Source: http://pferde-tiere-gesundheit-soziales-zeit.blogspot.com/2013_10_06_archive.html
Timestamp: 2017-12-16 13:06:06+00:00

Document:
Pferde-Tiere-Gesundheit-Soziales-Zeitgeist: 2013-10-06
Da musste ich doch suchen, was für Hühner grüne Eier legen
Unsere SBs sind momentan in Urlaub gefahren und deshalb hat die Frau gestern meinen Jürgen gefragt, ob wir noch ein paar Eier gebrauchen könnten, bevor die schlecht würden, weil sie gerade noch mehr davon bekommen haben und nun eine ganze Woche weg fahren.
Eben habe ich davon Bauernfrühstück gemacht und staunte nicht schlecht, weil diese Eier von außen und auch innen hellgrün waren .. war schon im Zweifel, ob die womöglich schon schlecht sind .. aber waren sie nicht. Die gehören offensichtlich so.
Die Eier kommen von den Eltern des Mädchens, die bis vor ein paar Monaten den Schimmelwallach Brabs oder Brabant bei uns untergestellt hatte, der nun ja umgezogen ist. Die halten diese Hühner, die hellgrüne Eier legen.
Die Eier habe ich schonmal entdeckt .. siehe oben.
http://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Verbraucher/Ueber-Huehner-die-gruene-Eier-legen_article1303230365.html
Daraus mal das Wichtigste:
Experte für das Huhn, das grüne Eier legt, ist hierzulande Michael von Lüttwitz, Vorsitzender des Sondervereins zur Erhaltung des Araucana- und Zwerg-Araucana-Huhnes mit 170 Züchtern. Er erklärt: «Die Farbe kommt vom Biliverdin. Das ist ein Stoff, der in der Galle gebildet wird, ein Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffes.» Warum die Eier aber grün sind, ist nicht geklärt. «Das weiß kein Mensch. Vermutlich hat es Tarnzwecken gedient», sagt von Lüttwitz. Araucana werden in der Regel nur in kleineren Hühnerscharen gehalten, eine Grün-Ei-Produktion in großen Mengen kennt von Lüttwitz nicht.
http://www.arche-noah-fuer-haustiere.de/araucana%20huehner.htm
Und diese Eier sollen besonders gesund, da cholesterinarm sein, steht in diesem Link da oben, mal ein Auszug:
Aufsehen erregten die grünen Eier durch Ihren geringen Cholesteringehalt. In einer Untersuchung durch den Ernährungswissenschaftler Prof. I. Elamdfa von der Universität Gießen hat sich ergeben, dass grüne Eier einmal einen um 9 und einmal um 14% niedrigeren Cholesteringehalt aufwiesen. Weitere Untersuchungen konnten dieses Ergebnis jedoch nicht bestätigen, ja es stellte sich sogar heraus, dass manche grünen Eier einen höheren Cholesteringehalt hatten als braune oder weiße Eier.
Im Endeffekt stellte sich die Sachlage derart dar, dass manche Araucana-Hühner tatsächlich cholesterinarme Eier legen, andere aber nicht. Im Einzelfall müsste man die Eier von verschiedenen Hennen untersuchen lassen, um festzustellen, welche Henne cholesterinarme Eier legt und welche nicht.
Allerdings wird neuerdings der Sinn eines verringerten Eigenusses hinsichtlich des Cholesteringehaltes angezweifelt, da nur ein verschwindend geringer Anteil des menschlichen Cholesteringehalts über die Nahrung aufgenommen wird.
Wie wichtig Cholesterin für alle Lebewesen ist, zeigt eindrucksvoll das Araucana-Huhn. Ohne Cholesterin ist keine Embryonalentwicklung im Ei möglich. Das heißt : Ohne Cholesterin gibt es auch keine Küken. Bei Araucana-Hühnern ist bei einigen Hennen der Schlupf recht schwach, bei anderen nicht. Man muss deshalb sicherlich davon aus gehen, dass ein schlechter Schlupf ein Indikator für einen niedrigen Cholesteringehalt ist. Dagegen kann man annehmen, dass eine Henne mit gut schlüpfenden Küken Eier mit normalem Cholesteringehalt legt.
Grünleger werden Haushühner genannt, die Eier mit grüner bis türkisfarbener Eierschale legen. Jedoch sind sie keine reinrassigen Araucana-Hühner, sondern durch Einkreuzung der Araucana-Hühner entstanden.
Grünleger weisen eine Reihe von Besonderheiten auf. Die Grünlegerhybriden sind eher kleine Hybriden. Gelegentlich fehlen die Schwanzfedern oder den Tieren fehlen sogar die Schwanzwirbel, so dass sie schwanzlos sind.
http://www.huehner-haltung.de/rassen/araucana.html
Da findet man noch mehr Infos .. die haben aber einen ganz strengen Datenschutz und verbieten, Fotos oder Textpassagen zu übernehmen, also rein schauen, bitte.
http://www.phoenix-chickeria.de/gruenleger.html
Der hat verschiedene indiviuelle Hennen aufgelistet, die unterschiedliche Eier legen, aber alle in grün ... der hält auch noch andere Hühnerrassen, die andersfarbige als grüne Eier legen .. echt interessant. Die Grünleger sind nicht immer weiß, diese Henne hier ist z. B. schwarz-meliert.
Die nächste Henne, die grüne Eier legt, sieht auch echt drollig aus.
Gibt noch mehr Hühner, die alle ganz verschieden aussehen .. echt interessant .. und alle legen grüne Eier.
Also ... falls Ihr mal eine Schachtel Eier mit grünen Schalen kaufen oder wie wir geschenkt bekommen solltet und das Ei beim Aufschlagen sogar innen eine grüne Schale hat .. keine Panik .. die sind dann von Hühnern dieser Art.
Verschiedene Rechenmodelle zur Finanzierbarkeit des Bedingungslosen Grundeinkommens
Ich möchte hier einfach einmal ein paar Links zusammensuchen, wo man nachsehen kann, was kluge Köpfe über die Finanzierbarkeit des BGE ausgerechnet haben.
Nachrechnen erlaubt und sogar erwünscht, diskutieren natürlich auch.
Ich selbst bin aber kein Mathe-Freak, würde es nur toll finden, wenn das BGE finanzierbar wäre, weil ich glaube, dass es dann vielen Menschen in diesem Staat viel besser ginge und sie endlich aufatmen könnten.
Also viele Infos folgen unten.
PS: Meistens lesen sich die Links selbst besser .. ich habe nur, falls die Links mal weg sein sollten, einiges was ich besonders wichtig fand, einfach mal kopiert, damit es nicht weg kommt.
http://www.zukunft-bge.de/Berechnung/1,000000008223,8,1
Einnahmen, Ausgaben BGE Einzelhaushalte sind Haushalte mit 1 volljährigen Person
Einnahmen : 1.546,306 Mrd - Ausgaben BGE 1.216,720 Mrd.
Einwohner Deutschland in Millionen 81.5 BGE
Satz/Pers. Jahres BGE/ Mrd.
Kinder 0-15 Jahre 10,9 450,00 € 58,600 €
Jugendliche 16-18 Jahre 2,5 550,00 € 16,500 €
Erwachsene 18-65+ Jahre 68,1 1000,00 € 817,200 €
Krankenversicherung 81,5 290,00 € 283,620 €
Zuschlag Einzelhaushalte Rentner 65+ 9,0 200,00 € 21,600 €
Zuschlag Einzelhaushalte unter 65 16,0 100,00 € 19,200 €
Grundsicherung gesamt jährlich 1.216,720 €
Mill. Durchschnitt Mrd.
Positives Einkommen Arbeitnehmer 40,51 38.904 € 1.575,85 €
Grundsicherung 40,51 1000,00 € 405,100 €
Bereinigtes Einkommen/ Zusatzeinkommen 40,51 1.170,75 €
Vom Zusatzeinkommen 50% Abgaben 585,375 €
Grundsicherung Arbeitnehmer 40,51 405,100 €
Abgaben vom Zusatzeinkommen 50% 585,375 €
Monetäre Sozialleistungen 0,444 €
Einsparungen Personalausgaben Bund, Länder 30,000 €
Rentenzahlungen 232,700 €
Arbeitgeberanteil 50% von den Abgaben der Arbeitnehmer 292,687 €
Deckungsbeitrag 1.546,306 €
Einnahmen - Ausgaben Überschuss 329,586
Quelle: Statistisches Bundesamt Wirtschaft und Statistik Stand 24.02.2010//
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Statistiken/VerdiensteArbeitskosten/AktuellVVE,templateId=renderPrint.psml
Wie wird das BGE finanziert ?
Die Einwohnerzahl Deutschlands 2010// beträgt 81,5 Millionen Bürger. Die Grundsicherung ist ausschließlich für Bürger mit Deutscher Staatsangehörigkeit. Die Einwohnerzahl setzt sich aus Altersgruppen zusammen. Die Kosten der Grundsicherung beziehen sich auf den Zeitraum von 1 Jahr. Laut Statistik beträgt das Durchschnittseinkommen 38904,00 Euro auf 1 Jahr hochgerechnet bei 40,51 Mill. Arbeitnehmern 1.575,85 Mrd. Euro. Hiervon ist die Grundsicherung abzuziehen 405,100 Mrd. Euro , das ergibt das bereinigte Einkommen, 1.170,75 Mrd. Euro die Abgaben vom bereinigten Einkommen in Höhe von 50% belaufen sich auf 585,375 Mrd. Euro. Die Finanzierung der Grundsicherung ergibt sich aus Abgaben + Einsparung, den Deckungsbeitrag. Der Deckungsbeitrag liegt 329,586 Mrd. Euro über der Ausgabenseite, das bedeutet, bei steigender Arbeitslosigkeit ist das BGE noch finanzierbar. 1 Mill. zusätzliche Erwerbslose verursachen ca. 23 Mrd. Kosten. Die Kosten setzen sich zusammen aus Steuerausfall + BGE. Bei geringer Arbeitslosigkeit sollen die Überschüsse zinsbringend in Rücklage gebracht werden um somit das BGE zusätzlich abzusichern. Die Werte für die Berechnung sind vom Statistischen Bundesamt / Wirtschaft und Statistik Stand 24.02.2010 übernommen.
Zusammenfassung, Kurzdarstellung
Die Darstellung des BGE entspricht keiner politischen Richtung, sie wurde von Bürgern aus dem Volk erstellt soziologische, philosophische, ethische Betrachtungsweisen sind hier absichtlich nicht berücksichtigt. Hier wird lediglich die Machbarkeitdes BGE in Zahlen dargestellt. Der Kern des BGE ist die Bedingungslosigkeit unter der Voraussetzung der Deutschen Staatsbürgerschaft. Jeder Deutsche Staatsbürger-in erhält das BGE als Geldleistung oder Steuerfreibetrag und kann darüber frei verfügen. Im Gegenzug werden Wohngeld, Kindergeld, Arbeitslosengeld abgeschafft. Jeder Bürger erhält eine freie medizinische Grundversorgung die Beiträge trägt der Staat, sie finanziert sich aus dem Einkommensteuersystem wie auf der Web-Seite dargestellt. Kinderbetreuung und Bildung finanzieren sich aus den Beiträgen des Kinder BGE es sind Tagesschulen und Tages Kitas angedacht. Bei sozialen oder Gesundheitlichen Härtefällen werden neben dem BGE noch Zusatzleistungen gewährt, diese bedürfen der Bedürftigkeitsprüfung und werden nach Abzug des BGE berechnet. Sie haben mit dem BGE direkt nichts zu tun. Für die Einführung des BGE müssen wenig neue Gesetze erlassen werden, andererseits viele alte Gesetze und Vorschriften gestrichen werden. Das gibt den Bürgern ein großes Stück Freiheit zurück und senkt die Verwaltungskosten.
Auf den anderen Seiten findet Ihr noch viel mehr von diesem BGE-Team, das von der SPD ist ... hier die Daten aus dem Impressum:
Autoren: Rainer Tieck, Mitglied der SPD Bremen,
Günter Schwarzkopf, Mitglied der SPD Bremen
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, daß die Parteiführung der SPD gegen ein BGE ist. Das Motto der Parteispitze lautet nach wie vor fördern, fordern, sanktionieren.
Wir sehen das anders .
Bei Fragen oder Kritiken
Gästebuch oder
Email: schwarzkopf1904@googlemail.com
rainer-tieck@t-online.de
/wiki/Bedingungsloses_Grundeinkommen
Daraus mal die Rechnung von Götz Werner:
n dem von Götz Werner entwickelten Modell würden Einkommensteuer/Lohnsteuer und Sozialabgaben entfallen, weshalb jedes Bruttoeinkommen als Nettoeinkommen ausbezahlt würde. Bei diesem Modell wird das Grundeinkommen durch eine Umsatzsteuer finanziert, die anstelle aller anderen bisher erhobenen Steuern und Sozialabgaben tritt.
Götz Werner geht dabei von der Prämisse aus, dass die Steuerbelastung durch einen Wechsel von der Einkommen- zur Konsumsteuer nicht größer würde, sondern grundsätzlich gleich bliebe, da alle Steuern, einschließlich der einkommensbezogenen Steuern im Unternehmensbereich, derzeit bereits versteckt in den Preisen enthalten seien. Das derzeitige Steuersystem sei laut Werner ein Relikt der Vergangenheit und müsse für die Einführung seines BGE-Modells grundlegend geändert werden. Angestrebt werde ein Grundeinkommen auf Höhe eines kulturtauglichen Niveaus, derzeit seien 1000 € monatlich im Gespräch. Erreicht werden solle dies über mehrere Stufen durch eine schrittweise Erhöhung der Mehrwertsteuer. Wie hoch das Grundeinkommen jedoch tatsächlich ausfalle, sei eine Frage des sozialen Konsenses.[18][19] Aufgrund des erforderlichen Umsatzsteuersatzes in Höhe von 100 % auf die Nettopreise würden die realen Preise nicht steigen. Schon heute seien alle Steuern und Abgaben, die während der Herstellung eines Produktes oder einer Dienstleistung erhoben würden, in den Preisen enthalten (die Staatsquote in der Bundesrepublik liegt in den letzten Jahren bei 50 %). Götz Werner argumentiert, dass diese Steuern und Abgaben bei einer Umstellung schrittweise herausgelöst würden, sodass der Nettopreis sinke. Durch Aufschlag der Mehrwertsteuer würde es wieder zum ursprünglichen Preis kommen. Die Kaufkraft bliebe somit die gleiche.
Einige Zahlen hierzu, damit man sich vorstellen kann, um welche Größenordnungen es geht:
Bei rund 82 Mio. Einwohnern verursacht ein Grundeinkommen von 100 €/Monat Kosten von rund 100 Mrd. Euro pro Jahr, also rund 1.000 Mrd. € pro Jahr bei einem Grundeinkommen von 1.000 €/Monat.
Die gesamten Steuereinnahmen des Staates (Bund, Länder, Gemeinden) betragen derzeit (2012) rund 600 Mrd. € (Quelle: BMF, Steuerschätzung Oktober 2012). Davon entstammen 186 Mrd. € aus Lohnsteuer und veranlagter ESt.
Die Einnahmen der Sozialversicherung belaufen sich auf rund 550 Mrd. € (Quelle: Sozialbericht 2011 der Bundesregierung)
Da die Steuereinnahmen und die Sozialversicherungsbeiträge zunächst einmal wegfallen (und durch eine Konsumsteuer ersetzt werden) sind mit dieser Konsumsteuer also insgesamt (1.000+600+550=) rund 2.150 Mrd. € zu finanzieren. Derzeit betragen die Umsatzsteuereinnahmen rund 190 Mrd. – um 2.160 Mrd zu finanzieren, müsste die Umsatzsteuer also rund 11 bis 12mal höher sein als heute. Verrechnet man hingegen das BGE mit den Renten von z.Zt. circa 17 Mio Rentnern und Pensionären, bedenkt die circa 16 Mio. Kinder mit einem halben Satz (500 €) und verrechnet 100 Mrd. aus dem 131-Mrd-Euro-Budget des BMAS, so kommt man auf Gesamtkosten von circa 600 Mrd. €. Die obige Rechnung ergibt unter Verrechnung des Lohn- und Einkommenssteueraufkommens dann (600+186+550=) rund 1.340 Mrd. €. Das entspräche eines Faktors 7, also einer 133-prozentigen MWSt. Eingeschränkt berücksichtigt bei der ganzen Rechnung sind die Einsparungen durch den Wegfall von zigtausenden von Arbeitsplätzen bei der Bundesanstalt für Arbeit, den Sozialversicherungsträgern, Sozialämtern und Kindergeldkassen usw.
Produktpreis an der Ladenkasse 150 €
Abzüglich der Staatsquote von 50 % -75 €
Ergibt einen Nettobetrag von 75 €
Nun werden 100 % USt aufgeschlagen +75 €
Ergibt wieder den ursprünglichen Preis 150 €
Bei importierten Produkten
Abzüglich der Staatsquote von 19 % (USt-Anteil aus 119 %) -24 €
Ergibt einen Nettobetrag von 126 €
Nun werden 100 % USt aufgeschlagen +126 €
Ergibt einen um 68 % teureren Preis 252 €
Würden bei diesem Modell keine Exportzölle oder -steuern erhoben, dann würden exportierte Güter hierdurch deutlich günstiger:
Bei exportierten Produkten
Nettopreis im derzeitigen System (19 % MwSt.) 126,05 €
Nettopreis nach neuem System (Export 40 % günstiger) 75,00 €
...https://forum.piratenpartei.de/viewtopic.php?f=58&t=11128
Da findet Ihr eine Diskussion diverser Mitglieder und viele Berechnungen zum Thema.
http://www.linke-bueros.de/linxx_dokumente/1252843093.pdf
Bruttokosten des BGE und Finanzierung durch Umgestaltung des Steuer
Als Basisdaten zur Berechnung der kosten des BGE dienten in der Regel die statistischen Daten für
das Jahr 2007. Die Zahl
en müssten entsprechend der wirtschaftlichen Entwicklung regelmäßig
aktualisiert werden. Das BGE würde bei 1.000
€ pro Monat bzw. 500 € für Kinder bis 16 Jahre
etwa 914 Milliarden
€ pro Jahr kosten.
Es soll durch folgende zweckgebundenen Steuern bzw.
aben finanziert werden, die alle direkt in den durch die BürgerInnen demokratisch
selbstverwalteten Fonds des BGE fließen:
Eine Grundeinkommensabgabe von 35% auf alle Einkommen ab dem ersten
€ (Einnahme:
ca. 638 Milliarden
€ pro Jahr)
Erklärung: Da zur
Finanzierung eine direkte Abgabe von 35% auf alle Einkommen eingeführt wird,
wird im Gegenzug die progressive Einkommenssteuer gesenkt. Bei der Einkommenssteuer soll
folgende Besteuerung gelten: 12.000 pro Person und Jahr sind einkommenssteuerfrei. Der
gangssteuersatz sinkt auf 7,5% und steigt linear
progressiv auf 25% ab einem Jahreseinkommen
von 60.000 pro Jahr und Person. Die Steuereinnahmen aus der Einkommenssteuer sinken dadurch
gegenüber heute. Insgesamt steigt aber die Belastung von höheren Einko
mmen deutlich: ab dem
60.000. Euro betragen die Steuern und Sozialabgaben auf jeden zusätzlich verdienten
€ zusammen
70,5%! Das BGE ist die Zahlung einer steuer
und abgabenfreien Sozialdividende an alle Einwohner
Eine Börsenumsatzsteuer
Höhe von 1% auf Erstemissionen und 1,5% auf den Sekundär
handel (Einnahme: ca. 35 Milliarden
€ pro Jahr);
Eine Sachkapitalsteuer in Höhe von 0,7% des Verkehrswertes bei Immobilien, ansonsten
1,4% des Nettosachkapitalwertes (Einnahme: ca. 70 Milliarden
4.) Eine Primärenergiesteuer von 2,50 Cent / kWh, was auf den Endverbrauch umgerechnet
durchschnittlich ca. 3,55 Cent / kWh entspräche (Einnahme: ca. 98 Milliarden
€ pro Jahr).
Bei 2.000 kWh Strom
(Durchschnittsverbrauch
Einpersonenhaushalt)
die monatliche Mehrbelastung des Haushaltes beim Strom durchschnittlich bei etwa 5,90
Energiesparen wird lohnenswerter.
5.) Eine Tobin Tax in Höhe von 0,2% der Devisenumsätze (Einnahme: ca. 25 Milliarden
Jahr);
6.) Eine neu einzuführenden Luxusumsatzsteuer auf Luxusgüter (Einnahme: ca.
Als Luxusgüter deklariert werden sollen z. B. teuere Autos,
Yachten, Schmuck und Pelze, ökologisch schädliche Produkte und andere Güter, die nicht
oder Alltagsbedarf der Menschen zählen. Ein detailliertes Konzept muss noch
Die genannten Einnahmen belaufen sich auf ca. 926 Milliarden
€. Damit sind
Berücksichtigung von Schwankungen
die Bruttokosten des BG
E in Höhe von ca. 914 Milliarden
€ finanziert. Mit den Mehreinnahmen sollen Rücklage in dem durch die BürgerInnen demokratisch
selbstverwalteten Grundeinkommensfonds gebildet werden.
Nettokosten des BGE
Der Nettomehrbedarf des st
euerfinanzierten BGE ohne weitere sozialpolitische Begleitmaßnahmen
wäre unter Berücksichtigung der eingesparten Kosten für die steuerfinanzierten Sozialtransfers in
Höhe von rund 85 Mrd.
€ und der Tatsache, dass das BGE auch als Grundrente für alle
beziehenden gilt, ca. 635 Milliarden
Hinzu kämen zu erwartende Steuermehreinnahmen durch mehr Konsum der mittleren und unteren
Einkommensschichten, die deutlich höher lägen als die zu erwartenden Mindereinnahmen bei der
Einkommenssteuer, die durch zu
erwartende freiwillige Arbeitszeitverkürzung entstehen.
Die Sozialleistungsquote würde sich dann wie folgt Zusammensetzen:
914 Mrd.
127,4 Mrd.
und Pfleg
eversicherung
236 Mrd.
losenversicherung
Restliche Sozialleistungen von Bund / Ländern / Kommunen
85,4 Mrd.
1445,8 Mrd
Die Sozialleistungsquote des Staates würde auf 59,6 % des Bruttoinlandsproduktes steigen, die
Staatsquote insgesamt um 31,6 % auf 75,9 %. Dieser Wert ist j
edoch nur nominal so erschreckend,
da der größte Teil dieser Mehrausgaben durch Abgaben und Steuern eingesammelt und zu gleichen
Teilen an alle Bewohner dieses Staates wieder als BGE ausgezahlt werden. Würde das
Grundeinkommen in gleicher Höhe nicht als So
zialdividende sondern als Negative
Einkommenssteuer ausbezahlt
würde die Sozialleistungsquote je nach konkreter Ausgestaltung des
Grundeinkommens um ca. 10
15 % steigen und damit die Staatsquote nur auf etwa 55
des BIP ansteigen
as ist in etwa
das Niveau Schwedens! Schweden hatte 2007 eine Staatsquote
von 56,3 %. Die hohe Staatsquote existiert daher eigentlich nur auf dem Papier und rührt vom
Auszahlungsmodus des Grundeinkommens in Form einer Sozialdividende her
http://www.uni-ulm.de/uni/fak/zawiw/buergergeld/buergergeld2.pdf
Von der Uni Ulm ... noch eine andere Idee dazu ... nennt sich dann Bürgergeld:
Bedingungsloses Grundeinkommen: Seine Fi
nanzierung nach einem erweiterten
Transfergrenzen-Modell. Eu
ropäische Perspektiven
Helmut Pelzer und Peter Scharl,
Weiterbildung (Zawiw) de
r Universität Ulm
Auf der Tagung des „Netzwerks Grundeinkommen“ am 11./12.12. 2004 in Berlin wurde das
Transfergrenzen-Modell zur Finanzierung
eines „Bedingungslosen Grundeinkommens
(BGE)“ vorgestellt (Pelzer und Fi
scher, 2004 b). Es basiert auf einer BGE-Abgabe, genannt
„Basissteuer“, die mit dem ausgezahlten BG
E verrechnet wird. Das BGE geht dabei als
konstanter monatlicher Geld
in die Rechnung ein, die Ba
sissteuer aber wird als
vom Bruttoeinkommen einbehalten. So gelangt man bei steigendem
Einkommen (Lohn, Gehalt, Zuverdienst, Verm
ögenserträge) zu einem Punkt, der als
Transfergrenze bezeichnet wird,
wo BGE und Basissteuer glei
ch sind, ihre Summierung also
Null ergibt.
Es war eine mathematische Herausforderung, he
rauszufinden inwieweit die Gesamtkosten für
das BGE unterhalb der Transfergrenze (Net
toempfänger, Basissteuer I) durch eine
Basissteuer II der Nettozahler
(oberhalb der Transfergrenze)
finanziert werden kann. Eine
umfangreiche Datensammlung des Statistischen Bundesamtes über die
Einkommensverteilung in Deutsc
hland 1998 (in DM, eine neuere
steht bis dato nicht zur
Verfügung) ermöglichte hierzu qu
antitative Aussagen. Kinder bis 18 Jahre wurden nicht in
die Berechnungen mit einbezogen. Für sie soll
te vorerst die Kinderg
eldregelung bestehen
bleiben, da diese ohnehin einem
steuerfinanzierten Grundeinko
mmen für Kinder entspricht.
Zu weitergehenden Überlegungen siehe Pelzer u. Fischer 2004 a.
Die Transfergrenze (TG) ergibt sich wie folgt aus der Höhe des monatlich an jede(n)
Erwachsene(n) zu zahlenden BGE (B) und de
m Basissteuersatz S I unterhalb der
Transfergrenze:
TG = B · 100 / S I
B und S I sind variable Parameter, die
vom Gesetzgeber festgelegt werden.
Bei einer vorgegebenen Einkommensverteil
ung ist die von den Netto
zahlern oberhalb der
Transfergrenze aufzubringende BGE-Abgabe (S II,
in % der Bruttoeink
ommen) eine Funktion
von B und S I (Pelzer u. Fischer 2004 a und b):
S II = (Ne · B – Ve · S
I /100) · 100 / Vz (Gl. 1)
Ne = Zahl der Nettoempfänger (Erwachsene)
B = BGE pro Erwachsener
Ve = Summe der Einkommen aller
Nettoempfänger (bis Transfergrenze)
Vz = Summe der Einkommen alle
r Nettozahler (ab Transfergrenze)
Ve + Vz = V (Summe aller Bruttoeinkommen)
S I = Basissteuersatz I (bis Tr
ansfergrenze) in % vom Bruttoeinkommen
S II = Basissteuersatz II (ab Tran
sfergrenze) in % vom Bruttoeinkommen
Dieser Algorithmus wurde nun um ein Glied
erweitert, das die Einbeziehung noch anderer
Geldquellen in die Berechnung der Finanz
ierung des BGE erlaubt. Diese können sich
beispielsweise zusammensetzen aus dem Wegfall
anderer steuerfinanzierter Sozialtransfers,
einer Wertschöpfungsabgabe, einer Erhöhung der Mehr
wertsteuer u.a.m., je nach politischer
Das von uns erarbeitete Rechenprogramm inkl
usive der für diesen Zweck aufbereiteten
Datensammlung 1998 des Statistischen Bundesamtes siehe Anhang zum Download.
Pelzer Helmut (1999): Finanz
ierung eines Allgemeinen Basi
seinkommens („Bürgergeld“).
Ansätze zu einer kombinierten Sozial-
und Steuerreform. Shaker-Verlag Aachen
Pelzer Helmut (2002): Basisgeld statt Kombilohn für den Niedriglohnbereich. Ein erster
Schritt zum garantierten Grundei
nkommen? Shaker-Verlag Aachen
Pelzer Helmut und Ute Fischer (2004 a):
„Bedingungsloses Grundeinkommen für a
lle“ – Ein Vorschlag zur Gestaltung und
Finanzierung der Zukunft unserer sozialen Sicherung.
www.uni-
ulm.de/uni/fak/zawiw/content/forschendes_lernen/gruppen/fl/buergergeld.html
Pelzer Helmut und Ute Fischer (2004 b):
Bedingungsloses Grundeinkommen: Wie viel?
Woher? Das Transfergrenzen-Modell.
Netzwerktreffen 11.12. und 12.12.2004 in Berlin. Referate
Das Rechenprogramm auf Microsoft
Excel zur Nutzung durch die Leser.
Eingestellt von Renate Hafemann um 04:29 Keine Kommentare:

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