Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F12-02-2010-9C_775-2009
Timestamp: 2016-10-27 11:12:48+00:00

Document:
9C_775/2009 (12.02.2010)
9C_775/2009
A.a A.________, geboren 1962, arbeitete vom 3. Oktober 1988 bis 29. August 2003 bei der Firma Q.________ als Hubstaplerfahrer, wobei er ab 31. Oktober 2002 krankheitsbedingt arbeitsunf�hig geschrieben war. Am 4. Juni 2003 meldete er sich bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an (Berufsberatung, Umschulung auf eine neue T�tigkeit, Arbeitsvermittlung). Die IV-Stelle Bern f�hrte erwerbliche und medizinische Abkl�rungen durch und veranlasste eine Begutachtung im medizinischen Begutachtungsinstitut C.________ vom 20. August 2004. Am 23. Dezember 2004 verf�gte sie die Abweisung des Leistungsbegehrens. Die hiegegen erhobene Einsprache des A.________, mit welcher er Stellungnahmen des Dr. med. B.________, FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, vom 22. Januar 2005, und des Dr. phil. V.________, Psychotherapeut FSP, vom 24. Januar 2005, sowie des Dr. med. S.________, Innere Medizin FMH, vom 5. Februar 2005, zu den Akten reichen liess, hiess die IV-Stelle mit Einspracheentscheid vom 3. Juni 2005 insofern gut, als sie die Verf�gung vom 23. Dezember 2004 betreffend den Anspruch auf berufliche Massnahmen aufhob, da weitere Abkl�rungen erforderlich seien und hernach erneut verf�gt werden m�sse. Im �brigen, insbesondere bez�glich des Anspruchs auf eine Invalidenrente, wies sie die Einsprache ab.
Die hiegegen erhobene Beschwerde des A.________ wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, mit Entscheid vom 27. September 2005 ab.
A.________ erhob Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Eidgen�ssischen Versicherungsgericht, welches diese in dem Sinne guthiess, dass es den angefochtenen Entscheid, soweit den Rentenanspruch betreffend, aufhob und die Sache an die IV-Stelle zur�ckwies, damit sie nach zus�tzlichen Abkl�rungen �ber den Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen verf�ge (Urteil I 796/05 vom 19. April 2006).
A.b Vom 2. bis 27. Oktober 2006 fand eine Abkl�rung in der Beruflichen Abkl�rungsstelle (im Folgenden: Befas) statt (Bericht vom 24. November 2006). Die IV-Stelle holte hiezu eine Stellungnahme ein des Regionalen �rztlichen Dienstes (RAD; Frau Dr. med. W.________, FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie), vom 21. M�rz 2007, und stellte mit Vorbescheid vom 5. April 2007 die Abweisung des Rentenbegehrens in Aussicht. Hiegegen erhob A.________ Einw�nde und legte u.a. Berichte der Psychiatrischen Poliklinik, Spital X.________, vom 9. Mai 2007, der psychiatrischen Dienste D.________ vom 23. August 2007, und des Spitals Y.________ (PD Dr. med. L.________, leitender Arzt an der Poliklinik f�r Endokrinologie, Diabetologie und klinische Ern�hrung), vom 2. November 2007, ins Recht. Die IV-Stelle holte einen Bericht ein bei der Klinik Z.________ vom 6. November 2007. Eine von der RAD-�rztin Dr. med. W.________ angeregte Nachbegutachtung im medizinischen Begutachtungsinstitut C.________ fand am 31. M�rz 2008 statt (Gutachten vom 29. April 2008). Mit Vorbescheid vom 5. Juni 2008 stellte die IV-Stelle erneut die Abweisung des Rentenbegehrens in Aussicht. A.________ liess eine Beurteilung des PD Dr. med. L.________ vom 8. Juli 2008 zu den Akten reichen, worauf die IV-Stelle den RAD (Frau Dr. med. W.________) um Stellungnahme vom 4. M�rz 2009 ersuchte und am 10. M�rz 2009 entsprechend dem Vorbescheid verf�gte.
Die hiegegen erhobene Beschwerde des A.________, mit welcher er weitere medizinische Berichte ins Recht legte, wies das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Entscheid vom 27. Juli 2009 ab.
A.________ f�hrt - teilweise unter Bezugnahme auf neue �rztliche Berichte - Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und beantragt die Aufhebung des angefochtenen Entscheides sowie der Verf�gung vom 10. M�rz 2009 und die Neubeurteilung des Invalidit�tsgrades.
Die IV-Stelle schliesst auf Abweisung der Beschwerde. Vorinstanz und Bundesamt f�r Sozialversicherungen verzichten auf eine Vernehmlassung.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzung gem�ss den Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG), und kann deren Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG; vgl. auch Art. 97 Abs. 1 BGG). Mit Blick auf diese Kognitionsregelung ist aufgrund der Vorbringen in der Beschwerde an das Bundesgericht zu pr�fen, ob der angefochtene Gerichtsentscheid in Anwendung der massgeblichen materiell- und beweisrechtlichen Grundlagen (u.a.) Bundesrecht verletzt (Art. 95 lit. a BGG), einschliesslich einer allf�lligen rechtsfehlerhaften Tatsachenfeststellung (Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 2 BGG). Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen im Verfahren vor Bundesgericht nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG).
Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen und die von der Rechtsprechung entwickelten Grunds�tze betreffend den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 IVG in der bis 31. Dezember 2003 anwendbar gewesenen sowie in der vom 1. Januar 2004 bis Ende 2007 g�ltig gewesenen Fassung und Art. 28 Abs. 2 IVG in der seit 1. Januar 2008 g�ltigen Form), die Bemessung des Invalidit�tsgrades bei erwerbst�tigen Versicherten nach der allgemeinen Methode des Einkommensvergleichs (bis 31. Dezember 2003: Art. 1 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG; Art. 28 Abs. 2 IVG [in der vom 1. Januar 2004 bis 31. Dezember 2007 geltenden Fassung], Art. 28a Abs. 1 IVG [in der seit 1. Januar 2008 anwendbaren Form]) sowie zum Beweiswert und zur Beweisw�rdigung �rztlicher Berichte und Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 mit Hinweis), richtig dargelegt. Darauf wird verwiesen.
3.1 Die Vorinstanz w�rdigte die medizinischen Akten einl�sslich und erwog, gest�tzt auf den Abkl�rungsbericht der Befas vom 24. November 2006 und das Gutachten des medizinischen Begutachtungsinstituts C.________ vom 29. April 2008 sei zwar davon auszugehen, dass der Beschwerdef�hrer an einer Panikst�rung leide und depressive Elemente vorhanden seien; diese verm�chten aber keine eigenst�ndige Depression zu rechtfertigen. Im Gutachten des medizinischen Begutachtungsinstituts C.________ vom 29. April 2008 werde nachvollziehbar begr�ndet, weshalb auf die von den �rzten an der Klinik Z.________ in dem im vorinstanzlichen Verfahren ins Recht gelegten Bericht vom 7. Mai 2009 erhobene Diagnose einer posttraumatischen Belastungsst�rung nicht abgestellt werden k�nne; gegen die Annahme einer solchen St�rung spr�che auch die Befas-Beurteilung vom 24. November 2006. Es sei daher nicht mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass der Beschwerdef�hrer unter einer psychischen St�rung respektive einer Depression mit Krankheitswert leide, welcher invalidisierender Charakter zuk�me; zus�tzliche medizinische Abkl�rungen er�brigten sich. Die diagnostizierte Panikst�rung (Angstst�rung) f�hre allerdings zu einer Einschr�nkung f�r k�rperlich leichte bis mittelschwere adaptierte T�tigkeiten von 80 % bei ganzt�giger Pr�senz und um 20 % reduziertem Rendement. Bei einem Valideneinkommen von Fr. 64'310.- und einem Invalideneinkommen von Fr. 41'045.80 (LSE 2002, Tabelle TA1, Anforderungsniveau 4; Leistungseinschr�nkung: 20 %; Abzug vom Tabellenlohn: 10 %) resultiere ein nicht rentenbegr�ndender Invalidit�tsgrad von 36 %.
3.2 Der Beschwerdef�hrer r�gt, zun�chst sei die Vorinstanz �ber krasse Widerspr�che in den medizinischen Akten hinweggegangen und habe es vers�umt, diese etwa mittels eines psychiatrischen Obergutachtens zu kl�ren. Das dem angefochtenen Entscheid zugrunde liegende psychiatrische Teilgutachten des Arztes Dr. med. E.________, FMH Psychiatrie und Psychotherapie, medizinisches Begutachtungsinstitut C.________, weise diverse krasse M�ngel auf, welche bereits im vorinstanzlichen Verfahren ger�gt worden seien und �ber welche das kantonale Gericht nicht einfach h�tte hinweg schauen d�rfen. Insbesondere habe Dr. med. E.________ unber�cksichtigt gelassen, dass in mindestens sieben medizinischen Berichten auf eine posttraumatische Belastungsst�rung nach der 1984 erlittenen, unfallbedingten Verst�mmelung seines linken Zeigefingers hingewiesen werde, und bereits im Jahre 1988 eine Behandlung mit Psychopharmaka notwendig gewesen sei, weshalb im psychiatrischen Teilgutachten zu Unrecht eine Latenzzeit von 18 Jahren unterstellt werde. Schliesslich h�tten sich weder die Gutachter noch die Verwaltung noch die Vorinstanz damit auseinandergesetzt, welche T�tigkeiten ihm noch zumutbar seien, was gegen Bundesrecht verstosse, da es sich dabei um hypothetische Arbeiten handeln d�rfte, die es gar nicht gebe.
4.1 Die Beweisw�rdigung des kantonalen Gerichts, einschliesslich der antizipierten Schlussfolgerung, wonach keine weiteren medizinischen Abkl�rungen erforderlich seien, beschl�gt Fragen tats�chlicher Natur und ist daher f�r das Bundesgericht grunds�tzlich bindend (E. 1 hievor). Eine Bindungswirkung fehlt, wenn die Beweisw�rdigung willk�rlich ist, was nicht bereits dann zutrifft, wenn eine andere L�sung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen w�re, sondern erst, wenn der Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, zur tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht oder auf einem offenkundigen Fehler beruht (BGE 127 I 54 E. 2b S. 56; vgl. auch BGE 135 V 2 E. 1.3 S. 4 f). So verh�lt es sich hier nicht. Die Vorinstanz hat sich rechtsgen�glich mit den zahlreichen medizinischen Gutachten und Berichten auseinandergesetzt. Dabei ist ihr keineswegs entgangen, dass die �rztlichen Einsch�tzungen nicht nur hinsichtlich der diagnostischen Einordnung der gesundheitlichen Einschr�nkungen, sondern auch bez�glich der verbleibenden Arbeitsf�higkeit teilweise divergieren. Sie hat indes zutreffend erwogen, dass der im Jahre 1984 erlittene Arbeitsunfall nicht geeignet ist, eine invalidisierende posttraumatische Belastungsst�rung zu bewirken. Eine solche wird nur anerkannt, wenn sie nach einem traumatischen Ereignis von aussergew�hnlicher Schwere auftritt, wie beispielsweise nach Vergewaltigung oder mehrmonatiger Lagerhaft, nicht aber nach Verkehrsunfall (Urteil I 203/06 vom 28. Dezember 2006 E. 4.4 mit Hinweisen; vgl. auch die entsprechende Umschreibung in der ICD-10-Klassifikation, Kapitel V, F43.1, wonach eine Situation mit aussergew�hnlicher Bedrohung oder katastrophenartigem Ausmass vorausgesetzt wird, "die bei fast jedem eine tiefe Verzweiflung hervorrufen w�rde"; vgl. Dilling/Freyberger [Hrsg.], Taschenf�hrer zur ICD-10-Klassifikation psychischer St�rungen, 4. A., 2008, S. 173). Dass der Beschwerdef�hrer den Unfall subjektiv als �usserst traumatisch erlebt hat, �ndert daran nichts; entgegen den Vorbringen des Versicherten wird auch in der ICD-10-Klassifikation festgehalten, dass pr�disponierende Faktoren (bspw. zwanghafte oder asthenische Pers�nlichkeitsz�ge oder neurotische Krankheiten in der Vorgeschichte) zwar die Schwelle f�r die Entwicklung einer posttraumatischen Belastungsst�rung senken und ihren Verlauf erschweren k�nnen, jedoch weder notwendig noch hinreichend sind, um das Auftreten einer solchen St�rung zu erkl�ren. Eine weniger einschr�nkende Formulierung des Belastungskriteriums und damit auch die Ber�cksichtigung von Ereignissen, die keine aussergew�hnliche Katastrophe darstellen, dennoch aber im Erleben eines Patienten eine Traumatisierung ausl�sen k�nnen, mag - wie das Bundesgericht unl�ngst entschieden hat (Urteil 9C_554/2009 vom 18. August 2009 E. 6 mit Hinweisen) - therapeutisch Sinn machen. F�r die Leistungsberechtigung in der Invalidenversicherung, welche zwangsl�ufig eine gewisse Objektivierung verlangt, kann das subjektive Empfinden aber nicht massgebend sein. Ob der Beschwerdef�hrer bereits kurz nach dem Unfall unter psychischen Problemen gelitten hatte oder ob diese erst nach l�ngerer Latenzzeit aufgetreten sind, ist mangels der erforderlichen Schwere des Traumas somit nicht entscheidwesentlich. Ob die letztinstanzlich eingereichten Arztberichte im Lichte von Art. 99 Abs. 1 BGG (vgl. E. 1 hievor) als zul�ssig zu erachten w�ren, kann mangels deren Relevanz f�r den vorliegenden Prozess daher offenbleiben.
4.2 Der Beschwerdef�hrer wirft der Vorinstanz realit�tsfremde Annahmen bez�glich der effektiven Einsatzm�glichkeiten auf dem Arbeitsmarkt vor.
4.2.1 Es trifft zu, dass von einer versicherten Person rechtsprechungsgem�ss nur Vorkehren verlangt werden k�nnen, die unter Ber�cksichtigung der gesamten objektiven und subjektiven Gegebenheiten des Einzelfalles zumutbar sind; an die Konkretisierung von Arbeitsgelegenheiten und Verdienstaussichten sind jedoch rechtsprechungsgem�ss keine �berm�ssigen Anforderungen zu stellen (SVR 2008 IV Nr. 62 S. 203 E. 5.1 mit Hinweis [9C_830/2007]). F�r die Invalidit�tsbemessung ist nicht massgeblich, ob eine invalide Person unter den konkreten Arbeitsmarktverh�ltnissen vermittelt werden kann, sondern einzig, ob sie die ihr verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen k�nnte, wenn die verf�gbaren Arbeitspl�tze dem Angebot an Arbeitskr�ften entsprechen w�rden (AHI 1998 S. 287 E. 3b S. 290 f., I 198/97). Zu ber�cksichtigen ist zudem, dass der ausgeglichene Arbeitsmarkt (Art. 16 ATSG) auch sogenannte Nischenarbeitspl�tze umfasst, also Stellen- und Arbeitsangebote, bei welchen Behinderte mit einem sozialen Entgegenkommen von Seiten des Arbeitgebers rechnen k�nnen (Urteil 9C_95/2007 vom 29. August 2007 E. 4.3 mit Hinweisen). Von einer Arbeitsgelegenheit kann nicht mehr gesprochen werden, wenn die zumutbare T�tigkeit nurmehr in so eingeschr�nkter Form m�glich ist, dass sie der ausgeglichene Arbeitsmarkt praktisch nicht kennt oder sie nur unter nicht realistischem Entgegenkommen eines durchschnittlichen Arbeitgebers m�glich w�re und das Finden einer entsprechenden Stelle daher von vornherein als ausgeschlossen erscheint (z.B. Urteil 9C_82/2009 vom 9. Oktober 2009 E. 5.5 mit Hinweisen).
4.2.2 Nach der Beurteilung des medizinischen Begutachtungsinstituts C.________ vom 23. April 2008, auf welche die Vorinstanz nach dem Gesagten zu Recht abgestellt hat (E. 4.1 hievor), besteht eine Arbeitsf�higkeit des Beschwerdef�hrers von 80 %, bei ganzt�giger Pr�senz mit einem um 20 % verminderten Rendement, in k�rperlich leichten bis mittelschweren, nicht ausgesprochen feinmotorischen T�tigkeiten, wo eine Hebe- und Traglimite von 15 kg nur ausnahmsweise �berschritten wird, keine regelm�ssigen Zwangshaltungen der unteren Wirbels�ule sowie weder Motorenl�rm noch �lgeruch vorkommen. Wenn die Vorinstanz die verbleibende Arbeitsf�higkeit ohne Weiterungen als verwertbar erachtete, ist dies nicht zu beanstanden. Es gibt in Industrie und Gewerbe verschiedene einfache Hilfst�tigkeiten, die diesen Anforderungen gen�gen (z.B. Kontroll- oder Sortierarbeiten, leichte Verpackungsarbeiten). Ein soziales Entgegenkommen des durchschnittlichen Arbeitgebers ist auch mit Blick auf die psychisch bedingten Limitierungen des Versicherten (insbesondere Vermeidung von Motorenl�rm und �lgeruch, welche Panikattacken ausl�sen k�nnten) nicht derart unrealistisch, dass das Finden einer passenden Stelle von vornherein als ausgeschlossen gelten muss.
4.2.3 Nach dem Gesagten h�lt die vorinstanzliche Feststellung einer 80%igen Restarbeitsf�higkeit in leidensangepassten T�tigkeiten vor Bundesrecht stand. Auf die Invalidit�tsbemessung (Art. 16 ATSG) im angefochtenen Entscheid ist mangels entsprechender Parteivorbringen nicht zur�ckzukommen (vgl. Art. 107 Abs. 1 BGG), sodass es mit der vorinstanzlich best�tigten Renten-Abweisung sein Bewenden hat.
Die zu erhebenden Gerichtskosten (Art. 65 BGG) gehen ausgangsgem�ss zu Lasten des Beschwerdef�hrers (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG).

References: Art. 95
 Art. 95
 Art. 97
 Art. 105
 Art. 28
 Art. 1
 Art. 16
 Art. 28
 Art. 28
 BGE 
 Art. 99
 Art. 107