Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=EuGH&Datum=28.11.2013&Aktenzeichen=C-390/13
Timestamp: 2019-08-23 08:20:58+00:00

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EuGH, 28.11.2013 - C-390/13 P(R) - dejure.org
EuGH, 28.11.2013 - C-390/13 P(R)
https://dejure.org/2013,34792
EuGH, 28.11.2013 - C-390/13 P(R) (https://dejure.org/2013,34792)
EuGH, Entscheidung vom 28.11.2013 - C-390/13 P(R) (https://dejure.org/2013,34792)
EuGH, Entscheidung vom 28. November 2013 - C-390/13 P(R) (https://dejure.org/2013,34792)
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EMA / InterMune UK u.a.
Rechtsmittel - Beschluss im Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes - Verordnung (EG) Nr. 1049/2001 - Zugang zu Dokumenten der Organe - Dokumente im Besitz der Europäischen Arzneimittelagentur im Rahmen eines Antrags auf Genehmigung des Inverkehrbringens eines Arzneimittels - Entscheidung, einem Dritten Zugang zu den Dokumenten zu gewähren - Für die Öffentlichkeit nicht verfügbare Informationen - Schwerer und nicht wiedergutzumachender Schaden - Beweis
Rechtsmittel; Beschluss im Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes; Verordnung (EG) Nr. 1049/2001; Zugang zu Dokumenten der Organe; Dokumente im Besitz der Europäischen Arzneimittelagentur im Rahmen eines Antrags auf Genehmigung des Inverkehrbringens eines Arzneimittels; Entscheidung, einem Dritten Zugang zu den Dokumenten zu gewähren; Für die Öffentlichkeit nicht verfügbare Informationen; Schwerer und nicht wiedergutzumachender Schaden; Beweis
Rechtsmittel - Beschluss im Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes - Verordnung (EG) Nr. 1049/2001 - Zugang zu Dokumenten der Organe - Dokumente im Besitz der Europäischen Arzneimittel-Agentur im Rahmen eines Antrags auf Genehmigung des Inverkehrbringens eines Arzneimittels - Entscheidung, einem Dritten Zugang zu den Dokumenten zu gewähren - Für die Öffentlichkeit nicht verfügbare Informationen - Schwerer und nicht wiedergutzumachender Schaden - Beweis
EuG, 21.05.2014 - T-73/13
EuG, 17.07.2014 - T-73/13
EuG, 29.06.2015 - T-73/13
À cet égard, il convient de relever, effectivement, qu'un préjudice d'ordre financier peut notamment être considéré comme irréparable si ce préjudice, même lorsqu'il se produit, ne peut pas être chiffré [voir ordonnance du 28 novembre 2013, EMA/InterMune UK e.a., C-390/13 P(R), EU:C:2013:795, point 49 et jurisprudence citée].
Or, la procédure de référé n'a pas pour objet de se substituer à un tel recours en indemnité pour éliminer cette incertitude, sa finalité étant seulement de garantir la pleine efficacité de la future décision définitive à intervenir dans la procédure au fond sur laquelle le référé se greffe, à savoir, en l'espèce, un recours en annulation [voir ordonnance du 28 novembre 2013, EMA/InterMune UK e.a., C-390/13 P(R), EU:C:2013:795, point 50 et jurisprudence citée].
En revanche, il en va autrement lorsqu'il apparaît clairement, dès l'appréciation effectuée par le juge des référés, que le préjudice invoqué, compte tenu de sa nature et de son mode prévisible de survenance, ne sera pas susceptible d'être identifié et chiffré de manière adéquate s'il se produit et que, en pratique, un recours en indemnité ne saurait par conséquent permettre de le réparer [voir ordonnance du 28 novembre 2013, EMA/InterMune UK e.a., C-390/13 P(R), EU:C:2013:795, point 51 et jurisprudence citée].
Für einen solchen Schaden könnte insbesondere im Rahmen einer Schadensersatzklage gemäß den Art. 268 und 340 AEUV Ersatz erlangt werden (vgl. Beschlüsse vom 28. November 2013, EMA/InterMune UK u. a., C-390/13 P[R], EU:C:2013:795, Rn. 48 und die dort angeführte Rechtsprechung, …und vom 28. April 2009, United Phosphorus/Kommission, T-95/09 R, nicht veröffentlicht, EU:T:2009:124, Rn. 33 und die dort angeführte Rechtsprechung).
Drittens ist festzustellen, dass ein finanzieller Schaden insbesondere dann als nicht wiedergutzumachend angesehen werden kann, wenn er selbst bei seinem Eintritt nicht beziffert werden kann (vgl. Beschluss vom 28. November 2013, EMA/InterMune UK u. a., C-390/13 P[R], EU:C:2013:795, Rn. 49 und die dort angeführte Rechtsprechung).
Das Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes verfolgt jedoch nicht den Zweck, an die Stelle einer solchen Schadensersatzklage zu treten, um diese Unsicherheit zu beseitigen; sein Ziel besteht nur darin, die volle Wirksamkeit der künftigen endgültigen Entscheidung zu gewährleisten, die im Hauptsacheverfahren, mit dem das Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes verbunden ist, d. h. im vorliegenden Fall einer Nichtigkeitsklage, ergehen wird (vgl. Beschluss vom 28. November 2013, EMA/InterMune UK u. a., C-390/13 P[R], EU:C:2013:795, Rn. 50 und die dort angeführte Rechtsprechung).
Dagegen verhält es sich anders, wenn sich bereits im Rahmen der Beurteilung durch den für die Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes zuständigen Richter herausstellt, dass der geltend gemachte Schaden in Anbetracht seiner Natur und der Vorhersehbarkeit seines Eintritts nicht angemessen festgestellt und beziffert werden kann, wenn er entsteht, und dass er im Rahmen einer Schadensersatzklage praktisch nicht ersetzt werden kann (vgl. Beschluss vom 28. November 2013, EMA/InterMune UK u. a., C-390/13 P[R], EU:C:2013:795, Rn. 51 und die dort angeführte Rechtsprechung).
Was das Vorbringen des BPI angeht, in einem vergleichbaren, die Interessen der pharmazeutischen Industrie berührenden Fall habe der Vizepräsident des Gerichtshofs mit Beschluss vom 28. November 2013, EMA/InterMune UK u. a. (C-390/13 P[R], EU:C:2013:795, Rn. 25), bereits entschieden, dass ein europäischer Verband der Pharmaindustrie ein Interesse am Ausgang des Verfahrens habe, ohne dass ein Mitgliederverzeichnis vorgelegt worden sei, kann es mit dem Hinweis sein Bewenden haben, dass es dort um einen Antrag auf vorläufigen Rechtsschutz ging und dass ein solches Verfahren durch eine summarische Prüfung gekennzeichnet ist, was der Vizepräsident des Gerichtshofs durch seine Feststellung hervorgehoben hat, dass der betreffende Verband auf den ersten Blick ein Rechtsschutzinteresse habe.
Im Übrigen ist die einzige bisher ergangene Entscheidung des Gerichtshofs, auf die der BPI seine Auslegung der genannten Vorschriften stützt, der Beschluss des Vizepräsidenten des Gerichtshofs vom 28. November 2013, EMA/InterMune UK u. a. (C-390/13 P[R], EU:C:2013:795, Rn. 25), der, wie bereits in Rn. 14 des vorliegenden Beschlusses ausgeführt, ein Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes betraf.
D'abord, s'agissant de l'atteinte au droit de participer à la procédure formelle d'examen, il a été itérativement jugé qu'il ne suffit pas d'alléguer, de façon abstraite, une atteinte à des droits fondamentaux pour établir que le dommage qui pourrait en découler a nécessairement un caractère irréparable [ordonnances du 15 avril 1998, Camar/Commission et Conseil, C-43/98 P(R), Rec, EU:C:1998:166, point 47 ; du 10 septembre 2013, Commission/Pilkington Group, C-278/13 P(R), Rec, EU:C:2013:558, point 40, et du 28 novembre 2013, EMA/InterMune UK e.a., C-390/13 P(R), Rec, EU:C:2013:795, point 42].
Toutefois, il n'en demeure pas moins qu'il appartient toujours à la partie qui sollicite l'adoption d'une mesure provisoire d'exposer et d'établir la probable survenance d'un tel préjudice dans son cas particulier (ordonnances Commission/Pilkington Group, précitée, EU:C:2013:558, point 41, et EMA/InterMune UK e.a., précitée, EU:C:2013:795, point 43).
In den Beschlüssen vom 10. September 2013, Kommission/Pilkington Group (…C-278/13 P[R], Slg, EU:C:2013:558, Rn. 40 und 41), sowie vom 28. November 2013, EMA/AbbVie (C-389/13 P[R], EU:C:2013:794, Rn 40 und 41) und EMA/InterMune UK e.a. (C-390/13 P[R], Slg, EU:C:2013:795, Rn. 42 und 43), ist der Vizepräsident des Gerichtshofs der Rechtsauffassung, ein Schaden sei definitionsgemäß nicht wiedergutzumachen, wenn er den Bereich der Grundrechte antaste, nachdrücklich entgegengetreten.
Folglich hat der Vizepräsident des Gerichtshofs die von der Antragstellerin herangezogenen erstinstanzlichen Beschlüsse AbbVie/EMA (EU:T:2013:221) und InterMune UK u. a./EMA (EU:T:2013:222) durch seine Beschlüsse EMA/AbbVie (EU:C:2013:794) und EMA/InterMune UK e.a. (EU:C:2013:795) mit der Begründung aufgehoben, die von den Antragstellern behauptete Verletzung ihres Grundrechts auf Schutz des Berufsgeheimnisses nach Art. 339 AEUV, Art. 8 EMRK und Art. 7 der Grundrechtecharta sowie ihres Rechts auf einen wirksamen Rechtsbehelf nach Art. 6 EMRK und Art. 47 der Grundrechtecharta sei rechtsfehlerhaft für sich allein als ausreichender Nachweis eines drohenden schweren und irreparablen Schadens angesehen worden.
Or, s'agissant de l'atteinte au droit de percevoir une compensation, il a été jugé à plusieurs reprises qu'il ne suffisait pas d'alléguer de façon abstraite une atteinte à des droits fondamentaux pour établir que le dommage qui pourrait en découler avait nécessairement un caractère irréparable [voir, en ce sens, ordonnances du 10 septembre 2013, Commission/Pilkington Group, C-278/13 P(R), Rec, EU:C:2013:558, point 40 ; du 28 novembre 2013, EMA/InterMune UK e.a., C-390/13 P(R), Rec, EU:C:2013:795, point 42, et du 25 février 2015, BPC Lux 2 e.a./Commission, T-812/14 R, EU:T:2015:119, point 28].
Für den Nachweis des Bestehens eines solchen schweren und nicht wiedergutzumachenden Schadens braucht sein Bevorstehen nicht mit absoluter Sicherheit nachgewiesen zu werden, seine Entstehung muss jedoch mit einem hinreichenden Grad von Wahrscheinlichkeit vorhersehbar sein (Beschluss des Vizepräsidenten des Gerichtshofs EMA/InterMune UK u. a., C-390/13 P[R], EU:C:2013:795, Rn. 38 und die dort angeführte Rechtsprechung).
Or, il a été jugé à plusieurs reprises qu'il ne suffisait pas d'alléguer de façon abstraite une atteinte à des droits fondamentaux pour établir que le dommage qui pourrait en découler avait nécessairement un caractère irréparable [voir, en ce sens, ordonnances du 10 septembre 2013, Commission/Pilkington Group, C-278/13 P(R), EU:C:2013:558, point 40 ; du 28 novembre 2013, EMA/InterMune UK e.a., C-390/13 P(R), EU:C:2013:795, point 42, et du 25 février 2015, BPC Lux 2 e.a./Commission, T-812/14 R, non publiée, EU:T:2015:119, point 28].
Toutefois, il n'en demeure pas moins qu'il appartient toujours à la partie qui sollicite l'adoption d'une mesure provisoire d'exposer et d'établir la probable survenance d'un tel préjudice dans son cas particulier [ordonnances du 10 septembre 2013, Commission/Pilkington Group, C-278/13 P(R), EU:C:2013:558, point 41, et du 28 novembre 2013, EMA/InterMune UK e.a., C-390/13 P(R), EU:C:2013:795, point 43].

References: Art. 268
 Art. 339
 Art. 8
 Art. 7
 Art. 6
 Art. 47