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Timestamp: 2019-10-14 03:20:47+00:00

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Globalzession | Rechtslupe
Schlagwort: Globalzession
For­de­rungs­ein­zug einer insol­venz­rei­fen AG – und die Glo­bal­zes­si­on zuguns­ten der Bank
Trotz einer zuguns­ten der Bank bestehen­den Glo­bal­zes­si­on kön­nen die auf dem debi­to­ri­schen Bank­kon­to­kon­to einer über­schul­de­ten Akti­ene­sell­schaft ein­ge­hen­den Zah­lun­gen mas­se­schmä­lern­de Zah­lun­gen im Sin­ne von § 92 Abs. 3 Satz 1, § 93 Abs. 3 Nr. 6 AktG aF sein. Der Ein­zug von For­de­run­gen einer insol­venz­rei­fen Akti­en­ge­sell­schaft auf ein debi­to­ri­sches Kon­to ist grund­sätz­lich eine mas­se­schmä­lern­de
Zah­lun­gen, die nach Insol­venz­rei­fe einer GmbH auf dem debi­to­risch geführ­ten Bank­kon­to der GmbH ein­ge­hen, sind zumin­dest dann nicht ohne wei­te­res als Zah­lun­gen im Sin­ne von § 64 Satz 1 GmbHG zu wer­ten, wenn zuguns­ten der Bank eine Glo­bal­zes­si­on besteht. Der Ein­zug von For­de­run­gen einer insol­venz­rei­fen GmbH auf ein debi­to­ri­sches Kon­to ist
Der Ein­zug von For­de­run­gen, die an die Bank zur Sicher­heit abge­tre­ten waren, auf einem debi­to­ri­schen Kon­to der GmbH und die anschlie­ßen­de Ver­rech­nung mit dem Soll­sal­do ist grund­sätz­lich kei­ne vom Geschäfts­füh­rer einer GmbH ver­an­lass­te mas­se­schmä­lern­de Zah­lung im Sinn von § 64 GmbHG, wenn vor Insol­venz­rei­fe die Siche­rungs­ab­tre­tung ver­ein­bart und die For­de­rung
For­de­rungs­ein­zug auf ein debi­to­ri­sches Kon­to – und die Mas­se­schmä­le­rung
Der Ein­zug von For­de­run­gen auf ein debi­to­risch geführ­tes Kon­to führt nicht zu einer Mas­se­schmä­le­rung bei der insol­venz­rei­fen Gesell­schaft, wenn die­se For­de­run­gen von einer Glo­bal­ab­tre­tung erfasst wer­den. Zwar kann für den Fall der Zah­lungs­un­fä­hig­keit oder der Über­schul­dung der Gesell­schaft die Ent­ge­gen­nah­me von Zah­lun­gen auf ein debi­to­risch geführ­tes Kon­to eine ver­bo­te­ne Zah­lung
Umsatz­steu­er­haf­tung bei der Glo­bal­zes­si­on
Die Haf­tung des Abtre­tungs­emp­fän­gers nach § 13c UStG umfasst alle For­men der Abtre­tung –auch die Glo­bal­zes­si­on– von For­de­run­gen des Abtre­ten­den aus Umsät­zen. Hat ein vor­läu­fi­ger Insol­venz­ver­wal­ter auf­grund rich­ter­li­cher Ermäch­ti­gung eine zur Sicher­heit abge­tre­te­ne For­de­rung ein­ge­zo­gen und den Erlös an den Abtre­tungs­emp­fän­ger wei­ter­ge­lei­tet, haf­tet der Abtre­tungs­emp­fän­ger nach § 13c UStG für
Mit der Insol­venz­fes­tig­keit der Zweit­ab­tre­tung einer For­de­rung, die bereits einem Siche­rungs­neh­mer über­tra­gen war, muss­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof befas­sen: Eine gesi­cher­te Rechts­po­si­ti­on, die dem Erwerbs­ver­bot des § 91 InsO stand­hält, erlangt der Zes­sio­nar hier­nach nur, wenn der abge­tre­te­ne Anspruch durch Weg­fall des Siche­rungs­zwecks im Zeit­punkt der Insol­venz­eröff­nung bereits ent­stan­den war

References: § 92
 § 93
 § 64
 § 64
 § 13
 § 13
 § 91