Source: https://www.finanzjournal.at/d/fjarchiv/2006/06
Timestamp: 2020-08-12 20:21:34+00:00

Document:
Jahrgang 2006 - Jun
Ausgabe - 06/2006
Erbschafts- und Schenkungssteuer vom dreifachen Einheitswert bei Grundstücken ade?
– Prüfungsbeschluss des VfGH zur möglichen Verfassungswidrigkeit im ErbStG –
10% Umsatzsteuer für Buchverkauf durch Fahrschulen
Tod eines Dienstnehmers
Mag (FH) Regine Reinisch
Privatstiftungen: Zwei wichtige Entscheidungen des OGH zu Aufsichtsrat und Konzernabschluss
StB MMag Dr Ernst Marschner, LL M
Der Begriff der „Betriebsstätte“ im Ertragsteuerrecht
WP Dr Clemens Endfellner, LL M *)
Getränkesteuer: Wegfall der Rückzahlungsansprüche für das Gastgewerbe
Neufassung des IESG – die Umsetzung des VfGH-Erkenntnisses zur Abschöpfung des IAF
Dr Marie-Agnes Arlt, LL M *)
Steuern in der Bundesrepublik Deutschland – Ausblick auf die bevorstehenden Änderungen
StB Dipl-Kffr Martina Ortmann-Babel *)
§§ 4, 6 EStG 1988
Dem Entlohnungsanspruch des Masseverwalters ist, soweit dieser für den Betrieb (in der Art eines Geschäftsführers) tätig geworden ist, durch eine entsprechende Passivpost Rechnung zu tragen.
VwGH 16. 2. 2006, 2005/14/0033
§ 23 EStG 1988; Liebhaberei-VO
Privatgeschäftsvermittler(in): In erster Linie kommt es auf die Absicht an, einen Gesamtgewinn zu erzielen.
VwGH 2. 3. 2006, 2006/15/0018
§§ 4, 6, 8 EStG 1988
Die sog Opfertheorie ist nicht anzuwenden, wenn ein vom Unternehmer schon länger genutztes Gebäude durch einen Neubau ersetzt wird.
VwGH 25. 1. 2006, 2003/14/0107
Aufwendungen des Arbeitgebers führen bei einer zweitägigen Betriebsveranstaltung nicht zu Arbeitslohn, sofern die Freigrenze von 200 DM (110 EUR) eingehalten wird.
Anders als die Veranstaltungsdauer allein erlaubt die Orientierung an der Freigrenze eine hinreichend genaue und zuverlässige Differenzierung zwischen Veranstaltungen im eigenbetrieblichen Interesse und Veranstaltungen mit Entlohnungscharakter. Aufwendungen des Arbeitgebers anlässlich von Betriebsveranstaltungen erlangen beim Überschreiten der Freigrenze ein derartiges Eigengewicht, dass sie in voller Höhe als steuerpflichtiger Arbeitslohn zu werten sind.
Eine Veranstaltung, die länger als einen Tag dauert, schließt ein eigenbetriebliches Interesse des Arbeitgebers nicht aus, wenn die Aufwendungen die maßgebliche Freigrenze nicht übersteigen.
BFH 16. 11. 2005, VI R 151/99
Da schon die Höhe der Aufwendungen für die Betriebsveranstaltung über der Freigrenze der Annahme entgegensteht, die Klägerin habe die Veranstaltungen aus weitaus überwiegend eigenbetrieblichen Interessen durchgeführt, kommt es im Streitfall auf die Dauer der Veranstaltungen nicht mehr an.
BFH 16. 11. 2005, VI R 151/00
§§ 18 Abs 1 lit b und d EStG 1988	FJ-LS 8/2006
Aufwendungen für den Ankauf einer bestehenden Wohnung sind nicht als Sonderausgaben zu berücksichtigen
UFS vom 19. 1. 2006, RV/2141-W/05
§ 12 Abs 10 und 12 UStG 1994; § 28 Abs 2 EStG 1972	FJ-LS 9/2006
Keine Berichtigung der aus Ausbesserungsarbeiten resultierenden Vorsteuern, wenn es sich bei diesen nicht um Großreparaturen handelt
UFS vom 23. 11. 2005, RV/1332-W/04
BMF-010103/0020-VI/2006 vom 9. 3. 2006
BMF, 1. 3. 2006
Stand 31. 12. 2005 • Teil I
Wohnsitzfiktion für Nachlassvermögen unlängst weggezogener Staatsbürger
EuGH Rs C-513/03 vom 23. Februar 2006
Diskriminierung von Betriebsstätten ausländischer Mütter ggü Tochtergesellschaften
EuGH Rs C-253/03 vom 23. Februar 2006
Beteiligungsertragsbefreiung durch Anrechenbarkeit und Finanzierungskostenabzug
EuGH Rs C-471/04 vom 23. Februar 2006
Keine MWSt-Pflicht für ausländische Betriebsstätte infolge Leistungstransfer von Zentrale
EuGH Rs C-210/04 vom 23. März 2006
Leistungsort von Messeveranstaltern
EuGH Rs C-114/05 vom 9. März 2006

References: OGH 

§ 23

§ 12
 § 28

EuGH 

EuGH 

EuGH 

EuGH 

EuGH