Source: https://www.wohngold-immobilien.at/allgemeine-geschaeftsbedingungen/
Timestamp: 2019-03-19 07:39:11+00:00

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Allgemeine Geschäftsbedingungen | Wohngold Immobilien | Wohngold Immobilien
Diese Geschäftsbedingungen bilden einen integrierenden Bestandteil unserer Angebote und werden Bestandteil des Maklervertrages
Für Beschreibungen, Angaben und Ausführungen übernehmen wir keine Gewähr und Haftung. Die Angaben stammen aus uns verlässlich erscheinenden Quellen und sind Angaben des Vermieters/Verkäufers. Untersuchungen hinsichtlich Verschmutzung und potentieller Kontaminierung von Grund, Gebäuden, Wasser, Luft oder sonstiger Umweltfaktoren wurden nicht durchgeführt. Käufer bzw. Mieter müssen diese Umstände selbst erheben bzw. überprüfen – wir übernehmen dafür keine Gewähr. Allfällige rechtliche, steuerliche, finanzielle und/oder technische Voraussetzungen und Auswirkungen eines Ankaufes bzw. einer Anmietung der Liegenschaft bzw. des Objektes sind vom Käufer bzw. Mieter selbst zu überprüfen, wir können dafür keine Haftung übernehmen.
Sollte Ihnen ein angebotenes Objekt bereits bekannt sein, ersuchen wir um sofortige schriftliche Mitteilung ansonsten gilt die Anbotslegung als anerkannt.
Sobald eine Willensübereinstimmung zum Abschluss eines Vertrages vorliegt entsteht die Provisionspflicht. Diese bleibt auch bestehen, sollte diese Willensübereinstimmung rückgängig gemacht werden.
Die Preisangaben verstehen sich netto zzgl. 20 % USt.
Die Inhalte und Bilder der Website sind Eigentum der Firma Wohngold Immobilien. Eine Verwendung der Informationen und Bilder ist ausschließlich für den eigenen Gebrauch bestimmt. Bei Weitergabe der Daten an Dritte besteht bei Zustandekommen eines Geschäftes Provisionsanspruch gegenüber dem Weitergebenden.
Jegliche Abweichungen bedürfen einer schriftlichen Vereinbarung.
Erfüllungsort für alle Leistungen ist Salzburg. Als Gerichtsstand wird Salzburg vereinbart.
Hinweis auf die Bestimmungen des Maklergesetzes
§ 6 (3) Der Makler hat auch dann Anspruch auf Provision, wenn aufgrund seiner Tätigkeit zwar nicht das vertragsgemäß zu vermittelnde Geschäft, wohl aber ein diesem nach seinem Zweck wirtschaftlich gleichwertiges Geschäft zustande kommt.
§ 6 (4) Dem Makler steht keine Provision zu, wenn er selbst Vertragspartner des Geschäfts wird. Dies gilt auch, wenn das mit dem Dritten geschlossene Geschäft wirtschaftlich einem Abschluss durch den Makler selbst gleichkommt. Bei einem sonstigen familiären oder wirtschaftlichen Naheverhältnis zwischen dem Makler und dem vermittelten Dritten, das die Wahrung des Interesses des Auftraggebers beeinträchtigen könnte, hat der Makler nur dann einen Anspruch auf Provision, wenn er den Auftraggeber unverzüglich auf dieses Naheverhältnis hinweist.
§ 15 (3) Leistungen nach Abs. 1 und Abs. 2 gelten als Vergütungsbetrag im Sinn des § 1336 ABGB.
30 b KSchG Der Immobilienmakler hat vor Abschluss des Maklervertrags dem Auftraggeber, der Verbraucher ist, mit der Sorgfalt eines ordentlichen Immobilienmaklers eine schriftliche Übersicht zu geben, aus der hervorgeht, dass er als Makler einschreitet, und die sämtliche dem Verbraucher durch den Abschluss des zu vermittelnden Geschäfts voraussichtlich erwachsenden Kosten, einschließlich der Vermittlungsprovision ausweist.
Die Höhe der Vermittlungsprovision ist gesondert anzuführen; auf ein allfälliges wirtschaftliches oder familiäres Naheverhältnis im Sinn des § 6 Abs. 4 dritter Satz MaklerG ist hinzuweisen. Wenn der Immobilienmakler kraft Geschäftsgebrauch als Doppelmakler tätig sein kann, hat diese Übersicht auch einen Hinweis darauf zu enthalten. Bei erheblicher Änderung der Verhältnisse hat der Immobilienmakler die Übersicht entsprechend richtigzustellen. Erfüllt der Makler diese Pflichten nicht spätestens vor Vertragserklärung des Auftraggebers zum vermittelten Geschäft, so gilt § 3 Abs. 4 MaklerG.
I) Nebenkosten bei Mietverträgen
Vergebührung des Mietvertrages (§ 33 TP 5 GebG): Bei unbefristeten Mietverträgen über Geschäftsräume beträgt die Vergebührung maximal 1% des dreifachen Jahresbruttomietzinses. Anderes gilt für befristete Geschäftsräumlichkeiten! Für diese darf 1% des bis zu maximal 18-fachen Jahresbruttomietzinses verlangt werden.
Höchstprovision zzgl. 20 % USt. bei Vermittlung von Haupt- oder Untermietverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser
* unbestimmte Zeit/Frist mehr als 3 Jahre
* Frist bis 3 Jahre
* bei Verlängerung auf mehr als 3 Jahre oder unbestimmte Zeit
1 Bruttomonatsmietzins Ergänzungsprovision
½ Bruttomonatsmietzins
B) Vermittlung durch Immobilienmakler
Höchstprovision zzgl. 20 % USt. bei Vermittlung von Geschäftsräumen aller Art
* Frist mindestens 2, höchstens 3 Jahre
* Frist weniger als 2 Jahre
* bei Verlängerung auf höchstens 3 Jahre
Ergänzung auf 2 Bruttomonatsmietzinse Ergänzung auf 3 Bruttomonatsmietzinse
Für die Berechnung der Provision (zzgl. 20 % USt.) wird der Bruttomietzins herangezogen. Er besteht aus:
Haupt- oder Untermietzinsanteilige Betriebskosten und laufende öffentliche Abgaben,
Haupt- oder Untermietverträge über Geschäftsräume, Eigentumswohnungen – wenn der Auftraggeber nicht Mehrheitseigentümer der Liegenschaft ist – und Untermietverträge über einzelne Wohnräume unterliegen derselben Regelung wie die Vermittlung durch den Immobilienmakler, der nicht gleichzeitig Verwalter des betreffenden Gebäudes ist (s. oben A.).
II) Nebenkosten bei Kaufverträgen
vom Wert der Gegenleistung (Ermäßigung oder Befreiung in Sonderfällen möglich) …. 3,5 %
Grundbucheintragungsgebühr (Eigentumsrecht) … 1,1 %
Allfällige Anliegerleistungen laut Vorschreibung der Gemeinde (Aufschließungskosten und Kosten der Baureifmachung des Grundstückes) sowie Anschlussgebühren und –kosten (Strom, Gas, Wasser, Kanal, Telefon)
A) Bei Kauf, Verkauf und Tausch von
Liegenschaftsanteilen an denen Wohnungseigentum besteht oder vereinbarungsgemäß begründet wird
bis € 36.336,42
von € 36.336,43
bis € 48.448,50
ab € 48.448,51
je € 3 %
50 % der Provision gem. Punkt 7. A), welche im Fall des Kaufes durch den Optionsberechtigten angerechnet werden.
III) Nebenkosten bei Pachtverträgen
Vergebührung des Pachtvertrages (§ 33 TP 5 GebGes) 1 % des auf die Vertragsdauer entfallenden Bruttopachtzinses; bei unbestimmter Vertragsdauer 1 % des dreifachen Jahresbruttopachtzinses.
Bei unbestimmter Pachtdauer …5 % des auf 5 Jahre entfallenden
bis zu 6 Jahren … 5 %
bis zu 12 Jahren ….4 %
bis zu 24 Jahren … 3 %
über 24 Jahre … 2 %
Bei unbestimmter Pachtdauer …3-facher monatlicher Pachtzins
bis zu 5 Jahren ………… 5 %
bis zu 10 Jahren …….. 4%
über 10 Jahre ……….…3 %
Für die Vermittlung von Abgeltungen für Investitionen oder Einrichtungsgegenständen darf mit dem Verpächter oder Vorpächter 5 % des vom Pächter hiefür geleisteten Betrages vereinbart werden.
IV) Nebenkosten bei Vermittlung von Baurechten
über 30 Jahre 2 % (max. für 45 Jahre)
des auf die Dauer des vereinbarten Baurechts entfallenden Bauzinses.
Bei einer Baurechtsdauer von mehr als 30 Jahren darf anstelle der 2 % eine Pauschalprovision in Höhe von jeweils 3 % zzgl. USt. berechnet vom Bauzins für 30 Jahre vereinbart werden (Wertgrenzenregelung § 12 Abs 4 IMVO). Da die Obergrenze mit 2 % des auf 45 Jahre entfallenden Bauzinses limitiert ist, stellt dieser Betrag unabhängig von einer länger vereinbarten Vertragsdauer gleichzeitig die Höchstprovision dar.

References: § 6

§ 6

§ 15
 § 1336
 § 6
 § 3
 § 12