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Timestamp: 2016-10-26 02:22:04+00:00

Document:
8C_371/2016 (07.09.2016)
8C_371/2016 � � Urteil vom 7. September 2016
vertreten durch Rechtsanw�ltin Mich�le Wehrli Roth,
Invalidenversicherung (Rente; Revisionsgesuch),
Der 1967 geborene A.________ bezog gem�ss Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 12. Februar 2014 seit dem 1. Oktober 2010 eine halbe Rente der Invalidenversicherung. Anl�sslich eines im M�rz 2015 eingeleiteten Revisionsverfahrens veranlasste die IV-Stelle des Kantons Aargau eine bidisziplin�re Begutachtung durch Dr. med. B.________, Facharzt f�r Rheumatologie FMH, und PD Dr. med. C.________, Facharzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie FMH. Gest�tzt auf die am 27. Mai 2015 erstattete Expertise hob die Verwaltung die Rente mit Verf�gung vom 14. Dezember 2015 per Ende des der Zustellung folgenden Monats auf.
Das Versicherungsgericht des Kantons Aargau wies die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 21. April 2016 ab.
A.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und beantragen, in Aufhebung des kantonalen Entscheides sei ihm weiterhin mindestens eine halbe Invalidenrente auszurichten, eventuell sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Es wird kein Schriftenwechsel durchgef�hrt.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) kann wegen Rechtsverletzungen gem�ss den Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann eine - f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidende (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG) - Sachverhaltsfeststellung nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG).
Der gest�tzt auf medizinische Akten gerichtlich festgestellte Gesundheitszustand bzw. die damit einhergehende Arbeitsf�higkeit ist Tatfrage (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 397 ff.). Rechtsfragen sind die unvollst�ndige Feststellung rechtserheblicher Tatsachen sowie die Missachtung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 43 Abs. 1, Art. 61 lit. c ATSG) und der Anforderungen an den Beweiswert von Arztberichten (BGE 135 V 465, 134 V 231 E. 5.1 S. 232). Die konkrete Beweisw�rdigung ist Tatfrage (nicht publ. E. 4.1 des Urteils BGE 135 V 254, in SVR 2009 IV Nr. 53 S. 164 [9C_204/2009]).
Streitig und zu pr�fen ist, ob die am 14. Dezember 2015 durch die IV-Stelle verf�gte Aufhebung des Anspruchs auf eine Invalidenrente ab 31. Januar 2016 vorinstanzlich zu Recht best�tigt wurde.
Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und Grunds�tze zu den Begriffen Invalidit�t (Art. 8 Abs. 1 ATSG, Art. 4 Abs. 1 IVG) und Erwerbsunf�higkeit (Art. 7 Abs. 1 ATSG), zum Untersuchungsgrundsatz sowie zu den Anforderungen an beweiswertige �rztliche Berichte und Gutachten (BGE 125 V 256 E. 4 S. 261; vgl. ferner BGE 132 V 93 E. 4 S. 99) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
�ndert sich der Invalidit�tsgrad eines Rentenbez�gers erheblich, so wird die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin f�r die Zukunft entsprechend erh�ht, herabgesetzt oder aufgehoben (Art. 17 Abs. 1 ATSG). Anlass zur Rentenrevision gibt jede wesentliche �nderung in den tats�chlichen Verh�ltnissen seit Zusprechung der Rente, die geeignet ist, den Invalidit�tsgrad und damit den Anspruch zu beeinflussen. Insbesondere ist die Rente bei einer wesentlichen �nderung des Gesundheitszustandes oder der erwerblichen Auswirkungen des an sich gleich gebliebenen Gesundheitszustandes revidierbar (BGE 134 V 131 E. 3 S. 132).
4.1.�Das kantonale Gericht hat eine einl�ssliche W�rdigung der fach�rztlichen Unterlagen, insbesondere des bidisziplin�ren Gutachtens des Dr. med. B.________ und des PD Dr. med. C.________ vom 22./27. Mai 2015 vorgenommen. Dabei gelangte es zum Schluss, dieses erf�lle die rechtsprechungsgem�ssen Anforderungen an eine beweiskr�ftige Expertise. Ein Vergleich des massgebenden Sachverhaltes, welcher zum rentengew�hrenden Entscheid gef�hrt habe - insbesondere des Gutachtens des Prof. Dr. med. D.________, Facharzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie FMH, und der Dr. med. E.________, Fach�rztin f�r Physikalische Medizin und Rehabilitation, Rheumatologie und Allgemeine Innere Medizin FMH an der Klinik F.________ vom 28. Juni 2012 - mit demjenigen, der der Revisionsverf�gung zugrunde lag (Gutachten des Dr. med. B.________/PD Dr. med. C.________ vom 22./27. Mai 2015), zeige eine tats�chliche Ver�nderung. Damit sei ein Revisionsgrund gegeben. Die nunmehr attestierte volle Arbeitsf�higkeit in einer angepassten T�tigkeit leuchte ein. Die IV-Stelle habe den Anspruch auf eine halbe Rente somit zu Recht in Revision gezogen und diesen verneint.
4.2.1.�Die Tatsachenfeststellungen des kantonalen Gerichts, namentlich die aus den medizinischen Akten gewonnene Erkenntnis, wonach eine Verbesserung der gesundheitlichen Situation und eine volle Arbeits- und Leistungsf�higkeit in einer k�rperlich angepassten T�tigkeit besteht, ist im letztinstanzlichen Prozess grunds�tzlich verbindlich. Im Rahmen der eingeschr�nkten Sachverhaltskontrolle (Art. 97 Abs. 1 BGG) ist es nicht Aufgabe des Bundesgerichts, die schon im vorinstanzlichen Verfahren im Recht gelegenen medizinischen Berichte neu zu w�rdigen und die rechtsfehlerfreie Sachverhaltsfeststellung des kantonalen Gerichts hinsichtlich der medizinisch begr�ndeten Einschr�nkung des Leistungsverm�gens und des Ausmasses der trotz gesundheitlicher Einschr�nkungen verbleibenden Arbeitsf�higkeit zu korrigieren (E. 1 hievor).
4.2.2.�In der Beschwerde wird angef�hrt, Dr. med. B.________ gehe im massgebenden Gutachten davon aus, die Einsch�tzung einer vollen Arbeitsf�higkeit gelte bereits seit Jahren. Damit negiere er eine Verbesserung der gesundheitlichen Situation. Vielmehr habe er bloss eine andere Beurteilung desselben Sachverhalts vorgenommen, weshalb es an einem Revisionsgrund fehle. Auch PD Dr. med. C.________ f�hre aus, es habe nie eine Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit aus psychiatrischer Sicht gegeben, weshalb auch diesbez�glich keine Ver�nderung des massgeblichen Sachverhalts vorliege. Zudem h�tten die von der Vorinstanz festgestellten Verbesserungen des Gesundheitszustandes keine Auswirkungen auf die Arbeitsf�higkeit, womit sie nicht revisionsrelevant seien.
4.2.3.�Das kantonale Gericht hat sich mit den vom Beschwerdef�hrer erhobenen Einw�nden, die er letztinstanzlich in weiten Teilen wortw�rtlich wiederholt, bereits auseinandergesetzt. Insbesondere hat es ausf�hrlich aufgezeigt, dass im Gutachten vom Mai 2015 tats�chlich wesentliche gesundheitliche Verbesserungen haben festgestellt werden k�nnen. So sei beispielsweise nunmehr keine Dekonditionierung mehr vorhanden, sondern eine gut ausgebildete �usserst kr�ftige Muskulatur an Armen und Beinen. Ebenso traf es die tats�chliche Feststellung, dokumentierte Ver�nderungen h�tten zu einer vollen Arbeitsf�higkeit in einer angepassten T�tigkeit gef�hrt. Dies entspreche dar�ber hinaus den damaligen gutachterlichen Prognosen. Zudem hat es auf die vorgebrachte R�ge, die Arbeitsf�higkeit habe sich nicht ver�ndert, dargelegt, angesichts der objektivierbaren gesundheitlichen Verbesserungen gegen�ber den anl�sslich der Begutachtung in der Klinik F.________ vom Juni 2012 gemachten Feststellungen sei irrelevant, dass die Dres. med. B.________ und C.________ retrospektiv die Arbeits- und Erwerbsf�higkeit schon f�r den damaligen Zeitpunkt h�her einsch�tzten.
Mit seinen Einw�nden legt der Beschwerdef�hrer letztinstanzlich nicht dar, inwiefern die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen offensichtlich unrichtig seien oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhten. Die R�gen ersch�pfen sich vielmehr in unzul�ssiger appellatorischer Kritik am angefochtenen Entscheid. Diese kann zum vornherein nicht beachtet werden (Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG).
5.1.�Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unbegr�ndet, weshalb sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 BGG - ohne Durchf�hrung des Schriftenwechsels und mit summarischer Begr�ndung - erledigt wird.
5.2.�Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend hat der Beschwerdef�hrer die Gerichtskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau, dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen und der Migros-Pensionskasse MPK, Schlieren, schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 95
 Art. 97
 Art. 95
 Art. 61
 BGE 
 Art. 4
 BGE 
 Art. 95
 Art. 105
 Art. 109