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Timestamp: 2019-09-16 23:27:19+00:00

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Vorteile des Wettbewerbs | Alles Evolution
Vorteile des Wettbewerbs
27. August 2011 26. August 2011 / Christian - Alles Evolution
Zum Wettbewerb findet sich in der Wikipedia das Folgende:
Wettbewerb bezeichnet in der Wirtschaftswissenschaft das Streben von mindestens zwei Akteuren (Wirtschaftssubjekten) nach einem Ziel, wobei der höhere Zielerreichungsgrad eines Akteurs einen niedrigeren Zielerreichungsgrad des anderen bedingt. Inhaltsverzeichnis
Ressourcenallokation: Bestmögliche Aufteilung der Produktionsfaktoren (Arbeit, Boden, Kapital) auf alternative Verwendungsmöglichkeiten und eine effiziente Faktorenkombination
Als soziale (gesellschaftspolitische) Funktionen von marktwirtschaftlichem Wettbewerb gelten:
Handlungsfreiheit: Die Marktteilnehmer sollen auf dem Markt ohne Wettbewerbsbeschränkungen handeln können. Die Handlungsfreiheit ist verschränkt mit der
Wahlfreiheit: Die Verbraucher haben die Wahl zwischen verschiedenen Angeboten und Arbeitnehmer die Chance zum Wechsel ihres Arbeitsplatzes. Freiheit, durch den Wettbewerb gefördert, ist neben Wohlstand ein Finalziel der Wirtschaftspolitik.
Kontrollfunktion: Funktionierender Wettbewerb mit einer Vielzahl von Konkurrenten beugt gleichzeitig starken gesellschaftlichen und politischen Machtstellungen vor.
Gerade Innovation ist dabei meiner Meinung nach ein wichtiger Faktor. Wettbewerb bringt Fortschritt und das seit Jahrmillionnen. In der Evolutionstheorie geht man davon aus, dass viele Lebewesen nur aufgrund von Wettbewerb das geworden sind, was sie heute sind. Ein dazu passender Begriff ist der des „Red Queen Race„. Dabei geht es darum, dass man ebenso wie die ewig rennende Herzkönigin in „Alice im Wunderland“ beständig laufen muss, nur um seinen Platz in der Welt zu halten. Für die Tiere der Frühzeit mag ein kleines Gehirn ausreichend gewesen sein, weil die Jäger keine subtilen Jagdtechniken hatten und brauchten und die Gejegten demnach keine subtilen Erkennungsmechanismen und Auswertungsmechanismen benötigten. Natürlich wären sie schon damals hilfreich gewesen, aber es reichte eben der damalige Stand um zu überleben. Allerdings befanden sich Jäger und Gejagter in einem Rüstungswettlauf und dieser Wettbewerb machte immer höhere Leistungen des Körpers und des Gehirns erforderlich. Ein gleicher Mechanismus läßt sich auch innerhalb der Spezies aufbauen.
Auch in der technischen Entwicklung belebt Konkurrenz das Geschäft. Wer keinen Konkurrenten hat, der kann sich wesentlich mehr zeit mit neuen Produkten lassen, er wird die alten Produkte trotzdem verkaufen, weil die Leute nichts anderes kaufen können. Eine Gesellschaft, die nur für den Bedarf produziert, wird demnach nicht das gleiche Interesse an technischem Fortschritt haben, wie eine Gesellschaft, in der die Produzenten gegeneinander um die Kunden kämpfen müssen und die Qualität oder der Preis ihrer Produkte den Marktregeln unterliegt.
Es spricht vieles dafür, dass der Umgang mit Wettbewerb im Beruf um den Beruf Männern im Schnitt mehr liegt als Frauen
Frauen, Wettbewerb und Adrenalin
Aber der Schluss daraus, dass Frauen dann lieber in einer Gesellschaft leben wollen, in der es keinen Wettbewerb gibt, ist meiner Meinung nach trotzdem falsch. Frauen mögen im Schnitt weniger Interesse daran haben, sich in einem Wettbewerb zu beweisen als Männer (auch wenn einzelne Frauen da Männern in nichts nachstehen müssen), sie haben aber durchaus ein hohes Interesse an den Folgen des Wettbewerbs, nämlich dem sich daraus ergebenden Wohlstand und dem technischen Fortschritt.
Es zeigt sich meiner Meinung nach sogar, dass Frauen eher in Gegenden ziehen, die fotschrittlich und modern sind und den sich daraus ergebenden Luxus seltener ablegen wollen. Das sieht man im Osten, wo die Flucht aus armen Gebieten unter Frauen am höchsten ist, und das sieht man teilweise bereits bei der Bereitschaft einen Campingurlaub etc zu machen oder anderweitig den Luxus warmer Duschen oder einer Waschmaschine aufzugeben. Der Hang von Frauen zu Luxus ist sicherlich nicht kleiner als der von Männern, wie auch bereits diverse Luxushandtaschen und Luxusschuhmarken demonstrieren. Auch Frauen mögen Luxusgegenstände als Costly Signal ihrer Fähigkeiten.
Dies berücksichtigen meiner Meinung nach die meisten „Matriarchatstheorien“ nicht: Frauen haben nichts gegen eine Gesellschaft mit hohem Wettbewerb, wenn sie die direkte Auseinandersetzung mit diesem an die Männer abgeben können.
Pradahandtaschen sind ihr Geld nur mit der Signalling Theorie wert, Wettbewerb macht Männern mehr Spaß als Frauen, Wettbewerb unter Frauen
← „Egoistische Gene“ bedeuten nicht, dass man egoistisch sein muss
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112 Gedanken zu “Vorteile des Wettbewerbs”
27. August 2011 um 9:12 am
… solange Wettbewerb im netten Rahmen bleibt und ein bisschen die Lebenslage verbessert oder als männliches Fitnessprogramm daher kommt, mag das ja sein.
Jedoch der Wettbewerb (Wortableitungen: werben, bewerben, erwerben) artet primär auf gesellschaftlicher Ebene immer wieder in Kampf (letzte Steigerung: Krieg) aus und zwar in dem oft gnadenlosen Kampf um die Macht. Dass heute dieser Kampf mehr auf wirtschaftlicher Ebene, als auf Schlachtfeldern ausgetragen wird, heißt nicht, dass nicht weniger Opfer zu beklagen sind.
Der so gern angeführte Konkurrenzkampf der Frauen untereinander ist eher unter Überlebensstrategie einzuordnen. Frau war darauf angewiesen zu gefallen, gefällig zu sein, um sich und ihren Kinder in den verfestigten patriarchalen Strukturen ein (erträgliches) Leben zu sichern. Hier, in der westlichen Welt, beginnen Frauen sich ihre (immer noch unterdrückte und umprogrammierte) Gefühls-, Gedanken- und körperliche Freiheit wieder zu eigen zu machen. Weltweit gesehen sind die Menschenrechte von Frauen immer noch stark beschnitten. Das Pat-System steht jedenfalls gegen die Idee „Konsens statt Konkurrenz“, eben weil der zum Kampf hochstilisierte Wettbewerb die Grundlage des Systems ist.
Luxus ist entweder Unverhältnismäßigkeit im Gesamtzusammenhang oder nur eine persönliche Definition von guten Momenten im Alltag.
27. August 2011 um 9:56 am
Die Anahmen, für was Wettbewerb alles herhalten muss sind mit unglaublichen Annahmen gespickt und zeigt vor allem, dass Christian keine Ahnung hat, wie Innovation und Kreativität entsteht
http://www.ted.com/talks/lang/eng/charles_leadbeater_on_innovation.html
Was auch gerne übersehen wird, Matriarchate waren nicht selten Hochkulturen:
http://www.berndsenf.de/pdf/BerndHercksenMatriarchat_Patriarchat.pdf
Das bedeutet nichts anderes, als das, was Christian uns hier präsentiert als ob es eine logische Argumentationskette wäre, mit einem sehr aggressiven Resume, ist nichts weiter als heisse Luft.
27. August 2011 um 11:20 am
*Was auch gerne übersehen wird, Matriarchate waren nicht selten Hochkulturen:
http://www.berndsenf.de/pdf/BerndHercksenMatriarchat_Patriarchat.pdf*
Was Sie hier als Beleg einstellen, ist leider keiner.
Woher weiß der Volkswirtschaftler Senf das denn?
Die akademische Archäologie, also die universitäre, die nach wissenschaftlichen Standards arbeitende, auf empirischer Evidenz basierende, weiß davon nichts.
So behauptet Herr Senf, die minoische Kultur sei die letzte matriarchale Hochkultur gewesen.
Nur fehlen alle Quellen, die eine solche Aussage belegen könnten.
*Die prominente Darstellung von Frauen, zumindest Priesterinnen, in der minoischen Kunst – typischerweise mit unbedeckter Brust – hat zu Spekulationen über ein Matriarchat Anlass geboten. Unzweifelhaft hatten Frauen – etwa als Priesterinnen – gesellschaftlich wichtige Funktionen. Aber auch wenn die griechische Überlieferung für eine sehr einflussreiche Position minoischer Frauen spricht, muss die Frage nach der Stellung minoischer Frauen und des Verhältnisses der Geschlechter zueinander mangels wirklich aussagefähiger Quellen unbeantwortet bleiben.*
Das, was Bernd Senf hier ventiliert, ist pseudowissenschaftliche Matriarchatsesoterik, der Glaube einer Sekte, näher bei Erich von Däniken als bei ernstzunehmender Archäologie.
Und damit kommen Sie an.
27. August 2011 um 11:42 am
Vor etwa zwei Jahren wollten sie mir noch erzählen, so was wie ein Matriarchat hätte es eh nie gegeben.
Sie sind vor allem gut im weg- und niederreden. Und mit dem Esoterikvorwurf ausgerechnet in einem Blog um sich zu werfen, dass alle Aussagen mit einer grossen Projektion für Wunschinterpretationen begründet (Evolutionspsychologie) ist wohl ein Wurf im Glashaus.
Leider kann man Christians Blog nicht mehr ernst nehmen.
27. August 2011 um 3:26 pm
*Vor etwa zwei Jahren wollten sie mir noch erzählen, so was wie ein Matriarchat hätte es eh nie gegeben.*
Das will ich Ihnen ja immer noch erzählen, deshalb habe ich ja auf die fehlende empriische Beglaubigung der Senfschen Behauptung, die Kultur der Minoer sei die letzte matriarchale Hochkultur gewesen, hingewiesen.
Ich selbst rede lieber von matrilinearen Gesellschaften, wenn die AnhängrInnen der Göttinnen-Sekte von Matriarchaten reden, greife deren Sprachgebrauch aber manchmal auf, um darauf hinzu weisen, dass das, was sie Matriarchate nennen, durch die Bank zivilisatorische Konkursunternehmen sind, die sich nicht zufällig nicht durchgesetz haben.
Ist halt alles Evolution, ob Sie oder ich das ernst nehmen, ist dabei ohne Belang.
28. August 2011 um 11:16 am
Sie, die „sarahblogging“ glaubt eben an die Matriarchate.
Und das das Hochkulturen waren!
Das ist eben „feministische Wissenschaft“
Wetten, die hat „Gender Studies“ studiert?
28. August 2011 um 11:47 am
Was sie natürlich von vornherein zu einem dummen, irrationalen und abgrundtief schlechten Menschen machen würde, das seh ich ein.
28. August 2011 um 12:45 pm
Du denkst also, das der Genderstudies
wirklich eine Wissenschaftlichkeit
Das macht auch Dich schlecht!
Glaubst Du wirklich an Gender Studies?
28. August 2011 um 3:38 pm
Nicht unbedingt, aber ich glaube, dass Menschen, die andere Menschen aufgrunddessen was sie studiert haben abwerten(mit natürlich nur rudimentärem Informationen über dieses Studienfach), und sich evtl. sogar von diesem Studienfach bedroht fühlen, meistens nicht ganz knusper sind.
Das geht dann soweit, Leute die IRGENDWAS studiert haben/sich dafür interessieren direkt erstmal abgewertet werden.
Aber sich hier über Ideologien aufregen, jaja.
Übertrag sowas mal spaßeshalber auf die Studiengänge Kunstgeschichte oder Maschinenbau. Ist ziemlich lächerlich.
28. August 2011 um 3:39 pm
Irgendwas studieren, was in diese Richtung geht, muss es heißen.
28. August 2011 um 3:48 pm
> Wetten, die hat „Gender Studies“ studiert?
Kommentarveteranen hier dürften ob dieser Idee ins Schmunzeln kommen.
27. August 2011 um 2:56 pm
@sarahblogging: Ein pdf ohne adäquate wissenschaftliche Quellenangaben ist alles andere als seriös. Sowas stell ich dir in 5 Minuten zusammen.
27. August 2011 um 3:08 pm
Das ist eine Präsentation die bei einer Buchvorstellung gemacht wurde.
Wenn du quellen willst, benutze Google, das kann doch nicht so schwer sein? Oder geht es nur darum, via Scheinargument die Aussagekraft zu unterminieren?
Eben im Diskussions-Wettbewerb zu bestehen?
27. August 2011 um 5:12 pm
Also ich such mir nicht ihre Quellen. Das machen Sie schön selber. Sie haben das Argument vorgebracht! Wenn ich das bei meiner Diplomarbeit gesagt hätte. hahaha
27. August 2011 um 5:24 pm
Was entbehrt bislang mehr Belegen? Die Behauptung aus dem Stehgreif, es gäbe keine matriarchalen Hochkulturen oder der Verweis auf einen Artikel zum Thema.
Nein, die Quellenausrede lasse ich nicht gelten.
Wenn ihr einziges Argument, dass die Präsentation völlig aus der Luft gegriffen ist, darin besteht, dass es nicht in ihr Weltbild passt, bringen sie mich nicht in Argumentationsnot. Im Gegenteil, ich spare mir die Diskussion, denn die läuft ab, wie eine Diskussion mit einem Schöpfungsverteidiger.
27. August 2011 um 5:36 pm
„Was entbehrt bislang mehr Belegen? Die Behauptung aus dem Stehgreif, es gäbe keine matriarchalen Hochkulturen oder der Verweis auf einen Artikel zum Thema.“
Was interessiert mich diese Behauptung? Die stammt nicht von mir!
„Nein, die Quellenausrede lasse ich nicht gelten.“
Nun ich entscheid mich jetzt auch das es heute nicht regnet. Was es regnet immer noch?… Stichwort Diskussionskultur. Ein Argument ohne Prämissen ist keines.
Ich habe zudem noch gar kein Argument angebracht lediglich ihre Prämissen in Frage gestellt. Das ist selber noch kein Argument!
Sie versuchen mit einer unbelegten pdf-Präsentation und einem online-Video, wikipedia und die Schlussfolgerungen von Christian, die zudem wesentlich besser belegt sind als Ihre, als heiße Luft zu titulieren? Wie nennt man das Selbstbewusstsein? Spürens da nicht eine leichte Dissonanz?
30. August 2011 um 9:01 am
„Die Anahmen, für was Wettbewerb alles herhalten muss sind mit unglaublichen Annahmen gespickt und zeigt vor allem, dass Christian keine Ahnung hat, wie Innovation und Kreativität entsteht“
Ich meine oben so ziemlich die herrschende Meinung dazu zitiert zu haben. Es haben also die meisten Leute mal wieder keine Ahnung?
27. August 2011 um 10:00 am
Ähnlich wichtig, um den wichtigsten Fehler aufzuzeigen:
27. August 2011 um 10:55 am
Freut mich ja richtig, dass mal noch andere vernunftbegabte Wesen, Christians primitive Manipulationen im Sinne seiner Maskulisten-Freunde sichtbar machen.
Ob es was nützt, bezweifle ich allerdings. Diese zugenagelten Köpfe werden es wie immer, nur in ihrem einseitigen Sinne auslegen können.
27. August 2011 um 11:37 am
Die Aussage, Frauen haben weniger Interesse in einem Wettbewerbssystem zu leben, trifft natürlich nur auf Frauen untereinander zu. Sie brauchen ja auch kein Wettbewerbssystem untereinander. Nahezu alle schwierigen, anstrengenden und auf Konkurrenz basierenden Tätigkeiten üben ja vorwiegend Männer aus.
Zudem hat Frau es nicht nötig, ihren Status durch Wettbewerb zu erlangen, sondern erwirbt diesen ganz einfach durch die Verbindung zu einem Mann mit hohem Status.
Daraus folgt dann, dass Frauen die Konkurrenz/den Wettbewerb unter Männern in erheblicher Weise fördern, während sie sich selbst zurücklehnen können, um darüber zu lamentieren, wie unmenschlich das „mänliche“ Wettbewerbssystem doch sei.
27. August 2011 um 11:54 am
> Nahezu alle schwierigen, anstrengenden
Wie Kranken- und Altenpflege, Raumpflege usw…?
> und auf Konkurrenz basierenden Tätigkeiten
Das und ist falsch gesetzt. Schwierige und anstrengende Berufe basieren nicht auf Wettbewerb.
Welche fatalen Folgen dagegen ein System hat, dass auf dem Balzverhalten von Männern (Durch Wettbewerb Status erhalten) basiert, wurde schon reichlich Diskutiert. Da die Parameter für den Gewinn seltenst mit Kompetenz zu tun haben, eher mit dem Gegenteil, führt es eher zur Katastrophe.
Das Monolopoly Spiel zuende gespielt, und echte Macht liegt nur noch in der Hand ganz weniger – eine Situation die sich jetzt mal wieder ganz deutlich zeigt.
Konsequenter Wettbewerb erzeugt vor allem eines: Viele Verlierer.
Der Grundgedanke, Frauen würden dieses System durch ihre Partnerwahl stützen, ist schon deshalb nicht haltbar, weil Status nur in diesem System gleichbedeutend mit dem beruflichen Erfolg innerhalb der verbliebenen, patriarchalen Strukturen überhaupt zusammenhängt.
27. August 2011 um 12:14 pm
*Welche fatalen Folgen dagegen ein System hat, dass auf dem Balzverhalten von Männern (Durch Wettbewerb Status erhalten) basiert, wurde schon reichlich Diskutiert.*
Wäre das Balzverhalten der Mänenr nicht so erfolgreich bei den Frauen, würden sie es ändern.
Es ist also nicht nur das Balzverhalten der Männer, sondern ebenso sehr das der Frauen.
Angebot und Nachfrage: Der Nachfrager formt den Anbieter.
Frauen finden Sieger, große, starke Männer geil, Männer wollen Sieger sein, groß und stark.
Männer finden beschtzenswerte, schwache,, kleineere, hübsche Frauen geil, Männer bekommen zu beschützende, schwache Frauen, die hübsch sein wollen.
Also nicht einfach vom männlichen Balzverhalten reden. Das männiche Balzverhalten ist eine Reaktion auf das weibliche und ungekehrt.
27. August 2011 um 12:38 pm
Wie fantasielos. Absolut unfähig über den Status Quo hinauszudenken. Meine Aussage war ja nicht, dass die Balz das Problem ist, sondern die Übertragung maskuliner Balzinstinkte auf das gesamte gesellschaftliche System.
Nichts anderes ist die Illusion, Wettbewerb würde zu gesellschaftlichem Wohlstand führen, wenn die Realität längst das Gegenteil beweist.
27. August 2011 um 12:49 pm
Das ganze System ist für die menschliche Fortpflanzung notwendig. Es ist also nur natürlich das „Balzinstinkte“ auf das System übertragen werden.
Wettbewerb führt zu Machtansammlungen. Machtansammlungen ermöglichen effektivere Organsiation. Effektivere Organisation ermöglich höheren Wohlstand.
Muss aber eben nicht.
Die Realität beweißt vor allem, was passiert wenn zwei Herrschaftssysteme parallel existieren. Sie bekämpfen sich gegenseitig und die Führung ist nur noch auf sich selbst bedacht.
27. August 2011 um 1:05 pm
*Nichts anderes ist die Illusion, Wettbewerb würde zu gesellschaftlichem Wohlstand führen, wenn die Realität längst das Gegenteil beweist.*
Welche wettbewerbsbefreite Form des Wirtschaftens hat denn mehr gesellschaftlichen Wohlstand geschaffen als Marktwirtschaften.
Wo kann ich ein Beispiel in der Realität besichtigen?
27. August 2011 um 1:12 pm
Wie definierst du denn Wohlstand? Die zyklischen Zusammenbrüche fressen (fast) jeden Wohlstand und Zukunftsaussichten auf. Alles Happy gibt es nur in der jeweiligen Anfangsphase.
Wobei ich vermute, dass diese Phase immer kürzer wird, da die Ressourcen in der Hand einzelner bleiben.
Ich kann mich ihnen ja anschliessen und mich auf das neue Wirtschaftswunder in 20-30 Jahren freuen…. und die Vernichtung von Leben und Wohlstand dazwischen ignorieren.
Nein, tut mir Leid, ich schaffs nicht. Ich suche lieber nach Konzepten, die beides ermöglichen: Allgemeinen Wohlstand und Nachhaltigkeit.
27. August 2011 um 1:43 pm
hi sarahblogging
„…Die zyklischen Zusammenbrüche fressen (fast) jeden Wohlstand und Zukunftsaussichten auf….“
ich nehme mal an du meinst damit hyperinflation ?
eigendlich ist das ein problem aufgrund von mangelnden wettbewerbs.
wenn freier wettbewerb bei währungen möglich wäre, dann würden staaten nicht einfach immer neue schulden machen und diese dann mit dem ‚drucken‘ von mehr geld bezahlen können, weil keiner eine währung haben wollte, die sich ständig abwertet.
eine währung, die nicht beliebig vermehrbar ist wie z.b. gold.
alleine das ständige schulden machen der länder erhöht die geldmenge, da aber immer noch die gleiche menge an waren dagegenstehen, wird das vorhandene geld weniger wert
–> inflation. um das einmal ganz kurz anzureißen.
27. August 2011 um 2:12 pm
Goldgedeckte Währungen funktionieren ebenfalls nicht, garnicht, wenn es noch Zins gibt, da sich die Geldmenge nicht entsprechend erweitern lässt und schlecht ohne Zins, da die Geldmenge nicht an die aktuellen Situationen angepasst werden kann.
Leistungsgedeckte Regionalwährungen (ein Teil der genannten vielfältigen Währungen), Wechsel nur mit 5% Tobinsteuer, das sind schon die richtigen Ansätze.
Will man das alles erreichen, muss man die Geldschöpfung aus den Händen der privaten zurück in die Hände des Staates holen.
Das haben sich nämlich ein paar sehr geschickte Leute aus der Hand der wettbewerbsorientierten Herrscher geholt, um ihnen im Gegenzug grosse Wettbewerbe (z.B. Krieg) zu finanzieren.
Es geht nicht um Hyperinflation alleine. Die Deflation davor ist viel Schlimmer, die wird nur von den Leuten mit diesen oberflächlichen Kenntnissen übersehen. Ausserdem sind Kriege bei beibehalten des aktuellen Systems nicht zu vermeiden, erst durch die Sachkapitalvernichtung wird der Boden für das nächste Wirtschaftswachstum bereitet. Und die Initianten freuen sich, weil sie durch die Bank an allem verdienen.
Sie sind die wenigen Sieger die fast 7 Milliarden verlierer hinter sich lassen. Ja. Wettbewerb ist schon eine feine Sache.
27. August 2011 um 2:31 pm
Dann melden Sie sich wieder, wenn sie ein’s gefunden UND experiementell getestet haben, in kleinem Modell, über 20 /30 Jahre, selbst tragend, ohne „patriarchale“ Subventionierung.
Ich will wissen, ob das Rettungsboot überhaupt schwimmt, bevor ich von Bord springe, nicht nur, dass man sich vorstellen kann, ein nach völlig neuen Prinzipien geplantes bauen zu können.
Das behaupten die Konstrukteure des Perpetuum mobile auch mit schöner Regelmäßigkeit.
Und wenn ich Ihre Nähe und die des Herrn Senf zu „Wissenschaftlern“ wie Wilhlem Reich sehe, weiß ich erst recht, warum es gute Gründe gibt, das für Wunschdenken und Spinnerei zu halten, was Sie propagieren.
Aber es hindert Sie niemand daran, es experimentell zu erproben, wie auch niemand Frauen daran hindert, eigene, weiblich bestimmte Strukturen aufzubauen und zum Erfolg zu führen.
Wäre zielführender, als seine Energie darauf zu verschwenden, sich in von Männern aufgebaute Strukturen hineindiskriminieren zu lassen, um die dann, ist frau erst drin, so zu verweiblichen, dass die Männer ausziehen und den Laden absaufen und verrotten zu lassen.
Es ist ja kein Zufall, dass alle Berufe/Sparten, die verweiblichen, an Effizienz verlieren und damit auch an Prestige, weil Frauen so ungeheuer erfolgreich darin sind, den Wettbwerb aus den Bereichen zu verbannen, in denen sie mehrheitlich arbeiten.
Wettbwerb ist aber nicht nur Ausdruck eines männlichen, auf die Neigungen von Frauen abzielenden Balzverhaltens, sondern vor allem ein notwendiges und hochwirksames Mittel zur Effinzienzgewährleistung.
Ohne Wettbewerb erzielen _Sie Trägheit, Verschwendung, Schlendrian, verrottendes und versottendes Dahindümpeln.
Das können sich Matriarchate in ihrem Grashüttenluxus leisten, nicht aber eine Menschheit aus 7, 8, 9, 10 Milliarden Menschen.
10 Milliarden in 50 bis 100 Jahren und Sie predigen die Abschaffung des Geld-und Zinssystems.
Auch Zins ist nötig, denn er zwingt zu produktiver Investition.
Praktisch hat man in Versorgung und dlurch Lleistungn nicht abgedeckten Konsum im sozialen Frauenversorgerstaat gesetzt, schuldenfinanziert.
Das ist der Grund für die Misere: massive Fehlausgaben, Geldverbrennen in nicht produktiven Bereichen, Vorrang des Verfessens vor dem Produzieren.
Nicht den Zins können Sie dafür verantwortlich machen, sondern diese Fiat-Money-Politik, die es den Regierungen erlaubte, ihre verantwrortungslose Ausgabenpolitik zu betreiben. durch Gelddrucken, so dass wir nun einer Geldmenge gegenüberstehen, der kein Gegenwert mehr in der Realwirtschaft entspricht.
27. August 2011 um 2:36 pm
Du hast es noch immer nicht verstanden. Hast du das Video im anderen Thread nicht gesehen?
Vorher brauchen wir eigentlich nicht weiter reden, du sprichst aus einer reinen Illusion heraus.
> Ich will wissen, ob das Rettungsboot überhaupt schwimmt, bevor ich von Bord springe
Regionalwährungen sind ja bereits dabei, sich zu etablieren (das was am leichtesten einzuführen ist und eine der sinnvollsten Massnahmen).
Ich gehe nicht davon aus, dass du lieber auf der untergehenden Titanic abhängst, wenn da auch nur ein Floss treibt.
Aber wenn nicht, dann sind natürlich wieder die Frauen schuld. Schliesslich erwartet frau von dem ritterlichen Roslin, „Frauen und Kinder zuerst“ 😉
27. August 2011 um 3:16 pm
Ihr Weltbild wirft letztlich auch eine interessante Frage für mich auf: Ist ihr Massstab für Leistung ausschliesslich Rendite?
28. August 2011 um 6:36 am
„Goldgedeckte Währungen funktionieren ebenfalls nicht, garnicht, wenn es noch Zins gibt, da sich die Geldmenge nicht entsprechend erweitern lässt und schlecht ohne Zins, da die Geldmenge nicht an die aktuellen Situationen angepasst werden kann.“
der zins wirkt anders, er verteilt geld von arm nach reich.
derzeit ist der anteil der zinsen, am kaufpreis an der meisten produkten ca 30%. die logische konsequenz ist dann ja das geld zu geld kommt.
der zinseszins effekt killt den staat. insofern wäre es bei dem jetzigen system besser für die allgemeinheit wenn die geldschöpfung beim staat läge und nicht bei privaten banken. da gebe ich dir recht.
die vernichtung des kapitals ist eine folge der inlfation nicht der deflation. aber im anfang stehen die grenzenlosen mehrausgaben der staatshaushalte.
warum soll ein zins erfordern das die geldmenge ansteigt ?
wenn ein sparer konsum verschiebt, ein anderer konsum vorzieht und dafür später weniger für den verbrauch hat bleibt alles so wie es ist. wenn mit dem geliehenen geld zusätzlich produkte hergesteltt werden würde das insgesamt zu einer verbilligung der preise führen.
aber wo ist das problem? geld ist nichts als ein gegenwert für sachwerte.
ein weiterer punkt bei der derzeitigen situation, banken können ein mehrfaches ihres realen geldes verleihen. wenn dann geld nicht zurückgezahlt werden kann (griechenland z.b.) gehen diese pleite und alles bricht zusammen.(darum geben die länder derzeit mrd € aus um den euro zu retten, in wirklichkeit retten sie banken)
die probleme auf dem banken sektor vor einigen jahren mit ursprung usa basiert auf dem staatlich erzwungenen krediten, zum hausbau, an leute die nicht das geld hatten. nach steigenden zinsen waren diese leute dann wirklich pleite und den banken fehlte geld… der mangel an wettbewerb hatte negative folgen. mit wirklichen wettbewerb wäre das alles nicht passiert…
Nichts davon widerspricht meinen Aussagen und entspricht auch meiner Zielsetzung, die Notwendigkeiten hier zu verdeutlichen.
Mit Wettbewerb wie du ihn verstehst, hat aber weder der Artikel noch die Lösung dieser Probleme zu tun.
Der Wettbewerb um Kunden wird im bestehenden System nicht durch die Qualität von Produkten geführt, sondern durch Monopolisierung und Verknappung.
Das Problem, warum das so ist, verdeutlichen ja gerade die „Pro-Kommentare“ hier immer wieder. Weil der männliche Status, das Balzgehabe, daran gehangen wird und es letztlich um ein Gewinnen um jeden Preis geht. Das Problem ist nicht ein gesunder Wettbewerb, sondern seine Perversion.
28. August 2011 um 2:11 pm
28. August 2011 um 7:40 pm
So wie Du lucian?
Alles nur in Deinem feministischen Sinne?
Du denkst wirklich, Du brauchst keine Männer?
Niemals und nie?
27. August 2011 um 11:39 am
http://www.keimform.de/2011/produzieren-ohne-geld-und-zwang/
http://www.keimform.de/2011/eine-welt-ohne-geld/
http://www.keimform.de/2011/das-gute-leben-produzieren/
27. August 2011 um 11:51 am
„Stellen wir uns eine Welt vor, in der Produktion und Reproduktion bedürfnisorientiert zum Wohle aller stattfinden, organisiert von Menschen, die sich niemandem unterordnen müssen und sich freiwillig in die erforderlichen Tätigkeiten teilen.“
Da würde ich nicht mitmachen wollen. Im Kollektiv zu arbeiten, für alle. Riecht nach Diktatur.
27. August 2011 um 12:12 pm
„…zum Wohle aller stattfinden, organisiert von Menschen, die sich niemandem unterordnen müssen und sich freiwillig…“
haben menschen denn die fähigkeit so zu handeln ? es gibt mittlerweile sehr viele menschen die offensichtlich kein bedürfnis haben zu arbeiten und in der x-ten generation von sozialhilfe leben.
auch so erlebe ich sehr oft menschen die auf kosten anderer leben.
glaubst du das sowas tolleriert wird?
27. August 2011 um 11:57 am
Hm, OpenSource Entwickung, die ein wunderbares Beispiel für eine praktische Ausführung dieses Zitats ist, riecht also nach Diktatur?
28. August 2011 um 7:48 pm
Von welchem Geschlecht wird denn diese
Entwicklung der OpenSource vorangetrieben?
Schließen auch hier, die bösen Männer die guten Frauen aus?
Oder ist es nicht so, das Frauen nicht wollen und nicht können?
Sollte OpenSource nicht als gemeinnützige Arbeit
der „Männerseite“ zugeschlagen werden?
29. August 2011 um 10:05 am
Och, Sägeblatt. Sie und andere Kommentatoren haben eines noch nicht so recht begriffen.
Das ich hier nicht von Männern gegen Frauen oder umgekehrt spreche, sondern von einem pervertierten System, das völlig fachfremde Instinkte Bedient.
Lösungskonzepte stammen von klugen Menschen, die fähig sind in Kontexten zu denken, und die gibt es bitteschön unter Männern.
Was das Thema OpenSource Betrifft, ist es auch eher eine Frage der Vorselektion, soll heissen, es kommt sehr auf den Bereich an.
Leider verstecken sich auch viele Frauen hinter maskulinen Nicks, da sie dann plötzlich ernster genommen werden.
Diesen Effekt sieht man auch hier. Kommt hier Kritik von einer Frau am System, können die meisten der Anwesenden Männern offensichtlich wieder nur in Geschlechterkampfkategorien denken.
Und dann kommen die anwesenden Frauen eben ziemlich schnell auf die Idee, die anwesenden Männer für, nun ja, etwas einfach gestrickt zu halten.
29. August 2011 um 11:32 am
„Diesen Effekt sieht man auch hier. Kommt hier Kritik von einer Frau am System, können die meisten der Anwesenden Männern offensichtlich wieder nur in Geschlechterkampfkategorien denken.“
Liegt vieleicht daran, das über das böes Patriachat geschimpft wird, das Frauen ja angeblich so unterdrückt, das alles schlimme nur am MÄNNLICHEN Balzgehabe liegen soll während alles weibliche, also Matriachate, ja das Gute in Reinform sind. So sieht nun mal keine fundierte Kritik aus, sonder hier wird schon in „Gechlechterkampfkategorieren“ gedacht. Und das kam von von dir. Denk mal drüber nach.
29. August 2011 um 12:33 pm
Dann verstehst du nicht Imion, sondern fühlst dich einfach angegriffen, bevor du überhaupt versuchst, zu verstehen, was ich sage. Und echte Rückfragen kommen ja nicht, wenn man etwas nicht versteht, es wird im Vorfeld nieder geredet, weil man sich damit nicht auseinandersetzen will.
Ich sage nichts anderes als Christian: Wettbewerb liegt Männern im Blut, leider wird daraus dies aber leider mit allerlei esoterischem Überbau als etwas gutes dargestellt wird, das Notwendig für den Wohlstand sei und zwingend die Grundlage des Wirtschaftssystems bilden muss, wenn genau das Gegenteil der Fall ist.
Dass dieses Element so fest eingebaut ist, ist ein Überbleibsel aus der Zeit, als es bei uns noch ein echtes Patriarchat gab, deswegen spricht man von patriarchalen Strukturen.
29. August 2011 um 1:30 pm
War es denn kein „Angriff“? Alles was männlich und damit Patriachalisch ist niederzumachen und alles was weiblich und damit Matriachalisch ist, in die kühnsten höhen zu loben?
Und darin unterscheidest du dich massiv von Christian. Denn wettbewerb ist tatsächlich etwas gutes, siehe den zerfallenen Kommunismus, bei dem es an Kreativität und Freidenkertum mangelte und es deswegen zu keinerlei Innovationen führte. Das gleiche in den heute noch existierenden Matriachaten, weder Kunst noch Kultur noch Wissenschaft sind dort entwickelt. Und das sind Fakten, hat mit Esoterik nichts an Hut. Was Esoterik ist, sind leider deine Quellen. Es sind schon auf den ersten Seiten fundamentale Fehler. So sind z. B. Jäger und Sammlerkulturen nicht unbedingt Matriachalisch, weder die Indios in Südamerika, die Indianer in Nordamerika noch die Germanischen Stämme auf Wanderschaft waren Matriachate. Es wurde z. B. bei den Germanen zwar ein Muttergöttin Kult gepflegt, das liegt aber in der Übertragbarkeit. So wie eine Frau Kinder gebärt, gebärt die Natur Früchte und Wild, das zum verzehr und damit zum überleben Notwendig ist. Deshalb auch Mutter Natur. Es ist eine Analogie, nichts weiter. Genausowenig wie ein Matriachat gab und gibt es kein Patriachat, so wie es im Feminismus definiert ist. Frauen wurden nicht unterdrückt, jeder hatte seine Pflichten und aus den Pflichten leiteten sich Rechte ab und dabei hat die Frau noch besser abgeschnitten als der Mann.
Das einzige zu was diese Unterscheidung in Matriacht und Patriachat gut ist und genutzt wird, ist, das den Männern alles böse angedichtet wird und den Frauen alles gute.
29. August 2011 um 2:12 pm
Es ist esoterisch, zu behaupten, ein wettbewerbsfreies System könne Wohlstand unf Fortschritt generieren und den Standard, den wir mittels Wettbewerb erreicht haben und dank dessen ich ihre Wunderheilertheorien empfangen und lesen kann, aufrechterhalten.
Denn in unserer Realität gibt es kein einziges Beispiel dafür.
Das sollte sogar Ihnen zu denken geben.
Wettbewerbsfreire Systeme sind über den Stand der Subsistenzwirtschaft nicht hinausgekommen, haben sich nicht behauptet, dümpeln in entlegenen Weltgegenden vor sich hin oder gehen noch schneller Konkurs als unser frauenfreundlicher, femizentrischer Konsumkapitalismus.
Subsistenzwirtschaften und Schenkekreise mögen ja für RomanitkerInnen eine erstrebenswerte Alternative sein, wobei ich nicht verstehe, warum sie sich ein solches Paradies nicht inmitten der partriarchalen Wettbewerbshöllen schaffen und erfolgreich betreiben.
Aber für eine Menschheit mit bald 10 Milliarden (!!!) Mitgliedern ist das kein gangbarer Weg.
Da müssen erst einmal ca. 7-8 Milliarden Menschen weg, weil die dann zu viel sind.
29. August 2011 um 2:35 pm
Sehen sie Roslin. Sie sind ein hervorragender Schachspieler, wie sie sich schon selbst an die Brust geworfen haben. Und das ist für sie typisch. Sie brauchen ein paar Grundregeln, dann können sie innerhalb dieser wunderbar agieren und taktieren.
Aber sie sind absolut unfähig, über etwas nachzudenken, das anderen Regeln unterliegt.
Tatsächlich hat das aktuelle System im vergangenen Jahrhunder die schlimmsten Kriege und Hungersnöte ausgelöst, durch die unvermeidlichen zyklischen Kriesen.
Oder anders ausgedrückt: Alles Staaten, die sich an die FED verkauft haben, waren schon mehrfach Bankrott.
Die nächste ist unvermeidlich und die Anzeichen sind schon sehr deutlich. Auch Ihre Eersparnisse zu einem grossen Teil verloren gehen. Aber in ihrer verdrehten Logik sind daran ja die Sozialausgaben schuld, und nicht die privatisierung der Geldschöpfung, obwohl sich diese behauptung Mathematisch entkräften lässt.
Ausserdem sind sie unfähig zu erkennen, wie viel sie eigentlich genau dem Gegenteil zu verdanken haben, wenn sie schreiben:
> dank dessen ich ihre Wunderheilertheorien empfangen und lesen kann
Der OpenSource Anteil am Internet und die Entstehung des WWW selbst wäre vielleicht einmal eine interessante Geschichte für sie.
Von Tauschwirtschaften spricht übrigen niemand. Das legt nur nahe, dass sie überhaupt nicht in der Lage sind, sich damit zu befassen. Ob nun wegen ihres hohen SQs oder weil sie einfach Angst haben, wie sie es auch schon angedeutet hatten, oder warum auch immer, kann ich ihnen nicht sagen.
Jedenfalls ist es eine Schande, dass sie mit dem Brustton der Überzeugung so tun, als ob sie etwas von Wirtschaft und Geld verstehen und dabei nur die Vorgaben der Wirtschaftsweisen nachbeten, die ebenso erwiesenermassen immer tiefer in die Katastrophe führen.
29. August 2011 um 2:39 pm
> Denn wettbewerb ist tatsächlich etwas gutes, siehe den zerfallenen Kommunismus
Was hat denn Kommunismus damit zu tun? Diese Gespenst wird ja immer wieder aus der Tasche geholt, beschrieben werden damit allerdings Diktaturen, deren Herrscher den Wettbewerb um die Macht bestreiten.
29. August 2011 um 2:47 pm
*und dabei nur die Vorgaben der Wirtschaftsweisen nachbeten, die ebenso erwiesenermassen immer tiefer in die Katastrophe führen.*
Die natürlich auch nichts von Wirtschaft verstehen, ich weiss, Oder der bösen alt-neuen Weltordnung der jüdisch-bolscheiwisteisch-kapitalistisch-patriarchalen Weltverschwörung anhängen, die seit unvordenklichen Zeiten bestrebt ist, die Menschheit im Allgemeinen und deren weiblichen Teil insbesondere hinters Licht, hinter die Büsche oder sonstwohin zu führen.
Das Phänomen ist mir von Wunderheilern und Alternativmethodikern/Mistelsudherstellern aus der Medizin wohl bekannt.
29. August 2011 um 3:31 pm
„Tatsächlich hat das aktuelle System im vergangenen Jahrhunder die schlimmsten Kriege und Hungersnöte ausgelöst, durch die unvermeidlichen zyklischen Kriesen. “
Welche Kriege? Die meisten Kriege des vergangen Jahrhunderts waren Ideologisch gefärbt. Über die Hungersnöte kann man sich streiten, aber in den meisten Fällen geht es auch hier um Religion, Ideologie, um Massenvertreibung usw.
„Oder anders ausgedrückt: Alles Staaten, die sich an die FED verkauft haben, waren schon mehrfach Bankrott.“
„ber in ihrer verdrehten Logik sind daran ja die Sozialausgaben schuld“
Zum Teil ja, siehe USA und jetzt die Unruhen in England. Basiert darauf das Kinderkriegen subventioniert wird, für eine bestimmte schicht, dies führt dazu, das Frauen diesen Weg nehmen anstatt zu Arbeiten, die Kinder verwahrlosen lassen. Die Töchter nehemen dann den gleichen Weg und den Jungs bleibt nichts anderes als die Kriminalität.
„Ausserdem sind sie unfähig zu erkennen, wie viel sie eigentlich genau dem Gegenteil zu verdanken haben,“
„Der OpenSource Anteil am Internet und die Entstehung des WWW selbst wäre vielleicht einmal eine interessante Geschichte für sie.“
Damit das WWW entsehen konnte, war ein Wettbewerb notwendig, dieser Wettbewerb nannte man „Kalter Krieg“. Daher kam die Grundidee. Es war als Warnsystem gedacht, damit das Pentagon frühzeitig erfährt, wann ein Amerikanischer Stützpunkt angegriffen wird. Vor allem in Europa.
29. August 2011 um 3:34 pm
„Was hat denn Kommunismus damit zu tun? Diese Gespenst wird ja immer wieder aus der Tasche geholt, beschrieben werden damit allerdings Diktaturen, deren Herrscher den Wettbewerb um die Macht bestreiten.“
Nein, eigentlich nicht. Eine Diktatur ist eine Diktatur. Kommunismus ist ein Wirtschaftssystem, also das Pendant zum Kapitalismus. Kommunismus ist ein Wirtschaftsystem, das ohne den Wettbewerb funktionieren möchte. Die Frage wäre hier, kann ein Demokratischer Kommunismus funktionieren? Das hat noch keiner ausprobiert.
29. August 2011 um 3:49 pm
Hallo Imion. Das ist falsch
Das WWW ist nicht das Internet. Was sie meinen, ist das Netzwerkprotokoll, aber solange eine Adressierung möglich ist, kann das WWW auch problemlos auf anderen Netzwerken laufen.
Was in Bekannten Umsetzungen des Kommunismus grosse Innovationen vielfach verhindert hat (es ist ja nicht so, dass es gar keine gegeben hätte) war, das Ideen nicht in eine Planwirtschaft passen. Das selbe Problem haben Konzerne, auch wenn die Zyklen der Planwirtschaft oft kürzer sind.
29. August 2011 um 3:54 pm
> Die natürlich auch nichts von Wirtschaft verstehen, ich weiss, … Das Phänomen ist mir von Wunderheilern und Alternativmethodikern/Mistelsudherstellern aus der Medizin wohl bekannt.
Nunja…. die Hohepriester der Wirtschaft (naja der aktuelle Titel sagt auch nichts anderes) haben ganz offensichtlich keine Ahnung, denn jedesmal, wenn etwas umgesetzt wird, wie sie es wollen, passiert das Gegenteil, von dem was sie damit erreichen wollten. Mit ein wenig Verstand ist einem auch klar warum.
Und, sie, lieber Roslin, habens offensichtlich noch nicht mal gemerkt.
29. August 2011 um 3:57 pm
> Welche Kriege? Die meisten Kriege des vergangen Jahrhunderts waren Ideologisch gefärbt.
Ich schreibe nicht, was ich gerade schreiben wollte, ich will ja höflich bleiben. Offensichtlich ist ihnen etwas entgangen.
Die Ideologen kamen an die Macht, weil sie (zuerst) Wege aus der Krise aufgezeigt haben.
29. August 2011 um 4:07 pm
„Das WWW ist nicht das Internet. Was sie meinen, ist das Netzwerkprotokoll, aber solange eine Adressierung möglich ist, kann das WWW auch problemlos auf anderen Netzwerken laufen.“
Nein, ich meine nicht das Protokoll, das Protokoll wäre z. B. HTTP. Das Internetz ist nichts anderes als ein Netzwerk, es bietet also die Platform dafür, das das WWW überhaupt entstehen konnte. Diese Plattform wurde vom Amerikanischen Militär geschaffen. Wie so viele andere Entwicklungen, war das unter anderem nur möglich, durch den Wettbewerb. Im übrigen genauso wie die Mondlandung. Meinen sie, die Menschheit wäre so schnell auf dem Mond gelandet, ohne den Wettbewerb zwischen den USA und der Sowjetunion? U-Boote, die benötigt werden, um die Tiefsee zu erforschen, Militär, also böser Wettbewerb in Reinform. Unser Stromnetz mit Wechselstrom, entstanden durch Wettbewerb, ansonsten hätten wir entweder immer noch kein Stromnetz, oder an jeder Ecke ein Kraftwerk.
„Was in Bekannten Umsetzungen des Kommunismus grosse Innovationen vielfach verhindert hat (es ist ja nicht so, dass es gar keine gegeben hätte) war, das Ideen nicht in eine Planwirtschaft passen. Das selbe Problem haben Konzerne, auch wenn die Zyklen der Planwirtschaft oft kürzer sind.“
Sie benennen da Problem erkennen es aber nicht. Planwirtschaft ist das gegenteil von Wettbewerb. Und ein Konzern, der überleben will, wird keine Planwirtschaft betreiben. Planwirtschaft ist starr, es zerbricht wie Glas oder drückt andere bessere Ideen durch Stärke einfach weg. Wettbewerb ist Flexibel, fördert Ideen, passt sich an und entwickelt sich weiter. Aber vielleicht nennen sie mir ein Beispiel, wo Konzerne Planwirtschaftlich Arbeiten. Den einzigen, den es im moment gibt, nennt sich Öffentlicher Dienst und dort werden vehement, vorbei an jeglicher Realtiät, aufgrund von Starrsinn und Starrheit, wie Glas, z. B. das Gender Mainstream durchgesetzt. Das Ergebnis ist bekannt. Es läuft so gut wie kein Projekt rund, im ÖD.
29. August 2011 um 4:13 pm
@sahrablogging
Ich komme jetzt gerade nicht mehr mit. Sie schrieben:“Tatsächlich hat das aktuelle System im vergangenen Jahrhunder die schlimmsten Kriege und Hungersnöte ausgelöst, durch die unvermeidlichen zyklischen Kriesen.“
Fragen wir mal andersrum, von welchen Kriegen sprechen sie, und wie ist der Zusammenhang zum aktuellen System?
29. August 2011 um 4:24 pm
Sie verwechseln immer noch das WWW mit dem Internet.
Einen Konzern zu nennen, der unter Planwirtschaftlichen Problemen leidet? Da ist es leichter die Ausnahmen zu nennen, meist Technologieunternehmen, und das hat eben den genannten Grund, den man auch weiter Oben in dem Video sieht, wie innovative Ideen zustande kommen. D.H. Flache Hierarchien, viel Freiheit. Mitarbeiter solcher Unternehmen erhalten nicht mehr Gehalt als andere, aber die Unternehmenskultur zieht die guten Leute an.
Im Krieg schnappt man sich doch nur Ideen, die ohne diesen zu teuer für die Umsetzung wären und konzipiert sie für eigene Zwecke um. Was direkt für den Krieg entwickelt wurde, hat auch meist nur fragwürdigen nutzen, z.B. Atomkraft.
Ich habe manchmal den Eindruck, das ich hier nicht mit Menschen spreche, die an innovativen Projekten oder Produkten arbeiten, oder Einblick in vielfältige Unternehmenskulturen nehmen konnten.
29. August 2011 um 5:37 pm
„Sie verwechseln immer noch das WWW mit dem Internet.“
Mmmmhh, nein. Wie gesagt, das Internetz ist einfach ein Netzwerk, mehr nicht. Das WWW bietet nur einen Dienst mit dem Protokoll HTTP oder HTTPS z. B.
„Einen Konzern zu nennen, der unter Planwirtschaftlichen Problemen leidet? Da ist es leichter die Ausnahmen zu nennen, meist Technologieunternehmen“
Einfach mal einen Nennen. So, und warum nochmal schliest Wettbewerb Flache Hierarchien und Freiheit aus?
„Im Krieg schnappt man sich doch nur Ideen, die ohne diesen zu teuer für die Umsetzung wären und konzipiert sie für eigene Zwecke um.“
Nein, nicht nur, es werden auch neue Ideen geboren. Krieg ist Komplex und verlangt ständig neue Ansätze.
„Was direkt für den Krieg entwickelt wurde, hat auch meist nur fragwürdigen nutzen, z.B. Atomkraft.“
Kohlekraftwerke wären also besser gewesen?
„Ich habe manchmal den Eindruck, das ich hier nicht mit Menschen spreche, die an innovativen Projekten oder Produkten arbeiten, oder Einblick in vielfältige Unternehmenskulturen nehmen konnten.“
Doch, das haben die Menschen hier. Aber es ist nicht verständlich, was sie gegen Wettbewerb haben. Das gegenteil wäre Planwirtschaft, und die funktioniert nicht, haben sie ja auch auch schon selbst zugegeben.
29. August 2011 um 1:21 pm
Ebenso esoterisch wird es, wenn die sprachlich-soziale Begabung, die viele Frauen zu haben scheinen als Gegensatz dazu konstruiert wird, und aus der Fähigkeit Taten und Aussagen anderer Menschen zu deuten,einzuspeichern und im anderen Kontext richtig auszuwerten so ein übersinnlicher Mist wie „weibliche Intuition“ oder „6. Sinn“ wird.
29. August 2011 um 1:23 pm
….Und als esoterischer Mist kontinuierlich abgewertet 😀
27. August 2011 um 12:07 pm
„Wie Kranken- und Altenpflege, Raumpflege usw…?“
Damit wären auch schon alle aufgezählt.
„Welche fatalen Folgen dagegen ein System hat, dass auf dem Balzverhalten von Männern (Durch Wettbewerb Status erhalten) basiert, wurde schon reichlich Diskutiert.“
Ein solches System ermöglicht Euch Frauen den Erwerb von Gucci-Handtäschchen und Mascara-Kosmetikprodukten und uns Männern den Erwerb einer vielfältigen Palette von Pornografie. Ich finde es gut.
27. August 2011 um 12:20 pm
Ein solches System verunmöglicht die Produktion solcher Luxusartikel letztlich, weil die Kunden kein Geld mehr für so etwas haben.
Und wozu schlechte Videos konsumieren, wenn die körperliche Liebe nicht mehr streng reglementiert ist, um überhaupt zur Ware gemacht werden zu können?
27. August 2011 um 2:59 pm
@sarahbloggin:
„Und wozu schlechte Videos konsumieren, wenn die körperliche Liebe nicht mehr streng reglementiert ist, um überhaupt zur Ware gemacht werden zu können?“
Sie gehen also davon aus das „freie Liebe“ also körperliche Liebe für alle bedeutet? 🙂
27. August 2011 um 3:11 pm
Sie gehen also davon aus das „Pornos“ also körperliche Liebe für alle bedeutet? 🙂
? Sonst verstehe ich diese Gegenüberstellung nicht
27. August 2011 um 5:18 pm
Ich ihre auch nicht?!
Soll das heißen Sex findet in der Öffentlichkiet statt? Also live-Pornos für alle… 😀
27. August 2011 um 12:33 pm
Wenn ich den Artikel mal auf „Männer sind kompetitver als Frauen“ reduziere – dann habe ich doch ein paar Einwände.
Erst einmal die persönliche, anekdotische Erfahrung. Ich erlebe Frauen untereinander als sehr viel kompetitiver als Männer untereinander! Gerade im Gymnasium waren die Mädchen untereinander unglaublich brutal im Gegenseitigen übertrumpfen (und niedermachen der Konkurrentin) – da waren wir Jungs die reinsten Lämmer. Auch all das Make-Up, Styling, etc. ist ja nur zum kleinsten Teil auf Männer ausgerichtet – zum grössten Teil ist das alles auf andere Frauen ausgerichtet.
Weiter sehe ich die heutige Situation (weniger Frauen als Geschäftsführer, Politiker) nicht ausschliesslich darin, dass Männer kompetitiver gegenüber Frauen sind. Liegt es nicht viel mehr daran, dass Männer gar keine andere Wahl haben? Frauen haben eben die Wahl – sie können sich einfach ans Prestige eines Mannes hängen (so sie wollen). Dementsprechend sind auch nur wenig Frauen wirklich zum Wettkampf mit den Männern gezwungen.
27. August 2011 um 3:37 pm
@ Rakalnikow
Frauen konkurrieren anders gegeneinander als Männer.
Vielleicht wird es so verständlicher:
Männer konkurrieren über das Zurschaustellen von Leistungsfähikeit um Frauen, Frauen konkurrieren eher durch das Zurschaustellen von „Seinsmerkmalen“ (Schönheit, Charakter, Fürsorglichkeit) um Männer.
Frauen sind etwas, wenn sie schön, lieb sind (selbst wenn sie es nur scheinbar sind)
Dann finden sie Beachtung, auch wenn sie nichts leisten.
Männer finden Beachtung, wenn sie etwas leisten, selbst wenn sie nicht schön sind.
Nur schön zu sein hilft ihnen weniger als schönen Frauen.
Umgekehrt hilft nur etwas zu leisten Frauen bei Männern nicht viel, wenn sie erotische Aufmerksamkeit erregen wollen.
27. August 2011 um 2:05 pm
Ich vermutete ja schon weiter oben:
„Ob es was nützt, bezweifle ich allerdings. Diese zugenagelten Köpfe werden es wie immer, nur in ihrem einseitigen Sinne auslegen können“
Vielleicht sollte ich Wahrsagerin werden. 😀
27. August 2011 um 2:13 pm
Ist, glaube ich, ein Frauenberuf.
Die Kundschaft ist ja auch überwiegend weiblich.
28. August 2011 um 10:30 am
Genderprofessorin und Gleichstellungsbeauftragte sind
auch weibliche „Berufe“?
Auch hier ist die Kundschaft überwiegend weiblich.
Ich halte „Lucia“ immer noch für einen Face!
Wetten, die/der ist ein Mann?
28. August 2011 um 10:39 am
Sozusagen ein „Lucian“? Der gerne eine Frau währe?
27. August 2011 um 5:11 pm
Zu gewissen Kommentatoren: Ich finde es immer wieder erstaunlich zu beobachten, wie erwachsene Menschen sich eine Welt voller Friede, Freude und Eierkuchen zusammenträumen können und dann ernsthaft meinen, ihre Utopie wäre eine ernsthafte Alternative zur Realität. Da kann ich echt nur den Kopf schütteln…
Zum Thema: Wettbewerb in der Marktwirtschaft ist nicht, wie manche meinen, ein gnadenloser Kampf aller gegen alle, sondern eine Wirtschaftsordnung, in der Menschen in ihrer Rolle als Unternehmer, Arbeitnehmer oder Verbraucher ihre Güter, Arbeitskraft und Geld anderen anbieten, die diese Angebote wiederum miteinander vergleichen und sich für das Beste entscheiden. Marktwirtschaftlicher Wettbewerb ist schlicht Konkurrenz um Kooperation.
27. August 2011 um 5:28 pm
„Zu gewissen Kommentatoren: Ich finde es immer wieder erstaunlich zu beobachten, wie erwachsene Menschen sich eine Welt voller Friede, Freude und Eierkuchen zusammenträumen können“
Meine Rede, völlig überzogene, maskulinromantische Vorstellungen zum bestehenden System…
… nun ja, ganz offensichtlich auch bei Ihnen.
28. August 2011 um 7:56 pm
Darf ich das kopieren?
Oder gar „femininismusromatische Träume“ nennen?
Darf ich? Würde dann auch „Füsse leck“ machen?
27. August 2011 um 5:33 pm
> Marktwirtschaftlicher Wettbewerb ist schlicht Konkurrenz um Kooperation
Er ist doch völlig aus dem Gleichgewicht geraten, vor allem da der Faktor Geld in den falschen Händen ist. Aber selbst zu Zeiten, wo es funktioniert hat, wurde schon mit künstlicher Verknappung gearbeitet. So ziemlich das Gegenteil dessen, was Marktgläubige denken, dass das System automatisch herstellt.
Tatsächlich hat das System den Stellenwert einer Religion.
30. August 2011 um 12:15 pm
*Marktwirtschaftlicher Wettbewerb ist schlicht Konkurrenz um Kooperation.*
Treffende Kurzfassung. Konkurrenz und Kooperation entstehen zwischen Kollegen, Firmen, ja sogar zwischen verschiedenen Branchen, zwischen Standorten und Systemen. Purer Wettbewerb aber tendiert dazu, sich durch Monopolbildung selbst abzuschaffen. Deshalb muss der Wettbewerb notfalls durch (über-)staatliche Regulierung entschärft werden. Nicht, wenn ein Konkurrent EINIGE andere aus dem Rennen zu werfen droht, sondern wenn er ALLE andern aus einem gesellschaftlich unentbehrlichen Markt drängt. Wenn neoliberale Politiker sich im Namen des „Freien Marktes“ davor drücken, leisten sie einem Neofeudalismus Vorschub, dessen Adlat wohl manch einer gerne wäre.
Es gibt wohl eine kritische Masse, wie viel Prozent der Lohnempfänger eines Landes Grossfirmen, global Players verpflichtet sein können, ohne dass das soziale Gleichgewich zerstört wird. Wird diese überschritten, ist die Zivilgesellschaft in ernster Gefahr, denn der Staat wird dann erpressbar. Das selbe gilt einerseits für die Geldmenge, über die Private verfügen können, andererseits für die Art und Anzahl der Güter, die von Privaten durch Geld erworben werden können. Wer über konkurrenzlose Vermögen bzw. Marktmacht verfügt, soll zu Kooperation mit dem Gemeinwesen gezwungen werden. Das ist eine alte sozialmarktwirtschaftliche Position. Leider ist sie inzwischen marginalisiert und pervertiert.
Die Superreichen bezahlen prozentual viel weniger Steuern als der Mittelstand. Sogar einigen Geldfürsten wird darob langsam bange, sie verlangen für sich höhere Steuern! Andere verschanzen sich in Festungen, beschützt durch Privatarmeen, wieder andere beschaffen sich bescheidene Wohnungen als Mittelschichts-Mimikry. Auch wenn viele Superreiche sehr abgeschottet leben, spüren sie langsam, dass es rumort, und viele leben ohnehin schon in übersteigerter Angst um ihr Hab und Gut. Es bestünde also die Chance, die jetzige Verteilungspolitik, die von der (eher unteren) Mittelschicht abzuschöpft und nach oben und unten verteilt, zu ändern. Die Reichen sollen die Armen tragen (nicht deren Luxus finanzieren), und die Mittelschicht soll via Steuern dem Staat zurückzahlen, was sie von diesem erhalten haben.
Wir brauchen eine kompetitive Wirtschafts- und eine solidarische Gesellschaftsordnung.
27. August 2011 um 5:25 pm
Ja ist schon irgendwie beängstigend. Unser Glück ist das diese Leute in den wenigsten Fällen genug Willenskraft vorbringen oder meist früh genug an der Realität scheitern. Wie hier bleibts ja meist beim leeren Gerede. Noch dazu stehts ja jedem frei zu den Mosuo zu ziehen. Komischerweise möchte man dann die Errungenschaften dieser verdorbenen Gesellschaft doch nicht aufgeben. Stell dir vor da gibts ein Utopia und keiner geht hin 🙂
27. August 2011 um 5:30 pm
Da täuschen sie sich Gott sei dank. Der wichtigste Schritt ist es ja, die Informationen selbst deutlich zu machen, aber umlaufgesicherte Regionalgelder, einer der wichtigsten Schritte, gibt es mittlerweile immer mehr, und auch immer mehr setzen auf eine Leistungsdeckung.
Es gibt Bestrebungen zur Einführung einer Monetative und das Konzept „Bedinungsloses Grundeinkommen“, gewissermassen die dritte Säule, ist auch nicht vergessen.
27. August 2011 um 5:43 pm
Ihnen ist klar welche Konsequenzen solche Experimente haben können. Unter anderem eben jene Kriege die sie ja so verurteilen. Kämpfens dann auch selber mit? Bedingungsloses Grundeinkommen möchte ich gerne mal in kleinem Rahmen in der Praxis beobachten. Vor allem die psychologischen Wirkungen würden mich interessieren.
27. August 2011 um 6:53 pm
Ich muss Sarah hier allerdings zustimmen. Ich denke was sie meinen ist das ein bedingungsloses Grundeinkommen die Arbeitsmoral untergräbt. Allerdings ist sie so auch schon untergraben.
Leute die sich als Lohnsklaven fühlen arbeiten auch nicht sonderlich gerne und angestrengt.
Sry, dass ich jetzt nicht die Quelle dafür habe – aber ich meine mich daran zu erinnern, dass sich Rund 70% der Arbeitnehmer sowieso schon gedanklich gekündigt haben.
Sie arbeiten nur, weil sie es müssen. Das da die Produktivität nicht allzu hoch ist braucht einen nicht zu wundern.
Bedingungsloses Grundeinkommen stellt eigentlich nur sicher, das die Leute angemessen bezahlt werden. Wenn ich sowieso so schon ordentlich Leben kann, dann geh ich auch nicht für vier Euro die Stunde malochen. Wieso denn auch?
Besser man füttert die Assis so durch, als dass sie kriminell werden. Den Ärger will nämlich keiner haben.
27. August 2011 um 7:37 pm
„Besser man füttert die Assis so durch, als dass sie kriminell werden. Den Ärger will nämlich keiner haben.“
Warum sollte eine Gesellschaft die Assis durchfüttern und sich quasi von ihnen erpressen lassen? Dann besser die Assis in ein Lager stecken und arbeiten lassen. Wer sich nicht benehmen kann, kriegt was auf die Nuss, und wer nicht arbeiten will, nix zu fressen. Hart, aber fair.
27. August 2011 um 8:06 pm
„Warum sollte eine Gesellschaft die Assis durchfüttern und sich quasi von ihnen erpressen lassen?“
Beim BGE sind aber alle Bürger „Assis“ :-D.
„Dann besser die Assis in ein Lager stecken und arbeiten lassen. Wer sich nicht benehmen kann, kriegt was auf die Nuss, und wer nicht arbeiten will, nix zu fressen. Hart, aber fair.“
Gab es schon im Manchester-Kapitalismus, die Workhouses. Aber danke für die klare Ausformulierung.
Wie sagtest du noch: „Wettbewerb in der Marktwirtschaft ist nicht, wie manche meinen, ein gnadenloser Kampf aller gegen alle…“
27. August 2011 um 8:37 pm
@omti: Ich hab noch gar nichts geschlossen. Mich würden nur die Folgen und Effekte interessieren. Bei mir persönlich würd sich das einfach so auswirken das ich wahrscheinlich hpts. Gesangsunterricht nehmen würde und eine neue Band gründen würde. Nebenbei PC-Spiele, fortgehen, reisen und Spaß haben. Die Welte sehen und erleben würde. Dafür brauch ich aber doch mehr Geld als ein Grundeinkommen zur Verfügung stellt. Mich würde nur interessieren was die anderen Menschen machen würden. 🙂
28. August 2011 um 12:19 am
Ich würde mir wahrscheinlich einen Job mit 25 bis 30 Stunden suchen und mir ansonsten ein lockeres Leben machen. Ich mein wir haben eh so um die 10 Millionen Arbeitslose in Deutschland, da sollte es nicht schwer sein die Arbeitszeit für den Rest zu reduzieren oder?
Warum soll ich 40 – 50 Stunden die Woche Malochen, wenn ein drittel der Arbeitsfähigen Bevölkerung entweder Arbeitslos ist, oder in Beschäftigungsmaßnahmen gehalten wird?
28. August 2011 um 4:21 pm
„Beim BGE sind aber alle Bürger „Assis“ 😀 .“
Versteh ich nicht. Vielleicht definierst du „Assis“ anders als ich.
„Gab es schon im Manchester-Kapitalismus, die Workhouses.“
Ja genau, und im real existierenden Sozialismus auch. Aber das hast du bestimmt vergessen zu erwähnen. 😉
„Aber danke für die klare Ausformulierung.“
Gern geschehen, ich bin ein Freund klarer Worte. 😉
28. August 2011 um 6:18 pm
„Versteh ich nicht. Vielleicht definierst du „Assis“ anders als ich.“
Das BGE soll doch an jeden ausgezahlt werden, wo soll da die Grenze zwischen den durchgefütterten „Assis“ und denen, die es eigentlich nicht nötig hätten, gezogen werden?
„Ja genau, und im real existierenden Sozialismus auch. Aber das hast du bestimmt vergessen zu erwähnen.“
In der DDR gab es z.B. Gefängnisstrafen für „Arbeitsverweigerer“ (k.A. wie der genaue Begriff war), allerdings gab es auch ein Recht auf Arbeit. Vorher wurdest du also schon in einen Beruf hineinbugsiert, evtl. nicht nach freier Wahl. Das ist ein Unterschied zum Manchesterkapitalismus (und zu deinem Modell), in dem es kein Recht auf Arbeit gab, sondern einen Appell an die „Eigenverantwortung“.
„Gern geschehen, ich bin ein Freund klarer Worte.“
Ich hoffe, deine Kritik am real existierenden Sozialismus basiert dann aber eher auf einer Kritik an der Effizienz der Planwirtschaft, und nicht an einer Evozierung des „roten Terrors“ à la Roslin. Denn für Terror trittst du ja auch ein.
28. August 2011 um 9:43 pm
„Das BGE soll doch an jeden ausgezahlt werden, wo soll da die Grenze zwischen den durchgefütterten „Assis“ und denen, die es eigentlich nicht nötig hätten, gezogen werden?“
Meine Ausführungen bezogen sich auf die Bemerkung Omtis, man müsse die Assis durchfüttern, damit diese nicht kriminell werden. Es geht hier also um Menschen, die, wenn man ihnen das bedingungslose Grundeinkommen/Hartz IV/die Sozialhilfe oder was auch immer verweigern würde, andere beklauen, ausrauben oder ihnen sonst wie Schaden zufügen würden. Wer sich so verhält, kann meiner Meinung nach nicht auf die Solidarität seiner Mitmenschen zählen. Da kann man die Daumenschrauben ruhig fester anziehen, die haben es dann auch nicht anders verdient.
„In der DDR gab es z.B. Gefängnisstrafen für „Arbeitsverweigerer“ (k.A. wie der genaue Begriff war), allerdings gab es auch ein Recht auf Arbeit. “
Eine Strafe für Arbeitsverweigerung impliziert eine Arbeitspflicht, wo ist also der Unterschied? Was bringt einem Arbeitsunwilligen das Recht auf Arbeit?
„Ich hoffe, deine Kritik am real existierenden Sozialismus basiert dann aber eher auf einer Kritik an der Effizienz der Planwirtschaft, und nicht an einer Evozierung des „roten Terrors“ à la Roslin. “
Meine Kritik am real existierenden Sozialismus basiert auf der Tatsache, dass es sich dabei um ein totalitäres Unterdrückungssystem handelt, das flüchtenden Menschen in den Rücken schießt und ein Land in einen riesiges Freiluft-KZ verwandelt. Die wirtschaftliche Ineffizienz ist da eigentlich Nebensache.
Ja, ich weiß, im kommunistischen Paradies ist das alles natürlich gaaaaanz anders. 🙂 Aber wie dahin kommen? Es fällt mir echt schwer zu verstehen, dass Leute glauben, man könnte eine perfekte Gesellschaft schaffen, eine Welt, in der einem die gebratenen Tauben in den Mund fliegen, einfach weil deren Bewohner das so wollen. Da komme ich einfach nicht mit.
„Denn für Terror trittst du ja auch ein.“
Wenn es also Terror ist, auch von den „Assis“ zu verlangen, sich wie zivilisierte Menschen zu verhalten, wenn es Terror ist, für die empfangenen Leistungen der Allgemeinheit auch eine Gegenleistung zu verlangen, ja, dann trete auch ich für Terror ein.
28. August 2011 um 10:07 pm
„Eine Strafe für Arbeitsverweigerung impliziert eine Arbeitspflicht, wo ist also der Unterschied? Was bringt einem Arbeitsunwilligen das Recht auf Arbeit?“
Ich habe nur den Unterschied zwischen Manchesterkapitalismus und real existierendem Sozialismus erklärt. Workhouses waren gefängnisartig konzipiert und hatten nichts mit der Pflicht, eine reguläre Lehr- und Arbeitsstelle anzunehmen, zu tun.
„Meine Kritik am real existierenden Sozialismus basiert auf der Tatsache, dass es sich dabei um ein totalitäres Unterdrückungssystem handelt, das flüchtenden Menschen in den Rücken schießt und ein Land in einen riesiges Freiluft-KZ verwandelt.“
Das ist ja wirklich ein moralisch beeindruckendes und rührendes Argument von jemandem, der sowas fordert:
Ich kann da ehrlich gesagt keinen Unterschied erkennen.
„Es fällt mir echt schwer zu verstehen, dass Leute glauben, man könnte eine perfekte Gesellschaft schaffen, eine Welt, in der einem die gebratenen Tauben in den Mund fliegen, einfach weil deren Bewohner das so wollen.“
Keine Ahnung, wer die Leute sind, die das glauben. Ich bin’s nicht.
Im übrigen bin ich weder für das BGE eingetreten, noch habe ich den „real existierenden Sozialismus“ glorifiziert.
28. August 2011 um 10:34 pm
Nachtrag @ JC Denton
Mein Einwand mit dem moralischen „real exist. Sozialismus ist so brutal und totalitär“ ist folgendes: Derzeit haben wir mit China ein wirklich imposant wachsendes kapitalistisches Land, das den westlichen demokratischen kapitalistischen Ländern langsam den Rang abläuft und gleichzeitig ein Polizeistaat ist. Es spricht also einiges dafür, dass Kapitalismus ohne Demokratie durchaus effizienter sein kann als mit Demokratie, oder irre ich mich?
28. August 2011 um 11:42 pm
„Ich habe nur den Unterschied zwischen Manchesterkapitalismus und real existierendem Sozialismus erklärt. Workhouses waren gefängnisartig konzipiert und hatten nichts mit der Pflicht, eine reguläre Lehr- und Arbeitsstelle anzunehmen, zu tun.“
Was passiert mit einem Menschen im real existierenden Sozialismus, der seiner Pflicht, eine reguläre Arbeitsstelle anzunehmen, nicht nachkommt? Was passiert insbesondere mit denen, die trotz Arbeitsverweigerung weiterhin auf eine vollständige Versorgung ihrer Person durch die Gemeinschaft bestehen und im Versagungsfalle drohen, ihre Mitmenschen zu schädigen? Ich denke, wir beide kennen die Antwort.
„Ich kann da ehrlich gesagt keinen Unterschied erkennen.“
Macht es für dich wirklich keinen Unterschied, ob eine ganze Bevölkerung eingesperrt wird oder nur die „Assis“, die sich durch ihr eigenes Verhalten in diese Lage gebracht und auch wieder aus ihr befreien können? Für mich hört sich das an wie wenn jemand sagte, es mache keinen Unterschied, ob man einen Unschuldigen oder Schuldigen ins Gefängnis steckt.
„Keine Ahnung, wer die Leute sind, die das glauben. Ich bin’s nicht. “
Das wollte ich dir auch nicht unterstellen. Ich dachte da eher an den Genossen Zhen oder die MatriarchatsjüngerInnen.
„Im übrigen bin ich weder für das BGE eingetreten, noch habe ich den „real existierenden Sozialismus“ glorifiziert.“
Das habe ich bereits zur Kenntnis genommen. Und wo wir schon mal bei den Klarstellungen sind: ich habe nie gefordert, das klassische englische Arbeitshaus einzuführen.
29. August 2011 um 12:02 am
Ich habe mal einen Ex-DDR-Bürger gesprochen, der damals auch Stress mit der dortigen Obrigkeit hatte. Er hat den „Arbeitszwang“ aber dennoch eher als zweischneidiges Schwert empfunden: zum einen wurde Druck gemacht, es wurde sich aber gleichzeitig auch gekümmert, bis man dann eine Lehrstelle bzw. Arbeitsstelle hatte. Verkürzt gesagt: echte Probleme bekamen halt die Leute, die du als „Assis“ bezeichnen würdest, also die halt keine Arbeit wollten. Ich finde es daher schwierig, das ganze so pauschal als riesiges Freiluft-Gefängnis o.ä. zu sehen.
Auf der Theorieebene habe ich mich sowohl mit Marx als auch mit den Liberalen befasst und bin da für mich noch nicht zu einem endgültigen Ergebnis gekommen.
Dass du etwas überspitzt formuliert hast, hatte ich mir schon gedacht und will dich auch nicht darauf festlegen. 😉
29. August 2011 um 10:49 am
Deine Kritik am Liberalismus beschränkte sich auf chilenische Giftspinnen. Warum möchtest du JC Denton an einem, anderen Standard messen, als du an dich selbst anlegst?
China ein wirklich imposant wachsendes kapitalistisches Land, das den westlichen demokratischen kapitalistischen Ländern langsam den Rang abläuft und gleichzeitig ein Polizeistaat ist.
Wachstum bezieht sich immer nur auf der Vergleich der jetzigen Wirtschaftsleistung mit einer früheren. Da China bedingt durch den Kommunismus mehr oder weniger am absoluten Nullpunkt startete, ist es nicht schwierig, imposant zu wachsen. Das heißt aber nicht, dass Chinas Wirtschaftsleistung insgesamt imposant ist; verglichen mit der Bevölkerungszahl ist sie eher lächerlich.
China leidet immer noch stark unter dem Vertrauensmangel potentieller Investoren. Es fließt dem Land sehr viel weniger Kapital zu, als es benötigt, da immer noch die Angst besteht, die Regierung könnte es verstaatlichen oder die Rahmenbedingungen von heute auf morgen wesentlich ändern.
Des weiteren sind viele Firmen skeptisch, was den Know-How Transfer nach China betrifft, da man befürchtet, wieder vor die Tür gesetzt zu werden, wenn die Chinesen gelernt haben, was sie wissen müssen. Ein Mangel an Rechtsstaatlichkeit wirkt sich also entscheidend auf die Wirtschaftsleistung aus.
Ähnliches gilt für ausländische Fachkräfte. China bräuchte dringend ausländische Ingenieure mit Erfahrung in Industriezweigen, die in China erst aufgebaut oder modernisiert werden sollen. Es findet sich aber kaum einer; eben weil keiner in einem Polizeistaat leben möchte. Ich bin mit mehreren Ingenieuren befreundet, denen man fürstliche Gehälter (ein vielfaches ihres aktuellen Verdienstes) angeboten hat, wenn sie nach China gehen. Kein einziger hat eingewilligt. China entgeht somit das Know-How dieser Leute.
29. August 2011 um 11:14 am
> eben weil keiner in einem Polizeistaat leben möchte.
Hm… du hast schon mitbekommen, wie sich GB in den letzten Jahren entwickelt hat?
29. August 2011 um 6:45 pm
„Deine Kritik am Liberalismus beschränkte sich auf chilenische Giftspinnen. Warum möchtest du JC Denton an einem, anderen Standard messen, als du an dich selbst anlegst?“
Was meinst du mit dem Standard, den ich an mich selbst nicht anlege? Wo habe ich bitte das Hohelied auf den Kommunismus gesungen und die stalinistischen Massenexekutionen etc. geleugnet? Würdest du solche krassen Unterstellungen bitte mit Zitaten belegen, so wie ich das auch zu tun pflege?
Meine Kritik an JC Dentons Argumenten bezog sich auf konkrete Zitate von ihm, die einen pragmatischen Widerspruch darstellten. Vielleicht liest du dir das ganze nochmal durch.
Chile ist übrigens nicht das einzige Beispiel, aber das deutlichste. Wenn die Gegenseite mit „ausnahmslos jede Form von Sozialismus führt zu…“ argumentiert, reicht übrigens ein Gegenbeispiel, um eine Allaussage zu widerlegen.
Bei China ist es dennoch beeindruckend, dass dieser Staat über den massiven Ankauf von US-Staatsanleihen den amerikanischen Haushalt (noch) stützt.
29. August 2011 um 6:49 pm
1984 lässt grüßen. Das Schlimmste ist ja, dass die Menschen durch die Medienberichterstattung derart in Panik versetzt werden, dass sie selbst nach der permanenten Überwachung schreien. Das Miniwahr hat ganze Arbeit geleistet. In den 80ern sind die Leute wegen der Volkszählung auf die Barrikaden gegangen, haben sogar Knast in Kauf genommen. Heute muckt keiner mehr gegen die Biometrieverseuchung auf. „Ich hab ja nichts zu verbergen.“ Der reinste Wahnsinn!
29. August 2011 um 7:19 pm
Du forderst explizit, dass Kommunismus nur unter dem Gesichtspunkt der Effizienz von Planwirtschaft betrachtet werden sollte. Dann kann man verlangen, dass du sämtliche anderen Wirtschaftssysteme auch ausschließlich unter Effizienzgesichtspunkten bewertest. Oder ist folgende Aussage etwa anders zu verstehen:
Du forderst hier explizit, dass der diktatorische Aspekt nicht berücksichtigt wird.
Nein, das verwundert überhaupt nicht. China ist für seine Nahrungsmittelversorgung von amerikanischen Sojabohnen abhängig, die niemand anderes in der benötigten Menge liefern kann. Brechen die USA ein, so gibt es in China eine kolossale Hungersnot.
29. August 2011 um 7:54 pm
„Du forderst explizit, dass Kommunismus nur unter dem Gesichtspunkt der Effizienz von Planwirtschaft betrachtet werden sollte.“
„Du forderst hier explizit, dass der diktatorische Aspekt nicht berücksichtigt wird.“
Von dir und allen anderen oder wie? Unglaublich.
„Oder ist folgende Aussage etwa anders zu verstehen“
Ja. Wenn das Zitat nicht aussageverfälschend aus dem Kontext gerissen wird. Soll ich dir jetzt lieber gravierende Probleme im Textverständnis oder Bösartigkeit unterstellen?
Ich: „Ich hoffe, deine Kritik am real existierenden Sozialismus basiert dann aber eher auf einer Kritik an der Effizienz der Planwirtschaft, und nicht an einer Evozierung des „roten Terrors“ à la Roslin. Denn für Terror trittst du ja auch ein.“
JC Denton: „Gern geschehen, ich bin ein Freund klarer Worte.“
Ich: „Gab es schon im Manchester-Kapitalismus, die Workhouses. Aber danke für die klare Ausformulierung.
Wie sagtest du noch: „Wettbewerb in der Marktwirtschaft ist nicht, wie manche meinen, ein gnadenloser Kampf aller gegen alle…““
JC Denton: „Dann besser die Assis in ein Lager stecken und arbeiten lassen. Wer sich nicht benehmen kann, kriegt was auf die Nuss, und wer nicht arbeiten will, nix zu fressen. Hart, aber fair.“
Meine Aussage lautet mithin unmissverständlich: Wenn du für Terror und Zwangsarbeit eintrittst, kannst du Terror und Zwangsarbeit nicht gleichzeitig zum Punkt deiner Kritik am real existierenden Sozialismus machen. Eigentlich ist das auch bereits aus dem: „Denn für Terror trittst du ja auch ein.“ erkennbar, sowie an „deine (sic!) Kritik“ statt „eine Kritik“.
29. August 2011 um 9:33 pm
„Derzeit haben wir mit China ein wirklich imposant wachsendes kapitalistisches Land, das den westlichen demokratischen kapitalistischen Ländern langsam den Rang abläuft und gleichzeitig ein Polizeistaat ist. Es spricht also einiges dafür, dass Kapitalismus ohne Demokratie durchaus effizienter sein kann als mit Demokratie, oder irre ich mich?“
Interessant, dass du hier China als Beispiel anführst. Zu Maos Zeiten, als in China noch eine strikte Zentralverwaltungswirtschaft herrschte, ging es dort weitaus polizeistaatlicher zu als heute. Ich kann mir kaum vorstellen, dass heute noch sowas wie der „Große Sprung nach vorn“ oder die Kulturrevolution möglich wäre. Aber grundsätzlich gebe ich dir recht: die Marktwirtschaft gedeiht besser in einem undemokratischen System, das auf Wirtschaftslenkung verzichtet, als in einem demokratischen, dass die Wirtschaft bis ins kleinste Detail reguliert. Die Marktwirtschaft braucht zum Funktionieren halbwegs freie Menschen und eine passende Rechtsordnung, aber nicht notwendigerweise freie Wahlen.
„Verkürzt gesagt: echte Probleme bekamen halt die Leute, die du als „Assis“ bezeichnen würdest, also die halt keine Arbeit wollten. Ich finde es daher schwierig, das ganze so pauschal als riesiges Freiluft-Gefängnis o.ä. zu sehen.“
Für einen Staat, der seine Bewohner mit Schusswaffengebrauch am Verlassen des Landes hindert, finde ich die Bezeichnung „Freiluft-Gefängnis“ vollständig angemessen.
„Auf der Theorieebene habe ich mich sowohl mit Marx als auch mit den Liberalen befasst und bin da für mich noch nicht zu einem endgültigen Ergebnis gekommen.“
Ach, da muss man eigentlich nur eins wissen: Marx ist Murks. 😉
29. August 2011 um 10:15 pm
zu deinen Anmerkung zu China kann ich dir voll zustimmen. Dann aber: „Ach, da muss man eigentlich nur eins wissen: Marx ist Murks.“ Ich weiss nicht, zum einen habe ich das Gefühl, dass Marx immer mit dem real existierenden Sozialismus gleichgesetzt wird, den er nun mal samt Planwirtschaft nicht entworfen hat, zum anderen ist Marx einfach eine Grundlage in vielen Geistes- und Sozialwissenschaften, die man zumindest kennen sollte, um neuere Philosophen besser zu verstehen. Deine Betrachtung zu China war doch recht differenziert, und dann sackst du wieder auf ein primitives Niveau herab. Schade, dabei gibt es doch bei den politischen Liberalen wirklich große Vorbilder der Diskussionskultur, z.B. Lord Dahrendorf.
29. August 2011 um 10:26 pm
Dahrendorf über die „Bild“:
http://www.clipfish.de/video/1410607/dahrendorf-ueber-bild-1968flv/
30. August 2011 um 7:47 pm
„Ich weiss nicht, zum einen habe ich das Gefühl, dass Marx immer mit dem real existierenden Sozialismus gleichgesetzt wird, den er nun mal samt Planwirtschaft nicht entworfen hat, zum anderen ist Marx einfach eine Grundlage in vielen Geistes- und Sozialwissenschaften, die man zumindest kennen sollte, um neuere Philosophen besser zu verstehen.“
Also ich setze Marx nicht mit dem real existierenden Sozialismus gleich. Dass er aber nicht wissen konnte, wohin seine Aufrufe zum gewaltsamen Umsturz und zur Errichtung der Diktatur des Proletariats letztlich führen sollten, fällt mir aber schwer zu glauben. Und die wissenschaftliche Bedeutung von Marx scheinst du mir auch gehörig zu überschätzen. Also ich kenne keine Geistes- oder Sozialwissenschaft, in der Marx Grundlage wäre, von gewissen Strömungen vielleicht abgesehen. Marx hat meiner Meinung nach nur wenig von wissenschaftlichen Wert hinterlassen, was heute auch noch von Bedeutung wäre. Die Arbeitswerttheorie und damit auch seine Vorstellung von kapitalistischer Ausbeutung ist falsch, die Verelendung der Proletarier, wie er sie vorausgesehen hatte, ist nicht eingetreten, und sein Geschichtdeterminismus ist auch mehr Religion als Wissenschaft. Insofern ähnelt er Sigmund Freud, der in der Öffentlichkeit und natürlich auch bei seinen Anhängern eine große Popularität besitzt, in der Psychologie mit seiner Psychoanalyse jedoch keine Rolle mehr spielt.
„Schade, dabei gibt es doch bei den politischen Liberalen wirklich große Vorbilder der Diskussionskultur, z.B. Lord Dahrendorf.“
Woher willst du wissen, dass ich ein politischer Liberaler bin? 😉
30. August 2011 um 8:07 pm
„Und die wissenschaftliche Bedeutung von Marx scheinst du mir auch gehörig zu überschätzen.“
Ich bin Akademiker, ich sauge mir das nicht aus den Fingern.
„Also ich kenne keine Geistes- oder Sozialwissenschaft, in der Marx Grundlage wäre, von gewissen Strömungen vielleicht abgesehen.“
Philosophie: Kritische Theorie, Postmoderne, Poststrukturalismus/Dekonstruktion, Soziologie: Bourdieu
„die Verelendung der Proletarier, wie er sie vorausgesehen hatte, ist nicht eingetreten“
Er hatte einen zunehmend steigenden Lebensstandard der Proletarier vorausgesagt, allerdings mit einer zunehmenden Kluft zwischen Proletariat und Bourgeoisie, zudem eine wachsende Zahl an Arbeitern, deren Arbeitskraft nicht benötigt wird.
„sein Geschichtdeterminismus ist auch mehr Religion als Wissenschaft.“
Das muss dann auch für Hegel gelten und jede andere philosophische Strömung, die sich auf Hegel bezieht.
27. August 2011 um 7:28 pm
Interessante Diktion. Ich sehe zusätzlich das Problem im jüdischen Bolschewismus, mit dem Christian paktiert.
Es ist gut, daß du auf diese Zusammenhänge hinweist.
28. August 2011 um 7:12 pm
Ich denke auch, der Christian hat nicht immer recht.
Sondern oft, zu oft, unrecht.
Aber was bitte ist „jüdischen Bolschewismus“?
Was soll denn das sein? 😆
29. August 2011 um 9:06 pm
„Woher weiß der Volkswirtschaftler Senf das denn?
Die akademische Archäologie, also die universitäre, die nach wissenschaftlichen Standards arbeitende, auf empirischer Evidenz basierende, weiß davon nichts.“
Vielleicht sagt das Fehlen des Verständnisses darüber etwas über die Qualität dieser Wissenschaft?
„muss die Frage nach der Stellung minoischer Frauen und des Verhältnisses der Geschlechter zueinander mangels wirklich aussagefähiger Quellen unbeantwortet bleiben.*“
Beachte bitte, dass zu dieser Zeit der Übergang vom Matriarchat zum Patriarchat voll im Gange war.
„Das, was Bernd Senf hier ventiliert, ist pseudowissenschaftliche Matriarchatsesoterik, der Glaube einer Sekte, näher bei Erich von Däniken als bei ernstzunehmender Archäologie.“
Jesus von Nazareth war sich darüber auch nicht bewusst, dass das Patriarchat seine Person in das leben-zerstörende System vereinnimmt. Schon was von M. Gimbutas gehört?
29. August 2011 um 11:23 pm
Bernd Senf mit einem Sektierer wie Jesus zu vergleichen, täte ihm Unrecht. Er ist einer von vielen, die sich mit der Analyse dessen befasst haben, „was Faul ist im Staate Dänemark?“, nachdem er das herausgefunden hat, mit der Frage, „Warum begreift das Niemand? “ Und dann auf die patriarchalen Kulturreste stiess. Wenn Andreas Popp so weiter macht, landet er da auch noch 😉 Soviel zu den angeblich rechten Tendenzen 😉
Jedenfalls ist das eine Geschichte, die sich wiederholt. Frauen sagen es, wenn sie den Mund aufmachen, auch mal direkt, aber weil die Reaktion die erwartete ist, lassen sie es dann lieber gleich wieder. Sollen die Leuts doch in ihrem eigenen Saft ersticken… auch mir liegt viel mehr daran, dass sich das ganze nicht erneut wiederholt. „Und so beginnt es…“
Ich denke, die Katastrophe ist vermeidbar, aber die Religion (ob jetzt philosophisch betrachtet die von evangelistische der beiden Schweizerm oder deren völlige Ablösung mit dem Marktglauben im Hintergrund), die dahinter steht, ist unverkennbar.
Der Markt wird es richten… der Staat hat sich aus allem, aus dem man Geld machen kann, heraus zu halten. Schliesslich misst man Erfolg in Rendite. Für den Gott, den Markt… oder war es doch der Zins, der die Rendite fordert, unaufhörlich?
Tatsächlich ist der Markt die einzige Religion, die den Zins nicht nur Ignoriert sondern im Gebotsstatus einräumt. Als strafende Einheit aller fehlerhaft handelnden, in Unkenntnis dessen, dass sie selbst mehr Zins zahlen als bekommen.
Der eine oder andere mag Mitleid haben mit den geplagten Seelen, ich kann sie nur auslachen.
30. August 2011 um 2:36 am
„Frauen sagen es, wenn sie den Mund aufmachen, auch mal direkt, aber weil die Reaktion die erwartete ist, lassen sie es dann lieber gleich wieder.“
– das was Frauen sagen ist automatisch stimmig und richtig
– Frauen wissen was stimmig und richtig ist, auch wenn sie es nicht sagen
– wenn Frauen nichts sagen, wissen Frauen trotzdem was stimmig und richtig ist
– wenn die Reaktionen negativ sind, war das was die Frau sagte trotzdem stimmig und richtig
Ergo hat Frau immer recht und alle anderen unrecht. Nunja …
Hin und wieder sollte man sich aber auch mal fragen warum die Reaktionen so negativ sind oder die Kritik an einem nicht nachlässt, ob man ganz einfach falsch liegt und es nur noch nicht begriffen hat.
So hätte man es zumindest einem männlichen Wesen erklärt.
29. August 2011 um 11:38 pm
Vielleicht tue ich dem ein oder anderen Unrecht, wenn ich von Roslin ausgehe, aber eines möchte ich einmal klar stellen:
Wenn jemand nicht verstanden hat, warum Staaten sich im aktuellen System zwangsläufig verschulden müssen und das aus „wissender“ Sicht keine schlechte Tat ist, aber halt eine mit Ablaufdatum, der kann schlicht nicht mitdiskutieren. Dem fehlen selbst in Bezug auf VWL die nötigen Grundkenntnisse und der betet zwangsläufig nur denen nach, die offensichtlich gerne das erzählen, was er gerne hören will.
Das sind volkswirtschaftliche Zusammenhänge, die sind wohl klarer definiert als Physik, den letzterer absolutheitsanspruch geriet gehörig ins Wanken 😉
Die Hintergründe lassen sich mit ein wenig Basiswissen und etwas Mathematik wunderbar erklären. Es gibt keine Beweisnot, keine Esoterik bei dem ganzen.
Die einzige Esoterik liegt bei Menschen die Pauschal sagen: „Der Markt wird es richten, es gibt nichts gerechteres.“
29. August 2011 um 11:56 pm
„Vielleicht tue ich dem ein oder anderen Unrecht, wenn ich von Roslin ausgehe“
Ich verlinke jetzt auch noch ein Video von deinem Guru Andreas Popp. Das ist eine echte Empfehlung, wenn man sich mit Freunden (oder Freundeninnen) mal auf einen gepflegten Joint trifft und dabei was zu lachen haben möchte:
Die hanebüchenen Ad-hoc-Etymologien sind einfach spitze, und nicht nur die. Vielen lieben Dank nochmal für den Tip!
30. August 2011 um 12:14 am
*Wenn jemand nicht verstanden hat, warum Staaten sich im aktuellen System zwangsläufig verschulden müssen und das aus „wissender“ Sicht keine schlechte Tat ist, aber halt eine mit Ablaufdatum, der kann schlicht nicht mitdiskutieren. Dem fehlen selbst in Bezug auf VWL die nötigen Grundkenntnisse und der betet zwangsläufig nur denen nach, die offensichtlich gerne das erzählen, was er gerne hören will.*
Wenn jemand nicht verstanden hat, warum Staaten sich im aktuellen System zwangsläufig verschulden müssen und das aus „wissender“ Sicht keine schlechte Tat ist, aber halt eine mit Ablaufdatum, der kann schlicht nicht mitdiskutieren. Dem fehlen selbst in Bezug auf VWL die nötigen Grundkenntnisse und der betet zwangsläufig nur denen nach, die offensichtlich gerne das erzählen, was er gerne hören will.*
Sie kommen an der Tatsache nicht vorbei, dass das EINZIGE System, das bisher BEWIESEN hat, dass es in der Lage ist, Massenwohlstand zu schaffen und sozial erträgliche Verhältnisse für fast alle seine Mitglieder, das der sozialen Marktwirtschaft ist.
Sie und ich leben in einer der reichsten Regionen der Welt, TROTZ zweier verheerender Weltkriege.
Das verdanken wir, Sie und ich, Wettbwerb und Marktwirtschaft, nicht matriarchalen Spinnereien.
Dass seit dem Ende der 60’er Jahre die Wachstumsraten immer geringer werden, die Verschuldung dagegen in atemberaubender Weise wächst und wächst und wächst, ist nicht Folge des Geld – und Zinssystems, sondern des Ausbaues des staatlichen Sektors, einer immer mehr sich selbst dienenden und bedienenden Bürokratie, die dem Bürger, insbesondere dem steuerzahlenden männlichen Bürger, nicht nur nicht nützt, sondern ihm schadet, wirtschaftliche Initiativen unter einem unsinnigen Kontrollwust erstickend.
Für diese „Leistung“ erwarten die KontreullirInnen dann auch noch, bezahlt zu werden und das nicht schlecht.
Von den zu reparierenden Fehlentwicklungen (immer mehr Alleinerziehende, die immer mehr dysfunktionale Kinder großziehen bei insegesamt immer weniger Kindern, immer mehr Männer, die keine Lust haben, überhaupt noch zu arbeiten, weil sie davon nicht mehr profitieren dank nachehelicher Solidarität, die ihnen auf die Füße fällt, dank der Finanzierung einer immer ausufernderen Scheidungsindustrie, deren JuristInnen, GutachterInnen usw. sehr gut leben von der Vernichtung von Wohlstand usw.), all diese Entwicklungen im Gefolge der Post-68’er-Kutlurrevoltution, deren Folgen immer schwerer am Halse dieser Gesellschaft hängen, sie nach unten ziehen, gar nicht zu reden.
All das hat nichts mit Geld und Zinsen zu tun, sondern mit linken Illusionen und Dekadenz, Dekadenz einer Gesellschaft, die Wohlstand und Frieden für so selbstverständlich hält, dass sie seit Jahrzehnten die Grundlagen von Frieden und Wohlstand nicht mehr sichert.
Sie sind mittlerweile so zerbröselt, dass der Bau zusammenzubrechen beginnt.
Und Ihen fällt nicht mehr ein, als auf unerprobtes Wunderheilertum zu verweisen.
30. August 2011 um 12:47 am
„All das hat nichts mit Geld und Zinsen zu tun, sondern mit linken Illusionen und Dekadenz, Dekadenz einer Gesellschaft, die Wohlstand und Frieden für so selbstverständlich hält, dass sie seit Jahrzehnten die Grundlagen von Frieden und Wohlstand nicht mehr sichert.“
Sie haben es auf den Punkt gebracht. Mit jedem Jahr, das vergeht, schreitet Deutschland (und der ganze Westen) scheinbar unaufhaltsam auf den Abgrund zu, ohne Hoffnung auf Umkehr. Da kann man eigentlich nur noch Oswald Spengler zitieren: „Wir sind in diese Zeit geboren und müssen tapfer den Weg zu Ende gehen, der uns bestimmt ist. Es gibt keinen andern. Auf dem verlorenen Posten ausharren ohne Hoffnung, ohne Rettung, ist Pflicht. Ausharren wie jener römische Soldat, dessen Gebeine man vor einem Tor in Pompeji gefunden hat, der starb, weil man beim Ausbruch des Vesuv vergessen hatte, ihn abzulösen. Das ist Größe, das heißt Rasse haben. Dieses ehrliche Ende ist das einzige, das man dem Menschen nicht nehmen kann.“
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