Source: https://www.hmt-rostock.de/en/news-service/personal/
Timestamp: 2020-07-09 18:16:45+00:00

Document:
Personal - hmt ||| Hochschule für Musik und Theater Rostock
Herzlich willkommen auf den Serviceseiten des Personalbüros!
Die Personalverwaltung versteht sich als Serviceabteilung und möchte Sie unbürokratisch und schnell unterstützen. Gerne sind wir Ihnen bei all Ihren Fragen und Anliegen behilflich.
Sie finden uns auf dem Verwaltungsflur im Büro M1 05. Unsere Sprechzeiten sind:
Dienstag - Freitag: 10.00 - 12.00 Uhr / Dienstag und Donnerstag: 14.00 - 15.30 Uhr
Auf diesen Internetseiten möchten wir Sie über wissenswerte Themen rund um Ihr Beschäftigungsverhältnis und die häufigsten Verwaltungsabläufe informieren.
Sprechen Sie uns bei Fragen und Anregungen gerne an!
Derzeit erreichen Sie uns leider nur telefonisch. Bitte kontaktieren Sie uns bei Bedarf Di - Fr zwischen 13.00 Uhr und 16.30 Uhr. Sollten Sie uns telefonisch nicht erreichen, teilen Sie uns Ihr Anliegen gerne per E-Mail mit.
Zuständigkeitsbereich: Beamte und Beamtinnen, Professor*innen, Lehrbeauftragte (der Institute Musikwissenschaft/Musikpädagogik, Schauspiel, Theaterpädagogik), studentische/wissenschaftliche Hilfskräfte
Zuständigkeitsbereich: Arbeitnehmer*innen, Lehrbeauftragte (des Instituts für Musik und der YARO), Auszubildende, Praktikant*innen, FSJ, Dienstreisen, A1-Bescheinigungen, Exkursionen
Über Änderungen Ihrer persönlichen Daten (z.B. Adresse, Telefonnummer, Kontoverbindung oder -nur Beamte: Familienstand) informieren Sie das Personalbüro bitte schriftlich. Nutzen Sie hierfür folgende Formulare:
Kontoverbindung Tarifbeschäftigte
Kontoverbindung Beamt*innen
Alle weiteren Änderungen können Sie dem Personalbüro formlos (schriftlich in Papierform oder per E-Mail) mitteilen.
Sind Sie auch Studierende*r der hmt Rostock, melden Sie die Änderungen Ihrer persönlichen Daten bitte zusätzlich an das Studierendensekretariat.
Arbeitsjubiläum/Dienstjubiläum
Tarifbeschäftigte und Beamt*innen erhalten bei Erreichen eines Arbeits- bzw. Dienstjubiläums ein Jubiläumsgeld bzw. eine Jubiläumszuwendung. Darüber hinaus besteht ein Anspruch auf eine Arbeitsbefreiung im Umfang von einem Arbeitstag unter Fortzahlung des Entgeltes bzw. der Besoldung.
Das Jubiläumsgeld bzw. die Jubiläumszuwendung beträgt:
25jähriges Arbeits- bzw. Dienstjubiläum 350,00 €
40jähriges Arbeits- bzw. Dienstjubiläum 500,00 €
50jähriges Dienstjubiläum (nur Beamt*innen) 600,00 €
Voraussetzung für das Erreichen eines Arbeits- bzw. Dienstjubiläums ist eine (zusammenhängende) Tätigkeit im öffentlichen Dienst über einen Zeitraum von 25 oder 40 Jahren, bzw. 50 Jahren für Beamt*innen. Näheres dazu regeln §§ 23 Abs. 2 S.1, 29 Abs. 1 S.1 TV-L, §§ 19, 20 BAT, § 14 TVÜ (Tarifbeschäftigte) und § 3 DJubV, § 19 Abs. 1 Nr. 3 SUrlV (Beamt*innen).
Die Gewährung des Jubiläumsgeldes bzw. der Jubiläumszuwendungen erfolgt bei Erreichen eines Jubiläums ohne Antrag. Die Zahlung wird mit der auf das Jubiläum folgenden Gehaltszahlung/ den Monatsbezügen ausgezahlt.
1. Anzeige der Arbeitsunfähigkeit
- für alle Beschäftigen, auch Professoren -
Gemäß § 5 Entgeltfortzahlungsgesetz (EFZG) sind Arbeitnehmer*innen verpflichtet, dem Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich mitzuteilen. Beschäftigte, die wegen einer Erkrankung den Dienst nicht antreten können, müssen sich also am ersten Krankheitstag zum üblichem Dienstbeginn bei dem/der VORGESETZTEN melden.
Sobald wie möglich, d.h. üblicherweise nach dem Arztbesuch, sollten Beschäftigte dort auch eine Mitteilung abgeben, wie lange sie voraussichtlich arbeitsunfähig sein werden, damit der weitere Dienstbetrieb geplant werden kann.
Wenn es Beschäftigten unmöglich ist (z.B. bei intensivmedizinischer Betreuung), den Arbeitgeber zu unterrichten, liegt keine schuldhafte Verzögerung vor. Eine Information sollte dann möglichst entweder durch Angehörige oder zumindest unverzüglich nach Wegfall des Hinderungsgrundes (z.B. Besserung des Gesundheitszustandes) erfolgen.
2. Nachweispflicht zur Arbeitsunfähigkeit
A) Erkrankung 1-3 Tage
Bei einer Arbeitsunfähigkeit von bis zu drei aufeinanderfolgenden Kalendertagen wird zunächst keine ärztliche Bescheinigung benötigt. Beschäftigte müssen aber eine eigene gesundheitliche Einschätzung dazu treffen, ob sie unter Umständen länger krank sein werden. Denn in einem solchen Fall muss eine spätere Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung auch die zurückliegende Zeit ab dem ersten Krankheitstag erfassen.
B) Erkrankung ab dem 4. Tag
Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als drei aufeinanderfolgende Kalendertage, müssen Beschäftigte spätestens an dem auf den dritten Kalendertag folgenden Arbeitstag eine ärztliche Bescheinigung über das Bestehen der Arbeitsunfähigkeit sowie deren voraussichtliche Dauer vorlegen.
In Einzelfällen ist der Arbeitgeber berechtigt, die Vorlage der ärztlichen Bescheinigung früher zu verlangen.
C) Längere Erkrankung
Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als in der ersten Bescheinigung angegeben, sind Beschäftigte verpflichtet, eine neue ärztliche Bescheinigung vorzulegen. Auch wenn die Erkrankung länger als 6 Wochen (Zeitraum der Entgeltfortzahlung) besteht, muss eine ärztliche Bescheinigung vorgelegt werden.
D) Krankenhausaufenthalt
Bei einem Krankenhausaufenthalt erhält man in der Regel keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, muss dann aber den Entlassungsschein aus dem Krankenhaus vorlegen.
Hinweis: Die Vorlage aller Bescheinigungen erfolgt nur im Personalbüro. Darüber hinaus ist die/der Vergesetzte von dem/der Beschäftigten persönlich (mündlich oder schriftlich) zu informieren, siehe "1. Anzeige der Arbeitsunfähigkeit".
A) Tarifbeschäftigte
Bei einer ärztlich bescheinigten Arbeitsunfähigkeit erfolgt bis zum Ende der 6. Woche eine Lohnfortzahlung in voller Höhe. Ab der 7. Woche wird kein Arbeitsentgelt mehr gezahlt. Beschäftigte müssen selbständig bei ihrer Krankenkasse Krankengeld beantragen.
Die Höhe der Krankengeld-Leistung einer gesetzlichen Krankenkasse hängt zunächst vom Einkommen ab und liegt in der Regel bei ca. bei 70 Prozent des Bruttoeinkommens und ist auf maximal 90 Prozent des Nettoeinkommens beschränkt. Das Krankengeld wird für maximal drei Jahre gezahlt. Es wird steuerfrei gezahlt.
Diese Regelungen können bei einer privaten Versicherung abweichen.
b) Reha-Maßnahme
Bei der Teilnahme an einer Reha-Maßnahme erhalten Beschäftigte nach dem Ablauf der oben genannten 6 Wochen (einschließlich einem ggf. vorangegangenen Krankschreibungszeitraum) auf Antrag Übergangsgeld durch die Deutsche Rentenversicherung. Die Höhe des Übergangsgeldes entspricht der Höhe des Krankengeldes.
Erfolgt nach der Reha-Maßnahme
noch eine Krankschreibung, tritt auf Antrag die Krankenkasse mit Krankengeld ein
eine Wiedereingliederungsmaßnahme in Teilzeit, zahlt die Deutsche Rentenversicherung auf Antrag Übergangsgeld.
B) Beamte
Für Beamt*innen wird bei einer Erkrankung oder der Teilnahme an einer Reha-Maßnahme die Besoldung in voller Höhe weitergezahlt. Bei längerer Krankheit (über 6 Monate) erfolgt nach Ermessen des Dienstherren die Prüfung der Dienstfähigkeit.
4. Erkrankung eines Kindes
A) Tarifbeschäftigte, die Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse sind, mit familienversicherten Kindern:
Gesetzlich versicherte Beschäftigte können sich gem. § 45 SGB V unbezahlt vom Arbeitgeber freistellen lassen, wenn das Kind das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, die Betreuung aus ärztlicher Sicht erforderlich ist, über die Krankheit ein ärztliches Zeugnis vorgelegt wird und im Haushalt keine andere Person lebt, die das Kind betreuen kann:
für jedes Kind 10 Arbeitstage im Jahr (Alleinerziehende/r 20 Arbeitstage)
bei mehreren Kindern 25 Arbeitstage (Alleinerziehende/r 50 Arbeitstage)
B) Tarifbeschäftigte mit privat versicherten Kindern:
Wessen Kinder privat versichert sind, für den gilt die Regelung des § 45 SGB V nicht. Tarifbeschäftigte mit privatversicherten Kindern können nach § 29 TV-L unter Weiterzahlung der Vergütung bis zu 4 Arbeitstage im Kalenderjahr (noch nicht 12-jähriges Kind) bzw. 1 Arbeitstag kurzfristig zur Betreuung zu Hause freigestellt werden, wenn keine andere Person die Betreuung kurzfristig übernehmen kann.
C) Beamt*innen mit Kindern in der gesetzlichen Familienversicherung oder mit privat versicherten Kindern:
Beamt*innen kann für die Betreuung eines erkrankten Kindes, wenn das Kind noch nicht 12 Jahre alt ist und die Betreuung aus ärztlicher Sicht erforderlich ist, nach § 12 Abs. 3 SUrlV Sonderurlaub unter Fortzahlung der Bezüge gewährt werden
7,5 Arbeitstage pro Kind im Jahr (Alleinerziehende/r max. 15 Arbeitstage)
bei mehreren Kindern 18,5 Tage im Jahr (mindestens jedoch 4 Tage pro Kind).
Voraussetzung: die Dienstbezüge überschreiten die Jahresarbeitsentgeltgrenze nach § 6 VI SGB V nicht, für 2020 sind das 62.550 € (ohne Kindergeld). Beamt*innen, die die Jahresgrenze überschreiten, können 4 Arbeitstage pro Kind freigestellt werden, alleinerziehende Beamt*innen ebenso.
D) Weitere Regelungen:
Bei unbezahlter Freistellung zur Betreuung eines kranken Kindes (siehe unter A) besteht ggf. Anspruch gegen die Krankenkasse des Kindes auf Zahlung von Krankengeld. Bitte informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse.
Ggf. ist auch eine unbezahlte Freistellung (vgl. § 28 TV-L) möglich, z.B. wenn
Ihr Kind älter als 12 Jahre ist,
länger als erwartet erkrankt ist oder
die Krankentage nicht ausgereicht haben, die Sie im Jahr haben.
Für Beamt*innen kann dann auf formlosen Antrag ggf. Urlaub unter Wegfall der Besoldung gem. § 13 Abs. 1 SUrlV gewährt werden.
5. Arztbesuch während der Dienstzeit
Private Arztbesuche sind grundsätzlich so zu legen, dass sie außerhalb der Kernarbeitszeit wahrgenommen werden können. Ist dies in besonders dringenden Fällen nicht möglich, wird die Dauer des Arztbesuches während der Kernarbeitszeit als Arbeitszeit erfasst. Von einer Dringlichkeit wird ausgegangen, wenn eine akute Krankheit vorlag oder der behandelnde Arzt bescheinigt, dass kein anderer Termin zur Verfügung stand. Diese Bescheinigung ist dem Personalbüro unverzüglich vorzulegen.
6. Arbeitsunfähigkeit im Urlaub
Im Falle der Erkrankung während eines Urlaubs erfolgt eine Urlaubsgutschrift nur bei unverzüglicher Anzeige der Erkrankung (durch Anruf, Fax oder E-Mail) beim Vorgesetzten oder im Personalbüro sowie bei Nachweis der Arbeitsunfähigkeit durch ärztliches Attest ab dem ersten Krankheitstag. Eine eigenmächtige Verlängerung des Urlaubs ist nicht erlaubt.
7. Arbeiten trotz Arbeitsunfähigkeit
Während einer Krankschreibung besteht kein generelles Beschäftigungsverbot. Bitte nehmen Sie jedoch nur ausnahmsweise, in besonders dringenden Fällen und nur, wenn Sie sich tatsächlich arbeitsfähig fühlen, Ihre Tätigkeit an der Hochschule während der Dauer einer Krankschreibung wieder auf. Hierbei verzichten Sie durch Ihre Anwesenheit am Arbeitsplatz auf die erfolgte ärztliche Feststellung der Arbeitsunfähigkeit und sind regulär unfall- und krankenversichert. Geleistete Arbeitsstunden an einem Krankentag werden somit nicht zusätzlich angerechnet oder vergütet.
Bitte informieren Sie das Personalbüro unverzüglich über die frühzeitige Arbeitsaufnahme, damit eine Meldung an die lohnbuchhaltende Stelle und ggf. auch an die Krankenkasse erfolgen kann.
Sollten Sie nach einer Wiederaufnahme Ihrer Tätigkeit erneut arbeitsunfähig sein, ist eine neue Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorzulegen.
1. für unsere Auszubildenden
Für Auszubildende der hmt Rostock gilt der Tarifvertrag für Auszubildende der Länder in Ausbildungsberufen nach dem Berufsbildungsgesetz (TVA-L BBiG).
Der Tarifvertrag regelt für alle Auszubildenden im öffentlichen Dienst die Bedingungen der Ausbildung, wie z.B. die Höhe der Vergütung, den Urlaubsanspruch oder die Arbeitszeit. Ein Tarifvertrag ersetzt nicht den Ausbildungsvertrag.
B) Kostenübernahme Berufsbekleidung
Die Hochschule erstattet den Auszubilden im Ausbildungsberuf "Fachkraft für Veranstaltungstechnik" einmal während der Ausbildungsdauer die Kosten für Berufsbekleidung in folgendem Umfang:
2 x T-Shirt bis zu 12,00 €
1 Hose bis zu 60,00 €
1 x Schuhe bis zu 80,00 €
Die Berufsbekleidung kann über die Beschaffungsstelle der Hochschule erworben werden. Bitte nutzen Sie hierfür das Formular Beschaffungsantrag. Es ist aber auch möglich, die Kleidung selbst zu erwerben und die Kosten nach dem Kauf mit dem Formular Antrag auf Rückerstattung privat verauslagter Mittel geltend zu machen. Bitte reichen Sie die Anträge im Sachgebiet 1 Haushalt und Personal Zimmer SZ 16 ein.
Formular Beschaffungsantrag
Formular Antrag auf Rückerstattung privat verauslagter Mittel
C) Kostenübernahme Familienheimfahrten
Für Auszubildende, deren Eltern nicht in Rostock wohnen, übernimmt die Hochschule für die Dauer des Ausbildungsverhältnisses nach Maßgabe des Landesreisekostengesetzes einmal monatlich die Kosten der Heimfahrt zu den Eltern (§ 11 TVA-L BBiG).
Erstattungsfähig sind die Fahrtkosten für die Benutzung regelmäßig verkehrender öffentlicher Verkehrsmittel in der günstigsten Klasse (z.B. Deutsche Bahn 2. Klasse oder Flixbus) oder der Fahrt mit dem privaten PKW (15 Ct/km).
Die Abrechnung muss innerhalb von 6 Monaten nach der Reise mit dem Formular Antrag auf Rückerstattung privat verauslagter Mittel erfolgen. Bitte fügen Sie der Abrechnung die entsprechenden Belege (Fahrkarten/Rechnungen) bei und reichen Sie die Unterlagen im Personalbüro ein.
D) Kostenübernahme Berufsschule
Für den Besuch einer auswärtigen Berufsschule übernimmt die Hochschule die Fahrtkosten (§ 10 Satz 3 TVA-L BBiG).
Erstattungsfähig sind die Fahrtkosten für die Benutzung regelmäßig verkehrender öffentlicher Verkehrsmittel in der günstigsten Klasse (z.B. Deutsche Bahn 2. Klasse) oder der Fahrt mit dem privaten PKW (15 Ct/km für Selbstfahrer).
Die Abrechnung muss innerhalb von 6 Monaten mit dem Formular Dienstreiseabrechnung erfolgen. Bitte fügen Sie der Abrechnung die entsprechenden Belege (Fahrkarten/Rechnungen) bei und reichen Sie die Unterlagen im Personalbüro ein.
Formular Dienstreiseabrechnung
E) Kostenübernahme Lehrmaterial
Die Kosten für schulische Lehrmaterialen, die für die theoretische Ausbildung an der Berufsschule benötigt werden, sind mit dem Ausbildungsentgelt abgegolten.
Kosten für Ausbildungsmittel, die zur Berufsausbildung an der Hochschule und zum Ablegen von Zwischen- und Abschlussprüfungen erforderlich sind, werden von der Hochschule getragen (§ 12 Abs. 2 TVA-L BBiG). Hierzu zählen beispielsweise die Kosten für den Erwerb der Berichtshefte (schriftlicher Ausbildungsnachweis) oder für den Druck der Abschlussarbeit.
Sie können die Rückerstattung dieser Kosten mit dem Formular Antrag auf Rückerstattung privat verauslagter Mittel beantragen. Zuständig für die Antragsbearbeitung ist das Sachgebiet 1 Haushalt und Personal Zimmer SZ 16.
F) Rückerstattung privater Auslagen
In Ausnahmefällen können auch Auszubildende Artikel bis zu einem Auftragswert von 100 Euro im Namen der Hochschule beschaffen. Voraussetzung hierfür ist, dass die entsprechende Budgetverwaltung diesem Beschaffungsvorgang zugestimmt hat. Wenn Sie also Kosten für die Hochschule verauslagen, z.B. für Materialeinkauf, können Sie die Rückerstattung der Kosten mit dem Formular Antrag auf Rückerstattung privat verauslagter Mittel beantragen.
Es ist auch möglich, für solche Ausgaben einen Vorschuss zu beantragen. Nutzen Sie hierfür das Formular Antrag auf Zahlung eines Vorschusses. Die Abrechnung des Vorschusses erfolgt mit dem Formular Vorschussabrechnung.
Zuständig für die Antragsbearbeitung ist das Sachgebiet 1 Haushalt und Personal Zimmer SZ 16.
Formular Antrag auf Zahlung eines Vorschusses
Formular Abrechnung Vorschuss
G) Dienstreisen von Auszubildenden
Dienstreisen von Auszubildenden sind stets rechtzeigit vor der Reise zu beantragen und spätestens sechs Monate nach der Rückkehr abzurechnen, wenn eine Kostenerstattung beantragt wird. Auf die zu erwartenden Kosten einer Dienstreise kann ein Vorschuss in Höhe von bis zu 80 % der voraussichtlichen Reisekosten gezahlt werden.
Nähere Informationen und Antragsformulare siehe unter "Dienstreisen".
2. für Ausbildungsinteressierte
Die hmt Rostock ist seit vielen Jahren nicht nur Studienort, sondern auch Berufsausbildungsstätte. Die bestmögliche Erfüllung des Bildungsauftrages stellt dabei einen wichtigen Bestandteil unserer Hochschulkultur dar. Wir gehen dieser Aufgabe mit Herz, Engagement und Begeisterung nach. Eine Ausbildung an der hmt Rostock verbindet Theorie und Praxis, sodass unsere Auszubildenden in einer abwechslungsreichen und vielfältigen Arbeitsumgebung auf ihre berufliche Zukunft vorbereitet werden.
Wir bieten in jedem Jahr einen Ausbildungsplatz Fachkraft für Veranstaltungstechnik und in jedem dritten Jahr einen Ausbildungplatz Veranstaltungskaufmann/-kauffrau an. Für beide Ausbildungsberufe wird ein guter Realschulabschluss oder das Abitur erwartet. Der Bewerbungszeitpunkt ist jeweils im Spätherbst des Vorjahres. Bitte beachten Sie dann unsere Stellenausschreibungen.
Eine ausführliche Beschreibung der Berufsbilder finden Sie hier: Fachkraft für Veranstaltungstechnik
- für Beschäftigte und Professor*innen -
Dienstreisen sind Reisen zur Erledigung von Dienstgeschäften und Fortbildungen außerhalb der hmt Rostock an einem auswärtigen Geschäftsort.
Eine Dienstreise ist vor Antritt der Reise zu beantragen und ggf. nach Beendigung der Reise abzurechnen.
Dienstreiseantragsberechtigt sind grundsätzlich alle Reisenden, die in einem Arbeits- oder Dienstverhältnis mit der hmt Rostock stehen.
Reisende, die in keinem Arbeits- oder Dienstverhältnis mit der hmt Rostock stehen, aber im Auftrag der hmt Rostock eine Reise durchführen (z.B. Lehrbeauftragte), können in Ausnahmefällen ebenfalls einen Dienstreiseantrag stellen, jedoch ohne Anspruch auf Tagegeld.
Für Reisen von Studierenden (Exkursionen) gilt die Exkursionsrichtlinie der hmt Rostock, siehe unter „Exkursionen“.
Dienstgänge sind Gänge oder Fahrten am Dienst- oder Wohnort zur Erledigung von Dienstgeschäften außerhalb der Hochschule. Für Dienstgänge ist die mündliche Zustim-mung des Vorgesetzten ausreichend. Die Erstattung entstandener Kosten kann mit dem Formular „Rückerstattung privat verauslagte Mittel“ in der Haushaltsstelle (SZ16) beantragt werden.
Die Rechtsgrundlagen für die Beantragung und Abrechnung von Dienstreisen sind das Landesreisekostengesetz des Landes Mecklenburg-Vorpommern (LRKG M-V) und die Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Landesreisekostengesetz M-V. Die Regelungen finden auch Anwendung bei drittmittelfinanzierten Dienstreisen, soweit der Geldgeber nichts anderes bestimmt hat. Reisekostenstelle der hmt Rostock ist das Personalbüro.
b) Grundsatz der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit
Das haushaltsrechtliche Gebot zur wirtschaftlichen und sparsamen Haushaltsführung verpflichtet dazu, die Reisekosten so niedrig wie möglich zu halten.
c) Fristen Antrag und Abrechnung
Bitte reichen Sie den Dienstreiseantrag 4 Wochen vor der Reise mit allen Unterschriften in der Reisekostenstelle der hmt (M1 05) ein. Sie erhalten den Antrag innerhalb weniger Tage zurück. Eine Dienstreise ist auch dann zu beantragen, wenn voraussichtlich keine Kosten entstehen (gilt nicht für Professoren).
Die Dienstreiseabrechnung ist mit allen Unterschriften, dem Dienstreiseantrag sowie allen Belegen innerhalb von 6 Monaten (Ausschlussfrist) nach der Reise in der Reisekostenstelle der hmt (M1 05) einzureichen. Eine Abrechnung ist entbehrlich, wenn keine Kostenerstattung beantragt wird.
d) Steuerrechtliche Möglichkeiten
Da die Reisekostenvergütung nach dem LRKG M-V, insbesondere für Wegstreckenentschädigung bei Nutzung eines privaten Kraftfahrzeuges, unter den steuerlich berücksichtigungsfähigen Sätzen liegt, kann ggf. die Differenz zwischen der Entschädigung nach dem LRKG M-V und den steuerlichen Sätzen im Rahmen der Einkommensteue-erklärung steuermindernd geltend gemacht werden.
e) Dienstreisen ins Ausland
Bei Dienstreisen ins Ausland beachten Sie bitte die nachfolgenden Informationen:
Informationsblatt Verhalten im Notfall auf Auslandsdienstreisen
Hinweise zum sicherheitsbewussten Verhalten bei Auslandsdienstreisen
2. Beantragung und Abrechnung einer Dienstreise
A) Beantragung einer Dienstreise
Eine Dienstreise ist vor Antritt der Reise zu beantragen. Nutzen Sie für Beantragung einer Dienstreise das Formular Dienstreise Antrag.
Hinweise zum Ausfüllen des Dienstreiseantrags
a) Privatanschrift
Die Anschrift des Dienstreisenden ist seine Privatanschrift. Ein davon abweichender Familienwohnsitz ist zusätzlich anzugeben.
b) Ort, Beginn und Ende der Reise
Die Dienstreise beginnt und endet am Wohnort oder an der Dienststätte (hmt Rostock) oder am vorübergehenden Aufenthaltsort (Urlaubsort). Wird jedoch nach dem Reisebeginn an der hmt oder dem Wohnsitz in Rostock zunächst der Familienwohnsitz (z.B. in Berlin) angefahren, beginnt die Dienstreise am Familienwohnsitz.
c) Reiseziele und Reisezwecke
Es sind alle Reiseziele und Reisezwecke so konkret wie möglich aufzuführen.
d) Dauer des Dienstgeschäftes
Geben Sie hier Ihre Arbeitszeiten am auswärtigen Ort an.
e) Dauer der Dienstreise
Die Dauer der Dienstreise ist auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken. Dem Dienstreisenden ist zuzumuten, die Wohnung um 6.00 Uhr zu verlassen und die Unterkunft am Geschäftsort bis 22.00 Uhr oder die Wohnung bei der Rückreise bis 24.00 zu erreichen. Ausnahmen sind jedoch möglich, z.B. bei Betreuungspflichten von minderjährigen Kindern.
f) Beförderungsmittel
Der Dienstreisende kann das Beförderungsmittel grundsätzlich frei wählen. Gem. § 4 LRKG M-V werden jedoch nur notwendige Auslagen für das Benutzen regelmäßig verkehrender Beförderungsmittel (Bahn, Bus der niedrigsten Klasse) erstattet, es sei denn, es liegen triftige Gründe für ein anderes Verkehrsmittel, z.B. Privat-Kfz, Mietwagen und Taxi vor. Diese triftigen Gründe müssen bereits im Dienstreiseantrag dargelegt werden.
Triftige Gründe liegen z.B. vor, wenn
der Geschäftsort nicht/nicht rechtzeitig mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar ist,
eine Kostenersparnis durch Mitnahme weiterer Dienstreisender eintritt,
Dienstgepäck über 10 kg mitzuführen ist,
der körperliche oder gesundheitliche Zustand die Nutzung des Beförderungsmittels erfordert (Nachweis Schwerbehindertenausweis G oder aG bzw. ab einem Grad der Behinderung von 70%),
ein der Dienstreise vorangehendes oder nachfolgendes, unaufschiebbares Dienstgeschäft bei Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel nicht termingemäß wahrgenommen werden kann oder
wenn Dienstreisende aus zwingenden persönlichen Gründen (zum Beispiel wegen eigener oder schwerer Erkrankung eines Familienangehörigen oder Kinderbetreuung) so bald wie möglich nach Hause fahren müssen.
Ortsunkundigkeit kann nicht als triftiger Grund anerkannt werden. Zeitersparnis nur dann, wenn dadurch die Erledigung unaufschiebbarer Dienstgeschäfte ermöglicht wird.
Auch die Nutzung eines Privat-Kfz ohne das Vorliegen triftiger Gründe wird vergütet, jedoch mit einer geringeren Kilometerpauschale (15 Ct/km anstelle von 25 Ct/km).
Hinweis: Nur bei Vorliegen triftiger Gründe für die Benutzung des Privat-Kfz können die bei einem Dienstunfall entstehenden Sachschäden nach dem Erlass des Innenministeriums und des Finanzministeriums vom 29.11.2001 ersetzt werden. Voraussetzung ist, dass der Mitarbeiter den Schaden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt hat. Es empfiehlt sich der Abschluss einer Kasko-Versicherung.
g) Mitnahme von Berechtigten im privaten PKW
Für die Mitnahme von Berechtigten im privaten PKW wird ein Auslagenersatz in Höhe von 2 Ct/Person und Kilometer gezahlt. Berechtigte sind Mitreisende, die in einem Arbeits- oder Dienstverhältnis mit der hmt Rostock stehen (keine Studierende!) und für die ein entsprechender Dienstreiseantrag genehmigt wurde.
Der Führer eines privaten Kraftfahrzeuges kann sich mit dem Formular Verzicht auf die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen von Mitfahrern einen Haftungsverzicht (außer bei Vorsatz) erklären lassen.
h) Verbindung der Dienstreise mit einer privaten Reise
aa) Aufenthaltsverlängerung am Geschäftsort
Fall: ohne die Dienstreise gäbe es den privaten Aufenthalt (Urlaub) nicht.
Verlängern Sie Ihren dienstlichen Aufenthalt am Geschäftsort lediglich für einen privaten Besuch, zeigen Sie dies nur an. Die Reisekosten werden erstattet, als wenn
es den privaten Aufenthalt nicht gäbe.
bb) Verbindung von einem privaten Urlaub/Aufenthalt mit einem Dienstgeschäft
Fall: den privaten Aufenthalt (Urlaub) gäbe es auch ohne das Dienstgeschäft
Unterbrechen Sie einen privaten Aufenthalt für ein Dienstgeschäft am selben oder an einem anderen Ort, müssen Sie die Verbindung beider Reise beantragen. Es
werden in diesem Fall nur die Kosten erstattet, die durch das Dienstgeschäft verursacht wurden. Erledigen Sie also beispielsweise ein Dienstgeschäft am Aufenthaltsort
oder direkt auf der Hin- oder Rückreise in den/aus dem Urlaub, werden keine Reisekosten erstattet. Entstehen durch die Erledigung des Dienstgeschäftes für einen
Reiseumweg Mehrkosten, werden diese erstattet.
i) Kostenstelle
Bitte geben Sie – soweit bekannt - die Kostenstelle (das Budget) an, aus der die Reise finanziert werden soll.
j) Abschlagszahlung
Es besteht die Möglichkeit, im Antragsformular eine Abschlagszahlung in Höhe von 80 % auf die voraussichtlich zustehende Reisekostenvergütung zu beantragen. Bitte rechnen Sie für diese Zahlung bis zu 14 Tage ein.
k) Genehmigungsverfahren
Der zuständige Institutssprecher bestätigt durch seine Unterschrift auf dem Antragsformular die dienstliche Notwendigkeit der beantragten Reise und dass die notwendigen Mittel zur Verfügung stehen. Anschließend genehmigen Rektor und Kanzler die Dienstreise.
l) Auslandsdienstreisen – A1-Bescheinigung
Bei Auslandsdienstreisen ist für EU- und ETAF-Länder mindestens vier Wochen vor Beginn der Dienstreise zusätzlich ein Antrag auf eine A1-Bescheinigung zustellen, siehe unter "A1-Bescheinigung".
m) Unterschrift und Einreichung des Antrages
Bitte reichen Sie den Dienstreiseantrag 4 Wochen vor der Reise mit allen Unterschriften (Rektorat und Institutsleiter) in der Reisekostenstelle der hmt (M1 05) ein. Für das Institut Musikwissenschaft/Musikpädagogik entfällt die Pflicht zur Einholung der Unterschriften (Rektorat und Institutsleiter), wenn die konkrete Dienstreise für das laufende Haushaltsjahr angemeldet und bewilligt worden ist.
Sie erhalten den Antrag innerhalb weniger Tage nach der Antragstellung zurück. Eine Dienstreise ist auch dann zu beantragen, wenn voraussichtlich keine Kosten entstehen (gilt nicht für Professoren).
Formular Antrag Dienstreise
Formular Verzicht auf die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen
B) Abrechnung einer Dienstreise
Eine Dienstreise ist nach der Reise innerhalb von 6 Monaten abzurechnen, wenn Sie eine Kosterstattung geltend machen möchten. Nutzen Sie für Abrechnung einer Dienstreise das Formular Dienstreise Abrechnung. Reichen Sie folgende Unterlagen zusammen im Personalbüro ein:
Hinweise zum Ausfüllen der Dienstreiseabrechnung
Befüllen Sie zunächst die obere Hälfte des Formulars mit Ihren persönlichen- und den Reisedaten. Geben Sie unbedingt an, ob Ihnen Unterkunft und/oder Verpflegung von Amts wegen kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde (nicht von privater Seite, z.B. durch Freunde oder Familie).
In der Tabelle auf der unteren Hälfte der ersten Seite geben Sie die Ihnen entstandenen Kosten an:
a) Reisezeiten/Reiseerläuterungen
Bitte achten Sie darauf, den detaillierten Reiseweg anzugeben. Bitte geben Sie unbedingt auch die Uhrzeiten vom Beginn und Ende der Reise und allen Grenzübertritten an. Weisen Sie eventuelle Urlaubstage während der Reise gesondert aus.
b) Tagegeld
Die Eintragung in der Spalte Tagegeld wird von der Reisekostenstelle vorgenommen.
Tragen Sie hier die Übernachtungskosten ein. Übersteigen die Kosten ohne Frühstück 65,00 €/Nacht (Berlin 80 €/Nacht) geben Sie auf Seite 2 des Formulars unter "Reiseerläuterungen" bitte den Grund dafür an (Gründe siehe unter: Dienstreise/5. Übernachtungskosten).
Ausland: siehe unter: Dienstreise/5. Übernachtungskosten
d) Übernachtungsgeld
Bei privaten Übernachtungen beträgt das Übernachtungsgeld 17,00 Euro (bis zum 8.Tag). Es ist anzugeben, von wem die Übernachtung gestellt wurde. Für Übernachtungen am Wohnort oder Familienwohnort wird kein Übernachtungsgeld gezahlt.
e) Fahrtkosten/Flugkosten
Es werden die Kosten regelmäßig verkehrender Beförderungsmittel der niedrigsten Klasse erstattet. Eine Erstattung der Bahncard erfolgt auf Antrag, wenn sich die Kosten für den Kauf der Bahncard rentieren. Dazu ist ein formloser Antrag (mit Kontoverbindung und Kostenstelle) sowie eine Rentabilitätsrechnung im Personalbüro einzureichen.
Flugkosten der niedrigsten verfügbaren Klasse, Economy Class, können bei Inlandsflügen erstattet werden, wenn die Reise dadurch kostengünstiger wird (im Vergleich zur Bahnfahrt) oder unaufschiebbare Dienstgeschäfte am Hochschulort termingerecht erreicht werden müssen.
Die Bonuspunkte, die dem Dienstreisenden bei dienstlichen Flügen entstehen, oder Bahn-Bonus-Punkt sind nur für dienstliche Zwecke einzusetzen.
f) Wegstreckenentschädigung
Kosten für Privat-PKW werden wie folgt erstattet:
bei Vorliegen triftiger Gründe 25 Cent/km
ohne Vorliegen triftiger Gründe 15 Cent/km
Triftige Gründe: siehe unter: Dienstreise/Beantragung und Abrechnung einer Dienstreise/Beantragung einer Dienstreise/f) Beförderungsmittel
g) Mitnahme - von Berechtigten im PKW
Für die Mitnahme von Berechtigten im privaten PKW wird ein Auslagenersatz in Höhe von 2 Cent je Person und Kilometer gezahlt. Bitte geben Sie die Kilometer im Abrechnungsformular an. Berechtigte sind Mitreisende, die in einem Arbeits- oder Dienstverhältnis mit der hmt Rostock stehen (keine Studierende!) und für die ein entsprechender Dienstreiseantrag genehmigt wurde.
h) Erstattung von Nebenkosten
Nebenkosten sind erstattungsfähig, wenn sie notwendig sind, um den dienstlichen Auftrag ausführen zu können.
Für die Abrechnung von Teilnahmegebühren und Eintrittskosten ist die jeweilige Rechnung beizufügen.
Garagenmiete, Park- und Mautgebühren usw. sind bei der Nutzung von privaten Kraftfahrzeugen nur erstattungsfähig, wenn triftige Gründe für deren Nutzung vorliegen.
Versicherungen können nicht erstattet werden (z.B. Reiserücktritt, Reisehaftpflicht, Reiseunfall, zusätzliche private Krankenversicherungen, Flugunfall, Haftungsbeschränkungen bei Mietwagen etc.).
Nicht erstattungsfähig sind auch Trinkgelder und Gastgeschenke.
i) Originalbelege und Tickets
Für die Abrechnung werden die Kostenbelege im Original als Nachweis gefordert. Belege unterhalb des Formats A4 kleben Sie bitte chronologisch auf einem DIN A4 Blatt auf (bitte nicht heften).
Bitte deklarieren Sie auf fremdsprachigen Belegen (nicht bei englischsprachigen) die Art der Kosten, z.B. Übernachtung, Versicherung, Tank, Maut, Nahverkehr, Taxi etc.
Bei Nutzung von Handy-Tickets ist der Online-Ausdruck des Tickets mit dem Vermerk „Handy-Ticket“ einzureichen.
Bei Flügen reichen Sie bitte die Flugrechnung ein.
In Ausnahmefällen kann auch ein Eigenbeleg mit Unterschrift als Kostenbeleg anerkannt werden.
j) Unterschrift für die Richtigkeit der Angaben
Reisekostenabrechnungen müssen vom Reisenden sowie vom Fachvorgesetzen unterschrieben sein. Die Dienstreiseabrechnung ist mit dem Dienstreiseantrag sowie allen Belegen innerhalb von 6 Monaten (Ausschlussfrist) nach der Reise in der Reisekostenstelle der hmt (M1 05) einzureichen. Eine Abrechnung ist entbehrlich, wenn keine Kostenerstattung beantragt wird.
Formular Dienstreise Abrechnung
3. Anrechnung von Arbeitszeiten bei Dienstreisen
A) Anrechnung von Dienst- und Reisezeiten bei Dienstreisen
- für Tarifbeschäftigte (nicht für Beamt*innen und für Professor*innen) -
Für die Anrechnung von Dienst- und Reisezeiten bei Dienstreisen findet die „Dienstvereinbarung der hmt Rostock über die Durchführung der gleitenden Arbeitszeit, die Führung von Arbeitszeitkonten und deren Nachweisführung durch Zeiterfassungskonten“ Anwendung. Hiernach ist
das Dienstgeschäft die berufliche Tätigkeit am auswärtigen Ort,
Reisezeit die Zeit vom Verlassen der Wohnung oder der hmt bis zum Eintreffen am Geschäftsort oder der auswärtigen Unterkunft und umgekehrt.
Wartezeiten sind die Zeit ohne Reisezeit und ohne Dienstgeschäft am auswärtigen Ort. Wartezeiten bleiben außer Betracht (3.3 Dienstvereinbarung).
Dienst- und Reisezeiten werden wie folgt angerechnet:
a) Nur Reisezeit
Wenn an einem Tag NUR REISEZEIT und kein Dienstgeschäft anfällt, zählt die tatsächliche Reisezeit als Arbeitszeit bis zu maximal 10 Stunden. Eine längere Reisezeit wird nicht berücksichtigt* (3.1 Abs. 2 Dienstvereinbarung).
b) Reisezeit und Dienstgeschäft am selben Tag
Fallen an einem Tag REISEZEIT UND ZEIT FÜR EIN DIENSTGESCHÄFT an, werden beide Zeiten addiert und wie folgt als Arbeitszeit gewertet:
aa) Dienstgeschäft kürzer als 10 Stunden + Reisezeit und Dienstgeschäft betragen zusammen weniger als oder genau die
Sollarbeitszeit:
Reisezeit und Dienstgeschäft werden addiert und als Arbeitszeit gewertet (3.1 Abs. 1 Dienstvereinbarung).
bb) Dienstgeschäft kürzer oder genau 10 Stunden + Reisezeit und Dienstgeschäft betragen zusammen mehr als die
Reisezeit und Dienstgeschäft werden addiert und bis zu 10 Stunden als Arbeitszeit gewertet. Darüber hinaus findet keine
Anrechnung von Reisezeit statt* (3.1 Abs. 2
Dienstvereinbarung).
cc) Dienstgeschäft länger als 10 Stunden:
Nur das Dienstgeschäft wird bis zu 12 Stunden als Arbeitszeit gewertet. Darüber hinaus findet keine Anrechnung statt. Auch
Reisezeiten am selben Tag bleiben unbe-
rücksichtigt* (3.1 Abs. 3 Dienstvereinbarung).
*Es können also im Einzelfall (s.o.) nicht immer alle Reisezeiten berücksichtigt werden. Für Arbeitnehmer*innen (nicht Beamt*innen) gilt daher: Überschreiten diese nicht berücksichtigten Reisezeiten im selben Monat mehr als 15 Stunden, wird für die Stunden, die 15 Stunden überschreiten, auf Antrag 25 % Freizeitausgleich gewährt. (3.3 Dienstvereinbarung). Der Antrag ist schriftlich im Personalbüro zu stellen. Nutzen Sie das Formular Abrechnung Zeitzuschläge (siehe unter C) Dienstreisen an Samstag/Sonntag/Feiertag/Nachtarbeit und Überstunden).
(Bereits nach 3.2 Dienstvereinbarung mit Freizeitausgleich (50 %) abgegoltene, nicht berücksichtigte Reisezeiten zählen für die Ermittlung der 15 Stunden nach 3.3. Dienstvereinbarung jedoch mit.)
c) Nur Dienstgeschäft
Fällt an einem Tag NUR DAS DIENSTGESCHÄFT an, wird die Arbeitszeit wie folgt errechnet:
aa) Dienstgeschäft kürzer oder genau die Sollarbeitszeit
Die Sollarbeitszeit wird als Arbeitszeit angerechnet (§ 6 TV-L (11) S. 2).
bb) Dienstgeschäft mehr als die Sollarbeitszeit
Es werden bis zu 12 Stunden als Arbeitszeit angerechnet. Darüber hinaus findet keine Anrechnung statt. (3.1 Abs. 3 Dienstvereinbarung i.V.m. § 9 AZVO M-V).
Hinweis: Wird an einem Dienstreisetag zusätzlich an der hmt gearbeitet, werden beide Tätigkeiten zusammen betrachtet.
B) Anrechnung von Dienst- und Reisezeiten bei Fortbildung/Weiterbildung
Wird eine Dienstreise zu Fort- oder Weiterbildungszwecken unternommen, gelten die Regelungen analog einer Dienstreise mit folgender Einschränkung:
Teilzeit- und Vollzeitbeschäftigten werden für eine auswärtige Fortbildung/Weiterbildung (außer an Reisetagen) tgl. 8 Stunden angerechnet.
An Reisetagen werden Reisezeit und Fortbildungszeit/Weiterbildungszeit addiert und bis maximal 8 Stunden angerechnet (3.4 Dienstvereinbarung).
C) Dienstreisen an Samstag/Sonntag/Feiertag/Nachtarbeit und Überstunden
A) Reisezeiten
Für alle Reisezeiten an einem Samstag, Sonntag oder Feiertag wird unabhängig von den oben genannten Anrechnungen als Arbeitszeit auf Antrag Freizeitausgleich in Höhe von 50 % gewährt (3.2 Dienstvereinbarung).
Dies gilt auch für nicht berücksichtigte Reisezeiten unter und über 15 Stunden im Monat – ein Freizeitausgleich für Reisezeiten über 15 Stunden im Monat in Höhe von 25 % nach 3.3 Dienstvereinbarung entfällt dann.
B) Dienstgeschäft
Für das anrechenbare Dienstgeschäft (nicht für Reisezeiten) am auswärtigen Ort an einem Samstag, Sonntag oder Feiertag, in der Nacht oder für Überstunden wird auf Antrag ein Zeitzuschlag gezahlt oder ein Freizeitausgleich gewährt. Dieser richtet sich nach § 8 Abs. (1) TV-L. Der Antrag ist schriftlich im Personalbüro zu stellen.
Nutzen Sie für Reisezeiten und Dienstgeschäft das Formular Abrechnung Zeitzuschläge und beachten Sie die Informationen unter "Zeitzuschläge für
Überstunden oder Dienst zu ungünstigen Zeiten".
Formular Abrechnung Zeitzuschläge
D) Nacherfassung von Dienstreisezeiten in der elektronischen Zeiterfassung
Verwaltungsmitarbeiter*innen, die an der Zeiterfassung teilnehmen, melden die tatsächlichen Reise- und Geschäftszeiten einer Dienstreise umgehend schriftlich mit dem Formular Nacherfassung Dienstreisezeiten zur Nacherfassung an das Personalbüro. Welche Zeiten als Arbeitszeiten angerechnet werden können, wird dort geprüft. Eine automatische Übernahme von Arbeitszeiten aus Dienstreiseabrechnungen erfolgt nicht.
Formular Nacherfassung Dienstreisezeiten
4. Tagegeld
Tagegeld wird für Verpflegungsmehraufwendungen bei Dienstreisen oder Fortbildung nach Maßgabe des Landesreisekostengesetzes M-V (LRKG M-V) gezahlt.
Für jeden vollen Kalendertag einer Dienstreise beträgt das Tagegeld 20 Euro.
Für eine Dienstreise, die nicht einen vollen Kalendertag dauert, oder für den Tag des Antritts und den Tag der Beendigung einer mehrtägigen Dienstreise beträgt das Tagegeld bei einer Dauer der Dienstreise
von mindestens 8 Stunden 5 Euro,
von mindestens 14 Stunden 10 Euro.
Bei mehreren Dienstreisen an einem Kalendertag werden die Reisezeiten zusammengerechnet.
Einbehalt: Erhält der/die Dienstreisende von Amtes wegen unentgeltliche Verpflegung, ist von dem Tagegeld ein Einbehalt in folgender Höhe vorzunehmen:
für ein Frühstück 4,60 Euro
für ein Mittag 6,70 Euro
für ein Abendessen 6,70 Euro
Dabei darf die Summe der Einbehaltungsbeträge die Höhe des Tagegeldanspruchs am selben Tag nicht übersteigen.
Längerer Aufenthalt: Dauert der Aufenthalt an demselben auswärtigen Geschäftsort länger als sieben Tage, wird vom achten Tage an Tagegeld in Höhe von 9,20 € gezahlt. Zu den Aufenthaltstagen rechnen alle Tage zwischen dem Hin- und Rückreisetag.
Das Auslandstagegeld wird in Höhe der Beträge gezahlt, die durch allgemeine Verwaltungsvorschriften festgesetzt werden.
Eine Länderübersicht finden Sie hier:
Für nicht aufgeführte Übersee- und Außengebiete eines Landes sind die Auslandstage - und die Auslandsübernachtungsgelder des Mutterlandes maßgebend. Für sonstige nicht erfasste Gebiete, Länder oder Schiffsreisen ist das Auslandstage- und das Auslandsübernachtungsgeld von Luxemburg maßgebend.
Das Auslandstagegeld für eine Auslandsdienstreise, die nicht länger als einen vollen Kalendertag dauert, oder für den Tag des Antritts und den Tag der Beendigung einer mehrtägigen Auslandsdienstreise beträgt bei einer Dauer der Dienstreise von
mindestens 8 Stunden 25 % und
von mindestens 14 Stunden 50 %
des Auslandstagegeldes.
Für Tage mit Grenzübertritt wird Auslandstagegeld für das Land gezahlt, das der Auslandsdienstreisende vor Mitternacht zuletzt erreicht. Bei Flugreisen gilt ein Land in dem Zeitpunkt als erreicht, in dem das Flugzeug dort landet; Zwischenlandungen bleiben unberücksichtigt.
An Tagen, an denen das Inland nach 12 Uhr verlassen, oder vor 12 Uhr erreicht wird, wird jedoch kein Auslandstagegeld gezahlt.
Einbehalt: Erhält der/die Dienstreisende von Amtes wegen unentgeltliche Verpflegung, ist von dem Tagegeld ein Einbehalt in folgender Höhe vorzunehmen :
für ein Frühstück 20 % vom Tagegeld
für ein Mittag 40 % vom Tagegeld
für ein Abendessen 40 % vom Tagegeld
Längerer Aufenthalt: Bei Auslandsdienstreisen mit längerem Aufenthalt an demselben Geschäftsort ist das Auslandstagegeld ab dem achten Tag um 10 % zu kürzen. Zu den Aufenthaltstagen rechnen alle Tage zwischen dem Hin- und Rückreisetag.
Dienstreisende können in Deutschland am auswärtigen Geschäftsort eine Unterkunft ihrer Wahl (auch AirB&B u.a.) bis zu einem Übernachtungspreis (ohne Frühstück) von 65,00 € brutto (Berlin 80,00 €) buchen.
Mit eine Vielzahl von Hotels hat das Land M-V besondere Raten ausgehandelt. Diese können von Dienstreisenden der Hochschule ausschließlich für den Dienstgebrauch in Anspruch genommen werden. Eine vertraulich zu behandelnde Liste kann im Intranet eingesehen werden.
Höhere Kosten als 65,00 €/Nacht (Berlin 80,00 €) werden nur erstattet, wenn
es sich bei Veranstaltungen nachweislich um das Tagungshotel handelt oder
nachgewiesen wird, dass zum Zeitpunkt der Buchung keine günstigeren Unterkünfte in angemessener Entfernung zur Verfügung standen (Internetausdruck mit Datum, Suchkriterien und Suchergebnissen)
Ein Frühstück wird in voller Höhe erstattet, wenn die Hotelrechnung als Rechnungsempfänger die hmt Rostock ausweist.
Bei Hotelübernachtungen dürfen kommunale Abgaben wie City Tax, Kurtaxe usw. nicht im Zusammenhang mit Dienstreisen erhoben werden. Falls derartige Abgaben in der Rechnung enthalten sind, ist bereits im Hotel darauf hinzuweisen. Diese Abgaben können nicht erstattet werden.
Wird ein Zimmer oder eine Wohnung mit einer oder mehreren anderen Personen geteilt, wird der Erstattungsbetrag ermittelt, indem die erstattungsfähigen Kosten durch die Anzahl der Personen geteilt werden.
Übernachtungspauschale: Übernachtet der Dienstreisende kostenfrei privat, erhält er auf Antrag einen Übernachtungspauschale für die ersten sieben Tage in Höhe von 17,00 €/Nacht.
Für jedes Land gelten eigene Erstattungssätze für Hotelübernachtungen. Diese Sätze können Sie hier einsehen. Höhere Kosten können erstattet werden, siehe Inland.
Bei Hotelübernachtungen dürfen kommunale Abgaben wie City Tax, Kurtaxe usw. nicht erhoben werden, siehe Inland.
Wird ein Zimmer oder eine Wohnung mit einer oder mehreren anderen Personen geteilt, wird der Erstattungsbetrag wie im Inland ermittelt.
Übernachtungspauschale: Übernachtet der Dienstreisende im Ausland kostenfrei privat, erhält er für die ersten sieben Tage auf Antrag eine Übernachtungspauschale in Höhe von 50 % der maximalen Hotelkosten des Landes, jedoch nicht mehr als 30 €/Nacht.
6. "A1-Bescheinigung" bei Auslandsreisen
- für alle Beschäftigten (auch Professor*innen) -
Bei Dienstreisen ins Ausland gilt, dass Beschäftigte grundsätzlich in dem Land sozialversichert (insbes. krankenversichert) sind, in welchem sie aktuell ihre Beschäftigung ausüben, unabhängig davon, in welchem Land der Arbeitgeber bzw. bei Beamt*innen der Dienstherr ansässig ist. Dieser Grundsatz gilt selbst für eintägige Auslandsdienstreisen.
Um auch während dienstlicher Auslandsaufenthalte abweichend davon ausschließlich in Deutschland sozialversichert zu bleiben, gibt es die Verpflichtung, einen Nachweis darüber zu beantragen und bei jeder Auslandsdienstreise mitzuführen. Für Arbeitnehmer*innen ist dies die sog. "A1-Bescheinigung". Für Beamtinnen und Beamte nennt sich dieser Nachweis analog dazu „Bescheinigung über die anzuwendenden Rechtsvorschriften“, der ebenfalls mitzuführen ist.
A) Reisen in EU*- und ETAF*-Länder
Planen Sie eine Auslandsdienstreise in EU*/ETAF**-Länder, reichen Sie zusammen mit Ihrem Dienstreiseantrag bis spätestens 14 Tage vor Abreise den Antrag auf Ausstellung einer solchen A1-Bescheinigung beim Personalbüro der hmt Rostock ein. Die Anträge sind nach Tarifbeschäftigten und Beamt*innen unterschieden (siehe unten).
Ihre Personalsachbearbeiterin wird über das zuständige Landesamt für Finanzen, Abteilung Bezüge, bzw. über den zuständigen Sozialversicherungsträger den Nachweis für Sie beantragen. Sobald die Prüfung des Antrags durch die Sozialversicherungsträger erfolgt ist, leitet das Personalbüro Ihnen die Bescheinigung unverzüglich weiter, sodass Sie dieses Dokument ab Beginn der Reise mitführen können. Eine Kopie verbleibt im Personalbüro.
Sollte die Bescheinigung bei Reisebeginn noch nicht vorliegen, ist zumindest eine Kopie bzw. ein Scan des Antrags mitzuführen. Die Bescheinigung wird dann während oder nach der Dienstreise an Sie per Mail übersandt.
Sofern der Nachweis fehlt, kann dies für die/den Reisende/n als auch für die Hochschule unangenehme Folgen und finanzielle Konsequenzen haben, z.B. Verweigerung des Zutritts, Schwierigkeiten bei der Wiederausreise, sofortige Einzahlung von SV-Beiträgen nach dem Recht des Aufenthaltsstaates, Nichtgewährung von Leistungen aus einer Unfallversicherung nach einem Arbeitsunfall, etc.
Weitere Fragen beantwortet Ihnen das Personalbüro. Derzeit arbeitet die Hochschule an der Vereinfachung des Verfahrens. Über Änderungen informieren wir Sie umgehend an dieser Stelle.
B) Reisen in andere Länder
Bei Dienstreisen in Staaten außerhalb der EU*/ETAF** ist die Beantragung einer Entsendebescheinigung im Vorfeld der Reise nicht erforderlich und wird daher zukünftig nur noch im Nachhinein bei entsprechender Notwendigkeit erfolgen. Sie kann ohne Rechtsnachteile noch innerhalb von 3 Monaten nach der Reise beantragt und zur nachträglichen Vorlage bei den ausländischen Behörden ausgestellt werden. Sollten Sie zur nachträglichen Vorlage aufgefordert worden sein, übersenden wir Ihnen gerne den entsprechenden Antrag.
Formular Antrag A1 für Beamte - EU/ETAF
Formular Antrag A1 für Tarifbeschäftigte - EU/ETAF
*dazu zählen: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien,
Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Zypern
**dazu zählen: Liechtenstein, Island, Norwegen, Schweiz + ggf. UK
Die für die Beschäftigten der hmt Rostock geschlossenen Dienstvereinbarungen können Sie im Intranet der hmt einsehen:
DV über die Einführung und Nutzung der Kosten und Leistungsrechnung (KLR) (15.03.2005)
DV über die Durchführung der gleitenden Arbeitszeit, die Führung von Arbeitszeitkonten und deren Nachweisführung durch Zeiterfassungssysteme, 4. Änderung (01.02.2019)
DV über die Führung von Jahresgesprächen der Mitarbeitenden mit den unmittelbar Vorgesetzten (25.02.2010)
DV über die Durchführung einer Evaluation der Hochschulverwaltung (26.05.2010)
Vereinbarung zur Sicherung und Verbesserung der Verwaltungsqualität (11.10.2012)
DV zur Telearbeit in der Verwaltung (01.06.2011)
DV zur Fort- und Weiterbildung der Beschäftigten (10.07.2012)
DV zum Betrieb und zur Weiterentwicklung des landeseinheitlichen Systems zur Bibliotheksautomatisierung in wissenschaftlichen Bibliotheken (03.08.2012)
Leitfaden für die Nutzung von Sozialen Medien in der Landesverwaltung M-V (04.12.2013)
Dienstvereinbarung zur wissenschaftsadäquaten Vertragsgestaltung von Beschäftigungsverhältnissen des wissenschaftlichen/künstlerischen Personals (DV WVG 20.12.2018)
Einstellung und Weiterbeschäftigung (auch Lehraufträge)
Durch öffentliche Stellenausschreibungen wird sichergestellt, dass Stellen nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung besetzt werden. Bei der Neubesetzung einer Stelle muss diese daher grundsätzlich öffentlich ausgeschrieben werden; nur in wenigen Ausnahmen kann auf Antrag von einer Stellenausschreibung abgesehen werden.
Ausschreibungsverfahren erfordern von allen Beteiligten viel Zeit, Mühe und Umsicht. Diese Übersicht soll Sie über die Abläufe und die rechtlichen Rahmenbedingungen von Ausschreibungs- und Besetzungsverfahren für Tarifbeschäftigte (nicht für Beamte, Professoren, studentische/wissenschaftliche Hilfskräfte und Auszubildende) an der hmt Rostock informieren.
Bitte planen Sie die Einstellung neuer Mitarbeiter*innen unbedingt frühzeitig. Die Ausschreibung soll so rechtzeitig erfolgen, dass bis zum vorgesehenen Einstellungstermin ein geordnetes Ausschreibungs-und Einstellungsverfahren durchgeführt werden kann.
Rechnen Sie vom ersten Schritt der Ausschreibung bis zur Unterschrift des Arbeitsvertrages einen Zeitraum von mindestens 12 Wochen ein. Dieser Zeitraum ergibt sich u.a. aus dem notwendigen Zeit- und Arbeitsaufwand für die Prüfung der Personalkostenkalkulation und der individuellen Befristungsvoraussetzungen, der Beteiligung des Personalrates, der Eingruppierung, der Ausschreibungsveröffentlichung in diversen Medien, der Ausschreibungsfrist, der Bewerberauswahl, der Auswahlgespräche, der Ausfertigung des Arbeitsvertrages und der Einstellungsunterlagen, der Einrichtung des Arbeitsplatzes und ggf. zusätzlich einer individuellen Kündigungsfrist eines Bewerbers/einer Bewerberin beim bisherigen Arbeitgeber.
Bitte stellen Sie die Kommission für ein Besetzungsverfahren möglichst frühzeitig - idealerweise als ersten Schritt eines Besetzungsverfahrens - zusammen. Beachten Sie hierbei, dass nach dem Gleichstellungsgesetz Kommissionen (soweit möglich) grundsätzlich paritätisch zu besetzen sind.
Erstellen Sie zunächst eine Stellenbeschreibung als Grundlage einer Ausschreibung und der Stellenbewertung (Eingruppierung). Die Stellenbeschreibung wird bei der Einstellung zusammen mit dem Arbeitsvertrag ausgehändigt. Nutzen Sie hierfür das Formular Stellenbeschreibung.
Eine Stellenbeschreibung soll klar regeln, welche Aufgaben von einem zukünftigen Mitarbeiter/einer zukünftigen Mitarbeiterin ausgeübt werden und wie diese in die Ablauforganisation des Bereiches eingegliedert werden sollen. Die auszuübenden Tätigkeiten müssen in Form von zusammenhängenden Arbeitsvorgängen beschrieben und der Arbeitsumfang in Prozent erfasst werden.
Reichen Sie die Stellenbeschreibung zusammen mit dem Antrag auf Stellenausschreibung (siehe Schritt 3) im Personalbüro ein. Nur bei einem Lehrauftrag ist eine Stellenbeschreibung entbehrlich.
Beispiel Stellenbeschreibung Verwaltung
Beispiel Stellenbeschreibung wiss. Mitarbeiter*in
Beispiel Stellenbeschreibung künstl. Mitarbeiter*in
3. Ausschreibung der Stelle (Antrag auf Ausschreibung/Einstellung/Weiterbeschäftigung)
A) Antrag auf Ausschreibung
Nutzen Sie für Ihren Antrag auf Stellenausschreibung bitte das Formular Antrag Ausschreibung/Einstellung/Weiterbeschäftigung, füllen es vollständig aus und reichen es mindestens zwei Wochen vor Ausschreibungsbeginn mit Ihrer Unterschrift und der Unterschrift des Budgetverwalters möglichst persönlich im Personalbüro ein. Die Unterschrift des Rektorates wird vom Personalbüro eingeholt.
Bitte beschreiben Sie hierin das Anforderungsprofil eines zukünftigen Mitarbeiters/einer zukünftigen Mitarbeiterin möglichst genau. Beachten Sie, dass der Ausschreibungstext die Hochschule im Auswahlverfahren rechtlich bindet – es dürfen nur die im Ausschreibungstext geforderten Anforderungen Entscheidungsgrundlage für eine Auswahl sein.
Sie können im Ausschreibungstext in
wünschenswerte oder
idealerweise vorliegende
Voraussetzungen trennen. Überlegen Sie bereits zu diesem Zeitpunkt, wie Sie die Anforderungen im Bewerbungsverfahren prüfen oder nachweisen lassen wollen.
Nachdem Sie den Antrag im Personalbüro eingereicht und die Zeitschiene und die Zuständigkeiten abgestimmt haben, wird die Ausschreibung innerhalb von zwei Wochen in allen gewünschten Medien veröffentlicht. Sie erhalten eine Information mit dem endgültigen Ausschreibungstext. Gerne ist es auch möglich, diese Ausschreibung innerhalb Ihrer Netzwerke weiter zu streuen.
B) Interne Stellenausschreibung
In besonderen Fällen ist es möglich, Stellen ausschließlich mit Hochschulangehörigen zu besetzen. In diesen Fällen ist eine interne Ausschreibung ausreichend. Über die rechtlichen Voraussetzungen infomiert Sie das Personalbüro.
C) Absehen von der Pflicht zur Stellenausschreibung (Antrag auf Einstellung oder Weiterbeschäftigung)
Von der Pflicht, alle freien Stellen öffentlich (oder zumindest intern) auszuschreiben kann nur ausnahmsweise und nur in begründeten und nachvollziehbaren Einzelfällen abgesehen werden, zum Beispiel bei:
nachgewiesenen, unvorhergesehenen oder plötzlich auftretenden Vakanzen (z.B. Elternzeit, Beschäftigungsverbot, Sonderurlaub, Pflege von Angehörigen, Krankheit etc.) zur Sicherung dringender Arbeitserledigung
Übernahme von Auszubildenden im Anschluss an die Ausbildung
Weiterbeschäftigung eines befristeten Mitarbeiters/ einer befristeten Mitarbeiterin
Erhöhung des Beschäftigungsumfangs (interne Beschäftigte)
personengebundener Finanzierung in Drittmittelprojekten
Übernahme in ein Arbeitsverhältnis im Anschluss an eine besondere Förderung an der hmt, z.B. Promotionsstipendium oder Graduiertenförderung
interner Ausschreibung in begründeten Fällen
Weiterbeschäftigung nach einer Qualifizierungsmaßnahme
Wenn Sie also eine bestimmte Person ohne Ausschreibung einstellen oder weiterbeschäftigen möchten, ist dieses Absehen von der Pflicht zur öffentlichen Stellenausschreibung (gilt auch für interne Stellenausschreibungen!) nur mit Zustimmung des Personalrats möglich. Ein entsprechender Antrag kann im Formular Antrag Ausschreibung/Einstellung/Weiterbeschäftigung gestellt werden. Er ist ausreichend zu begründen und so rechtzeitig zu stellen, dass im Falle einer ablehnenden Stellungnahme des Personalrates noch ausgeschrieben werden kann. Der Kanzler wird die Zustimmung des Personalrates einholen.
Bitte beachten Sie, dass sich in diesem Fall die o.g. Bearbeitungsfrist von zwei auf vier Wochen verlängert.
Formular Antrag Ausschreibung/Einstellung/Weiterbeschäftigung
Beispiel Antrag Ausschreibung/Einstellung/Weiterbeschäftigung-Verwaltung
Beispiel Antrag Ausschreibung/Einstellung/Weiterbeschäftigung-künstl. Mitarbeiter*in
Beispiel Antrag Ausschreibung/Einstellung/Weiterbeschäftigung-wiss. Mitarbeiter*in
Beispiel Antrag Ausschreibung/Einstellung/Weiterbeschäftigung-Lehrauftrag
Die hmt nutzt für Stellenausschreibungen ein digitales Bewerberportal. Bewerbungen sind somit ausschließlich online über die Website der hmt möglich. Bewerbungen in Papierform oder als Email können nicht berücksichtigt werden. Erhalten Sie entsprechende Bewerbungen, leiten Sie diese bitte unverzüglich an das Personalbüro weiter. Bewerber werden dann zur Online-Bewerbung aufgefordert.
Die Bewerbungsfrist dauert regelmäßig mindestens vier Wochen und endet nach Möglichkeit an einem Montag.
Nach Ablauf der Bewerbungsfrist erhalten die Kommissionsmitglieder unaufgefordert per Email in der Regel innerhalb von drei Tagen die Bewerberunterlagen sowie eine Bewerbersynopse in digitaler Form. Es wird hierfür ausschließlich der hmt-Email-Account genutzt. Das Speichern, Ausdrucken oder Weiterleiten dieser Unterlagen ist aus Datenschutzgründen nicht zulässig.
In der Woche vor den Gesprächen/Vorstellungen können Sie die Bewerbungsunterlagen der eingeladenen Bewerber sowie eine Bewerbersynopse in Papierform im Personalbüro abholen.
B) Beteiligung Personalrat , Gleichstellungsbeauftragte und Schwerbehindertenvertretung
Zeitgleich erfolgt durch das Personalbüro offiziell die Beteiligung der Gleichstellungsbeauftragten, des Personalrates und, wenn Bewerbungen schwerbehinderter Bewerber vorliegen, auch die Beteiligung der Schwerbehindertenvertretung. Bitte stimmen Sie den Termin für die Bewerbungsgespräche/Vorstellungen jedoch frühzeitig mit dem Personalrat und der Gleichstellungsbeauftragten ab.
C) Bewerbereinladung/Koordination
Bitte teilen Sie die Namen der einzuladenden Bewerber*innen spätestens zwei Wochen vor den Auswahlgesprächen/den Vorstellungen an das Personalbüro mit. Nutzen Sie hierfür das Formular Bewerberauswahl und –einladung. Machen Sie hierin auch Angaben zum Ablauf und Inhalt der Gespräche/Vorstellungen.
Bitte beachten Sie, dass Sie nach dem Gleichstellungsgesetz verpflichtet sind, möglichst gleichviele männliche und weibliche Bewerber*innen einzuladen, insoweit qualifizierte Bewerbungen vorliegen.
Schwerbehinderte und ihnen gleich gestellte Bewerber*innen sind grundsätzlich einzuladen, sobald sie das Anforderungsprofil der Stellenausschreibung (Abschlüsse) erfüllen. Möchten Sie schwerbehinderte Bewerber*innen nicht einladen, begründen Sie die fehlende Qualifikation ebenfalls im o.g. Formular.
Die Einladung der Bewerber*innen erfolgt durch das Personalbüro.
Die Koordination von Studierenden oder Korrepetitor*innen sowie die Raumreservierung obliegt der Kommission.
Formular Bewerberauswahl und -einladung
Beispiel Einladungstext Verwaltung
Beispiel Einladungstext wiss. Mitarbeiter*innen
Beispiel Einladungstext künstl. Mitarbeiter*innen und Lehrbeauftragte
5. Auswahlverfahren und Entscheidung
Teilnahmeberechtigt an den Bewerbungsgesprächen/Vorstellungen sind neben den Kommissionsmitgliedern auch die Gleichstellungsbeauftragte, der Personalrat (außer bei Lehraufträgen) und die Schwerbehindertenvertretung (außer bei Lehraufträgen). Diese Organe sind keine Kommissionsmitglieder und daher nicht stimmberechtigt bei der Auswahlentscheidung. Sie haben zunächst einen beobachtenden Status.
Bitte stimmen Sie den Termin für die Bewerbergespräche/Vorstellungen daher auch mit dem Personalrat und mit der Gleichstellungsbeauftragten ab. Die Schwerbehindertenvertretung wird bei Erforderlichkeit vom Personalbüro geladen.
Das Bewerbungsgespräch/die Vorstellung ermöglicht Ihnen einen persönlichen Eindruck von den Bewerber*innen zu erhalten, und - nicht zu vergessen - auch die Bewerber*innen erhalten in diesem Gespräch einen Eindruck von unserer Hochschule. Nicht zuletzt deshalb sollten die Gespräche/Vorstellungen gründlich vorbereitet werden. Führen Sie Gespräche ggf. anhand eines Leitfadens. Als Unterstützung finden Sie hier Durchführungshinweise für Bewerbungsgespräche:
Durchführungshinweise Bewerbungsgespräche
B) Auswahlentscheidung/Stellenbesetzungsvorschlag
Bitte teilen Sie dem Personalbüro Ihre Auswahlentscheidung anschließend schriftlich mit. Nutzen Sie hierfür das Formular Auswahlentscheidung.
Nach Eingang Ihrer Entscheidung erhalten alle Bewerber*innen des Verfahrens vom Personalbüro kurzfristig eine schriftliche Absage- aus rechtlichen Gründen ohne Nennung von Entscheidungsgründen. Bitte sehen Sie nach Möglichkeit davon ab, nicht ausgewählten Bewerber*innen Ihre Entscheidung persönlich mitzuteilen.
Schwerbehinderte Bewerber*innen haben jedoch einen Anspruch auf eine begründete Absage. Auch diese wird vom Personalbüro versandt. Tragen Sie hierfür eine kurze schriftliche Begründung in die vorgesehenen Felder im Auswahlformular ein.
Formular Auswahlentscheidung
Bitte vernichten Sie nach den Auswahlgesprächen/Vorstellungen alle papierenen Unterlagen des Verfahrens und löschen Sie alle digitalen, personenbezogenen Bewerberdaten, insbesondere auch in Ihren Emails. Weisen Sie bitte alle Kommissionsmitglieder auf diese Regelung hin.
Die Bewerbungsunterlagen aller Bewerber*innen sind im Personalbüro noch für sechs Monate einsehbar.
6. Kostenerstattung an Mitwirkende
Kommissionsmitglieder, die nicht Festangestellte der Hochschule sind (z.B. Lehrbeauftragte, Mitglieder anderer Hochschulen), erhalten eine Aufwandsentschädigung für die Tätigkeit als Kommissionsmitglied oder als Korrepetitor*in in folgender Höhe:
pauschale Aufwandsentschädigung: 100,00 €
pro notwendige Übernachtung bis: 65,00 €
die notwendigen Reisekosten: Bahn 2. Klasse (ggf. mit Bahncard 50)
Korrepetitor*innen
Aufwandsentschädigung: 41,50 € pro Stunde
Nutzen Sie für die Abrechnung der Aufwandsentschädigung das Formular Prüfungsabrechnung:
Formular Prüfungsabrechnung
Studierende und festangestellte Mitarbeiter*innen und Professor*ìnnen der hmt erhalten keine Aufwandsentschädigung!
7. Besetzung der Stelle
Der Kanzler wird nach Mitteilung Ihrer Auswahlentscheidung die Zustimmung des Personalrates und ggf. der Schwerbehindertenvertretung einholen. Beide Gremien haben für ihre Entscheidung 10 Arbeitstage Zeit. Liegen die Stellungnahmen vor, wird der Arbeitsvertrag geschlossen, die Stellenbeschreibung ausgehändigt und die Anmeldung beim Landesamt für Finanzen vom Personalbüro vorgenommen.
Ohne Ausnahme darf eine Tätigkeit erst nach der Unterzeichnung eines Arbeitsvertrages aufgenommen werden. Der Abschluss rückwirkender Arbeitsverträge ist ausgeschlossen. Dies gilt bei Neueinstellungen wie auch bei Weiterbeschäftigungen.
B) Lehrbeauftragte
Bei Lehrbeauftragten reichen Sie zusammen mit dem Formular Auswahlentscheidung das ausgefüllte und mit allen Unterschriften versehene Formular Antrag Lehrauftrag zusammen mit den papierenen Bewerbungsunterlagen des ausgewählten Bewerbers ein.
Der Lehrauftrag wird dann vom Personalbüro ausgestellt und dem neuen Lehrbeauftragten per Email übersandt.
Formular Antrag Lehrauftrag
C) Einarbeitung
Nun ist es geschafft. Es bleibt für Sie jetzt noch die Vorbereitung auf den ersten Arbeitstag und die Einarbeitung der neuen Mitarbeiterin/des neuen Mitarbeiters: Bereiten Sie den ersten Arbeitstag gut vor und heißen Sie ihn/sie an der hmt Rostock willkommen. Bereiten Sie eine strukturierte Einarbeitung vor und benennen Sie Ansprechpartner.
Nutzen Sie die Probezeit, um Ihre Auswahlentscheidung zu prüfen. Führen Sie beispielsweise nach ca. vier Wochen ein erstes ausführliches Gespräch mit dem neuen Kollegen/ der neuen Kollegin zum Stand der Einarbeitung durch. Ergreifen Sie die Gelegenheit, gegenseitige Erwartungen auszusprechen und zu überprüfen.
Und im Falle eines Falles: Sprechen Sie die Mitarbeiterinnen des Personalbüros rechtzeitig (spätestens 6 Wochen vor Ablauf der Probezeit!) an, wenn Sie eine Weiterbeschäftigung nach der Probezeit infrage stellen.
1. Allgemeines / förderfähige Exkursionen
Exkursionen sind immer zu beantragen, um den Versicherungsschutz zu gewährleisten. Einen Exkursionsantrag kann ausschließlich der/die Exkursionsleiter*in stellen; Studierende selbst können keinen Exkursionsantrag stellen.
A) Förderfähige Exkursionen
Die hmt Rostock leistet Zuschüsse zu folgenden Exkursionen, Reisen, Kursen und Wettbewerben:
a) Exkursionen, die der Ausbildung dienen
Exkursionen, an denen die Studierenden nach der geltenden Prüfungsordnung teilnehmen müssen
Exkursionen, die in der einschlägigen Studienordnung ausgewiesen und damit als regelmäßiger Bestandteil des Lehrangebotes festgelegt sind
Exkursionen zur Bereicherung der künstlerischen und wissenschaftlichen Ausbildung
b) Kurse, das Lehrangebot ergänzende (Meister-)Kurse, z.B.
Ferienkurs für Neue Musik Darmstadt
Bundesschulmusikerorchester
c) Exkursionen zum Studienbeginn
Exkursionen zum Studienbeginn nach geltender Studienordnung.
d) Wettbewerbe, zu denen die Hochschule die Studierenden entsendet
Diese Wettbewerbe sind:
der Mendelssohnwettbewerb der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der RKM
D-bü Wettbewerb Musikstudierender der deutschen Musikhochschulen
der Dirigierwettbewerb der RKM
der Wettbewerb deutschsprachiger Schauspielstudierender
e) Studienreisen mit DAAD-Förderung
Studienreisen ins Ausland, die vom DAAD gefördert werden.
2. Voraussetzungen und Fristen
Exkursionen, Reisen, Kurse und Wettbewerbe usw. werden im Nachfolgenden „Exkursionen“ genannt. Rechtsgrundlage für die Förderung von Exkursionen ist die Exkursionsrichtlinie der hmt Rostock.
Abrechnungsstelle für Exkursionen ist das Personalbüro der hmt Rostock.
Eine Kostenübernahme für Exkursionen erfolgt nur, insoweit das zuständige Institut hierfür Mittel bewilligt hat, Studierende nicht beurlaubt sind und vor der Exkursion ein genehmigter Exkursionsantrag vorlag.
B) Fristen für Anträge und Abrechnungen
a) Budgetplanung
Geplante Exkursionen, für die Zuschüsse beantragt werden sollen, melden Studierende bitte im Vorjahr an die Hauptfachlehrer*innen oder Abteilungsleiter*innen. Diese werden dann bei entsprechender Berücksichtigung für das Folgejahr bei den Institutssprecher*innen ein Exkursionsbudget beantragen. Exkursionen ohne Bezuschussung können kurzfristig beantragt werden.
b) Exkursionsantrag
Zuschüsse zu Exkursionen müssen dann vor Antritt der Reise beantragt werden. Bitte reichen Sie einen Antrag auf Exkursionszuschuss spätestens 4 Wochen vor der Exkursion im Personalbüro der hmt ein.
c) Exkursionsabrechnung
Die Exkursionsabrechnung ist nach der Reise innerhalb von 4 Wochen nach Beendigung der Exkursion schriftlich ebenfalls im Personalbüro der hmt einzureichen.
Formular Exkursionsantrag
Formular Exkursionsabrechnung
A) Förderhöhe
Eine Übersicht der möglichen Zuschüsse und Förderhöhen finden Sie hier.
B) Berechnungsgrundlage für Exkursionszuschüsse
Es werden die Kosten regelmäßig verkehrender Beförderungsmittel der niedrigsten Klasse bezuschusst (z.B. Bahn 2. Klasse).
Kann die Exkursion aus zwingenden Gründen nur bei Benutzung privater PKW durchgeführt werden, kann Wegstreckenentschädigung nach Maßgabe des § 5 Abs. 1 des LRKG M-V wie folgt gewährt werden:
für eine Person in Höhe von 15 Cent/km und PKW,
für mehrere Personen im selben PKW 25 Cent/km und PKW
Ist die Nutzung eines privaten PKW zur Durchführung einer Exkursion zwingend notwendig, haben Fahrzeughalter*innen und Mitfahrende ihren Verzicht auf Schadenersatz zu erklären sowie das Land und die Hochschule von etwaigen Schadenersatzansprüchen Dritter frei zu stellen. Nutzen Sie hierfür die Formulare Verzicht auf die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen für Fahrer*innen und Mitfahrende und reichen Sie diese mit dem Exkursionsantrag ein.
Erstattungsfähig sind auch Flugkosten für das Benutzen der Economy Class (nicht Premium Economy Class), wenn die Flugkosten im Vergleich zur Bahnfahrt kostengünstiger sind.
b) Übernachtungskosten/Verpflegungskosten
Übernachtungs- und Verpflegungskosten können nur im Ausnahmefall erstattet werden, siehe Tabelle. Bei Hotel- oder Jugendherbergsübernachtungen dürfen kommunale Abgaben wie City Tax, Kurtaxe usw. nicht im Zusammenhang mit einem beruflichen Aufenthalt erhoben werden. Falls derartige Abgaben in der Rechnung enthalten sind, ist bereits im Hotel darauf hinzuweisen. Diese Abgaben können nicht erstattet werden.
c) Erstattung von Nebenkosten
Nebenkosten im Sinne des § 9 des LRKG M-V (z.B. Eintrittsgelder und Teilnahmegebühren) können nach Ermessen bis zur vollen Höhe berücksichtigt werden.
d) Anrechnung von Zuwendungen Dritter
Zuwendungen von dritter Seite sind anzugeben und ggf. auf den Exkursionszuschuss anzurechnen.
Formular Verzicht Geltendmachung Schadensersatzansprüche Fahrer*innen
Formular Verzicht Geltendmachung Schadensersatzansprüche Mitfahrer*innen
4. Ausfüllhinweise Exkursionsantrag- und -abrechnung
A) Exkursionsantrag
a) Formular
Verwenden Sie bitte das Formular Exkursionsantrag:
Bezeichnen Sie darin die Exkursion im Formular so genau wie möglich.
Als Leiter*in der Exkursion tragen Sie die/den für die Lehr­veranstaltung, in deren Rahmen die Exkursion fällt, zuständige/n Hochschul­lehrer*in oder Lehrbeauftragte*n ein.
Betreuer*innen sind alle mitreisenden Pädagog*innen. Bei Exkursionen ohne Begleitung nehmen Sie hier keine Eintragung vor.
Unter „teilnehmende Studierende“ sind ausschließlich Studierende zu erfassen. Reisende, die nicht Studierende der hmt sind, aber in einem Arbeits- oder Dienstverhältnis mit der hmt Rostock stehen oder im Auftrag der hmt reisen, stellen einen Dienstreiseantrag.
Wenn Sie für Exkursionen ein Privates KFZ benutzen, reichen Sie mit dem Exkursionsantrag bitte zusätzlich die Formulare zur Verzichtserklärung von Fahrer*innen und Mitfahrer*innen ein (siehe unter 3. Förderhöhe).
b) Abschlagszahlung
Es besteht die Möglichkeit, im Antragsformular eine Abschlagszahlung in Höhe von 80 % auf die voraussichtlich zu erstattenden Exkursionskosten zu beantragen. Bitte rechnen Sie für diese Zahlung bis zu 14 Tage ein.
c) Genehmigungsverfahren
Einen Exkursionsantrag kann ausschließlich der/die Exkursionsleiter*in stellen; Studierende selbst können keinen Exkursionsantrag stellen.
Der/die Institutsleiter*in befürwortet durch Unterschrift auf dem Antragsformular die Exkursion und bestätigt, dass die notwendigen Mittel im Institutshaushalt vorhanden sind. Die Unterschrift des Kanzlers ist nicht einzuholen.
⇒ Wenn ein Kostenzuschuss beantragt wird, reichen Sie den Exkursionsantrag bitte mit den Unterschriften des Exkursionsleiters/der Exkursionsleiterin und des Institutsleiters/der Institutsleiterin im Personalbüro der hmt (M1 05) ein. Sie erhalten den Antrag innerhalb weniger Tage mit der Förderentscheidung des Kanzlers zurück. Bitte bewahren Sie den genehmigten Antrag für die Exkursionsabrechnung auf.
⇒ Wenn kein Kostenzuschuss beantragt wird, reichen Sie den Exkursionsantrag nicht im Personalbüro ein. Bewahren Sie den genehmigten Antrag bis zum Abschluss der Exkursion für eventuelle Versicherungsansprüche auf.
B) Exkursionsabrechnung
Eine Exkursionsabrechnung ist entbehrlich, wenn kein Zuschuss beantragt oder bewilligt wurde.
Verwenden Sie das Formular Exkursionsabrechnung und reichen Sie es im Personalbüro ein mit
den Unterschriften des Exkursionsleiters/der Exkursionsleiterin und des Institutsleiters/ der Institutsleiterin sowie
dem genehmigten Exkursionsantrag und
allen Rechnungen/Belegen.
b) Originalbelege und Tickets
Für die Abrechnung werden die Kostenbelege im Original als Nachweis gefordert. Kleinere Belege kleben Sie bitte mit Klebestreifen (nicht mit Flüssigklebe und nicht heften!) auf ein DIN A4 Blatt auf. Bei Flügen reichen Sie die Flugrechnung ein.
c) Verlust von Belegen
d) Nichtantritt der Reise
Bei Nichtantritt der Reise aus Gründen, die die Exkursionsteilnehmer*innen nachweislich nicht zu vertreten hatten (Krankheit, Unwetter, Ausfall von Verkehrsmitteln u.a.), können die Stornierungskosten ggf. als Exkursionskosten geltend gemacht werden.
1. Fortbildungen am Fortbildungsinstitut der FH Güstrow
- für alle Beschäftigten -
Ihnen als Hochschulbeschäftigte steht das umfangreiche Angebot des Fortbildungsinstituts der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Rechtspflege und Polizei in Güstrow (kurz FI) offen. Ein aktueller Fortbildungskatalog erscheint hier halbjährlich.
A) Antragstellung/Genehmigung/Kosten (FI Güstrow)
Die Antragstellung für eine Fortbildung am FI erfolgt direkt über dessen Internetauftritt auf http://www.fh-guestrow.de/fortbildung/fi/hinweis/ mittels des Anmeldeformulars FI Güstrow. Bitte denken Sie daran, dass mit einer Teilnahme eine Dienstreise zum Campus Güstrow verbunden ist und ein Dienstreiseantrag zu stellen sowie eine Abrechnung vorzunehmen sind (siehe Dienstreisen).
Für Mitarbeiter*innen der Hochschule entstehen lediglich Reisekosten, da das Fortbildungsangebot des FI Güstrow für Landesbeschäftigte kostenlos ist.
B) Unterbringung (FI Güstrow)
Die Unterbringung bei mehrtägigen Seminaren in Güstrow erfolgt für die Hochschulbeschäftigten kostenfrei in einer Unterkunft auf dem Campus Güstrow. Näheres zur Buchung erfahren Sie auf der Internetseite des Fortbildungsinstituts.
C) In-house-Schulungen
Sollten Sie Seminare für eine größere Teilnehmerzahl planen, bietet sich auf Anfrage beim FI Güstrow die Möglichkeit, In-house-Schulungen direkt an der Hochschule durchführen zu lassen. Sprechen Sie dazu zunächst die Mitarbeiterinnen des Personalbüros sowie Ihre/n Vorgesetzte/n (Budgetverantwortliche/n) an.
Anmeldeformular FI Güstrow
2. Weitere (fachspezifische) Fortbildungen
Für weitere (fachspezifische) Fortbildungswünsche sprechen Sie Ihre/n Vorgesetzte/n an, sodass die Maßnahmen finanziell und organisatorisch im Institut bzw. in Ihrem Bereich geplant werden können. In der Regel erfolgt eine umfangreichere Fort- oder Weiterbildungsmaßnahme im Rahmen einer Qualifizierungsvereinbarung mit der Hochschule.
Die Hochschule für Musik und Theater bietet jährlich zwei FSJ-Stellen an. Das Freiwilligenjahr beginnt am 1. September. Einsatzmöglichkeiten bestehen im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und im Bereich Haus- und Bühnentechnik. Informationen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen eines FSJ finden Sie auf der Website der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Mecklenburg-Vorpommern e.V. Landesvereinigung. Absolventen erhalten ein Zertifikat über die Teilnahme am Freiwilligendienst.
Die Ausschreibung der Plätze erfolgt jeweils im Vorjahr (ca. November) auf der Website der hmt Rostock.
Aufgabengebiete der Freiwilligen an der hmt Rostock:
FSJ Kultur im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Die/der Freiwillige arbeitet unter der Anleitung der Leiterin der Pressestelle und unterstützt sie im Bereich Presse/Öffentlichkeit, aber auch im Veranstaltungswesen (Plakate, Programme usw.). Die/der Freiwillige wirkt u.a. an folgenden Veranstaltungen mit: Veranstaltungsorganisation- und betreuung, Schreiben von Medieninformationen, Pflege der Website, Betreuung der Social Media-Kanäle, Fotografieren, Filmen, Fotoarchivierung, Werbung, entwerfen und gestalten von Informationsmaterialien, Vorbereitung und Durchführung der Meisterkurse beim Sommercampus.
FSJ Kultur im Bereich Haus- und Bühnentechnik
Im vielfältigen, abwechslungsreichen und anspruchsvollen Aufgabenbereich eines FSJlers/einer FSJlerin im Bereich Haus- und Bühnentechnik liegt die Betreuung des technischen Ablaufs von Proben und Veranstaltungen sowie die aktive Mitwirkung bei der Durchführung der Veranstaltungen. Dazu erfolgen u.a. der Aufbau und die Bedienung von bühnentechnischem, beleuchtungstechnischem und tontechnischem Equipment und auch die Fertigung von Bühnenbildern.
Gastvorträge sind einmalige Veranstaltungen eines/einer Vortragenden, der/die nicht der hmt Rostock angehört und der/die sich auf dem Themengebiet des Vortrags durch besondere Sachkunde auszeichnet.
Ein Gastvortrag kann vergütet werden. Bei der Bemessung des Honorars sind die Qualifikation des Gastreferenten/der Gastreferentin, die Qualität des Vortrages und der Zeitaufwand für die Vorbereitung zu berücksichtigen. Die regelmäßigen Vergütungssätze können dem Formular Antrag Gastvortrag entnommen werden.
Neben der Zahlung eines Honorars kann auch die Erstattung von Reisekosten nach den Bestimmungen des Landesreisekostengesetzes M-V erfolgen:
pro notwendige Übernachtung: Hotelübernachtung bis 65,00 € oder private Übernachtung 17,00 €
die notwendigen Reisekosten: Bahn 2. Klasse (ggf. mit Bahncard 50) oder Anreise mit dem PKW 15 bzw. 25 Ct pro Kilometer
Zuständig für die Bearbeitung ist das Sachgebiet 1 Haushalt und Personal Zimmer SZ 16. Bitte reichen Sie Ihre Anträge mit allen Unterschriften spätestens drei Wochen vor Vertragsbeginn ein.
Der ausgefertigte Vertrag wird dem/der Referenten/Referentin dann in doppelter Ausfertigung per Post zugesandt. Ein unterschriebenes Exemplar muss vom Gastreferenten/von der Gastreferentin an das Sachgebiet 1 Haushalt und Personal zurückgegeben werden. Die Auszahlung des Honorars erfolgt, sobald Sie als Antragsteller*in gegenüber dem Sachgebiet 1 Haushalt und Personal erklärt haben, dass der Vertrag erfüllt wurde.
Formular Antrag Gastvortrag
Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2 / Lehrauftragsvergabe im SS 2020
Der Beginn des Lehr- und Veranstaltungsbetriebes an der hmt Rostock ist auf Montag, den 20. April, verschoben. Alle öffentlichen Hochschulveranstaltungen sind bis einschließlich 19. April abgesagt, auch der Lehr- und Übebetrieb.
Die Lehraufträge für das Sommersemester 2020 werden wie gewohnt und im regulären Umfang vergeben. Wir bitten Sie, den Unterricht für die Dauer der Hochschulschließung, wenn möglich, digital durchzuführen. Das Unterrichten von Studierenden in privaten Räumlichkeiten ist untersagt.
Die Hochschule ist bemüht, die Lehraufträge unabhängig vom tatsächlichen Unterrichtsumfang im SS 2020 zu Semesterende vollständig zu vergüten.
Weitergehende Erläuterungen zu digitalen Unterrichtsmöglichkeiten und den Abrechnungsmodalitäten im SS 2020 erhalten Sie mit Ihrem Lehrauftrag.
Die Hochschule informiert Sie über organisatorische Änderungen per E-Mail bzw. über die Homepage.
1. Ausschreibung eines Lehrauftrages
Zur Ergänzung des Lehrangebotes oder für einen durch haupt- oder nebenberufliche Lehrkräfte nicht gedeckten Lehrbedarf können Lehrbeauftragte erteilt werden. Vor der erstmaligen Beauftragung ist grundsätzlich eine Ausschreibung durchzuführen. Der Ablauf einer Ausschreibung für einen Lehrauftrag entspricht der einer Stellenausschreibung. Weitere Informationen erhalten Sie unter dem Punkt "Ausschreibungs- und Stellenbesetzungsverfahren".
Bitte beachten Sie auch die Lehrauftragsrichtlinie des Landes M-V.
2. Erteilung eines Lehrauftrages
Lehraufträge werden von der Institutsleitung (in der Regel als Sammelantrag unterteilt nach Abteilungen) zu Semesterbeginn beim Rektorat beantragt.
Soll einem/einer Lehrbeauftragten erstmalig ein Lehrauftrag an der hmt Rostock erteilt werden, ist der Antrag gesondert mit dem Formular Antrag Lehrauftrag zu stellen. Dem Antrag ist ein Lebenslauf des/der zu Beauftragenden beizufügen. Bitte reichen Sie die Unterlagen im Studienbüro Musik (YARO-Büro) ein.
3. Änderung eines Lehrauftrages
Die Institutsleitung kann bei entsprechender Notwendigkeit jederzeit die Änderung eines Lehrauftrages beantragen, beispielsweise, wenn Unterrichtsansprüche entfallen oder Lehrerwechsel erfolgen.
Nutzen Sie hierfür bitte das Formular LA Änderungsantrag und reichen es im Studienbüro Musik (YARO-Büro) ein.
Die Mitarbeiterin des Studienbüros Musik (des YARO-Büros) informiert die Lehrbeauftragten per Email über die Änderung und übersendet eine aktualisierte Auslastungsliste an die Lehrbeauftragten. Lehraufträge werden an der hmt nur einmalig zu Semesterbeginn erteilt. Ergeben sich nach der Vertragserstellung für das laufende Semester noch Änderungen im Stundenumfang, erfolgt die Vertragskorrektur nur über die Änderungsmitteilung des Studienbüros (des YARO-Büros).
4. Abrechnung eines Lehrauftrages
Die Abrechnungen zum Lehrauftrag werden zum jeweiligen Ende der Vorlesungszeit im Studienbüro Musik (YARO-Büro) eingereicht. Zwischenabrechnungen sind selbstverständlich möglich. Es gilt eine Ausschlussfrist von sechs Monaten nach Ende des Semesters, für das der Lehrauftrag erteilt wurde.
Lehrleistungen werden nur bis zu dem im Lehrauftrag festgelegten Umfang vergütet. Zur Honorarabrechnung Ihres Lehrauftrages nutzen Sie das Formular Honorarabrechnung. Beachten Sie bitte das Merkblatt "Informationen zu Lehrauftragsabrechnungen".
Merkblatt "Informationen zu Lehrauftragsabrechnungen"
allgemeine Lehraufträge: Formular Hohorarabrechnung
YARO-Lehraufträge: Formular Hohorarabrechnung YARO
B) Reisekostenvorschuss (Reisekostenpauschale)
Zu Semesterbeginn können sich Lehrbeauftragte, die einen Anspruch auf Reisekostenerstattung haben, einen Vorschuss in Gestalt einer Pauschale in Höhe von 80 % auf die voraussichtlich anfallenden Reisekosten (siehe Reisekostenabrechnung) auszahlen lassen. Zuviel gezahlte Beträge werden am Semesterende verrechnet. Nutzen Sie hierfür das Formular Reisekostenpauschale und reichen Sie es im Studienbüro Musik ein.
Beachten Sie bitte das Merkblatt "Informationen zu Lehrauftragsabrechnungen".
Formular Reisekostenpauschale
Fahrtkosten werden im Umfang von einer Hin- und Rückfahrt pro Unterrichtswoche während der Vorlesungszeit grundsätzlich zum günstigsten Tarif der Bahn, 2. Klasse, Bahncard 50 erstattet. Zur Geltendmachung Ihrer Reisekosten nutzen Sie bitte das Formular Reisekosten und reichen dieses im Studienbüro Musik (YARO-Büro) zusammen mit Ihrer Honorarabrechnung ein.
Ohne Vorlage der Fahrkarten zum Nachweis tatsächlich entstandener Fahrtkosten erstattet die Hochschule die günstigsten Verbindungspreise zwischen Wohnort und Dienstort. Bei Anreisen mit dem PKW oder anderen Verkehrsmitteln werden maximal die Fahrtkosten, die bei Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel (Bahn, 2. Klasse, Bahncard 50) entstanden wären, erstattet. Die Beträge können im Personalbüro erfragt werden.
Die Erstattung des Kaufpreises einer Bahncard 50 erfolgt auf Antrag, soweit sich die Nutzung einer Bahncard im Laufe von zwei Semestern amortisiert. Die Kosten der Bahncard können frühestens acht Wochen nach Beginn der Nutzung abgerechnet werden.
Lehrbeauftragte mit einem Wohn- oder Dienstsitz in Rostock bzw. im Umkreis von 20 km oder die Studierende der Hochschule sind, erhalten keine Fahrtkostenerstattung.
Für Lehraufträge in der YARO erfolgt nur im Ausnahmefall eine Reisekostenerstattung. Bitte informieren Sie sich direkt bei der YARO.
allgemeine Lehraufträge: Formular Reisekosten
YARO-Lehraufträge: Formular Reisekosten YARO
D) Kosten für Unterkunft
Übernachtungsaufwendungen werden grundsätzlich nicht erstattet.
Dies gilt jedoch nicht für Lehrtätigkeiten, die seitens der Hochschule als Blockunterricht ausgestaltet sind. Die Hochschule bezuschusst hier notwendige Übernachtungen mit bis zu 40,00 € pro Nacht und pro Unterrichtstag, wobei jedoch die Anzahl der Fahrten und Übernachtungen insgesamt auf die Anzahl der Vorlesungswochen pro Semester im jeweiligen Institut beschränkt ist.
Für die Geltendmachung des Übernachtungskostenzuschusses und der Fahrtkosten verwenden Sie das Formular Reisekosten mit Übernachtung und reichen dieses im Studienbüro Musik zusammen mit Ihrer Honorarabrechnung ein. Belege für Übernachtungen sind nicht einzureichen.
Formular Reisekosten mit Übernachtung
E) Prüfungsvergütung
Prüfungsleistungen, die nicht vom Lehrauftrag umfasst sind, können Sie ggf. gesondert abrechnen. Genauere Auskunft erteilt das Studienbüro Musik (YARO-Büro). Verwenden Sie bitte das Formular Prüfungsvergütung.
allgemeine Lehraufträge: Formular Prüfungsvergütung
YARO-Lehraufträge: Formular Prüfungsvergütung YARO
Mitarbeiterportal des Landesamtes für Finanzen (ehem. Landesbesoldungsamt)
- für alle Beschäftigen -
Das Landesamt für Finanzen Mecklenburg-Vorpommern (LAF M-V) Abteilung Bezüge (ehemals Landesbesoldungsamt) ist für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in M-V u.a. zuständig für
Das LAF M-V stellt ein webbasiertes Mitarbeiterportal für registrierte Benutzer*innen zur Verfügung. Es bietet für Sie als Mitarbeiter*in der Hochschule für Musik und Theater Rostock zahlreiche Vorteile bei der (papierlosen) Kommunikation mit dem Landesamt für Finanzen in Neustrelitz:
Sobald Sie sich im Mitarbeiterportal registriert haben, erhalten Sie beispielsweise Ihre Entgeltabrechnungen, die jährliche Lohnsteuerbescheinigung und den jährlichen Sozialversicherungsnachweis für Beschäftige auf diesem Wege.
Diese Nachweise sind dort jederzeit und langfristig verfügbar.
Über das Mitarbeiterportal können Sie auch alle Formulare und Dokumente, die beim LAF M-V einzureichen sind, in elektronischer Form übermitteln, zum Beispiel die Änderung Ihrer Bankverbindung oder Ihrer Adresse. Nur Formulare, die persönlich unterschrieben werden müssen, sind hiervon ausgenommen.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, den Familienzuschlag, die Beihilfe oder Dienstunfallfürsorgeleistungen (über einen geführten elektronischen Antragsassistenten) zu beantragen sowie Beihilfebescheide abzurufen.
Zur Nutzung des Mitarbeiterportals ist eine Registrierung notwendig. Nach Abschluss des mehrstufigen Registrierungsprozesses können Sie die Funktionalitäten des Portals nutzen. Das Mitarbeiterportal kann über folgende Internetadresse erreicht werden: https://mitarbeiterportal-mv.de/
Service-Telefon: 0385 588 49953 (Erreichbarkeit Mo.-Do. 9:00–15.30 Uhr, Fr. 9:00–14:00 Uhr)
Service-E-Mail: map.servicelaf.mv-regierungde
Die hmt Rostock bietet in geringem Umfang Schüler-Praktika in folgenden Bereichen an: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Bühnentechnik, Tonstudio, Verwaltung, Young Academy Rostock (YARO) und Bibliothek. Praktika im künstlerisch/musischen und im pädagogischen Bereich sind leider nicht möglich. In allen angebotenen Bereichen erwarten wir ein ausgeprägtes, persönliches Interesse für die Aufgabenfelder. Für ein Praktikum im Tonstudio sollten Sie zusäzlich über gute musikalische Vorkenntnisse verfügen.
Bitte beachten Sie, dass wir stets eine Vielzahl von Praktikumsanfragen erhalten und jährlich nur sehr wenigen Schülerinnen und Schülern ein Praktikum ermöglichen können. Bitte bewerben Sie sich daher frühzeitig mit aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen. Richten Sie ihre Anfrage an Frau Silke Pösken von der Personalabteilung.
Urlaubsansprüche (§ 26 TV-L, § 40 Nr. 7 TV-L, § 5 EUrlV)
Bei einer Verteilung der wöchentlichen Arbeitszeit auf fünf Tage in der Kalenderwoche besteht ein Urlaubsanspruch in folgendem Umfang:
Tarifbeschäftigte: 30 Arbeitstage pro Kalenderjahr
Beamt*innen: 30 Arbeitstage pro Kalenderjahr
Professor*innen: 30 Arbeitstage pro Kalenderjahr
Auszubildende: 30 Arbeitstage pro Kalenderjahr
FSJler*innen: 30 Arbeitstage pro Kalenderjahr
Für Teilzeitmitarbeiter*innen gilt: Bei einer Verteilung der Arbeitszeit auf weniger als fünf Arbeitstage pro Woche verringert sich der Urlaubsanspruch für jeden regelmäßig freien Arbeitstag pro Woche um 6 Tage pro Jahr. Beispiel: Bei vier Arbeitstagen/Woche ergibt sich ein Urlaubsanspruch von 24 Arbeitstagen/Jahr.
Wenn das Arbeitsverhältnis im Laufe des Jahres beginnt oder endet, steht Beschäftigten als Erholungsurlaub für jeden vollen Monat des Arbeitsverhältnisses ein Zwölftel des Urlaubsanspruches zu. Der bereits genommene Urlaub bei einem früheren Arbeitgeber im selben Kalenderjahr ist anzurechnen.
Schwerbehinderte Vollzeitbeschäftigte erhalten einen Zusatzurlaub von 5 Tagen pro Jahr, wenn die Schwerbehinderteneigenschaft das ganze Kalenderjahr über besteht und der Grad der Schwerbehinderung mindestens 50 % beträgt. Bei anderer Verteilung der Arbeitszeit auf die Woche erhöht oder senkt sich der Anspruch entsprechend (§§ 2 Abs. 2, 208 SGB IX).
Diese Regelung gilt nicht für Schwerbehinderten Gleichgestellte.
2. Antragstellung/Genehmigung
A) Für Verwaltungsangehörige
Die Antragstellung/Genehmigung erfolgt per Urlaubsschein bei der/dem Vorgesetzten, gesondert für jeden Urlaubszeitraum.
Der Urlaubsschein wird fortlaufend für das Kalenderjahr geführt und im jeweils zuständigen Bereich abgelegt und verwaltet.
Im Bereich Haus- und Bühnentechnik ist aufgrund der Tätigkeit nach Dienstplan kein Urlaubsschein zu führen.
Sollten ein Urlaubswunsch und dienstliche Bedürfnisse kollidieren, soll eine einvernehmliche Lösung zwischen Vorgesetzen und Beschäftigten angestrebt werden.
Urlaub ist nur in ganzen Tagen zu nehmen und kann nicht als Vorschuss gewährt werden.
Die Abwesenheit ist grundsätzlich im elektronischen Kalender "Abwesenheiten" der hmt einzutragen.
Die Urlaubswünsche der Beschäftigten sind zu berücksichtigen, es sei denn, dass dringende betriebliche Belange oder Urlaubswünsche anderer Beschäftigter, die unter sozialen Gesichtspunkten den Vorrang verdienen, entgegenstehen. Wird keine einvernehmliche Lösung gefunden, ist die Ablehnung schriftlich zu dokumentieren. Diese Ablehnung unterliegt der Mitbestimmung des Personalrats und ist als Vorgang mit begründeter Anlage an das Personalbüro zur weiteren Klärung abzugeben.
B) Für Professor*innen, künstlerische und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen
Professor*innen und Angehörige des künstlerischen/wissenschaftlichen Personals, die Aufgaben in der Lehre haben, sollen ihren Erholungsurlaub in der vorlesungsfreien Zeit nehmen.
Ein Antrag auf Urlaub während der vorlesungsfreien Zeit ist entbehrlich.
Urlaub während der Vorlesungszeit ist bei der Institutsleitung und der Rektorin/dem Rektor zu beantragen.
Die Hochschulleitung kann Auskunft über die Urlaubsplanung verlangen.
Urlaub ist im elektronischen Kalender "Abwesenheiten-Dozenten" der hmt einzutragen.
3. Änderung nach Urlaubsgenehmigung
Der Urlaub gilt durch Unterschrift des/der Vorgesetzten als genehmigt. Eine einvernehmliche Urlaubsänderung vor Urlaubsbeginn ist zulässig. Eine einseitige Urlaubsänderung durch den/die Vorgesetzte/n nach Genehmigung ist nur im Ausnahmefall bei Vorliegen dringender betrieblicher Gründe zulässig. Eine Rückholung des/der Beschäftigten aus dem Urlaub ist unzulässig.
4. Übertragung von Urlaub ins nächste Jahr
Urlaub dient der Regeneration der Arbeitskraft und soll grundsätzlich im entsprechenden Kalenderjahr genommen werden. Wenn Beschäftigte keinen Urlaub planen bzw. geltend machen, sind sie hierzu vom/von der Vorgesetzten aktenkundig aufzufordern.
Eine Übertragung von Urlaub in das Folgejahr ist in Ausnahmefällen aber möglich: Das Land M-V hat entschieden, dass eine Übertragung bis zu 12 Monate erfolgt. Hierfür müssen Sie keinen Antrag stellen. Eine längerfristige Übertragung ist nicht möglich. Ausnahmen hiervon gibt es nur bei länger andauernder Krankheit.
Bei Ende des Arbeitsverhältnisses ist die Planung und Gewährung des zustehenden Urlaubs rechtzeitig zu klären.
5. Urlaubsabgeltung
Eine Abgeltung (Auszahlung) von Urlaub ist bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses möglich, wenn der Urlaub aufgrund der Beendigung des Arbeitsverhältnisses aus tatsächlichen oder rechtlichen Gründen nicht genommen werden konnte, z.B. bei kurzer Kündigungsfrist.
In allen anderen Fällen ist eine Urlaubsabgeltung nicht möglich.
Auf Antrag kann die Hochschulleitung in bestimmten Fällen unbezahlten Sonderurlaub oder Freistellungen gewähren. Weitergehende Informationen hierzu erhalten Sie im Personalbüro.
Im Falle der Erkrankung während eines Urlaubs erfolgt eine Urlaubsgutschrift nur bei unverzüglicher Anzeige der Erkrankung (durch Anruf, Fax oder E-Mail) bei der/dem Vorgesetzten oder im Personalbüro sowie Nachweis der Arbeitsunfähigkeit durch ärztliches Attest ab dem ersten Krankheitstag. Eine eigenmächtige Verlängerung des Urlaubs ist nicht erlaubt.
In künstlerischen und wissenschaftlichen Projekten benötigte Tätigkeiten können bei Bedarf im Wege eines
Werkvertrages (Herstellung von Kostümen usw.) oder
Aushilfs­werkvertrages (Orchesteraushilfen, technische Aushilfen usw.)
beauftragt werden. Die Vergütung richtet sich nach dem Umfang der Vorbereitung und der Durchführung der anfallenden (Aushilfs-)Tätigkeit.
Neben der Zahlung eines Honorars kann auch die Erstattung von Reisekosten nach den Bestimmungen des Landesreisekostengesetzes erfolgen:
Bitte nutzen Sie für Ihren Antrag das Formular Antrag Werkvertrag oder Antrag Aushilfswerkvertrag. Zuständig für die Bearbeitung ist das Sachgebiet 1 Haushalt und Personal Zimmer SZ 16. Bitte reichen Sie Anträge mit allen Unterschriften spätestens drei Wochen vor Vertragsbeginn ein. Bitte beachten Sie, dass die Vergabe entsprechender Leistungen den vergaberechtlichen Vorschriften unterliegen. Auf die Beschaffungsordnung wird verwiesen.
Der ausgefertigte Vertrag wird der/dem Auftragnehmer*in dann in doppelter Ausfertigung per Post zugesandt. Ein unterschriebenes Exemplar muss an das Sachgebiet 1 Haushalt und Personal zurückgegeben werden. Die Auszahlung des Honorars erfolgt, sobald Sie als Antragsteller*in gegenüber dem Sachgebiet 1 Haushalt und Personal erklärt haben, dass der Vertrag erfüllt wurde.
Formular Antrag Werkvertrag
Formular Antrag Aushilfswerkvertrag
Zeitzuschläge für Überstunden oder Dienst zu ungünstigen Zeiten
- für Tarifbeschäftigte (nicht für Beamt*innen und nicht für Professor*innen) -
1. Auszahlung in Euro
Nach § 8 (1) Satz 1,2 TV-L werden Zeitzuschläge für Arbeitsstunden (nicht für Reisezeiten bei Dienstreisen!) ausgezahlt, die zu folgenden Zeiten erbracht wurden:
für Überstunden (= über 10 h/Tag)
in den Entgeltgruppen 1 bis 9 - 30 %
in den Entgeltgruppen 10 bis 15 - 15 %
für Nachtarbeit von 21 bis 6 Uhr 20 %
für Sonntagsarbeit 25 %
ohne Freizeitausgleich 135 %
mit Freizeitausgleich 35 %
für Arbeit am 24. und 31. Dezember jeweils ab 6 Uhr 35 %
für Arbeit an Samstagen von 13 bis 21 Uhr 20 %
Die Zuschläge berechnen sich aus dem Stundenentgelt der Stufe 3 der jeweiligen Entgeltgruppe der/des Beschäftigten. Für Überstunden berechnet sich das Stundenentgelt aus der individuellen Stufe, jedoch maximal aus Stufe 4.
Sofern die tatsächliche Arbeitsleistung geringer als eine volle Zeitstunde ist, wird der Zuschlag anteilig bezahlt.
Ein Zusammentreffen mehrerer Zuschläge schließt sich aus – es wird nur der jeweils höhere bezahlt. Ausnahme hierzu: Nachtzuschlag wird auch neben Sonn- und Feier­tagsarbeit bezahlt.
2. Umwandlung in Zeitguthaben
Auf Wunsch der Beschäftigten können die oben genannten Zeitzuschläge ent­sprechend dem jeweiligen Prozentsatz einer Stunde auch in Zeit umgewandelt und ausgeglichen werden, wenn die betrieblichen/dienstlichen Verhältnisse es zulassen § 8 (1) Satz 4 ZV-L.
3. Freizeitausgleich für Reisezeiten an Samstag, Sonntag und Feiertagen
Für Reisezeiten bei Dienstreisen werden keine Zeitzuschläge nach § 8 (1) Satz 1,2 TV-L gezahlt. Jedoch wird für Reisezeiten an einem Samstag, Sonntag oder Feiertag auf Antrag Freizeitausgleich in Höhe von 50 % gewährt (3.2 Dienstvereinbarung).
Die Arbeitsstunden müssen auf Anweisung oder nach Dienstplan erbracht worden sein. Die zusätzliche Vergütung bzw. Zeitgutschrift erfolgt nur auf Antrag. Der Antrag muss schriftlich mit dem Formular Antrag Zeitzuschläge im Personalbüro eingereicht werden. Die Unterschriften des Vorgesetzten und des Kanzlers sind zuvor durch den/die Antragsteller*in einzuholen. Für jeden Monat ist ein gesonderter Antrag einzureichen.
Der Anspruch erlischt nach einer Ausschlussfrist von 6 Monaten (TV-L § 37)!
Formular Antrag Zeitzuschläge

References: § 14
 § 3
 § 19
 § 5
 § 45
 § 45
 § 29
 § 12
 § 6
 § 28
 § 13
 § 4
 § 9
 § 8
 § 5
 § 9
 § 40
 § 5
 § 8
 § 8
 § 8
 § 37