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Timestamp: 2020-07-09 23:35:56+00:00

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Baustatik Maurer - Ingenieurbüro für Tragwerksplanung
Maurer Sebastian, Büroinhaber, Dipl.-Ing. (FH)
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mobiles Festnetz (+49) 0851 756 60 454 Festnetz (+49) 0851 200 96 550
05.12.2019 | Neubau Tanzstudio Blackstage Die Genehmigungsplanung ist abgeschlossen und liegt dem Prüfamt zur Baufreigabe vor!
07.07.2019 | Verbindlichkeit der HOAI rechtswidrig! Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden: Die Mindest- und Höchstsätze der HOAI sind mit dem EU-Recht NICHT vereinbar und daher europarechtswidrig!
13.06.2019 | HOAI künftig nur noch als Richtsatz? Nach Informationen des BMWi erfolgt am 4. Juli 2019 die Entscheidung des EuGH zur Verbindlichkeit der Mindest- und Höchstsätze der HOAI. Sofern diese nicht mit dem EU-Recht vereinbar sind, dürfen Planerhonorare künftig frei vereinbart werden.
01.06.2019 | Wir sind umgezogen!
Die neue Büroanschrift lautet Reutweg 1 in 94034 Passau.
16.12.2019 | Urlaub vom 23.12.2019 bis 03.01.2020 Betriebsurlaub zum Jahresende! E-Mails werden weiter- hin gelesen und ggfs. beantwortet. Wir wünschen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Tragwerksplanung ist mehr als Statik Baustatik Maurer ist ein Ingenieurbüro für die Fachplanungen von Tragwerken im Bauwesen, welche im Allgemeinen auch als „Statik“ bezeichnet wird. Als statische Berechnung eines Bauwerkes ist die Untersuchung der Tragmechanik bei ruhenden (statischen) Lasten zu verstehen. Tragwerksplanung ist jedoch mehr als das, denn die Statik ist lediglich ein Teil davon. Kurz gesagt, Lasten müssen nicht immer ruhend sein und ein Bauwerk wird in der Regel nicht nach der Berechnung gebaut, sondern nach Plänen, welche auf Grundlage der Berechnung basieren. Die technische Beratung beim Entwurf des Bauwerkes sowie die Umsetzung der statischen oder dynamischen Berechnungen in Planvorlagen, sind die wesentlichen Elemente der Tragwerksplanung. Zielsetzung ist, nach Vorgabe der Bauherrenwünsche und unter Wahrung anerkannter technischer Regeln sowie der Wirtschaftlichkeit, ein standsicheres Bauwerk zu entwerfen, dessen Dauerhauftigkeit gewährleistet ist. Büro Das Büro in Passau wurde im Jahr 2012 von Sebastian (geb.1978) und Rudolf Maurer (1949-2018) gegründet und wird seit 2018 von Sebastian Maurer geführt. Sebastian hat das Studium des Bauingenieurwesens an der TH-Deggendorf im Jahr 2010 als Diplom- Ingenieur (FH) absolviert und war anschließend neben der Tätigkeit im eigenen Büro auch für partnerschaftliche Ingenieurbüros als Tragwerksplaner tätig. Die erworbenen Fachkompetenzen für die Erstellung von Bauvorlagen und Nachweise der Standsicherheit sind mit entsprechenden Einträgen in den Fachlisten der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau zertifiziert (Listennummern 53712 und 62035). Als Verbraucherschutz sind unsere Planungen über eine Berufshaftpflichtversicherung bei der Versicherungskammer Bayern gegen Sach- und Personenschäden versichert. Leistungen Die Leistungen der Tragwerksplanung sind detailliert in der Anlage 14 der HOAI beschrieben. Eine Zusammenfassung dieses Inhaltes finden Sie hier oder in der Navigationsleiste. Zu einer Beschreibung Leistungsfähigkeit bei statischen oder dynamischen Berechnungen für Stab- und Flächentragwerke gelangen Sie hier oder ebenfalls in der Navigationsleiste. Bauwerksspektrum Das Ingenieurbüro Maurer bietet kompetente Planungsleistungen, die alle Bereiche des Hochbaus und auch Teilbereiche des Tiefbaus betreffen. Dazu zählen sowohl Bauwerke in Massivbauweise (z.B. Stahlbeton oder Mauerwerk) als auch in Leichtbauweise (z.B. Stahl oder Holz). Auch die Planung von besonderen Bauweisen wie Stahlfaserbeton-, Glas-, Aluminium- oder Verbundbauten ist grundsätzlich möglich. Eine Auflistung verschiedener Bauwerkstypen finden Sie hier oder in der Navigationsleiste. Eine Übersicht einiger bereits abgeschlossener Projekte finden Sie hier oder ebenfalls in der Navigationsleiste. Kompromisslose Qualität Bei der Bearbeitung unserer Aufgaben legen wir stets Wert auf eine kompromisslose Qualität, denn die Vorzüge einer präzisen und detaillierten Planung sind offensichtlich: Ein hoher Standard trägt maßgebend dazu bei, Baukosten zu reduzieren und/oder Sach- und Personenschäden zu vermeiden. Unsere Planungsqualität erreichen wir durch professionelles Know-how und die Erstellung hochwertiger mittels EDV erzeugter Dokumente. Besonderen Wert legen wir auf den Einsatz einer leistungsfähigen und sehr fortschrittlichen 3D-FEM-Software für räumliche statische Berechnungen mittels der Finite-Elemente-Methode. Die Software ist BIM-fähig und ermöglicht präzise statische Berechnungen nahezu jeder vorstellbaren Struktur aus verschiedenen Baustoffen. Durch einen mehrjährigen und fast täglichen Einsatz dieser Software können wir eine erhebliche Erfahrung im Umgang mit dieser Technologie bieten und modellieren damit sowohl einfache als auch komplexe Bauwerke von der Gründung bis zum Dach. Dabei wird jedes tragende Bauteil strukturell untersucht und in einer vollständigen und transparenten Berichterstattung nach den geltenden technischen Regeln hinsichtlich der Tragfähigkeit und Gebrauchstauglichkeit nachgewiesen. Softwarelösungen Ein modernes Ingenieurbüro bedarf moderner Software für die Berechnungen und Bauzeichnungen. Mit den Lösungen der Nemetschek-Gruppe ist das Ingenieurbüro Maurer auch für anspruchsvolle Bauvorhaben bestens ausgestattet: Sämtliche Programme sind selbstverständlich lizensiert und werden durch Wartungsverträge stets auf dem aktuellsten Stand gehalten ! Progressiv am Puls der Zeit Zu guter Letzt ist zu erwähnen, dass wir nicht vorhaben, uns auf der bisherigen Büroentwicklung auszuruhen. Schließlich geht es immer etwas besser und so werden wir auch weiterhin Investitionen leisten, um am Puls der Zeit zu bleiben.
BIM/CAD-Software für die 2D-Konstruktion, 3D-Modellierung und bauteilorientiertes Gebäudemodell mit Mengen- und Kostenermittlung (4D BIM)
Für die statische und dynamische Berechnung aller Arten von Tragwerken aus verschiedenen Baustoffen geeignete Stabwerks- und Finite-Elemente-Software zur BIM-Modellierung ebener und räumlicher statischer Systeme (2D, 3D) unter ruhender oder mobiler Belastung.
Programmsammlung für klassische statische Berechnungen am Ersatzsystem (z.B. herausgegriffene Stütze oder Balken).
Leistungsfähigkeit bei statischen Berechnungen
Es kann sowohl das Tragverhalten von Stabwerken (z.B. Systeme aus Stützen und Trägern) als auch von Flächentragwerken (Systeme aus Platten, Scheiben oder gekrümmten Schalen) berechnet und bezüglich deren Standsicherheit und Gebrauchstauglichkeit nachgewiesen werden. Die Nachweise können für alle Strukturen unter ruhender (statischer) oder beweglicher (mobiler) Last erfolgen. Falls erforderlich, werden zusätzliche Nachweise zum konstruktiven Brandschutz (Nachweis der Feuerwiderstandsdauer) oder dynamische Berechnungen geführt. Nachweise der Standsicherheit sind vorwiegend Querschnittsnachweise! Die Bauteilquerschnitte müssen so bemessen sein, dass sie der zu erwartenden Belastung standhalten können. Es werden die vorherrschenden Kräfte im Querschnitt und dessen Widerstandsfähigkeit untersucht, sowie Stabilitätsnachweise geführt. Nachweise der Gebrauchstauglichkeit sind erforderlich, um das Erscheinungsbild des Tragwerkes und dessen Dauerhaftigkeit zu gewährleisten. Es werden im Allgemeinen die auftretenden Verformungen untersucht. Im Stahlbetonbau sind auch Nachweise der zulässigen Rissbreiten von Bedeutung. Dynamische Berechnungen sind erforderlich, wenn die einwirkenden Lasten am Bauwerk zu Schwingungen führen können. Die entsprechenden Berechnungen betreffen vorwiegend die Ermittlung von Eigenfrequenzen und Eigenformen sowie die Berechnung von harmonischen (periodischen) und seismischen Lasten. 1) Bemessung von Stabtragwerken
z.B. Bemessung von Balken, Trägern und Stützen aus allen gängigen Baustoffen (z.B. Stahl, Stahlbeton, Holz)
Berücksichtigung sämtlicher Biegemomente und Kraftgrößen: Querschnitts- und Stabilitätsnachweise unter ein- und zweiachsiger Biegung, Torsion, Schub- und Längskräften sowie als Kombinationen aller Schnittgrößen ! Bemessung von Stäben mit veränderlichen Querschnittsabmessungen Bemessung von ebenen und räumlichen Fachwerken oder zusammengesetzter Stäbe Berücksichtigung von Durchbrüchen in Trägern (z.B. Öffnungen für Rohrleitungen oder zur Materialeinsparung) Bemessung beliebiger Querschnittsformen: Neben den üblichen Stabquerschnitten des Stahl-, Holz- und Stahlbetonbaus können Tragwerke mit beliebiger Querschnittsform bemessen werden. Die beliebigen Querschnittsformen sind sogar aus unterschiedlichen Baustoffen möglich, wodurch sich Verbundquerschnitten ergeben. Entwurf und Bemessung von Bauteilanschlüssen und Verbindungen im Stahlbetonbau, Stahlbau und Holzbau 2.) Bemessung von Flächentragwerken
z.B. Bemessung von Stahl- oder Stahlbetonplatten, Bodenplatten, Wandscheiben, Gewölbekuppeln, Silos, usw.
Berechnung von Flächentragwerken am realistischen 3D-Gesamtmodell Berechnung miteinander verbundener Strukturen als einheitlich wirkendes Bauteil Entwurf und Berechnung beliebiger Strukturformen aus allen gängigen Baustoffen
Biegesteife Rahmenecke (z.B. Stahl)
Satteldachbinder (Holz- oder Stahlbeton)
Einachsige Biegung My um die y-Achse
Einachsige Biegung Mz um die z-Achse
Zweiachsige Biegung My und Mz
Biegung Mx um Längsachse (Torsion)
Fertigteilbinder (z.B. Stahlbeton)
Masten, Türme, etc.
räumlicher Fachwerkträger, Traverse
räumlicher Fachwerkbogen
System aus ebenen Fachwerkträgern
Spezialquerschnitte im Stahlbetonbau (z.B. Pi-Platten, Brückenquerschnitte)
Spezialquerschnitte im Holzbau (z.B. zusammengesetzte Träger/Stützen)
Spezialquerschnitte im Stahlbau (z.B. Kranschienen, C-Profile, etc.)
Verbundquerschnitte (Verbund von Stahlprofilen und Beton)
Stahlbetonunterzug mit Durchbrüchen
Stahlprofil als Lochstegträger
Beispiel: freitragende Wandscheibe mit Türöffnungen und Geschossdecken als Zug- und Druckgurte
Beispiel: Gebäudemodell für statische Berechnungen
Beispiel: gewundene Zufahrtsrampe (z.B. Parkhaus)
Verbindungen im Stahlbau (z.B. Stirnplattenverbindung)
Verbindungen im Holzbau (z.B. zimmermannsmäßige Verbindung)
Direkte Verbindung im Stahlbetonbau (z.B. Verbund von Konsole und Stütze)
Indirekte Verbindung im Stahlbetonbau (z.B. Trägerausklinkung am Auflager)
gemäß HOAI Anlage 14 Das Ingenieurbüro Maurer bietet im Bereich der Tragwerksplanung das volle Leistungsspektrum, wie es die HOAI beschreibt. Dies umfasst im Wesentlichen die nachfolgenden Leistungsphasen: Vorplanung In der Vorplanung wird der Entwurf einer Objektplanung auf deren Umsetzbarkeit untersucht. Die Aufgabe des Ingenieurs ist hierbei, den Objektplaner in Fragen der Standsicherheit, der Gebrauchstauglichkeit sowie der Wirtschaftlichkeit zu beraten und am Planungskonzept mitzuwirken. Hierfür werden beispielweise verschiedene Lösungsmöglichkeiten für das Tragwerk aufgeführt, welche zeichnerisch dargestellt und bezüglich der Baukosten abgeschätzt werden. Entwurfsplanung In der Entwurfsplanung wird die konkrete Tragwerkslösung erarbeitet. Dies beinhaltet beispielsweise eine überschlägige statische Berechnung, um die Abmessungen und Baustoffe der zum Tragwerk gehörenden Bauteilen festzulegen. Auf dieser Grundlage können dann Betonstahlmengen, sowie Stahl- und Holzmengen überschlägig ermittelt und in die Kostenberechnung und Terminplanung einbezogen werden. Wie auch die Vorplanung wird die Entwurfsplanung in einer frühen Phase der Objektplanung durchgeführt. Auf Grundlage der Entwurfsplanung sollten jedoch die Eingabepläne des Objektplaners abschließend erstellt werden können, da die Ergebnisse der Genehmigungsplanung als nochfolgende Leistungsphase sich aufgrund der Voruntersuchungen in der Regel nur noch im unerheblichen Ausmaß auf die Eingabepläne auswirken dürften. Genehmigungsplanung (statische Berechnung) In der Genehmigungsplanung erfolgt die statische Berechnung. Dies geschieht zumeist auf Grundlage der abgeschlossenen und genehmigten Eingabepläne des Objektplaners. Es wird dabei das Tragwerk bezüglich dessen Standsicherheit und Gebrauchstauglichkeit nach den geltenden technischen Regelungen analysiert und in einer prüffähigen Dokumentation nachgewiesen. Die Ergebnisse der statischen Berechnung werden zudem in Plänen zusammenfassend dargestellt, damit diese in die Ausführungsplanung des Objektplaners sowie in jene des Tragwerksplaners einbezogen werden können. Ausführungsplanung (z.B. Bewehrungspläne, Schalpläne, Konstruktionspläne) In der Ausführungsplanung werden die Ergebnisse der vorangegangenen Leistungsphasen in zur Bauausführung geeignete Pläne umgesetzt. Dies betrifft beispielsweise Bewehrungspläne im Massivbau, oder Konstruktionspläne im Leichtbau. Zusätzlich zur zeichnerischen Darstellung werden exakte Stücklisten erstellt, so dass z.B. die Bewehrung nach dieser Vorgabe bestellt werden kann. Als Planungsgrundlage wird zumeist die abgeschlossene Ausführungsplanung des Objektplaners zugrunde gelegt, da beispielsweise auch Deckendurchbrüche für die technische Gebäudeausrüstung zu berücksichtigen sind. Überwachung der Bauausführung (z.B. Bewehrungskontrolle) Die Überwachung der Bauausführung ist in der HOAI nicht dem Leistungsbild der Tragwerksplanung zugeordnet. Dennoch kann auch die Überwachung und Betreuung der Bauausführung das Mitwirken des Tragwerksplaners erfordern. Gemäß dem Leistungsbild der Objektplanung würde dies den Leistungsphasen 8 und 9 entsprechen. Im Gegensatz zur Objektplanung sind die Baustellenbesuche im Bereich der Tragwerksplanung in der Regel auf die Rohbaumaßnahme bzw. die Konstruktion des Tragwerkes begrenzt. Im Massivbau ist in diesem Zusammenhang z.B. die Ingenieurkontrolle der Bewehrungsführung auf der Baustelle (Bewehrungsabnahme) zu nennen. Besondere Leistungen Die oben aufgeführten Leistungen der Tragwerksplanung werden als Grundleistungen bezeichnet. In vielen Fällen werden jedoch zusätzliche Leistungen vom Ingenieur gefordert, welche sich gemäß dem Bauwerkstyp und dessen Anforderungen, oder aufgrund spezieller Vorgaben und Wünsche des Bauherren ergeben können. Diese Leistungen werden als „Besondere Leistungen“ bezeichnet. Hierzu zählen beispielsweise folgende Aufgaben: - Vergleichsberechnungen für unterschiedliche Lösungsmöglichkeiten des Tragwerkes - Aufstellen eines Lastplanes als Grundlage für eine Baugrundbeurteilung - Statische Nachweise zum konstruktiven Brandschutz - Statische Nachweise an nicht zum Tragwerk gehörenden Konstruktionen (z.B. Fassaden) - Elementpläne von Stahlbetonfertigteilen - Konstruktion und Nachweise der Anschlüsse im Stahl- und Holzbau - Prüfen von Werkstattzeichnungen … und vieles mehr.
Hier können Sie sich einen Eindruck über einige der bisherigen Projekte und die Qualität deren Planung verschaffen. Für die aufgeführten Projekte wurde mindestens die Genehmigungsplanung (prüffähige statische Berechnung) geleistet. Projekte, welche nicht ausschließlich durch das Ingenieurbüro Maurer, sondern z.B. als Subunternehmen für andere Ingenieurbüros bearbeitet wurden, sind hier nicht enthalten. Die nachfolgenden Strukturen sind vollständig mittels einer BIM/FEM-Software modelliert, analysiert und in einer prüffähigen Dokumentation bezüglich deren Standsicherheit nachgewiesen.
Großviehstallung mit Melkkarusell (2017)
Stahlhalle mit auskragendem Vordach (2017)
Wohnhaus mit geschosshohen Glasfassaden (2016)
Lagerhalle in Massivbauweise (2015)
Bürowohnhaus mit Bohrpfahlgründung (2015)
Vereinsheim mit Stahlrahmen als Panoramafenster (2014)
Unterführung einer Bundesstraße (2014)
Stahlhalle aus gevouteten Hohlkastenwalzprofilen (2014)
Holzhalle mit Sprengwerkrahmen (2014)
Wohnhaus in Holzständerbauweise (2014)
Wohnhaus mit Stahlhalle auf befahrbarer Garagendecke (2013)
Vereinsheim mit überdachtem Freisitz (2017)
Wohnanlage mit 8 Wohneinheiten (2018)
Holzhalle als KFZ-Aufbereitungsraum (2018)
Wohnhaus mit Physiotherapiepraxis (2018)
Stahlbeton-Lagerhalle mit Stahldach und Kranbahnen (2018)
Mehrfamilienwohnhaus (2018)
Motorenfabrik: Montagehalle mit Krananlagen (2018/19)
Baustatik Maurer
Wir sind Montag bis Donnerstag von 8:00 bis 17:00 Uhr, und Freitags von 8:00 bis 14:00 Uhr für Sie da. Auf Anfrage können auch Termine außerhalb unserer regulären Bürozeiten vereinbart werden. Für eine optimale Erreichbarkeit werden Anrufe gegebenenfalls in das Mobilfunknetz der deutschen Telekom umgeleitet. Falls wir dennoch telefonisch kurzfristig nicht erreichbar sind, dann rufen wir Sie gerne zurück. Herzlichen Dank für Ihr Interesse.
Angaben nach § 5, Abs.1 TMG: Baustatik Maurer - Ingenierbüro für Tragwerksplanung Dipl.-Ing. (FH) Sebastian Maurer Reutweg 1 94034 Passau Festnetz: (+49) 0851 75660454 E-Mail: Baustatik-Maurer T-Online.de USt-IdNr. DE305179888 Hinweise / Copyright: Copyright 2016-2019 Baustatik Maurer. Alle Inhalte dieser Website unterliegen dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Der Inhalt dieser Websites darf nicht zu kommerziellen Zwecken kopiert, verbreitet, verändert oder Dritten zugänglich gemacht werden. Sollten auf unserer Website Links zu anderen Seiten im Internet enthalten sein, dann gilt für die gelinkten Seiten folgendes: Wir möchten ausdrücklich betonen, dass wir keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten haben. Deshalb distanzieren wir uns ausdrücklich von den Inhalten aller von dieser Website aus gelinkten Seiten. Diese Erklärung gilt für alle in dieser Website aufgeführten Links und für alle Inhalte der Seiten, zu denen diese Links führen. Unsere Website wurde mit größtmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Trotzdem können wir für die Fehlerfreiheit der enthaltenen Informationen nicht garantieren.
Was kostet die Tragwerksplanung ? Die am häufigsten gestellte Frage lautet, was die Tragwerksplanung für ein Bauvorhaben kostet. Diese Frage kann jedoch mit einem verbindlichen Betrag in der Regel nicht exakt beantwortet werden, denn das Honorar für Architekten und Ingenieure ergibt sich nach der gesetzlichen Gebührenordnung HOAI, welche die Planungskosten indirekt anhand der Baukosten regelt. Da die Baukosten jedoch erst während der Planung ersichtlich werden und in einer der Entwurfsplanung des Objektes zugehörigen Kostenberechnung (siehe Anlage 10 HOAI) hinreichend genau zu ermitteln sind, kann die Frage vorab nur wie folgt beantwortet werden: Als Grundlage für die Finanzierungsüberlegungen des Bauherren erfolgt zunächst eine vorläufige Honorarermittlung, welcher die geschätzten Baukosten zugrunde gelegt werden. Bei nachgewiesenen Planungsleistungen kann dann auf Basis dieses vorläufigen Honorars eine Abschlagszahlung vereinbart werden. Sobald die Kostenberechnung der Kostengruppen 300 und 400 vorliegt, z.B. nach Einbezug der statischen Berechnung in die Objektplanung, oder spätestens bei abgeschlossener Rohbaumaßnahme, kann schließlich die Schlussrechnung erfolgen. Hierfür wird auf Grundlage der prüfbaren Kostenberechnung des Objektplaners das Honorar erneut ermittelt und die Differenz zur Abschlagszahlung wird erstattet. Das Honorar ist damit für alle im Wettbewerb stehende Planer nach Mindest- und Höchstsätzen gleich und für den Auftraggeber stets nachvollziehbar geregelt. Verlassen Sie sich hinsichtlich der Planungskosten daher einfach auf die für Architekten und Ingenieure gesetzlich verbindlich anzuwendende Gebührenordnung HOAI. Sie müssen nicht mehr bezahlen, als diese es vorsieht. Allerdings dürfen wir Ihnen auch keine Rabatte oder sonstige unbegründeten Preisnachlässe gewähren, welche zu einer Unterschreitung der Mindestsätze führen würden. Dies hätte ungültige Verträge zur Folge. Wir bitten daher um Verständnis, dass wir - sowie auch jedes andere Planungsbüro - keine freien und damit günstigeren Preise anbieten dürfen. Dies verstöße sowohl gegen die HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure), als auch gegen das UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) und kann strafrechtliche Folgen haben. Letzteres gilt sowohl für den Auftragnehmer als auch für den Auftraggeber, falls dem jeweiligen Berufsbild die Kenntniss der HOAI vorausgesetzt werden kann und ungültige Angebote bewußt gefordert, gestellt und akzeptiert werden. Kostenberechnung des Objektplaners als Grundlage fürs Angebot (noch) nicht erstellt ? In gängiger Praxis und insbesondere bei privaten Bauvorhaben, wird die vorläufige Honorarermittlung oft als verbindliches Angebot betrachtet. Sofern dem Planer keine genauere Kostenberechnung als jene der vorläufigen Honorarermittlung zugrunde gelegt werden kann, ist dies gemäß §6 Abs. 1 und Abs. 3 mit den Regeln der HOAI weitestgehend konform, sofern die zugrunde liegenden Baukosten in nachvollziehbarer Weise einem realistischen Verhältnis entsprechen. Gibt es Ausnahmen für freie Angebote ? Bei Baumaßnahmen mit relativ geringen bzw. sehr hohen anrechenbaren Kosten, welche demzufolge außerhalb den Tafelwerten der HOAI liegen, dürfen die Honorare frei vereinbart werden. Ansonsten sind freie Angebote nur gültig, wenn diese schriftlich vereinbart sind und im Rahmen der sich nach Kostenberechnung ergebenden Mindest- und Höchstsätze der Honorarordnung liegen. Ist dies nicht der Fall, dann sind die vertraglich festgelegten Honorare in der Regel ungültig und es gilt nach §7 Abs. 5 der Honorarordnung der Mindestsatz des Honorars. Was kostet die Tragwerksplanung ungefähr ? Auf Anfrage liefern wir Ihnen gerne eine vorläufige Honorarermittlung für die Tragwerksplanung Ihres Bauvorhabens. Senden Sie uns als Grundlage einfach Ihre aktuelle Objektplanung, wir ermitteln das voraussichtliche Honorar dann anhand der geschätzen Baukosten. Die Honorarermittlung kann aufgrund der Kostenschätzung eine Toleranz von ca. 30% aufweisen und darf verbindlich angewendet werden, falls eine Kostenberechnung für die Schlussrechnung nicht vorliegen sollte. Selbstverständlich können Sie uns für eine verbindliche Honorarermittlung auch die anrechenbaren Kosten oder Ihre Kostenberechnung zukommen lassen, falls diese bereits fachgerecht ermittelt sind. Diese Vorgehensweise wird z.B. vom öffentlichen Auftraggeber regelmäßig praktiziert. Falls Sie sich lediglich einen Eindruck der überschlägigen Planungskosten verschaffen wollen, dann finden Sie in unserem Downloadbereich hierfür einige Honorardiagramme , welche auf den Honorartafeln der HOAI-2013 basieren und bei Kenntnis des Bruttorauminhaltes leicht anwendbar sind. Die Genauigkeitstoleranz dieser Diagramme kann ca. 30% betragen.
Welche allgemeinen Vorschriften gelten für Honorarvereinbarungen ? Gemäß §7 HOAI-2013 gilt folgende Honorarvereinbarung: (1) Das Honorar richtet sich nach der schriftlichen Vereinbarung, die die Vertragsparteien bei Auftragserteilung im Rahmen der durch diese Verordnung festgesetzten Mindest- und Höchstsätze treffen. (2) Liegen die ermittelten anrechenbaren Kosten oder Flächen außerhalb der in den Honorartafeln dieser Verordnung festgelegten Honorarsätze, sind die Honorare frei vereinbar. (3) Die in dieser Verordnung festgesetzten Mindestsätze können durch schriftliche Vereinbarung in Ausnahmefällen unterschritten werden. (4) Die in dieser Verordnung festgesetzten Höchstsätze dürfen nur bei außergewöhnlichen oder ungewöhnlich lange dauernden Grundleistungen durch schriftliche Vereinbarung überschritten werden. Dabei bleiben Umstände, soweit sie bereits für die Einordnung in die Honorarzonen oder für die Einordnung in den Rahmen der Mindest- und Höchstsätze mitbestimmend gewesen sind, außer Betracht. (5) Sofern nicht bei Auftragserteilung etwas anderes schriftlich vereinbart worden ist, wird unwiderleglich vermutet, dass die jeweiligen Mindestsätze gemäß Absatz 1 vereinbart sind. (6) Für Planungsleistungen, die technisch-wirtschaftliche oder umweltverträgliche Lösungsmöglichkeiten nutzen und zu einer wesentlichen Kostensenkung ohne Verminderung des vertraglich festgelegten Standards führen, kann ein Erfolgshonorar schriftlich vereinbart werden. Das Erfolgshonorar kann bis zu 20 Prozent des vereinbarten Honorars betragen. Für den Fall, dass schriftlich festgelegte anrechenbare Kosten überschritten werden, kann ein Malus-Honorar in Höhe von bis zu 5 Prozent des Honorars schriftlich vereinbart werden. Wann dürfen die Mindestsätze unterschritten werden ? Die Honorarordnung ist ein öffentliches und verbindliches Preisrecht für Planungsleistungen im Bauwesen. Sie soll dem Planer ein auskömmliches Honorar und dem Bauherren die Qualität der Planung sichern. Der Wettbewerb soll dabei nicht auf Preisebene, sondern alleine in der Qualität der Leistung stattfinden. Die Verbindlichkeit der HOAI ergibt sich aus dem Gesetz zur Regelung von Ingenieur- und Architektenleistungen, womit die HOAI annähernd einen Gesetzescharakter aufweist. Es dürfen daher die darin enthaltenen Mindestsätze mit wenigen Ausnahmen grundsätzlich NICHT unterschritten werden! Ausnahmefälle: Gemäß §7 Abs. 3 dürfen die in der Verordnung festgesetzten Mindestsätze durch schriftliche Vereinbarung in Ausnahmefällen unterschritten werden. Genauere Angaben darüber, welche Ausnahmen davon betroffen sind, sind in der HOAI-2013 jedoch nicht erläutert. In gängiger Praxis können folgende Ausnahmefälle als üblich betrachtet werden: Wenn eine mehrfache Verwendung der Planung möglich ist, z.B. bei Bauwerken mit mehreren identischen Abschnitten (geregelt in §11 Abs. 3 HOAI-2013) Wenn einzelne Leistungsphasen nicht im vollen Umfang erbracht werden müssen (geregelt in §8 Abs. 2 HOAI-2013) Wenn zwischen den Vertragspartnern enge wirtschaftliche oder soziale Beziehungen vorliegen (Stammkundenrabatt bzw. „Freundschaftsdienst“) Aufgrund der Frage über die Gültigkeit von Verträgen, in denen der Mindestsatz unbegründet unterschritten wird, lässt sich über die rechtliche Wirksamkeit des zuletzt genannten Argumentes sinnieren! Die Übereinkunft erfolgt in diesem Fall wohl eher auf Vertrauensbasis. Fazit: Mit den Ausnahmen zur Unterschreitung des Mindestsatzes werden dem Planer legitime Mittel eingeräumt, um dem Auftraggeber einen Preisnachlass zu gewähren. Sollten vom Planer aufgrund einer im Angebot unbegründeten Unterschreitung später dennoch Nachforderungen in Höhe des Mindestsatzes gestellt werden, so müssen diese nicht zwingend beglichen werden. Dies gilt insbesonders dann, wenn der Auftraggeber keine Kenntnisse über die Honorarordnung haben kann und die Nachforderungen aufgrund des entgegengebrachten Vertrauens und der Widersprüchlichkeit des Planers nicht zumutbar sind (Stichwort „Treu und Glaube“ z.B. Urteil Az. 1 U 9/13 des OLG Naumburg vom 10.10.2013).
Auf welchen Normen basiert die Tragwerksplanung ? Für jede Tragwerksplanung sind technische Vorschriften einzuhalten, welche von den Normeninstituten der jeweiligen Länder festgelegt sind (DIN in Deutschland). Für Bauvorhaben innerhalb europäischer Staaten liegt ein für alle Länder gültiges Normenwerk zugrunde, welche als Eurocode-Normen (EN) bezeichnet werden. Diese sind zusätzlich durch Nationalanhänge (NA) der jeweiligen Länder ergänzt. Bei Anwendung der Normen führt die Planung unabhängig vom vom Ersteller und im Rahmen der Rechengenauigkeit stets zu ähnlichen Ergebnissen. Sie ist daher von jeder fachkundigen Person nachvollziehbar und prüffähig. Die Norm ist sozusagen ein Gesetz des Ingenieurs. Alternative Verfahren können jedoch angewendet werden, wenn die jeweilige Norm dies erlaubt oder keine expliziten Aussagen trifft. Übersicht der Normen für die Tragwerksplanung: Eurocode 0 (EC0): Grundlagen der Tragwerksplanung (EN 1990) Eurocode 1 (EC1): Einwirkungen auf Tragwerke (EN 1991) Eurocode 2 (EC2): Bemessung und Konstruktion von Stahlbeton- und Spannbetontragwerken (EN 1992) Eurocode 3 (EC3): Bemessung und Konstruktion von Stahlbauten (EN 1993) Eurocode 4 (EC4): Bemessung und Konstruktion von Verbundtragwerken aus Stahl und Beton (EN 1994) Eurocode 5 (EC5): Bemessung und Konstruktion von Holzbauten (EN 1995) Eurocode 6 (EC6): Bemessung und Konstruktion von Mauerwerksbauten (EN 1996) Eurocode 7 (EC7): Entwurf, Berechnung und Bemessung in der Geotechnik (EN 1997) Eurocode 8 (EC8): Auslegung von Bauwerken gegen Erdbeben (EN 1998) Eurocode 9 (EC9): Berechnung und Bemessung von Aluminiumkonstruktionen (EN 1999)

References: EuGH 
 § 5
 §6
 §7
 §7
 §7
 §11
 §8