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Timestamp: 2019-10-16 19:04:48+00:00

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Rechtsprechung: NStZ-RR 2001, 41 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 06.09.2000
BGH, 16.05.2000 - 4 StR 89/00
https://dejure.org/2000,2108
BGH, 16.05.2000 - 4 StR 89/00 (https://dejure.org/2000,2108)
BGH, Entscheidung vom 16.05.2000 - 4 StR 89/00 (https://dejure.org/2000,2108)
BGH, Entscheidung vom 16. Mai 2000 - 4 StR 89/00 (https://dejure.org/2000,2108)
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Raub - Gewalt - Finalzusammenhang - Nötigungsmittel - Wegnahme - Vollendung - Räuberischer Diebstahl
StGB § 242 Abs. 1, § 249 Abs. 1
NStZ-RR 2001, 41
Dementsprechend hat der Bundesgerichtshof ohne nähere Begründung ein Teppichmesser als gefährliches Werkzeug qualifiziert (BGH NStZ-RR 2001, 41) und hat auch der Gesetzgeber ein Tapetenmesser - das technisch einem Teppichmesser sehr ähnlich sein dürfte - als Beispiel für ein gefährliches Werkzeug in Betracht gezogen (BT-Drucks. 13/9064, S. 18).
Hierfür genügt, daß der Täter das gefährliche Werkzeug bei der Tat als Drohmittel einsetzt (BGH StV 1998, 487; BGH, Beschluß vom 16. Mai 2000 - 4 StR 89/00, jeweils zu § 250 Abs. 2 Nr. 1 StGB).
Allerdings steht einer Anwendung des § 250 Abs. 2 Nr. 1 StGB nicht bereits entgegen, daß die bei den beiden Taten eingesetzte Schreckschußpistole (noch) nicht durchgeladen war (vgl. BGHSt 45, 249, 251; BGH, Beschlüsse vom 9. November 1999 - 1 StR 501/99 und vom 16. Mai 2000 - 4 StR 89/00).
BGH, 03.05.2002 - 2 StR 133/02
Schwerer räuberischer Diebstahl (Tenorierung); (fahrlässige) Körperverletzung …
Ebenso wie die Verweisung in § 255 StGB zu einer schweren räuberischen Erpressung führen kann, ist über §§ 252, 250 StGB die Begehung eines schweren räuberischen Diebstahls möglich und wird im Urteilstenor ausgesprochen (vgl. u.a. BGH, Beschl. v. 16. Mai 2000 - 4 StR 89/00; BGH StV 1985, 13 ff; auch Senatsurteil vom 17. Dezember 1986 - 2 StR 537/86).
Dementsprechend sind Messer in der Rechtsprechung sowohl zu § 250 StGB als auch zu § 244 StGB bisher durchgängig als gefährliche Werkzeuge angesehen worden (vgl. nur BGH NStZ-RR 2005, 340 ff., BGH NStZ-RR 2001, 41; BayObLG NStZ-RR 2001, 202).
6 Das Amtsgericht geht zutreffend davon aus, dass es sich bei dem Teppichmesser um ein "anderes gefährliches Werkzeug" i. S. des § 244 Abs. 1 Ziff. 1 a StGB handelt (…vgl. Fischer, StGB, 58. Auflage, § 244 Rdnr. 18; BGH NStZ-RR 2001, 41).
BGH, 06.09.2000 - 3 StR 326/00
https://dejure.org/2000,4546
BGH, 06.09.2000 - 3 StR 326/00 (https://dejure.org/2000,4546)
BGH, Entscheidung vom 06.09.2000 - 3 StR 326/00 (https://dejure.org/2000,4546)
BGH, Entscheidung vom 06. September 2000 - 3 StR 326/00 (https://dejure.org/2000,4546)
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Merkmal des Vermögensschadens beim Betrug
Revision - Betrug - Vermögensschaden - Täuschung - Einzelstrafen - Gesamtstrafe
Dabei schützt die Vorschrift des § 263 StGB weder das bloße Affektionsinteresse noch die wirtschaftliche Dispositionsfreiheit noch die Wahrheit im Geschäftsverkehr (vgl. BGH, Beschluss vom 6. September 2000 - 3 StR 326/00, NStZ-RR 2001, 41), sondern allein das Vermögen.
Die Vorschrift des § 263 StGB schützt dabei weder das bloße Affektionsinteresse noch die wirtschaftliche Dispositionsfreiheit (vgl. BGH, Urteil vom 10. November 1994 - 4 StR 331/94, NStZ 1995, 134;… Lackner/Kühl, StGB, 28. Aufl., § 263 Rn. 2;… Zieschang in Park, Kapitalmarktstrafrecht, 3. Aufl., § 263 StGB Rn. 61;… Fischer, StGB, 61. Aufl., § 263 Rn. 146), noch die Wahrheit im Geschäftsverkehr (vgl. BGH, Beschluss vom 6. September 2000 - 3 StR 326/00, NStZ-RR 2001, 41;… Fischer, aaO), sondern allein das Vermögen.
Denn § 263 Abs. 1 StGB schützt nicht die Dispositionsfreiheit des Getäuschten, sondern sanktioniert als Vermögensstraftat nur die vermögensschädigende Täuschung, deren Voraussetzungen durch einen objektiven Vergleich der Vermögenswerte vor und nach der Vermögensverfügung zu bestimmen sind (BGH, Beschl. v. 06.09.2000 - 3 StR 326/00, NStZ-RR 2001, 41; BGH, Beschl. v. 06.06.2000 - 1 StR 161/00, NStZ-RR 2000, 331).
Allein diese Abweichung begründet aber nach den Grundsätzen des sog. subjektiven Schadenseinschlages einen Vermögensschaden des Klägers im Sinne von § 263 Abs. 1 StGB (…so schon Senat, Urt. v. 15.11.2012 - 18 U 47/12;… ferner BGH, Urt. v. 07.03.2006 - 1 StR 379/05, NJW 2006, 1679 (1681); BGH, Beschl. v. 06.09.2000 - 3 StR 326/00, NStZ 2001, 41 (42)).
§ 263 StGB schützt nicht die Entschließungsfreiheit (Dispositionsfreiheit;… vgl. Fischer, StGB, 55. Auflage, § 263 Rn. 72, 85) oder die Wahrheit im Geschäftsverkehr (vgl. BGH NStZ-RR 2001, 41).
Da § 263 Abs. 1 StGB nicht die Dispositionsfreiheit des Getäuschten schützt, sondern als Vermögensstraftat nur die vermögensschädigende Täuschung sanktioniert (BGH NStZ-RR 2001, 41f.; BGH NStZ-RR 2000, 331f.;… Tröndle/Fischer, StGB, 54. Aufl. 2007, § 263 Rn. 72 und 74 jeweils m.w.N.), liegt eine strafrechtlich relevante Vermögensbeschädigung nicht schon dann vor, wenn jemand infolge eines durch Täuschung hervorgerufenen Irrtums eine Vermögensverfügung getroffen hat, die er bei Kenntnis der tatsächlichen Umstände nicht getroffen hätte (vgl. BGH NJW 2006, 1679, 1681 Rdnr.18 - für den Erwerb von Fondsanlagen;… Tröndle/Fischer, aaO.).

References: § 242
 § 249
 § 250
 § 250
 § 255
 BGH 
 § 250
 § 244
 BGH 
 BGH 
 § 244
 § 244
 BGH 
 § 263
 § 263
 § 263
 § 263
 § 263
 § 263
 § 263

§ 263
 § 263
 BGH 
 § 263
 BGH 
 § 263
 BGH