Source: https://issuu.com/kv-intern/docs/72011
Timestamp: 2017-08-16 23:03:54+00:00

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KV-Intern 7/2011 by Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg - issuu
KVBB-Vertreterversammlung: Bereitschaftsdienst nur dort reformieren, wo es notwendig ist Aktuell im Gespräch: Brandenburger Hausärzte wollen einen eigenen Verband Zweiter dfg Award für IGiB: Auszeichnung für neues Versorgungsmodell “agnes zwei”
Liebe Leserinnen, liebe Leser Ja, aber – auf diese Kurzformel lässt sich die aktuelle Diskussion um die Ambulanten Kodierrichtlinien bringen. Ja - sie müssen nicht zwingend bundesweit angewandt werden. Aber - konkret, akkurat, umfassend zu kodieren, ist unerlässlich. Ein Muss, wenn letztlich eine bessere Vergütung erreicht werden soll. Und dies ist wohl unstrittig. Dieses „Ja, aber“ ist wieder einmal ein Beleg für das Dilemma, in dem sich die Vertragsärzteschaft befindet. Den Nachweis zu führen, dass die Vergütung ärztlicher Tätigkeit der Realität besser angepasst werden muss, ist ohne zusätzlichen bürokratischen Aufwand nicht zu führen. Die einfache Lösung gibt es nicht, dafür ist unser System zu komplex, zu verschachtelt und – ja – auch zu intransparent. Wie diesen Knoten durchschlagen? Zuerst einmal gilt es, die bestehenden Regelungen der ICD-10-Kodierung von Behandlungsdiagnosen nicht als lästiges Übel, sondern zwingende Notwendigkeit zu begreifen. Halbherzig zu kodieren, so nach dem Motto, wird eh nicht vergütet, ist definitiv der falsche Ansatz. Denn: Bezahlen Sie eine Rechnung, wollen Sie ebenfalls wissen, was dafür die Gegenleistung war. Diese Logik gilt natürlich, berechtigterweise, auch für die Kassen. Nun werden sich gleich all jene zu Wort melden, die da sagen: Einzelleistungsvergütung und Kostenerstattung. So richtig und sauber dies auch ist – es ist zurzeit einfach nicht umsetzbar; politisch nicht und gesellschaftlich gleich gar nicht. Selbst die FDP ist nicht bereit, dies ernsthaft in Erwägung zu ziehen. Und noch eine Anmerkung sei gestattet: Es waren große Teile der Ärzteschaft, die vor noch gar nicht so langer Zeit vehement eine größtmögliche Pauschalierung der Vergütung gefordert und dann auch bekommen haben … Ihnen trotzdem einen schönen Sommer und möglichst nervenschonende, erholsame Ferien für Sie, Ihre Familie und Ihr Praxisteam! Ralf Herre Pressesprecher der KV Brandenburg
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Bereitschaftsdienst: Besser nachjustieren als neujustieren Bericht über jüngste KVBB-Vertreterversammlung
Zweiter dfg Award für IGiB
“Wir wollen selbst über unsere Aufgaben entscheiden!” Aktuell im Gespräch mit Dr. Hanjo Pohle
Die Mitglieder der neu gewählten Vertreterversammlung der KVBB stellen sich vor
Festgelegt: Punktwert für ambulante Schwangerschaftsabbrüche
Anpassung der Vereinbarung zum Mammographie-Screening
Kurative Mammographie - hohe Anforderungen an die Qualität
Bieten Richtgrößen auch Raum für innovative Arzneimittel? Aktuell im Gespräch mit Marianna Kaiser
Neue Heilmittel-Richtlinie ab 1.7.2011
Heilmittel: AOK Nordost will wieder Genehmigungspflicht
Die KVBB fördert Medizinstudenten
Vergütungsvereinbarung Ergotherapie für LKK-Versicherte
Vereinbarkeit von Praxis und Familie - KBV gibt Online-Hilfe
Deutsche Apotheker- und Ärztebank feiert 20-jähriges Jubiläum in Potsdam
Niederlassungen im Juni 2011
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Berufspolitik Vertreterversammlung
Bereitschaftsdienst: Besser nachjustieren als neujustieren Jüngste KVBB-Vertreterversammlung diskutierte zu diesem Thema sowie zum geplanten Versorgungsgesetz Wie hält man es mit den Ambulanten Kodierrichtlinien (AKR) ab 1. Juli dieses Jahres? Anwenden oder nicht? Dies war sicher eine der wichtigsten Fragen, die nicht nur der Brandenburger Ärzteschaft in den vergangenen Wochen unter den Nägeln brannte. Eine eindeutige Antwort
darauf zu geben sei schwierig, räumte der brandenburgische KV-Vorsitzende Dr. Hans-Joachim Helming auf der jüngsten Vertreterversammlung der KVBB Ende Juni in seinem Bericht zur Lage ein.
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Es sei doch so: Laut geltender Gesetzeslage müssten die AKR ab Jahresmitte verpflichtend von den Ärzten angewendet werden. Äußerungen dazu sowohl von den Krankenkassen als auch aus der Politik zielten jedoch in eine komplett andere Richtung. So habe das Bundesgesundheitsministerium in seinen Referentenentwurf zum Versorgungsstrukturgesetz (VSG) geschrieben, dass die Pflicht zur Erarbeitung der AKR entfalle. Auch die Kassen sähen die Einführung der AKR nicht mehr als zwingend notwendig an. Inwieweit die Ärzteschaft dies tatsächlich als Erfolg verbuchen könne, müsse sich erst noch zeigen. Schließlich wären die AKR ein – wenn auch sehr bürokratisches – Mittel zum Zweck gewesen, die Morbidität abzubilden und die jahrelange berechtigte Forderung der Ärzte, dass Geld der Leistung folgen muss, mit Fakten zu untermauern. „Wer keine detaillierte Rechnung schreibt, kann auch nicht erwarten, dass er (mehr) Honorar erhält“, warnte Dr. Helming. Er appellierte deshalb an die Vertreter: „Wenn
wir vom Morbiditäts-Nachweis überzeugt sind, dann sollten wir uns gut überlegen, wie dieser überzeugend erbracht werden kann.“ So, dass die Praxen bürokratisch nicht überfordert werden, man gegenüber den Krankenkassen aber aussagekräftige Belege hat. Gemeinsam mit anderen KVen werde sich die KV Brandenburg auf Bundesebene dafür engagieren, dass auch künftig die Morbidität der Versicherten bei der Verteilung der Gelder angemessen berücksichtigt wird. Kollegen, die bereits mit den AKR arbeiteten, bat Dr. Helming, dies auch weiterhin beizubehalten. Die Kodierung nach ICD-10 bleibe jedoch nach wie vor für alle Vertragsärzte verpflichtend, erinnerte er. Kritik gab es vom KVBB-Chef an den geplanten stärkeren Einwirkungsmöglichkeiten der Länder in die gemeinsame Selbstverwaltung. So sehe der VSG-Referentenentwurf unter anderem für die Gesundheitsministerien der Länder ein Mitberatungsrecht im und die Rechtsaufsicht über den Landesausschuss vor. Der von KV und Kassen abgestimmte Bedarfsplan müsse künftig der Aufsicht vorgelegt werden, die wiederum ein Beanstandungsrecht habe. Es könne nicht sein, dass die Länder einerseits mehr Einfluss fordern und bekommen, andererseits aber nicht bereit seien, auch die dafür nötige Verantwortung zu übernehmen, monierte Dr. Helming.
Auch die geplante spezialärztliche Versorgung, wie sie im Referentenentwurf vorgesehen ist, sei nicht der „Weisheit letzter Schluss“. Der Gesetzgeber will unter anderem sowohl die Behandlung komplexer, schwer therapierbarer Krankheiten als auch ambulante Operationen und fachärztliche Leistungen als eigenen Versorgungsbereich definieren. Dies solle, kritisierte der KVBB-Vorsitzende, an den „KVen vorbei geschehen, denn die Abrechnung und Definition der Leistungsqualität soll mit den Krankenkassen direkt“ erfolgen. Einen Fortschritt gegenüber dem umstrittenen § 116b könne er nach dem jetzigen Stand nicht erkennen. Vertragsärzte und Krankenhäuser hätten immer noch nicht die gleichen Wettbewerbschancen. Als problematisch bewertete Dr. Helming auch die vorgesehene sektorenübergreifende Organisation des vertragsärztlichen Bereitschaftsdienstes. Demnach soll es für die Kassenärztlichen Vereinigungen künftig möglich sein, den Bereitschaftsdienst in Kooperation oder durch organisatorische Verknüpfung mit den Krankenhäusern sicherzustellen. Wie solle das in der Praxis aussehen, fragte der KVBB-Vorsitzende: „Klinikärzte fahren über die Dörfer und Niedergelassene operieren nachts währenddessen das perforierte Colonkarzinom?“ Das Thema Bereitschaftsdienst wurde auch im weiteren Verlauf der
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Vertreterversammlung heiß diskutiert. Da in einigen Brandenburger Bereitschaftsdienstbereichen in den kommenden Jahren Ärzte altersbedingt ihre Tätigkeit beenden und nicht in jedem Fall ein Nachfolger gefunden werden könne, müsse man nach neuen Wegen suchen, den Bereitschaftsdienst auch mit weniger Ärzten langfristig sicherzustellen, forderte Dipl.-Med. Andreas Schwark. Einen möglichen Lösungsansatz hatte der KVBB-Vize auch parat: Die bestehenden 79 Dienstbezirke könnten an die 46 Mittelbereiche des Gemeinsamen Landesentwicklungsplanes Berlin-Brandenburg mit lokalen Optionen angepasst werden. Der Vorteil: Die Zahl der teilnehmenden Ärzte in einem Bereitschaftsdienstbereich vergrößert sich, die Dienstfrequenz des Einzelnen wird geringer – ein Fakt, der gerade auch in punkto Nachwuchsgewinnung nicht zu unterschätzen sei, argumentierte Herr Schwark. „Sind wir Feuerwehr oder Gestalter?“, wollte er deshalb von der Vertreterversammlung wissen. Solle man nur in den Bereitschaftsdienstbereichen aktiv werden, wo die Lage brenzlig wird, wo die Ärzte signalisieren, dass etwas geschehen muss oder gehe man proaktiv eine landesweite Bereitschaftsdienstreform an? Die Vertreter setzten auf Bewährtes. Getreu dem Motto „Never change a running system“ sprachen sie sich
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dafür aus, die bestehende Struktur beizubehalten und nur dort aktiv zu werden, wo es Handlungsbedarf gibt. Und sie hatten dafür ihre Gründe. Warum sollen wir etwas kaputt machen, was gut funktioniert, so ihr einhelliger Tenor. Eine großflächige Bereitschaftsdienstreform sei nur durchsetzbar, wenn die Akzeptanz der Kollegen an der Basis dafür da sei, stellte Dr. Ralph Schürer fest. Das aber bezweifle er. Der Potsdamer Hausarzt sprach sich dafür aus, in Regionen, wo von den Kollegen Handlungsbedarf signalisiert wird, Pilotprojekte zu starten. Auch die Idee, BereitschaftsdienstPraxen an Krankenhäusern einzurichten stieß auf ein geteiltes Echo. Es sei schwierig, den Kollegen schmackhaft zu machen, in solchen Praxen Dienst zu tun, sagte Dr. Astrid Tributh. In Potsdam habe man vor Jahren einmal probiert, so etwas mit dem JosefsKrankenhaus auf die Beine zu stellen – leider ohne Erfolg. Eine Bereitschaftspraxis am Krankenhaus sei nur sinnvoll, um die Rettungsstelle zu entlasten, merkte der Präsident der Vertreterversammlung, Dr. Torsten Braunsdorf an.
Das Argument, dass junge Ärzte wegen der vielen Bereitschaftsdienste nicht nach Brandenburg kommen, könne er so nicht nachvollziehen, sagte Dr. Hanjo Pohle. Denn schon die bestehende Bereitschaftsdienstordnung ermögliche es beispielsweise, dass zur Unterstützung auch Kollegen aus Krankenhäusern für den Bereitschaftsdienst verpflichtet werden können. Die jungen Kollegen sähen die Dienstfrequenz schon kritisch, wusste hingegen Dr. Reinhold Schrambke aus der eigenen Familie zu berichten. Während sich ihm sinngemäß die Frage stelle „Wann habe ich wieder Bereitschaftsdienst“, entgegne sein Sohn „Was, schon wieder Bereitschaftsdienst.“ Was ihn, Dr. Schrambke Senior, hingegen viel mehr störe, seien die lan-
gen Fahrtzeiten, insbesondere nachts. Die Mittelbereiche aber würden dafür auch keine Verbesserung bringen, im Gegenteil. Zudem müssten sich diese neuen Zentren erst einmal bewähren. Deshalb solle man dort, wo es läuft, nichts ändern; in Regionen, wo es Probleme gibt, müssten die Kollegen jedoch entlastet werden. „Nachjustieren ist besser als neujustieren.“ Das Votum der VV – „innovativer Reparaturbetrieb“ – wird bei der weiteren Gestaltung des Bereitschaftsdienstes umgesetzt, fasste der KVVize die Diskussion zusammen und fand dafür die breite Zustimmung der VV-Mitglieder. ute Fotos: Jochen Zieba
Nächste Beratung der Vertreterversammlung Die nächste Beratung der Vertreterversammlung der KV Brandenburg findet am 9. September 2011 in der Landesgeschäftsstelle der KVBB, Gregor-Mendel-Str. 10 in Potsdam statt. Beginn ist 15 Uhr. Die Veranstaltung ist für Mitglieder der KVBB öffentlich.
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Die Sieger: (v. l. n. r.) Dr. Gregor Matthesius (BARMER GEK), Sabine Kruc (“agnes zwei” in einer Hausarztpraxis), Dr. Hans-Joachim Helming (KV Brandenburg), Gudrun Schaich-Walch (Laudatorin) und Friedrich Wilhelm Bluschke (AOK Nordost) Foto: LetV-Verlag
Die Arbeitsgemeinschaft IGiB der AOK Nordost, der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) und der Barmer GEK gehört auch dieses Jahr wieder zu den Preisträgern des renommierten dfg-Award. Ausgezeichnet wurde sie dieses Mal mit dem ersten Preis in der Kategorie „Herausragendes Management / Gesundheitswesen“ für den Mut, mit dem Versorgungsmodell „agnes zwei“ neue Wege zu gehen. IGiB steht für „Innovative Gesundheitsversorgung in Brandenburg“. Im Herbst 2009 hatten die damalige AOK
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Berlin-Brandenburg und die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg die Arbeitsgemeinschaft gegründet, um gemeinsam Versorgungsmodelle zur Sicherung der medizinischen Versorgung insbesondere auch in den ländlichen Regionen entwickeln zu können. Ende Mai 2010 trat die BARMER GEK der IGiB als dritter Partner bei. „agnes zwei“ ist das jüngste Projekt der Arbeitsgemeinschaft. Es hat zum Ziel, den Arzt zu entlasten und den Patienten effizient durch die Gesundheitsbereiche zu lotsen. Dazu übernimmt eine eigens dafür ausge-
bildete Fachkraft das Fall- und Schnittstellenmanagement für Versicherte.
die medizinische Versorgung zu sichern”.
„Der Preis zeigt uns, dass wir mit innovativen Versorgungsmodellen wie der “agnes zwei”, die zum einen den Arzt entlasten und zum anderen spürbare Vorteile für unsere Versicherten bringen, den richtigen Weg eingeschlagen haben“, sagte Frank Michalak, Vorstandsvorsitzender der AOK Nordost, anlässlich der Preisverleihung am 7. Juli in Hamburg. Auch Hermann Schmitt, Landesgeschäftsführer der BARMER GEK in Berlin und Brandenburg sieht in “agnes zwei” „eine geeignete Lösungsoption, die Versorgungsqualität zu steigern, Wirtschaftlichkeitsreserven zu heben und
Dr. Hans-Joachim Helming, Vorstandsvorsitzender der KVBB, bekräftigte: „Die IGiB trägt mit der Entwicklung neuer Versorgungsformen dazu bei, vor allem in ländlichen Regionen die medizinische Versorgung zu verbessern. Diese Auszeichnung zeigt, dass ihr Bemühen in diese Richtung auch bundesweit Anerkennung findet. Darauf sind wir zu Recht stolz.“ Mit dem dfg Award werden seit 2009 herausragende Leistungen von Personen, Unternehmen, Körperschaften, Verbänden und sonstigen Einrichtungen des Gesundheitswesens ausgezeichnet.
Die Gewinner des „dfg Award“ 2011 Deutsche Endoprothesenregister gGmbH, Berlin, für die Idee und Umsetzung eines ersten nationalen Endoprothesenregisters Zahnärztekammer Bremen, Bremen, für die Idee und Umsetzung einer Kinder- und berufsbegleitenden Kampagne mit Werder Bremen, die „Zahnputzfeen“ AOK Niedersachsen, Hannover, für die erfolgreiche Umsetzung der Strategie, durch eine gelungene Fusion und Umstrukturierung die Wirtschaftlichkeit zu stärken ARGE „Innovative Gesundheitsversorgung in Brandenburg (IGiB)“, Potsdam, für den Mut, mit „agnes zwei“ neue Versorgungswege zu gehen Deutscher Hebammen-Verband (BDH), Karlsruhe, für das erfolgreiche Lobbying und das Aufzeigen eines gefährdeten Berufsstandes Dr. med. Wolfgang Hoppenthaller, München/Siegenburg, für den erfolgreichen Rücktritt vom Rücktritt und das Anzetteln des Ausstiegsszenarios für die bayerischen Hausärzte AUSGABE 7 / 2011 | Seite 9
„Wir wollen selbst über unsere Aufgaben entscheiden!“ Aktuell im Gespräch mit Dr. Hanjo Pohle, Vorstandsmitglied im Hausärzteverband Berlin-Brandenburg, Sektion Brandenburg Herr Dr. Pohle, es deutete sich an und nun ist es wohl auch soweit: Die Ehe zwischen den Berliner und Brandenburger Hausärzten in einem gemeinsamen Verband geht zu Ende. Ja, wir werden uns definitiv trennen. Die Delegiertenversammlung Ende Mai hat mit nur einer Gegenstimme beschlossen, die Trennung der beiden Sektionen – Brandenburg und Berlin – einzuleiten.
Gezerre um den Abschluss von Hausarztverträgen. Die brandenburgischen Hausärzte wollten, und das hat eine Befragung der Mitglieder ergeben, keine sogenannten Bereinigungsverträge wie in Bayern oder Baden-Württemberg. Wir wollten Hausarztverträge, die eine on-topFinanzierung zum Kollektivvertrag bieten. Wir wollten keine Abkopplung vom KV-System. Ganz anders die Berliner, die einen Hausarztvertrag über die Hausärztliche Vertragsgemeinschaft in Köln abschließen wollten – mit anschließender Bereinigung der Gesamtvergütung - und das dann auch getan haben.
Was hat dazu geführt? Salopp gesagt: Es gab mehr Trennendes als Gemeinsames, und das hat zu viel Frust, auch zu Missstimmungen und Verdruss innerhalb des Verbandes geführt.
Das war aber sicher nicht der einzige Grund … Der umittelbare Anlass, den Trennungsgedanken zu forcieren, waren die frustrierenden Bestrebungen der Brandenburger Sektion im HÄV nach einer gleichberechtigten Stellung in der gemeinsamen Satzung. Wir wollten nach 20 Jahren endlich auch satzungstechnisch die brandenburgi-
Beispielsweise? Am deutlichsten wurde dies sicher an dem unwürdigen öffentlichen
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schen Probleme entscheiden dürfen. Doch das wurde uns verwehrt und beschleunigte so unseren konsequenten Veränderungswillen. War diese Fusion, im Nachgang betrachtet, ein Flop oder eine notwendige Erfahrung? Vor 20 Jahren, als wir uns zusammenschlossen, da war eine andere Zeit, Aufbruchstimmung. Es agierten andere Leute, es standen auch andere Aufgaben vor uns, und es gab wohl auch andere Erwartungen, Vorstellungen als heute. Es war, rückblickend, ein Experiment, das jedoch nach meinem Geschmack etwas zu lange gedauert hat. Ich hätte übrigens auch damals nicht für einen gemeinsamen Verband gestimmt ... Warum? Man muss sich doch nur einmal die Mehrheitsverhältnisse ansehen. Die Berliner hausärztlichen Kollegen sind immer in der Überzahl, daher wurden ja auch wichtige Entscheidungen über unsere brandenburgischen Köpfe hinweg getroffen. Das gehört aber zur Demokratie. Schon, und trotzdem. Wenn es solch gravierende Unterschiede in den Standpunkten gibt, dann stellt sich schon die Frage, ob man diese Unterschiede innerhalb einer gemeinsamen Struktur austragen muss. Und da sage ich klar: Nein.
Jetzt ist die Trennung beschlossen, aber wie immer bei solchen Anlässen gibt es sicher noch wichtige Dinge zu regeln; Stichwort Finanzen … Um es klar zu sagen: Wir werden keinen Rosenkrieg veranstalten, und es wird letztlich auch nicht an finanziellen Aspekten scheitern. Aber Sie haben Recht, hier gibt es noch Einiges zu regeln. Das allerdings soll einvernehmlich und zügig erfolgen. Hier werden wir auch als Brandenburger Sektion kulant sein, wenn ich beispielsweise an die Mitarbeiter in der gemeinsamen Geschäftsstelle des Hausärzteverbandes denke. Wie schätzen Sie die Akzeptanz Ihrer brandenburgischen Kollegen für diese Abkopplung von Berlin ein? Die ist sehr groß. Viele Kollegen haben nicht verstanden und sich beklagt, dass wir kaum eigenständige Entscheidungen für die Brandenburger treffen konnten. Wir sind, wenn Sie so wollen, erwachsen geworden, herausgewachsen aus dem JuniorPartner. Es ist Zeit, sich als eigenständige Vereinigung zu etablieren, damit die Kolleginnen und Kollegen sich mit den Entscheidungen, mit dem Herangehen an die Probleme, die zu lösenden Aufgaben, identifizieren können. AUSGABE 7 / 2011 | Seite 11
Und wie soll es weitergehen? Ganz oben steht: Wir wollen Brandenburger Lösungen für Brandenburger Probleme, eigenständig, ohne die ständigen Verwässerungen und zum Teil faulen Kompromisse. Das erwarten die Kollegen, und dem wollen wir gerecht werden. Wir müssen und werden uns aktiver und auch lauter in die Politik einmischen, sonst werden wir nicht wahrgenommen. Geht es bitte etwas genauer? Ich kann hier keine Detailaufgaben herausheben, sondern lediglich meine persönliche Meinung sagen: Ich bin überzeugt, dass es nicht im ständigen Widerstreit zwischen Haus- und Fachärzten für die Ärzteschaft vernünftige, zukunftsträchtige Lösungen geben wird. Wir müssen uns vielmehr als Einheit begreifen – in den grundsätzlichen Sichtweisen. Natürlich stehen wir in allererster Linie für hausärztliche Interessen, aber die sind doch nicht losgelöst von denen der anderen Fachkollegen zu verwirklichen! Wir therapieren gemeinsam Patienten, da können wir nicht künstlich Gräben aufreißen. Zwischen dem HÄV Berlin-Brandenburg und der KV Brandenburg gab es in jüngster Zeit einige Misstöne, beispiels-
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weise bei der Bewertung von „agnes zwei“. Wie sehen Sie das? Es ist immer gut, wenn es auch unterschiedliche Meinungen gibt. Aber hier war es etwas differenzierter. Es war eben nicht der Standpunkt des HÄV Berlin-Brandenburg, sondern jener der Berliner Sektion. Auch das ein Beispiel für die anfangs angesprochenen internen Probleme. Ich stehe für den Kollektivvertrag und das KVSystem als Basis und bin überzeugt: Mit Separatstrukturen sind die Herausforderungen der kommenden Jahre nicht zu meistern. Wieviele brandenburgische Hausärzte sind zurzeit im HÄV organisiert? Etwa 500, Tendenz fallend. Und genau da müssen und werden wir ansetzen. Dass mit einem eigenen Verband eben Brandenburger Kollegen ihre eigenen Probleme lösen können, wird wieder einen Moment der Aufbruchstimmung geben. Davon bin ich überzeugt. Die Kolleginnen und Kollegen werden die Möglichkeit ergreifen, um erstmalig in Brandenburg hausärztliche Interessen allein von Brandenburgern gestalten zu können. Ich appelliere an all meine hausärztlich tätigen Kolleginnen und Kollegen: Bringen Sie sich aktiv ein! Dafür Ihnen und Ihren Mitstreitern viel Erfolg Gefragt und notiert von Ralf Herre Fotos: Ute Leschner
Von gestern Kommentar Der oberste Krankenkassenbeitragsverwalter, der sogenannte Spitzenverband der Krankenversicherer, ließ in den zurückliegenden Wochen keine Möglichkeit aus, im Zusammenhang mit der Diskussion um das GKV-Versorgungsgesetz der Ärzteschaft „Geldgier“ und dem amtierenden Gesundheitsminister billige Klientelpolitik anzudichten.
pur so ziemlich alles erreicht wird, nur keine Sicherung der medizinischen Versorgung. Wer angesichts unzähliger lukrativer beruflicher Alternativen von komplett ausgebildeten Medizinern meint, sie mit Verunglimpfung und Zwang zu einer Tätigkeit am Patienten motivieren zu können, der hat – wohlwollend formuliert - schlicht den Zug der Zeit verpasst.
So warnte der Vizechef des Kassenverbandes, von Stackelberg, davor, dass – Zitat – „allein die niedergelassenen Ärzte 2013 quasi automatisch bis zu 2,8 Milliarden Euro mehr verdienen“ würden. Bereits jetzt sei ihr Honorar auf 33 Milliarden Euro hochgeschnellt. Das GKV-Versorgungsgesetz sei eine „Gelddruckmaschine für die niedergelassene Ärzteschaft“. Und: Zukünftige Probleme ließen sich nicht durch mehr Geld, sondern nur durch mehr Leistung der Ärzte beheben.
An der ärztlichen Basis, in den Strukturen der ärztlichen Selbstverwaltung bemühen sich engagierte Mediziner, gemeinsam mit Partnern neue Versorgungsstrukturen zu entwickeln, ambulant und stationär miteinander zu vernetzen, nichtärztliche Heilberufe aktiv(er) in gemeinsame Projekte einzubeziehen. Und der Spitzenverband? Er setzt auf Konfrontation statt auf Kooperation.
Abgesehen davon, dass diese Zahlentaschenspielertricks rundum falsch sind, scheint es sich bei den Gralshütern der Versicherteninteressen immer noch nicht herumgesprochen zu haben, dass mit dieser Konfrontation
Das ist anachronistisch, ein Rückfall in ein eigentlich längst überholtes Feindbildverhalten. Und es ist schädlich für die Versorgung der Versicherten. R.H.
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Neue Besen kehren gut … … sagt der Volksmund. Und die „alten“ – um im Bild zu bleiben? Wir machen die Probe aufs Exempel und stellten jedem Mitglied der neu gewählten Vertreterversammlung die gleichen sechs Fragen. Lesen Sie hier Name Fachärztin für Praxisort Wahlperiode Hobbys
und in den kommenden Heften alle Antworten der von Ihnen gewählten VV-Mitglieder.
Gisela Polzin Allgemeinmedizin Neuruppin Sechste Lesen, Wandern, Skilaufen
Welche Themen sollten in der Vertreterversammlung diskutiert werden? • eine flächendeckende Versorgung erhalten • Nachwuchsförderung • bessere Kooperationswege • gerechte Honorarverteilung Welche Erwartungen haben Sie an diese Vertreterversammlung? • ein fairer Umgang der Fach- und Hausärzte miteinander • Probleme so zu benennen, damit Landespolitiker endlich verstehen und handeln Was sind Ihre Ziele für die kommende Legislaturperiode? durch Arbeit in den Ausschüssen die Basismeinung vertreten, verteidigen und durchsetzen Wie lautet Ihr Credo für Ihre VV-Tätigkeit? den Kollegen an der Basis eine menschliche, gerechte und weniger bürokratische KV zu präsentieren
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Was erwarten Sie an Unterstützung von den Kollegen an der Basis? Probleme mit der “Behörde” KV an die gewählten Vertreter heranzutragen Dem Bundesgesundheitsminister würden Sie folgenden Vorschlag machen: Die Förderung der Weiterbildung Allgemeinmedizin und anderer Fachrichtungen gesetzlich und finanziell zu regeln und nicht der Ärzteschaft zu überlassen.
Name Facharzt für Praxisort Wahlperiode
Dipl.-Med. Frank-Ullrich Schulz Orthopädie und Unfallchirurgie Brandenburg an der Havel Zweite
Rad fahren, Laufen, preuß. Geschichte
Welche Themen sollten in der Vertreterversammlung diskutiert werden? • alle anstehenden aktuellen Probleme, insbesondere Sicherung einer leistungsgerechten Vergütung für alle Vertragsärzte • Sicherung der Freiberuflichkeit • Eindämmung der ausufernden Bürokratie Welche Erwartungen haben Sie an diese Vertreterversammlung? • ergebnisoffene Diskussion von Sachfragen • Lösung von anstehenden Problemen • kollegiales Miteinander von Haus- und Fachärzten • selbstbewusstere Wahrnehmung der Funktion als Legislative durch diese VV Was sind Ihre Ziele für die kommende Legislaturperiode? • Verbesserung der Vergütung, insbesondere kostenintensiver technischer Leistungen (Teilradiologie) • Förderung der ambulanten, fachärztlichen Weiterbildung • stabile, fachärztliche Vergütung, so dass auch in Zukunft die Praxen von Freiberuflern und nicht von MVZ übernommen werden
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Wie lautet Ihr Credo für Ihre VV-Tätigkeit? • offener, problemorientierter Umgang mit allen Mitgliedern der Vertreterversammlung • berufspolitische Ziele mit Augenmaß, aber Hartnäckigkeit verfolgen • Sicherung des Vorranges des Kollektivvertrages vor Selektivverträgen Was erwarten Sie an Unterstützung von den Kollegen an der Basis? • größere Teilnahme und mehr Engagement bei lokalen Veranstaltungen vor Ort • benennen von Problemen und Mitgabe von Aufgaben, die in der VV zu diskutieren und zu lösen sind Dem Bundesgesundheitsminister würden Sie folgenden Vorschlag machen: Führen Sie, nach 15 Jahren Wartezeit, endlich eine GOÄ ein, die nicht pauschaliert ist, dem Stand der medizinischen Wissenschaft von heute entspricht und in der keine Öffnungsklausel enthalten ist.
Michael Kirsch Orthopädie und Unfallchirurgie Cottbus Dritte
Fußball, Theater, Lesen, Kino
Welche Themen sollten in der Vertreterversammlung diskutiert werden? • gerechte Honorierung der ärztlichen Tätigkeit • Sicherstellung der ambulanten Versorgung Welche Erwartungen haben Sie an diese Vertreterversammlung? • konstruktives Miteinander der Arztbereiche Was sind Ihre Ziele für die kommende Legislaturperiode? • Verbesserung der Kommunikation zwischen Vorstand, Vertreterversammlung und Ärzteschaft Seite 16 | AUSGABE 7 / 2011
Wie lautet Ihr Credo für Ihre VV-Tätigkeit? gemeinsam, nicht allein - Stärkung des niedergelassenen Sektors Was erwarten Sie an Unterstützung von den Kollegen an der Basis? konstruktive Mitarbeiter bei der Lösung regionaler und Landesprobleme, auch über Fachgebietsgrenzen hinaus Dem Bundesgesundheitsminister würden Sie folgenden Vorschlag machen: mehr medizinischer Sachverstand aus der ambulanten Basis in die Entscheidungsprozesse einfließen zu lassen
Name Fachärztin für Praxisort Wahlperiode Hobbys
Catrin Steiniger Urologie Lübbenau Erste Musik, Rad fahren, Geschichte
Welche Themen sollten in der Vertreterversammlung diskutiert werden? Eindämmung der Bürokratie, transparente und adäquate Vergütungsregelungen, Sicherung des Bedarfs an ärztlichen Leistungen bei steigender Morbidität der Bevölkerung Welche Erwartungen haben Sie an diese Vertreterversammlung? Eine konstruktive, sachliche Zusammenarbeit zwischen Haus- und Fachärzten im Dialog mit den Berufsverbänden sollte möglich sein. Was sind Ihre Ziele für die kommende Legislaturperiode? eine bessere und stabilere Honorierung der ärztlichen Leistung; die Niederlassung für den ärztlichen Nachwuchs im Land Brandenburg attraktiver zu gestalten; die Interessen meiner Fachgruppe zu vertreten, die mir ihr Vertrauen durch die Wahl ausgesprochen hat
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Wie lautet Ihr Credo für Ihre VV-Tätigkeit? “Über den Tellerrand" der eigenen Fachgruppe hinauszuschauen und Entscheidungen im Sinne aller niedergelassenen Ärzte im Land Brandenburg zu Was erwarten Sie an Unterstützung von den Kollegen an der Basis? Ehrliche und rechtzeitige Kritik aber auch Kompromissbereitschaft beim Tragen unpopulärer Entscheidungen. Dem Bundesgesundheitsminister würden Sie folgenden Vorschlag machen: Herr Bahr, als Marathonläufer dürften Sie ausreichend Ausdauer besitzen, um die Bürokratie in deutschen Arztpraxen zu reduzieren und um eine kontinuierliche Gesundheitspolitik ohne schnelle Richtungswechsel und damit eine stabile, ärztliche Versorgung und Honorierung zu garantieren.
Name Facharzt für
Ulrich Piatkowiak HNO-Heilkunde
Praxisort Wahlperiode Hobbys
Cottbus Zweite Musik, Sport
Welche Themen sollten in der Vertreterversammlung diskutiert werden? Alle Themen, welche die Sicherstellung der ärztlichen Tätigkeit in eigener Niederlassung betreffen. Welche Erwartungen haben Sie an diese Vertreterversammlung? Kollegiale Zusammenarbeit von Fach- und Hausärzten, fairer Umgang miteinander, auch bei kontroversen Ansichten Was sind Ihre Ziele für die kommende Legislaturperiode? Durchsetzung gemeinschaftlicher Ziele und der Erhalt der Einigkeit der brandenburgischen Ärzteschaft
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Wie lautet Ihr Credo für Ihre VV-Tätigkeit? Fair play Offenheit für aktuelle Entwicklungen, Verlässlichkeit Was erwarten Sie an Unterstützung von den Kollegen an der Basis? Keine Scheu bei der Übermittlung von Problemen und Informationen zu Themen, die in die VV getragen werden sollten. Dem Bundesgesundheitsminister würden Sie folgenden Vorschlag machen: Bitte der brandenburgischen Ressortkollegin ihre Zuständigkeiten erklären!!
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(Auf)gelesen Ärzte Zeitung, 5.7.2011 Zu: Brandenburg lehnt Idee eines neuen Spezialsektors ab „Brandenburgs Gesundheitsministerin Anita Tack (Die Linke) sieht Nachbesserungsbedarf am Referentenentwurf zum Versorgungsgesetz. Sie kritisierte, dass einige Regelungen massive Kostensteigerungen auslösen würden, ohne die Versorgung in Brandenburg zu verbessern. Besonders die Regelungen zur spezialärztlichen Versorgung treffen auf die Ablehnung der Linken-Politikerin. (…) Tack vermisst aber auch Regelungen zum Abbau der Überversorgung in den Großstädten (…)“ Süddeutsche Zeitung, 5.7.2011 Zu: Schäuble will Landarzt-Förderung korrigieren „Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hegt erhebliche Bedenken gegen die Pläne von Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) zur Bekämpfung des Ärztemangels auf dem Land. Bahrs Entwurf für ein Versorgungsgesetz liefere keine nachvollziehbare Berechnungen und
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erwecke den Eindruck, man wolle nur mehr Geld ins Gesundheitssystem pumpen. Deshalb (…) müsse der Gesetzentwurf gründlich überarbeitet werden. (…) Das Finanzministerium jedoch schlägt Zuschläge in unterversorgten Landstrichen bei gleichzeitigen Abstrichen in überversorgten Gebieten vor. (…)“ Ärzte Zeitung, 20.6.2011 Zu: Imagekampagne gegen Fachkräftemangel „Das Land Brandenburg startet eine Imagekampagne, um Fachkräfte für das Gesundheitswesen anzuwerben. Das hat das Brandenburger Gesundheitsministerium mit den Brandenburger Gesundheitsinstitutionen, den Krankenkassen und kommunalen Spitzenverbänden (…) vereinbart. ‚Wir wollen alle Kräfte im Land bündeln und gemeinsam Strategien entwickeln, um die Beschäftigungsbedingungen zu verbessern (…) und das große Potential der Gesundheitswirtschaft zu kommunizieren‘, sagte Gesundheitsministerin Anita Tack (…)“
Festgelegt: Punktwert Das brandenburgische Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie hat gehandelt und mit den Krankenkassen im Land eine Vereinbarung zur Kostenerstattung für ärztliche Leistungen bei ambulanten Schwangerschaftsabbrüchen getroffen. Mit Schreiben vom 9. Juni 2011 wurde die KV Brandenburg über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt. Bei den Verhandlungen war die KVBB außen vor. In dem Schreiben des Ministeriums heißt es: „Zum § 4 Absatz 2 der Verwaltungsvereinbarung vom 13. Mai 1996 zwi-
schen den Verbänden der gesetzlichen Krankenkassen und dem Land Brandenburg über das Verfahren der Kostenerstattung nach Abschnitt 5 des Schwangerschaftskonfliktgesetzes (Hilfe für Frauen bei Schwangerschaftsabbrüchen in besonderen Fällen). Zwischen den Unterzeichnenden wird vereinbart, dass die abgerechneten ärztlichen Leistungen mit Wirkung ab 1. Juni 2011 mit dem geltenden Punktwert von 3,5048 Cent bewertet werden.“
Anpassung der Vereinbarung zum Mammographie-Screening Die KVBB und die Verbände der Krankenkassen haben die Vereinbarung zum Mammographie-Screening zum 1.1.2011 angepasst. Der Bewertungsausschuss hatte in seiner 245. Sitzung die Kosten für den organisatorischen Aufwand zur Durchführung des Mammographie-Screening-Programms auf 1,5 Prozent abgesenkt. Die Anpassung im 5. Nachtrag war formell erforderlich, da die Vereinbarung noch auf den ursprünglichen Wert von 10 Prozent abgestellt war.
Gleichermaßen hatte der Bewertungsausschuss auch die entsprechende Bewertung der GOP des EBM verändert, in denen die Kosten für die Organisation des Programms eingepreist sind, sodass die Vergütung der Mammographie-Screening-Leistungen unverändert bleibt. Ansprechpartner: Abrechnungshotline 01801/58 22 433* * 3,9 Cent pro Minute aus dem Festnetz; maximal 42 Cent pro Minute aus den Mobilfunknetzen.
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Kurative Mammographie - hohe Anforderungen an die Qualität Im Bereich der Radiologie, der ohnehin strengen Normen und Vorschriften unterliegt, ist die kurative Mammographie ein Paradebeispiel für den hohen Anspruch an die Qualitätssicherung. Ärzte, die eine Genehmigung zur Ausführung der kurativen Mammographie beantragen, müssen neben der Erfüllung von fachlichen Voraussetzungen erfolgreich an der Beurteilung einer Fallsammlung teilnehmen. Sie gilt dann als erfolgreich, wenn die Sensitivität und die Spezifität jeweils mindestens 90 Prozent betragen hat, sowie höchstens sieben falsche, davon höchstens zwei falschnegative Beurteilungen von insgesamt 200 erfolgt sind. Zur Aufrechterhaltung einer erteilten Genehmigung ist die Beurteilung einer Fallsammlung alle 24 Monate zu wiederholen. Zusätzlich wird die ärztliche Dokumentation einer standardisierten Prüfung unterzogen. Die Fallsammlungen werden von der KBV zur Verfügung gestellt und umfassen 200 Mammographieaufnahmen von 50 Patientinnen. Für die Beurteilung stehen dem Arzt maximal sechs Stunden zur Verfügung.
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Die Auswertung erfolgt durch die KBV. Bei Nichtbestehen hat der Arzt die Möglichkeit der erneuten Prüfung bzw. kann zu einem Kolloquium eingeladen werden. Nach zweimaliger erfolgloser Beurteilung und einem nicht bestandenem Kolloquium ist die Abrechnungsgenehmigung durch die KVBB aufzuheben. Der zweite Teil der Qualitätssicherung - die Überprüfung der ärztlichen Dokumentation - umfasst die Qualität der mammographischen Untersuchung, die Nachvollziehbarkeit und Schlüssigkeit der medizinischen Fragestellung, Indikationsstellung und Befundung. Zum Umsetzen dieser Forderung prüft die Qualitätssicherungskommission Radiologie der KVBB die schriftlichen und bildlichen Dokumentationen von zehn Patientinnen, die vorher auf der Grundlage der Abrechnungsunterlagen vom Arzt abgefordert werden. Bei Nichterfüllung der Anforderungen an eine sachgerechte Dokumentation ist eine wiederholte Teilnahme vorgesehen, bei nochmaliger Nichterfüllung muss die Abrechnungsgenehmigung auch hier widerrufen werden. Im Bereich der KVBB verfügen außerhalb des Mammographie-Scree-
nings derzeit 55 Ärzte über eine Genehmigung zur Abrechnung von Mammographien. Die Auswertung der Jahre 2009 und 2010 weisen bei den Fallsammlungsprüfungen eine Bestehensrate von 92 Prozent aus, bei der Überprüfung der Dokumentationen waren die Anforderungen bei 95 Prozent der teilnehmenden Ärzte erfüllt. Ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann! Die KBV hat mit der Deutschen Krebsgesellschaft (definiert fachliche Anforderungen für die Zertifizierung von Brustkrebszentren) kürzlich eine Vereinbarung zur Teilnahme an Fallsammlungsprüfungen, die im ambulanten Bereich schon langjährig Pflicht sind, von mammographierenden Ärzten in Brustkrebszentren
getroffen. Das heißt, auch die am Krankenhaus tätigen Ärzte werden in den KVen demnächst regelmäßig Fallsammlungsprüfungen, in diesen Fällen gegen eine entsprechende Kostenerstattung, ablegen. Der erste Schritt zu einer sektorengleichen Qualitätssicherung ist gemacht! Die seit 2007 geltende Qualitätssicherungs-Vereinbarung wurde jüngst in einer Neufassung aktualisiert und präzisiert. Für Interessierte hat die KBV ein entsprechendes Informationsblatt für die Arztpraxen erstellt, welches auf unserer Homepage abrufbar ist. Ansprechpartner: Fachbereich Qualitätssicherung, Birgit Schultze, 0331/23 09 217
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Bieten Richtgrößen auch Raum für innovative Arzneimittel? Aktuell im Gespräch mit Marianna Kaiser, Beratende Apothekerin der KV Brandenburg, zum Thema Richtgrößenprüfungen Frau Kaiser, die Wirtschaftlichkeitsprüfungen bei Arzneimittelverordnungen sind ein ziemlich heißes Thema. Sie beraten Ärzte vor Ort … Das stimmt! Im Frühjahr gab es eine Reihe von Fortbildungen für Vertragsärzte, die wir als Beratende Apotheker der KV Brandenburg durchführten. Übrigens auch mit Unterstützung einiger Pharmafirmen. Eine Zusammenarbeit, die auf den ersten Blick etwas unverständlich erscheinen mag? Überhaupt nicht, wenn man klare Spielregeln einhält. Dieses Miteinander hat sich schon über Jahre bewährt. Wir haben in den vergangenen Wochen neun solcher Fortbildungen organisiert, an denen insgesamt verteilt in ganz Brandenburg 182 Ärzte teilnahmen.
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Was waren Themenschwerpunkte? Wirtschaftlichkeitsprüfung im Zusammenhang mit Verordnung von Innovationen. Wie passt das zusammen? Wenn ein Vertragsarzt die Abläufe und Prinzipien einer Wirtschaftlichkeitsprüfung verstanden hat, kann er sich auch, ich sage einmal, Freiräume für die Verordnung von neuen, innovativen und somit meist auch kostenintensiveren Arzneimitteln verschaffen. Entscheidend ist in diesem Zusammenhang, dass die Verordnung medizinisch gerechtfertigt ist. Und somit natürlich auch die Mehrkosten. Deshalb sollten die Verordnungen detailliert dokumentiert und somit nachvollziehbar – auch nach einem längeren Zeitraum sein. Können Sie uns dazu ein konkretes Beispiel nennen? Ja. Es gibt beispielsweise ein neues Arzneimittel zur Behandlung der COPD. Sehr teuer, und der normale „Ärzteverstand“ sagt – Hände weg!
Denn jede Richtgröße würde damit gesprengt werden. Jetzt kommt aber wohl ein Aber von Ihnen … … richtig. Daxas hat eine Zulassung für erwachsene Patienten mit schwerer COPD und chronischer Bronchitis sowie häufigen Exazerbationen in der Vergangenheit, begleitend zur bronchodilatatorischen Therapie. Gerade die Vielzahl der Exazerbationen macht dieses Krankheitsbild so teuer. Wenn wir diese bei bestimmten Patientengruppen reduzieren könnten, wären die Kosten in den Griff zu bekommen. Ein Vertragsarzt würde aber unter Umständen in die Prüfung kommen? Ja, das ist möglich, wenn er die Richtgröße überschreitet. Aber bei indikationsgerechtem Einsatz kann der Vertragsarzt sich auf aktuelle Leitlinien bzw. Versorgungsleitlinien berufen; selbst Herr Prof. Dr. Morck, ein bekannter Experte bei der Beurteilung des innovativen Arzneimittelmarktes, bezeichnet dieses Arzneimittel als Sprunginnovation. Auch die Versorgungsinhalte DMP COPD haben ihren Schwerpunkt in der Reduktion der Exazerbationen. Das sind alles wichtige Kriterien, um die Therapie mit diesem Arzneimittel als wirtschaftlich zu rechtfertigen. Wie reagieren die Ärzte auf diese Argumentation? Sehr unterschiedlich. Einige wei-
gern sich immer noch, moderne Arzneimitteltherapie anzuwenden aus Angst vor Prüfungen, andere waren sehr dankbar für die Hilfe bei der Dokumentation kostenintensiver Patienten. Ich fand es sehr hilfreich, dass oft niedergelassene Vertragsärzte in unserer Vortragsreihe zu Wort kamen, um ihre Erfahrungen aus der Praxis heraus mitzuteilen. Erst die größere Anwendung bei schweren und sehr schweren Formen der COPD, wo die Arzneimitteltherapie keine hilfreiche Antwort auf Exazerbationen hat, wird zeigen, wie gut die Innovation wirklich ist. Ein Patient in diesem Krankheitsstadium hat einen Anspruch auf eine Therapie, die dem anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnis entspricht – die sogenannte GOLDLeitlinie definiert diesen. Was raten Sie einem Vertragsarzt, der von der Prüfungsstelle einen Antrag auf Richtgrößenprüfung erhalten hat? Erst einmal genau lesen, worum es in diesem Antrag geht Antragsgrund, begründende Unterlagen – und nicht nervös werden. Die KVBB bietet schon seit langem ein Beratungsange-
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bot für Ärzte an, die sich in einer Prüfung befinden. Man kann natürlich auch unsere Broschüre „Wirtschaftlichkeitsprüfung“ nutzen, die wertvolle Tipps in diesem Fall gibt. Wer sie noch nicht hat, am besten entweder direkt über die KV anfordern oder über unsere Website herunterladen. Stichwort Richtgrößenprüfungen. Welches Fazit ziehen Sie? 2008 waren 67 Praxen in der Richtgrößenprüfung Arzneimittel, die erste Prüfinstanz legte 11 Beratungen, 42mal keine Maßnahme und 14 Regresse fest. Alle 14 mit Regress belegten Praxen sind in den Widerspruch gegangen. Welche Erkenntnisse können wir daraus ziehen? In den 14 Regressverfahren haben 6 Ärzte keine Stellungnahme abgegeben – die Prüfungsstelle entschied nach Aktenlage. Allein diese 6 Praxen haben ein Regressvolumen von 592.000 Euro. Die verbleibenden 8 Praxen mit Stellungnahme haben nur ein Regressvolumen von 82.000 Euro insgesamt – was beweist: Wer sich nicht rechtfertigt, hat keine Chancen regressfrei, zumindest aber regressmindernd, aus einem solchen Verfahren zu kommen.
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Bitte abschließend ein kurzer Blick in die aktuellen „Brandthemen“ beim Stichwort Prüfung … Aktuell regressieren die Prüfgremien die Anwendung von Arzneimitteln außerhalb der Zulassung. Das ist Thema sowohl bei Richtgrößenprüfungen als auch bei Feststellung eines Sonstigen Schadens. Selbst im Sprechstundenbedarf wird es immer wieder hinterfragt. Deshalb noch einmal an dieser Stelle an alle Ärzte: Bitte beachten Sie unbedingt die Zulassung eines Arzneimittels. Die Prüfgremien akzeptieren ein off label use nicht mit der Begründung von Einsparungen für die Kassen. Bei Einsatz eines Arzneimittels außerhalb der Zulassung sollten deshalb immer vorher die Kassen mit ins Boot geholt werden. Ich verweise in diesem Zusammenhang noch einmal auf unsere Broschüre „Wirtschaftlichkeitsprüfung“. Vielen Dank für das Gespräch. Gefragt und notiert von Ralf Herre Fotos: Ute Leschner
Neue Heilmittel-Richtlinie ab 1.7.2011 Der Gemeinsame Bundesausschuss hat die Heilmittel-Richtlinie mit Wirkung zum 1.7.2011 neu gefasst. Im Vordergrund der Änderungen stehen redaktionelle Anpassungen des Richtlinientextes. Für den verordnungsrelevanten Heilmittel-Katalog gibt es einige Ergänzungen, aber keine generellen Neuerungen der verordnungsfähigen
Heilmittel. Bitte lesen Sie unsere ausführlicheren Informationen auf der Internet-Seite der KVBB im Menü-Punkt „Praxis“ unter der Rubrik „Verordnungen“. Ansprechpartner: Beratender Arzt, Beratende Apotheker
Heilmittel: AOK Nordost will wieder Genehmigungspflicht In einem Schreiben teilt die AOK Nordost der KV Brandenburg mit, dass sie mit „Wirkung vom 1.7.2011 ausgewählte Heilmittel, die außerhalb des Regelfalls verordnet werden, unter Genehmigungspflicht“ stellt. Maßgeblich hierfür sei der Tag der Ausstellung der ärztlichen Verordnung, heißt es weiter. Die Einführung der Genehmigungspflicht bezieht sich auf die Verordnung außerhalb des Regelfalls bei folgenden Heilmitteln:
Maßnahmen der physikalischen Therapie 20507 20702
KG, gerätegestützt KG, auch Atemtherapie, bei Mucoviscidose und
20902 22001
schweren Bronchialerkrankungen, 60 Minuten KG nach Bobath, zur Behandlung von zentralen Bewegungsstörungen, nach Vollendung 18. Lebensjahr KG im Bewegungsbad einschließlich Nachtruhe Standardisierte Heilmittelkombinationen
Maßnahmen der Stimm-, Sprech- und Sprachtherapie 33102
33103 33104
Einzelbehandlung 30 Minuten Einzelbehandlung 45 Minuten Einzelbehandlung 60 Minuten
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Maßnahmen der Ergotherapie 54102
Einzelbehandlung bei motorischen Störungen Einzelbehandlung bei sensomotorischen/ perzeptiven Störungen Einzelbehandlung ergo-
54105 54110
therapeutisches Hirnleistungstraining Einzelbehandlung bei psychischen Störungen Einzelbehandlung bei psychisch funktionellen Störungen
Entweder - Oder Kommentar Die Heilmittel-Richtlinien beinhalten unter anderem, dass Verordnungen außerhalb des Regelfalls von den Krankenkassen zu genehmigen sind. Davon haben diese in den zurückliegenden Jahren keinen Gebrauch gemacht, sie haben schriftlich gegenüber der KV einen sogenannten Genehmigungsverzicht ausgesprochen.
Die sicher nicht ganz unbegründete Vorstellung, dass nun andere Kassen folgen, mit einer anderen Auswahl besagter Leistungen, lässt – gelinde formuliert – nichts Gutes hoffen. Eine solche Verfahrensweise öffnete einer ausufernden Bürokratie, von der es in den Arztpraxen schon weit mehr als genug gibt, weiter Tür und Tor.
Damit haben sie die Kostenverantwortung von sich auf die Ärzte übertragen und sich zugleich aber trotzdem die Kontroll-Hintertüre offengehalten, da sie die Verordnungen von Heilmitteln außerhalb des Regelfalls geprüft haben.
Die KV Brandenburg vertritt hier einen klaren Standpunkt. Wenn Genehmigungspflicht, dann für alle Verordnungen oder für keine. Eine Differenzierung je nach Kassen-Gusto lehnen wir kategorisch ab. Bislang ist es nur die AOK Nordost, die so verfährt, wie eingangs erwähnt. Die KVBB hat sie angeschrieben und um Klärung gebeten. Dabei werden wir auf unsere Position verweisen.
Jetzt hat die AOK die Genehmigungspflicht wieder eingeführt, was ihr gutes Recht und mit Blick auf die Kostenverantwortung auch nur konsequent und richtig ist. Das Problem: Die AOK hat nicht etwa für alle Heilmittelverordnungen außerhalb des Regelfalls diese Genehmigungspflicht eingeführt, sondern nur für ausgewählte.
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Bis zu einer Klärung empfehlen wir, dass die Patienten vor Verordnung außerhalb des Regelfalls bei den von der AOK Nordost aufgeführten Heilmitteln eine entsprechende Genehmigung durch die AOK vorlegen sollten. R.H.
Die KVBB fördert Medizinstudenten Ärztlichen Nachwuchs für die ambulante Tätigkeit zu gewinnen, wird immer schwieriger. Daher ist es sinnvoll, so früh wie möglich Kontakt zu den künftigen Kollegen aufzunehmen und diese bereits im Laufe des Studiums an das Berufsfeld eines niedergelassenen Arztes heranzuführen. Die KVBB engagiert sich in diesem Bereich seit zwei Jahren mit einem Förderprogramm speziell für Medizin-
studenten. Diese erhalten im Rahmen von Famulaturen und Blockpraktika, die sie bei einem Vertragsarzt im Land Brandenburg absolvieren, eine finanzielle Unterstützung. Sie dient vor allem zur Begleichung von Aufwendungen, die dem Studenten z. B. durch Fahrtkosten oder die Unterkunft am Tätigkeitsort entstehen. Zusätzlich erhalten auch die Vertragsärzte, die einen geförderten Studenten betreut haben, eine Förderung.
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Aufgrund des großen Interesses der Studierenden hat die Anzahl der möglichen Förderungen in den letzten beiden Jahren jedoch nicht ausgereicht, um die Nachfrage zu befriedigen. So sind die verfügbaren Fördermittel für dieses Jahr bereits zum jetzigen Zeitpunkt komplett ausgeschöpft. Die KVBB reagiert nun auf die große Nachfrage und weitet die Anzahl der möglichen Förderungen ab dem nächsten Jahr aus. So können im Jahr 2012 insgesamt 32 Studierende, die eine Famulatur in Brandenburger Praxen durchführen, gefördert werden. Pro Student stehen dafür 250 Euro zur Verfügung. Zusätzlich werden 20 Studierende im Rahmen von Blockpraktika mit jeweils 120 Euro unterstützt. Insgesamt werden somit im nächsten Jahr 10.400 Euro in diesem Programm verteilt.
Diese Förderung ist ein Anreiz, um Studierende für Brandenburg zu interessieren. Die besten Argumente bieten jedoch Sie als ambulant tätige Ärzte. Nur Sie können zeigen, wie interessant und vielfältig die Arbeit im Land ist. Also, wenn sich Ihnen die Chance zur Betreuung eines Studenten in Ihrer Praxis bietet, ergreifen Sie diese und begeistern Sie den künftigen Kollegen für die ambulante Tätigkeit! Möchten Sie einen Medizinstudenten im Rahmen einer Famulatur betreuen? Dann melden Sie sich bei uns und lassen Sie sich in die Famulaturbörse eintragen, die auf unserer Internetseite veröffentlicht wird. Ansprechpartner: Hendrik Flach, 0331/23 09 267, hflach@kvbb.de
Vergütungsvereinbarung Ergotherapie für LKK-Versicherte Die KBV teilt in einem Rundschreiben mit, dass der Spitzenverband der landwirtschaftlichen Sozialversicherung und der Bundesverband für Ergotherapeuten in Deutschland e. V. (BED) eine angepasste Vergütungsvereinbarung für die Leistungen im Bereich der Ergotherapie vereinbart haben. Sie ist zum 1. Mai 2011 in Kraft getreten.
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Damit wurden die bisher unterschiedlichen Verträge vereinheitlicht und die Vergütungen strukturell im Rahmen der zulässigen Grundlohnsumme um 1,15 Prozent erhöht. Die vereinbarten Preise entnehmen Sie bitte den Informationen auf der Website der KV Brandenburg unter www.kvbb.de
Vereinbarkeit von Praxis und Familie – KBV gibt Online-Hilfe
„Familie und Praxis unter einen Hut, wie geht’s?“ – Tipps, Anregungen und gute Beispiele zu diesem Thema gibt eine neue Internetseite der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Unter www.praxis-und-familie.de finden interessierte Ärzte, Psychotherapeuten und Praxismitarbeiterinnen ein vielfältiges Informationsangebot rund um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. „Mit der neuen Website wollen wir zeigen, wie es in der Praxis laufen kann und welche Unterstützungsan-
gebote es gibt“, sagte KBV-Chef Dr. Andreas Köhler bei der Präsentation. So gibt es auf der Internetseite Wissenswertes zu Arbeitszeit- und Kooperationsmodellen, zu Elternzeit und Vertretungsregelung sowie zum Wiedereinstieg ins Berufsleben. Aber auch den persönlichen Erfahrungsaustausch soll die Website anregen. In der Rubrik „Gute Beispiele“ berichten Ärzte, Psychotherapeuten und Medizinische Fachangestellte wie sie es geschafft haben, Praxis und Familie zu vereinbaren.
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feiert 20-jähriges Jubiläum in Potsdam Potsdamer Filiale betreut mit seinen brandenburgischen Außenstellen rund 6.000 Kunden Seit mehr als 100 Jahren ist die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) als Standesbank deutschlandweit ein Partner der Apotheker, Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte sowie ihrer Organisationen und Verbände. Am 14. Januar 1991 legte sie kurz nach der Wiedervereinigung mit einer Filiale in Potsdam den Grundstein für ihren Erfolg in Brandenburg. Im Mai feierte die Filiale ihr 20-jähriges Bestehen. „Seit 20 Jahren betreuen wir unsere Kunden hier in Potsdam bei Existenzgründungen, Investitionsfinanzierungen, der Altersvorsorge und Anlagefragen“, erklärte der Direktor der Filiale Potsdam, Jürgen Nitsche. Das Jubiläum war Anlass, danke zu sagen für das Vertrauen auch vieler Ärzte in die Standesbank. Zugleich sollte es neuen Kunden die Möglichkeit bieten, die Bank kennenzulernen. Das Konzept ging auf: Rund 400 Gäste folgten der Einladung und ließen sich von einem bunten Rahmenprogramm überraschen. Die Veranstaltung bot auch die Gelegenheit, einen Blick in die Vergangenheit zu werfen. Hierbei zeigte
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sich, dass sich in den zurückliegenden 20 Jahren einiges verändert hat: 1991 startete die apoBank in Potsdam mit lediglich fünf Mitarbeitern. Heute umfasst das Team um Jürgen Nitsche 30 Mitarbeiter sowie zwei Auszubildende. Rund 6.000 Kunden werden aktuell über die Potsdamer Filiale und deren Außenstellen in Cottbus, Frankfurt/Oder und Brandenburg/Havel betreut. „Der Gesundheitsmarkt wird immer komplexer. Unsere Kunden legen vor diesem Hintergrund großen Wert auf eine umfassende Beratungsleistung, die einem ganzheitlichen Ansatz folgt und die jeweilige private Situation ebenso berücksichtigt wie die betriebliche Lage“, erläuterte Jürgen Nitsche. Über die Jahre habe sich in Brandenburg ein ganz besonderes Vertrauensverhältnis zwischen Bank und Heilberuflern entwickelt. „Viele Heilberufsangehörige – Mediziner wie Pharmazeuten – schätzen den familiären Charakter, den wir hier leben. Unser Ziel ist es, diese Partnerschaft auch in Zukunft aufrecht zu erhalten“, so Jürgen Nitsche.
Niederlassungen im Juni 2011 Planungsbereich Brandenburg St./ Potsdam-Mittelmark Dr. med. Tobias Ulbricht FA für Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie Neustädtischer Markt 23 14776 Brandenburg an der Havel Planungsbereich Märkisch-Oderland Indre Isabel Illig FÄ für Allgemeinmedizin Brandenburgische Str. 158 15366 Hoppegarten/OT Hönow
Dr. med. Camilla Kuchenbecker FÄ für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Hauptstr. 68 16548 Glienicke/Nordbahn (Übernahme der Praxis von Dr. med. Rüdiger Krantz) Planungsbereich Teltow-Fläming Dipl.-Psych. Daniela Binek Psychologische Psychotherapeutin/ Verhaltenstherapie Potsdamer Str. 55a 14974 Ludwigsfelde
Planungsbereich Oberhavel Priv.-Doz. Dr. med. Dr. rer. nat. Dirk Wernicke FA für Innere Medizin/Rheumatologie (ausschließlich Gebiet Rheumatologie) Schönfließer Str. 16 16540 Hohen Neuendorf
Zulassungen und Ermächtigungen Neuzulassungen Nachstehende Entscheidungen haben noch keine Bestandskraft erlangt, sodass dagegen noch Widerspruch eingelegt bzw. Klage erhoben werden kann.
Dr. med. Arvid Boellert Facharzt für Augenheilkunde in Teltow ab 01.01.2012 M.D.(SU) Abdul Razek Dakik Facharzt für Allgemeinmedizin
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in Schorfheide/OT Finowfurt ab 01.07.2011 Dr. med. Ingmar Fetter Facharzt für Augenheilkunde in Dahlwitz-Hoppegarten ab 01.01.2012 Dr. med. Silvana Giermann Fachärztin für Allgemeinmedizin in Hennigsdorf ab 01.07.2011 Dipl.-Med. Kirsten Graßhoff Fachärztin für Innere Medizin / HA in Frankfurt (Oder) ab 01.10.2011 Prof. Dr. med. Wolfgang Hammerstein Facharzt für Augenheilkunde in Kyritz ab 01.10.2011 Marina Herrmann-Schwab Fachärztin für Physikalische und Rehabilitative Medizin in Bad Freienwalde ab 01.01.2012 Elena Janzen Fachärztin für Allgemeinmedizin in Cottbus ab 01.01.2012 Dr. med. Christian Kurek Facharzt für Innere Medizin / SP Kardiologie in Cottbus ab 02.01.2012
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Dr. med. Christiane Löser Fachärztin für Anästhesiologie in Bernau b. Bln. ab 01.07.2011 Dr. med. Uta Rieger Fachärztin für Innere Medizin / HA in Potsdam ab 01.10.2011 Stephan Salditt Facharzt für Allgemeinmedizin in Gumtow ab 01.07.2011 Dr. med. Matthias Seehafer Facharzt für Urologie in Cottbus ab 01.01.2012 Detlef Schreiber Facharzt für Allgemeinmedizin in Trebbin/OT Glau ab 01.07.2011 Dr. med. Bert Tannhäuser Facharzt für Orthopädie in Königs Wusterhausen ab 01.01.2012 Dr. med. Matthias Weber Facharzt für Orthopädie in Müncheberg ab 01.01.2012 Jürgen Wiehr Praktischer Arzt in Guben ab 01.07.2011 Dr. med. Lutz Zamboni Facharzt für Urologie in Wandlitz/ OT Basdorf ab 01.01.2012
Einrichtungen gem. § 311 Abs. 2 SGB V Nachstehende Entscheidungen haben noch keine Bestandskraft erlangt, sodass dagegen noch Widerspruch eingelegt bzw. Klage erhoben werden kann. ASB Gesundheitszentrum Ortrand Genehmigung zur Anstellung von: Raimund Burkardt Facharzt für Allgemeinmedizin ab 01.07.2011 Medizinische Versorgungszentren gem. § 95 Abs. 1 SGB V Nachstehende Entscheidungen haben noch keine Bestandskraft erlangt, sodass dagegen noch Widerspruch eingelegt bzw. Klage erhoben werden kann. MVZ – Am Hauptbahnhof 1 – in Brandenburg a.d. Havel Genehmigung zur Anstellung von: Hermann Burau Facharzt für Augenheilkunde ab 01.07.2011 Roswitha Lukas-Heger Fachärztin für Augenheilkunde ab 01.07.2011 MVZ Epikur Calau Genehmigung zur Anstellung von: Dr. med. Kerstin Grüger Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe ab 01.08.2011
MVZ Cottbus Genehmigung zur Anstellung von: Dr. med. Sven Bräunlich Facharzt für Innere Medizin / SP Angiologie ab 01.07.2011 MVZ am KH Forst Genehmigung zur Anstellung von: Dr. med. Mike Bereuter Facharzt für Chirurgie ab 01.07.2011 MUDr. Alice Kuhn Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten ab 01.09.2011 Mike Wilde Facharzt für Chirurgie / SP Unfallchirurgie ab 01.07.2011 MVZ Frankfurt (Oder) Genehmigung zur Anstellung von: Dr. med. Rita Hagedorn Fachärztin für Augenheilkunde ab 01.07.2011 Monika Szilágyi Fachärztin für Augenheilkunde ab 01.07.2011 MVZ Gransee Genehmigung zur Anstellung von: Barbara Schumann Fachärztin für Allgemeinmedizin ab 01.07.2011
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Dr. med. Eric Therstappen Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie ab 01.07.2011
Abs. 2 SGB V und von den am Klinikum Frankfurt (Oder) erm. FÄ f. Kardiologie für die Zeit vom 01.07.2011 bis zum 30.06.2013.
OGD MVZ Neuruppin II in Neuruppin Genehmigung zur Anstellung von: Dr. med. Jutta Franke Fachärztin für Strahlentherapie ab 01.07.2011
Priv.-Doz. Dr. med. habil. Thomas Erler Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin am Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus ermächtigt gem. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV auf Überweisung von zugel. FÄ f. Kinder- und Jugendmedizin und Prakt. Ärzten mit der Fachgebietsbez. Kinderheilkunde sowie entspr. Ärzten in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V zur Durchführung einer Sprechstunde auf dem Gebiet der Prävention plötzlicher Säuglingstodesfälle für die Zeit vom 01.07.2011 bis zum 30.06.2013.
Dr. med. Matthias Tregel Facharzt für Laboratoriumsmedizin ab 01.07.2011 Ermächtigungen Nachstehende Entscheidungen haben noch keine Bestandskraft erlangt, sodass dagegen noch Widerspruch eingelegt bzw. Klage erhoben werden kann. Dr. med. Santosh Kumar Ahuja Facharzt für Nuklearmedizin am Klinikum Frankfurt (Oder) ermächtigt gem. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV auf Überweisung von zugel. Ärzten sowie Ärzten in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V sowie von am Klinikum Frankfurt (Oder) erm. Ärzten auf dem Gebiet der Nuklearmedizin, Hämatologische Untersuchung, Intestinale Funktionsdiagnostik, Radiosynoviorthese der kleinen und großen Gelenke, Radionuklidtherapie sowie auf Überweisung von zugel. FÄ f. Nuklearmedizin bzw. entspr. FÄ in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311
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Dipl.-Med. Ginald Fleckeisen Facharzt für Chirurgie am Ev. KH Ludwigsfelde-Teltow in Ludwigsfelde ermächtigt gem. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV auf Überweisung von zugel. FÄ f. Chirurgie und FÄ f. Orthopädie sowie entspr. FÄ in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V zur Behandlung von chirurgischen und unfallchirurgischen Problemfällen für die Zeit vom 01.07.2011 bis zum 30.06.2013. Dr. med. Thomas Günzel Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde am Klinikum Frankfurt (Oder) ermächtigt gem. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV auf Überweisung von zugel. FÄ f. HNO-Heilkunde und entspr. FÄ in
zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V zur Betreuung von Problemfällen im Rahmen des Konsiliarauftrages und auf dem Gebiet der Tumornachsorge für die Zeit vom 01.07.2011 bis zum 30.06.2013. Dr. med. Nils Heinze Facharzt für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde am Klinikum Frankfurt (Oder) ermächtigt gem. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV auf Überweisung von zugel. FÄ f. HNO-Heilkunde und FÄ f. Phoniatrie und Pädaudiologie bzw. entspr. Ärzten in zugel. Einrichtungen nach § 95
Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V auf dem Gebiet der Phoniatrie für die Zeit vom 01.07.2011 bis zum 30.06.2013. Dr. med. Hagen Hommel Facharzt für Orthopädie an der KH Märkisch-Oderland GmbH in Wriezen ermächtigt gem. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV auf Überweisung von zugel. FÄ f. Orthopädie sowie entspr. FÄ in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V für eine Konsiliartätigkeit zur Betreuung von Problemfällen mit degenerativen Erkrankungen der Wirbelsäule, mit degenerativen Erkrankungen des Stütz- und
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Bewegungsapparates, mit degenerativen Erkrankungen der Hüft- u. Kniegelenke zur Klärung der Indikation von endoprothetischer Versorgung sowie für eine Konsiliartätigkeit zur Betreuung von kinderorthopädischen Problemfällen für die Zeit vom 01.07.2011 bis zum 30.06.2013. Dr. med. Uwe Krüger Facharzt für Anästhesiologie am DRK-KH in Luckenwalde ermächtigt gem. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV für Anästhesieleistungen ausschl. im Zusammenhang mit der Durchführung von amb. Operationen durch Herrn Dr. Erdmann, FA f. HNO-Heilkunde für die Zeit vom 01.07.2011 bis zum 30.06.2013. Dr. med. Jürgen Kummer Facharzt für Nervenheilkunde am Martin Gropius KH in Eberswalde ermächtigt gem. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV auf Überweisung von zugel. FÄ f. Neurologie/Psychiatrie, Lungenfachärzten, FÄ f. Innere Medizin mit der Teilgebietsbez. Lungen- u. Bronchialheilkunde und FÄ f. HNO-Heilkunde sowie entspr. FÄ in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V zur Behandlung von Schlafstörungen für die Zeit vom 01.07.2011 bis zum 30.06.2013. Dr. med. Markus Müller-Berg Facharzt für Nuklearmedizin am HELIOS Klinikum in Bad Saarow ermächtigt gem. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV auf Überweisung von zugel. Ärzten
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sowie Ärzten in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V sowie von am HELIOS Klinikum Bad Saarow erm. Ärzten auf dem Gebiet der Nuklearmedizin, Hämatologische Untersuchung, Intestinale Funktionsdiagnostik, Radiosynoviorthese der kleinen und großen Gelenke, Radionuklidtherapie sowie auf Überweisung von zugel. FÄ f. Nuklearmedizin und entspr. FÄ in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V für die Zeit vom 01.07.2011 bis zum 30.06.2013. Dr. med. Wenke Pomaska Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Klinikum DahmeSpreewald in Lübben ermächtigt gem. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV auf Überweisung von zugel. FÄ f. Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie entspr. Ärzten in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V zur externen kardiotokograph. Untersuchung (CTG), auf Überweisung von zugel. FÄ f. Frauenheilkunde und Geburtshilfe und FÄ f. Urologie sowie entspr. FÄ in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V zur Durchführung von urodynamischen Untersuchungen und ermächtigt gem. § 5 Abs. 2 BMV-Ä und § 9 Abs. 2 BMV-Ä/EK in Verbindung mit den Mutterschaftsrichtlinien gem. Teil B Nr. 6 auf Überweisung von zugel. FÄ f. Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie entspr. Ärzten in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V für die Pla-
nung der Geburtsleitung für die Zeit vom 01.07.2011 bis zum 30.06.2013. Dipl.-Med. Thomas-Michael Rummler Facharzt für Chirurgie am St. Josefs-KH in Potsdam ermächtigt gem. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV auf Überweisung von zugel. FÄ f. Chirurgie, Onkologen und endoskopisch tätigen Ärzten sowie entspr. Ärzten in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V zur Durchführung der endorektalen Sonographie für die Zeit vom 01.07.2011 bis zum 30.06.2013. Dr. med. Jürgen Ruttloff Facharzt für Urologie am HELIOS Klinikum in Bad Saarow ermächtigt gem. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV auf Überweisung von zugel. FÄ f. Urologie sowie entspr. FÄ in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V im Rahmen der Urologie f. amb. ESWL-Behandlung, zur Betreuung urologischer Problemfälle und zur Chemotherapie urologischer Malignome für die Zeit vom 01.10.2011 bis zum 30.09.2013. Dr. med. Ralf Schade Facharzt für Orthopädie an der KMG Klinikum Mitte GmbH in Kyritz ermächtigt gem. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV auf Überweisung von zugel. FÄ f. Innere Medizin/Rheumatologie und FÄ f. Orthopädie sowie entspr. FÄ in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V sowie von dem am Klinikum Kyritz erm. Rheuma-
tologen Herrn Weigelt für orthopädisch-rheumatologische Krankheitsbilder, insbes. zur Beurteilung mit in diesem Zusammenhang notwendigen Rekonstruktionen; auf Überweisung von zugel. FÄ f. Orthopädie sowie entspr. FÄ in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V zur Behandlung bei orthopädischen Problemfällen und auf Überweisung von zugel. FÄ f. Kinder- u. Jugendmedizin, FÄ f. Orthopädie und Prakt. Ärzten, die die Facharztbez. Kinder- u. Jugendmedizin erworben haben, sowie entspr. Ärzten in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V zur Kontrolluntersuchung, wenn die sonographische Screening-Untersuchung der Säuglingshüfte einen Befund ergab und für eine Konsultationssprechstunde für Problemfälle auf dem Gebiet der Kinderorthopädie für die Zeit vom 01.07.2011 bis zum 30.06.2013. Dr. med. Markus Schmitt Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin am Ev. KH LudwigsfeldeTeltow in Ludwigsfelde ermächtigt gem. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV auf Überweisung von zugel. Ärzten sowie Ärzten in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V für die Sonographie des kindl. Schädels sowie auf Überweisung von zugel. FÄ f. Kinder- u. Jugendmedizin und Prakt. Ärzten, die die Facharztbez. Kinder- u. Jugendmedizin erworben haben, sowie entspr. Ärzten in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1
AUSGABE 7 / 2011 | Seite 39
bzw. § 311 Abs. 2 SGB V zur Mitbehandlung von gastroenterologischen Problemfällen im Kindesalter, für die Sonographie der kindl. Nieren bis zum 1. Lebensjahr, Bestimmung(en) des Säurebasenhaushalts und die Durchführung des Neugeborenen-Hörscreenings gem. Anl. 6 der KinderRichtlinien des GBA für die Zeit vom 01.07.2011 bis zum 30.06.2013. Dipl.-Med. Yvonne Schröder Fachärztin für Anästhesiologie am DRK-KH in Luckenwalde ermächtigt gem. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV auf Überweisung von zugel. Ärzten sowie Ärzten in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V auf dem Gebiet der Schmerztherapie für die Zeit vom 01.07.2011 bis zum 30.06.2013. Dr. med. Burkhard Schult Facharzt für Innere Medizin am Ev. KH Ludwigsfelde-Teltow in Ludwigsfelde ermächtigt gem. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV auf Überweisung von zugel. Ärzten sowie Ärzten in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V für die Funktionsanalyse eines Herzschrittmachers und/oder eines implantierten Kardioverters bzw. Defibrillators für die Zeit vom 01.07.2011 bis zum 30.06.2013. Dr. med. Malik Sehovic Facharzt für Urologie am HELIOS Klinikum in Bad Saarow ermächtigt gem. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV auf Überweisung von zugel. FÄ f. Chi-
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rurgie, Gynäkologie, Neurologie und Urologie sowie entspr. FÄ in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V für die Urodynamik für die Zeit vom 01.10.2011 bis zum 30.09.2013. Elena Skarbunov Fachärztin für Innere Medizin am Ev. KH Lutherstift Frankfurt (Oder) / Seelow in Seelow ermächtigt gem. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV auf Überweisung von zugel. Ärzten sowie Ärzten in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V zur amb. Kontrolle implantierter Herzschrittmacher für die Zeit vom 01.07.2011 bis zum 31.03.2013. Arne Teschner Facharzt für Innere Medizin an der KMG Klinikum Mitte GmbH in Wittstock/Dosse ermächtigt gem. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV auf Überweisung von zugel. Ärzten sowie Ärzten in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V für Problemfälle mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen und Tumoren im gastrointestinalen Bereich, für Punktionen, für Röntgenleistungen und auf Überweisung von zugel. fachärztl. tätigen Internisten und entspr. Ärzten in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V für amb. Bronchoskopie für die Zeit vom 01.07.2011 bis zum 30.06.2013.
Dr. med. Jens Tülsner Facharzt für Anästhesiologie an den Ruppiner Kliniken in Neuruppin ermächtigt gem. § 31a Abs. 1 Ärzte-ZV auf Überweisung von zugel. FÄ f. Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie und entspr. FÄ in zugel. Einrichtungen nach § 95 Abs. 1 bzw. § 311 Abs. 2 SGB V auf dem Gebiet der Anästhesiologie für die Zeit vom 01.07.2011 bis zum 30.06.2013. Zweigpraxen gem. § 24 Abs. 3 und 4 Ärzte-ZV BAG Dr. med. Bemmann/Dipl.-Med. Sadowski/Dipl.-Med. Böhme Fachärzte für Innere Medizin / SP Kardiologie / SP Angiologie in Frankfurt Zweigpraxis in Beeskow MVZ Gransee in Gransee Zweigpraxis in Stechlin/ OT Menz durch Barbara Schumann, FÄ f. Allgemeinmedizin Sabine Lösler Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in PetershagenEggersdorf Zweigpraxis in Beeskow
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MVZ Märkisch-Oderland GmbH in Strausberg Zweigpraxis in Bad Freienwalde durch Jana Melcher, FÄ f. Frauenheilkunde und Geburtshilfe Verlegung Praxissitz Dipl.-Med. Gerlinde Diebow Fachärztin für Allgemeinmedizin in Liebenwalde neue Adresse: Marktplatz 17 Dipl.-Med. Gisela Hettwer Fachärztin für Hals-NasenOhrenheilkunde in Potsdam neue Adresse ab 01.08.2011: Zeppelinstr. 2 Irina Krizewskij Fachärztin für Allgemeinmedizin in Königs Wusterhausen neue Adresse ab 01.08.2011: Scheederstr. 1 a-c
Bewerbungsfrist bis 9.9.2011 Kennziffer
Bewerbungsfrist bis 10.8.2011 Kennziffer
Übergabetermin 01.10.2011
Weitere Informationen über Angebote für Praxisübernahmen können Sie unserer Homepage unter www.kvbb.de (Stichwort: Praxisbörse) entnehmen.
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Die Übersicht enthält die Entscheidungen des Landesausschusses per 4.5.2011 für die Arztgruppen in den jeweiligen Planungsbereichen bis einschließlich des Beschlusses Nr. 32/11. In diesen Regionen werden Zulassungen gefördert x
Zulassungsmöglichkeit für ärztliche Psychotherapeuten Zulassungsmöglichkeit für Psychotherapeuten, die ausschließlich Kinder und Jugendliche behandeln
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Info-Kasten zu Planungsbereichen auf Seite 44 Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass gemäß der Bedarfsplanungs-Richtlinie eine Überversorgung dann angezeigt ist, wenn durch einen Vergleich zwischen der für den Planungsbereich maßgeblichen allgemeinen Verhältniszahl für die Arztgruppe und der für den Planungsbereich ermittelten örtlichen Verhältniszahl eine Überschreitung von 10 v. H. festgestellt wird. Insofern ist nicht grundsätzlich davon auszugehen, dass für die in der Übersicht noch nicht gesperrten Planungsbereiche/Arztgruppen eine Unterversorgung angezeigt ist. Wir empfehlen daher dringend jedem niederlassungswilligen Arzt, sich vor der Antragstellung in der KV Brandenburg, Unternehmensbereich Qualitätssicherung/Sicherstellung, über die jeweilige Versorgungssituation zu informieren.
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Praxisbörse Praxisgesuch Erfahrene Oberärztin sucht zu Ende 2013 Praxis für Neurologie/Nervenheilkunde im Raum Potsdam/PM. Chiffre: 11/07/01 Anstellungsangebot Für unsere Berufsausübungsgemeinschaft von mehreren Anästhesisten in Cottbus suchen wir dringend einen Hausarzt/Allgemeinmediziner im Anstellungsverhältnis, für eine Arbeitszeit von 30 bis 40 h/Woche. Die Arbeitszeiten können individuell geregelt werden. Unser Profil umfasst die Gebiete der Anästhesie, Schmerztherapie und Palliativmedizin. WB-Befugnisse für alle 3 Bereiche liegen vor. Kontakt: gemeinschaftspraxis.wolf@t-online.de; Tel.: 0355/28 90 785; Fax: 0355/28 90 786 Allgemeinmedizinische Praxis in Eberswalde sucht FÄ/FA für Allgemeinmedizin zur Anstellung. Geboten wird ein sehr gutes Betriebsklima in einer modernen Praxis mit 4 Behandlungszimmern. Das Gehalt kann als Fixum oder mit Erfolgsbeteiligung gestaltet werden. Eine spätere
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Übernahme auf Mietbasis oder Kauf ist generell möglich. Kontakt: Dagmar.Juncken@web.de Anstellungsgesuch FÄ für Allgemeinmedizin sucht Anstellung auf Teilzeitbasis oder Einstieg in eine Praxisgemeinschaft oder Gemeinschaftspraxis. Kontakt: 0176 802 88 277, E-Mail: tahenning@arcor.de Ärztin und Diplompsychologin, 45 Jahre, in WB Allgemeinmedizin, sucht Weiterbildungsstelle im Bereich Innere Medizin/Allgemeinmedizin zu 20-24 Wochenstunden. Bringe Erfahrungen aus den Bereichen Allgemeinmedizin, Psychiatrie, Unfallchirurgie und Arbeitsmedizin mit. IPAM-Förderung aufgebraucht, aber Eingliederungshilfe über Schwerbehindertenrecht, da GdB 50 Prozent, möglich. Bevorzugt um Berlin, LDS, LOS, TF, Kyritz, auch andere Orte weiter entfernt. Fahre nicht Auto, bin aber mit Bahn und Rad mobil. Kontakt: 0174 2097367 Sonstiges Potsdamer Kinderarztpraxis sucht Teilzeit-Arzthelferin und Auszubildende.
Bitte übermitteln Sie bei Interesse Ihre Unterlagen schriftlich mit kurzer Vorstellung Ihrer Person an die KV Brandenburg, Friedrich-Engels-Straße 103, 14473 Potsdam, Frau Rettkowski. Juliane Mütze, 53 Jahre, gelernte med.-techn. Laborassistentin. Seit 1992 arbeite ich als Arzthelferin in Arztpraxen. Derzeit bin ich in einer allgemeinmedizinischen Praxis beschäftigt, suche jedoch ab Januar 2012
einen neuen Wirkungsbereich. Auf Grund meines Wohnortes Ottendorf/Okrilla wäre der Raum Beeskow, Lübben oder Storkow besonders geeignet, gern auch eine Landarztpraxis. PKW-Führerschein und eigener PKW vorhanden. Gern schicke ich Ihnen auch meine komplette Bewerbung oder stelle mich persönlich vor. Tel.: 0173/25 53 730 oder 035205/80 90 00; E-Mail: juliane.muetze58@gmx.de
Ansprechpartner: Karin Rettkowski Iris Kalsow
Tel.: 0331/23 09 320 Tel.: 0331/23 09 322
krettkowski@kvbb.de ikalsow@kvbb.de
KV Brandenburg, Praxisbörse, Friedrich-Engels-Str. 103/104, 14473 Potsdam
Praxisbörse unter www.kvbb.de Bitte beachten Sie auch unsere umfangreichen, aktuellen Informationen an Praxisgesuchen und Praxisabgaben, Weiterbildungs-, Vertretungs- und Kooperationsangeboten auf der Website der KV Brandenburg unter www.kvbb.de in der Praxisbörse.
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Aktuelles Fortbildungsprogramm Seminare für Ärzte Termin | Ort
31.08.2011 16.30-19.00 Eberswalde
Der Diabetespatient in der hausärztlichen Praxis KVBB & Partner (Zertifizierung beantragt)
31.08.2011 14.00-20.00 03.09.2011 09.00-18.00 Frankfurt/O.
Strukturiertes Schulungsprogramm für nichtinsulinpflichtige Diabetiker (ZI) Dr. med. Andreas Huth, FA f. Allgemeinmed.
200 Euro pro Team (2 Pers.)
07.09.2011 15.00-18.00 Potsdam
Die ärztliche Leichenschau MR PD Dr. med. Wolfgang Mattig, FA f. Rechtsmedizin Fortbildungspunkte
07.09.2011 14.00-19.00 Potsdam
Wichtige Elemente des Praxismarketing Torsten Klatt-Braxein, Praxis- und Unternehmensentwicklung, Coach und Dozent
17.09.2011 09.30-15.00 BlankenfeldeMahlow
Kombinierte DMP-Fortbildungsveranstaltung KVBB & Partner Fortbildungspunkte
21.09.2011 15.00-17.00 Potsdam
21.09.2011 16.30-19.00 Lübbenau
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8 40 Euro 4
5 für KVBBMitglieder kostenfrei 40 Euro
Aktuelles Fortbildungsprogramm Seminare für Praxispersonal Termin | Ort
03.09.2011 09.00-16.00 Potsdam
Führungsseminar für leitendes Praxispersonal Dipl.-Phil. Joachim Hartmann, Personal- und Persönlichkeitsentwicklung
07.09.2011 15.00-17.00 Frankfurt/O.
Vernetzung & elektronische Kommunikation Intranet “DatenNerv” und “KV-SafeNet” Dipl.-Informatiker Sören Friedrich, Dipl.-Ing. Kai-Uwe Krüger, Mitarbeiter des UB IT der KVBB
09.09.2011 15.00-17.00 Frankfurt/O.
Die GOÄ - Abrechnung leicht gemacht Uta Kallet, Privatärztliche Verrechnungsstelle Berlin/Brandenburg
09.09.2011 15.00-17.00 Potsdam
IGeL - Seminar für Einsteiger Daniela Bartz, Privatärztliche Verrechnungstelle Berlin/Brandenburg
10.09.2011 09.00-16.00 Potsdam
Effektives Zeit- und Selbstmanagement für den Praxisalltag
14.09.2011 14.00-19.00 Cottbus
14.09.2011 15.00-17.00 Potsdam
Die GOÄ - speziell für die chirurgische Praxis Daniela Bartz, Privatärztliche Verrechnungsstelle Berlin/Brandenburg
Die Energie- und Ideentankstelle für Praxismitarbeiter
Dipl.-Phil. Joachim Hartmann, Personal- und Persönlichkeitsentwicklung Dr. Bettina Ritter-Mamczek, Praxistrainerin
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16.09.2011 15.00-18.00 Potsdam
17.09.2011 09.00-16.00 Frankfurt/O.
Hygiene im Praxisalltag MR Dr. med. Lutz Schulze, FA f. Hygiene und Umweltmedizin
21.09.2011 15.00-17.00 Cottbus
23.09.2011 15.00-19.00 24.09.2011 09.00-16.00 Potsdam
Terminmanagement in der Arztpraxis Birgit Kadasch-Drenhaus, Praxistrainerin
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Tel.: 0331/23 09 459 Fax: 0331/23 09 288 Tel.: 0331/23 09 426
Externe Fortbildungsangebote für Ärzte und Psychotherapeuten
Zeit- und Selbstmanagement: „Keep it simple“ Wie können Zeitdruck und Hektik im Praxisalltag verhindert werden? Wie kann im Praxisalltag am effektivsten die Zeit genutzt werden, damit private Bedürfnisse nicht auf der Strecke bleiben? Diesen und weiteren Fragen rund ums Zeitmanagement widmet sich ein Seminar im Rahmen des „apoWomen’s Network“. Termin: Ort: Referentin: Teilnehmergebühr: Fortbildungspunkte: Anmeldung:
31. August 2011, 17.30 Uhr bis ca. 21.30 Uhr ETL Center, Mauerstraße 86-88, 10117 Berlin Ute C. Amting, Kock & Voeste 69 Euro pro Person Zertifizierung beantragt bis 19. August 2011 an die Deutsche Apotheker- und Ärztebank, Filiale Potsdam, Hegelallee 12, 14467 Potsdam E-Mail: filiale.potsdam@apobank.de
“83. Berufspolitische Seminarreihe” Termin:
1. Wochenende: 17.09. - 18.09.2011 (kostenfrei) 2. Wochenende: 22.10. - 23.10.2011 (kostenfrei) 3. Wochenende: 19.11. - 20.11.2011 (mit Schutzgebühr von 20 Euro) Ort: Michaelsen Palais Berlin, Schützenstraße 6a, 10117 Berlin Wissenschaftliche Leitung: Dr. Hans-Joachim Lutz, Vorsitzender des Vorstandes der Friedrich-Thieding-Stiftung Zertifizierung: 23 Fortbildungspunkte Anmeldung: Friedrich-Thieding-Stiftung des Hartmannbundes Schützenstraße 6a, 10117 Berlin, Referat Stiftungen und Seminare des Hartmannbundes Tel.: 030 – 206208-53: Fax: 030 – 206208-29 Email: akademie@hartmannbund.de; www.hartmannbund.de
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Danke! Dank gilt dem KV-Vorsitzenden Herrn Dr. Helming und dem Landesärztekammerpräsident Dr. Wolter! Wofür? In ihrem letzten beiderseitig unterzeichneten offenen Brief an Ministerin Tack haben sie unmissverständlich klargemacht, dass die brandenburgische Ärzteschaft, hier speziell die niedergelassenen Kollegen, es nicht hinnehmen können, von der gegenwärtigen Politik mit Formulierungen gestraft zu werden, die sie nicht verdient haben. Wenn eine Ministerin sich für niedergelassene Kollegen nicht zuständig erklärt und diese auch schon in vorhergehenden Äußerungen nicht gerade als Zukunftsmodell bezeichnet, spricht das nicht gerade für eine bestimmte Wertschätzung unserer Berufsgruppe. Es ist umso unverständlicher, da wir niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen 97 Prozent aller Patienten und somit auch Wähler versorgen.
Dies versuchten diese Herren mit klaren und entschiedenen Worten deutlich zu machen. Weil dazu auch immer persönlicher Mut und Durchhaltevermögen nötig sind, Eigenschaften, welche zunehmend aus dem Alltag verschwinden, sind diese akzentuierten, wahrhaftigen Bemerkungen umso höher einzuschätzen. Ich glaube, auch im Namen vieler anderer Kollegen zu sprechen, wenn ich beiden zurufe: Weiter so – sprechen Sie Klartext, denn nur so besteht die Chance, dass die Politik sich ihrer Verantwortung für eine Berufsgruppe bewusst wird, die jahrzehntelang, ideologiefrei Patienten medizinisch betreut. Nochmals Danke!! Dr. Hanjo Pohle FA für Allgemeinmedizin Vorstandsmitglied im Hausärzteverband Berlin und Brandenburg, Sektion Brandenburg
Was für eine Ignoranz in der Politik! Ich danke für die Antwort des KVVorstandes auf die Äußerungen unserer Ministerin für Gesundheit in Brandenburg, die sie in einem Interview mit der MAZ gegeben hat. IHRE Reaktion auf die ignoranten Meinungen von Frau Tack sind zutrefSeite 52 | AUSGABE 7 / 2011
fend und sprechen den Kassenärzten an der Basis sicherlich aus dem Herzen. Wir bemühen uns Tag für Tag, aus diesem maroden System das Beste herauszuholen für unsere Patienten. Wir sind aber auch nur noch bedingt bereit, bei solchen infamen Äußerun-
gen dies weiter zu tun! Sie als unsere Standesvertreter müssen damit rechnen, dass immer mehr Kollegen und Kolleginnen das Handtuch schmeißen und sich diesem System langsam, aber sicher, entziehen. Warum finden Kassenärzte kaum noch Nachfolger? Warum sollen wir immer mehr Patienten behandeln, wenn Kollegen im Rentenalter keine Nachfolger finden?
Welcher Handwerker wartet ihre Heizung 4x im Jahr für einen Pauschbetrag von 40 € pro Quartal ? Wo soll diese Entwicklung enden? Im Ausland sind erfahrene Ärzte hoch willkommen und gesucht. Schauen sie mal im Deutschen Ärzteblatt in der Rubrik Stellenangebote nach! Bernd Breuer, Kassenarzt in Eisenhüttenstadt
Hausärzte werden Fehler der Politik nicht ausbaden Die Hausärzte der Sektion Brandenburg des BDA Berlin-Brandenburg wenden sich entschieden gegen die Bestrebungen und Vereinbarungen der KBV, Patienten von insolventen Krankenkassen, wie der City BKK, ohne gültige Krankenkassennachweiskarte und ohne klare Zusicherung der Vergütung auch nach Schließung zu behandeln! Es kann nicht sein, dass Hausärzte die fehlenden Nachfolgevorschriften für insolvente Krankenkassen, die durch die Politik gewollt und beabsichtigt in diese Lage gebracht werden, ausbaden müssen. Es ist unzumutbar, im Praxisalltag Rezepte mit allen Daten und Nummern handschriftlich auszufüllen, nicht zu wissen, ob der Patient überhaupt jemals bei dieser Krankenkasse eingeschrieben war und nicht zu einem späteren Zeitpunkt infolge dessen Arzneimittelregresse drohen!
Dies widerspricht unseren Vertragsarztpflichten betreff Wirtschaftlichkeit etc. und ist entschieden zurückzuweisen. Es ist umso unverständlicher, dass eine Organisation wie die KBV solche Zugeständnisse gegenüber der Politik zulässt. Wir fordern die Verantwortlichen Ärztefunktionäre bei der KBV, die diese Pflichtverletzungen von uns verlangen, auf, der Politik eine klare Absage zu erteilen. Wir brauchen Regelungen, die für Ärzte akzeptabel sind und bei denen die Kostenübernahme eindeutig geregelt ist. Dr. Hanjo Pohle Vorstandsmitglied HÄV Berlin und Brandenburg Sektion Brandenburg
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Dr. med. Bernd Büchse, Ludwigsfelde Dipl.-Med. Petra Döhler, Bad Freienwalde Dipl.-Med. Sylke Geyer, Gosen-Neu Zittau
Dipl.-Psych. Regina Raßmus, Brandenburg an der Havel Dipl.-Med. Karin Sachwitz, Zeuthen
Dr. med. Frank Gogolin, Elsterwerda
Marita Suter, Erkner
Dipl.-Med. Bernhard Krumpelt, Burg (Spreewald)
Dipl.-Med. Katrin Pranz, Wandlitz/OT Schönwalde Ulrike Schwarz, Potsdam Dr. med. Christine Selack, Fürstenberg/Havel Dr. med. Anne-Katrin Woitke, Lübben (Spreewald)
Dr. med. Maria Popien, Potsdam
Dr. phil. Norbert Golz, Angermünde Dipl.-Med. Isolde Henke, Prenzlau Dipl.-Med. Christine Herrmann, Strausberg Dr. med. Karl Maria Jaschik, Falkensee Dipl.-Med. Heidemarie Koerner, Schlieben
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Brigitte Mielhahn, Wittstock/Dosse Peter Schmieder, Spremberg Prof. Dr. med. Ulrich Schwantes, Kremmen/OT Sommerfeld Dipl.-Med. Johannes Jurga, Kyritz
Dr. med. Bärbel Krause, Potsdam OMR Dr. sc. med. Wilfried Dschietzig, Cottbus Dr. med. Ute Gebauer, Luckau Ingetraud Schneider, Spremberg Dipl.-Psych. PD Dr. phil. habil. Wolfram Zimmermann, Bernau b. Bln.
Herzliche Glückwünsche Dr. med. Volker Gruner, Birkenwerder
Gabriele Kinner, Cottbus Dr. med. Hartmut Peters, Cottbus Dr. med. Helmut Rosenberger, Burg (Spreewald)
Rudolf Weygand, Gransee
Dr. med. Hans-Georg Ziegert, Wriezen Dr. med. Margitta Krüger, Falkensee
Dr. med. Rainer Scholz, Letschin
Dr. med. Sigrun Vetterlein, Eberswalde
Dieter Mittag, Hohenleipisch
Wolf-Rüdiger Boettcher, Potsdam/OT Neu Fahrland
Dr. med. Renate Decker, Fredersdorf-Vogelsdorf Ilona Fuchs, Cottbus Dr. med. Christian Klinkenstein, Frankfurt (Oder) SR Heinz Krüger, Großräschen Dr. med. Hans-Peter Lüdemann, Falkensee Dr. med. habil. Georgi Tontschev, Bernau b. Bln.
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Monatsschrift der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg Herausgeber: Landesgeschäftsstelle der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg Gregor-Mendel-Str. 10-11 14469 Potsdam Telefon: 0331/28 68 100 Telefax: 0331/28 68 175 Internet: http://www.kvbb.de Email: info@kvbb.de Redaktion: Dr. med. H. J. Helming (ViSP) MUDr./CS Peter Noack Dipl.-Med. Andreas Schwark Ralf Herre Redaktionsschluss: 14. Juli 2011 Satz und Layout: KV Brandenburg
“agnes zwei” - mehr als 2 x AGnES ... Karikatur: A. Purwin Seite 56 | AUSGABE 7 / 2011
Bereich Kommunikation Telefon: 0331/28 68 196 Telefax: 0331/28 68 197 Druck: Druckerei Humburg Berlin Zimbelstraße 26, 13127 Berlin Telefon: 030/47 49 78 0 Telefax: 030/47 49 78 99 E-Mail: info@humburg-berlin.de Anzeigenverwaltung: Druckerei Humburg Berlin Zimbelstraße 26, 13127 Berlin Telefon: 030/47 49 78 0 Telefax: 030/47 49 78 99 E-Mail: info@humburg-berlin.de Anzeigenannahmeschluss: Jeder 5. des Monats Zur Zeit gilt die Preisliste vom 1. Januar 2010 Erscheinungsweise: Monatlich Auflage: 4.700 Exemplare
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