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Timestamp: 2020-08-13 23:15:23+00:00

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BKWM - Startseite PoCo, Bläserkreis Menz, Bläserkreis Woltersdorf, Posaunenchor Menz, Posaunenchor Woltersdorf, Bläserensemble Haiger, Posaunenchor Haiger
© Martin Krenzer 2019-10-20 4.0
Willkommen auf der Homepage des Bläserkreises Woltersdorf/Menz! Wir freuen uns, dass Sie den virtuellen Weg zu uns gefunden haben. Auf den folgenden Seiten können Sie mehr über uns erfahren. Dieser Internet-Auftritt wird ständig aktualisiert. Er wird nicht gesponsort und ist frei von Werbung und überflüssigen Spielereien. Schauen Sie öfter mal rein oder nehmen Kontakt mit uns auf!
Bläserkreis Woltersdorf/Menz
Woltersdorf? Menz? Nun gut, beide Orte gelten nicht gerade als Metropolen, von denen man weiß, wo sie zu verorten sind. Deswegen eine kurze Aufklärung: Sie liegen im Jerichower Land in Sachsen- Anhalt. Woltersdorf gehört als Ortschaft zur Gemeinde Biederitz (nicht zu verwechseln mit Woltersdorf in der Nähe von Berlin!), und Menz zur Stadt Gommern, unweit von der Landeshauptstadt Magdeburg gelegen. Entstehung Wir sind ein kleiner Kreis aus Blechbläsern, die sich im Jahre 2009 gefunden haben, um gemeinsam zu musizieren. In der Ursprungsbesetzung haben wir uns kennen gelernt über den Singkreis Menz. Drei Sänger des dortigen Chores waren gleichzeitig auch Bläser. Als vierter Bläser konnte noch die Ehefrau eines Sängers gewonnen werden, so dass der Bläserkreis zunächst aus zwei Ehepaaren bestand. Allerdings fehlte eine Alt-Stimme. Ein ehemaliger Bläser des Posaunenchores Gommern fand dann noch den Weg nach Woltersdorf bzw. Menz; so war wenigstens jede Stimme mindestens einfach besetzt. Im Laufe des Jahres 2010 kam noch eine weitere Bläserin hinzu. So konnte eine weitgehend ausgeglichene Stimmenverteilung erreicht werden. Die aktuelle Besetzung (alphabetisch): Martin Krenzer Trompete/Sopran Ute Krenzer Posaune/Bass Karsten Rinke Posaune/Tenor Frithjof Rosenbaum Posaune/Bass Rebecca Rosenbaum Trompete/Alt Susanne Rosenbaum Waldhorn/Tenor Corinna Seidel Trompete/Alt Was wir wollen Alle Bläser haben ihren musikalischen Ursprung in kirchlichen Posaunenchören (Posaunenchor Gommern, Posaunenchor Haiger). Es liegt daher nahe, dass sich die musikalische Ausrichtung zunächst an der in Posaunenchören üblichen Literatur (Choräle und Choralbearbeitungen, klassische Bläsermusik) orientiert. Ungeachtet dessen sind wir kein Posaunenchor. Vielmehr eint uns die ungezwungene Liebe zur Bläsermusik. Wir sind unabhängig, sowohl musikalisch, organisatorisch als auch finanziell, von Institutionen, Kirche oder Vereinen. Wir spielen auf unseren eigenen Instrumenten, Noten und Zubehör beschaffen wir aus eigenen Mitteln. Dennoch liegt es natürlich nahe, falls gewünscht z. B. bei Veranstaltungen des Kirchspiels Biederitz oder in der Ev. Kirche Gommern teilzunehmen. Wenn dann der eine oder andere Brosamen in Form einer Spende für uns abfällt, freuen wir uns darüber. Es gibt keinen Chef und keinen Chorleiter. Nun gut, irgend jemand muss das Tempo und den Einsatz vorgeben -hier hat der demokratische Prozess nun mal seine Grenzen-, ansonsten gibt es keine Vorgaben und Abhängigkeiten. Schließlich sind wir alle erwachsene Leute... Proben? Wenn’s denn sein muss... …ja, selbstverständlich müssen die sein! Wir treffen uns in der Regel wöchentlich in einem Wohnzimmer. Einen festen Proberaum gibt es also nicht. Bei bevorstehenden Veranstaltungen reicht der Probenrhythmus oft nicht aus, so dass auch öfter Zusammenkünfte erforderlich werden. Da wir nur eine kleine Truppe sind, ist das aber meist problemlos möglich.
Woltersdorf? Menz? Nun gut, beide Orte gelten nicht gerade als Metropolen, von denen man weiß, wo sie zu verorten sind. Deswegen eine kurze Aufklärung: Sie liegen im Jerichower Land in Sachsen-Anhalt. Woltersdorf gehört als Ortschaft zur Gemeinde Biederitz (nicht zu verwechseln mit Woltersdorf in der Nähe von Berlin!), und Menz zur Stadt Gommern, unweit von der Landeshauptstadt Magdeburg gelegen. Entstehung Wir sind ein kleiner Kreis aus Blechbläsern, die sich im Jahre 2009 gefunden haben, um gemeinsam zu musizieren. In der Ursprungsbesetzung haben wir uns kennen gelernt über den Singkreis Menz. Drei Sänger des dortigen Chores waren gleichzeitig auch Bläser. Als vierter Bläser konnte noch die Ehefrau eines Sängers gewonnen werden, so dass der Bläserkreis zunächst aus zwei Ehepaaren bestand. Allerdings fehlte eine Alt-Stimme. Ein ehemaliger Bläser des Posaunenchores Gommern fand dann noch den Weg nach Woltersdorf bzw. Menz; so war wenigstens jede Stimme mindestens einfach besetzt. Im Laufe des Jahres 2010 kam noch eine weitere Bläserin hinzu. So konnte eine weitgehend ausgeglichene Stimmenverteilung erreicht werden. Die aktuelle Besetzung (alphabetisch): Martin Krenzer Trompete/Sopran Ute Krenzer Posaune/Bass Karsten Rinke Posaune/Tenor Frithjof Rosenbaum Posaune/Bass Rebecca Rosenbaum Trompete/Alt Susanne Rosenbaum Waldhorn/Tenor Corinna Seidel Trompete/Alt Was wir wollen Alle Bläser haben ihren musikalischen Ursprung in kirchlichen Posaunenchören (Posaunenchor Gommern, Posaunenchor Haiger). Es liegt daher nahe, dass sich die musikalische Ausrichtung zunächst an der in Posaunenchören üblichen Literatur (Choräle und Choralbearbeitungen, klassische Bläsermusik) orientiert. Ungeachtet dessen sind wir kein Posaunenchor. Vielmehr eint uns die ungezwungene Liebe zur Bläsermusik. Wir sind unabhängig, sowohl musikalisch, organisatorisch als auch finanziell, von Institutionen, Kirche oder Vereinen. Wir spielen auf unseren eigenen Instrumenten, Noten und Zubehör beschaffen wir aus eigenen Mitteln. Dennoch liegt es natürlich nahe, falls gewünscht z. B. bei Veranstaltungen des Kirchspiels Biederitz oder in der Ev. Kirche Gommern teilzunehmen. Wenn dann der eine oder andere Brosamen in Form einer Spende für uns abfällt, freuen wir uns darüber. Es gibt keinen Chef und keinen Chorleiter. Nun gut, irgend jemand muss das Tempo und den Einsatz vorgeben -hier hat der demokratische Prozess nun mal seine Grenzen-, ansonsten gibt es keine Vorgaben und Abhängigkeiten. Schließlich sind wir alle erwachsene Leute... Proben? Wenn’s denn sein muss... ja, selbstverständlich müssen die sein! Wir treffen uns in der Regel wöchentlich in einem Wohnzimmer. Einen festen Proberaum gibt es also nicht. Bei bevorstehenden Veranstaltungen reicht der Probenrhythmus oft nicht aus, so dass auch öfter Zusammenkünfte erforderlich werden. Da wir nur eine kleine Truppe sind, ist das aber meist problemlos möglich.
Unser Repertoire erstreckt sich auf alle in der evangelischen Kirche üblichen Choräle nebst deren Bearbeitungen, Bläserstücke von der Spätrenaissance über den Barock und die Klassik bis zu modernen Intraden, Volksliedern und Volkstümlichem, sowie Gospels und Spirituals. Manchmal singen wir auch. Wir arbeiten ständig daran, unser Repertoire zu erweitern. Was bisher aufgeführt wurde, können Sie dem Terminarchiv entnehmen.
Unser Repertoire erstreckt sich auf alle in der evangelischen Kirche üblichen Choräle nebst deren Bearbeitungen, Bläserstücke von der Spätrenaissance über den Barock und die Klassik bis zu modernen Intraden, Volksliedern und Volkstümlichem, sowie Gospels und Spirituals. Wir arbeiten ständig daran, unser Repertoire zu erweitern. Was bisher aufgeführt wurde, können Sie dem Terminarchiv entnehmen.
Die bisherigen Aufführungen des Bläserkreises Woltersdorf/Menz finden Sie hier:
Hier finden Sie eine Übersicht der Termine zu unseren oder den Veranstaltungen, an denen wir mitwirken
Wir informieren Sie an dieser Stelle über zukünftige Auftritte. Gerne senden wir Ihnen auch per Mail Informationen über neue Termine. Sollten Sie hieran Interesse haben, senden Sie uns bitte eine >Nachricht .
Nachdem wir bereits in Folge der Corona-Einschränkungen unser Frühlingskonzert in Menz sowie unsere Beteiligungen am Gottesdienst zur Osternacht und am Ehlefest in Biederitz absagen mussten, können wir Ihnen momentan leider keine Termine mitteilen. 21.07.2020 M. Krenzer
Wir informieren Sie an dieser Stelle über zukünftige Auftritte. Gerne senden wir Ihnen auch per Mail Informationen über neue Termine. Sollten Sie hieran Interesse haben, senden Sie uns bitte eine Nachricht .
Sa, 14.03.2020 16:30 Frühlingskonzert mit Orgel, Ev. Kirche St. Paulus Blech und Gesang Kirchberg 39175 Menz Sa, 11.04.2020 18:00 Gottesdienst zur Osternacht Ev. Kirche St. Paulus Kirchberg 39175 Menz
Rückschau/Presse Wir beginnen im Jahre 2011. Frühere Dokumentationen haben leider nicht statt gefunden. Bitte klicken Sie auf das jeweilige Bild:
16.07.2011 Pöthen Ruinenkonzert
29.09.2012 Gommern Sommerabend
04.08.2013 Woltersdorf Bläserensemble Haiger
08.08.2015 Woltersdorf Bläserensemble Haiger
14.08.2016 Woltersdorf Bläserensemble Haiger
18.06.2017 Biederitz Ehlefest
10.12.2017 Ziepel Adventskonzert
23.03.2019 Menz Konzert Orgel und Bläser
28.09.2019 Woltersdorf Bläserserenade
08.12.2019 Ziepel Adventskonzert
Rückschau/Presse Wir beginnen im Jahre 2011. Frühere Dokumentationen haben leider nicht statt gefunden. Hinweis: Die vollständigen Rezensionen zu den Veranstaltungen nebst Fotos und Zeitungsausschnitten, auch zu den Gastkonzerten des Bläserensembles Haiger, finden Sie auf unserer Webseite in der PC-Version.
Konzert am 16.07.2011 in Pöthen
Es war eine sehr interessante Erfahrung, in der Ruine einer kleinen Kapelle zu spielen. Bei dem wechselhaften und regenreichen Sommer war das Vorhaben nicht ganz ohne Risiko, verfügt die Ruine doch über kein Dach. Ersatzweise hätte die Veranstaltung auch in der Karither Kirche statt finden können. Wir hatten uns in vorherigen eingehenden Diskussionen jedoch dafür entschieden, soweit es nicht absolut unmäglich war, in der Ruine zu spielen. Dem Aufführungsort entsprechend fiel auch die Auswahl der Stücke aus: der Schwerpunkt lag bei alter Spielmusik und Chorälen der Renaissance. Gleichwohl tat es der Atmosphäre keinen Abbruch, auch Spirituals und Gospels zu Gehär zu bringen. Nicht ganz unproblematisch ist die Akustik, nicht zuletzt wegen des fehlenden Daches und der offenen Fenster. Gerade beim Singen mit gerade mal sechs Personen kann der volle Gesamtklang schon mal verlustig gehen und ist plötzlich im wahrsten Sinne des Wortes “vom Winde verweht”. Apropos Singen: auch wenn wir Blechbläser sind, ist das Singen zwischendurch doch ein interessanter Wechsel im Programmablauf und lockert diesen entsprechend auf. Und zugegebenermaßen dient es uns Amateurbläsern auch als Erholung für die Lippen. Außerordentlich erfreut waren wir über das große Interesse an dieser Veranstaltung: mit über 80 Besuchern hatten wir in diesem kleinen Ort nicht gerechnet, und das an einem Samstag Abend zur Sportschau- und Essenszeit! Das Wetter, die Atmosphäre und nicht zuletzt die gute Organisation (Herbeischaffen der Sitzgelegenheiten, Schmücken der Ruine, Schaffen eines festlichen Rahmens) haben dazu beigetragen, dass es uns und hoffentlich auch den Besuchern viel Spaß gemacht hat! Martin Krenzer
Konzert am 29.09.2012 in der Ev. Kirche Gommern
Ökumenischer Gottesdienst beim Ehlefest in Biederitz am 18.06.2017
Etwas ungewohnt war es schon, in einem Bierzelt bei einem ökumenischen Gottesdienst zu spielen. Bedenken hatten wir auch, als wir erfuhren, dass im Rahmen des Ehlefestes zeitgleich mit dem Gottesdienst auch der Frühschoppen mit einer Blaskapelle beginnen sollte und wir uns da irgendwie akustisch ins Gehege kommen könnten. Dank guter Abstimmung zwischen den Verantwortlichen gab es jedoch keine Überschneidungen. Auch die Festzeltbetreiber (Ausschank) waren erfreulich zurückhaltend, so dass es zu keinen nennenwerten Störungen während des Gottesdienstes kam. So konnten wir und die ebenfalls beteiligte Biederitzer Kantorei den Gottesdienst mit den Vortragsstücken und der Begleitung der Gemeindegesänge unterstützen. Martin Krenzer
Adventskonzerte am 09.12. und 10.12.2017 in Menz und Ziepel
Es war ja lange Jahre Tradition, dass der Singkreis Menz am Sonnabend vor dem 2. Advent ein Konzert gibt. Leider existiert der Singkreis nicht mehr. So haben wir dem Gemeindekirchenrat des Kirchspiels Biederitz angeboten, in Fortführung dieser Tradition ein Adventskonzert in der Kirche Menz durchzuführen. Der Vorschlag wurde freudig aufgenommen. Am Sonnabend, den 09.12.2017 war es dann so weit und wir konnten bei voll besetzter Kirche unser kleines Konzert durchführen. Neben frühbarocken Bläserstücken und klassischen Advents- und Weihnachtsliedern wurden auch kleine Gesangseinlagen dargeboten. Die geistliche Begleitung übernahm Frau Ordinierte Gemeindepädagogin Rebekka Prozell. Mit kurzen Geschichten von Ringelnatz lockerte sie die Veranstaltung auf und gab uns Bläsern die Möglichkeit zum Verschnaufen. Zur Durchführung eines Adventskonzertes in Ziepel hatte uns Herr Pfarrer Martin Vibrans aus Möckern für Sonntag, den 10.12.2017 nach Ziepel eingeladen. Nach Kaffee, Tee, Gebäck und Stollen gingen wir frohgemut mit fast identischem Programm ans Werk. Die „guten Geister“ in Ziepel hatten dafür gesorgt, dass in der Kirche Ziepel angenehme Temperaturen herrschten. Schade nur, dass sehr wenige Besucher den Weg zur Kirche gefunden hatten. Mag es nun an dem bereits am frühen Nachmittag einsetzenden Schneetreiben oder an den parallel oder anschließenden Musik-Veranstaltungen in den Nachbargemeinden gelegen haben: es hat uns jedenfalls Freude gemacht! Martin Krenzer
Festliches Konzert mit Orgel und Bläsern am 23.03.2019 in der Kirche Menz
Als im September 2017 ein Orgelbaumeister in einem Bericht über den Zustand der Orgel in der St. Paulus-Kirche Menz dieser eine Restaurierung empfahl, neben „munterem Holzwurmbefall“ war u. a. auch von einem „klanglich gesehen schreienden Kind“ die Rede, war diese Arbeit dank der finanziellen Unterstützung der Kirchengemeinde, des Kirchenkreises Elbe-Fläming und des Fördervereins Kirche St. Paulus nunmehr abgeschlossen. Auf Initiative von Frau Ruth Ehrecke, selbst aus Menz und nebenamtliche Organistin im Kirchspiel Biederitz, konnte nun dieses Festkonzert in der vollbesetzten Kirche stattfinden. Nach der Eröffnung mit einem Spielstück aus der Spätrenaissance durch BKWM konnten die Besucher in der voll besetzten Kirche wieder den vollen und reinen Klang der restaurierten Orgel hören. Dr. Andreas Petzold aus Magdeburg spielte das moderne Orgelstück „FiveDown“ des zeitgenössischen Komponisten Michael Schütz. Neben dem sehnsuchtsvoll-melancholischen Spiritual „Deep river“ spielte BKWM u. a. die „Canzon la binama“ und „Die Himmel rühmen“ von Ludwig van Beethoven. Auch die Gemeinde konnte sich mit zwei Chorälen (Du meine Seele singe, Großer Gott wir loben dich) beteiligen, im Wechsel begleitet von Orgel und Bläsern. Neben „Jesus bleibet meine Freude“ für Orgel und Solo-Trompete war auch noch der Doppelchor „La Mantouana“ von Ludovico Viadana zu hören. Bei diesem Werk nach dem Lied „In dir ist Freude“ (im Original „An hellen Tagen“ des Renaissance- Komponisten G. Gastoldi) spielten die Bläser und die Orgel jeweils einen Chor. Das muntere und flotte Stück erfüllte die kleine Kirche mit berauschendem Klang. Zum Abschluss bot Herr Dr. Petzold noch die „Toccata d-moll“ von J. S. Bach. Das Publikum bedankte sich mit lang anhaltendem Applaus bei den Ausführenden. Im Anschluss an das Konzert gab es noch ein Gläschen Wein und die Möglichkeit zum Austausch. Uns Bläsern hat die Veranstaltung viel Spaß gemacht! Die konstruktive und freundschaftliche Planung und Abstimmung mit Frau Ehrecke und Frau Ord. Gemeindepädagogin Rebekka Prozell waren sehr angenehm, und nicht zuletzt bedanken wir uns bei Herrn Dr. Petzold für das gute Zusammenspiel! 190326 M. Krenzer
Ursprünglich war ja auch dieses Konzert wieder in der Ruine in Pöthen oder ersatzweise -bei schlechtem Wetter- in der Kirche von Karith geplant. Allerdings hätten dem Vernehmen nach auch einige vorbereitende Arbeiten stattfinden müssen (z. B. Entkrauten, die Bereitstellung von Sitzgelegenheiten etc.), die wohl so ohne weiteres nicht zu organisieren waren. Wie dem auch sei: Letztlich ergab sich die Möglichkeit, im Anschluss an den von der ev. Kirchengemeinde Gommern geplanten Bücherflohmarkt ein kleines Konzert in der ev. Kirche Gommern durchzuführen. Das Programm spannte einen großen Bogen von Stücken der Spätrenaissance ( G. D. Rognoni: Canzon la binama, M. Franck: Intrada) über Klassik (G. F. Händel: Ouvertüre zur Feuerwerksmusik), Spirituals (Freedom is coming, Somebody’s knocking at your door) bis hin zu modernen Sätzen (K. Jenkins: Hymn, J. M. Michel: Intrade in Jazz), um dann in vertrauten Volksweisen und Chorälen (Abend wird es wieder, Bleib bei mir Herr, Großer Gott, wir loben dich) zu enden. Die Stücke wurden unter der musikalischen Leitung von Herrn Roland Theuring einstudiert. Bedauerlich war, dass nur wenige Besucher den Weg zur Veranstaltung gefunden haben. Auch wenn so manch kleiner individueller Fehler passierte, war dennoch zu erkennen, dass sich der Bläserkreis intensiv auf die Veranstaltung vorbereitet hatte: manche Stücke verlangten den Bläsern rhythmisch, technisch und bläserisch einiges ab. Ungeachtet dessen war nicht zu verkennen, dass der Bläserkreis Menz/Woltersdorf sich musikalisch weiterentwickelt hat .Insgesamt war es eine gute Darbietung, die die Besucher mit anhaltendem Applaus und einer üppigen Spende honorierten, die ausschließlich der bläserischen Nachwuchsarbeit im Kirchenkreis Gommern und Umgebung zugute kommt. Martin Krenzer
Die nachfolgenden Seiten mit Informationen zu den Veranstaltungen sind nicht für die Ansicht am Smartphone konzipiert. Wir empfehlen, sich diese bei Interesse an einem Notebook oder Desktop-PC anzusehen.
U rsprünglich war ja auch dieses Konzert wieder in der Ruine in Pöthen oder ersatzweise -bei schlechtem Wetter- in der Kirche von Karith geplant. Allerdings hätten dem Vernehmen nach auch einige vorbereitende Arbeiten stattfinden müssen (z. B. Entkrauten, die Bereitstellung von Sitzgelegenheiten etc.), die wohl so ohne weiteres nicht zu organisieren waren. Wie dem auch sei: Letztlich ergab sich die Möglichkeit, im Anschluss an den von der ev. Kirchengemeinde Gommern geplanten Bücherflohmarkt ein kleines Konzert in der ev. Kirche Gommern durchzuführen. Das Programm spannte einen großen Bogen von Stücken der Spätrenaissance ( G. D. Rognoni: Canzon la binama, M. Franck: Intrada) über Klassik (G. F. Händel: Ouvertüre zur Feuerwerksmusik), Spirituals (Freedom is coming, Somebody’s knocking at your door) bis hin zu modernen Sätzen (K. Jenkins: Hymn, J. M. Michel: Intrade in Jazz), um dann in vertrauten Volksweisen und Chorälen (Abend wird es wieder, Bleib bei mir Herr, Großer Gott, wir loben dich) zu enden. Die Stücke wurden unter der musikalischen Leitung von Herrn Roland Theuring einstudiert. Bedauerlich war, dass nur wenige Besucher den Weg zur Veranstaltung gefunden haben. Auch wenn so manch kleiner individueller Fehler passierte, war dennoch zu erkennen, dass sich der Bläserkreis intensiv auf die Veranstaltung vorbereitet hatte: manche Stücke verlangten den Bläsern rhythmisch, technisch und bläserisch einiges ab. Ungeachtet dessen war nicht zu verkennen, dass der Bläserkreis Menz/Woltersdorf sich musikalisch weiterentwickelt hat .Insgesamt war es eine gute Darbietung, die die Besucher mit anhaltendem Applaus und einer üppigen Spende honorierten, die ausschließlich der bläserischen Nachwuchsarbeit im Kirchenkreis Gommern und Umgebung zugute kommt. Martin Krenzer
Gastkonzert des Bläserensemble Haiger am 04.08.2013 in der Ev. Kirche Woltersdorf
Wir haben uns gefreut, in diesem Jahr doch noch einen Termin für ein Bläserkonzert gefunden zu haben! Die alten Weggefährten zweier unserer Mitglieder mit Ursprung in Haiger (Mittelhessen) haben diese in Woltersdorf besucht und ein kleines Konzert in der altehrwürdigen Wehrkirche zu Woltersdorf abgehalten. ereits zum fünften Mal besuchten die Bläser die kleine Gemeinde. Auf Initiative des Ehepaares, das vor etlichen Jahren aus seiner hessischen Gemeinde nach Woltersdorf gezogen ist, wurden bereits in den vergangenen Jahren gemeinsam mit dem Singkreis Menz und auch dem Bläserkreis Woltersdorf/Menz Veranstaltungen durchgeführt. Wegen der Urlaubszeit war der Singkreis Menz und der vollständige Bläserkreis Woltersdorf/Menz bei diesem Konzert jedoch nicht beteiligt. Eröffnet wurde das Konzert mit einem Allegro des schwedischen Komponisten Johan Helmich Roman (1694- 1758), das den Bläsern bereits zu Beginn der Veranstaltung sowohl technisch als auch von der Intonation einiges abverlangte: Als ersten Satz für das Concerto “Drottningholmsmusiken” ursprünglich für Streichorchester komponiert, war insbesondere für die beiden Trompter eine hohe Fingerfertigkeit gefragt. Nach der Begrüßung durch Herrn Pfarrer Albrecht Neumann, der sich redlich bemühte, den Besuchern die geografische Lage der in Sachsen-Anhalt eher unbekannten Kleinstadt Haiger nahe zu bringen, ging es nordeuropäisch weiter mit dem "Sommarpsalm" von Waldemar Ahlen: das wohltuend warm und weich vorgetragene Spiel des Posaunisten (Jörg Krämer), das von den Ensemble-Mitgliedern mit der zweiten Strophe aufgenommen wurde, unterstrich die Romantik des Liedes. Südländisch-temperamentvoll wurde der "Tango aferrado" vorgetragen, einem Arrangement des zeitgenössischen Komponisten Thomas Riegler, der hierin auch das Thema des alten Chorals “Von Gott will ich nicht lassen” verarbeitet hat. Es folgte die Canzon la binama, einem Spielstück des italienischen Komponisten G. D. Rognoni Taeggio aus dem 16. Jahrhundert. Ruhige und besinnlichere Töne wurden mit den nachfolgenden Stücken "Großer Gott wir loben dich" und "Christus factus est" angeschlagen. Letzteres stammt aus der Feder von Aleksandras Kacanauskas (1882-1959), einem litauischen Komponisten. Der sehr getragenen Melodie konnten die Bläser mit dynamischem Spiel und Tempowechsel zusätzliche Akzente setzen. Für instrumentale Abwechslung sorgten die Bläser selbst durch die Darbietung von "Aura Lee" mit Flöten, einer ursprünglich amerikanischen Volksweise. Auch wenn dieser kleine Ausflug über den großen Teich ja nicht zum Motto der Veranstaltung passte, konnte Moderator Martin Krenzer mit seinem Hinweis, dass das Stück ursprünglich von einem englichen Auswanderer komponiert wurde und durch Elvis Presley, der nach dem II. Weltkrieg in Friedberg in Hessen stationiert war, unter dem Titel "Love me tender" weltweit bekannt wurde, die Brücke zu Europa schlagen. Auch ein Menuett von J. Krieger, dargeboten von Henriette K. am ePiano, sorgte für musikalische Abwechslung. Die allseits bekannte Melodie aus Mozarts Zauberflöte "Das klinget so herrlich" war anschließend in fünf Variationen zu hören. Dass das Bläserensemble Haiger nicht nur mit Blechblasinstrumenten umzugehen weiß, sondern auch mit der eigenen Stimme, zeigte es bei dem Vortrag des folgenden "Holzschuhtanz". Die fünf Ensemble- Mitglieder traten jetzt als Chor auf und sangen das traditionelle holländische Lied in einer Leichtigkeit und Freude, die die Zuhörer zum Mitschunkeln anregte. Zum Abschluss wurde das aus dem 16. Jahrhundert stammende Abendlied "Hinunter ist der Sonne Schein" von Melchior Vulpius dargeboten. Trotz des für diese Zeit üblichen herben Klanges ist, neben anderen Abendliedern aus dieser Epoche, der Text ein Beleg für großes Gottvertrauen. Ging es in jener Zeit ums Überleben, ausgelöst durch Pest oder andere Krankheiten, Hunger oder die Angst "vor Feindes Heer", erscheinen die heutigen "Probleme", geradezu lächerlich. So ließ es sich der Organisator der Veranstaltung und Mitbläser, Martin Krenzer, der auch durch das gesamte Programm führte, nicht nehmen, alle Strophen des Liedtextes vorzulesen. Das Publikum in der voll besetzten Woltersdorfer Kirche forderte mit lang anhaltendem Applaus eine Zugabe. Dem Wunsch folgend, spielte das Bläserensemble Haiger abschließend den Satz "Heil dem Land" aus dem Oratorium "Judas Maccabäus" von G. F. Händel. Der Eintritt zur Veranstaltung war traditionell frei. Dank der Spenden konnten aber die Fahrkosten für die 530 km lange Anreise der Gäste abgedeckt werden, wofür wir uns herzlich bedanken. Den Ausführenden (und hoffentlich auch den Besuchern) hat die Veranstaltung wieder sehr viel Freude bereitet. Wir hoffen, dass wir für das nächste Jahr wieder ein Konzert organisieren können. Martin Krenzer
Gastkonzert des Bläserensemble Haiger am 08.08.2015 in der Ev. Kirche Woltersdorf
Am 08.08.2015 fand in der Kirche Woltersdorf ein Konzert mit dem Bläserensemble Haiger statt. Unter dem Motto "Geh aus mein Herz!" waren neben Bläserstücken des Frühbarock auch romantische Choräle, volksliedartige Stücke und moderne Arrangements für Blechbläser zu hören. Außerdem wurden Flötenstücke und kleine Gesangseinlagen zu Gehör gebracht. Die Bläser haben ihren Ursprung im Posaunenchor der Ev. Kirchengemeinde Haiger. Die Kleinstadt Haiger liegt im Lahn-Dill-Kreis in Mittelhessen, ca. 50 km nördlich von Gießen. Bereits während der gemeinsamen aktiven Zeit bis Anfang der 1990er Jahre im Posaunenchor trafen sich einige wenige Bläser zusätzlich, um sich an dem einen oder anderen Musikstück zu versuchen, das außerhalb der seinerzeit üblichen Posaunenchor-Literatur lag. Beruflich bedingt ist heute kein Bläser mehr in Haiger ansässig. So haben sich zwei in Woltersdorf niedergelassen, zwei Bläser haben ihre Wurzeln in der Nähe von Grünstadt/Pfalz geschlagen und eine Bläserin ist inzwischen im Siegerland in Süd-Westfalen heimisch. Trotz der Entfernung und Schwierigkeiten bei der Terminfindung war es nunmehr bereits die sechste Veranstaltung, die diese lose Vereinigung in der kleinen Gemeinde Woltersdorf durchführte. Eröffnet wurde das Konzert passender Weise mit “Welcome!”, einem Bläserstück des zeitgenössischen Komponisten Schelter, das wegen seines Swing und der Rhythmik an den legendären Big-Band-Sound von Bert Kaempfert erinnerte. Nach der Begrüßung durch Pfarrer Albrecht Neumann ging es musikalisch einige Jahrhunderte zurück: Die “Canzon dopo L’Epistola” von G. Frescobaldi stammt aus dem Anfang des 17. Jahrhunderts, die folgende Suite mit weltlichen Tänzen aus “Terpsichore” von Michael Praetorius aus dem Ende des 16. Jahrhunderts. Mit einem Andante und Allegro von G. F. Händel bewiesen die Akteure ihre Vielseitigkeit: Drei der fünf Bläser intonierten diese Stücke mit Flöten. Den folgenden volkstümlicheren Teil eröffneten die Bläser mit “Die güldene Sonne”, gefolgt von dem zur Jahreszeit passenden “Geh aus, mein Herz, und suche Freud in dieser schönen Sommerzeit”, bestehend aus einem “Sommermarsch” als Vorspiel und dem Choralsatz. Das Blech wurde anschließend zur Seite gelegt, denn jetzt sangen die Bläser, unterstützt von der Tochter zweier Mitwirkender, das Lied “Nun steht in Laub und Blüte Gott, Schöpfer deine Welt” nach der Melodie von “Wie lieblich ist der Mayen” von Johann Steuerlein, einem Komponisten, der Anfang des 17. Jahrhunderts in Meiningen tätig war. Nach einem für Blechbläser arrangierten “Bossa Nova”, bei dem sich beim ersten Trompeter einige Lücken auftaten, folgte das aus drei Teilen bestehende “Bless the Lord”: einem Intro mit Solo-Trompete, einem gesungenen Chorsatz nach Taizé und einer Bläser-Meditation von F. W. Böhler, in der auch der Choral “Lobet den Herren, alle die ihn ehren” verarbeitet wurde. Wiederum gesungen präsentierten die Bläser das volkstümliche Chorlied “Da unten im Tale” von Johannes Brahms. Nach der getragenen und gefühlvoll vorgetragenen “Hymne à la nuit” von Jean-Philippe Rameau (1683-1764), das vielen aus dem Kino-Erfolg “Die Kinder des Mr. Matthieu” bekannt sein dürfte,erfreuten die Akteure die Zuhörer erneut mit einem Flötenstück, das hinsichtlich der Sauberkeit und Geschwindigkeit von den Flötisten einiges abverlangte, von diesen aber mit Bravour gemeistert wurde. Zum Abschluss folgte das Lied “Der Mond ist aufgegangen”, eines der bekanntesten und schönsten Abendlieder im deutschsprachigen Raum. Da Bläser keinen Text vermitteln können, ließ es sich der Organisator der Veranstaltung Martin Krenzer nicht nehmen, zuvor die weniger bekannten Strophen vorzulesen und dahingehend zu interpretieren, was wir heute als “Geiz-ist-geil-Gesteuerte” und ständig Smartphone-Tragende lernen können. Die Besucher dankten mit lang anhaltendem Applaus und forderten zwei Zugaben, die mit “Rule Britannia”, der heimlichen Nationalhymne von Großbritannien, und einer sehr gefühlvoll und dynamisch vorgetragenen “Serenata” von D. Wendel, befriedigt wurden. Durch die Veranstaltung führte mit lockeren Sprüchen, Informationen zu den Stücken und Komponisten und einem Augenzwinkern Henriette Krenzer. Obwohl es der örtlichen Presse im Vorfeld nicht möglich war -aus welchen Gründen auch immer-, auf die Veranstaltung hinzuweisen, geschweige denn selbst zu erscheinen, war die altehrwürdige Wehrkirche in Woltersdorf fast voll besetzt. Der Eintritt zur Veranstaltung war traditionell frei. Dank der Spenden konnten aber die Fahrkosten für die 530 km lange Anreise der Gäste größtenteils abgedeckt werden, wofür sich diese herzlich bedanken. Den Ausführenden (und hoffentlich auch den Besuchern) hat die Veranstaltung wieder sehr viel Freude bereitet. Die Organisatoren hoffen, dass für das nächste Jahr wieder ein Konzert durchgeführt werden kann. Martin Krenzer Besonderer Dank an: Pfarrer A. Neumann für die Unterstützung und Teilnahme Heinz und Inge Witzleben für die Herrichtung der Kirche Pfarrer M. Vibrans für die Zurverfügungstellung der digitalen Aufnahmen
Stimmen zur Veranstaltung: “Wieder eine gelungenes Konzert!” “Abwechslungsreich und anspruchsvoll!” “Ich hatte mit dieser Art Musik bisher noch nie etwas zu tun und bin eigentlich nur meiner Freundin zuliebe gekommen. Mir hat es trotzdem sehr gut gefallen!” Per Post erreichte uns folgendes Schreiben, über das wir uns besonders gefreut haben: "Liebe Familie Krenzer, auf dem Weg nach Woltersdorf sind wir aufgebrochen wegen der herzlichen Einladung durch einen besonders netten Menschen. Dass wir in der Woltersdorfer Kirche einen so harmonischen, musikalisch gelungenen Auftritt erleben durften, hatten wir nun doch nicht erwartet. Chorgesang, Blas- und Flötenstücke, die Fröhlichkeiten, Moderation. Danke, dass wir dabei sein durften. Übrigens: Das Lied "Der Mond ist aufgegangen" habe ich als Kind oft, oft von meinen Eltern im Bett abends gehört und mitgesungen... Herzliche Grüße Fam. G."
Gastkonzert des Bläserensemble Haiger am 14.08.2016 in der Ev. Kirche Woltersdorf
Nachdem die Bläser vor fast genau einem Jahr an gleicher Stelle zu überzeugen wussten, durfte man auch dieses Mal auf eine abwechslungsreiche Bläsermusik gespannt sein. Das Ensemble ist eine lockere Vereinigung von ehemaligen fünf Bläsern des Posaunenchores Haiger, einer Kleinstadt in Mittelhessen, das nunmehr bereits zum siebten Mal in der kleinen Gemeinde der Einheitsgemeinde Biederitz auftrat. Die Bläser eröffneten den musikalischen Nachmittag mit der Sonatina No. 24 aus der "Quatricinia" von Gottfried Reiche. Der Komponist, 1667 in Weißenfels geboren, war ein Trompetenvirtuose des Barock und Komponist zahlreicher Bläserstücke. In der Sonatina verarbeitete er die Melodie des alten Kirchenliedes "Allein Gott in der Höh' sei Ehr". Nach der Begrüßung durch Pfarrer Peter Kube spielten die Bläser ein kleines Concerto zu dem Choral "Ich freu mich in dem Herren" vom zeitgenössischen Komponisten Thomas Riegler. Anschließend wechselten drei Musiker ihre Instrumente: mit Flöten intonierten sie drei Sätze aus dem Concerto d-moll von Georg Friedrich Händel. Mit drei Sätzen (Präludium, Scherzo, Rondo) aus der "Rheinischen Suite" des modernen Komponisten, Kirchenmusikers und Organisten Johannes Michel setzten die Bläser ihr Programm fort. Musikgeschichtlich fast 500 Jahre zurück ging es anschließend mit einer Partita zu vier Stimmen von Melchior Franck (1580-1639). Mit den Tänzen der Spätrenaissance stellten die Musiker erneut ihre Vielseitigkeit unter Beweis. Aus der gleichen Epoche stammen auch die folgenden Stücke: "Tanzen und springen" von Hans Leo Haßler und das Balletto "An hellen Tagen" von Giovanni Giacomo Gastoldi. Letzteres hat auch in die Kirchengesangbücher mit christlichem Text unter dem Titel "In dir ist Freude" Einzug gefunden. Nach einer eindrücklichen Lesung von Pfarrer Kube folgte das einem Traditional aus Israel folgende "Ose schalom bimromav" von Christoph Georgii. Die Bläser spielten dieses schnelle Stück mit markantem Staccato und gebundenen Läufen und ständigem Wechsel zwischen piano und fortissimo sehr dynamisch und mitreißend. Auch die Flöten konnten mit dem anschließenden "Groove Marie Groove", einem Blues-Kanon, die Zuhörer in ihren Bann ziehen und beweisen, dass Flötenstücke nicht nur bisweilen etwas langatmig auf das Auditorium wirken müssen. Eine ganz andere Richtung wurde mit "Locus iste a Deo factus est" des Komponisten der Spätromantik, Anton Bruckner, eingeschlagen. Es war sicherlich gewagt, dieses opulente Werk in solch kleiner Besetzung zu spielen. Auch die in der Programmfolge späte Darbietung und damit meist schwindenden sauberen Intonation des mit sehr engen Akkorden komponierten Stückes birgten ein Risiko. Dieses haben die Bläser dennoch gemeistert. Nach Verabschiedung und Segen des Pfarrers folgte das geistliche Abendlied "Hinunter ist der Sonne Schein" in der Originalfassung von Melchior Vulpius und einer sehr freien Bearbeitung von Reinhard Gramm, sowie ein Arioso der noch jungen Komponistin Anne Weckeßer. Die Besucher in der kleinen Wehrkirche Woltersdorf forderten mit lang anhaltendem Applaus eine Zugabe. Mit einer Allemande von Samuel Scheidt verabschiedeten sich die Bläser, verbunden mit der Hoffnung, dass auch im nächsten Jahr wieder in Woltersdorf ein Bläserkonzert stattfinden kann. Ob der Vielseitigkeit des Programms wurde dem Motto der Veranstaltung "Allerlei!" umfänglich Rechnung getragen. Martin Krenzer
Bläser: Flöten: Martin Krenzer (Tr) Miriam Wunderlich Miriam Wunderlich (Tr) Jörg Krämer Jörg Krämer (Pos) Heidi Wunderlich Heidi Wunderlich (Pos) Ute Krenzer (Pos) Besonderer Dank an: Pfarrer Peter Kube für die Unterstützung und Teilnahme Heinz und Inge Witzleben für die Herrichtung der Kirche alle Besucher für die Spenden zur Minderung der Kosten
Stimmen zur Veranstaltung: “Tolle Mischung” (Gabi S. aus W.) “Das habt ihr wieder wunderbar gemacht” (Rosi H. aus W.) “Ihr seid heute die Helden von Woltersdorf!” (Dagmar H. aus W.) “Ein sehr exaktes Spiel” (Uwe S. aus G.) “Der Moderator hat viel zu schnell und zu leise gesprochen” (Anon.) “Das nächste Mal lässt du deine Tochter wieder die Anmoderation machen” (Elisabeth W. aus L.) “...und außerdem sieht die besser aus!” (Uwe M. aus W.) “Wie geht das, eine so tolle Musik zu machen, wenn man sich so selten sieht und kaum gemeinsam proben kann? Ganz toll” (Martina D. aus M.) “Beim letzten Mal waren die Stücke flotter. Es war trotzdem sehr schön” (D. aus W.)
Etwas ungewohnt war es schon, in einem Bierzelt bei einem ökumenischen Gottesdienst zu spielen. Bedenken hatten wir auch, als wir erfuhren, dass im Rahmen des Ehlefestes zeitgleich mit dem Gottesdienst auch der Frühschoppen mit einer Blaskapelle beginnen sollte und wir uns da irgendwie akustisch ins Gehege kommen könnten. Dank guter Abstimmung zwischen den Verantwortlichen gab es jedoch keine Überschneidungen. Auch die Festzeltbetreiber (Ausschank) waren erfreulich zurückhaltend, so dass es zu keinen nennenswerten Störungen während des Gottesdienstes kam. So konnten wir und die ebenfalls beteiligte Biederitzer Kantorei den Gottesdienst mit den Vortragsstücken und der Begleitung der Gemeindegesänge unterstützen. Martin Krenzer
Ökumenischer Gottesdienst beim Ehlefest Biederitz am 18.06.2017
Als im September 2017 ein Orgelbaumeister in einem Bericht über den Zustand der Orgel in der St. Paulus-Kirche Menz dieser eine Restaurierung empfahl, neben „munterem Holzwurmbefall“ war u. a. auch von einem „klanglich gesehen schreienden Kind“ die Rede, war diese Arbeit dank der finanziellen Unterstützung der Kirchengemeinde, des Kirchenkreises Elbe-Fläming und des Fördervereins Kirche St. Paulus nunmehr abgeschlossen. Auf Initiative von Frau Ruth Ehrecke, selbst aus Menz und nebenamtliche Organistin im Kirchspiel Biederitz, konnte nun dieses Festkonzert in der vollbesetzten Kirche stattfinden. Nach der Eröffnung mit einem Spielstück aus der Spätrenaissance durch BKWM konnten die Besucher in der voll besetzten Kirche wieder den vollen und reinen Klang der restaurierten Orgel hören. Dr. Andreas Petzold aus Magdeburg spielte das moderne Orgelstück „FiveDown“ des zeitgenössischen Komponisten Michael Schütz. Neben dem sehnsuchtsvoll-melancholischen Spiritual „Deep river“ spielte BKWM u. a. die „Canzon la binama“ und „Die Himmel rühmen“ von Ludwig van Beethoven. Auch die Gemeinde konnte sich mit zwei Chorälen (Du meine Seele singe, Großer Gott wir loben dich) beteiligen, im Wechsel begleitet von Orgel und Bläsern. Neben „Jesus bleibet meine Freude“ für Orgel und Solo-Trompete war auch noch der Doppelchor „La Mantouana“ von Ludovico Viadana zu hören. Bei diesem Werk nach dem Lied „In dir ist Freude“ (im Original „An hellen Tagen“ des Renaissance-Komponisten G. Gastoldi) spielten die Bläser und die Orgel jeweils einen Chor. Das muntere und flotte Stück erfüllte die kleine Kirche mit berauschendem Klang. Zum Abschluss bot Herr Dr. Petzold noch die „Toccata d-moll“ von J. S. Bach. Das Publikum bedankte sich mit lang anhaltendem Applaus bei den Ausführenden. Im Anschluss an das Konzert gab es noch ein Gläschen Wein und die Möglichkeit zum Austausch. Uns Bläsern hat die Veranstaltung viel Spaß gemacht! Die konstruktive und freundschaftliche Planung und Abstimmung mit Frau Ehrecke und Frau Ord. Gemeindepädagogin Rebekka Prozell waren sehr angenehm, und nicht zuletzt bedanken wir uns bei Herrn Dr. Petzold für das gute Zusammenspiel! 190326 M. Krenzer
Irgendwann im Frühjahr des Jahres kam die Idee, auch mal unterjährig ein kleines Bläserkonzert zu geben. Einen Anlass dafür gab es auch: der Bläserkreis besteht nunmehr seit zehn Jahren! Einen passenden Zeitpunkt zu finden, war nicht so ganz leicht. So einigte man sich auf einen Termin nach den Sommerferien, aber noch vor dem Winter. Nun musste noch eine passende „Location“ gefunden werden. Die Wahl fiel, weil im doppelten Sinne naheliegend, auf die Kirche in Woltersdorf. Unser Wunsch, dort zu spielen, wurde seitens des Gemeindekirchenrates freudig begrüßt. Eröffnet wurde die Serenade mit einer Fanfare des französischen Komponisten J. J. Mouret (1682-1738), gefolgt von demnicht ganz so bekannten Lied „Der lieben Sonne Licht und Pracht“ von J. S. Bach. Etwas flotter ging es wieder zu bei der „Susato-Suite“, einer Zusammenstellung verschiedener Tänze der Renaissance von Tilman Susato (ca. 1510-1570). Das Eingangsstück wurde mit Cajón begleitet. Nachdem eine Bassposaune (Ute Krenzer) den Vor“sänger“ gab und die Tenorpausaune (Karsten Rinke) ihr folgte, stimmten die übrigen Bläser singend in den südafrikanischen Gospel „Freedom is coming“ ein. Nach der Darbietung bekannter und beliebter Abendlieder, von dem „Der Tag, mein Gott, ist nun vergangen“ vierstimmig gesungen wurde, verabschiedete sich der Bläserkreis mit „Adé zur guten Nacht“, einem vermutlich Studentenlied des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Dass die Zuhörer trotz der Abendlieder noch nicht eingeschlafen waren, demonstrierten sie mit lang anhaltendem Applaus und der Forderung nach einer Zugabe. BKWM kam diesem Wunsch gerne nach und wünschte den Besuchern mit „Bleib bei mir Herr, der Abend bricht herein“ einen guten Nachhauseweg.
Kleine Bläserserenade am 28.09.2019 in der Kirche Woltersdorf
Leider fanden nur ca. 30 Besucher den Weg in die Woltersdorfer Kirche. Allerdings fanden an diesem Wochenende auch diverse Veanstaltungen, auch musikalischer Art, im Umkreis statt. Begleitet wurde das Programm von einer Chronik und der Entstehungsgeschichte des BKWM sowie kleinen Textlesungen durch die Bläser selbst. Bedanken möchten wir uns bei der Vorsitzenden des Gemeindekirchenrates des Kirchspiels Biederitz für ihre spontanen und aufmunternden Dankesworte! 26.10.2019 Martin Krenzer
© Frau Händel
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Adventskonzert am 08.12.2019 in der Kirche Ziepel
Auf Einladung von Pfr. Martin Vibrans aus Möckern, der auch die Kirchengemeinde Ziepel betreut, haben wir in der Ev. Kirche St. Markus ein kleines Adventskonzert aufgeführt. Bereits vor zwei Jahren waren wir bereits in der kleinen Dorfkirche zu Gast. Eröffnet wurde die Veranstaltung mit dem „Dreikönigsmarsch“ von E. Anger, in dem der zeitgenössische Komponist auch das bekannte Adventslied „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ verarbeitet hat. Nach einer Bearbeitung von „Macht hoch die Tür“ aus dem Hause Brass Works Munich (Harmonic Brass München), bestehend aus einem Vorspiel, einem Satz für tiefe Instrumente, einem Tricinium und dem vierstimmigen Choralsatz, wurde es Bläserisch mit einer „Allemande“ des Spät-Renaissance-Komponisten J. H. Schein. Nach dem melancholischen „Maria durch ein Dornwald ging“, in der zweiten Strophe mit einer ebenso traurigen Oberstimme, bei der das Waldhorn die Melodiestimme übernahm, ging es munterer weiter: dem swingenden Spiritual „Go, tell it on the mountain that Jesus Christ is born“ folgte das allseits bekannte Kinderlied „Rudolph the red-nosed rendeer“. Die Geschichte über Rudolph mit der leuchtend roten Nase, das dem Heiligen Nikolaus an einem nebligen Weihnachtsabend den Weg ausleuchtet, entstand 1939 als Werbeaktion einer amerikanischen Kaufhauskette. Zehn Jahre später wurde dann das Lied dazu geschrieben. Der Bläserkreis stellte während des Konzerts die Instrumente dreimal beiseite: Mit dem traditionellen „In dulci Jubilo“, bei dem sich deutscher und lateinischer Text abwechseln, dem altenglischen Weihnachtschoral „While shepards watched their flocks by night“ und dem bekannten „Hört der Engel helle Lieder“ zeigten die Bläser, dass sie durchaus auch in der Lage sind, mit Gesang zu überzeugen. Im Übrigen sind solche Gesangseinlagen gut geeignet, den Lippen eine kleine Verschnaufpause zu gönnen. Am Ende der Veranstaltung war die Gemeinde aufgefordert, bei „O du fröhliche“ kräftig mitzusingen. Die Besucher forderten noch einmal „Rudolph“ als Zugabe, dem die Bläser gern folgten. Es hat uns wieder Spaß gemacht und wir waren erfreut, dass dieses Mal doch wesentlich mehr Gäste als vor zwei Jahren den Weg in die Kirche gefunden haben. 191209 mk
Das Internet ist ja mittlerweile zu einem unüberschaubaren Sammelsurium an wichtigen oder auch unwichtigen, an ernst zu nehmenden, aber auch spaßigen bis unsinnigen Informationen geworden. Sich dort zurecht zu finden, wird immer schwieriger. Nachfolgend ein paar wenige Links zu aus unserer Sicht interessanten Internetseiten.
Biederitzer Kantorei, sicherlich einer der bekanntesten Chöre im Jerichower Land mit hohem Niveau
Vokalensemble der Magdeburger Polizei; ein kleiner, aber nichtsdestoweniger feiner Chor
Trompeten-Forum mit vielen Informationen und der Möglichkeit des Austauschs mit Trompetern
Ev. Posaunendienst in Deutschland; eine gut aufgemachte Internet-Präsenz für alle, die an der kirchlichen Posaunenchorarbeit interessiert sind
Kammerchor “Laudate”; junger Chor, der aus den Projektchören des Kirchenkreises Elbe-Fläming als feste Institution hervorgegangen ist.
Posaunenchor Freinsheim in der Pfalz; ein sehr aktiver und erfolgreicher Posaunenchor, dessen Chorleiter und einige Bläser wir sehr gut kennen…
Ev. Kirchspiel Biederitz mit Informationen und Veranstaltungshinweisen der Kirchengemeinden Biederitz, Gübs, Menz, Nedlitz, Wahlitz, Woltersdorf
(nur für interne Zwecke des BKWM, Zugangsdaten erforderlich)
HARMONIC BRASS, Blechbläserquintett aus München, das schon öfter den Weg in unsere Region (z. B. Möckern, Dessau, Zerbst) gefunden hat; hervorragende Musiker, sympathische Profis mit Bodenhaftung!
Kammerchor “Laudate”
Trompeten-Forum
Posaunenchor Freinsheim in der Pfalz
Ev. Kirchspiel Biederitz
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