Source: https://www.nig-online.de/schule.html
Timestamp: 2019-12-05 15:59:35+00:00

Document:
NIG Bad Harzburg | Unsere Schule
Das NIG Bad Harzburg in Kürze
Das Niedersächsische Internatsgymnasium Bad Harzburg (NIG Bad Harzburg) ist ein öffentliches Gymnasium in der Trägerschaft des Landes Niedersachsen unter finanzieller Beteiligung des Landkreises Goslar.
Wunderschön im Harz gelegen, sind wir mit ca. 280 Schülerinnen/Schülern und 50 Internatsplätzen das kleinste der drei NIG.
In den Jahrgängen 5—12 (G8) bzw. 5—13 (G9 ab 2018) bieten wir als erste Fremdsprache in Fortsetzung des Unterrichts aus den Klassen 3 und 4 Englisch, als zweite Fremdsprache ab Klasse 6 Französisch sowie wahlweise ab Klasse 10 Latein als neu beginnende Fremdsprache an.
In der Qualifikationsphase der Oberstufe kann bei uns der sprachliche, der gesellschaftswissenschaftliche oder der mathematisch-naturwissenschaftliche Schwerpunkt belegt werden.
Als Ganztagsschule bieten wir ein breitgefächertes Angebot an Arbeitsgemeinschaften sowie eine Hausaufgabenbetreuung und gezielten Förder-/ Forderunterricht. Das persönliche Lernumfeld sowie die angemessenen Jahrgangsgrößen erlauben uns, die Schülerinnen/Schüler gezielt bei der Entwicklung sowohl von Fach-, Medien- und Methodenkompetenzen als auch von sozialen und personalen Kompetenzen zu unterstützen. Dabei ist die Qualitätsentwicklung und ständige Evaluation von hoher Bedeutung für uns.
Wir bilden in Kooperation mit dem Studienseminar Salzgitter Referendarinnen und Referendare aus, pflegen einen internationalen Austausch (z.B. mit Partnerschulen in Mexiko und im Rahmen des seit langem bestehenden Frankreichaustauschs) sowie die Zusammenarbeit mit unseren Kooperationsschulen (Werner-von-Siemens-Gymnasium, Oberharz-Gymnasium Braunlage) und der Technischen Universität Clausthal. Darüber hinaus sind wir aktiver Partner des Nationalparks Harz.
Flyer NIG
Die Chronik des NIG Bad Harzburg
In der Amtszeit von Herrn Dr. Mischke
wurde die Volksoberschule gegründet, die nach einer Aufnahmeprüfung nur Mädchen aufnahm. Die Jungen mussten nach Wolfenbüttel gehen. Ein Großteil der Räume war noch von Flüchtlingen besetzt, von denen erst 1955 die letzten auszogen. Daher wurden die Mädchen oft zu zwölft in Hochbetten in einem Zimmer untergebracht.
In der Amtszeit von Herrn Dr. C. A. Pfeffer
waren die Auswirkungen des Krieges noch hart zu spüren. Nur wenige Lern- und Lebensmittel standen zur Verfügung. Dennoch konnte die angekündigte Schulspeisung durchgeführt werden.
In der Amtszeit von Herrn Dr. Karl Mielcke
wurde die Volksoberschule in eine Aufbauschule umgewandelt. Während dieser Zeit heißt sie „Aufbauschule im Entstehen“. Ebenfalls wird ein einwöchiger Probeunterricht für die Mädchen eingeführt. Am 4. April 1949 wurden von 79 Schülerinnem nur 30 aufgenommen, da begabte bevorzugt wurden. Am 10. März 1950 findet das Richtfest des Anbaus statt, der 4 Klassenräume, 1 Physikraum, 1 Chemieraum, 1 Textilraum, 1 Werkraum und weitere Schlafräume beinhaltet.
In der Amtszeit von Frau Dr. Anneliese Lehnhof
fand eine weitere Namensänderung statt. Die Schule heißt nun „Staatliche Heimschule für Mädchen". Die Schule wurde in des Verzeichnis der Höheren Schulen aufgenommen und erhielt somit das Recht zur Abhaltung von Reifeprüfungen. Im Jahre 1951 wurde der Anbau fertiggestellt. Der Anbau und der Auszug der letzten fremden Bewohner hatte nun auch die Folge, dass sich die Platzverhältnisse wesentlich veränderten. Für die Mädchen der Heimschule gab es nun auch Einzel- und Doppelzimmer, wenn auch noch nicht alle den Luxus eines solchen Zimmers genießen konnten.
In der Amtszeit von Frau Ruth Gieseler
erfuhr die Schule wieder Umbauten. So wurde zum Beispiel 1960 die Diele (heute die Aula) erweitert. Die Erweiterung besteht aus dem heutigem Musikraum. Auch wurde im Verwaltungsgebäude ein Werkraum (Tonraum) eingerichtet, der mit einem großen Brennofen ausgestattet wurde. 1966/67 wurde das Fachwerkhaus A14 (heute 23) abgerissen. Anstelle eines Fachwerkhauses entstand das neue Mädchenheim. 1972 wurden ebenfalls die ersten Jungen in die Klasse 7 aufgenommen. Die Wolfenbütteler Heimschule für Jungen ließ die Klassen noch einige Jahre auslaufen, bis auch sie nach Bad Harzburg umsiedelte.
In der Amtszeit von Herrn Jürgen Krolow
wurde die Heimschule in „Niedersächsisches Internatsgymnasium“ umbenannt, da der vorherige Name mit einem Erziehungsheim in Verbindung gebracht wurde. Im weiterem Verlauf von Herrn Krolows Amtszeit wurden sämtliche Gebäude renoviert und zum Teil neu eingerichtet. Er ließ ebenfalls den heutigen Sportplatz anlegen und auch das direkt daneben befindliche Häuschen komplett restaurieren, worin er den Werkraum unterbrachte. Auch im Überlebenskampf des NIG - im Jahre 1994 hielten die Schüler wie Pech und Schwefel zusammen, um das NIG zu retten. Wie man heute sieht: mit Erfolg!
In der Amtszeit von Frau Ursula Rasch
fand unter anderem die Erweiterung des Schulgebäudes statt. Im Jahre 2006 erlebten Schülerinnen und Schüler, Eltern, Angehörige, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Kolleginnen und Kollegen die gelungene 60-Jahr-Feier sowie die Schlüsselübergabe für die ausgebauten S-Räume. Ebenfalls in die Zeit von Frau Rasch fiel die Umstellung auf die Ganztagsschule mit vielen Nachmittagsangeboten für die Schülerinnen und Schüler. Aufgrund einer Erkrankung übernahm Herr Urban 2007 kommissarisch die Schulleitung für Frau Rasch.
Amtszeit von Herrn Dietmar Urban
Anmerkungen werden noch ergänzt!
Amtszeit von Herrn Wilfried Eberts
wurde das NIG Bad Harzburg im Jahr 2012 die erste Partnerschule des Nationalparks Harz. Im Jahr 2016 beging das Niedersächsische Internatsgymnasium die Feier anlässlich des 70-jährigen Bestehens. Zudem wurden unter der Leitung von Herrn Eberts sukzessive alle Fach- und Oberstufenräume mit neuester technischer Ausstattung versehen. Er initiierte und etablierte genauso die jährlich stattfindenden kollegialen Hospitationen wie die Weimarfahrt der Schülerinnen und Schüler im letzten Jahr der Oberstufe. In Zusammenarbeit mit den verschiedenen Fachbereichskolleginnen und -kollegen entstanden in Herrn Eberts‘ Amtszeit unterschiedliche bis heute andauernde Kooperationen (z.B. mit dem Staatstheater Braunschweig) sowie die regelmäßige Teilnahme des NIG an der „Harzburger Aktion“ und dem Vorlesewettbewerb.
In der Amtszeit von Frau Elisabeth Kruse
wurden umfangreiche bauliche Maßnahmen am NIG durchgeführt und die Tartanbahn unseres Sportplatzes wurde vollständig erneuert.
Im Frühjahr 2012 wurde von den Mitgliedern der Arbeitsgruppe für die Entwicklung des Schulprogramms das Ergebnis ihrer Arbeit vorgelegt.
An dieser Stelle soll ein kurzer Überblick über die Leitgedanken unseres Schulprogramms helfen, erste Eindrücke von der Arbeit an unserem NIG zu gewinnen.
Die vollständige Fassung im pdf-Format kann rechts über den Download-Button heruntergeladen werden.
Wir bieten unseren Internatsschülern ein familiäres Zuhause.
Wir fördern ein vertrauensvolles Schulklima.
Wir qualifizieren und wir vermitteln fachliche, soziale und kulturelle Kompetenzen.
Leitgedanke IV:
Wir beraten und fördern.
Leitgedanke V:
Wir erziehen zu nachhaltigem Handeln im Umgang mit Umwelt und Gesundheit.
Leitgedanke VI:
Wir fördern den kulturellen und sozialen Austausch.
Schulprogramm NIG
§1 Wir alle sind frei und gleich an Würde und sollen einander im Geiste der Mitmenschlichkeit begegnen.
§2 Es darf niemand benachteiligt werden wegen seiner Hautfarbe, Rasse, seines Geschlechts, seiner Sprache, Religion, nationalen oder sozialen Herkunft, politischen oder sonstigen Überzeugung, seines Besitzes oder wegen seines sozialen Status.
§3 Die persönliche Sicherheit aller muss gewährleistet sein.
§4 Freie Entfaltung und freie Meinungsäußerung sind Grundsätze unseres Zusammenlebens, solange andere dadurch nicht beeinträchtigt oder in ihrer Würde verletzt werden.
§5 Insbesondere gilt: 1. Alle sollen sich gegenseitig in Wort und Tat respektieren; 2. Probleme sind zwischen den betreffenden Personen direkt zu regeln (nicht hinter dem Rücken über andere herziehen, kein Mobbing); 3. bei Streitigkeiten soll niemand wegsehen, sondern alle sollen versuchen diese zu schlichten (Zivilcourage) oder Hilfe holen; 4. Schüler und Schülerinnen, die Probleme haben, ist von anderen nach Kräften Hilfe anzubieten (mehr Solidarität untereinander).
§6 Jeder ist verantwortlich für sein Handeln und soll zu seinen Fehlern stehen.
§7 Wir wollen verantwortungsbewusst mit unserer Umwelt umgehen.
§8 Als Schüler und Schülerinnen sind wir in der Schule, um zu lernen.
§9 Als Lehrer und Lehrerinnen sind wir in der Schule, um das Lernen optimal zu fördern.
§10 Für dieses Ziel müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: a. In Unterrichtsgesprächen halten wir uns an Regeln (z. B. keine Abfälligkeiten, kein Dazwischenreden, keine Ablenkung). b. Wir bringen uns konstruktiv und produktiv in Lernprozesse ein.
§11 Um den notwendigen Unterrichtsfortschritt zu erreichen, unterstützen wir uns gegenseitig.
§12 Im Schulgebäude sollen Lärmen und Laufen vermieden werden.
§13 Jede und jeder einzelne ist für die schonende Behandlung der Räume, des Inventars sowie für die Sauberkeit im gesamten Schulbereich und auf dem Schulgelände verantwortlich. Wer Schuleigentum schuldhaft beschädigt, haftet für den Schaden. Wer den Schaden verursacht oder entdeckt, meldet ihn im Sekretariat. Fundsachen sind im Sekretariat abzugeben.
§14 Die Fachlehrer und Fachlehrerinnen sorgen dafür, dass alle Schülerinnen und Schüler in den Pausen nach der 2. und 4. Stunde das Schulgebäude (S) verlassen und dass alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 9 auf den Hof gehen. Auf dem Sportplatz sind Ball- und Bewegungsspiele erlaubt.
§15 Die Schüler und Schülerinnen begeben sich am Ende der großen Pausen nach dem ersten Klingelzeichen in die Unterrichtsräume. Die Fachräume dürfen erst betreten werden, wenn es Fachlehrer und Fachlehrerinnen gestatten. Walkman und Handy werden im Unterricht nicht benutzt und sind ausgeschaltet.
§16 Ist fünf Minuten nach Unterrichtsbeginn der Lehrer noch nicht in der Klasse erschienen, fragt einer der Klassensprecher im Lehrerzimmer bzw. Sekretariat nach.
§17 Das Rauchen ist auf dem Schulgelände grundsätzlich untersagt.
§18 Den Schülern und Schülerinnen der Klassen 11 und 12 ist das Verlassen des Schulhofes während der Pausen und Freistunden gestattet. Schülern und Schülerinnen der Klassen 5 bis 10 kann nur in dringenden Ausnahmefällen mit Erlaubnis eines Lehrers das Verlassen des Schulhofes gestattet werden.
§19 Schneeballwerfen muss auf dem Schulgelände wegen der damit verbundenen Unfallgefahr unterbleiben.
§20 Schüler und Schülerinnen dürfen ihren Pkw nicht auf dem Schulgelände parken. Die Fahrräder sind am Fahrradabstellplatz, Mopeds und Motorräder auf dem Mopedparkplatz einzustellen. Das Fahren auf dem Schulgelände ist nicht gestattet.
§21 Schulunfälle werden unverzüglich im Sekretariat gemeldet.
In unserem frisch renovierten und neu ausgestatteten Biologieraum (Stand: Frühjahr 2018) können wir das Fach Biologie nun mit den modernsten Medien vermitteln:
Zur Ausstattung gehören neben einem interaktiven Whiteboard inklusive Beamer und Internetzugang auch eine Dokumentenkamera, welche für die Präsentation von Schülerarbeiten, mikroskopischen Präparaten oder einfach Buchabbildungen genutzt werden kann.
Darüber hinaus haben wir bei der Neugestaltung des Raumes auf ein variables Raumkonzept gesetzt. So können die Tische und Stühle flexibel an die Unterrichtsgegebenheiten angepasst werden, um eine optimale Lernatmosphäre (je nach Methodik) zu schaffen.
Der Fachbereich Biologie - vertreten durch Frau Klemm, Frau Dr. Otterstedt, Frau Tewes und Herrn Walsch (Fachvorsitz) – bereitet unsere Schülerinnen und Schüler schon während der Sekundarstufe I gezielt auf die Inhalte der Oberstufe vor. Thematisch werden diese Inhalte immer weiter vertieft.
Unser Biologieunterricht soll das Interesse an naturwissenschaftlichen Fragestellungen und Zusammenhängen wecken sowie in der Oberstufe die Grundlage für das eigenständige Lernen in Studium und Beruf vermitteln.
Auch unser Privileg als Partnerschule des Nationalparks Harz nutzen wir so oft es geht. So führen wir jährlich Exkursionen in Zusammenarbeit mit dem Nationalpark durch, um die theoretischen Inhalte besonders im Bereich der Ökologie möglichst praxisorientiert zu behandeln.
Weiterführend bekommen die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe auch einen Einblick in das wissenschaftliche Arbeiten im Labor. Dazu fahren wir in das Biologische Schülerlabor (BIOS) in Braunschweig, wo die Lernenden beispielsweise ihre eigene DNA extrahieren und untersuchen können.
Zusätzlich nutzen wir regelmäßig die Angebote des Paläon in Schöningen, welches nach dem Fund von 300.000 Jahre alten Speeren errichtet wurde und sich besonders mit der Evolution des Menschen (Thema im 4. Semester, Jg. 13) beschäftigt.
Die Verteilung der Wochenstundenzahlen in den Sekundarstufen I und II ist im Kasten dargestellt:
2 Stunden - durchgehend
1 Stunde - durchgehend
1 Stunde – meist epochal als Doppelstunde in einem Halbjahr
gA : 3 Stunden durchgehend
eA : 5 Stunden durchgehend
- kontextorientiert,
- projektbezogen,
- experimentell begründet.
- Stoffvermittlung nach den Grundsätzen des Kerncurriculums;
- Zusätzliche Praktika in Chemie (für Schüler Sek II) an der TU Clausthal;
- Sichere Hinführung zum Abitur.
- Exkursionen, Betriebsbesichtigungen;
- Betreuung (bei Schülerwunsch) für die Teilnahme an Chemieolympiade oder Jugend forscht;
- Beteiligung an Unterrichtswettbewerben.
„Der Deutschunterricht im Gymnasium leistet einen wesentlichen Beitrag zur sprachlichen, literarischen und medialen Bildung der Schülerinnen und Schüler. In der Auseinandersetzung mit Texten und Medien und in der Reflexion sprachlichen Handelns entwickeln sie Verstehens- und Verständigungskompetenzen, die ihnen helfen, die Welt zu erfassen und eigene Positionen und Werthaltungen begründet einzunehmen. Das Fach Deutsch trägt damit zur Persönlichkeitsbildung der Schülerinnen und Schüler bei.“ (Auszug aus dem Kerncurriculum für das Gymnasium Schuljahrgänge 5—10 Fach Deutsch)
Mit Beginn des Deutschunterrichts am NIG Bad Harzburg in Klasse 5 setzt die Vorbereitung auf die gymnasiale Oberstufe und das abschließende Abitur mit der Vertiefung sowie dem Ausbau der in der Grundschule erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten ein. Fortgesetzt wird dies durch den konkreten Umgang mit Texten und Medien, Sprache und Sprachgebrauch. Die Vermittlung von Methodenwissen und Arbeitstechniken sowie die Schärfung der Reflexion über Sinnfragen, ästhetische Wahrnehmungen und das eigene sprachliche Handeln sind dabei stets an die Auseinandersetzung mit den einzelnen Bereichen und Aufgabenformaten des Deutschunterrichts gekoppelt.
Unterstützung in Form von speziellem LRS-Training soll betroffenen jüngeren Schülerinnen und Schülern bei Problemen innerhalb des Angebots der Ganztagsbetreuung helfen.
Im Rahmen von Theaterbesuchen (in jedem Schuljahrgang einmal, dabei insgesamt jeweils mit wechselnden Schwerpunkten der Bereiche Schauspiel, Musik- und Tanztheater), der Teilnahme an Lesewettbewerben (in Klasse 6) und Autorenlesungen („Harzburger Aktion“) soll ein Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung auch durch unmittelbares Erfahren von Sprache, Literatur und Medien geleistet sowie eine Teilhabe am kulturellen und gesellschaftlichen Leben ermöglicht werden.
In der Oberstufe erfolgt eine vertiefte Auseinandersetzung mit Literatur, Sprache und Kommunikation sowie deren Bewertung. Die verstärkte Entwicklung von ästhetischem Bewusstsein, der Argumentations- und Reflexionsfähigkeit soll die Schülerinnen und Schüler in Verbindung mit erworbenem Methodenwissen nicht allein auf das Abitur vorbereiten, sondern auch für das Studium und/oder die Berufsausbildung wappnen.
Der Freude am Umgang mit der deutschen Sprache in ihrer Vielfältigkeit sowie den diversen Textsorten und medialen Erscheinungsformen wird dabei (wenn naturgemäß auch nicht bei allen Lernenden zu gleichen Teilen empfunden) hohe Bedeutung beigemessen.
Das NIG Bad Harzburg arbeitet als Grundlage mit den Lehrwerken der Reihen „Deutschbuch“ sowie „Texte, Themen und Strukturen“ des Cornelsen Verlags. Ergänzung finden die Lehrwerke durch zusätzliche Lektüren und Texte, die im Rahmen z.B. von wechselnden thematischen Vorgaben durch das Kultusministerium, aber auch mithin aufgrund der Neigung der jeweiligen Klassen in Absprache mit den Lehrenden anzuschaffen sind.
1. Die Bedeutung des Faches Englisch braucht in unserer globalisierten Welt wohl nicht mehr extra betont zu werden. Englisch ist weltweit die Sprache des Handels, der Computertechnologie, der globalen Netzwerke, der Popkultur und nicht zuletzt des Reisens. Diese Liste ließe sich sicher noch weiter fortsetzen. Vor allem ist Englisch durch seine enorme Verbreitung eine dynamische, sich insbesondere in seinem Wortschatz ständig verändernde und erweiternde, ‚absorbierende’ Sprache. Das macht sie so lebendig und interessant. Auch wenn die Einstufung von Englisch als „leichte“ Sprache seiner Komplexität nicht ganz gerecht wird, stellen sich doch sehr schnell Lernerfolge ein, die zur Kommunikation befähigen. Vor allem aus diesem Grund ist Englisch bei Schülerinnen und Schülern insgesamt so beliebt.
2. Englisch am NIG. Die Fachgruppe besteht zurzeit aus zwei Kolleginnen und einem Kollegen sowie einer Studienreferendarin (Stand August 2019) unter der Leitung von Frau Knaack. Der Unterricht für das G9 erfolgt in den Jahrgängen 5 bis 8 vierstündig, in den Jahrgängen 9 und 10 dreistündig. Die Grundlage des Unterrichts in der Sekundarstufe I stellt das Lehrwerk ACCESS (Cornelsen) dar, das im Laufe der letzten Jahre aufsteigend so eingeführt wurde, dass es nun in den Jahrgängen 5 bis 10 vollständig ist und als Arbeitsgrundlage dient. Unser schulinternes Curriculum wird kontinuierlich weiterentwickelt, bindet regionale Bezüge zum Nationalpark und zur Berufsorientierung mit ein und ist natürlich auf das vorgenannte Lehrwerk abgestimmt.
3. Im Doppeljahrgang 7/8 führen wir als highlight eine einwöchige und jahrgangsübergreifende Vertiefungsfahrt in das englischsprachige Ausland durch. Diese ist dann die Klassenfahrt des jeweiligen Doppeljahrgangs. Seit 2013 fahren wir alle zwei Jahre in einem modernen Reisebus, der uns während des Aufenthalts zur Verfügung steht, nach Brighton.
Die Zeit dort verbringen wir mit einem umfangreichem und vielfältigem Programm vor Ort, in der näheren Umgebung und sogar zwei Stippvisiten in Großbritanniens quirliger Hauptstadt London. Die Schülerinnen und Schüler sind in der Regel zu zweit in Gastfamilien in Brighton untergebracht und absolvieren tagsüber ihr Tagesprogramm im Gruppenverbund. Ein Elternabend zu Beginn des Schuljahrs informiert Eltern umfassend über alle Aspekte der Fahrt und bietet viel Raum für Fragen und Wünsche.
4. Unser Englischunterricht der Sekundarstufen I und II soll die Lernenden bei uns stets ermutigen, die Fremdsprache Englisch nicht nur als wichtiges Hauptfach zu verstehen, sondern Englisch aktiv als Kommunikationsmittel zu nutzen. Die verschiedenen Kompetenzen wie Sprechen, Hörverstehen, Hörsehverstehen, aber auch Leseverstehen, Sprachmittlung und Textproduktion sollen unterschiedliche Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler ansprechen bzw. aktivieren und sie dabei unterstützen, sich sicher in der Zielsprache zu bewegen. Gemäß den neuen Kerncurricula führen wir in jedem Doppeljahrgang (5/6, 7/8, 9/10) eine Sprechprüfung durch, die eine schriftliche Arbeit ersetzt. Bei uns finden diese Prüfungen in der Sekundarstufe I in Absprache mit der zweiten Fremdsprache alternierend immer in den Jahrgängen 6,8 und 10 statt. In dieser Prüfung steht die Kommunikation mit Alltagsvokabular im Vordergrund. Der Englischunterricht am NIG hat sich weit entfernt vom fast ausschließlich frontalen Sprachunterricht früherer Jahre. Er umfasst je nach Jahrgangsstufe der Lernenden auch Rollenspiele, Gruppenreferate und Vorträge zu diversen Themen, Podiumsdiskussionen, Spiele und Rätsel, Songtexte sowie Filme in Originalsprache und nicht zuletzt auch die zielführende Verwendung digitaler Medien. Gleichberechtigt neben diesem breiten Spektrum an eingesetzten Sozialformen, Methoden und Medien soll gleichwohl die Einübung der sprachlichen basics, worunter der Wortschatz und die Grammatik zu verstehen sind, nicht zu kurz kommen. Diese auch heute noch zentralen Aspekte sprachlichen Lernens werden am NIG regelmäßig gezielt in kompetenzorientierten Tests abgeprüft, welche gemäß aktueller schulrechtlicher Vorgaben in die fachspezifische Teilnote (20% der jeweiligen Halbjahresnote) einfließen. In der gesamten Sekundarstufe I gewichten ansonsten Klassenarbeiten und mündliche Mitarbeit im Unterricht jeweils 40%.
5. Eine besondere Stellung hat die Einführungsphase (Jahrgang 11), da hier häufig Schülerinnen und Schüler anderer Gymnasien und Schulformen zu uns kommen, die immer gut in die Bestandsgruppen integriert werden. Gemeinsam werden im Jahresverlauf etwaige Lücken und Rückstände in Wortschatz und Grammatik abgebaut, sodass eine effektive methodische und literarische Vorbereitung auf die Oberstufenarbeit erfolgen kann. Eine Sprechprüfung findet in diesem Jahr nicht statt.
6. In den Jahrgängen 12 und 13 werden Arbeitsmaterialien entsprechend den Vorgaben des Zentralabiturs eingesetzt. Dabei entwickelt die Fachgruppe regelmäßig Sequenzplanungen weiter und trifft wichtige Absprachen hinsichtlich der Auswahl, der Inhalte und der Klausuren. Es kommen in der Regel pro Jahrgang mindestens ein Kurs auf erhöhtem bzw. einer auf grundlegendem Niveau zustande. Bisher werden diese vierstündig unterrichtet. Ab dem Schuljahr 2019/20 werden Kurse auf grundlegendem Niveau wieder 3-stündig, Kurse auf erhöhtem Niveau dann 5-stündig unterrichtet.
7. Auch in der Sekundarstufe II behalten die verschiedenen Kompetenzen ihren Stellenwert. Daher führen wir im 12. Jahrgang mit allen Schülerinnen und Schülern, die Englisch als Prüfungsfach gewählt haben (P1 bis P5), eine Sprechprüfung durch. Diese ersetzt dann die zweite von drei möglichen Klausuren des Jahrgangs 12. Auch Hörverstehen und Sprachmittlung haben mitlerweile neben der Textproduktion ihren Eingang in die Abiturprüfung gefunden.
8. Wir haben uns bewusst gegen die Einführung eines Grundlagenlehrwerks für die Qualifikationsphase entschieden und arbeiten mit tagesaktuellen Materialien und anderen geeigneten Quellen; dazu kommen die für das Zentralabitur vorgegebenen Werke (Romane, Gedichte, Dramen, Kurzgeschichten und Filme). Im Kern unserer gemeinsamen Arbeit steht immer die anspruchsvolle, aber stets leistbare inhaltliche Auseinandersetzung mit diesen und mit vielen weiteren aktuellen Themen (globalisation, migration, critical usage of social media,…).
„Die Geographie vertritt das Reisen und erweitert den Gesichtskreis nicht wenig. Sie macht uns zu Weltbürgern und verbindet uns mit den entferntesten Nationen. Ohne sie sind wir nur auf die Stadt, die Provinz, das Reich eingeschränkt, in dem wir leben. Ohne sie bleibt man, was man auch gelernt haben mag, beschränkt, begrenzt, beengt. Nichts bildet und kultiviert den gesunden Verstand mehr als Geographie.“ (Immanuel Kant)
(c) Georg Westermann Verlag GmbH
„Stadt - Land – Fluss“ hat bestimmte jeder schon einmal gespielt. Aber ist das schon alles, was man über Erdkunde wissen sollte? Ich glaube nicht. Das Fach Erdkunde bietet viel mehr, als man hinlänglich annehmen würde.
Denken Sie nur mal an Begriffe wie Klimawandel, Desertifikation, Migration, Integration, Strukturwandel, Bevölkerungsentwicklung, Erdbeben und so weiter.
Die Welt wird immer enger, vernetzter und vielleicht auch komplizierter. Und genau auf diese komplexen Veränderungen müssen wir die Schülerinnen und Schüler vorbereiten. Sie sollen in Zukunft die Erde gestalten und verantwortungsbewusst mit den Ressourcen umgehen, damit noch viele weitere Generationen unbeschwert auf ihr leben können.
Der Erdkundeunterricht am Niedersächsischen Internatsgymnasium orientiert sich am aktuellen Kerncurriculum des Kultusministeriums und wird im Allgemeinen von Herrn Schüller unterrichtet.
Die Inhalte der Sekundarstufe I (Klassen 5 bis 10) erstrecken sich von der Orientierung im Raum über formende Kräfte der Natur, dem Leben und Wirtschaften in unterschiedlichen Klimaten, dem Wandel der Städte bis hin zu globalen Herausforderungen im 21. Jahrhundert.
In den Schuljahren 5, 7 und 9 erfolgt der Unterricht im Schuljahr zweistündig und in den Schuljahren 6 und 8 wird der einstündige Unterricht epochal zweistündig unterrichtet. Das heißt, der Erdkundeunterricht findet nur in einem Halbjahr statt. Bei einer Erteilung im ersten Schulhalbjahr ist die erreichte Note auch für die Versetzung am Schuljahresende bedeutsam.
Die Inhalte in der Einführungsphase (Klasse 11) beschäftigen sich mit der Nachhaltigkeit in Raumnutzung und Raumentwicklung. Der Unterricht findet einstündig im Schuljahr statt.
In allen Klassenstufen benutzen wir das Lehrbuch „Diercke Erdkunde“ aus dem Westermann-Verlag sowie passend dazu den Diercke-Weltatlas.
Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10 nehmen jährlich am Diercke-Wissen-Wettbewerb teil.
„Es gibt keine Freiheit ohne gegenseitiges Verständnis." (Albert Camus)
Und gegenseitiges Verständnis fängt mit gegenseitigem Verstehen an – sprachlich wie kulturell. Deshalb bietet das NIG Bad Harzburg nicht nur Französisch als zweite Fremdsprache, sondern auch die Möglichkeit, Alltag und Kultur unseres größten Nachbarlandes im Rahmen unseres traditionellen Frankreichaustausches vor Ort kennenzulernen.
Ab Klasse 6 ist an Gymnasien in Niedersachsen die zweite Fremdsprache Pflicht. Am NIG Bad Harzburg bieten wir mit Französisch die Sprache unseres wichtigsten Partners in der Europäischen Union an und eine Sprache, die weltweit auf fünf Kontinenten gesprochen wird und die in über 40 Ländern Amtssprache ist. Französisch wird in den Klassenstufen 6 bis 9 vierstündig und in den Jahrgängen 10 und 11 dreistündig gelehrt. Auch können die SchülerInnen in der Oberstufe die Sprache auf grundlegendem Anforderungsniveau belegen und das mündliche oder schriftliche Abitur im Fach Französisch ablegen.
Im Mittelpunkt des modernen Französischunterrichts steht im Sinne des Verstehens heute die Kommunikationsfähigkeit, nicht mehr nur stures Vokabel- und Grammatiklernen. Der Spracherwerb wird in diesem Sinne gefördert und bewertet, z.B. mit Sprechprüfungen in den Klassen 7 und 9, die jeweils eine traditionelle Klassenarbeit ersetzen.
Ein Höhepunkt des Französischunterrichts am NIG Bad Harzburg ist der Frankreichaustausch in der 9. Klasse mit unserer Partnerschule in Port Louis in der südlichen Bretagne. Die SchülerInnen haben die Möglichkeit, Sprache und Kultur (und das französische Wetter) in entspannter Atmosphäre am Atlantik zu erfahren und zu üben. Und im Gegenzug können sie ihre eigene Heimat und Kultur mit neuen Augen entdecken, wenn die französischen Austauschpartner zum Gegenbesuch in den Harz kommen. Die so gesammelten Erfahrungen werden die SchülerInnen ihr ganzes Leben lang begleiten.
Über den traditionellen Schüleraustausch hinaus bietet die Fachgruppe Französisch weitere Unterstützung für längerfristige Aufenthalte in Frankreich. So helfen wir bei der Organisation eines mehrmonatigen Schulbesuchs mit Unterbringung in Gastfamilien an der Institution Saint Louis in Saumur. Auch unterstützen wir einen privat organisierten Aufenthalt, beispielsweise im Rahmen des Brigitte-Sauzauy-Programms, das mit Förderung des Landes Niedersachsens einen dreimonatigen wechselseitigen Aufenthalt in einer Familie des jeweils anderen Landes ermöglicht.
Nach unserer Überzeugung ist es in einer globalisierten Welt mehr denn je wichtig, sich mit fremden Kulturen auseinanderzusetzen und Fremdsprachen zu lernen. Daher: Parlons français!
Engagiert, schülerorientiert und vielfältig ist diese Reise durch die Zeit hier bei uns am Nig — Exkursionen und Projekte gehören dazu und ergänzen den Unterricht fortlaufend. So erleben die Schülerinnen und Schüler Geschichtskultur an unterschiedlichen Orten, erlernen im Rahmen von Museumsworkshops neue –auch wissenschaftspropädeutische– Arbeitsweisen und setzen sich in Projekten auf verschiedene Arten vertiefend mit einzelnen Aspekten von Geschichte auseinander.
Der Kunstunterricht findet in unserer Schule im höchstgelegenen Unterrichtsraum mit der schönsten Aussicht statt, was bei der Erarbeitung der Kompetenz „Perspektive“ durchaus nützlich ist.
Die Kernkompetenzen „Bild des Menschen“, „ Bild der Dinge“, „Bild der Zeit“ und „Bild des Raumes“ werden in den Jahrgängen 5-10 mit unterschiedlichen Schwerpunkten in Doppelstunden bzw. in den Jahrgängen 6, 8 und 11 mit einer Wochenstunde unterrichtet. Dabei werden neben themengebundenen Farbmischübungen und verschiedenen Zeichentechniken auch unterschiedliche Materialien erprobt und zunehmend eigenverantwortlich eingesetzt.
Darüber hinaus können die Schülerinnen und Schüler Erfahrungen mit unterschiedlichen druckgrafischen Techniken, plastischen Gestaltungsmaterialien sowie bei Foto- und Filmaufgaben sammeln.
Kunstgeschichtliches Überblickswissen wird, z. T. fächerübergreifend, ebenso vermittelt wie Anforderungen an Architektur und Design.
Die kreativen Lösungsansätze der Schülerinnen und Schüler spielen dabei zumeist eine größere Rolle als ihre gestalterischen Fähigkeiten und Fertigkeiten.
„Hic, häc, hoc, der Lehrer hat `nen Stock; hujus, hujus er haut den armen Julius!"
Auch an den meisten deutschen Universitäten ist Latein noch erstaunlich lebendig. Insbesondere in den historisch-philologischen Wissenschaften fordern die meisten Hochschulen bei den Abschlussprüfungen Lateinkenntnisse mindestens im Umfang des Kleinen Latinums oder des Latinums. Selbst bei der Meldung zur Promotion (Dr. jur.) in Jura wird z.B. an der Universität Göttingen der Nachweis von Lateinkenntnissen im Umfang des Kleinen Latinums vorausgesetzt. Übervolle Lateinkurse an den Universitäten verlängern die Studiendauer unnötig.
Lateinische Herkunft verschiedener Wörter:
„Während einer nur Zahlen und Zeichen im Kopf hat, kann er nicht dem Kausalzusammenhang auf die Spur kommen."
- Unterricht nach dem neuen niedersächsischen Kerncurriculum durch engagierte Lehrerinnen und Lehrer
- Förderunterricht im Rahmen der Ganztagsbetreuung
- Einführung eines grafikfähigen Taschenrechners (Casio) ab Klasse 7
- Arbeiten mit modernen Medien (dynamische Geometrie-Software, Tabellenkalkulation)
- Teilnahme am Pangea-Wettbewerb und am Bundeswettbewerb Mathematik
- Zusammenarbeit mit der TU Clausthal und der TU Braunschweig, Exkursionen
- Kooperation mit dem Werner-von-Siemens-Gymnasium Bad Harzburg und dem Oberharz-Gymnasium Braunlage
- Kursfolge in der Qualifikationsphase:
1. Vektoren I / Analysis I
2. Analysis II / Stochastik I
3. Stochastik II / Vektoren II
4. Vernetzung mathematischer Teilgebiete
- Buchpreisverleihung für die beste Abiturientin / den besten Abiturienten (gestiftet durch die Deutsche Mathematiker-Vereinigung)
Musik ist ein wesentlicher und unersetzlicher Bestandteil unserer Kultur und hat im Leben der Schülerinnen und Schüler einen hohen Stellenwert.
Der Musikunterricht findet am NIG in den Jahrgängen 5-7 ganzjährig zweistündig statt, in den folgenden drei Schuljahren und der Einführungsphase einstündig (epochal). Das Kursangebot in der Qualifikationsphase ist abhängig von Anwahlzahlen.
Neben elementarer Musiklehre und dem Erlernen des differenzierten Hören hat Musikpraxis bei uns einen großen Stellenwert. Dabei werden individuelle Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler mit einbezogen.
Seit 2017 ist das Erlernen des Blockflötenspiels im Musikunterricht verpflichtend, somit können theoretische Inhalte oft sofort praktisch umgesetzt werden. Eine weitere Besonderheit am NIG ist eine eigene Chorstunde der 5. Klasse.
Mit unseren erarbeiteten Stücken sind wir gern gehörte Gäste bei schulischen Veranstaltungen.
Physik am NIG
Das Fach Physik wird am NIG in allen Jahrgangsstufen von der Klasse 5 bis zur Klasse 11 unterrichtet, teilweise jedoch epochal.
Der Unterricht orientiert sich vornehmlich an Kontexten aus dem Alltag und der Erfahrungswelt der Schülerinnen und Schüler. Diese sollen dadurch in die Lage versetzt werden, ihre Umwelt im Rahmen ihrer jeweiligen Möglichkeiten zu entdecken, Vorgänge zu beschreiben und zu analysieren und Zusammenhänge herzustellen und zu begreifen.
Dabei steht insbesondere die Entwicklung problemlösender Strategien im Mittelpunkt, um naturwissenschaftliche Methoden und Denkprozesse anzuregen. Alle wesentlichen Bereiche der Physik werden in jeweils altersgemäßer Form thematisiert. Der Unterricht wird sowohl durch digitale Materialien unterstützt und als auch durch verschiedenste Experimente ergänzt.
Zur Bildung eines physikalischen Verständnisses ist dabei die Entdeckung physikalischer Gesetzmäßigkeiten im konkreten Experiment ebenso wichtig, wie die gedankliche Auseinandersetzung mit Texten und Grafiken, die Bildung von Modellvorstellung durch Simulationen oder formale Beschreibung durch Rechengesetze und Formeln.
Zusätzlich versuchen wir eine Verknüpfung zur Informatik zu schaffen, indem die Anwendung von Programmen, Programmiersprachen und Technik mit ins Unterrichtsgeschehen integriert wird.
Jahrgangsbezogene Themenbereiche
In Klasse 5 und 6 lernen die Schülerinnen und Schüler in dem für sie neuen Fach Physik die wichtigen Bereiche Optik, Elektrizitätslehre und Magnetismus kennen. Dabei werden ausgewählte Phänomene aus der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler betrachtet, auf Formeln, Zahlen und mathematische Zusammenhänge kann dabei nahezu völlig verzichtet werden.
In der Klasse 7 wird das Fach Physik nur in einem Halbjahr unterrichtet, in welchem die Themen Energie und Wärmelehre eingeführt und vertieft werden.
In der Klasse 8 steht die Entwicklung naturwissenschaftlicher Modelle im Vordergrund. Insbesondere im Bereich Mechanik werden Modellvorstellungen aufgebaut und vertieft. Ebenfalls wird hier die Gewinnung von Messwerten durch den Umgang mit physikalischen Geräten und die Durchführung von Experimenten intensiviert.
In der Klasse 9 sind die zentralen Unterrichtsthemen die elektromagnetischen Zusammenhänge und die Atom- und Kernphysik.
In den Klassen 10 und 11 steht eine Vertiefung der Mechanik im Vordergrund. Inhaltlich werden die Erkenntnisse aus der Mittelstufe zunächst weiter vertieft und stärker formalisiert. Dazu wird das Thema Akustik beleuchtet und analysiert.
In der Qualifikationsphase kann das Fach Physik sowohl als 3-stündiger Grundkurs als auch als fünfstündiger Leistungskurs belegt werden. Dabei unterscheiden sich die Lerninhalte grundsätzlich nicht, werden aber mit unterschiedlicher Detailtiefe erarbeitet. Ab der Jahrgangsstufe 12 lernen die Schülerinnen und Schüler zusätzlich Bereiche der moderneren Physik zum Beispiel aus dem Bereich der Quantenmechanik oder Elektrodynamik kennen. Dadurch wird ihr physikalisches Weltbild komplettiert und ihre naturwissenschaftliche Denkweise geschärft und erweitert, um dem Anspruch eines naturwissenschaftlichen Studiums gerecht werden zu können.
Häufig tritt die Frage auf: "Warum eigentlich Religionsunterricht?"
Schließlich kann die Wertevermittlung auch in anderen Fächern erfolgen – allerdings erfährt die Wahrheitsfrage aller Werte erst durch den Glauben an Bedeutung!
Das Fach Sport präsentiert sich am NIG als ein Unterrichtsfach, welches vieles in sich vereint. Zwar sind vor allem motorische Leistungen im Unterricht wichtig, dennoch werden auch fachspezifische Inhalte, physiologische Wirkungszusammenhänge sowie soziale Kompetenzen vermittelt. So ist es ein Anliegen des Faches, allen Schülerinnen und Schülern die Freude an der Bewegung und am gemeinschaftlichen Sporttreiben zu wecken. Weiterhin soll die Einsicht vermittelt werden, dass sich kontinuierliches Sporttreiben, verbunden mit einer gesunden Lebensführung, positiv auf die körperliche, soziale, emotionale und geistige Entwicklung der Schülerinnen und Schüler auswirkt. Vor allem soll aber Sport in der Schule Fairness, Toleranz, Teamgeist, Leistungsbereitschaft und den Wettkampfgedanken fördern.
Damit leistet der reguläre Sportunterricht einen wichtigen Beitrag zum Schulalltag.
In der Sekundarstufe I werden so unsere Schülerinnen und Schüler mit Inhalten der nachfolgenden Bewegungsfelder konfrontiert: Spielen, Schwimmen, Tauchen, Wasserspringen, Turnen und Bewegungskünste, Gymnastisches und tänzerisches Bewegen, Laufen, Springen, Werfen, Bewegen auf rollenden und gleitenden Geräten, Kämpfen.
In der Sekundarstufe II können die Schülerinnen und Schüler aus einem Kursangebot ihre Favoriten wählen und in ihren Abschluss einfließen lassen. Derzeit finden diese Kurse in Kooperation mit dem Werner-von-Siemens-Gymnasium in Bad Harzburg statt.
„Man glaubt, das Denken sei unverbindlich, aber nichts außer dem Denken bindet uns."
(Simone Weil, franz. Philosophin)
"Werte" macht, ist das Fragen und das Wundern. Jemand grübelt: "Ich versuche immer zu denken, ich sei ein anderer, und ich bin doch immer wieder ich." Hier bestaunt eine Person das Rätsel des Ichseins, diesem schwer zu Begreifenden.
Herr Kreßmann ist für die Organisation der Ganztagsschule verantwortlich. Neben Lehrkräften, Mitarbeitern und Schülern bieten auch Eltern unterschiedliche AGs an. (Eine Übersicht über die aktuellen AGs finden Sie unter dem Menüpunkt Schule > AGs). Die Hausaufgabenbetreuung erfolgt im Internat durch Heimmütter und Lehrkräfte.
Intensive Hausaufgabenbetreuung und Förderkurse sollen die Chancen aller Schülerinnen und Schüler erhöhen. Die sozialen Projekte und Arbeitsgemeinschaften während der Nachmittagsangebote sollen das soziale Lernen und vor allem die Selbstständigkeit der jüngeren Schüler fördern. Das soziale Lernen ist Kern der gesamten nachmittäglichen Betreuung. Die Freizeitgestaltung, die durch die Arbeitsgemeinschaften angeregt wird, ist geprägt von Teamgeist und Gemeinschaftserlebnissen.
Übersicht über die angebotenen AGs im aktuellen Schulhalbjahr
| Den Wahlzettel hier als pdf anschauen/herunterladen
Im Schulchor singen Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5-12, manchmal bilden wir nach Interesse Kleingruppen (Oberstufenchor, Solistenensembles....).
Wir singen ein- und mehrstimmige Lieder a capella, mit Instrumentalbegleitung oder auch mal zu einem Playback. Bei der Auswahl der Lieder sind wir offen für (fast) alles- jeder kann Ideen einbringen.
Auftritte finden regelmäßig nicht nur bei schulischen Veranstaltungen statt (Begrüßung der „Neuen“, Verabschiedung der Abiturienten, Tag der offenen Tür...), sondern auch außerhalb der Schule sind wir gern gesehene Gäste (Verleihung des Harzburg Eselsohrs, Geburtstag des Schullandheims in Torfhaus).
Höhepunkte im Chorleben sind unsere Chorfahrt und die jährlich stattfindenden Konzerte in der Schule zu unterschiedlichen Themen (Filmmusik, Musical, Reise durch Jahrzehnte).
In der Computer-AG werden vor allem Grundkenntnisse der Computer-Nutzung an die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler vermittelt. Da die Vorkenntnisse stark variieren, wird versucht, alle Teilnehmer spielerisch auf einen Stand zu bringen.
Neben Anwendungsübungen im Office-Bereich wird die speziell für Schulen entwickelte Software „Minecraft-Education-Edition“ verwendet. Diese Software verbindet das bekannte Spiel „Minecraft“ mit einem Lehrer-Modul, durch welchem es der Lehrperson auf einfachem Weg ermöglicht wird, relevante Dinge den Anwendern zu vermitteln. Gleichzeitig wird durch ein Langzeitprojekt (Nachbau der Schule im Programm) der Teamgedanke gestärkt, da alle Teilnehmer zusammenarbeiten müssen, um Fortschritte zu erzielen. In den nächsten Monaten sollen ebenso Grundkenntnisse der Programmierung über diese Software vermittelt werden. Dies stellt dann einen guten Übergang zur höherklassigen Informatik-AG dar.
Englisch-AG (Klasse 6-7 & Klasse 8-9)
Dies gilt nicht nur für Tischler, sondern auch für den ganz normalen Schulalltag.
Egal ob in den großen Pausen auf dem Schulgelände, der Freizeit auf unserem Sportplatz bzw. im Schulwald oder auch im Sportunterricht. Ersthelfer werden immer gebraucht!
Aus diesem Grund wollen wir interessierten Schülerinnen und Schülern die Grundlagen der Ersten-Hilfe vermitteln und sie zu Ersthelfern machen. Besonders das Anlegen von Verbänden und das sachgemäße Verhalten bei Unfällen soll thematisiert werden.
Also „Hals- und Beinbruch“ sind demnach - etwas überspitzt formuliert - kein Problem mehr.
Film- & Hörspiel-AG
Wir erstellen Hörspiele, Reportagen und kurze Geschichten aus dem Leben Jugendlicher.
Knipsen kann jeder! Ihr wollt fotografieren?
Steht ihr am liebsten hinter der Kamera? Ihr geht gerne auf Entdeckungsreise und legt euch dabei auch mal auf den Boden? Ihr seid neugierig und habt tolle Ideen und wollt diese gerne teilen?
Vielleicht habt ihr ja schon selber einen Fotoapparat und wollt endlich wissen, was das mit den ganzen Programmen so auf sich hat? Automatik kann ja schließlich jeder!
Ihr erhaltet so manchen hilfreichen Tipp und Trick rund um das Fotografieren. Dabei werden verschiedene Themen fotografiert. Dies können Personen, Gegenstände, Gebäude, Pflanzen, Tiere usw. sein. Euer Kreativität und Fantasie sind hierbei keine Grenzen gesetzt.
Besondere Voraussetzung an der Teilnahme an dieser AG ist, dass ihr Spaß am fotografieren habt und kreativ mit eurer Kamera arbeiten möchtet!
Eure Frau Scheer
PS: Fotografieren ist wie „malen mit Licht“.
Die Begeisterung für Fußball macht natürlich auch vor unserer Schule nicht Halt.
Deshalb bieten wir 1x wöchentlich eine 90-minütige AG an, in der die Schülerinnen und Schüler jahrgangsübergreifend in der Sporthalle des Werner-von-Siemens Gymnasiums mit- und gegeneinander spielen können.
In den Sommermonaten weichen wir zum Teil auch auf den kleinen Bolzplatz in der Nähe des Golfplatzes aus.
Bei reger Teilnahme wird die Gruppe geteilt, sodass die „Kleineren und Größeren“ untereinander spielen können. Dazu steht uns für gewöhnlich die Außenanlage des WvS zur Verfügung.
Für körperliche Aktivität und jede Menge Spaß ist in jedem Fall gesorgt.
Geschichtswerkstatt-AG
Im Schuljahr 2017-2018 haben wir eine Foto-Rally für das Schulmuseum entwickelt.
Im Moment bereiten wir die Bewerbung für den Tag des offenen Denkmals (2018) vor und unterstützen den Chor beim „Bunten Abend“.
Im kommenden Jahr können wir uns auch an anderen historischen Projekten ausprobieren!
In der Informatik-AG nehmen vor allem Schülerinnen und Schüler teil, die über gute Grundkenntnisse in der Anwendung von PC-Systemen verfügen. Hier sollen Grund-, aber auch weiterführende Kenntnisse zur Programmierung aufgebaut und gestärkt werden. Dabei lernen Anfänger einfache Programme (u.a. LOGO, Scratch) kennen und nutzen diese zur Erstellung von eigenen Spielen. In der Weiterführung der Anwendung können mit diesen Softwares zwei Arten von Robotern programmiert werden, die dann Bewegungsmuster ausführen, die von den Schülerinnen und Schülern vorher eingegeben wurden.
In dieser AG soll auf jeden Teilnehmer individuell eingegangen werden. Fortgeschrittene Anwender erlernen die komplexere Programmiersprache „Python“. Zudem werden auch klassische Programmiersprachen bei Bedarf vermittelt. Talente sollen frühzeitig gefördert werden, zum Beispiel durch die Teilnahme an Wettbewerben.
In der Judo-AG üben wir Fallübungen und einfache Griffe.
Wir treffen uns im Bewegungsraum.
In der Jugend-Forscht-AG geht es darum, Interessantes zu entdecken und Interessen zu verfolgen. Gesucht werden Schülerinnen und Schüler mit kreativen Ideen und Forscherdrang, die Lust haben, allein oder im Team an Wettbewerben wie „Jugend forscht“ (für Schüler zwischen 15 und 21 Jahren) oder „Schüler experimentieren“ (für Schüler bis 14 Jahre) teilzunehmen.
... und trainiert außerdem Koordination, Gleichgewicht und Ausdauer, aber wer es nicht versucht, kann das nicht wissen. Daher bieten wir von der Kletter-AG des NIG die Möglichkeit, diesen schönen Sport im Kleinen zu üben und später auch im großen Rahmen zu erfahren.
Wir fangen klein an, im Boulderraum der Schule auf dem Dachboden des Verwaltungsgebäudes, wo wir in Absprunghöhe üben können. Hier haben wir die passenden Klettergriffe und können erstmals in den Überhang gehen. Und wer fällt, fällt weich auf Matratzen aus einer Höhe von ein bis zwei Metern. Wir können ohne Sicherheitsrisiko typische Kletterbewegungen spielerisch üben und unsere Kondition verbessern, bevor wir uns an größere Aufgaben wagen.
Wir sind aber keine reinen Stubenhocker: Wir üben auf dem Schulgelände auf der Slackline, sind aber auch schon am Schulgebäude hochgestiegen oder haben uns vom Balkon abgeseilt. Weitere Höhepunkte, im wahrsten Sinne des Wortes, können Kletterausflüge in die Umgebung sein, etwa in die Kletterhalle in Braunschweig oder zum Freiluftklettern ins Okertal. Und wenn es einmal nicht so weit sein soll, kann man uns auch im Park an den Sportgeräten finden – oder in der Eisdiele, denn Eis essen macht auch Spaß!
Im Angebot für die Klassen 6 bis 10!
„Die spinnen, die Römer!“ – „Romanie delirant!“ – Wirklich? – Vere?
Also –> ergo: Wir wollen uns in der Latein-AG der Sprache und Kultur den gar nicht so spinnenden „alten Römern“ allgemeinbildend, spielerisch und spaßig nähern.
Eventuell überlegst Du auch in der Oberstufe Latein als Wahl- oder sogar Pflichtsprache zu wählen? Na dann wäre diese AG eine prima Orientierung!
Die kursiv gedruckten Wörter sind natürlich lateinisch und oder stammen aus dem Latein…
Die Gruppe besteht aus engagierten Schülerinnen und Schülern aller Altersklassen, die einfach Spaß am Musizieren haben.
Natürlich haben wir auch öffentliche Auftritte in Stadt und Schule.
In den Pausen und nach Unterrichtsschluss haben wir die Gelegenheit, in der ehemaligen „Guzzi“ zu üben.
In dieser AG treffen sich alle Sportbegeisterten, die sich aktiv bewegen und verschiedene Sportarten abseits des Fußballs ausprobieren wollen.
Bringt Freude an der Bewegung, Neugierde und Lust auf gemeinsame sportliche Aktivitäten mit.
In der Theater-AG schärfen wir unsere Wahrnehmung, machen sprecherzieherische Übungen, erlernen schauspielerisches Handwerk, improvisieren, erarbeiten Rollenprofile, üben uns in Pantomime, schreiben eigene Szenen, spielen ganze Stücke...
Die Möglichkeiten sind so vielseitig wie die Mitglieder der Gruppe. Das Ziel unserer Proben legen wir gemeinsam fest und stellen unsere Arbeitsergebnisse öffentlich vor (Tag der offenen Tür, Szenenabend). Intensive Proben ermöglichen uns AG-Fahrten ins Schullandheim nach Torfhaus.
Wald-Detektive / Spurensuche
– Artenkenntnis Pflanzen
– Tiere des Waldes
– Pflege der Nistkästen
– Rückkehr des Wolfes und
– anderen Themen nach Wunsch.
Geschichte, Politik-Wirtschaft, Religion
Koordinator II, FK-Leitung Latein
FK-Leitung Musik
FK-Leitung Deutsch
FK-Leitung Politik-Wirtschaft
FK-Leitung Englisch
(Kß)
FK-Leitung Religion,
FK-Leitung Französisch,
FK-Leitung Werte und Normen
Frau Nordwig
FK-Leitung Kunst
Frau Dr. Otterstedt
FK-Leitung Chemie
FK-Leitung Erdkunde
Herr Dr. Stutz
FK-Leitung Physik
Herr Walsch
FK-Leitung Biologie
FK-Leitung Mathematik,
FK-Leitung Geschichte
Herr Zurleit
FK-Leitung Sport
Verwaltungsleiterin,
Frau Peyer
Herr Dähling
Hausmeister-Assistent
Internatsmütter & Küchenpersonal
Frau Esenyel
Internatsmutter
Herr Squarra
Internatsvater
Frau Petzler
Frau Ausburg
Herr Barthauer
Frau Hasenfus
Frau Inceöz

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