Source: https://revosax.sachsen.de/vorschrift/3240
Timestamp: 2019-06-18 11:35:07+00:00

Document:
§ 1 Nr. 2 des Gesetzes zur Übertragung von Zuständigkeiten auf nachgeordnete Behörden im Freistaat Sachsen (SächsZuÜbG) vom 17. Januar 1994 (SächsGVBl. S. 89): 1
(1a) Zuständige Behörde für den Vollzug des Gesetzes über die Berufe des Psychologischen Psychotherapeuten und des Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (Psychotherapeutengesetz – PsychThG) vom 16. Juni 1998 (BGBl. I S. 1311) sowie der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Psychologische Psychotherapeuten (PsychTh-APrV) vom 18. Dezember 1998 (BGBl. I S. 3749) und der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (KJPsychTh-APrV) vom 18. Dezember 1998 (BGBl. I S. 3761) ist das Regierungspräsidium Dresden als Landesprüfungsamt für Medizin und Pharmazie, soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt ist. Zuständige Behörde für die Entscheidung über die staatliche Anerkennung als Ausbildungsstätte gemäß § 6 Abs. 2 PsychThG und die Bestellung der staatlichen Prüfungskommissionen nach § 9 PsychTh-APrV und § 9 KJPsychTh-APrV ist das Staatsministerium für Soziales.
(2) Liegen dem Regierungspräsidium Erkenntnisse vor, die den Verdacht begründen, daß der Arzt oder der Zahnarzt gegen die Grundsätze der Menschlichkeit oder Rechtsstaatlichkeit verstoßen hat, insbesondere die im internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte vom 19. Dezember 1966 gewährleisteten Menschenrechte oder die in der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vom 10. Dezember 1948 enthaltenen Grundsätze verletzt hat oder für das frühere Ministerium für Staatssicherheit/Amt für nationale Sicherheit tätig war, ist vor der Entscheidung über die Erteilung, Versagung oder Aufhebung einer Approbation oder Berufserlaubnis das Einvernehmen mit dem für das Gesundheitswesen zuständigen Staatsministerium herbeizuführen.Satz 1 gilt entsprechend für die Entscheidung des Regierungspräsidiums Dresden als Landesprüfungsamt für Medizin und Pharmazie über die Erteilung, Versagung oder Aufhebung einer Approbation oder Berufserlaubnis nach demPsychotherapeutengesetz.
(6) Zuständige Stellen für den Nachweis der Sachkenntnis im Sinne von § 50 Abs. 2 Satz 4 des Arzneimittelgesetzes in Verbindung mit der Verordnung über den Nachweis der Sachkenntnis im Einzelhandel mit freiverkäuflichen Arzneimitteln vom 20. Juni 1978 (BGBl. I S. 753), zuletzt geändert durch Anlage I Kapitel X Sachgebiet D Abschnitt II Nr. 31 des Einigungsvertrages, sind die Industrie- und Handelskammern. 2
der Verordnung über den Betrieb von Apotheken (Apothekenbetriebsordnung – ApBetrO) vom 9. Februar 1987 (BGBl. I S. 547), zuletzt geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 30. Juli 1996 (BGBl. I S.1186,1187),
(2) Zuständige Behörde im Sinne von § 23 Abs. 2, 3 und 4 Satz 2 sowie § 24 Abs. 1 ApBetrO ist die Sächsische Landesapothekerkammer. Die Sächsische Landesapothekerkammer unterliegt insoweit der Fachaufsicht durch das Staatsministerium für Soziales. 3
Eingangsformel neu gefasst durch Verordnung vom 29. Januar 1999 (SächsGVBl. S. 131)
§ 1 geändert durch Verordnung vom 29. Januar 1999 (SächsGVBl. S. 131), durch Artikel 57 der Verordnung vom 10. April 2003 (SächsGVBl. S. 94, 100), Absatz 3 bis 5 aufgehoben durch § 3 des Gesetzes vom 9. Februar 2004 (SächsGVBl. S. 41, 43)
§ 2 geändert durch Verordnung vom 17. März 1998 (SächsGVBl. S. 156) und durch Artikel 57 der Verordnung vom 10. April 2003 (SächsGVBl. S. 94, 100)
Quelle: REVOSax http://revosax.sachsen.de/vorschrift/3240 Stand vom 18.06.2019

References: § 6
 § 9
 § 9
 § 50
 § 23
 § 24

§ 1
 § 3

§ 2