Source: https://www.nbank.de/Unternehmen/Wohnwirtschaft/Mietwohnraum-f%C3%BCr-gemeinschaftliche-Wohnformen/index.jsp
Timestamp: 2018-06-25 05:58:26+00:00

Document:
Mietwohnraum für gemeinschaftliche Wohnformen einschließlich des generationenübergreifenden Wohnens | NBank
Der Neu-, Aus- und Umbau sowie die Erweiterung von Apartmentwohnungen in Wohngruppen oder von Wohn-/Schlafräumen in Wohngemeinschaften einschließlich des generationenübergreifenden Wohnens als Mietwohnraum für ältere Menschen, Menschen mit Behinderung oder hilfe- und pflegebedürftige Personen mit niedrigen bzw. mittleren Einkommen.
Bauvorhaben für „Betreutes Wohnen" haben Vorrang. Dabei sind neben den Mietverträgen Betreuungsverträge entsprechend dem Musterbetreuungsvertrag auf der Internetseite der NBank abzuschließen. Wohnungen für Betreuungs- und Hauspersonal können einbezogen werden. Eine Vermietung im Rahmen eines Heimvertrages ist ausgeschlossen.
Berechtigte nach § 5 Abs. 2 Nr. 3 DVO-NWoFG:
Um-/Ausbau/Erweiterung: Darlehen werden in Höhe von bis zu 65 % der für die Maßnahme verursachten Kosten gewährt, höchstens jedoch der Förderbetrag wie für ein vergleichbares Neubauvorhaben.
Beschaffung und Installation von Aufzügen: Ein Zusatzdarlehen in Höhe von max. 50.000 Euro je Aufzug.
Schaffung von kleinen Wohnungen bis zu 60 m² Wfl.: Zusätzliches Darlehen in Höhe von max. 5.000,00 Euro je Wohnung.
Schaffung von Gemeinschaftsräumen: Ein Zusatzdarlehen in Höhe von max. 15.000 Euro je Gemeinschaftsraum.
Mehraufwendungen aufgrund besonderer baulicher Maßnahmen für Menschen mit Behinderung: Ein Zusatzdarlehen in Höhe von 5.000 Euro je Apartmentwohnung bzw. je Wohngemeinschaft. Eine entsprechend geförderte Wohnung darf nur an Menschen mit Behinderung vermietet werden.
Tilgungsnachlass von 15 % des Darlehensursprungsbetrages nach Ablauf des 20. Jahres nach Bezugsfertigkeit bzw. Abschluss der Modernisierung bei Förderungen für Berechtigte nach § 3 ABs. 2 NWoFG.
Die vereinbarte Miete ist ab Bezugsfertigkeit für die Dauer von drei Jahren festgeschrieben (Nettokaltmiete):
... § 5 Abs. 2 Nr. 3 DVO-NWoFG: 7,00 Euro je m² Wohnfläche/Monat
Bei der Berechnung der Miete können zu den Wohnflächen anteilig die Flächen für Gemeinschaftsräume und Flure hinzugerechnet werden. Die Gesamtwohnfläche pro Person soll 40 m² nicht übersteigen.
... § 3 Abs. 2 NWoFG (mit Tilgungsnachlass): 1- 30 Jahre 0%
... § 3 Abs. 2 NWoFG (ohne Tilgungsnachlass) und § 5 Abs. 2 Nr. 3 DVO-NWoFG: Jahr 1–20: 0 %; ab Jahr 21: marktüblich
... § 3 Abs. 2 NWoFG (ohne Tilgungsnachlass) und § 5 Abs. 2 Nr. 3 DVO-NWoFG: ab Jahr 1: 1% (Eine höhere Tilgung bis zu 5 % jährlich kann vereinbart werden)
Eine Wohngruppe umfasst mehrere Apartmentwohnungen sowie Gemeinschaftsräume. Jede Apartmentwohnung muss eine Kochgelegenheit und einen Sanitärraum beinhalten. Eine Apartmentwohnung für eine Person soll mindestens 20 m², für zwei Personen mindestens 35 m² groß sein.
Eine Wohngemeinschaft besteht aus mehreren Wohn-/Schlafräumen mit einer gemeinsamen Küche und Gemeinschaftsräumen. Für höchstens drei Wohn-/Schlafräume mit mindestens 15 m² soll ein angemessenes Bad und ein separates WC zur Verfügung gestellt werden.
Die Zahl der Mitglieder einer Wohngruppe oder einer Wohngemeinschaft soll zwölf nicht übersteigen.
Das Gesamteinkommen aller zum Haushalt gehörenden Personen darf die Einkommensgrenzen nach § 3 Abs. 2 NWoFG bzw. § 5 Abs. 2 Nr. 3 DVO-NWoFG nicht übersteigen.
Die Eigenleistungen sollen 25 % der Gesamtkosten (z. B. Bargeld, Guthaben oder Sach- und Arbeitsleistungen) betragen; in begründeten Einzelfällen jedoch mindestens 15%. Zuwendungen von Gemeinden, Gemeindeverbänden oder sonstigen Dritten können hierauf angerechnet werden.
Die geförderten Wohnungen dürfen nur an Haushalte vermietet werden, deren Gesamteinkommen die Einkommensgrenzen nach § 3 Abs. 2 NWoFG bzw. § 5 Abs. 2 Nr. 3 DVO-NWoFG nicht übersteigen.
Die geförderten Apartmentwohnungen in Wohngruppen oder Wohn/Schlafräume in Wohngemeinschaften einschließlich des generationenübergreifenden Wohnens dürfen nur an ältere Menschen (ab 60 Jahre), Menschen mit Behinderung (mindestens 50 % Schwerbehinderung) oder hilfe- und pflegebedürftige Personen (ab Pflegestufe 2) vermietet werden, deren Gesamteinkommen bestimmte Grenzen nicht übersteigen.
Bei der Vermietung von geförderten Wohnungen für Haus- und Betreuungspersonal (Nr. 15.5 Wohnraumförderbestimmungen – WFB) gilt die sich aus § 5 Abs. 2 Nr. 3 DVO-NWoFG ergebende Einkommensgrenze.
Die Zweckbestimmung der Wohnungen beträgt für Berechtigte nach
... § 3 Abs. 2 NWoFG (mit Tilgungsnachlass): 30 Jahre
... § 3 Abs. 2 NWoFG (ohne Tilgungsnachlass) und § 5 Abs. 2 Nr. 3 DVO-NWoFG: 20 Jahre
Produktinformation Mietwohraum für gemeinschaftliche Wohnformen
Den Antrag auf ein Darlehen für die Schaffung von Mietwohnraum für ge-meinschaftliche Wohnformen einschließlich des generationenübergreifenden Wohnens stellen Sie bitte bei der für Ihren Bauort zuständigen Wohnraumförderstelle (Landkreis, Stadt, Gemeinde). Dort erhalten Sie auch alle Antragsformulare und weitere Informationen.
Mietwohnraum für gemeinschaftliche Wohnform (26.07.2017)

References: § 5
 § 3
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