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Timestamp: 2019-06-18 01:07:03+00:00

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§ 10 WEG: Allgemeine Grundsätze
§ 9 WEG
§ 11 WEG
BGH, vom 4.3.1999, Az. Mangels einer abweichenden Vereinbarung im Sinne des § 10 WEG besteht nämlich unter allen Wohnungseigentümern ein gesetzliches Schuldverhältnis (Gemeinschaftsverhältnis), das der Regelung des Wohnungseigentumsgesetzes und den gemäß § 10 Abs. 1 Satz 1 WEG ergänzend anwendbaren Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs über die Bruchteilsgemeinschaft unterliegt (Senat, BGHZ 115, 151, 155; BayObLG, NJW 1986, 3145; OLG Düsseldorf, NJW-RR 1995, 1165; Bärmann/Pick/Merle, WEG, 7. Aufl., §10 Rdn. 27; Staudinger/Kreuzer, BGB 12. Aufl., WEG §10
BGH, vom 3.8.2000, Az. V ZB 14/00 Von der Löschung nachteilig betroffen ist daher allein der bisher begünstigte Eigentümer, denn er kann dem Sonderrechtsnachfolger eines anderen Wohnungseigentümers seine Berechtigung nicht mehr gemäß § 10 Abs. 2 WEG entgegenhalten (Böttcher, BWNotZ 1996, 80, 92; Demharter, FGPrax 1996, 6, 7; Schneider, Rpfleger 1998, 53, 56; LG Augsburg, MittBayNot 1990, 175, 176).
BGH, URTEIL vom 5.6.2015, Az. § 10 Rn. 17) jedenfalls bei dem nach Werkvertragsrecht zu beurteilenden Erwerb einer neu errichteten Wohnung vom Bauträger als gemeinschaftsbezogen im Sinne von § 10 Abs.6 Satz 3 WEG qualifiziert werden und infolgedessen die Befugnis des einzelnen Wohnungseigentümers zur Geltendmachung seiner individualvertraglichen Rechte ausnahmsweise ausgeschlossen ist (vgl. BGH, Urteile vom 23. Februar 2006 - VII ZR 84/05, NJW 2006, 2254 Rn. 15 und 18; vom 12. April 2007 - VII ZR 236/05, BGHZ 172, 42 Rn. 19; vom 30. April 1998 - VII ZR 47/97, NJW 1998, 2967, 2968; vom
BGH, URTEIL vom 5.3.2003, Az. V ZR 322/02 Aus diesem Grund hat sich in der Rechtsprechung die zutreffende Auffassung durchgesetzt, daß Vereinbarungen, durch die ein Wohnungseigentümer ermächtigt oder bevollmächtigt wird, Gemeinschafts- in Sondereigentum umzuwandeln, oder nach denen die vorweggenommene Zustimmung zu einer solchen Umwandlung erteilt ist, nicht § 10 Abs. 2 WEG unterfallen, also nicht auf diesem Weg gegen Sondernachfolger wirken können (BayObLGZ 1997, 233, 238; 2000, 1, 2f; 2001, 279, 283; BayObLG, ZfIR 2000, 970, 972; KG, NZM 1998, 581, 582; ZfIR 1999, 127, 128).
BGH, URTEIL vom 5.0.2011, Az. V ZR 145/10 7	a) Vor Anerkennung der Wohnungseigentümergemeinschaft als eines (teil-)rechtsfähigen Rechtssubjekts (dazu grundlegend Senat, Beschluss vom 2. Juni 2005 - V ZB 32/05, BGHZ 163, 154, 158 ff.; nunmehr § 10 Abs.6 WEG) konnten dem Verband weder Rechte kraft Gesetzes zustehen noch Ansprüche der Wohnungseigentümer auf diesen zur Rechtsausübung übertragen werden.
BGH, URTEIL vom 5.3.1979, Az. v zr 175/77 Da die Teilungserklärung bei Vertragsabschluß nicht - wie in dem vom Senat in BGHZ 63, 359, 364 entschiedenen Fall - im Grundbuch eingetragen war, hatte das zu veräußernde Sondereigentum noch keinen sachenrechtlich verbindlichen Inhalt (§ 10 Abs. 2 WEG).
BGH, URTEIL vom 5.9.2011, Az. V ZB 30/02 Das dort im Grundsatz vorgesehene Kopfprinzip ist gemäß § 10 Abs. 2 Satz 2 WEG abdingbar (Senat, Beschluss vom 19. September 2002 - V ZB 30/02, BGHZ 152, 46, 53; Elzer in Jennißen, aaO, § 25 Rn. 12 jeweils mwN).
BGH, URTEIL vom 5.9.2014, Az. V ZR 315/13 Die Mehrheitsherrschaft bedarf stets der formellen Legitimation durch Kompetenzzuweisung, die sich entweder aus dem Gesetz oder aus einer Vereinbarung (§10 Abs. 2 Satz 2 WEG) ergeben kann (Senat, Beschluss vom 20. September 2000 - V ZB 58/99, BGHZ 145, 158, 166; Senat, Urteil vom 9. März 2012 - VZR 161/11, NJW 2012, 1724 Rn. 11; Merle in Bärmann, WEG, 12. Aufl., § 23 Rn. 10).
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.2014, Az. V ZB 7/13 Aus dieser ergibt sich, welche Räume zu dem gemeinschaftlichen Eigentum gehören und welche Vereinbarungen mit dinglicher Wirkung (§ 10 Abs.3 WEG) getroffen worden sind (vgl. BayObLGZ 1998, 70, 73 f.; Armbrüster in Bärmann, WEG, 12. Aufl., §2 Rn. 97; offen gelassen von Senat, Urteil vom 1. Oktober 2004 -VZR 210/03, NJW-RR 2005, 10, 11).
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.2014, Az. V ZB 7/13 Dies ist nur der Fall, wenn die betreffende Vereinbarung gemäß § 10 Abs.3 WEG als Inhalt des Sondereigentums im Grundbuch eingetragen ist und damit dingliche Wirkung hat (vgl. Senat, Beschluss vom 24. November 1978 - V ZB 11/77, BGHZ 73, 145, 148; BGH, Beschluss vom 13. September 2000 - V ZB 14/00, BGHZ 145, 133, 137).
BGH, URTEIL vom 5.3.2016, Az. V ZB 58/99 WEG § 13 Abs. 2 Satz 1, § 15 Abs.3 a)	Die Zuweisung im Gemeinschaftseigentum stehender Flächen an einzelne Wohnungseigentümer zur ausschließlichen Nutzung begründet auch dann ein Sondernutzungsrecht und erfordert daher eine Vereinbarung im Sinne von § 10 Abs. 2 Satz 2 WEG, wenn alle Wohnungseigentümer eine gleichwertige Fläche zur alleinigen Nutzung erhalten (Fortführung von Senat, Beschluss vom 20. September 2000 - V ZB 58/99, BGHZ 145, 158, 167 f.).
BGH, URTEIL vom 5.3.2016, Az. V ZB 58/99 Damit handelt es sich um gegenständlich begrenzte Sondernutzungsrechte (ebenso OLG München, ZMR 2008, 560, 561; OLG Düsseldorf, NZM 2004, 107, 108; OLG Düsseldorf, NZM 2003, 767; OLG Karlsruhe, MDR 1983, 672; LG Köln, ZWE 2012, 187 f.; Hügel/Elzer, WEG, § 15 Rn. 10; Riecke/Schmid/Abramenko, WEG, 4. Aufl., § 15 Rn. 14a; Bornemann, Der Erwerb von Sondernutzungsrechten im Wohnungseigentumsrecht, 2000, S. 132 f.; Schweiger, Sondernutzungsrechte im Wohnungseigentum, 1987, S. 128 f.; wohl auch Schultzky in Jennißen, WEG, 4. Aufl., § 13 Rn. 68; Spielbauer in Spielbauer/Then, WEG, 2. Aufl., § 13 Rn. 29; Häublein, Sondernutzungsrechte und ihre Begründung im Wohnungseigentumsrecht, 2003, S. 200 f.); sie können nur durch eine Vereinbarung gemäß § 10 Abs. 2 Satz 2 WEG begründet werden (vgl. Senat, Urteil vom 2. Dezember 2011 - V ZR 74/11, NJW 2012, 676 Rn. 10; Urteil vom 18. März 2016 - V ZR 75/15, Zf IR 2016, 459 Rn. 22 mwN).
BGH, URTEIL vom 5.1.2010, Az. V ZR 126/09 Da Beschlüsse auch Rechtsnachfolger binden (§10 Abs.4 WEG), kommt es für deren Auslegung grundsätzlich auf den Wortlaut und den Sinn an, wie er sich aus unbefangener Sicht als nächstliegend erschließt (vgl. nur Senat, BGHZ 139, 288, 292; Urt. v. 15. Januar 2010, V ZR 72/09, zur Veröffentlichung bestimmt; Wenzel in Bärmann, WEG, 10. Aufl., § 10 Rdn. 187 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 5.9.2004, Az. Hat die Teilungserklärung diesen Inhalt, so betrifft sie allerdings die sachenrechtlichen Grundlagen der Gemeinschaft, und ihr kann insoweit keine dingliche Wirkung nach § 10 Abs. 2 WEG zukommen (Senat, Urt. v. 4. April 2003, VZR 322/02, NJW 2003, 2165, 2166; vgl. auch BayObLGZ 2001, 279, 283 m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2012, Az. V ZB 2/12 Ein Beschluss, mit dem die Zustimmung erteilt wird, ist - gemäß § 10 Abs.4 Satz 1 WEG auch für Sonderrechtsnachfolger - bindend und von dem Grundbuchamt zu beachten (vgl. OLG Saarbrücken, NJW-RR 1987, 269).
BGH, URTEIL vom 4.2.2012, Az. VII ZR 102/11 Bei der Auslegung kann auch nicht unberücksichtigt bleiben, dass nach der neueren Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Beschluss vom 2. Juni 2005 - V ZB 32/05, BGHZ 163, 154) die Wohnungseigentümergemeinschaft rechtsfähig ist, soweit sie bei der Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums am Rechtsverkehr teilnimmt, vgl. auch § 10 Abs.6 WEG.
BGH, BESCHLUSS vom 4.4.2009, Az. 9	b)	An dieser Überlegung hält der Senat im Grundsatz auch nach der An- erkennung der Teilrechtsfähigkeit der Wohnungseigentümergemeinschaft (dazu Senat BGHZ 163, 154, 162 ff.; jetzt: § 10 Abs.6 Satz 1 WEG) fest.
BGH, URTEIL vom 5.8.2015, Az. Dieses Erfordernis ist notwendig, aber auch ausreichend, um entsprechend dem Ziel des § 10 Abs. 2 WEG den Erwerber des Wohnungseigentums gegen ihm unbekannte Vereinbarungen oder Ansprüche zu schützen und dem Bestimmtheitserfordernis Rechnung zu tragen (vgl. grundlegend Senat, Beschluss vom 7. Oktober 2004 - V ZB 22/04, BGHZ 160, 354, 362 f.).
BGH, URTEIL vom 3.0.2010, Az. VIII ZR 329/08 Soweit die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer bei der Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums am Rechtsverkehr teilnimmt, ist sie nach der neueren Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGHZ 163, 154 ff.), die der Gesetzgeber zu dem 1. Juli 2007 in der Vorschrift des § 10 Abs.6 WEG umgesetzt hat, rechtsfähig.
BGH, URTEIL vom 3.0.2010, Az. VIII ZR 329/08 § 10 Abs.8 WEG ist als Vorschrift des materiellen Rechts, für das eine § 62 Abs. 1 WEG entsprechende Übergangsvorschrift fehlt, auch auf vor Inkrafttreten des neuen Wohnungseigentumsgesetzes entstandene Wohnungseigentümergemeinschaften anwendbar (BGH, Urteil vom 18. Juni 2009 -VIIZR 196/08, NJW 2009, 2521, Tz. 14 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 5.11.2015, Az. V ZR 180/14 Unterschiedlich beurteilt wird allein die Frage, ob die passive Prozessführungsbefugnis des Verbands ebenso wie die aktive Prozessführungsbefugnis (zu dieser: Senat, Urteile vom 5. Dezember 2014 - V ZR 5/14, BGHZ 203, 327 Rn. 14 und vom 10. Juli 2015 - V ZR 169/14, ZWE 2015, 402 Rn. 6) eine passive Prozessführungsbefugnis der Wohnungseigentümer ausschließt (LG Nürnberg-Fürth, NJW 2009, 3442, 3444; Palandt/Bassenge, BGB, 75. Aufl., §10 WEG Rn. 34 aE; Riecke/Schmid/ Lehmann-Richter, WEG, 4. Aufl., § 10 Rn. 320 f.; im Ergebnis [ausschließliche Haftung des Verbands] ebenso: OLG München, OLGR 2006, 37; Rühlicke,
BGH, URTEIL vom 5.11.2003, Az. V ZR 447/01 Insoweit mag - falls nicht schon von einer konkludenten Abänderung ausgegangen und diese für §10 Abs. 1 Satz 2 WEG als ausreichend angesehen wird (so BayObLGZ 1998, 32, 34 m.w.N.; a.A. Niedenführ/Schulze, aaO, §10 Rdn. 22: Schriftform; vgl. auch Staudin-ger/Kreuzer, BGB, 12. Aufl., §10 WEG Rdn. 63) - aus §242 BGB ein Anspruch der Kläger auf Abänderung der Gemeinschaftsordnung folgen (vgl. BGHZ 95, 137, 142), wenn etwa die erstrebte Neuzuordnung der langjährigen einvernehmlichen Nutzung aller Miteigentümer entspricht und diese auch durch zugehörige 'Grenzeinrichtungen' Ausdruck gefunden hat (vgl. Bär-
BGH, URTEIL vom 5.6.2015, Az. 5	aa)	Für Unterlassungsansprüche aus dem Miteigentum an dem Grundstück besteht nach der ständigen Rechtsprechung des Senats zwar keine geborene Ausübungsbefugnis des Verbands gemäß § 10 Abs.6 Satz 3 Halbsatz 1 WEG (vgl. nur Urteil vom 5. Dezember 2014 - V ZR 5/14, BGHZ 203, 327, Rn. 6 mwN).
BGH, URTEIL vom 5.2.2016, Az. (1) Von vereinzelt gebliebenen Stimmen (LG Heilbronn, ZMR 2007, 649 f.; vgl. auch LG Hannover, ZMR 2007, 893) abgesehen, wird allgemein davon ausgegangen, dass der Erwerb eines Grundstücks durch den Verband „im Rahmen der gesamten Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums“ (§10 Abs.6 Satz 1 WEG) erfolgen kann.
BGH, BESCHLUSS vom 4.5.1985, Az. VII ZB 21/84 gesehenen Verteilungsmaßstab ab und muß daher gemäß § 10 Abs. 1 Satz 2 WEG von den betroffenen Wohnungseigentümern vereinbart werden (a.A. OLG Frankfurt OLGZ 1983, 180, 181; früher auch das Bayerische Oberste Landesgericht, das in seinem Vorlagebeschluß an dieser Auffassung jedoch ausdrücklich nicht mehr festhält).
BGH, BESCHLUSS vom 4.5.1985, Az. VII ZB 21/84 Eine Änderung durch Mehrheitsbeschluß ist vielmehr nur zuzulassen, wenn sachliche Gründe vorliegen und einzelne Wohnungseigentümer aufgrund der Neuregelung gegenüber dem bisherigen Rechtszustand nicht unbillig benachteiligt werden (ähnlich Staudinger/ Ring, aaO, § 10 WEG Rdn. 12; vgl. auch OLG Oldenburg NdsRpflege 1977, 213, 21A/215).
BGH, URTEIL vom 5.5.2010, Az. b)	An einer durch ergänzende Auslegung der Gemeinschaftsordnung zu schließenden Regelungslücke zur Anpassung des Kostenverteilungsschlüssels an veränderte Verhältnisse fehlt es in der Regel, weil - abweichend zur früheren Rechtslage (zu dieser Senat, BGHZ 160, 354 ff.) - der gesetzliche Anspruch jedes Wohnungseigentümers auf Änderung des vereinbarten Kostenschlüssels nach § 10 Abs. 2 Satz 3 WEG eine angemessene und interessengerechte Regelung für diese Fälle bereitstellt.
BGH, URTEIL vom 5.5.2010, Az. Die Nachprüfung seiner Entscheidung in einem Revisionsverfahren beschränkt sich im allgemeinen darauf, ob er die in § 10 Abs. 2 Satz 3 WEG bestimmten Rechtsbegriffe zutreffend erfasst und ausgelegt, alle für die Beurteilung wesentlichen Umstände berücksichtigt sowie die Denkgesetze und Erfahrungssätze beachtet hat (vgl. Senat, BGHZ 160, 354, 360).
BGH, BESCHLUSS vom 4.5.2008, Az. V ZB 85/07 Für eine unterschiedliche Behandlung, je nachdem, ob ein anderer Erwerber bereits im Grundbuch eingetragen sei oder nicht, gebe es keine sachliche Rechtfertigung (so Soergel/Stürner, BGB, 12. Aufl., § 10 WEG Rdn. 2; Coester, NJW 1990, 3184, 3185; Heismann, Werdende Wohnungseigentümergemeinschaft, S. 220 ff.; ders., ZMR 2004, 10, 12; LG Ellwangen NJW-RR 1996, 973).
BGH, BESCHLUSS vom 4.5.2008, Az. V ZB 85/07 Da es nach der Konzeption des Gesetzes keine Ein-Personen-Gemeinschaft gibt (vgl. § 10 Abs.7 Satz 4 WEG), entsteht bei einer Teilung nach § 8 WEG eine Wohnungseigentümergemeinschaft erst, wenn zusätzlich zu dem aufteilenden Eigentümer ein Wohnungskäufer als Miteigentümer in das Grundbuch eingetragen wird (vgl. BayObLGZ 1990, 101, 102 f.; BayObLG NJW-RR 2003, 874, 875; Staudin-ger/Rapp, BGB [2005], §8 WEG Rdn. 24; Jennißen/Grziwotz, aaO, §10 WEG Rdn. 94; Hügel/Elzer, Das neue WEG-Recht, §3 Rdn. 99 ff.; a.A. OLG Saarbrücken NJW-RR 1998, 1094; NZM 2002, 610, 611; Becker, Festschrift für Seuß, 2007, 19 ff.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.5.2008, Az. V ZB 85/07 15	Unerheblich	ist dagegen, ob die Wohnungsgrundbücher bereits angelegt sind (so zutreffend OLG Köln ZfIR 1999, 601, 602; Weitnauer/Lüke, aaO, Nach § 10 WEG Rdn. 3; Bärmann/Pick/Merle, WEG, 9. Aufl., Vor §43 Rdn. 6; Jenni-ßen/Grziwotz, aaO, § 10 WEG Rdn. 95; Sauren, aaO, Vor § 1 WEG Rdn. 9; Wenzel, aaO, S. 33; differenzierend: Soergel/Stürner, BGB, 12. Aufl., § 10 Rdn. 3; offengelassen von: BayObLGZ 1990, 101, 102 f.; NJW-RR 1997, 1443, 1444; OLG Hamm ZMR 2000, 128, 129; ZMR 2003, 776, 777; aA: KG NJW-RR 1986, 1274; NJW-RR 2003, 589; OLG Jena WuM 2001, 504; Staudinger/Rapp, BGB [2005], §8 WEG Rdn. 25; Niedenführ/Kümmel/Vandenhouten, aaO, § 10 WEG Rdn. 9; Heismann, Werdende Wohnungseigentümergemeinschaft, S. 250).
BGH, BESCHLUSS vom 4.5.2005, Az. V ZB 32/05 Die fehlende Teilrechtsfähigkeit der Wohnungseigentümergemeinschaft wurde lange Zeit als allgemein anerkannt vorausgesetzt und allenfalls mit einem nicht näher erläuterten Hinweis auf ihre Ausgestaltung als Bruchteilsgemeinschaft begründet (BGHZ 78, 166, 172; BGH, Urt. v. 12. Mai 1977, VII ZR 167/76, NJW 1977, 1686; Urt. v. 20. Januar 1983, VII ZR 210/81, NJW 1983, 1901 f.; Beschl. v. 13. Juli 1993, III ZB 17/93, NJW 1993, 2943, 2944; Urt. v. 2. Juli 1998, IX ZR 51/97, NJW 1998, 3279; BayObLG ZMR 2002, 136, 137; ZMR 2002, 536 f.; Bamberger/Roth/Hügel, aaO, § 10 WEG Rdn. 2 f.; Erman/Grziwotz, aaO, § 10 WEG Rdn. 11).
BGH, BESCHLUSS vom 4.5.2005, Az. V ZB 32/05 -20- Einl. zu dem WEG Rdn. 54; Kümmel, aaO, S. 118 ff.; Ott, ZMR 2002, 169, 172) oder wohnungseigentumsrechtlich mit einer analogen Anwendung von § 10 Abs.4 WEG (BayObLGZ 1986, 368, 369 f.; KG WE 1994, 54, 55; OLG Köln NZM 1998, 874, 875; OLG Hamm ZWE 2000, 478, 480; Weitnauer/Lüke, aaO, § 10 Rdn. 61; Merle, aaO, S. 102 f.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.3.2010, Az. VII ZB 15/09 Denn der Umstand, dass ein Sondernutzungsrecht selbst nur innerhalb der Wohnungseigentümergemeinschaft übertragbar (BGH, Beschluss vom 24. November 1978 - VZB 11/77, BGHZ 73, 145, 147 f.) und das Zuweisungsrecht nur in diesem Rahmen verkehrsfähig ist (OLG Stuttgart, Rpfleger 2002, 576; MünchKommBGB/Commichau, 5. Aufl., § 10 WEG Rdn. 44), ist für die zu pfändenden schuldrechtlichen Ansprüche gegen die zuweisungsberechtigten Drittschuldner unerheblich.
BGH, URTEIL vom 5.11.1992, Az. V ZR 118/91 Soweit diese Vorschrift eingreift, gilt sie als Sonderregelung (vgl. § 10 Abs. 1 Satz 1 WEG) vor der allgemeinen Bestimmung des § 1011 BGB (Erman/Ganten, BGB 8. Auf1., § 21 WEG Rdn. 5; MünchKomm-BGB/Selb, 2. Auf1.,
BGH, URTEIL vom 5.10.2006, Az. V ZR 62/06 Haben die Wohnungseigentümer eine Vereinbarung nach § 10 Abs. 1 Satz 1 WEG getroffen, sind sie rechtsgeschäftlich (vgl. Staudinger/Kreuzer [2005], § 10 WEG Rdn. 7) und im Übrigen durch das unter allen Wohnungseigentümern bestehende gesetzliche Schuldverhältnis verbunden (Senat, BGHZ 141, 224, 228; Beschl. v. 22. April 1999, V ZB 28/98, NJW 1999, 2108, 2109; BGH, Urt. v. 17. April 2002, IV ZR 226/00, NZM 2002, 663, 664).
BGH, URTEIL vom 5.1.1997, Az. V ZR 27/96 Das ist im Hinblick auf § 10 Abs. 2 WEG unbedenklich, wenn das verkaufte Wohnungseigentum - wie hier - bereits im Grundbuch gebildet ist (BGH, Urt. v. 23. Februar 1979, V ZR 99/77, NJW 1979, 1495).
BGH, BESCHLUSS vom 2.10.1986, Az. V ZB 1/86 Wegen des satzungsähnlichen Charakters der Gemeinschaftsordnung (vgl. BGHZ 88, 302, 305; 49, 250, 257/258; BayObLG DNotZ 1979, 174, 175; BGB-RGRK/Augustin, 12. Aufl. § 10 WEG Rdn. 14) muß die Verbindlichkeit ihrer einzelnen Bestimmungen grundsätzlich gegenüber allen Wohnungseigentümern einheitlich beurteilt werden.
BGH, URTEIL vom 5.0.2012, Az. V ZR 125/11 aa) Das Bestimmtheitserfordernis des Sachen- und Grundbuchrechts gilt auch für das als Inhalt des Sondereigentums nach § 10 Abs.3 WEG in das Grundbuch einzutragende Sondernutzungsrecht (zur dinglichen Wirkung dieses Rechts: Senat, Beschluss vom 24. November 1978 - VZB 11/77, BGHZ 73, 145, 148).
BGH, URTEIL vom 5.11.2011, Az. V ZR 74/11 § 10 Abs. 2 WEG begründet oder geändert werden (vgl. nur Senat, Beschluss vom 20. September 2000, V ZB 58/99, BGHZ 145, 158, 163; Klein in Bärmann, aaO, § 13 Rn. 74).
BGH, URTEIL vom 5.0.2012, Az. V ZR 55/11 10	b) Dass die Wohnungseigentümergemeinschaft auf Grund der Anerkennung ihrer (Teil-)Rechtsfähigkeit (dazu grundlegend Senat, Beschluss vom 2. Juni 2005 - VZB 32/05, BGHZ 163, 154, 158 ff.; jetzt § 10 Abs.6 WEG) die gegen die Kläger gerichteten Forderungen selbständig hätte geltend machen können, bleibt für die der Beklagten erteilte Einziehungsermächtigung ohne Bedeutung.
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2004, Az. V ZB 22/04 a)	Eine hiervon abweichende Regelung der Kostenverteilung kann gemäß §10 Abs. 1 Satz 2 WEG wirksam nur durch Vereinbarung sämtlicher Wohnungseigentümer erfolgen, wenn die Gemeinschaftsordnung - wie hier -einen Mehrheitsbeschluß nicht zuläßt (BGHZ 95, 137, 139f.;Senat, BGHZ 127, 99, 104; 145, 158, 169; 156, 193, 196 m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2004, Az. V ZB 22/04 a) Als Rechtsbeschwerdegericht kann der Senat die als Inhalt des Sondereigentums im Grundbuch eingetragene Gemeinschaftsordnung (§ 10 Abs. 2 WEG) uneingeschränkt selbst auslegen (vgl. Senat, BGHZ 139, 288, 292 m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2004, Az. V ZB 22/04 Dieses Erfordernis ist notwendig, aber auch ausreichend (vgl. BGHZ 92, 18, 21; so auch Grebe, aaO, 286; zu weitgehend daher Wendel, aaO, S. 17 f., der Offenkundigkeit des hypothetischen Willens verlangt), um entsprechend dem Ziel des § 10 Abs. 2 WEG den Erwerber des Wohnungseigentums gegen ihm unbekannte Vereinbarungen oder Ansprüche zu schützen und dem Bestimmtheitserfordernis Rechnung zu tragen (BGHZ 88, 302, 306).
BGH, URTEIL vom 5.11.2010, Az. Auch insoweit kann eine Änderung des Verteilungsschlüssels aber ebenfalls nur unter den Voraussetzungen des § 10 Abs. 2 Satz 3 WEG verlangt werden (siehe zu alledem Senat, Urteil vom 15. Januar 2010 -VZR 114/09, BGHZ 184, 88).
BGH, URTEIL vom 3.2.2015, Az. VIII ZR 243/13 Die Wohnungseigentümergemeinschaft unterfalle aufgrund ihrer Teilrechtsfähigkeit (§10 Abs.6 WEG) von vornherein nicht dem Anwendungsbereich des § 13 BGB, der nur für natürliche Personen gelte; eine entsprechende Anwendung des Verbraucherbegriffs auf die Wohnungseigentümergemeinschaft sei aufgrund ihrer verbandsrechtlichen Organisationsstruktur nicht geboten (LG Rostock, ZMR 2007, 731 ff. [mit abl.An. Armbrüster, ZWE 2007, 290]; MünchKommBGB/Micklitz, 6. Aufl., §13 Rn. 19; Staudinger/Kessal-Wulf, BGB, Neubearb.
BGH, URTEIL vom 3.2.2015, Az. VIII ZR 243/13 2012, § 491 Rn. 28; Hügel/ Elzer, NZM 2009, 457, 458 f.; Krampen-Lietzke, RNotZ 2013, 575, 597 f. mwN; Prütting in Prütting/Wegen/Weinreich, BGB, 9. Aufl., §13 Rn. 8; BeckOK-BGB/Hügel, Stand 1. Februar 2015, § 10 WEG Rn. 11) und stelle eine unzulässige Rechtsfortbildung contra legem dar (so LG Rostock, aaO; MünchKommBGB/Micklitz, aaO).
BGH, URTEIL vom 3.2.2015, Az. VIII ZR 243/13 32	(2) Die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer ist, soweit sie bei der Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums am Rechtsverkehr teilnimmt, nach der neueren Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH, Beschluss vom 2. Juni 2005 - VZB 32/05, BGHZ 163, 154, 158 ff. mwN), die der Gesetzgeber in der Vorschrift des § 10 Abs.6 WEG umgesetzt hat, rechtsfähig (BGH, Urteile vom 20. Januar 2010 - VIII ZR 329/08, NJW 2010, 932 Rn. 12; vom 22. März 2012 -VII ZR 102/11, BGHZ 193, 10 Rn. 19; BT-Drucks. 16/887, S. 56 ff.).
BGH, URTEIL vom 5.8.2012, Az. Spätestens seit der vom Gesetzgeber nachvollzogenen Anerkennung der Rechtsfähigkeit der Wohnungseigentümergemeinschaft als Verband (§10 Abs.6 Satz 1 WEG), die ganz entscheidend mit der Ausschaltung einer gesamtschuldnerischen Haftung begründet worden ist (Senat, Beschluss vom 2. Juni 2005 - V ZB 32/05, BGHZ 163, 154, 163 u. 172 ff.), fehlt es an einer dahingehenden Kompetenz (Heinemann in Jennißen, aaO, § 21 Rn. 106 mwN; der Sache nach ebenso Jennißen in Jennißen, aaO, § 10 Rn. 93a; vgl. auch Klein in Bärmann, aaO, § 10 Rn. 304 i.V. m.
BGH, Urteil vom 3.3.2002, Az. Mangels einer abweichenden Vereinbarung im Sinne des § 10 WEG besteht nämlich unter allen Wohnungseigentümern ein gesetzliches Schuldverhältnis (Gemeinschaftsverhältnis), das der Regelung des Wohnungseigentumsgesetzes und den gemäß § 10 Abs. 1 Satz 1 WEG ergänzend anwendbaren Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches über die Bruchteilsgemeinschaft unterliegt (BGHZ 141, 224, 228; Pick in Bärmann/Pick/Merle, WEG 8. Aufl. § 10 Rdn. 27, 35).
BGH, URTEIL vom 5.11.2014, Az. V ZR 5/14 In der Gesetzesbegründung zu § 10 WEG wird zwar ausgeführt, dass „die nach geltendem Recht zulässige Konkurrenz der Verfolgung von Individual- und gemeinschaftlichen Ansprüchen” unberührt bleibe (BT-Drucks. 16/887, S. 62); dem kommt aber keine maßgebliche Bedeutung zu, weil der Bundesgerichtshof nach dem damals geltenden Recht, das erklärtermaßen nicht geändert werden sollte, eine solche Konkurrenz jedenfalls im Bereich der gemeinschaftsbezogenen Sachmängelansprüche gerade nicht anerkannt hat und damit der überwiegenden Auffassung in der damaligen Rechtsliteratur gefolgt ist (vgl. BGH, Urteil vom 12. April 2007 - VII ZR 236/05, BGHZ 172, 42 Rn. 20 f. mwN; so auch Wenzel, NZM 2008, 74, 76).
BGH, vom 4.7.2001, Az. lern zu 17/20 Allerdings ist zu beachten, daß - zu demindest dann, wenn der Beschluß auch für Sondernachfolger gelten soll (§ 10 Abs.3 WEG) - für die Auslegung nur solche Umstände Berücksichtigung finden können, die für jedermann ohne weiteres erkennbar sind, sich insbesondere aus dem Protokoll ergeben (vgl. Senat, BGHZ 139, 288, 292).
BGH, URTEIL vom 5.4.2016, Az. V ZR 152/15 Die (ggf.ergänzende, vgl. Senat, Beschluss vom 7. Oktober 2004 - V ZB 22/04, BGHZ 160, 354, 362) Auslegung der Gemeinschaftsordnung hat Vorrang vor einer Anpassung gemäß § 10 Abs. 2 Satz 3 WEG (vgl. Timme/Dötsch, WEG, 2. Aufl., § 10 Rn. 304; Jennißen, Die Verwalterabrechnung nach dem WEG,
BGH, URTEIL vom 5.5.1993, Az. V ZR 123/92 § 10 WEG Rdn. 45 und vor § 10 Rdn. 13; OLG Frankfurt Rpfleger 1975, 179) oder ob zu demindest eine Umdeutung als Berechtigung zugunsten eines Dritten im Sinne des § 328 BGB in Betracht käme (vgl. Weitnauer aaO Rdn. 14 a; Erman/Ganten, BGB 9. Aufl. § 10 Rdn. 5).
BGH, URTEIL vom 5.6.2015, Az. V ZR 198/14 -6- 10	1. Allerdings ist umstritten, ob die grundsätzlich gemäß § 10 Abs. 2 Satz 2 WEG gegebene Abdingbarkeit des Kopfprinzips (Senat, Urteil vom 28. Oktober 2011 - V ZR 253/10, BGHZ 191, 245 Rn. 4 u. 8; Beschluss vom 19. September 2002 - V ZB 30/02, BGHZ 152, 46, 53; BayObLG, ZMR 2001, 366, 368; Merle in Bärmann, WEG, 12. Aufl., § 25 Rn. 30 mwN) auch im Sachbereich des § 16 Abs.3 WEG Geltung beansprucht.
AG Königswinter, Urteil vom 4.10.1998, Az. 10 C 65/98 Darauf verwiesen zu werden ist den Beklagten jedenfalls unzu demutbar, da eine Zustimmung der Wohnungseigentumsgemeinschaft gemäß §§ 10, 22 I 1 WEG (vergl. zu dem Zustimmungserfordernis BayObLG NJW-RR 92, 16) nicht mit Sicherheit vorhersehbar und die Installation mit erheblichen Kosten verbunden ist.
AG Aachen, Beschluss vom 4.11.2004, Az. 12 II 301/03 Nach herrschender Meinung ist die als Inhalt des Sondereigentums in das Grundbuch eingetragene Gemeinschaftsordnung (§ 10 Abs. 2 WEG) nach dem Wortlaut der Eintragung und dem Sinn auszulegen, wie er sich aus unbefangener Sicht als nächstliegende Bedeutung der Eintragung ergibt (vgl. BGH NJW 2003, 3476, 3477 m.w.N.).
LG Wuppertal, Beschluss vom 5.0.2003, Az. 10 T 51/02 Da davon auszugehen ist, dass die Wohnungseigentümer das richtige Regelungsinstrument wollen, ist sie im Zweifel materiell ein Beschluss, wenn ihr Gegenstand einem solchen zugänglich ist, und eine Vereinbarung, wenn ihr Gegenstand eine solche erfordert (vgl. Palandt-Bassenge, § 10 WEG Rdnr. 7 m. w. N.; OLG Düsseldorf B. v. 14.02.2001 ZWE 2001, 383 ff.).
LG Köln, Urteil vom 3.2.2008, Az. 29 S 64/08 34Der Auffassung des LG Düsseldorf (NZM 2008,813), dass unter Berücksichtigung des Empfängerhorizontes bei einer Anfechtungsklage klar erkennbar ist, dass sie sich gegen die übrigen Wohnungseigentümer richtet, da nach der Neufassung des Wohnungseigentumsgesetzes allein die Wohnungseigentümer als Beklagte in Betracht kommen und nicht die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer nach § 10 Abs.6 WEG, da keine der dort genannten Rechte und Pflichten der Gemeinschaft betroffen ist, schließt sich die Kammer nicht an.
OLG München, Beschluss vom 1.10.2011, Az. 34 Wx 357/11 Überwiegend wird auch im Verhältnis der Bruchteilseigentümer untereinander § 10 Abs. 2 WEG für anwendbar gehalten (vgl. BayObLG Rpfleger 1995, 67, 68; OLG Jena FGPrax 2000, 7; OLG Frankfurt RPfleger 2000, 212).
VG München, Beschluss vom 3.2.2013, Az. 8 SN 13.623 Soweit die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer das gemeinschaftliche Eigentum verwaltet und dabei am Rechtsverkehr teilnimmt, ist sie gemäß § 10 Abs.6 WEG auch rechtsfähig und damit im Verwaltungsverfahren und im verwaltungsgerichtlichen Verfahren beteiligtenfähig gemäß § 61 Nr. 1 VwGO (zur Rechtsfähigkeit vor der Änderung des WEG vgl. BGH B. v. 2.6.2005 - V ZB 32/05 BGHZ 163, 154 - juris Rn. 10 ff.).
OLG München, Beschluss vom 3.0.2010, Az. 34 Wx 117/09 Die Wohnungseigentümergemeinschaft ist insoweit rechtsfähig, als sie bei der Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums am Rechtsverkehr teilnimmt (BGH NJW 2005, 2061; vgl. § 10 Abs.6 WEG i. d. F. des Gesetzes vom 10.6.2007 BGBl. I S. 370).
OLG München, Beschluss vom 5.0.2010, Az. 34 Wx 125/09 Soweit die Verfügungsmacht des Verbandes über gemeinschaftliches Eigentum in der Vergangenheit dem Grundsatz nach gelegentlich bejaht wurde (vgl. OLG Hamm OLGZ 1991, 302; siehe auch BGH NJW 1987, 3177 für Bruchteilsgemeinschaft), dürfte diese Rechtsprechung durch die Neukonzeption der Eigentümergemeinschaft als selbstständiges Rechtsgebilde (vgl. § 10 Abs.6 WEG) überholt sein.
OLG München, Beschluss vom 4.6.2015, Az. 34 Wx 139/15 Dies geht so weit, dass vom teilenden Eigentümer auch Gebrauchsregelungen mit Bindungswirkung nach § 10 Abs. 2 WEG vorgegeben werden können, wonach sämtliche Wohnungseigentümer zu dem Abschluss eines bestimmten Vertrags mit einem Dritten (z. B. Betreuungsvertrag) verpflichtet sind (BGH NJW 2007, 213/215; Weitnauer/Lüke WEG 9. Aufl. § 10 Rn. 38; a. A. Kümmel in Niedenführ/Kümmel/Vandenhouten § 10 Rn. 24).
VG München, Beschluss vom 3.2.2013, Az. 8 SN 13.625 Soweit die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer das gemeinschaftliche Eigentum verwaltet und dabei am Rechtsverkehr teilnimmt, ist sie gemäß § 10 Abs.6 WEG auch rechtsfähig und damit im Verwaltungsverfahren und im verwaltungsgerichtlichen Verfahren beteiligtenfähig gemäß § 61 Nr. 1 VwGO (zur Rechtsfähigkeit vor der Änderung des WEG vgl. BGH B. v. 2.6.2005 - V ZB 32/05 BGHZ 163, 154 - juris Rn. 10 ff.).
VG München, Urteil vom 2.2.2012, Az. 2 K 11.2349 Anders als bei einer Bruchteilsgemeinschaft (vgl. § 10 Abs. 1 Satz 1 Halbsatz 2 WEG, § 744 Abs. 2, § 1011 BGB) ist der einzelne Wohnungseigentümer gemäß § 10 Abs. 1 Satz 1 Halbsatz 1, § 21 Abs. 1 WEG nicht berechtigt, aufgrund seines ideellen Anteils am gemeinschaftlichen Eigentums wegen Beeinträchtigungen dieses Eigentums Abwehrrechte gegen ein Bauvorhaben auf einem Nachbargrundstück geltend zu machen (vgl. BGH vom 11.12.1992 NJW 1993, 727/728 ff.).
OLG München, Beschluss vom 4.7.2011, Az. 34 Wx 169/11 Zur Rechtslage wird für das weitere Verfahren jedoch noch angemerkt: a) Die Qualifikation einer Einheit als Wohnungseigentum oder Teileigentum hat Vereinbarungscharakter gemäß § 10 Abs. 2 Satz 2 WEG; eine Umwandlung kann nur einstimmig durch Änderung dieser Vereinbarung herbeigeführt werden (BayObLG MittBayNot 1998, 254).
OLG München, Beschluss vom 5.9.2015, Az. 34 Wx 184/15 Wird das Sondernutzungsrecht - wie hier - als Inhalt des Sondereigentums ins Grundbuch eingetragen, so erlangt es gemäß § 10 Abs.3 WEG dingliche Wirkung (BGH Rpfleger 1979, 57; Demharter Anhang zu § 3 Rn. 26 m. w. N.).
LG München, Beschluss vom 1.11.2010, Az. 1 S 4319/10 Daran ändert § 10 IV WEG nichts (so BGH NJW 1999, 3713, 3715 für § 10 III WEG a. F.; a. A. Bärmann/Merle, WEG, 11. Aufl., § 28 Rz. 152).
VG München, Urteil vom 1.9.2012, Az. 8 K 11.4426 Soweit die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer das gemeinschaftliche Eigentum verwaltet und dabei am Rechtsverkehr teilnimmt, ist sie gemäß § 10 Abs.6 WEG auch rechtsfähig und damit im Verwaltungsverfahren und im verwaltungsgerichtlichen Verfahren beteiligtenfähig gemäß § 61 Nr. 1 VwGO (zur Rechtsfähigkeit der Wohnungseigentümergemeinschaft vgl. BGH Beschluss vom 2.6.2005 Az: V ZB 32/05 BGHZ 163, 154 - juris RdNrn. 10 ff.).
VG München, Beschluss vom 3.9.2012, Az. 8 SN 12.3503 Soweit die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer das gemeinschaftliche Eigentum verwaltet und dabei am Rechtsverkehr teilnimmt, ist sie gemäß § 10 Abs.6 WEG rechtsfähig (vgl. BGH Beschluss vom 2.6.2005 Az. V ZB 32/05 BGHZ 163, 154 = NJW 2005, 2061, RdNrn. 10 ff. - juris) und damit im Verwaltungsverfahren und im verwaltungsgerichtlichen Verfahren i.
OLG München, Beschluss vom 5.1.2013, Az. 34 Wx 305/12 Ein Sondernutzungsrecht kann zwar im Wege der Grundbucheintragung nach § 10 Abs.3 WEG „verdinglicht“ werden, die Vereinbarung muss dann aber - um nicht unzulässig und damit unwirksam zu sein - dem sachen- und grundbuchrechtlichen Bestimmtheitsgrundsatz genügen (vgl. BGH ZMR 2012, 883).
VGH München, Urteil vom 4.6.2012, Az. 2 B 12.1211 Soweit die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer das gemeinschaftliche Eigentum verwaltet und dabei am Rechtsverkehr teilnimmt, ist sie gemäß § 10 Abs.6 WEG auch rechtsfähig (vgl. BGH vom 2.6.2005 Az. V ZB 32/05 NJW 2005, 2061) und damit im Verwaltungsverfahren und im verwaltungsgerichtlichen Verfahren beteiligtenfähig (§ 61 Nr. 2 VwGO).
VG München, Urteil vom 1.2.2013, Az. 8 K 12.3508 Soweit die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer das gemeinschaftliche Eigentum verwaltet und dabei am Rechtsverkehr teilnimmt, ist sie gemäß § 10 Abs.6 WEG rechtsfähig (vgl. BGH, B. v. 2.6.2005 - V ZB 32/05 BGHZ 163, 154 = NJW 2005, 2061 - juris Rn. 10 ff.) und damit im Verwaltungsverfahren und im verwaltungsgerichtlichen Verfahren i.

References: § 9

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 §10
 §10
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 § 10
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 § 25
 § 23
 §2
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 § 15
 § 10
 § 15
 § 15
 § 13
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 § 62
 §10
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 §10
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 §242
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 § 10
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 § 8
 §8
 §10
 §3
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 §43
 § 10
 § 1
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 §8
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 § 10
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 § 1011
 § 21
 § 10
 § 10
 § 10
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 § 13
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 §10
 § 10
 § 10
 § 13
 §13
 § 491
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 § 21
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 § 16
 BGH 
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 § 61
 BGH 
 § 10
 BGH 
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 § 10
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 BGH 
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 § 744
 § 1011
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 § 21
 BGH 
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 § 3
 § 10
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 § 28
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 § 61
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