Source: https://www.matten.ch/verwaltung/steuern/steuererlassgesuch-und-art-41
Timestamp: 2018-01-18 06:02:57+00:00

Document:
Gemeinde Matten - Steuererlassgesuch und Art. 41
Verwaltung > Steuern > Steuererlassgesuch und Art. 41
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Gegenstand des Erlasses sind gemäss Artikel 240 des Steuergesetzes (StG) rechtskräftig veranlagte Steuern. Bereits bezahlte Steuerbeträge werden nur erlassen, wenn die Zahlung unter ausdrücklichem Vorbehalt geleistet worden ist. Bei Erlassgesuchen bleibt die gesetzliche Pflicht zur Bezahlung von Verzugszins in jedem Fall vorbehalten.
Voraussetzungen für einen Steuererlass
Ein Erlassgesuch hat nur Aussichten auf Erfolg, wenn folgende sieben Fragen mit «Nein» beantwortet werden können. Wenn eine dieser Fragen mit «Ja» beantwortet werden muss, kann grundsätzlich kein Erlass gewährt werden.
Das Erlassverfahren ist in der Regel kostenlos. Dem/der Gesuchsteller/in können Kosten auferlegt werden, wenn er/sie ein offensichtlich unbegründetes Gesuch eingereicht hat. Dies kann unter anderem dann der Fall sein, wenn eine der obgenannten Fragen mit «Ja» beantwortet werden muss.
Einreichung des Erlassgesuches
Erlassgesuche sind schriftlich und unterzeichnet mit dem Formular Steuererlassgesuch bei der Finanzverwaltung Matten einzureichen.
Wird das Erlassgesuch von einem Vertreter der steuerpflichtigen Person gestellt, ist eine entsprechende Vollmacht beizulegen.
Bei weiteren Fragen steht Ihnen die Finanzverwaltung Matten zur Verfügung.
Gesuch gemäss Art. 41
Antrag auf Veranlagung nach Art. 41 StG (PDF)
Der besondere Abzug ist zulässig bei rentenberechtigten Personen, die voraussichtlich dauerhaft in einem Pflege- oder Krankenheim oder in der Pflegeabteilung eines Altersheims leben, sofern
die gesamten Einkünfte nach Abzug der Heimkosten weniger als 4'728 Franken betragen, und
das in der Steuererklärung ausgewiesene Vermögen bei Alleinstehenden weniger als 37'500 Franken und bei Verheirateten weniger als 60'000 Franken beträgt.
die gesamten Einkünfte das betreibungsrechtliche Existenzminimum voraussichtlich dauerhaft nicht übersteigen, keine Sozialhilfeleistungen bezogen werden, und
in der Steuererklärung kein Vermögen ausgewiesen wird. Bei rentenberechtigten Personen darf das ausgewiesene Vermögen bei Alleinstehenden 37'500 Franken und bei Verheirateten 60'000 Franken nicht übersteigen.
Wird der Abzug nach Art. 41 StG gewährt, muss in den folgenden Steuerjahren kein Gesuchsformular mehr ausgefüllt werden. Die vollständig ausgefüllte Steuererklärung (Formulare 1 bis 5) ist trotz Abzug nach Art. 41 StG jedes Jahr fristgerecht einzureichen.

References: Art. 41
 Art. 41
 Art. 41
 Art. 41
 Art. 41
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