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Timestamp: 2018-10-23 17:58:12+00:00

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DAS URANTIA BUCH, Schrift 117. Der Supreme Gott
DAS URANTIA BUCH - Schrift 117. Der Supreme Gott
Schrift 117. Der Supreme Gott
§ 1. Die Natur des Supremen Wesens
§ 2. Der Ursprung evolutionären Wachstums
§ 3. Die Bedeutung des Supremen für die Universumsgeschöpfe
§ 4. Der endliche Gott
§ 5. Die Überseele der Schöpfung
§ 6. Die Suche nach dem Supremen
§ 7. Die Zukunft des Supremen
117:0.2 (1278.2) Sollten sämtliche Bewohner des Großen Universums entsprechend ihren Möglichkeiten je dazu gelangen, voll den Willen Gottes zu leben, dann würden die Zeit-Raum-Schöpfungen im Licht und Leben verankert werden, und dann würde der Allmächtige, das Gottheitspotential der Suprematie, zur Tatsache im Erwachen der göttlichen Persönlichkeit des Supremen Gottes.
117:0.3 (1278.3) Wenn sich ein in Entwicklung begriffener Verstand auf die Kreisläufe des kosmischen Verstandes einstimmt, wenn ein sich entwickelndes Universum nach dem Urbild des Zentral-universums Stabilität erreicht, wenn ein vorankommender Geist mit dem vereinten Dienst der Hauptgeiste in Kontakt tritt, wenn sich eine aufsteigende menschliche Persönlichkeit endgültig auf die göttliche Führung des innewohnenden Justierers einstimmt, dann ist die Wirklichkeit des Supremen in den Universen um einen Grad wirklicher geworden; dann ist die Göttlichkeit der Suprematie der kosmischen Verwirklichung einen Schritt näher gekommen.
1. Die Natur des Supremen Wesens
117:1.3 (1279.1) Das Große Universum enthält die Möglichkeit vollständiger Einigung und strebt immer nach ihr, und das ergibt sich aus der Tatsache, dass seine kosmische Existenz eine Folge der Schöpferakte und Machtverordnungen der Paradies Trinität ist, die durch nichts bedingte Einheit ist. Gerade diese trinitäre Einheit drückt sich im endlichen Kosmos im Supremen aus, dessen Realität in dem Maße zunehmend in Erscheinung tritt, wie die Universen allmählich die höchste Stufe der Identifikation mit der Trinität erreichen.
117:1.6 (1279.4) Die sich entwickelnde göttliche Natur des Supremen wird zum getreuen Abbild der unvergleichlichen Erfahrung aller Geschöpfe und aller Schöpfer des Großen Universums. Im Supremen sind Schöpfer und Geschöpf eins; auf immer hat Erfahrung sie geeint, die sie aus den Wechselfällen gewonnen haben, welche die Lösung der mannigfaltigem Probleme begleiten, die die ganze endliche Schöpfung belagern, während diese auf der Suche nach Vollkommenheit und nach Befreiung von den Ketten des Unvollendeten auf dem ewigen Pfad fortschreitet.
117:2.6 (1280.6) Irgendwann einmal wird das Wachstum des Supremen ein Ende haben; sein Status wird die Vollständigkeit erreichen (im energetisch-geistigen Sinne). Dieses Ende der Evolution des Supremen wird auch Zeuge des Endes der Geschöpfesevolution als eines Teils der Suprematie sein. Was für eine Art Wachstum die Universen des Äußeren Raums charakterisieren wird, wissen wir nicht. Aber wir sind sehr sicher, dass es etwas sein wird, das von allem, was man im gegenwärtigen Zeitalter der Evolution der sieben Superuniversen hat sehen können, völlig verschieden ist. Zweifelsohne wird es die Aufgabe der evolutionären Bürger des Großen Universums sein, die Bewohner des Äußeren Raums dafür zu entschädigen, dass sie das Wachstum der Suprematie entbehren müssen.
3. Die Bedeutung des Supremen für die Universumsgeschöpfe
117:3.4 (1281.6) Euer Schöpfersohn kann wirklich solch ein lebendiger Kanal vom Menschsein zur Göttlichkeit sein, da er persönlich den Universumspfad des Fortschritts gegangen ist und ihn bis zur Neige erfahren hat, vom echten Menschsein Josuas ben Joseph, des Menschensohnes, bis zur Paradies-Göttlichkeit Michaels von Nebadon, des Sohnes des unendlichen Gottes. Analog dazu kann das Supreme Wesen als universale Annäherung an die Transzendenz endlicher Begrenzungen funktionieren, denn es ist die tatsächliche Verkörperung und persönliche Konzentration aller Geschöpfesevolution, -progression und -vergeistigung. Selbst die Erfahrungen, welche die vom Paradies niedersteigenden Persönlichkeiten im Großen Universum machen, sind jener Teil seiner Erfahrung, der seine Summierung der Aufstiegserfahrungen der Pilger der Zeit ergänzt.
117:3.5 (1281.7) Der sterbliche Mensch ist mehr als nur im übertragenen Sinne „nach dem Bilde Gottes geschaffen“. Vom physischen Standpunkt aus ist diese Behauptung kaum wahr, aber mit Bezug auf gewisse universale Potentialitäten ist sie eine wirkliche Tatsache. In der menschlichen Rasse spielt sich einigermaßen dasselbe Drama evolutionären Vollbringens ab wie dasjenige, das in einem unermesslich viel größeren Maßstab im Universum der Universen stattfindet. Der Mensch, eine mit Willen begabte Persönlichkeit, wird schöpferisch in Verbindung mit einem Justierer, einer unpersönlichen Wesenheit, in Gegenwart der endlichen Potentialitäten des Supremen, und das Ergebnis ist das Erblühen einer unsterblichen Seele. In den Universen wirken die Schöpferpersönlichkeiten von Zeit und Raum in Verbindung mit dem unpersönlichen Geist der Paradies-Trinität und werden dadurch zu Schöpfern eines neuen Machtpotentials der Gottheitsrealität.
117:3.13 (1283.2) Der Supreme kann offenbar keine ursprünglichen Ursachen auslösen, aber er erscheint als der Katalisator des ganzen Universumswachstums, und, was die Bestimmung aller erfahrungsmäßig-evolutionären Wesen betrifft, ist er anscheinend dazu ausersehen, die Kulmination der Totalität zu liefern. Im Vater hat das Konzept eines endlichen Kosmos seinen Ursprung; die Schöpfersöhne setzen diese Idee im Einverständnis und unter Mitwirkung der Schöpferischen Geiste in Zeit und Raum in die Tat um; der Supreme ist die Kulmination alles Endlichen und stellt dessen Beziehung zur Bestimmung des Absoniten her.
117:4.1 (1283.3) Wenn wir das unaufhörliche Ringen der Geschöpfesschöpfung um Vollkommenheit des Status und Göttlichkeit des Seins betrachten, können wir nicht umhin zu glauben, dass diese endlosen Anstrengungen Ausdruck des unablässigen Kampfes des Supremen um göttliche Selbstverwirklichung sind. Der Supreme Gott ist die endliche Gottheit, und er muss mit den Problemen des Endlichen im vollsten Sinne des Wortes fertig werden. Unsere Kämpfe mit den Wechselfällen der Zeit in den Entwicklungen des Raums sind der Widerschein seiner Anstrengungen, um zur Realität des Selbst und zur Fülle der Souveränität im Handlungsbereich zu gelangen, den seine sich entwickelnde Natur bis zu den äußersten Grenzen des Möglichen ausdehnt.
117:5.9 (1286.7) Obwohl geistige Einflüsse wie Heiliger Geist und Geist der Wahrheit lokaluniverselle Dienste sind, wird ihr Führeramt nicht völlig durch die geographischen Grenzen einer gegebenen Lokalschöpfung beschränkt. Wenn der aufsteigende Sterbliche die Grenzen des Lokaluniversums seines Ursprungs verlässt, geht er des Dienstes des Geistes der Wahrheit nicht ganz verlustig, des Geistes, der ihn so beständig unterrichtet hatte, ihn durch die philosophischen Labyrinthe der materiellen und morontiellen Welten geführt und den Paradies-Pilger während des Aufstiegs in jeder Krise unfehlbar gelenkt hatte, indem er stets wiederholte „Dies ist der Weg.“ Wenn ihr den Bereich des Lokaluniversums verlasst, werdet ihr während eures Aufstiegs zum Paradies dank der Fürsorge des Geistes des erwachenden Supremen Wesens und dank den Vorkehrungen der Reflexivität des Superuniversums weiterhin von dem stärkenden, richtungweisenden Geist der Paradies Gottessöhne der Selbsthingabe geführt werden.
117:7.10 (1292.4) 2. Co-absolute Beziehung in der zweiten erfahrungsmäßigen Trinität.
117:7.11 (1292.5) 3. Mit-unendliche Beteiligung in der Trinität der Trinitäten, aber wir haben keine zufrieden stellende Vorstellung davon, was das wirklich bedeutet.

References: § 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7