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Timestamp: 2018-01-24 09:57:11+00:00

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Direktinvestments und Nachrangdarlehen bald § 34f-pflichtig | Versicherungen
Geschrieben von Doris Dübbert am 17. Oktober 2014 . Veröffentlicht in Pressemappe
* Verbot der Honoraranlagenberatung für § 34f GewO-Berater?
* Honorarberatung getrennt von § 34f GewO geregelt
SCHLATTER Newsletter für Finanzdienstleister vom 14.10.2014 / Dr. Martin Andreas Duncker, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Schlatter Rechtsanwälte Steuerberater, Heidelberg. Zur Veröffentlichung freigegeben für DAS Netzwerk Dübbert & Partner
Die Fachanwälte beraten und vertreten Finanzdienstleister insbesondere bei Haftungsfragen, z.B. bei der Abwehr von Schadensersatzansprüchen wegen des Vorwurfs von Aufklärungs- und Beratungspflichtverletzungen beim Vertrieb oder der Vermittlung von Kapitalanlagen und Finanzdienstleistungen.
Rechtlicher Hinweis: Diese Informationen sind nicht als umfassende Darstellung gedacht. Sie stellen keine Rechtsberatung dar und können eine individuelle Rechtsberatung nicht ersetzen.
Vertrieb einiger Direktinvestments und Nachrangdarlehen bald § 34f-pflichtig.
Nach dem Entwurf des „Kleinanlegerschutzgesetzes“ soll der Katalog der Vermögensanlagen so erweitert werden, dass bald auch partiarische Darlehen, Nachrangdarlehen und viele Direktinvestments nicht mehr ohne § 34f-GewO vermittelt werden dürfen. Das wäre eine weitere Einschränkung der bislang ohne Erlaubnis vermittelbaren Anlageprodukte.
Erlaubnispflicht für Honorarberatung
Zudem trat zum 01.08.2014 der § 34h GewO in Kraft, der nun die Erlaubnispflicht für Honorarberatung regelt. Das Bundeswirtschaftsministerium steht dabei auf dem Standpunkt, dass dadurch der §34f-Vermittler im Umkehrschluss keine Vergütungen von seinen Kunden mehr verlangen darf. Das „Kleinanlegerschutzgesetz“ ist derzeit zwar erst ein Referentenentwurf, der am 28.07.2014 der Bundesregierung vorgelegt wurde. Dieser Entwurf enthält aber erhebliche Neuerungen für viele Finanzanlageprodukte, die bislang ohne Genehmigung nach KWG und GewO vertrieben wurden.
Das Kleinanlegerschutzgesetz soll dem Kleinanleger ermöglichen, die Chancen und Risiken einer Anlage selbst besser einschätzen zu können, unter anderem durch erweiterte Informationspflichten der Produktgeber. Der Gesetzgeber scheint erneut der Illusion zu erliegen, er könne dem ohnehin schon einer (gesetzliche verordneten) Informations- und Papierflut ausgesetzten Anlageinteressenten durch weitere Informationen zu einer besseren Anlageentscheidung verhelfen.

References: § 34
 § 34
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