Source: http://gav-service.ch/Contract.aspx?stellaNumber=320001&versionName=7
Timestamp: 2019-02-24 02:50:30+00:00

Document:
LGAV für das Schweizerische Schlosser-, Metallbau-, Landmaschinen-, Schmiede- und Stahlbaugewerbe - GAV-Service.ch
LGAV für das Schweizerische Schlosser-, Metallbau-, Landmaschinen-, Schmiede- und Stahlbaugewerbe
Gesamtarbeitsvertrag: ab 01.04.2018
Allgemeinverbindlicherklärung: 01.04.2018 - 30.06.2019
Metallbaugewerbe (Schlosser-, Metallbau-, Landmaschinen-, Schlosser-, Schmiede- und Stahlbaugewerbe)
15'256 (2018),
2'609 (2018)
Gilt für die gesamte Schweiz ausser Kt. BL und Branchenbereiche Schlosser-/Metallbau-/Stahlbaugewerbe in den Kt. VD, VS, GE
- Alle Arbeitgeber und Arbeitnehmenden der Branchen Metallbau-, Landtechnik-, Schmiede-, Schlosser- und Stahlbaugewerbe
- Die AVE-Bestimmungen gelten auch für Arbeitgeber mit Sitz in der Schweiz, aber ausserhalb des räumlichen Geltungsbereichs, und deren Arbeitnehmenden, wenn sie Arbeiten im räumlichen Geltungsgebiet ausführen - Verwandte Betriebszweige, die nicht einem andern GAV unterstehen oder von der Paritätischen Landeskommission ausgenommen sind
- Alle Mitglieder der Schweiz. Metall-Union, sofern sie nicht ausdrücklich von der Paritätischen Landeskommission vom Geltungsbereich ausgenommen sind - Arbeitgeber mit Anschlussvertrag
- Alle Arbeitnehmernden in Betrieben, die arbeitgeberseitig des GAV unterstellt sind
- Arbeitnehmende in den Bereichen Planung, Organisation, Technik, sofern sie Mitglieder eines GAV-unterzeichnenden ArbeitnehmerInnen-Verbands sind und nicht in einem Einzelvertrag andere Bestimmungen abgemacht wurden
- Einzelne Bestimmungen auch für Arbeitnehmende von Arbeitsvermittlungs- und Personalverleihfirmen
Nicht unterstelltes Personal:
a) Der Betriebsinhaber und seine Familienangehörigen gemäss Art. 4, Abs. 1 ArG;
b) Kader, denen Mitarbeitende unterstellt sind sowie weitere Mitarbeitende, welche aufgrund ihrer Stellung oder Verantwortung über weitreichende Entscheidungsbefugnisse im Betrieb haben oder auf Entscheide massgebend Einfluss nehmen können;
c) Arbeitnehmer, die überwiegend administrative Aufgaben wie Korrespondenz, Lohnwesen, Buchhaltung und Personalwesen haben;
d) Arbeitnehmer, die vorwiegend mit Planung, Projektierung, Kalkulation und Offerten beschäftigt sind;
e) Lernende (siehe Anhang 7). Für Lernende gelten ab Lehr beginn 2014 folgende Artikel des LGAV: Art. 24 Arbeitszeit, Art. 30 Feiertage und Art. 33 Absenzen. Die monatliche Lehrlingsentschädigung wird dreizehnmal ausbezahlt.
Die Allgemeinverbindlicherklärung wird für die ganze Schweiz ausgesprochen, mit Ausnahme der Kantone Basel-Landschaft und Basel-Stadt und der Schlosser-, Metallbau- und Stahlbaugewerbe in den Kantonen Waadt, Wallis und Genf.
Die allgemeinverbindlich erklärten Bestimmungen des GAV gelten unmittelbar für alle Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Betrieben bis zu höchstens 70 der Allgemeinverbindlicherklärung unterstellten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern der folgenden Gewerbe:
a. Metallbaugewerbe; dieses umfasst die Verarbeitung von Blech und Metall zur Herstellung, Montage Reparatur und Service folgender Produkte: Türen, Tore, Brandschutzeinrichtungen, Fenster, Fassaden, Sonnen- und Wetterschutzsysteme, Rollladen, Storen, Metallmöbel, Ladeneinrichtungen, Tanks, Behälter, Apparate, Bühnen, Metallbaufertigteile, sicherheitstechnische Systeme, Zäune, Schweissprodukte, Metallbauprodukte für den Tiefbau;
b. Landtechnikgewerbe: dieses umfasst Bau, Reparatur und Service von Land-, Kommunal- und Hofmaschinen, Motorgeräte für die Landpflege un Gartenpflege, Bau, Reparatur und Service von Einrichtungen für Tierhaltung sowie Milchgewinnung und -verwertung, Stalleinrichtungen; Betriebe die land- und/oder forstwirtschaftliche Lohnarbeiten erledigen, insofern sie Reparaturen für Dritte ausfürhren.
c. Schmiedegewerbe; dieses umfasst Schmieden, Huf- und Fahrzeugschmieden sowie Kunstschmieden;
d. Schlossergewerbe;
e. Stahlbaugewerbe.
a. Betriebe des Heizungs-, Klima-, Lüftungs-, Spenglerei- und Sanitärinstallationsgewerbes;
b. diejenigen Betriebe der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie, die Mitglied des Arbeitgeberverbandes der Schweizerischen Maschinenindustrie (ASM) sind;
c. Betriebe, die nicht dem Landtechnikbereich gemäss Artikel 2 Absatz 2 Buchstabe b zuzuordnen sind, und die vorwiegend im mechanischtechnischen und elektrotechnisch-elektronischen Bereich tätig sind und mehrheitlich Geräte und Apparate von hoher Komplexität herstellen.
a. Kader, denen Mitarbeitende unterstellt sind sowie weitere Mitarbeitende, welche aufgrund ihrer Stellung oder Verantwortung weitreichende Entscheidungsbefugnisse im Betrieb haben oder auf Entscheide massgebend Einfluss nehmen können
b. Arbeitnehmer, die überwiegend administrative Aufgaben wie Korrespondenz, Lohnwesen, Buchhaltung und Personaiwesen wahrnehmen
c. Arbeitnehmer, die vorwiegend mit Planung, Projektierung, Kalkulation und Offerten beschäfligt sind
d. Familienangehörige des Arbeitsgebers
e. Lernende ab Lehrbeginn 2014. Für diese gelten folgende Artikel des LGAV: Artikel 24 Arbeitszeit, Artikel 30 Feiertage und Artikel 33 Absenzen. Die monatliche Lehrlingsentschädigung wird dreizehnmal ausbezahlt.
Die allgemeinverbindlich erklärten Bestimmungen des GAV über die Arbeits- und Lohnbedingungen im Sinne von Artikel 2 Absatz 1 des Bundesgesetzes über die in die Schweiz entsandten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Artikel 1 und 2 der dazugehörigen Verordnung gelten auch für Arbeitgeber mit Sitz in der Schweiz, aber ausserhalb des räumlichen Geltungsbereichs nach Absatz 1, sowie ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, sofern sie in diesem Geltungsbereich Arbeiten ausführen. Bezüglich der Kontrolle über die Einhaltung dieser GAVBestimmungen sind die paritätischen Kommissionen des GAV zuständig.
Erfolgt keine Kündigung durch eine der Vertragsparteien, so läuft der LGAV jeweils 1 Jahr weiter.
Bei einer Verlängerung des LGAV kann eine Kündigung des verlängerten LGAV mit einer Kündigungsfrist von 6 Monaten erstmals auf den 31.12.2019 erfolgen.
Artikel 8.4 und 18.5
Paritätische Landeskommission im Metallgewerbe (PLKM)
044 285 77 06
www.plkm.ch
Minimallöhne ab 1.1.2014 (per 1.7.2014 allgemeinverbindlich erklärt):
Mitarbeiterkategorie pro Berufs-/Branchenerfahrung (1)(2)
MetallbauerIn EFZ (Metallbau/Schmiedearbeiten/Stahlbau)(1):
1. und 2. Jahr CHF 23.55 CHF 4'100.-- CHF 53'300.--
3. und 4. Jahr CHF 24.60 CHF 4'280.-- CHF 55'640.--
5. und 6. Jahr CHF 25.65 CHF 4'460.-- CHF 57'980.--
7. und 8. Jahr CHF 26.65 CHF 4'640.-- CHF 60'320.--
9. und 10. Jahr CHF 27.70 CHF 4'820.-- CHF 62'660.--
ab dem 11. Jahr CHF 28.75 CHF 5'000.-- CHF 65'000.--
HufschmiedIn/LandmaschinenmechanikerIn EFZ/MotorgerätemechanikerIn EFZ(1):
1. und 2. Jahr CHF 22.45 CHF 4'100.-- CHF 53'300.--
3. und 4. Jahr CHF 23.45 CHF 4'280.-- CHF 55'640.--
5. und 6. Jahr CHF 24.45 CHF 4'460.-- CHF 57'980.--
7. und 8. Jahr CHF 25.40 CHF 4'640.-- CHF 60'320.--
9. und 10. Jahr CHF 26.40 CHF 4'820.-- CHF 62'660.--
ab dem 11. Jahr CHF 27.40 CHF 5'000.-- CHF 65'000.--
Angelernte im Fachbereich (Metallbau/Schmiedearbeiten/Stahlbau)(2):
1. und 2. Jahr CHF 20.40 CHF 3'550.-- CHF 46'150.--
3. und 4. Jahr CHF 21.25 CHF 3'700.-- CHF 48'100.--
5. und 6. Jahr CHF 22.10 CHF 3'850.-- CHF 50'050.--
7. und 8. Jahr CHF 23.-- CHF 4'000.-- CHF 52'000.--
ab dem 9. Jahr CHF 23.85 CHF 4'150.-- CHF 53'950.--
Angelernte im Fachbereich (Hufschmied/Landmaschinenmechanik/Motorgerätemechanik)(2):
1. und 2. Jahr CHF 19.45 CHF 3'550.-- CHF 46'150.--
3. und 4. Jahr CHF 20.25 CHF 3'700.-- CHF 48'100.--
5. und 6. Jahr CHF 21.10 CHF 3'850.-- CHF 50'050.--
7. und 8. Jahr CHF 21.90 CHF 4'000.-- CHF 52'000.--
ab dem 9. Jahr CHF 22.75 CHF 4'150.-- CHF 53'950.--
MetallbaupraktikerIn EBA(1):
1. und 2. Jahr CHF 20.70 CHF 3'600.-- CHF 46'800.--
3. und 4. Jahr CHF 21.55 CHF 3'750.-- CHF 48'750.--
5. und 6. Jahr CHF 22.40 CHF 3'900.-- CHF 50'700.--
7. und 8. Jahr CHF 23.25 CHF 4'050.-- CHF 52'650.--
ab dem 9. Jahr CHF 24.15 CHF 4'200.-- CHF 54'600.--
(1) Die Berufs- und Branchenerfahrung gilt ab dem 1.1. des darauffolgenden Jahres, in welchem die berufliche Grundbildung abgeschlossen wurde oder (2) in welchem der Arbeitnehmende das 20. Altersjahr erfüllt.
Artikel 37; Anhang 10; Vereinbarung per 1.1.15
Arbeitnehmerkategorien:
a) Metallbauer/in EFZ (Metallbau,Schmiedearbeiten,Stahlbau)
b) Landmaschinenmechaniker/in EFZ, Hufschmied/in EFZ, Motorgerätemechaniker/in EFZ
c) Metallbaupraktiker/in EBA
d) Angelernte im Fachbereich: Erledigung von Arbeiten, die sich wiederholen, sachgemässe Ausführung einfacher Vorgänge unter notwendiger Anleitung
Artikel 37.6
Für alle GAV-unterstellten Arbeitnehmer, bis zu einem Monatslohn von CHF 6'500.--: Generelle Lohnanpassung von 0.6% pro Monat. Der verbleibende Saldo von 0.4% wird individuell, leistungs- und funktionsbezogen verteilt.
Arbeitgeber, die seit dem 1. Januar 2018 ihren Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen eine allgemeine Lohnerhöhung gewährt haben, können diese an die Lohnerhöhung nach Anhang 10 des Gesamtarbeitsvertrages anrechnen.
Jährliche Lohnverhandlungen.
Artikel 37.2 und 39; Vereinbarung per 1.1.15; Vereinbarung 1.1.18
Artikel 46.2
Normale Überstunden (innerhalb der Jahresarbeitszeit bzw. gemäss Arbeitsgesetz: 06.00-23.00 Uhr)): Kompensation in Freizeit gleicher Dauer innerhalb des folgenden Kalenderjahres.
100 Std/Jahr können ohne Zuschlag ausbezahlt werden. Darüber hinausgehende Überstunden, die auch im Folgejahr nicht kompensiert weden können, sind mit einem Zuschlag von 25% auszuzahlen.
Artikel 40; Überstundenregelung für Temporärbeschäftigte
Für die Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit werden wie folgt Lohnzuschläge ausgerichtet:
Sonn- und Feiertage 00h00-24h00 100%
Ausstellungen/Messen an Sonntagen 00h00-24h00 50%
Nachtarbeit von weniger als 25 Nächten pro Kalenderjahr 23h00-06h00 50%
Bei dauernder oder regelmässig wiederkehrender Nachtarbeit von 25 und mehr Nächten pro Kalenderjahr erhalten die Arbeitnehmenden einen Zeitzuschlag von 10 % der tatsächlichen geleisteten Nachtarbeit.
Artikel 41.1 und 41.4
Zur Aufrechterhaltung des Reparaturservices kann der Arbeitnehmer zum Pikettdienst verpflichtet werden.
Bereitschafts- oder Pikettdienst gilt als Arbeitszeit falls der/die Arbeitnehmende sich innerhalb des Betriebes auf Abruf bereithalten muss.
Nicht als Arbeitszeit gilt der Bereitschaftsdienst, bei dem der Arbeitnehmer ausserhalb des Betriebes auf Abruf zur Verfügung des Arbeitgebers steht. Wird der Arbeitnehmer hingegen zur Arbeit herangezogen, gilt dies als Arbeitsaufwand. Ebenfalls gilt als Arbeitszeit in Ausnahme zu Art. 25.1 LGAV die Wegzeit vom Wohnort des Arbeitnehmers zur Betriebsstätte.
An Sonn- und Feiertagen sowie nachts: Zuschläge gemäss Arbeitsgesetz
Artikel 21.9; Anhang 13
Mittagszulage für auswärtige Arbeit ('auswärtig' = >15km von Werkstatt entfernt) CHF 15.--
Auto CHF -.60/km
Motorrad >125 cm3 Hubraum CHF -.35/km
Motorrad <125 cm3 Hubraum CHF -.30/km
Durch Ergänzungsverträge können für besondere Arbeiten (Schmutz, Geruch, Gefahr, Kälte usw.) Zulagen festgesetzt werden.
Täglich (Std)
Wöchentlich (Std)
Monatlich (Std)
Jährlich (Std)
Metallbaugewerbe, Schmiedegewerbe. Schlossergewerbe und Stahlbaugewerbe 8 40 174 2'086
Landtechnikgewerbe, Hufschmiede 8.4 42 182.5 2'190
Anzahl Ferientage:
Ab vollendetem 20. Altersjahr 22 22 23 23 23 24
Ab vollendetem 50. Altersjahr 25 25 25 25 25 25
Ab vollendetem 60. Altersjahr 30 30 30 30 30 30
Für jugendliche Arbeitnehmer bis zum vollendeten 20. Altersjahr beträgt die Feriendauer 5 Wochen.
Geburt eines Kindes 3 Tage
Todesfall des Ehegatten, eines Kindes oder von Eltern 3 Tage
Todesfall von Grosseltern, Schwiegereltern, Schwiegersohn oder -tochter oder eine Geschwister (sofern sie in Hausgemeinschaft gelebt haben) 3 Tage
Todesfall von Grosseltern, Schwiegereltern, Schwiegersohn oder -tochter oder eine Geschwister (sofern sie nicht in Hausgemeinschaft gelebt haben) 1 Tag
Militär: Ausmusterung oder Orientierung RS 1 Tag
Gründung/Umzug des eigenen Haushaltes, ohne Arbeitgeberwechsel und höchstens 1x/Jahr 1 Tag
Pflege kranker Familienangehöriger bis 3 Tage
Vergütet werden acht kantonale Feiertage im Jahr und der 1. August.
Die für zusätzliche Feiertage ausfallenden Stunden kann der Arbeitgeber vor- oder nachholen lassen. Sie werden mit dem normalen Stundenlohn entschädigt.
Allgemein: bis 3 Tage/Jahr
Weiterbildung für ExpertInnen: zusätzlich 2 Tage/Jahr
Artikel 22.1 und 23.1
80% des Lohns während 720 Tagen innerhalb von 900 aufeinanderfolgenden Tagen.
Artikel 48 - 53
Militär-, Zivil-, Zivilschutzdienstdienst:
- Bis zu 4 Wochen/Kalenderjahr 100%
- Darüber hinaus gehende Zeit, für alle Dienstleistenden 80%
- Durchdiener, während 300 Tagen, sofern nach dem Dienst noch mind. 6 Monate beim gleichen Arbeitgeber angestellt 80%
Artikel 54.2
Gleitender Ruhestand ab 58. Altersjahr möglich.
Arbeitnehmende/r CHF 20.--/Monat
Arbeitgeber CHF 20.--/Monat für jede/n dem GAV unterstehende/n Arbeitnehmende/n
Grundsatz: Arbeitgeber und Arbeitnehmende arbeiten in Bezug auf Arbeitssicherheit und Gesundheitschutz zusammen.
Gesundheitsvorsorge und Unfallverhütung, Pflichten des Arbeitgebers:
- Treffen nötiger Massnahmen zum Schutze von Leben und Gesundheit der Arbeitnehmenden
- Zweckmässiges Gestalten der Arbeitsabläufe
- Informieren der Arbeitnehmenden
Gesundheitsvorsorge und Unfallverhütung, Pflichten der Arbeitgebenden:
- Unterstützen des Arbeitgebers
- Anwendung der Sicherheits- und Gesundheitseinrichtungen
Artikel 20.3 und 21.5
Lernende ab Lehrbeginn 2014. Für diese gelten folgende Artikel des LGAV: Artikel 24 Arbeitszeit, Artikel 30 Feiertage und Artikel 33 Absenzen. Die monatliche Lehrlingsentschädigung wird 13-mal ausbezahlt.
Löhne für Lernende - Empfehlung SMU 2014
Alle 4-jährigen SMU-Ausbildungen:
- 1. Jahr: CHF 600.--
- 2. Jahr: CHF 800.--
- 3. Jahr: CHF 1'050.--
- 4. Jahr: CHF 1'300.--
Zusatzlehre:
- 1. Jahr Zusatzlehre: CHF 1'200.-- bis 1'400.--
- 2. Jahr Zusatzlehre: CHF 1'500.-- bis 1'700.--
- 3. Jahr Zusatzlehre: CHF 1'800.-- bis 2'000.--
Grundausbildung mit Attest:
- 1. Jahr: CHF 500.--
- 2. Jahr: CHF 700.--
- Jugendurlaub (unter 30 Jahre, für freiwillige Jugendarbeit, ohne Lohnanspruch: 5 zusätzliche Ferientage.
Artikel 3.4 und 28.3; Anhang 7; Löhne für Lernende - Empfehlung SMU 2014; OR 329a+e
2. bis und mit dem 9. Dienstjahr 2 Monate
Artikel 60 und 61
a) weil der Arbeitnehmer einem Arbeitnehmerverband angehört oder nicht angehört oder weil er eine gewerkschaftliche, rechtmässige Tätigkeit ausübt;
b) während der Arbeitnehmer gewählter Arbeitnehmervertreter in einer betrieblichen oder in einer dem Unternehmen angeschlossenen Einrichtung ist und der Arbeitgeber nicht beweisen kann, dass er einen begründeten Anlass zur Kündigung hatte.
Artikel 62.2
Die Paritätischen Berufskommissionen (PBK) haben insbesondere die Aufgaben:
a) Pflege der Zusammenarbeit der Vertragsparteien;
b) in Einzelfällen und gemässWeisungen der PLKM
: Rechnungsstellung (d.h. Einzug, Verwaltung, Mahnung und Betreibung) der Berufs- und Vollzugskostenbeiträge;
c) bei Bedarf die Organisation gemeinsamer Veranstaltungen;
d) Behandlung von Fragen, die ihr von
– den Vertragsparteien
– den Sektionen
– der PLKM vorgelegt werden;
e) Durchführung von Lohnbuch- und Baustellenkontrollen inkl. Kontrollbericht gemäss Weisungen der PLKM;
f) den LGAV-Vollzug gemäss Weisungen der PLKM sicherzustellen;
g) Aussprechen von Kontrollkosten, Verfahrenskosten, Nachforderungen
und Konventionalstrafen;
h) in Einzelfällen Entscheid betreffend Nichteinhaltung des Mindestlohnes gemäss Art. 37.4 und 37.5 LGAV und Weisung der PLKM gemäss Art. 11.5h LGAV;
i) Förderung der beruflichen Weiterbildung;
j) Umsetzung von Massnahmen im Bereich von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz;
k) im Übrigen gilt sinngemäss für die PBK das Reglement der PLKM.
Besteht in einem Kanton oder einer Region keine PBK, so übernimmt die PLKM die Aufgaben der PBK.
Die Paritätische Landeskommission im Metallgewerbe (PLKM) befasst sich mit:
a) der Zusammenarbeit der Vertragsparteien;
b) der Durchführung und dem Vollzug dieses LGAV;
c) dem Erlass sämtlicher für den Vollzug des LGAV notwendigen Massnahmen. Die PLKM kann diese Aufgaben an die PBK (Art. 10 LGAV) delegieren;
d) den organisatorischen und administrativen Weisungen z.Hd. der PBK betreffend Rechnungsstellung der Berufs- und Vollzugskostenbeiträge;
e) der Wahl der Inkassostellen sowie
Rechnungsstellung (d.h. Einzug, Verwaltung, Mahnung und Betreibung) für die Berufsund Vollzugskostenbeiträge;
f) Lohnverhandlungen gemäss Art.39 LGAV;
g) LGAV-Verhandlungen;
h) in Einzelfällen dem Entscheid betr. Nichteinhaltung des Mindestlohnes gemäss Art.37.4 und 37.5 LGAV (Delegation an PLKM-Ausschuss);
i) der Beurteilung über die Vertragsunterstellung eines Arbeitgebers (Delegation an PLKM-Ausschuss);
j) dem Aussprechen und Inkasso von Kontrollkosten, Verfahrenskosten, Nachforderungen und Konventionalstrafen (Delegation an PLKM-Ausschuss);
k) der Beurteilung und dem Entscheid über Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten zwischen den Vertragsparteien bzw. deren Sektionen bezüglich der Anwendung und Interpretation von Bestimmungen dieses LGAV oder seiner integrierenden Anhänge;
l) der Förderung der beruflichen Weiterbildung;
m) der Umsetzung von Massnahmen im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz;
n) Anträgen betreffend Anpassung des LGAV gemäss Art.15.1 LGAV durch die Vertragsparteien während der Vertragsdauer dieses LGAV;
o) den von den PBK zur Beurteilung unterbreiteten Fragen, sofern diese
– den betrieblichen Rahmen übersteigen,
– die Auslegung des LGAV betreffen,
– von allgemeinem Interesse sind;
p) Fragen und Aufgaben, welche an die PLKM herangetragen werden;
q) der administrativen Unterstützung des Berufsbildungsfonds der Schweiz. Metall-Union.
r) Beurteilung und Entscheid betreffend Abweichung von gesamtarbeitsvertraglichen Bestimmungen (Delegation an PLKM-Ausschuss).
Artikel 10.2 und 11.5
Zusätzlich zu den 3 Tagen Bildungsurlaub 2 Tage für Mitarbeitende in nebenamtlichen Funktionen in einem vertragsbeteiligten Arbeitnehmerverband bzw. für die Teilnahme an Branchen-Delegiertenversammlungen der vertragsbeteiligten Arbeitnehmerverbände
Im betrieblichen Bereich haben die Arbeitnehmer oder – wo vorhanden – die Arbeitnehmervertretungen Anspruch auf die Informations- und Mitspracherechte gemäss den Art.9 und 10 des Mitwirkungsgesetzes. Der Arbeitgeber fördert darüber hinaus die Mitwirkung der Arbeitnehmer im Sinne der Empfehlungen von Anhang 4 LGAV. Für die Bestellung einer allfälligen Arbeitnehmervertretung sind die Art.3, 5 und 6 der Bestimmungen des Mitwirkungsgesetzes massgebend.
Artikel 14.1; Anhang 4
Spezielle Richtlinien mit Beschrieb des Instanzenweges und Auflistung von in Betracht kommenden Massnahmen (Aufhebung regelmässig geleisteter Überstunden, Reduktion der wöchentlichen Arbeitszeit, längere Betriebsschliessungen, Erstellung von Sozialplänen und Unterstützung bei Stellensuche, Entlassungen von Arbeitnehmenden unter Berücksichtigung verschiedener Kriterien)
Anhang 6 (Richtlinien über Massnahmen bei Kurzarbeit, struktureller oder technologischer Arbeitslosigkeit und bei Betriebsschliessungen)
Zwischen Vertragsparteien:
Stufe 1 Paritätische Landeskommission
Stufe 2 Schiedsgericht
Zwischen Sektionen/Regionen der Vertragsparteien (im Rahmen der Ergänzungsverträge) und innerhalb des Betriebs:
Deckung von Konventionalstrafen, Kontroll- und Verfahrenskosten und Bezahlung des Vollzugskostenbeitrages gemäss Artikel 19 LGAV.
Einstellung der Tätigkeit im Metallgewerbe (Geltungsbereich der AVE) definitiv (rechtlich und faktisch) oder bei Entsendebetrieben Entsendebetrieb frühestens 6 Monate nach Vollendung des Werkvertrages. Freigabe, sofern alle Voraussetzungen erfüllt (z.B. keine offenen Vollzugskostenbeiträge oder pendenten Verfahren).
Anhang 15: Artikel 1, 2, 4 und 7
» Paritätische Landeskommission im Metallgewerbe (PLKM)
» LGAV für das Schweizerische Schlosser-, Metallbau-, Landmaschinen-, Schmiede- und Stahlbaugewerbe 2014 (1478 KB, PDF)
» Lohnanpassung 2015 Metallgewerbe Schweiz (195 KB, PDF)
» Lohnanpassung 2018 Metallgewerbe Schweiz (108 KB, PDF)
» Herstellung von Metallerzeugnissen
» Metallerzeugung und -bearbeitung
» Sonstiger Fahrzeugbau

References: Art. 4
 Art. 24
 Art. 30
 Art. 33
 Art. 25
 Art. 37
 Art. 11
 Art.39
 Art.37
 Art.15
 Art.9
 Art.3