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Timestamp: 2018-05-20 19:07:20+00:00

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....immer an die richtige adresse
budde harald am Do 15 Okt 2009, 22:13
.... lieber Gott wenn es mir gut geht und ich die zeit anhalten möchte
wenn ich so dankbar bin , wenn ich mich freue
hilf mir d ich mich immer bei Dir bedanke
denn es kommt alles von Dir
weder von anderen menschen
und schon garnicht vom eigenen leistungen
sondern von Dir aus liebe
und barmherzigkeit geschehen durch Jesus Christi
auch wenn scheinbar andere helfen oder der zufall oder das eigene da zu tun
Herr Du bist Alles
Mögen Dich alle Menschen lieben
habe ich Deine Liebe so habe ich Alles und noch viel mehr
laß mich Dich immer lieben,laß mich demütig sein
Harald am Mo 09 Nov 2009, 18:48
das ist ein Lied eines Liedermachers, Wolfgang Tost, den ich bisher nicht kannte, der heute bei ERF in ner Sendung vorgestellt wurde. Ein Lied sang er live ... Auszüge aus dem Text:
wenn du fertig und kaputt bist,
wenn dein Schreien dir nicht hilft,
wenn du sinnlos nur noch rumhängst,
wenn du dich so einsam fühlst
wenn du deinen Mut verloren hast,
wenn du dich nicht ausstehen kannst,
wenn dein Glaube nicht mehr echt ist,
wenn du Gott nicht mehr verstehst ...
Ich hab keine speziellen, große Sorgen, finde es nur tröstlich, daran erinnert zu werden, daß es bei Jesus niemals heißt: "Kein Anschluß unter dieser Nummer" oder "Bitte warten, bitte warten, bitte warten, im Moment sind alle Abfrageplätze belegt" ...
So wie du schriebst, harald budde, ist Gott und Sein Sohn, Jesus Christus wirklich
Oft treiben uns Sorgen um, kleine, große, schlimme, banale. Dabei vergesse ich, daß ich mit meiner Sorgerei nichts ändern kann, mich nur verrückt mache und leider noch allzu häufig ist der erste Impuls, mir Rat bei Menschen zu holen.
Dabei ist Jesus IMMER da, IMMER ansprechbar; zudem ist ER der Einzige, der wirklich Sorgen entsorgen kann und mir diese Last abnehmen möchte.
Immer wieder kommt es vor, ich renne zu Jesus, sag IHM alles, werfe IHM meine Sorgen wirklich hin ...
wenige Momente nach dem "Amen" - wie es scheint, hatte ich sie nicht weit genug geworfen - nehm ich meinen entleerten Sorgenkoffer und sammle die Sorgen doch wieder sorgfältig ein.
Loslassen, sagt man dann. Tja wenn ich mich an sonst nichts klammern kann, dann doch wenigstens an meine Sorgen - Loslassen, weggeben, hergeben; nicht ich bin der Entsorger, die Entsorgungsgesellschaft. Es ist oft sperriger als Sperrmüll, was da entsorgt werden muß. Loslassen, hergeben.
Was sorgt ihr euch um allen möglichen Mist, wenn ihr nichtmal mit all eurer Sorgerei eurer Lebensspanne auch nur eine Sekunde zufügen könnt?
Jesus sorgt sich um dich, um mich, ER entsorgt die Sünde, die Sorge; ER macht sich Sorgen um uns; ER sorgt Tag und Nacht für uns.
Loslassen, hergeben.
Wenn du also Sorgen hast, dann wähle die Sorgentelefonnummer 5015:
Statt der Sorgen wirst du Frieden bekommen; in dein Herzen. Das ist weitaus genialer als ein Hirn voller Sorgen.
Ok, dieses Entsorgungsverfahren wird künftig dein ständiger Begleiter sein, hoffentlich nicht immer mit denselben Sorgen. Mit der Zeit wird es immer selbstverständlicher sein, gleich zum Telefon zu greifen und 5015 zu wählen, statt zu überlegen, wer nun gerade der richtige Mensch sein könnte, mit dem ich über dieses Problem reden könnte, der mir weiterhelfen könnte... Und selbst wenn es nicht immer sofort gelingt, sei gewiß, daß Jesus viel Geduld hat mit dir und mir.
Der Herr segne Dich (und mich)
Re: ....immer an die richtige adresse
Heidi am Di 10 Nov 2009, 21:51
kann man im Internet wo in das Mach aus Sorgen ein Gebet - Lied reinhören?
Und bei der Gelegenheit auch das Maria, ahntest du - Lied?
Ich habe es nicht gefunden, vielleicht du, dann schreib doch bitte den Link unter die Wohlfühllieder.
In Vorfreude schon mal
Gast am Sa 14 Nov 2009, 05:38
erstklassig dein posting.
Harald schrieb: Ich hab keine speziellen, große Sorgen, finde es nur tröstlich
respekt für deine rechtfertigung, aber wer noch nie in solch einer situation geraten ist, wie es das lied beschreibt, behaupte ich jetzt mal, kann christus NICHT kennen. dafür lässt er uns durch sein wort erfahren, was mit solchen gebrochenen menschen wird. sie sind sogar mit unter auch inhalt der seeligpreisung.
meine erfahrung zeigt, dass man hauptsächlich in SOLCHEN tiefs in unserem herrn jesus wachsen DARF.aus diesem grund spricht der herr, dass der kleinste der größte ist und der größte der kleinste.
fazit: ohne erfahrung keine beziehung
Heidi am Sa 14 Nov 2009, 16:40
ich könnte mit Harald auch sagen, dass ich keine speziellen, großen Sorgen habe...und zwar im Moment nicht.
Große Sorgen wären für mich, wenn ich arbeitslos würde, wenn einer meiner (superkleinen) Familie stirbt, wenn meine Wohunung abbrennt, sogar noch, wenn mein Auto kaputt ginge - also wenn es an die "Substanz" geht.
Was das Lied sagt über Einsamkeit, über Fertigsein und keiner merkts und hörts, über Rumhängen. mutlos werden, auf sich selber sauer sein, Glaubenskrisen...also das haben wir sicher alle schon durch.
Wenn das keine großen und seelisch krankmachenden Rahmen annimmt, ist man damit selten mehr als 2 oder 3 Tage "im Loch" und wenn man sich damit an Gott wendet, dann zeigt die Erfahrung, dass es oft einen erstaunlichen Lichtblick gibt..in welcher Form auch immer eine Antwort kommt.
Und bei größeren Problemen gab es zu guter Letzt immer HIlfe von Gott, sodass ich gelernt habe, mich drauf zu stützen, dass Gott jede Sache, an der wir uns kaputtsorgen, wenden wird, und oft dann, wenn es eine Minute vor Zwölf ist. Du und alle anderen sensiblen Leute hier wissen das ja selber.
Wenn ich an die Psalmen denke, siehst du den David, der auch sehr empfindsam ist. Ich mag sensible Menschen sehr.
Ob es "Sonnenscheinchristen/-menschen" tatsächlich gibt, weiß ich nicht. Ich bewundere die, die alles aushalten und das noch mit guter Miene...solche gibts auch. Nur sind die manchmal dann nicht so samthandschuhmäßig im Umgang mit Anderen, aber können auch auferbauend sein. Es gibt so ne und so ne - und abgerundet ergänzen wir uns gut im Werk Gottes.
Harald am Sa 14 Nov 2009, 17:06
im Bibel.TV Newsletter war es schon letzte Woche das Thema, ich hab den aber nicht gelesen ... also das Sorgen.
Er hat einen Sorgenübergabevertrag ausgearbeitet, vielleicht ist das ja für manchen manchmal eine Lösung die hilft, sich von den Sorgen zu verabschieden.
zwischen dem/r Unterzeichnenden und Jesus Christus.
Rechtsgrundlage ist das Wort des lebendigen Gottes in 1. Petrus 5,7: „Alle eure Sorgen werft auf ihn, denn er sorgt für euch."
§1 Ich übergebe Jesus Christus meine Sorgen und verliere alle weiteren Bearbeitungsrechte.
§2 Jesus Christus übernimmt meine Sorgen zur weiteren Bearbeitung und kommt für die allerbeste Erledigung auf.
§3 Die Anzahl der übertragbaren Sorgen ist unbegrenzt.
§4 Rücknahme-Sperrklausel:
Bei dem Versuch, den Vertrag zu brechen und rechtswidrig die abgegebenen Sorgen wieder an sich zu reißen, wird der/die Unterzeichnende zu folgendem Gebet verpflichtet: „Herr Jesus, vergib mir mein mangelndes Vertrauen. Ich danke dir, dass du meine Sorgen bereits endgültig übernommen hast, und dass denen, die dich lieben, alle Dinge zum Besten dienen."
§5 Zur Vertragsausführung wird Folgendes empfohlen:
a.) Die abzugebenden Sorgen aufschreiben und in die Bibel einlegen.
b.) Die Sorgen jeden Tag Jesus Chrisus im Gebet übergeben.
c.) Ihm jeden Tag danken, dass er nichts falsch macht oder zu spät kommt.
d.) Ihm danken, wenn das Problem gelöst ist.
Die an Jesus Christus zu übergebenden Sorgen lauten:
Ort, Datum und Unterschrift des abgebenden Vertragspartners
Wer sich lieber den Vertrag ausdrucken möchte - dann kann man ihn auch ausfüllen ... Bibel.TV hat einen als PDF online gestellt. Beim ausdrucken würde die Seite 2 genügen.
Harald am Sa 14 Nov 2009, 17:36
doch noch zwei Sachen, die mich die letzte Zeit umtrieben ...
Ich hatte mir u.a. auch Sorgen gemacht um mein Beurteilungsgespräch, ansich war ich mir sicher, daß es schlechter als die Jahre davor ausfallen müsse. Ich hab davor gebetet und Jesus gesagt, daß ich nicht beleidigt sein möchte, oder mich ungerecht behandelt fühle oder sonstwie grolle, wenn dem so ist. Und ich hab die letzten Tage wieder mehr dafür gebetet, daß mir Jesus seine Liebe ins Herz gibt grad für die Bewohner, die mir Probleme machen.
Die Beurteilung war so gut wie letztes Jahr (in einem Punkt sogar noch besser) - ich bin Jesus so dankbar.
"Ohne mich könnt ihr nichts tun" sagt Jesus, wenn ich mich bloß immer daran erinnern würde. Gott ist so gut zu uns - auch wenn wir das manchmal eine zeitlang nicht so sehen, weil es nicht immer himmelhochjauchzend zugeht. Die Frau, Hansi Hirschmann, von der ich grad ein Buch zu Ende gelesen hab (Vom Hakenkreuz zum Kreuz) sagte immer wieder, daß ihr das half: "Wenn die Dunkelheit am größten, ist die Morgendämmerung ganz nah", oder so ähnlich. Wir zweifeln und verzagen gelegentlich, ABER Gott weiß IMMER was ER danach für uns bereit hält. Gott liebt seine Kinder.
Tja und weil ich mich auch darum sorgte: Ich konnte es fast nicht aushalten, aber der Reihe nach. Ich hatte mein Motorrad verkauft. Die mir bekannte Frau hatte es anbezahlt und wir machten aus, daß sie mir in monatlichen Raten den Rest gibt. Nun hatte ich vergessen ihr einen Mangel zu nennen. Natürlich kam es so, daß sie mich einige Tage später darauf ansprach. Jesus gibt einem dann ja die nicht gerade angenehme Gelegenheit, das wieder grade zu rücken. Und dann fiel es mir siedendheiß wieder ein und ich entschuldigte mich bei ihr und sagte ihr, daß sie mir darum nur noch das bezahlen solle, wie sie denkt, daß es angemessen sei.
Die erste Rate kam pünktlich, aber dann kamen keine mehr, ich weiß nicht 6 oder 8 Wochen nicht, ich war nahe daran, ihr zu schreiben, ob sie denkt, daß das Motorrad nur so viel wert ist. Aber ich hatte ihr ja gesagt, daß sie nur das überweisen braucht, was sie als angemessen denkt. Mein Konto war auch nicht berauschend (ist es immer noch nicht...) Jedenfalls fiel es schwer, nicht zu schreiben. Ich hab es dann an Jesus abgegeben. Für mich war das die Entscheidung, ob ich Jesus vertrauen will und denke, daß ER schon für mich sorgt oder ob ich denke, ich muß selber schauen, daß ich zu meinem "Recht" komme. Ich hab noch manchmal auf den Kontoauszug geschielt, mich aber nicht mehr darum gesorgt.
Jetzt, gestern, als ich Geld abhob fiel mir auf, daß mehr auf dem Konto ist, als sein müßte. Klar, daß ich an die Rate dachte. Und so war es dann auch. All das sind kleine Sorgen, wenn liebe Angehörige schwer krank werden, oder gar sterben, oder oder oder, es gibt so viel schlimmeres, aber manchmal sorgt man sich (unangemessen) um solch mickrige Dinge.
bei Gott ist man immer an der richtigen Adresse ...
Heidi am Sa 14 Nov 2009, 18:09
Harald schrieb: ich entschuldigte mich bei ihr und sagte ihr, daß sie mir darum nur noch das bezahlen solle, wie sie denkt,
Nach dem ersten Schreck beim Lesen dann der beruhigende und fröhliche Gedanke an deinen schönen kindlichen Glauben.
Der Vertrag ist ja super, habe ich ausgedruckt.
Es fehlt jeglicher Zusatz, dass der Vertragspartner die Erledigung der Sorgen nach den Vorschlägen und Vorstellungen der Unterzeichners ausführen muss.
Eva am Sa 14 Nov 2009, 23:47
Heidi schrieb: Es fehlt jeglicher Zusatz, dass der Vertragspartner die Erledigung der Sorgen nach den Vorschlägen und Vorstellungen der Unterzeichners ausführen muss.
Dafür steht ja §2
Jesus erledigt das wirklich immer am allerbesten, viel besser, als wir unsere Vorschläge machen können oder Vorstellungen haben. Das erlebe ich immer wieder, plane, denke, versuche, etwas in die Reihe zu bekommen - und dann - wird plötzlich alles anders -oh Schreck - ABER rückblickend sehe ich, dass Jesus wirklich den allerbesten Plan hatte.
Ich werde mir den Vertrag auch ausdrucken. Danke, Harald ! Der passt 100%ig zu mir und ich habe zur Zeit auch einiges (Haus, Arbeitsstelle, Gemeinde ) da rein zu schreiben.
Gast am Sa 14 Nov 2009, 23:59
so ein vertrag ist meines geschmackes nur etwas, um sich an etwas festzuhalten.
ich könnte das perfekt ohne diesen "vertrag". mir gelingt es mit christus, manches bestens zu lösen. mein vertrauen zu ihm ist größer als ein zettel, auf dem sich ein zweifel am allerhöchsten spiegelt. zumindest kommt es mir so vor.
Eva am So 15 Nov 2009, 00:17
Liebe Ziporra,
mein Vertrauen geht nicht in dieses Stück Papier, sondern vollkommen in Jesus.
Ich bin nur ein Mensch, der alles schwarz auf weiß braucht. Wenn ich mir das alles aufschreibe, kann ich es trotzdem in voller Gewissheit an Jesus abgeben.
Gast am So 15 Nov 2009, 10:03
natürlich kann man das auch so machen...ich setz lieber auf reden. ich muß es christus richtig in worten vorbringen, dann geht es mir besser. das stück papier ist auch eine lösung...ich war hier unbedacht. sorry, es tut mir leid, wenn ich jemandem ein schlechtes gefühl gab.
stell dir mal vor, christus würde leibhaftig in deiner küche sitzen, würdest du dann auch einen zettel schreiben? ich nicht, ich würde dann auch sofort in die küche rennen, und ihm alles berichten...so habe ich das eigentlich gemeint...
Eva am Sa 21 Nov 2009, 21:08
Ziporra schrieb: ..ich war hier unbedacht. sorry, es tut mir leid, wenn ich jemandem ein schlechtes gefühl gab.
ist schon in Ordnung, ich hatte kein schlechtes Gefühl.
Wenn ich mir vorstelle, dass Jesus in meiner Küche sitzt, dann würde ich natürlich auch mit ihm reden. Ich rede auch so oft mit Gott, mit Jesus. Im Auto zur oder von der Arbeit bete ich oft. Und lege dann auch meine Sorgen dar.
Sonst bin ich eher ein Schreibmensch, im Gegensatz zu dir, vielleicht.
Heute kam mir das Thema Sorgen noch mal aktuell ins Auge als ich das Kalenderblatt las:
Matth.6,34:
Da hieß es u.a. daß unsere körperliche und nervliche Beschaffenheit darauf ausgelegt ist, dass wir die Ereignisse eines Tages tragen können.
Heute gibt Gott die Kraft und Weisheit, sie zu überwinden. So sollen wir IHM Tag für Tag unsere Sorgen anvertrauen und werden IHM Tag für Tag für Seine Hilfe danken können.
So oft habe ich dies schon erlebt, dass Gott mir immer in einer ganz konkreten Situation geholfen hat. Und ich mir viel zu viel Gedanken und Sorgen um Zukünftiges gemacht habe, unnütz, da Gott gar nicht will, dass wir uns für den morgigen Tag sorgen, sondern nur um das HEUTE.
Da bin ich immer noch mittendrin, dies zu lernen.

References: §1

§2

§3

§4

§5
 §2