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Timestamp: 2017-11-17 19:47:34+00:00

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Vorsitzende der Linkspartei - bGE mit links - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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27.10.2012, 17:51 #1
Vorsitzende der Linkspartei - bGE mit links
Was soll man dazu sagen. Der Beitrag von Katja Kipping zum Bedingungslosen Grundeinkommen ist einfach klasse. Sie ist wirklich eine Kennerin der Materie.
Bloß was bedeutet das?
Ich werde die Linken nicht wählen. Egal wie sie zum Grundeinkommen stehen.
Umgekehrt wird aber ein Schuh draus. Wenn die Linken ebenfalls das Grundeinkommen unterstützen und sich für eine Einführung einsetzen, um so besser.
Denn es geht nicht darum »Parteien zu wählen«. Es geht darum eine sinnvolle Sache umzusetzen. Und wenn alle die Leute, egal in welcher Partei sie ursprünglich angesiedelt sind, die ein bGE wollen, sich gemeinsam dafür einsetzen, dann werden wir auch die Einführung des bGE bald haben.
Der Weg geht nicht »durch die Parteien«, sondern aus den Parteien heraus (in die Themen).
28.10.2012, 00:37 #2
AW: Vorsitzende der Linkspartei - bGE mit links
Da bin ich ja gespannt wen du wählen willst. Vielleicht die Piraten, die ihren Geschäftsführer absägen wollen, weil der zumindest ehemals ALG 2 bezogen hat?
28.10.2012, 00:47 #3
Wen du wählst ist deine Gewissensache als Staatsbürger.....
Sei dir aber gesagt das das Thema Grundeinkommen bei den Linken kontrovers diskutiert wird und auch sehr umstritten ist.
Ich bin da auch gegen.In dieser Form...
28.10.2012, 01:31 #4
Ich werde dem BGE in pauschaler Form ebenfalls keine Zustimmung geben.
Der Film kommt mir vor wie aus den 30er oder 50er Jahren. Da haben die Akteure auch schon selber herausgefiltert, auf welche Fragen sie eine Antwort geben wollen. Der Rest bleibt eben außen vor.
Die Katja hat ein ehrliches Interesse und setzt dafür alle legitimen Mittel ein. Aber sie ist noch jung und hat vor einigen Jahren auch schon mal verkündet, eigentlich ist sie sehr dafür dass Abgeordnete für nur 1 000 Euro (oder damals noch Mark?) arbeiten sollten, denn darin würde sich dann ihr echtes politisches Interesse zeigen. Ich nehme ihr das nicht übel, aber blauäugig war es schon. Könnte es doch dazu führen, dass dann im Parlament nur noch Leute sitzen, die sich das leisten können.
Wichtig ist nicht nur, was jemand mit seinen Idealen erreichen will. Genauso wichtig ist zu prüfen, was es real zur Folge hat.
28.10.2012, 19:07 #5
Ganz ehrlich. Ich glaube nicht mehr an die Parteien. Und viele andere Menschen auch nicht mehr.
Falls die Piraten es schaffen bis nächstes Jahr ein einigermaßen glaubwürdiges Wahlprogramm auf die Beine zu stellen, in dem das Bedingungslose Grundeinkommen in angemessener Weise vorkommt, dann wähle ich sie. Und wenn sie vorher den Johannes Ponader rausschmeißen, dann eher nicht.
28.10.2012, 20:21 #6
Ich konnte jetzt zu der Lage in Südamerika Informationen direkt von dort bekommen. Freies Denken zum Beispiel zur Lage der Armen in Lateinamerika, ist eher verboten ist. Denn früher kamen die Leute automatisch auch auf linke Konzepte bei der Überlegung, wie man den Armen helfen könnte und das ist heute verboten. Nach Salvador Allende und so. Linke Konzepte werden von Staatswegen bedroht, die Leute werden bedroht. Das heißt, die Leute getrauen sich dann überhaupt nicht mehr zu überlegen, was den Menschen, den Armen helfen könnte. -
Zu Hugo Chavez‘ Venezuela hieß es, dass die Sache zwiespältig und eher nicht so gut ist. Chavez benutzt die Erdöleinnahmen um seine Leute zu versorgen, seine Anhänger. Er hat aber auch sehr viel für die Armen getan (das sind dann auch seine Anhänger). Andererseits hat er überhaupt keine Unterstützung durch die Klein- und Großunternehmer. Die Unternehmer und Selbständigen insgesamt lehnen ihn ab. Das führt nun dazu, dass die Versorgung der Gesamtbevölkerung gefährdet ist und das manche Produkte nicht angeboten werden, weil, es geht ja nicht nur ums »Kaufen« mit Erdölgeld. Es muss auch im Land produziert werden, damit die Menschen einen Vorteil haben. Chavez macht keine ausgleichende Politik. Die, die einfach versorgt sein wollen, profitieren von ihm, die die eigene Ideen haben, sich selbstständig machen wollen, die lehnen seine Politik ab. Chavez spaltet die Gesellschaft.
Ich habe dann gesagt, die Leute sollten sich mal mit dem Grundeinkommen beschäftigen. Vielleicht wäre das auch was für Lateinamerika.
Dein Hinweis mit den 1000 Euro (oder D-Mark) Politikereinkommen finde ich irgendwie zynisch. Haben wir nicht ständig in den Medien Hinweise darauf, dass sich die Politiker über die Maßen die Taschen mit Geld vollstopfen, obwohl sie eh schon so viel kassieren?
Jetzt gerade wieder der Steinbrück. Der Kerl kriegt den Hals nicht voll. Die Geldgeilheit dieser Berufsgruppe ist widerlich. Nicht nur dass sie im Gegensatz zu den Menschen denen sie Hartz4 verordnen ein geradezu obszönes Einkommen aus Steuergeldern sich selbst genehmigen (welches sie ausgerechnet »Diäten« nennen. So als ob sie auf Diät leben würden.), sie biedern sich darüber hinaus noch der Geschäftswelt und den Großkonzernen an, um für völlig unbedeutende Vorträge unangemessen hohe Honorare zu kassieren. Iwoooh, das ist doch nicht Bestechung. Das hat der Bürger bestimmt falsch verstanden.
Neee. Da sind mir die ehrlichen Aussagen der Katja Kipping lieber. Kippings Überlegungen hätte zur Folge, dass die Menschen die Politiker werden, nicht bloß ihren eigenen privaten Vorteil im Sinn haben (so ist es doch heute bei allen Politikern), sondern sich wieder für die Interessen ihrer Wähler einsetzen würden (was sie heute nicht machen, da sie »geschmiert« werden von den Lobbygruppen).
Selbstverständlich muss ein angemessenes Einkommen für die Staatsdiener her. Aber doch nur wenn es allen Menschen angemessen gut geht im Land. Geht es den Hartz4-Empfängern angemessen gut? Wenn nicht, dann haben die Politiker heute auch ihr Einkommen nicht verdient.
29.10.2012, 09:59 #7
Der Film kommt mir vor wie aus den 30er oder 50er Jahren.
Welcher Film denn?
links, linkspartei, vorsitzende
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