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Timestamp: 2017-05-28 19:04:43+00:00

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Wie "Nichteinsatzzeiten" beweisen? - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum) @import url(https://www.google.com/cse/api/branding.css);
Zeitarbeit und -Firmen Hier kommt alles hinein, das mit Zeitarbeit zu tun hat... Geehrte Leser,Sie können sich hier kostenfrei registrieren um unser Forum zu nutzen. Hilfe bei Ihren Problemen mit "HartzIV", z.B. ALGI, ALGII, Sozialhilfe usw. zu erhalten.Diese Werbeeinblendung, der Nachfolgende und dieser Hinweistext entfallen dann. Auch bitten wir Sie, dieses Forum (elo-forum.org) in Ihrem AdBlocker, auf die Whitelist zu setzen, da wir die erzielten Einnahmen dafür benötigen, das Hilfeforum etc. - auch und gerade in Ihrem Interesse - weiterhin finanzieren zu können. 26Danke Top alle This Page Seite 1 von 3 1 23 > LinkBack Themen-Optionen Thema bewerten Ansicht 28.01.2014, 18:41
#1 Hafenkasper Elo-User/in Registriert seit: 06.09.2013 Beiträge: 201
mit 141 Danke. Wie "Nichteinsatzzeiten" beweisen? In meiner laufenden Klage ( Kammertermin war gestern 27.01.2013 ) wurde vom Richter der Hinweis geäußert das er bezüglich der von mir auf meinen Monatlichen Stundenzetteln gemachte vermerk " Kein Einsatz " an den Tagen an den mich meine Firma nicht eingesetzt hat, das diesbezüglich bedenken hat. Da aus mehreren gründen der Kammertermin auf den 24.02.2014 vertagt wurde, hat der Richter mir nun als auflage erteilt das ICH nun beweisen müsste das ich an den Streitgegenständlichen Tagen auf Arbeitgeberveranlassung zuhause bleiben musste. Dem Richter reichte der von mir auf meinen Monatsberichten gemachte vermerk nicht.
Leider lässt sich aus meiner Lohnarechnung der Arbeitzeitkontostand nicht entnehmen da dieser dort nicht vermerkt wird und auch sonst keinen vom Arbeitgeber erteilelten Kontostand gibt. Wie kann man nun solche Nichteinsatzzeiten beweisen ? 28.01.2014, 19:02
#2 Fritz Fleißig Elo-User/in Registriert seit: 08.03.2013 Beiträge: 3,328
mit 3829 Danke. AW: Wie "Nichteisatzzeiten" beweisen? Aus der Ferne läßt sich zu solchen Dingen nur sehr schwer etwas Konkretes sagen, weil niemand deinen Arbeitsvertrag, deinen Einsatzplan, eventuelle weitere Anordnungen des Arbeitgebers sowie den Ablauf der Gerichtsverhandlung und die gesamte Vorgeschichte kennt. Grundsätzlich aber: wenn du Bezahlung für einen Tag haben willst, mußt du auch nachweisen, daß du entweder tatsächlich gearbeitet hast oder zwar arbeitsbereit warst, der Arbeitgeber dir aber keine Arbeit zugeteilt hat. Das wird immer dann der Fall sein, wenn du laut vorher erstelltem Einsatzplan an dem Tag eigentlich hättest arbeiten müssen. Unentschuldigtes Fernbleiben von der Arbeit wirft dir ja anscheinend niemand vor, auch nicht der Arbeitgeber. Also wäre die Frage: ist deine Arbeitszeit im Arbeitsvertrag festgelegt, gibt es vorher erstellte Einsatzpläne oder sonstige schriftliche Anweisungen, wann du hättest arbeiten müssen? Das könntest du hier, sofern vorhanden, meiner Meinung nach als Beweis anführen. __ Meine Beiträge stellen nur persönliche Erfahrungen oder Meinungen dar und sind keine Rechtsberatung. 28.01.2014, 19:21
#3 Hafenkasper Elo-User/in Threadstarter/in
mit 141 Danke. AW: Wie "Nichteisatzzeiten" beweisen? Klassicher Zeitarbeitsvertrag . Lediglich eine Jahresarbeitszeit von 18020 Stunden Steht im Vertrag.
Den Nachweiß das ich gearbeitet habe, konnte ich lückenlos erbringen. Es geht um die Tage an den mich mein Arbeitgeber nicht eingesetzt hat. Diese musste ich im einzelnen genau darlegen. Diese Tage wurden daraufhin vom Beklagten bestritten also bestritten das der Arbeitgeber es veranlasst hat . Der Ablauf des Prozesses ist eigentlich Irrelavant . Der Richter will ein Beweis von mir Einsatzpläne gab es nicht . Man musste sich Klassisch jeden Tag melden ob Arbeiten oder eben nicht. 28.01.2014, 19:36
#4 Neudenkender Elo-User/in Registriert seit: 03.12.2012 Beiträge: 4,375
mit 4673 Danke. AW: Wie "Nichteisatzzeiten" beweisen? Zitat von Hafenkasper . Der Richter will ein Beweis von mir Einsatzpläne gab es nicht . Man musste sich Klassisch jeden Tag melden ob Arbeiten oder eben nicht. Wie soll man das unter diesen Umständen "beweisen"? Eidesstattlich versichern? Einzelverbindungsnachweise? ... Naja, danke fürs Posten! Ein Grund mehr unter vielen, sich niemals als Sklave in dieser betrügerischen Branche verdingen zu müssen! wolfmuc, Domino, franky0815 und 1 andere bedanken sich. 28.01.2014, 19:42
mit 1069 Danke. AW: Wie "Nichteinsatzzeiten" beweisen? ist doch ganz einfach es gibt einen Stundensatz im Vertrag Gehalt durch den Stundensatz teilen = Stundenanzahl und die dürften ja nicht die üblichen 170 sein im Monat also waren Nicht Einsatzzeiten dabei Urlaub wäre ja extra ausgewiesen __ Ich bin eine fleißige Arbeitermaus und warte auf die Mäuse! 28.01.2014, 20:03
mit 378 Danke. AW: Wie "Nichteisatzzeiten" beweisen? Zitat von Hafenkasper Klassicher Zeitarbeitsvertrag . Lediglich eine Jahresarbeitszeit von 18020 Stunden Steht im Vertrag. WOW Oder sinds nicht eher 1820 Std per anno? Das würde dann einer wöchentl. Arbeitszeit von 35 Stunden entsprechen, die auf jeden Fall bezahlt werden müssen. __ Private Mostrichfabrikation - Der Verzehr meiner gerne und oft verteilten Beitrags-Kostproben erfolgt auf eigene Gefahr. 28.01.2014, 20:11
mit 4673 Danke. AW: Wie "Nichteinsatzzeiten" beweisen? Mönch, jetzt geht es doch gleich um viel weniger Geld ... Hätteste das nicht überlesen können, die eine Null? Wenn wegen der (Nich)Einsätze telefoniert wurde und das als Beweis reichen würde, würde ich einmal freundlich bei unseren Bündnispartnern von der NSA und dem GCHQ anfragen. Die können mit zwei, drei Klicks rasch alle relevanten Daten liefern, wer mit wem wann und von wo wie lange telefoniert hat. Etc. Ist wahrscheinlich das einfachste Vorgehen. 28.01.2014, 20:11
#8 Hafenkasper Elo-User/in Threadstarter/in
mit 141 Danke. AW: Wie "Nichteinsatzzeiten" beweisen? Zitat von elo237 ist doch ganz einfach es gibt einen Stundensatz im Vertrag Gehalt durch den Stundensatz teilen = Stundenanzahl und die dürften ja nicht die üblichen 170 sein im Monat also waren Nicht Einsatzzeiten dabei Urlaub wäre ja extra ausgewiesen Grade kein Plan was du meinst.
Auf meiner Lohnabrechnung steht lediglich das immer 151,67 Stunden bezahlt wurden.
Ich habe von Monat Februar 2013 bis September 2013 insgesammt 420 Stunden ÜBER meine tägliche Arbeitszeit von 7,00 Stunden täglich gearbeitet. Diese Stunden hat mein Arbeitgeber dann mit den Tagen verrechnet an den er mich nicht eingesezt hat.
Ich will jetzt keine Diskusion über das zulässig oder nicht zulässig lesen.
Ich muss nun beweisen das mein Arbeitgeber mich aus seiner veranlassung hin zuhause gelassen hat. 28.01.2014, 20:14
#9 Hafenkasper Elo-User/in Threadstarter/in
mit 141 Danke. AW: Wie "Nichteinsatzzeiten" beweisen? Zitat von Neudenkender Mönch, jetzt geht es doch gleich um viel weniger Geld ... Also wenn du 5250 Euro für wenig hällst ..... 28.01.2014, 20:15
#10 Neudenkender Elo-User/in Registriert seit: 03.12.2012 Beiträge: 4,375
mit 4673 Danke. AW: Wie "Nichteinsatzzeiten" beweisen? Hat die Bude das vielleicht auch mit anderen (Ex-)Kollegen genau so gemacht? Kannst du die als Zeugen bekommen? 28.01.2014, 20:16
#11 Neudenkender Elo-User/in Registriert seit: 03.12.2012 Beiträge: 4,375
mit 4673 Danke. AW: Wie "Nichteinsatzzeiten" beweisen? Zitat von Hafenkasper Also wenn du 5250 Euro für wenig hällst ..... Du hast das nicht verstanden bzw. gelesen, worum es geht ... 28.01.2014, 20:17
#12 elo237 Elo-User/in Registriert seit: 13.05.2011 Ort: In diesem Sonnensystem Beiträge: 4,178
mit 1069 Danke. AW: Wie "Nichteinsatzzeiten" beweisen? Zitat von Hafenkasper Grade kein Plan was du meinst.
Ich muss nun beweisen das mein Arbeitgeber mich aus seiner veranlassung hin zuhause gelassen hat. Der AG muß ja ein Überstunden Konto haben
und das muß er liefern ist ein saublöder Richter der sowas fordert was sagt der Anwalt dazu, oder gibt es den nicht Bananenbieger bedankt sich. __ Ich bin eine fleißige Arbeitermaus und warte auf die Mäuse! 28.01.2014, 20:25
#13 Neudenkender Elo-User/in Registriert seit: 03.12.2012 Beiträge: 4,375
mit 4673 Danke. AW: Wie "Nichteinsatzzeiten" beweisen? Was mich mal genauer interessieren würde ist, warum du nicht früher darauf gedrängt hast, die Plusstunden über der üblichen Grenze ausbezahlt zu bekommen, sondern diese Riesenstundenzahl hast auflaufen lassen? Haben die dich vertröstet bzw. belogen? Wie lief das ab? Schlau uns mal bitte auf, danke. 28.01.2014, 21:43
#14 Hafenkasper Elo-User/in Threadstarter/in
mit 141 Danke. AW: Wie "Nichteinsatzzeiten" beweisen? Zitat von elo237 Der AG muß ja ein Überstunden Konto haben
und das muß er liefern Er weigert sich ernergisch mir ordnungsgemäß einen Stand des Arbeitszeitkonto schriftlich mitzuteilen bzw. die Monatlichen Zu-/Abgänge auf dem Arbeitszeitkonto mit der Lohnabrechnung auszustellen. Zitat:
ist ein saublöder Richter der sowas fordert Genauso sehe ich das auch ..... Zitat:
was sagt der Anwalt dazu, oder gibt es den nicht Den gibt es .. der ist sogar ziemlich gut . der findet die einstellung vom Richter auch nicht grade toll. 29.01.2014, 10:57
#15 dagobert1 Elo-User/in Registriert seit: 26.11.2012 Ort: örtlich Beiträge: 3,862
mit 2911 Danke. AW: Wie "Nichteinsatzzeiten" beweisen? Zitat von Hafenkasper Er weigert sich ernergisch mir ordnungsgemäß einen Stand des Arbeitszeitkonto schriftlich mitzuteilen bzw. die Monatlichen Zu-/Abgänge auf dem Arbeitszeitkonto mit der Lohnabrechnung auszustellen. Das müsstest du dann höchstens einzeln einklagen. Im Übrigen wird sich das BAG voraussichtlich im April mit den AZK beschäftigen, evtl. könnte dein Anwalt auf Zeit spielen und abwarten ob da grundsätzliche Aussagen zum Thema kommen. http://www.elo-forum.org/zeitarbeit-...ml#post1583374 Arbeitsrecht in Hamburg | templin-thiess.de Bananenbieger bedankt sich. 30.01.2014, 14:40
#16 dagobert1 Elo-User/in Registriert seit: 26.11.2012 Ort: örtlich Beiträge: 3,862
mit 2911 Danke. AW: Wie "Nichteinsatzzeiten" beweisen? Zitat von Hafenkasper In meiner laufenden Klage ( Kammertermin war gestern 27.01.2013 ) wurde vom Richter der Hinweis geäußert das er bezüglich der von mir auf meinen Monatlichen Stundenzetteln gemachte vermerk " Kein Einsatz " an den Tagen an den mich meine Firma nicht eingesetzt hat, das diesbezüglich bedenken hat. Da aus mehreren gründen der Kammertermin auf den 24.02.2014 vertagt wurde, hat der Richter mir nun als auflage erteilt das ICH nun beweisen müsste das ich an den Streitgegenständlichen Tagen auf Arbeitgeberveranlassung zuhause bleiben musste.
Wie kann man nun solche Nichteinsatzzeiten beweisen ? Ein Indiz wären die Lohnabrechnungen, wenn da die volle Arbeitszeit bezahlt wurde hast du offensichtlich schon mal nicht unentschuldigt gefehlt. Wenn du auf eigenen Wunsch zu Hause geblieben wärst, müsste es einen unterschriebenen Antrag auf Freizeitausgleich geben, aber den hat dann die ZAF, die im Übrigen per Gesetz zur Führung des Lohnkontos (heißt das so?) verpflichtet ist und somit alle erforderlichen Unterlagen haben müsste. Du hast keine rechtliche Handhabe, um die ZAF jedesmal zur Bestätigung der Nichteinsatzzeiten zu zwingen, somit müsste die Beweislast m.M.n. bei der ZAF liegen. Die entsprechenden Beweise von dir zu verlangen ist von Seiten des Gerichts überzogen.
Kann aber sein, daß der Hinweis auf überzogenen Anforderungen hinsichtlich der Beweislast erst in der nächsten Instanz Gehör findet. Keine Rechtsberatung, nur ein paar unsortierte Gedanken zum Thema. Texter50 und Bananenbieger bedanken sich. 30.01.2014, 15:12
#17 Seichte Drehung->Emailproblem Emailadresse berichtigen! Registriert seit: 22.10.2013 Beiträge: 126
mit 35 Danke. AW: Wie "Nichteinsatzzeiten" beweisen? Zitat von dagobert1 Ein Indiz wären die Lohnabrechnungen, wenn da die volle Arbeitszeit bezahlt wurde hast du offensichtlich schon mal nicht unentschuldigt gefehlt. Wenn du auf eigenen Wunsch zu Hause geblieben wärst, müsste es einen unterschriebenen Antrag auf Freizeitausgleich geben, aber den hat dann die ZAF, die im Übrigen per Gesetz zur Führung des Lohnkontos (heißt das so?) verpflichtet ist und somit alle erforderlichen Unterlagen haben müsste. Du hast keine rechtliche Handhabe, um die ZAF jedesmal zur Bestätigung der Nichteinsatzzeiten zu zwingen, somit müsste die Beweislast m.M.n. bei der ZAF liegen. Die entsprechenden Beweise von dir zu verlangen ist von Seiten des Gerichts überzogen.
Kann aber sein, daß der Hinweis auf überzogenen Anforderungen hinsichtlich der Beweislast erst in der nächsten Instanz Gehör findet. Keine Rechtsberatung, nur ein paar unsortierte Gedanken zum Thema. Nanana, in erster Linie liegt die Beweislast schon noch beim Kläger. Da mag es zwar ein paar Ausnahmen geben aber die sollen hier mal nicht Thema sein. 02.02.2014, 23:06
#18 dagobert1 Elo-User/in Registriert seit: 26.11.2012 Ort: örtlich Beiträge: 3,862
mit 2911 Danke. AW: Wie "Nichteinsatzzeiten" beweisen? Wer suchet, der findet. Ich wusste doch, ich hab da mal was gelesen. Zitat:
Der Kläger hat zu den hier streitigen Tagen vorgetragen, die Beklagte habe keine Möglichkeit gehabt, ihn bei einem Entleiher einzusetzen. An verschiedenen Tagen sei er sogar am vereinbarten Treffpunkt erschienen und habe vergeblich auf seine Mitnahme zum Einsatzort gewartet, weil er vorher nicht benachrichtigt worden sei. Diesen Vortrag hat die Beklagte mit Schriftsatz vom 20.04.2005 als „frei erfunden“ bezeichnet. Mit Schriftsatz vom 21.06.2005 verwahrte sie sich gegen die „Unterstellungen“ des Klägers und begründete den Abzug der 16,38 Plusstunden aus dem Arbeitszeitkonto am 02., 03. und 17.11.2004 mit dem Argument, ihr stehe es frei, Gleitzeitkonten auch im Minus zu führen. Mit diesen unsubstantiierten Behauptungen verkennt die Beklagte ihre Darlegungs- und Beweislast. Dem Arbeitgeber obliegt es als Gläubiger der geschuldeten Arbeitsleistung, dem Arbeitnehmer die Leistungserbringung zu ermöglichen. Dazu muss er den Arbeitseinsatz des Arbeitnehmers fortlaufend planen und durch Weisungen hinsichtlich Ort und Zeit der Arbeitsleistung näher konkretisieren. Kommt der Arbeitgeber dieser Obliegenheit nicht nach, gerät er in Annahmeverzug, ohne dass es eines Angebots der Arbeitsleistung durch den Arbeitnehmer bedarf (vgl. unter vielen: BAG Urteil vom 19.01.1999 - 9 AZR 679/ 97 - NZA 1999, 925, m.w.N.). Die Beklagte hätte deshalb im Einzelnen darlegen müssen, dass sie dem Kläger an den streitigen Tagen einen Arbeitseinsatz in einem bestimmten Entleiherbetrieb zugewiesen hat. Hierzu fehlt jedweder Sachvortrag. Wenn die Beklagte darauf verweist, es habe ihr freigestanden, das Arbeitszeitkonto des Klägers um 16,38 Stunden abzuschmelzen, spricht dies gegen eine Einsatzmöglichkeit in einem Entleiherbetrieb an den fraglichen Tagen. LAG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 24.04.2008, Aktenzeichen 10 Sa 19/08 Das rot-markierte hat das LAG übrigens wortwörtlich aus dem genannten BAG-Urteil abgeschrieben. Ergänzung für alle die gerne Gerichtsurteile lesen: Link zum LAG-Urteil Link zum BAG-Urteil Bananenbieger bedankt sich. 03.02.2014, 10:02
#19 Hafenkasper Elo-User/in Threadstarter/in
mit 141 Danke. AW: Wie "Nichteinsatzzeiten" beweisen? Zitat von dagobert1 Wer suchet, der findet. Ich wusste doch, ich hab da mal was gelesen. LAG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 24.04.2008, Aktenzeichen 10 Sa 19/08 Das rot-markierte hat das LAG übrigens wortwörtlich aus dem genannten BAG-Urteil abgeschrieben. Ergänzung für alle die gerne Gerichtsurteile lesen: Link zum LAG-Urteil Link zum BAG-Urteil Sehr schön @dagobert Ist genau das was wir eigentlich suchen . Das was aber evtl. noch ein Problem da stellen könnte wäre hier gegebenenfalls das NICHT ausweisen des Kontostandes des Arbeitszeitkonto. Mein Arbeitgeber unterlässt es ja behaarlich mit der laufenden Lohnabrechnung des Stand des Arbeiotzeitkontos auszuweisen.
Urlaubstage werden ebenfalls auf der Lohnabrechnung nicht ausgewiesen.
Habe mal eine Lohnabrechnung von mir als jpg. angehangen dann könnt ihr selbst sehen was ich meine .....
Wie man zusätzlich aus der Abrechnung ersehen kann hat mein Arbeitgeber nicht mal das volle Weihnachtsgeld in Höhe von 150,00 Euro gezahlt wie es der BZA Tarif aber vorgibt. Mein Arbeitgeber bzw. unser Personalchef sagt das wäre eine freiwillge leistung unseres Chefs und der Zahlt eben nur 100,00 Euro.
Habe die fehlende differens natürlich über meine noch laufende Klage gleich mit geltend gemacht.
Ebenfalls hab ich dann gleich mit geltend gemacht die 2500,00 Euro die er jeden Mitarbeiter als Sonderzahlung zukommen lässt. Von diesen 2500,00 Euro zieht der Arbeitgeber 300,00 pro Krankheitstag ab und wer 6 Tage im Jahr krank war bekommt nach seiner auffassung kein Cent.
Vieleicht sollte sich Chef mal mit §4a des EntgFZ auseinander setzen Gruß
Hafenkasper PS: Ich hatte mir kein Tag Urlaub genommen im Jahr 2013 Miniaturansicht angehängter Grafiken (Klicken = große Ansicht) Bananenbieger bedankt sich. 03.02.2014, 14:41
#20 dagobert1 Elo-User/in Registriert seit: 26.11.2012 Ort: örtlich Beiträge: 3,862
mit 2911 Danke. AW: Wie "Nichteinsatzzeiten" beweisen? Zitat von Hafenkasper Das was aber evtl. noch ein Problem da stellen könnte wäre hier gegebenenfalls das NICHT ausweisen des Kontostandes des Arbeitszeitkonto.
Mein Arbeitgeber unterlässt es ja behaarlich mit der laufenden Lohnabrechnung des Stand des Arbeiotzeitkontos auszuweisen.
Urlaubstage werden ebenfalls auf der Lohnabrechnung nicht ausgewiesen. Fällt meines Erachtens alles unter die Beweispflicht des AG. Außerdem muss die Abrechnung aus sich heraus verständlich sein, das ist im vorliegenden Fall nur bedingt der Fall (Urlaub). Zitat:
Mein Arbeitgeber bzw. unser Personalchef sagt das wäre eine freiwillge leistung unseres Chefs und der Zahlt eben nur 100,00 Euro. Ist das eine von den ZAF, welche in der Vergangenheit nach AMP-Tarif bezahlt haben? Da war das wirklich so.
Müsste man dem Chef mal erklären daß der Tarif jetzt ein anderer ist. Zitat:
Vieleicht sollte sich Chef mal mit §4a des EntgFZ auseinander setzen Sieh an, diesen § kannte ich noch gar nicht. Man lernt halt nie aus. :danke: Zitat:
PS: Ich hatte mir kein Tag Urlaub genommen im Jahr 2013 Na, hoffentlich ist der dann nicht verfallen, Urlaubsjahr ist das Kalenderjahr. 03.02.2014, 14:56
#21 Hafenkasper Elo-User/in Threadstarter/in
mit 141 Danke. AW: Wie "Nichteinsatzzeiten" beweisen? Zitat von dagobert1 Fällt meines Erachtens alles unter die Beweispflicht des AG. Außerdem muss Abrechnung aus sich heraus verständlich sein, das ist im vorliegenden Fall nur bedingt der Fall (Urlaub). Selbt der Urlaub wird hier doch nicht mal richtig angegeben. Wird das ganze Jahr mit 0 Tagen geführt.
Die Buchhaltung wirft am ende des Jahres den vollen Urlaub ins AZK und wenn einer im Jahr schon Minusstunden auf dem AZK hat wird Ihm der Urlaub nicht gewährt mit der begründung er hätte ja haufenweise Minsustunden auf dem AZK. Völlig Illegal die vorgehensweise. Zitat:
Ist das eine von den ZAF, welche in der Vergangenheit nach AMP-Tarif bezahlt haben? Da war das wirklich so.
Müsste man dem Chef mal erklären daß der Tarif jetzt ein anderer ist. Die hatten in der Tat mal den AMP angewendet. Kann auch sein das Chef denkt den AMP wenden wir mal an und nenen tun wir den dann BZA Zitat:
Sieh an, diesen § kannte ich noch gar nicht. Man lernt halt nie aus. :danke: Den kannte ich erst auch nicht und ich konnte mir besten willen nicht vorstellen das seine Regelung rechtens wäre. Zitat:
Na, hoffentlich ist der dann nicht verfallen, Urlaubsjahr ist das Kalenderjahr. Ja aber wenn der Urlaub aus Betrieblichen gründen nicht genommen werden kann kann man den mit in neeue Jahr nehmen oder man hat anspruch auf auszahlung des Urlaubs. Bananenbieger bedankt sich. 03.02.2014, 15:06
#22 schweizer - TROLL in Behandlung - Registriert seit: 25.10.2012 Beiträge: 833
mit 200 Danke. AW: Wie "Nichteinsatzzeiten" beweisen? Zitat von dagobert1 Fällt meines Erachtens alles unter die Beweispflicht des AG. Außerdem muss Abrechnung aus sich heraus verständlich sein, das ist im vorliegenden Fall nur bedingt der Fall (Urlaub). Ist das eine von den ZAF, welche in der Vergangenheit nach AMP-Tarif bezahlt haben? Da war das wirklich so.
Müsste man dem Chef mal erklären daß der Tarif jetzt ein anderer ist. Sieh an, diesen § kannte ich noch gar nicht. Man lernt halt nie aus. :danke: Na, hoffentlich ist der dann nicht verfallen, Urlaubsjahr ist das Kalenderjahr. Was die 2500 EUR Prämie angeht folgendes:
Dieses ist anscheinend eine Anwesendheitsprämie.Und wenn man dann halt z.B. wegen Krankheit ausfällt verringert sich entsprechend auch die Prämie.
Aber diese Klausel hat man ja auch in seinem Arbeitsvertrag stehen. Bananenbieger bedankt sich. 03.02.2014, 15:38
#23 dagobert1 Elo-User/in Registriert seit: 26.11.2012 Ort: örtlich Beiträge: 3,862
mit 2911 Danke. AW: Wie "Nichteinsatzzeiten" beweisen? Zitat von Hafenkasper Selbt der Urlaub wird hier doch nicht mal richtig angegeben. Wird das ganze Jahr mit 0 Tagen geführt. Genau das hab ich gemeint mit der Verständlichkeit der Abrechnung. Zitat:
Die Buchhaltung wirft am ende des Jahres den vollen Urlaub ins AZK und wenn einer im Jahr schon Minusstunden auf dem AZK hat wird Ihm der Urlaub nicht gewährt mit der begründung er hätte ja haufenweise Minsustunden auf dem AZK. Völlig Illegal die vorgehensweise. Was ist das denn für eine *zensiert*Bude? Zitat:
Die hatten in der Tat mal den AMP angewendet. Kann auch sein das Chef denkt den AMP wenden wir mal an und nenen tun wir den dann BZA Wenn das so wäre ... AMP / CGB Tarifvertrag endet zum 31.03.2013 ohne Nachwirkung Zitat:
Ja aber wenn der Urlaub aus Betrieblichen gründen nicht genommen werden kann kann man den mit in neeue Jahr nehmen oder man hat anspruch auf auszahlung des Urlaubs. Das mit den betrieblichen Gründen ist hoffentlich nachweissicher geklärt?
Und eine Auszahlung gibt es allenfalls bei Vertragsende, nicht im laufenden Arbeitsverhältnis. (BUrlG §7) 03.02.2014, 15:44
#24 dagobert1 Elo-User/in Registriert seit: 26.11.2012 Ort: örtlich Beiträge: 3,862
mit 2911 Danke. AW: Wie "Nichteinsatzzeiten" beweisen? Zitat von schweizer Aber diese Klausel hat man ja auch in seinem Arbeitsvertrag stehen. Da heißt noch lange nicht daß diese Klausel so gültig ist.
Der Arbeitsvertrag ist ein sog. Verbrauchervertrag und unterliegt somit der vollen gerichtlichen Inhaltskontrolle nach §307 BGB (auch als AGB-Kontrolle bekannt). 03.02.2014, 16:41
#25 Hafenkasper Elo-User/in Threadstarter/in
mit 141 Danke. AW: Wie "Nichteinsatzzeiten" beweisen? Zitat von schweizer Was die 2500 EUR Prämie angeht folgendes:
Aber diese Klausel hat man ja auch in seinem Arbeitsvertrag stehen. Sie darf zwar wegen Krankheit gekürzt werden aber eben nur unter beachtung des §4a EntgFZ und nicht wie der Arbeitgeber hier um 300,00 pro Krankheitstag. Der Gesetzgeber hat sich schon was dabei gedacht wenn es um die Kürzung von Sonderzahlungen geht. Und Nein, es gibt keine Klausel bzgl. einer Jahressonderzahlung in dieser Höhe. Der Arbeitgeber hat damit spontan aus freien stücken vor gut 3 Jahren angefangen diese Hohe Zahlung zu leisten. Hintergrund war der das es einen zu hohen Krankenstand gab welchen er mit dem Anreiz dieser Summe entgegenwirken wollte. Nur hat er eben vergessen das es da diesen §4a EntgFZ gibt und er dann nicht die Summe mal eben um 300,00 Euro pro Tag kürzen kann Zahlen muss er alleine schon aus betrieblicher Übung und deswegen weil er sie allen Mitarbeitern gewährt. Da kann er wegen dem Gleichbehandlungsgrundsatz keine ausnahme machen Bananenbieger bedankt sich. Seite 1 von 3 1 23 > Stichwortsuche beweisen, nichteinsatzzeiten « Vorheriges Thema
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