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Timestamp: 2019-06-20 06:15:00+00:00

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SB "terrorisiert" meine Freundin | Erwerbslosenforum Deutschland
Themenstarter mariesuse
freundin terrorisiert
ich hoffe jemand ist so lieb und kann mir ein paar Tipps zu einem dicken Problem mit dem SB meiner Freundin geben.
Wie bereits erwähnt geht es um meine 32-jährige Freundin. Sie hat eine Behinderung und ist auf den Rollstuhl angewiesen, seit 4 Jahren beim Jobcenter. Ich schreibe hier für sie, weil sie es nervlich derzeit nicht packt und völlig depressiv geworden ist.
Das Problem ist das ihr Sachbearbeiter sie ständig niedermacht und ihr bei den Terminen an den Kopf knallt, sie wäre Arbeitsfaul und hätte keine Lust zu arbeiten. Das nur weil sie (2 Termine) nicht wahrgenommen hat, weil sie psychische Probleme hatte. Das wurde auch alles ärztlich abgesegnet mit einer Wegeunfähigkeitsbescheinigung. Die hat sie aber nur bekommen, weil der Stress sich auf ihren Körper ausgewirkt hat. Zu den ganzen üblen Beschimpfungen kommt auch noch dazu, dass sie jetzt jeden Monat eingeladen wird und nun immer zwei Sachbearbeiter anwesend sind die auf ihr einprügeln das sie bei Zeitarbeitsfirmen bewerben muss. Ich wurde beim letzten Termin auch aus dem Raum geschickt mit der Begründung ich habe dort nichts zu suchen, auch weil ich denen gesagt habe sie sollen bitte nicht in diesem Ton mit ihre reden.
Sie bekommt nun pro Woche ca. 8-12 Vermittlungsvorschläge von Zeitarbeitsfirmen und Anrufe vom SB mit der Drohung er überprüft jede einzelne Bewerbung und ruft bei den Zeitarbeitsfirmen an. Dazu wird sie nun 1x Monat vorgeladen.
Ob diese Arbeitsweise des Sachbearbeiters in Ordnung ist weiß ich nicht. Gibt es denn irgendeine Möglichkeit dem Kerl eine auszuwischen? Ich meine jetzt nicht Beschwerden oder Anzeigen sondern ihm die Arbeit schwer zu machen?
Ich habe hier in einem Beitrag etwas von Antragsflut, Fahrtkosten und sowas gelesen.
Dummerweise ist meine Freundin sehr selbständig, fährt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Terminen und zu Vorstellungsgesprächen. Das weiß der Sachbearbeiter ganz genau. Kann ich trotzdem einfach einen Antrag auf Fahrtkosten zu Meldeterminen und Vorstellungsgesprächen stellen? Was ist wenn sie nicht mehr selbständig dorthin kommt mit dem Rollstuhl? Auch wenn es nichts bringt hätte der Sachbearbeiter ziemlich viel Papierkram zu erledigen.
Irgendwie muss man dem doch eine auswischen können und ihm seinen "Kunden" zum Alptraum machen!
Es kann sdoch nicht sein, daß ein Sachbearbeiter einen so schikanieren kann und sich ins Fäustchen lacht mit seinen Zeitarbeitsfirmen. Bei Ihr stehen die Telefone nicht mehr still, ihr E-Mailfach ist voll mit kuriosen Mails. Wenn sie denn wenigstens von diesen Firmen genommen wird, nein sie wird nur vollgequatscht und zu Vorstellungsgesprächen geladen um dann einen Tag später eine Absage zu erteilen. Einmal konnte sie gar nicht zum Vorstellungsgespräch, weil der Aufzug zur S-Bahn defekt war, bei dem Anruf wurde sie rotzfrech angebrüllt am Telefon man würde ihr das nicht glauben und sie beim Jobcenter melden.
Das ist doch absolut zum Kotzen mit diesen Läden!
Sie wohnt übrigens in Berlin
Hallo mariesuse,
1.) Deine Freundin möge sich bitte unbedingt und sofort AU schreiben lassen, sofern nicht bereits erfolgt. AU ist AU, dann ist sie wenigstens erst mal vor den Einladungen des SB relativ sicher.
Der wird dann erstmal im Kreis tanzen und besagte Wegeunfähigkeitsbescheinigung fordern. Es ist noch nicht höchstrichterlich geklärt inwieweit diese Forderung rechtens ist. Aber: Wenn SB an der AU hat gelten §§ wonach er den ÄD einschalten kann - sofern er es sich traut.
2. Deine Freundin sollte unbedingt unnötige Angaben ihrerseits beim JC löschen lassen. Dies betrifft insbesondere Telefonnummer und e-Müll-Adresse. Diese Angaben sind freiwillig und für die Leistungserbringung nicht relevant.
3.) Zu jeder Vorladung durch das JC sollte zuallererst die Fahrtkostenfrage geklärt werden (Antragstellung). Da gibt es keine Bagatellgrenze - falls SB das behauptet. Sei die Strecke noch so kurz - Deine Freundin ist nicht verpflichtet den Regelsatz für Fahrten zum JC auszugeben. Und auch nicht Fahrtenkosten ansammeln und im Bundle erstatten lassen. Jede Vorladung einmal Fahrtkosten-Verwaltungsaufwand. Dem Einladungswahn mancher SB kann nur so Einhalt geboten werden.
4.) Wenn ich das richtig verstehe, wurdest Du als Beistand mündlich des Raumes verwiesen? Das geht ja mal gar nicht. So etwas hat schriftlich unter Angabe der Gründe zu erfolgen. Deine Freundin hätte das Gespräch sofort abbrechen sollen.
- AU ist AU - da beisst auch SB keinen Faden ab!
- Telefon und e-Müll löschen lassen, Löschung schriftlich bestätigen lassen.
- Nie mehr alleine zum JC, nur noch mit Beistand.
- Fahrtkostentango vor jedem Gespräch tanzen (Ich mache die FK auch als / für den Beistand geltend).
Huhu CanisLupusGray
1. Also das mit der AU wäre bestimmt kein Problem, aber der SB wird 10000% eine Wegeunfähigkeitsbescheinigung fordern. Kann er sie dann nicht sanktionieren, wenn sie nur eine AU bringt?
2. Das haben wir schon gemacht, aber die Mails kommen alle von den zeitarbeitsfirmen. Der SB hat irgendwo anders ihre nummer. Wir lassen ihn schon auf den AB quatschen. Aber es nervt weil er ständig nachfragt.
3. Sie ist im besitz einer kostenloser Fahrkarte vom Lageso. Sie muss aber trotzdem natürlich ständig mit dem rollstuhl durch die versüfften Gegenden Berlins um dorthin zu gelangen. Das müssen andere auch, mir geht es auch nicht um (die arme Frau im Rollstuhl) sondern darum dem Mann mal die Kante zu zeigen. Der soll mal ein bisschen Gegenwehr mit solchen Anträgen bkommen. Anders kann man denen doch nicht kommen :-(
4. Die beiden Sachbearbeiter wurden unfreundlich, weil sie die Frage stellte warum sie nun ständig an Zeitarbeitsfirmen verwiesen wird und man sie damit unter druck setzt. Daraufhin haben beide gleich gesagt sie soll damit aufhören, sie können diese Haltung nicht verstehen und sie soll endlich lernen das es kein Wunschkonzert ist und sie vom Staat lebt. Ich habe gesagt wenn das hier weiter so unfreundlich abläuft gehen wir sofort. Daraufhin hat man mich gebeten den Raum zu verlassen weil ich mich in die Gespräche nicht einmischen soll und was ich denn überhaupt hier zu suchen hätte, meine Freundin ist alt genug um ihre Termine allein zu bewältigen, sie hat nichts am Kopf!
Was den Beistand angeht:
Eventuell auch einmal einen Termin beim Teamleiter verlangen, auch unter Beisein eines Beistandes und den Sachverhalt erläutern. Nützt das nichts, einen Anwalt einschalten.
Und für alle Entscheidungen des SB immer die gesetzliche Grundlage fordern, schriftlich.
Und bei einem Anruf der Zeitarbeit immer betonen, ob sie auch eine Rollstuhlfahrerin einstellen.
mariesuse meinte:
und ruft bei den Zeitarbeitsfirmen an.
Das darf er mMn nicht, denn Daten sind bei Betroffenen zu erfragen.
Schriftlich nach der Rechts Grundlage fragen.
Dazu wird sie nun 1x Monat vorgeladen.
Hier auch schriftlich den Grund fragen.
JC soll / muss sich günstigsten / einfacheren mitteln bedienen, z.B. per Post.
Für so eine häufige Vorladungen sollte seitens JC schon ein wichtiges Grund vorliegen.
Bei Vorladungen ist meistens so ein Satz drin:
Auch hier schriftlich nachfragen.
Der "Gute" Mann soll abschließend erklären, was er mit den "bestimmte Voraussetzungen" eigentlich meint.
Schön einzeln fragen (3 Briefe), dann hat der SB ein bisschen zu tun. Und den Hinweis (in jedem schreiben), das seine Antworten rechtlich überprüft werden nicht vergessen.
Im Forum Schwerbehinderte war doch auch so ein Thema. Ist das jetzt zur Mode geworden behinderte mit Leiharbeit zu mobben?
Im Prinzip kannst du alles beantragen, auch eine Reise nach Australien. Ob es bewilligt wird steht auf einem anderen Blatt. Die Frage ist, ob du mit willkürlichen Anträgen das ganze nicht verschlimmerst. Die SB können wie vom Teufel besessen dir das Leben zur Hölle machen und noch ganz andere Geschütze auffahren. Wenn deine Freundin eh schon total fertig ist, warum dann noch Öl ins Feuer kippen und den SB provozieren? Am Ende habt ihr dann noch mehr ärger mit diesen Clown.
Pro Woche 8 bis 12 VV und alles nur Zeitarbeit? Puuuuh da habt ihr euch aber einen richtigen Virus eingefangen. Verlangt doch mal eine schriftliche Stellungnahme, wie das funktionieren soll und welche zukünftigen Chancen ein Mensch mit Behinderung bei einer Zeitarbeitsfirma hätte. Vielleicht kann man ihm die Begründung an den Kopf werfen. Ansonsten würde ich mal ein wenig krank machen, damit sie ruhe hat. Das ist ja schon Folter!
Den unfreundlichen Ton bitte immer mit einem lächeln beantworten. Mit mir diskutieren die gar nicht mehr über Zeitarbeit weil die meine Meinung dazu kennen. Ich sag auch ganz offen den SB das es sklavenhändler sind oder schurken Dann bekomm ich immer böse blicke. Ja ich mach das bei jedem Termin wenn mein SB mich nach der letzten Bewerbung fragt Sie meinen den Sklavenhändler? Ach wie immer, heiße Luft, dummes gerede. Man sollte sich schämen Leute dorthin zu schicken. Deswegen werd ich gar nicht mehr gefragt, dass packt meiner auf dauer nicht Lass das besser sein
numinal meinte:
Ja, diese Tendenz habe ich auch mitbekommen.
Die Frage ist, ob du mit willkürlichen Anträgen das ganze nicht verschlimmerst. Die SB können wie vom Teufel besessen dir das Leben zur Hölle machen und noch ganz andere Geschütze auffahren.
Er hat doch keine andere Geschütze als irgendeine Maßnahme oder 1 € Job. Und dagegen kann man vorgehen.
warum dann noch Öl ins Feuer kippen und den SB provozieren? Am Ende habt ihr dann noch mehr ärger mit diesen Clown.
Weil wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt.
Ohne Abwehr ist die Freundin ein gefundenes Fressen für so einen A-loch.
Puuuuh da habt ihr euch aber einen richtigen Virus eingefangen.
Der ist gut -> Daumen hoch
Verlangt doch mal eine schriftliche Stellungnahme, wie das funktionieren soll und welche zukünftigen Chancen ein Mensch mit Behinderung bei einer Zeitarbeitsfirma hätte.
Richtig -> Briefchen Nr. 4
Ja, diese Tendenz habe ich auch mitbekommen. [...]
Na mit Geschütze meine ich eher deren Frechheiten, die sie sich einfach erlauben. Das es alles illegal ist wissen wir ja. Aber dagegen muss man sich dann wieder wehren, was in Bezug auf das eh schon schlechte Wohlbefinden der Freundin eher kontraproduktiv ist. Ich hätte kein Problem damit dem Typen mit 50 Beschwerden und 100 Anträgen vollzuballern bis ihm der Finger abfault und sein Verbis abstürzt. Jeden Tag eine Beschwerde, jeden Tag einen Fahrtkostenantrag auf jeden VV, nebenbei eine Ortsabwesenheit einreichen und ein paar AU's. Dann ist man den sehr schnell los
Man sollte sich schämen Leute dorthin zu schicken.
Das muss ich mir merken -> gute Idee
und sein Verbis abstürzt.
Langsam bist Du mir echt sympathisch
Naja so mach ich das! Könnte man schon als Beleidigung ansehen ist mir aber egal. Es ist genauso beleidigend, mir solche Vermittlungsvorschläge zu senden. Bei über 8 pro Woche würde ich per Mail alle bestätigen und am Ende des Monats alle in einem Karton zum SB senden. Schön alle zusammengetackert an jeder Ecke. Das ist eine pure Frechheit. Ich hoffe ihr sucht da einen Beistand das nächste mal, der erfahren und mutig genug ist.
Könnte man schon als Beleidigung ansehen ist mir aber egal.
STOP ! - ich meine es ehrlich!
alle in einem Karton zum SB senden.
Ich bevorzuge einzeln Briefchen - macht mehr Arbeit.
Aber in dem Umfang könnte es Kostspielig sein...
Ich hatte bisher immer nur E-Mailverkehr mit meinen Clowns. Das macht auch immer sehr viel Arbeit, wenn die jede E-Mail einzeln abarbeiten müssen. Man muss nur aufpassen, wenn dann täglich gleich 20 E-Mails und nicht verteilt auf eine Woche.
Pro Bearbeitung bekommt man sonst gleich einen VV zugeschickt, den Fehler hab ich schnell korrigiert
Hi mariesuse,
ergänzend zu @Asbach Uralts Beitrag möchte ich ergänzen, dass ein Beistand nur unter folgenden Bedingungen des Raums verwiesen darf gemäß § 13 Abs. 6 SGB X:
Die Zurückweisung des Beistands muss schriftlich begründet werden gemäß § 13 Abs. 7 SGB X:
Der "Beteiligte" ist hier Deine Freundin, siehe § 12 SGB X.
Wenn Du also wieder als Beistand aus dem Zimmer rausgeworfen werden sollst, sollte Deine Freundin von den anwesenden SB's eine schriftliche Begründung dafür verlangen. Bekommt sie eine solche Begründung nicht, solltet Ihr eine schriftliche Fachaufsichtsbeschwerde beim Geschäftsführer des Jobcenters einlegen. Eine Fachaufsichtsbeschwerde darf immer dann eingelegt werden, wenn das Recht nicht richtig umgesetzt worden ist durch einen Behördenmitarbeiter. Du fungierst hierbei als Zeuge für den Inhalt der Fachaufsichtsbeschwerde und solltest in ihr auch namentlich genannt werden.
Hier weitere Infos zur Fachaufsichtsbeschwerde auf Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Fachaufsichtsbeschwerde
Druckt Euch am Besten den § 13 SGB X aus, markiert Euch darin die wichtigen Textpassagen und nehmt ihn mit zum nächsten Meldetermin.
Eine Ergänzung zu @CanisLupusGray: Die Löschung der Telefonnummer und der E-Mailadresse aus den Stammdaten Deiner Freundin ist unter Berufung auf § 84 Abs. 2 SGB X ("Berichtigung, Löschung und Sperrung von Daten; Widerspruchsrecht") möglich, tut dies bitte in schriftlicher Form:
Die Sozialdaten "E-Mail-Adresse" und "Telefonnummer" sind nicht notwendig, weil das Jobcenter sich immer noch auf schriftlichem Wege an Deine Freundin wenden kann. Es besteht keine Verpflichtung, diese beiden Sozialdaten dem Jobcenter gegenüber zu nennen.
Setzt dem Arbeitsvermittler Deiner Freundin schriftlich eine ausreichend lange, aber dennoch kurze Frist zur Löschung ihrer E-Mail-Adresse und Telefonnummer.
Alle an das Jobcenter gerichtete Schreiben sollten in nachweisbarer Form dem Jobcenter zugehen. Also zum Beispiel per einfachem Einschreiben, nur dann gibt es das Problem, das nicht nachgewiesen werden kann, was genau in den Schreiben ans Jobcenter drinsteht. Deswegen ist es ratsamer derartige Schreiben direkt beim Jobcenter in der Eingangszone abzugeben, und zwar gegen Empfang einer Eingangsbestätigung oder gegen Posteingangsstempel auf einer Zweitausfertigung des jeweiligen Schreibens, das dann zu den eigenen Akten genommen werden kann und als Nachweis dient.
Zu den Anrufen des Arbeitsvermittlers bei Deiner Freundin:
Vielleicht ist der Internet-Router Deiner Freundin ja in der Lage, eingehende Anrufe gewisser Telefonnummern zu blockieren? Das sollte z. B. mit einer Fritzbox möglich sein. Dann könnte sie die Anrufe des oder der Arbeitsvermittler oder gar aller Rufnummern, die aus ihrem Jobcenter stammen, blockieren.
Wichtig ist lasst euch von denen nicht fertig machen!!!
Sie muss unbedingt mal abschalten und ein wenig runterkommen. Das ist zwar immer leichter gesagt als getan, aber nur so hat man einen klaren Kopf und kann besser reagieren. Wichtig ist auch sich aufgrund dieser ganzen Geschichte mal an den Arzt zu wenden und sich eine AU zu holen. Damit kann man sich die Plagegeister ein wenig vom Hals schaffen und bei über 8 VV pro Woche wäre das echt angebracht.
Nicht die sitzen am langen Hebel sondern ihr! Und als Arbeitsloser hat man genug Zeit sich täglich eine neue Gemeinheit für die auszudenken. Das müsst ihr einfach mal aus dieser Perspektive sehen.
Ps: Ich muss mal meinen SB nerven und fragen ob es gerade ein Rundschreiben gibt Bitte vermehrt Menschen mit Behinderungen an Zeitarbeitsfirmen vermitteln. Ich höre und lese das ziemlich oft jetzt.
Sie bekommt nun pro Woche ca. 8-12 Vermittlungsvorschläge von Zeitarbeitsfirmen und Anrufe vom SB mit der Drohung
er überprüft jede einzelne Bewerbung und ruft bei den Zeitarbeitsfirmen an. Dazu wird sie nun 1x Monat vorgeladen.
Wurde mit der Behörde eine EGV abgeschlossen oder von der Behörde ein EGV-ersetzender VA erlassen?
Inwieweit gibt es eine Regelung der Erstattung von Bewerbungskosten?
Mit geforderter Beantwortung von durchschnittlich 10 VV/Woche ist der Kostenaufwand nicht unerheblich.
Bei dem als unflätig beschriebenen Ton der SB denke ich, daß sämtliche VV mit RFB ausgestellt wurden.
Hier sehe ich den wirksamsten Hebel; Pflichterfüllung nur bei Gewährung der Bewerbungskosten im voraus möglich.
Gibt es keine schriftliche Regelung über die Erstattung der Bewerbungskosten, dann im Gegenzug diese Erstattung im voraus schriftlich beantragen.
Bei der allg. gültigen Pauschale von 5 Euro je schriftl. Bewerbung sollten Dir wöchentlich 50 Euro im voraus erstattet werden.
Ansonsten kannst Du die geforderten Pflichten nicht erfüllen, denn Bewerbungskosten sind im Regelsatz nicht enthalten.
Im übrigen sollte jeder VV einer Prüfung der Zumutbarkeit nach § 10 SGB II unterzogen werden.
Also das mit der AU wäre bestimmt kein Problem, aber der SB wird 10000% eine Wegeunfähigkeitsbescheinigung fordern.
Kann er sie dann nicht sanktionieren, wenn sie nur eine AU bringt?
Für die Forderung einer sogenannten Wegeunfähigkeitsbescheinigung (WUB)
besteht keine Rechtsgrundlage.
Auch der Verweis auf ein diesbezügliches Urteil des BSG,
welches eine Einzelfallentscheidung ist, rechtfertigt nicht eine solche Forderung.
► Argumente und Vorlagen - Wegeunfähigkeitsbescheinigung (siehe unter Sonstiges)
2. Das haben wir schon gemacht, aber die Mails kommen alle von den zeitarbeitsfirmen.
Der SB hat irgendwo anders ihre nummer. Wir lassen ihn schon auf den AB quatschen.
Es gibt keine rechtliche Verpflichtung zum E-Mail Verkehr. Hast Du die E-Mail Adresse nachweisbar löschen lassen,
ist der Behörde die Grundlage zur Weitergabe derselben wirksam entzogen.
Anzupassende Vorlage ► Widerspruch - Datenweitergabe JC Fensterbrief
Verfahren zur Erfüllung von Forderungen sollten immer auf dem rechtssicheren Schriftweg abgewickelt werden.
Entsprechend würde ich auf E-Mails von AG erst garnicht reagieren.
Ein AG sollte schon in der Lage sein, auf dem Postweg zu kommunizieren.
Da laut Schilderung auch die SB nicht fähig sind, höflich und bürgergerecht zu kommunizieren,
sollten die Gespräche entsprechend kurz und angebunden gestaltet werden. Jede einzelne Forderung schriftlich bestätigen lassen,
Protokoll führen, reserviert und kühl ausschließlich sachverhaltsbezogen fragen und antworten.
Auf Ausfälligkeiten nicht reagieren oder nach Vorwarnung das Gespräch abbrechen.
Den Weg der ► Beschwerde Dienst-/Fachaufsicht wahrzunehmen erweist sich oft als sehr hilfreich.
Aber es nervt weil er ständig nachfragt.
Warum wird dann das Telefonat überhaupt entgegengenommen?
Gezielte Nummernsperre oder ein Nummernwechsel sollten Abhilfe schaffen.
Hat sie einen derart attraktiven Beruf erlernt wo es so viele freie Stellen gibt??
Kann mir auch nicht vorstellen dass es soviele Stellen gibt die auch Rollstuhlgerecht sind.....
Schon echt der Wahnsinn was sie mit ihr abziehen, scheint wohl derzeit in Mode zu sein sich auf Behinderte zu stürzen......
Ich bin auch behindert, allerdings ohne Rollstuhl und werde vollkommen in Ruhe gelassen seit Jahren. Echt derb wie unterschiedlich dass JC arbeiten in der Vermittlung.
Ich habe mal freundlich nachgefragt. Mein SB sagt ne
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Das würde ich nicht machen, weil es sehr kontraproduktiv ist. Als Schwerbehinderte MUSS sie vom AG eingeladen werden. Betont Sie das auch noch, wird sie immer eingeladen werden. Ich würde es andersrum angehen: Ordentlich bewerben, Schwerbehinderung kennzeichnen und wenn sie nicht eingeladen wird vorm Arbeitsgericht wegen Verstoß gegen das AGG klagen.
Also ich bin gerne bereit, mit euch zu den beiden Clowns zu gehen und denen mal richtig dampf zu machen. Ich schreib euch gerne eine Private Nachricht dazu.
Können wir gerne Heute oder Morgen erledigen, ich hole euch auch mit dem Auto ab.
Dann nehmen wir die VV aus dem ganzen Monat mit und machen damit mal eine richtige Konfettiparty. Danach ist eure Telefonnummer und E-Mail nicht mehr im System. Seine dämlichen Vermittlungsvorschläge werd ich ihm auch austreiben. Da schnappen wir uns gleich noch einen anderen SB oder Teamleiter dem ich dann das Protokoll vor den Latz knalle. Das überlegen sich die Herren 3x ob sie nochmal so reagieren, danach jedenfalls weiß es die gesamte Etage.
Das würde ich nicht machen, weil es sehr kontraproduktiv ist. Als Schwerbehinderte MUSS sie vom AG eingeladen werden.
Das gilt nur im öffentlichen Dienst.

References: § 13
 § 13
 § 12
 § 13
 § 84
 § 10