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Tacheles Rechtsprechungsticker KW 26/2016 | Rechtsanwalt König in Göttingen für Strafrecht Arbeitsrecht Sozialrecht Ausländerrecht Rechtsanwalt in Göttingen für Strafrecht Arbeitsrecht Sozialrecht Ausländerrecht
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1. 1 BSG, Urteil v. 23.06.2016 – B 14 AS 30/15 R
Quelle: https://www.evangelisch.de/inhalte/135763/23-06-2016/bundessozialgericht-erschwert-sanktionen-gegen-hartz-iv-empfaenger und http://juris.bundessozialgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bsg&Art=tm&Datum=2016&nr=14290
1. 2 BSG, Urteil v. 23.06.2016 – B 14 AS 42/15 R
1. 3 BSG, Urteil v. 23.06.2016 – – B 14 AS 4/15 R
Eine erweiternde Auslegung des § 60 Abs 2 SGB II dergestalt, dass ein Leistungsfall auch dann angenommen wird, wenn – wie hier an die Mutter des B – an Mitglieder einer Haushaltsgemeinschaft Leistungen unter Anrechnung eines Kindergeldüberhangs bewilligt wurden, ist abzulehnen.
Quelle: http://juris.bundessozialgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bsg&Art=tm&Datum=2016&nr=14290
Quelle: http://www.juraforum.de/recht-gesetz/jobcenter-kann-keine-grenzenlose-einkommensauskunft-verlangen-560100
2. 1 BSG, Urteil v. 17.03.2016 – B 4 AS 39/15 R
2. Unter Hinweis auf die Gesetzesbegründung betont das BSG, dass die Leistungen für Bildung und Teilhabe besondere Bedarfslagen bei Kindern und Jugendlichen im Einzelfall und unabhängig von der übrigen Bedarfsgemeinschaft gezielt decken sollen (BSG v. 17.03.2016 – B 4 AS 39/15 R – juris Rn. 14 unter Hinweis auf BT -Drs. 17/3404, S.104).
Quelle: https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=186045&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
3. 1 BSG, Urteil vom 09.03.2016 – B 14 AS 20/15 R
Grundsicherung für Arbeitsuchende – Aufrechnung in Höhe von 30 % des Regelbedarfs mit einer Erstattungsforderung für 3 Jahre – Verfassungsmäßigkeit
4. 1 Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss v. 28.04.2016 – L 10 SF 14/15 EK AS
Normen: § 198 GVG, § 73a Abs. 1 SGG, § 114 ZPO – Schlagworte: Prozesskostenhilfe, Entschädigung wegen überlanger Verfahrensdauer, Forderungsübergang bei SGB-II-Bezug
Entgegen der Auffassung der Beklagten steht auch nicht fest, dass der Kläger den Entschädigungsanspruch wegen § 33 SGB II nicht – mehr – geltend machen kann.
Jedenfalls wird diese Auffassung offenbar ernsthaft vertreten (vgl. Söhngen in: SchlegelNoelzke, jurisPK-SGB II, 4. Aufl. 2015, § 11a RdNr. 38). Die gegenteilige Auffassung in dem von dem Beklagten zitierten Beschluss des Landessozialgerichts Niedersachsen-Bremen vom 19. November 2015 (Az.: L 15 SF 23/15 EK AS PKH) enthält – jedenfalls zu diesem Aspekt – keine zwingenden Argumente.
Quelle: Quelle: Rechtsanwalt Sven Adam, Lange Geismarstraße 55, 37073 Göttingen: http://www.anwaltskanzlei-adam.de/index.php?id=108,1147,0,0,1,0
LSG Niedersachsen-Bremen, Pressemitteilung vom 21.06.2016 zum Beschluss L 7 AS 170/16 B ER vom 19.04.2016: http://www.landessozialgericht.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=16880&article_id=144668&_psmand=100
4. 3 Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Urteil vom 26.01.2016 – L 13 AS 309/13
Grundsicherung für Arbeitsuchende – Leistungsausschluss bei Aufenthalt in einer Einrichtung zum Vollzug richterlich angeordneter Freiheitsentziehung – Unterbringung in einer Entziehungsanstalt – dauerhafte Beurlaubung in die eigene Wohnung – Abgabe der Gesamtverantwortung für die tägliche Lebensführung
Quelle: https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=183190&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
Rechtstipp: ebenso LSG Niedersachsen-Bremen, Urteil vom 24. März 2015 – L 7 AS 1504/13; Bayerisches LSG, Urteil vom 17. September 2014 – L 16 AS 813/13 und SG Landshut, Teilurteil vom 23. Oktober 2013 – S 10 AS 905/12
4. 4 Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss v. 06.06.2016 – L 7 AS 803/16 B ER – rechtskräftig
Leistungen für Unterkunft und Heizung können grundsätzlich auch im Eilverfahren zugesprochen werden, wenn wenn – wie im vorliegenden Fall – eine Finanzierung des Regelbedarfs und eines Teils der Kosten für Unterkunft und Heizung gesichert ist.
Quelle: https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=186013&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
Rechtstipp: ständige Rechtsprechung des Senats (grundlegend Beschluss vom 04.05.2015 – L 7 AS 139/15 B ER mit zustimmender Anmerkung Siebold, ASR 2015,109; vergl. auch Beschlüsse vom 16.11.2015 – L 7 AS 1729/15 B ER, vom 04.03.2016 – L 7 AS 2143/15 B ER und vom 13.04.2016 – L 7 AS 507/16 B ER)
4. 5 Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss v. 13.06.2016 – L 19 AS 878/16 B ER + L 19 AS 879/16 B – rechtskräftig
Zur Rechtmäßigkeit einer Eingliederungsvereinbarung ( hier bejahend ) – fünf Bewerbungsbemühungen – gesetzliche Pflicht zur Einreichung von Eigenbemühungen – Sanktionsbescheid nicht deshalb rechtswidrig, weil es an einem Umsetzungsbescheid fehlt – – Rechtslage ab 1.4.2011 – Notwendigkeit eines gesonderten Aufhebungsbescheides – keine Minderung des Auszahlungsanspruchs kraft Gesetzes – fehlender Anordnungsgrund wegen Aufnahme von Erwerbstätigkeit
1. Auch die §§ 31, 31a, 31b SGB II in der ab dem 01.04.2011 geltenden Fassung regeln nicht, dass die Feststellung von Beginn, Dauer und Höhe einer Minderung des Alg II zugleich die Bindungswirkung entgegenstehender Bewilligungsbescheide im Sinne der Erledigung auf andere Weise entfallen lässt. Vielmehr bedarf es weiterhin einer formellen Umsetzung der festgestellten Minderung durch eine förmliche Aufhebungsentscheidung (vgl. Senatsurteil vom 29.02.2016 – L 19 AS 411/15 unter Hinweis auf BSG, Urteil vom 29.04.2015 – B 14 AS 19/14 R – ). Denn ein Bewilligungsbescheid bildet, solange er nicht aufgehoben worden ist, die Rechtsgrundlage für den Anspruch des Leistungsberechtigten auf Gewährung der bewilligten Leistungen.
2. Das Fehlen eines Umsetzungsbescheides berührt aber nicht die Rechtmäßigkeit des Sanktionsbescheides (zur Zulässigkeit einer isolierten Feststellung der Minderung eines Leistungsanspruches nach §§ 31, 31a, 31b SGB II: BSG, Urteile vom 29.04.2015 – B 14 AS 19/14 R – und – B 14 AS 20/14 R).
4. 6 Landessozialgericht Sachsen-Anhalt, Urteil v. 26.08.2015 – L 4 AS 81/14
Grundsicherung für Arbeitsuchende – vorläufige Leistungsbewilligung – Aufforderung zur Angabe von Vermögen – Bestimmtheit – Leistungserstattung bei endgültiger Entscheidung – keine teilweise Vorläufigkeit – keine Erstattung der Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung – keine analoge Anwendung des § 335 SGB 3)
Anmerkung zu: LSG Halle (Saale) 4. Senat, Urteil vom 26.08.2015 – L 4 AS 81/14
3. Bei der Auslegung des Verfügungssatzes ist auf die Begründung des Verwaltungsaktes, auf früher zwischen den Beteiligten ergangene Verwaltungsakte, auf allgemein zugängliche Unterlagen oder auf Schriftverkehr zwischen den Beteiligten zurückzugreifen (vgl. BSG, Urt. v. 28.03.2013 – B 4 AS 59/12 R, juris; BSG, Urt. v. 29.11.2012 – B 14 AS 6/12 R, juris). Einer im Zusammenhang mit der vorläufigen Bewilligung versandten Aufforderung zur Angabe von Vermögen (Vorlage der ausgefüllten Anlage VM) kommt insoweit wesentliche Bedeutung zu.
4. Bei einer vorläufigen Leistungsgewährung nach § 328 Abs. 1 SGB III kommt eine Erstattung der Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung nach § 40 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1a SGB II a.F. i.V.m. § 328 Abs. 3 Satz 2 SGB III nicht in Betracht, da nach dem Wortlaut des Gesetzes nur die erbrachten "Geldleistungen" i.S.v. § 328 Abs. 1 Satz 1 SGB III zu erstatten sind (vgl. LSG Sachsen, Urt. v. 22.05.2014 – L 3 AS 600/12, juris, LSG Sachsen-Anhalt, Beschl. v. 28.03.2012 – L 2 AS 24/12 B, juris RN 18). Geldleistungen sind SGB II-Barleistungen an den Berechtigten, ggf. auch an Dritte. Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sind keine Geldleistungen und fallen deshalb nicht unter § 328 SGB III.
4. 7 Landessozialgericht Sachsen-Anhalt, Beschluss v. 24.05.2016 – L 2 AS 184/16 B ER – rechtskräftig
Die Anwendung des Leistungsausschlusses nach § 23 Abs. 3 Satz 1 SGB XII führt nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts, der sich der Senat nach vorläufiger Prüfung anschließt, indes nicht zum Ausschluss auch von Ermessensleistungen nach § 23 Abs. 1 Satz 3 SGB XII (vgl. dazu BSG, Urteile vom 3. Dezember 2015 – B 4 AS 43/15 R – und – B 4 AS 44/15 R, Urteil vom 20. Januar 2016 – B 14 AS 35/15 R -).
4. 8 Landessozialgericht Sachsen-Anhalt, Urteil v. 26.04.2016 – L 10 SF 1/14 EK
2. Ermittlungen zu den wirtschaftlichen Verhältnissen im PKH-Verfahren rechtfertigen – wenn überhaupt – nur in besonderen Fallkonstellationen die Nichtbearbeitung des Hauptsacheverfahrens.
4. 9 Bayerisches Landessozialgericht, Beschluss v. 03.06.2016 – L 7 AS 233/16 B ER
4. 10 Bayerisches Landessozialgericht, Urteil v. 31.05.2016 – L 11 AS 329/16 B PKH
Ein Vermerk über die Aufgabe zur Post im Sinne des § 37 Abs. 2 SGB X ist von der Poststelle anzubringen. Ein Vermerk eines Sachbearbeiters oder einer anderen Person, die das Schreiben nicht der Post übergeben hat, genügt hierfür nicht (Beschluss des Senates vom 11.03.2014 – L 11 AS 48/14 NZB, Urteil des Senates vom 16.01.2013 – L 11 AS 583/10; aber auch LSG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 24.04.2014 – L 6 AS 2145/12 B).
Quelle: https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=185896&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
4. 11 Pressemitteilung des Bay LSG zu Urteil v. 06.04.2016 – L 11 AS 355/15
Quelle: Pressemitteilung des LSG München v. 21.06.2016: https://www.juris.de/jportal/portal/t/1bmv/page/homerl.psml?nid=jnachr-JUNA160601340&cmsuri=%2Fjuris%2Fde%2Fnachrichten%2Fzeigenachricht.jsp
Bayerisches Landessozialgericht, Urteil v. 06.04.2016 – L 11 AS 355/15
4. 12 Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Urteil v. 26.05.2016 – L 31 AS 694/14
Voraussetzungen der Einkommensanrechnung – Bewilligungszeiträume vor dem 1. Januar 2008
Quelle: https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=185883&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
4. 13 Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss v. 01.06.2016 – L 25 AS 735/16 B PKH – rechtskräftig
Prozesskostenhilfe – hinreichende Erfolgsaussichten ( bejahend hier ) – Verwaltungsrecht – Regelung – formeller Verwaltungsakt – Auszahlung von Arbeitslosengeld II – Kürzung des Zahlbetrages – Barauszahlung – Wahlrecht des Leistungsempfängers
5. 1 SG Magdeburg, Urteil vom 10.06.2016 – S 15 AS 3053/13 – zur Anrechnung von Betriebs- und Heizkostenguthaben
5. 2 Sozialgericht Magdeburg, Urteil vom 10.06.2016 – S 15 AS 2184/14
5. 3 SG Hildesheim, Urteil v. 14.06.2016 – S 37 AS 1854/13, n. v.
Unabhängig von der Frage der Verfassungsmäßigkeit von Sanktionsnormen nach dem SGB II (vgl. hierzu SG Gotha – S 15 AS 5157/14 -) ist für eine ordnungsgemäße Sanktion eine fehlerfreie Rechtsfolgenbelehrung durch den Grundsicherungsträger zwingend erforderlich.
Die Fehlerhaftigkeit ergibt sich daraus, dass die Rechtsfolgenbelehrung Formulierungen im Konjunktiv enthält und dass der Beginn des Sanktionszeitraums nicht mitgeteilt wird. Nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts gilt: Eine Formulierung der Rechtsfolgenbelehrung im Konjunktiv nimmt ihr die Konkretheit und verweist die Rechtsfolge lediglich in den Bereich des Möglichen (BSG – B 14 AS 53/08 R -). Außerdem enthält die Rechtsfolgenbelehrung zwar Hinweise zur Dauer des Sanktionszeitraums, nicht jedoch zu dessen Beginn.
5. 4 SG Mainz, Urteil v. 16.06.2016 – S 8 AS 114/15
Quelle: Pressemitteilung des SG Mainz Nr. 11/2016: http://www2.mjv.rlp.de/icc/justiz/nav/695/broker.jsp?uMen=6955453e-9a90-11d4-a735-0050045687ab&uCon=d8a470f0-4467-5518-c3d8-0332e4e2711c&uTem=aaaaaaaa-aaaa-aaaa-aaaa-000000000042
5. 5 Sozialgericht Berlin, Urteil v. 27.05.2016 – S 37 AS 1974/16
Zur Berechnung der Warmwasserkosten – Hiernach ist nicht auf den Heizspiegel abzustellen, sondern auf die Grenzwerte des Jobcenters München. Eckhardt (info also 2012, S. 200 ff) hat nachgewiesen, dass diese Werte auf einer realistischen Schätzung beruhen.
1. Wegen signifikanter Preissprünge auf dem Berliner Wohnungsmarkt begründen gewichtete Werte aus dem Mietspiegel keine Vermutung, dass zu diesem Wert auch ausreichender Wohnraum für SGB 2-Leistungsberechtigte zur Verfügung steht (Anschluss an BSG vom 19.10.2010 – B 14 AS 65/09 R).
3. Kalte Betriebskosten müssen ohne genauere Untersuchung, welche Kosten in einfach ausgestatteten Wohnungen in einfacher Lage üblicherweise anfallen, nach den Mittelwerten der einschlägigen Kostenspiegel übernommen werden. Die damit verbundene Begünstigung ist zur Vermeidung eines Ausschlusses grundsicherungsrelevanter Wohnungen auf einem angespannten Wohnungsmarkt, der auch preisgebundenen Wohnraum mit höheren Betriebskosten umfassen kann, hinzunehmen (Anschluss an BSG vom 22.8.2012 – B 14 AS 13/12 R).
Rechtstipp: a. Auffassung zur Berechnung der Warmwasserkosten – SG Berlin vom 15.02.2016- S 27 AS 3369/14 und vom 22.02.2016 – S 126 AS 8477/14 – Hiernach ist nicht auf den Heizspiegel abzustellen, sondern auf den in der Berliner Betriebskostenübersicht mitgeteilten Werten.
5. 6 Sozialgericht Leipzig , Urteil v. 24.02.2016 – S 17 AS 4244/12 – rechtskräftig – Die Berufung wird zugelassen.
Die Nichtannahme des Arbeitsangebots des Eissportvereins A … e.V. durch die Klägerin erfüllt den Sanktionstatbestand des § 31 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB II.
Quelle: https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=185988&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
5. 7 SG Leipzig, Beschluss v. 03.03.2016 – S 22 AS 168/16 ER
Grundsicherung für Arbeitsuchende – Wohnungserstausstattung – Abgrenzung der Erstbeschaffung von der Ersatzbeschaffung
5. 8 SG Leipzig, Beschluss v. 21.01.2016 – S 22 AS 4239/15 ER, nachgehend Sächsisches Landessozialgericht, 18. April 2016, Az: L 7 AS 85/16 B ER, Beschluss
5. 9 Sozialgericht Augsburg, Urteil v. 15.06.2016 – S 11 AS 92/16 – Die Berufung wird zugelassen.
4. Der Sicherheitszuschlag in Höhe von 10 % des Tabellenwertes nach § 12 WoGG ist auch nach Aktualisierung der Werte anzusetzen. Der Sicherheitszuschlag ist nämlich nicht auf Grund der fehlenden Aktualität der Werte vom BSG angesetzt worden, sondern dieser ist im Interesse des Schutzes des elementaren Bedürfnisses des Leistungsberechtigten auf Sicherung des Wohnraums erforderlich, weil beim Fehlen eines schlüssigen Konzepts nicht mit Sicherheit beurteilt werden kann, wie hoch die angemessene Referenzmiete tatsächlich ist (vgl. BSG, Urteil vom 22. März 2012 – B 4 AS 16/11 R).
5. 10 SG Hamburg, Beschluss v. 03.12.2015 – S 22 AS 4444/15 ER
6. 1 Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Urteil v. 21.04.2016 – L 15 SO 165/12 – Die Revision wird zugelassen.
Ablehnung wegen mangelnder Mitwirkung – Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung – Schönheitsreparaturen – Kosten der Unterkunft – Abwälzung der Schönheitsreparaturen – Mietvertrag – Selbsthilfe – Einrede der Verjährung – Treu und Glauben
Quelle: https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=185864&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
6. 2 Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss v. 09.06.2016 – – , – L 9 SO 428/15 B – rechtskräftig
2. Als Inhaber einer gültigen unbefristeten Aufenthaltserlaubnis und Erwerber eines Daueraufenthaltsrechts nach § 2 Abs. 5 Satz 1 FreizügG/EU a.F. bzw. § 4a Abs. 1 FreizügG/EU n.F. unterliegt er auch keinem Leistungsausschluss nach § 7 Abs. 1 Satz 2 SGB II (vgl. nur LSG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 29.01.2007 – L 29 B 896/06 AS ER ).
3. Der SGB II-Träger darf fehlende Erwerbsfähigkeit nicht annehmen, ohne den zuständigen Sozialhilfeträger eingeschaltet zu haben (BSG, Urt. v. 07.11.2006 – B 7b AS 10/06 R). Folglich hat der SGB II-Träger bereits ab dem Zeitpunkt der negativen Feststellung über die Erwerbsfähigkeit durch die Agentur für Arbeit Nahtlosigkeitsleistungen nach § 44a Abs. 1 Satz 7 SGB II zu erbringen, bis der andere Träger seine Zuständigkeit anerkannt hat, sein Widerspruchsrecht erloschen ist oder die Arbeitsagentur über den Widerspruch entschieden hat.
Pressemitteilung des LSG Essen v. 23.06.2016: http://www.lsg.nrw.de/behoerde/presse/Aktuelle_Pressemitteilungen_des_LSG/Jobcenter_zur_Zahlung_von_Leistungen_verpflichtet___Trotz_Zweifeln_an_der_Erwerbsfaehigkeit_sei_eine_Verweisung_an_den_Sozialhilfetraeger_nicht_zulaessig__/index.php
6. 3 Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Urteil vom 28.01.2016 – L 8 SO 385/12
Zu den Rechten eines Beigeladenen und der – nicht gegebenen – Anwendung von § 181 SGG auf Sozialhilfeträger
Quelle: https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=183569&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
6. 4 Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Urteil vom 20.08.2015 – L 8 SO 327/13
8. 1 Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss v. 14.12.2015 – L 8 AY 55/15 B ER
2. Es bleibt offen, ob die Kriterien zur Abgrenzung der Regelbedarfsstufen 1 und 3 im SGB XII, die das BSG bei behinderten oder pflegebedürftigen Personen heranzieht (Urteile vom 23. Juli 2014 – B 8 SO 14/13 R u.a. und vom 24. März 2015 – B 8 SO 5/14 R u.a.), auf den gesamten Bereich des SGB XII und die Analogberechtigten nach § 2 AsylbLG) zu übertragen sind.
Quelle: https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=182412&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
8. 2 Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Urteil v. 21.04.2016 – L 15 AY 2/12 21.04.2016
Leistungsberechtigte nach dem Asylbewerberleistungsgesetz – Vermögenserwerb während Leistungsbezug – Sicherheitsleistung

References: § 60
 § 198
 § 73
 § 114
 § 33
 § 11
 § 335
 § 328
 § 40
 § 328
 § 328
 § 328
 § 23
 § 23
 § 37
 § 31
 § 12
 § 2
 § 4
 § 7
 § 44
 § 181
 § 2