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Timestamp: 2016-10-23 06:13:43+00:00

Document:
nichtbezahlte NK bei WEG riesen problem
Dieses Thema im Forum "Hausgeldabrechnung und Wirtschaftsplan" wurde erstellt von joschi1, 27.05.2007.
Wir haben ein riesenproblem in unserer 3 WEG wegen nicht bezahlten nebenkosten und kommen nicht weiter!!!
Wir wohnen in einem 3 parteien haus und alle sind eigentümer.
Eine partei(erdgeschoss) bezahlt seit 2,5jahren ihre nebenkosten nicht.
Wir wurden ca 5monate nach den ersten zahlungsrückständen(- 600euro) auf der eigentümmerversammlung darüber von der hausverwaltung informiert.
Wir(anderen 2 parteien) räumten dem säumigen zahler fairnisshalber eine ratenzahlung der rückstände ein.
Diese ratenzahlung wurde jedoch von dem säumigen nicht eingehalten bzw es wurden auch keine weiteren kosten mehr bezahlt.
Also stieg der schuldenberg monat für monat um 180euro an.
Es wurden mahnbriefe seitens der hvw geschrieben,jedoch ohne erfolg auf zahlung.
Nach ca 1 jahr liesen wir mahnbescheide vom amtsgericht mayen schreiben damit wir mit dem titel einen eintrag im grundbuchamt vornehmen konnten.
Laut grundbuchamt ist die wohnung mit 130000euro von der zu finanzierenden bank belastet und somit stehen wir erst an 3.stelle laut grundbuchamt.
Wir erliesen eine ev von beiden eheleuten.diese ev ergab nichts.beide arbeitslos,kein einkommen nichts zu holen trotz eigentumswohnung.
Es ist unglaublich,kein einkommen aber eine eigentumswohnung,da ist was faul,das ist klar.
Da wir aber keine rechtschutzversicherung haben bringt uns es auch nichts diese familie auf zwangsentzug des wohneigentum zu verklagen,dh,wir würden zwar recht bekommen aber die ganzen kosten und auslagen würden am schluss an uns hängen bleiben.
In der zwischenzeit machte der säumige mann(türkisch) ein wettbüro auf.
Wir hofften auf geld.nix kam.
Wir forderten eine neue ev an weil die einkommensverhältnisse sich geändert haben.und was passierte?nix passierte.er ev,er nix haben,wettbüro nur minus , nix einkommen,also??wieder zeit verging und die kosten stiegen u stiegen und immer wieder liesen wir uns richterliche titel zum eintragen im grundbuchamt ausstellen,aber was nützt das schon.
Selbstvertändlich ist das klima im hause am tiefpunkt und es kam und kommt immer wieder zu eskalationen,verbaler u handgreiflicher art.
Wir schalteten einen anwalt ein.dieser bestätigte das es keinen sinn macht ohne rechtschutz die familie auf räumung zu verklagen.er schlug uns vor die abstellung der versorgungsleitung zu beantragen. Und nochmals eine ratenzahlung zu gewähren.
Ratenzahlung verlief wieder trotz zusage ohne erfolg
Ok,die abstellung veranlassten wir im nov2006.es hies damals ,das es nur ca 4wochen dauern würde.blablabla. im januar hatte die familie eine anhörung vor gericht,im märz hatten wir erst die gerichtverhandlung u bekamen den beschluss das wir abstellen dürfen,dann dauerte es ca 4wochen bis das urteil rechtsgültig war und nochmals 14 tage bis es öffentlich gemacht wurde.
Dann meinte der anwalt wir sollten die 4wochen wiederspruchsfrist abwarten und dann den auftrag zur abstellung anfordern.
So,das ist jetzt stand der dinge.in 2wochen haben wir eigentümerversammlung wo dann alles zur abstellung bestellt wird oder sollte.
Was unsere erfahrung aber angeht werden wir weiter vom staat,von den ämtern vom anwalt und von der hausverwaltung mehr oder weniger immer wieder im stich gelassen.klar ist ja auch nicht denen ihr geld(und nerven)
Was wir auf ämtern usw waren geht auf keine kuhhaut.
Das einzig positive ist das ich ab januar 2007 auf der arge(harz4) durchgestzt habe das von den staatlichen geldern die die familie monatlich bezieht einen teil direkt an unsere hausverwaltung überwiesen wurde und somit zumindest die laufenden kosten im grossen und ganzen gedeckt sind.
Es fehlen aber immer noch die mittlerweile 5500euro in unserer kasse.für diesen betrag fallen monat für monat verzugszinsen an.
Wir sind auch nicht bereit in vorkasse zu treten,es ist aber auch nicht zu erwarten das die familie diesen betrag jemals zahlen kann und wird.
Mir wurde aus sicheren quellen berichtet das die familie nur ihre zinsen auf der bank,dh keine tilgung,bezahlt.somit sieht die bank keinen grund eine zwangsversteigerung zu veranlassen.
Ihr könnt euch nicht vorstellen wie diese familie hausst.
Nach aussen hui,innen pfui.
Es werden müllsäcke im treppenhaus und auf der terrasse gelagert,es wird nichts aber auch garnix laut hausordnung geputz.es wird nachts lärm und krach gemacht nach dem motto,nix arbeit,nachts feiern und am tage schlafen.
Eine konfratation eskaliert und die hausverwaltung macht auch nix und hatt sogar schon angst vor der familie.
Ich könnt jetzt noch weiter schreiben,glaubt mir aber ich kann nicht mehr.
Vielleicht hatt von euch jemand einen rat und Tipp wir wir dieses gesindel endlich rausbekommen.der staat hilft uns auf jedem fall nicht.
Ausschluss aus der ETG veranlassen und abstimmen. Dann wird die Wohnung "gepfändet" und das Drama hat ein Ende.
WEG §18 scheint mir das ganze zu benennen.
weg §18 entzug des wohneigentum bedeutet für uns erhebliche kosten auf denen wir sitzen bleiben.
anwalt,klage,gerichtskosten,räumung,gutachten der wohnung u u u.
oder versteh ich da was falsch???
was verstehst du unter wohnung pfänden?
hab gehört das ich die wohnung nicht pfänden kann.
...falls es doch ohne kosten unserer seits geht warum weisst uns dann unser fachanwalt darauf nicht hin?
bitte erklär mir mal den ablauf falls du kannst,neugierig bin #4
§ 18 Entziehung des Wohnungseigentums (1) Hat ein Wohnungseigentümer sich einer so schweren Verletzung der ihm gegenüber anderen Wohnungseigentümern obliegenden Verpflichtungen schuldig gemacht, daß diesen die Fortsetzung der Gemeinschaft mit ihm nicht mehr zugemutet werden kann, so können die anderen Wohnungseigentümer von ihm die Veräußerung seines Wohnungseigentums verlangen. (2) Die Voraussetzungen des Absatzes 1 liegen insbesondere vor, wenn 1. der Wohnungseigentümer trotz Abmahnung wiederholt gröblich gegen die ihm nach § 14 obliegenden Pflichten verstößt; 2. der Wohnungseigentümer sich mit der Erfüllung seiner Verpflichtungen zur Lasten- und Kostentragung (§ 16 Abs. 2) in Höhe eines Betrages, der drei vom Hundert des Einheitswertes seines Wohnungseigentums übersteigt, länger als drei Monate in Verzug befindet. (3) Über das Verlangen nach Absatz 1 beschließen die Wohnungseigentümer durch Stimmenmehrheit. Der Beschluß bedarf einer Mehrheit von mehr als der Hälfte der stimmberechtigten Wohnungseigentümer. Die Vorschriften des § 25 Abs. 3, 4 sind in diesem Falle nicht anzuwenden. (4) Der in Absatz 1 bestimmte Anspruch kann durch Vereinbarung der Wohnungseigentümer nicht eingeschränkt oder ausgeschlossen werden.Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Mit anderen Worten: Kosten wird es verursachen, die ihr wohl nicht bekommen würdet. Aber warum geht ihr dann zu Anwälten? Wenn ihr den Eigentümer weiterhin haben wollt, warum ist es dann ein RiesenProblem? Wenn keine Betriebskosten gezahlt werden, schaltet das E-Werk doch sowieso irgendwann ab, oder?
Ich dachte nur, du wolltest eine Lösung und ich masse mir nicht an, dir mehr oder anderes raten zu können wie ein Anwalt.
hmm.versteh nicht ganz deine worte:Mit anderen Worten: Kosten wird es verursachen, die ihr wohl nicht bekommen würdet
heisst das jetzt:klar kosten kommen auf uns zu wo wir eh nicht zurück bekommen oder heisst es es:es kommen keine kosten auf uns zu?
e-werk ist für strom zuständig und das geht seperat nicht über nk.die stromkosten zahlen die ja auch,sind ja net blöd.
und die stadtwerke für heizung stellt nur die zuleitung ab,nicht denen ihre leitung und solang von unserer hvw pünktlich gezahlt wird stellen die auch nix ab.wär auch net ratsam da wir alle kleinkinder im haushalt haben u auf einmal kein warmwasser haben.
aber nochmal zu weg§18k,wir beschliesen den ausschluss der etg und dann könen wir die wohnung pfänden??
wie ist der ablauf auf den behörden und wie oben schon gefragt kommen kosten auf uns zu oder nicht.falls ja was u wieviel??
bin echt dankbar für deine hilfe u tips ,,u wegen dem anwalt,das ist glaub ich echt ne pfeiffe
Wer über eine lange Zeit sein Wohngeld als Wohnungseigentümer nicht an die Gemeinschaft entrichtet, kann sein Wohnungseigentum verlieren entschied nun der Bundesgerichtshofs am 19.1.2007, Az: V ZR 26/06. Leitsatz: (1) Die fortlaufend unpünktliche Erfüllung von Wohngeld- und anderen Zahlungsansprüchen der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer kann den anderen Wohnungseigentümern die Fortsetzung der Gemeinschaft mit dem säumigen Wohnungseigentümer unzumutbar machen und die Entziehung des Wohnungseigentums nach § 18 Abs. 1 WEG rechtfertigen, wenn sie die ordnungsgemäße Verwaltung nachhaltig beeinträchtigt. (2) Bei einer Entziehung aus diesem Grund muss der säumige Wohnungseigentümer vor Beschlussfassung abgemahnt werden. Von einer Abmahnung kann nur abgesehen werden, wenn sie den anderen Wohnungseigentümern unzumutbar ist oder keinen Erfolg verspricht. (3) Ein wegen fehlender Abmahnung nicht ausreichender Entziehungsbeschluss stellt sich rechtlich als Abmahnung dar. Er erlaubt nach entsprechender Beschlussfassung eine Entziehungsklage, wenn der betroffene Wohnungseigentümer, und sei es auch nur einmal, die abgemahnten Pflichten versäumt. Etwas anderes gilt nur, wenn der Beklagte unter Berücksichtigung aller Umstände, insbesondere der Dauer seines Wohlverhaltens, annehmen darf, die zur Abmahnung führenden Vorgänge hätten sich für die Gemeinschaft erledigt.Klicke in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Also 1. Abmahnung wegen fehlender Zahlungen, die die ETG zu tragen hat, schreiben.
2. Beschluss mit absoluter Mehrheit (>50%) aller (anderen) ET
3. Beantragung einer Zwangsversteigerung.
Die Kosten, die dadurch entstehen werden (wie der Anwalt erwähnte) kaum vom ET einholbar sein. Damit bleibt ihr darauf sitzen. Es bleibt jedoch die Frage, ob ein Ende mit Schrecken nicht besser ist, als ein Schrecken ohne Ende.
....hab ich auch schon gelesen.dank dir trotzdem,
bringt mich aber net wirklich weiter.
ich weiss das wir das recht haben und auch warscheinlich recht bekommen.
das einzigste ist das problem mit den kosten.
wer zahlt die kosten für den ganzen aufwand(räumung,anwalt.......)
Mal abgesehen von einer Firma namens Moskauinkasso, die im übrigen keineswegs illegal arbeitet, gibt es auch noch viele andere Inkassoinstitute die auf Versorgung spezialisiert sind und Warmwasser, Heizung, Strom sperren können.
Und wenn Ihr das eh schon beantragt habt würde ich nacht mehr lange fackeln.
Ich habe in über 10 Jahren Inkassotätigkeit die Erfahrung gemacht das solche Mitbürger auf ein Mal ganz schlecht Deutsch können wenn es ums Geld geht. Aber sobald das Licht aus ist, ist es als hätten sie gerade einen Duden verschluckt und ziehen ein Bündel Geld aus der Tasche. Das ist eine wahre Geschichte die sich schon zigfach wiederholt hat !!!
Tja, ihr habt 2 Möglichkeiten: Entweder ihr zahlt die Nebenkosten und alles was noch kommt bis zum Sanktnimmerleinstag für die Familie mit, oder ihr Macht ein Ende mit Schrecken, (=Kosten) .......
ich kann nur sagen: Donnerwetter habt ihr eine Geduld...... #10
Die WEG-Eigentümergemeinschaft ist berechtigt dem hausgeldsäumigen Mit-Eigentümer die Versorgung (Heizung, Wasser, Kabelanschluss) zu sperren.
Leider ist die Umsetzung in der Praxis meist sehr "schwierig", da - soweit überhaupt vorhanden - die "Absperrmöglichkeiten" üblicherweise innerhalb der betreffenden Wohnung liegen.
Ohne Stern-Verteilung oder "End"-Lage der betreffenden Wohnung ist eine Sperrung des TV-Empfangs über Kabel/Hausanlage leider nicht möglich.
Sollte die Möglichkeit bestehen TV zu sperren, dann sofort in die Tat umsetzen, denn das tut am meisten weh!
In so einem krassen Fall sollte man ernsthaft überlegen die Absperrmöglichkeiten außerhalb der betreffenden Wohnung nachträglich zu schaffen - oder wollt ihr lebenslänglich für die bezahlen?
Der Schuldenbetrag, der für eine Sperrung der Versorgung innerhalb der WEG erforderlich ist, ist im vorliegenden Fall schon seit mehr als 2 Jahren erreicht.
Bei 1 gegen 2 ist die Stimmenmehrheit gegeben.
"seit 2,5jahren"
Na, bei der Einstellung würde ich die nächsten 175 Jahre noch geduldig warten - irgendwann wird die Sippschaft ja wohl ausgestorben sein.
Kein Wunder dass sich diese Familie bei euch "Sauwohl" fühlt!
ein Zahlungsausfall von 1/3 ist auf die Dauer nur schwer zu ertragen. Die Versorgungssperre hätte man schon vor Monaten machen sollen, dazu braucht es einen Beschluß der Eigentümerversammlung und sonst nichts. Ach ja, technisch machbar muß es natürlich sein.
Dann hat die Wohnung kein Wasser und keine Heizung, da sollte sich schon etwas bewegen.
Wenn alles nichts nützt, bleibt §18 WEG, Ihr habt den Anspruch auf Kostenerstattung an die Eigentümer, ob der realisiert werden kann, ist wohl zweifelhaft. Aber: besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
Nötigenfalls die Forderungen an ein Inkassobüro verkaufen, die kümmern sich dann um den Rest, Ihr habt einen Schnitt und könnt neu anfangen.
Das Gejammer über den Staat und die Ämter verstehe ich nicht, es geht um eine rein privatrechtliche Auseinandersetzung und Ihr habt lange gezögert, überhaupt etwas zu unternehmen, sicherlich zu lange. hoffe geholfen zu haben,
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