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Timestamp: 2019-03-23 07:39:46+00:00

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LAG Nürnberg, 12.03.2002 - 5 Ta 177/01 - dejure.org
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§§ 4, 5 KSchG, § 85 Abs. 2 ZPO
Anrechenbares Verschulden bei Versäumung der Klagefrist des § 4 S. 1 KSchG
Einem Arbeitnehmer zuzurechnendes Verschulden seines Prozessbevollmächtigten bei der Versäumung der Klagefrist
KSchG § 4; KSchG § 5; ZPO § 85 Abs. 2
NZA-RR 2002, 490
Die Rechtsbeschwerde des Klägers gegen den Beschluß des Landesarbeitsgerichts Nürnberg vom 12. März 2002 - 5 Ta 177/01 - wird auf Kosten des Klägers als unzulässig verworfen.
(Auch) im Rahmen des § 5 Abs. 1 S. 1 KSchG muss sich die Partei das Verschulden von Prozessbevollmächtigten zurechnen lassen, - und zwar aus den Gründen, die sowohl in der Rechtsprechung als auch in der Literatur genannt werden (s. dazu LAG Rheinland-Pfalz vom 19.05.1992 - 9 Ta 83/92 - LAG Bremen vom 26.05.2003 - 2 Ta 4/03-; LAG Bayern (Nürnberg) vom 12.03.2002 - 5 Ta 177/01 - LAG Berlin vom 30.06.2003 - 6 Ta 1276/03 - sowie vom 08.01.2002 - 6 Ta 2245/01 - und LAG Sachsen vom 09.05.2000 - 4 Ta 120/00 - Griebeling NZA 2002, 838 (842 f.) und Dresen NZA-RR 2004, 7).
Die Beschwerdekammer schließt sich dieser in Rechtsprechung und Literatur vertretenen Auffassung an (LAG Nürnberg, Beschluss vom 12.03.2002, 5 Ta 177/01;… zum Meinungsstand vgl.: KR-Friedrich, 6. Aufl., § 5 KSchG RdNr. 69 b ff; APS/Ascheid, § 5 KSchG RdNr. 27; LAG Niedersachsen, Beschluss vom 27.07.2000, LAGE § 5 KSchG, Nr. 98).

References: § 85
 § 4
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 § 5
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