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Timestamp: 2013-05-23 00:46:52+00:00

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Rechtsprechung: FamRZ 1999, 705
Rechtsprechung BGH, 19.01.1999 - X ZR 60/97 Volltextver�ffentlichungen (6)
BGB � 530
Grober Undank des beschenkten Ehegatten
BGB � 530Eheliche oder ehebedingte Verfehlungen als grober Undank eines beschenkten Ehegatten
Wird zitiert von ... (20) BGH, 03.02.2010 - XII ZR 189/06 Familienrecht - Zuwendung der Schwiegereltern ist Schenkungb) Auch wenn schwiegerelterliche Zuwendungen somit nicht als unbenannte Zuwendung, sondern als Schenkung zu werten sind, sind auf sie dennoch die Grunds�tze des Wegfalls der Gesch�ftsgrundlage anwendbar (vgl. BGH Urteile vom 8. November 2002 - V ZR 398/01 - FamRZ 2003, 223 und vom 19. Januar 1999 - X ZR 60/97 - FamRZ 1999, 705, 707).
BGH, 13.11.2012 - X ZR 80/11 Schenkungswiderruf wegen groben UndanksEntscheidend f�r die Annahme groben Undanks gegen�ber dem Schenker ist mithin, ob der Beschenkte diesen Erwartungen in nicht mehr hinnehmbarer Weise nicht gen�gt hat (BGH, Urteil vom 19. Januar 1999 - X ZR 60/97, NJW 1999, 1623).Anhaltspunkte daf�r, was der Schenker an Dankbarkeit erwarten kann, k�nnen dabei neben dem Gegenstand und der Bedeutung der Schenkung auch die n�heren Umst�nde bieten, die zu der Schenkung gef�hrt und deren Durchf�hrung bestimmt haben (BGH, NJW 1999, 1623, 1624).
BGH, 08.11.2002 - V ZR 398/01 Familienrecht - Wegfall der Gesch�ftsgrundlage nach Grundst�ckszuwendungDies kommt in Betracht, wenn dem Beklagten das Grundst�ck zusammen mit seiner damaligen Frau teilweise unentgeltlich zugewendet wurde, sei es, da� es sich dabei um eine gemischte Schenkung gehandelt hat (vgl. BGH, Urt. v. 19. Januar 1999, X ZR 60/97, NJW 1999, 1623, 1624 f), sei es, da� es um eine mit R�cksicht auf die Ehe mit der Tochter und zur Beg�nstigung des ehelichen Zusammenlebens in einem Familienheim gemachte Zuwendung geht, die nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes nach den Regeln �ber ehebezogene (sog. unbenannte) Zuwendungen unter Ehegatten zu behandeln ist (BGHZ 129, 259, 264 ff;… BGH, Urt. v. 4. Februar 1998, XII ZR 160/96, FamRZ 1998, 669, 670).Denn abgesehen davon, da� ohnehin nicht jedem Gesch�ft mit nahen Angeh�rigen eine solche oder �hnliche Vermutung inne wohnt und da� auch die Erw�hnung der verwandtschaftlichen Beziehung des Beklagten im Vertrag ("Schwiegersohn") insoweit wenig aussagekr�ftig ist (vgl. auch BGH, Urt. v. 19. Januar 1999, X ZR 60/97, NJW 1999, 1623, 1624 f), so l��t der Vortrag des Beklagten andere Motive in den Vordergrund r�cken als die einer Zuwendung, die der Sicherung der Ehe der Tochter des Kl�gers dienen sollte.
OLG Celle, 03.04.2003 - 6 U 212/02 Widerruf einer Schenkung: Grober Undank bei Strafanzeige des Beschenkten gegen …Ma�gebend ist also, ob und inwieweit erkennbar wird, dass der Beschenkte dem Schenker nicht die durch R�cksichtnahme gepr�gte Dankbarkeit entgegenbringt, die der Schenker erwarten kann (BGH NJW 1999, 1623, 1624).Anhaltspunkte daf�r, was der Schenker an Dankbarkeit erwarten kann, k�nnen auch die n�heren Umst�nde bieten, die zu der Schenkung gef�hrt und deren sp�tere Durchf�hrung bestimmt haben (BGH NJW 1999, 1623, 1624).Zum anderen sind beim Widerruf der Schenkung auch die Umst�nde in Rechnung zu stellen, die zu der Schenkung gef�hrt und deren sp�tere Durchf�hrung bestimmt haben (BGH NJW 1999, 1623, 1624).
BGH, 11.07.2000 - X ZR 89/98 Immobilien - Voraussetzung der Bejahung des groben Undanks des BeschenktenGerade wenn der Schenker wegen eigener Bed�rftigkeit ganz oder teilweise auf die vom Beschenkten zugesagten Geldbetr�ge angewiesen ist, kann und mu� sich zwar die von Dankbarkeit gepr�gte R�cksichtnahme bew�hren, die der Schenker erwarten kann und an die � 530 Abs. 1 BGB ankn�pft (Sen.Urt. v. 19.01.1999 - X ZR 60/97, NJW 1999, 1623).
OLG D�sseldorf, 06.10.2004 - 24 U 83/04 Widerruf einer Schenkung von Verwandten eines Ehegatten nur unter besonderen …Die eheliche Untreue eines Ehegatten stellt nur unter besonderen Bedingungen eine schwere Verfehlung im Sinne des � 530 Abs. 1 BGB dar (vgl. dazu BGH NJW 1999, 1623 sub Nr. 3c).a) Ein solcher Anspruch kommt dann in Betracht, wenn einer Seite nach dem Eintritt ver�nderter Umst�nde und unter Ber�cksichtigung der gesamten Interessenlage ein Festhalten an den urspr�nglichen Absprachen nicht zuzumuten ist (BGH NJW 1999, 1623 sub Nr. 4).Schenkungen, die trotz solcher erkennbaren Risiken gemacht werden, k�nnen nicht mehr einer Gesch�ftsgrundlage im beschriebenen Sinne zugeordnet werden, und zwar auch dann nicht, wenn der Schenker wie hier die Kl�gerin hofft, die Geschenke werden zur Stabilisierung der Ehe beitragen (vgl. dazu BGH NJW 1999, 1623 sub Nr. 4b m.w.N.).
BGH, 21.07.2010 - XII ZR 180/09 Familienrecht - Zuwendung der Schwiegereltern nach Trennung oder Scheidungbb) Auch wenn die Zuwendungen der Schwiegermutter somit nicht als unbenannte Zuwendung, sondern als Schenkung zu werten sind, sind auf sie dennoch die Grunds�tze des Wegfalls der Gesch�ftsgrundlage anwendbar (Senatsurteil vom 3. Februar 2010 - XII ZR 189/06 - FamRZ 2010, 958 Tz. 25 ff.; vgl. ferner BGH Urteile vom 8. November 2002 -V ZR 398/01 -FamRZ 2003, 223 und vom 19. Januar 1999 - X ZR 60/97 - FamRZ 1999, 705, 707).
OLG Celle, 27.03.2003 - 6 U 198/02 Immobilien - R�ckforderung einer Immobilienzuwendung an SchwiegersohnSo lag es etwa in der von der Berufung herangezogenen Entscheidung des X. Zivilsenats des BGH vom 19. Januar 1999 (NJW 1999, 1623).Der von der Berufung behauptete Widerspruch zwischen der Rechtsprechung des X. Zivilsenats (NJW 1999, 1623) und der des XII. Zivilsenats (BGHZ 129, 259; NJW 1999, 353; FamRZ 1998, 669) des Bundesgerichtshofs besteht also tats�chlich nicht, da es jeweils auf die Vereinbarungen im konkreten Fall ankommt (vgl. etwa zuletzt BGH NJW 2003, 510; dieser Aspekt wird auch von OLG Naumburg NJW-RR 2000, 1673 �bersehen).
OLG Naumburg, 14.10.1999 - 11 U 121/99 Gesch�ftsgrundlage bei gemischter Schenkung - Fortbestand der Ehe - …W�hrend etwa der 10. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes Vertr�ge, in denen Eltern ihrem Kind und dessen Ehegatten Grund- oder Wohnungseigentum ganz oder teilweise unentgeltlich �bertragen, nach den Regelungen des Schenkungsrechts beurteilt (s. etwa BGH, FamRZ 1999, 705 ), sieht der 12. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes als Rechtsgrund derartiger Zuwendungen ein gesetzlich nicht geregeltes Rechtsverh�ltnis eigener Art an, das nicht nach dem Recht der Schenkung zu beurteilen ist (BGH, NJW 1995, 1889, 1890; FamRZ 1998, 669 f.).Ausnahmen sind denkbar (BGH, FamRZ 1999, 705, 707; OLG Oldenburg, FamRZ 1992, 308 : "in der Regel"; vgl. auch - auf der Grundlage der Annahme einer ehebezogenen Zuwendung - BGH, NJW 1995, 1889, 1890 f.; nicht so deutlich BGH, FamRZ 1998, 669 f.).
BGH, 11.10.2005 - X ZR 270/02 Anforderungen an die Sachverhaltsaufkl�rung bei Widerruf einer Schenkung wegen …Das Revisionsgericht kann nur �berpr�fen, ob dem angefochtenen Urteil ein Irrtum �ber den Rechtsbegriff des groben Undanks zu entnehmen ist und ob das Berufungsgericht von der Revision aufgezeigten erheblichen Prozessstoff �bergangen hat (Sen.Urt. v. 19.01.1999 - X ZR 60/97, NJW 1999, 1623).
BGH, 27.06.2012 - XII ZR 47/09 Familienrecht - Leibliche Abstammung als Gesch�ftsgrundlage einer Schenkung
LG Limburg, 12.03.2012 - 2 O 384/10 � 530 Abs 1 BGB, � 313 Abs 1 BGB, � 313 Abs 2 BGB, � 812 …
BGH, 27.06.2012 - XII ZR 203/09 Familienrecht - R�ckabwicklung von Verm�genszuwendungen in der Ehe
LAG Baden-W�rttemberg, 22.03.2000 - 3 Sa 61/99 Ist zwischen dem Krankenhaustr�ger und dem dort t�tigen Arzt vereinbart, dass …
OLG Brandenburg, 15.08.2012 - 4 U 175/11 Was ist dejure.org?

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