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Timestamp: 2019-09-22 08:51:24+00:00

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Dimoco AboSeite 10 | Diskussionsforum auf computerbetrug.de
Dimoco Abo
Ersteller Elkekaiser
Erstellt am 8 September 2011
Erste Vorherige 10 von 27
RTR.at schrieb:
Jetzt wäre die Chance, durch die Gewährleistung bestimmter
Mindeststandards die Dienste abzusichern
Ein Mindeststandard wäre es beispielsweise, wenn derjenige, der von der Telefonrechnung abbucht, sich hierfür die ausdrückliche Genehmigung des Inhabers des TK-Rechnungskontos einholt (und zwar mit persönlicher Authentifizierung direkt gegenüber dem Abbucher über Double-Opt-In, und nicht über Dritte/Vierte/Fünfte/Südseekasper).
Aber das alles findet ja die DIMOCO schon zu kompliziert.
Was würde Herr T. wohl sagen, wenn man ihm sein Fahrzeug entwendet und dann behauptet, er habe hierfür gegenüber dem "Dienstanbieter" catchmycar.mobi auf den Trullala-Inseln sein Einverständnis erklärt? Und man sei leider nur technischer Dienstleister. Das Fahrzeug gebe man jetzt auch nicht wieder raus, sondern da muss der Herr T. sich an den "Dienstanbieter" wenden...
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Hier ist das dritte Dialerfenster zum Wapbilling für Ö von der Telekom:
http://blog.t-mobile.at/2013/05/02/digitale-guter-gut-kontrolliert/
http://www.quodt.de/bloggen/2013/08/23/erlaeuterung-des-geschaeftsmodells-der-firma-dimoco/
Erläuterung des Geschäftsmodells der Firma DIMOCO
Ich versuche mal, den vorstehend verlinkten Text nachzuvollziehen. Es heißt, die Vertragspartner müssen unter anderem dem Kodex des "DVTM Deutscher Verband für Telekommunikation und Medien e.V." einhalten. Dort findet man unter anderem die Verpflichtung, den Preis für kostenpflichtige Dienste in der Bewerbung anzugeben, siehe
http://www.dvtm.net/kodexonline0001.html
Hier sind offizielle Abläufe von Bezahlvorgängen:
https://www.google.de/#fp=1643bda966ad7fb1&q="Die+hier+angeführten+Videos+zeigen+Ihnen+Ihre+Möglichkeiten+mit+DIMOCO+Mobile+Payment:+"&safe=off
Ich beziehe mich auf den Fall "Möglichkeit 3: Zahlungsablauf per SMS". Das sieht dann so aus (via http://www.youtube.com/user/MobileTransaction?feature=watch ):
Mein Problem ist nun, dass ich den Preis in der Bewerbung des "Events" nicht finde.
habe lange mit Lupe gesucht. Sorry, bin zu Alt. Meine Augen spielen nicht mehr mit und konnte es nicht finden...
Dimoco schreibt ja selbst nur "Knotenpunkt" zu sein und keine Verträge mit den Endkunden zu haben. Wie kann man ohne vertragliche Grundlage Geld von mir fordern. Ziemlich vermessen, wie ich finde.
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haudraufundschluss
Nicht wirklich. Ich dachte aber, die phishen die MSISDN per WAP-Billing ab und lösen so einen "Abrechnungsvorgang" aus.
Wieso verweist der komische Verband in seinem Kodex nicht einfach auf die aktuelle Gesetzgebung in Deutschland? Da haben wir jetzt die Buttonlösung, besondere Regelungen im Fernabsatzrecht und niemanden scheint´s zu interessieren.
Und anstatt für die Zufriedenheit der Kundschaft zu sorgen, gestattet man Hinz und Kunz den freien Durchgriff in deren Portemonnaie. Machen ja alle so...
Mobile Payment? Eher "Mobile Pickpocketing"!
Nach dem Dokument über das Geschäftsmodell will Dimoco für das Inkasso für Leistungen Dritter zuständig sein. In D wäre dafür eine Inkassoerlaubnis notwendig, oder?
Ich finde die nicht:
http://www.rechtsdienstleistungsregister.de/index.php?button=Registrierungen suchen&sess_clean=1
https://feedback.telekom-hilft.de/questions/wie-bekomme-ich-mein-geld-von-dimoco-zuruck#answers_top
Ich bin vor einiger Zeit auf einer Erotikseite gelandet, wo man ein Abo abschließen konnte. Dafür hätte man aber seine Handynummer eintippen müssen. Dies habe ich nicht getan und die Seite sofort wieder geschlossen.
http://www.sat1.de/tv/akte/video/abgezockt-bei-der-handyrechnung-clip
Wie können Sie sich schützen und wie sollten Sie reagieren, um wieder an Ihr Geld zu kommen?
https://feedback.telekom-hilft.de/questions/wie-bekomme-ich-mein-geld-von-dimoco-zuruck
... da Drittanbieterbeträge nur einmal eingezogen werden und keine Mahnung durch die Telekom erfolgt.
Und es muss auch kein Zahlungsdruck ausgeübt werden.
Betroffenen können die einfach mitteilen, wie man mit strittigen Forderungen Dritter umgeht: Beträge zurückbuchen und es dem Fordernden überlassen, wie er seine Forderungen begründen kann.
haudraufundschluss schrieb:
die phishen die MSISDN per WAP-Billing ab
Das dürfen sie gar nicht!
Ihre Anfrage ... bezüglich der datenschutzrechtlichen Zulässigkeit der Übertragung der MSISDN ist ... eingegangen und wird dort unter dem Aktenzeichen ... geführt.
Bei der MSISDN-Nummer handelt es sich um die Teilnehmerrufnummer eines Mobilfunkteilnehmers. Da diese Nummer grundsätzlich einer bestimmten Person zugeordnet werden kann und diese zumindest bestimmbar ist, ist diese Nummer als personenbezogenes Datum i.S.d. § 3 Abs.1 BDSG einzustufen (so auch die Artikel 29 Gruppe im Working Paper WP 202, S. 10, http://ec.europa.eu/justice/data-protection/article-29/documentation/opinion-recommendation/files/2013/wp202_de.pdf ). Der Anwendungsbereich des Datenschutzrechts ist somit eröffnet.
Konkret handelt es sich in den von Ihnen geschilderten Konstellation um ein sogenanntes Nutzungsdatum gem. § 15 TMG. Gem. § 15 Abs.1 TMG, darf der Diensteanbieter (der Anbieter der App, des Inhaltes) personenbezogene Daten erheben und verwenden, um einerseits die Inanspruchnahme des Dienstes zu ermöglichen [Anmerkung: Ist hier nicht gegeben] und andererseits um abzurechnen.
Soweit sich der Diensteanbieter bei Erhebung und Verwendung des Nutzungsdatums in dem gesetzlich erlaubten Rahmen bewegt, bedarf es keiner Einwilligung des Nutzers, da bereits eine gesetzliche Erlaubnis gegeben ist (vgl. hierzu § 12 Abs.1 TMG).
Allerdings ist der Diensteanbieter gem. § 13 Abs. 1 TMG verpflichtet, den Nutzer zu Beginn des Nutzungsvorgangs über Art, Umfang und Zwecke der Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten zu unterrichten, sofern eine solche Unterrichtung nicht schon erfolgt ist. Diese Unterrichtung muss für den Nutzer auch jederzeit abrufbar sein (§ 13 Abs.1 S.3 TMG). Der Diensteanbieter müsste somit auch über die Erhebung und Verwendung der MSISDN zum Zweck der Abrechnung informieren.
Da dies nicht geschieht (oder reicht etwa die Verlinkung der AGB, in denen das dann irgendwo steht?), handeln alle Anbieter außerhalb des gesetzlichen Rahmens. Und was mache ich nun mit dieser Erkenntnis? Wer mir da rechtsanwaltlich beistehen will, möge sich melden. Hinnehmen sollte man das nicht.
Zuletzt bearbeitet: 2 September 2013
...handeln alle Anbieter außerhalb des gesetzlichen Rahmens.
Mein Gerede seit langem, nur folgen kann dem niemand und interesieren tuts auch nicht! Zusammengefasst ist dieses illegale Phishing (wenn zuvor nicht dezidiert die Zustimmung des betroffenen Nutzers eingeholt wurde) nichts anderes als Computerbetrug, nach § 263a StGB.
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Nanni schrieb:
So ähnlich hatte ich das auch schon formuliert. Was sagt das Geschäftsmodell?
Nutzt der Diensteanbieter die von DIMOCO bereitgestellten Systeme zum Versand von Nachricht oder der Abrechnung von Diensten, so darf DIMOCO mangels anderweitiger Informationen davon ausgehen, dass der Endkunde die Zustimmung zum Erhalt der Nachrichten abgegeben hat bzw. die abgerechnete Leistung ordnungsgemäß aufgrund eines wirksamen Vertrages mit dem Endkunden erbracht wurde.
Wenn man das einmal für die Erstabrechnung so hinnimmt, ändert sich die Lage aber grundlegend, wenn ein überraschter Verbraucher Posten auf seiner Telefonrechnung findet, die er nicht nachvollziehen kann.
Wenn er DIMOCO in gesicherte Kenntnis versetzt, dass es in seinem Fall keinen "Mangel an anderweitigen Informationen" gibt und er unverzüglich das Geld zurück will, ist die Standard-Argumentation erledigt.
Welche Begründung bleibt übrig, die sofortige Rückzahlung des Geldes zu verweigern?
http://www.congstar-forum.de/mobilfunk/postpaid/41466-kosten-für-ungerechtfertigte-drittanbietergebühren-dimoco-5x-videoflat/#post272855
Am 29.07. habe ich Congstar mitgeteilt, dass DIMOCO auf mein Einschreiben zwar fix aber mit nur einen sinnfreien Standardbrief geantwortet hat - mit Bezug auf eine Videoflat, jedoch ohne Hinweise darauf, bei wem und vor allem wie ich den Vertrag abgeschlossen habe.
http://forum.sat1.de/showthread.php?17221-Unberechtigte-Forderung-der-DIMOCO-GmbH&p=1440070#post1440070
<[email protected]> schrieb:
Hallo Dimoco-Team,
dieser Kunde reklamiert die Nutzung der abgerechneten Dienste ihrer Firma.
Rufnummer: 0160 xxxxxxxx
Betroffener Abrechnungszeitraum: 06.07.-28.07.2013
Bitte erstellen Sie eine entsprechende Gutschrift über die Mobilfunk-Rechnung
und senden Sie die Bestätigung per SMS und - falls vorhanden - E-Mail direkt
an den Kunden.
So ist das richtig im Umgang mit dem WAP-Dialer: Wenn der Telefonkunde reklamiert, wird zurückgebucht.
Warum klappt das in der Praxis oft so schlecht, wenn die richtige Einsicht vorhanden ist?
Die Einsicht ist da - allein: es fehlt der Wille.
http://www.congstar-forum.de/kundenbereich/meincongstar-rechnung-und-freundschaftswerbung/39228-drittanbieter-abrechnung/
Die von Dimoco eingeführten Kontrollsysteme haben bei den Abrechnungen eines Erotik Video Content - Dienstes falsche Zahlungsintervalle entdeckt. Die Ursache hierfür wird noch bei dem Dienstanbieter untersucht. Unabhängig davon prüft Dimoco derzeit, welche Endkunden davon betroffen sind, um dann möglicherweise zu viel berechnete Beträge zu erstatten.
Na klar. Auch ein Einbrecher kann sich mal im Intervall irren. Die Ursache hierfür muss dann sorgfältig untersucht werden.

References: § 3
 § 15
 § 15
 § 12
 § 13
 § 263