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Timestamp: 2016-10-22 17:56:16+00:00

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2C_672/2010 (30.06.2011)
2C_672/2010
Amt f�r Steuern Uri, Winterberg, 6460 Altdorf,
Staats- und Gemeindesteuern 2006/Doppelbesteuerung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Uri, Verwaltungsrechtliche Abteilung, vom 7. Mai 2010.
X.________, geb. 1958, ledig, ist Gesch�ftsf�hrer der Y.________ AG in A.________/UR. Er verlegte Mitte 2005 seinen Wohnsitz wieder nach A.________/UR, nachdem er diesen zuvor nach B.________/NW verlegt hatte. X.________ meldete sich am 29. Dezember 2006 auf der Gemeindekanzlei A.________/UR nach C.________/SZ ab. Nach eigenen Angaben wohnte er ab dem 20. Dezember 2006 in Untermiete in einer Wohngemeinschaft in C.________/SZ.
Mit definitiver Veranlagungsverf�gung vom 9. Mai 2008 legte das Amt f�r Steuern des Kantons Uri f�r X.________ in Bezug auf die Kantons- und Gemeindesteuern der Steuerperiode 2006 ein steuerbares Einkommen von Fr. 267'000.-- bzw. ein steuerbares Verm�gen von Fr. 525'000.-- fest. Die dagegen erhobene Einsprache wies die Kantonale Steuerkommission Uri mit Entscheid vom 3. April 2009 ab und stellte fest, dass sich das Steuerdomizil von X.________ in der Steuerperiode 2006 nach wie vor im Kanton Uri befunden habe. Mit Urteil vom 7. Mai 2010 wies das Obergericht des Kantons Uri, Verwaltungsrechtliche Abteilung, die dagegen erhobene Beschwerde ab.
Mit Eingabe vom 30. August 2010 erhebt X.________ gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Uri Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht und beantragt die Aufhebung des angefochtenen Entscheids. Weiter sei die Steuerkommission Uri anzuweisen, von einer Besteuerung des Beschwerdef�hrers im Kanton Uri f�r das Steuerjahr 2006, mit Ausnahme der Liegenschaftssteuer, abzusehen. Ger�gt wird im Wesentlichen die Verletzung von Bundesrecht, insbesondere des interkantonalen Doppelbesteuerungsverbots.
Die Kantonale Steuerkommission Uri beantragt die Abweisung der Beschwerde. Das Obergericht des Kantons Uri und die Eidgen�ssische Steuerverwaltung verzichten auf eine Stellungnahme. Die Steuerverwaltung des Kantons Schwyz hat sich nicht ge�ussert.
Mit Eingabe vom 12. Januar 2011 reicht der Beschwerdef�hrer unaufgefordert eine Replik ein und h�lt im Wesentlichen an seinen Antr�gen fest.
1.1 Gegen den kantonal letztinstanzlichen Entscheid des Obergerichts des Kantons Uri betreffend die Feststellung der Steuerpflicht in der Steuerperiode 2006 ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten grunds�tzlich zul�ssig (vgl. Art. 82 lit. a in Verbindung mit Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG).
Der angefochtene Entscheid befasst sich ausschliesslich mit der Frage des Steuerdomizils betreffend die Staats- und Gemeindesteuern und nimmt keinen Bezug auf die Veranlagung der direkten Bundessteuer. Mit Schreiben vom 5. Oktober 2010 hat der Beschwerdef�hrer best�tigt, dass sich die vorliegende Beschwerde nur auf die Staats- und Gemeindesteuern bezieht.
Der Beschwerdef�hrer ist gest�tzt auf Art. 89 Abs. 1 BGG zur Anfechtung des vorinstanzlichen Urteils legitimiert. Auf sein frist- und formgerecht eingereichtes Rechtsmittel ist einzutreten (vgl. Art. 100 und Art. 42 BGG).
1.2 Bei Beschwerden wegen interkantonaler Kompetenzkonflikte kann eine allenfalls bereits rechtskr�ftige Veranlagung eines anderen Kantons f�r dieselbe Steuerperiode mit angefochten werden (vgl. Art. 100 Abs. 5 BGG), obwohl diese in der Regel kein Urteil im Sinne von Art. 86 BGG bildet (BGE 133 I 300 E. 2.4 S. 307, 308 E. 2.4 S. 313). Im vorliegenden Fall richtet sich die Beschwerde gem�ss Beschwerdeschrift nur gegen den Kanton Uri. Da der Entscheid im vorliegenden Verfahren jedoch auch Auswirkungen auf die Steuerpflicht im Kanton Schwyz haben kann, richtet sich die Beschwerde materiell ebenso gegen den Kanton Schwyz; dieser wurde praxisgem�ss zur Stellungnahme eingeladen, hat sich zum Stand seines Veranlagungsverfahrens jedoch nicht ge�ussert und stillschweigend auf eine Vernehmlassung verzichtet.
1.3 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG); von deren Sachverhaltsfeststellungen kann nur abgewichen werden, wenn sie offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (Art. 105 Abs. 2 BGG). Angesichts der Besonderheiten des Beschwerdeverfahrens in Doppelbesteuerungssachen ist das Bundesgericht selbst bei Vorliegen des Entscheids einer letztinstanzlichen kantonalen richterlichen Beh�rde nicht in jedem Fall davon entbunden, den Sachverhalt frei zu �berpr�fen, z.B. wenn der andere Kanton den Sachverhalt bestreitet und eigene Beweismittel vorlegt, wozu sich der Beschwerdef�hrer unter Umst�nden �ussern k�nnen muss; das ist hier indessen nicht der Fall. Das neue Recht schreibt selbst bei Steuerkompetenzkonflikten gem�ss Art. 127 Abs. 3 BV vor, dass der kantonale Instanzenzug zumindest in einem Kanton durchlaufen werden muss. Insoweit muss der Beschwerdef�hrer seine Behauptungen sowie Beweismittel bereits im kantonalen Verfahren vorbringen und sind die dort getroffenen Feststellungen f�r das Bundesgericht im Rahmen von Art. 105 BGG verbindlich. Demgem�ss kann sich der Beschwerdef�hrer nicht damit begn�gen, die Feststellungen der Vorinstanz einfach zu bestreiten; vielmehr muss er den Nachweis erbringen, dass deren Sachverhaltsermittlung qualifiziert mangelhaft ist (vgl. zum Ganzen BGE 133 I 300 E. 2.3 S. 306; 131 I 145 E. 2.4 S. 149; Urteil 2C_397/2010 vom 6. Dezember 2010 E. 1.3, in: RDAF 2011 II S. 127).
Der Beschwerdef�hrer macht vorab eine Verletzung von Art. 29 BV geltend, weil der Pr�sident der Kantonalen Steuerkommission Uri, Z.________, gleichzeitig als leitender Angestellter der Steuerverwaltung des Kantons Schwyz t�tig und "�berdies bevorzugter Jasspartner des Vorsitzenden der Vorinstanz" sei. Da es vorliegend um die Frage der Missachtung des Doppelbesteuerungsverbots betreffend die Kantone Uri und Schwyz gehe, w�re Z.________ ausstandspflichtig gewesen.
2.1 Art. 30 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK sind verletzt, wenn bei einem Richter - objektiv betrachtet - Gegebenheiten vorliegen, die den Anschein der Befangenheit und die Gefahr der Voreingenommenheit zu begr�nden verm�gen. Solche Umst�nde k�nnen entweder in einem bestimmten Verhalten des betreffenden Richters oder in gewissen �usseren Gegebenheiten funktioneller und organisatorischer Natur begr�ndet sein. F�r den Ausstand wird nicht verlangt, dass der Richter tats�chlich befangen ist. Es gen�gt, wenn Umst�nde vorliegen, die bei objektiver Betrachtung den Anschein der Befangenheit und Voreingenommenheit erwecken (BGE 133 I 1 E. 6.2 S. 6 mit Hinweisen). Mit anderen Worten muss gew�hrleistet sein, dass der Prozess aus Sicht aller Beteiligten als offen erscheint.
2.2 F�r nichtgerichtliche Beh�rden enth�lt Art. 29 Abs. 1 BV eine analoge Garantie. Die Rechtsprechung zur Unabh�ngigkeit und Unparteilichkeit von Gerichtsbeh�rden kann jedoch nicht ohne Weiteres auf erstinstanzliche Verwaltungsverfahren �bertragen werden. Vielmehr m�ssen die Anforderungen an die Unparteilichkeit von Verwaltungs- und Exekutivbeh�rden unter Ber�cksichtigung ihrer gesetzlich vorgegebenen Funktion und Organisation ermittelt werden. Im verwaltungsinternen Verfahren bejaht das Bundesgericht eine Ausstandspflicht in der Regel nur dann, wenn das betreffende Beh�rdenmitglied oder der Beamte ein pers�nliches Interesse an dem zu behandelnden Gesch�ft hat (BGE 125 I 119 E. 3f S. 124 f., 209 E. 8a S. 217 f.; Urteil 2C_8/2007 vom 27. September 2007 E. 2.3; je mit Hinweisen).
2.3 Das Obergericht hat auf diese Rechtsprechung ausf�hrlich Bezug genommen (vgl. angefochtener Entscheid E. 9 und 10) und mit Blick auf den konkreten Fall festgestellt, der Umstand, dass der Pr�sident der Kantonalen Steuerkommission Uri sich auch hauptberuflich im Kanton Schwyz (als Abteilungsleiter f�r juristische Personen) mit Steuerfragen auseinandersetze, gen�ge f�r sich allein nicht, um eine Befangenheit in der Entscheidfindung anzunehmen. Ein pers�nliches Interesse sei weder ersichtlich noch geltend gemacht worden. Die vom Beschwerdef�hrer angef�hrte Loyalit�t von Z.________ zum Kanton Schwyz als seinem Arbeitgeber w�rde sich vorliegend geradezu zugunsten des Beschwerdef�hrers auswirken, da er ja eine Verlegung seines steuerrechtlichen Wohnsitzes in den Kanton Schwyz geltend mache.
2.4 Der Beschwerdef�hrer setzt sich mit dieser Argumentation nicht rechtsgen�glich auseinander (Art. 106 Abs. 2 BGG), sondern �bt in erster Linie appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid. Seine Ausf�hrungen im bundesgerichtlichen Verfahren liefern keine Anhaltspunkte, welche auf eine Befangenheit von Z.________ schliessen lassen w�rden. Dieser ist denn auch im Kanton Schwyz, unter dessen Steuerhoheit der Beschwerdef�hrer in der Steuerperiode 2006 ja gerade fallen m�chte, als Abteilungsleiter f�r juristische - und nicht nat�rliche - Personen t�tig. Auch die nicht n�her belegte "Jassfreundschaft" zwischen Z.________ und dem Pr�sidenten des Obergerichts verm�gen hier keinen Ausstandsgrund zu begr�nden. Soweit auf diese R�ge �berhaupt einzutreten ist, ist sie abzuweisen.
3.1 Eine gegen Art. 127 Abs. 3 BV verstossende Doppelbesteuerung liegt vor, wenn eine steuerpflichtige Person von zwei oder mehreren Kantonen f�r das gleiche Steuerobjekt und f�r die gleiche Zeit zu Steuern herangezogen wird (aktuelle Doppelbesteuerung) oder wenn ein Kanton in Verletzung der geltenden Kollisionsnormen seine Steuerhoheit �berschreitet und eine Steuer erhebt, die einem anderen Kanton zusteht (virtuelle Doppelbesteuerung).
3.2 Im vorliegenden Fall wird das Steuerdomizil des Beschwerdef�hrers bis zum 31. Dezember 2006 aufgrund des angefochtenen Urteils vom Kanton Uri beansprucht. Ob der Beschwerdef�hrer f�r die Steuerperiode 2006 im Kanton Schwyz schon rechtskr�ftig eingesch�tzt worden ist, geht weder aus dem angefochtenen Urteil noch aus den Akten hervor. Damit steht nicht fest, ob durch den angefochtenen Entscheid eine aktuelle Doppelbesteuerung resultiert. Nachdem der Kanton Schwyz auf eine Vernehmlassung verzichtet hat, bleibt auch offen, ob er die Steuerhoheit des Kantons Uri f�r den fraglichen Zeitraum anerkennt oder bestreitet. Nach Auffassung des Beschwerdef�hrers befindet sich sein Steuerdomizil im fraglichen Zeitraum nicht (mehr) im Kanton Uri, sondern (bereits) im Kanton Schwyz, womit er implizit einen Verstoss gegen das Verbot der virtuellen Doppelbesteuerung r�gt.
4.1 Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu Art. 127 Abs. 3 BV ist der steuerrechtliche Wohnsitz (Hauptsteuerdomizil) einer unselbst�ndig erwerbenden Person derjenige Ort, wo sich die betreffende Person mit der Absicht dauernden Verbleibens aufh�lt (vgl. auch Art. 6 Abs. 2 des Steuergesetzes [des Kantons Uri] vom 17. Mai 1992 [StG/UR; RB 3.2211], Art. 3 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die Harmonisierung der direkten Steuern der Kantone und Gemeinden [StHG; SR 642.14], Art. 3 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die direkte Bundessteuer [DBG; SR 642.11] sowie Art. 23 Abs. 1 ZGB) bzw. wo sich faktisch der Mittelpunkt ihrer Lebensinteressen befindet (vgl. BGE 125 I 54 E. 2 S. 56; 123 I 289 E. 2a S. 293). Dieser Mittelpunkt der Lebensinteressen bestimmt sich nach der Gesamtheit der objektiven, �usseren Umst�nde, aus denen sich diese Interessen erkennen lassen, nicht nach den bloss erkl�rten W�nschen der steuerpflichtigen Person. Auf die gef�hlsm�ssige Bevorzugung eines Ortes kommt es nicht an; der steuerrechtliche Wohnsitz ist insofern nicht frei w�hlbar. Dem polizeilichen Domizil, wo die Schriften hinterlegt sind oder wo die politischen Rechte ausge�bt werden, kommt dagegen keine entscheidende Bedeutung zu; das sind bloss �ussere Merkmale, die ein Indiz f�r den steuerrechtlichen Wohnsitz bilden k�nnen, wenn auch das �brige Verhalten der Person daf�r spricht (statt vieler: BGE 132 I 29 E. 4.1 S. 35 f.). Wenn sich eine Person abwechslungsweise an zwei Orten aufh�lt, ist f�r die Bestimmung des steuerrechtlichen Wohnsitzes darauf abzustellen, zu welchem Ort sie die st�rkeren Beziehungen unterh�lt. Bei unselbst�ndig erwerbenden Steuerpflichtigen ist das gew�hnlich der Ort, wo sie f�r l�ngere oder unbestimmte Zeit Aufenthalt nehmen, um von dort aus der t�glichen Arbeit nachzugehen, ist doch der Zweck des Lebensunterhalts dauernder Natur. Die Frage, zu welchem der Aufenthaltsorte die steuerpflichtige Person die st�rkeren Beziehungen unterh�lt, ist jeweils aufgrund der Gesamtheit der Umst�nde des Einzelfalls zu beurteilen (BGE 132 I 29 E. 4.2 S. 36 f. mit Hinweisen).
4.2 In Bezug auf die Beweisf�hrung und den relevanten Zeitpunkt gilt das Folgende: Der steuerrechtliche Wohnsitz als steuerbegr�ndende Tatsache ist grunds�tzlich von der Steuerbeh�rde nachzuweisen. Der steuerpflichtigen Person kann allerdings der Gegenbeweis f�r die von ihr behauptete subjektive Steuerpflicht an einem neuen Ort auferlegt werden, wenn die von der Steuerbeh�rde angenommene bisherige subjektive Steuerpflicht als sehr wahrscheinlich gilt. Diese urspr�nglich f�r das internationale Verh�ltnis aufgestellte Regel ist nach der Praxis des Bundesgerichts auch im interkantonalen Verh�ltnis anwendbar (Urteile 2C_625/2009 vom 16. Februar 2010 E. 3.2; 2C_827/2008 vom 16. Juni 2009 E. 4.1; 2C_175/2008 vom 22. August 2008 E. 3.2; 2C_183/2007 vom 15. Oktober 2007 E. 3.2; 2P.7/2004 vom 8. Juni 2004 E. 4; ASA 39 S. 288).
Im vorliegenden Fall befand sich das Hauptsteuerdomizil des Beschwerdef�hrers erst seit dem 1. August 2005 (wieder) in A.________/UR, nachdem er seinen Wohnsitz zuvor per 1. Dezember 2003 nach B.________/NW verlegt hatte. Vor dem 1. Dezember 2003 befand sich sein Wohnsitz gem�ss eigenen Angaben jahrelang in A.________/UR (vgl. Beschwerdeschrift S. 3). Bei dieser Ausgangslage sowie aufgrund der Tatsache, dass die Verlegung des steuerrechtlichen Wohnsitzes in einem "Letter of Commitment and Understanding" vom 28. April 2005 zwischen dem Beschwerdef�hrer und den kantonalen Steuerbeh�rden des Kantons Uri festgehalten und sogar mit einer Pressemitteilung publik gemacht wurde, ist es nicht am Kanton Uri, das Weiterbestehen des Hauptsteuerdomizils in seinem Kanton darzutun, sondern vielmehr am Beschwerdef�hrer, die Verlegung des Hauptsteuerdomizils in den Kanton Schwyz nachzuweisen. Dabei besteht gem�ss Art. 68 Abs. 1 StHG bei Wechsel des steuerrechtlichen Wohnsitzes innerhalb der Schweiz die Steuerpflicht aufgrund pers�nlicher Zugeh�rigkeit f�r die laufende Steuerperiode im Kanton, in welchem die steuerpflichtige Person am Ende dieser Periode, im vorliegenden Fall am 31. Dezember 2006, ihren Wohnsitz hat.
4.3 Hier ist die Vorinstanz mit ausf�hrlicher Begr�ndung zum Ergebnis gekommen, dem Beschwerdef�hrer sei der Nachweis einer Wohnsitznahme in C.________/SZ per Ende 2006 nicht gelungen. Es sei wenig glaubhaft, dass der Beschwerdef�hrer - unter Ber�cksichtigung seines Alters und seiner beruflichen Stellung - seinen Lebensmittelpunkt in ein einziges Zimmer in einer Wohngemeinschaft verlegt habe. Zudem seien seine Fahrzeuge alle im Kanton Uri eingel�st und der Mietvertrag f�r das Zimmer in der Wohngemeinschaft lege den Mietbeginn auf den 1. Januar 2007 fest. Es seien keine Anhaltspunkte f�r ein gepflegtes Beziehungsnetz im Kanton Schwyz erkennbar. Die zeitliche Komponente sowie die Tatsache, dass der Beschwerdef�hrer selber einr�ume, aufgrund von Meinungsdifferenzen mit der Gemeinde A.________/UR seinen Wohnsitz verlegt zu haben, wiesen darauf hin, dass der Beschwerdef�hrer aus "emotionalen Gr�nden" seinen Wohnsitz "pro forma" in den Kanton Schwyz verlegt habe.
4.4 Der Beschwerdef�hrer vermag nicht darzutun, inwiefern die Ausf�hrungen der Vorinstanz bundesrechtswidrig sein sollen.
4.4.1 Alleine die Tatsache, dass er sich - genau zwei Tage vor dem Jahreswechsel - am 29. Dezember 2006 auf der Gemeindekanzlei A.________/UR abgemeldet hat, l�sst auf jeden Fall noch nicht auf einen neuen steuerrechtlichen Wohnsitz schliessen, da dem polizeilichen Domizil keine entscheidende Bedeutung zukommt. Hingegen hat die Vorinstanz zu Recht auf den Mietvertrag vom 27. Dezember 2006 �ber ein Zimmer in der Wohngemeinschaft an der S.________strasse in C.________/SZ abgestellt. Darin ist der Mietbeginn per 1. Januar 2007, 12.00 Uhr, vorgesehen. Der Einwand des Beschwerdef�hrers, der Vermieter habe ihm den Mietzins f�r die Zeit vom 20. bis 31. Dezember 2006 entgegenkommenderweise nicht in Rechnung Stellung wollen, erscheint unter den gegebenen Umst�nden wenig glaubhaft. Daran vermag auch die ins Recht gelegte, handschriftlich verfasste "Kaufquittung" vom 14. Dezember 2006 f�r ein Bettgestell mit Lattenrost und Matratze �ber Fr. 3'300.-- sowie eine schriftliche "Best�tigung" des Vermieters, betreffend den vorzeitigen Einzug des Beschwerdef�hrers nichts zu �ndern. Nicht entscheidend ist in diesem Zusammenhang, ob in der Wohngemeinschaft in C.________/SZ zwei (gem�ss Beschwerdef�hrer) oder drei Mitbewohner (gem�ss Steuerbeh�rden) lebten. Hingegen erscheint es nachvollziehbar, dass die Vorinstanzen die Verschiebung des Lebensmittelpunkts eines (angesichts seines steuerbaren Einkommens bzw. Verm�gens gem�ss Steuerveranlagung) durchaus erfolgreichen f�nfzigj�hrigen Gesch�ftsf�hrers mit Restaurantbetrieb in A.________/UR in ein einziges Zimmer einer Wohngemeinschaft in C.________/SZ in Zweifel gezogen haben.
4.4.2 Zwar ist dem Beschwerdef�hrer zuzustimmen, wenn er ausf�hrt, die Niederlassungsfreiheit erlaube es jedem Schweizer, den Wohnsitz jederzeit zu wechseln und das Motiv eines Wohnsitzwechsels spiele dabei keine Rolle. Hier geht es jedoch um etwas Anderes: der steuerrechtliche Wohnsitz bestimmt sich wie erw�hnt nach dem Mittelpunkt der Lebensinteressen. Der Beschwerdef�hrer h�tte deshalb prim�r aufzuzeigen, dass er zum Kanton Schwyz die st�rkeren Beziehungen unterh�lt als zum Kanton Uri. Aus den ausf�hrlichen Darlegungen zur angeblichen formellen Wohnsitzverlegung kann der Beschwerdef�hrer daher nichts Entscheidendes zu seinen Gunsten ableiten.
4.4.3 F�r die Annahme, dass im Dezember 2006 in C.________/SZ noch kein neuer Wohnsitz begr�ndet worden ist, spricht neben der zeitlichen Komponente (Abmeldung zwei Tage vor Jahreswechsel, Bezug eines m�blierten Zimmers in einer Wohngemeinschaft, Mietbeginn gem�ss Vertrag 1. Januar 2007) auch der fehlende Nachweis, dass sich der Mittelpunkt der Lebensinteressen des Beschwerdef�hrers bereits Ende Dezember 2006 im Kanton Schwyz befunden haben soll. So hat die Vorinstanz etwa verbindlich (vgl. E. 1.3 hiervor) festgestellt, dass die Jacht des Beschwerdef�hrers seit mindestens zehn Jahren in D.________/SZ stationiert war und seine von ihm gesteuerten (Gesch�fts-)Fahrzeuge alle im Kanton Uri registriert sind. Der Beschwerdef�hrer f�hrt zwar - ohne dies allerdings n�her zu belegen - aus, sein Lebensmittelpunkt habe sich im Jahre 2006 immer mehr in den Kanton Schwyz verlagert, wo seine damalige Freundin wohnte und wo er viele Kollegen hatte und neu dazugewann. Aufgrund der Gesamtheit der Umst�nde durfte aber die Vorinstanz durchaus den Schluss ziehen, dass die haupts�chliche Motivation f�r den behaupteten Wohnsitzwechsel vielmehr in den Differenzen mit der Gemeinde A.________/UR bzw. den Beh�rden des Kantons Uri zu erblicken war. Schliesslich hat der Beschwerdef�hrer auch in der Ende Februar 2007 eingereichten Steuererkl�rung 2006 und dem Wertschriftenverzeichnis 2006 den angeblichen Wegzug in den Kanton Schwyz gar nicht aufgef�hrt, was angesichts der offensichtlichen Brisanz der Frage seines Wohnsitzes doch erstaunlich erscheint.
4.4.4 Ebenfalls nichts zu seinen Gunsten kann der Beschwerdef�hrer ableiten, wenn er ausf�hrt, der Verzicht der Vorinstanz auf eine Befragung seines Vermieters und Mitbewohners bzw. seines Buchhalters und Treuh�nders als Zeugen verstosse gegen das Willk�rverbot sowie gegen den Anspruch auf rechtliches Geh�r. Die Vorinstanz durfte, ohne hierdurch gegen das Willk�rverbot (Art. 9 BV) sowie den Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) zu verstossen, auf die Abnahme beantragter Beweismittel verzichten, wenn sie aufgrund der bereits abgenommenen Beweise ihre �berzeugung gebildet hatte und in vorweggenommener (antizipierter) Beweisw�rdigung annehmen konnte, dass ihre �berzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht ge�ndert w�rde (BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 131 I 153 E. 3 S. 157; je mit Hinweisen). Zudem war es ohnehin fraglich, ob von den beiden dem Beschwerdef�hrer nahestehenden Personen ein unbeeinflusstes Zeugnis zu erwarten gewesen w�re.
4.4.5 Die Folgerung der Vorinstanz, dem Beschwerdef�hrer sei der Nachweis der Verlegung des Hauptsteuerdomizils vom Kanton Uri in den Kanton Schwyz per Ende Dezember 2006 nicht gelungen, ist daher nicht zu beanstanden. Durch den Verzicht auf eine Vernehmlassung hat sich auch die Steuerverwaltung des Kantons Schwyz nicht gegen diese Betrachtungsweise gewehrt. Das Hauptsteuerdomizil des Beschwerdef�hrers f�r die Steuerperiode 2006 wird somit zu Recht vom Kanton Uri beansprucht.
5.1 Die Beschwerde erweist sich mithin als unbegr�ndet und ist abzuweisen.
5.2 Bei diesem Verfahrensausgang werden die bundesgerichtlichen Kosten dem Beschwerdef�hrer, der mit seinem Antrag nicht durchdringt, auferlegt (Art. 65 f. BGG). Eine Parteientsch�digung ist nicht geschuldet (Art. 68 BGG).
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, dem Amt f�r Steuern Uri, der Kantonalen Steuerkommission Uri, der Steuerverwaltung des Kantons Schwyz, dem Obergericht des Kantons Uri, Verwaltungsrechtliche Abteilung, und der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 82
 Art. 86
 Art. 89
 Art. 100
 Art. 42
 Art. 100
 Art. 86
 Art. 95
 Art. 127
 Art. 105
 BGE 
 Art. 29
 Art. 30
 Art. 6
 Art. 29
 Art. 127
 Art. 127
 Art. 6
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 23
 BGE 
 BGE 
 Art. 68