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Timestamp: 2018-03-17 18:18:13+00:00

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Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft HF (Fachbereich 10 - Neuere Philologien, Bachelor) - Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Allgemeine und vergleichende literaturwissenschaft hf (fachbereich 10 – neuere philologien, bachelor)
Fachspezifischer Anhang Allgemeine u. Vergleichende Literaturwissenschaft Hauptfach, Fachbereich 10 – Neuere Philologien, Bachelor
Anhang: Paragraphenteil Fachspezifischer Anhang Allgemeine u. Vergleichende Literaturwissenschaft HF
I. Ziele des Studiums, Studienbeginn und Zulassungsvoraussetzungen
I.1.3 Fächerübergreifende Schlüsselkompetenzen
I.1.4 Tätigkeitsfelder im Anschluss an das Studium
I.2.2 Beginn des Studiums
I.2.3 Auslandsaufenthalte
I.2.4 Hinweis auf weiterführende Studien
II.1.5 Zusätzliche Lernformen
II.2 Bachelorarbeit
Anhang: Modulbeschreibungen Fachspezifischer Anhang Allgemeine u. Vergleichende Literaturwissenschaft HF
IV.1 Module der Basisphase
Basismodul 1: Grundlagen der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft
Basismodul 2: Spracherwerb
IV.2 Module der Qualifikationsphase
Anhang: Exemplarischer Studienverlaufsplan Fachspezifischer Anhang Allgemeine u. Vergleichende Literaturwissenschaft HF
I.1.1 Das Fach Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und seine Arbeitsgebiete
Die Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft befasst sich mit der Wechselbeziehung zwischen den Literaturen und Poetiken insbesondere der deutschen, angelsächsischen und romanischen Sprachen vornehmlich seit der Renaissance. Sie widmet sich außerdem dem Verhältnis der Literatur zu anderen Künsten und Medien im Hinblick auf eine allgemeine Theorie sprachlichen Handelns. Dabei werden auch Leistungen und Grenzen von Geschichtsschreibung und Theoriebildung selbst zum Gegenstand der Untersuchung. Die Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft ergänzt die an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vertretenen Philologien, indem sie diese explizit aufeinander bezieht. Darüber hinaus sind ihre Lehr- und Forschungsinhalte durch ein enges Verhältnis zu den kunst-, kultur- und medienwissenschaftlichen Nachbardisziplinen bestimmt. Weitere Dimensionen des Faches ergeben sich aus der gemeinsamen Grundlagendiskussion mit Disziplinen wie Philosophie, Kunstgeschichte, Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Rechts- und Religionswissenschaften, Historische Ethnologie, Linguistik und Politikwissenschaft.
Grundlagen der Literaturwissenschaft, Ästhetik und Geschichtstheorie, Hermeneutik, Sprachtheorie und Semiotik
Poetik, Rhetorik, Texttheorie und Gattungstheorie
Theorien der Produktion, Distribution und Rezeption von Literatur und anderen Künsten
Dazu gehören weiterhin Einblicke in die Geschichte der genannten Gebiete sowie in die Geschichte der philologischen Disziplinen.
Mit der Allgemeinen ist die Vergleichende Literaturwissenschaft dadurch verknüpft, dass sie in der Ausdifferenzierung von literarischen Darstellungsformen und Theorien deren Gemeinsamkeiten aufklärt. Arbeitsgebiete des Teilbereichs Vergleichende Literaturwissenschaft sind:
Untersuchungen des Verhältnisses zwischen Literatur und anderen Künsten, Medien und Institutionen (Recht, Religion usw.).
Zu den Studienzielen des Fachs Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft gehören literarische und literaturtheoretische Kenntnisse in wenigstens zwei Sprachräumen (z.B. angelsächsisch, romanisch), Vertrautheit mit der inner- und interdisziplinären Methodendiskussion sowie allgemeine wissenschaftliche und fachspezifische Kompetenzen: Fertigkeiten im Beschreiben, Analysieren, Kommentieren und Interpretieren von Texten; methodisches Verwenden empirischer Ergebnisse und theoretischer Konzepte der eigenen und anderer Disziplinen; die Fähigkeit, literaturwissenschaftlich argumentierende Texte zu schreiben.
Das Studium der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft integriert in die fachliche Ausbildung den Erwerb fächerübergreifender Schlüsselkompetenzen:
Grundlagenkompetenz: Das Studium der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft bildet die Fähigkeit aus, die Grundzüge der Literatur- und der damit verbundenen Kunst- und Ästhetikgeschichte vornehmlich dreier bedeutender Kulturen (der Romania, des Englischen, des Deutschen) zu überblicken und die Strukturen sprachlichen Handelns innerhalb seiner jeweiligen formalen und historischen Kontexte zu erkennen. Indem sie die Studierenden dazu anleitet, in sprach- und kulturübergreifenden Zusammenhängen zu denken, fördert die komparatistische Arbeit das Vermögen, neue Theoriehorizonte, Fachgebiete und Arbeitsfelder selbständig zu erschließen.
Sprachkompetenz: Die fachkonstitutive Beschäftigung mit mehreren Sprachen und Literaturen trägt in besonderem Maße zum Erwerb differenzierter Sprachkenntnisse und damit zur Qualifikation der Studierenden für die unterschiedlichsten Berufsfelder bei.
Deutungskompetenz: Durch die Analyse der Struktur literarischer und kunsttheoretischer Texte lernen die Studierenden, die Bedeutungskonstitution von figurativen Sprachen und formalen Kodes zu erfassen und auszulegen. Sie sind daher in besonderer Weise darin geübt, komplexe Sinnzusammenhänge und Strukturen als solche zu erkennen und sichtbar zu machen.
Darstellungskompetenz: Durch die Einübung von unterschiedlichen Formen der Darstellung in Rede und Schrift – Protokolle, Thesenpapiere, Einzel- und Gruppen-Referate, Essays, Rezensionen, schriftliche Klausuren, Hausarbeiten und die Bachelorarbeit – erwerben die Studierenden die Fähigkeit, ihre Analysen, Hypothesen und Einsichten in argumentativ schlüssiger und stilistisch überzeugender Weise einem größeren Publikum darzulegen.
Kooperationskompetenz: Die gemeinsame Vorbereitung und Ausarbeitung von Referaten, die Diskussion von Texten in Lektüre- oder Arbeitsgruppen sowie die gemeinschaftliche Präsentation von Arbeitsergebnissen in den Lehrveranstaltungen fördert die Fähigkeit der Studierenden, im Team Sachverhalte und Probleme zu analysieren sowie Erklärungen plausibel zu machen.
Vermittlungskompetenz: Die Studierenden lernen, zu Diskussionen beizutragen und sie zu leiten, schwierige Sachverhalte verständlich zu formulieren, ihre Argumente sowohl im Hinblick auf ihre Gegenstände als auch mit Rücksicht auf ihr Publikum vorzutragen und sich unterschiedlicher Präsentationstechniken zu bedienen.
Für das Bachelorstudium der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft werden gute Kenntnisse des Französischen und Englischen vorausgesetzt. Die Literaturen dieser beiden Sprachen gehören zum Forschungsgebiet der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft. Ein Großteil der einschlägigen Forschungsliteratur ist ausschließlich auf Englisch oder Französisch zugänglich.
Das Vorliegen der Fremdsprachenkenntnisse ist bei der Meldung für die Zulassung zur Bachelorprüfung (§14 Rahmenordnung) nachzuweisen durch:
2. entsprechende Oberstufenzeugnisse, die Englisch- und Französischunterricht im Umfang von mindestens fünf Jahren belegen, wobei die Benotung nicht schlechter als „ausreichend (4,0)“ bzw. fünf Punkte sein darf; oder
4. Fachgutachten bzw. Lektorenprüfungen von Sprachkenntnissen, die im Rahmen von Auslandsaufenthalten, in Universitätssprachkursen oder im Selbststudium erworben wurden; oder
5. VHS-Zertifikate, das heißt ein Zertifikat über einen mit staatlicher Abschlussprüfung abschließenden Lehrgang an einer Volkshochschule; oder
6. einen anderen vom Prüfungsausschuss als gleichwertig anerkannten Nachweis.
Die erforderlichen Sprachkenntnisse werden im Rahmen von Basismodul 3 („Sprachen der Kritik“) durch Übersetzungsklausuren im Englischen und Französischen überprüft. Das Modul muss bis zum Ende des vierten Semesters abgeschlossen sein.
Weitere Fremdsprachenkenntnisse werden im Rahmen des Basismoduls 2 („Spracherwerb“) erworben. Empfohlen wird der Erwerb von Lateinkenntnissen; wahlweise können Kenntnisse in einer weiteren Literatursprache erworben werden (Vgl. Modulbeschreibung zu Basismodul 2: Spracherwerb).
Der Bachelor-Studiengang Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft kann nur zum Wintersemester aufgenommen werden.
Es wird dringend empfohlen, Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte zu Studienzwecken zu nutzen. Hierzu zählen auch die Teilnahme an Sprachkursen, an Austauschprogrammen oder sonstige Aufenthalte. Es ist ratsam, für mindestens ein Semester an einer Universität des Auslands zu studieren. Dafür können die Verbindungen der Goethe-Universität mit ausländischen Universitäten genutzt werden, über die in den Studienfachberatungen Auskunft erteilt wird. Studiensemester an ausländischen Universitäten können angerechnet werden, sofern die dort erbrachten Leistungen den von dieser Studienordnung geforderten Leistungen vergleichbar sind.
Besonders befähigten Absolventinnen und Absolventen steht nach dem Abschluss des Bachelor-Studiengangs der Master-Studiengang Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft offen.
Das Bachelorstudium der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft besteht aus einer Basis- und einer Qualifikationsphase.
Die Module der Basisphase bieten eine Einführung in Methoden, Theorien und Probleme der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft und machen mit den verschiedenen Arbeitsgebieten des Fachs vertraut.
Die Module der Qualifikationsphase unterscheiden sich von denjenigen der Basisphase dadurch, dass bessere Sprachkenntnisse und umfangreichere literarhistorische Kenntnisse, eine erweiterte Lektüre von Forschungsliteratur und methodologische Übung vorausgesetzt werden. Sie fördern die Anwendung des bereits Gelernten auf die Untersuchung neuer Probleme, sie geben den Studierenden in höherem Maße die Möglichkeit, Aufgabenstellung und Arbeitsablauf der Seminare mitzugestalten, und bereiten damit auf die Lösung individuell gestellter wissenschaftlicher Aufgaben am Ende des Studiums vor.
Das Bachelorstudium der Allgemeinen und Vergleichende Literaturwissenschaft besteht in der Basisphase aus fünf Pflichtmodulen und einem Wahlpflichtmodul, in der Qualifikationsphase aus drei Pflichtmodulen (einschließlich des Abschlussmoduls) und einem Wahlpflichtmodul.
Der Bachelor-Studiengang Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft ist erfolgreich abgeschlossen, wenn insgesamt 180 Kreditpunkte (CP) erreicht worden sind. Nach dieser Ordnung sind für das Hauptfach Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft insgesamt 120 CP zu erwerben. Dabei entfallen 102 CP auf die Pflichtmodule (einschließlich 12 CP für das Abschlussmodul, in dem die Bachelorarbeit zu verfassen ist) und 18 CP auf die Wahlpflichtmodule. Die restlichen 60 CP müssen durch Absolvieren eines Nebenfaches erworben werden. Es ist nicht möglich, den Bachelor-Studiengang Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft ohne ein Nebenfach zu absolvieren.
Die in den Wahlpflichtmodulen des Bachelorstudiums der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft zu besuchenden Lehrveranstaltungen sind zum Teil wählbar im Rahmen eines Lehrangebots, das auf der Grundlage fach- und fachbereichsübergreifender Vereinbarungen von den folgenden Nachbardisziplinen bereitgestellt wird: Philosophie, Klassische und Neuere Philologien, Empirische Sprachwissenschaft und Linguistik, Kunstgeschichte, Historische Ethnologie, Politikwissenschaft sowie Theater-, Film- und Medienwissenschaft. Das Kommentierte Vorlesungsverzeichnis des Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft informiert darüber, welche Lehrveranstaltungen innerhalb der Module zu belegen sind. Einzelne Lehrveranstaltungen können aufgrund ihres Themas für mehrere Arbeitsgebiete des Fachs einschlägig sein und daher auch mehreren Modulen zugeordnet werden. Die in diesen Lehrveranstal-tungen erworbenen CP dürfen nur für jeweils ein Modul angerechnet werden Lehrveranstaltungen, die nicht ausdrücklich im Kommentierten Vorlesungsverzeichnis des Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft aufgeführt werden, können nur nach Absprache mit den jeweiligen Modulbeauftragten besucht und angerechnet werden.
Die im Studium der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft zu erwerbenden Kenntnisse und Fertigkeiten werden in den Lehrveranstaltungsformen, die im §8 der Rahmenordnung aufgelistet sind, und darüber hinaus in zwei zusätzlichen Lernformen erarbeitet:
Lesegruppen (L) dienen der selbstbestimmten Arbeit und Diskussion der Studierenden in Absprache mit einer prüfungsberechtigten Fachvertreterin/einem prüfungsberechtigten Fachvertreter. Als Orientierungshilfe für die Arbeit in den Lesegruppen dient die Große Leseliste des Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft. Die Große Leseliste ist im Geschäftszimmer des Instituts erhältlich. Lesegruppen sollten nicht mehr als zehn Personen umfassen.
Im Rahmen des Moduls „Berufsvorbereitung“ ist ein zweimonatiges Praktikum (P) zu absolvieren. Ein Praktikum bietet als ausbildungsorientierte Teilnahme am Berufsleben den Studierenden die Möglichkeit, die im Studium erworbenen Kompetenzen zu erweitern und erste berufspraktische Erfahrungen zu sammeln. Über das Praktikum ist ein Praktikumsnachweis vorzulegen, der Auskunft über die Dauer des Praktikums und die im Praktikum absolvierten Tätigkeitsfelder gibt. Des Weiteren muss ein Praktikumsbericht verfasst werden, dessen Umfang nicht mehr als 10 und nicht weniger als 5 Standardseiten (1800 Zeichen pro Seite) beträgt. Für das 2-monatige Praktikum werden 360 Stunden (12 CP), für das Verfassen des Praktikumsberichts 30 Stunden (1 CP) angerechnet.
Das Praktikum kann en bloc stattfinden oder sich über den gesamten Zeitraum des Studiums erstrecken. Empfohlen wird die Absolvierung im Zeitraum der ersten beiden Studienjahre in der vorlesungsfreien Zeit.
Als Praktika gelten Tätigkeiten, die fachlich einschlägig sind und/oder der Vertiefung der in I.1.3 genannten Schlüsselkompetenzen dienen und/oder Einblicke in potentielle Berufsfelder bieten. Anerkannt werden Praktika in privaten oder staatlichen Kultur- und Bildungsinstitutionen, in Kulturmanagement und Publizistik, Verlagen, Rundfunksendern, Theatern, Bibliotheken und Museen im In- und Ausland. Praktika in anderen Bereichen bedürfen der schriftlichen Zustimmung einer prüfungsberechtigten Lehrkraft des Instituts.
Es ist Aufgabe der Studierenden, sich geeignete Praktikumsplätze zu suchen. Die oder der Modulbeauftragte berät bei der Suche nach geeigneten Praktikumsplätzen sowie während der Durchführung des Praktikums.
Berufsausbildungen und berufspraktische Tätigkeiten, die vor Studienbeginn oder während des Studiums absolviert wurden sowie freie journalistische, übersetzerische oder schriftstellerische Arbeiten, können auf Antrag von einer prüfungsberechtigten Lehrkraft schriftlich als Äquivalent des Berufspraktikums anerkannt und ihr mit dem Praktikumsbericht zur Beurteilung vorgelegt werden. Zur Regelung des Praktikums vgl. auch die Modulbeschreibung zu Basismodul 6: Berufsvorbereitung.
Mit ihrer Bachelorarbeit sollen die Studierenden zeigen, dass sie in der Lage sind, selbständig ein begrenztes Problem der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft zu bearbeiten. Die Bachelorarbeit wird innerhalb eines Zeitraums von neun Wochen selbständig angefertigt. Der Umfang der Arbeit sollte nicht mehr als 40 und nicht weniger als 30 Standardseiten (1800 Zeichen pro Seite) umfassen.
Die Zulassung zur Bachelorarbeit kann beantragen, wer die erfolgreiche Absolvierung von insgesamt mindestens 90 CP im Hauptfach nachweist.
Für die Zulassung zur Bachelorprüfung ist über die in der Rahmenordnung in Abschnitt IV § 14 genannten Erklärungen und Nachweise hinaus der Nachweis über die Teilnahme an der Orientierungsveranstaltung vorzulegen.
a. den Modulprüfungen zu den Pflichtmodulen nach Absatz 2 einschließlich des Abschlussmoduls, in dem die Bachelorarbeit zu verfassen ist;
b. der Modulprüfung zum gewählten Wahlpflichtmodul der Basisphase und der Modulprüfung zum gewählten Wahlpflichtmodul der Qualifikationsphase nach Absatz 3.
(2) Pflichtmodule sind: Grundlagen der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft (Basismodul 1); Spracherwerb (Basismodul 2); Sprachen der Kritik (Basismodul 3); Allgemeine Literaturwissenschaft (Basismodul 5); Berufsvorbereitung (Basismodul 6); Ästhetik, Hermeneutik, Sprachtheorie (Qualifikationsmodul 3); Vergleichende Literaturwissenschaft (Qualifikationsmodul 2); Abschlussmodul.
(3) Als Wahlpflichtmodule können gewählt werden: in der Basisphase entweder das Basismodul 4 (I): Literatur und Sprachen oder das Basismodul 4 (II): Literatur, Philosophie (Basismodul 4); in der Qualifikationsphase entweder das Qualifikationsmodul 1 (I): Literatur, Kunst und Medien oder das Qualifikationsmodul 1 (II): Literatur in Institutionen.
(4) Ein in Teil V nicht aufgeführtes, aber im Lehrangebot anderer Fachbereiche der Johann Wolfgang Goethe-Universität oder anderer Universitäten vorhandenes Modul kann im Einzelfall auf Antrag des oder der Studierenden vom Prüfungsausschuss als Wahlpflichtmodul zugelassen werden, wenn es in seinem Umfang und in seinen Anforderungen den nach dieser Ordnung zugelassenen Wahlpflichtmodulen vergleichbar ist.
Die Gesamtnote der Bachelorprüfung für das Hauptfach AVL errechnet sich aus dem arithmetischen Mittel der 3 besten Modulnoten aus den Basismodulen (ohne B 2 und B 6), der Noten der Qualifizierungsmodule und der Note der Bachelorarbeit), die mit doppeltem Gewicht in die Berechnung eingeht. Für die Berechnung der Gesamtnote für den Bachelorabschluss gilt § 25 Abs. 5 der Rahmenordnung.
Teil IV: Modulbeschreibungen zum Bachelorstudium der allgemeinen und vergleichenden Literaturwissenschaft
Die nachfolgenden Modulbeschreibungen enthalten insbesondere Angaben zu den Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul, zu den Inhalten und Qualifikationszielen des Moduls, zum Angebotsturnus, zur Dauer des Moduls, zu den zum Modul gehörenden Lehrveranstaltungen und dem für sie erforderlichen Zeitaufwand in Semesterwochenstunden, zum Arbeitsaufwand in CP sowie zu den Voraussetzungen für die Vergabe von Kreditpunkten und zur Art der Prüfungen.
Basismodul 1 – Grundlagen der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft
In diesem Modul werden die bestimmenden Elemente sowohl der Allgemeinen wie der Vergleichenden Literaturwissenschaft vorgestellt und wesentliche Arbeitstechniken der Literaturwissenschaft eingeübt.
Die Studierenden sollen in diesem Modul die wichtigsten Beziehungsformen in und zwischen literarischen Texten kennenlernen, sie sollen literarische und überhaupt kulturelle Phänomene als Relationsgeflechte beschreiben und sie im Hinblick auf Fragen der Allgemeinen Literaturtheorie und Ästhetik analysieren lernen.
Bachelor AVL, HF
Die Einführung in die AVL wird im Wintersemester, das Seminar oder die Vorlesung im Winter- und Sommersemester angeboten.
Der Besuch von B1.1 und B1.2 setzt die Teilnahme an der Orientierungsveranstaltung voraus.
Veranstaltungsbezogene Modulabschlussprüfung (Hausarbeit in B1.1 oder B1.2)
Bestandene Modulprüfung; Teilnahmenachweis nach Maßgabe von § 9 Abs.4 der Rahmenordnung in allen Veranstaltungen, in denen nicht die Prüfungsleistung erbracht wird, es sei denn, es handelt sich um eine Vorlesung.
AVL B1.1: Einführung in die AVL S+T 2+2 6
AVL B1.2: Seminar/Vorlesung S/V+T 2+2 5
Basismodul 2 – Spracherwerb
Pflichtmodul – 17 CP
510 Arbeitsstunden
Das Modul dient dazu, über die in I.2.1 geforderten Kenntnisse des Englischen und des Französischen hinaus Kenntnisse einer weiteren Fremdsprache zu erwerben. Dabei scheiden Deutsch und andere Erstsprachen aus. Empfohlen wird der Erwerb von Lateinkenntnissen; wahlweise können Kenntnisse in einer weiteren Literatursprache erworben werden.
Das Studium der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft beschränkt sich nicht auf eine einzelne Nationalliteratur, sondern widmet sich den Wechselbeziehungen, den Übersetzungs- und Übertragungsprozessen zwischen den Sprachen und Literaturen. Es ist daher wie kaum ein anderes auf möglichst breite Fremdsprachenkenntnisse angewiesen. Zudem vergrößern sich durch Fremdsprachenkenntnisse auch die Bewerbungschancen der Studierenden auf den Berufsfeldern, die ihnen durch das Studium der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft eröffnet werden (vgl. Absatz I.1.4 dieser Ordnung).
Die Fremdsprachenkenntnisse können im Rahmen des Lehrangebots sämtlicher Fachbereiche der Johann Wolfgang Goethe-Universität erworben werden. Äquivalente Studien- und Prüfungsleistungen werden anerkannt; äquivalente Leistungen können nachgewiesen werden durch:
2. entsprechende Oberstufenzeugnisse, die Fremdsprachenunterricht im Umfang von mindestens zwei Jahren belegen, wobei die Benotung nicht schlechter als „ausreichend (4,0)“ bzw. fünf Punkte sein darf; oder
5. VHS-Zertifikate, das heißt ein Zertifikat über einen mit staatlicher Abschlussprüfung abschließender Lehrgang an einer Volkshochschule; oder
Das Modul sollte bis zum Ende des vierten Semesters abgeschlossen werden.
Sprachprüfungen nach den Regelungen der zuständigen Fachbereiche
bestandene Sprachprüfungen; die Noten gehen nicht in die Bachelor-Gesamtnote ein
AVL B2.1: Sprachkurs I 8
AVL B2.2: Sprachkurs II 7
Modulprüfung 1+1
Basismodul 3 – Sprachen der Kritik
Das Modul dient der Einführung in kanonische Schriften der englischen und französischen Poetologie und Literaturkritik von der Renaissance bis zur Gegenwart.
Ziel des Moduls ist es, die Grundfertigkeiten des Übersetzens von fremdsprachigen theoretischen Texten zu festigen und zu erweitern, das Unterscheidungsvermögen für die semantischen und stilistischen Eigenheiten von Texten aus verschiedenen Epochen zu entwickeln und sich mit den Spezifika poetologischer Reflexion vertraut zu machen.
zwei Semester (Studiensemester 1-4)
jeweils eine 90-minütige Übersetzungsklausur in Englisch und Französisch
bestandene Modulteilprüfungen; Teilnahmenachweis nach Maßgabe von § 9 Abs.4 der Rahmenordnung in den Tutorien
AVL B3.1: Sprachen der Kritik I (Englisch) S+T 2+2 5
AVL B3.2: Sprachen der Kritik II (Französisch) S+T 2+2 5
Modulprüfung 2+2
Basismodul 4 (I) – Literatur und Sprachen
Wahlpflichtmodul – mind. 9 CP
Gegenstand des Moduls ist die Literatur in ihren nationalsprachlichen Ausprägungen und linguistischen Grundformen.
Studienziele sind die größere Vertrautheit mit einzelnen Nationalliteraturen und die Erweiterung von Sprachkenntnissen.
Die Lehrveranstaltungen des Moduls können aus dem Lehrangebot des Fachbereichs Neuere Philologien gewählt werden. Wählbar sind Einzelveranstaltungen aus einem oder mehreren der folgenden Fächer und Module:
Germanistik: GER Q-1 (Qualifizierungsmodul Literaturwissenschaft: Ältere deutsche Literatur I), GER Q-2 (Qualifizierungsmodul Literaturwissenschaft: Neuere deutsche Literatur I)
Anglistik: BA ES 3.1 (Englische Literatur und Literaturwissenschaft), BA ES 3.3 (Neue Englischsprachige Literaturen und Kulturen)
Amerikanistik: BA AS 4.1.1 und 4.1.2 (Amerikanische Literatur und Literaturwissenschaft)
Romanistik: ROM Q-2 (Qualifizierungsmodul Romanistische Literaturwissenschaft I), ROM Q-3 (Qualifizierungsmodul Romanistische Sprachwissenschaft I)
Griechische Philologie: II (Prosa I), III (Poesie I)
Lateinische Philologie: II (Prosa I), III (Poesie I)
Empirische Sprachwissenschaft: K 1 (Grundlagen der Allgemeinen Sprachwissenschaft), Ju6.2 (Jiddisch), Ju6.3 (Jüdisch-Spanisch)
Linguistik: Basismodul B1: Linguistische Grundlagen, Basismodul B4 Phonetik und Phonologie, Basismodul B5 Historische Sprachwissenschaft und Typologie, Basismodul B6 Syntax und Morphologie, Basismodul B7 Semantik und Pragmatik
Veranstaltungen aus den oben genannten Modulen können für das Hauptfach Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft nur dann angerechnet werden, wenn sie weder Pflichtmodule im Nebenfach sind noch in diesem als Wahlpflichtmodul gewählt wurden. Es muss mindestens eine Prüfungsleistung erbracht werden. Prüfungen sind nach den Regelungen des jeweiligen Fachbereichs abzulegen.
Um die erforderliche Mindestpunktzahl von 9 CP zu erreichen, sind gegebenenfalls mehr als zwei Lehrveranstaltungen zu besuchen. Über die Zahl der Kreditpunkte, die pro Lehrveranstaltung einschließlich Vor- und Nachbereitung sowie für Prüfungsleistungen vergeben werden, entscheiden die Regelungen des für das Modul bzw. die Lehrveranstaltung zuständigen Fachbereichs.
Veranstaltungsbezogene Modulabschlussprüfung in einer der Lehrveranstaltungen oder Modulteilprüfungen in mehreren Lehrveranstaltungen des Moduls nach den Regelungen des für das Modul bzw. die Lehrveranstaltung zuständigen Fachbereichs.
Bestandene Modulprüfung; Teilnahmenachweis nach Maßgabe von § 9 Abs.4 der Rahmenordnung in Veranstaltungen, in denen nicht die Prüfungsleistung erbracht wird, es sei denn, es handelt sich um eine Vorlesung.
AVL B4.1: Seminar/ Vorlesung S/V 2 9
AVL B4.2: Seminar S 2
Basismodul 4 (II) – Literatur, Philosophie
Das Modul bietet den Studierenden die Möglichkeit, sich eingehender mit der philosophischen Tradition auseinanderzusetzen, um die im Studium der Allgemeinen Literaturwissenschaft erworbene Vertrautheit mit Problemen der Ästhetik, der Hermeneutik und der Sprachtheorie zu festigen.
Studienziel ist darüber hinaus die Fähigkeit zur selbständigen Lektüre und Auslegung philosophischer Literatur. Die Lehrveranstaltungen dieses Moduls können auch aus dem Lehrangebot der Philosophie gewählt werden. Wählbar sind sämtliche Einführungsveranstaltungen im Fach Philosophie.
Veranstaltungen aus den oben genannten Modulen können für das Hauptfach Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft nur dann angerechnet werden, wenn sie weder Pflichtmodule im Nebenfach sind noch in diesem als Wahlpflichtmodul gewählt wurden. Es muss mindestens eine Prüfungsleistung erbracht werden. Prüfungen sind nach den Regelungen des Fachbereichs 08 Philosophie und Geschichtswissenschaften abzulegen.
Um die erforderliche Mindestpunktzahl von 9 CP zu erreichen, sind gegebenenfalls mehr als zwei Lehrveranstaltungen zu besuchen. Über die Zahl der Kreditpunkte, die pro Lehrveranstaltung einschließlich Vor- und Nachbereitung sowie für Prüfungsleistungen vergeben werden, entscheiden die Regelungen des für Fachbereich 08 Philosophie und Geschichtswissenschaften.
Veranstaltungsbezogene Modulabschlussprüfung in einer der Lehrveranstaltungen oder Modulteilprüfungen in mehreren Lehrveranstaltungen des Moduls nach den Regelungen des für das Modul bzw. die Lehrveranstaltung zuständigen Fachbereichs 08 „Philosophie und Geschichtswissenschaften“.
AVL B4.1: Seminar/Vorlesung S/V 2 9
Basismodul 5 – Allgemeine Literaturwissenschaft Basismodul 5
Das Modul festigt die im Basismodul 1 erworbene Vertrautheit mit den Arbeitsgebieten und Arbeitsweisen der Allgemeinen Literaturwissenschaft. Es vermittelt elementare Kenntnisse der Geschichte der Poetik und Ästhetik, der Hermeneutik und der Sprachtheorie.
Ziel der Veranstaltungen ist das Vermögen, allgemeine Fragen dieser Disziplinen an literarischen und theoretischen Texten zu gewinnen. Die Studierenden sollen Sicherheit in der reflektierten Verwendung von Methoden der Allgemeinen Literaturwissenschaft gewinnen und sich Grundfertigkeiten in der Behandlung literaturtheoretischer Probleme anzueignen.
Die in diesem Modul vorgesehene kleine Hausarbeit dient auch der Überprüfung der in der Lesegruppe erworbenen Kenntnisse. Eine Orientierungshilfe für die Arbeit in der Lesegruppe bietet die Große Leseliste des Instituts für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft.
Eine der Lehrveranstaltungen wird im Winter-, die andere im Sommersemester angeboten.
Kumulative Modulprüfung (Hausarbeit in einem Seminar/einer Vorlesung sowie eine kleine Hausarbeit zu einem in der Lesegruppe besprochenen Text/Thema).
Bestandene Modulprüfung; Teilnahmenachweis Maßgabe von § 9 Abs.4 der Rahmenordnung in allen Veranstaltungen, in denen keine Prüfungsleistung erbracht wird, es sei denn, es handelt sich um eine Vorlesung.
AVL B5.1: Geschichte der Poetik/ Geschichte der Ästhetik S/V + L 2+2 5
AVL B5.2: Geschichte der Hermeneutik/ Geschichte der Rhetorik S/V + L/T 2+2 5
Modulprüfung 3+1
Basismodul 6 – Berufsvorbereitung
360 Arbeitsstunden + 30 Stunden für den Praktikumsbericht
In diesem Modul wird nach Absprache mit einem Hochschullehrer ein Praktikum absolviert, in dem die Studierenden künftige Berufsfelder kennenlernen und erste Berufserfahrungen sammeln.
Im Praktikum sollen die Studierenden die im Studium erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten erweitern und sich neue Qualifikationen und Kompetenzen aneignen, die für ihre weitere akademische Ausbildung fruchtbar sind.
Es ist Aufgabe der Studierenden, sich geeignete Praktikumsplätze zu suchen. Das Praktikum sollte in einem der unter Absatz I.1.4 dieser Ordnung genannten Tätigkeitsfelder absolviert werden.
Das Modul ist während der Basisphase zu absolvieren
unbenoteter Praktikumsbericht
Praktikumsnachweis der praktikumsgebenden Institution über ein 2-monatiges Praktikum oder Anerkennung äquivalenter Praktikumsleistungen durch eine prüfungsberechtigten Fachvertreterin/einen prüfungsberechtigten Fachvertreter. Über das Praktikum ist ein Bericht vorzulegen. Der Praktikumsbericht wird von einem prüfungsberechtigten Hochschullehrer abgenommen. Der Umfang des Praktikumsberichts soll nicht mehr als 10 und nicht weniger als 5 Standardseiten (1800 Zeichen pro Seite) betragen.
Modulprüfung 1
Qualifikationsmodul 1 (I) – Literatur, Kunst und Medien
Zum Themenbereich der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft gehören neben den Literaturen auch die bildenden Künste, die Musik und die ‚neuen‘ Medien mit ihren Genres. Im Hinblick auf die Wechselbeziehung zwischen diesen Kunstformen und Kunstdarbietungsformen soll das Modul Kenntnisse über kunst- und medienwissenschaftliche Gegenstände, Theorien und Methoden vermitteln.
Das Modul bietet die Grundlagen dafür, die Kernkompetenzen der Komparatistik durch Übertragung auf angrenzende Vergleichsfelder zu erweitern. Die Lehrveranstaltungen dieses Moduls können auch aus dem Lehrangebot der Kunstgeschichte und der Theater-, Film- und Medienwissenschaft gewählt werden. Wählbar sind Einzelveranstaltungen aus einem oder mehreren der folgenden Fächer und Module: Kunstgeschichte: Modul 4: Kunst und Kunsttheorie des Mittelalters, Modul 5: Kunst und Kunsttheorie der Neuzeit, Modul 6: Kunst und Kunsttheorie der Moderne und der Gegenwart Theater-, Film- und Medienwissenschaft: TFM 3 Ästhetik, TFM 4 Medialität
Veranstaltungen aus den oben genannten Modulen können für das Hauptfach Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft nur dann angerechnet werden, wenn sie keine Pflichtmodule im Nebenfach sind oder in diesem als Wahlpflichtmodul gewählt wurden. Es muss mindestens eine Prüfungsleistung erbracht werden. Prüfungen sind nach den Regelungen des jeweiligen Fachbereichs abzulegen. Um die erforderliche Mindestpunktzahl von 9 CP zu erreichen, sind gegebenenfalls mehr als zwei Lehrveranstaltungen zu besuchen. Über die Zahl der Kreditpunkte, die pro Lehrveranstaltung einschließlich Vor- und Nachbereitung sowie für Prüfungsleistungen vergeben werden, entscheiden die Regelungen des für das Modul bzw. die Lehrveranstaltung zuständigen Fachbereichs.
keAbschluss der Basismodule 1-4ine
Bestandene Modulprüfung; Teilnahmenachweis nach Maßgabe von § 9 Abs.4 der Rahmenordnung in allen Veranstaltungen, in denen keine Prüfungsleistung erbracht wird, es sei denn, es handelt sich um eine Vorlesung.
AVL Q1.1: Seminar/Vorlesung S/V 2 9
AVL Q1.2: Seminar S 2
Qualifikationsmodul 1 (II) – Literatur in Institutionen
In diesem Modul werden strukturelle und inhaltliche Zusammenhänge zwischen der Literatur und anderen gesellschaftlichen Institutionen analysiert.
Studienziel ist die Erkenntnis der Wechselwirkung zwischen symbolischen Institutionen und der besonderen Struktur der Literatur, die inter-institutionelle Spannungen ihrerseits thematisieren und verwandeln kann. Die Lehrveranstaltungen dieses Moduls können auch aus dem Lehrangebot der Politikwissenschaft sowie der Ethnologie gewählt werden. Wählbar sind Einzelveranstaltungen aus einem oder mehreren der folgenden Fächer und Module:
Politikwissenschaft: 5 (Politische Theorie).
Ethnologie: Modul 01 (Einführungsmodul), Modul 02 (Regionale Teilgebiete), Modul 03a (Systematische Teilgebiete I), Modul 03b (Systematische Teilgebiete II).
Veranstaltungen aus den oben genannten Modulen können für das Hauptfach Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft nur dann angerechnet werden, wenn sie keine Pflichtmodule im Nebenfach sind oder in diesem als Wahlpflichtmodul gewählt wurden. Es muss mindestens eine Prüfungsleistung erbracht werden. Prüfungen sind nach den Regelungen des jeweiligen Fachbereichs abzulegen.
Abschluss der Basismodule 1-4
AVL Q1.1: Seminar/ Vorlesung S/V 2 9
AVL Q2.1: Seminar S 2
Qualifikationsmodul 2 – Vergleichende Literaturwissenschaft
Das Modul stellt an signifikanten Beispielen die Beziehungen zwischen einem Text und anderen Texten, zwischen einer Literatur und anderen Literaturen, zwischen der Literatur und anderen Künsten dar und gibt die Mittel für ihre historische und strukturale Analyse im Kontext des Kulturwandels an die Hand.
Studienziel ist der Erwerb komparatistischer literarhistorischer Kenntnisse von der Antike bis zur jüngsten Moderne. Das Qualifikationsmodul bietet den Studierenden die Möglichkeit, ihre Bachelorarbeit vorzubereiten.
Eine der Lehrveranstaltungen wird im Wintersemester, die andere im Sommersemester angeboten.
Hausarbeit in einem der Seminare
Bestandene Modulprüfung; Teilnahmenachweis nach Maßgabe von § 9 Abs.4 der Rahmenordnung in allen Veranstaltungen, in denen nicht die Prüfungsleistung (Hausarbeit) erbracht wird, es sei denn, es handelt sich um eine Vorlesung.
AVL Q2.1: Vergleichende Textanalyse S/V 2 3
AVL Q2.2: Transformations-/Transfer-Analyse/ Literarische Erfahrung des Fremden S 2 3
Qualifikationsmodul 3 – Ästhetik, Hermeneutik, Sprachtheorie
Das Modul erweitert und vertieft die in den Basismodulen erworbenen Kenntnisse der theoretischen Grundlagen des Fachs, indem es sich mit ausgewählten Texten aus der Geschichte der Ästhetik, der Hermeneutik und der Sprachtheorie auseinandersetzt.
Die Studierenden sollen in diesem Modul die Fähigkeit ausbilden, Probleme der Allgemeinen Literaturwissenschaft selbständig zu formulieren und zu bearbeiten. Das Qualifikationsmodul bietet den Studierenden die Möglichkeit, ihre Bachelorarbeit vorzubereiten.
Abschluss der Basismodule 1-5
Hausarbeit in einer der beiden Lehrveranstaltungen.
AVL Q3.1: Probleme der Ästhetik/ Probleme der Hermeneutik S/V 2 3
AVL Q3.2: Probleme der Sprachtheorie S 2 3
In diesem Modul ist die Bachelorarbeit zu verfassen. Sie wird innerhalb eines Zeitraums von neun Wochen selbständig angefertigt. Der Umfang der Arbeit soll nicht mehr als 40 und nicht weniger als 30 Standardseiten betragen (1.800 Zeichen pro Seite).
Mit ihrer Bachelorarbeit sollen die Studierenden zeigen, dass sie in der Lage sind, selbständig ein begrenztes Problem der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft zu bearbeiten. Näheres zur Wahl des Themas, Anfertigung, Betreuung und Beurteilung der Bachelorarbeit regelt die Rahmenordnung.
Erreichen von 90 CP (Abschluss der Basismodule 1-6 sowie des Wahlpflichtmoduls der Qualifikationsphase); Absprache des Themas der Bachelorarbeit mit der gewählten Betreuerin oder dem gewählten Betreuer der Arbeit
Modulprüfung 12
Der Bachelor-Studiengang Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft besteht im Hauptfach aus den im Studienplan aufgeführten 8 Pflichtmodulen (einschließlich des Abschlussmoduls, in dem die Bachelorarbeit zu verfassen ist) und 2 Wahlpflichtmodulen. Die Gesamtzahl der im Hauptfach zu erwerbenden CP beträgt 120, von denen 102 auf die Pflichtmodule und 18 auf die Wahlpflichtmodule entfallen.
Basismodul 1 (14 CP) Basismodul 2 (17 CP) Basismodul 3 (14 CP)
Grundlagen der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft Pflichtmodul 1.-2. Semester AVL B1.1: 6 CP AVL B1.2: 5 CPModulprüfung: 3 CP Spracherwerb Pflichtmodul 1.-2. Semester Sprachkurse/ eigenständiger Spracherwerb: 15 CP Modulprüfung: 1+1 CP Sprachen der Kritik Pflichtmodul 3.-4. Semester AVL B3.1: 5 CP AVL B3.2: 5 CP Modulprüfung: 2+2 CP
Basismodul 4 (9 CP) Basismodul 5 (14 CP) Basismodul 6 (13 CP)
Wahlpflichtmodul I Literatur und Sprachen oder Literatur, Philosophie 2.-3. Semester AVL B4.1: 3 CP AVL B4.2: 3 CP Modulprüfung: 3 CP Allgemeine Literaturwissenschaft Pflichtmodul 3-4. Semester AVL B5.1: 5 CP AVL B5.2: 5CP Modulprüfung: 4CP Berufsvorbereitung Pflichtmodul 1.-4. Semester Praktikum: 12 CP Modulprüfung: 1CP
Qualifikationsmodul 1 (9 CP) Qualifikationsmodul 2 (9 CP) Qualifikationsmodul 3 (9 CP)
Wahlpflichtmodul II Literatur, Kunst und Medien oder Literatur in Institutionen 5. Semester AVL Q1.1: 3 CP AVL Q1.2: 3 CP Modulprüfung: 3 CP Vergleichende Literaturwissenschaft Pflichtmodul 5.-6. Semester AVL Q2.1: 3 CP AVL Q2.2: 3 CP Modulprüfung: 3 CP Ästhetik, Hermeneutik, Sprachtheorie Pflichtmodul 5.-6. Semester AVL Q3.1: 3 CP AVL Q3.2: 3 CP Modulprüfung: 3 CP
Bachelorarbeit: 12 CP
Grundlagen der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft Pflichtmodul 1.-2. Semester AVL B1.1: 6 CP AVL B1.2: 5 CP Modulprüfung: 3 CP Spracherwerb Pflichtmodul 3.-4. Semester Sprachkurse/ eigenständiger Spracherwerb: 15 CP Modulprüfung: 1+1 CP Sprachen der Kritik Pflichtmodul 1.-2. Semester AVL B3.1: 5 CP AVL B3.2: 5 CP Modulprüfung: 2+2 CP
Wahlpflichtmodul I Literatur und Sprachen oder Literatur, Philosophie 2.-3. Semester AVL B4.1: 3 CP AVL B4.2: 3 CP Modulprüfung: 3 CP Allgemeine Literaturwissenschaft Pflichtmodul 3-4. Semester AVL B5.1: 5 CP AVL B5.2: 5 CP Modulprüfung: 4 CP Berufsvorbereitung Pflichtmodul 1.-4. Semester Praktikum: 12 CP Modulprüfung: 1 CP

References: §8
 § 14
 § 25
 § 9
 § 9
 § 9
 § 9
 § 9
 § 9