Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BFH&Datum=23.07.1975&Aktenzeichen=I%20R%20210/73
Timestamp: 2020-02-24 06:20:24+00:00

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BFH, 23.07.1975 - I R 210/73 - dejure.org
BFH, 23.07.1975 - I R 210/73
https://dejure.org/1975,112
BFH, 23.07.1975 - I R 210/73 (https://dejure.org/1975,112)
BFH, Entscheidung vom 23.07.1975 - I R 210/73 (https://dejure.org/1975,112)
BFH, Entscheidung vom 23. Juli 1975 - I R 210/73 (https://dejure.org/1975,112)
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Wirtschaftsgut - Gewillkürtes Sonderbetriebsvermögen des Gesellschafters - Personengesellschaft - Betrieb der Personengesellschaft - Beteiligung des Gesellschafters
EStG § 4 Abs. 1 § 5 § 6 Abs. 1 Nr. 4 § 15 Nr. 2
Gewillkürte Sonderbetriebsvermögen des Gesellschafters einer Personengesellschaft
BFHE 117, 144
NJW 1976, 647
DB 1976, 272
BStBl II 1976, 180
BFH, 08.02.2017 - X B 138/16
Ernstliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit einer gewinnerhöhenden Korrektur des …
Auch hat der BFH in ständiger Rechtsprechung entschieden, dass die Gewinnauswirkung einer Entnahme, die der Steuerpflichtige in einem bestandskräftig veranlagten Vorjahr getätigt, aber bilanziell nicht berücksichtigt hatte, nicht im ersten offenen Jahr nachgeholt werden darf (BFH-Urteile vom 21. Juni 1972 I R 189/69, BFHE 106, 422, BStBl II 1972, 874, unter 3.b; vom 23. Juli 1975 I R 210/73, BFHE 117, 144, BStBl II 1976, 180, unter 4., 5., und vom 21. Oktober 1976 IV R 222/72, BFHE 120, 369, BStBl II 1977, 148; ebenso für zum Privatvermögen gehörende, fälschlich auf der Passivseite bilanzierte Wirtschaftsgüter BFH-Urteil vom 9. September 1980 VIII R 64/79, BFHE 131, 482, BStBl II 1981, 125).
BFH, 11.10.1979 - IV R 125/76
Sonderbetriebsvermögen des Mitunternehmers einer Personengesellschaft
Der I. Senat des BFH führt in seinem Urteil vom 23. Juli 1975 I R 210/73 (BFHE 117, 144, BStBl II 1976, 180) aus, er halte es grundsätzlich für zulässig, daß der einzelne Gesellschafter im Rahmen seines Sonderbetriebsvermögens gewillkürtes Betriebsvermögen bilde.
Der erkennende Senat hat dazu in seinem Urteil vom 21. Oktober 1976 IV R 71/73 (BFHE 120, 374, BStBl II 1977, 150) die Auffassung vertreten, das Urteil des I. Senats I R 210/73 sei nicht etwa dahin zu verstehen, daß ein Wirtschaftsgut im Eigentum eines Gesellschafters einer Personengesellschaft nur dann gewillkürtes Betriebsvermögen sein könne, wenn es von der Personengesellschaft tatsächlich für betriebliche Zwecke genutzt werde oder wenn es die Personengesellschaft auf Grund eines mit dem Gesellschafter abgeschlossenen Miet- oder Pachtvertrags für eigene Rechnung durch Überlassung an Dritte nutze.
Die dem Streitjahr vorangegangene Schlußbilanz des Klägers wäre, soweit darin das Grundstück angesetzt ist, unrichtig und im Streitjahr nach der Rechtsprechung des BFH (Urteile vom 21. Juni 1972 I R 189/69, BFHE 106, 422, BStBl II 1972, 874; I R 210/73; vom 21. Oktober 1976 IV R 222/72, BFHE 120, 369, BStBl II 1977, 148) erfolgsneutral zu berichtigen.
BFH, 21.10.1976 - IV R 222/72
Behandlung eines in früheren Wirtschaftsjahren entnommenen, aber …
Eine erfolgswirksame Berichtigung durch Ausbuchung des Bilanzansatzes als Aufwand und Hinzurechnung des Teilwerts, den das Wirtschaftsgut im Jahr der Entnahme hatte, ist nicht zulässig (Anschluß an die BFH-Urteile vom 21. Juni 1972 I R 189/69, BFHE 106, 422, BStBl II 1972, 874, und vom 23. Juli 1975 I R 210/73, BFHE 117, 144, BStBl II 1976, 180).
Die Vorentscheidung befindet sich in Übereinstimmung mit der Rechtsauffassung, die den Urteilen des I. Senats des BFH vom 21. Juni 1972 I R 189/69 (BFHE 106, 422 [426], BStBl II 1972, 874) und vom 23. Juli 1975 I R 210/73 (BFHE 117, 144 [149], BStBl II 1976, 180) zugrunde liegt.
Für den vorliegenden Zusammenhang kann - von § 16 EStG abgesehen - dahingestellt bleiben, ob, in welchem Umfange und durch welche Vorschrift des Einkommensteuergesetzes eine weitere Gleichbehandlung der in § 15 EStG bezeichneten Gesellschafter mit Einzelunternehmern geboten ist (vgl. dazu BFH-Beschluß GrS 1/70 vom 19. Oktober 1970, BFHE 101, 62, BStBl II 1971, 177; BFH-Urteile vom 23. Juli 1975 I R 210/73, BFHE 117, 144, BStBl II 1976, 180, und zuletzt vom 30. November 1978 IV R 15/73, BFHE 126, 461, BStBl II 1979, 236).
BFH, 01.12.1976 - I R 73/74
Unzulässigkeit der Änderung einzelner Besteuerungsgrundlagen im Urteilstenor …
Sind sie es gleichwohl, müssen sie aus der Buchführung im Wege der Bilanzberichtigung wieder herausgenommen werden (vgl. BFH-Urteile vom 21. Juni 1972 I R 189/69, BFHE 106, 422, BStBl II 1972, 874; vom 23. Juli 1975 I R 210/73, BFHE 117, 144, BStBl II 1976, 180).
BFH, 18.07.1979 - I R 199/75
Investitionsprämie - Kohleprämie - Gesonderte Gewinnfeststellung - …
c) Die vorstehenden Erwägungen führen, wie bemerkt, zu einer Durchbrechung des Grundsatzes der Maßgeblichkeit der Handelsbilanz für die Steuerbilanz (§ 5 EStG), da bestimmte Wirtschaftsgüter, die in der Handelsbilanz des Mitunternehmers zu erfassen sind, steuerrechtlich in die Gewinnermittlung der Mitunternehmerschaft einbezogen werden müssen, und zwar als Sonderbetriebsvermögen des betreffenden Mitunternehmers (vgl. zum Begriff des Sonderbetriebsvermögens BFH-Urteile vom 5. Juli 1972 I R 230/70, BFHE 107, 108, BStBl II 1972, 928; vom 23. Juli 1975 I R 210/73, BFHE 117, 144, BStBl II 1976, 180; vom 15. Oktober 1975 I R 16/73, BFHE 117, 164, BStBl II 1976, 188).
BFH, 29.07.1981 - I R 62/77
Pachtgegenstand - Pachtzeit - Ankaufsrecht - OHG
a) Es war nicht notwendiges Sonderbetriebsvermögen, weil es weder dem Betrieb der Gesellschaft noch der Beteiligung des Klägers zu 1 unmittelbar diente oder zu dienen bestimmt war (BFH-Urteile vom 23. Juli 1975 I R 210/73, BFHE 117, 144, BStBl II 1976, 180; vom 14. August 1975 IV R 30/71, BFHE 117, 44, BStBl II 1976, 88; vom 13. Mai 1976 IV R 4/75, BFHE 119, 256, BStBl II 1976, 617; vom 24. September 1976 I R 149/74, BFHE 120, 208, BStBl II 1977, 69; vom 5. Dezember 1979 I R 184/76, BFHE 129, 169, BStBl II 1980, 119 und vom 15. Januar 1981 IV R 76/77, BFHE 132, 289, BStBl II 1981, 314).
Das Ankaufsrecht wurde auch nicht gewillkürtes Sonderbetriebsvermögen des Klägers zu 1 (vgl. BFH-Urteile in BFHE 117, 144, BStBl II 1976, 180 und vom 21. Oktober 1976 IV R 71/73, BFHE 120, 374, BStBl II 1977, 150).
Jedenfalls hat der erkennende Senat in seinem Urteil in BFHE 117, 144, BStBl II 1976, 180 im einzelnen dargelegt, daß es im Einkommensteuerrecht keinen Grundsatz des Inhalts gibt, ein Gesellschafter (Mitunternehmer) müsse in jeder Hinsicht dem Einzelunternehmer gleichstehen.
BFH, 19.03.1981 - IV R 39/78
Zu den Voraussetzungen, unter denen Wirtschaftsgüter (hier: Ein Grundstück) …
Zutreffend geht die Vorentscheidung davon aus, daß Wirtschaftsgüter, die im Eigentum eines Gesellschafters (Mitunternehmers) einer Personengesellschaft stehen, auch dann Betriebsvermögen sein können, und zwar sog. gewillkürtes Sonderbetriebsvermögen, wenn diese Wirtschaftsgüter - anders als z. B. ein an die Personengesellschaft vermietetes und von dieser für Produktionszwecke genutztes Grundstück - (noch) nicht unmittelbar für betriebliche Zwecke der Personengesellschaft eingesetzt werden (z. B. Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 21. Oktober 1976 IV R 71/73, BFHE 120, 374, BStBl II 1977, 150; vom 23. Juli 1975 I R 210/73, BFHE 117, 144, BStBl II 1976, 180; vom 11. Oktober 1979 IV R 125/76, BFHE 129, 40, BStBl II 1980, 40).
Zu Unrecht beruft sich die Revision auf das BFH-Urteil in BFHE 117, 144, BStBl II 1976, 180.
BFH, 27.01.1977 - I R 48/75
Zur Frage der Entnahme von Grundstücken und aufstehenden Gebäuden aus dem …
Wie der Senat im Urteil vom 23. Juli 1975 I R 210/73 (BFHE 117, 144, BStBl II 1976, 180) entschieden hat, kann ein Wirtschaftsgut nicht Sonderbetriebsvermögen eines Gesellschafters einer Personengesellschaft sein, wenn es weder dem Betrieb der Personengesellschaft noch - was hier ohne Belang ist - der Beteiligung des Gesellschafters an der Personengesellschaft zu dienen bestimmt ist.
Erforderlich ist darüber hinaus nach ständiger Rechtsprechung (vgl. BFH-Urteil I R 210/73 mit weiteren Nachweisen) die erkennbare Bestimmung des Wirtschaftsguts zum Betriebsvermögen durch den oder die Gesellschafter.
BFH, 02.12.1982 - IV R 72/79
Einbeziehung des Sonderbetriebsvermögens in den Betriebsvermögensvergleich nach § …
Vermögensgegenstände (Wirtschaftsgüter), die dem Mitunternehmer einer Personengesellschaft gehören, sind notwendiges Betriebsvermögen, wenn sie entweder unmittelbar dem Betrieb der Personengesellschaft dienen oder unmittelbar zur Begründung oder Stärkung der Beteiligung des Mitunternehmers an der Personengesellschaft eingesetzt werden sollen (BFH-Urteile vom 23. Juli 1975 I R 210/73, BFHE 117, 144, BStBl II 1976, 180; vom 15. Oktober 1975 I R 16/73, BFHE 117, 164, BStBl II 1976, 188; vom 11. Oktober 1979 IV R 125/76, BFHE 129, 40, BStBl II 1980, 40).
BFH, 21.10.1976 - IV R 71/73
Bildung und Entnahme von gewillkürten Sonderbetriebsvermögen eines …
BFH, 13.05.1976 - IV R 4/75
GmbH-Anteile - Sonderbetriebsvermögen - Förderung der Belange der GmbH - Stellung …
BFH, 12.10.1977 - I R 248/74
Gewinnverwirklichung bei entgeltlicher Übertagung eines Wirtschaftsguts aus einem …
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Zur Frage der Gewinnrealisierung bei Übertragung von Wirtschaftsgütern einer …
BFH, 05.04.1979 - IV R 48/77
Keine steuerbegünstigte Teilbetriebsaufgabe, wenn der Mitunternehmer einer …
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Personengesellschaft - Übertragung des Vermögens - Umwandlung in …
LG Köln, 13.11.1981 - 87 T 26/81
LG Köln, 12.11.1981 - 87 T 26/81
Antragsrücknahme durch den antragstellenden Notar

References: § 4
 § 5
 § 6
 § 15
 § 16
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