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Timestamp: 2018-06-22 13:04:13+00:00

Document:
Niedersächsischer Schlittenhundesportverband e.V. - IFFS-Rennordnung
Niedersächsischer Schlittenhundesportverband e.V.
Seite für Anfänger
IFFS-Rennordnung
Rennregeln (Deutsch)
Bei Auslegungsdifferenzen gilt die englische Originalversion
Grün markierte Textpassagen oder Artikel entsprechen dem Originaltext des IFSS Reglementes und sind NICHT übersetzt.
Christian Haeberli / Jürgen Lüber
V2009.02
IFSS_Regulation_2009_-_German%5B1%5D.doc
IFSS Race Rules, April 28,1009 / updated 26 July 2009
Definitionen........................................................................................................... 7
Kapitel eins - Allgemeine Regeln.............................................................................. 7
I Anmeldungs Regeln................................................................................................ 7
II Start- und Zielregeln............................................................................................ 10
III Streckenregeln.................................................................................................. 13
IV Betragen.......................................................................................................... 15
V Regelverstösse................................................................................................... 16
Kapitel zwei – Spezielle Regeln für Nome Style Sprint und Distanzrennen................. 19
I Anmeldungs-Regeln.............................................................................................. 19
II Streckenregeln................................................................................................... 20
Kapitel drei – Nordic Style..................................................................................... 22
I Anmeldungs Regeln.............................................................................................. 22
II Skijöring........................................................................................................... 22
III Pulka............................................................................................................... 23
IV Combined Rennen.............................................................................................. 24
V Nordic Staffel..................................................................................................... 25
VI Allgemeine Startregeln für Nordic Style.................................................................. 27
VII Allgemeine Trailregeln für Nordic Style.................................................................. 28
VIII Allgemeine Zieleinlauf für Nordic Style.................................................................. 28
Kapitel vier – Off Snow......................................................................................... 29
I Anmeldungs Regeln.............................................................................................. 29
II Cani-Cross......................................................................................................... 29
III Bike Jöring........................................................................................................ 30
IV Scooter............................................................................................................ 31
V Team Klassen..................................................................................................... 31
VI Staffel …..............................................................................................................31
VII Renn-Distanzen................................................................................................. 32
VIII Temperaturen.................................................................................................. 32
IX Alter der Hunde................................................................................................. 33
Anhang ............................................................................................................... 34
I Nordic Combined Übergabe-Bereich .......................................................................34
II Nordic Staffel Übergabe-Bereich, Beispiel 1 …..........................................................35
III...Nordic Staffel Übergabe Bereich, Beispiel 2 …..........................................................35
IV ..Pulka Gewichtstabelle …........................................................................................36
V ...Klassenübersicht …...............................................................................................38
Kapitel eins - Allgemeine Regeln
(gültig für alle Stile und Klassen)
Im Falle von Abweichungen zwischen allgemeinen und speziellen Regeln, sind die speziellen Regeln anzuwenden.
I Anmeldungs Regeln
..........I.1Zulassung
..........I.1.1Anmeldung
..........I.1.1.1 Die Anmeldung zu einem Rennen muss vor dem Start eines Rennens eingehen, entsprechend dem Meldeschluss, wie er von der Rennorganisation vorgegeben wurde.
..........I.1.1.2 Die Rennorganisation kann eine Meldung nur aus triftigen Gründen zurückweisen.
..........I.1.1.3 Eine Haftpflichtversicherung, die die gesamten Risiken von Schlittenhunderennen einschliesst ist Pflicht für Fahrer und Helfer.
..........I.1.1.4 Die Anmeldung von minderjährigen Fahrern (üblicherweise unter 18 Jahren) muss von den Eltern oder dem Vormund mitunterzeichnet werden. Mit ihrer Unterschrift bestätigen sie, dass sie der Ansicht sind, dass der Minderjährige an der gesamten Veranstaltung teilnehmen und auch sicher den Trail in der gemeldeten Klasse be- wältigen kann. Ihre Unterschrift entbindet auch den Veranstalter von jedweden Forderungen, Haftungen, Kosten oder Anschuldigungen, die aus der Minderjährig- keit des Fahrers entstehen sollten.
..........I.1.2Forderungen
..........I.1.2.1 Der Teilnehmer entbindet den (die) Veranstalter, Richter, Offizielle, Sponsoren und andere Mitwirkende des Rennens (nicht gemeint die persönlichen Sponsoren des Fahrers) von allen Forderungen oder Ansprüchen, die auf ein angebliches oder tatsächliches Fehlverhalten des Teilnehmers, seiner Hunde, seiner Bevollmächtigter oder Anderer zurückzuführen sind. Der Teilnehmer entbindet auch Veranstalter, Richter, Offizielle, Sponsoren des Veranstalters, sowie deren Mitwirkende und Angestellte von allen Forderungen und Ansprüchen die aus einer Verletzung des Teilnehmers, seiner Hunde ( einschliesslich, jedoch nicht begrenzt verlorener oder abgegebener Hunde) sowie Schäden an Eigentum oder verlegtem Futter bzw. Vorrat.
..........I.1.2.2 Weiter hat der Veranstalter das unbedingte und uneingeschränkte Recht bezüglich Bilder und gesammelter Informationen über Veranstaltung und ihrer Teilnehmer, sowohl was die Verwendung von Bildern und Informationen für Werbungszwecke und Öffentlichkeitsarbeit, als auch alle anderen Werbungszwecke, die im Zusammenhang mit der Veranstaltung stehen.
..........I.2Teilnehmer
..........I.2.1Ein Gespann muss während des gesamten Rennens von dem Teilnehmer geführt werden, mit dem es zum ersten Lauf gestartet ist.
..........I.2.2Ein Wechsel des Fahrers kann nur einmal erfolgen und nur bei Erkrankung oder Verletzung des Fahrers und muss vom Rennleiter genehmigt werden. Der Ersatzfahrer muss das Team während der gesamten, noch folgenden Läufe führen.
..........I.2.3Alter der Teilnehmer:
..........I.2.3.1 Bei Nome Style Sprintrennen (auch bei Sprint-Etappenrennen) sowie bei Wagenrennen ist das Mindestalter:
..........I.2.3.1.1 Seniorklasse: 16 Jahre und älter
..........I.2.3.1.2 Juniorklasse: 14 Jahre bis zum vollendeten 16. Lebensjahr. Ein 16 Jahr alter Teilnehmer kann auch in der Seniorklasse starten. Dies gilt für alle Nome Style Klassen.
..........I.2.3.1.3 Veteranenklasse (nur Canicross): 40 Jahre und älter. Canicross Veteranteilnehmer dürfen auch in der Canicross Seniorklasse starten.
..........I.2.3.2 Bei Nordic Style Sprintrennen ist das Mindestalter:
..........I.2.3.2.1 Seniorklasse: 19 Jahre und älter.
..........I.2.3.2.2 Juniorklasse: 17Jahre bis zum vollendeten 20.Lebensjahr.Ein 19 oder 20 Jahre alter Teilnehmer darf sich auch für die Seniorenklasse entscheiden. Diese Entscheidung gilt für alle Nordic Style Klassen.
..........I.2.3.3 Bei Distanzrennen (incl. Distanz- Etappenrennen) ist das Mindestalter für alle Teilnehmer 18 Jahre.
..........I.2.3.4 Spezielle Regeln für verschiedene Styles können weiterer Altersanforderungen oder Altersbeschränkungen bedürfen.
..........I.2.4Wird ein Fahrer in einem Lauf disqualifiziert, darf er nicht mehr in den folgenden Läufen starten.
..........I.2.5Die Fahrer sollen am Fahrermeeting vor dem Start eines Sprint- oder Nordic Style Rennens teilnehmen. Am Fahrermeeting vor einem Distanzrennen muss teilgenommen werden. Der Rennleiter kann von dieser Regel eine Ausnahme machen, wenn sich der Teilnehmer auf Grund unvorhersehbarer Umstände verspätet hat. In diesem Fall ist der Fahrer dafür verantwortlich, vor dem Start des Rennens eine Einweisung durch Offizielle zu bekommen.
..........I.3Hunde
..........I.3.1Ein Gespann oder Hund, das oder der nach Meinung des Rennleiters untauglich oder nicht imstande ist, den Lauf sicher zu beenden, muss disqualifiziert werden.
..........I.3.2Ein Gespann oder Hund, das oder der bei einem Lauf des Rennens nicht gestartet ist, darf an den übrigen Läufen des Rennens nicht mehr teilnehmen.
..........I.3.3Ein disqualifiziertes Gespann oder Hund in einem Lauf des Rennens ist für alle Kategorien für weitere Starts gesperrt.
..........I.3.4Zulassung von Hunden ist nicht auf bestimmte Rassen beschränkt. Vorausgesetzt es starten mindestens 5 (fünf) Teams am ersten Lauf eines Rennens, kann der Veranstalter die Klasse unterteilen in Teams mit anerkannten Nordischen Rassen (RNB) und anderen Hunden. Er kann sogar Siberian Husky Teams (RNB1) von andern reinrassigen Nordischen Hunden (RNB2) getrennt werten.
..........I.3.5Hunde, welche an einem Rennen Starten müssen mindestens zwölf (12) Monate alt sein. In einigen Kategorien wird ein Mindestalter von 18 Monaten vorgeschrieben.
..........I.3.5.1 Off-Snow Rennen: achtzehn (18) Monate in Bikejöring Klassen, zwölf (12) Monate in allen übrigen Klassen.
..........I.3.5.2 Sprint: achtzehn (18) Monate in Unlimitierten Klassen, zwölf (12) Monate in allen übrigen Klassen.
..........I.3.5.3 Nordic Style: achtzehn (18) Monate.
..........I.3.5.4 Distanz Rennen: achtzehn (18) Monate.
..........I.3.6Es ist unzulässig, am selben Tag ein Hund in mehreren Klassen pro Tag einzusetzen. Ausgenommen, der zweite Einsatz bezieht sich auf die Kategorien Ski-Jöring Staffel oder Cani-Cross Staffel.
..........I.3.7Vor dem Start eines Rennens können Hunde einer gesundheitlichen Untersuchung durch den Renntierarzt unterzogen werden, um ihre Starterlaubnis zu gewährleisten.
..........I.4Krankheiten
..........I.4.1Aus einem Zwinger, in welchem Tollwut, Staupe, Hepatitis, Leptospirose oder ir­gend eine andere ansteckende Krankheit existiert, dürfen keine Hunde oder Aus­rüstung auf den Rennplatz gebracht werden.
..........I.4.2Stellt der Renntierarzt bei einem anwesenden Hund die Diagnose einer an­steckenden Krankheit, wird das betreffende Team disqualifiziert und dasselbe muss den Rennplatz unverzüglich verlassen.
..........I.5Identifikation
..........I.5.1In einem Rennen mit mehr als einem Lauf muss jeder Hund zur Identifizierung vor dem Start des ersten Laufs, markiert sein
..........I.5.2Muss ein Hund nach dem ersten Lauf bei Rennen mit mehr als 2 Läufen aus dem Team genommen werden, muss dieser markiert werden um bei einem weiteren Vorfall den Hund von weiteren Läufen zu disqualifizieren. Ist der Hund mit einem Mikro Chip gekennzeichnet, reicht auch ein entsprechender Vermerk auf der
Chipliste.
..........I.6Medikamentenverabreichung an Hunde und Musher
..........I.6.1Verbotene Substanzen und Doping Tests.
Geregelt in den IFSS Doping Regeln, Wegleitung für Dopingkontrollen und der IFSS Liste verbotener Substanzen und Methoden für Hunde.
..........I.6.2Die Verabreichung jeglicher Medikamente an Hunden an einem Rennen ist ohne Erlaubnis des offiziellen Tierarztes strickte untersagt.
..........I.7Ausrüstung
..........I.7.1Inspektion
..........I.7.1.1 Für die Inspektion müssen Musher, Gespann und Ausstattung mindestens zehn (10) Minuten vor der vorgesehenen Startzeit im Stake-Out Bereich verfügbar sein.
..........I.7.1.2 Die Inspektion eines eingeschirrten Gespanns darf frühestens sechs (6) Minuten vor der vorgesehenen Startzeit verlangt werden.
..........I.7.1.3 Inspektionen sollen an einem Ort gemacht werden, wo sie weder startende noch zurückkommende Gespanne behindern.
..........I.7.1.4 Auf Verlangen des Rennleiters muss ein Gespann nach jedem Lauf für eine Inspektion verfügbar sein.
..........I.7.2Die gesamte Ausrüstung ist Gegenstand der Billigung durch den Rennleiter. Alle Teilnehmer sind selber dafür verantwortlich, dass ihre Ausrüstung den Anforderungen und dem Reglement entsprechen
..........I.8Andere Ausrüstung
..........I.8.1Maulkörbe und Würge oder Elektroschock-Halsbänder sind verboten.
..........I.8.2Peitschen sind verboten.
..........I.8.3Der Musher muss seine Startnummer während des ganzen Rennens gut sichtbar am Körper tragen oder etwas anderes von der Rennleitung verlangt wird.
....I.8.4 Der Teilnehmer darf keine Schuhe tragen, die gefährlich für Hunde sind. Schuhe
mit metallenen Spikes sind streng verboten. Sog. Orientierungslaufschuhe sind
..........I.9Disqualifikation durch Zeitüberschreitung (optional)
Eine eventuelle Zeitdisqualifikation muss auf dem Anmeldeformular oder in der Rennausschreibung erwähnt werden, einschliesslich welche Klassen davon betroffen sind.
II Start- und Zielregeln
..........II.1 Auslosung
..........II.1.1 In Rennen mit Einzel- oder Doppelstart wird die Startreihenfolge durch Auslosung vor dem Rennen festgelegt, wobei Ort und Zeit der Auslosung vom Rennveranstalter bestimmt wird. Wenn es nicht in Regeln besonders festgelegt wurde, kann der Veranstalter bestimmen wie die Auslosung vollzogen wird und ob der Fahrer oder ein Vertreter anwesend sein muss.
..........II.1.2 Sollte der Veranstalter entscheiden, dass die Fahrer oder Teamleader bei der Auslosung anwesend sein sollen, losen Fahrer oder Teamleader selbst ihre Startreihenfolge. Bei Abwesenheit kann dies durch den Rennleiter oder sein Vertreter erfolgen. Falls die Fahrer oder Teamleader zustimmen, kann die Auslosung auch durch ein Computer-Zufallsprogram pro Klasse erfolgen, wobei ein Teamleader oder ein Fahrer die Auslosung per Computer startet.
..........II.1.3 Die ausgeloste Startreihenfolge darf nicht geändert werden. Verspätete Meldungen müssen in der Reihenfolge ihres Eingangs angehängt werden.
..........II.2 Einzelstart Rennen
..........II.2.1 Die Startreihenfolge am ersten Renntag wird durch Los bestimmt. Nummer 1 startet zuerst, Nummer 2 als Zweiter, usw.
..........II.2.2 Die Startreihenfolge am zweiten Tag wird bestimmt durch die Zeiten am ersten Tag, wobei das schnellste Team als erstes startet, das zweitschnellste als Zweites usw.
..........II.2.3 In Rennen mit mehr als 2 Läufen,
..........II.2.3.1 Die im vorherigen Lauf erreichte Zeit bestimmt die Startreihenfolge, wobei das schnellste Team als erstes startet, das Zweitschnellste als zweites usw.
..........II.2.3.2 Bei Distanzrennen (einschliesslich Distanz-Etappen Rennen) hat der Veranstalter die Möglichkeit in umgekehrter Reihenfolge des vorherigen Laufs starten zu lassen.
..........II.3 Doppelstart Rennen
..........II.3.1 Bei Rennen mit Doppelstart ist die Startreihenfolge für den ersten Lauf: die zuerst zusammen Startenden mit den Startnummern 1 und 2, die zweit zusammen Star­tenden mit den Startnummern 3 und 4, usw.
..........II.3.2 Die Startreihenfolge des zweiten Laufes soll anhand der Laufzeit des ersten Tages erfolgen.
..........II.3.3 In Rennen mit mehr als zwei Läufen, wird die Laufzeit des vorangegangenen Laufes zur Festlegung der Gruppe und Startposition benutzt. Jeweils das schnellste Team einer Gruppe startet zuerst.
..........II.4 Zeitgleichheit
..........II.4.1 Ist die totale Laufzeit zweier Gespanne identisch, gilt die umgekehrte Startreihen­folge des vorangehenden Laufes
..........II.4.2 Gespanne mit gleicher Laufzeit im selben Rennen erreichen den höheren Schlussrang.
..........II.4.3 Die Prämien für diesen und den (die) folgenden niedrigeren Ra(e)ng(e) werden kombiniert und unter den Gespannen mit der gleichen Lauf­zeit aufgeteilt.
..........II.5 Massen- und Jagdstart
..........II.5.1 Der Veranstalter hat die Möglichkeit, einzelne Klassen oder Läufe mit Massenstart oder mit Jagdstart durchzuführen.
..........II.5.2 Massenstart:
..........II.5.2.1 Alle Teilnehmer derselben Klasse starten gleichzeitig auf derselben Startlinie. Wenn es nicht möglich ist alle Teilnehmer auf derselben Linie starten zu lassen, gibt es eine Zweite oder mehrere Startlinien.
..........II.5.2.2 Pro Team gibt es eine Spur im Startbereich. Die Abstände zwischen den einzelnen Spuren sollen ungefähr 2 m sein. Die Startspuren sollten ca. 80 m lang sein, das Ende muss durch eine Linie markiert sein.
..........II.5.2.3 Die Abstände zwischen den Startlinien müssen mind. 10 m sein, in Abhängigkeit der Grösse der Teams.
..........II.5.2.4 Teamhelfer müssen den Startbereich 30 Sekunden vor dem Start verlassen. Dies gilt nicht für die letzte Startreihe. Diese Helfer dürfen beim Start sich nicht bewegen und sollen die startenden Teams im Auge behalten.
..........II.5.2.5 Der Starter gibt das Startsignal mittels einer Flagge. Ausserdem hat er eine Tafel mit einer für alle Teilnehmer gut sichtbaren Eins.
..........II.5.2.6 Der Starter steht gut sichtbar für alle Teilnehmer vor dem Startbereich.
..........II.5.2.7 Der Start erfolgt folgendermassen:
..........II.5.2.7.1 Eine Minute vor dem Start wird die Tafel mit der Eins gezeigt.
..........II.5.2.7.2 30 Sekunden vor dem Start hebt der Starter beide Arme mit den Flaggen über seinen Kopf.
..........II.5.2.7.3 15 Sekunden vor dem Start bringt der Starter beide Flaggen in die wagrechte Position.
..........II.5.2.7.4 Der Start erfolgt wenn der Starter beide Arme mit den Flaggen nach unten bringt.
..........II.5.2.8 Ein Team, das einen Frühstart macht bekommt eine Zeitstrafe von 30 Sekunden.
..........II.5.2.9 Die Übertretungen werden von einem Rennrichter überprüft. Es müssen mindestens je zwei Offizielle die Startlinie und das Ende des Startbereichs überprüfen.
….II.5.2.10 Massenstart wird nicht empfohlen für Bikejöring, Scooter- und Gespannklassen.
..........II.5.3 Jagdstart:
..........II.5.3.1 Die Startreihenfolge am ersten Tag eines Jagdrennens ist wie beim Einzelstartrennen.
..........II.5.3.2 Am zweiten Tag des Jagdrennens startet das schnellste Team zuerst, das zweitschnellste als Zweites usw. Die Startabstände entsprechen den Zeitabständen vom ersten Tag, aufgerundet auf ganze Sekunden.
..........II.6 Start und Zeit
..........II.6.1 Start
..........II.6.1.1 In Nome Style darf der Brushbow (vorderes Ende) des Schlittens die Startlinie nicht überqueren.
..........II.6.1.2 In Nordic Style und Canicross Klassen, in denen der Musher seinen Hund am Halsband oder Geschirr hält, muss das ganze Team hinter der Startlinie stehen bis das Startzeichen gegeben wird.
..........II.6.1.3 Bei Off Snow Scooter, Bikejöring und Gespannen bestimmte das vordere Rad den Startlpunkt und darf die Startlinie nicht überqueren, bevor das Startsignal gegeben ist.
..........II.6.2 Vor dem Start muss das startende Team an der Startlinie vollständig zum Stehen kommen.
..........II.6.3 Ein Gespann, welches zur festgesetzten Startzeit oder innerhalb eines halben Startintervalls nach der vorgesehenen Startzeit nicht in der Startposition ist, wird zum verspäteten Gespann erklärt und erhält einen Zeitzuschlag von 3 (drei) mal dem Startinterval. (Nicht anwendbar auf Nordic Style Klassen §VI.1)
..........II.6.3.1 Ein verspätetes Gespann darf erst starten, wenn das letzte Gespann in dieser Klasse gestartet ist. Das bei diesem Rennen vorgesehene Startintervall muss auch hier eingehalten werden.
..........II.6.3.2 Wenn mehrere Gespanne sich verspäten, dann starten sie in der ursprünglich vorgesehenen Reihenfolge und in den vorgesehenen Startintervallen.
..........II.6.3.3 Ein Gespann, das sich zum zweiten mal im gleichen Lauf verspätet, wird disqualifiziert.
..........II.7 Ein Gespann, das bis zum Start des nächsten Gespanns den Startbereich (mindestens 30 Meter) nicht freigemacht hat, kann disqualifiziert werden
..........II.8 Wenn nicht anders von der Rennleitung vorgegeben, ist Hilfestellung im Startbereich erlaubt.
..........II.9 Ziel
..........II.9.1 Ein Gespann hat den Lauf beendet, wenn der erste Hund des Teams die Ziellinie überquert. Eine andere Zeitmessung ist erlaubt, wenn alle Starter vor dem ersten Lauf über die angewandte Methode informiert wurden.
..........II.9.2 Wenn ein führerloses Gespann die Ziellinie vor seinem Musher überquert, so gilt der Lauf erst als beendet, wenn auch der Musher die Ziellinie überquert hat.
..........II.9.3 Wenn als Zieleinlauf der Startbereich mit mehreren Spuren oder Loipe benutzt wird, sind alle Spuren oder Loipen für den Zieleinlauf vom Team benutzbar.
…..II.9.4 Bei gleicher Zeitnahme werden die 2 Starter unabhängig von der Position der
Hunde als gleich gewertet.
III Streckenregeln
..........III.1 Befahren des Trails
..........III.1.1 Gespann und Musher müssen die gesamte, vom Veranstalter festgelegte Strecke befahren.
..........III.1.2 Verlässt ein Gespann die festgelegte Strecke, so muss der Musher sein Gespann an die Stelle zurückführen, wo es die Strecke verlassen hat.
..........III.2 Ein Team fahren
..........III.2.1 Ein Musher, der ein anderes Fahrzeug als seinen eigenen Schlitten benutzt, wird disqualifiziert, ausser wenn er sein Gespann oder einen Hund verloren hat.
..........III.2.2 Ein Musher darf andere Gespanne nicht behindern.
..........III.2.3 Das Mitnehmen eines Passagiers während des Rennens ist verboten, ausser:
..........III.2.3.1 es ist eine Bedingung des Rennens.
..........III.2.3.2 ein Musher wird in einer Notsituation mitgenommen.
..........III.3 Hilfestellung auf dem Trail
..........III.3.1 Alle Gespanne dürfen, an vom Rennleiter bestimmten Stellen der Strecke, von offiziellen Helfern die gleiche Hilfe erhalten.
..........III.3.2 Entsprechend den Weisungen des Rennleiters dürfen sich Musher desselben Laufes gegenseitig helfen.
..........III.3.3 Hilfestellung von Helfern oder Zuschauern ist begrenzt auf das Halten des Schlit-tens, ausser wenn es sich um ein führerloses oder unkontrolliertes Gespann handelt, welches eine deutliche und gegenwärtige Gefahr für sich selbst, andere Gespanne oder Personen darstellt.
..........III.3.4 Niemand ausser dem Musher, darf einem Gespann absichtlich durch Schritt-machen Hilfe leisten.
..........III.4 Führerlose Gespanne und Hunde:
..........III.4.1 Alle Musher müssen annehmen, dass ein freies Gespann oder freie Hunde gefährdet sind.
..........III.4.2 Ein führerloses Gespann bzw. ein führerloser Hund darf ein anderes Gespann nicht verzögern oder behindern.
..........III.4.3 Der Musher muss sein führerloses Gespann mit dem schnellsten vorhandenen Mittel einholen, um es unter sichere Kontrolle zu bringen.
..........III.4.3.1 Falls der Musher sein Gespann nicht schnell und sicher einholen kann, muss er fremde Hilfe, inklusive einer eventuell vorhandenen Mitfahrgelegenheit annehmen, um sein Gespann unter sichere Kontrolle zu bringen. Rückweisung angebotener Hilfeleistung kann zur Disqualifikation dieses Mushers führen. Über eine eventuelle Disqualifikation entscheidet der Rennleiter.
..........III.4.3.2 Jede Person soll versuchen führerlose Gespanne zu stoppen und zu sichern.
..........III.4.3.3 Jede angenommene Hilfeleistung muss dem Rennleiter direkt nach der Überquerung der Ziellinie mitgeteilt werden.
..........III.4.4 Durchläuft ein führerloses Gespann die gesamte Rennstrecke und hat der Fahrer beim Einholen des Gespanns nur zulässige Hilfe von Aussenstehenden, wie Stoppen und Sichern des durchgegangenen Teams oder Hundes erhalten, so wird der Lauf ohne Strafzeit als gültig gewertet.
..........III.5 Vortrittsrecht
..........III.5.1 Bei Doppelstart oder wo immer zwei Strecken zusammenführen, hat dasjenige Gespann Vortritt, dessen Leithund am weitesten vorne liegt.
..........III.5.2 Bei Begegnung zweier Gespanne auf einer Strecke in gegensätzlicher Richtung:
..........III.5.2.1 hat das talwärts fahrende Gespann Vortritt
..........III.5.2.2 Bei flachem Gelände muss der Rennleiter vor dem Start des Rennens die Vortrittsregelung bestimmen und verkünden
..........III.5.3 Im Zielbereich ( die letzten 800 oder 150 Meter abhängig von der Kategorie), hat kein Team das Recht auf Vorfahrt.
....III.5.4 Bei einem Lauf mit Verfolgungs- oder Massenstart hat während des gesamten
Laufs kein Team das Vortrittsrecht. Kein Team darf jedoch ein anderes beim Über-
holen hindern, weder durch Blockieren des Trails oder durch Behinderung der
..........III.6 Kreuzen
..........III.6.1 Wenn ein Musher beabsichtigt, ein Gespann zu überholen, kann er Vorfahrt verlangen, wenn sein Leithund weniger als 15 Meter vom Schlitten des zu überholenden Gespanns entfernt ist.
..........III.6.2 Das überholt werdende Team muss den Weg für das überholende Team freimachen, verlangsamen und wenn der überholende Fahrer es verlangt, anhalten. In Nordic Style Klassen kann das Anhalten nicht verlangt werden.
..........III.6.3 Wenn das überholende Team durch den Überholvorgang eine Verwicklung erleidet, kann der überholende Fahrer verlangen 1 Minute zuwarten bei Klassen mit 8 und mehr Hunden. Bei allen anderen Klassen kann verlangt werden 30 Sekunden zu warten.
..........III.6.4 Ein überholtes Gespann darf das überholende erst wieder überholen:
..........III.6.4.1 In Klassen von mehr als acht (8) Hunden, frühestens nach vier (4) Minuten oder 1’600 Metern
..........III.6.4.2 In Klassen von weniger als acht (8) Hunden, frühestens nach zwei (2) Minuten oder 800 Metern
..........III.6.4.3 Nach kürzerer Zeit, wenn beide Musher einverstanden sind.
..........III.6.5 Nach abgeschlossenem Überholvorgang braucht das überholte Team nicht zu warten:
..........III.6.5.1 Wenn der andere Fahrer seine Ausrüstung reparieren muss.
..........III.6.5.2 Wenn der andere Fahrer anhält um die Position von Hunden zu tauschen, oder einen Hund in den Schlittensack zu laden.
..........III.6.5.3 Wenn der andere Fahrer den Trail verlässt.
..........III.6.6 Wenn ein Fahrer auf zwei oder mehr stehende Teams auffährt, kann er alle stehenden Teams überholen, wenn er sich vergewissert, dass dies nicht mit einer Gefahr für die stehenden Teams verbunden ist. Die stehenden Teams müssen dabei behilflich sein, den Weg freizumachen.
..........III.6.7 Einander folgende Gespanne müssen einen Abstand von mindestens einer Teamlänge einhalten, ausgenommen beim Überholen oder im Zielbereich.
..........III.6.8 Im Zielbereich sind die allgemeinen Überholregelungen aufgehoben und haben keine Wirkung.
..........III.6.9 Ein Musher darf andere Gespanne nicht behindern.
IV Betragen
..........IV.1 Verantwortlichkeit und Sportlichkeit
..........IV.1.1 Die Musher sind verantwortlich für ihr eigenes Betragen sowie für das Verhalten ihrer Hunde und Helfer auf dem Rennplatz und auf der Strecke.
..........IV.1.2 Gesunder Menschenverstand und Sportlichkeit müssen vorherrschen. Das Betragen von Musher, Helfer oder Gespann auf Rennplatz und Strecke, das nach Ansicht des Rennleiters dem Ansehen des Sports oder des Rennens schadet, führt zur Disqualifikation des betreffenden Gespanns.
..........IV.2 Misshandlung von Hunden
..........IV.2.1 Die Misshandlung von Hunden mit oder ohne Hilfsmittel ist verboten. Wenn nach Meinung des Rennleiters ein Musher einen Hund misshandelt, muss dieser Musher disqualifiziert werden.
V Regelverstösse
..........V.1 Meldung von Helfern
..........V.1.1 Offizielle Mitglieder der Rennleitung müssen offensichtliche Regelverstösse sofort oder unmittelbar nach Abschluss des entsprechenden Laufs dem Rennleiter melden. Mündliche Meldungen haben innerhalb einer (1) Stunde nach Beendigung des entsprechenden Laufs der jeweiligen Kategorie ein schriftlicher Bericht an den Rennleiter zu folgen.
..........V.1.2 Der Rennleiter ist verpflichtet über alle ihm von Offiziellen gemeldeten Verstösse eine Entscheidung zu fällen. Diese Entscheidung ist den Offiziellen, die den Regelverstoss gemeldet haben, mitzuteilen.
..........V.2 Meldung von Teilnehmern
..........V.2.1 Musher, die angebliche Verstösse anderer Musher anzeigen möchten, müssen dies unmittelbar nach Abschluss des entsprechenden Laufs der jeweiligen Kategorie dem Rennleiter melden.
..........V.2.2 Alle mündlichen Meldungen haben innerhalb einer (1) Stunde nach Beendigung des entsprechenden Laufs der jeweiligen Kategorie ein schriftlicher Bericht an den Rennleiter zu folgen.
..........V.3 Protest und Anhörung
Musher, die in einen Bericht über einen angeblichen Regelverstoss verwickelt sind müssen auf dem Protest durch den Rennleiter vermerkt werden. Allen beteiligten muss der Zugang zu einer Kopie des Protestes vor jeglicher Anhörung gewährt werden.
..........V.3.1 genannte Anhörungen müssen vom Rennleiter geleitet werden.
..........V.4 Disziplinarische Aktionen
..........V.4.1 Jeder Verstoss gegen die IFSS Rennregeln muss vom Rennleiter entweder mit einem Verweis, einer Verwarnung oder mit der Disqualifikation des Mushers und des Gespanns für dieses Rennen bestraft werden.
..........V.4.2 Es dürfen keine anderen Disziplinarmassnahmen angewendet werden, ausser wenn sie ausdrücklich in den Rennregeln oder Durchführungsregeln definiert sind.
..........V.4.3 Entscheidungen müssen so schnell wie möglich, spätestens aber zwei Stunden vor dem nachfolgenden Lauf, bekannt gegeben werden.
..........V.4.4 Disziplinarmassnahmen nach dem letzten Lauf des Rennens müssen noch vor dem Beginn der Rangverkündigung (Siegerehrung) erfolgen.
..........V.4.5 Das oben erwähnte Verfahren kann aus zeitlichen Gründen nicht für Doping Proben angewandt werden. Es ist nicht möglich, in dieser Zeit die Laborwerte und Anhörungen in der entsprechenden Zeit zu erhalten oder durchzuführen. Es werden keine Disziplinarmassnahmen gegen Teilnehmer ausgesprochen solange keine endgültigen Resultate vorliegen.
..........V.5 Die Entscheide des Rennleiters sind nicht anfechtbar, außer der Entscheid wird umgehend bei der IFSS Beschwerde-Kommission angefochten sofern es um die weitere Teilnahme des Sportlers am Event geht.
..........V.6 Beschwerde-Kommission an einer Weltmeisterschaft
..........V.6.1 Jeder Entscheid des Rennleiters welche eine weitere Teilnahme eines Teilnehmers am Anlass verhindert, muss umgehend bei der Beschwerde-Kommission angefochten werden. Eine solche Anfechtung muss umgehend nach Bekanntgabe der offiziellen Begründung des Entscheides eingereicht werden. Die Anfechtung muss in geschriebener Form und in englischer Sprache verfasst sein. Sie muss den vermeintlichen Verstoss, die Begründung der Entscheidung für die Strafe sowie eine Begründung aus Sicht des Betroffenen, was am Entscheid falsch oder unfair ist, enthalten.
..........V.6.2 An einer Weltmeisterschaft soll die Beschwerde-Kommission aus drei oder fünf Personen besten, abhängig der Anzahl IFSS Funktionäre (entweder ein oder zwei Funktionäre, welche durch den Präsidenten ernennt werden) in der Kommission. Die Anderen Personen der Kommission sind Team-Leader, welche durch Team-Leader gewählt wurden.
..........V.6.2.1 Sind zwei IFSS Funktionäre nominiert, müssen drei Team-Leader gewählt werden.
..........V.6.2.2 Ist lediglich ein IFSS-Funktionär nominiert, so sind lediglich zwei Team-Leader zu wählen.
..........V.6.2.3 Die zwei Team-Leader mit den darauffolgenden meisten Stimmen sind als Ersatz gewählt, falls einer oder mehrere Team-Leader der Beschwerde-Kommission in ihrer Funktion durch persönliche oder Interessenskonflikte in irgend einer Weise ausfallen.
..........V.6.2.4 Alle Team-Leader erhalten einen Stimmzettel mit genügend Platz um mindestens zwei oder drei Namen einzutragen. Team-Leader können sich selbst die Stimme geben. Es kann jeweils nur eine Stimme einer Person gegeben werden. Die Team-Leader mit den meisten Stimmen sind gewählt, gefolgt von den Ersatz-Personen.
..........V.6.2.5 Der Präsident bestimmt, welcher IFSS Funktionär den Vorsitz der Beschwerde-Kommission hat.
..........V.6.3 Jede Beschwerde einer Entscheidung der Beschwerde-Kommission während einer Weltmeisterschaft muss direkt an die " International Court of Arbitration for Sport" gestellt werden. Eine hängige Beschwerde bei der " International Court of Arbitration for Sports " bewirkt keine Aufhebung der Entscheidung der Beschwerde-Kommission.
..........V.7 Beschwerde-Kommission für nicht Weltmeisterschaft Anlässe
..........V.7.1 An anderen Anlässen als der Weltmeisterschaft ist es dem Organisator überlassen, ob er eine ähnliche Kommission bilden will oder nicht. Entscheidet man sich für eine Beschwerde-Kommission, so ist dies über den Dachverband und dessen Mitgliederorganisationen anzuwenden oder zu bilden.
..........V.8 Beschwerde-Kommission Untersuchungen und Entscheide
..........V.8.1 Die Kommission muss eine neue und unabhängige Untersuchung der Anschuldigung oder des Vorwurfes durchführen.
..........V.8.2 Die Kommission muss ihre Entscheidung vorlegen. Sie können die Entscheidung des Rennleiters bestätigen, aufheben oder in jeder Art anpassen um eine korrekte und angemessene Wirkung zu erzielen.
..........V.8.3 Die Kommission hat ihre Entscheidung schnellstmöglich bekannt zu geben, um den oder die nachfolgenden Läufe der betroffenen Klasse nicht zu behindern.
Kapitel zwei – Spezielle Regeln für Nome Style Sprint und Distanzrennen
I Anmeldungs-Regeln
Der Veranstalter hat die Möglichkeit, folgende Klassen zu starten:
..........I.1.1Klassen bei Sprint Rennen
..........I.1.1.1 Ein Gespann der unlimitierten Klasse (SpU) muss aus mindestens sieben (7) Hunden im ersten Lauf und mindestens fünf (5) Hunden in den folgenden Läufen bestehen. Der Starter muss mind. 16 Jahre alt sein (siehe Anmerkung 1).
..........I.1.1.2 Ein Gespann der limitierten 10-Hunde Klasse (Sp10) darf höchstens aus zehn (10) Hunden und muss aus mindestens sieben (7) Hunden im ersten Lauf sowie mindestens fünf (5) Hunden in den folgenden Läufen bestehen. Der Starter muss mindestens 16 Jahre alt sein (siehe Anmerkung 1).
..........I.1.1.3 Ein Gespann der limitierten 8-Hunde Klasse (Sp8) darf höchstens aus acht (8) Hunden und muss mindestens aus fünf (5) Hunden bestehen. Der Starter muss mind. 16 Jahre alt sein (siehe Anmerkung 1).
..........I.1.1.4 Ein Gespann der limitierten 6-Hunde Klasse (Sp6) darf höchstens aus sechs (6) Hunden und muss mindestens aus vier (4) Hunden bestehen.Der Starter muss mind. 16 Jahre alt sein (siehe Anmerkung 1).
..........I.1.1.5 Ein Gespann der limitierten 4-Hunde Klasse (Sp4) darf höchstens aus vier (4) Hunden und muss mindestens aus drei (3) Hunden bestehen.Der Starter muss mind. 16 Jahre alt sein ( siehe Anmerkung 1).
….I.1.1.6 Ein Gespann der limitierten 4-Hunde Junior Klasse darf höchstens aus vier (4)
Hunden und muss mindestens aus drei (3) Hunden bestehen. Der Starter muss
mind. 14 Jahre und höchstens 16 Jahre alt sein ( siehe Anmerkung 1).
..........I.1.1.6 Nach dem ersten Lauf und jedem darauffolgenden, kann ein Teilnehmer die Grösse seines Teams freiwillig bis auf das Klassenminimum reduzieren.
..........I.1.1.7 Der Rennrichter kann die Grösse eines Gespanns reduzieren, wenn er es für die Fähigkeiten des Mushers als zu gross hält.
..........I.1.2Klassen bei Distanzrennen
..........I.1.2.1 Ein Gespann der 6-Hunde Mitteldistanz Klasse (MD6) darf höchstens aus sechs (6) Hunden und muss mindestens aus vier (4) Hunden bestehen. Der Fahrer muss mindestens 18 Jahre alt sein ( siehe Anmerkung 1).
..........I.1.2.2 Ein Gespann der 12-Hunde Mitteldistanz Klasse (MD12) darf höchstens aus zwölf (12) Hunden und muss mindestens aus acht (8) Hunden im ersten Lauf und aus mindestens 7 Hunden an einem folgenden Lauf bestehen. Der Fahrer mus mind. 18 Jahre alt sein ( siehe Anmerkung 1).
..........I.1.2.3 Ein Gespann der limitierten 8-Hunde Langdistanz Klasse (LD8) darf höchstens aus acht (8) Hunden und muss mindestens aus sechs (6) Hunden im ersten Lauf und mindestens aus 5 Hunden in einem folgenden Lauf bestehen. Der Fahrer muss mindestens 18 Jahre alt sein (siehe Anmerkung 1).
..........I.1.2.4 Ein Gespann der unlimitierten Langdistanz Klasse (LDU) muss mindestens aus acht (8) Hunden im ersten Lauf und darf aus nicht weniger als sieben (7) Hunden in jedem weiteren Lauf bestehen. Der Fahrer muss mindestens 18 Jahre alt sein ( siehe Anmerkung 1).
..........I.1.3Zusätzliche und optionale Regeln:
..........I.1.3.1 Nach Wahl des Veranstalters, kann jeder Teilnehmer einen Rotationspool für Hunde anwenden, um die Minimal-/Maximalanzahl der Hunde in der entsprechenden Klasse einsetzen zu können. Der Veranstalter soll die maximale Anzahl Pool-Hunde in jeder Klasse festlegen
..........I.1.3.2 Jeder Teilnehmer muss alle Hunde im Rotationspool angeben. Nach Angabe und Bezeichnung der Hunde im Rotationspool darf kein Hund mehr ausgetauscht oder zugefügt werden
..........I.1.3.3 Der Veranstalter hat die Möglichkeit, zusätzliche Regeln für den Wettkampf bezüglich Ausrüstung zu bestimmen
..........I.2Ausrüstung
..........I.2.1Geschirre und Leinen
..........I.2.1.1 Alle Hunde müssen einzeln oder paarweise eingespannt sein.
..........I.2.1.2 Alle Geschirre müssen gut in der Grösse sitzen und im Nacken/Halsbereich wie auch Brustbereich gut gepolstert und aus flexiblem Material sein.
..........I.2.1.3 Jeder Hund muss durch eine Hals- und eine Zugleine mit der Zentralleine verbunden sein. Leithunde dürfen ohne Neck- Line laufen.
..........I.2.1.4 Auf dem Schlitten darf eine Notleine mitgeführt werden, welche zu nichts anderem als zum Anbinden und Festhalten des Schlittens verwendet werden darf.
..........I.2.2Schlitten
..........I.2.2.1 Der Schlitten muss stabil genug sein den Musher und im Notfall einen Passagier zu tragen sowie eine Ladefläche mit einem harten Boden um einen Hund sicher transportieren zu können.
..........I.2.2.2 Ein Schlitten muss mit einer ausreichenden Bremse, einer ausreichenden Gummi-Bremsmatte, einem Brushbow, einem Schneeanker und einem ausreichend belüfteten Schlittensack ausgestattet sein.
..........I.2.2.3 Schlitten können zwischen zwei Läufen oder Abschnitten an entsprechenden Checkpoints (Distanzrennen) ausgewechselt werden.
..........I.2.3Helm und weitere Sicherheitsausrüstung
..........I.2.3.1 Für alle Teilnehmer in der Junioren Klassen besteht Helmpflicht, ausgenommen Nordic Style und Cani Cross Klassen. Für alle Klassen, außer den oben beschriebenen ist ein Helm strengstens empfohlen.
..........I.2.3.2 Der Rennorganisator kann zusätzlich Sicherheitsbestimmungen und Ausrüstungen verlangen.
..........I.2.4Andere Ausrüstungen
Zusätzliche Ausrüstung kann vom Organisator verlangt werden. Diese müssen aber in der Rennausschreibung explizit erwähnt und aufgeführt sein.
..........I.2.4.1
II Streckenregeln
..........II.1 Ein Team fahren
..........II.1.1 Musher darf auf dem Schlitten fahren, pedalen oder mitlaufen.
..........II.1.2 Jeder Hund, der zu einem Lauf gestartet ist, muss die gesamte Strecke zurücklegen, entweder im Gespann eingespannt oder auf dem Schlitten mitgeführt.
..........II.1.3 Ein gestarteter Hund der nach dem Start krank oder verletzt wird, muss vollständig im Schlittensack mitgeführt werden, außer es wurden spezielle Drop-Points entlang des Trails erstellt und bekannt gegeben.
..........II.1.3.1 Ein zurückgelassener Hund muss, bis er von einer dazu berechtigten Person abge­holt wird, mit einer Kette oder einem Stahlkabel befestigt und gesichert sein.
..........II.1.3.2 Zurückgelassene Hunde dürfen für den Rest des Rennens nicht mehr eingesetzt werde. Ein Teilnehmer kann in eigener Verantwortung Hunde zurücklassen, solange er die Anforderungen der Rennregeln erfüllt. Der Teilnehmer kann von sich selbst zurückgelassene Hunde in eigener Kompetenz für spätere Etappen wieder einspannen, sofern sie sich in gutem gesundheitlichem Zustand befinden. Kranke oder Verletzte Hunde müssen dem Renntierarzt gemeldet werden.
Kapitel drei – Nordic Style
Spezielle Regeln für Pulka Klassen, Skijöring und Nordic Staffel
..........I.1Der Veranstalter hat die Möglichkeit, das Rennen in folgenden Klassen durchzuführen:
..........I.1.11 und 2 Hund Skijöring
..........I.1.21 und 1-4 Hund(e) Pulka
..........I.1.3Combined Rennen, Skijöring und Pulka
..........I.1.4Staffel in allen Kategorien, Pulka, Skijöring oder gemischt
..........I.2Die Klassen (ausser Staffel) müssen nach Geschlechtern getrennt, sofern mindestens 5 Teilnehmer pro Kategorie gemeldet sind. Sind weniger als 5 Teilnehmer einer Kategorie gemeldet, können die Kategorien zusammengelegt und als eine (kombinierte) Kategorie gewertet werden.
..........I.3In Mehrhundeklassen kann der Musher die Hundezahl selber reduzieren. Der Musher kann in weiteren Läufen die Hundezahl nicht wieder aufstocken. (Ausser vom Rennleiter bewilligt oder im erweiterten Reglement entsprechend vorgesehen). Ein Musher kann das Team nur zwischen zwei Läufen reduzieren.
..........I.4Der Rennrichter kann die Grösse eines Gespanns reduzieren, wenn er es für die Fähigkeiten des Mushers als zu gross hält.
II Skijöring
..........II.1 Ein Skijöringteam besteht aus einem Teilnehmer auf Langlaufskiern und einem oder zwei Hunden in Geschirr, verbunden durch eine Zugleine
..........II.2 Klassen
Der Veranstalter hat die Möglichkeit, das Rennen in folgenden Klassen durchzuführen:
..........II.2.1 Ein-Hunde Klasse Skijöring Männer für Teilnehmer ab 19 Jahren und älter (NMS1)
..........II.2.2 Ein-Hunde Klasse Skijöring Frauen für Teilnehmer ab 19 Jahren und älter (NWS1)
..........II.2.3 Ein-Hunde Klasse Skijöring Junior Männer für Teilnehmer ab 17 bis und mit 20 Jahren (NMSJ)
..........II.2.4 Ein-Hunde Klasse Skijöring Junior Frauen für Teilnehmer ab 17 bis und mit 20 Jahren (NWSJ)
..........II.2.5 Zwei-Hunde Klasse Skijöring Männer ( Mininimum 1 Hund, maximal 2 Hunde) für Teilnehmer ab 19 Jahren und älter (NMS2)
..........II.2.6 Zwei-Hunde Klasse Skijöring Frauen ( Minimum 1 Hund, maximal 2 Hunde) für Teilnehmer ab 19 Jahren und älter (NWS2)
..........II.2.7 Kinderklassen mit Teilnehmer jünger als in § 2.1.3 und § 2.1.4 definiert können ebenfalls mit einem Hund durchgeführt werden
..........II.3 Ausrüstung
..........II.3.1 Alle Hunde müssen einzeln oder paarweise eingespannt sein und mit dem Teilnehmer mit einer elastisch ge­dämpften Leine verbunden sein
..........II.3.2 Die Leine muss mit dem Hüftgurt des Mushers verbunden sein. Der Hüftgürtel muss im Wirbelsäulenbereich mindestens 7 cm breit sein, und mit einem offenen oder leicht zu öffnenden Haken (Panic-Snap) versehen sein, der es ermöglicht, die Leine schnell und einfach zu lösen.
..........II.3.3 Metallene Haken oder Ringe am Ende der Leine sind verboten
..........II.3.4 Die Leine soll mindestens 2,5 Meter und maximal 3.5 Meter lang sein
..........II.3.5 bei zwei Hunden ist eine Neckline empfehlenswert
..........II.3.6 Die Langlaufskier dürfen dem Hund nicht gefährlich werden, d.h. scharfe Spitzen, Steigeisen etc. sind verboten
..........II.3.7 Für die Inspektion muss die Ausstattung vor und nach dem Lauf verfügbar sein
..........II.3.8 Alle Teilnehmer sind selber dafür verantwortlich, dass ihre Ausrüstung den Anforderungen und dem Reglement entsprechen
..........II.4 Start, Trail und Ziel Regeln
(siehe auch Generelle Regeln für Nordic Style § VI Start-Regeln; § VII Streckenregeln; § VIII Zielregeln)
III Pulka
..........III.1 Ein Pulkateam besteht aus einem Teilnehmer auf Langlaufskiern verbunden mit einer Pulka, gezogen von eingeschirrten Hunden
..........III.2 Klassen
..........III.2.1 Ein-Hunde Klasse Pulka Männer für Teilnehmer ab 19 Jahren und älter (NMP1)
..........III.2.2 Ein-Hunde Klasse Pulka Frauen für Teilnehmer ab 19 Jahren und älter (NWP1)
..........III.2.3 Ein-Hunde Klasse Pulka Junior Männer für Teilnehmer ab 17 bis und mit 20 Jahren. (Ein 19 oder 20 jähriger Teilnehmer kann wählen, ob er in der Senioren Klasse starten will) (NMPJ)
..........III.2.4 Ein-Hunde Klasse Pulka Junior Frauen für Teilnehmer ab 17 bis und mit 20 Jahren. (Ein 19 oder 20 jähriger Teilnehmer kann wählen, ob er in der Senioren Klasse starten will) (NWPJ)
..........III.2.5 Ein bis vier-Hunde Klasse Pulka Männer für Teilnehmer ab 19 Jahren und älter (NMP4)
..........III.2.6 Ein bis vier-Hunde Klasse Pulka Frauen für Teilnehmer ab 19 Jahren und älter (NWP4)
..........III.3 Ausrüstung
..........III.3.1 Die Hunde müssen einzeln, hintereinander eingespannt sein
..........III.3.2 Die Pulka muss:
..........III.3.2.1 durch zwei feste Zugstangen mit den Hundegeschirren verbunden sein, so dass der Schlitten (Pulka) nicht auf die eingespannten Hunde auflaufen kann
..........III.3.2.2 so konstruiert sein, dass sich die Spitzen der Kufen zwischen den Stangen befinden und keine Gefahr für den/die Hund(e) darstellen
..........III.3.2.3 mit einer Möglichkeit zur sicheren Befestigung der Last ausgerüstet sein
..........III.3.2.4 mit einer Bremse ausgerüstet sein, wenn 2 oder mehr Hunde eingespannt sind
..........III.3.2.5 mit einer elastisch ge­dämpften Leine ausgerüstet sein
..........III.3.3 Die Gesamtlast beträgt:
..........III.3.3.1 Für ein Ein (1) Hunde-Gespann das Körpergewicht des Hundes (aufgerundet auf das nächste Kilogramm) x 0.7. Das Pulkagewicht wird auf das nächste halbe Kilogramm aufgerundet
..........III.3.3.2 Für ein Zwei (2) Hunde-Gespann das gesamte Körpergewicht der Hunde (aufgerundet auf das nächste Kilogramm) x 0.7. Das Pulkagewicht wird auf das nächste halbe Kilogramm aufgerundet
..........III.3.3.3 Für ein Drei (3) Hunde-Gespann das gesamte Körpergewicht der Hunde (aufgerundet auf das nächste Kilogramm) x 0.6. Das Pulkagewicht wird auf das nächste halbe Kilogramm aufgerundet
..........III.3.3.4 Für ein Vier (4) Hunde-Gespann das gesamte Körpergewicht der Hunde (aufgerundet auf das nächste Kilogramm) x 0.5. Das Pulkagewicht wird auf das nächste halbe Kilogramm aufgerundet
..........III.3.4 Die Gesamtlast besteht aus: Pulka, Stangen, Geschirre, Leinen und zusätzlichen Gewichten
..........III.3.5 Das zusätzliche Gewicht muss vom Musher selbst gestellt werden
..........III.3.6 Die elastische Leine muss mit dem Hüftgürtel des Mushers verbunden sein. Der Hüftgürtel muss im Wirbelsäulenbereich mindestens 7 cm breit sein, und mit einem offenen oder leicht zu öffnenden Haken (Panic-Snap) versehen sein, der es ermöglicht, die Leine schnell und einfach zu lösen.
..........III.3.7 Die Langlaufskier dürfen dem Hund nicht gefährlich werden, d.h. scharfe Spitzen, Steigeisen etc. sind verboten
..........III.3.8 Für die Inspektion muss die Ausstattung vor und nach dem Lauf verfügbar sein
..........III.3.9 Alle Teilnehmer sind selber dafür verantwortlich, dass ihre Ausrüstung den Anforderungen und dem Reglement entsprechen
..........III.4 Start, Trail und Ziel Regeln
IV Combined Rennen
..........IV.1 Combined Rennen sind Nordic Style Anlässe (Rennen) bei denen ein Teilnehmer ein Lauf in der Pulkaklasse und ein Lauf in Skijöring absolviert.
..........IV.2 Klassen
..........IV.2.1 Ein-Hunde Klasse Combined Männer für Teilnehmer ab 19 Jahren und älter (NMC)
..........IV.2.2 Ein-Hunde Klasse Combined Frauen für Teilnehmer ab 19 Jahren und älter (NWC)
..........IV.2.3 Ein-Hunde Klasse Combined Junior Männer für Teilnehmer ab 17 bis und mit 20 Jahren. (Ein 19 oder 20 jähriger Teilnehmer kann wählen, ob er in der Senioren Klasse starten will) (NMCJ)
..........IV.2.4 Ein-Hunde Klasse Combined Junior Frauen für Teilnehmer ab 17 bis und mit 20 Jahren. (Ein 19 oder 20 jähriger Teilnehmer kann wählen, ob er in der Senioren Klasse starten will) (NWCJ)
..........IV.3 Ausrüstung
siehe dazu Ausrüstung für Skijöring § II.3 und Pulka § III.3
..........IV.4 Start, Trail und Ziel Regeln
Der Veranstalter hat die Möglichkeit, Combined Rennen in zwei unterschiedlichen Varianten durchzuführen:
..........IV.4.1 Massenstart und Pit-Stop
..........IV.4.1.1 Der Start des ersten Durchlaufes ist im Reglement unter Massenstart § VI.2 definiert. Nach dem ersten Durchlauf geht der Teilnehmer direkt in den Pit-Stop im Change-Over Bereich (siehe § IV.5) und wechselt auf Skijöring
..........IV.4.1.2 Die totale Laufzeit ist vom Massenstart bis zur Ziellinienüberquerung im zweiten Lauf
..........IV.4.2 Jagdstart
..........IV.4.2.1 Nach dem ersten Lauf hat der Teilnehmer eine Pause. Die Dauer der Pause wird durch den Veranstalter festgelegt. Jagdstart Regeln § VI.3 definieren den Start des zweiten Laufes
..........IV.4.2.2 Die totale Laufzeit ist die Summe beider Läufe zusammen
..........IV.4.3 Trail Regeln (siehe § VII Allgemeine Trailregeln für Nordic Style)
..........IV.4.4 Zielregeln (siehe § VIII Allgemeine Zieleinlauf für Nordic Style)
..........IV.5 Combined Change-Over Bereich (Beispiele sind im Anhang)
..........IV.5.1 Der Change-Over Bereich muss als solchen markiert sein. Er sollte eine Länge von 20-50 Meter und eine Breite von ca. 15 Meter aufweisen. Der Change-Over Bereich beginnt mit der Ziellinie und endet mit einer entsprechend markierten Linie über den Trail
..........IV.5.2 Die Teilnehmer halten ihre Hunde am Halsband oder Geschirr im Change-Over Bereich
..........IV.5.3 Der Teilnehmer soll seine Ausrüstung von Pulka zu Skijöring oder umgekehrt in der ihm/ihr zugewiesenen Box wechseln und dort liegen lassen
..........IV.5.4 Den Teilnehmern ist jegliche Hilfe innerhalb des Change-Over Bereiches untersagt
V Nordic Staffel
..........V.1 Ein Staffel Rennen ist ein Eintagesrennen mit mindestens 3 (drei) Starter pro Team
..........V.2 Der Veranstalter hat die Möglichkeit, die Staffel in folgenden Klassen durchzuführen:
..........V.2.1 nur Pulka
..........V.2.2 nur Skijöring
..........V.2.3 gemischt, Skijöring und Pulka. In diesem Fall hat der Veranstalter im Vorfeld anzugeben, welcher Lauf (Runde) in welcher Disziplin durchgeführt wird.
..........V.3 Jeder Teilnehmer darf die Strecke nur einmal zurücklegen. Nach der Ziellinie wird der Start an den nächsten Teilnehmer des Teams weitergegeben, der erst nach der Weitergabe starten darf
..........V.4 Das Staffel-Team, welches die Ziellinie nach allen Durchgängen als erste erreicht, ist Gewinner der Staffel
..........V.5 Staffel Team
..........V.5.1 Die Teilnehmer in einem Staffel Team müssen die gleiche Organisation oder das gleiche Land vertreten. Der Veranstalter hat die Möglichkeit, ein gemischtes Team von Organisationen oder Länder zuzulassen, werden aber nie mit Titeln oder Preisen an einer IFSS Weltmeisterschaft ausgezeichnet
..........V.5.2 Nur Einhunde-Teams sind an Staffelrennen zugelassen
..........V.5.3 Jedes Staffel-Team kann aus Männern, Frauen und Junioren bestehen
..........V.5.4 Getrennte Staffel Wettkämpfe für Männer, Frauen und Junioren durchgeführt werden
..........V.6 Staffel Anmeldung
..........V.6.1 Eine Liste mit den Namen jedes einzelnen Starters in jeder Staffel in entsprechender Startreihenfolge muss im Rennbüro spätestens 60 Minuten vor dem Start, wenn von der Rennorganisation nicht anders definiert, im Rennbüro abgegeben werden
..........V.7 Bereiche für Start, Trail, Change-Over und Ziel für Staffel Wettkämpfe (Beispiele für Change-Over Bereiche siehe auch Anhang)
..........V.7.1 Start, Change-Over und Ziel müssen nicht am selben Ort sein
..........V.7.2 Der Start-Bereich eines Staffel-Wettkampfes entspricht den Anforderungen des Massenstartes (siehe auch Allgemeine Regeln Massenstart für Nordic Style § VI.2)
..........V.7.3 Der Trail eines Staffel-Wettkampfes entspricht den Anforderungen der Allgemeinen Trail Regeln (siehe auch Allgemeine Trail Regeln für Nordic Style § VII)
..........V.7.4 Staffel Change-Over Bereich
..........V.7.4.1 Der Change-Over Bereich muss als solchen markiert sein. Er sollte eine Länge von 20-50 Meter und eine Breite von ca. 15 Meter aufweisen. Bevorzugt wird ein Winkel zu den einfahrenden Teams (siehe auch Anhang)
..........V.7.4.2 Der Change-Over Bereich beginnt mit der Ziellinie und endet mit einer entsprechend markierten Linie über den Trail
..........V.7.5 Staffel Change-Over Verfahren (Ablauf)
..........V.7.5.1 Ein Rennverantwortlicher macht die Teamleader darauf aufmerksam (evt. auch durch den Speaker durch Ausrufen der Startnummern) wenn sich ein einlaufender Teilnehmer bis auf 1 km der Change-Over Bereich genähert hat.
..........V.7.5.2 Das Start-Signal muss für alle Teamleader klar sein. Die Teamleader sollten während des Laufes im Bereich der Change-Over Bereich anwesend sein.
..........V.7.5.3 Ein einlaufender Teilnehmer soll seinen Hund sobald der Hund die Ziellinie überquert hat einem Team-Helfer übergeben.
..........V.7.5.4 Der Team-Helfer hat die Verantwortung über den Hund
..........V.7.5.5 Die Weitergabe erfolgt in der Change-Over Bereich durch Handschlag des einlaufenden Teilnehmers an den nächsten Starter.
..........V.7.5.6 Die Weitergabe findet nur in der Change-Over Bereich statt. Ein Rennleiter muss die Weitergabe kontrollieren.
..........V.7.5.7 Weitere Hilfe als in § V.7.5.4 Beschrieben ist im Change-Over Bereich nicht gestattet
..........V.7.6 Staffel Ziel Regeln entsprechen den Anforderungen der allgemeinen Ziel Regeln (siehe Allgemeine Ziel Regeln für Nordic Style § VIII)
..........V.8 Staffel-Zeitmessung
..........V.8.1 Gemessen wird die Zeit vom Start Kommando "Go" bis zum Ziel-Einlauf des letzten Teilnehmers der Gruppe.
..........V.8.2 Die Zeit läuft ebenfalls beim Durchlauf der einzelnen Teilnehmer der Ziellinie. Ebenfalls sind Staffel Teams mit Startnummern ausgerüstet mit der Anweisung, neben der Startnummer die Startposition des jeweiligen Teilnehmers zu kennzeichnen (Beispiel: 11, 12, 13 etc)
VI Allgemeine Startregeln für Nordic Style
..........VI.1 Einzelstart
..........VI.1.1 Der Startbereich für den Einzelstart ist speziell markiert und soll von der Startlinie aus mindestens 30 Meter lang und 4 Meter breit sein
..........VI.1.2 Das gesamte Gespann (einschliesslich der Hunde) muss vor der Startlinie in Posi­tion sein und warten, bis das Startsignal gegeben wird
..........VI.1.3 Das Startintervall zwischen zwei Teams soll zwischen 30 Sekunden und 1 Minute liegen
..........VI.1.4 Ein zu früh gestartetes Gespann wird an für einen neuen, sauberen Start an die Startlinie zurückgerufen. Dieser Start wird so bald als möglich erlaubt, ausgenommen weniger als 10 Sekunden vor oder nach einem andern Gespann
..........VI.1.5 Einem verspätet gestarteten Gespann ist der Start jederzeit erlaubt, ausgenommen weniger als 10 Sekunden vor oder nach einem andern Gespann
..........VI.1.6 In beiden Fällen wird die Zeit ab der offiziellen Startzeit gemessen. Der Starter soll jedoch die effektive Startzeit notieren
..........VI.2 Massenstart
..........VI.2.1 Siehe Generelle Regeln § II.5.2 für Massenstart generelle Regeln mit folgenden Ergänzungen:
..........VI.2.2 Die Teilnehmer halten und führen ihre Hunde auf der Startspur am Halsband oder Harness und halten die Skier und Stöcke parallel.
..........VI.2.3 Wenn ein Teilnehmer sich nicht an die Regeln von § VI.2.2 hält, soll er verwarnt werden. Wurde ein anderer Teilnehmer behindert oder musste sogar anhalten, muss der Verursacher disqualifiziert werden
..........VI.3 Jagdstart
..........VI.3.1 Im ersten Lauf einer Kategorie mit Jagdstart gilt das Startprozedere wie beim Einzelstart unter § VI.1 beschrieben
..........VI.3.2 Das gesamte Gespann (einschliesslich der Hunde) muss vor der Startlinie in Posi­tion sein und warten, bis das Startsignal gegeben wird
..........VI.3.3 Siehe Generelle Regeln § II.5.3 für Jagdstart generelle Regeln
VII Allgemeine Trailregeln für Nordic Style
..........VII.1 Der Musher folgt seinem(n) Hund(en) auf Skiern.
..........VII.2 Der Musher darf seinem Gespann keine Schrittmacherdienste durch Voranfahren leisten.
..........VII.3 Das Ziehen des Hundes oder jegliche Massnahme den Hund zur Vor­wärtsbewegung zu zwingen ist strikte verboten. Unterstützen des Gespanns durch Ziehen oder Schieben der Pulka ist erlaubt Hilfe beim Tränken und Füttern der Hunde ist gestattet. Der Rennleiter muss be­stimmte Orte auf der Strecke festlegen, wo solche Hilfe gegeben werden kann.
..........VII.4 Bei Überholmanöver muss der zu überholende Musher beim Kommando «Trail» die Strecke für das überholende Gespann frei machen, indem er nicht skatet und Skier und Stöcke parallel zum Trail hält.
..........VII.5 Wenn ein Hund aus welchem Grund auch immer nicht mehr weiterlaufen kann, muss der Musher den Lauf abbrechen.
..........VII.6 Die Trailbreite bei Kategorien mit individuellem Start sollte mindestens 4 Meter breit und die letzten 150 Meter (Zieleinlauf) 6 Meter breit sein. Die Trailbreite bei Kategorien mit Massenstart sollte mindesten 6 Meter breit und die letzten 150 Meter (Zieleinlauf) 8 Meter breit sein.
VIII Allgemeine Zieleinlauf für Nordic Style
..........VIII.1 Eine Markierung 150 Meter vor der Ziellinie soll den Zieleinlauf In diesem Bereich soll in Nordic Klassen der Musher hinter seinem Hund (in-line) fahren und die Seite beibehalten (hold the line). Die Regeln des Überholens sind in diesem Bereich aufgehoben und haben keine Gültigkeit.
Kapitel vier – Off Snow
..........I.1Anmeldungs Regeln
..........I.1.1Der Veranstalter hat die Möglichkeit, das Rennen in folgenden Klassen durchzuführen:
..........I.1.1.1 Cani Cross
..........I.1.1.2 Bikejöring ein Hund
..........I.1.1.3 1 und 2 Hund Scooter
..........I.1.1.4 4-, 6-, 8- Hunde Team
..........I.1.1.5 Staffel in Cani Cross und/oder Bike Jöring
..........I.1.2In Mehrhundeklassen kann der Musher die Hundezahl selber reduzieren. Der Musher kann in weiteren Läufen die Hundezahl nicht wieder aufstocken. (Ausser vom Rennleiter bewilligt oder im erweiterten Reglement entsprechend vorgesehen). Ein Musher kann das Team nur zwischen zwei Läufen reduzieren.
..........I.1.3Der Rennrichter kann die Grösse eines Gespanns reduzieren, wenn er es für die Fähigkeiten des Mushers als zu gross erachtet.
..........I.1.4Es ist unzulässig, am selben Tag ein Hund in mehr als einer Off-Snow Klasse pro Tag einzusetzen. Ausgenommen, der zweite Einsatz bezieht sich auf die Kategorie Cani-Cross.
II Cani-Cross
..........II.1 Cani-Cross
Ein Cani-Cross Team besteht aus einem Teilnehmer der lediglich mit einem (1) Hund läuft.
..........II.1.1 Klassen
..........II.1.1.1 Cani-Cross Junior Männer (DCMJ) und Cani-Cross Junior Frauen (DCWJ) für Teilnehmer von 14 bis 16 Jahren (Note 1)
..........II.1.1.2 Cani-Cross Senior Männer (DCM) und Cani-Cross Senior Frauen (DCW) für Teilnehmer von 17 bis und mit 39 Jahren und älter (Note 1)
..........II.1.1.3 Cani-Cross Veteran Männer (DCMV) und Cani-Cross Veteran Frauen (DCWV) für Teilnehmer ab 40 Jahren und älter (Note 1). Ein Teilnehmer darf am selben Anlass nicht in beiden Klassen, Senior und Veteran starten.
..........II.1.1.4 Staffel Rennen mit Frauen und Männer Teams für Teilnehmer ab 14 Jahren
..........II.1.1.5 Kinderklassen mit Teilnehmer jünger als in §II.1.1.1 können durchgeführt werden
..........II.1.2 Ausrüstung
..........II.1.2.1 Hund und Musher müssen während des ganzen Rennens mit einer elas­tisch ge­dämpften Leine verbunden sein. Die Leine muss mit dem Hüftgurt des Mushers verbunden sein (im Wirbelsäulenbereich min­destens 7 cm breit). Metallene Haken oder Ringe am Ende der Leine (Musherseitig) sind verboten. Die Leine soll nicht länger als 2,5 Meter in nicht ausgestrecktem Zustand sein. Die ausgestreckte Leine soll nicht kürzer als 2 m und nicht länger als 3 m sein.
..........II.1.2.2
..........II.1.3 Start, Trail und Ziel Regeln
..........II.1.3.1 Der Teilnehmer und der Hund müssen hinter der Startlinie warten, bis das Startsignal ge­geben wird
..........II.1.3.2 Der Teilnehmer darf seinem Hund keine Schrittmacherdienste durch Vorausrennen leisten
..........II.1.3.3 Das Ziehen des Hundes oder jegliche Massnahme den Hund zur Vor­wärtsbewegung zu zwingen, ist strikte verboten
..........II.1.3.4 Wenn ein Hund nicht mehr weiterlaufen kann, muss der Teilnehmer den Lauf ab­brechen
..........II.1.3.5 Während des Überholens, soll das zu überholende Team platz machen, damit das überholende Team nicht behindert wird. Auf Kommando "Trail" muss das zu überholende Team das Tempo verringern und die Seite halten
..........II.1.3.6 Bei einem Massenstart warten alle Teilnehmer derselben Klasse hinter der Startlinie und halten ihre Hunde am Halsband oder Harness. Haben nicht alle Teilnehmer auf einer Startlinie platz, werden so viele Startlinien wie benötigt erstellt. Geseedete Teilnehmer, wenn vorhanden, sollen in der ersten Reihe starten
..........II.1.3.7 Ziel-Regeln: siehe Rennregeln, Kapitel I, II §II.9
III Bike Jöring
..........III.1 Bikejöring ein Hund
Ein Bikejöring ein Hund Team besteht aus einem Sportler auf einem Fahrrad und einem Hund
..........III.1.1 Klassen
Mit Einverständnis des Veranstalters können folgende Team-Klassen durchgeführt werden:
..........III.1.1.1 Bikejöring Senior Männer (DBM) und Bikejöring Senior Frauen (DBW) für Teilnehmer zwischen 16 und 39 Jahren und älter (Note 1)
..........III.1.1.2 Bikejöring Veteran Männer (DBMV) und Bikejöring Veteran Frauen (DBWV) für Teilnehmer ab 40 Jahren (Note 1). Ein Teilnehmer darf am selben Anlass nicht in beiden Klassen, Senior und Veteran starten.
..........III.1.2 Ausrüstung
..........III.1.2.1 Der Hund soll während des ganzen Rennens mit einer elastisch gedämpften Leine von mind. 2,5 Meter in nicht ausgestrecktem Zustand und nicht mehr als 3m im ausgestreckten Zustand mit dem Fahrrad oder dem Fahrer verbunden sein. Ist die Leine am Fahrer befestigt, ist ein Bauchgurt (mindestens 7 cm Höhe am Rücken) zu tragen. Metallene Haken oder Ringe am Ende der Leine des Mushers sind verboten.
..........III.1.2.2 Das Fahrrad muss mit einer wirkungsvollen Bremse an jedem Rad aus­gerüstet sein
..........III.1.2.3 Alle Teilnehmer müssen Handschuhe und einen Helm mit nationaler Zertifizierung tragen (Note 2)
..........III.1.3 Start, Trail und Ziel Regeln
..........III.1.3.1 Das Vorderrad des Fahrrades bestimmt den Startpunkt des Ge­spanns und darf die Startlinie nicht vor der Erteilung des Startsignals überqueren
..........III.1.3.2 Der Teilnehmer darf seinem Hund keine Schrittmacherdienste durch Vorausfahren leisten
..........III.1.3.3 Das Ziehen des Hundes oder jegliche Massnahme den Hund zur Vor­wärtsbewegung zu zwingen, ist strikte verboten
..........III.1.3.4 Wenn ein Hund nicht mehr weiterlaufen kann, muss der Teilnehmer den Lauf ab­brechen
..........III.1.3.5 Während des Überholens, soll das zu überholende Team platz machen, damit das überholende Team nicht behindert wird. Auf Kommando "Trail" muss das zu überholende Team das Tempo verringern, darf nicht mehr Pedalen und die Seite halten.
..........III.1.3.6 Ziel-Regeln: siehe Rennregeln, Kapitel I, II §II.9
IV Scooter
..........IV.1 Scooter
..........IV.1.1 Klassen
Mit Einverständnis des Veranstalters können folgende Klassen in Scooter durchgeführt werden:
..........IV.1.1.1 Scooter ein Hund (DS1) für Teilnehmer ab 16 Jahren (siehe Note 1)
..........IV.1.1.2 Scooter zwei Hund (DS2) für Teilnehmer ab 16 Jahren (siehe Note 1)
..........IV.1.1.3 Ein Scooter Team ist definiert durch einen Teilnehmer der auf einem Zweirad- Scooter fährt und von einem oder zwei Hunden gezogen wird
..........IV.1.1.4 Fahrräder ohne oder mit blockiertem Tretmechanismus sind gestattet
..........IV.1.1.5 Leichte Dreirad-Wagen sind in der Scooter zwei Hunde Klasse (DS2) erlaubt
..........IV.1.2 Ausrüstung
..........IV.1.2.1 Der Hund soll mit einer elastisch gedämpften Leine mit dem Scooter verbunden sein Die Leine soll die Länge von 2,5 Meter in nicht ausgestrecktem Zustand nicht überschreiten
..........IV.1.2.2 Der Scooter muss mit ausreichenden Bremsen auf beiden Räder ausgestattet sein
..........IV.1.2.3 Die minimale Radgrösse beim Scooter ist 12 Inches (30 cm)
..........IV.1.2.4 Alle Teilnehmer müssen Handschuhe und einen Helm mit nationaler Zertifizierung tragen.
..........IV.1.3 Start, Trail und Ziel Regeln
..........IV.1.3.1 Das Vorderrad des Fahrrades bestimmt den Startpunkt des Ge­spanns und darf die Startlinie nicht vor der Erteilung des Startsignals überqueren
..........IV.1.3.2 Der Fahrer muss mit dem Scooter hinter dem Hund fahren
..........IV.1.3.3 Wenn ein Hund nicht mehr weiterlaufen kann, muss der Teilnehmer den Lauf ab­brechen
..........IV.1.3.4 Während des Überholens, soll das zu überholende Team platz machen, damit das überholende Team nicht behindert wird. Auf Kommando "Trail" muss das zu überholende Team das Tempo verringern und die Seite halten. Auf Kommando "STOP" muss das zu überholende Team anhalten
..........IV.1.3.5 Ziel-Regeln: siehe Rennregeln, Kapitel I, II §II.9
V Team Klassen
..........V.1 Team Klassen
..........V.1.1 Klassen
..........V.1.1.1 4-Hunde Junioren Team (DR4J): Ein limitiertes 4-Hunde Junioren Team darf aus nicht mehr als 4 Hunde und nicht weniger als 3 Hunde bestehen und der Junior muss 14 bis 16 Jahren alt sein (Note 1)
..........V.1.1.2 4-Hunde Team (DR4): Ein limitiertes 4-Hunde Team darf aus nicht mehr als 4 Hunde und nicht weniger als 3 Hunde bestehen. Für Teilnehmer ab 16 Jahren (Note 1)
..........V.1.1.3 6-Hunde Team (DR6): Ein limitiertes 6-Hunde Team darf aus nicht mehr als 6 Hunde und nicht weniger als 4 Hunde bestehen. Für Teilnehmer ab 16 Jahren (Note 1)
..........V.1.1.4 8-Hunde Team (DR8): Ein limitiertes 8-Hunde Team darf aus nicht mehr als 8 Hunde und nicht weniger als 6 Hunde bestehen. Für Teilnehmer ab 16 Jahren (Note 1)
..........V.1.2 Ausrüstung
..........V.1.2.1 Alle Hunde müssen einzeln oder paarweise eingespannt sein
..........V.1.2.2 Jeder Hund muss durch eine Hals- und eine Zugleine mit der Zentralleine verbunden sein. Leithunde dürfen ohne Neck- Line laufen
..........V.1.2.3 Der Wagen in der Vier-Hunde Team Klasse kann mit drei (3) oder vier (4) Rädern ausgerüstet sein. Der Wagen in den übrigen Klassen muss vier (4) Räder haben. Die minimale Durchmesser der Räder muss 12 Inches (30 cm) betragen.
Alle Wagen müssen folgendermassen ausgerüstet sein:
..........V.1.2.3.1 Eine wirkungsvolle Bremse auf den Hinterrädern. Bremsen auf den Vorderrädern ist empfehlenswert.
..........V.1.2.3.2 Eine Bremse zum arretieren (Feststellbremse oder dergleichen)
..........V.1.2.3.3 Eine ausreichende "Drop" Kette oder ein Stahlkabel damit ein Hund sicher an einem Kontrollpunkt zurückgelassen werden kann
..........V.1.2.3.4 Alle Teilnehmer müssen Handschuhe und einen Helm mit nationaler Zertifizierung tragen (Note 2)
..........V.1.2.4 Die folgenden Minimal-Gewichte gelten für Wagen:
4-Hunde Klasse 25 kg
6-Hunde Klasse 35 kg
8-Hunde Klasse 45 kg
Unabhängig des aufgeführten Minimal-Gewichtes muss der Wagen in gutem Zustand und sicher gebaut sein. Die Konstruktion soll der Anzahl vorgespannter Hunde entsprechen und ausreichend sicher für Hund und Sportler sein.
..........V.1.3 Start, Trail und Ziel Regeln
..........V.1.3.1 Das Vorderrad des Wagens bestimmt den Startpunkt des Ge­spanns und darf die Startlinie nicht vor der Erteilung des Startsignals überqueren
..........V.1.3.2 Der Fahrer kann auf dem Wagen stehen, pedalen oder mitspringen
..........V.1.3.3 Der Teilnehmer darf seinem Hund keine Schrittmacherdienste durch Vorausrennen leisten.
..........V.1.3.4 "Dog drop" Kontrollpunkte sollten alle 3 km vorhanden sein und wenn möglich mit normalen Kontrollpunkten kombiniert werden. Die "Dog drop" Kontrollpunkte müssen mit einem Stake-Out und Wasser ausgerüstet sein. Zurückgelassene Hunde dürfen für den Rest des Rennens nicht mehr eingesetzt werden, auch nicht in anderen Kategorien. Sind keine "Dog drop" Kontrollpunkt vorgesehen und ein Hund ist nicht mehr in der Lage, das Rennen fortzusetzen, darf der Teilnehmer das Rennen nicht beenden und muss den Lauf abbrechen. Aus Sicherheitsgründen ist es absolut verboten, Hunde auf dem Wagen zu transportieren! Das gilt für alle Klassen.
..........V.1.3.5 Während des Überholens, soll das zu überholende Team Platz machen, damit das überholende Team nicht behindert wird. Auf Kommando "Trail" muss das zu überholende Team das Tempo verringern und die Seite halten. Auf Kommando "STOP" muss das zu überholende Team anhalten § III.5 Kapitel I, III Streckenregeln.
..........V.1.3.6 Ziel-Regeln: siehe Rennregeln, Kapitel I, II §II.9
VI Staffel
..........VI.1 Staffel
..........VI.1.1 Die "off snow" Staffel ist ein Eintages-Anlass und besteht aus mindestens 2 Durchgängen
..........VI.1.2 Eine Staffel kann sein:
..........VI.1.2.1 Canicross Staffel: Jedes Staffel-Team kann aus Männer, Frauen, Junioren und Senioren bestehen
..........VI.1.2.2 Gemischte Staffel: Die Staffel-Durchgänge bestehen aus Canicross und Bikejöring oder Scooter. Bikejöring oder Scooter darf nur der letzte Durchlauf sein. Jedes Staffel-Team kann aus Männer, Frauen, Senioren und Junioren (nur für das Cani-Cross Team) bestehen
..........VI.1.2.3 Extra Staffel Kategorien können für Männer, Frauen und Junioren durchgeführt werden.
..........VI.1.3 Jeder Teilnehmer und jeder Hund darf die Strecke nur einmal zurücklegen. Nach der Ziellinie wird der Start an den nächsten Teilnehmer des Teams weitergegeben, der erst nach der Weitergabe starten darf
..........VI.1.4 Das Staffel-Team, welches die Ziellinie nach allen Durchgängen als erste erreicht, ist Gewinner der Staffel
..........VI.1.5 Staffel Teams
..........VI.1.5.1 Die Teilnehmer in einem Staffel Team müssen die gleiche Organisation oder das gleiche Land vertreten. Der Veranstalter hat die Möglichkeit, ein gemischtes Team von Organisationen oder Länder zuzulassen, sind jedoch von der offiziellen Rangliste zu streichen.
..........VI.1.5.2 Nur Einhunde-Kategorien sind an Staffel-Rennen erlaubt
..........VI.1.6 Anmeldung für Staffel
..........VI.1.6.1 Eine Liste mit den Namen jedes einzelnen Starters in jeder Staffel in entsprechender Startreihenfolge muss im Rennbüro abgegeben werden. Die Liste muss spätestens 76 Minuten vor dem Start, wenn von der Rennorganisation nicht anders definiert, im Rennbüro verfügbar sein.
..........VI.1.7 Bereiche für Start, Change-Over und Ziel bei Staffel Rennen
..........VI.1.7.1 Start, Change-Over und Ziel müssen nicht am selben Ort sein
..........VI.1.7.2 Start-Bereich:
..........VI.1.7.2.1 Es ist der gleiche Startbereich wie für Cani-Cross Massenstart
..........VI.1.7.2.2 Die Länge der Startspur (Startstrecke) sollte mindestens 50 Meter betragen und sollte mit einer Linie markiert sein
..........VI.1.7.3 Staffel Change-Over Bereich
..........VI.1.7.3.1 Der Change-Over Bereich muss als solchen markiert sein, Er sollte eine Länge von 10-30 Meter und eine Breite von 10 Meter aufweisen
..........VI.1.7.3.2 Der Change-Over Bereich beginnt mit der Ziellinie und endet mit einer entsprechend markierten Linie über den Trail
..........VI.1.8 Staffel Startverfahren
..........VI.1.8.1 Alle Teilnehmer des ersten Durchgangs starten zur gleichen Zeit
..........VI.1.8.2 Der Teilnehmer und der Hund stehen vor der Startlinie
..........VI.1.8.3 Der Starthelfer soll 30 Sekunden vor dem Start den Startbereich verlassen
..........VI.1.8.4 Der Teilnehmer soll seinen Hund bis zum Startsignal am Geschirr fest halten
..........VI.1.8.5 Das Startsignal wird von Starter mit 2 zwei Flaggen gegeben
..........VI.1.8.6 Der Starter hat vor dem Startbereich zu stehen, damit alle Teilnehmer den jeweilig Startenden sehen können
..........VI.1.8.7 Startablauf
..........VI.1.8.7.1 eine Minute vor dem Start wird eine "1" gezeigt
..........VI.1.8.7.2 30 Sekunden vor dem Start, der Starter hebt die Flaggen über seinen Kopf
..........VI.1.8.7.3 15 Sekunden vor dem Start, der Starter zeigt die Flaggen horizontal
..........VI.1.8.7.4 "Go", der Starter senkt die Arme schnell zum Körper
..........VI.1.9 Staffel Startrestriktionen
..........VI.1.9.1 Bei einem Frühstart erhält das entsprechende Team eine Zeitstraffe von 30 Sekunden
..........VI.1.10 Staffel Change-Over Verfahren (Ablauf)
..........VI.1.10.1 Ein Rennverantwortlicher macht die Teamleader darauf aufmerksam (evt. auch der Speaker durch Ausrufen der Startnummer) wenn sich ein einlaufender Teilnehmer bis auf 500 Meter dem Change-Over Bereich genähert hat.
..........VI.1.10.2 Das Start-Signal muss für alle Teamleader klar sein. Die Teamleader sollten während des Laufes im Bereich der Change-Over Bereich anwesend sein.
..........VI.1.10.3 Ein einlaufender Teilnehmer soll seinen Hund sobald der Hund die Ziellinie überquert hat einem Team-Helfer übergeben. Der Hund darf zu keiner Zeit frei herumlaufen. Der Team-Helfer hat die Verantwortung über den Hund.
..........VI.1.10.4 Die Weitergabe an den nächsten Starter kann nicht stattfinden, solange der Hund des einlaufenden Teilnehmers nicht vom Helfer abgenommen wurde.
..........VI.1.10.5 Die Weitergabe erfolgt im Change-Over Bereich durch Handschlag des einlaufenden Teilnehmers an den nächsten Starter.
..........VI.1.10.6 Die Weitergabe findet nur im Change-Over Bereich statt. Ein Rennleiter muss die Weitergabe kontrollieren.
..........VI.1.10.7 Die Unterstützung im Change-Over Bereich für startende Teams ist nur in den Läufen mit Bikejöring und Scooter erlaubt. Die Unterstützung darf andere Teams nicht behindern
..........VI.1.11 Die Strecke für die Staffel
..........VI.1.11.1 Die Strecke soll genügend breit für 2 Bikejörer sein (mindestens 6 Meter), mindestens aber die letzten 150 Meter.
..........VI.1.12 Staffel Zeitmessung
..........VI.1.12.1 Gemessen wird die Zeit vom Start Kommando "Go" bis zum Ziel-Einlauf des letzten Teilnehmers der Gruppe.
..........VI.1.12.2 Die Zeit läuft ebenfalls beim Durchlauf der einzelnen Teilnehmer der Ziellinie.
VII Renn-Distanzen
..........VII.1 Renndistanzen: siehe Race Procedure § 98 und §99
99. Distanzen pro Lauf oder Etappe
99.1 Cani-Cross Senioren und Veteranen min 2.0 km, max 8.0 km
99.2 Cani-Cross Junioren min 1.0 km, max 4.0 km
99.3 Staffel (pro Runde) min 0.5 km, max 4.0 km
99.4 1-Hund Bikejöring min 2.0 km, max 10.0 km
99.5 1-Hund Scooter min 2.0 km, max 8.0 km
99.6 2-Hund Scooter min 2.0 km, max 8.0 km
99.7 4 Hunde Team min 4.0 km, max 8.0 km
99.8 6 Hunde Team min 5.0 km, max 10.0 km
99.9 8 Hunde Team min 5.0 km, max 12.0 km
VIII Temperaturen
..........VIII.1 Temperaturen: siehe Race Procedure § 57 bis § 59.6
57 An einem Off Snow Rennen soll das Thermometer im Startraum im Schatten 50 cm über dem Boden positioniert werden.
58 Die Minimum und Maximum Temperaturen sowie die Luftfeuchtigkeit soll während des ganzen Rennens kontrolliert und notiert werden.
59 In Anbetracht der minimalen und maximalen Temperatur sowie der Feuch- tigkeit und der Berücksichtung der lokalen Gegebenheiten, gelten folgende Richtlinien zur Entscheidung des lokalen Organisators sowie der Rennlei- tung über die Durchführung des Rennens und zum Schutz der Hunde:
59.1 Temperaturen unter 18º C für Cani-Cross und 16º C für alle anderen Klas- sen bei einer Luftfeuchtigkeit unter 85%: normaler Wettkampf
59.2 Bei Temperaturen über 16º C jedoch unter 18º C soll die Minimal-Distanz die in § 99 vorgegebene nicht überschreiten. Die Maximal-Temperatur ist für Bike-Jöring Klassen bei 22º C und 25º C für Cani-Cross gegeben.
59.3 Bei Temperaturen über 18º C jedoch unter 22º C soll die Distanz 1.5 Kilo meter zu Demonstrationszwecken und nur für Bike-Jöring und Canigross nicht überschreiten (siehe auch § 59.2)
59.4 Bei Temperaturen über 22º C kein Team soll eingespannt werden ausser für Cani-Cross (siehe auch § 59.2)
59.5 Erreicht die Temperatur 18º C soll ein Meeting zwischen der Rennleitung und dem Tierarzt zur Entscheidung über eine allfällige Verschiebung des Laufes oder Absage des Rennens einberufen werden. Bei Uneinigkeit oder mehreren Meinungen geht der Entscheid des Tierarztes vor. Die Gesundheit der Hunde steht an oberster Priorität.
59.6 Abhängig des Trails (lange Abschnitte an der Sonne etc.) oder andere Faktoren, kann der Rennleiter die Distanz verkürzen oder andere Messungen anordnen, sofern es dem Sport dient, unabhängig davon, ob die oben erwähnten Temperaturen erreicht wurden
IX Alter der Hunde
..........IX.1 Alter der Hunde
Hunde, welche an einem Rennen in den Kategorien Cani-Cross, Scooter oder Team starten müssen am ersten Tag des Rennens mindestens zwölf (12) Monate alt sein und mindestens achtzehn (18) Monate in Bikejöring.
Note 1: Das Alter des Teilnehmers ist über die ganze Rennsaison zu Betrachten. Es gilt das Alter, welches der Teilnehmer am 31. Dezember hat.
Note 2: Beim Helm muss es sich um einen zugelassenen Fahrrad-, Motorrad- oder Skihelm handeln.
I Nordic Combined Übergabe-Bereich
II Nordic Staffel Übergabe-Bereich, Beispiel 1
III Nordic Staffel Übergabe-Bereich, Beispiel 2
IV Pulka Gewichts Tabelle
WEIGHT = Pulka + load + shafts + harness(es) + lines
Körpergewicht des Hundes, aufge­rundet auf das nächste Kilogramm.
Pulkagewicht wird auf das nächste halbe Kilogramm aufgerundet
1 + 2 dog team
V Klassenübersicht
on snow – Schneerennen
Sprint Unlimitierte Klasse (SpU)
Sprint Limitierte 10-Hunde Klasse (Sp10)
Sprint Limitierte 8-Hunde Klasse (Sp8)
Sprint Limitierte 6-Hunde Klasse (Sp6)
Sprint Limitierte 4-Hunde Klasse (Sp4)
Sprint Limitierte 4-Hunde Klasse Junioren (Sp4J)
Mitteldistanz 6-Hunde Klasse (MD6)
Mitteldistanz 12-Hunde Klasse (MD12)
Langdistanz Limitierten 8-Hunde Klasse (LD8)
Langdistanz Unlimitierten Klasse (LDU)
1-Hunde Klasse Skijöring Männer ab 19 Jahren und älter (NMS1)
1-Hunde Klasse Skijöring Frauen ab 19 Jahren und älter (NWS1)
1-Hunde Klasse Skijöring Junior Männer ab 17 bis und mit 20 Jahren (NMSJ)
1-Hunde Klasse Skijöring Junior Frauen ab 17 bis und mit 20 Jahren (NWSJ)
2-Hunde Klasse Skijöring Männer ab 19 Jahren und älter (NMS2)
2-Hunde Klasse Skijöring Frauen ab 19 Jahren und älter (NWS2)
1-Hunde Klasse Pulka Männer ab 19 Jahren und älter (NMP1)
1-Hunde Klasse Pulka Frauen ab 19 Jahren und älter (NWP1)
1-Hunde Klasse Pulka Junior Männer ab 17 bis und mit 20 Jahren (NMPJ)*
1-Hunde Klasse Pulka Junior Frauen ab 17 bis und mit 20 Jahren (NWPJ)*
1-4 Hunde Klasse Pulka Männer ab 19 Jahren und älter (NMP4)
1-4 Hunde Klasse Pulka Frauen ab 19 Jahren und älter (NWP4)
1-Hunde Klasse Combined Männer ab 19 Jahren und älter (NMC)
1-Hunde Klasse Combined Frauen ab 19 Jahren und älter (NWC)
1-Hunde Klasse Combined Junior Männer ab 17 bis und mit 20 Jahren (NMCJ)*
1-Hunde Klasse Combined Junior Frauen ab 17 bis und mit 20 Jahren (NWCJ)*
Nordic Staffel
*Ein 19 oder 20 jähriger Junior kann wählen, ob er in der Senioren Klasse starten will
off snow – Sommerrennen
Cani-Cross Junior Männer (DCMJ) von 14 bis 16 Jahren (Note 1)
Cani-Cross Junior Frauen (DCWJ) von 14 bis 16 Jahren (Note 1)
Cani-Cross Senior Männer (DCM) von 17 bis und mit 39 Jahren und älter (Note 1)
Cani-Cross Senior Frauen (DCW) von 17 bis und mit 39 Jahren und älter (Note 1)
Cani-Cross Veteran Männer (DCMV) ab 40 Jahren und älter (Note 1)
Cani-Cross Veteran Frauen (DCWV) ab 40 Jahren und älter (Note 1)
Bikejöring Senior Männer (DBM) von 16 bis und mit 39 Jahren und älter (Note 1)
Bikejöring Senior Frauen (DBW) von 16 bis und mit 39 Jahren und älter (Note 1)
Bikejöring Veteran Männer (DBMV) ab 40 Jahren und älter (Note 1)
Bikejöring Veteran Frauen (DBWV) ab 40 Jahren und älter (Note 1)
Scooter ein Hund (DS1) ab 16 Jahren (Note 1)
Scooter zwei Hund (DS2) ab 16 Jahren (Note 1)
4-Hunde Junioren Team (DR4J) ab 14 bis 16 Jahren alt sein (Note 1)
4-Hunde Team (DR4) ab 17 Jahren (Note 1)
6-Hunde Team (DR6) ab 17 Jahren (Note 1)
8-Hunde Team (DR8) ab 17 Jahren (Note 1)
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© Niedersächsischer Schlittenhundesportverband e.V.

References: § 2
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 § 98
 §99
 § 57
 § 59
 § 99
 § 59
 § 59