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Timestamp: 2020-05-24 22:30:52+00:00

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Wertpapierhandelsgesetz | Rechtslupe
Schlagwort: Wertpapierhandelsgesetz
3. April 2019 Rechtslupe
Hin­sicht­lich des straf­be­wehr­ten Ver­bots der Markt­ma­ni­pu­la­ti­on bestand zu kei­nem Zeit­punkt eine Ahn­dungs­lü­cke, die über das Meist­be­güns­ti­gungs­prin­zip des § 2 Abs. 3 StGB die Annah­me von Straf­frei­heit nach sich zöge. Dar­über hin­aus hat der Gesetz­ge­ber zur Besei­ti­gung even­tu­el­ler Aus­le­gungs­un­si­cher­hei­ten beschlos­sen, dem Wert­pa­pier­han­dels­ge­setz mit § 52 eine Über­gangs­vor­schrift für Alt­fäl­le der §§ 38, 39
Das unter­las­se­ne Pflicht­an­ge­bot und der Scha­dens­er­satz für die übri­gen Aktio­nä­re
Die übri­gen Aktio­nä­re haben kei­nen Anspruch auf eine Gegen­leis­tung, wenn ein Kon­troll­erwer­ber ent­ge­gen § 35 Abs. 2 WpÜG kein Pflicht­an­ge­bot ver­öf­fent­licht. Zin­sen wer­den nach § 38 Nr. 2 WpÜG nur geschul­det, wenn und soweit ein Pflicht­an­ge­bot ver­spä­tet ver­öf­fent­licht wird. § 35 Abs. 2 WpÜG ist kein Schutz­ge­setz im Sin­ne des § 823 Abs.
Die Haf­tung für einen feh­ler­haf­ten Pro­spekt
Der Bun­des­ge­richts­hof hat aktu­ell grund­le­gend zu den Vor­aus­set­zun­gen einer Haf­tung nach der seit dem 1. Janu­ar 1991 in § 13 Ver­k­Pro­spG und seit dem 1. Juni 2012 inhalts­gleich in § 22 WpPG kodi­fi­zier­ten Pro­spekt­haf­tung für außer­börs­lich gehan­del­te Wert­pa­pie­re Stel­lung genom­men: Wen­det sich der Emit­tent von Wert­pa­pie­ren aus­drück­lich auch an das unkun­di­ge
Stär­kung des Anle­ger­schut­zes II
Der Bun­des­rat sieht an dem umfang­rei­chen Ver­bes­se­rungs­be­darf. In sei­ner heu­ti­gen Stel­lung­nah­me begrüßt der Bun­des­rat zwar die Ziel­set­zung des Gesetz­ent­wurfs, den Schutz von Pri­vat­an­le­gern vor Falsch­be­ra­tung zu ver­bes­sern. Er weist aber dar­auf hin, dass wei­te­re gesetz­ge­be­ri­sche Maß­nah­men zur Ver­bes­se­rung des Anle­ger­schut­zes – ins­be­son­de­re im Bereich des soge­nann­ten "Grau­en Kapi­tal­markts" – not­wen­dig
26. Juli 2010 Rechtslupe
Kun­den­gel­der von Wert­pa­pier­dienst­leis­tern und die Ver­pflich­tung zum Treu­hand­kon­to
Ein Wert­pa­pier­dienst­leis­tungs­un­ter­neh­men, das über kei­ne Erlaub­nis für das Ein­la­gen­ge­schäft (im Sin­ne des § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 KWG) ver­fügt, hat Kun­den­gel­der, die es im Zusam­men­hang mit einer Wert­pa­pier­dienst­leis­tung oder einer Wert­pa­pier­ne­ben­dienst­leis­tung ent­ge­gen­nimmt, unver­züg­lich getrennt von den Gel­dern des Unter­neh­mens und von ande­ren Kun­den­gel­dern auf Treu­hand­kon­ten bei Kre­dit­in­sti­tu­ten bis die Gel­der
Stär­kung des Anle­ger­schut­zes
Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat einen Dis­kus­si­ons­ent­wurf für ein "Gesetz zur Stär­kung des Anle­ger­schut­zes und Ver­bes­se­rung der Funk­ti­ons­fä­hig­keit des Kapi­tal­mark­tes (Anle­­ger­­stär­­kungs- und Funk­ti­ons­ver­bes­se­rungs­ge­setz)" vor­ge­legt. Der Ent­wurf soll noch vor Som­mer 2010 vom Bun­des­ka­bi­nett ver­ab­schie­det und in das Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren ein­ge­bracht wer­den. Nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­ums unter­gräbt eine unzu­rei­chen­de Beauf­sich­ti­gung und Regu­lie­rung der Akteu­re
Die Bun­des­an­stalt für Finanz­dienst­leis­tungs­auf­sicht hat in Kon­kre­ti­sie­rung der durch das Finan­z­­mark­t­­rich­t­­li­­nie-Umset­­zungs­­­ge­­setz neu gefass­ten Vor­schrif­ten des Wert­pa­pier­han­dels­ge­set­zes am 11. Febru­ar 2010 ein Rund­schrei­ben zur Wer­bung von Wert­pa­pier­dienst­leis­tungs­un­ter­neh­men ver­öf­fent­licht. Mit die­sem Aus­le­gungs­schrei­ben sol­len den Ban­ken Leit­li­ni­en vor­ge­ge­ben wer­den, um künf­tig eine mög­lichst ein­heit­li­che Beach­tung der neu­en Rege­lun­gen sicher­zu­stel­len. Tra­gen­de Prin­zi­pi­en die­ser Rege­lun­gen
Trans­pa­renz­richt­li­nie
Die Bun­des­re­gie­rung hat den Ent­wurf eines Geset­zes zur Umset­zung der EU-Tran­s­­pa­­ren­z­­rich­t­­li­­nie vor­ge­legt.

References: § 2
 § 52
 § 35
 § 38
 § 35
 § 823
 § 13
 § 22
 § 1