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Timestamp: 2020-02-27 14:57:46+00:00

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§ 693 ZPO: Zustellung des Mahnbescheids
AG Siegburg, Urteil vom 2.6.2001, Az. 8a C 61/01 37Wird jedoch - wie hier - auf der Grundlage eines 'berichtigten' Mahnantrages ein Mahnbescheid erlassen, so kann die Unterbrechung der Verjährung nach § 693 Abs. 2 ZPO auch dann eintreten, wenn der Antrag zu dem Zeitpunkt, als er bei Gericht einging, unzulässig war (vgl. nur BGH NJW 1999, 3717, 3718 m.w.N.).
AG Siegburg, Urteil vom 2.6.2001, Az. 8a C 61/01 Die Rückbeziehung der Verjährungsunterbrechung (durch Zustellung des Mahnbescheides) auf den Zeitpunkt der fehlerhaften Antragstellung setzt voraus, dass die Zustellung des Mahnbescheides i.S.d.§ 693 Abs. 2 ZPO 'demnächst' erfolgt •ist (vgl. BGH a.a.O.).
BGH, Urteil vom 2.10.1999, Az. VI ZR 207/98 c)	Zutreffend ist das Berufungsgericht der Auffassung, daß die Zustellung des Mahnbescheids am 19. Januar 1994 'demnächst' im Sinne des § 693 Abs. 2 ZPO erfolgte; eine von den Klägern zu vertretende Verzögerung der Zustellung lag nicht vor (vgl. dazu Senatsurteil BGHZ 134, 343, 351 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 2.5.1993, Az. X ZR 6/93 Das deckt sich mit den zur Identität des beantragten mit dem tatsächlich erlassenen Mahnbescheid entwik-kelten Grundsätzen der Rechtsprechung (vgl. BGH, Urt. v. 22.2.1978 - VIII ZR 24/77, NJW 1978, 1058, 1059 zu II 3 c) bb) cc)) und weist keine Rechtsfehler auf.c)	Dagegen ist die Ansicht des Berufungsgerichts, die Zustellung des Mahnbescheids sei nicht mehr 'demnächst' im Sinne des § 693 Abs. 2 ZPO erfolgt, nicht frei von Rechtsfehlern.
BGH, URTEIL vom 4.2.1993, Az. IX ZR 144/92 § 693 Abs. 2 ZPO soll lediglich nachteilige Regelungen ausglei-chen, die auf einer Verzögerung des gerichtlichen Verfahrens beruhen und von dem auf gerichtliche Hilfe angewiesenen Antragsteller nicht beeinflußt werden können (BGHZ 75, 307, 310 f; BGH, Urt. v. 21. Oktober 1981 - VIII ZR 212/80, NJW 1982, 172; MünchKomm-ZPO/Holch § 693 Rdn. 17; Baumbach/ Lauterbach/Hartmann, ZPO 51. Aufl. § 693 Rdn. 6 m.w.N.;Zöller/Vollkoimner, ZPO 17. Aufl. § 693 Rdn. 6).
BGH, URTEIL vom 4.2.1993, Az. IX ZR 140/92 § 693 Abs. 2 ZPO soll lediglich nachteilige Regelungen ausglei-chen, die auf einer Verzögerung des gerichtlichen Verfahrens beruhen und von dem auf gerichtliche Hilfe angewiesenen Antragsteller nicht beeinflußt werden können (BGHZ 75, 307, 310 f; BGH, Urt. v. 21. Oktober 1981 - VIII ZR 212/80, NJW 1982, 172; MünchKomm-ZPO/Holch § 693 Rdn. 17; Baumbach/ Lauterbach/Hartmann, ZPO 51. Aufl. § 693 Rdn. 6 m.w.N.;Zöller/Vollkommer, ZPO 17. Aufl. § 693 Rdn. 6).
BGH, URTEIL vom 4.2.1993, Az. IX ZR 141/92 § 693 Abs. 2 ZPO soll lediglich nachteilige Regelungen ausglei-chen, die auf einer Verzögerung des gerichtlichen Verfahrens beruhen und von dem auf gerichtliche Hilfe angewiesenen Antragsteller nicht beeinflußt werden können (BGHZ 75, 307, 310 f; BGH, Urt. v. 21. Oktober 1981 - VIII ZR 212/80, NJW 1982, 172; MünchKomm-ZPO/Holch § 693 Rdn. 17; Baumbach/ Lauterbach/Hartmann, ZPO 51. Aufl. § 693 Rdn. 6 m.w.N.;Zöller/Vollkommer, ZPO 17. Aufl. § 693 Rdn. 6).
BGH, URTEIL vom 4.2.1993, Az. IX ZR 137/92 § 693 Abs. 2 ZPO soll lediglich nachteilige Regelungen ausglei-chen, die auf einer Verzögerung des gerichtlichen Verfahrens beruhen und von dem auf gerichtliche Hilfe angewiesenen Antragsteller nicht beeinflußt werden können (BGHZ 75, 307, 310 f; BGH, Urt. v. 21. Oktober 1981 - VIII ZR 212/80, NJW 1982, 172; MünchKomm-ZPO/Holch § 693 Rdn. 17; Baumbach/ Lauterbach/Hartmann, ZPO 51. Aufl. § 693 Rdn. 6 m.w.N.;Zöller/Vollkommer, ZPO 17. Aufl. § 693 Rdn. 6).
BGH, URTEIL vom 4.2.1993, Az. IX ZR 146/92 § 693 Abs. 2 ZPO soll lediglich nachteilige Regelungen ausglei-chen, die auf einer Verzögerung des gerichtlichen Verfahrens beruhen und von dem auf gerichtliche Hilfe angewiesenen Antragsteller nicht beeinflußt werden können (BGHZ 75, 307, 310 f; BGH, Urt. v. 21. Oktober 1981 - VIII ZR 212/80, NJW 1982, 172; MünchKomm-ZPO/Holch § 693 Rdn. 17; Baumbach/ Lauterbach/Hartmann, ZPO 51. Aufl. § 693 Rdn. 6 m.w.N.;Zöller/Vollkommer, ZPO 17. Aufl. § 693 Rdn. 6).
BGH, URTEIL vom 4.2.1993, Az. IX ZR 142/92 § 693 Abs. 2 ZPO soll lediglich nachteilige Regelungen ausglei-chen, die auf einer Verzögerung des gerichtlichen Verfahrens beruhen und von dem auf gerichtliche Hilfe angewiesenen Antragsteller nicht beeinflußt werden können (BGHZ 75, 307, 310 f; BGH, Urt. v. 21. Oktober 1981 - VIII ZR 212/80, NJW 1982, 172; MünchKomm-ZPO/Holch § 693 Rdn. 17; Baumbach/ Lauterbach/Hartmann, ZPO 51. Aufl. § 693 Rdn. 6 m.w.N.;Zöller/Vollkommer, ZPO 17. Aufl. § 693 Rdn. 6).
BGH, URTEIL vom 4.2.1993, Az. IX ZR 157/92 § 693 Abs. 2 ZPO soll lediglich nachteilige Regelungen ausglei-chen, die auf einer Verzögerung des gerichtlichen Verfahrens beruhen und von dem auf gerichtliche Hilfe angewiesenen Antragsteller nicht beeinflußt werden können (BGHZ 75, 307, 310 f; BGH, Urt. v. 21. Oktober 1981 - VIII ZR 212/80, NJW 1982, 172; MünchKomm-ZPO/Holch § 693 Rdn. 17; Baumbach/ Lauterbach/Hartmann, ZPO 51. Aufl. § 693 Rdn. 6 m.w.N.;Zöller/Vollkommer, ZPO 17. Aufl. § 693 Rdn. 6).
BGH, vom 4.11.1992, Az. VII ZR 84/92 § 693 Abs. 2 ZPO ist entsprechend seinem dargelegten Sinn und Zweck so auszulegen, daß der beabsichtigte Schutz des Gläubigers vor Verzögerungen, die außerhalb seines Einflußbereiches liegen, nach Möglichkeit gewährleistet ist (vgl. BGH, Urteile vom 22. Februar 1978 - VIII ZR 24/77 = NJW 1978, 1058, 1059 und vom 25. Februar 1971 - VII ZR 181/69 = NJW 1971, 891).
BGH, URTEIL vom 4.9.1984, Az. VII ZR 355/83 Dies hält sich jedenfalls in dem zeitlichen Rahmen, in dem die Zustellung noch als im Sinne von § 693 Abs. 2 ZPO 'demnächst' erfolgt angesehen werden kann (vgl. BGH NJW 1984, 242 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.6.1972, Az. III ZR 36/70 Die Partei muß sich auch das schuldhafte Verhalten ihres Prozeßbevollmächtigten zurechnen lassen (vgl. die zusammenfassende Darstellung mit zahlreichen Nachweisen in BGH LM § 693 ZPO Nr. 4; vgl. ferner BGH VersR 68, 1062; BGH LM § 261 b ZPO Nr. 10).
BGH, URTEIL vom 4.6.1972, Az. III ZR 29/70 Sinn der Bestimmung ist es, den Kläger - ebenso wie dies in der entsprechenden Bestimmung des § 693 Abs. 2 ZPO im Falle des Zahlungsbefehls vorgesehen ist -vor den schädlichen Auswirkungen von Verzögerungen zu schützen, die bei der von Amts wegen durchgeführten Zustellung eintreten können und die der Kläger selbst bei gewissenhafter Prozeßführung nicht zu vermeiden vermag (BGH LM § 693 ZPO Nr. 4 mit Übersicht über Rechtsprechung und Schrifttum)• Daher ist der Begriff 'demnächst' weitherzig auszulegen, soweit es sich um Verzögerungen der Zustellung handelt, die außerhalt des Einflußbereichs des Klägers liegen.
BGH, URTEIL vom 1.3.1972, Az. in zr 45/70 Die zurechenbare Verzögerung, die durch die unrichtige Angabe des Vertreters der Beklagten eingetreten ist, kann deshalb als unerheblich angesehen werden (vgl. BGH LM § 693 ZPO Nr. 4; BGH VersR 1970, 1045).
BGH, URTEIL vom 4.1.1971, Az. VII ZR 181/69 1.	Rechtsfehlerfrei nimmt das Berufungsgericht an, daß hinsichtlich eines Betrages von 7.340,04 DM die Verjährungsfrist bis Ende 1967 lief.2.	Soll durch die Zustellung des Zahlungsbefehls die Verjährung unterbrochen werden, so tritt nach § 693 Abs. 2 ZPO - der den Bestimmungen der §§ 496 Abs.3 und 261 b Abs.3 ZPO entspricht (BGH LM Nr. 1 zu § 693 ZPO) - die Wirkung der Zustellung, wenn diese demnächst erfolgt, bereits mit der Einreichung des Gesuchs um Erlaß des Zahlungsbefehls ein.

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