Source: https://www.jusline.at/gesetz/abgb/paragraf/879
Timestamp: 2020-08-12 00:23:08+00:00

Document:
§ 879 ABGB (Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch) - JUSLINE Österreich
wenn etwas für die Unterhandlung eines Ehevertrages bedungen wird;
wenn etwas für die Vermittlung einer medizinisch unterstützten Fortpflanzung bedungen wird;
wenn ein Rechtsfreund eine ihm anvertraute Streitsache ganz
oder teilweise an sich löst oder sich einen bestimmten Teil des Betrages versprechen läßt, der der Partei zuerkannt wird;
wenn eine Erbschaft oder ein Vermächtnis, die man von einer dritten Person erhofft, noch bei Lebzeiten derselben veräußert wird;
wenn jemand den Leichtsinn, die Zwangslage, Verstandesschwäche, Unerfahrenheit oder Gemütsaufregung eines anderen dadurch ausbeutet, daß er sich oder einem Dritten für eine Leistung eine Gegenleistung versprechen oder gewähren läßt, deren Vermögenswert zu dem Werte der Leistung in auffallendem Mißverhältnisse steht.
In Kraft seit 01.07.1992 bis 31.12.9999
2 Kommentare zu § 879 ABGB
Kommentar zum § 879 ABGB von freddy10
Ist dann das österreichische Rundfunkgebührengesetz nicht ebenfalls Sittenwidrig?
Denn dies besagt, das jeder Fernseher mit eingebauten Tuner als Empfangsgerät zählt, was aber absolut nicht stimmt, da in Österreich ein Empfang ausschließlich mittels DVB-T2 Tuner möglich ist. Die GIS jedoch generell für alle Geräte mit Tuner, auch wenn sie ke... mehr lesen...
§ 879 ABGB | 1. Version | 330 Aufrufe | 10.03.20
Kommentar zum § 879 ABGB von Rechtsanwalt Dr. Clemens Lintschinger; MSc
Wucher iS der Ziffer 4 von § 879 Abs.2 ABGB liegt vor, wenn ein leicht erkennbares, auffallendes Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung besteht, der Bewucherte dieses wegen Leichtsinns, Zwangslage, Verstandesschwäche, Unerfahrenheit oder Gemütsaufregung nicht... mehr lesen...
§ 879 ABGB | 1. Version | 2184 Aufrufe | 28.10.17
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