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Timestamp: 2020-05-28 06:35:23+00:00

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Deutschland : Stuttgart - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Im Rahmen des VgV-Verfahrens soll ein Fachplaner Technische Ausrüstung Elektrotechnik für den Neubau Hans-Rehn-Stift in Stuttgart-Rohr ermittelt werden.
Die Baumaßnahme des Eigenbetrieb leben & wohnen (ELW) ist auf dem eigenen Grundstück auf einer BGF von ca. 5 500 m
beabsichtigt und betrifft folgende Gebäudeteile:
— Pflegeheim;
— heimverbundene Seniorenwohnungen;
— Begegnungsstätte.
Das Projekt wird unter Anwendung des neu beschlossenen Aktionsprogramms Klimaschutz der Stadt Stuttgart durchgeführt. Das Energiekonzept ist eng und regelmäßig mit dem Amt für Umweltschutz abzustimmen.
Bitte melden Sie sich vor Abgabe des Teilnahmeantrags über die Plattform (www.meinauftrag.rib.de -Anmeldung) kostenfrei an und verknüpfen sich mit der E-Plattform der Landeshauptstadt Stuttgart unter Einstellungen/Firma – Vergabeplattformen/Vergabeplattform Stuttgart – Verknüpfen.
Die Kriterien zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sind unter II.2.9. aufgeführt.
Der Auftraggeber behält sich vor, gemäß § 43, Absatz 3 VgV nach Zuschlagserteilung eine bestimmte Rechtsform vorzuschreiben.
Rechtsform von Bietergemeinschaften im Auftragsfall: Gesellschaft bürgerlichen Rechts mit gesamtschuldnerischer Haftung. Es sind alle Mitglieder der Bietergemeinschaft anzugeben, eines davon ist als bevollmächtigter Vertreter zu benennen. Sollte eine Bewerber-/ Bietergemeinschaft angestrebt werden, ist das Formblatt 234 zu verwenden.
Erklärungen gemäß Tariftreuegesetz des Landes Baden-Württemberg sind abzugeben.
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Berufliche Qualifikation nach § 75 Abs. 1 VgV (Eintragung in ein Berufsregister oder Nachweis eines Abschlusses, bspw. Diplom-/Bachelor-Masterurkunde).Teilnahmeberechtigt sind: Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur oder Vergleichbares berechtigt sind. Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen als Ingenieur oder Vergleichbares, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG gewährleistet ist. Juristische Personen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, und der Planungsaufgabe entspricht und wenn der verantwortliche Verfasser der Planung oder der gesetzliche Vertreter der juristischen Person die an die natürlichen Personen gestellten Anforderungen erfüllt. Arbeitsgemeinschaften, bei denen jedes Mitglied die Anforderungen erfüllt, die an die natürlichen oder juristischen Personen gestellt werden.
Berufliche Qualifikation nach § 75 Abs. 1 VgV
(Eintragung in ein Berufsregister, Bauvorlageberechtigung gemäß § 43 LBO oder Nachweis eines Abschlusses,bspw. Diplom-/Bachelor-/Masterurkunde)
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, wenn der Bieter erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen beim Auftraggeber gerügt hat (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB), aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbare Verstöße gegen Vergabevorschriften nicht bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung bzw. zur Angebotsabgabe beim Auftraggeber gerügt hat (§ 160 Abs.3 Nr. 2 und Nr. 3 GWB) oder soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem nach Zuschlagserteilung unzulässig (§ 168 Abs. 2 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post, unabhängig davon, ob die Fristen gem. § 160Abs. 3 GWB abgelaufen sind (§ 134 Abs. 2 GWB).
LHS Stuttgart – Dienstleistungszentrum Bauvertragswesen
+49 711 / 216-89066
Der Auftraggeber stellt den Teilnahmeantrag in Form einer Excel-Datei zur Verfügung. Die Bewerbungsunterlagen stehen unter der unter Ziffer I.3. genannten Internetplattform bis zum Ablauf der unter Ziffer IV.2.2. genannten Frist zum Herunterladen bereit und sind nur auf diesen Weg erhältlich. Für die Abgabe des Teilnahmeantrags sind zwingend die von der Vergabestelle vorgegebenen Bewerbungsunterlagen zu verwenden und ausgefüllt abzugeben. Die vollständig ausgefüllten Bewerbungsunterlagen mit Angabe der erreichten Gesamtpunktzahl sind auf der von der Einreichungsstelle zur Verfügung gestellten Vergabeplattformhochzuladen. Die jeweiligen Angaben sind mit prüfbaren Unterlagen zu belegen und als Anlagen beizulegen. Ansprechpartner (Bauherrenvertreter) für Auskünfte zu den angegebenen Referenzprojekten sind zu benennen. Zusätzliche Unterlagen, über die geforderten hinaus, werden nicht gewertet.
Hinweis: Aufgrund der aktuellen Situation (Corona-Virus) behält sich der Eigenbetrieb leben & wohnen vor, den Termin für das Verhandlungsgespräch zu verschieben. Es wird angestrebt, dass der Termin bestehen bleibt. Derzeit werden alternative Möglichkeiten in Betracht gezogen, um das Verhandlungsgespräch abzuwickeln, wie bspw. eine Videokonferenz. Diese müssen allerdings noch rechtlich geprüft werden.
Landeshauptstadt Stuttgart - Dienstleistungszentrum Bauvertragswesen
DLZ1 HBA
— > s. Auftragsunterlagen.
Eine Nachforderung fehlender Erklärungen oder Nachweise gem. § 56 Abs. 2 VgV sieht der Auftraggeber nur indem Falle vor, wenn weniger als 5 Bewerber die Zulassungsvoraussetzungen erfüllen.
Die 3 bis 5 Bewerber mit den höchsten Punktzahlen werden zu den Verhandlungsgesprächen eingeladen. Bei punktgleichen Bewerbungen entscheidet gemäß § 75 Abs. 6 VgV das Los.
2.1.1. Beschäftigte gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV:
Das jährliche Mittel der in den letzten 3 Jahren (2017-2019) Beschäftigten (Teilzeitbeschäftigte können entsprechend ihrer Teilzeit angerechnet werden) inkl. der Führungskräfte betrug:
— bis zu 2 Vollzeitbeschäftigte: 10 Punkte;
— mehr als 2 und bis zu 3 Vollzeitbeschäftigte: 15 Punkte;
— mehr als 3 Vollzeitbeschäftigte: 30 Punkte.
2.2.1. Referenzobjekt 1 des Bewerbers: Fachplanung Technische Ausrüstung (HOAI § 53 Anl. Gr. 4-6) Neubau, mindestens Honorarzone II:
1. Gebäudeart:
— sonstige Gebäude: 0 Punkte;
— Pflegeheim: 30 Punkte;
— Pflegeheim mit Tiefgarage: 40 Punkte.
2. Gebäudetyp:
— Neubau Gebäude mit bis zu 5 000 m
BGF: 25 Punkte;
— Neubau Gebäude mit mehr als 5 000 m
BGF: 50 Punkte.
3. Planung einer Brandmeldeanlage:
— liegt nicht vor: 0 Punkte;
— liegt vor: 20 Punkte.
4. Planung von Notrufsystemen:
5. Auftraggeber:
— privater Auftraggeber: 10 Punkte;
— öffentlicher Auftraggeber: 40 Punkte.
6. Bauwerkskosten KGR 440-460 (in Euro Netto):
— kleiner 0,50 Mio. EUR: 5 Punkte;
— ab 0,5 Mio. EUR und kleiner bis 0,80 Mio. EUR: 20 Punkte;
— ab 0,8 Mio. EUR: 30 Punkte.
7. Realisierte und vollständig abgeschlossene Leistungsphasen (LPH) Technische Ausrüstung nach HOAI durch den Bewerber:
— LPH 2: 5 Punkte;
— LPH 3: 9 Punkte;
— LPH 5: 11 Punkte;
— LPH 6: 4 Punkte;
— LPH 7: 3 Punkte;
— LPH 8: 18 Punkte.
8. Jahr der Inbetriebnahme:
— bis 31.12.2014 oder noch nicht in Betrieb: 10 Punkte;
— ab 1.1.2015: 25 Punkte.
9. Referenzschreiben des Auftraggebers nach Inbetriebnahme des Referenzobjekts 1
(bei privatem Auftraggeber wird die Abgabe einer Eigenerklärung akzeptiert):
— liegt vor und ist beigelegt als Anlage: 10 Punkte.
2.2.2. Referenzobjekt 2 des Bewerbers: Fachplanung Technische Ausrüstung (HOAI § 53 Anl. Gr. 4-6) Neubau, mindestens Honorarzone II:
9. Referenzschreiben des Auftraggebers nach Inbetriebnahme des Referenzobjekts 2
Die Ausschluss-, Auswahl- und Eignungskriterien sind über den beigefügten Teilnahmeantrag zu erbringen. Alle erforderlichen/geforderten Nachweise und Eigenerklärungen sind der Bewerbung beizufügen.
Bei einer Bewerbergemeinschaft müssen alle Teilnehmer die Ausschlusskriterien separat erfüllen. Kann ein Bewerber nur eine/n einzige/n Erklärung/Nachweis nicht erbringen, wird er vom Verfahren ausgeschlossen.
Darstellung der Organisation des Projektteams
Fachliche Eignung Projektleitung, stellvertretende Projektleitung
Darstellung der Verfügbarkeit des Projektteams
Darstellung der Herangehensweise
Darstellung der Maßnahmen zur projektspezifischen Termineinhaltung
Darstellung der Maßnahmen zur projektspezifischen Kosteneinhaltung
Darstellung der Herangehensweise und Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern
Supperstraße 28-32

References: § 43
 § 75
 § 75
 § 43
 § 160
 § 56
 § 75
 § 46
 § 53
 § 53