Source: https://www.gabler-banklexikon.de/definition-a-z/ai-an
Timestamp: 2019-01-20 09:30:17+00:00

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Definitionen "ai-an" im Gabler Banklexikon (1)
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Association of International Bond Dealers; wurde umbenannt in ISMA.
Alternativer Investmentfonds.
nach Art. 4 der AIFM-Richtlinie jede juristische Person, deren reguläre Geschäftstätigkeit darin besteht, einen oder mehrere Alternative Investment Funds (AIFs) zu verwalten; in Umsetzung dieses EU-Rechtsaktes durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beaufsichtigt..&nbsp;
Richtlinie 2011/61/EU über die Verwalter alternativer Investmentfonds, engl. Alternative Investment Fund Manager Directive; EU-Rechtsakt, der sich an alle Verwalter (manager) alternativer Investmentfonds (AIFs) richtet, die nicht von den OGAW-Richtlinien (UCITS) erfasst werden, sowohl solch mit... mehr >
Association for Investment Management and Research, bis 2004 führender Interessenverband von Finanzanalysten, seither: CFA Institute.
engl. für Luftfrachtbrief; Abkürzung AWB.
Ausfuhrkredit-Gesellschaft mbH (AKA).
vertragliche Verpflichtung einer Bank, im Auftrag, für Rechnung und nach Weisung eines Kunden innerhalb eines bestimmten Zeitraumes und unter bestimmten Voraussetzungen eine bestimmte Zahlung von Geld oder eine andere finanzielle Leistung zu erbringen. Nach den je zu erfüllenden Voraussetzungen... mehr >
der an ein Kreditinstitut gerichtete Auftrag zur Eröffnung eines Dokumentenakkreditivs. Aufgrund der Vereinbarung im Kauf-, Lieferungsvertrag o.&nbsp;Ä. (Grundgeschäft, Art. 4 ERA 600) über die Stellung eines Dokumentenakkreditivs erteilt der Käufer bzw. Besteller einen&nbsp;Akkreditivauftrag... mehr >
Bank (Kreditinstitut), die ein Dokumentenakkreditiv eröffnet (Bezeichnung in ERA: eröffnende Bank; issuing bank).
Abgabe eines abstrakten Schuldversprechens auf der Grundlage eines Dokumentenakkreditivs durch eine Bank (bestätigende Bank, confirming bank) im Auftrag und unter dem Obligo der eröffnenden Bank (Akkreditivbank). Die&nbsp;Akkreditivbestätigung begründet ein selbstständiges Leistungsversprechen (Art. 8 b] ERA).
Synonym für Importakkreditiv.
übertragbares Akkreditiv.
bezeichnet i.w.S. den (An-)Käufer (Buy Side) im Rahmen einer Kauftransaktion, i.e.S. die Kontraktpartei, die im Rahmen einer M&amp;A-Transaktion ein anderes Unternehmen, Anteile daran oder Teile davon (Target) erwirbt.
Equity Warrant; Optionsschein mit einer einzelnen Aktie als Basiswert.
1. Begriff: Die Aktienanalyse beschreibt die methodische Erfassung historischer, aktueller und prognostizierter Daten und darauf fußende Bewertung von Aktien, Aktiengesellschaften und Aktienmärkten, um optimale Entscheidungen über Aktienauswahl (Selektionsproblem) und Kauf-Verkaufs-Zeitpunkt... mehr >
Bank in der Rechtsform der Aktiengesellschaft (AG) oder der Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA). Zu den Aktienbanken zählen v.a. Großbanken und Regionalbanken.
früher übliche Bezeichnung für Aktienregister.
Amortisation; Verfahren zur Kapitalherabsetzung bei einer Aktiengesellschaft (AG) durch Vernichtung einzelner Aktien (§§&nbsp;237 ff. AktG). Diese können zwangsweise oder nach Erwerb durch die Gesellschaft (Erwerb eigener Aktien) eingezogen werden. Die Aktieneinziehung führt zum Erlöschen der... mehr >
Investmentfonds, d.h. Sondervermögen einer Investmentgesellschaft (Kapitalverwaltungsgesellschaft), dessen Anlageschwerpunkt bei Aktien liegt. Bei Aktienfonds zeigt sich der Vorteil der Anlagemischung (Risikomischung durch Anlagestreuung / Diversifikation) besonders deutlich. Mit Anteilscheinen... mehr >
Kurzbezeichnung bzw. Abk. für Gesetz zur Regelung der Rechtsverhältnisse der Aktiengesellschaft, der Kommanditgesellschaft auf Aktien und der verbundenen Unternehmen, ursprünglich vom 6.9.1965 (BGBl I 1089).
1. Begriff: Kennziffer zur Darstellung der Kursentwicklung oder Performance (Performance-Index) ausgewählter Aktien. Das Verhalten eines Aktienindex wird neben einer eventuellen Gewichtung insbesondere durch die Kurse (Kursindex) sowie Kurse und Dividendenausschüttungen (Performance-Index) der... mehr >
Variante einer Indexanleihe. Bei dieser Anleihe (Schuldverschreibung) ist die Rückzahlung und/oder die Höhe des Nominalzinses an die Entwicklung eines Aktienindex (z.B. Deutscher Aktienindex [DAX]) gebunden. In Abhängigkeit des Index wird auch von einer DAX-linked-Anleihe gesprochen. Die... mehr >
1. Begriff: Die Option auf einen Aktienindex berechtigt den Erwerber eines Call bei Optionsausübung entweder zum Erhalt des Differenzbetrages, um den der aktuelle Indexstand den Basispreis des Call übersteigt (DAX-Option), oder zum Kauf des korrespondierenden Future (DAX-Future-Option).... mehr >
Synonym für Grundkapital einer Aktiengesellschaft (AG).
Stock Basket; In der Regel eine&nbsp;auf der Grundlage eines Aktienindex gebildete Zusammenstellung von Aktien.
Markt für Beteiligungskapital in der Form von Aktien (Beteiligungsfinanzierung). Er umfasst die Ausgabe (Emission) von Aktien (Primärmarkt) und den Handel mit Aktien (Sekundärmarkt). Teilmärkte des Sekundärmarktes, der oftmals mit dem Begriff Aktienmarkt gleichgesetzt wird, sind der... mehr >
Kapitalmehrheit in einer Aktiengesellschaft (AG).
1. Begriff: Recht, nicht aber Verpflichtung, eine bestimmte Anzahl von Aktien (z.B. 10 oder 100 Aktien des Basiswerts bei den an der Eurex gehandelten Kontrakten) vor dem Verfalltermin (sog. amerikanische Option) zu einem vereinbarten Preis (Basispreis) zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put).... mehr >
Deutscher Begriff für Stock Option Plan.
Festbesitz; größerer Kapitalanteil an einer Aktiengesellschaft (AG), der sich in der Hand eines Investors befindet und diesem i.d.R. Einfluss auf die strategischen Entscheidungen der Gesellschaft ermöglicht. Der Besitz von 5 Prozent des Grundkapitals genügt bereits, um die Einberufung der... mehr >
Aktienportefeuille; Portfolio aus Aktien verschiedener Gesellschaften. Gegensatz: Bond Portfolio.
Aktienbuch, Aktionärsregister;&nbsp;die von einer Aktiengesellschaft (AG) über Namensaktien und Zwischenscheine zu führenden Aufzeichnungen. Buchform ist nicht zwingend erforderlich, Aktienregister können z.B. auch auf Datenträgern geführt werden (§&nbsp;239 IV HGB). Nur der im... mehr >
Periodenrendite von Aktien. Vgl. auch Dividendenrendite.
Aktiengesellschaften können unter bestimmten Umständen, z.B. um schweren Schaden von der Gesellschaft abzuwenden oder die zurückgenommenen Aktien an die Belegschaft auszugeben, die von ihnen emittierten Aktien zurückkaufen (§§&nbsp;71 ff. AktG). Ein solcher Aktienrückkauf kann... mehr >
systematischer Rückkauf eigener Aktien über einen begrenzten Zeitraum und in einer vorab definierten Höhe. Für ein Aktienrückkaufprogramm ist der Beschluss der Hauptversammlung erforderlich. Das Aktienrückkaufprogramm erstreckt sich über max. 5 Jahre und darf 10 Prozent des Grundkapitals... mehr >
Geldanlage in Aktien&nbsp;zum Zwecke der langfrisitgen Vermögensbildung, meist in Form des Investmentsparens mit wiederkehrenden Sparraten unter Ausnutzung des Cost Averaging
Herabsetzung des Nennwerts einer Aktie&nbsp;zur Verbesserung der Handelbarkeit des Wertpapiers aufgrund des dann niedrigeren Kurses. Vgl. hierzu Splittingverfahren.
engl. share deal; gegenseitiger Erwerb einer Beteiligung, i.d.R. in Form von Aktien-Paketen, zwischen zwei oder mehreren Aktiengesellschaften (AG), meist zur Durchführung von Kooperationen. Oft ist dabei eine Kapitalerhöhung erforderlich. Gehören jedem der mitwirkenden Unternehmen mehr als 25... mehr >
Rücknahme von inhaltlich unrichtig gewordenen und Ausgabe neuer, richtiger Aktien-Urkunden durch die Gesellschaft (z.B. bei geänderter Firma oder Stückelung). Ein Aktienumtausch kann auch notwendig werden im Falle einer Kapitalherabsetzung durch Zusammenlegung von Aktien (vgl. §§&nbsp;222,... mehr >
1. In der Regel von Finanzinstituten emittierte Inhaberschuldverschreibung, deren Auszahlungsstruktur sich auf eine oder mehrere Aktien (z.B. einen Aktienindex) bezieht. Je nach Anlageausrichtung wird in Anlagezertifikate und Hebelzertifikate unterschieden. Anders als Anteile von Investmentfonds... mehr >
meist periodische Unterrichtung der Aktionäre über die wirtschaftliche Situation der Aktiengesellschaft durch den Vorstand, als Ergänzung zur jährlichen Finanzberichterstattung (Jahresabschluss).
Mitteilungen der Aktiengesellschaft zur Vorbereitung der Hauptversammlung. Gemäß §&nbsp;125 I 1 AktG hat der Vorstand der AG den Kreditinstituten und den Vereinigungen von Aktionären (Wertpapierschutzvereinigungen), die in der letzten Hauptversammlung Stimmrechte (Stimmrecht des Aktionärs)... mehr >
Maßnahmen von Aktiengesellschaften, um sich durch eine geeignete Kommunikation ein gutes Ansehen bei den Aktionären zu erhalten (Investor Relations).
Pflichten, die der Aktionär als Teilhaber einer Aktiengesellschaft (AG), einer Europäischen Aktiengesellschaft (SE) bzw. (mit Einschränkungen, vgl. §&nbsp;278 III AktG) einer Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) zu erfüllen hat. Sie werden durch das Aktiengesetz und durch die Satzung... mehr >
Wahrung der Interessen und Rechte des Aktionärs (Aktionärsrechte) einer Aktiengesellschaft (AG). Aktionärsschutz ist insbesondere bei der Publikums-AG (Publikumsgesellschaft) bedeutsam, deren (von der Geschäftsführung ausgeschlossenen) Anteilseignern (meistens Kleinaktionäre) es i.d.R. an... mehr >
Synonym für Wertpapierschutzvereinigung.
Bezeichnung für Aktivposten der Bankbilanz. Umfassen Vermögensgegenstände (in der Terminologie der internationalen Rechnungslegung Vermögenswerte bzw. Assets) sowie ggf. Korrekturposten zur Passivseite (z.B. Posten "nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag"). Gegensatz:&nbsp;Passiva.
Passivüberhang.
Sammelbegriff für die Sachversicherung und die Kreditversicherung (Forderungsausfallversicherung). Erfasst werden Versicherungsprodukte, deren versicherte Sachen bzw. Interessen (Vermögenswerte) ideell der Aktivseite einer Bilanz zuzuordnen sind. Vgl. auch&nbsp;Versicherungsprodukt.
Bankgeschäfte, die auf der Aktivseite der Bankbilanz ausgewiesen werden, z.B. Kreditgeschäfte, aber auch eigene Anlagegeschäfte der Bank (Kauf von Wertpapieren oder Beteiligungen). Gegensatz:&nbsp;Passivgeschäfte. Vgl. auch bilanzunwirksame Geschäfte.
Gefahr der nachteiligen Entwicklung einer aktivischen Festzinsposition (z.B. festverzinsliches Wertpapier) bei steigendem Marktzinsniveau durch 1. fehlende Partizipationsmöglichkeiten (Cashflow-Sicht) und 2. sinkende Barwerte (barwertige Sicht). Bei sinkendem Marktzinsniveau ergibt sich eine aktivische Festzinschance. Vgl. auch aktivische Festzinslücke,&nbsp; Zinsänderungsrisiko.
Shareholder Aktivismus.
Asset, Vermögensgegenstand; Vermögenswert; Posten auf der Aktivseite der Bilanz.
1. Erklärung des Bezogenen, durch die er sich wechselmäßig zur Bezahlung des Wechsels bei Verfall (Fälligkeit) verpflichtet (Wechsel, Annahme). 2. Bezeichnung für vom Bezogenen angenommenen Wechsel; Regelfall des Wechsels im Wirtschaftsverkehr, da noch nicht akzeptierte Tratten schwieriger in Umlauf gebracht werden können.
Dokumentenakkreditiv, bei dem die eröffnende Bank (issuing bank) bei einem bestätigten Akkreditiv zusätzlich die bestätigende Bank (confirming bank) nach Art. 7 a] ERA verpflichtet ist, bei Vorlage ordnungsmäßiger Dokumente und Erfüllung der Akkreditivbedingungen zu "honorieren", z.B. -... mehr >
Verpflichtungen aus der Annahme gezogener Wechsel (Bankakzept). Bei Kreditinstituten erfolgt der Ausweis auf der Passivseite der Bankbilanz innerhalb der Position 3b „andere verbriefte Verbindlichkeiten“ als Ausgliederungsposition mit der Bezeichnung „eigene Akzepte und Solawechsel im... mehr >
Bancassurance, Bankassurance; 1. Begriff: Seit den 1980er-Jahren übliche Bezeichnung für Geschäftsmodelle, die auf dem Angebot sämtlicher Finanzdienstleistungen „aus einer Hand/unter einem Dach“ basieren, um dem Kunden ein „one-stop-shopping“ zu ermöglichen. Im Zentrum steht vor allem... mehr >
für eine Vielzahl von Verträgen vorformulierte Vertragsbedingungen (kurz: AGB), welche die eine Vertragspartei (Verwender) der anderen Partei bei Abschluss eines Vertrages stellt und einsetzt. Gegenüber einem&nbsp;Verbraucher (§ 13 BGB) genügt ggf. auch die einmalige Anwendung (§&nbsp;305... mehr >
Kreditrisikoanpassungen, allgemeine.
Abk. AVT; Die Allgemeine Verlosungstabelle ist ein wertpapierspezifisches Fachblatt der Wertpapier-Mitteilungen.
General Agreement on Trade in Services (GATS); als Resultat der Uruguay-Runde 1994 abgeschlossener, mit dem älteren Allgemeinen Zoll- und Handelsabkommen (GATT) im Aufbau weitgehend übereinstimmender, multilateraler völkerrechtlicher Vertrag über internationalen Handel mit Dienstleistungen,... mehr >
General Agreement on Tariffs and Trade (GATT); 1948 in Kraft getretenes multilaterales Handelsabkommen, seit 1995 einer der drei zentralen multilateralen Verträge der der Welthandelsorganisation (WTO). Die Unterzeichnerstaaten des GATT führen noch immer die Bezeichnung „Vertragsparteien”.... mehr >
zweckgerichtete Verteilung von Mitteln auf alternative Verwendungen. Als Vorgang bezieht sich Allokation auf den Einsatz der Ressourcen (Zuordnung), als Zustand beschreibt sie das Ergebnis dieser Tätigkeit (Anordnung). Eine optimale Allokation stiftet den höchstmöglichen Nutzen.
im Wechselverkehr Anhang einer Wechsel-Urkunde.
1. Statistik: Ordinatenabschnitt einer Regressionsgeraden, d.h. Schnittpunkt&nbsp;der Regressionsgeraden mit der Y-Achse (Regressionsanalyse). 2. Kapitalmarkttheorie und -forschung: Kurzbezeichnung für den Alpha-Faktor, der u.a. den Ordinatenabschnitt der Regressionsgeraden im Markt-Modell bezeichnet.
Tracking Stock; auch Subsidiary Share, Targeted Stock, Geschäftsbereichsaktie.
Aktien, die im Gegensatz zu jungen Aktien schon vor einer Kapitalerhöhung vorhanden waren und daher i.d.R. voll dividendenberechtigt (Dividende) sind, während letztere analog §&nbsp;60 II 3 AktG nur zeitanteilig am Gewinn aus dem Geschäftsjahr teilnehmen. Allerdings kann der... mehr >
Verknüpfung von Reallast (Pflicht zur Zahlung von Geld und zur Lieferung von Sachen) mit beschränkter persönlicher Dienstbarkeit, v.a. Wohnrecht auf Lebenszeit. Beide Grundstücksrechte können unter der einheitlichen Bezeichnung „Altenteil” ins Grundbuch eingetragen werden (§&nbsp;49... mehr >
Quanto Swap.
Abk. AIF;&nbsp;Definition erfolgt im KAGB §1 Abs. 3, in dem mit AIF alle Investmentfonds subsummiert werden, die keine OGAW sind. Es können sowohl offene wie geschlossene Publikums- und Spezial-AIF existieren. die u.a. geschlossene Fonds, offene Immobilienfonds und offene Spezialitätenfonds... mehr >
Bankwirtschaft (Wertpapiergeschäft)
prozentualer Anteil des Bruttoarbeitslohns aus aktiver nichtselbstständiger Tätigkeit, d.h. ohne Versorgungsbezüge und vor Abzug der Werbungskosten und der positiven Summe der übrigen Einkünfte (i.S. von Gewinn bzw. Überschuss der Einnahmen über die Werbungskosten) mit Ausnahme der... mehr >
Bundesgesetz, 26.6.2001 (BGBl. I S. 1310), Gesetz zur Reform der gesetzlichen Rentenversicherung und zur Förderung eines kapitalgedeckten Altersvorsorgevermögens (AVmG); regelt seit 1.1.2002 den Aufbau einer staatlich geförderten zusätzlichen privaten Altersvorsorge der gesetzlich Versicherten... mehr >
Sicherstellung des Lebensunterhalts nach dem Ende der Erwerbstätigkeit, bestehend aus Anwartschaften und&nbsp; angespartem Vermögen. Die heutige Altersvorsorge basiert auf den sogenannten „drei Säulen“: 1. Säule: die umlagenfinanzierte gesetzliche Rentenversicherung, die Alterssicherung der... mehr >
Altersvorsorgezulage.
steuerlich begünstigte Sonderausgaben, die der Altersversorgung dienen. Hierzu zählen gemäß § 10 I Nr. 2&nbsp;EStG&nbsp;Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung oder zu landwirtschaftlichen Alterskassen sowie berufsständischen Versorgungseinrichtungen. Außerdem gehören zu den... mehr >
im Rahmen der privaten Altersvorsorge und der sogenannten Riesterrente bzw. Basisrente angebotene Leistungen von Banken, Versicherungsunternehmen, Bausparkassen, Kapitalanlagegesellschaften, Pensionskassen und –fonds sowie Zusatzversorgungskassen. Vgl. Betriebliche Altersversorgung.
nach §&nbsp;1 I des Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetzes setzt ein ein Altersvorsorgevertrag (sog. Riester-Vertrag) voraus, dass zwischen einem „Anbieter” (§&nbsp;1 II AltZertG) und einer natürlichen Person eine Vereinbarung in deutscher Sprache abgeschlossen wird. Mittels dieses... mehr >
das als Art. 7 des Altersvermögensgesetzes vom 26.6.2001 erlassene Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorgeverträgen (AltZertG) sieht seit 1.1.2002 die verbindliche Feststellung (Zertifizierung) durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFin) (bis 1.5.2002:... mehr >
Beiträge, die im Rahmen einer&nbsp;privaten Altersvorsorge zur Erlangung von Ansprüchen auf einen Altersvorsorgevertrag (Riester-Vertrag) geleistet werden, sind gemäß&nbsp;Altersvermögensgesetz (AVmG) durch eine staatliche Altersvorsorgezulage zu fördern. Die Altersvorsorgezulage setzt sich... mehr >
Unter Ambient Medien&nbsp;versteht man (nicht klassische) Werbeformate von Kreditinstituten, die direkt in das Lebensumfeld der gewünschten Zielgruppe transportiert werden und sich dort auf innovative und unerwartete Art und Weise verbreiten. Dabei sollen die Ambient Medien für den Bankkunden... mehr >
Das Ambush Marketing&nbsp;ist eine Kommunikationsstrategie, die zum Ziel hat, dass das werbetreibende Kreditinstitut von einer Veranstaltung profitieren kann, ohne selbst Sponsor dieser Veranstaltung zu sein. Diese Art des Marketing ist insb. in Verbindung mit sportlichen Großereignissen zu... mehr >
Ausgeber von Reiseschecks sowie Emittent von Kreditkarten.
Option, die an jedem Handelstag während der Laufzeit durch ihren Inhaber ausgeübt werden kann (z.B. Aktienoption&nbsp;an der Eurex). Gegensatz: europäische Option, Bermuda Option.
Synonym für Aktieneinziehung.
Finanz-Swap (Swap), bei dem der Nominalbetrag während der Laufzeit stufenweise reduziert wird, um ihn beispielsweise an die Entwicklung eines Grundgeschäftes anzupassen. Gegensatz:&nbsp;Step-up Swap.
Mit dem Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente und der Durchführungsrichtlinie der Kommission (Finanzmarkt-Richtlinie-Umsetzungsgesetz [FRUG]) im Jahre 2007&nbsp;wurde die bis dahin&nbsp;im BörsenG vorgesehene Aufteilung der Marktsegmente amtlicher Handel und geregelter Markt abgeschafft bzw. in dem Segment regulierter Markt zusammengefasst und ersetzt.
Bezeichnung von börsentäglichen Publikationen der Börsen auf den jeweiligen Homepages, mit denen Bekanntmachungspflichten erfüllt werden. Im amtlichen Kursblatt werden sämtliche Kursnotierungen und Bekanntmachungen zu Börsenzulassungen und Einbeziehungen sowie Aussetzungen&nbsp;und andere... mehr >
Kurzform von Leistung an Erfüllungs statt.
Berechnung von Zinsen auf Zinsen (Zinseszinsen).
Effektivverzinsung von Krediten; Näheres in §§ 6-6c sowie Anlage zur Preisangabenverordnung (PAngV).
1. Bürgerliches Gesetzbuch: Im BGB ist&nbsp;Anfechtung bei bestimmten fehlerhaften Willenserklärungen möglich, nämlich bei Irrtum über Erklärungshandlung oder -inhalt (§&nbsp;119 I BGB) sowie über verkehrswesentliche Eigenschaften (§ 119 II BGB) von Personen (z.B. Identität des... mehr >
Inflatorische Lücke.
Indossament auf einem Wechsel, das durch Zusätze („ohne Obligo”, „ohne Haftung” oder „ohne Gewähr”) die Haftung des Indossanten für Annahme (Wechsel, Annahme) und Zahlung ausschließt, daher nur Transport-, jedoch keine Garantiefunktion besitzt.
Angaben zu den auf die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 II Nr. 1 HGB); Angabe und Begründung von Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und Darstellung des Einflusses auf die Vermögens-, Finanz- und... mehr >
1. Allgemein: Gem. § 340a I HGB gelten für Kreditinstitute (im Rahmen des § 340 HGB) i.d.R. auch die allgemeinen Vorschriften über den Anhang (§§ 284 ff. HGB). Nicht anzuwenden sind § 284 II Nr. 3, § 285 Nr. 8, 12 und § 288 (§ 340a II 1 HGB); anstelle von § 285 Nr. 1, 2, 4, 9c und 27... mehr >
stille Bestätigung.
Anlageberatung muss (kunden-)individuell erfolgen und die folgenden grundsätzlichen Anforderungen erfüllen:
Individualität: Es stehen die eigenen Vorstellungen des Kunden im Mittelpunkt. Im Gespräch werden seine persönlichen Wünsche und Anlageziele, seine individuelle Einkommens- und... mehr >
Im Rahmen der Anlageberatung sind eine Vielazhl von Informationen relevant; diese betreffen zum Teil den Anleger und zum Teil die Form der Anlage. 1. Informationen über den Anleger: a) Anlageziel: Das Anlageziel reicht von kurzfristigen Konsumwünschen bis hin zur langfristigen... mehr >
Im § 124 VAG festgelegte Anforderungen, wie Versicherungsunternehmen ihre gesamten Vermögenswerte anzulegen haben. Oberster Maßstab ist die unternehmerische Vorsicht. Konkretere Anforderungen erstrecken sich auf den Umgang mit den in den Vermögenswerten enthaltenen Risiken, auf... mehr >
kleinwertige und geringwertige Anlagegüter, Anlagevermögen, Gebrauchsgüter.
Bezeichnung für eine Klasse verbriefter Derivate&nbsp;(Derivate, verbriefte), die typischerweise einen geringen absoluten Hebel aufweisen. Der Begriff umfasst u.a. Discountzertifikate, Bonuszertifikate und Reverse Bonuszertifikate (mit/ohne Cap), Indexzertifikate, Expresszertifikate, Outperformance- und Garantiezertifikate sowie Aktienanleihen (Reverse Convertible).
die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten außerhalb der Verwaltung eines Investmentvermögens i.S. des § 1 I KAGB für eine Gemeinschaft von Anlegern, die natürliche Personen sind, mit einem Entscheidungsspielraum bei der Auswahl der Finanzinstrumente, sofern dies ein... mehr >
Währung, in der ein Anlagebetrag denominiert ist.
Entschädigungseinrichtung, Anlegerentschädigungsrichtlinie, Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz (EAG).
Kurzbegriff für die Richtlinie 97/9/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 3.3.1997 über Systeme für die Entschädigung der Anleger, die sich weitgehend an die Einlagensicherungs-Richtlinie 1994 anlehnt und diesen EG-Rechtsakt ergänzt. Die Anlegerentschädigungsrichtlinie... mehr >
Schuldverschreibung, festverzinsliche (Wert-)Papiere, Floating Rate Note (FRN), Straight Bond.
Anleihe mit Emittentenkündigungsrecht
Anleihe mit Schuldnerkündigungsrecht.
Anleihe mit Zinswahlrecht.
Capped Floating Rate Note.
Floor Floating Rate Note.
Floating Rate Note (FRN), Plain Vanilla Floater.
Zinsinstrument, das dem Anleger eine Option gewährt, die Laufzeit der Anleihe nach einem bestimmten Zeitraum zu verlängern.

References: Art. 4
 Art. 4
 Art. 7
 §1
 § 10
 Art. 7
 § 340
 § 340
 § 284
 § 285
 § 288
 § 285
 § 124
 § 1