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Timestamp: 2018-12-12 20:12:46+00:00

Document:
ÖBF Österreichische Backgammon Föderation: Geschäftsordnung und Statuten
ÖBF Österreichische Backgammon Föderation
Föderation zu Förderung des Backgammonspiels als Denksport und der öst. Backgammonspieler bei internationalen Veranstaltungen
§ 3: ÖBF "Österreichische Backgammon Föderation"
Zuständigkeiten, Aufgaben, Ziele und Jahresbeiträge
Mindestens drei Personen, derzeit:
Fritz Rattinger, Mario Lazzer, Bernhard Mayr
Qualifikation und Aufgaben des Österreichischen Nationalteams:
- Jeder Spieler aus Österreich kann sich über die Spielstärke (PR) qualifizieren
- In erster Linie dient dazu die Österreichische Onlinemeisterschaft
- Darüber hinaus kann sich jeder Spieler bei Liveturnieren hierfür qualifizieren - bis April des jeweiligen Jahres(Ablauf wird weiter unten beschrieben)
- Je nach Zahl der Plätze qualifizieren sich die Spieler mit der besten PR
- Analysiert wird mit XG - Mochy`s settings
Aufgaben der Spieler im Nationalteam:
- Die qualifizierten Spieler eines Teamevents verpflichten sich in Absprache dafür zu sorgen, dass eine Ausrüstung zum Aufzeichnen der Matches seines Bretts zur Verfügung steht.
- der jeweils spielfreie Teilnehmer hat die Resultate parallel zum Spielgeschehen auf einer dafür eingerichteten Facebookseite aktuell zu halten
- darüber hinaus ist er für die Betreuung der Spielenden zuständig
- die Teilnehmer bringen in Absprache mindestens die Hälfte der nötigen Ausrüstung mit (bei 4 er Teams z.B. 2 Bretter/Uhren/Scoreboards)
- Das Team arbeitet in der Zeit des Aufenthalts zusammen und wohnt im gleichen Hotel, bzw. Appartement damit Aufstellungen, Taktik etc. gemeinsam besprochen werden können und der nötige Teamgeist entsteht.
- Jeder Spieler kommt garantiert zum Spielen - die Zahl der Spiele hängt vom Turnierverlauf ab.
- Im Fall einer Qualifikationschance, Finale etc ist auf jeden Fall die stärkste Mannschaft aufzustellen, außer einer dieser Spieler bittet um Ersatz.
- Alle Aufgaben des Teams und der Spieler sind im Vorfeld abzusprechen
Qualifikation bei Liveturnieren:
- Die Vorgangsweise entspricht exakt dem Ablauf der BMAS Turniere
- Die jeweilige Turnierleitung ist vorab in Kenntnis zu setzen, alle Matches sind zu Filmen und in analysierbare Files zu transkribieren (dies kann auch gegen Bezahlung übergeben werden)
- Auf einem Laufzettel sind sämtliche Spiele mit Uhrzeit und Unterschrift der Turnierleitung festzuhalten, es darf kein Match fehlen.
- Es ist eine Experience von mindestens 70 Punkten erforderlich. Weitere Turniere können dazuaddiert werden.
Das Nationalteam besteht in Zukunft aus 5 Spielern und einem Nachrücker
Aufgaben des Kapitäns:
- Der Kapitän hat die Unterkunft zu organisieren
- die nötigen Abstimmungen mit der EUBGF zu machen (Europäische Backgammon Föderation)
- die Aufgaben im Team verteilen
- die Möglichkeiten der Qualifikation österreichweit zu kommunizieren
- Aufstellung der Mannschaft pro Runde in Absprache mit dem Team
Wahl des Kapitäns:
- Der Kapitän ist von den Spielern des letzten Jahres zu Wählen
- Wahl bis spätestens ein Monat nach dem Turnier
Mögliche Ausrüstungen fürs Filmen der Matches:
- GoPro Kamera mit externem Speicher und Tischstativ (wie Helmut)
- Filmkamera mit schwerem Stativ
- Laptop und Kamera (z.B. Logitech) mit leichtem Stativ
- Handy mit passendem Stativ
- in jedem Fall ist für ausreichenden Speicher und Akkulaufzeit zu sorgen
Mögliche Ausrüstungen zur Analyse:
- zum Analysieren von Trainingsmatches wird XG Mobil am Handy empfohlen, damit statt emotionalen Einschätzungen Fakten unser Tun bestimmen.
Startgeld.
- das Startgeld ist bis spätestens 2 Wochen nach Ende der Qualifikationsfrist einzuzahlen (Paypal oder Bankkonto) (ca. bis 14. Mai des Jahres)
Der Verein führt den Namen "European Backgammon Internet Federation (EBIF)"
Er hat seinen Sitz in Innsbruck und erstreckt seine Tätigkeit weltweit
Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt[3] den kulturellen und sozialen Austausch zwischen den Spielern aller Nationen und die Förderung des Backgammonspiels als Denksport.
Weiters die Förderung und Verbreitung von Backgammon in Österreich und die Durchführung von Qualifiaktionsturnieren für internationale Turniere anhand der Spielstärke der Teilnehmer.
(2) Als ideelle Mittel dienen[4]
a) Bibliothek, Software und Ausrüstung für alle Teilnehmer
b) regelmäßige Treffen im Verein und bei monatlichen Turnieren
c) Vorträge und Diskussionen mit den "Internationalen Meistern" des Clubs
d) Trainingsmöglichkeit mit der vom Verein geschaffenen Internetplattform mit Spielmöglichkeiten und Analyse sämtlicher Matches
e) Qualifikationsmöglichkeiten für Turniere auf nationaler und internationaler Ebene zur Förderung des sportlichen Wettkampfs (ähnlich der Struktur im Fußball)
f) der Verein verpflichtet sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, Schwindeln zu verhindern, das Grundprinzip ist "fair play"
(3) Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch[5]
a) Jährliche Beiträge für außerordentliche Mitglieder (Turnierteilnehmer)
b) Der jährliche Beitrag darf eine Höhe von 30 Euro nicht überschreiten
c) Verbände anderer Nationen können für Ihre Teilnehmer diese Gebühr mit 20% Nachlass übernehmen
d) Für das Durchführen von Nationalen Meisterschaften und den großen EBIF Turnieren (Team Europameisterschaft, Champions Cup, European Cup und "EBIF Open") wird eine Bearbeitungsgebühr von 10% einbehalten
e) Nenngelder bei online Turnieren dürfen 50 Euro pro Spieler nicht überschreiten.
(3) Außerordentliche Mitglieder sind solche, die an den online Turnieren teilnehmen dürfen ohne Stimmrecht.
(5) Details zur Mitgliedschaft und jährlichen Beiträgen sind in der Geschäftsordnung fixiert.
Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen, sowie juristische Personen und rechtsfähige Personengesellschaften[6] werden.
(2) Über die Aufnahme von ordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden. Über die Aufnahme von außerordentlichen Mitgliedern kann jeder einzelne des EBIF Komitees entscheiden - die Aufnahme kann von mindestens 3 Personen dieses Komitees ohne Angabe von Gründen verweigert bzw. widerrufen werden.
(2) Der freiwillige Austritt kann jederzeit erfolgen.
(3) Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz zweimaliger Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als sechs Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hievon unberührt.
(4) Die ordentlichen Mitglieder sind in jeder Generalversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins zu informieren. Wenn mindestens ein Zehntel der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand den betreffenden Mitgliedern eine solche Information auch sonst binnen vier Wochen zu geben.
(5) Die ordentlichen Mitglieder sind vom Vorstand über den geprüften Rechnungsabschluss (Rechnungslegung) zu informieren. Geschieht dies in der Generalversammlung, sind die Rechnungsprüfer einzubinden.
(1) Die Generalversammlung ist die „Mitgliederversammlung“ im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung findet[7] jährlich statt.
(10) Die Generalversammlung beschließt die Geschäftsordnung mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleicheit entschiedet die Stimme des Vorsitzenden.
j) Beschluss der Geschäftsordnung
(1) Der Vorstand besteht aus mindestens vier Mitgliedern, und zwar aus Obmann/Obfrau und Stellvertreter/in, Schriftführer/in und Kassier/in und höchstens drei Beiräten.
(3) Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt[8] 2 Jahre; Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im Vorstand ist persönlich auszuüben.
(2) Der/die Obmann/Obfrau vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen, Geldangelegenheiten und Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein sind laut Geschäftsordnung zu tätigen.
(1) Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von[9] 2 Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
(2) Das Schiedsgericht setzt sich aus mindestens drei Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum/zur Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
(4) Bei online Turnieren trifft in erster Instanz der Turnierleiter alle Entscheidungen, bei Einspruch hat ein Schiedsgericht aus mindestens 3 Mitgliedern des EBIF Komitees die Entscheidung endgültig zu treffen. Grundlage sind die EBIF Regeln in englischer Sprache.
§ 17: Die drei "Ebenen" des Vereins
(1) Der Verein ist als EBIF "europäische internet backgammon föderation" für die Ausrichtung von internationalen Qualifikationsturnieren und Meisterschaften zuständig und unterstützt alle Nationen bei der Durchführung Nationaler Meisterschaften.
(2) Als ÖBF "Österreichische Backgammon Föderation" ist der Verein für die Durchführung einer online Staatsmeisterschaft zuständig, und die Ermittlung von Spielern für internationale Qualifikationsturniere anhand ihrer Spielstärke. Dafür wird die derzeit führende Software "Extreme Gammon" verwendet.
(3) als BCI "Backgammon Club Innsbruck" fördert er das Backgammonspiel in Tirol, führt regionale Meisterschaften durch.
(4) Details zu diesen drei Funktionsebenen sind in der Geschäftsordnung fixiert.
[1] Muster im Sinne des ab 01.07.2002 geltenden Vereinsgesetzes 2002, BGBl. I Nr. 66/2002.
(Dieses Statutenmuster eignet sich zur Weiterbearbeitung. Es kann auch ergänzt werden. Bitte streichen Sie jeweils das Nichtzutreffende sowie die Fußnoten, bevor Sie die Statuten der Vereinsbehörde vorlegen)
Notwendige Änderungen gegenüber dem früheren Muster iSd Vereinsgesetzes 1951 finden sich in § 5 Abs 3 (früher Abs 4), § 9 Abs 2, § 10 lit d (früher lit c), § 13 Abs 1 erster Satz (zweiter Satz früher Abs 5), § 13 Abs 2 zweiter Satz (früher Abs 1), § 13 Abs 4 zweiter Halbsatz (früher Abs 3), § 14 Abs 1 zweiter Satz, § 14 Abs 2, § 15 Abs 2 letzter Satz, § 15 Abs 3 erster Satz.
Einige weitere Anpassungen beruhen auf praktischen Erwägungen (§ 5 Abs 1, § 6 Abs 1, § 9 Abs 1 erster Satz, § 9 Abs 3 erster Satz, § 9 Abs 4, § 9 Abs 6 vierter Satz gestrichen, § 9 Abs 7, § 9 Abs 8 erster Satz, § 11 Abs 3 erster Satz, § 11 Abs 7 zweiter Satz, § 12 zweiter Satz, § 12 lit a und e, § 14 Abs 3 erster und zweiter Satz, § 15 Abs 1 zweiter Satz).
[2] Vor allem im Hinblick auf die Organisationsstruktur großer Vereine und den Betrieb vereinseigener Unternehmungen empfehlen sich spezifische Anpassungen bzw. Ergänzungen der Statuten. Für ein auf die Erlangung steuerlicher Begünstigungen bei Betätigung für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke (§§ 34 ff BAO) abgestimmtes Statutenmuster siehe unter https://findok.bmf.gv.at/findok/showBlob.do;jsessionid=AE7154615A1014B97EFD83E68444AEDE?rid=13&base=GesPdf&gid=
[3] Das Vereinsgesetz verlangt eine klare und umfassende Umschreibung des Zwecks.
[4] Tätigkeiten wie zB Vorträge und Versammlungen, gesellige Zusammenkünfte, Diskussionsveranstaltungen, Herausgabe von Publikationen, Einrichtung einer Bibliothek.
[5] Abgesehen von den weithin üblichen Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträgen kommen zB Erträgnisse aus Veranstaltungen oder aus vereinseigenen Unternehmungen, Spenden, Sammlungen, Vermächtnisse und sonstige Zuwendungen in Betracht.
[6] Das sind die Offene Gesellschaft (OG) und die Kommanditgesellschaft (KG).
[7] zB jährlich, alle zwei oder alle vier Jahre (abgestimmt auf die Funktionsdauer des Vorstands nach § 11 Abs 3). Das Vereinsgesetz verlangt, dass eine Mitgliederversammlung zumindest alle vier Jahre einberufen wird.
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References: § 3

§ 17
 § 5
 § 9
 § 10
 § 13
 § 13
 § 13
 § 14
 § 14
 § 15
 § 15
 § 6
 § 9
 § 9
 § 9
 § 9
 § 9
 § 9
 § 11
 § 11
 § 12
 § 12
 § 14
 § 15
 § 11