einzelmaßnahmen je Gebäude, die Bildung von Bauabschnitten, die Überlegungen zum ggf. wirtschaftlich sinnvolleren Ausnutzen von räumlichen Konzeptionen gemäß Rahmenraumprogramm der Schulbaurichtlinie und/oder Abbruch und Neuerrichtung einzelner Gebäude sind - unter Federführung des in einem eigenen Ausschreibungsverfahren zu ermittelnden Architekten - ebenso Gegenstand der Beauftragung innerhalb der Leistungsphasen (LP) 2 und 3. Auf Basis des Ergebnisses der konzeptionellen Überlegungen in Kombination mit der Kostenschätzung möchte der Auftraggeber nach Abschluss der Leistungsphase 2 (Vorplanung) eine in Bezug auf Kosten und Nutzen abwägende Entscheidung darüber treffen, ob es sinnvoll ist besonders instandhaltungs- oder gar instandsetzungsbedürftige Bauteile zurückzubauen. Um Projektziele zu Beginn der Maßnahme definieren und Umfang und Kosten beziffern zu können, wurde eine „vorbereitende Bestandsuntersuchung“ zu Baukonstruktion und technischer Gebäudeausrüstung beauftragt. Informationen zum Projekt, Fotos der bestehenden Gebäude und ein Übersichtslageplan sowie die bisherigen Arbeitsergebnisse sind auf der Homepage der Vergabestelle hinterlegt. Die vorliegende „vorbereitende Bauzustandsuntersuchung“, die im Rahmen der Beauftragung von Teilen der Grundlagenermittlung (LP1) sowie von besonderen Leistungen bereits erarbeitet wurde, dient dabei als ein erster Ansatz. Die darin enthaltenen „Kostenerwartungen“ stellen erste standardisierte Kostenermittlungen dar. Diese sind im Rahmen des zu vergebenden Auftrags ab Leistungsphase 2 durch Kostenschätzungen und in Leistungsphase 3 durch Kostenberechnungen zu überprüfen und konkretisieren. Die in der vorliegenden „vorbereitenden Bauzustandsuntersuchung“ ermittelten Leistungen bei Freianlagen sind nicht Gegenstand dieser Ausschreibung. Neben der allgemeinen Modernisierung steht die energetische Modernisierung des Schulzentrums als Ziel der Maßnahme im Vordergrund. Dabei geht es vor allem darum, die zukünftigen Betriebskosten zu reduzieren. Der hier ausgeschriebene Auftrag zu den Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung kann auf Basis der Voruntersuchung im Wesentlichen und ohne den Anspruch auf Vollständigkeit mit den folgenden Maßnahmen beschrieben werden. Es handelt sich zum Teil um Modernisierungen, zum Teil um Instandhaltungs- oder Instandsetzungsmaßnahmen der Gebäudetechnik sowie auch um Maßnahmen der Gebäudetechnik, die durch den pädagogischen Umbau einzelner Schulgebäude bedingt sind. Zu Anlagengruppe 1 Abwasser-, Wasser-, Gasanlagen: — Teilweise Erneuerung der Abwasser-, Trinkwasserleitungen; — Überprüfung der Gasinstallationen; — Voraussichtlich ist auch bei dem Abwassersystem außerhalb der Gebäude Erneuerungsbedarf; — Austausch der alten Sanitärobjekte gegen neue Objektausstattung in schwerer Ausführung; Zu Anlagengruppe 2 Wärmeversorgungsanlagen: — Teilweise Erneuerung der Heizwasserleitungen und sowie der MSR-Anlagen (Einzelraumregelungen, z. T auch Erneuerung des MSR-Schaltschrankes, der Mischer mit Stellantrieb sowie zugehöriger Verkabelung); — Herstellung von Brandschotts (auch zu Anlagengruppe 1.) Zu Anlagengruppe 3 Lufttechnische Anlagen: — Demontage von Lüftungskanälen aus abgehängten Deckenräumen bei ehemaligen Zu- und Abluftanlagen. — Bei Bedarf Ausstattung der Unterrichtsräume mit einer mechanischen Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung; Zu Anlagegruppen 4 Starkstromanlagen und 5. Fernmelde- und informationstechnische Anlagen: — Einbau von Jalousiensteuerungen (Steuerungszentralen, Leistungsnetze, Motoranschlüsse etc.) von elektrisch gesteuerten Raffstores; — Demontage und Erneuerung der Beleuchtungsanlagen entsprechend den Arbeitsstätten- und Schulbaurichtlinien; — Überarbeitung und Ergänzung von bestehenden Gebäudehauptverteilungen (GHV) und Unterverteilungen (UV); — Anbindung von Feuerschutztüren an das 230V-Netz; — Erneuerung der Zentralbatterieanlage inklusive der Dauerstromkreise und Bereitschaftsstromkreise; — Bei einzelnen Gebäudeteilen des Schulkomplexes oder bei einzelnen Räumen eines Gebäudeteiles sind die Installationen der Stromanlagen komplett zu erneuern; — Nachrüstung von Behinderten-Notrufeinrichtung; — Überprüfung der Rauch-Wärme-Abzug (RWA)-Zentrale auf Funktion und Versetzen an einen anderen Ort im Gebäude; — Einbau von Lüftungsgeräten, Einbau von Zuleitungen für Lüftungsgeräte in den Unterrichtsräumen mit Anschluss an das Heizungssystem; — Ergänzung der Sicherheitsbeleuchtung nach Fluchtwegeplänen; — Bei Bedarf in Teilbereichen Aufbau eines strukturierten Telefonnetzes, Installation einer Such- und Signalanlage, einer elektroakustischen Anlage; — Ergänzungen, Modernisierungen der internen Gefahren- und Alarmanlage gemäß Schulbaurichtlinie für Feuer- und Amoklagen für einzelne Gebäudeteile oder Gruppen von Gebäuden des Schulzentrums; — In Teilbereichen Demontage der bestehenden Blitzschutzanlage und Neuinstallation einer neuen Blitzschutzanlage. Zu Anlagengruppe 7 Nutzungsspezifische Anlagen: — Ausstattungen von Fachunterrichtsräumen oder Werkstätten für Holz und Metall sind zu überprüfen. Zu Anlagengruppe 8 Gebäudeautomation — zu ergänzen, ggf. zu erneuern. Die zeitliche Abfolge der Maßnahme ist vom zukünftigen Auftragnehmer in Abstimmung mit dem Auftraggeber unter dem Aspekt der Bildung von Bauabschnitten, die den laufenden Schulbetrieb fortwährend sicherstellen, zu erarbeiten. Dabei sind auch die finanziellen Mittel zu beachten, die in den Haushalten der nächsten Jahre für die Schulbaumaßnahme zur Verfügung gestellt werden können. Die Gesamtkosten (KG 300 -700) der anstehenden Baumaßnahmen wurden nach DIN 276 grob mit rund 22,0 Mio. EUR brutto beziffert, dabei entfallen auf die Kostengruppe 400 insgesamt rund 4,50 Mio. EUR brutto. Die Gesamtmaßnahme ist zeitlich wie räumlich in Bauabschnitte zu gliedern und bei laufendem Schulbetrieb umzusetzen. Dabei soll voraussichtlich ein jährliches Bauvolumen von durchschnittlich rund 2,0 Mio. EUR brutto im Laufe der nächsten ca. 10 Jahre umgesetzt werden. Davon entfallen auf die technische Gebäudeausrüstung durchschnittlich rund 450 000 EUR brutto pro Jahr. Auf die Beschreibung der geplanten stufenweisen Beauftragung unter
Abschnitt II.2.1) wird verwiesen.
Der Auftraggeber beabsichtigt je Bauteil eine stufenweise Beauftragung der Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß Leistungsbild Anlage 14 zu § 53 HOAI, Leistungsphase (LP) 1 bis 9. Die Stufen werden je Bauteil wie folgt gebildet: — Stufe 1: LP 1 Grundlagenermittlung, LP 2 Vorplanung und LP 3 Entwurfsplanung, — Stufe 2: LP 4 Genehmigungsplanung, — Stufe 3: LP 5 Ausführungsplanung und LP 6 Vorbereitung der Vergabe und LP 7 Mitwirkung bei der Vergabe, LP 8 Objektüberwachung-Bauüberwachung und LP 9 Objektbetreuung und Dokumentation. Die vorstehend genannten Stufen werden stufenweise beauftragt, wenn die erforderlichen öffentlich-rechtlichen Genehmigungen für die weitere Realisierung des Plan- bzw. Bauvorhabens vorliegen und jährlich eine bestandskräftige Zusage der für die weitere Realisierung des Plan- bzw. Bauvorhabens erforderlichen Finanzmittel gegeben ist. Geschätzter Wert ohne MwSt: 540 000,00 EUR
Im Falle einer Beauftragung ist vom Bieter - im Falle der Beauftragung einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Arbeits- und Bietergemeinschaft - eine Haftpflichtversicherung mit den Deckungssummen von mindestens 1 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden und von mindestens 2 000 000 EUR für Personenschäden nachzuweisen. Im Falle einer Beauftragung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft haftet jedes Mitglied gesamtschuldnerisch. Der Bieter hat im Auftragsfall nachzuweisen, dass die genannten Deckungssummen für die Ausführung des ausgeschriebenen Projektes als Einzeldeckung zur Verfügung stehen.
Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften: HOAI 2009 – Honorarordnung für Architekten und Ingenieure.
hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Vorzulegende Angaben, Erklärungen und Nachweise der Bewerber zur Prüfung von Ausschlusskriterien: 1. Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen (z. B. im Falle einer Kapitalgesellschaft) durch Vorlage eines Handelsregisterauszuges oder vergleichbaren Registern des Herkunftslandes, bei Personengesellschaften (z. B. GbR, Partnerschaftsgesellschaften, Kommanditgesellschaften) durch Nachweis der Vertretungsmacht. 2. Im Falle einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft: Der bevollmächtigte Vertreter der Arbeits- / Bietergemeinschaft, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, ist zu benennen. Es ist eine Vollmachtserklärung für den bevollmächtigten Vertreter durch die übrigen Mitglieder der Arbeits-/ Bietergemeinschaft beizufügen. 3. Erklärung des Bewerbers, dass die Umsetzung der freiberuflichen Leistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt, § 2 (3) VOF. 4. Unabhängigkeitserklärung oder Angaben des Bewerbers nach § 4 (2) VOF (wirtschaftliche Verknüpfung mit anderen Unternehmen, Zusammenarbeit mit Anderen). 5. Verbindliche Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe nach § 4 (6) und (9) VOF vorliegen. 6. Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ gemäß § 19 (2) VOF oder nach der Richtlinie 2005/36/EG vom 07.September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (Abl. EU Nr. L 255 S. 22, 2007 Nr. L 271 S. 18), zuletzt geändert am 24.3.2011, für den zuständigen Beratenden Ingenieur oder Ingenieur des Ingenieurbüros oder für den zuständigen Beratenden Ingenieur oder Ingenieur in einer Arbeits- / Bietergemeinschaft, der die Leistung tatsächlich erbringen soll. Dieser Nachweis ist zu führen für den Beratenden Ingenieur oder Ingenieur, der für die zu beauftragenden Anlagengruppen gemäß
Abschnitt II.1.5) zuständig ist:
6.1 Anlagengruppe 1 Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, 6.2 Anlagengruppe 2 Wärmeversorgungsanlagen, 6.3 Anlagengruppe 3 Lufttechnische Anlagen, 6.4 Anlagengruppe 4 Starkstromanlagen, 6.5 Anlagengruppe 5 Fernmelde- und informationstechnische Anlagen, 6.6 Anlagengruppe 7 Nutzungsspezifische Anlagen, 6.7 Anlagengruppe 8 Gebäudeautomation. Die jeweiligen Personen sind namentlich zu benennen und die vorgenannten Nachweise sind beizufügen. Mehrfachnennung ist möglich. 7. Juristische Personen, Partnerschaftsgesellschaften, Kommanditgesellschaften und Gesellschaften bürgerlichen Rechts sind gemäß § 19 (3) VOF zugelassen, wenn sie für die Durchführung der zu übertragenden Leistungen verantwortliche Berufsangehörige benennen und deren Qualifikation gemäß Ziffer 6. nachweisen. 8. Wird von § 5 (6) VOF Gebrauch gemacht, sind für die Leistungserbringer (andere Unternehmer) entsprechende Verpflichtungserklärungen sowie die Angaben, Erklärungen und Nachweise nach den Ziffern 1. und 3. bis 7. vorzulegen. Dies gilt auch für Nachunternehmen. 9. Bei Arbeits- / Bietergemeinschaften und bei Nachunternehmern können die mit der Bewerbung vorzulegenden Nachweise unter Ziffer 6. aus den beteiligten Ingenieurbüros insgesamt nachgewiesen werden. 10. Die Angaben, Erklärungen und Nachweise unter Ziffer 1. bis 9. sind vom Bewerber - und im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Arbeits-/ Bietergemeinschaft - bis zum Ablauf der Bewerberfrist vorzulegen. Werden die Angaben, Erklärungen und Nachweise unter den Ziffern 1. bis 9. nicht oder nicht vollständig vorgelegt, kann dies unter den Voraussetzungen nach
Abschnitt VI.3) Sonstige Informationen
unter Ziffer 3. zum Ausschluss führen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Vorzulegende Eignungsnachweise / -angaben des Bewerbers, die durch Eigenerklärung zu führen sind. 1. Durchschnittlicher Jahresumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren (2010, 2011 und 2012) für Fachplanungen Technische Ausrüstung für Gebäude. / Wichtung 15 %. Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist ein durchschnittlicher Jahresumsatz von mindestens 300 000 EUR netto erforderlich. Bei Umsatz <300 000 EUR netto werden 4 Punkte erteilt, bei Umsatz <200 000 EUR netto werden 3 Punkte erteilt, bei Umsatz <100 000 EUR netto werden 2 Punkte erteilt und bei Umsatz <50 000 EUR netto wird 1 Punkt erteilt. 2. Angabe der aktuellen Zahl von Führungskräften (Inhaber oder Partner oder leitende Mitarbeiter) und von technischen Mitarbeitern mit namentlicher Zuordnung und Angabe der Berufsabschlüsse. Bei den Führungskräften ist zusätzlich die Angabe der Funktion „Projektleiter“ und / oder „Bauleiter“ erforderlich. Bei Unternehmungen mit mehreren Standorten sind die Angaben auf die sich bewerbende Niederlassung zu beziehen. / Wichtung 15 %. Es können maximal 5 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind in der Summe mindestens 4 Personen (Führungskräfte plus technische Mitarbeiter) erforderlich, wobei mindestens eine Führungskraft mit Bauleiter-Funktion zu benennen ist. Für die ausgeschriebene Maßnahme ist ein Bauleiter zu benennen, der für sämtliche unter
Abschnitt II.1.1)
ausgeschriebenen Anlagengruppen zuständig ist. Als Bauleiter kann nur derjenige/diejenige angegeben werden, der/die gleichzeitig zu dem Kreis der angegebenen Führungskräfte gehört. Als Bauleiter kann auch eine Mehrheit von Personen angegeben werden. In diesem Falle muss jede einzelne der als Personenmehrheit angegebenen Personen zu dem Kreis der angegebenen Führungskräfte gehören. Wird eine Personenmehrheit als Bauleiter angegeben, können für unterschiedliche Anlagengruppen auch unterschiedliche Personen als Bauleiter angegeben werden. 4 Punkte werden erteilt, wenn in der Summe 3 Personen (Führungskräfte plus technische Mitarbeiter) benannt werden, wobei mindestens eine Führungskraft mit Bauleiter-Funktion zu benennen ist. Die Bauleiterfunktion ist für alle Anlagengruppen nachzuweisen, wie vorstehend ausgeführt. 3 Punkte werden erteilt, wenn in der Summe 2 Personen (Führungskräfte plus technische Mitarbeiter) benannt werden, wobei mindestens eine Führungskraft mit Bauleiter-Funktion zu benennen ist. Die Bauleiterfunktion ist für alle Anlagengruppen nachzuweisen, wie vorstehend ausgeführt. 2 Punkte werden erteilt bei Benennung von 1 Person (Führungskraft), sofern bei dieser Person auch die Bauleiter-Funktion für alle Anlagengruppen gegeben ist. Die Bauleiterfunktion ist für alle Anlagengruppen nachzuweisen, wie vorstehend ausgeführt. Werden die vorstehend geforderten Angaben nicht oder nicht vollständig erteilt, werden insoweit 0 Punkte vergeben. 3. Hinweise zu den Eignungsnachweisen /-angaben der Ziffern 1. bis 3.: 3.1 Bei der Bildung von Arbeits- / Bietergemeinschaften aus Ingenieurbüros gilt, dass für die Eignungsnachweise /-angaben unter Ziffer 1. und 2. getrennte Angaben verlangt werden. Bei der Bewertung im Rahmen der Eignungsprüfung werden die Angaben bezüglich der Ziffer 1. und 2. addiert. 3.2 Die Darstellung der notwendigen Informationen zu Ziffer 2. ist auf einer Anlage zum Bewerberbogen möglich. 3.3 Falls der Bewerber zu den Ziffern 1. und 2. keine Angaben macht, keine Nachweise beifügt, führt dies nicht zum Ausschluss, sondern jeweils zu einer Bewertung mit 0 Punkten (siehe ergänzende Information unter
Abschnitt VI.3) Sonstige Informationen unter Ziffer 3.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 1. Referenzprojekt 1: Darstellung eines ausgewählten Projektes, das der Bewerber geplant und dessen Ausführung er überwacht hat: Modernisierung, Instandhaltung oder Instandsetzung oder Umbau einer allgemein- oder berufsbildenden Schule bei laufendem Schulbetrieb für einen öffentlichen Auftraggeber, Leistungserbringungszeitraum ab 1.1.2006. Bei fehlenden Angaben, bei fehlendem Projekt und bei Projekten abweichend von der oben genannten Definition sowie für Leistungen außerhalb des definierten Leistungserbringungszeitraums werden 0 Punkte erteilt. Bei Projekten von Auftraggebern, die von der Definition unter Ziffer 5.3 (siehe unten) abweichen, und wenn Unklarheit über die erforderliche Eigenschaft des „öffentlichen Auftraggebers“ herrscht, werden 0 Punkte erteilt. / Wichtung insgesamt 30 %. 1.1 Für die erzielten Bauwerkskosten-Technische Anlagen (Kostengruppe 400) zu Referenzprojekt 1 können maximal 5 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist die Zielgröße der Bauwerkskosten-Technische Anlagen von min. 2,0 Mio. EUR brutto für die Modernisierung, Instandhaltung oder Instandsetzung oder den Umbau erforderlich. Bei Bauwerkskosten-Technische Anlagen <2,0 Mio. EUR brutto werden 4 Punkte erteilt. Bei Bauwerkskosten-Technische Anlagen <1,5 Mio. EUR brutto werden 3 Punkte erteilt. Bei Bauwerkskosten-Technische Anlagen <1,0 Mio. EUR brutto werden 2 Punkt erteilt. Bei Bauwerkskosten-Technische Anlagen <0,5 Mio. EUR brutto wird 1 Punkt erteilt. Sollte es sich bei dem ausgewählten Referenzprojekt um einen Erweiterungsbau als Neubau in Kombination mit einer Modernisierung, Instandhaltung oder Instandsetzung oder Umbau eines Bestandsbaus handeln, sind die Angaben zu Bauwerkskosten-Technische Anlagen (Kostengruppe 400) brutto ausschließlich auf den Teilbereich Modernisierung, Instandhaltung oder Instandsetzung oder Umbau zu beziehen. / Wichtung anteilig 15 Prozentpunkte von 30 %. 1.2 Für die erbrachten Leistungen zu Referenzprojekt 1 können maximal 5 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist die Erbringung der Leistungsphasen 2 bis 8 gemäß Anlage 14 zu § 53 HOAI erforderlich (Bezeichnung der Leistungsphasen siehe unter
Abschnitt II.2.1).
Wenn nur Planungsleistungen, also die Leistungsphasen 2 bis 7 gemäß Anlage 14 zu § 53 HOAI erbracht wurden, werden 2 Punkte erteilt. Wenn nur die Bauüberwachung, also Leistungsphase 8 gemäß Anlage 14 zu § 53 HOAI erbracht wurde, werden 3 Punkte erteilt. Wenn aus den Planungsleistungen die Leistungsphasen 2 bis 6 erbracht wurden, werden 1,5 Punkt erteilt. Wenn aus den Planungsleistungen die Leistungsphasen 2 bis 5 erbracht wurden, wird 1 Punkt erteilt. Wenn aus den Planungsleistungen die Leistungsphasen 2 bis 4 erbracht wurden, werden 0,5 Punkte erteilt. Planungsleistungen und Leistungen für die Bauüberwachung werden einzeln bewertet und bepunktet. Die einzel erzielten Punkte werden addiert, wobei maximal 5 Punkte erreicht werden können. Sollte es sich bei dem ausgewählten Referenzprojekt um einen Erweiterungsbau als Neubau in Kombination mit einer Modernisierung, Instandhaltung oder Instandsetzung oder Umbau eines Bestandsbaus handeln, sind die Angaben zu dem Umfang der erbrachten Leistungen ausschließlich auf den Teilbereich Modernisierung, Instandhaltung oder Instandsetzung oder Umbau zu beziehen. / Wichtung anteilig 15 Prozentpunkte von 30 %. 2. Vorlage von 1 schriftlichen Referenzauskunft des öffentlichen Auftraggebers zu Referenzprojekt 1. Aus der Referenzauskunft muss der Bewerber und dessen Tätigkeit beim Referenzprojekt eindeutig hervorgehen. Die Referenzauskunft muss jeweils eine positive Beurteilung zu den folgenden Kriterien enthalten: Zur Kostensicherheit, zur Terminsicherheit, zu den Planungsleistungen, zu den Leistungen im Rahmen der Bauüberwachung und zur Gesamtbeurteilung des Bewerbers. / Wichtung 10 %. Es können insgesamt maximal 5 Punkte erreicht werden: Zur Beurteilung der Kostensicherheit, der Terminsicherheit, zu den Planungsleistungen, zu den Leistungen im Rahmen der Bauüberwachung und zur Gesamtbeurteilung also je 1 Punkt. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist eine vollständige Referenzauskunft mit positiven Angaben je Kriterium erforderlich. Bei fehlenden Angaben und bei nicht positiven Angaben werden 0 Punkte je Kriterium erteilt. Bei fehlender Referenzauskunft und bei Projekten abweichend von der oben genannten Definition werden 0 Punkte erteilt. Bei Projekten von Auftraggebern, die von der Definition unter Ziffer 5.3 (siehe unten) abweichen, und wenn Unklarheit über die erforderliche Eigenschaft des „öffentlichen Auftraggebers“ herrscht, werden 0 Punkte erteilt. 3. Referenzprojekt 2: Darstellung eines ausgewählten Projektes, das der Bewerber geplant und dessen Ausführung er überwacht hat: Ein beliebiges Gebäude für einen öffentlichen Auftraggeber, bei dessen Planung und Ausführung die Energieeffizienz im Vordergrund steht. Leistungserbringungszeitraum ab 1.1.2008. Mindestgröße der erzielten Bauwerkskosten-Technische Anlagen 1,0 Mio. EUR brutto, Mindeststandard EnEV 2009. Bei fehlenden Angaben, bei fehlendem Projekt und bei Projekten abweichend von der oben genannten Definition sowie für Leistungen außerhalb des definierten Leistungserbringungszeitraums und einem ungünstigeren Energiestandard als EnEV 2009 werden 0 Punkte erteilt. Bei Projekten von Auftraggebern, die von der Definition unter Ziffer 5.3 (siehe unten) abweichen, und wenn Unklarheit über die erforderliche Eigenschaft des „öffentlichen Auftraggebers“ herrscht, werden 0 Punkte erteilt. / Wichtung insgesamt 20 %. 3.1 Für die Reduzierung / Optimierung des Primärenergiebedarfs zu Referenzprojekt 2 können maximal 5 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl sind alle nachfolgenden technischen Ausstattungsmerkmale für das ausgewählte Referenzprojekt in Planung und Ausführung erforderlich: Bei Lüftung mit Wärmerückgewinnung wird 1 Punkt erteilt. Bei Wärmerzeugung durch Biomasse oder Wärmepumpe wird 1 Punkt erteilt. Bei Thermischer Solaranlage wird 1 Punkt erteilt. Bei Photovoltaikanlage wird 1 Punkt erteilt. Bei Verbesserung des Energiestandards um min. 30% gegenüber dem Energiestandard EnEV 2009 wird 1 Punkt erteilt. Die technischen Ausstattungsmerkmale werden einzeln bewertet und bepunktet. Die einzel erzielten Punkte werden addiert, wobei maximal 5 Punkte erreicht werden können. / Wichtung anteilig 10 Prozentpunkte von 20 %. 3.2 Für die erbrachten Leistungen zu Referenzprojekt 1 können maximal 5 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist die Erbringung der Leistungsphasen 2 bis 8 gemäß Anlage 14 zu § 53 HOAI erforderlich (Bezeichnung der Leistungsphasen siehe unter
Wenn nur Planungsleistungen, also die Leistungsphasen 2 bis 7 gemäß Anlage 14 zu § 53 HOAI erbracht wurden, werden 2 Punkte erteilt. Wenn nur die Bauüberwachung, also Leistungsphase 8 gemäß Anlage 14 zu § 53 HOAI erbracht wurde, werden 3 Punkte erteilt. Wenn aus den Planungsleistungen die Leistungsphasen 2 bis 6 erbracht wurden, werden 1,5 Punkt erteilt. Wenn aus den Planungsleistungen die Leistungsphasen 2 bis 5 erbracht wurden, wird 1 Punkt erteilt. Wenn aus den Planungsleistungen die Leistungsphasen 2 bis 4 erbracht wurden, werden 0,5 Punkte erteilt. Planungsleistungen und Leistungen für die Bauüberwachung werden einzeln bewertet und bepunktet. Die einzel erzielten Punkte werden addiert, wobei maximal 5 Punkte erreicht werden können. / Wichtung anteilig 10 Prozentpunkte von 20 %. 4. Vorlage von 1 schriftlichen Referenzauskunft des öffentlichen Auftraggebers zu Referenzprojekt 2. Aus der Referenzauskunft muss der Bewerber und dessen Tätigkeit beim Referenzprojekt eindeutig hervorgehen. Die Referenzauskunft muss jeweils eine positive Beurteilung zu den folgenden Kriterien enthalten: Zur Kostensicherheit, zur Terminsicherheit, zu den Planungsleistungen, zu den Leistungen im Rahmen der Bauüberwachung und zur Gesamtbeurteilung des Bewerbers. / Wichtung 10 %. Es können insgesamt maximal 5 Punkte erreicht werden: Zur Beurteilung der Kostensicherheit, der Terminsicherheit, zu den Planungsleistungen, zu den Leistungen im Rahmen der Bauüberwachung und zur Gesamtbeurteilung also je 1 Punkt. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl ist eine vollständige Referenzauskunft mit positiven Angaben je Kriterium erforderlich. Bei fehlenden Angaben und bei nicht positiven Angaben werden 0 Punkte je Kriterium erteilt. Bei fehlender Referenzauskunft und bei Projekten abweichend von der oben genannten Definition werden 0 Punkte erteilt. Bei Projekten von Auftraggebern, die von der Definition unter Ziffer 5.3 (siehe unten) abweichen, und wenn Unklarheit über die erforderliche Eigenschaft des „öffentlichen Auftraggebers“ herrscht, werden 0 Punkte erteilt. 5. Hinweise zu den Eignungsnachweisen /-angaben 1. bis 4.: 5.1 Bei Arbeits- / Bietergemeinschaften können die mit der Bewerbung vorzulegenden Referenzprojekte und Referenzauskünfte (Ziffern 1. bis 4.) aus den beteiligten Ingenieurbüros insgesamt nachgewiesen werden. 5.2 Ergänzend zu den ausgewählten Projekten sind jeweils Angaben zu Bauherr und Bauwerkskosten brutto des jeweiligen Projektes zum Nachweis der Größenordnung des Projektes, Angaben zum Zeitraum der Leistungserbringung sowie zu dem Umfang der erbrachten Leistungen – jeweils getrennt nach Planungs- und Ausführungsphase - zu machen. Ergänzend zu den ausgewählten Projekten ist jeweils der Name des Projektleiters im Büro des Bewerbers anzugeben. 5.3 Referenzproprojekt 1 und 2 müssen Projekte von öffentlichen Auftraggebern beauftragt sein. Mit „öffentlichen Auftraggebern“ sind gemeint : Bund, Länder, Regierungsbezirke, Landkreise, kreisfreie Städte, Gemeinden, Verbandsgemeinden und rechtlich unselbständige Eigenbetriebe der Gemeinden oder der Länder. Werden Projekte von anderen juristischen Personen des öffentlichen und des privaten Rechts vorgelegt, so ist die erforderliche Eigenschaft des „öffentlichen Auftraggebers“ durch den Bewerber zu begründen und nachzuweisen. Eigenerklärungen des Bewerbers sind zulässig. 5.4 Den im Bewerberbogen zu dokumentierenden Referenzprojekten 1 und 2 sind jeweils Fotos, Zeichnungen o. ä. zur Darstellung des Projektes beizufügen, die nicht gestalterisch/technisch bewertet werden, sondern die lediglich als weiterer Beleg für die Größenordnung und Art des Projekts dienen. Je Projekt ist hierfür 1 DIN A4 Seite (insgesamt max. 2 Seiten DIN A4) vorzulegen. 5.5 Wird eine größere Anzahl als die vorgegebene Anzahl von Referenzprojekten oder Referenzauskünften vorgelegt, wird keines der Referenzprojekte oder keine der Referenzauskünfte gewertet, da die Auswahl der Referenzen, die zur Bewertung vorgelegt werden, beim Bewerber liegen muss. 5.6 Falls der Bewerber zu den Ziffern 1. bis 4. keine Angaben macht bzw. keine Nachweise beifügt, führt dies nicht zum Ausschluss, sondern jeweils zu einer Bewertung mit 0 Punkten (siehe ergänzende Information unter
Abschnitt VI.3) Sonstige Informationen unter Ziffer 3.).
5.7 Das Ergebnis der beschriebenen Eignungsprüfung ist die Bildung einer Rangfolge. Zur Teilnahme werden Bewerber auf den Rangstellen 1 bis maximal 4 aufgefordert. Bewerber mit der gleichen Punktzahl werden auf der gleichen Rangstelle geführt (Mehrfachbesetzung einer Rangstelle). Bei Mehrfachbesetzung einer Rangstelle bleiben die folgenden Rangstellen im Umfang der Mehrfachbesetzung frei. Sollten beispielsweise 3 Bewerber Rang 1 erreichen, werden die Rangstellen 2 und 3 nicht besetzt. Bleiben einzelne Rangstellen bis zur Rangstelle 4 demzufolge unbesetzt, verbleibt es dabei, dass lediglich die Bewerber bis zur Rangstelle 4 zur Teilnahme aufgefordert werden. Bewerber mit einer höheren Rangstelle als 4 werden also in keinem Fall zur Teilnahme aufgefordert. Mit den nach der Eignungsprüfung verbliebenen Bewerbern der Rangstelle 1 bis maximal 4 wird eine Verhandlungsrunde durchgeführt. Diese wird anhand der in dieser Ausschreibung genannten Zuschlagskritierien bepunktet. Die Verhandlungsgespräche werden voraussichtlich in der 26. KW 2013 geführt.
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: ja Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Zur Bewerbung sind alle in den Mitgliedstaaten der EWR und der Schweiz ansässigen natürlichen Personen zugelassen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Auslobung zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ oder „beratender Ingenieur“ gemäß §19 (2) VOF berechtigt sind und über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügen, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (Abl. EU Nr. L 255 S. 22, 2007 Nr. L 271 S. 18), zuletzt geändert am 24.3.2011, gewährleistet ist. Die oben formulierte Teilnahmeberechtigung gilt auch für juristische Personen. Der verantwortliche Verfasser muss die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllen. Bei Arbeits- Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied genannt werden und die o. g. Teilnahmeanforderungen erfüllen.
das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die nachstehenden Kriterien 1. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des konkreten Projekts in Bezug auf die Büroorganisation.. Gewichtung 25 2. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des konkreten Projekts in Bezug auf die Kostenkontrolle in der Planungs- und Ausführungsphase.. Gewichtung 25 3. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des konkreten Projekts in Bezug auf die Optimierung des Energiekonzeptes anhand der Darstellung eines abgewickelten vergleichbaren Projektes.. Gewichtung 30 4. Honorarangebot nach HOAI.. Gewichtung 5 5. Honorarangebot zu Zuschlägen, Nebenkosten, Stundensätzen und Besonderen Leistungen.. Gewichtung 15
VOF-Fachplanung TGA Schulzentrum Konz
22.4.2013 Kostenpflichtige Unterlagen: nein
1. Die Entscheidung über die Vergabe wird durch den Kreisausschuss des Landkreises Trier-Saarburg getroffen. Der Auftraggeber behält sich vor, zu einem geeigneten Zeitpunkt eine Gesamtkostenobergrenze festzulegen. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand wird diese sich im Bereich von rund 22 000 000 EUR brutto bewegen. Der zukünftige Auftragnehmer wird die noch festzulegende Baukostenobergrenze einzuhalten haben. 2. Die Verwendung des Bewerberbogens als Formularvordruck wird für die Bewerbung empfohlen, maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Hinweis zum Download des Bewerberbogens, siehe unter
Der eingereichte Bewerberbogen mit Anlagen wird nicht zurückgegeben. Der Umfang der Bewerbungsunterlagen soll die beschriebenen Anlagen nicht überschreiten. Die Bewerbungsunterlagen inklusive der vorzulegenden Nachweise sind in deutscher Sprache vorzulegen. Die Bewerbungsunterlagen sind zweifach – einmal als Ausdruck unterschrieben und einmal in digitaler Form (im PDF-Format auf CD-ROM) – abzugeben. 3. Falls der Bewerber zu
Abschnitt III.2.1) Ziffern 1. bis 9., zu
Abschnitt III.2.2) Ziffern 1. und 2., zu Abschnitt III.2.3) Ziffern 1. bis
4. keine Angaben macht bzw. keine Nachweise beifügt, ist der Bewerbungsunterlage entweder eine formlose Erklärung über diese Entscheidung beizulegen oder im Bewerberbogen an vorgegebener Stelle ein entsprechender Eintrag vorzunehmen. Fehlen Angaben und Nachweise und wurde diesbezüglich in der Bewerbung keine Erklärung abgegeben, erfolgt eine Aufforderung der Vergabestelle, fehlende Angaben bzw. Nachweise nachzureichen. Kommt der Bewerber dieser Aufforderung der Vergabestelle zur Nachreichung von Angaben oder Nachweisen nicht nach, führt dies in den Fällen von
Abschnitt III.2.1) zwingend zum Ausschluss. In den Fällen von
Abschnitt III.2.2) und 3) führt das Fehlen von Unterlagen nicht zum
Ausschluss, sondern jeweils zu einer Bewertung mit 0 Punkten. Im Falle fehlender Unterlagen erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten (Fax oder Email) des Ingenieurbüros bzw. - im Falle einer Arbeits-/Bietergemeinschaft - über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des bevollmächtigten Ingenieurbüros. 4. Die Teilnahmeanträge sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen zwingend innerhalb der Bewerbungsfrist schriftlich in einem verschlossenen Umschlag, gekennzeichnet mit dem unter
Abschnitt IV.3.1)
angegebenen Aktenzeichen, bei der unter I.1) genannten Anschrift einzureichen. Anträge per Telefon, Fax und Email sind nicht zulässig. 5. Rückfragen von Bewerbern werden nur schriftlich per Email oder Fax an die unter I.1) genannte Anschrift entgegengenommen und von der Vergabestelle ebenso nur schriftlich per Email oder Fax bearbeitet. Für den Versand der Einladungen zum Verhandlungsgespräch und der Informationsschreiben gemäß § 101 a GWB verwendet die Vergabestelle ebenso die vom Bewerber angegebene Faxnummer. Im Falle der Bewerbung einer Arbeits-/Bietergemeinschaft aus Ingenieurbüros erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle mit dem Bewerber ausschließlich über die vom Bewerber angegebenen Kontaktdaten des bevollmächtigten Ingenieurbüros. 6. Hinsichtlich der ausgeschriebenen Maßnahme werden zur Zeit folgende Sofortmaßnahmen erbracht: Brandschutz, Arbeiten an Grundleitungen, Brandmeldeanlage. Möglicherweise werden Unfallverhütungsmaßnahmen und pädagogische Umbauten als weitere Sofortmaßnahmen beauftragt werden müssen. Die bereits beauftragten Sofortmaßnahmen werden durch verschiedene Büros erbracht. Sämtliche diesbezüglichen Arbeitsergebnisse, welche bis zum 15. März 2013 vorgelegen haben, werden mit der Ausschreibung auf der in dieser Ausschreibung genannten Homepage der Vergabestelle veröffentlicht. Da die auszuführenden Arbeiten weiterlaufen werden, werden die Bieter aufgefordert sich in regelmäßigen Abständen Kenntnis darüber zu verschaffen, ob weitere Arbeitsergebnisse, die für diese Ausschreibung relevant sind, auf der Homepage der Vergabestelle eingestellt worden sind; dies gilt auch hinsichtlich der Frage, ob weitere Sofortmaßnahmen beauftragt worden sind.
Kriterien 1. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des konkreten Projekts in Bezug auf die Büroorganisation. Es können maximal 8 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl werden Angaben zu den nachfolgenden Teilaspekten erwartet: 1.1 Büroorganisation in der Planungsphase (Leistungsphasen 2 - 7) mit Angabe der vorgesehenen Projektleitung und stellvertretenden Projektleitung. Maximale Punktzahl: 8. 1.2 Büroorganisation in der Ausführungsphase (Leistungsphase 8) mit Angabe der vorgesehenen Bauleitung und stellvertretenden Bauleitung. Maximale Punktzahl: 8. 1.3 Darstellung der internen vernetzten Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern des Projektteams zu den Themenbereichen der einzelnen Anlagengruppen sowie Maßnahmen zur Optimierung der bürointernen Abläufe. Maximale Punktzahl: 8. 2. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des konkreten Projekts in Bezug auf die Kostenkontrolle in der Planungs- und Ausführungsphase. Es können maximal 8 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl werden Angaben zu den nachfolgenden Teilaspekten erwartet: 2.1 Darstellung von Steuerungsinstrumenten und Methoden zur Sicherstellung des vom Auftraggeber vorgegebenen Kostenrahmens in der Planungsphase (Leistungsphasen 2 - 7). Maximale Punktzahl: 8. 2.2 Darstellung von Steuerungsinstrumenten und Methoden zur Sicherstellung des vom Auftraggeber vorgegebenen Kostenrahmens in der Ausführungsphase (Leistungsphase 8). Maximale Punktzahl: 8. 3. Qualität der zu erwartenden Projektumsetzung des konkreten Projekts in Bezug auf die Optimierung des Energiekonzeptes anhand der Darstellung eines abgewickelten vergleichbaren Projektes. Es können maximal 8 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl werden Angaben zu den nachfolgenden Teilaspekten erwartet: 3.1 Darstellungen der Vorgehensweise zur Erarbeitung optimierter Energiekonzepte mit überschlägigen Wirtschaftlichkeitsberechnungen. 3.2 Darstellungen der Vorgehensweise zur Erarbeitung von technischen Lösungen, die den Energieverbrauch minimieren, und zur Erarbeitung von Betriebskostenberechnungen. 4. Honorarangebot nach HOAI. Bezifferte Honorarangebote sind nicht vorzulegen, sondern es werden die Honorarkomponenten erwartet für: Leistungen für die Fachplanung technische Ausrüstung gemäß Leistungsbild § 53 HOAI, Leistungsphasen (LP) 1 bis 9 für die gesamten Modernisierungs-, Instandhaltungs-, Instandsetzungs- und Umbaumaßnahmen. Nach Einschätzung des Auftraggebers ist gemäß Anlage 3 Ziffer 3.6 zur HOAI derzeit für alle Anlagengruppen von Honorarzone II und anrechenbaren Kosten insgesamt in Höhe von rd. 3,74 Mio. EUR netto auszugehen. Es können insgesamt maximal 8 Punkte erreicht werden. 5. Honorarangebot zu Zuschlägen, Nebenkosten, Stundensätzen und Besonderen Leistungen. Es können maximal 8 Punkte erreicht werden. Zur Erreichung der maximalen Punktzahl werden Angaben zu den nachfolgenden Teilaspekten erwartet: 5.1 Honorarangebot zu Umbau- und Modernisierungszuschlag gemäß § 35 HOAI. Der Auftraggeber erwartet die Angebotsformulierung in Form eines Faktors (%-Satz) in Bezug auf das Honorar für die Leistungsphasen 1 - 9. Maximale Punktzahl: 8. 5.2 Honorarangebot zur einem Zuschlag für Instandhaltungen und Instandsetzungen bei Leistungsphase 8 gemäß § 36 HOAI für den Fall, dass ein Objekt als reine Instandhaltung oder Instandsetzung bearbeitet wird. Der Auftraggeber erwartet die Angebotsformulierung in Form eines Faktors (%-Satz) für den erhöhten Aufwand in der Bauüberwachung für die Grundleistung der Leistungsphase 8. Maximale Punktzahl: 8. 5.3 Honorarangebot zu Nebenkosten gemäß § 14 HOAI. Der Auftraggeber beabsichtigt eine Pauschalierung und erwartet die Angebotsformulierung in Form eines Faktors (%-Satz) in Bezug auf das um den Umbau- und Modernisierungszuschlag erhöhte Honorar für die Leistungsphasen 1 - 9. Es ist von einer 2-fachen Anzahl der Vervielfältigungen in Papierform auszugehen, zusätzlich wird die Übergabe von digitalen Daten erwartet. Das Angebot für die Fahrtkilometer ist in die vorgenannte Pauschale einzurechnen. Maximale Punktzahl: 8. 5.4 Angebot zu Stundensätzen. Es sind Stundensätze getrennt nach Architekt / Inhaber, Mitarbeiter für technische und wirtschaftliche Aufgaben und Technische Zeichner vorzulegen. Maximale Punktzahl: 8. 5.5 Honorarangebot zu der Besonderen Leistungen: Erarbeiten optimierter Energiekonzepte gemäß Ziffer 2.11.2 in Anlage 2 zu § 53 HOAI in Leistungsphase 2 sowie Erarbeitung von Betriebskostenberechnungen gemäß Ziffer 2.11.3 in Anlage 2 zu § 53 HOAI in Leistungsphase 3. Maximale Punktzahl: 8. Die Auswertung der Angebote zu den Oberkriterien unter den Ziffern 1. bis 5. erfolgt in einem Ranking. Der jeweils beste Bewerber bezüglich der Oberkriterien erhält also 8 Punkte von 8 möglichen Punkten. Der zweitbeste Bewerber erhält einen Punkt weniger als der beste Bewerber. Der drittbeste Bewerber erhält jeweils einen Punkt weniger, und so weiter. Ergibt die Bewertung die Gleichwertigkeit von zwei oder mehreren Bewerbern bei einem oder mehreren Kriterien, erhalten diese Bewerber die gleiche Punktzahl (Mehrfachbesetzung einer Rankingstelle). Bei Mehrfachbesetzung einer Rangstelle bleiben die folgenden Rangstellen im Umfang der Mehrfachbesetzung frei. Sollten beispielsweise 3 Bewerber innerhalb des Rankings Rang 2 erreichen, erhält jeder dieser Bewerber 7 Punkte. Die Rankingplätze 3 und 4 werden nicht besetzt. Der in der Bewertung nächstbeste Bieter erhält im Ranking Platz 5 mit 4 Punkten. Die Auswertung der Angebote zu den Unterkriterien erfolgt ebenfalls in einem Ranking. Der jeweils beste Bewerber erhält also 8 Punkte von 8 möglichen Punkten. Der zweitbeste Bewerber erhält einen Punkt weniger als der beste Bewerber. Der drittbeste Bewerber erhält jeweils einen Punkt weniger, und so weiter. Ergibt die Bewertung die Gleichwertigkeit von zwei oder mehreren Bewerbern bei einem oder mehreren Kriterien, erhalten diese Bewerber die gleiche Punktzahl (Mehrfachbesetzung einer Rankingstelle). Bei Mehrfachbesetzung einer Rangstelle bleiben die folgenden Rangstellen im Umfang der Mehrfachbesetzung frei. Sollten beispielsweise 3 Bewerber innerhalb des Rankings Rang 1 erreichen, erhält jeder dieser Bewerber 8 Punkte. Die Rankingplätze 2 und 3 werden nicht besetzt. Der in der Bewertung nächstbeste Bieter erhält im Ranking Platz 4 mit 5 Punkten.
Vergabekammer Rheinland-Pfalz Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND E-Mail: vergabekammer.rlp@mwkel.rlp.de Telefon: +49 6131162234 Internet-Adresse: http://www.mwkel.de Fax: +49 6131162113
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 7 GWB durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. Der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich (8 Kalendertage) gerügt hat. 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar werden, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht, bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101a Abs. 1S.2 GWB bleibt unberührt.
erteilt Vergabekammer Rheinland-Pfalz Stiftsstraße 9 55116 Mainz DEUTSCHLAND Telefon: +49 6131162234 Internet-Adresse: http://www.mwkel.rlp.de Fax: +49 6131162113
Haustechnik 13.07.2013 Vergebener Auftrag

References: § 53
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 § 2
 § 4
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 § 19
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 § 5
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