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Timestamp: 2019-12-14 02:42:15+00:00

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Landesrecht TH ZVSVergabeV TH 2009 | Landesnorm Thüringen | Gesamtausgabe | Thüringer Verordnung über die Vergabe von Studienplätzen an den staatlichen Hochschulen (Thüringer Vergabeverordnung) vom 18. Juni 2009 | gültig ab: 15.07.2009
Thüringer Verordnung über die Vergabe von Studienplätzen...
§ 1 - § 35a Erster Teil - Verfahrensbestimmungen über die...
§ 36 - § 57 Zweiter Teil - Kapazitätsermittlung in den Vergabeverfahren
§ 58 - § 59 Dritter Teil - Schlussbestimmungen
Anlage 4 - Ermittlung der Punktzahl der Gesamtqualifikation
Anlage 5 - Zuordnung der Landkreise und kreisfreien Städte...
Anlage 6 - Verfahren zur Berechnung der personellen Aufnahmekapazität...
Anlage 7 - Stellenzuordnung nach § 43 Abs. 1 Satz 2 I. Lehreinheit...
Anlage 8 - Curricularnormwerte nach § 48 Abs. 1 Satz 2
Anlage 9 - Bandbreiten in Bachelorstudiengängen I. Universitäten,...
juris-Abkürzung: ZVSVergabeV TH 2009
Fundstelle: GVBl. 2009, 485
Gliederungs-Nr: 221-4-3
Thüringer Verordnung über die Vergabe von Studienplätzen an den staatlichen Hochschulen
(Thüringer Vergabeverordnung)
Vom 18. Juni 2009 *)
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: zuletzt geändert durch Verordnung vom 11. Oktober 2018 (GVBl. S. 699) 10)
§ 24 a Abs. 2 in der Fassung der Zweiten Verordnung zur Änderung der Thüringer Vergabeverordnung vom 12. Mai 2011 (GVBl S. 89) wird gemäß den Beschlüssen des Thüringer Oberverwaltungsgerichtes vom 27. September 2011 - berichtigt durch Beschlüsse vom 19. Oktober 2011 - in den Eilverfahren mit den AZ - 1 EN 468/11 - und - 1 EN 483/11 - im Wege der einstweiligen Anordnung für das WS 2011/2012 außer Vollzug gesetzt.
Die Änderungen gelten gemäß Artikel 2 Satz 2 der Änderungsverordnung erstmals für das Vergabeverfahren zum Sommersemester 2019.
Thüringer Verordnung über die Vergabe von Studienplätzen an den staatlichen Hochschulen (Thüringer Vergabeverordnung) vom 18. Juni 2009 15.07.2009
Inhaltsverzeichnis 31.05.2011
Erster Teil - Verfahrensbestimmungen über die Vergabeverfahren 15.07.2009
Erster Abschnitt - Zentrales Vergabeverfahren 15.07.2009
§ 1 - Umfang der zentralen Studienplatzvergabe 27.07.2010
§ 2 - Einbezogener Personenkreis 27.07.2010
§ 3 - Frist und Form der Anträge, Ausschluss vom Verfahren 28.04.2018
§ 4 - Beteiligung am Verfahren 27.07.2010
§ 5 - Besonderer öffentlicher Bedarf 27.07.2010
§ 6 - Quotierung 27.07.2010
§ 7 - Ablauf des zentralen Vergabeverfahrens 27.07.2010
§ 8 - Zulassungsbescheid 27.07.2010
§ 9 - Abschluss des zentralen Vergabeverfahrens 27.07.2010
§ 10 - Auswahlverfahren der Hochschulen 12.05.2017
§ 11 - Auswahl in der Abiturbestenquote 15.07.2009
§ 12 - Landesquoten 27.07.2010
§ 13 - Zurechnung zu den Landesquoten 15.07.2009
§ 14 - Auswahl nach Wartezeit 15.07.2009
§ 15 - Auswahl nach Härtegesichtspunkten 15.07.2009
§ 16 - Auswahl der Bewerber mit besonderer Hochschulzugangsberechtigung 15.07.2009
§ 17 - Auswahl für ein Zweitstudium 15.07.2009
§ 18 - Nachrangige Auswahlkriterien 01.05.2013
§ 19 - Hochschulauswahlverfahren 15.07.2009
§ 20 - Auswahl nach einem Dienst aufgrund früheren Zulassungsanspruchs 28.04.2018
§ 21 - Verteilung der in der Abiturbestenquote Ausgewählten auf die Studienorte 15.07.2009
§ 22 - Verteilung der nach § 7 Abs. 3 Ausgewählten auf die Studienorte 05.05.2015
§ 23 - Teilstudienplätze 27.07.2010
§ 24 - Ausländerzulassung durch die Hochschulen 15.07.2009
§ 24 a - Zulassung außerhalb festgesetzter Zulassungszahlen 31.05.2011
Zweiter Abschnitt - Örtliches Auswahlverfahren 15.07.2009
§ 25 - Anwendungsbereich 28.04.2012
§ 26 - Zulassungsantrag 15.07.2009
§ 27 - Ablauf des Vergabeverfahrens 28.04.2012
§ 28 - Quoten im Auswahlverfahren 15.07.2009
§ 29 - Ranggleichheit 31.05.2011
§ 30 - Auswahl nach der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung 15.07.2009
§ 31 - Auswahl nach Wartezeit 15.07.2009
§ 32 - Auswahl nach dem Ergebnis des ergänzenden Hochschulauswahlverfahrens 15.07.2009
§ 33 - Auswahl nach einem Dienst aufgrund eines früheren Zulassungsanspruchs 15.07.2009
§ 34 - Ausländerzulassung durch die Hochschulen 15.07.2009
§ 35 - Besondere Bestimmungen für die Vergabe von Studienplätzen in höheren Fachsemestern 15.07.2009
§ 35 a - Serviceverfahren der Stiftung 22.12.2018
Zweiter Teil - Kapazitätsermittlung in den Vergabeverfahren 15.07.2009
§ 36 - Grundsätze 15.07.2009
§ 37 - Zulassungszahl 15.07.2009
§ 38 - Überprüfung 15.07.2009
§ 39 - Bericht der Hochschulen 27.07.2010
§ 40 - Ermittlung der Aufnahmekapazität 15.07.2009
§ 41 - Anwendung von Curricularnormwerten 15.07.2009
§ 42 - Lehreinheiten 15.07.2009
§ 43 - Stellen 15.07.2009
§ 44 - Lehrverpflichtung 15.07.2009
§ 45 - Lehrauftragsstunden 15.07.2009
§ 46 - Dienstleistungen 15.07.2009
§ 47 - Anteilquote 15.07.2009
§ 48 - Curricularnormwert 15.07.2009
§ 49 - Überprüfungstatbestände 15.07.2009
§ 50 - Räumliche Kapazität 15.07.2009
§ 51 - Schwundquote 15.07.2009
§ 52 - Patientenbezogene Kapazität 15.07.2009
§ 53 - Festsetzung der Zulassungszahl im Studiengang Medizin 15.07.2009
§ 54 - Überprüfung des Berechnungsergebnisses im Studiengang Zahnmedizin 15.07.2009
§ 55 - Ausnahmetatbestände 27.07.2010
§ 56 - Sonstige Bestimmungen 15.07.2009
§ 57 - Curricularwerte und Bandbreiten 15.07.2009
Dritter Teil - Schlussbestimmungen 15.07.2009
§ 58 - Gleichstellungsbestimmung 15.07.2009
§ 59 - Inkrafttreten, Außerkrafttreten 01.05.2014
Anlage 1 - In das zentrale Vergabeverfahren einbezogene Studiengänge 27.07.2010
Anlage 2 - Ermittlung der Durchschnittsnote 01.05.2014
Anlage 3 - Ermittlung der Messzahl bei der Auswahl für ein Zweitstudium 01.05.2014
Anlage 4 - Ermittlung der Punktzahl der Gesamtqualifikation 15.07.2009
Anlage 5 - Zuordnung der Landkreise und kreisfreien Städte zu den Studienorten 15.07.2009
Anlage 6 - Verfahren zur Berechnung der personellen Aufnahmekapazität 15.07.2009
I. Berechnung des Angebots einer Lehreinheit an Deputatstunden 15.07.2009
II. Berechnung der jährlichen Aufnahmekapazität 15.07.2009
III. Verzeichnis der benutzten Symbole 15.07.2009
Anlage 7 - Stellenzuordnung nach § 43 Abs. 1 Satz 2 15.07.2009
I. Lehreinheit Vorklinische Medizin 15.07.2009
II. Lehreinheit Klinisch-praktische Medizin 15.07.2009
III. Lehreinheit Klinisch-theoretische Medizin 15.07.2009
Anlage 8 - Curricularnormwerte nach § 48 Abs. 1 Satz 2 15.07.2009
Anlage 9 - Bandbreiten in Bachelorstudiengängen 15.07.2009
I. Universitäten, Musikhochschule 15.07.2009
II. Fachhochschulen 15.07.2009
Verfahrensbestimmungen über die Vergabeverfahren
§ 16 Auswahl der Bewerber mit besonderer Hochschulzugangsberechtigung
§ 19 Hochschulauswahlverfahren
§ 20 Auswahl nach einem Dienst aufgrund früheren Zulassungsanspruchs
§ 21 Verteilung der in der Abiturbestenquote Ausgewählten auf die Studienorte
§ 22 Verteilung der nach § 7 Abs. 3 Ausgewählten auf die Studienorte
§ 23 Teilstudienplätze
§ 24 Ausländerzulassung durch die Hochschulen
§ 24a Zulassung außerhalb festgesetzter Zulassungszahlen
§ 27 Ablauf des Vergabeverfahrens
§ 28 Quoten im Auswahlverfahren
§ 29 Ranggleichheit
§ 30 Auswahl nach der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung
§ 31 Auswahl nach Wartezeit
§ 32 Auswahl nach dem Ergebnis des ergänzenden Hochschulauswahlverfahrens
§ 33 Auswahl nach einem Dienst aufgrund eines früheren Zulassungsanspruchs
§ 34 Ausländerzulassung durch die Hochschulen
§ 35 Besondere Bestimmungen für die Vergabe von Studienplätzen in höheren Fachsemestern
§ 35 a Serviceverfahren der Stiftung
Kapazitätsermittlung in den Vergabeverfahren
§ 37 Zulassungszahl
§ 38 Überprüfung
§ 39 Bericht der Hochschulen
§ 40 Ermittlung der Aufnahmekapazität
§ 41 Anwendung von Curricularnormwerten
§ 42 Lehreinheiten
§ 43 Stellen
§ 44 Lehrverpflichtung
§ 45 Lehrauftragsstunden
§ 46 Dienstleistungen
§ 47 Anteilquote
§ 48 Curricularnormwert
§ 49 Überprüfungstatbestände
§ 50 Räumliche Kapazität
§ 51 Schwundquote
§ 52 Patientenbezogene Kapazität
§ 53 Festsetzung der Zulassungszahl im Studiengang Medizin
§ 54 Überprüfung des Berechnungsergebnisses im Studiengang Zahnmedizin
§ 55 Ausnahmetatbestände
§ 56 Sonstige Bestimmungen
§ 57 Curricularwerte und Bandbreiten
Aufgrund des § 9 Satz 1 , des § 11 Abs. 3 und des § 14 Nr. 2 bis 6 des Thüringer Hochschulzulassungsgesetzes (ThürHZG) vom 16. Dezember 2008 (GVBl. S. 535) in Verbindung mit Artikel 15 Abs. 1 Nr. 1, 2, 5, 6, 9 und 11 des Staatsvertrags über die Vergabe von Studienplätzen vom 22. Juni 2006 (GVBl. 2007 S. 153 -155-) verordnet das Kultusministerium:
(9) Ein zum Abruf bereitgestellter Bescheid gilt am dritten Tag nach Absendung der elektronischen Benachrichtigung über die Bereitstellung der Daten an die abrufberechtigte Person als bekannt gegeben. Im Zweifel hat die Stiftung den Zugang der Benachrichtigung an die abrufberechtigte Person nachzuweisen.
(3) Vom Vergabeverfahren ist ausgeschlossen, wer für den gewählten Studiengang im Zeitpunkt der Antragstellung an einer in der Bundesrepublik Deutschland gelegenen Hochschule (deutsche Hochschule) als Studierender eingeschrieben ist; dies gilt nicht im Fall der Einschreibung für einen Teilstudienplatz oder bei Nachweis von Gründen für einen Studienortwechsel nach § 15 Satz 2 . Wer in dem gewählten Studiengang bereits an einer deutschen Hochschule eingeschrieben war, kann seine Zulassung in diesem Studiengang sowohl im zentralen Vergabeverfahren für einen Studienplatz des ersten Fachsemesters als auch nach Maßgabe der Bestimmungen für die Zulassung zu höheren Fachsemestern beantragen.
(2) Nach der Zulassung der nach § 5 Satz 1 Benannten trifft die Stiftung die Auswahl in der Abiturbestenquote nach § 11 und lässt die ausgewählten Bewerber nach § 21 zu.
(3) Danach vergibt die Stiftung die Studienplätze der Quoten nach § 6 Abs. 2 Satz 1 und Abs. 5 . An der Vergabe der Studienplätze dieser Quoten wird nicht beteiligt, wer in der Abiturbestenquote zugelassen worden ist. Wer in einer oder mehreren dieser Quoten zu berücksichtigen ist, wird auf allen entsprechenden Ranglisten geführt. Bei der Auswahl werden die Ranglisten in folgender Reihenfolge berücksichtigt:
Auswahl nach einem Dienst aufgrund früheren Zulassungsanspruchs nach § 20 , sofern die frühere Zulassung weder in der Abiturbestenquote noch im Auswahlverfahren der Hochschulen erfolgt ist,
Auswahl der Bewerber mit besonderer Hochschulzugangsberechtigung nach § 16 und Auswahl für ein Zweitstudium nach § 17 ,
Die ausgewählten Bewerber lässt die Stiftung nach § 22 zu. Bei der Auswahl und Verteilung kann die Stiftung durch Überbuchung der Zulassungszahlen berücksichtigen, dass Studienplätze voraussichtlich nicht angenommen werden.
(4) Wer an der Vergabe der Studienplätze nach den Absätzen 2 oder 3 beteiligt, aber nicht zugelassen worden ist, erhält von der Stiftung einen Ablehnungsbescheid.
(1) Das Auswahlverfahren der Hochschulen wird nach § 19 von den Hochschulen des Landes durchgeführt. Die Hochschulen sind in diesem Verfahren nicht verpflichtet, den Sachverhalt von Amts wegen zu ermitteln. Sie können die Stiftung damit beauftragen, Zulassungs- sowie Ablehnungsbescheide zu erstellen und im Namen und Auftrag der Hochschule zu versenden; § 3 Abs. 9 gilt entsprechend. Hochschulen können bei der Durchführung ihrer Auswahlverfahren durch Überbuchung der Zulassungszahlen berücksichtigen, dass Studienplätze voraussichtlich nicht besetzt werden.
die Einzelnoten der Hochschulzugangsberechtigung,
die Art einer Berufsausbildung und die Dauer einer Berufstätigkeit oder eines Praktikums und
die Erfüllung der Voraussetzungen für eine erneute Zulassung nach § 20 Abs. 2 Satz 2 .
(7) Nach Abschluss des Nachrückverfahrens werden Studienplätze, die noch verfügbar sind oder wieder verfügbar werden, von der Hochschule durch das Los an Bewerber vergeben, die bei der Hochschule die Zulassung beantragt haben. Die Hochschule bestimmt Form und Frist der Antragstellung durch Satzung. Sind nach Abschluss des Nachrückverfahrens mehr als 5 v. H. der zur Verfügung stehenden Studienplätze noch oder wieder verfügbar, kann die Hochschule vor dem Verfahren nach Satz 1 ein zweites Nachrückverfahren nach Absatz 6 Satz 2 durchführen.
(2) Für die Besetzung der Studienplätze in der Abiturbestenquote werden so viele Bewerber ausgewählt, wie insgesamt in dieser Quote Studienplätze zu vergeben sind. Die Auswahl erfolgt nach den Absätzen 3 bis 5; dabei finden die §§ 12 und 13 Anwendung.
(4) Wer keine Durchschnittsnote nachweist, wird nach dem letzten Bewerber mit feststellbarer Durchschnittsnote eingeordnet.
(5) Wer nachweist, aus in der eigenen Person liegenden, nicht selbst zu vertretenden Gründen daran gehindert gewesen zu sein, eine bessere Durchschnittsnote zu erreichen, wird auf Antrag mit einer besseren Durchschnittsnote berücksichtigt.
(2) Die Quote eines Landes bemisst sich zu einem Drittel nach seinem Anteil an der Gesamtzahl der Bewerber für den betreffenden Studiengang (Bewerberanteil) und zu zwei Dritteln nach seinem Anteil an der Gesamtzahl der Achtzehn- bis unter Einundzwanzigjährigen (Bevölkerungsanteil). Die sich danach für die Länder Berlin, Bremen und Hamburg ergebenden Quoten werden um 30 v. H. erhöht. Die auf die so ermittelten Landesquoten entfallenden Studienplätze werden in der Weise errechnet, dass zunächst jeder Landesquote ein Studienplatz zugeteilt wird und die verbleibenden Studienplätze nach dem d'Hondtschen Höchstzahlverfahren ermittelt werden.
für diesen Studiengang zu dem Personenkreis gehört, der an der Auswahl in der Abiturbestenquote zu beteiligen ist und
(4) Ist vor dem Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung ein berufsqualifizierender Abschluss außerhalb der Hochschule erlangt und die Hochschulzugangsberechtigung vor dem 16. Juli 2007 erworben worden, wird die Zahl der Halbjahre um eins für je sechs Monate Berufsausbildung, höchstens jedoch um zwei Halbjahre erhöht. Ist im Fall des Satzes 1 die Hochschulzugangsberechtigung vor dem 16. Januar 2002 erworben worden, wird die Zahl der Halbjahre um bis zu vier erhöht. Dies gilt entsprechend, wenn die Ableistung eines Dienstes einen Bewerber daran gehindert hat, vor dem Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung einen berufsqualifizierenden Abschluss außerhalb der Hochschule zu erlangen, sofern der berufsqualifizierende Abschluss zu einer Erhöhung der Zahl der Halbjahre nach den Sätzen 1 oder 2 geführt hätte.
(3) Wer keine Durchschnittsnote nachweist, wird nach dem letzten Bewerber mit feststellbarer Durchschnittsnote eingeordnet.
(2) Besteht danach noch Ranggleichheit oder besteht bei der Auswahl in den übrigen Quoten Ranggleichheit, wird vorrangig ausgewählt, wer zu dem Personenkreis nach § 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 gehört und durch eine Bescheinigung glaubhaft macht, dass der Dienst in vollem Umfang abgeleistet ist oder bei einer Bewerbung für das Sommersemester bis zum 30. April und bei einer Bewerbung für das Wintersemester bis zum 31. Oktober im Umfang der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestdauer abgeleistet sein wird, oder glaubhaft macht, dass bis zu den genannten Zeitpunkten mindestens sechs Monate Dienst nach § 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 ausgeübt sein werden. Im Übrigen entscheidet bei Ranggleichheit das Los.
Für das von den Hochschulen durchzuführende Auswahlverfahren findet § 32 mit der Maßgabe Anwendung, dass die Hochschule neben der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung mindestens einen weiteren Auswahlmaßstab ihrer Auswahl zugrunde zu legen hat; im Rahmen der Vorauswahl kann neben den Kriterien nach § 32 Abs. 3 der Grad der Ortspräferenz berücksichtigt werden.
mindestens ein Jahr Entwicklungsdienst nach dem Entwicklungshelfer-Gesetz vom 18. Juni 1969 (BGBl. I S. 549) in der jeweils geltenden Fassung geleistet haben,
(2) Ist die frühere Zulassung in der Abiturbestenquote erfolgt, lässt die Stiftung vorab den Bewerber in dieser Quote an demselben Studienort erneut zu. Ist die frühere Zulassung im Auswahlverfahren einer Hochschule oder im Losverfahren einer Hochschule nach § 10 Abs. 7 erfolgt, lässt diese Hochschule in ihrem Auswahlverfahren den Bewerber vorab erneut zu. Ist die frühere Zulassung in einer sonstigen, von der Stiftung vergebenen Quote erfolgt oder beruht der Zulassungsanspruch nicht auf einer tatsächlich erfolgten Zulassung, wählt die Zentralstelle den Bewerber vor der Vergabe der Studienplätze in den sonstigen Quoten aus. Die erneute Zulassung nach den Sätzen 1 und 2 setzt voraus, dass der Studienort der früheren Zulassung für die entsprechende Quote an erster Stelle genannt worden ist.
Die Zulassung richtet sich vorrangig nach den im Zulassungsantrag nach § 3 Abs. 3 Satz 2 geäußerten Studienortwünschen. Können an einem Studienort nicht alle Bewerber zugelassen werden, die diesen Studienort an gleicher Stelle genannt haben, entscheidet über die Zulassung die nach § 11 Abs. 3 bis 5 ermittelte Durchschnittsnote. Besteht bei der Zulassung nach Satz 2 Ranggleichheit, entscheidet die nach Anlage 4 ermittelte Punktzahl der Gesamtqualifikation der Hochschulzugangsberechtigung. Besteht bei der Zulassung nach Satz 3 Ranggleichheit, entscheidet die Rangfolge nach § 22 Abs. 1 Satz 2 . Im Übrigen entscheidet bei Ranggleichheit das Los. Wer an keinen für diese Quote genannten Studienort verteilt werden kann, wird nicht zugelassen.
einzige Wohnung oder Hauptwohnung mit dem Ehegatten oder den Kindern oder dem Lebenspartner aus einer Lebenspartnerschaft nach § 1 des Lebenspartnerschaftsgesetzes vom 16. Februar 2001 (BGBl. I S. 266) in der jeweils geltenden Fassung den dem Studienort zugeordneten Landkreisen und kreisfreien Städten,
Die Zuordnung von Landkreisen und kreisfreien Städten zu den einzelnen Studienorten ergibt sich aus Anlage 5 .
(2) Die festgesetzte Zahl an Teilstudienplätzen, vermindert um die Zahl der nach einem Dienst aufgrund eines früheren Zulassungsanspruchs Auszuwählenden, wird jeweils im Anschluss an das Verfahren nach § 10 Abs. 6 durch das Los an die Bewerber vergeben, die bis dahin nicht zugelassen sind. Die §§ 1 bis 4 , 8 , 20 und 22 gelten entsprechend; die Zulassung für einen Teilstudienplatz wird nicht nach § 4 Abs. 3 Satz 1 berücksichtigt.
§ 24 a *)
Zulassung außerhalb festgesetzter
(1) Anträge, mit denen ein Anspruch auf Zulassung außerhalb der festgesetzten Zulassungszahlen geltend gemacht wird, müssen für das Sommersemester bis zum 15. Januar und für das Wintersemester bis zum 15. Juli bei der Hochschule eingegangen sein (Ausschlussfristen).
(2) Voraussetzung für die Zulassung außerhalb der festgesetzten Zulassungszahlen ist ferner ein fristgerechter Antrag auf Zulassung nach § 3 im zentralen Vergabeverfahren in dem betreffenden Studiengang für den betreffenden Studienort. Sind Zulassungen außerhalb der festgesetzten Kapazität auszusprechen, hat sich die Vergabe an den Vergabekriterien des Auswahlverfahrens der Hochschule für diesen Studiengang zu orientieren. *)
(1) Die Bestimmungen des Zweiten Abschnitts regeln die Vergabe von Studienplätzen des ersten Fachsemesters und in höheren Fachsemestern, für die Zulassungszahlen festgesetzt sind und die im örtlichen Auswahlverfahren nach den §§ 6 und 7 ThürHZG vergeben werden. Die Hochschulen führen die Vergabeverfahren durch.
(2) Soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt ist, finden in einem örtlichen Auswahlverfahren die Bestimmungen des Ersten Abschnitts entsprechende Anwendung mit der Maßgabe, dass an die Stelle der Stiftung jeweils die Hochschule tritt, an der die Zulassung beantragt wird.
bei der Hochschule eingegangen sein (Ausschlussfristen). Der Zulassungsantrag gilt nur für das Vergabeverfahren, auf das er sich bezieht. Die Fristen nach Satz 1 gelten auch für Anträge, mit denen ein Anspruch auf Zulassung außerhalb der festgesetzten Zulassungszahl geltend gemacht wird.
(2) Abweichend von § 3 Abs. 3 Satz 1 können in einem Zulassungsantrag bis zu zwei Studiengänge benannt werden; dabei ist der an erster Stelle genannte Studiengang der Hauptantrag und der an zweiter Stelle genannte Studiengang der Hilfsantrag. In einem Antrag auf Zulassung für ein Zweitstudium kann nur ein Studiengang benannt werden.
(3) Ist der Nachweis eines abgeleisteten Praktikums Bestandteil der Hochschulzugangsberechtigung, so ist die Bewerbung abweichend von § 4 Abs. 1 Satz 1 auch zulässig, wenn der Zulassungsantrag und alle für die Studienplatzvergabe erforderlichen Unterlagen bis zu den in Absatz 1 genannten Terminen der Hochschule vorliegen und der Bewerber durch eine Bescheinigung der Ausbildungsstelle nachweist, dass das Praktikum oder die fachpraktische Ausbildung bis zum Beginn der Lehrveranstaltungen des betreffenden Semesters abgeschlossen sein wird. Entsprechendes gilt für die Feststellungsprüfung ausländischer Studienbewerber.
(4) Abweichend von § 3 Abs. 7 Satz 2 kann die Hochschule nachträglich eingereichte Unterlagen von Bewerbern, deren Zulassungsantrag fristgerecht in der von der Hochschule vorgesehenen Form gestellt ist, berücksichtigen, solange der Verfahrensablauf dies noch zulässt.
(5) Studiengang im Sinne dieser Verordnung ist ein durch Prüfungs- oder Studienordnung geregeltes, auf einen bestimmten ersten berufsqualifizierenden Abschluss oder ein bestimmtes Ausbildungsziel gerichtetes Studium eines oder mehrerer Fächer oder einer Studienrichtung eines grundständigen Studiengangs.
(2) Das Vergabeverfahren kann in mehreren Verfahrensstufen durchgeführt werden. Zunächst wird in einer ersten Stufe über die Hauptanträge entschieden. Die dann noch verfügbaren Studienplätze werden in Nachrückverfahren an diejenigen Bewerber vergeben, die den Studiengang im Hauptantrag genannt haben und bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht zugelassen sind. Falls eine Auswahl erforderlich ist, erfolgt diese nach der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung nach § 30 . Sind danach noch Studienplätze verfügbar, wird berücksichtigt, wer den Studiengang im Hilfsantrag genannt hat. Der Hilfsantrag wird nur dann wirksam, wenn das Vergabeverfahren für den Hauptantrag abgeschlossen ist, der Bewerber hier keine Zulassung erhalten hat und in dem Studiengang des Hilfsantrags noch verfügbare Studienplätze vorhanden sind; Satz 3 gilt entsprechend.
(7) Sind nach Abschluss des Vergabeverfahrens in einem Studiengang noch Studienplätze verfügbar oder werden Studienplätze wieder verfügbar, werden diese durch das Los an deutsche und ausländische Studienbewerber vergeben, die bei der Hochschule die Beteiligung am Losverfahren beantragt haben. Die Hochschule bestimmt Form und Frist der Antragsstellung und gibt diese sowie das Ergebnis des Losverfahrens in geeigneter Weise bekannt. Absatz 4 Satz 1 gilt entsprechend; im Losverfahren nicht zugelassene Bewerber erhalten keinen Ablehnungsbescheid. Soweit die Hochschule die Stiftung mit der Durchführung eines Losverfahrens beauftragt, gilt § 35a Abs. 9 in Verbindung mit § 35a Abs. 12 Satz 2 .
(1) Von den für das erste Fachsemester festgesetzten Zulassungszahlen sind nach Abzug der nach § 33 zu vergebenden Studienplätze vorweg abzuziehen:
8 v. H. für die Zulassung von ausländischen Staatsangehörigen und Staatenlosen, die nicht nach § 2 Satz 2 Deutschen gleichgestellt sind,
2 v. H. für Bewerber, die in einem noch nicht abgeschlossenen Studiengang die Qualifikation für das gewählte Studium erworben haben und über keine sonstige Studienberechtigung verfügen, und
3 v. H. für Bewerber, die bereits ein Studium in einem anderen Studiengang abgeschlossen haben (Bewerber für ein Zweitstudium).
Der Anteil der für Bewerber nach Satz 1 Nr. 3 und 4 vorweg abgezogenen Studienplätze an der Gesamtzahl der Studienplätze darf nicht größer sein, als der Anteil dieser Bewerber an der Gesamtzahl der Bewerber. Für jede Quote nach Satz 1 muss mindestens ein Studienplatz zur Verfügung gestellt werden, wenn in der entsprechenden Quote mindestens ein Bewerber zu berücksichtigen ist. Werden Studienplätze in den Quoten nach Satz 1 nicht in Anspruch genommen, so erfolgt die Verteilung der entsprechenden Studienplätze im Rahmen des Absatzes 2.
(2) Die nach Abzug der Studienplätze nach Absatz 1 verbleibenden Studienplätze werden wie folgt vergeben:
20 v. H. nach der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung,
60 v. H. nach dem Ergebnis eines ergänzenden Hochschulauswahlverfahrens nach § 32 und
20 v. H. nach der Dauer der Zeit seit Erwerb der Qualifikation für den gewählten Studiengang (Wartezeit).
(3) Die Quoten nach den Absätzen 1 und 2 werden nur gebildet, wenn die Zahl der Bewerber die Zahl der im Rahmen dieser Quoten verfügbaren Studienplätze übersteigt. Die Quote nach Absatz 1 Satz 1 Nr. 2 wird nur im Hauptverfahren gebildet.
(4) Am Auswahlverfahren nach Absatz 2 nimmt nicht teil, wer unter die Quoten nach Absatz 1 Satz 1 Nr. 2 bis 4 fällt.
(1) Besteht bei der Auswahl nach § 28 Abs. 2 Nr. 1 Ranggleichheit, bestimmt sich die Rangfolge nach den Bestimmungen über die Auswahl nach Wartezeit. Besteht bei der Auswahl nach § 28 Abs. 2 Nr. 3 Ranggleichheit, bestimmt sich die Rangfolge durch die nach § 30 Abs. 1 ermittelte Durchschnittsnote.
(2) Besteht danach oder bei der Auswahl der übrigen Quoten Ranggleichheit, wird vorrangig ausgewählt, wer zu dem Personenkreis nach § 20 Abs. 1 Satz 1 gehört und durch eine Bescheinigung glaubhaft macht, dass der Dienst in vollem Umfang abgeleistet ist oder bei einer Bewerbung für das Sommersemester bis zum 30. April und bei einer Bewerbung für das Wintersemester bis zum 31. Oktober in vollem Umfang abgeleistet sein wird, oder glaubhaft macht, dass bis zu den genannten Zeitpunkten mindestens sechs Monate Dienst nach § 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 ausgeübt sein werden. Im Übrigen entscheidet bei Ranggleichheit das Los.
(3) Wer sowohl in der Quote nach § 28 Abs. 2 Nr. 3 als auch in den anderen Quoten zugelassen werden kann, wird in der Quote nach § 28 Abs. 2 Nr. 3 zugelassen. Wer sowohl in der Quote nach § 28 Abs. 2 Nr. 1 als auch in der Quote nach § 28 Abs. 2 Nr. 2 zugelassen werden kann, wird in der Quote nach § 28 Abs. 2 Nr. 1 zugelassen.
(1) Die Auswahl nach der Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung erfolgt nach § 11 Abs. 3 bis 5 .
(2) Landesquoten werden nicht gebildet.
Für die Auswahl nach Wartezeit sind ergänzend zu § 14 Abs. 1 Satz 3 Halbjahre für Fachhochschulen die Zeit vom 1. März bis zum 31. August eines Jahres (Sommersemester) und die Zeit vom 1. September bis zum letzten Tag des Monats Februar des folgenden Jahres (Wintersemester).
Auswahl nach einem Dienst aufgrund eines früheren Zulassungsanspruchs
§ 20 gilt mit der Maßgabe, dass Bewerber nur ausgewählt werden, wenn sie zu Beginn oder während eines Dienstes für diesen Studiengang an der Hochschule zugelassen worden sind oder wenn zu Beginn oder während des Dienstes für diesen Studiengang an der Hochschule keine Zulassungszahlen festgesetzt waren.
Ausländische Staatsangehörige oder Staatenlose, die nicht nach § 2 Satz 2 Deutschen gleichgestellt sind, werden von den Hochschulen im Rahmen der Quote nach § 28 Abs. 1 Nr. 2 zugelassen. Ihre Zulassungsanträge sind an die Hochschulen zu richten und müssen dort innerhalb der Ausschlussfristen des § 26 Abs. 1 eingegangen sein. Im Übrigen gilt § 24 entsprechend.
Besondere Bestimmungen für die Vergabe von Studienplätzen in höheren Fachsemestern
Bewerber nach § 20 Abs. 1 , die sich an der Hochschule, an der sie vor der Unterbrechung ihres Studiums immatrikuliert waren, für denselben Studiengang bewerben,
Bewerber, die in ihrem Studiengang aus fachbedingten Gründen ein vom zuständigen Fachbereich, Prüfungsamt oder Prüfungsausschuss für notwendig gehaltenes Studium bis zu drei Semestern an einer anderen Hochschule auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland durchlaufen haben und sich an der Hochschule, an der sie vorher eingeschrieben waren, für denselben Studiengang bewerben,
Bewerber, die ihr Studium für die Dauer eines fachbedingten, vom zuständigen Fachbereich, Prüfungsamt oder Prüfungsausschuss für sinnvoll gehaltenen Auslandsaufenthalts unterbrochen haben und sich an der Hochschule, an der sie vor der Unterbrechung eingeschrieben waren, für denselben Studiengang bewerben,
an Bewerber, die für denselben Studiengang an einer Hochschule eingeschrieben sind oder waren in der Rangfolge nachstehender Gruppen:
an sonstige Bewerber,
wobei innerhalb jeder Gruppe die Rangfolge durch die Qualität der erworbenen Leistungsnachweise bestimmt wird. Bei Ranggleichheit entscheidet das Los.
(1) Bei der Durchführung von Zulassungsverfahren und damit bei der Vergabe von Studienplätzen kann die Hochschule gegen Erstattung der entstehenden Kosten die von der Stiftung angebotenen Dienstleistungen nach § 13 ThürHZG in Verbindung mit Artikel 2 Nr. 1 und Artikel 4 Abs. 1 des Staatsvertrags über die Errichtung einer gemeinsamen Einrichtung für Hochschulzulassung (Staatsvertrag) in Anspruch nehmen. Die Hochschule kann insbesondere an dem Verfahren der Stiftung zum Abgleich von Mehrfachzulassungsmöglichkeiten (Dialogorientiertes Serviceverfahren) teilnehmen sowie die Stiftung damit beauftragen, im Namen der Hochschule Zulassungsanträge entgegenzunehmen und zu prüfen sowie Zulassungs- und Ablehnungsbescheide zu erstellen und zu versenden. Die Hochschule und die Stiftung übermitteln sich gegenseitig die für das Dialogorientierte Serviceverfahren erforderlichen personenbezogenen Daten der Bewerber um einen Studienplatz an der Hochschule. Das Dialogorientierte Serviceverfahren besteht aus zwei Koordinierungsphasen und der Clearingphase. Soweit die Hochschule am Dialogorientierten Serviceverfahren der Stiftung teilnimmt, sind die Absätze 2 bis 12 maßgeblich; § 26 Abs. 2 Satz 1 Halbsatz 2 , § 27 Abs. 2, 4 Satz 2 und Abs. 5 , § 28 Abs. 3 Satz 2 finden keine Anwendung.
(2) Statusmitteilungen, Zulassungsangebote der Hochschulen sowie Erklärungen der Bewerber erfolgen ausschließlich über das Webportal der Stiftung, soweit nichts anderes geregelt ist. Bei der elektronischen Übermittlung haben die Hochschule und die Stiftung unter Anwendung von Verschlüsselungsmaßnahmen dem jeweiligen Stand der Technik entsprechende Maßnahmen zu treffen, die die Vertraulichkeit und Unversehrtheit der Daten gewährleisten. Die Bewerber werden zusätzlich über den Stand des Zulassungsverfahrens durch E-Mail benachrichtigt. Bewerber, die glaubhaft machen, dass ihnen die Kommunikation über das Webportal der Hochschule und der Stiftung nicht möglich ist, werden durch die Hochschule und die Stiftung unterstützt. Auf die im Dialogorientierten Serviceverfahren geltenden Ausschlussfristen findet § 25 Abs. 2 in Verbindung mit § 3 Abs. 8 Anwendung. Die Erstellung von Bescheiden kann vollständig durch automatische Einrichtungen erfolgen. Ein zum Abruf bereitgestellter Bescheid gilt am dritten Tag nach Absendung der elektronischen Benachrichtigung über die Bereitstellung der Daten an die abrufberechtigte Person als bekannt gegeben. Im Zweifel hat die Hochschule den Zugang der Benachrichtigung an die abrufberechtigte Person nachzuweisen.
(4) Für die Teilnahme an den beiden Koordinierungsphasen können bundesweit bis zu zwölf Zulassungsanträge gestellt werden; im Übrigen findet § 26 Abs. 2 Satz 1 Halbsatz 1 mit der Maßgabe Anwendung, dass die Benennung jedes Studiengangs (höchstens zwei je Hochschule) in je einem Zulassungsantrag zu erfolgen hat (höchstens zwei je Hochschule); § 26 Abs. 2 Satz 2 bleibt unberührt. Der Zulassungsantrag ist dabei die Kombination aus einem Studiengang und einer Hochschule, wobei ein Studiengang auch aus einer Verbindung mehrerer Studienfächer oder Teilstudiengänge bestehen kann. Der Zulassungsantrag muss elektronisch über das Webportal der Hochschule oder, soweit die Hochschule dies zulässt, über das Webportal der Stiftung bis zum Ablauf der in § 26 genannten Fristen eingegangen sein (Ausschlussfristen); die Hochschulen können zusätzlich bestimmen, dass das unterschriebene Antragsformular und/oder eine Kopie der Hochschulzugangsberechtigung bis zum Ablauf der in § 26 genannten Fristen bei den Hochschulen eingegangen sein müssen (Ausschlussfristen); die Hochschulen bestimmen die Form der Anträge im Übrigen und die Unterlagen (Art, Form und Umfang), die bis zum Ablauf der in § 26 genannten Fristen eingegangen sein müssen (Ausschlussfristen). Die Hochschule übermittelt der Stiftung für das Sommersemester bis zum 20. Januar und für das Wintersemester bis zum 20. Juli alle über das Webportal der Hochschule fristgerecht elektronisch eingegangenen Zulassungsanträge. Für im Webportal der Stiftung als ,inaktiv’ gekennzeichnete Zulassungsanträge können weder Zulassungsangebote noch Zulassungen ergehen. Der Bewerber kann einen oder mehrere der bisher als ,inaktiv’ gekennzeichneten Zulassungsanträge aktivieren, indem er bisher nicht als ,inaktiv’ gekennzeichnete Zulassungsanträge in entsprechender Anzahl für das Sommersemester bis zum 23. Januar und für das Wintersemester bis zum 23. Juli über das Webportal der Stiftung zurücknimmt (Ausschlussfristen). Der Bewerber kann eine Präferenzenfolge der Zulassungsanträge für das Sommersemester bis zum 18. Februar und für das Wintersemester bis zum 18. August über das Webportal der Stiftung festlegen (Ausschlussfristen). Legt der Bewerber keine Präferenzenfolge der Zulassungsanträge fest, ergibt sich diese aus der zeitlichen Reihenfolge des elektronischen Antragseingangs nach Satz 3; dem zeitlich zuerst elektronisch eingegangenen Zulassungsantrag kommt dabei die höchste Präferenz zu.
(5) In der ersten Koordinierungsphase für das Sommersemester bis zum 15. Februar und für das Wintersemester bis zum 15. August ausgesprochene Zulassungsangebote kann der Bewerber für das Sommersemester bis zum 18. Februar und für das Wintersemester bis zum 18. August über das Webportal der Stiftung annehmen (Ausschlussfristen). Wer ein Zulassungsangebot annimmt, erhält einen Zulassungsbescheid. Mit der Annahme eines Zulassungsangebots gelten die weiteren gestellten Zulassungsanträge als zurückgenommen und der Bewerber scheidet aus diesen Vergabeverfahren aus. Auf diese Rechtsfolgen ist der Bewerber hinzuweisen. Im Verfahren für das Sommersemester bis zum 18. Februar und im Verfahren für das Wintersemester bis zum 18. August wieder verfügbare Studienplätze werden gemäß den Ranglisten der Hochschulen ( § 28 Abs. 1 und 2 ) aufrückenden Bewerbern angeboten.
(9) Nach Abschluss der zweiten Koordinierungsphase werden noch verfügbare Studienplätze in der Clearingphase durch Los vergeben; die Clearingphase kann aus zwei Clearingverfahren bestehen. An der Clearingphase können auch Bewerber teilnehmen, die in den zwei vorangegangenen Koordinierungsphasen eine Zulassung erhalten haben; bisher noch nicht am Dialogorientierten Serviceverfahren teilnehmende Bewerber müssen sich nach Absatz 3 registrieren. Der Zulassungsantrag muss für die Teilnahme an dem ersten Clearingverfahren für das Sommersemester bis zum 6. März und für das Wintersemester bis zum 3. September, für die Teilnahme an dem zweiten Clearingverfahren für das Sommersemester bis zum 29. März und für das Wintersemester bis zum 28. September elektronisch über das Webportal der Stiftung eingegangen sein (Ausschlussfristen). Absatz 4 Satz 1 Halbsatz 1 sowie Absatz 4 Satz 2, 7 und 8 gelten mit der Maßgabe entsprechend, dass die Festlegung der Präferenzenfolge bis zu den in Satz 3 jeweils genannten Fristen möglich ist (Ausschlussfristen). Wird ein Bewerber ausgelost, wird entsprechend der festgelegten Präferenzenfolge ermittelt, ob eine Zulassungsmöglichkeit besteht. Besteht eine Zulassungsmöglichkeit, erhält der Bewerber einen Zulassungsbescheid. Die Bewerber werden über den Abschluss des jeweiligen Clearingverfahrens informiert; Ablehnungsbescheide werden nicht erteilt. Ist das Clearingverfahren in einem Studiengang beendet und sind noch Studienplätze verfügbar oder werden wieder verfügbar, führt die Hochschule ein Losverfahren nach § 27 Abs. 7 durch.
(12) Werden nach Abschluss der zweiten Koordinierungsphase in einem Studiengang Studienplätze wieder verfügbar und sind die Bewerberlisten noch nicht erschöpft, kann die Hochschule abweichend von Absatz 1 Satz 5 das Nachrückverfahren nach § 27 Abs. 2 und 5 sowie § 28 Abs. 3 Satz 2 durchführen.
(2) Zulassungszahlen können bei der Erprobung neuer Studiengänge und -methoden, bei der Neuordnung von Studiengängen und Selbstverwaltungseinheiten und beim Aus- oder Aufbau der Hochschulen abweichend von Absatz 1 festgesetzt werden. Dabei ist ein ausgewogenes Angebot an Studiengängen zu gewährleisten. Absatz 1 Halbsatz 2 bleibt unberührt.
(3) Die Zulassungszahlen werden nach § 4 ThürHZG festgesetzt.
(1) Die Zulassungszahl ist die Zahl der je Vergabetermin von der einzelnen Hochschule höchstens aufzunehmenden Bewerber in einem Studiengang.
(2) Der Festsetzung der Zulassungszahl liegt die jährliche Aufnahmekapazität zugrunde. Bei Studiengängen, für die während eines Jahres Bewerber an mehreren Vergabeterminen aufgenommen werden, wird die jährliche Aufnahmekapazität auf die einzelnen Vergabetermine aufgeteilt.
(1) Der Festsetzung der Zulassungszahlen nach § 36 Abs. 3 in Verbindung mit § 39 geht die Überprüfung voraus, ob im Rahmen der verfügbaren Mittel die Möglichkeiten zur Nutzung der vorhandenen Ausbildungskapazität ausgeschöpft worden sind. Hierzu wird die jährliche Aufnahmekapazität in zwei Verfahrensschritten ermittelt:
Berechnung aufgrund der personellen Ausstattung nach den §§ 41 bis 48 ;
Überprüfung des Ergebnisses nach Nummer 1 anhand der weiteren kapazitätsbestimmenden Kriterien nach den §§ 49 bis 54 .
(2) Bei der Feststellung der Aufnahmekapazität bleiben Maßnahmen nach § 5 Abs. 2 ThürHZG sowie Maßnahmen zum Ausgleich zusätzlicher Belastungen aufgrund der bisherigen Entwicklung der Zahl der Studenten des ersten Fachsemesters oder höherer Fachsemester unberücksichtigt; sie sind gesondert auszuweisen.
(1) Die Hochschulen legen den Bericht nach Artikel 6 Abs. 4 des Staatsvertrags für das Wintersemester bis spätestens 15. Mai und für das Sommersemester bis spätestens 15. November jeden Jahres vor. Der Bericht enthält insbesondere eine Darstellung der Ermittlung der Aufnahmekapazität nach § 38 sowie die Aufteilung der Curricularnormwerte der Studiengänge auf Lehreinheiten nach § 48 Abs. 4 . Die Hochschulen haben die Aufteilung des Curricularnormwerts und eine Abweichung vom Berechnungsergebnis der §§ 41 bis 48 nach § 49 zu begründen.
Die jährliche Aufnahmekapazität aufgrund der personellen Ausstattung wird nach Anlage 6 unter Anwendung von Curricularnormwerten nach § 48 berechnet.
(3) Der Studiengang Medizin wird für Berechnungszwecke in einen vorklinischen und einen klinischen Teil untergliedert, wobei der vorklinische Teil den Studienabschnitt bis zum Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nach § 1 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 der Approbationsordnung für Ärzte vom 27. Juni 2002 (BGBl. I S. 2405) in der jeweils geltenden Fassung und der klinische Teil den Studienabschnitt zwischen dem Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung und dem Beginn des Praktischen Jahres nach § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 der Approbationsordnung für Ärzte umfasst. Zur Berechnung der jährlichen Aufnahmekapazität für den Studiengang Medizin sind die Lehreinheiten Vorklinische Medizin, Klinisch-theoretische Medizin und Klinisch-praktische Medizin zu bilden. Der vorklinische Teil des Studiengangs wird der Lehreinheit Vorklinische Medizin, der klinische Teil des Studiengangs der Lehreinheit Klinisch-praktische Medizin zugeordnet; die Lehreinheit Klinisch-theoretische Medizin erbringt für den Studiengang Medizin Dienstleistungen nach § 46 .
(1) Für die Berechnung des Lehrangebots sind alle Stellen des wissenschaftlichen und künstlerischen Lehrpersonals und der sonstigen Lehrpersonen nach Stellengruppen den Lehreinheiten zuzuordnen. Die Stellen des wissenschaftlichen Lehrpersonals und die Stellen des wissenschaftlichen Personals ohne Lehrverpflichtung, das Aufgaben in der Krankenversorgung wahrnimmt, werden in den medizinischen Fächern den Lehreinheiten nach Anlage 7 zugeordnet.
(1) Das Lehrdeputat ist die im Rahmen des Dienstrechts festgesetzte Regellehrverpflichtung einer Lehrperson einer Stellengruppe, gemessen in Deputatstunden. Soweit der Umfang der Lehrverpflichtungen nicht geregelt ist, sind die in § 4 Abs. 1 und 2 der Thüringer Lehrverpflichtungsverordnung vom 24. März 2005 (GVBl. S. 161) in der jeweils geltenden Fassung festgesetzten Werte anzuwenden.
(2) Soweit durch die Thüringer Lehrverpflichtungsverordnung die Regellehrverpflichtung vermindert wird, ist dies zu berücksichtigen. Dabei bleiben Verminderungen für Zwecke der Krankenversorgung im Hinblick auf Absatz 3 unberücksichtigt.
(3) Die Wahrnehmung der Aufgaben in der unmittelbaren Krankenversorgung und diagnostische Untersuchungen durch das in die Lehrdeputatberechnung eingehende Personal werden durch eine Verminderung der Lehrverpflichtung nach Maßgabe des Dienstrechts berücksichtigt. Solange das Dienstrecht eine solche Regelung ländereinheitlich nicht vorsieht, wird der Personalbedarf für die Krankenversorgung wie folgt berücksichtigt:
Vor der Berechnung des Lehrangebots der Lehreinheit Klinisch-praktische Medizin nach Anlage 6 werden die dieser Lehreinheit zugeordneten Stellen entsprechend dem Anteil der Stellengruppen an der Gesamtzahl aller zugeordneten Stellen nach den Buchstaben b und c vermindert. Die Stellen des wissenschaftlichen Personals ohne Lehrverpflichtung, das Aufgaben in der Krankenversorgung wahrnimmt, sind vorrangig bei der Stellenverminderung nach den Buchstaben b und c abzuziehen.
Der Personalbedarf für die ambulante Krankenversorgung wird durch Abzug einer Stelle je 1200 poliklinische Neuzugänge berücksichtigt; als Zahl der poliklinischen Neuzugänge gelten die jährlich im Klinikum, mit Ausnahme der Zahnklinik, für eine poliklinische Behandlung angenommenen Krankenscheine, Überweisungsscheine, Vorsorgescheine und Notfallbehandlungen sowie die Zahl der Leistungsabrechnungen für Selbstzahler und die Zahl der internen Überweisungen.
Vor der Berechnung des Lehrangebots der Lehreinheit Zahnmedizin nach Anlage 6 werden die dieser Lehreinheit zugeordneten Stellen entsprechend dem Anteil der Stellengruppen an der Gesamtzahl aller zugeordneten Stellen nach den Buchstaben b und c vermindert. Die Stellen des wissenschaftlichen Personals ohne Lehrverpflichtung, das Aufgaben in der Krankenversorgung wahrnimmt, sind vorrangig bei der Stellenverminderung nach den Buchstaben b und c abzuziehen.
Der Personalbedarf für die ambulante Krankenversorgung wird berücksichtigt durch einen pauschalen Abzug in Höhe von 30 v. H. von der um den Personalbedarf für stationäre Krankenversorgung nach Buchstabe b verminderten Gesamtstellenzahl.
(5) Das Lehrangebot der Lehreinheit Klinisch-praktische Medizin wird um die Lehrleistungen erhöht, die von außeruniversitären Krankenanstalten vereinbarungsgemäß und auf Dauer für den Ausbildungsaufwand nach § 48 Abs. 1 im Studienabschnitt zwischen dem Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nach § 1 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 der Approbationsordnung für Ärzte und dem Beginn des Praktischen Jahres nach § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 der Approbationsordnung für Ärzte erbracht werden.
Als Lehrauftragsstunden werden die Lehrveranstaltungsstunden in die Berechnung einbezogen, die der Lehreinheit für den Ausbildungsaufwand nach § 48 Abs. 1 in den dem Berechnungsstichtag vorausgehenden zwei Semestern im Durchschnitt je Semester zur Verfügung gestanden haben und nicht auf einer Regellehrverpflichtung beruhen. Dies gilt nicht, soweit die Lehrauftragsstunden aus Haushaltsmitteln für unbesetzte Stellen vergütet worden sind. Dies gilt ferner nicht, soweit Personal außeruniversitärer Forschungseinrichtungen freiwillig und unentgeltlich Lehrleistungen übernimmt. Die Lehrauftragsstunden sind auf der Grundlage der dienstrechtlichen Vorschriften in Deputatstunden umzurechnen.
(2) Zur Berechnung des Bedarfs an Dienstleistungen sind Studienanfängerzahlen für die nicht zugeordneten Studiengänge anzusetzen, wobei die voraussichtlichen Zulassungszahlen für diese Studiengänge oder die bisherige Entwicklung der Studienanfängerzahlen zu berücksichtigen sind.
(2) Zur Festsetzung der einzelnen Anteilquoten können von dem für Hochschulwesen zuständigen Ministerium Vorgaben gemacht werden.
(1) Der Curricularnormwert bestimmt den in Deputatstunden gemessenen Aufwand aller beteiligten Lehreinheiten, der für die ordnungsgemäße Ausbildung eines Studierenden in dem jeweiligen Studiengang erforderlich ist. Bei der Berechnung der jährlichen Aufnahmekapazität sind die in Anlage 8 aufgeführten Curricularnormwerte anzuwenden.
(2) Bei Studiengangkombinationen sind die in Anlage 8 aufgeführten Curricularnormwerte unter Berücksichtigung der Ausbildungsstruktur, des Anteils des jeweiligen Studiengangs am Gesamtstudium und der Studiendauer entsprechend anzuwenden.
(3) Ist für einen Studiengang ein Curricularnormwert in Anlage 8 nicht aufgeführt, wird von dem für Hochschulwesen zuständigen Ministerium im Benehmen mit der Hochschule ein Curricularnormwert festgelegt, der dem Ausbildungsaufwand für diesen Studiengang entspricht. Liegen Curricularnormwerte vergleichbarer Studiengänge vor, sind sie zu berücksichtigen.
(1) Das nach den §§ 41 bis 48 berechnete Ergebnis ist zur Festsetzung der Zulassungszahlen anhand der weiteren, in den Absätzen 2 und 3 aufgeführten kapazitätsbestimmenden Kriterien zu überprüfen, wenn Anhaltspunkte gegeben sind, dass sie sich auf das Berechnungsergebnis auswirken.
(2) Eine Verminderung kommt nur in Betracht, wenn folgende Tatbestände nach den Nummern 1 bis 6 gegeben sind, die die Durchführung einer ordnungsgemäßen Lehre beeinträchtigen, oder wenn ein Ausgleich für eine Mehrbelastung des Personals nach § 43 Abs. 1 durch Studierende höherer Semester nach Nummer 7 erforderlich ist:
Fehlen einer ausreichenden Ausstattung der Lehreinheit mit wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Mitarbeitern,
Fehlen einer ausreichenden Anzahl geeigneter Patienten für die Ausbildung im Studiengang Medizin,
eine gegenüber dem nach Absatz 3 Nr. 1 bis 3 überprüften Berechnungsergebnis der §§ 41 bis 48 höhere Aufnahme von Studierenden erster oder höherer Fachsemester in den vergangenen Jahren.
(3) Eine Erhöhung kommt nur in Betracht, wenn das Personal nach § 43 Abs. 1 eine Entlastung von Lehraufgaben durch folgende Tatbestände erfährt:
besondere Ausstattung der Lehreinheit mit wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Mitarbeitern,
besondere Ausstattung mit sächlichen Mitteln oder
Studienabbruch, Fachwechsel oder Hochschulwechsel von Studierenden in höheren Semestern.
Die Zahl der Studienanfänger ist zu erhöhen, wenn zu erwarten ist, dass wegen Aufgabe des Studiums oder Fachwechsels oder Hochschulwechsels die Zahl der Abgänge an Studierenden in höheren Fachsemestern größer ist als die Zahl der Zugänge (Schwundquote).
Liegt die Zahl nach Nummer 1 niedriger als das Berechnungsergebnis der §§ 41 bis 48 unter Berücksichtigung der Überprüfung nach § 49 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 und 7 sowie Abs. 3 , erhöht sie sich je 1000 poliklinische Neuzugänge im Jahr um die Zahl Eins. Die Zahl nach Nummer 1 wird jedoch höchstens um 50 v. H. erhöht.
(2) Liegt das Berechnungsergebnis nach Absatz 1 niedriger als das der §§ 41 bis 48 unter Berücksichtigung der Überprüfung nach § 49 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 und 7 sowie Abs. 3 , ist es der Festsetzung der Zulassungszahl zugrunde zu legen; § 49 Abs. 2 Nr. 6 bleibt unberührt.
(1) Das Berechnungsergebnis für den Studiengang Zahnmedizin ist anhand der klinischen Behandlungseinheiten der Lehreinheit Zahnmedizin zu überprüfen. Als Grenzwert für die jährliche Aufnahmekapazität ist 0,67 klinische Behandlungseinheit für die Zahnerhaltungs- und Zahnersatzkunde je Student anzusetzen.
(2) Weichen die Berechnungsergebnisse nach Absatz 1 und nach den §§ 41 bis 48 unter Berücksichtigung der Überprüfung nach § 49 Abs. 2 Nr. 1 bis 3, 5 und 7 sowie Abs. 3 voneinander ab, so ist der Festsetzung der Zulassungszahl der niedrigste Wert zugrunde zu legen.
Liegen die Voraussetzungen des Artikel 6 Abs. 2 Satz 2 des Staatsvertrags vor, können Zulassungszahlen abweichend von den Bestimmungen der §§ 41 bis 54 festgesetzt werden.
Die §§ 36 bis 55 gelten entsprechend für Hochschulen, an denen die jährliche Unterrichtsdauer in anderer Weise als nach Semestern aufgeteilt ist, für Fernstudiengänge und für die Festsetzung von Zulassungszahlen für höhere Fachsemester.
Bei der Berechnung der Aufnahmekapazität von Studiengängen mit örtlichen Auswahlverfahren gelten die §§ 36 bis 56 mit der Maßgabe, dass bei Bachelor- und Bakkalaureusstudiengängen anstelle von Curricularnormwerten Curricularwerte zu verwenden sind. Der Curricularwert wird von der Hochschule auf der Grundlage der Studien- und Prüfungsordnung berechnet und festgesetzt und bestimmt den in Deputatsstunden gemessenen Aufwand aller beteiligten Lehreinheiten, der für die ordnungsgemäße Ausbildung eines Studierenden in dem jeweiligen Studiengang erforderlich ist. Bei der Festsetzung der Curricularwerte für Bachelor- und Bakkalaureusstudiengänge darf die in der Anlage 9 festgesetzte Bandbreite für die Fächergruppe nicht über- oder unterschritten werden. Die Zuordnung zu den Fächergruppen erfolgt durch die Hochschulen im Einvernehmen mit dem für Hochschulwesen zuständigen Ministerium. Bei Studiengängen, die den festgelegten Fächergruppen nicht zugeordnet werden können, sind die Curricularwerte von der Hochschule auf der Grundlage des Studienplans unter Berücksichtigung der für die Teilbereiche des Studiengangs einschlägigen Bandbreiten abzuleiten.
(1) Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft. Sie gilt erstmals für die Vergabeverfahren zum Wintersemester 2009/2010.
(2) Gleichzeitig mit dem Inkrafttreten nach Absatz 1 Satz 1 treten außer Kraft:
die Thüringer Vergabeverordnung ZVS vom 10. März 2005 (GVBl. S. 133), zuletzt geändert durch Verordnung vom 13. Mai 2008 (GVBl. S. 118),
die Thüringer Vergabeverordnung vom 27. Mai 2001 (GVBl. S. 70), zuletzt geändert durch Verordnung vom 18. Juni 2004 (GVBl. S. 633),
die Thüringer Kapazitätsverordnung vom 13. August 1993 (GVBl. S. 577), zuletzt geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 21. Dezember 2006 (GVBl. S. 601).
Studiengänge ohne Fachhochschulstudiengänge mit dem Abschluss Diplom oder Staatsexamen (ohne Lehrämter) sind:
Vereinbarung über die gegenseitige Anerkennung von Zeugnissen der allgemeinen Hochschulreife, die an Gymnasien mit neugestalteter Oberstufe erworben wurden nach dem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 7. Mai 1971 in der Fassung vom 8. November 1972 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 191.1),
Vereinbarung zur Gestaltung der gymnasialen Oberstufe in der Sekundarstufe II nach dem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 7. Juli 1972 in der Fassung vom 6. Juni 2013 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 176),
Vereinbarung über die Abiturprüfung für Nichtschüler entsprechend der Gestaltung der gymnasialen Oberstufe in der Sekundarstufe II nach dem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 13. September 1974 in der Fassung vom 14. Dezember 2012 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 192.2),
Vereinbarung über die Durchführung der Abiturprüfung für Schülerinnen und Schüler an Waldorfschulen nach dem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 21. Februar 1980 in der Fassung vom 14. Dezember 2012 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 485.2),
Vereinbarung zur Gestaltung der Abendgymnasien nach dem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 21. Juni 1979 in der Fassung vom 7. Februar 2013 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 240.2),
Vereinbarung zur Gestaltung der Kollegs nach dem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 21. Juni 1979 in der Fassung vom 7. Februar 2013 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 248.1),
die eine auf eine Stelle nach dem Komma bestimmte Durchschnittsnote enthalten, wird diese von der Stiftung bei der Rangplatzbestimmung zugrunde gelegt. Enthält die Hochschulzugangsberechtigung keine Durchschnittsnote nach Satz 1, aber eine Punktzahl der Gesamtqualifikation, wird von der Stiftung nach Anlage 2 der Vereinbarung zur Gestaltung der gymnasialen Oberstufe in der Sekundarstufe II nach dem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 7. Juli 1972 in der Fassung vom 6. Juni 2013 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 176) die Durchschnittsnote aus der Punktzahl der Gesamtqualifikation errechnet. Die Durchschnittsnote wird auf eine Stelle nach dem Komma errechnet; es wird nicht gerundet.
Bei Hochschulzugangsberechtigungen auf der Grundlage der Vereinbarung über die gegenseitige Anerkennung der an Gymnasien erworbenen Zeugnisse der allgemeinen Hochschulreife nach dem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 20. März 1969 - in der Fassung vom 20. Juni 1972 - und vom 13. Dezember 1973 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 191) wird die allgemeine Durchschnittsnote aus dem arithmetischen Mittel der Noten der Hochschulzugangsberechtigung einschließlich der Noten für die im elften und zwölften Schuljahr abgeschlossenen Fächer wie folgt gebildet:
der Vereinbarung über Abendgymnasien nach dem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 3./4. Oktober 1957 in der Fassung vom 8. Oktober 1970 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 240),
des Beschlusses der Kultusministerkonferenz vom 8. Juli 1965 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 248) über die Institute zur Erlangung der Hochschulreife (Kollegs)
Vereinbarung über die befristete gegenseitige Anerkennung von Zeugnissen der fachgebundenen Hochschulreife, die an zur Zeit bestehenden Schulen, Schulformen beziehungsweise -typen erworben worden sind, nach dem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 25. November 1976 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 226.2) und vom 16. Februar 1978 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 226.2.1),
Sondervereinbarung über die gegenseitige Anerkennung der Zeugnisse von besonderen gymnasialen Schulformen, die zu einer allgemeinen Hochschulreife führen, nach dem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 25. November 1976 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 226.1),
Rahmenvereinbarung über die Berufsoberschule nach dem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 25. November 1976 in der Fassung vom 3. Dezember 2010 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 470)
Bei sonstigen Hochschulzugangsberechtigungen, die auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland nach dem Stand bis zum 3. Oktober 1990 erworben wurden und nur Einzelnoten im Rahmen eines sechsstufigen Notensystems enthalten, wird von der Stiftung eine Durchschnittsnote unter entsprechender Anwendung des Absatzes 2 Satz 1 Nr. 1 bis 6 und 9 aus dem arithmetischen Mittel der Noten gebildet; Noten für gegebenenfalls im elften und zwölften Schuljahr abgeschlossene Fächer sowie Noten für zusätzliche Unterrichtsveranstaltungen und für Arbeitsgemeinschaften bleiben unberücksichtigt.
Bei Hochschulzugangsberechtigungen aus der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik, die nach dem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 10. Mai 1990 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 908) zur Aufnahme eines Studiums in der Bundesrepublik Deutschland berechtigen, wird die Durchschnittsnote nach dem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 8. Juli 1987 in der Fassung vom 8. Oktober 1990 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 289.1) errechnet. Bei Hochschulzugangsberechtigungen aus den in Artikel 3 des Einigungsvertrags genannten Ländern, die nach dem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 21. Februar 1992 in der Fassung vom 12. März 1993 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 234) und vom 25. Februar 1994 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 234.1) zur Aufnahme eines Studiums in der Bundesrepublik Deutschland berechtigen, wird die Durchschnittsnote nach dem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 21. Februar 1992 in der Fassung vom 9. Juni 1993 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 235) errechnet. Die Durchschnittsnote wird jeweils von der für die Ausstellung des Zeugnisses zuständigen Stelle auf eine Stelle nach dem Komma errechnet; es wird nicht gerundet. Die Stiftung legt die auf dem Zeugnis oder in einer besonderen Bescheinigung ausgewiesene Durchschnittsnote bei der Rangplatzbestimmung zugrunde.
Bei ausländischen Vorbildungsnachweisen wird die Gesamtnote, sofern keine Bescheinigung der Zeugnisanerkennungsstelle eines Landes über die Festsetzung einer Gesamtnote vorliegt, von der Stiftung auf der Grundlage der Vereinbarung über die Festsetzung der Gesamtnote bei ausländischen Hochschulzugangszeugnissen vom 15. März 1991 in der Fassung vom 12. September 2013 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 289.5) berechnet
Bei Hochschulzugangsberechtigungen, die an den deutsch-französischen Gymnasien ab dem Abiturtermin 1982 erworben wurden, wird der in den Zeugnissen nach Artikel 30 des Abkommens zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Französischen Republik vom 10. Februar 1972 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 90) ausgewiesene "allgemeine Notendurchschnitt" bei der Rangplatzbestimmung zugrunde gelegt. Für die Umrechnung des "allgemeinen Notendurchschnitts" wird der für die Europäischen Schulen geltende Umrechnungsschlüssel nach dem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 8. Dezember 1975 in der Fassung vom 14. Februar 1996 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 289.2) angewendet. Bei Absolventen der deutschfranzösischen Gymnasien in Freiburg und Saarbrücken werden für das Abitur 1982 und 1983 die bis 1981 geltenden Richtlinien angewendet, sofern durch die Neuregelung im Einzelfall eine Verschlechterung der Durchschnittsnote eintritt. Die nach diesem Verfahren umgerechnete allgemeine Durchschnittsnote wird zusätzlich zum "allgemeinen Notendurchschnitt" im "Zeugnis über das Bestehen des deutsch-französischen Abiturs" ausgewiesen und durch den Stempelzusatz "Durchschnittsnote gemäß Staatsvertrag über die Vergabe von Studienplätzen" gekennzeichnet.
Bei Hochschulzugangsberechtigungen, die nach den Bestimmungen der/des "International Baccalaureate Organisation/Office du Baccalauréat International" erworben wurden, wird die Durchschnittsnote auf der Grundlage der Vereinbarung über die Anerkennung des "International Baccalaureate Diploma/Diplôme du Baccalauréat International" gemäß Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 10. März 1986 in der Fassung vom 31. Mai 2012 (Beschluss-Sammlung der Kultusministerkonferenz Nr. 283) berechnet.
Bei Hochschulzugangsberechtigungen, die ausschließlich aufgrund einer besonderen beruflichen Vorbildung erworben worden sind, wird eine in dem die Zugangsberechtigung begründenden Zeugnis ausgewiesene Durchschnittsnote zugrunde gelegt. Ist eine Durchschnittsnote in dem Zeugnis nicht ausgewiesen, so wird diese von der Hochschule aus dem arithmetischen Mittel der Einzelnoten des Zeugnisses ermittelt.
7 bis 11 Punkte,
besondere berufliche Gründe liegen vor, wenn die berufliche Situation dadurch erheblich verbessert wird, dass der Abschluss des Zweitstudiums das Erststudium sinnvoll ergänzt. Dies ist der Fall, wenn die durch das Zweitstudium in Verbindung mit dem Erststudium angestrebte Tätigkeit als Kombination zweier studiengangspezifischer Tätigkeitsfelder anzusehen ist, die im Regelfall nicht bereits von Absolventen einer der beiden Studiengänge wahrgenommen werden kann, und der Betroffene nachweisbar diese Tätigkeit anstrebt;
(zu § 21 Satz 3 )
(zu § 22 Abs. 1 Satz 3 )
Einem Studienort eines Landes sind der Landkreis oder die kreisfreie Stadt des Studienorts sowie die hieran angrenzenden Landkreise oder kreisfreien Städte des Landes zugeordnet. Sofern sich in einem Landkreis oder in einer kreisfreien Stadt oder in den hieran angrenzenden Landkreisen oder kreisfreien Städten kein Studienort des Landes befindet, ist dieser Landkreis oder diese kreisfreie Stadt dem nächsten Studienort des Landes zugeordnet. Dies gilt entsprechend, wenn Studiengänge nur an bestimmten Studienorten des Landes angeboten werden. Landkreise und kreisfreie Städte eines Landes sind auch dem Studienort eines anderen Landes zugeordnet, wenn sie an den Landkreis oder die kreisfreie Stadt des Studienorts des anderen Landes angrenzen; dabei gelten Bremen und Bremerhaven als eine kreisfreie Stadt.
Örtliche und regionale Verwaltungseinheiten eines anderen Mitgliedstaats der Europäischen Union, die an ein Land der Bundesrepublik Deutschland angrenzen, können einem Studienort dieses Landes zugeordnet werden, wenn sie an den Landkreis oder die kreisfreie Stadt dieses Studienorts angrenzen.
In der nachfolgenden Übersicht ist für jeden Landkreis und jede kreisfreie Stadt die Entfernung zu den Studienorten des Landes als Länge der Luftlinie zwischen Kreisstadt und Studienort in Kilometern (km), jeweils auf 10 km gerundet, angegeben.
Ist ein Studienort im Landkreis oder in der kreisfreien Stadt oder in einem hieran angrenzenden Landkreis oder einer hieran angrenzenden kreisfreien Stadt gelegen, ist als Entfernung Null angegeben; dies gilt auch für außerhalb des Landes gelegene Studienorte.
(zu § 41 )
Die personelle Aufnahmekapazität wird unter Zugrundelegung der je Studiengang aufgestellten Curricularnormwerte nach § 48 Abs. 2 und 3 berechnet. Die Curricularnormwerte sind als Curricularanteile auf die Lehreinheiten so aufzuteilen und darzustellen, dass die Summe der Curricularanteile eines Studiengangs in den an der Ausbildung beteiligten Lehreinheiten den Curricularnormwert ergibt.
Das Angebot einer Lehreinheit an Deputatstunden (S) ergibt sich aus dem Lehrdeputat der verfügbaren Stellen einschließlich des Lehrdeputats an die Hochschule abgeordneter Personen und dem durch Lehraufträge zusätzlich zur Verfügung stehenden Deputat. Abzuziehen sind Verminderungen des Lehrdeputats nach § 44 Abs. 2 . Es ist:
Das so ermittelte Angebot ist zu reduzieren um die Dienstleistungen (E), gemessen in Deputatstunden, die die Lehreinheit für die ihr nicht zugeordneten Studiengänge zu erbringen hat. Dabei sind die Curricularanteile anzuwenden, die für die jeweiligen nicht zugeordneten Studiengänge auf die Lehreinheit entfallen.
Damit beträgt das bereinigte Lehrangebot:
Unter Anwendung der Anteilquoten der zugeordneten Studiengänge wird ein gewichteter Curricularanteil ermittelt. Es ist:
Anzahl der für den Dienstleistungsabzug anzusetzenden jährlichen Studienanfängerzahl des der Lehreinheit nicht zugeordneten Studiengangs q ( § 46 Abs. 2 )
Anteil am Curricularnormwert (Curricularanteil) des zugeordneten Studiengangs p, der auf die Lehreinheit entfällt ( § 48 Abs. 4 )
Anteil am Curricularnormwert (Curricularanteil) des nicht zugeordneten Studiengangs q, der von der Lehreinheit als Dienstleistung zu erbringen ist ( § 48 Abs. 4 )
Dienstleistungen der Lehreinheit für die ihr nicht zugeordneten Studiengänge in Deputatstunden je Semester ( § 46 )
Lehrdeputat je Stelle in der Stellengruppe, gemessen in Deputatstunden je Semester ( § 44 Abs. 1 )
Anzahl der in der Lehreinheit verfügbaren Stellen der Stellengruppe
Anzahl der Lehrauftragsstunden der Lehreinheit in Deputatstunden je Semester ( § 45 )
Gesamtsumme der Verminderungen für die Stellengruppe j in der Lehreinheit, gemessen in Deputatstunden je Semester ( § 44 Abs. 2 )
Lehrangebot der Lehreinheit in Deputatstunden je Semester ( § 44 Abs. 1 )
Anteil der jährlichen Aufnahmekapazität eines zugeordneten Studiengangs p an der Aufnahmekapazität der Lehreinheit (Anteilquote, § 47 )
(zu § 43 Abs. 1 Satz 2 )
Stellenzuordnung nach § 43 Abs. 1 Satz 2
kann als Dienstleistung erbracht werden, beispielsweise durch
(zu § 48 Abs. 1 Satz 2 )
Curricularnormwerte nach § 48 Abs. 1 Satz 2
Curricularnormwerte für Studiengänge mit den Abschlüssen Diplom oder Staatsexamen (ohne Lehrämter)
Medizin (Die Aufteilung des Curricularnormwertes
auf Lehreinheiten erfolgt durch die Hochschule
im Einvernehmen mit dem Ministerium.)
(zu § 57 Satz 3 )
Bandbreiten in Bachelorstudiengängen
I. Universitäten, Musikhochschule
0,8 bis 4,1
1,1 bis 3,2
1,7 bis 5,2
2,5 bis 3,6
3,2 bis 7,3
II. Fachhochschulen
4,1 bis 6,2
3,2 bis 6,5
3,2 bis 3,7
3,6 bis 6,2
6,2 bis 7,0

References: § 1
 § 35

§ 36
 § 57

§ 58
 § 59
 § 43
 § 48

§ 24

§ 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18

§ 19

§ 20

§ 21

§ 22
 § 7

§ 23

§ 24

§ 24

§ 25

§ 26

§ 27

§ 28

§ 29

§ 30

§ 31

§ 32

§ 33

§ 34

§ 35

§ 35

§ 36

§ 37

§ 38

§ 39

§ 40

§ 41

§ 42

§ 43

§ 44

§ 45

§ 46

§ 47

§ 48

§ 49

§ 50

§ 51

§ 52

§ 53

§ 54

§ 55

§ 56

§ 57

§ 58

§ 59
 § 43
 § 48

§ 16

§ 19

§ 20

§ 21

§ 22
 § 7

§ 23

§ 24

§ 24

§ 27

§ 28

§ 29

§ 30

§ 31

§ 32

§ 33

§ 34

§ 35

§ 35

§ 37

§ 38

§ 39

§ 40

§ 41

§ 42

§ 43

§ 44

§ 45

§ 46

§ 47

§ 48

§ 49

§ 50

§ 51

§ 52

§ 53

§ 54

§ 55

§ 56

§ 57
 § 9
 § 11
 § 14
 § 15
 § 5
 § 11
 § 21
 § 6
 § 20
 § 16
 § 17
 § 22
 § 19
 § 3
 § 20
 § 20
 § 20
 § 32
 § 32
 § 10
 § 3
 § 11
 § 22
 § 1
 § 10
 § 4

§ 24
 § 3
 § 3
 § 4
 § 3
 § 30
 § 35
 § 35
 § 33
 § 2
 § 32
 § 28
 § 28
 § 30
 § 20
 § 20
 § 28
 § 28
 § 28
 § 28
 § 28
 § 11
 § 14

§ 20
 § 2
 § 28
 § 26
 § 24
 § 20
 § 13
 § 26
 § 27
 § 28
 § 25
 § 3
 § 26
 § 26
 § 26
 § 26
 § 26
 § 28
 § 27
 § 27
 § 28
 § 4
 § 36
 § 39
 § 5
 § 38
 § 48
 § 49
 § 48
 § 1
 § 1
 § 46
 § 4
 § 48
 § 1
 § 1
 § 48
 § 43
 § 43
 § 49
 § 49
 § 49
 § 49
 § 21
 § 22
 § 41
 § 48
 § 44
 § 46
 § 48
 § 48
 § 46
 § 44
 § 45
 § 44
 § 44
 § 47
 § 43
 § 43
 § 48
 § 48
 § 57