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Timestamp: 2017-11-24 18:26:12+00:00

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Ingame-Regeln des Forums
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von Alter Eremit am Mo Aug 17, 2015 2:28 pm
§ 1: Out-Wissen ist nicht Ingame-Wissen.
Bitte bachtet, dass euer Wissen nicht bedeutet, dass euer Charakter es auch weiß.
§ 2: Ich denke erst, ehe ich spreche..
Bitte markiert es entweder mittels "Gänsefüßchen" oder mit Farben, wenn euer Charakter etwas laut sagt.
Wenn euer Charakter etwas denkt, ist das Kursive empfohlen. Wichtig ist, deutlich zu machen, was andere Charaktere möglicherweise aufschnappen können, wenn sie hinhören, oder was sie keineswegs mitbekommen können.
§ 3: Wähle deine Kaste und verhalte dich entsprechend.
Die Gesellschaft dieser Welt ist eine Strenge. Je nach sozialem Stand werden gewisse Verhaltensmuster erwartet, manchmal grundlegend vorausgesetzt. Es ergeht die Bitte, mit dieser Regel zu leben und nicht einfach aus Spaß zu sagen: "Mir egal, ich kann gut mit dem Schwert umgehen und werde jeden, der mich krumm anschaut, eben einen Kopf kürzer machen."
Das Spiel mit gesellschaftlichen Regeln dient nicht der Beschneidung des Spaßes, sondern kann durchaus selbst Spaß bereiten und für ganz eigene Situationen sorgen.
Euer Charakter sollte sich stets bewusst sein: Er lebt in dieser Welt. Das Echo seiner Mitmenschen auf sein Verhalten ist etwas, das er nicht ignorieren kann.
Natürlich verlangen auch NPC ein entsprechendes Verhalten. Nur weil sie NPC sind, sollte man sie also nicht lächerlich darstellen oder Ähnliches. Eine Torwache sollte mit Respekt behandelt werden ebenso wie ein Polizist, und wenn man einem NSC-General begegnet, sollte man gleichfalls Achtung erweisen und ihn nicht aus Jux und Tollerei zum Duell fordern. Im Umkehrschluss werden sich natürlich auch weder ein Torwächter noch ein Doshin klischeemäßig arschlöchrig verhalten, denn sie sind aus einem bestimmten Grunde auf ihrem Posten (wobei arschlöchriges Verhalten gegenüber Mitgliedern der Dienerkaste natürlich dennoch durchaus vorkommen kann, wenn sich Gelegenheit ergibt).
Dies führt gleich weiter zum nächsten Punkt.
§ 4: Es gibt immer einen größeren Fisch.
Kein Charakter ist ein Gott. Er ist nichtmals ein Halbgott. Und selbst wenn ein Charakter irgendwann beispielsweise die Schwertkampfkunst bis zum Meisterlevel gesteigert hat, so bedeutet dies nicht automatisch, dass er deswegen zu den mächtigsten Wesen auf der Welt gehört - ebensowenig ist er der stärkste Schwertkämpfer o.ä. Er mag durchaus Macht haben, doch über die gleiche Macht verfügen auch noch andere.
Charaktere können hier durchaus zu Helden werden. Doch sie werden es nicht, weil sie die rohe Kraft besitzen, sondern weil sie heldenhafte Dinge tun. Dinge, die auch andere Charaktere an ihrer Stelle hätten tun können. Dinge, zu denen zahlreiche weitere Menschen theoretisch in der Lage wären, es jedoch nicht getan haben. Helden entstehen allein aus Taten, nicht aus ihrem theoretischen Kraftpotenzial, und manchmal kommt die Gelegenheit zu solchen Taten durch bloßen Zufall - und nicht, weil es niemand anders machen könnte.
Nobody is a special snowflake. Das führt auch gleich zum nächsten Punkt.
§ 5.1: Bitte möglichst wenig Anglizismen - insbesondere bei Dialogen.
Sie sind nicht wirklich aus unserem Wortschatz wegzudenken: Anglizismen. In einer Welt, welche keine englische Sprache kennt, sind sie jedoch deplatziert. Es ergeht daher die Bitte, sie möglichst fernzuhalten - insbesondere aus den Dialogen. So sollte man davon absehen, seinen Char etwas "cool" finden zu lassen, jemanden zum "Lunch" einzuladen, das Gegenüber als "Motherfucker" zu beschimpfen (ach, so feinfühlig bin ich mit meinen Beispielen heute wieder) und dergleichen.
Dieser Teil der Regel ist nun nicht eisenhart; wenn doch mal ein Wort mit englischem Ursprung daherkommt, gibt es keine Strafe. Es sollte einfach nur so gut wie möglich vermieden werden.
§ 5.2: Bitte möglichst wenig Anglizismen - insbesondere bei Spitznamen.
Es ist nicht erlaubt, sich englischsprachige Spitznamen zu geben. Hierbei wird man auch durchaus härter sein als bei den Anglizismen in den Dialogen, denn Spitznamen erzählen einem anderen Charakter etwas über den Träger, und in einer Welt ohne englische Sprache dürfte es einem Charakter schwerfallen, jemand anders zu erklären, warum er sich "Flying Thunder" oder "Shinging Blue Dragon" nennt.
§ 6: Beachtet die Entfernung.
Beim Reisen sollte man einbeziehen, dass das Durchqueren der Ingame-Welt durchaus seine Zeit dauern kann. Es gibt nun keine knallharte Regel, die verlangt, dass man einige entlegene Orte innerhalb eines Zeitsprungs nicht erreichen kann. Man sollte jedoch davon absehen, zu oft von Nord nach Süd und wieder nach Nord und wieder nach Süd zu springen und es aussehen zu lassen, als besuche man mal eben nur den Nachbarn.
§ 7: Die Tötungsregel.
Wo man kämpft, sterben mitunter Menschen, NPC wie Spieler-Charaktere. Und wenn ein Spieler-Charakter ungeplant stirbt, ist dies zumeist äußerst bedauerlich. In diesem Forum ist es durchaus möglich, zu sterben - es gibt keinen Welpenschutz. Erfahrungsgemäß macht alles andere den Spieler im ungünstigsten Falle nur unvorsichtig, und er stürzt sich in die dicksten Gefahren mit dem Gedanken: "Ich kann ja eh nicht sterben."
Wer sich absolut in die schlimmste Zwickmühle begibt, beispielsweise unbedingt meint, den Palast des Herrschers stürmen zu müssen oder Ähnliches, wird die Quittung erhalten.
Doch es gibt Möglichkeiten, dem Tode zu entkommen. So wird man beispielsweise wesentlich eher gefangen genommen als an Ort und Stelle erschlagen, wenn man sich rechtzeitig ergibt - jedenfalls werden Polizei und Soldaten auf diese Weise verfahren. Im Anschluss kann dann möglicherweise eine Rettungsmission erfolgen und der Charakter aus dem Gefängnis befreit werden.
Er wird jedoch dafür keine Fertigkeitspunkte erhalten (die Retter schon). Darüber hinaus muss er sich bewusst sein, dass er von nun an Vorsicht walten muss - denn er ist ein gesuchter Verbrecher, und dies mag durchaus das Ingame-Geschehen beeinträchtigen. Mindestens, wenn er sich weiterhin in der gleichen Provinz aufhält.
Des Weiteren gibt es die Möglichkeit der Wiederbelebung durch die Erd-Fertigkeit "Heilende Steine" (diese Mannschaftsbonus-Fertigkeit wird noch nachgetragen). Dabei wird die Leiche des Charakters von verbündeten NPC (oder Spieler-Charakteren) gerettet und später wiederbelebt (natürlich wird man hinne machen müssen, denn so etwas ist natürlich immer auch eine Zeitfrage; näheres dann in der Fertigkeit selbst).
Darüber hinaus wird man bei seiner Wiederbelebung Schaden nehmen, was dadurch versinnbildlicht wird, dass man 5 Fertigkeitspunkte verliert.
Kurzum: Man sollte nach Möglichkeit achtsam mit seinem Leben umgehen. verliert mans, muss man nicht zwangsweise einen neuen Charakter erstellen, doch es ist auch keine Spaß-Veranstaltung, wenn man sich mutwillig in eine prekäre Lage bringt.
§ 8: Die Attentats-Regel.
Wid man aus dem Hinterhalt angegriffen, etwa durch einen Scharfschützen oder einen plötzlich zustechenden Attentäter, hat man die ausdrückliche Erlaubnis, diesen Angriff zu überleben und zu fliehen. Man darf dabei auch den Zufall mitspielen lassen. So könnte man sich beispielsweise nach einer Münze bücken und so den Pfeil oder die Kugel über sich hinwegpfeifen lassen.
Anschließend sollte man in der Lage sein, sich immerhin eine Fluchtmöglichkeit zu schaffen - ansonsten gilt angesichts eines übermächtigen Gegners, gegen den man freudig und großmäulig den Kampf aufnimmt, die Tötungs-Regel.
§ 9: Kein Powergaming oder Forcegaming.
Übertreibt es nicht mit euren Kräften. Selbst eine große Überlegenheit hinsichtlich Stats macht keinen Charakter derartig überlegen, dass er bedenkenlos durch eine Horde niedrigrangiger NPC säbeln kann, ohne nicht wenigstens ebenfalls verletzt zu werden. Genauso verhält es sich im Vergleich zu anderen Charakteren. Behandelt den Gegner niemals wie ein Kind - sofern er nicht wirklich eins ist. In den allermeisten Fällen ist er das nicht.
Bedenkt dabei auch, dass es zwei Stat-Systeme gibt: Und während das Zweite System durchaus große Unterschiede zulässt, sind die Unterschiede im Ersten System, wo es um grundlegende körperliche und geistige Fähigkeiten geht, wesentlich geringer.
Darüber hinaus bitte auch kein Forcegaming, also das zu große Vorwegnehmen von Handlungen anderer Charaktere. Manchmal ist dies unumgänglich, doch sollte dies stets rücksichtsvoll und mit Rücksprache geschehen.

References: § 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9