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Timestamp: 2019-06-25 02:10:20+00:00

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Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wittmund
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Ortsrecht der Stadt Wittmund 2.12 Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wittmund Seite 1 Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wittmund Aufgrund der §§ 10, 11 und 58 des Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes (NKomVG) vom 17.12.2010 (Nds. GVBl. S. 576), zuletzt geändert durch Art. I des Gesetzes vom 16.12.2013 (Nds. GVBl. S. 307) in Verbindung mit den §§ 1 und 2 des Niedersächsi- schen Brandschutzgesetzes (NBrandSchG) vom 18.07.2012 (Nds. GVBl. S. 269), zuletzt geändert durch Art. 6 des Gesetzes vom 12.12.2012 (Nds. GVBl. S. 589) hat der Rat der Stadt Wittmund in seiner Sitzung am 25.11.2014 folgende Neufassung der Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wittmund beschlossen: Inhaltsübersicht Seite § 1 Organisation und Aufgaben 2 § 2 Leitung der Freiwilligen Feuerwehr 2 § 3 Leitung der Ortsfeuerwehr 2 § 4 Führungskräfte taktischer Feuerwehreinheiten 3 § 5 Stadtkommando 3 § 6 Ortskommando 5 § 7 Mitgliederversammlung 6 § 8 Verfahren bei Vorschlägen 7 § 9 Angehörige der Einsatzabteilung 7 § 10 Angehörige der Altersabteilung 8 § 11 Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehren 8 § 12 Angehörige der Ehrenabteilung und Verleihung von Ehrenbezeich- nungen 9 § 13 Fördernde Mitglieder 9 § 14 Rechte und Pflichten 9 § 15 Verleihung von Dienstgraden 10 § 16 Beendigung der Mitgliedschaft 10 § 17 Inkrafttreten 12
Ortsrecht der Stadt Wittmund 2.12 Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wittmund Seite 2 § 1 Organisation und Aufgaben (1) Die Freiwillige Feuerwehr ist eine Einrichtung der Stadt Wittmund. Sie besteht aus den zur Sicherstellung des Brandschutzes und der Hilfeleistung in den Ortschaften Ardorf Berdum Burhafe-Blersum-Buttforde Carolinensiel Eggelingen Leerhafe-Hovel Wittmund unterhaltenen Ortsfeuerwehren. Die Ortsfeuerwehr Wittmund ist als Schwerpunktfeuer- wehr (§ 1 Abs. 1 Nr. 3 der Verordnung über die kommunalen Feuerwehren – Feuerwehr- verordnung – FwVO vom 30. April 2010 (Nds. GVBl. S. 185, 284), zuletzt geändert durch Verordnung vom 17. Mai 2011 (Nds. GVBl. S. 125)), die Ortsfeuerwehren Ardorf, Burha- fe-Blersum-Buttforde, Carolinensiel und Leerhafe-Hovel sind als Stützpunktfeuerwehren (§ 1 Abs. 1 Nr. 2 FwVO) eingerichtet. Die Ortsfeuerwehren Berdum und Eggelingen sind Grundausstattungsfeuerwehren gem. § 1161 Nr. 1 FwVO).
(2) Die Ortsfeuerwehren sind nach der Alarm- und Ausrückeordnung der Stadt Wittmund einzusetzen. § 2 Leitung der Freiwilligen Feuerwehr (1) Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wittmund wird von der Stadtbrandmeisterin oder dem Stadtbrandmeister geleitet (§ 20 Abs. 1 Satz 1 NBrandSchG). Im Verhinderungs- falle erfolgt die Vertretung in allen Dienstangelegenheiten durch die stellvertretende Stadtbrandmeisterin oder den stellvertretenden Stadtbrandmeister. Sie sind im Dienst Vorgesetzte der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr.
(2) Bei der Erfüllung der Aufgaben ist die von der Stadt Wittmund erlassene „Dienstanwei- sung für Stadt- und Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr“ zu beachten. § 3 Leitung der Ortsfeuerwehr (1) Die Ortsfeuerwehr wird von der Ortsbrandmeisterin oder dem Ortsbrandmeister geleitet (§ 20 Abs. 1 Satz 2 NBrandSchG). Im Verhinderungsfalle erfolgt die Vertretung in allen Dienstangelegenheiten durch die stellvertretende Ortsbrandmeisterin oder den stellver- tretenden Ortsbrandmeister. Sie sind im Dienst Vorgesetzte der Mitglieder der Ortsfeu- erwehr.
(2) Bei der Erfüllung der Aufgaben ist die von der Stadt Wittmund erlassene „Dienstanwei- sung für Stadt- und Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr“ zu beachten.
Ortsrecht der Stadt Wittmund 2.12 Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wittmund Seite 3 § 4 Führungskräfte taktischer Feuerwehreinheiten (1) Die Ortsbrandmeisterin oder der Ortsbrandmeister bestellt aus den Angehörigen der Einsatzabteilung der Ortsfeuerwehr nach deren Anhörung die entsprechend der Wehr- gliederung erforderlichen Führerinnen und Führer und stellvertretenden Führerinnen und stellvertretenden Führer der taktischen Feuerwehreinheiten Zug, Gruppe, Staffel und Trupp für die Dauer von drei Jahren.
(2) Die Führungskräfte der taktischen Einheiten sind im Dienst Vorgesetzte der Angehöri- gen ihrer jeweiligen taktischen Einheit. (3) Die Ortsbrandmeisterin oder der Ortsbrandmeister kann die Führungskräfte nach Maß- gabe des § 8 Abs. 7 der FwVO abberufen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Ein wichti- ger Grund liegt insbesondere vor, wenn Führungskräfte 1. die Dienstpflicht grob verletzt oder das Ansehen der Feuerwehr geschädigt haben, 2. die Gemeinschaft innerhalb der Feuerwehr durch ihr Verhalten erheblich gestört haben oder 3. die Tätigkeit nicht mehr ordnungsgemäß ausüben können. Vor der Entscheidung über die Abberufung sind die Angehörigen der Einsatzabteilung der Ortsfeuerwehr und die betroffene Führungskraft anzuhören. Den abberufenen Füh- rungskräften wird der bisherige Dienstgrad belassen. Die Stadtbrandmeisterin oder der Stadtbrandmeister sind über die beabsichtigten Maßnahmen rechtzeitig schriftlich zu un- terrichten.
§ 5 Stadtkommando (1) Das Stadtkommando unterstützt die Stadtbrandmeisterin oder den Stadtbrandmeister. Dabei obliegen dem Stadtkommando insbesondere folgende Aufgaben: a) Vorbereitung der erforderlichen Maßnahmen zum Einsatz der Freiwilligen Feuer- wehr innerhalb der Stadt Wittmund und zur Leistung von Nachbarschaftshilfe, b) Mitwirkung bei Feststellung des Bedarfs an Anlagen, Mitteln einschl. Sonderlösch- mitteln und Geräten und technischen Einrichtungen für die Brandbekämpfung und die Durchführung von Hilfeleistungen, c) Mitwirkung bei der Erstellung des Haushaltsvoranschlages der Stadt Wittmund für den Bereich Freiwillige Feuerwehr, d) Mitwirkung bei der Aufstellung von örtlichen Alarm – und Einsatzplänen und Plänen für die Löschwasserversorgung sowie deren laufende Ergänzung, e) Mitwirkung bei der Ermittlung des Löschwasserbedarfs f) Überwachung der laufenden Schulung der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr sowie Beratung bei deren Entsendung zu Lehrgängen, g) Mitwirkung bei der Planung und Durchführung von Übungen, h) Überwachung der Durchsetzung der Unfallverhütungsvorschriften und sonstiger Si- cherheitsbestimmungen, i) Mitwirkung bei der Aufstellung einer Feuerwehrbedarfsplanung, j) Mitwirkung bei der Erledigung von Aufgaben nach § 2 Abs. 4 Nr. 3 NBrandSchG.
Ortsrecht der Stadt Wittmund 2.12 Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wittmund Seite 4 (2) Das Stadtkommando besteht aus a) der Stadtbrandmeisterin oder dem Stadtbrandmeister als Leiterin oder Leiter, b) der stellvertretenden Stadtbrandmeisterin oder dem stellvertretenden Stadtbrand- meister, den Ortsbrandmeisterinnen und Ortsbrandmeistern sowie den stellver- tretenden Ortsbrandmeisterinnen und stellvertretenden Ortsbrandmeistern, als Bei- sitzerinnen oder Beisitzer kraft Amtes, c) der Stadtjugendfeuerwehrwartin oder dem Stadtjugendfeuerwehrwart, der Schrift- wartin oder dem Schriftwart und der Stadtsicherheitsbeauftragten oder dem Stadtsi- cherheitsbeauftragten als Beisitzerin oder Beisitzer.
(3) Die Beisitzerinnen und Beisitzer nach Satz 1 Buchstabe c werden auf Vorschlag der in Satz 1 Buchstabe a und b genannten Stadtkommandomitglieder von der Stadtbrand- meisterin oder dem Stadtbrandmeister aus den Angehörigen der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr für die Dauer von drei Jahren bestellt. Zuvor unterbreitet die Mehrheit der Jugendfeuerwehrwarte der Ortsfeuerwehren für das Amt der Stadtjugend- feuerwehrwartin oder des Stadtjugendfeuerwehrwartes dem Stadtkommando einen Vor- schlag. Die Trägerinnen und Träger anderer Funktionen können als weitere stimmbe- rechtigte Beisitzerinnen und Beisitzer für die Dauer von drei Jahren bzw. für die Dauer ihrer Amtszeit in das Stadtkommando aufgenommen werden. Für das Bestellungsver- fahren gilt Satz 1.
(4) Die Stadtbrandmeisterin oder der Stadtbrandmeister kann weitere Mitglieder der Feuer- wehr oder sachkundige Personen zu Sitzungen des Stadtkommandos zuziehen. Diese haben kein Stimmrecht. (5) Die Stadtbrandmeisterin oder der Stadtbrandmeister kann die Beisitzer nach Absatz 2 Satz 1 Buchst. c und die Trägerinnen und Träger anderer Funktionen nach Absatz 3, bei Vorliegen eines wichtigen Grundes nach Anhörung des Stadtkommandos vorzeitig ab- berufen. (6) Das Stadtkommando wird von der Stadtbrandmeisterin oder dem Stadtbrandmeister bei Bedarf, mindestens jedoch zweimal im Jahr, mit einwöchiger Ladungsfrist unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Ladungsfrist kann in dringenden Fällen angemessen verkürzt werden. Das Stadtkommando ist einzuberufen, wenn die Stadt oder mehr als die Hälfte der Stadtkommandomitglieder dies unter Angabe des Grundes verlangen. (7) Das Stadtkommando ist beschlussfähig, wenn nach ordnungsgemäßer Ladung mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist.
(8) Beschlüsse des Stadtkommandos werden mit der Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst, soweit nicht besondere Mehrheiten erforderlich sind. Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Es wird offen abgestimmt. Abweichend davon wird, wenn ein Mitglied des Stadtkommandos es verlangt, schriftlich abgestimmt. (9) Über jede Sitzung des Stadtkommandos ist eine Niederschrift zu fertigen, die von der Stadtbrandmeisterin oder dem Stadtbrandmeister und einem weiteren Mitglied des Stadtkommandos (Schriftwartin oder Schriftwart) zu unterzeichnen ist. Eine Ausfertigung der Niederschrift ist der Stadt Wittmund zuzuleiten.
Ortsrecht der Stadt Wittmund 2.12 Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wittmund Seite 5 § 6 Ortskommando (1) Das Ortskommando unterstützt die Ortsbrandmeisterin oder den Ortsbrandmeister. Dem Ortskommando obliegen auf der Ortsebene die in § 5 Abs. 1 Satz 2 Buchstabe a, b, d, e, f, g, h und i aufgeführten Aufgaben. (2) Das Ortskommando entscheidet über die Aufnahme von Mitgliedern in die Feuerwehr, über die Auf- bzw. Übernahme eines Mitgliedes in eine andere Abteilung der Ortsfeuer- wehr sowie über den Ausschluss eines Mitgliedes (§ 16).
(3) Das Ortskommando besteht aus a) der Ortsbrandmeisterin oder dem Ortsbrandmeister als Leiterin oder Leiter, b) der stellvertretenden Ortsbrandmeisterin oder dem stellvertretenden Ortsbrand- meister, c) den Führerinnen und Führern taktischer Feuerwehreinheiten (§ 4) als Beisitzerinnen oder Beisitzer kraft Amtes, d) der Jugendfeuerwehrwartin oder dem Jugendfeuerwehrwart, der Schriftwartin oder dem Schriftwart, der Gerätewartin oder dem Gerätewart und der oder dem Sicher- heitsbeauftragten als bestellte Beisitzerin oder Beisitzer. Die Beisitzerinnen und Beisitzer nach Satz 1 Buchstabe c und d werden von der Orts- brandmeisterin oder dem Ortsbrandmeister aus den Angehörigen der Einsatzabteilung der Ortsfeuerwehr auf Vorschlag der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jah- ren bestellt. Trägerinnen und Träger anderer Funktionen können als weitere stimmbe- rechtigte Beisitzerinnen und Beisitzer für die Dauer von drei Jahren bzw. für die Dauer ih- rer Amtszeit in das Ortskommando aufgenommen werden. § 5 Abs. 3 Satz 1 gilt entspre- chend.
Die Ortsbrandmeisterin oder der Ortsbrandmeister kann die Beisitzer nach Absatz 3, Satz 1, Buchst. c und d und Trägerinnen und Träger anderer Funktionen, bei Vorliegen eines wichtigen Grundes nach Anhörung der Mitgliederversammlung vorzeitig abberu- fen. (4) Das Ortskommando wird von der Ortsbrandmeisterin oder dem Ortsbrandmeister bei Bedarf, mindestens jedoch zweimal im Jahr mit einwöchiger Ladungsfrist unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Ladungsfrist kann in dringenden Fällen angemessen verkürzt werden. Das Ortskommando ist einzuberufen, wenn die Stadtbrandmeisterin oder der Stadtbrandmeister oder mehr als die Hälfte der Ortskommandomitglieder dies unter Angabe des Grundes verlangen. Die Stadtbrandmeisterin oder der Stadtbrand- meister kann an allen Sitzungen des Ortskommandos mit beratender Stimme teilneh- men. Für Beschlüsse des Ortskommandos gelten § 5 Abs. 6 bis 8 entsprechend. (5) Über jede Sitzung des Ortskommandos ist eine Niederschrift zu fertigen, die von der Ortsbrandmeisterin oder dem Ortsbrandmeister und einem weiteren Mitglied des Ortskommandos (Schriftwartin oder Schriftwart) zu unterzeichnen ist. Eine Ausfertigung der Niederschrift ist der Stadt Wittmund und der Stadtbrandmeisterin oder dem Stadt- brandmeister zuzuleiten.
Ortsrecht der Stadt Wittmund 2.12 Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wittmund Seite 6 § 7 Mitgliederversammlung (1) Die Mitgliederversammlung beschließt über die Angelegenheiten der Stadtfeuerwehr, für die nicht die Stadtbrandmeisterin oder der Stadtbrandmeister oder das Stadtkommando zuständig sind. Die Mitgliederversammlung der Ortsfeuerwehr beschließt über die Ange- legenheiten der Ortsfeuerwehr, für die nicht die Stadtbrandmeisterin oder der Stadt- brandmeister, die Ortsbrandmeisterin oder der Ortsbrandmeister, das Stadtkommando oder das Ortskommando im Rahmen dieser Satzung oder anderer Vorschriften zustän- dig sind.
Insbesondere obliegen der a) Mitgliederversammlung der Stadtfeuerwehr - die Entgegennahme des Jahresberichtes (Tätigkeitsberichts), - das Vorschlagsrecht für die Verleihung von Ehrenbezeichnungen an ehemalige Stadtbrandmeisterinnen oder Stadtbrandmeister. b) Mitgliederversammlung der Ortsfeuerwehr - die Entgegennahme des Berichtes über die Dienstbeteiligung, - die Entscheidung über die Berufung von Ehrenmitgliedern, - das Vorschlagsrecht für die Verleihung von Ehrenbezeichnungen an ehemalige Ortsbrandmeisterinnen oder Ortsbrandmeister.
(2) Die Mitgliederversammlung der Stadtfeuerwehr wird von der Stadtbrandmeisterin oder dem Stadtbrandmeister, die Mitgliederversammlung der Ortsfeuerwehr von der Orts- brandmeisterin oder dem Ortsbrandmeister bei Bedarf, mindestens jedoch einmal im Jahr, einberufen. Sie ist einzuberufen, wenn die Stadt oder ein Drittel der aktiven Mit- glieder der Ortsfeuerwehren dies unter Angabe des Grundes verlangen. Ort und Zeit der Mitgliederversammlung sind mindestens zwei Wochen vorher ortsüblich unter Mitteilung der Tagesordnung bekannt zu geben. An den Mitgliederversammlungen soll jeder An- gehörige der Einsatzabteilung der Ortsfeuerwehr teilnehmen. Angehörige anderer Abtei- lungen können teilnehmen.
(3) Die Mitgliederversammlung wird von der Stadtbrandmeisterin oder dem Stadtbrand- meister bzw. von der Ortsbrandmeisterin oder dem Ortsbrandmeister geleitet; sie ist be- schlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder (Abs. 4) anwe- send ist. Bei Beschlussunfähigkeit ist innerhalb von vier Wochen unter Einhaltung der Ladungsfrist eine neue Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzube- rufen, die unabhängig von der Zahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder be- schlussfähig ist. Auf die Beschlussfähigkeit der erneuten Mitgliederversammlung ist in der Einladung hinzuweisen.
(4) Jeder Angehörige der Einsatzabteilung hat eine Stimme, die nicht übertragen werden kann (stimmberechtigtes Mitglied). Angehörige anderer Abteilungen haben beratende Stimme. (5) Beschlüsse werden mit der Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder ge- fasst; Stimmengleichheit gilt als Ablehnung. Es wird offen abgestimmt. Abweichend da- von wird, wenn ein stimmberechtigtes Mitglied es verlangt, eine schriftliche Abstimmung durchgeführt.
Ortsrecht der Stadt Wittmund 2.12 Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wittmund Seite 7 (6) Über jede Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die von der Stadt- brandmeisterin oder dem Stadtbrandmeister bzw. von der Ortsbrandmeisterin oder dem Ortsbrandmeister und dem Schriftwart zu unterzeichnen ist. Eine Ausfertigung der Nie- derschrift ist der Stadt Wittmund zuzuleiten. Niederschriften der Mitglieder- versammlungen der Ortsfeuerwehren sind ebenfalls der Stadtbrandmeisterin oder dem Stadtbrandmeister zuzuleiten.
§ 8 Verfahren bei Vorschlägen (1) Über Vorschläge zur Besetzung von Funktionen, deren Besetzung durch die Mitglieder- versammlung erfolgt, wird schriftlich abgestimmt. Ist nur ein Vorschlag gemacht, wird, wenn niemand widerspricht, durch Zuruf abgestimmt. Vorgeschlagen ist, wer die Mehr- heit der Stimmen erhält. (2) Wird eine Mehrheit nicht erreicht, so findet eine zweite Abstimmung statt, durch die das Mitglied vorgeschlagen ist, für das die meisten Stimmen abgegeben worden sind. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los, das von der jeweiligen Leiterin oder dem jewei- ligen Leiter des Verfahrens zu ziehen ist.
(3) Über den der Stadt Wittmund nach § 20 Abs. 4 NBrandSchG abzugebenden Vorschlag der in das Ehrenbeamtenverhältnis zu berufenden Führungskräfte (Stadtbrandmeisterin oder Stadtbrandmeister, Ortsbrandmeisterin oder Ortsbrandmeister sowie deren Stell- vertreterinnen und Stellvertreter) wird schriftlich abgestimmt. Wird bei mehr als zwei Be- werberinnen oder Bewerbern im ersten Abstimmungsgang nicht die für den Vorschlag nach § 20 Abs. 5 NBrandSchG erforderliche Mehrheit erreicht, so ist eine Stich- abstimmung zwischen den beiden Bewerberinnen oder Bewerbern, auf die die meisten Stimmen entfallen sind, durchzuführen. Wird die erforderliche Mehrheit wiederum nicht erreicht, können am gleichen Tage erneute Abstimmungen durchgeführt werden. § 9 Angehörige der Einsatzabteilung (1) Für den Einsatzdienst gesundheitlich geeignete Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Wittmund, die das 16. Lebensjahr, aber noch nicht das 63. Lebensjahr vollendet haben, können Angehörige der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr werden. Bei Minderjährigen ist die schriftliche Einwilligung der Erziehungsberechtigten erforderlich. Angehöriger der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr kann auch werden, wer der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr einer anderen Gemeinde angehört und re- gelmäßig für Einsätze zur Verfügung steht (Doppelmitglied § 12 Abs. 2 NBrandSchG). (2) Aufnahmegesuche sind schriftlich an die für den Wohnsitz zuständige Ortsfeuerwehr zu richten. Anträge von Doppelmitgliedern sind an die Ortsfeuerwehr zu richten, in deren Bereich die regelmäßige Teilnahme an Einsätzen erfolgen soll. Die Stadt Wittmund kann ein Führungszeugnis und ein ärztliches Zeugnis über den Gesundheitszustand der Be- werberinnen und Bewerber anfordern. Sie trägt die Kosten.
(3) Über die Aufnahme in die Einsatzabteilung entscheidet das Ortskommando (§ 6 Abs. 1). Die Ortsbrandmeisterin oder der Ortsbrandmeister hat die Stadt Wittmund über die Stadtbrandmeisterin oder den Stadtbrandmeister vor der Bekanntgabe der Entscheidung über den Aufnahmeantrag zu unterrichten, soweit die Stadt Wittmund darauf nicht gene- rell verzichtet hat.
Ortsrecht der Stadt Wittmund 2.12 Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wittmund Seite 8 (4) Nach erfolgreicher Ausbildung und einwandfreiem Verhalten im Dienst beschließt das Ortskommando über die Bewährung in der Probezeit (§ 7 Abs. 2 FwVO). Bei der endgül- tigen Aufnahme ist folgende schriftliche Erklärung abzugeben: „Ich verspreche, die freiwillig übernommenen Pflichten als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr pünktlich und gewissenhaft zu erfüllen und gute Kameradschaft zu halten.“ (5) Die Zugehörigkeit zu einer Ortsfeuerwehr richtet sich bei Angehörigen der Einsatz- abteilung nach ihrem Wohnsitz. In Einzelfällen kann das Stadtkommando eine hiervon abweichende Regelung treffen.
(6) Die Ortsbrandmeisterin oder der Ortsbrandmeister kann Angehörige der Altersabteilung, die das 65. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und die die Voraussetzungen des § 12 Abs. 6 NBrandSchG erfüllen, an Übungsdiensten der Ortswehr teilnehmen lassen. Diese Wehrmitglieder können im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen auch zu Einsätzen herangezogen werden, wenn sie am Übungsbetrieb regelmäßig teilnehmen. § 10 Angehörige der Altersabteilung (1) Angehörige der Einsatzabteilung sind in die Altersabteilung zu übernehmen, wenn sie das 63. Lebensjahr vollendet haben.
(2) Angehörige der Einsatzabteilung können auf ihren Antrag oder auf Beschluss des Ortskommandos in die Altersabteilung übernommen werden, wenn sie den Dienst in der Einsatzabteilung auf Dauer nicht mehr ausüben können. (3) Angehörige der Altersabteilung dürfen bei dienstlichen Veranstaltungen Dienstkleidung tragen. (4) Angehörige der Altersabteilung können mit ihrem Einverständnis zu Diensten außerhalb des Übungs- und Einsatzdienstes herangezogen werden.
§ 11 Mitglieder der Kinder- und Jugendfeuerwehren (1) Kinder- und Jugendfeuerwehren können in jeder Ortsfeuerwehr eingerichtet werden. (2) Kinder aus der Stadt Wittmund können nach Vollendung des 6., aber noch nicht des 12. Lebensjahres Mitglied in der Kinderfeuerwehr werden, wenn die schriftliche Einwilligung der Erziehungsberechtigten vorliegt. (3) Jugendliche aus der Stadt Wittmund können nach Vollendung des 10. Lebensjahres, aber noch nicht des 18. Lebensjahres Mitglied in der Jugendfeuerwehr werden, wenn die schriftliche Einwilligung der Erziehungsberechtigten vorliegt. (4) Über die Aufnahme in die Kinder- oder Jugendfeuerwehr entscheidet das Orts- kommando auf Vorschlag der Kinder- oder Jugendfeuerwehr.
Ortsrecht der Stadt Wittmund 2.12 Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wittmund Seite 9 § 12 Angehörige der Ehrenabteilung und Verleihung von Ehrenbezeichnungen (1) Feuerwehrmitglieder und sonstige Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Wittmund, die sich besondere Verdienste um den kommunalen Brandschutz und die Hilfeleistung erworben haben, können auf Vorschlag des Ortskommandos nach Anhörung der Stadt Wittmund und der Stadtbrandmeisterin oder des Stadtbrandmeisters durch die Mitglie- derversammlung zu Ehrenmitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr ernannt werden. (2) Das Stadtkommando kann dem Rat der Stadt Wittmund die Verleihung „Ehrenstadt- brandmeisterin oder Ehrenstadtbrandmeister“ vorschlagen, wenn die Ehrenbeamtin oder der Ehrenbeamte mindestens 12 Jahre im Ehrenbeamtenverhältnis, davon mindestens eine Wahlperiode als Stadtbrandmeisterin oder Stadtbrandmeister, tätig war und in Eh- ren ausgeschieden ist. Ein entsprechendes Vorschlagsrecht unter gleichen Vorausset- zungen hat das Ortskommando für ehemalige Ortsbrandmeisterinnen oder Ortsbrand- meister.
§ 13 Fördernde Mitglieder Die Feuerwehr kann fördernde Mitglieder aufnehmen; über die Aufnahme entscheidet das Ortskommando. § 14 Rechte und Pflichten (1) Die Angehörigen der Einsatzabteilung sind verpflichtet, die ihnen übertragenen Aufga- ben gewissenhaft auszuführen. Sie haben die von ihren Vorgesetzten im Rahmen der Aufgaben der Feuerwehr gegebenen Anordnungen zu befolgen. Angehörige der Einsatzabteilung, die aus persönlichen Gründen vorübergehend an der Teilnahme am Einsatz- und Ausbildungsdienst verhindert sind, können auf Antrag durch die Orts- brandmeisterin oder den Ortsbrandmeister befristet beurlaubt werden. Während der Dauer der Beurlaubung ruhen die Rechte und Pflichten als Angehöriger der Einsatzab- teilung.
(2) Die Mitglieder in der Kinder- und Jugendabteilung sollen an dem für sie vorgesehenen Übungsdienst und sonstigen Veranstaltungen teilnehmen. Sie haben die im Rahmen der Aufgaben der Kinder- und Jugendfeuerwehr gegebenen Anordnungen zu befolgen. (3) Jedes Mitglied hat die ihm überlassenen Bekleidungs- und Ausrüstungsgegenstände sowie die Geräte pfleglich und schonend zu behandeln. Bei vorsätzlicher und grob fahr- lässiger Beschädigung von Bekleidungs- und Ausrüstungsgegenständen sowie von Ge- räten kann die Stadt Wittmund den Ersatz des entstandenen Schadens verlangen. Dienstkleidung darf außerhalb des Dienstes nicht getragen werden. (4) Mitglieder, die Feuerwehrdienst verrichten, sind nach den gesetzlichen Bestimmungen unfallversichert. Jedes Mitglied ist verpflichtet, die „Unfallverhütungsvorschriften für Feu- erwehren“ zu beachten. Tritt ein Unfall im Feuerwehrdienst ein, so ist dies unverzüglich – spätestens 48 Stunden nach dem Unfall - über die Ortsbrandmeisterin oder den Orts- brandmeister und der Stadtbrandmeisterin oder den Stadtbrandmeister der Stadt Witt- mund zu melden. Die Ortsbrandmeisterin oder der Ortsbrandmeister leitet eine Kopie der Unfallmeldung an die Ortssicherheitsbeauftragte oder den Ortssicherheits- beauftragten weiter. Ebenfalls leitet die Stadtbrandmeisterin oder der Stadtbrandmeister
Ortsrecht der Stadt Wittmund 2.12 Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wittmund Seite 10 eine Kopie an die Stadtsicherheitsbeauftragte oder den Stadtsicherheitsbeauftragten weiter. Dies gilt auch für Erkrankungen, die erkennbar auf den Feuerwehrdienst zurück- zuführen sind. (5) Stellt ein Mitglied fest, dass ihm während des Feuerwehrdienstes ein Schaden an sei- nem privaten Eigentum entstanden ist, so gilt Absatz 4 Satz 3 entsprechend. (6) Die Stadtfeuerwehr führt eine Homepage im Internet. Sie wird vom Stadtpressewart ge- pflegt und gewartet. Die Stadt Wittmund und die Stadtbrandmeisterin oder der Stadt- brandmeister können Einfluss nehmen auf die Veröffentlichungen. Es sind die Belange des Daten- und Persönlichkeitsschutzes zu beachten. Das Stadtkommando bzw. die Ortskommandos können Veröffentlichungen anregen.
Für die Ortsfeuerwehren werden keine eigenen Veröffentlichungen im Internet geführt. Ausnahmen kann es in Einvernehmen mit der Stadtbrandmeisterin oder dem Stadt- brandmeister für die Jugendfeuerwehren geben. Weitere Veröffentlichungen durch Feu- erwehrmitglieder, z.B. in sozialen Netzwerken, haben zu unterbleiben. § 15 Verleihung von Dienstgraden (1) Dienstgrade dürfen an Angehörige der Einsatzabteilung nur unter Beachtung der §§ 8 ff FwVO verliehen werden.
(2) Die Verleihung eines Dienstgrades innerhalb der Ortsfeuerwehr bis zum Dienstgrad „Erste Hauptfeuerwehrfrau oder Erster Hauptfeuerwehrmann“ vollzieht die Ortsbrand- meisterin oder der Ortsbrandmeister auf Beschluss des Ortskommandos. Die Verleihung bedarf der Zustimmung der Stadtbrandmeisterin oder des Stadtbrandmeisters. Verlei- hungen ab Dienstgrad „Löschmeisterin oder Löschmeister“ vollzieht die Stadtbrandmeis- terin oder der Stadtbrandmeister auf Beschluss des Ortskommandos. Die Verleihung ei- nes Dienstgrades an Funktionsträgerinnen und Funktionsträger der Stadtfeuerwehr voll- zieht die Stadtbrandmeisterin oder der Stadtbrandmeister auf Beschluss des Stadtkom- mandos.
§ 16 Beendigung der Mitgliedschaft (1) Die Mitgliedschaft endet durch: a) Austrittserklärung b) Richterspruch, wenn dadurch die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter verlo- ren wurde c) Auflösung der Freiwilligen Feuerwehr d) Aufgabe des Wohnsitzes oder des ständigen Aufenthaltes in der Stadt bei Angehö- rigen der Einsatzabteilung e) Wegfall der regelmäßigen Verfügbarkeit bei Doppelmitgliedern f) Ausschluss. (2) Die Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr endet für die Mitglieder der Kinderfeuer- wehr darüber hinaus a) mit der Auflösung der Kinderfeuerwehr
Ortsrecht der Stadt Wittmund 2.12 Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wittmund Seite 11 b) mit der nach Vollendung des zehnten Lebensjahres möglichen Übernahme als Mit- glied der Jugendfeuerwehr, spätestens jedoch mit Vollendung des 12. Lebensjah- res. (3) Die Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr endet für die Mitglieder der Jugendfeu- erwehr über Absatz 1 hinaus a) mit der Auflösung der Jugendfeuerwehr b) mit der nach Vollendung des 16. Lebensjahres möglichen Übernahme als Angehö- riger der Einsatzabteilung, spätestens jedoch mit Vollendung des 18. Lebensjahres. (4) Der Austritt aus der Freiwilligen Feuerwehr kann mit einer Frist von einem Monat zum Vierteljahresende erfolgen; der Austritt ist gegenüber der Ortsfeuerwehr spätestens ei- nen Monat vor dem Vierteljahresende schriftlich zu erklären.
(5) Angehörige der Einsatzabteilung sind aus der Einsatzabteilung zu entlassen, wenn sie sich in der Probezeit nicht bewähren oder gesundheitlich nicht mehr geeignet sind. Sie können in eine andere Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr übernommen werden, wenn sie die Voraussetzungen für eine Zugehörigkeit zu dieser Abteilung erfüllen. (6) Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr können aus der Freiwilligen Feuerwehr ausge- schlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Ein wichtiger Grund liegt insbe- sondere dann vor, wenn ein Mitglied: 1. wiederholt seine Pflicht zur Teilnahme am Einsatz-und Ausbildungsdienst verletzt 2. wiederholt fachliche Weisungen der Vorgesetzten nicht befolgt 3. die Gemeinschaft innerhalb der Feuerwehr durch sein Verhalten erheblich stört 4. das Ansehen der Feuerwehr geschädigt hat 5. rechtskräftig zu einer Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr verurteilt worden ist 6. innerhalb oder außerhalb der Freiwilligen Feuerwehr durch Äußerungen oder tat- sächliche Handlungen zu erkennen gibt, dass er die freiheitlich demokratische Grundordnung nicht anerkennt.
(7) Über die Einleitung eines Verfahrens zum Ausschluss aus der Freiwilligen Feuerwehr beschließt das Ortskommando. Das Verwaltungsverfahren wird durch die Stadt Wittmund geführt. Vor der Entscheidung über den Ausschluss aus der Freiwilligen Feuerwehr ist dem Stadtkommando und der oder dem Betroffenen Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Die Ausschlussverfügung wird von der Stadt Wittmund erlassen. (8) Angehörige der Einsatzabteilung und Mitglieder der Kinder- oder Jugendfeuerwehr kön- nen, wenn gegen sie ein Ausschlussverfahren eingeleitet wurde, von der Ortsbrandmeis- terin oder dem Ortsbrandmeister bis zur Entscheidung über den Ausschluss suspendiert werden.
(9) Die Beendigung der Mitgliedschaft eines Angehörigen der Einsatzabteilung hat die Orts- feuerwehr über die Stadtbrandmeisterin oder den Stadtbrandmeister der Stadt Wittmund schriftlich anzuzeigen. (10)Im Falle des Ausscheidens eines Mitgliedes der Freiwilligen Feuerwehr sind innerhalb einer Woche Dienstkleidung, Dienstausweis, Ausrüstungsgegenstände und alle sonsti- gen zu Dienstzwecken zur Verfügung gestellten Gegenstände bei der Ortsfeuerwehr ab- zugeben. Die Ortsfeuerwehr bestätigt dem ausscheidenden Mitglied den Empfang der zurückgegebenen Gegenstände und händigt ihm eine Bescheinigung über die Dauer der Mitgliedschaft und den Dienstgrad aus.
Ortsrecht der Stadt Wittmund 2.12 Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wittmund Seite 12 (11)Werden zu Dienstzwecken zur Verfügung gestellte Gegenstände nach Absatz 10 Satz 1 von dem ausgeschiedenen Mitglied trotz schriftlicher Aufforderung nicht zurückgegeben, kann die Stadt Wittmund den Ersatz des entstandenen Schadens bis zur Höhe der Wie- derbeschaffungskosten verlangen. § 17 Inkrafttreten (1) Diese Satzung tritt am 01. Januar 2015 in Kraft. (2) Zum gleichen Zeitpunkt tritt die Satzung für die Freiwillige Feuerwehr in der Stadt Witt- mund vom 06. Mai 1980 außer Kraft.
Wittmund, den 26. November 2014 Claußen Bürgermeister
Satzung für die Freiwillige Feuerwehr in der Samtgemeinde Apensen in der Version vom 01.01.2015 →
Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Northeim →
Für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Lingen (Ems) →
710 Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Baunatal →
Freiwillige Feuerwehr Stadt Syke-Projekt 2030 →
Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Landeshauptstadt Hannover →
Für die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Edewecht →
Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Wetter (Hessen) →
Satzung der Freiwilligen Feuerwehr in der Samtgemeinde Eilsen →
Satzung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Rudolstadt →
Satzung der Stadt Gotha über die Feuerwehr - Feuerwehrsatzung →
Satzung der Stadt Berga/Elster über die Freiwillige Feuerwehr (Feuerwehrsatzung) →
Satzung über die Freiwillige Feuerwehr →
SATZUNG - über die Entschädigung der ehrenamtlich tätigen →
Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Reiskirchen →
2015 JAHRESBERICHT →
Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Calden →
Satzung der Freiwilligen Feuerwehr Heide-Süderholm →
Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Fulda - Feuerwehrsatzung →
Satzung für die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Messel →

References: Art. 6
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 § 4
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 § 7
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