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Timestamp: 2016-10-28 00:55:19+00:00

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U 311/03 (26.07.2004)
U 311/03
K.________, 1945, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Lothar Auf der Maur, Alte Gasse 2, 6440 Brunnen,
Allianz Suisse (vormals ELVIA Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft Z�rich), Badenerstrasse 694, 8048 Z�rich, Beschwerdegegnerin
K.________, geboren 1945, gr�ndete am 5. Juli 1991 als einziges und einzelzeichnungsberechtigtes Verwaltungsratsmitglied die in der Fahrzeugbranche t�tige Firma "K.________ AG" (nachfolgend: Arbeitgeberin). Am 30. August 1991 beantragte er bei der Allianz Suisse (nachfolgend: Allianz oder Beschwerdegegnerin; vormals ELVIA Schweizerische Versicherungsgesellschaft) die Aufnahme der Arbeitgeberin in die Kollektiv-Unfallversicherung nach UVG f�r das gesamte Personal bei einer totalen UVG-Lohnsumme von Fr. 97'200.- f�r m�nnliche und Fr. 50'000.- f�r weibliche Angestellte.
Anl�sslich einer Auffahrkollision vom 24. August 1992 zog er sich als Lenker eines Personenwagens eine Distorsion der Halswirbels�ule (HWS) zu, wor�ber er im Namen seiner Firma die Allianz mit Unfallmeldung UVG vom 21. Oktober 1992 in Kenntnis setzte. Dabei wies er einen Jahres-Grundlohn von Fr. 100'000.- (brutto) aus. Die Allianz kam f�r die Heilbehandlung des Versicherten auf und richtete ihm ein Taggeld aus. Die IV-Stelle Nidwalden sprach ihm bei einem massgebenden durchschnittlichen Jahreseinkommen von Fr. 59'364.- und einem Invalidit�tsgrad von 60 % mit unangefochtener Verf�gung vom 15. Mai 1996 r�ckwirkend ab 1. August 1993 eine halbe und sodann gem�ss Verf�gung vom 29. M�rz 1999 bei einem Invalidit�tsgrad von 100 % ab 1. Januar 1996 eine ganze Invalidenrente zu. Nach umfangreichen medizinischen und erwerblichen Abkl�rungen f�hrte die Allianz unter Ber�cksichtigung der Rentenleistungen der Invalidenversicherung und eines versicherten Verdienstes von Fr. 60'000.- eine Globalrechnung durch. Dabei stellte sie eine ab Juli 1997 resultierende �berentsch�digung fest. Gest�tzt darauf verf�gte die Allianz am 6. November 2001 (Dispositiv):
"1. Der versicherte Verdienst im Unfallzeitpunkt wird auf Fr. 60'000.- fest gelegt.
2. Ab Juli 1997 wird der Taggeldansatz gek�rzt und bel�uft sich bei einer Arbeitsunf�higkeit von 100 % auf Fr. 113.40, ab 1998 auf Fr. 114.60, ab 1999 auf Fr. 115.50, ab 2000 auf Fr. 117.25 und ab 2001 auf Fr. 117.60.
3. Die in den vergangenen f�nf Jahren zu viel erbrachten Leistungen im Umfang von Fr. 36'662.80 werden mit k�nftigen Geldleistungen verrechnet.
4. Es werden keine Kosten erhoben."
Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 14. M�rz 2002 fest.
Die hiegegen erhobene Beschwerde des K.________ hiess das Versicherungsgericht des Kantons Nidwalden mit Entscheid vom 4. August 2003 teilweise im Sinne der Erw�gungen gut und hob Ziffer 3 der Verf�gung vom 6. November 2001 auf, weil die entsprechenden R�ckforderungsanspr�che der Allianz verj�hrt seien.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst K.________ beantragen:
"1. In Gutheissung der Beschwerde sei das Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons Nidwalden vom 4. August 2003 dahingehend aufzuheben, als der versicherte Verdienst des Beschwerdef�hrers im Unfallzeitpunkt Fr. 97'200.- betrug und nicht nur Fr. 60'000.-.
2. Eventuell sei der Fall an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
3. Es sei von einem versicherten Verdienst zum Unfallzeitpunkt von Fr. 97'200.- auszugehen.
4. Alles unter Kosten- und Entsch�digungsfolgen zulasten der Beschwer- degegnerin."
W�hrend die Allianz unter Hinweis darauf, dass sie mit (angefochtener) Verf�gung vom 18. November 2003 per 1. Januar 2003 s�mtliche Versicherungsleistungen eingestellt habe, auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst, verzichtet das Bundesamt f�r Sozialversicherung, Abteilung Kranken- und Unfallversicherung (seit 1. Januar 2004 im Bundesamt f�r Gesundheit), auf eine Vernehmlassung.
Mit Schreiben vom 12. Mai 2004 wurde K.________ auf die M�glichkeit einer Verschlechterung seiner Rechtsstellung (reformatio in peius) aufmerksam gemacht, wozu er am 18. Juni 2004 Stellung nahm.
Der Beschwerdef�hrer r�gt eine "Verfassungs- und Gesetzesverletzung, welche allenfalls die R�ckweisung des Falles an die Vorinstanz" bewirke, weil diese entgegen seinem Antrag keine m�ndliche Verhandlung durchgef�hrt habe. Es stellt sich somit vorweg die Frage, ob das kantonale Rechtsmittelverfahren den sich aus Art. 6 Ziff. 1 EMRK ergebenden prozessualen Erfordernissen gen�gte.
1.1 Die Durchf�hrung einer �ffentlichen Verhandlung im Sozialversicherungsprozess setzt nach der Rechtsprechung des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts grunds�tzlich einen - im erstinstanzlichen Verfahren zu stellenden - Parteiantrag voraus (BGE 120 V 8 Erw. 3d, 119 V 381 Erw. 3b/dd, je mit Hinweisen; vgl. auch BGE 121 I 38 Erw. 5f). Fehlt es an einem solchen, l�sst sich in der Regel gegen ein ausschliesslich schriftliches Verfahren nichts einwenden, es sei denn, wesentliche �ffentliche Interessen w�rden eine m�ndliche Verhandlung gebieten. Insbesondere in Verfahren, die nach der Praxis des betroffenen Kantons �blicherweise ausschliesslich in Schriftform durchgef�hrt werden, muss sich die Partei, die eine �ffentliche Verhandlung w�nscht, der Notwendigkeit eines entsprechenden Antrags bewusst sein, weshalb dessen Fehlen als Verzicht zu werten ist (vgl. auch BGE 121 I 40 f. Erw. 6a, 119 Ib 329 ff. Erw. 6c-e). Der Antrag auf �ffentliche Verhandlung im Sinne von Art. 6 Ziff. 1 EMRK muss klar und unmissverst�ndlich vorliegen. Verlangt eine Partei beispielsweise lediglich eine pers�nliche Anh�rung oder Befragung, ein Parteiverh�r, eine Zeugeneinvernahme oder einen Augenschein, liegt bloss ein Beweisantrag vor, aufgrund dessen noch nicht auf den Wunsch auf eine konventionskonforme Verhandlung mit Publikums- und Presseanwesenheit zu schliessen ist (BGE 122 V 55 Erw. 3a mit Hinweisen).
1.2 In den sieben, eingangs der vorinstanzlichen Beschwerdeschrift vom 13. Juni 2002 ausdr�cklich als "Rechtsbegehren" bezeichneten Ersuchen fehlt es an einem Antrag auf Durchf�hrung einer �ffentlichen Verhandlung. Ganz am Schluss der erw�hnten Eingabe findet sich lediglich der Hinweis, dass "eine nach Art. 108 UVG vorgesehene m�ndliche Verhandlung durchzuf�hren" sei f�r den Fall, dass das Gericht "die Rechtsbegehren nicht zum vornherein" gutheissen sollte. Zusammen mit dem Schlusssatz der vorinstanzlichen Replik vom 4. November 2002, wonach der Beschwerdef�hrer "sowohl die Abnahme der beantragten Beweise (u.a. Zeugenbeweise) als auch eine m�ndliche Verhandlung" beantragte, ist nicht nur von einem Beweisantrag, sondern von einem im Sinne des Gesagten (Erw. 1.1) rechtsgen�glichen Begehren um Durchf�hrung einer m�ndlichen Verhandlung auszugehen. Das kantonale Gericht f�hrte keine �ffentliche Verhandlung durch und �usserte sich zum entsprechenden Antrag im angefochtenen Entscheid nicht. Es ist daher zu pr�fen, ob besondere Umst�nde vorliegen, die gegebenenfalls ein Absehen von der Durchf�hrung einer �ffentlichen Verhandlung rechtfertigen.
1.2.1 Das Eidgen�ssische Versicherungsgericht hat in dem zur Publikation in der amtlichen Sammlung vorgesehenen Urteil K. vom 8. April 2004 (I 573/03, Erw. 3.5) die neuere Rechtsprechung des Europ�ischen Gerichtshofs f�r Menschenrechte (nachfolgend: EGMR) zu den besonderen Umst�nden, die auch im erstinstanzlichen Gerichtsverfahren trotz Vorliegens eines entsprechenden Antrages ein Absehen von der Durchf�hrung einer �ffentlichen Verhandlung rechtfertigen, zusammengefasst. Demnach anerkennt der EGMR als Ausnahmetatbest�nde unter anderem, wenn eine Streitsache keine Tat- oder Rechtsfragen aufwirft, die nicht ad�quat aufgrund der Akten und der schriftlichen Parteivorbringen gel�st werden k�nnen, wenn ausschliesslich rechtliche oder hochtechnische Fragen zu beurteilen sind oder wenn es um eine hochtechnische Materie geht, f�r deren Behandlung sich ein schriftliches Verfahren besser eignet (erw�hntes Urteil K., Erw. 3.5.1 mit Hinweisen). Umgekehrt ist das Vorliegen besonderer Umst�nde, die das Absehen von einer m�ndlichen Verhandlung rechtfertigen, zu verneinen, wenn eine m�ndliche Verhandlung dem Gericht f�r die Falll�sung relevante Informationen liefern k�nnte (erw�hntes Urteil K., Erw. 3.5.3 mit Hinweisen).
1.2.2 Wie nachfolgend zu zeigen sein wird, ist die Sache unter Aufhebung des angefochtenen Entscheids und der Verwaltungsverf�gung an die Allianz zur�ckzuweisen, damit sie die Taggelder gest�tzt auf einen angepassten versicherten Verdienst neu bemesse und �ber die ganze, mehr als zehnj�hrige Dauer auf den Zeitpunkt des Abschlusses der Taggeldleistungen die - gegebenenfalls resultierende - �berentsch�digung gest�tzt auf eine vollst�ndig neue Globalrechnung ermittle. Dabei handelt es sich um hochtechnische Fragen, f�r deren Beantwortung sich ein schriftliches Verfahren klar besser eignet. Dass eine m�ndliche Verhandlung mit, wie beantragt, Einvernahme von Zeugen (vgl. dazu hienach Erw. 7.3.5) dem Gericht f�r die Falll�sung relevante Informationen liefern k�nnte, kann unter Ber�cksichtigung der umfangreich vorhandenen Akten nicht gesagt werden (antizipierte Beweisw�rdigung; SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4b mit Hinweisen auf BGE 124 V 94 Erw. 4b und 122 V 162 Erw. 1d). Unter diesen Umst�nden l�sst sich - im Ergebnis - nicht beanstanden, dass das kantonale Gericht keine �ffentliche Verhandlung durchf�hrte.
2.1 Gem�ss Art. 128 OG beurteilt das Eidgen�ssische Versicherungsgericht letztinstanzlich Verwaltungsgerichtsbeschwerden gegen Verf�gungen im Sinne von Art. 97, 98 lit. b-h und 98a OG auf dem Gebiet der Sozialversicherung. Im verwaltungsgerichtlichen Beschwerdeverfahren sind grunds�tzlich nur Rechtsverh�ltnisse zu �berpr�fen und zu beurteilen, zu denen die zust�ndige Verwaltungsbeh�rde vorg�ngig verbindlich - in Form einer Verf�gung - Stellung genommen hat. Insoweit bestimmt die Verf�gung den beschwerdeweise weiterziehbaren Anfechtungsgegenstand. Umgekehrt fehlt es an einem Anfechtungsgegenstand, somit an einer Sachurteilsvoraussetzung, wenn und insoweit keine Verf�gung ergangen ist (BGE 125 V 414 Erw. 1a, 119 Ib 36 Erw. 1b, je mit Hinweisen). In der Verwaltungsverf�gung festgelegte - somit Teil des Anfechtungsgegenstandes bildende -, aber auf Grund der Beschwerdebegehren nicht mehr streitige - somit nicht zum Streitgegenstand z�hlende - Fragen pr�ft das Gericht nur, wenn die nicht beanstandeten Punkte in engem Sachzusammenhang mit dem Streitgegenstand stehen (BGE 125 V 415 Erw. 1a mit Hinweisen) und hiezu auf Grund der Vorbringen der Parteien oder anderer sich aus den Akten ergebender Anhaltspunkte hinreichender Anlass besteht (BGE 110 V 52 f. Erw. 4a; vgl. auch BGE 98 V 33 f. Erw. 1a und EVGE 1961 S. 186 f. Erw. 1). Zieht der Richter an sich nicht bestrittene Aspekte des streitigen Rechtsverh�ltnisses in die Pr�fung mit ein, hat er bei seinem Entscheid je nachdem die Verfahrensrechte der am Prozess Beteiligten, insbesondere das Anh�rungsrecht der von einer m�glichen Schlechterstellung bedrohten Partei (BGE 122 V 166) und die Einhaltung des funktionellen Instanzenzuges (ZAK 1991 S. 370 f. Erw. 8) zu beachten (BGE 125 V 417 Erw. 2c; vgl. auch BGE 122 V 36 f. Erw. 2).
2.2 Gest�tzt auf Art. 15 Abs. 2 UVG in Verbindung mit Art. 22 Abs. 2 UVV bemass die Beschwerdegegnerin in Dispositiv-Ziffer 1 der Verf�gung vom 6. November 2001 das Taggeld auf einem versicherten Verdienst im Unfallzeitpunkt von Fr. 60'000.- (vgl. dazu Erw. 3 des Einspracheentscheids vom 14. M�rz 2002) und k�rzte daraufhin im Rahmen der �berentsch�digungsberechnung nach Art. 40 UVG - basierend auf dieser Taggeldbemessung - die Leistungen nach Massgabe der Abstufung gem�ss Dispositiv-Ziffer 2 der Verf�gung. Die aus dem Vergleich der ab Juli 1997 zu ber�cksichtigenden Taggeldk�rzungen mit den ausgerichteten Taggeldern und Taggeld-Akontozahlungen resultierenden Differenzen erreichten per Ende 2001 (Verf�gung S. 9 und 10) die Summe von Fr. 36'662.80 an zu viel bezogenen Leistungen, welche die Allianz mit k�nftigen Geldleistungen verrechnete (Dispositiv-Ziffer 3 der Verf�gung). Das kantonale Gericht hob diese Verrechnung auf, weil es die aus der �berentsch�digungsberechnung entstandenen R�ckforderungsanspr�che als verj�hrt erachtet.
Wenn nun der Beschwerdef�hrer letztinstanzlich geltend macht, es sei von einem versicherten Verdienst im Unfallzeitpunkt von Fr. 97'200.- statt Fr. 60'000.- auszugehen, so h�tte die Ber�cksichtigung einer solchen �nderung der Taggeldbemessungsgrundlage eine unmittelbare Anpassung der �berentsch�digungsberechnung und des daraus resultierenden Saldos zur Folge. Mit den hier strittigen Fragen nach dem versicherten Verdienst im Unfallzeitpunkt und der Ermittlung einer allf�lligen �berentsch�digung aus der Koordination der Geldleistungen der Unfall- und Invalidenversicherung eng verbunden sind die Teilaspekte der Entstehung allf�lliger R�ckforderungsanspr�che mitsamt deren Verj�hrung. Daraus erhellt, dass - auch wenn die Beschwerdegegnerin in der Vernehmlassung die gem�ss vorinstanzlichem Entscheid angeblich eingetretene Verj�hrung der R�ckforderungsanspr�che anerkannte, was im Sozialversicherungsprozess keine Bedeutung hat (RSKV 1983 Nr. 520 S. 33; vgl. auch BGE 111 V 60 Erw. 1) - diese Frage in engem Sachzusammenhang mit dem Streitgegenstand steht und deshalb, entgegen dem Versicherten, der Pr�fung durch das Eidgen�ssische Versicherungsgericht unterliegt.
3.1 Im Beschwerdeverfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen ist die �berpr�fungsbefugnis des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts nicht auf die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens beschr�nkt, sondern sie erstreckt sich auch auf die Angemessenheit der angefochtenen Verf�gung (Art. 132 lit. a OG); das Gericht ist dabei nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden (Art. 132 lit. b OG) und kann zu Gunsten oder zu Ungunsten der Parteien �ber deren Begehren hinausgehen (Art. 132 lit. c OG).
3.2 Der Beschwerdef�hrer wurde praxisgem�ss auf die M�glichkeit einer reformatio in peius aufmerksam gemacht; er machte jedoch von der R�ckzugsm�glichkeit keinen Gebrauch, sondern verzichtete mit Stellungnahme vom 18. Juni 2004 ausdr�cklich darauf. Die formellen Voraussetzungen f�r eine reformatio in peius sind demnach erf�llt (BGE 107 V 22 Erw. 3a). Soweit er mit Eingabe vom 18. Juni 2004 geltend macht, eine reformatio in peius komme nicht in Frage, weil die Beschwerdegegnerin den kantonalen Gerichtsentscheid hinsichtlich der Verj�hrung der R�ckforderungsanspr�che ausdr�cklich und bedingungslos anerkannt habe, widerspricht seine Auffassung Art. 132 lit. c OG und den Ausf�hrungen zur prozessualen Lage in Erw. 2.2 hievor.
Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen �ber den versicherten Verdienst als Bemessungsgrundlage f�r Taggelder (Art. 15 Abs. 1 und 2 UVG), den im Allgemeinen als versicherter Verdienst grunds�tzlich nach dem Bundesgesetz �ber die AHV massgebenden Lohn (Art. 22 Abs. 2 UVV) sowie die davon abweichende, ausnahmsweise Ber�cksichtigung des berufs- und orts�blichen Lohnes f�r mitarbeitende Familienmitglieder, Gesellschafter, Aktion�re und Genossenschafter (Art. 22 Abs. 2 lit. c UVV) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt in Bezug auf die Ausf�hrungen zu den Grunds�tzen, wonach der versicherte Verdienst auch dann dem berufs- und orts�blichen Lohn zu entsprechen hat, wenn der f�r die AHV massgebende Lohn diesen unterschreitet, es sei denn, der berufs- und orts�bliche Lohn liege deutlich unter dem vereinbarten versicherten Verdienst (RKUV 2003 Nr. U 471 S. 35). Korrekt ist auch, dass der effektiv erzielte Lohn im Rahmen von Art. 22 Abs. 2 lit. c UVV nur dann zu ber�cksichtigen ist, falls er den berufs- und orts�blichen Verdienst �bersteigt (RKUV 2001 Nr. U 420 S. 104). Schliesslich erkannte die Vorinstanz richtig, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 sowie die damit zusammenh�ngenden materiell-rechtlichen �nderungen des Unfallversicherungsrechts nicht anwendbar sind, da nach dem massgebenden Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheids (hier: vom 14. M�rz 2002) eingetretene Rechts- und Sachverhalts�nderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht ber�cksichtigt werden (BGE 129 V 4 Erw. 1.2 mit Hinweisen). Darauf wird verweisen.
Erg�nzend ist auf RKUV 2000 Nr. U 376 S. 181 hinzuweisen, wonach die Verwirkungsfrist im Sinne von Art. 52 Abs. 2 Satz 1 UVG (vgl. dazu RKUV 2000 Nr. U 376 S. 181 f. Erw. 2a) f�r die R�ckforderung von infolge �berversicherung zu viel bezahlten Taggeldern in Nachachtung des Systems der Globalrechnung in der Regel mit dem Abschluss der Taggeldleistungen zu laufen beginnt. Ob die Taggeldleistungen gek�rzt (Art. 40 UVG) und ob infolge �berversicherung zu viel bezogene Taggeldleistungen zur�ckgefordert werden d�rfen (Art. 52 Abs. 1 Satz UVG), bestimmt sich mithin nach einer Globalrechnung f�r die gesamte Bezugsdauer des Taggeldes (BGE 117 V 394 Erw. 3b). Im zuletzt genannten Urteil wurde offen gelassen, ob die Globalrechnung erst nach Abschluss der Taggeldleistungen vorzunehmen ist. Dies hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht in RKUV 2000 Nr. U 376 S. 182 Erw. 2b bejaht. Demnach ist, solange die Eckdaten der �berversicherungsabrechnung noch nicht feststehen, nicht entscheidend, wann die Versicherung von einem �berversicherungstatbestand Kenntnis erh�lt. Mithin war der R�ckforderungsanspruch im Zeitpunkt der Verf�gung vom 6. November 2001, entgegen der Vorinstanz, noch nicht verwirkt. Jedenfalls im Umfang der erfassten, zur�ckgeforderten Leistungen von Fr. 36'662.80 bleibt der Beschwerdegegnerin der R�ckerstattungsanspruch, von der Verwirkung her gesehen, auch f�r die Zukunft gewahrt (ZAK 1992 S. 315 f. Erw. 4a in fine mit Hinweisen).
Fest steht und zu Recht unbestritten ist, dass der Versicherte gem�ss AHV-beitragsrechtlicher Qualifikation im Zeitpunkt des Unfalles als Unselbstst�ndigerwerbender im Angestelltenverh�ltnis zu seiner Firma "K.________ AG" bei der Beschwerdegegnerin obligatorisch gegen Unf�lle und Berufskrankheiten versichert war (vgl. Einspracheentscheid S. 8 Erw. 2h; Vernehmlassung der Allianz vom 20. Februar 2004 S. 4 f. ad 3.).
Strittig ist hingegen die massliche Festsetzung des versicherten Verdienstes.
7.1 W�hrend die Vorinstanz die Auffassung vertrat, die Verwaltung habe den f�r die Taggeldbemessung zu ber�cksichtigenden versicherten Verdienst gest�tzt auf Art. 15 Abs. 2 UVG und Art. 22 Abs. 2 UVV korrekt nach dem letzten vor dem Unfall bezogenen Lohn auf Fr. 60'000.- veranschlagt (angefochtener Entscheid S. 9 Erw. 2e), macht der Beschwerdef�hrer geltend, im Unfallzeitpunkt sei von einem versicherten Verdienst von Fr. 97'200.- auszugehen. Basierend auf diesem UVG-Lohn f�r M�nner habe die Beschwerdegegnerin am 2. Februar 1993 die definitive Pr�mienrechnung f�r das Jahr 1992 erhoben. Addiere man zu dem von der Ausgleichskasse des Kantons Nidwalden am 14. M�rz 1996 bescheinigten, im Jahre 1992 AHV-pflichtigen Einkommen aus unselbstst�ndiger Erwerbst�tigkeit von unbestritten Fr. 60'000.- das zus�tzlich als Selbstst�ndigerwerbender bei der Ausgleichskasse f�r das schweizerische Auto-, Motorrad- und Fahrradgewerbe (nachfolgend: Autogewerbekasse) abgerechnete Einkommen von Fr. 30'200.-, so resultiere daraus bereits ein Lohn von mehr als Fr. 90'000.-. Auch der vertraglich vereinbarte Monatslohn von Fr. 9'500.- aus seiner T�tigkeit f�r die Arbeitgeberin f�hre zu einem Jahresgehalt von Fr. 114'000.- und betrage somit eindeutig mehr als die mit der Beschwerdegegnerin vereinbarte Lohnsumme von Fr. 100'000.-. Der massgebende versicherte Verdienst sei daher nach Art. 22 Abs. 2 lit. c UVV zu ermitteln und zur Bestimmung der H�he des berufs- und orts�blichen Lohnes eine Expertise durchzuf�hren. A.________ und G.________, welche den Versicherten bei der Gr�ndung der Arbeitgeberfirma von Seiten der Beschwerdegegnerin berieten, seien als Zeugen einzuvernehmen, weil sie dem Beschwerdef�hrer angeblich empfohlen h�tten, einen im Vergleich zu seiner Stellung im Betrieb angemessenen Lohn von �ber Fr. 120'000.- zu versichern. Auch unter Ber�cksichtigung der Berufslaufbahn und der Entwicklung der Einkommensverh�ltnisse liege der vor dem Unfall bezogene Lohn mit Sicherheit �ber dem h�chstversicherten Verdienst von Fr. 97'200.-.
7.2 Kurze Zeit nach der Gr�ndung der Arbeitgeberfirma vom 5. Juli 1991 pachtete der Versicherte eine Tankstelle. F�r diese selbstst�ndige Erwerbst�tigkeit erliess die Autogewerbekasse am 17. Juli 1997 gest�tzt auf ein massgebendes reines Erwerbseinkommen von Fr. 30'200.- die definitive Beitragsverf�gung f�r das Jahr 1992. Da in der Schweiz wohnhafte Selbstst�ndigerwerbende nicht obligatorisch gegen die Folgen von Unf�llen versichert sind (Art. 4 Abs. 1 UVG) und weder sich daf�r in den Akten Hinweise finden noch geltend gemacht wird, dass sich der Beschwerdef�hrer f�r seine selbstst�ndige Erwerbst�tigkeit im Rahmen des Betriebes der Tankstelle hatte freiwillig nach UVG gegen Unf�lle versichern lassen, besteht keine Veranlassung, das effektiv aus dieser T�tigkeit bei der Autogewerbekasse abgerechnete AHV-pflichtige Einkommen von Fr. 30'200.- im Jahr 1992 zum hier strittigen versicherten Verdienst zu addieren. Sowohl die Policen der Beschwerdegegnerin vom 10. September 1991, 4. Februar und 11. November 1993 sowie vom 30. Januar 1998 als auch die definitiven Pr�mienabrechnungen vom 10. April 1992, 2. Februar 1993, 10 Oktober 1994, 16. Januar und 29. August 1995 sowie vom 9. Februar 1996 lauteten allesamt ausdr�cklich auf die Firma "K.________ AG", und nicht auf den separat gef�hrten und als Selbstst�ndigerwerbender abgerechneten Betrieb der Tankstelle. Daraus folgt, dass dieses bei der Autogewerbekasse abgerechnete AHV-pflichtige Einkommen nicht bei der Beschwerdegegnerin nach UVG versichert war und deshalb auch nicht zu dem f�r die Bemessung der Taggelder ausschlaggebenden versicherten Verdienst z�hlt.
Nachfolgend ist zu pr�fen, wie sich der aus der unselbst�ndigen Erwerbst�tigkeit f�r die Arbeitgeberin resultierende versicherte Verdienst bestimmt.
7.3.1 Zweck des Art. 22 Abs. 2 lit. c UVV ist es, Familienmitglieder und andere mit einem Betrieb verwandtschaftlich oder pers�nlich eng verbundene und darin mitarbeitende Personen nach einem versicherten Unfall nicht entgelten zu lassen, dass sie mit R�cksicht auf ihre pers�nlichen oder verwandtschaftlichen Bindungen keine arbeitsmarktkonforme Entl�hnung erzielten oder erzielen konnten. Zur Vermeidung einer Benachteiligung dieser Personen sollen deshalb die ihnen zustehenden Renten (und Taggelder) auf Grundlage einer berufs- und orts�blichen Entl�hnung ihrer Mitarbeit im Betrieb und nicht des effektiv bezogenen, AHV-rechtlich massgebenden Lohnes berechnet werden (RKUV 2001 Nr. U 420 S. 105 Erw. 3a).
7.3.2 Der Beschwerdef�hrer gr�ndete am 5. Juli 1991 mit einem Kapitalanteil von 96 % (bei einem Stimmrechtsanteil von mehr als 99 %) die Arbeitgeberfirma "K.________ AG" mit Sitz in Hergiswil (Kanton Nidwalden). Seine T�tigkeit f�r diese Arbeitgeberin sollte gem�ss Arbeitsvertrag vom 1. Dezember 1991 - ohne Angaben �ber die Periodizit�t dieser Gehaltszahlungen - mit einem Nettolohn von Fr. 9'500.- entsch�digt werden. Gegen�ber der Beschwerdegegnerin deklarierte der Versicherte am 30. August 1991 mit Wirkung ab 1. September 1991 unter der Rubrik "Obligatorische Versicherung" die UVG-Lohnsummen von Fr. 97'200.- f�r M�nner und Fr. 50'000.- f�r Frauen, w�hrend die Intercom Treuhand AG am 31. M�rz 1992 zuhanden der Allianz best�tigte, dass die Arbeitgeberin 1991 keine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besch�ftigt und somit auch keine L�hne ausbezahlt habe. Gem�ss definitiver Pr�mienabrechnung vom 2. Februar 1993 wurde die Totalpr�mie f�r das Jahr 1992 nach Massgabe der Deklaration der UVG-Lohnsummen (sowie einer �berschusslohnsumme von Fr. 2'800.-) berechnet, w�hrend die Beschwerdegegnerin f�r das Jahr 1991 - offenbar ohne beitragspflichtige Lohnbez�ge - nur die anteilsm�ssige Minimalpr�mie (von total Fr. 50.- pro Jahr) einzog. Demgegen�ber betrug das bei der Ausgleichskasse des Kantons Nidwalden abgerechnete beitragspflichtige Einkommen aus der unselbst�ndigen Erwerbst�tigkeit im Jahr 1992 gem�ss IK-Auszug vom 14. M�rz 1996 nur Fr. 60'000.-. Auch in der Erfolgsrechnung der Arbeitgeberin wurden f�r die ganze, fast achtzehn Monate dauernde Periode vom 5. Juli 1991 bis 31. Dezember 1992 lediglich Fr. 60'000.- an ordentlichen L�hnen und Geh�ltern ausgewiesen.
7.3.3 Wegen den besonderen Verh�ltnissen und mit Blick auf fehlende aussagekr�ftige und zuverl�ssige Gesch�ftsergebnisse gingen zu Recht alle Beteiligten - insbesondere auch die Vorinstanz (angefochtener Entscheid S. 6) - davon aus, dass das 1992 aus der bis zum Unfall ausge�bten unselbstst�ndigen T�tigkeit abgerechnete AHV-pflichtige Einkommen von Fr. 60'000.- des Versicherten dem berufs- und orts�blichen Lohn im Sinne von Art. 22 Abs. 2 lit. c UVV gegen�berzustellen sei. W�hrend die Allianz anhand der vom damaligen Bundesamt f�r Industrie, Gewerbe und Arbeit (BIGA) durchgef�hrten Lohn- und Gehaltserhebung vom Oktober 1993 den 1992 im Einzelhandel als gelernter und im Monatslohn entl�hnter Arbeitnehmer erzielten Verdienst auf Fr. 4'984.- pro Monat, pro Jahr also Fr. 59'808.-, ermittelte, gelangte das kantonale Gericht gest�tzt darauf mit der Beschwerdegegnerin zur Auffassung, f�r die Anwendung der Ausnahmebestimmung im Sinne von Art. 22 Abs. 2 lit. c UVV bleibe praxisgem�ss (RKUV 2001 Nr. U 420 S. 104; Rumo-Jungo, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum Sozialversicherungsrecht, UVG, Z�rich 2003, S. 101) kein Raum, wenn, wie hier, das effektive Einkommen von Fr. 60'000.- �ber dem berufs- und orts�blichen Lohn von Fr. 59'808.- liege.
7.3.4 Dem kann nicht beigepflichtet werden. Vorinstanz und Verwaltung unterliessen es, den gesamtschweizerisch berufs�blichen Durchschnittswert im Dienstleistungsbereich des Einzelhandels von 59'808.- den orts�blichen Verh�ltnissen anzupassen. Aus der Statistik der "durchschnittlichen L�hne nach Kantonen und Agglomerationen 1992" des BIGA zeigt sich, dass ein im im Kanton Nidwalden (Sitz der Arbeitgeberin) in der Dienstleistungsbranche Besch�ftigter 1992 im Monat durchschnittlich Fr. 5'934.- verdiente, pro Jahr demnach Fr. 71'208.-. Die Ber�cksichtigung dieses gesamthaften Durchschnittswertes aller Berufszweige der Dienstleistungsbranche und s�mtlicher Qualifikations-Kategorien rechtfertigt sich aus folgenden Gr�nden: im Kanton Nidwalden fehlen einerseits statistische Angaben f�r das Jahr 1992 zu den - im Vergleich zum schweizerischen Mittel tieferen - L�hnen des Verkaufspersonals. Daher fallen die jeweiligen Durchschnittszahlen innerhalb derselben Kategorie im Vergleich zu anderen Kantonen mit solchen Vergleichszahlen verh�ltnism�ssig hoch aus. Andererseits sind auch keine statistischen Angaben zu der am wenigsten verdienenden Kategorie 3 vorhanden. Angesichts der nur sehr kurzen Gesch�ftsentwicklung von der Firmengr�ndung am 5. Juli 1991 bis zum Unfall vom 24. August 1992 und der Ungewissheit hinsichtlich des wirtschaftlichen Erfolgs erscheint das Abstellen auf den berufs- und orts�blichen Lohn von Fr. 71'208.- als angemessen. Denn der Verzicht auf den Bezug eines Lohnes von Fr. 100'000.- (oder mehr) - entgegen der gem�ss Erfolgsrechnung vom 5. Juli 1991 bis 31. Dezember 2002 ausgerichteten L�hne und Geh�lter von Fr. 60'000.- - liegt hier nicht in der R�cksichtnahme auf pers�nliche oder verwandtschaftliche Bindungen (vgl. Erw. 7.3.1 hievor) begr�ndet, sondern erkl�rt sich durch die beschr�nkte wirtschaftliche Leistungsf�higkeit des vom Beschwerdef�hrer gegr�ndeten Unternehmens, was im Rahmen von Art. 22 Abs. 2 lit c UVV nicht ber�cksichtigt werden kann.
7.3.5 Soweit der Beschwerdef�hrer hiegegen einwendet, die von ihm bezeichneten Personen, A.________ und G.________, k�nnten bezeugen, dass im Unfallzeitpunkt f�r seine Gesch�ftsf�hrert�tigkeit ein Lohn von mindestens Fr. 120'000.- angemessen gewesen sei, ist von der beantragten Zeugeneinvernahme keine Kl�rung des Sachverhalts zu erwarten. Bei den genannten Zeugen handelt es sich um (damalige) Mitarbeiter der Beschwerdegegnerin. Ihre Aussagen stehen in einem engen Zusammenhang mit ihrer Gesch�ftst�tigkeit und ihrem Gesch�ftsinteresse. Die Arbeitgeberin war sodann nach Massgabe ihrer besonderen Aktivit�ten (vgl. hiezu den Arbeitsvertrag vom 1. Dezember 1991, wonach zu den Aufgaben des Versicherten der "Verkauf aller Artikel im Bereich Fahrzeuge und Hotelbedarf" geh�rte) nicht einfach mit einem gew�hnlichen, im Autohandel t�tigen Unternehmen zu vergleichen. Es ist ausgeschlossen, dass diese aussenstehenden Personen die internen betrieblichen Verh�ltnisse kannten und konkrete Angaben zu der hier interessierenden Frage nach der tats�chlichen Realisierbarkeit eines berufs- und orts�blichen Lohnes aus dem 1991 gegr�ndeten und 1992 noch in der Anfangsphase der Entwicklung stehenden Betrieb des Versicherten h�tten machen k�nnen, weshalb auf die Einvernahme dieser Zeugen zu verzichten ist (vgl. zur antizipierten Beweisw�rdigung Erw. 1.2.2 hievor).
Soweit das nebenberuflich aus dem selbstst�ndig erwerbenden Betrieb der Tankstelle erzielte und bei der Autogewerbekasse abgerechnete Einkommen von Fr. 30'200.- im Jahre 1992 bisher nicht zu ber�cksichtigen war, bleibt zu pr�fen, ob dieses Nebenerwerbseinkommen nicht im Rahmen der �berentsch�digungsberechnung beim mutmasslich entgangenen Verdienst im Sinne von Art. 51 Abs. 3 UVV h�tte aufgerechnet werden m�ssen.
8.1.1 Gem�ss Art. 40 UVG werden, wenn keine andere Koordinationsregel dieses Gesetzes eingreift, Geldleistungen, ausgenommen Hilflosenentsch�digungen, soweit gek�rzt, als sie mit den anderen Sozialversicherungsleistungen zusammentreffen und den mutmasslich entgangenen Verdienst �bersteigen. Art. 34 Abs. 2 des Bundesgesetzes �ber die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge bleibt vorbehalten. Nach Art. 51 Abs. 3 Satz 1 UVV entspricht der mutmasslich entgangene Verdienst jenem Verdienst, den der Versicherte ohne sch�digendes Ereignis erzielen w�rde. Art. 51 Abs. 3 Satz 2 UVV (eingef�gt durch die Verordnungs�nderung vom 15. Dezember 1997, in Kraft getreten am 1. Januar 1998, AS 1998 155, 162) bestimmt, dass das tats�chlich erzielte Erwerbseinkommen angerechnet wird. Bei dem mit der genannten Verordnungs�nderung in Art. 51 Abs. 3 UVV erg�nzten Satz 2 handelt es sich lediglich um eine Anpassung an die Rechtsprechung (BGE 117 V 399 ff. Erw. 4b).
8.1.2 Der Begriff des mutmasslich entgangenen Verdienst gem�ss Art. 40 UVG in Verbindung mit Art. 51 Abs. 3 UVV ist, analog zu demjenigen nach Art. 24 Abs. 1 BVV 2 (vgl. BGE 126 V 93 ff. Erw. 4 - 6 mit Hinweisen), als haftpflichtrechtlich relevanter Schaden oder Einkommensausfall zu verstehen. Es handelt sich um eine anhand einer Sch�tzung zu ermittelnden hypothetische Gr�sse (Erich Peter, Die Koordination von Invalidenrenten im Sozialversicherungsrecht, Diss. Z�rich 1996, S. 339 ff. und S. 342 ). Der mutmasslich entgangene Verdienst umfasst auch nicht versichertes Einkommen aus selbstst�ndiger Erwerbst�tigkeit (BGE 126 V 93). Die �berentsch�digung gem�ss Art. 40 UVG bildet hinsichtlich der ausgerichteten Taggeldleistungen nach Art. 16 UVG gegebenenfalls einen K�rzungsgrund. Daf�r ist nach den allgemeinen Beweisregeln die Beschwerdegegnerin beweisbelastet (Urteil S. vom 24. Mai 2000, B 12/98 mit Hinweisen, publiziert in: Pl�doyer 2000 Nr. 6 S. 60). Diese Beweisregel greift allerdings erst Platz, wenn es sich als unm�glich erweist, im Rahmen des Untersuchungsgrundsatzes auf Grund der Beweisw�rdigung einen Sachverhalt zu ermitteln, der zumindest die Wahrscheinlichkeit hat, der Wirklichkeit zu entsprechen (BGE 117 V 264 Erw. 3b mit Hinweisen).
8.2 Zun�chst haben Vorinstanz und Verwaltung zutreffend erkannt, dass bei der Ermittlung des mutmasslich entgangenen Verdienstes aus der unselbstst�ndig erwerbenden T�tigkeit - ausgehend vom abgerechneten und zuletzt vor dem Unfall 1992 bezogenen Lohn - die kontinuierliche, mangels anderer Hinweise statistisch belegte Lohnentwicklung (vgl. Einspracheentscheid vom 14. M�rz 2002 S. 12) bis auf den Zeitpunkt der Durchf�hrung der Globalrechnung mitzuber�cksichtigen ist. Ausgehend von einem berufs- und orts�blichen Lohn von Fr. 71'208.- im Jahre 1992 wird die Allianz dieser Einkommensentwicklung im Rahmen der neu durchzuf�hrenden Globalrechnung wiederum in derselben Weise Beachtung schenken.
8.3 Die Beschwerdegegnerin und das kantonale Gericht haben jedoch �bersehen, dass bei der �berentsch�digungsberechnung im Rahmen des mutmasslich entgangenen Verdienstes nicht nur das aus unselbstst�ndiger, obligatorisch gegen Unfall versicherter Erwerbst�tigkeit erzielte Einkommen, sondern auch der aus - gegebenenfalls nicht gegen Unfall versicherter - selbstst�ndiger Erwerbst�tigkeit erarbeitete Lohn h�tte ber�cksichtigt werden m�ssen (Erw. 8.1.2 hievor). Die Allianz, an welche die Sache zur Neuermittlung der �berentsch�digung zur�ckzuweisen ist, wird beim zus�tzlich als mutmasslich entgangenen Verdienst zu ber�cksichtigenden Einkommen aus dem Betrieb der Tankstelle - ausgehend von dem f�r das Jahr 1992 massgebenden reinen Erwerbseinkommen von Fr. 30'200.- - derselben Lohnentwicklung Rechnung tragen, welche sie bereits beim Einkommen aus der unselbstst�ndigen T�tigkeit (Erw. 8.2 hievor) aufrechnete. Zudem wird sie beachten, dass bei der Festsetzung des mutmasslich entgangenen Verdienstes die aus der Verwertung einer Restarbeitsf�higkeit effektiv erzielten Eink�nfte in Abzug zu bringen sind (BGE 117 V 394). Gem�ss den drei definitiven Beitragsverf�gungen der Autogewerbekasse vom 17. Juli 1997 reduzierte sich das aus dem gesamten Betrieb der Tankstelle abgerechnete massgebende reine Erwerbseinkommen von Fr. 30'200.- im Unfalljahr 1992 auf Fr. 28'800.- 1993 und stagnierte in den folgenden drei Jahren auf diesem Niveau. F�r die Folgezeit wird die Beschwerdegegnerin ebenfalls die erforderlichen Abkl�rungen treffen.
Zusammenfassend ist festzuhalten, dass entgegen der Allianz und dem kantonalen Gericht von einem f�r die Taggeldbemessung relevanten versicherten Verdienst im Sinne von Art. 22 Abs. 2 lit. c UVV (berufs- und orts�blichen Lohn) von Fr. 71'208.- im Jahre 1992 auszugehen ist (Erw. 7.3.4 hievor). Danach bemisst sich das Taggeld. Da nach RKUV 2000 Nr. U 376 S. 181 die Verwirkungsfrist f�r die R�ckforderung von infolge �berversicherung zu viel bezahlten Taggeldern erst mit Abschluss der Taggeldleistungen zu laufen beginnt (Erw. 5 hievor) und die Beschwerdegegnerin nach Angaben des Versicherten offenbar �ber den Zeitraum bis Ende 2001 hinaus weitere Taggelder ausbezahlte, und weil ferner Vorinstanz und Allianz �bersehen haben, dass beim mutmasslich entgangenen Verdienst im Rahmen der �berentsch�digungsberechnung auch nicht versichertes Einkommen aus selbstst�ndiger Erwerbst�tigkeit anzurechnen ist (Erw. 8.1.2 hievor), geht die Sache zur weiteren Abkl�rung an die Beschwerdegegnerin zur�ck. Die Allianz wird die Taggelder auf Grund des angepassten versicherten Verdienstes neu bemessen und �ber die ganze, mehr als zehnj�hrige Dauer auf den Zeitpunkt des Abschlusses der Taggeldleistungen hin die - gegebenenfalls resultierende - �berentsch�digung gest�tzt auf eine vollst�ndig neue Globalrechnung von neuem ermitteln und anschliessend neu verf�gen.
Die teilweise unterliegende Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdef�hrer eine Parteientsch�digung entsprechend dem Ausmass seines Obsiegens auszurichten (Art. 159 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 135 OG).
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird dahingehend teilweise gutgeheissen, dass der Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Nidwalden vom 4. August 2003 sowie der Einspracheentscheid vom 14. M�rz 2002 aufgehoben werden und die Sache zur Durchf�hrung einer neuen �berentsch�digungsberechnung sowie zur anschliessenden Neuverf�gung im Sinne der Erw�gungen an die Allianz zur�ckgewiesen wird.
Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdef�hrer f�r das letztinstanzliche Verfahren eine Parteientsch�digung von Fr. 1000.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu bezahlen.
Das Verwaltungsgericht des Kantons Nidwalden wird �ber eine Parteientsch�digung f�r das kantonale Verfahren, entsprechend dem Ausgang des letztinstanzlichen Prozesses, zu befinden haben.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Nidwalden, Abteilung Versicherungsgericht, und dem Bundesamt f�r Gesundheit zugestellt.

References: Art. 6
 BGE 
 BGE 
 Art. 6
 Art. 108
 EGMR 
 BGE 
 Art. 128
 Art. 97
 BGE 
 BGE 
 Art. 15
 Art. 22
 Art. 40
 BGE 
 Art. 132
 Art. 22
 Art. 52
in fine
 Art. 15
 Art. 22
 Art. 22
 Art. 22
 Art. 22
 Art. 22
 Art. 22
 Art. 51
 Art. 40
 Art. 34
 Art. 51
 Art. 51
 Art. 51
 Art. 40
 Art. 51
 Art. 24
 BGE 
 Art. 40
 Art. 16
 Art. 22
 Art. 135