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Timestamp: 2019-06-19 14:46:20+00:00

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33. und 34. Münsterischer Versicherungstag: 21.11.2015 und 19.11.2016 in Münster. Veröffentlichungen der Münsterischen Forschungsstelle für Versicherungswesen an der Westfälischen Wilhelms- Universität zu Münster mit Unterstützung des Vereins zur Förderung der Münsterischen Forschungsstelle für Versicherungswesen e. V, Band 137, Verlag Versicherungswirtschaft, Karlsruhe, 2017, 202 Seiten. ISBN 978-3-89952-982-1 Der diesjährige Tagungsband fasst die Wortbeiträge zum 33. Münsterischen Versicherungstag vom 21. November 2015 und zum 34. Münsterischen Versicherungstag vom 19. November 2016 zusammen. Wie bereits in den Vorjahren nahmen im Rahmen der Veranstaltungen Referenten aus Wissenschaft, Rechtsprechung, Anwaltschaft, Versicherungsaufsicht und Versicherungswirtschaft zu aktuellen Fragestellungen des Versicherungsrechts Stellung. Mit diesem Werk liegen ihre Reden nunmehr in wissenschaftlich aufbereiteter Form vor. So befasst sich Martin Stadler mit Technik, Haftung und Versicherung autonom gesteuerter Kraftfahrzeuge. Er trägt damit aufschlussreich zu der weiterhin anhaltenden Debatte über die rechtlichen Probleme autonomen Fahrens bei. Roland Rixecker führt jüngere Beispiele der Rechtsprechungspraxis zur Berufsunfähigkeitsversicherung auf und behandelt aktuelle Rechtsfragen dieses praktisch bedeutsamen Versicherungszweigs. Ursula Lipowski gibt einen Ausblick auf das prinzipienbasierte Aufsichtsrecht der Solvency II-Richtlinie. Insbesondere beleuchtet sie das damit einhergehende, von hoher Regelungsdichte geprägte und in der Rechtsanwendung komplexe, Zusammenspiel aus europarechtlichen und nationalen Regeln. Oliver Sieg analysiert den Themenbereich Organhaftung und D&O-Versicherung. Insbesondere setzt er sich, auf Grundlage der einschlägigen höchstrichterlichen Rechtsprechung, mit dem Direktanspruch des Geschädigten gegen den Versicherer nach Abtretung des Freistellungsanspruchs auseinander. Peter Reiff analysiert kritisch den nationalen Gesetzgebungsprozess zur IDD-Richtlinie und plädiert in diesem Zusammenhang für „Augenmaß“ in der Richtlinienumsetzung. Felix Hufeld gibt einen Einblick das Präventionssystem der Aufsichtsbehörden zur Verhütung systemischer Risiken auf dem Versicherungssektor. Dabei legt er seinen Schwerpunkt auf die Maßnahmen zur verstärkten globalen Koordinierung der nationalen und supranationalen Finanzmarktaufsichtsbehörden. Schließlich analysiert Martin Lehmann ausgewählte Entscheidungen zur PKV und zeigt so die wesentlichen Argumentationslinien des Senats im Recht der Krankenversicherung auf.
Andelfinger, Volker P. et al. (Hrsg.): Industrie 4.0: wie cyber-physische Systeme die Arbeitswelt verändern. Springer Gabler, Wiesbaden, 2017, IX und 271 Seiten. ISBN 978-3-658-15556-8 Dieses praxisorientierte Fachbuch informiert eingehend über die Entwicklung der Industrie 4.0. Die faszinierenden technologischen Möglichkeiten und die komplette Verzahnung von Produktions- und Logistikprozessen erscheinen als eine große wirtschaftliche Chance und bergen dennoch auch Risiken. Wie definiert man Industrie 4.0? Welche Folgen hat die Digitalisierung unseres Arbeits- und Privatlebens? Geht mit Industrie 4.0 eine erhöhte Arbeitslosigkeit einher und wie verändert sich die Qualität unserer Arbeitsplätze? Die Autoren beantworten diese Fragen und beschreiben dabei die Entwicklung der Industrie 4.0 im historischen Kontext bis zum heutigen Stand. Den Lesern wird ein Ausblick auf spannende zukünftige Entwicklungen geboten. Neben technischen Aspekten werden auch Themen der IT-Sicherheit, des Datenschutzes und der Privatsphäre beleuchtet. Ein großer Teil des Buches widmet sich gesellschaftlichen Themen, denn Industrie 4.0 wird die Arbeits- und Lebenswelten der Menschen gravierend verändern. Ein hilfreicher und äußerst informativer Beitrag für ein besseres Verständnis von Industrie 4. 0 sowie den damit verbundenen Potenzialen und Risiken, der gleichzeitig wertvolle Tipps für eine gute Vorbereitung auf die durch Industrie 4.0 hervorgerufenen Veränderungen liefert.
Biaggi, Raffaella et al.: Haftpflicht- und Privatversicherungsrecht. Stämpfli, Bern, 2017. VII und 61 Seiten. ISBN 978-3-7272-8180-8 Im Bereich der Rechtsetzung werden bereits beschlossene Änderungen sowie Rechtsetzungsprojekte dargelegt. Im Teil über die Rechtsprechung wird insbesondere eine Darstellung der wichtigsten amtlich und nicht amtlich publizierten Bundesgerichtsentscheidungen geboten. Und bezüglich der Literatur wird nicht nur umfassend auf Neuerscheinungen hingewiesen, sondern es werden von ausgewählten Publikationen auch deren Hauptaussagen zusammengefasst.
Böck, Josef G.: Trusted Advisor in Marketing und Vertrieb: Grundlagen und praktische Anwendung in ausgewählten Branchen. Springer Gabler, Wiesbaden, 2017, XI und 257 Seiten. ISBN 978-3-658-15782-1 Dieses Buch beschreibt, wie vertrauensvoll beratende Experten - Trusted Advisors - die Marketing- und Vertriebsstrategien in Organisationen wirkungsvoll unterstützen und damit erfolgreicher machen können. Unternehmer, Marketingmanager, Vertriebsverantwortliche, Vertriebsmitarbeiter und Selbstständige erfahren, welche Beziehung sich zu ihren Kunden entwickelt, wenn sie sich als gewissenhafte und glaubwürdige Berater positionieren. Der Ehrgeiz, den Kunden in komplexen Entscheidungssituationen immer wieder zur besten Wahl aus den zur Verfügung stehenden Optionen zu verhelfen, öffnet dem Vertrieb neue Türen. Am Beispiel von Rechts- und Steuerberatern, IT-Spezialisten, Finanz- und Bankberatern sowie Versicherungsvermittlern werden individuelle Voraussetzungen beschrieben, konkrete Vorschläge für die Implementierung des Konzepts gemacht und die Umsetzung durch eine Toolbox praktisch unterstützt.
Brunner, Maximilian: Die freie Anwaltswahl in der Rechtsschutzversicherung. Verlag Österreich, Wien, 2017, XVI und 242 Seiten. Zugl.: Wien, Univ., Diss., 2016 (bearb. Fassung). ISBN 978-3-7046-7619-1 Wie akquiriert ein Rechtsanwalt rechtsschutzversicherte Mandate - wird er vom Versicherungsnehmer ausgewählt oder kürt ihn der Versicherer? Diese Frage begleitet die Rechtsschutzversicherung nicht nur schon seit ihren Anfängen, sie ist vielmehr gerade heute aktuell. Der Normgeber regelt das - heiß diskutierte - Problem dahingehend, dass er dem Versicherungsnehmer für gewisse Fälle zwingend die Möglichkeit einräumt, seinen Rechtsanwalt selbst auszuwählen ("freie Anwaltswahl"). Welche gesetzgeberische Wertung dieser Regelung zugrunde liegt, beschreibt dieses Buch. Dabei wird besonderes Augenmerk auch auf die europarechtliche Herkunft der zwingenden freien Anwaltswahl gelegt. Im Anschluss an diese Herausarbeitung der Grundlagen werden konkrete, praktische Fragestellungen, die die Regelung der freien Anwaltswahl aktuell aufwirft, untersucht und beantwortet.
Bühren, Hubert W. von (Hrsg.): Handbuch Versicherungsrecht. 7. Auflage. Deutscher Anwaltverlag, Bonn, 2017, XVI und 2648 Seiten. ISBN 978-3-8240-1472-9 Das eingeführte Handbuch stellt die Grundlagen des Versicherungsrechts dar, informiert zuverlässig über relevante Gesetzgebung und Rechtsprechung und bildet aktuelle Entwicklungen der (Muster-)AVB ab. Nach einer einleitenden, systematischen Darstellung der vertragsrechtlichen Grundlagen für sämtliche Versicherungsarten erläutern die erfahrenen Autoren umfassend 24 in der Praxis wichtige Versicherungszweige. Beispielsweise zur Kfz-Versicherung, Hausratversicherung, Wohngebäudeversicherung, über Allgemeine Haftpflichtversicherung und Produkthaftpflichtversicherung bis hin zu Umwelthaftpflicht-Versicherung, Umweltschadensversicherung und D&O-Versicherung. Der bewährte Ratgeber bietet zu allen Spezialgebieten des Privatversicherungsrechts die Grundlagen und notwendigen Arbeitshilfen für eine kompetente versicherungsrechtliche Mandatsbearbeitung. Berücksichtigung finden hierbei die aktuellen Entwicklungen in der Gesetzgebung und Rechtsprechung, z.B. zur Lebensversicherungsreform, zum Widerrufsrecht und zur Rückabwicklung von Lebens- und Rentenversicherungsverträgen. Die jeweiligen Ausführungen werden durch zugehörige Versicherungsbedingungen, Checklisten und Musterklagen vervollständigt. Diese sind erstmals auch auf der beigefügten CD-ROM zu finden und lassen sich so direkt in die praktische Mandatsbearbeitung integrieren.
Doetsch, Peter A.; Lenz, Arne E.: Versorgungszusagen an Gesellschafter-Geschäftsführer und -Vorstände: Steuerliche Anerkennung - Insolvenzsicherung - Gestaltung – Mustertexte. 10. Auflage, Verlag Versicherungswirtschaft, Karlsruhe, 2017, XVII und 342 Seiten. ISBN 978-3-89952-958-6 Mit der 10. Auflage des Fachbuchs von Peter A. Doetsch und Arne E. Lenz zur Gesellschafter-Geschäftsführerversorgung wurde dieses Standardwerk in allen Teilen überarbeitet, in manchen Teilen grundlegend. Neben der Einarbeitung der neuesten Rechtsprechung des BFH, BGH und EuGH und neuer BMF-Schreiben sowie neuer Fachliteratur wurden inhaltlich u.a. die arbeitsrechtlichen Gestaltungshinweise, die Praxishinweise zum für die Bilanzierung maßgebenden Pensionsalter bei der Bewertung von Versorgungszusagen, die Anforderung an eine Probezeit (insbesondere beim Sonderfall Entgeltumwandlung), die steuerliche Behandlung von Kapitalleistungen, die Behandlung von Pensionsfondszusagen beim Geschäftsführer/Vorstand, die steuerliche Behandlung von Abfindungen und Zusagereduzierungen, das Kapitel zu Wertkontenvereinbarungen für beteiligte Organpersonen und schließlich der Versorgungsausgleich bei solchen Personen neu bearbeitet. Eingearbeitet wurden auch die Änderungen durch die EU-Mobilitätsrichtlinie. Schließlich wurde auch das Stichwortverzeichnis deutlich erweitert. Das Fachbuch behandelt neben den in der Praxis dominanten Direktzusagen auch Unterstützungskassenzusagen, Direktversicherung, Pensionskasse und Pensionsfonds. Wichtige praxisrelevante Fragestellungen wie Abfindung, Verzicht, Übertragung von Zusagen, Weiterarbeit des Geschäftsleiters nach Erreichen der Altersgrenze, Rechtsformwechsel, (Zeit-)Wertkontenvereinbarungen für Geschäftsleiter, Versorgungsausgleich oder Liquidation des Unternehmens werden in eigenen Abschnitten im Zusammenhang dargestellt. Der Anhang enthält viele für die Praxis zentrale Mustertexte, Übersichten, BMF-Schreiben und weitere wichtige Rechtsdokumente.
Doralt, Werner (Hrsg.): Versicherungsrecht 2017. Kodex des österreichischen Rechts, 21. Auflage.- Band 1-2.- Stand: 1.4.2017. Wien: LexisNexis, 2017.Bd. 1. 1072 Seiten. ISBN 978-3-7007-6790-9. - Bd. 2. 1296 Seiten. ISBN 978-3-7007-6791-6 Band 1 enthält die Umsetzung der 4. Geldwäsche-Richtlinie - Finanzmarkt-Geldwäschegesetz - FMA-Verordnungen; Neue Musterbedingungen: - Krankenversicherung Basisinformationsblätter für Versicherungsanlageprodukte: - PRIIP-VO (ab 1. 1. 2018). Band 2 enthält neu: - Richtlinie (EU) 2016/2341 (IORPS) - Novellen zum Solvency II - Regime Neu aufgenommen: - Rechnungslegung RL 91/674/EWG, RL 2013/34/EU, §§ 189 ff UGB - Abschlussprüfung RL 2006/43/EG, VO (EU) Nr 537/2016, §§ 268 ff UGB - Verhinderung der Geldwäscherei RL (EU) 2015/849, VO (EU) 2015/847
Göpfert, Alfred; Riedrich, Thomas; Tammer, Christiane: Approximation und Nichtlineare Optimierung in Praxisaufgaben: Anwendungen aus dem Finanzbereich und der Standortplanung. Studienbücher Wirtschaftsmathematik, Springer Fachmedien Wiesbaden, 2017. ISBN 978-3-658-14760-0 In diesem Buch wird die Vielgestaltigkeit von Optimierung und Approximation zusammen mit ihrem breiten Umfeld anhand von Aufgaben samt ihren Lösungen und interpretierenden Aussagen zum Ausdruck gebracht. Fachlich steht dabei im Vordergrund, Methoden der Angewandten Analysis zu nutzen, um die Struktur und Eigenschaften der Probleme zu erkennen und handhabbare Optimalitätbedingungen herzuleiten, die die Behandlung der Aufgaben ermöglichen und vereinfachen. Viele praktische Aufgabenstellungen führen auf konvexe bzw. nichtkonvexe Optimierungsprobleme, Mehrkriterielle Optimierungsprobleme, Standortprobleme, Probleme der Risikotheorie, Versicherungsmathematik, Robuste Probleme und Signaltheorie, die in den vorgestellten Aufgaben diskutiert werden. Hinweise auf online-verfügbare Software werden gegeben.
Gürtürk, Anil: Integrated reporting and sustainability-related assurance. Kassel University-Press, 2017, X und 173 Seiten. Zugl.: Kassel, Univ., Diss., 2017. ISBN 978-3-7376-0280-8 Sustainability reporting serves as a tool for companies to assess and communicate their sustainability-related efforts. However, these reports may lack reliability and value because of their voluntary and mostly unregulated nature. Two major practices have been adopted in order to overcome these weaknesses: First, accompanying the growth in reporting there has been a rise in the proportion of reports that include assurance statements prepared by third parties. Second, in response to the increased complexity and length of stand-alone sustainability reports, there have been moves to combine some social and environmental disclosures with financial disclosures in single reports. This dissertation examines these two practices, which mark recent trends in non-financial reporting and may impact the accounting and sustainability landscape with regard to future disclosure practices. Special attention is paid to investors’ information processing of these issues, their general perception, the content of assurance statements and the rising issue of assuring integrated reports. The thesis contributes to the discussion on integrated reporting and sustainability-related assurance, as well as on theoretical considerations within accounting research. It illuminates perception by primary stakeholders, critically examines current practice and points to upcoming challenges.
Happ, Florian: Versicherungstechnische Bewältigung des Schadeninflationsrisikos in der nichtproportionalen Rückversicherung. Beiträge zu wirtschaftswissenschaftlichen Problemen der Versicherung, Band 72, Verlag Versicherungswirtschaft, Karlsruhe, 2017, 264 Seiten. Zugl.: München, Univ. der Bundeswehr, Diss., 2017. ISBN 978-3-89952-650-9 Aufgrund veränderlicher Umwelt- und Rahmenbedingungen können sich von einem Versicherungsunternehmen zu leistende Schadenzahlungen mit der Zeit verteuern. Dass diese mit dem Begriff der Schadeninflation assoziierte Teuerung bei der Tarifkalkulation nicht treffsicher prognostiziert werden kann, stellt bislang eine für die Versicherungspraxis schwer handzuhabende Komponente des versicherungstechnischen Risikos dar. Um zu verhindern, dass insbesondere bei lang abwickelndem Versicherungsgeschäft die finanzwirtschaftliche Stabilität des Unternehmens bedroht wird, nutzen Erstversicherer u.a. die nicht-proportionale Rückversicherung als Mittel zur Bewältigung der Schadeninflation. Der Autor beschäftigt sich vor diesem Hintergrund mit der Problematik einer unerwartet hoch ausfallenden Schadeninflation aus Rückversicherungssicht. Zunächst wird ein Erklärungsmodell für das einem Rückversicherer unter nichtproportionalen Rückversicherungsformen entstehende Schadeninflationsrisiko entwickelt. Im Anschluss wird untersucht, welche risikopolitischen Instrumente einem Rückversicherer zur Steuerung dieses Risikos zur Verfügung stehen. Das Buch schließt mit einer Diskussion, wie diese zielgerichtet eingesetzt werden können. Mit der theoretischen Einordnung des Schadeninflationsrisikos und der Diskussion möglicher Risikosteuerungsansätze wendet sich das Werk sowohl an das wissenschaftliche Publikum als auch an (Rück-)Versicherungspraktiker.
KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (Hrsg.).: Digitalisierung im Maschinenraum der Finanzdienstleister. Schäffer-Poeschel Verlag, Stuttgart, 2017, 173 Seiten. ISBN 978-3-7910-4012-7 Banken und Versicherungen stehen zunehmend im Fokus des Gesetzgebers, Kunden bringen der Branche nur noch eingeschränkt ihr Vertrauen entgegen. Gleichzeitig versetzen große technologische Fortschritte Märkte und Unternehmen der Finanzbranche nachhaltig in Bewegung. In welcher Phase des digitalen Umbruchs befindet sich der Finanzdienstleistungssektor? Werden die digitalen Innovatoren und Intermediäre auch langfristig überleben? Wie können die etablierten Marktteilnehmer den Wandel erfolgreich gestalten? Mehr als 40 Experten stellen in kompakten Beiträgen die Auswirkungen der Digitalisierung auf verschiedene Ebenen der Geschäftsmodelle dar. Auf die Analyse folgen konkrete Umsetzungen und technische Lösungsmöglichkeiten. Systematische und tiefgründige Bestandsaufnahme der Bedeutung des Megatrends Digitalisierung für die Finanzbranche.
Lenz, Vera: Die Strafrechtsschutzversicherung - Möglichkeiten und Grenzen. Rechtswissenschaften, Verlag Dr. Hut, München, 2017, VIII und 204 Seiten. Zugl.: Köln, Univ., Diss., 2017. ISBN 978-3-8439-3073-4 Untersuchungsgegenstand der vorliegenden Arbeit waren die Möglichkeiten und Grenzen der Spezial‐Strafrechtsschutzversicherung. Dabei wurde der Fragestellung nachgegangen, ob und inwieweit D&O‐Versicherungen auf strafrechtlichem Gebiet geeignet sind, strafrechtliche Risiken der Verantwortlichkeit von Unternehmensorganen und deren Mitarbeitern abzudecken und ob das Risiko strafrechtlicher Konsequenzen durch eine solche SSRV vermindert oder sogar vollkommen ausgeschlossen werden kann. Hintergrund der Untersuchung war vor allem, ob die Unternehmensverantwortlichen sich durch den Abschluss einer SSRV der durch den Gesetzgeber und die Rechtsprechung entwickelten strafrechtlichen Verantwortlichkeitsgrundsätze entziehen können.
Mathwig, Frank et al.(Hrsg.): Fehlbarkeit und Nichtschadensprinzip: ein Dilemma im Gesundheitswesen. TVZ, Theologischer Verlag Zürich, 2017, 132 Seiten. ISBN 978-3-290-17861-1 Im Gesundheitswesen - wie überall im menschlichen Leben - sind Fehler an der Tagesordnung. Doch können sie im medizinischen Bereich dramatische Folgen haben. Mit der Ökonomisierung im Kontext des New Public Managements wächst auch im Gesundheitswesen der Effizienzdruck und der Spielraum für absichernde Prüfkreisläufe schwindet. Gleichzeitig werden - mit dem Hinweis auf die Patientenautonomie - die Anreize vergrössert, Verantwortung zu delegieren. Welche strukturellen Massnahmen sind in diesem Kontext ethisch zu verantworten? Die Autorinnen und Autoren beleuchten die Problematik aus medizinischer, pflegerischer, rechtlicher, versicherungswirtschaftlicher, seelsorgerischer wie ethischer Perspektive. Der Band bietet sowohl grundlegende Reflexion als auch konkrete Handlungsperspektiven.
Miquel Sala, Rosa: Internationales Versicherungsvertragsrecht nach der Rom I-VO. Studien zum internationalen Privat- und Verfahrensrecht, Band 63, JWV, Jenaer Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, 2017, 582 Seiten. Zugl.: Bayreuth, Univ., Diss., 2016/2017. ISBN 978-3-938057-66-7 Wer sich dem geltenden Versicherungskollisionsrecht annähert, muss feststellen, dass es ohne Grund als „die Hölle des Kollisionsrechts“ bezeichnet wird. Dies liegt vor allem daran, dass bei seiner Einführung in der Rom I-Verordnung die vorherige unbefriedigende Rechtslage einfach in aller Eile in neuem Gewand übernommen wurde, mit der Folge, dass derzeit im selben Rechtsakt zwei Regime für die Anknüpfung von Versicherungsverträgen zu finden sind, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Zudem wird für die Bestimmung der anwendbaren Kollisionsnorm auf ausführliche Auflistungen und Definitionen verwiesen, die nicht in der Verordnung selbst, sondern im Richtlinienrecht enthalten sind. Das geltende Versicherungskollisionsrecht muss sich außerdem den Vorwurf der Primärrechtswidrigkeit gefallen lassen. Dem Verordnungsgeber selbst waren diese Probleme bewusst. Daher wurde in Art. 27 Abs. 1 lit. a bis spätestens 17. Juni 2013 eine Untersuchung über das auf Versicherungsverträge anzuwendende Recht und eine Abschätzung der Folgen etwaiger einzuführender Bestimmungen vorgesehen. Die vorliegende Arbeit möchte einen Beitrag zur Diskussion über die Neuregelung des Versicherungskollisionsrechts in der Europäischen Union leisten. Es wird insbesondere eine Antwort für folgende Fragen gesucht: Ist eine einheitliche Regelung der Anknüpfung von Versicherungsverträgen durchführbar? Bei welchen Versicherungsverträgen sollte die Parteiautonomie beschränkt werden? Wie sollte der kollisionsrechtliche Schutz des Versicherungsnehmers gewährleistet werden? In welchen Fällen ist eine Durchbrechung des Versicherungsvertragsstatuts erforderlich? Stets zu beachten ist dabei die gegenüber dem Ziel der Verwirklichung des Versicherungsbinnenmarktes dienende Funktion des unionsrechtlichen Kollisionsrechts.
Neisen, Martin; Röth, Stefan: Basel IV: the next generation of risk weighted assets. Wiley-VCH, Weinheim, 2017. 338 Seiten. ISBN 978-3-527-50918-8 Spätestens seit 2012 widmet sich der Baseler Ausschuss verstärkt einer Überarbeitung der Verfahren zur Berechnung der risikogewichteten Aktiva. Zusätzlich wurde eine Vielzahl neuer Anforderungen entwickelt. Das inoffiziell unter dem Schlagwort "Basel IV" bezeichnete Standardpaket des Baseler Ausschusses stellt nun das umfassendste Änderungspaket der bisherigen gesamten Aufsichtsgeschichte dar. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass die Neuerungen des "Basel IV"-Pakets in bindendes EU-Recht überführt werden. Bei der Umsetzung wird sich die Bankenindustrie einer großen Herausforderung gegenübersehen. Im vorliegenden Band wird der aktuelle Stand der Baseler Reformvorschläge dargestellt. Ziel ist es, den Leser zu überzeugen, dass es sich tatsächlich nicht um eine Feinjustierung der bestehenden Basel-III-Regelungen handelt, sondern tatsächlich um ein neues Rahmenwerk, das den Namen Basel IV verdient. Dazu werden die Neuerungen des Basel-IV-Paketes übersichtlich, verständlich und praxisrelevant erläutert.
Neubauer, Elisabeth: Nationalstaatliches Risikomanagement von Katastrophenrisiken durch Versicherungslösungen und die Bedeutung von Public-Private-Partnerships. Leipziger Masterarbeiten, Band 28, Verlag Versicherungswirtschaft, Karlsruhe, 2017, XIII und 81 Seiten. ISBN 978-3-89952-981-4 Die zentrale Fragestellung dieser Masterarbeit ist, wie ein Nationalstaat in den Versicherungsmarkt eingreifen kann und soll, um einen angemessenen Beitrag zum nationalstaatlichen Risikomanagement von Katastrophenrisiken zu leisten, insbesondere unter der Berücksichtigung der Möglichkeit des Risikotransfers durch Public-Private-Partnerships. Diese Publikation geht über die reine Beschreibung der Besonderheiten der risikopolitischen Instrumente bei der Handhabung von Katastrophenrisiken hinaus. Es wird eine detaillierte Analyse der Ausgestaltung von Public-Private-Partnership-Konzepten für nationalstaatliche Versicherungslösungen für Katastrophenrisiken vorgenommen. Im Kern dieser Arbeit werden die konkreten Herausforderungen, die Chancen, die Risiken sowie die Grenzen des Risikotransfers mittels des Public-Private-Partnership-Ansatzes in Bezug auf das nationalstaatliche Risikomanagement von Katastrophenrisiken detailliert herausgearbeitet. Die Komplexität, die individuelle Public-Private-Partnership-Konzepte im Vergleich zu traditionellen Beschaffungsmethoden in der praktischen Umsetzung aufweisen, ist nicht zu unterschätzen.
Obal, Monika: Aufsichtsrechtliche Organisations- und Vergütungsanforderungen an Versicherer und die Sanktionen für Pflichtverletzungen. Versicherungswissenschaft in Berlin, Band 49, Verlag Versicherungswirtschaft, Karlsruhe, 2017, XVIII und 290 Seiten. Zugl.: Berlin, Freie Univ., Diss., 2016. ISBN 978-3-89952-960-9 Diese Arbeit untersucht die Umsetzung der Solvency II-Richtlinie in Deutschland im Bereich der Geschäftsorganisation und der Vergütungssystemen von Versicherungsunternehmen. Dabei wird ein Überblick über die Entwicklung und die aktuellen Regelungen gegeben. Das Verhältnis dieser neuen aufsichtsrechtlichen Vorgaben zu den im allgemeinen Gesellschaftsrecht bestehenden Vorgaben zur Geschäftsorganisation und Vergütung von Vorstandsmitgliedern wird erforscht. Insbesondere die möglichen Sanktionen für Geschäftsleiter in beiden Rechtsgebieten spielen eine Rolle, und ihr Verhältnis zueinander wird skizziert. Sehr interessant ist dabei die gesellschaftsrechtliche Schadensersatzhaftung der Vorstände und Geschäftsleiter, denn diese wird durch das Aufsichtsrecht modifiziert. Zuletzt wird eine alternative Streitschlichtungsmethode für Konfliktfälle zwischen der Aufsichtsbehörde und Versicherungsunternehmen vorgeschlagen.
Ognjenovic, Djurdjica: Deposit Insurance Schemes: Funding, Policy and Operational Challenges. Palgrave Macmillan Studies in Banking and Financial Institutions, Springer International Publishing, Cham, 2017. ISBN 978-3-319-51142-9 This book provides a comprehensive overview of funding arrangements for explicit deposit insurance schemes. Responding to international guidelines and best practice, it discusses policy decisions and operational challenges which deposit insurers face in the financial management of ex-ante deposit insurance funds. Numerous examples are provided, and solutions offered on sources and uses of funds, focusing on target and optimal funding. Coverage includes: the role that modern deposit insurance schemes play in ensuring financial stability; how to design the main deposit insurance features in order to maximize compliance with international standards; the different types of funding and financial planning for deposit insurance; methods for setting the target fund size level; optimal deposit insurance funding; challenges faced by the European Union members following new deposit insurance and bank resolution directives. The book concludes by providing a comprehensive overview of funding issues for deposit insurance schemes in the European Union and recommendations for deposit insurance schemes in the European Union.
Riedler, Andreas: Lebensversicherung: "Unbefristetes" Rücktrittsrecht bei unzureichender Belehrung? Eine Studie zu den Rechtsfolgen des Rücktritts, den Belehrungspflichten der Versicherungsmakler und deren Provisionsansprüchen. Schriftenreihe Versicherungsrecht, Versicherungspraxis, Band 4, LexisNexis, Wien, 2017, 117 Seiten. ISBN 978-3-7007-6815-9 Vor dem Hintergrund der EuGH-Entscheidung vom 19.12.2013, C-209/12 Endress / Allianz hat der OGH in der Entscheidung vom 02.09.2015, 7 Ob 107/15h festgehalten, dass dem Versicherungsnehmer bei unzureichender Belehrung über sein Rücktrittsrecht nach § 165a VersVG ein „unbefristetes“ Rücktrittsrecht vom Lebensversicherungsvertrag zukommt. Diese Entscheidung hat in der Praxis erhebliche Irritationen ausgelöst: Während manche Autoren daraus abgeleitet haben, dass der Lebensversicherungsvertrag rückwirkend aufgelöst und alle erbrachten Leistungen rückabgewickelt werden müssen, haben andere Autoren betont, dass der Vertrag nur pro futuro entfällt und der Versicherungsnehmer nur den Rückkaufswert erhält. Die vorliegende Arbeit analysiert ausführlich die Fragen, wann Versicherer die Versicherungsnehmer über Rücktrittsrechte belehren mussten und welche Rücktrittsfristen jeweils maßgeblich waren, welche (nachträglichen) Beratungspflichten der Versicherungsmakler nach § 28 MaklerG gegenüber ihren Versicherungsnehmern aus dieser Judikatur resultieren sowie ob und allenfalls in welcher Höhe (Provisions)Rückforderungsansprüche der Versicherer gegen Makler bei vorzeitiger Auflösung der vermittelten Lebensversicherungsverträge durch Rücktritt nach § 165a VersVG vor dem Hintergrund der gesetzlichen Regelungsmodelle des MaklerG und des VersVG in Betracht kommen.
Riemer-Kafka, Gabriela et al. (Hrsg.): Versicherungsmedizinische Gutachten: ein interdisziplinärer juristisch-medizinischer Leitfaden. 3., vollständig überarbeitete und ergänzte Auflage. Stämpfli, Basel, 2017, 187 Seiten. ISBN 978-3-03754-102-9 Das versicherungsmedizinische Gutachten ist ein Beweismittel, das in strittigen Fragen von Versicherungen, Gerichten oder den versicherten Personen selbst in Auftrag gegeben wird. Den juristisch-medizinischen Leitfaden haben Ärzte und Juristen gemeinsam erarbeitet, um damit das gegenseitige Verständnis zu fördern. Der Leitfaden befasst sich, jeweils aus medizinischer und juristischer Sicht, mit Fragen wie Funktion des Gutachtens und Aufgabe des Gutachters sowie den Modalitäten des Gutachtens, so insbesondere Gutachtensauftrag, Fragestellung und Gliederung. Des Weiteren werden die für Gutachten zentralen medizinischen und juristischen Begriffe erläutert und als Abschluss auch eine kurze Einführung in die Begriffe und den Aufbau der ICF sowie deren Möglichkeiten bei der Beurteilung des funktionalen Leistungsvermögens geboten.
Schimikowski, Peter: Versicherungsvertragsrecht. Grundrisse des Rechts, 6., überarbeitete Auflage, CH Beck, München, 2017, 340 Seiten. ISBN 978-3-406-71131-2 Dieses Lehrbuch arbeitet zum einen die Grundstrukturen des VVG heraus und stellt sie systematisch dar; zum anderen wird gleichzeitig die Rechtsprechung gebührend berücksichtigt. Die Neuauflage berücksichtigt die umfangreiche neuere Literatur zum VVG sowie die zahlreichen gerichtlichen Entscheidungen insbesondere zu den Informations- und Beratungspflichten der Versicherer und der Versicherungsvermittler, zu den Obliegenheiten des Versicherungsnehmers, zur Leistungsablehnung oder –kürzung und zur Kontrolle von Allgemeinen Versicherungsbedingungen.
Schwampe, Dieter: Seeschiffsversicherung: Kommentar zu den DTV - Allgemeine Seeschiffsversicherungsbedingungen. CH Beck, München, 2017, XX und 912 Seiten. ISBN 978-3-406-65279-0 Die Seeschiffsversicherung sichert vor allem die Gefahren von Schäden oder dem Verlust von Passagier- und Frachtschiffen ab. Der vorliegende Kommentar behandelt die Allgemeinen Deutschen Seeschiffsversicherungsbedingungen (DTV-ADS) von 2009. Die Erläuterungen ordnen die seeschiffsversicherungsrechtlichen Probleme in das allgemeine Versicherungsvertragsrecht ein und bieten Lösungen zu Streitfragen. Die Kommentierung berücksichtigt auch die zwischenzeitlich erfolgten Änderungen der DTV-ADS 2009.
Siebert, Holger; Lorenz, Lukas: Erben und Schenken mit Lebensversicherungen: steuerliche Fragen und Lösungen. 4. Auflage, Verlag Versicherungswirtschaft, Karlsruhe, 2017, XII und 128 Seiten. ISBN 978-3-89952-883-1n Kaum eine andere Steuer ist ein solches Politikum wie die Erbschaftssteuer: Abschaffen? Grundlegend reformieren? Beibehalten? Immerhin: Seit Juli 2016 ist die vom Bundesverfassungsgericht geforderte Reform des Erbschaftsteuergesetzes rückwirkend in Kraft gesetzt. Klar ist auch, dass es eine Abschaffung der Erbschaftsteuer, wie beispielsweise in Österreich, bei uns in nächster Zeit nicht geben wird. Daher ist dieses Buch umso wichtiger: Wer Lebensversicherungen vererbt oder verschenkt, kann Erbschaftssteuer durch zweckmäßige Gestaltung von Abschluss, Übertragung und Auszahlung vermeiden! Dieses Buch zeigt die Tatbestände der Steuererhebung auf und gibt geldwerte Tipps. Zunächst wird das versicherungsrechtliche Konzept der Lebensversicherung in seinen unterschiedlichen Gestaltungsformen systematisch dargestellt. Beschrieben werden ausgesuchte erbrechtliche Fragen, die einen starken Bezug zur Praxis haben. Dem wird dann das Konzept des Erbschaftsteuergesetzes mit seinen wesentlichen Facetten gegenübergestellt. Daraus ergeben woraus sich die unterschiedlichen Gestaltungsansätze, die wiederum greifbar an Beispielen geschildert werden.
Simon, Michael: Das Gesundheitssystem in Deutschland: eine Einführung in Struktur und Funktionsweise. 6., vollständig aktualisierte und überarbeitete Auflage, Hogrefe, Bern, 2017, 348 Seiten. ISBN 978-3-456-85743-5 Dieses Referenzwerk leistet einen Beitrag zu mehr Transparenz des deutschen Gesundheitswesens und bietet eine allgemein verständliche Einführung in die gegenwärtige Struktur und Funktionsweise des deutschen Gesundheitssystems und seiner wichtigsten Teilsysteme. In der 6., aktualisierten Auflage wurden alle bis Anfang 2016 neu in Kraft getretenen relevanten Änderungen gesetzlicher Grundlagen eingearbeitet und die Tabellen und übrigen Daten entsprechend aktualisiert.
Sombeck, Katja: Strategie gegen Schwindler in der Privathaftpflichtversicherung: wie sich Versicherungsbetrüger mithilfe des Prämienstufenmodells stoppen lassen. Springer, Wiesbaden, 2017, XII und 197 Seiten. Zugl.: Stuttgart, AKAD University, Diplomarbeit, 2013. ISBN 978-3-658-17507-8 Privathaftpflichtversicherungen leiden in besonderem Maß unter Betrügereien. Die Branche schätzt, dass sich hinter jeder vierten Schadensmeldung ein Betrugsversuch verbirgt. Erstmals untersucht eine Studie umfassend dieses Phänomen und entwickelt ein Modell, das konsequent die finanziellen Anreize für Versicherungsbetrüger beseitigt. Das Modell regt zu Maßnahmen gegen diese Form des Versicherungsbetrugs an. Auf dieser Grundlage könnten die Versicherungen mit entsprechenden Beitragsgestaltungen und Beitragsrückerstattungsvarianten ihren Kunden nachvollziehbar gerechtere Konditionen anbieten.
Teicher, Ralf: Honorarberatung aus Sicht von Kunden, Beratern und Produktgebern. Verlag Versicherungswirtschaft, Karlsruhe, 2017, 202 Seiten. ISBN 978-3-89952-940-1 Die Honorarberatung bietet klare wirtschaftliche Vorteile - wenn sie gründlich vorbereitet und selbstbewusst umgesetzt wird. Mit der Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD wird ab 2018 auch für Versicherungsvermittler der Weg in die umfassende Honorarberatung geebnet. Damit profitieren Kunden von unabhängiger Honorarberatung. Dieses Buch vermittelt einen umfassenden Blick auf die Honorarberatung als besondere Finanzdienstleistung - hauptsächlich aus dem Blickwinkel des Beraters. So erhalten Vermittler wertvolle Instrumente und Werkzeuge, mit denen sie den Weg in die Honorarberatung einleiten können. Wer eine Kunden- oder Produktgeberperspektive vertritt, kann durch den Rollenwechsel ein umfassendes Verständnis für die Honorarberatung entwickeln. Ideen und Impulse aus der Praxis geben Anstöße, diese weiter zu entwickeln und auf die eigene Situation zu übertragen. So bietet das Buch die Möglichkeit, sich unabhängig und neutral zu informieren - in einem Handbuch, das sämtliche Aspekte kompakt aufarbeitet. Die Entwicklung einer Geschäftsidee und der Aufbau eines Geschäftsmodells werden erläutert, das besondere Zusammenspiel von Kunden, Beratern und Produktgebern sowie deren Sichtweisen beleuchtet. Auch die erhöhten Anforderungen an die Kompetenzen der Berater werden herausgestellt.
Wagner, Fred (Hrsg.): Gabler Versicherungslexikon. 2. Auflage, Springer Gabler, Wiesbaden, 2017, XCVIII und 1100 Seiten. ISBN 978-3-8349-4624-9 Das Gabler Versicherungslexikon definiert die wichtigsten Stichwörter aus den Bereichen der Versicherungsökonomie, dem Versicherungsrecht und der Versicherungsmathematik, wie z.B. IAS/IFRS für Versicherungen - Solvency II - Altersvorsorge - Rating von Versicherungen - Asset Liability Management - wertorientierte Unternehmenssteuerung - Risk Management - Vermittlerrecht.
Wehner, Christoph: Die Versicherung der Atomgefahr: Risikopolitik, Sicherheitsproduktion und Expertise in der Bundesrepublik Deutschland und den USA 1945-1986. Wallstein Verlag, Göttingen, 2017, 427 Seiten. Zugl: Bochum, Univ., Diss., 2015. ISBN 978-3-8353-3085-6 Erstmals wird der Umgang der Versicherungswirtschaft mit den Risiken der Atomenergie im Spannungsfeld zwischen Politik und Öffentlichkeit untersucht. Die zivile Atomkraft steht sinnbildlich für eine neue, grenzüberschreitende Dimension von Technik- und Umweltgefahren im 20. Jahrhundert. Daraus ergaben sich fundamentale Herausforderungen für unterschiedlichste Bereiche moderner Gesellschaften. Besonders für Versicherungsgesellschaften eröffnete sich mit dem Anbruch des »Atomzeitalters« ein komplexes Betätigungsfeld, das an die »Grenzen der Versicherbarkeit« führte. Christoph Wehner untersucht die nukleare Risikopolitik der Versicherungswirtschaft erstmals umfassend und bettet diese in eine transatlantische Sicherheitsgeschichte ein. Er spannt einen Bogen vom Beginn des Expertendiskurses nach 1945 über die Ausgestaltung der Risiko- und Haftungspolitik in der frühen Bundesrepublik bis zu ihrer öffentlichen Skandalisierung in den Atomkontroversen der 1970er Jahre. In einer Verschränkung von Wirtschafts- und Kulturgeschichte erfasst der Autor Versicherungen und ihre Experten als Produzenten und Träger einer speziellen Risikoexpertise zwischen Ökonomie, Politik und Gesellschaft.
Zwack, Thomas: Peer-to-Peer-Geschäftsmodelle zur Absicherung privater Risiken: eine Exploration am Beispiel Wildschaden. Springer Gabler, Wiesbaden, 2017, XVII und 211 Seiten. Zugl.: HHL Leipzig Graduate School of Management, Diss. 2016. ISBN 978-3-658-18314-1 Am Beispiel der Absicherung des Wildschadens untersucht Thomas Zwack, inwieweit eine Abkehr von der klassischen Beziehung zwischen Versichertem und Versicherer auf Basis eines bilateralen Vertrags zwischen Privatpersonen neue Märkte eröffnen kann und mit neuartigen P2P-Geschäftsmodellen bislang nicht-versicherbare Risiken abgesichert werden können. Die Community of Practice ist dabei zentrales Element des Geschäftsmodells und ermöglicht die Schadenprävention und Absicherung. Durch Variationen in Struktur, Beziehung und Leistungserbringung lassen sich 18 neue Geschäftsmodellausprägungen zur Absicherung von Risiken ableiten.
18. Juni bis 4. Juli 2019
und 8. bis 11. Juli 2019 täglich von 10 - 15 Uhr für bekannte Nutzende.
Ausleihe und Rückgabe für registrierte Lesende möglich. Neuanmeldung und Inanspruchnahme von Beratung ausgeschlossen.
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References: BGH 
 EuGH 
 Art. 27
 OGH 
 § 165
 § 28
 § 165