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Timestamp: 2019-05-20 17:16:25+00:00

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§ 160 HGB:
BGH, URTEIL vom 4.3.2010, Az. I ZR 3/09 Verbindlichkeiten aus Dauerschuldverhältnissen wie dem hier in Rede stehenden Lizenzverhältnis zwischen der Klägerin und der Beklagten zu 1 sind schon mit der Begründung des Dauerschuldverhältnisses als im Sinne des § 160 Abs. 1 Satz 1 HGB entstanden anzusehen, auch wenn einzelne Verpflichtungen erst später fällig werden (vgl. BGH, Urteil vom 27. September 1999 - II ZR 356/98, BGHZ 142, 324, 329; Baumbach/Hopt, HGB, 34. Aufl., § 160 Rn. 29 mwN).
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.3.2008, Az. 40 O 02/08 Da eine Kommanditgesellschaft wie eine offene Handelsgesellschaft eine Personengesellschaft darstellt, muss allerdings bei einer solchen Veräußerung die Zustimmung aller Gesellschafter vorliegen, es sei denn, im Gesellschaftsvertrag findet sich eine andere Regelung (vgl. Baumbach/ Hopt § 160 HGB, Rn. 8).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 4.11.2000, Az. 11 Sa 1356/00 Allein schon im Hinblick auf diese Zweckrichtung sind Dauerschuldverhältnisse, zu denen ein Arbeitsverhältnis unzweifelhaft gehört, ohne Differenzierung nach gewissem oder ungewissem Verlauf in der Zukunft als Verbindlichkeiten i.S. von § 160 Abs. 1 Satz 1 HGB anzusehen (BGHZ 55, 262, 269 f.; BGH 21.12.1970 - II ZR 258/67 - BGHZ 55, 267, 269 f.; BGH 19.12.1977 - II ZR 202/76 - BGHZ 70, 132, 136; BGH 27.09.1999 - II ZR 356/98 - ZIP 1999, 1967, 1968; Baumbach/Hopt, HGB, 30. Aufl. 2000, § 128 Rz. 31; vgl. auch BAG 28.11.1989 - 3 AZR 818/87 - EzA § 128 HGB Nr. 5).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 4.11.2000, Az. 11 Sa 1356/00 Vor diesem Hintergrund hat der BGH zu Recht in seinem bereits mehrfach zitierten Urteil vom 27.09.1999 (- II ZR 356/98 - ZIP 1999, 1967, 1969) bei der Auslegung des § 160 Abs. 1 HGB n.F. an der sog. Kündigungstheorie nicht mehr festgehalten (i.Erg. ebenso OLG Dresden, 02.10.1996 - 7 U 981/96 - ZIP 1996, 1868; Reichold, NJW 1994, 1617, 1619; Heymann/Emmerich, HGB, 2. Aufl. 1996, § 128 Rz. 67).
LAG Düsseldorf, Urteil vom 5.0.2001, Az. 4 Ca 2438/00 Arbeitsrecht Leitsätze: Bei einem Dauerschuldverhältnis wie dem Arbeitsverhältnis haftet der aus der Gesellschaft ausge schiedene Gesellschafter gesamtschuldnerisch für den Verzugslohn eines Arbeitnehmers als Gesellschaftsgläubiger nach § 160 Abs. 1 HGB in der Fassung des Nachhaftungsbegrenzungsge setzes, der innerhalb der Fünf-Jahres-Frist fällig geworden und gerichtlich geltend gemacht worden ist (im Anschluss an BGH NJW 2000, 208).
VG Würzburg, Urteil vom 3.4.2012, Az. 2 K 09.1276 Dies ist vorliegend der Fall, da das Ausscheiden u. a. des Klägers Ursache für die Steuerschuld ist (vgl. BGH v. 29.01.2001 Az. II ZR 331/00 unter Verweis auf die Haftung im Rahmen einer OHG, § 160 HGB).
VG Würzburg, Urteil vom 3.4.2012, Az. 2 K 09.1274 Dies ist vorliegend der Fall, da das Ausscheiden u. a. des Klägers Ursache für die Steuerschuld ist (vgl. BGH v. 29.01.2001 Az. II ZR 331/00 unter Verweis auf die Haftung im Rahmen einer OHG, § 160 HGB).
VGH München, Beschluss vom 4.4.2013, Az. 4 ZB 12.1393 Er weist auch zu Recht darauf hin, dass nach ganz herrschender Meinung bei einer GbR die 5-Jahres-Frist nach § 160 Abs. 1 HGB mit der positiven Kenntnis des jeweiligen Gläubigers vom Ausscheiden des Gesellschafters aus der Gesellschaft zu laufen beginnt (BGH, U. v. 24.9.2007 - II ZR 284/05 - NJW 2007,3784/3785 m. w. N.).

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 § 128
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