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66 ungesichtete Fragmente: "verdächtig" oder "Keine Wertung"
[1.] Mb/Fragment 163 19 - DiskussionBearbeitet: 9. August 2012, 16:24 (Kybot)Erstellt: 14. July 2012, 19:30 SleepyHollow02Fragment, Holznagel Bonnekoh 2005, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 163, Zeilen: 19 ff.
Quelle: Holznagel Bonnekoh 2005Seite(n): 23, Zeilen: 12-18
Ähnlich wie das E-Mail-Spammen ist das Absetzen tausender Telefonate mit Standard-Werbenachrichten technisch sehr einfach zu realisieren. 566 Diese für den Verbraucher äußert lästige Entwicklung wird nicht vom aktuellen Entwurf eines Anti-Spam-Gesetzes 567 erfasst. Nach dem neuen § 7 Nr. 3 TDG wird nämlich lediglich das Verschleiern oder Verheimlichen des Absenders und des kommerziellen Charakters in den Kopf- und Betreffzeilen unerwünschter E-Mails als Ordnungswidrigkeit geahndet. Wünschenswert wäre hier eine technologieneutrale Formulierung, so dass auch die neue Form des Spit von der Regelung erfasst wird.
566 Hierzu heise online, Meldung vom 26.9.2004, abrufbar unter <http://www.heise.de/newsticker/meldung/51508>.
567 Vgl. unter <http://dip.bundestag.de/btd/15/048/1504835.pdf>.
Ähnlich wie das E-Mail-Spammen ist das Absetzen tausender Telefonate mit Standard-Werbenachrichten technisch sehr einfach zu realisieren. 97 Diese für den Verbraucher äußert lästige Entwicklung wird nicht vom aktuellen Entwurf eines Anti-Spam-Gesetzes 98 erfasst.
Nach dem neuen § 7 Nr. 3 TDG wird nämlich lediglich das Verschleiern oder Verheimlichen des Absenders und des kommerziellen Charakters in den Kopf- und Betreffzeilen unerwünschter E-Mails als Ordnungswidrigkeit geahndet. Wünschenswert wäre hier eine technologieneutrale Formulierung, so dass auch die neue Form des Spit von der Regelung erfasst wird.
97 Hierzu <http://www.heise.de/newsticker/meldung/51508> [Stand: 25.10.2005].
98 <http://dip.bundestag.de/btd/15/048/1504835.pdf> [Stand: 25.10.2005].
Auf eine Copy-and-Paste-Übernahme weist die Fehleridentität ("äußert" statt "äußerst") hin. Dieser kleine Tippfehler findet sich übrigens bereits in der Erstveröffentlichung des Texts (Bh/Mb, MMR 2005, 585 ff.). Bemerkenswerterweise ist der Fehler also zweimal Bh/Mb zuzuschreiben, einmal nur Mb (in der hier untersuchten Diss.).
Das Fragment steht stellvertretend für zahlreiche Übernahmen aus der gleichen Quelle, die hier wegen der Eigenplagiatsproblematik nicht dokumentiert werden. Gleichwohl dürfte die fast wörtliche Übernahme eines mit dem Doktorvater gemeinsam verfaßten Texts in die Doktorarbeit nicht unbedenklich sein, sofern die Beteiligung des Doktorvaters keine reine Ehrenautorschaft ist.
[2.] Mb/Fragment 148 15 - DiskussionBearbeitet: 25. August 2012, 10:01 (Klgn)Erstellt: 19. July 2012, 08:33 SleepyHollow02Fragment, KeineWertung, Mb, Mdc-ecomm 2006, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 148, Zeilen: 05
Quelle: mdc-ecomm 2006Seite(n): 2, Zeilen: -
Domainnamen setzen sich mindestens aus den Bestandteilen Top Level Domain und Second Level Domain zusammen. Die Top Level Domain besteht i. d. R. aus den jeweiligen internationalen Länderkennzeichen oder charakterisiert die Art der Institution.
Die Second Level Domain bezeichnet die Institution, die die Gruppe der am Internet angeschlossenen Rechner betreibt.
Domain-Namen bestehen mindestens aus den Bestandteilen Domain und Hauptdomain. Die Domain (Second-Level-Domain, Abkürzung SLD) bezeichnet dabei die Institution, die die Gruppe der am Internet angeschlossenen Rechner betreibt (z.B. www.mdc-ecomm.de, die Domain ist mdc-ecomm). Die Hauptdomain (Top-Level-Domain, Abkürzung TLD) charakterisiert die Art der Institution.
Die Aussagen sind einigermaßen trivial; insofern kein ganz eindeutiges Plagiat. Für eine Übernahme spricht aber vielleicht die Formulierung "Art der Institution".
http://www.mdcecomm.de/download/faltblatt_recht_%232.pdf
[3.] Mb/Fragment 101 07 - DiskussionBearbeitet: 18. August 2012, 17:37 (Fret)Erstellt: 22. July 2012, 10:06 SleepyHollow02BNetzA 2006, Fragment, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 101, Zeilen: 07-11
Quelle: BNetzA_2006Seite(n): 9, Zeilen: 02-06
Bedarf für ein Bitstromprodukt auf IP-Basis wird insbesondere von der Gruppe der Internet Service Provider angemeldet. Diese Unternehmen adressieren überwiegend den Massenmarkt. Hinsichtlich der Qualitätsanforderungen ist es für sie ausreichend, ein Produkt auf IP-Ebene zu erhalten, das „best effort“-Anforderungen genügt.354
354 BNetzA, Marktdefinition und Marktanalyse zu Markt Nr. 12 der Märkte-Empfehlung der EU-Kommission, Festlegung der Präsidentenkammer, a. a. O., S. 8.
Die erste Gruppe der Unternehmen, die im Rahmen der Anhörung Stellung genommen haben, äußern den Bedarf für ein Bitstromprodukt auf IP-Basis. Zu dieser Gruppe zählen das Cluster ISP (...). Hinsichtlich der Qualitätsanforderungen ist es für diese Unternehmen, die überwiegend den Massenmarkt adressieren, ausreichend, ein IP-basiertes Bitstromprodukt zu erhalten, das „best effort“ Anforderungen genügt.
Quellenangabe in der Fn. ist inkorrekt, und deckt die wortlautnbahe Übernahme nicht ab. Bemerkenswert etwa die Formulierung "adressieren" statt "ansprechen" o.ä., die als Anglizismus auf eine Übernahme des Texts aus einer englischsprachigen Fassung deuten könnte.
[4.] Mb/Fragment 142 20 - DiskussionBearbeitet: 24. August 2012, 21:49 (Klgn)Erstellt: 22. July 2012, 15:22 SleepyHollow02Denic.de, Fragment, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 142, Zeilen: 20-23
Quelle: denic.deSeite(n): -, Zeilen: -
Bislang kennen die meisten Nutzer Domainnamen nur im Zusammenhang mit E-Mail-Adressen und Web-Präsenzen. Durch ENUM ist es aber in Zukunft auch möglich, Telekommunikationsdienste mittels Domainnamen abzufragen und anzusprechen.
Die meisten Internetnutzer kennen Domains bisher wahrscheinlich nur im Zusammenhang mit E-Mail-Adressen oder Web-Präsenzen. Die DNS-Infrastruktur und das ENUM-Protokoll ermöglichen aber, Telekommunikationsdienste mittels Domains abzufragen und anzusprechen.
Vielleicht auch nur eine zufällige Ähnlichkeit.
http://www.denic.de/enum/allgemeine-informationen.html
[5.] Mb/Fragment 055 05 - DiskussionBearbeitet: 12. August 2012, 16:12 (Fret)Erstellt: 24. July 2012, 11:53 Graf IsolanFragment, KeineWertung, Mb, Nölle 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 55, Zeilen: 5-7
Quelle: Nölle 2005Seite(n): 15, Zeilen: 9-11
Bereits jetzt wird Voice over IP im Intranet vieler Firmen eingesetzt, um Kosten zu sparen oder Mehrwertdienste zu realisieren, die im Zusammenhang mit Telefonieanwendungen stehen.
Heutzutage wird VoIP hauptsächlich im Intranet von Firmen aus der Motivation heraus eingesetzt, Kosten zu sparen oder Mehrwertdienste zu realisieren, die im Zusammenhang mit Telefonieanwendungen stehen.
Die "häppchenweise" ungekennzeichnete wörtliche Übernahme der Seite 15 von Nölle (2005) wird fortgesetzt (vgl. Mb/Fragment_053_24, Mb/Fragment_054_01, Mb/Fragment_054_10). Jegliche Kennzeichnung als Fremdtext unterbleibt.
[6.] Mb/Fragment 177 01 - DiskussionBearbeitet: 9. August 2012, 16:25 (Kybot)Erstellt: 30. July 2012, 13:22 SleepyHollow02Fragment, Holznagel Bonnekoh 2005, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 177, Zeilen: 01-31
I. Öffentliche Sicherheit
I. Notruf
In § 108 Abs. 1 S. 1 TKG ist geregelt, dass Erbringer öffentlich zugänglicher Telefondienste verpflichtet sind, für jeden Nutzer unentgeltlich Notrufmöglichkeiten unter der bekannten europaeinheitlichen Nummer 112 bereitzustellen. Netzbetreiber sind außerdem verpflichtet, Notrufe unverzüglich
an die örtlich zuständige Notrufabfragestelle weiterzuleiten, § 108 Abs. 1 S. 2
TKG. Dabei muss grundsätzlich auch die Rufnummer des Anschlusses, von dem der Notruf ausgeht, übermittelt werden. Dies soll das Aufspüren von Personen, die die Notrufmöglichkeit missbrauchen, ermöglichen. Außerdem sind auch die Daten zu übermitteln, die zur Ermittlung des Standortes erforderlich sind, von dem die Notrufverbindung ausgeht. So können Rettungsmaßnahmen auch dann eingeleitet werden, wenn der Notrufer entweder nicht weiß, wo genau er sich befindet (so z. B. bei Notrufen von Kindern), oder seinen Standort aus anderen Gründen nicht mitteilen kann (z. B. bei Anrufen von Schwerstverletzten). Damit entsprechen die Bestimmungen den Vorgaben des Art. 26 der Universaldiensterichtlinie. 605
1.) Ist Voice over IP ein öffentlich zugänglicher Telefondienst?
Zu prüfen ist zunächst, ob Voice over IP-Dienste als öffentlich zugängliche Telefondienste (Public Available Telephon Services = PATS) zu qualifizieren sind. Ein öffentlich zugänglicher Telefondienst ist nach § 3 Nr. 17 TKG
„ein der Öffentlichkeit zur Verfügung stehender Dienst für das Führen von Inlands- und Auslandsgesprächen einschließlich der Möglichkeit, Notrufe abzusetzen; der öffentlich zugängliche Telefondienst schließt auch folgende Dienste ein: Unterstützung durch Vermittlungspersonal, Auskunftsdienste, Teilnehmerverzeichnisse, Bereitstellung öffentlicher Münz- und Kartentelefone, Erbringung des Dienstes nach besonderen Bedingungen sowie Bereitstellung geografisch nicht gebundener Dienste“. Die Definition setzt sich somit aus den
folgenden Merkmalen zusammen:
• die Möglichkeit des Führens von Inlands- und Auslandsgesprächen,
• die Zugänglichkeit für die Öffentlichkeit und
605 Richtlinie 2002/22/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7.3.2002
über den Universaldienst und Nutzerrechte bei elektronischen Kommunikationsnetzen und -diensten (Universaldiensterichtlinie), ABI. EG Nr. L 108
5.5 Öffentliche Sicherheit
5.5.1 Notrufverpflichtungen
In § 108 Abs. 1 Satz 1 TKG ist geregelt, dass Erbringer öffentlich zugänglicher Telefondienste verpflichtet sind, für jeden Nutzer unentgeltlich Notrufmöglichkeiten unter der bekannten europaeinheitlichen Nummer 112 bereitzustellen. Netzbetreiber sind außerdem verpflichtet, Notrufe unverzüglich an die örtlich zuständige Notrufabfragestelle weiterzuleiten, § 108 Abs. 1 Satz 2 TKG. Dabei muss grundsätzlich auch die Rufnummer des Anschlusses, von dem der Notruf ausgeht, übertragen werden. Dies soll das Aufspüren von Personen, die die Notrufmöglichkeit missbrauchen, ermöglichen. Außerdem sind auch die Daten mitzuteilen, die zur Ermittlung des Standortes erforderlich sind, von dem die Notrufverbindung ausgeht. So können Rettungsmaßnahmen auch dann eingeleitet werden, wenn der Notrufer entweder nicht weiß, wo genau er sich befindet (so z. B. bei Notrufen von Kindern), oder seinen Standort aus anderen Gründen nicht mitteilen kann (z. B. bei Anrufen von Schwerstverletzten). 65 Damit entsprechen die Bestimmungen den Vorgaben des Art. 26 der Universaldienstrichtlinie. 66
5.5.1.1 Ist VoIP ein öffentlich zugänglicher Telefondienst?
Die Notrufverpflichtung des § 108 TKG trifft die Erbringer von öffentlich zugänglichen Telefondiensten (Public Available Telephone Services = PATS). Ein öffentlich zugänglicher Telefondienst ist nach § 3 Nr. 17 TKG
„ein der Öffentlichkeit zur Verfügung stehender Dienst für das Führen von Inlands- und Auslandsgesprächen einschließlich der Möglichkeit, Notrufe abzusetzen; der öffentlich zugängliche Telefondienst schließt auch folgende Dienste ein: Unterstützung durch Vermittlungspersonal, Auskunftsdienste, Teilnehmerverzeichnisse, Bereitstellung öffentlicher Münz- und
Kartentelefone, Erbringung des Dienstes nach besonderen Bedingungen sowie Bereitstellung geografisch nicht gebundener Dienste“.
Die Definition setzt sich somit aus den folgenden Merkmalen zusammen:
- die Möglichkeit des Führens von Inlands- und Auslandsgesprächen,
- die Zugänglichkeit für die Öffentlichkeit und
65 Koenig/Loetz/Neumann (o. Fn. 40), S. 208.
66 Richtlinie 2002/22/EG des Europäischen Parlaments und des Rates v. 7.3.2002 über den Universaldienst und Nutzerrechte bei elektronischen Kommunikationsnetzen und -diensten (Universaldienstrichtlinie), ABl. EG Nr. L 108 v. 24.4.2002, 51-77.
Nicht ganz wortlautgetreu. Ähnlichkeiten aber gut erkennbar. Doktorvater von Mh ist Erstautor der Quelle.
Fortsetzung auf S. 178.
[7.] Mb/Fragment 178 01 - DiskussionBearbeitet: 9. August 2012, 16:25 (Kybot)Erstellt: 30. July 2012, 13:35 SleepyHollow02Fragment, Holznagel Bonnekoh 2005, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
[8.] Mb/Fragment 180 07 - DiskussionBearbeitet: 9. August 2012, 16:25 (Kybot)Erstellt: 30. July 2012, 14:17 SleepyHollow02Fragment, Holznagel Bonnekoh 2005, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 180, Zeilen: 7-27
Quelle: Holznagel Bonnekoh 2005Seite(n): 18, Zeilen: -
4.) Realisierbarkeit der Notrufverpflichtung
Bei der IP-Telefonie ergeben sich bei der Lenkung von Notrufen zur örtlich
zuständigen Notrufabfragestelle und bei der Standortbestimmung des Anrufers
rein technisch einige Besonderheiten. Grundsätzlich realisierbar ist die Lenkung von Notrufen zur örtlich zuständigen Notrufabfragestelle bei der Voice
over IP-Nutzung von ein einem festen Standort aus. Dazu ist zwar ein gewisser
zusätzlicher technischer Aufwand erforderlich, viele Unternehmen haben hierzu aber ihre Bereitschaft signalisiert. 616
Schwieriger gestaltet sich die Identifizierung des Anruferstandorts jedoch
bei der nomadischen Nutzung von Voice over IP, d. h. wenn Teilnehmer ein Telefonieangebot von verschiedenen Standorten aus nutzen. Durch die Übermittlung
der Rufnummer des Notrufenden können zwar im Wege des automatisierten Auskunftsverfahrens gem. § 112 TKG dessen Bestandsdaten ermittelt werden. Wenn dieser sich jedoch an einem anderen Ort als der im Vertrag angegebenen Anschrift aufhält, lässt sich der Standort des Anrufers nicht automatisch ermitteln. Besonders problematisch ist die Situation, falls der Anrufer nicht dazu in der Lage sein sollte, seinen Standort selbst mitzuteilen.
Zu dieser Problematik sind bereits mehrere Lösungsansätze entwickelt worden.
615 Referentenentwurf eines Gesetzes zur Änderung telekommunikationsrechtlicher
Vorschriften, a. a. O.
616 Vgl. Stellungnahmen im Rahmen der Anhörung der Regulierungsbehörde,
5.5.1.2 Realisierbarkeit der Notrufverpflichtung
Probleme ergeben sich speziell für VoIP bei der Lenkung von Notrufen zur örtlich zuständigen Notrufabfragestelle und bei der Standortbestimmung des Anrufers. Grundsätzlich realisierbar ist die Lenkung von Notrufen zur örtlich zuständigen Notrufabfragestelle bei der VoIP-Nutzung von einem festen Standort aus. Dazu ist zwar ein gewisser zusätzlicher technischer Aufwand erforderlich, viele Unternehmen haben hierzu aber ihre Bereitschaft signalisiert. 72 Schwieriger gestaltet sich die Identifizierung des Anruferstandorts bei der nomadischen Nutzung von VoIP, d. h. wenn Teilnehmer ein Telefonieangebot von verschiedenen Standorten aus nutzen. Durch die Übermittlung der Rufnummer des Notrufenden können zwar im Wege ds automatisierten Auskunftsverfahren gem. § 112 TKG dessen Bestandsdaten ermittelt werden. Wenn dieser sich jedoch an einem anderen Ort als der im Vertrag angegebenen Anschrift aufhält, lässt sich der Standort des Anrufers nicht ermitteln.
Zu dieser Problematik sind bereits mehrere Lösungsansätze entwickelt worden:
72 So ihre Stellungnahmen im Rahmen der Anhörung der BNetzA, abrufbar unter
<http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/1447.zip> [Stand: 25.10.2005].
Wortlautnahe Übernahme.
[9.] Mb/Fragment 181 01 - DiskussionBearbeitet: 9. August 2012, 16:25 (Kybot)Erstellt: 30. July 2012, 14:31 SleepyHollow02Fragment, Holznagel Bonnekoh 2005, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 181, Zeilen: 1-26
Quelle: Holznagel Bonnekoh 2005Seite(n): 18-19, Zeilen: -
aa) Einrichtung einer zentralen Notrufstelle
Eine Möglichkeit bestünde in der Einrichtung einer zentralen Notrufstelle. 617 Diese müsste dann die eingehenden Notrufe koordinieren und an die je weils zuständige örtliche Notrufstelle weiterleiten. Allerdings würde das Problem der Nichtidentifizierbarkeit des Standortes dennoch bestehen bleiben, falls der Anrufer nicht in der Lage sein sollte, zu sprechen und seinen Standort durchzugeben.
bb) Abfrage des Standortes beim Login-Prozess
Eine Alternative wäre die Abfrage des Standortes bei jedem Login- Prozess. 618 Der Teilnehmer müsste dann jedes Mal, bevor er ein Voice over IPGespräch führt, seinen aktuellen Standort angeben. Problematisch ist hier je doch, dass die Funktionsfähigkeit des Notrufsystems dann von der Verlässlichkeit des jeweiligen Nutzers abhinge und die Richtigkeit der Angaben nicht objektiv gewährleistet wäre.
cc) Hinweis an Nutzer
Möglich wäre auch ein Hinweis an den jeweiligen Nutzer, dass bei Benutzung des Voice over IP-Telefons die Standortermittlung bei einem Notruf nicht gewährleistet werden kann. Hinweispflichten sind in verschiedenen Formen denkbar. Sie könnten z. B. auf den Rechnungen erfolgen, in Werbespots, 619 auf den Webseiten der Anbieter oder auch auf Aufklebern, 620 die auf die Voice over
IP-Telefone geklebt werden. Der Teilnehmer wäre dann zwar ausreichend informiert, allerdings würde das Notrufkriterium des § 108 TKG nach wie vor
nicht erfüllt. Auf diesen kleinsten gemeinsamen Nenner einigte man sich auch im gemeinsamen Standpunkt der ERG. 621 Etwaige künftige Anforderungen an die Notrufmöglichkeiten sollen erneut auf die Agenda kommen, wenn Markt und Technologien weiter gereift sind.
617 So z. B. die Stellungnahmen der QSC AG, abrufbar unter <http://www.bundes
netzagentur.de/media/archive/712.pdf> und von Telefonica Deutschland, a a. O.
618 So z. B. die Stellungnahme der freenet AG, abrufbar unter <http://www.bundes
netzagentur.de/media/archive/692.pdf>.
619 So die Anforderungen des kanadischen Regulierers, CRTC-Entscheidung 2005-
21 vom 4.4.2005 „Emergency service obligations for local VoIP service providers“; abrufbar unter <http://www.crtc.gc.ca/eng/NEWS/RELEASES/2005/r050
404.htm>.
620 So z. B. die Vorgaben des britischen Regulierers Ofcom, vgl. Spies, MMR aktuell 6/2005, XXII, XXIII.
621 ERG Common Statement for VoIP regulatory approaches, a. a. O.
- Eine Möglichkeit besteht in der Einrichtung einer zentralen Notrufstelle. 73 Diese müsste dann die eingehenden Notrufe koordinieren und an die jeweils zuständige örtliche Notrufstelle weiterleiten. Allerdings würde das Problem der Nichtidentifizierbarkeit des Standortes dennoch bestehen bleiben, falls der Anrufer nicht in der Lage sein sollte, zu sprechen und seinen Standort durchzugeben.
- Eine weitere Option wäre die Abfrage des Standortes bei jedem Login-Prozess. 74 Der Teilnehmer müsste dann jedes Mal, bevor er ein VoIP-Gespräch führt, seinen aktuellen Standort angeben. Problematisch ist hier jedoch, dass die Funktionsfähigkeit des Notrufsystems dann von der Verlässlichkeit des jeweiligen Nutzers abhinge und die Richtigkeit der Angaben nicht objektiv gewährleistet wäre. - Vorgeschlagen wurde auch ein Verbot der nomadischen Nutzung, d. h. dem Kunden
würde untersagt, sein VoIP-Telefon an einem anderen als dem angemeldeten Standort zu gebrauchen. 75 Diese Idee erscheint allerdings wenig praktikabel, da diese Nutzungsmöglichkeit gerade einen der großen Vorteile von VoIP ausmacht.
VoIP-Telefons die Standortermittlung bei einem Notruf nicht gewährleistet werden
kann. Der Teilnehmer wäre dann zwar ausreichend informiert, allerdings würde das
Notrufkriterium des § 108 TKG nach wie vor nicht erfüllt. Auf diesen kleinsten gemeinsamen Nenner einigte man sich auch im gemeinsamen Standpunkt der ERG. 76
Etwaige künftige Anforderungen an die Notrufmöglichkeiten sollen erneut auf die Agenda kommen, wenn Markt und Technologien weiter gereift sind.
73 So die Stellungnahme der QSC AG, abrufbar unter
<http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/712.pdf> und von Telefónica Deutschland, abrufbar unter
74 Stellungnahme der freenet AG, abrufbar unter <http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/692.pdf>
[Stand: 25.10.2005].
[10.] Mb/Fragment 182 01 - DiskussionBearbeitet: 9. August 2012, 16:25 (Kybot)Erstellt: 30. July 2012, 14:46 SleepyHollow02Fragment, Holznagel Bonnekoh 2005, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
[11.] Mb/Fragment 099 04 - DiskussionBearbeitet: 9. August 2012, 16:17 (Kybot)Erstellt: 30. July 2012, 17:24 SleepyHollow02Fragment, Holznagel Bonnekoh 2005, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
[12.] Mb/Fragment 070 26 - DiskussionBearbeitet: 9. August 2012, 16:15 (Kybot)Erstellt: 3. August 2012, 15:03 SleepyHollow02Fragment, Holznagel Bonnekoh 2005, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
[13.] Mb/Fragment 090 28 - DiskussionBearbeitet: 9. August 2012, 16:16 (Kybot)Erstellt: 3. August 2012, 15:32 SleepyHollow02Fragment, Holznagel Bonnekoh 2005, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 090, Zeilen: 28-29
Quelle: Holznagel Bonnekoh 2005Seite(n): 007, Zeilen: -
Im ursprünglichen Entwurf der BNetzA zur Marktanalyse der Märkte 1 bis 6 vom 24.11.2004 wurde das The- [...]
Im ursprünglichen Entwurf der BNetzA zur Marktanalyse der Märkte 1 bis 6 vom 24.11.2004 wurde das Thema [...]
Fortsetzung auf S. 91.
[14.] Mb/Fragment 091 01 - DiskussionBearbeitet: 28. August 2012, 19:09 (Fret)Erstellt: 3. August 2012, 15:34 SleepyHollow02Fragment, Holznagel Bonnekoh 2005, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 091, Zeilen: 01-5, 14-16
Quelle: Holznagel Bonnekoh 2005Seite(n): 7, 9, Zeilen: 24-28, 1-4
[Im ursprünglichen Entwurf der BNetzA zur Marktanalyse der Märkte 1 bis 6 vom 24.11.2004 wurde das The]ma Voice over IP zunächst offen gelassen.309 Mittlerweile ist die Regulierungsbehörde aber der Auffassung, dass über Voice over IP-Dienste an festen Standorten realisierte Verbindungen in nationale oder internationale Festnetze denselben sachlich relevanten Märkten wie traditionelle Verbindungen zuzuordnen sind.310 Die Verbindungen werden den Märkten 3 bis 6 zugerechnet. [...]
Da aber hinreichende Substitutionsbeziehungen zwischen den unterschiedlichen Verbindungen bestehen, erfordert dies eine Zugehörigkeit zu einem einheitlich sachlich relevanten Markt.
309 Entwurf der Marktanalyse der Märkte 1 bis 6 der Märkte-Empfehlung der EUKommission,
<http://www.bundesnetzagentur.de/mediayarchive/1979.pdf>.
310 Bundesnetzagentur, Eckpunkte der regulatorischen Behandlung von Voice over
IP (VoIP), a. a. O., S. 8.
311 So jetzt auch die Regulierungsverfugung der BNetzA, vgl. unter <http://www.
bundesnetzagentur.de/media/archive/6743 .pdf>.
Im ursprünglichen Entwurf der BNetzA zur Marktanalyse der Märkte 1 bis 6 vom 24.11.2004 wurde das Thema VoIP zunächst offen gelassen.25 Mittlerweile ist die Regulierungsbehörde aber der Auffassung, dass über VoIP-Dienste an festen Standorten realisierte Verbindungen in nationale oder internationale Festnetze denselben sachlich relevanten Märkten wie traditionelle Verbindungen zuzuordnen sind.<sup<26</sup> [s. 8]
[Die Verbindungen sollen den Märkten] 3 bis 6 zugerechnet werden, da hinreichende Substitutionsbeziehungen zwischen den unterschiedlichen Verbindungen bestünden, die eine Zugehörigkeit zu einem einheitlich sachlich relevanten Markt erfordern. Die entsprechenden Breitbandanschlussprodukte werden hingegen nicht diesen Märkten zugerechnet, sondern bilden einen eigenständigen Markt.27
25 Entwurf der Marktanalyse der Märkte 1 bis 6 der Märkte-Empfehlung der EU-Kommission,
<http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/1979.pdf> [Stand: 25.10.2005].
26 Eckpunkt 4 der BNetzA (o. Fn.21), S. 8.
27 Dazu sogleich ausführlich unter 5.3.
Leicht ergänzt.
[15.] Mb/Fragment 098 01 - DiskussionBearbeitet: 15. September 2012, 14:03 (Hindemith)Erstellt: 3. August 2012, 15:48 SleepyHollow02Fragment, Holznagel Bonnekoh 2005, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 098, Zeilen: 01-20
Quelle: Holznagel Bonnekoh 2005Seite(n): 008, Zeilen: -
E. Entbündelter Breitbandzugang
Voice over IP-Verbindungen werden in aller Regel über Breitbandanschlüsse realisiert. Ein Kunde, der ausschließlich über Voice over IP-Dienste telefonieren möchte, benötigt daher genau genommen keinen herkömmlichen Telefonanschluss mehr, denn er könnte über seinen DSL-Anschluss sowohl Verbindungen zum Internet herstellen als auch telefonieren. Voice over IP-Produkte wären daher für den Endkunden besonders dann interessant, wenn der
Anbieter ihm einen isolierten DSL-Anschluss zur Verfügung stellen könnte. 335
Einen DSL-Anschluss können Wettbewerber nur auf der Grundlage eines entsprechenden Vorleistungsprodukts der Deutschen Telekom AG (DTAG) anbieten.
Die DTAG koppelte diese Produkte aber bislang an ihre Analog-/ISDNAnschlüsse. Abhilfe kann nur der viel diskutierte, sogenannte Bitstrom-Zugang schaffen, der den Wettbewerbern einen „Standalone“-DSL-Anschluss ermöglichen würde. Ein solches Vorleistungsprodukt wird von der DTAG jedoch nicht vollumfänglich bereitgestellt.336 Ein Resale-Produkt stellt keinen unmittelbaren Zugang zu Bitstrom dar, da den Wettbewerbern hier weder rechtlich noch technisch die Möglichkeit verschafft wird, ihre eigenen Hochgeschwindigkeits- Zugangsdienste unterschiedlich von denen des Incumbent zu gestalten.337 Aufgrund dieser Umstände fordern die Wettbewerber die Entbündelung von Breitband- und Telefonanschluss.338
335 Holznagel/Bonnekoh, MMR 2005, 585, 586. 336 Hierzu sogleich unter E. I. 337 Holznagel/Hombergs, MMR-Beilage 10/2003, 9; näher hierzu auch unter E. I.
338 VATM Positionspapier Voice over IP, abrufbar unter <http://www.vatm.de/content/stellungnahmen/inhalt/30-08-2004-a.pdf>.
5.3 Entbündelung von Breitbandanschluss und Telefonanschluss
VoIP-Verbindungen werden in aller Regel über Breitbandanschlüsse realisiert. Ein Kunde, der ausschließlich über VoIP-Dienste telefonieren möchte, benötigt daher genau genommen keinen herkömmlichen Telefonanschluss mehr, denn er könnte über seinen DSLAnschluss sowohl Verbindungen zum Internet herstellen als auch telefonieren. VoIP-Produkte wären daher für den Endkunden besonders dann interessant, wenn der Anbieter ihm einen isolierten DSL-Anschluss zur Verfügung stellen könnte. Einen DSL-Anschluss können Wettbewerber nur auf der Grundlage eines entsprechenden Vorleistungsprodukts der Deutschen Telekom AG (DTAG) anbieten. Die DTAG koppelt diese Produkte aber nach wie vor an ihre Analog-/ISDN-Anschlüsse. Abhilfe kann nur der viel diskutierte, so genannte Bitstrom-Zugang schaffen, der den Wettbewerbern einen "Standalone"-DSL-Anschluss ermöglichen würde. Ein solches Vorleistungsprodukt wird von der DTAG jedoch nicht bereitgestellt.28 Aufgrund dieser Umstände fordern die Wettbewerber die Entbündelung von Breitband- und Telefonanschluss.29
28 Hierzu sogleich unter 5.3.1.
29 VATM Positionspapier Voice over IP, abrufbar unter
<http://www.vatm.de/images/dokumente/stellung/2004/19.pdf> [Stand: 25.10.2005].
Nur ein Satz ist ergänzt.
Das Fragment ist in doppelter Hinsicht interessant. Zunächst enthält es ein klassisches Bauernopfer, da die Übernahme nach Fußnote 335 ungebrochen weitergeht. Zum anderen läßt es aber den Leser vermuten, daß alle aus Bh/Mb 2005 übernommenen Passagen auf die gleiche Art gekennzeichnet seien wie hier. Das ist ausweislich zahlreicher Fragmente ohne Kennzeichnung aber gerade nicht der Fall.
Erwähnenswert ist außerdem, daß die Abkürzung DTAG für die Deutsche Telekom AG zuvor bereits etwa zehnmal gebraucht wurde (unproblematisch, weil im Abkürzungsverzeichnis erläutert); hier wird sie nun plötzlich klassisch nach Art einer Klammerdefinition eingeführt. Das könnte ein Hinweis auf Copy & Paste sein.
[16.] Mb/Fragment 039 17 - DiskussionBearbeitet: 9. August 2012, 16:06 (Kybot)Erstellt: 3. August 2012, 20:50 SleepyHollow02Fragment, Holznagel Bonnekoh 2005, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 039, Zeilen: 17-22
Quelle: Holznagel Bonnekoh 2005Seite(n): 02, Zeilen: -
1.) Transportprotokolle
Telefonieren über das Internet bedeutet, dass die Sprache in Echtzeit übermittelt wird. Für die Sprachübermittlung muss ein weltweit einheitliches
Verfahren benutzt werden. Hierfür wird das Protokoll RTP (Real-time Transport Protocol) verwendet. RTP übermittelt nicht nur Sprache, sondern eignet sich für alle Echtzeitmedien, also beispielsweise auch für Video. Nach diesem Protokoll werden Dateneinheiten aus einem Bitstrom mit der digitalisierten Sprache gebildet und in IP-Paketen transportiert. 134
2.3.1 Transportprotokolle
Telefonieren über das Internet bedeutet, dass die Sprache in Echtzeit übermittelt wird. Für die Sprachübermittlung muss ein weltweit einheitliches Verfahren benutzt werden. Hierfür wird das Protokoll RTP (Real-time Transport Protocol) verwendet. RTP übermittelt nicht nur Sprache, sondern eignet sich für alle Echtzeitmedien, also beispielsweise auch für Video. Nach diesem Protokoll werden Dateneinheiten aus einem Bitstrom mit der digitalisierten Sprache gebildet und in IP-Paketen transportiert. 7
7 Badach (o. Fn. 6), S. 86, Köhler, Voice over IP, 2002, S. 168.
Offenkundige Ähnlichkeit.
Wiederholt auf http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Analyse:Mb/Fragment_053_018.
[17.] Mb/Fragment 044 01 - DiskussionBearbeitet: 9. August 2012, 16:08 (Kybot)Erstellt: 3. August 2012, 21:35 SleepyHollow02Fragment, Holznagel Bonnekoh 2005, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 044, Zeilen: 01-11
Quelle: Holznagel Bonnekoh 2005Seite(n): 3, Zeilen: -
V. Gateways
Wenn ein Voice over IP-Nutzer einen Nutzer mit einem klassischen Telefon
am herkömmlichen Telefonnetz anrufen möchte, muss gewährleistet sein,
dass sein Anruf vom einen ins andere Netz übergeht. Übergänge von einem
Voice over IP-Netz in ein leitungsvermitteltes Telefonnetz werden von sog.
„Gateways“ realisiert. Dabei werden die digitalen Sprachdaten aus den IPPaketen
in die Übertragungssignale digitaler (ISDN) oder analoger Telefonnetze
übersetzt. 153 Umgekehrt werden bei der Sprachübermittlung in Richtung des IPNetzes
die Sprachsignale in IP-Pakete umgewandelt. Gateways dienen somit als
Brücken zwischen Voice over IP-Systemen und klassischen Sprachkommunikationsnetzen.
151 Das Microsoft Betriebssystem enthält seit der Einführung von Windows XP die
Kommunikationssoftware Microsoft Messenger, die auf SIP aufbaut. Das frühere
Konferenzprogramm Microsoft Netmeeting, das nicht weiter vertrieben wird,
verwendete H.323.
152 3GPP steht für das „3rd Generation Partnership Project“ und stellt eine Rahmenvereinbarung für die Entwicklung der technischen Spezifikationen des Mobilfunkstandards der dritten Generation dar.
153 Meinberg/Grabe K&R 2004, 409, 410.
Wenn ein VoIP-Nutzer einen Nutzer mit einem klassischen Telefon am herkömmlichen
Telefonnetz anrufen möchte, muss gewährleistet sein, dass sein Anruf vom einen ins andere Netz übergeht. Übergänge von einem VoIP-Netz in ein leitungsvermitteltes Telefonnetz werden von Gateways 11 realisiert. Dabei werden die digitalen Sprachdaten aus den IP-Paketen in die Übertragungssignale digitaler (ISDN) oder analoger Telefonnetze übersetzt. 12 Umgekehrt werden bei der Sprachübermittlung in Richtung des IP-Netzes die Sprachsignale in IP-Pakete umgewandelt. Gateways dienen somit als Brücken zwischen VoIP-Systemen und klassischen Sprachkommunikationsnetzen.
11 Gateways dienen im Allgemeinen dazu, die Kommunikation verschiedener nicht kompatibler Netze zu übersetzen, so dass sich unterschiedliche Hard- und Software verständigen kann, vgl. Tanenbaum (Fn. 3), S. 32. Spezielle VoIP-Gateways sorgen dafür, dass IP-Netze und herkömmliche Telefonnetze miteinander kommunizieren können.
12 Badach (o. Fn. 6), S. 289.
Deutliche Ähnlichkeiten.
[18.] Mb/Fragment 125 17 - DiskussionBearbeitet: 9. August 2012, 16:19 (Kybot)Erstellt: 6. August 2012, 13:09 SleepyHollow02Fragment, Holznagel Bonnekoh 2005, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 125, Zeilen: 017-035
Quelle: Holznagel Bonnekoh 2005Seite(n): 13, Zeilen: -
Im Rahmen der Prüfung, ob eine Zugangsverpflichtung gerechtfertigt ist und ob diese in einem angemessenen Verhältnis zu den Regulierungszielen des § 2 Abs. 2 TGK steht, sind die in § 21 Abs. 1 TKG nicht abschließend genannten Kriterien zu berücksichtigen, d. h. insbesondere das Gebot der nachfragegerechten Entbündelung und die Vorgabe, Anreize zu effizienten Investitionen in Infrastruktureinrichtungen zu schaffen.
Bei den in § 21 Abs. 2 TKG aufgezählten Zugangsarten, zu denen auch der entbündelte Breitbandzugang gehört, handelt es sich um fakultative Verpflichtungen („Kann-Vorschriften“). Für diese ist eine umfassende Verhältnismäßigkeitsprüfung erforderlich. Ein gesteigertes Anordnungsbedürfnis fordert der Gesetzgeber jedoch nicht. 434 Eine Entbündelungsverpflichtung ist insbesondere dann angezeigt, wenn ansonsten die Entwicklung eines nachhaltig wettbewerbsorientierten nachgelagerten Endnutzermarktes behindert oder diese Entwicklung den Interessen der Endnutzer zuwiderlaufen würde. Die Gewährung
von Bitstrom-Zugang könnte gerade auch im Hinblick auf eine zukunftsorientierte Entwicklung von Voice over IP den Wettbewerb beleben und so zu einer größeren Produktvielfalt an unterschiedlichsten Voice over IP-Diensten führen. Dies entspricht auch den Vorgaben des § 2 Abs. 2 TKG, da die Wahrung der Nutzer-, insbesondere der Verbraucherinteressen erklärtes Regulierungsziel [...]
434 Koenig/Loetz/Neumann, Telekommunikationsrecht, a. a. O., S. 134.
Im Rahmen der Prüfung, ob eine Zugangsverpflichtung gerechtfertigt ist und ob diese in einem angemessenen Verhältnis zu den Regulierungszielen des § 2 Abs. 2 TKG steht, sind die in § 21 Abs. 1 TKG nicht abschließend genannten Kriterien zu berücksichtigen. Eine Entbündelungsverpflichtung ist insbesondere dann angezeigt, wenn ansonsten die Entwicklung eines nachhaltig wettbewerbsorientierten nachgelagerten Endnutzermarktes behindert oder diese Entwicklung den Interessen der Endnutzer zuwiderlaufen würde. Die Gewährung von Bitstromzugang könnte gerade auch im Hinblick auf eine zukunftsorientierte Entwicklung von VoIP den Wettbewerb beleben und so zu einer größeren Produktvielfalt an unterschiedlichsten VoIP-Diensten führen. Dies entspricht den Vorgaben des § 2 Abs. 2 TKG, da die Wahrung der Verbraucherinteressen erklärtes Regulierungsziel [...]
Ein Satz nebst Fußnote ergänzt.
[19.] Mb/Fragment 126 01 - DiskussionBearbeitet: 9. August 2012, 16:19 (Kybot)Erstellt: 6. August 2012, 13:17 SleepyHollow02Fragment, Holznagel Bonnekoh 2005, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 126, Zeilen: 01-06
Quelle: Holznagel Bonnekoh 2005Seite(n): 13, 23, Zeilen: -
[...] ist. 435 Außerdem würden die Sicherstellung eines chancengleichen Wettbewerbs und die Förderung nachhaltig wettbewerbsorienterter Märkte begünstigt. 436
Voice over IP fördert zudem die Konvergenzentwicklung, indem es die Bereiche Internet und Telekommunikation miteinander verbindet. Sprach- und Datennetze
werden zusammenwachsen und künftig eine neue Generation von Netz bilden, das sog. Next-Generation-Network. Somit könnte ein weiteres Regulierungsziel,
nämlich die Unterstützung von Innovationen, gefördert werden.
435 § 2 Abs. 2 Nr. 1 TKG.
436 § 2 Abs. 2 Nr. 2 TKG.
[...] ist. 54 Außerdem würden die Sicherstellung eines chancengleichen Wettbewerbs und die Förderung nachhaltig wettbewerbsorienterter Märkte begünstigt. 55 VoIP fördert zudem die Konvergenzentwicklung, indem es die Bereiche Internet und Telekommunikation miteinander verbindet.
(S.23:)
Durch die Internet-Telefonie werden Sprach- und Datennetze zusammenwachsen und künftig eine neue Generation von Netz bilden, das sog. Next-Generation-Network.
54 § 2 Abs. 2 Nr. 1 TKG.
55 § 2 Abs. 2 Nr. 2 TKG.
Interessant ist die (juristisch eher ungewöhnliche) Verlagerung der zitierten Normen in die Fußnoten. Juristen schreiben so eher, wenn sie für ein nichtfachliches Publikum schreiben. Das könnte für die Übernahme des Texts aus einer Quelle sprechen, die eher für Nichtjuristen verfaßt war.
[20.] Mb/Fragment 085 18 - DiskussionBearbeitet: 11. August 2012, 17:08 (Fret)Erstellt: 11. August 2012, 17:07 FretFragment, KeineWertung, Mb, Mertens 2000, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 85, Zeilen: 18-23
Quelle: Mertens 2000Seite(n): 0, Zeilen: 0
Auch wenn die Internet-Telefonie nicht als eigenständige Dienstleistung angeboten, sondern als Zusatzdienst im Rahmen sonstiger Internet-Nutzung erbracht wird, ist Gewerblichkeit anzunehmen. Zwar steht in diesem Fall im Hinblick auf die Gewinnerzielungsabsicht nicht die IP-Telefonie im Vordergrund. Das Voice over IP-Angebot erhält aber als Teil des Angebots gewerblichen Charakter.292
292 Mertens, MMR 2000, 77, 79.
Von Gewerblichkeit ist grundsätzlich auszugehen, wenn eine Leistung auf Gewinnerzielung gerichtet ist. Dies ist bei Internet-Telefonie der Fall, so weit sie als eigenständige Dienstleistung angeboten wird. Aber auch so weit Internet-Telefonie nur als Zusatzdienst im Rahmen sonstiger Internet-Nutzung erbracht wird, ist Gewerblichkeit anzunehmen. Zwar steht insoweit hinsichtlich der Gewinnerzielungsabsicht des Internet-Providers die Internet-Telefonie nicht im Vordergrund, als Teil des insgesamt gewerblichen Angebots des Internet-Providers erhält aber auch die Internet-Telefonie gewerblichen Charakter.
Quelle ist angegeben, macht aber nicht deutlich, dass neben des Argumentationsganges auch substanziell wörtlich übernommen wird.
[21.] Mb/Fragment 186 16 - DiskussionBearbeitet: 11. August 2012, 18:04 (Fret)Erstellt: 11. August 2012, 17:43 FretFragment, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, Spies 2005, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 186, Zeilen: 16-22
Quelle: Spies 2005Seite(n): 0, Zeilen: 0
So hat sie beispielsweise gegen einen Mobilfunkanbieter eine Geldbuße von S 50,000 verhängt, weil dieser in einem Gebiet in Arizona „wissentlich und willentlich“ der zuständigen Notrufzentrale nicht die erforderlichen Kundendaten zur Verfügung gestellt hat.642 Eine weitere Sanktionsmöglichkeit der FCC ist die sog. „Seize and Desist“-Order, wonach ein Voice over IP-Provider vom Netz genommen werden könnte.
642 Spies, MMR aktuell 11/2005, VIII, IX.
[...] z.B. hat die FCC kürzlich gegen Sprint eine Geldbuße von US$ 50,000 verhängt, weil Sprint in einem Gebiet in Arizona „wissentlich und willentlich” der Notrufzentrale PSAP nicht die erforderlichen Kundendaten zur Verfügung gestellt hat. [...] Ein weiterer Sanktionshebel der FCC ist (alternativ oder kumulativ), dass die FCC eine sog. „Seize and Desist”-Order verhängt. Diese Order wäre an die US-Carrier gerichtet mit dem Ziel, dass diese Carrier den VoIP-Provider vom Netz nehmen.
[22.] Mb/Fragment 186 10 - DiskussionBearbeitet: 11. August 2012, 18:00 (Fret)Erstellt: 11. August 2012, 18:00 FretFragment, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, Spies 2005, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 186, Zeilen: 10-12, 14-15
Quelle: Spies 2005Seite(n): online, Zeilen: 0
Sie kann Anbietern, die FCC-Regeln verletzen, gem. Sec. 503 (b)(l)(B) Communications Act of 1934 empfindliche Geldbußen639 auferlegen.640 [...] Insgesamt soll das Bußgeld $ 1.000.000 nicht überschreiten.641
639 Sog. *'forfeiture penalties
640 Der einschlägige Gesetzestext lautet: “Any person, who willfully or repeatedly fails to comply with any provision of the Act or any rule, regulation, or order issued by the Commission, shall be liable for a forfeiture penalty. ”
641 Der Wortlaut der Norm: “...that shall not exceed $ 100,000for each violation or each day of a continuing violation, except that the amount assessed for any continuing violation shall not exceed a total of $ 1,000,000for any single act or failure to act... ’’
Möglich wären z.B. empfindliche Geldbußen (forfeiture penalties), die die FCC Betreibern auferlegen kann, die sich nicht an die FCC-Regeln halten. Die FCC hat weitgehende Möglichkeiten und Ermessen, ihre Anordnungen durchzusetzen. Insb. einschlägig ist Sec. 503(b)(1)(B) Communications Act of 1934. Eine der Vorschriften lautet: „Any person who willfully or repeatedly fails to comply with any provision of the Act or any rule, regulation, or order issued by the Commission, shall be liable for a forfeiture penalty.”. Des Weiteren ist die FCC nach Sec. 47 U.S.C. § 503(b)(2)(B), zur Auferlegung von Geldbußen ermächtigt „that shall not exceed $100,000 for each violation or each day of a continuing violation, except that the amount assessed for any continuing violation shall not exceed a total of $1,000,000 for any single act or failure to act ....”
[23.] Mb/Fragment 115 01 - DiskussionBearbeitet: 13. August 2012, 12:22 (Strafjurist)Erstellt: 12. August 2012, 13:17 FretFragment, KeineWertung, Koenig Loetz Neumann 2004, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
[24.] Mb/Fragment 161 13 - DiskussionBearbeitet: 12. August 2012, 14:09 (Fret)Erstellt: 12. August 2012, 13:32 FretFragment, KeineWertung, Koenig Loetz Neumann 2004, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
[25.] Mb/Fragment 184 16 - DiskussionBearbeitet: 12. August 2012, 21:07 (Fret)Erstellt: 12. August 2012, 20:50 FretFragment, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, Spies 2005a, ZuSichten
[26.] Mb/Fragment 077 20 - DiskussionBearbeitet: 13. August 2012, 14:14 (Fret)Erstellt: 13. August 2012, 14:13 FretFragment, KeineWertung, Koenig Neumann 1999, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 77, Zeilen: 20-23
Quelle: Koenig Neumann 1999Seite(n): 148, Zeilen: 1. Sp. 21-26
Das Internet setzt sich zwar technisch betrachtet aus mehreren tausend gesonderten Einzelnetzen zusammen. Durch die einheitliche Verwendung des Internet-Protokolls werden diese Einzelnetze aber funktional zu einem einzigen Datennetz verbunden.256
256 Koenig/Neumann, K&R 1999, 145, 148.
Das Internet selbst ist ein Telekommunikationsnetz. Zwar setzt es sich technisch aus mehreren tausend gesonderten Einzelnetzen zusammen, durch die Verwendung des Internet-Protokolls werden diese Einzelnetze aber funktional zu einem einzigen Datennetz verbunden.
Der Bereich wurde nicht als praktisch wörtliches Zitat kenntlich gemacht.
[27.] Mb/Fragment 133 18 - DiskussionBearbeitet: 13. August 2012, 14:26 (Fret)Erstellt: 13. August 2012, 14:25 FretFragment, KeineWertung, Mb, Paschke 2005, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 133, Zeilen: 18-23
Quelle: Paschke 2005Seite(n): 314, Zeilen: li Sp. 34-
Mit zunehmender Verbreitung der IP-Telefonie-Angebote mehren sich die Konflikte mit den auf Grundlage von § 66 TKG etablierten Strukturen der Rufnummernverwaltung sowie den von der Regulierungsbehörde erlassenen Bedingungen zur Rufnummernnutzung.462 Die bislang geltenden Nutzungsbedingungen basieren schließlich auf der Kenntnis herkömmlicher
Vermittlungstechnologien.
462 Vgl. Paschke, K&R 2005, 313,314.
Mit zunehmender Verbreitung der neuen VoIP-Dienste mehrten sich 2004 die Konflikte mit den auf Grundlage von § 66 TKG etablierten Strukturen der Rufnummernverwaltung sowie den von der RegTP erlassenen Bedingungen zur Rufnummernnutzung. Obwohl die Nutzungsbedingungen in dem Bemühen zweckorientierter und technologieneutraler Regulierung entstanden waren, basieren sie dennoch auf der Kenntnis konkreter Vermittlungstechnologien (insb. PSTN/ISDN).
Anfangs wörtliche, anschließend leicht paraphrasierte Wiedergabe.
[28.] Mb/Fragment 165 21 - DiskussionBearbeitet: 13. August 2012, 15:13 (Fret)Erstellt: 13. August 2012, 15:12 FretFragment, KeineWertung, Mayer Möller 2005, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
[29.] Mb/Fragment 082 01 - DiskussionBearbeitet: 17. August 2012, 20:34 (Fret)Erstellt: 17. August 2012, 20:34 FretFragment, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, Tanenbaum 2000, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 82, Zeilen: 1-2
Quelle: Tanenbaum 2000Seite(n): 48, Zeilen: 12-14
[Sie können aber auch bei Beginn jeder] Verbindung festgelegt werden oder auch hochdynamisch sein und für jedes Paket neu bestimmt werden, um optimale Netzauslastung zu gewährleisten.272
272 Tanenbaum, Computernetzwerke, a. a. O., S. 48
Sie können auch bei Beginn jeder Verbindung, z.B. einer Terminalsitzung, festgelegt werden. Sie können aber auch hochdynamisch sein und für jedes Paket neu bestimmt werden, um optimale Netzauslastung zu gewährleisten.
Fortsetzung des Fragmentes Mb/Fragment 081 25.
[30.] Mb/Fragment 032 28 - DiskussionBearbeitet: 18. August 2012, 21:54 (Fret)Erstellt: 18. August 2012, 21:52 FretFragment, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, Tanenbaum 2000, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 32, Zeilen: 28-31
Quelle: Tanenbaum 2000Seite(n): 556, Zeilen: 36-38
Dazu müssen Sender und Empfänger Endpunkte, sog. „Sockets“, erstellen. Jedes „Socket“ hat eine Socketnummer, die aus der IP-Adresse des Hosts und einer 16-Bit-Nummer („Port-Nummer“) für den lokalen „Port“ des Hosts besteht.
Um einen TCP-Dienst nutzen zu können, müssen Sender und Empfänger Endpunkte - sogenannte
Sockets (siehe Abschnitt 6.1.3) - erstellen. Jedes Socket hat eine Socketnummer (Adresse), die aus der IP-Adresse des Hosts und einer 16-Bit-Nummer für den lokalen Port [des Hosts besteht.]
Zwar wird auf der Seite mehrfach auf Tanenbaum verwiesen, allerdings erfolgt unmittelbar vor dem hier wiedergegebenen Passus ein Verweis auf "Sieber, in: Hoeren/Sieber, Handbuch Multimedia-Recht, a. a. O., Teil 1 Rn. 46.". Der Leser kann somit nicht darauf schließen, dass hier wiederum Tanenberg referiert wird. Sieber wurde geprüft und bietet keinen Wortlaut.
Wegen niederiger Schöpfungshöhe und kürze des Fragments auf Keine Wertung gesetzt.
[31.] Mb/Fragment 081 06 - DiskussionBearbeitet: 19. August 2012, 07:12 (Fret)Erstellt: 19. August 2012, 07:11 FretFragment, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, Tanenbaum 2000, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 81, Zeilen: 6-8
Quelle: Tanenbaum 2000Seite(n): 46, Zeilen: 12-13
Die physikalische Schicht (auch Bitübertragungsschicht oder „Physical Layer“ genannt) betrifft die Übertragung von rohen Bits über einen Kommunikationskanal.
Die Bitübertragungsschicht (Physical Layer) betrifft die Übertragung von rohen Bits über
einen Kommunikationskanal.
[32.] Mb/Fragment 081 15 - DiskussionBearbeitet: 19. August 2012, 07:16 (Fret)Erstellt: 19. August 2012, 07:16 FretFragment, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, Tanenbaum 2000, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 81, Zeilen: 15-18
Quelle: Tanenbaum 2000Seite(n): 47, Zeilen: 10-12
Die Sicherungsschicht („Data Link Layer“) ist die Ebene der Datensicherung. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, eine rohe Übertragungseinrichtung in eine Leitung zu verwandeln, die sich der Vermittlungsschicht frei von unerkannten
Übertragungsfehlern darstellt.268
268 Tanenbaum, Computernetzwerke, a. a. O., S. 47.
Die Hauptaufgabe der Sicherungsschicht (Data Link Layer) ist es, eine rohe Übertragungseinrichtung in eine Leitung zu verwandeln, die sich der Vermittlungsschicht frei von unerkannten Übertragungsfehlern darstellt.
Keine Kennzeichnung als wörtliches Zitat.
[33.] Mb/Fragment 082 15 - DiskussionBearbeitet: 19. August 2012, 07:27 (Hindemith)Erstellt: 19. August 2012, 07:26 FretFragment, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, Tanenbaum 2000, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 82, Zeilen: 15-16
Quelle: Tanenbaum 2000Seite(n): 50, Zeilen: 2-30
Die Sitzungsschicht („Session Layer“) ermöglicht es Nutzern an verschiedenen Geräten, Sitzungen untereinander aufzubauen.
Die Sitzungsschicht (Session Layer) ermöglicht es Benutzern an verschiedenen Maschinen, Sitzungen untereinander aufzubauen.
Keine Kennzeichnung der Übernahme; wegen Kürze auf Keine Wertung gesetzt.
[34.] Mb/Fragment 083 01 - DiskussionBearbeitet: 19. August 2012, 07:32 (Fret)Erstellt: 19. August 2012, 07:32 FretFragment, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, Tanenbaum 2000, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 83, Zeilen: 1-3
Quelle: Tanenbaum 2000Seite(n): 50, Zeilen: 29-30
[...]278 Ein typisches Beispiel hierfür ist die Kodierung von Daten auf standardisierte und vereinbarte Weise.
278 Sieber, in: Hoeren/Sieber, Handbuch Multimedia-Recht, a. a. O., Teil 1 Rn. 37.
Ein typisches Beispiel für einen Dienst der Darstellungsschicht ist die Kodierung von Daten auf standardisierte und vereinbarte Weise.
Die vorangehende Fußnote verweist nicht auf die Quelle. Sieber wurde zudem gesichtet, so dass hier der Ursprung der Formulierung verschleiert wird.
[35.] Mb/Fragment 118 08 - DiskussionBearbeitet: 19. August 2012, 10:24 (Fret)Erstellt: 19. August 2012, 10:24 FretBNetzA 2006, Fragment, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 118, Zeilen: 8-11
Quelle: BNetzA 2006Seite(n): 88, Zeilen: 1-4
Die Marktmacht eines Anbieters kann durch eine starke Verhandlungsposition
auf Nachfrageseite ausgeglichen werden. Deshalb ist in den Leitlinien der
Kommission416 bestimmt, dass eine fehlende oder geringe ausgleichende Nachfragemacht ebenfalls für das Vorliegen von beträchtlicher Marktmacht spricht.
416 EU-Kommission, Leitlinien zur Marktanalyse und Ermittlung beträchtlicher Marktmacht, a. a. O., Ziffer 78.
6. Fehlende oder geringe ausgleichende Nachfragemacht
Fehlt eine ausgleichende Nachfragemacht oder ist diese gering, so spricht dies ebenfalls für das Vorliegen einer marktbeherrschenden Stellung147, da eine starke Verhandlungsposition auf der Nachfrageseite die Marktmacht eines Anbieters ausgleichen kann.
147 Leitlinien, RN 78
[36.] Mb/Fragment 118 18 - DiskussionBearbeitet: 19. August 2012, 10:34 (Fret)Erstellt: 19. August 2012, 10:29 FretBNetzA 2006, Fragment, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 118, Zeilen: 18-23
Quelle: BNetzA 2006Seite(n): 88, Zeilen: 19-27
Ein Bitstromprodukt kann einerseits auf der vollständigen hochbitratigen virtuellen Teilnehmeranschlussleitung aufsetzen, andererseits kann es sich aber auch ausschließlich auf deren hochbitratigen Teil beziehen. Setzt ein IP-Bitstromprodukt auf dem hochbitratigen Teil der Teilnehmeranschlussleitung auf, so wird ein solches Produkt auch immer mit dem schmalbandigen Teil der Teilnehmeranschlussleitung gebündelt sein.
Ein IP-Bitstromprodukt kann auf der vollständigen hochbitratigen virtuellen TAL aufsetzen. [...]
Andererseits kann ein Bitstromprodukt sich ausschließlich auf den hochbitratigen Teil der virtuellen TAL beziehen. [...]
Setzt ein flächendeckendes IP-Bitstromprodukt auf dem hochbitratigen Teil der virtuell überlassenen TAL auf, wird der Bitstromnachfrager darauf angewiesen sein, dass sein Endkunde weiterhin den schmalbandigen Anschluss (Telefonanschluss) von dem Bitstromanbieter bezieht.
Zusammenfassung der Ausführungen der Quelle.
[37.] Mb/Fragment 036 01 - DiskussionBearbeitet: 24. August 2012, 14:38 (Fret)Erstellt: 24. August 2012, 14:36 FretFragment, Holznagel Bonnekoh 2005, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 36, Zeilen: 1-6
Quelle: Holznagel Bonnekoh 2005Seite(n): 2, Zeilen: 3-7
Voice over IP basiert im Gegensatz zu der herkömmlichen Telefonie auf einer paketvermittelten Übertragung. Hierbei gibt es lediglich zwei feste Verbindungen, die zu den jeweiligen Servern führen, auf die sich Anrufer und Angerufener eingewählt haben. Die Daten werden zunächst in digitalisierte Pakete zerlegt. Die Vermittlung dieser Datenpakete zwischen den beiden Servern erfolgt dann über das Internet-Protokoll (IP).128
l2S Wissmann, Telekommunikationsrecht, 2003, Kap. 4 Rn. 39.
Die Internet-Telefonie basiert im Gegensatz zu der herkömmlichen Telefonie auf einer paketvermittelten Übertragung. Hierbei gibt es lediglich zwei feste Verbindungen, die zu den jeweiligen Servern führen, auf die sich Anrufer und Angerufener eingewählt haben. Die Daten werden zunächst in digitalisierte Pakete zerlegt. Die Vermittlung dieser Datenpakete zwischen den beiden Servern erfolgt dann mittels des Internet-Protokolls.
[38.] Mb/Fragment 042 07 - DiskussionBearbeitet: 19. April 2013, 22:44 (Guckar)Erstellt: 24. August 2012, 14:41 FretFragment, Holznagel Bonnekoh 2005, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
[39.] Mb/Fragment 043 13 - DiskussionBearbeitet: 24. August 2012, 14:45 (Fret)Erstellt: 24. August 2012, 14:45 FretFragment, Holznagel Bonnekoh 2005, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
[40.] Mb/Fragment 051 11 - DiskussionBearbeitet: 24. August 2012, 14:48 (Fret)Erstellt: 24. August 2012, 14:48 FretFragment, Holznagel Bonnekoh 2005, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 51, Zeilen: 11-17
Quelle: Holznagel Bonnekoh 2005Seite(n): 2, Zeilen: 9-14
Bei der IP-Sprachübertragung wird die Sprache durch ein Mikrofon in elektrische Signale umgewandelt. Diese werden durch einen Analog-Digital-Wandler in einen digitalen Datenstrom übersetzt, danach aufgeteilt und in IP-Datenpakete verpackt, die über ein Netzwerk übertragen werden. Die ankommenden Pakete werden dann zu einem digitalen Datenstrom zusammengefasst, mittels Digital-Analog-Wandler wieder in ein analoges Signal überführt und
von einem Lautsprecher in Sprache umgewandelt.
Bei der IP-Sprachübertragung wird die Sprache durch ein Mikrofon in elektrische Signale
umgewandelt. Diese werden durch einen Analog-Digital-Wandler in einen digitalen Datenstrom
übersetzt, danach aufgeteilt und in IP-Datenpakete verpackt, die über ein Netzwerk
übertragen werden. Die ankommenden Pakete werden dann zu einem digitalen Datenstrom
zusammengefasst, mittels Digital-Analog-Wandler wieder in ein analoges Signal überführt
und von einem Lautsprecher in Sprache umgewandelt.6
6 Badach, Voice over IP, Die Technik, Grundlagen und Protokolle für Multimedia-Kommunikation, 2. Aufl.
2005, S. 132 ff.
[41.] Mb/Fragment 051 28 - DiskussionBearbeitet: 24. August 2012, 14:57 (Fret)Erstellt: 24. August 2012, 14:52 FretFragment, Holznagel Bonnekoh 2005, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 51, Zeilen: 28-40
Quelle: Holznagel Bonnekoh 2005Seite(n): 3, Zeilen: 3-13
H.323 ist ein ITU-T-Standard und stellt ein Rahmenwerk (Framework) dar. Der Standard legt die Architektur und Funktionalitäten der Systeme und Endgeräte fest, um ein Kommunikationssystem für Audio-, Video- und Datenverbindungen zu ermöglichen. Das Session Initiation Protocol (SIP) wurde von einer Arbeitsgruppe der IETF entwickelt. Das SIP-Protokoll ist textbasiert, und ähnlich wie die Webseiten-Beschreibungssprache HTML, aufgebaut. Auch die SIP-Adressen sind wie E-Mail-Adressen strukturiert. Damit kann für die Ermittlung von IP-Adressen der Voice over IP-Telefone das DNS (Domain Name System) eingesetzt werden. Zunächst galt H.323 als bevorzugter Standard für Voice over IP. Als SIP im Jahr 1999 von der IETF veröffentlicht wurde, fand es jedoch schnell eine breite Akzeptanz und hat sich mittlerweile zu einer starken Alternative zu H.323 entwickelt. Das SIP-Protokoll bietet gegenüber H.323 einige Vorteile: Der textbasierte Aufbau, [...]
H.323 ist ein ITU-T-Standard und stellt ein Rahmenwerk (Framework) dar. Der Standard legt die Architektur und Funktionalitäten der Systeme und Endgeräte fest, um ein Kommunikationssystem für Audio-, Video- und Datenverbindungen zu ermöglichen. Das Session Initiation Protocol (SIP) wurde von einer Arbeitsgruppe der IETF entwickelt. Das SIP-Protokoll ist textbasiert und ähnlich wie die Webseiten-Beschreibungssprache HTML aufgebaut. Auch die SIP-Adressen sind wie E-Mail-Adressen strukturiert. Damit kann für die Ermittlung von IP-Adressen der VoIP-Telefone das DNS (Domain Name System) eingesetzt werden. Zunächst galt H.323 als bevorzugter Standard für VoIP. Als SIP im Jahr 1999 von der IETF veröffentlicht wurde, fand es jedoch schnell eine breite Akzeptanz und hat sich mittlerweile zu einer starken Alternative zu H.323 entwickelt. Das SIP-Protokoll bietet gegenüber H.323 einige Vorteile: Der textbasierte Aufbau [...]
[42.] Mb/Fragment 052 01 - DiskussionBearbeitet: 19. April 2013, 22:46 (Guckar)Erstellt: 24. August 2012, 14:59 FretFragment, Holznagel Bonnekoh 2005, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
[43.] Mb/Fragment 053 06 - DiskussionBearbeitet: 24. August 2012, 15:03 (Fret)Erstellt: 24. August 2012, 15:03 FretFragment, Holznagel Bonnekoh 2005, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 53, Zeilen: 6-11
Quelle: Holznagel Bonnekoh 2005Seite(n): 0, Zeilen: 0
Aus heutiger Sicht besteht sogar die Wahrscheinlichkeit, dass innerhalb der nächsten Jahre eine nahezu vollständige Migration der Sprachtelefonie in die IP-Netzte erfolgt.177 Die Vorteile dieser Technologie liegen zum einen in den relativ geringen Infrastrukturkosten und den entsprechend niedrigen Preisen. Zum anderen kann eine optimale Netzauslastung und eine flexible Ressourcenbelegung erreicht werden.
Aus heutiger Sicht besteht sogar die Wahrscheinlichkeit, dass innerhalb der nächsten Jahre eine weitgehende Migration der Sprachtelefonie in die IP-Netzte erfolgen wird.<sup<4</sup> Die Vorteile dieser Technologie liegen zum einen in den relativ geringen Infrastrukturkosten und den entsprechend niedrigen Preisen. Zum anderen kann eine optimale Netzauslastung und eine flexible Ressourcenbelegung erreicht werden.
4 Katko, CR 2005, 189, 193; vgl. auch unter <http://www.heise.de/newsticker/meldung/52807> und unter<http://www.heise.de/newsticker/meldung/52470> [Stand: 25.10.2005]
[44.] Mb/Fragment 053 23 - DiskussionBearbeitet: 24. August 2012, 15:07 (Fret)Erstellt: 24. August 2012, 15:07 FretFragment, Holznagel Bonnekoh 2005, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 53, Zeilen: 23-26
Quelle: Holznagel Bonnekoh 2005Seite(n): 1, Zeilen: 4-7
Nicht nur in Deutschland wurde das Thema Voice over IP seit Mitte der 90er Jahre lebhaft diskutiert. Der Einsatz von Voice over IP-Technologie beschränkte sich in der Anfangsphase darauf, Telefongespräche über das Internet zu leiten, um insbesondere im Weitverkehrsbereich Kosten einzusparen.
Das Thema VoIP wurde bereits in den 90er-Jahren lebhaft diskutiert. Der Einsatz von VoIP-Technologie beschränkte sich in der Anfangsphase darauf, Telefongespräche über das Internet zu leiten, um insbesondere im Weitverkehrsbereich Kosten einzusparen.
[45.] Mb/Fragment 054 06 - DiskussionBearbeitet: 24. August 2012, 15:11 (Fret)Erstellt: 24. August 2012, 15:09 FretFragment, Holznagel Bonnekoh 2005, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Quelle: Holznagel Bonnekoh 2005Seite(n): 1, Zeilen: 8-14
Dennoch gelang der Technologie zunächst nicht der große Durchbruch, und die Hysterie um Voice over IP ebbte vor einigen Jahren wieder ab. Aufgrund der allgemein schlechten Wirtschaftslage war die Bereitschaft der Unternehmen, in die Informationstechnologie zu investieren, sehr zurückhaltend. Zudem entsprachen die verfügbaren Technologien nicht den Erwartungen. Die schlechten Sprachübertragungseigenschaften des Internets machten sich durch Verzögerungszeiten im Sekundenbereich, hohen Übertragungszeitschwankungen und Paketverlustraten bemerkbar,180 so dass sich Voice over IP zunächst nicht auf dem Massenmarkt etablieren konnte.
180 Nölle, Voice over IP, a. a. O., S. 15.
Vor einigen Jahren ebbte die Hysterie um die VoIP jedoch wieder ab. Aufgrund der allgemein schlechten Wirtschaftslage war die Bereitschaft der Unternehmen, in die Informationstechnologie zu investieren, sehr zurückhaltend. Die verfügbaren Technologien entsprachen nicht den Erwartungen. Die schlechten Sprachübertragungseigenschaften des Internets machten sich durch Verzögerungszeiten im Sekundenbereich, hohe Übertragungszeitschwankungen und Paketverlustraten bemerkbar3, sodass sich die Technik zunächst nicht auf dem Massenmarkt etablieren konnte.
3 Nölle, Voice over IP, Grundlagen, Protokolle, Migration, 2. Aufl. 2005, S. 15.
[46.] Mb/Fragment 062 03 - DiskussionBearbeitet: 24. August 2012, 15:14 (Fret)Erstellt: 24. August 2012, 15:14 FretFragment, Holznagel Bonnekoh 2005, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 62, Zeilen: 3-5
Quelle: Holznagel Bonnekoh 2005Seite(n): 4, Zeilen: 2-4
Voice over IP wird bereits in vielen Intranets von Firmen eingesetzt. Hier ermöglicht die Verwendung der IP-Technik Kosteneinsparungen und die Realisierung von Mehrwertdiensten.
VoIP wurde bislang hauptsächlich im Intranet von Firmen eingesetzt. Hier ermöglicht die Verwendung der IP-Technik erhebliche Kosteneinsparungen und die Realisierung von
Mehrwertdiensten.
[47.] Mb/Fragment 062 14 - DiskussionBearbeitet: 24. August 2012, 15:16 (Fret)Erstellt: 24. August 2012, 15:16 FretFragment, Holznagel Bonnekoh 2005, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 62, Zeilen: 14-17
Quelle: Holznagel Bonnekoh 2005Seite(n): 4, Zeilen: 8-10
Voice over IP eignet sich auch für ein Unternehmen, das an mehreren Standorten angesiedelt ist. Hier kann ein IP-Netz für eine standortübergreifende Vernetzung der Telekommunikationsanlagen des Unternehmens genutzt werden.
VoIP eignet sich auch für Unternehmen, die an mehreren Standorten angesiedelt sind. Hier kann ein IP-Netz für eine standortübergreifende Vernetzung der Telekommunikationsanlagen des Unternehmens genutzt werden.
[48.] Mb/Fragment 063 01 - DiskussionBearbeitet: 19. April 2013, 22:47 (Guckar)Erstellt: 24. August 2012, 15:19 FretFragment, Holznagel Bonnekoh 2005, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 63, Zeilen: 1-3
Quelle: Holznagel Bonnekoh 2005Seite(n): 4, Zeilen: 4-8
[Bei den meisten herkömmlichen Telefonanlagen ist bereits jetzt die Computer-Telefonie-Integration (CTI) zu finden. Zusammen mit Voice] over IP können vollständig integrierte Unified Messaging-Anwendungen realisiert werden, wobei die Sprachtelefonie mit E-Mail, Fax, SMS, Web- und weiteren Diensten verschmilzt.210
210 Nölle, Voice over IP, a. a. O., S. 15.
Bei den meisten herkömmlichen Telefonanlagen ist bereits jetzt die Computer-Telefonie-Integration (CTI) zu finden. Zusammen mit VoIP können vollständig integrierte Unified Messaging-Anwendungen realisiert werden, wobei die Sprachtelefonie mit den Anwendungsmöglichkeiten E-Mail, Fax, SMS, Web- und weiteren Diensten verschmilzt.13
13 Nölle (o. Fn. 3), S. 15.
[49.] Mb/Fragment 063 06 - DiskussionBearbeitet: 24. August 2012, 15:24 (Fret)Erstellt: 24. August 2012, 15:24 FretFragment, Holznagel Bonnekoh 2005, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 63, Zeilen: 6-18
Quelle: Holznagel Bonnekoh 2005Seite(n): 4, Zeilen: 13-15, 20-24
IV. IP-Netze als Backbone
IP-Netze, und insbesondere das Internet, können auch als Backbone für das öffentliche Telefonnetz (.Public Switched Telephone Network, PSTN) genutzt werden. Hierbei wird die IP-Technik vom Netzbetreiber intern genutzt und ist für den einzelnen Nutzer in der Regel nicht bemerkbar.
V. Voice over IP im Privatbereich
Aber auch im Privatbereich ist die IP-Technik einsetzbar und gewinnt hier immer mehr an Bedeutung. Voice over IP bietet sich insbesondere für Auslandsgespräche an, da bei Verbindungen zwischen Teilnehmern, die den gleichen Voice over IP-Dienst benutzen i. d. R. lediglich die üblichen Internetgebühren anfallen und darüber hinaus keine Kosten entstehen. Etablierte Modelle sind hier daher PC-basierte Angebote. Viele Anbieter ermöglichen aber auch Gespräche in das bzw. aus dem öffentlichen Telekommunikationsnetz.
IP-Netze können zudem als Backbone für das öffentliche Telefonnetz (Public Switched
Telephone Network, PSTN) genutzt werden. Hierbei wird die IP-Technik vom Netzbetreiber
intern angewandt. [...]
Aber auch im Privatbereich ist die IP-Technik einsetzbar und gewinnt hier immer mehr an Bedeutung. VoIP bietet sich insbesondere für Auslandsgespräche an, da bei Verbindungen zwischen Teilnehmern, die den gleichen VoIP-Dienst benutzen, i. d. R. lediglich die üblichen Internetgebühren anfallen und darüber hinaus keine Kosten entstehen. Viele Anbieter rmöglichen zudem Gespräche in das bzw. aus dem öffentlichen Telekommunikationsnetz.
[50.] Mb/Fragment 064 03 - DiskussionBearbeitet: 24. August 2012, 15:29 (Fret)Erstellt: 24. August 2012, 15:28 FretFragment, Holznagel Bonnekoh 2005, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 64, Zeilen: 4-10
Quelle: Holznagel Bonnekoh 2005Seite(n): 4, Zeilen: 10-12; 17-19
Die Verwendung von Voice over IP bietet sich auch im Home-Office-Bereich an, wo Heimarbeitsplätze über DSL213 an Firmennetze angebunden werden können.
In den Bereichen automatischer Sprachverarbeitung ist es mittlerweile möglich, Anrufer mit vollautomatischen sprachgesteuerten Systemen zu bedienen. Diese bezeichnet man auch als „Voice Controlled Assistants“ und eignen sich ebenfalls für die Voice over IP-Infrastruktur.
213 Digital Subscriber Line, ermöglicht High-Speed-Breitband-Verbindungen.
Die Verwendung von VoIP bietet sich zudem im Home-Office-Bereich an, da Heimarbeitsplätze
sinnvoll über DSL an Firmennetze angebunden werden können. [...] In den Bereichen automatischer Sprachverarbeitung ist es mittlerweile möglich, Anrufer mit vollautomatischen sprachgesteuerten Systemen zu bedienen. Diese bezeichnet man auch als „Voice Controlled Assistents“ und eignen sich ebenfalls für die VoIP-Infrastruktur.
[51.] Mb/Fragment 065 06 - DiskussionBearbeitet: 24. August 2012, 15:36 (Fret)Erstellt: 24. August 2012, 15:36 FretFragment, Holznagel Bonnekoh 2005, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 65, Zeilen: 5-29
Quelle: Holznagel Bonnekoh 2005Seite(n): 4, 5, Zeilen: 27-31; 1-17
Anzumerken ist aber, dass der Voice over IP-Markt von einer starken Dynamik geprägt ist. Die folgende Kategorisierung stellt die derzeit verfügbaren Geschäftsmodelle dar. Es ist aber davon auszugehen, dass zukünftig weitere hinzukommen werden.
I. Do-it-yourself-Anwendung (DIY) - Modell I
Bei diesem Betreibermodell benötigt der Nutzer eine Internet-Verbindung und einen PC, auf dem eine bestimmte Anwendung (soft-phone, wie z. B. „Skype“) installiert ist. Der User kann dann mit anderen Nutzem, die über die gleiche Ausstattung verfügen, über das Internet gratis (bis auf die anfallenden Internet-Verbindungs-Gebühren) telefonieren. Eingehende Anrufe erfordern, dass der PC des jeweiligen Nutzers eingeschaltet und mit dem Internet verbunden ist. Der Vorteil dieses Modells besteht darin, dass neben den Kosten für die Internet-Verbindung keine weiteren Kosten entstehen. Es ist aber kein Ersatz für herkömmliche Telefondienste, da Anschlüsse in das öffentlich vermittelte Telefonnetz (PSTN) nicht erreichbar sind. Die Anwendung eignet sich aber aus Gründen der Kostenersparnis insbesondere für Gespräche ins Ausland. II. Providerunabhängige Dienste - Modell II
In diesem Modell geht der Nutzer eine Geschäftsverbindung mit einem Voice over IP-Anbieter ein, der unabhängig von einem Internet Service Provider (ISP) ist. Die IP-Telefonie stellt hier also einen unabhängigen Zusatzdienst dar. Der Anbieter vermittelt Gespräche aus IP-Netzen zum PSTN und umgekehrt. 214 Er übernimmt somit die Aufgabe eines IP-Gateways. Anbieter dieses Geschäftsmodells sind z.B. Sipgate215 und Nikotel.216 Mittels einer IP-basierten Verbindung können Gespräche zwischen Voice over IP-Benutzern untereinander als auch Verbindungen zum PSTN hergestellt werden.
Der VoIP-Markt ist von einer starken Dynamik geprägt und es werden mittlerweile unterschiedliche Dienste angeboten. Die folgende Kategorisierung stellt die derzeit verfügbaren Geschäftsmodelle dar, es ist aber davon auszugehen, dass zukünftig weitere hinzukommen werden.
4.1 Anbieter von VoIP-Software
Bei diesem Geschäftsmodell gibt es keinen Diensteanbieter. Der Nutzer benötigt eine Internet-Verbindung und einen PC, auf dem eine bestimmte Anwendung (soft-phone, wie
z. B. „Skype“) installiert ist. Der Nutzer kann dann mit anderen Nutzern, die über die gleiche Ausstattung verfügen, über das Internet gratis (bis auf die anfallenden Internet-Verbindungs-Gebühren) telefonieren. Eingehende Anrufe erfordern, dass der PC des jeweiligen Nutzers eingeschaltet und mit dem Internet verbunden ist. Der Vorteil dieses Modells besteht darin, dass neben den Kosten für die Internet-Verbindung keine weiteren Kosten entstehen. Es ist aber kein Ersatz für herkömmliche Telefondienste, da Anschlüsse in das öffentlich vermittelte Telefonnetz (PSTN) nicht erreichbar sind. Die Anwendung eignet sich aber aus Gründen der Kostenersparnis insbesondere für Gespräche ins Ausland.
4.2 Providerunabhängige Dienste
In diesem Modell geht der Nutzer eine Geschäftsverbindung mit einem VoIP-Anbieter ein, der unabhängig von einem Internet Service Provider (ISP) ist. Der Anbieter vermittelt Gespräche aus IP-Netzen zum PSTN und umgekehrt.15 Er übernimmt somit die Aufgabe eines IP-Gateways. Mittels einer IP-basierten Verbindung können Gespräche zwischen VoIP-Benutzern untereinander als auch Verbindungen zum PSTN hergestellt werden.
[52.] Mb/Fragment 020 06 - DiskussionBearbeitet: 27. August 2012, 21:25 (Fret)Erstellt: 27. August 2012, 21:25 FretBrandl 2001, Fragment, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Quelle: Brandl 2001Seite(n): 49, Zeilen: 10-160
Das älteste Übertragungsmedium in der Nachrichtentechnik ist das symmetrische Kupferkabel. Symmetrische Leitungen bestehen aus zwei gleichen, isolierten Drähten, die miteinander verdrallt sind.55 Der eine Draht dient zur Hin-, der andere zur Rückleitung. Der Kabelmantel besteht entweder aus Kunststoff oder aus Blei. Bei Erdkabeln werden über den Kabelmantel zusätzlich eine Armierung aus Stahlgeflecht und eine Asphaltierung gelegt.
55 Zeidler, in: Jung/Warnecke, Handbuch für die Telekommunikation, a. a. O., 2-53.
Das älteste Übertragungsmedium in der elektrischen Nachrichtentechnik ist das symmetrische Kupferkabel. Es besteht aus mehreren, von einem Mantel aus Seide oder Papier umhüllten und dadurch isolierten Kupferleitungen (Adern, Drähten). Es gibt Kabel mit bis zu 4.000 Adern. Der Kabelmantel besteht entweder aus Kunststoff (speziell für Innenrauminstallationen) oder Blei. Bei Erdkabeln wird über den Kabelmantel zusätzlich noch eine Armierung aus Stahlgeflecht und eine Asphaltierung gelegt.
Es wäre zu prüfen, wo die mittleren Sätze herkommen. Entweder der ganze Abschnitt ist aus Jung/Warnecke, oder nur diese Teilinformationen. Daher vorerst Keine WErtung.
[53.] Mb/Fragment 079 15 - DiskussionBearbeitet: 27. August 2012, 21:54 (Fret)Erstellt: 27. August 2012, 21:51 FretBrandl 2001, Fragment, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 79, Zeilen: 1-15
Quelle: Brandl 2001Seite(n): 262, Zeilen: 12-24
Dem kann insoweit zugestimmt werden, als das Internet in seiner Gesamtheit keinen Betreiber hat. Darüber hinaus ist in Bezug auf Voice over IP-Anbieter allerdings eine differenzierte Betrachtung erforderlich. Ein Voice over IP-Service-Provider übt die rechtliche und tatsächliche Herrschaft über den Teil des Netzes aus, den er seinen Kunden zur Nutzung des Dienstes zur Verfügung stellt. Er kann genaue Nutzungsdaten über die in Anspruch genommene Infrastruktur erheben, worauf der Zugang zum Dienst, die Bereitstellung und die Abrechnung der in Anspruch genommenen Leistungen beruhen. Außerdem ist es ihm möglich, das exakte Datentransfervolumen zu bestimmen. Der Anbieter muss einen genauen Überblick über die Auslastung der zur Verfügung stehenden Netzinfrastruktur haben, um so einen bestimmten Qualitätsstandard gewährleisten zu können. So kann bei einer technischen Betrachtungsweise davon ausgegangen werden, dass der kommerziell agierende Voice over IP-Service-Provider die Funktionsherrschaft über den von ihm angebotenen Dienst innehat.263
263 So auch überzeugend in Bezug auf die Rechtslage in Österreich Brandel,[sic!] Voice over IP, Rechtliche, regulatorische und technische Aspekte der Internettelefonie,
2001, S. 262.
Dieser Auffassung ist gerade im Hinblick auf die Internettelefonie nicht zu folgen. Zwar kann den Autoren insofern zugestimmt werden, daß das Internet in seiner Gesamtheit keinen Betreiber hat, jedoch verkennen sie, daß Voice over IP-Service Provider sehr wohl die rechtliche und tatsächliche Herrschaft über den Teil des Netzes ausüben, den sie ihren Kunden zur Nutzung des Dienstes zur Verfügung stellen. Zugang zum Dienst, Bereitstellung und Verrechnung basieren auf genau erhobenen Nutzungsdaten, bezogen auf die in Anspruch genommene Infrastruktur. Auch das
Datentransfervolumen kann genau gemessen werden. Quality of Service kann nur dann garantiert werden, wenn ein klarer Überblick über die vorhandene Infrastruktur und deren Auslastung möglich ist. Hier scheint eine technische Betrachtung durchaus sinnvoll. Unter Anlegung eines technischen Maßstabes kann juristisch davon ausgegangen werden, daß der Service Provider, der Internettelefonie (kommerziell) betreibt, sehr wohl die Funktionsherrschaft über den angebotenen Dienst innehat.
Es wird nicht kenntlich gemacht, dass nicht nur die finale Schlussfolgerung sondern die gesamte Argumentation in den angesprochenen Punkten aus der Quelle stammt.
[54.] Mb/Fragment 080 09 - DiskussionBearbeitet: 28. August 2012, 18:58 (Fret)Erstellt: 28. August 2012, 18:58 FretFragment, Holznagel Bonnekoh 2005, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 80, Zeilen: 3-16
Quelle: Holznagel Bonnekoh 2005Seite(n): 7, Zeilen: 14-22
Nach der neuen und weiten Definition des § 3 Nr. 24 TKG sind Telekommunikationsdienste
„in der Regel gegen Entgelt erbrachte Dienste, die ganz oder überwiegend in der Übertragung von Signalen über Telekommunikationsnetze bestehen (...)“
Bei Voice over IP werden die digitalisierten, komprimierten und in Segmente zerlegten Datenpakete unter Nutzung des Internet-Protokolls übermittelt. Dienste von Voice over IP-Anbietem bestehen also in der Übertragung von Sprachdaten und somit von Signalen. Diese Daten werden über ein IP-Netz und folglich über ein Telekommunikationsnetz übermittelt. Es wird lediglich eine andere Technik als bei der herkömmlichen leitungsvermittelten Telefonie verwendet. Die IP-Telfonie ist daher grundsätzlich als Telekommunikationsdienst einzustufen.265
265 So auch BNetzA, Eckpunkte der regulatorischen Behandlung von Voice over IP
(VoIP), a. a. O., Eckpunkt 2, S. 5 f.
Telekommunikationsdienste sind gem. § 3 Nr. 24 TKG „in der Regel gegen Entgelt erbrachte Dienste, die ganz oder überwiegend in der Übertragung von Signalen über Telekommunikationsnetze bestehen“. Bei VoIP werden die digitalisierten, komprimierten und
in Segmente zerlegen Datenpakete unter Nutzung des Internet-Protokolls übermittelt. Dienste von VoIP-Anbietern bestehen also in der Übertragung von Sprachdaten und somit von Signalen. Diese Daten werden über ein IP-Netz und folglich über ein Telekommunikationsnetz übermittelt. Es wird lediglich eine andere Technik als bei der herkömmlichen leitungsvermittelten Telefonie verwendet. Die IP-Telfonie ist daher grundsätzlich als Telekommunikationsdienst einzustufen.24
24 So auch Eckpunkt 2 der BNetzA (o. Fn. 21), S. 5 f.
[55.] Mb/Fragment 095 01 - DiskussionBearbeitet: 28. August 2012, 19:18 (Fret)Erstellt: 28. August 2012, 19:18 FretFragment, Holznagel Bonnekoh 2005, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 95, Zeilen: 1-24
Quelle: Holznagel Bonnekoh 2005Seite(n): 20, 21, Zeilen: 25-27, 1-17
D. Zusammenschaltung IP-basierter Netze
Soll ein Voice over IP-Gespräch über Netze verschiedener Betreiber geführt werden, so ist eine Zusammenschaltung dieser Netze erforderlich. Zusammenschaltung ist derjenige Zugang, der die physische und logische Verbindung öffentlicher Telekommunikationsnetze herstellt, um Nutzern eines Unternehmens die Kommunikation mit Nutzern desselben oder eines anderen Unternehmens oder die Inanspruchnahme von Diensten eines anderen Unternehmens zu ermöglichen (§ 3 Nr. 34 TKG). Einige Voice over IP-Anbieter haben bereits entsprechende Zusammenschaltungsvereinbarungen getroffen. Freenet, Web.de und sipgate haben ihre Netze z. B. bereits zusammengeschaltet.322 Auch Nikotel und Web.de haben entsprechende Vereinbarungen getroffen, so dass Kunden beider Unternehmen kostenlos untereinander telefonieren können.323 Anders ist jedoch die Praxis einiger Mobilfunkanbieter: So lässt E-Plus beispielsweise für seine Mobilfunk-Datenflatrate nur die Nutzung von Voice over IP seines Kooperationspartners Skype zu. Andere Varianten der Internet-Telefonie, die auf dem SIP-Protokoll basieren, werden blockiert.<sup<324</sup> Vodafone hat sich in seinen UMTS-Datentarifen Vorbehalten, die Voice over IP-Nutzung ab Juli 2007 zu unterbinden.325 Es stellt sich daher die Frage, ob Anbieter zur Zusammenschaltung verpflichtet werden können. Um den Herausforderungen, die durch die Migration zu IP-basierten Netzen in Bezug auf ein geeignetes Zusammenschaltungsregime entstehen, begegnen zu können, hat die BNetzA eine beratende Projektgruppe eingesetzt.326 Anhand eines Fragenkatalogs sollen die Rahmenbedingungen der Zusammenschaltung IP-basierter Netze untersucht und Lösungsansätze entwickelt werden.327
322 Vgl. heise online, Meldung vom 7.12.2004, abrufbar unter <http://www.heise.de/newsticker/meldung/53999>.
323 Vgl. heise online, Meldung vom 28.4.2005, abrufbar unter <http://www.heise.de/newsticker/meldung/59094>.
324 Vgl. heise online, Meldung vom 1.9.2005, abrufbar unter <http://www.heise.de/newsticker/meldung/63465>.
325 Siehe unter <http://www.vodafone.de/untemehmen/presse/6613_74139.html>.
326 Bundesnetzagentur, Eckpunkte der regulatorischen Behandlung von Voice over IP (VoIP), a. a. O., Eckpunkt 7, S. 11.
327 Der Fragenkatalog kann über die Homepage der BNetzA abgerufen werden unter <http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/3180.pdf>.
5.6 Zusammenschaltung
Soll ein VoIP-Gespräch über Netze verschiedener Betreiber geführt werden, so ist eine
Zusammenschaltung dieser Netze erforderlich. Zusammenschaltung ist derjenige Zugang, der
die physische und logische Verbindung öffentlicher Telekommunikationsnetze herstellt, um Nutzern eines Unternehmens die Kommunikation mit Nutzern desselben oder eines anderen Unternehmens oder die Inanspruchnahme von Diensten eines anderen Unternehmens zu ermöglichen (§ 3 Nr. 34 TKG). Einige VoIP-Anbieter haben bereits entsprechende Zusammenschaltungsvereinbarungen getroffen. Freenet, Web.de und sipgate haben ihre Netze z. B. bereits zusammengeschaltet.84 Auch Nikotel und Web.de haben entsprechende Vereinbarungen getroffen und Kunden beider Unternehmen können damit kostenlos untereinander telefonieren.85 Anders ist jedoch die Praxis einiger Mobilfunkanbieter: So lässt E-Plus beispielsweise für seine Mobilfunk-Datenflatrate nur die Nutzung von VoIP seines Kooperationspartners Skype zu. Andere Varianten der Internet-Telefonie, die auf dem SIP-Protokoll basieren, werden blockiert.86 Vodafone hat sich in seinen UMTS-Datentarifen vorbehalten, die VoIP-Nutzung ab Juli 2007 zu unterbinden.87 Es stellt sich daher die Frage, ob Anbieter zur Zusammenschaltung verpflichtet werden können. Um den Herausforderungen, die durch die Migration zu IP-basierten Netzen in Bezug auf ein geeignetes Zusammenschaltungsregime entstehen, begegnen zu können, hat die BNetzA eine beratende Projektgruppe eingesetzt.88 Anhand eines Fragenkatalogs sollen die Rahmenbedingungen der Zusammenschaltung IP-basierter Netze untersucht und Lösungsansätze entwickelt werden.89
84 <http://www.heise.de/newsticker/meldung/53999> [Stand: 25.10.2005].
85 <http://www.heise.de/newsticker/meldung/59094> [Stand: 25.10.2005].
86 <http://www.heise.de/newsticker/meldung/63465> [Stand: 25.10.2005].
87 <http://www.vodafone.de/unternehmen/presse/6613_74139.html> [Stand: 25.10.2005].
88 Eckpunkt 7 der BNetzA (o. Fn. 21), S. 11.
89 Der Fragenkatalog kann über die Homepage der BNetzA abgerufen werden.
[56.] Mb/Fragment 096 01 - DiskussionBearbeitet: 28. August 2012, 19:26 (Fret)Erstellt: 28. August 2012, 19:26 FretFragment, Holznagel Bonnekoh 2005, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
[57.] Mb/Fragment 097 01 - DiskussionBearbeitet: 28. August 2012, 19:42 (Fret)Erstellt: 28. August 2012, 19:42 FretFragment, Holznagel Bonnekoh 2005, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 97, Zeilen: 1-18
Quelle: Holznagel Bonnekoh 2005Seite(n): 22, 23, Zeilen: 20-28, 1-6
Zu prüfen ist, ob Voice over IP-Anbieter den Zugang zu Endkunden i. S. d. § 18 TKG kontrollieren, denn dann könnten sie auch untereinander zur Zusammenschaltung verpflichtet werden. Teilnehmemetzbetreiber kontrollieren stets den Zugang zum Endkunden.331 Voice over IP-Anbieter stellen allerdings keinen physischen Anschluss bereit. Nach der nunmehr weiten Fassung des Zugangsbegriffs (§ 3 Nr. 32 TKG) kommt es auf die Bereitstellung des physischen Anschlusses aber auch nicht an.332 Entscheidend ist vielmehr die Kontrolle der Erreichbarkeit eines Endnutzers. Diese wird durch die Zuweisung einer Nummer und die damit verbundene Möglichkeit, eingehende Anrufe zu empfangen, ausgeübt. Art. 5 Abs. 1 lit.a) der Zugangsrichtlinie geht davon aus, dass eine Zugangskontrolle von Unternehmen ausgehen kann, die den End-zu-End-Verbund von Diensten logisch kontrolliert. Die Kontrolle über den Zugang zu einem Voice over IP-Dienst wird daher durch die Zuweisung der Nummer, die Hinterlegung in entsprechenden Servern und die Möglichkeit, über diese Server Verbindungen aufzubauen und zu kontrollieren, charakterisiert.333 Somit können auch Voice over IP-Anbieter den Zugang zu Endnutzem kontrollieren und gem. § 18 Abs. 1 TKG zur Zusammenschaltung verpflichtet werden.
331 Koenig/Loetz/Neumann, Telekommunikationsrecht, a. a. O., S. 139.
332 Koenig/Loetz/Neumann, Telekommunikationsrecht, a. a. O., S. 139.
333 Schütz, Kommunikationsrecht, a. a. O., Rn. 404a.
Zu prüfen ist, ob VoIP-Anbieter den Zugang zu Endkunden i. S. d. § 18 TKG kontrollieren, denn dann könnten sie auch untereinander zur Zusammenschaltung verpflichtet werden. Teilnehmernetzbetreiber kontrollieren stets den Zugang zum Endkunden.93 VoIP-Anbieter stellen allerdings keinen physischen Anschluss bereit. Nach der nunmehr weiten Fassung des Zugangsbegriffs (§ 3 Nr. 32 TKG) kommt es auf die Bereitstellung des physischen Anschlusses aber auch nicht an.94 Entscheidend ist vielmehr die Kontrolle der Erreichbarkeit eines Endnutzers. Diese wird durch die Zuweisung einer Nummer und die damit verbundene Möglichkeit, eingehende Anrufe zu empfangen, ausgeübt. Art. 5 Abs. 1 lit.a) der Zugangsrichtlinie95 geht davon aus, dass Zugangskontrolle von Unternehmen ausgehen kann,
die den End-zu-End-Verbund von Diensten logisch kontrolliert. Die Kontrolle über den Zugang zu einem VoIP-Dienst wird daher durch die Zuweisung der Nummer, die Hinterlegung in entsprechenden Servern und die Möglichkeit, über diese Server Verbindungen aufzubauen und zu kontrollieren, charakterisiert.96 Somit können auch VoIP-Anbieter den Zugang zu Endnutzern kontrollieren und gem. § 18 Abs. 1 TKG zur Zusammenschaltung verpflichtet werden.
93 Koenig/Loetz/Neumann, Telekommunikationsrecht, (o. Fn. 40) S. 139.
94 Koenig/Loetz/Neumann, Telekommunikationsrecht, (o. Fn. 40) S. 139.
95 Vgl. oben Fn. 90.
96 Schütz, Kommunikationsrecht (o. Fn. 40), S. 192.
[58.] Mb/Fragment 101 15 - DiskussionBearbeitet: 28. August 2012, 19:50 (Fret)Erstellt: 28. August 2012, 19:49 FretFragment, Holznagel Bonnekoh 2005, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
[59.] Mb/Fragment 124 01 - DiskussionBearbeitet: 28. August 2012, 20:00 (Fret)Erstellt: 28. August 2012, 19:56 FretFragment, Holznagel Bonnekoh 2005, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 124, Zeilen: 1-34
Quelle: Holznagel Bonnekoh 2005Seite(n): 13, 10, Zeilen: 1-5, 1-20
IV. Maßnahmen der Zugangsregulierung</br>
1.) Zugang zu Netzkomponenten
Die Regulierungsbehörde kann das über beträchtliche Marktmacht verfügende Unternehmen verpflichten, anderen Unternehmen Zugang zu gewähren einschließlich einer nachfragegerechten Entbündelung (§ 21 Abs. 1 S. 1 TKG). Mögliche Zugangsverpflichtungen werden in den Abs. 2 und 3 des § 21 TKG nicht abschließend aufgezählt. Einschlägig ist hier die Gewährung von Zugang zu bestimmten Netzkomponenten oder -einrichtungen einschließlich des entbündelten Breitbandzugangs (§21 Abs. 2 Nr. 1 TKG).
a) Tatbestandsvoraussetzungen des § 21 Abs. 2 TKG
Die Verpflichtung eines Unternehmens zur Bereitstellung von Bitstream Access kann auf § 21 Abs. 2 Nr. 1 TKG gestützt werden.432 Die Form des Breitbandzugangs wurde im Verlauf des Vermittlungsverfahrens ausdrücklich in das Gesetz aufgenommen. Danach kann die Regulierungsbehörde Betreiber öffentlicher Telekommunikationsnetze, die über beträchtliche Marktmacht verfügen, dazu verpflichten, Zugang zu bestimmten Netzkomponenten oder -einrichtungen einschließlich des entbündelten Breitbandzugangs zu gewähren. Bei einer eventuellen Regulierungsverfügung hat die Regulierungsbehörde zu prüfen, ob eine Zugangsverpflichtung gerechtfertigt ist und in angemessenem Verhältnis zu den Regulierungszielen nach § 2 Abs. 2 TKG steht. § 21 Abs. 2 TKG verlangt auf Tatbestandsebene als Adressaten einer Regulierungsverfügung einen Betreiber öffentlicher Telekommunikationsnetze, der über beträchtliche Marktmacht verfugt.
aa) Betreiber öffentlicher Telekommunikationsnetze
Der Adressat einer Regulierungsverfügung muss Betreiber eines öffentlichen Telekommunikationsnetzes sein. Der Begriff des Telekommunikationsnetzes wird in § 3 Nr. 27 TKG legaldefiniert als „die Gesamtheit von Übertragungssystemen und gegebenenfalls Vermittlungs- und Leitwegeinrichtungen sowie anderweitigen Ressourcen, die die Übertragung von Signalen über Kabel, Funk, optische und andere elektromagnetische Einrichtungen ermöglichen (...)“. Die neue Definition wurde in Anlehnung an die europäischen Vorgaben sehr weit und technologieneutral gefasst. Sie erfasst daher sämtliche Bestandteile der DSL-Infrastruktur wie Teilnehmeranschluss, Konzentratornetz und IP-Backbone.433
432 Schütz, Kommunikationsrecht, a. a. O., Rn. 404.
433 Holznagel/Hombergs, MMR-Beilage 10/2003, 9, 12.
[Die Regulierungsbehörde kann das SMP-Unternehmen verpflichten, anderen Unterneh]men Zugang zu gewähren einschließlich einer nachfragegerechten Entbündelung (§ 21 Abs. 1
Satz 1 TKG). Mögliche Zugangsverpflichtungen werden in den Abs. 2 und 3 des § 21 TKG
nicht abschließend aufgezählt. Einschlägig ist hier die Gewährung von Zugang zu bestimmten
Netzkomponenten oder -einrichtungen einschließlich des entbündelten Breitbandzugangs
(§ 21 Abs. 2 Nr. 1 TKG).
[S. 10, Z. 1-9]
5.3.2 Tatbestandsvoraussetzungen des § 21 Abs. 2 Nr. 1 TKG Ein Unternehmen kann nach § 21 Abs. 2 Nr. 1 TKG verpflichtet werden, Bitstream Access bereit zu stellen. Diese Möglichkeit des Breitbandzugangs wurde als Resultat des Vermittlungsverfahrens ausdrücklich in das Gesetz aufgenommen. Danach kann die Regulierungsbehörde Betreiber öffentlicher Telekommunikationsnetze, die über beträchtliche Marktmacht verfügen, dazu verpflichten, Zugang zu bestimmten Netzkomponenten oder - einrichtungen einschließlich des entbündelten Breitbandzugangs zu gewähren. Dabei hat sie insbesondere zu prüfen, ob eine Zugangsverpflichtung gerechtfertigt ist und in angemessenem Verhältnis zu den Regulierungszielen nach § 2 Abs. 2 TKG steht.
§ 21 Abs. 2 TKG verlangt auf Tatbestandsebene als Adressaten einer Regulierungsverfügung
einen Betreiber öffentlicher Telekommunikationsnetze, der über beträchtliche Marktmacht
5.3.2.1 Betreiber öffentlicher Telekommunikationsnetze
Der Adressat der Regulierungsverfügung muss Betreiber eines öffentlichen Telekommunikationsnetzes sein. Der Begriff des Telekommunikationsnetzes wird in § 3 Nr. 27 TKG in Anlehnung an die europäischen Vorgaben sehr weit und technologieneutral gefasst. Er umschließt sämtliche Bestandteile der DSL-Infrastruktur wie Teilnehmeranschluss, Konzentratornetz und IP-Backbone.39 Da die Nutzung von DSL nicht nur geschlossenen Benutzergruppen vorbehalten ist, handelt es sich bei der DSL-Infrastruktur der DTAG um ein öffentliches Telekommunikationsnetz.
[60.] Mb/Fragment 053 02 - DiskussionBearbeitet: 5. September 2012, 18:02 (WiseWoman)Erstellt: 2. September 2012, 08:38 FretFragment, KeineWertung, Mager 2004, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 53, Zeilen: 2-5
Quelle: Mager 2004Seite(n): 15, Zeilen: 2-5
Telekommunikation kann in der heutigen Zeit als Schlüsselindustrie angesehen
werden. Die Möglichkeit, über weite Entfernungen kommunizieren zu
können, ist eine wichtige Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum und
Wettbewerb.175
175 Mager, IP-Telefonie, a. a. O., S. 15.
Die Telekommunikationsbranche kann als eine Schlüsselindustrie angesehen werden, da die Möglichkeit, über weite Entfernungen zu kommunizieren, als eine wichtige Voraussetzung für wirtschaftliches Wachstum und Wettbewerb angesehen werden kann.
[61.] Mb/Fragment 191 01 - DiskussionBearbeitet: 3. September 2012, 10:09 (Fret)Erstellt: 3. September 2012, 10:09 FretFragment, Holznagel 2003, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Quelle: Holznagel 2003Seite(n): 136, Zeilen: 30-35
Der Telekommunikationsbegriff umfasst den gesamten Vorgang des Aussendens, Übermittelns und Empfangens von Nachrichten jeder Art in Form von Zeichen, Sprache, Bildern oder Tönen mittels Telekommunikationsanlagen, § 3 Nr. 16 TKG. Geschützt wird die Telekommunikation unabhängig von der dazu verwendeten Technik. Das schließt sämtliche Erscheinungsformen moderner Kommunikation ein (Telefonieren im Festnetz, im Mobilfunk, Voice over IP, E-Mail, etc.).653
653 Hermes, in: Dreier, GG-Kommentar, Bd. 1, 1996, Art. 10 Rn. 33; Jarass in Jarass/
Pieroth, GG-Kommentar, a. a. O., Art. 10 Rn. 5; Holznagel, Recht der ITSicherheit,
a. a. O., S. 136 f.
Geschützt wird die Telekommunikation unabhängig von der dazu verwendeten Technik. Der Telekommunikationsbegriff umfasst den gesamten Vorgang des Aussendens, Übermittelns und Empfangens von Nachrichten jeder Art in Form von Zeichen, Sprache, Bildern oder Tönen mittels Telekommunikationsanlagen, § 3 Nr. 16 TKG. Dies schließt sämtliche Erscheinungsformen moderner Telekommunikation (Telefonieren im Festnetz, im Mobil[funknetz, Voice over IP, Telefax, E-Mail, SMS, Pager, Internet Relay Chat, etc.390) ein.]
390 Nack, in: KK-StPO, § 100a, Rn. 2; Kleinknecht/Meyer-Goßner, § 100a, Rn. 2.
[62.] Mb/Fragment 194 04 - DiskussionBearbeitet: 3. September 2012, 10:24 (Fret)Erstellt: 3. September 2012, 10:23 FretFragment, Holznagel 2003, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 194, Zeilen: 4-11
Quelle: Holznagel 2003Seite(n): 143, Zeilen: 1-8
Gem. § 100g Abs. 3 StPO gehören zu den zu überwachenden Verbindungsdaten im Falle einer Verbindung Berechtigungskennungen,<sup<665</sup> Kartennummern, Standortkennung sowie Rufnummer oder Kennung des anrufenden und angerufenen Anschlusses oder der Endeinrichtung (Nr. 1), Beginn und Ende der Verbindung nach Datum und Uhrzeit (Nr. 2), vom Kunden in Anspruch genommene Telekommunikationsdienstleistungen (Nr. 3) und Endpunkte fest geschalteter Verbindungen, ihr Beginn und ihr Ende nach Datum und Uhrzeit (Nr. 4).
665 Hierunter fallen auch IP-Adressen, so ausdrücklich die Gesetzesbegründung, BTDrs.
14/7008, S. 7.
[Zu den zu überwachenden Verbindungsdaten gehören gemäß § 100g Abs. 3 StPO:]
im Fall einer Verbindung Berechtigungskennungen, Kartennummern, Standortkennung sowie
Rufnummer oder Kennung des anrufenden und angerufenen Anschlusses oder der Endeinrichtung,406
vom Kunden in Anspruch genommene Telekommunikationsdienstleistung sowie
406 Nach der Gesetzesbegründung umfasst der Begriff der Kennung auch die IP-Adresse von Computern, s. BT-Drs. 14/7008, 7
[63.] Mb/Fragment 194 17 - DiskussionBearbeitet: 3. September 2012, 10:33 (Fret)Erstellt: 3. September 2012, 10:33 FretFragment, Holznagel 2003, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 194, Zeilen: 17-23
Quelle: Holznagel 2003Seite(n): 144, Zeilen: 28-38
Zur Erforschung des Sachverhalts und zur Ermittlung des Aufenthaltsortes des Beschuldigten kann auch gem. § 100g Abs. 2 StPO die sog. Zielwahlsuche angeordnet werden, d. h. die Auskunft darüber, ob von einem Telekommunikationsanschluss Verbindungen zum Anschluss der überwachten Person hergestellt worden sind. Bei Straftaten von erheblicher Bedeutung ermöglicht § 100h Abs. 1 S. 2 StPO eine Funkzellenabfrage über Verbindungsdaten. Dies dient vor allem der Ermittlung des Aufenthaltsortes des Beschuldigten.
c) Zielwahlsuche
26 Zudem ermöglicht § 100h Abs. 2 StPO zur Erforschung des Sachverhalts oder zur Ermittlung des Aufenthaltsortes des Beschuldigten die Zielwahlsuche, also die Auskunft darüber, ob von einem Telekommunikationsanschluss Verbindungen zum Anschluss der überwachten Person hergestellt worden sind, wenn die Erforschung des Sachverhalts oder die Ermittlung des Beschuldigten auf andere Weise aussichtslos oder wesentlich erschwert wäre.
d) Funkzellenabfrage
27 § 100h Abs. 1 S. 2 StPO gestattet den Strafverfolgungsbehörden die Funkzellenabfrage zu dem Zweck, Verbindungsdaten zu überwachen, insb. zur Ermittlung des Aufenthaltsortes des Beschuldigten.
[64.] Mb/Fragment 200 15 - DiskussionBearbeitet: 3. September 2012, 10:40 (Fret)Erstellt: 3. September 2012, 10:40 FretFragment, Holznagel 2003, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 200, Zeilen: 15-24
Quelle: Holznagel 2003Seite(n): 157, Zeilen: 8-19
Die TKÜV unterscheidet drei Kreise von Verpflichteten:688 Anbieter von Telekommunikationsdiensten, an deren Telekommunikationsanlagen 10.000 oder mehr Kunden angeschlossen sind, haben sämtliche Anforderungen zur technischen und organisatorischen Umsetzung von Überwachungsmaßnahmen zu erfüllen. Etwas geringere Anforderungen zur Umsetzung von Überwachungsmaßnahmen werden an Anbieter gestellt, an deren Anlagen mehr als 1.000 und weniger als 10.000 Kunden angeschlossen sind. Gänzlich befreit von technischen und organisatorischen Maßnahmen zur Umsetzung von Überwachungsmaßnahmen sind Anbieter mit nicht mehr als 1.000 angeschlossenen Kunden.
688 Holznagel, Recht der IT-Sicherheit, a. a. O., S. 157.
Dabei sind drei Kreise von Verpflichteten zu unterscheiden:
Anbieter von Telekommunikationsdiensten, an deren Telekommunikationsanlagen 10.000 oder mehr Kunden angeschlossen sind, die alle Anforderungen zur technischen und organisatorischen Umsetzung von Überwachungsmaßnahmen erfüllen müssen,
Anbieter, an deren Anlagen mehr als 1.000 und weniger als 10.000 Kunden angeschlossen sind, die geringere Anforderungen zur Umsetzung von Überwachungsmaßnahmen erfüllen müssen, und
Anbieter mit nicht mehr als 1.000 angeschlossenen Teilnehmern und sonstige Anbieter, die von technischen und organisatorischen Maßnahmen zur Umsetzung von Überwachungsmaßnahmen befreit sind
[65.] Mb/Fragment 201 21 - DiskussionBearbeitet: 3. September 2012, 10:45 (Fret)Erstellt: 3. September 2012, 10:44 FretFragment, Holznagel 2003, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 201, Zeilen: 21-25
Quelle: Holznagel 2003Seite(n): 158, Zeilen: 1-3
Außerdem ist sicherzustellen, dass er eine Anordnung während seiner üblichen Geschäftszeiten jederzeit entgegennehmen kann. Außerhalb der üblichen Geschäftszeiten muss dies spätestens innerhalb von sechs Stunden möglich sein, § 12 Abs. 1 S. 2, 3 TKÜV.
[Zu diesem Zweck hat er sicherzustellen, dass er]während seiner üblichen Geschäftszeiten eine Anordnung jederzeit entgegennehmen kann. Außerhalb der Geschäftszeiten muss dies spätestens innerhalb von sechs Stunden erfolgen können, § 12 Abs. 1 S. 2, 3 TKÜV.
[66.] Mb/Fragment 201 34 - DiskussionBearbeitet: 3. September 2012, 10:51 (Fret)Erstellt: 3. September 2012, 10:50 FretFragment, Holznagel 2003, KeineWertung, Mb, SMWFragment, Schutzlevel, ZuSichten
Untersuchte Arbeit:Seite: 201, Zeilen: 34-41
Quelle: Holznagel 2003Seite(n): 158, Zeilen: 29-40
bb) Eingeschränkte Verpflichtungen
Gem. § 21 Abs. 1 TKÜV können für Betreiber von Telekommunikationsanlagen - also auch für Betreiber von Voice over IP-Servern - , an die nicht mehr als 10.000 Teilnehmer angeschlossen sind, auf Antrag Abweichungen von den oben dargestellten Verpflichtungen zugelassen werden. So können die Fristen für die Benachrichtigung, Entgegennahme und die Umsetzung der Überwachungsanordnung verlängert werden, § 21 Abs. 2, 4 TKÜV. Darüber hinaus müssen die Kopien der berechtigten Stelle nicht über Telekommunikationsnetze [übermittelt, sondern können auch am Ort der Telekommunikationsanlage zur Aufzeichnung übergeben werden, § 21 Abs. 3 Nr. 2 TKÜV.]
b) Beschränkung des Pflichtenkatalogs
Für Betreiber von Telekommunikationsanlagen, an die mehr als 1.000 und weniger als 10.000 Teilnehmer angeschlossen sind, können auf Antrag des Verpflichteten folgende Abweichungen von den oben genannten Verpflichtungen zugelassen werden, § 21 Abs. 1 TKÜV:
Als wichtigste Abweichung müssen die Kopien der berechtigten Stelle nicht über Telekommunikationsnetze übermittelt werden, § 9 Abs. 1 TKÜV, sondern sie können auch am Ort der Telekommunikationsanlage zur Aufzeichnung übergeben werden, § 21 Abs. 3 Nr. 2 TKÜV.
Die anderen Änderungen betreffen die Fristen für die Benachrichtigung, die Entgegennahme und die Umsetzung der staatlichen Überwachungsanordnung, § 21 Abs. 2, 4 TKÜV.
Von „http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Mb/Fragmente/Sichtung_v?oldid=99053“

References: § 7
 § 7
 § 108
 § 108
 Art. 26
 § 3
 § 108
 § 108
 Art. 26
 § 108
 § 3
 § 112
 § 112
 § 108
 § 108
 § 2
 § 21
 § 21
 § 2
 § 2
 § 21
 § 2
 § 2
 § 2
 § 2
 § 2
 § 503
 § 66
 § 66
 § 3
 § 3
 § 18
 Art. 5
 § 18
 § 18
 Art. 5
 § 18
 § 21
 § 21
 § 21
 § 2
 § 21
 § 3
 § 21
 § 21
 § 21
 § 2

§ 21
 § 3
 § 3
 Art. 10
 Art. 10
 § 3
 § 100
 § 100
 § 100
 § 100
 § 100
 § 100
 § 100
 § 100
 § 12
 § 12
 § 21
 § 21
 § 21
 § 21
 § 9
 § 21
 § 21