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Timestamp: 2018-12-15 20:38:57+00:00

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Startseite --- Allgemeinbildende Schulen - Unterricht --- Oberschule - Übersicht --- Die Arbeit in der Oberschule
RdErl. d. MK v. 21.5.2017 - 32-81028 (SVBl. 7/2017 S. 366) - VORIS 22410 
RdErl. Die Arbeit in der Oberschule v. 7.7.2011 (SVBl. S. 257; ber. SVBl2012 S. 268), geändert durch RdErl. vom 9.4.2013 (SVBl. S. 221) und 23.6.2015 (SVBl. S. 310; ber. S. 418) - VORIS 22410 -
RdErl. Die Arbeit in der Hauptschule v. 21.5.2017 (SVBl. S. 348) - VORIS 22410 -
RdErl. Die Arbeit in der Realschule v. 21.5.2017 (SVBl. S. 357) - VORIS 22410 -
RdErl. Die Arbeit in den Schuljahrgängen 5 bis 10 des Gymnasiums v. 23.6.2015 (SVBl. S. 301) - VORIS 22410 -
RdErl. Kerncurricula, Rahmenrichtlinien und Curriculare Vorgaben für das allgemein bildende Schulwesen v. 1.10.2016 (SVBl. S. 589) - VORIS 22410 -
RdErl. Regelungen für den Religionsunterricht und den Unterricht Werte und Normen v. 10.5.2011 (SVBl. S. 226) - VORIS 22410 -
RdErl. Hausaufgaben an allgemein bildenden Schulen v. 22.3.2012 (SVBl. S. 266) - VORIS 22410 -
RdErl. Schriftliche Arbeiten in den allgemein bildenden Schulen v. 22.3.2012 (SVBl. S. 266), zuletzt geändert durch RdErl. vom 9.4.2013 (SVBl. S. 222) - VORIS 22410 -
RdErl. Zeugnisse in den allgemein bildenden Schulen v. 3.5.2016 (SVBl. S. 303) - VORIS 22410 -
Verordnung über den Wechsel zwischen Schuljahrgängen und Schulformen der allgemein bildenden Schulen (WeSch- VO) vom 3.5.2016 (Nds. GVBl. S. 82), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung v. 24.5.2017 (Nds. GVBl. S. 163, SVBl. S. 390) - VORIS 22410 -
RdErl. Ergänzende Bestimmungen zur Verordnung über den Wechsel zwischen Schuljahrgängen und Schulformen der allgemein bildenden Schulen (EB-WeSchVO) v. 3.5.2016 (SVBl. S. 340) - VORIS 22410 -
Verordnung über die Abschlüsse im Sekundarbereich I der allgemein bildenden Schulen einschließlich der Freien Waldorfschulen (AVO-Sek I) v. 7.4.1994 (Nds.GVBl. S. 197; SVBl. S. 140), zuletzt geändert durch Verordnung v. 3.5.2016 (Nds.GVBl. S. 89; SVBl. S. 330) - VORIS 22410 -
RdErl. Ergänzende Bestimmungen zur Verordnung über die Abschlüsse im Sekundarbereich I der allgemein bildenden Schulen einschließlich der Freien Waldorfschulen (EB-AVOSek I) v. 19.11.2003 (SVBl. S. 16, ber. S. 55), zuletzt geändert durch RdErl. v. 3.5.2016 (SVBl. 6/2016 S. 332) - VORIS 22410 -
Verordnung über die gymnasiale Oberstufe (VO-GO) v. 17.2.2005 (Nds.GVBl. S. 51; SVBl. S. 171), zuletzt geändert durch Verordnung v. 12.8.2016 (Nds.GVBl. S. 149) - VORIS 22410 -
RdErl. Ergänzende Bestimmungen zur Verordnung über die gymnasiale Oberstufe (EB-VO-GO) v. 17.2.2005 (SVBl. S. 177, ber. 2006 S. 453), zuletzt geändert durch RdErl. v. 12.8.2016 (SVBl. S. 535) - VORIS 22410 -
RdErl. Übertragung erweiterter Entscheidungsspielräume an Eigenverantwortliche Schulen v. 13.11.2013 (Nds.MBl. S. 919) - VORIS 22410 -
RdErl. Die Arbeit in der Ganztagsschule v. 1.8.2014 (SVBl. S. 386), zuletzt geändert durch RdErl. vom 26.4.2017 (SVBl. S. 291) - VORIS 22410 -
Verordnung für die Schulorganisation (SchOrgVO) v. 17.2.2011 (Nds.GVBl. S. 62), zuletzt geändert durch Art. 2 des Gesetzes v. 19.6.2013 (Nds.GVBl. S. 165; SVBl. S. 297) - VORIS 22410 -
Verordnung zum Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung vom 22.1.2013 (Nds.GVBl. S. 23; SVBl. S. 67) - VORIS 22410 -
RdErl. Ergänzende Bestimmungen zur Verordnung zur Feststellung eines Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung v. 31.1.2013 (SVBl. S. 67) - VORIS 22410 -
RdErl. Berufsorientierung an allgemein bildenden Schulen v. 1.12.2011 (SVBl. S. 481; ber. SVBl 2013 S. 223) - VORIS 22410 -
1.1 Die Oberschule umfasst nach § 10 a Abs. 1 des Niedersächsischen Schulgesetzes (NSchG) die Schuljahrgänge 5 bis 10 und ist nach § 10 a Abs. 2 nach Schuljahrgängen gegliedert oder in ihr sind Hauptschule und Realschule als aufeinander bezogene Schulzweige geführt.
1.1.2 Eine Oberschule, die nach § 183 a Abs. 2 NSchG aus einer Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe hervorgegangen ist, umfasst die Schuljahrgänge 5 bis 13.
1.5 An einer Oberschule kann nach § 10 a Abs. 3 NSchG ein gymnasiales Angebot eingerichtet werden. Ab dem 7. Schuljahrgang soll und ab dem 9. Schuljahrgang muss der Unterricht im gymnasialen Angebot überwiegend in schulzweigspezifischen Klassenverbänden erteilt werden.
1.6 Der Schulvorstand der Schule entscheidet im Rahmen der Vorgaben nach Nr. 6 über die Gestaltung der Organisations- und Unterrichtsform. Der Schulvorstand kann nach § 38 a Abs. 3 Nr. 1 NSchG beschließen, dass die Schülerinnen und Schüler am Ende des Schuljahrgangs 6 in den nächsthöheren Schuljahrgang aufrücken.
Die besondere schulformbezogene Aufgabe ist in § 10 a Abs. 1 NSchG festgelegt.
2.2 Die Oberschule vermittelt ihren Schülerinnen und Schü - lern eine grundlegende, erweiterte oder vertiefte Allgemeinbildung. Schülerinnen und Schülern mit unterschiedlichen Lern voraussetzungen werden im Unterricht der Oberschule vielfältige gemeinsame Lernerfahrungen ermöglicht und sie werden individuell durch differenzierende Lernangebote gefördert.
2.3 Integrative Sprachförderung für Schülerinnen und Schü ler mit Sprachförderbedarf wird als Teil von durchgängiger Sprachbildung verstanden und ist Aufgabe jeder Lehrkraft in jedem Unterrichtsfach. Die Förderung von sprachlicher Handlungsfähigkeit in Mündlichkeit und Schriftlichkeit findet demnach vorrangig im Regelunterricht statt. Sie zielt darauf ab, dass bildungssprachliche Kompetenzen gezielt erworben werden können.
2.6 Eine wesentliche Aufgabe der Schule besteht darin, die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, sich auch in Verantwortung für die künftigen Generationen und im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung sachgerecht und aktiv für den Erhalt der natürlichen Umwelt einzusetzen, gesundheitsbewusst zu leben sowie für gute Beziehungen und Tole - ranz unter den Menschen verschiedener Nationen, Religionen und Kulturkreise einzutreten.
3.2.1 Zur Förderung der Schülerinnen und Schüler, zur Verbesserung fachspezifischer Lehr- und Lernverfahren sowie zur Weiterentwicklung des fachübergreifenden und fächerver bindenden Lernens kann die Schule eine von den Stundentafeln nach Nr. 3.1 abweichende Verteilung der Fachstunden vornehmen. Dabei sind die Gesamtwochenstunden je Fach gemäß der Stundentafel in den Schuljahrgängen 5 bis 10 einzuhalten. Die Schülerpflichtstundenzahl soll je Schuljahrgang um nicht mehr als eine Wochenstunde über- oder unterschritten werden.
3.2.2 Die als Ganztagsschule geführte Oberschule macht ihren Schülerinnen und Schülern ein ganztägiges Unterrichtsund Förderangebot sowie ein außerunterrichtliches Angebot. Auf den Bezugserlass zu q wird hingewiesen.
3.2.4 Zu Beginn des 5. Schuljahrgangs können freie Arbeitsund Unterrichtsformen im Vordergrund stehen. Die Einhaltung der Stundenanteile der Fächer und Fachbereiche ist hierbei nachrangig. Damit sollen der Übergang der Schülerinnen und Schüler in die Oberschule und die Bildung einer Klassengemeinschaft erleichtert werden. Darüber hinaus sollen Maßnahmen zur Stärkung der Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler erfolgen.
3.2.11 Themenbereiche der Mobilität sind Bestandteil des Pflichtunterrichts.
In der nach Schulzweigen gegliederten Oberschule wählen die Schülerinnen und Schüler des Realschulzweigs eines der nach Nr. 2.4 Satz 3 angebotenen vierstündigen Profile. Die Schülerinnen und Schüler des Hauptschulzweigs nehmen an der zu sätzlichen fünften Unterrichtsstunde in den Fächern Deutsch und Mathematik teil, wählen einen zweistündigen Wahlpflichtkurs und nehmen am berufspraktischen Schwerpunkt nach Nr. 2.4 Satz 2 teil.
4.4 Schülerinnen und Schüler sollen in zunehmendem Maße an der Unterrichtsplanung und Unterrichtsgestaltung beteiligt werden. Hierzu dienen Besprechungen der Halbjahrespläne mit fach- und fachbereichsbezogenen sowie fachübergrei - fenden und fächerverbindenden Vorhaben, die Erörterung der Planung für einzelne Unterrichtseinheiten und die selbstständige Wahl und Erarbeitung von Aufgaben, Schwerpunkten und Projekten.
Alle mit Betrieben durchzuführenden Maßnahmen zur Berufsund Studienorientierung müssen inhaltlich und organisatorisch mit diesen abgestimmt werden. Dazu informiert die Schule die kooperierenden Betriebe über die Ziele, Inhalte und die Organisation einschließlich der Vor- und Nachbereitung ihrer berufs- und studienorientierenden Maßnahmen und stimmt bei Schülerbetriebspraktika und anderen Praxistagen den Einsatz der Schülerinnen und Schüler sowie deren Betreuung durch Lehrkräfte der Schule mit ihnen ab.
In einem vierstündig erteilten Schwerpunktfach (Profil) sind vier schriftliche Lernkontrollen pro Schuljahr verpflichtend. Die schriftlichen Lernkontrollen sollen in der Regel nicht länger als zwei Unterrichtsstunden und im Fach Deutsch in den Schuljahrgängen 9 und 10 sowie im gymnasialen Angebot bzw. im gymnasialen Zweig in den Schuljahrgängen 8 bis 10 nicht länger als drei Unterrichtsstunden dauern.
In den Schuljahrgängen 6 bis 9 kann im Fach Englisch die Überprüfung der Kompetenz Sprechen eine schriftliche Lernkontrolle ersetzen. Dabei ist die Anzahl der schriftlichen Lernkontrollen den Regelfall betreffend nur um höchstens eine zu unterschreiten.
Im Schuljahrgang 6 und in den Schuljahrgängen 7/8 und 9/10 kann in der Wahlpflichtfremdsprache sowie in der zweiten Fremdsprache im gymnasialen Angebot der Oberschule eine Sprechprüfung jeweils eine schriftliche Lernkontrolle ersetzen.
In den übrigen Fächern sowie im zweistündig erteilten Schwerpunktfach (Profil) sind mit Ausnahme der Fächer Sport, Textiles Gestalten und Gestaltendes Werken zwei zensierte schriftliche Lernkontrollen im Schuljahr verbindlich. Die schriftlichen Lernkontrollen dauern in der Regel nicht länger als 45 Minuten und beziehen sich auf eine oder mehrere für die Schülerinnen und Schüler überschaubare Unterrichtseinheiten.
Eine enge Zusammenarbeit der Oberschule mit den Grundschulen und weiterführenden Schulen in ihrem Einzugsgebietist Voraussetzung für einen kontinuierlichen Bildungsweg der Schülerinnen und Schüler.
Die Oberschulen werden von den Grundschulen über die am Ende des 4. Schuljahrgangs erreichten Lernstände unterrichtet. Um für alle Schülerinnen und Schüler pädagogisch und didaktisch- methodisch gesicherte Übergänge zu ermöglichen, eine Abstimmung zwischen den Schulen in Bezug auf die Leistungsanforderungen vorzunehmen sowie einen kontinuierlichen Bildungsweg zu gewährleisten, erfolgt von den Oberschulen im 6. Schuljahrgang im Rahmen gemeinsamer Dienstbesprechungen eine Rückmeldung an die Grundschule über den Schulerfolg ehemaliger Grundschülerinnen und -schüler.
8.4 Vorrangig für Fragen der Übergänge in Schulen des Sekundarbereichs II ist die Zusammenarbeit der Oberschule insbesondere mit berufsbildenden Schulen und mit allgemein bildenden Schulen mit gymnasialer Oberstufe notwendig. Hierzu findet eine regelmäßige Zusammenarbeit zwischen der Oberschule und diesen Schulen statt. Einzelheiten der Zusammenarbeit werden unter den beteiligten Schulen abgestimmt
zu Nr. 3.1 (Stundentafel I)
Deutsch 5 4 (5) 4 (5) 4 (5) 4 (5) 4 (5) 25 (30)2
Mathematik 5 4 (5) 4 (5) 4 (5) 4 (5) 4 (5) 25 (30)2
Physik 4 4 3 3 4 4 22
Geschichte 2 1 3 3 3 3 18
Erdkunde 1 2
Wirtschaft - - 2 3 1 2 8
Musik 2 1 2 1 2 1 12
Gestaltendes Werken 1 2 + + + +
Wahlpflichtunterricht / Profile - 4 (2) 4 (2) 4 (2) 4 (2) 4 (2) 20 (10)2
Pflichtstunden pro Schülerin und Schüler
Höchststunden pro Schülerin und Schüler X X X X X X X
1 Nach dem Erlass Klassenbildung und Lehrerstundenzuweisung an den allgemein bildenden Schulen in der jeweils geltenden Fassung erhalten die Schulen ein Stundenkontingent zur schuleigenen Schwerpunktsetzung und Gestaltung in den verschiedenen Schuljahrgängen. Die Lehrerstunden aus diesem Pool dürfen für Differenzierungs- und Fördermaßnahmen sowie für das Angebot von Wahlunterricht und Arbeitsgemeinschaften verwendet werden.
2 Nach Nr. 3.2.15 wählen Schülerinnen und Schüler des Hauptschulzweigs nur einen zweistündigen Wahlpflichtkurs und nehmen an einer zusätzlichen fünften Unterrichtsstunde in den Fächern Deutsch und Mathematik teil. Entsprechend wählen nach Nr. 3.2.14 Absatz 2 Schülerinnen und Schüler der jahrgangsbezogen geführten Oberschule, die auf der grundlegenden Anspruchsebene in den Fächern Deutsch und Mathematik unterrichtet werden, einen zweistündigen Wahlpflichtkurs und nehmen an einer zusätzlichen fünften Unterrichtsstunde in den Fächern Deutsch und Mathematik teil.
zu Nr. 3.1 (Stundentafel II)
Deutsch 5 4 4 4 4 3 24
1. Fremdsprache 4 4 4 4 3 3 22
2. Fremdsprache - 4 4 4 4 3 19
Mathematik 5 4 4 4 3 4 24
Physik 4 4 1 2 1 2 24
Chemie 1 1 1 2
Informatik - - - - - -
Geschichte 2 1 1 1 1 2 23
Politik - Wirtschaft - - - 2 2 2
Erdkunde 1 2 2 1 2 1
Wirtschaft - - - - - - -
Technik - - -
Musik 22 22 2 1 1 1 18
Kunst 12 12 2 1 2 2
Gestaltendes Werken - - - - - -
Textiles Gestalten - -
Wahlunterricht1
Schülerhöchststundenzahl X X X X X X X
2 In den Schuljahrgängen 5 und 6 können Teile der Fachstunden nach Entscheidung der Schule auch für die Fächer Gestaltendes Werken und Textiles Gestalten verwendet werden.

References: Art. 2
 § 10
 § 10
 § 183
 § 10
 § 38
 § 10