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Timestamp: 2020-01-27 17:48:58+00:00

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Grenzbebauungen - bundesweite Gesetze über das Nachbarrecht | Deutsche Anwaltshotline
c) mit Pappeln in Kurzumtriebsplantagen ( § 2 Absatz 2 Nummer 1 des Bundeswaldgesetzes ) mit einer Umtriebszeit von höchstens zehn Jahren, 4 m; die Gehölze nach Buchstabe c dürfen die Höhe von 12 m nicht überschreiten, es sei denn, dass der Abstand nach Nummer 5 eingehalten wird;
mit großwüchsigen Arten von Ahornen, Buchen, Eichen, Eschen, Kastanien, Linden, Nadelbäumen, Pappeln, Platanen, unveredelten Walnusssämlingsbäumen sowie mit anderen Bäumen artgemäß ähnlicher Ausdehnung 8 m.
(2) Der Abstand nach Absatz 1 Nr. 2 ermäßigt sich gegenüber Grundstücken in Innerortslage auf die Hälfte. Dies gilt nicht für Baumschul- und Weihnachtsbaumkulturen, Forstsamenplantagen sowie für geschlossene Bestände mit mehr als drei der in Absatz 1 Nummer 2 angeführten Gehölze.
(1) Red. Anm.: Nach Artikel 2 Absatz 2 des Gesetzes zur Änderung des Nachbarrechtsgesetzes vom 4. Februar 2014 (GBl. S. 65) gilt:
§20 – Pflanzungen hinter geschlossenen Einfriedigungen
a) mit Beerenobststräuchern und -stämmen, Rosen, Ziersträuchern und sonstigen artgemäß kleinen Gehölzen sowie mit Rebstöcken außerhalb eines Weinberges 0,50 m, b) mit Baumschul- und Weihnachtsbaumkulturen sowie mit Weidenpflanzungen, die jährlich genutzt werden, 1 m;
a) mit artgemäß mittelgroßen oder schmalen Bäumen wie Birken, Blaufichten, Ebereschen, Erlen, Robinien (›Akazien‹), Salweiden, Serbischen Fichten, Thujen, Weißbuchen, Weißdornen und deren Veredelungen, Zieräpfeln, Zierkirschen, Zierpflaumen und mit anderen Gehölzen artgemäß ähnlicher Ausdehnung, b) mit Obstbäumen auf stark wachsenden Unterlagen und veredelten Walnußbäumen sowie c) mit Pappeln in Kurzumtriebsplantagen (§ 2 Absatz 2 Nummer 1 des Bundeswaldgesetzes) mit einer Umtriebszeit von höchstens zehn Jahren, 4 m; die Gehölze nach Buchstabe c dürfen die Höhe von 12 m nicht überschreiten, es sei denn, dass der Abstand nach Nummer 5 eingehalten wird;
§ 20 NRG – Pflanzungen hinter geschlossenen Einfriedigungen
§ 21 NRG – Verhältnis zu Wegen, Gewässern und Eisenbahnen; Ufer- und Böschungsschutz
das nachbarliche Verhältnis zwischen öffentlichen Straßen und Gewässern und den an sie grenzenden Grundstücken, *
Bäume, Sträucher oder Hecken, Weinstöcke oder Hopfenstöcke
unter einer Höhe von 2m – mind. 0,5m Abstand
über einer Höhe von 2m – mind. 2m Abstand
Zugunsten eines Waldgrundstücks oder eines Grundstücks auf dem Wein oder Hopfenanbau nach örtlich, üblichen Verhältnissen erfolgt – 0,5m Abstand
(1) Gegenüber einem landwirtschaftlich genutzten Grundstück, dessen wirtschaftliche Bestimmung durch Schmälerung des Sonnenlichts erheblich beeinträchtigt werden würde, ist mit Bäumen von mehr als 2m Höhe ein Abstand von 4m einzuhalten.
(2) Die Einhaltung des in Absatz1 bestimmten Abstands kann nur verlangt werden, wenn das Grundstück die bezeichnete wirtschaftliche Bestimmung schon zu der Zeit gehabt hat, zu der die Bäume die Höhe von 2m überschritten haben.
hinter Mauern, wenn diese nicht oder nicht erheblich von der Anpflanzung überragt werden
nicht für Bepflanzungen, die längs einer öffentlichen Straße oder auf einem öffentlichen Platz gehalten werden, sowie für Bepflanzungen, die zum Uferschutz, zum Schutz von Abhängen oder Böschungen oder zum Schutz einer Eisenbahn dienen
Art. 48 Abs. 1 gitl nicht für Stein- und Kernobstbäume sowie Bäume, die sich in einem Hofraum oder einem Hausgarten befinden
(Betrifft Aufforstungen)
mit Bäumen, und zwar a) mit stark wachsenden Bäumen, insbesondere der Rotbuche, der Linde, der Platane, der Rosskastanie, der Stieleiche, der Pappel, der Weißbirke, der Douglasfichte und dem Walnussbaum 3, 00 m,
mit Sträuchern 0,50 m.
Nr. 1: eine Höhe über 2m – 1m Abstand
Nr. 2: eine Höhe bis 2m – 0,5m Abstand
Abs. 1 gilt nicht für Hecken die auf Grenzen gepflanzt sind
Anpflanzungen an den Grenzen zu Flächen für die Land- und Forstwirtschaft, zu öffentlichen Verkehrsflächen, zu öffentlichen Grünflächen und zu Gewässern, 2. Anpflanzungen auf öffentlichen Verkehrsflächen, 3. Anpflanzungen, die hinter einer geschlossenen Einfriedung vorgenommen werden und diese nicht überragen; als geschlossen gilt auch eine Einfriedung, deren Bauteile breiter sind als die Zwischenräume, 4. Wald.
Die Regelungen gelten auch für wildwachsende Pflanzen auf Grundstücken.
(1) Mit Bäumen außerhalb des Waldes, Sträuchern und Hecken (Anpflanzungen) von über 2 m regelmäßiger Wuchshöhe ist ein solcher Abstand zum Nachbargrundstück einzuhalten, dass
beträgt. Der Abstand wird waagerecht und rechtwinklig zur Grenze gemessen. Bei Bäumen wird der Abstand von der Mitte des Stammes an der Stelle gemessen, an der dieser aus dem Boden tritt. Im Übrigen wird der Abstand von der äußersten Stelle der Anpflanzung gemessen, die der Grenze am nächsten ist.
Die Regelungen gelten auch für wildwachsende Pflanzen auf Grundstücken
(1) Der Eigentümer und die Nutzungsberechtigten eines Grundstücks haben bei dem Anpflanzen von Bäumen, Sträuchern und einzelnen Rebstöcken von den Nachbargrundstücken - vorbehaltlich des § 40 folgende Abstände einzuhalten:
mit Allee- und Parkbäumen, und zwar a) sehr stark wachsenden Allee- und Parkbäumen, insbesondere dem Eschenahorn (Acer negundo), sämtlichen Lindenarten (Tilia), der Platane (Platanus acerifolia), der Rosskastanie (Aesculus hippocastanum), der Rotbuche (Fagus sylvatica), der Stieleiche (Quercus robur), ferner der Atlas- und Libanon-Zeder (Cedrus atlantica u. libani), der Douglasfichte (Pseudotsuga taxifolia), der Eibe (Taxus baccata), der österreichischen Schwarzkiefer (Pinus nigra austriaca) 4 m,
a) Walnusssämlingsbäumen 4 m,
b) Kernobstbäumen, soweit sie auf stark wachsender Unterlage veredelt sind, sowie Süßkirschenbäumen und veredelten Walnussbäumen 2 m,
a) stark wachsenden Ziersträuchern, insbesondere der Alpenrose (Rhododendron-Hybriden), dem Feldahorn (Acer campestre), dem Feuerdorn (Pyracantha coccinea), dem Flieder (Syringa vulgaris), dem Goldglöckchen (Forsythia intermedia), der rotblättrigen Haselnuss (Corylus avellana v. fuscorubra), den stark wachsenden Pfeifensträuchern - falscher Jasmin - (Philadelphus coronarius, satsumanus, zeyheri u.a.), ferner dem Wacholder (Juniperus communis) 1 m,
§ 40 Ausnahme
Die doppelten Abstände nach den §§ 38 und 39 sind einzuhalten gegenüber Grundstücken, die
Die §§ 38 und 39 gelten nicht für
Anpflanzungen an den Grenzen zu öffentlichen Straßen, zu öffentlichen Grünflächen und Gewässern,
§ 50 gilt nicht für:
Im Außenbereich: Grenzabstand von 1,25m für alle Anpflanzungen über 3m Höhe
§ 41Grenzabstände für bestimmte Bäume, Sträucher und Rebstöcke
(1) Mit Bäumen außerhalb des Waldes, Sträuchern und Rebstöcken sind von den Nachbargrundstücken vorbehaltlich des § 43 folgende Abstände einzuhalten:
einzelnen Rebstöcken 0,50 m
Vorbehaltlich des § 43 & wenn das öffentliche Recht andere Grenzabstände vorschreibt
a) über eine Höhe von 2m – 1m Abstand
b) bis einer Höhe von 2m – 0,5m Abstand
Doppelte Abstände von §§ 41 und 42, bis zu einem max. Abstand von 6m, sind einzuhalten gegenüber Grundstücken, die
a) landwirtschaftlich, gärtnerisch oder durch Weinbau genutzt oder zu diesen Zwecken vorübergehend nicht genutzt sind und im Außenbereich liegen oder
0,5m von der Grenze eines landwirtschaftlich genutzten Grundstücks im Außenbereich; ebenso von der Grenze eines Wirtschaftsweges
Eigentümer und Nutzungsberechtigte eines Grundstücks haben mit Bäumen, Sträuchern einzelnen Rebstöcken von den Nachbargrundstücken - vorbehaltlich des § 46 - folgende Abstände einzuhalten:
a) sehr stark wachsenden Bäumen mit artgemäß ähnlicher Ausdehnung wie Bergahorn (Acer pseudoplatanus), Sommerlinde (Tilia platyphyllos), Pappelarten (Populus), Platane (Platanus x acerifolia), Rosskastanie (Aesculus hippocastanum), Stieleiche (Quercus robur), ferner Douglasfichte (Pseudotsuga taxifolia), Fichte (Picea abies), österreichische Schwarzkiefer (Pinus nigra austriaca), Atlaszeder (Cedrus altantica) 4 m,
b) stark wachsenden Bäumen mit artgemäß ähnlicher Ausdehnung wie Hainbuche (Carpinus betulus), Vogelbeere (Sorbus aucuparia), Weißbirke (Betula pendula), Zierkirsche (Prunus serrulata), Kiefer (Pinus sylvestris), Lebensbaum (Thuja occidentalis) 2 m,
mit Obstbäumen und zwar
mit Baumschulbeständen wobei die Gehölze mit Ausnahme der Baumschulbestände von Sträuchern und Beerenobststräuchern die Höhe von 2 m nicht überschreiten dürfen, es sei denn, dass die Abstände nach Nummern 1 oder 2 eingehalten werden, 1,0 m,
mit Weihnachtsbaumbepflanzungen 1,0 m, wobei die Gehölze die Höhe von 2 m nicht überschreiten dürfen, es sei denn, dass die Abstände nach Nummer 1 eingehalten werden.
(1) mit Hecken über 2,0 m Höhe
(1) Red. Anm.: Die vor dem 06.08.2003 angepflanzten Hecken, die am 06.08.2003 den vorgeschriebenen Grenzabstand nicht einhalten, sind bis zu der an diesem Tage erreichten Höhe zu dulden, wenn ihr Grenzabstand bis zu diesem Tage rechtmäßig war.
doppelten Abstände nach den §§ 44 und 45 & eineinhalbfacher Abstand in den Fällen des § 44 Nr.1a und Nr. 2a (ausgenommen Pappelarten) gegenüber Grundstücken
dem Weinbau dienen
landwirtschaftlich, erwerbsgärtnerisch oder kleingärtnerisch genutzt werden, sofern nicht durch Bebauungsplan eine andere Nutzung festgelegt ist oder durch Bebauungsplan dieser Nutzung vorbehalten sind
Abstände der §§44 und 45 gelten nicht für
Spaliervorrichtungen und Pergolen (mit dem Zweck der flächenmäßigen Ausdehnung der Pflanzen)
0,5 m bei einer Höhe bis zu 2 m
über 2m Höhe ein um das Maß der Mehrhöhe größerer Abstand
(2) Abs. (1) gilt nicht in den Fällen § 46 Abs. 2
a) sehr stark wachsenden Bäumen mit artgemäß ähnlicher Ausdehnung wie Bergahorn (Acer Pseudoplatanus), Sommerlinde (Tilia platyphyllos), Pappelarten (Populus), Platane (Platanus acerifolia), Rosskastanie (Aesculus hippocastanum), Stieleiche (Quercus robur), ferner Douglasfichte (Pseudotsuga taxifolia), Fichte (Picea abies), österreichische Schwarzkiefer (Pinus nigra austriaca), Atlaszeder (Cedrus atlantica 4m
b) stark wachsenden Bäumen mit artgemäß ähnlicher Ausdehnung wie Hainbuche (Carpinus betulus), Vogelbeere (Sorbus aucuparia), Weißbirke (Betula pendula), Zierkirsche (Prunus serrulata), Kiefer (Pinus sylvestris), Lebensbaum (Thuja occidentalis) 2 m
a) Walnusssämlingen 4 m
b) Kernobstbäumen, auf stark wachsenden Unterlagen veredelt, sowie Süßkirschenbäumen und veredelten Walnussbäumen 2 m
c) Kernobstbäumen, auf schwach wachsenden Unterlagen veredelt, sowie Steinobstbäumen ausgenommen Süßkirschenbäume 1,5 m
a) stark wachsenden Sträuchern mit artgemäß ähnlicher Ausdehnung wie Alpenrose (Rhododendron-Hybriden), Haselnuss (Coryplus avellana), Felsenmispel (Cotoneaster bullata), Flieder (Syringa vulgaris), Goldglöckchen (Forsythia intermedia), Wacholder (Juniperus communis) 1 m
mit Hecken bis zu 1,0 m Höhe 0,25 m.
0,5m bei einer Höhe bis zu 2m
Abs. (1) gilt nicht in den Fällen § 50 Abs. 2
Grenzabstände für Bäume, Sträucher oder Hecken innerhalb eines im Zusammenhang bebauten Ortsteils
bis einer Höhe von 2m – mind. 0,5m Abstand
Außerhalb eines im Zusammenhang bebauten Ortsteils - 1m für alle Anpflanzungen
Bei landwirt. genutzten Nachbargrundstück für Bäume, Sträucher oder Hecken
grundsätzlich mind. 0,75m Abstand
Höhe über 2m – mind. 3m Abstand, wenn der Schattenwurf die wirtschaftliche Bestimmung des Grundstücks erheblich beeinträchtigen würde.
§ 34 gilt nicht für:
Anpflanzungen hinter einer Wand oder einer undurchsichtigen Einfriedung, wenn sie diese nicht oder nicht erheblich überragen,
Anpflanzungen an den Grenzen zu öffentlichen Verkehrsflächen, zu öffentlichen Grünflächen und Gewässern,
Im Außengebiet genügt ein Grenzabstand von 1 Meter für alle Anpflanzungen. § 38 Grenzabstände für Wald bleibt unberührt.
(1) Anpflanzungen zum Schutz landwirtschaftlich oder erwerbsgärtnerisch genutzter Grundstücke vor Witterungseinwirkungen
nicht über 7m – keine Einhaltung des Grenzabstands nach § 37 Abs. 1
über 7m - § 37 Abs. 2 = Zurückschneiden auf Verlangen des Nachbarn auf zulässige Maße (= wenn Höhe beibehalten werden soll -> § 37 Abs.1; sonst auf Höhe von bis zu 7m zurückschneiden)
Der Eigentümer und der Nutzungsberechtigte eines landwirtschaftlich oder erwerbsgärtnerisch genutzten oder eines ungenutzten Grundstücks müssen überhängende Zweige und eindringendes Wurzelwerk von Boden- und Klimaschutzpflanzungen, von denen keine erheblichen Beeinträchtigungen ausgehen, dulden.
Wald, bei Erst- und Wiederaufforstungen nach§ 18 Abs. 3 des Landeswaldgesetzes
1.mit Bäumen (ausgenommen Obstbäume gemäß Nummer 2), und zwar
2.mit Obstbäumen, und zwar
3.mit Sträuchern (ausgenommen Beerenobststräuchern), und zwar
5.mit einzelnen Rebstöcken 0,5 m;
6.mit Baumschulbeständen
7.mit Weihnachtsbaumpflanzungen wobei die Gehölze die Höhe von 2 m nicht überschreiten dürfen, es sei denn, dass die Abstände nach Nummer 1 eingehalten werden 1 m,
mit Hecken bis zu 1, 5 m Höhe 0,50 m,
mit über 2,0 m hohen Hecken ein um das Maß der Mehrhöhe größerer Abstand. (2) Hecken im Sinne des Absatzes 1 sind Schnitt- und Formhecken, und zwar auch dann, wenn sie im Einzelfall nicht geschnitten werden.
doppelten Abstände nach den §§ 44 und 45 & eineinhalbfacher Abstand in den Fällen des § 44 Nr.1a und Nr. 2a (ausgenommen Pappelarten) gegenüber Grundstücken die
Die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern, Hansestadt Bremen und Hansestadt Hamburg haben nicht davon Gebrauch gemacht, explizit Regelungen zum Nachbarrecht zu erlassen.
Hier raten wir, den Kunden zu empfehlen, sich direkt an das jeweilige Landratsamt/die zuständige Gemeinde zu wenden, um zu erfragen, wie die jeweilige Problematik dort gehandhabt wird.

References: § 2

§20

§ 20

§ 21

Art. 48
 § 40

§ 40

§ 50

§ 41
 § 43
 § 43
 § 46
 § 44
 § 46
 § 50

§ 34
 § 38
 § 37
 § 37
 § 37
 § 44