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Timestamp: 2020-02-21 07:04:52+00:00

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446 Ordnung für die Ausbildung u. Dienst in VSBMO (VSBMO) - Kirchenrecht Online-Nachschlagewerk
446 Ordnung für die Ausbildung u. Dienst in VSBMO (VSBMO)
nach der Ordnung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Verkündigung, Seelsorge und Bildungsarbeit-VSBMO
(Ges. u. VOBl. Bd. 11 S. 270)
Aufgrund von Artikel 53 der Kirchenordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen hat die Kirchenleitung folgende Ordnung beschlossen:
Übersicht1#
Der kirchliche Dienst ist durch den Auftrag der Verkündigung des Evangeliums in Wort und Tat bestimmt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Verkündigung, Seelsorge und Bildungsarbeit tragen zur Erfüllung dieses Auftrages mit ihren Gaben in unterschiedlichen Aufgaben – und Verantwortungsbereichen bei. Sie sind an die Heilige Schrift und an die in der Evangelischen Kirche von Westfalen geltenden Bekenntnisse gebunden. Ihr Verhalten im Dienst und außerhalb des Dienstes muss der Verantwortung entsprechen, die sie als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Dienst der Kirche übernommen haben. Auf dieser Grundlage wird für die Ausbildung und den Dienst dieser Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter folgendes bestimmt:
( 4 ) Als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter in Verkündigung, Seelsorge und Bildungsarbeit mit der Berufsbezeichnung „Diakonin“ oder „Diakon“ darf angestellt werden, wer die Urkunde über die Anstellungsfähigkeit als „Diakonin“ oder „Diakon“ nach dem Kirchengesetz über das Amt, die Ausbildung und die Anstellung der Diakoninnen und der Diakone in der Evangelischen Kirche der Union (Diakonengesetz2#) vom 5. Juni 1993 (KABl. 1994 S. 43) besitzt.
( 3 ) Die Ausbildung zur Diakonin oder zum Diakon erfolgt nach den Bestimmungen des Diakonengesetzes3#
( 4 ) 1 Die Ausbildung zur Gemeindepädagogin oder zum Gemeindepädagogen besteht aus
zwei Aufbaukurse von insgesamt sechs Wochen Dauer und eine Ausbildung in einem staatlich anerkannten Sozial- oder Pflegeberuf im Sinne von § 3 Abs. 1 Nr. 1 oder 2 des Diakonengesetzes.4#
( 4 ) Das Landeskirchenamt kann andere Aus- und Fortbildungen als Aufbauausbildung oder als Teil der Aufbauausbildung anerkennen5#.
( 1 ) 1 Die Anstellung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erfolgt in der Regel im Angestelltenverhältnis auf Grund eines schriftlichen Arbeitsvertrages nach dem Muster der Anlage 2. 2 Für den Inhalt des Arbeitsvertrages sind maßgebend die Bestimmungen dieser Ordnung, die Bestimmungen des Bundes-Angestelltentarifvertrages in der für die Angestellten im Bereich der Evangelischen Kirche von Westfalen jeweils geltenden Fassung (BAT-KF)6# und die sonstigen für die Angestellten im Bereich der Evangelischen Kirche von Westfalen beschlossenen arbeitsrechtlichen Bestimmungen.
( 2 ) 1 Werden Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter zu Kirchenbeamtinnen oder zu Kirchenbeamten berufen, so ergibt sich ihre Rechtsstellung aus den Bestimmungen des in der Evangelischen Kirchen von Westfalen geltenden Kirchenbeamtenrechts. 2 Für die Bewertung einer entsprechenden Kirchenbeamtenstelle sind die Bestimmungen über die Vergütung der vergleichbaren Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter im Angestelltenverhältnis sinngemäß anzuwenden.
( 3 ) Die Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter werden gemäß der Kirchenordnung in einem Gottesdienst in ihr Amt eingeführt.
Wortverkündigung, besonders in Andachten, Bibelstunden, Schulgottesdiensten, Kindergottesdiensten (einschließlich der Vorbereitung der Mitarbeitenden) und Gemeindegruppen; die Bestimmungen der Kirchenordnung über die Leitung des öffentlichen Gottesdienstes sowie der Ordnung für den Predigtdienst und die Sakramentsverwaltung durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Verkündigung, Seelsorge und Bildungsarbeit vom 12. Februar 1992 (KABl. S. 38) in der jeweils geltenden Fassung bleiben unberührt;
kirchlicher Unterricht im Rahmen des Kirchengesetzes über die Ordnung des kirchlichen Unterrichts in der Evangelischen Kirche von Westfalen vom 28. Oktober 1988 (KABl. S. 223) in der jeweils geltenden Fassung und Evangelische Religionslehre an Schulen, soweit Unterrichtserlaubnis erteilt ist;
die Supervision nach den Richtlinien für die Supervision7# vom 7. Juli 1992 (KABl. S. 169) während des Zeitraums der Aufbau- und Ergänzungsausbildung unter Fortzahlung der Vergütung (§ 26 BAT-KF)8# in dem erforderlichen Umfang ohne Anrechnung auf den Urlaub von der Arbeit freigestellt.
( 5 ) Die Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter sollen für die berufliche Weiterbildung unter Fortzahlung der Vergütung (§ 26 BAT-KF)9# ohne Anrechnung auf den Urlaub von der Arbeit freigestellt werden
( 2 ) Die Gleichstellung kann davon abhängig gemacht werden, dass zusätzlich an einer vom Landeskirchenamt zu bestimmenden Ausbildungsstätte eine Abschlussprüfung oder eine ergänzende Ausbildung und Prüfung in den an der Grundausbildung fehlenden Fächern abgelegt wird.
( 1 ) Das Landeskirchenamt kann zu dieser Ordnung Ausführungsbestimmungen und Übergangsbestimmungen erlassen10#.
Seminar für Gemeindepädagogik (MBK), Bad Salzuflen11#.
Ausbildungsstätten, die nach § 6 Abs. 2 anerkannt sind (für Ausbildungen nach § 3 Abs. 3)
Pilgermission St. Chrischona, Bettingen bei Basel12#.
( 1 ) Frau/Herr geboren am
wird, vorbehaltlich der kirchenaufsichtlichen Genehmigung ab
bei der Kirchengemeinde/dem Gemeindeverband/dem
( 2 ) Frau/ Herr wird
mitder durchschnittlichen regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von entsprechend vollbeschäftigten Angestellten
mit einer durchschnittlichen regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von Stunden.
( 3 ) Frau/ Herr wird – auf unbestimmte Zeit eingestellt/ weiterbeschäftigt.
befristet für die Zeit bis zum Ablauf des
Grund der Befristung ist
befristet zur Vertretung von für die Dauer
( 4 ) Frau/Herr verpflichtet sich, innerhalb einer Frist von drei Jahren einen Zertifikats-Abschluss im Theologischen Grundkurs an der Evangelischen Fachhochschule Rheinland-Westfalen-Lippe zu erwerben. Wird diese Auflage nicht erfüllt, endet das Arbeitsverhältnis mit Ablauf dieser Frist.
Die Arbeitszeit verteilt sich auf Wochentage.
Wird Frau/ Herr mit regelmäßigem Sonntagsdienst beauftragt, wird in jedem Vierteljahr ein Wochenende (Samstag und Sonntag) arbeitsfrei gehalten; dieses Wochenende wird als ein freier Wochentag gerechnet.
(2) Frau/Herr wird in14#
Frau/Herr ist in die Vergütungsgruppe BAT-KF (Fallgruppe der Berufsgruppe 1. 1 des Allgemeinen Vergütungsgruppenplans zum BAT-KF) eigruppiert.
Die Nebenabrede kann mit einer Frist von zwei Wochen zum Monatsschluss/ von zum Ablauf des 16# schriftlich gekündigt werden.
(Siegel), den
Dienstanweisung17#
Auf Grund von § 4 des Arbeitsvertrages vomwerden die Aufgaben der/ des Diakonin/ Diakons/ Mitarbeiterin und Mitarbeiters in Verkündigung, Seelsorge und Bildungsarbeit/ Gemeindepädagogin/ Gemeindepädagogen der Kirchengemeinde/ des Verbandes/ des Kirchenkreises wie folgt festgelegt:
I. Sie sind dem Presbyterium/ Verbandsvorstand/ Kreissynodalvorstand verantwortlich. Weisungsberechtigt ist ferner (hier ist ggf. die oder der für den Arbeitsbereich der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters zuständige Beauftragte anzugeben). Im Rahmen dieser Weisungen und der Befugnisse des Leitungsorgans nehmen Sie Ihre Aufgaben selbstständig wahr.
Praktikantenvertrag18#
Der kirchliche Dienst ist durch den Auftrag der Verkündigung des Evangeliums in Wort und Tat bestimmt. Mit ihren Gaben, in unterschiedlichen Aufgaben- und Verantwortungsbereichen tragen die kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Erfüllung dieses Auftrages bei. Ihr gesamtes Verhalten im Dienst und außerhalb des Dienstes muss der Verantwortung entsprechen, die sie als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Dienst der Kirche übernommen haben. Auf dieser Grundlage wird folgender Vertrag geschlossen:
Frau/ Herr geboren am Konfession,
wird während des Berufspraktikums nach § 13 Abs. 3 der Ordnung für die Ausbildung und den Dienst der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Verkündigung, Seelsorge und Bildungsarbeit (VSBMO) vom 1. Oktober 1997 in der jeweils geltenden Fassung bei der Kirchengemeinde/ dem Gemeindeverband/ dem Kirchenkreis
( 1 ) Das Praktikantenverhältnis beginnt am und endet mit Ablauf des
Findet das abschließende Kolloquium vor diesem Zeitpunkt statt, endet das Praktikantenverhältnis mit Ablauf des Tages, an dem Frau/ Herr das Kolloquium bestanden hat. Findet das abschließende Kolloquium später statt, kann das Praktikantenverhältnis entsprechend verlängert werden.
( 2 ) Hat Frau/ Herr mehr als einen Monat der Praktikantenausbildung versäumt oder hat sich ihre/seine Eignung für den kirchlichen Dienst während des Berufspraktikums noch nicht in dem erforderlichen Maße erwiesen, so kann die Ausbildungszeit bis zu sechs Monaten verlängert werden; Frau/ Herr und der Mentor/ die Mentorin sind vorher zu hören. In diesem Fall endet das Praktikantenverhältnis mit Ablauf der Verlängerungsfrist; Absatz 1 Satz 2 und 3 gilt entsprechend.
Frau/ Herr wird in19#
§ 620#
Für die Berechnung des Wertes der Frau/ Herrn zur Verfügung gestellten Personalunterkunft gilt die Ordnung über die Bewertung, der Personalunterkünfte für kirchliche Mitarbeiter vom 19. März 1993 (KABI. 1993 S. 126) in der jeweils gültigen Fassung.
von zum Ablauf des
Übersicht ist nicht Bestandteil der VSBMO
Nr. 66 (Beschluss zur Übernahme des Diakonengesetzes der EKU)
Siehe § 1 der Ausführungs- und Übergangsbestimmungen zu der Ordnung für die Ausbildung und den Dienst der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Verkündigung, Seelsorge und Bildungsarbeit (AB VSBMO) vom 26. August 1997 (Nr. 447).
Nr. 245.1
Siehe Ausführungs- und Übergangsbestimmungen zu der Ordnung für die Ausbildung und den Dienst der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Verkündigung, Seelsorge und Bildungsarbeit (Nr. 447) und Richtlinien für die Supervision (Nr. 245.1).
Ausbildungsstätte wurde durch Beschluss des Landeskirchenamtes vom 22. September 1998 (KABl. 1998 S. 194) anerkannt.
Ausbildungsstätte wurde durch Beschluss des Landeskirchenamtes vom 26. Mai 1998 (KABl. 1998 S. 114) anerkannt.
Der Einzelarbeitsvertrag ist so zu fassen, dass er nur die jeweils zutreffende Formulierung enthält.
Trifft zu, wenn ein abstrakter Teil der regelmäßigen Arbeitszeit vereinbart werden soll (z. B. die Hälfte, drei Viertel. 60 Prozent).
Die Befristung ist nach § 1 Abs. 1 BeschFG bis zur Dauer von 2 Jahren zulässig. Bei einem Arbeitsverhältnis nach dem BeschFG richtet sich die Dauer der Probezeit nach Prot. Notiz 6 zu Nr. 1 SR 2y BAT-KF
Wird die/der Angestellt nicht nur an einem Ort beschäftigt, ist anzugeben: „… wird an verschiedenen Orten beschäftigt“.
§ 8 ist nur aufzunehmen, wenn tatsächlich Nebenabreden vereinbart werden.
Vgl. z. B. Nr. 6 Abschnitt B Absatz 5 SR 2a BAT-KF.
Die Dienstvereinbarung ist so zu fassen, dass sie nur die jeweils zutreffende Formulierung enthält.
Der Praktikantenvertrag ist so zu fassen, dass er nur die jeweils zutreffende Formulierung enthält.
Wird die Praktikantin/der Praktikant nicht an einem Ort beschäftigt, ist anzugeben: „… wird an verschiedenen Orten beschäftigt.“
§ 6 ist nur aufzunehmen, wenn tatsächliche Nebenabreden vereinbart werden.

References: § 3
 § 6
 § 3
 § 4
 § 13

§ 620
 § 1
 § 1

§ 8

§ 6