Source: https://www.elo-forum.org/threads/was-meint-ihr-wird-es-innerhalb-der-naechsten-10-jahre-eine-art-vom-bedingungslosen-grundeinkommen-geben.200637/
Timestamp: 2019-01-20 04:08:19+00:00

Document:
Was meint ihr, wird es innerhalb der nächsten 10 Jahre eine Art vom Bedingungslosen Grundeinkommen geben? | Erwerbslosenforum Deutschland
schokokind66
Hallo alle zusammen, ich würd gern einen kleinen Diskurs mit euch führen
Was denkt ihr hat das Bedingungslose Grundeinkommen in Deutschland eine Chance innerhalb der nächsten 10 Jahre?
Ich denke es wird sehr Schwer mit einer Andrea Nahles von der SPD und einem Christian Lindner von der FDP denn beide stellen Arbeitslose hin als wenn sie die faulsten Menschen auf dieser Erde währen wenn es ums Grundeinkommen geht..
Ich denke, Dein Ansatz ist falsch. Ganz sicher wird es kein BGE geben, um Arbeitslose etwas glücklicher zu machen. Sie stellen nur eine Minderheit in der Bevölkerung dar. Wer auch immer ein BGE von denen befürwortet, die es im Grunde genommen gar nicht finanziell benötigen, hat andere Gründe. Die ich jedoch leider nicht kenne.
Und zu Deiner Frage ganz konkret: nein, das wird es nicht geben. Alleine deshalb nicht, weil es wirtschaftlich bergab gehen wird in den nächsten Jahren. Mit den Börsen fängt es wieder an.
DAX - Monatliche Entwicklung 2018 | Statistik
hallo Schokokind (Name passt zu Weihnachten),
ein BGE von heute auf morgen sicher nicht aus den von dir genannten Gründen. Jedoch über einen 10-Jahres-Zeitraum bin ich nicht ganz so pessimistisch wie mein Vorredner, da neben den (faulen) Arbeitslosen die bittere Saat infolge Hartz4 immer mehr auch bei der hart arbeitenden Bevölkerung aufgeht (Stichworte Altersarmut, Zunahme Prekärbeschäftigung). Auch werden die Verwerfungen auf politischer Ebene bei Wahlen und Wahlumfragen immer deutlicher und das sollten die Politiker auf lange Sicht nicht ignorieren, wenn sie ihren Arbeitsplatz nicht langfristig riskieren möchten. Weitere Verluste an Arbeitsplätzen durch Digitalisierung ist noch eine weitere Baustelle.
Ob das Ding dann irgendwann später einmal BGE oder Bürgergeld heisst, bleibt abzuwarten.
Gefällt mir: Negev
Naja nur du solltest vielleicht mit einbziehen das es ja auf das Grundrecht auf ein Existenzminimum geht was dann jeder bekommen soll..
schokokind66 sagte :
Nein, da nicht finanzierbar.
Gefällt mir: jaykay19, RobbiRob, Sabattical und 1 weitere Person
Auch werden die Verwerfungen auf politischer Ebene bei Wahlen und Wahlumfragen immer deutlicher und das sollten die Politiker auf lange Sicht nicht ignorieren, wenn sie ihren Arbeitsplatz nicht langfristig riskieren möchten. Weitere Verluste an Arbeitsplätzen durch Digitalisierung ist noch eine weitere Baustelle.
Für mich stellt sich weniger die Frage nach Einführung eines BGE oder dessen Höhe, sondern eher die Frage nach der Einnahmeseite. Und bei der bereits vorhandenen Steuerbelastung auch für ganz normale Arbeitnehmer habe ich das Gefühl, daß es wenig bringt, die Belastung zu erhöhen um das Geld dann hinterher großzügig wieder zu verteilen. Und nein: Höhere Unternehmenssteuern wird es schon aufgrund der internationalen Wettbewerbsfähigkeit nicht geben. Also - woher soll das Geld für Großtaten nun kommen?
Gegen Altersarmut hilft es nicht, irgendeine andere Partei zu wählen.
Das ist Wunschdenken in der Hoffnung, dass dann bessere Zeiten kommen. Grundsätzlich hätte ich auch nichts gegen ein BGE. Die Welt ist so komplex, dass selbst damit immer irgendeiner hinten runter fallen würde. Vor allem wie hoch sollte das sein? München ist teurer als das Leben auf dem Land. Somit müsste ein BGE, weil es ja bedingungslos ist und somit alle Ausgaben gedeckt werden sollen, relativ hoch sein. Da käme der weitere Knackpunkt. Wer bzw. wie soll das finanziert werden? Selbst bei 1000 Euro kämen fast schon Billiarden zusammen. Mit 1000 Euro in München alle Kosten decken, wird praktisch nie funktionieren. Wenn dann wieder angefangen wird, für spezielle Leistungen wieder Anträge zu schreiben, dann ist das BGE nicht bedingungslos.
Es bleibt einfach ein Traum. Nicht mehr und nicht weniger.
Selbst bei 1000 Euro kämen fast schon Billiarden zusammen..
1 Billarde = 1.000.000.000.000.000 / 1 Billion = 1.000.000.000.000 / 1 Milliarde = 1.000.000.000
Es werden nicht Billiarden sondern eher wohl ca. 1 Billion €, die zu finanzieren wären. 82.000.000 Staatsbürger x 12.000 € = 984.000.00.0000
Gefällt mir: 0zymandias und Maximus Decimus
Natürlich hast du Recht. Hab mich da ein wenig vertan...
Die 1 Billion wären zwar ein ziemlicher Batzen, aber in 2017 bezifferten sich allein die Sozialleistungen auf knapp 1 Billionen €. Diese Kosten werden kontinuierlich von/durch diverse politische sowie wirtschaftliche Verbände angeprangert. Hierbei wird aber meistens verkannt, dass sich hier innerhalb der Kosten auch Beträge befinden, die vorher durch die Bürger in verpflichtende Versicherungen etc. eingezahlt worden sind.
Sozialbudget: Deutschland in Zahlen
Wie stehen die Parteien zum Grundeinkommen:
CDU > NEIN
SPD > NEIN
B90/Gr > JEIN
Linke > JEIN (z.B. nicht für alle Einkommensschichten)
FDP > NEIN
AFD > NEIN
Quellle: https://www.welt.de/politik/deutschland/article168682064/Wie-stehen-die-Parteien-zum-Grundeinkommen.html
Sicher wird ein Grundeinkommen kommen, aber es wird weiter an Bedürftigkeit geknüpft bleiben. Darüber hinaus wird es keine Bedingungen oder Verpflichtungen geben.
Je nach Wohnort wird es vermutlich eine variable Wohngeldpauschale + eine fixe Grundversorgung geben, welche auch die Krankenversicherung abdeckt.
Das ganze wird dann 2-4 Jahre später wieder abgeschafft, weil (oh Wunder) es viel mehr Leute beantragen und bewilligt bekommen, als man erwartet hatte und die Kosten das anfangs Kalkulierte massiv übersteigen.
Ich bin Befürworter des BGE, aber das wird es in den nächsten zehn Jahren in Deutschland leider nicht geben. Und darüber hinaus auch nicht. Das ist politisch nicht gewollt, weil dann die Gefahr besteht, dass die "tollen" Arbeitslosenzahlen nicht mehr so gut aussehen. Ich fürchte eher, dass sich der soziale Raubbau der letzten 15 Jahre noch verschärft. Soll heißen: Weiterer Ausbau des Niedriglohnsektors, noch mehr prekäre Beschäftigung und Maßnahmeträger, rigorosere Anwendung von Sanktionen, etc. pp.
Gefällt mir: Victorian, Organismus und Elgaucho
Ich fürchte eher, dass sich der soziale Raubbau der letzten 15 Jahre noch verschärft. Soll heißen: Weiterer Ausbau des Niedriglohnsektors, noch mehr prekäre Beschäftigung und Maßnahmeträger, rigorosere Anwendung von Sanktionen, etc. pp.
Hm da hast du irgendwo Recht...Ich bin allerdings der Meinung wenn man das mit dem Hartz 4 und den Sanktionen weiterhin so macht wie man es macht wird es zukünftig zu immer mehr Menschen kommen die sich krankschreiben lassen und Schwarzarbeiten gehen weil sie von dem wenigen Geld was man sich dazuverdienen darf keine großen Sprünge machen können, die meisten die sich ehrlich was dazuverdienen geben doch von den 250 Euro schon 120 für mehr Essen/ hochwertigeres Essen aus da es kaum möglich ist sich gesund zu ernähren mit dem wenigen Geld was man ohne dazuverdienst hat.
Dazu kommt ja noch der Belohnungsaspekt..man möchte sich auch mal etwas gönnen..Materiell...
Ich selbst habe Verständnis für jeden Arbeitslosen der sich sagt, "nein ich gehe Schwarzjobben und das Amt kann mir den Buckel runterrutschen mit den hungerlohn den ich bekomme wenn ich ehrlich Arbeiten gehe"
Weil es das ist einfach keine Motivation wenn man dem Arbeitslosen fast alles an Lohn abzieht wenn er ehrlich Arbeiten geht.
Gefällt mir: Organismus, Negev und Gollum1964
richtig Schokokind,
diese öffentlichen Diskussionen gab es doch nicht in Zeiten, wo man tatsächlich noch von einem Sozialstaat reden konnte (70 er Jahre) oder in der Startphase von Hartz4. Die Folgen von Hartz4 machen sich langsam auch im Mittelstand bemerkbar. Wieso glaubt ihr, dass die SPD momentan solche Veitstänze rund um das Thema Hartz4 hinlegt? Das würde die Partei sicher nicht machen, wenn sie momentan bei Wahlen oder Umfragen wie zu Beginn von Hartz4 bei 30+X % liegen würde. Immer größere Bevölkerungsteile warten hier auf Antworten für die Zukunft, die die Politik bisher schuldig geblieben ist.
Irgendwann wird es Zugeständnissen kommen müssen. wobei ich aber glaube, daß die Mittel für den Betroffenen nicht wesentlich höher liegen werden als auf dem jetzigen Niveau.
Nun die Probleme die ich auch sehe sind ja..
man bekommt 421 Euro Hartz 4
Davon soll man folgendes bezahlen
-Das Sozialticket
-Die Rechnungen die man so hat
-Veranstaltungen zu denen man geht um am Gesellschaftlichen Leben teilzunehmen
Strom ist nur zum Teil im Hartz 4 enthalten.
Das Sozialticket kam erst paar Jahre später als das Hartz 4..das ist beispielsweise garnicht im Hartz 4 enthalten..so das du noch weniger Geld übrig hast und sich das Amt immer damit rausreden kann das es ja ein Sozialticket gibt wenn es um Fahrtkostenübernahme geht.
Kleidung kann man sich auch nicht wirklich leisten sowie an Veranstaltungen teilnehmen..
man sollte Arbeitslosen wenigstens 650 Euro geben zum Leben
Denn es kann nicht sein das man sich seine Wohnungseinrichtung vom Sperrmüll holen muss und seine Kleidung von der Tafel oder Sozialkaufhäusern..
kann nicht sein das
Dem Staat und der hart arbeitenden Bevökerung auf der Tasche liegen und dann auch noch Ansprüche stellen. 😉👍
(Bevor jemand auf Ideen kommt: wer Ironie findet, darf sie behalten.)
Was man nicht alles vom Regelsatz zahlen soll...
Im Moment beschäftigt mich das Thema Mobilität ... also die Immobilität. Mancherorts ist mobil zu sein Zwingend notwendig weil sich die öffentlichen Verkehrsmittel einfach in einem katastrophalen Zustand befinden. Oder es gibt kein Sozialticket und die Preise der Öfies sind unbezahlbar. Das Auto wird auf verschleiß gefahren. Passiert was, ist es weg - weil kein Geld. Die Versicherung will natürlich auch bezahlt werden und ohne Benziehn kommt man mit nem Auto auch nicht weit. Man ist regelrecht in einem bestimmten Bewegungsradius gefangen. Offener Strafvollzug trifft es echt gut.
Naja, hier solls um das BGE gehn...
Ich bin gespannt, was uns die nächsten Wahlen bringen und wie tief die "großen" Parteien noch fallen. Die SPD ist ja ziemlich Leidensfähig. 50% hat man bei den Wählern schon eingebühst - trotzdem Steht sie Seit an Seit mit der Union und Nahles klebt am Stuhl. Tapfer...
Ich denke, es muss noch viel schlimmer werden - bevor sich irgendetwas bessert.
Nun das sind eigentlich normale Ansprüche..wir müssen einfach weg von diesem "Wer nicht Arbeitet soll auch nicht Essen"
Es ist eine Schande das viele Menschen zu Tafel gehen müssen um über die Runden zu kommen...allein schon der Aspekt mit der Gesundheit wie will man sich denn von 20 oder 30 Euro in der Woche wirklich gesund ernähren und man muss ja weiterdenken dadurch das die Arbeitslosen sich nicht Gesund ernähren können und auch nicht wirklich am Gesellschaftlichen leben teilnehmen können weil das Geld fehlt werden sie Krank und dann werden die Belastungen für die Krankenkassen größer allein wenn man sich anschaut wie viele seelisch Kranke es gibt die eine Therapie benötigen aber sich die Fahrtkosten nicht leisten können weil weder das Jobcenter noch die Krankenkasse die Fahrtkosten zu Therapie übernimmt.
Das Problem mit der Mobilität ist auch ein großes, das will ich dir garnicht Absprechen...
Ich finde den Anspruch sich Möbel kaufen zu können ganz normal wie alle anderen auch nicht unrealistisch, es ist einfach nicht Menschenwürdig sich seine Wohnungseinrichtung vom Sperrmüll holen zu müssen ... Klar es gibt das Einrichtungsgeld allerdings finde ich das dies Amt einem nicht vorschreiben sollte wie viel man für das und das Ausgibt wenn man nicht mehr Geld brauch als man vom Amt bekommt dann sollte das dem Amt finde ich egal sein wie viel man für was Ausgegeben hat.
Natürlich sollte man dem Amt zeigen für was man das Einrichtungsgeld ausgegeben hat aber das war es dann auch finde ich.
Ich finde das hat schon was von einer zwei Klassengesellschaft die "Assis"(So wird man ja im Volksmund betitelt wenn man nicht Arbeitet) müssen sich ihr Essen von der Tafel holen also quasi das was übrig bleibt währenddessen die Arbeitende Bevölkerung ganz normal in den Laden geht und sich Lebensmittel kauft.
Die "Assis" müssen sich Ihre Möbel vom Sperrmüll holen währenddessen die Arbeitende Bevölkerung ganz normal in den Laden geht und sich die Möbel kauft.
Und was das traurigste ist, die Arbeitenden gönnen den Arbeitslosen keinen Cent...
Ich bin gespannt, was uns die nächsten Wahlen bringen und wie tief die "großen" Parteien noch fallen.
Ich kann Dir sagen, was die nächsten Wahlen bringen. Sie bringen nichts Gutes.
Denn in diesem Jahr wird in Brandenburg, Sachsen und Thüringen gewählt. Oh, und in Bremen. Letzteres dürfte für die Freunde von Rot-Rot-Grün ein Feuerwerk werden! Jubelgesänge. Hoffnungsschimmer. Später im Jahr wird es dann bei den anderen Wahlen ein tiefer Fall und eine böse Überraschung. Wollen wir wetten?
Finanzierbar ist ein Grundeinkommen auf alle Fälle, das ist das kleinste Problem, es würden ja dafür andere Bereiche wegfallen.
Ob und wann es kommen wird hängt stark von dem Internetausbau ab.
Die meisten können und wollen sich die künftigen Veränderungen nicht vorstellen.
Aber ich finde ein Grundeinkommen nicht so gut , es sollte und muss ein anderes Modell sein.
Warum sollen reiche Leute eins bekommen?
Wer übernimmt die Kosten bei chronisch Kranke usw?
Viele werden in den nächsten Jahren aufs Abstellgleis gestellt .
Das wird die Bevölkerung sehr verändern
Zeig mal Deine Berechnung, gerne direkt in Excel.
Wer gilt denn als „reich“ bei Deinem Modell?
es ist einfach nicht Menschenwürdig sich seine Wohnungseinrichtung vom Sperrmüll holen zu müssen
Mal abgesehen davon, dass Deine Feststellung jeglicher Substanz entbehrt, ist Alg2 nicht als Dauerlösung angelegt.
Dein „Modell“ geht von Dauerbezug von Anfang bis Ende aus.
Mag es geben, ist aber nicht der Sinn einer Hilfe zur Sicherung des Existenzminimum.
Meine Frau hat übrigens heute ihren ersten Termin im neuen Jahr gehabt.
Hat jetzt Feierabend.
Ich glaube, wenn ihre lästigen Termine seit 35 Jahren nicht wahrgenommen werden, gäbe es auch eine Art Sanktion.
Meine Frau will auch ein Grundeinkommen und würde dann lieber an solchen Tagen wie heute liegenbleiben, statt um 05:45 Uhr an der Stempeluhr zu stehen.
Das ist keine Fiktion, sondern gelebte Realität.
Ich denke hier haben viele den Bezug zur Realität verloren und vergessen die Seite der Finanzierer.
„man bekommt“ auch kostenlose Krankenversicherung, KDU incl. Heizung, Fahrtkosten zum JC, GEZ, Bewerbungskosten, PKH, Teilhabepaket etc.
Es gibt hier einen Thread, da will einer nach 30 Jahren Ausland zurück nach Deutschland, wie kann das denn?
Gefällt mir: mathias74, Salzwasser, Georg1975 und 1 weitere Person
Ja wie kann er es nicht? Jeder in diesem Land hat das Recht zu Reisen und zu dort zu leben wo er will und darf dann wieder kommen
Ja wie kann es nicht? Jeder in diesem Land hat das Recht zu Reisen und zu dort zu leben wo er will und darf dann wieder kommen
Das hat ja auch keiner bestritten und das ist gut so.
Es geht vielmehr darum, dass es auch ohne Grundeinkommen in Deutschland relativ gute Verhältnisse gibt. Nur viele User hier wissen das leider nicht zu schätzen.
Natürlich ist der Regelsatz nicht hoch. Aber er reicht zum Überleben und ist und war ja auch nie als Dauerlösung gedacht.
Daher sollte ja auch angestrebt werden, den nächstmöglichen Job anzunehmen, um aus dem Leistungsbezug zu fallen - auch im eigenen Interesse der LE. Auch das wird leider oft verkannt.
Der nächstmögliche Job ist nun mal leider nicht der bestmögliche Job. Aber es wird ja auch niemand gezwungen für immer im nächstmöglichen Job zu bleiben. Auch danach können ja weitere Bewerbungen angestrebt werden - ohne Amt, das einen im Nacken sitzt.
Gefällt mir: mathias74, jaykay19 und RobbiRob
Ist es das oft nicht?
Hab mich jetzt in diesem Jahr auf so vieles beworben... ich werd nicht erst genommen mit meiner Biografie...
Ich muss offen zugeben - aktuell geht meine Motovation, mich zu bewerben, gegen Null - egal für was. Gut, bei mir is viel schief gelaufen. Pech eben.
Aber selbst wenn man sich irgendwie durch prekäre Arbeitsverhältnisse hangelt, steht man nicht unbedingt besser da, als jemand der nur ALG2 Bezieht. 25% sind im Niedriglohnsektor und am Ende winkt Armut im Alter. Prächtige Aussichten...
Bedingungslos hat den Vorteil, das man keinen Apparat aufbauen muss, der die Menschen kontrolliert.
Weiterer Vorteil ist, es gibt keine Stigmatisierung - wie das bei ALG2 der Fall ist. Jeder bekommt das Einkommen.
Das Problem was ich bei diesem Aspekt sehe..was ist denn meist der nächstmögliche Job?...doch sicher der in einer Zeitarbeitsfirma von dem kein Mensch leben kann...ja super..man ist aus dem Leistungsbezug raus..als einzelne Person...aber was bringt Arbeit wenn du davon nicht Leben kannst?
Ich denke viele Denken sich...Ja ich bleib lieber im Hartz 4 bezug denn da bin ich sicher..ich habe zwar nicht viel Geld..aber wenn ich für dasselbe Arbeiten gehe hab ich ja noch mehr kosten...
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: 3 Jan 2019
steht man nicht unbedingt besser da, als jemand der nur ALG2 Bezieht.
Das ist das Problem und deswegen gibt es auch kaum Aufstocker mit Vollzeit.
Viele Steuerzahler sind aber nicht bereit, diese persönliche Wahl - lieber Alg2 statt Niedriglohn- zu finanzieren. Vor allem nicht für Ungelernte, dessen Anteil mit langem Alg2-Bezug immer weiter ansteigt.
Man kann diese Sichtweise je nach Blickwinkel verurteilen, es bleibt aber in meiner persönlichen Wahrnehmung abseits der Alg2-Bezieher eher die Mehrheitsmeinung.
Da liegen hier einige sehr weit daneben, in der Wahrnehmung der Welt da draußen.
25% sind im Niedriglohnsektor und am Ende winkt Armut im Alter. Prächtige Aussichten...
Aber nicht 25% der Beschäftigten in Vollzeit.
Das ist eine FataMorgana Diskussion, da die überwiegende Anzahl der Niedriglöhner gar nicht Erwerbsbiografien in Vollzeit 45 Jahre aufweisen wird.
Und unser umlagefinanziertes Rentensystem ist nun einmal auf einen Eckrentner mit 45 Jahren Vollzeit-Arbeit definiert.
Ich negiere übrigens nicht die Problematik, sondern die „Ausreden“ die immer von denjenigen kommen, die möglichst Mindestrente fordern, mangels eigener Beitragszeiten.
Von mir aus gerne eine Aufstockung der Rente für Vollzeit >=35 Jahre auf eine steuerfinanzierte Mindestrente oberhalb der Grundsicherung.
Das wird dann evtl. auch den Vollzeit arbeitenden mit wenig Lohn motivieren.
Das ist eine FataMorgana Diskussion, da die überwiegende Anzahl der Niedriglöhner gar nicht Erwerbsbiografien in Vollzeit 45 Jahre aufweisen wird.Und unser umlagefinanziertes Rentensystem ist nun einmal auf einen Eckrentner mit 45 Jahren Vollzeit-Arbeit definiert.
Quelle: 45 Jahre gearbeitet - trotzdem droht jedem Zweiten Rente auf Hartz-IV-Niveau | Politik
Deinem Eckrentner wird -laut Verdi -ab 2030 eine Rente auf Grundsicherungsnivau drohen. Und das wären nicht wenige. Deine Argumentation erscheint mir daher nicht mehr aktuell und deshalb auch weder erstrebenswert und noch weniger als positives Beispiel vertretbar. Es würde schon reichen, wenn sich Deutschland an den Verhältnissen in Österreich orientieren würde. Da lohnt sich die Plackerei für den Großteil der Bevölkerung noch. Auch, was Holland betrifft.
Hier hat die Regierung nur bisher Glück, das die derzeitige Generation zu wenig Gelbwestenmentalität besitzt. Was ein Volk zu bewegen vermag, das haben die Franzosen schon vor langer Zeit bewiesen, wenn die Obrigkeit sich auf Kosten der Bevölkerung bereichert. Solange die Mehrheit nicht selbstbewusst das System Hartz iV offensiv ablehnt , wird sich nichts ändern können -in Richtung Grundsicherung . Und solange 5000 Lobbyisten den Polit-Marionetten der Regierung in Berlin ihren Umgang mit der Bevölkerung aufdiktieren und ansonsten ewig Gestrige dazu meinen "man könne ja doch nichts ändern", -wird sich hier in Deutschland nichts ändern.
Und die Folgen dessen werden fürchterlich werden. Sicher wird dann man zuerst eine höhere Grundrente einführen MÜSSEN. 45 Arbeitsjahre werden künftig sowieso nicht mehr erreichbar sein, wegen der stetigen Abnahme von verfügbaren und auskömmlichen Arbeitsplätzen.
Was seriöse Berechnungen zur Machbarkeit der Umsetzung des Grundeinkommens betrifft. Die kannst Du hier im nachfolgenden Link finden -auch EXCEL Tabellen :
Berechnungen zur Finanzierung und weiterführende Argumente - Freiheit statt Vollbeschäftigung:
Gefällt mir: saurbier und Gollum1964
Meines Wissens nach haben unsere unmittelbaren Nachbarn die Österreicher ein wesentlich
besseres Rentensystem als die Deutschen. Die Auszahlungsbeträge sind dort viel höher als
Welches Sozialsystem macht eigentlich international betrachtet unserem wesentlich Konkurrenz
und ist positiv betrachtet weit von unserem entfernt ? Gibt es das überhaupt und welcher Staat
wäre dann Vorbild für uns ?
Gibt es hier auch ein Ranking was dies international abbildet ?
Ich finde einen Blick zum Nachbarn immer interessant - grade dann wenn man etwas erfolgreich abkupfern kann.
45 Arbeitsjahre sind doch heute schon kaum zu schaffen. Abi mit 19 oder 20, dann mindestens 3 Jahre Ausbildung oder Studium, selbst wenn es dann null Bruch im Erwerbsleben gibt, wie das sehr knapp.
Also Wenn wir es genau nehmen fangen recht viele erst mit 24 oder 25 Richtig an zu Arbeiten weil sie sich oft nicht entscheiden können welchen Beruf..oder sie sind seelisch Krank..oder oder oder..
Die meisten sind doch zwischen 50 und 60 schon Platt
wenn wir von einem Mensch ausgehen der mit 25 erst anfängt zu arbeiten und aufgrund seiner seelischen Vorbelastung wenigstens dazu in der Lage ist bis 55 zu Arbeiten dann sind das 30 Jahre..
dann kommt ja noch dazu das viele keine 40 Stundenwoche mehr schaffen und eben nur noch eine 30 Stundenwoche dann muss man vielleicht allgemein man die Arbeitsbedingungen überprüfen und Politisch dementsprechend handeln.
Mir sagte mal eine ältere Dame das sie es gerecht finden würde wenn man die Arbeitszeit halbieren würde also
2x1 Arbeiter 4 Stunden anstatt wie jetz 1x1 Arbeiter 8std und das aber für den selben Lohn den man jetzt bekommt
sie ist der Meinung dann hätten viel mehr Menschen arbeit und niemand müsste mehr am Existenzminimum leben..
Gefällt mir: Victorian und Zerberus X
er hat aber gesagt, man könne sich aus dem nächstmöglichen Job weiterbewerben und würde bessere Chancen haben, und das stimmt.
Abi mit 19 oder 20, dann mindestens 3 Jahre Ausbildung oder Studium, selbst wenn es dann null Bruch im Erwerbsleben gibt, wie das sehr knapp.
Die Zeiten des Schulbesuchs und Studiums können aber bis zu 8 Jahre angerechnet werden.
Schulbesuch und Studium: Der Besuch einer allgemeinbildenden Schule, einerFach- oder Hochschule beziehungsweise die Teilnahme an einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme ist von Ihrem 17. Geburtstag an eine Anrechnungszeit.Einen Abschluss müssen Sie nicht nachweisen. Maximal können aber nur insgesamt acht Jahre angerechnet werden.
Quelle: https://www.deutsche-rentenversiche...cationFile/52920/rente_jeder_monat_zaehlt.pdf (ab Seite 22 +)
Gefällt mir: Salzwasser
Selbst mit 45 Jahren Erwerbs-Bio droht so manchem Altersarmut...
Wobei Brüche heutzutage wahrscheinlich völlig normal sind.
Immer wenn ein (SPD-) Politiker von Altersarmut spricht, bin ich regelrecht angewidert.
Jedesmal wenn ich das höre und dann tiefer in die Materie eindringe, fehlt irgendein Parameter.
Die Personengruppe gibt es signifikant es nur in der Theorie bisher.
Warum sind Brüche normal?
Bei Arbeitslosigkeit im Alg1, beim Krankengeld, 3 Jahre pro Kind, Ausbildungszeiten ....
Überall gibt es für solche Fälle Ersatzzeiten, teilweise mehr als der eigene Verdienst (Kinderzeiten, Ausbildung)
Dass man nach 5 Jahren im Alg2 natürlich eine Lücke in der Rente hat, ist ja kein Geheimnis.
Normal ist das aber nicht, wenn man sich die Statistik der Afa mal genauer ansieht. ( Abgänge, Zugänge aus Alg1/Alg2 )
Da ist doch das Problem.
Die meisten Arbeitgeber stellen eben keine Langzeitarbeitslosen aus genau dem Grund nicht ein.
Das ist so, da kann man ausgiebig drüber diskutieren und sich aufregen.
Um beim Thema zu bleiben, ist eben das BGE nicht die Lösung der derzeitigen Probleme auf dem Arbeitsmarkt.
Jetzt schon über KI und den zukünftigen Arbeitsmarkt zu schwadronieren und auf das BGE zu hoffen, ist der derzeitigen Lage nicht angemessen.
Das derzeitige Problem im Alg2 sind die Ungelernten und die mangelnde Bereitschaft der AG Ältere mit guter Ausbildung, aber Handicaps oder veraltetem Wissen einzustellen.
Zusätzlich das Problem der Definition EMR und allgemeiner Arbeitsmarkt.
Da gibt es Menschen, die eigentlich im Alg2 nichts zu suchen haben, aber keinen Anspruch auf EMR haben.
Dafür aber jungen, gesunden ein BGE zu spendieren, nur weil man keinen Bock auf Ausbildung oder Niedriglohn hat?
Gefällt mir: mathias74, saurbier, Maximus Decimus und 1 weitere Person
Das sind aber keine Beitragszeiten. Man müsste sich mal genauer ansehen, wie dieser Eckrentner berechnet ist.
Das sind Anrechnungszeiten.
Als Beitragszeiten gelten aber die Ausbildung 3 Jahre als Beispiel.
Wird auch höher bewertet.
Gefällt mir: vidar
Lehrlinge müssen ab einer gewissen Höhe der Ausbildungsvergütung Rentenversicherungsbeiträge zahlen.
Insofern... wer mit 17 die Schule verlässt und anschließend eine dreijährige Berufsausbildung macht, kommt locker auf 45 Versicherungsjahre bevor er 68 Jahre alt ist.
Gut, es drängen Viele zum Abitur. Aber nicht jeder studiert hinterher. Selbst für die passt es zeitlich.
Zeitlich kommt es nicht für die hin, die mit 19 das Abitur machen und erst 10 Jahre später ins Berufsleben "einsteigen". Das ist allerdings auch wohl kaum der Sinn eines Studiums. Ich kann nicht verstehen, wie man freiwillig ein Studium in die Länge zieht. Jeder den ich kenne, wollte so schnell wie möglich Kohle verdienen und hat sich mit dem Studium beeilt.
Ich kann nicht verstehen, wie man freiwillig ein Studium in die Länge zieht. Jeder den ich kenne, wollte so schnell wie möglich Kohle verdienen und hat si
Ok, Langzeitstudenten in unterschiedlichen Formen und Ausprägungen gab es schon immer.
Das Problem aus meiner Perspektive ist folgendes:
Früher gab es ca. 25% mit Abitur und dem Drang hauptsächlich ins Studium.
Heute ist der Anteil fast 50%, auch politisch gewollt.
Nennt man mittlerweile Akademisierungswahn.
Leider ist das Niveau derart gesunken, dass ein immer größerer Anteil das Studium nicht schafft bzw. umschwenkt oder rumgammelt.
Gerade in den faktenbasierten Studiengängen merken die jungen Leute sehr schnell die Überforderung.
Viele gehen dann den Weg in die „Laberfächer oder sonstigen brotlosen xxxx“
Mehr als früher ist auch der durchaus sinnvolle Weg der Auslandserfahrung incl. Sprachen.
Leider versteht das die Generation Z aber als Urlaubszeit zur Selbstverwirklichung.
Der Leistungsgedanke ist vollkommen verlorengegangen.
Mittlerweile ist es schon ein Malus, wenn man Leistung einfordert, oder gar die Arbeit als zentrales, erfüllendes Element des Lebens sieht.
Da faselt man doch lieber mit den grünen Sympathisanten was vom BGE.
Btw. : da sind mir dann sogar ehrliche Linke Wähler mit Arbeitergeruch lieber, als diese grünen Jünglinge mit frischem Bachelor und null Leistung im bisherigen Leben.
Für den ein oder anderen mag die Kritik an der jungen Generation überzogen klingen, sicher gab es immer schon das draufhauen auf „die Jugend“ 68er .... etc.
Meine Erfahrungen rühren aus einer beträchtlichen Zahl von Einstellungsgesprächen und Tests, sowieso die Sichtung der Qualifikation auf dem Papier etc.
Natürlich habe ich auch sehr positive Erfahrungen gemacht, aber leider im Bereich kleiner 20% der Bewerber.
Nahezu allen waren aber Mängel in den Naturwissenschaften gemein.
Ich sage das übrigens aus Sicht eines Akademikers, der auch zunächst mit 16 eine Lehre begonnen und abgeschlossen hat incl. anschließender Wehrpflicht von 15 Monaten.
Ich sehe das nicht sooo schwarz. Ich kenne viele jüngere Leute, die ackern hart und haben auch gar keine Lust darauf, noch weitere Jahre mit wenig Geld auszukommen oder immer den Bittsteller bei Mutti, Vati oder dem Staat geben zu müssen.
Es gibt zwangsläufig mit mehr Studenten auch mehr Menschen, die bestenfalls auf dem Papier zum Studium befähigt sind. Wie sagte mir die Leiterin des örtlichen Gymnasiums mal: "Wir lassen keinen zurück!" Sowas kommt von sowas!
Ich denke aber, bei Vielen fällt der Groschen spät. Aber er fällt. Nur haben die es dann zwangsläufig schwer, wenn sie später durchstarten.
Durchstarten ist allerdings die einzige Option. Denn irgendwann ist das Geld alle, das Erbe fällt womöglich nicht so üppig aus wie erhofft, und was dann?
Gefällt mir: RobbiRob
Das BGE in konsensfähiger Form würde für die Bezieher von Sozialleistungen wohl eine Verschlechterung gegenüber dem heutigen System darstellen. Man bedenke, dass die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe auch auf einem ganz anderen Niveau geplant war. Die zentrale Frage sollte eher sein, wie man den Gesellschaftsvertrag wiederherstellen kann und ob ein BGE überhaupt dazu geeignet ist. Ich hielte ja zunächst massive Investitionen in soziale Infrastrukturen (Wohnraum, Bildung) und die Stärkung von Arbeitnehmermitbestimmung bzw. Wiederherstellung eines gerechten Tarifsystems für dringlicher. Unter den Befürworter eines BGE sind hingegen viele Anhänger eines "schlanken Staats".
Was man an den Beiträgen hier sehen kann, ist, wie tiefe gespalten und unsolidarisch unsere Gesellschaft ist. Das wird noch böse enden.
Gefällt mir: Kerstin_K und Zerberus X
Gefällt mir: DoppelPleite
Gefällt mir: Sabattical, Kerstin_K, AsbachUralt und 2 andere
Gefällt mir: Elgaucho, jaykay19 und Zerberus X
Gefällt mir: Elgaucho, Zeitkind und Dinobot
Gefällt mir: Elgaucho, Sabattical, AsbachUralt und 1 weitere Person
Gefällt mir: Elgaucho, Zeitkind und Zerberus X
Gefällt mir: Gaestin und Zerberus X
Gefällt mir: Sabattical
https://statistik.arbeitsagentur.de...-in-zahlen/grusi-in-zahlen-d-0-201811-pdf.pdf
Auf eine solche "Gnade" kann man gern verzichten, wenn das Ergebnis ein nutzloser Bullshit-Job wäre, wie vorher in dem Artikel beschreiben wurde. Sowas macht krank
Ich frage jetzt mal ganz gezielt:
2/3 der Alg2 Empfänger hat keine Ausbildung, Tendenz steigend mit längerer Alg2 Zeit.
Was für eine gut bezahlte Tätigkeit soll diese Personengruppe von welchem Unternehmen denn bekommen?
Einfache Arbeiten gibt es immer weniger, entweder Automatisierung oder ausgelagert.
Es gibt sehr viele Menschen , die sich heute auf kreative Selbstverwirklichung konzentrieren-und stattdessen ihr Geld für sich arbeiten lassem. Warum soll das im kleinen Maßstab nicht auch nicht so betuchten Bürgern mittels BGE ermöglicht werden?
Weil es genau die machen werden, die es auch ohne ein BGE schaffen würden.
Ich frage jetzt mal ganz gezielt:2/3 der Alg2 Empfänger hat keine Ausbildung, Tendenz steigend mit längerer Alg2 Zeit.
zu diesen 2/3 gehöre ich nicht. Auch nicht trotz längerer ALG II Zeit. Du verkennst die Heterogenität von Menschen ganz allgemein. Ist übrigens auch eine gewollte Fehleinschätzung,, die von der BA bis zu den Jobcentern reicht -ganz im Sinne der Maßnahmenindustrie. Und Elos ohne Ausbildung bekommen auch keine im Schnellverfahren, wenn sie durch einen Maßnahme-Wolf gedreht werden, mit zig "Übungsfeldern" , wie es aktuell via zig BKM Maßnahmen angedacht ist. Die Gruppe der Ungelernten hat in Deutschland so oder so keine Chance mehr -auf einen gut bezahlten Job, wenn er oder sie nicht sehr viel Glück hat oder Beziehungen oder....
Wenn es erst einmal ein BGE gibt, dann kommt es auf die Art der Arbeit auch nicht mehr an -weil man diese eh nicht mehr in Vollzeit ausüben muss. Und wie gesagt, wenn es hier keine Arbeit mehr gibt, dann woanders. Wenn der Ungelernte dann das BGE mitnehmen kann -umso besser.
zu diesen 2/3 gehöre ich nicht.
Ich weiß auch, dass das für viele hier im Forum nicht zutrifft.
Aber kann man deswegen den Fakt wegdiskutieren?
Das grundsätzliche Problem der Zusammenlegung von Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe hat doch genau diesen Unsinn hervorgerufen.
Langjährige Beitragszahler, bestens ausgebildet mit Handicaps oder etwas aufgebaut im Leben treffen nun auf Ungelernte, die immer weniger auf dem Arbeitsmarkt nachgefragt werden.
Wenn ich mir die Bemerkung erlauben darf, Tendenz steigend durch den Zustrom der Flüchtlinge ins Alg2. #Sozialer Sprengstoff#
Beide müssen per Definition Bullshitjobs annehmen im Alg2.
Ich habe es selber erlebt, wie nach und nach alle Jobs für niedrig qualifizierte weggefallen sind.
Teilweise gute Leute, mit denen ich gerne gearbeitet habe.
Aber es ist nunmal Fakt, dass die abseits dieser Tätigkeiten keine Chance haben.
Und eben diese einfachen Tätigkeiten nicht mehr existieren oder nur für Mindestlohn.
Und nun ruhig stellen mit einem BGE?
Wieso nur ruhigstellen. Besser als die ständige Bedrohung mit Sanktionskeulen oder der gezielten Zuweisung in diverse Verblödungsmaßnahmen, die zudem da dann nur den Sinn haben, den Elo seelisch nackig zu machen und ihm dabei die Schuld an der Arbeitslosigkeit zuzuschreiben -ist es allemal. Denn die aktuelle Wahrheit sieht anders aus. Und alle sollten sich darauf mental einstellen und Alternativen für sich entwickeln, denn :irgendwann kommt die Job Apokalypse:. -auch , wenn sie dann nur andere Arbeitsplätze schafft. Siehe:
Sozialstaat der Zukunft: Was ein bedingungsloses Grundeinkommen bringt - SPIEGEL ONLINE - Wirtschaft
Der technische Fortschritt ist unaufhaltsam. Jedoch hat auch das vormalige Industriezeitalter für alle eine Nische geboten. Das wird dann mit BGE auch so sein. Nur auf einem anderen Niveau. Man muss sich nur darauf einlassen können. Und momentan sieht das sowieso eher armselig aus, was die Jobcenter da den Elos zutrauen oder mittels Maßnahmen zum neuen Zeitgeist anbieten, was man auch als Qualifikation anerkennen könnte Wenn von 200 Maßnahmen eine dabei ist -meines Wissens nach -bei denen auf dem Lehrplan stehen soll " was ist ein #?" -dann ist das lächerlich -weil viel zu wenig. Die Inhalte der Maßnahmen der BA oder Jobcenter führen schlichtweg niemals zu einem längeren Verbleib bei einem AG -darauf sind die Inhalte einfach nicht angelegt. Trotzdem werden jedes Jahr Millionen zum Fenster dafür rausgeworfen und Elso sinnlos sanktioniert -obwohl den Elo solche Maßnahmen langfristig nur ins Nirwana führen. Das nenne ich Psycho .Terror ohne Sinn und Verstand . Weil es die Betroffenen schlichtweg nur um den Verstand und zum Verzweifeln bringt.
Ich bin inzwischen zu der Überzeugung gelangt. Die Maßnahmen im ALG II dienen nur als Garant dafür -dass die Elos im System ALG II verbleiben -und nie mehr eine Stelle aus freien Stücken bekommen. Dies soll den Elos in ALG I vorbehalten werden und bleiben. Dann lieber gleich mit offenen Karten spielen und gleich BGE zuerst für diese Klientel zahlen. Das sorgt wenigstens nicht für noch mehr Rechtsradikalismus. Davon bin ich fest überzeugt.
Übrigens halte ich auch die BA für eine überkommende, nebulöse und unverschämt teure Institution, die abgeschafft gehört. Das sich noch niemand wirklich über die getürkten Statistiken mehr als nur aufregt oder dem mal Einhalt gebietet, das wundert mich schon lange. Da muss man sich fragen -wozu ist die BA noch so alles imstande?
Gefällt mir: Negev, Merkur und Kerstin_K
über die getürkten Statistiken mehr als nur aufregt oder dem mal Einhalt gebietet
Das hängt aber eher mit den Medien und der verkürzten Berichterstattung zusammen.
In der BA-Statistik kann man wirklich alles finden, also wieviel in Maßnahmen sind etc.
Dein Pauschalargument kann ich so nicht bestätigen, sehe aber auch die Problematik wenn man nur zwei, drei Kennzahlen veröffentlicht via. Tagesschau und Co.
Die Rohdaten sind valide, da habe ich keinen Zweifel.
Mag der Stammtisch anders sehen.
Der technische Fortschritt ist unaufhaltsam. Jedoch hat auch das vormalige Industriezeitalter für alle eine Nische geboten. dasn wird dan auch so sein. Nur auf einem anderen Niveau.
Aber die Annahme, dass das JC dann helfen könnte, wird genauso scheitern wie heute auch schon.
Einen vernünftigen Job gibt es nicht in der Jobbörse, da wird immer Eigeninitiative nötig sein.
Abwarten war und ist schon immer kontraproduktiv.
Das JC verwaltet, mehr nicht. Das muss jedem klar sein, der ernsthaft Arbeit sucht.
Gefällt mir: Pauer
....Demnach würde hier der Familie ein Gesamtbetrag von 3500 € (nach Abzug der KKV ggf. 3100 €) zur Verfügung stehen. Die Familie könnte für sich zumindest ohne Zwänge sich des/dem H4 System unterordnen zu müssen ihren Lebensunterhalt schon mal gewährleisten. Es obliegt dann jedem selbst den Haushaltsbedarfsbetrag mittels eines Beschäftigungsverhältnis aufstocken zu können....
Ich habe eine Frage zu diesem fiktiven Rechenbeispiel: Angenommen der Familienvater hat bisher als Müllmann, Altenpfleger, Bauarbeiter oder Bäckergeselle gearbeitet. Der wird sich doch jetzt zweimal überlegen ob er noch buckeln geht. Die Arbeit würde liegenbleiben, man müsste enorme finanzielle Anreize schaffen, damit es überhaupt noch Menschen gibt, die diese Tätigkeiten ausführen wollen. Das Ergebnis wäre zwangsläufig eine Geldentwertung, die dazu führen würde dass die 3.500 EUR den Lebensunterhalt nicht mehr decken würden. Das Spiel würde dann von vorne beginnen.
Gefällt mir: Else Kling und Zerberus X
Das ist genauso, wie mit den billigen Brötchen und den schlecht bezahlten Bäckerei-Fachverkäuferinnen im 450€ Job.
Wenn die ordentlichen Lohn oberhalb Mindestlohn und Vollzeit bekommen würden, wäre es vorbei mit so manchem Geschäftsmodell.
Hier bei mir in der Umgebung sehe ich an fast jeder Bäckerei ein Schild, dass Personal gesucht wird.
Altenpfleger mit Examen sind trotz guter Löhne nicht zu bekommen.
Nicht zu verwechseln mit den schlecht bezahlten Helfern in dem Bereich!
Wer will diese unattraktiven Jobs dann überhaupt noch machen, ausser ein paar Berufene Idealisten?
Gefällt mir: Georg1975
Fuer Familien koennte es mit 1000 EUR gehen, wenn die Kinder den gleichen Betrag bekommen.
Dein Wunschdenken: Familie mit 2 Kinder ergibt also 4 x 1000 = 4000 € (wahrscheinlich 3400 nach KV-Abzug)
Dagegengesetzt die jetzige Hartz IV – Leistung aber hier sogar inkl. Kindergeld
2 x 382.................. = 764
2 x 302.................. = 604
KDU........................ = 1000 (fiktiver Betrag)
Summe...................= 2368
Kindergeld...........= 408 (2 x 204)
Summe ................ = 2766 Hartz IV aber mit Kindergeld
Dies würde mit dem BGE einen Mehrleistungsbetrag für die Familie von 624 € bedeuten. Wenn wir hier das Kindergeld mal so wie es jetzt üblich bewerten, wären es sogar 1032 € mehr. Träum weiter, so wird das Spiel garantiert nicht laufen.
Fuer Singles sind 1000 EUR zu wenig. Und nicht jeder hat eine reelle Chance am Arbeitsmarkt.
Dafür hat er bei ca. 850 € BGE auch keine Verpflichtungen gegenüber irgendeinen Sozialträger. Eine Job kann er sich auf gut Dünken aussuchen.
Ich habe eine Frage zu diesem fiktiven Rechenbeispiel: Angenommen der Familienvater hat bisher als Müllmann, Altenpfleger, Bauarbeiter oder Bäckergeselle gearbeitet. Der wird sich doch jetzt zweimal überlegen ob er noch buckeln geht. Die Arbeit würde liegenbleiben, man müsste enorme finanzielle Anreize schaffen, damit es überhaupt noch Menschen gibt, die diese Tätigkeiten ausführen wollen. Das Ergebnis wäre zwangsläufig eine Geldentwertung, die dazu führen würde dass die 3.500 EUR den Lebensunterhalt nicht mehr decken würden. .
Wenn jeder seinen Müll gleich selbst zur Müllverbrennungsanlage via kostenlosem Nahverkehr oder Fahrrad mit Anhänger bringt -Zeit hat man dann ja -dann spart man auch an den Müllgebühren. Übrigens wäre es dann auch sinnvoll, wenn Lebensmittel unverpackt bzw. sparsam verpackt verkauft würden. Oder zum Selbstabfüllen in mitgebrachte Behälter. Solche Geschäfte gibt es schon. Die tragen nur heute noch das Ettikett eines Bio Ladens. Ist also nicht so das Problem. Es wird zudem immer Menschen geben, die dann kurzfristig immer wieder trotzdem anheuern. In der Altenpflege geht der Trend zum Betreungsroboter. Ist in Japan schon sehr verbreitet. Man könnte hier die Altenpflger entlasten -indem man die Pfleger zur Feinjustierung und Wartung der Roboter weiterbildet. Die Altenpfleger könnten sich dann vermehrt den Senioren persönlich zuwenden oder da -wöfür der Robter NOCH nicht geeignet ist. Sehe ich also auch kein Problem. Das industirelle Backen ist so oder so auf dem Vormarsch. Bauarbeiter? Nun gut -manche bekommen da auch endlos Arbeit. Berliner Flughafen. Zum Beispiel. Kurzum: Ich sehe nicht, was liegenbleiben könnte.. Ich sehe überwiegend die Chancen, die damit verbunden wären.
... man müsste enorme finanzielle Anreize schaffen, damit es überhaupt noch Menschen gibt, die diese Tätigkeiten ausführen wollen...
Vielleicht würde dies BGE dann endlich dazu führen, dass auch entsprechende Löhne für die Arbeitsleistung gezahlt werden. Deutschland als Billiglohnland muss endlich abgeschafft werden. Je mehr finanzielle Mittel die Leute zur Verfügung haben, desto mehr wird wahrscheinlich auch konsumiert werden. Dies wäre für die gesamte Wirtschaft sicherlich von Vorteil. Ergo, könnte hier eine Win-win-Situation entstehen. Dass es hier dann in einigen Bereichen Preissteigerung geben könnte, wäre dann wohl das kleinere Übel.
Du hast es immer noch nicht begriffen: es gibt Menschen, die können nichts dazuverdienen aus unterschiedlichsten Gründen.
Das haben aber viele noch nicht begriffen, dass ein BGE im Endeffekt den bevorzugt, der leistungsfähig ist.
Mal genau überlegen, warum gerade die Grünen mit ihrer Klientel ala „studiert irgendwas mit Medien“, das BGE sanktionsfrei fordern.
Die Kranken, die durch das EMR-Raster fallen und keine Vorsorge haben, werden dann weniger Einkommen als vorher haben.
Vor allem in Regionen mit hoher KDU.
Krankenversicherung vergessen auch viele.
Gefällt mir: Georg1975 und Kerstin_K
Und exakt deshalb verstehe ich irgendwie immer nie, warum das BGE herbeigesehnt wird von den Leuten, die davon eben eindeutig nicht profitieren.
Die sogar hier in diesem Forum behaupten: "Da wird ja sooo viel Geld eingespart, weil die ganzen Behörden nicht benötigt werden!"
Die dann aber exakt die ganzen Extra-Würste nicht mehr bekämen, wenn es diese Behörden nicht mehr gibt.
Extra-Würste? Welche Extra-Würste?
- ALG-2
Schon mal überlegt, wie viel Geld da monatlich tatsächlich drauf geht?
Gefällt mir: Kerstin_K, RobbiRob und Zerberus X
Dieses omninöse BGE kommt, allerdings nicht nur für Deutschland, sondern für den Bereich der gesamten Europäischen Union; Finnland ist ja hier wohl bereits am Testen?
Dieses eu-weite BGE wird auch nur für EU-Bürger gelten, also nicht nur für jene Bürger, die über die nationale Bürgerschaft eines Mitgliedslandes der EU verfügen, sondern darüberhinaus in einem EU-Land ihren Hauptwohnsitz haben; diese Leistungen werden nur am Hauptwohnsitz ausgezahlt, sie sind nicht übertragbar und nicht vererbbar. Weitere, bzw. nähere Feinheiten sind noch unklar.
Es wird erst dann eingeführt, wenn es vom mindestens 3 EU-Ländern erfolgreich getestet worden ist; bis dahin ist alles weitere Spekulation.
... es gibt Menschen, die können nichts dazuverdienen aus unterschiedlichsten Gründen.
Obwohl du meine vorherigen Gegenargumente bisher nicht widerlegen konntest, gebe ich dir auch zu der von dir jetzt genannten Situation gerne eine weitere Betrachtungsweise bzw. Einschätzung.
Egal wie man es auch betrachtet, es werden weiter einige Betroffene nicht so finanziell unterstützt werden, wie es vielleicht doch hätte sein müssen. Der von dir vorgetragene Musterfall einer Einzelperson bekommt auch heute als H4 selten einen Leistungsbetrag zugebilligt, welcher sich oberhalb des von mir genannten voraussichtlichen 850 € BGE -Betrags (1000 – ca. 150 für KV) befindet. Der Unterschied ist nur, dass der/diejenige BGE - EmpfängerIn sich nicht mehr weiter den gesetzlichen Richtlinien der Sozialträger unterzuordnen hätte. Ich kann mir zusätzlich aber durchaus vorstellen, dass es hier vielleicht in speziellen gesundheitsbedingten Ausnahmefällen auch Zuschüsse zum BGE für etwaige Medikamente, medizinische Behandlungen etc. geben könnte.
KDU wäre ggf. ein Argument, kannst du aber sonst noch deine Aussage mit eindeutigen Zahlen manifestieren.
Unabhängig davon, ist es momentan auch vollkommen wurscht, wie man das BGE bewertet. Wir diskutieren hier sowieso nur über ungelegte Eier.
Gefällt mir: Zerberus X
ALG 2? Ernsthaft.? du hast keine Ahnung, wie unnütz und menschenverachtend dieses Bürokratie -Überwachungs-Moster ist. Übrigens sind die Jobcenter gar keine Behörde -sondern eine öffnetlich rechtliche Gesellschaft sui generis -also ein Vorläufer der GmbH. Mit "geschäftpolitischen" Handlungsfeldern...
Die Almosen dieser staatlich legitimierten Pseudo -Bude braucht kein Mensch, der sich inzwischen über den Intellekt eines Funfjährigen hinausgewachsen ist und sein Leben nicht in versifften Maßnahme-Buddelkästen mit "wir spielen Arbeit" verbringen will. Die Extra würste sind dort ohnehin -von Anfang an -für die Ateuere und Mitläufer reserviert. Dem Elo wird da meist nur ein Haufen zugemutet.
Krankenversicherung könnte man staffelnd abschmelzen -umso weniger man das in Anspruch nummt -um so weniger zahlt man. Das bringt dann jeden Hypochonder wieder auf Linie. Zzum Beispiel.
Wieso KDU? Ohne ALG II gibt ers dann eben wieder Wohngeld . Aber eben nur so lange -wie man dann dazu arbeitet. Man bräuchte dann nur eine Bescheinigung , dass man in dem Bedarfsmonat schon mal gearbeitet hat . Dann kann sich jeder entscheiden -ob er noch weiter Wohngeld will -oder nicht.
Das sind aber nur Eckpunkte. Ewige Mäkler finden an allem keine gutes Haar. Und viele sind dabei einfach nur mißgünstig , was eine Kennzeichnung des typischen deutschen Provinzlers ist, der zudem von lutheranischer oder katholischer oder sonstiger Erziehung fehlgeprägt ist, weil eben ewig gestrige Moral und Arbeitseinstellungen keine moderne Gesellschaft voranbringen können. Ist jedenfalls meine Meinung dazu. Ich war immer ein Freigeist. Was bin ich bis heute froh darüber., dass mir nicht der Mief des Mittelalters anhaftet oder ich gar noch dafür Steuern zahle oder je zahlte.
Gefällt mir: Gollum1964
Krankenversicherung könnte man staffelnd abschmelzen -umso weniger man das in Anspruch nummt -um so weniger zahlt man. Das bringt dann jeden Hypochonder wieder auf Linie. zum Beispiel.
Weiso KDU? ohne ALG II gibt ers dann eben wieder Wohngeld . Aber eben nur so lange -wie man dann dazu arbeitet. Man bräuchte dann nur eine Bescheinigung , dass man in dem Bedarfsmoant schon mal gearbeitet hat . Dann kann sich jeder entscheiden -ob er noch weiter Wohngeld will -oder nicht.
Gruselige Vorstellung. Niemand sucht sich aus, krank zu werden. Allerdings werden sich dann wohl viele nicht mehr zum Arzt trauen, auch wenn es nötig wäre, damit es nicht teurer wird.
Und deine Wohngeld Idee benachteiligt schon wieder die, die nicht arbeiten können.
Und wenn man sich dann eben die Klassenfahrt, den Eigenanteil zum Zahnersatz oder die Einrichtung der ersten Wohnung nicht leisten kann, dann ist das eben so und man muss verzichten.
Ewige Mäkler finden an allem keine gutes Haaar. Und viele sind dabei einfach nur mißgünstig , was eine Kennzeichnung des typischen Provinzlers ist, der zudem von lutheranischer oder katholischer oder sonstiger Erziehung fehlgeprägt ist, weil ewig gestrige Moral und Arbeitseinstellungen keine moderne Gesellschaft voranbringen können
Naja, dass der hippe Medientyp, in Berlin im Szeneviertel im Altbau wohnend seine Digitale Boheme nur mit den Leistungen eben dieser Spießer ausleben kann, wird dabei verschwiegen.
Dass genau diese Nullnummern, den Provinzlern, die den Wohlstand in Deutschland erst möglich gemacht haben, Neid und Missgunst vorwerfen, gehört wohl heute zum guten Ton der linksgrünen Sozialmafia.
Die Frage ist wer das alles bezahlen soll?
Wir haben zwar Rekordbeschäftigung von ca. 45 Millionen , aber Nettosteuerzahler sind davon „nur“ ca. 27 Millionen.
Von den 27 Millionen sind auch noch viele direkt oder indirekt vom Staat beschäftigt.
Irgendwann ist Ende mit auspressen der Zitrone.
Ja, in soweit ist die Gesellschaft gespalten, das sehe ich auch immer mehr.
Krankenversicherung könnte man staffelnd abschmelzen -umso weniger man das in Anspruch nummt -um so weniger zahlt man. Das bringt dann jeden Hypochonder wieder auf Linie.
Das ist ja schlimmer wie die neoliberale FDP.
Sowas möchte ich jedenfalls nicht in einem funktionierenden Sozialstaat.
Ich habe nichts von teurer geschrieben -wenn man wirklich krank ist. Ich kenne aber zig Senioren -die wegen jeden kleinem Pups ganze Tage bei zig Ärzten verbringen und sich -ganz nebenbei -immer noch mehr Medikamente verschreiben lassen -auch wenn sie inzwischen schon 95 Jahre alt sind. Mag bei mir gehäuft auftreten. Aber Senioren scheinen randvoll mit Arztterminen fömlich zugemüllt zu sein. Und werden von den Ärzten auch vorzugweise gepampert, so mein Eindruck . Manche Rentner nehmen mehr Pillen ein -als sie sonst essen. Mit einem BGE könnte sich das ändern -dass die Pharmalobby nicht so viele Abnehmer findet. Sondern der Naturmedizin wieder mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. Nicht umsonst werden in China und Japan die Menschen immer noch uralt. Auch ohne Hartz iV oder sonstiges Medikamenten-Gedöns aus deutschen Pharma-Landen.
Zudem: chronsich Kranke und Behinderte fallen auch meist irgendwann aus dem Hartz iV Bezug und trotzdem nicht ins Bodenlose. Aber -es gibt eben auch Grenzfälle. Ich bin selbst betroffen und bin gehandicapt. Sieht man aber nicht -auf den ersten Blick . Wird aber immer irgendwann für jeden ersichtlich, weil ich mir die Behandlung nicht leisten kann und auch sonst niemand dafür aufkommt, Es hätte be mir als Kind behandelt werden müssen. das wäre noch preiswerter gewesen . Heute würde das nur privat zu behandeln sein. Würde mich aber 30.0000 Euro Kosten . Ohne Garantie auf Gelingen, weil ich eigentlich schon zu alt bin und die Medizin noch nicht soweit, dass das preiswerter ginge oder als Kassenleistung.. Dazu müsste die Auswirkungen noch schlimmer werden, was zu befürchten ist. Du siehst also . Nicht jeder kommt zum Zuge und kann von der gesetzlichen KK profitieren, wie er es bräuchte -auch heute ist das schon so. Das finden sogar Ärzte bei mir schade -können aber auch nichts ändern -ohne staatliche Finanzierung. Gut möglich, dass dies eauch mithin ein Grund für meine Langzeitarbeitslosigkeit ist. Trozdem und gerade deswegen bin ich eine Verfechter des BGE. Eben -weil ich ein ganzes Leben schon erleben muss -dass die gesetzliche KK für mich nahezu wertlos ist und war -weil sie die Kosten schon heute nicht übernimmt -wo ich sie schon immer am meisten gebraucht hätte..
Wer gar nicht arbeiten kann -der bekommt dann doch irgendwann Rente -dann sähe das dann schon wieder anders aus. vielelicht könnte man auch Heimarbeit dazu gelten lassen.[
Gefällt mir: Elgaucho
Jetzt sind es schon zwei Drittel?
Kürzlich war es erst noch die Hälfte (siehe Beitrag 36):
25.09.2018 21:45 ARD: Report Mainz "Arm durch Krankheit. Trotz Erwerbsminderungsrente stehen Millionen vor Altersarmut"
Sorry, aber dich kann man echt nicht (mehr) ernst nehmen.
Die Hälfte aller Arbeitslosen im Alg2 und Alg1 zusammen sind Ungelernte.
2/3 im Alg2 sind Ungelernt. Der Anteil steigt mit Dauer der Arbeitslosigkeit weiter an.
Ich habe doch schon oft genug Statistiken gepostet.
Bitte nicht vergessen, dass wie ich oben schrieb jetzt erst sehr viele Flüchtlinge direkt ins Alg2 (SGB II) kommen und nicht ins Alg1(SGB III)
Aber nur für Dich: Seite 28 aktuell vom Nov. 18
Dinobot, du hast keine weiteren Menschen in deinem näheren Umfeld, oder?
Naja, dass der hippe Medientyp, in Berlin im Szeneviertel im Altbau wohnend seine Digitale Boheme nur mit den Leistungen eben dieser Spießer ausleben kann, wird dabei verschwiegen.Dass genau diese Nullnummern, den Provinzlern, die den Wohlstand in Deutschland erst möglich gemacht haben, Neid und Missgunst vorwerfen, gehört wohl heute zum guten Ton der linksgrünen Sozialmafia.
Mit Populismus zu Lasten der Start Up Generation wird Deine Argumentation auch nicht wahrer. Eines ist wohl auch klar: beide heben überhaupt nichts, was sie verbindet. Und das sit auch gut so. Der Medientyp belässt es bei dieser Feststellung. Der Provinzler belässt es aber nicht dabei und fängt an zu polemisieren. Weiso eigentlich? Oder sähe es der Provinzler lieber, wenn sein Geld schon wieder falsch am Berliner Flughafen versandet? Zum Beispiel. Der Provinzler ist übrigens mehr und mehr eine Klientel , die aktuell ,mehrheitlich in Behördenstuben oder auf dem Land zu finden ist. Das würde ich dann ausgleichende Gerechtigkeit nennen. Für das zu bezahlen, was die Kollegen und Politiker via Jobcenter versaubeutelt haben. Darum geht es. Und nicht um einen "Medientypen". Das ist Klischeedenken auf anderer Ebene.. sicher habe ich jetzt auch Klischeees bedient, aber eher spielerisch.
Wem dann Deutschland mit BGE nicht passt. der kann ja woanders den steuerzahlenden Provinzler mimen. Bleibt sicher ihm unbenommen. Man könnte ja auch für Bayern gleich dementsprechend eine Sonderstatus - Zone beantragen.
@RobbiRob: Stell doch einfach Links zu Quellen ein, die deine Aussagen belegen. Dann weiß man klar und deutlich, was und wie du etwas meinst.
Gefällt mir: Elgaucho und Dinobot
Verstehe die Frage nicht. Ich kenne jedenfalls keine, die sich zurücknehmen und Arztbesuche auf das Wesentliche zu reduzieren in der Lage sind. Mit meiner Umgebung oder der Anzahl dessen hat das weniger zu tun . Weiß auch nicht, was das jetzt mit dem Thema BGE zu tun haben soll.
Man könnte ja auch für Bayern gleich dementsprechend eine Sonderstatus - Zone beantragen.
Wohne jetzt nicht in Bayern und bin auch keiner, aber hier leben nunmal sehr viele Nettosteuerzahler und Finanzausgleich kommt eher nicht aus dem Berliner Haushalt.
Arm und Party mag in Berlin sexy sein, der ländliche Bayer sieht das dann in seiner Provinz etwas anders. ;-)
Hab ich doch. Hab Dir sogar die Seite angesagt.
Oder bezweifelst Du die Zahlen? Dann erübrigt sich natürlich eine Diskussion.
Es ist halt auch komplex, siehe eben den Anstieg durch die Flüchtlinge.
Bundesarbeitsagentur: Zwei von drei Flüchtlingen beziehen Hartz IV - WELT
AC7E82EE-3095-43E9-A40C-BD142AA9C25D.jpeg
940,7 KB Aufrufe: 12
Wenn ich schon höre wie Utopisten und Sozialromantiker in Talkshows argumentieren: "der Journalist hat dank BGE keinen Druck mehr, und daher mehr Zeit um hochwertige Beiträge zu schreiben", oder "der Erfinder hat dann endlich mehr Zeit um über neue Erfindungen nachzudenken.....".
Diese Träumer vergessen scheinbar, was dieses Land am laufen hält. Es gibt rund um die Uhr Wasserleitungen zu flicken, Güter zu transportieren, Hintern abzuwischen.
Gefällt mir: Salzwasser, RobbiRob und Kerstin_K
Mal eine Frage, die sich mir bei Deiner Argumentation stellt:
Sollen denn jetzt alle Flüchtlinge auch BGE bekommen. Bitte nicht -denn dann steht morgen die ganze Welt vor der Tür.
Es mag sein, dass unter den Flüchtlingen auch minder gebildete sein mögen. Aber das kannst du jetzt nicht vermengen mit dem BGE in einem Stück nennen, wenn diese nicht auch BGE bekommen.
Wenn ich schon höre wie Utopisten und Sozialromantiker in Talkshows argumentieren: "der Journalist hat dank BGE keinen Druck mehr, und daher mehr Zeit um hochwertige Beiträge zu schreiben", oder "der Erfinder hat dann endlich mehr Zeit um über neue Erfindungen nachzudenken.....".Diese Träumer vergessen scheinbar, was dieses Land am laufen hält. Es gibt rund um die Uhr Wasserleitungen zu flicken, Güter zu transportieren, Hintern abzuwischen.
Wenn Bob Woodward oder Thomas Alva Edison stattdessen solche Arbeiten verrichtet hätten, dann wäre Watergate nie ans Licht gekommen und auch ansonsten würde den Bürger noch heute wenig Erhellendes in die Abende begeiten. Schuster bleib bei Deinen Leisten gilt für alle Talente. Jeder von denen trägt oder trug für andere zur Gesellschaft bei -sogar nachhaltig , was bei den der anderen Sparte nicht immer der Fall ist., Weil sowas auch delegiert werden kann. Vielelicht gäbe es noch mehr und schneller Erfindungen und Aufdeckungen -wenn man mehr Talente dazu fördern würde. Und wenn es dann das BGE ist -was wäre daran verkehrt.?
Glaubst Du allen Ernstes, dass es in Deutschland möglich wäre, hier Unterschiede zu machen?
Glaube ich nicht dran, auch wenn ich die gleichen Auswirkungen fürchten würde.
Wie frech und dreist kann es eigentlich noch werden?
Du willst ein BGE haben. Die Reichen sollen natürlich keines bekommen, und irgendwelche Ausländern auch nicht.
Du bist einfach nur dreist und geldgeil. Und ein Egoist!
Wenn ich schon höre wie Utopisten und Sozialromantiker in Talkshows argumentieren: "der Journalist hat dank BGE keinen Druck mehr, und daher mehr Zeit um hochwertige Beiträge zu schreiben", oder "der Erfinder hat dann endlich mehr Zeit um über neue Erfindungen nachzudenken....."
Da fällt mir immer der Ingenieur ein, der beim Thema voll-autonomes Fahren anmerkte, dass sowas natürlich funktioniert.
Allerdings kann es da in anderen Ländern schon mal Probleme geben, die manche Träumer nicht sehen.
Ich habe die Grafik mal entfernt, da ich keinen Hinweis auf Dein Urheberrecht finden konnte ...
(Habe selber Teilautonomes, das klappt ganz gut, innerhalb gewisser Grenzen)
Das Kompliment gebe ich gerne zurück. Denn es ist Polemik . Nichts davon stimmt oder wurde je von mir so gesagt. Im Gegenteiil. Jeder Start upper oder sonstwie kann es bekommen -.ist mir egal. Und die Definiton "irgendwelche" Ausländer stammt von Dir. Die behalte mal schön für dich. Und egoistisch bin ich auch nicht, denn ich habe die Preise für OPs nicht gemacht. Daran verdienen andere
Befürworter von BGE sind übrigens durchweg keine Egoisten. Denen geht dabei überhaupt nicht um die Einzelperson -sondern um eine Systemänderung als solche, die allen gleichermaßen eine Entwicklung nach Ihrer persönlichen Entscheidung gleichermaßen darüber hinaus ermöglichen soll. Und Berechnungen zeigen. Es ist möglich. Daran orientiere ich mich. Und sehr vielle Wissenschaflter und Studien auch.
denn ich habe die Preise für OPs nicht gemacht. daran verdienen andere
Würde mich aber 30.0000 Euro Kosten
Eine Null zuviel, oder ernsthaft? Das Trennzeichen wäre dann ja auch falsch.
Alte Menschen sind oft kraenker, schlicht, weil der Koerper verbraucht ist. Und ich habe es sehr oft gerade bei älteren erlebt, dass die eben nicht zum Arzt gegangen sind oder die verordneten Medikamente nicht genommen haben. mit den entsprechenden Folgen.
Wer gar nicht arbeiten kann -der bekommt dann doch irgendwann Rente -dann sähe das dann schon wieder anders aus. vielelicht könnte man auch Heimarbeit dazu gelten lassen.
Und was ist mit denen, die nct arbeiten können, weil sezum Beispiel Kinder oder pflegebedürftige angehötige zu versorgen haben?
Und was it mit denen, denen kein Arbeitgeber eine Chance gibt, obwohl sie an einem angepassten Arbeitsplatz genauso viel leisten könnten wie jeder Nichtbehinderte?
die kriegen nämlich alle keine Rente. (Wenn es denn Erwerbsminderungsrente überhaupt noch gibt bei einem BGE.)
Wenn es denn Erwerbsminderungsrente überhaupt noch gibt bei einem BGE.)
Ups, da sieht man mal, dass solche Dinge sehr komplex sind.
Was man da alles berücksichtigen muss, ist eben mehr als so einfache Antworten der Befürworter.
Ja -ist so falsch. Eine Null zuviel hinten dran. Es würde "nur" 30.000 Euro kosten Weil meine OP dann computergestüzt geplant werden müsste, damit so viel Risiko wie möglich ausgeschlossen würde.. Eigentlich wäre das eine Rekonstruktion -wie nach einem schweren Verkehrsunfall, der vorher nicht behandelt wurde.
Und was ist mit denen, die nct arbeiten können, weil sezum Beispiel Kinder oder pflegebedürftige angehötige zu versorgen haben? Und was it mit denen, denen kein Arbeitgeber eine Chance gibt, obwohl sie an einem angepassten Arbeitsplatz genauso viel leisten könnten wie jeder Nichtbehinderte? die kriegen nämlich alle keine Rente. (Wenn es denn Erwerbsminderungsrente überhaupt noch gibt bei einem BGE.)
Und? Wie ist es denn heute geregelt? Ist denn diese Personengruppe mit H4 oder sonstiger Sozialleistungen etwa momentan besser gestellt? Dein EMR Argument kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Wenn es so bei dem BGE sein sollte, würde ja auch ggf. die „normale“ Rentenanwartschaft dann gegenstandslos werden. Die Rentenzahlungen erfolgen schließlich hier aus einer Versicherung in der vorher mal eingezahlt worden ist.
Und? Wie ist es denn heute geregelt? Ist denn diese Personengruppe mit H4 oder sonstiger Sozialleistungen etwa momentan besser gestellt?
So wie Dinobot das darstellt, wären diese Menschen benachteiligt, weil sie sich een zum BGE bichts dazuverdienen können.
Verfälsche bitte nicht meine Sichtweise. Ich habe durchaus Heimarbeit in Betracht gezogen und gepostet. oder die anderen Sachlagen, die heute schon gelten. Ich bin selbst auch schon heute benachteiligt. Weshalb soll ich also dafür verantwortlich sein -wenn angeblich irgendwer benachteiligt wäre. Solch ein Blödsinn. Genauso habe ich von den Moderentnern geredet, die kerngesund -altersgemäß - jeden Arzt was vorheulen und immer mehr Chemie einwerfen. Man kann auch mit Naturmedizin alt werden. Erwähnte ich schon- Und wenn ein KRANKER NORMAL Patient nicht zum Arzt geht, dann ist das eine völlig andere Sachlage. Ist ja wohl klar. Es gibt diese und jene Rentner , die auch mit Naturmedizin bestens und gesundheitsfördernd beglückt würden . Nicht umsonst ist Naturmedizin aktuell privater Abrechnung unterworfen . Ich plädiere dafür, das die mit BGE allen zugänglich wird und weitestgehend dann auf Chemie verzichtet wird, soweit ärztlich vertretbar . Übrigens würde dann auch der Schwarzhandel mit Medikamenten ein Ende finden, weil die Bedürftigen die beste natürliche Medizin bekämen und sich der Gefahren der Chemie viel mehr bewusster würden.

References: BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
sui generis
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE