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Timestamp: 2019-10-16 14:00:10+00:00

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412.227 - Reglement des Departementes für Erziehung und Kultur über die Ausbildung zur diplomierten Pflegefachperson HF
Reglement - Ausbildung Pflegefachperson HF
412.227
vom 30.08.2010 (Stand 07.09.2019)
Dieses Reglement regelt in Ergänzung zu den bundesrechtlichen Vorschriften die Ausbildung zur Pflegefachperson HF am Bildungszentrum für Gesundheit und Soziales (BfGS).
Die Ausbildung umfasst 5 400 Lernstunden während sechs Semestern.
Für Personen, die über ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis als Fachfrau/Fachmann Gesundheit oder einen gleichwertigen Abschluss verfügen, kann sie auf vier Semester mit 3 600 Lernstunden verkürzt werden. *
Andere Vorleistungen können individuell angerechnet werden. *
Die Ausbildung kann in Teilzeit absolviert werden.
Die Ausbildung beginnt jeweils im September und verläuft in Blockkursen während drei beziehungsweise sechs Monaten. *
Der Betrieb läuft ganzjährig, mit Ausnahme der unterrichtsfreien Kalenderwochen 1, 11, 37 und 52. *
Das BfGS schliesst mit den Praktikumsbetrieben eine Ausbildungsvereinbarung ab. Diese regelt die gegenseitigen Verpflichtungen. *
Die Aufnahme wird von folgenden Voraussetzungen abhängig gemacht:
1. * erfolgreicher Abschluss einer Ausbildung auf Sekundarstufe II, mindestens auf Stufe Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis;
2. bestandene Eignungsabklärung;
3. * Vertrag mit einem vom BfGS anerkannten Praktikumsbetrieb;
4. ausreichende physische und psychische Gesundheit.
Zulassung zur verkürzten Ausbildung
Die Aufnahme in den verkürzten Ausbildungsgang wird zusätzlich von folgenden Voraussetzungen abhängig gemacht:
1. * Besitz eines eidgenössischen Fähigkeitszeugnisses als Fachfrau/Fachmann Gesundheit;
2. * Notendurchschnitt von mindestens 5.0 im Zeugnis des vierten Semesters der beruflichen Grundbildung;
3. Empfehlung der Berufsfachschule und des Lehrbetriebes oder mindestens zweijährige Berufserfahrung.
Die Eignungsabklärung umfasst Gespräche sowie schriftliche und mündliche Prüfungen in folgenden Bereichen:
1. Selbstkompetenz mit den Erfassungsbereichen psychische und physische Belastbarkeit, Eigenständigkeit/Reife, Berufswahl;
2. Sozialkompetenz mit den Erfassungsbereichen Beziehungsfähigkeit, Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit;
3. Sachkompetenz mit den Erfassungsbereichen intellektuelle Leistungsfähigkeit, Fähigkeit zu methodischem und vernetztem Denken, Arbeitsverhalten und praktische Fähigkeiten.
Zur Beurteilung können neben dem Bewerbungsdossier weitere Unterlagen und Referenzauskünfte beigezogen werden.
Ist das Resultat der Eignungsabklärung ungenügend, ist es auf Antrag mit den Kandidatinnen und Kandidaten zu besprechen. Das Gespräch ist zu protokollieren. *
3. Kompetenznachweise (Promotion)
Am Ende jedes Ausbildungsjahres wird festgestellt, ob die erforderlichen Kompetenznachweise erbracht wurden. *
Kompetenznachweise werden erbracht durch
1. Praktikumsqualifikation;
2. praxisorientierte Projektarbeit;
3. sechs Leistungsprüfungen in allen Kompetenzfeldern.
In der verkürzten Ausbildung sind sechs Leistungsprüfungen im ersten Ausbildungsjahr abzulegen. *
Das Praktikum jedes Ausbildungsjahres wird durch die Berufsbildungsverantwortlichen und die zuständigen Berufsbildnerinnen und Berufsbildner gemäss den in der Praktikumsqualifikation aufgeführten Kompetenzfeldern beurteilt.
Die Fallstudie wird von zwei Lehrpersonen beurteilt.
Die Leistungsprüfungen erfolgen in Form von schriftlichen und mündlichen Prüfungen sowie von Fertigkeitsprüfungen. *
Als Raster für die Beurteilung gilt:
1. A: hervorragend;
2. B: sehr gut;
3. C: gut;
4. D: befriedigend;
5. E: ausreichend;
6. F: nicht bestanden.
Unredlichkeit bei der Prüfung
Wer in einer Prüfung unerlaubte Hilfsmittel verwendet oder sich anderweitig unerlaubte Vorteile verschafft, hat sie nicht bestanden.
Ein nicht bestandener Kompetenznachweis kann spätestens bis Mitte des nächsten Semesters einmal wiederholt werden.
Mit Ausnahme des ersten Praktikums kann ein nicht bestandenes Praktikum einmal wiederholt werden.
Das erste Praktikum kann nicht wiederholt werden. *
Erbringt jemand auch nach der Wiederholung den geforderten Kompetenznachweis nicht, kann die Ausbildung nicht weitergeführt werden.
Aus wichtigen Gründen kann ausnahmsweise zugunsten einer Studentin oder eines Studenten von den Bestimmungen dieses Kapitels abgewichen werden.
4. Abschliessendes Qualifikationsverfahren
Das Rektorat organisiert das Qualifikationsverfahren.
Das Qualifikationsverfahren richtet sich nach den Vorgaben des massgeblichen Rahmenlehrplans. *
Umfang des Qualifikationsverfahrens
Die Diplomarbeit wird von zwei Lehrpersonen beurteilt.
Ist das abschliessende Qualifikationsverfahren definitiv nicht bestanden, kann das letzte Ausbildungsjahr einmal wiederholt werden. *
Wer alle Prüfungsteile bestanden und nicht mehr als 10 % der Ausbildungszeit versäumt hat, erhält ein von der zuständigen Regierungsrätin oder dem zuständigen Regierungsrat und vom BfGS unterzeichnetes Diplom als „dipl. Pflegefachfrau/dipl. Pflegefachmann HF“. *
ABl. 36/2010
[1] Aufhebung bisherigen Rechtes, ABl. 2010, Seite 2147.
Erlass 30.08.2010 11.09.2011 Erstfassung ABl. 36/2010
§ 1 04.07.2012 01.08.2012 geändert 28/2012
§ 2 Abs. 2 04.07.2012 01.08.2012 geändert 28/2012
§ 2 Abs. 2 28.08.2019 07.09.2019 geändert 36/2019
§ 2 Abs. 3 28.08.2019 07.09.2019 geändert 36/2019
§ 3 04.07.2012 01.08.2012 geändert 28/2012
§ 3 08.12.2017 01.01.2018 Titel geändert 50/2017
§ 3 Abs. 1 08.12.2017 01.01.2018 geändert 50/2017
§ 3 Abs. 2 08.12.2017 01.01.2018 eingefügt 50/2017
§ 4 04.07.2012 01.08.2012 geändert 28/2012
§ 4 Abs. 1 28.08.2019 07.09.2019 geändert 36/2019
§ 5 28.08.2019 07.09.2019 aufgehoben 36/2019
§ 6 Abs. 1, 1. 28.08.2019 07.09.2019 geändert 36/2019
§ 6 Abs. 1, 3. 28.08.2019 07.09.2019 geändert 36/2019
§ 7 Abs. 1, 1. 04.07.2012 01.08.2012 geändert 28/2012
§ 7 Abs. 1, 1. 28.08.2019 07.09.2019 geändert 36/2019
§ 7 Abs. 1, 2. 28.08.2019 07.09.2019 geändert 36/2019
§ 8 Abs. 3 28.08.2019 07.09.2019 eingefügt 36/2019
§ 9 28.08.2019 07.09.2019 aufgehoben 36/2019
§ 10 Abs. 1 28.08.2019 07.09.2019 geändert 36/2019
§ 11 Abs. 2 04.07.2012 01.08.2012 geändert 28/2012
§ 14 Abs. 1 28.08.2019 07.09.2019 geändert 36/2019
§ 17 Abs. 3 28.08.2019 07.09.2019 eingefügt 36/2019
§ 20 Abs. 2 28.08.2019 07.09.2019 eingefügt 36/2019
§ 21 Abs. 1 28.08.2019 07.09.2019 aufgehoben 36/2019
§ 22 Abs. 1 28.08.2019 07.09.2019 aufgehoben 36/2019
§ 23 Abs. 2 28.08.2019 07.09.2019 aufgehoben 36/2019
§ 23 Abs. 3 28.08.2019 07.09.2019 aufgehoben 36/2019
§ 24 28.08.2019 07.09.2019 aufgehoben 36/2019
§ 25 Abs. 1 28.08.2019 07.09.2019 geändert 36/2019
§ 25 Abs. 2 28.08.2019 07.09.2019 aufgehoben 36/2019
§ 25 Abs. 3 28.08.2019 07.09.2019 aufgehoben 36/2019
§ 26 04.07.2012 01.08.2012 geändert 28/2012
§ 26 Abs. 1 28.08.2019 07.09.2019 geändert 36/2019
§ 27 04.07.2012 01.08.2012 aufgehoben 28/2012
§ 29 28.08.2019 07.09.2019 aufgehoben 36/2019

References: § 1

§ 2

§ 2

§ 2

§ 3

§ 3

§ 3

§ 3

§ 4

§ 4

§ 5

§ 6

§ 6

§ 7

§ 7

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 14

§ 17

§ 20

§ 21

§ 22

§ 23

§ 23

§ 24

§ 25

§ 25

§ 25

§ 26

§ 26

§ 27

§ 29