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Timestamp: 2020-03-29 03:31:21+00:00

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080 2015 by AZ-Anzeiger - Issuu
aus dem bezirk affoltern I Nr. 80 I 169. Jahrgang I Freitag, 9. Oktober 2015
Projekt-Ergänzung
Neues zur Neugestaltung des Postplatzes in Hausen. > Seite 3
Gründungsschwindel: Schuldsprüche des Bezirksgerichts Affoltern aufgehoben. > Seite 5
Martin Walker: Zeitreise in die Innenwelt eines Hotels, inklusive Essen. > Seite 5
Nachhaltig EnergieRegion Knonauer Amt – ein Projekt der 14 Ämtler Gemeinden. > Seite 7
Euter gut aufgehängt Fast 300 Tiere an der Viehschau des Braunviehzuchtverbandes Oberamt in Hausen. > Seite 9
Sozialdienst: Unterämtler Gemeinden erwägen Austritt Der Zweckverband beantragt den Rückzug der Statuten-Teilrevision Nach dem Bezirkshauptort erwägen auch die Unterämtler Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil den Austritt aus dem Zweckverband Sozialdienst. Es gäbe zu viele offene Fragen im Zusammenhang mit der Sozialund Wirtschaftshilfe sowie bei Mitspracherechten und Kosten. ................................................... von urs e. kneubühl «Was wir wollen, ist eine effiziente Sozialhilfe, die bei den Empfängern bestmöglich ankommt», sagt Fritz Kurt, Gesundheits- und Fürsorgevorstand von Wettswil. Gemeinsam mit Bonstetten und Stallikon erwägt seine Gemeinde daher den Austritt aus dem Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern. In den drei Unterämtler Gemeinden sollen die Gemeindever-
sammlungen noch dieses Jahr über entsprechende Anträge befinden. Stimmen sie zu, soll die Kündigung mit einer Frist von zwei Jahren auf Ende 2015 eingereicht werden.
Mindestens nicht teurer als bisher Die drei Gemeinden sehen eine eigene, gemeinsame Lösung zur Abwicklung der Sozial- und Wirtschaftshilfe als bessere und effizientere Variante zum Zweckverband. «Wir haben die Möglichkeiten untersuchen lassen, mit dem Ergebnis, dass eine eigene Lösung für das Unteramt mindestens nicht teurer als bisher zu Buche schlagen wird, sondern eher günstiger», erklärt Kurt weiter. Stallikons Sozialvorstand Monika Rohr ergänzt: «Die Reform des Zweckverbandes Sozialdienst hat sich nicht in unserem Sinne entwickelt. Es gibt zu viele offene Fragen im Zusammenhang mit der Sozial- und
Wirtschaftshilfe, ebenso bei den Mitspracherechten sowie den Kosten.» Beide Sozialvorstände betonen aber, dass dies keinesfalls die Aufkündigung der Solidarität bedeute. Die Teilrevision der Zweckverbands-Statuten, die diesen Herbst eigentlich den Gemeindeversammlungen aller Bezirksgemeinden zur Abstimmung unterbreitet werden sollte, sehe zwar eine willkommene Modularisierung vor, hält Kurt fest. Die von mehreren Gemeinden signalisierte Ablehnungsparole dazu würde allerdings den gebotenen einheitlichen Entscheid verunmöglichen. Dies und die in Gesprächen spürbar erhärtete Position verschiedener Gemeinden veranlassen den Vorstand des Zweckverbandes denn auch an einer ausserordentlichen Delegiertenversammlung am 22. Oktober zu beantragen, den an der Delegiertenversammlung vom August gefassten Antrag zur Teilrevision der
Statuten zurückzuziehen. «Auf Grund von diversen Rückmeldungen aus den Gemeinden, vielen Gesprächen und damit verbundenen Analysen wurde seither immer deutlicher, dass sich die Positionen der Gemeinden nach der Delegiertenversammlung erhärteten, je intensiver sie sich mit der Vorlage auseinandersetzten. Die Wünsche, Anforderungen und Positionen der Gemeinden wurden in den letzten Wochen immer unterschiedlicher und vielfältiger», resümiert der Zweckverbandsvorstand. Der Antrag zum Rückzug der Vorlage, der gemäss Fritz Kurt ein richtiger Entscheid ist, soll zugunsten einer Totalrevision für das Jahr 2018 geschehen.
«Wir wollen keine Zeit verlieren ...» Damit blieben die bisherigen Zweckverbands-Statuten weiterhin in Kraft. Die drei Unterämtler Gemeinden
ihrerseits wollen allerdings keine weitere Zeit verlieren bezüglich einer Neuorganisation ihrer Sozial- und Wirtschaftshilfe, wie Monika Rohr erklärt. Man habe sich schon vor einiger Zeit zusammengesetzt, um die Situation zu analysieren und seinerseits die richtigen Schlüsse zu ziehen. Fritz Kurt bestätigt, dass man gemeinsam schon einiges entwickelt habe: «Daher ist der an den kommenden Gemeindeversammlungen beantragte Ausstieg aus dem Zweckverband nur logisch.» Kurt hält allerdings auch klar fest, dass man weiter gesprächsbereit bleibe. «Die zweijährige Kündigungsfrist ist eine lange Zeit. Es ist zu hoffen, dass sie im Zweckverband genutzt wird, um bessere Lösungen zu finden», sagt er und fügt hinzu: «Womöglich machen diese dann auch den tatsächlichen Austritt überflüssig.» anzeigen
Betriebskommission Jetzt Verena Diener? des Spitals: Präsidentin tritt vorzeitig zurück ................................................... von werner schneiter
Barbara Messmer: Belastung zu gross Barbara Messmer, die im Mai zur Präsidentin der Betriebskommission von der Delegiertenversammlung gewählt wurde, hat die Aufsichtskommission um eine vorzeitige Entlassung gebeten. Das Pensum, das jetzt in der Phase grundlegender Veränderungen im Spital Affoltern von ihr gefordert werde, sei mit ihren anderen beruflichen und familiären Verpflichtungen nicht in Übereinstimmung zu bringen. «Seit Antritt meines Amtes habe ich festgestellt, dass die zeitliche, aber auch persönliche Belastung, die mit dieser Position verbunden ist, ständig zunimmt und das Mass bei Weitem übersteigt, von dem ich zum Zeitpunkt meiner Wahl ausgegangen bin und mir vorgängig mitgeteilt worden ist», schreibt Messmer in ihrem Brief an die Aufsichtsbehörde. Die Leitung und die Umsetzung der notwendigen tiefgreifenden Veränderungen, um das Spital für die Zukunft erfolgreich auszurichten, erfordere ein weit höheres Pensum als dies beim Amtsantritt absehbar gewesen sei und ihr mitgeteilt worden sei, fügt sie hinzu. Darüberhinaus haben ihr die permanenten, massiven persönlichen Anfeindungen
Barbara Messmer. (Bild zvg.) die Arbeit noch zusätzlich erschwert. Da keine Anzeichen bestehen, dass endlich ein geordneter Prozess zur Neuausrichtung des Spitals möglich ist, hat sich Barbara Messmer zu dieser Konsequenz entschlossen. «Ich bedaure diesen Schritt und bitte um Verständnis dafür, dass ich diese wichtige Aufgabe unter den gegebenen Umständen nicht mehr weiterführen kann», schreibt sie weiter in ihrem Entlassungsgesuch. Interimistisch wird Jürg Burger, der Vizepräsident der Betriebskommission, das Amt übernehmen. (pd.)
eil sie keine Anzeichen sieht, die für die dringend notwendige Neuausrichtung des Spitals nötig sind, zieht sie mit dem Rücktritt vom Präsidium der Spital-Betriebskommission einen logischen Schritt. Und offenkundig hat Barbara Messmer den Zeitbedarf für ein solches Amt nicht im Voraus erkannt oder damals nicht erkennen können, zumal dieser in einer derzeit so schwierigen Situation am Spital natürlich grösser ist – nicht 30, sondern mindestens 50 Prozent einer Vollzeitstelle. Sie spricht von Anfeindungen, denen sie ausgesetzt war. Das trifft zu, und die kamen nicht nur von Aussen. Querelen in der Betriebskommission, sozusagen der Verwaltungsrat des Spitals, sind unüberhörbar. Dazu kommen Reibungsflächen zwischen Gemeinde-Delegierten und BK-Mitgliedern. Statt endlich die dringliche Strategie in die Wege zu leiten, dreht man sich im Kreis und blockiert sich gegenseitig. So kann ein Gremium nicht funktionieren. Die Sicherung der Zukunft des Spitals Affoltern erfordert einen fundamentalen internen Wandel. Diesem verweigern sich diverse Personen in Schlüsselpositionen, obwohl die Zeichen auf Sturm stehen. Das BK-Präsidium muss jedenfalls erneut mit einer auswärtigen Person besetzt werden – mit einer, die nicht nur das nötige Fachwissen mitbringt, sondern imstande ist, eine neu formierte Betriebs-
kommission geschickt zu führen und Massnahmen – die unumgänglich sind, um den Fortbestand des Spitals zu sichern – konsequent und mit der notwendigen Härte durchzusetzen. Dazu bedarf es einer Person, die die notwendige Autorität besitzt und so agiert, dass sie auch akzeptiert wird und Rückhalt geniesst. Nicht zuletzt deswegen, weil die neue BK-Präsidentin oder der -Präsident auch der Ärzteschaft innerhalb der Spitalleitung auf die Finger klopfen muss. Verena Diener, die ehemalige Gesundheitsdirektorin des Kantons Zürich und zurücktretende Ständerätin, würde solcherlei Voraussetzungen gewiss erfüllen. Sie müsste man fragen. Schnelles Handeln ist auf jeden Fall angezeigt. Nicht nur, was das Präsidium betrifft. Ausstehend ist ja auch noch die Wahl eines neuen CEOs am Spital. Neben der strategischen Führung, die der BK obliegt, braucht das Spital eine operative Leitung, die derzeit interimistisch wahrgenommen wird. Dem Vernehmen nach liegen vier valable Kandidaturen vor. Neubesetzung des Präsidiums, Ruhe in der BK und eine neue operative Leitung sind dringend. Nur so ist ein Neubeginn möglich. Mit der Vergangenheit abschliessen heisst aber auch, ein Versprechen einzulösen und den nicht gerade schmeichelhaften Bericht einer Anwaltskanzlei publik zu machen. Mit der Haltung des «Weitermachens wie bisher» könnte eine Dynamik freigesetzt werden, die den Urhebern des Widerstandes gegen alle Veränderung den Boden unter den Füssen wegzieht.
Radwegneubau an der Albispassstrasse von Rifferswil bis zur Seebrigstrasse in Hausen a. A.
Öffentliche Planauflage, Mitwirkung der Bevölkerung Die Baudirektion Kanton Zürich führt im Sinne des Mitwirkungsverfahrens gemäss § 13 StrG eine Planauflage des folgenden Projekts durch: Radwegneubau längs der Albisstrasse respektive Albispassstrasse von der Jonentalstrasse in Rifferswil bis zur Seebrigstrasse (Einlenker Vollenweid) in Hausen am Albis. Die Pläne liegen vom 9. Oktober 2015 bis 9. November 2015 auf und können wie folgt eingesehen werden:
Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkursverfahren über Herrn Maximilian Josef Lehmann, geb. 7. März 1951, von Zürich, Postweg 15, 8134 Stallikon, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Schlieren zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekantmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom Freitag, 9. Oktober 2015, verwiesen. Schlieren, 8. Oktober 2015 Konkursamt Schlieren Lilie-Zentrum, Uitikonerstrasse 9 8952 Schlieren
Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über den Nachlass von Max Weber, geb. 17. Mai 1921, von Winterthur ZH, gestorben am 19. August 2014, wohnhaft gewesen in 8908 Hedingen, ist durch Urteil des Einzelgerichtes des Bezirksgerichtes Affoltern am 2. Oktober 2015 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 9. Oktober 2015 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 89210 Affoltern am Albis
Neue Verordnungen Der Gemeinderat Hausen am Albis genehmigte am 29. September 2015 folgende Verordnungen: 1. Feuerwehr-Verordnung 2. Gebührenreglement zur Feuerwehrverordnung Die Verordnungen können am Schalter der Gemeindekanzlei eingesehen oder im Internet auf www.hausen.ch abgerufen werden. Auf Verlangen werden die Verordnungen auch in gedruckter Form zugestellt. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Hausen am Albis, 9. Oktober 2015 Gemeinderat Hausen am Albis
Bauamt Hausen am Albis, Zugerstr. 6, 8915 Hausen am Albis Öffnungszeiten: Montag und Mittwoch, 8.00 bis 11.30 Uhr, 14.00 bis 16.30 Uhr Dienstag 8.00 bis 11.30 Uhr, Nachmittag geschlossen Donnerstag, 8.00 bis 11.30 Uhr, 14.00 bis 18.00 Uhr Freitag, 7.00 bis 14.00 Uhr (durchgehend) Einwendungen gegen das Projekt im Sinne der Mitwirkung der Bevölkerung können innerhalb der Auflagefrist schriftlich bei folgender Stelle erhoben werden: Gemeindeverwaltung Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, 8915 Hausen am Albis, zuhanden Kanton Zürich, Baudirektion, Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, 8090 Zürich. Sofern allfällige Einwendungen gegen das Projekt nicht berücksichtigt werden können, wird dazu in einem schriftlichen Bericht gesamthaft Stellung genommen. Der Bericht wird während 60 Tagen öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegt (§ 13 Abs. 2 und 3 StrG) und öffentlich bekannt gemacht. Gemeindeverwaltung Hausen a. A. Bauamt
Denkmalschutz Definitive Unterschutzstellung gemäss § 205 lit. d PBG Vertragsgenehmigung Mettmenstetten. Der Gemeinderat hat am 29. September 2015, gestützt auf § 203 Abs. 1 lit. c) und § 213 Planungs- und Baugesetz (PBG), den verwaltungsrechtlichen Vertrag genehmigt, mit dem die Scheune Albisstrasse 78a, Mettmenstetten, Vers.-Nr. 1850, Kat.-Nr. 4292, als kommunales Schutzobjekt festgesetzt wird. Der verwaltungsrechtliche Vertrag kann während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, eingesehen werden. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Zustellung (Eigentümer) bzw. Publikation (Dritte) an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Mettmenstetten, 29. September 2015 Gemeinderat Mettmenstetten
Der Werkhof Hedingen und die Kanalreinigungsfirma Arnold Pfister, Affoltern am Albis führen vom 12. bis 30. Oktober 2015 die Kanalisations-Reinigungsarbeiten auf öffentlichem Grund durch. Die Grundeigentümer werden gebeten, die Zugänglichkeit von allfälligen Kontroll- und Reinigungsschächten vor ihren jeweiligen Liegenschaften frei zu halten. In einzelnen Fällen kann es notwendig sein, dass private Grundstücke betreten werden müssen. Es ist im Weiteren damit zu rechnen, dass es bei engen Strassenabschnitten zu Behinderungen infolge im Einsatz stehender Reinigungsfahrzeuge kommen kann. Wir danken für Ihr Verständnis. Hedingen, 9. Oktober 2015 Abteilung Tiefbau und Sicherheit
Radwegneubau längs der Albisstrasse ab Jonentalstrasse, Rifferswil, bis zur Seebrigstrasse in Hausen am Albis
Der Gemeinderat setzte am 29. September 2015 die Grundgebühren für das Jahr 2016 und die Verbrauchsgebühren für die Zeit vom 1. Oktober 2015 bis 30. September 2016 wie folgt fest:
1. Wasser Grundgebühr pro Wohnung (Haushalt) Fr. 160.— Grundgebühr Landwirtschaftsbetrieb Fr. 160.— Grundgebühr Gewerbe individueller Ansatz Verbrauchsgebühr pro m³ Fr. 1.66 2. Abwasser Grundgebühr pro Wohnung (Haushalt) Fr. 51.— Grundgebühr Landwirtschaftsbetriebe und Gewerbe Fr. 51.— Versiegelte Flächen (Dächer, Plätze, Strassen) pro m² Fr. —.33 Klärgebühr pro m³ Wasserverbrauch Fr. —.65 3. Abfallbeseitigung Grundgebühr pro Wohnung (Haushalt) Fr. 161.— Grundgebühr Landwirtschaftsbetriebe und Gewerbe Fr. 161.— Gewerbepauschale Nach geschätztem Aufwand 4. Kabelnetzgebühren Grundgebühr pro Wohnung (Haushalt) inkl. Urheberrechtsgebühren Fr. 150.— 5. Mehrwertsteuer
Ersatzwahl eines Mitgliedes und einer Präsidentin/eines Präsidenten der Primarschulpflege, Rest Amtsdauer 2014 bis 2018 Nach Ablauf der zweiten Frist liegen für die Ersatzwahl eines Mitgliedes und einer Präsidentin/eines Präsidenten der Primarschulpflege folgende definitive, gegenüber der Veröffentlichung vom 25. September 2015 teilweise veränderte Wahlvorschläge vor, welche in Anwendung der Vorschriften des Gesetzes über die politischen Rechte veröffentlicht werden: Als Mitglied:
Grundgebühren für das Jahr 2016 und Verbrauchsgebühren für die Zeit vom 1. Oktober 2015 bis 30. September 2016
Die Grund- und Verbrauchsgebühr-Ansätze verstehen sich exkl. Mehrwertsteuer. Für die Wassergebühren werden 2,5 %, für die Abwasser-, Abfallund Kabelnetzgebühren 8,0 % Mehrwertsteuer in Rechnung gestellt. Gegen diese Gebührenfestsetzung kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, mit schriftlich begründeter Eingabe beim Bezirksrat 8910 Affoltern am Albis, Rekurs erhoben werden.
Mettmenstetten, 9. Oktober 2015 Gemeinderat
Sammelstelle Püntenstrasse – ausserordentliche Schliessung Infolge Sperrung der Stationsstrasse bleibt die Entsorgungs-Sammelstelle Püntenstrasse am Samstag, 10. Oktober 2015, geschlossen. Wir danken für Ihr Verständnis. Stallikon, 28. September 2015 Gesundheitsbehörde Stallikon
Öffentliche Auflage eines Strassenprojektes Gemäss § 13 des Strassengesetzes wird der Bevölkerung folgendes Projekt zur Stellungnahme (Mitwirkung) unterbreitet:
Bestattungen Schüep, Hans Oscar
Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden.
Rifferswil, 9. Oktober 2015
Die Projektunterlagen liegen während 30 Tagen, von heute an gerechnet, in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf.
Als Präsidentin/Präsident:
In Anwendung von Art. 8 der Gemeindeordnung der Primarschulgemeinde und § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind bei der Wahl als PräsidentIn die Voraussetzungen für eine stille Wahl erfüllt. Der Gemeinderat als wahlleitende Behörde hat Beatrix Gallati als gewählt erklärt.
Einwendungen und Anregungen zum Projekt sind bis am 9. November 2015 in schriftlicher Form via Gemeindeverwaltung Rifferswil an den Kanton Zürich, Baudirektion, TBA, Projektieren und Realisieren, Walcheplatz 2, 8090 Zürich, einzureichen.
Weil bei der Wahl des Mitgliedes die Zahl der Wahlvorschläge diejenigen der zu besetzenden Stelle übersteigt, wird für die erforderliche Urnenwahl vom 22. November 2015 ein Wahlzettel ohne gedruckten Wahlvorschlag verwendet.
Die entsprechenden Unterlagen liegen ab heute während 30 Tagen in der Gemeindeverwaltung Rifferswil, Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil, zur Einsichtnahme auf.
644 Ettenbergstrasse, 3.600 bis 3.720 km, Umbau Bushaltestelle Bäumlisächer
Obfelden, 9. Oktober 2015
• Babamazid Farrokh, 1959, IT-Experte/Hausmann, Niederfeldstr. 24, Mettmenstetten • Kemmler Anja, 1972, Betriebsökonomin, Im Gjuch 1, Mettmenstetten
• Gallati Beatrix, 1969, Primarlehrerin, Garwidenstr. 15, Mettmenstetten
Gemäss § 13 des Strassengesetzes (StrG) wird das Projekt der Bevölkerung zur Mitwirkung/Stellungnahme unterbreitet:
geboren am 27. Oktober 1932, wohnhaft gewesen Im Stümel 4, 8914 Aeugst am Albis, verstorben am 29. September 2015. Die Abdankung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Der Friedhofvorsteher
Einwendungen und Anregungen zum Projekt sind bis spätestens 9. November 2015 in schriftlicher Form der Gemeindeverwaltung Wettswil am Albis, Ettenbergstrasse 1, Postfach 181, 8907 Wettswil am Albis, zuhanden der Baudirektion Kanton Zürich (Tiefbauamt, Projektieren und Realisieren), einzureichen. Wettswil am Albis, 9. Oktober 2015 Gemeinderat Wettswil am Albis
Vorprojekt für Postplatz wird ergänzt Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Hausen am Albis Unter der Federführung der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich wurden verschiedene Gestaltungskonzepte (Albis- und Zugerstrasse und Postplatz) geprüft und teilweise mit den betroffenen Landeigentümern abgesprochen. Dem Raumplanungsbüro skw, Zürich, wurde im Frühling 2015 der Auftrag für eine Konkretisierung des Gestaltungskonzeptes und ein Vorprojekt erteilt. Basis für die Organisation des Platzes und die Verkehrsführung bilden die konzeptionellen Überlegungen aus dem Betriebs- und Gestaltungskonzept (BGK) Hausen am Albis sowie die technischen Randbedingungen. Die technische Ausstattung des Bushofs wurde in Zusammenarbeit mit der PostAuto Zürich AG konzipiert. Der Postplatz liegt in Bezug auf die Ausrichtung der Bushaltekanten in einem Quergefälle, welches von der Albisstrasse zum Postgebäude verläuft. Im Vorprojekt wird festgelegt, wie die einzelnen Projektelemente in diesem Quergefälle zu liegen kommen. Der Postplatz ist als zentraler Platz für das Ortsbild von Hausen am Albis von grosser Bedeutung. Somit muss der Postplatz als attraktiver Aussenraum mit hoher Aufenthaltsqualität in Erscheinung treten. Die Überbauung Törlenmatt befindet sich zurzeit in der Realisierungsphase. Bezüglich der Gestaltung des Postplatzes bestehen einige Schnittstellen, welche im Rahmen des Vorprojekts mit Haag Landschaftsarchitekten abgeglichen wurden. Um die neuen Bushaltekanten zu realisieren, muss die Gemeinde von den Grundeigentümern das entsprechende Land erwerben. Das Vorprojekt wird aufgrund der Rückmeldung der Tiefbaukommission und des Gemeinderats ergänzt. Als nächster Schritt wird eine Vernehmlassung mit allen Beteiligten durchgeführt und anschliessend das Bauprojekt ausgearbeitet.
Verabschiedung der Teilrevision der Gemeindeordnung zuhanden der Urnenabstimmung vom 28. Februar 2016; Projekt «Radweg Türlen – Ersatz Wasserleitung und Kanalisationsleitung», Projekt- und Kreditbewilligung von 860 000 Franken; Projekt «Albisbrunnweg/Ersatz Wasserleitung», Projekt- und Kreditbewilligung von 168 000 Franken; Genehmigung Teilrevision der Zweckverbandsstatuten des Sozialzweckverbandes Bezirk; Genehmigung eines Projektierungskredites für einen Ersatzneubau Kindergarten und Schulraum Ebertswil von 620 000 Franken; Information neue Homepage (keine Beschlussfassung).
Die nächste Gemeindeversammlung findet am Mittwoch, 2. Dezember 2015, statt. Folgende Geschäfte werden traktandiert: Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2016 und Festsetzung des Steuersatzes auf 90 %;
Der Voranschlag für das Jahr 2016 sieht einen Aufwandüberschuss von 192 100 Franken vor. Das Budget basiert auf einem Steuerfuss von 90 % (Vorjahr 90 %) und einem Steuerertrag (100 %) von 7 388 889 Franken und
Der Postplatz ist als zentraler Platz für das Ortsbild von Hausen am Albis von grosser Bedeutung. (Bild Werner Schneiter) einem Grundsteuerertrag von 800 000 Franken. Der Gesamtaufwand liegt bei rund 19,8 Mio. Franken. Davon fallen 1,293 Mio. Franken auf die gebührenfinanzierten Bereiche. Es resultiert ein Finanzierungsfehlbetrag von 1 891 400 Franken. Es handelt sich bei diesem Betrag um die Investitionsausgaben in Verwaltungsvermögen und Finanzvermögen. Der Voranschlag wurde genehmigt und der nächsten Gemeindeversammlung wird beantragt, diesen ebenfalls zu genehmigen und den Gemeindesteuerfuss auf 90 % festzusetzen.
Feuerwehrverordnung mit Gebührenreglement Die gültige Feuerwehr-Verordnung mit dem Reglement über das FeuerwehrPikett aus dem Jahr 1981 entspricht grösstenteils nicht mehr den geltenden kantonalen Vorschriften. Gestützt auf das Gesetz über die Feuerpolizei und das Feuerwehrwesen (FFG) vom
24. September 1978, die Feuerwehrverordnung (FVO) vom 22. April 2009 sowie den Vollzugsvorschriften für das Feuerwehrwesen (VZV) vom 14. September 2010 des Kantons Zürich haben die Mitglieder der Feuerwehrkommission einen Entwurf für eine neue Feuerwehrverordnung mit Gebührenreglement zur Feuerwehrverordnung erarbeitet. Der Gemeinderat genehmigte die neue Feuerwehrverordnung mit Gebührenreglement und wird diese amtlich publizieren.
Neue Ortseingangstafeln Die bestehenden Veranstaltungsinformationstafeln werden im Jahr 2016 durch sechs neue Ortseingangstafeln ersetzt. Bei allen Ortseinfahrten wird die Bevölkerung über anstehende Veranstaltungen der verschiedenen Vereine und über Abstimmungsdaten oder Gemeindeversammlungen informiert. Die Gemeindeverwaltung wird die bisherigen Nutzer der Veranstaltungs-
Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Werner Schneiter Redaktion: Thomas Stöckli Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280
sind kaputte Baumwoll- und Baumwollmischgewebe, die in den TexaidWerken in Ungarn und Bulgarien zu Putzlappen geschnitten werden, und nochmals etwa 15 Prozent landen als defekte Wollsachen in ausländischen Spezialbetrieben, die daraus entweder Recyclingwolle oder Isoliermaterial produzieren. Knapp fünf Prozent sind leider Fremdstoffe, verschmutzte Sachen und Unrat, die korrekt entsorgt werden müssen.
Was gehört in den Texaid-Sack? Saubere Damen-, Herren und Kinderbekleidung aller Art, Bettwäsche, Frottéwaren, Strassen-, Sport-, Freizeitschuhe und Lederstiefel (bitte unbedingt immer paarweise gebunden), Gürtel und Taschen, Feder- und Daunenbettwaren. Alles andere gehört nicht in den Texaid-Sack und sollte entsprechend fachgerecht entsorgt werden.
Die Hilfswerke danken An Texaid sind zur Hälfte die sechs Zewo-zertifizierten Hilfswerke Schweizerisches Rotes Kreuz, Caritas Schweiz, Winterhilfe Schweiz, Kolping Schweiz,
Die Baukommission bewilligte an ihrer Sitzung vom 8. Juli 2015 das Baugesuch für den Neubau eines Rollsportparks und eines Biketrails auf dem Grundstück Nr. 3024. Unterdessen ist die Baubewilligung in Rechtskraft erwachsen. Die Gemeindeversammlung genehmigte am 19. März 2013 das Projekt für Individualsportarten Jonentäli mit einem Bruttokredit von 395 500 Franken zulasten des Erika-Wipf-Fonds. Das Projekt verzögerte sich infolge eines Rekurses. Der Gemeinderat musste zusätzlich ein Lärmgutachten erstellen lassen und ein neues Baugesuch einreichen. Die Gemeinde Hausen am Albis plant auf 2016 die Realisierung des Projekts. Daniela Bommer, Gemeindeschreiberin
Sammelaktionen auch im Bezirk Affoltern Vom 11. Oktober bis 11. November 2015 ist es wieder so weit: Texaid sammelt traditionsgemäss unter tatkräftiger Mithilfe örtlicher Samaritervereine und Kolpingfamilien ausgediente Bekleidung und Haushalttextilien in Zürcher Regionen. Die gefüllten Säcke kommen auf direktem Weg nach Schattdorf/UR ins Texaid-Sortierwerk. Denn erst das sorgfältige Sortieren macht aus unseren entsorgten Textilien wieder etwas Wertvolles. Am Erlös dieser Sammlung partizipieren die mitwirkenden karitativen Organisationen. Kleider, Schuhe und Haushalttextilien, die wir aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr möchten, sind für Menschen in wirtschaftlich schwachen Ländern, in denen fabrikneue Kleider für den Grossteil der Einwohner ein Luxus sind, noch durchaus wertvoll. Denn sie können sich unsere noch gut erhaltene Bekleidung, die wir in der Altkleidersammlung entsorgen, zu fairen Preisen leisten. Möglich macht dies allerdings erst die sorgfältige Sortierung, die quasi die Spreu vom Weizen trennt. Jedes Stück muss genau begutachtet werden, damit am Schluss gut 65 Prozent der Sammelware als noch tragbare Bekleidung neue Besitzer findet. Weitere 15 Prozent
Es ist Zeit für Texaid! Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.
informationstafeln über die Neuorganisation informieren und ein Baugesuch einreichen.
Solidar Suisse (vormals Schweizerisches Arbeiterhilfswerk) und das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz Heks beteiligt. Sie und ihre sogenannten Basisgruppen – regionale Samaritervereine und Kolpingfamilien – erhalten den Grossteil des erwirtschafteten Nettoerlöses. In den letzten zehn Jahren waren dies über 30 Millionen Franken, die wiederum für humanitäre Zwecke hierzulande eingesetzt wurden. (pd.) www.texaid.ch
Sammlungen auch im Bezirk Affoltern Die Texaid-Sammeldaten im Bezirk Affoltern: Samstag, 24. Oktober, in Aeugst, Aeugstertal und Stallikon (Sammlungen durch den Samariterverein Stallikon). Mittwoch, 28. Oktober, in Affoltern, Bonstetten, Ebertswil, Hauptikon, Hausen, inklusiv Vollenweid und Türlen, Kappel, Obfelden, Ottenbach, Rifferswil, Uerzlikon, Wettswil, Zwillikon (Sammlungen durch die Texaid-Equipe).
Am Sonntag, 11. Oktober, dürfen wir in Affoltern gleich zwei Geburtstagskindern gratulieren: Nelly Ebner-Höhn und Andres Paul Vetter feiern den 90. Geburtstag. Der Jubilarin und dem Jubilaren gratulieren wir herzlich zum «Runden» und wünschen einen schönen Festtag.
Zum 80. Geburtstag Morgen Samstag, 10. Oktober, feiert Irmgard Isler-Hüsler in Stallikon ihren 80. Geburtstag. Wir wünschen der Jubilarin ein schönes Geburtstagsfest und alles Gute.
Tief betroffen und sehr traurig müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass
Lena Schärer Hofstetter
Tullia Magdalena Fornaro-Burhop 30. April 1917 – 7. Oktober 2015
am 2. Oktober 2015 verstorben ist. Wir verlieren in Lena Schärer Hofstetter eine überaus geschätzte Mitarbeiterin und eine liebe Kollegin. Während 16 Jahren hat sie als Logopädin an der Primarschule Affoltern am Albis gewirkt. Ihre liebenswerte Art, ihr einfühlsames und klares Umgehen mit Menschen und ihr engagiertes Arbeiten für die Schule werden uns fehlen. Sowohl im Schulhaus Semper wie auch in der ganzen Primarschule Affoltern wird sie eine schmerzliche Lücke hinterlassen. Der Trauerfamilie wünschen wir viel Kraft und Zuversicht in dieser schweren Zeit und entbieten ihr unsere herzliche Anteilnahme.
Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 9. Oktober 2015, 13.30 Uhr, auf dem Friedhof Aeugst am Albis statt, die Trauerfeier um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Aeugst. Auf Wunsch der Verstorbenen wird auf das Tragen von Trauerkleidung verzichtet.
Bonstetten Bauherrschaft: Wohnbaugenossenschaft «Lueg is Land» Buchs, Postfach 5, 8906 Bonstetten Projektverfasser: LABOR3, Tobias Werner, Schachenstrasse 118, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Energetische Sanierung der Gebäudehüllen, (Fassadendämmung, ohne Aussteckung), Friedhofstrasse 51–75, Kat.-Nr. 2113, Zone Kernzone (KB)
Nach einem erfüllten Leben mit aller Liebe, Hingabe und Fürsorge für die, um die sie sich sorgte, verstarb unser liebes Mami, Schwiegermami, Oma, Grossmami und Urgrossmami. In liebevoller Erinnerung: Hans und Hanni Läng-Studer mit Familie Rosmarie Tobler-Läng mit Familie Tullia Baumann und Marco Binkert mit Familie Walti und Hedy Fornaro-Krieg mit Familie Ruedi und Jacqueline Fornaro-Kluser mit Familie Kathrin Birrer und Dani Häusermann mit Familie Anverwandte und Freunde
Primarschulpflege Affoltern am Albis Schulleitungen und Kollegium
Aeugst am Albis Bauherrschaft: Charles Schaller, Sennweidweg 3, 8914 Aeugstertal Bauvorhaben: Aufgestellte Luft/Wasser-Wärmepumpe, Sennweidweg 3, Aeugstertal, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 24, GV-Nr. 313, Zone K2 A
Die Abdankung findet am Montag, 12. Oktober 2015, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Hedingen statt. Anschliessend Trauergottesdienst in der reformierten Kirche. Anstelle von Blumenspenden gedenke man des Vereins Spitex Knonaueramt, 8910 Affoltern am Albis, Postkonto 87-267156-1, IBAN CH780900 0000 8726 7156 1. Wir versenden keine Leidzirkulare im Bezirk Affoltern.
Traueradresse: Walti Fornaro, Kaltackerstrasse 18, 8908 Hedingen
Hedingen Gesuchsteller: Alpha Group AG, Weissbadstrasse 14, 9050 Appenzell Bauprojekt: Ausbau Dachgeschoss zu Wohnraum, Gehrrebenstrasse 6, Vers.Nr. 711, Gehrrebenstrasse 8, Vers.-Nr. 712, Kat.-Nr. 1617, Wohnzone W2.0
Unendlich traurig müssen wir Abschied nehmen von unserem allerliebsten Mami, besten Omi, Schwiegermami, unserer Schwester und Freundin
19. September 1951 – 2. Oktober 2015
Bauherrschaft: Theodor und Sophie Frey, Dachlissen 110, 8932 Mettmenstetten Vertreter: EES Jäggi-Bigler AG, Industriestrasse 15, 4554 Etziken Bauprojekt: Einbau Photovoltaik-Anlage auf dem südseitigen Satteldach beim best. Schopfgebäude, Vers.-Nr. 1688, Kat.-Nr. 1023, Dachlissen 110a (Kernzone KB)
Bescheiden und einfach hast Du gelebt und unermüdlich für uns gesorgt. Was Du uns gegeben hast, dafür ist jeder Dank zu klein. Von früh bis spät, tagaus, tagein, hast Du uns immer Deine Liebe geschenkt. Trotz schwierigen Zeiten warst Du jederzeit für uns da. Viel Müh’ und Arbeit kanntest Du, mit allem warst du stets zufrieden, nun schlafe sanft in ewiger Ruh’. Mami, wir vermissen Dich sehr und werden Dich immer in unserem Herzen tragen.
Bestattungen Hedingen In Bülach ist am 2. Oktober 2015 gestorben:
Kleiner geb. Gyr, Gertrud Annetta geboren am 19. September 1951, von Maschwanden ZH, geschieden, wohnhaft gewesen in Hedingen, Riedstr. 8.
Annetta «Jeannette» Kleiner-Gyr
Ich kreise um Gott, um den uralten Turm, und ich kreise jahrtausendelang; und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm oder ein großer Gesang. Rainer Maria Rilke
Hans Schüep geboren am 27. Oktober 1932, ist am 29. September 2015 gestorben.
Andrea und Michi Grambor-Kleiner mit Jamie und Kelly Frank Kleiner und Mirella Greber Marc und Jennifer Kleiner-Lang Geschwister, Verwandte und Freunde
In seinem Andenken wird am Sonntag, den 22. November 2015, um 17.00 Uhr in der Kirche Aeugst am Albis musiziert.
Die Abdankungsfeier findet am Dienstag, 13. Oktober 2015, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Hedingen statt.
Rita Schüep-Brun und Familie
Auf Wunsch von unserem Mami bleibt die Urne im Familienbesitz. Deshalb bitten wir von Grabschmuck abzusehen. Traueradresse: Andrea Grambor-Kleiner, Spitzackerstrasse 13, 8304 Wallisellen
Abschiedsgottesdienst in der Kirche Hedingen am Dienstag, 13. Oktober 2015, 14.00 Uhr.
Es ist schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren. Tröstend ist es zu wissen, dass ihn so viele Menschen geliebt, geschätzt und geachtet haben. Wir danken allen, die mit uns mitgefühlt und ihre Teilnahme gezeigt haben beim Abschied von
In Hedingen ist am 7. Oktober 2015 gestorben:
Fornaro geb. Burhop, Tullia
R I N G R A Z I A M E N TO
geboren am 30. April 1917, von Hedingen ZH und Känerkinden BL, verwitwet, wohnhaft gewesen in Hedingen, Kaltackerstrasse 18.
L’onestá fu il suo ideale, il lavoro la sua vita, la famiglia il suo affetto. I suoi cari ne serbano nel cuore la memoria
Abschiedsgottesdienst und Erdbestattung in Hedingen am Montag, 12. Oktober 2015, 14.00 Uhr.
Giovanni Garelli 22 maggio 1930 – 13 settembre 2015
Die Familie Garelli bedankt sich herzlich bei den Ärzten des Spitals Limmattal und des Universitätsspitals in Zürich. Ganz besonderen Dank auch an Herrn Peter Vögeli, Mario und Luciana De Carli und Familie Rames. Oktober 2015
Vreny Schafroth-Schwegler Die vielen Zeichen der Freundschaft und die grosse Unterstützung während der kurzen Krankheit haben uns tief bewegt. Für die einfühlsamen Worte, die tröstenden Umarmungen, die Hoffnung und Kraft spendenden Briefe, die schönen Blumen und die vielen grosszügigen Spenden danken wir allen. Ein besonderer Dank gilt dem Team der Villa Sonnenberg für die liebevolle Pflege, dem Pfarrpaar Renate und Walter Hauser für die persönliche und einfühlsame Abdankung sowie Anette Bodenhöfer und Annadora Müller für die musikalische Begleitung. Vreny fehlt uns sehr. Im Oktober 2015
Gründungsschwindel doch nicht nachgewiesen Schuldsprüche des Bezirksgerichts Affoltern aufgehoben Laut Anklage hat ein Schweizer Unternehmer bei der Gründung einer Fluggesellschaft in Affoltern ein kurzfristiges Darlehen von 100 000 Franken wahrheitswidrig als Firmenkapital ausgegeben. Nicht zu beweisen, befand nun das Obergericht und hob die erstinstanzlichen Schuldsprüche des Bezirksgerichts Affoltern auf. ................................................... von attila szenogrady
«Das Beschleunigungsgebot wurde klar verletzt», führte der Vorsitzende des Obergerichts am letzten Montag anlässlich des Berufungsprozesses aus. Kein Wunder. So gingen die Vorwürfe der Anklage auf den Frühling 2006 zurück. Genauer auf den 23. Mai, als der Beschuldigte auf dem Notariat in Affoltern am Albis erschien und zusammen mit seiner Frau sowie einem Geschäftspartner das neue Unternehmen «Swiss Business Flyers AG» notariell beglaubigen liess. Dabei reichte der beschuldigte Kaufmann den Behörden eine Bescheinigung der Credit Suisse ein, wonach ein Gründungskapital von 100 000 Franken einbezahlt worden sei. Das hochgesteckte Ziel der Gesellschaft war es, Flugzeuge nicht nur zu kaufen, sondern auch zu betreiben. Laut Anklage handelte es sich beim behördlichen Akt in Affoltern um einen strafbaren Gründungsschwindel. So fand die Staatsanwaltanzeige
schaft während den Ermittlungen zu einem grossen Aktienbetrug heraus, dass es sich beim zur Gründung notwendigen Aktienkapital lediglich um ein kurzfristiges Darlehen gehandelt hatte. Mit anderen Worten: Der Beschuldigte hatte sich kurzfristig bei einer anderen Finanzfirma 100 000 Franken für den Gründungsakt in Affoltern ausgeliehen und nach dem Eintrag ins Handelsregister an den Kreditgeber sogleich wieder zurückgegeben. Nur ein Jahr später soll der Beschuldigte die gleiche Masche bei einer Firmengründung im Kanton Zug eingesetzt haben. Erneut im Rahmen eines Deliktsbetrages von 100 000 Franken. Im letzten Februar musste sich der heute 62-jährige Beschuldigte zuerst am Bezirksgericht Affoltern verantworten, macht einen Verbotsirrtum geltend und beteuerte dort noch vergebens seine Unschuld. So wurde er wegen mehrfacher Urkundenfälschung und mehrfachen Erschleichens einer falschen Beurkundung zu einer bedingten Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu 70 Franken verurteilt. Zudem sollte er die Gerichtsgebühr von 2000 Franken tragen. Das Landgericht stufte die Darstellungen des Beschuldigten als blosse Schutzbehauptungen ein.
Wohl selbst ein Opfer Die Verteidigung legte Berufung ein und verlangte jetzt vor Obergericht umfassende Freisprüche. Er stellte sei-
nen Klienten selbst als Opfer eines amerikanischen Geldgebers dar. So hatte der US-Kaufmann dem Beschuldigten versprochen, rund zwei Millionen US-Dollars in das Flugprojekt einzuschiessen. Dazu sei es allerdings nie gekommen. Der Beschuldigte habe die 100 000 Franken bloss als legalen Überbrückungskredit angesehen. Letztendlich habe ein anderer Investor beide vom Beschuldigten gegründete Firmen aufgekauft. Womit niemand zu einem finanziellen Schaden gekommen sei.
Freispruch mangels Beweisen Diesmal hatte das Plädoyer des Verteidigers Erfolg. Im Gegensatz zum Bezirksgericht Affoltern kamen die Oberrichter diesmal zu umfassenden Freisprüchen. Es sei dem Beschuldigten schlicht nicht nachzuweisen, ob er zur Zeit der Firmengründung um einen Schwindel gewusst habe. So sei er damals davon ausgegangen, dass der Amerikaner und ein weiterer Geschäftspartner für die Rückzahlung der Kredite verantwortlich gewesen seien. Mit Fremdkapital eine Firma zu gründen, sei zudem grundsätzlich zulässig, führte der Gerichtsvorsitzende zu den Freisprüchen aus. Mit diesem Urteil wurde dem entlasteten Kaufmann eine ansehnliche Prozessentschädigung von 30 000 Franken zugesprochen. Die Forderung nach einem zusätzlichen Schmerzensgeld wiesen die Oberrichter mangels Begründung allerdings zurück.
Martin Walker las aus seinem Buch «Hotel Schräg» und amüsierte damit die Gäste zwischen den verschiedenen Gängen. (Bild Regula Zellweger)
Zeitreise in die Innenwelt eines Hotels, inklusive Essen Martin Walker las aus «Hotel Schräg» Zu den schrägen Geschichten über die schrägen Menschen im schrägen Hotel gab es am vergangenen Freitag in der Buchhandlung Scheidegger nicht wirklich schräges, sondern währschaftes Essen: Älpler-Magronen mit Apfelmus. Inmitten von Bücherregalen erwarteten die Besucher der Lesung von Martin Walker festlich gedeckte Tische. ................................................... vn regula zellweger «Hotel Schräg» ist der erste Roman des Zürchers Martin Walker, nicht zu verwechseln mit seinem schottischen Namensvetter, der Kriminalromane schreibt. Martin Walker, geboren 1965, ist freier Journalist, Autor und Verleger. Die Hauptthemen des ehemaligen Redaktors des «Schweizer Buchhandels» sind Verlagswesen, Buchhandel, Reisen, Gastronomie. Gastronomie und Hotellerie kommen im neuen Buch ausgiebig zum Zug, und die Reise führt nach St. Meinrad, in ein fiktives Bergkaff der Schweiz. Hier wird das Hotel «Schräg» seit vier Generationen von «Schrägs» geführt. Einer ist schräger als der andere. Und alle wurden im Zimmer Nummer fünf des Hotels gezeugt. Schräg sind auch die Gäste im «Slant House» – und wenn man ihre Geschichten hört, ist man kurz verunsichert: Hat wirklich der Maler Kasimir Malewitsch den Riz Casimir erfunden – unter dem Motto «Bunter geht es nicht»? Karl Schräg, der erste der SchrägDynastie, erfand mit dem Kaffeelöffel mit der Prägung «Greetings from here» das erste global vermarktbare Werbemittel. Diese Geschichten zwischen Wahrheit und Ulk las Martin Walker mit sehr ruhiger, eher leiser Stimme.
Es blieb den Zuhörenden gar nichts anderes übrig, als an seinen Lippen zu hängen. Umso willkommener war der Wechsel von Lesungen mit einzelnen Menügängen, gekocht von Ursula und Martin Grob.
Unterhaltsam, lustig, nie doof Ursprünglich gab ein Hotel in Italien, das der Autor vor zehn Jahren einmal und nie wieder besucht hatte, den Impuls zu diesem Buch. Walker berichtete von einer Erfahrung, die viele Autoren teilen: «Die Romanfiguren entwickeln sich scheinbar unabhängig vom Autor.» Walker macht jeweils in Gedanken Interviews mit seinen Protagonisten, lässt die fiktiven Menschen sich entwickeln. Geprägt ist sein Buch auch vom längeren Aufenthalt in Tadschikistan. Dies mag der Grund sein, dass auch ein Baktrisches Kamel, auch Trampeltier genannt, nicht nur erwähnt wurde, Walker faltete sogar eines in Origami-Technik aus Papier. «Das Schwere liegt mir nicht so. Es soll lustig, aber nicht doof sein», erklärte er – und weiss genau, dass dies eine schwierige Gratwanderung bedeutet. Die Martin Walker mit seinem Buch «Hotel Schräg» hervorragend geschafft hat. anzeige
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EnergieRegion Knonauer Amt – ein Projekt der 14 Ämtler Gemeinden Die Standortförderung im Einsatz für eine nachhaltige Energiezukunft der Region Das Knonauer Amt soll seinen ländlichen Charakter behalten, seine Naturvielfalt und seinen Erholungswert. Deshalb hat die Standortförderung Knonauer Amt das Sichern und Fördern der Nachhaltigkeit von Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft als oberste Zielsetzung. Zur nachhaltigen Entwicklung in diesen Bereichen gehört auch der Energiebereich – Energieeffizienz und das Setzen auf erneuerbare Energiearten. ................................................... von marcel r. streiff* Im Auftrag der 14 Ämtler Gemeinden setzt sich die Standortförderung Knonauer Amt im Rahmen ihres Projekts «EnergieRegion» aktiv für nachhaltige Energie-Zukunft in unserer Region ein. Und dies nicht erst seit dem Fukushima-Effekt. Eine privat initiierte Arbeitsgruppe packte 2008 unter dem Titel «Energie-Zukunft» die ersten Arbeiten an und schaffte Grundlagen, welche es den Gemeinden und der Region ermöglichten, zielgerichtet zu wirken. Dabei war klar, der Weg geht über den Gemeindepräsidentenverband und die Standortförderung, die schon seit 2004 gute Arbeit leisteten und die notwendige Struktur aufwiesen. Die Gruppe konnte dank Unterstützung aus der Wirtschaft eine Studie in Auftrag geben, welche aufzeigen sollte, wie viel der 2050 von der Region benötigten Energie in der Region selbst produziert werden könnte. Im März 2010 wurde die Studie den Gemeinden präsentiert und übergeben. Daraufhin nahmen die Gemeinden eine energiepolitische Bestandsaufnahme nach Energiestadt vor. Der erste Schritt in eine nachhaltige Energie-Zukunft war gemacht.
Was enthält das Projekt EnergieRegion Knonauer Amt? Die Ämtler Gemeinden sind sich über die Ziele und Ausrichtung ihrer räumlichen Energieplanung weitgehend einig. Sie tun vieles, damit die Region das Ziel gemäss Potenzialstudie bis 2050 erreicht, dass 80 % des Energiebedarfs (ohne Verkehr) regional mit erneuerbaren Energien gedeckt wird.
Eine Idee, die schon zu reden gab: Die Autobahn A4, überdacht mit einer riesigen Fotovoltaik-Anlage. (Archivbild) Damit dies erreicht werden kann, ist die Standortförderung beauftragt, im Rahmen ihres Schwerpunktprojekts EnergieRegion Knonauer Amt in den Bereichen Energie-Produktion, Energie-Effizienz sowie Mobilität und Wissen zukunftsträchtige Projekte zu suchen, sondieren und initiieren. Auch gehört es zum Auftrag der Standortförderung mögliche Förderprogramme von Bund und Kanton zu eruieren und nach Möglichkeit zu partizipieren. So konnten zum Beispiel kürzlich vom BFE (Bundesamt für Energie) 20 000 Franken Fördergelder gesichert werden, die in das Teilprojekt Energieeffizienz einfliessen.
EnergieRegion sind wir alle Regionale Entwicklung ist das Ergebnis eines komplexen Zusammenspiels verschiedener Akteure, Massnahmen und Rahmenbedingungen. Eine nachhaltige Regionalentwicklung mit einer hohen Akzeptanz ist nur unter Einbe-
zug aller wichtigen Akteure möglich. Das heisst, dass der Einbezug von Wirtschaft, Interessensvertretern und der Gesellschaft in den Prozess sichergestellt sein muss. Im Projekt EnergieRegion Knonauer Amt war dies von
Aktuelle Projekte Regionale Energieberatung: Jeden Dienstagnachmittag von 14 bis 19 Uhr. Stromeffizienz-Programm, Ersatz Elektroboiler, Umwälzpumpen, Beleuchtung optimieren: Jetzt Förderbeitrag sichern! Energieeffizienz im Unternehmen: Investieren in Energieeffizienz lohnt sich auch betriebswirtschaftlich. Mehr Informationen zur Standortförderung Knonauer Amt sind unter www.knonauer-amt.ch und zum Projekt EnergieRegion Knonauer Amt unter www.energieregion-knonaueramt.ch zu finden.
Anfang an der Fall und das Knonauer Amt nimmt hier schweizweit eine Vorbildfunktion ein. Die 14 Gemeinden der Region stellen heute über die Standortförderung sicher, dass alle wichtigen Akteure eingebunden sind, indem Sie die Standortförderung mit der Koordination sämtlicher Aktivitäten der gesamten Projektorganisation beauftragt hat. Dies findet im Bereich Informationsveranstaltungen, Auftritt, Öffentlichkeitsarbeit, PR, Berichterstattungen etc. statt. Sie ist auch zuständig für das CI/CD des Projekts und legt Standards für Kommunikationsmittel fest. Unterstützt wird die Standortförderung von der Support-Gruppe (mittlerweile als Verein organisiert), die von den Initianten und weiteren Partnern ins Leben gerufen wurde, sowie weiteren wichtigen Partnern aus der Wirtschaft. Durch dieses Vorgehen ist die Wirksamkeit der Projekte für die regionale Entwicklungsstrategie und die Einbettung in die gesamthafte Projekt-
und Strategielandschaft zur Erreichung der Kernziele im Bereich, Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft gewährleistet. Statt Einzelinteressen zu vertreten, die sich gegenseitig aufheben könnten, verfolgen wir einen gemeinsamen Weg der Entwicklung und fördern die gemeinsame Nutzung von Ressourcen und Schaffung von Synergien innerhalb der Region. Durch die Förderung der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz werden wichtige Impulse in der regionalen Entwicklung gesetzt. Diese stärken die regionale Wirtschaft, schaffen lokal Arbeitsplätze und erschliessen neue Einkommensquellen für die Bevölkerung. Dies trägt zur Erhöhung der Wertschöpfung der Gemeinden und der Region bei. Ganz im Sinne der Ziele für eine nachhaltige Entwicklung von Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft im Bezirk Affoltern. *Der Autor ist Standortförderer im Knonauer Amt
Dentalassistentin mit Erfahrung per 1. Januar 2016 für den Grossraum Affoltern am Albis gesucht. Bewerbungen unter Chiffre 4436, Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis.
Stellenanzeiger Wir sind ein kleines dynamisches Unternehmen, spezialisiert auf Kleinserien und Einzelfertigung. Mit rund 20 Mitarbeitern lösen wir anspruchsvolle Aufgaben für unsere Kunden im Apparate- und Maschinenbau. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung einen
«Drüsiges Euter und gute Beckenlage» Fast 300 Tiere an der Viehschau des Braunviehzuchtverbandes Oberamt in Hausen
Vorführen der Tiere. Ein gut aufgehängtes, drüsiges Euter garantiert eine hohe Milchleistung. (Bilder Werner Schneiter) ................................................... von werner schneiter
enn die Kuhherde durchs Dorf zieht und auf der Strasse braune Spuren hinterlässt, helles und dumpfes Glockengebimmel ertönt – dann steht die Viehschau an, wie am Mittwochvormittag in Hausen. Sie ist gleichsam Leistungsparade, Brauchtum und ein gesellschaftliches Ereignis, bei dem Bauern nicht unter sich bleiben. Sie nutzen zwar das Auffahren der Tiere zum Fachsimpeln, können sich aber auch mit der nicht-bäuerlichen Bevölkerung austauschen. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung sinkt in der Schweiz kontinuierlich. Auch im BVZV, dem Braunviehzuchtverband Oberamt (dem die Gemeinden Hausen, Kappel, Rifferswil, Aeugst, Stallikon einschliesslich Gut Mädikon angehören), sinkt die Mitgliederzahl. Derzeit sind es noch 35. «Bei einem Generationenwechsel will der Nachwuchs den Hof oft nicht mehr weiterführen. Und auch der Milchpreis ist alles anderes als attraktiv», sagt BVZV-Präsident Hans Stettler. Immerhin konnte er am Mittwoch eine stattliche Zahl Bauern begrüssen, die insgesamt annähernd 300 Tiere
zum Albishof brachten. Regen hatte den Boden zwar etwas aufgeweicht. «Regen ist auch für uns Bauern im Moment wichtiger als ein Herbsttag mit Sonnenschein», sagte der Präsident via Mikrofon, derweil die Bauern ihre Tiere vor der Bewertung durch die Experten mit Wasser und Bürste von Kot und Dreck befreiten. Schliesslich wurden die Kühe abteilungsweise in den «Ring» geholt. Dort paradierten sie, geführt vom Meister oder Personal, im Kreis und kritisch beäugt vom Experten Ueli Küpfer. Dieser hielt inne, beugte sich nach vorn, griff ans Euter und signalisierte dem Bauern per Handzeichen, wo der die Kuh einzureihen hat; die Beste steht natürlich vorne in der Reihe. Zwischen Volksmusikklängen dann fachmännische Erläuterungen: Da war von trockenem Fundament, gut aufgehängtem Euter mit gut sitzenden Zitzen die Rede, von einer optimalen oberen Linie und guter Beckenlage und grosser Kapazität. «Eine hervorragende Hochleistungskuh. Ich gratuliere dem Züchter», tönte es über den mit etlichen Zuschauern gesäumten Platz. Der Züchter schmunzelte und zog zufrieden an der «Krummen». «Super», sagt sein Kollege. Anerken-
nung und keine Spur von Neid. Unübersehbar, dass es sich um Milchkühe handelt: Es sind in der Regel keine massigen Tiere mit viel Fleisch, aber die wuchtigen Euter deuten die grosse Milchleistung an. Nach den Worten von Hans Stettler gibt es im Verband Züchter mit Tieren, die pro Laktation 15 000 Kilo Milchleistung erbringen. Das ist natürlich überdurchschnittlich. «Ab 9000 Liter darf von einer sehr guten Leistung gesprochen werden», ergänzt der BVZV-Präsident. Wichtig sei das Tierwohl, zu dem viel Bewegung, ausreichend Platz und jederzeit zur Verfügung stehendes Futter beitrage. Leistung ist, wie gesagt, das eine: Die Viehschau ist auch ein Festtag und die Wahl der Miss Oberamt auch eine Show fürs nicht-bäuerliche Publikum. Ausgezeichnet wurden aber auch die Kuh mit der höchsten Lebensleistung und jene mit den schönsten Eutern. Am Abend dann, wenn die Tiere längst wieder zu Hause sind, steigt im Albishof die «Stierechilbi». Bei dieser Gelegenheit werden die Wanderpreise verteilt und Prämien ausbezahlt. Dazu erhält jedes Vereinsmitglied ein Nachtessen. – Gestern Donnerstag war Viehschau in Mettmenstetten (nach Redaktionsschluss).
Damit es dem Experten gefällt: Reinigen der Kühe vor der Bewertung.
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Experte Ueli Küpfer schaut genau hin.
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Die Landvogtei Knonau wird konfessionelle Grenzregion Das Knonauer Amt und die 15er-Jubiläen (7): Die Glaubensspaltung durch die Reformation Das Jahrhundert nach der Schlacht bei Marignano von 1515 veränderte das Leben der Bevölkerung der 1512 formell gegründeten Landvogtei Knonau. Nicht wegen der Feldzüge eidgenössischer Truppen in Norditalien, sondern wegen der Glaubensspaltung, als Folge der Reformation in Zürich. Unversehens sah sich die Region anlässlich der Kappeler Kriege im Brennpunkt der Auseinandersetzung.
die Knie zwingen. Im ersten Kappelerkrieg waren die katholischen Waldstätte dermassen ausgehungert, dass sich ihre Truppen bereit erklärten, nach einer gehörigen Verpflegung wieder abzuziehen. Später wurde dieser Akt des – vermutlich gemeinsamen – Essens als «Kappeler Milchsuppe» verherrlicht. Diese Milchsuppe änderte allerdings nichts an den strategischen Gegensätzen zwischen den protestantischen Städten und der katholischen Innerschweiz. Zwingli plante, in einem kurzen Überraschungsfeldzug katholische Kirchen zu plündern sowie die Frauen und Kinder der führenden Männer als Geiseln zu nehmen. Gleichzeitig war das Rathaus von Schwyz «gut anzuzünden», um damit das ganze Dorf niederzubrennen.
................................................... von bernhard schneider Im 16. Jahrhundert hatte jeder Wehrpflichtige eine Waffe zu Hause. Raufereien wurden daher nicht nur mit den Fäusten, sondern auch mit dem Schwert ausgetragen, wobei übermässiger Alkoholkonsum nicht selten ein auslösender Faktor war.
Raufereien mit Waffen Ein bekannter Raufbold war der Maschwander Joachim Plöni, der 1525 vor Gericht kam, weil er es nach dem Wirtshausbesuch nicht bei einer Schlägerei mit den Fäusten bewenden liess, sondern seinen Bruder anwies, zu Hause sein Schwert zu holen. Plöni verzichtete zuerst auf dessen Einsatz, da man sich einigte, ins Wirtshaus zurückzukehren, um weiterzutrinken. Auf dem Heimweg eskalierte die Situation jedoch wieder. Zum Glück für alle Beteiligten gelang es Plönis Frau, ihn an der Tötung seines Widersachers zu hindern. Solchen Gewaltausbrüchen wollte die Stadt Zürich mit dem Ausbau ihrer Herrschaftsorganisation – in Kappel für den geistlichen, in Knonau für den weltlichen Bereich – Einhalt gebieten. Dies gelang nur schon deshalb ungenügend, weil auch viele Angehörige der städtischen Oberschicht Raufhändeln keineswegs abgeneigt waren. Ein Grossteil der Männer – auch Reformator Zwingli – hatte die Mailänder Feldzüge miterlebt, bei welchen die Waffen mehr Durchsetzungskraft hatten als das wohlformulierte Wort. So sozialisiert, blieb ihnen der Einsatz der Waffe auch zuhause geläufig.
Bündnisgeflecht am Ende? Hatten sich die eidgenössischen Orte bei den Burgunder- und den Mailänderkriegen noch einigermassen um eine gemeinsame Haltung bemüht, schien das Bündnisgeflecht mit der Reformation sein Ende erreicht zu haben. Die Innerschweizer stellten sich auf den Standpunkt, die Bünde der Alten Eidgenossen seien im alten Glauben vor Gott und den Heiligen beschworen worden. Sie beschlossen, die Bünde so lange nicht mehr zu erneuern, bis die reformierten Städte zum
Der markante, lateinisch beschriftete Zwinglistein von 1838 zu Ehren des Reformators auf der kleinen Anhöhe zwischen Kappel und Hausen, südlich der Albisstrasse. (Bild Erika Schmid) alten Glauben zurückkehrten. Beide Seiten verstärkten in der Folge ihre Bündnisse ausserhalb der Eidgenossenschaft. Nicht alle Säuliämtler Gemeinden waren begeistert von der 1525 abgeschlossenen Zürcher Reformation. Die «guten» Kirchgemeinden Affoltern, Hausen, Hedingen, Knonau und Rifferswil hatten die mittlerweile verbotenen Bilder im folgenden Jahr bereits aus ihren Kirchen entfernt, die Hedinger und Knonauer allerdings nur widerwillig. Hauptikon unterstützte die Reformation in der – berechtigten – Hoffnung, sich so von der Kirchgemeinde Baar lösen zu können. Hingegen verweigerten die Bonstetter, Maschwander, Mettmenstetter und Ottenbacher dem diesbezüglichen Befehl aus Zürich den Gehorsam, worauf der Landvogt von Knonau die Bilder auch aus diesen Kirchen entfernen liess.
Pfarrer als Totschläger Die Ottenbacher begründeten in der Umfrage des Zürcher Rats ihre ablehnende Haltung der Reformation gegenüber dahingehend, dass sie befürchteten, der drohende Krieg gegen die katholischen Nachbarn könnte ausbrechen, wenn sie sich zur protestantischen Kirche bekennen würden. Hinzu kam, dass das – katholische – Luzerner Stift Sankt Leodegar der wichtigste Zehntherr in Ottenbach war. Und vielleicht trug auch der Protest gegen den Ottenbacher Pfarrer Hans Klinger zu dieser Haltung bei. Die Ottenbacher bezeichneten diesen als «Trinker und Schläger» – eine Ein-
schätzung, die auch Reformator Zwingli teilte. Pfarrer Klinger hatte 1517 den Seiler Hans Götz getötet. Die Familie Götz forderte nun den Kopf Klinglers. 1518 entbrannte deshalb in Zürich eine heftige Auseinandersetzung. Der Rat gewährte Klinger, der als Feldprediger an der Schlacht bei Marignano teilgenommen hatte, zwar seinen Schutz, zumal auch sein Widersacher nicht ganz unbescholten war: Dieser hatte sich 1482 an einem Überfall auf Kaufleute beteiligt und 1485 bei einer Rauferei ein Auge verloren. Dennoch wurde der Rat der Sache überdrüssig und versetzte Klinger 1519 nach Ottenbach. Zu seiner Amtseinsetzung, am 26. Januar erschienen Bürgermeister Felix Schmid und die übrigen Mitglieder des Kleinen Rats der Stadt Zürich in der Kirche Ottenbach. Um die Toleranz für seine Eskapaden bei den gnädigen Herren von Zürich nicht zu gefährden, erwies sich Klinger als eifriger Anhänger der Reformation. Die Reformation fand in einer Zeit voller sozialer Erschütterungen statt. Bauernkriege tobten in weiten Teilen Europas. Den städtischen Obrigkeiten – beispielsweise in Zürich und Bern – gelang es, die sozialen Probleme auf die theologische Ebene zu bringen. Deshalb wurden die Kämpfe um den richtigen Glauben nicht nur mit verbalen Disputen und Streitschriften ausgefochten, sondern auch durchaus handfest: Drei Jahrhunderte lang floss im Anschluss an die Glaubensspaltung unter dem Vorwand des Glaubens sehr viel Blut, in Kriegen, aber auch in Ketzerprozessen.
Der Kappeler Abt Joner
Literaturverzeichnis Für diesen Teil der Serie verwendet: Thomas Huonker und Peter Niederhäuser, 800 Jahre Kloster Kappel, Orell Füssli Zürich 2008. Thomas Maissen, Schweizer Geschichte im Bild, Baden 2012. Hans Conrad Peyer, Verfassungsgeschichte der alten Schweiz, Schulthess Zürich 1978. Guy P. Marchal, Die «Alten Eidgenossen» im Wandel der Zeiten, in: Innerschweiz und frühe Eidge-
nossenschaft, Band 2, S. 309-403, Olten 1990. Helmut Meyer, Der Zweite Kappeler Krieg, Zürich und Affoltern am Albis 1981. Bernhard Schneider, Ottenbachs Bevölkerung im Wandel der Zeit, Ottenbach 1986. Bernhard Schneider, Von den Klostergütern zur selbständigen Gemeinde: Kappel am Albis im Wandel der Zeit, Zürich 1988.
Einer der starken Männer der Zürcher Reformation war der Kappeler Abt Wolfgang Joner, der sich an die Spitze der Landgeistlichen stellte, um den Zürcher Reformator Ulrich Zwingli zu unterstützen. Entscheidenden theologischen Einfluss auf ihn übte der damalige Kappeler Schulmeister und spätere Zwingli-Nachfolger, Heinrich Bullinger, aus. Joner übernahm die Aufgabe, die Dorfgeistlichen der Landvogtei auf eine Linie zu bringen. So wurde der Maschwander Pfarrer Konrad Heffelin, der weiterhin katholische Gottesdienste feierte, 1524 aus einer Predigt heraus verhaftet, gefan-
gen gesetzt, gebüsst und verbannt. Dabei handelte es sich auch um einen Kampf zwischen der Dorfgemeinde, die 1505 anlässlich der Loslösung von der Pfarrgemeinde Mettmenstetten das Recht erhalten hatte, den Pfarrer selbst zu wählen, und der Stadt Zürich, die ihrerseits auf dem Pfarrwahlrecht beharrte. Während Heffelin als Konservativer abgesetzt wurde, stolperte der Knonauer Pfarrer, Rudolf Ammann, über seine zu progressive reformationsfreundliche Haltung. Er wurde 1533 unter dem Vorwand des Ehebruches abgesetzt – ein Tatbestand, den man Zwingli als Vater zumindest eines unehelichen Kindes durchaus auch hätte vorwerfen können. Abt Joner setzte die Interessen der Stadt Zürich bis zu seinem Tod vehement in den Ämtler Kirchgemeinden durch. Als Dank dafür durfte er auch im reformierten Zürich den Titel «Abt des Klosters Kappel» führen. Wie schon im Alten Zürichkrieg war Kappel während der nachreformatorischen Kriege der militärische Stützpunkt der Zwinglistadt an der Südgrenze der Herrschaft und stand entsprechend im Brennpunkt des Geschehens. Auch die Hintergründe der Kriege ähnelten sich: Zürich wollte die Innerschweiz mit Getreidesperren in
Teil des Puzzles war die nach Westen orientierte Stadt Bern, deren Herrschaft sich auch über das Gebiet des heutigen Aargaus erstreckte. Um Zürich im Kampf um die Vorherrschaft in der Eidgenossenschaft nicht nachzustehen, erliess die protestantische Zähringerstadt im Mai 1531 ebenfalls eine «Proviantsperre» gegen die Innerschweiz. Bis zum Oktober verschärfte sich die Situation in den Waldstätten derart, dass sie 8000 Mann in Marsch setzten. Zürich war noch nicht bereit zur Schlacht und war bei Kappel zu spät und mit deutlich weniger Soldaten präsent, als die Truppen aufeinander stiessen. Die Berner liessen ihre protestantische Schwesterstadt vergeblich auf Verstärkung warten. Die Inneren Orte gewannen die Schlacht, Ulrich Zwingli und Abt Wolfgang Joner zählten zu den zahlreichen Toten auf der Zürcher Seite. Im zweiten Kappeler Landfrieden anerkannten die eidgenössischen Stände gegenseitig die andere Konfession. Von den Untertanengebieten blieben unter anderem die Nachbarn der Landvogtei Knonau, das Freiamt und das Amt Bremgarten, katholisch. Dieses Gleichgewicht der Kräfte, das dank der Niederlage Zürichs bei Kappel erreicht wurde, trug dazu bei, die Eidgenossenschaft aus dem verheerendsten Krieg der frühen Neuzeit in Europa, dem 30-jährigen Krieg (161848), herauszuhalten. Für die Bevölkerung der Umgebung von Kappel bedeutete dies vorerst einmal aufatmen, denn auch die Kappeler Kriege hatten sie mit Requisitionen, Plünderungen und Übergriffen schwer belastet.
Die 15er-Jubiläen Im Jahr 2015 häufen sich die Jubiläen: 1315 Schlacht bei Morgarten, 1415 Eroberung des Aargaus, 1515 Schlacht bei Marignano, 1815 Wienerkongress und Bildung der Schweiz im heutigen Umfang. Der Anzeiger nimmt diese Jubiläen zum Anlass, um darzustellen, wie es in jedem Jahrhundert seit 1315 um das Jahr 15 herum bei uns ausgesehen hat und wie weit sich die gefeierten Ereignisse auf die Region und ihr Verhältnis zur Stadt Zürich ausgewirkt haben. Bisher erschienen: Eschenbacher verlieren Fehde gegen Habsburg, Anzeiger vom 15. Mai 2015 Missernten, Hunger und Fehden, Anzeiger vom 19. Mai 2015 Ein Jahrhundert voller Katastro-
phen, Anzeiger vom 21. Juli 2015 1415 und die Eroberung des Aargaus, Anzeiger vom 24. Juli 2015 Zürich baut die Herrschaft zwischen Reuss und Albis aus, Anzeiger vom 11. August 2015. Gründung der Landvogtei Knonau und Ausbau des Söldnertums, Anzeiger vom 15. September 2015.
Buch zur Serie Die Serie ist die Grundlage einer Buchpublikation unter dem Titel «800 Jahre im Überblick: Das Knonaueramt – die Stadt Zürich – die Eidgenossenschaft». Das Buch erscheint Anfang Dezember. Informationen zur Subskription unter: schneidercom.ch/15er_Jubilaeen.php
Im Kreuzverhör: Daniel Jositsch und Ruedi Noser Die Ständeratskandidaten kommen am 14. Oktober nach Affoltern Die beiden erfahrenen und profilierten Ständeratskandidaten kommen am 14. Oktober nach Affoltern (Ort Und Zeit folgen). Rafael von Matt, Inlandredaktor bei Radio SRF, spricht mit ihnen über ihre Haltungen und ihre Meinungen, über Gemeinsames und Trennendes, über Aktuelles und Prägendes. Wird der Kanton Zürich künftig durch je einen Ständerat der FDP und einen der SP in Bern vertreten? In gut einer Woche wissen wir es, vielleicht auch erst nach dem 22. November, dem Termin für einen allfälligen zweiten Wahlgang. Daniel Jositsch, SP, und Ruedi Noser, FDP, haben gemäss Wahlprognosen die besten Chancen auf die zwei Zürcher Ständeratssitze. Ein harmonisches Tandem oder zwei Kontrahenten, die sich kaum über etwas einig sind? FDP und SP haben schon oft zusammengespannt, Koalition der Vernunft nannte sich das zum Beispiel bei der Stadtzürcher Verkehrspolitik. Noch weiter zurück, aber schweizweit bekannt, die Bilder von Franz Steinegger und Peter Bodenmann, die zusammen das Drogenelend am Platzspitz in der Stadt Zürich besichtigen. Daraus entwickelte sich eine gemeinsame er-
Daniel Jositsch, Ständeratskandidat der SP. folgreiche Drogenpolitik. Und heute? Bringen die beiden Parteien eine gemeinsame und solide Haltung zustande gegenüber Angriffen auf Völkerund Menschenrecht? Hört man den Chefs von FDP und SP zu, lässt sich ein konstruktives Politisieren schlecht vorstellen. «Die SP will mit ihren Re-
Ruedi Noser, Ständeratskandidat der FDP. (Bilder zvg.)
zepten die Schweiz vergiften. Es ist jene Partei, deren Grundhaltung am weitesten von unserer Grundhaltung entfernt ist», erklärte FDP-Präsident Philipp Müller im August den Medien. Und SP-Präsident Christian Levrat schiesst in seinen Interviews gezielt gegen den Freisinn, wirft ihm vor, alte
Quo vadis Politkultur? – Eine kritische Replik Unter dem Titel «Quo vadis Milizsystem?» beklagten am 29. September die beiden Mettmenstetter Ortspräsidenten von FDP und SVP ein mangelndes Engagement für öffentliche Ämter und Funktionen. Es werde immer schwieriger – so ihre Analyse – in der Bevölkerung die Bereitschaft zu finden, Zeit und Energie für das Gemeinwohl einzusetzen. Es ist in der Tat unbefriedigend, wenn für wichtige Ämter kaum Kandidaten zur Verfügung stehen. Nur: Diese Situation ist durchaus nicht neu, die immer wiederkehrende Klage darüber ebenso wenig. Warum also gerade jetzt das erneute Lamento? Auslöser ist eine Ersatzwahl für die Primarschulpflege Mettmenstetten. Ein Kandidat steht bereit, doch dieser ist den beiden Ortspräsidenten offenbar nicht genehm. Deshalb melden sie «etwelche Zweifel an dessen Fähigkeiten» an und rufen zu einer
Gegenkandidatur auf. Dagegen wäre nichts einzuwenden, gehört doch die Suche nach verschiedenen Kandidaten durchaus zur Demokratie. Nur hinterlässt der offene Aufruf zur Gegenkandidatur in diesem Fall einen schalen Nachgeschmack: Wer den bereitstehenden Kandidaten kennt und um seine verschiedenen Engagements für Mettmenstetten weiss, kann die öffentlich gemachten «Zweifel an dessen Fähigkeiten» nur als persönlichen Angriff interpretieren, der sich keineswegs inhaltlich begründen lässt. Dass diese Zweifel im Beitrag auch in keiner Art und Weise untermauert werden, verstärkt den Eindruck, es gehe vor allem darum, einen nicht genehmen Kandidaten zu behindern. Die vermeintlich edle Sorge um das Milizsystem entpuppt sich so als undemokratisches Trauerspiel: Statt unterschiedliche Menschen in ihrem Engagement für das Gemeinwohl zu
bestärken, werden Menschen mit anderen Hintergründen oder Erfahrungen persönlich angegriffen. Gerade dieses Verhalten trägt aber dazu bei, dass sich jeder potenzielle Kandidat gut überlegt, ob er sich solchen Angriffen aussetzen will oder nicht. Der Beitrag hat eine Liste mit Gründen aufgeführt, warum sich immer weniger Menschen für ein öffentliches Amt engagieren. Diese Liste ist nach der Lektüre des Beitrags um mindestens einen Punkt zu ergänzen: Eine politische Kultur, die Personen angreift statt sachliche Differenzen zu verhandeln, die Andersdenkende ausgrenzt statt sie in ein gemeinsames Ringen um tragfähige Lösungen einzubinden – eine solche politische Kultur wird es immer schwer haben, eine breite Basis für das Milizsystem zu finden. Prof. Dr. Bruno Leutwyler, Mettmenstetten
11.10.: Welttag gegen Todesstrafe Kann man mit Töten, das heisst mit staatlich legalisiertem Töten, das kriminelle Töten zum Verschwinden bringen? Die Antwort ist «Nein». Zum 13. Mal ruft die «Weltweite Koalition gegen die Todesstrafe», der unter anderem Amnesty International und Acat (Aktion der Christen zur Abschaffung von Folter und Todesstrafe) angehören, weltweit die Todesstrafe als sinnlose, da wirkungslose Strafe abzuschaffen. In den Ländern, wo sie abgeschafft ist, gibt es weniger Kriminalität als dort, wo sie noch existiert. 100 Länder haben diese «legale Tötung» für alle Verbrechen abgeschafft. In den übrigen reicht das Spektrum von Todesstrafe nur für ausserordentlich schwere Verbrechen über gesetzlich noch vorhanden aber nicht ange-
wendet bis zu den Ländern, die die Todesstrafe aussprechen und auch anwenden. Unter den Letzteren sind fünf Staaten, die die Mehrheit der Hinrichtungen durchführen: das waren 2014 China (keine Zahlen erhältlich), Iran (mindestens 289), Saudi Arabien (90), Irak (mindestens 61) und leider auch die USA mit 35 Hingerichteten.
Drogenhandel lässt sich mit Todesstrafe nicht ausrotten Dieses Jahr ist hervorgehoben das Problem der Todesstrafe bei Drogendelikten. Aber mit Sicherheit lässt sich der Drogenhandel mit der Todesstrafe nicht ausrotten und wenn verurteilt wird, so trifft es doch meistens die Falschen, nicht die Bosse.
Auf Veranlassung der Weltkoalition werden weltweit Anlässe zum Gedenken an die Notwendigkeit der Abschaffung der Todesstrafe durchgeführt. Es wird auch aufgerufen dazu, eine Petition an Vietnam zu unterschreiben, da in diesem Land die Todesstrafe für Drogendelikte hundertfach ausgesprochen wird und die Verurteilten unter desolaten Zuständen auf ihre Hinrichtung warten. Genaueres kann man noch erfahren unter www.acat.ch und www.worldcoalition.org/fr/index. Versuchen wir inmitten all des kriminellen und kriegerischen Tötens eine Art Insel des «Nicht-Tötens durch den Staat» zu bilden. David Künzler, Hausen, Mitglied von ACAT
Prinzipien zu verraten und die Schweiz in die Irre zu führen. Dabei gäbe es doch wichtige Themen, bei denen die beiden Parteien miteinander Lösungen suchen müssten – das Verhältnis zur EU etwa oder tatkräftiges Handeln im Umgang mit den Flüchtlingsströmen.
Rafael von Matt kennt als Inlandredaktor bei Radio SRF die aktuellen Brennpunkte schweizerischer Politik und ist als Zürcher mit der Politlandschaft im Kanton vertraut. Der Journalist hat am Podiumsgespräch vom Mittwoch, 14. Oktober, die Aufgabe, die beiden Ständeratskandidiaten im Gespräch vorzustellen – als Persönlichkeiten vor ihrem politischen und privaten Hintergrund, als Politiker mit eigenen Ideen und Lösungen, aber auch als Exponenten ihrer Parteien mit unterschiedlichen Haltungen und Wertvorstellungen. Was einigt und was trennt die beiden? Wofür werden sie sich gemeinsam einsetzen, über welche Themen werden sie sich immer streiten? Das Publikum bekommt nach dem moderierten Podiumsgespräch die Gelegenheit, Fragen zu stellen. Beim ungezwungenen Apéro am Schluss der Veranstaltung lassen sich die beiden Ständeratskandidaten gerne in ein persönliches Gespräch verwickeln. Die SP Bezirk Affoltern und die FDP Knonauer Amt laden gemeinsam ein zu dieser Veranstaltung. Für die Organisatoren: Franziska Sykora, Mettmenstetten Mittwoch, 14. Oktober, 20 Uhr, reformiertes Kirchgemeindehaus, Ulmensaal, Affoltern.
Die EDU braucht es! Die EDU des Bezirks Affoltern stellt sechs Kandidaten für die Nationalratswahlen auf. Die EDU setzt sich für den Lebensschutz von der Zeugung bis zum natürlichen Tod ein. In der Schweiz muss niemand aus materiellen Gründen ein Kind abtreiben. 10 000 Abtreibungen in der Schweiz pro Jahr sind eindeutig zu viel. Es gibt andere Lösungen, die wesentlich weniger gesundheitliche Risiken bergen als eine Abtreibung. Im Alter soll niemand aus finanziellen Gründen genötigt werden seinem Leben ein Ende zu setzen. Wir wollen, dass den alten Menschen mit Respekt begegnet wird und sie einen geruhsamen Lebensabend verbringen können. Damit dies erreicht werden kann, sind intakte Familien nötig und diese Familien bestehen nach unserer Auffassung eben aus einem Mann und einer Frau. Wir stehen zu unseren christlichen Wurzeln und haben deshalb die Initiative «Schutz der Ehe» eingereicht. Der Begriff der Ehe soll in der Kantonsverfassung auf die natürliche Gemeinschaft beschränkt bleiben. «Die Ehe ist die auf Dauer angelegte und gesetzlich geregelte Lebensgemeinschaft von Mann und Frau.» Die EVP, die CVP und die SVP haben diese kantonale Initiative nicht mitgetragen. Im Bund geht es jetzt auch um die Abschaffung der Ehe im herkömmlichen Sinn. Der Begriff Ehe soll auch für die Ehe-light, die eingetragenen Partnerschaften und die Polygamie verwendet werden. Dagegen setzt sich die EDU zur Wehr. Wir finden auch die Kinderadoption durch homosexelle Paare entspricht nicht den Bedürfnissen der Kinder, die sich einen Vater und eine Mutter wünschen. Erfreulicherweise hat der Regierungsrat die Initiative «Schutz der Ehe» für gültig erklärt. Das Volk wird darüber abstimmen können, ob die Ehe in der Kantonsverfassung definiert werden soll oder nicht.
EDU-Kandidaten aus dem Bezirk Hans Peter Häring ist auf der Seniorenliste die Nr. 3. Als Kantonsrat bringt er politische Erfahrung mit. Seine Hauptanliegen sind der Schutz des Lebens von der Zeugung bis zum natürlichen Tod. Er hat sich deshalb seit Jahren im Vorstand des Vereins «Marsch fürs Läbe» engagiert. Der Mensch soll aber auch in seiner Entwicklung geschützt werden, er soll seine Fähigkeiten zum Nutzen der Gemeinschaft voll entfalten können. Deshalb ist für ihn die Abgabe von Drogen und Ersatzdrogen keine Therapie, sondern ein menschenverachtendes Mittel, um die Betroffenen ruhig zu stellen. Nicht umsonst hat das Methadon in Israel den Namen «Adolfin». Auf der Liste 26 kandidiert Beat Frick aus Aeugstertal. Bei der Jungen EDU figuriert Michael Lehmann aus Hedingen an 24. Stelle. Auf der Seniorenliste sind neben Hans Peter Häring die Säuliämtler Eric Bauert aus Aeugst, Christian Lehmann aus Hedingen sowie Stefan Zimmermann aus Obfelden zu finden. Brigitte Wettstein, Präsidentin der EDU des Bezirks Affoltern
Wahltag Das alles dominierende Thema in den Schweizer Medien sind die nationalen Parlamentswahlen vom 18. Oktober. In der Tagespresse wird über Prognosen gefeilscht und die Fernsehstationen bringen Abend für Abend zum Teil chaotische und wenig aufschlussreiche Wortgefechte zwischen den Parteiexponenten. Die Strassen sind gesäumt mit Köpfen, mit Slogans, und die Printmedien versuchen – wie alle vier Jahre – das Geschäft des Lebens zu machen. Nirgends auf der Welt wird die direkte Demokratie so intensiv gelebt und zelebriert wie in der Schweiz. Eines der Erfolgsrezepte unseres Landes. Volksabstimmungen über Initiativen und Gesetze sind bei uns alltägliches politisches Business. Das Volk bestimmt über die Art und Weise, wie unser Land funktionieren soll. Das Volk ist der Chef – nicht das Parlament, nicht der Bundesrat und schon gar nicht die Chefbeamten des Staates. Die Mehrheit des Volkes entscheidet, und die Regierung ist angehalten, zusammen mit der Verwaltung, die Entscheide umzusetzen.
Ein kurzer Rückblick auf die vergangenen Jahre: Im November 2010 stimmen 52,3 % für die Ausschaffungsinitiative. Im Februar 2014 sind 50,3 % der Stimmenden für die Masseneinwanderungsinitiative. Die Umsetzung dieser beiden Initiativen lässt immer noch auf sich warten. Der Bundesrat und das Parlament foutieren sich um den Willen des Volkes. Die direkte Demokratie in unserem Land wird mit Füssen getreten. Dem Willen der Mehrheit der Stimmenden wird so nicht genüge getan. Bewegt sich die Schweiz weg vom Volk, weg von der direkten Demokratie hin zur «Bananenrepublik»? «Wahltag ist Zahltag» heisst ja ein bekannter Ausspruch. Nutzen Sie den 18. Oktober, gehen Sie an die Urnen und nehmen sie Ihre Bürgerrechte wahr. Wählen sie die Partei und die Kandidaten, die sich für unsere direkte Demokratie einsetzen, in der das Volk das Sagen hat. Wählen Sie diejenigen, die das «Erfolgsmodell Schweiz» erhalten wollen. Unabhängig sein und Freibleiben ist in der heutigen Welt keine Selbstverständlichkeit mehr.
Grünliberale am Wochenmarkt mit Nationalrat Thomas Weibel Der Forstingenieur engagiert sich für Umwelt und Energiewende Am vergangenen Samstag konnten die Besucherinnen und Besucher des Wochenmarktes in Affoltern Thomas Weibel näher kennenlernen. Als Forstingenieur engagiert er sich für die Umwelt und die Energiewende. Als Mitglied der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates ist er auch gut mit der Sozialund Gesundheitspolitik vertraut. Die steigenden Krankenkassenprämien gaben zu reden und warum diese nicht in Abhängigkeit des Einkommens erhoben werden. In der Gesamtbetrachtung ist festzustellen, dass die Bevölkerung der Schweiz immer älter wird und so auch die Gesundheitskosten konstant steigen. Ausschlaggebend ist aber vor allem, dass die Eigenverantwortung wieder mehr zunehmen muss. Das heisst, dass nicht bei jeder Kleinigkeit gleich der Arzt oder gar das Spital aufgesucht wird. Und es muss ein Gesundheitssystem etabliert werden, das Anreize zum Gesundbleiben schafft. Thomas Weibel kandidiert als bisheriger Nationalrat auf Liste 4 und freut sich über jede Stimme. Mehr zu Thomas Weibel auf: www.glpweibel.ch Mehr zu Ronald Alder auf: www.ronald-alder.ch
Refugees welcome – Refugees will come Wenn der Engel Angela Merkel ihr Angebot «Wir werden alle aufnehmen» in die Welt posaunt, muss man sich nicht wundern, wenn sich hunderttausende ums wirtschaftliche Überleben kämpfende Menschen aus der Dritten Welt Richtung Europa aufmachen. In den letzten drei Wochen sind gegen 230 000 in Europa angekommen. Vornehmlich junge Männer, welche teilweise sehr aggressiv Einlass fordern. Dann haben 100 000 Afghanen einen Reisepass beantragt. Der Handel mit gefälschten syrischen Pässen läuft auf Hochtouren. Halb Nordafrika ist plötzlich syrisch. Und je mehr kommen, desto grösser wird die Sogwirkung sein. Informierte illegale Immigranten haben inzwischen gemerkt, dass es gar keinen Pass mehr braucht, um in Europa bleiben zu können. Das österreichische Innenministerium erwartet die faktische Ausserkraftsetzung der
gesetzlichen Strukturen: Hoher polizeilicher Einsatz, Gefahr der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung, massive Bindung des Personals durch exekutive Tätigkeiten im Zusammenhang mit illegalen Einreisen, Überforderung des Asyl- und Versorgungssystems sowie interethnische und interreligiöse Konflikte unter den Migranten. Spielt keine Rolle: Frau Merkel und Frau Sommaruga («Wir schicken niemanden zurück») sind freudig erregt, unsere Kirchenvertreter fordern in einem Zustand geistiger Benebelung die Öffnung aller Grenzen und für Linke und Grüne gilt immer noch: Niemand ist illegal. Des Weiteren behindern unsere Parlamentarier mit Gratisanwälten den letzten Rest seriöser Aufnahmepraktiken. Das hohe Gut des Asyls für an Leib und Leben bedrohte Menschen wurde
auf dem Altar des Gutmenschentums geopfert. Wenn man pro Asylfordernden noch den zu erwartenden Familiennachzug draufrechnet, sind wir für 2015 bei geschätzten 4 Millionen Menschen. Die meisten davon mit kulturellen und religiösen Lebensgewohnheiten, welche mit unserer Kultur völlig inkompatibel sind. Parallelgesellschaften sind nicht nur schon entstanden, sondern werden sich gewaltig ausbreiten. Es lassen sich zwar immer weniger Bürgerinnen und Bürger vom mittlerweile geradezu exzessiv angewendeten links-faschistischen Totschlagvokabular (Fremdenfeind, Rassist, Nazi, Brandstifter usw.) am selbstständigen Denken hindern. Aber ob das diese Völkerwanderung noch stoppen kann, ist fraglich. Peter Christ, Mettmenstetten
Präsenz am Wochenmarkt in Affoltern, von links: Thomas Weibel (Nationalrat), Rebecca Corrodi, Ronald Alder (Nationalratskandidat)
Wahlen vom 18. Oktober Für den Nationalrat Kandidierende aus dem Bezirk Affoltern können sich im «Anzeiger» ein Mal präsentieren – letztmals in der Ausgabe vom Dienstag, 13. Oktober. Mit maximal 1500 anzeigen
Zeichen und einem Bild. Texte müssen die Redaktion bis morgen Samstag, 10. Oktober, 12 Uhr, erreichen. Gleiches gilt für Zuschriften. Die letzte Runde erscheint am 13. Oktober.
Patrick Bianco mit der Band «Cannonsoul» im «LaMarotte» in Affoltern. > Seite 17
Fischen und Geselligkeit: Der Fischerclub Hedingen feiert das 40-Jahre-Jubiläum. > Seite 23
Guter Saisonabschluss Tolle Leistungen der Säuliämtler OL-Läuferinnen und -Läufer in Arosa. > Seite 25
Optimale Geburtsvorbereitung Kurse der Yogaschule Aravinda in Hausen Mutter zu werden ist ein grosses Abenteuer im Leben einer Frau. Natürlich überwachen Ärztinnen, Ärzte und Hebammen während der Schwangerschaft die Gesundheit der Frau und das Wachstum des Babys, aber die Frau kann selbst sehr viel zu ihrem Wohlbefinden und dem des Babys beitragen. Yoga ist immer äussere und innere Körperpflege. Angenehme, aktive Körperübungen lassen über den dabei frei fliessenden Atem ein neues Bewusstsein entstehen, aus dem physische und psychische Harmonie wachsen. Die günstigen Auswirkungen von Yoga auf die Gesundheit werden mehr und mehr erkannt. Während der neun Monate geschehen viele psychologische Veränderungen, die den Körper, die Gefühle und das Gemüt einer Frau stark beeinflussen. Yoga wirkt auf allen Ebenen und hilft der schwangeren Frau während dieser Zeit der intensiven Veränderung die physische und psychische Harmonie zu erhalten.
Marianne Blaser, diplomierte Yogalehrerin SYV, seit vielen Jahren in diesem Gebiet engagiert, versteht es, in ihrem Unterricht für Schwangere – der sich nach der Lehre von Dr. Françoise Freedman ausrichtet – die Weisheiten des Yoga lebendig und nützlich auf unsere heutige Lebensweise zu beziehen und auf die spezifischen Bedürfnisse der Schwangerschaft und Geburt auszurichten. Marianne Blaser ist Mitglied bei ASCA, was bei entsprechenden Krankenkassen Beiträge an die Kosten bedeutet. Zur Teilnahme am Unterricht braucht es keine Vorkenntnisse von Yoga. Der Unterricht wird in kleinen Gruppen mit individueller Betreuung angeboten. Workshops für Paare zeigen dem Mann, wie er seine Frau während der Geburt aktiv unterstützen kann. Kursort: Hausen am Albis, Rigiblickstrasse 22b, Yogaschule Aravinda. Kursdaten: Dienstag, 19.30 bis 21 Uhr. www.aravinda, Telefon 044 764 18 00, 079 596 73 62, yogaschule_aravinda@bluemail.ch.
Bereit, die Autos wintertauglich auszurüsten: Martin Städeli (rechts), Anna Müller und Roland Huber. (Bild zvg.)
«Nicht auf den ersten Schnee warten» Pneuwechselaktion des Pneuhauses Städeli in Rifferswil Bereits zum 12. Mal findet in der Woche vom Montag, 12. Oktober, bis Freitag, 16. Oktober, von 14 Uhr 21 Uhr und am Samstag, 17. Oktober, von 8 bis 12 Uhr die beliebte Aktion des Pneuhauses Städeli in Ober-Rifferswil statt.
Yoga ist immer äussere und innere Körperpflege. (Bild zvg.)
Es ist jedes Jahr dasselbe, und doch verschiebt man den «lästigen» Pneuwechsel häufig auf den Zeitpunkt, wenn der erste Schnee gefallen ist.
Herbstbasteln im Emmen-Center Bis heute Freitagnachmittag, 9. Oktober, können alle Kinder im Emmen Center kostenlos diverse herbstliche Gegenstände basteln. Diese Kinderaktivität findet von 14 bis 17 Uhr statt und wird von zwei Personen betreut. anzeige
Im ersten Obergeschoss vor dem Ochsner Sport des Emmen-Centers können alle Kinder schöne herbstliche Gegenstände basteln. Sämtliches Material sowie die Tipps und Tricks der Betreuerinnen stehen kostenlos zur Verfügung.
Basteln für Kinder vor dem Ochsner Sport, 1. OG Emmen Center in Emmen, 14 bis 17 Uhr. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen
Dann sollte es natürlich ganz rasch gehen. Weil aber auch noch andere nicht früher daran gedacht haben, ihren Wagen für den Winter vorzubereiten, entstehen unangenehme Wartezeiten. Doch – Experten sind da gleicher Meinung wie die Pneuhändler: Schon ab plus sieben Grad Celsius verlieren die Sommerreifen an Haftung, und nasses Laub in Waldpartien erhöht die Rutschgefahr mit Sommerreifen ebenfalls. Wer also frühzeitig für den Winter gerüstet sein und nicht
lange warten will, kann in der Woche vom 12. bis 17. Oktober im Pneuhaus Städeli an der Hauserstrasse 3 in Rifferswil ohne Voranmeldung vorbeikommen. Der Geschäftsinhaber, Martin Städeli, mit seinen Helfern wird den Wagen wintertauglich machen. Das Pneuhaus Städeli verwendet hauptsächlich Nokian-Reifen, gewährt aber auch auf allen anderen Marken dieselben Spezial-Nettopreise. (pd.)
Schnell und einfach Tickets kaufen Neue ZVV-Ticket-App
im Emmen Center gibt es unter www.emmencenter.ch oder Telefon 041 260 61 12.
Überall und rund um die Uhr Tickets für den öffentlichen Verkehr kaufen: Die neue App «ZVV-Tickets» macht das möglich. Fahrgäste können Einzeltickets und Tageskarten der Verbünde ZVV und Z-Pass neu in wenigen Sekunden mit dem Smartphone lösen. Die App ist gratis in den App-Stores für iPhone und Android erhältlich. Kein Anstehen, keine Suche nach Münzen: Mit der ZVV-Ticket-App haben Fahrgäste ihren eigenen Ticketautomaten immer dabei. So kaufen sie Tickets schnell, unkompliziert und rechtzeitig vor dem Einsteigen.
für Mitreisende zu kaufen. Nicht in der App erhältlich sind Abos aller Arten.
Ziel: Möglichst einfache Bedienung «ZVV-Tickets» überzeugt durch eine intuitive Bedienung und ist auf eine möglichst einfache und sichere Verwendung ausgelegt. Für die Benutzung ist keine Anmeldung notwendig. Es muss lediglich ein Zahlungsmittel registriert werden. Die Bezahlung ist zurzeit per Kreditkarte (Visa/Mastercard) oder Swisscom-Easypay möglich.
Breites Ticketsortiment Zu kaufen gibt es in der ZVV-TicketApp Einzeltickets, Tageskarten und Klassenwechsel für alle Verbindungen im ZVV- und Z-Pass-Gebiet. Auch der Nachtzuschlag und ZVV-Anschlussbillette sind erhältlich. Sämtliche Mobile-Tickets sind direkt ab dem Zeitpunkt des Erwerbs gültig. Es ist möglich, bis zu acht zusätzliche Tickets
Rasantes Wachstum bei Mobile-Tickets Der Absatz von Mobile-Tickets steigt von Jahr zu Jahr. Mobile-Tickets für Fahrten im ZVV waren bis anhin nur über die SBB-App erhältlich. Die Fahrgäste haben nun neu die Möglichkeit, Tickets über einen Kanal zu kaufen, der für Verbund-Tickets optimiert ist.
Sonntag, 11. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Knonau Telefonische Anmeldung für den Fahrdienst bis am Vorabend um 18.00 Uhr bei Yvonne Ilg Telefon 044 768 26 81
Sonntag, 11. Oktober 10.00 Ref. Kirche Bonstetten: Regionalgottesdienst für Stallikon-Wettswil und Bonstetten mit Pfr. Lukas Maurer Fahrdienst: Anmeldung, 10. Okober Telefon 044 777 99 72 Freitag, 16. Oktober 11.45 Stalliker Senioren-Mittagessen im Rest. Schwarzer Hecht
Sonntag, 11. Oktober 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Elisa-Maria Jodl Huppenbauer
Sonntag,11. Oktober 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Urs Boller Anschliessend Apéro
Ref. Kirche Affoltern a. A. Sonntag, 11. Oktober 10.00 Regional-Gottesdienst in Hedingen, Pfr. U. Boller 9.30 Mitfahrgelegenheit vor der Post, der Kirche und dem Volg in Zwillikon Donnerstag, 15. Oktober 14.00 Seniorentreff im Ulmensaal: «Bunt sind schon die Wälder» Pfrn. E. Studer singt mit uns bekannte Lieder zur Herbstzeit (auch Zuhörerinnen und Zuhörer sind willkommen!)
Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 11. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Bonstetten mit Pfr. Lukas Maurer Wegen einer zeitgleich stattfindenden grossen Beerdigung ist die Informationsveranstaltung zur Trauergruppe «Leidfaden» verschoben auf Dienstag, 13. Oktober, 16.00 Uhr im reformierten Kirchgemeindehaus Bonstetten Mit vielem Dank für Ihr Verständnis Pfarrer Lukas Maurer Bettina Schönmann
Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 11. Oktober 9.30 Oberämtler Gottesdienst mit Pfrn. Irene Girardet Fischer Taufe von Flurina Nauer und Julia Sutter
Samstag, 10. Oktober 11.00 Hochzeitsgottesdienst Kathrin Köppel und Daniel Meili Sonntag, 11. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Knonau Pfarrer Thomas Maurer Dienstag, 13. Oktober 19.30 Neumondsingen für alle Leitung Elsbeth Durrer www.ref-mettmenstetten.ch
Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag 11. Oktober 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen mit Pfrn. Irene Girardet Fischer
Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Ausstellung Lebenskunst & Totentanz: vom 21. September bis 22. November findet täglich um 13.30 Uhr eine Führung statt, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) Sonntag, 11. Oktober; 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen mit Pfrn. Irene Girardet Fischer Mittwoch, 14. Oktober, 17.00 KEIN Offenes Singen in der Klosterkirche während der Schulferien Donnerstag, 15. Oktober 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli
Ref. Kirche Knonau Sonntag, den 11. Oktober 10.00 Regionalgottesdienst in Knonau mit Pfr. Thomas Maurer Taufe Jana Trächslin aus Knonau
Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 10. Oktober 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 11. Oktober 9.00 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi 11.00 Festa dei nonni der MCLI Mittwoch, 14. Oktober 15.30 Gottesdienst im Haus Pilatus
Kath. Kirche Bonstetten Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 11. Oktober 10.00 Regional-Gottesdienst in der reformierten Kirche Hedingen mit Pfr. Urs Boller Donnerstag, 15. Oktober 11.30 Senioren-Mittagstisch katholisches Chilehuus Anmeldung Margrith Hürlimann Telefon 079 732 71 61 www.kircheobfelden.ch
Samstag, 10. Oktober 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 11. Oktober 10.15 Eucharistiefeier im Singsaal Schulhaus Mettlen, Wettswil Montag,12. Oktober 19.30 Monatsandacht im Provisorium Bonstetten Dienstag, 13. Oktober 19.30 Abendmesse im Provisorium Bonstetten
Kath. Kirche Hausen a. A. Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 11. Oktober 10.00 Regionaler Gottesdienst in Hedingen Pfarrer Urs Boller Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 www.kircheottenbach.ch
Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 11. Oktober 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen mit zwei Taufen Pfarrerin Irene Girardet Fahrdienst: 9.10 Uhr ab Volg
Samstag, 10. Oktober 11.00 Wortgottesdienst Sonntag, 11. Oktober 11.00 Wortgottesdienst
Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 10. Oktober 18.30 Santa Messa mit Don Paolo Gallo Sonntag, 11. Oktober 9.30 Wortgottesdienst mit Matthias Kühle-Lemanski
Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 11. Oktober 10.30 Eucharistiefeier
Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 11. Oktober 9.45 Gottesdienst «Das Selbstverständnis» Pfr. Ueli Baltensperger kein Kinderprogramm Montag, 12. Oktober 12.00 Mittagstisch Mehr Infos: www.sunntig.ch
Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 11. Oktober 9.45 Gottesdienst mit Hauskreis Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch
Sonntag, 11. Oktober 10.00 Gottesdienst – Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch
Sonntag, 11. Oktober 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch
Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 11. Oktober 10.30 Gottesdienst Nehemia 12, 44–47 Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht Mittwoch, 14. Oktober 20.00 Frauenabend Nehemia, Kapitel 10 www.etg-mettmenstetten.ch
Authentischer Jazz Nächste Woche im Kellertheater LaMarotte «Wenn er auch rar geworden ist, aber es gibt ihn noch: den authentischen, reinen und unverdorbenen Jazz!» Das verspricht der Bandleader Patrick Bianco.
Haben ihr Repertoire im Laufe der Jahre erweitert: «Original Reusstal Musikanten». (Bild zvg.)
Böhmisch-mährischer Stil, aber auch fetzige und lauschige Stücke «Original Reusstal Musikanten» treten im Obfelder «Hirschen» auf Böhmisch-mährischer Stil, aber auch fetzige und lauschige Musikstücke: Das ist von den «Original Reusstal Musikanten» zu hören, die am kommenden Sonntag, im Restaurant Hirschen in Obfelden auftreten. Einige Mitglieder des Musikvereins Ottenbach haben 1972 zu den «Original
Reusstal Musikanten» (ORM) zusammengefunden. Und sie eiferten einem nach, der als Legende bezeichnet werden kann: Ernst Mosch mit seinen «Egerländer Musikanten». Dieser böhmisch-mährische Stil prägte die Auftritte der ORM in den Anfangsjahren. Inzwischen besteht die Formation nicht nur aus Mitgliedern des Musikvereins Ottenbach, sie kommen auch aus den
verschiedenen Orten des Reusstals. Und sie hat ihr Repertoire erweitert, wartet auch mit lauschigen und fetzigen Interpretationen auf, darunter viele neuere Kompositionen für Blaskapellen. Am kommenden Sonntag sind die «Original Reusstal Musikanten» im Festzelt des Restaurants Hirschen in Obfelden zu hören. Und zwar von 10.30 bis 12 Uhr. (pd./-ter.)
Zu Gast ist das Quintett «Cannonsoul», bestehend aus Patrick Bianco, as; Peter Tuscher, tp; Claus Raible, p; Andy McKee, b; Bernd Reiter, d. Mit dem Programm «Remembering Cannonball Adderley» lässt der Schweizer Bandleader Patrick Bianco die groovige, soulige und energiege- Der Bandleader von «Cannonsoul», Patrick Bianco, am ladene Musik des Saxofon. (Bild zvg.) legendären Altsaxofonisten Cannonball Adderley neu nonball Adderley» schon etliche und aufleben. Die Band spielt spannende sehr erfolgreiche Konzerttourneen bemusikalische Darbietungen mit Stü- stritten. Nächste Woche machen sie cken aus der Hardbop-Ära. Da haben Station im LaMarotte-Keller in Affolsich international hochkarätige Musi- tern. ker zusammengefunden, welche sich blind verstehen und die gleiche musi- Donnerstag, 15. Oktober, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab kalische Sprache sprechen. Das souli- 20.15 Uhr. Eintritt frei – Kollekte. Kleines Essen 15 ge Jazzquintett «Cannonsoul» hat mit Franken. Platzreservierung erwünscht über dem Programm «Remembering Can- www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.
Arbeitseinsätze in den Naturschutzgebieten Die Naturschutzgruppe Mettmenstetten lädt ein In den Naturschutzgebieten der Gemeinde Mettmenstetten finden auch dieses Jahr die wiederkehrenden Pflegeeinsätze statt. Für die anfallenden Arbeiten sind freiwillige Helferinnen und Helfer gesucht. Sie können sich über die Homepage der Naturschutzgruppe Mettmenstetten www.nsgmettmenstetten.ch für einen oder mehrere Pflegeinsätze melden. Am Samstag, 24. Oktober, wird morgens von 9 bis 12 Uhr im Galgenfeld und nachmittags von 13.30 bis 16.30 Uhr im Naturschutzgebiet Schürenweiher gearbeitet. Eine Woche später, am 31. Oktober, finden die Arbeitseinsätze von 9 bis 12 Uhr am Forainweiher und von 13.30 bis 16.30 Uhr am Schützenanzeige
Mithelfen, die Naturschutzgebiete zu unterhalten: Die Naturschutzgruppe Mettmenstetten sucht freiwillige Helferinnen und Helfer. (Bild zvg.)
weiher und an der Forainhecke statt. Mitglieder der Naturschutzgruppe Mettmenstetten treffen sich beim gemeinsamen Arbeiten in den Naturschutzgebieten. Auch Nichtmitglieder und Familien mit Kindern sind herzlich eingeladen dabei zu sein, um tatkräftig die anfallenden Arbeiten zu bewältigen. Als Dankeschön gibt es jeweils
einen Znüni oder Zvieri vor Ort und traditionsgemäss am Samstagabend, 31. Oktober, einen reichhaltigen Znacht im Pfarrhauskeller Mettmenstetten für alle Helferinnen und Helfer. Für die vorgesehenen Arbeiten sind Stiefel oder feste Schuhe und gegen Dornen schützende Handschuhe erforderlich. Die anderen Arbeitsgeräte werden von der Naturschutzgruppe bereitgestellt. Der Vorstand der Naturschutzgruppe Mettmenstetten freut sich über viele Helferinnen und Helfer, die mit ihrer Arbeit die Tätigkeiten in den Naturschutzgebieten unterstützen! Anmeldungen können über die Homepage des Vereins erfolgen: www.nsg-mettmenstetten.ch.
Eine Tour der ganz harten Sorte
Freitag, 9. Oktober Affoltern am Albis 18.00-20.00: Toscana/BrunelloFestival. Neu im Angebot die grossen Weine des Castello di Volpaia. Mü’s Vinothek. Dachlisserweg 1.
Samstag, 10. Oktober Aeugstertal 20.30: Dodo Hug & Efisiso Contini. «Sorriso Clandestino - Working Songs and Maverick Ballads», Vorpremiere. Essen ab 19 Uhr, bitte reservieren 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.
Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, griechische und Engadiner Köstlichkeiten, frische Früchte aus Kamerun, Handwerk und Geschenkartikel, Messerschleifer. Marktplatz. 10.00-15.00: Toscana/Brunello-Festival. Neu im Angebot die grossen Weine des Castello di Volpaia. Mü’s Vinothek. Dachlisserweg 1. 11.00-15.00: Apéro: 2. Bilderbörse. Alte und neue Meister wie Pechstein, Soutine, Friedrich, Donatello, Dante, Erni, Jacobi, Geffels u.v.m. Verkauf ab 12. bis 24. Oktober. Galerie 100. Zürichstrasse 100.
Sonntag, 11. Oktober Obfelden 10.30-12.00: Live-Musik im Zelt: Frühschoppenkonzert «Original Reusstal-Musikanten» das allerletzte Konzert im «Hirschen bei Bruna». Eintritt frei. Restaurant Hirschen. Dorfstrasse 2.
Velo- und E-Bike-Tour am Sonntag, 4. Oktober, vom Domleschg via Chur nach Sargans Bei starkem Regen und kühler Witterung begann die Velo- und E-Bike-Tour am vergangenen Sonntag in Thusis, am Bahnhof. Die Sonne zeigte sich jedoch erst nach dem Mittag auf der Fahrt von Haldenstein nach Sargans. ................................................... von otto steinmann Am Samstag, bei herrlichem Sonnenschein und warmen Temperaturen, wurden bei der Fredy Rüegg VeloSport AG in Affoltern die Velos und E-Bikes auf den Spezialtransporter verladen, den Ernst Bänz und Edith Schlienger am Sonntag in der Frühe nach Thusis fuhren. Schon beim Veloverlad war der Wetterbericht für den Sonntag ein grosses Thema, doch alle hofften auf besseres Wetter, möglichst ohne Regen. Doch bereits bei der Bahnfahrt nach Thusis am Sonntag zeigte sich, dass die Prognose eben doch korrekt war und der Gruppe wohl eine Regentour bevorstand, wenn diese denn überhaupt stattfinden könnte.
Auf dem Polenweg Praktisch alle der unternehmungslustigen Velofahrer zögerten in Thusis keinen Moment die Fahrt durchzuführen und einige der Teilnehmenden freuten sich sogar auf die bevorstehende Regenfahrt. Um zehn Uhr starteten die 15 Radfahrer in Thusis und folgten zuerst der Autobahn auf der Westseite, überquerten anschliessend bei Rothenbrunnen
Dienstag, 13. Oktober Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.
Am Samstag, 3. Dezember, folgt als letzte Veranstaltung im Jahr 2015 die winterliche Abendwanderung im Säuliamt. Als Finale dieser Veranstaltung steht dann ein feines Nachtessen in Zwillikon auf dem Programm. Sowohl der Ort als auch der Koch sind erstmals für «Erlebnisse» im Einsatz. Info auf der Homepage www.erlebnisse.ch
Nach einem regnerischen Morgen zeigt sich endlich die Sonne. Die Reisegruppe nimmt sich Zeit und gerniesst den Moment, der für die stundenlange Kälte mehr als entschädigt. (Bild zvg.) die Autobahn und den Hinterrhein und kamen schon bald auf den Abschnitt des «Polenweges». Dieser Polenweg wurde zu Beginn des Zweiten Weltkrieges von internierten polnischen Soldaten gebaut. Solche Polenwege gibt es, über die Schweiz verteilt, an verschiedenen Orten. Da es auch hier noch immer regnete, konnten die Velofahrer die herrliche Aussicht auf den Hinterrhein, die verschiedenen Schlösser und Burgen und die bereits herbstlich gefärbten Wälder kaum geniessen. Hinter den Ems-Werken vorbei wurde Ems erreicht und kurze Zeit später das Rheinquartier in Chur. Die schon ziemlich durchnässte Gruppe traf dann um die Mittagszeit in Haldenstein ein, und alle waren froh über eine trockene Pause und ein feines und reichhaltiges Mittagessen.
Affoltern am Albis 09.00: Büchermorgen: Michaela Murgia «Camilla im Callcenterland». Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 19.00: Circolino Pippistrello: Show des Teams. Butzenwiese.
Donnerstag, 15. Oktober Affoltern am Albis 14.00: Seniorentreff «Bunt sind schon die Wälder» Pfrn. E. Studer
singt zusammen mit den Anwesenden bekannte Lieder zur Herbstzeit. Auskunft: Vreni Eugster, Telefon 044 761 53 67. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 19.00: Vortrag: «Wenn der Bauch zwickt» 2. Abend zum Thema Bauchchirurgie: Darmkrebs - eine Volkskrankheit. Anschliessend Apéro und Gespräch. Spital (Mehrzweckraum, Haus Rigi). MelchiorHirzel-Weg 40. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Cannonsoul». Bar offen ab 18.30 Uhr, kleines Essen möglich. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.
Bonstetten 07.15: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Liestal, Abzweigung Hersberg-Sissacherflue-Sissach. Wanderzeit ca. 3¾ Std. Anmeldung und Auskunft: Rosmarie Baumann 044 700 08 06. Bahnhof (Treffpunkt).
Ottenbach 08.47: OTTENBACH60plus: Wanderung Rüti-Güntisberg-GrossweierRüti, Dauer ca. 3¾ Std. Verpflegung im Restaurant Hiltisberg. Billlete 9-Uhr-Pass und einfache Fahrt Zonen 155 und 156, Leitung/Auskunft: Karin Christensen 044 761 21 71. Postautohaltestelle (Treffpunkt).
Sonne und überzuckerte Berge Frisch gestärkt und aufgewärmt – einige aber immer noch mit nassen Schuhen und Füssen – begann die Nachmittagsetappe via Zizers und Landquart nach Sargans. Nun schien die Sonne und das Rheintal präsentierte sich von der besten Seite. Farbige Wälder, weiss überzuckerte Berge und herrlich warmes Velowetter machten die Radtour zu einem lohnenden Erlebnis. Der Radweg führte meist dem Rhein ent-
lang, zuerst auf der rechten Seite, ab Fläsch dann auf der linken. Die Nässe, die Kälte und die Fahrt in Regenschützen waren bereits wieder vergessen und alle genossen eine Rad-Tour, an die sie sich noch lange erinnern werden. Beim Bahnhof Sargans wurden die Räder wieder auf den Transporter verladen und so ging ein ganz besonderes Erlebnis gut zu Ende. Fotos zu diesem und anderen Erlebnissen unter: www.erlebnisse.ch/fotolabum
Das Tor zum Berner Oberland Der Gemeindeverein Wettswil am Albis zu Besuch in Thun Am vergangenen Samstag reisten 68 Mitglieder und Witwen der verstorbenen Mitglieder über den Brünig nach Thun und zurück über den Schallenberg. Das am Ausfluss der Aare aus dem Thunersee gelegene Thun glänzte in voller Schönheit und der Gemeindeverein Wettswil konnte von den Erklärungen der Stadtführerinnen sehr profitieren. Voller Vorfreude stieg die gutgelaunte Reiseschar mit Reiseleiter Uwe Hock um 7.30 Uhr in den von Leo chauffierten Bus der Firma Hesscar. Die Vorzeichen für einen traumhaften Herbsttag waren bereits beim Wettswiler «Moos» ersichtlich. Richtung Innerschweiz passierte man herbstliche Landschaften und das Erwachen des Tages faszinierte die Reisenden sehr. Chauffeur Leo, der Reiseleiter, sowie der Schreibende begrüssten die Anwesenden zur Fahrt und beim Brünig im Restaurant Brünig-Kulm fand der erste Stopp mit Kaffee und Gipfeli statt.
Thun Der Name Thun kommt vom keltischen Gattungswort dünon, was Palisadenwerk, Burg, befestigter Ort bedeutet und urverwandt mit dem deutschen Wort Zaun, englisch town, ist. Bereits in der Jungsteinzeit (ca. 2500 v.
Chr.) gab es im Stadtgebiet eine Siedlung an der heutigen Marktgasse. Als die römischen Legionen 58 v. Chr. fast das ganze Gebiet der heutigen Schweiz einnahmen, wurde auch das Gebiet des heutigen Thun ins Imperium eingegliedert. Die Geschichte ist reichhaltig und kann im Internet jederzeit nachgelesen werden. Bei der Stadtbesichtigung faszinierten die vielen Gastrobetriebe direkt am Wasser, das bunte Treiben an den Marktständen, die vielen Blumen und das lebendige Miteinander der Bevölkerung. Thun lebt und mit Spannung durfte die Gruppe viel über die Geschichte dieser wunderschönen Stadt erfahren. Thun ist eine Reise wert und auch kulinarisch darf man sich verwöhnen lassen.
Mittagessen im Hotel Freienhof Direkt im Zentrum von Thun, von der Aare umflossen, liegt die Stadtoase Freienhof Thun, am Rande der malerischen Thuner Altstadt und nahe am Thunersee. Die Gruppe durfte herbstliche Kreationen der Küche geniessen, und die Zeit verging wie im Fluge. Gestärkt ging man zu Fuss weiter zum Bahnhof, wo der Car bereits auf die Teilnehmerschaft wartete. Harry Steinmann und Chauffeur Leo nutzten die Gelegenheit und verwöhnten die motivierte Reiseschar mit musikalischen Klängen, welche zum Mitsingen animierten.
Unterwegs zur Stadtführung. (Bild zvg.) Heimweg über den Schallenberg Bei immer noch wunderbarem Herbstwetter führte die Reise weiter über den Schallenberg, und die Blicke der Teilnehmenden schweiften über die wie «gemalten» Wiesen und Hügel, die typischen Häuser – und so schlängelte sich der Bus durch die kurvenreichen Strassen bis zum Speiserestaurant
Bahnhöfli in Entlebuch mit dem bekannten singenden Willi, welcher auch noch ein Ständlein zum Besten gab. Der Nachmittagstrunk war dann auch die letzte kulinarische Destination auf dem Programm und so führte der Weg über Emmen nach Hause. Glücklich und zufrieden verabschiedeten sich alle und lobten die Reiseleitung sowie Leo. Ein wunderschöner
erlebnisreicher Oktobertag endete um halb sieben abends. Dankbar gedenken die Mitglieder ihrer Vorfahren und waren gerührt, einen solchen Traumtag erleben zu dürfen. Remo Buob, Präsident Gemeindeverein Wettswil www.gemeindeverein-wettswil.ch
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Verschiedene Wildgerichte Dienstag bis Freitag Mittagsmenü ab Fr. 15.– Familie Schoch Montag geschlossen
Freitag, 23. Oktober 2015 ab 17.00 Uhr Samstag/Sonntag/Montag
Metzgete Fr. 16. Okt. bis So. 25. Okt. Fr. 6. Nov. bis So. 22. Nov. Fr. 8. Jan. bis So. 17. Jan. 2016 (Bitte reservieren Sie Ihre Plätze)
Insel der Ruhe am Freitag-Vormittag
Fischen und Geselligkeit Der Fischerclub Hedingen feiert sein 40-jähriges Bestehen
Verena-Barbara Gohl führt im Kloster Kappel wöchentlich Seminare zur Wahrnehmungsstärkung durch.
Es wird gefischt, aber auch die Geselligkeit wird gepflegt: Der Fischerclub Hedingen feiert sein 40-jähriges Bestehen. «Endfischen» – Der Begriff signalisiert jeweils das Ende der Saison. Und zu diesem Zweck traf man sich in den 70er-Jahren jeweils an der Reuss und warf die Angel ein letztes Mal ins Wasser. Doch dieses «Endfischen» hat immer auch eine gesellige Note. «Wir haben jeweils ein Fest veranstaltet», erinnert sich Hubert Stutz. Er und Heiri Trösch nahmen dies dann zum Anlass, einen Fischerclub ins Leben zu rufen. Dieser besteht heute aus neun Mitgliedern, die sich regelmässig in der «Fischerhütte» trifft (nur Insider wissen, wo das ist ...) Die Mitgliederzahl ist in all den Jahren konstant geblieben. Und konstant ist auch das, was die Angler über das «Würmerbaden» hinaus zusammenhält: Regelmässige Reisen und Anlässe, bei denen es
Die Mitglieder des Fischerclubs Hedingen. Hinten, von links: Herbert Schwarzenberger, Werner Meili, Werner Borioli, Guido Arn. Vorne, von links: Hubert Stutz, Sepp Niederberger, Raymond Grossenbacher, Heiri Trösch. (Bild Mares Laternser) keiner Fischerrute bedarf. Seit rund 20 Jahren fahren die Mitglieder des Hedinger Fischerclubs ins Tirol, nach
Ischgl im Paznauntal. «fischen und festen» lautet dort das Motto. Und mit einer dreitägigen Reise ins Allgäu
feierte der Fischerclub Hedingen das 40-Jahre-Jubiläum. (-ter.)
50 Textilkünstlerinnen stellen aus Ab dem 9. Oktober stellen 50 Quilterinnen ihre Verbindungen aus Stoff und Faser aus, im reformierten Kirchgemeindehaus in Bonstetten. Rund 50 Quilter und Textilkünstlerinnen der Aemtler-Quilter stellen ab dem 9. Oktober im reformierten Kirchgemeindehaus, am Chileweg 7 in Bonstetten, ihre bunten Werke aus. Sechs Gemeinschaftsquilts sind dem Thema «Linien» gewidmet. Dazu lässt sich in zahlreichen individuellen Einzelwerken der Frauen eine Vielfalt an Technik und Material bestaunen. Es werden auch neue Techniken, wie beispielsweise mithilfe von Schnee einge-
färbte Stoffe, oder Quilts mit integrierten speziellen Materialien, wie Rebgaze, Bambusfasern und Kunststoffen gezeigt. Da die Ämtler-Quilter auch Färbkurse anbieten, sind viele in den Kunstwerken verwendete Stoffe handgefärbt und zeigen eine bunte Palette handgemachter Textilien, zusammengefügt zu speziellen Kompositionen. Neben dem Ziel, ein harmonisches und interessantes Ganzes zu kreieren, vereinen die Bilder auch den Reiz, die Materialien Stoff und Faser individuell zu kombinieren. Die Gemeinschaftsquilts wurden vom Thema her, über die Entwürfe bis zum fertigen Kunstwerk, jeweils von
zwei bis sechs Quilterinnen erarbeitet. Sie zeigen zum Beispiel den Kolinplatz Zug oder die Alpenpanoramen aus Sicht der jeweiligen Gruppenmitglieder und widerspiegeln ihre Fantasie und ihr Können. Die Ämtler-Quilter Ein Quilt (zvg.) gibt es seit 1988. Man trifft sich regelmässig am letzten Dienstagabend im Monat (ausser Februar, Juli und Dezember) in Bonstetten und arbeitet zusammen. In spezi-
ellen Workshops werden auch neue Techniken vermittelt, zum Beispiel das Nähen von Patchwork-Seidenschals oder das Gestalten von individuellen Karten, welche an der Ausstellung auch erstanden werden können. (pd.) Ämtler-Quilter im reformierten Kirchgemeindehaus
Ankommen, sein dürfen, zur Ruhe kommen – und aus der tiefen Ruhe Kraft und Atem tanken, Erkenntnis gewinnen – danach durchwirkt, gestärkt und erfrischt in den Tag Verena-Barbara schreiten. Viele der Gohl. (Bild zvg.) Teilnehmenden möchten diese wöchentliche Insel der Ruhe und des «In-sich-Ankommens» nicht mehr missen. Die Regelmässigkeit der wöchentlichen Arbeit kann Leitfaden sein, mit dessen Hilfe schrittweise mehr und mehr in die eigene Tiefe gelangt werden kann. Die Übungen finden im Liegen, Sitzen oder Stehen statt. Die Arbeit gestaltet sich vorwiegend aus der Atem- und Empfindungsarbeit nach Margrith Schneider (Atlps), ergänzt durch Töne. Der Atem eröffnet den Zugang zum seelisch-geistigen Erkennen. Empfindung ist mehr als Wahrnehmung – Empfindung ist ein Ja zu sich selbst und ein Ja zur geistigen Kraft. «Krankheit ist in ihrem Kern immer ein Heilungsprozess. Ein Krankheitsgeschehen will uns zurückführen in die innere Ordnung, es ist ein Ruf nach Stille. Die Stille gibt die Möglichkeit, der Krankheit im Kern zu begegnen», schrieb die 1917 geborene Margrith Schneider. (pd.)
Bonstetten. Vernissage: Freitag, 9, Oktober, 18.30 bis 21 Uhr.
Kursleitung Verena-Barbara Gohl,
Ausstellung mit Kaffeestube offen: Montag bis Don-
nerstag 14 bis 18 Uhr; Freitag 14 bis 20 Uhr, Samstag
Nächster Zyklus: 6./13./20./27. November, 4./11./18.
und Sonntag 10 bis 17 Uhr.
Dezember, 8./15./22./29. Januar, jeweils Freitagvor-
(Ausnahme Samstag, 10. Oktober, 14 bis 15 Uhr ge-
mittag 9.00-10.20h oder 10.30-11.50h. Kurskosten
schlossen, wegen Übertragung Gottesdienst.
für die ganze Reihe: 330.-, Information und Anmel-
Auskunft: aemtler-quilter@gmx.ch, Christine Gerber
dung: Kloster Kappel, Tel. 044 764 88 30 oder kur-
Telefon +41 79 61 84 301.
se.theologie@klosterkappel.ch
Der Jura zeigte sich von der Sonnenseite Gruppe Albis an der 120. eidgenössischen Turnveteranen-Tagung (Etvv), vom 4. Oktober Die rund 800 Veteranen und zahlreichen Gäste waren in Delsberg bestens aufgehoben. An der erstmals in neuer Form durchgeführten «Landsgemeinde» herrschte gute, festliche Stimmung. Die nächsten Tagungsorte sind Brugg (2016) und Montreux (2017). Besondere Ehre wurde dem Zürcher Hans Graber zuteil: Er war mit 97 Jahren der älteste Teilnehmer. Drei Ämtler Turner sassen in der Ehrenloge. ................................................... von hans jud In aller Frühe, noch bei Regentropfen, besammelten sich 30 Veteranen der Gruppe Albis in Affoltern zur Reise in den Jura, angeführt von Obmann Ernst Jud aus Hedingen. Es wird kaum noch eine Gruppe geben, welche von einem Privatchauffeur nach Delsberg gefahren wurde. Dieses Privileg hatten die Ämtler aus den eigenen Reihen in der Person des Obfelders Werner Schoch, logischerweise mit dem «Aemtler-Car». Sicher und elegant kurvte er in Richtung Westen, es hellte auf und beim «Kafi-Gipfeli-Halt» an der Autobahn in Pratteln haben sich die trüben Wolken verzogen – Delsberg hat Sonnenschein bestellt. Der Doyen im Albis-Team war mit Jahrgang 1925 Werner Schneiter Senior aus Obfelden. Der Hedinger Kurt Dubach, Jahrgang 1951, freute sich als Jüngster. Im Teilnehmerfeld schwangen die Obfelder obenaus.
Tagung nach «neuem Muster» Seit der Gründung im Jahr 1895 hat erstmals eine Etvv-Tagung in Delsberg stattgefunden. Nach der musikalischen Einspielung durch die Fédération jurassienne de musique hiess Zentralpräsident Urs Tanner die grosse Turnerschar und die Ehrengäste herzlich
An der diesjährigen Turnveteranen-Tagung dufte natürlich auch das obligatorische Gruppenfoto nicht fehlen. (Bilder zvg.)
willkommen. Mit der Nationalhymne und dem obligaten Lied «Le vieux Chalet» ist der feierliche und fröhliche Funken in die Reihen gesprungen. Und der welsche Charme des Servicepersonals hat das Stimmungsbarometer zusätzlich erhöht. Die Weichen für die Strukturänderungen wurden 2014 gestellt. Die Statuten und Reglemente sind an den zuständigen Anlässen in Bellinzona und Thun verabschiedet und per 1. Januar 2015 in Kraft gesetzt worden. Eine der markanten Neuerungen ist die Trennung der geschäftlichen und gesellschaftlichen Angelegenheiten. Über die eigentlichen Traktanden entscheidet die jährliche Delegiertenversammlung (DV). Jede der zurzeit 31 regionalen Gruppen hat nach Massgabe ihres Mitgliederbestandes entsprechende Stimmrechte. An der Jahres-Tagung, auch «Landsgemeinde» genannt, wie hier in Delsberg, treffen sich die Veteranen und Veteraninnen zur Pflege der Kameradschaft und Geselligkeit, zur Bekräfti-
gung der Verbundenheit und zu feierlichen Ehrungen. Alle sind teilnahmeberechtigt, wobei beim heutigen Bestand von total 5209 Veteranen nicht zu lösende Organisationsprobleme ergeben würde, sollten alle aufkreuzen. Das ist aber reine Theorie. Die durchschnittliche Teilnehmerzahl der letzten Jahre bewegt sich bei rund 1000. Urs Tanner rapportierte, dass sich der neue Modus generell bewährt habe. Wo nötig, werden die erforderlichen Anpassungen laufend vorgenommen. Die erste DV in Luzern hat die Hürden positiv genommen – umstrittene Diskussionen seien ausgeblieben. Anzupacken sei das Thema Mitgliederwerbung. Durch Todesfälle werden stets Lücken in den Bestand gerissen, welche durch die Neuaufnahmen nicht wettgemacht werden können.
Drei Ämtler jubilierten Die Ehrung der 90-jährigen und älteren Turnveteranen wurde auch für
den 1925 geborenen Obfelder Werner Schneiter senior zu einem besonderen Erlebnis. Total 22 Kameraden dieser Kategorie hatten ihren Platz auf der Ehrentribüne. Hans Graber, Jahrgang 1918, Gruppe Zürich-Stadt, durfte sich als Tagungsältester (Doyen) feiern lassen. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm: Sohn Hansruedi Graber, Jahrgang 1944, ist Obmann dieser Gruppe. Das goldene Treueabzeichen wurde den 80-jährigen Veteranen angesteckt. Rolf Hausheer, Affoltern, und Kurt Kienast, Bonstetten, strahlten in die Runde. Insgesamt 41 Veteranen freuten sich an dieser Auszeichnung. Positive Erinnerungen kamen hoch, bei der schlichten Ehrung der Verstorbenen, 168 sind seit der Tagung 2014 ihren letzten Weg gegangen. Leider mussten auch die Albis-Veteranen nochmals Abschied nehmen, von Walter Hürlimann, Jahrgang 1933, aus Affoltern, Walter Kleiner, 1933 geboren, aus Zürich und Eugen
Gentlemen-Wertung in Hockenheim gewonnen Remo Lips verpasst aber den Gentlemen-Saisontitel der Adac GT Masters 2015 knapp Auf dem Hockenheimring haben Remo Lips und Teamkollege Sven Barth in einem turbulenten Rennen die Gentlemen-Wertung gewonnen. In der Saisonwertung reichte diese Leistung jedoch nur für Rang zwei. Obwohl Remo Lips das letzte Rennen zum Adac GT Masters in Hockenheim in der Gentlemen-Wertung für sich entscheiden konnte, hat es nicht zum Titel gereicht. Die Enttäuschung darüber war Sven Barth, aber vor allem Remo Lips anzusehen. Lips hatte im ersten Lauf überhaupt kein glückliches Händchen und hat vielleicht zu viel riskiert. Nachdem Lips einen Konkurrenten abgeschossen hatte, ahndeten dies die Sportkommissare mit einer Durchfahrtsstrafe – was den Schweizer aussichtslos zurückwarf. Danach war die Luft raus.
Drei Safety-Car-Phasen Dabei hatte man im Qualifying am Freitag mit sehenswerten Rundenzeiten überzeugen können. Die meistens kritisierte Qualifying-Performance war in Hockenheim kein Thema mehr. Sven Barth fuhr mit der Corvette eine Qualizeit von 1:39,808 Minuten. Diese Pace konnte der Weinheimer auch im Rennen zeigen. In seinem Stint fuhr er die schnellsten Rundenzeiten im Feld.
Die Jubilare von links Kurt Kienast, Werner Schneiter, Rolf Hausheer. Stähli, Jahrgang 1941, aus Mettmenstetten.
Positive und kritische Stimmen Zentralpräsident Urs Tanner dankte in seinem Schlusswort vor allem dem OK für die ausgezeichnete Arbeit: «Ein in allen Belangen gelungener Anlass geht in die Geschichte der Etvv ein.» Nach dem Turnerlied und dem musikalischen Ausklang wurden beim Apéro intensive Gespräche geführt, sei es kameradschaftlich oder über die Neuerungen. Positive und auch kritische Stimmen wurden laut, der demokratisch gutgeheissene Prozess benötigt auf jeden Fall noch Eingewöhnungszeit. Nach einem Mittagessen «comme il faut», auch mit Glanz und Gloria serviert, stand der «Aemtler-Car» bereit zur Heimreise. Über Biel und mit Zwischenhalt in Murgenthal sind die Albis-Veteranen wohlbehalten zu Hause angelangt – mit schönen Erinnerungen im Turner-Rucksack.
Wintersport-, Konditions- und Krafttraining In der Turnhalle Loomatt in Sellenbüren werden Wintersportler für die Saison fit gemacht. Stalliker Ski- und Snowboardfans können sich freuen. Vom 20. Oktober 2015 bis 12. April 2016 findet in der Turnhalle Loomatt in Sellenbüren wieder das bewährte Wintersport-, Kraftund Konditionstraining statt, und zwar jeden Dienstag, von 18:30 bis 19:30 Uhr. Ein Unkostenbeitrag von fünf Franken wird jeweils vor Ort erhoben. Versicherung ist Sache der Teilnehmenden. Je besser die Vorbereitung, desto schöner und sicherer wird das Schnee-Erlebnis. Frauen und Männer jeden Alters sind deshalb herzlich willkommen. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig. (pd.)
Remo Lips und Teamkollege Sven Barth haben den zweiten Platz in der Gentlemen-Wertung 2015 gewonnen. (Bild Archiv) anzeige
Doch am Ende hat es nichts genützt. Der Start, am Sonntag im Regen, lief dann äusserst turbulent ab. Schon am Samstag hatte das Feld einen Rennabbruch wegen verschiedenster Kollisionen verkraften müssen. Insgesamt wurden drei Safety-Car-Phasen notwendig. Sven Barth übergab die Corvette Z06.R GT3 auf Rang sechs liegend an Remo Lips.
10,5 Punkte fehlten Er konnte die Pace nicht ganz umsetzen und fiel auf Rang neun zurück.
Trotzdem sollte es zum Laufsieg in der Gentlemen-Wertung reichen, da sich Dauerkonkurrent Andreas Weishaupt (Audi R8) in der letzten Runde drehte. Obwohl der Rennausgang die Mannschaft von RWT Racing versöhnlich stimmte, wurde das Ziel, die Gentlemen-Wertung zu gewinnen, knapp verpasst. Am Ende fehlten 10,5 Punkte. «Es ist trotzdem schön, dass ich die Vize-Meisterschaft in der GentlemenWertung einfahren konnte. Leider haben wir bei einigen Rennen einfach Punkte liegen lassen. Vielen Dank an das Team, das einen Super-Job ge-
macht hat. Nächstes Jahr wollen wir wieder attackieren», sagt Remo Lips und ergänzte: «Ich denke, wir haben eine aufregende Saison erlebt, leider immer abwechselnd mit Höhen und Tiefen. Schade, dass wir in puncto Fahrzeugeinstufung etwas ins Hintertreffen geraten sind. Es gab auf dieser Seite klare Defizite, die wir durch unser Engagement nicht kompensieren konnten. Unser Team hat als reines Privatteam in seiner zweiten Saison im Adac GT Masters seine Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt.» (pd.)
Säuliämtler ganz oben auf dem Podest Erster upc cablecom Cup 2015 (ehemals Arche Cup) in der Stigelihalle in Affoltern Beim erstmals unter der Schirmherrschaft der upc cablecom ausgetragenen Turnier trafen am 20. September über 100 lizenzierte Tischtennisspieler ein, um sich in insgesamt sechs Leistungs-, vier Altersklassen und zwei Doppelkonkurrenzen miteinander zu messen. Erfreulich war vor allem die gegenüber letztem Jahr mehr als 20 prozentige Steigerung der Anzahl aus der ganzen Schweiz angereister Spieler. Die zahlreichen Besuchenden, Betreuer, Familien und Sportinteressierten aus dem Säuliamt konnten hoch spannende, teils dramatische Spiele mitverfolgen und sich über manche gelungene «Ralleys» (so heissen im Tischtennis lange Ballstafetten) freuen. In der höchsten Leistungsklasse der Einzelspieler schwangen zwei Affoltemer «Eigengewächse» obenauf: Tobias Klee (A16) und Beni Hampl (A16) lieferten sich ein packendes Match, das Tobias letztendlich knapp, mit 3:1 Sätzen, für sich entscheiden konnte. Tobias siegte ebenfalls in der höchsten Doppelklasse mit seinem Partner Fabian Kull aus Wil/SG. Ein verdienter Lohn für den Spieler der
In der Stigelihalle wurde Spiel um Spiel ausgetragen. (Bild zvg.) ersten Herrenmannschaft, der auch als Trainer für den Tischtennisnachwuchs amtiert und die nächste Generation aufbaut.
Neues Tischtennismaterial Zudem wurde am Turnier die neue Generation Tischtennisbälle vorgestellt. Ganz aus Plastik sind sie, nicht mehr
aus Zelluloid wie vorher seit 88 Jahren – und so erlebt der Tischtennissport nach 2001 (Vergrösserung des Balldurchmessers auf 40 Millimeter) seine nächste «kleine» Revolution. Hatte man noch im Vorfeld Bedenken wegen der Qualität der Bälle, so sind diese nun weitestgehend ausgeräumt. Zumindest, wenn man die ambitionierten Profis fragt: «Da gibt es keinen
Riesenunterschied, nur Nuancen. Der neue Ball hat einen Tick weniger Spin, die Bedingungen sind aber für alle gleich.» An den neuen Bällen soll es also nicht gelegen haben, wenn das eine oder andere Match knapp wurde oder sogar für den meist jugendlichen Gegner ausging. Überhaupt zeigte sich der Vormarsch der Jugend in einer eindrucksvollen Leistungsdichte. Gingen doch über alle sechs Leistungsklassen gesehen, nicht weniger als vier Spieler unter 18 Jahren als Sieger vom Tisch.
Plauschturnier am Nachmittag Erstmals nach 15 Jahren Pause organisierte der TTC Affoltern am Nachmittag einen Wettbewerb, an dem sich nichtlizenzierte Spielerinnen und
Spieler in ihren Altersklassen in Gruppenspielen miteinander messen konnten. Insgesamt 41 Teilnehmende (25 Erwachsene und 16 Jugendliche/Schüler) zeigten eindrucksvoll grosse Freude am Spiel mit dem kleinen Ball. Dabei trat auch bei den sogenannten «Hobbyspielern» eine beachtliche Leistungsstärke zutage, die sicher nicht nur auf regelmässiges Spielen in Schwimmbädern und auf heimischen Tischen zurückzuführen ist. So beispielsweise bei Tom Grenacher, dem Sieger in der Kategorie Schüler/Jugendliche. Tom trainiert seit über drei Jahren regelmässig beim Nachwuchs des Tischtennisclub Affoltern. Vielleicht hat bei einigen der Funke gezündet und sie möchten sich einem Verein anschliessen? Die Türen beim TTC Affoltern stehen auf jeden Fall offen für ein Probetraining an einem Montagabend, ab 20 Uhr. Um 18.20 Uhr war dann Schluss. Die Preise verteilt, die Turniertableaus mit über 350 Partien ausgefüllt und die Bäuche in der reichlich ausgestatteten Cafeteria genährt, sodass der Anlass, der am Morgen um 8.30 Uhr begonnen hatte, dank reibungslosem Turnierablauf erfolgreich beendet werden konnte. (pd.)
Guter aber kalter Saisonabschluss Tolle Leistungen der Säuliämtler OL-Laufenden in Arosa Am vergangenen Wochenende fand der Weltcupfinal der Orientierungsläufer in Arosa statt. Parallel dazu gab es für die Breitensportler ein nationales Wochenende. Die Säuliämtler OL-Laufenden zeigten dabei sehr ansprechende Leistungen. Am Samstag fand der Lauf für die Breitensportler etwas unterhalb von Arosa bei gutem Wetter statt: Ein Langdistanz-OL in einem steilen, mit Wiesen und Wäldern durchmischten Gelände. Diese Umstände hielten die Säuliämtler Laufenden jedoch nicht von guten Leistungen ab. Walter Bickel siegte in der Kategorie H80. In derselben Kategorie wurde August Grüniger mit nur 40 Sekunden Rückstand Zweiter. Enikö Stüdeli konnte einen sauberen Lauf durchziehen und holte den Sieg in der Kategorie DAM. Einen weiteren Podestplatz
Raffael Huber beim Zieleinlauf. (zvg.) erzielte Yvette Zaugg mit dem dritten Rang bei D65. Nach dem Lauf stand noch das Rennen der internationalen Weltelite auf dem Programm. Der Säuliämtler Raffael Huber erreichte in diesem Wettkampf, über die Mitteldistanz, den 25. Rang.
Am Sonntag fand der Lauf im Gelände statt, in dem am Vortag die Elite ihr Rennen absolviert hatte. Es schneite stark, überall lag Schnee und es war deutlich kälter als am Vortag. Auch am Sonntag gelangen den Säuliämtlern gute Resultate: August Grüniger gewann bei H80. Zudem gab es vier Drittplatzierte: Yvette Zaugg (D65), Kurt Baumann (H65), Lukas Müller (H35) und Thomas Stüdeli (HAK). Am Sonntag stand für die Elite eine Sprintstaffel auf dem Programm. Bei diesem Lauf im Dorf von Arosa rannten immer vier Läufer in einer Staffel. Die Sprintstaffel war ein voller Erfolg aus Schweizer Sicht. Das Team zwei der Schweizer Staffel gewann mit über einer Minute Vorsprung. Somit ist die Saison für die Eliteläufer erfolgreich zu Ende gegangen. Auch aus Sicht der Säuliämtler OL-Laufenden war dieses Wochenende mit dem herbstlichen Schneefall ein schönes und bleibendes Erlebnis. (pd.)
Fünfter Platz an Junioren-WM
Das OK für den 71. Final des schweizerischen Polizeifernschiessens ist bereit: (v. l.) James Kramer (Kommunikation), Tom Huber (Auswertung), Peter Stutz (OK-Präsident), Paul Stutz (Vizepräsident), René Bucher (Schiessbetrieb). ( zvg.)
Nur die Besten dürfen teilnehmen Schweizerisches Polizeischiessen 2015 Die Zwilliker Peter und Paul Stutz organisieren das schweizerische Polizeischiessen 2015. Wie schon vor einem Jahr, versammelt sich am Dienstag, 20. Oktober, in der Gemeinschaftsschiessanlage «Leilöcher» in Rüschlikon die Elite der schweizerischen Polizeischützen zum Final. Insgesamt 20 Polizisten aus der ganzen Schweiz haben sich für diesen hochstehenden Ausstich qualifiziert. Geschossen wird mit Ordonnanzwaffen auf den klassischen Sportdistanzen 300 Meter (Gewehr) und 25 Meter (Pistole). Für einen reibungslosen Ablauf und einen fairen Wettkampf anzeige
Die Hedingerin Katharina Strahl ruderte an der Junioren-WM mit ihren Kolleginnen auf den fünften Platz. (Bild zvg.) Der Schweizer Ruderverband ist im August mit seinen zahlreichen Junioren nach Rio de Janeiro zur Junioren-
Ruder-WM geflogen. Die Hedingerin Katharina Strahl war im Junioren-Doppelvierer mit dabei. Sie ruderten mit
guten Leistungen bis ins Finale und erzielten dort einen sehr erfolgreichen fünften Platz. (pd.)
garantiert der Schiessverein der Kantonspolizei Zürich, welcher diesen Anlass wie im Vorjahr und nach bewährtem Muster organisiert.
Polizei-Profis am Werk Nur wer in der Vorrunde, welche im Heimstand absolviert werden kann, praktisch das Maximum schiesst, bekommt von Peter und Paul Stutz – welche die Fäden im OK 2015 ziehen – eine Finaleinladung. In der Tat hingen auch dieses Jahr die Trauben wieder ziemlich hoch – Gewehr 150 (von 157) und Pistole 376 Punkte (von 380) waren die Höchstleistungen. (pd.)
«Put your feet in someone’s shoes»
Zutaten für 4 Personen 200 g Rindshackfleisch 6 EL Sonnenblumenöl 2 Zwiebeln, fein geschnitten 60 g Tomatenpüree 1 l Bouillon 250 g Tomaten 1 Bund Peterli ½ Bund Dill 1 TL Paprika, edelsüss 4 Auberginen Salz, Pfeffer aus der Mühle 150 g Reis, gekocht 1,5 dl Bouillon
Zubereitung Hackfleisch in 1 EL heissem Öl anbraten, Zwiebeln und Tomatenpüree beigeben und kurz mitdünsten. Mit Bouillon ablöschen und alles zirka 40 Minuten köcheln. Das Fleisch muss weich und die Flüssigkeit fast vollständig eingekocht sein. Inzwischen Wasser aufkochen, Tomaten oben kreuzweise leicht einschneiden. Tomaten kurz ins kochende Wasser tauchen, herausnehmen,
eiskalt abschrecken und die Haut abziehen. Tomaten würfeln und mit Peterli, Dill und Paprika zum Fleisch geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Rund um die Auberginen in regelmässigen Abständen mit dem Sparschäler Längsstreifen wegschälen. Oben entlang der Mitte die Auberginen längs einmal einschneiden. Fruchtfleisch beim Einschnitt mit einem Teelöffel sorgfältig herausnehmen. Ofen auf 200 Grad vorheizen. Restliches Öl erhitzen, Auberginen darin rundherum goldgelb braten. In feuerfeste Form legen, Auberginen innen salzen. Hackfleisch mit Reis mischen und in die Auberginen füllen, Bouillon dazugiessen. Im Ofen 35 bis 40 Minuten backen. Zubereitung: zirka eine Stunde plus 40 Minuten backen.
Otto Funk ist alteingesessener Ottenbacher. Er war während 40 Jahren als Berufsschullehrer tätig. Jetzt gibt er sich einer neuen Beschäftigung hin: Er fährt Tixi-Taxi und lernt durch die Begegnungen mit seinen Passagieren nochmals viel für sein eigenes Leben. ................................................... mit otto funk sprach marianne voss Er parkiert das Tixi-Taxi auf der Garageneinfahrt, steigt aus und läutet an der Haustür. Frau S. wartet schon. Die Begrüssung ist herzlich. Er reicht der betagten Dame seinen Arm und geleitet sie die Treppenstufen hinunter. Auf der Fahrt zur wöchentlichen Physiotherapie berichtet Frau S. von ihren Fortschritten. Und sie erzählt auch aus ihrem Leben, von Hochs und Tiefs, und dass man selber Schritte tun müsse, wenn man vorwärtskommen wolle. «Das ist ein Superjob», erklärt Otto Funk nach der Fahrt bei einem Kaffee. «Ich lerne unglaublich viel für mein eigenes Leben.» Er erfahre Geschichten und er werde mit der ganzen Palette des Lebens konfrontiert. Es sei wie eine Standortbestimmung. «Da lerne ich Menschen kennen mit Schicksalen, die mir auch hätten passieren können. Und mit solchen, die mir noch passieren könnten. Das gibt schon zu denken.» Nicht alle sind so gesprächig wie Frau S. Es brauche ein gutes Gspüri, ob eine Konversation erwünscht sei oder nicht. Den Dienst des Tixi-Taxi nutzen nicht nur Betagte, sondern auch Junge mit schwerer Beeinträchtigung. «Mitleid oder der Helfertrip wären fehl am Platz», betont
Otto Funk ist gerne mit dem Tixi-Taxi unterwegs und erlebt die Kontakte zu seinen Passagieren als grosse Bereicherung. (Bild Marianne Voss)
der Fahrer. Er begegne diesen Menschen mit grossem Respekt und auch mit Bewunderung. Seine Philosophie im Umgang mit anderen basiere auf einer buddhistischen Weisheit, die laute: «Put your feet in someone’s shoes.» (Das heisst übersetzt: Stelle deine Füsse in eines andern Schuhe.) «Wenn ich versuche, die Rolle des andern einzunehmen, dann kann ich ihn verstehen und etwas lernen.»
zum Beispiel in den Umgang mit Rollstühlen und wie diese korrekt im Fahrzeug fixiert werden. Die Autos sind alle eingerichtet mit Rampe und Befestigungsvorrichtungen für einen oder sogar mehrere Rollstühle.
Gerne unterrichtet
habe keine «Staulage» und auch kein Loch erlebt. Neben dem Tixi-Taxi hat er auch noch andere Pläne. «Dieses und jenes, das ich schon lange einmal tun wollte.» Und er habe sich auch noch einen Traktor gekauft, einen Oldtimer, einen Meili, Jahrgang 1951. Mit dem fährt er gerne aus. Zudem spielt er Euphonium. Früher im Musikverein Ottenbach, jetzt ist er Mitglied der Original Reusstalmusikanten. Politik? «Mit meinen Schülern habe ich vor Abstimmungen gerne und intensiv über Politik diskutiert. Doch meine Partei gibt es nicht, ich würde mich aber als liberal-links-konservativ bezeichnen.» Zum Schluss kommt er nochmals aufs Tixi-Taxi zu sprechen und betont: «Diese Stiftung, die Fahrdienste für Menschen mit Behinderung anbietet, sucht immer Sponsoren und auch ehrenamtliche Fahrerinnen oder Fahrer.»
Otto Funk ist kürzlich pensioniert worden. Er übt den ehrenamtlichen Chauffeur-Job erst seit ein paar Monaten aus. «Ich bin eigentlich noch Lehrling.» Die Menschen, die er chauffiere, seien für ihn nicht Klienten und auch nicht Patienten, sondern Kunden oder Passagiere. Der Tixi-Taxi-Gedanke sei bei ihm schon vor vielen Jahren entstanden, als seine Mutter im Haus Pilatus wohnte und diesen Fahrdienst öfters beanspruchte. In seine neue Arbeit wurde er natürlich eingeführt,
Aufgewachsen ist Otto Funk in Ottenbach. Seine Eltern führten das Restaurant Funk und hatten einen kleinen Bauernbetrieb. Er absolvierte die Ausbildung zum Elektromechaniker. Nach einigen Jahren Praxis im Hotel Hilton und bei der Swissair schulte er um. Er besuchte das Primarlehrerseminar in Luzern und danach das Institut für Berufspädagogik in Bern. Fast 40 Jahre unterrichtete er Berufsschülerinnen und -schüler in den Fächern Recht, Volkswirtschaft, Staatskunde und Deutsch. «Ich hatte immer einen guten Draht zu den jungen Menschen. Das Schulegeben hat mir viel Freude gemacht. Eigentlich war es viel zu früh für die Pensionierung.» Doch er
Mutter nutzte schon Tixi-Taxi
Informationen unter: www.tixi-saeuliamt.ch, Telefon 044 760 14 00 oder Natel 078 742 92 64.
bauernregel «Regnet’s an Sankt Dionys (9. Oktober), wird der Winter nass – gewiss.»
Die Bahnpolizei hat dem scheidenden Nationalrat Toni Bortoluzzi wegen zu langen Parkierens in Ziegelbrücke eine Nachgebühr aufgebrummt. Dagegen sei nichts einzuwenden, schreibt er den SBB in einem mit Nationalratslogo versehenen Brief, stellt aber den Bundesbahnen eine Gegenrechnung in der Höhe von 5760 Franken. Als Grund für diese Forderung nennt Bortoluzzi verlorene Zeit, die er wegen Zugsverspätungen in den 24 Jahren als Mitglied des Parlaments in Kauf nehmen musste. «Ich habe darüber natürlich nicht Buch geführt, gehe aber davon aus, dass ich im Jahr etwa vier Mal, vor allem durch das Verpassen von Anschlüssen, eine wertvolle Arbeitsstunde verloren habe.» Er stellt nun Rechnung zum «bescheidenen Stundenansatz» als Schreinerei-Inhaber: 24 Parlamentsjahre mal vier Verspätungen. Macht: 96 Stunden à 60 Franken, total 5760 Franken. «Ich bitte Sie, den Betrag zu überweisen. Die Parkgebühr-Nachforderung können Sie in Abzug bringen ...» (-ter.)
Arish, 27. September.
Tom, 27. September. (Bilder Irene Magnin)
Medina, 30. September.
Sophia, 2. Oktober.
Tagesfahrten Muotathaler Alpkäsemarkt Fr. 30.– Sonntag, 25. Oktober 2015 Basel–Delémont Fr. 38.– Donnerstag, 5. November 2015 Zibelemärit Bern Fr. 39.– Montag, 23. November 2015 Fahrt mit Kaffee und Weggli Weihnachtsmarkt Stuttgart Fr. 55.– Freitag, 27. November 2015 Fahrt mit Kaffee und Weggli ID und Euro mitnehmen
HerbstProzentwochen 10 % Vom 1. bis 17. Oktober 2015 gibt es bei uns 10% Rabatt auf das gesamte Sortiment*, auch im Online-Shop (Gutschein-Code: 10%)! *Exklusive Klauenpflegestand Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 07.30–12.00 und 13.15–18.00 Uhr Samstag 07.30–15.00 Uhr
Klausfahrt Fr. 85.– Samstag, 5. Dezember 2015 inkl. Mittagessen und Chlaussäckli Weihnachtsmarkt Konstanz Fr. 38.– Dienstag, 15. Dezember 2015 Fahrt mit Kaffee und Weggli ID und Euro mitnehmen

References: § 13
 § 205
 § 203
 § 213
 § 13
 Art. 8
 § 54
 § 13