Source: http://metium.de/satzung
Timestamp: 2019-04-18 20:15:39+00:00

Document:
Satzung – Metium-Stiftung
der Metium-Stiftung (Mensch-Tier-Umwelt).
Ziel der Stiftung ist die Förderung und Unterstützung humanitärer Hilfsprojekte sowie Tier- und Umweltschutz, im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzt, im In- und Ausland.
(1) Die Stiftung führt den Namen Metium-Stiftung.
(2) Sie ist eine unselbstständige Stiftung in der Treuhänder-Verwaltung von Herrn Rainer Kordel und wird von diesem folglich im Rechts- und Geschäftsverkehr vertreten.
(3) Sitz der Stiftung ist 54518 Altrich, Borschrech 30.
(1) Zweck der Stiftung ist die Beschaffung von Mitteln. Darüber hinaus kann die Stiftung im Rahmen der oben angeführten Zwecke eigene Projekte, Initiativen und Veranstaltungen unmittelbar selbst oder in Zusammenarbeit mit anderen gemeinnützigen Vereinen oder Stiftungen durchführen.
(2) Der Stiftungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:
Unterstützung und Sicherung des Fortbestandes des Eifeltierheim-Altrich und des Tierschutzvereins Förderverein Eifeltierheim.
Linderung der Not bei kranken und/oder beeinträchtigten Kindern und Jugendlichen.
Hilfe bei der Bestimmung von möglichen Spendern für kranke Kinder oder die Ermöglichung spezieller Therapien (z. B. Begleithunde, Therapietiere). Durch Umbaumaßnahmen die Steigerung der Lebensqualität behinderter Menschen. Unterstützung theoretischer oder fachlicher Weiterbildung um ein selbstständiges Leben zu ermöglichen.
Förderung des Tierschutzes und artgerechte Tierhaltung.
Durch koordinierte regionale und überregionale Kastrationsaktionen die massenhafte Vermehrung von Tieren eingedämmt und dadurch entstehendes Tierelend bekämpft werden. Durch fachliche und/oder praktische Hilfestellung soll die artgerechte Haltung von Tieren gefördert werden.
Unterstützung von Hilfsprojekten anderer gemeinnütziger Tier- und Naturschutzvereinen und humanitären Hilfsorganisationen.
Die Stiftung möchte deren Arbeit im In- und Ausland unterstützen, um die Arbeit vor Ort nachhaltig zu fördern. Zum Beispiel Futtermittel für Tierschutzvereine in Süd- oder Osteuropa oder um Hilfsprojekte, die die medizinische Versorgung von Menschen in der Dritten Welt kümmern.
Naturschutz durch Vermeidung.
Neben den normalen Bereichen Luft-, Boden und Wasserschutz, möchte die Metium-Stiftung zwei weitere Bereiche fördern:
Recyceln: Alles was recycelt wird, muss nicht aufwendig auf Deponien gelagert und der Rohstoff anderen Orts – oft unter großen Umweltschäden – der Natur entnommen werden.
Erneuerbare Energie: Hier ist nicht die Produktion das eigentliche Problem. Eher das Speichern und Verteilen der benötigten Energie zur richtigen Zeit an den richtigen Ort.
Fördern, Errichten oder Betreiben eines Gnadenhofes / Altenheimes.
Neben dem Tierschutzgedanken soll auch das Problem vieler älterer Menschen bedacht werden, die altersbedingt mit der Vorsorgung ihres Tieres überfordert sind oder ihr Tier nicht zurücklas-sen möchten und deshalb zu spät eine nötige Betreuung annehmen.
Ziel ist, das einige alters- und behindertengerechte Zimmer mit Betreuung für älteren Menschen und ihren Tiere in einen Gnadenhof zu integrieren. Oder es werden Menschen aufgenommen, die selber keine Tiere haben, aber bei der Versorgung der Gnadenhoftiere eine tägliche Aufgabe sehen und so ihren Lebensabend verbringen möchten.
Gerne auch mit der Einbeziehung von jungen und/oder beeinträchtigten Menschen.
(4) Die Stiftung erfüllt ihre Aufgaben selbst oder durch eine Hilfsperson im Sinne des § 57 Abs. 1 S. 2 AO, sofern sie nicht im Wege der Mittelbeschaffung gemäß § 58 Nr. 1 AO tä-tig wird. Die Stiftung kann zur Verwirklichung des Stiftungszwecks Zweckbetriebe unter-halten.
(1) Die Stiftung hat zum Zeitpunkt der Gründung ein Stiftungsvermögen in Höhe von 7.500.- €. Zuwendungen in das Stiftungsvermögen sind zu Lebzeiten und in Form von testamentarischen Zuwendungen möglich.
(2) Zuwendungen müssen vom Treuhänder entweder dem Stiftungsvermögen oder dem frei verfügbaren Finanzmitteln zugeordnet werden.
(3) Der Treuhänder ist hierbei an die Vorgaben des Spenders/Stifters gebunden. Sollten keine entsprechenden Vorgaben vorliegen, obliegt dem Treuhänder die entsprechende Zuordnung der finanziellen Mittel.
(4) Vermögensumschichtungen sind zulässig. Umschichtungsgewinne dürfen ganz oder teilweise zur Erfüllung des Stiftungszwecks verwendet werden und sicher und ertragreich anzulegen.
(5) Dem Stiftungsvermögen wachsen die Zuwendungen zu, die dazu bestimmt sind (Zustiftungen). Die Stiftung darf derartige Zustiftungen annehmen. Sie darf auch Zuwendungen ohne Zweckbestimmung aufgrund einer Verfügung von Todes wegen und freie Rücklagen im Sinne von § 58 Nr. 7 a AO dem Stiftungsvermögen zuführen.
(1) Die Stiftung erfüllt ihre Aufgaben aus den Erträgen des Stiftungsvermögens und aus Zuwendungen, soweit diese nicht ausdrücklich zur Stärkung des Stiftungsvermögens bestimmt sind. Davon ausgenommen sind die Rücklagenbildung oder Zuführung zum Stiftungsvermögen gemäß § 58 Nr. 7 a AO.
(3) Die Metium-Stiftung darf Immobilien (Grundstücke, Häuser usw.) oder andere Wertgegenstände (Fahrzeuge, Schmuck, Kunst usw.) annehmen, solange die Folgekosten (Steuern, Versicherungen, Lagerkosten usw.) die Stiftung nicht in einem ungerechtfertigen Maße belasten. Diese dürfen als Wertanlage behalten oder zur Geldgewinnung jederzeit veräußert werden.
(4) Die Metium-Stiftung darf Immobilien (Grundstücke, Häuser usw.) oder andere Wertge-genstände (Fahrzeuge, Schmuck, Kunst usw.) in Ausnahmefällen erwerben.
Dies aber nur, wenn der Kaufpreis des Gegenstandes maximal 60 Prozent eines unabhängigen Wertgutachtens beträgt. Zusätzlich müssen Treuhänder und Stiftungsrat dem Kauf einstimmig und schriftlich zustimmen.
Es dürfen weder Wertgegenstände vom Treuhänder, den Stiftungsratmitgliedern oder deren Angehörigen erworben oder an diese später veräußert werden.
Für den Erwerb darf weder auf das Stiftungsvermögen zugegriffen, ein Kredit aufgenommen oder die frei verfügbaren Finanzmittel um mehr als 50 Prozent aufgebraucht werden.
(5) Ein Rechtsanspruch Dritter auf Gewährung der jederzeit widerruflichen Förderleistung aus der Stiftung besteht aufgrund dieser Satzung nicht.
(1) Organe der Stiftung sind der Treuhänder und der Stiftungsrat.
(2) Die Mitglieder der Stiftungsorgane üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Sie haben Anspruch auf Ersatz der ihnen entstandenen Aufwendungen und Auslagen.
(3) Die Stiftungsorgane können sich eine Geschäftsordnung geben.
(1) Der Treuhänder wird von den Mitgliedern der Stiftergemeinschaft (siehe § 10) bestimmt.
(2) Der Treuhänder darf jederzeit von seinen Aufgaben zurücktreten.
Er kann einen Nachfolger bestimmen, der dann vom Stiftungsrat mit einfacher Mehrheit angenommen werden muss.
Auch der Stiftungsrat darf einen Kandidaten vorschlagen, der ebenfalls mit einfacher Mehrheit des Stiftungsrates und dem Treuhänder angenommen werden muss. Sollte keine Übereinstimmung zu erreichen sein, wird wie in § 12 beschrieben, die Metium-Stiftung aufgelöst.
(3) Sollte der Treuhänder durch eine plötzliche schwere Krankheit oder Tod seine Aufgaben nicht mehr erfüllen können, so wird der Stiftungsrat damit beauftragt die laufenden Projekte abzuwickeln und spätestens zum Ende des Kalenderjahres die Stiftung aufzulösen (siehe § 12).
(1) Der Treuhänder hat im Rahmen dieser Satzung für die Erfüllung des Stiftungszweckes in bester weise Sorge zu tragen. Seine Aufgaben sind insbesondere,
a) Aufbau, Verwaltung und Erhaltung des Stiftungsvermögens.
b) Verwaltung der darüber hinausgehenden frei verfügbaren Finanzmittel und die zweckentsprechende Verwendung der Stiftungsmittel.
c) In Zusammenarbeit mit dem Stiftungsrat dem Satzungszweck entsprechende Projekte planen und durchführen.
d) Erstellung eines jährlichen Rechenschaftsberichtes über die Tätigkeit und Mittelver-wendung der Stiftung.
(1) Der Stiftungsrat besteht aus mindestens 3, höchstens 5 Mitgliedern.
(2) Der Stiftungsrat wählt den Vorsitzenden und den stellvertretenden Vorsitzenden mit einfacher Mehrheit aus seiner Mitte.
(3) Die Beschlussfähigkeit des Stiftungsrates ist gegeben, wenn zwei Drittel der Mitglieder anwesend sind.
(4) Zu seinen Aufgaben gehören darüber hinaus insbesondere,
a) Vorschläge zu Hilfsprojekten und Beschaffung von Geldmitteln oder sonstigen Wertgegenständen.
b) Vertretung der Stiftung nach Absprache mit Treuhänder und Stiftungsrat.
c) Entgegennahme des jährlichen Rechenschaftsberichts über die Tätigkeit und Mittelverwendung.
d) Entlastung des Treuhänders.
(5) Eine Abberufung eines Mitglieds des Stiftungsrates aus wichtigem Grund ist möglich. Es bedarf eines einstimmigen Beschlusses durch den Treuhänder und übrigen Mitgliedern des Stiftungsrates.
(6) Neue Mitglieder des Stiftungsrates werden aus Vorschlägen des Treuhänders oder des Stiftungsrates gewählt. Hierzu bedarf es die Zustimmung des Treuhänders und die einfache Mehrheit des Stiftungsrates.
Die Stiftergemeinschaft besteht aus 15 Personen, die der Metium-Stiftung jeweils 500,- Euro zum Aufbau des Stiftungsvermögens zur Verfügung stellen. Sie beauftragen Herrn Rainer Kordel als Treuhänder der Metium-Stiftung.
Die Stiftergemeinschaft erkennt mit der Übergabe der Gelder die Satzung der Metium-Stiftung an, hat darüber hinaus aber keine weiteren Pflichten oder Rechte.
(1) Treuhänder und Stiftungsrat können eine Änderung der Satzung beantragen, wenn ihnen die Anpassung an veränderte Verhältnisse notwendig erscheint und die gesetzlichen Voraussetzungen dafür vorliegen. Der Stiftungszweck darf dabei in seinem Wesen nicht geändert werden.
(2) Der Änderungsbeschluss erfordert eine Mehrheit von jeweils zwei Drittel der Mitglieder des Stiftungsrates und die Zustimmung des Treuhänders.
(1) Treuhänder und Stiftungsrat können die Auflösung der Stiftung beantragen, wenn die Umstände es nicht mehr zulassen, den Stiftungszweck dauernd und nachhaltig zu erfüllen. Der Auflösungsbeschluss erfordert die einstimmige Zustimmung des Stiftungsrates und des Treuhänders.
(2) Im Falle der Auflösung der Stiftung gilt § 13 dieser Satzung entsprechend.
Bei Auflösung oder Aufhebung der Stiftung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an das Eifeltierheim-Altrich.
Altrich, 06.08.2015 …….………………………..
(Rainer Kordel)

References: § 57
 § 58
 § 58
 § 58
 § 10
 § 12
 § 12
 § 13