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Timestamp: 2019-02-19 16:00:55+00:00

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BVerfG, 10.02.1954 - 2 BvN 1/54 - dejure.org
BVerfG, 10.02.1954 - 2 BvN 1/54
Niedersächsische Verfassungsgerichtsbarkeit
digizeitschriften.de (Leitsatz und Entscheidungsanmerkung)
OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 15.12.1953 - II C 1/53
OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 26.04.1954 - II C 1/53
BVerfGE 3, 261
NJW 1954, 505
DVBl 1954, 194
Die darüber hinaus angenommene Begrenzung auf etwa eine Fahrzeuglänge erscheint aber lediglich als in "freier Autorität" (vgl. Meyer-Goßner /Schmitt, aaO, § 121 GVG Rn. 11 mwN und Hinweis auf BVerfGE 3, 261) gegebener Hinweis an das Amtsgericht und mithin als obiter dictum , das nicht zur Vorlegung verpflichtet (vgl. BGHSt 3, 234).
Allerdings erfährt der Tenor durch die anschließenden Gründe des Beschlusses eine entscheidende Ausdehnung, die als tragende Begründung letztlich für das Verständnis und die Wirkungen der Entscheidung des Plenums maßgeblich ist (vgl. BVerfGE 3, 261 ; 36, 342 jeweils zu Art. 100 Abs. 3 GG).
In einem weiteren Urteil vom 10. Februar 1954 - 2 BvN 1/54 - (BVerfGE 3, 261 [BVerfG 10.02.1954 - 2 BvN 1/54]) hat der II. Senat des Bundesverfassunsgerichts zu Art. 100 Abs. 3 GrundG ausgeführt: Unter der "Entscheidung" des Bundesverfassungsgerichts, von der ein Landesverfassungsgericht gemäss Art. 100 Abs. 3 GrundG abweichen möchte, könne jedenfalls nicht nur die Urteilsformel gemeint sein.
Um in Fragen, die die Auslegung des Grundgesetzes betreffen, eine möglichst einheitliche Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und der Länderverfassungsgerichte sicherzustellen, wurde diese Bestimmung geschaffen, bei deren Anwendung - ähnlich wie im Verhältnis der Senate des Bundesgerichtshofs zu den Großen Senaten (§ 136 GVG) - es auf die einer Entscheidung zugrunde liegende Rechtsanschauung ankommt (vgl Urt des BVG v. 10. Februar 1954 - 2 BvN 1/54 [BVerfGE 3, 261 [BVerfG 10.02.1954 - 2 BvN 1/54]].
BVerfG, 23.03.1965 - 2 BvN 1/62
Verordnung als Landesrecht
Die in den Gründen der Entscheidung des Hessischen Staatsgerichtshofs vom 26. Oktober 1956 zu der Rechtsfrage dargelegte Rechtsauffassung trägt diese Entscheidung (vgl. Geiger, Kommentar zum BVerfGG, Anm. 5 zu § 85; BVerfGE 3, 261 [264 f.]).
VerfGH Saarland, 19.02.1960 - Lv 5/59
BVerfGE 3, 261 ff; Geiger, NJW 1954, S. 1o57 -.
Das Bundesverfassungsgericht selbst hat bei mehreren Gelegenheiten zu erkennen gegeben, daß es von § 32 Abs. 1 nur mit Zurückhaltung Gebrauch macht (BVerfGE 1, 85; 1, 281; 2, 103 [BVerfG 17.12.1952 - 1 BvR 164/52]; 3, 34 [BVerfG 01.08.1953 - 1 BvR 281/53]; 3, 41 [BVerfG 11.11.1953 - 1 BvR 512/53]; 3, 52 [BVerfG 11.11.1953 - 1 BvL 67/52]; 3, 267) [BVerfG 10.02.1954 - 2 BvN 1/54].
OLG Koblenz, 10.09.1991 - 2 Vollz (Ws) 22/91
Die Absicht, von einer die frühere Entscheidung nicht tragenden Rechtsäußerung abzuweichen, verpflichtet dagegen nicht zur Vorlegung (vgl. BVerfGE 3, 261; BGHSt 3, 234).

References: § 121
 Art. 100
 Art. 100
 Art. 100
 § 85
 § 32