Source: http://www.era4m.at/de/2208951/Nebenkosten.html
Timestamp: 2017-04-29 11:13:00+00:00

Document:
HomeImmobiliensucheÜber UnsTeamNews & EventsService & BeratungKontakt
1. Nebenkosten bei Kaufverträgen1.1) Grunderwerbssteuer vom Wert der Gegenleistung: 3,5% (Ermäßigung oder Befreiung in Sonderfällen möglich)1.2) Grundbuchseintragungsgebühr (Eigentumsrecht): 1,1%
1.3) Vertragserrichtung und grundbücherliche Durchführeng:
Kosten nach Vereinbarung im Rahmen der Tarifordnung des jeweiligen Urkundenerrichters zzgl. Barauslagen für Beglaubigungen und Stempelgebühren.ligen Urkundenerrichters zzgl. Barauslagen für Beglaubigungen und
Stempelgebühren.1.4) Mitteilung und Selbstberechnung der immobilienertragsteuer: Kosten nach Vereinbarung im Rahmen der Tarifordnung des jeweiligen
Urkundenerrichters.1.5) Grundverkehrsverfahren:
Verfahrenskosten und Verwaltungsabgaben sind länderweise unterschiedlich.1.6) Übernahme der Förderungsdarlehen
bei Wohnungseigentumsobjekten und Eigenheimen durch den Erwerber: Es besteht
kein Rechtsanspruch auf Übernahme. Im jeweiligen Einzelfall sind sowohl die
Möglichkeiten der Übernahme als auch allfällige, daraus resultierende
Belastungen zu ermitteln.1.7) Allfällige Anliegerleistungen wie Aufschließungskosten, Kosten der Baureifmachung des Grundstückes,
Anschlussgebühren und -kosten (Wasser, Kanal, Strom, Gas, Telefon, etc.): laut
Vorschreibung der Gemeinde.1.8) Vermittlungshonrorar (gesetzliche vorgesehene Höchstprovision): bei Kauf,
Verkauf oder Tausch von:§ Liegenschaften oder
Liegenschaftsanteilen § Liegenschaftsanteilen, an denen Wohnungseigentum besteht oder
vereinbarungsgemäß begründet wird§ Unternehmen und
Unternehmensbeteiligungen aller Art§ Abgeltungen für Superädifikate auf verpachteten/vermieteten/zu
verpachtenden/zu vermietenden Grundstücken§ Ausgenommen von diesen
Obergrenzen sind Burgen, Schlösser, Klösterbei einem Wert:bis € 36.336,42 je
4 %von € 36.336,43 bis € 48.448,49 €
1.453,46ab € 48.448,50 je
3 %von beiden Auftraggebern (Verkäufer und Käufer) jeweils zzgl. 20% Usto bei Optionen: 50% des Honorars, das aber im Fall der
Optionsrecht-Ausübung auf das Gesamthonorar angerechnet wird. o Die Übernahme des Honorars einer Vertragsseite durch die andere
ist zulässig, solange weder die Höchstsumme beider Seiten noch das 2-fache des
Maximalhonorars der eigenen Seite überschritten wird. Unzulässig ist die
Überwälzung auf Suchende bei Wohnungen oder Einfamilienhäusern. 2. NEBENKOSTEN BEI HYPOTHEKARDARLEHEN 1. Grundbuchseintragungsgebühr: 1,2%2. Allgemeine Rangordnung für die
Verpfändung: 0,6%3. Errichtung der Schuldurkunde: Kosten
nach dem Tarif des jeweiligen Urkundenerrichters.4. Barauslagen für Beglaubigungen und
Stempelgebühren: laut Tarif. GebG, NTG5. Allfällige Schätzung: Kosten
laut Sachverständigentarif.6. Vermittlungshonorar: Sofern
die Vermittlung im Zusammenhang mit einer Vermittlung eines Kauf- oder
Tauschgeschäftes gem. §15(1) IMVO steht, max. 2% der Darlehenssumme;
sonst max. 5% der Darlehenssumme. §173. GRUNDLAGEN des
MAKLERHONORARS (MaklerG)Der Auftraggeber ist zur Zahlung eines
Honorars für den Fall verpflichtet, dass das zu vermittelnde Geschäft
durch die vertragsgemäße verdienstliche Tätigkeit des Maklers mit einem
Dritten zustande kommt. §6(1)Der Makler hat auch dann Anspruch auf Honorar,
wenn auf Grund seiner Tätigkeit zwar nicht das vertragsgemäß zu
vermittelnde Geschäft, wohl aber ein diesem nach seinem Zweck
wirtschaftlich gleichwertiges Geschäft zustande kommt. §6(3)Dem Makler steht kein Honorar zu, wenn
er selbst Vertragspartner des Geschäfts wird. Dies gilt auch, wenn das mit
dem Dritten geschlossene Geschäft wirtschaftlich einem Abschluss durch den
Makler selbst gleichkommt. Bei einem sonstigen familiären oder
wirtschaftlichen Naheverhältnis zwischen dem Makler und dem
vermittelten Dritten, das die Wahrung der Interessen des Auftraggebers
beeinträchtigen könnte, hat der Makler nur dann einen Anspruch auf
Honorar, wenn er den Auftraggeber unverzüglich auf dieses Naheverhältnis
hinweist. §6(4)Der Anspruch auf Honorar entsteht mit der Rechtswirksamkeit
des vermittelten Geschäfts. Es besteht kein Anspruch auf einen
Vorschuss. §7(1)Der Honoraranspruch und der Anspruch
auf den Ersatz zusätzlicher Aufwendungen werden mit ihrer Entstehung
fällig. §10Besondere Honorarvereinbarungen §15Eine Vereinbarung, wonach der Auftraggeber, etwa als Entschädigung oder Ersatz
für Aufwendungen und Mühewaltung, auch ohne einen dem Makler zurechenbaren
Vermittlungserfolg einen Betrag zu leisten hat, ist nur bis zur Höhe des
vereinbarten oder ortsüblichen Honorars und nur für den Fall zulässig, dassdas im Maklervertrag bezeichnete Geschäft
wider Treu und Glauben nur deshalb nicht zustande kommt, weil der
Auftraggeber entgegen dem bisherigen Verhandlungsverlauf einen für das
Zustandekommen des Geschäftes erforderlichen Rechtsakt ohne
beachtenswerten Grund unterlässt; §15(1)1mit dem vom Makler vermittelten Dritten ein
anderes als ein zweckgleichwertiges Geschäft zustande kommt, sofern die
Vermittlung des Geschäfts in den Tätigkeitsbereich des Maklers fällt; §15(1)2das im Maklervertrag bezeichnete Geschäft
nicht mit dem Auftraggeber, sondern mit einer anderen Person zustande
kommt, weil der Auftraggeber dieser die ihm vom Makler bekannt gegebene
Möglichkeit zum Abschluss mitgeteilt hat, oder das Geschäft nicht mit dem
vermittelten Dritten, sondern mit einer anderen Person zustande kommt,
weil der vermittelte Dritte dieser die Geschäftsgelegenheit bekannt
gegeben hat §15(1)3, oder· ein gesetzliches
oder vertragliches Vorkaufs-, Wiederkaufs- oder Eintrittsrecht ausgeübt wird. §15(1)4Eine solche Leistung kann bei einem Alleinvermittlungsauftrag weiters für den
Fall vereinbart werden, dass §15(2)· der
Alleinvermittlungsauftrag vom Auftraggeber vertragswidrig ohne wichtigen Grund
vorzeitig aufgelöst wird; §15(2)das Geschäft während der Dauer des
Alleinvermittlungsauftrags vertragswidrig durch die Vermittlung eines
anderen vom Auftraggeber beauftragten Maklers zustande gekommen ist §15(2)2,
oder· das Geschäft
während der Dauer des Alleinvermittlungsauftrags auf andere Art als durch die
Vermittlung eines anderen vom Auftraggeber beauftragten Maklers zustande
gekommen ist. §15(2)3Leistungen nach §15(1)-(2) gelten im Sinn
des §1336ABGB als Vergütungsbetrag. §15(3)4. STEUERLICHE AUSWIRKUNGEN BEI VERÄUSSERUNG §§-Angaben betreffen das EStGIhr Immobilienmakler ist kein Steuerberater, daher erfordert jede
Transaktion zusätzlich zu den erteilten Informationen eine steuerliche
Beratung. Folgende steuerliche Auswirkungen sind abstrakt möglich. Welche davon
im Einzelfall konkret zutreffen, sind in einer steuerlichen Beratung zu klären!1. Veräußerung von Immobilien des Privatvermögens §4(3a), §30(1,3), §30a(1), §30b(1,2), §30c(2,3)Seit 1.4.2012 sind Gewinne aus Immobilienverkäufen, deren Ermittlung
nachfolgend dargestellt wird, mit dem besonderen End-Steuersatz von 25% zu
versteuern. Selbstberechnung, Mitteilung und Überweisung an das Finanzamt hat
durch Parteienvertreter zu erfolgen. Zur Gewinnermittlung wird unterschieden
zwischen:o Neuvermögen (Immobilien, die
am 31.3.2012 steuerverfangen waren, insbesondere solche, die nach dem 31.3.2002
angeschafft wurden) §30(3)§ Als Gewinn bei Grundstücksverkäufen gilt der Veräußerungserlös -
vermindert um Anschaffungskosten und -nebenkosten, Aufwand für Herstellung,
Instandsetzung, Steuer-Mitteilung, -Selbstberechnung und -Entrichtung -
vermehrt um allfällige steuerfreie Subventionen und geltend gemachte
Abschreibungen.§ Ein Inflationsabschlag von jährlich 2% reduziert diesen
Veräußerungsgewinn nach dem 10. Jahr nach dem Anschaffungszeitpunkt bis um max.
50%.§ Weitere Werbungs- und Instandhaltungskosten sind nicht abzugsfähig! Der
ermittelte Veräußerungsgewinn ist mit 25% zu versteuern.o Altvermögen (Immobilien, die
am 31.3.2012 nicht steuerverfangen waren.) §30(4,5), §30a(2)§ Grundsätzlich: Als Gewinn gilt pauschal 14% des Veräußerungserlöses. Das
ergibt bei 25% Steuersatz eine Effektivsteuerbelastung von 3,5% des Erlöses.§ Für Grundstücke, deren Widmung nach dem 31.12.1987 und nach dem letzten
entgeltlichen Erwerb erstmals in Bauland/Baufläche geändert wurde, gelten
pauschal 60% des Verkaufserlöses als Verkaufsgewinn. Das ergibt beim Steuersatz
von 25% eine effektive Steuerbelastung von 15% des Verkaufserlöses.§ Bei Altvermögen darf kein Inflationsabschlag abgezogen werden. Auf
Antrag wird der Gewinn nicht pauschal, sondern konkret wie bei Neuvermögen
ermittelt.o Ausnahmen von der Besteuerung gelten
u.a. §30(2)§ für Gebäude, wenn ein selbst hergestelltes Gebäude veräußert
wird, das innerhalb der letzten 10 Jahre nicht zur Erzielung von Einkünften
gedient hat.§ für Gebäude und dazugehöriges Grundstück, wenn es dem Verkäufer
durchgehend für mindestens 2 Jahre ab Anschaffung oder mindestens 5
Jahre innerhalb der letzten 10 Jahre vor der Veräußerung als Hauptwohnsitz
gedient hat, und der Hauptwohnsitz aufgegeben wird.2. Veräußerung von Grundstücken des Betriebsvermögens §30a(3), §4(3a)Der besondere Steuersatz von 25% für Immobilienveräußerungsgewinne gilt ab
1.4.2012 auch für Immobilien des Betriebsvermögens, und zwar sowohl für Grund
und Boden als auch für Gebäude. Dies gilt jedoch dann nicht, wenn es sich um
Grundstücke handelt, die dem Umlaufvermögen zuzurechnen sind
(Grundstückshandel), oder wenn der Schwerpunkt der betrieblichen Tätigkeit in
der Überlassung oder Veräußerung von Grundstücken liegt (etwa nicht rein vermögensverwaltende
Immobilienentwicklungsgesellschaften), oder wenn auf das Grundstück eine
Teilwertabschreibung vorgenommen wurde, oder wenn vor dem 1.4.2012 eine
Übertragung stiller Reserven gemäß §12 vorgenommen wurde. Dann hat die
Ermittlung des Veräußerungsgewinns grundsätzlich nach den allgemeinen
steuerlichen Gewinnermittlungsvorschriften zu erfolgen.3. Vorsteuerberichtigung und Umsatzsteuer §12(10)UStGVorsteuerbeträge, die aus Großreparaturen, Anschaffungs- und
Herstellungsaufwendungen resultieren, sind bei Kauf/Tausch/Schenkung innerhalb
der folgenden 19 Jahre vom Verkäufer zu berichtigen. Ist der Käufer Unternehmer
im Sinn des UStG, kann die Vorsteuerberichtigung vermieden werden, indem der
Verkäufer auf die Steuerbefreiung verzichtet und somit der Verkauf
umsatzsteuerpflichtig ist. Für bereits vor dem 1.4.2012 genutzte Immobilien
(auch aktivierungspflichtige Aufwendungen und Großreparaturen) ist für die
Vorsteuerberichtigung (weiterhin) auf den Zeitraum von 9 Jahren ab erstmaliger
Verwendung abzustellen.5. KONSUMENTEN-SCHUTZBESTIMMUNGEN Der Immobilienmakler hat vor Abschluss des
Maklervertrags dem Auftraggeber, der Verbraucher ist, mit der Sorgfalt eines
ordentlichen Immobilienmaklers eine schriftliche Übersicht zu geben, aus
der hervorgeht, dass er als Makler einschreitet, und sämtliche dem Verbraucher
durch den Abschluss des zu vermitteln- den Geschäfts voraussichtlich erwachsenden
Kosten, einschließlich des Vermittlungshonorars, ausweist. Die Höhe des
Vermittlungshonorars ist gesondert anzuführen; auf ein allfälliges
wirtschaftliches oder familiäres Naheverhältnis iSd §6(4)3MaklerG
ist hinzuweisen.Wenn der Immobilienmakler kraft Geschäftsgebrauch als Doppelmakler tätig
sein kann, hat diese Übersicht auch einen Hinweis darauf zu enthalten. Bei
erheblicher Änderung der Verhältnisse hat der Immobilienmakler die Übersicht
entsprechend richtig zu stellen. Erfüllt der Makler diese Pflichten nicht
spätestens vor Vertragserklärung des Auftraggebers zum vermittelten Geschäft,
so gilt §3(4)MaklerG (Schadenersatz, Mäßigung). §30b(1)KSchGDer Immobilienmakler hat dem Auftraggeber die nach §3(3)MaklerG
erforderlichen Nachrichten schriftlich mitzuteilen. Zu diesen zählen jedenfalls
auch sämtliche Umstände, die für die Beurteilung des zu vermittelnden Geschäfts
wesentlich sind. §30b(2)KSchG
Vereinbarungen betr. Ersatz für zusätzliche Aufwendungen §9MaklerG,
betr. Abschluss / Verlängerung von Alleinvermittlungsaufträgen §14MaklerG
und betr. besonderer Vereinbarungen für Fälle fehlenden Vermittlungserfolgs §15MaklerG
sind bei Maklerverträgen mit Verbrauchern schriftlich zu treffen. §31(1)KSchG6. RÜCKTRITTSRECHTE 6.1) Rücktrittsrecht gemäß Konsumentenschutzgesetz (KschG)1. Allgemeines: Um das
Rücktrittsrecht auszuüben, genügt es, die Rücktrittserklärung am letzten Tag
der Frist abzusenden. Die Rücktrittserklärung muss erkennen lassen, dass der
Verbraucher das Zustandekommen oder die Aufrechterhaltung des Vertrages
ablehnt. §3(4) Die Rücktrittserklärung ist an keine bestimmte Form
gebunden. Eine Rücktrittserklärung an den Immobilienmakler bez. eines Immobiliengeschäfts
gilt auch für den diesbezüglich geschlossenen Maklervertrag. §30a(2) 6.2) Rücktritt vom Immobiliengeschäft gem. §30aEin Auftraggeber (Kunde), der Verbraucher gem. §1 ist und
seine Vertragserklärungo am Tag der
erstmaligen Besichtigung des Vertragsobjektes abgegeben hat,o diese auf den
Erwerb eines Mietrechts/Pachtrechts, eines sonstigen Gebrauchs- oder
Nutzungsrechts oder des Eigentums gerichtet ist,o und zwar an einer
Wohnung, an einem Einfamilienwohnhaus oder einer Liegenschaft, die zum Bau
eines Einfamilienwohnhauses geeignet ist,o und dies zur
Deckung des dringenden Wohnbedürfnisses des Verbrauchers oder eines nahen
Angehörigen dienen soll, §30a(1)kann binnen einer Woche seinen Rücktritt erklären. §30a(2)Die Frist beginnt erst dann zu laufen, sobald der Verbraucher eine
Zweitschrift der Vertragserklärung und eine Rücktrittsbelehrung erhalten hat.
Das Rücktrittsrecht erlischt jedenfalls spätestens einen Monat nach dem
Tag der erstmaligen Besichtigung. §30a(3). Die Vereinbarung der Zahlung
eines Angelds, Reugelds oder einer Anzahlung vor Ablauf der
Rücktrittsfrist ist unwirksam. §30a(4) 6.3) Rücktrittsrecht bei Nichteintritt maßgeblicher Umstände §3aDer Verbraucher kann von seinem Vertragsantrag oder vom Vertrag zurücktreten,
wenno ohne seine
Veranlassungo maßgebliche
Umstände, die vom Unternehmer als wahrscheinlich oder sicher dargestellt wurdeno nicht oder in
erheblich geringerem Ausmaß eingetreten sind.Maßgebliche Umstände sind:
o die erforderliche
Mitwirkung oder Zustimmung eines Dritten,o steuerrechtliche
Vorteile,o eine öffentliche
Förderung oder die Aussicht auf einen Kredit.Die Rücktrittsfrist beträgt eine Woche ab Erkennbarkeit des
Nichteintritts für den Verbraucher, wenn er über dieses Rücktrittsrecht
Monat nach beidseitiger vollständiger Vertragserfüllung.
Ausnahmen vom Rücktrittsrecht:o im Einzelnen
ausgehandelter Ausschluss des Rücktrittsrechtes,o angemessene
Vertragsanpassung,o Wissen oder
Wissen-müssen des Verbrauchers über den Nichteintritt maßgeblicher Umstände bei
den Vertragsverhandlungen. 6.4) Rücktrittsrecht gemäß §3KSchG(besteht nicht, wenn Vertrag dem FAGG unterliegt, siehe unten)Hat ein Auftraggeber (Kunde), der Verbraucher ist, seine Vertragserklärung
weder in den Geschäftsräumlichkeiten des Unternehmers noch auf dessen Messe-,
oder Marktstand abgegeben, so kann er bis zum Zustandekommen des Vertrages oder
danach binnen 14 Tagen den Rücktritt erklären. Diese Rücktrittserklärung ist an
keine bestimmte Form gebunden und die Frist bleibt gewahrt, wenn die
Rücktrittserklärung innerhalb der Frist abgesendet wird. Die Frist beginnt zu
laufen, wenn der Verbraucher ein Schriftstück erhalten hat, das zumindesto den Namen und die Anschrift des Unternehmers,o die zur Identifizierung des Vertrags notwendigen Angaben sowieo die Belehrung über das Rücktrittsrecht, die Rücktrittsfrist undo die Vorgangsweise
für die Ausübung des Rücktrittsrechts enthält,Unterbleibt die Ausfolgung einer derartigen Urkunde, steht dem
Verbraucher das Rücktrittsrecht für eine Frist von 12 Monaten und 14 Tagen ab
Vertragsschluss zu.Das Rücktrittsrecht gemäß §3 KSchG steht dem Verbraucher nicht zu,o wenn er die
Geschäftsverbindung zur Schließung des Vertrages mit dem Unternehmer selbst
angebahnt hat odero wenn der Verbraucher seine Vertragserklärung in körperlicher Abwesenheit
des Unternehmers abgegeben hat, es sei denn, dass er dazu vom Unternehmer
gedrängt worden ist.Rücktrittsrecht gemäß §11FAGG§§-Angaben betreffen das FAGG
(Gilt für Verträge, die im Fernabsatzvertrag oder außerhalb von Geschäftsräumen
geschlossen wurden, jedoch ausnahmsweise u.a. nicht für Verträge über die
Begründung, den Erwerb oder die Übertragung von Eigentum oder anderen Rechten
an unbeweglichen Sachen und nicht für Verträge über die Vermietung von
Ein Verbraucher kann von einem Fernabsatzvertrag oder von einem außerhalb von
Geschäftsräumen geschlossenen Vertrag binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen
zurücktreten. Diese Frist beginnt mit dem Tag des Vertragsabschlusses und
bleibt gewahrt, wenn die Rücktrittserklärung innerhalb der Frist abgesendet
wird. Diese Rücktrittserklärung ist an keine bestimmte Form gebunden.
Falls der Verbraucher über die Bedingungen, die Fristen und die Vorgangsweise
für die Ausübung dieses Rücktrittsrechts nicht unter Zurverfügungstellung des
in §4Abs.1Ziff.8FAGG angeführten Muster-Rücktrittsformulars (vgl. Seite ???? dieser Mappe) informiert wurde, so
verlängert sich die angeführte Rücktrittsfrist um zwölf Monate. Wird diese
Informationserteilung innerhalb von zwölf Monaten ab Vertragsschluss jedoch
nachgeholt, endet die Rücktrittsfrist 14 Tage nach dem Zeitpunkt, zu dem der
Falls ein Verbraucher wünscht, dass der Makler vor Ablauf der Rücktrittsfrist
mit der Vertragserfüllung beginnt, so muss der Makler den Verbraucher
auffordern, ihm ein ausdrücklich auf diese vorzeitige Vertragserfüllung
gerichtetes Verlangen - im Fall eines außerhalb von Geschäftsräumen
geschlossenen Vertrags auf einem dauerhaften Datenträger (z.B. Brief, E-Mail) -
Im Falle einer derartigen Aufforderung hat der Verbraucher im Fall der Ausübung
des Rücktrittsrechtes die vom Makler bis zu diesem Zeitpunkt erbrachten
Leistungen mit jenem Betrag zu bezahlen, der im Vergleich zum vertraglich
vereinbarten Gesamtpreis verhältnismäßig den vom Immobilienmakler bis zum
Rücktritt erbrachten Leistungen entspricht, sofern der Makler den Verbraucher
vorher über diese anteilige Zahlungspflicht informiert hat. Das Rücktrittsrecht
erlischt, wenn der Makler den Vertrag vor Ablauf der Rücktrittsfrist
vollständig erfüllt hat.Rücktrittsrecht beim
BauträgervertragDas Bauträgervertragsgesetz sieht vielfältige Rücktrittsgründe vor. Ein
Rücktritt nach dem BTVG kann im Regelfall binnen 14 Tagen nach Erhalt
einer schriftlichen Belehrung über das Rücktrittsrecht erklärt werden. Das
Rücktrittsrecht erlischt 6 Wochen nach dem Zustandekommen des Vertrages7. ENERGIEAUSWEIS Vorlagepflicht: Gemäß Energieausweis-Vorlage-Gesetz 2012 hat der Eigentümer bei
Verkauf/Vermietung/Verpachtung eines Gebäudes/Nutzungsobjektes dem
Käufer/Mieter/Pächter spätestens rechtzeitig zur Abgabe einer Vertragserklärung
(z.B. Anbot) einen max. 10 Jahre alten Energieausweis oder dessen
vollständige Kopie vorzulegen und spätestens 14 Tage nach Abschluss des Vertrages
auszuhändigen §4(1).Der Eigentümer hat die Wahl, den Energieausweis entweder des
Nutzungsobjekts oder eines vergleichbaren Nutzungsobjekts im selben Gebäude
oder des gesamten Gebäudes oder bei Einfamilienhäusern einen Energieausweis
eines vom Ausweisersteller bestätigt vergleichbaren Einfamilienhauses
auszuhändigen §4(2-3).Bei Angeboten in gedruckten oder elektronischen Medien sind der
Heizwärmebedarf und der Gesamtenergie-Effizienzfaktor des Objektes anzugeben §3.Wird diese Vorlagepflicht verletzt, gilt automatisch eine dem Alter und
Art des Gebäudes entsprechende Gesamtenergie-Effizienz als vereinbart §7(1).Liegt die Gesamtenergie-Effizienz darunter, können daraus Gewährleistungsansprüche
und Ansprüche auf Verbesserung/Preisminderung/Wandlung resultieren. Darüber
hinaus kann der Käufer/Mieter/Pächter sein Recht auf Ausweisaushändigung
gerichtlich geltend machen oder einen Energieausweis selbst einholen
und die daraus entstehenden angemessenen Kosten vom
Verkäufer/Vermieter/Verpächter einfordern §7(2).Eine Vereinbarung, nach der die Verpflichtung zur Vorlage/Aushändigung des
Energieausweises oder die Rechtsfolgen der unterlassenen Vorlage/Aushändigung
ausgeschlossen oder eingeschränkt werden, ist unwirksam §8.Die Unterlassung der Pflichtangaben in Inseraten, die Unterlassung der
Vorlage und die Unterlassung der Aushändigung eines Energieausweises stellen
eine Verwaltungsübertretung dar und können pro Verstoß mit einer Strafe
in der Höhe von bis zu 1.450,- bestraft werden. §9Ausnahmen von der Vorlage- und Aushändigungspflicht bestehen für jene Gebäude die
nur frostfrei gehalten werden, nur rein religiös genutzt werden, frei stehen
mit weniger als 50m² Nutzfläche, bloß saisonal genutzt werden (bestimmte
Umstände), spätestens 3 Jahren nach Verkauf abgerissen werden, nur provisorisch
max. 2 Jahre genutzt werden, überwiegend durch innere Abwärme temperiert
werden.Weitere Hinweise· für Käufer,
Verkäufer, Mieter, Vermieter, Pächter und Verpächter von
Immobilien V29
Paragraphenverweise beziehen sich, so nicht anders angegeben, auf die Immobilienmaklerverordnung
.Diese Information wurde Ihnen von einem Mitglied eines rechtlich und
wirtschaftlich selbständigen RE/MAX-Immobilienbüros in Österreich überreicht.
Sie wurde gem. §10 dem Verein für Konsumenteninformation (VKI)
übermittelt.Vor Abschluss eines Immobiliengeschäftes ist eine einzelfallbezogene Beratung
durch einen Anwalt, Notar und Steuerberater unerlässlich!
Entsprechend dem bestehenden Geschäftsgebrauch kann der Makler als
Doppelmakler tätig sein. §5(1)MaklerG Wird er auftragsgemäß nur für
eine Partei tätig, so hat er dies der anderen Seite mitzuteilen. §17MaklerG
Falls der Makler mit dem vermittelten Dritten in einem familiären oder
wirtschaftlichen Naheverhältnis steht, so hat er diesen Umstand unverzüglich
bekannt zu geben. §6(4)MaklerG Der Immobilienmakler wird tätig: entweder aufgrund eines schlichten Maklervertrages
(keine Tätigkeitsverpflichtung, Beendigungsmöglichkeit für beide
Vertragspartner jederzeit, Beauftragung einer beliebigen Anzahl an Maklern
zulässig) oder aufgrund eines Alleinvermittlungsauftrages (Tätigkeits-
verpflichtung, Befristung auf angemessene Dauer, keine Beauftragung eines
weiteren Maklers zulässig). §14MaklerG

References: §15
 §173
 §6
 §6
 §6
 §7
 §10
 §15
 §15
 §15
 §15
 §15
 §15
 §15
 §15
 §15
 §15
 §1336
 §15
 §4
 §30
 §30
 §30
 §30
 §30
 §30
 §30
 §30
 §30
 §4
 §12
 §12
 §6
 §3
 §30
 §3
 §30
 §9
 §14
 §15
 §31
 §3
 §30
 §30
 §1
 §30
 §30
 §30
 §30
 §3
 §3
 §3
 §11
 §4
 §4
 §4
 §3
 §7
 §7
 §8
 §9
 §10
 §5
 §17
 §6
 §14