Source: http://boule.lemsahler-sv.de/etwas-regelkunde/
Timestamp: 2019-10-18 16:30:30+00:00

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Etwas Regelkunde – Boule Lemsahler SV
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Das aktuelle Reglement, Material von Peter Blumenröther, langjähriger DPV-Schiedsrichter, für den Regelkundekurs des PVN, Stand: März 2018
Das aktuelle Reglement
Zusatzaufnahmen bei Spielen auf Zeit (neu Februar 2018)
Zur Seite mit Regel-Auslegungen beim Deutschen Pétanque Verband
Aufheben des Wurfkreises vor Ende der Aufnahme
Was Aktive seit Januar 2016 wissen sollten
Manchmal nicht beachtet
Regel-Kurs
Turniermodus Landesmeisterschaften
ungültige Kugel
"Abwesenheit"
Beginn einer Aufnahme
Distanz zwischen Kreis und Zielkugel messen
Zwei Kugeln gleich weit entfernt
Spielgelände verändern
Kugel beim Messen berühren
Wo darf ich stehen
Spieler spielt, der nicht dran ist
Download (XLSX, 26KB)
Peter Blumenröther stellt das Reglement mit 44 Folien vor.
Wir danken ihm, dass wir die Folien seines Regelkurses hier zeigen dürfen.
Auf seine Rechte und Copyrights sei eigens hingewiesen (vgl. Folie 2)
Das aktuelle Reglement - Deutscher Pétanque Verband
Zusatzaufnahmen bei Spielen auf Zeit / Auslegung zu Art. 19 und 24
In Anlehnung an die internationalen Gepflogenheiten legt der DPV in seinem Bereich bei offiziellen Veranstaltungen folgendes fest:
Bei Spielen mit Zeitbegrenzung sind nach Ablauf der Zeitvorgabe zwei zusätzliche Aufnahmen zu spielen, außer eine Mannschaft hat bereits vorher die erforderlichen 13 Siegpunkte erzielt. Die Mannschaft, die die höhere Punktzahl erzielt hat, gewinnt das Spiel. Solange ein Remis besteht, muss eine weitere zusätzliche Aufnahme gespielt werden.
Es spielt keine Rolle, ob die Zeitbegrenzung bei 60 oder 75 Minuten liegt, oder im speziellen Fall anders festgelegt ist.
Die Weisung schließt den Hallenbetrieb ein.
Zu beachten ist, dass bei CEP Veranstaltungen folgendes gilt:
. Solange ein Remis besteht, muss eine weitere zusätzliche dritte Aufnahme gespielt werden. Im Verlauf dieser dritten Aufnahme („Extraaufnahme“) kann die Zielkugel nicht ungültig werden, sollte sie die Grenzen des definierten Spielfeldes in vollem Umfang überschreiten. Verlässt die Zielkugel den gültigen Bereich, wird sie an ihre ursprüngliche Position zurückgelegt, wenn sie markiert war. Andernfalls wird sie so gut wie möglich an den Platz gelegt, an dem sie das gültige Spielfeld verließ.
Quelle: Holger Franke für den Schiedsrichterausschuss des DPV am 7.2.2018
Zur Seite des Schiedsrichter-Ausschusses mit Regel-Auslegungen des Deutschen Pétanque Verbands
Der Schiedsrichterausschuss des DPV hat aufgrund mancher Verwirrungen am 24.1.2018 eine Auslegung zu Reglement Artikel 6 getroffen.
Gemäß Artikel 6 des internationalen Reglements in der aktuellen Fassung des DPV vom 26.01.17
wird der Wurfkreis zurückgelegt, wenn ein Spieler ihn aufgehoben hat, obwohl noch Kugeln zu spielen sind.
Hierzu legt der SRA folgendes fest:
Der Wurfkreis gilt dann als aufgehoben, wenn er keine Berührung mehr zum Boden hat!
Oftmals wird schon ein Anfassen oder Anheben des Wurfkreises vor Ende der Aufnahme als Aufheben angesehen und die entsprechenden Maßnahmen gefordert. Das ist nicht im Sinne des Reglements, daher ist die eindeutige Regelung zwingend.
Spielern und eingesetzten Schiedsrichtern ist hiermit geholfen.
…. letzter Absatz:
Wenn ein Spieler den Wurfkreis aufhebt, obwohl noch Kugeln zu spielen sind, wird dieser zurückgelegt, aber nur dem Gegner ist es gestattet, seine restlichen Kugeln zu spielen.
Quelle (DPV) hier nachschlagen (30.1.2018)
Zusammenstellung von Ulrich Brülls, empfohlen von Andreas Creutzberg, z.Zt. Präsident des PVN
Am 22. Januar hat der DPV die deutsche Fassung des seit Jahresbeginn geltenden Pétanque-Reglements der F.I.P.J.P. veröffentlicht. Auf die Reform des Regelwerks war lange gewartet worden. Hier die wichtigsten Änderungen.
Wurfreif erhält Vorrang vor fußgemalten Kreisen
Von Teams mitgebrachte Wurfreife müssen auf deren Vorschlag hin verwendet werden. Haben beide Teams einen solchen zur Hand, wird mit dem Reif des Teams gespielt, das den Losentscheid über den ersten Sauwurf gewonnen hat. Auch faltbare Wurfreife sind nun erlaubt, sofern sie das Zulassungslabel der F.I.P.J.P. tragen. Hebt ein Spieler vor Ende der Aufnahme den Wurfreif auf, wird der an die markierte Stelle zurückgelegt. Nur der Gegner darf seine verbliebenen Kugeln noch spielen.
Neue Abstände für Wurfkreis und Zielkugel
Ein neuer Kreis muss von den Kreisen benach­bar­ter Spiele in jedem Fall mindestens 2m entfernt sein. Bei zeitbegrenzten Spielen, bei denen weiterhin alle vier Feldbegrenzungen absolute Auslinien sind, verringert sich der Mindestabstand für die frisch platzierte Zielkugel zu den Längsseiten auf 50cm. Zur Schmalseite (Kopflinie) bleibt es bei 1 m Mindestabstand. Ob es bei der DPV-Sonderregelung für Hallen-Wettbewerbe (30 cm) bleibt, ist noch nicht bekannt.
Notfalls auf die Waage
Wie für Kugeln (650 bis 800g) gelten nun auch für Zielkugeln Gewichtsbeschränkungen: mindestens 10g und höchstens 18g, ganz gleich, ob sie aus Holz oder Kunststoff gefertigt sind.
Der erste Sauwurf muss gelingen
Kann das anziehende Team das Schweinchen nicht auf Anhieb regelkonform auswerfen, platziert es der Gegner per Hand irgendwo im zulässigen Bereich; vorausgesetzt, beide Seiten waren sich einig, dass der Sauwurf misslungen war. Der Gegner darf dann auch den Wurf­kreis noch verlegen, sofern es sonst unmöglich wäre, auf die maximale Distanz zu spielen.
Liegen lassen, bis die Punktwertung steht
Dass Kugeln erst ganz am Ende jeder Aufnahme aufgehoben werden dürften, war schon immer klar. Wer's missachtet, riskiert Streit mit dem eigenen Team, denn in diesem Fall dürfen die Mitspieler ihre verbliebenen Kugeln nicht mehr spielen.
Gefahr für fleißige Planierer
Weiterhin mit Sanktionen nach Art. 35 rechnen muss, wer das Spielgelände irgendwie verändert, also zum Beispiel beim AUFBEREITEN DES BODENS VOR EINER ZU SCHIEßENDEN KUGEL erwischt wird, wie es in Artikel 10 nun explizit heißt. Nach wie vor darf nur ein erkennbarer Abdruck einer irgend­wann zuvor gespielten Kugel eingeebnet werden.
Schiris bringen Farbe ins Spiel
Unparteiische müssen Strafen nach Art. 35 (1 bis 3) nun mit farbigen Karten anzeigen: Gelb für Verwarnung, Orange für Annullierung einer Kugel, Rot für Disqualifikation. Eine gelbe Karte wegen Zeitüberschreitung gilt immer fürs ganze Team. Die Karten-Regelung galt bislang nur probeweise im DPV. (Artikel 35)
Raus aus den Sandalen, weg mit dem Handy!
Vorgeschrieben sind nun geschlossene Schuhe, die Zehen und Hacken schützen. Während des Spiels ist Nikotin­genuss nun auch per e-Zigarette verboten, ebenso die Benutzung eines Mobiltelefons.
Regelungen zum "Austreten" und Medical Time-out unten
Quelle: http://www.ptank.de/sammel/Regeln_2017.htm, mit Dank an Ulrich Brülls für die Erlaubnis
Aktuelle Regel-Fragen
Es ist nicht erlaubt, seine Kugel im Spiel zur Probe zu werfen.
Reglement Art. 18
Bevor ein Spieler spielt, muss er seine Kugel von allen ihr anhaftenden Fremdkörpern und Schmutzspuren reinigen
Reglement Art. 16
Alle Fremdkörper, welche der Kugel oder der Zielkugel anhaften, müssen vor der Messung entfernt werden.
Reglement Art. 30
48 Seiten in übersichtlicher Darstellung (Power-Point-Präsentation)
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Turniervarianten - was bedeuten sie?
Was ist "Schweizer System" oder "Formule X" oder "ABC-KO" oder "Supermêlée"?
Hier Informationen aufrufen
Regelung im Pétanque-Verband-Nord vom 19.2.2017
ungültige Kugel - Herausnahme,
Wiederherstellung ursprünglicher Lage,
Vorteilsregel ?
Abwesenheit: Minutenregelung + Pipi-Pause + Krankheit + Verletzung
Im Bereich des DPV legen wir Veranstaltern, Ausrichtern und Schiedsrichtern nahe, den Absatz 6 des Art 32. großzügig und pragmatisch zu handhaben; sprich, die Minutenregelung (Pipi-Pausen-Regelung) auf ein vernünftiges Maß auszudehnen. Natürlich entbindet dies die Spieler nicht von der Verpflichtung, sich beim Schiedsrichter abzumelden, der Artikel 32 als solcher bleibt in Kraft.
Oft ist es nicht möglich, innerhalb der vorgeschriebenen Zeit eine Toilette zu erreichen. Die Schiedsrichter werden gebeten, in Absprache vor Ort eine vernünftige Vereinbarung für die Veranstaltung festzulegen. Eine Allgemeinregelung kann nicht getroffen werden.
Verletzung und Krankheit: Da im Bereich der Veranstaltungen des DPV und seiner Landesverbände die Anwesenheit eines Arztes nicht sicherzustellen ist, wird weder an einem Zeitlimit für eine Unterbrechung im Krankheits- oder Verletzungsfall festgehalten, noch an einer Beurteilung über die Vortäuschung von Krankheit oder Verletzung. Beurteilungen können nur von medizinischem Personal abgegeben und die Verantwortung für Entscheidungen übernommen werden.
Wann immer es möglich ist, sollen anwesende Ärzte, Sanitäter und medizinisch ausgebildete Personen bei der jeweiligen Turnierleitung namentlich bekannt sein und im Notfall auch gerufen werden können.
Quelle: DPV (Anwendung Art. 32) http://deutscher-petanque-verband.de/docs/regelauslegung-zu-art-32/
Pfütze - verbotenes Gelände?
Wenn eine Pfütze so tief ist, dass eine Zielkugel schwimmen kann, so ist die Pfütze verbotenes Gelände - auch für nicht schwimmende Zielkugeln aus Plastik. Es geht nicht darum ob die Zielkugel schwimmt, sondern um die Tiefe der Pfütze. Und damit ist auch klar, dass eine Plastik-Zielkugel unter Wasser nicht geht.
Quelle: Präsident des DPV Peter Blumenröther, Mail an Thomas E vom 29.12.16, 1h04 - entsprechend ausführlicher Regelauslegung des DPV vom 17.12.15
Eine Aufnahme gilt als begonnen, wenn die Zielkugel geworfen wurde - auch wenn sie nochmal geworfen werden muss. (Reglement Artikel 32 bezieht sich nur auf die Situation eines zu spät kommenden Mitspielers.)
Quelle: Präsident des DPV Peter Blumenröther, Mail an Thomas E vom 29.12.16, 1h04
http://deutscher-petanque-verband.de/download/offizielle-petanque-spielregeln/?wpdmdl=18242
Dank an Norbert Koch und Moritz Leibelt von der Boule-Abteilung der TSG Mittelbach/Hengstbach für die Erlaubnis, ihre Videos zu Boule-Regeln zu verlinken, vgl. https://www.vollwertsport.de/rund-ums-doping/fairplay/ und http://petanque-nord.de/sport/schiedsrichter/boule-regelkanal/
Eberhard 30. März 2018 12. Juli 2019 Blogs, Für Mitglieder, Liga Keine Kommentare
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References: Art. 19
 Art. 35
 Art. 35
 Art. 18
 Art. 16
 Art. 30
 Art. 32