Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OVG%20Berlin-Brandenburg&Datum=09.10.2009&Aktenzeichen=6%20N%207.08
Timestamp: 2018-11-21 08:58:30+00:00

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OVG Berlin-Brandenburg, 09.10.2009 - 6 N 7.08 - dejure.org
OVG Berlin-Brandenburg, 09.10.2009 - 6 N 7.08
§ 124 Abs 2 Nr 1 VwGO, § 124 Abs 2 Nr 2 VwGO, § 124 Abs 2 Nr 3 VwGO, § 124 Abs 2 Nr 5 VwGO, § 124a Abs 4 S 4 VwGO
Heimrecht; Pflegeheim; Heimaufsicht; Anordnung der Rückzahlung; einseitige Entgelterhöhung; Investitionskosten; Ankündigungsfrist; ernstliche Richtigkeitszweifel; grundsätzliche Bedeutung; besondere Schwierigkeiten; Verfahrensmangel; rechtliches Gehör; Rückwirkungsverbot
Rechtsgrundlage für eine heimaufsichtsrechtliche Anordnung zur Sicherung zivilrechtlicher Ansprüche der Heimbewohner; Befugnis des Heimträgers zur Festlegung gesondert berechenbarer betriebsnotwendiger Investitionsaufwendungen durch einseitige Erklärung; Rechtsgrundlage für die einseitige Erhöhung von Investitionskostenentgelten in nicht nach Landesrecht geförderten Pflegeeinrichtungen
sozialrecht-heute.de (Leitsatz)
Kurznachricht zu "Praxishinweis zum Beschluss des OVG Berlin-Brandenburg vom 09.10.2009, Az.: 6 N 7.08 (Zur heimaufsichtsrechtlichen Anordnung zur Sicherung zivilrechtlicher Ansprüche der Heimbewohner)" von RA Prof. Robert Roßbruch, original erschienen in: PflR 2009, 630 - 636.
VG Berlin, 24.10.2007 - 14 A 69.04
NVwZ-RR 2010, 67 (Ls.)
Auf der Grundlage des § 17 Abs. 1 Satz 1 Variante 2 HeimG war sowohl eine Festsetzung zivilrechtlicher Verpflichtungen des Heimträgers zu Gunsten von Heimbewohnern bzw. ihnen korrespondierender zivilrechtlicher Ansprüche der Heimbewohner gegenüber dem Heimträger (vgl. OVG Berlin, Beschluss vom 09.10.2009 - OVG 6 N 7.08 -, juris) als auch sich aus dem Rahmenvertrag nach § 75 Abs. 1 Satz 1 SGB XI ergebender Pflichten des Heimträgers durch heimaufsichtsrechtliche Verfügung anerkannt (Senat, Urteil vom 22.06.2006 - 6 S 2993/04 -, VBlBW 2006, 470).
VGH Bayern, 28.07.2011 - 12 ZB 09.3198
Bei einer solchen Anordnung handelt es sich um eine einmalige, unveränderliche Behördenentscheidung (…vgl. dazu Hufen, Verwaltungsprozessrecht, 7. Aufl. 2008, § 24 RdNr. 9), die letztlich nur die sich aus dem Pflege- und Wohnqualitätsgesetz ergebenden Anforderungen an den Träger einer stationären Einrichtung konkretisiert und deshalb nicht rechtswidrig wird, wenn dieser sie befolgt (vgl. auch OVG Berlin-Bbg vom 9.10.2009 Az. OVG 6 N 7.08).

References: § 124
 § 124
 § 124
 § 124
 § 124
 § 17
 § 75
 § 24