Source: http://ztf-bamberg.de/satzung.htm
Timestamp: 2019-05-21 21:19:41+00:00

Document:
Der Verein führt den Namen "Zwiebeltreter-Fähnlein Bamberg e.V." . und den Namenszusatz "1. Böllerschützenverein in Bamberg und Umgebung". Er hat den Sitz in Bamberg.
Der Verein ist politisch, rassisch und konfessionell neutral. Er ist Mitglied des Bayer. Sportschützenbundes und erkennt dessen Satzung an.
Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Bamberg unter der lfd. Nummer VR1129 eingetragen.
Der Verein bezweckt die Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde durch die Aufrechterhaltung und Pflege des Volks- und Schützenbrauchtums Böllerschießen zu festlichen Anlässen.
1. Mitglied kann nur sein, wer unbescholten ist. Der Verein besteht aus aktiven, inaktiven und fördernden Mitgliedern.
a) Aktive Mitglieder müssen im Besitz einer gültigen Erlaubnis nach § 27 SprengG für Erwerb, Beförderung, Aufbewahrung, Verwendung und Vernichtung von Böllerpulver sein und für Böllereinsätze zur Verfügung stehen.
b) Inaktive Mitglieder müssen die sprengstoffrechtlichen Voraussetzungen nicht erfüllen. Die Aufnahme von Jugendlichen als inaktives Mitglied ist möglich.
c) Fördernde Mitglieder unterstützen den Verein mit Rat und Zuwendungen. Die Aufnahme juristischer Personen als Fördermitglied ist möglich.
2. Gesuche um Aufnahme sind schriftlich an das Schützenmeisteramt zu richten. Über die Aufnahme entscheidet das Schützenmeisteramt. Ein zurückgewiesenes Aufnahmegesuch kann vor Ablauf eines Jahres nicht erneuert werden.
3. Personen, die sich in besonderer Weise um den Verein verdient gemacht haben, können von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Schützenmeisteramtes zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
a) durch Austritt. Er kann jederzeit mit einer Frist von mindestens vier Wochen zum Ende des Geschäftsjahres durch schriftliche Erklärung dem Schützenmeisteramt gegenüber erfolgen. Geschieht er nicht fristgerecht, hat das Mitglied die Beiträge und sonstigen Leistungen für das folgende Jahr voll zu entrichten.
b) durch Ausschluss. Er kann erfolgen bei Verletzung der Satzung, bei Verstoß gegen die anerkannten Regeln für den Umgang mit Böllergeräten, grober Verletzung von Sitte und Anstand, bei Schädigung des Ansehens und der Interessen des Vereins.
Der Ausschluss kann auch erfolgen bei einer rechtskräftigen Verurteilung wegen eines Vergehens; er muß erfolgen bei rechtskräftiger Verurteilung wegen eines Verbrechens.
Über den Ausschluss entscheidet das Schützenmeisteramt. Vorher ist der Betroffene zu hören oder ihm sonst Gelegenheit zu geben, zu dem Vorwurf Stellung zu nehmen. Das betroffene Mitglied kann gegen einen Ausschließungsbeschluß zur nächsten Mitgliederversammlung schriftlich Beschwerde einlegen.
2. Mit Ende der Mitgliedschaft erlöschen alle Ämter und Rechte. Geleistete Beiträge werden nicht zurückerstattet.
1. Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und von den Einrichtungen des Vereins Gebrauch zu machen.
2. Die Mitglieder verpflichten sich, den Verein nach besten Kräften zu fördern und die von der Vereinsleitung erlassenen notwendigen Anordnungen, vor allem die zur Durchführung eines ordnungsgemäßen Schießbetriebs sowie jeweils im Interesse des Vereins gelegene Empfehlungen, zu befolgen.
3. Sportliches, ehrliches und kameradschaftliches Verhalten ist wesentlicher Grundsatz der Mitgliedschaft.
4. Die rechtzeitige Entrichtung des Jahresbeitrages gehört ebenfalls zu den Pflichten der Mitglieder.
5. Ehrenmitglieder genießen die Rechte der ordentlichen Mitglieder ohne deren Pflichten.
Der Verein erhebt von seinen Mitgliedern eine Aufnahmegebühr und einen Jahresbeitrag, deren Höhe von der Mitgliederversammlung jährlich festgelegt wird.
§10 Das Schützenmeisteramt
a) dem Kommandant
b) dem stellvertretenden Kommandant
d) dem Schussmeister
e) dem Zeugwart.
2. Der Kommandant und der stellvertretende Kommandant sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder von Ihnen hat Einzelvertretungs­befugnis; die Vertretungsbefugnis des stellvertretenden Kommandanten wird im Innenverhältnis jedoch beschränkt auf den Fall der Verhinderung des Kommandanten.
3. Der stellvertretende Kommandant führt bei Sitzungen der Vereinsorgane das Protokoll, das von ihm und dem Kommandant zu unterzeichnen ist.
4. Der Kommandant, der stellvertretende Kommandant und der Schussmeister sind verantwortliche Schießleiter im Sinne einer Schießerlaubnis nach § 45 Abs. 5 WaffG und müssen im Besitz einer gültigen Erlaubnis nach § 27 SprengG (Böllererlaubnis, aktives Mitglied) sein.
5. Die Mitglieder des Schützenmeisteramtes werden mit einfacher Stimmenmehrheit in der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Sie bleiben bis zur nächsten gültigen Wahl im Amt.
6. In seinen Sitzungen entscheidet das Schützenmeisteramt mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Kommandanten.
7. Die Mitglieder des Schützenmeisteramtes üben Ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Lediglich der in Vereinsangelegenheiten entstehende personelle und sachliche Aufwand wird vom Verein getragen.
1. Die Mitgliederversammlung tritt einmal im Jahr zusammen. Sie wird vom Kommandant durch persönliches Anschreiben der Mitglieder, unter gleichzeitiger Bekanntgabe der Tagesordnung, einberufen.
2. Die Einladung hat mindestens vier Wochen vorher zu erfolgen.
a) des Kommandanten über das abgelaufene Geschäftsjahr,
b) des Schatzmeisters über die Jahressrechnung,
d) des Schussmeisters und/oder Zeugwartes.
3.3 Nach Ablauf der Wahlperiode die Wahl der Mitglieder des Schützenmeisteramtes, Wahl der Rechnungsprüfer.
3.4 Genehmigung von Finanzplänen, Festlegung des Jahresbeitrages und der Aufnahmegebühr.
3.5 Satzungsänderungen.
3.6 Verschiedenes.
4. Anträge müssen berücksichtigt werden, wenn sie mindestens vierzehn Tage vor der Versammlung schriftlich beim Kommandanten eingereicht wurden; spätere nur, wenn ein Viertel der Anwesenden das verlangt.
5. Die Mitgliederversammlung entscheidet weiter über Beschwerden, die sich gegen die Geschäfts­führung des Schützenmeisteramtes richten und über die Beschwerden eines Mitgliedes gegen einen Ausschließungsbeschluß.
6. Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde. Sie entscheidet mit Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei einer Satzungsänderung ist eine Dreiviertelmehrheit der Anwesenden erforderlich.
7. Bei der Mitgliederversammlung sind nur volljährige Mitglieder stimmberechtigt.
8. Als Rechnungsprüfer wählt die Mitgliederversammlung zwei mit dem Rechnungswesen vertraute Mitglieder auf die Dauer von zwei Jahren. Sie haben die Kassenführung und die Jahresrechnung auf Grund der Belege auf Ihre Richtigkeit zu prüfen und hierüber schriftlich Bericht zu erstatten.
9. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist zu berufen, wenn besondere Gründe hierfür gegeben sind bzw. die Vereinsinteressen es erfordern, oder ein Drittel der Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zweckes beim Schützenmeisteramt das Verlangen stellt.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Bamberg, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zecke im Sinne dieser Satzung zu verwenden hat.
§13 Errichtung
Diese Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom 14.09.2000 beschlossen.

References: § 27

§10
 § 26
 § 45
 § 27

§13