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Timestamp: 2019-06-26 15:19:12+00:00

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Rechtsprechung: OLG-Report 2004, 61 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: OLG Jena, 21.01.2004 | OLG Rostock, 20.10.2003
https://dejure.org/2003,5722
OLG Hamm, 18.12.2003 - 27 U 163/02 (https://dejure.org/2003,5722)
OLG Hamm, Entscheidung vom 18.12.2003 - 27 U 163/02 (https://dejure.org/2003,5722)
OLG Hamm, Entscheidung vom 18. Dezember 2003 - 27 U 163/02 (https://dejure.org/2003,5722)
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§ 823 BGB; § 34 ZDG
Regressansprüche gegen Zivildienstleistende; Privatrechtlich organisierte Beschäftigungsstelle (Caritas-Verband); Verursachung eines Verkehrsunfalls unter Alkoholeinwirkung; Grobe Fahrlässigkeit; Ausgleichsanspruch eines Haftpflichtversicherers für den von ihm regulierten Schaden; Gesamtschuldnerschaft; Bundesrepublik Deutschland als für Amtspflichtverletzungen haftende Körperschaft
BGB § 823 Abs. 1; ZDG § 34
LG Münster, 12.09.2002 - 15 O 154/02
NJW 2004, 1883
Ist in Wahrheit streitiges Vorbringen als unstreitig im angefochtenen Urteil dargestellt, muss Tatbestandsberichtigung gem. § 320 ZPO beantragt werden (…Zöller/Heßler, ZPO 30. Aufl. 2014, § 529 Rn. 2 m.w.N.; OLG Karlsruhe NJW-RR 2003, 891; OLG Rostock OLGR 2004, 61).
Denn Ansprüche gegen den Zivildienstleistenden selbst stehen der Dienststelle nicht zu (BVerwG, Urteil vom 13.10.1994 - 2 C 20/93 -, DVBl 1995, 201; Urteil des Senats vom 09.06.1992 - 4 S 709/91 -, NVwZ-RR 1993, 366; OVG Nordrhein-Westfalen…, Urteil vom 20.11.2002, a.a.O.; OLG Hamm, Urteil vom 18.12.2003 - 27 U 163/02 -, NJW 2004, 1883; OLG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 13.12.2006 - 6 U 64/06 -, Juris).
Diese positive Feststellung ist gemäß § 314 ZPO dem Berufungsverfahren zugrunde zu legen, weil eine Berichtigung nach § 320 ZPO nicht erfolgt ist (vgl. OLG Karlsruhe, NJW-RR 2003, 891; OLG Rostock, OLGReport 2004, 61; Stöber, MDR 2006, 5, 6 m. w. N.).
An diese Feststellungen ist der Senat unabhängig davon gebunden, ob das Landgericht den diesbezüglichen Sachverhalt zutreffend als unstreitig dargestellt hat (vgl. OLG Karlsruhe NJW-RR 2003, 891; OLG Rostock OLGR 2004, 61).
Verlust des Charakters einer Ehewohnung wegen erheblicher Spannungen zwischen den Eheleuten; Zugehörigkeit von anderen auf einem Grundstück gelegenen Räumlichkeiten zu einer ehelichen Wohnung; Gänzliche Zuweisung der Ehewohnung an einen Ehepartner bei dauerhafter Trennung wegen unbilliger Härte
https://dejure.org/2003,9059
OLG Rostock, 20.10.2003 - 3 U 6/03 (https://dejure.org/2003,9059)
OLG Rostock, Entscheidung vom 20.10.2003 - 3 U 6/03 (https://dejure.org/2003,9059)
OLG Rostock, Entscheidung vom 20. Januar 2003 - 3 U 6/03 (https://dejure.org/2003,9059)
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ZPO § 314; ZPO § 529; ZPO § 531
Bindung des Berufungsgerichts an eine im Tatbestand des angefochtenen Urteils als unstreitig dargestellten Tatsache
Verfahrensrecht - Tatsachen im Tatbestand fälschlich als unstreitig dargestellt
Schadenersatzpflicht wegen Verletzung eines Wärmelieferungsvertrages; Kausalität des Einbaus von kupferverlöteten Wärmetauschern für Rostschäden an Stahlrohren; Voraussetzungen für Zweifel des Berufungsgerichts an der Richtigkeit der Beweiswürdigung des Erstgerichts; Anforderungen an die freie richterliche Überzeugung ; Überprüfbarkeit des Tatbestandes des erstinstanzlichen Urteils durch das Berufungsgericht
LG Stralsund, 24.07.2002 - 7 O 470/99
LG Stralsund, 24.07.2002 - 7a O 470/99
Einen Tatbestandsberichtigungsantrag nach § 320 ZPO hat die Beklagte nicht gestellt, weshalb ihre Darlegungen im Schriftsatz vom 16.08.2004 als neues Vorbringen zu behandeln und an §§ 520 III Nr. 3, 530, 531 II Nr. 3 ZPO zu messen sind (vgl. hierzu einführend: Gaier in NJW 2004, 110, 112;… vgl. auch Zöller/ Vollkommer, 24. Aufl., § 314 ZPO, Rdz. 1 m.w.N.; OLG Karlsruhe NJW-RR 2003, 778; OLG Rostock, nicht rkr. Urteil vom 20.10.2003 zu 3 U 6/03).
War damit aber in erster Instanz unstreitig, dass es im Tagesverlauf des ... Januar 2011 nicht zu weiteren Niederschlägen kam, stellt der anderweitige Vortrag - es habe doch im Tagesverlauf weitere Niederschläge gegeben - neuen Tatsachenvortrag dar, mit dem die Beklagte in der Berufungsinstanz ausgeschlossen ist, da die Zulassungsvoraussetzungen des § 531 Abs. 11 Nr. 1 bis 3 ZPO nicht vorliegen (vgl. OLG Rostock, Urteil vom 20.10.2003, 3 U 6/03, zitiert nach juris, Rn. 24).
Soweit der Kläger im Rahmen der Berufung auf etwaig fehlendes Salz eingeht (vgl. Berufungsbegründung Bl. 4 = Bl. 72 d.A.), handelt es sich um neuen Tatsachenvortrag, mit dem der Kläger in der Berufungsinstanz ausgeschlossen ist, da die Zulassungsvoraussetzungen des § 531 Abs. 11 Nr. 1 bis 3 ZPO nicht vorliegen (vgl. OLG Rostock, Urteil vom 20.10.2003, 3 U 6/03, zitiert nach juris, Rn. 24).
Vor diesem Hintergrund erscheint es schon aus prozessrechtlichen Gründen ausgeschlossen, dass die Berufung im Vorprozess mit diesem Angriff Erfolg gehabt hätte (vgl. zur Bindungswirkung des Urteilstatbestands für das Berufungsgericht mangels Tatbestandsberichtigung OLG Rostock Urt. vom 23. Oktober 2003 - 3 U 6/03).
Das wiederholte Bestreiten ist neues Vorbringen i.S.d. § 531 ZPO (OLG Rostock, Urt. v. 20.10.2003, 3 U 6/03, OLGR Rostock 2004, 61).
Die entsprechenden tatsächlichen Feststellungen im Tatbestand des Urteils des Amtsgerichts Geilenkirchen vom 20.12.2012 sind hierbei für die Kammer gemäß §§ 314, 529 Abs. 1 Nr. 1 ZPO bindend, denn eine im Tatbestand eines angefochtenen Urteils als unstreitig dargestellte Tatsache ist, selbst wenn sie in den erstinstanzlichen Schriftsätzen umstritten war, für das Berufungsgericht bindend unstreitig, wenn der Tatbestand nicht berichtigt wurde (vgl. KG Berlin, Urteil vom 09.09.2003 - 7 U 213/03 -, OLG Rostock, Urteil vom 20.10.2003 - 3 U 6/03 -, Urteil vom 09.09.2010 - 3 U 50/10 -, jeweils zitiert nach juris).

References: § 823
 § 34
 § 823
 § 34
 § 320
 § 529
 § 314
 § 320
 § 314
 § 529
 § 531
 § 320
 § 314
 § 531
 § 531
 § 531