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Timestamp: 2019-01-17 05:52:16+00:00

Document:
VORIS NBVAnpG 2015/2016 | Landesnorm Niedersachsen | Gesamtausgabe | Niedersächsisches Besoldungs- und Versorgungsanpassungsgesetz 2015/2016 (NBVAnpG 2015/2016) vom 18. Dezember 2014 | gültig ab: 01.01.2015
§ 3 - Erhöhung der Besoldung und der Versorgungsbezüge im...
Amtliche Abkürzung: NBVAnpG 2015/2016
Fundstelle: Nds. GVBl. 2014, 477
Niedersächsisches Besoldungs- und
Versorgungsanpassungsgesetz 2015/2016
(NBVAnpG 2015/2016)
Vom 18. Dezember 2014*
Verkündet als Artikel 4 des Haushaltsbegleitgesetzes 2015 vom 18. Dezember 2014 (Nds. GBVl. S. 477)
Niedersächsisches Besoldungs- und Versorgungsanpassungsgesetz 2015/2016 (NBVAnpG 2015/2016) vom 18. Dezember 2014 01.01.2015
§ 2 - Erhöhung der Besoldung und der Versorgungsbezüge im Jahr 2015 01.01.2015
§ 3 - Erhöhung der Besoldung und der Versorgungsbezüge im Jahr 2016 01.01.2015
Dieses Gesetz regelt die Erhöhung der Besoldung und der Versorgungsbezüge der Beamtinnen und Beamten des Landes, der Kommunen des Landes sowie der sonstigen der Aufsicht des Landes unterstehenden Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts sowie der Richterinnen und Richter des Landes mit Wirkung vom 1. Juni 2015 und 1. Juni 2016; ausgenommen sind die Ehrenbeamtinnen und Ehrenbeamten, die Beamtinnen und Beamten auf Widerruf, die nebenbei verwendet werden, und die ehrenamtlichen Richterinnen und Richter.
(1) Um 2,5 Prozent werden mit Wirkung vom 1. Juni 2015 erhöht
die Amtszulagen, auch soweit sie landesrechtlich geregelt sind, sowie die allgemeine Stellenzulage nach Nummer 27 der Vorbemerkungen der Anlage I zum Bundesbesoldungsgesetz in der bis zum 31. August 2006 geltenden Fassung vom 6. August 2002 (BGBl. I S. 3020), zuletzt geändert durch Artikel 3 Abs. 4 des Gesetzes vom 12. Juli 2006 (BGBl. I S. 1466), und die allgemeine Stellenzulage nach Nummer 6 der Vorbemerkungen der Anlage 1 zum Niedersächsischen Besoldungsgesetz in der Fassung vom 7. November 2008 (Nds. GVBl. S. 334), zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 18. Dezember 2014 (Nds. GVBl. S. 477),
die in festen Beträgen ausgewiesenen Zuschüsse zum Grundgehalt nach den Nummern 1 und 2 und die allgemeine Stellenzulage nach Nummer 2b der Vorbemerkungen der Anlage II des Bundesbesoldungsgesetzes in der bis zum 22. Februar 2002 geltenden Fassung vom 3. Dezember 1998 (BGBl. I S. 3434), zuletzt geändert durch Artikel 8 des Gesetzes vom 20. Dezember 2001 (BGBl. I S. 3926),
die Zuschläge nach den §§ 58 bis 61 des Niedersächsischen Beamtenversorgungsgesetzes in der Fassung vom 2. April 2013 (Nds. GVBl. S. 73), zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 23. Juli 2014 (Nds. GVBl. S. 215).
(2) 1 Die Erhöhung nach Absatz 1 gilt entsprechend für Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger, deren Versorgungsbezügen eine Grundvergütung zugrunde liegt. 2 Satz 1 gilt für Empfängerinnen und Empfänger von Versorgungsbezügen der weggefallenen Besoldungsgruppe A 1 entsprechend. 3 Versorgungsbezüge, deren Berechnung ein Ortszuschlag nach dem Bundesbesoldungsgesetz in der bis zum 30. Juni 1997 geltenden Fassung nicht zugrunde liegt, werden ab 1. Juni 2015 um 2,4 Prozent erhöht, wenn der Versorgungsfall vor dem 1. Juli 1997 eingetreten ist. 4 Satz 3 gilt entsprechend für
5 Bei Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfängern, deren Versorgungsbezügen ein Grundgehalt der Besoldungsgruppe A 1 bis A 8 zugrunde liegt, vermindert sich das Grundgehalt um 57,38 Euro, wenn ihren ruhegehaltfähigen Dienstbezügen die Stellenzulage nach Nummer 27 Abs. 1 Buchst. a oder b der Vorbemerkungen der Anlage I zum Bundesbesoldungsgesetz bei Eintritt in den Ruhestand nicht zugrunde gelegen hat.
Erhöhung der Besoldung und der Versorgungsbezüge im Jahr 2016
1 Um 2,0 Prozent werden mit Wirkung vom 1. Juni 2016 die sich aus § 2 Abs. 1 ergebenden Bezügebestandteile und die Versorgungsbezüge nach § 2 Abs. 2 Sätze 1 und 2 erhöht. 2 Die Versorgungsbezüge, die sich aus § 2 Abs. 2 Sätze 3 und 4 ergeben, werden ab 1. Juni 2016 um 1,9 Prozent erhöht. 3 Das sich aus § 2 Abs. 2 Satz 5 ergebende Grundgehalt vermindert sich ab 1. Juni 2016 um 58,53 Euro.

References: § 3

§ 2

§ 3
 § 2
 § 2
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