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Timestamp: 2019-09-16 03:12:49+00:00

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Rechtsprechung: 1 BvR 1467/91 - dejure.org
BVerfG, 12.05.1992 - 1 BvR 1467/91, 1 BvR 1501/91
https://dejure.org/1992,287
BVerfG, 12.05.1992 - 1 BvR 1467/91, 1 BvR 1501/91 (https://dejure.org/1992,287)
BVerfG, Entscheidung vom 12.05.1992 - 1 BvR 1467/91, 1 BvR 1501/91 (https://dejure.org/1992,287)
BVerfG, Entscheidung vom 12. Mai 1992 - 1 BvR 1467/91, 1 BvR 1501/91 (https://dejure.org/1992,287)
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Wiedervereinigung - Mitarbeiter der Akademien
BVerfGE 86, 81
BB 1992, 1353
Allerdings gebietet es Art. 3 Abs. 1 GG nicht, dass der Gesetzgeber Differenzierungen, die er vornehmen darf, auch tatsächlich vornimmt (vgl BVerfGE 86, 81, 87;… 90, 226, 239 = SozR 3-4100 § 111 Nr. 6 S 29 f) .
Ebenso wenig ist er gehalten, Ungleiches unter allen Umständen ungleich zu behandeln (vgl. BVerfGE 86, 81 ).
Der allgemeine Gleichheitssatz ist aber nicht schon dann verletzt, wenn der Gesetzgeber Unterscheidungen, die er vornehmen darf, nicht vornimmt (vgl. BVerfGE 4, 31 ; 86, 81 ; 90, 226 ).
Entscheidend ist, ob für eine am Gerechtigkeitsgedanken orientierte Betrachtungsweise die tatsächlichen Ungleichheiten in dem jeweils betroffenen Zusammenhang so bedeutsam sind, dass der Gesetzgeber sie bei seiner Regelung beachten muss (vgl. BVerfGE 1, 264 ; 86, 81 ; 98, 365 ).
cc) Allerdings wird das Grundrecht auf Meinungsfreiheit aus Art. 5 Abs. 1 GG nicht schrankenlos gewährt, sondern durch die allgemeinen Gesetze und das Recht der persönlichen Ehre (Art. 5 Abs. 2 GG) beschränkt und muss in ein ausgeglichenes Verhältnis mit diesen gebracht werden (BVerfG 10. Oktober 1995 - 1 BvR 1467/91 - BVerfGE 93, 266; 10. November 1998 - 1 BvR 1531/96 - BVerfGE 99, 185;… zuletzt BAG 10. Oktober 2002 aaO).
cc) Allerdings wird das Grundrecht auf Meinungsfreiheit aus Art. 5 Abs. 1 GG nicht schrankenlos gewährt, sondern durch die allgemeinen Gesetze und das Recht der persönlichen Ehre (Art. 5 Abs. 2 GG) beschränkt und muss in ein ausgeglichenes Verhältnis mit diesen gebracht werden (BVerfG 10. Oktober 1995 - 1 BvR 1467/91 ua. - BVerfGE 93, 266; 10. November 1998 - 1 BvR 1531/96 - BVerfGE 99, 185; zuletzt BAG 24. Juni 2004 - 2 AZR 63/03 - AP KSchG 1969 § 1 Verhaltensbedingte Kündigung Nr. 49 = EzA KSchG § 1 Verhaltensbedingte Kündigung Nr. 65).
Der allgemeine Gleichheitssatz ist nicht schon dann verletzt, wenn der Gesetzgeber Differenzierungen, die er vornehmen darf, nicht vornimmt (vgl. BVerfGE 4, 31 ; 86, 81 ).
Nach dem allgemeinen Gleichheitssatz darf der Gesetzgeber nicht wesentlich Gleiches ohne rechtfertigenden Grund ungleich behandeln und entsprechend wesentlich Ungleiches nicht gleich (vgl. BVerfGE 4, 144 ; 86, 81 ).
Dies setzt voraus, dass sich im Hinblick auf die Eigenart des in Rede stehenden Sachbereichs ein vernünftiger, einleuchtender Grund für die Gleichbehandlung nicht finden lässt (BVerfGE 86, 81 ; 90, 226 ; 103, 310 ).
Der allgemeine Gleichheitssatz ist nicht schon dann verletzt, wenn der Gesetzgeber Differenzierungen, die er vornehmen darf, nicht vornimmt (vgl. BVerfGE 4, 31 [42]; 86, 81 [87]).
https://dejure.org/1991,9045
BVerfG, 19.12.1991 - 1 BvR 1467/91 (https://dejure.org/1991,9045)
BVerfG, Entscheidung vom 19.12.1991 - 1 BvR 1467/91 (https://dejure.org/1991,9045)
BVerfG, Entscheidung vom 19. Dezember 1991 - 1 BvR 1467/91 (https://dejure.org/1991,9045)
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BVerfG, 12.05.1992 - 1 BvR 1467/91

References: Art. 3
 § 111
 Art. 5
 Art. 5
 § 1
 § 1