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Was bringt die neue VAUwS für die heimische Wirtschaft ? - ppt herunterladen
Veröffentlicht von:Belakane Lacks
Präsentation zum Thema: "Was bringt die neue VAUwS für die heimische Wirtschaft ?"— Präsentation transkript:
Was bringt die neue VAUwS für die heimische Wirtschaft ?Dipl.-Ing. Hans-Jürgen Fragemann Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW Südwestfälische Industrie- und Handelskammer zu Hagen, 20. Juni 2012
Grundlage - VeranlassungFöderalismusreform vom 1. September – Art. 74, 72 GG konkurrierende Gesetzgebung mit Abweichungskompetenz der Länder stoff- und anlagenbezogene Regelung abweichungsfest
Ergebnis Ablösung der VAwS der Länder durch eine Bundesverordnung:in Nordrhein-Westfalen: VAwS vom JGS-AnlagenV vom und auch VwVwS vom
Meilensteine Startschuss: 20. November 2007 (BLAK-Sitzung in Potsdam)Zwischenentwurf vom 12. August 2009 Referentenentwurf vom 24. November 2010 Frist zur Stellungnahme bis zum 18. Februar 2011 Mündliche Anhörungen
Anhörung - Themen und TermineEinstufung wassergefährdender Stoffe, Berücksichtigung von Abfällen ( ) Anlagenabgrenzung, Bestimmung des Anlagenvolumens, Rückhaltung wassergefährdender Stoffe ( ) Spezielle Anlagen (insbesondere Rohrleitungen, Abwasseranlagen, Abfüll-/Umschlagsanlagen, Anlagen der Energieversorgung, Kälteanlagen, Kleingebindelager), Anforderungen in Wasserschutz- und Überschwemmungsgebieten, Betriebsanweisung und Fachbetriebspflicht ( ) Behördliche Verfahren (Anzeigeverfahren, Eignungsfeststellung, Bestandsschutz) ( ) Sachverständigenorganisationen, Güte- und Überwachungs-gemeinschaften und Prüfpflichten ( ) JGS-Anlagen und Biogasanlagen ( )
Aktueller Stand Fortgeschriebener Entwurf der Verordnung über Anlagen zum Ungang mit wassergefährdenden Stoffen, Stand: 27. Januar 2012 Ressortabstimmung innerhalb der Bundesregierung Diskussionspunkte, Ergebnis ?
Wasserhaushaltsgesetz vom 31.07.2009§ 23 Nr. 6	Ermächtigung zur Rechtsverordnung zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen § 62 Abs. 1	Besorgnisgrundsatz, für JGS-Anlagen bestmöglicher Schutz § 62 Abs. 2	Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik § 62 Abs. 4	Rechtsverordnung zu wassergefährdenden Stoffen, Anforderungen an Anlagen, Organisationen § 63 Eignungsfeststellung, keine eoh-Regelung
Gliederung VAUwS Kapitel 1 Anwendungsbereich; BegriffsbestimmungenKapitel 2 Einstufung von Stoffen und Gemischen Kapitel 3	Anlagen zum Umgang mit wasser-	gefährdenden Stoffen Kapitel 4 Sachverständigenorganisationen und Sachverständige; Güte- und Überwachungs-	gemeinschaften und Fachprüfer; Fachbetriebe Kapitel 5 Schlussvorschriften
Gliederung VAUwS Anhang 1: Einstufung von Stoffen und Gemischen als nicht wassergefährdend, allgemein wassergefährdend und in Wassergefährdungsklassen Anhang 2: Dokumentation der Einstufung von Stoffen und Gemischen Anhang 3a: Merkblatt zu Betriebs- und Verhaltensvorschriften beim Betrieb von Heizölverbraucheranlagen Anhang 3b: Merkblatt zu Betriebs- und Verhaltensvorschriften beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen Anhang 4: Prüfzeitpunkte und -intervalle für Anlagen außerhalb von Schutzgebieten und festgesetzten oder vorläufig gesicherten Überschwemmungsgebieten Anhang 5: Prüfzeitpunkte und -intervalle für Anlagen in Schutzgebieten und festgesetzten oder vorläufig gesicherten Überschwemmungsgebieten Anhang 6: Anforderungen an JGS-Anlagen
Gliederung VAUwS Kapitel 1 Anwendungsbereich; BegriffsbestimmungenKapitel 2 Einstufung von Stoffen und Gemischen Kapitel 3	Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen Kapitel 4 Sachverständigenorganisationen und Sachverständige; Güte- und Überwachungs-	gemeinschaften und Fachprüfer; Fachbetriebe Kapitel 5 Schlussvorschriften
Anwendungsbereich (§ 1)(2) Diese Verordnung findet keine Anwendung auf 1. den Umgang mit nicht wassergefährdenden Stoffe, die vom Umweltbundesamt im Bundesanzeiger veröffentlicht wurden, 2. nicht ortsfeste und nicht ortsfest benutzte Anlagen, in denen mit wassergefährdenden Stoffen umgegangen wird, sowie 3. Untergrundspeicher nach § 4 Absatz 9 des Bundesberggesetzes.
Anwendungsbereich (§ 1)(3)Diese Verordnung findet auch keine Anwendung auf oberirdische Anlagen mit einem Volumen von nicht mehr als 0,22 Kubikmeter bei flüssigen Stoffen oder einer Masse von nicht mehr als 0,2 Tonnen bei gasförmigen und festen Stoffen außerhalb von Schutzgebieten und festgesetzten oder vorläufig gesicherten Überschwemmungs-gebieten. § 62 Absatz 1 und 2 des Wasserhaushaltsgesetzes bleibt unberührt. Anlagen nach Satz 1 bedürfen keiner Eignungs-feststellung nach § 63 Absatz 1 des Wasserhaushaltsgesetzes.
VAUwS-Stoffteil (Kapitel 2)Wassergefährdungsklassen bleiben erhalten Selbsteinstufung von Stoffen und Gemischen, soweit sie noch nicht eingestuft sind für Stoffe: Qualitätssicherung und Veröffentlichung durch Umweltbundesamt, Überprüfung Nicht eingestufte Stoffe sind WGK 3
VAUwS-Stoffteil (Kapitel 2)Keine Einstufung für Wirtschaftsdünger (Gülle, Festmist), Jauche, Dung nicht landwirtschaftlicher Herkunft, Silagesickersaft, Silage, Siliergut, Gärsubstrate landwirtschaftlicher Herkunft zur Gewinnung von Biogas sowie deren Gärreste, bestimmte aufschwimmende flüssige Stoffe, feste Gemische Sie gelten als allgemein wassergefährdend.
Abweichende Einstufung fester Gemische (§ 10)(1)	Der Betreiber kann ein festes Gemisch abweichend von § 3 Absatz 2 Nummer 8 als nicht wassergefährdend einstufen, wenn 1. das Gemisch oder seine Komponenten nach § 6 Absatz 3 oder nach § 66 als nicht wassergefährdend im Bundesanzeiger veröffentlicht wurden, oder 2. das Gemisch nach Anhang 1 Nummer 2.2 als nicht wassergefährdend eingestuft werden kann, oder 3. das Gemisch nach anderen Rechtsvorschriften offen selbst an hydrogeologisch ungünstigen Standorten und ohne technische Sicherungsmaßnahmen eingebaut werden darf.
Gliederung VAUwS Kapitel 1 Zweck; BegriffsbestimmungenKapitel 2 Einstufung von Stoffen, Gemischen und Abfällen Kapitel 3	Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen Kapitel 4 Sachverständigenorganisationen und Sachverständige; Güte- und Überwachungs-	gemeinschaften; Fachbetriebe Kapitel 5 Schlussvorschriften
VAUwS-Anlagenteil (Kapitel 3)Einbeziehung von Anlagen mit aufschwimmenden, flüssigen Stoffen, sofern diese in ein Oberflächengewässer gelangen können Erhöhte Anforderung an die Planung von Anlagen Grundsatzanforderungen bleiben erhalten Maßnahmen der Rückhalteeinrichtungen werden betont Forderung der Löschwasserrückhaltung Rohrleitungen Einbeziehung der Abwasseranlagen
VAUwS-Anlagenteil (Kapitel 3)Zuordnung zu Gefährdungsstufen Betriebsanweisung, Merkblatt Überwachungspflichten Fachbetriebspflichten Besondere Anforderungen an Anlagen in Schutz- und Überschwemmungsgebieten
Begriffsbestimmungen (§ 2)8.	Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (Anlagen) sind selbständige und ortsfeste oder ortsfest benutzte Einheiten, in denen wassergefährdende Stoffe gelagert, abgefüllt, umgeschlagen, hergestellt, behandelt oder im Bereich der gewerblichen Wirtschaft oder im Bereich öffentlicher Einrichtungen verwendet werden; zu ihnen zählen auch Rohrleitungsanlagen nach § 62 Absatz 1 Satz 2 des Wasserhaushaltsgesetzes; als ortsfest oder ortsfest benutzt gelten Einheiten, wenn sie länger als ein halbes Jahr an einem Ort zu einem bestimmten betrieblichen Zweck betrieben werden; Anlagen können aus mehreren Anlagenteilen bestehen;
Bestimmung u. Abgrenzung von Anlagen (§ 13)(1)	Der Betreiber einer Anlage hat zu dokumentieren, welche Anlagenteile zu der Anlage gehören und wo die Schnittstellen zu anderen Anlagen sind. (2)	Zu einer Anlage gehören alle Anlagenteile, die im engen funktionalen oder verfahrenstechnischen Zusammenhang zueinander stehen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn zwischen den Anlagenteilen wassergefährdende Stoffe ausgetauscht werden oder ein unmittelbarer sicherheitstechnischer Zusammenhang zwischen ihnen besteht. (3)	Eine Fläche, von der aus eine Anlage befüllt wird oder auf der Transportmittel mit wassergefährdenden Stoffen in Behältern oder Verpackungen aus einer oder für eine Anlage be- oder entladen werden, ist Teil dieser Anlage.
Grundsatzanforderungen (§15)(1)	Anlagen müssen so geplant und errichtet werden, beschaffen sein und betrieben werden, dass 1.	wassergefährdende Stoffe nicht austreten können, 2.	Undichtheiten aller Anlagenteile, die mit wassergefährdenden Stoffen in Berührung stehen, schnell und zuverlässig erkennbar sind, 3.	austretende wassergefährdende Stoffe schnell und zuverlässig erkannt und zurückgehalten sowie ordnungsgemäß entsorgt werden; dies gilt auch für betriebsbedingt auftretende Spritz- und Tropfverluste und 4.	bei einer Betriebsstörung anfallende Gemische, die ausgetretene wassergefährdende Stoffe enthalten können, zurückgehalten und ordnungsgemäß entsorgt oder beseitigt werden.
Grundsatzanforderungen (§15)(2)	Anlagen müssen flüssigkeitsundurchlässig, standsicher und gegenüber den zu erwartenden mechanischen, thermischen und chemischen Einflüssen hinreichend widerstandsfähig sein. Flüssigkeitsundurchlässig sind Bauausführungen dann, wenn sie ihre Dicht- und Tragfunktion während der Dauer der Beanspruchung durch wassergefährdende Stoffe nicht verlieren. (3)	Einwandige unterirdische Behälter für flüssige wassergefährdende Stoffe sind unzulässig. (4)	Bei der Stilllegung einer Anlage oder von Anlagenteilen müssen alle in der Anlage oder in den Anlagenteilen enthaltenen wassergefährdenden Stoffe, soweit technisch möglich, entfernt werden. Die Anlage muss gegen missbräuchliche Nutzung gesichert werden.
Anforderungen an die Rückhaltung wassergefährdender Stoffe (§ 16)(1)	Einwandige Behälter, Rohrleitungen und sonstige Anlagenteile müssen von Wänden, Böden und sonstigen Bauteilen sowie untereinander einen solchen Abstand haben, dass die Erkennung von Leckagen und die Zustandskontrolle insbesondere auch der Rückhalteeinrichtungen jederzeit möglich sind. (2)	Sofern in Abschnitt 3 dieses Kapitels für bestimmte Anlagen keine besonderen Anforderungen bestimmt sind, gelten für die Rückhaltung wassergefährdender Stoffe folgende Anforderungen: 1. Anlagen müssen mit einer Rückhalteeinrichtung ausgerüstet oder doppelwandig ausgeführt und mit einem Leckanzeigegerät versehen sein; einzelne Anlagenteile können jeweils eigene, von einander unabhängige Rückhalteeinrichtungen haben; 2. Rückhalteeinrichtungen müssen flüssigkeitsundurchlässig sein; 3. Rückhalteeinrichtungen müssen für folgendes Volumen ausgelegt sein:
Anforderungen an die Rückhaltung wassergefährdender Stoffe (§ 16)a) bei Anlagen zum Lagern, Herstellen, Behandeln oder Verwenden wassergefährdender Stoffe muss das Rückhaltevolumen dem Volumen an wassergefährdenden Stoffen entsprechen, das bei Betriebsstörungen bis zum Wirksamwerden geeigneter Sicherheitsvorkehrungen freigesetzt werden kann; b) bei Anlagen zum Abfüllen flüssiger wassergefährdender Stoffe muss das Rückhaltevolumen dem Volumen entsprechen, das bei größtmöglichem Volumenstrom bis zum Wirksamwerden geeigneter Sicherheitsvorkehrungen freigesetzt werden kann; c) bei Anlagen zum Umschlagen wassergefährdender Stoffe muss das Rückhaltevolumen dem Volumen entsprechen, das aus dem größten Behälter, der größten Verpackung oder der größten Umschlagseinheit, in dem oder in der sich wassergefährdende Stoffe befinden und für den oder für die die Anlage ausgelegt ist, freigesetzt werden kann.
Anforderungen an die Rückhaltung wassergefährdender Stoffe (§ 16)(3)	Bei Anlagen zum Lagern, Herstellen, Behandeln oder Verwenden wassergefährdender Stoffe der Gefährdungsstufe D nach § 39 Absatz 1 muss die Rückhalteeinrichtung so ausgelegt sein, dass das Volumen flüssiger wassergefährdender Stoffe, das aus der größten abgesperrten Betriebseinheit bei Betriebsstörungen freigesetzt werden kann, ohne dass Gegenmaßnahmen getroffen werden, vollständig zurückgehalten werden kann. (4)	Bei Anlagen, die nur teilweise doppelwandig ausgerüstet sind, sind einwandige Anlagenteile mit einer Rückhalteeinrichtung zu versehen. Bei oberirdischen doppelwandigen Behältern, die über ein Leckanzeigesystem mit Flüssigkeiten der WGK 1 verfügen, ist eine Rückhaltung der Leckanzeigeflüssigkeit nicht erforderlich, wenn das Volumen dieser Flüssigkeit ein Kubikmeter nicht übersteigt. (5)	Wassergefährdende Stoffe, die beim Austreten so miteinander reagieren können, dass die Funktion der Rückhaltung nach Absatz 2 beeinträchtigt wird, müssen getrennt aufgefangen werden.
Rückhaltung bei Brandereignissen (§ 19)Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen sind so zu planen, zu errichten und zu betreiben, dass die bei Brandereignissen austretenden wassergefährdenden Stoffe, Lösch-, Berieselungs- und Kühlwasser sowie die entstehenden Verbrennungsprodukte mit wassergefährdenden Eigenschaften zurückgehalten werden. Satz 1 gilt nicht für Anlagen der Gefährdungsstufe A und für Heizölverbraucheranlagen.
Rohrleitungen (§ 20) (1)	Oberirdische Rohrleitungen zum Befördern flüssiger wassergefährdender Stoffe sind mit Rückhalteeinrichtungen auszurüsten. Das Rückhaltevolumen muss dem Volumen wassergefährdender Stoffe entsprechen, das bei Betriebsstörungen bis zum Wirksamwerden geeigneter Sicherheitsvorkehrungen freigesetzt werden kann. Satz 1 gilt nicht, wenn auf der Grundlage einer Gefährdungsabschätzung durch Maßnahmen organisatorischer oder technischer Art sichergestellt ist, dass ein vergleichbares Sicherheitsniveau erreicht wird. Für Rohrleitungen zum Befördern von flüssigen wassergefährdenden Stoffen der WGK 1 kann von Rückhalteeinrichtungen abgesehen werden, wenn die Flächen, über die die Rohrleitungen führen, aufgrund ihrer Empfindlichkeit keines besonderen Schutzes bedürfen.
Rohrleitungen (§ 20) (2)	Bei unterirdischen Rohrleitungen zum Befördern flüssiger und gasförmiger wassergefährdende Stoffe sind lösbare Verbindungen und Armaturen in flüssigkeitsundurchlässigen Kontrolleinrichtungen anzuordnen, die regelmäßig zu kontrollieren sind. Diese Rohrleitungen müssen einer der folgenden Anforderungen entsprechen: 1.	sie müssen doppelwandig sein; Undichtheiten der Rohrwände müssen durch ein Leckanzeigegerät selbsttätig angezeigt werden, 2.	sie müssen als Saugleitung ausgeführt sein, in der die Flüssigkeitssäule bei Undichtheiten abreißt und bei der die flüssigen wassergefährdenden Stoffe, die bei einer Undichtheit der Rohrleitung austreten, aufgefangen werden oder mit Gefälle in den Lagerbehälter zurückfließen, oder sie müssen als Saugleitung mit zusätzlichem Heberventil ausgeführt sein oder
Rohrleitungen (§ 20) 3.	sie müssen mit einem Schutzrohr versehen oder in einem Kanal verlegt sein; austretende wassergefährdende Stoffe müssen in einer flüssigkeitsundurchlässigen Kontrolleinrichtung sichtbar werden; derartige Rohrleitungen dürfen keine Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt bis zu einer Temperatur von 55 Grad Celsius führen. Kann insbesondere aus Gründen der Betriebssicherheit keine der Anforderungen nach Satz 2 erfüllt werden, ist durch Maßnahmen technischer und organisatorischer Art sicherzustellen, dass ein gleichwertiges Sicherheitsniveau erreicht wird
Pflichten bei Betriebsstörungen (§ 22)(2)	Wer eine Anlage betreibt, befüllt, entleert, ausbaut, stilllegt, instand hält, instand setzt, reinigt, überwacht oder überprüft, hat das Austreten wassergefährdender Stoffe in einer nicht nur unerheblichen Menge unverzüglich der zuständigen Behörde oder einer Polizeidienststelle anzuzeigen. Die Verpflichtung besteht auch bei dem Verdacht, dass wassergefährdende Stoffe in einer nicht nur unerheblichen Menge bereits ausgetreten sind und wenn eine Gefährdung eines Gewässers oder von Abwasseranlagen nicht auszuschließen ist. Anzeigepflichtig ist auch, wer das Austreten wassergefährdender Stoffe verursacht hat oder Maßnahmen zur Ermittlung oder Beseitigung wassergefährdender Stoffe durchführt, die aus Anlagen ausgetreten sind. Falls Dritte, insbesondere Betreiber von Abwasseranlagen oder Wasserversorgungs-unternehmen, betroffen sein können, sind diese unverzüglich zu unterrichten.
Abweichende Anforderungen (§ 23)(3)	Die zuständige Behörde kann im Einzelfall Ausnahmen von den Anforderungen dieses Kapitels zulassen, wenn die Anforderungen des § 62 Absatz 1 des Wasserhaushaltsgesetzes dennoch erfüllt werden.
Besondere Anforderungen an die Rückhaltung bei bestimmten Anlagen§ 25 Besondere Anforderungen an Anlagen zum Umgang mit festen wassergefährdenden Stoffen § 26	Besondere Anforderungen an Anlagen zum Lagern von Haushaltsabfällen und Bioabfällen im privaten Bereich und festen gewerblichen Abfällen in kleinen Mengen § 27	Besondere Anforderungen an Anlagen zum Lagern, Abfüllen oder Umschlagen fester Stoffe, denen flüssige wassergefährdende Stoffe anhaften § 28	Besondere Anforderungen an Umschlagsflächen sowie an Anlagen zum Umschlagen fester wassergefährdender Stoffe § 29 Besondere Anforderungen an Anforderungen an Umschlagsanlagen im intermodalen Verkehr § 30	Besondere Anforderungen an das Laden und Löschen von Schiffen sowie das Betanken von Wasserfahrzeugen
Besondere Anforderungen an die Rückhaltung bei bestimmten Anlagen§ 31	Besondere Anforderungen an die Fass- und Gebindelager § 32	Besondere Anforderungen an Abfüllflächen, die zu Heizölverbraucheranlagen gehören § 33	Besondere Anforderungen an Abfüllflächen von bestimmten Anlagen zum Herstellen, Behandeln oder Verwenden flüssiger wassergefährdender Stoffe § 34	Besondere Anforderungen an bestimmte Anlagen im Bereich der Energieversorgung und in Einrichtungen des Wasserbaus § 35	Besondere Anforderungen an Erdwärmesonden und –kollektoren, Solarkollektoren und Kälteanlagen § 36 Besondere Anforderungen an unterirdische Ölkabel- und Massekabelanlagen § 37	Besondere Anforderungen für Biogasanlagen mit Gärsubstraten landwirtschaftlicher Herkunft § 38	Besondere Anforderungen an Anlagen zum Umgang mit gasförmigen wassergefährdenden Stoffen
Besondere Anforderungen an Umschlags-flächen sowie an Anlagen zum Umschlagen fester wassergefährdender Stoffe (§ 28) § 2 Nr. 22 Umschlagen Umschlagen ist das Laden und Löschen von Schiffen, das Umladen von wassergefährdenden Stoffen in Behältern oder Verpackungen von einem Transportmittel auf ein anderes sowie das Be- und Entladen von Transportmitteln mit wassergefährdenden Stoffen in Behältern oder Verpackungen
Besondere Anforderungen an Umschlags-flächen sowie an Anlagen zum Umschlagen fester wassergefährdender Stoffe (§ 28) An Flächen …, auf denen wassergefährdende Stoffe in Behältern und Verpackungen umgeschlagen werden und die als Verkehrsflächen genutzt werden, sowie an Umschlagsanlagen für feste wasser-gefährdenden Stoffe, bei denen kein Wasser zutreten kann, werden über die betrieblichen Erfordernisse hinaus keine Anforderungen gestellt, wenn … 2. die Flächen so ausgerüstet sind, dass das Abfließen wasserge-	fährdender Stoffe oder von Suspensionen mit wassergefährdenden Stoffen in ein Gewässer oder einen Abwasserkanal verhindert werden kann.
Gefährdungsstufen von Anlagen (§ 39)
Überwachungs- und Prüfpflichten des Betreibers (§ 46)(1)	Der Betreiber hat die Dichtheit der Anlage und die Funktionsfähigkeit der Sicherheitseinrichtungen regelmäßig zu überwachen. Die zuständige Behörde kann im Einzelfall anordnen, dass der Betreiber einen Überwachungsvertrag mit einem Fachbetrieb nach § 62 abschließt, wenn er selbst nicht die erforderliche Sachkunde besitzt und auch nicht über sachkundiges Personal verfügt. (2)	Betreiber haben Anlagen außerhalb von Schutzgebieten und außerhalb von festgesetzten oder vorläufig gesicherten Überschwemmungsgebieten nach Maßgabe der in Anhang 4 geregelten Prüfzeitpunkte und –intervalle auf ihren ordnungsgemäßen Zustand prüfen zu lassen. (4)	Betreiber haben Anlagen der Gefährdungsstufen B, C und D nach einer abgeschlossenen Instandsetzung durch Sachverständige prüfen zu lassen.
Überwachungs- und Prüfpflichten des Betreibers (§ 46 Abs. 2, Anhang 4)
Anzeigepflicht (§ 40) (1) Wer eine nach § 46 Absatz 2 oder 3 prüfpflichtige Anlage errichten, stilllegen oder wesentlich ändern will, hat dies der zuständigen Behörde mindestens sechs Wochen vorher auf schriftlichem oder elektronischem Weg anzuzeigen. (2) Die Anzeige nach Absatz 1 muss Angaben zum Betreiber, zum Standort, zur Abgrenzung der Anlage, zu den wassergefährdenden Stoffen, mit denen in der Anlage umgegangen wird, zu bauaufsichtlichen Verwendbarkeitsnachweisen sowie zu den technischen und organisatorischen Maßnahmen, die für die Sicherheit der Anlage bedeutsam sind, enthalten.
Anzeigepflicht (§ 40) (3) Nicht anzeigepflichtig nach Absatz 1 ist das Errichten von Anlagen zum Lagern, Abfüllen oder Umschlagen wassergefährdender Stoffe, für die eine Eignungsfeststellung nach § 63 Absatz 1 des Wasserhaushaltsgesetzes beantragt wird, und sonstigen Anlagen, die Gegenstand eines Zulassungsverfahrens nach anderen Rechtsvorschriften sind, sofern im Zulassungsverfahren auch die Einhaltung der Anforderungen dieser Verordnung sichergestellt wird. Dies gilt in den Fällen des Satzes 1 Nummer 2 auch für zulassungsbedürftige wesentliche Änderungen der Anlage. (4)	Nach einem Wechsel des Betreibers einer nach § 46 Absatz 2 oder Absatz 3 prüfpflichtigen Anlage hat der neue Betreiber diesen Wechsel der zuständigen Behörde unverzüglich auf schriftlichem oder elektronischem Weg anzuzeigen.
Ausnahmen vom Erfordernis der Eignungsfeststellung (§ 41)(1)	Die Eignungsfeststellung nach § 63 Absatz 1 des Wasserhaushaltsgesetzes ist über die in § 63 Absatz 2 und 3 des Wasserhaushaltsgesetzes geregelten Fälle hinaus nicht erforderlich für Anlagen zum Lagern, Abfüllen oder Umschlagen gasförmiger wassergefährdender Stoffe sowie Anlagen der Gefährdungsstufe A zum Lagern, Abfüllen oder Umschlagen flüssiger oder fester wassergefährdender Stoffe und Anlagen zum Umgang mit aufschwimmenden flüssigen Stoffen. (2)	Eine Eignungsfeststellung ist für Anlagen der Gefährdungsstufen B und C sowie für prüfpflichtige Anlagen mit allgemein wassergefährdenden Stoffen nicht erforderlich, wenn für alle Teile einer Anlage einschließlich ihrer technischen Schutzvorkehrungen einer der folgenden Nachweise vorliegt:
Ausnahmen vom Erfordernis der Eignungsfeststellung (§ 41)1. CE-Kennzeichen, das zulässige Klassen und Leistungsstufen nach § 63 Absatz 3 Nummer 1 des Wasserhaushaltsgesetzes aufweist, 2. Zulassungen oder Nachweise nach § 63 Absatz 3 Satz 1 Nummer 2 und Satz 2 des Wasserhaushaltsgesetzes oder 3. bei Behältern und Verpackungen die Zulassungen nach gefahrgutrechtlichen Vorschriften und durch das Gutachten eines Sachverständigen bestätigt wird, dass die Anlage insgesamt die Gewässerschutzanforderungen erfüllt. Die Anlage darf wie geplant errichtet und betrieben werden, wenn die zuständige Behörde nicht innerhalb einer Frist von 6 Wochen nach Vorlage dieses Gutachtens die Errichtung oder den Betrieb untersagt oder Anforderungen an die Errichtung oder den Betrieb festgesetzt hat.
Ausnahmen vom Erfordernis der Eignungsfeststellung (§ 41)(3)	Bei Anlagen der Gefährdungsstufe D kann die zuständige Behörde von einer Eignungsfeststellung absehen, wenn die Anforderungen nach Absatz 2 Satz 1 erfüllt sind.
Anlagendokumentation (§ 43)(1)	Der Betreiber hat eine Anlagendokumentation zu führen, in der die wesentlichen Informationen über die Anlage enthalten sind. Hierzu zählen insbesondere Angaben zum Aufbau und zur Abgrenzung der Anlage, zu den eingesetzten Stoffen, zur Bauart und den Werkstoffen der einzelnen Anlagenteile, zu Sicherheitseinrichtungen und Schutzvorkehrungen, zur Löschwasserrückhaltung und zur statischen Berechung der Standsicherheit. Die Dokumentation ist bei einem Wechsel des Betreibers an den neuen Betreiber zu übergeben.
Anlagendokumentation (§ 43)(2)	Ist die Anlage nach § 46 Absatz 2 oder 3 prüfpflichtig, hat der Betreiber neben der Dokumentation nach Absatz 1 zusätzlich die Unterlagen bereit zu halten, die für die Prüfung der Anlage und für die Durchführung fachbetriebspflichtiger Tätigkeiten nach § 45 erforderlich sind. Hierzu gehören insbesondere eine Dokumentation der Abgrenzung der Anlage nach § 12 Absatz 1, eine erteilte Eignungsfeststellung, bauaufsichtliche Verwendbarkeitsnachweise sowie der letzte Prüfbericht nach § 47 Absatz 3 Satz 1.
Betriebsanweisung; Merkblatt (§ 44)Der Betreiber hat eine Betriebsanweisung vorzuhalten, die einen Überwachungs-, Instandhaltungs- und Notfallplan enthält und Sofortmaßnahmen zur Abwehr schädlicher Gewässer-veränderungen festlegt. Der Plan ist mit den Stellen abzustimmen, die im Rahmen des Notfallplans und der Sofortmaßnahmen beteiligt sind. Der Betreiber hat die Einhaltung der Betriebsanweisung und deren Aktualisierung sicherzustellen. Das Betriebspersonal der Anlage ist vor Aufnahme der Tätigkeit und dann wiederkehrend in angemessenen Zeitabständen, mindestens jedoch einmal jährlich, über die Betriebsanweisung zu unterweisen. Die Unterweisung ist zu dokumentieren. Die Betriebsanweisung muss dem Betriebspersonal der Anlage jederzeit zugänglich sein.
Betriebsanweisung; Merkblatt (§ 44)(4)	Die Absätze 1 bis 3 gelten nicht für 1. Anlagen der Gefährdungsstufe A, 2. Eigenverbrauchstankstellen, 3. Heizölverbraucheranlagen und 4. Anlagen zum Umgang mit aufschwimmenden flüssigen Stoffen mit einem Volumen´bis zu 100 Kubikmetern und für Anlagen mit festen Gemischen bis Tonnen. Bei diesen Anlagen: Merkblatt
Fachbetriebspflicht; Ausnahmen (§ 45)(1)	Folgende Anlagen einschließlich der zu ihnen gehörenden Anlagenteile dürfen nur von Fachbetrieben nach § 62 errichtet, von innen gereinigt, instandgesetzt und stilllegt werden: a) unterirdische Anlagen, b) oberirdischen Anlagen der Gefährdungsstufen C und D zum Umgang mit flüssigen wassergefährdenden Stoffen, c) oberirdische Anlagen der Gefährdungsstufe B zum Umgang mit flüssigen wassergefährdenden Stoffe innerhalb von Wasserschutzgebieten, d) Heizölverbraucheranlagen der Gefährdungsstufen B, C und D sowie e) Biogasanlagen und Anlagen zum Umgang mit aufschwimmenden flüssigen Stoffen. (2)	Tätigkeiten an Anlagen oder Anlagenteilen, die keine unmittelbare Bedeutung für die Anlagensicherheit haben, müssen nicht von Fachbetrieben ausgeführt werden.
Anforderungen an Anlagen in Schutzgebieten (§ 49)(1)	Im Fassungsbereich und in der engeren Zone von Schutzgebieten dürfen keine Anlagen errichtet und betrieben werden. (2)	In der weiteren Zone von Schutzgebieten dürfen folgende Anlagen nicht errichtet und betrieben werden: 1. Anlagen der Gefährdungsstufe D, 2. Biogasanlagen mit einem Volumen über 1000 Kubikmeter, 3. unterirdische Anlagen der Gefährdungsstufe C sowie 4. Erdwärmesonden.
Anforderungen an Anlagen in Schutzgebieten (§ 49)(3)	Abweichend von den Regelungen in Abschnitt 2 dürfen in der weiteren Zone von Schutzgebieten nur Anlagen errichtet und betrieben werden, die mit einer Rückhalteeinrichtung ausgerüstet sind oder doppelwandig ausgeführt und mit einem Leckanzeigegerät ausgerüstet sind. Die Rückhalteeinrichtung muss das gesamte in der Anlage vorhandene Volumen wassergefährdender Stoffe aufnehmen können. Die Sätze 1 und 2 gelten nicht für die in Abschnitt 3 bestimmten Anlagen. (4)	Die zuständige Behörde kann eine Befreiung von den Anforderungen nach den Absätzen 1 und 2 erteilen, wenn das Wohl der Allgemeinheit dies erfordert oder das Verbot zu einer unzumutbaren Härte führen würde und wenn der Schutzzweck des Schutzgebietes nicht beeinträchtigt wird.
VAUwS–Organisationen (Kapitel 4)Erhalt der Sachverständigenorganisationen Übernahme der Güte- und Überwachungs-gemeinschaften Präzisierung der Anforderungen Identische Anforderungen für Fachbetriebe Betonung der Ausbildung des eingesetzten Personals
Fachbetriebe; Zertifizierung von Fachbetrieben (§ 62)(2)	Eine Sachverständigenorganisation oder eine Güte- und Überwachungsgemeinschaft darf einen Betrieb nur als Fachbetrieb zertifizieren, wenn dieser Betrieb 1. über die Geräte und Ausrüstungsteile verfügt, durch die die Einhaltung der Anforderungen nach § 62 Absatz 1 und 2 des Wasserhaushaltsgesetzes und dieser Verordnung gewährleistet wird, 2. eine betrieblich verantwortliche Person bestellt hat mit a) erfolgreich abgeschlossener Meisterprüfung in einem einschlägigen Handwerk, mit erfolgreichem Abschluss eines ingenieurwissenschaftlichen Studiums in einer für die ausgeübte Tätigkeit einschlägigen Fachrichtung oder mit einer geeigneten gleichwertigen Ausbildung,
Fachbetriebe; Zertifizierung von Fachbetrieben (§ 62)b) mindestens zweijähriger Praxis in dem Tätigkeitsgebiet des Fachbetriebs und c) ausreichenden Kenntnissen, die in einer Prüfung nachgewiesen wurden, 3. nur Personal einsetzt, das über die erforderlichen Fähigkeiten für die vorgesehenen Tätigkeiten verfügt, beispielsweise auch an Schulungen von Herstellern zu einzusetzenden Produkten teilgenommen hat, und 4. Arbeitsbedingungen schafft, die eine ordnungsgemäße Ausführung der Tätigkeiten gewährleisten.
VAUwS–Übergangsvorschriften (Kapitel 5)Sofort zu erfüllen: Pflichten beim Befüllen und Entleeren Pflichten bei Betriebsstörungen Anzeigepflicht Anlagendokumentation Merkblatt Fachbetriebspflicht Prüfpflicht sonstige neue Anforderungen, wenn Anlage wesentlich geändert wird
Bestehende Anlagen (§ 67)§ 67 Abs. 2 Nachrüstung von Altanlagen innerhalb von 10 Jahren. Die Stilllegung oder Beseitigung einer Anlage kann jedoch nicht verlangt werden. § 67 Abs. 3 Alternativ kann Betreiber innerhalb von 5 Jahren einen Vorschlag eines Sachverständigen vorlegen, wie eine Gleichwertigkeit erreicht wird. Verbindliche Vereinbarung, auf welche Weise und bis wann die Maßnahmen abzuschließen sind.
Zum Vergleich: VAwS (§ 17)(1)	Werden durch diese Verordnung Anforderungen neu begründet oder verschärft, so gelten sie für bestehende Anlagen erst auf Grund einer Anordnung der zuständigen Behörde. (2)	Anlagen, die vor dem In-Kraft-Treten dieser Verordnung als einfach oder herkömmlich galten, bedürfen auch weiterhin keiner Eignungsfeststellung.
Prüfung bestehender Anlagen § 67 Abs. 10, 12Prüfung bestehender bisher nicht geprüfter Anlagen innerhalb von 2 Jahren HVA innerhalb von 2 Jahren bei Inbetriebnahme vor HVA innerhalb von 4 Jahren bei Inbetriebnahme vor HVA innerhalb von 6 Jahren bei Inbetriebnahme vor HVA innerhalb von 8 Jahren bei Inbetriebnahme vor HVA innerhalb von 10 Jahren bei Inbetriebnahme ab
Wie wird sich die VAUwS auswirken?Im Vergleich zur VAwS-NRW erfolgt ein Paradigmen- wechsel. Dieser ist besonders gekennzeichnet durch viele Detailregelungen, Festhalten am System der Wassergefährdungs-klassen und Gefährdungsstufen.
Wie wird sich die VAUwS auswirken?Für Betreiber: Anzeigepflicht (besteht in NRW derzeit nicht) Eignungsfeststellung/ Sachverständigengutachten Ausweitung der Prüfpflichten In Teilbereichen verschärfte technische Anforderungen: R2 bei Anlagen der Gefährdungsstufe D und bei Anlagen in Schutzgebieten (§ 16 Abs. 3, § 49 Abs. 2) Anforderungen an Güllebehälter (Anhang 6) Nachrüstung von Altanlagen innerhalb von 10 Jahren (ggf. verbindliche Vereinbarung zur Sanierung)
Wie wird sich die VAUwS auswirken?Für Fachbetriebe: Befreiung von der Fachbetriebspflicht für oberirdische HVA der Gefährdungsstufe A (in NRW bisher bis Stufe B) Anforderungen an Fachbetriebe: Geräte und Ausrüstungsteile, um Anforderungen von WHG und VAwS einzuhalten geeignetes Personal mit Schulung durch Hersteller der einzusetzenden Produkte Arbeitsbedingungen für ordnungsgemäße Ausführung der Tätigkeiten Überwachungsvertrag mit SVO oder Berechtigung zur Führung des Gütezeichens einer GÜG
Wie wird sich die VAUwS auswirken?Für Behörden: Entgegennahme und Prüfung von Anzeigen Kontrolle der Einhaltung der Prüfpflichten; Entgegennahme der Prüfberichte Nachrüstung von Altanlagen innerhalb von 10 Jahren (ggf. verbindliche Vereinbarung zur Sanierung) Abweichende Anforderungen (z.B. § 23 Abs. 3 ?)
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References: Art. 74
 § 62
 § 62
 § 62
 § 63
 § 4
 § 62
 § 63
 § 3
 § 6
 § 66
 § 62
 § 39
 § 62
 § 26
 § 27
 § 28
 § 29
 § 30
 § 32
 § 33
 § 34
 § 35
 § 36
 § 37
 § 38
 § 2
 § 62
 § 46
 § 63
 § 46
 § 63
 § 63
 § 63
 § 63
 § 46
 § 45
 § 12
 § 47
 § 62
 § 62
 § 67
 § 67
 § 49
 § 23