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Timestamp: 2017-06-22 20:40:33+00:00

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Als Netzbetreiber und Netzdienstleister im ENTEGA-Konzern arbeiten wir seit vielen Jahren an einer klimafreundlichen und zukunftssicheren Energieversorgung, die zunehmend auf regenerative Energien setzt. Profitieren Sie von unseren Erfahrungen in der Anbindung und Betriebsführung von regenerativen Erzeugungsanlagen wie Wind- oder Solarenergieanlagen.Erneuerbare EnergieWir bieten Ihnen Unterstützung bei der Planung, Finanzierung, Errichtung, Wartung und Betriebsführung Ihrer Anlage und finden maßgeschneiderte und zeitgemäße Lösungen für Ihr Objekt – komfortabel, sicher, umweltschonend, nachhaltig und kostengünstig.
EEGKWKBiogas50,2 Hz-Projekt
Als Anschlussnetzbetreiber sind wir vom Gesetzgeber dazu verpflichtet, die EEG-Umlage von Eigenversorgern einzuziehen und die erhaltenen Zahlungen an die Übertragungs-netzbetreiber weiterzuleiten.Die Eigenversorgung aus einer Erzeugungsanlage unterliegt grundsätzlich der vollen EEG-Umlage (§ 61 EEG 2017).Für EEG-und hocheffiziente KWK-Anlagen ist eine reduzierte EEG-Umlage vorgesehen (§ 61b EEG 2017).Kleinanlagen und Bestandsanlagen können unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen vollständig von der Pflicht zur Zahlung einer EEG-Umlage auf eigenverbrauchte Strommengen befreit werden.Details zu den Ausnahmeregelungen finden Sie in den nachstehenden Erläuterungen "Verringerte EEG-Umlage für Eigenversorger" und "Regelungen zum Bestandsschutz nach EEG 2017".Bitte beachten Sie, dass sämtliche Ausnahmeregelungen inklusive dem Bestandsschutz nur für Eigenversorgung nach § 61 iVm. § 3 Nr. 19 EEG 2017 gelten. Bei der unmittelbaren Belieferung von dritten Letztverbrauchern ist stets die volle EEG-Umlage an den Übertragungsnetzbetreiber zu zahlen, näheres finden Sie unter dem Punkt "Sonderfall Belieferung Dritter".
Eigenversorgung wird nach § 3 Nr. 19 EEG 2017 wie folgt definiert: "Der Verbrauch von Strom, den eine natürliche oder juristische Person im unmittelbaren räumlichen Zusammenhang mit der Stromerzeugungsanlage selbst verbraucht, wenn der Strom nicht durch ein Netz durchgeleitet wird und diese Person die Stromerzeugungsanlage selbst betreibt". Hiervon sind Fälle erfasst, in denen der Eigenversorger Strom selbst in einer Eigenerzeugungsanlage erzeugt und zudem selbst verbraucht. Hierbei wird nur der Strom berücksichtigt, der mittels viertelstündlicher Leistungsmessung erfasst wird, wenn nicht schon technisch sichergestellt ist, dass Erzeugung und Verbrauch des Stroms zeitgleich erfolgen. Zudem darf der selbst erzeugte Strom vor dem Verbrauch nicht durch das Netz durchgeleitet werden und der Stromverbrauch muss im unmittelbaren räumlichen Zusammenhang zur Stromerzeugungsanlage erfolgen.Folgende Punkte sind gegeben und werden kumulativ eingehalten: 1) Eine natürliche oder juristische Person betreibt eine Stromerzeugungsanlage selbst, 2) der in dieser Stromerzeugungsanlage erzeugte Strom wird durch dieselbe natürliche oder juristische Person selbst verbraucht, 3) der Stromverbrauch erfolgt im unmittelbaren räumlichen Zusammenhang mit der Stromerzeugungsanlage und 4) der Strom wird nicht durch ein Netz durchgeleitet.Wurde die Stromerzeugungsanlage bereits zwischen dem 01.09.2011 und dem 31.07.2014 zum Selbstverbrauch genutzt, darf eine Netzdurchleitung stattfinden, sofern der Strom im räumlichen Zusammenhang zur Stromerzeugungsanlage verbraucht wird.Wurde die Stromerzeugungsanlage bereits vor dem 01.09.2011 zum Selbstverbrauch genutzt, darf eine Netzdurchleitung stattfinden und es ist kein räumlicher Zusammenhang des Stromverbrauchs zur Stromerzeugungsanlage erforderlich.
EEG- und KWK-Anlagen, installierte Leistung > 10 kW Bei Eigenversorgung aus einer EEG-Anlage oder einer hocheffizienten KWK-Anlage i. S. d. § 61b Nr. 2 EEG 2017 ist ein reduzierter Satz von 40% der jeweils gültigen EEG-Umlage zu zahlen (§ 61b EEG 2017). Bitte beachten Sie, dass eine Inanspruchnahme der Befreiung von der EEG-Umlagepflicht sowie der verringerten EEG-Umlage nur unter der Voraussetzung möglich ist, dass Sie fristgemäß Ihren Mitteilungspflichten nachkommen. Sämtlicher eigenverbrauchter Strom muss des Weiteren gemäß § 61h Abs. 1 EEG 2017 mit geeichten Messeinrichtungen erfasst werden. Kleinanlagen Für Stromerzeugungsanlagen mit einer installierten Leistung von höchstens 10 Kilowatt (kW) ist Im Falle der Eigenversorgung für die erzeugte und selbst verbrauchte Strommenge von bis zu 10.000 kWh/Jahr keine EEG-Umlage zu zahlen (§ 61a Nr. 4 EEG 2017).PV-Anlagen, installierte Leistung ≤ 10 kWp Der Eigenverbrauch von Strom aus einer PV-Anlage von höchstens 10 kWp muss messtechnisch nur dann erfasst werden, wenn sie mehr als 10.000 kWh pro Kalenderjahr erzeugen und der Eigenverbrauch somit mehr als 10.000 kWh betragen kann. Bei PV-Anlagen mit einer installierten Leistung von höchstens 10 kWp kann die Schwelle von 10.000 kWh/Jahr aufgrund der gegebenen Randbedingungen (geographische Lage, Ausrichtung, Neigungswinkel, Beschattung der Anlage, erzielbare Eigenverbrauchsquote usw.) häufig nicht erreicht werden. Mit dem Formular "Erklärung des Betreibers einer Erzeugungsanlage zur EEG-Umlage" können Sie uns darlegen, dass die Schwelle von 10.000 kWh/Jahr nicht erreicht werden kann. In diesem Fall ist von Ihnen kein jährlicher Nachweis der eigenverbrauchten Strommenge mittels geeichter Messung erforderlich. Aufgrund der Eingeschränkten Meldepflichten für PV-Anlagen mit einer installierten Leistung von bis zu 7 kWp (§ 74a Abs. 1 Satz 3 EEG 2017) geht der Gesetzgeber davon aus, dass die Schwelle von 10.000 kWh/Jahr in diesem Fall technisch nicht überschritten werden kann. KWK-Anlagen, installierte Leistung ≤ 10 kW Bei KWK-Anlagen kann mit den maximal möglichen Vollbenutzungsstunden von 8.760 pro Jahr die Schwelle von 10.000 kWh/Jahr rein technisch bei KWK-Anlagen mit einer Leistung von weniger als 1 kW nicht erreicht werden. Der Gesetzgeber hat für diese Anlagen daher die Mitteilungspflichten eingeschränkt (§ 74a Abs. 1 Satz 3 EEG 2017). Sofern Sie eine KWK-Anlage mit einer installierten Leistung von mehr als 1 kW und weniger als 10 kW betreiben, können Sie uns mit dem Formular "Erklärung des Betreibers einer Erzeugungsanlage zur EEG-Umlage" darlegen, dass ein Eigenverbrauch von mehr als 10.000 kWh nicht möglich ist (etwa aufgrund des Wärmebedarfs).
Mit dem Inkrafttreten des EEG 2017 haben sich auch für Bestandsanlagen Änderungen ergeben, weiterhin gilt jedoch:Bei Inbetriebnahme und Aufnahme der Eigenversorgung vor dem 01.08.2014 ist eine vollständige Befreiung von der EEG-Umlage möglich. Erfüllen Bestandsanlagen die Voraussetzungen nach §§ 61c oder 61d EEG 2017, ist der Eigenverbrauch vollständig von der EEG-Umlage befreit. Voraussetzung hierfür ist unter anderem, dass bereits vor dem 01.08.2014 Personenidentität zwischen Anlagenbetreiber und Letztverbraucher bestand. Ausnahmen von der Personenidentität sind mit dem EEG 2017 möglich, wenn die Stromerzeugungsanlage durch eine Erbschaft übernommen wurde (§ 61f Nr. 1a EEG 2017) oder wenn es sich um eine Rechtsnachfolge vor dem 01.01.2017 handelt und die Angaben nach § 74a Abs. 1 bis zum 31. Mai 2017 übermittelt werden (§ 61f Nr. 1b EEG 2017). Die Voraussetzungen des § 61f Nr. 2 und 3 sind kumulativ einzuhalten.Zu beachten ist, dass mit der Neuregelung des EEG 2017 Änderungen bezüglich der Erweiterung, Erneuerung oder Ersetzung der Stromerzeugungsanlage wirksam werden.Die "Stromerzeugungsanlage" ist nun gesetzlich definiert (§ 3 Nr. 43b EEG 2017). Hiernach ist nicht die "Gesamtanlage", sondern jeder einzelne Generator bzw. jedes einzelne PV-Modul die "Stromerzeugungsanlage" im Sinne der Regelungen zur EEG-Umlage. Eine Zusammenfassung gem. § 24 Abs 1 Satz 1 EEG 2017 erfolgt im Rahmen der Kleinanlagenregelung (§ 61a Nr. 4 EEG 2017). Bisher durften Bestandsanlagen um bis zu 30 % der ursprünglich installierten Leistung erweitert werden, diese Möglichkeit entfällt nach dem 31.12.2017. Bei Erweiterungen ab dem 1. Januar 2018 entfällt der Bestandsschutz für die neu hinzugebaute Stromerzeugungsanlage; es ist EEG-Umlage wie für eine neue Stromerzeugungsanlage zu zahlen (§§ 61c Abs. 2 Nr. 1c und 61d Abs. 3 EEG 2017). Der Bestandsschutz der vorhanden Anlage bleibt hiervon unberührt. Nach § 61e führt jede Erneuerung oder Ersetzung einer Stromerzeugungsanlage (ohne Erweiterung) ab dem 1. Januar 2018 grundsätzlich zu einer EEG-Umlage von 20 Prozent. Eine Ausnahme hiervon ist vorgesehen für den Fall, dass ein Generator vor Ablauf der handelsrechtlichen Abschreibung oder Auslaufen der Förderung nach dem EEG – z.B. aufgrund eines Defekts – ausgetauscht werden muss oder dass die Stromerzeugung von Kohle auf Gas oder erneuerbare Energien umgestellt wird; in diesem Fall bleibt es auch bei Ersetzungen oder Erneuerungen nach dem 31. Dezember 2017 bei null Prozent EEG-Umlage. Ein entsprechender Nachweis ist vorzulegen. "Erneuert" bedeutet in diesem Zusammenhang, dass wesentliche Bestandteile des Generators (z.B. Stator oder Rotor) bzw. des jeweiligen PV-Moduls ausgetauscht werden. Ein Austausch nur unwesentlicher Teile des Generators oder bloße Reparatur- und Wartungsarbeiten sollen nach der Gesetzesbegründung hingegen nicht ausreichen. "Ersetzt" wird eine Anlage, wenn der komplette Generator bzw. das PV-Modul ausgetauscht wird. Soweit Sie an Ihrer Stromerzeugungsanlage Erweiterungen, Erneuerungen oder Ersetzungen vornehmen, sind uns diese gemäß § 74a Abs. 1 EEG 2017 unverzüglich mitzuteilen.
Eigenversorger und sonstige selbst erzeugende Letztverbraucher“ sind dazu verpflichtet, dem für die Erhebung der EEG-Umlage verantwortlichen Netzbetreiber alle für eine ordnungsgemäße Abwicklung der EEG-Umlage-Erhebung erforderlichen Informationen mitzuteilen. Nach § 74a EEG 2017 sind folgende Basisangaben unverzüglich zu übermitteln:1. die Angabe, ob und ab wann ein Fall im Sinn des § 61 Absatz 1 Nummer (Eigenversorgung) oder Nummer 2 (sonstiger Letztverbrauch) vorliegt, 2. die installierte Leistung der selbst betriebenen Stromerzeugungsanlagen, 3. die Angabe, ob und auf welcher Grundlage die EEG-Umlage sich verringert oder entfällt, und 4. Änderungen, die für die Beurteilung, ob die Voraussetzungen eines Entfallens oder einer Verringerung der EEG-Umlage weiterhin vorliegen, relevant sind oder sein können, sowie den Zeitpunkt, zu dem die Änderungen eingetreten sind. Für eine Meldung zu Änderungen an Ihrer Stromerzeugungsanlage oder zu einem Wechsel des Anlagenbetreibers bitten wir Sie die Vordrucke unter dem folgenden Menüpunkt "Formulare für die Meldung im Netzgebiet der e-netz Südhessen" zu nutzen.Wenn Sie eine neue Stromerzeugungsanlage in Betrieb nehmen, fragt die e-netz Südhessen die erforderlichen Basisangaben in den Abrechnungsunterlagen ab.Sofern aus Ihrer Stromerzeugungsanlage EEG-umlagepflichtige Strommengen anfallen, sind Sie verpflichtet, die umlagepflichtigen Strommengen bis zum 28. Februar des Folgejahres an uns als Anschlussnetzbetreiber (§ 74a Abs. 2 EEG 2017) und an die Bundesnetzagentur (§ 76 Abs. 1 EEG 2017) zu melden. Wir fordern Sie mit einer Ablesekarte zur Meldung der Strommengen eines Jahres auf. Informationen zur Datenmeldung an die Bundesnetzagentur finden Sie unter folgendem Link:www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/ErneuerbareEnergien/Datenerhebung_EEG/Eigenversorger/ Daten_EEG_Eigenversorger_node.htmlDie Pflicht der Datenmeldungen in § 74a Abs. 1 Nr. 1 – 3 entfällt, wenn die Angaben bereits übermittelt wurden oder dem Netzbetreiber offenkundig bekannt sind, sowie wenn es sich um eine Stromerzeugungsanlage mit einer installierten Leistung von höchstens 1 kW oder eine PV-Anlage mit einer installierten Leistung von höchstens 7 kWp handelt.
Formulare für die Meldung im Netzgebiet der e-netz Südhessen
Eigenversorger und sonstige selbsterzeugende Letztverbraucher sind dazu verpflichtet, dem zuständigen Netzbetreiber die für eine ordnungsgemäße Abwicklung der EEG-Umlage-Erhebung erforderlichen Informationen mitzuteilen. Wenn Sie eine neue Stromerzeugungs-anlage in Betrieb nehmen, fragt die e-netz Südhessen die erforderlichen Basisangaben in den Abrechnungsunterlagen ab.Um Ihre Mitteilungspflicht nach § 74a Abs. 1 Nr. 4 EEG 2017 zu erfüllen, können Sie bei Änderungen an Ihrer Stromerzeugungsanlage die nachstehenden Formulare nutzen. Diese Mitteilungspflicht betrifft alle Stromerzeugungsanlagen unabhängig von der installierten Leistung oder dem Datum der Inbetriebnahme. Änderungen zur EEG-UmlagepflichtEEG-Anlage bis 10 kWpEEG-Anlage größer 10 kWpKWK-Anlage bis 10 kWKWK-Anlage größer 10 kWBestandsanlage Betreiberwechsel Wenn Sie eine Stromerzeugungsanlage auf einen anderen Anlagenbetreiber übertragen möchten oder selbst eine Anlage übernehmen können Sie uns die erforderlichen Angaben mit dem Formular "Übergabeprotokoll für Erzeugungsanlagen" mitteilen.Bitte beachten Sie, dass sich bei einemBetreiberwechsel die Grundlage für die Beurteilung der EEG-Umlagepflicht ändern kann. Daher ist es erforderlich, dass der neue Anlagenbettreiber auch das zugehörige Formular unter „Änderungen zur EEG-Umlagepflicht“ ausfüllt. Übergabeprotokoll für Erzeugungsanlagen + zugehöriges Formular unter "Änderungen zur EEG-Umlagepflicht" Sonstige Änderungen Ändert sich lediglich Ihre Bankverbindung und nicht die Person des Anlagenbetreibers, können Sie das Formular "Änderung der Bankverbindung" nutzen. Änderung der Bankverbindung
Wenn Sie aus Ihrer Erzeugungsanlage Dritte (z.B. Mieter) versorgen, handelt es sich nicht um eine Eigenversorgung. In diesem Fall liefern Sie wie ein Elektrizitätsversorgungs-unternehmen (§ 3 Nr. 20 EEG 2017) Strom an Letztverbraucher. Für an Dritte gelieferte Strommengen besteht gem. § 60 EEG 2017 die Pflicht zur Zahlung der EEG-Umlage in voller Höhe. Die Ausnahmeregelung und der Bestandsschutz für Eigenversorger findet hier keine Anwendung. Mitteilungspflichten des Elektrizitätsversorgungsunternehmens Wenn Sie als Elektrizitätsversorgungsunternehmen Strom an Letztverbraucher liefern, sind Sie verpflichtet dem regelverantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber die Angaben nach § 74 Abs. 1 EEG 2017 mitzuteilen. Weiterhin müssen bis zum 31. Mai des Folgejahres die an Letztverbraucher gelieferten Strommengen an den Übertragungsnetzbetreiber (§ 74 Abs. 2 EEG 2017) und an die Bundesnetzagentur (§ 76 Abs. 1 EEG 2017) übermittelt werden. Nähere Informationen erhalten Sie bei Ihrem regelverantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber:Amprion GmbH Abteilung N-B Rheinlanddamm 24 44139 DortmundFax: +49 231 5849-14509 E-Mail: eeg@amprion.netwww.amprion.net/registrierung-eeg-umlagewww.amprion.net/datenmeldung-eeg-umlagewww.amprion.net/letztverbraucher-und-eigenversorger Informationen zur Datenmeldung an die Bundesnetzagentur finden Sie unter folgendem Link:www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/ErneuerbareEnergien/Datenerhebung_EEG/EVU/Daten_EEG_EVU_node.html
Die EEG-Umlage ist von allen Letztverbrauchern für jede bezogene Kilowattstunde zu entrichten. Dies bedeutet, dass die Verbraucher im Jahr 2017 mit 6,880 Cent pro Kilowattstunde zur Förderung der erneuerbaren Energien im Stromsektor beitragen. Damit stieg die EEG-Umlage im Jahr 2017 um über 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (EEG-Umlage 2016: 6,354 Cent pro Kilowattstunde). EEG-Umlage bei Eigenversorgung Unter der Voraussetzung, dass Sie sich aus der EEG- oder KWK-Anlage selbst versorgen, verringert sich der anzusetzende Wert auf: 30% im Jahr 2015 35% im Jahr 2016 40% ab dem Jahr 2017 der jeweils gültigen EEG-Umlage. Weitere Informationen finden Sie auch unter:www.netztransparenz.de/EEG/EEG-Umlage
Registrierungs- und Mitwirkungspflichten nach Anlagenregisterverordnung (AnlRegV) Meldung an die BundesnetzagenturZum 1. August 2014 trat das reformierte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Kraft. Zuvor wurde die EEG-Reform am 27. Juni 2014 vom Bundestag, am 11. Juli 2014 vom Bundesrat beschlossen und am 23. Juli 2014 von der EU-Kommission genehmigt. Diese hat zur Folge dass u.a. eine Reihe von Registrierungs- und Mitteilungspflichten im Rahmen der Anlagenregisterverordnung beachtet und umgesetzt werden müssen. Gemäß § 6 EEG 2014 ist jeglicher Betreiber einer ab dem 1. August 2014 in Betrieb genommenen EEG-Anlage verpflichtet, diese im Anlagenregister der BNetzA registrieren zu lassen. Dies ergibt sich auch aus § 3 Abs. 1 der Anlagenregisterverordnung.Die Registrierungsnotwendigkeit besteht folglich nicht nur wie bisher für Solarstromanlagen, sondern für alle neuen EEG-Anlagen.Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Schreiben.Bislang können Photovoltaik-Anlagen über folgendes PV-Meldeportal auf der Internetseite der Bundesnetzagentur online anmelden.Sonstige EEG-Anlagen sind über ein separates Formular der Bundesnetzagentur zu melden. Einzelheiten zum neuen Anlagenregister und zu der Meldepflicht für die Anlagenbetreiber sind auch auf den Internetseiten der Bundesnetzagentur unter www.bundesnetzagentur.de/anlagenregister veröffentlicht.Einspeiser - DirektvermarktungFestlegung "Marktprozesse für Einspeisestellen (Strom)"Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat am 29. Januar 2015 die Festlegung "Marktprozesse für Einspeisestellen (Strom)", kurz MPES 2.0, veröffentlicht. Die bisherige Festlegung MPES 1.0 wird damit mit Wirkung zum 1. Oktober 2015 abgelöst. Bereits ab 20. Februar 2015 müssen Anlagenbetreiber und Direktvermarktungsunternehmen für bestimmte Meldevorgänge ein neues Formular verwenden. Die Aktualisierung der Festlegung wurde insbesondere aufgrund der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes zum 1. August 2014 notwendig (EEG 2014), mit der u. a. neue Vorgaben für die Veräußerung des Stroms aus EEG-Anlagen erlassen wurden.
Gemäß des o. g. Beschlusses (BK6-14-110) der BNetzA vom 29.01.2015 haben Anmeldungen zur Direktvermarktung ausschließlich an eine vom Netzbetreiber veröffentlichte E-Mail-Adresse zu erfolgen. Für Meldungen mittels Meldeformular der Bundesnetzagentur verwenden Sie bitte die E-Mail-Adresse: eeg@e-netz-suedhessen.deFormular für Meldung bis 30.09.2015 Formular für Meldung ab 01.10.2015 Für elektronische EDIFACT-Mitteilungen bitte ausschließlich folgende E-Mail-Adresse verwenden: 1:1-Kommunikationsadresse:vnbrmn-7763@es-edifact.deDen Beschluss der Bundesnetzagentur finden Sie unter folgendem Link: Festlegung "Marktprozesse für Einspeisestellen (Strom)" Abschlagszahlungen PV-Anlagene-netz Südhessen kauft von den Betreibern von Photovoltaik-Anlagen den erzeugten Strom zu gesetzlich vorgesehenen Preisen. Entsprechend den gesetzlichen Vorgaben des EEG verkauft e-netz Südhessen die von den Anlagenbetreibern abgenommene Energie an die Amprion GmbH als zuständigen Übertragungsnetzbetreiber weiter und finanziert so die Zahlungen an die Anlagenbetreiber.Die Erzeugung der Anlagen erfolgt allerdings nicht gleichmäßig. Vielmehr werden in den Monaten April bis September etwa 75% der Energie erzeugt, nur 25% verteilen sich auf das verbleibende halbe Jahr. Der Weiterverkauf der Energie an Amprion ist der e-netz Südhessen jedoch nur für die monatlich tatsächlich zu erwartende Erzeugung und Einspeisung möglich und unterliegt damit den zuvor beschriebenen jahreszeitlichen Schwankungen.Durch den fortschreitenden Ausbau der erneuerbaren Energieerzeugung im Netzgebiet steigt das Volumen der auszuzahlenden Einspeisevergütung seit einigen Jahren deutlich an, so dass die e-netz Südhessen zeitweilig mehrere Millionen Euro mehr Abschläge an die Anlagenbetreiber auszahlt, als er bis zu diesem Termin durch den Weiterverkauf der Energie eingenommen hat. Diese Differenz wird in der Zukunft noch weiter zunehmen.Seit 2012 muss die e-netz Südhessen diesen Umstand daher bei den Abschlägen berücksichtigen und die monatlichen Zahlungen entsprechend der monatlich zu erwartenden Erzeugung angleichen. Es ergibt sich damit die nachfolgende Zahlungsverteilung (jeweils in Prozent der zu erwartenden Jahressumme).
* JahresabrechnungEs werden 11 Abschläge (Februar – Dezember) für die jeweils im Vormonat erzeugte Energie gezahlt. Im Januar erfolgt die Jahresabrechnung für das Vorjahr, die Abschläge werden so geplant, dass mit der Jahresrechnung im Normalfall noch etwa 2% der Jahressumme auszuzahlen sind.Gesetzestext, PreisregelungDie aktuell gültige Version des Gesetzes für den Vorrang Erneuerbarer Energien (EEG) können Sie auf der Seite www.gesetze-im-internet.de einsehen.Informationsschreiben PV-EinspeisevertragEinspeisevergütungEEG-Vergütungssätze (Link zur Bundesnetzagentur)Steuerrechtliche Auswirkungen des Direktverbrauchs von Strom aus Photovoltaikanlagen (§ 33 Abs. 2 EEG)Betreiber von Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) können den in ihren Anlagen produzierten Strom ins öffentliche Netz einspeisen und wie bisher die Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Anspruch nehmen. Sie können auch den Strom ganz oder teilweise auch direkt selbst verbrauchen und ebenfalls hierfür eine Vergütung in Anspruch nehmen. Alle Betreiber von PV-Anlagen, die ab 1. Januar 2009 in Betrieb genommen wurden, können diese Regelung nutzen. Das Bundesumweltministerium hat zu den Auswirkungen dieses Direktverbrauchs (Eigenverbrauch) auf die Umsatzsteuer eine Stellungnahme herausgegeben. Die PDF-Datei können Sie unter diesem Link beim BMU abrufen.PflichtveröffentlichungenNach § 77 EEG sind Netzbetreiber verpflichtet, bestimmte Daten und Informationen auf ihrer Internetseite zu veröffentlichen und vorzuhalten. Die Angaben wurden von einer allgemein anerkannten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft und bestätigt.EEG-Einspeiseranlagen 2016EEG-Einspeiseranlagen 2015Bericht der e-netz Südhessen für 2015Bericht der e-netz Südhessen für 2014EinspeisemanagementDie technischen Vorgaben (§ 6 EEG 2012) sind für alle Anlagen, die ab dem 1.1.2012 in Betrieb genommen werden, bereits bei Inbetriebnahme einzuhalten. Nachfolgend sind die technischen Vorgaben von PV-Anlagen aufgeführt, für andere EEG-Anlagen teilen wir Ihnen diese auf Anfrage gerne mit.PV-Anlagen über 100 kWp müssen sämtliche technischen Anforderungen nach § 6 Abs. 1 EEG zu erfüllen.Technische Einrichtung zur ferngesteuerten Reduzierung der Einspeiseleistung bei Netzüberlastung undRegistrierende LeistungsmessungPV-Anlagen mit installierter Leistung über 30 kWp bis 100 kWp müssen nur die Anforderungen nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 EEG erfüllen, d.h. Einbau einer Einrichtung zur ferngesteuerten Reduzierung der Einspeiseleistung bei Netzüberlastung.PV-Anlagen mit installierter Leistung unter 30 kWp können entweder die Voraussetzungen nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 EEG erfüllen oder die Einspeisung auf max. 70 % der Wirkleistung begrenzen. Eine Nachrüstung von bestehenden Anlagen sieht das EEG nicht vor.Die Kosten für vorstehende Maßnahmen trägt der Anlagenbetreiber.Umsetzungshilfe zu den gesetzlichen Vorgaben zum EinspeisemanagementInformationen zum Rundsteuerempfänger (Programmierung, etc.)Erklärung des Anlagenbetreibers zum betriebsbereiten Einspeisemanagement
KWK – Einspeisung
Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWK-G)KWK-Mustervertrag
Mit dem neuen EnWG vom 7. Juli 2005 wurde Biogas als Gas im Sinne des Gesetzes definiert (§3 Nr. 19a EnWG). Des Weiteren wurden im EnWG und der Gaszugangsverordnung die rechtlichen Grundlagen für die Biogaseinspeisung geschaffen.Die technischen Mindestanforderungen für die Einspeisung von Biogas in das Gasnetz der e-netz Südhessen sowie ein Antragsformular können folgenden Dokumenten entnommen werden.Technische MindestanforderungenAntragsformular zur Durchführung einer NetzverträglichkeitsprüfungMusterverträge BiogasNetzanschluss- und AnschlussnutzungsvertragEinspeisevertrag Biogas für die Verteilernetzebene
50,2 Hz-Projekt (Sonderprojekt)
PV-Erfolg mit Tücken: Das 50,2 Hertz-Projekt Bis Ende 2012 sind 32 Gigawatt Photovoltaik ans deutsche Stromnetz gegangen. Doch der rasante Anstieg der Stromeinspeisung aus dezentralen PV-Anlagen stellt die Netzbetreiber vor ein Problem: Ältere Anlagen, sind so eingestellt, dass sie sich bei einer Netzfrequenz von 50,2 Hertz automatisch abschalten. Dies wurde noch 2005/2006 in einer Richtlinie festgelegt.Bundesweit betroffen sind alle Anlagen, die bis Ende 2011 ans Stromnetz angeschlossen wurden. Ihre Leistung entspricht 9 Großkraftwerken. Wenn sich davon ein Großteil infolge einer Störung auf einmal schlagartig abschaltet, ist die Netzstabilität im europäischen Verbundnetz in Gefahr. Es droht ein großflächiger Blackout. Auf Basis einer gesetzlichen Grundlage (Systemstabilitätsverordnung) müssen in Deutschland deshalb circa 300.000 PV-Anlagen bis 2014 umgerüstet werden.Allein im Netzgebiet der e-netz Südhessen müssen von den über 8.600 angeschlossenen PV-Anlagen etwa 2.300 Anlagen umgerüstet werden. Die Umrüstung ist für die Betreiber weitestgehend kostenlos. Sie wird von e-netz Südhessen organisiert. Die Kosten werden bundesweit auf die Netzentgelte und die EEG-Umlage gewälzt.
Fragen & Antworten zum "50,2 Hertz-Projekt"
Wer hat die Nachrüstung veranlasst?
Grundlage der Nachrüstung ist eine Rechtsverordnung (Systemstabilitätsverordnung). Die Systemstabilitätsverordnung ist am 26. Juli 2012 in Kraft getreten. Sie regelt die Verfahrensweise.
Wie sind die nächsten Schritte? Was muss ich tun?
Alle betroffenen Anlagenbetreiber werden vom VNB angeschrieben. Sie brauchen nicht selbst aktiv werden.
Mit unserem Anschreiben senden wir Ihnen einen Fragebogen zu. Damit können wir uns einen ersten Überblick über die bei ihnen eingesetzte Technik verschaffen. Wir bitten Sie, die Fragebögen bis spätestens zum angegebenen Termin vollständig ausgefüllt und unterschrieben an uns zurückzusenden.
Nach Erhalt der vollständig ausgefüllten Fragebögen werden wir diese auswerten und die notwendigen Schritte für die Nachrüstung in die Wege leiten. Die Nachrüstung erfolgt in unterschiedlichen Leistungsklassen mit unterschiedlichen Fristen (s. nächste Frage). Um den genauen Nachrüsttermin zu vereinbaren, wird sich eine von uns beauftragte Firma mit Ihnen in Verbindung setzen. Der Termin wird Ihnen mindestens vier Wochen im Voraus schriftlich durch die von uns beauftragte Firma mitgeteilt.
Muss meine Photovoltaik-Anlage nachgerüstet werden? Welche Anlagen sind betroffen?
Folgende Anlagen müssen nachgerüstet werden:PV-Anlagen im Niederspannungsnetz mit einer installierten Leistung von mehr als 10 kWp bis 100 kWp, die nach dem 31.8.2005 und vor dem 1.1.2012 in Betrieb genommen wurden.PV-Anlagen im Niederspannungsnetz mit einer installierten Leistung von mehr als 100 kWp, wenn sie nach dem 30.4.2001 und vor dem 1.1.2012 in Betrieb genommen wurden.PV-Anlagen im Mittelspannungsnetz mit einer installierten maximalen Leistung von mehr als 30 kWp, die nach dem 30.4.2001 und vor dem1.1.2009 in Betrieb genommen wurden.Weitere Informationen erhalten Sie unter www.solarwirtschaft.de/betreiber sowie unter www.bdew.de/50-2Hz.
Bis wann muss die Nachrüstung erfolgen?
Für die Umrüstung der Anlagen hat der Gesetzgeber Fristen vorgegeben. Je größer die Anlage, desto früher liegt der Endtermin. Die Umrüstung muss spätestens erfolgen bis:31.8.2013 für Anlagen größer 100 kWp31.5.2014 für Anlagen größer 30 kWp bis einschließlich 100 kWp31.12.2014 für Anlagen größer 10 kWp bis einschließlich 30 kWp
Was heißt Mitwirkung? Kann ich der Nachrüstung widersprechen?
Die Umrüstung ist für die Betreiber im Normalfall kostenlos und wird vom VNB organisiert. Nach geltendem Recht müssen Sie also keine Kosten übernehmen. Sie haben aber eine Mitwirkungspflicht. Wenn diese nicht eingehalten wird, können Sie Ihren Anspruch auf Einspeisevergütung verlieren.
Bitte füllen Sie deshalb den Fragebogen aus und senden ihn fristgerecht an uns zurück. Bitte kooperieren Sie bei der Nachrüstung.
Warum wird die Nachrüstung vorgeschrieben? Was ist das „50,2 Hz-Problem“?
Stromnetze gehören zu den sensiblen Infrastrukturen. Zu jeder Zeit müssen Energienachfrage und Energieangebot im Gleichgewicht stehen. Ob dies der Fall ist, lässt sich an der Frequenz ablesen. In Europa beträgt die Frequenz im Normalzustand 50 Hertz (Hz). Wenn die Frequenz ansteigt, deutet das darauf hin, dass mehr Leistung ins Stromnetz eingespeist wird, als zur gleichen Zeit verbraucht wird. Leichte Schwankungen nach oben und unten sind üblich und werden von den Betreibern der Stromnetze beherrscht. Zu einem Problem kommt es aber, wenn die Frequenz sehr stark unter bzw. über dem Zielwert von 50,0 Hz liegt. Sollte die Frequenz zum Beispiel auf 50,2 Hz steigen, schalten sich sehr viele kleinere Stromerzeugungsanlagen (z.B. Photovoltaik-Anlagen) zeitgleich ab. Dadurch können abrupt mehrere Gigawatt Erzeugungskapazität ausfallen, und von einer Sekunde zur nächsten würde das Stromangebot stark zurückgehen.
Zwar steht für Notfälle eine Reserve mit einer Leistung von rund drei Gigawatt bereit Primärregelleistung, doch diese wäre sowohl von der Menge als auch von der Aktivierungszeit nicht ausreichend. Sollten sich durch ein Erreichen der 50,2-Hz- Schwelle viele Photovoltaik-Anlagen automatisch zeitgleich abschalten, könnte es zu einem großräumigen Ausfall des Stromnetzes kommen, einem so genannten Blackout. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist sehr gering, aber um ein hohes Maß an Versorgungssicherheit in Deutschland und Europa (dem sogenannten kontinentaleuropäischen Synchrongebiet) gewährleisten zu können, sind Vorsorgemaßnahmen erforderlich. Hieran sind Bundesministerien, Bundesnetzagentur, Verteilnetzbetreiber und Verbände beteiligt.
Warum taucht das Thema erst jetzt auf? Wer hat die 50,2 Hz-Problematik verursacht?
In Deutschland legen die Netzbetreiber die Regeln für den Anschluss und Betrieb des Stromnetzes fest.
Den dynamischen Ausbau der Photovoltaik – mittlerweile beträgt die in Deutschland installierte Leistung etwa 30 Gigawatt – konnte nicht vorhergesehen werden. Seit April 2011 galt zunächst eine Übergangsregelung für Neuanlagen, d.h. neue Solarstromanlagen wurden bereits nachgerüstete ausgeliefert. Allein mit dieser Übergangsregelung und der überarbeiteten Norm (VDE-AR-N 4105), die zum 1.1.2012 in Kraft getreten ist, kann die Netzstabilität jedoch nicht gewährleistet werden.
Wer zahlt die Nachrüstung? Wer darf die Nachrüstung vornehmen?
Die Nachrüstung durch eine Fachkraft ist für Sie kostenlos. Wir sind aber auf ihre Unterstützung angewiesen. Zugleich möchten wir Sie freundlich darauf hinweisen, dass Sie auch gesetzlich zur Mitwirkung verpflichtet sind.
Im Normalfall tragen Sie als Anlagenbetreiber keine Kosten. Kosten können Ihnen nur dann entstehen, wenn Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch machen und selbst eine fachkundige Person/Firma für die Nachrüstung vorschlagen. Gemäß Systemstabilitätsverordnung muss auch diese von uns als Netzbetreiber beauftragt werden. Falls das von Ihnen gewünschte Unternehmen höhere Kosten verursacht als die von uns vorgesehene fachkundige Person oder Firma, dann müssen Sie diese Mehrkosten tragen.
Wenn Sie das Wahlrecht ausüben wollen, dann füllen Sie bitte den per Post zugesendeten Fragebogen entsprechend aus. Hierbei müssen Sie belegen, dass die Nachrüstung durch eine Elektrofachkraft* ausgeführt wird, die in das Installateurverzeichnis eines Stromnetzbetreibers eingetragen ist oder Angestellter oder Beauftragter eines Wechselrichterherstellers ist und die notwendigen wechselrichterspezifischen Spezialkenntnisse zur 50,2-Hz-Nachrüstung besitzt. Wenden Sie sich dazu bitte an die von Ihnen gewünschte fachkundige Person oder Firma.
*) Elektrofachkraft nach DIN VDE 1000-10 (VDE 1000-10):2009-01
Verändert sich durch die Nachrüstung die Leistung bzw. der Ertrag meiner Anlage?
Nein. Durch die Nachrüstung zur Anpassung der Abschaltfrequenz Ihrer Anlage ändert sich die Leistung der Photovoltaik-Anlage nicht. Es handelt sich hier um eine Maßnahme zur Sicherstellung der Netzstabilität.
Solarstromanlagen müssen sich künftig immer mehr wie Kraftwerke verhalten und auch so genannte „Systemdienstleistungen“ zur Verfügung stellen, sich also am Netzmanagement beteiligen.
Was genau wird an meiner Anlage nachgerüstet?
Nachgerüstet werden müssen nur der/die Wechselrichter und falls vorhanden die so genannte Entkupplungsschutzeinrichtung. Diese kann als zentraler Netz- und Anlagenschutz oder bei Anlagen mit Mittelspannungsanschluss als übergeordneter Netzschutz ausgeführt sein.
Muss mein Wechselrichter ausgetauscht werden?
Ein Tausch des Wechselrichters ist im Zuge der Nachrüstung der Abschaltfrequenzen nicht notwendig. Alle Hersteller von Wechselrichtern bieten Lösungen an, die einen Austausch überflüssig machen. In Ausnahmefällen kann sogar auf eine Nachrüstung des Wechselrichters verzichtet werden. Dies entscheidet allein der Verteilernetzbetreiber nach den Vorschriften der Systemstabilitätsverordnung.
Was passiert, wenn ich keinen Termin für die Nachrüstung bekomme?
Sie brauchen nicht von sich aus aktiv zu werden. Der Verteilnetzbetreiber, bei dem Ihre Photovoltaik-Anlage registriert ist, wird Sie automatisch anschreiben und über die weiteren Schritte informieren. Dabei wird dieser auch darauf achten, dass Sie einen Nachrüst-Termin bekommen.
Solarbranche und Netzbetreiber empfehlen schnell nachzurüsten, da im Sinne aller Netznutzer die Netzstabilität gewährleistet sein muss. Die Fristen für die Nachrüstung werden Ihnen von den Verteilnetzbetreibern gesetzt. Dabei achten diese darauf, dass Sie ausreichend Zeit haben, einen Nachrüst-Termin zu reservieren. Bitte wahren Sie die Fristen oder teilen Sie Ihrem Verteilnetzbetreiber schriftlich mit, wenn Sie diese nicht einhalten können.
Was muss ich tun, wenn ich einen Termin für die Nachrüstung bekommen habe?
Sobald Sie vom Verteilnetzbetreiber angeschrieben werden, füllen Sie bitte den Rückmeldebogen aus und senden diesen fristgerecht an die im Anschreiben genannte Adresse zurück. Nach der Auswertung Ihres ausgefüllten Fragebogens, wird ein von uns beauftragtes Unternehmen einen Termin mit Ihnen vereinbaren und die Nachrüstung durchführen.
Falls Ihnen der Termin nicht passt, haben Sie die Möglichkeit einen Alternativtermin vorzuschlagen. Dabei achten Sie bitte auf die Einhaltung der vom Verteilnetzbetreiber gesetzten Frist.
Warum schalten Stromerzeuger wie Photovoltaik-Anlagen überhaupt bei einer vorgegebenen Frequenz ab?
Entscheidend für die Netzstabilität ist, dass immer die aktuell im Netz benötigte Menge Strom dem Netz zugeführt wird. Steigt die Frequenz an, ist das ein Zeichen dafür, dass zu viel Strom in das Netz eingespeist wird. Um die Netzstabilität zu gewährleisten, werden mit Hilfe der neuen Regelung die Anlagen schrittweise bzw. „sanft“ vom Netz getrennt. Nach der alten Vorgabe trennte sich gleichzeitig eine Vielzahl von Anlagen bei derselben Frequenz, was zu schwer beherrschbaren Situationen hätte führen können.
Sind nur Photovoltaik-Anlagen von der 50,2-Hz-Problematik betroffen?
Nein. Es sind alle Erzeugungsanlagen betroffen, die gemäß der VDEW/VDN-Richtlinie „Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz“ (4. Ausgabe 2001) am Niederspannungsnetz angeschlossen sind. So sind aktuell neben den Photovoltaik- Anlagen auch andere dezentrale Einspeiser wie z.B. Windkraftanlagen, Blockheizkraftwerke und kleine Wasserkraftanlagen betroffen. An einer Lösung für diese Erzeugungsanlagen wird gearbeitet, für die Photovoltaik gibt es bereits eine Lösung.
Woher kommt die Lösung für das 50,2 Hz Problem?
Der Bundesverband Solarwirtschaft hat gemeinsam mit den vier deutschen Übertragungsnetzbetreibern und dem „Forum zur Weiterentwicklung von Netztechnik und Netzbetrieb“ beim Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. oder kurz „VDE FNN“ eine Studie beauftragt, in der Empfehlungen für die notwendigen Schritte und das weitere Vorgehen ermittelt wurden.
An wen kann ich mich bei Fragen zur Nachrüstung wenden?
Bei Fragen zum Umrüstprozess können Sie sich an den Installateur Ihrer Photovoltaik-Anlage oder direkt an den VNB wenden (Kontaktdaten s. rechte Spalte).
Meinen Installateur gibt es nicht mehr – was nun?
In diesem Fall ist es am Einfachsten, sich an den VNB (Kontaktdaten s. rechte Spalte) zu wenden. Alternativ können Sie sich auch an die Hotline des Wechselrichter-Herstellers wenden, die auf Ihrem Gerät vermerkt ist.
Mein Wechselrichter wurde bereits umgerüstet, ich bin trotzdem angeschrieben worden. Was muss ich tun?
Sie müssen in jedem Falle trotzdem den Fragebogen des Verteilnetzbetreibers innerhalb von vier Wochen ausfüllen und zurückschicken. Dem Fragebogen ist eine der Konformitätserklärung des Wechselrichterherstellers beizufügen.
Sie haben eine Mitwirkungspflicht bei der Nachrüstung, selbst wenn Ihr Gerät bereits konform ist, muss Ihr Verteilnetzbetreiber die Informationen über alle Anlagen sammeln. Nur so kann die Systemstabilität im Sinne aller Stromverbraucher gewährleistet werden.
Kann ich meinen Wechselrichter im Zuge der Nachrüstung tauschen?
Sie können natürlich Ihren Wechselrichter tauschen – es ist aber für die Nachrüstung nicht notwendig. Sollte im vorgeschriebenen Nachrüst-Zeitraum (aktuell bis 2014) ein Austausch der Wechselrichter ohnehin anstehen oder gerade erst durchgeführt worden sein, können Sie durch den Austausch auf eine Umrüstung verzichten. Grund: Alle neuen Wechselrichter werden bereits mit den richtigen Einstellungen ausgeliefert. Wichtig ist in einem solchen Falle die Weitergabe der Konformitätserklärung des Wechselrichter Herstellers an den Verteilnetzbetreiber. Dieses sollte auf jeden Fall in Schriftform erfolgen.
Bei mehreren Wechselrichter: Reicht es aus, nur einzelne Wechselrichter umrüsten zu lassen?
Nein, die Einstellungen aller Wechselrichter müssen geändert werden und zwar nach den Vorgaben, die in der Verordnung geregelt sind.
Wer entscheidet, welche Umrüstvariante gewählt wird?
Der Verteilnetzbetreiber nach entsprechenden Vorgaben vom Übertragungsnetzbetreiber. Entscheidend ist die Seriennummer oder der Typ des Wechselrichters. An ihr ist erkennbar, ob Bauteile getauscht bzw. Einstellungen geändert werden müssen oder eine neue Software aufgespielt wird. Dem Verteilnetzbetreiber liegen die Informationen zur Umrüstung vom Wechselrichterhersteller vor.
Dieser wird einen Installationsfachbetrieb beauftragen, der sich mit Ihrem Wechselrichter auskennt. Die entsprechenden Details sind in der Systemstabilitätsverordnung angegeben.
Muss ich bei der Nachrüstung dabei sein?
Sie müssen dem Techniker zum Nachrüsttermin Zugang zu Ihrem Wechselrichter ermöglichen. Bei der eigentlichen Änderung der Einstellungen am Wechselrichter müssen Sie nicht dabei sein.
Sie sollten sich jedoch die Änderungen vom Servicetechniker quittieren lassen bzw. ihn um eine Kopie eines Nachweises über die Nachrüstung bitten.
Ändern sich durch die Nachrüstung die Gewährleistungsrechte und Herstellergarantie?
Die Änderungen der Einstellungen am Wechselrichter bzw. das Aufspielen neuer Software oder der Einbau von einzelnen neuen Bauteilen im Wechselrichter, sind neue Leistungen und ziehen somit auch normale Gewährleistungsrechte und –fristen nach sich. Diese Rechte und Fristen erstrecken sich aber durch die Nachrüstungsleistung nicht auf den Rest der Anlage. Für diese gelten die bestehenden Gewährleistungsrechte und Verjährungsfristen.
Wenn die Gefahr besteht, dass die Garantie des Herstellers erlöschen würde, wenn Arbeiten am Wechselrichter vorgenommen werden oder durch einen „fremden“ Installateur vorgenommen werden, so muss dies im Rahmen der Übermittlung der vom Verteilnetzbetreiber angeforderten Informationen Ihrem Verteilnetzbetreiber mitgeteilt werden. Sollten Sie von sich aus einen anderen Dienstleister wählen wollen, müssen Sie das innerhalb der Rückmeldungsfrist von vier Wochen dem Verteilnetzbetreiber mitteilen. Sollten dabei gegenüber dem vom Verteilnetzbetreiber vorgeschlagenen Nachrüster Mehrkosten entstehen, müssen Sie diese selbst tragen.
Was passiert mit dem Ertragsausfall während der Nachrüstung?
Eine Vergütung der Ertragsausfälle während der Nachrüstung ist nach aktuellem Stand nicht vorgesehen. In eigenem Interesse sollten sie möglichst genau den Fragebogen beantworten um Verzögerungen zu vermeiden.
Müssen neben den Wechselrichtern weitere Komponenten nachgerüstet werden?
Zusätzliche, übergeordnete Entkupplungsschutzeinrichtungen müssen auch auf verschiedene Frequenzen nachgerüstet werden. Auch hier informiert Sie Ihr Verteilnetzbetreiber über die Nachrüstung, die vom Ablauf der von Wechselrichtern gleicht.
Was muss ich bei zentraler Netzüberwachung bzw. bei Batteriespeicherlösungen berücksichtigen?
Gemäß Verordnung ist bei den Anlagen mit zentraler Netzüberwachung eine feste Unterfrequenzabschaltung von 47,5 Hz bzw. eine feste Überfrequenzabschaltung von 51,5 Hz einzustellen. Bei zentralen Speicherlösungen liegen dem Verteilnetzbetreiber die entsprechenden Umrüstvorschriften vor.
Anschreiben der Bundesministerien und BundesnetzagenturSystemstabilitätsverordnungFAQ-Liste "50,2Hz-Nachrüstung (BDEW)Formular Angebot Umrüstungsolarwirtschaft.de/betreiberbdew.de/50-2Hz clearingstelle-eeg.de/sysstabvAusfüllhilfe zum 50,2 Hz Fragebogen der Netzbetreiber Anmeldeverfahren und Formulare für EEG- und KWK-AnlagenAnmeldeformularFertigmeldungsformularErklärung zur Inbetriebnahme einer PV-AnlageTechnische Anschlussbedingungen (TAB 2007)Ergänzungen zu den TAB 2007Messkonzepte für ErzeugungsanlagenDie e-netz Südhessen GmbH & Co. KG (nachfolgend: e-netz Südhessen) nimmt als zuständiger Netzbetreiber Strom, der in den Geltungsbereich des EEG bzw. des KWK-G fällt, auf und vergütet ihn gemäß den gesetzlichen Bestimmungen.Wichtige Informationen zur Inbetriebnahme von EEG-Anlagen bei anstehender Reduzierung der VergütungssätzeWichtig: Für alle Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz ist die VDE-AR-N 4105 "Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz" verbindlich anzuwenden.
Es können aufgrund der geänderten Anforderungen nur noch Meldungen bearbeitet werden, die auf den aktuellen Formularen (12/2011 oder später) eingereicht werden.
Für Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz sind die "Technischen Anschlussbedingungen für den Anschluss an das Mittelspannungsnetz" und die "Technische Richtlinie Erzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz" des BDEW sowie die zugehörigen Ergänzungen der e-netz Südhessen in der jeweils aktuellen Fassung einzuhalten.
Technische Anschlussbedingungen für den Anschluss an das Mittelspannungsnetz, TAB Mittelspannung 2008Technische Richtlinie Erzeugungsanlagen am MittelspannungsnetzErgänzungen zur TAB Mittelspannung 2008 und zur Technischen RichtlinieWorkflow (um Abläufe, Fristen und Zuständigkeiten zu verdeutlichen)
Ab einer Leistung von 200 kW werden dezentrale Erzeugungsanlagen aus technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten in der Regel an das Mittelspannungsnetz e-netz Südhessen angeschlossen. Die Entscheidung über die geeignete Spannungsebene, an die der Anschluss zu erfolgen hat, trifft der e-netz Südhessen im Rahmen einer Netzanschluss-/Netzverträglichkeitsprüfung.Anmeldung Ihrer Anlage in 10 SchrittenSo melden Sie Ihre Anlage richtig an
Vor der Zählersetzung kann eine Sicherung der Vergütungssätze durch die Inbetriebnahme von PV-Anlagen gemäß § 5 Nr. 21 EEG 2014 erfolgen. Hierzu sind die Vorgaben des Rundschreibens der Verteilnetzbetreiber (VNB) Rhein-Main-Neckar GmbH & Co. KG vom 15. Oktober 2012 zu berücksichtigen. Sofern die geführte Dokumentation zum Nachweis der Inbetriebnahme vor der Zählersetzung nicht ausreichend ist, kann in Ausnahmefällen ein schriftlicher Zeugenbeweis mittels einer Erklärung zur Inbetriebnahme erfolgen (Beschreibung der Inbetriebnahmetätigkeit mit Angabe des Datums). Das angehängte Formular kann hierfür verwendet werden (bitte ausfüllen, unterschreiben und an e-netz Südhessen senden).Erklärung zur Inbetriebnahme einer PV-Anlage

References: § 61
 § 3
 § 3
 § 61
 § 61
 § 74
 § 61
 § 24
 § 61
 § 74
 § 74
 § 61
 § 74
 § 74
 § 60
 § 74
 § 6
 § 3
 § 77
 § 6
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 § 6
 § 5