Source: https://www.bkh-sicherheit.de/informationen/waffengesetz/
Timestamp: 2019-02-16 13:07:41+00:00

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Waffengesetz – Insitech Ludwigshafen
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Waffengesetz	Till	2017-08-17T18:57:14+00:00
Aufbewahrung und Sicherung von Waffen und Munition
Sicherheit ! oberstes Gebot bei der Waffenaufbewahrung......
Mit großer Besorgnis haben wir den Amokalarm in der Mittelschule in Memmingen im Mai 2012 wahrgenommen. Der Ruf nach einem schärferen Waffengesetz und vor allem die sichere Aufbewahrung von Feuerwaffen in Privathaushalten wird immer lauter. Fortwährend stellen uns viele verunsicherte Waffenbesitzer die Frage,ob die Aufbewahrung ihrer Schußwaffen, den Anforderungen des Gesetztes genügt. Vorschriften zur richtigen Aufbewahrung von Schußwaffen aller Art, sind im §36 Waffengesetz (Waffg) als auch in §13 Allgemeine Waffengesetz-Verordnung (AWaffG)
• überprüfen die aktuelle Aufbewahrungssituation von Waffen und der Munition
• empfehlen die ggf. erforderlichen Änderungen nach dem Waffengesetz für Privatpersonen und für
Institutionen und Vereine (Schützenvereine)
• bieten Wertschutzbehältnisse an, die zertifiziert sind und einen klassifizierten Widerstand haben
• führen bei unbewohnten Objekten (Vereinen) die erforderlichen Sicherheitsanalysen durch, die nach dem
Waffenrecht zwingend vorgeschrieben sind.
• projektieren und installieren auf Wunsch eine Einbruchmelde- Anlage oder stellen eine mechanische Sicherheit,
die den Anforderungen des Waffengesetzes entspricht, her.
Wir empfehlen zertifizierte Produkte
Zertifizierte Wertschutz- und Sicherheitsschränke haben einen klassifizierten Widerstand und eine entsprechende Qualität. Diese Zertifizierung der Wertbehältnisse auf ihren Widerstandsgrad und ihre Qualität erfolgt durch zugelassene Zertifizierungsstellen (EN 14500/14501).
Jeder Widerstandsklasse ist ein Widerstandswert zugeordnet. Jedes Einbruchwerkzeug hat einen sog. Werkzeugkoeffizient. Je aggressiver das Einbruchwerkzeug, je höher der Koeffizient.
Bei der Prüfung wird nun versucht den Schrank zu „knacken“.
Aus der Einsatzzeit und dem Koeffizient jedes Werkzeugs, welches zum Einsatz kommt, wird der Widerstandswert (RU) errechnet. Je höher der Widerstandswert umso höher wird der Schrank eingestuft.
Der Gesetzgeber verpflichtet in § 36 des Waffengesetzes (WaffG) die gewerblichen und privaten Waffen- und Munitionsbesitzer, die erforderlichen technischen Voraussetzungen zu schaffen, um zu verhindern, dass Schusswaffen oder Munition abhanden kommen oder durch Unbefugte benutzt werden.
Waffen und Munition müssen daher in zertifizierten und geprüften Wertbehältnissen untergebracht sein.Wenn ein Waffenbesitzer dieser Verpflichtung nicht nachkommt, so kann die Verwaltung seine persönliche Zuverlässigkeit in Frage stellen, die zu einer Aufhebung der waffenrechtlichen Erlaubnisse führen kann.
Legen Sie Ihrer Waffenbehörde (bei Stadt- oder Kreisverwaltung) ein Aufbewahrungskonzept vor oder nehmen Sie mit uns Kontakt auf.
Tabellarische Darstellung der Widerstandsgrade von Wertschutzbehältnissen
Wertschutzbehältnis
1-10 Langwaffen
DIN EN 1143-1 Widerstandsgrad 0
über 10 Langwaffen
pro 10 Langwaffen benötigen Sie ein Wertschutzbehältnis
1-5 Kurzwaffen
5-10 Kurzwaffen
Über 10 Waffen in einem Schrank
DIN EN 1143-1 Widerstandsgrad 1
Aufbewahrung des Waffenschrankschlüssels
Der Waffenschrankschlüssel ist sicher aufzubewahren. Er muss gegen Diebstahl besonders gesichert sein.
Zahlenkombinationsschloss zum Verschluss des Waffenschrankes. Eine Änderung der Zahlenkombination sollte in unregelmäßigen Abständen erfolgen.
Schützenvereine, Schießanlagen § 14 Waffenrecht
Auszug § 14 Waffengesetz:
Die Behörde kann auf Antrag eines Betreibers eines Schützenhauses, einer Schießstätte oder eines Waffengewerbes Abweichungen von den Anforderungen im §13 zulassen, wenn ihr ein geeignetes Aufbewahrungskonzept vorgelegt wird.
Die Aufbewahrung von Waffen oder Munition in Schützenhäusern, Schießstätten und auch im gewerblichen Waffenhandel hat mindestens den Anforderungen wie im privaten Bereich zu entsprechen.
Diese Mindestanforderung wird bei nicht ständig bewohnten Räumlichkeiten durch eine Einbruchmeldeanlage und durch erhöhte mechanische Zugangssicherungen hergestellt.

References: §36
 §13
 § 36
 § 14
 § 14
 §13