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Timestamp: 2017-01-18 22:34:46+00:00

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Veröffentlicht von:Lutz Gentz
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IK -Bundesverband Ausgaben der GKV für Hilfsmittel Stomaartikel 2003: ca. 115 Mio. Euro 2
IK -Bundesverband Wirtschaftlichkeit in der Hilfsmittelversorgung Gute Produktqualität Kostengünstigkeit Effiziente Mittelverwendung Gute Versorgungsqualität 3
IK -Bundesverband Ziele der gesetzlichen Änderungen im Zuge des GMG Verbesserung der Effizienz und Versorgungsqualität Stärkung des Einzelvertragsprinzips Gleichmäßiges Versorgungsniveau durch Regelung in Verbandsverträgen Ausbildung eines preisorientierten Wettbewerbs unter den Krankenkassen und Leistungsanbietern Beibehaltung des Sachleistungsprinzips Anreizbildung zur Inanspruchnahme von günstigen Versorgungsmöglichkeiten durch Begrenzung des Versorgungsanspruchs der Höhe nach 4
IK -Bundesverband Gute Produktqualität Hilfsmittelverzeichnis (§ 128 SGB V) Die Spitzenverbände der Krankenkassen gemeinsam erstellen ein Hilfsmittelverzeichnis. In dem Verzeichnis sind die von der Leistungspflicht umfassten Hilfsmittel aufzuführen und die dafür vorgesehenen Festbeträge oder vereinbarten Preise anzugeben. 5
IK -Bundesverband Produktgruppen des Hilfsmittelverzeichnisses Beispiele -Badehilfen -Bandagen -Blindenhilfsmittel -Gehhilfen -Dekubitushilfen -Hörhilfen -Atemtherapiegeräte -Inkontinenzhilfen -Krankenfahrzeuge -Krankenpflegeartikel -Lagerungshilfen -Mobilitätshilfen -Prothesen -Stomaartikel -Pflegehilfsmittel zur Hygiene 6
IK -Bundesverband Qualitätsstandards § 139 Abs. 1 SGB V Die Spitzenverbände der Krankenkassen gemeinsam und einheitlich sollen zur Sicherung einer ausreichenden, zweckmäßigen, funktionsgerechten und wirtschaftlichen Versorgung der Versicherten mit Hilfsmitteln für bestimmte Hilfsmittel Qualitätsstandards entwickeln. Die Qualitätsstandards sind im Hilfsmittelverzeichnis zu veröffentlichen. 7
IK -Bundesverband Anforderungen an die Produkte (§ 139 SGB V) -Voraussetzung für die Aufnahme neuer Hilfsmittel in das Hilfsmittelverzeichnis ist, dass der Hersteller die Funktionstauglichkeit und den therapeutischen Nutzen des Hilfsmittels sowie seine Qualität nachweist. -Über die Aufnahme in das Hilfsmittelverzeichnis entscheiden die Spitzenverbände der Krankenkassen gemeinsam und einheitlich, nachdem der Medizinische Dienst (MDS) die Voraussetzungen geprüft hat. 8
IK -Bundesverband Effiziente Mittelverwendung Wirtschaftlichkeitsgebot (§ 12 SGB V) -Die Leistungen müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein; -sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten. -Leistungen, die nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, können Versicherte nicht beanspruchen, dürfen die Leistungserberinger nicht bewirken und die Krankenkassen nicht bewilligen. 9
IK -Bundesverband Prozessbeteiligte Versicherter Arzt Hilfsmittel- Leistungserbringer Krankenkasse 10
IK -Bundesverband Anspruchsgrundlage § 33 Abs. 1 SGB V Versicherte haben Anspruch auf die Versorgung mit Hilfsmitteln, –die im Einzelfall erforderlich sind, um den Erfolg einer Krankenbehandlung zu sichern –einer drohenden Behindern vorzubeugen –oder eine Behinderung auszugleichen. Kein Versorgungsanspruch besteht für –allgemeine Gebrauchsgegenstände –nach § 34 SGB V ausgeschlossene Produkte 11
IK -Bundesverband Der Versorgungsumfang 12
IK -Bundesverband Produktarten Stomaartikel -Geschlossene Beutel -Ausstreifbeutel -Urostomiebeutel -Stomakappen/ Minibeutel -Basisplatten -Basisplatten, gewölbt -Hautschutzplatten/ -rollen -Irrigatoren -Anus Praeter- Bandagen -Pflegemittel -Zubehör 13
IK -Bundesverband Gute Versorgungsqualität Verträge (§ 127 SGB V) § 127 Absatz 1 SGB V (Verbandsverträge) Über die Einzelheiten der Versorgung mit Hilfsmitteln und deren Wiedereinsatz sowie über die Preise und deren Abrechnung schließen die Landesverbände der Krankenkassen sowie die Verbände der Ersatzkassen mit Wirkung für ihre Mitgliedskassen Verträge mit Verbänden der Leistungserbringer, …. § 127 Absatz 2 SGB V (Einzelverträge) Die Krankenkassen können Verträge mit einzelnen Leistungserbringern zu niedrigeren Preisen als in den Verträgen nach Absatz 1 bei gleicher Qualität schließen. Hierzu soll die Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes unter Bekanntgabe objektiver Auswahlkriterien öffentlich ausgeschrieben werden...... 14
IK -Bundesverband Gute Versorgungsqualität Zulassung nach § 126 SGB V Fortbildungskriterien nach § 139 SGB V Meisterprüfung (Gesundheitshandwerke) 15
IK -Bundesverband Kostengünstigkeit Begrenzung des Leistungsanspruchs Die Krankenkasse zahlt den Festbetrag oder den Verbandsvertragspreis oder den Durchschnittspreis des unteren Drittels der ausgeschriebenen Einzelverträge 16
IK -Bundesverband Vertragsrechtliche Ausgestaltung Festbetrag auf Bundesebene Nein Regelung der Abrechnung Verbandsvertrag über die Einzelheiten der Versorgung < Festbetrag Verbandsvertrag über die Einzelheiten der Versorgung Ausschreibung eines Kassenvertrages < Verbandspreis Qualitätsniveau des Verbandsvertrages Ja Ausschreibung eines Kassenvertrages < Festbetrag Qualitätsniveau des Hilfsmittelverzeichnisses Keine nennenswerte Dienstleistung Ja Ja 17
IK -Bundesverband Festbeträge (§ 36 SGB V) Festbetragsgruppenbildung vorher Bundesebene (1) Die Spitzenverbände der Krankenkassen bestimmen gemeinsam und einheitlich Hilfsmittel, für die Festbeträge festgesetzt werden. Dabei sollen in ihrer Funktion gleichartige und gleichwertige Mittel in Gruppen zusammengefasst werden. Festsetzung von Festbeträgen vorher Landesebene (2) Die Spitzenverbände der Krankenkassen setzen gemeinsam und einheitlich erstmalig bis zum 31. Dezember 2004 für die nach Absatz 1 bestimmten Hilfsmittel einheitliche Festbeträge fest. Bis dahin gelten die Festbeträge, die bisher von den Landesverbänden der Krankenkassen und den Verbänden der Ersatzkassen für den Bereich eines Landes festgesetzt worden sind, als Festbeträge. 18
IK -Bundesverband Festbetragsgruppen Schuheinlagen Hörhilfen Inkontinenzhilfen Hilfsmittel zur Kompressionstherapie Sehhilfen Stomaartikel 19
IK -Bundesverband Volumen festbetragsgebundener Hilfsmittel Bezogen auf das Ausgabenvolumen werden etwa 30 % aller Hilfsmittel über Festbeträge vergütet: Inkontinenzhilfen 4,0 % Stomaartikel 3,3 % Sehhilfen 0,9 % Hörhilfen 6,8 % Einlagen 7,3 % Hilfsmittel zur Kompressionstherapie5,0 % 27,3 % Herunterladen ppt "IK -Bundesverband Ausgaben der GKV für Hilfsmittel Stomaartikel 2003: ca. 115 Mio. Euro."
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References: § 139
 § 33
 § 34
 § 127
 § 127
 § 126
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 § 126
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