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Timestamp: 2019-02-20 16:30:45+00:00

Document:
Dienstleistungen - 65083-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 65083-2019
2019/S 029-065083
Landeshauptstadt Dresden, GB Statdtentwicklung, Bau, Verkehr und Liegenschaften, Amt für Hochbau und Immobilienverwaltung
Kontaktstelle(n): Frau Busch
Telefon: +49 3514883796
OPL Sanierung 35. Oberschule in Dresden
Referenznummer der Bekanntmachung: 2019-GB112-00002
35. Oberschule, Clara-Zetkin-Str. 20, 01159 Dresden, Gesamtsanierung Schule, Verbinder und Sporthalle, Abbruch Sanitärtraktanbau und Errichtung Ersatzneubau Erweiterung Schule, Objektplanungsleistungen für Gebäude gem. § 34 ff. i. V. m. Anlage 10 HOAI 2013, Lph 2-9
Die bisher zweizügig geführte Oberschule soll so saniert und erweitert werden, dass sie zukünftig den Bedarfsanforderungen einer zweieinhalbzügigen Oberschule (max. 420 Schüler, ca. 20 Lehrer) gerecht wird. Hierzu gehören die Gesamtsanierung Bestand Schulgebäude, Verbinder und Sporthalle und die Errichtung eines fünfgeschossigen Ersatzneubaus an der Stelle des Sanitärtraktanbaus. Zum Gesamtumfang gehören auch die Umgestaltung der Pausen- und Freiflächen, der Flächen im Bereich des Ersatzneubaus sowie die Schaffung von Pkw- und Fahrradstellplätzen auf dem Grundstück, deren Zufahrt und Einfriedung. Der in Vorbereitung dieses Verfahrens ermittelte Gesamtkostenrahmen beträgt 12 285 000 EUR brutto für die KG 200-700. Der Auftraggeber beabsichtigt die Leistungsphasen (Lph) 2 bis 9 für Objektplanungsleistungen für Gebäude und Innenräume gemäß § 34 ff. i. V. m. Anlage 10 HOAI 2013 zu beauftragen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Mit Abschluss des Verhandlungsverfahrens wird vorerst vertraglich die Lph 2 beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Lph besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster Lph. Der Abschluss der Lph 8 ist voraussichtlich im Jahr 2024.
Wert ohne MwSt.: 764 298.26 EUR
Beginn: 03/09/2019
Ende: 31/07/2028
Der Auftraggeber (AG) wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge (TA) anhand der in der Bekanntmachung benannten Nachweise u. Erklärungen formal u. inhaltlich prüfen u. bewerten. Die Auswahl erfolgt unter den formal zulässigen TA (Nachweis der Erfüllung der geforderten Mindeststandards) anhand einer Bewertungsmatrix, wobei die Kriterien folgend bewertet werden: pro Auswahlkriterium können 0-3 Pkt. (siehe Bewertungsmatrix) vergeben werden, die Punktzahl pro Kriterium wird gewichtet. Die Rangfolge richtet sich nach den erreichten Prozentpunkten von 100. Maximal werden 5 Bewerber mit der höchsten Punktzahl zur Verhandlung eingeladen. Erfüllen mehrere Bewerber mit festgelegter Höchstzahl gleichermaßen die Anforderungen u. ist Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl zu hoch, entscheidet unter diesen das Los.
Das Verhandlungsverfahren wird auch durchgeführt, wenn weniger als 3, aber mindestens eine wertbare Bewerbung vorliegt.
2) Bewerbungsunterlagen sind vollständig;
3) Teilnahmeantrag wurde elektronisch eingereicht;
4) Angabe der Rechtsform des Wirtschaftsteilnehmers gem. § 43 (1) VgV;
5) Bestätigung Unabhängigkeit v. Ausführungs- u. Lieferinteressen gem. § 73 (3) VgV;
6) Angabe gem. § 53 (8) VgV, ob gewerbliche Schutzrechte bestehen o. beantragt sind;
7) Angabe der Art der Bewerbung (Einzelbewerbung/Gemeinschaftsbewerbung);
8) bei Bewerbergemeinschaften: Geforderte Nachweise von allen Mitgliedern und Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung;
9) Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Eine Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros. Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer BG bzw. unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros haben das Ausscheiden aller Mitglieder der BG zur Folge;
10) Angaben zu Unterauftragnehmern gem. § 36 VgV, Verpflichtungserklärung der Unterauftragnehmer beigefügt;
11) Angaben zur Inanspruchnahme Kapazitäten anderer Unternehmen (Eignungsleihe) gem. § 47 (1) VgV, Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmer beigefügt;
12) Bestätigung des Nichtvorliegens der zwingenden und fakultativen Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB;
13) Nachweis über Befähigung zur Berufsausübung durch Eintrag in ein Berufsregister gem. § 44 (1) i. V. m. § 46 (3) Nr. 6 VgV;
14) Berufshaftpflichtversicherung gem. Pkt. III.1.2);
15) Mindestreferenzen A + B gem. Pkt. III.1.3);
16) Ausbildungsnachweise Projektleiter (PL)/ Bauüberwacher (BÜ) gem. Pkt. III.1.3).
Auswahlkriterien und deren Wichtung:
Technische u. berufliche Leistungsfähigkeit; Gesamtgewichtung 100 %; davon:
A Referenzen (Ref.) mit 74 %, davon:
Mindestref. A: Objektplanung (OPL) für Umbau o. Sanierungsmaßnahme o. Sanierung mit Erweiterungsbau eines Gebäudes im Bereich Ausbildung/ Wissenschaft/Forschung, Büro/Verwaltung/Staat/Kommune, Gesundheit/Betreuung, Freizeit/Sport oder Kultur-/Sakralbauten gem. Anlage 10.2 HOAI; 35 %, davon:
a) erbrachte Lph; 20 % b) Bauwerkskosten (BWK) (KG 300+400) in Euro brutto; 15 %
Mindestref. B: OPL Neubau eines Gebäudes; 24 % davon:
a) BWK (KG 300+400) in Euro brutto; 8 % b) Kriterien für architektonische Qualität (Entwurfsidee, gestalterische Umsetzung u. Funktionalität); 16 %
2) Ref. aus zusätzlicher Referenzliste; 15 %, davon:
Ref. Z.1 – Erfahrungen bei Verwendung Fördermittel/Verwendungsnachweis; 5 %
Ref. Z.2 – OPL Umbau/Sanierung o. Neubau einer Bildungseinrichtung; 5 %
Ref. Z.3 – OPL Umbau o. Sanierung eines denkmalgeschützten Gebäudes; 5 %
B Qualifikation Projektteam mit 26 %, davon:
1) Erfahrungen des vorgesehenen PL in vergleichbarer Funktion; 13 %, davon:
a) Persönliche Referenz PL; 10 %;
b) Berufserfahrung PL; 3 %.
2) Erfahrungen des vorgesehenen BÜ in gleicher Funktion; 13 %, davon:
a) Persönliche Referenz BÜ; 10 %;
b) Berufserfahrung BÜ; 3 %.
Weitere Unterkriterien sowie die Vorgehensweise bei der Bewertung (Vergabe von 0-3 Pkt.) kann der beigefügten Bewertungsmatrix entnommen werden.
Stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen (Lph):
Mit Abschluss des Verhandlungsverfahrens wird vertraglich die Lph 2 für die Objektplanung nach § 34 HOAI 2013 beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Lph besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung der ersten Leistungsphase.
Es ist vorgesehen, dass die Teilnehmer in der 2. Stufe des Verfahrens eine Arbeitsaufgabe zum Verhandlungsgespräch zur Bewertung erhalten und vor einem Gremium präsentieren. Die Aufgabenstellung mit Bewertungsmatrix für die Stufe II und ein Vertragsmuster sowie die Bearbeitungszeit liegt den Vergabeunterlagen bei.
Vollständig ausgefüllter TA = Bewerbungsformular ist über die Vergabeplattform in Textform unterschrieben(Ausschlussgrund) fristgerecht elektronisch einzureichen. TA, per Post, E-Mail oder per Fax eingereicht, werden nicht berücksichtigt. Mitglieder von Bewerbergemeinschaften (BG) haben grundsätzlich alle Erklärungen/Nachweise für jedes Mitglied abzugeben, außer Angaben zum Projektleiter (PL) und Bauüberwacher (BÜ) sowie zu den Referenzen.
Teil I –Angaben zum Vergabeverfahren;
A: Angaben zur Identität:
1) Identität des Bewerbers: Name, Postanschrift mit Straße u. PLZ/Ort, Kontaktperson(en), Telefon, E-Mail, Internetadresse, Zweigstelle/Niederlassung;
2) Allgemeine Angaben:
Handelt es sich um ein Kleinstunternehmen, kleines, mittleres o. großes Unternehmen- bei BG: Angaben zur Einordnung d. Unternehmens für jedes Mitglied;
Rechtsform gem. § 43 (1) VgV 2016;
Bestätigung d. Wirtschaftsteilnehmers gem. § 73 (3) VgV 2016 zur Unabhängigkeit von Ausführungs- und Lieferinteressen;
Angabe Wirtschaftsteilnehmer gem. § 53 (8) VgV 2016 zu gewerblichen Schutzrechten;
3) Art d. Bewerbung:
Angabe, ob Einzelbewerbung oder BG (bei BG gem. § 43 (2) VgV 2016 Formular zur Eigenerklärung von jedem Mitglied separat vorlegen); bei BG:
a) Angabe, welche Funktion. d. Wirtschaftsteilnehmerin Gruppe ausübt;
b)welche weiteren Wirtschaftsteilnehmer zur Gruppe gehören;
c) ggf. Bez. teilnehmender Gruppe sowie Erklärung über gesamtschuldnerische Haftung und bevollmächtigten Vertreter als Anlage (Formblatt) beifügen.
B: Angaben zu Vertretern des Wirtschaftsteilnehmers:
Angaben zum Vertretungsberechtigten (falls zutreffend) mit vollständigem Namen, Position/Beauftragt in seiner/ihrer Eigenschaft; Postanschrift, Telefon, E-Mail sowie weitere Informationen zur Vertretungsberechtigung(Form, Umfang...).
C: Angaben zu Unterauftragnehmern gem. § 36 VgV 2016:
Angaben, ob ein Teil des Auftrages an Dritte weitergegeben werden soll und Benennen dieser Unternehmen. Verpflichtungserklärung ist vorzulegen (Formblatt im Anhang).
D: Angaben zur Inanspruchnahme der Kapazitäten anderer Unternehmen gem. § 47 (1) VgV 2016:
Falls ja, ist für jedes dieser Unternehmen ein separates - vom jeweiligen Unternehmen ordnungsgemäß ausgefülltes u. unterzeichnetes Formular zur Eigenerklärung mit erforderlichen Informationen der unter III.1.1)A und B sowie Eigenerklärung zu Ausschlussgründen vorzulegen. Bei ja: Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen als Anlage (Formblatt).
Teil III – Eigenerklärung zu Ausschlussgründen:
A: im Zusammenhang mit strafrechtlicher Verurteilung gem. § 123 (1) GWB (zwingende Ausschlussgründe).
B: im Zusammenhang mit Entrichtung von Steuern oder Sozialversicherungsbeiträgen gem. § 123 (4) GWB.
C: im Zusammenhang mit Insolvenz, Interessenkonflikten o. beruflichem Fehlverhalten gem. § 124 (1) GWB (fakultative Ausschlussgründe).
Teil IV - Eignungskriterien:
A: Befähigung zur Berufsausübung durch Eintrag in ein Berufsregister gemäß § 44 (1) i. V. m. § 46 (3) Nr. 6 VgV2016 (Ausschlusskriterium).
Angabe Name des Bewerbers bzw. der verantwortlichen Führungskraft sowie fachliche Eignung durch Eintrag z. B. in Architekten- oder Ingenieurkammer erforderlich. Kopie der Berufsausübungsberechtigung ist als Anlage beizufügen.
Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 (1) Nr. 3 VgV:
2) Werden die geforderten Deckungssummen in Höhe von mind. 2,0 Mio. EUR für Personenschäden, mind. 2,0 Mio. EUR für sonstige Schäden und die geforderte zweifache Maximierung nicht erreicht, so ist eine Erklärung des Versicherers beizufügen, dass:
1) die Deckungssummen/die Maximierung im Auftragsfall angepasst werden; oder
Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Für geplante Nachunternehmer muss keine Versicherungsbestätigung vorliegen. Der Nachweis des Versicherers darf nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin der Bewerbungsfrist des Teilnahmeantrages sein. Der Nachweis ist als Anlage in Kopie beizufügen!
Gemäß § 47 (3) VgV verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters sofern dieser die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt (Eignungsleihe). Des Weiteren verlangt er die Auftragsausführung des anderen Unternehmens für Leistungen entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe.
Referenzen aus zusätzlicher Referenzliste:
Z.1 Erfahrungen bei der Verwendung von Fördermitteln, Nachweis der Zuarbeit zur Erstellung Fördermittelantrag (FMA) und/oder Verwendungsnachweis (VWN), Fertigstellung der Leistungserbringung im Zeitraum vom 31.1.2014 bis 31.1.2019,
Z.2 Objektplanung einer Umbau- oder Sanierungsmaßnahme oder Neubau einer Bildungseinrichtung mit Bauwerkskosten (KG 300 +400 gem. DIN 276) von mind. 1,5 Mio. EUR brutto, Fertigstellung der Leistungserbringung vom 31.1.2014 bis 31.1.2019,
Z.3 Objektplanung einer Umbau- oder Sanierungsmaßname eines denkmalgeschützten Gebäudes, mind. Lph 2-5 erbracht, Abschluss Lph 5 im Zeitraum vom 31.1.2014 bis 31.1.2019.
Beim öffentlichen Auftraggebern (AG) ist eine Referenzbescheinigung wünschenswert. Andernfalls gelten nachfolgende Eintragungen des Bewerbers als Eigenerklärung. Die zusätzlichen Referenzen können auch die aus den Mindestreferenzen A und B genannten Projekte beinhalten. Mehrfachnennungen sind möglich.
Z.1: Beschreibung der Baumaßnahme; AG: Bezeichnung, Ansprechpartner, Tel.-Nr.; öfftl. AG (ja/nein); Referenzbescheingung liegt vor (ja/nein); Zuarbeit Erstellg. Fördermittelantrag, falls ja Angabe Datum (Monat/Jahr); Zuarbeit Erstellg. Verwendungsnachweis, falls ja Angabe Datum (Monat/Jahr); Art der Fördermittel;
Z.2 Beschreibung der Baumaßnahme; AG: Bezeichnung, Ansprechpartner, Tel.-Nr.; öfftl. AG (ja/nein); Referenzbescheingung liegt vor (ja/nein); Leistungszeitraum: Leistungsbeginn, Fertigstellung Leistungserbringung (Monat/Jahr); Erbrachte Lph gem. § 34 HOAI 2013; BWK KG 300+400 gem. DIN 276 in Mio. EUR brutto; Umbau- o. Sanierungsmaßnahme o. Neubau; Bildungseinrichtung
Z.3: Beschreibung der Baumaßnahme; AG: Bezeichnung, Ansprechpartner, Tel.-Nr.; öfftl. AG (ja/nein); Referenzbescheingung liegt vor (ja/nein); Leistungszeitraum: Leistungsbeginn, Abschluss Lph 5 (Monat/Jahr); Erbrachte Lph gem. § 34 HOAI 2013; Umbau- o. Sanierungsmaßnahme eines denkmalgeschützten Gebäudes
Hinweis: Eine weiterführende Darstellung der zusätzichen Referenzen ist möglich (Beschreibung und Vorstellung des Projektes auf max. 3 Seiten druckbar DIN A4), wird aber nicht bewertet. Es werden nur die im Ausschreibungstext unter Pkt. III.1.3) festgelegten Kriterien bewertet.
Ausbildungsnachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung des Projektteams gem. § 46 (1) i. V. m. §46 (3) Nr. 2 u. 6 VgV 2016:
1) Angaben zum vorgesehenen PL und BÜ: Name, Berufl. Qualifikation, Studiennachweis, als Anlage beilegen; Berufserfahrung in Jahren; Tabellarischer Lebenslauf, als Anlage beilegen.
2) Pers. Referenz PL durch Vorlage von einer Referenz: Erfahrung des vorges. PL in vergleichbarer Funktion für OPL Gebäude gem. § 34 HOAI, mind. Lph 3-8 erbracht, mind. Honorarzone III; mit BWK (KG 300+400 gem. DIN 276) von mind. 1,0 Mio. EUR brutto, Übergabe Nutzer im Zeitraum vom 31.01.2014 bis 31.1.2019 (Übergabe Nutzer) erfolgt.
3) Pers. Referenz BÜ durch Vorlage von einer Referenz: Erfahrung des vorgesehenen BÜ in gleicher Funktion für OPL Gebäude gem § 34 HOAI, mind. Lph 8 erbracht, mind. Honorarzone III; mit BWK (KG 300+400 gem. DIN 276) von mind. 1,0 Mio. EUR brutto, Übergabe Nutzer im Zeitraum vom 31.01.2014 bis 31.01.2019 erfolgt.
Folgende Angaben für pers. Referenzen PL und BÜ: Beschreibung der Baumaßnahme; AG: Bezeichnung, Ansprechpartner, Tel.-Nr.; Leistungszeitraum: Leistungsbeginn und Übergabe Nutzer (Monat/Jahr); Erbrachte Lph.gem. § 34 HOAI 2013; BWK (KG 300+400 gem. DIN 276) in Mio. EUR brutto; Honorarzone;
Hinweis: Eine weiterführende Darstellung der persönlichen Referenzen ist möglich (Beschreibung und Vorstellung des Projektes auf max. 3 Seiten druckbar DIN A4), wird aber nicht bewertet. Es werden nur die im Ausschreibungstext unter Pkt. III.1.3) festgelegten Kriterien bewertet.
Die Qualifikation des Projektteams ist in Form von kurzen Lebensläufen und Zeugnissen (für PL mind. Studiennachweis Fachrichtung Architektur o. vergleichbar als Dipl.-Ing. o. M. Eng. von einer Universität oder Fachhochschule, für BÜ mind. Studiennachweis Fachrichtung Bauingenieurwesen o. vergleichbar als Dipl.-Ing. o. M. Eng. von einer Universität oder Fachhochschule) nachzuweisen.
Referenzen gem. § 46 (3) Nr. 1 i. V. m. § 75 (5) VgV 2016:
Mindestreferenz A:
OPL gem. § 34 HOAI, Referenz entspricht einer Umbau- oder Sanierungsmaßnahme oder Sanierung mit Erweiterungsneubau, Referenz entspricht einem Gebäude im Bereich Ausbildung/ Wissenschaft/Forschung, Büro/Verwaltung/Staat/Kommune, Gesundheit/Betreuung, Freizeit/Sport oder Kultur-/Sakralbauten gem. Anlage 10.2 HOAI, mind. Honorarzone III geplant, Bauwerkskosten (KG 300+ 400 gem. DIN 276) von mind. 2,5 Mio. EUR brutto, Übergabe an Nutzer im Zeitraum vom 31.1.2014 bis 31.1.2019 erfolgt.
Mindestreferenz B:
OPL gem. § 34 HOAI, Referenz entspricht einem Neubaugebäude, mind. Honorarzone III geplant, Bauwerkskosten (KG 300 +400 gem. DIN 276) von mind. 0,8 Mio. EUR brutto, mind. Lph 2-5 selbst erbracht, Übergabe an Nutzer im Zeitraum vom 31.1.2014 bis 31.1.2019 erfolgt.
Beim öffentlichen Auftraggebern (AG) ist eine Referenzbescheinigung wünschenswert. Andernfalls gelten nachfolgende Eintragungen des Bewerbers als Eigenerklärung.
Folgende Angaben für Mindestreferenz A und B: Beschreibung der Baumaßnahme; Öffentliches Gebäude im Bereich Ausbildung/ Wissenschaft/ Forschung, Büro/Verwaltung/ Staat/Kommune, Gesundheit/Betreuung, Freizeit/Sport oder Kultur-/Sakralbauten gem. Anlage 10.2 HOAI; AG: Bezeichnung, Ansprechpartner, Tel.-Nr.; Angabe, ob öffentlicher AG (ja/nein),Angabe ob Referenzbescheinigung vorliegt; Leistungszeitraum: Leistungsbeginn, Fertigstellung des Bauvorhabens, Übergabe Nutzer (Monat/Jahr); Erbrachte Lph gem. § 34 HOAI; Bauwerkskosten (KG 300+400) gem. DIN 276 in Mio. EUR brutto; Honorarzone; Sanierung/Umbaumaßnhame o. Sanierung mit Erweiterungsbau
Bei Mindestreferenz A ist eine weiterführende Darstellung der Referenz möglich. Beschreibung u. Vorstellung des Projektes auf max. 3 Blatt druckbar DIN A4, wird aber nicht bewertet. Es werden nur die im Ausschreibungstext unter Pkt. III.1.3 festgelegten Kriterien bewertet. Darstellung ist frei wählbar. Bei Mindestreferenz B sind Referenzblätter gefordert: Beschreibung und Vorstellung des Projektes auf max. 2 Seiten druckbar DIN A3. Die architektonische Qualität wird durch ein Gremium bewertet. (Entwurfsidee, gestalterische Umsetzung, Funktionalität). Die Darstellung ist frei wählbar, muss jedoch folgende Unterlagen enthalten:
Darstellung der funktionalen Zusammenhänge auf mind. 1 Grundriss, Darstellung der Entwurfsidee in Lageplan, Schnitt oder verbaler Beschreibung, Darstellung der gestalterischen Umsetzung durch Fotos von Innen- und Außenräumen, Perspektiven oder Ansichten. Die Darstellung muss gut lesbar und aussagekräftig sein.
Obergrenze für die einzureichenden Referenzen legt der AG nicht fest, d. h. es ist zulässig, dass Bewerber mehr als die geforderten Mindestreferenzen einreicht. Bewertet werden ausschließlich die eingereichte Mindestreferenzen sowie Referenzen aus zusätzlicher Referenzliste. Für den Fall, dass Bewerber mehr als 2 Referenzen einreicht, die die Mindestanforderungen der Referenz A und B erfüllen, hat er anzugeben, welche Referenz der AG für seine Auswahlentscheidung berücksichtigen soll.
Rechtsform Bewerbergemeinschaften (BG): Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe einer Erklärung, dass die Mitglieder der BG (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der BG hinaus. Die BG muss bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die Erklärung ist das vorgegebene Formblatt zu verwenden (Anlage zum Formular der Eigenerklärung). Der Nachweis muss mit Abgabe der Bewerbung erfolgen. Der AG behält sich vor, weitere Unterlagen abzufordern, welche die Zulässigkeit der Kooperation in Form einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbewerber das Verfahren in BG fortsetzen wollen, ist dies nur mit ausdrücklicher schriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird oder die Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit u. Zuverlässigkeit hat.
Die Bewerber erklären förmlich mit Abgabe des TA, dass die von Ihnen angegebenen Informationen genau und korrekt sind und sie sich der Konsequenzen schwerwiegender Täuschung bewusst sind.
Die Bewerber erklären förmlich, dass Sie in der Lage sind, Bescheinigungen und andere genannte dokumentarische Nachweise unverzüglich auf Anfrage beizubringen. Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt über vollständig auszufüllendes Formular zur Eigenerklärung, das um die in den Ziffern III.1) und III.2) dieser Bekanntmachung geforderten Angaben und Nachweise zu ergänzen ist. Das Formular zur Eigenerklärung kann unter der im Punkt I.3) dieser Bekanntmachung angegebenen Internetadresse abgerufen werden. Nicht fristgerecht elektronisch eingereichte Unterlagen werden nicht berücksichtigt.
Der Auftraggeber behält sich nach § 56 (2) bis (4) VgV vor, fehlende Nachweise und Erklärungen nachzufordern. Bewerbungen, die nicht alle geforderten Angaben, Nachweise und Referenzen enthalten werden ausgeschlossen, sofern diese auf Anforderung nicht innerhalb einer gesetzten Frist nachgeliefert werden.
Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden. Für die Ausarbeitung der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen werden keine Kosten erstattet (§ 77 (1) VgV). Es erfolgt keine Rückgabe der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen.
Hinweis: Vorlage der Verpflichtungserklärungen gem. § 47 VgV der Nachunternehmer und ggf. deren Nachunternehmern, soweit sich der Bieter, der den Zuschlag erhalten soll o. ein Mitglied einer BG, die den Zuschlag erhalten soll, auf die Fachkunde o. Leistungsfähigkeit von Nachunternehmern beruft. Sollten Verpflichtungserklärungen der Nachunternehmer zum Zeitpunkt der beabsichtigten Zuschlagserteilung nicht vorgelegt werden können, erfolgt ein nachträglicher Ausschluss wegen mangelnder Eignung. (Ausschlusskriterium).
Die örtliche Präsenz des Bewerbers ist während der Planungs- und Bauzeit in engen Intervallen gem. Projekterfordernis sicherzustellen. Für die gesamte Projektlaufzeit ist personelle Kontinuität hinsichtlich Präsenz vor Ort zu gewährleisten, insbesondere während der Ausführungsphase des Projektes (Lph 8). Die Aufgabenstellung besteht aus 2 Teilen. Teil A definiert die allgemeinen Bedingungen, Teil B die Aufgabe zur Projektidee. Bis dato vorgegebene Termine sind nicht abschließend. Es kann zu geringfügigen Anpassungen an den Formulierungen kommen.

References: § 34
 § 34
 § 43
 § 73
 § 53
 § 36
 § 47
 § 44
 § 46
 § 34
 § 43
 § 73
 § 53
 § 43
 § 36
 § 47
 § 123
 § 123
 § 124
 § 44
 § 46
 § 45
 § 47
 § 34
 § 34
 § 46
 §46
 § 34
 § 34
 § 34
 § 46
 § 75
 § 34
 § 34
 § 34
 § 56
 § 47