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Timestamp: 2017-04-26 07:55:59+00:00

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Aufenthaltserlaubnis zum Zweck der Ausbildung beantragen / Willkommen im Enzkreis
A B C D E F G H I J K L M N O P QR S T U V W XYZ Alle	Aufenthaltserlaubnis zum Zweck der Ausbildung beantragen	Allgemeine Informationen
Wenn Sie die Staatsangehörigkeit eines Nicht-EU- oder Nicht-EWR-Staates besitzen, benötigen Sie für eine Ausbildung in Deutschland eine Aufenthaltserlaubnis zu Ausbildungszwecken. Mit dieser Erlaubnis dürfen Sie an nicht studienvorbereitenden Sprachkursen teilnehmen (Intensivsprachkurs in Deutsch), in Ausnahmefällen die Schule besuchen oder sich betrieblich aus- und weiterbilden, wenn die Bundesagentur für Arbeit dem zustimmt. Achtung: Halten Sie sich zu Ausbildungszwecken in Deutschland auf, können Sie keine Niederlassungserlaubnis erhalten.	Voraussetzungen
Voraussetzungen für die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis sind: Sie erfüllen die Pass- und Visumpflicht. Für die Passpflicht reicht es, wenn Sie einen Ausweisersatz besitzen. Ihr Lebensunterhalt ist gesichert. Es liegt kein Ausweisungsinteresse gegen Sie vor. Ihr Aufenthalt gefährdet oder beeinträchtigt nicht die Interessen der Bundesrepublik Deutschland. Sie erfüllen die Zugangsvoraussetzungen für die entsprechende Ausbildung. Verfahrensablauf
Vor der Einreise nach Deutschland müssen Sie möglicherweise in Ihrem Heimatland ein nationales Visum beantragen. Nach der Einreise müssen Sie den Aufenthaltstitel schriftlich bei der zuständigen Stelle beantragen, bevor Ihr Visum abläuft. Hinweis: Ist die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit erforderlich (z.B. bei betrieblichen Aus- und Weiterbildungen), holt die Ausländerbehörde diese in einem verwaltungsinternen Verfahren ein. Sie erhalten anschließend entweder die gewünschte Aufenthaltserlaubnis oder einen Ablehnungsbescheid. Die Aufenthaltserlaubnis zum Zweck der Ausbildung ist befristet und gilt nur für diesen Aufenthaltszweck. Ändert sich der Aufenthaltszweck, müssen Sie dies der zuständigen Stelle sofort mitteilen. Rechtzeitig vor Ablauf der Gültigkeitsdauer müssen Sie die Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis beantragen. Erforderliche Unterlagen
Nachweis der Erfüllung der Pass- und Visumpflicht Nachweis des gesicherten Lebensunterhalts Nachweis, dass kein Ausweisungsinteresse gegen Sie vorliegt Nachweis, dass Sie die Interessen der Bundesrepublik Deutschland nicht gefährden oder beeinträchtigen Nachweis der Erfüllung der Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (im Original) Kosten
Geltungsdauer bis zu einem Jahr: EUR 100,00 Geltungsdauer über ein Jahr: EUR 110,00 Hinweis: Nur in Ausnahmefällen kann die zuständige Stelle Sie von den Gebühren befreien.	Sonstiges
Sie möchten die Ausbildung teilweise hier absolvieren und haben bereits eine Aufenthaltserlaubnis zu Ausbildungszwecken in einem anderen EU-Mitgliedstaat erhalten: In den meisten Fällen erhalten Sie für Deutschland ebenfalls eine Aufenthaltserlaubnis. Sie besitzen eine Aufenthaltserlaubnis zu anderen Zwecken (z.B. aus familiären Gründen) oder eine Niederlassungserlaubnis: In diesem Fall können Sie ohne zusätzliche Aufenthaltserlaubnis eine Ausbildung in Deutschland aufnehmen. Absolvieren Sie in Deutschland eine qualifizierte Berufsausbildung, dürfen Sie unabhängig von der Ausbildung einer Beschäftigung von bis zu zehn Stunden pro Woche nachgehen. Nach erfolgreichem Abschluss der qualifizierten Berufsausbildung kann die Behörde Ihre Aufenthaltserlaubnis unter bestimmten Voraussetzungen um bis zu ein Jahr verlängern. In dieser Zeit können Sie einen Ihrem Abschluss angemessenen Arbeitsplatz, sofern dieser mit ausländischen Staatsangehörigen besetzt werden darf, suchen und dürfen uneingeschränkt arbeiten. Eine "Aufenthaltserlaubnis für Studierende" benötigen Sie für ein Studium an einer staatlichen Hochschule, staatlich anerkannten Hochschule oder einer vergleichbaren Ausbildungseinrichtung. Staatsangehörige der EU-Staaten können aufgrund ihres Freizügigkeitsrechts eine Ausbildung in Deutschland absolvieren. Sie müssen einen ausreichenden Krankenversicherungsschutz und die Sicherung des Lebensunterhalts nachweisen, wenn sie nicht erwerbstätig sind. Das gilt auch für sonstige Angehörige des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) sowie für Staatsangehörige der Schweiz. Seit 2011 erhalten Sie den Aufenthaltstitel in Form einer Scheckkarte mit elektronischen Zusatzfunktionen. Nähere Informationen dazu erhalten Sie unter "Elektronischen Aufenthaltstitel (eAT) beantragen".	Verfügbare Formulare
§ 5 Aufenthaltsgesetz (AufenthG) (Allgemeine Erteilungsvoraussetzungen) § 7 Aufenthaltsgesetz (AufenthG) (Aufenthaltserlaubnis) § 8 Aufenthaltsgesetz (AufenthG) (Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis) § 17 Aufenthaltsgesetz (AufenthG) (Sonstige Ausbildungszwecke) § 51 Aufenthaltsgesetz (AufenthG) (Beendigung der Rechtmäßigkeit des Aufenthalts; Fortgeltung der Beschränkungen) § 45 Aufenthaltsverordnung (AufenthV) (Gebühr) Freigabevermerk
Dieser Text entstand in enger Zusammenarbeit mit den fachlich zuständigen Stellen. Das Innenministerium hat dessen ausführliche Fassung am 29.10.2015 freigegeben.	Dies könnte Sie auch interessieren

References: § 5
 § 7
 § 8
 § 17
 § 51
 § 45