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Timestamp: 2016-10-27 22:51:32+00:00

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94 III 83. Entscheid vom 14. Februar 1968 i.S. Total (Suisse) SA
S�questre et saisie des revenus d'un immeuble appartenant au d�biteur. Subsides allou�s au d�biteur pour son entretien. 1. Les prestations p�riodiques qu'un propri�taire foncier re�oit du titulaire d'un droit de superficie et locataire en contrepartie de l'utilisation de son immeuble ne sont pas comprises dans l'usufruit au sens de l'art. 93 LP; elles sont int�gralement saisissables (consid. 1). 2. De pareilles prestations peuvent �tre saisies ou s�questr�es m�me si elles ne sont pas encore exigibles, mais seulement pour l'ann�e qui suit l'ex�cution de la saisie ou du s�questre (consid. 2). 3. Le d�biteur a-t-il c�d� aux cr�anciers hypoth�caires une partie de l'indemnit� qu'il re�oit pour l'utilisation de l'immeuble? Comment sauvegarder le privil�ge de ces cr�anciers, fond� sur l'art. 806 CC? (consid. 3). 4. Pr�l�vement sur les revenus saisis ou s�questr�s du montant n�cessaire � l'entretien du d�biteur (art. 103 al. 2 LP; consid. 4). Montant des subsides d�termin� selon les r�gles applicables � la fixation de la part insaisissable dans la saisie de salaire. Les faits pertinents doivent �tre �lucid�s d'office. Renseignements que le d�biteur doit fournir. Le gain que le d�biteur pourrait r�aliser en exer�ant une activit� ad�quate doit �tre pris en consid�ration. Faut-il tenir compte de ses dettes, notamment de celles qui sont garanties par des gages immobiliers? (consid. 5). Pour quelle dur�e le d�biteur a-t-il droit � des subsides d'entretien? Le montant de ces subsides doit �tre adapt� au changement des circonstances (consid. 6). Faits � partir de page 10
A.- Der Mechaniker Franz Walker, der heute in Sisikon (Uri) wohnt, ist Eigent�mer des bei Sisikon an der Axenstrasse gelegenen Grundst�cks Nr. 332 GB Morschach (Schwyz), auf dem ein Wohnhaus und eine Garage stehen. Er betrieb dort eine Tankstelle f�r Total-Benzin.
Durch einen am 24. Februar 1964 im Grundbuch eingetragenen Vertrag gew�hrte Walker dem Kaufmann Franz Dillier in Luzern an seinem Grundst�ck f�r dreissig Jahre (bis 31. Dezember 1994) ein �bertragbares Baurecht f�r eine Tankstellenanlage mit Service-Station und ein �bertragbares, ausschliessliches und unbeschr�nktes Ben�tzungsrecht an s�mtlichen Erdgeschossr�umlichkeiten seines Hauses und an den darin befindlichen Installationen. Durch den gleichen Vertrag vermietete er Dillier f�r die gleiche Dauer unter Einr�umung des Rechts zur Untervermietung die in seinem Haus befindliche Dreizimmerwohnung und das in einem Verzeichnis aufgef�hrte Inventar. Ziffer 5 des Vertrags bestimmte, der Berechtigte habe f�r das Baurecht, das Ben�tzungsrecht und die mietweise �berlassung der Wohnung und des Inventars einen j�hrlichen Pauschalbetrag von Fr. 12'000.--, zahlbar in monatlichen vorsch�ssigen Raten von Fr. 1'000.--, zu zahlen; vom monatlich f�lligen Betrag seien Fr. 350.-- zwecks Sicherstellung bezw. Tilgung der Zinsen f�r die auf dem Grundst�ck lastenden Grundpfandschulden auf ein Sperrkonto Walkers BGE 94 III 8 S. 11bei der Kantonalbank Schwyz einzuzahlen; der Rest von Fr. 650.-- sei Walker auszuzahlen; die Pauschalentsch�digung sei alle f�nf Jahre dem Index der Konsumentenpreise anzupassen.
Ende Oktober 1964 �bertrug Dillier die Rechte aus dem Vertrag mit Walker an die Shell (Switzerland) AG, welche die entsprechenden Pflichten �bernahm.
B.- In Vollziehung eines Arrestbefehls, den die Total (Suisse) SA f�r ihre Forderung von Fr. 29'009.09 aus dem am 7. Juni 1967 in der Betreibung Nr. 4/66 des Betreibungsamtes Sisikon ausgestellten Verlustschein gegen Walker erwirkt hatte, arrestierte das Betreibungsamt Sisikon am 29. September 1967 die "Mietzinsforderungen des Arrestschuldners gegen die Firma Shell (Switzerland) AG ... in H�he von Fr. 1'000.-- pro Monat bis zur Deckung der Verlustscheinsforderung".
Auf Beschwerde Walkers hob die kantonale Aufsichtsbeh�rde den Arrestvollzug am 10. Januar 1968 "mangels eines den betreibungsrechtlichen Notbedarf des Beschwerdef�hrers �bersteigenden und damit im Sinne von Art. 93 SchKG pf�ndbaren Einkommens" auf. Sie nahm an, dem Schuldner stehe nur ein Einkommen von monatlich Fr. 650.-- zur Verf�gung; dieses Einkommen �bersteige seinen Notbedarf nicht.
C.- Die Arrestgl�ubigerin (die im kantonalen Verfahren nicht angeh�rt wurde) hat diesen Entscheid an das Bundesgericht weitergezogen mit dem Antrag, er sei "aufzuheben und die Vorinstanz anzuweisen, bei der Festsetzung der unpf�ndbaren Quote der Mietertr�gnisse von dem effektiven Mietertrag von Fr. 1'000.-- monatlich statt von Fr. 650.-- auszugehen. Ausserdem sei durch amts�rztliche Untersuchung zu pr�fen, ob dem Arrestschuldner nicht zuzumuten sei, einem Arbeitserwerb nachzugehen, der mindestens einen Teil seines Notbedarfs decken w�rde. Mindestens Fr. 350.-- seien als pf�ndbar zu erkl�ren".
1. Die Vorinstanz hat angenommen, die Leistungen, die der Schuldner auf Grund des Vertrags vom Februar 1964 erh�lt, seien gem�ss Art. 93 SchKG nur insoweit pf�ndbar, als sie den Notbedarf des Schuldners �bersteigen, weil es sich dabei um Ertr�gnisse einer Nutzniessung handle.BGE 94 III 8 S. 12
Im Sinne von Art. 93 SchKG ist unter Nutzniessung nicht nur das beschr�nkte dingliche Recht dieses Namens (Art. 745 ff. ZGB), sondern allgemein die Nutzung eines Kapitals zu verstehen, das aus irgendeinem rechtlichen Grunde der Verf�gungsmacht des Nutzungsberechtigten entzogen ist (Entscheid des Bundesrats vom 28. September 1894 in Archiv f�r Schuldbetreibung und Konkurs III Nr. 132 S. 357; BGE 24 I 748, BGE 28 I 382, BGE 29 I 241 = Sep. ausg. 1 S. 332, 5 S. 232, 6 S. 105; JAEGER N. 2 zu Art. 93 SchKG; BLUMENSTEIN, Handbuch, S. 370 lit. b; FAVRE, Droit des poursuites, 2. Aufl., S. 188 Ziff. 2). Im vorliegenden Falle handelt es sich nicht um eine derartige Nutzung. Die Leistungen, die der Schuldner erh�lt, sind vielmehr Ertr�gnisse seines Grundst�cks, �ber das er (zumal durch Ver�usserung) verf�gen kann, obwohl er den Gebrauch auf lange Frist dem Dienstbarkeitsberechtigten und Mieter �berlassen hat. Die Ertr�gnisse von Verm�gensst�cken, die dem Schuldner geh�ren und �ber die er die Verf�gungsmacht besitzt, fallen nicht unter Art. 93 SchKG (vgl. BGE 64 III 106 und 182 Erw. 3). Die fraglichen Bez�ge sind auch nicht etwa nach Art. 92 SchKG, den der Schuldner in der Beschwerde ohne n�here Begr�ndung anrief, oder nach einer andern Bestimmung des Bundesrechts unpf�ndbar. Sie unterliegen deshalb in ihrem vollen Betrage der Pf�ndung und damit gem�ss Art. 275 SchKG auch der Arrestierung.
2. Die Leistungen, auf die der Schuldner gem�ss Vertrag vom Februar 1964 Anspruch hat, k�nnen grunds�tzlich auch insoweit gepf�ndet oder arrestiert werden, als sie noch nicht f�llig sind (vgl. BGE 55 III 187 und BGE 64 III 181, wonach k�nftige Nutzniessungsertr�gnisse und Rentenbetreffnisse gepf�ndet werden k�nnen, sowie BGE 53 III 32, wonach sogar aufschiebend bedingte Forderungen pf�ndbar sind, und die Praxis betreffend die Pf�ndung k�nftigen Lohns). Die Pf�ndung oder Arrestierung eines Grundst�cks erfasst unter Vorbehalt der Rechte der Grundpfandgl�ubiger von Gesetzes wegen auch die laufenden Ertr�gnisse (Art. 102 SchKG, Art. 14 Abs. 1 VZG; zur Arrestierung vgl. Art. 275 SchKG und BGE 83 III 108 ff.). Diese k�nnen, solange das Grundst�ck selbst nicht gepf�ndet ist, auch gesondert gepf�ndet oder arrestiert werden (vgl. Art. 14 Abs. 1 und 2 VZG).
Die Anordnung des Betreibungsamtes, dass die "Mietzinsforderungen" des Schuldners von monatlich Fr. 1'000.-- BGE 94 III 8 S. 13"bis zur Deckung der Verlustscheinsforderung" von rund Fr. 29'000.--, also f�r rund zweieinhalb Jahre, arrestiert werden, weckt jedoch Bedenken. Die Rechtsprechung hat die Pf�ndung k�nftigen Lohns sowie k�nftiger Nutzniessungs- und Rentenertr�gnisse auf ein Jahr seit dem Pf�ndungsvollzug beschr�nkt (Entscheid des Bundesrats vom 8. Mai 1894 in Archiv III Nr. 56 S. 134 ff.; BGE 23 II 1945; BGE 24 I 140, BGE 35 I 766 = Sep. ausg. 1 S. 14, 12 Nr. 50 S. 224; BGE 54 III 115, BGE 55 III 187, BGE 59 III 120, BGE 64 III 181), und zwar nicht bloss mit R�cksicht auf den Schuldner (wie in BGE 59 III 120 angenommen wurde), sondern auch mit R�cksicht auf die �brigen Gl�ubiger, denen die M�glichkeit, ebenfalls auf das k�nftige Einkommen des Schuldners zu greifen, nicht allzulange vorenthalten werden darf (Archiv III Nr. 56 S. 135 ff.; BGE 23 II 1946, BGE 35 I 767, BGE 55 III 187). Mindestens aus diesem zweiten Grunde ist auch die gesonderte Pf�ndung (oder Arrestierung) von k�nftigen Ertr�gnissen eines Grundst�cks auf ein Jahr seit dem Pf�ndungsvollzug (oder Arrestvollzug) zu beschr�nken. (Die Grundst�ckspf�ndung erfasst die w�hrend deren Dauer f�llig werdenden Ertr�gnisse.)
3. Die monatliche Entsch�digung von Fr. 1'000.--, die der Bauberechtigte und Mieter nach dem Vertrag vom Februar 1964 zu leisten hat, ist auch insoweit als Forderung des Schuldners pf�ndbar, als sie nach diesem Vertrag zur Sicherstellung bezw. Tilgung von Grundpfandzinsen auf ein auf den Namen des Schuldners lautendes Sperrkonto bei der Kantonalbank Schwyz einzuzahlen ist. Der Schuldner behauptet zu Unrecht, aus Art. 5 des Vertrags ergebe sich, dass er diesen Teilbetrag von monatlich Fr. 350.-- "an die Bank zuhanden der Grundpfandgl�ubiger zedieren musste". Eine schriftliche Abtretungserkl�rung zugunsten der Bank liegt nicht vor, und die erw�hnte Vertragsbestimmung gew�hrt der Bank auch nicht etwa das Recht, die fragliche Leistung im Sinne von Art. 112 Abs. 2 OR selbst�ndig zu fordern. Der Anspruch auf die erw�hnte Leistung steht vielmehr ausschliesslich dem Schuldner zu, auf dessen Namen der fragliche Betrag bei der Bank einzuzahlen ist. Die Bank hat denn auch keinen Anspruch auf diesen Betrag angemeldet.
Sofern die Grundpfandzinsen infolge Pf�ndung oder Arrestierung der vollen Ben�tzungsentsch�digung von monatlich Fr. 1'000.-- nicht mehr bezahlt werden, k�nnen die Grundpfandgl�ubiger BGE 94 III 8 S. 14(denen die Pf�ndung oder Arrestierung nach Art. 14 Abs. 2 VZG anzuzeigen ist) durch Anhebung der Grundpfandbetreibung das ihnen nach Art. 806 ZGB zustehende Vorrecht auf die Ertr�gnisse des Grundst�cks geltend machen.
4. Von der Frage der Pf�ndbarkeit der monatlichen Ben�tzungsentsch�digung von Fr. 1'000.-- ist die Frage zu unterscheiden, ob und wieweit der Schuldner Anspruch darauf habe, dass die vom Betreibungsamt einzuziehenden Ertr�gnisse seines Grundst�cks f�r seinen Unterhalt verwendet werden (Art. 103 Abs. 2 SchKG). Auch diese Frage ist im vorliegenden Rekursverfahren zu pr�fen, da Art. 103 Abs. 2 SchKG von Amtes wegen anzuwenden und zudem anzunehmen ist, der nach den vorstehenden Erw�gungen unbegr�ndete Beschwerdeantrag auf Freigabe der arrestierten Entsch�digung wegen Unpf�ndbarkeit schliesse den weniger weit gehenden Antrag, sie wenigstens teilweise dem Schuldner zukommen zu lassen, in sich.
Nach Art. 103 Abs. 2 SchKG sind im Falle des Bed�rfnisses die Fr�chte zum Unterhalt des Schuldners und seiner Familie zu verwenden. Diese Bestimmung gilt, da Art. 103 Abs. 1 SchKG auf Art. 94 und 102 verweist, nicht nur f�r den Fall, dass die Fr�chte gem�ss Art. 102 Abs. 1 SchKG von der Pf�ndung des Grundst�cks miterfasst werden, sondern auch bei der in Art. 94 SchKG geregelten gesonderten Pf�ndung der Fr�chte (BGE 65 III 95 /96, BGE 73 III 125). Unter den Fr�chten sind im Sinne von Art. 103 Abs. 2 nicht nur die nat�rlichen Fr�chte, sondern auch die Ertr�gnisse eines Grundst�cks zu verstehen (Art. 16 und 22 VZG; vgl. auch Art. 94 Abs. 1 VZG; BGE 62 III 6, BGE 64 III 107 oben, BGE 65 III 20). Die Rechtsprechung wendet Art. 103 Abs. 2 SchKG unter Umst�nden sogar auf die Ertr�gnisse beweglichen Verm�gens an (BGE 64 III 107 oben, BGE 83 III 111).
F�r den Arrest gilt in dieser Hinsicht das gleiche wie f�r die Pf�ndung (vgl. BGE 83 III 108 ff.).
Dem Schuldner ist also, wenn er darauf angewiesen ist, zulasten der an sich zu Recht arrestierten Ben�tzungsentsch�digung von monatlich Fr. 1'000.-- ein Unterhaltsbeitrag zu gew�hren, was nicht nur durch entsprechende Zahlungen des Betreibungsamtes, sondern auch dadurch geschehen kann, dass dem Drittschuldner erlaubt wird, einen Teil der arrestierten BGE 94 III 8 S. 15Entsch�digung statt an das Betreibungsamt an den Schuldner zu zahlen.
5. Beim Entscheid dar�ber, ob und wieweit ein Bed�rfnis des Schuldners nach Leistungen im Sinne von Art. 103 Abs. 2 SchKG bestehe, sind die Regeln f�r die Bestimmung des unpf�ndbaren Betrags bei der Lohnpf�ndung entsprechend anzuwenden (BGE 65 III 96, BGE 73 III 125 /26; JAEGER N. 3 zu Art. 103 SchKG).
Nach diesen Regeln haben die Betreibungsbeh�rden die massgebenden Verh�ltnisse von Amtes wegen abzukl�ren (BGE 54 III 236, BGE 81 III 149, BGE 87 III 104). Das ist im vorliegenden Falle bisher nicht geschehen. Der Schuldner wurde im kantonalen Verfahren nicht befragt und hat keine Belege betreffend seine wirtschaftliche Lage und seine Bed�rfnisse vorgelegt. Die Vorinstanz hat sich damit begn�gt, bei der Gemeindekanzlei Sisikon telephonisch einige summarische Ausk�nfte einzuholen. Die Sache ist daher an sie zur�ckzuweisen, damit sie die notwendigen Erhebungen nachhole.
a) Der Schuldner ist unter Androhung der Bestrafung wegen Pfandverheimlichung (Art. 164 StGB), wegen ungen�gender Angabe des Verm�gens (Art. 323 Ziff. 2 StGB) und wegen Ungehorsams (Art. 292 StGB) aufzufordern, �ber seine Verm�gensverh�ltnisse, �ber seine Eink�nfte aus Verm�gen und (sei es auch beschr�nkter) Erwerbst�tigkeit und �ber seinen Gesundheitszustand wahrheitsgem�ss und vollst�ndig Auskunft zu geben und seine Angaben nach M�glichkeit zu belegen. Da er behauptet, er stehe wegen Kreislaufst�rungen in �rztlicher Behandlung und k�nne seinen Beruf als Mechaniker nicht mehr aus�ben, ist er einzuladen, den behandelnden Arzt zu erm�chtigen, den Betreibungsbeh�rden �ber seinen Befund nach bestem Wissen und Gewissen einen �rztlichen Bericht zu erstatten und sich darin auch dar�ber auszusprechen, ob der Schuldner gesundheitlich in der Lage sei, seinen Unterhalt ganz oder teilweise zu verdienen. Bei Beurteilung der Frage, ob ein Bed�rfnis nach Leistungen gem�ss Art. 103 Abs. 2 SchKG bestehe, ist dem Einkommen Rechnung zu tragen, das der Schuldner bei angemessener Bet�tigung erzielen kann (BGE 73 III 126).
b) Wie �ber seine gesundheitlichen und wirtschaftlichen Verh�ltnisse hat der Schuldner auch �ber seine Bed�rfnisse BGE 94 III 8 S. 16Auskunft zu geben und daf�r soweit m�glich Belege zu liefern. Seine Zinspflichten gegen�ber den Grundpfandgl�ubigern fallen dabei nicht in Betracht; denn nach den Regeln f�r die Lohnpf�ndung sind die Verpflichtungen des Schuldners gegen�ber Dritten unter Vorbehalt allf�lliger Unterhaltspflichten nicht zu ber�cksichtigen, ausser wenn sie durch eine Lohnabtretung gedeckt sind oder aus dem Kauf unpf�ndbarer Gegenst�nde unter Eigentumsvorbehalt oder aus der Miete solcher Gegenst�nde oder aus dem Bezug von Lebensmitteln herr�hren (BGE 82 III 28 mit Hinweisen), und nach Art. 95 Abs. 1 VZG d�rfen sogar in der Grundpfandbetreibung an nicht betreibende Grundpfandgl�ubiger aus den eingegangenen Miet- und Pachtzinsen f�r f�llig werdende Zinsforderungen keine Zahlungen geleistet werden.
c) Nach Abkl�rung der hienach massgebenden Verh�ltnisse hat die Vorinstanz zu bestimmen, ob und gegebenenfalls in welchem Betrag dem Schuldner ein Unterhaltsbeitrag nach Art. 103 Abs. 2 SchKG zu gew�hren sei.
6. Im Falle der Grundst�ckspf�ndung besteht der Anspruch auf Gew�hrung von Unterhaltsbeitr�gen aus den Ertr�gnissen des Grundst�cks w�hrend der ganzen Dauer der betreibungsamtlichen Verwaltung (BGE 65 III 20 ff., BGE 73 III 125; bei nat�rlichen Fr�chten ist nach dem zuletzt genannten Entscheid grunds�tzlich der Bedarf bis zur n�chsten Ernte massgebend). Die betreibungsamtliche Verwaltung des Grundst�cks kann leicht ein Jahr dauern (vgl. Art. 116 in Verbindung mit Art. 110/111, sowie Art. 133 SchKG). Daher ist dem Schuldner der Anspruch aus Art. 103 Abs. 2 SchKG bei gesonderter Pf�ndung der k�nftigen Ertr�gnisse f�r die volle Dauer dieser - gem�ss Erw�gung 2 hievor auf ein Jahr beschr�nkten - Massnahme zu gew�hren. Das gilt auf jeden Fall dann, wenn eine solche Pf�ndung, wie es hier offenbar zutrifft, erstmals vollzogen wird. Ob dem Schuldner die Rechtswohltat, die ihm bei der (normalerweise zur Verwertung f�hrenden) Pf�ndung des Grundst�cks selbst regelm�ssig nur einmal zugute kommt, bei wiederholter gesonderter Pf�ndung der Ertr�gnisse stets von neuem zu gew�hren sei, kann unter Umst�nden als fraglich erscheinen, zumal wenn wie hier ein ausgekl�geltes Vertragswerk den gew�hnlichen Gl�ubigern den Zugriff auf das Grundst�ck selbst praktisch verunm�glicht. Diese Frage braucht jedoch heute nicht entschieden zu werden.BGE 94 III 8 S. 17
Die bei Beginn der betreibungsamtlichen Verwaltung festgesetzten Unterhaltsbeitr�ge sind nicht etwa unab�nderlich, sondern haben sich w�hrend der Dauer, f�r welche sie beansprucht werden k�nnen, der jeweiligen Lage des Schuldners und seiner Familie anzupassen (BGE 65 III 22 oben).
Der Rekurs wird dahin gutgeheissen, dass der angefochtene Entscheid aufgehoben und die Sache zu neuer Entscheidung im Sinne der Erw�gungen an die Vorinstanz zur�ckgewiesen wird.
83 III 108,
83 III 111,
82 III 28
Art. 14 Abs. 1 VZG,
Art. 14 Abs. 1 und 2 VZG,
Art. 14 Abs. 2 VZG,
Art. 103 Abs. 1 SchKG,
Art. 94 SchKG,
Art. 16 und 22 VZG,
Art. 103 SchKG,
Art. 95 Abs. 1 VZG,
Art. 133 SchKG

References: BGE 
 Art. 93
 Art. 93
 Art. 93
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 93
 Art. 93
 BGE 
 Art. 92
 Art. 275
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 14
 Art. 275
 BGE 
 Art. 14
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 5
 Art. 112
 BGE 
 Art. 14
 Art. 806
 Art. 103
 Art. 103
 Art. 103
 Art. 94
 Art. 102
 Art. 94
 BGE 
 Art. 103
 Art. 94
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 103
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 103
 BGE 
 Art. 103
 BGE 
 BGE 
 Art. 103
 BGE 
 Art. 95
 Art. 103
 BGE 
 Art. 116
 Art. 110
 Art. 133
 Art. 103

Art. 14

Art. 14

Art. 14

Art. 103

Art. 94

Art. 16

Art. 103

Art. 95

Art. 133