Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F04-02-2015-6B_907-2014
Timestamp: 2016-10-26 15:28:21+00:00

Document:
6B_907/2014 � � Urteil vom 4. Februar 2015
Gewerbsm�ssiger Betrug, Urkundenf�lschung; Beweisw�rdigung,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, I. Strafkammer, vom 16. Mai 2014.
�Das Obergericht des Kantons Z�rich sprach X.________ am 16. Mai 2014 zweitinstanzlich des gewerbsm�ssigen Betrugs (Art. 146 Abs. 2 StGB), der qualifizierten Veruntreuung (Art. 138 Ziff. 1 Abs. 1 i.V.m. Ziff. 2 StGB) sowie der mehrfachen Urkundenf�lschung (Art. 251 Ziff. 1 StGB) schuldig und verurteilte sie zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und vier Monaten.
X.________ war als Anlage- und Kundenberaterin f�r die A.________-Bank t�tig. Sie t�uschte den im Backoffice t�tigen Angestellten vor, von ihr betreute und vorwiegend im Ausland wohnhafte Kunden h�tten bei ihr Bargeld bestellt. Dadurch erreichte sie, dass ihr anl�sslich von 27 Gelegenheiten insgesamt CHF 763'700.--, USD 78'530.-- und EUR 12'050.-- ab den jeweiligen Kundenkonten ausgeh�ndigt wurden. Das Bargeld brauchte sie f�r ihren eigenen Lebensunterhalt. Um ihr Verhalten zu verschleiern, f�lschte sie auf den jeweiligen Belegen die Unterschrift der Kunden (Anklageziffer I.1.).
Sie legte den Angestellten im Backoffice zudem gef �lschte Formulare vor, woraufhin diese zu ihren (von X.________) Gunsten oder zugunsten von nicht berechtigten Dritten �berweisungen zulasten von Kundenkonten t�tigten (Anklageziffer I.2.).
Weiter beantragte sie bei der Kreditabteilung der A.________-Bank mit gef�lschten Kreditantragsformularen Kredite f�r Bankkunden und nahm in der Folge ab den betroffenen Kundenkonten ohne Kenntnis der jeweiligen Kontoinhaber hochriskante Investitionen vor, wodurch sie in zahlreichen F�llen namhafte Verluste realisierte. Diese versuchte sie mit sog. Kompensationszahlungen zu vertuschen, wof�r sie die Angestellten im Backoffice wiederum mit gef�lschten Formularen t�uschte (Anklageziffer I.3.).
�berdies erh�hte sie die Kreditlimite auf den Verwaltungsvollmachtsmandaten ("Discretionary Management Mandates") zweier niederl�ndischer Bankkunden vom 30. Mai 2007 von EUR 1 Mio. auf EUR 5 Mio., indem sie die 1 von Hand durch eine 5 ersetzte und daneben das K�rzel der Kunden setzte. Sp�ter er�ffnete sie auf den Namen dieser Kunden Subkonten. Um den Anschein zu erwecken, die Konten seien im Auftrag der Kunden er�ffnet worden und diese seien mit einer hochriskanten Investitionsstrategie einverstanden gewesen, machte sie selber von Hand auf den Mandaten das K�rzel und die Unterschrift der Kunden nach (Anklageziffer II.1.2. und II.1.4.).
Schliesslich nahm sie am 29. Juni 2007 in den B�ror�umlichkeiten der A.________-Bank in Z�rich EUR 300'000.-- von einem Kunden entgegen, um diese auf dessen Kundenkonto einzuzahlen. Stattdessen brachte sie das Geld nach Hong Kong und �bergab es dort ihrem Cousin (Anklageziffer II.2.).
�X.________ beantragt mit Beschwerde in Strafsachen, die Angelegenheit zur Beweiserg�nzung und Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Eventualiter sei sie vom Vorwurf des Betrugs sowie der mehrfachen Urkundenf�lschung hinsichtlich Anklageziffer II.1. freizusprechen und zu einer Strafe von h�chstens 30 Monaten zu verurteilen. Sie ersucht um unentgeltliche Rechtspflege.
1.1.�Die Beschwerdef�hrerin bringt vor, die Straf (verfolgungs) beh�rden seien nicht unabh�ngig. Das gegen sie gef�hrte Verfahren gleiche einem Inquisitionsverfahren mit (von der A.________-Bank) vorgegebenem Verfahrensausgang.
1.2.�Richterliche Verfahrensfehler k�nnen nur ausnahmsweise die Unbefangenheit einer Gerichtsperson infrage stellen. Dabei m�ssen objektiv gerechtfertigte Gr�nde zur Annahme bestehen, dass sich in Rechtsfehlern gleichzeitig eine Haltung manifestiert, die auf fehlender Distanz und Neutralit�t beruht. Es muss sich um besonders krasse Fehler oder wiederholte Irrt�mer handeln, die eine schwere Verletzung der Richterpflichten darstellen (BGE 125 I 119 E. 3e; 116 Ia 135 E. 3a; 115 Ia 400 E. 3b; je mit Hinweisen; Urteile 6B_20/2014 vom 14. November 2014 E. 4.2; 6B_676/2011 vom 7. Februar 2012 E. 2.2).
1.3.�Dies ist vorliegend weder dargetan noch ersichtlich. Auf die R�ge ist mangels einer hinreichenden Begr�ndung nicht einzutreten (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG).
2.1.�Die Beschwerdef�hrerin r�gt eine Verletzung der Unschuldsvermutung (Art. 10 StPO). Die Vorinstanz gehe trotz Freispruchs in den Anklagepunkten Ziff. II.1.1. und II.1.3. von einer Manipulation der Vertr�ge aus und werfe ihr damit eine verp�nte Handlung vor oder verd�chtige sie zumindest. Dies habe auch bei der Strafzumessung mitgespielt, die nicht mehr angemessen erscheine.
Die Beschwerdef�hrerin h�lt der Vorinstanz weiter eine fehlerhafte Beweisw�rdigung und eine Verletzung der Untersuchungsmaxime vor, da jene ein graphologisches Gutachten und den Beizug der Akten des parallelen Zivilverfahrens vor dem Handelsgericht Z�rich abgelehnt habe. Die "Investment Management Agreements" mit den beiden Bankkunden seien g�ltig zustande gekommen. Dies sei trotz der Freispr�che in den Anklagepunkten Ziff. II.1.1. und II.1.3. auch f�r die weiteren Anklageziffern II.1.2. und II.1.4. entscheidend.
2.2.�Die Anklage wirft der Beschwerdef�hrerin unter Ziff. II.1. und II.3. vor, sie habe f�r die zwei niederl�ndischen Bankkunden auf den 6. Februar bzw. 12. M�rz 2007 datierte Investmentvertr�ge ("Investment Management Agreements") mit einer garantierten j�hrlichen Rendite von 7,57% erstellt, obschon sie die Bank in dieser Weise nicht habe verpflichten d�rfen. Dem Bankmitarbeiter B.________ habe sie Vertr�ge mit einem anderen Inhalt zur Unterschrift vorgelegt und die letzte Seite mit dessen Unterschrift sp�ter den Vertr�gen mit der garantierten Rendite angeheftet. Auf den einzelnen Seiten der Vertr�ge habe sie das K�rzel von B.________ nachgemacht.
2.3.�Die in Art. 32 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 2 EMRK verankerte Unschuldsvermutung verpflichtet den Strafrichter, der rechtlichen Beurteilung bei objektiven und nicht zu unterdr�ckenden Zweifeln den f�r den Angeschuldigten g�nstigeren Sachverhalt zugrunde zu legen (vgl. Art. 10 Abs. 3 StPO; BGE 127 I 38 E. 2a mit Hinweis). Eine Kostenauflage bei Freispruch oder Einstellung des Verfahrens verst�sst gegen die Unschuldsvermutung, wenn der freigesprochenen beschuldigten Person in der Begr�ndung des Kostenentscheids direkt oder indirekt vorgeworfen wird, es treffe sie ein strafrechtliches Verschulden (BGE 120 Ia 147 E. 3b; 112 Ia 371 E. 2a in fine; Urteil 6B_67/2014 vom 2. September 2014 E. 2.3; je mit Hinweisen). Nach der neueren Rechtsprechung des Europ�ischen Gerichtshofes f�r Menschenrechte (EGMR) ist die Unschuldsvermutung zudem verletzt, wenn in einer Einstellungsverf�gung der Staatsanwaltschaft zufolge Verj�hrung festgestellt wird, die beschuldigte Person habe die angeklagten Straftaten begangen, obschon solche Feststellungen f�r den Entscheid nicht notwendig sind, da der Eintritt der Verj�hrung auch anhand der Anklagevorw�rfe beurteilt werden kann (Urteil des EGMR Peltereau-Villeneuve gegen Schweiz vom 28. Oktober 2014, �� 34 ff.).
2.4.�Dies war vorliegend nicht der Fall. Die Vorinstanz war verpflichtet, sich bei der Beweisw�rdigung mit der Anklage und den von der Staatsanwaltschaft angerufenen Beweismitteln auseinanderzusetzen und zu begr�nden, ob sie die angeklagten Vorw�rfe f�r erwiesen erachtet. In diesem Zusammenhang verleiht sie - im Anschluss an die W�rdigung der einzelnen Beweise - ihrer �berzeugung Ausdruck, wonach "grunds�tzlich von einer Manipulation der Vertr�ge" auszugehen sei. Im Ergebnis gelangt sie jedoch zum Schluss, der Anklagevorwurf lasse sich nicht zweifelsfrei beweisen, weshalb die Beschwerdef�hrerin in Anwendung des Grundsatzes "in dubio pro reo" freizusprechen sei (Urteil S. 74). Von einer Verletzung der Unschuldsvermutung kann daher keine Rede sein. Die Vorinstanz h�lt vielmehr unmissverst�ndlich fest, die Beschwerdef�hrerin habe sich in den Anklagepunkten Ziff. II.1. und II.3. nicht strafbar gemacht und sei freizusprechen.
2.5.�Unbestritten ist, dass die Investmentvertr�ge mit den zwei Bankkunden unterzeichnet wurden. Streitig ist lediglich, ob die Beschwerdef�hrerin dem Bankmitarbeiter B.________ die von ihm unterschriebene oder eine andere Fassung der Vertr�ge zur Genehmigung vorlegte. Inwiefern die Frage, ob es im Zusammenhang mit den beiden Investmentvertr�gen zu Manipulationen kam, f�r die Beurteilung der weiteren Anklagepunkte relevant sein k�nnte, ist nicht ersichtlich und wird von der Beschwerdef�hrerin auch nicht substanziiert dargetan. Sie legt auch nicht dar, in welcher Hinsicht ihre diesbez�glichen Beweisantr�ge auf die Beweisw�rdigung in den Anklagepunkten Ziff. II.1.2. und II.1.4. einen Einfluss haben k�nnten. Angesichts der Freispr�che in den Anklagepunkten Ziff. II.1.1. und II.1.3. er�brigte sich die Einholung eines graphologischen Gutachtens und der Beizug der Akten des Handelsgerichts. Die R�gen der Beschwerdef�hrerin sind unbegr�ndet.
2.6.�In der Begr�ndung der Beschwerde an das Bundesgericht ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt (Art. 42 Abs. 2 BGG). Nicht einzutreten ist auf den Einwand der Beschwerdef�hrerin, die in den Anklagepunkten Ziff. II.1. und II.3. gegen sie erhobenen Vorw�rfe h�tten trotz der Freispr�che zu einer Erh�hung des Strafmasses gef�hrt. Diese begr�ndet nicht, worauf sie ihre Behauptung st�tzt. Mit der Strafzumessung der Vorinstanz setzt sie sich nicht ansatzweise auseinander.
3.1.�Die Beschwerdef�hrerin wendet sich gegen den Schuldspruch der Urkundenf�lschung in den Anklagepunkten Ziff. II.1.2. und II.1.4. Sie r�gt, die Verwaltungsvollmachtsmandate seien interne Arbeitspapiere und h�tten keinen Urkundencharakter, da die zuvor abgeschlossenen Investmentvertr�ge die Kundenbeziehungen umfassend geregelt h�tten. Die Vorinstanz halte die zwei Bankkunden f�r glaubw�rdig, obschon jene im Hinblick auf den Zivilprozess eigene Interessen h�tten und deren Befragungen suggestiv und wenig detailliert gewesen seien. Sie verkenne, dass die hochriskante Aktienstrategie nicht neben den Investmentvertr�gen erfolgt sei, sondern in deren Rahmen. Die Kunden h�tten nach dem Abschluss dieser Vertr�ge kein Mitspracherecht mehr gehabt, sondern lediglich Anspruch auf die vereinbarte Rendite. Sie h�tten das Risiko nicht selber getragen. Die Beschwerdef�hrerin beantragt eine erneute Zeugenbefragung der beiden Bankkunden.
3.2.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz kann vor Bundesgericht nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Offensichtlich unrichtig ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willk�rlich ist (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3; 134 IV 36 E. 1.4.1; vgl. zum Begriff der Willk�r: BGE 138 I 305 E. 4.3; 137 I 1 E. 2.4). Die Willk�rr�ge muss in der Beschwerde explizit vorgebracht und substanziiert begr�ndet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG). Auf eine rein appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 140 III 264 E. 2.3; 137 IV 1 E. 4.2.3; 136 II 489 E. 2.8; je mit Hinweisen).
Dem Grundsatz in dubio pro reo kommt in seiner Funktion als Beweisw�rdigungsregel im Verfahren vor Bundesgericht keine �ber das Willk�rverbot von Art. 9 BV hinausgehende Bedeutung zu (BGE 138 V 74 E. 7; 127 I 38 E. 2a).
3.3.�Die Beschwerdef�hrerin machte im kantonalen Verfahren geltend, sie habe die Kreditlimiten in Absprache mit den Bankkunden auf EUR 5 Mio. erh�ht. Im ersten Fall habe sie das K�rzel des Kunden auf dessen Wunsch hin nachgemacht, um Zeit zu sparen. Im zweiten Fall gab sie zun�chst an, der Bankkunde habe sein K�rzel selber neben den Vertragspassus gesetzt, w�hrend sie in der Schlusseinvernahme nicht mehr wusste, ob das K�rzel von ihr stammt oder nicht. Die Bankkunden sagten demgegen�ber aus, sie h�tten nie in die Erh�hung der Kreditlimite eingewilligt und die K�rzel auf den Vertr�gen w�rden nicht von ihnen stammen (Urteil S. 74 f. und 77).
Die Vorinstanz stellt auf die Sachdarstellung der Bankkunden ab und wertet die Aussagen der Beschwerdef�hrerin als nicht glaubhaft. Sie erw�gt u.a., die Behauptung der Beschwerdef�hrerin, aus Zeitgr�nden auf Wunsch des Bankkunden dessen K�rzel nachgemacht zu haben, mute angesichts des Investitionsvolumens von EUR 30 Mio. geradezu grotesk an (Urteil S. 75). Sie w�rdigt zudem, dass auf den betreffenden Konten im Zeitpunkt der Erh�hung der Kreditlimiten auf EUR 5 Mio. eine massive �berschreitung der urspr�nglich bei EUR 1 Mio. liegenden Kreditlimiten zu verzeichnen war. Es sei der Beschwerdef�hrerin darum gegangen, die Bankformulare der Kontorealit�t anzupassen (Urteil S. 75 f. und 80).
3.4.�Die Vorinstanz legt willk�rfrei dar, weshalb sie die Aussagen der Bankkunden als glaubhaft und diejenigen der Beschwerdef�hrerin als nicht glaubhaft einstuft. Die Einw�nde der Beschwerdef�hrerin ersch�pfen sich in einer unzul�ssigen appellatorischen Kritik. Diese setzt sich mit den Erw�gungen der Vorinstanz nicht detailliert auseinander. Sie zeigt nicht auf, weshalb deren Ausf�hrungen nicht nur falsch, sondern geradezu willk�rlich sein k�nnten. Sie behauptet auch nicht, es sei ihr untersagt gewesen, den Belastungszeugen Erg�nzungsfragen zu stellen. Sie kann den Beh�rden nicht zum Vorwurf machen, die Befragungen seien zu wenig detailliert ausgefallen, wenn sie es unterliess, zu ihrer Entlastung rechtzeitig und formgerecht ausf�hrlichere Befragungen zu beantragen (vgl. BGE 131 I 476 E. 2.1; 125 I 127 E. 6c/bb mit Hinweisen). Unklar ist zudem, was eine weitere Befragung �ber Gegebenheiten und Motivation der Unterzeichnung der Verwaltungsvollmachtsmandate (vgl. Beschwerde Ziff. 43 S. 15) zur Kl�rung der Frage h�tte beitragen k�nnen, ob die Bankkunden in die Erh�hung der Kreditlimiten einwilligten. Die Beschwerdef�hrerin begr�ndet dies nicht. Eine unzul�ssige suggestive Befragung, die zu einem falschen Beweisergebnis h�tte f�hren k�nnen, ist ebenfalls nicht auszumachen, zumal unbestritten ist, dass die Zahl 5 nachtr�glich eingesetzt wurde (vgl. Beschwerde Ziff. 42 S. 15).
3.5.�Dem Antrag der Beschwerdef�hrerin auf erneute Befragung der beiden Bankkunden ist nicht stattzugeben. Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen vor Bundesgericht nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG), was in der Beschwerde darzulegen ist (BGE 134 V 223 E. 2.2.1 mit Hinweis). Die Beschwerdef�hrerin begr�ndet nicht, weshalb erst das zweitinstanzliche Urteil eine erneute Befragung h�tte erforderlich machen k�nnen. Sie macht auch nicht geltend, sie habe die Befragung bereits im vorinstanzlichen Verfahren verlangt und ihr Antrag sei zu Unrecht abgewiesen worden.
3.6.1.�Den Tatbestand der Urkundenf�lschung nach Art. 251 Ziff. 1 StGB erf�llt, wer in der Absicht, jemanden am Verm�gen oder an andern Rechten zu sch�digen oder sich oder einem andern einen unrechtm�ssigen Vorteil zu verschaffen (Abs. 1), eine Urkunde f�lscht oder verf�lscht, die echte Unterschrift oder das echte Handzeichen eines andern zur Herstellung einer unechten Urkunde ben�tzt oder eine rechtlich erhebliche Tatsache unrichtig beurkundet oder beurkunden l�sst (Abs. 2). Urkunden sind u.a. Schriften, die bestimmt und geeignet sind, eine Tatsache von rechtlicher Bedeutung zu beweisen (Art. 110 Abs. 4 StGB).
3.6.2.�Die Urkundenf�lschung im engeren Sinne erfasst das Herstellen einer unechten Urkunde. Eine Urkunde ist unecht, wenn deren wirklicher Urheber nicht mit dem aus ihr ersichtlichen Aussteller �bereinstimmt bzw. wenn sie den Anschein erweckt, sie r�hre von einem anderen als ihrem tats�chlichen Urheber her (BGE 137 IV 167 E. 2.3.1 mit Hinweisen).
Als Tatbestandsalternative des F�lschens im Sinne des Herstellens einer unechten Urkunde nennt Art. 251 Ziff. 1 StGB auch das Verf�lschen. Dieses liegt im eigenm�chtigen Ab�ndern einer von einem Anderen hergestellten Urkunde, wodurch der Anschein entsteht, der urspr�ngliche Aussteller habe der Urkunde den neuen Inhalt gegeben. Die Urkunde ist auch bei dieser Handlungsvariante eine unechte (Urteile 6B_1179/2013 vom 28. August 2014 E. 2.1; 6B_772/2011 vom 26. M�rz 2012 E. 1.2.4; 6S.376/2001 vom 13. November 2001 E. 2b).
3.7.�Mit den von der Beschwerdef�hrerin abge�nderten Verwaltungsvollmachtsmandaten beauftragten und erm�chtigten die Kunden die Bank zur Verwaltung ihres Verm�gens in einem bestimmten Sinne. Die Dokumente enthalten Vollmachten, die nach der Rechtsprechung als Urkunden im Sinne von Art. 110 Abs. 4 StGB zu qualifizieren sind (vgl. BGE 122 IV 332 E. 2c), dies unabh�ngig davon, ob die Schriftst�cke auch von der Bank unterzeichnet wurden (vgl. Beschwerde Ziff. 49). Die Vorinstanz legt dar, auch die Beschwerdef�hrerin sei nie davon ausgegangen, es handle sich um blosse Arbeitspapiere, ansonsten sie nicht die scheinbare Erh�hung der Kreditlimiten mittels gef�lschter Zeichen der Kunden h�tte legitimieren m�ssen (Urteil S. 77 und 80). Am Urkundencharakter der Verwaltungsvollmachtsmandate �ndert auch nichts, dass diese nach den Investmentvertr�gen mit den beiden Kunden (oben E. 2.2) unterzeichnet wurden. Ob die Investmentvertr�ge die Kundenbeziehungen - wie von der Beschwerdef�hrerin behauptet - umfassend regelten, ist eine Frage der Vertragsauslegung, die auf den Urkundencharakter der Verwaltungsvollmachtsmandate keinen Einfluss hat.
3.8.�Der Schuldspruch wegen Urkundenf�lschung verletzt kein Bundesrecht.
4.1.�Die Beschwerdef�hrerin r�gt bez�glich Anklageziffer I eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs. Anl�sslich der Zeugeneinvernahmen der Bankkunden h�tten sich die vollst�ndigen Kundendossiers noch nicht bei den Verfahrensakten befunden. Es sei daher nicht m�glich gewesen, die Kunden anl�sslich der Zeugenbefragungen mit den Belegen betreffend die unz�hligen Telefonate und die postalischen Zustellungen zu konfrontieren und zu deren Inhalt zu befragen. Damit h�tte bewiesen werden k�nnen, dass diese vollumf�nglich �ber ihre Konten informiert gewesen seien und die ausgewiesenen Transaktionen, wenn nicht in Auftrag gegeben, so doch genehmigt h�tten. Dem Antrag auf erneute Befragung der Bankkunden h�tte daher stattgegeben werden m�ssen. Die Beschwerdef�hrerin bringt weiter vor, die �berlange Haftdauer ohne nennenswerte Aktivit�ten habe sie m�rbe gemacht. Mit dem "Gest�ndnis" habe sie sich aus der Untersuchungshaft freikaufen wollen. Dem Gest�ndnis entscheidende Beweiskraft zuzumessen sei angesichts der Umst�nde der Untersuchungshaft willk�rlich.
4.2.�Die Beschwerdef�hrerin gestand am 2. Dezember 2008 ein, die ihr vorgeworfenen Bargeldbez�ge unrechtm�ssig get�tigt zu haben. Dieses Gest�ndnis best�tigte sie in der Einvernahme vom 12. No-vember 2009 grunds�tzlich. In der letzten Schlusseinvernahme vom 19. Mai 2011 hielt sie an ihrem Gest�ndnis fest. Vor Gericht widerrief sie dieses und gab an, sie habe das Gest�ndnis abgelegt, um aus der Untersuchungshaft entlassen zu werden (Urteil S. 30 ff.).
4.3.�Die Vorinstanz w�rdigt das Gest�ndnis der Beschwerdef�hrerin sowie dessen Widerruf (Art. 160 StPO). Sie erw�gt mit Bezugnahme auf das erstinstanzliche Urteil, deren Begr�ndung f�r den Widerruf des Gest�ndnisses verm�ge auch nicht nur ansatzweise zu �berzeugen. Die Einvernahme vom 12. November 2009 habe mehr als elf Monate nach der am 9. Dezember 2008 erfolgten Entlassung aus der Untersuchungshaft stattgefunden. Die Beschwerdef�hrerin habe zudem noch lange, nachdem sie unbestrittenermassen in s�mtliche Akten Einsicht gehabt habe, an ihrem Gest�ndnis festgehalten (Urteil E. 1.1.2.5. f. S. 33 ff.). Das Gest�ndnis stehe im Einklang mit dem weiteren Beweisergebnis und decke sich nahtlos mit den Aussagen der Bankkunden. Die Aussagen der einzelnen Zeugen seien authentisch und w�rden nicht abgesprochen wirken. Zwischen den taiwanesischen Kunden und jenen aus Holland bestehe keine Beziehung, weshalb es an der M�glichkeit einer Absprache gefehlt habe. Die Vorinstanz stellt zudem auf schriftliche Memos und Zeugenaussagen von Bankmitarbeitern ab. Sie w�rdigt die Aussagen der Beschwerdef�hrerin im erstinstanzlichen Verfahren ausf�hrlich, wobei sie auf die zahlreichen Widerspr�che hinweist (Urteil S. 37 ff.).
4.4.�Die Beschwerdef�hrerin setzt sich mit diesen willk�rfreien Erw�gungen der Vorinstanz nicht auseinander. Ihr Einwand, sie habe mit einem falschen Gest�ndnis die Entlassung aus der Untersuchungshaft bewirken wollen, ist erneut rein appellatorischer Natur. Die Vorinstanz legt �berzeugend dar, dass zwischen dem Gest�ndnis und der Untersuchungshaft kein Zusammenhang besteht und die Beschwerdef�hrerin kein falsches Gest�ndnis ablegte.
Auf eine erneute Befragung der Bankkunden durfte die Vorinstanz in antizipierter Beweisw�rdigung verzichten (vgl. Art. 139 Abs. 2 StPO; BGE 136 I 229 E. 5.3 mit Hinweisen). Die Beschwerdef�hrerin hatte im Zeitpunkt, als sie ihr Gest�ndnis letztmals best�tigte, umfassende Akteneinsicht. Das Gest�ndnis deckt sich zudem mit den Aussagen der Bankkunden und den weiteren Beweisen. Die Vorinstanz verf�llt nicht in Willk�r, wenn sie sich davon �berzeugt erkl�rt, dass zus�tzliche Zeugenbefragungen nichts zur Kl�rung der Sachlage beigetragen h�tten.
5.1.�Die Beschwerdef�hrerin beanstandet, ihr Verhalten sei nicht arglistig gewesen. Die von ihr in Auftrag gegebenen Transaktionen h�tten mit einfachsten Mittel �berpr�ft werden k�nnen. Eine solche Kontrolle h�tte zumindest stichprobenweise erfolgen m�ssen. Die A.________-Bank habe grundlegendste Vorsichtsmassnahmen nicht beachtet, da sie dies unterlassen habe. Die Beschwerdef�hrerin f�gt dem bei, sie habe in Bezug auf andere Abteilungen der Bank weder einen F�hrungs- oder Instruktionsanspruch gehabt noch vom System her einen Vertrauensbonus genossen. Die A.________-Bank k�nne sich nicht auf Dokumente (Quittungen etc.) berufen, die nie Gegenstand einer Kontrolle gewesen seien.
5.2.1.�Den Tatbestand des Betrugs von Art. 146 Abs. 1 StGB erf�llt, wer in der Absicht, sich oder einen andern unrechtm�ssig zu bereichern, jemanden durch Vorspiegelung oder Unterdr�ckung von Tatsachen arglistig irref�hrt und so den Irrenden zu einem Verhalten bestimmt, wodurch dieser sich selbst oder einen andern am Verm�gen sch�digt.
5.2.2.�Arglist ist nach der Rechtsprechung gegeben, wenn der T�ter ein ganzes L�gengeb�ude errichtet oder sich besonderer Machenschaften oder Kniffe bedient. Ein L�gengeb�ude liegt vor, wenn mehrere L�gen derart raffiniert aufeinander abgestimmt sind und von besonderer Hinterh�ltigkeit zeugen, dass sich selbst eine kritische Person t�uschen l�sst. Als besondere Machenschaften gelten Erfindungen und Vorkehren sowie das Ausn�tzen von Begebenheiten, die allein oder gest�tzt auf L�gen oder Kniffe geeignet sind, den Betroffenen irrezuf�hren. Dar�ber hinaus wird Arglist auch bei einfachen falschen Angaben bejaht, wenn deren �berpr�fung nicht oder nur mit besonderer M�he m�glich oder nicht zumutbar ist, und wenn der T�ter das Opfer von der m�glichen �berpr�fung abh�lt oder nach den Umst�nden voraussieht, dass dieses die �berpr�fung der Angaben aufgrund eines besonderen Vertrauensverh�ltnisses unterlassen werde (zum Ganzen BGE 135 IV 76 E. 5.2 S. 81 f. mit Hinweisen).
5.2.3.�Arglist scheidet aus, wenn der Get�uschte den Irrtum mit einem Mindestmass an Aufmerksamkeit h�tte vermeiden k�nnen. Dabei ist die Lage und Schutzbed�rftigkeit des Betroffenen im Einzelfall entscheidend. Auch unter dem Gesichtspunkt der Opfermitverantwortung erfordert der Tatbestand indes nicht, dass das T�uschungsopfer die gr�sstm�gliche Sorgfalt walten l�sst und alle erdenklichen Vorkehren trifft. Arglist ist lediglich zu verneinen, wenn die grundlegendsten Vorsichtsmassnahmen nicht beachtet wurden. Entsprechend entf�llt der strafrechtliche Schutz nicht bei jeder Fahrl�ssigkeit des Get�uschten, sondern nur bei Leichtfertigkeit, welche das betr�gerische Verhalten des T�ters in den Hintergrund treten l�sst (BGE 135 IV 76 E. 5.2 S. 80 f. mit Hinweisen).
5.2.4.�Eine mit rechtswidrig erlangten oder gef�lschten Urkunden oder Belegen ver�bte T�uschung ist grunds�tzlich arglistig (BGE 133 IV 256 E. 4.4.3 mit Hinweisen). Anders kann es sich verhalten, wenn sich aus den vorgelegten Urkunden selbst ernsthafte Anhaltspunkte f�r deren Unechtheit ergeben (Urteile 6B_447/2012 vom 28. Februar 2013 E. 2.3; 6S.74/2006 vom 3. Juli 2006 E. 2.4.2 mit Hinweis).
5.3.�Die Vorinstanz erw�gt im Wesentlichen, die Beschwerdef�hrerin habe den Mitarbeitern im Backoffice der A.________-Bank Bargeldbezugsbelege zukommen lassen, auf welchen sie zuvor die Unterschrift der jeweiligen Kontoinhaber gef�lscht habe. Bei diesen Belegen handle es sich um Urkunden, weshalb die T�uschung klarerweise arglistig gewesen sei (Urteil E. 2.3.1.1. S. 90 f.). Hinzu komme, dass die Beschwerdef�hrerin, welche bei der A.________-Bank zun�chst die Funktion einer Prokuristin und hernach einer Vizedirektorin innegehabt habe, das zwischen ihr und den Mitarbeitenden im Backoffice-Bereich herrschende Vertrauensverh�ltnis ausgenutzt habe. Diese h�tten keine Veranlassung gehabt, die Geldbez�ge infrage zu stellen respektive irgendwelche �berpr�fungen zu veranlassen. Die Beschwerdef�hrerin habe den gesamten Kundenbereich aus China alleine bearbeitet. Es habe niemand ausser ihr chinesisch gesprochen. F�r die A.________-Bank seien die fraglichen Kundenbeziehungen unkontrolliert und unkontrollierbar gewesen (Urteil S. 91). Die von der Beschwerdef�hrerin wahrheitswidrig ausgef�llten bankinternen Formulare, namentlich die "Payment Order" und "Funds Transfer"-Formulare, seien keine Urkunden. Dessen ungeachtet habe diese arglistig gehandelt, da sie die bankinternen Standardabl�ufe sowie das Vertrauens- und Hierarchieverh�ltnis in der Bank f�r ihre Zwecke ausgenutzt habe. Sie habe wahrheitswidrige Angaben dar�ber gemacht, in welcher Form sie die scheinbare Instruktion von den Kunden erhalten habe. Sie habe die Bankformulare falsch ausgef�llt sowie visiert und diese teilweise durch weitere Mitarbeitende der Bank mitunterzeichnen lassen (Urteil E. 2.3.1.2. S. 92). Die Mitarbeitenden im Backoffice h�tten davon ausgehen m�ssen, der Wortlaut der ihnen unterbreiteten Formulare entspreche dem tats�chlichen Willen der Kontoinhaber (Urteil S. 93).
5.4.�Die vorinstanzlichen Erw�gungen lassen keine Verletzung von Bundesrecht erkennen. Die Beschwerdef�hrerin bestreitet zu Recht nicht, dass es sich bei den Bargeldbezugsbelegen um Urkunden handelt. Sie ficht denn auch den entsprechenden Schuldspruch wegen Urkundenf�lschung nicht an. Ebenso wenig macht sie geltend, die Mitarbeiter im Backoffice der A.________-Bank h�tten erkennen m�ssen, dass es sich dabei um F�lschungen handelte.
Nicht zu beanstanden ist auch, wenn die Vorinstanz angesichts des Arbeitsverh�ltnisses und der Stellung der Beschwerdef�hrerin innerhalb der Bank von einem Vertrauensverh�ltnis ausgeht. Daran �ndert nichts, dass die Beschwerdef�hrerin gegen�ber den Mitarbeitern im Backoffice keine Weisungsbefugnis hatte. Das Vertrauensverh�ltnis besteht gegen�ber dem Arbeitgeber bzw. der A.________-Bank, die zur Kontrolle ihrer Mitarbeiter nicht alle erdenklichen Vorsichtsmassnahmen treffen muss. Dieser kann nicht vorgeworfen werden, sie habe grundlegendste Sicherheitsvorkehren missachtet, weil sie den Verkehr der Beschwerdef�hrerin mit den Bankkunden und die der Beschwerdef�hrerin angeblich erteilten Auftr�ge nicht durch Kontrollen von Telefongespr�chen oder R�ckfragen bei den Kunden �berpr�fte. Selbst wenn die Bank die T�tigkeit ihrer Mitarbeiter nach den im Bankenrecht geltenden Vorgaben oder Empfehlungen ungen�gend �berwacht oder kontrolliert h�tte, w�rde dies an der Strafbarkeit des Verhaltens der Beschwerdef�hrerin nichts �ndern. Mit engmaschigen Kontrollen der Telefongespr�che oder R�ckversicherungen bei den Kunden durch einen anderen Bankmitarbeiter h�tten die Straftaten der Beschwerdef�hrerin im Interesse der Bank allenfalls fr�her erkannt werden k�nnen. Solche gehen jedoch klarerweise �ber die minimalen Sorgfaltspflichten hinaus, wie sie im Rahmen des Betrugstatbestands von einem Betrugsopfer als Voraussetzung f�r die Annahme von Arglist verlangt werde. Deren Unterbleiben vermag die Beschwerdef�hrerin nicht von ihrer strafrechtlichen Verantwortlichkeit zu entlasten.
5.5.�Die Vorinstanz behauptet nicht, die besagte Kontrolle der Arbeitst�tigkeit der Beschwerdef�hrerin habe stattgefunden. �ber unerhebliche Tatsachen wird kein Beweis gef�hrt (Art. 139 Abs. 2 StPO). Die von der Beschwerdef�hrerin verlangten Abkl�rungen zur Frage, welche Massnahmen die A.________-Bank ergriff (vgl. Beschwerde Ziff. 72 S. 22), waren daher nicht erforderlich.
5.6.�Der Schuldspruch wegen gewerbsm�ssigen Betrugs ist bundesrechtskonform.
�Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist infolge Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen (Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG). Der finanziellen Lage der Beschwerdef�hrerin ist bei der Festsetzung der Gerichtskosten Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).

References: Art. 106
 Art. 32
 Art. 6
 Art. 10
 BGE 
in fine
 EGMR 
in dubio
 Art. 95
 BGE 
in dubio
 Art. 9
 BGE 
 Art. 251
 Art. 251
 Art. 110
 BGE 
 Art. 139
 BGE 
 Art. 146
 BGE