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Timestamp: 2016-10-24 16:10:33+00:00

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2C_329/2013 (27.11.2013)
2C_329/2013 � � Urteil vom 27. November 2013
Bundesamt f�r Migration, Quellenweg 6, 3003 E.________.
Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung III, vom 5. M�rz 2013.
�Der aus Kenia stammende X.________ (geb. 1976) reiste 2003 zur Ehevorbereitung in die Schweiz ein, heiratete am 9. Januar 2004 die Schweizer B�rgerin Y.________ (geb. 1967, geschieden, Mutter zweier Kinder) und erhielt gest�tzt auf diese Eheschliessung eine Aufenthaltsbewilligung, welche mehrfach verl�ngert wurde. Das Paar hat den gemeinsamen Sohn Z.________ (geb. 21. August 2004). Dieser besitzt wie seine Mutter das Schweizer B�rgerrecht.
�Am 17. M�rz 2010 �berwiesen die Einwohnerdienste der Stadt D.________ den Antrag von X.________ auf eine weitere Verl�ngerung seiner Aufenthaltsbewilligung an das Bundesamt f�r Migration (im Folgenden: BFM) zur Zustimmung. Dabei wiesen die Einwohnerdienste darauf hin, dass die Eheleute seit Mitte Mai 2009 gerichtlich getrennt leben.
�Mit Verf�gung vom 5. Juli 2010 verweigerte das BFM die Zustimmung zur Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung von X.________ und wies diesen aus der Schweiz weg. Zur Begr�ndung f�hrte das BFM im Wesentlichen aus, zwar bestehe nach Aufl�sung der Ehe der Anspruch des Ehegatten auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre gedauert habe und eine erfolgreiche Integration bestehe. Diese fehle aber im vorliegenden Fall. Wichtige Gr�nde, die einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen w�rden, l�gen nicht vor. Zum Kind bestehe bloss ein eingeschr�nktes Besuchsrecht; sodann gebe es einen Strafregistereintrag und eine aktuelle Verurteilung wegen Hausfriedensbruchs.
�Die von X.________ hiegegen erhobene Beschwerde wies das Bundesverwaltungsgericht - nachdem die Ehe X.________/Y.________ im Laufe des Verfahrens (am 25. August 2011) geschieden worden war - mit Urteil vom 5. M�rz 2013 ab.
�Mit Eingabe vom 15. April 2013 f�hrt X.________ beim Bundesgericht Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit den Antr�gen, das letztgenannte Urteil vom 5. M�rz 2013 sowie die diesem vorangegangene Verf�gung vom 5. Juli 2010 aufzuheben und ihm - dem Beschwerdef�hrer - die Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung zu gew�hren; eventuell sei die Sache zur weiteren Abkl�rung und Neubeurteilung an die zust�ndige Vorinstanz zur�ckzuweisen. Gleichzeitig wird um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung ersucht.
�Das BFM schliesst auf Abweisung der Beschwerde. Das Bundesverwaltungsgericht verzichtet auf Vernehmlassung.
�Mit Verf�gung vom 23. April 2013 hat der Abteilungspr�sident der Beschwerde - antragsgem�ss - aufschiebende Wirkung zuerkannt.
�Mit Eingabe vom 24. Juni 2013 hielt X.________ an seinen Antr�gen fest.
1.1.�Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen den kantonal letztinstanzlichen Endentscheid (Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Art. 90 BGG) auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts ist nur zul�ssig, wenn ein bundes- oder v�lkerrechtlicher Anspruch auf die anbegehrte Bewilligung besteht (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Der Beschwerdef�hrer beruft sich in vertretbarer Weise auf einen Anspruch gem�ss Art. 50 AuG und Art. 8 EMRK, so dass auf die Beschwerde einzutreten ist. Ob der Anspruch tats�chlich besteht, ist Sache der materiellen Beurteilung (BGE 136 II 113 nicht publ. E. 1.1). Nicht eingetreten werden kann auf die Beschwerde hingegen, soweit damit die Aufhebung der Verf�gung des BFM vom 5. Juli 2010 verlangt wird. Diese ist durch das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts ersetzt worden (Devolutiveffekt) und gilt inhaltlich als mitangefochten (vgl. BGE 138 II 169 E. 3.3 S. 171).
1.3.�Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen vor Bundesgericht nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Echte Noven, das heisst solche Tatsachen, die erst nach dem angefochtenen Entscheid aufgetreten sind, k�nnen nicht durch den angefochtenen Entscheid veranlasst sein und sind deshalb unzul�ssig (BGE 133 IV 342 E. 2.1 S. 344). Soweit der Beschwerdef�hrer seinen Standpunkt mit solchen neuen Beweismitteln - darunter befinden sich mehrere Belege f�r Unterhaltszahlungen an seinen Sohn sowie ein "Einsatzvertrag" der A.________ AG vom 9. April 2013 �ber einen dreimonatigen Einsatz bei der B.________ AG in C.________ - zu untermauern versucht, ist er vor Bundesgericht nicht zu h�ren.
�Der Beschwerdef�hrer hatte gem�ss Art. 42 Abs. 1 AuG Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, solange er mit seiner ehemaligen schweizerischen Ehefrau zusammenwohnte. Dieser Anspruch besteht nach Art. 50 Abs. 1 AuG nach Aufl�sung der Ehe weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und eine erfolgreiche Integration besteht (lit. a) oder wichtige pers�nliche Gr�nde einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (lit. b).
2.1.�Zu pr�fen ist zun�chst ein Anspruch aufgrund von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG. Die Vorinstanz hat eine erfolgreiche Integration verneint und offen gelassen, ob die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre gedauert hat. Diese Vorgehensweise ist - entgegen der offenbaren Auffassung des Beschwerdef�hrers - per se nicht bundesrechtswidrig, setzt doch Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG beide Voraussetzungen (mindestens dreij�hrige Ehegemeinschaft und erfolgreiche Integration) kumulativ voraus (vgl. BGE 136 II 113 E. 3.3.3 S. 119).
�Die Integration soll l�ngerfristig und rechtm�ssig anwesenden Ausl�nderinnen und Ausl�ndern erm�glichen, am wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben der Gesellschaft teilzuhaben (Art. 4 Abs. 2 AuG; vgl. BGE 134 II 1 E. 4.1 S. 4 f.). Dazu ist erforderlich, dass sich Ausl�nderinnen und Ausl�nder mit den gesellschaftlichen Verh�ltnissen und Lebensbedingungen in der Schweiz auseinandersetzen und insbesondere eine Landessprache erlernen (Art. 2 Abs. 4 AuG). Nach Art. 77 Abs. 4 der Verordnung vom 24. Oktober 2007 �ber Zulassung, Aufenthalt und Erwerbst�tigkeit (VZAE; SR 142.201) liegt eine erfolgreiche Integration nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG vor, wenn die Ausl�nderin oder der Ausl�nder namentlich die rechtsstaatliche Ordnung und die Werte der Bundesverfassung respektiert (lit. a) sowie den Willen zur Teilnahme am Wirtschaftsleben und zum Erwerb der am Wohnort gesprochenen Landessprache bekundet (lit. b). Bei der Pr�fung der Integrationskriterien verf�gen die zust�ndigen Beh�rden �ber einen grossen Ermessensspielraum, in welchen das Bundesgericht nur zur�ckhaltend eingreift (vgl. Art. 54 Abs. 2 und Art. 96 Abs. 1 AuG; vgl. auch Urteil 2C_668/2011 vom 23. Juli 2012 E. 3.2.1). Bei einem Ausl�nder, der in der Schweiz beruflich integriert ist und eine feste Anstellung hat, immer finanziell unabh�ngig war, sich korrekt verh�lt und die �rtliche Sprache beherrscht, bedarf es ernsthafter besonderer Umst�nde, um eine erfolgreiche Integration zu verneinen (Urteile 2C_930/2012 vom 10. Januar 2013 E. 3.1, 2C_749/2011 vom 20. Januar 2012 E. 3.3; 2C_839/2010 vom 25. Februar 2011 E. 7.1.2). Nicht erforderlich ist eine besonders qualifizierte berufliche Karriere (Urteil 2C_430/2011 vom 11. Oktober 2011 E. 4.2). Auch das Fehlen besonders enger sozialer Beziehungen schliesst f�r sich allein eine erfolgreiche Integration nicht aus (Urteil 2C_839/2010 vom 25. Februar 2011 E. 7.1.2). Keine erfolgreiche Integration liegt vor, wenn eine Person kein Erwerbseinkommen erwirtschaften kann, welches ihren Konsum zu decken vermag, und w�hrend einer substantiellen Zeitdauer von Sozialleistungen abh�ngig ist (Urteile 2C_857/2010 vom 22. August 2011 E. 2.3.1; 2C_546/2010 vom 30. November 2010 E. 5.2.3 f.). Umgekehrt ergibt sich aus dem Umstand, dass die ausl�ndische Person sich strafrechtlich nichts zuschulden hat kommen lassen und ihr Unterhalt ohne Sozialhilfe gew�hrleistet erscheint, f�r sich allein noch keine erfolgreiche Integration (Urteil 2C_830/2010 vom 10. Juni 2011 E. 2.2.2).
2.2.�Die Vorinstanz stellte fest, der Beschwerdef�hrer habe zwischen M�rz 2004 und M�rz 2005 befristet in einem Einsatzprogramm der Stadt D.________ gearbeitet, ebenso zwischen August 2005 und Januar 2006 an einer Realschule als Assistent. Zwischen April 2006 und Juli 2008 habe er in einer Institution station�rer Jugendhilfe als Fachlehrkraft unterrichtet (wobei �ber die Umst�nde, unter denen dieses Arbeitsverh�ltnis beendet worden sei, weder das entsprechende Zeugnis noch sonstige Akten Auskunft g�ben). Zwischen Mai 2010 und Dezember 2012 sei der Beschwerdef�hrer als Hilfskraft in einem Restaurant in E.________ t�tig gewesen; vorerst teil-, ab Juni 2012 vollzeitlich. Zwischen August 2011 und Mai 2012 habe er mit einem Besch�ftigungsgrad von 50 % zus�tzlich ein Praktikum in der K�che eines Wohn- und Pflegeheims absolviert. Seit Ende 2012 sei er wieder arbeitslos.
�Die Vorinstanz stellte weiter fest, zwar erscheine die sprachliche Integration des Beschwerdef�hrers gelungen. Hingegen sei er seinen finanziellen Verpflichtungen offensichtlich nicht immer nachgekommen (offene Verlustscheine von Fr. 15'000.--), und er habe zwischen dem 1. April 2010 bis 30. Juni 2012 mit Sozialhilfe unterst�tzt werden m�ssen. Eine erfolgreiche Integration k�nne dem Beschwerdef�hrer insbesondere auch in strafrechtlicher Hinsicht nicht attestiert werden. So sei er wie folgt verurteilt worden:
- am 13. November 2003 von der Bezirksanwaltschaft Winterthur wegen mehrfachen F�lschens von Ausweisen, Winderhandlungen gegen die Ausl�ndergesetzgebung sowie wegen mehrfachen Widerhandlungen gegen die Strassenverkehrsgesetzgebung zu einer Gef�ngnisstrafe von 14 Tagen,
�- am 13. August 2008 vom Untersuchungsrichteramt IV Berner Oberland wegen Beschimpfung (zum Nachteil mehrerer Polizeibeamter), Namensverweigerung sowie Nachtl�rms und unanst�ndigen Benehmens infolge Trunkenheit zu einer Geldstrafe von 5 Tagess�tzen zu je Fr. 70.-- (bedingt erlassen) und zu einer Busse von Fr. 400.--,
- am 1. M�rz 2010 vom Gerichtskreis X D.________ wegen Hausfriedensbruchs (zum Nachteil seiner Ehefrau) zu einer Geldstrafe von 10 Tagess�tzen zu je Fr. 70.-- sowie einer Verbindungsstrafe von Fr. 200.--.
�Ausserdem sei der Beschwerdef�hrer verwarnt worden.
�Daraus schloss das Bundesverwaltungsgericht, eine erfolgreiche Integration sei in diesen Verh�ltnissen nicht zu sehen, was umso mehr erstaune, als dass der Beschwerdef�hrer offenbar 2001 in seiner Heimat einen Universit�tsabschluss als Lehrer erwirkt habe, welcher in der Schweiz anerkannt worden sei.
2.3.�Diese Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz werden vom Beschwerdef�hrer nicht substantiiert bestritten; abgesehen davon, dass er in Frage stellt, wie das Bundesverwaltungsgericht zur Annahme komme, der kenianische Universit�tsabschluss sei in der Schweiz anerkannt. L�ge darin ein allf�lliger Mangel in der Sachverhaltsfeststellung, w�re seine Behebung f�r den Ausgang des Verfahrens indessen nicht relevant. Der vom Bundesverwaltungsgericht festgestellte Sachverhalt ist damit f�r das Bundesgericht verbindlich (vorne E. 1.2).
2.4.�Die rechtlichen Schlussfolgerungen, die die Vorinstanz aus ihren Sachverhaltsfeststellungen gezogen hat, sind nicht zu beanstanden: Zwar hatte der Beschwerdef�hrer immer von Zeit zu Zeit Arbeit, aber nie eine feste Anstellung �ber einen l�ngeren Zeitraum, die ihm ein ausreichendes Einkommen verschafft h�tte. Zudem handelte es sich bei seinen Arbeitseins�tzen eher um Aushilfst�tigkeiten; seine berufliche Integration - �ber Festanstellungen - ist ihm offensichtlich nicht gelungen. Ferner hat er �ber l�ngere Zeit Sozialhilfe bezogen, was auch dann, wenn der Anspruch nach Art. 50 Abs. 2 lit. a AuG eigentlich best�nde, diesem entgegenstehen kann (Art. 51 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 6 lit. e AuG; vgl. Urteil 2C_1228/2012 vom 20. Juni 2013 E. 2.1). Umso mehr f�hrt ein l�ngerer Sozialhilfebezug zur Verneinung einer gelungenen Integration (vgl. Urteil 2C_546/2010 vom 30. November 2010).
�Dieselbe Schlussfolgerung ergibt sich auch mit Blick auf die vom Beschwerdef�hrer begangenen Straftaten: Zwar sind die Delikte je f�r sich allein betrachtet nicht besonders gravierend (vgl. vorne E. 2.2.), doch hat der Beschwerdef�hrer nicht bloss eine, sondern mehrere Verurteilungen erwirkt, was zeigt, dass er mit der Respektierung der rechtsstaatlichen Ordnung (Art. 77 Abs. 4 lit. a VZAE) M�he hat. Sein Verhalten w�hrend des Aufenthaltes in der Schweiz war nicht "tadellos" (vgl. hinten E. 3.2 und 3.4).
2.5.�Unter diesen Umst�nden gen�gen die Hinweise auf eine gelungene sprachliche und allenfalls auch soziale Integration, welche die Vorinstanz im �brigen nicht �bersehen hat, nicht f�r die Annahme einer "erfolgreichen Integration" im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG. Die Vorinstanz hat eine erfolgreiche Integration zu Recht verneint, weshalb auch weiterhin offenbleiben kann, wie lange genau (weniger oder mehr als drei Jahre) der Beschwerdef�hrer in ehelicher Gemeinschaft mit Y.________ gelebt hat.
�Der Beschwerdef�hrer ist aus der geschiedenen Ehe mit Y.________ Vater eines Kindes mit Schweizer B�rgerrecht. Er macht geltend, aus diesem Grunde h�tten die Vorinstanzen die Zustimmung zur Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung erteilen m�ssen. Rechtlich st�tzt er sein Begehren auf Art. 8 EMRK (Garantie auf Achtung des Familien- und Privatlebens) sowie auf Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG (vorne E. 2).
3.1.�Hat eine ausl�ndische Person nahe Verwandte mit einem gefestigten Anwesenheitsrecht in der Schweiz und wird die intakte famili�re Beziehung tats�chlich gelebt, kann es Art. 8 EMRK verletzen, wenn der ausl�ndischen Person die Anwesenheit in der Schweiz untersagt und damit ihr Familienleben vereitelt wird (BGE 130 II 281 E. 3.1 S. 285 mit Hinweisen). Die EMRK garantiert jedoch grunds�tzlich keinen Anspruch auf Aufenthalt in einem Konventionsstaat (vgl. BGE 130 II 281 E. 3.1 S. 285 f.). Es ergibt sich aus ihr weder ein Recht auf Einreise noch auf Wahl des f�r das Familienleben am geeignetsten erscheinenden Orts (BGE 139 I 37 E. 3.5.1 S. 47 f.; Urteil des EGMR de Souza Ribeiro gegen Frankreich vom 13. Dezember 2012, � 77; je mit Hinweisen).
�Ausl�nder, die aufgrund einer inzwischen aufgel�sten ehelichen Gemeinschaft mit einem/-er schweizerischen Staatsangeh�rigen oder einer Person mit Niederlassungsbewilligung bereits eine Aufenthaltsbewilligung f�r die Schweiz besitzen, k�nnen sich aber nicht nur auf Art. 8 EMRK berufen; seit dem Inkrafttreten des Ausl�ndergesetzes per 1. Januar 2008 haben sie gem�ss Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG auch kraft Bundesrecht einen (bedingten) Anspruch auf die Bewilligungsverl�ngerung, soweit die in dieser Bestimmung statuierten Voraussetzungen erf�llt sind. Danach besteht der Anspruch von Art. 42 und 43 AuG nach Aufl�sung der Ehe weiter, wenn "wichtige pers�nliche Gr�nde einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen". Solche Gr�nde k�nnen nach Art. 50 Abs. 2 AuG und der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (vgl. BGE 138 II 229 E. 3 S. 231 ff., 136 II 1 E. 5 S. 3 ff.) namentlich dann vorliegen, wenn die ausl�ndische Person mit abgeleitetem Aufenthaltsrecht Opfer ehelicher Gewalt geworden ist oder ihre soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland stark gef�hrdet erscheint; sie k�nnen aber auch in einer sch�tzenswerten Beziehung zu einem in der Schweiz anwesenheitsberechtigten Kind bestehen (vgl. Urteil 2C_327/2010 vom 19. Mai 2011 E. 2.2 in fine, nicht publ. in BGE 137 I 247).
3.2.�Der nicht sorge- bzw. obhutsberechtigte ausl�ndische Elternteil kann die famili�re Beziehung mit seinem Kind jedoch von vornherein nur in beschr�nktem Rahmen pflegen, n�mlich durch Aus�bung des ihm einger�umten Besuchsrechts. Um dieses wahrnehmen zu k�nnen, ist es in der Regel nicht erforderlich, dass der ausl�ndische Elternteil dauerhaft im selben Land wie das Kind lebt und dort �ber ein Anwesenheitsrecht verf�gt. Unter dem Gesichtspunkt des Anspruchs auf Familienleben (Art. 8 Ziff. 1 EMRK sowie Art. 13 Abs. 1 BV) ist es grunds�tzlich ausreichend, wenn das Besuchsrecht im Rahmen von Kurzaufenthalten vom Ausland her ausge�bt werden kann, wobei allenfalls die Modalit�ten des Besuchsrechts entsprechend auszugestalten sind. Gem�ss der st�ndigen bisherigen Rechtsprechung des Bundesgerichts kann ein weitergehender Anspruch nur dann in Betracht fallen, wenn in wirtschaftlicher und affektiver Hinsicht eine besonders enge Beziehung zum Kind besteht, diese Beziehung wegen der Distanz zum Heimatland des Ausl�nders praktisch nicht aufrecht erhalten werden k�nnte und das bisherige Verhalten des Ausl�nders in der Schweiz zu keinerlei Klagen Anlass gegeben hat (sog. "tadelloses Verhalten"; BGE 120 Ib 1 E. 3c S. 5; 120 Ib 22 E. 4 S. 24 ff.; Urteile 2C_1231/2012 vom 20. Dezember 2012 E. 3.3; 2C_858/2012 vom 8. November 2012 E. 2.2; 2C_751/2012 vom 16. August 2012 E. 2.3).
�Im Urteil 2C_1112/2012 vom 14. Juni 2013 (zur Publikation vorgesehen) hat das Bundesgericht seine Rechtsprechung dahingehend pr�zisiert, dass bei nicht sorgeberechtigten ausl�ndischen Elternteilen eines hier aufenthaltsberechtigten Kindes, welche aufgrund einer inzwischen aufgel�sten ehelichen Gemeinschaft mit einem/-er schweizerischen Staatsangeh�rigen oder einer Person mit Niederlassungsbewilligung bereits eine Aufenthaltsbewilligung f�r die Schweiz besassen, das Erfordernis der besonderen Intensit�t der affektiven Beziehung k�nftig bereits dann als erf�llt anzusehen ist, wenn der pers�nliche Kontakt im Rahmen eines nach heutigem Massstab�
�blichen�Besuchsrechts ausge�bt wird. Im selben Urteil hat das Bundesgericht ferner an den �brigen Voraussetzungen einer Bewilligungsverl�ngerung f�r den nicht sorgeberechtigten Elternteil festgehalten: Nach wie vor bleibt es erforderlich, dass auch in wirtschaftlicher Hinsicht eine besonders intensive Beziehung zwischen dem Kind und dem nicht sorgeberechtigten Elternteil besteht und dass letzterer sich tadellos verhalten hat (zit. Urteil, E. 2.5).
3.3.�Gem�ss den Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz wurde der gemeinsame Sohn mit der Trennungsvereinbarung vom 27. M�rz 2009 unter die elterliche Obhut der Mutter gestellt. Dem Beschwerdef�hrer wurde nur ein stark eingeschr�nktes Besuchsrecht zugestanden (einmal monatlich f�r die Dauer von 2 Stunden und nur begleitet). Die Sozialdienste der Stadt D.________ mussten die gem�ss der Trennungsvereinbarung erstmals geregelten Unterhaltsbeitr�ge ab dem 1. April 2009 bevorschussen (vgl. S. 14 des angefochtenen Entscheides). Mit dem Scheidungsurteil vom 25. August 2011 wurde Z.________ definitiv unter die alleinige Sorge der Kindsmutter gestellt. "Im Falle fehlender Einigung" (mit der Kindsmutter) gilt ein begleitetes Besuchsrecht mindestens jeden zweiten Sonntag w�hrend zwei Stunden. Gem�ss Best�tigung des Sozialdienstes D.________ vom 9. August 2012 wird dem Beschwerdef�hrer sodann attestiert, dass er den Kontakt zu Z.________ regelm�ssig wahrnehme und an dessen Entwicklung interessiert sei.
3.4.�Auch diese Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz werden vom Beschwerdef�hrer nicht substantiiert bestritten. Zwar macht er geltend, er sehe heute seinen Sohn - unbegleitet - regelm�ssig an jedem Wochenende an einem Tag. Soweit dieses neue Vorbringen nicht ohnehin unter das Novenverbot von Art. 99 Abs. 1 BGG f�llt (vorne E. 1.3), �ndert es nichts daran, dass das Besuchsrecht gegen�ber dem Sohn bloss unterdurchschnittlich ausgestaltet ist, der Beschwerdef�hrer die Unterhaltszahlungen nicht regelm�ssig geleistet hat (also keine besonders intensive Beziehung zum Kind in wirtschaftlicher Hinsicht pflegt), und auch von einem "tadellosen Verhalten" (vorne E. 3.2, am Ende) nicht die Rede sein kann.
�Andere wichtige Gr�nde, die einen weiteren Aufenthalt des Beschwerdef�hrers in der Schweiz im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG erforderlich machen w�rden, sind nicht ersichtlich. Entscheidend ist, ob die pers�nliche, berufliche und famili�re Wiedereingliederung im Herkunftsland als stark gef�hrdet zu gelten hat und nicht, ob ein Leben in der Schweiz einfacher w�re (BGE 138 II 229 E. 3.1 S. 231 f.). Nach eigenen Angaben hat der Beschwerdef�hrer nach wie vor Kontakt zu seinen Eltern in Kenia; ausserdem besitzt er einen Universit�tsabschluss, womit seine soziale Wiedereingliederung im Herkunftsland nicht als stark gef�hrdet erscheint. Dass die allgemeine wirtschaftliche Lage in Kenia nicht derjenigen in der Schweiz entspricht, �ndert daran nichts.
�Nach dem Gesagten erweist sich die Beschwerde als unbegr�ndet und ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.
�Bei diesem Ausgang tr�gt der Beschwerdef�hrer die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens (Art. 65/66 BGG). Seinem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung kann nicht entsprochen werden, da der angefochtene Entscheid im Einklang mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung steht und die Begehren des Beschwerdef�hrers daher aussichtslos erscheinen (Art. 64 Abs. 1 BGG). Parteientsch�digungen sind nicht zuzusprechen (Art. 68 Abs. 3 BGG).
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, den Einwohnerdiensten der Stadt D.________, dem Bundesamt f�r Migration und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung III, schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 86
 Art. 90
 Art. 50
 Art. 8
 BGE 
 Art. 42
 Art. 50
 Art. 50
 Art. 50
 BGE 
 BGE 
 Art. 77
 Art. 50
 Art. 54
 Art. 96
 Art. 50
 Art. 6
 Art. 50
 Art. 8
 Art. 50
 Art. 8
 BGE 
 EGMR 
 Art. 8
 Art. 50
 Art. 42
 Art. 50
 BGE 
in fine
 BGE 
 Art. 13
 BGE 
 Art. 99
 Art. 50