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Timestamp: 2019-08-18 21:58:14+00:00

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Verschollenheitsgesetz | Deutsches Anwalt Office Premium | Recht | Haufe
§§ 1 - 11 Abschnitt I Voraussetzungen der Todeserklärung. Lebens und Todesvermutungen
§ 1 Begriff der Verschollenheit
§ 2 Voraussetzungen der Todeserklärung
§ 4 Kriegsverschollenheit
(1) Wer als Angehöriger einer bewaffneten Macht an einem Kriege oder einem kriegsähnlichen Unternehmen teilgenommen hat, während dieser Zeit im Gefahrgebiet vermißt worden und seitdem verschollen ist, kann für tot erklärt werden, wenn seit dem Ende des Jahres, in dem der Friede geschlossen oder der Krieg oder das kriegsähnliche Unternehmen ohne Friedensschluß tatsächlich beendigt ist, ein Jahr verstrichen ist.
§ 5 Seeverschollenheit
(2) Ist der Untergang des Schiffes, der die Verschollenheit begründet haben soll, nicht feststellbar, so beginnt die Frist von sechs Monaten (Absatz 1) erst ein Jahr nach dem letzten Zeitpunkt, zu dem das Schiff nach den vorhandenen Nachrichten noch nicht untergegangen war; das Gericht kann diesen Zeitraum von einem Jahr bis auf drei Monate verkürzen, wenn nach anerkannter seemännischer Erfahrung wegen der Beschaffenheit und Ausrüstung des Schiffes, im Hinblick auf die Gewässer, durch welche die Fahrt führen sollte, oder aus sonstigen Gründen anzunehmen ist, daß das Schiff schon früher untergegangen ist.
§ 6 Luftverschollenheit
§ 7 Andere Verschollenheitsgründe
§ 8 Vorliegen mehrerer Voraussetzungen
§ 9 Todesvermutung
(1) 1Die Todeserklärung begründet die Vermutung, daß der Verschollene in dem im Beschluß festgelegten Zeitpunkt gestorben ist. 2Dies gilt auch, wenn vor der Todeserklärung ein anderer Zeitpunkt im Sterberegister eingetragen ist.
§ 10 Lebensvermutung
§ 11 Gemeinsamer Tod
§ 12 Abschnitt II Zwischenstaatliches Recht
(1) Für Todeserklärungen und Verfahren bei Feststellung der Todeszeit sind die deutschen Gerichte zuständig, wenn der Verschollene oder der Verstorbene...

References: § 1

§ 2

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12