Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=23.02.2017&Aktenzeichen=3%20ARs%2020/16
Timestamp: 2019-04-24 07:04:38+00:00

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BGH, 23.02.2017 - 3 ARs 20/16 - dejure.org
BGH, 23.02.2017 - 3 ARs 20/16
Art. 44 Abs. 1 Satz 1 GG; § 17 Abs. 2 und Abs. 4 PUAG; § 244 StPO
Minderheitenrechte im parlamentarischen Untersuchungsausschuss (Rechtsschutz bei nicht vollzogenem Beweisbeschluss; Antrag auf Schaffung der Voraussetzungen für die Vernehmung eines Zeugen; "Edward Snowden"; Zulässigkeit; Statthaftigkeit; Antragsbefugnis; Quorum; qualifizierte Minderheit; Spannungsverhältnis zwischen Minderheitenrechten und Mehrheitsprinzip; verfassungsrechtliche Vorgaben; Grundsatz der Spiegelbildlichkeit bei der Zusammensetzung von Ausschüssen)
GG Art. 44 Abs. 1 Satz 1 PUAG § 17 Abs. 2 und 4
Art. 44 Abs. 1 GG, §§ ... 17 ff. PUAG, § 17 Abs. 2 PUAG, § 17 Abs. 4 PUAG, Art. 44 Abs. 2 Satz 1 GG, § 244 Abs. 5 Satz 2 StPO, Art. 44 Abs. 1 Satz 1 GG, § 9 Abs. 4 PUAG, § 17 PUAG, § 36 Abs. 3 PUAG, § 17 Abs. 2, 4 PUAG, § 36 Abs. 1 PUAG, § 18 Abs. 3 PUAG, § 4 Satz 2 PUAG, Art. 44 GG, § 1 Abs. 1 PUAG, §§ 17, 18 PUAG, Art. 40 Abs. 1 Satz 2 GG, Art. 42 Abs. 2 GG, § 9 Abs. 4 Satz 1 PUAG, Art. 38 Abs. 1 GG
Art 44 Abs 1 S 1 GG, § 17 Abs 2 PUAG, § 17 Abs 4 PUAG
Antragsbefugnis der Minderheit eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses im Beweiserhebungsverfahren
Eigene Rechte der Minderheit eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses; Umsetzungsbegehren eines im 1. Untersuchungsausschuss der 18. Wahlperiode des Deutschen Bundestages gestellten Antrags (hier: Vernehmung eines Zeugen); Schaffung der Voraussetzungen für den Vollzug eines vom Untersuchungsausschuss bereits gefassten Beweisbeschlusses
GG Art. 44 Abs. 1 S. 1; PUAG § 17 Abs. 2 und 4
Antrag der Oppositionsmitglieder im NSA-Untersuchungsausschuss zurückgewiesen
zeit.de (Pressebericht, 15.03.2017)
Snowden muss nicht als Zeuge geladen werden
Keine Snowden-Vernehmung im NSA-Untersuchungsausschuss
Parlamentarischer Untersuchungsausschuss - und die Beweisantragsrecht der Ausschussminderheit
NSA-Untersuchungsausschuss: Snowden-Vorladung scheitert vor BGH
taz.de (Pressebericht, 16.03.2017)
BGH entmachtet Opposition
Keine Vernehmung von Edward Snowden im NSA-Untersuchungsausschuss
Kurznachricht zu "Eigene Rechte der Minderheit im parlamentarischen Untersuchungsausschuss - Edward Snowden - Anmerkung zum Beschluss des BGH vom 23.02.2017" von PräsVerfGH/PräsOVG Dr. Lars Brocker, original erschienen in: NVwZ 2017, 651 - 656.
BVerfG, 04.12.2014 - 2 BvE 3/14
BGH, Ermittlungsrichter, 11.11.2016 - 1 BGs 125/16
BGH, 15.12.2016 - 3 ARs 20/16
BGHSt 62, 60
NVwZ 2017, 651
Die Ablehnung der Beweisanträge der Antragstellerin war rechtswidrig, weil sie von dem erforderlichen Mindestquorum eines Viertels der Mitglieder des Untersuchungsausschusses, die ein Viertel der Bundestagsmitglieder repräsentieren (sogenannte qualifizierte Minderheit, vgl. hierzu BGH, Beschluss vom 23. Februar 2017 - 3 ARs 20/16, BGHSt 62, 60, 65 ff.), getragen werden und die beantragte Beweiserhebung zulässig ist.
BGH, Ermittlungsrichter, 30.08.2018 - 1 BGs 408/18
Beiziehung von Akten und Beweismitteln durch den Untersuchungsausschuss …
Sie erfüllen auch das Quorum nach Art. 44 Abs. 1 Satz 1 GG, denn sie repräsentieren auch mehr als ein Viertel der Mitglieder des 19. Deutschen Bundestages (vgl. BGH, Beschluss vom 23. Februar 2017 - 3 ARs 20/16, BGHSt 62, 60 Rdn. 19 ff.).

References: Art. 44
 § 17
 § 244
 Art. 44
 § 17

Art. 44
 § 17
 § 17
 Art. 44
 § 244
 Art. 44
 § 9
 § 17
 § 36
 § 17
 § 36
 § 18
 § 4
 Art. 44
 § 1
 Art. 40
 Art. 42
 § 9
 Art. 38
 § 17
 § 17
 Art. 44
 § 17
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