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Timestamp: 2019-10-19 11:25:32+00:00

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Rechtsprechung: NJW-RR 2003, 139 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BayObLG, 18.09.2002
OLG Saarbrücken, 25.09.2002 - 1 U 273/02 - 65
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OLG Saarbrücken, 25.09.2002 - 1 U 273/02 - 65 (https://dejure.org/2002,5365)
OLG Saarbrücken, Entscheidung vom 25.09.2002 - 1 U 273/02 - 65 (https://dejure.org/2002,5365)
OLG Saarbrücken, Entscheidung vom 25. September 2002 - 1 U 273/02 - 65 (https://dejure.org/2002,5365)
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Umbau eines Kachelofens: Mängelbeseitigungsanprüche
LG Saarbrücken, 28.03.2002 - 10 O 221/01
NJW-RR 2003, 139
Sorgfaltsmaßstab ist dabei die einfache Fahrlässigkeit (vgl. OLG Saarbrücken, NJW-RR 2003, 139, 140 und OLGR Saarbrücken, 2003, 249, 250; KG, MDR 2003, 471, 472;… MünchKomm/ZPO/Aktualisierungsband-Rimmelspacher, § 531 Rdn. 28;… Musielak/Ball, aaO, § 531 Rdn. 19; Rimmelspacher, NJW 2002, 1897, 1904; Gehrlein, MDR 2003, 421, 428; BT-Drs. 14/4722 S. 101 f.).
Die Frage, ob eine unrichtige Anwendung der Verspätungsvorschriften wegen § 529 Abs. 2 ZPO vom Berufungsgericht auch dann zu beachten ist, wenn dieser Gesichtspunkt nicht zum Gegenstand der Berufungsbegründung gemacht worden ist, ist - soweit ersichtlich - noch nicht vollständig geklärt (für ein Rügeerfordernis OLG Saarbrücken, NJW-RR 2003, 139 f.; anders wohl BGH, NJW 2004, 1876, 1878).
Konkrete Anhaltspunkte für fehler- oder lückenhafte Feststellungen des erstinstanzlichen Gerichtes bestehen, wenn die Tatsachenfeststellung verfahrensfehlerhaft gewonnen wurde, die Beweiswürdigung gegen Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungssätze verstößt, gerichts- oder allgemein bekannte Tatsachen bei der Beweiswürdigung keine Berücksichtigung erfahren oder materiell-rechtliche Fehler Auswirkungen auf die Tatsachenfeststellung haben, wie beispielsweise die Verkennung der Beweislast (OLG Saarbrücken NJW-RR 2003, 139;… Zöller/Gummer/Heßler, ZPO, 25. Aufl. 2005, § 529 Rn. 2.).
Das Berufungsgericht hat regelmäßig die tatsächlichen Grundlagen und deren Wertung durch das zunächst tätig gewordene Gericht nur noch darauf zu überprüfen, ob die Begründung der erstinstanzlichen Entscheidung die Denkgesetze, Erfahrungsgrundsätze und die Verfahrensvorschriften beachtet (OLG Saarbrücken, NJW-RR 2003, 139; KG, MDR 2004, 533).
Verfahrensfehler können nur dann Zweifel i. S. des § 529 Abs. 1 Nr. 1 ZPO begründen, wenn sie ordnungsgemäß gerügt worden sind (Anschluss an OLG Saarbrücken, Urteil vom 25. September 2002 - 1 U 273/02, OLGR 2002, 453 ff. = NJW-RR 2003, 139 f.).
Das Berufungsgericht hat regelmäßig die tatsächlichen Grundlagen und deren Wertung durch das zunächst tätig gewordene Gericht nur noch darauf zu überprüfen, ob die Begründung der erstinstanzlichen Entscheidung die gesetzlichen Auslegungsregeln, die Denkgesetze, Erfahrungsgrundsätze und die Verfahrensvorschriften beachtet (OLG Saarbrücken, NJW-RR 2003, 139; KG, MDR 2004, 533 m. w. N.).
Für die Kontrolle der tatsächlichen Entscheidungsgrundlage des erstinstanzlichen Urteils ist darum ausschließlich § 529 Abs. 1 ZPO und nicht § 529 Abs. 2 Satz 1 ZPO maßgebend; eine Vermischung mit der in § 529 Abs. 2 ZPO geregelten Rechtsfehlerkontrolle darf selbst dann nicht stattfinden, wenn die zu Zweifeln Anlaß gebenden Tatsachenfeststellungen im erstinstanzlichen Urteil zugleich auf einem Verfahrensmangel beruhen (BGH…, Urteil vom 12. März 2004 aaO S. 1878 m.w.N., auch zu der Gegenmeinung; abweichend auch OLG Saarbrücken NJW-RR 2003, 139 f.).
Beanstandungen eines Sachverständigengutachtens zählen zu neuen Angriffs- und Verteidigungsmitteln, sofern sie erstinstanzlich unterblieben sind (…vgl. Zöller/Gummer/Heßler, ZPO, 24. Aufl., § 531, Rn. 22; OLG Saarbrücken, Urteil vom 25. September 2002, NJW-RR 2003, 139).
AG Heinsberg, 21.08.2009 - 14 C 80/09
Konkrete Anhaltspunkte für renler- oaer iuckennafre Feststeilungen aes erstinstanzilcnen Gencmes nesterten, wenn die Tatsachenfeststellung verfahrensfehlerhaft gewonnen wurde, die Beweiswürdigung gegen Denkgesetze oder allgemeine Erfahrungssätze verstößt, gerichts- oder allgemein bekannte Tatsachen bei der Beweiswürdigung keine Berücksichtigung erfahren oder materiell-rechtliche Fehler Auswirkungen auf die Tatsachenfeststellung haben, wie beispielsweise die Verkennung der Beweislast (OLG Saarbrücken NJW-RR 2003, 139;… Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 62. Aufl. 2004, § 529 Rdnr.3;… Zöller-Gummer/Heßler, ZPO, 26. Aufl. 2007, § 529 Rdnr.2.).
Solche konkreten Zweifel können sich auch aus einem Verfahrensfehler im Rahmen der Beweiswürdigung ergeben (vgl. OLG Saarbrücken, NJW-RR 2003, 139).
LG Duisburg, 09.10.2007 - 13 S 152/07
Verfahrensrecht - Verwertung von schriftlichen Zeugenaussagen
LG Duisburg, 15.02.2018 - 12 S 45/16
LG Aachen, 30.10.2009 - 5 S 237/09
BayObLG, 18.09.2002 - 2Z BR 38/02
https://dejure.org/2002,5349
BayObLG, 18.09.2002 - 2Z BR 38/02 (https://dejure.org/2002,5349)
BayObLG, Entscheidung vom 18.09.2002 - 2Z BR 38/02 (https://dejure.org/2002,5349)
BayObLG, Entscheidung vom 18. September 2002 - 2Z BR 38/02 (https://dejure.org/2002,5349)
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Grundsatz des rechtlichens Gehörs; Angekündigte Rechtsmittelerwiderung; Frist; Zuwarten; Gegenvorstellung
AG Kempten - 5 UR II 10/00
LG Kempten - 4 T 2136/00
MDR 2003, 170
ZMR 2003, 124
Es genügt, wenn eine angemessene Zeit (etwa zwei bis drei Wochen) zugewartet wird (BayObLG ZMR 2003, 124).

References: § 531
 § 531
 § 529
 § 529
 § 529
 § 529
 § 529
 § 529
 § 531
 § 529
 § 529