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Timestamp: 2017-09-20 10:55:52+00:00

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"Institut für islamische Studien und interkulturelle Zusammenarbeit e. V." in Mannheim
Der Zweck des Vereins ist es, einen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten, um die Bildung der Menschen u.a. über die Religionen auf einer wissenschaftlich fundierten Weise zu fördern. Dabei versteht der Verein Muslime, Christen und Juden als Angehöriger der selben monotheistischen Tradition. Der Verein vertritt auch die These, dass ein sachlich geführter Dialog mit einer wissenschaftlich fundierten Struktur zur Völkerverständigung und dem friedlichen sowie vorurteilsfreien Zusammenleben in einer wertpluralen Gesellschaft wie Deutschland einen wichtigen Beitrag leisten kann.
Der Verein hat vor, die auf Dialog basierte Kooperation und Zusammenarbeit zwischen Muslimen, Christen und Juden sowohl auf der bürgerlichen als auch auf der akademischen Ebene mit einem wissenschaftlichen Beirat effektiv und sachlich zu fördern. Der Verein bekennt sich zur Freiheit von Forschung und Lehre im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung gemäß Art. 5 Abs. 3 des Grundgesetzes.
Mit dem Verein "Kulturhaus der europäischen Muslime", der seinen Sitz ebenfalls in Mannheim hat, arbeitet der Verein zusammen, ohne jedoch seine Unabhängigkeit aufzugeben. Dabei soll sich das Kulturhaus im Sinne einer Arbeitsteilung eher an die Bürgerinnen und Bürger wenden, während das Institut mehr den Bedürfnissen der Wissenschaftler und wissenschaftlich interessierten Laien dienen soll.
§ 1. Name, Sitz, Geschäftsjahr. Der Verein führt den Namen " Institut für islamische Studien und interkulturelle Zusammenarbeit e. V ". Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach seiner Eintragung in dieses führt er den Zusatz " e. V." (eingetragener Verein). Sitz des Vereines ist Mannheim. Ge­schäfts­jahr ist das Kalenderjahr.
§ 2. Ge­mein­nüt­zig­keit. Der Verein verfolgt durch Förderung von Wissenschaft und For­schung, Kunst und Kultur sowie Religion und Völkerverständigung ausschließlich und un­mit­tel­bar ge­mein­nüt­zi­ge Zwecke nach § 51 Abs. 2 Nr. 1 AO. Jede Änderung der Satzung ist un­ver­züg­lich dem Finanzamt mitzuteilen.
§ 3. Selbst­lo­sig­keit. Jede Förderung nach § 2 hat selbstlos zu ge­sche­hen. Der Ver­ein ver­folgt keine ei­gen­wirt­schaft­li­chen Zwecke. Seine Mittel dürfen nur für sat­zungs­mä­ßi­ge Zwecke verwendet werden. Mitglieder des Vereines erhalten keine Ge­winn­an­tei­le und in ih­rer Ei­gen­schaft als Mitglieder auch keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereines. Kei­ne Per­son darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereines fremd sind, oder durch un­ver­hält­nis­mä­ßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Im Zweifel ist die Lösung zu wählen, die dem § 55 AO am si­cher­sten und vollständigsten gerecht wird.
§ 4. Zweck und Ziel. (1) Der Zweck des Vereines folgt aus der Präambel sowie aus § 2 Satz 1 die­ser Satzung. Mittel, um ihn zu verwirklichen, sind der Aufbau des im Ver­eins­na­mens ge­nann­ten Institutes als ständiger Einrichtung mit eigenen Räu­men, Lehr­mit­teln und Bi­blio­thek (1. Ziel) sowie die Bereitstellung von Stipendien insbesondere für Dis­ser­ta­tionen, Ha­bi­li­ta­tio­nen und sonstige post graduate studies (2. Ziel).
(2) Gemeinsamer Schwer­punkt innerhalb der Verfolgung des 1. und des 2. Zieles sollen For­schung und Leh­re auf dem Ge­biet der Is­lam­wis­sen­schaft, Christlich und Jüdischer Theologie sein. Diese werden interkulturell und in­ter­dis­zi­pli­när ver­stan­den.
(3) Interdisziplinarität heißt in der For­schung, islamwissenschaftliche Fra­ge­stel­lun­gen ein­schließ­lich ihrer Bezüge insbesondere zu Theologie, Philosophie, Rechts- und Wirt­schafts­wis­sen­schaft sowie Soziologie, Psychologie, Politikwissenschaft und Geschichte zu be­trach­ten. In­ter­dis­zi­pli­na­ri­tät heißt in der Lehre, zur Vermittlung des Islam auch die Er­kennt­nis­se der päd­ago­gi­schen Did­ak­tik heranzuziehen.
(4) Weiterer Schwerpunkt innerhalb der Verfolgung des 1. Zieles sollen Veröffentlichungen und Ver­an­stal­tun­gen des Institutes sein. Innerhalb der Veröffentlichungen soll der Ver­eins­zweck insbesondere durch die Her­aus­ga­be einer Schriftenreihe und einer Kommentierung zum Koran, innerhalb der Veranstaltungen insbesondere durch Vor­le­sun­gen, Seminare und Sym­po­si­en gefördert werden.
§ 5. Mit­glied­schaft. (1) Mit­glied des Ver­ei­nes kann un­ab­hän­gig von ih­rem re­li­giö­sen Be­kennt­nis je­de na­tür­li­che Per­son wer­den, die den aus der Prä­am­bel so­wie § 4 die­ser Sat­zung er­sicht­li­chen Ver­eins­zweck be­jaht.
(2) Wei­ter ist für die Mit­glied­schaft er­for­der­lich, daß die Per­son ent­we­der als Wis­sen­schaft­ler oder als in­ter­es­sier­ter Laie über be­son­de­re Kennt­nis­se ver­fügt, d. h. den Ver­eins­zweck auch in fun­dier­ter Wei­se för­dern kann.
(3) Die Mit­glied­schaft ist beim Vor­sit­zen­den des Ver­eins­vor­stan­des schrift­lich zu be­an­tra­gen. Der An­trag muss be­grün­det wer­den. Da­bei müssen die be­son­de­ren Kennt­nis­se ge­mäß Abs. 2 dar­ge­legt wer­den.
(4) Bei Is­lam­wis­sen­schaft­lern gilt die Dar­le­gung ge­mäß Abs. 3 als er­folgt, wenn der Ma­gi­ster Ar­tium oder ein ent­spre­chen­der Abschluss nach­ge­wie­sen wird. Bei son­sti­gen Wis­sen­schaft­lern mit Magister Artium oder entsprechendem Abschluss gilt die Dar­le­gung als er­folgt, wenn das Interesse an interkulturellen oder in­ter­dis­zi­pli­nä­ren Ver­knüp­fun­gen ih­rer Dis­zi­plin mit is­lam­wis­sen­schaft­li­chen Fra­ge­stel­lun­gen (§ 4 Abs. 3 und 4) durch Projekte aus For­schung oder Lehre be­le­gbar ist.
(5) Bei in­ter­es­sier­ten Lai­en ge­nügt jede Darlegung, aufgrund derer über dem Durchschnitt lie­gen­de Kenntnisse glaubhaft gemacht werden. Ergänzend kann der Vorstand ein Vor­stel­lungs­ge­spräch anordnen.
(6) Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Der Antrag ist angenommen oder ab­ge­lehnt, wenn der Vorstand dies einstimmig beschlossen hat. Entscheidet der Vorstand nicht einstimmig, hat er den Aufnahmeantrag der nächsten Mitgliederversammlung vor­zu­le­gen. Ihre Entscheidung ist endgültig.
(7) Wird der Aufnahmeantrag abgelehnt, kann die Ablehnung gegenüber dem Antragsteller be­grün­det werden, muss es jedoch nicht.
§ 6. Be­en­di­gung der Mitgliedschaft. (1) Die Mitgliedschaft endet durch den Tod eines Mit­glie­des sowie durch Austritt oder Ausschluss aus dem Verein.
(2) Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorsitzenden des Ver­eins­vor­stan­des. Er ist zum Schluss des Kalenderjahres unter Einhaltung einer drei­mo­na­ti­gen Frist zulässig.
(3) Der Ausschluss erfolgt durch einstimmigen Beschluss des Vorstandes, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Ein sol­cher ist ge­ge­ben, wenn in der Person des Mit­glie­des ein Grund vor­liegt, der bezüglich des Vereines Verbotsgrund gem. § 14 VereinsG wäre. Ein wich­ti­ger Grund kann au­ßer­dem ge­ge­ben sein, wenn das Mit­glied ge­gen § 55 AO ver­sto­ßen und da­durch die An­er­ken­nung des Ver­ei­nes als ge­mein­nüt­zig ge­fähr­det hat. Im üb­ri­gen gilt § 314 BGB ent­spre­chend.
(4) Ent­schei­det der Vorstand im Fall des Abs. 3 einstimmig, hat er den Ausschluss schriftlich zu begründen und den Beschluss einschließlich seiner Gründe dem Mitglied zuzustellen. Die­ses kann binnen eines Monates gegenüber dem Vorstandsvorsitzenden schriftlich er­klä­ren, dass es dem Ausschluss widerspreche.
(5) Entscheidet der Vorstand nicht einstimmig oder widerspricht das Mitglied dem Ausschluss, gelten § 5 Abs. 6 Satz 3 und 4 entsprechend.
§ 7. Mitgliedsbeitrag. Der Ver­ein kann ei­nen Mitgliedsbeitrag erheben. Über Hö­he, Fäl­lig­keit und Befreiungstatbestände entscheidet die Mit­glie­der­ver­samm­lung. Über das Er­he­bungs­ver­fah­ren ent­schei­det der Vorstand. Er kann insbesondere be­schlie­ßen, dass je­des Mitglied, das über ein Girokonto verfügt, am Bankeinzugs- bzw. Last­schrift­ver­fah­ren teil­zu­neh­men hat. Wer von der Mit­glie­der­ver­samm­lung zum Eh­ren­mit­glie­d ge­wählt wird, ist vom Mit­glieds­bei­trag be­freit.
§ 8. Or­ga­ne und ihre Beschlüsse. (1) Organe des Vereines sind Vorstand und Mit­glie­der­ver­samm­lung. Beide entscheiden mit einfacher Mehrheit, soweit in die­ser Satzung nichts an­de­res bestimmt ist. Ge­zählt wer­den die ab­ge­gebenen Stim­men, Ent­hal­tun­gen wer­den nicht mit­ge­zählt.
(2) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 30 % aller Mitglieder an­we­send oder unter Vorlage einer schriftlichen Vollmacht vertreten sind. Ist das nicht der Fall, hat der Vorsitzende des Vorstandes bin­nen eines Monates eine weitere Mit­glie­der­ver­samm­lung einzuberufen. Diese ist ohne die Einschränkung aus Satz 1 beschlussfähig. Hier­auf ist in der Einladung hinzuweisen.
(3) Hat der Vorstand einstimmig zu entscheiden, muss er bei der Beschlussfassung voll­stän­dig besetzt sein und werden Enthaltungen nicht gezählt.
(4) Al­le Be­schlüs­se und son­sti­gen Ent­schei­dun­gen sind schrif­tlich nie­der­zu­le­gen. Im Fall des Vor­stan­des sind die Nie­der­schrif­ten von den be­tei­lig­ten Vor­stands­mit­glie­dern zu un­ter­schrei­ben. Trifft ein Vor­stands­mit­glied ei­ne Ent­schei­dung auf­grund sei­ner Ver­tre­tungs­be­fug­nis (§ 9 Abs. 4) al­lein, hat es die Nie­der­schrift un­ver­züg­lich von al­len an­de­ren Vor­stands­mit­gliedern gegen­zeich­nen zu las­sen. Im Fall der Mit­glie­der­ver­samm­lung ist die Nie­der­schrift vom Schrift­füh­rer zu un­ter­schrei­ben und von ei­nem wei­te­ren Mit­glied ge­gen­zu­zeich­nen. Die­ses darf nicht Mit­glied des Vor­stan­des sein und ist zu Be­ginn der Mit­glie­der­ver­samm­lung zu wäh­len.
§ 9. Vor­stand. (1) Mitglieder des Vorstandes (§ 26 BGB) sind Vorsitzender, Schatzmeister und Schrift­füh­rer. Dem erweiterten Vorstand können bis zu 8 Beisitzer angehören.
(2) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für drei Jahre gewählt. Nach Ablauf der Amtszeit bleibt er im Amt, bis ein neu­er Vorstand gewählt ist. Wiederwahlen sind un­be­schränkt zulässig. Der Vor­sit­zen­de muss mit ei­ner Mehr­heit von 2/3 ge­wählt wer­den, bei den üb­ri­gen Vor­stands­mit­glie­dern ge­nügt ein­fach­e Mehr­heit.
(3) Jedes Mitglied des Vorstandes im Sinne des §9 Abs. 1 dieser Satzung, ist allein zur Vertretung des Vereins berechtigt.
(4) Der Schatzmeister ist grundsätzlich der erste Vertreter des Vorstandsvorsitzenden.
(5) Soll ein Mitglied des Vorstandes aus diesem abberufen oder seine Mitgliedschaft im Ver­ein durch Ausschluss beendet werden, entscheidet auf Antrag von mindestens zehn Mit­glie­dern die Mitgliederversammlung mit ei­ner Mehr­heit von 2/3.
§ 10. Vorsitzender, Schatzmeister, Schriftführer. (1) Der Vorsitzende des Vorstandes ist für al­le An­ge­le­gen­hei­ten des Vereines zuständig, soweit diese nicht durch die Satzung ei­nem an­de­ren Organ zu­ge­wie­sen sind. Ihm obliegen insbesondere die Koordination der lau­fen­den Aktivitäten (§ 4 Abs. 1) sowie die Vorbereitung der Mitgliederversammlung ein­schließ­lich Auf­stel­lung ih­rer Tagesordnung und Einladung zu ihr. Darüber hinaus obliegt ihm die In­for­ma­ti­on des Beirates und die Zusammenarbeit des Vereines mit dem Verein "Kul­tur­haus der eu­ro­päi­schen Muslime e. V.".
(2) Dem Schatzmeister obliegen laufende Buch­füh­rung sowie Aufstellung von Haus­halts­plan und Jahresbericht für jedes Geschäftsjahr. Bezüglich Buchführung und Jahresbericht ist der Schatzmeister unabhängig, bei Aufstellung des Haushaltsplanes arbeitet er mit dem Vor­sit­zen­den zusammen.
(3) Der Schriftführer protokolliert alle Sitzungen des Vorstandes sowie den Verlauf aller Mit­glie­der­ver­samm­lungen. Von jedem Protokoll einer Vorstandssitzung fertigt er eine Kopie für je­des Vorstandsmitglied, von jedem Protokoll einer Mitgliederversammlung eine Kopie für je­des Mitglied des Vereines.
§ 11. Zuständigkeit der Mitgliederversammlung. Die Mitgliederversammlung wählt den Vor­stand und entlastet ihn. Sie genehmigt den Haushaltsplan für das nächste und den Jah­res­be­richt für das vor­her­ge­hen­de Geschäftsjahr. Sie beschließt über jede Änderung der Sat­zung sowie über die Auf­lö­sung des Vereines. Sie kann Empfehlungen für die laufenden Ak­ti­vi­tä­ten (§ 4 Abs. 1) so­wie für die Zusammenarbeit des Vereines mit dem Verein "Kul­tur­haus der europäischen Mus­li­me e. V." aus­spre­chen.
§ 12. Einberufung der Mitgliederversammlung. (1) Die ordentliche Mitgliederversammlung fin­det einmal pro Geschäftsjahr statt. Sie soll spätestens im März einberufen werden und spä­te­stens im Juni stattfinden.
(2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn der Vorsitzende des Vor­stan­des es anordnet oder mindestens 30 % aller Mitglieder es ihm gegenüber schriftlich un­ter Angabe der Tagesordnung verlangen.
(3) Einladungen zu Mitgliederversammlungen (§ 10 Abs. 1 Satz 2) müssen schriftlich er­fol­gen. Jeder Einladung muß eine Tagesordnung beigefügt sein. Zwischen Aufgabe der Ein­la­dung zur Post und Termin der ordentlichen Mitgliederversammlung müssen mindestens vier Wo­chen lie­gen. Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung genügt die Ein­hal­tung einer Frist von einer Wo­che.
§ 13. Durchführung der Mitgliederversammlung. Lei­ter der Mit­glie­der­ver­samm­lung ist der Vor­sit­zen­de des Vor­stan­des. Die­ser kann sich ver­tre­ten las­sen (§ 9 Abs. 5). Die Mit­glie­der­ver­samm­lung kann be­schlie­ßen, dass die Ver­samm­lung öf­fent­lich statt­fin­det. Wah­len müs­sen ge­heim durch­ge­führt wer­den, wenn ein Mit­glied es ver­langt. Son­sti­ge Ab­stim­mun­gen müs­sen ge­heim durch­ge­führt wer­den, wenn die Ver­samm­lung dies be­schließt. Zur Än­de­rung der Sat­zung ist ei­ne Mehr­heit von 2/3, zur Auf­lö­sung des Ver­ei­nes ei­ne Mehr­heit von 3/4 er­for­der­lich.
§ 14. Nach­träg­li­che An­trä­ge zur Ta­ges­ord­nung. (1) Nach­träg­li­che An­trä­ge zur Ta­ges­ord­nung ei­ner or­dent­li­chen Mit­glie­der­ver­samm­lung kann je­des Mit­glied stel­len. Sie sind schrift­lich ge­gen­über dem Vor­sit­zen­den des Vor­stan­des zu stel­len und müs­sen die­sem, zwei Wo­chen vor der Mit­glie­der­ver­samm­lung zu­ge­hen. Sind die­se Vor­aus­set­zun­gen er­füllt, muss das auf die Ta­ges­ord­nung ge­setzt wer­den.
(2) Bei au­ßer­or­dent­li­chen Mit­glie­der­ver­samm­lungen kön­nen nach­träg­li­che An­trä­ge zur Ta­ges­ord­nung nur münd­lich un­mit­tel­bar wäh­rend der Ver­samm­lung ge­stellt wer­den; die­se ent­schei­det über An­nah­me oder Ab­leh­nung.
§ 15. Bei­rat. Die Mit­glie­der­ver­samm­lung kann be­schlie­ßen, dass ein Bei­rat be­stellt wird. In die­sen kön­nen Prie­ster der rö­misch-ka­tho­li­schen Kir­che, Geist­li­che der evan­ge­li­schen Lan­des­kir­chen, Rab­bi­ner von Sy­na­go­gen so­wie Hoch­schul­leh­rer und Per­so­nen aus Po­li­tik und Ge­sell­schaft be­ru­fen wer­den. Der Bei­rat hat im Hin­blick auf die Ak­ti­vi­tä­ten des Ver­ei­nes (§ 4 Abs. 1) ei­ne be­ra­ten­de Funk­ti­on und kann Emp­feh­lun­gen aus­spre­chen. Er kann zu Sit­zun­gen des Vor­stan­des und Mit­glie­der­ver­samm­lun­gen ein­ge­la­den wer­den. Er kann fer­ner ge­be­ten wer­den, Stel­lung­nah­men zu Än­de­run­gen der Sat­zung, Haus­halts­plan, Jah­res­be­richt und Auf­nah­me bzw. Ausschluss von Mit­glie­dern ab­zu­ge­ben.
§ 16. Auf­lö­sung, An­fall­be­rech­ti­gung. Be­schließt die Mit­glie­der­ver­samm­lung, den Ver­ein aufzu­lö­sen (§ 13 Satz 7), ist Li­qui­da­tor der Vor­sit­zen­de des Vor­stan­des, so­fern die Mitgliederver­samm­lung kei­ne an­de­re Per­son be­stimmt. Wird der Ver­ein auf­ge­löst oder z. B. nach dem Ver­eins­ge­setz auf­ge­ho­ben, fällt sein Ver­mö­gen an den Ver­ein „Kul­tur­haus der eu­ro­päi­schen Mus­li­me e. V.“ in Mannheim oder, so­fern die­ser nicht mehr be­steht, an das „Institut für Studien der Kultur und Religion des Islam“ am Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt. Bei­de ha­ben es aus­schließ­lich und un­mit­tel­bar für gemeinnützige Zwecke zu ver­wen­den.
§ 17. Änderungen und Zusätze. Der Vorstandsvorsitzende ist ermächtigt, etwaige vom Registerrichter oder Finanzamt verlangte Änderungen oder Zusätze der Satzung zu veranlassen. Hierüber sind die Mitglieder zu unterrichten.
Diese geänderte Fassung der Satzung wurde am 02.01.2011 durch die Mitgliederversammlung einstimmig beschlossen.

References: Art. 5

§ 1

§ 2
 § 51

§ 3
 § 2
 § 55

§ 4
 § 2

§ 5
 § 4

§ 6
 § 14
 § 55
 § 314
 § 5

§ 7

§ 8

§ 9
 §9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17