Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=7%20B%209.14
Timestamp: 2019-08-24 07:57:35+00:00

Document:
BVerwG, 21.04.2015 - 7 B 9.14 - dejure.org
https://dejure.org/2015,10271
BVerwG, 21.04.2015 - 7 B 9.14 (https://dejure.org/2015,10271)
BVerwG, Entscheidung vom 21.04.2015 - 7 B 9.14 (https://dejure.org/2015,10271)
BVerwG, Entscheidung vom 21. April 2015 - 7 B 9.14 (https://dejure.org/2015,10271)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2015,10271) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
BBergG § 4 Abs. 2, 5 und 8, § 48 Abs. 2, § 51 Abs. 1 Satz 1, § 55 Abs. 1; BBodSchG § 3 Abs. 1 Nr. 10, § 4 Abs. 3, § 10 Abs. 1; VwGO § 138 Nr. 6
Tongrube; Abschlussbetriebsplan; Verfüllung; Sanierung; Bodenschutzrecht; Subsidiarität; Vorsorge; Gefahrenabwehr; Ersatzvornahme; Betriebsplanpflicht; fehlende Entscheidungsgründe.
BBergG § 4 Abs. 2, 5 und 8, § 48 Abs. 2, § 51 Abs. 1 Satz 1,
Verhältnis von Bergrecht und Bodenschutzrecht
§ 10 Abs 1 S 1 BBodSchG, § 4 Abs 3 S 1 BBodSchG, § 3 Abs 1 Nr 10 BBodSchG, § 4 Abs 2 BBergG, § 4 Abs 5 BBergG
BVerwG, 15.12.2015 - 7 B 18.15
NVwZ-RR 2015, 566
Sie ist jedoch insofern akzessorisch, als mit der (gerichtlichen) Aufhebung des Grundverwaltungsakts dessen Wirksamkeit als die Grundvoraussetzung jeglicher Maßnahme der Verwaltungsvollstreckung entfällt (BVerwG…, Urteil vom 25. September 2008 - 7 C 5.08 - Buchholz 345 § 6 VwVG Nr. 1 Rn. 12; Beschluss vom 21. April 2015 - 7 B 9.14 - Buchholz 451.222 § 3 BBodSchG Nr. 3 Rn. 28).
Eine die Revision gemäß § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO eröffnende Divergenz ist nur dann im Sinne des § 133 Abs. 3 Satz 3 VwGO hinreichend bezeichnet, wenn die Beschwerde einen inhaltlich bestimmten, die angefochtene Entscheidung tragenden abstrakten Rechtssatz benennt, mit dem die Vorinstanz einem in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, des gemeinsamen Senats der obersten Gerichtshöfe des Bundes oder des Bundesverfassungsgerichts aufgestellten und deren Entscheidung tragenden Rechtssatz in Anwendung derselben Rechtsvorschrift widersprochen hat (stRspr, vgl. etwa BVerwG, Beschluss vom 21. April 2015 - 7 B 9.14 - Buchholz 451.222 § 3 BBodSchG Nr. 3 Rn. 5 m.w.N.).
Der in § 138 Nr. 6 VwGO vorausgesetzte grobe Verfahrensfehler liegt indessen nicht schon dann vor, wenn die Entscheidungsgründe lediglich unklar, unvollständig, oberflächlich oder unrichtig sind (vgl. BVerwG, Beschluss vom 21. April 2015 - 7 B 9.14 - Buchholz 451.222 § 3 BBodSchG Nr. 3 Rn. 25 m.w.N.).
Eine die Revision gemäß § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO eröffnende Divergenz ist nur dann im Sinne des § 133 Abs. 3 Satz 3 VwGO hinreichend bezeichnet, wenn die Beschwerde einen inhaltlich bestimmten, die angefochtene Entscheidung tragenden Rechtssatz benennt, mit dem die Vorinstanz einem in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, des Gemeinsamen Senats der obersten Gerichtshöfe des Bundes oder des Bundesverfassungsgerichts aufgestellten und deren Entscheidung tragenden Rechtssatz in Anwendung derselben Vorschrift widersprochen hat (BVerwG, Beschlüsse vom 21. Juni 1995 - 8 B 61.95 - juris, vom 19. August 1997 - 7 B 261.97 - Buchholz 310 § 133 VwGO Nr. 26 und vom 21. April 2015 - 7 B 9.14 - NVwZ-RR 2015, 566 Rn. 5).
vgl. etwa BVerwG, Beschluss vom 21. April 2015 - 7 B 9.14 -, Buchholz 451.222 § 3 BBodSchG Nr. 3, S. 9, m. w. N.
Die gegenteilige Auffassung des Verwaltungsgerichts widerspreche dem Beschluss des BVerwG vom 21.04.2015 (BVerwG 7 B 9.14), in dem das Gericht festgestellt habe, dass die Bergbehörde die von § 48 Abs. 2 BBergG erfassten Anforderungen, einschließlich der Anforderungen des Bodenschutzrechts, im Wege einer nachträglichen Anordnung gemäß § 71 Abs. 1 BBergG durchsetzen könne.
Der Beschluss des BVerwG vom 21.04.2015 (BVerwG 7 B 9.14) sei unergiebig, denn in dieser Entscheidung habe das Gericht lediglich Anordnungen nach § 71 Abs. 1 BBergG zur Durchsetzung des Betriebsplans für möglich gehalten.
vgl. etwa BVerwG, Beschluss vom 21. April 2015 - 7 B 9.14 -, Buchholz 451.222 § 3 BBodSchG Nr. 3, S. 3, m. w. N.
Dies ist vorliegend der Fall, da sich schädliche Bodenveränderungen infolge einer Verfüllung von Abfällen anhand der in § 55 Abs. 1 Nr. 3, 6, 7 und 9 BBergG normierten Voraussetzungen nicht sachgerecht erfassen lassen, so dass in Ermangelung bergrechtlicher Vorschriften, die die hier in Rede stehenden Einwirkungen auf den Boden regeln, das Bundes-Bodenschutzgesetz anwendbar ist (vgl. BVerwG, NVwZ-RR 2015, S. 566 ff. Rn. 11, zitiert nach juris.de).
VGH Baden-Württemberg, 21.03.2016 - 10 S 1901/15
Gefahrenabwehr im bodenschutzrechtlichen Verfahren - Rückbau einer …
Die Handlungsmöglichkeiten der Behörde sind gleichwohl nicht unbegrenzt; sie werden mit dem Verweis auf die "notwendigen Maßnahmen" durch den rechtsstaatlich und grundrechtlich fundierten Verhältnismäßigkeitsgrundsatz eingegrenzt (vgl. BVerwG, Beschluss vom 21.04.2015 - 7 B 9.14 - NVwZ-RR 2015, 566).
Darlegung einer Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör in …

References: § 4
 § 48
 § 51
 § 55
 § 3
 § 4
 § 10
 § 138
 § 4
 § 48
 § 51

§ 10
 § 4
 § 3
 § 4
 § 4
 § 6
 § 3
 § 132
 § 133
 § 3
 § 138
 § 3
 § 132
 § 133
 § 133
 § 3
 § 48
 § 71
 § 71
 § 3
 § 55