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Timestamp: 2017-02-25 19:06:55+00:00

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Anhang 3 BetrSichV, Prüfvorschriften für bestimmte Arbeitsmittel | Gesetze auf anwalt24.de
Anhang 3 BetrSichV, Prüfvorschriften für bestimmte Arbeitsmittel Inhaltsübersicht
Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Verwendung von Arbeitsm...…Anhang 3 BetrSichV, Prüfvorschriften für bestimmte Arbeitsmittel
Anhang 3 BetrSichVVerordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Verwendung von Arbeitsmitteln (Betriebssicherheitsverordnung - BetrSichV)BundesrechtAnhangteilTitel: Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Verwendung von Arbeitsmitteln (Betriebssicherheitsverordnung - BetrSichV)Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: BetrSichVGliederungs-Nr.: 805-3-14Normtyp: Rechtsverordnung(zu § 14 Absatz 4) A b s c h n i t t 1 K r a n e 1. Anwendungsbereich und Ziel 1.1Dieser Abschnitt gilt für Prüfungen folgender Krane (Hebezeuge):Laufkatzen, Ausleger-, Dreh-, Derrick-, Brücken-, Wandlauf-, Portal-, Schwenkarm-, Turmdreh-, Fahrzeug-, Lkw-, Lade-, Lkw-Anbau-, Schwimm-, Offshore- und Kabelkrane. Für Lkw-Ladekrane, deren Lastmoment mehr als 300 Kilonewtonmeter oder deren Auslegerlänge mehr als 15 Meter beträgt, gelten die Prüfvorschriften, wie sie in diesem Abschnitt für Fahrzeugkrane festgelegt sind.1.2Die Prüfungen sind mit dem Ziel durchzuführen, den Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch die genannten Krane sicherzustellen. 2. Prüfsachverständige Prüfsachverständige im Sinne dieses Abschnitts sind zur Prüfung befähigte Personen nach § 2 Absatz 6, die zusätzlicha)eine abgeschlossene Ausbildung als Ingenieur haben oder vergleichbare Kenntnisse und Erfahrungen in der Fachrichtung aufweisen, auf die sich ihre Tätigkeit bezieht,b)mindestens drei Jahre Erfahrung in der Konstruktion, dem Bau, der Instandhaltung oder der Prüfung von Kranen haben und davon mindestens ein halbes Jahr an der Prüftätigkeit eines Prüfsachverständigen beteiligt waren,c)ausreichende Kenntnisse über die einschlägigen Vorschriften und Regeln besitzen,d)über die für die Prüfung erforderlichen Einrichtungen und Unterlagen verfügen unde)ihre fachlichen Kenntnisse auf aktuellem Stand halten. 3. Prüffristen, Prüfzuständigkeiten und Prüfaufzeichnungen 3.1Für kraftbetriebene Krane gelten die in Tabelle 1 festgelegten Prüffristen und Prüfzuständigkeiten.3.2Für handbetriebene oder teilkraftbetriebene Krane gelten die in Tabelle 2 festgelegten Prüffristen und Prüfzuständigkeiten.3.3Abweichend von § 14 Absatz 7 Satz 1 sind Aufzeichnungen über die gesamte Verwendungsdauer des Arbeitsmittels aufzubewahren.3.4Die in den Tabellen 1 und 2 genannten Krane sind nach außergewöhnlichen Ereignissen durch eine zur Prüfung befähigte Person nach § 2 Absatz 6 und nach Änderungen durch einen Prüfsachverständigen zu prüfen. § 14 Absatz 3 Satz 1 findet insoweit keine Anwendung. § 14 Absatz 2 bleibt unberührt. Tabelle 1 Prüffristen und Prüfzuständigkeiten für bestimmte Krane KranPrüfung nach der Montage, Installation und vor der ersten InbetriebnahmeWiederkehrende PrüfungLaufkatzenPrüfsachverständigermindestens jährlich durch eine zur Prüfung befähigte Person nach § 2 Absatz 6 Ausleger- und DrehkranePrüfsachverständigermindestens jährlich durch eine zur Prüfung befähigte Person nach § 2 Absatz 6 DerrickkranePrüfung entfällt wegen § 14 Absatz 1 Satz 3 mindestens jährlich durch eine zur Prüfung befähigte Person nach § 2 Absatz 6 undmindestens alle 4 Betriebsjahre durch einen PrüfsachverständigenBrückenkrane, WandlaufkranePrüfsachverständigermindestens jährlich durch eine zur Prüfung befähigte Person nach § 2 Absatz 6 PortalkranePrüfsachverständigermindestens jährlich durch eine zur Prüfung befähigte Person nach § 2 Absatz 6 SchwenkarmkranePrüfsachverständigermindestens jährlich durch eine zur Prüfung befähigte Person nach § 2 Absatz 6 Turmdrehkranezur Prüfung befähigte Person nach § 2 Absatz 6 mindestens jährlich durch eine zur Prüfung befähigte Person nach § 2 Absatz 6 undmindestens alle 4 Betriebsjahre, im 14. und 16. Betriebsjahr und danach mindestens jährlich durch einen Prüfsachverständigenfahrbare Turmdrehkrane (Auto-Turmdrehkrane) mit luftbereiftem und angetriebenem Unterwagen; die Fahrbewegungen werden von einer Fahrerkabine im Unterwagen und die Kranbewegungen von einer Krankabine aus gesteuert, die im oder am Turm angeordnet istPrüfung entfällt wegen § 14 Absatz 1 Satz 3 mindestens halbjährlich durch eine zur Prüfung befähigte Person nach § 2 Absatz 6 undmindestens alle 4 Betriebsjahre, im 14. und 16. Betriebsjahr und danach mindestens jährlich durch einen PrüfsachverständigenFahrzeugkranePrüfung entfällt wegen § 14 Absatz 1 Satz 3 mindestens jährlich durch eine zur Prüfung befähigte Person nach § 2 Absatz 6 undmindestens alle 4 Betriebsjahre, im 13. Betriebsjahr und danach mindestens jährlich durch einen PrüfsachverständigenLkw-LadekranePrüfung entfällt wegen § 14 Absatz 1 Satz 3 mindestens jährlich durch eine zur Prüfung befähigte Person nach § 2 Absatz 6 a)grundsätzlichb)mit mehr als 300 kNm Lastmoment oder mit mehr als 15 m AuslegerlängePrüfung entfällt wegen § 14 Absatz 1 Satz 3 mindestens jährlich durch eine zur Prüfung befähigte Person nach § 2 Absatz 6 undmindestens alle 4 Betriebsjahre, im 13. Betriebsjahr und danach mindestens jährlich durch einen PrüfsachverständigenLkw-AnbaukranePrüfung entfällt wegen § 14 Absatz 1 Satz 3 mindestens jährlich durch eine zur Prüfung befähigte Person nach § 2 Absatz 6 undmindestens alle 4 Betriebsjahre durch einen PrüfsachverständigenSchwimm- und OffshorekranePrüfsachverständiger, falls Einbau oder Aufbau vor Ort erfolgenmindestens jährlich durch eine zur Prüfung befähigte Person nach § 2 Absatz 6 KabelkranePrüfung entfällt wegen § 14 Absatz 1 Satz 3 mindestens jährlich durch eine zur Prüfung befähigte Person nach § 2 Absatz 6 Tabelle 2 Prüffristen und Prüfzuständigkeiten für handbetriebene oder teilkraftbetriebene Krane KranPrüfung nach Montage, Installation und vor der ersten InbetriebnahmeWiederkehrende Prüfunghandbetriebene oder teilkraftbetriebene Krane > 1 t TragfähigkeitPrüfsachverständigermindestens jährlich durch eine zur Prüfung befähigte Person nach § 2 Absatz 6 handbetriebene oder teilkraftbetriebene Krane ≤ 1 t Tragfähigkeitzur Prüfung befähigte Person nach § 2 Absatz 6 mindestens jährlich durch eine zur Prüfung befähigte Person nach § 2 Absatz 6 A b s c h n i t t 2 F l ü s s i g g a s a n l a g e n 1. Anwendungsbereich und Ziel 1.1Dieser Abschnitt gilt für Prüfungen von Flüssiggasanlagen mit brennbaren Gasen, soweit sie in Tabelle 1 aufgeführt sind. Er gilt nicht, soweit die entsprechenden Prüfungen nach Anhang 2 dieser Verordnung durchzuführen sind.1.2Die Prüfungen sind mit dem Ziel durchzuführen, den Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch Flüssiggasanlagen nach Tabelle 1 sicherzustellen. Die Anlagen sind zu prüfen auf:a)sichere Installation und Aufstellung sowieb)Dichtheit und sichere Funktion. 2. Begriffsbestimmungen 2.1Flüssiggasanlagen nach Tabelle 1 bestehen aus Versorgungsanlagen und zugehörigen Verbrauchsanlagen.2.2Versorgungsanlagen bestehen aus Druckgasbehältern und allen Teilen, die der Versorgung der Verbrauchsanlagen dienen, einschließlich der Hauptabsperreinrichtung.2.3Verbrauchsanlagen umfassen die Gasverbrauchseinrichtungen einschließlich der Leitungsanlage und der Ausrüstungsteile hinter der Hauptabsperreinrichtung.2.4Gasverbrauchseinrichtungen sind Gasgeräte mit und ohne Abgasführung.2.5Hauptabsperreinrichtung ist die Absperreinrichtung, mit der die gesamte Verbrauchsanlage von der Versorgungsanlage abgesperrt werden kann. Dies kann auch das Behälterabsperrventil sein.2.6Ortsveränderliche Flüssiggasanlagen sind Anlagen, bei denen die Versorgungsanlagen oder Verbrauchsanlagen an unterschiedlichen Aufstellungsorten verwendet werden können. 3. Zur Prüfung befähigte Personen Zur Prüfung befähigte Personen im Sinne dieses Abschnitts sind solche nach § 2 Absatz 6. 4. Prüfungen und Prüfaufzeichnungen 4.1Die in Tabelle 1 genannten Flüssiggasanlagen sind vor ihrer erstmaligen Inbetriebnahme, vor Wiederinbetriebnahme nach prüfpflichtigen Änderungen und nach den in Spalte 2 genannten Höchstfristen wiederkehrend von einer zur Prüfung befähigten Personen zu prüfen. § 14 Absatz 2 und 3 bleibt unberührt. Tabelle 1 Prüffristen für die wiederkehrende Prüfung FlüssiggasanlageWiederkehrende Prüfungortsveränderliche Flüssiggasanlagemindestens alle 2 Jahreortsfeste Flüssiggasanlagemindestens alle 4 JahreFlüssiggasanlage mit Gasverbrauchseinrichtungen in Räumen unter Erdgleichemindestens jährlichflüssiggasbetriebene Räucheranlagemindestens jährlichFlüssiggasanlagen in oder an Fahrzeugenmindestens alle 2 JahreFlüssiggasanlage auf Maschinen und Geräten des Bauwesensmindestens jährlichArbeitsgeräte und -maschinen mit Gasentnahme aus der Flüssigphasemindestens jährlichFahrzeuge mit Flüssiggas-Verbrennungsmotoren, die nicht Regelungsgegenstand der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung sindmindestens jährlich4.2Abweichend von § 14 Absatz 7 Satz 1 sind Aufzeichnungen über die gesamte Verwendungsdauer des Arbeitsmittels aufzubewahren. A b s c h n i t t 3 M a s c h i n e n t e c h n i s c h e A r b e i t s m i t t e l d e r V e r a n s t a l t u n g s t e c h n i k 1. Anwendungsbereich und Ziel 1.1Die in diesem Abschnitt genannten Anforderungen gelten für maschinentechnische Arbeitsmittel der Veranstaltungstechnik, die zum szenischen Bewegen und Halten von Personen und Lasten verwendet werden. Maschinentechnische Arbeitsmittel der Veranstaltungstechnik sind insbesondere Beleuchtungs- und Oberlichtzüge, Beleuchtungs- und Portalbrücken, Bildwände, Bühnenwagen, Dekorations- und Prospektzüge, Drehbühnen und Drehscheiben, Elektrokettenzüge, Flugwerke, Kamerakrane und Kamerasupportsysteme, kraftbewegte Dekorationselemente, Leuchtenhänger, Punktzüge, Schutzvorhänge, Stative und Versenkeinrichtungen.1.2Die Prüfungen sind mit dem Ziel durchzuführen, den Schutz der Beschäftigten vor Gefährdungen durch die genannten Arbeitsmittel der Veranstaltungstechnik sicherzustellen. 2. Prüfsachverständige Prüfsachverständige im Sinne dieses Abschnitts sind zur Prüfung befähigte Personen nach § 2 Absatz 6, die zusätzlicha)eine abgeschlossene Ausbildung als Ingenieur haben oder vergleichbare Kenntnisse und Erfahrungen in der Fachrichtung aufweisen, auf die sich ihre Tätigkeit bezieht,b)über mindestens drei Jahre Erfahrung in der Konstruktion, dem Bau der Instandhaltung oder der Prüfung von sicherheitstechnischen und maschinentechnischen Einrichtungen von Veranstaltungs- und Produktionsstätten für szenische Darstellung haben, davon mindestens ein halbes Jahr an der Prüftätigkeit eines Prüfsachverständigen,c)ausreichende Kenntnisse über die einschlägigen Vorschriften und Regeln besitzen,d)mit der Betriebsweise der Veranstaltungs- und Produktionstechnik vertraut sind,e)über die für die Prüfung erforderlichen Einrichtungen und Unterlagen verfügen undf)ihre fachlichen Kenntnisse auf aktuellem Stand halten. 3. Prüfzuständigkeiten, Prüffristen und Prüfaufzeichnungen 3.1Für die unter Nummer 1 genannten Arbeitsmittel gelten die in der nachfolgenden Tabelle festgelegten Prüffristen und Prüfzuständigkeiten.3.2Die in Tabelle 1 genannten maschinentechnischen Arbeitsmittel der Veranstaltungstechnik sind nach außergewöhnlichen Ereignissen und nach Änderungen von einem Prüfsachverständigen zu prüfen. § 14 Absatz 3 Satz 1 findet insoweit keine Anwendung. § 14 Absatz 2 bleibt unberührt. Tabelle 1 Prüfzuständigkeiten und Prüffristen maschinentechnisches Arbeitsmittel der VeranstaltungstechnikPrüfung nach Montage, Installation und vor der ersten InbetriebnahmeWiederkehrende PrüfungArbeitsmittel (einschließlich Eigenbauten), die unter den Anwendungsbereich der Maschinenverordnung (Neunte Verordnung zum Produktsicherheitsgesetz) fallen, soweit es sich handelt um mindestens jährlich durch eine zur Prüfung befähigte Person nach § 2 Absatz 6 undmindestens alle 4 Jahre durch einen Prüfsachverständigena)stationäre ArbeitsmittelPrüfsachverständigerb)mobile Arbeitsmittelzur Prüfung befähigte Person nach § 2 Absatz 6 c)mobile Arbeitsmittel, mit denen Personen bewegt oder Lasten über Personen bewegt werdenPrüfsachverständigerd)mobile Arbeitsmittel, mit denen softwarebasierte automatisierte Bewegungsabläufe erfolgenPrüfsachverständigerArbeitsmittel (einschließlich Eigenbauten), die nicht unter den Anwendungsbereich der Maschinenverordnung (Neunte Verordnung zum Produktsicherheitsgesetz) fallenPrüfsachverständiger3.3Abweichend von § 14 Absatz 7 Satz 1 sind Aufzeichnungen über die gesamte Verwendungsdauer des Arbeitsmittels aufzubewahren.
Zitierungen dieses DokumentsGesetze§ 2 BetrSichV, Begriffsbestimmungen§ 3 BetrSichV, Gefährdungsbeurteilung§ 7 BetrSichV, Vereinfachte Vorgehensweise bei der Verwendung von Arbeitsmitteln§ 14 BetrSichV, Prüfung von Arbeitsmitteln§ 19 BetrSichV, Mitteilungspflichten, behördliche Ausnahmen§ 22 BetrSichV, Ordnungswidrigkeiten

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