Source: https://www.hegering-neuhaus.de/
Timestamp: 2018-11-15 06:42:46+00:00

Document:
Hegering Neuhaus - Jägerschaft des Landkreises Lüneburg e.V.
3-Sat Wissenschaftsdoku: Die neue Lust am Schießen – Werden Schusswaffen salonfähig?
Wer es gestern verpasst hat…
hier kann man die Doku noch einmal ansehen.
Jägermagazin: Sauen ansprechen – das Gewicht kann täuschen!
Das Jägermagazin hat gestern einen tollen Artikel zum Thema Sauen ansprechen veröffentlicht:
Dieser Artikel ist schon fast ein Muss für jeden der in der nächsten Zeit zur Drückjagd geht.
Änderungen am Niedersächsischen Jagdgesetz
Gestern hat die Niedersächsische Landesregierung die Änderung des Landesjagdgesetzes Niedersachsen (NJagdG) beschlossen.
Bevor ich jetzt ins Eingemachte gehe und riskiere, dass keiner weiter liest setze ich die Zusammenfassung an den Anfang. Sortiert nach der Häufigkeit der Nachfragen sind folgende Punkte für uns Jäger und Pächter dabei wichtig:
Die Jagd mit Schalldämpfern ist zukünftig in Niedersachsen erlaubt.
Aber Achtung: Wir reden hier vom Jagdgesetz und nicht vom Waffengesetz. Die Jagd mit Schalldämpfer ist in NDS jetzt erlaubt aber der Eintrag eines Schalldämpfers inkl. Erwerbsgenehmigung ist im Waffenrecht verankert, das bislang noch nicht geändert wurde! Wer also in einem Bundesland wohn in dem Schalldämpfer waffenrechtlich erlaubt sind (z.B. MV) und in NDS jagd darf seinen Schalldämpfer benutzen. Ein niedersächsischer Jäger darf sich auch einen Schalldämpfer (genau wie jede andere Waffe) von einem anderen Jäger ausleihen und dann in NDS Jagen.
Der § 24 – Erweiterungen und Einschränkungen von Verboten – wird geändert. Dabei werden etliche sachliche Verbote des § 19 BJagdG im Fall der Seuchenbekämpfung und deren Vorbeuge außer Kraft gesetzt. Wenn die Behörde es erlaubt darf z.B.
auch mit Nachtzielgeräten gearbeitet werden.
an Fütterungen zur Notzeit geschossen werden.
Wild aus Luft- und Kraftfahrzeugen erlegt werden.
Wild vergiftet werden bzw. vergiftete oder betäubende Köder ausgelegt werden.
Aber ACHTUNG: Das gilt NUR wenn die Behörde eine zeitlich beschränkte Ausnahmegenehmigung im oben genannten Fall ausstellt!
Im § 26 geht es um die Jagd- und Schonzeiten. Die Jagdbehörde ist nun ermächtigt Schonzeiten (auch die Elterntierregelung) per Verordnung im Einzelfall aufzuheben bzw. auszusetzen. Für Nutria hat man den Elterntierschutz aufgehoben.
Das überjagen von Jagdhunden bei Bewegungsjagden muss künftig geduldet werden wenn die Bewegungsjagd dem Jagdnachbarn mindestens zwei Wochen vorher gemeldet wurde.
Die Jagd in befriedeten Jagdbezirken und jagdbezirksfreie Grundflächen wird für den Fall, dass die öffentliche Sicherheit nicht gefährdet ist neu geregelt (siehe unten).
In § 32 gibt es Vereinfachungen die das Füttern betreffen. Kirren ist mit Aufbruch oder Teilen von Schwarzwild künftig verboten. Fütterungseinrichtungen und -behältern sind beim Kirren weiterhin verboten.
Künftig ist Wildschaden nicht mehr ersatzpflichtig wenn das verursachende Wild nicht bejagt werden darf (Jagd ruht oder ist untersagt).
Auch bei der Definition der Ordnungswidrigkeiten hat sich einiges geringfügig geändert (siehe unten).
Das Gesetz tritt erst am Tag seiner Verkündung in Kraft bzw. Artikel 1 Nummern 5 und 8 am 1. Dezember 2018.
Das NJagdG in seiner aktuell gültigen Form ist immer hier zu finden.
Und nun die Änderungen im Detail:
In der 27. Sitzung des Niedersächsischen Landtages der 18. Wahlperiode, am 24. Oktober 2018, wurde bezüglich der Änderung des NJagdG folgendes beraten:
Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Niedersächsischen Jagdgesetzes Gesetzentwurf der Landesregierung – Drucksache 18/1369
Beschlussempfehlung des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz – Drucksache 18/1865 Nr. 1
Der Gesetzentwurf wurde in abschließender Beratung behandelt. Er wurde mit Änderungen angenommen.
Beschlussempfehlung des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz – Drucksache 18/1865 Nr. 2
Die in der Beschlussempfehlung aufgeführte Eingabe wurde für erledigt erklärt.
Noch sind die neuen Änderungen des NJagdG nicht offiziell veröffentlicht. An dieser Stelle möchte ich die Neuerungen in den einzelnen Paragraphen einmal erläutern. Das Niedersächsische Jagdgesetz vom 16. März 2001 (Nds. GVBl. S. 100), zuletzt geändert durch Gesetz vom 8. Juni 2016 (Nds. GVBl. S. 114), wird wie folgt geändert:
Im § 4 – Jagdhunde – wird der folgende Absatz 4 eingefügt und der bisherige Absatz 4 wird zu Absatz 5:
(4) Bei einer Bewegungsjagd auf Schalenwild sind die Jagdausübungsberechtigten eines nicht an der Jagd beteiligten Jagdbezirks verpflichtet, das Überjagen von Jagdhunden zu dulden, wenn die Jagd einem von ihnen durch einen Jagdausübungsberechtigten eines beteiligten Jagdbezirks mindestens zwei Wochen vorher angezeigt worden ist und die Jagdausübungsberechtigten der beteiligten Jagdbezirke die ihnen zumutbaren organisatorischen Maßnahmen gegen ein Überjagen getroffen haben. Bewegungsjagd ist eine Jagd, bei der Wild gezielt beunruhigt wird.
§ 9 – Befriedete Bezirke und Naturschutzgebiete – wird wie folgt geändert:
In der Überschrift werden nach dem Wort „Bezirke“ ein Komma und die Worte „jagdbezirksfreie Grundflächen“ eingefügt.
Absatz 3 erhält folgende neue Fassung:
(3) Wenn die öffentliche Sicherheit nicht gefährdet wird, kann die Jagdbehörde in befriedeten Bezirken nach Absatz 1 Nrn. 2 bis 6 oder nach Absatz 2 sowie auf Grundflächen, die zu keinem Jagdbezirk gehören (jagdbezirksfreie Grundflächen), den Eigentümerinnen oder Eigentümern oder an deren Stelle den Nießbrauchsberechtigten eine beschränkte Ausübung der Jagd gestatten. Diese sollen, wenn sie nicht selbst einen Jagdschein besitzen, mit der Durchführung der beschränkten Ausübung der Jagd
Bisher lautete Absatz 3 wie folgt:
Wenn die öffentliche Sicherheit nicht gefährdet wird, kann die Jagdbehörde in befriedeten Bezirken nach Absatz 1 Nrn. 2 bis 6 und Absatz 2 eine beschränkte Ausübung der Jagd durch eine zur Jagd befugte Person gestatten. In den Fällen des Absatzes 2 sollen die Eigentümerinnen, Eigentümer und Nutzungsberechtigten, wenn sie nicht selbst befugte Jägerinnen oder Jäger sind, bevorzugt die jagdausübungsberechtigte Person des betreffenden Jagdbezirks einschließlich deren Jagderlaubnisberechtigte mit der Durchführung und dem Recht zur Aneignung des erlegten Wildes beauftragen.
Nach Absatz 3 wird der folgende Absatz 4 eingefügt. Dabei werden die bisherigen Absätze 4 und 5 zu 5 und 6:
(4) Die Jagdbehörde kann anordnen, dass die Eigentümerin oder der Eigentümer eines Grundstücks eines befriedeten Bezirks nach Absatz 1 Nrn. 2 bis 6 oder nach Absatz 2 oder einer jagdbezirksfreien Grundfläche unabhängig von den Schonzeiten innerhalb einer bestimmten Frist in bestimmtem Umfang den Wildbestand zu verringern hat, wenn dies mit Rücksicht auf das allgemeine Wohl, insbesondere auf die Interessen der Land-, Forst- oder Fischereiwirtschaft oder die Belange des Naturschutzes und der Landschaftspflege, notwendig ist. Absatz 3 Satz 2 gilt entsprechend. 2§ 27 Abs. 2 des Bundesjagdgesetzes gilt mit der Maßgabe entsprechend, dass an die Stelle des Jagdausübungsberechtigten die Eigentümerin oder der Eigentümer tritt.“
Im Absatz 6 (vormals 5) werden in Satz 2 werden die Worte „Setz- und Aufzuchtzeiten“ durch das Wort „Setzzeiten“ ersetzt
Ursprünglich wollte man mit dem geplanten § 9a auch nicht Jägern den Fang von Nutria an Gewässern erlauben. Dieser § 9a wird nicht einfließen.
§ 24 – Erweiterungen und Einschränkungen von Verboten – wird wie folgt geändert:
Der bisherige Satz 1 wird einziger Satz und wie folgt geändert:
Nach dem Wort „Pfeilen“ wird das Komma durch das Wort „oder“ ersetzt und die Worte „oder Schusswaffen mit Schalldämpfern“ werden gestrichen.
Absatz 1 lautete bisher:
Es ist über § 19 des Bundesjagdgesetzes hinaus verboten, die Jagd unter Verwendung von Betäubungs- oder Lähmungsmitteln, Sprengstoffen, elektrischem Strom, Haken, Schleudern, Bolzen, Pfeilen, Luftdruckwaffen oder Schusswaffen mit Schalldämpfern oder die Jagd auf Wasserfederwild an und über Gewässern unter Verwendung von Bleischrot auszuüben. 2 Die oberste Jagdbehörde kann zur Verbesserung des Tierschutzes durch Verordnung weitere Verbotsregelungen treffen.
In der neuen Fassung wird der Absatz 1 nun wie folgt lauten:
Es ist über § 19 des Bundesjagdgesetzes hinaus verboten, die Jagd unter Verwendung von Betäubungs- oder Lähmungsmitteln, Sprengstoffen, elektrischem Strom, Haken, Schleudern, Bolzen, Pfeilen oder Luftdruckwaffen oder die Jagd auf Wasserfederwild an und über Gewässern unter Verwendung von Bleischrot auszuüben.
Es werden die folgenden neuen Absätze 4 und 5 eingefügt:
1/1 zu Zwecken der wissenschaftlichen Lehre und Forschung die Verbote der Absätze 1 und 2 Satz 2 sowie die Verbote des § 19 Abs. 1 des Bundesjagdgesetzes mit Ausnahme der Nummer 16 einzuschränken.
die Verbote der Absätze 1 und 2 Satz 2 sowie die Verbote des § 19 Abs. 1 des Bundesjagdgesetzes mit Ausnahme der Nummer 16 zu den in Absatz 4 Nr. 1/1 genannten Zwecken
Die bisherigen Absätze 4 und 5 werden Absätze 6 und 7. Im neuen Absatz 6 werden die Worte „für Forschungszwecke oder“ gestrichen.
§ 26 – Bestimmung von Jagd- und Schonzeiten – wird wie folgt geändert:
§ 26 lautete bisher:
Die Vogelschutzgebiete und ihre Abgrenzung ergeben sich aus den im Niedersächsischen Ministerialblatt bekannt gemachten Beschlüssen der Landesregierung über die Erklärung von Gebieten zu Vogelschutzgebieten. Die Jagdbehörde kann durch Verfügung gegenüber den Jagdausübungsberechtigten die besonderen Jagdzeiten für Vogelschutzgebiete nach Satz 1 Nr. 1 in einzelnen Jagdbezirken
Satz 1 wird wie folgt geändert und Nummer 3 und 4 angefügt:
zur Wildseuchenbekämpfung Ausnahmen von dem Jagdverbot nach § 22 Abs. 4 Satz 1 des Bundesjagdgesetzes zuzulassen, und zwar abweichend von § 22 Abs. 4 Satz 2 des Bundesjagdgesetzes auch für dort nicht genanntes Wild
Sind in einem Vogelschutzgebiet besondere Jagdzeiten für Wasserfederwild nicht bestimmt, so kann die Jagdbehörde durch Verfügung gegenüber den Jagdausübungsberechtigten die Jagdzeiten für Wasserfederwild in einzelnen Jagdbezirken zur Erreichung des Schutzzwecks verkürzen.
(2) Abweichend von § 28 a Abs. 3 Halbsatz 2 in Verbindung mit § 22 Abs. 4 Sätze 1 und 2 des Bundesjagdgesetzes dürfen auch die für die Aufzucht von Nutrias notwendigen Elterntiere bejagt werden.
Im neuen Absatz 5 werden in der Nummer 4 die Worte „zu wissenschaftlichen Zwecken oder“ gestrichen.
Neu lautet der § 26 nun also:
(4) Die Jagdbehörde kann durch Verfügung gegenüber den Jagdausübungsberechtigten für einzelne Jagdbezirke Bestimmungen nach Absatz 2 treffen.
Der § 32 – Füttern – erhält eine neue Form:
Bisher lautete § 32 wie folgt:
(1) Wenn Wild Not leidet (Notzeit), ist für seine ausreichende artgerechte Ernährung zu sorgen. Die Kreisjägermeisterin oder der Kreisjägermeister gibt Beginn und Ende einer Notzeit für die betroffenen Bereiche bekannt. Die Jagdausübung (§ 1 Abs. 4 Bundesjagdgesetz) ist in diesen Bereichen in dieser Zeit nicht zulässig.
(2) In der Zeit vom 1. Januar bis 30. April darf Wild auch außerhalb von Notzeiten mit artgerechtem Futter gefüttert werden. Wird in dieser Zeit Schalenwild in einem Jagdbezirk gefüttert, so ist die Jagdausübung auf Schalenwild mit Ausnahme der Bejagung von Schwarzwild im Rahmen der Jagdzeitenverordnungen nicht zulässig.
(3) In der Zeit vom 1. Mai bis 31. Dezember darf Wild, Schalenwild jedoch nur mit Genehmigung der Jagdbehörde, artgerecht gefüttert werden, um ausgesetztes Wild einzugewöhnen oder als Ablenkung zur Vermeidung übermäßiger Wildschäden im Einzelfall. In Fremdenverkehrsgebieten können mit Genehmigung der Jagdbehörde für die Allgemeinheit zugängliche Schaufütterungen für Schalenwild errichtet und ganzjährig mit artgerechtem Futter beschickt werden, wenn dieses nicht zu übermäßigen Wildschäden im Umfeld führt. Die Genehmigungen können mit Auflagen versehen und befristet werden.
Neu lautet § 32 nun so:
(1) Wenn Wild Not leidet (Notzeit), ist für seine ausreichende Ernährung zu sorgen. Die Kreisjägermeisterin oder der Kreisjägermeister gibt Beginn und Ende einer Notzeit für die betroffenen Bereiche bekannt. Die Jagdausübung (§ 1 Abs. 4 des Bundesjagdgesetzes) in diesen Bereichen ist in der Notzeit nicht zulässig.
(2) Außerhalb der Notzeit ist das Füttern von Wild unzulässig. Dies gilt nicht für das Füttern
In Fremdenverkehrsgebieten können mit Genehmigung der Jagdbehörde für die Allgemeinheit zugängliche Schaufütterungen für Schalenwild errichtet und ganzjährig mit Futter beschickt werden, wenn dieses nicht zu übermäßigen Wildschäden im Umfeld führt. Die Genehmigungen können mit Auflagen versehen und befristet werden.
Der § 33 – Kirren – erhält eine neue Form:
Bisher lautete § 33 wie folgt:
Neu lautet § 33 nun so:
Zum Anlocken und Erlegen des Wildes darf Futter in geringen Mengen ausgebracht werden (Kirren). Kirreinrichtungen und -behälter sowie nicht artgerechtes Futter dürfen beim Kirren nicht verwendet werden. Die Jagdbehörde kann Ausnahmen von den Verboten des Satzes 2 zulassen.
Der § 33a – Futtermittel – wird wie folgt geändert:
Es wird der folgende neue Absatz 1 eingefügt:
Der bisherige Wortlaut wird Absatz 2 und wie folgt geändert:
In Satz 2 werden am Ende ein Semikolon und die Worte „dies gilt nicht für Aufbrüche und Teile von Schwarzwild“ eingefügt.
Bisher lautete § 33a wie folgt:
Das Füttern und Kirren des Wildes mit
ist verboten. Für das Kirren von Füchsen, Waschbären, Marderhunden und Minken dürfen Aufbrüche und Teile von Wild, bei dem kein Verdacht auf Vorliegen einer auf Mensch oder Tier übertragbaren Krankheit besteht, verwendet werden.
Neu lautet § 33a nun so:
(2) Das Füttern und Kirren des Wildes mit
ist verboten. Für das Kirren von Füchsen, Waschbären, Marderhunden und Minken dürfen Aufbrüche und Teile von Wild, bei dem kein Verdacht auf Vorliegen einer auf Mensch oder Tier übertragbaren Krankheit besteht, verwendet werden; dies gilt nicht für Aufbrüche und Teile von Schwarzwild.
§ 34 – Wildschadensersatz, Schutzvorrichtungen – wird wie folgt geändert:
(1) Die Pflicht zur Leistung von Wildschadensersatz besteht nicht, wenn der Wildschaden
In den Fällen des Satzes 1 Nr. 2 kann der Geschädigte Wildschaden in entsprechender Anwendung des § 6 Abs. 9 des Tiergesundheitsgesetzes geltend machen.
Bisher lautete § 34 wie folgt:
§ 41 – Ordnungswidrigkeiten – Abs. 1 wird wie folgt geändert:
In Nummer 7 werden die Angabe „Abs. 5“ durch die Angabe „Abs. 6“ und die Worte „Setz- oder Aufzuchtzeit“ durch das Wort „Setzzeit“ ersetzt.
In Nummer 10 wird die Angabe „Satz 1“ gestrichen.
Die Nummern 19 bis 23 erhalten folgende Fassung:
Die Nummern 24 bis 25 a werden gestrichen.
Die bisherige Nummer 26 wird neue Nummer 25 und darin wird die Angabe „Abs. 4“ durch die Angabe „Abs. 5“ ersetzt.
Bisher lautete § 41 wie folgt:
a entgegen § 33 a Wild füttert oder kirrt;
Neu lautet § 41 nun so:
Abweichend von Satz 1 tritt Artikel 1 Nrn. 5 und 8 am 1. Dezember 2018 in Kraft.
Schwarzwildjagd: Das Lüneburger Modell
Jens Werkmeister hat auf seinem Blog “Krautjunker” einen interessanten Artikel verfasst:
Kleine Novelle des NJagdG
Anbei erhalten Sie eine Information der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V.
18_10_18 Rundschreiben kleine Novelle
Hegering/Neuhaus
Zusätzlich zu den Informationen der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. hier der Gesetzentwurf selbst:
Entwurf zur Änderung des Niedersächsischen Jagdgesetzes
Erinnerung : Jäger-Stammtisch am 13. Oktober
Landesjägerschaft Niedersachsen e.V
in der Jägerschaft des Landkreises Lüneburg e.V.
Der Herbst ist da und die dunkle Jahreszeit steht an. Viele blicken auf einen schönen Sommer zurück mit vielen jagdlichen Erlebnissen. Grund genug um bei Kaffee und Kuchen die Ereignisse und Informationen auszutauschen.
Wir treffen uns am 13. Oktober 2018 um 16.oo Uhr im Cafe „Carenziener Hof“, Lüneburger Straße in Neuhaus
Gesetzentwurf zur Änderung des BJagdG liegt vor
Gestern, am 26. September 2018, hat der Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft im Bundestag eine Änderung des Tiergesundheitsgesetzes und des Bundesjagdgesetzes befürwortet. Die Mitglieder des Ausschusses haben sich mit Mehrheit gegen die Stimmen der FDP bei Enthaltung von Bündnis 90/Die Grünen dafür ausgesprochen, einen von CDU/CSU und SPD vorgelegten Gesetzentwurf dem Bundestag zur Annahme zu empfehlen.
Durch die Änderung soll in erster Linie eine mögliche Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Deutschland vermindert werden. Es soll Behörden z.B. erleichtert werden Gebiete zu sperren und die intensive Suche nach Kadavern anzuordnen. Den Paragraphen des §22 Abs. 4 BJagdG will die Regierung offenbar nicht ändern. Man will den Bundesländern wohl aber die Möglichkeit geben Ausnahmen für die Jagd in Setz- und Brutzeiten zu gewähren. Der Elterntierschutz soll also nicht abgeschafft aber temporär aufgeweicht werden.
Hier finden Sie den Gesetzentwurf: 19/2977
Deutschland verspätet sich bei der Umsetzung der EU Feuerwaffenrichtlinie
Offenbar versucht sich der Jungjäger, Christian Lindner, zusammen mit seiner FDP Fraktion für Jäger und Sportschützen einzusetzen.
Die EU-Feuerwaffenrichtlinie (Richtlinie (EU) 2017/853 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17. Mai 2017) sollte eigentlich bis zum 14. September 2018 in nationales Recht umgesetzt werden. Bislang liegt dem deutschen Bundestag aber noch kein Entwurf dieses Gesetzes vor.
In einem Antrag vom 26. September fordert die FDP nun alle Spielräume, die der Gesetzgeber in diesem Fall hat, zugunsten von Sportschützen und Jägern auszunutzen um “die bürokratischen und technischen Belastungen für die betroffenen Kreise so gering wie möglich zu halten”.
Hier die offizielle Drucksache 19/4531 des Antrages:
Antrag: EU-Feuerwaffenrichtlinie schnell umsetzen – Spielräume zugunsten von Jägern, Sportschützen und Waffensammlern nutzen.
Hegering (24)

References: § 24
 § 19
 § 26
 § 32
 § 4

§ 9
 § 9
 § 9

§ 24
 § 19
 § 19
 § 19
 § 19

§ 26

§ 26
 § 22
 § 22
 § 28
 § 22
 § 26
 § 32
 § 32
 § 32
 § 33
 § 33
 § 33
 § 33
 § 33
 § 33

§ 34
 § 6
 § 34

§ 41
 § 41
 § 33
 § 41
 §22