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Timestamp: 2018-04-22 05:03:48+00:00

Document:
1. 1 Landessozialgericht Hamburg, Urt. v. 22.02.2018 - L 4 AS 194/17 - Revision war zugelassen
1. 2 LSG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 31.01.2018 – L 32 AS 1223/15
Das Ende des qualifizieren Mietspiegels als Berechungsgrundlage für die Kosten für Unterkunft und Heizung in Berlin ? – Urteil des Landessozialgericht Berlin-Brandenburg vom 31.01.2018 – L 32 AS 1223/15 - Ein Beitrag von RA Kay Füßlein, Berlin
Zum Volltext: http://www.ra-fuesslein.de/wordpress/wp-content/uploads/2018/03/L32AS1223_15.pdf
1. 3 Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Urt. v. 21.02.2018 - L 18 AS 2447/16
Aus der Regelung des § 12 Abs. 4 SGB II folgt lediglich, dass sich der Grundsicherungsträger auf das Vorhandensein eines Vermögensgegenstandes oder -wertes bei Antragstellung berufen kann, solange dieser unverändert besteht. Tritt insofern durch Veräußerung, Belastung oder durch sonstige Umstände eine Änderung des Verkehrswertes ein, ist dieser zu berücksichtigen, ohne dass es auf den Grund für die Vermögensänderung ankommt (vgl Bayerisches LSG, Urteil vom 23. Juli 2015 – L 11 AS 681/14 ; LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 22. September 2015 – L 9 AS 5084/13 ).
Quelle: https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=198904&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
1. 4 Sächsisches Landessozialgericht, Urt. v. 29.0.208 - L 8 AS 1026/14 - Revision war zuzulassen
3. Eigenheimbesitzer, welche nicht im Leistungsbezug stehen, können nahezu ihre gesamten Heizkosten vom Grundsicherungsträger erstattet bekommen, denn für die vom JobCenter befürwortete Fiktivberechnung bzw. Ansparlösung fehlt es an einer Rechtsgrundlage ( ebenso Sächsisches LSG, Beschluss vom 25.02.2013 – L 2 AS 141/13 B ER – nicht veröffentlicht).
1. Aufwendungen für die Unterkunft sind nach ständiger Rechtsprechung des BSG im Monat ihrer Fälligkeit als Bedarf zu berücksichtigen. Eine Verteilung auf längere Zeiträume scheidet aus (BSG, Urteil vom 06.04.2011 – B 4 AS 12/10 R – ). Entsprechendes gilt für die Heizkosten und zwar auch dann, wenn diese nur einmalig anfallen (BSG, Beschluss vom 16.05.2007 – B 7b AS 40/06 R – ). Nicht entscheidend ist hierbei, ob ein laufender Leistungsbezug vorliegt. Vielmehr kann auch (und gerade) ein (erheblicher) einmaliger Bedarf Hilfebedürftigkeit auslösen (BSG, Beschluss vom 16.05.2007 – B 7b AS 40/06 R; BSG, Urteil vom 29.11.2012 – B 14 AS 36/12 R – ).
2. Eine fiktive Durchschnittsbetrachtung, bei der die Kosten auf ein Jahr (so Landessozialgericht [LSG] Baden-Württemberg, Urteil vom 24.04.2009 – L 12 AS 4195/08 – ) oder auf "die Heizperiode" (so SG Dresden, Urteil vom 16.02.2015 – S 48 AS 6069/12 – ) aufgeteilt werden, widerspricht dem Bedarfsdeckungsgrundsatz.
3. Eine entsprechende Heranziehung der Regelung des § 24 Abs. 3 Satz 4 SGB II (so Mrozynski in: ZFSH/SGB 2012, 75, 79 ff.; Susnjar in: GK-SGB II, Stand: September 2017, § 22 RdNr. 67 f.) erscheint zwar unter Billigkeitsgründen – insbesondere im Hinblick auf den Gleichbehandlungsgrundsatz des Art. 3 Abs. 1 GG (siehe hierzu LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 24.04.2009 – L 12 AS 4195/08 – ) – naheliegend, da ansonsten allein aufgrund der gewählten Abrechnungsmodalität Hilfebedürftigkeit begründet werden könnte. Jedoch betrifft diese Regelung in direkter Anwendung nur die in § 24 Abs. 3 Satz 1 SGB II genannten Bedarfe. Hierbei handelt es sich um Sonderbedarfe, die zwar grundsätzlich dem Regelbedarf zuzuordnen wären, aufgrund ihrer Atypik jedoch nicht vom Regelsatz abgedeckt sind. Einmalige bzw. abweichende Bedarfe für Unterkunft und Heizung werden von der Vorschrift nicht erfasst.
Quelle: https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=199042&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
Rechtstipp: ebenso auch Thüringer Landessozialgericht, Urteil v. 26.10.2017 - L 9 AS 1668/15 - rechtskräftig; Sächsisches LSG, Beschluss vom 25.02.2013 - L 2 AS 141/13 B ER, unveröffentlicht ( Kurzfassung veröffentl. im Tacheles Rechtsprechungsticker KW 08/2016); SG Nordhausen, Urteil v. 10.11.2015 - S 13 AS 1351/14
1. 5 Sächsisches Landessozialgericht, Urt. v. 02.11.2017 - L 8 AS 1672/13
1. Zur Übernahme der Kosten eines Kurses für Schüler mit Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) als Leistung für Bildung und Teilhabe (bejahend hier ).
Quelle: https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=199044&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
1. 6 Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen 13. Senat, Urteil vom 14.03.2018 - L 13 AS 77/15
Quelle: http://www.rechtsprechung.niedersachsen.de/jportal/portal/page/bsndprod.psml;jsessionid=082BDBE51C5C8F737D1A505C68FF3DF4.jp28?doc.id=JURE180004945&st=null&doctyp=juris-r&showdoccase=1&paramfromHL=true#focuspoint
1. 7 Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 05.03.2018 - L 15 AS 32/18 B ER
2. 1 SG Karlsruhe, Urteil v. 31.01.2018 - S 14 AS 3082/16
3. 1 Landessozialgericht Hamburg, Beschluss v. 21.02.2018 - L 4 SO 10/18 B ER - rechtskräftig
4. 1 SG Hildesheim, Urteil vom 19.10.2016 - S 44 SO 70/13
5. 1 Bayerisches Landessozialgericht, Beschluss v. 01.03.2018 - L 18 AY 2/18 B ER
Grundsätzlich ist für eine Einschränkung der Leistungsansprüche nach den §§ 2, 3 und 6 AsylbLG aufgrund des § 1a AsylbLG Voraussetzung, dass eine solche Anspruchseinschränkung durch Verwaltungsakt festgestellt wird ( hier nicht geschehen).
6. 1 Der Paritätische: Familienasyl und internationaler Schutz für Familienangehörige im Kontext des Familiennachzuges und Arbeitslosengeld 2

References: § 12
 § 24
 § 22
 Art. 3
 § 24
 § 1