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Timestamp: 2017-06-25 12:35:35+00:00

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„Pädosexuelle“ – Ein gesellschaftliches Tabuthema Dr. Heinz Scheurer
Veröffentlicht von:Hilbert Schiefelbein
Präsentation zum Thema: "„Pädosexuelle“ – Ein gesellschaftliches Tabuthema Dr. Heinz Scheurer"— Präsentation transkript:
„Pädosexuelle“ – Ein gesellschaftliches Tabuthema Dr. Heinz ScheurerWeiterbildungsseminar „Sexueller Missbrauch“ Essen,
Inhalt des Vortrags Bedeutung von „Tabu“.Bedeutung des Begriffs „Pädosexualität“ und Abgrenzung von anderen Begriffen. Gesetzliche Bestimmungen zum sexuellen Missbrauch.. Ursachen und Häufigkeit sexuellen Missbrauchs. Geschichtliches zum sexuellen Missbrauch. Relevanz der Medien. Aktuelle Entwicklungen. Gesellschaftliche Ächtung von Missbrauch/ Pädosexualität. Abwehrmechanismen bezüglich sexuellen Missbrauchs: thematischer Inhalt und Arten von Abwehrmechanismen. Vorausgehende Entschuldigungen und Mythen des sexuellen Missbrauchs. Deliktbearbeitung und unterschiedliche Ausgangsbedingungen.
Bedeutung von Tabu Höffe (1977): „Mit Tabu bezeichnen wir Gegenstände, Bereiche und Vorstellungen, die als unberührbar und verboten gelten und daher zu vermeiden sind … In ihnen drückt sich aus, was eine Gruppe oder Gesellschaft für ihren Bestand als besonders gefährlich erachtet und durch Vermeidung zu bannen sucht.“ Merkmale von Tabus: verboten, heilig nicht diskutierbar, gelten bedingungslos Unaussprechlich Emotional aufgeladen Überschreiten von Tabus unterliegen gesellschaftlicher Ächtung und gesellschaftlicher Sanktionen. Überschreitung von Tabus mit schweren Scham- und Schuldgefühlen verbunden
Relevanz des Themas sexueller MissbrauchSexueller Missbrauch stellt gerade in den letzten Jahren ein in der Öffentlichkeit intensiv diskutiertes Thema dar (siehe Missbrauch von Priestern und Nonnen, Missbrauch in Internaten, entlassene Sexualstraftäter). Seit ca. 20 Jahren ist sexueller Missbrauch intensives Thema. In der Gesellschaft gibt es ein erschreckendes Ausmaß an sexuellem Missbrauch und sexueller Gewalt. In der Gesellschaft gibt es ein hohes Ausmaß an Gewalt: siehe z.B. Gewalt in Medien, Vergewaltigung von Frauen, Misshandlung von Frauen und Kindern, sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz, häusliche Gewalt, Gewalt gegen alte Menschen. Oft tritt sexueller Missbrauch im Zusammenhang mit körperlicher und seelischer Misshandlung und Vernachlässigung auf.
Pädosexualität Begriff „Pädosexualität“ von Dannecker 1996 eingeführt.Soll eindeutiger ausdrücken, dass es sich bei der Pädophilie, übersetzt als Liebe der Erwachsenen zu Kindern, um eine Sexualisierung der Kinder durch die Erwachsene handelt. Es besteht Machtungleichheit zwischen Erwachsenem und Kind. Pädosexuelle und Kind haben unterschiedliche Strukturierung der Sexualität. Pädosexuell ist nur der Erwachsene, nicht aber dessen Objekt (Kind). Erst mit der Pubertät entwickelt der Mensch eine klare Strukturierung seiner Sexualität. Nichtsexuelle Lust und Verhaltensweisen von Kinder werden von Pädosexuellen in sexuelle Lust umgedeutet. Pädosexueller behandelt seine kindlichen Sexualobjekte so, als ob sie erwachsen und reif für sexuelle Beziehungen wären.
Pädosexualität und Abgrenzung IPädophilie: Störung der sexuellen Präferenz, bei der das primäre sexuelle Interesse über einen längeren Zeitraum auf Kinder ausgerichtet ist. Pädophilie nach in ICD-10: Mindestens 6 Monate lang ist die sexuelle Präferenz auf Kinder ausgerichtet. Paraphilie nach DSM-IV: Mindestalter des Betroffenen 16 Jahre; 5 Jahre älter als Kind. Kernpädophilie: Schon früh beginnende und stabile auf Kinder ausgerichtete sexuelle Präferenz. Pädophile Nebenströmung: Sexuelle Präferenz ist auf erwachsene Partner ausgerichtet, trotzdem sexuelle Beziehungen zu Kindern. Pädosexualität: Alternativbegriff zur Pädophilie, der eindeutiger ausdrückt, dass hinter der Pädophile sexuelle Wünsche stehen. Hebephilie: Bezug auf jährige Kinder. Päderastie: Sexuelle Beziehungen von Männern zu geschlechtsreifen männlichen Jugendlichen.
Pädosexualität und Abgrenzung IISexuelle Missbrauch von Kindern: Jede sexuelle Handlung, die an, vor oder durch Kind vorgenommen wird, oder ohne dass das Kind aufgrund seiner körperlichen oder geistigen Unterlegenheit wissentlich zustimmen kann. Misshandlung: Gewaltsame körperliche und/oder seelische Schädigung, die in Familien oder Institutionen geschieht. Vernachlässigung: Kinder werden vernachlässigt, wenn sie von ihren Eltern/Bezugspersonen unzureichend ernährt, gepflegt, gefördert, beaufsichtigt und vor Gefahren geschützt werden.
Physisches, psychisches und soziales Dominanzgefälle wird missbraucht. Begründung für die Straffälligkeit und moralische Verwerflichkeit von sexuellem Missbrauch Physisches, psychisches und soziales Dominanzgefälle wird missbraucht. Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung: Handlungen werden gegen/ ohne Willen (wie mit Gewalt oder Drohung) des Opfers (Kindes) durchgeführt. Auch bei scheinbar einvernehmlichen Handlungen fehlt die Einwilligungskompetenz (z.B. wegen des jugendlichen Alters) des Opfers: Zwischen Kind und Erwachsener besteht Disparität der Wünsche. Vom Erwachsener wird dessen geistige und emotionale Überlegenheit ausgenutzt. Besondere Beziehungen zum Opfer werden ausgenutzt (wie bei Ausbildungs-, Betreuungs-, Behandlungsverhältnis).
Gesetzliche Bestimmungen zum sexuellen Missbrauch IAuf sexuellen Missbrauch wird in den Paragraphen „Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung“ (Abschnitt 13 StGB) Bezug genommen. § 176 StGB: Sexueller Missbrauch von Kindern: Bezug auf sexuelle Handlungen an Personen unter 14 J. (Kinder). § 176a StGB: Schwerer sexueller Missbrauch von Kindern: Wenn schon Verurteilung wegen sexuellen Missbrauchs in den letzten 5 J., Eindringen in Körper (z.B. Beischlaf) oder gemeinschaftlicher sexueller Missbrauch oder (Gefahr von) schwere Gesundheitsschädigung vorliegen. § 174 StGB Sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen: Sexuelle Handlungen gegenüber Personen unter 16 J., die zur Erziehung oder Ausbildung anvertraut sind, und unter 18 J., die im Arbeitsverhältnis stehen, und unter 18 J. alten leiblichen oder angenommenen Kindern.
Gesetzliche Bestimmungen zum sexuellen Missbrauch II§ 174a StGB:	Sexueller Missbrauch von Gefangenen, behördlich Verwahrten oder Kranken und Hilfsbedürftigen in Einrichtungen. § 174b StGB:	Sexueller Missbrauch unter Ausnutzung einer Amtsstellung. § 174c StGB	StGB: Sexueller Missbrauch unter Ausnutzung eines Beratungs-, Behandlungs- oder Betreuungsverhältnisses. § 176b StGB: Sexueller Missbrauch von Kindern mit Todesfolge. § 179 StGB: Sexueller Missbrauch widerstandsunfähiger Personen. § 182 StGB: Sexueller Missbrauch von Jugendlichen.
Ursachen/Motive für PädosexualitätInteresse für den kindlichen Körper. Negativ bewertetes eigenes Körperbild. Negative (sexuelle) Erfahrungen mit erwachsenen Partnern. Angst vor erwachsenen Partnern. Suche nach Anerkennung und Wichtigkeit der eigenen Person. Eigene Opfererfahrungen. Dissozialität.
Einige (teilweise umstrittene) Fakten zu Pädosexualität und sexuellem MissbrauchCa. 1% aller erwachsenen Männer haben eine primär pädophile Ausrichtung. Bei Pädophilen besteht ein Bedürfnis nach Sexualität, aber auch nach Körperlichkeit und emotionaler Nähe. Viele Pädophile leiden unter ihrer Neigung und haben Angst vor eigenen sexuellen Übergriffen. Als Folge können Depression und Substanzmissbrauch auftreten. Entwicklung der Sexualität ist im wesentlichen mit Ende der Pubertät abgeschlossen, und damit ist Änderung der pädophilen Präferenz grundsätzlich nicht mehr möglich. Einschlägig straffällig gewordene Pädophile haben eine hohe Rückfallgefahr (Rückfallquote 40-50%). Bei sexuellem Missbrauch gibt es 12-20% pädophile Täter. In der Regel zeigen Pädophilen bei ihren sexuellen Handlungen keine (offene) Aggressivität.
Häufigkeit des sexuellen MissbrauchsIn BRD wird jedes Mädchen und jeder Junge sexuell missbraucht. Dunkelfeld wird 5 bis 20 mal höher eingeschätzt. 2/3 der Fälle ist einmaliger,1/3 der Fälle mehrmaliger sexueller Missbrauch. Bei Vater-Tochter- Missbrauch in der Regel mehrmaliger sexueller Missbrauch. Überwiegend Missbrauch durch Männer: Bei Mädchen als Opfer ist der Männeranteil 90%, bei Jungen als Opfer 75%. Insbesondere im Alter vom LJ sind Opfererfahrungen gegeben. 1/3 der Täter sind noch Kinder und Jugendliche. Ca. 50% der Täter sind Bekannte, 25 % Angehörige (insbesondere Väter und Onkels), 25% Fremde. Die Bevorzugung der Täter von bestimmten Altersgruppen, von Geschlecht des Opfers, von „hands-off“ und „hands-on“-Übergriffen und von Inzest- und außerfamiliären Opfern kann wechseln.
Geschichtliches I Seit Menschengedenken ist das Kind als Eigentum der Eltern angesehen, sexuell ausgenutzt und missbraucht worden. In früheren Zeiten war sexueller Missbrauch von Kindern sogar viel verbreiteter als heutzutage. Viele bekannte Männer der Antike priesen die Knabenliebe, wie Sokrates, Platon oder Xenophon. In jeder Stadt gab es Knabenbordelle, und in Athen konnte man sogar per Vertrag einen Knaben mieten. Knaben und Mädchen wurden zur Prostitution verkauft. Früher wurde die Vergewaltigung von Frauen und Mädchen eher als „Eigentumsdelikte“ zu Ungunsten des Mannes gesehen.
Geschichtliches II Mit Ausbildung des Christentums wurden sexuelle Handlungen mit Kindern allmählich als unmoralisch und schädlich betrachtet. Die bürgerliche Familie wollte man nicht durch sexuelle Eltern-Kind- Beziehungen gefährden. Im Mittelalter schändeten Edelleute, Kreuzritter, christliche Ritter und Kirchenfürsten Frauen und Kinder bedenkenlos. In Frankreich spielten Eltern und Ammen bis zu Renaissance mit den Geschlechtsteilen des Kindes. Noch im 19. Jahrhundert glaubte man, dass Geschlechtskrankheiten durch Geschlechtsverkehr mit Kindern geheilt werden könnten. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde Inzest als harmlos betrachtet und angenommen, dass alle Mädchen den Vater verführen wollen (siehe auch Freuds Verführungstheorie).
Relevanz der Medien Die Medien bestimmen im wesentlichen Wissen und Einstellung in der Bevölkerung zum sexuellen Missbrauch/ Pädosexualität. Insgesamt haben die Berichte zum Thema „sexueller Missbrauch“ in den letzten 3 Jahrzehnten deutlich zugenommen. Sexueller Missbrauch verliert den Nimbus des Besonderen und Außergewöhnlichen. Beim sexuellen Missbrauch handelt es sich nicht um ein Ausnahmedelikt. In den letzten Jahren spielen psychische Ursachen des Missbrauches sowohl auf Täterseite (z.B. Machtausübung, Triebe und Frustrationen) und Opferseite (z.B. emotionale Defizite) eine größere Rolle. Folgen des sexuellen Missbrauchs für die Opfer, insbesondere die psychischen Folgen, rücken mehr in den Mittelpunkt.
Aktuelle EntwicklungenHeutzutage herrscht eine ausgesprochene Sensibilität bezüglich sexuellem Missbrauch (und Vergewaltigung/sexueller Nötigung. Aber auch Überreaktionen bezüglich sexuellem Missbrauch und Vergewaltigung/ Nötigung. Gesetze: Seit 1992 Vergewaltigungen in der Ehe ein Straftatsbestand, seit 2004 ein Offizialdelikt. 1998 „Gesetz zur Bekämpfung von Sexualdelikten und anderen gefährlichen Straftaten.“ 2007 „Gesetz zur Reform der Führungsaufsicht und zur Änderung der Vorschriften über die nachträgliche Sicherungsverwahrung.“
Gesellschaftliche Ächtung der Pädosexualität/ des sexuellen MissbrauchsSexueller Missbrauch führt bei Sexualdelinquenten zu Scham- und Schuldgefühlen. In der Gesellschaft: Soziale Ächtung Probleme im Familien-, Verwandtschafts-, Freundschafts- und Bekanntenkreis In der Haft: Angabe anderer Delikte mit mehr „Status“ Geringer Status mit verbaler Beleidigung und körperlichen Übergriffen Erlebte Bedrohung und Ängste
Deliktbearbeitung: Inhaltliche Bereiche von AbwehrmechanismenTäterselbstbild: z.B. „Ich bin schuldlos“. Staat, Polizei, Justiz: z.B. „Die Polizei hat die Kinder zu bestimmten Aussagen gedrängt“. Psychosoziale Helfer: z.B. „Die Sozialarbeiter haben alles aufgebauscht“. Zeitungen: z.B. „Über Zeitungen, Zeitschriften und Internet bekommen die Mädchen Infos und Tricks beigebracht“. Sexueller Missbrauch: z.B. „Sexueller Missbrauch ist es nur, wenn man Gewalt anwendet“. Sexuell missbrauchte Mädchen: z.B. „Es ging alles vom Mädchen aus“. Psychosexuelle Reife der Mädchen: z.B. „Das 12-jährige Mädchen war biologisch und geistig gesehen auf dem Stand einer 15 –Jährigen“. Mütter/ Ehefrauen: z.B. „Meine Frau hat mir den Sex verweigert“. Familie und Kontakt zum missbrauchten Kind heute. Z.B. „Meine Tochter hat mir geschrieben, sie hätte mich noch sehr lieb“.
Deliktbearbeitung: Arten von AbwehrmechanismenLeugnung: eher bewusstes Abstreiten Teilweise und vollständige Leugnung des Deliktes möglich. Abstreiten sexueller Motive, Angabe sozial akzeptabler Motive (z.B. Aufklärung, medikamentöse Notwendigkeit). Leugnung der Folgen für das Opfer:: z.B. „Opfer ist in Schule sogar besser geworden“. Eher unbewusste Abwehrmechanismen: Verdrängung: Bestimmtes Verhalten ist nicht mehr bewusst.. Deckerinnerung: Problematisches Geschehen wird durch andere, eher positive Erinnerungen ersetzt. Dissoziation (Amnesie): Erinnerung wird abgespalten und vergessen. Projektion: Anderen werden eigene negative Eigenschaften zugeschrieben. Projektive Identifikation: eigene negative Eigenschaften werden Anderen zugeschrieben und bei ihnen bekämpft. Kognitiven Verzerrungen: verzerrte Denkschemata, falsche Wahrnehmungen und Bewertungen hinsichtlich Rechtfertigung, Konsequenzen und Schuldzuschreibung bei Delikten.
Bem 1999, in Deegener (Hrsg. ), S. 195fBem 1999, in Deegener (Hrsg.), S. 195f.: Vorausgehende Entschuldigungen
Bem 1999, in Deegener (Hrsg. ), S. 196fBem 1999, in Deegener (Hrsg.), S. 196f.: (Deliktfördernde) Ansichten zu sexuellem Missbrauch/ Vergewaltigung
Delikt wird nur teilweise eingestanden:Deliktbearbeitung: unterschiedliche Ausgangsbedingungen und therapeutische Strategien I Delikt wird (im Kerngeschehen) voll eingestanden: keine Konfrontation und Bearbeitung der zugrunde liegenden Abwehrmechanismen notwendig. Delikt wird nur teilweise eingestanden: (Empathische) Konfrontation mit Urteil/ Ermittlungsakten/ Glaubhaftigkeitsgutachten: Vorlesen. Meinung des Klienten anhören. Eigene Meinung kundtun. Nicht „gestehen Sie“, sondern „hier wird fundiert ein anderer Sachverhalt dargestellt“. Bearbeitung der zu Grunde liegenden Abwehrmechanismen: Tragfähige therapeutische Beziehung aufbauen Sokratischer Dialog und Disputation Motive für Abwehr bearbeiten.
Deliktbearbeitung: Unterschiedliche Ausgangsbedingungen und therapeutische Strategien IIDelikt wird eingestanden, aber nicht motivationaler Hintergrund (z.B. Angabe von sozial akzeptierten Motiven und Suchtmittelkonsum, Opfer Schuld zugeschrieben): Emphatische Konfrontation mit Urteil/ Ermittlungsakten/ Glaubhaftigkeitsgutachten und Bearbeitung der zugrunde liegenden Abwehrmechanismen. Delikt wird (vollständig) nicht eingestanden: Hoffnung und Warten auf einen positiven Entwicklungsprozess. (Emphatische) Konfrontation mit Urteile/ Ermittlungsakten/ Glaubhaftigkeitsgutachten. Bearbeitung der Abwehrmechanismen, Einstellungen und Gefühle, die Tateingeständnis entgegenstehen. Bearbeitung der deliktrelevanten Persönlichkeits- und Verhaltensweisen bzw. „als-ob-Bearbeitung“: Täter soll davon ausgehen, dass er Straftat begangen hat. Abbruch der Therapie: Nein: für Einzeltherapie: Hier Bearbeitung deliktrelevanter Persönlichkeitsmerkmale und Verhaltensweisen. Ja: für Gruppentherapie: Vor allem, wenn im späteren Verlauf Tat nicht eingestanden wird.
Literatur Deegener, G Kindesmissbrauch erkennen, helfen, vorbeugen. Weinheim. Beltz. Bange, D Sexueller Missbrauch an Jungen. Die Mauer des Schweigens. Göttingen. Hogrefe. Deegener, G. (Hrsg.) Sexuelle und körperliche Gewalt. Therapie jugendlicher und erwachsener Täter. Weinheim. Beltz. Bange, D. & Körner, W. (Hrsg.) Handwörterbuch sexueller Missbrauch. Göttingen. Hogrefe.
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References: § 176
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 § 179
 § 182