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Timestamp: 2018-09-21 23:01:35+00:00

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Vorstand gem. §26 BGB und Gesamtvorstand
Der Gesamtvorstand des Turnverein 1897 e.V. Abenheim ist grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Den Mitgliedern des Gesamtvorstandes als auch solchen, die festgelegte Tätig­keiten für den Verein ausführen, werden vom Gesamtvorstand beschlossene Aufwen­dungen erstattet. Die Zahlung erfolgt als angemessene pauschale Aufwandserstattung und / oder als angemessene Vergü­tung für einen Arbeits- und Zeitaufwand. Bei den Vergütungen hat der Gesamtvorstand gemeinnützigkeitsrechtliche Vorgaben zu beachten.
(1) Mitglied des Vereins kann jede unbescholtene natürliche Person werden. Mitglieder haben die Interessen des Vereins zu fördern und vereinsschädigendes Verhalten zu unter­lassen.
(2) Wer die Mitgliedschaft erwerben will, beantragt schriftlich die Aufnahme­ beim geschäftsführenden Vorstand. Bei Minderjährigen ist die Zustimmung des gesetzlichen Vertreters erforderlich. Die Aufnahme erfolgt durch ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes, falls keine Gründe dagegen sprechen.
(3) Mitglieder können sich die Vereinssatzung auf der öffentlich zugänglichen Webseite des Vereins herunterladen.
(1) Personen, die sich um den Verein oder bei ihrer sportlichen Betätigung besonders verdient gemacht haben, können zu Ehrenmit­gliedern ernannt werden.
(2) Langjährige Vorstandsmitglieder, die sich im Vereinsvorstand verdient gemacht haben, können zu Ehren­vorstandsmitgliedern ernannt werden. Ehrenvorstandsmitglieder haben das Recht, an allen Sitzungen beratend teilzunehmen, allerdings ohne Stimmrecht, ausgenommen bei der Mitgliederversammlung.
(3) Personen im Mindestalter von 60 Jahren können in den Ältestenrat berufen werden. Sie haben bei Unstimmigkeiten zwischen dem geschäftsführenden Vorstand und dem Gesamtvorstand und / oder den Ausschüssen und / oder den Mitgliedern eine schlich­tende und beratende Funktion.
(4) Anträge zu (1) bis (3) können von einem Vereinsmitglied oder einem Mitglied des Gesamtvorstandes beim Vorsitzenden gestellt werden.
(5) Vereinsförderer sind natürliche oder juristische Personen oder Vereinsmitglieder, welche den Vereinszweck aufgrund ihrer Zuwendungen besonders unterstützen. Die Bedingungen werden durch den Gesamtvorstand beschlossen. Sofern sie kein Vereinsmitglied sind, haben sie auch kein Stimmrecht.
(6) Der Gesamtvorstand muss alle Anträge nach den Absätzen (1) bis (5) bearbeiten und beschließen. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende. Einzelheiten regeln die Richtlinien des Vereins. Die Ernennung erfolgt durch die Mitgliederversammlung.
(4) Die Abteilungen sind im Bedarfsfalle berechtigt, zusätzlich zum Vereinsbeitrag einen Abteilungsbeitrag zu erheben. Die sich aus der Erhebung dieses Beitrages ergebende Kassenführung wird jährlich einmal geprüft. Diese Prüfung wird in der Regel von einem Mitglied des geschäftsführenden Vorstands durchgeführt. Die Prüfung kann aber auch delegiert werden.
Die Erhebung eines Sonderbeitrages bedarf der vorherigen Zustimmung des Gesamt­vorstandes.
(5) Die Mitgliedsbeiträge werden im SEPA-Lastschriftverfahren eingezogen. Kann der SEPA-Lastschrifteinzug aus Gründen, die das Mitglied zu vertreten hat, nicht erfolgen, sind die dem Verein dadurch entstandenen Bankgebühren zu erstatten. Gleiches gilt für den vorgenannten, vom Gesamtvorstand beschlossenen zusätzlichen Abteilungsbeitrag.
d) durch den Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte
(2) Der Austritt ist nur zum Ablauf des Geschäftsjahres (siehe § 2) mit vierteljährlicher Frist zulässig. Er ist dem geschäftsführenden Vorstand schriftlich anzuzeigen. Der Austretende hat seine Beiträge bis zum Ende des Geschäftsjahres zu zahlen.
(3) Der Ausschluss eines Mitgliedes kann vom Vorstand verfügt werden, wenn es
a) den Interessen des Vereins oder dessen Bestrebungen trotz Abmahnung zuwider handelt oder das Ansehen des Vereins schädigt,
b) der Satzung oder den auf der Satzung beruhenden Beschlüssen nicht Folge leistet,
c) sich entehrende Handlungen zuschulden kommen lässt,
d) mit seiner Beitragszahlung nach erfolgter schriftlicher Mahnung länger als drei Monate im Rückstand ist und / oder es unbekannt verzogen ist,
Gegen einen Ausschluss (§ 7 Abs. 3) ist Einspruch zulässig. Dieser ist dem geschäfts­füh­­ren­den Vorstand innerhalb von vier Wochen zur Entscheidung einzureichen.
(2) Die ordentliche Mitgliederversammlung erfolgt jährlich inner­halb des ersten Viertel­jahres.
(3) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von drei Wochen mit entsprechender Tagesordnung einzuberufen, wenn es
b) 1/4 der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich beim Vorsitzenden beantragen.
(4) Die Einberufung der ordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt durch den geschäftsführenden Vorstand in der örtlichen Presse und an der Vereinsaushangtafel. Sie kann zusätzlich durch Rundschreiben oder durch schriftliche Benachrichtigung per E-Mail an die dem Verein zuletzt mitgeteilte E-Mail Adresse oder auf der vereinseigenen Webseite erfolgen. Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der ordentlichen Mitgliederversammlung muss abweichend zu Absatz 3 eine Frist von 2 Wochen liegen.
d) Neuwahlen zu erforderlichen Positionen
(6) Anträge zu Mitgliederversammlungen müssen mindestens eine Woche vor der Versamm­lung schriftlich beim 1. Vorsitzenden eingegangen sein. Dringlichkeitsanträge dürfen nur behandelt werden, wenn die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit beschließt, dass sie als Tagesordnungspunkt aufgenommen werden.
(7) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen stimm­berechtigten Mitglieder beschlussfähig.
(8) Die Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der Mitglieder gefasst. Bei Stimmen­gleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
(9) Bei Wahlhandlungen gilt folgende Regelung: Gewählt wird mit Stimmzetteln durch einfache Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder. Erhält keiner der zu Wählenden die einfache Stimmenmehrheit, so findet unter den beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt. Bei Stimmengleichheit nach dieser Stichwahl entscheidet alsdann das Los.
Alle Wahlen können vereinfacht auch durch Handzeichen erfolgen. Dem ausdrücklichen Antrag eines Mitgliedes auf geheime Abstimmung muss entsprochen werden.
(10) Die Mitgliederversammlung wählt jährlich neben den Positionen des Gesamtvorstandes (§ 11(1)) einen Fähnrich, einen Zeugwart, einen Kassenprüfer und bestätigt den Jugendleiter und ernennt, wenn vorgesehen, Personen aus § 4.
Der Ge­samt­vorstand[1] arbeitet
b) und weiteren Vorstandspositionen, wie:
dem Stellvertreter des Oberturnwartes
dem Netzwerkbeauftragten
sowie bis zu 4 Beisitzern.
(2) Der geschäftsführende Vorstand ist für die Aufgabenbereiche strategische Ent­wick­-lung des Vereins, Mitgliedergewinnung und -pflege, Öffentlichkeitsarbeit und Finan­zen zuständig. Er vertritt den Verein im Sinne des § 26 BGB gerichtlich und außergerichtlich.
Jeweils zwei Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gemeinsam. Einer davon muss stets der 1. Vorsitzende oder wenn dieser bei der Ausübung seines Amtes verhindert ist, der 2. Vorsitzende sein.
(3) Der 1. Vorsitzende beruft Sitzungen des geschäftsführenden Vorstandes und des Gesamtvorstandes ein und leitet diese. Der Gesamtvorstand tritt zusammen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder drei seiner Mitglieder eine Sitzung beantragen. Er ist beschluss­fähig, wenn die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist.
Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes oder wenn eine Position bei der Wahl nicht besetzt wird, ist der Gesamtvorstand berechtigt, ein neues Mitglied kommissarisch bis zur nächsten Mitgliederversammlung zu berufen.
(4) Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes haben das Recht, an allen Sitzungen der Abteilungen und der Ausschüsse beratend teilzunehmen.
Der geschäftsführende Vorstand kann in Angelegenheiten, deren Erledigung nicht ohne Nachteil für den Verein bis zur nächsten Sitzung des Gesamtvorstandes aufgeschoben werden kann, anstelle des Gesamtvorstandes entscheiden. Er informiert den Gesamtvorstand zu laufenden Aktivitäten spätestens bei der folgenden Vorstandssitzung.
Für Rechtsgeschäfte gilt folgende Regelung bzw. Beschlussfassung:
· bis € 1.000 beschließt der geschäftsführende Vorstand
Aus den zusätzlichen Aufgaben aus § 13 berät der Turn- und Sportausschuss den Gesamtvorstand bei der Anschaffung von Geräten. Bei Abwesenheit wird er durch seinen Stellvertreter vertreten. Bei Unstimmigkeiten entscheidet der geschäftsführende Vorstand.
Der Stellvertreter unterstützt den Oberturnwart bei dessen Aufgaben und führt diese in Abwesenheit des Oberturnwartes aus. Er wird wie jedes andere Mitglied des Gesamtvorstandes von der Mitgliederversammlung gewählt.
Der Gesamtvorstand kann den Ausschluss von Mitgliedern verfügen (§ 7).
(15) Der geschäftsführende Vorstand und der Gesamtvorstand können jederzeit den Ältestenrat oder Ehrenvorstandsmitglieder zur Beratung hin­zuziehen.
(1) Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes werden auf die Dauer von 2 Jahren, die restlichen Mitglieder des Gesamtvorstandes auf die Dauer von einem Jahr durch die Mitgliederversammlung gewählt (Ausnahme Jugendleiter, siehe § 5 (2)). Eine Wiederwahl ist in allen Fällen möglich.
(2) Vor der Wahl des 1. Vorsitzenden wird die Wahl von einem in der Mitgliederversammlung zu wählenden Wahlleiter geleitet. Im ersten Wahlgang wird der 1. Vorsitzende gewählt, der alsdann die Wahl der weiteren Vorstandsmitglieder leitet. Bei Stimmengleichheit kommt es zur Stichwahl. Bei wiederholter Stimmengleichheit entscheidet das Los.
(1) Der Turn- und Sportausschuss unterstützt den Gesamtvorstand in der Leitung des Vereins und den einzelnen Sport­arten. Der Ausschuss wird vom Oberturnwart oder dessen Stellvertreter geleitet und einberufen. Ihm gehören an:
a) der Oberturnwart und dessen Stellvertreter
b) alle Abteilungsleiter und deren Stellvertreter
c) alle Übungsleiter und Trainer
d) der Zeugwart
e) der Pressereferent
(1) Der Gesamtvorstand ist bei Bedarf berechtigt, für anfallende Vereinsaufgaben sonstige Ausschüsse zu bilden, z.B. bei größeren Veranstaltungen einen Wirtschaftsausschuss. Der Leiter eines Ausschusses muss Mitglied des Vereins sein.
(2) Mitglieder sämtlicher Ausschüsse sind in den ihnen obliegenden Aufgabengebieten nicht berechtigt, den Verein nach außen zu vertreten, es sei denn, sie werden ausdrück­lich vom geschäftsführenden Vorstand hierzu beauftragt.
(3) Die Sitzungen der Ausschüsse werden von dem Leiter des betreffenden Ausschusses einberufen. Die Ausschüsse lösen sich nach Auftragsbeendigung wieder auf.
(1) Für die im Verein betriebenen Sportarten bestehen Abteilungen oder werden im Bedarfsfalle durch Mehrheitsbeschluss des Gesamtvorstandes gegründet.
(2) Die Abteilungen werden von den Abteilungsleitern oder deren Stellvertreter geleitet.
(3) Während die Abteilungsleiter durch die Mitgliederversammlung gewählt werden, schlägt jeder Abteilungsleiter einen Stellvertreter vor, der vom Gesamtvorstand in die Position berufen wird. Vertritt er den Abteilungsleiter in den Vorstandssitzungen, ist er von diesem mit einer schriftlichen Vollmacht und somit dem Stimmrecht, entweder ausschließlich für diese Sitzung oder für bestimmte Inhalte oder für bestimmte Zeit auszustatten. Darüber hinaus haben alle Stellvertreter das Recht, an allen Vorstandssitzungen beratend teilzunehmen.
(4) Zur Sicherung des sportlichen Erfolgs und des Vereinszwecks sind die Abteilungsleiter und der Oberturnwart auf Zusammenarbeit angewiesen. Die Abteilungsleiter oder Stellvertreter sind gegenüber den Organen des Vereins ver­ant­wortlich und zur Berichterstattung verpflichtet.
(1) Die Kasse des Vereins wird in jedem Jahr von zwei von der Mitgliederversammlung des Vereins gewählten Kassenprüfern geprüft. Die Kassenprüfer müssen mindestens 18 Jahre alt sein und werden auf zwei Jahre gewählt, und zwar in der Weise, dass im Wechselrhythmus in jedem Jahr ein neuer Kassenprüfer hinzu gewählt wird und einer ausscheidet. Direkt aufeinander folgende Wiederwahl ist nicht zulässig. Die Kassenprüfer dürfen nicht Mitglied des Vorstandes des Vereins sein.
(2) Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Kassierers.
Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung, des geschäftsführenden Vorstandes, des Gesamtvorstandes, der Ausschüsse sowie der Jugend- und Abteilungsversammlungen ist jeweils ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem von ihm zu bestimmenden Protokollprüfer zu unterzeichnen ist. Die Protokolle sind dem Schriftführer zeitnah nach den Sitzungen zur Nachweisführung zu übergeben.
(4) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt sein Vermögen an den Rheinhessischen Turnerbund mit der Zweckbestimmung, dass dieses Vermögen unmittelbar und ausschließlich für steuerbegünstigte Zwecke und zur Förderung des Sports verwendet werden darf.
(5) Nach Inkrafttreten des Auflösungsbeschlusses des Turnvereins 1897 e.V. Abenheim verwaltet der Rheinhessische Turnerbund treuhänderisch das vorhandene Vermögen des Vereins für eine Dauer von längstens fünf Jahren. Wird innerhalb dieses Zeitraumes ein Turnverein Abenheim neu gegründet, fällt diesem Verein das Vermögen zu.
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Vorsitzender: Karl-Heinz Eyrisch-Hemer
Tel.: 06242 / 60474
E-Mail: kheyrisch@tvabenheim.de

References: §26
 § 2
 § 4
 § 26
 § 13
 § 5