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Timestamp: 2019-09-19 04:36:54+00:00

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§ 13 GVG:
§ 12 GVG
§ 13a GVG
OLG Nürnberg, Beschluss vom 3.6.2015, Az. 12 W 1374/15 33 b) Grundlage der Entscheidung über die Zulässigkeit des Rechtsweges ist allein der Sachvortrag der Klagepartei, da nur er den Streitgegenstand bestimmt; Einwendungen der Beklagtenpartei sind insoweit unbeachtlich (BGH, Großer Senat für Zivilsachen, Beschluss vom 22.03.1976 - GSZ 2/75, BGHZ 67, 81 - Auto-Analyzer; Beschluss vom 11.07.1996 - V ZB 6/96, BGHZ 133, 240; Beschluss vom 04.03.1998 - VIII ZB 25/97, NJW 1998, 2057; OLG Nürnberg OLGR 2009, 473; Zöller/Lückemann, ZPO 30. Aufl. § 13 GVG Rn. 54; jeweils m. w. N.).
BGH, Beschluss vom 4.4.2014, Az. I ZR 120/09 -5- den nach Erhebung der Klagen im vorliegenden Rechtsstreit einerseits und im wegen Bonuszahlungen an privat krankenversicherte Personen geführten Rechtsstreit andererseits durch die Senatsentscheidung 'Treuebonus' geklärt worden, wo ausgesprochen worden sei, dass für einen Streit über die wettbewerbsrechtliche Zulässigkeit von Sonderzahlungen eines Apothekers an krankenversicherte Personen bei Einlösung von Rezepten auch insoweit, als die Gewährung von Bonuszahlung an gesetzlich versicherte Personen in Rede stehe, der Rechtsweg zu den Zivilgerichten nach § 13 GVG eröffnet sei (BGH, Beschluss vom 30. Januar 2008 -1 ZB 8/07, GRUR 2008, 447 Rn. 12 ff., 16 bis 19 = WRP 2008, 675).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2013, Az. III ZB 18/13 Maßgeblich ist die wahre Natur des Rechtsverhältnisses, nicht die vom Kläger vorgenommene rechtliche Zuordnung (Senat, Urteil vom 27. Januar 2005 aaO und Beschluss vom 14. Juli 2010 aaO; BGH, Beschluss vom 11. Juli 1996 - V ZB 6/96, BGHZ 133, 240, 243; MünchKommZPO/Zimmermann, 3. Aufl., § 13 GVG Rn. 11).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.2013, Az. III ZB 18/13 Der Streit um die Rechte und Pflichten aus der Bürgschaft ist auch dann vor den ordentlichen Gerichten auszutragen, wenn die durch die Bürgschaft gesicherten Forderungen öffentlich-rechtliche Ansprüche sind (BGH, Urteil vom 16. Februar 1984 - IX ZR 45/83, BGHZ 90, 187, 189 ff; Senat, Urteil vom 6. November 2008 - III ZR 279/07, BGHZ 178, 243 Rn. 14; Beschlüsse vom 17. September 2008 - III ZB 19/08, WM 2008, 2153 Rn. 14 ff und III ZB 50/08, Juris Rn. 14 ff; Stein/Jonas/ Jacobs aaO § 13 GVG Rn. 31).
BGH, BESCHLUSS vom 4.2.2011, Az. IX ZB 36/09 Es handelt sich mithin nach der Rechtsnatur der zu beurteilenden Verhältnisse um einen Rechtsstreit im Sinne des § 13 GVG (BGH, Urteil vom 7. Mai 1991 - IX ZR 30/90, BGHZ 114, 315, 320 f; vom 21. September 2006 - IX ZR 89/05, ZIP 2006, 2234 Rn. 10; Beschluss vom 2. Juni 2005 - IX ZB 235/04, ZIP 2005, 1334, 1335; vom 2. April 2009 - IX ZB 182/08, ZIP 2009, 825 Rn. 10).
BGH, BESCHLUSS vom 3.4.2009, Az. XII ZB 166/08 Dieser Grundsatz bestimmt die Auslegung sowohl von § 13 GVG als auch weiterer Rechtswegzuweisungen außerhalb der ordentlichen Gerichtsbarkeit, wie z.B. in § 40 Abs. 1 VwGO (GmS-OGB BGHZ 97, 312, 313 f. = NJW 1986, 2359).
BGH, BESCHLUSS vom 4.3.2009, Az. IX ZB 182/08 10	1. Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs gehört der Anfechtungsrechtsstreit als bürgerlich-rechtliche Streitigkeit gemäß § 13 GVG vor die ordentlichen Gerichte (BGHZ 114, 315, 320 f; BGH, Beschl. v. 2. Juni 2005 - IX ZB 235/04, WM 2005, 1573, 1574; v. 27. Juli 2006 - IX ZB 141/05, ZIP 2006, 1603 f).
BGH, URTEIL vom 4.0.2008, Az. IX ZR 216/06 Es ist zu fragen, durch welche Rechtssätze der Sachverhalt entscheidend geprägt wird und welche Rechtssätze für die Beurteilung des Klagebegehrens oder Verfügungsbegehrens in Anspruch genommen werden können (Gemeinsamer Senat der Obersten Gerichtshöfe des Bundes, BGHZ 97, 312, 313; derselbe, BGHZ 102, 280, 283; Zöller/Gummer, aaO § 13 GVG Rn. 19).
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.2005, Az. IV ZB 55/04 und ihrem Versicherten bzw. Versorgungsempfänger um eine bürgerliche Rechtsstreitigkeit im Sinne von § 13 GVG handelt, entspricht ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 48, 35, 40 ff.; 142, 103; BGH, Urteil vom 12. März 2003 - IV ZR 56/02 - VersR 2003, 719 unter 2 a, jeweils für die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder; Nachweise zur Rechtsprechung der Oberlandesgerichte bei Stürmer, NJW 2004, 2480, 2481).
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.2005, Az. IV ZB 45/04 und ihrem Versicherten bzw. Versorgungsempfänger um eine bürgerliche Rechtsstreitigkeit im Sinne von § 13 GVG handelt, entspricht ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 48, 35, 40 ff.; 142, 103; BGH, Urteil vom 12. März 2003 - IV ZR 56/02 - VersR 2003, 719 unter 2 a, jeweils für die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder; Nachweise zur Rechtsprechung der Oberlandesgerichte bei Stürmer, NJW 2004, 2480, 2481).
BGH, BESCHLUSS vom 4.5.2005, Az. IX ZB 235/04 Wie die Vorinstanzen richtig gesehen haben, gehört der insolvenzrechtliche Anfechtungsanspruch als bürgerliche Rechtsstreitigkeit (§ 13 GVG) vor die ordentlichen Gerichte (BGHZ 114, 315, 320; OLG Hamm NZI 2004, 34; MünchKomm-lnsO/Kirchhof, §146 Rn. 30; HK-InsO/Kreft, 3. Aufl. §129 Rn. 94).
LG Bonn, Urteil vom 3.3.2005, Az. 16 O 13/04 Da dieses Verfahren von keinem der Beteiligten angefochten worden ist und eine Nichtigkeit der Versteigerungsauktion nicht erkennbar ist, ist die Kammer im Rahmen dieses aktienrechtlichen Verfahrens (in dem mögliche Staatshaftungs- und Entschädigungsansprüche nicht zu prüfen sind (s.o.)) nicht befugt, zu überprüfen, ob die Entscheidung der RegTP rechtmäßig war oder mit Erfolg hätte angefochten werden können (vgl. BGH NJW 1991, 700 f.; Musielak-Wittschier, Kommentar zur ZPO, 4. Aufl., Rdnr. 9, 20 zu § 13 GVG m. zahlreichen weiteren Nachweisen).
LG Köln, Urteil vom 2.1.2003, Az. 5 O 155/01 19Für den vorliegenden Rechtsstreit sind gemäß § 13 GVG die ordentlichen Gerichte zuständig (st. Rspr.; vgl. BGH, VersR 1991, 1179; NJW 1986, 2640).
BGH, BESCHLUSS vom 2.10.2002, Az. VI ZB 41/02 Die Zuständigkeit der ordentlichen Gerichte ergibt sich aus der wirklichen Natur des behaupteten Anspruchs (§§ 13, 17 GVG; vgl. BGH, Beschluß vom 7. Dezember 1999 - XI ZB 7/99 - NJW 2000, 1042; GemS-OGB BGHZ 97, 312, 313 f. und BGHZ 102, 280, 283).
BGH, BESCHLUSS vom 2.11.1998, Az. XI ZB 19/98 Von einer solchen Gestaltung ist insbesondere bei der Gewährung eines verlorenen Zuschusses auszugehen (vgl. BGH, Urteil vom 17. Januar 1985 - III ZR 196/83, WM 1985, 530, 531; MünchKomm/Wolf, ZPO § 13 GVG Rdn. 154; Kopp, VwVfG 6. Auf.§ 54 Rdn. 9; Eyermann/Fröhler/Rennert, VwGO 10. Aufl. § 40 Rdn. 50).
BGH, URTEIL vom 5.11.1996, Az. V ZR 134/95 5 öffnet ist (§ 13 GVG) oder ob das Vermögensgesetz hierfür die Zuständigkeit der Verwaltungsgerichte begründet (vgl. Senatsurteil BGHZ 118, 34), im Revisionsrechtszug nicht mehr zu prüfen (§ 17 a Abs. 5 GVG).
BGH, BESCHLUSS vom 4.3.1994, Az. III ZB 25/92 Ob ein Rechtsgeschäft, das - wie hier das notarielle Schuldanerkenntnis vom 29. Februar 1984 -die Grundlage oder den Gegenstand einer Klage bildet, dem bürgerlichen Recht oder dem öffentlichen Recht zuzurechnen ist (§ 13 GVG; § 40 VwGO), richtet sich nach dem Gegenstand und dem Zweck des Rechtsgeschäfts, d.h. es kommt darauf an, ob die von den Beteiligten getroffene Regelung einen vom bürgerlichen Recht oder vom öffentlichen Recht geordneten Sachbereich betrifft (st.Rspr.; vgl. Senatsurteil BGHZ 102, 343, 347 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.10.1992, Az. IX ZR 68/92 Das Berufungsgericht hat ausgeführt: Der Rechtsweg zu den ordentlichen Gerichten sei nach § 13 GVG gegeben (BGH, Urt. v. 1. Dezember 1988 - IX ZR 61/88, ZIP 1989, 50), weil das klagende Land eine Pflichtverletzung des Beklagten aus seinem Verhalten als Sequester herleite; dagegen sei die Klage nicht auf den steuerrechtlich zu beurteilenden Sachverhalt gestützt, daß der Beklagte die bis zu dem 10. August 1987 fällige Umsatzsteuer nicht angemeldet und gezahlt habe.
BGH, URTEIL vom 4.10.1992, Az. V ZR 230/91 Die Frage, ob für die von den Klägern geltend gemachten Schadensersatzansprüche der Rechtsweg zu den Zivilgerichten eröffnet ist (§ 13 GVG) oder ob das Vermögensgesetz hierfür die Zuständigkeit der Verwaltungsgerichte begründet (vgl. Senatsurt. v. 3. April 1992, V ZR 83/91, NJW 1992, 1757, zur Veröffentlichtung in BGHZ bestimmt), ist im Revisionsrechtszug nicht mehr zu prüfen (§ 17 a Abs. 5 GVG).
BGH, BESCHLUSS vom 4.10.1992, Az. V ZB 22/92 Verfahrensrechtlich hat das zur Konsequenz, daß für die sich aufgrund eines solchen Mangels ergebenden Ansprüche des Verkäufers der Zivilrechtsweg gegeben ist (§ 13 GVG), denn der Charakter der Streitigkeit bleibt unter dieser Voraussetzung von den Rechtssätzen des bürgerlichen Rechts geprägt (BGHZ 103, 255, 257).
BGH, URTEIL vom 5.1.1991, Az. V ZR 346/89 1. Zur Entscheidung über den mit der Klage geltend gemachten Anspruch sind gemäß § 13 GVG die ordentlichen Gerichte zuständig (vgl. BGHZ 97, 231, 233 f; 106, 142, 143).
BGH, URTEIL vom 4.11.1988, Az. IX ZR 61/88 Ob eine Streitigkeit dem bürgerlichen Recht zuzuordnen und damit der Rechtsweg zu den ordentlichen Gerichten gegeben ist (§ 13 GVG), hängt von der Natur des Rechtsverhältnisses ab, aus dem der Klageanspruch hergleitet wird (BGH, Ürt.
BGH, URTEIL vom 4.0.1987, Az. III ZR 167/85 9 sich in einen anderen Rechtsweg gehört (allg. M.; vgl. BGHZ 47, 117, 118 und allgemein Baumbach/Lauterbach/Albers/ Hartmann ZPO 45. Aufl. § 13 GVG An. 5 A, B).
BGH, URTEIL vom 4.5.1986, Az. I ZR 54/84 Ob der ordentliche Rechtsweg (§ 13 GVG) oder der Verwaltungsrechtsweg (§ 40 VwGO) gegeben ist, richtet sich nach der Natur des Klageanspruchs, wie er sich aus den zu seiner Begründung vorgetragenen Tatsachen ergibt (BGHZ
BGH, URTEIL vom 4.11.1984, Az. XII ZR 147/83 Das Berufungsgericht hat den Rechtsweg zu den ordentlichen Gerichten (§ 13 GVG) zutreffend bejaht; es hat ohne Rechtsirrtum angenommen, daß die in § 30 Abs. 2 des Gesetzes über den Staatsvertrag, betreffend den Übergang der Wasserstraßen von den Ländern auf das Reich vom 29. Juli 1921 (RGBl. S. 961) - Staatsvertrag (StV) 1921 -enthaltene Schiedsgerichtsklausel der Zulässigkeit der Klage nicht entgegensteht, und das nach § 256 ZPO erforderliche Feststellungsinteresse der Klägerin rechtsirrtumsfrei für gegeben erachtet (vgl. Senatsurteil BGHZ 69, 284, 286 m.w.Nachw.).
BGH, URTEIL vom 4.4.1984, Az. III ZR 174/82 1.	Das Berufungsgericht ist zutreffend davon ausgegangen, daß für die Frage, ob eine bürgerliche Rechtsstreitigkeit (§ 13 GVG) oder eine öffentlich-rechtliche Streitigkeit (§40 Abs. 1 VwGO) vorliegt, die rechtliche Natur des erhobenen Anspruchs maßgebend ist, wie sie sich aus dem tatsächlichen Vorbringen der klagenden Partei ergibt (GmS 0GB, BSG 37, 292 = NJW 1974, 2087; BGHZ - GSZ - 66, 229, 232 f. = LM GVG § 13 Nr. 142 m.
BGH, URTEIL vom 4.9.1982, Az. III ZR 42/81 1. Nach dem für die Frage des Rechtswegs allein entscheidenden Sachvortrag der Klägerin (vgl. Senatsurteile BGHZ 9, 65, 66; 34, 349, 353; 36, 1, 3; Zöller/Gummer ZPO 13. Aufl. § 13 GVG An. II 2 m.w.Nachw.)
BGH, URTEIL vom 3.4.1979, Az. VIII ZR 134/78 8 An diese Vertragsauslegung ist der Senat gebunden* Zwar hat das Revisionsgericht von Amts wegen über die Zulässigkeit des Rechtsweges zu den ordentlichen Gerichten (§ 13 GVG) als Prozeßvoraussetzung zu befinden, ohne insoweit an die rechtliche Würdigung durch das Berufungsgericht gebunden zu sein (BGHZ 54, 287, 289 m.w.Nachw.).
BGH, URTEIL vom 2.6.1978, Az. III ZR 95/84 Dieser Grundsatz bestimmt die Auslegung sowohl von § 13 GVG als auch von § 51 Abs. 1 SGG (BGHZ 89, 250, 251 f.).
BGH, URTEIL vom 3.5.1977, Az. I ZR 184/75 Es handelt sich somit um eine bürgerliche Rechtsstreitigkeit im Sinne des § 13 GVG und nicht um eine öffentlich-rechtliche Streitigkeit im Sinne des § 40 Abs. 1 VwGO (vgl. BGHZ 67, 81 ff).
BGH, URTEIL vom 4.9.1976, Az. III ZR 155/74 Für derartige Schadensersatzansprüche ist, wie der Bundesgerichtshof weiter ausgesprochen hat, der ordentliche Rechtsweg gegeben (BGHZ 17, 188; 59, 303, 305; BGH LM § 13 GVG Nr. 89; Senatsurteile in LM § 40 VwGO Nr. 9 und in LM Allgemeines Verwaltungsrecht /öffentlich-rechtliche Verpflichtungen/ Nr. 10).
BGH, URTEIL vom 4.9.1974, Az. VII ZR 80/73 Andererseits ist selbst bei im allgemeinen öffentlich-rechtlich ausgestaltetem Benutzungsverhältnis eine privatrechtliche Sonderregelung nicht ausgeschlossen (BGH Urteil vom 26. Oktober 1963 - V ZR 101/63 -= LM § 13 GVG Nr. 101 für ein Wasserbezugsrecht).
BGH, URTEIL vom 2.1.1972, Az. VI ZR 155/70 Sollte das der Fall sein, so können Zweifel auftauchen, ob es sich bei dem Anspruch aus § 908 BGB, weil mit ihm Eingriffe in die Straße verbunden sind, um eine vor die ordentlichen Gerichte gehörende bürgerliche Rechtsstreitigkeit im Sinne des §13 GVG handelt, oder ob insoweit die Verwaltungsge-richte zuständig sind (vgl. auch BGHZ 41, 264).
BGH, URTEIL vom 1.0.1971, Az. III ZR 208/68 Zwar kann mit dem Berufungsgericht davon ausgegangen werden, daß die Errichtung und Unterhaltung einer gemeindlichen Wasserleitung als Maßnahme der Daseinsvorsorge in den Rahmen schlicht-hoheitlicher Verwaltung fällt (vgl. die eine gemeindliche Kanalisation betreffenden Urteile des Senats vom 26. Juni 1961 - III ZR 72/60 = LM Nr. 81 zu § 13 GVG und vom 30. September 1970 - III ZR 87/69 = BGHZ 54, 299).
BGH, URTEIL vom 5.0.1971, Az. I ZR 132/69 Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichts-hofs (vgl. BGHZ 29, 187/189; 34, 349/353) ist für die Frage, ob ein bürgerlicher Rechtsstreit im Sinne des § 13 GVG voriiegt, die rechtliche Natur des Klagebegehrens, wie sie sich aus dem zugrunde liegenden Sachverhalt ergibt, entscheidend.
BGH, Urteil vom 2.8.1955, Az. V-ZR-202/54 Soweit die Klage Ansprüche aus einem bürgerlichrechtlichen Stiftungsgeschäft bzw. aus dem Pfründenrecht herleitet, ist der Rechtsweg unmittelbar gemäß § 13 GVG offen (vgl BGHZ 6, 296).
BGH, Urteil vom 3.6.1953, Az. VI ZR 85/52 Entscheidungsgründe: Nach der ständigen Rechtsprechung des Reichsgerichts (vgl RGZ 153, 1 /47x 157, 106 /Il57)« die auch vom BGH fortgesetzt worden*ist (vgl Urteil vom 5.2.1951 - IV ZR 109/50 - in NJW 1951, 441), hängt die Zulässigkeit des Rechtsweges nach § 13 GVG davon ab, ob sich die Klageansprüche bei dem zu ihrer Begründung vorgetragenen Sachverhalt ihrem Wesen nach als bürgerliche Rechtsstreitigkeit darstellen und für sie weder Verwaltungsbehörden oder Verwaltungsgerichte zuständig noch besondere Gerichte bestellt oder zugelassen sind.
BGH, Urteil vom 6.10.1952, Az. II ZR 50/52 Eies hat der Bundesgerichtshof in Übereinstimmung mit der herrschenden Ansicht in ständiger Rechtsprechung bejaht (Urt des BGH vom 28. Februar 1952 - III ZR 69/51$ Pagendarm, Eie- Rechtsprechung des BGH zu dem Reichsleistungsgesetz in NJW 1952 S 1313)* Ebenso unterliegen die Ausführungen des Landgerichts keinem Rechtsirrtum, daß der ordentliche Rechtsweg nach § 13 GVG gegeben sei und dem Gericht die Entscheidung darüber zustehe, ob die Nichtigkeit eines Verwaltungsaktes in Frage stehe (BGHZ 1, 146/147, 14§7).
BGH, vom 2.9.1952, Az. 2 ZR 177/60 ~ 9 - an, ob der erhobene Anspruch auf bürgerlicherechtliehe Vorschriften oder Grundsätze gestützt wird, sondern da*a ob das Rechtsverhältnis, aus dem er hergeleitet wird, .bell Zugrundelegung des Sachvortrages - nicht der Rechtsmeinunj des Klägers privatrechtlicher oder öffentlich-rechtlicher! Natur ist (vgl. U.a. RGZ 162, 181, 191; BGHZ 14, 222, 225, 29, 187, 189 mit weiteren Nachweisungen; BGH IM Nr. 66 zu § 13 GVG).
BGH, vom 5.3.1949, Az. VI ZR 54/62 Dem im wesentlichen persönlichkeitsrechtlichen Charakter dieses Instituts entspricht es, dem Betroffenen einen zivilrechtlichen Anspruch auf Abdruck der Gegendarstellung zu geben, der vor den ordentlichen Gerichten verfolgt werden kann* Im Schrifttum und in der deutschen Gerichtspraxis hat sich mittlerweile die Anerkennung eines zivilrechtlichen Anspruches auf Aufnahme der GegendarStellung und seiner Durchsctzbarkeit im Zivilrechtsweg (§ 13 GVG) durchgesetzt (vgl. die Nachweise in BGHZ 31, 308	und	in
BGH, URTEIL vom 5.6.1921, Az. 111 ZR 186/72 Die öffentlich-rechtliche Widmung wirkt sich abwehrend aus, sie stellt die öffentliche Sache gegen Beeinträchtigungen sicher, die aus dem bürgerlichen Recht abgeleitet werden; insoweit kommt der Grundsatz vom Vorrang des öffentlichen Rechts vor dem bürgerlichen Recht zur Geltung (BGH LM Nr. 112 zu § 13 GVG).
BGH, vom 6.5.1865, Az. V ZK 203/61 Es befindet sich dabei im Einklang mit der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes, wonach für die Frage, ob ein bürgerlicher Rechtsstreit im Sinne von § 13 GVG vorliegt, die rechtliche Natur des Klagebegehrens, wie sie sich aus dem von der Klagepartei vorgetragenen Sachverhalt ergibt, maßgebend ist; stellt sich das Geforderte nach der tatsächlichen Begründung des Klägers (nicht nach seiner rechtlichen Beurteilung) als Folge eines dem bürgerlichen Recht unterliegenden Tatbestandes dar, dann ist der Rechtsweg vor den Zivilgerichten eröffnet, während er verschlossen ist, wenn das Klagebegehren nach dem vorgetragenen Sachverhalt in das Gebiet des öffentlichen Rechts fällt (BGHZ 29, 187, 188 f i. Nachw-; ebenso das erwähnte Urteil vom 10. April 1963)«

References: § 12

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 § 40
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 §146
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 § 40
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 § 256
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 § 51
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