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Timestamp: 2016-10-27 22:48:47+00:00

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Das Bezirksgericht Aarau erkl�rte X.________ mit Urteil vom 17. Juni 2009 des mehrfachen Vergehens gegen das Bet�ubungsmittelgesetz gem�ss Art. 19 Ziff. 1 BetmG sowie der mehrfachen �bertretung des Bet�ubungsmittelgesetzes gem�ss Art. 19a BetmG schuldig und verurteilte ihn zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 16 Monaten, unter Anrechnung der ausgestandenen Untersuchungshaft, sowie zu einer Busse von Fr. 300.--, bei schuldhafter Nichtbezahlung umwandelbar in eine Ersatzfreiheitsstrafe von 3 Tagen. In einem Punkt sprach es ihn von der Anklage des Vergehens gegen das Bet�ubungsmittelgesetz frei. Das Verfahren bez�glich der vor dem 17. Juni 2006 begangenen Konsumhandlungen stellte es zufolge Eintritts der Verfolgungsverj�hrung ein. Ferner widerrief es den mit Urteil des Bezirksgerichts Aarau vom 10. Dezember 2003 f�r eine Strafe von 12 Monaten Gef�ngnis abz�glich 11 Tage Untersuchungshaft gew�hrten bedingten Vollzug und ordnete die Verb�ssung der Gef�ngnisstrafe an. Diese bildet zusammen mit der Strafe f�r die neuen Delikte die Gesamtfreiheitsstrafe von 16 Monaten. Schliesslich zog das Bezirksgericht die beschlagnahmten Bet�ubungsmittel zur Vernichtung ein. Von der Erhebung einer Ersatzforderung sah es ab.
Das Obergericht des Kantons Aargau erg�nzte mit Urteil vom 21. Oktober 2010 in teilweiser Gutheissung einer vom Beurteilten gef�hrten Berufung Ziff. 3 des erstinstanzlichen Urteils und ordnete gest�tzt auf Art. 63 StGB eine vollzugsbegleitende ambulante Massnahme an. Im �brigen wies es die Berufung ab.
X.________ f�hrt Beschwerde beim Bundesgericht mit dem Antrag, er sei in Ab�nderung des angefochtenen Urteils zu einer Geldstrafe von 120 Tagess�tzen zu je Fr. 30.--, mit bedingtem Strafvollzug, sowie zu einer Busse von Fr. 300.-- zu verurteilen, die ausgestandene Untersuchungshaft sei auf die Geldstrafe anzurechnen, und es sei auf den Widerruf der mit Urteil des Bezirksgerichts Aarau vom 10. Dezember 2003 ausgef�llten Gef�ngnisstrafe von 12 Monaten zu verzichten sowie die Probezeit um 2 Jahre zu verl�ngern. Eventualiter beantragt er, die Vorinstanz sei anzuweisen, ein aktuelles Gutachten zur Frage der Bew�hrungsaussichten einzuholen und hernach neu zu urteilen. Schliesslich ersucht er sinngem�ss um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege.
Das Obergericht und die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Aargau haben unter Hinweis auf die Ausf�hrungen im angefochtenen Urteil auf Vernehmlassung verzichtet.
1.1 Dem Beschwerdef�hrer wird die Weitergabe von 1 Gramm Heroin und einer nicht genau bestimmbaren Menge Kokain (maximal 13 Gramm) �ber einen Zeitraum von etwas mehr als 2 Jahren vorgeworfen. Ausserdem habe er Kokain und Heroin zum Eigenkonsum erworben (angefochtenes Urteil S. 8 f.; erstinstanzliches Urteil S. 5 ff.).
1.2 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, er habe keine Bet�ubungsmittel verkauft, sondern lediglich mit einer Person Heroin gegen Kokain getauscht. Die Vorinstanz sei von einer zu grossen Menge verkaufter Drogen ausgegangen (Beschwerde S. 2 f.).
1.3 Soweit sich der Beschwerdef�hrer gegen die Feststellung des Sachverhalts durch die Vorinstanz wendet, gen�gt seine Beschwerde den Anforderungen an die Beschwerdebegr�ndung nicht. Gem�ss Art. 97 Abs. 1 BGG kann die Feststellung des Sachverhalts durch die Vorinstanz nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Verletzung von schweizerischem Recht im Sinne von Art. 95 BGG beruht. Die R�ge der offensichtlich unrichtigen, d.h. willk�rlichen Feststellung des Sachverhalts pr�ft das Bundesgericht gem�ss Art. 106 Abs. 2 BGG nur insoweit, als sie in der Beschwerde explizit vorgebracht und substantiiert begr�ndet worden ist. In der Beschwerde muss im Einzelnen dargelegt werden, inwiefern der angefochtene Erlass an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 136 II 489 E. 2.8; 133 IV 286 E. 1.4). Was der Beschwerdef�hrer in diesem Zusammenhang vorbringt, ersch�pft sich in einer appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil. Auf eine solche tritt das Bundesgericht nicht ein. Im �brigen gen�gt f�r die Begr�ndung von Willk�r, unter welchem Gesichtspunkt das Bundesgericht eine geltend gemachte Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" als Beweisw�rdigungsregel pr�ft, praxisgem�ss nicht, dass das angefochtene Urteil mit der Darstellung des Beschwerdef�hrers nicht �bereinstimmt oder eine andere L�sung oder W�rdigung vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen w�re (BGE 135 II 356 E. 4.2.1; 134 I 140 E. 5.4).
2.1 Der Beschwerdef�hrer wendet sich in der Hauptsache gegen die Strafzumessung, den Widerruf der bedingt aufgeschobenen Vorstrafe und die Verweigerung des bedingten Strafvollzuges. Er macht geltend, das Ausmass der ihm angelasteten Widerhandlungen rechtfertige keine unbedingte Freiheitsstrafe von 4 Monaten. Er leide an einer emotional instabilen Pers�nlichkeitsst�rung vom Typ Borderline und sei im Zeitpunkt der Taten schwer drogenabh�ngig gewesen. Aufgrund dessen habe er keiner geregelten Arbeit im Rahmen eines Angestelltenverh�ltnisses nachgehen k�nnen. Seine Vorstrafen im Zusammenhang mit Drogendelikten l�gen weit zur�ck (Jahre 2000 und 2003) und die im zu beurteilenden Verfahren zur Last gelegten Handlungen seien in ihrem Ausmass nicht mit der Schwere der fr�heren Taten vergleichbar (Beschwerde S. 2 f.).
In Bezug auf die Verweigerung des bedingten Strafvollzuges bringt er vor, seine Verh�ltnisse h�tten sich seit der Verurteilung im Jahr 2003 erheblich verbessert. Er lebe in gefestigten famili�ren Verh�ltnissen, sei drogenfrei und habe mit grossem Einsatz ein Unternehmen aufgebaut. Die selbst�ndige Erwerbst�tigkeit entspreche seiner aufgrund seiner Erkrankung eingeschr�nkten Leistungsf�higkeit viel besser als eine Arbeit im Angestelltenverh�ltnis. Ein Vollzug der Strafe w�rde ihn aus seinem m�hsam erarbeiteten Sicherheitsnetz herausreissen. Seine Resozialisierungsbem�hungen w�rden dadurch zerschlagen. Ausserdem habe die Vorinstanz ohne ein aktuelles Gutachten �ber seine Prognose befunden (Beschwerde S. 3).
2.2.1 Die Vorinstanz nimmt an, die gehandelte Drogenmenge erreiche zwar die Schwelle zum qualifizierten Fall gem�ss Art. 19 Ziff. 2 BetmG nicht, sie d�rfe aber auch nicht bagatellisiert werden. Dass dem Beschwerdef�hrer keine Gewinnsucht nachgewiesen werden k�nne und die Bet�ubungsmitteldelikte zur Finanzierung seines Eigenkonsum gedient h�tten, sei nicht strafmindernd zu ber�cksichtigen. Leicht straferh�hend fielen die lange Deliktsdauer sowie die Mehrzahl der vom Beschwerdef�hrer seit der letzten Verurteilung begangenen Delikte ins Gewicht. Erheblich straferh�hend zu gewichten sei �berdies die erneute Straff�lligkeit trotz zweier einschl�giger Vorstrafen aus den Jahren 2000 und 2003. Der Beschwerdef�hrer habe sich nicht angestrengt, das geschehene Unrecht wieder gutzumachen. Insofern habe er keine Reue gezeigt. Hingegen habe er durch seine teilweisen Gest�ndnisse, die Entschuldigung f�r sein Verhalten anl�sslich der Hauptverhandlung, seine zum Ausdruck gebrachte Behandlungswilligkeit sowie den Antrag auf eine ambulante Massnahme eine gewisse Einsicht in das Unrecht seiner Taten bewiesen, was leicht strafmindernd zu gewichten sei. Nicht strafmindernd ber�cksichtigt werden k�nnten demgegen�ber die geltend gemachten stabilen famili�ren Verh�ltnissen. Dass er bei seinen Eltern wohne, lasse in Anbetracht seines Alters nicht auf gefestigte soziale Verh�ltnisse schliessen. Hingegen sei strafmindernd zu gewichten, dass er heute seinen Lebensunterhalt selber finanziere und seine Schulden zur�ckbezahle. Nur leicht strafmindernd ber�cksichtigt werden k�nne der Wiedereinstieg ins Berufsleben durch die Gr�ndung einer Kollektivgesellschaft im Werbebereich, da diese erst seit kurzer Zeit existiere und noch nicht mit Sicherheit gesagt werden k�nne, ob ihr Erfolg beschieden sein werde. Zudem habe er sich schon im Verfahren vor dem Bezirksgericht Aarau im Jahre 2003 hierauf berufen und sei dennoch nur kurze Zeit sp�ter wieder straff�llig geworden. Unter Ber�cksichtigung all dieser Umst�nde mit Einschluss der im Gutachten der Psychiatrischen Dienste Aargau vom 23. Februar 2003 attestierten knapp mittelgradig verminderten Schuldf�higkeit gewichtet die Vorinstanz das Gesamtverschulden des Beschwerdef�hrers als mittelschwer (angefochtenes Urteil S. 8 ff.).
2.2.2 In Bezug auf den Widerruf des bedingten Strafvollzuges f�r die mit Urteil des Bezirksgerichts Aarau vom 10. Dezember 2003 ausgesprochene Gef�ngnisstrafe von 12 Monaten nimmt die Vorinstanz an, der Beschwerdef�hrer habe die neuen Straftaten innerhalb der Probezeit von 5 Jahren begangen. Materiell scheitere der Verzicht auf den Widerruf an der ung�nstigen Legalprognose des Beschwerdef�hrers. Es bestehe die erh�hte Gefahr der Begehung weiterer Straftaten (angefochtenes Urteil S. 15).
Aus demselben Grund gelangt die Vorinstanz zum Schluss, die Voraussetzungen f�r die Gew�hrung des bedingten Strafvollzuges f�r die neue Strafe w�ren auch im Falle eines Verzichts auf den Widerruf des bedingten Strafvollzugs f�r die fr�here Strafe nicht erf�llt. Der Beschwerdef�hrer weise zwei einschl�gige Vorstrafen auf, und der vom Bezirksgericht Aarau mit Urteil vom 10. Dezember 2003 angeordnete Widerruf des bedingten Strafvollzuges f�r die vom Obergericht des Kantons Aargau am 25. Mai 2000 ausgesprochene Vorstrafe von 5 Monaten Gef�ngnis habe ihn nicht von weiterer Delinquenz abzuhalten vermocht. Sein R�ckfall sei bei der Prognosestellung stark negativ zu gewichten. Positiv anzurechnen sei dem Beschwerdef�hrer, dass er gem�ss eigenen Angaben seit 2� Jahren drogenfrei lebe und seither nicht mehr straff�llig geworden sei. Doch ergebe sich die schlechte Prognose aus dem Umstand, dass er selber eine ambulante Behandlung beantrage. Im Falle des R�ckfalls in die Drogensucht sei ernsthaft mit erneuter Delinquenz zu rechnen. Besonders g�nstige Umst�nde, welche den Aufschub der neuen Strafe zuliessen, seien daher nicht ersichtlich. Der unbedingte Strafvollzug sei zwingend notwendig, um den Beschwerdef�hrer von der Begehung weiterer Delikte abzuhalten (angefochtenes Urteil S. 12 ff.).
2.2.3 Schliesslich nimmt die Vorinstanz an, da der bedingte Strafvollzug f�r die Vorstrafe widerrufen werden m�sse, sei in Anwendung von Art. 46 Abs. 1 StGB eine Gesamtstrafe zu bilden. Diese sei vorliegend in der Form einer Freiheitsstrafe auszuf�llen, da das H�chstmass der Geldstrafe bei 360 Tagess�tzen liege und dieses bereits durch die zu widerrufende Gef�ngnisstrafe von 12 Monaten ausgesch�pft werde. Die von der ersten Instanz ausgesprochene Gesamtstrafe von 16 Monaten Freiheitsstrafe erscheine als angemessen (angefochtenes Urteil S. 12).
3.1.1 Gem�ss Art. 47 Abs. 1 StGB misst das Gericht die Strafe nach dem Verschulden des T�ters zu. Es ber�cksichtigt das Vorleben, die pers�nlichen Verh�ltnisse sowie die Wirkung der Strafe auf das Leben des T�ters. Die Bewertung des Verschuldens richtet sich gem�ss Abs. 2 derselben Bestimmung nach der Schwere der Verletzung oder der Gef�hrdung des betroffenen Rechtsguts, nach der Verwerflichkeit des Handelns, den Beweggr�nden und Zielen des T�ters sowie danach, wie weit der T�ter nach den inneren und �usseren Umst�nden in der Lage war, die Gef�hrdung oder Verletzung zu vermeiden.
Gem�ss Art. 50 StGB hat das Gericht, sofern es sein Urteil zu begr�nden hat, die f�r die Zumessung der Strafe erheblichen Umst�nde und deren Gewichtung festzuhalten. Es hat seine �berlegungen in den Grundz�gen wiederzugeben, so dass die Strafzumessung nachvollziehbar ist (BGE 134 IV 17 E. 2.1; 129 IV 6 E. 6.1; mit Hinweisen).
3.1.2 Hat der T�ter durch eine oder mehrere Handlungen die Voraussetzungen f�r mehrere gleichartige Strafen erf�llt, so verurteilt ihn das Gericht gem�ss Art. 49 Abs. 1 StGB zu der Strafe der schwersten Straftat, d.h. derjenigen Tat, die mit der schwersten Strafe bedroht ist, und erh�ht sie angemessen (Asperationsprinzip). Es darf jedoch das H�chstmass der angedrohten Strafe nicht um mehr als die H�lfte erh�hen. Dabei ist es an das gesetzliche H�chstmass der Strafart gebunden.
3.2 Die Vorinstanz gewichtet das Verschulden des Beschwerdef�hrers in Abw�gung der wesentlichen schuldrelevanten Tat- und T�terkomponenten insgesamt als mittelschwer. Sie folgt in ihren Erw�gungen zur Strafzumessung indes nicht dem von der Rechtsprechung vorgezeichneten methodisch korrekten Vorgehen. Insbesondere ber�cksichtigt sie nicht, dass bei mehrfacher Tatbegehung das als schwerste Tat beurteilte Delikt ausgeschieden und hief�r eine Einsatzstrafe festgesetzt werden muss. Ob sie die Strafe f�r die neu beurteilten Straftaten unter angemessener W�rdigung aller massgeblichen Gesichtspunkte bemessen hat, l�sst sich daher nicht nachpr�fen. Das angefochtene Urteil gen�gt insofern den Anforderungen an die Begr�ndung der Strafzumessung gem�ss Art. 50 StGB nicht.
Im Weiteren ist darauf hinzuweisen, dass die Festsetzung einer Strafe von 4 Monaten f�r die neuen Delikte im Lichte der Gewichtung des Verschuldens als mittelschwer angesichts eines ordentlichen Strafrahmens von Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu theoretisch m�glichen 4 � Jahren nicht als plausibel erscheint. Auf der anderen Seite ist die Gewichtung des Verschuldens in Anbetracht der geringf�gigen Menge weitergegebener Drogen und unter Ber�cksichtigung des Umstands, dass der Beschwerdef�hrer nur zur Finanzierung des Eigenkonsums gehandelt hat, nicht nachvollziehbar. Bei der erneuten Strafzumessung wird die Vorinstanz das Verschulden neu bewerten m�ssen. Aufgrund des Verbots der reformatio in peius nach bundesgerichtlichen R�ckweisungsentscheiden wird sie zudem f�r die neuen Delikte keine h�here als die bisher ausgesprochene Strafe ausf�llen d�rfen (BGE 135 IV 97 E. 6, S. 97).
4.1 Gem�ss Art. 46 Abs. 1 StGB widerruft das Gericht die bedingte Strafe oder den bedingten Teil der Strafe, wenn der Verurteilte w�hrend der Probezeit ein Verbrechen oder Vergehen begeht und deshalb zu erwarten ist, dass er weitere Straftaten ver�ben wird. Es kann die Art der widerrufenen Strafe �ndern, um mit der neuen Strafe in sinngem�sser Anwendung von Art. 49 StGB eine Gesamtstrafe zu bilden.
Nach der Rechtsprechung kommt beim Widerruf der bedingt ausgesprochenen Vorstrafe die Bildung einer Gesamtstrafe f�r die fr�heren und f�r die w�hrend der Probezeit ver�bten neuen Delikte nicht in Betracht, wenn die widerrufene Strafe und die neue Strafe gleichartig sind. Die Bildung einer Gesamtstrafe nach dem Asperationsprinzip lasse den straferh�hend zu wertenden Umstand, dass der T�ter die neuen strafbaren Handlungen (teilweise) w�hrend der Probezeit nach einer rechtskr�ftigen Verurteilung zu einer bedingten Strafe begangen habe, bei der Strafzumessung zu Unrecht ausser Acht (BGE 134 IV 241 E. 4.3 und 4.4).
4.2.1 Die kantonalen Instanzen nehmen an, wegen des Widerrufs des mit Urteil des Bezirksgerichts Aarau vom 10. Dezember 2003 f�r die Strafe von 12 Monaten Gef�ngnis gew�hrten bedingten Strafvollzuges sei zusammen mit der neu auszuf�llenden Strafe in Anwendung von Art. 46 Abs. 1 StGB i.V.m. Art. 49 StGB eine Gesamtstrafe auszusprechen (angefochtenes Urteil S. 11; erstinstanzliches Urteil S. 14). Diese Auffassung h�lt vor Bundesrecht nicht stand. Die Ausf�llung einer Gesamtstrafe kommt gem�ss Art. 46 Abs. 1 StGB nur in Betracht, wenn die fr�here bedingt aufgeschobene und die f�r die neuen Straftaten auszuf�llende Strafe nicht gleichartig sind. Die Vorinstanz nimmt zu Recht an, die f�r die neuen Schuldspr�che auszuf�llende Strafe falle unter Ber�cksichtigung des Verschuldens des Beschwerdef�hrers und seiner in mittlerem Grade verminderten Schuldf�higkeit in den Bereich der Geldstrafe (angefochtenes Urteil S. 12). Dies ergibt sich hier schon daraus, dass bei einem von den kantonalen Instanzen festgesetzten Strafmass von 4 Monaten (Gesamtstrafe von 16 Monaten abz�glich der Vorstrafe von 12 Monaten) gem�ss Art. 40 StGB in der Regel keine Freiheitsstrafe in Betracht kommt. Dass die Voraussetzungen f�r eine kurze unbedingte Freiheitsstrafe im Sinne von Art. 41 Abs. 1 StGB erf�llt w�ren, ist nicht ersichtlich.
Bei dieser Sachlage verletzt die Auffassung der Vorinstanz, die Gesamtstrafe m�sse in der Strafart der Freiheitsstrafe ausgesprochen werden (angefochtenes Urteil S. 12), Bundesrecht. Denn bei Ausf�llung einer Geldstrafe f�r die neu zu beurteilenden Delikte im vorliegenden Fall ist die Ausf�llung einer Gesamtstrafe trotz der unterschiedlichen Strafart ausgeschlossen. Art. 46 Abs. 1 StGB erlaubt f�r die Bildung einer Gesamtstrafe lediglich die �nderung der widerrufenen Strafe. Die Umwandlung der neu auszusprechenden Geldstrafe in eine Freiheitsstrafe ist somit nicht m�glich. Die �nderung der Vorstrafe in eine Geldstrafe scheidet ebenfalls aus, da das H�chstmass der Geldstrafe gem�ss Art. 34 StGB schon durch die zu widerrufende Gef�ngnisstrafe von 12 Monaten ausgesch�pft wird.
4.2.2 Indem die Vorinstanz dessen ungeachtet eine Gesamtstrafe ausspricht, unterl�sst sie es zudem, bei der Beurteilung der Bew�hrungsaussichten im Rahmen der Gesamtw�rdigung auch die Frage zu pr�fen, ob und inwieweit sich der Vollzug der Vorstrafe oder der neuen Strafe gegebenenfalls auf die Legalprognose des Beschwerdef�hrers auswirkt. Denn nach der Rechtsprechung kann der Richter zum Schluss gelangen, dass vom Widerruf des bedingten Vollzuges f�r die fr�here Strafe abgesehen werden kann, wenn die neue Strafe vollstreckt wird. Widerruft er die fr�here Strafe, kann er umgekehrt auch unter Ber�cksichtigung des nachtr�glichen Vollzuges dieser Vorstrafe eine ung�nstige Prognose f�r die neue Strafe verneinen und f�r die neue Strafe den bedingten Strafvollzug gew�hren (BGE 134 IV 140 E. 4.5; vgl. hiezu unten E. 5.2). Dies gilt auch, wenn f�r die Vorstrafe und die neue Strafe unterschiedliche Strafarten gew�hlt werden.
Im �brigen ber�cksichtigt die Vorinstanz nicht, dass mit der Aussprechung einer Gesamtstrafe dem Beschwerdef�hrer die M�glichkeit verschlossen w�rde, die allf�llig zu vollziehende Freiheitsstrafe in der Form der Halbgefangenschaft zu verb�ssen (Art. 77b StGB).
5.1.1 Gem�ss Art. 42 Abs. 1 StGB schiebt das Gericht den Vollzug auf, wenn eine unbedingte Strafe nicht notwendig erscheint, um den T�ter von der Begehung weiterer Verbrechen oder Vergehen abzuhalten. Wesentliches Prognosekriterium in subjektiver Hinsicht ist die strafrechtliche Vorbelastung (ausf�hrlich BGE 134 IV 1 E. 4.2.1). F�r den bedingten Vollzug gen�gt das Fehlen einer ung�nstigen Prognose, d.h. die Abwesenheit der Bef�rchtung, der T�ter werde sich nicht bew�hren (BGE 134 IV 1 E. 4.2.2).
Die Pr�fung der Bew�hrungsaussichten des T�ters ist anhand einer Gesamtw�rdigung aller wesentlichen Umst�nde vorzunehmen. In die Beurteilung miteinzubeziehen sind neben den Tatumst�nden auch das Vorleben und der Leumund sowie alle weiteren Tatsachen, die g�ltige Schl�sse auf den Charakter des T�ters und die Aussichten seiner Bew�hrung zulassen. F�r die Einsch�tzung des R�ckfallrisikos ist ein Gesamtbild der T�terpers�nlichkeit unerl�sslich. Dabei sind die pers�nlichen Verh�ltnisse bis zum Zeitpunkt des Entscheides miteinzubeziehen. Wie bei der Strafzumessung (Art. 50 StGB) m�ssen die Gr�nde im Urteil so wiedergegeben werden, dass sich die richtige Anwendung des Bundesrechts �berpr�fen l�sst (BGE 134 IV 140 E. 4.4 mit Hinweisen).
Wurde der T�ter innerhalb der letzten f�nf Jahren vor der Tat zu einer bedingten oder unbedingten Freiheitsstrafe von mindestens sechs Monaten oder zu einer Geldstrafe von mindestens 180 Tagess�tzen verurteilt, ist der Aufschub des Vollzugs f�r die neue Strafe gem�ss Art. 42 Abs. 2 StGB nur zul�ssig, wenn besonders g�nstige Umst�nde vorliegen. Der fr�heren Verurteilung kommt mithin die Bedeutung eines Indizes f�r die Bef�rchtung zu, dass der T�ter weitere Straftaten begehen k�nnte. Die Gew�hrung des bedingten Strafvollzuges kommt daher nur in Betracht, wenn eine Gesamtw�rdigung aller massgebenden Faktoren den Schluss zul�sst, dass trotz der Vortat eine begr�ndete Aussicht auf Bew�hrung besteht. Das trifft etwa zu bei einer besonders positiven Ver�nderung in den Lebensumst�nden des T�ters (BGE 134 IV 1 E. 4.2.3 mit Hinweisen). Fehlt es an besonders g�nstigen Umst�nden, so muss der Richter die neue Strafe als vollziehbar erkl�ren (BGE 134 IV 140 E. 4.5 mit Hinweisen).
Das Bundesgericht hebt einen Entscheid der kantonalen Instanz nur auf, wenn sie von rechtlich nicht massgebenden Gesichtspunkten ausgegangen ist oder die relevanten Faktoren in �berschreitung oder Missbrauch ihres Ermessens unrichtig gewichtet hat (BGE 134 IV 1 E. 4.2.1; 128 IV 193 E. 3a, je mit Hinweisen).
5.1.2 Begeht der Verurteilte w�hrend der Probezeit ein Verbrechen oder Vergehen und ist deshalb zu erwarten, dass er weitere Straftaten ver�ben wird, so widerruft das Gericht gem�ss Art. 46 Abs. 1 StGB die bedingt aufgeschobene Strafe oder den bedingt aufgeschobenen Teil der Strafe. Die Begehung eines Verbrechens oder Vergehens w�hrend der Probezeit f�hrt mithin nur zum Widerruf des bedingten Strafaufschubs, wenn die Bew�hrungsaussichten wegen der neuen Straff�lligkeit negativ eingesch�tzt werden m�ssen.
Ist nicht zu erwarten, dass der Verurteilte weitere Straftaten begehen wird, so verzichtet das Gericht nach Abs. 2 derselben Bestimmung auf einen Widerruf. Es kann in diesem Fall den Verurteilten verwarnen oder die Probezeit um h�chstens die H�lfte der im Urteil festgesetzten Dauer verl�ngern. Besonders g�nstige Umst�nde, wie sie Art. 42 Abs. 2 StGB f�r den bedingten Strafaufschub bei entsprechender Vorverurteilung verlangt, sind f�r den Verzicht auf den Widerruf nicht erforderlich. Art und Schwere der erneuten Delinquenz sind jedoch insofern von Bedeutung, als diese R�ckschl�sse auf die Legalbew�hrung des Verurteilten erlauben (BGE 134 IV 140 E. 4.4 und 4.5 mit Hinweisen).
Auch hier ist die Pr�fung der Bew�hrungsaussichten des T�ters anhand einer Gesamtw�rdigung aller wesentlichen Umst�nde vorzunehmen, und steht dem Gericht ein Ermessensspielraum zu, in welchen das Bundesgericht nur eingreift, wenn das Gericht sein Ermessen �ber- bzw. unterschreitet oder missbraucht und damit Bundesrecht verletzt (BGE 134 IV 140 E. 4.2 mit Hinweisen).
5.2 Wie in E. 4.2 hievor ausgef�hrt, ist in die Beurteilung der Bew�hrungsaussichten beim Entscheid �ber die Gew�hrung des bedingten Strafvollzuges bzw. �ber den Widerruf des bedingten Strafvollzugs einer Freiheitsstrafe im Rahmen der Gesamtw�rdigung auch miteinzubeziehen, ob die fr�here Strafe vollzogen bzw. ob die neue Strafe bedingt oder unbedingt ausgesprochen wird. Nach st�ndiger Rechtsprechung muss bei der Stellung einer Legalprognose die m�gliche Warnwirkung des Vollzuges der neu zu vollziehenden Strafe mitber�cksichtigt werden (BGE 134 IV 140 E. 4.5; 116 IV 177 je mit Hinweisen; SCHNEIDER/GARR�, Basler Kommentar, Strafrecht I, 2. Aufl. 2007, Art. 42 N 74 und Art. 46 N 36 je mit Hinweisen).
Indem die Vorinstanz es unterl�sst, bei der Beurteilung der Bew�hrungsaussichten auch die Warnwirkung der zu vollziehenden Vorstrafe bzw. des Vollzugs der neuen Strafe zu ber�cksichtigen, verletzt sie Bundesrecht.
6.1 Die Vorinstanz begr�ndet die negative Beurteilung der Bew�hrungsaussichten f�r den Beschwerdef�hrer u.a. mit dem Umstand, dass dieser im Berufungsverfahren die Anordnung einer ambulanten Therapie beantragt hat. Damit schliesse er selber einen R�ckfall in seine Drogensucht nicht aus und stelle sich eine schlechte Prognose (angefochtenes Urteil S. 14). F�r die Anordnung der ambulanten Massnahme im Sinne einer drogenspezifischen Therapie mit erg�nzender psychotherapeutischer Behandlung der Pers�nlichkeitsst�rung st�tzt sich die Vorinstanz auf das Gutachten der psychiatrischen Dienste des Kantons Aargau vom 23. Februar 2003 (ST.2003.50189) und auf das Erg�nzungsgutachten der Psychiatrischen Klinik K�nigsfelden vom 8. M�rz 2005 (ST.2004.50275). Sie nimmt an, der Beschwerdef�hrer habe die Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz begangen, um seine Drogensucht zu finanzieren. Es sei zu erwarten, dass die Anordnung einer Massnahme die Gefahr der weiteren Tatbegehung zumindest stark eind�mme, wenn nicht gar behebe, wozu die Strafe allein nicht geeignet w�re (angefochtenes Urteil S. 16 f.).
6.2 Gem�ss Art. 56 Abs. 1 lit. a StGB ist eine Massnahme anzuordnen, wenn eine Strafe allein nicht geeignet ist, der Gefahr weiterer Straftaten des T�ters zu begegnen. Die Rechtsprechung nimmt gest�tzt hierauf an, die Anordnung der Massnahme bedeute zugleich eine ung�nstige Prognose, so dass der bedingte oder teilbedingte Aufschub einer gleichzeitig ausgef�llten Strafe ausgeschlossen sei. Dies gilt nach der Rechtsprechung auch, wenn eine ambulante Massnahme ausgesprochen wird (BGE 135 IV 180 E. 2.3; ferner Urteile des Bundesgerichts 6B_342/2010 vom 9.7.2010 E. 3.5.2; 6B_141/2009 vom 24.9.2009 E. 1; 6B_268/2008 vom 2.3.2009 E. 6; 6B_724/2008 vom 19.3.2009 E. 3.1).
Sind die gesetzlichen Voraussetzungen einer ambulanten Massnahme erf�llt, ist diese in Anwendung von Art. 63 Abs. 1 StGB zwingend anzuordnen. Das Gericht kann in diesem Fall gem�ss Abs. 2 derselben Bestimmung den Vollzug einer zugleich ausgesprochenen unbedingten Freiheitsstrafe zugunsten der ambulanten Behandlung aufschieben, um der Art der Behandlung Rechnung zu tragen. Ist die Anordnung einer ambulanten Massnahme gem�ss Art. 63 Abs. 1 StGB nicht erforderlich, bedarf der T�ter jedoch im Hinblick auf eine g�nstige Legalprognose einer therapeutischen Unterst�tzung, kann das Gericht ihn mit einer Weisung nach Art. 44 Abs. 2 StGB (bzw. Art. 94 StGB) zu einer geeigneten Behandlung anhalten. Dies bedingt allerdings, dass angenommen werden kann, der T�ter werde sich unter Ber�cksichtigung der Therapie in Zukunft wohlverhalten, so dass die Voraussetzungen des bedingten Strafvollzuges gem�ss Art. 42 StGB erf�llt sind. In diesem Fall kann der bedingte Strafvollzug mit der Weisung verbunden werden, sich einer (ambulanten) Therapie zu unterziehen (SCHWARZENEGGER/HUG/JOSITSCH, Strafrecht II, 8. Auflage, Z�rich 2007, S. 132 FN 377; vgl. auch TRECHSEL/ST�CKLI, Schweizerisches Strafgesetzbuch Praxiskommentar, 2008, Art. 42 N 7; SCHNEIDER/GARR�, a.a.O., Art. 42 N 24 f. und 78). F�llt die Prognose dagegen ung�nstig aus, ist die Strafe unbedingt auszusprechen.
6.3 Der Beschwerdef�hrer f�hrt in seiner Berufungsschrift im Rahmen seines Antrags auf Gew�hrung des bedingten Strafvollzuges aus, er lebe sei 2 � Jahren drogenfrei und scheine seine Drogensucht �berwunden zu haben. Ein R�ckfall in den Drogenkonsum erscheine als eher unwahrscheinlich. Ausserdem habe er sowohl in pers�nlicher als auch beruflicher Hinsicht erhebliche Fortschritte erzielt. In diesem Zusammenhang beantragt er eine ambulante psychotherapeutische Behandlung zur Verminderung des restlichen R�ckfallrisikos. Dabei st�tzt er sich auf das Erg�nzungsgutachten der Psychiatrischen Klinik K�nigsfelden vom 8. M�rz 2005 (Berufung S. 11/13, Akten des Obergerichts, nicht paginiert).
Der Beschwerdef�hrer beantragte im zweitinstanzlichen Verfahren zur Hauptsache die Gew�hrung des bedingten Strafvollzuges. Der Antrag auf Anordnung einer ambulanten Behandlung ist in diesem Licht zu w�rdigen. Er ist mithin im Sinne eines Antrags auf Anordnung einer unterst�tzenden Massnahme zur Verbesserung der Bew�hrungschancen des Beschwerdef�hrers w�hrend der Probezeit zu verstehen. Diesem Ansinnen h�tte die Vorinstanz mit der Erteilung einer entsprechenden Weisung im Sinne von Art. 44 Abs. 2 StGB nachkommen m�ssen, auch wenn der Rechtsvertreter des Beschwerdef�hrers dies nicht ausdr�cklich beantragt hat. Der Antrag des Beschwerdef�hrers diente offensichtlich dem Zweck, der Vorinstanz gegen�ber die Absicht zu unterstreichen, seine bisherige positive Entwicklung zu festigen und zu sichern. Der Schluss der Vorinstanz, mit dem entsprechenden Antrag stelle sich der Beschwerdef�hrer selber eine schlechte Prognose ist, vor diesem Hintergrund nicht nachvollziehbar. Wenn die Vorinstanz dennoch die Anordnung einer ambulanten Massnahme im Sinne von Art. 63 StGB in Erw�gung h�tte ziehen wollen, w�re sie gem�ss Art. 56 Abs. 3 StGB verpflichtet gewesen, �ber die Frage der Notwendigkeit der Behandlung ein Gutachten einzuholen, zumal das Erg�nzungsgutachten vom 8. M�rz 2008 mehrere Jahre vor die nunmehr erreichte Drogenabstinenz zur�ckreicht und �ber die Notwendigkeit einer ambulanten Massnahme keine Aussagen zu den ver�nderten aktuellen Verh�ltnissen enth�lt. Nach der Rechtsprechung ist die Einholung einer neuen Expertise unabdingbar, wenn fr�here Gutachten mit Ablauf der Zeit und zufolge ver�nderter Verh�ltnisse an Aktualit�t eingeb�sst haben (BGE 134 IV 246 E. 4.3; 128 IV 241 E. 3.4). Dieses Gutachten m�sste sich allenfalls auch zu einem Aufschub des Strafvollzuges zugunsten der ambulanten Massnahme aussprechen.
Die Beschwerde erweist sich insgesamt in mehrfacher Hinsicht als begr�ndet und ist daher gutzuheissen. Die Vorinstanz wird in ihrem neuen Entscheid aufgrund der aktuellen Verh�ltnisse pr�fen m�ssen, ob die f�r die neuen Delikte auszusprechende Strafe, welcher Art sie auch sein mag, der bedingte Strafvollzug gew�hrt werden kann und ob die Vorstrafe zu widerrufen ist. Ausserdem wird sie, soweit sie die Anordnung einer ambulanten Behandlung in Betracht zieht, ein neues Gutachten einholen m�ssen.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind keine Kosten zu erheben (Art. 66 Abs. 1 und 4 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird daher gegenstandslos. Da der obsiegende Beschwerdef�hrer nicht anwaltlich vertreten ist, sind ihm keine Kosten erwachsen. Von der Zusprechung einer Entsch�digung ist daher abzusehen.
Die Beschwerde wird gutgeheissen, soweit darauf einzutreten ist, das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau vom 21. Oktober 2010 aufgehoben und die Sache zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckgewiesen.

References: Art. 19
 Art. 19
 Art. 63
 Art. 97
 Art. 95
 Art. 106
in dubio
 Art. 19
 Art. 46
 Art. 47
 Art. 50
 Art. 49
 Art. 50
 Art. 46
 Art. 49
 Art. 46
 Art. 49
 Art. 46
 Art. 40
 Art. 41
 Art. 46
 Art. 34
 Art. 42
 BGE 
 Art. 42
 Art. 46
 Art. 42
 Art. 42
 Art. 46
 Art. 56
 Art. 63
 Art. 63
 Art. 44
 Art. 94
 Art. 42
 Art. 42
 Art. 42
 Art. 44
 Art. 63
 Art. 56