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Timestamp: 2016-10-26 21:31:57+00:00

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5A_489/2012 (07.12.2012)
vertreten durch Rechtsanwalt Simon Lichtensteiger, Beschwerdef�hrer,
X.________ ist Pr�sident des Tierschutzverbands R.________. Z.________ ist passionierter J�ger und Mitglied des Vereins Jagd S.________.
Der kantonale Tierschutzverband bzw. dessen Pr�sident X.________ hat sich auf die Fahne geschrieben, die Jagd mit allen Mitteln zu bek�mpfen. Im Detail auf die diversen Punkte einzugehen, w�rde den Rahmen sprengen. Zudem ist es nicht angebracht, dass sich die J�ger, die sich einer sehr einseitigen Kritik ausgesetzt sehen m�ssen, auf jede unsachlich gef�hrte Diskussion einlassen.
Das bedeutet indessen keinesfalls, dass es zum Thema Jagd nicht Diskussionen geben kann und soll. Unter normalen Bedingungen f�hren Diskussionen in unserer demokratischen Gesellschaft ja oft zu Konsens, Kompromiss oder Akzeptanz, zu L�sungen, die jede Seite akzeptieren kann. Jagd und Tierschutz befinden sich weder in einem widerspr�chlichen Verh�ltnis, noch scheint es angesagt, K�mpfe miteinander auszutragen. Kompetente Meinungen, wie jene von T.________, der Pr�sidentin des Vereins B.________, zeigen auch, dass keine Widerspr�che zwischen Tierschutzgedanken und Jagd bestehen m�ssen. Selbst durchaus kritisch gesinnte Vereinigungen wie V.________ haben erkannt, dass der Kurs, den Herr X.________ eingeschlagen hat, keinen gangbaren Weg darstellt und auch W.________, dessen �beraus engagierte Haltung weit �ber den Thurgau bekannt ist, missf�llt der Privatkrieg des Herrn X.________, der sich wie ein Terrier ins Thema Jagd verbeisst und dabei viele wichtige Aufgaben in den Hintergrund stellt.
Der kantonale Tierschutzverband muss immer mehr Austritte von wichtigen Sektionen im Kanton hinnehmen. Woran k�nnte dies liegen? Vielleicht erkennt man fr�her oder sp�ter, dass ein Verband nicht die Rolle hat, sich durch extrem polarisierende Haltungen seines Pr�sidenten langsam aber sicher selbst auszuhebeln, sondern bestrebt sein m�sste, gemeinsam mit seinen Sektionen sinnvolle Ziele zu verfolgen. Die Bek�mpfung der Jagd ist Unsinn.
Dem kantonalen Tierschutzverband ist aus meiner Perspektive zu empfehlen, sich die Frage zu stellen, ob ein Hardliner wie Herr X.________ die richtige Besetzung f�r ihre Verbandsspitze darstellt. Die Anzahl der ausgetretenen Sektionen gibt wahrscheinlich schon die Antwort auf die Frage.
Auch die einmal w�chentlich erscheinende "Zeitung C.________" publizierte in ihrer Ausgabe vom xx. xx. 2010 einen von Z.________ verfassten Leserbrief, der zwar etwas umfangreicher, in weiten Teilen aber wortw�rtlich gleichlautend war wie derjenige in der "Zeitung U.________" vom xx.xx. 2010.
B.a Gest�tzt auf die Weisung des Friedensrichteramts D.________ vom 16. November 2010 (Vorstandsbegehren vom 19. Oktober 2010) reichte X.________ am 15. Dezember 2010 beim Bezirksgericht Weinfelden eine Klage gegen Z.________ wegen Verletzung seiner Pers�nlichkeit ein. Er beantragte, es sei festzustellen, dass folgende vier �usserungen in den beiden Leserbriefen vom xx. xx. 2010 und xx. xx. 2010 pers�nlichkeitsverletzend seien:
"Der kantonale Tierschutzverband bzw. dessen Pr�sident X.________ hat sich auf die Fahne geschrieben, die Jagd mit allen Mitteln zu bek�mpfen";
"X.________ f�hre einen Privatkrieg".
Weiter sei Z.________ unter Strafandrohung gem�ss Art. 292 StGB zu verbieten, die vier erw�hnten Vorw�rfe zu �ussern, zu publizieren oder auf andere Weise zu verbreiten. Sodann verlangte X.________ von Z.________ eine Genugtuung in der H�he von Fr. 1'000.-- und die Publikation des Urteils in der "Zeitung U.________" und in der "Zeitung C.________" auf Kosten von Z.________.
B.b Mit Entscheid vom 29. M�rz 2011 wies das Bezirksgericht die Klage ab, auferlegte die Gerichtskosten von Fr. 1'200.-- X.________ und verpflichtete diesen zu einer Parteientsch�digung von Fr. 3'909.60 an Z.________.
Dagegen erhob X.________ am 14. Juli 2011 Berufung an das Obergericht des Kantons Thurgau und hielt an seinen vor Bezirksgericht gestellten Antr�gen fest. Mit Entscheid vom 17. Januar 2012 wies das Obergericht die Klage ab, best�tigte den erstinstanzlichen Kostenentscheid und verpflichtete X.________ f�r das Berufungsverfahren zur Zahlung der Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- sowie einer Parteientsch�digung von Fr. 2'000.-- an Z.________.
Dem Bundesgericht beantragt X.________ (nachfolgend Beschwerdef�hrer) in seiner Beschwerde in Zivilsachen vom 28. Juni 2012, der obergerichtliche Entscheid sei aufzuheben. Er erneuert seine im kantonalen Verfahren in der Sache gestellten Antr�ge (vgl. Lit. B.a oben) und beantragt sinngem�ss, Z.________ (nachfolgend Beschwerdegegner) die Gerichtskosten des kantonalen Verfahrens aufzuerlegen und diesen zu verpflichten, ihm f�r das kantonale Verfahren eine Parteientsch�digung zu bezahlen.
1.1 Der angefochtene Endentscheid betrifft den Pers�nlichkeitsschutz (Art. 28 und Art. 28a ZGB) und damit eine nicht verm�gensrechtliche Zivilsache (Art. 90 und Art. 72 Abs. 1 BGG; BGE 127 III 481 E. 1a S. 483). Das Obergericht hat als oberes Gericht kantonal letztinstanzlich auf Rechtsmittel hin und zum Nachteil des Beschwerdef�hrers entschieden (Art. 75 und Art. 76 BGG). Die im �brigen fristgerecht (Art. 100 Abs. 1 BGG) eingereichte Beschwerde in Zivilsachen ist grunds�tzlich zul�ssig. Auf formelle Einzelfragen ist im Sachzusammenhang einzugehen.
1.2 Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begr�ndung in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Der Beschwerdef�hrer muss sich wenigstens kurz mit den Erw�gungen des angefochtenen Entscheids auseinandersetzen. Zwar wendet das Bundesgericht das Recht grunds�tzlich von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Das setzt aber voraus, dass auf die Beschwerde �berhaupt eingetreten werden kann, diese also wenigstens die Begr�ndungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG erf�llt (BGE 138 I 171 E. 1.4 S. 176).
1.3 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig und damit willk�rlich ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG; BGE 137 III 226 E. 4.2 S. 234). Das Vorliegen dieser Voraussetzungen hat der Beschwerdef�hrer genau darzulegen. Auf rein appellatorische Kritik an der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung oder Beweisw�rdigung tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 137 II 353 E. 5.1 S. 356).
2.1 Der privatrechtliche Schutz der Pers�nlichkeit gegen Verletzungen ist in Art. 28 ZGB geregelt: Wer in seiner Pers�nlichkeit widerrechtlich verletzt wird, kann zu seinem Schutz gegen jeden, der an der Verletzung mitwirkt, das Gericht anrufen (Abs. 1). Eine Verletzung ist widerrechtlich, wenn sie nicht durch Einwilligung des Verletzten, durch ein �berwiegendes privates oder �ffentliches Interesse oder durch Gesetz gerechtfertigt ist (Abs. 2).
2.2 Vom Gesetzeswortlaut her ist jede Pers�nlichkeitsverletzung widerrechtlich, wenn kein Rechtfertigungsgrund vorliegt. Praxisgem�ss ist in zwei Schritten zu pr�fen, ob erstens eine Pers�nlichkeitsverletzung und zweitens ein Rechtfertigungsgrund vorliegt (BGE 136 III 410 E. 2.2.1 S. 412 f.).
2.3 Eine Verletzung der Pers�nlichkeit liegt namentlich vor, wenn die Ehre einer Person beeintr�chtigt wird, indem ihr berufliches oder gesellschaftliches Ansehen geschm�lert wird. Ob das Ansehen einer Person durch eine �usserung geschm�lert worden ist, beurteilt sich nicht nach ihrem subjektiven Empfinden, sondern nach einem objektiven Massstab. Zu pr�fen ist gem�ss bundesgerichtlicher Praxis, ob das Ansehen vom Durchschnittsleser aus gesehen als beeintr�chtigt erscheint, wobei die konkreten Umst�nde, wie etwa der Rahmen der �usserung, zu ber�cksichtigen sind (BGE 135 III 145 E. 5.2 S. 152; 129 III 49 E. 2.2 S. 51). Ein Text ist deshalb nicht nur anhand der verwendeten Ausdr�cke je f�r sich allein genommen zu w�rdigen, sondern nach dem allgemeinen Sinn, der sich aus dem Text als Ganzes ergibt (vgl. zum strafrechtlichen Ehrenschutz BGE 137 IV 313 E. 2.1.3 S. 316).
2.4 Rechtm�ssig handelt, wer ein Interesse nachweisen kann, das dem grunds�tzlich schutzw�rdigen Interesse des Verletzten mindestens gleichwertig ist. Das Gericht hat die auf dem Spiel stehenden Interessen gegeneinander abzuw�gen und auch zu pr�fen, ob sowohl die Ziele, die der Urheber einer Pers�nlichkeitsverletzung verfolgt, als auch die Mittel, derer er sich bedient, schutzw�rdig sind (BGE 126 III 305 E. 4a S. 306). In diesem Rahmen sind bei der Auslegung von Art. 28 ZGB die Grundrechte zu ber�cksichtigen, namentlich die Meinungs�usserungs- und die Pressefreiheit. An kritische �usserungen d�rfen nicht derart strenge Anforderungen gestellt werden, dass die Meinungs�usserungsfreiheit (Art. 16 BV; Art. 10 EMRK) in dem Sinne mittelbar beeintr�chtigt wird, als sich der Betroffene aufgrund einer beh�rdlichen Reaktion nicht mehr getraut, erneut von seinem Grundrecht Gebrauch zu machen, und selbst begr�ndete Kritik nicht mehr vorzubringen wagt (vgl. zum strafrechtlichen Ehrenschutz BGE 131 IV 23 E. 3.1 S. 27 f.; f�r die Presse- und Meinungs�usserungsfreiheit Urteil 5A_888/2011 vom 20. Juni 2012 E. 5.3 mit Hinweisen).
2.5 Diese Interessenabw�gung beruht auf gerichtlichem Ermessen (Art. 4 ZGB; BGE 132 III 641 E. 3.1 S. 644; 129 III 529 E. 3.1 S. 531). Das Bundesgericht �bt bei der �berpr�fung solcher Entscheide Zur�ckhaltung und schreitet nur ein, wenn die Vorinstanz grundlos von in Lehre und Rechtsprechung anerkannten Grunds�tzen abgewichen ist, wenn sie Tatsachen ber�cksichtigt hat, die f�r den Entscheid im Einzelfall keine Rolle h�tten spielen d�rfen, oder wenn sie umgekehrt Umst�nde ausser Betracht gelassen hat, die zwingend h�tten beachtet werden m�ssen. Ausserdem greift das Bundesgericht in Ermessensentscheide ein, falls sich diese als offensichtlich unbillig, als in stossender Weise ungerecht erweisen (BGE 137 III 303 E. 2.1.1 S. 305; 132 III 97 E. 1 S. 99).
2.6.1 Die Presse - wozu auch Leserbriefe z�hlen, unabh�ngig davon ob der Leserbriefverfasser oder das publizierende Organ ins Recht gefasst werden (BGE 106 II 92 E. 2 f. S. 96 ff.; Urteil 5A_60/2008 vom 26. Juni 2008 E. 2, in: sic! 2009 S. 25) - kann auf zwei Arten in die Pers�nlichkeit eingreifen, n�mlich einerseits durch die Mitteilung von Tatsachen und andererseits durch deren W�rdigung (BGE 126 III 305 E. 4b S. 306). Dazu gilt im Einzelnen Folgendes (zum Ganzen das zur Publikation vorgesehene Urteil 5A_82/2012 vom 29. August 2012 E. 4.1 mit Hinweisen):
2.6.2 Die Verbreitung wahrer Tatsachen ist grunds�tzlich durch den Informationsauftrag der Presse gedeckt, es sei denn, es handle sich um Tatsachen aus dem Geheim- oder Privatbereich oder die betroffene Person werde in unzul�ssiger Weise herabgesetzt, weil die Form der Darstellung unn�tig verletzt. Allerdings ist der Informationsauftrag der Presse kein absoluter Rechtfertigungsgrund und eine Interessenabw�gung im Einzelfall unentbehrlich. Eine Rechtfertigung d�rfte regelm�ssig gegeben sein, wenn die berichtete wahre Tatsache einen Zusammenhang mit der �ffentlichen T�tigkeit oder Funktion der betreffenden Person hat.
2.6.3 Die Ver�ffentlichung unwahrer Tatsachen ist demgegen�ber an sich widerrechtlich. An der Verbreitung von Unwahrheiten kann nur in seltenen, speziell gelagerten Ausnahmef�llen ein hinreichendes Interesse bestehen. Indessen l�sst noch nicht jede journalistische Unkorrektheit, Ungenauigkeit, Verallgemeinerung oder Verk�rzung eine Berichterstattung insgesamt als unwahr erscheinen. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung erscheint eine in diesem Sinne unzutreffende Presse�usserung nur dann als insgesamt unwahr und pers�nlichkeitsverletzend, wenn sie in wesentlichen Punkten nicht zutrifft und die betroffene Person dergestalt in einem falschen Licht zeigt beziehungsweise ein sp�rbar verf�lschtes Bild von ihr zeichnet, das sie im Ansehen der Mitmenschen - verglichen mit dem tats�chlich gegebenen Sachverhalt - empfindlich herabsetzt.
2.6.4 Meinungs�usserungen, Kommentare und Werturteile sind zul�ssig, sofern sie aufgrund des Sachverhalts, auf den sie sich beziehen, als vertretbar erscheinen. Sie sind einer Wahrheitspr�fung nicht zug�nglich. Soweit sie allerdings zugleich auch Tatsachenbehauptungen darstellen, wie es bei einem gemischten Werturteil der Fall ist, gelten f�r den Sachbehauptungskern der Aussage die gleichen Grunds�tze wie f�r Tatsachenbehauptungen. Zudem k�nnen Werturteile und pers�nliche Meinungs�usserungen - selbst wenn sie auf einer wahren Tatsachenbehauptung beruhen - ehrverletzend sein, sofern sie von der Form her eine unn�tige Herabsetzung bedeuten. Da die Ver�ffentlichung einer Wertung unter die Meinungs�usserungsfreiheit f�llt, ist diesbez�glich aber eine gewisse Zur�ckhaltung am Platz, wenn f�r das Publikum erkennbar ist, auf welche Fakten sich das Werturteil st�tzt. Eine pointierte Meinung ist hinzunehmen. Ehrverletzend ist eine Wertung nur, wenn sie den Rahmen des Haltbaren sprengt beziehungsweise auf einen tats�chlich nicht gegebenen Sachverhalt schliessen l�sst oder der betroffenen Person jede Menschen- oder Personenehre streitig macht.
2.7 Im Pers�nlichkeitsschutzprozess liegt die Beweislast f�r die Sachumst�nde, aus denen sich die Verletzung ergibt, beim Kl�ger als Opfer, w�hrend der Beklagte als Urheber der Verletzung die Tatsachen daf�r beweisen muss, die das Vorliegen eines Rechtfertigungsgrundes erschliessen (BGE 136 III 410 E. 2.3 S. 414).
Wie der Durchschnittsleser einen Leserbrief versteht und wie Begriffe, die in einer Presse�usserung stehen, zu verstehen sind, stellt eine Rechtsfrage dar (BGE 131 IV 160 E. 3.3.3 S. 164).
3.1 Der Beschwerdef�hrer wirft dem Obergericht in zweierlei Hinsicht eine Verletzung von Art. 8 ZGB vor, worauf vorg�ngig einzugehen ist.
3.2.1 Einerseits habe das Obergericht in mehrfacher Hinsicht sein Recht auf Beweis verletzt, da es ihm keine M�glichkeit einger�umt habe, den Gegenbeweis zu erbringen und zu beweisen, dass die ver�ffentlichten Behauptungen unzutreffend und unwahr seien (Ziff. 1.2 S. 5, Ziff. 3.1 S. 9, Ziff. 3.2 S. 10 und Ziff. 3.4 S. 11 der Beschwerde).
3.2.2 Macht der Beschwerdef�hrer vor Bundesgericht eine Verletzung seines Beweisf�hrungsanspruchs geltend und ergibt sich aus dem angefochtenen Entscheid nicht, dass er die fraglichen Tatsachen behauptet und prozesskonform dazu Beweise angeboten hat, ist dies in der Beschwerdeschrift detailliert darzulegen und mit Aktenhinweisen zu belegen (BGE 133 III 189 E. 5.2.2 S. 196).
3.2.3 Der Beschwerdef�hrer begn�gt sich mit allgemeinen Hinweisen, es sei ihm vor Obergericht "verwehrt" worden, die fraglichen Beweise zu erbringen, er habe den "Antritt zum Gegenbeweis offeriert und anerboten" oder sein Recht auf den Gegenbeweis sei vom Obergericht "schlichtweg �bergangen" worden (vgl. die in E. 3.2.1 oben erw�hnten Hinweise auf die Beschwerde).
Damit wird er den erw�hnten Begr�ndungsanforderungen nicht gerecht. Er unterl�sst es g�nzlich, mit Aktenhinweisen darzulegen, dass er die fraglichen Tatsachen vor Obergericht behauptet und dazu Beweise angeboten hat. Auf seinen Einwand einer Verletzung des Beweisf�hrungsanspruchs ist demnach nicht einzutreten (vgl. E. 1.2 oben). Damit er�brigt es sich auch, auf die Rechtsgrundlage des Beweisf�hrungsanspruchs im obergerichtlichen Berufungsverfahren gem�ss Schweizerischer Zivilprozessordnung (Art. 405 Abs. 1 ZPO) n�her einzugehen.
3.3.1 Andererseits macht der Beschwerdef�hrer sinngem�ss und pauschal eine Verletzung der Verteilung der Beweislast gem�ss Art. 8 ZGB geltend. Das Obergericht habe es unterlassen, vom Beschwerdegegner den Nachweis der Wahrheit der im Leserbrief vorgebrachten Behauptungen zu verlangen.
3.3.2 Das Obergericht ist bez�glich der Frage des Sachbehauptungskerns der erhobenen �usserungen jeweils zu einem positiven Beweisergebnis gelangt, womit die Beweislastverteilung gegenstandslos geworden ist (BGE 138 III 193 E. 6.1 S. 202).
4.1.1 Das Obergericht hat in einem ersten Schritt ausgef�hrt, die von der "Zeitung U.________" im Leserbrief vom xx. xx. 2010 (gegen�ber dem Original des Leserbriefs, wie er am xx. xx. 2010 in der "Zeitung C.________" publiziert worden sei) vorgenommenen K�rzungen seien f�r den Ausgang des Verfahrens nicht von Bedeutung. Die K�rzungen in der "Zeitung U.________" f�hrten einzig dazu, dass der Leserbrief auf das eigentliche Thema konzentriert und leicht zugespitzt werde.
4.1.2 Der Beschwerdef�hrer r�gt insoweit eine Verletzung seines Anspruchs auf ein faires Verfahren gem�ss Art. 6 Ziff. 1 EMRK und von Art. 8 ZGB. Es sei unerkl�rlich, warum sich das Obergericht �berhaupt dazu �ussere, wenn es dann zum Ergebnis komme, die K�rzungen der "Zeitung U.________" seien f�r das vorliegende Verfahren nicht entscheidrelevant. Dies k�nne nur dahin gehend verstanden werden, als das Obergericht die "Zeitung U.________" vor einer allf�lligen Mitverantwortung an der Pers�nlichkeitsverletzung am Beschwerdef�hrer habe besch�tzen wollen.
4.1.3 Inwieweit das Obergericht in diesem Zusammenhang Art. 8 ZGB und Art. 6 Ziff. 1 EMRK verletzt haben soll, begr�ndet der Beschwerdef�hrer nicht und kann auch nicht nachvollzogen werden. Darauf ist nicht einzutreten (vgl. E. 1.2 oben).
4.2.1 F�r die Beurteilung der Pers�nlichkeitsverletzung am Beschwerdef�hrer durch den Beschwerdegegner hat das Obergericht festgestellt, der fragliche Leserbrief kritisiere den Verband R.________ (und den Beschwerdef�hrer als dessen Pr�sidenten) bez�glich dessen Einstellung und Aktivit�ten zum Thema Jagd.
Dabei sei zu ber�cksichtigen, dass der Tierschutz - worunter auch das Thema der Tierjagd falle - seit jeher in der �ffentlichkeit breit, kontrovers und h�ufig emotional diskutiert werde.
Gest�tzt auf die Akten und allgemein bekannte (und damit notorische) Tatsachen stellte das Obergericht fest, bei der Kontroverse zwischen Jagd und Tierschutz im Kanton Thurgau handle es sich um eine seit l�ngerer Zeit in der �ffentlichkeit ausgetragene emotionale Auseinandersetzung, die auf Seiten des Tierschutzes massgeblich vom Beschwerdef�hrer gepr�gt werde. Der vom Beschwerdef�hrer pr�sidierte Verband R.________ habe auf politischer Ebene insbesondere drei Vorst�sse lanciert, welche die Jagd einschr�nken sollen (Verbot der Jagd der Feldhasen; Abschaffung der Baujagd; Verl�ngerung der Schonzeit f�r hochtr�chtige Rehgeissen und Muttertiere). Allgemein bekannt seien sodann auch die in der �ffentlichkeit ausgetragenen Streitigkeiten innerhalb des Verbands R.________, dessen Sektionen lokale Tierschutzvereine seien. So seien mehrere Sektionen aus dem Verband R.________ ausgetreten oder ausgeschlossen worden, weshalb in der regionalen Presse von einer Aufsplitterung der Thurgauer Tierschutz-Szene in zwei Lager gesprochen worden sei. Einige Exponenten aus dieser Tierschutzszene f�hrten diese Probleme unter anderem auf den Beschwerdef�hrer als Pr�sidenten des Verbands R.________ zur�ck. Zudem seien auch die erw�hnten drei politischen Vorst�sse innerhalb der kantonalen Tierschutzszene umstritten.
4.2.2 Gegen diese Sachverhaltsfeststellungen erhebt der Beschwerdef�hrer keine rechtsgen�glich begr�ndeten Sachverhaltsr�gen. Der Hinweis, das Obergericht habe den Sachverhalt in unzul�ssiger Weise oder falsch ermittelt und Mutmassungen angestellt, vermag den Anforderungen an eine Sachverhaltsr�ge nicht zu gen�gen (vgl. E. 1.3 oben). Das Bundesgericht hat demnach seinem Urteil den obergerichtlich festgestellten Sachverhalt zugrunde zu legen (Art. 105 Abs. 1 BGG).
5.1.1 Das Obergericht hat die �usserung, der Beschwerdef�hrer habe sich auf die Fahne geschrieben, die Jagd mit allen Mitteln zu bek�mpfen, als im Ergebnis nicht pers�nlichkeitsverletzend erachtet. "Mit allen Mitteln" bedeute, etwas anzustreben, zu verfolgen oder zu bek�mpfen und dies mit grosser Hartn�ckigkeit zu tun. Soweit der Beschwerdef�hrer geltend mache, er bek�mpfe nicht generell die Jagd, sondern nur die Baujagd sowie die Jagd auf hochtr�chtige Rehe oder Muttertiere, so sei diese Differenzierung "haarspalterisch". Der Durchschnittsleser von Leserbriefen, in denen die Meinung des Lesers meist kurz und pointiert dargestellt werde, erwarte keine differenzierte und in allen Punkten zutreffende Sachdarstellung.
5.1.2 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die �usserung, er bek�mpfe die Jagd mit allen Mitteln, sei unwahr und damit pers�nlichkeitsverletzend. Zudem lasse ihn diese �usserung in einem falschen Licht erscheinen. Er engagiere sich lediglich f�r ein Verbot der Baujagd und f�r die Ausweitung der Schonzeiten f�r tr�chtige Rehe. Die obergerichtliche Anwendung von Art. 28 ZGB sei "schlichtweg falsch".
5.1.3 Bei der erw�hnten �usserung handelt es sich um ein gemischtes Werturteil. Der Sachbehauptungskern, wonach sich der Beschwerdef�hrer gegen die Jagd einsetze, trifft angesichts seiner zahlreichen politischen Vorst�sse und seiner - auch in der Presse vorgetragenen - Kritik gegen�ber den J�gern zu. Die Bewertung, er bek�mpfe die Jagd mit allen Mitteln und habe sich dies auf die Fahne geschrieben, mag zwar pointiert erscheinen, ist aber gerade auch im Gesamtzusammenhang des Leserbriefs vertretbar. Es wird damit f�r den Durchschnittsleser einzig zum Ausdruck gebracht, der Beschwerdef�hrer verfolge sein Ziel energisch und haupts�chlich in diese eine Richtung.
5.2.1 Die Aussage, der Beschwerdef�hrer verbeisse sich wie ein Terrier in das Thema Jagd und stelle dabei wichtige Aufgaben in den Hintergrund, hat das Obergericht ebenfalls als im Ergebnis nicht pers�nlichkeitsverletzend erachtet.
Mit dem Vergleich des Terriers werde zum Ausdruck gebracht, dass der Beschwerdef�hrer sein Ziel mit Hartn�ckigkeit und Ausdauer verfolge. Ein solches �bertragenes Bild sei in einer gesellschaftspolitischen Diskussion wie der vorliegenden zul�ssig.
Der Vorwurf, der Beschwerdef�hrer stelle wichtige Aufgaben in den Hintergrund, beruhe auf dem im Kanton Thurgau von verschiedenen Seiten erhobenen und allgemein bekannten Vorwurf, der Verband R.________ und der Beschwerdef�hrer setzten sich zu einseitig nur f�r Haustiere ein und legten zu wenig Gewicht auf den Schutz von Nutztieren und Fischen oder die Bek�mpfung von Tierversuchen. Ob dieser Vorwurf berechtigt sei oder nicht, k�nne dahingestellt bleiben, da er die Pers�nlichkeit des Beschwerdef�hrers nicht verletze. Dieser m�sse sich als Pr�sident eines Tierschutzvereins in einer Auseinandersetzung wie der vorliegenden solche Vorw�rfe gefallen lassen.
5.2.2 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, es handle sich bei dieser �usserung um eine unwahre Tatsachenbehauptung. Die Argumentation des Obergerichts impliziere sodann, die Behauptung des Beschwerdegegners sei zutreffend, was eine Ungeheuerlichkeit darstelle.
5.2.3 Auch bei dieser �usserung handelt es sich um ein gemischtes Werturteil, dessen Tatsachenkern wiederum die priorit�re und haupts�chliche Bek�mpfung der Jagd durch den Verband R.________ und den Beschwerdef�hrer betrifft (vgl. dazu E. 5.1.3 oben). Sodann tut der Beschwerdegegner kund, dass seines Erachtens der Verband R.________ und dessen Pr�sident andere wichtige Aufgaben des Tierschutzes sekund�r behandelten. Eine solche Kritik muss sich eine Tierschutzorganisation, die h�ufig in der �ffentlichkeit auftritt und auch auf politischer Ebene aktiv ist, gefallen lassen. Dasselbe gilt f�r ihren Pr�sidenten. Die erw�hnte �usserung ist sodann auch im Zusammenhang zu betrachten: Das Obergericht weist zurecht darauf hin, dass diese �usserung im Leserbrief des Beschwerdegegners unmittelbar Bezug nimmt auf die Meinung von W.________, der seinerseits in einem Leserbrief in der "Zeitung U.________" vom xx. xx. 2010 festgehalten hatte, er frage sich, warum der Verband R.________ unter der Leitung des Beschwerdef�hrers so gerne gegen J�ger streite und dabei andere wichtige Themen des Tierschutzes vernachl�ssige (Klageantwortbeilage 3; S. 16 des angefochtenen Urteils).
5.3 Wer wie der Beschwerdef�hrer als Pr�sident einer Tierschutzorganisation mit einer gewissen Regelm�ssigkeit �ffentlich in Erscheinung tritt, muss in Kauf nehmen, dass �ber diese T�tigkeiten und die dahinterstehende Person berichtet wird (BGE 127 III 481 E. 2c/bb S. 491). Hinzu kommt, dass die Diskussion um den Tierschutz und dessen Verh�ltnis zur Jagd von �ffentlichem Interesse ist und auch breit und kontrovers diskutiert wurde und wird (vgl. E. 4.2.1 oben).
5.4 Das Obergericht hat im Ergebnis nicht gegen Bundesrecht verstossen, wenn es die vom Beschwerdegegner in der erw�hnten Diskussion get�tigten Aussagen im Sachbehauptungskern als wahr und hinsichtlich des Wertungselements im Rahmen des ihm zustehenden Ermessens als vertretbar erachtet hat.
6.1 Was die Bezeichnung des Beschwerdef�hrers als "Hardliner" betrifft, ist das Obergericht zum Schluss gelangt, der Beschwerdef�hrer m�sse sich dies gefallen lassen. Mit dem Begriff "Hardliner" werde gem�ss "Duden" ein Vertreter eines harten (zumeist politischen) Kurses bezeichnet. Damit werde erneut auf die Hartn�ckigkeit in der Verfolgung von Zielen Bezug genommen. Der Beschwerdef�hrer habe als Pr�sident des Verbands R.________ auf politischer Ebene innert relativ kurzer Zeit drei Vorst�sse zur Bek�mpfung der Jagd eingereicht. Wenn er sich in seiner Position (Pr�sident des Verbands R.________) in einem solch emotionalen Thema in engagierter Weise einsetze, m�sse er sich die �ffentlich ge�usserte Kritik, er verfolge die von ihm gew�hlten Ziele forsch und sei insoweit ein "Hardliner", gefallen lassen.
6.2 Zur �usserung des Beschwerdegegners, der Beschwerdef�hrer f�hre einen Privatkrieg, hat das Obergericht einger�umt, das Wort Krieg sei negativ besetzt. Aus dem Leserbrief werde jedoch klar, dass dem Beschwerdef�hrer nicht vorgeworfen werde, Gewalt, Unbill und Leiden zu verbreiten, in Kauf zu nehmen oder zu billigen. Vielmehr werde damit bildhaft auf die kontrovers und teilweise hart gef�hrte Auseinandersetzung �ber die Jagd Bezug genommen. Der Begriff "Privatkrieg" sei zwar hart, aber im Gesamtzusammenhang der �ffentlichen Kontroverse zum emotionalen Thema "Jagd gegen Tierschutz" noch von der Meinungs�usserungsfreiheit gedeckt. Auch insoweit m�sse sich der Beschwerdef�hrer als Pr�sident des Verbands R.________, der sich in der �ffentlichkeit nicht nur als Vertreter des Verbands, sondern generell als Tiersch�tzer exponiere, die Kritik an seiner Person gefallen lassen, wonach er hart gegen die Jagd und die J�ger k�mpfe und dadurch nicht im Sinne des Tierschutzes handle. Aus diesem Grund sei der Hinweis auf den "privat" gef�hrten Krieg zul�ssig, zumal der Leserbrief - wie aus dessen erstem Satz hervorgehe - den Verband R.________ als auch dessen Pr�sidenten betreffe.
6.3 Der Beschwerdef�hrer bringt in Bezug auf die �usserung "Hardliner" vor, das Obergericht habe verkannt, dass im fraglichen Leserbrief der Beschwerdef�hrer pers�nlich angesprochen werde und dieser als Pr�sident des Verbands R.________ lediglich umsetze, was Mitglieder und Vorstand des Vereins beschlossen h�tten. Die Bezeichnung als "Hardliner" setze ihn in seiner pers�nlichen Ehre und seinem gesellschaftlichen Ansehen herab.
Der Vorwurf des "Privatkriegs" betreffe sodann eine Tatsachenbehauptung, die unwahr sei, handle der Beschwerdef�hrer doch als Pr�sident des Verbands R.________ und nicht als Privatperson.
6.4 Diese Begr�ndung vermag den Anforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG (und im �brigen auch Art. 97 Abs. 1 BGG) nicht zu gen�gen. Der Beschwerdef�hrer unterl�sst es, sich - auch nur gedr�ngt und kurz - mit der ausf�hrlichen Begr�ndung des Obergerichts auseinanderzusetzen. Darauf ist nicht einzutreten (vgl. E. 1.2 oben).
Die obergerichtliche Kosten- und Entsch�digungsregelung ficht der Beschwerdef�hrer nicht selbstst�ndig an, sondern nur im Zusammenhang mit dem Ausgang des vorliegenden Verfahrens. Da der Beschwerde kein Erfolg beschieden ist, braucht darauf nicht eingegangen zu werden.
Aus den dargelegten Gr�nden muss die Beschwerde abgewiesen werden, soweit darauf einzutreten ist. Der Beschwerdef�hrer wird kosten- (Art. 66 Abs. 1 BGG), nicht hingegen entsch�digungspflichtig, da das Bundesgericht beim Beschwerdegegner keine Vernehmlassung eingeholt hat (Art. 68 Abs. 2 BGG).

References: Art. 292
 Art. 28
 Art. 72
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 Art. 76
 Art. 42
 Art. 42
 Art. 95
 Art. 105
 BGE 
 Art. 28
 BGE 
 Art. 28
 Art. 10
 BGE 
 BGE 
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 6
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 6
 Art. 28
 Art. 42
 Art. 97