Source: http://rv-kesternich.de/satzung-1.html
Timestamp: 2019-05-24 08:13:45+00:00

Document:
Reiterverein Kesternich - Satzung
Der Verein führt den Namen „Reiterverein Kesternich 1971“ nach erfolgter Eintragung in das Vereinsregister mit dem Zusatz „Eingetragener Verein“ und hat seinen Sitz in Kesternich. Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Der Verein soll Mitglied des „Verbandes der Reit- und Fahrvereine Rheinland e.V.“ werden.
1. Der Zweck vorstehend genannten Vereins ist die Förderung des Reitsportes als eines Mittels zur körperlichen und sittlichen Ertüchtigung und Kräftigung seiner Mitglieder. Der Zweck wird verfolgt insbesondere durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigter Zweck“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
2. Politische Parteibestrebungen und Erörterungen konfessioneller Fragen sind ausgeschlossen. Eine Bevorzugung oder Benachteiligung eines Mitgliedes wegen seiner politischen Gesinnung, seiner Religion oder seiner Rasse darf unter keinen Umständen erfolgen.
3. Bei späterer Neureglung des deutschen Sportwesens und der damit verbundenen Mitgliedschaft zu einem Verband sind diese Satzungen für den Verein verbindlich.
Das Vereins- und Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr (Januar – Dezember)
(1.) Mitglieder
Der Verein und die Mitgliedschaft besteht aus:
1. Aufnahmefähig als aktives Mitglied ist, wer das 6. Lebensjahr vollendet hat und die ärztliche Versorgungsuntersuchung für den Reitsport hat, unbescholten und im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte ist. Ausländer können Mitglied des Vereins werden.
2. Jugendliche bis 18 Jahre können nur mit Einwilligung des gesetzlichen Vertreters aufgenommen werden.
3. Die Aufnahme erfolgt nach vorheriger schriftlicher Anmeldung bei einem Vorstandsmitglied durch den Vereinsvorstand.
4. Der Vorstand ist befugt, Aufnahmegesuche abzulehnen.
5. Die erfolgte Aufnahme wird durch die Aushändigung der Vereins-Mitgliedskarte bestätigt.
(2.) Beitrag und Eintrittsgelder
1. Eintrittsgelder für den Eintritt in den Verein werden erhoben.
2. Jahresbeitrag des laufenden Jahres ist bis zum 30.06. zu zahlen. Beginnt die Mitgliedschaft im Laufe eines Monats, so ist für diesen Monat Beitrag zu erheben. Scheidet ein Mitglied aus dem Verein aus, so ist der Beitrag für den laufenden Monat zu entrichten.
3. Stundungen oder Erlass ist beim Vorstand zu beantragen, der hierüber entscheidet.
4. Bei Sportveranstaltungen wird ein Eintrittsgeld erhoben, dessen Höhe jeweils vom Vorstand festgesetzt wird.
5. Folgenden Gruppen wird Beitragsermäßigung bzw. Eintrittsgeldermäßigung bei Sportveranstaltungen oder deren Erlass auf Antrag bewilligt:
a) Kriegsversehrte 1914/18 und 1939/45
b) Schwerbeschädigte irgendwelcher Art, soweit sie nicht unter a) fallen.
Das Zutreffen der Voraussetzung ist, soweit nicht bekannt, durch Vorlage eines Auswe ises o.ä. glaubhaft zu machen.
6. Mitglieder erhalten bei Vorzeigen ihrer Mitgliedskarte freien Eintritt bei Veranstaltungen des Vereins auf Beschluss des Vorstandes.
(3.) Ehrenmitglieder
Zu Ehrenmitgliedern können auf Vorschlag des Vereins, Personen, die sich um den Verein oder die Förderung des Reitsportes besonders verdient gemacht haben, durch Beschluss der Mitgliederversammlung ernannt werden. Der Vorschlag des Vorstandes muss mindestens die Zustimmung von ¾ der gesamten Vorstandsmitglieder erhalten. Der Beschluss der Hauptversammlung muss mit Stimmenmehrheit (d.h. mindestens 51%) gefasst werden.
(4.) Wahl- und Stimmfähigkeit
1. Die Mitglieder erlangen mit vollendetem 15. Lebensjahr Wahl- und Stimmberechtigung in allen den Verein betreffenden Angelegenheiten.
2. Die Wahl in den Vorstand setzt Volljährigkeit voraus. Mit der Wahl in den Vorstand beginnt, soweit eine solche bisher nicht bestanden hat, die Mitgliedschaft im Verein.
(5.) Austritt aus dem Verein
c) durch Ausschluss durch die Versammlung
2. Mit dem Austritt aus dem Verein oder dem Verlust der Mitgliedschaft hört sofort jedes Recht dem Verein gegenüber auf.
3. Der freiwillige Austritt ist dem Vorstand schriftlich anzuzeigen und steht zu jeder Zeit frei.
4. Der Austretende hat die fälligen Beiträge einschließlich des Monats des Austritts noch voll zu zahlen (siehe § 5, Ziffer 4. Abs. 3).
5. Scheidet ein Mitglied aus dem Verein aus, so hat es die in seinem Besitz befindlichen Vereinsgegenstände dem 1. Vorsitzenden innerhalb von 4 Wochen auszuhändigen.
(6.) Ausschluss aus dem Verein
1. Der Ausschluss eines Mitgliedes kann von der Mitgliederversammlung beschlossen werden
a) wenn es einen Beitrag trotz vorheriger Mahnung insges. 12 (zwölf) Monate nicht entrichtet hat
b) bei groben Vergehens gegen die Vereinszwecke und die Vereinssatzung, insbesondere gegen § 1, Abs. 2
c) wenn es sich den Anordnungen des Vereins widersetzt sowie beim Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte.
2. Für einen solchen Beschluss der Mitgliederversammlung müssen jedoch mindestens ⅔ der anwesenden Mitglieder stimmen.
3. Den Ausgeschlossenen sind auf Verlangen die Gründe der Entscheidung schriftlich mitzuteilen.
a) durch den Vorstand und den Beirat
b) durch die Mitgliederversammlung.
(1.) Der Vorstand
Außerdem wird von der Mitgliederversammlung ein Beirat gewählt, der an sämtlichen Sitzungen des Vorstandes teilnehmen muss.
Der Beirat setzt sich zusammen wie folgt:
c) Beisitzer (muss aktives Vereinsmitglied sein)
d) Sport- und Jugendwart
1. Die Mitglieder des Vorstandes und des Beirates werden stets auf zwei Jahre gewählt.
2. Die ausscheidenden Vorstandsmitglieder sind sofort wieder wählbar.
1. Der Vorstand hat den Verein gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten.
2. Der Vorstand und der Beirat ordnen die internen Angelegenheiten des Vereins.
3. Der 1. Vorsitzende und der Geschäftsführer gelten als Vorstand im Sinne des §26 BGB und sind dem Vereinsregister jeweils bekannt zu geben.
4. Der Vorstand (einschl. Beirat) hat den Haushaltsplan für das Rechnungsjahr festzulegen, über die Regelung der laufenden Geschäfte Beratungen abzuhalten, die in der Hauptversammlung gefassten Beschlüsse zu vollziehen, die Schlichtung etwaiger Unstimmigkeiten bzw. Uneinigkeiten unter den Vereinsmitgliedern zu veranlassen und allgemein für die Regelung und Leitung sämtlicher Vereinsangelegenheiten zu sorgen.
5. Der Vorstand ist befugt, Ausgaben bis maximal 2.000,-- DM, welche im Haushaltsplan des Vereins vorgesehen sind, ohne Zustimmung der Mitgliederversammlung zu tätigen.
6. Der Vorstand (einschl. Beirat) entscheidet über Stundung und Erlass von Beiträgen im Einzelfall (siehe § 5, Abs.)
7. Der Vorstand (einschl. Beirat) entscheidet jeweils durch Abstimmung bei Stimmenmehrheit. Er ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt über den aber in einer späteren Versammlung nochmals abgestimmt werden kann.
8. Der Vorstand leitet alle Vereinsveranstaltungen.
9. Der Vorstand (einschl. Beirat) ist der Hauptversammlung gegenüber verantwortlich.
10. Über sämtliche Sitzungen sind Verhandlungsniederschriften aufzunehmen, die vom 1. Vorsitzenden und dem Geschäftsführer zu unterzeichnen sind.
11. In diesen Niederschriften sind auch alle Beschlüsse zu beurkunden, wobei das genaue Ergebnis der Abstimmung anzugeben ist.
12. Die Bekanntmachungen des Vorstandes an die Mitglieder haben schriftlich zu erfolgen.
1. Der 1. Vorsitzende beruft die Sitzungen und Versammlungen ein, in welchen er überall den Vorsitz führt und die Versammlung leitet.
2. Der 1. Vorsitzende hat den der ordentlichen Mitgliederversammlung vorzulegende Jahresbericht abzufassen. Die Mitglieder des Beirates haben die hierzu erforderlichen Unterlagen bereitzustellen.
3. Der 1. Vorsitzende kann den Geschäftsführer beauftragen, den Jahresbericht zu verfassen.
Dem Geschäftsführer obliegt der gesamte Schriftwechsel des Vereins, die Führung der Mitgliederkartei sowie die Fertigkeit der Niederschriften über die Sitzungen des Vorstandes und der Versammlungen.
Der Kassierer hat die Verwaltung des gesamten Rechnungswesens des Vereins. Er hat die Einkassierung der Mitgliederbeiträge vorzunehmen. Auszahlungen auf Anweisung des 1. Vorsitzenden zu tätigen und über die Kassenverwaltung der Mitgliederversammlung Rechnung abzulegen.
Zwei von der Hauptversammlung jährlich zu wählende Mitglieder des Vereins haben die Kasse mindestens einmal im Jahr zu prüfen. Das Ergebnis der Prüfung ist bei der nächsten Hauptversammlung bekanntzugeben.
1. Scheidet ein Vorstandsmitglied oder ein Mitglied des Beirates vorzeitig aus, so hat es die in seinem Besitz befindlichen Vereinsgegenstände sofort dem 1. Vorsitzenden auszuhändigen.
2. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes (einschl. Beirat) steht dem Vorstand und dem Beirat das Recht zu, sich bis zur nächsten Hauptversammlung selbstständig zu ergänzen.
(2.) Die Hauptversammlung
Es findet alljährlich im ersten Kalendervierteljahr (Januar – März) eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Außerdem kann der 1. Vorsitzende je nach Bedarf außerordentliche Mitgliederversammlungen im Einverständnis mit dem Vorstand einzuberufen.
1. Damit eine Mitgliederversammlung beschlussfähig ist, muss sie durch schriftliche Einladung an die Mitglieder bekannt gemacht werden. Die Tagesordnung ist dabei mitzuteilen.
3. Wahl der Kassenprüfer für das laufende Jahr
4. Abänderung der Satzung
6. Genehmigung des Kassenberichtes
7. Genehmigung des Jahresberichtes
9. Beschlussfassung über Anträge des Vorstandes oder einzelner Mitglieder sowie über eingegangene Beschwerden
10. Beschlussfassung über den Ausschluss von Mitgliedern
11. Beschlussfassung über außerordentliche Ausgaben, Mitgliederbeiträge und Vereinsveranstaltungen
1. Sämtliche Beschlüsse werden, mit Ausnahme der in §22 Abs. 3 und 4 Änderungen durch einfache Mehrheit der anwesenden stimmfähigen Mitglieder gefasst.
3. Die Satzungsänderung kann nur durch ¾ Mehrheit sämtlicher Vereinsmitglieder beschlossen werden. Bei Beschlussunfähigkeit muss eine weitere Versammlung einberufen werden, hierbei entscheidet die Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
4. Zur Abänderung der Vereinszwecke (§ 1 und § 24) ist die Zustimmung aller stimmfähigen Mitglieder erforderlich und ist wenn notwendig schriftlich einzuholen (§ 32-33 BGB)
5. Gewählt wird mittels Stimmzettel durch unbedingte Mehrheit der anwesenden stimmfähigen Mitglieder. Erhält keines der gewählten Mitglieder die unbedingte Stimmenmehrheit, so findet unter den beiden Mitgliedern, welche die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stimmwahl statt. Bei Stimmgleichheit entscheidet das Los.
6. Wird für einen Posten nur ein Vorschlag gemacht, so kann die Wahl durch Handzeichen erfolgen, wenn kein Widerspruch erhoben wird.
Über sämtliche Versammlungen sind Verhandlungsniederschriften anzufertigen, welche vom 1. Vorsitzenden und dem Geschäftsführer zu unterzeichnen sind.
1. Der Verein gilt als aufgelöst, wenn weniger als 10 Mitglieder dem Verein angehören, oder wenn gemäß § 22 Abs. 3 eine Mehrheit von ¾ der gesamten Mitgliederschaft die Auflösung beschlossen hat.
2. Das bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks vorhandene Vermögen fällt der Gemeinde Simmerath, Ortsteil Kesternich zu, die es ausschließlich zur Förderung des Sports zu verwenden hat.
Die Mitglieder sind gegen Unfälle versichert. Der Verein haftet nicht für die zu irgendwelchen Übungsstunden und Vereinsveranstaltungen mitgebrachten Kleidungsstücke, Wertgegenstände oder Bargeldbeträge.
Reiterverein Kesternich e.V.
vorstand@rv-kesternich.de

References: § 5
 § 1
 §26
 § 5
 §22
 § 24
 § 22