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1904 / 176 p. 6 (Deutscher Reichsanzeiger)
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1. UntersuGungssachen.
2. Aufgebote, B
3. Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. 4, Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. 5. Verlosung 2c. von Wertpapieren.
6. Kommanditgesell faten auf Aktien und Aktiengesell\ch. 7. Erwerbs- und
8. Niederlassun 9. Bankausweise. 10. Verschiedene Bekanntmachungen.
irtshaftsgenossenschaften. 2. von Nechtsanwälten.
134537] Fahnenfluchtserklärung. In der Untersuhungssahe gegen den Pionier Anton Franz Behringer der 4. Kompagnie Nassauischen Pionierbataillons Nr. 21 wegen Fahnen- Aucht wird auf Grund der §8 69 ff. des Militär- Itrafgeseßbuhs sowie der §8 356, 360 der Militär- tra geriht8ordnung der Beschuldigte hierdurh- für sabnenflüchtig erklärt. Mainz, den 26. Juli 1904. Gouvernementsgerihßt Mainz. Der Gerichtsherr : von Voigt, Brendel, Generalleutnant und Kriegsgerichtsrat. Gouverneur.
E 2) Ausgebote, Verlust: u. Fund- sachen, Zustellungen u. dergl.
[34401] Ladung.
Betreff : Hamburger Militärdienst-, Aussteuer- und Lebensversicherungsgesellshast auf Gegenseitigkeit in Hamburg, Gläubigerin, vertreten durch Nehtsanwalt, Kgl. Justizrat v. Grafenstein in Weiden, gegen Marie Peter Camillus Louis Hèlie Graf v. Talley- raud:Perigord, Grundbefißer in Paris, Schuldner, wegen Forderung, hier Subhastation. :
Nabe mit diesgeridtlichGem Beschluß vom s die öffentliche Zustellung gegenwärtiger
adung gemäß § 203 Abs. 2 R.-Z.-P.-O. und Art. 18 Subh.-Ordg. bewilligt worden ist, wird der Schuldner Marie Peter Camillus Louis Hèlie Graf v. Talley- rand-Perigord, Grundbesißer in Paris, nach erfolgter Zwangsversteigerung des shuldnerischen Grundbesitzes zu dem auf Samstag, den 3. September 1904, Vormittags 10 Uhr, im Zimmer Nr. 7 des Kgl. Amtsgerihts Vohenstrauß anberaumten Ver- teilungstermin behufs Erörterung über den Vers teilungsplan und dessen Vollzug hiermit geladen. Im Falle des Nichtersheinens würde er mit seinen Einwendungen gegen den aufgestellten oder im Termin berihtigten Verteilungsplan und die darin auf- genommenen Forderungen ausgeschlossen werden.
Vohensftraufs, 23. Juli 1904.
Der K. Sekretär: Gummi.
[22633] Aufgebot.
Der Gastwirt und Stellenbesißer Andreas Schidlo zu Klein-Dombrowka hat das Aufgebot der beiden
fandbriefe der Posener Landschaft zu Posen
erie XIIT Nr. 34 614 über 1000 Æ, zu 34 v. H. verzinslih, ausgestellt am 1. Januar 1891, und Serie XV Nr. 14156 über 300 4, zu 3F v. H. verzinsli, ausgestellt am 1. Januar 1890, beantragt. Der. Inhaber der Urkunden wird ‘aufgefordert, spätestens in dem auf den 16. Mai 1905, Vor- mittags LLU Uhr, vor dem unterzeihneten Gerichte, Sapiebaplas 9, Zimmer Nr. 19, anberaumten Auf- gebotstermine seine Nechte anzumelden Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die erklärung der Urkunden erfolgen wird.
Posen, den 8. Juni 1904.
In Unterabteilung 6 der heutigen Nr. d. Bl. oréhagag ne dav ind dig auf Aktien und Aktiengesell- haften) befindet sih eine Bekanntmachung der Königl. Eisenbahndirektion zu Breslau, betr. Aufruf von Stammaktien der Stargard-Posener Eisen- bahu, an deren Schluß ein Wertpapier als für wertlos erklärt angezeigt wird.
[34646] Leipziger Credit-Bank.
Laut erstatteter Anzeige is das von uns aúûf den Namen Linduer ausgestellte Rechnungsbuch Nr. 33 394 estohlen worden. Wir fordern den etwaigen In- aber dieses Buches auf, dasselbe bis spätestens den 10, November 1904 bei uns vorzulegen und seine Nechte daran nahzuweisen. Erfolgt dies nit, so wird das Buch wertlos und an dessen Stelle dem Einleger ein Duplikat ausgefertigt.
Leipzig, den 27. Juli 1904.
Leipziger Credit-Bank. [34393] Aufgebot.
Die Firma I. G. Irmler, Königliche Hof-Piano-
und Flügelfabrik in Leipzig, vertreten durh Nechts-
und dte Kraftlos-
anwalt Dr. Mancke daselbst, hat das Aufgebot von Pieper angenommenen, bei der Antragstellerin zahlbaren, mit einem Ausstellungsdatum noch nicht tember 1904,
2) des Wechsels über 200 4, fällig am 10. Ok-
über 1800 4, fällig am 20. Ofk-
tober 1904,
4) des Wechsels feine Rechte spätestens in dem auf Sonnabend, den 6. Mai 1905, Mittags 12 Uhr, vor und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung erfolgen wird.
Nebestelle Johannisgasse 5.
2) die Witwe des Hüttennteisters Julius Ahrend, Louise geb. Witel, zu Braunschweig,
4) der Pastor Gottlieb Witel zu Wetteborn,
5) ter Uhrmacher Julius Roever zu Hannover- Schuldverschreibung bezüglich folgender im Grund- buch von Wolfenbüttel Bd. 1V Blatt 509 beim
folgender von der Antragstellerin auf Hugo Reinhard versehenen Wechsel beantragt : tober 1904, 2 A über 500 4, fällig am 31. Ok- dera unterzeihneten Amtsgericht, Iebenstelle Johannis- Leipztg, den 14. Juli 1904. [33628] Aufgebot. 3) die Witroe des Pastors Karl Niemann, Henriette Linden, vertréten durch Rechtsanwalt Steigertahl hier, Wohnhaus No. af. 370 eingetragenen Hypothek :
unverehelihten Therese Röver, der unverehelihten Marie Röver und der unverehelihten Henriette Növer hier zu gleichen Teilen samt Zinsen zu 4 °/ und etwaigen Kosten laut notariellen Erbauseinander- seßungsvertrags vom 12. Februar, 3. und 21. März 1852, eingetragen am 1. Mai 1855, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 28, April 1905, Vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wird.
Wolfenbüttel, den 20, Juki 1904.
Herzogliches Ae, (gez.) Reinecke. Veröffentlicht : ; Ad. Knigge, Ger.-Asp., als Gerichtsschreiber.
[34400] Nufgebot Verscholleuner.
Berschollen sind: \
1) der Arbeiter Wilhelm Adolph Bischoff, ge- boren am 25. Juli 1844 in Reichenau i. Sa.,, der zuleßt bis 21. März 1881 in Dresden wohnte, dann auf Neisen zur Abmeldung gelangte und von dessen Leben seitdem keine Nachricht Vouadbbn ift,
2) der Wirtschaftsgehilfe Nobert Ernst Dane, geboren am 2. Mai 1862 îin Dölzschen, der am 26. Dezember 1888 die Wohnung seiner damals in Dölzschen wohnhaften Eltern verlassen hat und seit diefer Zeit spurlos verschwunden ist,
3) der Musikalienhändler Hermann Nobert Fehre, geboren am 29. November 1828 in Oschaz, der zu- leßt in Aarau in der Schweiz eine Musikalien- handlung betrieben, diesen Ort im Jahre 1868 heimlich verlassen hat und von dessen Leben f\eit dem 4. Dezember 1869 keine Nachricht vorhanden ift,
4) der Schmied Gustav Emil Förster, geboren am 28. Februar 1870 in Plauen bei Dresden, der im Herbst 1885 nah Amerika ausgewandert ist und von dessen Leben die leßte Nachriht im Jahre 1890 aus Chicago eingegangen sein soll,
9) a. der Hufshmied Franz Emil Göt, geboren am 17. Februar 1847 in Sorga bei Auerbach, und dessen Ehefrau i
b. Emma Helene verehel. Gög, geb. Thiele, ge- boren am 9. Oktober 1845 in Dresden,
die Mitte der 1870er Jahre in der vormaligen Landgemeinde Strehlen gewohnt haben, von dort im Jahre 1876 oder 1878 nah Amerika, angebli) nah Omesa im Staate Nebraska, ausgewandert sind und von dort bald nach ihrer Ankunft die legte Nach- riht von ihrem Leben gegeben haben sollen,
6) der Maurer Friedrih August Grosse, geboren am 18. Juni 1840 in Rippien, der am 14. Juni 1877 von Striesen unbekannt wohin zur Abmeldung gelangt ist und der seit dieser Zeit keine Nachricht von seinem Leben gegeben hat, i
7) der frühere Postakzessist Edwin Julius Oskar Heber, geboren am 25. Dezember 1833 in Dresden, der im Jahre 1866 von Dresden nach Nordamerika ausgewandert fein foll und von dessen Leben seitdem keine Nachricht eingegangen ist,
8) der Schriftenhändler Gustav Adolf Hermaun, rihtig Herrmann, geboren am 20. April 1822 in Maren, der Mitte der 1860er Jahre seine damals in Laubegast wohnende Familie verlassen hat und von dem seit dem Jahre 1869 jede Nachricht fehlt,
9) der Seemann Karl Otto Lauge, geboren am 24. Dezember 1867 in Leisnig, der zuleßt zweiter Steuermann auf dem zwishen Hamburg und der Westküste Afrikas verkehrenden Dreimastshoner „Margaretha Gaiser“ war, sich zur Zeit der am 11. September 1891 von Lagos angetretenen Nück- reise annehmbar an Bord der Bark befunden hat und von dem feit dem 15. Oktober 1891, an welchem Tage das seitdem verschollene Schiff das leßte Mal gesehen worden ist, keine Nachricht über Leben und Aufenthalt eingegangen ift,
10) Curt Ludwig Leonhardt Freiherr von Ledebur, geboren am 3. Dezember 1860 in Ebersbach bei Girbigsdorf bei Görliß, der im Herbste 1877 von Dresden zur Handelsmarine gegangen ist, \ich im Jahre 1881 in Tacna und Pahia (Peru) aufgehalten hat und dort im Herbste 1881 spurlos verschwunden ist,
11) der Schlosser Friedrih Bruno Müller, ge- boren am 9. Januar 1848 in Neucoshüß, der im Jahre 1869 von Dresden nah Rußland ausgewandert ist und von dorther im Jahre 1874 die leßte Nach- riht von feinem Leben gegeben hat,
12) Louts Eugen Steinert, geboren am 12. Juli 1846 in Danzig, der im September des Jahres 1869 von Heinrihsdorf bei Falkenburg, wo er wegen Schwermut untergebraht war, entwichen ist und von dem fett dieser Zeit jede Nachricht fehlt,
13) der Maler Karl Nobert Bruno Zier, geboren am 4. April 1827 in Kamenz, der am 27. April 1879 von Dresden zur Abmeldung gelangte und von dessen Leben seitdem keine Nachricht eingegangen ift.
Zum Zwecke der Todeserklärung dieser Personen haben das Aufgebot beantragt:
zu 1: Emma Auguste verehel. Bischoff, geb. Adler, in Reichenau, ju 2, 3, 9, 6, 7, 8, 11, 12, 13: die den dort ge- nannten Verschollenen bestellten Abwesenheitspfleger, zu 4: der Altwarenhändler Paul Emil Förster in Potschappel, zu 9: Martha Auguste verw. Lange, geb. Fischer, in Leiënig, zu 10: Hans Freiherr von: Ledebur hier.
Die unter 1 bis 13 aufgeführten Verschollenen werden aufgefordert, sih spätestens in dem auf den 4. April 1905, Vormittags 9 Uher, vor dem unterzeichneten Gericht, Lothringer Straße 11, Zimmer 69, anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls ihre Todeserklärung erfolgen wird. Alle, welche über Leben oder Tod der Verschollenen Auskunft zu erteilen vermögen, werden aufgefordert, spätestens im Aufgebotstermine dem unterzeichneten Gericht Anzeige zu machen.
Dresden, am 15. Juli 1904.
Königliches Amtsgeriht. Abt. IT1.
: Aufgebot.
aiserl. Verkehrs\keuerverwaltung hat beantragt, daß der am 29. Mai 1813 zu Fiiltand geborene Peter Jung, welcher in den ahtziger Jahren nach Amerika ausgewandert und nun verschollen ist, für tot erflärt werde. Es werden aufgefordert :
[33199 Die L
Pieper in Berlin W. an eigene Order gezogenen, 1) des Wechsels über 529 4, fällig am 30. Sep- 3) des Wechsels Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert,
gasse 5, anberaumten Aufgebotstermine anzumelden
öniglihes Amtszeriht. Abt. 11 A !, 1) Das Fräulein Pauline Wißtel zu Wolfenbüttel, geb. Wißel, zu Wolfenbüttel,
haben das Aufgebot der abhanden gekommenen
18 000 — 6000 Taler Kurant — Forderung der
1) Der Verschollene, si spätestens in dem unten
bestimmten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen wird.
2) Alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, \pätestens in dem unten bestimmten Aufgebotstermine dem Gerichte Anzeige zu erstatten.
Der Aufgebotstermin findet am Dienstag, den 31, Januar 1905, Vorm. 10 Uhr, im Sitzungssaale hierselbst statt.
rulingen, den 18. Juli 1904. Kaiserliches Amtsgericht.
/ G) Pabst. : Veröffentlicht dur Hilfsgerihts\chreiber : Bohlmann.
[34565] Ausfertigung. Aufgebot.
Der Oekonomiebaumeister Alois Brunnhubér in Glonn hat beantragt, seinen am 25. März 1853 zu Eschenloh, Gemeinde Frauenneuharting, geborenen Bruder Iosef Brunnhuber, au Franz genannt, un- ehelich der Dienstmagd Elise Brunnhuber, der in den Jahren 1876 oder 1877 als Hutmachergehilfe nah Nußland ausgewandert und seitdem verschollen fein foll, im Wege des Aufgebotsverfahrens für tot zu erflären; deshalb ergeht hiemit
1) die Aufforderung an den Verfchollenen, ih spätestens im Aufgebotstermin, als welcher Diens- tag, den 21. März 1905, Vormittags 10 Uhr, bestimmt wird, zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen werde,
2) die Aufforderung an alle, welHe Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen ver- mögen, spätestens im Aufgebotstermin dem Gerichte Anzeige zu machen.
Ebersberg, den 14. Juli 1904.
Kal. Amtsgericht Ebersberg. (L. S.) (gez.) Gerheuser.
Zur Bescheinigung des Gleichlautes:
CGbersberg, den 20. Juli 1904.
Der Kgl. Sekretär: (L. 8.) Herb ft. [34397] Aufgebot.
Die Tagelöhnerfrau Philippine Ewert, geborene Bruetsc, in Nandegg hat beantragt, den verschollenen Trompeter Gustav Hermann Ewert, geboren 24. September 1856 zu Königsberg i. Pr., zuleßt wohnhaft in Insterburg, für tot zu erklären. Der bezeihnete Verschollene wird aufgefordert, sich spätestens in dem auf den 18S, Februar 1905, Vormittags [l Uhr, vor dem unterzeihneten Ge- rihte, Zimmer Nr. 22, anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
_ Insterburg, den 14. Juli 1904. Königliches Amtsgericht. Abt. 2. 2, F. 11/04. — 2. [34398] Aufgebot.
Der Hobeler Dietrich Holtbrügger zu Annen i. W,, vertreten durch Rechtsanwalt Allendorf zu Witten, hat beantragt, den verschollenen Bergmann Heinrich Hammer, geboren am 6. Januar 1839 zu Kirh- Dorndberg, zuleßt wohnhaft in Annen i. W,, für tot zu erklären. „Der bezeihnete Vershollene wird aufgefordert, si spätestens in dem auf den 17. März 1905, Vormittags A1 Uhr, vor dem unter- zeihneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird. An alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens im Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen.
Witten, den 30. Juni 1904.
[34655] Erbenaufforderung.
Nr. 8941. Wilhelmine Wehrle, ledia, hier, Tochter des f Johann Baptist Wehrle in Newark, starb am 5. Mai 1904. Die an unbekannten Orten ih aufhaltenden Erben werden aufgefordert, binnen 6 Wochen ihre Erbansprüchhe anher geltend zu machen.
Freiburg i. B., den 23. Juli 1904.
Großh. Bad. Notariat 1 als Nachlaßgericht. v. Litschgi. [34394] Aufgebot.
Der Uhrmacher Franz Klemke von Memel bat die Erteilung eines Erbscheins hinter den durch Urteil des Königl. Amtêgerichts zu Nuß vom 12. Mai 1902 für tot erklärten Brüdern Friedrich Wilhelm Karl Keemke und Kärl Wilhelm Klemke beantragt. Nach den leßten Nachrichten sind die genannten Brüder vor etwa 25 Jahren nah Amerika aus- gewandert und seitdem verschollen. Alle diejenigen Perfonen, welche Erbrehte an dem Nachlaß der für tot Grklärten für sich in Anspru nehmen, werden hier- mit gemäß §8 2358 B. G.-B. aufgefordert, ihre Erb- ansprüche im Aufgebotstermin den 25. Oktober 1904, Vorm. 10 Uhr, beim unterzeichneten Gericht anzumelden.
Ruf, den 7. Juli 1904.
Königliches Amtsgericht. [34395] Aufgebot.
Am 6. März 1890 verstarb zu Augustenburg Ingeburg Katharine Margarethe Bering, geb. Petersen, Witwe des verstorbenen Pastors Matthias Gunder- mann Bering, weiland in Tandslet, mit Hinterlassung eines vermeintlih eigenhändig geschriebenen datierten und unterschriebenen Testaments vom 11. Juli 1850, in welchem sie u. a. folgendes bestimmt hat:
„1) Meine und meines verstorbenen Ehemanns
flegetohter, meine Brudertochter Anna Christine
etersen soll meine Universalerbin und berechtigt sein, ohne weiteres bei meinem Tode alles in Besiß zu nehmen, twas ih hinterlassen möchte, und ohne Verpflichtung, jemandem etwas abgeben zu müssen.
2) Sollte die Genannte, meine Universalerbin, -vor mir mit Tode abgehen, geht das Net, mich infolge dieses Testaments zu beerben, niht auf ihre Erben
über.“
Auf Antrag der ledigen Christine Nielsen in Augustenburg werden in Gemäßheit des 8 39 des Geseßes über das Grundbuhwesen und die Ver- ptandung von Seeschiffen in der Provinz Shleswig- en bom 27. Mai 1873 alle, die ein besseres
rbrecht als die vorgenannte Anna Christine Petersen an dem Nachlaß der genannten weiland Witwe
Ingeburg Katharine M atuatetbe Bering, geb.
Petersen, in Anspru nehmen, hierdurch aufgefordert
und öffentli geladen, ihre vermeintlichen Rechte und Ansprüche biunen drei Monaten bei dem unter, zeihneten Gericht anzumelden, widrigenfalls zu dem Testament der Witwe Bering, geb. Petersen vom 11. Juli 1850 bescheinigt werden wird, daß ih nah erfolgter öffentliher Ladung niemand, der ein besseres Erbrecht in Anspru nimmt, gemeldet hat. Souderburg, den 18. Juli 1904. Königliches Amtsgericht. Abt. 11.
[34654] Bekauntmachung.
Durch Urteil des unterzeihneten Gerichts vom 30. Juni 1904 ift der verscholUlene Arbeiter Heinrich Broocks aus Wolterdingen b. Soltau für tot erklärt. Als 0 A des Todes ist der 1. Januar 1900 festgestellt.
Soltau, den 4. Juli 1904.
[34650] Oeffentliche Zustellung.
Die Frau Nosalie Zein, geborene Heinze, in Berlin, Prozeßbevollmächtigter: Rehtsanwalt Mankiewiß in Berlin, klagt gegen ihren Ehemann, den Arbeiter &riedrih Zein, früher in Berlin, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Be- Élagte fie im August 1901 böslich verlassen habe, mit dem Antrage auf Ehescheidung. Die Klägerin ladet den Beklagken zur mündlichen Verhandlung des Rechts. streits vor die 22. Zivilkammer des Königlichen Land- gerichts T in Berlin, Neues Gerichtsgebäude, Gruner- Rana IT. Stock, Zimmer 2—4, auf den 19, De- zember 1904, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der êffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Berlin, den 26. Juli 1904.
_Stabenow, als Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts 1. Zivilkammer 22.
[34651] Oeffentliche Zuftellung.
Der Agent Karl SgYulze in Berlin, Prozeß bevollmächtigter : Justizrat Dr. J. Stranz in Berlin, klagt gegen seine Ehefrau Anna Schulze, geborene
roße, früher in Berlin, jeßt unbekannten Aufent- halts, auf Grund des § 1568 B. G.-B. und unter der Behauptung, daß die Beklagte ihn böslih ver- lassen, mit dem Antrage auf Ehescheidung. - Der Kläger ladet die Beklagte zur mündlichen Verhand- lung des Nechts\treits vor die 22. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts 1 in Berlin, Neues Gerichts- gebäude, Grunerstraße, Il. Stock, Zimmer 2 bis 4, auf den 19, Dezember 19094, Vor- mittags L0 Uhr, mit der Aufforderung, cinen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Stabenow, als Gerichts\(reiber des Königlichen Landgerichts I. Zivilkammer 22.
[34412] Oeffentliche Zustellung.
Die Arbeiterfrau Franziska Nusztyk in Posen W. 3, Kanalstraße 13, Prozeßbevollmächtigter: Rechts- anwalt Aronsohn in Bromberg, klagt gegen den Arbeiter Michael Rusztyk, früher in Szymborze, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte, welher sch wiederholter Ver- brechen s{uldig gemacht hat, mit Zuchthaus bestraft worden ist, mit dem Antrage, das zwischen den Parteien bestehende Band der Ehe zu trennen, den Beklagten für den allein \{Guldigen Teil zu er- klären und dem Beklagten die Kosten des Rechts- streits aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Bes lagten zur mündlihen Verhandlung des Rechts- streits vor die zweite Zivillammer des König- lichen Landgerihts in Bromberg auf den 4, No- vember 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zu- gelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Bromberg, den 21, Juli 1904.
[34653] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Dora Diesing, geb. Ehlers, zu Gnarrenburg, Prozeßbevollmächtigter : Nechtsanwalt Ubbelohde in Stade, klagt gegen den Bätergesellen Wilhelm Diefing, frühec zu Gnarrenburg, unter der Behauptung, “ daß Beklagter sich ein Jahr lang gegen den Willen der Klägerin in böslicher Absicht von der häuslißen Gemeinschaft ferngehalten hat und die Vorausfeßungen für die öffentlihe Zu- stellung seit Jahresfrist gegen ihn bestanden haben, mit dem Antrage* auf Scheidung der zwischen ihnen bestehenden Che und den Beklagten kostenpflichtig für den {huldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer des König- lichen Landgerichts zu Stade auf deu 10. No- vember 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, cinen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Stade, den 14. Juli 1904.
[34408] Oeffentliche Zustellung.
Der Rechtsanwalt Dr. Tegetmeyer in Weimar, als Vertreter der verehelihten Bertha Wilhelmine Mechold, geb. E2pe, in Wersdorf, erhebt Klage gegen deren Ehemapun, den Dienftknecht August Richard Mechold, zuleßt in Olbersleben, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen bösliher Verlassung auf Ehe- scheidung, mit dem Antrage, die zwishen den Streit- teilen bestehende Che dem Bande nach zu {heiden und den Beklagten für den {huldigen Teil zu erklären, und ladet den Beklagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die I. Zivilkammer Großherzogl. Landgerichts zu Weimar zu dem auf Donnerstag, den 3. November 1904, Vormittags 9 Uhr, anberaumten Verhandlungstermin mit der Auf- forderung, einen bei dem genannten Gericht zugelafsenen
echtsanwalt zur Vertretung zu bestellen. Zum Zweck der bewilligten öffentlihen Zustellung wird diefer Auszug der Klage hiermit bekannt gemacht. Weimar, den 21. Juli 1904
des Großherzogli Sächsischen Landgerichts: Berl i h.
| 9) Aufgebote, Verlust- u. Fund-.
A änden ihrer Mutter vom 15. Februar 1904 an bis F
M ober 1904, Vormittags 9 Uhr.
J Gerihts\{hreiber des Großherzoglihen Amtsgerichts.
Zweite Beilage |
Berlin, Donnerstag, den 28. Juli
1: 176.
* Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. , Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. . Verlosung 2c. von Wertpapieren.
A DBerlust- und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.
Kommanditgesellshaften auf Aktien und Aktiengesell\®.
. Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften. 3. Niederlassung 2c. von Rechtsanwälten. . Bankausweise.
sachen, Zustellungen u. dergl.
L E Oeffentliche Zustellung einer Klage.
Nr. 10 806. Die Berta Laubscher, vertreten durch jhre Mutter Elisabeth Laubsher in Durlach, Prozeß- hevollmächtigter : NRechtsagent _Weinheimer, flagt gegen den Maschinenschlosser Nichard Reiter von München, früher zu Durlach, unter der Behauptung, daß Beklagter der außereheliche Vater des tlagenden Kindes sei, mit dem Antrage auf Zahlung einer monatlihen Rente von 25 4 an die Klägerkn zu
um vollendeten 16. Lebensjahre der Klägerin, und ¡war der verfallenen Beträge sofort, der künstigen Beträge in WVierteljahrsraten îim voraus. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ber- handlung des Rechtsstreits vor das Großherzogliche Amtsgericht zu Durlach auf Dienstag, den 18. Ok-
Zum Zwedcke der ôffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Durlach, den 23. Juli 1904.
Brettle,
[34404] Oeffentliche Zustellung. ee Die minderjährige Gertrud Wally Arnold in Zwickau, vertreten durch ihren Altersvormund, den Fabrikbötther Ernst Louis Arnold in Zwickau, Altenburger Str. 29b, Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Dr. B. Zinkeisen în Leipzig, klagt gegen den Fleisher Guido Ottomar Rietschel, früber in Leipzig, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Unterhaltsansprüche aus § 1708 des Bürger- ichen Geseßbuchs für das Deutsche Reich, mit dem Antrage, : a l) den Beklagten zu verurteilen, dec Klägerin vom 1. Februar 1903 an bis zum vollendeten vier- zehnten Lebensjahre einen monatlihen Unterhalts- beitrag von 12 f zu gewähren, und zwar in monat- lihen Vorauszahlungen an den Vormund der Klägerin, : E : 2) festzustellen, daß der Beklagte, falls die Klägerin vor erfülltem 14. Jahre sterben follte, die dur die Beerdigung entstehenden und notwendigen Kosten zu bezahlen habe, 3) das Urteil zu 1 erklären. 5 Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd- lien Verhandlung des Rechtsstreits vor das Kgl. } Peterssteinweg 8 1, nah Zimmer 60, auf den 25, Oktober 1904, Vor- mittags 9 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Die Gerichts\chreiberei des Kgl. Amtsgerichts Leipzig, am 30. Juni 1904.
í O 4 . 1594.4 Amtsgericht zu Letpzig,
[34403] Oeffentliche Zustellung.
Die Frieda Berndt zu Harzgerode, vertreten durch ihren Vormund, Fabrikarbeiter Albert Loch daselbst, Prozcßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Freund zu Offenbach a. M., klagt gegen den Geschäftsreifenden Emanuel Vyth zu Offenbach a. M., zur Zeit un- befannt wo abwesend, unter der Behauptung, daß er der außerehelihe Vater der am 2. Mai 1903 zu Harz» gerode geborenen Klägerin fei, mit dem Antrage, Der Klägerin von ihrer Geburt an bis zur Vollendung ihres sechzehnten Lebensjahres als Unterhalt eine im voraus am Ersten jedes Kalendervierteljahres fällige Geldrente von vierteljährlich 36 F, und zwar die rückitändigen Beträge sofort, zu zahlen, und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erxfiären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Nechtsstreits vor das Großherzogliche Amtsgericht in Offenba a. M. auf Samöôtag, den 5. No- vember 1904, Vormittags 9 Uhr, Saal 12. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diejer Auszug der Klaze bekannt gemacht.
Offenbach a. M., M 25. Juli. 1904.
OOPnes, Gerichts\hreiber des Großherzoglihen Amtsgerichts.
[34407] Oeffentliche Zustellung. 4
Die Städtishe Sparkasse in Werne a. d. Lppe, vertreten durch ihren Rendanten, Prozeßbevoll- mächtigter: Justizrat Dr. Klasing in Bielefeld, C ck negen : Ne U Mitwe Friy Hermeking in Charlottenburg, Soethestraße Nr. 67, i O : E e i frctrin Ludwig Meyer in Bielefeld,
3) dessen minderjähriges Kind Margarethe Meyer, aus dessen Che mit Loutse Gewecke, vertreten durch j Bater Ludwig Meyer, s D‘ Nobert Gewede, früher in Nordamerika, jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen Hypothekenforderung klagt, ladet als Klägerin den Beklagten zu 4 Nobert Gewecke von neuem zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die [IT. Zivil- kammer des Königlichen Landgerichts in Bielefeld auf den 15, November 1904, Vormittags 9 Uhr, mit der Auffordecung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Í Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird diele Ladung bekannt gemacht. i
Bielefeld, den 20. Juli 1904.
Butt, Aktuar, e Gerichts\hreiber des Königl. Landgerichts.
34402 Oeffentliche Zuftellung. | S l rfeciZinet G I. Burk in Hagen, Prozeß- bevollmächtigter: Rechtsanwalt Ebbinghaus, klagt gegen den Kaufmann Wilhelm Mee, Ie n Hagen, jetzt unbekannten Aufenthalts, unter der -
urkunde vom 18. Mai 1904 die Wechselsumme von 232 #4 und an Zinsen, Kosten und Provision den Betrag von 6,05 s. vershulde, mit dem Antrage, den Beklagten zu verurteilen, an Kläger 232 M nebst 69% Zinsen vom 15. Mai 1904 Wechselunkosten zu zahlen. | : t Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechts- streits vor das Königliche Amtsgericht in Hagen auf den 23, November 1904, Vormittags 83 Uhr. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Aus3zug der Klage bekannt gemacht.
als Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. [34648]
burg, Hasselbachstraße Nr. 7, Prozeßbevollmäßtigter : RNechtêanwalt Dr. Schul gegen den ‘ Kaufmann A. D. Nd, Jufenthalts Sabren 1901 und 1902 gelieferte Waren mit dem Antrage, l
uricilen, an den Kläger H [ Zinsen von 210 A 20 -§. seit dem 1. April 1902 und von 17 4. 10 4 seit dem 2. September 1901 zu zahlen, zu erklären. e mündlkhen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgeriht zu Magdeburg A., Abt. 2, Domplatz Nr. 9, Zimmer Nr. 11, auf den L, No- vember 1904, Vormittags 9 Uhr. Zum Zwelke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klaae bekannt gemacht.
[34112]
Montag, den 15. August 1904, Vormittags 10 Uhr, Gasmefsser, ch messer, Bleishmelzkessel, Patronenbretter aus Harkt- gummi, f e j
Paekkisten, Bleikugelkasten, Patronenkasten und ver- schiedene andere Kasten meistbietend gegen sofortige Barzahlung versteigert werden. d
steigerung vorgelesen, können auch während der Dienst- stunden von 7 :
Erstattung der Schreibgebühren von 50 „Z abschrift lid bezogen werden. : Svandau, den 23. Juli 19041. |
L fowie 6,05 e. Der Kläger ladet den
Hagen, den 1. Juli 1904 Geier, Iustizanwärter,
Oeffentliche Zustellung. i Der Kaufmann F. W. Zimmermann zu Magde-
zu Magdeburg. klagt Dahlit, früher zu Bismarkstraße 20, jeßt unbekannten wegen einer Forderung für in den
Beklagten kostenpflichtig zu ver-
Den 227 M. 30 S nebst 59%
und das Urteil für vorläufig vollstreckbar Der Kläger ladet den Beklagten zur
Magdeburg, den 16. Juli 1904. Blau, Gerichtss\chreiber a ¿E
R A A R N T
unterzeihneten Direktion follen am h
Gegenstände, und zwar : 1
Boltmeterspannungs-
unbrauchbare Oelabziehsteine, Beutel, Hülsenkisten,
Schleiffteine, fleine
Die Bedingungen werden vor Beginn der Ber-
bis 3 Uhr bier eingesehen oder gegen
Königliche Direktion der Munitionsfabrik,
S 5M R R T E I N E 388
5) Verlosung 2. von Werî- papieren.
Die Bekanntmachungen über den Verlust von Wert- papteren befinden fi aus\chließlih in Unterabteilung 2
{34536] Bekanntmachung. _ „Verlosung von Anleihescheinen der Stadt Naumburg a. S.“ Es sind am 24. Juni 1904 ausgeloft und werden den Inhabern zur Rückzahlung vom 2. Januar 1905 ab gekündigt die Auleihescheine der Stadt Naumburg a. S. E [4 Ausgabe: begeben auf Grund des Aller- höchsten Privilegiums vom 7. September 1889 (3F 9/0) : Lit. A Nr. 16 43 62 258 270 326 à 2000 M, it. W Nr. 356 384 410.458 574 670 à 16000 M, : :
Lit. C Nr. 767 799 829 832 1056 1110 1172 1205 1244 1286 1483 à 500 M,
e D Nr. 1002. 1000. 1602 1619 1760 à 200 M,
Lit. E Nr. 1881 über 100 M,
b. 111. Ausgabe, begeben auf Grund des E 19. August 1897 d höchsten Privilegiums vom 57. Februar 1899 ‘313 09/0).
Lit. A Nr. 10 67 94 104 122 138 195 385 408 à 2000 M, j 2
Lit. W Nr. 518 527 539 568 576 911 977 990 1008 1010 à 1000 M,
Ut C Ne: 1237 1207 1209 1200 L418 1420 1509 1510 1524 1620 1828 1871 1946 2011 2049 2089 2107 2113 à 500 M,
Lit. D Nr. 2216 über 200 Æ,
Lit, E Nr. 2367 über 100 M, :
c. 1V. Ausgabe, begeben auf Grund der mit Aller- böhster Ermächtigung erteilten Genehnrigung der Minister der Finanzen und des Innern ‘vom 21. Juli 1900 N | S Di 1903 (4 9/0), vom 1. Juli 1903 ab auf 3720/9 herabzeseßzt.
Die Stúüdte im Gesamtnennwerte von 46 000 sind freihändig angekauft.
Mit dem 31. Dezember 1904 hört die Verzinsung dieser Anleihescheine auf. E
Rückständig sind die Anleihescheine : N
I. zur Nückzahlung am 2. Januar 1901 gekündigt:
Lit. E Nr. 1823 über 100 M ; E II. zur Nückzahlung am 2. Januar 1902 gekündigt:
Lit. D Nr. 4093 über 200 E TIT. zur Rückzahlung am 1. Juli 1903 gekündigt:
Lit. A Nr. 285 496 546 637 647 648 à 2000 Æ, Lit. B Nr. 1686 1736 à 1000 Æ,
Lit. C Nr. O 9 28801 4 5 2953 2980 1 3241 3262 3 à 500 M, E Lit. D Nr. 4006 über 200 M,
Lit E Nr. 4140 6 4152 à 100 S IV. zur Nükzahlung am 2. Januar 1904 gekündigt:
Lil, B Lit. E
Lit. B iber Lit. C Nr. 2670 über 500 M Naumburg a.
6) Kommanditgejellshaften auf Altien u. Aktiengesellschz.
Die Bekanntmachungen über den Verlust von Wert- dapteren befinden fi aus\Ÿließlih in Unterabteilung 2
[34525]
[34521]
1. Oktober d. J. Gesellschaftskasse.
34591]
Dienstag, den 23. August d. mittags 4 Uhr, im Bankzebäude stattfindenden ero fammlung ergebenst eingeladea.
Die Einlösung der Stücke geschieht bei der Stadt-
tuna, daß der Beklagte ihm als Akzeptant aus L R 15, Februar 1904 und der Protest-
hauptkafse in Naumburg a. S.
aus der Anleihe zu a: aus der Anleihe zu €:
aus der Anleihe zu €:
2247 2657 2866 7 8 9 2870 1 2 3 3145 67 8
3943 397
3292 3 3485 6 3667
1) aus der Anleihe zu @: Nr. 644 über 1000 Æ, Nr. 1822 über 100
2) aus der Anleihe zu €: Nr. 1610 über 1000 M,
4 Ä
S, den 15. Juli 1904. Der Magistrat. Kraaß.
Expreß - Fahrradwerke Act. - Ges., Neumarkt i/O. b. Nürnberg. HerrzMajor a. D. Ernst Ruland ist aus unserem
Der Vorftand. Hans Schmidt.
Thonwaarenfabrik Actien-Gesellschaft, Bad Oeynhausen.
Bon unseren 4409/5 Prioritätsobligationen sind eute ausgelost: Lit. A Nr. 43 à 2000 M Lit. W Nr. 67 140 à L009 M Lit. © Nr. 199 229 272 315
à 500 M . 2000,— M
6000, — M.
Die Einlösung dieser Obligationen erfolgt am zum Kurse von L02 °/9 -durh as Bankhaus S. Kat, Hannover, und bei der
- 2000, — t . 2000, —
Bad Oeynhausen, den 30. Juni 1904. Der Vorftand. E. Raue.
Oldenburgische Spar- & Leih-Bauk. Die Aktionäre werden hierdurch zu der am Is., Nach- zu Oldenburg außerordentlichen Generalver- Tagesorbduung : 1) Erhöhung des Grundkapitals um 1 Mark durch Begebung von neuen Aktien zu 165 9% an die Deutshe Bank in Berlin unter Ausschluß des Bezugsrechts der alten Aktien. 2) Für den Fall der Durchführung dieser Erhöhung des Grundkapitals entsprehende Aenderung der Statuten: j i S 5. Feststellung des Grundkapitals 4 Millionen Mark, eingkteilt in Aktien : 10 000 Stück zu M 300,—, at E e LBOO 1 Aktie „ , 1600,—. : 8§ 21. Bemessung des Stimmrechts auf l Stimme für A 300,—, 4 Stimmen für Æ. 1200,— und 5 Stimmen für A 1600, : 8 29, Beseitigung der Marximalgrenze des Reservefonds von 25 9/6, weil diese Grenze nach Obigem überschritten wird. 5 Fesistellung der Fassung des ganzen Statuts, wie folhe sih aus früheren und jeßigen Aende- rungen ergibt. j Die Aktionäre, welhe an der Generalversammlung teilnehmen wollen, haben in Gemäßheit des § 21 der Statuten ihre Aktien ohne Couponbogen oder einen Depotschein der Reichsbank über Hinterlegte Aktien oder eine mit Nummexnverzeihnis versehene Bescheinigung über bei einem deutshen Notar bis nah Abhaltung der Generalversammlung hinterlegte Aktien späteftens Freitag, den 19. August d. Is., Abeuds 6 Uhr, ; in Berlin bei der Deutschen Bank, in Oldenburg bei unserer Kasse oder in Brake, Delmenhorst, Jever, Nordenham, Varel oter Wilhelmshaven bei unseren Filialen zu hinterlegen. — i Vollmachten sind nah § 22 der Statuten wie die Aktien und innerhalb derselben Frift zu hinter- legen. L Oldenburg, den 27. Juli 1904. Der Auffichtsrat
[33834]
[34523]
Herr Bankdirektor a. D. Ernft Koenigs in Cöln
ift durch ‘Tod aus unserem Auffichtsrat ausge- chieden.
Düsseldorf, den 24. Juli 1904.
Düsseldorfer Röhren- & Eisen-Walzwerke.
[34128] : 28 ee Aktiengesellschaft Fraukenhaus in Tübingen.
Sn der Generalversammlung vom 15. Vai 1904
wurde die Auflösung der - Gesellschaft zweck3 Ums wandlung in einen Eingetragenen Verein beschlossen und der Unterzeichnete zum Liquidator bestellt. S seßliher Vorschrift gemäß fordern wir die Gläu- biger der Gesellschaft auf, fih zu melder.
(Bes
Stuttgart, im Juli 1904. Rechtsanwalt Dr. Ernst Kielmeyer.
Bekanntmachung. i die Herabseßung des Grunud-
kapitals bes{lossen und bitten die Gläubiger, sid
u melden. O | Unterwiederstedt, den 22. Juli 1904.
Anhalter Chamotte- und Ziegel-Werke
L. Aufruf Rückzahlung des Nennwertes gelofteu bis jeßt aber noch nicht zur Einlösung vorgezeigten Stammaktien der Stargard-Posener Eisenbahn Es ift rückständig : Aus der Verlosung von 1894 Nr. 5175 (ab- zuliefern mit Zinsscheinen Nr. 7 und 8 der Reihe V1). Der Inhaber der vorbezeichneten Aktie wird hier- durch zur Erhebung des Kapitalbetrages gegen Ab- lieferung des Wertstückes wiederholt aufgefordert. Der Wert fehlender Zinsscheine wird vom Kapital in Abzug gebracht.
Ix. Wertloserklärung. Die Stammaktie Nr. 20707 derx Stargard- Posener Eisenbahn is zum 1./3. Juli 1893 zur Nückzahlung des Nennwertes ausgelost und ungeachtet der nah erfolgter Auslosung von uns alljährlich, zuleßt am 20. Juli 1903, erlassenen öffentlichen Aufrufe zur Einlösung nicht vorgelegt worden.
34335]
Die genanute Aktie wird deshalb auf Grund der bezüglichen privilegmäßigen Bestimmungen von uns, als Rechtsnachfolgerin der Stargard-Posener Eisen- bahngesellshaft, hierdurh für wertlos und jeder Anspruch aus derselben nunmehr erloschen erklärt. Breslau, den' 21. Juli 1904.
[34577] Eisenbahn-Gesellschaft Mühlhausen- Ebeleben. Zu der am Freitag, den 16. September 1904, um 12 Uhr, im Sitzungszimmer der Ges sellshaft m. b. H. Lenz & Co. in Berlin, Dorotheen straße 11, statifindenden Generalversammlung werden ‘die Aktionäre unserer Gesellshaft hierdurch ergebenst eingeladen. Tagesordnung : 2 a. Bericht des Vorstands und des Aufsichtsrats über den Vermögensstand und die Verhältnisse der Gefellshaft am SwWhlusse des Geschäfts8- jahres 1903. L b. Genehmigung der Bilanz, Feststel winn- und Verlustrehnung sowie für das Geschäftsjahr 1903. c. Entlastung des Borstands und des Aufsichtsrats. d. Wahl der Mitglieder des Aufsichtsraths. Für die Berechtigung zur Teilnahme an der Generalversammlung find die §8 24 und 25 des Gefellschzftsvertrages maßgebend. Die Hinlerlegung der Aktien kann außer bei den dort bestimmt ange- gebenen Stellen auh bei der Berliner Handels- Gesellschaft in Berlin, Französische Str. 42, er- folgen. i ; Die Bilanz nebst Gewinn- und Verlustrehnung sowie der Geschäftsbericht liegen vom 30. August d. Js. ab beim Vorstande der Gesellshaft in Mühl- haufen i. Th. zur Einsichtnahme der Aktionäre aus. Berlin, den 27. Juli 1904. Der Vorfißende des Aufsichtsrats : Koschel.
ing der Ge- 4
Li S L
| Am 17. Auguft 1904, Mittags LS2 Uhr, findet in den Geschäftsräumen der Bank für Handek und Gewerbe, Langenstraße Nr. 4 in Bremen, eine Generalversammlung der Aktionäre unferer Ge-
sellschaft statt. Tagesorduung : 1) Beschlußfassung über Herabseßung des Grund- fapitals durch Zusammenlegung von Aktien. 2) Ermächtigung des Auffichtsrats, die beschlossene Herabsezung durhzuführen und ias Durch- führung dem § 3 der Statuten eine der geo änderten Höhe des Grundkapitals entsprechende Fassung zu geben. / j Beschlußfassung über die Ausgabe von auf den Inhaber lautenden Geaußscheinen, über die Be- teiligung dieser Genußscheine an dem jährlichen Reingewinn, über die Abtragung dieser Genuß- seine und über das Bezuzörecht der Aktionäre auf diefe Genußscheine. P
4) Ermächtigung des Auffichtsrats, dem § 23 der Statuten eine dem Beschlusse unter Nr. 3 ent- sprehende Fassung zu geben.
Bremen, den 26. Juli 1904.
Bremer Holzmehlmühle Aktiengesellschaft.
der Oldenburgischen Spar- « Leih-Bank, Johan nes S aefe r, Vorsitzender.
R. Fiege.

References: §8
 §8
 § 203
 Art. 18
 §8
 § 1568
 § 1708
 § 21
 § 22
 §8
 § 3
 § 23