Source: https://www.grundeinkommen.ch/freiheit-1-2/
Timestamp: 2020-01-26 08:39:23+00:00

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Freiheit 1 + 2 - grundeinkommen
Freiheit 1 + 2
Ein Beitrag von Daniel Häni für den Blog von philosophie.ch:
Für Freiheit in der Arbeit, nicht Freizeit nach der Arbeit
Das Wort Freizeit taucht erstmals 1823 beim Pädagogen Friedrich Fröbel auf. Er bezeichnete damit die Zeit, die den Zöglingen seiner Erziehungsanstalt „zur Anwendung nach ihren persönlichen und individuellen Bedürfnissen freigegeben“ war. Klare Ansage. Der erste Eintrag im Duden ist auf das Jahr 1929 datiert. Da steht: „Zeit, in der jemand nicht zu arbeiten braucht.“
Die Idee von Freizeit taucht in zweierlei Hinsicht auf. Zum einen in der Aufweichung und später dem Aufbruch autoritärer Strukturen. Der Individualisierung mit mehr Räumen zur selbstbestimmten Lebensführung. Zum anderen war Freizeit die Folge der industriellen Revolution mit der Entfremdung der Arbeit durch die Arbeitsteilung. Das Zeitalter der Industrialisierung führte aber nicht nur in die Fabriken und an die Fließbänder, sondern war Ausgangspunkt eines ungeahnten technischen Fortschrittes mit dem Resultat einer um ein vielfaches gesteigerten Produktivität. Der Schlüssel dazu war die Energiegewinnung und folglich die Mechanisierung und Rationalisierung der Arbeit. Entfremdet, aber sehr effektiv. Das ist eindrücklich zu sehen an der Entwicklung der Landwirtschaft: Um 1900 erzeugte ein Landwirt Nahrungsmittel für 4 weitere Personen; im Vergleich dazu ernährte er 1950 10 Personen. 2004 waren es bereits 143.
Der Begriff Freizeit taucht da auf, wo Arbeit und Leben eine Teilung erfahren.
Wenn Arbeit nicht mehr natürlich und selbstverständlich gemacht und gewollt wird, sondern die Menschen selbst zum Rädchen in einem grossen System werden (Modern Times), kommt der Gedanke, dass es eine Freizeit braucht.
Von Freizeit zu sprechen ist nur verständlich gegenüber einer Arbeit, die man nicht freiwillig macht. Einer Zwangszeit sozusagen, in der man arbeitet, weil man muss. Wo Arbeit nicht als sinnstiftende Tätigkeit, sondern als Mühsal und oft notwendiges Übel erlebt wird, will man nicht nur Entschädigung (Lohn), sondern auch Rechte, die einem garantieren, auch noch ein anderes Leben als das Arbeitsleben zu führen. Freizeit eben. Den Gewerkschaften und der Sozialdemokratie ist zu verdanken, dass ihr Arbeitskampf zu weniger Arbeitszeit, mehr Lohn und mehr Freizeit geführt hat.
Den Kapitalisten des 20. Jahrhunderts waren diese Forderungen an die Arbeitsbedingungen mehr oder weniger einsichtlich. In Salamitaktik wurde den Proletariern mehr Freizeit zugestanden. Schließlich müssten sich die Angestellten ja auch erholen von den Arbeitsstrapazen, um wieder frisch an die Arbeit gehen zu können. Von den Arbeitenden her ist die Freizeit eine verdiente Kompensation. Ich habe Freizeit, also bin ich. Ich arbeite, also habe ich das Recht auf Freizeit. Auf Zeit in der ich nicht arbeiten muss. Zeit in der ich selbst bestimmen kann, was ich mache. Zeit in der ich keiner Anweisung verpflichtet bin.
Für die Arbeit bekomme ich einen Lohn. Während der Arbeit bin ich den Vorgaben und Erwartungen des Arbeitgebers verpflichtet. Ich verkaufe meine Arbeitskraft und meine Zeit. Über die Verwendung des Lohnes kann ich selbst entscheiden. Da bin ich frei: Freiheit 1.
Als ich 14 Jahre alt war, arbeitete ich am Mittwochnachmittag in einer Metallwarenfabrik. Ich musste Nieten in kleine Löcher von großen Rohren stecken. Der Vorarbeiter nahm das Rohr und vernietete es mit einer schweren Maschine. Fertig war das Ofenrohr. Dafür bekam ich fünf Franken in der Stunde. Eigentlich war mir egal, was ich machen musste. Nachher hatte ich Geld in der Hand und konnte darüber völlig frei entscheiden. Da fühlte ich mich frei. Ich kaufte mir mit dem Geld ein Mofa!
Ich kann nur gut tun, was ich will. Was ich nicht will, tue ich besser nicht. Entscheidend ist, ob ich mich mit meiner Arbeit identifizieren kann. Sehe ich den Sinn in der Arbeit, bin ich zu Höchstleistungen fähig. Eine aktuelle Umfrage zeigt: 67 Prozent der deutschen Arbeitnehmer können sich mit dem Unternehmen, in dem sie arbeiten, nur gering identifizieren. 17 Prozent gar arbeiten mit innerer Kündigung. Alleine die volkswirtschaftlichen Kosten für die innere Kündigung werden in Deutschland auf jährlich über 100 Milliarden geschätzt.
Aufwachen! Ein Schritt steht an:
Vielleicht sollten wir einfach nur den Fuß vom Schlauch nehmen.
Und wieder gibt es zwei Motive: Zum einen die noch weiter vorangeschrittene Individualisierung. Viele wollen nicht mehr nur in der Freizeit sie selbst sein. Sie wollen sich in der Arbeit entfalten und entwickeln. Die Sinnstiftung in der Arbeit wird immer mehr zum tragenden Motiv. Ich will nicht mehr nur etwas ausführen, was sich jemand anderes ausgedacht hat, sondern selber mitdenken, mitbestimmen und auch mitverantworten. Das zweite Motiv begründet den Übergang des Industriezeitalters ins Kulturzeitalter. Der Schlüssel hier ist die Digitalisierung. Sie potenziert die Möglichkeiten der Rationalisierung und Produktivitätssteigerung nochmals und führt dazu, dass wir nicht nur in den Fabriken, sondern in ganz vielen weitern Berufsfeldern enorme Arbeitsveränderungen erleben und noch viel mehr erleben werden.
Alles was berechenbar ist und digital dargestellt werden kann, kann auch ohne Menschen bearbeitet und umgesetzt werden.
Das betrifft den Banker genauso wie die Frau an der Kasse und bald auch den Autofahrer.
Aber, „die Rationalisierung hat ihre Grenzen am Lebendigen.“ Über diesen Satz von Enno Schmidt lohnt es nachzudenken. Nur das, was Menschen nicht ausführend, sondern selbstführend ergreifen, nur wo selber gedacht werden muss, und dort, wo die menschliche Arbeit nicht berechnet werden kann, sind die zukünftigen Berufe. Für das Kombinieren und Anwenden braucht es die Menschen weniger denn je, für alles Schöpferische und Selbstverantwortliche dafür immer mehr. Was für eine Erfolgsgeschichte. Wir müssen sie nur noch verstehen und die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Freizeit wird dabei zum Auslaufmodell. Selbstbestimmung und Kreativität werden in der Arbeit zu wegweisenden Erfolgsfaktoren. Freiheit 2.
Der Rohstoff des 21. Jahrhunderts ist die Kreativität, wie die ehemalige Berliner Kultursenatorin Adrienne Goehler es treffend formuliert. Das bedingungslose Grundeinkommen ist dafür ein Förderinstrument.
Daniel Häni, Unternehmer und Mitinitiant der Volksinitiative
9. Dezember 2014 – AKTUELL / Artikel / Daniel Häni / NEWS
1. Januar 2015 - 12:17
Den Traum vom Nichtstun haben Viele. Die Frage ist nur, ob wir diesen Wunschtraum auch erlauben sollten, bzw. ihm noch Vorschub leisten. Ich, der Bundesrat, ein Grossteil der Politiker und des Souveräns findet, dass wer isst auch arbeiten sollte. Da alle essen, sollten auch alle arbeiten. Man kann schon für sich fordern, nicht mehr arbeiten zu wollen. Dann sollte man aber privat für sein Nichtstun vorsorgen, das heisst durch ein Transfereinkommen von einem Familienmitglied oder einem Bekannten leben. Das ist freiwillig.
Was aber nicht geht, ist, dass viele Menschen anonym auf Kosten der Allgemeinheit leben, und sich für ihre Verweigerungshaltung nicht rechtfertigen müssen. Diese Haltung würde durch ein BGE erheblich vereinfacht, und eigentlich jeder würde auf dieses Modell umstellen. Deshalb bin ich gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen. Warum soll ich noch arbeiten und Steuern zahlen, wenn andere das nicht tun müssen und von den Früchten meiner Arbeit leben?
Ein bedingungsloses Grundeinkommen geht einfach nicht auf. Eine grosse Mehrheit von Faulenzern wird einer kleinen Minderheit von Unternehmern gegenüberstehen. Die Finanzierungslage des BGE verschlechtert sich zunehmends und noch mehr Unternehmen werden abwandern, noch mehr Einwanderer werden einwandern, und noch mehr Leute werden nichts tun. Dies geht aus der Botschaft des Bundesrates klar hervor. Auch Politiker wie Leo Müller, Jürg Stahl, und Rosmarie Quadranti haben grosse Mühe mit dem Grundeinkommen. Ich bin also nicht alleine und spreche hier für die „silent majority“.
Völker hört die Signale: Ein BGE ist nicht finanzierbar!
29. Dezember 2014 - 08:26
Beim BGE wird mit Freiheit argumentiert, aber in wirklichkeit ist es ein Instrument das zutiefst unfrei ist.
Um das BGE zu finanzieren müssen etweder hohe Mehrwertsteuersätze oder Steuern eingeführt werden. Durch das BGE werden niedrige Einkommen erhöht, deswegen müssen aber höhere Einkommen sinken, da diese das BGE über Steuern finanzieren.
Nun ist die Schweiz aber kein grosses Land. Beim Einführen des BGE kann sich die Einwanderungsbewegung in die Schweiz sehr schnell umkehren. Arbeitsplätze im Ausland würden speziell für Menschen mit hohen Einkommen sehr attraktiv. Also gerade die Leute die das BGE finanzieren sollen würden auswandern. Mit dem Resultat das dann für das BGE nicht mehr genug Geld da ist.
Nun ist das BGE sicherlich kein Kommunismus – aber trotzdem ist ein Blick in die Geschichte ratsam. Deutschland hat so etwas schon mal durchlebt. Wegen der Unfreiheit und wirtschaftlichen Schwierigkeiten in der DDR verliessen 2.6 Millionen Menschen, zumeist jung und qualifiziert, den Osten Richtung Westen.
http://www.berlinermaueronline.de/geschichte/berliner-mauerbau-gruende.htm
Unter diesen Umständen konnte sich die DDR aber nicht halten – das Ergebnis war dass man die Mauer baut um die Menschen davon abzuhalten sich dem „Volkswillen“ zu entziehen.
Und deshalb an die Befürworter des BGE die Frage. Was passiert wenn die „Besserverdienenden“ ins Nahe (oder auch Ferne) Ausland ziehen und die Schweiz dadurch wirtschaftliche Schwierigkeiten bekommt? BGE wieder abschaffen – oder die Menschen am ausreisen hindern?
10. Dezember 2014 - 08:59
Es wird mit den Kosten innerer Kündigungen argumentiert. Ja was wäre denn die Alternative zum heutigen System? Bedingungsfreie Alimentierung derjenigen, die nicht wollen?
Lassen Sie sich eins gesagt sein:
Die Leute, die schon innerlich gekündigt haben würden bei der Einführung eines BGEs sicherlich gar nichts mehr machen. Die Folge wären katastrophal und der Schierlingsbecher für die hiesige Wirtschaft.
Belassen wir diejenigen die faul sind im jetzigen Wirtschaftssystem. Denn wenn wir ihnen ein bedinungsloses Grundeinkommen spendieren, werden sie noch fauler und machen am Ende gar nichts mehr.
10. Dezember 2014 - 13:19
Diese Menschen stehen nach BGE ihren Kollegen zumindest nicht mehr im Weg, was heute zum Verlust von Wertschöpfung führt (bis hin zu Mobbing, Sabotage am Arbeitsplatz). Im Unternehmen arbeiten dann nur noch freiwillige Mitarbeiter (die besser motiviert mehr Wertschöpfung erbringen können).
11. Dezember 2014 - 21:49
Zu behaupten, dass „Die Leute, die schon innerlich gekündigt haben, bei der Einführung eines BGEs sicherlich gar nichts mehr machen [würden]“ ist leider insgesamt sehr bös, weil autoritär weil (angeblich) verdorbene (d.h. faule) Menschen mittels Zwang erzogen werden sollen, und ignoriert, dass das Phänomen „innerliche Kündigung“ mehr mit schlechten Arbeitsbedingungen als mit „Faulheit“ zu tun hat, d.h. hier wird ignoriert, dass die Idee BGE auch als Kampfmittel dienen kann, um die Verhandlungsposition der Arbeitnehmerschaft (speziell des Niedriglohnsektors) stärkt. Wer mag schon kämpfen (oder kann sich kämpfen leisten), wenn kämpfen schnell Existenzverlust bedeuten kann, da oft nur schlechtere Jobs zur Verfügung stehen und die bestehenden Sozialsysteme nicht wirklich taugen, da mit garstig viel Zwang verbunden usf.
(Leider ist es gegenwärtig scheinbar tatsächlich möglich, als Einwand gegen ein BGE anzuführen, dass dann die Menschen in schlechten Jobs weniger arbeiten würden – eigentlich dürfte derlei nur als Argument FÜR ein BGE gelten).
12. Dezember 2014 - 16:48
Lieber etc.
Wo kämen wir denn da hin, wenn jeder nicht mehr arbeiten muss; das heisst keiner mehr arbeiten muss. Die Menschen würden viel mehr Freizeit konsumieren als heute, bei vielen gar bis zu 100%. „Wie viel arbeitest Du denn?“-„0%“ würden die dann antworten, und die Gesellschaft würde das dann sogar gar nicht mehr sanktionieren.
Wer nicht will, wird zum Glück heute sanktioniert. Die IV, die ALV und die AHV wird denjenigen gekürzt, die nicht wollen. Wir können denen heute auch die Sozialhilfe kürzen.
Wie willst du denn diese ç&/*(*)“= erziehen, wenn man nicht mehr sanktionieren darf?
Arbeit ist genug für alle da, wir müssen nur alle WOLLEN.
Arbeit für Alle!
12. Dezember 2014 - 17:32
Lieber Herr Fenner,
ich will tatsächlich und _ausdrücklich_ niemanden sanktionieren oder erziehen, weil Sanktionslogik – wie etwa der Begriff „ç&/*(*)”“ demonstriert – schlussendlich auf Feindbilddenken basiert: hier werden Menschen schlecht geredet und institutionelle Gewalt, die unter anderem tief behindertenfeindlich ist, legitimiert (ich betrachte es Problem, dass über Zumutbarkeit von Arbeit nicht die betroffenen selber entscheiden, sondern die Gesellschaft sich anmasst, derlei beurteilen zu können, womit die Angst, die viele IV-Bezüger so heftig plagt, zu einer notwendigen Konsequenz des Systems werden muss – solange wir alle selber bestimmen können, was zumutbar ist, müssen wir alle Angst haben, dass uns unzumutbare Leben aufgezwungen werden (und wird die Dämonisierung der Armen (bzw. „Volkserverhetzung“ wie Yvonne Feri dieses Phänomen in ihrer Interpellation zurecht genannt hat) vermutlich ebenfalls notwendig, sonst sind derlei Sanktionen schlicht nicht rechtfertigbar)).
Die Forderung „Arbeit für Alle!“ etwa (die alle gesellschaftlichen Realitäten ausblendet und z.B. verschweigt, dass die Möglichkeit zur Selbstbestimmung sehr ungleich verteilt ist (und im Prinzip nur für reich geborene wirklich gegeben ist)) erklärt implizit durchaus, dass alle, die nicht arbeitsfähig sind (Kinder, alte und behinderte Menschen etwa) nicht wirklich Menschen sind, da sie von dieser abstrakten Allgemeinheit „alle“ ausgeschlossen werden (alternativ ist die Forderung einfach brutal, da gefordert wird, Arbeit auch arbeitsunfähigen Menschen aufzuzwingen).
Schlechte Arbeitsverhältnisse werden wir so sicherlich nicht los (und ja, ich will, dass niemand Vollzeit Scheisse wegputzen gehen muss).
Ich setze mich lieber für Arbeit ein, die man auch Wollen kann, weil Wollen wichtiger als Arbeit ist. Sanktionen vermehren nur die Verzweiflung in der Welt.
9. Dezember 2014 - 20:07
Die Produktivität ohne den Einsatz von Personen wird sich weiter steigern. Somit werden immer mehr Menschen überflüssig. Computer und technische Anlagen zahlen aber nicht in die traditionellen Sozialkassen ein. Soziale Bereiche und Renten werden somit immer schwerer finanzierbar. Die sog. kalte Progression presst Steuerzahler heute schon so aus, dass viele der Meinung sind: Leistung lohnt sich nicht mehr. Das alte System scheint sich hier wie eine Katze selber in den Schwanz zu beißen.
9. Dezember 2014 - 17:41
Ihr könntet es schon jetzt machen: Mit freiwilligen Beiträgen. Jeder zahlt, soviel er will. Wieso denn nicht? Wozu die amtliche Regelung? Wieso der Zwang?
Hans Küngler
9. Dezember 2014 - 20:48
Se Kim ich bitte dich, spiel nicht die Diva.
Niemand wird dich ausrauben. Wir halten uns alle an die Gesetze.
Der ein bisschen naiven Punkt warum wir nicht das freiwillig machen. Nun der Staat ist die einzige Institution die so ein Projekt durchführen kann. Die AHV/IV/ALV werden ja auch so gestemmt. Wir möchten ja niemandem was nehmen, sondern jedem etwas verbrieft geben, echte Freiheit. Du hast dann auch alle Freiheiten. Du kannst dein Leben weiter führen wie bisher oder ändern ohne das du auf jemandem angewiesen bist. Das bedeutet bedingungsloses Grundeinkommen.
10. Dezember 2014 - 13:15
Und ausprobieren kannst du es jetzt schon (auch in der Schweiz):
http://bgekoeln.ning.com/profiles/blogs/bedingungsloses-grundeinkommen-nicht-warten-sondern-starten
15. Dezember 2014 - 18:05
Für die welche jetzt schon freiwillig einzahlen möchten beim Weltweiten Grundeinkommens Projekt mein-grundeinkommen.de
9. Dezember 2014 - 17:33
Daniel Häni, würdest Du mich bestehlen kommen, auch wenn ich kein BGE haben will? Würdest Du mir die Polizei schicken, wenn ich nicht zahle? Das BGE ist an sich schon unfrei.
10. Dezember 2014 - 13:13
Inwiefern ist die Finanzierung des BGE unfreier als die Finanzierung der heutigen Staatsausgaben (mittels Steuern/Abgaben)? Insbesondere dann, wenn diese – wie in der Schweiz – durch direkte Demokratie gemeinsam beschlossen wurde (ähnlich wie die unterschiedlichen Steuersätze in den Kantonen).

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