Source: https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/einkaufskartell-36687
Timestamp: 2018-08-18 22:33:44+00:00

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Definition »Einkaufskartell | Gabler Wirtschaftslexikon Online
Einkaufskooperation, Beschaffungskartell. Soweit die mit einer Einkaufskooperation verbundene Nachfragebündelung und Koordination des Nachfrageverhaltens der Beteiligten zu einer Wettbewerbsbeschränkung führen, könnte ein Verstoß gegen das Verbot des § 1 GWB und des Art. 101 I AEUV vorliegen. Die Freistellungsfähigkeit von Einkaufskooperationen nach § 2 GWB und Art. 101 III AEUV ist insbesondere anhand der "Leitlinien zur Anwendbarkeit von Art. 101 AEUV auf Vereinbarungen über horizontale Zusammenarbeit" der Europäischen Kommission (ABl. C 11 vom 14.1.2011, S. 1) zu prüfen (s. dort, Rn. 194-224). Demnach werden Einkaufskooperationen mit kumulierten Marktanteilen der Beteiligten auf den relevanten Beschaffungs- und Absatzmärkten von jeweils unter 15 Prozent als wettbewerblich unproblematisch erachtet. Bei darüber liegenden Marktanteilen sind die aus der Kooperation entstehenden Leistungsgewinne sorgsam mit den beschränkenden Marktauswirkungen abzuwägen. Hierfür geben die Leitlinien Beurteilungskriterien vor.
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Verordnungen und Leitlinien der Europäischen Kommission zur Beurteilung horizontaler Kooperationen
Nachfolgend werden der Text der §§ 1, 2, 18, 19 und 20 GWB sowie von Art. 101, 102 AEUV und der Vertikal-GVO wiedergegeben. Die sonstigen Vorschriften des deutschen und europäischen Kartellrechts können auf den Websites des Bundeskartellamtes bzw.
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Deutsches Kartellrecht Economies of Scope Kartell Konsumentensouveränität Kontrahierungszwang Kooperation Markt Marktabgrenzung Marktanteil Marktstruktur Monopol Oligopol Polypol Regulierung Unternehmenskonzentration Wettbewerb Wettbewerbsfunktionen natürliches Monopol relevanter Markt vollkommene Konkurrenz
Beschaffungskartell

References: § 1
 Art. 101
 § 2
 Art. 101
 Art. 101
 Art. 101