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Timestamp: 2016-10-25 17:30:40+00:00

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132 II 213. Auszug aus dem Urteil der I. �ffentlichrechtlichen Abteilung i.S. Bosshard gegen Pro Natura Schweiz, Baukommission Turbenthal, Volkswirtschaftsdirektion, Baudirektion und Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich (Verwaltungsgerichtsbeschwerde)
Art. 24 et 24c LAT, art. 39 OAT, art. 105 al. 2 et 114 al. 1 OJ; agrandissement d'un entrep�t inadmissible hors de la zone � b�tir; r�tablissement de l'�tat conforme au droit. Grief concernant la constatation manifestement inexacte des faits (consid. 2). Question de la nullit� de l'autorisation de construire initiale (consid. 3). L'utilisation industrielle n'a jamais �t� autoris�e (consid. 4), et elle ne pourrait l'�tre en application des art. 39 OAT ou 24c LAT (consid. 5 et 7). R�tablissement de l'�tat conforme au droit (consid. 6 et 8). Le Tribunal f�d�ral est li� par l'objet du litige (consid. 9). Faits � partir de page 22
A. Am 15. September 1980 erteilte die Baukommission Turbenthal Jakob Bosshard die baurechtliche Bewilligung f�r die Erstellung einer Scheune mit Einstellraum auf dem Grundst�ck Kat.-Nr. 4898 im "�brigen Gemeindegebiet" von Turbenthal. In einer Nebenbestimmung wurde festgehalten, dass die Scheune nur f�r landwirtschaftliche Zwecke verwendet werden d�rfe und jede Zweck�nderung der Bewilligungspflicht unterliege. Weiter wurde vorbehalten, dass die Baudirektion des Kantons Z�rich gem�ss � 2 der damals geltenden Einf�hrungsverordnung vom 19. Dezember 1979 zum RPG (EV RPG; Z�rcher Gesetzessammlung 1981, 700.15) die Bewilligung noch genehmige. Am 30. Dezember 1980 erteilte das kantonale Amt f�r Gew�sserschutz und Wasserbau (AGW, heute AWEL) die f�r das Bauvorhaben notwendige gew�sserschutzrechtliche und wasserbaupolizeiliche Bewilligung. Eine f�rmliche raumplanungsrechtliche Genehmigung der Baubewilligung durch die Baudirektion erfolgte nicht.
Die geplante Scheune wurde im Jahre 1981 erstellt und von Jakob Bosshard samt dem Platz um die Scheune f�r sein im Aufbau begriffenes Tiefbauunternehmen genutzt. Gleichzeitig wurde auch auf den Grundst�cken Kat.-Nrn. 4883, 4885 und 4886 ein Umschlag-, Recycling- und Kiesplatz eingerichtet.
B. Im Fr�hjahr 2003 ersuchte Jakob Bosshard um Bewilligung einer Waschanlage f�r Lastwagen neben der bestehenden Scheune und um nachtr�gliche Bewilligung der bereits erfolgten Umnutzung der Scheune sowie des erstellten Umschlag-, Recycling- und Kiesplatzes. Die betroffenen Grundst�cke befinden sich heute in der Landwirtschaftszone.
Mit Verf�gung vom 24. und 25. September 2003 verweigerte die Baudirektion (Amt f�r Raumordnung und Vermessung, ARV) die Bewilligung f�r die Waschanlage und den bereits erstellten Umschlag-, Recycling- und Kiesplatz, bewilligte aber die Umnutzung BGE 132 II 21 S. 23der Scheune. Die Gemeinde wurde eingeladen, f�r den bereits begonnenen Bau der Waschanlage einen Baustopp zu erlassen und daf�r zu sorgen, dass auf dem Bauplatz sowie auf dem Umschlag-, Recycling- und Kiesplatz der rechtm�ssige Zustand wiederhergestellt werde. Daraufhin verweigerte die Baukommission Turbenthal die Bewilligung f�r den Neubau der Waschanlage und f�r den Umschlag-, Recycling- und Kiesplatz und setzte f�r die Wiederherstellung Fristen von 120 Tagen (Waschanlage) und 400 Tagen (Umschlagplatz) ab Eintritt der Rechtskraft des Beschlusses; f�r die Umnutzung der Scheune erteilte sie die Bewilligung.
C. Gegen die Verf�gungen der Baudirektion und der Gemeinde erhob Jakob Bosshard Rekurs an den Regierungsrat des Kantons Z�rich und beantragte, es sei ihm die Bewilligung f�r den Umschlag-, Recycling- und Kiesplatz zu erteilen. Die Pro Natura gelangte ebenfalls an den Regierungsrat mit dem Hauptantrag, die Umnutzung der Scheune sei zu verweigern. Mit Entscheid vom 14. Juli 2004 wies der Regierungsrat den Rekurs von Jakob Bosshard ab, w�hrend er den Rekurs der Pro Natura guthiess, soweit er ihn nicht als gegenstandslos betrachtete (Umnutzung Hofbereich). F�r die Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands wurde Jakob Bosshard neu eine Frist von zw�lf Monaten ab Rechtskraft des Rekursentscheids einger�umt.
Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 3. Februar 2005 insoweit gut, als es die Frist f�r die Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands bis Ende 2008 verl�ngerte; im �brigen wies das Verwaltungsgericht die Beschwerde ab.
D. Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 17. M�rz 2005 beantragt Jakob Bosshard, das Urteil des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben und die Angelegenheit sei zur Vornahme erg�nzender Sachverhaltsuntersuchungen und zur anschliessenden Neuentscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Eventualiter seien die zust�ndigen kantonalen und kommunalen Bewilligungsbeh�rden einzuladen, die nachgesuchten Bewilligungen zu best�tigen bzw. zu erteilen. Subeventualiter verlangt der Beschwerdef�hrer den Verzicht auf die Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands bei der Scheune und beim Umschlag-, Recycling- und Kiesplatz.
2. Der Beschwerdef�hrer wirft dem Verwaltungsgericht vor, den massgeblichen Sachverhalt in verschiedenen Punkten offensichtlich unrichtig und unvollst�ndig festgestellt zu haben.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann die Verletzung von �ffentlichem Recht des Bundes, einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens geltend gemacht werden (Art. 104 lit. a OG), ferner die unrichtige oder unvollst�ndige Feststellung des Sachverhalts (Art. 104 lit. b OG). An den dem angefochtenen Entscheid zugrunde liegenden Sachverhalt ist das Bundesgericht allerdings gebunden, soweit als Vorinstanz - wie hier - ein Gericht entschieden hat und seine Feststellungen nicht offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen erfolgten (Art. 105 Abs. 2 OG).
2.1 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, er habe sich im vorinstanzlichen Verfahren auf den Standpunkt gestellt, die kommunale Baubeh�rde habe immer um den gewerblichen Verwendungszweck des Geb�udes Vers.-Nr. 473 gewusst und diese Nutzung auch bewilligt. Weshalb die Beh�rde in der Baubewilligung gleichwohl festgehalten habe, dass die Baute nur f�r landwirtschaftliche Zwecke verwendet werden d�rfe, sei unklar. Mit seinem Vorbringen, dass die fragliche Auflage irrt�mlich in die Baubewilligung hineingeraten sei, habe sich die Vorinstanz nicht auseinandergesetzt. Sie habe sich mit der Feststellung begn�gt, aus den Umst�nden bei der Bewilligungserteilung lasse sich nicht ableiten, dass dem Beschwerdef�hrer 1980 eine nichtlandwirtschaftliche Nutzung der Scheune bewilligt worden sei. Die Vorinstanz w�re jedoch in Nachachtung des Untersuchungsgrundsatzes gehalten gewesen, eine allf�llig irrt�mliche Aufnahme der Auflage in die Baubewilligung vertieft abzukl�ren und insbesondere die Baukommission Turbenthal zu diesem Punkt zu befragen. Ihre Befragung w�re umso notwendiger gewesen, als sie ohne Begr�ndung auf die Einreichung einer Vernehmlassung verzichtet und es so unterlassen habe, die Sachdarstellung des Beschwerdef�hrers zu best�tigen.
Ob die umstrittene Auflage in der Baubewilligung auf einem Irrtum der Baubeh�rde beruht, ist eine Rechtsfrage. Tatfrage sind demgegen�ber die Umst�nde, welche zur Auflage f�hrten. Die Baubewilligung mit der entsprechenden Auflage wurde am 15. September 1980 und damit vor rund 25 Jahren erteilt. Der heutigen BGE 132 II 21 S. 25Baukommission geh�rt nach den unbestrittenen Ausf�hrungen der Beschwerdegegnerin kein damaliges Kommissionsmitglied mehr an. Es kann daher ausgeschlossen werden, dass sie zu sachdienlichen Angaben in der Lage ist. Im Ergebnis nicht anders verh�lt es sich hinsichtlich der vor 25 Jahren amtierenden Kommissionsmitglieder; nach so langer Zeit ist das Erinnerungsverm�gen erfahrungsgem�ss derart l�ckenhaft, dass sich kaum mehr zuverl�ssige Aussagen �ber die damals angestellten �berlegungen machen lassen. Abgesehen davon ist nicht massgebend, was die Baukommission bei Erlass der Baubewilligung dachte, sondern was sie tats�chlich verf�gte, und wie dies der Beschwerdef�hrer bei geh�riger Sorgfalt verstehen durfte und musste (vgl. dazu auch E. 4.1 hiernach). Aus denselben Gr�nden war das Verwaltungsgericht auch nicht gehalten, die heutige oder fr�here Baukommission dar�ber zu befragen, welche inhaltliche Bedeutung dem Vermerk im Bauprotokoll vom 17. September 1982 zukommt, wonach die Baukommission anl�sslich der Baukontrolle vom 15. September 1982 von der �berwiegenden Nutzung des Geb�udes als gewerbliche Einstellr�ume Kenntnis genommen hatte. Das Verwaltungsgericht durfte somit von einer Befragung sowohl der heutigen als auch der fr�heren Baukommissionsmitglieder absehen, ohne dadurch den Untersuchungsgrundsatz im Sinne von � 7 bzw. � 60 des kantonalen Gesetzes vom 24. Mai 1959 �ber den Rechtsschutz in Verwaltungssachen (Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRG) zu verletzen.
2.2 Die R�ge offensichtlich unvollst�ndiger und unrichtiger Sachverhaltsfeststellung ist des Weiteren auch unbegr�ndet, soweit der Beschwerdef�hrer vorbringt, das Verwaltungsgericht h�tte die Baubeh�rde dar�ber befragen m�ssen, weshalb sie die gewerbliche Nutzung der Scheune sowie des Umschlag-, Recycling- und Kiesplatzes �ber 23 Jahre hinweg toleriert habe, obwohl diese f�r jedermann klar erkennbar gewesen sei. Sachverhaltsabkl�rungen sind nur soweit vorzunehmen, als sie einen f�r den Entscheid massgebenden Sachumstand betreffen. Der Beschwerdef�hrer r�gt die unterlassene Untersuchungspflicht im Zusammenhang mit der verf�gten Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands und macht geltend, aus dem Verhalten der Beh�rde habe er nach Treu und Glauben schliessen d�rfen, dass diese darauf definitiv verzichtet habe. Ob die Beh�rde infolge Unt�tigkeit einen solchen Vertrauenstatbestand geschaffen hat, bestimmt sich nicht nach ihrem hierf�r zu Grunde liegenden Motiv, sondern danach, ob ihr Stillschweigen BGE 132 II 21 S. 26bei objektiver Betrachtungsweise geeignet war, beim Beschwerdef�hrer eine derartige Erwartung zu wecken. Dabei handelt es sich nicht um eine verfahrens-, sondern materiellrechtliche Frage, auf die weiter hinten n�her einzugehen sein wird (vgl. E. 6.1, 6.2 und 8.1 hiernach). Die R�ge offensichtlich unvollst�ndiger und unrichtiger Sachverhaltsfeststellung erweist sich somit auch in diesem Punkt als unbegr�ndet.
2.3 Der Beschwerdef�hrer macht schliesslich geltend, das Verwaltungsgericht habe ohne weitere Sachverhaltsabkl�rungen allein gest�tzt auf die Luftaufnahmen von Juli 1981 festgestellt, dass es sich bei der (nicht bestrittenen) fr�heren Nutzung als K�hler- und Kiesumschlagplatz um eine land- und forstwirtschaftliche Nutzung gehandelt habe.
Das Verwaltungsgericht hat aus den Luftaufnahmen nicht diesen vom Beschwerdef�hrer behaupteten Schluss gezogen, sondern vielmehr festgestellt, dass der damalige Platz von seiner Ausdehnung her um ein Vielfaches kleiner gewesen sei als der heute beanspruchte. Im �brigen ergibt sich aus den Akten mit aller Klarheit, dass es sich bei der damaligen Nutzung entsprechend den Feststellungen des Verwaltungsgerichts um eine forstwirtschaftliche bzw. standortgebundene Nutzung handelte. Eine offensichtlich unvollst�ndige oder unrichtige Sachverhaltsfeststellung ist somit auch in diesem Zusammenhang zu verneinen.
3. Nach den Erw�gungen des Verwaltungsgerichts steht fest, dass im Zeitpunkt des hier zur Diskussion stehenden Baubewilligungsverfahrens die Zust�ndigkeit zur Bewilligungserteilung bei der �rtlichen Baubeh�rde lag und die (kantonale) Baudirektion den Entscheid lediglich zu genehmigen hatte. Ob diese Genehmigung nach der damaligen Praxis auch als erteilt galt, wenn die von der Gemeinde orientierte Baudirektion sich nicht innert einer bestimmten Frist meldete, lasse sich nicht mehr eruieren. Immerhin d�rfe aus dem Text der Baubewilligung der Baukommission geschlossen werden, dass die Genehmigung der Baudirektion nicht nur bei f�rmlicher Er�ffnung, sondern auch durch blossen Fristablauf als erteilt gegolten habe.
Das Bundesamt f�r Raumentwicklung (ARE) h�lt dieser Auffassung entgegen, eine Genehmigung durch Zeitablauf oder ein Meldeverfahren h�tten schon damals den bundesrechtlichen Vorschriften nicht gen�gt. Fehle somit eine kantonale Zustimmung und BGE 132 II 21 S. 27k�nne diese mangels landwirtschaftlichen Bedarfs auch nachtr�glich nicht erteilt werden, so sei die kommunale Bewilligung wegen des schwerwiegenden Mangels als nichtig zu betrachten und die Scheune m�sste wohl sogar als Ganzes abgerissen werden.
3.1 Fehlerhafte Verwaltungsakte sind in der Regel nicht nichtig, sondern nur anfechtbar, und sie werden durch Nichtanfechtung rechtsg�ltig. Nichtigkeit, d.h. absolute Unwirksamkeit einer Verf�gung wird nur angenommen, wenn der ihr anhaftende Mangel besonders schwer wiegt, wenn er offensichtlich oder zumindest leicht erkennbar ist und wenn zudem die Rechtssicherheit durch die Annahme der Nichtigkeit nicht ernsthaft gef�hrdet wird. Inhaltliche M�ngel haben nur in seltenen Ausnahmef�llen die Nichtigkeit einer Verf�gung zur Folge. Als Nichtigkeitsgr�nde fallen haupts�chlich funktionelle und sachliche Unzust�ndigkeit einer Beh�rde sowie schwer wiegende Verfahrensfehler in Betracht (BGE 129 I 361 E. 2.1 S. 363 f.; BGE 122 I 97 E. 3a/aa S. 99; vgl. zudem die Zusammenfassung der Rechtsprechung bei ULRICH H�FELIN/GEORG M�LLER, Allgemeines Verwaltungsrecht, 4. Aufl., Z�rich 2002, N. 958 ff.).
3.2 Das ARE h�lt die kommunale Baubewilligung vom 15. September 1980 f�r nichtig, weil seit Inkrafttreten von Art. 25 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 �ber die Raumplanung (Raumplanungsgesetz, RPG; SR 700) am 1. Januar 1980 in der ganzen Schweiz f�r Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen eine kantonale Bewilligung oder Zustimmung zwingend erforderlich sei. Das vom Verwaltungsgericht in diesem Zusammenhang erw�hnte, im damaligen Zeitpunkt geltende kantonale Recht sei f�r diese Frage unerheblich.
3.2.1 Gem�ss Art. 25 Abs. 2 RPG entscheidet die zust�ndige kantonale Beh�rde bei allen Bauvorhaben ausserhalb der Bauzonen, ob sie zonenkonform sind oder ob f�r sie eine Ausnahmebewilligung erteilt werden kann. Damit wollte der Gesetzgeber bei der Bewilligung solcher Bauvorhaben eine einheitliche Rechtsanwendung auf dem gesamten Kantonsgebiet sicherstellen (BGE 128 I 254 E. 3.3.2 S. 259). Bez�glich des Verfahrensablaufs bel�sst Art. 25 Abs. 2 RPG den Kantonen verschiedene M�glichkeiten: So k�nnen sie f�r die Zust�ndigkeit zur Bewilligungserteilung ausschliesslich eine kantonale Beh�rde bestimmen, an welche die ordentliche (in der Regel kommunale) Bewilligungsbeh�rde Antrag zu stellen hat, oder sie belassen die Zust�ndigkeit der ordentlichen BGE 132 II 21 S. 28Bewilligungsbeh�rde, wobei in diesem Fall aber die Zustimmung einer kantonalen Beh�rde eingeholt werden muss, damit die Bewilligung in Rechtskraft erwachsen kann (vgl. dazu EJPD/BRP, Erl�uterungen RPG, Bern 1981, N. 7 zu Art. 25 RPG).
3.2.2 Die Frage, ob der in Ziff. 12 der hier umstrittenen Baubewilligung festgelegte Verfahrensablauf damals konstanter z�rcherischer Praxis entsprach oder ob es sich hierbei um einen Einzelfall handelte, kann vorliegend ebenso offen bleiben wie die Frage, ob ein solches Meldeverfahren mit stillschweigender Zustimmung mit Art. 25 Abs. 2 RPG vereinbar war bzw. ist. Selbst wenn es als bundesrechtswidrig zu betrachten w�re, h�tte dies noch keineswegs zwingend die Nichtigkeit des umstrittenen Verwaltungsakts zur Folge. Soweit sich das ARE diesbez�glich auf BGE 111 Ib 213 E. 6 S. 221 ff. beruft, verkennt es, dass es dort nicht um die Frage ging, ob eine kantonale Ausnahmebewilligung nach Art. 25 Abs. 2 RPG auch durch stillschweigende Zustimmung erteilt werden k�nne. Vielmehr gew�hrte in diesem Fall der Gemeinderat eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 Abs. 1 aRPG, ohne die Zustimmung der hierf�r zust�ndigen kantonalen Bewilligungsbeh�rde �berhaupt einzuholen. Damit unterscheidet sich der damals beurteilte Sachverhalt in einem wesentlichen Punkt vom vorliegenden: W�hrend dort die kantonale Beh�rde vom Baugesuch �berhaupt keine Kenntnis erhielt, wurden hier die kommunale Baubewilligung und die Baugesuchsakten der kantonalen Baudirektion unter Hinweis auf die erforderliche Genehmigung zugestellt. Der im erw�hnten Bundesgerichtsentscheid gezogene Schluss auf Nichtigkeit der kommunalen Baubewilligung l�sst sich daher nicht ohne weiteres auf den vorliegenden Fall �bertragen.
3.3 Wie dargelegt (vgl. E. 3.1 hiervor), sind bei der Pr�fung der Frage, ob ein fehlerhafter Verwaltungsakt nichtig ist, alle massgeblichen Interessen gegeneinander abzuw�gen. Vorliegend ist mangels gegenteiliger Anhaltspunkte davon auszugehen, dass die kantonale Baudirektion der kommunalen Baubewilligung durch Stillschweigen zugestimmt hatte. Sinn und Zweck des Zustimmungserfordernisses nach Art. 25 Abs. 2 RPG wurde demnach Rechnung getragen. Dass diesbez�glich kein f�rmlicher Entscheid gef�llt wurde, stellt daher selbst dann, wenn ein solcher zwingend erforderlich w�re, keinen schwerwiegenden Verfahrensmangel dar. Ebenso wenig l�sst das weitere Vorbringen des ARE, wonach f�r die umstrittene Baute gar nie ein landwirtschaftlicher Bedarf BGE 132 II 21 S. 29vorgelegen habe und sie daher auch nachtr�glich nicht bewilligt werden k�nne, den Schluss auf Nichtigkeit zu. Wohl stellt eine zu Unrecht erteilte Bewilligung f�r eine Baute ausserhalb der Bauzonen einen schwerwiegenden Verstoss gegen die Ziele und Planungsgrunds�tze des Raumplanungsgesetzes (Art. 1 und 3 RPG) dar. Indessen gilt es vorliegend zu ber�cksichtigen, dass seit der beh�rdlichen Intervention rund 23 Jahre vergangen sind, die Baukommission trotz Kenntnis der nichtlandwirtschaftlichen Nutzung des Geb�udes (vgl. E. 6.2.1 hiernach) nie dagegen eingeschritten ist, und der Beschwerdef�hrer die damalige Baubewilligung auch nicht durch falsche Angaben oder andere Machenschaften erwirkt hat. Unter diesen Umst�nden rechtfertigt es sich trotz gegenteiliger raumplanerischer Interessen auch nicht, an den vom ARE angef�hrten inhaltlichen Mangel der Baubewilligung ausnahmsweise die Rechtsfolge der Nichtigkeit zu kn�pfen.
3.4 Als Zwischenergebnis ist somit festzuhalten, dass die Baubewilligung vom 15. November 1980 bei Abw�gung aller massgeblichen Interessen nicht derart fehlerhaft ist, dass sich gest�tzt darauf die Nichtigkeit dieses Verwaltungsakts rechtfertigen liesse.
4. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Auflage, wonach die bestehende Scheune nur f�r landwirtschaftliche Zwecke genutzt werden d�rfe, sei wohl irrt�mlicherweise in die Baubewilligung aufgenommen worden. Aus seinem Baugesuch und den dazu eingelegten Baupl�nen sei klar hervorgegangen, dass er fortan selbst�ndig arbeiten wolle und er sich daher einen Bagger, einen Trax und einen Lastwagen gekauft habe, welche er zusammen mit seinen �brigen Ger�tschaften in dieser Baute habe unterbringen wollen. Die Baubeh�rde sei daher �ber deren gewerblichen Verwendungszweck nicht im Unklaren gewesen. Dasselbe treffe auch auf die kantonale Baudirektion zu. Bei dieser Sachlage habe er als Verf�gungsadressat davon ausgehen d�rfen, dass die erteilte Baubewilligung auch die gewerbliche Nutzung umfasst habe. F�r den Fall, dass damals �ber den Inhalt der erteilten Baubewilligung noch allf�llige Unklarheiten geherrscht h�tten, seien diese sp�testens mit dem Beschluss der Baukommission vom 17. September 1982 definitiv ausger�umt worden. Weshalb die Baukommission diesen Entscheid nicht nochmals der Baudirektion zur Genehmigung unterbreitet habe, lasse sich im Nachhinein nicht mehr eruieren. Jedenfalls d�rfe ihm daraus nach mehr als 23 Jahren kein BGE 132 II 21 S. 30Nachteil mehr erwachsen. Die gegenteilige Auffassung des Verwaltungsgerichts beruhe auf einer klaren Verkennung der Fakten.
4.1 In der Baubewilligung wird als Bauobjekt eine Scheune mit Einstellraum bezeichnet und unter Ziffer 2 der besonderen Bedingungen festgehalten, dass sie nur f�r landwirtschaftliche Zwecke verwendet werden d�rfe. Von einer Bewilligung f�r die in der Folge vom Beschwerdef�hrer ausge�bte gewerbliche Nutzung kann demnach keine Rede sein. Soweit sich der Beschwerdef�hrer auf den von ihm eingelegten Bed�rfnisnachweis vom 3. Oktober 1980 beruft, kann er daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Massgebend ist nicht, was ein Baugesuchsteller beantragt bzw. wie er sein Baugesuch begr�ndet hat, sondern was ihm bewilligt worden ist (vgl. Urteil des Bundesgerichts 1A.301/2000 vom 28. Mai 2001, E. 6a). In dieser Hinsicht l�sst die umstrittene Baubewilligung keine Zweifel offen. Wohl h�lt sie in ihrem Vordruck auf Seite 1 unter Ziffer 2 fest, dass die dem eingereichten Baugesuch zugrunde gelegten und mit dem Bewilligungsvermerk versehenen Pl�ne massgebend bleiben. Daraus kann jedoch nicht gefolgert werden, der in einer Nebenbestimmung der Baubewilligung ausdr�cklich festgelegte Nutzungszweck sei unbeachtlich. Den Pl�nen kommt einzig Vorrang zu, soweit zwischen ihnen und dem Text einer Baubewilligung gewisse Unklarheiten bestehen. Solche sind vorliegend jedoch nicht auszumachen. Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers l�sst allein der Grundriss-, Schnitt- und Fassadenplan vom 8. September 1980 keineswegs auf einen nichtlandwirtschaftlichen Verwendungszweck der Baute schliessen. Dazu geben weder das �ussere Erscheinungsbild der Scheune noch die im Plan bezeichneten Nutzungsfl�chen als Fahrzeug- und Lagerraum hinreichende Anhaltspunkte. So ben�tigen auch landwirtschaftliche Betriebe solche R�umlichkeiten f�r ihre landwirtschaftlichen Fahrzeuge und Ger�te. Gibt der vorerw�hnte Plan keinen Aufschluss �ber den Nutzungszweck der Scheune und wurde in der Baubewilligung ausdr�cklich ihre (ausschliessliche) Verwendung zu landwirtschaftlichen Zwecken genannt, konnten hier�ber keine Unklarheiten bestehen. Die Behauptung des Beschwerdef�hrers, mit der Baubewilligung vom 15. September 1980 sei ihm die gewerbliche Nutzung der Scheune f�r sein Tiefbauunternehmen gestattet worden, ist somit nicht haltbar.
4.2 Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers hat die Baukommission auch nachtr�glich keine ausdr�ckliche Bewilligung f�r BGE 132 II 21 S. 31eine gewerbliche anstatt landwirtschaftliche Nutzung des Geb�udes erteilt. Das Bauprotokoll vom 17. September 1982 h�lt lediglich fest, dass die Baukommission bei der Bauabnahme von der �berwiegend gewerblichen Nutzung des Geb�udes Kenntnis genommen hat. In einer solchen Kenntnisnahme kann jedoch nicht eine ausdr�ckliche Bewilligung f�r einen andern als zuvor in der Baubewilligung festgelegten Verwendungszweck erblickt werden. Nicht anders verh�lt es sich, soweit sich der Beschwerdef�hrer auf weitere kantonale und kommunale Bewilligungen verschiedener �mter beruft, die im Nachgang zur Baubewilligung vom 15. September 1980 ergangen sind.
4.3 Nach dem Gesagten ergibt sich, dass dem Beschwerdef�hrer entgegen seiner Behauptung zu keiner Zeit ausdr�cklich gestattet wurde, die umstrittene Scheune in Abweichung von Ziffer 2 der Nebenbestimmung zur Baubewilligung vom 15. September 1980 gewerblich anstatt landwirtschaftlich zu nutzen. Insofern sind seine Einw�nde somit unbegr�ndet.
5. Das Verwaltungsgericht pr�fte sodann, ob nach dem heute anwendbaren Art. 24 RPG in Verbindung mit Art. 39 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 (RPV; SR 700.1) eine Bewilligung erteilt werden k�nne. Dabei kam es zum Schluss, dass das Tiefbauunternehmen des Beschwerdef�hrers aufgrund der hierf�r beanspruchten Fl�che nicht mehr als �rtliches Kleingewerbe im Sinne von Art. 39 Abs. 1 lit. b RPV qualifiziert werden k�nne. Demgem�ss habe der Regierungsrat die nachtr�gliche Bewilligung f�r die bereits erfolgte Scheunenumnutzung zu Recht verweigert.
Der Beschwerdef�hrer h�lt dieser Auffassung entgegen, aufgrund der bescheidenen Betriebsgr�sse (Inhaber und zwei Mitarbeiter sowie eine Teilzeitangestellte f�r die Buchhaltungs- und B�roarbeiten) sei er gar nicht in der Lage, �ber den �rtlichen Bereich hinaus t�tig zu sein. Es treffe zwar zu, dass das Gewerbevolumen vorliegend gr�sser sei als das - zum Geb�udekomplex geh�rende - Wohnvolumen. Die in Art. 39 Abs. 1 lit. b RPV statuierte Volumenbeschr�nkung auf die H�lfte des ganzen Komplexes gelte indes nur "in der Regel". Es sei jedoch offensichtlich, dass ein �rtliches Tiefbauunternehmen mit all seinen Maschinen und Werkzeugen deutlich mehr Platz beanspruche als beispielsweise ein �rtlicher Detailhandelsladen oder ein anderes Kleingewerbe. Das Abweichen von der Regel sei damit vorliegend ohne weiteres zul�ssig. BGE 132 II 21 S. 32
5.1 Gem�ss Art. 39 Abs. 1 lit. b RPV k�nnen die Kantone unter der hier unbestrittenermassen gegebenen Voraussetzung von Abs. 1 �nderungen der Nutzung bestehender Bauten und Geb�udekomplexe, die Wohnungen enthalten, zu Zwecken des �rtlichen Kleingewerbes (beispielsweise K�sereien, holzverarbeitende Betriebe, mechanische Werkst�tten, Schlossereien, Detailhandelsl�den, Wirtsh�user) als standortgebunden im Sinne von Art. 24 lit. a RPG bewilligen. Dabei darf der Gewerbeanteil in der Regel nicht mehr als die H�lfte der Baute oder des Geb�udekomplexes beanspruchen.
Vorliegend betr�gt die Fl�che der Scheune nach den unbestrittenen Feststellungen des Verwaltungsgerichts fast das Doppelte derjenigen des Bauernhauses, welches seinerseits als ehemaliges Vielzweckgeb�ude nur teilweise, d.h. rund zur H�lfte, der Wohnnutzung zugerechnet werden k�nne. Das gesamte Gewerbevolumen betr�gt demnach ein Mehrfaches des Wohnvolumens. Eine derart massive Abweichung von der in Art. 39 Abs. 1 lit. b RPV statuierten Regel l�sst sich mit Sinn und Zweck dieser Bestimmung nicht vereinbaren. Mit der grunds�tzlichen Beschr�nkung des Gewerbevolumens auf die H�lfte des Wohnvolumens wollte der Gesetzgeber offensichtlich die erweiterte Standortgebundenheit im Sinne von Art. 39 Abs. 1 RPV auf ein im Lichte der verschiedenen Raumplanungsinteressen vertretbares Mass festlegen und Abweichungen davon nur ausnahmsweise zulassen. Eine solche Ausnahme f�llt dort in Betracht, wo die kleingewerbliche T�tigkeit von ihrer Art her von vornherein mehr Fl�che beansprucht als andere T�tigkeiten (PETER H�NNI, Planungs-, Bau- und besonderes Umweltschutzrecht, 4. Aufl., Bern 2002, S. 213 Fn. 691). Dies bedeutet jedoch nicht, dass derartigen Betrieben hinsichtlich der beanspruchten Fl�che bzw. des Geb�udevolumens keine Grenzen gesetzt sind. Vielmehr hat die �berschreitung des h�lftigen Wohnvolumens in einem angemessenen Verh�ltnis zum Regelmass zu stehen, ansonsten sie dem Grundgedanken von Art. 39 Abs. 1 lit. b RPV nach einer bescheidenen Inanspruchnahme von Bauten ausserhalb der Bauzonen f�r (klein-)gewerbliche Zwecke zuwiderl�uft. Dies ist vorliegend aufgrund der mehrfachen �berschreitung des Wohnvolumens fraglos zu bejahen. Dabei verh�lt es sich keineswegs derart, dass ein �rtliches, kleingewerbliches Tiefbauunternehmen von vorneherein einer Fl�che im hier zur Diskussion stehenden Ausmass bedarf, damit es �berhaupt erst betrieben werden kann. Dies zeigt sich denn auch darin, dass der Beschwerdef�hrer zu Beginn seiner T�tigkeit BGE 132 II 21 S. 33bloss �ber einen Bagger, einen Trax und einen Lastwagen verf�gte und er hierf�r offensichtlich eine erheblich geringere Fl�che ben�tigte, als dies heute der Fall ist. Das Verwaltungsgericht hat somit unter dem Gesichtspunkt von Art. 39 Abs. 1 lit. b RPV zu Recht auch die durch den Betrieb des Beschwerdef�hrers beanspruchte Fl�che in die Beurteilung miteinbezogen und die Voraussetzungen f�r eine Bewilligung nach dieser Bestimmung verneint.
5.2 Nach Auffassung des ARE steht vorliegend einer Bewilligung nach Art. 39 Abs. 1 lit. b RPV noch ein weiterer Grund entgegen: So setze diese Bestimmung stillschweigend die Rechtm�ssigkeit der zu �ndernden Baute voraus. Dies ergebe sich grunds�tzlich aus der Einheit der Rechtsordnung. Bei einzelnen Bestimmungen, bei denen die Gefahr eines Missverst�ndnisses besonders gross gewesen sei, sei im Rahmen der RPG-Revision vom 20. M�rz 1998 und der RPV-Revisionen vom 28. Juni 2000 und vom 21. Mai 2003 die Rechtm�ssigkeit der bestehenden Baute explizit als Bewilligungsvoraussetzung erg�nzt worden. Art. 39 RPV basiere jedoch auf dem fr�heren Art. 24 RPV, der 1989 erstmals eingef�gt und seither in seinem Wortlaut nur so weit ver�ndert worden sei, als es die konkreten Regelungsbed�rfnisse erforderlich gemacht h�tten. Trotzdem m�sse auch hier als implizite Bewilligungsvoraussetzung gelten, dass die zu �ndernde Baute rechtm�ssig erstellt sein m�sse. Damit scheitere die Erteilung einer Ausnahmebewilligung gest�tzt auf Art. 39 Abs. 1 lit. b RPV zus�tzlich auch an der formellen und materiellen Rechtswidrigkeit der Scheune.
5.2.1 Der Auffassung des ARE, dass Art. 39 Abs. 1 lit. b RPV stillschweigend die Rechtm�ssigkeit der seinerzeit erstellten Baute voraussetzt, ist aus den von ihm dargelegten Gr�nden beizupflichten. Die gegenteilige Meinung h�tte beispielsweise zur Folge, dass das �rtliche Kleingewerbe f�r die von ihm beanspruchte Nutzung gest�tzt auf Art. 39 Abs. 1 lit. b RPV Nutzungs�nderungen an rechtswidrigen Bauten vornehmen d�rfte, w�hrend dies anderen Grundeigent�mern unter dem Gesichtspunkt von Art. 24c RPG verwehrt bliebe (vgl. zu letzterem: Urteil des Bundesgerichts 1A.17/2004 vom 19. Mai 2004, E. 2.2.3). Gr�nde f�r eine derart unterschiedliche Behandlung sind nicht ersichtlich und sie w�rde denn auch zu einem v�llig unhaltbaren Ergebnis f�hren.
5.2.2 Es ist somit zu pr�fen, ob es sich bei der Scheune entsprechend der Auffassung des ARE um eine seinerzeit nicht BGE 132 II 21 S. 34rechtm�ssig erstellte Baute handelt und eine Bewilligung nach Art. 39 Abs. 1 lit. b RPV daher auch aus diesem Grund ausser Betracht f�llt. Diese Frage ist zudem vorliegend insofern von Bedeutung, als das Verwaltungsgericht die Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands verf�gte (vgl. dazu E. 9 hiernach).
Wie erw�hnt, wurde dem Beschwerdef�hrer die Scheune, welche damals im �brigen Gemeindegebiet errichtet wurde, ausschliesslich f�r landwirtschaftliche Zwecke bewilligt. Soweit dort bereits zu Beginn auch die f�r das Bauunternehmen angeschafften Fahrzeuge untergebracht wurden, lag somit bereits damals eine (formell und materiell) rechtswidrige Nutzung vor. Insofern handelt es sich bei der Scheune somit nicht um eine rechtm�ssig erstellte Baute. Damit stellt sich die weitere Frage, ob die Scheune - zumindest anf�nglich - teilweise landwirtschaftlichen Bed�rfnissen diente und sie daher wenigstens insoweit gest�tzt auf Art. 39 Abs. 1 lit. b RPV f�r kleingewerbliche Zwecke umgenutzt werden darf. In seinem Bed�rfnisnachweis vom 3. Oktober 1980 brachte der Beschwerdef�hrer vor, er h�tte bis jetzt seine Ger�te bei seinem Vater im Furrerhaus unterbringen k�nnen. In den letzten Jahren sei jedoch noch Diverses dazu gekommen: z.B. Traktor, Ladewagen, Motorm�her, Anh�nger, Kreiselheuer, div. Holzgeschirr. Im eigenen Haus habe es nicht einmal gen�gend Platz f�r Brennholz und den Heu- und Strohvorrat f�r Pferde, Schafe und Kaninchen. Da er ab 1980 selbst�ndig arbeiten wolle, habe er einen Bagger, einen Trax und einen Lastwagen gekauft. Nun habe er eine gut erhaltene, ins Tal passende Scheune gefunden, so dass er alles unter sein eigenes Dach versorgen k�nnte. Der Beschwerde und den beigelegten Akten ist sodann zu entnehmen, dass der Beschwerdef�hrer zuvor stets als Angestellter auf dem baugewerblichen Sektor t�tig war. Damit steht fest, dass er nie den Beruf eines Landwirts aus�bte. Die Scheune diente dem Beschwerdef�hrer somit von Anfang an nicht zu landwirtschaftlichen Zwecken, sondern allein zur Unterbringung verschiedener landwirtschaftlicher und gewerblicher Fahrzeuge und Ger�te. Hierf�r bedurfte es indessen keines Standortes ausserhalb der Bauzonen nach dem damals anwendbaren Art. 24 Abs. 1 aRPG. Damit erweist sich die Bewilligung, mit der die Errichtung der Scheune (nur) f�r landwirtschaftliche Zwecke gestattet wurde, als materiell rechtswidrig. Unter diesen Umst�nden ist eine �nderung der Nutzung gest�tzt auf Art. 39 Abs. 1 lit. b RPV auch nicht zul�ssig, soweit die Scheune - wenigstens zu Beginn - BGE 132 II 21 S. 35teilweise f�r die Unterbringung landwirtschaftlicher Fahrzeuge und Ger�te genutzt wurde.
6. Der Beschwerdef�hrer beanstandet, dass er die gewerbliche Nutzung der Scheune aufgeben und den rechtm�ssigen Zustand wiederherstellen muss. Er beruft sich dabei auf den Grundsatz von Treu und Glauben und das Verh�ltnism�ssigkeitsprinzip.
Die gewerbliche Nutzung der Scheune erfolgte, wie ausgef�hrt, ohne rechtsg�ltige Bewilligung, und sie kann infolge materieller Rechtswidrigkeit auch nachtr�glich nicht bewilligt werden. Das hat jedoch noch nicht zur Folge, dass diese Nutzung aufgegeben und der rechtm�ssige Zustand wiederhergestellt werden muss (BGE 123 II 248 E. 4b S. 255). Vielmehr sind die in diesem Zusammenhang massgebenden allgemeinen verfassungs- und verwaltungsrechtlichen Prinzipien zu ber�cksichtigen. Zu ihnen geh�ren namentlich die in Art. 5 Abs. 2 BV festgehaltenen Grunds�tze der Verh�ltnism�ssigkeit und des Schutzes des guten Glaubens. So kann die Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands unterbleiben, wenn die Abweichung vom Erlaubten nur unbedeutend ist oder die Wiederherstellung nicht im �ffentlichen Interesse liegt, ebenso, wenn der Bauherr in gutem Glauben angenommen hat, die von ihm ausge�bte Nutzung stehe mit der Baubewilligung im Einklang, und ihre Fortsetzung nicht schwerwiegenden �ffentlichen Interessen widerspricht (BGE 111 Ib 213 E. 6 S. 221 mit Hinweisen).
6.1 Soweit sich der Beschwerdef�hrer gest�tzt auf die Baubewilligung vom 15. September 1980 und den am 28. November 1980 genehmigten Grundriss-, Schnitt- und Fassadenplan auf den Vertrauensschutz beruft, kann ihm nicht gefolgt werden. Wie erw�hnt (vgl. E. 4.1 hiervor), ging daraus mit hinreichender Klarheit hervor, dass die Scheune ausschliesslich zu landwirtschaftlichen Zwecken genutzt werden durfte. Sollte der Beschwerdef�hrer die Baubewilligung trotz des unmissverst�ndlichen Wortlauts von Ziffer 2 der Nebenbestimmungen vor allem im Zusammenhang mit den weiteren Baubewilligungsakten anders verstanden haben, so berechtigte ihn dies nicht, die Scheune in dem von ihm verstandenen Sinn zu nutzen. Vielmehr w�re er diesfalls gehalten gewesen, sich bei der zust�ndigen Baudirektion zu erkundigen und sie insbesondere anzufragen, ob eine gewerbliche Nutzung der Scheune f�r sein Tiefbauunternehmen trotz der Nutzungsauflage in der Baubewilligung BGE 132 II 21 S. 36zul�ssig sei. Da der Beschwerdef�hrer dies jedoch unterliess und ihm insofern zumindest fahrl�ssiges Verhalten zur Last gelegt werden muss, kann er sich hinsichtlich der von ihm ausge�bten gewerblichen Nutzung der Scheune jedenfalls insoweit nicht auf seinen guten Glauben berufen, als er sich dazu auf die Baugesuchsakten und die Baubewilligung abst�tzt (vgl. zum Gutglaubensschutz: ALFRED K�LZ/J�RG BOSSHART/MARTIN R�HL, Kommentar zum Verwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Z�rich, VRG, 2. Aufl., Z�rich 1999, � 30 N. 55).
6.2 Eine andere Frage ist, inwiefern das Verhalten der Beh�rden im Nachgang zur Baubewilligung geeignet war, beim Beschwerdef�hrer ein berechtigtes Vertrauen auf die Rechtm�ssigkeit seiner gewerblichen Nutzung zu erwecken. Dazu beruft sich der Beschwerdef�hrer auf das Bauprotokoll vom 17. September 1982, wonach die Gemeinde zur Kenntnis genommen habe, dass das errichtete Geb�ude zum �berwiegenden Teil als gewerblicher Einstellraum ben�tzt werde. Zudem bringt er vor, die gewerbliche Nutzung sei im Laufe der folgenden Jahre auch seitens der Baudirektion kontrolliert und mit weiteren kantonalen und kommunalen Bewilligungen gefestigt worden.
6.2.1 Zum Bauprotokoll vom 17. September 1982 erwog das Verwaltungsgericht, der darin verwendete Begriff "gewerblich" stehe nicht zwingend in einem Gegensatz zu einem landwirtschaftlichen Zweck und k�nne auch nur als Gegenst�ck zu einer Wohnnutzung verstanden werden. Dieser Auslegung kann bei einer Gesamtw�rdigung der Akten nicht gefolgt werden. Aus der Aufz�hlung im Bed�rfnisnachweis des Beschwerdef�hrers vom 3. Oktober 1982 geht hervor, dass die Fahrzeuge f�r seine selbst�ndige T�tigkeit im Vergleich zu den landwirtschaftlichen Fahrzeugen und Ger�tschaften sowie zur Lagerung von Heu, Stroh und Brennholz nicht den �berwiegenden Teil darstellten, mit dem der Beschwerdef�hrer das Bed�rfnis f�r die Scheune begr�ndete und worin die Baukommission offenbar den landwirtschaftlichen Zweck erblickte. Das vorerw�hnte Bauprotokoll, in welchem die Kenntnisnahme der Baukommission von der �berwiegend gewerblichen Nutzung festgehalten wurde, kann daher wohl nur dahin verstanden werden, dass diese damit zum Ausdruck bringen wollte, der Beschwerdef�hrer sei von dem in der Baubewilligung vorgeschriebenen und auch im Bed�rfnisnachweis haupts�chlich begr�ndeten landwirtschaftlichen Verwendungszweck abgewichen. Zu diesem Ergebnis f�hrt auch die BGE 132 II 21 S. 37Tatsache, dass in Bauabnahmeprotokollen erfahrungsgem�ss nicht mit einer Baubewilligung �bereinstimmende, sondern diesbez�glich noch nicht erf�llte und davon abweichende Punkte vermerkt werden. Es ist somit mit dem Beschwerdef�hrer davon auszugehen, dass die Baukommission bereits am 15. September 1982 �ber die zum �berwiegenden Teil baugewerbliche Nutzung der Scheune tats�chlich und nicht bloss m�glicherweise Kenntnis hatte. Allein dieser Umstand war jedoch nicht geeignet, beim Beschwerdef�hrer ein begr�ndetes Vertrauen auf die Rechtm�ssigkeit seiner gewerblichen Nutzung zu wecken. So musste er sich aufgrund von Ziffer 12 der Nebenbestimmungen in der Baubewilligung vom 15. September 1980 dar�ber im Klaren sein, dass eine von der landwirtschaftlichen Zweckbestimmung abweichende Nutzung von der Zustimmung der Baudirektion abh�ngig war und die Bewilligung dazu daher nicht mit der blossen Kenntnisnahme durch die Baukommission erteilt werden konnte.
6.2.2 Was das sp�tere Verhalten der Beh�rden betrifft, ergibt sich aus den Akten, dass die Gesundheitsbeh�rde Turbenthal und ein Vertreter des kantonalen Amtes f�r Gew�sserschutz am 25. Februar 1997 den Betrieb des Beschwerdef�hrers bez�glich Einhaltung des Abfallgesetzes und insbesondere des Ablagerungsverbotes �berpr�ften. Dabei wurden verschiedene Abmachungen getroffen, welche das Gebindelager im Werkhof, die mit Altmetall gef�llte Mulde, die in der Grube abgestellte Fr�se, die Baggerschaufeln, das um den Werkhof gelagerte Schrottmaterial, den Kompressor, die nicht mehr als Ersatzteillieferanten ben�tigten Fahrzeuge, den Wohnwagen und die Werkhofheizung betrafen. Daraufhin reichte der Beschwerdef�hrer am 10. Juli 1997 beim Bausekretariat Turbenthal ein Baugesuch ein, wobei er auf den bestehenden Werkhof verwies und als Gegenstand des Baugesuchs den Revisionsplan Werkhof mit geplanter Aussentreppe, eine �berdeckte Mulde f�r Alteisen, einen Aufbewahrungsbeh�lter f�r Baggerschaufeln und einen Betonk�bel nannte. Am 11. bzw. 15. Juli 1997 erteilte die Baukommission die nachgesuchte Baubewilligung, ohne ihre Rechtskraft von der Genehmigung der kantonalen Baudirektion abh�ngig zu machen. Des Weiteren erhielt der Beschwerdef�hrer am 14. November 1997 von der kantonalen Feuerpolizei die Bewilligung f�r die Lagerung brennbarer Fl�ssigkeiten und am 20. November 1997 vom kantonalen Amt f�r Gew�sserschutz und Wasserbau je eine Bewilligung zur Erstellung einer Tankanlage und eines Gebindelagers. BGE 132 II 21 S. 38
Das Verwaltungsgericht kam zum Schluss, dass weder dieses Verhalten der Beh�rden noch ihr jahrelanges Dulden der baugewerblichen Nutzung geeignet waren, beim Beschwerdef�hrer einen entsprechenden Vertrauenstatbestand zu schaffen. Zwar k�nne ihm nicht vorgeworfen werden, die tats�chliche Nutzung der Scheune aktiv verheimlicht zu haben. Indessen habe ihm als Verf�gungsadressat der urspr�nglichen Baubewilligung inklusive der expliziten Nutzungsauflage bewusst sein und auch in den folgenden Jahren bewusst bleiben m�ssen, dass das Geb�ude nur im Zusammenhang mit einer landwirtschaftlichen Nutzung bewilligt worden war. Auch wenn sich die Baukommission als die f�r den Vollzug des Bau- und Planungsrechts zust�ndige Beh�rde durchaus widerspr�chlich verhalten habe, so habe es sich der Beschwerdef�hrer doch zu einem wesentlichen Teil selber zuzuschreiben, wenn er in einen Betrieb investiert habe, dessen Existenzberechtigung raumplanungsrechtlich nicht abgesichert gewesen sei. Ohne die explizite Aufhebung der urspr�nglichen Auflage im Sinne einer f�rmlichen Bewilligung der nichtlandwirtschaftlichen Nutzung und deren Genehmigung durch die kantonale Baudirektion habe er daher nicht auf einen definitiven Verzicht auf Durchsetzung der urspr�nglichen Nutzungsbeschr�nkung vertrauen d�rfen. In diesem Sinne habe ihn die urspr�ngliche Auflage auch daran gehindert, die betriebliche Weiterentwicklung am gegebenen Standort in gutem Glauben voranzutreiben.
Dieser Auffassung des Verwaltungsgerichts ist beizupflichten. Wohl liesse sich allenfalls dagegen einwenden, einem Bauwilligen sei nicht zuzumuten, die verwaltungsinterne Zust�ndigkeitsordnung im Baubewilligungsverfahren bis in ihre Einzelheiten zu kennen. Vorliegend f�llt jedoch in Betracht, dass der Beschwerdef�hrer aufgrund seines fr�heren Baugesuchs betreffend dasselbe Objekt das Baubewilligungsverfahren kannte. Als weiterer und vom Verwaltungsgericht nicht erw�hnter Grund kommt hinzu, dass sich der Beschwerdef�hrer im zweiten Baubewilligungsverfahren 1997 von einem Siedlungsplaner HTL vertreten liess. Diesem Fachmann musste ohne weiteres klar sein, dass jegliche bauliche Ver�nderungen an zonenwidrigen Bauten ausserhalb der Bauzonen nur mit Zustimmung einer kantonalen Beh�rde bewilligt werden durften, dass mithin sowohl ein kommunaler Bewilligungs- als auch ein kantonaler Zustimmungsakt notwendig waren. Etwas anderes kann vern�nftigerweise nicht angenommen werden. Dieses Wissen hat sich der BGE 132 II 21 S. 39Beschwerdef�hrer anrechnen zu lassen (vgl. dazu BGE 111 Ib 213 E. 6a S. 222; Urteil des Bundesgerichts 1A.301/2000 vom 28. Mai 2001, E. 6a). Aufgrund all dieser Umst�nde ist in �bereinstimmung mit dem Verwaltungsgericht festzustellen, dass der Beschwerdef�hrer hinsichtlich der baugewerblichen Nutzung seiner Scheune und des sie umgebenden Platzes nicht als gutgl�ubig erscheint.
6.3 Angesichts des erheblichen Verstosses gegen das Raumplanungsrecht und in W�rdigung der gegebenen Umst�nde sah das Verwaltungsgericht keinen Anlass, den Anspruch der Beh�rden auf Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands bereits nach Ablauf von 23 Jahren seit Errichtung der Scheune als verwirkt zu betrachten. Der Beschwerdef�hrer bringt dagegen vor, die Erhaltung und der Fortbestand des �rtlichen Kleinbetriebs sei nicht nur im privaten, sondern auch im �ffentlichen Interesse. Eine Abw�gung der sich gegen�ber stehenden Interessen spreche daher vorliegend klar f�r eine Weiterf�hrung der gewerblichen Nutzung des Werkhofs. Zudem handle es sich bei der 30-j�hrigen Frist f�r die Verwirkung des beh�rdlichen Anspruchs auf Beseitigung keineswegs um eine absolute Frist.
Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung verwirkt der Anspruch der Beh�rden auf Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands im Interesse der Rechtssicherheit grunds�tzlich nach 30 Jahren, wobei sich aus Gr�nden des Vertrauensschutzes auch k�rzere Verwirkungsfristen rechtfertigen k�nnen (vgl. BGE 107 Ia 121 E. 1c S. 124; Urteil des Bundesgerichts 1P.768/2000 vom 19. September 2001, E. 3a, publ. in: ZBl 103/2002 S. 193). Auf eine k�rzere Verwirkungsfrist kann sich demnach nur berufen, wer selbst in gutem Glauben gehandelt hat (BGE 111 Ib 213 E. 6a S. 221 ff.; Urteil des Bundesgerichts 1P.768/2000 vom 19. September 2001, E. 4c). Wie vorstehend aufgezeigt wurde, fehlt es dem Beschwerdef�hrer an dieser Voraussetzung (vgl. E. 6.1 und 6.2.2 hiervor). Seine Berufung auf Verwirkung des beh�rdlichen Wiederherstellungsanspruchs ist somit unbehelflich. Unter diesen Umst�nden braucht nicht weiter gepr�ft zu werden, ob die Verwirkungsfrist entsprechend der Auffassung des ARE bei Bauten ausserhalb der Bauzone nicht gilt.
6.4 Auf den Grundsatz der Verh�ltnism�ssigkeit kann sich auch ein Bauherr berufen, der nicht gutgl�ubig gehandelt hat. Er muss aber in Kauf nehmen, dass die Beh�rden aus grunds�tzlichen Erw�gungen, n�mlich zum Schutz der Rechtsgleichheit und der BGE 132 II 21 S. 40baulichen Ordnung, dem Interesse an der Wiederherstellung des gesetzm�ssigen Zustands erh�htes Gewicht beimessen und die dem Bauherrn allenfalls erwachsenden Nachteile nicht oder nur in verringertem Masse ber�cksichtigen (BGE 111 Ib 213 E. 6b S. 224).
Im Lichte dieser Rechtsprechung ist der angefochtene Entscheid, welcher u.a. die Aufgabe der gewerblichen Nutzung der Scheune und des angrenzenden Platzes sowie die Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands verlangt, nicht zu beanstanden. Ein Wiederherstellungsbefehl erweist sich dann als unverh�ltnism�ssig, wenn die Abweichung vom Gesetz gering ist und die ber�hrten allgemeinen Interessen den Schaden, der dem Eigent�mer durch die Wiederherstellung entst�nde, nicht zu rechtfertigen verm�gen. Die vom Beschwerdef�hrer vorgenommene Nutzungs�nderung, indem er die Scheune und den sie umgebenden Platz anstatt der bewilligten landwirtschaftlichen Nutzung der baugewerblichen zuf�hrte, stellt eine schwerwiegende Verletzung eines der nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung wichtigsten Prinzipien des Raumplanungsrechts des Bundes dar, n�mlich des Grundsatzes der Trennung des Baugebiets vom Nichtbaugebiet (BGE 111 Ib 213 E. 6b S. 225). Dabei f�llt zus�tzlich ins Gewicht, dass die Scheune - wie �brigens auch der Umschlag-, Recycling- und Kiesplatz - nach den unbestrittenen Feststellungen des Regierungsrats im Landschaftsschutzgebiet "H�rnli-Bergland (Quellgebiet der T�ss und der Murg)" liegt, welches seit 1996 Bestandteil des Bundesinventars der Landschaften und Naturdenkm�ler bildet (BLN-Inventar, Objekt Nr. 1420 des Anhangs zur Verordnung vom 10. August 1977 �ber das Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkm�ler [VBLN; SR 451.11]). Das �ffentliche Interesse an der Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands ist unter diesen Umst�nden gross. Dem stehen an privaten Interessen im Wesentlichen Verm�gensinteressen und der baugewerbliche Nutzungsverlust entgegen. Was Ersteres betrifft, handelt es sich um die Investitionskosten f�r die Scheune und den angrenzenden Lagerplatz, soweit sie ausschliesslich im Zusammenhang mit dem Tiefbauunternehmen stehen. �ber ihre H�he l�sst sich den Akten nichts entnehmen. Auch wenn anzunehmen ist, dass sie zusammen mit den Wiederherstellungskosten nicht leicht wiegen d�rften, werden sie von den �ffentlichen, f�r die Wiederherstellung sprechenden Interessen erheblich �bertroffen. Daran vermag auch die Ber�cksichtigung des mit der Wiederherstellung verbundenen Verlustes der bisherigen BGE 132 II 21 S. 41Nutzung und damit des bisherigen Standortes des Tiefbauunternehmens nichts zu �ndern. Wohl ist nicht zu verkennen, dass der Beschwerdef�hrer durch die Wiederherstellungsmassnahme hart getroffen wird. Indessen wird diese Massnahme durch die vom Verwaltungsgericht angesetzte Wiederherstellungsfrist bis Ende 2008 und damit bis zum Eintritt des Beschwerdef�hrers ins AHV-Alter etwas gemildert. Schliesslich kann in diesem Zusammenhang auch nicht ausser Acht bleiben, dass der Beschwerdef�hrer vom nachl�ssigen Verhalten der Baukommission w�hrend rund zwei Jahrzehnten in hohem Mass profitiert hat. Die Beschwerde erweist sich somit auch in diesem Punkt als unbegr�ndet.
7. Das Verwaltungsgericht verpflichtete den Beschwerdef�hrer des Weiteren, auch die gewerbliche Nutzung des Umschlag-, Recycling- und Kiesplatzes auf den Grundst�cken Kat.-Nrn. 4883, 4885 und 4886 aufzugeben und den rechtm�ssigen Zustand wiederherzustellen. Der Beschwerdef�hrer wendet dagegen ein, schon sein Grossvater und sein Vater, welche beide als Landwirte t�tig gewesen seien, h�tten diesen Platz zun�chst als K�hler- und sp�ter als Kiesumschlagplatz genutzt. Seit 1981 diene ihm dieser Platz f�r seine betrieblichen Bed�rfnisse. So w�rden dort vor�bergehend Kies, Humus und Natursteine gelagert und verwendbare Materialien (wie recyclierbarer Mischabbruch) wieder aufbereitet. Die Existenz dieses Lagerplatzes stamme aus einer Zeit, als solche Pl�tze noch keiner Bewilligung bedurft h�tten. Der bestehende Kiesumschlagplatz geniesse damit Besitzstandsgarantie. Die von ihm im Jahre 1981 vorgenommene leichte Erweiterung des Nutzungszwecks lasse sich ohne weiteres noch als teilweise Erweiterung im Sinne des damals geltenden Art. 24 Abs. 2 RPG bezeichnen. Aber selbst wenn man die Besitzstandsgarantie absprechen wollte, erweise sich der Lagerplatz als bewilligungsf�hig. In diesem Falle habe er Anspruch auf eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 RPG in Verbindung mit Art. 39 RPV, da der Lagerplatz einen betriebsnotwendigen Bestandteil des Werkhofs darstelle und er damit gleich wie dieser standortgebunden sei.
7.1 7.1.1 Ob nach der intertemporalrechtlichen Regelung (Art. 52 Abs. 1 RPV) vorliegend bez�glich Besitzstandsgarantie altes oder neues Recht anzuwenden ist, kann an dieser Stelle offen bleiben, da sich der Beschwerdef�hrer sowohl nach altem Recht (Art. 24 Abs. 2 aRPG in Verbindung mit � 357 Abs. 3 des Planungs- und BGE 132 II 21 S. 42Baugesetzes des Kantons Z�rich vom 7. September 1975 [PBG/ ZH]) als auch nach neuem Recht (Art. 24c RPG) auf die Besitzstandsgarantie berufen kann und auch die Zul�ssigkeit teilweiser �nderungen gleichermassen gegeben ist (vgl. dazu zum alten Recht: WALTER HALLER/PETER KARLEN, Raumplanungs- und Baurecht, 2. Aufl., Z�rich 1992, Rz. 784-794, S. 182 f.; zum neuen Recht: dieselben, Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht, 3. Aufl., Bd. I, Z�rich 1999, Rz. 707 S. 194, Rz. 728-730 S. 201). So konnte nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu Art. 24 Abs. 2 aRPG eine zul�ssige �nderung sowohl in einer Vergr�sserung oder inneren Umgestaltung als auch in einer Zweck�nderung bestehen. Sie war als teilweise zu betrachten, soweit hinsichtlich Umfang, �ussere Erscheinung sowie Zweckbestimmung die Wesensgleichheit der Baute oder Anlage gewahrt wurde und keine wesentlichen neuen Auswirkungen auf Nutzungsordnung, Erschliessung und Umwelt geschaffen wurden. Die �nderung durfte nur von untergeordneter Natur sein. Art. 24 Abs. 2 aRPG umfasste auch Nutzungs�nderungen, die keine baulichen Vorkehren erforderten, wenn die �nderungen erhebliche Auswirkungen auf Umwelt und Planung hatten (BGE 113 Ib 219 E. 4d S. 223; s. auch BGE 119 Ib 222 E. 3a S. 227). Entscheidend waren nicht einzelne Merkmale, sondern alle raumwirksamen Elemente im Zusammenwirken (BGE 123 II 256 E. 4 S. 261; BGE 118 Ib 497 E. 3a S. 498 f.).
Der Begriff der teilweisen �nderung ist als solcher durch die Gesetzesrevision nicht ver�ndert worden. Inhaltlich entspricht der neue Art. 24c Abs. 2 RPG grunds�tzlich der bisherigen, hiervor dargestellten bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu Art. 24 Abs. 2 aRPG. Allerdings hat der Bundesrat in Art. 41 und 42 RPV die zul�ssigen �nderungen im Sinne von Art. 24c Abs. 2 RPG konkretisiert (BGE 127 II 215 E. 3b S. 219; Urteil des Bundesgerichts 1A.238/2003 vom 17. Juni 2004, E. 2.2.1 mit Hinweisen).
7.1.2 Stehen der Schutz der Besitzstandsgarantie und die zul�ssigen �nderungen zur Diskussion, ist jeweils vom Zustand auszugehen, wie er sich vor der �nderung pr�sentierte. Im vorliegenden Fall ist als Vergleichsbasis somit auf die Nutzung der fraglichen Parzellen abzustellen, wie sie vor Inanspruchnahme durch den Beschwerdef�hrer ab dem Jahre 1981 erfolgte.
Nach den verbindlichen Feststellungen des Verwaltungsgerichts (Art. 105 Abs. 2 OG) zeigt die Luftaufnahme von Juli 1981, dass BGE 132 II 21 S. 43die vom Grossvater und vom Vater des Beschwerdef�hrers als K�hler- und sp�ter als Kiesumschlagplatz genutzte Fl�che um ein Vielfaches kleiner war als die heute vom Beschwerdef�hrer beanspruchte. Auch der Beschwerdef�hrer stellt dies grunds�tzlich nicht in Abrede. So h�lt er dazu in der vorliegenden Beschwerde fest, die Kiesr�sterei sei ab den 50er Jahren nicht mehr so gefragt gewesen und es sei daher auf diesem Platz nicht mehr so intensiv gearbeitet worden. Darin liege denn auch die Erkl�rung, weshalb er auf den alten Luftaufnahmen nicht mehr gut erkennbar sei.
�bersteigt die fl�chenm�ssige Ausdehnung des heute vom Beschwerdef�hrer betriebenen Umschlag-, Recycling- und Kiesplatzes den fr�heren Kiesumschlagplatz um ein Vielfaches, f�llt eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24 Abs. 2 aRPG bzw. Art. 24c Abs. 2 RPG bereits aus diesem Grund ausser Betracht. Hinzu kommt, dass die baugewerbliche Nutzung durch den Beschwerdef�hrer auch unter dem Gesichtspunkt der Zweck�nderung nicht bewilligt werden kann. So gelten Zweck�nderungen, auch wenn sie nicht mit einer fl�chenm�ssigen Ausdehnung verbunden sind, nur dann als bloss teilweise �nderungen, wenn sie nicht zu einer v�llig neuen wirtschaftlichen Zweckbestimmung f�hren, sondern zu einer Nutzung, die von der bisherigen nicht grundlegend abweicht (BGE 113 Ib 303 E. 3b S. 306). Es ist dabei von einer Gesamtbetrachtung aller die Identit�t einer Baute oder Anlage bestimmenden Faktoren (Nutzungsart, -intensit�t, Emissionen, Erschliessung etc.) auszugehen (WALTER HALLER/PETER KARLEN, Raumplanungs- und Baurecht, a.a.O., Rz. 798 S. 184 zu Art. 24 Abs. 2 aRPG; dieselben, Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht, a.a.O., Rz. 734 S. 202 zu Art. 24c RPG).
Vorliegend ergibt sich aus den Akten, dass der Grossvater und der Vater des Beschwerdef�hrers als Landwirte t�tig waren. Bei der Nutzung des umstrittenen Platzes handelte es sich damals nach den zutreffenden Feststellungen des Verwaltungsgerichts um eine land- und forstwirtschaftliche bzw. standortgebundene Nutzung. Von dieser urspr�nglichen Nutzung weicht die dort vom Beschwerdef�hrer seit 1981 ausge�bte Nutzung als Umschlag-, Recycling- und Kiesplatz f�r sein Tiefbauunternehmen sowohl hinsichtlich Nutzungsart und -intensit�t als auch Zweckbestimmung derart stark ab, dass sie nicht mehr als bloss teilweise �nderung im Sinne der vorstehenden Ausf�hrungen qualifiziert werden kann. BGE 132 II 21 S. 44
7.2 Dem Beschwerdef�hrer ist schliesslich auch nicht zu folgen, soweit er die Zul�ssigkeit des Umschlag-, Recycling- und Lagerplatzes mit der Standortgebundenheit im Sinne von Art. 24 Abs. 1 RPG in Verbindung mit Art. 39 RPV begr�ndet. Es ist offensichtlich, dass das Tiefbauunternehmen des Beschwerdef�hrers keinen Standort ausserhalb der Bauzonen erfordert. Wie der Regierungsrat in seinem Beschwerdeentscheid dazu ausf�hrte, standen dem Beschwerdef�hrer hierf�r schon 1981 die nach der kommunalen Bauordnung ausgeschiedenen Industrie- und Gewerbezonen zur Verf�gung. Dass es sich heute diesbez�glich anders verhalten soll, wird nicht geltend gemacht und kann wohl auch ausgeschlossen werden. Ist demzufolge der Werkhof nicht standortgebunden, liegen auch keine betriebswirtschaftlichen Gr�nde vor, nach welchen der dem Tiefbauunternehmen dienende Umschlag-, Recycling- und Kiesplatz auf seinen jetzigen Standort angewiesen w�re.
8. Kann der Umschlag-, Recycling- und Kiesplatz aus den dargelegten Gr�nden nicht bewilligt werden, stellt sich gleich wie bei der Scheune die Frage nach der Rechtm�ssigkeit der Wiederherstellungsverf�gung. Der Beschwerdef�hrer ist der Auffassung, dass einer solchen Massnahme auch hier der Vertrauensschutz und der Verh�ltnism�ssigkeitsgrundsatz entgegenst�nden. Die von ihm dazu vorgebrachten Gr�nde sind jedoch unbehelflich.
8.1 Im Gegensatz zur Scheune holte der Beschwerdef�hrer f�r die Nutzung der Grundst�cke Kat.-Nrn. 4883, 4885 und 4886 als Umschlag-, Recycling- und Kiesplatz keine Baubewilligung ein. Nach den Erw�gungen des Verwaltungsgerichts musste ihm als Tiefbauunternehmer jedoch klar sein, dass der Wechsel von einer forstwirtschaftlichen/standortgebundenen zu einer baugewerblichen Platznutzung und die immense Vergr�sserung des Platzes nicht ohne f�rmliche Bewilligung erfolgen durften. Was der Beschwerdef�hrer dagegen vorbringt, �berzeugt nicht. Dass die Bewilligungspflicht f�r die baugewerbliche Nutzung von Land ausserhalb der Bauzonen im Zeitpunkt der Betriebsaufnahme 1981 erst wenige Jahre alt war, vermag ihn nicht zu entlasten. So konnte ihm bei geh�riger Sorgfalt nicht verborgen bleiben, dass sich die Gesetzgebung in dieser Hinsicht ge�ndert hatte und seither f�r Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen strenge Anforderungen gelten. Abgesehen davon h�tten allein die neue wirtschaftliche Zweckbestimmung der beanspruchten Grundst�cke und die hierbei im Verlauf der Zeit vorgenommene fl�chenm�ssige Ausdehnung f�r den BGE 132 II 21 S. 45Beschwerdef�hrer Grund genug sein m�ssen, sich �ber die Rechtm�ssigkeit seiner T�tigkeit bei der hierf�r zust�ndigen Amtsstelle zu erkundigen. Dass er in dieser Hinsicht etwas unternommen h�tte und ihm bestimmte Zusicherungen gemacht worden w�ren, behauptet er nicht. Stattdessen macht er geltend, die �rtliche Baubeh�rde habe durch ihr Stillschweigen w�hrend 23 Jahren einen Vertrauenstatbestand geschaffen. Danach habe er von der Zul�ssigkeit der heute umstrittenen Nutzung ausgehen d�rfen.
Mit seiner Argumentation l�sst der Beschwerdef�hrer ausser Acht, dass die Erteilung der Bewilligung f�r die umstrittene Anlage schon bei Aufnahme seines Betriebs im Jahre 1981 nicht in die Zust�ndigkeit der �rtlichen Baubeh�rde, sondern der kantonalen Baudirektion fiel. Der Beschwerdef�hrer kann sich daher nur dann auf den Vertrauensschutz berufen, wenn er sich darauf verlassen durfte, dass hierf�r die �rtliche Baubeh�rde zust�ndig sei. Dies setzt voraus, dass er die ihm nach den Umst�nden zumutbare Sorgfalt und Aufmerksamkeit hat walten lassen (vgl. dazu die Urteile des Bundesgerichts vom 14. Februar 1979, E. 4b, publ. in: ZBl 80/1979 S. 312, sowie vom 23. Dezember 1981, E. 3, publ. in: ZBl 83/1982 S. 418; BEATRICE WEBER-D�RLER, Vertrauensschutz im �ffentlichen Recht, Basel 1983, S. 110). Davon kann jedoch keine Rede sein. Wer - wie der Beschwerdef�hrer - Grundst�cke ausserhalb der Bauzonen f�r gewerbliche Zwecke nutzt, ohne sich um eine Baubewilligung zu bem�hen und sich nach der diesbez�glichen Zust�ndigkeit zu erkundigen, missachtet die ihm obliegenden Sorgfaltspflichten in krasser Weise. Das Stillschweigen der (unzust�ndigen) �rtlichen Baubeh�rde berechtigte den Beschwerdef�hrer daher nicht zur Annahme, die gewerbliche Nutzung seiner Grundst�cke Kat.-Nrn. 4883, 4885 und 4886 als Umschlag-, Recycling- und Kiesplatz sei rechtm�ssig. Im �brigen bleibt darauf hinzuweisen, dass die Unt�tigkeit einer Beh�rde ohnehin grunds�tzlich keinen Vertrauenstatbestand zu schaffen vermag (Urteil des Bundesgerichts 1A.63/2005 vom 22. August 2005, E. 5.2.1; vgl. dazu auch: BEATRICE WEBER-D�RLER, a.a.O., S. 228 ff., insb. S. 232; MAGDALENA RUOSS FIERZ, Massnahmen gegen illegales Bauen, Z�rich 1999, S. 60, die an den Vertrauensschutz sogar ausnahmslos zus�tzliche Voraussetzungen im Sinne einer Vertrauensbet�tigung kn�pfen).
8.2 Die Aufgabe des Umschlag-, Recycling- und Kiesplatzes und die Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands verst�sst entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers auch nicht gegen das BGE 132 II 21 S. 46Verh�ltnism�ssigkeitsprinzip. Gleich wie bei der rechtswidrigen Nutzung der Scheune (vgl. dazu E. 6.3.2 hiervor) stellt auch die rechtswidrige Nutzung der Grundst�cke Kat.-Nrn. 4883, 4885 und 4886 als Umschlag-, Recycling- und Kiesplatz einen schwerwiegenden Verstoss gegen den raumplanungsrechtlichen Grundsatz der Trennung des Baugebiets vom Nichtbaugebiet und insbesondere einen Eingriff in das Landschaftsschutzgebiet "H�rnli-Bergland" dar, so dass das �ffentliche Interesse an der Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands entsprechend gross ist. Diesem steht an privaten Interessen haupts�chlich der (baugewerbliche) Nutzungsverlust der genannten Parzellen gegen�ber. Nachdem jedoch die baugewerbliche Nutzung der Scheune und des sie umgebenden Platzes aus den dargelegten Gr�nden aufgegeben werden muss (vgl. E. 6.3.2 hiervor), entf�llt auch der betriebswirtschaftlich geltend gemachte Grund f�r den in seiner N�he gelegenen Umschlag-, Recycling- und Kiesplatz. Damit verbleiben an privaten Interessen allenfalls entstandene Kosten f�r die baugewerbliche Nutzbarmachung der Parzellen sowie die Kosten f�r die Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands. Auch wenn hier�ber keine n�heren Angaben vorliegen, ist davon auszugehen, dass die Verm�genseinbusse bei weitem nicht derart gewichtig ist, dass sie das entgegenstehende �ffentliche Interesse zu �berwiegen verm�chte.
9. Im Zusammenhang mit der Scheune stellt sich schliesslich die Frage, welche Massnahmen zur Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands erforderlich sind. Das Verwaltungsgericht scheint davon auszugehen, dass mit der Aufgabe der baugewerblichen Nutzung und der Zuf�hrung der Scheune zu landwirtschaftlichen Zwecken entsprechend der Baubewilligung vom 15. September 1980 der rechtm�ssige Zustand wiederhergestellt sei. Dieser Auffassung kann jedoch nicht beigepflichtet werden. Wie vorstehend aufgezeigt (vgl. E. 5.2.2 hiervor), war ein landwirtschaftliches Bed�rfnis f�r die Scheune von Anfang an nie ausgewiesen und selbst heute wird ein solches nicht geltend gemacht. Die damals (ausschliesslich) f�r landwirtschaftliche Zwecke erteilte Baubewilligung war demnach materiell rechtswidrig und sie bleibt es auch nach der R�ckf�hrung der Scheune zu diesem Verwendungszweck. Das ARE hat daher in seiner Vernehmlassung darauf hingewiesen, dass die Scheune wohl als Ganzes abgerissen werden m�sste. Mit dieser Frage haben sich jedoch weder das Verwaltungsgericht noch seine Vorinstanzen auseinandergesetzt; sie bildet daher nach der BGE 132 II 21 S. 47zutreffenden Bemerkung des Beschwerdef�hrers nicht Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens. Auch wenn die Rechtsanwendung im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren von Amtes wegen vorzunehmen ist (Art. 114 Abs. 1 OG), gestattet dies nicht, �ber den Streitgegenstand hinweg die Wiederherstellung des gesetzlichen Zustands zu verf�gen. Insbesondere macht der Grundsatz der Rechtsanwendung von Amtes wegen den Richter nicht zur Aufsichtsbeh�rde (FRITZ GYGI, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., Bern 1983, S. 211 f.). Dem Bundesgericht steht es demnach nicht zu, vorliegend �ber die Beseitigung der Scheune infolge materieller Rechtswidrigkeit zu befinden. Hingegen wird es Aufgabe der zust�ndigen Bewilligungsbeh�rde sein, sich dieser Frage anzunehmen und zu pr�fen, ob die Voraussetzungen hierf�r insbesondere auch unter dem Gesichtspunkt von Treu und Glauben und des Verh�ltnism�ssigkeitsprinzips gegeben sind.
Art. 25 Abs. 2 des Bundesgesetzes vom 22. Juni 1979 �ber die Raumplanung (Raumplanungsgesetz, RPG; SR 700),

References: Art. 24
 art. 39
 art. 105
 art. 39
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 Art. 25
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 Art. 5
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 Art. 41
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