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Timestamp: 2020-04-10 06:10:52+00:00

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Lexbrowser - n) Dekret des Landeshauptmanns vom 20. Oktober 2003, Nr. 461)
Landesgesetzgebung Berufsbildung Aus- und Weiterbildung im Gesundheitsbereich Dekret des Landeshauptmanns vom 20. Oktober 2003, Nr. 46
n) Dekret des Landeshauptmanns vom 20. Oktober 2003, Nr. 461)
Verordnung zur Sonderausbildung in Allgemeinmedizin 2)
Kundgemacht im A.Bl. vom 18. November 2003, Nr. 46.
Der Titel wurde so geändert durch Art. 1 Absatz 1 des D.LH. vom 28. Oktober 2013, Nr. 32.
(1)Diese Verordnung regelt die Modalitäten der Überprüfung der Sprachkenntnisse für die Zulassung zur Sonderausbildung in Allgemeinmedizin, den wissenschaftlichen Beirat sowie die Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Sonderausbildung in Allgemeinmedizin, in Durchführung der Artikel 6, 16 und 17 des Landesgesetzes vom 15. November 2002, Nr. 14, in geltender Fassung, in der Folge als Gesetz bezeichnet.3)
Art. 1 wurde zuerst durch Art. 1 Absatz 1 des D.LH. vom 22. Februar 2011, Nr. 11, und später durch Art. 1 Absatz 2 des D.LH. vom 28. Oktober 2013, Nr. 32, so ersetzt.
Allgemeine Regeln für die Feststellung der Sprachkenntnisse
Art. 2 (Sprachkenntnisse)
(1)Wer nicht im Besitz des gemäß den Artikeln 3 und 4 des Dekrets des Präsidenten der Republik vom 26. Juli 1976, Nr. 752, in geltender Fassung, ausgestellten Nachweises, bezogen auf das Laureatsdiplom, oder eines gleichgestellten Nachweises ist, muss eine Prüfung zur Feststellung der Kenntnis der deutschen und italienischen Sprache im Sinne und für die Wirkungen laut Artikel 3 dieser Verordnung ablegen.4)
Art. 2 wurde zuerst durch Art. 1 Absatz 1 des D.LH. vom 22. Februar 2011, Nr. 11, später durch Art. 1 Absatz 3 des D.LH. vom 28. Oktober 2013, Nr. 32, und durch Art. 1 Absatz 1 des D.LH. vom 27. Juli 2015, Nr. 20, so ersetzt.
Art. 3 (Prüfung zur Feststellung der Sprachkenntnisse)
(1)Die Prüfung zur Feststellung der Sprachkenntnisse, bestehend aus einem Hörverständnistest, einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung, wird von einer Fachperson für die italienische Sprache und einer Fachperson für die deutsche Sprache abgenommen. Geprüft wird die Kenntnis der beiden Sprachen, die der für das Laureatsdiplom vorgesehenen Niveaustufe entsprechen muss; die Prüfung wird im Rahmen der Wettbewerbsausschreibung laut Artikel 13 des Gesetzes geregelt.
(2) Die Prüfung zur Feststellung der Sprachkenntnisse kann auch unabhängig vom Auswahlverfahren für die Zulassung zur Sonderausbildung in Allgemeinmedizin abgelegt werden.
(3) Die Bestätigung über die bestandene Prüfung zur Feststellung der Sprachkenntnisse ist ausschließlich für die Sonderausbildung in Allgemeinmedizin und die Facharztausbildung laut Dekret des Landeshauptmanns vom 7. Jänner 2008, Nr. 4, in geltender Fassung, gültig.5)
Art. 3 wurde zuerst durch Art. 1 Absatz 1 des D.LH. vom 22. Februar 2011, Nr. 11, später durch Art. 1 Absatz 4 des D.LH. vom 28. Oktober 2013, Nr. 32, und durch Art. 1 Absatz 2 des D.LH. vom 27. Juli 2015, Nr. 20, so ersetzt.
Art. 4 wurde aufgehoben durch Art. 2 Absatz 1 des D.LH. vom 22. Februar 2011, Nr. 11.
Art. 5 (Zusammensetzung)
(1) Der wissenschaftliche Beirat für die Sonderausbildung in Allgemeinmedizin setzt sich folgendermaßen zusammen:
Präsident/Präsidentin der Ärzte- und Zahnärztekammer der Provinz Bozen oder einer davon bevollmächtigten Person,
Direktor/Direktorin des Landesamtes für Gesundheitsordnung oder einer davon bevollmächtigten Person,
vier Ärzte/Ärztinnen für Allgemeinmedizin,
ein Arzt/eine Ärztin einer der Fachrichtungen des Ausbildungslehrgangs,
zwei Fachpersonen im Bereich der ärztlichen Fortbildung.
(2) Bei Bedarf werden externe Fachleute hinzugezogen. 7)
Art. 5 wurde so ersetzt durch Art. 1 Absatz 1 des D.LH. vom 13. Dezember 2019, Nr. 33.
Art. 6 (Dauer)
(1) Der wissenschaftliche Beirat für die Sonderausbildung in Allgemeinmedizin wird von der Landesregierung ernannt und bleibt 5 Jahre im Amt.
Art. 7 (Aufgaben)
(1) Der wissenschaftliche Beirat für die Sonderausbildung in Allgemeinmedizin nimmt folgende Aufgaben wahr:
er begleitet beratend den Lehrgang und überwacht die Qualität der Ausbildung;
er schlägt die Kriterien für die Akkreditierung der Ausbildungsstrukturen und Lehrpraxen vor;
er begutachtet das Ausbildungsprogramm und schlägt Änderungen vor;
er begutachtet Ansuchen über Bildungsguthaben und individuelle Studienpläne;
er macht Vorschläge zur Auswahl der Dozenten und Dozentinnen sowie der Tutoren und Tutorinnen;
er schlägt die Koordinatorinnen und Koordinatoren für die praktischen und theoretischen Ausbildungsinhalte vor.
Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Sonderausbildung in Allgemeinmedizin
Art. 8 (Verpflichtung zur Dienstleistung)
(1) Ärztinnen und Ärzte, welche mit Landesstipendium die Sonderausbildung in Allgemeinmedizin absolviert haben, müssen – innerhalb von fünf Jahren nach Erlangung des entsprechenden Nachweises – für zwei Jahre die Tätigkeit als Allgemeinmediziner im Landesgebiet ausüben, und zwar freiberuflich oder im Angestelltenverhältnis sowie in den Formen und Diensten, in denen diese Tätigkeit vorgesehen ist.
(2) Damit das Landesstipendium gewährt werden kann, müssen sich die Ärztinnen und Ärzte schriftlich zur Dienstleistung laut Absatz 1 verpflichten.
Beschluss vom 11. Oktober 2016, Nr. 1098 - Genehmigung der Richtlinien für die Einhaltung der Dienstverpflichtung in der Facharztausbildung und in der Sonderausbildung in Allgemeinmedizin
Art. 9 (Verpflichtung zur Rückzahlung der finanziellen Zuwendungen)
(1) Ärztinnen und Ärzte in Allgemeinmedizin müssen den Gesamtbetrag der während der Ausbildungszeit erhaltenen finanziellen Zuwendungen zuzüglich der gesetzlichen Zinsen ab dem Zeitpunkt der jeweiligen Auszahlung bis zur tatsächlichen Rückzahlung in folgenden Fällen zurückzahlen:
gänzliche oder teilweise Nichterfüllung der Verpflichtung laut Artikel 8 Absatz 1, auch wegen Fehlens eines der Nachweise laut Artikel 2 Absatz 1,
Abbruch der Ausbildung und in den anderen vom Artikel 17 Absatz 4 des Gesetzes vorgesehenen Fällen.
(2) Die Landesregierung stellt die Nichteinhaltung der Verpflichtung laut Artikel 8 Absatz 1, den Abbruch der Ausbildung oder die anderen Fälle laut Artikel 17 Absatz 4 des Gesetzes fest und bestimmt die Höhe des Rückzahlungsbetrags. Eine Reduzierung dieses Betrags ist nur im Falle schwerwiegender objektiver Gründe möglich. 8)
Das Kapitel III wurde eingefügt durch Art. 1 Absatz 5 des D.LH. vom 28. Oktober 2013, Nr. 32.
Regelung von Zusatzentschädigungen
Art. 10 (Zusatzentschädigung in Zusammenhang mit den Sprachkenntnissen)
(1) Das Land entrichtet den Ärztinnen und Ärzten in Ausbildung eine Zusatzentschädigung in Höhe von 450,00 Euro monatlich, wenn sie im Besitz des gemäß den Artikeln 3 und 4 des Dekrets des Präsidenten der Republik vom 26. Juli 1976, Nr. 752, in geltender Fassung, ausgestellten Nachweises, bezogen auf das Laureatsdiplom, oder eines gleichgestellten Nachweises sind.
(2) Das Land weist den Ärztinnen und Ärzten die Zusatzentschädigung laut Absatz 1 ab Beginn der Sonderausbildung in Allgemeinmedizin oder ab dem auf den Erwerb des Nachweises folgenden Monat zu. Die Zusatzentschädigung steht bis zum Abschluss der Sonderausbildung in Allgemeinmedizin zu. 9)
Das Kapitel IV wurde eingefügt durch Art. 1 Absatz 1 des D.LH. vom 17. Oktober 2016, Nr. 30.

References: Art. 1

Art. 1
 Art. 1
 Art. 1

Art. 2

Art. 2
 Art. 1
 Art. 1
 Art. 1

Art. 3

Art. 3
 Art. 1
 Art. 1
 Art. 1

Art. 4
 Art. 2

Art. 5

Art. 5
 Art. 1

Art. 6

Art. 7

Art. 8

Art. 9
 Art. 1

Art. 10
 Art. 1