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Timestamp: 2020-07-06 06:50:32+00:00

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BFH, 16.05.2013 - II R 3/11 - dejure.org
https://dejure.org/2013,25347
BFH, 16.05.2013 - II R 3/11 (https://dejure.org/2013,25347)
BFH, Entscheidung vom 16.05.2013 - II R 3/11 (https://dejure.org/2013,25347)
BFH, Entscheidung vom 16. Mai 2013 - II R 3/11 (https://dejure.org/2013,25347)
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Endgültiger Verlust der Altgesellschaftereigenschaft i. S. des § 1 Abs. 2a Satz 1 GrEStG trotz späteren Wiedereintritts in die Personengesellschaft
GrEStG § 1 Abs 2a, GrEStG § 16 Abs 2
§ 1 Abs 2a GrEStG 1997 vom 20.12.2001, § 16 Abs 2 GrEStG 1997
GrEStG § 1; GrEStG § 16
Grunderwerbsteuer bei Wiedereintritt eines Gesellschafters in Personengesellschaft
Endgültiger Verlust der Altgesellschaftereigenschaft i. S. d. § 1 Abs. 2a S. 1 GrEStG trotz späteren Wiedereintritts in die Personengesellschaft
GrEStG § 1 Abs. 2a; GrEStG § 16 Abs. 2
Grunderwerbsteuer: Zur Änderung des Gesellschafterbestands bei Wiedereintritt eines ausgeschiedenen Gesellschafters
Grunder-werbsteuer: Änderung des Gesell-schafterbestands bei Wieder-eintritt eines ausge-schiedenen Gesell-schafters
Änderung des Gesellschafterbestands bei Wiedereintritt eines ausgeschiedenen Gesellschafters
"Alt-Gesellschafter”-Eigenschaft
Steuerpflichtige Erwerbe durch Gesellschafterwechsel - § 1 Abs. 2a GrEStG
Änderung des Gesellschafterbestands auch bei Wiedereintritt eines ausgeschiedenen Gesellschafters
Grunderwerbsteuer auch bei Wiedereintritt von Gesellschafter
Verlust der Altgesellschaftereigenschaft trotz späterem Wiedereintritt in Personengesellschaft
Grunderwerbsteuerrechtliche Einordnung eines Altgesellschafters
BFHE 242, 169
NJW 2013, 3536
ZIP 2013, 2198
ZIP 2013, 78
BB 2013, 2389
BStBl II 2013, 963
NZG 2013, 1193
Die Änderung des Gesellschafterbestandes nach § 1 Abs. 2a Satz 1 GrEStG kann in einem einzelnen Rechtsvorgang oder in Teilakten über einen Zeitraum von längstens fünf Jahren erfolgen (ständige Rechtsprechung, vgl. BFH-Urteile vom 16. Mai 2013 II R 3/11, BFHE 242, 169, BStBl II 2013, 963; vom 9. Juli 2014 II R 49/12, BFHE 246, 215, BStBl II 2016, 57, und vom 25. November 2015 II R 18/14, BFHE 251, 492; jeweils m.w.N.).
Die Änderung des Gesellschafterbestandes nach § 1 Abs. 2a Satz 1 GrEStG kann in einem einzelnen Rechtsvorgang oder in Teilakten über einen Zeitraum von längstens fünf Jahren erfolgen (BFH-Urteil vom 16. Mai 2013 II R 3/11, BFHE 242, 169, BStBl II 2013, 963, Rz 8, m.w.N.).
Die Änderung des Gesellschafterbestandes nach § 1 Abs. 2a Satz 1 GrEStG kann in einem einzelnen Rechtsvorgang oder in Teilakten über einen Zeitraum von längstens fünf Jahren erfolgen (ständige Rechtsprechung, vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 16. Mai 2013 II R 3/11, BFHE 242, 169, BStBl II 2013, 963, und vom 9. Juli 2014 II R 49/12, BFHE 246, 215, m.w.N.).
Eine unmittelbare Änderung des Gesellschafterbestandes einer grundstücksbesitzenden Personengesellschaft liegt vor, wenn ein Mitgliedschaftsrecht an der Gesellschaft zivilrechtlich wirksam auf ein neues Mitglied der Personengesellschaft übergeht (Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 16. Mai 2013 II R 3/11, BFH/NV 2013, 1886, m.w.N.).
Eine unmittelbare Änderung des Gesellschafterbestandes liegt vor, wenn ein Mitgliedschaftsrecht an der grundstücksbesitzenden Personengesellschaft zivilrechtlich wirksam auf ein neues Mitglied der Personengesellschaft übergeht (BFH Urteil vom 16.5.2013 II R 3/11, BFHE 242, 169, BStBl II 2013, 963, m.w.N.).
Die Änderung des Gesellschafterbestandes nach § 1 Abs. 2a Satz 1 GrEStG kann dabei in einem einzelnen Rechtsvorgang oder in Teilakten über einen Zeitraum von längstens fünf Jahren erfolgen (BFH Urteil vom 16.5.2013 II R 3/11 a.a.O., m.w.N).
Nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs, von der abzuweichen keine Veranlassung besteht, kann § 1 Abs. 2a GrEStG nicht dahingehend ausgelegt werden, dass eine unmittelbare Übertragung von mindestens 95 % der Anteile nicht steuerbar ist, wenn mittelbar ein Altgesellschafter weiterhin an der Gesellschaft beteiligt bleibt (BFH Urteil vom 16.5.2013 - II R 3/11 -, BFHE 242, 169, BStBl II 2013, 963 m.w.N.).
Der BFH habe in dem die zuletzt genannte Entscheidung betreffenden Revisionsurteil vom 24. April 2013 (Az. II R 17/10; vgl. auch das BFH-Urt.. v. 18. April 2012 II R 51/11) sowie in den Urteilen vom 16. Mai 2013 (II R 3/11) und 12. März 2014 (II R 51/12) klargestellt, dass es - anders als bei der mittelbaren Änderung des Gesellschafterbestandes (…vgl. hierzu FG München, Urt. v. 12. Februar 2014 4 K 1537/11) - bei der unmittelbaren Änderung des Gesellschafterbestandes auf die zivilrechtliche Übertragung der Beteiligung an der grundstücksbesitzenden Personengesellschaft ankomme und § 1 Abs. 2a GrEStG grundsätzlich einschränkend auszulegen sei.
Auch die von der Klägerseite angeführte BFH-Entscheidung vom 16. Mai 2013 (II R 3/11) sei zu einer rechtlich wirksamen Anteilsübertragung ergangen und lasse keine Schlussfolgerungen auf die hier in Frage stehenden wirtschaftlichen Zuordnungskriterien zu.
Die Änderung des Gesellschafterbestandes nach § 1 Abs. 2a Satz 1 GrEStG kann in einem einzelnen Rechtsvorgang oder in Teilakten über einen Zeitraum von längstens fünf Jahren erfolgen (ständige Rechtsprechung, vgl. BFH-Urteile vom 16. Mai 2013 II R 3/11, BStBl II 2013, 963, vom 9. Juli 2014 II R 49/12, BFHE 246, 215, m.w.N., und vom 25. November 2015 II R 18/14, BStBl II 2018, 783).
Hiergegen spricht auch nicht das Urteil des BFH vom 24. April 2013 II R 17/10, BStBl II 2013, 963, da dieses ausschließlich Änderungen im mittelbaren Gesellschafterbestand betrifft und nicht, wie im Streitfall, den Wechsel der Beteiligungen der Anteilseigner der Kapitalgesellschaft in unmittelbare Beteiligungen an der Personengesellschaft (vgl. auch FG Düsseldorf, Urteil vom 29. März 2017, 7 K 439/10 GE, EFG 2017, 852).
Es umfasst sein "Mitgliedschaftsrecht" und die ihm anhaftende Mitberechtigung am Gesellschaftsvermögen (vgl. BFH Urteil vom 16. Mai 2013 II R 3/11, BFHE 242, 169, BStBl II 2013, 963).

References: § 1
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 § 16

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