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Timestamp: 2018-02-21 14:39:53+00:00

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"Bürgernähe erhalten - Kreisreform stoppen"
Die Abstimmungsbekanntmachung vom 29.06.2017, veröffentlicht im Amtsblatt für das Amt Märkische Schweiz vom 27. Juli 2017 Ausgabe 08/2017 wird wie folgt korrigiert;
- Abstimmungsbekanntmachung -
Abstimmungsbehörde: Amt Märkische Schweiz
Gemeinden: Stadt Buckow (Märkische Schweiz), Garzau-Garzin, Oberbarnim, Rehfelde, Waldsieversdorf
Stimmkreis: Nr.: 34 - Märkisch-Oderland IV
Der weitere Text bleibt unverändert.
Hinweis: Aufgrund der gesetzlichen Feiertage am 03.10.2017, 31.10.2017, 25.12.2017, 26.12.2017 und 01.01.2018 bleibt die Abstimmungsbehörde geschlossen. Darüber hinaus bleibt die Abstimmungsbehörde am 02.10.2017, 30.10.2017, 27.12.2017, 28.12.2017 und am 29.12.2017 geschlossen.
Bekanntmachung über die Durchführung eines Volksbegehrens
„Bürgernähe erhalten - Kreisreform stoppen"
Die Vertreter der Volksinitiative „Bürgernähe erhalten ‑ Kreisreform stoppen" haben fristgemäß die Durchführung eines Volksbegehrens verlangt. Die Landesregierung oder ein Drittel der Mitglieder des Landtages Brandenburg haben innerhalb der Frist des § 13 Abs. 3 des Volksabstimmungsgesetzes (VAGBbg) keine Klage gegen die Zulässigkeit des Volksbegehrens anhängig gemacht.
Das Volksbegehren kann durch alle stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürger ab dem
29. August 2017 bis zum 28. Februar 2018
durch Eintragung in die ausliegenden Eintragungslisten oder durch briefliche Eintragung auf den Eintragungsscheinen unterstützt werden. Gemäß § 17 Abs. 2 VAGBbg können die Bürgerinnen und Bürger ihr Eintragungsrecht durch Eintragung in die amtliche Eintragungsliste nur bei der Abstimmungsbehörde der Gemeinde ausüben, in der sie ihre Wohnung, bei mehreren Wohnungen ihre Hauptwohnung oder, sofern sie keine Wohnung in der Bundesrepublik Deutschland haben, ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben; diese Bürgerinnen und Bürger können ihr Eintragungsrecht jedoch auch bei den zu Buchstabe A) angeführten weiteren Eintragungsstellen ausüben.
Eintragungsberechtigt sind gemäß § 16 VAGBbg in Verbindung mit §§ 5 und 7 des Brandenburgischen Landeswahlgesetzes (BbgLWahlG) alle deutschen Bürgerinnen und Bürger, die zum Zeitpunkt der Eintragung oder spätestens am 28. Februar 2018
das 16. Lebensjahr vollendet haben, also vor dem 1. März 2002 geboren sind,
seit mindestens einem Monat im Land Brandenburg ihren ständigen Wohnsitz oder, sofern sie keine Wohnung in der Bundesrepublik Deutschland haben, ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben sowie
nicht nach § 7 BbgLWahlG vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.
A) Unterstützung des Volksbegehrens durch Eintragung in Eintragungslisten
Das Volksbegehren kann durch Eintragung in die ausliegenden Eintragungslisten in den folgenden Eintragungsräumen der Abstimmungsbehörde (siehe Lfd. Nummer 1) bis Mittwoch, den 28. Februar 2018, 16 Uhr und bei der weiteren Eintragungsstelle (siehe Lfd. Nummer 2) bis Dienstag, den 27. Februar 2018, 18 Uhr unterstützt werden:
Eintragungsstellen
Montag: 09:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 14:30 Uhr
Mittwoch: 09:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 14:30 Uhr
Donnerstag: 09:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 14:30 Uhr
Zimmer 13/14
B) Unterstützung des Volksbegehrens durch briefliche Eintragung
Jeder Eintragungsberechtigte hat das Recht, auf Antrag das Volksbegehren durch briefliche Eintragung zu unterstützen. Der Antrag kann von der eintragungsberechtigten Person selbst oder einer von ihr bevollmächtigten Person schriftlich, elektronisch (z. B. per E-Mail oder Fax) oder mündlich (zur Niederschrift) bei der Abstimmungsbehörde gestellt werden, in der die eintragungsberechtigte Person ihre Wohnung, bei mehreren Wohnungen ihre Hauptwohnung, oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat. Bei der elektronischen Antragstellung ist der Tag der Geburt der antragstellenden Person anzugeben (§ 15 Abs. 6 Satz 2 i. V. m. § 15 Abs. 2 Satz 2 VAGBbg). Eine fernmündliche Antragstellung ist unzulässig.
Die antragstellende Person kann sich bei der Antragstellung auch der Hilfe einer Person ihres Vertrauens (Hilfsperson) bedienen (§ 15 Abs. 6 Satz 2 i. V. m. § 15 Abs. 2 Satz 2 VAGBbg).
Eintragungsscheine können bis zwei Tage vor Ablauf der Eintragungsfrist beantragt werden (§ 8a Abs. 5 VVVBbg).
Die für die briefliche Eintragung erforderlichen Unterlagen (Eintragungsschein und Briefumschlag) werden der antragstellenden Person entgeltfrei übersandt.
Die Eintragung muss persönlich vollzogen werden. Wer wegen einer körperlichen Behinderung nicht in der Lage ist, die briefliche Eintragung persönlich zu vollziehen, kann sich der Hilfe einer Person (Hilfsperson) bedienen (§ 15 Abs. 6 Satz 2 i. V. m. § 15 Abs. 2 Satz 2 VAGBbg). Auf dem Eintragungsschein hat die eintragungsberechtigte Person oder die Hilfsperson gegenüber der Abstimmungsbehörde an Eides statt zu versichern, dass sie die Erklärung der Unterstützung des Volksbegehrens persönlich oder nach dem erklärten Willen der eintragungsberechtigten Person abgegeben hat (§ 15 Abs. 7 VAGBbg).
Bei der brieflichen Eintragung muss der Eintragungsberechtigte den Eintragungsschein so rechtzeitig an die auf dem amtlichen Briefumschlag angegebene Stelle absenden, dass der Eintragungsbrief dort spätestens am 28. Februar 2018, 16 Uhr eingeht.
Der Eintragungsbrief wird innerhalb der Bundesrepublik Deutschland ausschließlich von der Deutschen Post AG unentgeltlich befördert. Der Eintragungsbrief kann auch bei der auf dem Briefumschlag angegebenen Stelle abgegeben werden.
Das verlangte Volksbegehren hat folgenden Wortlaut:
Wir, die Unterzeichner dieser Volksinitiative, wollen, dass unsere Landkreise und kreisfreien Städte in
ihrem jetzigen Bestand erhalten bleiben, um Bürgernähe zu gewährleisten.
Der Beschluss des Landtags Brandenburg vom 13. Juli 2016 (Drucksache 6/4528-B - Entwurf des Leitbildes für die Verwaltungsstrukturreform 2019) wird hiermit aufgehoben.
Die Landkreise Barnim, Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Havelland, Märkisch-Oderland, Oberhavel, Oberspreewald-Lausitz, Oder-Spree, Ostprignitz-Ruppin, Potsdam-Mittelmark, Prignitz, Spree-Neiße, Teltow-Fläming und Uckermark sowie die kreisfreien Städte Brandenburg an der Havel, Cottbus, Frankfurt (Oder) und die Landeshauptstadt Potsdam bleiben in ihrem Bestand erhalten. Gebietsänderungen oder Einkreisungen sollen nicht gegen den Willen der bestehenden Landkreise und kreisfreien Städte vollzogen werden.
Die Landesregierung wird aufgefordert, ein Konzept zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Kommunalverwaltungen mittels interkommunaler Zusammenarbeit einschließlich der dazu erforderlichen Gesetzentwürfe vorzulegen.
Namen und Anschriften der Vertreter und Stellvertreter
Vertreter: Stellvertreter:
Glövziner Straße 1
19357 Karstädt OT Premslin
Marek Wöller-Beetz
Badestraße 17
Falkenstraße 26 b
Klaus Rocher
Neue Weinberge 21
Michael Oecknigk
Palombinistraße 30
Wahrenbrücker Straße 2 a
Buckow (Märkische Schweiz), 29.06.2017
Die Abstimmungsbehörde
gez. M. Böttche

References: § 13
 § 17
 § 16
 § 7
 § 15
 § 15
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