Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BFH&Datum=11.12.2014&Aktenzeichen=II%20R%2026/12
Timestamp: 2019-12-13 08:13:28+00:00

Document:
BFH, 11.12.2014 - II R 26/12 - dejure.org
https://dejure.org/2014,41983
BFH, 11.12.2014 - II R 26/12 (https://dejure.org/2014,41983)
BFH, Entscheidung vom 11.12.2014 - II R 26/12 (https://dejure.org/2014,41983)
BFH, Entscheidung vom 11. Dezember 2014 - II R 26/12 (https://dejure.org/2014,41983)
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§ 1 Abs. 3 Nr. 1 des Grunderwerbsteuergesetzes (GrEStG), § 41 Abs. 1 Sa... tz 1 der Abgabenordnung (AO), § 1 Abs. 3 Nr. 1 GrEStG, § 165 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 AO, § 8 Abs. 2 GrEStG, § 17 Abs. 3a GrEStG, § 127 der Finanzgerichtsordnung, § 68 Satz 1 FGO,  § 1 Abs. 2a GrEStG, § 1 Abs. 3 GrEStG, § 39 AO, § 1 Abs. 1, 2, 3, 3a GrEStG, § 23 GrEStG, § 38 AO, § 1 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG, § 41 Abs. 1 AO, § 158 Abs. 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs, § 14 Nr. 1 GrEStG, § 1 Abs. 1 Nr. 2 GrEStG, § 41 Abs. 1 Satz 1 AO, § 41 Abs. 1 Satz 2 AO
§ 1 Abs 1 Nr 1 GrEStG 1997, § 1 Abs 1 Nr 2 GrEStG 1997, § 1 Abs 3 GrEStG 1997, § 38 AO, § 41 Abs 1 AO
GrEStG § 1 Abs. 1 Nr. 1 u. 2, Abs. 3; AO §§ 38, 41 Abs. 1
Kauf unter aufschiebender Bedingung: Zurechnung i. S. v. § 1 Abs. 3 GrEStG erst mit Bedingungseintritt
GrEStG § 1 Abs. 1 Nr. 1 und 2, Abs. 3; AO §§ 38, 41 Abs. 1
Zurechnung eines unter aufschiebender Bedingung erworbenen Grundstücks zum Vermögen einer Gesellschaft erst ab Eintritt der Bedingung unabhängig von bereits erklärter Auflassung
Grundstück gehört erst mit Bedinungseintritt zum Vermögen der Gesellschaft!
Zuordnung eines Grundstücks zum Gesellschaftsvermögen nach grunderwerbssteuerrechtlichen Maßstäben
Zur Zurechnung von Grundstücken bei Erwerbsvorgängen nach § 1 Abs. 3 GrEStG
Erwerb von Grundstücken unter aufschiebenden Bedingungen
Kurznachricht zu "Kommentar zum Urteil des BFH vom 11.12.2014 - II R 26/12" von RA Dipl.-Fw. Gunnar Harlacher, original erschienen in: BB 2015, 484 - 487.
Kurznachricht zu "Grunderwerbsteuerliche Zurechnung von Grundstücken bei Erwerb von Anteilen an Immobiliengesellschaften" von RA/StB/FAStR Hans-Christoph Graessner und RA Francis B. El Mourabit, LL.M., original erschienen in: NWB 2015 Heft 17.
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BFH vom 11.12.2014 - II R 26/12" von Dipl.-Fw./RA/FAStR/StB Nico Schley, original erschienen in: ZfIR 2015, 266 - 270.
FG Münster, 05.06.2012 - 8 K 1667/09
BFHE 247, 343
DNotZ 2015, 293
NJ 2015, 131
BB 2015, 484
BStBl II 2015, 402
Umgekehrt folgt daraus, dass ein Grundstück nicht mehr zum Vermögen der Gesellschaft "gehört", wenn es zwar noch in ihrem Eigentum steht bzw. ihr bewertungsrechtlich zuzurechnen ist, es aber vor Entstehung der Steuerschuld Gegenstand eines Veräußerungsvorgangs i.S. des § 1 Abs. 1, 2, 3 oder 3a GrEStG war (BFH-Urteil vom 11. Dezember 2014 II R 26/12, BFHE 247, 343, BStBl II 2015, 402, Rz 18).
Ein Grundstück gehört der Gesellschaft, wenn es ihr im Zeitpunkt der Entstehung der Steuerschuld für den nach § 1 Abs. 2a GrEStG der Grunderwerbsteuer unterliegenden Vorgang aufgrund eines unter § 1 Abs. 1, 2 oder 3 oder nunmehr auch 3a GrEStG fallenden Erwerbsvorgangs grunderwerbsteuerrechtlich zuzuordnen ist (zuletzt BFH-Urt. v. 11. Dezember 2014 II R 26/12, BStBl 2015, 402 zu § 1 Abs. 3 GrEStG m.w.N. und Fischer in: Boruttau, GrEStG, 17. Aufl. 2011, § 1 Rn. 881ff. mit Verweis auf die Kommentierung zu § 1 Abs. 3 Rn. 988 a.a.O.).
(5) Das FG Münster habe in dem Verfahren 8 K 1667/09 GrE (EFG 2012, 1873, Revision beim BFH, Az.: II R 26/12) mit Urteil vom 05.06.2012 entschieden, dass Grundstücke bei der Festsetzung der Grunderwerbsteuer in die Bemessungsgrundlage einzubeziehen seien, wenn nach Durchführung schwebend unwirksamer Kaufverträge eine Anteilsvereinigung eintrete und dies auch hinsichtlich weiterverkaufter Grundstücke gelte, wenn die Bedingung dieser Kaufverträge nicht eingetreten sei und die Kaufverträge mit den Dritten auch nicht umgesetzt worden seien.
Das beim BFH anhängige Revisionsverfahren II R 26/12 betrifft eine andere Sachverhaltskonstellation (schwebende Unwirksamkeit der weiterveräußernden Verpflichtungsgeschäfte und fehlende Umsetzung).
Nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) gehört im Sinne des § 1 Abs. 2a GrEStG ein Grundstück dann einer Personengesellschaft, wenn es ihr aufgrund eines unter § 1 Abs. 1, 2, 3 oder 3a GrEStG fallenden Erwerbsvorganges grunderwerbsteuerrechtlich zuzurechnen ist (BFH-Urteil vom 11. Dezember 2014 II R 26/12, BFHE 247, 343, BStBl II 2015, 402); entsprechendes gilt für eine grundbesitzende Kapitalgesellschaft im Sinne des § 1 Abs. 3 GrEStG (vgl. BFH-Urteile vom 25. August 2010 II R 65/08, BFHE 231, 239, BStBl II 2011, 225 und vom 29. September 2004 II R 14/02, BFHE 207, 59, BStBl II 2005, 148).

References: § 1
 § 41
 § 1
 § 165
 § 8
 § 17
 § 127
 § 68
 § 1
 § 39
 § 1
 § 23
 § 38
 § 1
 § 41
 § 158
 § 14
 § 1
 § 41
 § 41

§ 1
 § 1
 § 1
 § 38
 § 41
 § 1
 § 1
 § 1
 § 1
 § 1
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 § 1
 § 1
 § 1
 § 1
 § 1