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Timestamp: 2016-10-22 05:31:23+00:00

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2A.73/2003 (25.06.2003)
2A.73/2003 /kil
Dr. Caterina N�geli, Grossm�nsterplatz 9, 8001 Z�rich,
2. Abteilung, vom 18. Dezember 2002.
Der am ... 1961 geborene libanesische Staatsangeh�rige X.________ reiste am 2. Dezember 1990 in die Schweiz ein und stellte ein Asylgesuch, das am 24. Juni 1992 abgewiesen wurde. In der Folge reiste er aus der Schweiz aus. Am 19. August 1992 heiratete er in Larnaka/Zypern die 1967 geborene Schweizer B�rgerin A.________.
Am 11. Dezember 1992 reiste X.________ erneut in die Schweiz ein, worauf ihm die Direktion f�r Soziales und Sicherheit des Kantons Z�rich (Fremdenpolizei; heute Migrationsamt) eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei der schweizerischen Ehefrau erteilte. Diese Bewilligung wurde letztmals bis zum 10. Juni 2001 verl�ngert. Der Ehe entsprossen zwei Kinder, n�mlich der Sohn B.________ (geboren 1996) und die Tochter C.________ (geboren 2001).
Die Bezirksanwaltschaft Z�rich bestrafte X.________ am 20. April 1993 wegen Erschleichens einer Falschbeurkundung und rechtswidrigen Betretens und Verweilens in der Schweiz mit 21 Tagen Gef�ngnis. Der Vollzug der Freiheitsstrafe wurde aufgeschoben und die Probezeit auf zwei Jahre angesetzt. Mit Bussenverf�gung des Statthalteramtes des Bezirks D.________ vom 3. April 1995 wurde er wegen Verkehrsregelverletzung mit einer Busse von Fr. 300.-- belegt. Am 22. Januar 1997 sprach die Bezirksanwaltschaft Z�rich X.________ des Raufhandels schuldig und verurteilte ihn zu zehn Tagen Gef�ngnis, wobei der Vollzug der Strafe unter Ansetzung einer Probezeit von zwei Jahren aufgeschoben wurde. Als Folge dieser Verurteilungen wurde X.________ von der Direktion f�r Soziales und Sicherheit des Kantons Z�rich mit Verf�gung vom 17. April 1997 verwarnt und es wurden ihm schwerer wiegende fremdenpolizeiliche Massnahmen im Falle einer erneuten gerichtlichen Bestrafung in Aussicht gestellt. Mit Bussenverf�gung des Statthalteramtes D.________ vom 24. Juli 1997 wurde X.________ wegen Verletzung von Verkehrsregeln und Mitf�hrens einer Spielzeugwaffe (Nachbildung einer Pistole SIG-Saurer P 226) und eines Schlagringes mit einer Busse von Fr. 900.-- bestraft.
Am 1. September 1997 beteiligte sich X.________ zusammen mit sieben anderen Personen am �berfall auf die Fraum�nsterpost in Z�rich, wobei 53 Millionen Franken erbeutet wurden. Am 5. September 1997 wurde er verhaftet und befand sich bis zum 8. Dezember 1998 in Untersuchungshaft.
Im Zusammenhang mit dem Fraum�nsterpostraub sprach das Bezirksgericht Z�rich X.________ mit Urteil vom 29. Oktober 1999 der Gehilfenschaft zu Raub, der mehrfachen Hehlerei und der mehrfachen Geldw�scherei sowie der Gehilfenschaft dazu schuldig und bestrafte ihn mit einem Jahr und neun Monaten Zuchthaus. Seine Ehefrau, A.________, wurde vom Bezirksgericht Z�rich am 23. September 1998 wegen Hehlerei zu 8 Monaten Gef�ngnis, bedingt aufgeschoben auf zwei Jahre, verurteilt.
Am 8. Juni 2000 best�tigte das Obergericht des Kantons Z�rich, I. Strafkammer, auf Berufung der Staatsanwaltschaft den Schuldspruch des Bezirksgerichts Z�rich vom 29. Oktober 1999 und verurteilte X.________ zu zwei Jahren und drei Monaten Gef�ngnis, unter Anrechnung von 459 Tagen Untersuchungshaft. Gleichzeitig wurde die bedingte Strafe von zehn Tagen Gef�ngnis gem�ss Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft Z�rich vom 22. Januar 1997 f�r vollziehbar erkl�rt. Eine gegen dieses Urteil erhobene Nichtigkeitsbeschwerde wies das Bundesgericht am 31. Januar 2001 ab, soweit es darauf eintrat (Urteil 6S.783/2000 vom 31. Januar 2001).
Am 6. April 2001 verweigerte die Direktion f�r Soziales und Sicherheit des Kantons Z�rich die Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung von X.________ und setzte ihm Frist zum Verlassen des z�rcherischen Kantonsgebietes. X.________ erhob gegen diese Verf�gung am 4. Mai 2001 Rekurs beim Regierungsrat des Kantons Z�rich.
Mit Beginn am 15. Januar 2002 wurden die mit Urteil des Obergerichtes des Kantons Z�rich vom 8. Juni 2000 und mit Strafbefehl der Bezirksanwaltschaft Z�rich vom 22. Januar 1997 ausgesprochenen Freiheitsstrafen vollzogen. Am 18. April 2002 wurde X.________ unter Ansetzung einer Bew�hrungsfrist von drei Jahren vorzeitig aus dem Strafvollzug entlassen.
Am 26. Juni 2002 wies der Regierungsrat des Kantons Z�rich den Rekurs von X.________ gegen die Verf�gung der Direktion f�r Soziales und Sicherheit des Kantons Z�rich ab. Das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 2. Kammer, sch�tzte mit Urteil vom 18. Dezember 2002 den abschl�gigen Entscheid des Regierungsrats.
X.________ hat am 23. Februar 2003 beim Bundesgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht mit dem Antrag, den Entscheid des Verwaltungsgerichts aufzuheben und die ersuchte Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Die Staatskanzlei des Kantons Z�rich (f�r den Regierungsrat) schliesst auf Abweisung der Beschwerde. Das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich beantragt die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Das Bundesamt f�r Ausl�nderfragen (heute: Bundesamt f�r Zuwanderung, Integration und Auswanderung) hat sich mit dem Antrag auf Abweisung der Beschwerde vernehmen lassen.
Am 31. M�rz 2003 erkannte der Abteilungspr�sident der Beschwerde - antragsgem�ss - aufschiebende Wirkung zu.
1.1 Nach Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde auf dem Gebiet der Fremdenpolizei ausgeschlossen gegen die Erteilung oder Verweigerung von Bewilligungen, auf die das Bundesrecht keinen Anspruch einr�umt. Gem�ss Art. 4 des Bundesgesetzes vom 26. M�rz 1931 �ber Aufenthalt und Niederlassung der Ausl�nder (ANAG; SR 142.20) entscheidet die zust�ndige Beh�rde, im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften und der Vertr�ge mit dem Ausland, nach freiem Ermessen �ber die Bewilligung von Aufenthalt und Niederlassung. Damit besteht kein Anspruch auf Erteilung einer Bewilligung, es sei denn, der Ausl�nder oder seine in der Schweiz lebenden Angeh�rigen k�nnten sich hierf�r auf eine Sondernorm des Bundesrechts oder eines Staatsvertrags berufen (BGE 128 II 145 E. 1.1.1 S. 148, mit Hinweisen).
1.2 Der ausl�ndische Ehegatte eines Schweizer B�rgers hat nach Art. 7 ANAG Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung. Das Gleiche ergibt sich aus dem in Art. 8 Ziff. 1 EMRK und Art. 13 Abs. 1 BV garantierten Schutz des Familienlebens, wenn die Beziehung zum Ehegatten bzw. zu einem hier �ber ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verf�genden Kind tats�chlich gelebt wird (BGE 129 II 193 E. 5.3.1. S. 211; 127 II 60 E. 1d/aa S. 64 f.; 126 II 377 E. 2b und 7 S. 282 ff. und 394).
1.3 Der Beschwerdef�hrer ist mit einer Schweizerin verheiratet, wobei die eheliche Beziehung intakt ist. Er kann sich f�r die Erneuerung der Aufenthaltsbewilligung damit sowohl auf Art. 7 ANAG als auch auf Art. 8 EMRK und Art. 13 BV berufen. Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist deshalb einzutreten (Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG in Verbindung mit Art. 4 ANAG). Die Frage, ob die Bewilligung verweigert werden durfte, weil einer der in Art. 7 ANAG vorgesehenen Ausnahmetatbest�nde erf�llt ist, bildet Gegenstand der materiellen Beurteilung (BGE 126 II 265 E. 1b S. 266, mit Hinweisen).
Gem�ss Art. 7 Abs. 2 ANAG erlischt der Anspruch des ausl�ndischen Ehepartners eines Schweizer B�rgers auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, falls ein Ausweisungsgrund vorliegt. Nach Art. 10 Abs. 1 lit. a ANAG ist dies der Fall, wenn der Ausl�nder wegen eines Verbrechens oder Vergehens gerichtlich bestraft worden ist. Die Ausweisung soll aber nur angeordnet werden, wenn sie nach den gesamten Umst�nden verh�ltnism�ssig erscheint (Art. 11 Abs. 3 ANAG). Dabei ist namentlich auf die Schwere des Verschuldens des Beschwerdef�hrers, auf die Dauer seiner Anwesenheit in der Schweiz sowie auf die dem Betroffenen und seiner Familie drohenden Nachteile abzustellen (Art. 16 Abs. 3 der Vollziehungsverordnung vom 1. M�rz 1949 zum Bundesgesetz �ber Aufenthalt und Niederlassung der Ausl�nder [ANAV; SR 142.201]).
Ob die Ausweisung im Sinne von Art. 11 Abs. 3 ANAG und Art. 16 Abs. 3 ANAV angemessen, das heisst verh�ltnism�ssig ist, ist eine Rechtsfrage, die das Bundesgericht im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde frei �berpr�fen kann (Art. 104 lit. a OG). Dem Bundesgericht ist es jedoch verwehrt, sein eigenes Ermessen - im Sinne einer �berpr�fung der Zweckm�ssigkeit (Opportunit�t) - an Stelle desjenigen der zust�ndigen kantonalen Beh�rde zu setzen (BGE 125 II 105 E. 2a S. 107, mit Hinweisen).
Gem�ss Art. 8 Ziff. 2 EMRK ist ein Eingriff in das Rechtsgut des Familienlebens statthaft, falls er gesetzlich vorgesehen ist und eine Massnahme darstellt, die in einer demokratischen Gesellschaft f�r die nationale Sicherheit, die �ffentliche Ordnung, das wirtschaftliche Wohl des Landes, die Verteidigung der Ordnung und zur Verhinderung von strafbaren Handlungen, zum Schutze der Gesundheit und Moral sowie der Rechte und Freiheiten anderer notwendig erscheint. Bei der Interessenabw�gung im Rahmen von Art. 8 Ziff. 2 EMRK wird - wie bei Art. 11 Abs. 3 ANAG - abgestellt auf die Schwere des begangenen Delikts, auf den seit der Tat vergangenen Zeitraum, auf das Verhalten des Ausl�nders w�hrend dieser Periode, auf die Staatsangeh�rigkeit der betroffenen Personen sowie auf deren famili�re Situation. Die Beh�rde hat zudem zu ber�cksichtigen: die Dauer der ehelichen Beziehung und weitere Gesichtspunkte, welche R�ckschl�sse auf deren Intensit�t zulassen (Geburt und Alter allf�lliger Kinder; Kenntnis der Tatsache, dass die Beziehung wegen der Straftat unter Umst�nden nicht im entsprechenden Land gelebt werden k�nnte usw.), sowie die Nachteile, welche dem Ehepartner erwachsen w�rden, m�sste er dem Betroffenen in dessen Heimatstaat nachfolgen. Allein die Tatsache, dass der Nachzug mit gewissen Schwierigkeiten verbunden ist, schliesst eine Ausweisung bzw. Nichterneuerung der Bewilligung noch nicht aus (Urteil 2A.549/2002 vom 12. Februar 2003 E. 2 mit Hinweis auf das Urteil des Europ�ischen Gerichtshofs f�r Menschenrechte (EGMR) vom 2. August 2001 i.S. Boultif gegen die Schweiz, publ. in: VPB 65/2001 Nr. 138 S. 1392 Rz. 48 S. 1398 f.).
3.1 Ausgangspunkt und Massstab f�r die Schwere des Verschuldens und die fremdenpolizeiliche Interessenabw�gung ist die vom Strafrichter verh�ngte Strafe (BGE 129 II 215 E. 3.1 S. 216, 120 Ib 6 E. 4b S. 14). Bei einem mit einem Schweizer B�rger verheirateten Ausl�nder, der erstmals oder nach bloss kurzer Aufenthaltsdauer deren Erneuerung beantragt, hat das Bundesgericht in st�ndiger Rechtsprechung angenommen, dass die Grenze, von der an in der Regel selbst dann keine Bewilligung mehr erteilt wird, wenn dem Ehepartner die Ausreise unzumutbar oder nur schwer zumutbar erscheint, bei einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren liegt. Dabei handelt es sich allerdings bloss um einen Richtwert. Entscheidend sind in jedem Fall die sich gegen�berstehenden �ffentlichen und privaten Interessen.
3.1.1 Der Beschwerdef�hrer wurde wegen Erschleichens einer Falschbeurkundung und rechtswidrigen Betretens und Verweilens in der Schweiz, Raufhandels sowie Gehilfenschaft zu Raub, der mehrfachen Hehlerei und der mehrfachen Geldw�scherei sowie der Gehilfenschaft dazu zu zwei Gef�ngnisstrafen sowie einer Zuchthausstrafe von insgesamt zwei Jahren und vier Monaten verurteilt. Die dem Beschwerdef�hrer auferlegte Strafe �berschreitet demnach den vom Bundesgericht entwickelten Richtwert von zwei Jahren um 4 Monate. Es trifft zwar zu, dass die Anwesenheit des Beschwerdef�hrers, der seit seiner Heirat 1992 st�ndig hier lebt, im Zeitpunkt der Bewilligungsverweigerung etwas �ber acht Jahre (wovon 15 Monate in Polizei- und Untersuchungshaft) betrug und somit nicht mehr als kurz, sondern als mittellang bezeichnet werden muss (Alain Wurzburger, La jurisprudence r�cente du Tribunal f�d�ral en mati�re de police des �trangers, in: RDAF 1997, S. 46). Mit Blick auf sein fortgesetztes deliktisches Verhalten, das kurz nach seiner Einreise begann, ist die Bedeutung seiner l�ngeren Anwesenheitsdauer in der Schweiz indessen zu relativieren und rechtfertigt daher keine Abweichung von der genannten Richtlinie.
3.1.2 Die vom Beschwerdef�hrer begangenen Straftaten wiegen schwer. Im Vordergrund steht dabei seine Beteiligung am Fraum�nsterpostraub, welche letztlich zu einer Verurteilung zu einer Zuchthausstrafe von zwei Jahren und 3 Monaten f�hrte. Wie aus dem durch das Bundesgericht best�tigten Urteil des Obergerichts Z�rich hervorgeht, ging das Obergericht auch in Bezug auf den Beschwerdef�hrer, der nicht Hauptt�ter war, von einer "sehr hohen objektiven Tatschwere im Verm�gensbereich" aus, weil der Vorsatz aller T�ter auf eine sehr grosse Deliktsumme gerichtet gewesen sei. Erschwerend falle das Vorgehen als Truppe, vor allem die eigentliche Tatausf�hrung zu f�nft, ins Gewicht. Die psychische Gewaltkomponente auf die Opfer, die den Ladezustand der eingesetzten Waffen nicht gekannt h�tten, habe den gleichen Grad wie beim qualifizierten Raub im Sinne von Art. 140 Ziff. 2 StGB erreicht. Und schliesslich sei auf die qualifizierte Raffinesse der Tatvorbereitungen hinzuweisen, auch wenn gewisse Unzul�nglichkeiten bei der Post und Zuf�lle die Tatumsetzung beg�nstigten: nur die Flucht sowie die Verteilung und der Absatz des Geldes seien dilettantisch geplant gewesen, wobei es den T�tern aber doch gelungen sei, mehr als die H�lfte der Beute dem Zugriff der Beh�rden zu entziehen (Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 8. Juni 2000, S. 38-43). Wenn der Beschwerdef�hrer einwendet, dass er an der eigentlichen Tatausf�hrung nicht beteiligt war und beim Entscheid der "Fronttruppe", Schusswaffen, oder entsprechende Attrappen einzusetzen, nicht involviert gewesen sei, so ist ihm entgegenzuhalten, dass er in den Plan eingeweiht war. Er hat daher das Vorgehen der Hauptt�ter mindestens in Kauf genommen und muss es sich deshalb auch anrechnen lassen (vgl. Urteil 6S.783/2000 vom 31. Januar 2001, E. 2d). Insofern trifft es entgegen der Ansicht des Beschwerdef�hrers auch nicht zu, dass sein Tatbeitrag als Gehilfe im Hintergrund keine besondere Brutalit�t erkennen lasse. Vielmehr hat das Bundesgericht die vom Bezirksgericht vertretene Auffassung, wonach aufgrund der Art des Vorgehens der T�ter die Gewaltkomponente im unteren Bereich einzuordnen sei, verworfen und die psychische Gewaltkomponente auf die Opfer dem gleichen Grad wie beim qualifizierten Raub im Sinne von Art. 140 Ziff. 2 StGB zugeordnet (Urteil 6S.783/2000 vom 31. Januar 2001, E. 2c). Entgegen der in der Beschwerdeschrift betriebenen Verharmlosung des Tatbeitrages des Beschwerdef�hrers, die in den Feststellungen des Bezirksgerichtes und des Obergerichtes keine St�tze findet, ist dem Beschwerdef�hrer vorzuwerfen, dass sein Vorsatz - wie derjenige der �brigen Mitt�ter - auf den Raub einer zweistelligen Millionensumme gerichtet war (Urteil 6S.783/2000 vom 31. Januar 2001, E. 2d) und seine Tathandlungen zu einem massgeblichen Teil zum Gelingen der Tat beigetragen haben, was unter anderem auch darin zum Ausdruck kommt, dass sein Beuteanteil rund Fr. 700'000.-- betragen hat. Sodann stand er auch in einem besonderen Vertrauensverh�ltnis, da ihm rund 1,4 Millionen Franken von einem anderen T�ter und die Weitergabe dieser Gelder zur Verschiebung in den Libanon anvertraut wurden. Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers d�rfen auch die von ihm begangenen Hehler- und Geldw�schereihandlungen nicht bagatellisiert werden, ging es dabei doch um eine beachtliche Summe. Sehr gravierend ist auch der Umstand, dass der Beschwerdef�hrer seine Ehefrau und Mutter seines damals noch nicht ein Jahr alten Sohnes in die Straftat verwickelte, so dass auch sie bestraft werden musste und eine Schuldenlast von rund Fr. 150'000.-- zu tragen hat (Urteil 6S.783/2000 vom 31. Januar 2001, E. 2c). Schliesslich hatte er sich von der Tat auch nicht dadurch abhalten lassen, dass er kurz vor dem Postraub fremdenpolizeilich verwarnt wurde. Dies zeugt von erheblicher krimineller Energie. Bereits viermal zuvor war er im �brigen strafrechtlich belangt worden: Durch Strafbefehl vom 20. April 1993 wegen Erschleichens einer Falschbeurkundung und rechtswidrigen Betretens und Verweilens in der Schweiz mit 21 Tagen Gef�ngnis, durch Bussenverf�gung vom 3. April 1995 wegen Verletzung von Verkehrsregeln, durch Strafbefehl vom 22. Januar 1997 wegen Raufhandels sowie durch Bussenverf�gung vom 24. Juli 1997 wegen Verletzung von Verkehrsregeln und Mitf�hrens einer Spielzeugwaffe und eines Schlagringes. Trotz strafrechtlichen Verurteilungen und fremdenpolizeilicher Verwarnung liess sich der Beschwerdef�hrer nicht davon abhalten, w�hrend der laufenden Probezeit noch weit schwerwiegendere Delikte zu begehen. Das Obergericht hat daher das Verschulden des Beschwerdef�hrers zu Recht als erheblich gewertet. Damit besteht ein gewichtiges �ffentliches Interesse an seiner Fernhaltung von der Schweiz. Angesichts dieser Ausgangslage ist entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers nicht zu beanstanden, wenn die Vorinstanz das Vorliegen gewichtiger privater Gr�nde verlangt hat, um die fremdenpolizeiliche Massnahme als unverh�ltnism�ssig erscheinen zu lassen.
3.1.3 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, der �berfall auf die Fraum�nsterpost liege schon �ber 5 1/2 Jahre zur�ck. Seit seiner Entlassung aus der Untersuchungshaft am 8. Dezember 1998, habe er sich hervorragend verhalten und sich bestens integriert.
Das korrekte Verhalten des Beschwerdef�hrers seit der Haftentlassung und sein rund f�nfj�hriges straffreies Verhalten seit seiner letzten Straftat sind zwar in Rechnung zu stellen. Ebenso sind seine Bem�hungen, durch zus�tzliche Ausbildungen wieder Fuss zu fassen, positiv zu w�rdigen. Indessen folgt die fremdenpolizeiliche Beurteilung anderen Massst�ben und Kriterien als der Entscheid �ber die strafrechtliche Landesverweisung und die bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug. Aus fremdenpolizeilicher Sicht stellt der Resozialisierungsgedanke nur einen unter mehreren zu ber�cksichtigenden Faktoren dar und steht in erster Linie das Interesse der �ffentlichen Ordnung und der Sicherheit im Vordergrund (BGE 114 Ib 1 E. 3b S. 4/5). Das Wohlverhalten des Beschwerdef�hrers im Strafvollzug ist daher ausl�nderrechtlich nicht allein ausschlaggebend. Ebenso f�llt seine bedingte Entlassung nicht wesentlich ins Gewicht, bildet diese im schweizerischen Strafvollzug doch die Regel (BGE 124 IV 193 E. 3 S. 194 ff.). Massgebend ist vielmehr, wie die Vorinstanz zu Recht erwogen hat, dass dem Wohlverhalten in Unfreiheit praxisgem�ss bloss untergeordnete Bedeutung zukommt (BGE 114 Ib 1 E. 3b S. 5, best�tigt in: Urteile 2A.324/2001 vom 15. November 2001 E. 5c und 2A.531/2001 vom 10. April 2002 E. 3.1.3). Dasselbe gilt auch f�r die dreij�hrige Probezeit, in welcher der Beschwerdef�hrer seit seiner bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug am 19. April 2002 nach wie vor steht. Eine andere Wertung w�rde bedeuten, dass mit der Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung um so eher zu rechnen w�re, je h�her das Strafmass bzw. die Probezeit ausf�llt. Die seit der bedingten Entlassung aus dem Strafvollzug in Freiheit verbrachte Zeit gen�gt nicht, um die gegen den Beschwerdef�hrer aufgrund seines Verhaltens in fr�heren Jahren bestehenden Bedenken auszur�umen, zumal sich die berufliche Lage des Beschwerdef�hrers seit der Entlassung aus dem Strafvollzug nicht wesentlich gebessert hat, ist er doch nach eigenen Angaben immer noch bem�ht, eine Stelle zu finden, nachdem er zuvor seit l�ngerer Zeit nur tempor�re Arbeitseins�tze bei verschiedenen Sicherheitsunternehmen oder Clubs geleistet hatte. Insofern ist die Feststellung der Vorinstanz, die Arbeitseins�tze des Beschwerdef�hrers vor und nach der Verurteilung vermittelten keinesfalls das Bild eines integrierten, beruflich gefestigten ausl�ndischen Familienvaters, nicht zu beanstanden. Sein intaktes Familienleben allein bietet aber nicht mit gen�gender Sicherheit Gew�hr f�r sein k�nftiges Wohlverhalten, haben ihn doch seinerzeit stabile famili�re Verh�ltnisse von Straftaten nicht abgehalten; im Gegenteil hatte er seine Ehefrau in die Delinquenz mit einbezogen. Seine Teilnahme am Raub�berfall verbunden mit den nachfolgenden Hehler- und Geldw�schereihandlungen sowie der Umstand, dass der Beschwerdef�hrer zuvor schon wiederholt delinquiert hat, sich unter anderem des Raufhandels schuldig gemacht hatte und �ber Waffen verf�gte, f�r die er keinen Waffentragschein besass, wiegen auch ausl�nderrechtlich schwer und stellen fremdenpolizeilich ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar (BGE 122 II 433 E. 2c S. 436 f.).
Bei dieser Sachlage ist demnach grunds�tzlich von einem gewichtigen �ffentlichen Interesse an der Nichtverl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdef�hrers auszugehen.
3.2 Diesem Interesse sind die privaten Interessen am weiteren Verbleib des Beschwerdef�hrers in der Schweiz gegen�berzustellen.
3.2.1 Der Beschwerdef�hrer hat seine Jugend im Libanon verbracht, wo er die Schulen besuchte und eine Anlehre als Schreiner absolvierte. Der Beschwerdef�hrer reiste im Dezember 1990 erstmals als Asylbewerber in die Schweiz ein. Nach der Abweisung seines Asylgesuches am 24. Juni 1992 verliess er die Schweiz und reiste nach seiner Heirat mit einer Schweizerin am 11. Dezember 1992 erneut in die Schweiz ein. Bereits am 20. April 1993 ist er erstmals strafrechtlich verurteilt worden. In den folgenden Jahren kam er immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt, wobei neben Verst�ssen gegen das Strassenverkehrsgesetz unter anderem auch Raufhandel und ein Verstoss gegen die kantonale Waffenverordnung zu verzeichnen waren. Die Aufenthaltsdauer f�llt daher nicht besonders ins Gewicht. Weiter ist zu ber�cksichtigen, dass der Beschwerdef�hrer keine Stelle inne hat. Er hat zwar zus�tzliche Ausbildungen als Fitnesstrainer und im Bereich des Personenschutzes absolviert. Von einer gesicherten wirtschaftlichen Existenz des Beschwerdef�hrers kann aber nicht die Rede sein, vielmehr gilt er gem�ss einem Schreiben der Direktion f�r Soziales und Sicherheit des Kantons Z�rich vom 24. Juni 2002 als erwerbs- und mittellos. Ausser seiner Frau und seinen Kindern verf�gt er �ber keine weiteren Verwandten in der Schweiz. In W�rdigung dieser Umst�nde kann nicht von einer besonders starken Integration in der Schweiz gesprochen werden.
3.2.2 Der Beschwerdef�hrer hat bis zu seinem 23. Altersjahr im Libanon gelebt und namentlich die pr�genden Jugendjahre dort verbracht. Erst im Alter von 29 Jahren gelangte er erstmals in die Schweiz. Seine Mutter und f�nf seiner Geschwister leben weiterhin im Libanon, die �brigen Geschwister befinden sich in Drittstaaten. Der Beschwerdef�hrer hat nach eigenen Angaben den Kontakt mit seinem Heimatland und seinen Angeh�rigen nie abgebrochen. Zuletzt weilte er im Dezember 2001 ferienhalber dort. Wie das Verwaltungsgericht zu Recht erwog, legt der Umstand, dass beim Fraum�nsterpostraub zwei weitere T�ter aus dem Libanon stammten und auch der Geldtransport dorthin f�hrte, nahe, dass der Beschwerdef�hrer mit seiner Heimat nach wie vor pers�nlich, sozial und kulturell sehr eng verbunden ist. Er ist mit der Sprache und den dortigen Verh�ltnissen gen�gend vertraut, um sich - gegebenenfalls auch ohne die Hilfe von Verwandten - rasch wieder eine neue Existenz aufbauen zu k�nnen. Dem Beschwerdef�hrer ist daher eine R�ckkehr in den Libanon zuzumuten.
3.2.3 Der Beschwerdef�hrer bestreitet die Zumutbarkeit der Ausreise f�r seine schweizerische Ehefrau und Kinder. In der Tat spricht wohl einiges daf�r, dass eine solche Ausreise nicht einfach und mit etlichen Schwierigkeiten verbunden w�re. Die Ehefrau hat mit dem Beschwerdef�hrer �ber viereinhalb Jahre, bis dessen Straff�lligkeit die Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz in Frage stellte, ein intaktes Familienleben gef�hrt. Zwar war der Beschwerdef�hrer schon vorher straff�llig geworden; f�r sich allein haben diese Delikte noch nicht zu fremdenpolizeilichen Folgen gef�hrt. Die Ehegatten hatten daher auch im Zeitpunkt der Geburt ihres Sohnes keinen Anlass, daran zu zweifeln, dass sie ihr Familienleben in der Schweiz f�hren k�nnten. Hingegen konnten sie im Zeitpunkt der Zeugung der Tochter nicht mehr damit rechnen, zumal ihnen dies von der Fremdenpolizei bereits am 17. April 1997 in Aussicht gestellt wurde. In diesem Zusammenhang f�llt bei der hier vorzunehmenden Interessenabw�gung besonders ins Gewicht, dass nicht nur der Beschwerdef�hrer nach der Verwarnung durch die Fremdenpolizei wieder straff�llig wurde, sondern dass auch die Ehefrau in die Straftat des Beschwerdef�hrers verwickelt wurde, indem sie Fr. 150'000.--, die aus der Beute des Fraum�nsterpostraubs stammten, in den Libanon transportierte. Sie wurde deswegen wegen Hehlerei zu acht Monaten Gef�ngnis verurteilt, wobei der Vollzug auf zwei Jahre bedingt aufgeschoben wurde.
Die Ehefrau war bis zur Geburt ihres ersten Kindes berufst�tig, sie hat eine kaufm�nnische Lehre absolviert und eine Tanzausbildung abgeschlossen. Sie spricht zwar nicht arabisch, jedoch Franz�sisch, das im Libanon als weitere Amtssprache zugelassen ist, sowie Englisch, das ebenfalls weit verbreitet ist. Entgegen der vom Beschwerdef�hrer vertretenen Auffassung sollte es der Ehefrau daher m�glich sein, sich sprachlich verst�ndigen und sich im allt�glichen Leben zurechtfinden zu k�nnen. Die Ehefrau kennt das Heimatland ihres Mannes von regelm�ssigen Besuchen. Ebenso pflegt sie Kontakte zu den dort ans�ssigen Familienmitgliedern ihres Mannes. Die Situation im Lande hat sich seit dem Ende des B�rgerkriegs 1990 weitgehend stabilisiert. Wie den L�nderinformationen des Ausw�rtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland entnommen werden kann, verf�gt Libanon im Vergleich zu anderen arabischen L�ndern �ber weitreichende demokratische und rechtsstaatliche Errungenschaften und kennt seit langem ein Nebeneinander von verschiedenen Sprachen und Kulturen. Entgegen der Behauptung des Beschwerdef�hrers stellen die Christen auch keine deutliche Minderheit dar, zumal der Anteil der Christen an der Wohnbev�lkerung 40% ausmacht. Wie der Beschwerdef�hrer zu Recht geltend macht, sind bei einer gemischt-religi�sen Ehe zwischen Christen und Libanesen muslimischen Glaubens die islamischen Verhaltensregeln und Gesetze zu beachten. Indessen ist zu ber�cksichtigen, dass Frauen im Libanon mehr Rechte und M�glichkeiten haben als in anderen Staaten der Region. Die Vorinstanz hat denn auch nicht verkannt, dass es angesichts dieser Ausgangslage f�r die Ehegattin zumindest anf�nglich schwierig w�re, sich im Libanon zurechtzufinden.
Eine �bersiedlung in den Libanon ist indessen nicht v�llig unzumutbar oder unm�glich (Urteile 2A.364/2001 vom 18. Oktober 2001 E. 3b/cc; Urteil 2A.278/2002 vom 11. September 2002, E. 3.3.). Mit Recht weist sodann die Vorinstanz darauf hin, dass sich die beiden Kinder noch in einem anpassungsf�higen Alter befinden und �ber ihren Vater einen Bezug zum Libanon aufweisen. In W�rdigung all dieser Umst�nde ist der Ehefrau und den beiden Kindern daher zuzumuten, dem Beschwerdef�hrer ins Heimatland zu folgen.
3.3 Das angesichts der wiederholten Straff�lligkeit und der begangenen Delikte des Beschwerdef�hrers erhebliche �ffentliche Interesse an der Entfernung des Beschwerdef�hrers �berwiegt folglich dessen privaten Interessen an einem weiteren Verbleib in der Schweiz, auch wenn die Wegweisung den Beschwerdef�hrer und seine Familie hart treffen mag. Dabei f�llt ins Gewicht, dass der Beschwerdef�hrer wiederholt gegen die �ffentliche Ordnung verstossen hat und trotz fremdenpolizeilicher Verwarnung nicht bereit war, sein Verhalten zu �ndern, sondern erneut und zudem in schwerwiegender Weise delinquiert hat, indem er an einem bewaffneten Raub�berfall teilgenommen hat und anschliessend Hehler- und Geldw�schereihandlungen ausf�hrte. Es ist daher nicht zu beanstanden, wenn er nun entsprechend die Konsequenzen der gegen�ber Gewaltdelikten bzw. wiederholter Delinquenz strengen Praxis der Fremdenpolizeibeh�rden tragen muss (vgl. Urteil 2P.293/2002/2A.600/2002 vom 16. Dezember 2002 E. 2.3.3).
Entgegen der vom Beschwerdef�hrer vertretenen Auffassung f�hrt auch die Tatsache, dass der Regierungsrat f�r die Beurteilung seines Rekurses rund ein Jahr ben�tigte, zu keinem anderen Ergebnis. Insbesondere kann aus der relativ langen Dauer des Rekursverfahrens nicht, wie der Beschwerdef�hrer meint, geschlossen werden, es w�rde keine konkrete Gefahr von ihm ausgehen, zumal sich der Beschwerdef�hrer zumindest teilweise im Strafvollzug befand. Ganz abgesehen davon stellt seine Teilnahme am Raub�berfall verbunden mit den nachfolgenden Hehler- und Geldw�schereihandlungen sowie der Umstand, dass der Beschwerdef�hrer zuvor schon wiederholt delinquiert hat und �ber illegal erworbene Waffen verf�gte, fremdenpolizeilich ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar (vgl. vorstehend E. 3.3.2).
Unter diesen Umst�nden steht der Nichtverl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung des Beschwerdef�hrers auch der in Art. 8 Ziff. 1 EMRK (und Art. 13 BV) verankerte Anspruch auf Achtung des Familien- und Privatlebens nicht entgegen. Zwar hat er aufgrund der gelebten Beziehung zu Frau und Kindern gest�tzt auf Art. 8 Ziff. 1 EMRK grunds�tzlich einen Anspruch auf Aufenthalt in der Schweiz; im vorliegenden Fall ist aber ein Eingriff in das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens gem�ss Ziff. 2 dieser Bestimmung gerechtfertigt: Er st�tzt sich auf Art. 10 ANAG und verf�gt damit �ber eine gesetzliche Grundlage im Landesrecht. Er bezweckt die Aufrechterhaltung der hiesigen Ordnung sowie die Verhinderung weiterer strafbarer Handlungen und verfolgt �ffentliche Interessen, die in Art. 8 Ziff. 2 EMRK ausdr�cklich genannt sind; schliesslich ist der Eingriff nach dem Gesagten (E. 3) verh�ltnism�ssig (BGE 125 II 521 E. 5 S. 529).
Diese Schlussfolgerung steht auch nicht im Widerspruch zur Rechtsprechung des EGMR. Der Beschwerdef�hrer kann insbesondere weder aus dem Urteil i.S. Mehemi gegen Frankreich vom 26. September 1997 (Rec. 1997 -VI S. 1959 ff.) noch aus dem bereits erw�hnten Urteil i.S. Boultif gegen die Schweiz vom 2. August 2001 etwas zu seinen Gunsten ableiten. Im Fall Mehemi ging es um einen Algerier, der in Frankreich geboren war und �ber dreissig Jahre in diesem Land gewohnt hatte. Auch l�sst sich der vorliegende Fall nicht mit dem Fall Boultif vergleichen. Im Fall Boultif handelte es sich um einen Algerier, der im Rahmen eines einmaligen Aktes knapp anderthalb Jahre nach seiner Einreise in die Schweiz einen Mann brutal zusammengeschlagen hatte, um an dessen Geld zu gelangen, und deswegen zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden war; zudem hatte sich der Ausl�nder in Freiheit bew�hrt, nach seiner vorzeitigen Entlassung aus dem Strafvollzug bis zu seiner Ausreise arbeitete er als G�rtner und Elektriker in ungek�ndigter Stelle. Im vorliegenden Fall ist der Betroffene bereits kurz nach seiner Einreise erstmals straff�llig geworden und hatte in den folgenden Jahren trotz strafrechtlicher Verurteilung und fremdenpolizeilicher Verwarnung immer wieder delinquiert. Ferner liegt das hier zu beurteilende Gesamtstrafmass mit zwei Jahren und vier Monaten Zuchthaus bzw. Gef�ngnis vier Monate �ber demjenigen im Fall Boultif. Hinzu kommt, dass der Beschwerdef�hrer seit seiner vorzeitigen Entlassung aus dem Strafvollzug keiner Arbeit mehr nachgeht und als mittellos gilt. Es kann daher nicht gesagt werden, der Beschwerdef�hrer habe sich nach der Strafverb�ssung seit l�ngerer Zeit in Freiheit bew�hrt. Wie das Verwaltungsgericht sodann zu Recht erwog, konnten ihn weder seine Schweizer Ehefrau, der neu geborene Sohn noch die straf- oder fremdenpolizeilichen Verwarnungen davon abhalten, aus rein finanziellen Interessen massiv straff�llig zu werden. Vielmehr f�hrte er auch seine Ehefrau in die Straff�lligkeit, wof�r diese denn auch ihrerseits mit acht Monaten Gef�ngnis bedingt bestraft wurde. Zutreffenderweise hat die Vorinstanz schliesslich darauf hingewiesen, dass die aktuelle Situation im Libanon nicht mit jener in Algerien im Jahr 2001 zu vergleichen sei.
Am 1. Juni 2002 ist das Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europ�ischen Gemeinschaft andererseits �ber die Freiz�gigkeit (Freiz�gigkeitsabkommen; FZA; SR 0.142.112.681) in Kraft getreten. Indessen findet das Freiz�gigkeitsabkommen - wie das Gemeinschaftsrecht - nur bei grenz�berschreitenden Sachverhalten Anwendung. Aus Drittstaaten stammende Familienangeh�rige von Schweizern k�nnen sich bei dieser Ausgangslage im Inland grunds�tzlich nicht auf das Freiz�gigkeitsabkommen berufen, liegt doch diesfalls ein allein dem nationalen Ausl�nderrecht (unter Vorbehalt sonstiger staatsvertraglicher Bestimmungen) unterstellter Sachverhalt vor (Urteil 2A.226/2002 vom 17. Januar 2003 E. 4.3). Die sich aus dem Freiz�gigkeitsabkommen ergebenden Bestimmungen sind daher, wie die Vorinstanz zutreffend erwogen hat, vorliegend nicht anwendbar.
Nach dem Gesagten ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde als unbegr�ndet abzuweisen. Bei diesem Verfahrensausgang hat der Beschwerdef�hrer als unterliegende Partei die Kosten zu tragen (Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 153 und Art. 153a OG). Eine Parteientsch�digung ist nicht geschuldet (Art. 159 Abs. 2 OG).
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, dem Regierungsrat und dem Verwaltungsgericht (2. Abteilung, 2. Kammer) des Kantons Z�rich sowie dem Bundesamt f�r Zuwanderung, Integration und Auswanderung schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 100
 Art. 4
 Art. 7
 Art. 8
 Art. 13
 Art. 7
 Art. 8
 Art. 13
 Art. 4
 Art. 7
 Art. 7
 Art. 10
 Art. 11
 Art. 16
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 11
 Art. 140
 Art. 140
 Art. 8
 Art. 13
 Art. 8
 Art. 10
 Art. 8
 Art. 153
 Art. 153