Source: https://www.kreis-soest.de/pflegeatlas/an/anerkennung_angebote_unterstuetzung_alltag.php
Timestamp: 2019-06-25 14:33:33+00:00

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Anerkennung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag - Kreis Soest
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Anbieter von "Angeboten zur Unterstützung im Alltag" (AnFöVO) benötigen eine Anerkennung durch den Kreis Soest, damit Patienten die Leistung mit der Pflegekasse abrechnen können. Die Angebote können erbracht werden zum Beispiel als Unterstützung im Haushalt, Begleitung zu Terminen, Unterstützung bei Behördengängen und Behördenkorrespondenz oder durch Einzelbetreuung in den eigenen vier Wänden.
Foto:© Robert Kneschke/Fotolia
Angebote zur Unterstützung im Alltag dienen der Anregung und Unterstützung von Pflegebedürftigen und der Entlastung der Angehörigen. Der hier vorliegende Text richtet sich an Anbieter von Angeboten.
juristische Personen des öffentlichen Rechts und Einrichtungen zur Förderung gemeinnütziger, mildtätiger und kirchlicher Zwecke, die auch ehrenamtlich tätige Personen einsetzen,
nach § 72 SGB XI zugelassene Pflegeeinrichtungen,
sonstige gewerbliche Anbieter ohne Versorgungsvertrag nach § 72 SGB XI
Einzelpersonen, die auf der Basis eines freiwilligen, bürgerschaftlichen Engagements mit besonderem persönlichen Bezug ehrenamtlich tätig werden (Nachbarschaftshilfe - Zulassung durch die zuständige Pflegekasse)
Zu Konzeptfragen und für die Hilfestellung bei der Beantragung können Sie sich an das Demenz-Servicezentrum Region Münsterland wenden. Die Mitarbeiterin des Demenz-Servicezentrums Münsterland, Frau Steinbock, ist zuständig für den Kreis Soest. Sie ist unter der E-Mail-Adresse sonja.steinbock@demenz-service-muensterland.de oder direkt unter der Telefonnummer 0172 514 24 22 erreichbar.
Die Leistungen müssen durch angebotsbezogen qualifizierte Personen erbracht werden,
Es muss eine angemessene fachliche Unterstützung und Begleitung im Sinne von § 6 Absatz 2 AnFöVO durch Fachkräfte sichergestellt sein,
es muss ein ausreichender Versicherungsschutz für Schäden vorgehalten werden, die im Rahmen der ausgeübten Tätigkeit verursacht werden können,
dem Angebot muss ein Leistungskonzept im Sinne von § 7 Absatz 2 AnFöVO zugrunde liegen,
Die Anbieter müssen die notwendige Zuverlässigkeit besitzen und gewährleisten, dass auch die leistungserbringenden Personen über die notwendige Zuverlässigkeit verfügen.
Die Anbieter müssen beim Kreis Soest ein Leistungskonzept einreichen, das Aussagen enthalten muss zu
Name- und Kontaktdaten des Anbieters sowie der Angebote,
Adressaten der Angebote,
Inhalt, Umfang und Preis der Angebote,
Bei Gruppenangeboten das vorgesehene Verhältnis von betreuenden Personen zu betreuten Personen,
tätigkeitsgerechte Qualifikationen der leistungserbringenden Personen sowie Sicherstellung ihrer angemessen Schulung und Fortbildung,
Art und Umfang einer fachlichen Begleitung und Unterstützung durch eine Fachkraft oder eine vom Land geförderte Servicestelle zur regionalen und überregionalen Unterstützung,
Regelungen zum Umgang mit Beschwerden und Krisensituationen und
ob und inwieweit Abwesenheits- und Krankheitsvertretungsregelungen bestehen.
Bei wesentlichen Änderungen hinsichtlich der angebotenen Leistungen ist das Konzept entsprechend fortzuschreiben. Bei Änderungen der hierfür in Rechnung gestellten Kosten sind die entsprechenden Angaben zu aktualisieren.
Zum 31.03. eines Jahres müssen Jahresberichte über das elektronische Datenverfahren angegeben werden. Erhebliche Änderungen müssen nach wie vor unverzüglich mitgeteilt werden Einen reiner Mitarbeiterwechsel muss hingegen nicht angezeigt werden, dieser muss im Tätigkeitsbericht dokumentiert werden.
Übergangsregelungen für bereits nach der Verordnung "HBPFVO anerkannte Anbieter
Sofern eine unterstützende und begleitende Fachkraft im Sinne von § 6 nicht eingesetzt werden kann, haben bereits nach der Verordnung über niedrigschwellige Hilfe- und Betreuungsangebote für Pflegebedürftige anerkannte und tätige Anbieter bis spätestens zum 31. März 2020 eine Kooperationsvereinbarung mit einer Fachkraft zu schließen, eine Fachkraft anzustellen oder eine Registrierung bei und Zusammenarbeit mit einer vom Land geförderten Servicestelle im Sinne von § 20 zur regionalen oder überregionalen Unterstützung nachzuweisen
Eine solche Servicestelle wäre beispielsweise das Demenz-Servicezentrum Region Münsterland. Ansprechpartnerin für den Bereich des Kreises Soest ist Frau Sonja Steinbock.
Angebotsfinder des Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziale
Für Angebote zur Unterstützung im Alltag" nach § 45a SGB XI ist dieses Verzeichnis auf dem Stand 31.12.2016.
Anbieterliste Angebote zur Unterstützung im Alltag
Dateigröße: 218,20 KB
Die nach der AnFöVO anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag sind mit einem * gekennzeichnet.
Der Antrag kann online über die Seite des Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nord gestellt werden.
Informationen des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen zur AnFöVO
Die Höhe der Gebühren hängen vom Einzelfall ab. Auch für die Rücknahme eines Antrags können Gebühren erhoben werden.
Ankerkennung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag, Anerkennung als niedrigschwelliges Betreuungsangebot, niedrigschwellige Betreuungsangebote, Betreuung, Betreuungsangebot, Betreuungsangebote, Verordnung über die Anerkennung von Angeboten zur Unterstützung im Alltag und Förderung der Weiterentwicklung der Versorgungsstruktur in Nordrhein-Westfalen,

References: § 72
 § 72
 § 6
 § 7
 § 6
 § 20
 § 45