Source: http://www.autpal.at/
Timestamp: 2016-12-06 19:44:59+00:00

Document:
Der gemeinnützige Verein wurde im April 2005 zum Zweck der Förderung und Intensivierung der
Erforschung von Pollen und Sporen (Palynologie) am Department für Botanik und Biodiversitätsforschung,
Division für Strukturelle und Funktionelle Botanik, gegründet.
Univ.-Prof. Dr. Michael Hesse
Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Reinhard Zetter
Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Martina Weber
Ao. Univ.-Prof. Dipl.-Geol. Dr. Christa Hofmann
DDr. Heidemarie Halbritter
Mag. Silvia Ulrich
Gerald Schmickl	Beiräte
für Mitgliederwerbung: N.N.
Wenn Sie mit einem Mitglied des Vorstandes Kontakt aufnehmen
möchten, so bitten wir Sie dies schriftlich per email oder Brief zu tun. In
dringenden Fällen können Sie auch ein Fax senden.
1. Der Verein führt den Namen: Verein zur Förderung der palynologischen Forschung
in Österreich (in Englisch:
Society for the Promotion of Palynological Research in Austria).
2. Er hat seinen Sitz in Wien und erstreckt seine Tätigkeit auf ganz Österreich. Darüberhinaus versteht er
sich als Institution der grenzüberschreitenden Förderung der Wissenschaft, d.h. die gewöhnliche Geschäftstätigkeit des Vereines
kann gegebenenfalls auch auf ausländisches (Staats-)Gebiet ausgedehnt werden.
Die Vereinstätigkeit ist gemeinnützig im Sinne der Bundesabgabenordnung und nicht auf Gewinn ausgerichtet. Der Verein will den
Vereinszweck frei von politischen und weltanschaulichen Einflüssen erfüllen und bekennt sich vorbehaltlos zu den Menschenrechten
und zu einem demokratischen Österreich.
d. Herausgabe und Finanzierung von Druckwerken aller Art, insbesondere auch Herausgabe von
online-Zeitschriften, Datenbanken und (Arbeits-)Materialien mittels elektronischer Medien.
i. Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, Firmen, Behörden, Institutionen und Einzelpersonen, die sich dem Zweck des
Vereins verbunden fühlen und diesen fördern wollen.
Die Mittel des Vereins dürfen nur für die in den Statuten angeführten Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins dürfen
keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten. Bei
Ausscheiden aus dem Verein und/oder bei Auflösung des Vereins ist eine Rückzahlung von Vereinsmitteln an die Mitglieder ausgeschlossen.
Es darf keine Person durch dem Verein zweckfremde Verwaltungsauslagen oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Bei Auflösung, Aufhebung oder bei Wegfall des bisherigen Vereinszweckes ist das Vereinsvermögen vom Empfänger für gemeinnützige,
mildtätige oder kirchliche Zwecke im Sinne der §§ 34 ff BAO zu verwenden. § 4 Arten der Mitgliedschaft
Der Verein wird durch die Aufnahme von Mitgliedern gebildet und erneuert. Um die Mitgliedschaft können sich physische sowie
juristische Personen und Personengesellschaften bewerben.
Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche und außerordentliche Mitglieder, sowie Ehrenmitglieder und Stifter. 1. Ordentliche Mitglieder können nur physische Personen sein, die die Einrichtungen des Vereins nützen oder
die in Einrichtungen des Vereins eine Tätigkeit ausüben.
2. Außerordentliche Mitglieder sind physische oder juristische Personen sowie rechtsfähige Personengesellschaften,
die sich für die Verwirklichung der Ziele des Vereins einsetzen wollen. 3. Ehrenmitglieder sind physische oder juristische Personen, die sich besondere Verdienste um den Verein erworben
haben und über Antrag des Vorstandes von der Generalversammlung zu Ehrenmitgliedern oder Ehrenpräsident in Nachfolge einer
Präsidialfunktion ernannt wurden. Die Gründe für den Vorschlag zur Ernennung jedes Ehrenmitgliedes sind der Einladung zur
Generalversammlung anzuschließen.
4. Stifter sind physische oder juristische Personen, die einen einmaligen Betrag, dessen Mindesthöhe
vom Vorstand festgesetzt wird, für die Ziele des Vereins leisten.
5. Mitglieder, die einen ermäßigten Mitgliedsbeitrag bezahlen, besitzen alle Rechte der voll zahlenden
Mitglieder ihrer Kategorie, sind aber aufgrund besonderer Lebensumstände (Studierende, Lehrlinge, Pensionisten) dazu berechtigt,
eine ermäßigte Gebühr zu entrichten. Die Anträge werden vom Vorstand geprüft, eine Bestätigung ist gegebenenfalls vorzulegen.
2. Ordentliche Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen werden, wenn sie sich für die in
§ 2 angeführten Zwecke interessieren und auch die übrigen Statuten anerkennen. Juristische Personen sowie rechtsfähige
Personengesellschaften können nur als außerordentliche Mitglieder, Ehrenmitglieder oder Stifter aufgenommen werden und haben
dem Vorstand ihren Vertreter bekanntzugeben.
3. Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern sowie Stiftern entscheidet der
4. Bis zur Entstehung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme von aktiven und fördernden Mitgliedern
durch die Vereinsgründer, im Fall eines bereits bestellten Vorstands durch diesen. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Entstehung
des Vereins wirksam. Wird ein Vorstand erst nach Entstehung des Vereins bestellt, erfolgt auch die (definitive) Aufnahme
ordentlicher und außerordentlicher Mitglieder bis dahin durch die Gründer des Vereins. 5. Die Ernennung zum Ehrenmitglied bedarf eines einstimmigen Vorstandsbeschlusses. Die Ernennung erfolgt
durch die Generalversammlung auf Antrag des Vorstands.
1. Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen und Personengesellschaften durch
Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt, durch Ausschluss bzw. Vereinsauflösung. 2. Der freiwillige Austritt kann nur zum Ende eines jeden Kalenderjahres (31. Dezember) erfolgen. Er
muss dem Vorstand mindestens einen Monat vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie
erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich. Der freiwillige
Austritt entbindet nicht von der Erfüllung der bis zum Austrittszeitpunkt entstandenen Verbindlichkeiten dem Verein gegenüber,
d.h. die Pflicht zur Bezahlung des Mitgliedsbeitrags erlischt erst mit Wirksamkeit des Austritts.
3. Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein kann vom Vorstand wegen grober Verletzung von
Mitgliedspflichten, Verstoß gegen Interessen des Vereins oder wegen unehrenhaftem Verhalten bei sachlicher Begründung bei der
Generalversammlung beantragt werden. Der Ausschluss eines Mitglieds erfolgt durch den Vorstand. Bis zur Entscheidung des
Vorstands ruhen die Mitgliedsrechte und Mitgliedspflichten. Ausgeschlossene Mitglieder haben weder auf das Vereinsvermögen
noch auf die Rückerstattung von Mitgliedsbeiträgen, Spenden oder Sacheinlagen Anspruch.
4. Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung unter
Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als sechs Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die
Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hievon unberührt.
5. Der Ausschluss kann auch aufgrund eines nachträglichen Vorliegens von Gründen, die eine Aufnahme
verhindert hätten, erfolgen.
6. Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den in Abs. 3 genannten Gründen von der Generalversammlung
auf Antrag des Vorstandes mit 2/3 Mehrheit beschlossen werden.
7. Ausgetretene bzw. ausgeschlossene Mitglieder können dem Verein gegenüber keine Ansprüche irgendwelcher Art
stellen. Sie verlieren alle aus dem Vereinsleben erworbenen Rechte, sind jedoch verpflichtet, die zum Zeitpunkt des Austrittes
bestehenden Verbindlichkeiten voll zu erfüllen.
8. Will ein Mitglied gegen seinen Ausschluss Einspruch erheben, so ist ein Schiedsgericht in der Art und Weise
einzusetzen, wie es bei einem Streitfall zwischen dem Vorstand und dem entsprechenden Mitglied der Fall wäre. 9. Wenn ein Mitglied eine Streitigkeit aus dem Bereich des Vereins den ordentlichen Gerichten unterbreitet bevor
ein Schiedsgericht des Vereins angerufen wurde, gilt dieses Mitglied ipso facto als ausgeschlossen.
1. Die Mitglieder des Vereins sind berechtigt an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die
Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht
allen Mitgliedern (voller oder ermäßigter Beitrag) und den Ehrenmitgliedern zu. Es kann nur eine Stimme pro Mitglied geltend
gemacht werden. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig.
Eine Mitteilung über die entsprechende Bevollmächtigung muss spätestens zwei Tage vor der Generalversammlung beim Vorstand eintreffen.
Jedem Mitglied kann im Wege der Bevollmächtigung nur eine Stimme übertragen werden.
3. Eine Generalversammlung hat auf Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder innerhalb von sechs
Wochen stattzufinden.
4. Die Mitglieder haben das Recht auf Information über die Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins.
Die Mitglieder sind daher in jeder Generalversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins zu
informieren. Wenn mindestens ein Zehntel der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand den betreffenden
Geschieht dies in der Generalversammlung, sind die Rechnungsprüfer einzubinden. 6. Ordentliche Mitglieder können eigene Projekte, die mit den Zwecken des Vereins vereinbar sind, selber
initiieren und durch Beschluss des Vorstands im Namen des Vereins um Subventionen ansuchen. Eine detaillierte Projektbeschreibung
ist der nächsten Generalversammlung vorzulegen. Ein solches Projekt kann zu diesem Zeitpunkt als "vereinswidrig" durch eine 2/3
Mehrheit der Generalversammlung deklariert werden. Danach darf das Projekt nicht den Namen des Vereins tragen und nicht in dessen
Namen Subventionen beziehen.
7. Jedes ordentliche Mitglied hat durch seine aktive Mitarbeit das Interesse des Vereins zu fördern. Die
Vereinsmitglieder haben alles zu unterlassen, wodurch dem Ansehen und Zweck des Vereins geschadet werden könnte. Die Mitglieder
sind verpflichtet, die Statuten des Vereins und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten, sowie das Vereinseigentum schonend
und fürsorglich zu behandeln. Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Mitgliedsbeiträge
in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet. Die Ehrenmitglieder sind von der Pflicht zur Entrichtung dieser
Beiträge befreit.
8. Alle Mitglieder, insbesondere Vorstandsmitglieder und Sekretäre/Rechnungsprüfer, sind - auch nach Ende der
Mitgliedschaft - zur Verschwiegenheit hinsichtlich aller Tatsachen verpflichtet, die für die Tätigkeit des Vereins im Geschäftsleben
Organe des Vereines sind die Generalversammlung (§ 9 und § 10), der Vorstand (§ 11 bis § 13), die Rechnungsprüfer (§ 14), das
Schiedsgericht (§ 15) und die Beiräte (§ 16).
1. Die Generalversammlung ist die "Mitgliederversammlung" im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche
Generalversammlung findet alle zwei Jahre (abgestimmt auf die Funktionsdauer des Vorstandes nach § 11 Abs. 3) statt.
d. Beschluss der/eines Rechnungsprüfer/s (§ 21 Abs. 5 zweiter Satz VereinsG, § 11 Abs. 2 dritter
3. Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder
mindestens drei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene
Fax-Nummer oder E- Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen.
Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a - c), durch die/einen Rechnungsprüfer (Abs. 2 lit. d) oder
durch einen gerichtlich bestellten Kurator (Abs. 2 lit. e).
4. Anträge zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim
Vorstand schriftlich, mittels Telefax oder per E-Mail einzureichen.
5. Gültige Beschlüsse - ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen
6. Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die
ordentlichen und die Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied
8. Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher
Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Ein Wahlvorschlag gilt bei Stimmengleichheit als abgelehnt. Bei Beschlüssen gibt
bei Stimmengleichheit die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder
der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen
10. Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Präsident, in dessen Verhinderung sein Stellvertreter.
Wenn auch dieser verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz. § 10 Aufgaben der Generalversammlung
Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten: 1. Beschlussfassung über den Voranschlag,
2. Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses unter Einbindung
6. Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und für
1. Der Vorstand besteht aus mind. sechs Mitgliedern, und zwar aus Präsident und Stellvertreter,
Schriftführer und Stellvertreter, Kassier und Stellvertreter sowie den Beiräten (Referenten), die durch den Vorstand
bestellt und durch die Generalversammlung bestätigt werden.
2. Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines
gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche
Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch
Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich
eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer
handlungsunfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines
Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.
3. Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt zwei Jahre; Wiederwahl ist möglich. Jede Funktion im
Vorstand ist persönlich auszuüben.
4. Der Vorstand wird vom Präsidenten, bei Verhinderung von seinem Stellvertreter, schriftlich oder
mündlich einberufen. Ist auch dieser auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den
5. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die
6. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die
7. Den Vorsitz führt der Präsident, bei Verhinderung sein Stellvertreter. Ist auch dieser verhindert,
obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied oder jenem Vorstandsmitglied, das die übrigen
8. Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 3) erlischt die Funktion eines
Vorstandsmitglieds durch Enthebung (Abs. 10) und Rücktritt (Abs. 11).
11. Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung
ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird
erst mit Wahl bzw. Kooptierung (Abs. 2) eines Nachfolgers wirksam.
§ 12 Aufgaben des Vorstands Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereins. Er ist das "Leitungsorgan" im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Ihm kommen alle Aufgaben zu,
die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende
1. Einrichtung eines den Anforderungen des Vereins entsprechenden Rechnungswesens mit laufender
Aufzeichnung der Einnahmen/Ausgaben und Führung eines Vermögensverzeichnisses als Mindesterfordernis,
3. Vorbereitung und Einberufung der Generalversammlung in den Fällen des § 9 Abs. 1 und
Abs. 2 lit. a - c dieser Statuten,
4. Information der Vereinsmitglieder über die Vereinstätigkeit, die Vereinsgebarung und den
geprüften Rechnungsabschluss,
1. Der Präsident führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Der Schriftführer unterstützt den Präsidenten
bei der Führung der Vereinsgeschäfte.
2. Der Präsident vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu
ihrer Gültigkeit der Unterschriften des Präsidenten und des Schriftführers, in Geldangelegenheiten (vermögenswerte Dispositionen)
des Präsidenten und des Kassiers. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung eines anderen
3. Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen,
können ausschließlich von den in Abs. 2 genannten Vorstandsmitgliedern erteilt werden. 4. Bei Gefahr im Verzug ist der Präsident berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich
der Generalversammlung oder des Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; im
5. Der Präsident führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand. 6. Der Schriftführer führt die Protokolle der Generalversammlung und des Vorstands.
8. Im Fall der Verhinderung treten an die Stelle des Präsidenten, des Schriftführers oder des
Kassiers ihre Stellvertreter/innen.
§ 14 Rechnungsprüfer 1. Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt.
Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ - mit Ausnahme der Generalversammlung - angehören,
dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
2. Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle sowie die Prüfung der Finanzgebarung
des Vereins im Hinblick auf die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung und die statutengemäße Verwendung der Mittel. Der
Vorstand hat den Rechnungsprüfern die erforderlichen Unterlagen vorzulegen und die erforderlichen Auskünfte zu erteilen.
1. Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne
Schiedsgericht berufen. Es ist eine "Schlichtungseinrichtung" im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach
den §§ 577 ff ZPO.
2. Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet,
dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand
binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft.
Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer
14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den
Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ - mit Ausnahme der
Generalversammlung - angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
3. Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung nach Gewährung beiderseitigen Gehörs bei Anwesenheit aller
seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind
vereinsintern endgültig und für beide Teile bindend; es kann dagegen keinerlei Beschwerde eingebracht werden. Über die
Verhandlung ist ein Protokoll zu führen, das von allen Mitgliedern des Schiedsgerichts zu unterfertigen ist.
1. Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit
2. Der letzte Vereinsvorstand hat die freiwillige Auflösung der Vereinsbehörde schriftlich anzuzeigen und ist
verpflichtet, die freiwillige Auflösung in der Wiener Zeitung oder einem anderen geeigneten Medium zu verlautbaren.
3. Diese Generalversammlung hat auch - sofern Vereinsvermögen vorhanden ist - über die Abwicklung zu beschließen.
Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven
verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen ist im Falle der freiwilligen Auflösung des
Vereines, wie auch bei Wegfall des Vereinszweckes, sowie bei behördlicher Aufhebung ausschließlich dn nach §4 Abs.4 Z5
EStG 1988 begünstigten Zwecken zuzuführen. Im Falle der Bestimmung eines Nachfolgerechtsträgers darf dieser
das Vermögen wiederum nur für Zwecke im Sinne des §4 Abs.4 Z5 EStG verwenden. Über diese Übergabe ist
ein Protokoll anzufertigen. english

References: § 4

§ 2
 § 10
 § 13
 § 11
 § 11
 § 10

§ 12
 § 9

§ 14
 §4
 §4