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Timestamp: 2020-07-05 17:40:42+00:00

Document:
31.07.2007, 21:19
ich hätte gerne gewusst, ab wann GENAU der download einer datei illegal ist.
In vielen Beiträgen heisst es immer, wenn die Datei "unter das urheberrecht fällt", aber gerade das kann man ja nicht immer bereits am namen erkennen, während man einen download startet oder dieser noch läuft.
Wenn ich nun eine datei "video1-trailer.avi" herunterlade und am ende feststelle, dass es nicht der trailer, sondern eine raubkopie des film bzw. ein teil des original-films ist, hab ich mich dann schon direkt strafbar gemacht, selbst wenn ich die datei sofort lösche???
Ich frage mich ersthaft, wie überhaupt der download-vorgang selbst strafbar sein kann, wenn man den inhalt noch garnicht kennen kann (inhalt und dateiname können ja beliebig verschieden sein).
Oder ist hier nicht nur der name der datei, sondern auch der download-ort entscheidend?
Wie kann ich also bei zukünftigen downloads von dateien allgemein mich immer auf einer rechtssicheren Grundlage bewegen?
31.07.2007, 21:51
AW: Ab wann ist ein download illegal?
Der Download ist dann legal, wenn du die Genehmigung de Urhebers nachweisen kannst. Ist es von der Vorlage her nicht erkennbar, ist anzunehmen, dass der Download nicht genehmigt ist.
Das ist nämlich der Punkt: Wenn der Urheber es gestattet, ist es legal. Und kann man keine Genehmigung erkennen, besteht sie nicht.
Es hat weder was mit dem Namen, der Webseite, der Geschwindoigkeit des Downoads ....zu tun.
Übrigens fallen auch Trailer unter Urheberrecht.
31.07.2007, 23:48
Illegal ist es, wenn es sich um eine offensichtlich rechtswidrige Vorlage handelt und die Datei dem Urheberrecht unterliegt. Das ist z.B. bei Filmen die im Kino laufen der Fall, da diese nie auf legalem Wege zum Download angeboten werden könnten. Oder bei Musik die nur auf kopiergeschützten CDs erhältlich ist, ebenso wie Filme oder noch garnicht veröffentlicht sind.
Bei älteren Filmen, die z.B. bereits im Fernsehn liefen, könnte es sich um eine Aufzeichnung handeln die legal entstanden ist, hier wäre der Download weniger problematisch, da nicht offensichtlich rechtswidrig und zu privaten Zwecken durchaus erlaubt. Jedoch ist das meiner Meinung nach noch eher rechtl. Grauzone.
Da machst du es dir dann zu einfach und es wäre eine rechtliche Hintertür so groß wie ein Scheunentor möglich. Wenn eine illegale Datei angeboten werden soll, benennt man sie einfach um, schon wäre sie legal?
Das wäre so als wenn ein geklautes Auto umlakiert wird und als Gebrauchtwagen verkauft werden soll. (mal überspitzt ausgedrückt)
Wenn du aus dem Dateinamen nicht erkennst was du downloaden willst, wieso lädst du diese dann runter? Scharf auf Viren? Maleware?
Es ist ja nicht so das man auf gut Glück einfach Dateien mit kryptischen Namen runterläd um mal rauszufinden was sich dahinter verbirgt. Meist finden sich diese speziellen Links dann auf speziellen Foren wo es heißt das man nach "Omas Kochrezepten.rar" im Emule suchen soll, um den neuen Simpsons Film zu bekommen.
Somit weißt du ja was sich dahinter verbirgt.
Auch bei einem Torrent weiß man es, da man den Tracker runtergeladen hat der die andersnamige Datei läd.
Wie soll man nun auf andere Dateinamen kommen? Es dürfte eher unwahrscheinlich sein das jemand wirklich Kochrezepze von Oma mit 700 MB Größe runterläd.
Außerdem gilt das Unwissenheit nicht vor Strafe schützt. Wer eine Tauschbörse verwendet, weiß das es dort auch solche Dateien zu finden sind. Wer wirklich einen Trailer sucht, kann dies heute einfacher über Youtube tun, da findet sich auch jeder.
Natürlich, wenn du eine Datei von Geile-Filme-im-Torrent.org oder Der-kleine-Warez-Laden.de runterlädst, muss dir bekannt sein das hier eine Rechtsverletzung vorliegen muss und die Dateien nicht gerade 100%ig legal sind. Du lädst die Datei dennoch herrunter, auch wenn der Name anders ist. Aber sogesehen weißt du ja das da etwas anderes hinter steckt als Kochrezepte.
Auf legalen Seiten runterladen? Musikload, Gamesload usw., für Filme gibts die bereits auch. Das ist rechtssicher.
Geändert von Styx (31.07.2007 um 23:50 Uhr)
Wenn ich das alles richtig verstanden habe, dann darf ich nur Inhalt herunterladen, der in irgendeiner Form ausdrücklich zum download genehmigt wurde. Sehe ich das so richtig?
Da frage ich mich dann alllerdings sofort, wie ich eine solche Genehmigung erkenne. Gehe ich also auf eine Webseite, die files zum download anbietet, so bin ich pauschal davon ausgegangen, dass hier die Genehmigung zum download vorliegt (wieder ein Beispiel:Seite mit Kinotrailern oder die Foto-Sammlung von Bekannten). Die Webseite selbst habe ich ja auch ohne Genehmigung geladen, einschliesslich aller darauf befindlichen Bilder, Animationen und evtl. sogar kleinen Filmen.
Ich kann nicht verstehen, wieso ich dann plötzlich haftbar bin, wenn der angebotene Inhalt oder Teile davon urheberrechtlich geschützt ist und ich dies nach bestem Wissen nicht erkennen kann.
Ich vertrete hier die Meinung, dass man einen Download selbst grundsätzlich nicht strafrechtlich verfolgen könnnen sollte, sondern erst den Besitz von "illegalem Inhalt". Selbst wenn die aktuelle Rechtsprechung dies evtl. nicht so sieht, so möchte ich doch mich hier öffentlich dafür stark machen!
Ansonsten kann ja jeder "Bushido & Co" urheberrechtlich geschützten Inhalt auf seine Seite stellen (am Besten gleich anzeigen beim Aufbau der Seite) und dann ordenlich abkassieren. Das ja und darf nicht so sein!
01.08.2007, 09:56
Du hast es noch nicht verstanden
Es geht nicht um eine allgemeine Genehmigung zum Download, es geht um die Genehmigung des Urhebers.
Da frage ich mich dann alllerdings sofort, wie ich eine solche Genehmigung erkenne. Gehe ich also auf eine Webseite, die files zum download anbietet, so bin ich pauschal davon ausgegangen, dass hier die Genehmigung zum download vorliegt (wieder ein Beispiel:Seite mit Kinotrailern oder die Foto-Sammlung von Bekannten).
Die Genehmigung ist das Anschauen, nicht das Downloaden (das technisch im Hintergrund auch ein Download abläuft ist eher nebensächlich, da dieser temporär ist). Und da ist auch der feine Unterschied. Ein reines Download von Material, welches durch den Urheber (die Filmfirma, die Bekannten) bereitgestellt wurde, wird und kann auch nicht verfolgt werden, solange es zur persönlichen Nutzung erfolgt (soviel zu deiner Theorie, der Urheber stellt etwas bereit und kassiert ab - das ist einfach überzogener Unsinn).
Etwas anderes, wenn man diese Downloads ohne Genehmigung wieder veröffentlicht oder von Seiten downloadet, die die Dateien ohne Genehmigung veröffentlichen.
Du bist etwas sehr darauf fixiet, das alle nur abzocken wollen und dafür immer wieder neue Möglichkeiten suchen. Versuch einfach mal zu verstehen, was das Urheberrecht erriechen will: Den Schutz des Urhebers, dass er entscheiden kann, was mit seinem Werk geschieht und bei Verwendung durch andere eine angemessene Vergütung erhält.
Ich vertrete hier die Meinung, dass man einen Download selbst grundsätzlich nicht strafrechtlich verfolgen könnnen sollte, sondern erst den Besitz von "illegalem Inhalt". Selbst wenn die aktuelle Rechtsprechung dies evtl. nicht so sieht, so möchte ich doch mich hier öffentlich dafür stark machen
Nichts anderes haben wir gesagt. Er ist nur dann srafbar, wenn der Inhalt oder die Bereitstellung illegal (keine Genehmigung durch den Urheber oder Inhalt, der gege Recht verstößt) sind.
Ist auch nicht so.
01.08.2007, 10:20
Gut, in deinen Beispielen ist das ja recht einfach. Aber nehmen wir mal an irgendwo steht der Simpsons Film zum Download. Da kann man von ausgehen das hier keine Erlaubnis besteht, seitens der Rechteinhaber. Da ja der Film im Kino läuft.
Hier erkennt man doch sofort das keine Erlaubnis bestehen kann.
Die Webseite selbst habe ich ja auch ohne Genehmigung geladen, einschliesslich aller darauf befindlichen Bilder, Animationen und evtl. sogar kleinen Filmen.
Und? Es geht ja um den gewollten Download, nicht um den Besuch einer Seite. Das laden der Grafiken, wie aaky schon gesagt hat, ist egal, da diese temporär und techn. notwendig sind.
Nur wenn du sie absichtlich herrunterlädst und hättest erkennen bzw. wissen müssen das hier eine Verletzung vorliegt.
Und natürlich bist du haftbar wenn du sie selbst anbietest, aber es soll ja primär hier um den download gehen.
Du solltest deine Energie lieber darin einsetzen, das er nicht zivilrechtslich strafbar ist, strafrechtlich ist nur das Anbieten von solchen Dateien, der Download hingegen ist zivilrechtlich.
Darf er doch nicht, ansonsten macht er sich ja strafbar.
Du musst schließlich unterscheiden zwischen Download und Upload (bzw. dem Anbieten auf einer Webseite), beide werden unterschiedlich behandelt, wie oben schon gesagt, eines ist strafrechtlich und das andere zivilrechtlich.
Und wenn er das dann noch gewerblich macht, dann wird es teuer, außer er ist selbst der Urheber der angebotenen Werke.
01.08.2007, 13:09
Erst einmal Danke für die konstruktiven Antworten.
Wahrscheinlich erwecken meine Beispile den Eindruck, dass es mir hier nur um Filme geht. Daher hier das gleiche Thema einmal anders erklärt:
Bei Euren Antworten verwedet Ihr Smileys. Nehmen wir einmal an, diese Icons wären auch urheberrechtlich geschützt (was ich mit wirklich nicht überprüfen kann). Nun schaue ich mir eine Antwort im Web an und habe das Icon im "temporären Cache", also offensichtlich noch alles "im Grünen Bereich".
Nun lade ich mir die Seite mit der Antwort als offline-file herunter. Mitsamt dem Icon natürlich. Ist das noch OK? Und wenn ich das Icon so schön finde und mir als extra-file noch einmal wegspeichere, dann hab ich mich in diesem Beispuel wohl strafbar gemacht, oder?
Ich kann nicht nachvollziehen, wie im Internet der Satz "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht" hier eine Anwendung finden kann. Niemand kennt die rechtliche Situation jeder Datei im Internet, selbst wenn er sich noch so anstrengt...
Nehmen wir mal an, ich möchte in meinem Büro mal einen "Rundum-Schlag" starten und selbst kontrollieren, ob sich irgendwo auf meinen Rechnern, CDs, Disketten, alten HD und den MP3-Playern "illegale Dateien" befinden. Wie soll das ein normaler Mensch je bewerkstelligen???
Wenn es für so eine Aktion einen sauberen Leitfaden gäbe, wäre ich wirklich "happy". Ich habe leider noch nie gehört, wie man so ein vollständiges "Self-Audit" durchführen könnte. Wer kann hier weiterhelfen?
Software wurde vor Jahren aus dem Internet geladen, ist aber per Link aktuell nicht mehr verfügbar: Darf ich die Kopie als CD noch besitzen, selbst wenn der Lizenzkey zur Installation mir nicht bekannt ist und ich es auch nie installiert habe? Wie sieht es mit text-dateien aus, in denen alte Seriennummern (30-tage-key? illegaler key?) von Software steht, die ich allerdings nie erworben habe? Ist auch der Besitz von files mit dem namen "keygen.exe" oder "NoCDPatch.exe" schon strafbar? Muss ich jede MP3-Datei, die ich besitze überprüfen, woher ich sie habe (teilweise existiert eine MP3-datei bei mir länger als die Original-CD)? und, und, und...
Also: Gibt es so eine Leitfaden für ein "Self-Audit"?
01.08.2007, 14:16
Du kriminalisierst hier einiges was nicht mal der Erwähnung in diesem Zusammenhang wert wäre
Zunächst einmal, Urheberrechtsverstöße werden sowohl straf- als auch zivilrechtlich nur auf Antrag des Berechtigten (der Urheber oder seine Beauftragten) verfolgt. Der Urheber muss also Anzeichen für Verstöße haben.
Damit sind die alten Dateien, die bei dir auf CDs, in den dunklen Ecken des Schrankes ihr Dasein fristen kaum gefährdet. Woher sollte der Urheber dies auch wissen ....
Und sollte es doch mal zu einer Durchsuchung kommen, werden auch nur die berücksichtigt, die betroffen sind - oder eindeutig rchtswidrige Inhalte (Cracks, spezielle rechtswidrige Bilder ...) berücksichtigt. Und das Programme und Dateien für illegale Seriennummern ... rechtswidrig sind, sollte dir bekannt sein. Abgesehen davon, dass die kaum über Urheberrecht in irgendeiner Art und Weise abgedeckt sind. Also der erste Punkt für dein "Self-Audit"
Und wenn du noch MP3s hast, die du schon hattest, bevor du die CD raus kam - wo hattest du die her? Tauschbörsen? Die werden allgemein als rechtswidrig angesehen (das sollte jeder Wissen, der sich da rumtreibt, wenn nicht, wird er dies früher oder später lernen ...). Legal gekauft von Plattformen? Damit hast du einen Nachweis, dass sie legal erworben wurden. Das wäre Punkt 2 deines "Self-Audit": Ermittlung der Quellen unbekannter Dateien.
Dann die Icons (Bilder). Hier kannst du erkennen, das die Verwendung dieser legal sind. Und wenn du dir einen Offline-Abzug ziehst ist dies private Verwendung und normalerweise durch Urheberrecht gedeckt. Nämlich auch hier: Der Urheber müsste einen Anspruch haben, und der ergibt sich aus privater Nutzung nicht. Aber wenn du du die Dateien jetzt weiterverwendest auf deiner öffentlichen Seite - hast du gegen geltendes Recht verstossen, was du hättest kennen müssen. Allgemein bekannt ist das Urheberrecht, und die Berichterstattung ist so, dass jeder, der sich damit beschäftigt, auch informiert sein kann (kannst auch nicht mehr in Gaststätten in D rauchen, nur weil du noch nicht davon gehört hast, das es ab heute mancherorts verboten ist ...)
Als "Self-Audit" solltest du eben alles, was du dir irgendwann mal runtergeladen hast und nicht mehr brauchst, löschen. Oder wenn du es noch brauchst - wofür? Zum Veröffentlichen? = Verstoß gegen Urheberrecht (bekannt).
Und dann noch die Dateien, die nicht mehr verfügbar sind. Sollten sie es wirklich nicht mehr sein, und nicht mehr beschaffbar, kannst du die besitzen, das erlaubt dir auch das Urheberrecht (entsprechende Paragraphen findest du im UrhG)
Mei Tipp an dich: Bevor du noch wegen weiteren Beispielen komplett Panik bekommst, schau dir mal die gesetzlichen Regelungen an. Dann merkt man meistens, wo man sich auf Glatteis begibt und wo nicht
01.08.2007, 17:34
Nur noch zwei Punkte zur Klarstellung:
wenn bei mir MP3 länger halten als die Original-CD, dann meinet ich damit, dass meine CDs meistens nach 1-2 Parties den "Kratz-Tod" sterben oder sich einfach auflösen (die Hardcover hab ich komischerweise fast immer).
Und dann hat es mich doch verwundert, dass man keine illegalen seriennummern besitzen darf. Solange man kein Programm damit installiert sollte das doch alles OK sein, dachte ich...
Insgesamt aber eine sehr positive Antwort. Ich hatte schon die Befürchtung, ich muss jetzt wochenlang mich um die Klärung der der Sourcen bemühen, um mal gründlich aufzuräumen. Allein bei den podcasts auf meinem iPod wäre das kaum durchzuführen, da die fast alle kostenlos sind und evtl. der Link bei iTunes nicht mehr existiert.
Noch einmal Danke für die guten Antworten. Da ist ein Licht am Ende des Paragraphen-Tunnels...
Deine MP3 sind ja dann legal angefertigte Privatkopien. Die darfst du ja haben, solange keine illegalen Programme dafür verwendet wurden als du sie hergestellt hast Und du darfst die natürlich nicht Weitergeben.
Das mit den illegalen Serienummern resultiert meiner Meinung nach daraus, dass man nichts illegales legal beschaffen kann. Schlußfolgerung daraus kann nur sein, dass es illegal ist.
M3TZG3Rrrr
Mich würde mal interessieren wie lange nach einem Rapidshare-download dieser einem noch nachgewiesen werden darf/ kann wie auch immer?
Geändert von M3TZG3Rrrr (27.05.2008 um 21:53 Uhr)
27.05.2008, 22:01
Zitat von M3TZG3Rrrr
Wenn er dokumentiert ist, muss die Forderung innerhalb von 2 Jahren geltend gemacht werden (normale Verjährung)
Für das "darf" bedarf es des "kann's" schließlich brauch ich für die Rechtsdurchsetzung entsprechende Anschlussdaten. Die werden bekanntlich kürzer gespeichert und sind vom Anbieter abhängig, wenn sie denn überhaupt gespeichert werden. Bei Rapidshare wird gespeichert, Uploader auf jeden Fall, bei Downloadern weiß es nicht mehr 100%ig, aber wird wohl auch mittlerweile. Sache ist nur, mit der Vorratsdatenspeicherung hat sich diese Frage auch mehr als erledigt, da wird mind. 6 Monate gespeichert. Frage ist nur ob der Rechteinhaber da rankommt. Es war zumindest in der Diskussion diese Daten auch für Urheberrechtsverletzungen zu nutzen, wurde aber glaube ich abgelehnt ... bin mir aber nicht mehr sicher und kann auch gerade nicht nachschauen... keine Zeit.
30.05.2008, 14:03
ich wüßte gerne ob es illegal ist, von sogenannten sharehostern videos o.ä. runterzuladen??
30.05.2008, 14:14
Auch hier nochmal: Es ist völlig egal wo und wie man was herunterlädt.
Entscheidend ist, ob man etwas herunterlädt, was urheberrechtlich geschützt und rechtswidrig bereitgestellt wurde oder/und ob man selbst urheberrechtliche Werke zum Download bereitstellt.
30.05.2008, 14:25
Ja, wenn es sich um urheberrechtlich geschützte Dateien handelt. Wie aaky schon sagte, es ist egal von wo, es kommt auf die Dateien an.
22.08.2008, 15:53
also um das jetzt nochmal genau fest zu halten:
es ist also illegal, wenn jemand über rapidshare o.ä. ein album oder auch nur ein lied runterläd, das von einem künstler ö.ä. stammt, dessen werke nach deutschem recht GEMA pflichtig und urheberrechtlich geschützt sind; stimmt das so???
wenn ja warum stehen dann in anderen beiträgen diese forums das dem nicht so ist? (habe vorhin etwas gefunden da fragte jemand nach derselben situation und geantwortet wurde : solange die datei nicht illegal ist ist der download legal - hab ich das "datei legal" falsch interpretiert?)
und wiso ist es dann nicht strafbar diese lied oder das album aus dem radio auf zu nehmen? oder ist auch das strafbar kann aber weit schlechter erfolgen?
ach und könntet ihr mir vielleicht den/die entsprächenden gesetzestexte zukommen lassen (als link, wenn das möglich wäre)?
Geändert von wendy (22.08.2008 um 15:56 Uhr)
22.08.2008, 16:27
solange die datei nicht illegal ist ist der download legal
Also ich sehe da keinen Unterschied in den Aussagen.
Denn es ist ja eigentlich offensichtlich: Eine Datei ist dann "legal", wenn nicht gegen Rechte des Urhebers verstoßen wird (ganz nebenbei: GEMA ist völlig nebensächlich, da die auch nur Rechte des Urhebers wahrnehmen). Im Umkehrschluss: Es ist "illegal", wenn gegen das Urheberrecht verstoßen wird. Und dann ist auch der Download "illegal".
Ich weiß nicht, was dein Problem ist, aber du hast irgendwo im Verständnis irgendein Problem. Wahrscheinlich ist dir die Beziehung urheberrechtlich geschütztes Werk - Datei nicht ganz klar - abgesehen davon, dass du dich im Urheberrecht gar nicht auskennst
Weil laut Urheberrecht eine private Kopie erlaubt ist. Man kann sich also eine Kopie aus dem Radio machen und die privat nutzen. Abgesehen davon, das es wirklich fast unmöglich ist, eine privat genutzte Kopie eines (legal erworbenen) Werkes zu finden (es wird kaum ein Musikkonzern deinen MP3 Player untersuchen), ist es also rechtlich abgesichert.
22.08.2008, 17:36
Legal, illegal, ist hier wohl ein wenig irritierend.
Der Download ist urheberrechtlich dann unproblematisch, wenn der Urheber sie selbst zum Download anbietet, bzw. jemand der die dafür nötigen Rechte erworben hat oder das Werk unter einer entsprechenden Lizent liegt, die eine Verbreitung erlaubt (z.B. Creative Commons). Nicht erlaubt ist der Download, wenn es sich um eine offensichtlich rechtswidrig hergestellte Vorlage handelt, bzw. diese rechtswidrig (zum Download) bereitgestellt wurde. Also derjenige, der sie hochläd, bzw. hochgeladen hat, dazu keine Rechte hatte. Das ist bei Rapidshare und Tauschbörsen m.E. anzunehmen. Ein Download ist hier somit nicht erlaubt.
Das aufnehmen vom Radio ist von der Privatkopie gedeckt, da es sich um eine rechtmäßige Vorlage handelt. Denn das Radio zahlt hierfür ja Gebühren.
Bei einem Download im Internet ist dies eher nicht der Fall. Derjenige der die Datei auf Rapidshare hochläd, hat das Album meist von CD gezogen und anschließend Online gestellt. Dazu hatte er weniger die Erlaubnis vom Urheber, noch hat er Gebühren bezahlt, also entsprechende Rechte erworben. Die Vorlage ist somit rechtswidrig. Eine Privatkopie stellt der Download somit nicht mehr da.
Man sollte Radio und einen Download nicht gleichsetzen, das sind zwei paar Schuhe.
Privatkopie § 53 UrhG
[url]http://bundesrecht.juris.de/urhg/__53.html[/url]
Rechte des Urhebers (Verwertungsrechte) §§ 15 - 24 UrhG
[url]http://bundesrecht.juris.de/urhg/index.html[/url]
Anspruchsgrundlage (zivilrechtlich): ab § 97 UrhG (Unterlassung, Schadensersatz)
[url]http://bundesrecht.juris.de/urhg/__97.html[/url]
Anspruchsgrundlage (strafrechtlich): ab§ 106 UrhG
[url]http://bundesrecht.juris.de/urhg/__106.html[/url]
23.08.2008, 18:53
gut ich verstehe, dass es verboten ist ein entsprechendes lied hoch zu laden ohne vorher die genehmigung dafür ein zu holen. aber wiso darf ich eine "kopie" aus einer radio aufnahme machen und die dann privat gebrauchen aber das lied welches ich runtergeladen hab nicht; ich gebrauch das ja auch nur privat...
es ist doch m. E. egal ob ich nix zahle wenn ichs ausm radio aufnehme oder ob ich nix zahle wenn ichs ausm internet hole...
warum wird da unterschieden?
das geld bakommen der künstler etc ja weder auf di eine noch auf die andere art und weise...
und woher kommt die irrige annahme, runterladen sei legal uploaden dagegen strafbar (alles auf geschützte lieder etc. bezogen), wie sie so oft in foren oder bei gesprächen proklamiert wird?
23.08.2008, 21:11
Vielleicht hilft dir das Gesetz, das zu verstehen
UrhG § 12 Veröffentlichungsrecht
(1) 1Zulässig sind einzelne Vervielfältigungen eines Werkes durch eine natürliche Person zum privaten Gebrauch auf beliebigen Trägern, sofern sie weder unmittelbar noch mittelbar Erwerbszwecken dienen, soweit nicht zur Vervielfältigung eine offensichtlich rechtswidrig hergestellte oder öffentlich zugänglich gemachte Vorlage verwendet wird.
Und wer das irgendwann mal ins Internet gestellt hat, hatte in der Regel nicht die Erlaubnis nach § 12 und hat somit rechtswidrig gehandelt. Damit ist auch Vorlage rechtswidrig und die Privatkopie unzulässig.
Ganz anders sieht es beim (regulären) Radio aus, da dort die Vorlage rechtens ist und somit auch eine Privatkopie angefertigt werden kann.
Wie du siehst, wird da nicht unterschieden, es sind zwei völlig unterschiedliche Sachverhalte.
Eben nicht, aber damit hat es auch nicht das Geringste zu tun. Es geht um Urheberrechte, nicht ums Geld verdienen. Aber der Blick und die Reduzierung aufs Geld zeigt deine sehr eingeschränkte Sichtweise.
a) Aus alter Rechtslage. Das Hinzufügen des Passus "offensichtlich rechtswidrige Vorlage" ist relativ neu.
b) Aus Unwissenheit
c) Aus Geltungsdrang
d) Aus "persönlicher Rechtfertigung"
e) Aus Dummheit
f) Aus Ignoranz
g) Aus "rebellischer" Denkweise
und noch viele Gründe mehr, die mit der Rechtslage nichts zu tun haben.
23.08.2008, 22:19
@aaky, das veröffentlichungsrecht ist nicht ganz richtig wie ich finde. Es sind eher die §§ 16,17 und 19a, die passen besser, ggf. auch 20 (Senderecht) sofern man einen Stream als Sendung ansieht (hab ich jedenfalls schon mal gesehen)
aber wiso darf ich eine "kopie" aus einer radio aufnahme machen und die dann privat gebrauchen aber das lied welches ich runtergeladen hab nicht; ich gebrauch das ja auch nur privat...
Jetzt denk doch mal weiter. Wenn jeder so denkt, also das es ja nur privat ist und man es kostenlos runterladen könnte, wäre ein gesamter Wirtschaftszweig hinüber. Ich kann ja auch nicht in den Supermarkt gehen und mir was aus dem Regal so mitnehmen, nur weil ich es ja privat nutzen möchte.
Außerdem, wenn man es aus dem Radio aufnimmt, verdient der Künstler, bzw. der Rechteinhaber (Plattenfirma) aufgrund von GEMA oder anderweitig erworbenen Lizenzen. Die Summe ist auch entsprechend hoch.
Bei einem Download liegt diese Summe, im vergleich zur verbreiteten Menge, gegen Null.
Auch ist es ein Recht des Urhebers/Rechteinhabers zu bestimmen wo sein Werk angeboten wird und auf welche Weise. (Radio, Fernsehn, digital im Netz)
Hat er dieser nicht zugestimmt, handelt es sich um eine rechtswidrige Vorlage. Der Download ist somit ebenfalls rechtswidrig, gemäß dem §53 UrhG, da die Rechtswidrigkeit in der Regel offensichtlich ist.
Dem Radio hingegen hat er zugestimmt, eine Kopie hiervon ist somit rechtmäßig.
Was gibt es da nun nicht zu verstehen? Es ist nicht zwingend eine Sache des Geldes, sondern der dem Urheber zustehenden Verwertungsrechte. Die auch eben beinhalten zu entscheiden wie und wo ein Werk veröffentlicht/angeboten wird.
Entdeckt er das sein Werk im Internet von einem nicht berechtigten angeboten werden, kann er seine Rechte entsprechend durchsetzen. Läd jemand etwas runter, kann er dies seit diesem Jahr im Grunde auch. Nur wurde der Download bisher eher selten verfolgt, zumindest bisher. Nur laden eben viele über eine Tauschbörse herunter und hier ist eben jeder Download auch gleichzeitig ein Upload.
und woher kommt die irrige annahme, runterladen sei legal uploaden dagegen strafbar
Das lag an dem Urheberrecht selbst. Im letzten Jahr war der Download selbst nohc mehr oder weniger im Graubereich des Rechts, seit dem der § 53 UrhG geändert wurde und seit 01.01.08 gilt, hat sich dies aber geändert und ist eindeutig verboten worden. Nur viele haben das wohl noch nicht ganz mitbekommen.
21.01.2009, 21:50
Nurmal ob ich alles richtig verstanden habe:
Solange mir als keiner einen Download nachwiesen wird kann ich soviele Musik/Film/Video Dateien auf dem Rechner haben wie ich will.Dies gilt für die Musik/Filme/videos die im Fernsehen oder im Radio laufen.
Musik aus dem Radio lässt sich einfach mit einem Programm(sogar ein legal zu besorgendes) runterladen.Filme und Serien lassen sich genauso mitschneiden. Also kann ich somit für alle meine Dateien behaupten ich hab sie mitgeschnitten.Ob ich sie dann letzendlich von einem Kumpel oder so bekommen habe kann mir ja keiner nachweisen.
Dies gilt natürlich nur für eine bestimmte Anzahl und sollte nicht in 10 Terrabyte enden.Aber auch durch aufnehmen kann man schnell einige 100GB bekommen.
In der Datei lässt sich das nicht nachweisen.Erstellungsdaten oder ähnliches können bei Musik/Bilder/Videodateien beliebig bearbeitet werden.BZW die Daten sind Fehlerhaft.(Man brauch zum Beispiel nur eine falsche Systemzeit und schon wurde die Datei an einem ganz anderem Zeitpunkt erstellt/gespeichert).
Dies gilt natürlich nur solange mir kein Download nachgewiesen wird.
21.01.2009, 22:56
Man kann es auch so zusammenfassen: Privatkopien (also Kopien für den rein privaten Gebrauch) sind zulässig.
Bei dem Genannten sollte man aber beachten:
- Die Herkunft der Datei lässt sich durchaus nachweisen, wenn sogenannte "Wasserzeichen" (bestimmte Binärfolgen, die kein normaler Verwender mitbekommt) enthalten sind
- Es ist nicht gestattet, derartig erzeugte Privatkopien in irgendeiner Form anzubieten (es soll ja Programme geben, die sowas von allein machen, sobald die Dateien auf dem Rechner sind)
- Die Dateien dürfen nicht weitergegeben werden
- Die Dateien sind nur legal, wenn zur Herstellung kein Kopierschutz umgangen wurde (zB. bei DVDs)
Dann ist übrigens die Datenmenge völlig egal, es können auch 100te TB sein (wenn man sich den Speicherplatz leisten kann)
22.01.2009, 15:41
Die Möglichkeit der Wasserzeichen ist dann natürlich ein gutes Instrument der Film/Musikindustrie um nachzuweisen das die Datei eben nicht aus dem Radio aufgenommen wird.
Das ändert dann natürlich einiges. So kann eine Datei die mir ein Kumpel / Familienmitglied gibt auch aus einem illegalen Download stammen ohne das ich es weiß. Weil er /sie sich halt eine Datei geladen hat die heimlich von den Musikunternehmen bereit gestellt wurde.
"Die Dateien dürfen nicht weitergegeben werden" schränkt die Möglichkeiten dann auch argh ein. Man kann also nicht behaupten ein Kumpel hätte mir die Datei gegeben und behauptet er habe sie aus dem Radio mitgeschnitten. Er hätte mir die Datei ja gar nicht geben dürfen da der Urheber dem nicht zugestimmt hat.
09.03.2009, 21:18
ich werde das Thema mal aufgreifen weil meine Frage stark in die hier diskutierte Richtung tendiert.
Und zwar geht es darum wann eine (illegale) Datei als runtergeladen gilt. Es ist ja nunmal so das man auf beliebigen Filehostern meist mehrere Parts runterläd.
OK hier mal eine Theorie: Wenn ich 9/10 Teilen heruntergeladen habe, habe ich noch nicht die vollständige Datei (nicht nutzbar da nicht zu entpacken) und folglich auch keinen abgeschlossenen (illegalen) Download oder?
Wenn dies der Fall wäre, bräuchte man ja nicht weit denken um zu erkennen das man wenn man den 10. Teil mit einem anderem Internetanschluss runterladen würde auch keinen kompletten illegalen download hätte den man evtl. rechtlich verfolgen könnte?
Außer betracht soll erstmal die finale Zusammenführung bleiben.
09.03.2009, 22:25
Meiner Meinung nach relativ einfach: Auch 1/10 ist Teil eines urheberrechtlich geschütztem Werkes. Und wenn derjenige, der diese Datei (das Teil eben) nicht das Recht dazu hatte, ist es eine illegal angebotene Datei. Damit macht sich auch der, der die Datei downloaded strafbar und verstößt gegen Urheberrecht.
Und da es offensichtlich ist (sonst wäre die Datei nicht geteilt) ist auch Vorsatz vorhanden.
Wenn es so einfach wäre, das Urhebrrecht zu ergehen, wären die Urheber arm dran.
10.03.2009, 11:55
Vorsatz ^^
Ich denke aber das du es dir mit der Begründung zu einfach machst. Z.B. sind bei Filmen also bei avi Dateien z.B. auch Steuerinformationen enthalten, also Teile die nicht an sich zum Film gehören, wer will mir also wie nachweisen das der Teil den ich runtergeladen habe Teile des Films enthielt und nicht nur sinnloses Beiwerk?
Natürlich ist mir klar das das nur quatsch ist, aber du verstehst sicher worauf ich hinaus will.
Und zweitens ist der eine evtl. Teil für mich noch nutzlos und verschlüsselt. z.B. wie das Premiereprogramm was jeder empfangen kann, nur eben verschlüsselt, also nutzlos.
Für mich sprechen sehr viele Dinge dagegen das hier schon mit runterladen von nicht 100% schon eine Verletzung vorliegt. Allerdings muss ja nicht immer der gesunde Menschenverstand auch das Gesetz diktieren ^^
z.B. könnte der Umstand das man nur 90% oder auch 100% der Parts runterläd evtl. nur ein Versuch sein... wenn man das unmittelbare Ansetzen erst beim Entpacken vorfinden würde... da für mich das entpacken also ENTSCHLÜSSELN ein notwendiger Zwischenakt ist. (Da ja die Parts meist noch durch ein Passwort gesichert sind). Oder das unmittelbare Ansetzen ist das runterladen von 100% der Parts. Ich weis es nicht, und ich denke hier gibt es auch keine Rechtsprechung oder?
Natürlich is das alles höchst theoretisch, aber ich hab nächstes Semester Internetrecht, dann werde ich auf jedenfall auch nochmal meinen Prof mit der Problematik quälen
03.04.2009, 03:05
hallo liebe rechts gemeinde.
auch mir stellt sich eine frage,
ist es auch verboten, wenn ich filme, die ich selber schon im original besitze, herunterlade um sie in einem anderen format ( avi, mpeg ect.) zu haben.
Einfach nur der bequemlichkeit halber wäre das eine tolle sache, so bräuchte ich nicht immer zum pc hinlaufen und die dvd einlegen, und die dvds bekommen auch keine kratzer.
also alles rein hypotetisch versteht sich.
aber ich wette das ist verboten !
Geändert von Frizze (03.04.2009 um 03:17 Uhr) Grund: text
06.04.2009, 14:53
Also das heißt jetzt, ich kann bei einem Internet-Radio ein Lied mitschneiden und dann bewege ich mich damit im legalen Rahmen oder habe ich da jetzt was falsch verstanden?
22.04.2009, 23:46
Gremlin0001
ich habe nun schon seit langem verschiedene Foren zu diesem Thema durch forstet und muss mir immerwieder die selbe Frage stellen wenn ich immerwieder lese, wie manche Menschen doch wirklich rücksichtslos auf Ihre Rechte verzichten. Da schreiben immerwieder Leute davon, dass es ja logisch und offensichtlich oder gar selbsterklärent sei, das man auf diesen seiten die sich warez, R**id-share oder sonst wie nennen, nur illegales bekommt.
Nun, ich muss ja gestehen, dass der Grundsatz "Unwissenheit schützt vor Strafe nicht" auch richtig ist, wenn man denn wirklich eine Straftat begeht!!
Allerdings, ist es doch so, das der pure Download im Internet noch keine Straftat darstellen muss. Hierfür sind einige andere Faktoren wichtig. Das Wissen (Was man erstmal nachweißen muss.) Der Vorsatz und die Möglichkeit den illegalen Download zu umgehen.
Nun, hat man denn immer die Möglichkeit, diesen zu umgehen?
Hier schreiben sehr viele, dass alleine schon der der Download eines, sagen wir aktuellen, Filmes strafbar sei, AUCH, wenn dieser nicht einen anderen Namen hat und man nicht weiß, dass es sich um diesen Film handelt. Ok, dann mache ich mich also auch strafbar, wenn ich die Toilettenspülung benutze, ohne zu wissen, das sich in der Spülung eine giftige Chemikalie befindet, die anschliesend 300 Menschen tötlich Vergiftet????
Einige Schreiben, dass man das sieht, am Namen der Seite, das man dort nur illegale Sachen bekommt. Hmm also brauchen die ANbieter nur andere Namen für die Page nehmen? Oder ist es der seriöse AUfbau, an dem man die erlaubten Seiten erkennt? Hmm da kenne ich viele Seiten die auf jeder Seite zum Downloaden, damit Werbung achen 100% Sicher und man zahlt ja dafür... da könnte man doch annehmen, das wenn man dafür bezahlt, das es legal ist, oder? Oder kann es einfach nicht sein, das ein Film der noch im Kino läuft im Internet angeboten wird?! Achso... also muss ich das internatio-
nale Kinoprogramm auch noch auswendig können! Na klasse.
Wie sieht es dann damit aus.. ein Download gilt ja dann als solcher, wenn ich eine Datei komplett oder auch nur Teilweise downloade?! Hmm, mal angenommen ich gehe auf eine Internetseite. Nehmen wir weiter an, auf dieser Seite sind 50 Bilder, die nicht öffentlich angeboten werden dürfen (Urheberrecht) und somit illegal sind. Alleine die Tatsache, das ich nun die Seite, nennen wir sie mal [url]www.xyz.bilder.to[/url] betrete, lässt mich eine straftat begehen? Nämlich die, das ich zum anzeigen auf meinem Bildschirm die Dateien ja ersmal laden muss, somit befinden sie sich ja schon auf meiner Festplatte im Cache oder im Ram oder im Temp-Ordner und somit haben sich so ziehmlich ALLE Internetnutzer strafbar gemacht?! Na, das gibt ja dann ne Klagewelle. Dann müsste man das Internet ja grundsätzlich Verbieten. Da eine Straftat vorprogrammiert ist. Sollte da nicht ein Gesetz her, was die Nutzung und Anbietung von Internet verbietet?
Geändert von Gremlin0001 (23.04.2009 um 00:02 Uhr) Grund: schreibfehler
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References: § 53
 § 97
 § 12
 § 12
 §53
 § 53