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Timestamp: 2019-10-21 08:37:22+00:00

Document:
VORIS § 23 NBhVO | Landesnorm Niedersachsen | - Haushaltshilfe | Niedersächsische Beihilfeverordnung (NBhVO) vom 7. November 2011 | gültig ab: 01.10.2019
Niedersächsische Beihilfeverordnung (NBhVO) vom 7. November...
§ 1 - § 8 Erster Teil - Allgemeines
§ 9 - § 31 Zweiter Teil - Aufwendungen im Krankheitsfall
§ 9 - § 16a Erstes Kapitel - Ambulante Leistungen
§ 17 - § 28 Zweites Kapitel - Sonstige Leistungen
§ 17 - Arznei- und Verbandmittel, Medizinprodukte
§ 18 - Heilmittel
§ 19 - Komplextherapien, integrierte Versorgung
§ 20 - Hilfsmittel, Geräte zur Selbstbehandlung und Selbstkontrolle,...
§ 21 - Krankenhausleistungen
§ 22 - Häusliche Krankenpflege
§ 22 a - Vollstationäre Kurzzeitpflege bei Krankheit
§ 23 - Haushaltshilfe
§ 24 - Haushaltshilfe im Ausland
§ 25 - Soziotherapie
§ 26 - Fahrtkosten, Flugkosten
§ 27 - Unterkunftskosten
§ 28 - Lebensbedrohende oder regelmäßig tödlich verlaufende...
§ 29 - § 31 Drittes Kapitel - Rehabilitation
§ 32 - § 37 Dritter Teil - Aufwendungen im Pflegefall und...
§ 38 - § 42 Vierter Teil - Aufwendungen in sonstigen Fällen
§ 43 - § 46 Fünfter Teil - Leistungsumfang
§ 47 - § 52 Sechster Teil - Verfahren
§ 53 - § 54 Siebter Teil - Übergangs- und Schlussvorschriften
Anlage 1 - Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für Leistungen...
Anlage 2 - Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für heilpraktische...
Anlage 3 - Anforderungen an Ärztinnen, Ärzte, Therapeutinnen...
Anlage 4 - Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für Medizinprodukte
Anlage 5 - Heilmittel, Voraussetzungen für die Beihilfefähigkeit...
Anlage 6 - Anforderungen an Personen, die Heilmittel anwenden
Anlage 7 - Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für Hilfsmittel,...
Anlage 8 - Hilfsmittel und Geräte zur Selbstbehandlung und...
Anlage 9 - Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für die Unterweisung...
Anlage 10 - Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für Leistungen...
Amtliche Abkürzung: NBhVO
Gliederungs-Nr: 20444
Niedersächsische Beihilfeverordnung
(NBhVO)
Vom 7. November 2011
(1) 1 Aufwendungen für eine Haushaltshilfe sind bis zur Höhe der Kosten, die von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden, beihilfefähig, wenn die Haushaltshilfe beschäftigt wird, weil
die oder der den Haushalt führende Beihilfeberechtigte oder die oder der den Haushalt führende berücksichtigungsfähige Angehörige verstorben ist,
die oder der den Haushalt führende Beihilfeberechtigte oder die oder der den Haushalt führende berücksichtigungsfähige Angehörige an der Haushaltsführung gehindert ist, weil er oder sie
sich vollstationär oder teilstationär in einem Krankenhaus oder einer Einrichtung nach § 37 Abs. 2 aufhält,
an einer Rehabilitationsmaßnahme nach § 29 Abs. 1 Nrn. 1 bis 4 oder an einer Suchtbehandlung nach § 31 teilnimmt,
häusliche Krankenpflege (§ 22) benötigt oder
vollstationär gepflegt wird (§ 34), oder
ein nach ärztlicher Bescheinigung erforderlicher stationärer Krankenhausaufenthalt der oder des den Haushalt führenden Beihilfeberechtigten oder der oder des den Haushalt führenden berücksichtigungsfähigen Angehörigen vermieden wird
und in dem Haushalt mindestens eine Beihilfeberechtigte, ein Beihilfeberechtigter, eine berücksichtigungsfähige Angehörige oder ein berücksichtigungsfähiger Angehöriger verbleibt, die oder der Leistungen aus der Pflegeversicherung erhält oder das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, und eine andere im Haushalt lebende Person den Haushalt nicht weiterführen kann. 2 In Ausnahmefällen sind Aufwendungen für eine Haushaltshilfe auch ohne Vorliegen der Voraussetzungen nach Satz 1 beihilfefähig, wenn dies im Hinblick auf die Fürsorgepflicht des Dienstherrn nach § 45 BeamtStG geboten ist.
(2) 1 In den Fällen des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 1 sind die Aufwendungen für eine Haushaltshilfe für die Dauer von sechs Monaten, in Ausnahmefällen für die Dauer von zwölf Monaten, beihilfefähig. 2 In den Fällen des Absatzes 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a, b und d sind die Aufwendungen für eine Haushaltshilfe auch nach Rückkehr in den Haushalt für die an die Rückkehr anschließenden vier Wochen beihilfefähig.
(3) 1 Aufwendungen für eine Haushaltshilfe sind für die Dauer von bis zu vier Wochen bis zur Höhe der Kosten, die von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden, beihilfefähig, wenn die Haushaltshilfe beschäftigt wird, weil die oder der den Haushalt führende Beihilfeberechtigte oder die oder der den Haushalt führende berücksichtigungsfähige Angehörige wegen schwerer Krankheit oder akuter Verschlimmerung einer Krankheit an der Weiterführung des Haushalts gehindert ist und eine andere im Haushalt lebende Person den Haushalt nicht weiterführen kann. 2 Lebt in dem Haushalt mindestens eine Beihilfeberechtigte, ein Beihilfeberechtigter, eine berücksichtigungsfähige Angehörige oder ein berücksichtigungsfähiger Angehöriger, die oder der Leistungen aus der Pflegeversicherung erhält oder das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, so sind die Aufwendungen für längstens 26 Wochen beihilfefähig.
(4) Aufwendungen für eine Haushaltshilfe sind bis zur Höhe der Kosten, die von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden, beihilfefähig, wenn die Haushaltshilfe beschäftigt wird, weil die den Haushalt führende Beihilfeberechtigte oder die den Haushalt führende berücksichtigungsfähige Angehörige wegen Schwangerschaft oder Entbindung an der Weiterführung des Haushalts gehindert ist und eine andere im Haushalt lebende Person den Haushalt nicht weiterführen kann.
(5) Absatz 1 Satz 1 Nr. 3, Absatz 2 Satz 2, Absatz 3 Satz 1 und Absatz 4 gelten für Beihilfeberechtigte und berücksichtigungsfähige Angehörige, in deren Haushalt keine weitere Person lebt, entsprechend.
(6) Wären die Aufwendungen für eine Haushaltshilfe nach den Absätzen 1 bis 4 beihilfefähig und übernimmt anstelle der Haushaltshilfe die Ehegattin, der Ehegatte, die Lebenspartnerin, der Lebenspartner, ein Elternteil oder ein Kind die Führung des Haushalts, so ist § 22 Abs. 5 entsprechend anzuwenden.
(7) Wären die Aufwendungen für eine Haushaltshilfe nach den Absätzen 1, 2 und 3 Satz 2 beihilfefähig, wird aber eine Haushaltshilfe nicht beschäftigt, weil das Kind, das das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, oder die Person, die Leistungen der Pflegeversicherung erhält, in einem Heim oder in einem fremden Haushalt untergebracht wird, so sind die Aufwendungen hierfür bis zur Höhe der sonst notwendigen Aufwendungen für die Haushaltshilfe beihilfefähig.
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References: § 23

§ 1
 § 8

§ 9
 § 31

§ 9
 § 16

§ 17
 § 28

§ 17

§ 18

§ 19

§ 20

§ 21

§ 22

§ 22

§ 23

§ 24

§ 25

§ 26

§ 27

§ 28

§ 29
 § 31

§ 32
 § 37

§ 38
 § 42

§ 43
 § 46

§ 47
 § 52

§ 53
 § 54
 § 37
 § 29
 § 31
 § 45
 § 22