Source: http://www.reiterverein-spo.de/verein/satzung.html
Timestamp: 2017-12-11 12:58:12+00:00

Document:
Reiterverein St. Peter-Ording: Satzung
Sat­zung des
Rei­ter­ve­rein Sankt Pe­ter-Or­ding e.V.
Der Ver­ein führt den Na­men "Reiterve­rein Sankt Pe­ter-Or­ding e.V.". Sitz und Ge­richts­stand des Ver­eins ist St. Pe­ter-Or­ding. Er ist im Ver­eins­re­gis­ter des Amts­ge­richts Flens­burg (VR 157 HU) ein­ge­tra­gen.
(1) Zweck des Ver­eins ist die För­de­rung und Pfle­ge des Reit­- und Pfer­de­sports. Die­ser Zweck wird ins­be­son­de­re da­durch ver­wirk­licht, dass der Ver­ein sei­nen Mit­glie­dern Ge­le­gen­heit gibt, den Reit­sport aus­zu­üben. Zu die­sem Zweck führt der Ver­ein Reit­lehr­gän­ge und Tur­nie­re durch und be­tei­ligt sich an sol­chen Ver­an­stal­tun­gen. Er un­ter­stützt nur den Am­ateursport und un­ter­wirft sich den zur Ab­hal­tung von Pfer­de­leis­tungs­prü­fun­gen gül­ti­gen Be­stim­mun­gen des Haupt­ver­ban­des der Deut­schen Rei­ter­li­chen Ver­ei­ni­gung e.V. so­wie den An­ord­nun­gen der zu­stän­di­gen Lan­des­kom­mis­sion für Pfer­de­leis­tungs­prü­fun­gen.
(2) Der Ver­ein ist selbst­los tä­tig; er ver­folgt nicht in er­ster Li­nie ei­gen­wirt­schaft­li­che Zwe­cke. Mit­tel des Ver­eins dür­fen nur für die sat­zungs­ge­mä­ßen Zwecke ver­wen­det we­den. Die Mit­glie­der er­hal­ten kei­ne Zu­wen­dun­gen aus Mit­teln des Ver­eins. Es darf kei­ne Per­son durch Aus­ga­ben, die dem Zweck der Kör­per­schaft fremd sind, oder durch un­ver­hält­nis­mä­ßig ho­he Ver­gü­tun­gen be­gün­stigt wer­den.
(3) Bei Be­darf kön­nen Ver­ein­säm­ter im Rah­men der haus­halts­recht­li­chen Mög­lich­kei­ten ent­gelt­lich auf der Grund­la­ge ei­nes Dienst­ver­tra­ges oder ge­gen Zah­lung ei­ner Auf­wand­sent­schä­di­gung gem. § 3 Nr. 26 a Ein­kom­menss­teu­er­ge­setz aus­ge­übt wer­den; die Ent­schei­dung über ei­ne ent­gelt­li­che Ver­eins­tä­tig­keit im Rah­men von Ver­ein­säm­tern ein­schließ­lich des Ver­trags­in­halts, der Ent­gelthö­he und der Ver­trags­be­en­di­gung trifft der Vor­stand.
§ 3 Ge­schäfts­jahr
Das Ge­schäfts­jahr ist das Ka­len­der­jahr vom 1. Ja­nu­ar bis zum 31. De­zem­ber.
(1) Mit­glied kann je­de na­tür­li­che Per­son wer­den, die ak­tiv im Ver­ein den Reit­- und Pferde­sport be­trei­ben und sich am Ver­eins­le­ben bet­ei­li­gen will.
(2) Als stimm­be­rech­tig­te Mit­glie­der führt der Ver­ein Eh­ren­mit­glie­der und or­dent­li­che Mit­glie­der, die das 18. Le­bens­jahr voll­en­det ha­ben müs­sen.
(3) För­der­mit­glie­der, die kein Stimm­recht ha­ben, kön­nen na­tür­liche und ju­ris­ti­sche Per­so­nen so­wie Per­so­nen­mehr­hei­ten und nicht rechts­fä­hi­ge Per­so­nen­mehr­hei­ten wer­den. Über die Auf­nah­me ent­schei­det der Vor­stand. Die Eh­ren­mit­glied­schaft wird auf Vor­schlag des Vor­stands von der Mit­glie­der­ver­samm­lung ver­lie­hen.
(4 ) Die nach der bis zum 11. März 2016 gel­ten­den Sat­zung vor­ge­se­he­nen pas­si­ven Mit­glie­der wer­den or­dent­li­che Mit­glie­der; ihr Mit­glieds­bei­trag rich­tet sich nach der Bei­trags­ord­nung.
(5) Die Mit­glied­schaft wird durch ei­ne schrift­li­che Bei­tritts­er­klä­rung und Auf­nah­me durch den Vor­stand er­wor­ben; bei min­der­jäh­ri­gen Per­so­nen muss die­ Bei­trit­ter­klä­rung von den El­tern als ge­setz­li­che Ver­tre­ter un­ter­zeich­net sein. Soll­te ei­ne bei­tre­ten­de Per­son be­reits ei­nem Rei­ter­ve­rein an­ge­hö­ren, muss in der Bei­tritts­er­klä­rung ei­ne Er­klä­rung über die Stamm­mit­glied­schaft i.S.d. Leis­tungs­prü­fungs­ord­nung der Deut­schen Rei­ter­li­chen Ver­ei­ni­gung (LPO) ab­ge­ge­ben wer­den.
(6) Die Ent­schei­dung des Vors­tands über die Auf­nah­me be­darf kei­ner Be­grün­dung. So­fern der Vor­stand die Auf­nah­me ab­lehnt, kann ein Auf­nah­me­an­trag an die Mit­glie­der­ver­samm­lung ge­stellt wer­den.
(7) Die Mit­glied­schaft en­det durch Tod, bei ju­ri­sti­schen Per­so­nen, Per­so­nen­mehr­hei­ten und nicht rechts­fä­hi­gen Ver­ei­ni­gun­gen, mit de­ren Auf­lö­sung, fer­ner durch schrift­lich er­klär­ten Aus­tritt zum 31.10. des laufenden Geschäftsjahres und durch Aus­schluss.
(8) Über den Aus­schluss ei­nes Mit­glieds ent­schei­det der Vor­stand. Über den Ein­spruch ge­gen den Aus­schluss ent­schei­det die Mit­glie­der­ver­samm­lung. Bis zu die­ser Ent­schei­dung ruht die Mit­glied­schaft.
§ 5 Mitgliedsbei­träge und Spen­den
(1) Der Ver­ein er­hebt Mit­glieds­bei­trä­ge. Die Mit­glie­der­ver­samm­lung be­schließt ei­ne Bei­trags­ord­nung.
(2) Bei grö­ße­ren Spen­den, ab 300,--€, kann der/die Zu­wen­den­de ei­nen be­stimm­ten Ver­wen­dungs­zweck vor­schla­gen. Die­ser Vor­schlag, der dem Sat­zungs­zweck ge­recht wer­den muss, soll in zeit­li­cher Nä­he zur Zu­wen­dung und schrift­lich er­fol­gen.
§ 6 Rech­te der Mit­glie­der
(1) Die Eh­ren­mit­glie­der und die or­dent­li­chen Mit­glie­der ha­ben vol­les Stimm­recht. Sie kön­nen in den Vor­stand ge­wählt wer­den.
(2) Die för­dern­den Mit­glie­der ha­ben be­ra­ten­de Stim­me.
(3) Al­le Mit­glie­der sind be­rech­tigt, die Ein­rich­tun­gen des Ver­eins nach Abspache zu ­nut­zen, sei­ne Ver­an­stal­tun­gen zu be­su­chen, die Ver­güns­ti­gun­gen des Ver­eins in An­spruch zu neh­men und bei der Mit­glie­der­ver­samm­lung An­trä­ge zu stel­len.
§ 7 Pflich­ten der Mit­glie­der des Ver­eins
(1) Die Mit­glie­der sind hin­sicht­lich der ih­nen an­ver­trau­ten Pfer­de ver­pflich­tet, auch au­ßer­halb von Tur­nie­ren stets die Grund­sät­ze des Tier­schut­zes zu be­ach­ten, ins­be­son­de­re:
a) die Pfer­de ih­ren Be­dürf­nis­sen ent­spre­chend an­ge­mes­sen zu er­näh­ren, zu pfle­gen und ver­hal­tens- und tier­schutz­ge­recht un­ter­zu­brin­gen,
b) den Pfer­den aus­rei­chend Be­we­gung zu er­mög­li­chen,
c) die Grund­sät­ze ver­hal­tens- und tier­schutz­ge­rech­ter Pfer­deaus­bil­dung zu wah­ren, das heißt, ein Pferd nicht un­rei­ter­lich zu be­han­deln, z.B. zu quä­len, zu miss­han­deln oder un­zu­läng­lich zu trans­por­tie­ren.
(2) Die Mit­glie­der un­ter­wer­fen sich der LPO ein­schließ­lich ih­rer Rechts­ord­nung.
(3) Die Mit­glie­der sind ver­pflich­tet, den Ver­ein in die Er­rei­chung sei­ner ge­mein­nüt­zi­gen Zie­le zu un­ter­stüt­zen, die Sat­zung ein­zu­hal­ten und die ge­trof­fe­nen Ent­schei­dun­gen zu be­ach­ten, ih­ren lau­fen­den Bei­trags­ver­pflich­tun­gen nach­zu­kom­men. Da­rü­ber hi­naus hat sich je­des Mit­glied an Ar­beits­diens­ten zu be­tei­li­gen.
§ 8 Or­ga­ne
Or­ga­ne des Ver­eins sind die Mit­glie­der­ver­samm­lung und der Vor­stand.
(1) Die or­dent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung fin­det jähr­lich im März statt. Auf schrift­li­chen und be­grün­de­ten An­trag ei­nes Drit­tels der Mit­glie­der oder auf Ver­an­las­sung des Vor­stan­des fin­det bin­nen ei­ner Frist von sechs Wo­chen ei­ne au­ßer­or­dent­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung statt.
Mit­glie­der­ver­samm­lun­gen we­rden von dem/der Vor­sit­zen­den, bei des­sen/de­ren Ver­hin­de­rung von dem/der stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den schrift­lich un­ter An­ga­be der Ta­ges­ord­nung ein­be­ru­fen. Die La­dungs­frist be­trägt zwei Wo­chen ge­rech­net vom Da­tum des Post­stem­pels der La­dung.
(2) Die Mit­glie­der­ver­samm­lung wird von dem/der Vor­sit­zen­den, bei des­sen/de­ren Ver­hin­de­rung von dem/der stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den, ge­lei­tet. Über je­de Mit­glie­der­ver­samm­lung wird ei­ne Nie­der­schrift ge­fer­tigt, die von zwei Vor­stands­mit­glie­dern un­ter­zeich­net wird.
(3) Je­des Mit­glied kann An­trä­ge zur Ta­ges­ord­nung ei­ner or­dent­li­chen Mit­glie­der­ver­samm­lung stel­len; die­se An­trä­ge müs­sen dem Vor­stand schrift­lich bis spä­tes­tens zum 31. Ja­nu­ar ei­nes Jah­res vor­lie­gen.
(4) Die Mit­glie­der­ver­samm­lung hat fol­gen­de Auf­ga­ben:
- sie be­schließt Sat­zungs­än­de­run­gen,
- sie wählt die Mit­glie­der des Vor­stands gem. § 10 Abs. 1,
- sie be­schließt über Bei­tritts­er­klä­run­gen ge­mäß § 4 Abs. 6 so­wie über Ein­sprü­che ge­mäß § 4 Abs. 8,
- sie be­schließt ei­ne Bei­trags­ord­nung,
- sie be­schließt über die Auf­lö­sung des Ver­eins,
- sie be­schließt, ob Wah­len durch of­fe­ne oder ge­hei­me Ab­stim­mung zu er­fol­gen ha­ ben; Vor­schlä­ge kön­nen durch Zu­ruf oder schrift­lich ein­ge­bracht wer­den.
(5) Die Mit­glie­der­ver­samm­lung fasst ih­re Be­schlüs­se, so­fern dies nicht an­ders be­stimmt ist, mit ein­fa­cher Mehr­heit. Die­ses ist er­reicht, wenn mehr Ja-Stim­men als Nein-Stim­men ab­ge­ge­ben wer­den. Stim­me­nen­thal­tun­gen wer­den nicht be­rück­sich­tigt; Stim­men­gleich­heit be­wirkt al­so Ab­leh­nung.
(1) Der Vor­stand be­steht aus fol­gen­den von der Mit­glie­der­ver­samm­lung für die Dau­er von zwei Jah­ren zu wäh­len­den Per­so­nen:
- dem/der Vor­sit­zen­den,
- dem/der stell­vertretenden Vor­sit­zen­den,
- dem/der Schrift­füh­rer/in,
- dem/der Kas­sen­wart/in,
- bis zu vier Bei­sit­zern, de­nen je­weils be­son­de­re Auf­ga­ben bzw. Funk­tio­nen ­ übertragen wer­den kön­nen.
Alle geraden Jahre werden 1. Vorsitzende(r), Schriftführer(in) sowie 2 Besitzer,
in den ungeraden Jahren 2. Vorsitzende(r), Kassenwart(in) und 2 Beisitzer gewählt.
(2) Der Ver­ein wird von dem/der Vor­sit­zen­den, dem/der stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den, dem/der Schrift­füh­rer/in und dem/der Kas­sen­wart/in ver­tre­ten. Die Ver­tre­tung er­folgt durch zwei die­ser Per­so­nen, wo­run­ter sich der/die Vor­sit­zen­de oder der/die stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de be­fin­den muss.
(3) Der Vor­stand bleibt im Amt, bis ein neu­er Vor­stand ge­wählt ist. Das Vor­stand­samt er­le­digt sich mit dem En­de der Mit­glied­schaft im Ver­ein. Ver­schie­de­ne Äm­ter des Vor­stan­des kön­nen nicht in ei­ner Per­son ver­ei­nigt wer­den. Die Vor­stand­mit­glie­der sind eh­ren­amt­lich tä­tig.
(4) Der Vor­stand re­gelt die Ge­schäfts­ver­tei­lung un­ter sich. Er kann wei­te­re Mit­glie­der für be­son­de­re Auf­ga­ben her­an­zie­hen. Der Vor­stand ist be­schluss­fä­hig, wenn min­des­tens die Hälf­te sei­ner Mit­glie­der an­we­send ist, da­run­ter min­des­tens zwei ver­tre­tungs­be­rech­tig­te Vor­stands­mit­glie­der.
(5) Der Vor­stand tritt nach Be­darf, min­de­stens je­doch ein­mal im Ge­schäfts­jahr zu­sam­men. Der Vor­stand faßt sei­ne Be­schlüs­se mit ein­fa­cher Mehr­heit. Die­se ist er­reicht, wenn mehr Ja-Stim­men als Nein-Stim­men ab­ge­ge­ben wer­den. Stimm­ent­hal­tun­gen wer­den nicht be­rück­sich­tigt. Bei Stim­men­gleich­heit ent­schei­det die Stim­me des/der am­tie­ren­den Vor­sit­zen­den.
§ 11 Auf­lö­sung
(1) Die Auf­lö­sung des Ver­eins be­darf des Be­schlus­ses der Mit­glie­der­ver­samm­lung. Die­ser Be­schluss muss mit ei­ner Mehr­heit von 2/3 der Mit­glie­der ge­fasst wer­den. Ist die Mit­glie­der­ver­samm­lung nicht ent­spre­chend be­sucht, so kann ei­ne hal­be Stun­de spä­ter die Mit­glie­der­ver­samm­lung er­neut mit der­sel­ben Ta­ges­ord­nung zu­sam­men­tre­ten und dann mit ei­ner Mehr­heit von 2/3 der an­we­sen­den Mit­glie­der die Auf­lö­sung be­schlos­sen wer­den, wenn auf die­se Re­ge­lung in der schrift­li­chen Ein­la­dung aus­drück­lich hin­ge­wie­sen wor­den ist.
(2) Der An­trag auf Auf­lö­sung des Ver­eins und die Mög­lich­keit der Ein­be­ru­fung der zwei­ten Mit­glie­der­ver­samm­lung ge­mäß Abs. 1 muss in der Ein­la­dung auf­ge­führt sein, an­de­ren­falls ist der Be­schluss ge­mäß Abs. 1 nicht wirk­sam.
(3) Bei Weg­fall steu­er­be­güns­tig­ter Zwe­cke fällt das ge­samte Ver­mö­gen an die Ge­mein­de Sankt Pe­ter-Or­ding.
St. Peter-Ording, den 20.04.2016
Download der Satzung hier => klicke mich
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Reiterverein St. Peter-Ording e.V.
Zum Südstrand 11 • 25826 St. Peter-Ording
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References: § 3

§ 3

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8
 § 10
 § 4
 § 4

§ 11