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Timestamp: 2018-04-21 10:23:22+00:00

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Vielfältiges Dialogmarketing Datenschutz Feind des Mobile Marketing? Referat für den SDV vom 23. April Dr. Oliver Staffelbach, LL.M. - PDF
Vielfältiges Dialogmarketing Datenschutz Feind des Mobile Marketing? Referat für den SDV vom 23. April Dr. Oliver Staffelbach, LL.M.
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1 Vielfältiges Dialogmarketing Datenschutz Feind des Mobile Marketing? Referat für den SDV vom 23. April 2013 Dr. Oliver Staffelbach, LL.M. 1
2 Einleitung (1) Quelle: 2
3 Einleitung (2) Quelle: 3
4 Einleitung (3) Quelle: 4
5 Übersicht Theoretische Grundlagen Praktische Beispiele Folgen bei der Verletzung von Vorschriften 5
6 Grundlagen (1) System des Datenschutzrechts Bearbeitung von Personendaten ja nein Datenschutzgesetz anwendbar 1 Datenschutzgesetz nicht anwendbar Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben ja Bearbeitung zulässig nein ja Rechtfertigungsgründe nein Bearbeitung nicht zulässig 1 Sofern kein Ausnahmefall vorliegt (vgl. insbes. Art. 2 Abs. 2 DSG) 6
7 Grundlagen (2) Personendaten (i) Jede Information, die sich auf eine bestimmte oder bestimmbare Person bezieht 1 Betreffen Menschen (natürliche Personen) und Unternehmen (juristische Personen) 1 Art. 3 lit. a DSG 7
8 Grundlagen (3) Personendaten (ii) Bestimmbare Person Bestimmte Person Wenn sich die Person aus der Information selbst ergibt, wie z.b. beim - Pass - XING-Profil Es kann aufgrund von zusätzlichen Informationen auf die Person geschlossen werden, wobei nicht jede theoretische Möglichkeit der Identifizierung genügt, z.b. bei der - Telefonnummer - IP-Adresse (?) 8
9 Grundlagen (4) Besondere Personendaten Besonders schützenswerte Personendaten 1 - Religiöse oder politische Ansichten - Rasse - etc. Persönlichkeitsprofile 2 Zusammenstellung von Daten mit Aussagekraft über einen wesentlichen Teil der Persönlichkeit Es gelten besondere Vorschiften 3 - Personaldossier 1 Art. 3 lit. c DSG 2 Art. 3 lit. d DSG 3 vgl. z.b. Art. 4 Abs. 5 sowie Art. 12 Abs. 2 lit. c DSG - Facebookprofil (?) 9
10 Grundlagen (5) Bearbeitung von Personendaten Bei der Bearbeitung von Personendaten müssen insbesondere folgende Grundsätze eingehalten werden 1 : Rechtmässigkeit Treu und Glauben Verhältnismässigkeit Erkennbarkeit Zweckbindung 1 vgl. Art. 4 DSG 10
11 Grundlagen (6) Grundsatz der Zweckbindung 1 Relevante Frage: Von welchen Bearbeitungszwecken durfte und musste die betroffene Person in guten Treuen ausgehen? 1 vgl. Art. 4 Abs. 4 DSG 11
12 Fall 1: Social Media Kampagnen 12
13 Fälle 2-4: Social Media Plattformen Freunde bei Facebook Freunde bei XING Follower bei Twitter 13
14 Fall 5 (i): Adresshändler Quelle: 14
15 Fall 5 (ii): Adresshändler Adresshändler (Verkäufer) A AG (Käufer) 15
16 Fall 6 (i): Korrekte Einwilligung 16
17 Fall 6 (ii): Korrekte Einwilligung Art. 4 Abs. 5 DSG «Ist für die Bearbeitung von Personendaten die Einwilligung der betroffenen Person erforderlich, so ist die Einwilligung erst gültig, wenn sie nach angemessener Information freiwillig erfolgt. [ ]» 17
18 Fall 7 (i): Like-Button 18
19 Fall 7 (ii): Like-Button A AG Nutzer Facebook 19
20 Fall 7 (iii): Like-Button Implementierung von Like-Buttons: Einwilligung des Nutzers erforderlich. 20
21 Fall 8 (i): Know your data Quelle: 21
22 Fall 8 (ii): Know your data Art. 8 Abs. 1 DSG «Jede Person kann vom Inhaber einer Datensammlung Auskunft darüber verlangen, ob Daten über sie bearbeitet werden.» 22
23 Sinnlose Regeln? (1) Quelle: 23
24 Sinnlose Regeln? (2) Quelle: 24
25 Folgen bei Verstössen (1) Tatbestand Rechtsfolge 25
26 Folgen bei Verstössen (2) Quelle: 26
27 Folgen bei Verstössen (3) Quelle: 27
28 Folgen bei Verstössen (4) Quelle: 28
29 Folgen bei Verstössen (5) Art. 79 Ziff. 6 des Vorschlags für die DGV 1 «Die Aufsichtsbehörde verhängt eine Geldbusse [ ] im Fall eines Unternehmens bis in Höhe von 2% seines weltweiten Jahresumsatzes gegen jeden, der vorsätzlich oder fahrlässig (a) personenbezogene Daten ohne oder ohne ausreichende Rechtsgrundlage verarbeitet [ ]». 1 Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr (Datenschutz- Grundverordnung) 29
30 Fazit Aktivitäten im Bereich des Mobile Marketing werden durch das Datenschutzrecht in verschiedener Hinsicht erschwert. Möglichkeiten: Insb. Anonymisierung der Personendaten oder Einwilligung durch Betroffene. Die rechtlichen Folgen bei Verstössen gegen das schweizerische Datenschutzrecht sind derzeit vielfach noch nicht sehr gravierend. 30
31 Dr. Oliver Staffelbach, LL.M. Wenger & Vieli AG Dufourstrasse 56 Postfach Zürich T +41 (0) Twitter: XING: https://www.xing.com/profile/oliver_staffelbach 31

References: Art. 2
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 4
 Art. 12
 Art. 4
 Art. 4
 Art. 4
 Art. 8
 Art. 79