Source: https://www.bildkunst.de/service/tarife/tarife.html
Timestamp: 2020-02-28 11:02:20+00:00

Document:
Tarife deutsch Download (467.03 KB)
a) Die bisherige Regelung in a) wurde durch das in Kraft treten des UrhWissG rückwirkend zum 01.03.2018 außer Kraft gesetzt.
c) Die bisherige Regelung in c) wurde durch das in Kraft treten des UrhWissG rückwirkend zum 01.03.2018 außer Kraft gesetzt.
Jede Wiederholung im gleichen Sender innerhalb einer Woche wird mit 20% des Tarifsberechnet.
7-daysCatch-upinderMediathekwirdmit20%desFernseh-Tarifsberechnet.DarüberhinausgiltderFilm-Tarif.
DieNutzungsgenehmigungerlischtzehnJahrenachihrerErteilung,sofernsienichtausdrücklicherneuertwird.
FürdieBestimmungdesMarktanteilswerdendieZahlenderAGF/GfK-Fernsehforschungzugrundegelegt.
bis zu 2 mal öfter
Gemäß § 56 Abs. 1 Nr. 4 VGG wird folgender Tarif veröffentlicht:
Tarif über die Vergütung für die Nutzung von Sprachwerken, Werken der Bildenden Kunst, Fotografien und sonstigen Darstellungen wissenschaftlicher und technischer Art i. S. v. § 2 Abs. 1 Nr.1, 4, 5 und 7, § 72 UrhG in Lesezirkeln
1.Lesezirkel sind gewerbliche Unternehmen, die Lesemappen befristet vermieten.
2.Lesemappen sind mehrere, in Umschläge geheftete oder gebundene Zeitschriften, die von Lesezirkeln befristet vermietet werden.
Die angemessene Vergütung für die Nutzung von Sprachwerken, Werken der Bildenden Kunst, der Fotografie und sonstigen Darstellungen wissenschaftlicher und technischer Art nach § 27 Abs. 1 des Urheberrechtsgesetzes vom 9. September 1965 in der Fassung vom 28. November 2018 für das Vermieten von Vervielfältigungsstücken durch Lesezirkelunterneh-men beträgt je Jahr pro Erstmappe einschließlich aller Folgemappen
EUR 1,08 netto
Die VG BILD-KUNST ist inkassoberechtigt für die VG WORT.
Im Übrigen: siehe Allgemeine Konditionen der Rechtevergabe
Dieser Tarif findet Anwendung ab dem 1. Januar 2010.
Museumskataloge (nicht-kommerziell)
Abgeltung des Vergütungsanspruchs nach §§ 60e Abs. 3, 60f Abs. 1, § 60h UrhG für die Verbreitung von Werken nach § 2 Abs. 1 Nr. 4 bis 7 UrhG in nicht-kommerziellen Ausstellungs- und Bestandskatalogen durch öffentlich zugängliche Museen
Nettobeträge zuzüglich gesetzlicher Umsatzsteuer
Die nachfolgenden Vergütungssätze gelten ausschließlich für die Nutzung von Werken nach § 2 Abs. 1 Nr. 4 bis 7 UrhG
a. durch öffentliche zugängliche Museen,
b. die diese Werke vervielfältigen bzw. vervielfältigen lassen, um sie dann in Katalogen zu verbreiten im Zusammenhang zur Ausstellung dieser Werke oder zur Dokumentation des Museumsbestandes und
c. die mit der Verbreitung dieser Kataloge keine unmittelbaren oder mittelbaren kommer-ziellen Zwecke verfolgen.
Ausstellungskataloge dienen der Erschließung und Erläuterung einer Ausstellung. Werkab-bildungen werden von diesem Tarif erfasst, wenn
a. die Werke ausgestellt sind und
b. die Abbildung dem erläuternden Charakter des Ausstellungskatalogs dient.
c. Keine kommerziellen Zwecke werden verfolgt, wenn
1. der Textanteil, bezogen auf das Gesamtwerk, mindestens 20% und
2. der Anteil ganzseitiger Werkabbildungen, bezogen auf die Gesamtzahl, maximal 50% beträgt
3. sowie die Druckauflage des Ausstellungskatalogs eine Auflagenhöhe von 3.000 Exemplaren nicht überschreitet (inklusive Nachdrucke / Nachauflagen).
Bestandskataloge dienen ausschließlich der Dokumentation des Werkbestands des Museums in Form eines Verzeichnisses.
Keine kommerziellen Zwecke werden verfolgt,
a. wenn die Druckauflage eines Bestandskatalogs in einem Zeitraum von drei Jahren eine Auflagenhöhe von 3.000 Exemplaren nicht überschreitet (inklusive Nachdrucke / Nachauflagen).
b. bei Neuauflagen innerhalb von drei Jahren, die einer Veränderung der katalogisierten Werke Rechnung tragen, liegt ein neuer Bestandskatalog vor.
Mit der Vergütung wird der unverzichtbare Vergütungsanspruch nach §§ 60e Abs. 3, 60f Abs. 1, § 60h UrhG abgegolten, unabhängig davon, ob sie von der VG Bild-Kunst oder von einer mit der VG Bild-Kunst über Repräsentationsvereinbarungen verbundenen Schwes-tergesellschaft vertreten werden.
Vergütungssätze (in EUR / netto)
Auflagenhöhe bis
Anzahl Exemplare bis 25 Abbildungen
(1.-25.) weitere 25 Abbildungen
(26.-50.) je weitere 25 Abbildungen
(ab 51.)
500 125,00 93,75 62,50
750 200,00 150,00 100,00
1.000 300,00 225,00 150,00
1.500 525,00 393,75 262,50
2.000 725,00 543,75 362,50
3.000 1.200,00 900,00 600,00
Die Auflagenhöhen beziehen sich auf die hergestellte bzw. für die Herstellung vorgesehene Auflage (einschließlich elektronischer Offline-Versionen wie E-Book, CD-ROM oder DVD).
Berücksichtigt werden Abbildungen von Werken nach § 2 Abs. 1 Nr. 4 bis 7 UrhG,
a. sofern das Urheberrecht an dem Werk noch nicht erloschen ist und
b. das Werk vorbehaltlich § 63 Abs. 2 UrhG unverändert ist; im Fall einer Veränderung können diese Werknutzungen berücksichtigt werden, sofern die Einwilligung des Rechtsinhabers zur Veränderung und zur Abgeltung nach Ziff. 1. vorliegt.
Werden mehrere Abbildungen von ein- und demselben Werk genutzt, werden bei der Er-mittlung der Vergütung nach Ziff. 1. alle Abbildungen berücksichtigt.
(Rück-)Titelnutzungen bedürfen stets einer gesonderten ausdrücklichen Einwilligung, welche die VG Bild-Kunst bei dem Rechtsinhaber einholt. Sie werden über Ziff. 1. abgegolten, sofern der Rechtsinhaber nicht verlangt, eine Sondervereinbarung abzuschließen.
Einwilligungen zu Titelnutzungen und Werkveränderungen können von der VG Bild-Kunst nur bei solchen Rechtsinhabern eingeholt werden, die auf vertraglicher Grundlage in einem Wahrnehmungsverhältnis mit der VG Bild-Kunst oder einer ihrer Schwestergesellschaften stehen, mit denen die VG-Bild-Kunst über Repräsentationsvereinbarungen verbunden ist.
Bei Bestandskatalogen, die mindestens 500 nach Ziff. 2.und 3. vergütungsrelevante Werk-abbildungen enthalten, ist eine prozentuale Abgeltung des Vergütungsanspruchs i. H. v. 15% des Nettoladenverkaufspreises (bezogen auf die gesamte Auflage) möglich, wenn diese zu einer niedrigeren Vergütung als nach Ziff. 1. führt.
Das Urheberpersönlichkeitsrecht ist zu beachten. Im Fall seiner Verletzung wird ein Tarifzuschlag von 100% geltend gemacht.
Der Nutzer ist verpflichtet, bei jeder Nutzung an geeigneter Stelle Urheber und Werktitel zu nennen und den von der VG Bild-Kunst vorgegebenen Copyright-Vermerk abzudrucken (Name der Künstlerin/des Künstlers/Werktitel©VG Bild-Kunst, Bonn [Jahr der Lizenzierung]). Auch bei Sammelvermerken muss eine Zuordnung zum jeweiligen Werk erfolgen.
Rechte Dritter bleiben unberührt.
Download Tarif Museumskataloge (nicht-kommerziell)
Die angemessene Vergütung im Sinne von § 49 Abs. 1 Satz 2 UrhG beträgt ab 1. Januar 2020 je vervielfältigte DIN-A-4-Seite 5,95 Cent, wobei für den Umfang die Größe der ursprünglichen Zeitungsveröffentlichung maßgebend ist. Für Abbildungen, die kleiner als eine halbe DIN-A-4-Seite sind, wird die Tarifgebühr entsprechend reduziert; es wird jedoch mindestens eine Viertelseite berechnet.
Der genannte Betrag ist der Bruttobetrag und versteht sich inklusive der jeweils gültigen Umsatzsteuer.
Der bisherige Tarif, veröffentlicht mit Wirkung zum 1. Januar 2018, wird hiermit aufgehoben.
1. Januar 2020 nach der folgenden Tarifstaffelung:
1,50 € pro Bild
1,61 € pro Bild
2,71 Ct pro B und RN
plus 0,27 Ct/B/GN
2,43 Ct pro B und RN
plus 0,24 Ct/B/GN
2,18 Ct pro B und RN
plus 0,22 Ct/B/GN
1,89 Ct pro B und RN
plus 0,19 Ct/B/GN
1.000 RNn
1,50 Ct pro B und RN
plus 0,15 Ct/B/GN
2.000 RNn
1,07 Ct pro B und RN
plus 0,11 Ct/B/GN
Die bisherige Tarifstaffelung, veröffentlicht zum 1. Januar 2018, wird hiermit aufgehoben.
Bonn, 1. Januar 2020
Digitale Produkte: siehe TarifZeitungen/Zeitschriften – Digitale Produkte

References: § 56
 § 2
 § 72
 § 27
 § 60
 § 2
 § 2
 § 60
 § 2
 § 63
 § 49