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Timestamp: 2016-10-27 22:40:08+00:00

Document:
U 495/06 (13.09.2007)
U 495/06
Urteil vom 13. September 2007
Bundesrichterin Widmer, Bundesrichter Fr�sard,
R.________, 1972, Beschwerdef�hrer,
Dr. Roland Ilg, R�mistrasse 5, 8001 Z�rich,
Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA), Fluhmattstrasse 1, 6004 Luzern , Beschwerdegegnerin.
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 30. August 2006.
Mit Verf�gung vom 3. August 2005 stellte die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) die bislang an den 1972 geborenen R.________ erbrachten Leistungen (Heilbehandlung, Taggeld) per 8. August 2005 ein, weil der ad�quate Kausalzusammenhang zwischen den geklagten Beschwerden und dem Unfall vom 14. Februar 2004, bei welchem ein von hinten herannahendes Fahrzeug in den vom Versicherten gelenkten, stillstehenden Wagen stiess, nicht vorliege; daran hielt sie auf Einsprache hin fest (Einspracheentscheid vom 30. September 2005).
Die hiegegen eingereichte Beschwerde wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau ab (Entscheid vom 30. August 2006).
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst R.________ beantragen, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei ihm "eine Berentung f�r eine 20 % Erwerbsunf�higkeit zuzuerkennen; es sei das Verfahren im �brigen im Sinne der Erw�gungen zu weiteren Abkl�rungen und materieller Neubeurteilung an die Beschwerdegegnerin zur�ckzuweisen; eventualiter seien Taggelder f�r eine 100 % Arbeitsunf�higkeit zu gew�hren; subeventualiter sei eine Rente f�r eine 100 % Erwerbsunf�higkeit sowie eine IE von 40 % zu gew�hren."
Die SUVA schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Gesundheit verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Am 1. Januar 2007 ist das Bundesgesetz �ber das Bundesgericht vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) in Kraft getreten (AS 2006 1205, 1243). Damit wurden das Eidgen�ssische Versicherungsgericht und das Bundesgericht in Lausanne zu einem einheitlichen Bundesgericht (an zwei Standorten) zusammengef�gt (Seiler/von Werdt/G�ngerich, Bundesgerichtsgesetz [BGG], Bern 2007, S. 10 Rz 75) und es wurde die Organisation und das Verfahren des obersten Gerichts umfassend neu geregelt. Dieses Gesetz ist auf die nach seinem Inkrafttreten eingeleiteten Verfahren des Bundesgerichts anwendbar, auf ein Beschwerdeverfahren jedoch nur dann, wenn auch der angefochtene Entscheid nach dem Inkrafttreten dieses Gesetzes ergangen ist (Art. 132 Abs. 1 BGG). Da der kantonale Gerichtsentscheid am 30. August 2006 und somit vor dem 1. Januar 2007 erlassen wurde, richtet sich das Verfahren nach dem bis 31. Dezember 2006 in Kraft gestandenen Bundesgesetz �ber die Organisation der Bundesrechtspflege (OG) vom 16. Dezember 1943 (vgl. BGE 132 V 393 E. 1.2 S. 395).
2.1 Nach Art. 108 Abs. 2 OG hat die Verwaltungsgerichtsbeschwerde unter anderem die Begehren und deren Begr�ndung mit Angabe der Beweismittel zu enthalten. Diese Bestimmung soll dem Gericht hinreichende Klarheit dar�ber verschaffen, worum es beim Rechtsstreit geht. Nach der Praxis gen�gt es, wenn dies der Verwaltungsgerichtsbeschwerde insgesamt entnommen werden kann. Insbesondere muss zumindest aus der Beschwerdebegr�ndung ersichtlich sein, was die Beschwerde f�hrende Person verlangt und auf welche Tatsachen sie sich beruft. Die Begr�ndung braucht nicht zuzutreffen, aber sie muss sachbezogen sein. Der blosse Hinweis auf fr�here Rechtsschriften oder auf den angefochtenen Entscheid gen�gt nicht. Fehlt der Antrag oder die Begr�ndung �berhaupt und lassen sie sich auch nicht der Beschwerdeschrift entnehmen, so liegt keine rechtsgen�gliche Beschwerde vor, weshalb auf sie nicht eingetreten werden kann (BGE 123 V 335 E. 1a S. 336 mit Hinweisen; vgl. BGE 131 II 449 E. 1.3 S. 452, 470 E. 1.3 S. 475, 130 I 312 E. 1.3.1 S. 320).
2.2.1 Gem�ss den Erw�gungen im angefochtenen Entscheid erlitt der Beschwerdef�hrer beim Unfall vom 14. Februar 2004 ein Schleudertrauma der Halswirbels�ule (ohne nachweisbare organische Unfallfolgesch�den) mit dem daf�r typischen Beschwerdebild. Die Vorinstanz hat daher den ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem Auffahrunfall und den die Arbeitsf�higkeit einschr�nkenden gesundheitlichen Beeintr�chtigungen nach der Rechtsprechung gem�ss BGE 117 V 359 E. 6a S. 366 und 369 E. 4b S. 382 mit ihrer fehlenden Unterscheidung zwischen k�rperlichen und psychischen Beschwerden beurteilt. Sie kam zum Schluss, die praxisgem�ss erforderlichen Ad�quanzkriterien l�gen weder einzeln in besonders ausgepr�gter Weise, noch insgesamt gesehen geh�uft vor. Der ad�quate Kausalzusammenhang war demnach in Best�tigung des Einspracheentscheids zu verneinen.
2.2.2 Der Beschwerdef�hrer befasst sich nicht ansatzweise mit den vorinstanzlichen Erw�gungen. Seine Vorbringen zum Hauptbegehren zielen einzig darauf ab, eine Schadenersatzpflicht der SUVA nach Art. 78 ATSG zu begr�nden. So macht er geltend, die SUVA habe es pflichtwidrig unterlassen, ihn ins Erwerbsleben wieder einzugliedern, weshalb er f�r die �ber den 8. August 2005 weiter bestehende Arbeitsunf�higkeit von 20 % zu entsch�digen sei. Diese Argumentation ist offensichtlich nicht sachbezogen im Sinne der dargelegten Rechtsprechung. Hinsichtlich des R�ckweisungs- und der Eventualbegehren ist �berhaupt keine Begr�ndung erkennbar. Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist daher - ohne Nachfristansetzung gem�ss Art. 108 Abs. 3 OG - nicht einzutreten.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt f�r Gesundheit zugestellt.
Luzern, 13. September 2007

References: BGE 
 Art. 108
 BGE 
 BGE 
 Art. 78
 Art. 108