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1927 / 305 p. 1 (Deutscher Reichsanzeiger)
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« gebotetermine jene
" Lit E à 4300 Nr. 3326 3493 5694 Lit F à 4 100 N1. 290/1 25839 Z218 3¿°% 1907er Em. V Ser, 11. Lit. K à Æ 500 Nr. 4126.
Lit. L à Á 300 Nr 3434, 3¿°% Em. K. Lit. C à A 1000 Nr. 2917, Lit. E à A 300 Nr. 2332. 4 °/9 Prämienpfandbriefe.
Ser. : 47 Nr. d, Ser 181 Nr. 14, Ser. 251 Nr. 22 Ser. 538 Nr. 17 Ser. 808 Nr. 2, Ser. 903 Nr. b, Ser. 1216 Nr. 19, Ser. 1403 Nr. 12, Ser. 1020 Nr T1 Ser. 1976 Yr 25 Ser. 1699 Nr, 4, Ser. 1949 Nr 14, Ser. 2014 Nr. 13/4, Ser. 212i Nr. 16, Ser. 23ck7: Nr. 2, Ser. 2414 Nr. 9 Ser. 2425 Nr. 23. Ser. 2472 Nr. 17 Ser. 2557 Nr. 8, Ser. 2618 Nr. 19 Ser. 2721 Nr. 15/16 Ser. 2801 Nr 1,9, Ser. 2804 Nr. 3/5, Ser 2924 Nr. 10, Ser. 313% Nr. 19, Ser. 3203 Nr. 20 Ser 3212 Nr. 20 Ser, 8216 Nr. Sl Ser. 3418 Nr. 9, 19, Ser. 39584 Nr. 11, Ser. 3711. Nr. 15, Ser. 3722 Nr. 24, Ser. 3892 Nr. 25, Ser. 3939 Nr. 2, Ser. 8986 Nr. 9.
à A 300 Nr. 36868/70, 37734. 41679/80, 41753/4, 46634/8, 46655/6 49128 9,
à Æ 1200 Nr. 80153, 82367, 83048. à A GO000 Nr. 97301,
Erledigung. Die im Neichsanzeciger Nr. 2 vom 4. 1. 1927 gesperrte W. Jacob1en Aft 7516 ist ermittelt.
Berlin, den 28. 12, 1927. (Wp. 9/27.) Der Polizeipräsident. Abt. 1V. E..D. [82499] Aufgebot.
Der Obergetreite Joter Weigmann aus Militsch, 3. Eskad on 8 preuß. Neiter- MReaiments, hat das Aufgebot des Spar- buchs Nr. 1292 der Stadt1pa1kasse Militsch über 901.35 NM lautend auf Josef Weigmann in Militih, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem au? den 12. Juli 1928, vormittags 9 Uhr, vor dem unter- zeichneten Gericht, Zimmer 13, anberaumten Aufgebotetermine feine Nechte anzumelden und die Utfunide vorzulegen, widrigenfalls die Kra!!loeerklärung der Urkunde er- folaen wird.
"Militsch, den 10. Dezember 1927. Amtsgericht. [82055]
Der im Reichsanzeiger vom 13, 192. 1927 zu 4 aufgebotene Wechsel lautet über 205,89 NM.
Amtsgericht Verlin-Mitte, Abt. 216, Gei, 111. 183, 1027, det 17. 18 1097
[82887 | Aufgebot.
Das Amtsgericht tn Hamburg hat beute folgendes Aufgebot erlassen ; Die Firma Delej & Co. in Berlin, Lindenstr. 34, hat das Aurgebot beantragt zur Krattlos- erflärung des von der Ant1azgstellerin mit Ort und Datum: Berlin, Oktober 1927, an ihre eigene Order auégestellten von Gust, Wilh. Unger in Hamburg, Jung- feinstieg 7/8, angenommenen, am 23. De- zember 1927 in Hambug fälligen Prima- wech'els über 1500 NM, zahlbar bet der Dresdner Bank in Hamburg. Der Inhaber der Urfunde wird aufgerordert, setne Nechte bei der Gerichté\chreiberei des Amta- gerichts tn Hambura, Abteilung tür Aut- gebotetachen, Srievekingplay. Ziviliusttz- gebäude Zimmer 420, 1pätestens aber in dem daselbst, Zimmer 418, am Freitag. dem G6. Jult 1928, vormittags 11¿ Uhr, stattfindenden Autgebotétermin anzumelden und' die Uifunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urfunde ertolgen wird.
“ Hamburg, den 25. November 1927. Der Gerichtäschieiber des Anitsger1chts.
[82514] Aufgebot.
Die Gemeindesparkasse zu Erkrath, Kreis Düsseldort, hat das Aufgebot des Hypothekonbriets vom 12. November 1907 aut die für fie aut dein Grundstück Duis- burg Antovienstraße 58, im Grundbucbe von Duieburg Band 17 Blatt 814 in Abr. 111° unter Nr. l eingetragene Dar- lebnstorderung von 19 000 NM beant1agt. Der Junhaber der Urkunde wird auk- gerordert, pätestens tn dem aut den 6. Juli 1928, vor dem unterzeichneten Geiicht, Zimmer 87, anberaumten MAut- gebotétermine seine Rechte anzumeldèn Und die Urkunde vorzulegen, widrigentalls deren Kraftloserklärung ertolgen wird.
Duisburg, den 16. Dezember 1927,
Das Amtegeriht. Abt, 15.
(82515 Auj}gebot.
Die Chefrau des Fabrikdirektors Theodor y Helmolt, Emmy geb. von Jülich, in Hannover, hat das Autgebot des verloren- gegangenen Hyrothefkfenbiietes vom 3, Of- tober 1903 über die au! dem Giundbucb- blatte des Grundstücks Nr. ass. 122 in Kieienten in Abteilung 111 Nr. 5 für sie eingetragenen, zu 47 9% ab 1. Oftober 1903 pverz4rnslihe Darlehneforderung von 16 000 Pavtermark, autgewertet aut 3455,76 Goldmaif, beantragt. Der Inhaber der Urtunde wird aukge]ordert, |vätestens in dem ‘auf den 12, Juli 1928, vor- mittags 9} Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht Zimmer Nr. 2, anveraumten Aut- MNechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigentalls die Kiastloterklärung der Urkunde er- folgen wird.
Gandersheim, den 19. Dezember 1927. i Das Amtsgericht,
[82503] Anfgebot. Die Stadtgemeinde Gollnow — Städtische S paikasse in Gollnow — hat
in Köln-Marienburg, Goltsteinstr. 197,
der auf dein Grundstück Gollnow Band B I Blatt Nr. 21 in Abt. 111 eingetiagenen Hypotheken Nr. 1 zu 400 Taler = 1200 4, Nr. 9 zu 400 4 beantragt. Die Inhaber der Urkunden werden aufgefordert, Ipätestens in dem auf den 27. Fuli 1928, vor- mittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Geiicht anberaum!en Aufgebotstermine ibre Nechte anzumelden und die Urkunden vor- zulegen, widrigentalls die Krastloserflärung der Urkunden erfoigen wird.
Gollnow, den 21. Dezember 1927,
Das Amtkétger icht,
[82511] Anfgebot.
1, Der Doktor Werner von Davier in Magdeburg-Buckau hat das Aufgebot der verlorengegangenen zwei Hypothekenbriefe über die tür die Ehefrau des Hotelbesitzers Nicha1nd Grashoff, Mathilde geb. Korte, in Helmstedt im (Grundbuche von Helmstedt Band 111 Blatt 51 in Abt. 3 eingetragenen Hypotheken, und zwar unter Nr. 16 zu 6000 Æ und unter Mr. 17 zu 4000 M4 beantiagt. 2, Der Fabrikant Gustav Meyer in Hannover, Am neuen Hause 3, — Vertreter: Necbtsänwalt Pfeiffer Ik. in Hannover — hat das Auf. ebot des ver- lorengegangenen Hypothbekenbrietes über das tür den Fabrikanten Gustav Meyer in Hannover im Grundbuche von Helmstedt Bd. XV11 Bi. 75 in Abt. TIT eingetragene Dar1ehn von 2992,39 NM beantragt. Die Inhaber der Urkunden werden aufge!ordert, |pätestens in dem aut den 6, Juli 1928, vormittags 10 Uhr, vor dem Amts- gericht Helmstedt, Zimmer 16, anberaumten Au1gebotsterminen ihre Rechte anzumelden und die Urkunden vouzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunden er- folaen wird.
Helmstedt, den 12. Dezember 1927,
[82504] Aufgebot.
Die nacbbezeihneten Berechtigten baben das Aufgebot tolgender Hypotheken- bzw. Grundschu!dbriete beantragt : Kreie-Spar- kasse der Landkreise Köln und Mülheim in Köln über die im Grundbuche von Kendenich Band 16 Blatt 637 in Abt. [ll Nr. 3 für die Sparkasse der Bürger- meisterei Hürth in Hermülheim eiuge- tragene Hypothek von PM 29 450,—; Hubert Außem in Köln-Merheim liuksrh., Noßbachstr. 18, über die im Grundbuch von Münge1sdorf Stadtkreis Köln Band 46 Blatt 1820 in Abt. TIl N1. 27 für ihn eingetragene Hypothek von 21 000. — PM; Witwe Gustav Peisker, Katharina geb. Momper in Köln-Zollstock, Hönninger Weg 282, über die im Grundbuch von Köln-Nondorf Band 9 Blatt 1519 in Abt. 11T Nr. 6 für sie cingetragene Hy- potbek von 3000,— PM: Fräulein Konstanze Nottkamp in Köln-Melaten über die im Grundbuch von Köln Band 211 Blatt 8438 in Ab. [Il Nr. 6 für sie ein- getragene Hypothek von 40,000,— PM ; Ehefrau Ernst Schmidts, geb. Prager, in Köln-Lindenthal, Stadtwaldgürtel 27 über die im Grundbuch von Kriel, Kieis Köln, Band 41 Blatt 1638 in Abt. I[I Nr. 3 für fie cingetragene Hypothek von 50 000,— PM:; Kreissparkasse Düren in Düren über die im Grundbuch von Eb1enfeld, Kreis Köln Stadt, Blatt 2566 in Abt. 111 Nr 10 für sie eingetragene Hypothek von 65 000,— PM; Nobert Stummler in Köln-Ehrentelo Eichen- dorffstraße 28, vertreten durch Anton Beroit in Köln, Schaatenstr. 61, über die im Grundbuch von Nippes, Kreis Köln- Stadt, Band 49 Blatt 1935 in Abt. Ill Nr. 5, tür ihn eingetiagene Hypothek von 8000.— PM; Ehefrau Albert Mayer
über die im Grundbuch von Köln- MNondorf Band 50 Blatt 1969 in Abt. TIIT Nr. 2 für den verstorbenen Schrift- steller Nud. Siegfr. Barta in New Vork eingetragene Hypothek von 80 000.— PM ; Ehefrau Friedrich Nöckmann in Köln, Maybachstr. 44, vertreten durch Nechts- anwalt Dr. Grünberg in Köln, über die im Grundbuch von Kriel, Kreis Köln, Band 195 Blatt 1962 in Abt. ITT Nr. 3 B: fie eingetragene Hypothek von 8000.— PM; 1, Die Naamlooze Algemeene Bruinkool Compagnie mit Sit in Botten- broih, 2, den Kaufmann Johann Stat, früber zu Brüggen a. d. Erft, jeßt zu Köln-Lindenthal, Dürener Str. 232, beide vertreten turch Rechtsanwalt Dr. Heim- soeth in Köln, über die im Grundbuch von rechen, Band 38 Blatt 1496 in Abt. [T1 Nr. 3 für den Maurermeister Tillmann, genannt Hermann EStatz, eingetragene Grundschuld von 60(0,— 4. Die Jn- haber der Urkundea werden aufgefordert, ipätestenó in dem auf den 3. April 1928, vormittags 11 Uhr, vor dem unter- zeichneten Gericht, Reichenspergerplay 1, Zimmer 361, anberaumten N ufAboiter: min thre Nechte anzumelden und die Ur- kunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraft- loserflärung der Uifkunden erfolgen wird. Köln, 19. Dezember 1927. Amtsgericht. Abt. 71,
82507] Aufgebot. :
Auf dem Grundstük des Christian Anderer, Juagendpfleger in Mannreim, Lgb. Nr. 6767, Garten|traße 11 in Kätertal, valtet im Grundbuh Mannheim Band 86 Hett 19 T11. Abt. Nr. 2 zugunsten der Nheinischen Hypothekenbank in Mannheim
und die Urkunde vorzulegen; andernfalls
witd die Ui funde für fra'tl»s erfläit werden.
Mannheim, den 21, Dezember 1927. Amtsgericht. B.-(H. 14,
[82510] Aufgebot.
Der Freisteller Pau! Zimmerling in Peadauschke, Kieis Militsch, hat das ‘Auf- gebot der Löschungsbewi!ligung hinsichtlich der auf dem Grundstück von Peadauschke Blatt d in Abteilung Ill unter Nr. 5, 6, 7, 11 und 12 für die Bank Ludowy in Krotoszyn eingetragenen Hppotheken von 900 M bzw. 600 A bzw. 750 A bzw. 2000 M bzw. 500 4 und das Aufgebo! der Hypothekenbriefe über die Hypotheken Nr. 5 und b von 900 #4. bzw. 600 M beantrag. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert spätestens in dem auf den 12. Juli 1928, vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr.13 anberaumten Aufgebotstermine feine Nechte anzumelden und d'e Urkunden vor- zulegen, widrigentalls die Kraftloserklärung der Urkunden erfolgen wid
Militsch, den 7. Dezember 1927,
[82509] Aufgebot.
Der Bauergutsbesiger Josef Muche in Neuvorwerk-Brustawe hat beantragt, die Gläubigerin der in dem Grundbuch von Neuvorwerk - Brustawe Blatt 3 in Ab- teilung ITIT unter Nr. 4 eingetragenen Hypothek von 83,6 Talern, eingetragen für Susanne Muhe im Autgebotsver- fahren mit ihren Rechten an der vorbe- zeichneten Hypothek auszuschließen. Die Hypothekengläubiaer werden daher aufge- fordert, ihre echte an der vorbezeichneten Hypothek späteitens in dem auf den 9, August 1928, vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 13, anberaumten Aufgebotétermin geltend zu machen, widrigenfalls sie mit thren Rechten an dieser Hypothek aus- ge\{lossen werden.
Militsch, den 23. Dezember 1927.
Das Amtsgericht Vechelde hat folgendes Aufgebot erlassen: Der Schmiedemeister Wilhelm Steinmann in Meerdorf hat dur den Rechtsanwalt Lenze in Vechelde das Auf- gebot zum Zwecke der Ausichließung des oder der Gläubiger der auf dem Grundbuchb1att des Anbauerwesens Vers -Nr. 102 in Veer- dorf Grundbuch Band L Blatt 112 in Abteilung 11T unter Nr. 2 für den Kauf- mann Wilhelm Kothe in Braunschweig am 12, Januar 1882 eingetragenen Dar- lehnshypothef von 750 Æ gemäß 8 1170 BGB. beantragt. Der oder die Gläubiger werden aufgefordert, pätestens in dem auf den 27. Februar 1928, 9 Uhr, vor dem hiesigen Amtsgericht, Zitnmer Nr. 2, anberaumten Aufgebotstermine ihre Rechte anzumelden, widrigenfalls die Kraftlos- erflärung der Urkunde erfolgen wird.
Vechelde, den 29. November 1927. Der Gerichts1ch reiber des Amtsgerichts.
Das Amtsgericht Vechelde hat folgendes Aufgebot erlassen : Der Landwirt Hezmann Grünbagen in Meerdorf, Nr. 71, hat durch den Rechtsanwalt Lenze in Vechelde das Au!gebot des verlorengegangenen Hypo- thekenbriefes über die Hypothek von 4500 ‘M, eingetragen im Grundbuch von Meerdorf Band 1 Blatt 78 Seite 436 in Abteilung [T unter Nr. 1 tür den Kotsassen Karl Baars in Nüper beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird autgefordert, spätestens in dem auf den 16; Juli 1928, 9 hr, vor dem unterzeichneten Gericht anberauniten Aufgebotstermine seine Ne hte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Sea LoElláruig der Urkunde erfolgen wind.
Vechelde, den 20. Dezember 1927. Der Gerichts]chreiber des Amtsgerichts.
82516] Aufgebot.
Der Landwirt Peter Hak von Doben- reuth bezw. dessen Rechtsnachtolgerin Kunigunda Hak, Landwirtéwitwe in Dobentreuth Nr. 2, hat das Autgebot zum Zwecke der Ausschließung der Mit- eigentümer der Pl. Nr, l Steuergemeinde Dobenreuth, Wurzgarten zu 0,020 ha be- züglich ihres !/»; Anteils beantragt. Die Eigentümer werden autgetordert, pätestens in dem auf Mittwoch, den 15, Fe- bruar 1928, vorm. 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr. 2, anberaumten Awgebotstermin ihre Necbte anzumelden, widrigentalls die Aus! ließung mit ihren Rechten ertolgen wird. Forchheim (Bayern). den 23, De-
zember 1927, Amtsgericht. [82517] Autxtgebot.
Der Kaufmann “Georg Dittmar in Baldenburg als amtlich bestelller Ab- wesenheitöpfleger hat beantragt, den ver- |chollenen Albert Colberg, geb. am 28. 11. 1839 in Wuichow, zuleut wohnhaft in Thale, für tot zu erklären. Ler be- zeichnete Ver!chollene wird aufgefordert, sich 1pätestens in dem aut den 24, Juli 1928, vormittags 10 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer Nr [1 anberaumten Aufgebotstermin zu melden, widrigenfalls die Todeserklärung erfolgen wird An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod des Ver)\{ollenen zu er- teilen vermögen, ergeht die Auttordetung,
eine Briefhypothek von 4700 PM, Die Rheinische Hypothekenbank in Mannheim hat das Aufgebot des über die vorbezeichnete Hypothek ausgestellten Hypothekenbrietes beantragt. Der Jnhaber der Urkunde wird au!gefordert, 1 pätestens in dem auf Sams- tag, den 14. Juli 1928, vormittags 9 Uhr, vor dem unter;eihneten Gericht, Saal 1Y, Zimmer Nr. 214, anberaumten
das Aufgebot liber die Hypothekenbriete
1pâtestens im Aufgebotstermin dem Gericht
Baldenburg, den 13. Dezember 1927. Das Amtsgericht.
[82520] Aufgebot.
Der Arbeiter Hermann Veit in Halle a. S. hat beantraat, den ver\chlollenen Friedrich August Veit, seinen Later, Tagelöhner. geb. am 13. Mä!1z 1834 in Eilenburg,
Autgebotstermin seine Rechte anzumelden
für fot zu erklären. Der beretchnete Ver- icbollene wird autgefordert, sich pätestens in dem aut den 5. Juli 1928, vor- mittags L0 Uhr, vor dem unater- ze!Wneten Gertcht anberaumten Aufgebots- termin zu melden, widrigenfallt die Todes- erflärung er'o'gen wird. An alle, welcbe Auskuntt über Leben oder Tod des Ber- schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, vätestens im Aufgebots- termin dem Gericht Anzeige zu machen. Delitzsch, den 8. Dezember 1927, Amtsger!cht,
(82519] Aufgebot.
Der Fabrikarbeiter Franz Trinkl in Friedberg in Bayern, Bahnhofstraße. Hs. Nr. 9, hat als Pfleger mit vormund|cha|ts- gerichtlicher Geuehmigung beantragt, teinen Pflegl'ng, den Taglöhner Mathias Stein- hardt, aeb. am 24, 3. 1x60 in Land- mannsdorf, Gemeinde Burgadelzhau]en, zulegt in Friedberg in Bayern wohnhaft, tür tot zu erflären. Der vei!\chollene Steinhardt wird hiermit aufkgeforteit, sich vätestens in dem au?! Freitag, den 13. Fuli 1928, vorm. 84 Uhr, im Sißungefaal des Amtsge1ichts Friedberg in Bayern anberaumten Autgebotetermin zu melden, widrigenfalls er tür tot er- tlärt wird. An alle die Auskunft über Leben oder Tod des Ver!|chollenen zu er- teilen vermögen, ergeht die Aufforderung 1pätestens im Aufgebotstermin dem Gericht Anzeige zu machen.
Friedberg tin Bayern, den 20, 12, 1927,
(82518] Aufgebst.
Der Klempnermeister August Theodor Georg Iohann Cord Hollmann in Har'eteld, Kreis Stade, hat beantragt, folgende Verichollene: 1. den Tischler Johann Peter Hollmann, geboren am 4 September: 1826 in Bartel&dort, 2. dessen Söhne: a) Ludwig Heinrich Karl Bern- hard Hollmann, geboren am 29. Sep- tember 1898. in MRotenbung, b) Karl’ Kord (Carl Cord) Hollmann, geboren am 22. Oktober 1864 in Rotenburg, zu- leßt wohnhatt in Rotenburg, zu l, 2b 1878 nah Australien auegewandert, zu l angebli 1891 dajelbst in Towomba ver- storben, zu 2a in den 1870er Sahren nach Umerika auégewandert, legte Nachricht Ende der 18%0er Jahre, für tot zu er- tlären. Die bezeihneten Verschollenen werden autgetordert, fich [vätestens in dem aut den 13. Juli 1928, vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht, Zimmer 13, anberaumten Autgebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todet- erklärung erfolgen wird. An alle, welche Auskunft über Leben oder Tod der Ver- schollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Auftorderung, spätestens im Ausgebots- termine dem Gericht Anzeige zu machen.
Rotenburg i. Hann., den 24, De- zember 1927.
[82500] Veber ven Nachlaß des am 1. April 1927 verstorbenen Kaufmanns Louis Fried: mann, zulegt in Berlin, Greifswalder Straße 11, wohnhaft gewesen, ist die Nachlaßverwaltung angeordnet. Zum Nachlaßpvfleger ist der Rechtsanwalt Fustiz- rat Dr. Hugo Heymann zu Berlin 80, 16, Brückenstraße 6b, bestellt worden. Berlin, den - 20. Dezember 1927. Amtsgericht Berlin-Mitte. Abteilung 168.
182527]
Das Amtsgericht München — Streit» aeridt — erläßt in Sachen Schulz, Bertha, în Leipzig, vertreten durch Alfred Töôpel in Gera, Neustadt 10, wegen Kraftloserklärung von Urkunden, folgendes Aueschlußurteil: L. Für frattlos wird er- klärt der am 14. Mai 1913 rür Bertha ‘Bohnert, geb. Huber, Kautmanntfrau in Fianfturt a. M, vom Amtsgericht München — Grundbucharat — augtgesteüte Grund1uldbriet über cine im Grundbuch des Amtsgerichts München für Trudering Band 9 Seite 180-—187 Bl. 187 in Abteilung Il] unter 2/I1 auf dem Girund- ftü Plan Nr. 114 der Steuergemetinoe Trudering am 14. Mat 1913 eingetragene Giundschuld über 40) 000 PM, auf An- trag von Bertha Schulz, geb. Huber, ver- witwet gewesene Bohnert. in Leivzig, ver- treten durch Kauimann Alfred Töpyel in Gera, Neustadt 10. 11. Antragstellerin hat die Kosten des Vertahrens zu tragen
Verkündet am 23. Dezember 1927. Amtsgeriht München —— Streitgerticht.
[82529] :
Durch Ausf! ußurteil des Amtsgerichts Biberach vom 28. November 1927 wurde die verichollene ‘Narie Luise Mack, ver- ebelihte Farny, geb. zu Biberah-R1ß am 7. Januar 1870 als Tochter des verst. Georg Friedrih Mack, Schuhmachets, und der verst. Marie Barbara geb. Guther, zulegt woohnhaît Brooklyn (Amerika). für tot erflärt. A1s Zeitpunkt des Todes wurde der 31, Dezember 1908 festgestellt. Amtsgericht Biberach.
[82530] Durch Auss\{lußurtetl des unterzeichneten Gerichts vom 15. Dezember 1927 ist der ver!chollene Zimmermann Nobert Gump- rich, geboren am 4. September 1855 als Sohn des Müllers Anton Gumpyrich und feiner Ehefrau No'alie Gump, aeb Leuchner für tot erklärt. A18 Zetit- punkt des Todes ist der 8l. Dezember 1922 festgestellt.
Amtégeriht Guhrau, den 21. Dezember 1927,
[82933] Oeffentliche Zustellung.
Die Ebetrau Maria Tammen, geb, Ulterts, in Tjüche bei Marienhate, P1ozeß- bevollmächtigter: !ehteanwalt Dr. Berg-
tnann, den Landarbeiter Habbo Tammen, fiüher in Nechteupweg, zunzert unbetannten Aw'enthalts, mit dem Antrag au? Ghe- iceidung. Die Klägerin ladet den Bes klagten zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor den Einzelrnichter der l. Zivilfammer des Landgerichts tn Auch au! den 22. Februar 1928, mittags 12 Uhr, mt der Au!torderung, sich dunh einen bei dieiem Gerichte zugelassenen Rechtäáanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.
Aurich, den 21. Dezember 1927.
(82934 Oeffentliche Zustellung.
Die Hauzgangestellte Ytarta Neuer. geb. Gaworef, in Brieg, Georgstraße 10, Prozeßbevollmächtigter: Nechtsanwalt Dr. Oantfe in Briea, klagt gegen thren Ghes mann, den Wirt\chafter Traugott Neuer, rrüher tn Pampßz. unter der Behauptung, dak der Beklagte sih seit Herbst 1924 verborgen halte und nicht für das Kind der Parteien und die-Klägerin sorge, mit dem Antrag auf Scheidung der Ebe. Die Klägerin ladet den Beklagten zur münd- lichen Verbandlung des Rechtestreits vor den Einzelrichter der I1 Zivilkammer des Landgerichts in Brieg au! den 17. Fe- bruar 1928, vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gericht zugelassenen VMNechteanwalt als Prozekbevollmächtigten vertreten zu lassen,
Vrieg. den 23. Dezember 1927.
Martin, Justizinspektor, Gerichtsschreiber des Landgerichts.
Es klagen auf Scheidung der Ehe: l. Ehefrau Heinrih Blankenheim in Wald, Mangenberger Straße 18, Prozeß- bevollmächtigter: Rechtsanwalt Gruß in Elberteld gegen den Schlosser Heinrich Blankenheim, zuleßt in Wald (Nh1d.) (SS 1968, 15965 B. G.-B.), Aktenzeichen 4 R 157/27. 2. Fabrifarbeiter Walter Kirsch in Ohligs Foirststraße 24, Prozeß- bevollmächtigter: Nechtsanwalt Dr. Klenter in Elberteld, gegen dessen Ehefrau Eltriede geb. Türk, zuleßt in Haan (Yhld.) (8 1568 B. G.-B. 1, Aktenzeichen 5 R 47/27, 3. Ehefrau Karl Kiein, Elfriede grb. Windaassen, in Lennep Gäntlemarkt 8, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Sperling, Elberfeld, gegen den Handlungs- gebilten Karl Klein, zulegt in Lennep (S8 1969, 1568 B, G -B.), Aktenzeichen 5 R 163/27. 4. Ehefrau Karl Bün!h, Lina geb. Lokuschat, in Neu Buduyönen, Prozeßbevollmächtigter: Rechtéanwalt. Dr. Hermes, Elberfeld, gegen den Schmied Karl Bünsch, zuleßt in Bussum (Holland), früher in Rem1cheid (§ 1968 B G.eB.), Aktenzeichen 3 R 164/27. 5. Ehetrau Karl Borkow)|ki, Martina geb. Kunz, in Barmen, Leimbacher Straße 52a, Pi ozeß- bevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Zün- dorf, Barmen, gegen den Arbeiter Karl Borkowsti, zuleßt in Barmen (8 1568 B. G.-B.), Aften«eihen 2 R 232/27, 6. Ehefrau Wilhelm Lüttgen. Elitabteth geb. Winkel. Remicheid, Jahnstraße 9 a, Prozeßbevollmächtigter: Nechtsanwalt Dr. iFriedrichs in Elberfeld, . gegen den Kauts mann Wilhelm Lüttgen, zuleßt in NRem!1cheid (§ 1568 B. G.-B.), Akten- zeichen 5 R 180/27. Die Kläger ladéen die Beklagten, deren Aufenthalt unbekannt ist, zur mündliben Verhandlung des Nechtöstreits vor die Zivilkammern des Landgerichts in Elberteld mit der Auf- forderung, sih- durch einen bei dietem Geriht zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen. vwerhandlungsterratn zu ljo. Nr. 2, 3 und 6 am 24. Februar 1928, vorm. 9/4 Uhr, Saal 79, zu hd. Nr. 1 und 4 am 28 Februar 1928, vorm. 9; Uhr, Saal 79, zu 110. Nr. 5 am 1. März 1928, vormittags 9} Uhr, Saa! 92,
Elberfeld, den 23. Dezember 1927.
Der Gerichts|creiber des Landgerichts,
[82937] Oeffentliche Zustellung.
Die Ebefrau Clijabeth Holzaptel, geb, Förster, 1n Mühlhausen i. Thür, Mühl- straße 22. Klägerin, Prozeßbevollinädchs tigter: Nechteanwalt Jderhoff in Ertutt, flagt gegen ihren Ehemann. den Elefktro- monteur Hermann Holzapfel, trüher in Mühlbau!en i. Thür, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Grund § 1568 B. G.-B., unter der Behauptung, daß der Beklagte durch fortgetegte grobe Mißhandlungen und Be1chimpfungen eine so tiete Zer- rüttung des ehelichen Verhältnisses ver- schuldet habe, daß ihr die Fortlezung der Ehe nicht zugemutet werden könne, mit dem Antrage auf Scheidung der Ehe aus Schuld und auf Kosten des Beklagten, Die Klägertn ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Yechtostreits vor den Cinzelrichter der 3. Zivilkammer des Landgerichts in Erfurt aut den 23. Februar 1928, vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei dielem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.
Erfurt, den 13, Dezember 1927,
Verantwortlicher Schriftleiter Direktor Dr Tyrol in Charlottenburg,
Berantwortlich für den Anzetigenteil Mechnunusdirektor Mengering Berlin, Verlag der Geschäftsstelle (Mengering) in Berlin
Druck der Preußisben Druerei- und Verlags-Aktiengesellshaft, Berlin, Wilhelmstraße 32.
zuleßt bis 1876 wohnhaft in Zichernig,
haus in Aurich, klagt gegen thren Ehe-
Der Bezugsprets beträgt oterteljährlih 9,— Neichsmark.
Alle Postanstalten nehmen Bestellung an. jür Berlin außer den Postanstalten und Zeitungsvertrieben für Selbsiubholer auch die Geschäftsstelie SW 482, Wilhelmstraße Nr. 32.
Neichsmarkh.
Einzelne Nummern hosten ü, Fernipreher Zenirum 1573
einer s gespaltenen Einheitszeile (Petit) 1,05 Neihs mark, einer 3 gespaltenen Einheitszeile 1,75 Neichsmark,
die Geschäftestelle des Reichs, und Staatsanzetgers Berlin SW. 483, Wi.helmstraße Nr. 32.
rlin, Freitag, den 30. Dezember, aben
Ir. 305. Reichsbankgirokonto. Bo
ds. Postscheckkonto: Berlin 41821. 1 92 7
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Verordnung über die zweite Umlegung der Jndustriebelastung. Anzeigen, betrejjend die Ausgabe der Nummer 55 des Retchs- gesepblatts Teil T und der Nummer 57 Teil: [L
Betanntmachung, betreffend die deutsche Arzneitare 1928,
Anzeigen, betreffend die Ausgabe der Nummern 43 und 44 der Preußi\chen Gezeßsammiuna.
Beitanntmachung der nach Vorschrift des Ge)ezes vom 10. April 1872 in den Regierungsamtsblättern veröffentlichten Er- laïse Urfunden usw
E n R e s O C I A Amtliches.
Der Oberst Joseph Edua1d Dawe is zum Konsul des Reichs in Southampton (England) ernannt worden,
Der Konsul in Beirut hat Herrn Mabro zum Konsular- aaenten in Tripolis (Syrien) und Herrn Makzoums zum Konsularagenten in Alexandrette bestellt.
Verordnung über die zweite Umlegung der JFndustrie- belastung (Elfte Durhführungsverordnung zum Fundustriebelastungsgeseßt). Vom 29. Dezember 1927.
Auf. Grund des § 71 des Fudustriebelastungsgesezes vom 30. August 1924 (Reichsgeseßbl. 11 S. 257) wird biermit verordnet: :
Für . die Zweke der zweiten Umlegung (ersten Neu- umlegung) wird der Betrag von 5 Milliarden Goldmark auf die der Vermögensteuerveranlagung für das Kalenderjahr 1927 zugrunde gelegten Betriebsvermögen der belasteten Unternehmer
Kreis der Belasteten. 8 2.
(1) Unternehmer des Betriebes ist derjenige, dem das Betriebsvermögen nah den Grundsäßen des Vermögensteuer- geseßes 1925 ugureGnen ist; Unternehmer sind dem emäß auch offene Handelsgesellschaften und“ Kommanditgesellschaften, deren Siß oder Ort der Leitung im Jnland liegt.
_(2) Als Unternehmer gelten nicht foltbe Personen, die, ohne eine eigene unter das Fudustriebelastungsgeseß fallende industrielle oder gewerbliche Tätigkeit auszuüben, ledi lid Aktien oder andere Anteile an solchen Erwerbsgesellschaften ban, die ihrerseits: eine unter das Fndustriebelastungsgeseß fallende Tätigkeit ausüben.
(3) Die Gesellshafter von eren Handelsgesellshaften und Kommanditgesel schaften, deren Siy oder Ort der Leitung im &nland liegt, gelten nicht als Unternehmer.
(4) Jm übrigen finden die. Sesmungon des § 1 Abs. 1, 3, 5, § 2 der Ersten Durchführungsbestimmungen zum «Fndustrie- belastungsgesey vou 28. Oktober 1924 (Reichsgeseßbl. IT S. 421) Anwendung.
(1) Der zweiten Umlegung ist der für die Veranlagung zur Vermögensteuer [5 das Kalenderjahr 1927 vorgeschriebene Zeit- E (9 5 Abs. 3 des Vermögensteuergeseßes 1925) zugrunde zu legen.
(2) Betriebe des Reichs, der Länder und Gemeinden (Gemeindeverbände) sowie Betriebe, deren Erträge ausschließlich dem Reiche, den Ländern oder Gemeinden (Gemeindeverbänden) gusließen, pn bet der zweiten Umlegung heranzuziehen, wenn sie als Betriebe anderer Unternehmer zu der ersten Umlegung heran- zuziehen waren, Agnes die Voraussezungen des 8§ 3 Abs. 1 des Gesetzes, § 3 Abs. 1 der Ersten Durchführungsbestimmungen zum
Jndustriebelastungsgeseß erst nah dem 31. August 1924 begründet -
vorden sind, und wenn überdies die Betriebe am Beginn des 1. Januar 1927 noch bestanden haben.
(1) Vemessungsgrundlage für die Belastung des einzelnen Unternehmers bei der zweiten Umlegung ist der für das Betriebs- vermögen festgestellte Einheitswert, der der Vermögenssteuer für das Kalenderjahr 1927 zugrunde gelegt worden ist; hat eine Neu- feststellung oder Nachfeststellung des Einheitswerts a einen Zeitpunkt stattgefunden, der in das Kalenderjahr 1927 fäl] t, so ist der hierbei festgestellte Einheitswert maßgebend. j
(2) Ist in den Fällen des § 3 Abs. 2 eine Veranlagung zu der Vermögensteuer nicht vorzunehmen, ist aber der Einheitswert für die Zwecke einer andern Einheiisweristeuer auf Grund des Reichsbewertungsgesegzes festgestellt worden, so ist das Betriebs- vermögen für die zweite Umlegung ebenfalls mit dem Einhetts-
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iveri anzusezcn. Jst der Einheitswert für die Zwecke der Vermögensteuer oder ciner anderen Einheitswertsteuer nicht fest- zustellen, lo ist der Wert des Betriebsvermögens vom Finanzamt nach den Vorschriften des Reichsbewertung8geseges und der dazu erlassenen Durhführungsbestimmungen bo IORBers festzustellen.
(3) Hat ein Beirieb des Bank-, Ver iherungs-, Gast-, Schauk- oder Beherbergungsgewerbes oder des Handels zugleich einen die Belastung nah dem du ebeastugägelep begründenden Neben- betrieb, o ist Bemessungsgrundlage der Einheitswert des ge- amten Betriebsvermögens mit Einschluß des Teils, der auf den
ür sih allein niht dem Industriebelastungsgeseß unterliegenden Betrieb entfällt.
(4) Das Betriebsvermögen ist nur insoweit Bemessungsgrund- lage, als es nicht auf Grund der Vorschriftea des Jndustrie- belastungsgeseßes oder der dazu erlassenen Durchführungs- verordnungen von der Belastung befreit ist.
Der [Fe itonts Einheitswert (§ 4 Abs. 1, Abs. 2 Saz 1) ist Lir die Bemessung der Umlage au dann maßgebend, wenn die Feststellung noch niht unanfehtbar geworden ist. Hat eine end- gültige Feststellung noch nicht stattgefunden, so tritt die vorläufige Feststellung an ihre Stelle. Aenderungen der Feststellung durch Rechtsmittelentscheidungen, Neufeststellungen, Beri tigungen oder andere Verfügungen. sind nur zu berüdsichtigen, soweit sie dem Finanzamt vor der Erteilung des Belastunasbescheids (2 7) bekanntgeworden sind.
Umlegung der Last. S 6.
Für die Berechnung der Unilage wird“ das gesanite zu be- lastendè Betriebsvermögen des einzelnen Unternehmers auf volle Tausend Netihsmark nach unten abgerundet, ;
Verfahren, 87.
(1 Das Finanzamt erteilt dem einzelnen Uniternehnierx über die auf sein gesamtes belastetes Betrtebsvermögen entfallende Belastung einen schriftlihen Bescheid (Belastungsbescheid). Er- klärt der Unternehmer nit binnen - zwei Wochen nah Zustellung des Belastungsbescheids zu Protokoll des Finanzamts sein Ein- verständnis mit der Berichtigung der unveräußerlichen Einzel- obligation, so ist er bis zum Ab au einer weiteren Woche zur Ausstellung etner neuen unveräußerlihen Einzelobligation ver- pflichtet. Die neu herangezogenen sowie die in F 12 des Gesetzes bezeichneten E sind zur Unterzeichnung der Einzel- obligationen - innerhalb von drei Wochen nach Siftottung des Belastungsbescheids A § 12 Abs. 1 Sab 2, Abs. 2 der Ersten Dru naue timmungen findet Anwendung.
(2) Dex Tag der Beendigung' des Umlegungsverfahrens wird im Des Reichsanzeiger bekanntgegeben.
__(3) Nach Beendigung des Umlegungsverfahrens werden die bei der ersten Umlegung ausgestellten unveräußerlichen Obliga- tionen, soweit sie nicht zu berichtigen sind und daher in der Verwahrung der Bank für deutsche Industrie-Obligationen und des Treuhänders bleiben, von déèr Bank im Beisein eines Ver- treters der “Reichsregierung und des Treuhänders vernichtet. Der Tag der Vernichtung wird im Deutschen Reichsanzeiger bekanntgegeben. Ee
Wirkung der Umlegung.
8 8. Die Belastung der bei der érsten Umlegung herangezogenen Unternehmer mit Einschluß der öffentlichen Last gilt i E Ti A egung bestimmten Höhe bis zum Ablauf des in 87 Abs. 2 vorgesehenen Tages als fortbestehend; von diesem KZeit- punkt an gilt diese Be O hinsichtlich der unveräußerlichen Obligationen als erloschen. Mit dem gleihen Zeitpunkt beginnt die Wirkung der zweiten Umlegung, insbesondere auf die Höhe der öffentlichen Last; mit diesem Zeitpunkt entstehen auh dîe G a auf den Laien und gleichgestellten Necyten „der bei der zweiten Umlegun 1 ‘ange Unternehmer 2 egung neu herangezogenen Shlußbestimmung. 8 9. _ Als Kalenderjahr, in dem die dritte Umlegung exfolgt (39 46, 47 und 49 des Gesetzes), wird das Kalendersahr 18 estimmt. E : Berlin, den 29, Dezember 1927. Der Reichsminister der Finanzen, Ge Ae DOL n:
Der Reichswirtschaftsminister, J. A.: Schäffer.
Die von heute ab zur Ausgabe gelangende Nummer 55 des Reichsgeleyblatts Teil 1 enthält: / 2
die Verordnung, be \ ä j ordnung, vom 21. R E Ae ering n Aoanguna nd
die Verordnung, betreffend ÜVeberganaébestimmungen für die Neu- eihung von Meßgeräten, vom 21. Dezember 1927.
Umfang 14 Bogen. Vertaufspreis 0.30 NM, Berlin, den 29. Dezember 1927.
Geseysammlungsamt. Dr. Kais enberg.
‘ sicherungso1dnung fo1vie : geseßes bestimme ih mit Wirkung vom 1. Januar 1928:
Belanntmacchun g:
Die von heute ab zur Ausgabe gelangende Nummer 57 des Reichsgeseß blatts Teil Il enthält:
das Gefeß über eine Vereinbarung mit Dänemark über Zoll- erleichterungen für dänishe Erzeugnisse, vom 19. Dezember 1927,
das Geseg über die deutlch-portugiesithe Erflärung, betteffend die wechtelfeitige Anwendung des Haager Abkommens über den Ziil- prozeß, vom 20. Dezember 1927,
die Verordnung über die endgültigen Jahreeleistungen nah dem Autbringungsgeteye für die Kalenterjabre 1926 und 1927 jowie über die Jahresleistungen für das Kalenderjahr 1928 (Siebente Dutch- A N enan zum Autbringungbögelege), vom 19, Dezember
27, und
die Bekanntmachung über die Natifikation des Handels- und Schiffahrtevertrags ¿wischen dem Deut\chen Reiche und dem König- reiche der Serben, Kroaten und Slovenen, vom 22. Dezember 1927.
Umfang § Bogen. - Verkautspreis 0,15 NM. Berlin, den 30. Dezember 19927.
Geseßsammlungsamt. Dr. Kaisenberg.
Preußen. Ministerium für Volkswohlfahr t. Bekanntmachung, betreffend die Deutsche Arzneitaxe 1928. Auf Grund des § 80 Abs. 1 der Gewerbeordnung für
das Deutsche Reich, dés 8 8376 Abs. 1 und 2 der Réichsver- es S 204 des Neichsknapp)chaftg-
l. Die durh Neichsratsbe|{chluß vom _21, Dezember 1927 fest- gelezte Deutsche Arzneitaxe 1928 tritt an Stelle dex Arzneitaxe i927 in Kraft.
2. Bei Lieferungen
für reih8geießlide und fnappschattlihe
- Krankenkassen gelten tolgende Bestimmungen :
a) Bei monatlichen RNechnungsbeträgen bis zu 25 NM brautt der Apotheker einen Ab\hlag mt zu gewähren. Von dem 29 NM übersteigenden Nechnungsbetrage hat er 7 vH nach- zulassen, wenn die Yechnung tanerholb zehn Tagen nach ihrem Eingang bei der Kassenstelle bealihen wird. Ebenso find diejenigen Rechnungen zu behondeln, welche die Lietes rungen für mehrer: Kianfenfassen enthalten, die in einem Verbande zut1ammenge\{chlossen sind, wenn die BKechnung auf einem Blatte obne Ttiennung der ein:elnen Kasen aus- gestellt ift.
b) Werden Arzneien nux gegen Barzahlung abgegeben, fo find boñ derm Vér?autbpreis in jedem Falie 7 vH nahzulassen.
c) Von den Preiten des Diphtherielerums, Meningokotken-
ferums und Tetanutterumt, der Salvar'ane sowie der In- [uline und der entiprehenden aus der Bauch)peicheldrüse bergestellten, zur Ein\ptißung unter die Haut bestimmtëh Piâvarate braucht der Apotheker einen Ab1chlag nicht zu gewähren. Die Preite dieser Mittel bleiben bei der Fest- stellung des abihlagfreien Nechnungébetrags na a) unbe- rüctsichtigt.
3, Die Avotheken haben bet Lieferungen von Arzneien aut Kosten des Reichs der Länder der Berutsgenossenschatten, der Landesver- ficherun„éanstalten fowie der fommunalen Armen- und Wohltahrts- pflege die gleiden Bedingungen wie bei Lieferungen an Krankenkassen einzuhalten.
4. Die höheren Verwaltungsbebörden werden angewie}en, ents sprechend der durch Nr. 4 meiner Bekanntmachung vom 29, Dezember 1926 — I M 11 4307 — getroffenen Regelung weiterhin die Preite der Deutichen Arzneitaxe in Verbindung mit dem Ab\chlag (f. vors stehend untex Nr. 2) als die nach S 376 Abs. 2 der Neichèversicherungs- ordnung festzuleßenden Höchstpreite gelten zu lassen.
9, Der Neichsminisler des Jnnern wird auch weiterhin ctwa notwendig werdende Aenderungen der Preite in der Preisliste der Atzneirhittel und Gefäße! vornehmen und diese unmittelbar im Neis anzeiger peröffentlihen. Die'e 1o veröffentlichien Preite geiten als Preisfestlezungen im Sinne des § 80 Ab). l der MNeichsägewerbe- ordnung.
6. Die Bestimmungen der Deutschen Arzneitaxe finden nur auf Arineimittel und Arzneien Anwendung, nicht aber auf tolche Mittel und Gegenstände, die nicht oder nicht vorwiegend als Arzneimittel Verwendung finden, z. B. diäteti1he und kosmetische Mittel, Seiten, Verbandstoffe und dergl.
__ Die amtliche Ausgabe der Deutschen Arzneitaxe 1928 er- scheint im Verlage der Weidmannschen Buchhandlung in Berlin SW. 68, Zimmerstraße 94, und fann zum Preise von 2,80 RM für das Stück bezogen werden.
Berlin, den 28. Dezember 1927.
Der Preußische Minister für Volkswohlfahrt. i J. A.: Krohne.
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References: § 1568
 § 71
 § 1
 § 2
 § 3
 § 3
 § 12
 § 80
 § 80