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Timestamp: 2018-08-14 09:44:59+00:00

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1. Aufgabe. 2. Aufgabe. 3. Aufgabe. 4. Aufgabe. 5. Aufgabe. Übungsaufgaben Geldpolitik - PDF
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1 1. Aufgabe Sie erfahren, dass das Direktorium der Europäischen Zentralbank (EZB) in seiner letzten Sitzung beschlossen hat, die Leitzinssätze zu erhöhen. Prüfen Sie, welches Ziel die EZB damit verfolgt. 1. Erhöhung der nachfragewirksamen Geldmenge 2. Stabilisierung des Preisniveaus 3. Abwertung des Euros zur Belebung der Exportwirtschaft 4. Vermeidung von Kursschwankungen am Aktienmarkt 5. Förderung der Kreditaufnahme der privaten Haushalte 2. Aufgabe Sie lesen im Wirtschaftsteil Ihrer Tageszeitung, dass die Europäische Zentralbank den Hauptrefinanzierungssatz (Leitzins der EZB) gesenkt hat. Das bei der Hausbank geführte Kontokorrentkonto der Bergthaler Haushaltswaren GmbH weist im Durchschnitt einen nicht unerheblichen Soll-Saldo auf. Welche Auswirkung hat der dargestellte Beschluss der EZB, wenn die Hausbank ihre Zinskonditionen entsprechend anpasst? 1. Die Entscheidung der Europäischen Zentralbank führt zu einer Verknappung der Geldmenge und führt daher zu allgemeinen Preissteigerungen. 2. Die Senkung des Leitzinses bleibt für die Bergthaler Haushaltswaren GmbH ohne Auswirkung, da sie nur die Refinanzierung der Hausbank verbilligt. 3. Die Maßnahme der EZB verbessert Absatzchancen der Bergthaler Haushaltswaren GmbH, weil sie dazu führt, dass die Inflation gebremst wird. 4. Die Senkung des Hauptrefinanzierungssatzes reduziert die Zinskosten der Bergthaler Haushaltswaren GmbH. 5. Die Zinssenkung wirkt konjunkturdämpfend und vermindert die gesamtwirtschaftliche Nachfrage. 3. Aufgabe Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank ist ein Instrument zur Sicherung der Stabilität des europäischen Wirtschaftssystems. Welches der im Folgenden genannten wirtschaftspolitischen Ziele wird durch geldpolitische Maßnahmen zur Beschränkung der umlaufenden Geldmenge erreicht? 1. Vollbeschäftigung 2. Wirtschaftliches Wachstum 3. Geldwertstabilität 4. Außenwirtschaftliches Gleichgewicht 5. Gerechte Einkommensverteilung 6. Gerechte Vermögensverteilung 4. Aufgabe Prüfen Sie, welche der folgenden Aussagen über die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank zutreffend ist. 1. Der Zins für die Hauptrefinanzierungsfazilität (Leitzins) liegt zwischen den Zinssätzen für die Spitzenrefinanzierungsfazilität und den Zinssätzen für die Einlagenfazilität. 2. Niedrige Mindestreservesätze verschlechtern die Liquidität der Geschäftsbanken und reduzieren so die umlaufende Geldmenge. 3. Durch den Verkauf von Wertpapieren an die Geschäftsbanken kann die EZB die umlaufende Geldmenge vermindern. 4. Die wichtigste Refinanzierungsmöglichkeit der Geschäftsbanken ist die Rediskontierung von Handelswechseln bei der Europäischen Zentralbank (EZB). 5. Die Mindestreserveeinlagen der Geschäftsbanken bei der EZB sind unverzinslich. 5. Aufgabe Prüfen Sie, welche der folgenden Aussagen die voraussichtliche Wirkung einer Erhöhung der Mindestreservesätze durch die EZB richtig darstellt. 1. Verbesserte Bankenliquidität in ganz Europa 2. Zunahme der umlaufenden Geldmenge 3. Günstigere Verbraucherkredite und damit zunehmende Nachfrage nach Konsumgütern 4. Einschränkung der Liquidität der Geschäftsbanken 5. Ankurbelung der konjunkturellen Entwicklung 6. Verbesserung des Investitionsklimas in der Europäischen Union. - Seite 1
2 6. Aufgabe Die Konjunkturprognosen führender Wirtschaftsforschungsinstitute in Europa weisen auf eine Abschwächung der Konjunkturentwicklung hin. Die Europäische Zentralbank (EZB) beabsichtigt, dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Prüfen Sie, in welcher Zeile die Kombination geldpolitischer Maßnahmen der EZB richtig zugeordnet sind. Zinssätze bei Offenmarktmarktgeschäften Mindestreservesätze Wertpapiere bei 1. erhöhen erhöhen kaufen 2. erhöhen senken kaufen 3. senken erhöhen verkaufen 4. senken erhöhen verkaufen 5. senken senken kaufen 7. Aufgabe Die Konjunkturprognosen führender Wirtschaftsforschungsinstitute in Europa weisen auf eine Überhitzung der Konjunktur und einem daraus resultierenden starken Inflationsdruck hin. Die Europäische Zentralbank (EZB) beabsichtigt, dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Prüfen Sie, in welcher Zeile die Kombination geldpolitischer Maßnahmen der EZB richtig zugeordnet sind. Zinssätze bei Mindestreservesätze Wertpapiere bei 1. erhöhen erhöhen kaufen 2. erhöhen senken kaufen 3. erhöhen erhöhen verkaufen 4. senken senken verkaufen 5. senken erhöhen verkaufen 8. Aufgabe Im Januar 2002 wurde der Euro entgültig eingeführt und löste die nationalen gesetzlichen Zahlungsmittel ab. Im Vorfeld dieser Entwicklung gab es Diskussionen darüber, ob die Einführung des Euro in den Ländern der Währungsunion als einheitliches gesetzliches Zahlungsmittel vorteilhaft ist oder nicht. Welche der folgenden Aussagen sprach für die Einführung des Euro? 1. Der Euro ist die weltweit bedeutendste Handels- und Reservewährung. 2. Durch die Einführung des Euro entfallen jegliche Währungsspekulationen, wodurch die Schäden durch Währungsbedingte Transaktionskosten in der internationalen Finanzökonomie kompensiert werden. 3. Wechselkursschwankungen und damit verbundene Wechselkursrisiken zum Dollar entfallen. 4. Die Einführung des Euro intensiviert den Wettbewerb im gemeinsamen Markt, da sich durch Wegfallen der Wechselkurse in der EU die Preistransparenz deutlich erhöht. 5. Die Preiskalkulation exportorientierter Unternehmen wird erleichtert, da deutsche Exporte zu weniger als 10 % in andere EU-Länder gehen. 9. Aufgabe Die Einführung des Euro bringt Vor- und Nachteile mit sich. Prüfen Sie, in welcher der folgenden Aussagen die Zusammenhänge richtig dargestellt sind. 1. Für Unternehmen entstehen durch die Euro-Einführung höhere Kosten, da das Wechselkursrisiko nun höher ist. 2. Starke Inflation in anderen Ländern der Währungsunion wirken sich nun nicht mehr auf das deutsche Preisniveau aus. 3. Die Bundesregierung musste die Zuständigkeit für die Finanzpolitik an die Europäische Zentralbank abtreten. 4. Bei Urlaubsreisen in Länder, die der Währungsunion angehören, fallen keine Umtauschgebühren mehr an. 5. Die Kreditbeschaffungsmöglichkeiten für mittelständische Unternehmen verschlechtern sich. - Seite 2
3 Situation zur 10. bis 13. Aufgabe Wie im EG-Vertrag vereinbart, ist seit 1999 die Europäische Zentralbank (EZB) entscheidend mitverantwortlich für die stabilitätspolitische Steuerung der Wirtschaft in der Europäischen Union (EU). Lösen Sie die folgenden Aufgabe mithilfe des nachfolgend abgedruckten Auszuges aus dem EG-Vertrag! Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft (EG) (Auszug) Art. 2 [Aufgabe der Gemeinschaft] Aufgabe der Gemeinschaft ist es, durch die Errichtung eines Gemeinsamen Marktes und einer Wirtschafts- und Währungsunion sowie durch die Durchführung der in den Artikeln 3 und 3a genannten gemeinsamen Politiken oder Maßnahmen eine harmonische und ausgewogenen Entwicklung des Wirtschaftslebens innerhalb der Gemeinschaft, ein beständiges, nichtinflationäres und umweltverträgliches Wachstum, einen hohen Grad an Konvergenz der Wirtschaftsleistungen, ein hohes Beschäftigungsniveau, ein hohes Maß an sozialem Schutz, die Hebung der Lebenshaltung und der Lebensqualität, den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt und die Solidarität zwischen den Mitgliedstaaten zu fördern. Art. 4a [Europäisches System der Zentralbanken] Nach den in diesem Vertrag vorgesehenen Verfahren werden ein Europäisches System der Zentralbanken (im folgenden als ESZB" bezeichnet) und eine Europäische Zentralbank (im folgenden als EZB" bezeichnet) geschaffen, die nach Maßgabe der Befugnisse handeln, die ihnen in diesem Vertrag und der beigefügten Satzung des ESZB und der EZB (im folgenden als Satzung des ESZB" bezeichnet) zugewiesen werden. Art. 105 [Ziele und Aufgaben des ESZB] (1) Das vorrangige Ziel des ESZB ist es, die Preisstabilität zu gewährleisten. Soweit dies ohne Beeinträchtigung des Zieles der Preisstabilität möglich ist, unterstützt das ESZB die allgemeine Wirtschaftspolitik in der Gemeinschaft, um zur Verwirklichung der in Artikel 2 festgelegten Ziele der Gemeinschaft beizutragen. Das ESZB handelt im Einklang mit dem Grundsatz einer offenen Marktwirtschaft mit freiem Wettbewerb, wodurch ein effizienter Einsatz der Ressourcen gefördert wird. und hält sich dabei an die in Artikel 3a genannten Grundsätze. (2) Die grundlegenden Aufgaben des ESZB bestehen darin, - die Geldpolitik der Gemeinschaft festzulegen und auszuführen, - Devisengeschäfte im Einklang mit Artikel 109 durchzuführen, - die offiziellen Währungsreserven der Mitgliedstaaten zu halten und zu verwalten, - das reibungslose Funktionieren der Zahlungssysteme zu fördern. Art. 105a [Ausgabe von Banknoten und Münzen] (1) Die EZB hat das ausschließliche Recht, die Ausgabe von Banknoten innerhalb der Gemeinschaft zu genehmigen. Die EZB und die nationalen Zentralbanken sind zur Ausgabe von Banknoten berechtigt. Die von der EZB und den nationalen Zentralbanken ausgegebenen Banknoten sind die einzigen Banknoten, die in der Gemeinschaft als gesetzliches Zahlungsmittel gelten. (2) Die Mitgliedstaaten haben das Recht zur Ausgabe von Münzen, wobei der Umfang dieser Ausgabe der Genehmigung durch die EZB bedarf. Art. 106 [Zusammensetzung des ESZB; Rechtspersönlichkeit] (1) Das ESZB besteht aus der EZB und den nationalen Zentralbanken. (2) Die EZB besitzt Rechtspersönlichkeit. (3) Das ESZB wird von den Beschlussorganen der EZB, nämlich dem EZB-Rat und dem Direktorium, geleitet. Art. 109a [EZB-Rat] (1) Der EZB-Rat besteht aus den Mitgliedern des Direktoriums der EZB und den Präsidenten der nationalen Zentralbanken. (2) a) Das Direktorium besteht aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten und vier weiteren Mitgliedern. 10. Aufgabe Welcher der im Folgenden genannten wirtschaftspolitischen Aufgabenbereichen fällt in die Zuständigkeit der EZB? 1. Strukturpolitik 2. Geldpolitik 3. Finanzpolitik 4. Wettbewerbspolitik 5. Haushaltspolitik 6. Umweltpolitik - Seite 3
4 11. Aufgabe Welches Ziel hat die EZB in der EWU vorrangig anzustreben? 1. Herstellung und Erhaltung der sozialen Sicherheit 2. Förderung des Wirtschaftswachstum 3. Gewährleistung der Preisstabilität 4. Bekämpfung der Arbeitslosigkeit 5. Anhebung und Angleichung des Lebensstandards 12. Aufgabe Welche der folgenden Aussagen stellt die Regelungen zur Ausgabe von Euro-Banknoten und -Münzen richtig dar? 1. Die Genehmigung zur Ausgabe von Euro-Banknoten und -Münzen muss stets durch die EU-Kommission erfolgen. 2. Trotz Einführung des Euro-Banknoten bleiben die nationalen Währungen weiterhin gesetzliches Zahlungsmittel. 3. Die Deutsche Bundesbank entscheidet auch nach Einführung des Euro in alleiniger Verantwortung über die Ausgabe der deutschen Euro-Banknoten. 4. Die Mitgliedstaaten haben die alleinige Verantwortung und Entscheidungsbefugnis über den Zeitpunkt und Umfang der Münzausgabe (Münzregal). 5. Die Genehmigung zur Ausgabe von Euro-Banknoten und -Münzen ist das ausschließliche Recht der EZB. 13. Aufgabe Welche der folgenden Aussagen zur Organisation der Europäischen Zentralbank (EZB) ist nicht richtig? 1. Das ESZB besteht aus der EZB und den nationalen Zentralbanken. 2. Die EZB besitzt Rechtspersönlichkeit. 3. Das ESZB wird von den Beschlussorganen der EZB, nämlich dem EZB-Rat und dem Direktorium, geleitet. 4. Der EZB-Rat besteht aus den Mitgliedern des Direktoriums und den Präsidenten der nationalen Zentralbanken. 5. Das EZB-Rat besteht aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten und vier weiteren Mitgliedern. 14. Aufgabe Einer aktuellen Umfrage eines Wirtschaftsforschungsinstitutes entnehmen Sie die folgenden Einschätzungen darüber, wie sich die Europäische Währungsunion auf verschiedene Indikatoren ausgewirkt hat: Wie hat sich die Europäische Währungsunion ausgewirkt auf... positiv negativ... die Arbeitslosigkeit? 26,4 % 9,0 %... die Inflation? 6,3 % 34,7 %... das Wirtschaftswachstum? 18,5 % 23,7 %... den Zusammenhalt in der EU? 5,6 % 46,2 % Welche der folgenden Aussagen gibt die Einschätzung der Befragten am zutreffendsten wieder? 1. Die Vollbeschäftigung nimmt ab. 2. Der Zusammenhalt in der EU geht zurück. 3. Das Wirtschaftswachstum nimmt zu. 4. Am Zusammenhalt der Mitgliedsländer wird sich nichts ändern. 5. Die Inflationsrate fällt. - Seite 4
5 Lösungen 1. Aufgabe 2 Alternativ: Gewährleistung der Geldwertstabilität, Inflationsbekämpfung 2. Aufgabe 4 Niedrigere Liquiditätsbeschaffungskosten für die Hausbank führt zu niedrigeren Zinsen für die Kunden (sollte!) 3. Aufgabe 3 Hier auch der Bezug zum Magischen Vier- bzw. Sechseck! 4. Aufgabe 1 Recherchieren Sie die aktuellen Zinssätze (z. B. auf 5. Aufgabe 4 Je mehr Liquidität bei der Zentralbank hinterlegt werden muss, umso weniger bleibt für die Kreditvergabe an die Wirtschaft übrig. 6. Aufgabe 5 Alle drei Maßnahmen erhöhen die Liquidität der Geschäftsbanken und damit die Geldmenge 7. Aufgabe 3 Alle drei Maßnahmen vermindern die Liquidität der Geschäftsbanken und damit die Geldmenge 8. Aufgabe 4 Preisvergleich europaweit in Euro möglich 9. Aufgabe 4 Es ist kein Umtausch mehr erforderlich! 10. Aufgabe 2 Bitte nicht Finanzpolitik, dass sind Einnahmen des Staates 11. Aufgabe 3 Alternativ: Gewährleistung der Geldwertstabilität, Inflationsbekämpfung 12. Aufgabe 5 siehe Art. 105a 13. Aufgabe 5 siehe Art. 109a (2) Welche Aussage ist nicht richtig! 14. Aufgabe 2 Negative Auswirkung 46,2 % (gegenüber sehr geringer positiver Auswirkung) - Seite 5
DER EURO INHALT 1. VORWORT
DER EURO INHALT 1. VORWORT 2. POLITISCHES ZUM EURO 2.1 DIE WÄHRUNGSUNION 2.2 KONVERGENZKRITERIEN 2.3 TEILNEHMERSTAATEN 2.4 ZEITPLAN 2.5 VOLKSABSTIMMUNG ÜBER DEN EURO? 3. WIRTSCHAFTLICHES ZUM EURO 3.1 WIRTSCHAFTLICHE
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References: Art. 2
 Art. 4
 Art. 105
 Art. 105
 Art. 106
 Art. 109
 Art. 105
 Art. 109