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Timestamp: 2018-08-20 05:09:19+00:00

Document:
Landesrecht BW PaßG | Bundesnorm | Gesamtausgabe | Paßgesetz | gültig ab: 01.11.2007
Ausfertigungsdatum: 19.04.1986
Gültig ab: 01.01.1988
Fundstelle: BGBl I 1986, 537
Zum 20.08.2018 aktuellste verfügbare Fassung der Gesamtausgabe
Stand: Zuletzt geändert durch Art. 2 G v. 7.7.2017 I 2310
(+++ Textnachweis ab: 1.1.1988 +++)
(+++ Maßgaben aufgrund EinigVtr vgl. PaßG 1986 Anhang EV +++)
Überschrift: Das G wurde als Artikel 1 des G v. 19.4.1986 I 537 vom Bundestag mit Zustimmung des Bundesrates beschlossen. Gem. Art. 3 d. PaßG u. d. G zur Änderung der Strafprozeßordnung gilt dieses G nach Maßgabe d. § 13 Abs. 1 d. Dritten ÜberleitungsG auch im Land Berlin; d. G tritt gem. Art. 4 Abs. 1 d. PaßG u. d. G zur Änderung der Strafprozeßordnung am 1.1.1988 in Kraft.
Paßgesetz 19.04.1986
Erster Abschnitt Paßvorschriften 19.04.1986
§ 1 Passpflicht 20.07.2007
§ 2 Befreiung von der Paßpflicht 20.07.2007
§ 3 Grenzübertritt 19.04.1986
§ 4 Paßmuster 18.06.2009
§ 5 Gültigkeitsdauer 20.07.2007
§ 6 Ausstellung eines Passes 20.07.2007
§ 6a Form und Verfahren der Passdatenerfassung, -prüfung und -übermittlung 20.07.2007
§ 7 Paßversagung 07.07.2017
§ 8 Paßentziehung 19.04.1986
§ 9 Speicherung von paßrechtlichen Maßnahmen 01.05.2000
§ 10 Untersagung der Ausreise 18.06.2009
§ 11 Ungültigkeit 20.06.2015
§ 12 Einziehung 18.06.2009
§ 13 Sicherstellung 18.06.2009
§ 14 Sofortige Vollziehung 20.06.2015
§ 15 Pflichten des Inhabers 20.07.2007
§ 16 Datenschutzrechtliche Bestimmungen 20.07.2007
§ 16a Identitätsüberprüfung anhand biometrischer Daten 20.07.2007
§ 17 Automatischer Abruf aus Dateien und automatische Speicherung im öffentlichen Bereich 18.06.2009
§ 18 Verwendung im nichtöffentlichen Bereich 07.07.2017
§ 19 Zuständigkeit 18.06.2009
§ 20 Gebühren und Auslagen, Verordnungsermächtigung 07.07.2017
§ 21 Paßregister 18.06.2009
§ 22 Verarbeitung und Nutzung der Daten im Paßregister 20.11.2014
§ 22a Datenübertragung und automatisierter Abruf von Lichtbildern 07.07.2017
§ 23 Weisungsbefugnis 01.05.2000
Zweiter Abschnitt Straf- und Bußgeldvorschriften 19.04.1986
§ 24 Straftaten 18.06.2009
§ 25 Ordnungswidrigkeiten 07.07.2017
§ 26 Bußgeldbehörden 26.02.2008
Dritter Abschnitt Schlußvorschriften 19.04.1986
§ 27 Allgemeine Verwaltungsvorschriften 20.07.2007
§ 28 Übergangsregelungen 20.07.2007
§ 1: IdF d. Art. 1 Nr. 1 G v. 20.7.2007 I 1566 mWv 1.11.2007
§ 2 Abs. 1: IdF d. Art. 1 Nr. 2 G v. 20.7.2007 I 1566 mWv 1.11.2007
Das Überschreiten der Auslandsgrenze ist nur an zugelassenen Grenzübergangsstellen und innerhalb der festgesetzten Verkehrsstunden zulässig, sofern nicht auf Grund anderer Rechtsvorschriften oder zwischenstaatlicher Vereinbarungen Ausnahmen zugelassen sind.
§ 4 Abs. 1 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 3 Buchst. a DBuchst. aa G v. 20.7.2007 I 1566 mWv 1.11.2007
§ 4 Abs. 1 Satz 2: IdF d. Art. 2 Nr. 1 G v. 18.6.2009 I 1346 mWv 1.11.2010
§ 4 Abs. 1 Satz 3 u. 4 (bezeichnet als Satz 3 bis 5): IdF d. Art. 1 Nr. 3 Buchst. a DBuchst. cc G v. 20.7.2007 I 1566 mWv 28.7.2007
§ 4 Abs. 2 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 3 Buchst. b DBuchst. aa G v. 20.7.2007 I 1566 mWv 1.11.2007
§ 4 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1: IdF d. Art. 1 Nr. 3 Buchst. b DBuchst. bb aaa G v. 20.7.2007 I 1566 mWv 1.11.2007
§ 4 Abs. 2 Satz 2 Nr. 5: Frühere Nr. 5 aufgeh., frühere Nr. 6 jetzt Nr. 5 gem. Art. 1 Nr. 3 Buchst. a G v. 1.5.2000 I 626 mWv 11.5.2000; idF d. Art. 1 Nr. 3 Buchst. b bbb G v. 20.7.2007 I 1566 mWv 1.11.2007
§ 4 Abs. 2 Satz 2 Nr. 6: Frühere Nr. 5 aufgeh., frühere Nr. 7 jetzt Nr. 6 gem. Art. 1 Nr. 3 Buchst. a G v. 1.5.2000 I 626 mWv 11.5.2000; idF d. Art. 1 Nr. 3 Buchst. b ccc G v. 20.7.2007 I 1566 mWv 1.11.2007
§ 4 Abs. 2 Satz 2 Nr. 7 u.8: Frühere Nr. 5 aufgeh., frühere Nr. 8 u. 9 jetzt Nr. 7 u. 8 gem. Art. 1 Nr. 3 Buchst. a G v. 1.5.2000 I 626 mWv 11.5.2000
§ 4 Abs. 2 Satz 2 Nr. 9: Frühere Nr. 5 aufgeh., frühere Nr. 10 jetzt Nr. 9 gem. Art. 1 Nr. 3 Buchst. a G v. 1.5.2000 I 626 mWv 11.5.2000; idF d. Art. 1 Nr. 3 Buchst. b ddd G v. 20.7.2007 I 1566 mWv 1.11.2007
§ 4 Abs. 2 Satz 2 Nr. 10 u. 11: Frühere Nr. 5 aufgeh., frühere Nr. 11 u. 12 jetzt Nr. 10 u. 11 gem. Art. 1 Nr. 3 Buchst. a G v. 1.5.2000 I 626 mWv 11.5.2000
§ 4 Abs. 3 bis 6: Früher Abs. 3 bis 6 gem. u. idF d. Art. 1 Nr. 3 Buchst. c G v. 20.7.2007 I 1566 mWv 1.11.2007
§ 5: IdF d. Art. 1 Nr. 4 G v. 20.7.2007 I 1566 mWv 1.11.2007
(1) Der Pass wird auf Antrag ausgestellt. § 3a des Verwaltungsverfahrensgesetzes findet keine Anwendung. Im Antragsverfahren nachzureichende Erklärungen können im Wege der Datenübertragung abgegeben werden. Der Passbewerber und sein gesetzlicher Vertreter können sich bei der Stellung des Antrags nicht durch einen Bevollmächtigten vertreten lassen. Dies gilt nicht für einen handlungs- oder einwilligungsunfähigen Passbewerber, wenn eine für diesen Fall erteilte, öffentlich beglaubigte oder beurkundete Vollmacht vorliegt. Für Minderjährige und für Personen, die geschäftsunfähig sind und sich nicht nach Satz 5 durch einen Bevollmächtigten vertreten lassen, kann nur derjenige den Antrag stellen, der als Sorgeberechtigter ihren Aufenthalt zu bestimmen hat. Der Passbewerber und sein gesetzlicher oder bevollmächtigter Vertreter sollen persönlich erscheinen. Ist der Passbewerber am persönlichen Erscheinen gehindert, kann nur ein vorläufiger Reisepass beantragt werden.
(2) In dem Antrag sind alle Tatsachen anzugeben, die zur Feststellung der Person des Passbewerbers und seiner Eigenschaft als Deutscher oder, in den Fällen des § 1 Abs. 4 Satz 2, seiner Eigenschaft als Angehöriger eines anderen Staates notwendig sind. Der Passbewerber hat die entsprechenden Nachweise zu erbringen. Soweit in den Pass Fingerabdrücke aufzunehmen sind, sind diese dem Passbewerber abzunehmen und nach Maßgabe des § 4 Abs. 4 elektronisch zu erfassen; der Passbewerber hat bei der Abnahme der Fingerabdrücke mitzuwirken.
(2a) Beantragt ein Passbewerber nach § 4 Abs. 1 Satz 4 die Eintragung des von seinem Geburtseintrag abweichenden Geschlechts, hat er den Beschluss des Gerichts über die Vornamensänderung nach § 1 des Transsexuellengesetzes vorzulegen. Der Eintragung des von dem Geburtseintrag abweichenden Geschlechts im Pass kommt keine Rechtswirkung zu.
(2b) In den Fällen des § 1 Abs. 4 Satz 2 darf die zuständige Passbehörde vor Ausstellung eines amtlichen Passes zur Feststellung von Passversagungsgründen nach § 7 Abs. 1 Nr. 1 bis 5 oder zur Prüfung von sonstigen Sicherheitsbedenken um Auskunft aus dem Ausländerzentralregister ersuchen. Soweit dies zur Feststellung von Passversagungsgründen nach § 7 Abs. 1 Nr. 1 bis 5 oder zur Prüfung sonstiger Sicherheitsbedenken erforderlich ist, darf die zuständige Passbehörde in den Fällen des § 1 Abs. 4 Satz 2 die erhobenen Daten nach § 4 Abs. 1 an den Bundesnachrichtendienst, das Bundesamt für Verfassungsschutz, den Militärischen Abschirmdienst, das Bundeskriminalamt und das Zollkriminalamt übermitteln; zusätzlich darf die Passbehörde die nach Absatz 2 Satz 3 erhobenen Daten an das Bundeskriminalamt übermitteln, das Amtshilfe bei der Auswertung der Daten leistet. Satz 2 gilt nicht für Staatsangehörige anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union. Die nach Satz 2 ersuchten Behörden teilen der anfragenden Passbehörde unverzüglich mit, ob Passversagungsgründe nach § 7 Abs. 1 Nr. 1 bis 5 oder sonstige Sicherheitsbedenken vorliegen.
(3) Bestehen Zweifel über die Person des Paßbewerbers, sind die zur Feststellung seiner Identität erforderlichen Maßnahmen zu treffen. Die Paßbehörde kann die Durchführung erkennungsdienstlicher Maßnahmen veranlassen, wenn die Identität des Paßbewerbers auf andere Weise nicht oder nur unter erheblichen Schwierigkeiten festgestellt werden kann. Ist die Identität festgestellt, so sind die im Zusammenhang mit der Feststellung angefallenen Unterlagen zu vernichten. Über die Vernichtung ist eine Niederschrift anzufertigen.
(4) Die Paßbehörde kann einen Paß von Amts wegen ausstellen, wenn dies im überwiegenden öffentlichen Interesse oder zur Abwendung wesentlicher Nachteile für den Betroffenen geboten ist.
(5) Die Absätze 1 bis 4 gelten auch für die Ausstellung von ausschließlich als Paßersatz bestimmten amtlichen Ausweisen, sofern in den für sie geltenden Rechtsvorschriften nichts anderes bestimmt ist.
§ 6 Abs. 1: IdF d. Art. 1 Nr. 5 Buchst. a G v. 20.7.2007 I 1566 mWv 1.11.2007
§ 6 Abs. 2: IdF d. Art. 1 Nr. 5 Buchst. b G v. 20.7.2007 I 1566 mWv 1.11.2007
§ 6 Abs. 2a: Eingef. durch Art. 1 Nr. 5 Buchst. c G v. 20.7.2007 I 1566 mWv 28.7.2007
§ 6 Abs. 2b: Eingef. durch Art. 1 Nr. 5 Buchst. c G v. 20.7.2007 I 1566 mWv 1.11.2007
§ 6 Abs. 3: Früherer Satz 1 aufgeh. durch Art. 1 Nr. 5 Buchst. d G v. 20.7.2007 I 1566 mWv 1.11.2007
§ 6a Form und Verfahren der Passdatenerfassung, -prüfung und -übermittlung
(2) Zur elektronischen Erfassung des Lichtbildes und der Fingerabdrücke, deren Qualitätssicherung sowie zur Übermittlung der Passantragsdaten von der Passbehörde an den Passhersteller dürfen ausschließlich solche technischen Systeme und Bestandteile eingesetzt werden, die den Anforderungen der Rechtsverordnung nach Absatz 3 entsprechen. Die Einhaltung der Anforderungen ist vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik festzustellen.
(3) Die Bundesregierung wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung, die der Zustimmung des Bundesrates bedarf, Regelungen zu treffen über das Verfahren und die technischen Anforderungen für die Erfassung und Qualitätssicherung des Lichtbildes und der Fingerabdrücke, die Reihenfolge der zu speichernden Fingerabdrücke bei Fehlen eines Zeigefingers, ungenügender Qualität des Fingerabdrucks oder Verletzungen der Fingerkuppe sowie die Form und die Einzelheiten über das Verfahren der Übermittlung sämtlicher Passantragsdaten von den Passbehörden an den Passhersteller. Die Rechtsverordnung regelt auch die Einzelheiten über das Prüfverfahren nach Absatz 2 Satz 2.
§ 6a: Eingef. durch Art. 1 Nr. 6 G v. 20.7.2007 I 1566 mWv 1.11.2007, Abs. 3 mWv 28.7.2007
Anordnungen nach § 7 Abs. 1 oder 2 oder § 8 dürfen im polizeilichen Grenzfahndungsbestand gespeichert werden.
§ 9: IdF d. Art. 1 Nr. 5 G v. 1.5.2000 I 626 mWv 11.5.2000
(1) Die für die polizeiliche Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs zuständigen Behörden haben einem Deutschen, dem nach § 7 Abs. 1 ein Paß versagt oder nach § 8 ein Paß entzogen worden ist oder gegen den eine Anordnung nach § 6 Abs. 7 des Personalausweisgesetzes ergangen ist, die Ausreise in das Ausland zu untersagen. Sie können einem Deutschen die Ausreise in das Ausland untersagen, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, daß bei ihm die Voraussetzungen nach § 7 Abs. 1 vorliegen oder wenn er keinen zum Grenzübertritt gültigen Paß oder Paßersatz mitführt. Sie können einem Deutschen die Ausreise in das Ausland auch untersagen, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, daß der Geltungsbereich oder die Gültigkeitsdauer seines Passes nach § 7 Abs. 2 Satz 1 zu beschränken ist.
§ 10 Abs. 1 Satz 1: IdF d. Art. 2 Nr. 2 G v. 18.6.2009 I 1346 mWv 1.11.2010
er eine einwandfreie Feststellung der Identität des Paßinhabers nicht zuläßt oder verändert worden ist;
§ 11 Abs. 1 (früher einziger Text): Jetzt Abs. 1 gem. Art. 2 Nr. 3 Buchst. a G v. 18.6.2009 I 1346 mWv 1.11.2010
§ 11 Abs. 1 Nr. 2: IdF d. Art. 2 Nr. 3 Buchst. b G v. 18.6.2009 I 1346 mWv 1.11.2010
§ 11 Abs. 1 Nr. 3: IdF d. Art. 2 Nr. 1 Buchst. a G v. 20.6.2015 I 970 mWv 30.6.2015
§ 11 Abs. 1 Nr. 4 u. 5: Eingef. durch Art. 2 Nr. 1 Buchst. b G v. 20.6.2015 I 970 mWv 30.6.2015
§ 11 Abs. 2 u. 3: Eingef. durch Art. 2 Nr. 3 Buchst. c G v. 18.6.2009 I 1346 mWv 1.11.2010
(2) Besitzt jemand unbefugt mehrere Pässe, so sind sie bis auf einen Paß einzuziehen.
(3) Von der Einziehung kann abgesehen werden, wenn der Mangel, der sie rechtfertigt, geheilt oder fortgefallen ist.
§ 12 Abs. 1 Satz 2: Eingef. durch Art. 2 Nr. 4 G v. 18.6.2009 I 1346 mWv 1.11.2010
(1) Ein Paß oder ein ausschließlich als Paßersatz bestimmter amtlicher Ausweis kann sichergestellt werden, wenn
eine Person ihn unberechtigt besitzt;
Tatsachen die Annahme rechtfertigen, daß gegen den Inhaber Paßversagungsgründe nach § 7 Abs. 1 vorliegen;
Tatsachen die Annahme rechtfertigen, daß ein Einziehungsgrund nach § 12 vorliegt.
(2) Eine Sicherstellung ist schriftlich zu bestätigen.
§ 13: Früherer Abs. 3 aufgeh. durch Art. 2 Nr. 5 G v. 18.6.2009 I 1346 mWv 1.11.2010
Widerspruch und Anfechtungsklage gegen die Beschränkung des Geltungsbereiches oder der Gültigkeitsdauer des Passes (§ 7 Absatz 2), gegen die Passentziehung (§ 8), gegen die Untersagung der Ausreise (§ 10) und gegen die Sicherstellung des Passes (§ 13) haben keine aufschiebende Wirkung.
§ 14 : IdF d. Art. 2 Nr. 2 G v. 20.6.2015 I 970 mWv 30.6.2015
§ 15 Nr. 3: IdF d. Art. 1 Nr. 8 G v. 20.7.2007 I 1566 mWv 1.11.2007
§ 15 Nr. 4 u. 5: Eingef. durch Art. 1 Nr. 8 G v. 20.7.2007 I 1566 mWv 1.11.2007
(1) Die Seriennummer und die Prüfziffern dürfen keine Daten über die Person des Paßinhabers oder Hinweise auf solche Daten enthalten. Jeder Paß erhält eine neue Seriennummer.
(3) Eine zentrale, alle Seriennummern umfassende Speicherung darf nur bei dem Passhersteller und ausschließlich zum Nachweis des Verbleibs der Pässe erfolgen. Die Speicherung der übrigen in § 4 Abs. 1 genannten Angaben und der in § 4 Abs. 3 genannten biometrischen Daten bei dem Passhersteller ist unzulässig, soweit sie nicht ausschließlich und vorübergehend der Herstellung des Passes dient; die Angaben sind anschließend zu löschen.
die Paßbehörden für den Abruf personenbezogener Daten aus ihren Dateien,
die Polizeibehörden und -dienststellen des Bundes und der Länder für den Abruf der in Dateien gespeicherten Seriennummern solcher Pässe, die für ungültig erklärt worden sind, abhanden gekommen sind oder bei denen der Verdacht einer Benutzung durch Nichtberechtigte besteht.
(5) Die Absätze 1 bis 4 gelten auch für einen ausschließlich als Paßersatz bestimmten amtlichen Ausweis.
(6) Auf Verlangen hat die Passbehörde dem Passinhaber Einsicht in die im Chip gespeicherten Daten zu gewähren.
§ 16 Abs. 1 Satz 1 u. 2: Früherer Satz 1 aufgeh., früherer Satz 2 u. 3 jetzt Satz 1 u. 2 gem. Art. 7 Nr. 2 Buchst. a G v. 9.1.2002 I 361 mWv 1.1.2002
§ 16 Abs. 2 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 9 Buchst. a DBuchst. aa G v. 20.7.2007 I 1566 mWv 1.11.2007
§ 16 Abs. 2 Satz 3: Eingef. durch Art. 1 Nr. 9 Buchst. a DBuchst. bb G v. 20.7.2007 I 1566 mWv 1.11.2007
§ 16 Abs. 3 Satz 1 u. 2: IdF d. Art. 1 Nr. 6 G v. 1.5.2000 I 626 mWv 11.5.2000 u. d. Art. 1 Nr. 9 Buchst. b G v. 20.7.2007 I 1566 mWv 1.11.2007
§ 16 Abs. 4: Früherer Satz 3 aufgeh. durch Art. 4 Abs. 1 G v. 25.3.2002 I 1186 mWv 3.4.2002
§ 16 Abs. 6: Eingef. durch Art. 7 Nr. 2 Buchst. b G v. 9.1.2002 I 361 mWv 1.1.2002; idF d. Art. 1 Nr. 9 Buchst. c G v. 20.7.2007 I 1566 mWv 1.11.2007
Die im Chip des Passes gespeicherten Daten dürfen nur zum Zweck der Überprüfung der Echtheit des Dokumentes oder der Identität des Passinhabers und nur nach Maßgabe der Sätze 2 und 3 ausgelesen und verwendet werden. Soweit die Polizeivollzugsbehörden, die Zollverwaltung sowie die Pass-, Personalausweis- und Meldebehörden die Echtheit des Passes oder die Identität des Inhabers überprüfen dürfen, sind sie befugt, die auf dem elektronischen Speichermedium des Passes gespeicherten biometrischen und sonstigen Daten auszulesen, die benötigten biometrischen Daten beim Passinhaber zu erheben und die biometrischen Daten miteinander zu vergleichen. Die nach Satz 2 erhobenen Daten sind unverzüglich nach Beendigung der Prüfung der Echtheit des Passes oder der Identität des Inhabers zu löschen.
§ 16a: Eingef. durch Art. 1 Nr. 10 G v. 20.7.2007 I 1566 mWv 28.7.2007
§ 17 Automatischer Abruf aus Dateien und automatische Speicherung im öffentlichen Bereich
(1) Behörden und sonstige öffentliche Stellen dürfen den Paß nicht zum automatischen Abruf personenbezogener Daten verwenden. Abweichend von Satz 1 dürfen die Polizeibehörden und -dienststellen des Bundes und der Länder, die Steuerfahndungsstellen der Länder und die Behörden der Zollverwaltung den Pass im Rahmen ihrer Aufgaben und Befugnisse zum automatisierten Abruf personenbezogener Daten verwenden, die für die Zwecke
der Fahndung oder Aufenthaltsfeststellung aus Gründen der Strafverfolgung, Strafvollstreckung oder der Abwehr von Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder
der zollamtlichen Überwachung im Rahmen der polizeilichen Beobachtung
im polizeilichen Fahndungstatbestand geführt werden. Über Abrufe, die zu keiner Feststellung geführt haben, dürfen, vorbehaltlich gesetzlicher Regelungen nach Absatz 2, keine personenbezogenen Aufzeichnungen gefertigt werden.
(2) Personenbezogene Daten dürfen, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist, beim automatischen Lesen des Passes nicht in Dateien gespeichert werden; dies gilt auch für Abrufe aus dem polizeilichen Fahndungsbestand, die zu einer Feststellung geführt haben.
§ 17 Abs. 1 Satz 2: IdF d. Art. 2 Nr. 6 G v. 18.6.2009 I 1346 mWv 1.11.2010
(3) Der Pass darf nur vom Passinhaber oder von anderen Personen mit Zustimmung des Passinhabers in der Weise abgelichtet werden, dass die Ablichtung eindeutig und dauerhaft als Kopie erkennbar ist. Andere Personen als der Passinhaber dürfen die Kopie nicht an Dritte weitergeben. Werden durch Ablichtung personenbezogene Daten aus dem Pass erhoben oder verarbeitet, so darf die datenerhebende oder -verarbeitende Stelle dies nur mit Einwilligung des Passinhabers tun. Die Vorschriften des allgemeinen Datenschutzrechts über die Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten bleiben unberührt.
§ 18 Abs. 3: IdF d. Art. 3 Nr. 2 G v. 7.7.2017 I 2310 mWv 15.7.2017
§ 18 Abs. 4: Eingef. durch Art. 1 Nr. 11 G v. 20.7.2007 I 1566 mWv 1.11.2007
(1) Für individuell zurechenbare öffentliche Leistungen nach diesem Gesetz und den auf diesem Gesetz beruhenden Rechtsverordnungen erheben die Passbehörden Gebühren und Auslagen nach den Absätzen 2 und 3.
(2) Die Gebühr soll die mit der individuell zurechenbaren öffentlichen Leistung verbundenen Kosten aller an der Leistung Beteiligten decken. In die Gebühr sind die mit der Leistung regelmäßig verbundenen Auslagen einzubeziehen. Zur Ermittlung der Gebühr sind die Kosten, die nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen als Einzel- und Gemeinkosten zurechenbar und ansatzfähig sind, insbesondere Personal- und Sachkosten sowie kalkulatorische Kosten, zu Grunde zu legen. Zu den Gemeinkosten zählen auch die Kosten der Rechts- und Fachaufsicht. Grundlage der Gebührenermittlung nach den Sätzen 1 bis 4 sind die in der Gesamtheit der Länder mit der jeweiligen Leistung verbundenen Kosten. § 3 Absatz 1 und 2, die §§ 5 bis 7, 9 Absatz 3 bis 6 und die §§ 10 bis 12 des Bundesgebührengesetzes gelten entsprechend.
(3) Das Bundesministerium des Innern wird ermächtigt, für den Bereich der Landesverwaltung durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates die gebührenpflichtigen Tatbestände, die Gebührenhöhe und die Auslagenerstattung näher zu bestimmen. Wird die individuell zurechenbare öffentliche Leistung nach Absatz 1 auf Wunsch des Antragstellers außerhalb der Dienstzeit einer Passbehörde vorgenommen, kann eine Gebühr bis zur doppelten Höhe der nach der Rechtsverordnung nach Satz 1 bestimmten Gebühr erhoben werden.
§ 20: IdF d. Art. 3 Nr. 3 G v. 7.7.2017 I 2310 mWv 15.7.2017
(1) Die Paßbehörden führen Paßregister.
(2) Das Paßregister darf neben dem Lichtbild und der Unterschrift des Paßinhabers sowie verfahrensbedingten Bearbeitungsvermerken ausschließlich folgende Daten enthalten:
Größe, Farbe der Augen,
Nachweise über erteilte Ermächtigungen nach § 19 Abs. 4 Satz 2,
Vermerke über Anordnungen nach den §§ 7, 8 und 10,
(3) Das Paßregister dient
der Ausstellung der Pässe und der Feststellung ihrer Echtheit,
der Identitätsfeststellung der Person, die den Paß besitzt oder für die er ausgestellt ist,
der Durchführung dieses Gesetzes.
(4) Personenbezogene Daten im Paßregister sind mindestens bis zur Ausstellung eines neuen Passes, höchstens jedoch bis zu fünf Jahren nach dem Ablauf der Gültigkeit des Passes, auf den sie sich beziehen, zu speichern und dann zu löschen. Für die Paßbehörden nach § 19 Abs. 2 bei der Wahrnehmung konsularischer Aufgaben beträgt die Frist 30 Jahre.
(5) Die zuständige Passbehörde führt den Nachweis über Pässe, für die sie eine Ermächtigung gemäß § 19 Abs. 4 Satz 2 erteilt hat.
§ 21 Abs. 2 Nr. 4: IdF d. Art. 2 Nr. 9 Buchst. b G v. 18.6.2009 I 1346 mWv 1.11.2010
§ 21 Abs. 2 Nr. 12: IdF d. Art. 2 Nr. 9 Buchst. a G v. 18.6.2009 I 1346 mWv 1.11.2010
§ 21 Abs. 2 Nr. 15: IdF d. Art. 3 § 8 Nr. 2 Buchst. a G v. 15.7.1999 I 1618 mWv 1.1.2000
§ 21 Abs. 2 Nr. 16: Eingef. durch Art. 3 § 8 Nr. 2 Buchst. b G v. 15.7.1999 I 1618 mWv 1.1.2000
§ 21 Abs. 4 Satz 2: IdF d. Art. 2 Nr. 9 Buchst. c G v. 18.6.2009 I 1346 mWv 1.11.2010
§ 21 Abs. 5: Eingef. durch Art. 2 Nr. 9 Buchst. d G v. 18.6.2009 I 1346 mWv 1.11.2010
(2) Die Paßbehörden dürfen anderen Behörden auf deren Ersuchen Daten aus dem Paßregister übermitteln. Voraussetzung ist, daß
Hinsichtlich der Daten, die auch im Melderegister enthalten sind, finden außerdem die im Bundesmeldegesetz enthaltenen Beschränkungen Anwendung.
(3) Die ersuchende Behörde trägt die Verantwortung dafür, daß die Voraussetzungen des Absatzes 2 vorliegen. Ein Ersuchen nach Absatz 2 darf nur von Bediensteten gestellt werden, die vom Behördenleiter dafür besonders ermächtigt sind. Die ersuchende Behörde hat den Anlaß des Ersuchens und die Herkunft der übermittelten Daten und Unterlagen aktenkundig zu machen. Wird die Passbehörde von dem Bundesamt für Verfassungsschutz, den Landesbehörden für Verfassungsschutz, dem Militärischen Abschirmdienst, dem Bundesnachrichtendienst, dem Bundeskriminalamt oder dem Generalbundesanwalt oder der Generalbundesanwältin um die Übermittlung von Daten ersucht, so hat die ersuchende Behörde den Familiennamen, die Vornamen und die Anschrift des Betroffenen unter Hinweis auf den Anlass der Übermittlung aufzuzeichnen. Die Aufzeichnungen sind gesondert aufzubewahren, durch technische und organisatorische Maßnahmen zu sichern und am Ende des Kalenderjahres, das dem Jahr der Übermittlung folgt, zu vernichten.
(5) Passbehörden, die Kenntnis von dem Abhandenkommen eines Passes erlangen, haben die zuständige Passbehörde, die ausstellende Passbehörde und eine Polizeibehörde unverzüglich in Kenntnis zu setzen; eine Polizeibehörde, die anderweitig Kenntnis vom Abhandenkommen eines Passes erlangt, hat die zuständige und die ausstellende Passbehörde unverzüglich zu unterrichten. Dabei sollen Angaben zum Familiennamen und den Vornamen des Inhabers, zur Seriennummer, zur ausstellenden Behörde, zum Ausstellungsdatum und zur Gültigkeitsdauer des Passes übermittelt werden. Die Polizeibehörde hat die Einstellung in die polizeiliche Sachfahndung vorzunehmen.
§ 22 Abs. 1: IdF d. Art. 2 Nr. 10 Buchst. a G v. 18.6.2009 I 1346 mWv 1.11.2010
§ 22 Abs. 2 Satz 3: IdF d. Art. 2 Abs. 4 G v. 3.5.2013 I 1084 iVm Art. 4 idF d. Art. 1 Nr. 3 G v. 20.11.2014 I 1738 mWv 1.11.2015
§ 22 Abs. 3 Satz 4: IdF d. Art. 2 Nr. 10 Buchst. b G v. 18.6.2009 I 1346 mWv 1.11.2010
§ 22 Abs. 5 u. 6: Eingef. durch Art. 2 Nr. 10 Buchst. c G v. 18.6.2009 I 1346 mWv 1.11.2010
(1) In den Fällen des § 22 Abs. 2 kann die Übermittlung auch durch Datenübertragung erfolgen. § 6a Abs. 1 Satz 3 gilt entsprechend.
(2) Im Fall der Übermittlung von Lichtbildern durch Passbehörden nach § 19 Absatz 1 Satz 1 an die Ordnungsbehörden im Rahmen der Verfolgung von Verkehrsordnungswidrigkeiten kann der Abruf des Lichtbildes im automatisierten Verfahren erfolgen. Der Abruf ist nur zulässig, wenn die Passbehörde nicht erreichbar ist und ein weiteres Abwarten den Ermittlungszweck gefährden würde. Zuständig für den Abruf sind die Polizeivollzugsbehörden auf Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte, die durch Landesrecht bestimmt werden. Die abrufende Behörde trägt die Verantwortung dafür, dass die Voraussetzungen der Absätze 1 und 2 Satz 2 vorliegen. Die Polizeibehörden des Bundes und der Länder, der Militärische Abschirmdienst, der Bundesnachrichtendienst, die Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder, Steuerfahndungsdienststellen der Länder, der Zollfahndungsdienst und die Hauptzollämter dürfen das Lichtbild zur Erfüllung ihrer Aufgaben im automatisierten Verfahren abrufen. Die abrufende Behörde trägt die Verantwortung dafür, dass die Voraussetzungen des Absatzes 1 vorliegen. Über alle Abrufe sind von den beteiligten Behörden Aufzeichnungen zu fertigen, die eine Kontrolle der Zulässigkeit der Abrufe ermöglichen. Abrufe nach Satz 5 werden nur von der abrufenden Behörde protokolliert. Die Aufzeichnungen enthalten:
§ 22 Abs. 3 Satz 5 gilt entsprechend.
§ 22a: Eingef. durch Art. 1 Nr. 14 G v. 20.7.2007 I 1566 mWv 1.11.2007
§ 22a Abs. 2 Satz 1: IdF d. Art. 3 Nr. 4 Buchst. a G v. 7.7.2017 I 2310 mWv 15.7.2017
§ 22a Abs. 2 Satz 5 u. 6: Eingef. durch Art. 3 Nr. 4 Buchst. b G v. 7.7.2017 I 2310 mWv 15.7.2017
§ 22a Abs. 2 Satz 8: Eingef. durch Art. 3 Nr. 4 Buchst. c G v. 7.7.2017 I 2310 mWv 15.7.2017
(1) Die Bundesregierung kann Einzelweisungen zur Ausführung dieses Gesetzes und der hierzu erlassenen Rechtsverordnungen erteilen, wenn die innere oder äußere Sicherheit oder sonstige erhebliche Belange der Bundesrepublik Deutschland es erfordern.
§ 23 Abs. 2: Aufgeh. durch Art. 1 Nr. 9 G v. 1.5.2000 I 626 mWv 11.5.2000
Zweiter Abschnitt Straf- und Bußgeldvorschriften
aus dem Geltungsbereich dieses Gesetzes über eine Auslandsgrenze ausreist, obwohl ihm ein Paß versagt oder vollziehbar entzogen worden ist oder gegen ihn eine vollziehbare Anordnung nach § 7 Abs. 2 dieses Gesetzes oder nach § 6 Abs. 7 des Personalausweisgesetzes ergangen ist oder
§ 24 Abs. 1 Nr. 1: IdF d. Art. 1 Nr. 10 G v. 1.5.2000 I 626 mWv 11.5.2000 u. d. Art. 2 Nr. 12 G v. 18.6.2009 I 1346 mWv 1.11.2010
entgegen § 6 Abs. 2 Satz 1 eine Angabe nicht richtig macht,
durch unrichtige Angaben die Ausstellung eines weiteren Passes bewirkt,
sich der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs über eine Auslandsgrenze entzieht,
entgegen § 15 Nr. 3, 4 oder 5 eine Anzeige nicht oder nicht rechtzeitig erstattet,
entgegen § 18 Absatz 2 eine Seriennummer verwendet,
entgegen § 18 Absatz 3 Satz 2 eine Kopie weitergibt,
entgegen § 18 Absatz 3 Satz 3 Daten erhebt oder
entgegen § 18 Abs. 4 personenbezogene Daten ausliest, verarbeitet oder nicht oder nicht rechtzeitig löscht oder biometrische Daten ausliest.
entgegen § 1 Abs. 1 Satz 1, auch in Verbindung mit einer Rechtsverordnung nach § 2 Abs. 1 Nr. 2, einen Pass oder Passersatz nicht mitführt oder sich nicht oder nicht rechtzeitig ausweist oder
entgegen § 3 eine Auslandsgrenze außerhalb der zugelassenen Grenzübergangsstellen oder der festgesetzten Verkehrsstunden überschreitet.
(4) Die Ordnungswidrigkeit kann in den Fällen des Absatzes 2 Nummer 5 und 6 mit einer Geldbuße bis zu dreihunderttausend Euro, in den Fällen des Absatzes 1 und des Absatzes 2 Nummer 5a und 5b mit einer Geldbuße bis zu dreißigtausend Euro und in den übrigen Fällen mit einer Geldbuße bis zu fünftausend Euro geahndet werden.
(6) In den Fällen des Absatzes 2 Nummer 2 und 4 kann die Tat auch dann geahndet werden, wenn sie im Ausland begangen wird.
§ 25 Abs. 2 Nr. 1: Eingef. durch Art. 2 Nr. 13 Buchst. a G v. 18.6.2009 I 1346 mWv 1.11.2010
§ 25 Abs. 2 Nr. 2 u. 3 (früher Nr. 1 u. 2): Jetzt Nr. 2 u. 3 gem. Art. 2 Nr. 13 Buchst. b G v. 18.6.2009 I 1346 mWv 1.11.2010
§ 25 Abs. 2 Nr. 4 (früher Nr. 3): IdF d. Art. 1 Nr. 15 Buchst. a G v. 20.7.2007 I 1566 mWv 1.11.2007; jetzt Nr. 4 gem. Art. 2 Nr. 13 Buchst. b G v. 18.6.2009 I 1346 mWv 1.11.2010
§ 25 Abs. 2 Nr. 5 (früher Nr. 4): IdF d. Art. 1 Nr. 15 Buchst. b G v. 20.7.2007 I 1566 mWv 1.11.2007; jetzt Nr. 5 gem. Art. 2 Nr. 13 Buchst. b G v. 18.6.2009 I 1346 mWv 1.11.2010; Nr. 5 wurde Nr. 5 bis Nr. 5b gem. u. idF d. Art. 3 Nr. 5 Buchst. a G v. 7.7.2017 I 2310 mWv 15.7.2017
§ 25 Abs. 2 Nr. 6 (früher Nr. 5): Eingef. durch Art. 1 Nr. 15 Buchst. b G v. 20.7.2007 I 1566 mWv 1.11.2007; jetzt Nr. 6 gem. Art. 2 Nr. 13 Buchst. b G v. 18.6.2009 I 1346 mWv 1.11.2010
§ 25 Abs. 3 Nr. 1: IdF d. Art. 1 Nr. 15 Buchst. c G v. 20.7.2007 I 1566 mWv 1.11.2007
§ 25 Abs. 4: IdF d. Art. 1 Nr. 15 Buchst. d G v. 20.7.2007 I 1566 mWv 1.11.2007, d. Art. 2 Nr. 14 G v. 18.6.2009 I 1346 mWv 1.11.2010, d. Art. 8 G v. 25.7.2013 I 2749 mWv 1.8.2013 u. d. Art. 3 Nr. 5 Buchst. b G v. 7.7.2017 I 2310 mWv 15.7.2017
§ 26 Bußgeldbehörden
für die Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland das Auswärtige Amt oder die vom Auswärtigen Amt im Benehmen mit dem Bundesministerium des Innern durch Rechtsverordnung bestimmte Behörde des Bundes; die Rechtsverordnung bedarf nicht der Zustimmung des Bundesrates;
die in der Rechtsverordnung nach § 58 Abs. 1 des Bundespolizeigesetzes bestimmten Bundespolizeibehörden, soweit nicht die Länder im Einvernehmen mit dem Bund Aufgaben des grenzpolizeilichen Einzeldienstes mit eigenen Kräften wahrnehmen.
§ 26 Nr. 1: IdF d. Art. 1 Nr. 16 G v. 20.7.2007 I 1566 mWv 1.11.2007
§ 26 Nr. 2: IdF d. Art. 13 G v. 21.6.2005 I 1818 mWv 1.7.2005 u. d. Art. 11 G v. 26.2.2008 I 215 mWv 1.3.2008
Das Auswärtige Amt erlässt im Benehmen mit dem Bundesministerium des Innern allgemeine Verwaltungsvorschriften über das Ausstellen amtlicher Pässe.
§ 27: IdF d. Art. 1 Nr. 11 G v. 1.5.2000 I 626 mWv 11.5.2000 u. d. Art. 1 Nr. 17 G v. 20.7.2007 I 1566 mWv 1.11.2007
(1) Als Pass im Sinne dieses Gesetzes gelten auch Kinderreisepässe, die vor dem 1. November 2007 auf Grund einer Rechtsverordnung nach § 2 Abs. 1 Nr. 2 als Passersatz ausgestellt worden sind, wenn diese maschinenlesbar und mit einem digitalen Lichtbild versehen sind. Abweichend von § 1 Abs. 3 ist der Besitz eines Kinderreisepasses im Sinne des Satzes 1 neben einem Reisepass zulässig, soweit der Reisepass vor Inkrafttreten dieses Gesetzes ausgestellt wurde.
(2) Liegen bei der Passbehörde die technischen Voraussetzungen für die Datenübertragung noch nicht vor, ist bis zum 30. Juni 2008 abweichend von § 6a Abs. 1 Satz 1 und 2 die Datenübermittlung zwischen Passbehörden und Vermittlungsstellen statt durch Datenübertragung auch auf automatisiert verarbeitbaren Datenträgern zulässig. § 6a Abs. 1 Satz 3 erster Halbsatz gilt entsprechend.
§ 28: Eingef. durch Art. 1 Nr. 18 G v. 20.7.2007 I 1566 mWv 1.11.2007

References: Art. 2
 Art. 3
 § 13
 Art. 4

§ 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16

§ 16

§ 17

§ 18

§ 19

§ 20

§ 21

§ 22

§ 22

§ 23

§ 24

§ 25

§ 26

§ 27

§ 28

§ 1
 Art. 1

§ 2
 Art. 1

§ 4
 Art. 1

§ 4
 Art. 2

§ 4
 Art. 1

§ 4
 Art. 1

§ 4
 Art. 1

§ 4
 Art. 1
 Art. 1

§ 4
 Art. 1
 Art. 1

§ 4
 Art. 1

§ 4
 Art. 1
 Art. 1

§ 4
 Art. 1

§ 4
 Art. 1

§ 5
 Art. 1
 § 3
 § 1
 § 4
 § 4
 § 1
 § 1
 § 7
 § 7
 § 1
 § 4
 § 7

§ 6
 Art. 1

§ 6
 Art. 1

§ 6
 Art. 1

§ 6
 Art. 1

§ 6
 Art. 1

§ 6

§ 6
 Art. 1
 § 7
 § 8

§ 9
 Art. 1
 § 7
 § 8
 § 6
 § 7
 § 7

§ 10
 Art. 2

§ 11
 Art. 2

§ 11
 Art. 2

§ 11
 Art. 2

§ 11
 Art. 2

§ 11
 Art. 2

§ 12
 Art. 2
 § 7
 § 12

§ 13
 Art. 2

§ 14
 Art. 2

§ 15
 Art. 1

§ 15
 Art. 1
 § 4
 § 4

§ 16
 Art. 7

§ 16
 Art. 1

§ 16
 Art. 1

§ 16
 Art. 1
 Art. 1

§ 16
 Art. 4

§ 16
 Art. 7
 Art. 1

§ 16
 Art. 1

§ 17

§ 17
 Art. 2

§ 18
 Art. 3

§ 18
 Art. 1
 § 3

§ 20
 Art. 3
 § 19
 § 19
 § 19

§ 21
 Art. 2

§ 21
 Art. 2

§ 21
 Art. 3
 § 8

§ 21
 Art. 3
 § 8

§ 21
 Art. 2

§ 21
 Art. 2

§ 22
 Art. 2

§ 22
 Art. 2
 Art. 4
 Art. 1

§ 22
 Art. 2

§ 22
 Art. 2
 § 22
 § 6
 § 19

§ 22

§ 22
 Art. 1

§ 22
 Art. 3

§ 22
 Art. 3

§ 22
 Art. 3

§ 23
 Art. 1
 § 7
 § 6

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 Art. 1
 Art. 2
 § 6
 § 15
 § 18
 § 18
 § 18
 § 18
 § 1
 § 2
 § 3

§ 25
 Art. 2

§ 25
 Art. 2

§ 25
 Art. 1
 Art. 2

§ 25
 Art. 1
 Art. 2
 Art. 3

§ 25
 Art. 1
 Art. 2

§ 25
 Art. 1

§ 25
 Art. 1
 Art. 2
 Art. 8
 Art. 3

§ 26
 § 58

§ 26
 Art. 1

§ 26
 Art. 13
 Art. 11

§ 27
 Art. 1
 Art. 1
 § 2
 § 1
 § 6
 § 6

§ 28
 Art. 1