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Timestamp: 2017-10-19 14:43:01+00:00

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RPflG | Rechtspflegergesetz
in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. April 2013 (BGBl. I S. 778, 2014 I S. 46), das zuletzt durch Artikel 134 der Verordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474) geändert worden ist
§ 1 RPflG
§ 1 Satz 1 RPflG
§ 2 Abs. 1 Satz 1 RPflG
(1) 1Mit den Aufgaben eines Rechtspflegers kann ein Beamter des Justizdienstes betraut werden, der einen Vorbereitungsdienst von drei Jahren abgeleistet und die Rechtspflegerprüfung bestanden hat.
§ 2 Abs. 1 Satz 2 RPflG
2Der Vorbereitungsdienst vermittelt in einem Studiengang einer Fachhochschule oder in einem gleichstehenden Studiengang dem Beamten die wissenschaftlichen Erkenntnisse und Methoden sowie die berufspraktischen Fähigkeiten und Kenntnisse, die zur Erfüllung der Aufgaben eines Rechtspflegers erforderlich sind.
§ 2 Abs. 1 Satz 3 RPflG
§ 2 Abs. 1 Satz 4 RPflG
4Die berufspraktischen Studienzeiten umfassen die Ausbildung in den Schwerpunktbereichen der Aufgaben eines Rechtspflegers; die praktische Ausbildung darf die Dauer von einem Jahr nicht unterschreiten.
§ 2 Abs. 2 Satz 1 RPflG
(2) 1Zum Vorbereitungsdienst kann zugelassen werden, wer eine zu einem Hochschulstudium berechtigende Schulbildung besitzt oder einen als gleichwertig anerkannten Bildungsstand nachweist.
§ 2 Abs. 2 Satz 2 RPflG
2Beamte des mittleren Justizdienstes können zur Rechtspflegerausbildung zugelassen werden, wenn sie nach der Laufbahnprüfung mindestens drei Jahre im mittleren Justizdienst tätig waren und nach ihrer Persönlichkeit sowie ihren bisherigen Leistungen für den Dienst als Rechtspfleger geeignet erscheinen.
§ 2 Abs. 2 Satz 3 RPflG
3Die Länder können bestimmen, dass die Zeit der Tätigkeit im mittleren Justizdienst bis zu einer Dauer von sechs Monaten auf die berufspraktischen Studienzeiten angerechnet werden kann.
§ 2 Abs. 3 Satz 1 RPflG
§ 2 Abs. 4 Satz 1 RPflG
(4) 1Auf den Vorbereitungsdienst können ein erfolgreich abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften bis zur Dauer von zwölf Monaten und ein Vorbereitungsdienst nach § 5b des Deutschen Richtergesetzes bis zur Dauer von sechs Monaten angerechnet werden.
§ 2 Abs. 4 Satz 2 RPflG
2Auf Teilnehmer einer Ausbildung nach § 5b des Deutschen Richtergesetzes in der Fassung des Gesetzes vom 10. September 1971 (BGBl. I S. 1557) ist Satz 1 entsprechend anzuwenden.
§ 2 Abs. 5 Satz 1 RPflG
§ 2 Abs. 6 Satz 1 RPflG
§ 2 Abs. 7 Satz 1 RPflG
§ 3 RPflG
§ 3 Satz 1 RPflG
§ 3 Satz 1 Nr. 1 RPflG
§ 3 Satz 1 Nr. 1 lit. a RPflG
§ 3 Satz 1 Nr. 1 lit. b RPflG
§ 3 Satz 1 Nr. 1 lit. c RPflG
§ 3 Satz 1 Nr. 1 lit. d RPflG
§ 3 Satz 1 Nr. 1 lit. e RPflG
§ 3 Satz 1 Nr. 1 lit. f RPflG
§ 3 Satz 1 Nr. 1 lit. g RPflG
§ 3 Satz 1 Nr. 1 lit. h RPflG
§ 3 Satz 1 Nr. 1 lit. i RPflG
§ 3 Satz 1 Nr. 1 lit. k RPflG
§ 3 Satz 1 Nr. 1 lit. l RPflG
§ 3 Satz 1 Nr. 1 lit. m RPflG
§ 3 Satz 1 Nr. 2 RPflG
§ 3 Satz 1 Nr. 2 lit. a RPflG
§ 3 Satz 1 Nr. 2 lit. b RPflG
§ 3 Satz 1 Nr. 2 lit. c RPflG
§ 3 Satz 1 Nr. 2 lit. d RPflG
§ 3 Satz 1 Nr. 2 lit. e RPflG
§ 3 Satz 1 Nr. 2 lit. f RPflG
§ 3 Satz 1 Nr. 2 lit. g RPflG
Verfahren nach der Verordnung (EG) Nr. 1346/2000 des Rates vom 29. Mai 2000 über Insolvenzverfahren (ABl. EG Nr. L 160 S. 1) und nach Artikel 102 des Einführungsgesetzes zur Insolvenzordnung sowie Verfahren nach dem Ausführungsgesetz zum deutsch-österreichischen Konkursvertrag vom 8. März 1985 (BGBl. I S. 535),
§ 3 Satz 1 Nr. 2 lit. h RPflG
§ 3 Satz 1 Nr. 2 lit. i RPflG
§ 3 Satz 1 Nr. 3 RPflG
§ 3 Satz 1 Nr. 3 lit. a RPflG
§ 3 Satz 1 Nr. 3 lit. b RPflG
§ 3 Satz 1 Nr. 3 lit. c RPflG
§ 3 Satz 1 Nr. 3 lit. d RPflG
§ 3 Satz 1 Nr. 3 lit. e RPflG
§ 3 Satz 1 Nr. 3 lit. f RPflG
§ 3 Satz 1 Nr. 3 lit. g RPflG
§ 3 Satz 1 Nr. 3 lit. h RPflG
§ 3 Satz 1 Nr. 4 RPflG
§ 3 Satz 1 Nr. 4 lit. a RPflG
§ 3 Satz 1 Nr. 4 lit. b RPflG
§ 3 Satz 1 Nr. 4 lit. c RPflG
§ 4 RPflG
§ 4 Abs. 1 Satz 1 RPflG
§ 4 Abs. 2 Satz 1 RPflG
§ 4 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 RPflG
§ 4 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 RPflG
§ 4 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 lit. a RPflG
§ 4 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 lit. b RPflG
§ 4 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 lit. c RPflG
§ 4 Abs. 3 Satz 1 RPflG
§ 5 RPflG
§ 5 Abs. 1 Satz 1 RPflG
§ 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 RPflG
§ 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 RPflG
§ 5 Abs. 2 Satz 1 RPflG
§ 5 Abs. 3 Satz 1 RPflG
(3) 1Die vorgelegten Sachen bearbeitet der Richter, solange er es für erforderlich hält.
§ 5 Abs. 3 Satz 2 RPflG
2Er kann die Sachen dem Rechtspfleger zurückgeben.
§ 5 Abs. 3 Satz 3 RPflG
3Gibt der Richter eine Sache an den Rechtspfleger zurück, so ist dieser an eine von dem Richter mitgeteilte Rechtsauffassung gebunden.
§ 6 RPflG
§ 6 Satz 1 RPflG
§ 7 RPflG
§ 7 Satz 1 RPflG
1Bei Streit oder Ungewissheit darüber, ob ein Geschäft von dem Richter oder dem Rechtspfleger zu bearbeiten ist, entscheidet der Richter über die Zuständigkeit durch Beschluss.
§ 7 Satz 2 RPflG
§ 8 RPflG
§ 8 Abs. 1 Satz 1 RPflG
§ 8 Abs. 2 Satz 1 RPflG
§ 8 Abs. 3 Satz 1 RPflG
§ 8 Abs. 4 Satz 1 RPflG
(4) 1Hat der Rechtspfleger ein Geschäft des Richters wahrgenommen, das ihm nach diesem Gesetz weder übertragen ist noch übertragen werden kann, so ist das Geschäft unwirksam.
§ 8 Abs. 4 Satz 2 RPflG
2Das gilt nicht, wenn das Geschäft dem Rechtspfleger durch eine Entscheidung nach § 7 zugewiesen worden war.
§ 8 Abs. 5 Satz 1 RPflG
§ 9 Satz 1 RPflG
§ 10 Satz 1 RPflG
Für die Ausschließung und Ablehnung des Rechtspflegers sind die für den Richter geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden.
§ 10 Satz 2 RPflG
Über die Ablehnung des Rechtspflegers entscheidet der Richter.
§ 11 RPflG
§ 11 Abs. 1 Satz 1 RPflG
§ 11 Abs. 2 Satz 1 RPflG
(2) 1Kann gegen die Entscheidung nach den allgemeinen verfahrensrechtlichen Vorschriften ein Rechtsmittel nicht eingelegt werden, so findet die Erinnerung statt, die innerhalb einer Frist von zwei Wochen einzulegen ist.
§ 11 Abs. 2 Satz 2 RPflG
2Hat der Erinnerungsführer die Frist ohne sein Verschulden nicht eingehalten, ist ihm auf Antrag Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gewähren, wenn er die Erinnerung binnen zwei Wochen nach der Beseitigung des Hindernisses einlegt und die Tatsachen, welche die Wiedereinsetzung begründen, glaubhaft macht.
§ 11 Abs. 2 Satz 3 RPflG
3Ein Fehlen des Verschuldens wird vermutet, wenn eine Rechtsbehelfsbelehrung unterblieben oder fehlerhaft ist.
§ 11 Abs. 2 Satz 4 RPflG
4Die Wiedereinsetzung kann nach Ablauf eines Jahres, von dem Ende der versäumten Frist an gerechnet, nicht mehr beantragt werden.
§ 11 Abs. 2 Satz 5 RPflG
5Der Rechtspfleger kann der Erinnerung abhelfen.
§ 11 Abs. 2 Satz 6 RPflG
6Erinnerungen, denen er nicht abhilft, legt er dem Richter zur Entscheidung vor.
§ 11 Abs. 2 Satz 7 RPflG
7Auf die Erinnerung sind im Übrigen die Vorschriften der Zivilprozessordnung über die sofortige Beschwerde sinngemäß anzuwenden.
§ 11 Abs. 3 Satz 1 RPflG
(3) 1Gerichtliche Verfügungen, Beschlüsse oder Zeugnisse, die nach den Vorschriften der Grundbuchordnung, der Schiffsregisterordnung oder des Gesetzes über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit wirksam geworden sind und nicht mehr geändert werden können, sind mit der Erinnerung nicht anfechtbar.
§ 11 Abs. 3 Satz 2 RPflG
2Die Erinnerung ist ferner in den Fällen der §§ 694, 700 der Zivilprozeßordnung und gegen die Entscheidungen über die Gewährung eines Stimmrechts (§ 77 der Insolvenzordnung) ausgeschlossen.
§ 11 Abs. 4 Satz 1 RPflG
§ 12 RPflG
§ 12 Satz 1 RPflG
§ 13 RPflG
§ 13 Satz 1 RPflG
§ 14 Abs. 1 Satz 1 RPflG
§ 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 RPflG
§ 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 RPflG
§ 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 RPflG
§ 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 RPflG
§ 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 RPflG
§ 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 RPflG
§ 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 7 RPflG
§ 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8 RPflG
§ 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 9 RPflG
§ 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 10 RPflG
§ 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 11 RPflG
§ 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 12 RPflG
§ 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 12 lit. a RPflG
§ 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 12 lit. b RPflG
eines gesetzlichen Vertreters zu der Sorgeerklärung eines beschränkt geschäftsfähigen Elternteils nach § 1626c Absatz 2 Satz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs,
§ 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 12 lit. c RPflG
des gesetzlichen Vertreters zur Bestätigung der Ehe nach § 1315 Absatz 1 Satz 3 zweiter Halbsatz des Bürgerlichen Gesetzbuchs;
§ 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 13 RPflG
die Befreiung vom Erfordernis der Volljährigkeit nach § 1303 Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs und die Genehmigung einer ohne diese Befreiung vorgenommenen Eheschließung nach § 1315 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs;
§ 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 14 RPflG
§ 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 15 RPflG
die Ersetzung der Einwilligung oder der Zustimmung zu einer Annahme als Kind nach § 1746 Absatz 3 sowie nach den §§ 1748 und 1749 Absatz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs, die Entscheidung über die Annahme als Kind einschließlich der Entscheidung über den Namen des Kindes nach den §§ 1752, 1768 und 1757 Absatz 4 des Bürgerlichen Gesetzbuchs, die Genehmigung der Einwilligung des Kindes zur Annahme nach § 1746 Absatz 1 Satz 4 des Bürgerlichen Gesetzbuchs, die Aufhebung des Annahmeverhältnisses nach den §§ 1760, 1763 und 1771 des Bürgerlichen Gesetzbuchs sowie die Entscheidungen nach § 1751 Absatz 3, § 1764 Absatz 4, § 1765 Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs und nach dem Adoptionswirkungsgesetz vom 5. November 2001 (BGBl. I S. 2950, 2953), soweit sie eine richterliche Entscheidung enthalten;
§ 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 16 RPflG
§ 14 Abs. 1 Satz 1 Nr. 17 RPflG
§ 14 Abs. 2 Satz 1 RPflG
§ 15 RPflG
§ 15 Abs. 1 Satz 1 RPflG
§ 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 RPflG
§ 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 RPflG
§ 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 RPflG
§ 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 RPflG
§ 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 RPflG
§ 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 RPflG
§ 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 7 RPflG
§ 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8 RPflG
§ 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 9 RPflG
§ 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 10 RPflG
§ 15 Abs. 1 Satz 2 RPflG
§ 15 Abs. 2 Satz 1 RPflG
§ 16 RPflG
§ 16 Abs. 1 Satz 1 RPflG
§ 16 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 RPflG
§ 16 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 RPflG
§ 16 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 RPflG
§ 16 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 RPflG
§ 16 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 RPflG
§ 16 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 RPflG
§ 16 Abs. 1 Satz 1 Nr. 7 RPflG
§ 16 Abs. 2 Satz 1 RPflG
§ 16 Abs. 3 Satz 1 RPflG
§ 16 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 RPflG
§ 16 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 RPflG
§ 16 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 RPflG
§ 16 Abs. 3 Satz 2 RPflG
§ 17 RPflG
§ 17 Satz 1 RPflG
§ 17 Satz 1 Nr. 1 RPflG
§ 17 Satz 1 Nr. 1 lit. a RPflG
§ 17 Satz 1 Nr. 1 lit. b RPflG
§ 17 Satz 1 Nr. 1 lit. c RPflG
§ 17 Satz 1 Nr. 1 lit. d RPflG
§ 17 Satz 1 Nr. 1 lit. e RPflG
§ 17 Satz 1 Nr. 1 lit. f RPflG
§ 17 Satz 1 Nr. 2 RPflG
§ 17 Satz 1 Nr. 2 lit. a RPflG
§ 17 Satz 1 Nr. 2 lit. b RPflG
§ 17 Satz 1 Nr. 2 lit. c RPflG
§ 17 Satz 1 Nr. 2 lit. d RPflG
§ 17 Satz 1 Nr. 2 lit. e RPflG
§ 18 RPflG
§ 18 Abs. 1 Satz 1 RPflG
§ 18 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 RPflG
§ 18 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 RPflG
§ 18 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 RPflG
§ 18 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 RPflG
§ 18 Abs. 2 Satz 1 RPflG
(2) 1Der Richter kann sich das Insolvenzverfahren ganz oder teilweise vorbehalten, wenn er dies für geboten erachtet.
§ 18 Abs. 2 Satz 2 RPflG
2Hält er den Vorbehalt nicht mehr für erforderlich, kann er das Verfahren dem Rechtspfleger übertragen.
§ 18 Abs. 2 Satz 3 RPflG
3Auch nach der Übertragung kann er das Verfahren wieder an sich ziehen, wenn und solange er dies für erforderlich hält.
§ 18 Abs. 3 Satz 1 RPflG
§ 18 Abs. 4 Satz 1 RPflG
(4) 1Ein Beamter auf Probe darf im ersten Jahr nach seiner Ernennung Geschäfte des Rechtspflegers in Insolvenzsachen nicht wahrnehmen.
§ 18 Abs. 4 Satz 2 RPflG
2Rechtspfleger in Insolvenzsachen sollen über belegbare Kenntnisse des Insolvenzrechts und Grundkenntnisse des Handels- und Gesellschaftsrechts und der für das Insolvenzverfahren notwendigen Teile des Arbeits-, Sozial- und Steuerrechts und des Rechnungswesens verfügen.
§ 18 Abs. 4 Satz 3 RPflG
3Einem Rechtspfleger, dessen Kenntnisse auf diesen Gebieten nicht belegt sind, dürfen die Aufgaben eines Rechtspflegers in Insolvenzsachen nur zugewiesen werden, wenn der Erwerb der Kenntnisse alsbald zu erwarten ist.
§ 19 Abs. 1 Satz 1 RPflG
§ 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 RPflG
§ 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 RPflG
§ 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 RPflG
§ 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 RPflG
§ 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 RPflG
§ 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 RPflG
§ 19 Abs. 1 Satz 2 RPflG
§ 19 Abs. 2 Satz 1 RPflG
§ 19 Abs. 3 Satz 1 RPflG
§ 19a RPflG
§ 19a Abs. 1 Satz 1 RPflG
§ 19a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 RPflG
§ 19a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 RPflG
§ 19a Abs. 2 Satz 1 RPflG
§ 19a Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 RPflG
§ 19a Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 RPflG
§ 19a Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 RPflG
§ 19a Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 RPflG
§ 19b RPflG
§ 19b Abs. 1 Satz 1 RPflG
§ 19b Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 RPflG
§ 19b Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 RPflG
§ 19b Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 RPflG
§ 19b Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 RPflG
§ 19b Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 RPflG
§ 19b Abs. 2 Satz 1 RPflG
(2) 1Der Richter kann sich das Verteilungsverfahren ganz oder teilweise vorbehalten, wenn er dies für geboten erachtet.
§ 19b Abs. 2 Satz 2 RPflG
§ 19b Abs. 2 Satz 3 RPflG
§ 20 Abs. 1 Satz 1 RPflG
(1) 1Folgende Geschäfte im Verfahren nach der Zivilprozessordnung werden dem Rechtspfleger übertragen:
§ 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 RPflG
das Mahnverfahren im Sinne des Siebenten Buchs der Zivilprozessordnung einschließlich der Bestimmung der Einspruchsfrist nach § 700 Absatz 1 in Verbindung mit § 339 Absatz 2 der Zivilprozessordnung sowie der Abgabe an das für das streitige Verfahren als zuständig bezeichnete Gericht, auch soweit das Mahnverfahren maschinell bearbeitet wird; jedoch bleibt das Streitverfahren dem Richter vorbehalten;
§ 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 RPflG
§ 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 RPflG
§ 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 RPflG
§ 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 lit. a RPflG
§ 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 lit. b RPflG
§ 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 lit. c RPflG
§ 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 RPflG
§ 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 RPflG
§ 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6a RPflG
§ 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 7 RPflG
§ 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8 RPflG
§ 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 9 RPflG
§ 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 10 RPflG
§ 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 11 RPflG
§ 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 12 RPflG
§ 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 13 RPflG
§ 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 14 RPflG
§ 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 15 RPflG
§ 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 16 RPflG
§ 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 16a RPflG
§ 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 17 RPflG
die Geschäfte im Zwangsvollstreckungsverfahren nach dem Achten Buch der Zivilprozessordnung, soweit sie von dem Vollstreckungsgericht, einem von diesem ersuchten Gericht oder in den Fällen der §§ 848, 854, 855 der Zivilprozessordnung von einem anderen Amtsgericht oder dem Verteilungsgericht (§ 873 der Zivilprozessordnung) zu erledigen sind.
§ 20 Abs. 1 Satz 2 RPflG
2Jedoch bleiben dem Richter die Entscheidungen nach § 766 der Zivilprozessordnung vorbehalten.
§ 20 Abs. 2 Satz 1 RPflG
(2) 1Die Landesregierungen werden ermächtigt, durch Rechtsverordnung zu bestimmen, dass die Prüfung der persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse nach den §§ 114 bis 116 der Zivilprozessordnung einschließlich der in § 118 Absatz 2 der Zivilprozessordnung bezeichneten Maßnahmen, der Beurkundung von Vergleichen nach § 118 Absatz 1 Satz 3 der Zivilprozessordnung und der Entscheidungen nach § 118 Absatz 2 Satz 4 der Zivilprozessordnung durch den Rechtspfleger vorzunehmen ist, wenn der Vorsitzende das Verfahren dem Rechtspfleger insoweit überträgt.
§ 20 Abs. 2 Satz 2 RPflG
2In diesem Fall ist § 5 Absatz 1 Nummer 2 nicht anzuwenden.
§ 20 Abs. 2 Satz 3 RPflG
3Liegen die Voraussetzungen für die Bewilligung der Prozesskostenhilfe hiernach nicht vor, erlässt der Rechtspfleger die den Antrag ablehnende Entscheidung; anderenfalls vermerkt der Rechtspfleger in den Prozessakten, dass dem Antragsteller nach seinen persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen Prozesskostenhilfe gewährt werden kann und in welcher Höhe gegebenenfalls Monatsraten oder Beträge aus dem Vermögen zu zahlen sind.
§ 20 Abs. 3 Satz 1 RPflG
§ 21 RPflG
§ 21 Satz 1 RPflG
§ 21 Satz 1 Nr. 1 RPflG
§ 21 Satz 1 Nr. 2 RPflG
§ 21 Satz 1 Nr. 3 RPflG
§ 22 RPflG
§ 22 Satz 1 RPflG
§ 22 Satz 1 Nr. 1 RPflG
die Geschäfte bei der Durchführung der Beschlagnahme (§ 111f Absatz 2 der Strafprozessordnung, § 46 Absatz 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten),
§ 22 Satz 1 Nr. 2 RPflG
die Geschäfte bei der Vollziehung des Arrestes sowie die Anordnung der Notveräußerung und die weiteren Anordnungen bei deren Durchführung (§ 111f Absatz 3 Satz 3, § 111l der Strafprozessordnung, § 46 Absatz 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten), soweit die entsprechenden Geschäfte im Zwangsvollstreckungs- und Arrestverfahren dem Rechtspfleger übertragen sind,
§ 22 Satz 1 Nr. 3 RPflG
die Entscheidung über Feststellungsanträge nach § 52 Absatz 2 und § 53 Absatz 3 des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes.
§ 23 RPflG
§ 23 Abs. 1 Satz 1 RPflG
§ 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 RPflG
§ 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 RPflG
§ 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 RPflG
§ 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 RPflG
§ 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 RPflG
die Bestimmung einer Frist für die Nachreichung der schriftlichen Vollmacht (§ 97 Absatz 5 Satz 2 des Patentgesetzes, § 18 Absatz 2 des Gebrauchsmustergesetzes, § 4 Absatz 4 Satz 3 des Halbleiterschutzgesetzes, § 81 Absatz 5 Satz 3 des Markengesetzes, § 23 Absatz 4 Satz 3 des Designgesetzes);
§ 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 RPflG
§ 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 7 RPflG
die Aufforderung zur Benennung eines Vertreters nach § 25 des Patentgesetzes, § 28 des Gebrauchsmustergesetzes, § 11 Absatz 2 des Halbleiterschutzgesetzes, § 96 des Markengesetzes, § 58 des Geschmacksmustergesetzes;
§ 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 8 RPflG
§ 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 9 RPflG
die Erteilung der vollstreckbaren Ausfertigungen in den Fällen des § 20 Nummer 12 dieses Gesetzes in Verbindung mit § 99 Absatz 1 des Patentgesetzes, § 18 Absatz 2 des Gebrauchsmustergesetzes, § 4 Absatz 4 Satz 3 des Halbleiterschutzgesetzes, § 82 Absatz 1 des Markengesetzes, § 23 Absatz 4 Satz 3 des Designgesetzes;
§ 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 10 RPflG
die Erteilung von weiteren vollstreckbaren Ausfertigungen gerichtlicher Urkunden nach § 797 Absatz 3 der Zivilprozessordnung in Verbindung mit § 99 Absatz 1 des Patentgesetzes, § 18 Absatz 2 des Gebrauchsmustergesetzes, § 4 Absatz 4 Satz 3 des Halbleiterschutzgesetzes, § 82 Absatz 1 des Markengesetzes, § 23 Absatz 4 Satz 3 des Designgesetzes;
§ 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 11 RPflG
die Entscheidung über Anträge auf Gewährung von Akteneinsicht an dritte Personen, sofern kein Beteiligter Einwendungen erhebt und es sich nicht um Akten von Patentanmeldungen, Patenten, Gebrauchsmusteranmeldungen, Gebrauchsmustern, angemeldeter oder eingetragener Topographien handelt, für die jede Bekanntmachung unterbleibt (§§ 50, 99 Absatz 3 des Patentgesetzes, §§ 9, 18 Absatz 2 des Gebrauchsmustergesetzes, § 4 Absatz 4 Satz 3 des Halbleiterschutzgesetzes, § 82 Absatz 3 des Markengesetzes, § 23 Absatz 4 Satz 3 des Designgesetzes);
§ 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 12 RPflG
die Festsetzung der Kosten nach §§ 103ff. der Zivilprozessordnung in Verbindung mit § 80 Absatz 5, § 84 Absatz 2 Satz 2, § 99 Absatz 1, § 109 Absatz 3 des Patentgesetzes, § 18 Absatz 2 des Gebrauchsmustergesetzes, § 4 Absatz 4 Satz 3 des Halbleiterschutzgesetzes, § 71 Absatz 5, § 82 Absatz 1, § 90 Absatz 4 des Markengesetzes, § 23 Absatz 2 und 3 des Geschmacksmustergesetzes;
§ 23 Abs. 1 Satz 1 Nr. 13 RPflG
§ 23 Abs. 2 Satz 1 RPflG
(2) 1Gegen die Entscheidungen des Rechtspflegers nach Absatz 1 ist die Erinnerung zulässig.
§ 23 Abs. 2 Satz 2 RPflG
2Sie ist binnen einer Frist von zwei Wochen einzulegen.
§ 23 Abs. 2 Satz 3 RPflG
3§ 11 Absatz 1 und 2 Satz 1 ist nicht anzuwenden.
§ 24 RPflG
§ 24 Abs. 1 Satz 1 RPflG
§ 24 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 RPflG
§ 24 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 lit. a RPflG
§ 24 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 lit. b RPflG
§ 24 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 RPflG
§ 24 Abs. 2 Satz 1 RPflG
§ 24 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 RPflG
§ 24 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 RPflG
§ 24 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 RPflG
§ 24 Abs. 3 Satz 1 RPflG
§ 24a RPflG
§ 24a Abs. 1 Satz 1 RPflG
§ 24a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 RPflG
§ 24a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 RPflG
§ 24a Abs. 2 Satz 1 RPflG
§ 24b RPflG
§ 24b Abs. 1 Satz 1 RPflG
§ 24b Abs. 2 Satz 1 RPflG
§ 25 RPflG
§ 25 Satz 1 RPflG
§ 25 Satz 1 Nr. 1 RPflG
§ 25 Satz 1 Nr. 2 RPflG
§ 25 Satz 1 Nr. 2 lit. a RPflG
§ 25 Satz 1 Nr. 2 lit. b RPflG
§ 25 Satz 1 Nr. 2 lit. c RPflG
§ 25 Satz 1 Nr. 3 RPflG
§ 25 Satz 1 Nr. 3 lit. a RPflG
§ 25 Satz 1 Nr. 3 lit. b RPflG
§ 25 Satz 1 Nr. 3 lit. c RPflG
§ 25 Satz 1 Nr. 4 RPflG
§ 25a RPflG
§ 25a Satz 1 RPflG
1In Verfahren über die Verfahrenskostenhilfe werden dem Rechtspfleger die dem § 20 Absatz 1 Nummer 4 und 5 entsprechenden Geschäfte übertragen.
§ 25a Satz 2 RPflG
2§ 20 Absatz 2 und 3 gilt entsprechend.
§ 26 RPflG
§ 26 Satz 1 RPflG
§ 27 RPflG
§ 27 Abs. 1 Satz 1 RPflG
§ 27 Abs. 2 Satz 1 RPflG
§ 28 RPflG
§ 28 Satz 1 RPflG
§ 29 RPflG
§ 29 Satz 1 RPflG
§ 29 Satz 1 Nr. 1 RPflG
§ 29 Satz 1 Nr. 2 RPflG
§ 29 Satz 1 Nr. 3 RPflG
§ 31 RPflG
§ 31 Abs. 1 Satz 1 RPflG
§ 31 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 RPflG
die Geschäfte bei der Durchführung der Beschlagnahme (§ 111f Absatz 2 der Strafprozessordnung),
§ 31 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 RPflG
die Geschäfte bei der Durchführung der Beschlagnahme und Vollziehung des Arrestes sowie die Anordnung der Notveräußerung und die weiteren Anordnungen bei deren Durchführung (§ 111f Absatz 1, 3, § 111l der Strafprozessordnung), soweit die entsprechenden Geschäfte im Zwangsvollstreckungs- und Arrestverfahren dem Rechtspfleger übertragen sind.
§ 31 Abs. 2 Satz 1 RPflG
(2) 1Die der Vollstreckungsbehörde in Straf- und Bußgeldsachen obliegenden Geschäfte werden dem Rechtspfleger übertragen.
§ 31 Abs. 2 Satz 2 RPflG
2Ausgenommen sind Entscheidungen nach § 114 des Jugendgerichtsgesetzes.
§ 31 Abs. 2 Satz 3 RPflG
3Satz 1 gilt entsprechend, soweit Ordnungs- und Zwangsmittel von der Staatsanwaltschaft vollstreckt werden.
§ 31 Abs. 2a Satz 1 RPflG
§ 31 Abs. 2a Satz 1 Nr. 1 RPflG
§ 31 Abs. 2a Satz 1 Nr. 2 RPflG
§ 31 Abs. 2a Satz 1 Nr. 3 RPflG
§ 31 Abs. 2b Satz 1 RPflG
§ 31 Abs. 2b Satz 1 Nr. 1 RPflG
§ 31 Abs. 2b Satz 1 Nr. 2 RPflG
§ 31 Abs. 2c Satz 1 RPflG
(2c) 1Die vorgelegten Sachen bearbeitet der Staatsanwalt, solange er es für erforderlich hält.
§ 31 Abs. 2c Satz 2 RPflG
§ 31 Abs. 2c Satz 3 RPflG
3An eine dabei mitgeteilte Rechtsauffassung oder erteilte Weisungen ist der Rechtspfleger gebunden.
§ 31 Abs. 3 Satz 1 RPflG
§ 31 Abs. 4 Satz 1 RPflG
§ 31 Abs. 5 Satz 1 RPflG
(5) 1Die Leitung der Vollstreckung im Jugendstrafverfahren bleibt dem Richter vorbehalten.
§ 31 Abs. 5 Satz 2 RPflG
2Dem Rechtspfleger werden die Geschäfte der Vollstreckung übertragen, durch die eine richterliche Vollstreckungsanordnung oder eine die Leitung der Vollstreckung nicht betreffende allgemeine Verwaltungsvorschrift ausgeführt wird.
§ 31 Abs. 5 Satz 3 RPflG
3Der Bundesminister der Justiz und für Verbraucherschutz wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates auf dem Gebiet der Vollstreckung im Jugendstrafverfahren dem Rechtspfleger nichtrichterliche Geschäfte zu übertragen, soweit nicht die Leitung der Vollstreckung durch den Jugendrichter beeinträchtigt wird oder das Vollstreckungsgeschäft wegen seiner rechtlichen Schwierigkeit, wegen der Bedeutung für den Betroffenen, vor allem aus erzieherischen Gründen, oder zur Sicherung einer einheitlichen Rechtsanwendung dem Vollstreckungsleiter vorbehalten bleiben muss.
§ 31 Abs. 5 Satz 4 RPflG
4Der Richter kann die Vorlage von übertragenen Vollstreckungsgeschäften anordnen.
§ 31 Abs. 6 Satz 1 RPflG
(6) 1Gegen die Maßnahmen des Rechtspflegers ist der Rechtsbehelf gegeben, der nach den allgemeinen verfahrensrechtlichen Vorschriften zulässig ist.
§ 31 Abs. 6 Satz 2 RPflG
2Ist hiernach ein Rechtsbehelf nicht gegeben, entscheidet über Einwendungen der Richter oder Staatsanwalt, an dessen Stelle der Rechtspfleger tätig geworden ist.
§ 31 Abs. 6 Satz 3 RPflG
3Er kann dem Rechtspfleger Weisungen erteilen.
§ 31 Abs. 6 Satz 4 RPflG
4Die Befugnisse des Behördenleiters aus den §§ 145, 146 des Gerichtsverfassungsgesetzes bleiben unberührt.
§ 31 Abs. 7 Satz 1 RPflG
§ 32 RPflG
§ 32 Satz 1 RPflG
§ 33 RPflG
§ 33 Abs. 1 Satz 1 RPflG
§ 33 Abs. 2 Satz 1 RPflG
§ 33 Abs. XXX RPflG
.§ 33 ABSATZ 3 GILT GEMÄß ARTIKEL 6 NUMMER 1 IN VERBINDUNG MIT ARTIKEL 12 ABSATZ 3 DES GESETZES VOM 15. JULI 2009 (BGBL. I S. 1798) AB 1. JANUAR 2018 IN FOLGENDER FASSUNG: .
§ 33a RPflG
§ 33a Satz 1 RPflG
§ 34 Abs. 1 Satz 1 RPflG
§ 34 Abs. 2 Satz 1 RPflG
§ 34 Abs. 3 Satz 1 RPflG
(3) 1Bereichsrechtspfleger können auch nach dem 31. Dezember 1996 auf weiteren Sachgebieten mit Rechtspflegeraufgaben betraut werden, wenn sie auf Grund von Fortbildungsmaßnahmen zur Erledigung von Aufgaben auf diesen Sachgebieten geeignet sind.
§ 34 Abs. 3 Satz 2 RPflG
2Dies gilt entsprechend für Beschäftigte, die bis zu diesem Zeitpunkt nur an Fortbildungsmaßnahmen für die Aufgaben der Justizverwaltung, die von Beamten des gehobenen Dienstes wahrgenommen werden, erfolgreich teilgenommen haben.
§ 34a RPflG
§ 34a Abs. 1 Satz 1 RPflG
(1) 1Bereichsrechtspfleger, die an für sie bestimmten Lehrgängen einer Fachhochschule teilgenommen und diese Ausbildung mit einer Prüfung erfolgreich abgeschlossen haben, erwerben die Stellung eines Rechtspflegers und dürfen mit allen Rechtspflegeraufgaben betraut werden.
§ 34a Abs. 1 Satz 2 RPflG
2Die Lehrgänge dauern insgesamt achtzehn Monate und vermitteln den Teilnehmern die wissenschaftlichen Erkenntnisse und Methoden sowie die berufspraktischen Fähigkeiten und Kenntnisse, die zur Erfüllung der Aufgaben eines Rechtspflegers erforderlich sind.
§ 34a Abs. 2 Satz 1 RPflG
(2) 1Erfolgreich abgeschlossene Aus- und Fortbildungslehrgänge, an denen ein Bereichsrechtspfleger seit dem 3. Oktober 1990 teilgenommen hat, können auf die für die betreffenden Sachgebiete bestimmten Lehrgänge nach Absatz 1 angerechnet werden.
§ 34a Abs. 2 Satz 2 RPflG
2Auf diesen Sachgebieten kann eine Prüfung nach Absatz 1 entfallen.
§ 34a Abs. 3 Satz 1 RPflG
§ 34a Abs. 4 Satz 1 RPflG
§ 35 Abs. 1 Satz 1 RPflG
§ 35 Abs. 2 Satz 1 RPflG
§ 35 Abs. 3 Satz 1 RPflG
(3) 1Im übrigen gelten die Vorschriften dieses Gesetzes mit der Maßgabe entsprechend, daß der Notar neben dem Rechtspfleger für die diesem übertragenen Geschäfte zuständig bleibt.
§ 35 Abs. 3 Satz 2 RPflG
2An die Stelle des Richters tritt der Notar.
§ 35 Abs. 3 Satz 3 RPflG
3Über Erinnerungen nach § 11 Absatz 2 Satz 6 entscheidet der Richter des Amtsgerichts, in dessen Bezirk das Notariat oder Grundbuchamt seinen Sitz hat.
§ 35 Abs. 4 Satz 1 RPflG
§ 35a RPflG
§ 35a Abs. 1 Satz 1 RPflG
(1) 1Ratschreiber mit Befähigung zum gehobenen Verwaltungs- oder Justizdienst, die bis 31. Dezember 2017 das Amt im Sinne des § 32 des Landesgesetzes über die freiwillige Gerichtsbarkeit mindestens drei Jahre nicht nur zeitweilig ausgeübt haben, dürfen als Beamte im Landesdienst die Aufgaben eines Rechtspflegers in Grundbuchsachen wahrnehmen.
§ 35a Abs. 1 Satz 2 RPflG
2Das Land stellt die fachliche Qualifikation durch geeignete Fortbildungsmaßnahmen sicher.
§ 35a Abs. 2 Satz 1 RPflG
(2) 1Beamte des mittleren Dienstes, die seit mindestens fünf Jahren im Justizdienst beschäftigt sind und die vor dem 1. Januar 2018 überwiegend als Beschlussfertiger in Grundbuchämtern tätig waren, dürfen als Beamte im Landesdienst die Aufgaben eines Rechtspflegers in Grundbuchsachen wahrnehmen.
§ 35a Abs. 2 Satz 2 RPflG
2Vor Wahrnehmung der Rechtspflegeraufgaben haben diese Beamten an für sie bestimmten Lehrgängen einer Fachhochschule erfolgreich teilzunehmen, die insgesamt mindestens acht Monate dauern und die wissenschaftlichen Erkenntnisse und Methoden sowie die berufspraktischen Fähigkeiten und Kenntnisse, die zur Erfüllung der Aufgaben eines Rechtspflegers in Grundbuchsachen erforderlich sind, vermitteln.
§ 35a Abs. 3 Satz 1 RPflG
§ 36 Satz 1 RPflG
1Das Land Baden-Württemberg kann bei der Neugliederung von Amtsgerichtsbezirken die Vorschriften des Grundbuch- und Notarrechts, die am Sitz des Amtsgerichts gelten, auf die dem Bezirk dieses Amtsgerichts neu eingegliederten Gebietsteile erstrecken.
§ 36 Satz 2 RPflG
2Mit dem Inkrafttreten einer solchen Bestimmung gelten in den eingegliederten Gebietsteilen die bundesrechtlichen Vorschriften des Grundbuch- und Notarrechts insoweit, als sie am Sitz des Amtsgerichts in Kraft sind.
§ 36 Satz 3 RPflG
3Gemäß Artikel 6 Nummer 2 in Verbindung mit Artikel 12 Absatz 3 des Gesetzes vom 15. Juli 2009 (BGBl. I S. 1798) wird § 35 am 1. Januar 2018 aufgehoben.
§ 36a RPflG
§ 36a Satz 1 RPflG
§ 36b Abs. 1 Satz 1 RPflG
§ 36b Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 RPflG
§ 36b Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 RPflG
das Mahnverfahren im Sinne des Siebenten Buchs der Zivilprozessordnung einschließlich der Bestimmung der Einspruchsfrist nach § 700 Absatz 1 in Verbindung mit § 339 Absatz 2 der Zivilprozessordnung sowie der Abgabe an das für das streitige Verfahren als zuständig bezeichnete Gericht, auch soweit das Mahnverfahren maschinell bearbeitet wird (§ 20 Nummer 1);
§ 36b Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 RPflG
§ 36b Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 RPflG
§ 36b Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 RPflG
§ 36b Abs. 1 Satz 2 RPflG
§ 36b Abs. 2 Satz 1 RPflG
(2) 1Der Urkundsbeamte der Geschäftsstelle trifft alle Maßnahmen, die zur Erledigung der ihm übertragenen Geschäfte erforderlich sind.
§ 36b Abs. 2 Satz 2 RPflG
2Die Vorschriften über die Vorlage einzelner Geschäfte durch den Rechtspfleger an den Richter oder Staatsanwalt (§§ 5, 28, 31 Absatz 2a und 2b) gelten entsprechend.
§ 36b Abs. 3 Satz 1 RPflG
§ 36b Abs. 4 Satz 1 RPflG
(4) 1Bei der Wahrnehmung von Geschäften nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 5 entscheidet über Einwendungen gegen Maßnahmen des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle der Rechtspfleger, an dessen Stelle der Urkundsbeamte tätig geworden ist.
§ 36b Abs. 4 Satz 2 RPflG
2Er kann dem Urkundsbeamten Weisungen erteilen.
§ 36b Abs. 4 Satz 3 RPflG
3Die Befugnisse des Behördenleiters aus den §§ 145, 146 des Gerichtsverfassungsgesetzes bleiben unberührt.
§ 37 RPflG
§ 37 Satz 1 RPflG
§ 38 RPflG
§ 38 Abs. 1 Satz 1 RPflG
§ 38 Abs. 2 Satz 1 RPflG
Änderung von Vorschriften)
§ 38 Abs. 3 Satz 1 RPflG
§ 39 RPflG
§ 39 Satz 1 RPflG
§ 40 Satz 1 RPflG
1Anhang EV Auszug aus EinigVtr Anlage I Kapitel III Sachgebiet A Abschnitte III und IV
§ 40 Satz 1 Nr. 3 RPflG
Rechtspflegergesetz vom 5. November 1969 (BGBl. I S. 2065), zuletzt geändert durch Artikel 9 Abs. 2 des Gesetzes vom 26. Juni 1990 (BGBl. I S. 1163),
§ 40 Satz 1 lit. a RPflG
Solange und soweit Rechtspfleger mit einer den Erfordernissen des § 2 entsprechenden Ausbildung nicht oder nicht in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen, werden die den Rechtspflegern übertragenen Aufgaben der Rechtspflege von Richtern und von im Staatlichen Notariat tätig gewesenen Notaren sowie Geschäfte der Staatsanwaltschaft, soweit sie durch das Rechtspflegergesetz dem Rechtspfleger übertragen worden sind, von Staatsanwälten wahrgenommen.
§ 40 Satz 1 lit. b RPflG
Die Landesjustizverwaltungen können bestimmen, daß mit Aufgaben eines Rechtspflegers auch betraut werden kann, wer auf dem Sachgebiet, das ihm übertragen werden soll, einen Wissens- und Leistungsstand aufweist, der dem durch die Ausbildung nach § 2 vermittelten Stand vergleichbar ist.
§ 40 Satz 1 lit. c RPflG
Für die Anfechtung von Entscheidungen, die der Richter anstelle des Rechtspflegers getroffen hat, gilt § 11 Abs. 3; § 11 Abs. 5 bleibt unberührt.
§ 40 Satz 1 Nr. 28 RPflG
Soweit in Vorschriften, die in dem in Artikel 3 des Vertrages genannten Gebiet in Kraft gesetzt werden oder auf Grund des Staatsvertrages vom 18. Mai 1990 in Kraft gesetzt worden sind, auf Recht der Bundesrepublik Deutschland verwiesen wird, das in diesem Gebiet keine Anwendung findet, sind die entsprechenden Vorschriften der Deutschen Demokratischen Republik anzuwenden.
§ 40 Satz 2 RPflG
2Bestehen solche Vorschriften nicht oder würde ihre Anwendung dem Sinn der Verweisung widersprechen, gelten die Vorschriften, auf die verwiesen wird, entsprechend.
§ 40 Satz 3 RPflG
3Soweit in fortgeltendem Recht der Deutschen Demokratischen Republik auf Vorschriften verwiesen wird, die keine Anwendung mehr finden, sind die entsprechenden Vorschriften des Rechts der Bundesrepublik Deutschland anzuwenden.
§ 40 Satz 4 RPflG
4Soweit in anderen Vorschriften auf Vorschriften verwiesen wird, die durch diesen Vertrag geändert werden, treten an deren Stelle die geänderten Vorschriften.
§ 40 Satz 5 RPflG
5Die Maßgaben a) bis c) gelten auch, wenn Vorschriften an bestimmte Verfahren anknüpfen.
§ 40 Satz 6 RPflG
6Werden in den Vorschriften, die in dem in Artikel 3 des Vertrages genannten Gebiet in Kraft gesetzt werden, und in dem in diesem Gebiet geltenden Recht vergleichbare Behörden, sonstige Stellen oder Verfahren unterschiedlich bezeichnet, so treten die im dort geltenden Recht bezeichneten Stellen oder Verfahren an die Stelle derjenigen, die in den in Kraft gesetzten Vorschriften genannt sind; gleiches gilt bei Abweichungen in der Bezeichnung sonstiger Umstände, die inhaltlich vergleichbar sind.
§ 40 Satz 7 RPflG
7Durch Verordnung eingeführte Vordrucke können in angepaßter Form verwendet werden.
§ 40 Satz 8 RPflG
8Die am Tag des Wirksamwerdens des Beitritts anhängigen Verfahren werden in der Lage, in der sie sich befinden, nach den in Kraft gesetzten Vorschriften fortgesetzt.
§ 40 Satz 9 RPflG
9Der Lauf einer verfahrensrechtlichen Frist, der vor dem Wirksamwerden des Beitritts begonnen hat, richtet sich nach den in der Deutschen Demokratischen Republik geltenden Vorschriften.
§ 40 Satz 10 RPflG
10Ist am Tag des Wirksamwerdens des Beitritts ein Rechtsmittel oder Rechtsbehelf bereits eingelegt oder zwar noch nicht eingelegt, aber die Frist zur Einlegung noch nicht abgelaufen, so richtet sich die Zulässigkeit des Rechtsmittels oder Rechtsbehelfs und das weitere Verfahren hierzu nach den in Kraft gesetzten Vorschriften.
§ 40 Satz 11 RPflG
11Jedoch führen, wenn ein Rechtsmittel oder Rechtsbehelf bereits unter Beachtung der Formvorschriften des Rechts der Deutschen Demokratischen Republik eingelegt ist, abweichende Formvorschriften nicht zur Unzulässigkeit; nach den in Kraft gesetzten Vorschriften erforderliche Rechtsmittelanträge und -gründe sind binnen eines Monats nach dem Wirksamwerden des Beitritts nachzureichen.
§ 40 Satz 12 RPflG
12Ist die Zulässigkeit eines Rechtsmittels nach den in Kraft gesetzten Vorschriften davon abhängig, daß es von dem Gericht, dessen Entscheidung angefochten ist, zugelassen wird, so entscheidet das Rechtsmittelgericht auch über die Zulassung des Rechtsmittels.
§ 40 Satz 13 RPflG
13Ist vor dem Wirksamwerden des Beitritts ein Rechtsmittel oder Rechtsbehelf nach dem Recht der Deutschen Demokratischen Republik in zulässiger Weise eingelegt worden, jedoch nach den in Kraft gesetzten Vorschriften nicht mehr zulässig und deshalb zu verwerfen, so fallen die im Rechtsmittel- oder Rechtsbehelfsverfahren entstandenen Kosten und notwendigen Auslagen der Staatskasse zur Last.
§ 40 Satz 14 RPflG
14Entsprechendes gilt für Klagen, wenn die Klagebefugnis entfällt.
§ 40 Satz 15 RPflG
15Geht durch das Inkraftsetzen des Bundesrechts in dem in Artikel 3 des Vertrages genannten Gebiet die Zuständigkeit für eine Sache auf eine andere Stelle über, so hat die bisher zuständige Stelle die bei ihr befindlichen Akten und Vorgänge dieser Sache unverzüglich der nunmehr zuständigen Stelle zuzuleiten.
§ 40 Satz 16 RPflG
16Entsprechendes gilt für Akten und Vorgänge, die von der bisher zuständigen Stelle anderen Stellen nur vorübergehend ausgehändigt sind.
§ 40 Satz 17 RPflG
17Am Tag des Wirksamwerdens des Beitritts anhängige Kassationsverfahren werden nach dem Verfahrensrecht der Deutschen Demokratischen Republik zu Ende geführt.
§ 40 Satz 18 RPflG
18Abschnitt IV
§ 40 Satz 18 Nr. 4 RPflG
Im übrigen finden die in Abschnitt III aufgeführten Maßgaben im Land Berlin Anwendung.
§ 40 Satz 19 RPflG
19Sie finden keine Anwendung, soweit sie mit der Aufrechterhaltung der besonderen Gerichtsstruktur im Gebiet des Artikels 1 Abs. 1 des Vertrages zusammenhängen.
§ 40 Satz 20 RPflG
Anhang EV Abschn.
§ 40 Satz 21 RPflG
III Nr. 3 Kursivdruck: Nicht mehr anzuwenden gem. § 34 Abs. 1 nach Maßgabe d. § 34 Abs. 2 u. 3 RPflG 1969 idF d. Art. 1 Nr. 1 G v. 24.6.1994 I 1374 mWv 1.1.1997

References: § 1

§ 1

§ 2

§ 2

§ 2

§ 2

§ 2

§ 2

§ 2

§ 2

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 § 5

§ 2
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§ 2

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§ 3

§ 3

§ 3

§ 3

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§ 4

§ 4

§ 4

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§ 4

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§ 5

§ 5

§ 5

§ 5

§ 5

§ 5

§ 5

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§ 6

§ 6

§ 7

§ 7

§ 7

§ 8

§ 8

§ 8

§ 8

§ 8

§ 8
 § 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 10

§ 11

§ 11

§ 11

§ 11

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§ 11

§ 12

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§ 13

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§ 14

§ 14

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§ 14

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§ 14

§ 14

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§ 14

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§ 14

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§ 14
 § 1626

§ 14
 § 1315

§ 14
 § 1303
 § 1315

§ 14

§ 14
 § 1746
 § 1746
 § 1751
 § 1764
 § 1765

§ 14

§ 14

§ 14

§ 15

§ 15

§ 15

§ 15

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§ 15

§ 15

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§ 15

§ 15

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§ 20

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 § 700
 § 339

§ 20

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 § 766

§ 20
 § 118
 § 118
 § 118

§ 20
 § 5

§ 20

§ 20

§ 21

§ 21

§ 21

§ 21

§ 21

§ 22

§ 22

§ 22
 § 46

§ 22
 § 111
 § 46

§ 22
 § 52
 § 53

§ 23

§ 23

§ 23

§ 23

§ 23

§ 23

§ 23
 § 18
 § 4
 § 81
 § 23

§ 23

§ 23
 § 25
 § 28
 § 11
 § 96
 § 58

§ 23

§ 23
 § 20
 § 99
 § 18
 § 4
 § 82
 § 23

§ 23
 § 797
 § 99
 § 18
 § 4
 § 82
 § 23

§ 23
 § 4
 § 82
 § 23

§ 23
 § 80
 § 84
 § 99
 § 109
 § 18
 § 4
 § 71
 § 82
 § 90
 § 23

§ 23

§ 23

§ 23

§ 23

§ 24

§ 24

§ 24

§ 24

§ 24

§ 24

§ 24

§ 24

§ 24

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§ 24

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§ 25

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 § 20

§ 25

§ 26

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§ 27

§ 27

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§ 28

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§ 29

§ 29

§ 29

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§ 31

§ 31

§ 31
 § 111

§ 31

§ 31
 § 114

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§ 31

§ 31

§ 31

§ 31

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§ 31

§ 31

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 § 700
 § 339

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 § 2

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 § 11
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 § 34
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 Art. 1