Source: https://www.famrb.de/36472.htm
Timestamp: 2020-05-30 19:42:59+00:00

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In der aktuellen Ausgabe des FamRB (Heft 6, Erscheinungstermin: 2. Juni 2014) lesen Sie folgende BeitrÃ¤ge und Entscheidungen.
BGH v. 26.2.2014 - XII ZB 365/12 / Schneider, Mark, Formwirksamer Vergleich zum nachehelichen Unterhalt im Trennungsunterhaltsverfahren, FamRB 2014, 201
OLG Oldenburg v. 8.11.2013 - 11 UF 163/13 / Kemper, Rainer, RÃ¼cknahme des Scheidungsantrags nach Entscheidung, aber vor formeller Rechtskraft der Scheidung, FamRB 2014, 202
BGH v. 19.3.2014 - XII ZB 367/12 / Liceni-Kierstein, Dagny, Wohnwertbemessung im Rahmen des Kindesunterhalts, FamRB 2014, 203-204
BGH v. 12.3.2014 - XII ZB 234/13 / Liceni-Kierstein, Dagny, Unterhaltsrechtliche BerÃ¼cksichtigung von Kosten des erweiterten Umgangs, FamRB 2014, 204-205
BGH v. 26.2.2014 - XII ZB 235/12 / Clausius, Monika, Ausgleich ehebedingter Versorgungsnachteile durch Altersvorsorgeunterhalt, FamRB 2014, 205
OLG Hamm v. 3.12.2013 - II-2 UF 105/13 / Frank, Andreas, Verwirkung des Anspruchs auf nachehelichen Unterhalt wegen unrichtiger MissbrauchsvorwÃ¼rfe, FamRB 2014, 206
BGH v. 19.2.2014 - XII ZB 165/13 / Schmid, JÃ¼rgen, OrdnungsgeldverhÃ¤ngung nach Â§ 89 FamFG gegen Jugendamt, FamRB 2014, 206-207
BGH v. 12.2.2014 - XII ZB 46/13 / Schmid, JÃ¼rgen, NachtrÃ¤gliche Feststellung der berufsmÃ¤ÃŸigen AmtsausÃ¼bung des ErgÃ¤nzungspflegers, FamRB 2014, 207-208
OLG Karlsruhe v. 12.11.2013 - 5 UF 140/11 / Stockmann, Roland, Internationale ZustÃ¤ndigkeit: Aufenthaltswechsel des Kindes in Nichtmitgliedstaat der EuEheVO, FamRB 2014, 208-209
OLG Karlsruhe v. 12.11.2013 - 5 UF 139/11 / Stockmann, Roland, Internationale ZustÃ¤ndigkeit fÃ¼r einstweilige MaÃŸnahmen in Kindschaftssachen, FamRB 2014, 209-211
OLG Hamm v. 14.11.2013 - II-2 WF 238/13 / Giers, Michael, Anwaltsbeiordnung im Sorgerechtsverfahren, FamRB 2014, 211
BGH v. 12.3.2014 - XII ZB 504/12 / Krause, Thomas, Keine Aufhebbarkeit der Adoption eines MinderjÃ¤hrigen nach Eintritt der VolljÃ¤hrigkeit, FamRB 2014, 211-213
BGH v. 19.2.2014 - XII ZB 15/13 / Schwonberg, Alexander, Kostenentscheidung bei Vaterschaftsfeststellung, FamRB 2014, 213-214
BGH v. 5.3.2014 - XII ZB 220/11 / Nickel, Michael, VKH: ZustÃ¤ndiges Einreichungsgericht bei beabsichtigter Beschwerde und Anwaltsverschulden, FamRB 2014, 214-215
BGH v. 12.2.2014 - XII ZB 706/12 / Stockmann, Roland, Notwendiges RechtsschutzbedÃ¼rfnis fÃ¼r Anschlussbeschwerde in fG-Familiensachen, FamRB 2014, 215-216
BGH v. 15.1.2014 - XII ZB 257/13 / Ahn-Roth, Wera, Anwaltliche PrÃ¼fpflichten bei Aktenvorlage in Fristsachen, FamRB 2014, 216-217
BGH v. 17.10.2013 - III ZA 274/13 / Giers, Michael, Verfahrenskostenhilfe nach Abschluss der Instanz, FamRB 2014, 217-218
OLG Celle v. 18.12.2013 - 10 UF 254/13 / Abramenko, Andrik, Keine Erstellung eines VerkÃ¼ndungsprotokolls nach Ablauf der FÃ¼nf-Monats-Frist, FamRB 2014, 218
KG v. 11.12.2013 - 17 WF 236/13 / BÃ¶melburg, Regina, Vereinfachtes Verfahren: ZulÃ¤ssigkeit der Einwendung der fehlenden LeistungsfÃ¤higkeit, FamRB 2014, 219
OLG KÃ¶ln v. 28.11.2013 - 4 WF 151/13 / Krause, Lambert, ErhÃ¶hung des Verfahrenswerts in Verfahren nach Â§ 1361a BGB bzw. Â§ 1361b BGB, FamRB 2014, 220
BGH v. 26.2.2014 - XII ZB 373/11 / Neumann, Ralph, Anordnung der Wohnsitzaufgabe nach Â§ 1 GewSchG, FamRB 2014, 220-222
Wefers, AndrÃ©, Elternunterhalt: Vorrang der Grundsicherung auch bei Einkommen nur eines von mehreren Kindes ab 100.000 â‚¬?, FamRB 2014, 222-225
Sowohl in der gerichtlichen Auseinandersetzung als auch in der anwaltlichen Beratung nehmen die FÃ¤lle zum Elternunterhalt zu. In der Beratung liegt die besondere Herausforderung oftmals in der Arbeit an der Schnittstelle zwischen Familienrecht und Sozialrecht. Sollen Kinder fÃ¼r den Unterhalt der Eltern in Anspruch genommen werden, stellt sich regelmÃ¤ÃŸig die Frage nach vorrangigem, die BedÃ¼rftigkeit minderndem Einkommen der Eltern. Ein solches kann auch die Grundsicherung gem. Â§Â§ 41â€“43 SGB XII sein, sofern deren Bezug nicht ausgeschlossen ist. Ein solcher Ausschluss ist gegeben, wenn das Einkommen des zivilrechtlich zum Unterhalt Verpflichteten nicht unter 100.000 â‚¬ liegt. Fraglich ist, ob (anteilige) Grundsicherung auch ausgeschlossen ist, wenn nur eines der Kinder ein Einkommen i.H.v. mindestens 100.000 â‚¬ pro Jahr i.S.d. Â§ 16 SGB IV erzielt. Im Ergebnis verneint der Verfasser dies.
Hanke, Andreas T., Behandlung von US-Anwartschaften im Versorgungsausgleich, FamRB 2014, 226-229
Schon der Ausgleich inlÃ¤ndisch erworbener Rentenanwartschaften bei Scheidung wird durch die Anwaltschaft mitunter stiefmÃ¼tterlich behandelt. Dies liegt zum einen an den fehlenden versicherungsmathematischen Kenntnissen der RechtsanwÃ¤lte/innen, die sich im Zweifel auf das Urteil externer Rentenberater verlassen mÃ¼ssen, und zum anderen daran, dass die Probleme des Wertausgleichs von Rentenanwartschaften bei Scheidung zumeist hinter andere familienrechtliche â€œSchauplÃ¤tzeâ€œ, wie den Zugewinnausgleich, den Ehegattenunterhalt und/oder die besonders emotionalen Fragen des Sorge- und Umgangsrechts, zurÃ¼cktreten. Umso unbeliebter ist der Ausgleich auslÃ¤ndischer Anwartschaften, zumal dort die Automatismen des Ã¶ffentlich-rechtlichen Versorgungsaugleichs â€“ die die Arbeit mit selbigem vereinfachen â€“ nicht greifen. Der Ausgleich auslÃ¤ndischer Anwartschaften erfordert daher von Rechtsanwalt und RechtsanwÃ¤ltin ein besonders hohes MaÃŸ an Eigeninitiative, rechtlicher Expertise und zeitlichem Engagement (obwohl kein Anwaltszwang besteht, da das isolierte Verfahren auf Wertausgleich nach der Scheidung keine isolierte Familienstreitsache i.S.v. Â§ 114 Abs. 1 i.V.m. Â§ 112 FamFG ist). Warum dies der Fall ist und auf welche Besonderheiten â€“ speziell im Fall von US-Versorgungsanwartschaften â€“ die Mandantschaft hingewiesen werden muss, ist Inhalt des folgenden Beitrags.
Cirullies, Michael, Polizeilicher Schutz bei hÃ¤uslicher Gewalt und Stalking, FamRB 2014, 229-234
Der Schutz des Opfers bei hÃ¤uslicher Gewalt und Stalking ist umfassend geregelt: Gewaltschutzgesetz und FamFG ermÃ¶glichen vollstreckbare familienrechtliche MaÃŸnahmen; Strafrechtsnormen (insbesondere Â§ 4 GewSchG und Â§ 238 StGB) sollen fÃ¼r Abschreckung und Ahndung sorgen. Erster Ansprechpartner fÃ¼r das Opfer ist jedoch hÃ¤ufig die Polizei. Dementsprechend hat der Gewaltschutz auch in den Polizei- und Ordnungsgesetzen der BundeslÃ¤nder seinen Niederschlag gefunden. Dort ist vor allem die Wohnungsverweisung nebst RÃ¼ckkehrverbot verankert. Das VerhÃ¤ltnis solcher Verwaltungsakte zu den Schutzanordnungen des Familiengerichts ist manchen Beteiligten unklar und bringt Unsicherheit mit sich. Gleiches gilt fÃ¼r die MÃ¶glichkeiten des Rechtsschutzes gegen die polizeilichen Anordnungen.
Fischer, Ansgar, Das Gesetz zur StÃ¤rkung der Funktionen der BetreuungsbehÃ¶rde, FamRB 2014, 234-238
Am 1.7.2014 tritt das Gesetz zur StÃ¤rkung der Funktionen der BetreuungsbehÃ¶rde vom 28.8.2013 (BGBl. I, 3393) in Kraft. Der Verfasser gibt einen kurzen Ãœberblick Ã¼ber Zweck und Ziele des Gesetzes sowie die konkretisierten prÃ¤ventiven Aufgaben und die im gerichtlichen Verfahren erweiterte Mitwirkung der BetreuungsbehÃ¶rde. Der Schwerpunkt des Beitrags liegt auf der neuen obligatorischen AnhÃ¶rung der BetreuungsbehÃ¶rde vor der Bestellung eines Betreuers bzw. der Anordnung eines Einwilligungsvorbehalts und auf den Folgen ihres Unterbleibens.
SchÃ¼rmann, Heinrich, Neue Entwicklungen bei der Krankenversicherung, FamRB 2014, 238-239
Nickel, Michael, Hinweise fÃ¼r Beratungshilfemandate, FamRB 2014, 239-240
Bekanntmachung v. 27.2.2014 Ã¼ber den Geltungsbereich des HKÃœ, FamRB 2014, 240
Bekanntmachung v. 5.2.2014 Ã¼ber den Geltungsbereich des ErwSÃœ, FamRB 2014, 240
Verlag Dr. Otto-Schmidt vom 26.05.2014 13:34

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