Source: http://www.rotkreuzcampus.de/angebote/zusaetzliche-betreuungskraft-im-pflegeheim-87b-sgb-xi-jetzt-53c/
Timestamp: 2017-10-22 09:45:53+00:00

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Der RotkreuzCampus | Zusätzliche Betreuungskraft im Pflegeheim (§ 87b SGB XI) jetzt §53c
Zusätzliche Betreuungskraft im Pflegeheim (§ 87b SGB XI) jetzt §53c
Umfang / Termine
§87b-Fortbildung (jetzt §53c): Planung und Dokumentation von Betreuungsangeboten
§87b-Fortbildung (jetzt §53c): Kommunikation mit Dementen, Sterbe-und Trauerbegleitung
Diese modulare Qualifizierungsmaßnahme basiert auf der Richtlinie nach § 87b Abs. 3 SGB XI ( jetzt §53c ) zur Qualifikation und zu den Aufgaben von zusätzlichen Betreuungskräften in Pflegeheimen.
Die zusätzlichen Betreuungskräfte sollen die Betreuungs- und Lebensqualität von Heim­bewohnern verbessern, die infolge demenz­bedingter Fähigkeitsstörungen, psychischer Erkrankungen oder geistiger Behinderungen dauerhaft erheblich in ihrer Alltagskompetenz eingeschränkt sind und deshalb einen hohen allgemeinen Beaufsichtigungs- und Betreuungsbedarf haben.
Im Anschluss an die Qualifizierungsmaß­nahme „Zusätzliche Betreuungskraft im Pflegeheim“ erhalten die Teilnehmer ein entsprechendes Zertifikat.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserem Faltblatt (PDF-Download)!
Für die Teilnahme an dem Kurs sind, neben den grundlegenden Anfor­derungen an die persönliche Eignung, die Vorlage eines Nachweises über die Absol­vierung eines 5-tägigen Orientierungsprakti­kums in einem Pflegeheim notwendig.
Darüber hinaus erforderlich ist
die Feststellung der gesundheitlichen Eignung,
die Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses sowie
die schriftliche Erklärung der Kostenüber­nahme durch den Teilnehmer selbst oder durch eine stationäre Pflegeeinrichtung.
Damit die Qualifizierungsmaßnahme durchgeführt werden kann, ist eine Teilnehmerzahl von mindestens 10 Personen erforderlich.
Die Zielgruppen für diesen Kurs ergeben sich aus der Richtlinie nach § 87b Abs. 3 SGB XI, jetzt §53c. Demnach bestehen grundlegende Anforderungen an die persönliche Eignung von Menschen, die
beruflich eine Betreuungstätigkeit in Pflegeheimen ausüben möchten. Nach der genannten Richtlinie sind diese insbesondere
eine positive Haltung gegenüber kranken, behinderten und alten Menschen,
Beobachtungsgabe und Wahrnehmungsfähigkeit,
Empathiefähigkeit und Beziehungsfähigkeit,
die Bereitschaft und Fähigkeit zu nonverbaler Kommunikation,
Phantasie, Kreativität und Flexibilität,
Gelassenheit im Umgang mit verhaltensbedingten Besonderheiten infolge von demenziellen und psychischen Krankheiten oder geistigen Behinderungen,
psychische Stabilität, Fähigkeit zur Reflexion des eigenen Handelns, Fähigkeit, sich abzugrenzen,
Fähigkeit zur würdevollen Begleitung und Anleitung von einzelnen oder mehreren Menschen mit Demenz, psychischen Erkrankungen oder geistigen Behinderungen,
Der Kurs besteht aus drei Modulen (Basiskurs, Betreuungspraktikum und Aufbaukurs) und ist wie folgt gegliedert:
Modul 1: Basiskurs Betreuungsarbeit in Pflegeheimen
Grundkenntnisse der Kommunikation und Interaktion unter Berücksichtigung der be­sonderen Anforderungen an die Kommuni­kation und den Umgang mit Menschen mit Demenz, psychischen Erkrankungen oder geistigen Behinderungen,
Grundkenntnisse über Demenzerkran­kungen, psychische Erkrankungen, geistige Behinderungen sowie typische Alterskrank­heiten wie Diabetes und degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates und deren Behandlungsmöglichkeiten,
Grundkenntnisse der Pflege und Pflege­dokumentation (Hilfen bei der Nahrungsauf­nahme, Umgang mit Inkontinenz, Wunden und Schmerzen usw.) sowie der Hygiene­anforderungen im Zusammenhang mit Betreuungstätigkeiten zur Beurteilung der wechselseitigen Abhängigkeiten von Pflege und Betreuung,
Modul 2: Betreuungspraktikum in einem Pflegeheim
Das Praktikum erfolgt in einem Pflegeheim unter Anleitung und Begleitung einer in der Pflege und Betreuung des betroffenen Per­sonenkreises erfahrenen Pflegefachkraft, um praktische Erfahrungen in der Betreuung von Menschen mit einer erheblichen Einschrän­kung der Alltagskompetenz zu sammeln.
Modul 3: Aufbaukurs Betreuungsarbeit in Pflegeheimen
Vertiefen der Kenntnisse, Methoden und Techniken über das Verhalten, die Kommunikation und die Umgangs­formen mit betreuungsbedürftigen Menschen,
Rechtskunde (Grundkenntnisse des Haftungsrechts, Betreuungsrechts, der Schweigepflicht und des Datenschut­zes und zur Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen),
Hauswirtschaft und Ernährungslehre mit besonderer Beachtung von Diäten und Nahrungsmittelunverträglichkeiten,
Beschäftigungsmöglichkeiten und Freizeitgestaltung für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen und/oder Demenzerkrankungen,
Bewegung für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen und/oder Demenz, psychischen Erkrankungen oder geistigen Behinderungen,
Kommunikation und Zusammenarbeit mit den an der Pflege Beteiligten, z.B. Pflegekräften, Angehörigen und ehrenamtlich Engagierten.
160 Unterrichtseinheiten (Modul 1 und Modul 3) sowie ein
2-wöchiges Betreuungspraktikum (Modul 2).
23.10.2017 bis 24.11.2017,
in der Regel Montag bis Freitag 8:30 Uhr bis 12:00 Uhr,
14-tägiges Praktikum in der Zeit vom 27.11.2017 bis 04.01.2018.
Modul 3: Aufbaukurs
07.01.2018 bis 29.01.2018,
in der Regel Montag bis Freitag 8:30 Uhr bis 12:00 Uhr.
Die Kosten für den Kurs belaufen sich auf insgesamt 832,00 €.
Fahrt-, Übernachtungs- sowie Verpflegungskosten sind selbst zu tragen.
Die Finanzierung der bisherigen Kurse fand vielfach über das Jobcenter des Hochtaunuskreises statt. Hinsichtlich weiterer möglicher Kostenträger sprechen Sie uns bitte einfach an.
Für eine Anmeldung benötigen Sie folgende, hier zum Download bereitstehende Unterlagen:
Checkliste vorzulegende Unterlagen
Bei allgemeinen Fragen zu der Qualifizierungsmaßnahme oder zu Fragen in Bezug auf die oben genannten Formulare setzen Sie sich bitte über unsere Kontaktdaten mit uns in Verbindung.

References: §53
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§87
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