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St. Heinrich-Stiftung Basel. Nachtrag Nr. 3 zum Reglement der Pensionskasse Januar PDF
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1 St. Heinrich-Stiftung Basel Nachtrag Nr. 3 zum Reglement der Pensionskasse Januar 2005 M:\KORR\A359 St. Heinrich\Dokumente St. Heinrich\Reglemente\Entwürfe\Reglement der Pensionskasse Nachtrag 3 v3.docx Seite 1
2 Der Stiftungsrat hat an seiner Sitzung vom 11. April 2013 beschlossen, das Reglement der Pensionskasse vom Januar 2005 wie folgt zu präzisieren bzw. zu ergänzen. Art. 2 Versicherte Personen; Aufnahmebedingungen 1 In die Pensionskasse werden unter Vorbehalt von Abs. 2 alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Stifterin und der Unternehmen, mit denen die Stiftung einen Anschlussvertrag abgeschlossen hat, aufgenommen. 2 Nicht in die Pensionskasse aufgenommen werden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die das ordentliche Rücktrittsalter bereits erreicht oder überschritten haben; Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, deren AHV-Bruttojahreslohn den Betrag von 2/3 der maximalen AHV-Altersrente (Einzelrente) nicht übersteigt; Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einem auf maximal drei Monate befristeten Arbeitsvertrag (wird das Arbeitsverhältnis über die Dauer von drei Monaten verlängert, erfolgt die Aufnahme in die Pensionskasse im Zeitpunkt der Vereinbarung der Verlängerung); Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die nebenberuflich tätig und bereits für eine hauptberufliche Erwerbstätigkeit obligatorisch versichert sind oder im Hauptberuf eine selbständige Erwerbstätigkeit ausüben; Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die nicht oder voraussichtlich nicht dauernd in der Schweiz tätig und im Ausland genügend versichert sind, sofern sie die Befreiung von der Aufnahme in die Pensionskasse beantragen; Personen, die im Sinne der IV zu mindestens 70% invalid sind, sowie Personen, die provisorisch bei einer anderen Vorsorgeeinrichtung nach Art. 26a BVG weiterversichert werden; Personen, die eine AHV-Altersrente beziehen. 3 4 Personen, die nicht Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Stifterin oder der Unternehmen, mit denen die Stiftung einen Anschlussvertrag abgeschlossen hat, sind, werden nicht versichert, auch dann nicht, wenn sie einmal in der Stiftung versichert waren. Versicherte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die zudem im Dienste von Arbeitgebern stehen, die mit der Stiftung keinen Anschlussvertrag abgeschlossen haben, können sich für diese Arbeitsverhältnisse in der Stiftung nicht zusätzlich versichern lassen. Art. 6 Verhältnis der Pensionskasse zu anderen Versicherungen 1 Übersteigen die Todesfall- und Invaliditätsleistungen der Pensionskasse zusammen mit den Leistungen der AHV/IV; der obligatorischen Unfallversicherung; der Militärversicherung; ausländischer Sozialversicherungen; M:\KORR\A359 St. Heinrich\Dokumente St. Heinrich\Reglemente\Entwürfe\Reglement der Pensionskasse Nachtrag 3 v3.docx Seite 2
3 einer Schadenversicherung, an die der Arbeitgeber mindestens 50% der Prämien bezahlt hat; ein Einkommen von mehr als 90% des mutmasslich entgangenen Verdienstes (AHV-Bruttojahresgehalt inkl. Familien- und Kinderzulagen), werden die Leistungen der Pensionskasse um den übersteigenden Betrag gekürzt. 2 Das weiterhin erzielte oder zumutbarerweise erzielbare Erwerbseinkommen einer invaliden Person, Zusatzrenten für Ehegatten sowie Kinder- und Waisenrenten der AHV/IV werden voll angerechnet. Hilflosenentschädigungen, Genugtuungsleistungen und ähnliche Leistungen sowie das Zusatzeinkommen, welches die versicherte Person während der Teilnahme an Massnahmen zur Wiedereingliederung nach Art. 8a IVG erzielt werden nicht angerechnet. 3 Während der provisorischen Weiterversicherung und Aufrechterhaltung des Leistungsanspruches gemäss Art. 26a BVG wird die Invalidenrente entsprechend dem verminderten Invaliditätsgrad der versicherten Person gekürzt, jedoch nur soweit, wie die Kürzung durch ein Zusatzeinkommen der versicherten Person ausgeglichen wird. 4 Massgebend für die Berechnung der Pensionskassenleistungen ist der Zeitpunkt der Invalidisierung bzw. des Todes. Bei Erhöhung, Herabsetzung oder Wegfall einer Rente von Sozialversicherern erfolgt eine Neuberechnung der reglementarischen Leistungen. 5 In Härtefällen und bei fortschreitender Teuerung kann der Stiftungsrat die Kürzung mildern. 6 Ist ein Dritter für die Invalidität oder den Tod einer versicherten Person verantwortlich, kann die Pensionskasse verlangen, dass die anspruchsberechtigte Person ihre Ansprüche bis zum Umfang ihrer Leistungen abtritt. In diesem Umfang steht der Pensionskasse ein Rückgriffsrecht gegenüber dem haftpflichtigen Dritten zu. Für Leistungen im Umfang des BVG- Obligatoriums tritt die Pensionskasse von Gesetzes wegen in die Ansprüche der versicherten Person ein. 7 Die Pensionskasse kann ihre Leistungen im entsprechenden Umfang kürzen, wenn die AHV/IV eine Leistung kürzt, entzieht oder verweigert, weil die Anspruchsberechtigten den Tod oder die Invalidität durch schweres Verschulden herbeigeführt haben oder sich einer Eingliederungsmassnahme der IV widersetzen. Art. 9 Ordentliches Rücktrittsalter 1 Das ordentliche Rücktrittsalter wird mit Vollendung des 64. Altersjahres für Frauen und des 65. Altersjahres für Männer erreicht. Ein vorzeitiger oder aufgeschobener Altersrücktritt ist möglich. Art. 10 Beitragspflicht 2 Die Beitragspflicht endet mit dem Austritt aus der Pensionskasse, mit dem Beginn einer Altersrente, am Ende des Todesmonats, mit Beendigung der Lohnfortzahlung für Krankheit oder Unfall; M:\KORR\A359 St. Heinrich\Dokumente St. Heinrich\Reglemente\Entwürfe\Reglement der Pensionskasse Nachtrag 3 v3.docx Seite 3
4 spätestens aber mit Vollendung des 70. Altersjahres. Art. 13 Finanzierungsverfahren 4 Der technische Zinssatz für die Berechnung der Deckungskapitalien beträgt 3%. Art. 16 Altersrente 1 Mit Erreichen des ordentlichen Rücktrittsalters, spätestens aber nach Vollendung des 70. Altersjahres, entsteht für die versicherte Person Anspruch auf eine lebenslängliche Altersrente. Art. 25 Ehegattenrente 4 Die Ehegattenrente beträgt bis zum Zeitpunkt, in welchem die verstorbene versicherte Person das ordentliche Rücktrittsalter erreicht hätte, 70% der versicherten Invalidenrente, danach bzw. beim Tod eines Altersrentenbezügers 60% der laufenden Altersrente, auf die der verstorbene Versicherte Anspruch gehabt hätte bzw. der laufenden Altersrente. Art. 32 Fälligkeit der Austrittsleistung 1 Wird das Vorsorgeverhältnis vor Eintritt eines Versicherungsfalls aufgelöst, ohne dass Leistungen gemäss diesem Reglement fällig werden, scheidet die versicherte Person mit dem Ablauf des letzten Tages des Arbeitsverhältnisses aus der Pensionskasse aus, und es wird die Austrittsleistung fällig. 2 Ebenso haben Versicherte, deren Rente der Invalidenversicherung nach Verminderung des Invaliditätsgrades herabgesetzt oder aufgehoben wurde, am Ende der provisorischen Weiterversicherung und Aufrechterhaltung des Leistungsanspruches nach Art. 26a Abs. 1 und 2 BVG Anspruch auf eine Austrittsleistung. 3 Ab dem ersten Tag nach Ausscheiden aus der Kasse ist die Austrittsleistung gemäss Art. 15 Abs. 2 BVG zu verzinsen. Ein Verzugszins gemäss Art. 26 Abs. 2 FZG ist erst dann zu bezahlen, wenn die fällige Austrittsleistung nicht innert 30 Tagen seit Erhalt der notwendigen Angaben über deren Verwendung überwiesen wird. 4 Nach Alter 60 besteht kein Anspruch auf die Austrittsleistung, sondern es erfolgt eine vorzeitige Pensionierung, ausser die versicherte Person nehme eine Erwerbstätigkeit auf, die der obligatorischen beruflichen Vorsorge untersteht oder sie ist als arbeitslos gemeldet. 1 1 Abgeändert durch Stiftungsratsbeschluss vom , gültig ab M:\KORR\A359 St. Heinrich\Dokumente St. Heinrich\Reglemente\Entwürfe\Reglement der Pensionskasse Nachtrag 3 v3.docx Seite 4
5 VI. Organisation, Verwaltung und Kontrolle 2 Für die Festlegung der Organisation der Stiftung und die Regelung der Aufgaben und Befugnisse des Stiftungsrats sowie der Geschäftsführung hat der Stiftungsrat ein Organisationsreglement erlassen. Art. 38 Stiftungsrat aufgehoben Art. 39 Geschäftsführung; Geschäftsjahr; Information aufgehoben Art. 40 Kontrollstelle; Experte aufgehoben Art. 43 Schwankungsreserven und Rückstellungen aufgehoben 3 2 Ab integrierender Bestandteil des Reglements über die Organisation. 3 Ab integrierender Bestandteil des Reglementes für die Vermögensanlage. M:\KORR\A359 St. Heinrich\Dokumente St. Heinrich\Reglemente\Entwürfe\Reglement der Pensionskasse Nachtrag 3 v3.docx Seite 5
6 Anhang zum Reglement Tab. 1 Sparbeiträge (Art. 11 Abs. 1) Die Sparbeiträge betragen in Prozent des versicherten Lohns: Alter Arbeitnehmer Arbeitgeber Total / / Tab. 2 Risikobeiträge (Art. 11 Abs. 2) Die Risikobeiträge betragen in Prozent des versicherten Lohns: Alter Arbeitnehmer Arbeitgeber Total / / M:\KORR\A359 St. Heinrich\Dokumente St. Heinrich\Reglemente\Entwürfe\Reglement der Pensionskasse Nachtrag 3 v3.docx Seite 6
7 Tab. 4 Einkauf von Beitragsjahren, Zinssatz 0% (Art. 12) Der maximal mögliche Einkauf in die versicherten Leistungen beträgt: Alter AGS in % AGH in % von VL Alter AGH in % AGH in % von VL % 0.00% % % % 19.00% % % % 38.00% % % % 57.00% % % % 76.00% % % % 95.00% % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % % (Zwischenwerte werden linear interpoliert) Bsp. 1 Einkauf von Beitragsjahren Alter bei Eintritt 35 Jahre 0 Monate versicherter Lohn (VL) CHF 50'000 eingebrachte Freizügigkeitsleistung CHF 75'000 maximaler Einkauf Prozentsatz Alter 35 (Tab. 4) % maximaler Einkauf in Franken (211.00% x CHF 50'000) CHF 105'500 maximal möglicher Einkauf (CHF 105'500 CHF 75'000) CHF 30'500 M:\KORR\A359 St. Heinrich\Dokumente St. Heinrich\Reglemente\Entwürfe\Reglement der Pensionskasse Nachtrag 3 v3.docx Seite 7
8 Tab. 5 Höhe der Altersgutschriften (Art. 15) Die Altersgutschriften betragen in Prozent des versicherten Lohns: Alter Total Tab. 6 Rentenumwandlungssatz (Art. 16) Der Rentenumwandlungssatz beträgt je nach Pensionierungsalter: Jahr der Pensionierung ab 2018 Alter Mann Frau Mann Frau Mann Frau Mann Frau Mann Frau (Zwischenwerte werden linear interpoliert) Bsp. 2 Umrechnung Altersrente vorzeitige Pensionierung im Jahr 2016 mit Alter 63 Jahre 0 Monate Geschlecht Mann erworbenes Altersguthaben CHF 300'000 massgebender Rentenumwandlungssatz (Tab. 6) 6.00% Altersrente pro Jahr (6.00% x CHF 300'000) CHF 18'000 M:\KORR\A359 St. Heinrich\Dokumente St. Heinrich\Reglemente\Entwürfe\Reglement der Pensionskasse Nachtrag 3 v3.docx Seite 8
9 Tab. 7 Auskauf der Rentendifferenz bei vorzeitiger Pensionierung (Art. 17) Einkauf von einem Franken laufende Altersrente inklusiv der mitversicherten Leistungen bei vorzeitiger Pensionierung Alter Wert von 1 CHF Altersrente Mann Frau (Zwischenwerte werden linear interpoliert) Bsp. 3 Vorzeitige Pensionierung vorzeitige Pensionierung im Jahr 2016 mit Alter Geschlecht 63 Jahre 0 Monate Mann voraussichtliches Altersguthaben Alter 65 CHF 300'000 voraussichtliche Altersrente Alter 65 (6.00% x CHF 300'000) CHF 18'000 erworbenes Altersguthaben Alter 63 CHF 250'000 Altersrente Alter 63 pro Jahr (6.00% x CHF 250'000) CHF 15'000 Differenz der Altersrente in Franken(CHF 18'000 - CHF 15'000) CHF 3'000 Auskauf von 1 CHF Differenz (Tab. 7) Auskauf von CHF 3'000 Differenz (CHF 3'000 x ) CHF Tab. 8 Kürzung der Altersrente bei Bezug einer AHV-Überbrückungsrente (Art. 20) Kapitalwert der bezogenen AHV-Überbrückungsrente bei Erreichen des ordentlichen Rücktrittsalters Bezugsdauer der AHV-Überbrückungsrente Kapitalwert 5 Jahre Jahre Jahre Jahre Jahr (Zwischenwerte werden linear interpoliert) M:\KORR\A359 St. Heinrich\Dokumente St. Heinrich\Reglemente\Entwürfe\Reglement der Pensionskasse Nachtrag 3 v3.docx Seite 9
10 Bsp. 4 Versicherte Leistungen bei Bezug einer AHV-Überbrückungsrente vorzeitige Pensionierung im Jahr 2016 mit Alter 63 Jahre 0 Monate Geschlecht Mann Altersrente im Alter 63 CHF 18'000 AHV-Überbrückungsrente CHF 12'000 gewünschte Vorbezugsdauer 2 Jahre Rentenansprüche ab Alter 63 bis Alter 65: - Altersrente inkl. AHV-Überbrückungsrente (CHF 18'000 + CHF 12'000) CHF 30'000 Rentenansprüche ab Alter 65: Kapitalwertfaktor der 2 jährigen AHV-Überbrückungsrente Kapitalwert der AHV-Überbrückungsrente (2.120 x CHF ) CHF Kürzungsfaktor der Altersrente gemäss Tab % lebenslängliche Kürzung der Altersrente (6.00% x CHF ) CHF lebenslängliche Altersrente ab Alter 65 (CHF 18'000 - CHF 1 526) CHF versicherte Ehegattenrente (60% x CHF ) CHF Dieser Nachtrag tritt wie folgt in Kraft: Per Art. 2 - Art. 6 - Art Art Art Art Art. 43 Per Art. 9 - Art Art Art Art Anhang zum Reglement Basel, 11. April 2013 Der Stiftungsrat M:\KORR\A359 St. Heinrich\Dokumente St. Heinrich\Reglemente\Entwürfe\Reglement der Pensionskasse Nachtrag 3 v3.docx Seite 10
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References: Art. 2
 Art. 26
 Art. 6
 Art. 8
 Art. 26
 Art. 9
 Art. 10
 Art. 13
 Art. 16
 Art. 25
 Art. 32
 Art. 26
 Art. 15
 Art. 26
 Art. 38
 Art. 39
 Art. 40
 Art. 43
 Art. 2
 Art. 6
 Art. 43
 Art. 9
 Art. 7
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