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Timestamp: 2017-11-21 22:46:56+00:00

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Ergebnis: Ersatzneubau und Erweiterung der Heinrich-...competitionline
(ID 3-197072)
Baukosten 4.300.000	EUR	inkl. USt.
Die Freie und Hansestadt Hamburg hat zum 1.1.2013 gemäß § 26(1) Landeshaushaltsordnung den Landesbetrieb SBH | Schulbau Hamburg (nachstehend SBH genannt) gegründet. Dieser Landesbetrieb hat die Aufgabe, Schulimmobilien unter Berücksichtigung der schulischen Belange nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu planen, zu bauen, zu unterhalten und zu bewirtschaften und die mehr als 400 Schulen an die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) zu vermieten. Die Schulimmobilien umfassen sämtliche für schulische Zwecke genutzten Grundstücke und Gebäude der staatlichen und beruflichen Schulen. Die Grundstücksfläche beträgt 9 100 000 m2 und die Hauptnutzfläche etwa 3 100 000 m2 .
In dieser Tätigkeit wurde SBH von der BSB mit dem Ersatzbau eines Pavillongebäudes sowie der Erstellung von Zubaubedarfsflächen am Schulstandort der Stadtteilschule Heinrich-Hertz-Schule, Grasweg 72-76 in Hamburg beauftragt.
1968 wurde am Standort Grasweg die kooperative Gesamtschule Heinrich Hertz gegründet. Sie ist die erste und größte kooperative Gesamtschule Hamburgs mit ca. 1 500 Schülern.
Der Gebäudekomplex umfasst 6 Gebäude, welche ab 1907 errichtet wurden.
Die herausragenden Schulgebäude sind in den Jahren 1880 und 1925 von Fritz Schumacher errichtet worden.
Die Gebäude befinden sich auf einem ca. 22 145 m2 großen Grundstück mit Sport- und Grünanlagen. Das Gelände grenzt unmittelbar an das Grundstück der staatlichen Handelsschule für Blinde und Sehbehinderte (H/Blin) an.
Es besteht seit Jahren ein Kooperationsprojekt zwischen beiden Schulen, welches die Inklusion der Schüler der H/Blin im Bereich der Sekundarstufe II vorschlägt und somit Schülern und Schülerinnen mit Blindenstatus und Seheinschränkung die Möglichkeit gibt, in vertrauter Umgebung gemeinsam mit den Schülern der Gesamtschule die allgemeine Hochschulreife zu erwerben.
Bei der geplanten Baumaßnahme handelt es sich somit um ein Projekt mit besonderen Anforderungen an Inklusion, da in dem Schulgebäude und der Schulkantine beide Schulformen integriert werden sollen.
Die Bauaufgabe besteht in dem Abriss eines Schulpavillons und der temporären Nutzungsauslagerung in geeignete Räumlichkeiten, welche ggf. durch die Errichtung von mobilen Klassenräumen geschaffen werden müssen.
Der Pavillon soll mit einer NGF von 722 m2 durch einen Neubau ersetzt werden.
Desweiteren besteht ein Zubaubedarf für die H/Blin von 784 m2 .
Das vorhandene Kantinengebäude soll durch Umnutzung von Räumen auch Esseneinnahmeflächen für die H/Blin zur Verfügung stellen und die Esseneinnahmefläche für die Heinrich-Hertz-Schule soll vergrößert werden. Hierfür werden in der Summe 300 m2 Fläche umgebaut.
Diese Fläche ist weiterer Ersatzbau im Zusammenhang mit dem zu errichtenden Neubau. Damit ergibt sich eine zu errichtende Gesamtfläche von 1 806 m2 NGF bestehend aus Unterrichts- und Verwaltungsflächen.
Aufgrund der begrenzten Flächen auf dem Schulgelände wurde eine Machbarkeitsstudie durchgeführt, welche den Standort des neuen Gebäudes auf der Fläche des abgängigen Pavillons in unmittelbarer Nähe zu dem Kantinengebäude favorisiert. Die Machbarkeitsstudie wird (ggf. in Auszügen) allen Bietern mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt. Der Verfasser der Machbarkeitsstudie ist von der Teilnahme am Verhandlungsverfahren nicht ausgeschlossen.
Die Umsetzung soll im laufenden Schulbetrieb erfolgen. Der Kantinenumbau kann erst nach Fertigstellung des Neubaus erfolgen.
Maßgeblich muss die Baustelleneinrichtung und Verkehrsführung auf dem gesamten Schulgelände und Straßenumgebung berücksichtigt werden.
Für die Umsetzung der Maßnahme inkl. Abbruch ist ein Budget von 4 300 000 EUR brutto (gem. DIN 276 Kostengruppe 200-700) vorgesehen. Der Betrag ist als Kostenobergrenze zu verstehen und wird Bestandteil des Vertrages. Die genannten Maßnahmen sind unter Einhaltung des Budgets sowie unter der Prämisse der standortspezifischen Anforderungen im Rahmen eines Gesamtkonzepts zu entwickeln.
Baubeginn: 2. Quartal 2017, Baufertigstellung: 2. Quartal 2019 (inkl. Umbau), Planung und Ausführung werden in engem Kontakt mit den Schulleitungen der kooperativen Gesamtschule und H/Blin durch den AG SBH abgestimmt.
— Leistungsphasen 3-8 Objektplanung gemäß § 34 HOAI als optionale Beauftragung durch Festlegung des AG, ggf. in noch vom AG festzulegenden Stufen;
— Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen Objektplanung gemäß § 34 HOAI als optionale Beauftragung durch Festlegung des AG, ggf. in noch vom AG festzulegenden Stufen.
Die Schulleitungen nehmen in beratender Funktion an den Angebotsverhandlungen teil. Ggf. werden weitere Vertreter aus behördlichem Kontext in beratender Funktion teilnehmen (Denkmalschutz).
Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VOF-Verfahrens durch D & K drost consult GmbH, Hamburg, unterstützen und beratend begleiten.
Gemäß Schwellenwertberechnung wird das Honorarvolumen auf ca. 270 000 EUR netto inklusive Nebenkosten geschätzt.
Projektadresse Grasweg 72-76
Ersatzneubau und Erweiterung der Heinrich-Hertz-Schule am Standort Grasweg 72-76 in Hamburg, Objektplanung gem. § 34 HOAI.
Die Freie und Hansestadt Hamburg hat zum 1.1.2013 gemäß § 26(1) Landeshaushaltsordnung den Landesbetrieb SBH | Schulbau Hamburg (nachstehend SBH genannt) gegründet. Dieser Landesbetrieb hat die Aufgabe, Schulimmobilien unter Berücksichtigung der schulischen Belange nach wirtschaftlichen Grundsätzen zu planen, zu bauen, zu unterhalten und zu bewirtschaften und die mehr als 400 Schulen an die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB) zu vermieten. Die Schulimmobilien umfassen sämtliche für schulische Zwecke genutzten Grundstücke und Gebäude der staatlichen und beruflichen Schulen. Die Grundstücksfläche beträgt 9 100 000 m2 und die Hauptnutzfläche etwa 3 100 000 m2.
Desweiteren besteht ein Zubaubedarf für die H/Blin von 784 m2.
Beschreibung der Optionen: — Leistungsphasen 3-8 Objektplanung gemäß § 34 HOAI als optionale Beauftragung durch Festlegung des AG, ggf. in noch vom AG festzulegenden Stufen,
— Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen Objektplanung gemäß § 34 HOAI als optionale Be-auftragung durch Festlegung des AG, ggf. in noch vom AG festzulegenden Stufen.
Deckungssummen der Berufshaftpflicht: Deckungssummen für Personenschäden von mindestens 1 500 000 EURO (pro Schadensfall) und für sonstige Schäden von mindestens 500.000 EURO (pro Schadensfall) bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut. Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und die Deckungssummen in voller Höhe nachgewiesen werden. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d.h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei der Bewerberin bzw. dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z.B. aus anderen Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt.
Die Auftraggeberin behält sich vor, die Höhe der oben geforderten Mindestdeckungssummen im weiteren Verfahren zum Gegenstand der Verhandlungen zu erklären. In diesem Zusammenhang erklärt der Bewerber/in insofern seine bzw. ihre Bereitschaft sowohl zur Anpassung auf die oben geforderten Mindestdeckungssummen als auch im Bedarfsfall zur Erhöhung der oben geforderten Mindestdeckungssummen. (Die schriftliche Bestätigung der Versicherung der Bewerber/innen, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben oder zum Abschluss einer objektbezogenen Versicherung bereit zu sein, ist als Nachweis ausreichend.).
Darlegung der besonderen Bedingungen: Der jeweilige Auftragnehmer sowie sämtliche mit der Ausführung befassten Beschäftigten desselben werden nach Maßgabe des Gesetzes über die förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen (Verpflichtungsgesetz) vom 2.3.1974, geändert durch das Gesetz vom 15.8.1974, durch die zuständige Stelle des Auftraggebers gesondert verpflichtet.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Angaben der Bewerber gemäß VOF § 4 (2),(3); § 4 (6) a) bis g), (9) a) bis e); § 5 (1). Die Durchführung der Leistungen soll gem. § 2 (3) unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen. Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen und Erklärungen abzugeben:
— Anlage 1C: Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber auf den Antrag bezogen in rele-vanter Weise mit anderen zusammenarbeitet (Vordruck);
— Anlage 2A: Bescheinigung über eine abgeschlossene Berufshaftpflichtversicherung mit den unter III.1.1) genannten Deckungssummen (in Kopie) oder den Nachweis über die Anhebung gemäß Ziffer III.1.1). Bei Bietergemeinschaften siehe Ziffer III.1.1);
— Anlage 3A: Nachweis über die Berufszulassung oder Bescheinigung über die berufliche Be-fähigung des Bewerbers (in Kopie);
— Anlage 3B: Darstellung von zwei vergleichbaren Referenzprojekten (siehe III.2.3) sowie IV.1.2).
Die aufgezählten Nachweise müssen aktuell (bis auf Kammerurkunden, Diplom-Urkunden und Referenzschreiben) nicht älter als 12 Monate und noch gültig sein.
Mehrfachbeteiligungen in personell identischer Form werden nicht zugelassen. Bewerbungen per E-Mail sind nicht zulässig. Die Bewerbungsfrist ist zwingend einzuhalten.
Die geforderten Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben. Bei Bewerbungen mit Unterauftragnehmern sind die geforderten Unterlagen für den Bewerber sowie für alle Unterauftragnehmer vorzulegen.
Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn die nach Maßgabe der Rechtsvor-schriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderen als der deutschen Sprache sind in beglaubigter Übersetzung vorzulegen.
Die Bewerbung und zugehörige Unterlagen werden nicht zurückgesandt. Die Bewerbung ist in einem als Teilnahmeantrag (mit Angabe der Vergabenummer) gekennzeichneten, verschlosse-nen Umschlag einzureichen.
Für die geforderten Angaben sind die Vordrucke sowie der Bewerbungsbogen auszufüllen. Diese sind schriftlich oder unter der E-Mail MTdvXmtgWltebG1eZWVebFthOWxbYSdfWydhWmZbbmtgJ11e anzufordern.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: (A) Aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung oder eine entsprechende, umfassende Bankerklärung (mind. 1 500 000 EUR für Personenschäden, mind. 500 000 EUR für sonstige Schäden).
(B) Erklärung über den Teilumsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §34 HOAI in den letzten drei Geschäftsjahren (je Jahr; 2012, 2013; 2014). Der durchschnittliche Jahresteilumsatz muss mindestens 250 000 EUR (netto) erreichen. Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.
(A) Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter und Führungskräfte der letzten drei Jahre (je Jahr 2012, 2013, 2014).
Hiervon sind im Leistungsbereich Objektplanung gem. § 34 HOAI mind. 3 Mitarbeiter/innen im Durchschnitt der letzten drei Jahre nachzuweisen. Bietergemeinschaften und Bewerber mit Unterauftragnehmern können diese Anforderung gemeinsam erfüllen;
— Architekt/in für die Leistung Objektplanung gem. § 34 HOAI;
Die Projekte müssen innerhalb der vergangenen 8 Jahre (Stichtag 01.01.2007) mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 und einer Übergabe an die Nutzer realisiert worden sein.
Entsprechende Referenzen sind unter der Angabe der Projektbeschreibung, Angabe der er-brachten Leistungen gem. HOAI (Leistungsbild und Leistungsphasen), Angabe des Leistungszeitraums von Beginn bis Abschluss Leistungsphase 8 und Übergabe an den Nutzer, Angabe der Baukosten (KG 300+400 gem. DIN 276), der Nennung der maßgeblich beteiligten Projektleiter/in und ggf. beteiligte Unterauftragnehmer/ARGE-Partner, der Nennung des Bauherren mit Ansprechpartner und Telefonnummer und Referenzschreiben oder Referenz-bestätigung des Bauherren einzureichen.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien/-anforderungen erfüllen, sind für die Wertung der Auswahlkriterien zugelassen. Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er zur Verhandlung auffordert.Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der Objektplanung gem. § 34 HOAI eingereichten zwei Referenzprojekte jeweils in den Kriterien vergleichbare Größe (0-2 Punkt), vergleichbare Bauaufgabe (0-3 Punkte), vergleichbares Leistungsbild (0-2 Punkte), Qualität (0-3 Punkte) und die Vorlage eines Referenzschreibens oder Referenzbestätigung vom Bauherren (0-1 Punkt). Insgesamt können mit den Referenzen zusammen maximal 22 Punkte erreicht werden. Näheres hierzu siehe Abschnitt 3 des Auswahlbogens. Der bei der Auswahl verwendete Auswahlbogen mit den formalen Kriterien, Mindestanforderungen und Auswahlkriterien wird mit dem Bewerbungsbogen versandt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl zu erhöhen oder gem. § 10 (3) VOF unter den verbliebenen Bewerbern zu losen.
3. Qualität. Gewichtung 20
SBH VOF 008/2015
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 22.5.2015 - 14:00
26.5.2015 - 14:00
http://www.hamburg.de/fb/sbh-ausschreibungen/
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Weitere vorläufige Termine des dem Teilnahmewettbewerb anschließenden Verhandlungsverfahrens: Versendung der Angebotsaufforderung 25. KW 2015; Einreichung der Honorarangebote 28. KW 2015; Verhandlungsgespräche 29. KW 2015.
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Wettbewerbs-ID 3-197072

References: § 26
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 § 4
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 § 5
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