Source: https://www.hensche.de/datenschutz-afb-verlag-webinare.html
Timestamp: 2020-07-14 15:40:39+00:00

Document:
Datenschutz-Hinweise - HENSCHE Arbeitsrecht
Da­ten­schutz-Hin­wei­se
Da­ten­schutz-Hin­wei­se für die Durchführung von Web­s­emi­na­ren
a) Die fol­gen­den In­for­ma­tio­nen zur Da­ten­ver­ar­bei­tung be­tref­fen und re­geln die Ver­ar­bei­tung von per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten des Auf­trag­ge­bers (Kun­den) so­wie des Web­s­emin­ar­teil­neh­mers / der Web­s­emin­ar­teil­neh­me­rin durch den Web­s­emi­nar-An­bie­ter als Da­ten­ver­wen­der. Ver­trag­li­che Grund­la­ge ist die Bu­chung und Durchführung ei­nes vom Web­s­emi­nar-An­bie­ter an­ge­bo­te­nen Web­s­emi­nars durch den Auf­trag­ge­ber, der die­ses Web­s­emi­nar ent­we­der selbst be­sucht oder ei­ne drit­te Per­son als Se­min­ar­teil­neh­mer be­nennt.
b) Da­ten­ver­ar­bei­tung be­zeich­net je­den mit oder oh­ne Hil­fe au­to­ma­ti­sier­ter Ver­fah­ren aus­geführ­ten Vor­gang oder je­de sol­che Vor­gangs­rei­he im Zu­sam­men­hang mit den per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten des Auf­trag­ge­bers wie das Er­he­ben, das Er­fas­sen, die Or­ga­ni­sa­ti­on, das Ord­nen, die Spei­che­rung, die An­pas­sung oder Verände­rung, das Aus­le­sen, das Ab­fra­gen, die Ver­wen­dung, die Of­fen­le­gung durch Über­mitt­lung oder ei­ne an­de­re Form der Be­reit­stel­lung, den Ab­gleich oder die Ver­knüpfung, die Ein­schränkung, das Löschen oder die Ver­nich­tung.
2. An­ga­ben zum Da­ten­ver­wen­der, ver­ant­wort­li­che Stel­le
Lände­r­al­lee 27, 14052 Ber­lin
Geschäftsführer: Dr. Mar­tin Hen­sche
Die vor­ste­hen­de Be­schrei­bung der da­ten­schutz­recht­li­chen Ver­ant­wort­lich­keit gibt al­lein die be­ste­hen­de Rechts­la­ge gemäß der DS-GVO und dem BDSG wie­der, so wie sie sich der­zeit für den Da­ten­ver­wen­der dar­stellt, und soll kei­ne darüber­hin­aus­ge­hen­de Ver­ant­wort­lich­keit be­gründen.
3. Vom Da­ten­ver­wen­der ver­ar­bei­te­te per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten
Im Rah­men des oben un­ter Punkt 1.) ge­nann­ten Ver­trags­verhält­nis­ses wird der Da­ten­ver­wen­der fol­gen­de Ka­te­go­ri­en von per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten des Auf­trag­ge­bers und/oder des Se­min­ar­teil­neh­mers / der Se­min­ar­teil­neh­me­rin ver­ar­bei­ten im Sin­ne von oben Punkt 1.b), und zwar mit Hil­fe elek­tro­ni­scher Da­ten­ver­ar­bei­tung so­wie in Pa­pier­form:
a) An­re­de (des Se­min­ar­teil­neh­mers / der Se­min­ar­teil­neh­me­rin)
b) Vor­na­me (des Se­min­ar­teil­neh­mers / der Se­min­ar­teil­neh­me­rin)
c) Nach­na­me (des Se­min­ar­teil­neh­mers / der Se­min­ar­teil­neh­me­rin)
d) E-Mail-Adres­se (des Se­min­ar­teil­neh­mers / der Se­min­ar­teil­neh­me­rin)
e) Ei­gen­schaft als Auf­trag­ge­ber und Rech­nungs­empfänger und/oder als Teil­neh­mer / Teil­neh­me­rin
f) Fir­men­be­zeich­nung (des Auf­trag­ge­bers und Rech­nungs­empfängers)
g) An­schrift (des Auf­trag­ge­bers und Rech­nungs­empfängers)
h) Ti­tel (falls mit­ge­teilt - frei­wil­li­ge An­ga­be)
i) Te­le­fon­num­mer (falls mit­ge­teilt - frei­wil­li­ge An­ga­be)
j) Da­tum, Uhr­zeit und The­ma des ge­buch­ten / be­such­ten Web­s­emi­nars
k) In­for­ma­tio­nen und Do­ku­men­te, so­weit die­se im Rah­men der Durchführung des un­ter oben Punkt 1.a) ge­nann­ten Web­s­emi­nar­ver­trags not­wen­dig sind. Da­zu können ins­be­son­de­re E-Mails, Fax­schrei­ben und Brie­fe gehören.
Die un­ter Punkt 3.) ge­nann­ten Da­ten wer­den vom Da­ten­ver­wen­der ver­ar­bei­tet im Sin­ne von oben Punkt 1.b),
a) um den Se­min­ar­teil­neh­mer / die Se­min­ar­teil­neh­me­rin iden­ti­fi­zie­ren zu können,
b) um das Web­s­emi­nar ver­trags­gemäß durchführen zu können,
c) zur Kor­re­spon­denz mit dem Auf­trag­ge­ber und Rech­nungs­empfänger,
d) zur Kor­re­spon­denz mit dem Se­min­ar­teil­neh­mer / der Se­min­ar­teil­neh­me­rin,
e) zur Rech­nungs­stel­lung ge­genüber dem Auf­trag­ge­ber und Rech­nungs­empfänger,
f) zur Ab­wick­lung des Web­s­emi­nar­ver­trags, auch nach des­sen Be­en­di­gung, ins­be­son­de­re wenn Zah­lun­gen we­gen et­wai­ger Stor­nie­run­gen zu er­stat­ten sind,
g) zur Be­ar­bei­tung von mögli­cher­wei­se be­ste­hen­den Ansprüchen ge­gen den Auf­trag­ge­ber und Rech­nungs­empfänger und/oder ge­gen den Se­min­ar­teil­neh­mer / die Se­min­ar­teil­neh­me­rin, ins­be­son­de­re auf Zah­lung von Se­min­ar­gebühren,
h) zur Wah­rung be­rech­tig­ter In­ter­es­sen des Da­ten­ver­wen­ders, ins­be­son­de­re im Zu­sam­men­hang mit mögli­cher­wei­se ihm ge­genüber gel­tend ge­mach­ten Ansprüchen auf Gebühren­er­stat­tung, Scha­dens­er­satz und/oder Gel­dentschädi­gung
i) zwecks Ein­hal­tung steu­er­li­cher Vor­schrif­ten zur Rech­nungstel­lung und Ver­ein­nah­mung von Ent­gel­ten so­wie im Zu­sam­men­hang mit dem Führen und Auf­be­wah­ren von Buch­hal­tungs­un­ter­la­gen.
Ei­ne au­to­ma­ti­sier­ten Ent­schei­dungs­fin­dung und/oder ein Pro­filing gemäß Art.22 Abs.1 und 4 Da­ten­schutz-Grund­ver­ord­nung (DS-GVO) durch den Da­ten­ver­wen­der fin­det nicht statt.
5. Rechts­grund­la­gen der Da­ten­ver­ar­bei­tung, Hin­weis auf Ver­trags­pflicht zur Da­ten­be­reit­stel­lung
a) Die oben un­ter Punkt 1.b) be­schrie­be­ne Ver­ar­bei­tung der oben un­ter Punkt 3.) ge­nann­ten per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten des Auf­trag­ge­bers so­wie des Se­min­ar­teil­neh­mers / der Se­min­ar­teil­neh­me­rin ist auf der Grund­la­ge von Art.6 Abs.1 Un­ter­ab­satz 1 DS-GVO durch die nach­fol­gend un­ter Buch­sta­be b) ge­nann­ten Gründe ge­recht­fer­tigt. So­weit es sich um sen­si­ble Da­ten im Sin­ne von § 9 Abs.1 DS-GVO han­delt (s. oben un­ter Punkt 3.) g) hh)), ist Rechts­grund­la­ge § 9 Abs.2 Buch­sta­be f) DS-GVO.
b) Die fol­gen­den Recht­fer­ti­gungs­gründe gemäß Art.6 Abs.1 Un­ter­ab­satz 1 DS-GVO bzw. gemäß § 9 Abs.2 Buch­sta­be f) DS-GVO be­ste­hen un­abhängig von­ein­an­der und er­lau­ben da­her je­weils für sich al­lein die oben un­ter Punkt 1.b) be­schrie­be­ne Ver­ar­bei­tung der oben un­ter Punkt 3.) ge­nann­ten per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten des Auf­trag­ge­bers so­wie des Se­min­ar­teil­neh­mers / der Se­min­ar­teil­neh­me­rin durch den Da­ten­ver­wen­der:
(1) Da­nach ist die Ver­ar­bei­tung (sie­he oben un­ter Punkt 1.b)) der oben un­ter Punkt 3.) ge­nann­ten Da­ten er­for­der­lich für die Erfüllung des un­ter Punkt 1.a) ge­nann­ten Web­s­emi­nar­ver­trags, des­sen Ver­trags­par­tei der Auf­trag­ge­ber als zah­lungs­pflich­ti­ger Kun­de ist, so­wie zur Durchführung vor­ver­trag­li­cher Maßnah­men, die auf An­fra­ge des Auf­trag­ge­bers hin er­fol­gen.
(2) Die Be­reit­stel­lung der oben un­ter Punkt 3.) ge­nann­ten Da­ten durch den Auf­trag­ge­ber ist ver­trag­lich vor­ge­schrie­ben und für den Ab­schluss des un­ter Punkt 1.a) ge­nann­ten Web­s­emi­nar­ver­trags im Sin­ne von Art.13 Abs.2 Buch­sta­be e) DS-GVO er­for­der­lich, und der Auf­trag-ge­ber ist da­zu ver­pflich­tet, die oben un­ter Punkt 3.) ge­nann­ten Da­ten für den Da­ten­ver­wen­der be­reit­zu­stel­len. Bei Nicht­be­reit­stel­lung die­ser Da­ten wäre ei­ne Erfüllung des un­ter Punkt 1.a) ge­nann­ten Web­s­emi­nar­ver­trags durch den Da­ten­ver­wen­der nicht möglich.
bb) Rechts­grund­la­ge der Da­ten­ver­ar­bei­tung sind wei­ter­hin die steu­er­li­chen Ge­set­zes- und Rechts­vor­schrif­ten über die Rech­nungstel­lung und die Ver­ein­nah­mung von Ent­gel­ten so­wie im Zu­sam­men­hang mit dem Führen und Auf­be­wah­ren von Buch­hal­tungs­un­ter­la­gen.
cc) Rechts­grund­la­ge der Da­ten­ver­ar­bei­tung ist fer­ner Art.6 Abs.1 Un­ter­ab­satz 1 Buch­sta­be f) DS-GVO. Da­nach ist die Ver­ar­bei­tung (sie­he oben un­ter Punkt 1.b)) der oben un­ter Punkt 3.) ge­nann­ten Da­ten zur Wah­rung der be­rech­tig­ten In­ter­es­sen des Da­ten­ver­wen­ders er­for­der­lich, nämlich zur Ver­tei­di­gung ge­genüber mögli­cher­wei­se be­haup­te­ten Ansprüchen auf Rücker­stat­tung von Se­min­ar­gebühren und/oder Ansprüchen auf Scha­dens­er­satz we­gen an­geb­li­cher schuld­haf­ter Rechts­verstöße. Die­se Rechts­grund­la­ge für die Da­ten­ver­ar­bei­tung be­steht nicht, so­fern die In­ter­es­sen oder Grund­rech­te und Grund­frei­hei­ten des Auf­trag­ge­bers und/oder des Se­min­ar­teil­neh­mers / der Se­min­ar­teil­neh­me­rin als be­trof­fe­ner Per­so­nen, die den Schutz per­so­nen­be­zo­ge­ner Da­ten er­for­dern, über­wie­gen.
a) So­weit die Ver­ar­bei­tung (s. oben un­ter Punkt 1.b)) der oben un­ter Punkt 3.) ge­nann­ten per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten des Auf­trag­ge­bers und/oder des Se­min­ar­teil­neh­mers / der Se­min­ar­teil­neh­me­rin auf den Recht­fer­ti­gungs­gründen gemäß Punkt 5.b) aa) und/oder bb) be­ruht, wer­den die Da­ten bis zum Ab­lauf der je­weils gel­ten­den ge­setz­li­chen Auf­be­wah­rungs­pflich­ten vom Da­ten­ver­wen­der ver­ar­bei­tet und so­dann un­verzüglich gelöscht. Do­ku­men­te wer­den zu die­sem Zeit­punkt un­verzüglich ei­ner ord­nungs­gemäßen Ak­ten­ver­nich­tung zu­geführt.
b) Der Da­ten­ver­wen­der hat die fol­gen­den, recht­lich vor­ge­schrie­be­nen Auf­be­wah­rungs­pflich­ten zu be­ach­ten:
Die Auf­be­wah­rungs­pflicht, die der Da­ten­ver­wen­der auf­grund steu­er­recht­li­cher Vor­schrif­ten be­ach­ten muss, beträgt der­zeit gemäß § 147 Abs.1 Nr.1 und Nr.4, Abs.3 Satz 1, Abs.4 Satz 1 Ab­ga­ben-ord­nung (AO) so­wie gemäß § 14b Abs.1 Um­satz­steu­er­ge­setz (UStG) zehn Jah­re. Die Frist be­ginnt mit dem Ab­lauf des Steu­er- bzw. Ka­len­der-jah­res, in dem die letz­te, den Web­s­emi­nar­ver­trag be­tref­fen­de Bu­chung vor­ge­nom­men oder ei­ne Rech­nung aus­ge­stellt wird. Die­se Auf­be­wah­rungs­pflicht be­zieht sich auf die oben un­ter Punkt 3.) ge­nann­ten Da­ten und Do­ku­men­te nur in­so­weit, als die­se für die den Web­s­emi­nar­ver­trag (s. oben un­ter Punkt 1.a)) be­tref­fen­den Bu­chun­gen und fi­nan­zi­el­len Vorgänge von Be­deu­tung sind. Da­zu gehören Rech­nun­gen, Gut­schrif­ten und Mahn­schrei­ben, Ti­tel so­wie Schrei­ben im Zu­sam­men­hang mit der Ti­tu­lie­rung von For­de­run­gen so­wie sons­ti­ge Schrei­ben mit Be­zug auf fi­nan­zi­el­le As­pek­te des Web­s­emi­nar­ver­trags.
c) So­weit die Ver­ar­bei­tung (s. oben un­ter Punkt 1.b)) der oben un­ter Punkt 3.) ge­nann­ten per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten des Auf­trag­ge­bers und/oder des Se­min­ar­teil­neh­mers / der Se­min­ar­teil­neh­me­rin auf dem Recht­fer­ti­gungs­grund gemäß Punkt 5.b) cc) be­ruht, d.h. auf der Wah­rung be­rech­tig­ter In­ter­es­sen des Da­ten­ver­wen­ders, wer­den die Da­ten bis zum Ab­lauf der längs­ten mögli­chen Verjährungs­frist denk­ba­rer, ge­genüber dem Da­ten­ver­wen­der mögli­cher­wei­se be­haup­te­ter Ansprüche ver­ar­bei­tet und so­dann un­verzüglich gelöscht. Do­ku­men­te wer­den zu die­sem Zeit­punkt un­verzüglich ei­ner ord­nungs­gemäßen Ak­ten­ver­nich­tung zu­geführt. Die­ses Recht des Da­ten­ver­wen­ders zur Auf­be­wah­rung von Da­ten be­zieht sich auf die oben un­ter Punkt 3.) ge­nann­ten Da­ten und Do­ku­men­te des Auf­trag­ge­bers und/oder des Se­min­ar­teil­neh­mers / der Se­min­ar­teil­neh­me­rin nur in­so­weit, als die­se für die Be­ur­tei­lung und/oder den Nach­weis von mögli­cher­wei­se be­haup­te­ten Ansprüchen auf Gebühren­er­stat­tung oder Scha­dens­er­satz­ansprüchen we­gen an­geb­li­cher schuld­haf­ter Rechts­ver­let­zung be­deut­sam sein können.
7. Wei­ter­ga­be von Da­ten und Do­ku­men­ten an Drit­te, Nut­zung von Web­s­emi­nar-Soft­ware
a) Ei­ne Über­mitt­lung der persönli­chen Da­ten und Do­ku­men­te des Auf­trag­ge­bers und/oder des Se­min­ar­teil­neh­mers / der Se­min­ar­teil­neh­me­rin an Drit­te zu an­de­ren als den im Fol­gen­den un­ter Punkt b) ge­nann­ten Zwe­cken fin­det nicht statt.
b) So­weit dies gemäß Art.6 Abs.1 Un­ter­ab­satz 1 Buch­sta­be b) DS-GVO für die Be­ar­bei­tung und Ab­wick­lung des oben un­ter Punkt 1.a) ge­nann­ten Web­s­emi­nar­ver­trags er­for­der­lich ist, können per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten des Auf­trag­ge­bers und/oder des Se­min­ar­teil­neh­mers / der Se­min­ar­teil­neh­me­rin zum Zwe­cke der Nut­zung ei­ner Web­s­emi­nar-Soft­ware an Drit­te wei­ter­ge­ge­ben wer­den. Die wei­ter­ge­ge­be­nen Da­ten dürfen von den Drit­ten aus­sch­ließlich zu den ge­nann­ten Zwe­cken ver­wen­det wer­den. Drit­te sind in die­sem Zu­sam­men­hang der das Web­s­emi­nar lei­ten­de Re­fe­rent so­wie der An­bie­ter ei­ner Web­s­emi­nar-Soft­ware, auf des­sen Ser­vern ei­ni­ge Da­ten des Auf­trag­ge­bers und/oder des Se­min­ar­teil­neh­mers / der Se­min­ar­teil­neh­me­rin ver­ar­bei­tet wer­den. Zu die­sen Da­ten gehören ins­be­son­de­re E-Mail-Adres­se, IP-Num­mer des Rech­ners, von dem aus der Se­min­ar­teil­neh­mer / die Se­min­ar­teil­neh­me­rin das Web­s­emi­nar be­sucht, so­wie des­sen Na­me und Vor­na­me. Der Da­ten­ver­wen­der wird mit An­bie­tern von Web­s­emi­nar-Soft­ware nur zu­sam­men­ar­bei­ten, wenn gewähr­leis­tet ist, dass sich de­ren Ser­ver mit den Da­ten der des Auf­trag­ge­bers und/oder des Se­min­ar­teil­neh­mers / der Se­min­ar­teil­neh­me­rin in­ner­halb des räum­li­chen Gel­tungs­be­reichs der DS-GVO be­fin­den.
8. Rech­te des Auf­trag­ge­bers und/oder des Se­min­ar­teil­neh­mers / der Se­min­ar­teil­neh­me­rin
Der Auf­trag­ge­ber so­wie der Se­min­ar­teil­neh­mer / die Se­min­ar­teil­neh­me­rin ha­ben gemäß der DS-GVO fol­gen­de Rech­te ge­genüber dem Da­ten­ver­wen­der bzw. der ver­ant­wort­li­chen Stel­le (s. oben Punkt 2.)). Ob bzw. in­wie­weit die nach­fol­gend ge­nann­ten Rech­te ge­ge­ben sind, und wel­che Da­ten mögli­cher­wei­se er­fasst sind, rich­tet sich al­lein nach der be­ste­hen­den Rechts­la­ge gemäß der DSG­VO und dem BDSG. Wei­ter­ge­hen­de Ansprüche sol­len mit dem Nach­ste­hen­den nicht be­gründet wer­den.
Gemäß Art.15 Abs.1 DS-GVO ha­ben der Auf­trag­ge­ber so­wie der Se­min­ar­teil­neh­mer / die Se­min­ar­teil­neh­me­rin das Recht, Aus­kunft über ih­re von dem Da­ten­ver­wen­der ver­ar­bei­te­ten per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten zu ver­lan­gen. Gemäß Art.15 Abs.3 DS-GVO ha­ben der Auf­trag­ge­ber so­wie der Se­min­ar­teil­neh­mer / die Se­min­ar­teil­neh­me­rin das Recht, ei­ne Ko­pie der per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten, die Ge­gen­stand der Ver­ar­bei­tung sind, zu ver­lan­gen. Sie können, so­weit die­se Auskünf­te nicht be­reits mit die­sen „Da­ten­schutz-Hin­wei­se für die Durchführung von Web­s­emi­na­ren“ er­teilt wur­den, wei­te­re Aus­kunft ver­lan­gen
ee) über das Be­ste­hen ei­nes Rechts auf Be­rich­ti­gung oder Löschung der sie be­tref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten oder auf Ein­schränkung der Ver­ar­bei­tung durch den Da­ten­ver­wen­der oder ei­nes Wi­der­spruchs­rechts ge­gen die­se Ver­ar­bei­tung,
gg) über das et­wai­ge Be­ste­hen ei­ner au­to­ma­ti­sier­ten Ent­schei­dungs­fin­dung ein­sch­ließlich Pro­filing gemäß Art.22 Abs.1 und 4 DS-GVO und - zu­min­dest in die­sen Fällen - aus­sa­ge­kräfti­ge In­for­ma­tio­nen über die in­vol­vier­te Lo­gik so­wie die Trag­wei­te und die an­ge­streb­ten Aus­wir­kun­gen ei­ner der­ar­ti­gen Ver­ar­bei­tung für den Auf­trag­ge­ber (sie­he da­zu be­reits oben un­ter Punkt 4.)).
Gemäß Art.16 DS-GVO ha­ben der Auf­trag­ge­ber so­wie der Se­min­ar­teil­neh­mer / die Se­min­ar­teil­neh­me­rin das Recht, von dem Da­ten­ver­wen­der ei­ne un­verzügli­che Be­rich­ti­gung der sie be­tref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten zu ver­lan­gen, so­weit die­se un­rich­tig sein soll­ten. Un­ter Berück­sich­ti­gung der Zwe­cke der Ver­ar­bei­tung ha­ben sie das Recht, die Ver­vollständi­gung sie be­tref­fen­der per­so­nen­be­zo­ge­ner Da­ten zu ver­lan­gen, so­weit die­se un­vollständig sein soll­ten. Die­se Ver­vollständi­gung kann auch mit Hil­fe ei­ner ergänzen­den Erklärung ge­sche­hen.
aa) Gemäß Art.17 Abs.1 DS-GVO ha­ben der Auf­trag­ge­ber so­wie der Se­min­ar­teil­neh­mer / die Se­min­ar­teil­neh­me­rin das Recht, von Da­ten­ver­wen­der zu ver­lan­gen, dass sie be­tref­fen­de per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten un­verzüglich gelöscht wer­den, wenn ei­ner der fol­gen­den Gründe zu­trifft:
(1) Die per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten sind für die Zwe­cke, für die sie er­ho­ben oder auf sons­ti­ge Wei­se ver­ar­bei­tet wur­den, nicht mehr not­wen­dig (sie­he da­zu oben un­ter Punkt 6.)).
(2) Der Auf­trag­ge­ber so­wie der Se­min­ar­teil­neh­mer / die Se­min­ar­teil­neh­me­rin le­gen gemäß Art.21 Abs.1 DS-GVO aus Gründen, die sich aus ih­rer be­son­de­ren Si­tua­ti­on er­ge­ben, Wi­der­spruch ge­gen die Ver­ar­bei­tung Ih­rer Da­ten ein, zu der der Da­ten­ver­wen­der zwecks Wah­rung ei­ge­ner be­rech­tig­ter In­ter­es­sen gemäß Art.6 Abs.1 Un­ter­ab­satz 1 Buch­sta­be f) DS-GVO be­fugt ist, und es lie­gen kei­ne vor­ran­gi­gen be­rech­tig­ten Gründe für die Ver­ar­bei­tung vor.
(3) Die per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten des Auf­trag­ge­bers oder des Se­min­ar­teil­neh­mers / der Se­min­ar­teil­neh­me­rin wur­den un­rechtmäßig ver­ar­bei­tet.
(4) Die Löschung der per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten des Auf­trag­ge­bers oder des Se­min­ar­teil­neh­mers / der Se­min­ar­teil­neh­me­rin ist zur Erfüllung ei­ner recht­li­chen Ver­pflich­tung nach dem Uni­ons­recht oder dem Recht der Mit­glied­staa­ten er­for­der­lich, dem der Da­ten­ver­wen­der un­ter­liegt.
bb) Das Recht des Auf­trag­ge­bers oder des Se­min­ar­teil­neh­mers / der Se­min­ar­teil­neh­me­rin, von dem Da­ten­ver­wen­der gemäß Art.17 Abs.1 DS-GVO die un­verzügli­che Löschung Ih­rer per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten un­ter den oben ge­nann­ten Vor­aus­set­zun­gen zu ver­lan­gen, be­steht gemäß Art.17 Abs.3 Buch­sta­be b) DS-GVO nicht, wenn die (wei­te­re) Ver­ar­bei­tung der per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten not­wen­dig zur Erfüllung ei­ner recht­li­chen Ver­pflich­tung ist, der der Da­ten­ver­wen­der nach­kom­men muss.
Gemäß Art.18 Abs.1 DS-GVO ha­ben der Auf­trag­ge­ber oder der Se­min­ar­teil­neh­mer / die Se­min­ar­teil­neh­me­rin das Recht, von dem Da­ten­ver­wen­der die Ein­schränkung der Ver­ar­bei­tung ih­rer per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten zu ver­lan­gen, wenn ei­ner der fol­gen­den Gründe zu­trifft:
aa) Der Auf­trag­ge­ber oder der Se­min­ar­teil­neh­mer / die Se­min­ar­teil­neh­me­rin be­strei­ten die Rich­tig­keit ih­rer von dem Da­ten­ver­wen­der ver­ar­bei­te­ten per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten für ei­ne Dau­er, die es dem Da­ten­ver­wen­der ermöglicht, die Rich­tig­keit der per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten zu über­prüfen.
bb) Die Ver­ar­bei­tung ih­rer per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten durch den Da­ten­ver­wen­der ist un­rechtmäßig, der Auf­trag­ge­ber oder der Se­min­ar­teil­neh­mer / die Se­min­ar­teil­neh­me­rin leh­nen aber die Löschung der Da­ten ab und ver­lan­gen statt­des­sen die Ein­schränkung der Nut­zung ih­rer per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten.
cc) Der Da­ten­ver­wen­der benötigt die Da­ten für die Zwe­cke der Ver­ar­bei­tung nicht länger (sie­he da­zu oben un­ter Punkt 1.) und 6.)), der Auf­trag­ge­ber oder der Se­min­ar­teil­neh­mer / die Se­min­ar­teil­neh­me­rin benötigt sie aber zur Gel­tend­ma­chung, Ausübung oder Ver­tei­di­gung von Rechts­ansprüchen.
dd) Der Auf­trag­ge­ber oder der Se­min­ar­teil­neh­mer / die Se­min­ar­teil­neh­me­rin ha­ben gemäß Art.21 Abs.1 DS-GVO aus Gründen, die sich aus ih­rer be­son­de­ren Si­tua­ti­on er­ge­ben, Wi­der­spruch ge­gen die Ver­ar­bei­tung Ih­rer Da­ten ein­ge­legt, zu der der Da­ten­ver­wen­der zwecks Wah­rung ei­ge­ner be­rech­tig­ter In­ter­es­sen gemäß Art.6 Abs.1 Un­ter­ab­satz 1 Buch­sta­be f) DS-GVO be­fugt ist, und es steht noch nicht fest, ob die be­rech­tig­ten Gründe des Da­ten­ver­wen­ders ge­genüber ih­ren Be­lan­gen im Sin­ne von Art.21 Abs.1 Satz 2 DS-GVO über­wie­gen.
aa) Gemäß Art.20 Abs.1 DS-GVO ha­ben der Auf­trag­ge­ber oder der Se­min­ar­teil­neh­mer / die Se­min­ar­teil­neh­me­rin das Recht, die sie be­tref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten, die sie der ver­ant­wort­li­chen Stel­le be­reit­ge­stellt hat, in ei­nem struk­tu­rier­ten, gängi­gen und ma­schi­nen­les­ba­ren For­mat zu er­hal­ten, und sie ha­ben das Recht, die­se Da­ten ei­nem an­de­ren Ver­ant­wort­li­chen oh­ne Be­hin­de­rung durch die ver­ant­wort­li­che Stel­le, de­nen die per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten be­reit­ge­stellt wur­den, zu über­mit­teln, so­fern
Ob die oben un­ter Punkt (2) ge­nann­te Vor­aus­set­zung zu­trifft (Ver­ar­bei­tung mit­hil­fe au­to­ma­ti­sier­ter Ver­fah­ren) und wel­che ih­rer Da­ten mögli­cher­wei­se er­fasst sind, rich­tet sich al­lein nach der be­ste­hen­den Rechts­la­ge gemäß der DSG­VO und dem BDSG. Ein darüber­hin­aus­ge­hen­der An­spruch auf Da­tenüber­trag­bar­keit soll mit dem Vor­ste­hen­den nicht be­gründet wer­den.
bb) Bei der Ausübung ih­res Rechts auf Da­tenüber­trag­bar­keit gemäß dem vor­ste­hen­den Punkt aa) ha­ben der Auf­trag­ge­ber so­wie der Se­min­ar­teil­neh­mer / die Se­min­ar­teil­neh­me­rin das Recht zu er­wir­ken, dass die per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten di­rekt von dem Da­ten­ver­wen­der ei­nem an­de­ren Ver­ant­wort­li­chen über­mit­telt wer­den, so­weit dies tech­nisch mach­bar ist.
aa) Gemäß Art.21 Abs.1 Satz 1 DS-GVO ha­ben der Auf­trag­ge­ber so­wie der Se­min­ar­teil­neh­mer / die Se­min­ar­teil­neh­me­rin das Recht, aus Gründen, die sich aus ih­rer be­son­de­ren Si­tua­ti­on er­ge­ben, Wi­der­spruch ge­gen die Ver­ar­bei­tung ih­rer Da­ten ein­zu­le­gen, so­weit der Da­ten­ver­wen­der zu der Da­ten­ver­ar­bei­tung zum Zwe­cke der Wah­rung ei­ge­ner be­rech­tig­ter In­ter­es­sen gemäß Art.6 Abs.1 Un­ter­ab­satz 1 Buch­sta­be f) DS-GVO be­fugt ist.
bb) Gemäß Art.21 Abs.1 Satz 2 DS-GVO ver­ar­bei­tet der Da­ten­ver­wen­der die per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten des Auf­trag­ge­ber so­wie des Se­min­ar­teil­neh­mers / der Se­min­ar­teil­neh­me­rin im Fal­le ei­nes Wi­der­spruchs nicht mehr, es sei denn, der Da­ten­ver­wen­der kann zwin­gen­de schutzwürdi­ge Gründe für die Ver­ar­bei­tung nach­wei­sen, die die In­ter­es­sen, Rech­te und Frei­hei­ten auf Sei­ten des Auf­trag­ge­ber so­wie des Se­min­ar­teil­neh­mers / der Se­min­ar­teil­neh­me­rin über­wie­gen, oder die Ver­ar­bei­tung dient der Gel­tend­ma­chung, Ausübung oder Ver­tei­di­gung von Rechts­ansprüchen.
Gemäß Art.7 Abs.3 DS-GVO ha­ben der Auf­trag­ge­ber so­wie der Se­min­ar­teil­neh­mer / die Se­min­ar­teil­neh­me­rin im All­ge­mei­nen das Recht, ei­ne von ih­nen er­teil­te Ein­wil­li­gung zur Ver­ar­bei­tung per­so­nen­be­zo­ge­ner Da­ten zu wi­der­ru­fen. Die­ses Recht be­steht im Rah­men der Da­ten­ver­ar­bei­tung durch den Da­ten­ver­wen­der nicht, da die­se Da­ten­ver­ar­bei­tung nicht auf ei­ner Ein­wil­li­gung be­ruht.
Gemäß Art.77 Abs.1 DS-GVO ha­ben der Auf­trag­ge­ber so­wie der Se­min­ar­teil­neh­mer / die Se­min­ar­teil­neh­me­rin (un­abhängig von an­de­ren ver­wal­tungs­recht­li­chen und/oder ge­richt­li­chen Rechts­be­hel­fen) das Recht auf Be­schwer­de bei ei­ner Auf­sichts­behörde, ins­be­son­de­re in dem EU-Mit­glied­staat ih­res gewöhn­li­chen Auf­ent­halts­orts, ih­res Ar­beits­plat­zes oder des Orts des mut­maßli­chen Ver­s­toßes, wenn sie der An­sicht sind, dass die Ver­ar­bei­tung der sie be­tref­fen­den per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten durch den Da­ten­ver­wen­der ge­gen die DS-GVO verstößt.

References: Art.22
 Art.6
 § 9
 § 9
 Art.6
 § 9
 Art.13
 Art.6
 § 147
 § 14
 Art.6
 Art.15
 Art.15
 Art.22
 Art.16
 Art.17
 Art.21
 Art.6
 Art.17
 Art.17
 Art.18
 Art.21
 Art.6
 Art.21
 Art.20
 Art.21
 Art.6
 Art.21
 Art.7
 Art.77