Source: https://revosax.sachsen.de/vorschrift/2737-Aend-OAVO
Timestamp: 2019-12-13 11:20:14+00:00

Document:
REVOSax Landesrecht Sachsen - Änd. OAVO
08.08.1998 - 31.07.2008
Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus zur Änderung der Verordnung über die gymnasiale Oberstufe und die Abiturprüfung an allgemeinbildenden Gymnasien im Freistaat Sachsen
Vollzitat: Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus zur Änderung der Verordnung über die gymnasiale Oberstufe und die Abiturprüfung an allgemeinbildenden Gymnasien im Freistaat Sachsen vom 10. Juli 1998 (SächsGVBl. S. 351)
zur Änderung der Verordnung über die gymnasiale Oberstufe und die Abiturprüfung an allgemeinbildenden Gymnasien im Freistaat Sachsen
Aufgrund von § 7 Abs. 5 und § 62 Abs. 1 des Schulgesetzes für den Freistaat Sachsen (SchulG) vom 3. Juli 1991 (SächsGVBl. S. 213), zuletzt geändert durch § 35 des Gesetzes vom 12. Dezember 1995 (SächsGVBl. S. 399), wird verordnet:
Die Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus über die gymnasiale Oberstufe und die Abiturprüfung an allgemeinbildenden Gymnasien im Freistaat Sachsen (Oberstufen- und Abiturprüfungsverordnung – OAVO ) vom 15. Januar 1996 (SächsGVBl. S. 26) wird wie folgt geändert:
In Satz 3 wird das Wort „Fächerübergreifende“ durch das Wort „Fachübergreifende“ ersetzt.
In Satz 5 wird das Wort „fächerübergreifender“ durch das Wort „fachübergreifender“ ersetzt.
In Absatz 1 wird das Wort „fächerübergreifende“ durch das Wort „fachübergreifende“ ersetzt.
„Für Schüler in der vertieften Ausbildung gemäß § 4 der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus über allgemeinbildende Gymnasien im Freistaat Sachsen (Schulordnung Gymnasien – SOGY) vom 15. Dezember 1993 (SächsGVBl. 1994 S. 220) können zusätzlich Grundkurse in der jeweiligen Vertiefungsrichtung nach Genehmigung durch das Staatsministerium für Kultus eingerichtet werden.“
In Absatz 1 werden nach den Worten „Jeder Schüler“ die Worte „mit Ausnahme der in Absatz 3 genannten Schüler“ eingefügt.
In Satz 1 werden nach der Klammer die Worte „oder vertiefter musischer Ausbildung gemäß § 4 Abs. 1 Buchst. a SOGY“ eingefügt.
„Im Falle von Satz 1 ist an den Schulen mit musischem Profil das erste Leistungskursfach Deutsch oder Mathematik.“
„(3) Jeder Schüler in der vertieften Ausbildung gemäß § 4 SOGY wählt Leistungskurse in drei Fächern des Pflichtbereichs. Folgende Leistungskurskombinationen sind zulässig:
Im Abiturprüfungsbereich wird in den Fällen der Nummern 1 und 4 nach Wahl des Schülers das jeweils zweite oder dritte Leistungskursfach, in den Fällen der Nummern 2 und 3 das jeweils dritte Leistungskursfach als Grundkursfach gewertet und nach Wahl des Schülers schriftlich (P3 gemäß § 27 Abs. 2 Nr. 3) oder mündlich (P4 gemäß § 27 Abs. 2 Nr. 4) geprüft.“
§ 9 wird folgender Absatz 4 angefügt:
„(4) Im Falle des Absatzes 3 ist auf dem Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife unter dem Feld ,Bemerkungen‘ folgendes aufzunehmen: „Das Fach ... wurde auf Leistungskursniveau unterrichtet und im Abiturprüfungsbereich als Grundkursfach gewertet und geprüft.‘ “
§ 13 Satz 2 erhält folgende Fassung:
„Die Summe der Wochenstunden der Jahrgangsstufen 11 und 12 muß mindestens 65 betragen; aus dem Wahlbereich können darauf bis zu fünf Wochenstunden angerechnet werden.“
„Schüler in der vertieften Ausbildung gemäß § 4 SOGY haben die Halbjahresleistungen aus jeweils vier Grundkursen in den Fächern Deutsch und Mathematik in die Gesamtqualifikation einzubringen, soweit diese nicht durch die Prüfungsfächer unter Nummer 1 bereits eingebracht oder als Leistungskurse einzubringen sind.“
In Absatz 4 wird nach Satz 1 folgender Satz 2 eingefügt:
„Wird bei Schülern in der vertieften Ausbildung gemäß § 4 SOGY die Anzahl 22 der in die Gesamtqualifikation einzubringenden Grundkurse überschritten, sind im Fach Geschichte nur noch mindestens zwei Grundkurse einzubringen.“
In § 26 Abs. 3 wird die Angabe „mindestens jeweils 25 Punkte der Wertung gemäß Absatz 1“ durch die Angabe „mindestens jeweils 5 Punkte der einfachen Wertung“ ersetzt.
(4) Für die Bewertung der besonderen Lernleistung sind die §§ 37 und 39 entsprechend anzuwenden mit der Maßgabe, daß der Vorsitzende des Prüfungsausschusses mit Zustimmung des Oberschulamtes bis zu zwei weitere Personen zur Begutachtung hinzuziehen kann, wenn die besondere Lernleistung insgesamt oder teilweise außerschulisch erbracht wurde. Bei Arbeiten, an denen mehrere Schüler beteiligt waren, ist die Bewertung der individuellen Schülerleistung erforderlich.
(6) Bei Einbringung einer besonderen Lernleistung setzt sich die Gesamtqualifikation aus
Absatz 5 wird folgender Satz 2 angefügt:
„Für Schüler in der vertieften Ausbildung gemäß § 4 SOGY ist Deutsch oder Mathematik verbindliches Prüfungsfach; wird Deutsch als erstes Leistungskursfach gewählt, ist auch Mathematik verbindliches Prüfungsfach.“
Absatz 6 wird folgender Satz 3 angefügt:
„Für Schüler in der vertieften Ausbildung gemäß § 4 SOGY sind Deutsch oder eine fortgeführte Fremdsprache aus dem sprachlich-literarisch-künstlerischen Aufgabenfeld sowie Mathematik oder Physik aus dem mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Aufgabenfeld verbindliche Prüfungsfächer.“
Absatz 8 Satz 4 erhält folgende Fassung:
„Die Bildung des Prüfungsergebnisses bei schriftlicher und mündlicher Prüfung im selben Fach erfolgt
mit besonderer Lernleistung: dreifach gewertet gemäß Anlage 1 Nr. 2.“
§ 42 Nr. 2 erhält folgende Fassung:
„weder eine der in den vier Prüfungen gemäß § 27 Abs. 2 erbrachten Leistungen in vierfacher Wertung gemäß § 26 Abs. 1 Nr. 1 oder in dreifacher Wertung gemäß § 26a Abs. 6 Nr. 1 noch gegebenenfalls die besondere Lernleistung in vierfacher Wertung gemäß § 26a Abs. 6 Nr. 3 mit 0 Punkten bewertet wurde. § 27 Abs. 8 bleibt unberührt.“
§ 43 wird folgender Absatz 4 angefügt:
„(4) Jeder Schüler in der vertieften Ausbildung gemäß § 4 SOGY erhält zusätzlich zum Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife ein vom zuständigen Oberschulamt genehmigtes schulisches Zertifikat. Dieses kann neben Anforderungen und Ergebnissen der jeweiligen Vertiefungsrichtung auch herausragende Resultate des Schülers im Rahmen der vertieften Ausbildung bescheinigen.“
§ 46 Abs. 2 Satz 1 erhält folgende Fassung:
„Nur die nicht bestandene Abiturprüfung kann ein Jahr nach dem ersten Versuch einmal und insgesamt wiederholt werden.“
§ 50 Abs. 3 erhält folgende Fassung:
„(3) Nur die nicht bestandene Abiturprüfung für Schulfremde kann frühestens ein Jahr nach dem ersten Versuch einmal und insgesamt wiederholt werden.“
§ 51 wird folgender Absatz 2 angefügt:
„(2) Für Schüler, die im Schuljahr 1998/99 die Jahrgangsstufe 12 besuchen, finden § 13 Satz 2, § 26 Abs. 3, § 27 Abs. 8 Satz 4, § 42 Nr. 2 und die Anlage 1 der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus über die gymnasiale Oberstufe und die Abiturprüfung an allgemeinbildenden Gymnasien im Freistaat Sachen (Oberstufen- und Abiturprüfungsverordnung – OAVO ) vom 15. Januar 1996 (SächsGVBl. S. 26) in der am 15. Januar 1996 geltenden Fassung weiter Anwendung. Für diese Schüler gilt § 26a nicht.“
Die Anlagebezeichnung erhält folgende Fassung:
(zu § 26a Abs. 5 und § 27 Abs. 8)“.
Die Überschrift „Tabelle für die Bildung eines Prüfungsergebnisses bei schriftlicher und mündlicher Prüfung (Verhältnis 2 : 1)“ wird gestrichen.
Die mit „Schriftliche Prüfung“ überschriebene Tabelle und der Wortlaut der Anlage 1 wird Gliederungseinheit Nummer 1 und erhält folgende Überschrift:
„1. Tabelle
für die Bildung eines Abiturprüfungsergebnisses in vierfacher Wertung (§ 27 Abs. 8 Satz 4 Nr. 1) bei schriftlicher und mündlicher Prüfung im selben Fach für Prüfungsteilnehmer ohne besondere Lernleistung:“.
Nach der Gliederungseinheit Nummer 1 wird folgende Gliederungseinheit Nummer 2 angefügt:
„2. Tabelle für die Bildung eines Abiturprüfungsergebnisses in dreifacher Wertung (§ 27 Abs. 8 Satz 4 Nr. 2) bei schriftlicher und mündlicher Prüfung im selben Fach für Prüfungsteilnehmer mit besonderer Lernleistung:
Abiturprfungsergebnis
mündliche Prüfung Noten
dreifach gewertetes Prüfungs- ergebnis
Dieser Tabelle liegt folgender Rechenvorgang zugrunde: Zu der verdoppelten Punktzahl der schriftlichen Prüfung wird die einfache Punktzahl der mündlichen Prüfung addiert.“
Nummer 2.4.1 erhält folgende Fassung:
„Zur Durchführung der Ergänzungsprüfung bildet das zuständige Oberschulamt einen oder im Bedarfsfalle mehrere Prüfungsausschüsse. Einem Prüfungsausschuß gehören an:
ein Vertreter oder Beauftragter des Oberschulamtes als Vorsitzender,
eine weitere Lehrkraft des Prüfungsfaches, zugleich als Schriftführer.“
Artikel 1 Nr. 4, Nr. 6, Nr. 7, Nr. 8 Buchst. c, Nr. 9 und Nr. 14 treten am 1. August 1998 in Kraft. Im übrigen tritt die Verordnung am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft.
Dresden, den 10. Juli 1998
SächsGVBl. 1998 Nr. 13, S. 351
Fassung gültig ab: 8. August 1998
Quelle: REVOSax http://revosax.sachsen.de/vorschrift/2737-Aend-OAVO Stand vom 13.12.2019

References: § 7
 § 62
 § 35
 § 4
 § 4
 § 4
 § 27
 § 27

§ 9

§ 13
 § 4
 § 4
 § 26
 § 4
 § 4

§ 42
 § 27
 § 26
 § 26
 § 26
 § 27

§ 43
 § 4

§ 46

§ 50

§ 51
 § 13
 § 26
 § 27
 § 42
 § 26
 § 26
 § 27