Source: https://www.pangeotours.com/de/allgemeine-geschaftsbedingungen/5/
Timestamp: 2019-08-25 13:54:24+00:00

Document:
Pangeo tours a.s. mit Sitz České Budějovice, Lannova 15/17, PLZ 370 01, Ident.-Nr. 260 92 727, Tschechische Republik, Gesellschaft ist in dem vom Kreisgericht in České Budějovice geführten Register in Abteilung B, Einlage 1445 eingetragen, (nachfolgend auch „Pangeo tours a.s.“, „Pangeo“, resp. „CK“) laut Gesetz Nr. 159/1999 GBl. in der gültigen Fassung (nachfolgend nur „Gesetz über den Fremdenverkehr“) und laut Gesetz Nr. 89/2012 GBl., Bürgerliches Gesetzbuch (nachfolgend nur „BGB“)
Allgemeine Vertragsbedingungen der Gesellschaft Pangeo tours a.s. sind für alle Pauschalreisen und einzelne Fremdenverkehrsdienstleistungen des Reisebüros Pangeo tours a.s. gültig. (nachfolgend nur „AVB").
Diese AVB bilden einen untrennbaren Bestandteil der Bestätigung/des Vertrags über die Pauschalreise oder eines anderen zwischen dem Klienten und der Pangeo tours a.s. abgeschlossenen Vertrags (nachfolgend auch „Vertrag“).
I. BETEILIGTE AM VERTRAGSVERHÄLTNIS SIND:
Die Gesellschaft Pangeo tours a.s., die in das Vertragsverhältnis auch mittels der Vertragsverkaufsstellen eintritt;
Der Besteller der Pauschalreise und der Teilnehmer an der Pauschalreise sind Kunden, wobei der Besteller die an der Pauschalreise beteiligende Person sein kann, aber nicht sein muss. In diesem Fall handelt es sich um einen zugunsten von einem Dritten im Sinne § 1767 BGB abgeschlossenen Vertrag. Der Kunde kann sowohl eine natürliche, als auch eine juristische Person sein (nachfolgend auch „Klient").
Diese AVB regeln die Rechte und Pflichten des Klienten und des Reisebüros bei der Leistung einer inländischen oder ausländischen Pauschalreise. Das Reisebüro als Veranstalter der Pauschalreise besorgt aufgrund der Bestätigung/des mit dem Klienten abgeschlossenen Vertrags über die Pauschalreise die Pauschalreise, d.h. den im Voraus vorbereiteten Komplex der Fremdenverkehrsdienstleistungen (Kombination der Fremdenverkehrsdienstleistungen, welche die Zeichen einer Pauschalreise nach dem Gesetz über den Fremdenverkehr und BGB erfüllt), der von dem Reisebüro zu einem Gesamtpreis angeboten und verkauft wird (nachfolgend nur „Pauschalreise").
Die Rechte und Pflichten zwischen dem Klienten und dem Reisebüro richten sich nach dem Vertrag und, soweit nichts anderes ausdrücklich vereinbart ist, nach diesen AVB.
III. ENTSTEHUNG DES VERTRAGSVERHÄLTNISSES
Das Vertragsverhältnis zwischen dem Klienten und dem Reisebüro entsteht durch den Abschluss des Vertrags. Der Vertrag wird in der schriftlichen Form ausgefertigt und muss alle zur Bestätigung über die Pauschalreise laut BGB festgelegten Formalitäten beinhalten. Im Falle, dass der Kunde dem Inhalt des Vertrags nicht zustimmt, kann er davon laut i§ 2533 BGB zurücktreten. Die schriftliche Ausfertigung des Vertrags muss von den beiden Vertragsparteien unterzeichnet werden. Die Rechte und Pflichten der Vertragsparteien sind im Vertrag und in diesen AVB angegeben, die dessen untrennbaren Bestandteil bilden. Wenn die Bestimmung der Pauschalreise im Katalog, bzw. in einem anderen Angebot alle festgelegten Angaben beinhaltet, kann das Reisebüro auf die Nummer oder auf eine andere Bezeichnung der Pauschalreise hinweisen.
Durch die Unterzeichnung des Vertrags bestätigt der Klient, dass ihm alle Bedingungen bekannt sind und dass er damit einverstanden ist, dass er mit der Katalogfassung der Pauschalreise bekannt gemacht ist, dass er alle einen untrennbaren Bestandteil des Vertrags bildenden Anlagen erhalten hat und dass er alle Vertragsbedingungen anerkannt und damit einverstanden ist.
Wenn der Kunde einen Vertrag zugunsten von anderen Personen abschließt, bestätigt er durch seine Unterschrift, dass er die Berechtigung hat, in deren Namen zu verhandeln, und dass er ihre Zustimmung zum Abschluss dieses Vertrags besitzt. Er verpflichtet sich ebenfalls im Namen dieser Personen zur Erfüllung ihrer Verbindlichkeiten gegenüber dem Reisebüro und zur Übergabe ihrer Personendaten an das Reisebüro.
Durch die Unterzeichnung des Vertrags verpflichtet sich das Reisebüro, dem Klienten die Dienstleistungen in dem vereinbarten Umfang und in der vereinbarten Güte und im Einklang mit den vereinbarten Bedingungen abzusichern.
Das Programm der Pauschalreise im Katalog oder auf Webseiten des Reisebüros beinhaltet nur Rahmenprogrammpunkte.
Die Pauschalreise beginnt durch ein Einstieg des Kunden in den Hotelbus und endet durch das Verlassen des Hotelbusses nach der Beendigung des Programms der Pauschalreise, im Falle der durch einen Hotelbus im Land des Anflugs realisierten Pauschalreisen beginnt sie durch die Übernahme der Gruppe vom Reiseführer auf dem Flughafen des Anflugs und endet durch die Abfertigung der Klienten auf dem Flughafen im Land des Abflugs.
Die Termine der Pauschalreisen mit dem Flugverkehr, die im Katalog angegeben sind, sind einschließlich der für den Flugverkehr notwendigen Zeit.
Die Vertragsparteien haben vereinbart, dass das Reisebüro für direkte und indirekte Schäden nicht verantwortlich ist, die von den Dritten verursacht wurden, die den Verkehr zum Anfang der Pauschalreise und nach deren Beendigung sicherstellen (Fluggesellschaft, Hotel und anderer Dienstleister).
Durch die Übernahme der Flugkarte wird der Klient zum Vertragspartner der Fluggesellschaft und stimmt den Vertragsbedingungen und der Beförderungsordnung der jeweiligen Fluggesellschaft zu.
Die Teilnahme an fakultativen Aktionen, die kein Leistungsgegenstand nach dem Vertrag sind, ist auf eigene Gefahr des Kunden. Das Reisebüro ist für die Sach- oder Gesundheitsschäden des Kunden bei diesen Aktionen nicht verantwortlich. Es handelt sich vor allem um fakultative Ausflüge, die im Preis der Pauschalreise nicht eingeschlossen sind, und um solche Ausflüge, die sich der Klient selbst kauft. Wenn die Verpflegung bei den mehrtägigen fakultativen Aktionen im Preis eingeschlossen ist, obliegt dem Kunden dafür keine Erstattung.
Wenn der Kunde an der geplanten Aktion, die im Preis der Pauschalreise eingeschlossen ist und von dem Vertragspartner des Reisebüros abgesichert wird, aus irgendwelchem Grund nicht teilnimmt, obliegt ihm dafür keine Erstattung und das Reisebüro ist nicht verpflichtet, ein Ersatzprogramm und Verpflegung abzusichern.
Das Reisebüro behält sich das Recht vor, von dem Kunden die verbindliche Bestätigung der Teilnahme und die Zahlung für die geplanten fakultativen Aktionen zu verlangen, die das Reisebüro verbindlich bestellen und im Voraus bezahlen muss. Sonst kann das Reisebüro die Teilnahme des Kunden an der Aktion nicht garantieren. Wenn der Kunde, der die Aktion nicht verbindlich bestellt und vergütet hat, an der Aktion nicht teilnimmt oder aus den Gründen der vollen Kapazität nicht teilnehmen kann, ist das Reisebüro nicht verpflichtet, ihm das Ersatzprogramm abzusichern.
Wenn sich der Klient die Flugkarte in eigener Regie sichert, ist er verpflichtet, den Termin des Zusammentreffens mit der Gruppe und der Abtrennung so einzuhalten, wie das Reisebüro festlegt.
Die Beförderung zum Flughafen des Abflugs oder zum Ort des Einstiegs in den Hotelbus am Anfang der Pauschalreise und nach deren Beendigung ist kein Bestandteil des Vertragsverhältnisses und wird vom Klienten selbst abgesichert.
Ausführliche Informationen über die Pauschalreise (Propositionen zur Pauschalreise) sendet das Reisebüro an den Kunden mit einem genügenden Vorsprung, spätestens jedoch 14 Tage vor dem Anfang der Pauschalreise.
Das Reisebüro haftet nicht für:
das Vermögen der Teilnehmer an der Pauschalreise im Falle dessen Beschädigung, Vernichtung, Verlustes oder Diebstahls im Zusammenhang mit der Verletzung der Beförderungsordnung und der Hinweise der Besatzung oder des Reiseführers,
die Nichterteilung der Visa von den zuständigen Vertretungsbehörden,
die Schäden, die den Kunden infolge der Verspätung der Bus-, Zug-, Flug- oder Schiffsverbindungen aus technischen oder verkehrsbetrieblichen Gründen entstanden sind.
Das Reisebüro hat das Recht auf die Bezahlung des Preises für die Dienstleistungen vor deren Gewährung und der Klient ist verpflichtet, den Preis für die Dienstleistungen vor deren Gewährung zu vergüten. Für die Bezahlung des Preises für die Dienstleistungen wird nach der Vergütungsform der Tag der Übernahme des Bargelds oder der Zahlung mittels der Zahlungskarte oder der Tag der Gutschrift der Zahlung auf das Konto des Reisebüros bis zur Höhe von 100 % vom festgelegten Preis für die Dienstleistungen gehalten. Bei der Verletzung dieser Verpflichtung von dem Kunden hat die Pangeo das Recht, von dem Vertrag zurückzutreten, wodurch das Recht des Reisebüros auf den Schadenersatz nicht berührt ist.
Die Höhe der Vorschüsse und der Terminplan der Zahlungen sind vereinbart, wenn im Katalog oder in einer anderen Form des Angebots nichts anderes festgelegt ist oder wenn die Vertragsparteien nichts anderes vereinbaren, wie folgt: Bei den Pauschalreisen in der Tschechischen Republik oder außerhalb des Gebiets der Tschechischen Republik ist der Klient verpflichtet, den Vorschuss von mindestens 50 % vom festgelegten Preis aller Dienstleistungen spätestens innerhalb von 7 (sieben) Tagen nach der Entstehung des Vertragsverhältnisses zu vergüten, zur Vergütung der Nachzahlung des Gesamtpreises ist der Klient verpflichtet spätestens 45 Tage vor der Realisation der Pauschalreise. Im Falle der Entstehung des Vertragsverhältnisses in der Frist von weniger als 30 Tagen vor der Aufnahme der Pauschalreise ist der Kunde verpflichtet, 100 % vom festgelegten Preis beim Vertragsabschluss zu vergüten.
Das Reisebüro hat das Recht, den im Vertrag, im Katalog oder auf Webseiten angegebenen Preis für die Pauschalreise im Einklang mit der Bestimmung § 2530 NOZ durch eine einseitige Handlung zu erhöhen, und zwar wenn sich zum 21. Tag vor dem vereinbarten Moment der Aufnahme der Pauschalreise erhöhen:
Preise für die Beförderung einschließlich der Preise für die Kraftstoffe, oder
die mit der Beförderung verbundenen Zahlungen, z.B. Flughafen- und Hafengebühren, die in dem Preis der Pauschalreise eingeschlossen sind, oder
der für die Festlegung des Preises für die Pauschalreise benutzte Wechselkurs der tschechischen Krone um mehr als 10 % im Durchschnitt. Das Reisebüro ist verpflichtet, die schriftliche Anzeige über die Erhöhung des im Reisevertrag angegebenen Preises in den Wohnsitz/Sitz oder an eine andere von dem Klienten im Vertrag angegebene Kontaktadresse spätestens 21 Tage vor der Aufnahme der Pauschalreise zu senden. Der Klient ist verpflichtet, den Unterschied im Preis für die Pauschalreise innerhalb von 5 (fünf) Tagen nach der Anzeige über die Erhöhung des im Vertrag angegebenen Preises für die Pauschalreise zu vergüten. Bei der Verletzung dieser Verpflichtung seitens des Klienten hat das Reisebüro das Recht, von dem Vertrag zurückzutreten, wodurch das Recht des Reisebüros auf den Schadenersatz nicht berührt ist.
Das Reisebüro ist berechtigt, den im Vertrag angegebenen Preis für die Dienstleistungen einseitig um die Summe zu erhöhen. um die sich der Preis oder die Zahlung laut Abs. 3 Buchst. a) und b) dieses Artikels gegenüber dem Preis für die Dienstleistungen und den im Vertrag eingeschlossenen Zahlungen erhöhen. Im Falle der Erhöhung des Wechselkurses der tschechischen Krone, der für die Festlegung des Preises für die Dienstleistungen benutzt wurde, im Durchschnitt um 10 % ist das Reisebüro berechtigt, den Preis der Dienstleistungen maximal um die Summe zu erhöhen, die der prozentualen Höhe der Änderung des Kurses entspricht. Der Stichtag, an dem der Preis für die Dienstleistungen festgelegt wurde, ist in dem Preislistenteil des Katalogs oder einer anderen Angebotsform im Falle der Pauschalreisen angegeben und in übrigen Vorfällen ist das der Tag der Bestätigung der Bestellung.
Weise der Berechnung der Preiserhöhung für die Pauschalreise laut § 2530 NOZ :
Die Berechnung geht von der aktuellen Kalkulation des Durchschnitts der entsprechenden Valutakosten aus, die durch die konkrete Abrechnung der schon geleisteten Pauschalreisen für die vorigen 2 Jahre unterlegt sind, die in diesem Fall:
für Pauschalreisen in Europa (EUR) ……………….. 54 %
für Pauschalreisen in Südafrika (USD)………….. 61 %
für Pauschalreisen in Südamerika (USD)………….. 63 %
für Pauschalreisen im südöstlichen Asien (USD)………….. 95 %
vom Gesamtpreis der Pauschalreise beträgt, und durch das Multiplizieren dieser Summe mit dem jeweiligen Koeffizienten der prozentualen Erhöhung des Kurses der Währung der jeweiligen Destination. Die Grundlagen für die Berechnung werden vor allem laut Gesetz Nr. 89/2012, OZ §2530 Abs. 1 und 2. und nach der Information über die Preise benutzt, die sich auf Seite 70 unseres Katalogs befinden.
Das Reisebüro hat laut § 2531 Abs. 1 das Recht, vor der Aufnahme der Pauschalreise oder vor der Beziehung der einzelnen Dienstleistungen, wenn es dazu auch aus anderen objektiven Gründen gezwungen ist, als die im Abs. 3 dieses Artikels angegeben sind, vor allem im Falle der Erhöhung der Preise der Dienstleistungen für den Lieferanten, den Preis für die Dienstleistungen auf die entsprechende Weise anzupassen und neue Preislisten zu verkündigen. Die so angepassten Preise für die Fremdenverkehrsdienstleistungen sind ab dem Tag der Verkündung der Preisanpassung gültig und sie beziehen sich auf alle Pauschalreisen und auch auf einzelne Dienstleistungen, bei denen ihre Realisation bis zu diesem Tag nicht aufgenommen wurde, d.h. dass der Abflug, die Abfahrt nicht realisiert wurden, resp. dass es mit der Beziehung der Dienstleistungen nicht angefangen wurde. Die Anzeige über die Änderung des Preises für die Pauschalreise wird mindestens 12 Tage vor der Aufnahme der Pauschalreise so bekannt gegeben, dass der Kunde laut § 2531 Abs. 2 vom Vertrag zurücktreten kann. Die Frist für den Rücktritt vom Vertrag ist für diesen Fall auf 6 Tage festgelegt.
Die Ansprüche auf Nachlässe macht der Kunde bei der Vereinbarung des Vertrags geltend und die Nachlässe können nicht nachträglich geltend gemacht werden.
Der Preis für die Pauschalreise ist ein Vertragspreis einschließlich der MwSt.
Der Preis für die Pauschalreise schließt die Dienstleistungen ein, die bei den einzelnen Pauschalreisen im Absatz „Im Preis eingeschlossen“ ausdrücklich angegeben sind. In den Preis können auch Ergänzungsdienstleistungen nach der konkreten Vereinbarung mit dem Klienten (Visa, Heilkostenversicherung, Versicherung der Stornierung der Pauschalreise, bezahlte fakultative Aktion siehe oben u. ä.) eingeschlossen werden.
Die eventuelle Flugbeförderung ist keine Vertragsverpflichtung. Die Preise für Flugkarten sind als Orientierungspreise angegeben und das Reisebüro kann bei der Vermittlung bei den Verkäufern der Flugkarten auf Kundenwunsch behilflich sein. Ihr Preis hängt dann von der aktuellen Marktlage ab. 9. 10.Die Stornierungsbedingungen bei Flugkarten richten sich nach den Bedingungen des Lieferanten (der Fluggesellschaft). Der Klient verpflichtet sich zur Vergütung der Kosten im Zusammenhang mit der eventuellen Stornierung der Flugkarte.
Im Falle, dass die Flugkarte früher bestellt sein muss, als der Termin zur Endbezahlung nach den AVB ist, ist der Klient verpflichtet, den Preis der Flugkarte auch vor dem Termin der obligatorischen Zahlung nach den AVB zu vergüten . Im Falle der Stornierung der Pauschalreise seitens des Klienten vor dem Termin hat der Klient keinen Anspruch auf die Rückzahlung des Gelds für die Flugkarte (wenn diese Sache nicht anders behandelt wird, z.B. Versicherung der Flugkarte). Das Reisebüro kann die Flugkarte für den Fall der Stornierung auf Kundenwunsch versichern.
VI. RECHTE UND PFLICHTEN DES KLIENTEN
Zu den Grundrechten des Klienten gehören vor allem:
Recht auf die ordentliche Leistung der im Vertrag vereinbarten und bezahlten Dienstleistungen,
Recht, von dem Reisebüro die Informationen über alle Tatsachen zu erfordern, die dem Reisebüro bekannt sind und die die im Vertrag vereinbarten und bezahlten Dienstleistungen betreffen,
Recht, mit den eventuellen Änderungen in den im Vertrag vereinbarten Dienstleistungen bekannt gemacht zu werden,
Recht, von dem Vertrag nach diesen AVB jederzeit vor der Aufnahme der Beziehung der Dienstleistungen zurückzutreten,
Recht auf die Beanstandung der Mängel und auf deren Erledigung im Einklang mit diesen AVB,
Recht auf den Schutz der Personendaten und Informationen, die den Inhalt des Vertrags bzw. anderer Dokumente bilden, vor den unbefugten Personen,
Recht auf die Leistung der weiteren schriftlichen ausführlichen Informationen über alle Tatsachen, die für den Klienten wichtig sind und die dem Reisebüro bekannt sind, und zwar spätestens innerhalb von 7 Tagen nach der Aufnahme der Pauschalreise, wenn sie in dem Reisevertrag oder in dem Katalog, die dem Kunden übergeben wurden, noch nicht enthalten sind,
Recht, dem Reisebüro schriftlich bekannt zu geben, dass an der Pauschalreise anstatt seiner eine andere in der Anzeige angegebene Person teilnimmt. Die Anzeige muss die Erklärung des neuen Kunden enthalten, dass er dem abgeschlossenen Reisevertrag zustimmt. Der ursprüngliche und der neue Kunde sind für die Bezahlung des Preises der Pauschalreise und für die Vergütung der Kosten, wenn solche Kosten dem Reisebüro im Zusammenhang mit der Änderung des Kunden entstehen, zur ungeteilten Hand verantwortlich.
Zu den Grundpflichten des Klienten gehören vor allem:
dem Reisebüro das Mitwirken zu leisten, das zur ordentlichen Absicherung und Gewährung der Dienstleistungen notwendig ist, vor allem dem Reisebüro die erforderlichen Angaben im Vertrag oder in der Bestellung einschließlich irgendwelcher Änderungen solcher Angaben wahrhaft und vollständig aufzuführen und weitere Dokumente (Anträge auf die Erteilung der Visa, Fotos u. ä.) nach den Anforderungen des Reisebüros vorzulegen,
bei den Personen, die jünger als 15 Jahre sind, die Begleitung und Aufsicht eines erwachsenen Teilnehmers abzusichern, ähnlich die Begleitung und die Aufsicht der Personen sicherzustellen, deren Gesundheitszustand es erfordert,
die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters in dem Falle vorzulegen, dass der Klient, der älter als 15 Jahre und jünger als 18 Jahre ist, die Dienstleistungen ohne seine Begleitung und Aufsicht bezieht, im Notwendigkeitsfall diese Dokumente in die Sprache des Ziellandes amtlich übersetzen zu lassen,
die Teilnahme der Fremdstaatsangehörigen und der behinderten Personen anzumelden,
dem Reisebüro seine Stellungnahme zu den eventuellen Änderungen in den Bedingungen und im Inhalt der vereinbarten Dienstleistungen ohne überflüssigen Verzug mitzuteilen,
vom Reisebüro die Dokumente zu übernehmen, die zur Beziehung der Dienstleistungen notwendig sind, und sich in der festgelegten Zeit in den Bestimmungsort (Zusammentreffen, Abfahrt u. ä.) mit allen erforderlichen Dokumenten einzustellen,
alle Dokumente, die zum Eintritt in die jeweiligen Aufenthalts- und auch Transitländer erfordert werden (gültiger Reisepass, Visa, Dokument über die Krankenversicherung, wenn sie erfordert wird, Dokument über die obligatorische Impfung, wenn sie erfordert wird), Staatsbürger eines anderen Staats als der Tschechischen Republik sind verpflichtet, sich über den Visumzwang bei den Vertretungsbehörden der Länder zu informieren, wohin sie reisen, und sich die notwendigen Visa zu sichern,
die Impfungs-, bzw. anderen Gesundheitspflichten bei den Reisen in die Länder zu erfüllen, für die sie durch internationale Gesundheitsvorschriften oder durch Vorschriften des jeweiligen Landes gegeben sind,
sich nach den Anweisungen des Reiseführers der Pauschalreise oder einer anderen von dem Reisebüro bestimmten Person zu richten und das festgelegte Programm einzuhalten, die Empfehlungen des Reiseführers, welche der Klient durch die Unterweisung am Anfang der Pauschalreise bekommt, die Gesetze und Vorschriften, die in dem besuchten Land gelten, einschließlich der Vorschriften der Beförderer und Unterbringer einzuhalten und sich im Einklang mit den Kulturusancen des besuchten Landes zu verhalten,
sich so zu verhalten, dass es zu keinen Gesundheits- oder Sachschäden zum Nachteil von übrigen Klienten, Dienstleistern oder dem Reisebüro kommt, und den eventuellen Schaden zu vergüten, den er verursacht hat,
auf die rechtzeitige und ordentliche Geltendmachung der eventuellen Ansprüche gegenüber den Dienstleistern nach diesen AVB zu achten,
im Falle des Rücktritts vom Vertrag ist der Klient verpflichtet, dem Reisebüro solchen Vertragsrücktritt schriftlich anzuzeigen und die Abfindung nach diesen AVB zu bezahlen,
im Falle, dass der Klient sein Recht auf die Bekanntmachung der Änderung in der Person des Teilnehmers an der Pauschalreise in der festgelegten Frist ausnutzt, ist er verpflichtet:
die Anzeige schriftlich vorzunehmen und durch einen eingeschriebenen Brief zu senden oder in die Verkaufsstelle zuzustellen, wo er das Vertragsverhältnis abgeschlossen hat,
der Anzeige die Erklärung des neuen Klienten, dass er dem abgeschlossenen Vertrag und diesen AVB zustimmt, mit seiner amtlich beglaubigten Unterschrift beizufügen,
der Anzeige die Erklärung des neuen Klienten, dass er die zur Teilnahme an der Pauschalreise festgelegten Bedingungen erfüllt, wenn diese Bedingungen im Vertrag oder im Katalog definiert sind, mit seiner amtlich beglaubigten Unterschrift beizufügen.
Im Falle der Änderung in der Person des Klienten nach dieser Bestimmung sind der ursprüngliche und der neue Klient für die Bezahlung des Preises für die Pauschalreise und für die Vergütung der Kosten, eventuell weiterer Kosten, wenn sie dem Reisebüro im Zusammenhang mit der Änderung des Klienten entstehen, zur ungeteilten Hand verantwortlich,
die Heilkostenversicherung für die Dauer der Pauschalreise abzuschließen, wenn diese Versicherung in dem Preis für die Pauschalreise nicht eingeschlossen ist,
der Kunde ist für seinen Gesundheitszustand verantwortlich und das Reisebüro behält sich in den begründeten Fällen das Recht vor, eine ärztliche Bestätigung zu verlangen, dass der Kunde fähig ist, die ausgewählte Pauschalreise zu absolvieren. Informationen über die Impfung und über Gesundheitsgefahren in den Unterlagen des Reisebüros haben nur den Informationscharakter.
Wenn der Teilnehmer des Vertragsverhältnisses der Klient - die juristische Person ist, gehören dann zu seinem weiteren Pflichten:
seine Teilnehmer mit diesen AVB, sowie auch mit anderen Informationen bekannt zu machen, die er vom Reisebüro erhält, vor allem sie dann über den Umfang und über die Qualität der Dienstleistungen zu informieren,
sicherzustellen, dass alle Teilnehmer die Grundpflichten der Klienten erfüllen, die ihr persönliches Mitwirken erfordern und deren Träger nur der einzelne Teilnehmer sein kann,
den Gruppenleiter in dem Fall zu bestimmen, wenn laut Vereinbarung mit dem Reisebüro keine Begleitung durch einen Reiseführer des Reisebüros abgesichert ist. Dieser Leiter sichert die ordentliche Gewährung der Dienstleistungen von den Lieferanten organisatorisch ab, achtet auf die Erfüllung des Programms der Dienstleistungen,
die Namenliste der Teilnehmer an das Reisebüro im Voraus abzugeben; bei den Kindern bis zum 15. Lebensjahr das volle Geburtsdatum anzugeben und die für die Aufsicht und Begleitung verantwortlichen Personen anzugeben.
Der Klient hält die Beförderungsordnung und die Anweisungen der Besatzung so ein, dass es vor allem zu keiner Bedrohung der Gesundheit der Personen, zu keiner Vernichtung, Beschädigung, zu keinem Verlust oder Diebstahl des Vermögens der Teilnehmer und zu keiner Verletzung des Programms der Pauschalreise kommt.
VII. PFLICHTEN UND RECHTE DES REISEBÜROS
Auf die Rechte und Pflichten der Klienten, die im Artikel VI. angegeben sind, beziehen sich die entsprechenden Pflichten und Rechte des Reisebüros.
Das Reisebüro ist verpflichtet, den Klienten über alle Tatsachen bezüglich der vereinbarten Dienstleistungen, die für den Klienten wichtig sind und die dem Reisebüro bekannt sind, wahrhaft und ordentlich zu informieren.
Das Reisebüro ist nicht verpflichtet, dem Klienten die Leistungen über den Rahmen der im Voraus bestätigten und bezahlten Dienstleistungen zu gewähren.
Das Reisebüro ist verpflichtet, einen Versicherungsvertrag für das Insolvenzrisiko nach dem Gesetz über den Fremdenverkehr abzuschließen, auf dessen Grund dem Klienten, mit dem das Reisebüro einen Vertrag abgeschlossen hat, das Recht auf die Leistungen im Falle entsteht, dass das Reisebüro infolge seiner Insolvenz:
dem Klienten die Beförderung vom Aufenthaltsort im Ausland in die Tschechische Republik nicht leistet, wenn diese Beförderung einen Bestandteil der Pauschalreise bildet,
dem Klienten den bezahlten Vorschuss oder den Preis der Pauschalreise nicht zurückzahlt, wenn die Pauschalreise nicht realisiert wurde,
dem Klienten den Unterschied zwischen dem bezahlten Preis der Pauschalreise und dem Preis der teilweise gewährten Leistung im Falle nicht zurückzahlt, dass die Pauschalreise nur teilweise realisiert wurde,
Das Reisebüro ist verpflichtet, dem Klienten gleichzeitig mit dem Vertrag die schriftlichen Informationen über die abgeschlossene Versicherung, vor allem die Bezeichnung der Versicherungsanstalt, die Versicherungsbedingungen und die Weise der Anzeige eines Versicherungsfalles zu leisten. Die Übernahme dieser Informationen bestätigt der Klient durch die Unterschrift des Vertrags.
Das Reisebüro ist verpflichtet, dem Klienten den Voucher zur Beziehung der Dienstleistungen der Pauschalreise spätestens 7 (sieben) Tage vor der Aufnahme der Pauschalreise zu übergeben und dem Klienten weitere ausführliche Informationen über alle Tatsachen zu leisten, die für den Klienten wichtig sind und die ihm bekannt sind, wenn sie noch nicht im Vertrag oder im Katalog enthalten sind, vor allem:
Präzisierung der Angaben, die weitere Zahlungen für die Dienstleistungen betreffen, deren Preis im Preis der Pauschalreise nicht eingeschlossen sind, Angaben zur Unterkunft, zur Beförderung, zur Verpflegung;
Einzelheiten über die Möglichkeit des Kontakts mit der minderjährigen Person oder mit dem Vertreter des Reisebüros im Aufenthaltsort der minderjährigen Person, wenn es sich um eine Pauschalreise handelt, deren Teilnehmer eine minderjährige Person ist,
Namen, Adresse und Telefonnummer der Person, an die sich der Klient im Falle der Schwierigkeiten während der Pauschalreise für die Hilfe wenden kann, vor allem des lokalen Vertreters des Reisebüros und die Adresse und Telefonnummer des Vertretungsamts. Wenn der Vertrag in der Zeit von weniger als 7 (sieben) Tagen vor der Aufnahme der Pauschalreise abgeschlossen wird, muss das Reisebüro die Pflichten laut Buchst. a), b) und c) dieses Absatzes der AVB schon beim Abschluss des Vertrags erfüllen.
VIII. AUFHEBUNG UND ÄNDERUNGEN DER VEREINBARTEN DIENSTLEISTUNGEN
Aufhebung der vereinbarten Dienstleistungen:
Das Reisebüro ist berechtigt, die Pauschalreise und die einzelnen Dienstleistungen vor der Aufnahme ihrer Beziehung aufzuheben, wenn es die Vertragsbedingungen aus irgendwelchen Gründen nicht einhalten kann. Das Reisebüro ist weiter berechtigt, die Pauschalreise, die der Gegenstand des mit dem Klienten abgeschlossenen Vertragsverhältnisses ist, dann aufzuheben, wenn vor deren Aufnahme die minimale Anzahl der Klienten nicht erreicht ist, die nachfolgend festgelegt ist (wenn es im Katalog oder im Angebot nicht anders angegeben ist):
für Pauschalreisen, die mittels eines Hotelbusses (auch teilweise) realisiert werden, minimal 16 Klienten bei den Hotelbuspauschalreisen in Europa und 13 in Afrika und in Südamerika
für sonstige Pauschalreisen 6 (sechs) Klienten.
Wenn das Reisebüro die Pauschalreise aus dem Grund der Nichterreichung der minimalen Anzahl der Klienten aufhebt, ist es verpflichtet, dem Klienten diese Tatsache schriftlich spätestens jedoch in der Frist von 7 (sieben) Tagen vor der Aufnahme der Pauschalreise bekannt zu geben.
Wenn das Reisebüro die Pauschalreise oder die einzelnen Dienstleistungen laut Art. VIII. Buchst. a) aufhebt, hat der Klient das Recht zu verlangen, dass ihm das Reisebüro aufgrund eines neuen Vertrags eine andere Pauschalreise oder Dienstleistungen mindestens in der dem ursprünglichen Vertrag entsprechenden Qualität leistet, wenn sie im Angebot des Reisebüros sind. Wenn es in solchem Fall zum Abschluss des neuen Vertrags nicht kommt, ist das Reisebüro verpflichtet, dem Klienten ohne überflüssigen Verzug alles zurückzugeben, was es von ihm für die Vergütung des Preises der Pauschalreise oder der Dienstleistungen nach dem aufgehobenen Vertrag erhalten hat. Wenn es zum Abschluss eines neuen Vertrags kommt, werden die aufgrund des ursprünglichen Vertrags realisierten Zahlungen für die Zahlungen nach dem neuen Vertrag gehalten. Wenn der Preis der neuen Pauschalreise oder der Dienstleistungen niedriger als die schon realisierten Zahlungen ist, ist das Reisebüro verpflichtet, den entstandenen Unterschied dem Klienten ohne überflüssigen Verzug zurückzuzahlen.
Das Reisebüro hat weiter das Recht, die Pauschalreise oder einzelne Dienstleistungen aufheben, beziehungsweise das Programm zu ändern und die Dauer der Pauschalreise infolge eines unabwendbaren Ereignisses zu verkürzen, das es nicht einmal beim Aufwand der sämtlichen Bemühung vermeiden konnte, die von ihm vernünftig zu verlangen ist. Für ein unabwendbares Ereignis werden vor allem gehalten: Bürgerkrieg, Krieg zwischen den Staaten, Revolution, Volksbewegung, Aufruhr, Streike, behördliche Verbote und Nichterlaubung des Eintritts, Seeräuberschaft, Zivil- und Militärunfälle, Ausnahmezustand, Epidemie, ungünstige Witterungsbedingungen und klimatische Hindernisse, Elementarereignisse, Verkehrskollapse, Verzögerung an der Staatsgrenze, ernsthafte Erkrankung, Unfall oder Tod eines Teilnehmers an der Pauschalreise, des Reiseführers oder eines Mitglieds der Hotelbusbesatzung, eine unvorhersehbare Störung oder Havarie des Hotelbusses, die von einer anderen Person verursacht ist, u. ä. In solchem Fall zahlt das Reisebüro dem Kunden die bezahlte Summe zurück, die um die nachweisbar realisierten Ausgaben herabgesetzt ist.
Wenn das Reisebüro die Pauschalreise aus anderen Gründen, als die in der Bestimmung unter Buchst. a) und c) dieses Absatzes angegeben sind, in der Frist, die kürzer als 20 Tage vor dem Termin deren Aufnahme ist, aufhebt, ist es verpflichtet, dem Klienten die Geldstrafe in der Höhe von 10 % vom Preis der Pauschalreise zu vergüten.
Änderungen der vereinbarten Dienstleistungen vor der Aufnahme der Pauschalreise und der Beziehung der Dienstleistungen:
Wenn die Umstände eintreten, welche dem Reisebüro verhindern, die Fremdenverkehrsdienstleistungen nach den festgelegten und im Vertrag vereinbarten Bedingungen zu gewähren, und wenn es so aus den objektiven Gründen gezwungen ist, die Vertragsbedingungen vor der Aufnahme der Beziehung der Dienstleistungen zu ändern, ist es verpflichtet, dem Klienten solche Änderungen ohne überflüssigen Verzug bekannt zu geben und ihm die Änderung des Vertrags vorzuschlagen. Wenn die vorgeschlagene Änderung des Vertrags auch zur Änderung des Preises für die Dienstleistungen führt, ist es verpflichtet, den neuen Preis im Vorschlag der Änderung des Vertrags anzugeben. Der Klient hat das Recht sich zu entscheiden, ob er zur Änderung des Vertrags zustimmen wird oder ob er vom Vertrag zurücktritt.
Wenn der Klient in der Frist von 5 (fünf) Tagen nach der Zustellung des Vorschlags auf die Änderung des Vertrags von dem Vertrag nicht zurücktritt, wird es so gehalten, dass er mit dessen Änderung einverstanden ist. Wenn die Änderung des Vertrags auch zur Erhöhung des Preises der Dienstleistungen führt, ist der Klient verpflichtet, dem Reisebüro den Unterschied in dem Preis der Dienstleistungen innerhalb von 5 Tagen nach der Zustellung des Vorschlags auf die Änderung des Vertrags zu vergüten. Bei der Verletzung dieser Verpflichtung des Klienten, dem Reisebüro den Unterschied im Preis der Dienstleistungen zu vergüten, hat das Reisebüro das Recht, von dem Vertrag zurückzutreten, wodurch das Recht des Reisebüros auf den Schadenersatz nicht berührt ist. Wenn die Änderung des Vertrags auch zur Herabsetzung des Preises der Dienstleistungen führt, ist das Reisebüro verpflichtet, entweder die Nachzahlung des Gesamtpreises der Dienstleistungen herabzusetzen, wenn sie von dem Klienten bisher nicht vergütet wurde, oder den Unterschied im Preis der Dienstleistungen in dem Fall zurückzuzahlen, dass der Klient den Gesamtpreis der Dienstleistungen schon vergütet hat.
Wenn der Klient der Änderung des Vertrags nicht zustimmt und in der Frist von 5 (fünf) Tagen nach der Zustellung des Vorschlags auf die Änderung des Vertrags vom Vertrag zurücktritt, hat er das Recht zu erfordern, dass ihm das Reisebüro aufgrund eines neuen Vertrags andere Dienstleistungen gewährt, mindestens in der dem ursprünglichen Vertrag entsprechenden Qualität, wenn das Reisebüro solche Dienstleistungen anbieten kann. Wenn es in solchem Fall zum Abschluss des neuen Vertrags nicht kommt, ist das Reisebüro verpflichtet, dem Klienten ohne überflüssigen Verzug alles zurückzugeben, was es von ihm für die Vergütung des Preises der Dienstleistungen nach dem aufgehobenen Vertrag erhalten hat. Wenn es zum Abschluss eines neuen Vertrags kommt, werden die aufgrund des ursprünglichen Vertrags realisierten Zahlungen für die Zahlungen nach dem neuen Vertrag gehalten. Wenn der Preis der neuen Fremdenverkehrsdienstleistungen niedriger als die schon realisierten Zahlungen ist, ist das Reisebüro verpflichtet, den so entstandenen Unterschied dem Klienten zurückzuzahlen.
Änderungen der vereinbarten Dienstleistungen im Verlauf der Pauschalreise und der Beziehung der Dienstleistungen:
Wenn das Reisebüro nach der Aufnahme der Pauschalreise oder im Verlauf der Beziehung der Dienstleistungen, die der Gegenstand des Vertragsverhältnisses mit dem Klienten sind, die Dienstleistungen oder deren grundsätzlichen Teil nicht ordentlich und rechtzeitig leistet oder wenn es feststellt, dass es nicht fähig sein wird, ihm alle Fremdenverkehrsdienstleistungen oder deren grundsätzlichen Teil ordentlich und rechtzeitig zu leisten, auch wenn es sich dazu durch den Vertrag verpflichtet hat, ist das Reisebüro verpflichtet, solche Maßnahmen ohne überflüssigen Verzug und kostenlos durchzuführen, damit die Pauschalreise fortsetzen kann, bzw. damit der Klient die Dienstleistungen beziehen kann, vor allem ist es verpflichtet, ein Ersatzprogramm und die Dienstleistungen in dem Umfang und in der Qualität sicherzustellen, die mit den ursprünglich vereinbarten Bedingungen identisch oder ihnen nah sind, und dabei zu achten, dass der Zweck der Dienstleistungen im möglich hohen Maß erreicht ist und dass die Orientierung der Pauschalreise aufrechterhalten wird.
Wenn die Fortsetzung der Pauschalreise oder der Beziehung der Dienstleistungen nicht anders als mittels der Fremdenverkehrsdienstleistungen von niedrigerer als im Vertrag angegebener Qualität abzusichern ist, ist das Reisebüro verpflichtet, dem Klienten den Unterschied im Preis der gewährten Dienstleistungen zurückzuzahlen.
Wenn die Fortsetzung der Pauschalreise oder der Beziehung der Dienstleistungen nicht einmal mittels der Dienstleistungen von niedrigerer als im Vertrag angegebener Qualität abzusichern ist oder wenn der Kunde diese Ersatzlösung nicht annimmt, ist das Reisebüro verpflichtet, dem Klienten den Unterschied im Preis zurückzuzahlen. Im Falle, dass einen Bestandteil der Pauschalreise auch die Beförderung bildet, ist das Reisebüro verpflichtet, dem Klienten die Beförderung in den Abfahrtsort oder in einen anderen Rückkehrort zu leisten, mit dem der Klient einverstanden war, einschließlich der notwendigen Ersatzunterkunft und Verpflegung. Wenn die Beförderung mit einem anderen Verkehrsmittel realisiert wird, als mit dem sie nach dem Vertrag realisiert werden sollte, ist das Reisebüro verpflichtet:
im Falle, dass die Beförderung für niedrigere Kosten realisiert wird, dem Kunden den Unterschied im Preis zurückzuzahlen,
im Falle, dass die Beförderung für höhere Kosten realisiert wird, den Unterschied im Preis aus eigenen Mitteln zu vergüten.
Das Reisebüro behält sich das Recht vor, das Programm oder die Strecke der Pauschalreise im unbedingt notwendigen Maß zu ändern, beziehungsweise die Pauschalreise infolge eines unabwendbaren Ereignisses (laut Art. VIII. Abs. 1.c) zu beenden, das es nicht vermeiden konnte. Der Pauschalreiseleiter hat in diesem Fall vor allem das Recht: die Reihenfolge der besuchten Länder zu ändern, einen Programmteil auszulassen, den Termin des Besuchs oder die Dauer des Besuchs mit Bezug auf die Sicherheit der Kunden und auf sonstige Gefahren zu ändern. Solche Änderungen werden für keine Änderung des Programms nach dem Katalog gehalten und dem Kunden obliegt dafür keinen finanziellen Ersatz. Das Reisebüro versucht im Rahmen der Möglichkeiten, ein Ersatzprogramm sicherzustellen.
Das Reisebüro behält sich das Recht vor, das Programm oder die Trasse der Pauschalreise nach den aktuellen Flugplänen oder Fahrplänen der Trajekte zu ändern.
Das Reisebüro behält sich das Recht vor, den Termin der Pauschalreise mit Bezug auf reale Termine der Flugkarten, der Trajekte oder infolge eines unanwendbaren Ereignisses (siehe Art. VIII. Abs. 1. c) um 3 Tage zu verschieben und mit Bezug auf diese Umstände die Gesamtdauer der Pauschalreise bis um +-2 Tage anzupassen.
Die Änderungen der Vertragsbedingungen aufgrund eines Wunsches der Klienten führt das Reisebüros auf den individuellen Wunsch des Klienten, wenn es möglich ist, oder wenn diese Bedingungen nichts anderes festlegen, die Änderungen der im Vertrag vereinbarten Bedingungen durch. Die Durchführung solcher Änderungen obliegt der Bezahlung einer Nachzahlung in der Höhe und unter den Bedingungen, die in dem Preislistenteil des Katalogs oder einer anderen Form des Angebots angegeben sind. Die Gebühren werden immer pro Person einschließlich der Kinder berechnet.
Das Reisebüro ist berechtigt, vor der Aufnahme der Beziehung der Dienstleistungen, die der Gegenstand des Vertragsverhältnisses sind, von dem Vertrag aus dem Grund zurückzutreten:
Verletzung der Pflichten durch den Klienten, oder
aus dem Grund der Aufhebung der Pauschalreise.
Die schriftliche Anzeige über den Vertragsrücktritt mit der Angabe der Gründe sendet das Reisebüro in den Wohnsitz/Sitz des Klienten oder an eine andere von dem Klient im Vertrag angegebene Kontaktadresse und die Wirkungen des Vertragsrücktritts treten am Tag der Zustellung der Anzeige ein.
Der Klient hat das Recht, von dem Vertrag jederzeit vor der Aufnahme der Beziehung der Dienstleistungen
ohne Angabe des Grundes,
wenn es zum Abschluss des neuen Vertrags nach der Bestimmung des Artikels VIII. Abs. 1, Buchst. b) oder nach der Bestimmung des Artikels VIII. Abs. 2, Buchst b) nicht kommt,
aus den Gründen der Verletzung der sich aus dem Vertrag ergebenden Pflichten des Reisebüros zurückzutreten.
Die Anzeige über den Vertragsrücktritt mit der Angabe der Gründe fasst der Klient entweder in der Form eines Protokolls in der Verkaufsstelle ab, wo er die Dienstleistungen eingekauft hat, oder er sendet es in diese Verkaufsstelle durch die eingeschriebene Post bzw. auf eine andere nachweisbare Weise. Der Klient ist verpflichtet, in der Anzeige die Grundangaben aufzuführen, die zur Identifizierung des Vertrags, von dem er zurücktritt, wichtig sind (Personendaten des Klienten, Nummer der Pauschalreise, Buchungsnummer, Bestellungsnummer u. ä.). Die Wirkungen des Vertragsrücktritts treten am Tag der Abfassung des Protokolls bzw. am Tag der Zustellung der schriftlichen Anzeige in die Verkaufsstelle ein, wo der Klient die Dienstleistung gekauft hat.
Wenn der Grund zum Vertragsrücktritt des Klienten die Verletzung der durch den Vertrag festgelegten Pflicht des Reisebüros nicht ist oder wenn das Reisebüro vom Vertrag vor der Aufnahme der Beziehung der Dienstleistungen aus dem Grund der Verletzung der Pflicht durch den Klienten zurücktritt, ist der Klient verpflichtet, dem Reisebüro die Abfindung in der im Artikel X. festgelegten Höhe zu bezahlen, und das Reisebüro ist verpflichtet, dem Klienten alles zurückzugeben, was es von ihm zur Vergütung des Preises der Dienstleistungen nach dem aufgehobenen Vertrag erhalten hat.
Wenn der Grund zum Vertragsrücktritt des Klienten die Verletzung der durch den Vertrag festgelegten Pflichten des Reisebüros ist oder wenn es zum Abschluss des neuen Vertrags laut Abs. 2 Buchst. b) dieses Artikels nicht kommt, ist das Reisebüro verpflichtet, dem Klienten ohne überflüssigen Verzug alles zurückzugeben, was es von ihm zur Vergütung des Preises der Dienstleistungen nach dem aufgehobenen Vertrag erhalten hat, ohne dass der Klient verpflichtet wäre, dem Reisebüro die Abfindung zu bezahlen.
X. ABFINDUNG VOM VERTRAG ÜBER DIE PAUSCHALREISE
Wenn das Reisebüro von dem mit dem Klienten abgeschlossenen Vertrag vor der Aufnahme der Beziehung der Fremdenverkehrsdienstleistungen aus dem Grund der Verletzung der Pflichten von dem Klienten zurücktritt, ist das Reisebüro berechtigt, von dem Klienten die Abfindung zu verlangen, und der Klient ist verpflichtet, die Abfindung an das Reisebüro zu vergüten. Die Höhe der Abfindung ist mit der Höhe der Abfindung, die durch eine feste Summe bzw. durch den prozentualen Satz von dem im Voraus festgelegten Preis nach dem unten angegebenen Absatz festgelegt ist, identisch.
Wenn der Klient von dem Vertrag zurücktritt, ist er verpflichtet, an das Reisebüro die Abfindung für sich selbst und für jede von ihm angemeldete Person zu bezahlen.
Beim Vertragsrücktritt vor dem Einstieg in die Pauschalreise oder vor der Aufnahme der Beziehung der Dienstleistungen:
120 und mehr Tage 1 000 CZK pro Person,
119 zu 100Tage 10 % von dem im Voraus festgelegten Preis, mindestens jedoch 1 000,- CZK pro Person,
99 bis 80 Tage 50 % von dem im Voraus festgelegten Preis,
79 bis 30 Tage 75 % von dem im Voraus festgelegten Preis
29 und weniger Tage 100 % von dem im Voraus festgelegten Preis.
Bei den Gruppen von mehr als 10 Personen werden 14 Kalendertage zu den obigen Fristen des Vertragsrücktritts hinzugerechnet.
Wenn der Klient in die Pauschalreise nicht einsteigt oder wenn er die Dienstleistung ohne vorherigen Vertragsrücktritt oder aus dem Grunde, dass er die Pflicht laut Art. VI., Abs. 2., Buchst. f) und g), AVB nicht erfüllt hat, nicht bezieht, vergütet er 100 % von dem im Voraus festgelegten Preis.
Unter dem im Voraus festgelegten Preis wird der Preis der Pauschalreise verstanden, d.h. die Summe der Preisgrundlagen, der obligatorischen Zuschläge und der vom Klienten gekauften fakultativen Dienstleistungen, Flugkarten und bei den einzelnen Dienstleistungen der Verkaufspreis. Der im Voraus festgelegte Preis schließt die von dem Reisebüro eventuell geleisteten Sondernachlässe nicht ein.
Das Reisebüro hat das Recht, die Abfindung von dem hinterlegten Vorschuss oder von dem bezahlten Preis abzuziehen und diese Forderung auf die Forderung des Klienten anzurechnen.
Bei der Bestimmung der Anzahl der Tage für die Berechnung der Abfindung wird in die festgelegte Anzahl der Tage auch der Tag eingerechnet, an dem die Wirkungen des Vertragsrücktritts eingetreten sind. In die Anzahl der Tage werden der Tag der Abfahrt, des Abflugs oder des Einstieg zur jeweiligen Pauschalreise, Unterkunft u. ä. nicht eingerechnet.
Im Falle der mangelhaft geleisteten oder nicht geleisteten Dienstleistungen, die im Vertrag im Reisebüro vereinbart wurden, entsteht dem Klienten das Recht auf die Reklamation.
Die Rechte und Pflichten, die sich aus der Haftung für die Mängel der von dem Reisebüro an gewährten Dienstleistungen ergeben, macht der Klient in der Verkaufsstelle, wo er den Vertrag abgeschlossen hat, oder im Ort der gewährten Dienstleistung beim Reiseführer oder bei einem anderen von dem Reisebüro beauftragten Mitarbeiter geltend.
Der Klient muss die Reklamation rechtzeitig ohne überflüssigen Verzug spätestens jedoch innerhalb von 1 (einem) Monat nach der Beendigung der Pauschalreise geltend machen, sonst erlischt das Recht.
Das Reisebüro verfährt in dem Reklamationsverfahren vor allem im Einklang mit dem Gesetz Nr. 634/1992 GBl. und dem Gesetz Nr. 89/2012 GBl. in der gültigen Fassung.
Der Klient kann die Reklamation mündlich oder schriftlich, beziehungsweise auf eine andere geeignete Weise beim Vertreter des Reisebüros während der Pauschalreise oder im Reisebüro geltend machen. Die Geltendmachung der Reklamation vor Ort selbst ermöglicht die Beseitigung des Mangels sofort, resp. ermöglicht, geeignete Lösungen sofort zu finden. Der Klient gibt bei der Geltendmachung der Reklamation seinen Vornamen, Familiennamen, Dauerwohnsitz, das Datum, den Grund und den Gegenstand der Reklamation, die Spezifizierung der Anforderungen bezüglich des Grundes und der Höhe an und nach der Möglichkeit weist er den Gegenstand der Reklamation nachweisbar tätlich nach. Das Reisebüro empfiehlt dem Klienten, den Beleg über die gewährten Dienstleistung vorzulegen. Wenn der Vertragsabschluss durch ein anderes Reisebüro oder Reiseagentur vermittelt wird, kann der Klient die Reklamation bei diesem vermittelnden Reisebüro oder bei dieser vermittelnden Reiseagentur geltend machen. Für den Klienten wird zu den Zwecken der Reklamation jeder in dem Vertrag angegebene Teilnehmer an der Pauschalreise gehalten. Zu der geltend gemachten Reklamation muss immer die Bestätigung über die Reklamation - das Reklamationsprotokoll - erstellt werden, in der angegeben werden muss, wann der Klient die Reklamation geltend gemacht hat, die Identifizierungsangaben des Klienten, was der Gegenstand der Reklamation ist und welche Weise der Erledigung der Klient erfordert. Wenn der Klient dem Vertreter des Reisebüros im Ort der gewährten Dienstleistung bestimmte Schriftstücke, bzw. andere Unterlagen bezüglich der Reklamation übergibt, muss diese Tatsache im Protokoll ausdrücklich angegeben werden. Das Reklamationsprotokoll wird von der Person unterzeichnet, die das Protokoll mit dem Klienten abfasst, und dem Klienten wird es empfohlen, dass er durch seine Unterschrift auf dem Reklamationsprotokoll die Übernahme dessen Kopie und die Zustimmung mit dessen Inhalt bestätigt.
Wenn der Klient das Recht aus der Haftung für die Mängel der Dienstleistungen, die ihm geleistet werden oder die ihm schon geleistet wurden, geltend macht, sind der Pauschalreiseführer oder ein anderer von dem Reisebüro beauftragter Mitarbeiter oder ein Reisebüromitarbeiter verpflichtet, nach der notwendigen Überprüfung der Tat- und Rechtsumstände der Reklamation über die Reklamation vor Ort selbst sofort, in den komplizierten Fällen innerhalb von 3 (drei) Tagen zu entscheiden. In diese Zeit wird die Zeit nicht eingerechnet, die zur Fachbeurteilung des Mangels notwendig ist. Das Reisebüro ist verpflichtet, die Erledigung der Reklamation in der Frist von spätestens 30 Tagen nach deren Geltendmachung von dem Klienten sicherzustellen, wenn es mit dem Klienten nichts anderes vereinbart hat.
Dem Klienten wird es empfohlen, dass er das zur Erledigung der Reklamation notwendige Mitwirken leistet, vor allem die Informationen zu erstatten, die Belege zum Nachweisen des Tatbestands vorzulegen, seine Anforderungen bezüglich des Grundes und der Höhe anzugeben u. ä. Wenn es der Charakter der Reklamation erfordert, wird dem Klienten empfohlen, dass er dem Vertreter, dem von dem Reisebüro beauftragten Mitarbeiter und dem Mitarbeiter des Dienstleisters den Zutritt in den Raum ermöglicht, der ihm zur Unterkunft geleistet wurde, damit sie sich von der Berechtigung der Reklamationen überzeugen können.
In den Fällen, wo der Klient die Dienstleistungen ohne Anwesenheit des Reiseführers des Reisebüros oder eines anderen von dem Reisebüro beauftragten Mitarbeiters bezieht (fakultative Aktivitäten außerhalb des Programms der Pauschalreise und die in dem Preis der Pauschalreise nicht eingeschlossen sind) und die gewährte Dienstleistung die Mängel hat, ist der Klient verpflichtet, die Ansprüche gegenüber dem Dienstleister ordentlich und rechtzeitig geltend zu machen, bei dem er die jeweilige Dienstleistung gekauft hat.
Im Falle, dass die Reklamation als vollständig oder teilweise berechtigt beurteilt ist, besteht die Erledigung der Reklamation in der Beseitigung des Mangels der Dienstleistung oder im Falle, wenn es möglich ist, auch in der Gewährung einer Ersatzdienstleistung. Anderenfalls leistet das Reisebüro einen angemessenen Nachlass vom Preis der fehlerhaft gewährten Dienstleistung. 10. Wenn die Umstände, deren Entstehung, Verlauf und bzw. Folge von dem Willen, von der Tätigkeit und vom Vorgang des Reisebüros (Vis Major, unabwendbares Ereignis) nicht abhängig sind, oder die Umstände eintreten, die auf Seiten des Klienten liegen, auf deren Grundlage der Klient die bestellten, bezahlten und von dem Reisebüro abgesicherten Dienstleistungen vollständig oder teilweise nicht ausnutzt, entsteht dem Klienten kein Anspruch auf die Rückzahlung des bezahlten Preises oder auf einen Preisnachlass.
Das Reisebüro ist gegen das Insolvenzrisiko laut dem Gesetz über den Fremdenverkehr versichert.
Die Reiseversicherung des Klienten, seine Heilkostenversicherung, Unfallversicherung, Haftpflichtversicherung, Gepäckversicherung, Versicherung für den Fall der Pflicht zur Bezahlung der Abfindung u. ä., sind in dem Preis der Pauschalreise nicht eingeschlossen. Das Reisebüro vermittelt zum Antrag des Klienten die Versicherung in dem vom Klienten erforderten Umfang und den Preis dieser Versicherung rechnet es zum Preis für die Pauschalreise hinzu. Dem Reisebüro kommt die Beurteilung der Existenz des eventuellen Versicherungsereignisses oder des Anspruchs nicht zu und die entsprechende Versicherungsgesellschaft, deren Versicherung das Reisebüro vermittelt, steht in dem direkten Rechtsverhältnis mit dem Klienten.
Wenn der Klient die Vermittlung der Reiseversicherung mittels des Reisebüros nicht ausnutzt, ist er verpflichtet, sie selbst zu vereinbaren. Die Reiseversicherung ist die Bedingung zur Teilnahme des Klienten an der Pauschalreise.
XIII. BEFÖRDERUNGSORDNUNG DES HOTELBUSVERKEHRS
Während der Beförderung ist der Passagier verpflichtet, sich nach den Anweisungen der Besatzung, des Pauschalreiseleiters und nach der Beförderungsordnung zu richten.
Die Beförderungsordnung ist in allen Fahrzeugen des Reisebüros und auf den Webseiten ausgehängt. Der Passagier bestätigt durch seine Unterschrift des Reisevertrags, dass er sich damit bekannt gemacht hat.
XIV. SONDERBESTIMMUNGEN
Durch die Unterschrift des Vertrags beziehungsweise der Reservierung solches Vertrags spricht der Klient die Zustimmung damit aus, dass das Reisebüro im Einklang mit der Bestimmung § 5 Abs. 2 ff. des Gesetzes Nr. 101/2000 GBl., über den Personendatenschutz, in der gültigen Fassung, die Personendaten des Klienten in diesem Umfang bearbeitet und sammelt: Vorname, Familienname, Geburtsdatum, Geburtsnummer, Wohnsitz und sein elektronischer Kontakt für die elektronische Post, bzw. der Telefonkontakt, bzw. auch von angegebene andere Kontaktadresse.
Das Reisebüro ist berechtigt, die geleisteten Personendaten des Klienten nur zum Zweck des Anbietens des Geschäfts und der von dem Reisebüro gewährten oder vermittelten Dienstleistungen zu bearbeiten und zu vermitteln, zu diesem Zweck kann man den Vornamen, den Familiennamen und die Adresse des Klienten benutzen. Das Reisebüro ist weiter berechtigt, die Details über den elektronischen Kontakt für die elektronische Post des Klienten auch zu dem Bedarf der Verbreitung der Geschäftsmitteilungen nach dem Gesetz Nr. 480/2004 GBl., über einige Dienstleistungen der Informationsgesellschaft, in der gültigen Fassung, zu bearbeiten und zu sammeln.
Das Reisebüro ist berechtigt, die geleisteten Personendaten in dem Umfang laut Abs. 1. dieses Artikels und zum Zweck und auch zum Bedarf laut Abs. 2. dieses Artikels zu bearbeiten und zu sammeln, und zwar im Einklang mit § 6 des angegebenen Gesetzes Nr. 101/2000 GBl., in der gültigen Fassung, für die Dauer von 5 (fünf) Jahren. Nach dem Ablauf dieser Frist ist das Reisebüro verpflichtet, diese Angaben des Klienten zu liquidieren.
Die geleisteten Personendaten des Klienten im Umfang laut Abs. 1. dieses Artikels werden von dem Reisebüro automatisiert und auch manuell in der elektronischen und auch gedruckten Form bearbeitet.
Der Klient hat das Recht, die Zustimmung zur Bearbeitung seinen Personendaten nach diesem Artikel jederzeit in der schriftlichen Form zu widerrufen. Im Falle der Bearbeitung, Sammlung und Ausnutzung der Details über den elektronischen Kontakt für die elektronische Post des Klienten hat der Klient das Recht, die Zustimmung zur Ausnutzung seines elektronischen Kontakts auch beim Senden jeder einzelnen Nachricht auf die Weise abzulehnen, die in der erhaltenen Geschäftsmitteilung des Reisebüros nach dem angegebenen Gesetz Nr. 480/2004 GBl. in der gültigen Fassung angegeben ist.
Der Klient hat das Recht auf den Zutritt zu den Personendaten, das Recht auf die Korrektur der Personendaten, sowie auch andere Rechte laut § 21 des angegebenen Gesetzes Nr. 101/2002 GBl. in der gültigen Fassung.
Der Kunde nimmt ausdrücklich zur Kenntnis und ist damit einverstanden, dass das Reisebüro im Einklang mit Best. § 84 ff. des Gesetzes Nr. 89/2012 GBl., Bürgerliches Gesetzbuch, in der gültigen Fassung (nachfolgend nur „Bürgerliches Gesetzbuch“) berechtigt ist, die Bild- (vor allem Foto-), Ton- und Tonbildaufnahmen des Kunden (d.h. einschließlich aller Elemente und Äußerungen seiner Persönlichkeit) jederzeit während der Pauschalreise zu beschaffen; das Reisebüro ist berechtigt, alle so beschafften Aufnahmen im Verlauf der Pauschalreise auch jederzeit nach deren Beendigung im notwendigen Maß retuschieren oder auch anderes korrigieren und sie in der ursprünglichen und auch in der eventuell so geänderten Gestalt in allen Arten seiner Werbematerialien (gedruckte Kataloge, Prospekte, Webseiten, Sozialnetze, Newsletters u. ä.) zu veröffentlichen und sie so auf alle in Betracht kommenden Weisen zu verbreiten, und zwar selbständig und auch in der Verbindung mit anderen Aufzeichnungen, Werken und Elementen. Alle in dieser Bestimmung angegebenen Zustimmungen sind in dem territorial und auch mengenmäßig unbeschränkten Umfang, sowie auch für unbeschränkte Dauer, resp. bis zu deren eventuellen Widerruf seitens des Kunden im Einklang mit Best. § 87 des Bürgerlichen Gesetzbuches erteilt. Alle Zustimmungen werden von dem Kunden kostenlos erteilt.
Wenn der Klient damit nicht einverstanden ist, macht er diese Tatsache schriftlich (E-Mail, Brief) an das Reisebüro mindestens 7 Tage vor der Aufnahme der Pauschalreise bekannt und das Reisebüro sichert ab, dass seine Person in den obigen Materialien nicht ist.
Diese AGB gelten für Pauschalreisen und Dienstleistungen, die im Katalog des Reisebüros, auf Webseiten und in den offiziellen Unterlagen des Reisebüros veröffentlicht sind. Sie werden am 30.10.2017 gültig und wirksam. Zum 30.10.2017 treten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Reisebüros Pangeo tours a.s. vom 22.2.2016 außer Kraft.

References: § 1767
 § 2530
 § 2530
 §2530
 § 2531
 § 2531
 § 5
 § 6
 § 21
 § 84
 § 87