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Timestamp: 2016-10-26 21:15:03+00:00

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5A_112/2014 (11.07.2014)
5A_112/2014 � � Urteil vom 11. Juli 2014
Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern, 2. Abteilung, vom 24. Januar 2014.
Die Eheleute Y.________ (Ehefrau) und X.________ (Ehemann) sind die gemeinsamen Eltern der Kinder A.________ (geb. 2008) und B.________ (geb. 2011). Mit Entscheid vom 1. Oktober 2013 berechtigte der Einzelrichter am Bezirksgericht C.________ die Parteien im Rahmen von Eheschutzmassnahmen zum Getrenntleben, stellte die gemeinsamen Kinder der Parteien unter die Obhut des Ehemannes und r�umte der Ehefrau ein ausgedehntes Besuchsrecht ein. Das eheliche Haus wurde dem Ehemann zum Gebrauch zugewiesen. Im Weiteren verf�gte der Einzelrichter die Herausgabe der hinterlegten Kinderp�sse an den Ehemann und hob die Ausweis- und Schriftensperre gegen�ber den beiden Kindern auf. Schliesslich sprach er keine Unterhaltsbeitr�ge zu.
Die Ehefrau gelangte gegen diesen Entscheid mit Berufung an das Kantonsgericht Luzern und beantragte, die Kinder seien unter ihre Obhut zu stellen und dem Ehemann ein Besuchsrecht einzur�umen; ferner sei ihr das eheliche Haus zum Gebrauch zuzuweisen und der Ehemann zu verpflichten, an den Unterhalt der Kinder monatlich je Fr. 650.-- plus Kinderzulagen zu bezahlen und an ihren pers�nlichen Unterhalt mit Fr. 1'100.-- pro Monat beizutragen. Der Ehemann schloss auf Abweisung der Berufung und Best�tigung des angefochtenen Urteils. Mit Urteil vom 24. Januar 2014 hiess das Kantonsgericht die Berufung teilweise gut, stellte die Kinder unter die Obhut der Ehefrau und regelte das Besuchs- und Ferienrecht des Ehemannes. Diesen verpflichtete es �berdies, ab Zustellung des Urteils je am Monatsersten zu 5% verzinsliche Unterhaltsbeitr�ge von Fr. 650.-- pro Kind plus Kinderzulagen und Fr. 800.-- f�r die Ehefrau pers�nlich zu leisten.
Der Ehemann (Beschwerdef�hrer) hat am 6. Februar 2014 beim Bundesgericht gegen das Urteil des Kantonsgerichts Beschwerde in Zivilsachen erhoben. Er beantragt, ihm die Obhut �ber die gemeinsamen Kinder zuzuweisen; ferner stellt er Antr�ge bez�glich des Besuchsrechts der Ehefrau (Beschwerdegegnerin). Schliesslich sei auf eine Zusprechung von Unterhaltsbeitr�gen zu verzichten. In prozessualer Hinsicht verlangt er, der Beschwerde aufschiebende Wirkung zuzuerkennen. F�r den Fall, dass der Beschwerde keine aufschiebende Wirkung zuerkannt werde, ersucht er um unentgeltliche Rechtspflege.
Entgegen dem Antrag der Beschwerdegegnerin wurde der Beschwerde mit Pr�sidialverf�gung vom 25. Februar 2014 aufschiebende Wirkung zuerkannt.
Mit Schreiben vom 6. M�rz 2014 ersuchte der Beschwerdef�hrer das Bundesgericht, f�r eine weitere Beschlagnahme der P�sse der Kinder zu sorgen. Nach Erhalt des Schreibens des Bezirksgerichts C.________ vom 11. M�rz 2014, wonach die P�sse weiterhin beim Gericht verbleiben, ist das Gesuch um Erlass vorsorglicher Massnahmen mit Verf�gung vom 13. M�rz 2014 als gegenstandslos abgeschrieben worden. Ein weiteres Gesuch des Beschwerdef�hrers um Erlass vorsorglicher Massnahmen vom 18. M�rz 2014 ist mit Verf�gung vom 19. M�rz 2014 abgewiesen worden.
1.1.�Die Beschwerde richtet sich gegen den Endentscheid (Art. 90 BGG) einer letzten kantonalen Instanz in einer Eheschutzsache (Art. 75 Abs. 1 und 2 BGG). Vor Bundesgericht stehen das Obhuts- und Besuchsrecht sowie der Unterhalt und damit eine nicht verm�gensrechtliche Zivilsache im Streit. Die Beschwerde unterliegt deshalb keinem Streitwerterfordernis. Sie ist grunds�tzlich zul�ssig. Der Beschwerdef�hrer ist gem�ss Art. 76 Abs. 1 BGG zur Beschwerde berechtigt und die Beschwerdefrist ist eingehalten (Art. 100 Abs. 1 BGG). Insofern kann auf die Beschwerde eingetreten werden.
1.2.�Mit der vorliegenden Beschwerde kann einzig die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte ger�gt werden (Art. 98 BGG). Auch die Anwendung von Bundesgesetzen pr�ft das Bundesgericht im Rahmen von Art. 98 BGG nur auf Willk�r, das heisst auf eine Verletzung von Art. 9 BV (vgl. BGE 116 II 625 E. 3b S. 628; Urteil 5A_261/2009 vom 1. September 2009 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 135 III 608; zum Willk�rbegriff vgl. BGE 134 II 124 E. 4.1 S. 133). F�r die Geltendmachung der Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte gilt das R�geprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254). Die Beschwerdeschrift muss die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung dar�ber enthalten, welche verfassungsm�ssigen Rechte bzw. welche Rechtss�tze inwiefern durch den angefochtenen Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht pr�ft nur klar und detailliert erhobene und, soweit m�glich, belegte R�gen; auf ungen�gend begr�ndete R�gen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 135 III 232 E. 1.2 S. 234; 134 I 83 E. 3.2 S. 88). Will der Beschwerdef�hrer die Verletzung des Willk�rverbots geltend machen, reicht es sodann nicht aus, wenn er die Lage aus seiner eigenen Sicht darlegt und den davon abweichenden angefochtenen Entscheid als willk�rlich bezeichnet. Vielmehr muss er im Einzelnen darlegen, inwiefern das kantonale Gericht willk�rlich entschieden haben soll und der angefochtene Entscheid deshalb an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246).
1.3.�Eheschutzmassnahmen werden im summarischen Verfahren mit der ihm eigenen Beweismittel- und Beweisstrengebeschr�nkung angeordnet; es gen�gt blosses Glaubhaftmachen (BGE 127 III 474 E. 2b/bb S. 478). Von aufw�ndigen Beweismassnahmen ist daher grunds�tzlich abzusehen (Urteile 5A_813/2013 vom 12. Mai 2014 E. 4.3; 5A_742/2008 vom 22. Januar 2009 E. 4.3).
1.4.�Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Vor Kantonsgericht war sowohl die Zuteilung der Obhut wie auch die Unterhaltsfrage strittig. F�r den Beschwerdef�hrer bestand daher Anlass, s�mtliche f�r seinen Standpunkt relevanten Tatsachen vorzutragen und die einschl�gigen Beweismittel zu nennen. Gab somit nicht erst der angefochtene Entscheid Anlass zu neuen Vorbringen, erweisen sich die erstmals vor Bundesgericht geltend gemachten Tatsachen und die daf�r angebotenen Beweismittel als unzul�ssig.
1.5.�Da dem Begehren um aufschiebende Wirkung entsprochen wurde, ist das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos.
2.1.�Haben die Ehegatten unm�ndige Kinder, so trifft das mit der "Regelung des Getrenntlebens" (Marginalie zu Art. 176 ZGB) befasste Eheschutzgericht die n�tigen Massnahmen nach den Bestimmungen �ber die Wirkungen des Kindesverh�ltnisses (Art. 176 Abs. 3 ZGB). F�r die Zuteilung der Obhut an einen Elternteil gelten grunds�tzlich die gleichen Kriterien wie im Scheidungsfall. Nach der Rechtsprechung hat das Wohl des Kindes Vorrang vor allen anderen �berlegungen, insbesondere vor den W�nschen der Eltern. Vorab muss deren Erziehungsf�higkeit gekl�rt werden. Ist sie bei beiden Elternteilen gegeben, sind vor allem Kleinkinder und grundschulpflichtige Kinder demjenigen Elternteil zuzuteilen, der die M�glichkeit hat und dazu bereit ist, sie pers�nlich zu betreuen. Erf�llen beide Elternteile diese Voraussetzung ungef�hr in gleicher Weise, kann die Stabilit�t der �rtlichen und famili�ren Verh�ltnisse ausschlaggebend sein. Schliesslich ist - je nach Alter der Kinder - ihrem eindeutigen Wunsch Rechnung zu tragen. Diesen Kriterien lassen sich die weiteren Gesichtspunkte zuordnen, so die Bereitschaft eines Elternteils, mit dem anderen in Kinderbelangen zusammenzuarbeiten und insbesondere die Beziehung zum andern Elternteil zuzulassen und aktiv zu f�rdern (sog. Bindungstoleranz; zum Begriff Urteil 5A_138/2012 vom 26. Juni 2012 E. 3-5), der Grundsatz, Geschwister nach M�glichkeit nicht zu trennen, oder die Forderung, dass eine Zuteilung der Obhut von einer pers�nlichen Bindung und echter Zuneigung getragen sein sollte (zum Ganzen: Urteil 5A_720/2013 vom 4. M�rz 2014 E. 2 mit Hinweisen).
2.2.�Bei der Beurteilung der f�r die Obhutszuteilung massgebenden Kriterien verf�gt das Sachgericht �ber grosses Ermessen (BGE 115 II 317 E. 2 und E. 3 S. 319 ff.). Auf Willk�rbeschwerde hin greift das Bundesgericht deshalb nur ein, wenn das Sachgericht grundlos von in Lehre und Rechtsprechung anerkannten Grunds�tzen abgewichen ist, wenn es Gesichtspunkte ber�cksichtigt hat, die keine Rolle h�tten spielen d�rfen, oder wenn es umgekehrt rechtserhebliche Umst�nde ausser Acht gelassen hat. Der Ermessensentscheid muss sich als im Ergebnis offensichtlich unbillig, als in stossender Weise ungerecht erweisen (BGE 132 III 97 E. 1 S. 99 mit weiteren Hinweisen; vgl. zum Ganzen zuletzt Urteile 5A_720/2013 vom 4. M�rz 2014 E. 2 und 5A_157/2012 vom 23. Juli 2012 E. 3.1, in: FamPra.ch 2012 S. 1094).
2.3.1.�Dem angefochtenen Urteil l�sst sich entnehmen, dass die Beschwerdegegnerin gegen�ber dem Vater des Beschwerdef�hrers den Vorwurf sexuellen Missbrauchs des Sohnes A.________ erhoben hatte, wobei das diesbez�glich eingeleitete Strafverfahren mit einer Einstellung endete. Soweit der Beschwerdef�hrer von anderen Fakten ausgeht, ist darauf mangels gen�gender R�ge nicht einzutreten. In tats�chlicher Hinsicht ergibt sich des Weiteren, dass sich die Parteien anf�nglich gegen den Grossvater von A.________ solidarisierten und ernsthaft eine Ausreise ins Ausland erwogen. Nach der Einstellung des Strafverfahrens ver�nderten sich die Verh�ltnisse insofern, als der Beschwerdef�hrer nunmehr die Beschwerdegegnerin beschuldigte, mit einer absichtlich unwahren Anschuldigung einen Keil zwischen ihn und seine Eltern und damit in der Folge zwischen die Ehegatten getrieben zu haben. In dem von den Grosseltern gegen die Beschwerdegegnerin eingeleiteten Strafverfahren wegen falscher Anschuldigung hat sich der Beschwerdef�hrer auf die Seite seiner Eltern geschlagen und erhebt nun seinerseits Vorw�rfe an die Adresse der Beschwerdegegnerin. Diese reiste am 27. Februar 2013 mit Zustimmung des Beschwerdef�hrers zusammen mit den Kindern nach Mexiko und kehrte am 22. Mai 2013 wieder in die Schweiz zur�ck. Nach den weiteren Feststellungen �bergab der Beschwerdef�hrer der Beschwerdegegnerin am Flughafen einen Rucksack mit einem Retour-Ticket nach Mexiko und nahm die Kinder zu sich. In der Folge verweigerte er der Beschwerdegegnerin den pers�nlichen Kontakt mit den Kindern, gew�hrte ihr aber nach der Instruktionsverhandlung vom 14. Juni 2013 ein grossz�giges Besuchsrecht.
2.3.2.�Die Vorinstanz hat die Zuteilung der Obhut anhand der vom Bundesgericht aufgezeigten Kriterien gepr�ft und hat dazu zusammenfassend erwogen, die Betreuung und Pflege der Kinder k�nne grunds�tzlich zu deren Wohl von beiden Parteien wahrgenommen werden. Der Beschwerdef�hrer habe - teilweise im Schutz des Rechtsvertreters und im Verbund mit seinen Eltern - ein eigenm�chtiges Verhalten an den Tag gelegt. All diese Umst�nde b�rgen f�r die Zukunft die Gefahr, dass er die Beschwerdegegnerin in der Defensive zu behalten versuche und ihr seine eigene Sicht der Dinge und die eigene Vorgehensweise unreflektiert aufzwinge. Der Beschwerdef�hrer verm�ge nicht glaubhaft zu machen, dass er mehr Zeit f�r die pers�nliche Betreuung der Kinder aufbringe als die Beschwerdegegnerin. Der Vorteil der Stabilit�t bestehender �rtlicher Verh�ltnisse biete ihm angesichts des Alters der Kinder keinen entscheidenden Vorteil f�r die Zuteilung der Obhut. Dass mit der vom Beschwerdef�hrer beantragten Zuteilung der Obhut allenfalls ein �konomischer Vorteil verbunden sei, d�rfe nicht ausschlaggebend sein. Aufgrund der konstanten, klaren und glaubhaften Aussagen der Beschwerdegegnerin sei davon auszugehen, dass sie in der Schweiz bleiben werde und damit den kontinuierlichen Kontakt zum Vater erm�gliche. Ein Abw�gen der aufgezeigten Kriterien f�hre zur �berzeugung, dass dem Wohl der Kinder mit einer Zuteilung der Obhut an die Beschwerdegegnerin besser gedient sei.
2.4.1.�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Vorinstanz habe trotz entsprechenden Antrages von der Befragung seiner Eltern abgesehen und sei dabei f�lschlicherweise davon ausgegangen, sie w�rden w�hrend seiner Abwesenheit den grossen Teil der Betreuung der Kinder �bernehmen. Das treffe indes nicht zu, zumal er bei den Besuchen seiner Eltern immer pers�nlich anwesend gewesen sei. Zudem gelte es, den guten Kontakt zwischen den Kindern und ihren Grosseltern zu pflegen. Mit der Ablehnung des Beweisantrages habe die Vorinstanz willk�rlich die Darstellung des Beschwerdef�hrers nicht ber�cksichtigt.
2.4.2.�Die Vorinstanz hat eine Befragung der Eltern des Beschwerdef�hrers mit der Begr�ndung abgelehnt, diese bringe f�r die Zuteilung der Obhut keine verwertbaren Schl�sse, wobei vorab dem feindschaftlichen Verh�ltnis zwischen der Beschwerdegegnerin und ihren Schwiegereltern wegen des derzeit gef�hrten Strafverfahrens Rechnung zu tragen sei. Mit dieser Erw�gung der Vorinstanz setzt sich der Beschwerdef�hrer nicht auseinander. Auf die R�ge ist daher mangels gen�gender Begr�ndung (E. 1.2) nicht einzutreten.
2.5.�Der Beschwerdef�hrer macht weiter geltend, die Vorinstanz habe mit einem falschen Verweis auf eine Stelle in der Berufung den Beizug der Akten des Strafverfahrens seiner Eltern gegen die Beschwerdegegnerin wegen falscher Anschuldigung verweigert. Tats�chlich habe er w�hrend des Verfahrens immer wieder dargetan, dass ein Zusammenhang zwischen dem von seinen Eltern eingeleiteten Strafverfahren und dem vorliegenden Eheschutzverfahren bestehe. F�r beide Verfahren sei das falsche und uneinsichtige Verhalten der Beschwerdegegnerin urs�chlich. Dieses Verhalten sei auch f�r die Frage der Zuteilung der Obhut von Bedeutung.
�Der Beschwerdef�hrer hat in der Berufung ausdr�cklich erkl�rt, es bestehe kein Zusammenhang zwischen dem Strafverfahren und dem Eheschutzverfahren. Er hat jedoch in der Tat dort ebenso ausgef�hrt, die Beschwerdegegnerin habe durch ihr falsches Verhalten sowohl gegen�ber den Eltern des Beschwerdef�hrers als auch ihm gegen�ber beide Verfahren veranlasst. Das reicht indes nicht aus, um den unterlassenen Beizug der Strafakten als willk�rlich hinzustellen: Das Obergericht weist in der einschl�gigen Erw�gung auch darauf hin, dem entsprechenden Strafverfahren bleibe vorbehalten, eine allf�llige falsche Anschuldigung der Beschwerdegegnerin gegen�ber den Eltern des Beschwerdef�hrers abzukl�ren. War dieses Verfahren aber zum damaligen Zeitpunkt nicht abgeschlossen und keine falsche Anschuldigung der Beschwerdegegnerin nachgewiesen, so dr�ngte sich der Beizug der Strafakten im Lichte des Summarverfahrens nicht auf. Von Willk�r kann keine Rede sein.
2.6.1.�Die Vorinstanz ist von der�
Erziehungsf�higkeit des Beschwerdef�hrers�ausgegangen. Soweit er sich dazu in seiner Beschwerde �ussert und der Vorinstanz Willk�r vorwirft, ist darauf nicht n�her einzugehen.
2.6.2.�Die Vorinstanz hat im Weiteren erwogen, sie habe aufgrund des Beweisergebnisses und des gewonnenen pers�nlichen Eindrucks keine Bedenken hinsichtlich der Erziehungsf�higkeit der Beschwerdegegnerin. Insbesondere sah sie keine Veranlassung, ihr bez�glich des gegen die Grosseltern v�terlicherseits eingeleitete Strafverfahrens wegen sexuellen Missbrauchs B�swilligkeit zu unterstellen.
2.6.3.�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Vorinstanz weise zwar auf S. 4 unter Ziffer 4 darauf hin, die Beschwerdegegnerin erachte sich als erziehungsf�hig; Vorbehalte des Beschwerdef�hrers bez�glich ihrer psychischen Gesundheit tr�fen - so die Beschwerdegegnerin - nicht zu. Indes habe die Vorinstanz dieses f�r die Frage der Erziehungsf�higkeit zentrale Element (psychische Gesundheit der Beschwerdegegnerin) trotz der Untersuchungsmaxime und entsprechender Hinweise und Belege in den Rechtsschriften, insbesondere im Gesuch vom 22. Mai 2013 (Seite 4 Ziff. 4) nicht abgekl�rt.
�Bei der vom Beschwerdef�hrer erw�hnten Urkunde handelt es sich um einen Internet-Auszug betreffend das M�nchhausen-Stellvertretersyndrom. Die Vorinstanz erachtete die Beschwerdegegnerin aufgrund des Beweisergebnisses und ihres pers�nlichen Eindrucks als erziehungsf�hig. Es vermag nicht einzuleuchten, weshalb sie im Rahmen des Summarverfahrens ohne fundierte Verdachtsmomente weitere Abkl�rungen bez�glich des psychischen Gesundheitszustandes der Beschwerdegegnerin h�tte vornehmen m�ssen. Aufgrund der vom Beschwerdef�hrer vorgebrachten Behauptung einer psychischen Krankheit der Beschwerdegegnerin und des erw�hnten Internetauszuges bestand auch im Lichte der Untersuchungsmaxime keine Veranlassung, weitere Sachverhaltsermittlungen in diese Richtung zu t�tigen. Insbesondere behauptet und belegt der Beschwerdef�hrer nicht, dass zum Zeitpunkt des Entscheides der Vorinstanz durch �rztliche Atteste best�tigte Vorbehalte bez�glich der psychischen Gesundheit der Beschwerdegegnerin bestanden.
2.6.4.�Der Beschwerdef�hrer macht weiter geltend, die Beschwerdegegnerin habe ihren Sohn seit Dezember 2011 konstant instrumentalisiert und f�r ihre falschen Anschuldigungen (Vorwurf sexuellen Missbrauchs) gegen�ber seinen Grosseltern missbraucht, obwohl sie sp�testens nach den �bereinstimmenden und klaren Aussagen der Grosseltern anl�sslich der Befragung vom 25. Januar 2012 und aufgrund des Arztzeugnisses betreffend erektile Impotenz des Grossvaters h�tte erkennen m�ssen, dass die Vorw�rfe unbegr�ndet seien. Zudem habe sie auch in ihrem Strafverfahren betreffend falsche Anschuldigungen die entsprechenden Vorw�rfe wiederholt.
�In diesem Zusammenhang gen�gt der Hinweis, dass das gegen die Beschwerdegegnerin angehobene Strafverfahren wegen falscher Anschuldigung zum Zeitpunkt des Urteils der Vorinstanz noch nicht abgeschlossen war. Unter diesen Umst�nden kann der Vorinstanz nicht zum Vorwurf gereichen, dass sie dem Ergebnis der Strafuntersuchung nicht vorgreifen wollte. Aufgabe der Untersuchungsbeh�rden ist gerade, die Umst�nde der Aussagen der Beschwerdegegnerin betreffend den angeblichen sexuellen Missbrauch abzukl�ren und zu beurteilen, ob sie den Vorwurf sexuellen Missbrauchs wider besseres Wissen erhoben hat. Beim momentanen Stand des Strafverfahrens verfiel die Vorinstanz jedenfalls im Ergebnis nicht in Willk�r, indem sie der Beschwerdegegnerin kein b�swilliges Verhalten unterstellte. Damit er�brigen sich weitere Ausf�hrungen zu dem in diesem Zusammenhang Vorgetragenen.
2.7.�Unter dem Aspekt der Bindungstoleranz wirft der Beschwerdef�hrer dem Kantonsgericht vor, es habe die konkrete Gefahr nicht gew�rdigt, dass die Beschwerdegegnerin mit den Kindern nach Mexiko ausreisen werde. Sodann habe das Kantonsgericht in Verletzung von Art. 9 BV das Verhalten der Beschwerdegegnerin ab Dezember 2011 nicht ber�cksichtigt.
Das Kantonsgericht hat erwogen, das Verhalten der Beschwerdegegnerin ab dem 22. Mai 2013 (d.h. nach der R�ckkehr aus Mexiko) habe zu keinen Beanstandungen Anlass gegeben. Die Beschwerdegegnerin habe sich der vereinbarten Besuchsrechtsregelung unterzogen und nicht in Aus�bung von Selbstjustiz versucht, trotz offener Obhutsregelung die R�ckgabe der Kinder zu verweigern und diese bei sich zu behalten. Ihr Verhalten lasse zweifelsfrei auf eine bestehende Bindungstoleranz schliessen. Aufgrund der glaubhaften �usserungen der Beschwerdegegnerin sei davon auszugehen, dass sie die Schweiz nicht verlassen werde. Der Beschwerdef�hrer zeigt nicht substanziiert auf, inwiefern diese Beweisw�rdigung der Vorinstanz willk�rlich sein soll. Das gegen die Beschwerdegegnerin wegen falscher Anschuldigung angehobene Strafverfahren ist noch h�ngig, sodass zurzeit nicht feststeht, dass sie wider besseres Wissen vorgegangen ist (E. 2.4.4). Von Willk�r kann keine Rede sein.
2.8.�
2.8.1.�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Vorinstanz gehe davon aus, dass die Beschwerdegegnerin die Betreuung der Kinder voraussichtlich vollumf�nglich und pers�nlich wahrnehmen k�nne, selbst wenn sie dereinst ein berufliches Kleinpensum �bernehmen werde. Dabei �bersehe sie, dass ein Kleinpensum als Lehrerin von der betroffenen Person sehr grosse Flexibilit�t abverlange. �berdies sei der zu den Akten gelegte Praktikumsbericht irrelevant. Die Beschwerdegegnerin habe noch keine entscheidenden Schritte in Richtung einer Anerkennung ihres mexikanischen Berufsdiploms in der Schweiz unternommen. Sollte sie aber eine Anerkennung ihres Diploms ins Auge fassen, habe sie noch umfangreiche Vorbereitungsarbeiten zu leisten und erfolgreich einen Deutschkurs zu absolvieren, was ihre Betreuungsm�glichkeiten stark einschr�nken w�rde. Auf der anderen Seite spreche die Vorinstanz ihm (dem Beschwerdef�hrer) die F�higkeit ab, die Kinderbetreuung vollumf�nglich pers�nlich zu �bernehmen. Relevant sei in diesem Zusammenhang, dass er seit dem 22. Mai 2013 seine Arbeitszeiten auf Abende verlegt habe. Zudem k�nne er an Wochenenden Events planen und diese auch an den Wochenenden durchf�hren. Die Vorinstanz verweise �berdies auf die kritisch zu hinterfragende Betreuungsm�glichkeit durch die Grosseltern v�terlicherseits, die aber bei richtiger Betrachtungsweise gar keine Probleme verursache. Zudem w�rde damit ein gutes Grosseltern-Enkel-Verh�ltnis gef�rdert. Richtig betrachtet bestehe beim Kriterium der pers�nlichen Betreuung kein Vorrang der Beschwerdegegnerin. Die gegenteilige Annahme der Vorinstanz sei willk�rlich.
2.8.2.�Dem angefochtenen Entscheid und auch den eben erw�hnten Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers ist zu entnehmen, dass die Beschwerdegegnerin zurzeit keiner Arbeit nachgeht und auch durch ihre Ausbildung bzw. das Verfahren betreffend Anerkennung ihres mexikanischen Diploms als Lehrerin nicht stark in Anspruch genommen wird. Da sie sich zurzeit ausschliesslich und vollumf�nglich der Kinderbetreuung widmen kann, ist die Feststellung der Vorinstanz nicht willk�rlich, daraus sei ein Vorrang der Beschwerdegegnerin mit Bezug auf das Kriterium der Kinderbetreuung zu erblicken.
2.9.�
2.9.1.�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Vorinstanz anerkenne einerseits, dass die bei ihm herrschenden stabilen sozialen Verh�ltnisse f�r die Kinder zu seinen Gunsten spr�chen, relativiere dies anderseits aufgrund des Alters der Kinder, f�r welche die pers�nliche Beziehung zur Mutter wichtiger sei als die Verbundenheit mit der �rtlichkeit. Diese nicht weiter begr�ndete Aussage der Vorinstanz sei willk�rlich.
2.9.2.�Die Vorinstanz hat unter Hinweis auf das Alter der Kinder (geb. 2008 und 2011) durchaus ohne Willk�r davon ausgehen d�rfen, die Beziehung zu ihrer Mutter sei wichtiger als die Verbundenheit mit den �rtlichen Verh�ltnissen. Die Auffassung der Vorinstanz ist begr�ndet und nachvollziehbar.
2.10.�Zusammenfassend ergibt sich somit, dass die Vorinstanz die f�r die Obhutszuteilung massgebenden Kriterien ber�cksichtigt und bei deren Anwendung den Umst�nden des konkreten Falles Rechnung getragen hat. Von einem Missbrauch des Ermessens im beschriebenen Sinn (E. 2.2) kann keine Rede sein. Bleibt es aber bei der Obhutsregelung der Vorinstanz, fallen die Hinterlegung der P�sse der Kinder sowie die Schriftensperre dahin.
3.1.�Die Vorinstanz hat den Beschwerdef�hrer berechtigt, seine Kinder jedes zweite Wochenende von Freitag 18.00 Uhr bis Sonntag 18.00 Uhr und jeden Mittwoch mit Ausnahme der Kindergarten- resp. Schulzeiten von 09.00 Uhr bis 17.00 Uhr auf Besuch zu nehmen und mit ihnen dreimal jeweils eine Woche Ferien zu verbringen. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Vorinstanz habe nicht beachtet, dass er in erster Linie an Wochenenden seiner Arbeit nachgehen m�sse. Nicht beachtet worden sei �berdies, dass sich die Parteien auf mindestens vier Wochen Ferien geeinigt h�tten. Der Entscheid der Vorinstanz sei willk�rlich.
3.2.�Gem�ss Verhandlungsprotokoll vom 17. Januar 2014 war der Beschwerdef�hrer mit der nunmehr getroffenen Besuchsrechtsregelung einverstanden. Vorbehalte bez�glich des Wochenendes sind nicht auszumachen. Was die Anzahl Wochen Ferien anbelangt, haben die Parteien zwar vier Wochen vorgesehen. Das Bezirksgericht hat indes dreimal je eine Woche als angemessen erachtet, welche Regelung das Kantonsgericht �bernommen hat. Allein mit dem Hinweis auf die Vereinbarung von vier Wochen legt der Beschwerdef�hrer nicht dar, inwiefern die Vorinstanz ihr Ermessen missbraucht hat. Insgesamt sind die Vorbringen nicht geeignet, eine willk�rlich Festsetzung des Besuchs- und Ferienrechts darzutun.
4.1.�Mit Bezug auf die Frage des Unterhalts ist einzig das vom Kantonsgericht ber�cksichtigte Einkommen des Beschwerdef�hrers strittig. Die Vorinstanz hat aufgrund der Jahresrechnung 2012 der beiden Gesch�ftspartner von rund Fr. 86'000.-- den Anteil des Beschwerdef�hrers auf rund Fr. 43'000.-- bzw. monatlich Fr. 3'600.-- festgelegt. Des weiteren hat sie die vom Unternehmen ausgerichtete Entsch�digung von Fr. 5'346.-- bzw. Fr. 400.-- pro Monat f�r die Aus�bung seiner T�tigkeit im privaten B�ro zuhause hinzugerechnet. Ber�cksichtigt wurde ferner ein Zusatzeinkommen von rund Fr. 10'000.-- pro Jahr bzw. Fr. 900.-- pro Monat, was ein Gesamteinkommen von Fr. 4'900.-- ausmacht. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, der Betrag von Fr. 400.-- pro Zimmer h�tte nur zu H�lfte ber�cksichtigt werden d�rfen. �berdies habe das Einkommen aus der Nebenerwerbst�tigkeit gem�ss Steuererkl�rung lediglich Fr. 830.-- betragen.
4.2.�Der Beschwerdef�hrer belegt nicht, dass auch sein Partner Fr. 400.-- f�r ein privates Zimmer beantragen kann. Erwiesen ist einzig die Ben�tzung des privaten B�ros durch den Beschwerdef�hrer. Sodann hat er anl�sslich der Verhandlung vor dem Bezirksgericht vom 14. Juni 2013 im Rahmen einer Beweisaussage erkl�rt, das Einkommen aus Nebenerwerb betrage rund Fr. 10'400.--. Inwiefern die Vorinstanz unter den gegebenen Umst�nden das Einkommen willk�rlich auf Fr. 4'900.-- festgesetzt haben soll, bleibt unerfindlich. Die Beschwerde erweist sich damit als unbegr�ndet.
Damit ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Entgegen dem Antrag der Beschwerdegegnerin wurde dem Gesuch des Beschwerdef�hrers um aufschiebende Wirkung entsprochen. Da in der Sache keine Vernehmlassung eingeholt wurde, ist mit Bezug auf die Entsch�digung des Gesuchs auf den Ausgang des Zwischenverfahrens abzustellen und folglich die Beschwerdegegnerin zu verpflichten, den Beschwerdef�hrer f�r das Gesuch um aufschiebende Wirkung zu entsch�digen.
Die Beschwerdegegnerin hat den Beschwerdef�hrer f�r das Gesuch um aufschiebende Wirkung mit Fr. 500.-- zu entsch�digen.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Luzern, 2. Abteilung, und dem Bezirksgericht C.________ schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 76
 Art. 98
 Art. 9
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 176
 Art. 9