Source: http://palikanon.de/khuddaka/jataka/j383.htm
Timestamp: 2017-04-24 01:24:18+00:00

Document:
Jātakam, Wiedergeburtsgeschichten 383. Die Erzählung von dem Hahn (Kukkuta-Jataka)
§1. „Der du voll bunter Federn bist, mit breitem Kamme fliegst umher, steig von des Baumes Zweig herab; umsonst [1] will ich dir Gattin werden.“
§2. „Du, Schöne, bist ein Vierfüßler, ich bin ein Vogel nur, du Holde. Nicht passt zusammen Tier und Vogel, drum such dir einen andern Gatten!“
§3. „Ich will dir sein ein junges Weib, das sanft ist und nur Liebes redet. So nimm mich hin nach edler Art und lass mich hören, was du willst.“
§4. „Du blut'ge Vogelfresserin, du Räuberin, die Hähne tötet, nicht wünschest du auf edle Art, mich dir als Gatten zu erwerben.“
§5. „So machen es die schlauen Weiber, wenn einen edlen Mann sie sehen, verleiten sie mit sanften Worten ihn, wie es tat beim Hahn die Katze.
§6. Wer einem plötzlichen Ereignis nicht rasch im Geist gewachsen ist,
der kommt in die Gewalt des Feindes, und später hat er es zu büßen [2].

References: §1

§2

§3

§4

§5

§6