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Timestamp: 2018-04-19 11:18:32+00:00

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Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016
I. Grundlagen der Rechnungslegung
Für das Rechnungswesen einschließlich Jahresabschluss der Industrie- und Handelskammern sind nach § 3 Abs. 7a IHKG die Grundsätze kaufmännischer Rechnungslegung und Buchführung in sinngemäßer Weise nach dem Dritten Buch des Handelsgesetzbuches in der jeweils geltenden Fassung anzuwenden. Das Nähere wird durch Satzung unter Beachtung der Grundsätze des öffentlichen Haushaltsrechts geregelt.
Die IHK für München und Oberbayern führt ihre Rechnungslegung auf der Grundlage des durch die Vollversammlung beschlossenen Finanzstatuts vom 14.11.2014 sowie den dazu von Präsident und Hauptgeschäftsführer erlassenen Richtlinien (Stand: 14.11.2014).
Die Regelungen und Ausführungen des Finanzstatuts folgen grundsätzlich den für alle Kaufleute geltenden Rechnungslegungsvorschriften (§§ 238 bis 257, 284 bis 286 und 289 HGB sowie Artikel 28, 66 und 67 EGHGB) unter Berücksichtigung der Aufgabenstellung und Organisation der Industrie- und Handelskammer und ihrer Einbindung in das öffentliche Haushaltsrecht.
Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet bzw. mit einem Festwert angesetzt (Bibliothek, Messestände, Besteck, Geschirr (Akademie Westerham)). Die Abschreibungen erfolgen gemäß der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, die sich an die steuerlichen AfA-Tabellen anlehnen. Bei immateriellen Vermögensgegenständen werden Nutzungsdauern von drei bis 13 Jahren
Grundstücke und Gebäude wurden in der Eröffnungsbilanz zum 01.01.2007 mit dem Zeitwert (Verkehrswertermittlung auf Basis des Ertragswerts bzw. in zwei Fällen auf der Basis des Sachwerts) gemäß dem Gutachten eines Sachverständigen angesetzt. Die Gebäude werden über die im Gutachten festgelegten Restnutzungsdauern von 45-50 Jahren (Orleansstr. 10a und 12 sowie IHK-Akademie Westerham) ab 2007 linear abgeschrieben. Für das verbliebende unter Denkmalschutz stehende Objekt Orleansstr. 10 beträgt die Nutzungsdauer 100 Jahre. Der Zugang des hälftigen bebauten Grundstücks Maximiliansplatz 8 Ende 2011 wurde mit den Anschaffungskosten bewertet. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden bis zu 18 Jahre abgeschrieben.
Bis 2013 angeschaffte Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten zwischen € 150 und € 1.000 zuzüglich MwSt. liegen, werden über einen Pool linear über fünf Jahre abgeschrieben. Ab 2014 werden geringwertige Wirtschaftsgüter bis € 410 zuzüglich MwSt. noch im Anschaffungsjahr vollständig abgeschrieben und gleichzeitig als fiktiver Abgang erfasst.
Zuschüsse für Anlagegüter werden in einem Sonderposten für Investitionszuschüsse ausgewiesen und entsprechend der Zweckbindungsdauer ertragswirksam aufgelöst.
Die Finanzanlagen werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Abschreibungen werden nur bei dauerhafter Wertminderung vorgenommen. Die Rückdeckungsansprüche aus den Lebensversicherungen sind mit ihrem ertragssteuerlichen Wert nach Abschnitt 41 Abs. 24 EStR angesetzt. Die sonstigen Ausleihungen werden, soweit sie nicht mit dem Barwert anzusetzen sind, zum Nennwert bilanziert. Für alle Anlagen gilt seit dem 13.03.2012 die von Präsident und Hauptgeschäftsführer erlassene
Anlagenrichtlinie.
Die Vorräte werden nach dem Bewertungsvereinfachungsverfahren FIFO bzw. zu den letzten Einstandspreisen bewertet.
Die Forderungen aus Beiträgen, Gebühren und Entgelten sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Dabei werden zweifelhafte Forderungen einzelwertberichtigt. Für die Forderungen aus Beiträgen werden gemäß der vom IHK/DIHK-Arbeitskreis Rechnungswesen/Controlling im Bilanzierungs- und Kontierungsleitfaden definierte Wertberichtigungsansätze ermittelt. Sie belaufen sich, soweit sie im laufenden Geschäftsjahr erhoben wurden, auf 0 Prozent (HR) bzw. 10 Prozent (KGT), soweit sie aus dem davor liegenden Geschäftsjahr resultieren auf 70 Prozent (HR) bzw. 90 Prozent (KGT); ältere Forderungen werden durchgängig zu 100 Prozent wertberichtigt. Von den Forderungen aus Beiträgen werden die von der Vollziehung ausgesetzten Beitragsforderungen gekürzt. Für Forderungen aus Gebühren und Entgelten wird eine Pauschalwertberichtigung von 1 Prozent gebildet.
Die flüssigen Mittel werden mit den Nennwerten angesetzt.
Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden die bis zum Bilanzstichtag
erfolgten Ausgaben ausgewiesen, soweit sie als Aufwand nach diesem Stichtag zu
Die Nettoposition basiert auf § 15a (1) Finanzstatut und stellt die sich ergebende Saldogröße aus angesetzten Aktiva und den übrigen Passiva dar. Sie wurde bei der Aufstellung der Eröffnungsbilanz am 01.01.2007 (Umstellung Kameralistik auf Doppik) festgelegt und ist seither unverändert.
Die Ausgleichsrücklage ist gemäß § 15a (2) Finanzstatut verpflichtend zu bilden. Sie dient zum Ausgleich aller ergebniswirksamen Schwankungen und kann bis zu 50 Prozent der Summe der geplanten Aufwendungen betragen, wobei sie 30 Prozent nicht unterschreiten soll.
Das Bundesverwaltungsgericht fordert in seiner Entscheidung vom 09.12.2015 bei der Bemessung der Rücklagen das Gebot der Haushaltswahrheit einzuhalten. Dies beinhaltet u.a. die Pflicht zur Schätzgenauigkeit und fordert für die Ausgleichsrücklage eine Unterlegung durch eine sachgerechte und vertretbare Risikoprognose. Die Berechnungsbasis ist verständlich und nachvollziehbar darzustellen. Hierzu hat eine Expertenkommission der IHK-Organisation einen
Muster-Risikokatalog entwickelt und ein von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC zertifiziertes Standardmodell für die Zusammenfassung der bewerteten Risiken zur Verfügung gestellt. Die IHK verwendet dieses Risk-Tool für die Berechnung der mit der Ausgleichsrücklage abzusichernden Vorsorge für nicht planbare Ergebnisschwankungen.
In Höhe der erhaltenen Investitionszuschüsse hat die IHK entsprechend § 15a (4) Finanzstatut Sonderposten gebildet, die entsprechend der Zweckbindungsdauer erfolgswirksam aufgelöst werden.
Die Pensionsrückstellungen wurden nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren berechnet, wobei die Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck erstmalig in modifizierter Form, d.h. mit einer um 20 Prozent reduzierten Sterbewahrscheinlichkeit, eingeflossen sind, wodurch sich eine Erhöhung der Rückstellung um T€ 2.253 ergibt. Die Pensionsrückstellungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank für den Dezember 2016 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst (VJ sieben Jahre), der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt im Zehnjahresdurchschnitt 4,01 Prozent (VJ 3,89 Prozent). Der Unterschiedsbetrag aus der Zinsänderung beträgt T€ 354. Bei der Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurden jährliche Lohn und Gehaltssteigerungen von 2,5 Prozent und Rentensteigerungen von jährlich 2,0 Prozent zugrunde gelegt.
Die Rückstellungen für die Verpflichtungen zur Gewährung von Beihilfezahlungen wurden gemäß versicherungsmathematischem Gutachten auf der Grundlage der modifizierten Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck, wodurch sich eine Erhöhung der Rückstellung um T€ 329 ergibt, mit einem Rechnungszins von 3,24 Prozent unterBerücksichtigung der in den letzten fünf Jahren für die zugunsten der Beihilfeempfänger geleisteten Beihilfeaufwendungen ermittelt. Preissteigerungen
gehen mit 1,5 Prozent p.a. in die Berechnung mit ein.
Rückstellungen für Altersteilzeit wurden nicht mehr gebildet, da zum Bilanzstichtag keine entsprechenden Verpflichtungen mehr bestehen.
Die Verpflichtungen aus Jubiläumszuwendungen (25 Jahre 1,0 Bruttomonatsgehalt, 40 Jahre 1,5 Bruttomonatsgehälter) wurden durch ein versicherungsmathematisches Gutachten nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Bei der Ermittlung der Jubiläumsrückstellung wurde ein Gehaltstrend von 2,0 Prozent berücksichtigt sowie ein Rechnungszins von 3,24 Prozent zu Grunde gelegt. Im Hinblick auf den Abzinsungszinssatz gelten die Annahmen entsprechend den
Ausführungen zu den Rückstellungen für Beihilfen.
Für andere ungewisse Verbindlichkeiten werden Rückstellungen in Höhe des Betrags gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verpflichtung notwendig ist. Dabei sind alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungsbeträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB).
Die Verbindlichkeiten sind mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt.
Bei den passiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Abschlussstichtag
Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz ausgewiesenen Anlage-positionen für die immateriellen Vermögensgegenstände, für das Sachanlagevermögen und für die Finanzanlagen mit den Abschreibungen und Zuschreibungen des Geschäftsjahres 2016 sind im Anlagenspiegel (Anlage 1/6/1, Seite 42) dargestellt.
Die Zugänge in Höhe von T€ 195 betreffen hauptsächlich gekaufte Softwarelizenzen.
Die Investitionen in das Sachanlagevermögen betragen T€ 8.414. Sie betreffen in erster Linie‎ Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen in den Bereichen IT und Betriebs- und Geschäftsausstattung (in Summe T€ 999) sowie geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau, im Wesentlichen im Zuge der Generalsanierung des IHK-Stammhauses in der Max-Joseph-Straße (T€ 7.395).
Gemäß Beschluss der Vollversammlung vom 16.03.2011 erfolgte ursprünglich eine Aufteilung der Gesamtkosten der Generalsanierung des IHK-Stammhauses in Aufwand und Investitionen, und zwar zu 37 Prozent Aufwand (enthalten in der GuV Position „Sonstiger betrieblicher Aufwand“) und zu 63 Prozent Investitionen (enthalten in der Bilanz unter der Position Sachanlagen „geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau“). Die Finanzierung der Kosten sollte aus Ergebnisvorträgen und Rücklagen erfolgen.
In konsequenter Umsetzung eines Urteils des Verwaltungsgerichts München vom
20.01.2015 zur eindeutigen Verwendung eines Ergebnisvortrags beschloss die Vollversammlung am 13.04.2015, die Finanzierung der Generalsanierung vollständig auf eine zweckgebundene Rücklage zu konzentrieren. Auf dieser Grundlage werden die Investitionen der Generalsanierung seit dem Geschäftsjahr 2015 ausschließlich unter der Bilanzposition Sachanlagen „geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau“ geführt, wie dies in der Sitzung der Vollversammlung am 08.12.2015 mit dem Nachtrag zum Finanzplan 2015 beschlossen wurde.
Am 15.07.2015 hatte die Vollversammlung die Fortsetzung der Generalsanierung des IHK-Stammhauses auf Basis der geprüften Entwurfsplanung des Generalplaners Anderhalten Architekten mit einem Gesamtbudget von T€ 75.250 brutto beschlossen. Dieses Budget bezieht sich auf den Verantwortungszeitraum des Generalplaners Anderhalten, der im Mai 2014 seine Tätigkeit startete. Die unter dem vormaligen, gekündigten Generalplaner ab 16.03.2011 (Beschluss der Vollversammlung zur Generalsanierung) angefallenen Gesamtkosten sind infolge bestrittener Schlussrechnung und geltend gemachter Schadensersatzansprüche der IHK nicht eindeutig bestimmbar; sie wurden in der Vollversammlung am
14.11.2014 auf einen mittleren Wert von Mio. € 14 brutto taxiert. Die Bruttojahresmiete in der Interimsunterkunft Balanstraße beläuft sich für das Jahr 2016 auf T€ 2.466.
Die Kostenentwicklung für die Generalsanierung stellt sich auf Basis des Nachtragswirtschaftsplans 2016 und der aktualisierten Kosten- und Finanzierungsübersicht zum 31.12.2016 wie folgt dar:
Budget Generalsanierung Stammhaus Max-Joseph-Straße nach DIN 276
Gesamt Plan in T€
Gesamt Ist in T€
(seit 05/2014)
lfd. Jahr Ist in T€
Restbudget 31.12.2016 in T€
Herrichtung und Erschließung 104 521 99 -417
Bauwerk / Konstruktion 35.472 3.858 3.543 31.614
Bauwerk / Technische Anlagen 11.583 74 29 11.509
Außenanlagen 891 0 0 891
Ausstattung 0 0 0 0
Baunebenkosten 17.900 9.801 3.724 8.099
Risikozuschlag für Preissteigerungen 2.500 0 0 2.500
Risikozuschlag für Unvorhergesehenes 6.800 0 0 6.800
Gesamt 75.250 14.254 7.395 60.996
31.12.2015 in T€
Anteile an verbundenen Unternehmen 26 26 0
Wertpapiere des Anlagevermögens 32.582 32.582 0
davon Wertpapiere 19.869 22.929 -3.060
davon Festgelder 12.710 9.650 3.060
Sonstige Ausleihungen und Rückdeckungsansprüche 28.266 28.810 86
davon Rückdeckungsansprüche 27.749 27.664 85
Finanzanlagen 60.873 60.788 86
Anteile mit Beteiligungsquoten über 20 Prozent bestehen ausschließlich an der IHK-Gesellschaft für Berufs- und Weiterbildung mbH, München. Einzelheiten sind der Anlage 1/8 (Seite 62) zu entnehmen.
Unter den Wertpapieren des Anlagevermögens werden neben festverzinslichen Wertpapieren auch langfristige Festgeldanlagen ausgewiesen. Sie dienen zur finanziellen Rückdeckung der verpflichtenden Ausgleichsrücklage. Grundsätze zur Kapitalanlage regelt die jeweils gültige Anlagerichtlinie.
Die Sonstigen Ausleihungen und Rückdeckungsansprüche in der Höhe von T€ 28.266 beinhalten Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen, sonstige Anteile und Darlehensforderungen. Zur Absicherung der Altersversorgungsverpflichtungen hat die IHK entsprechende Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen. Die sonstigen Anteile betreffen jeweils die von der IHK an zwölf Gesellschaften gehaltenen Anteile mit Beteiligungsquoten unter 20 Prozent in einer Gesamthöhe von T€ 365. Einzelheiten sind der Anlage 1/8 (Seite 62) zu entnehmen.
Die Vorräte wurden im Rahmen einer ausgeweiteten Stichtagsinventur aufgenommen. Sie bestehen im Wesentlichen aus Ehrenzeichen sowie Kleinmaterial für den Seminarbetrieb und Getränken für die Gastronomie in der IHK-Akademie Westerham.
Forderungen aus Beiträgen 13.847 13.144 703
Forderungen aus Gebühren und Entgelten 2.429 1.549 880
Forderungen 16.276 14.693 1.583
Die Forderungen aus Beiträgen, Gebühren und Entgelten belaufen sich nach Wertberichtigungen zum 31.12.2016 auf T€ 16.276.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 155 betreffen zum Bilanzstichtag bestehende Forderungen an die IHK-Gesellschaft für Berufs- und Weiterbildung mbH, München.
Die Sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 952 beinhalten im Wesentlichen Versicherungserstattungen (T€ 526) sowie Zinsabgrenzungen (T€ 269).
Kurzfristige Termingelder, Sparguthaben 39.048 55.026 -15.978
Sonstige 22.170 28.762 -6.592
Flüssige Mittel 61.218 82.788 -22.570
Die Guthaben bei Kreditinstituten dienen der Sicherstellung der laufenden Liquidität für die ersten Monate 2017 und der laufenden und beabsichtigten Bau- und Sanierungsmaßnahmen. Die Abnahme gegenüber dem Vorjahr ist hauptsächlich auf die reduzierten IHK-Beiträge und die im Berichtsjahr durchgeführten Investitionen zurückzuführen.
Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite vor dem Bilanzstichtag getätigte Ausgaben in Höhe von T€ 1.390 ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. Es handelt sich im Wesentlichen um Mittel für die Fortführung des „Außenwirtschaftszentrums Bayern“ als Gemeinschaftsprojekt der bayerischen IHKs und Handwerkskammern zur Förderung der Internationalisierung von kleinen und mittleren Unternehmen in ‎Bayern. Darüber hinaus sind Aufwendungen für Support- und Wartungsverträge sowie Vorauszahlungen für die Erstellung und Auswertung von Prüfungsaufgaben enthalten.
I. Nettopositon 40.000 40.000 0
II. Ausgleichsrücklage 32.582 32.582 0
III. Andere Rücklagen 88.919 93.539 -4.620
IV. Bilanzgewinn 14.795 28.834 -14.039
V. Gewinnverwendung (nachrichtlich) (1) 14.795 28.834 -14.039
- Einstellung in die Ausgleichsrücklage 0 0 0
- Einstellung in andere Rücklagen 0 0 0
- Einstellung in Instandhaltungsrücklagen 0 0 0
- Gewinnvortrag 14.795 28.834 -14.039
Eigenkapital 176.296 194.955 -18.659
Fußnote (1): Die Darstellung der Gewinnverwendung erfolgt nachrichtlich und steht unter dem Vorbehalt der entsprechenden Beschlussfassung der Vollversammlung.
Die Nettoposition ergibt sich gemäß § 15a (1) Finanzstatut als Unterschiedsbetrag zwischen Vermögen und Schulden unter Berücksichtigung von Rücklagen zum Stichtag der Eröffnungsbilanz. Sie wurde bei Aufstellung der Eröffnungsbilanz für das Jahr 2007 (Umstellung Kameralistik auf Doppik) auf T€ 40.000 festgesetzt.
Die in ihrer Höhe unveränderte Ausgleichsrücklage erreicht mit T€ 32.582 zum Stichtag einen relativen Wert von 33,3 Prozent des für 2016 geplanten Aufwands. Das Finanzstatut verpflichtet in § 15a (2) zur Bildung dieser Rücklage. Die Ausgleichsrücklage dient dem Ausgleich aller ergebniswirksamen Schwankungen und kann bis zu ‎‎50 Prozent der Summe der geplanten Aufwendungen betragen, soll aber 30 Prozent nicht unterschreiten.
Das Bundesverwaltungsgericht fordert in seiner Entscheidung vom 09.12.2015 bei der Bemessung der Rücklagen das Gebot der Haushaltswahrheit einzuhalten. Dies beinhaltet u.a. die Pflicht zur Schätzgenauigkeit und fordert für die Ausgleichsrücklage eine Unterlegung durch eine sachgerechte und vertretbare Risikoprognose. Die Berechnungsbasis ist verständlich und nachvollziehbar darzustellen. Hierzu hat eine Expertenkommission der IHK-Organisation einen Muster-Risikokatalog entwickelt und ein von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC zertifiziertes Standardmodell für die Zusammenfassung der bewerteten Risiken zur Verfügung gestellt. Im Risikokatalog sind 28 Risiken berücksichtigt, die nicht bereits durch den Wirtschaftsplan, Rückstellungen, Versicherungen oder andere zweckgebundene Rücklagen abgedeckt sind. Es handelt sich somit um eine Art Risikoresidualgröße, für die bilanziell keine Vorsorge getroffen ist und die durch die Ausgleichsrücklage abzudecken ist.
Der Risikokatalog der IHK für München und Oberbayern stellt sich wie folgt dar.
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Für die konkrete Risikoberechnung ist für jedes Risiko eine Einschätzung über die Höhe eines möglichen Schadensausmaßes (in der Ausprägung „minimal“, “wahrscheinlich“ oder “maximal“) und eine Eintrittswahrscheinlichkeit (vorgegebene Wahrscheinlichkeitskorridore von „sehr gering“ bis „sehr hoch“) anzugeben. Weiterhin wird festgelegt, inwieweit zwischen den einzelnen Risiken Abhängigkeiten bestehen, also ob und inwieweit der Eintritt eines Risikos die Eintrittswahrscheinlichkeit eines anderen Risikos verändert. Zur tabellarischen Darstellung der Höhe der auf die IHK in 2016 wirkenden Risiken vgl. nachfolgende Seite 19.
Im Ergebnis wurde unter Berücksichtigung der gegebenen Rahmenbedingungen und der zu erwartenden Risiken für 2016 eine Schadenssumme für die Ausgleichsrücklage in Höhe von T€ 43.895, die in 95 Prozent aller Stichproben (100.000 Durchläufe) nicht überschritten wird‎, ermittelt. Die IHK München verzichtet gemäß Beschluss der Vollversammlung vom 07. Dezember 2016 bewusst auf eine vollständige Abdeckung der Risiken auf die berechnete Größe. Unter Berücksichtigung des Standes zum 31.12.2016 von T€ 32.582 ergibt sich ein Abdeckungsgrad von 74,2 Prozent.
Die Anderen Rücklagen in Höhe von T€ 88.919 (VJ T€ 93.539) haben sich wie folgt entwickelt:
Instandhaltungsrücklage Westerham 0 3.655 -3.655
Instandhaltungsrücklage Orleansstraße 2.487 3.451 -965
Finanzierungsrücklage Generalsanierung Max-Joseph-Str. 66.430 66.430 0
Finanzierungsrücklage Grundstückserwerb und Bau von Geschäftsstellen Rosenheim/Ingolstadt 8.682 8.682 0
Finanzierungsrücklage Grundstückserwerb neues Bildungszentrum München 11.320 11.320 0
Andere Rücklagen 88.919 93.539 -4.620
Grundsätzlich bestehen Instandhaltungsrücklagen für die Akademie-Standorte München-Orleansstraße und Westerham. Im Berichtsjahr wurden sie in Höhe der jeweiligen Aufwendungen für die Maßnahmen an den Standorten Orleansstraße (T€ 2.546) und Westerham (T€ 15) in Anspruch genommen. Gemäß der Nachtragswirtschaftssatzung 2016 wurden der Instandhaltungsrücklage Orleansstraße T€ 1.581 zugeführt, so dass der Rücklagenstand per Saldo zum 31.12.2016 T€ 2.487 beträgt. Die Rücklage wird zur Erneuerung der passiven Netzwerkinfrastruktur, dem Austausch der Schließanlage und für den zweiten Teil der Flachdachsanierung in 2017 eingesetzt, wofür jeweils eine Kostenberechnung vorliegt. Demgegenüber wird die verbleibende Instandhaltungsrücklage Westerham in Höhe von T€ 3.640 zum 31.12.2016 zunächst aufgelöst, weil für die anstehende Sanierung der Flachdächer und die Modernisierung des Restaurantbereichs noch keine Kostenschätzungen von Externen vorhanden sind.
Der Finanzierungsrücklage für neue Geschäftsstellen Rosenheim und Ingolstadt umfasst mit T€ 8.682 nur noch den Standort Rosenheim. Schon in 2015 war der Teilbetrag von T€ 15.300 für Ingolstadt nach Abschluss des Mietvertrags in der Despag-Straße (Vollversammlungsbeschluss vom 15.07.2015) und dem Erreichen des Baustatus „Gebäude dicht“ aufgelöst worden. Im Hinblick auf die Geschäftsstelle in Rosenheim wird gemäß Beschluss der Vollversammlung vom 18.03.2015 sowohl ein Grundstückskauf und Neubau als auch eine alternative Mietlösung eruiert. Sollte sich die Mietlösung realisieren lassen, wird die verbleibende Rücklage bei Erfüllung der Bedingungen „Abschluss eines Mietvertrags“ aufgelöst, wie in der Vollversammlung am 08.12.2015 erläutert sowie seither in den Wirtschaftsplänen und Jahresabschlüssen festgestellt.
Die Finanzierungsrücklage zur Sanierung der Max-Joseph-Straße bleibt bilanziell unverändert. Ihr Stand beträgt zum 31.12.2016 T€ 66.430. Die zweckgebundene Rücklage behält diesen Wert in der Sanierungsphase („Anlage im Bau“) bis zum geplanten Bauabschluss 2018 unverändert bei. Nach Fertigstellung der Generalsanierung wird die Rücklage ratierlich in Höhe der jährlichen Abschreibung (geplant T€ 6.750 bzw. 9 Prozent p.a. als erhöhte Abschreibung eines eigengenutzten Denkmals) aufgelöst. Im Berichtsjahr betrugen die Investitionen in das Projekt T€ 7.395. Die Finanzierungsrücklage war im Berichtsjahr entsprechend dem Baufortschritt durch liquide Mittel in Form von Bankguthaben unterlegt.
Finanzierungsrücklage Grundstückserwerb neues Bildungszentrum München: Die Vollversammlung hat mit Beschluss vom 08.12.2015 Präsident und Hauptgeschäfts-führer bevollmächtigt, auf dem Grundstück Rosenheimer Straße 110-112 Büro- und Seminarflächen in der Größenordnung von rund 10.500 qm Bruttogeschossfläche sowie bis zu 85 Tiefgaragenstellplätze anzumieten. Die vorhandene Finanzierungsrücklage wird beschlussgemäß bei Erfüllung der Bedingungen Abschluss eines Mietvertrags (unterzeichnet am 11.12.2015 unter auflösender Bedingung einer Baugenehmigung, die seit 02.03.2017 vorliegt) und dem Baustatus „Gebäude dicht“ für das Mietobjekt (nach Prognose des Projektentwicklers für 03. bis 05.2019 zu erwarten) aufgelöst.
Die vorbezeichneten Finanzierungsrücklagen dienen der Finanzierung von Investitionen als Alternative zur Fremdfinanzierung.
Durch die Rücklagenbildung werden während der Bauphase bis zur Fertigstellung liquide Mittel im Anlagevermögen gebunden, die im Rahmen der Finanzierung der Baumaßnahmen aus Eigen- und Fremdmitteln in der Bilanz zu einem Aktivtausch führen („Anlage im Bau“ an „Bank“). Auf der Passivseite führen die Investitionsmaßnahmen während der Bauzeit insoweit zu keiner Änderung.
Nach erfolgter Inbetriebnahme der Investition bzw. Fertigstellung der Baumaßnahme wird die Finanzierungsrücklage analog zum Werteverzehr, d.h. in Höhe der auf die Investition bzw. das Gebäude vorgenommenen Abschreibungen verwendet.
Im Finanzplan ist die Finanzierung im Berichtsjahr aus Eigenmitteln wie folgt ersichtlich: In der Position 11 ist die Auszahlung für Investitionen in das Sachanlagevermögen sowie in Position 20 die zahlungswirksame Abnahme des Finanzmittelbestands am Ende der Periode dargestellt.
Der Jahresfehlbetrag 2016 beträgt T€ 18.659. Durch Verrechnung mit dem Gewinnvortrag in Höhe von T€ 28.834 sowie Nettoentnahmen aus Rücklagen von
T€ 4.620 entsteht ein Bilanzgewinn von T€ 14.795. Es wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen, um den geplanten Jahresfehlbetrag 2017 in Höhe von T€ 17.628 anteilig zu decken. Der verbleibende Fehlbetrag von T€ 2.833 wird über Rücklagenentnahmen ausgeglichen. Die Vorgabe gemäß § 15a (3) Finanzstatut, einen Gewinnvortrag spätestens im zweiten der Entstehung folgenden Geschäftsjahr zu verwenden, ist erfüllt.
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen
Der Sonderposten betrifft erhaltene Zuschüsse für durchgeführte Investitionen in die Standorte Orleansstr. und Westerham. Die ertragswirksame Auflösung erfolgt entsprechend der zeitlichen Bindungsfrist der Zuschüsse. In 2016 wurden T€ 438 ertragswirksam aufgelöst.
Soweit erforderlich sind die Rückstellungen durch Gutachten bewertet.
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erhöhen sich insgesamt um T€ 1.947. Der Abzinsungsanteil beträgt T€ 973, die sonstigen Veränderungen, insbesondere die Berücksichtigung der Sterbewahrscheinlichkeiten gemäß modifizierten Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck, belaufen sich auf T€ 974.
Die Sonstigen Rückstellungen sind in nachfolgender Übersicht aufgelistet.
Beihilfe 3.790 3.231 558
Altersteilzeit 0 35 -35
Berufsgenossenschaft 203 187 16
Jubiläumszuwendungen 634 579 54
Resturlaube und Gleitzeitüberhänge 1.766 1.618 148
Rechtsstreitigkeiten 1.440 610 831
Archivierung von Geschäftsunterlagen 879 879 0
Ausstehende Rechnungen 873 854 19
Jahresabschlusskosten 186 182 4
Sosntige 294 221 73
Sonstige Rückstellungen 10.064 8.396 1.668
Die Rückstellungen für Beihilfe-Verpflichtungen erhöhen sich insgesamt um T€ 558. Der Aufwand für die Aufzinsung beträgt T€ 120, die sonstigen Veränderungen, insbesondere die Berücksichtigung der Sterbewahrscheinlichkeiten gemäß modifizierten Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck, belaufen sich auf T€ 439.
Bei der Rückstellung für Archivierungsverpflichtungen wurde von dem Beibehaltungswahlrecht gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 2 EGHGB unverändert Gebrauch gemacht. Der Betrag der Überdeckung beträgt zum Bilanzstichtag T€ 407 (Vorjahr T€ 429).
Eine Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen wurde im Berichtsjahr nicht gebildet, weil zum Bilanzstichtag keine Verpflichtungen mehr bestehen (Vorjahr: Verpflichtungen gegenüber zwei Personen).
Die Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten betreffen anhängige Gerichtsverfahren.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 11.355 9.511 1.844
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 31 8 23
Sonstige Verbindlichkeiten 1.636 1.285 351
Verbindlichkeiten 13.021 10.803 2.218
Unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ist die Summe aller zum Bilanzstichtag unbezahlten Lieferantenrechnungen zum Nominalwert ausgewiesen. Die Erstattungsverpflichtungen für Guthaben aus IHK-Beiträgen betragen T€ 2.268.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen die IHK-Gesellschaft für Berufs- und Weiterbildung mbH, München.
Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten insbesondere kreditorische Debitoren (T€ 1.191).
Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.
Die IHK für München und Oberbayern unterliegt als Körperschaft des öffentlichen ‎Rechts den Grundsätzen des öffentlichen Haushaltsrechts. Inhalt und Umfang ihrer Tätigkeiten ‎ergeben sich aus den gesetzlichen Grundlagen – insbesondere dem Gesetz zur ‎vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie- und Handelskammern (IHKG) – ‎und durch die Beschlüsse der Vollversammlung als gewählte Vertretung der IHK-Mitglieder‎. Die Finanzierung der Körperschaft des öffentlichen Rechts erfolgt über die Erhebung von Mitgliedsbeiträgen, Gebühren für erbrachte hoheitliche Aufgaben und Entgelte für einzelne Dienstleistungen zur Förderung der Unternehmen. Jährlich ist ein Wirtschaftsplan zu erstellen, der sich in eine Plan-GuV und einen Finanzplan gliedert. Die Plan-GuV enthält sämtliche Aufwendungen und Erträge, der Finanzplan spiegelt die geplanten Investitions- und Finanzierungstätigkeiten wider. Die jährliche Planung folgt dabei den Grundsätzen zweckmäßiger und auf Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit bedachter ‎Wirtschaftsführung. Der Wirtschaftsplan und der Jahresabschluss werden im Haushaltsbeirat und im Präsidium beraten und von der Vollversammlung ‎beschlossen.
Ist 2016 in T€
Ist 2015 in T€
IHK-Beiträge 47.941 59.035 -11.094
Gebühren 12.622 10.910 1.711
Entgelte 5.569 5.249 319
Erhöhung des Bestandes an noch nicht abgerechneten Leistungen 0 0 0
Andere aktivierte Eigenleistungen 0 0 0
Sonstige betriebliche Erträge 9.864 7.791 2.073
Betriebserträge 75.995 82.985 -6.990
Der überwiegende Teil des Finanzbedarfs der IHK für München und ‎Oberbayern wird durch Beiträge gedeckt. In 2016 betrug der Anteil 51,1 Prozent der Betriebsaufwendungen. Die Veranlagung zu Beiträgen erfolgt bei ‎allen Gewerbetreibenden, die im Bezirk der IHK für München und Oberbayern eine ‎gewerbliche Niederlassung oder eine Betriebsstätte unterhalten und die eine ‎gewerbesteuerpflichtige Tätigkeit ausführen. Entscheidend ist die Festsetzung ‎durch die Finanzbehörden.
Die Beiträge setzen sich zusammen aus Grundbeiträgen und Umlagen. Die IHK für München und Oberbayern wendet die Gegenwartsveranlagung an, die dem Verfahren bei der Gewerbesteuer entspricht. Für das laufende Jahr wird eine Vorauszahlung von Grundbeiträgen und Umlagen‎ nach dem zuletzt bekannten Gewerbeertrag bzw. Gewinn aus Gewerbebetrieb erhoben. Die endgültige Abrechnung erfolgt erst, wenn der IHK für München und Oberbayern die endgültige Bemessungsgrundlage durch die Finanzverwaltung bekannt gegeben wird.
Für die Festsetzung von Beiträgen gelten die jeweilige Beitragsordnung und Wirtschaftssatzung.
IHK-Zugehörige, die nicht im Handelsregister oder im Genossenschaftsregister eingetragen sind und deren Gewerbeertrag oder Gewinn aus Gewerbebetrieb € 5.200 p.a. nicht übersteigt, sind vom Beitrag freigestellt. Weiter sind nicht im Handels- oder Genossenschaftsregister eingetragene Existenzgründer, soweit sie natürliche Personen sind und ihr Gewerbeertrag oder Gewinn aus Gewerbebetrieb € 25.000 p.a. nicht übersteigt, in den ersten vier Jahren ganz oder teilweise von der Zahlung des Beitrags befreit. Im Geschäftsjahr 2016 waren gemäß Prognose der AKG (Arbeitsgemeinschaft Kammerleitstelle GmbH) aus dem Herbst 2016 40,5 Prozent (VJ 40,5 Prozent) der Mitgliedsfirmen der IHK für München und Oberbayern‎ von der Beitragspflicht befreit.
Für die Erhebung der Beiträge des Geschäftsjahres 2016 gilt die Wirtschaftssatzung 2016, in der die Grundbeiträge in Abhängigkeit von der Rechtsform und der Unternehmensgröße‎ in fünf Gruppen gestaffelt von € 50 bis € 10.000 festgesetzt wurden. Die Grundbeiträge bleiben der Höhe nach unverändert auf dem Niveau des Jahres 2006. Der Umlagesatz wurde in den vergangenen Jahren erheblich gesenkt: von 0,22 Prozent auf 0,17 Prozent in 2009, von 0,17 Prozent auf 0,15 Prozent in 2010 und – infolge von Sonderfaktoren (Verwendung Gewinnvorträge und Auflösung von Rücklagen – von 0,15 Prozent auf 0,05 Prozent in 2015. Der Umlagesatz verbleibt 2016 auf dem Rekordtief von 0,05 Prozent auf den Gewerbeertrag bzw. den Gewinn aus Gewerbebetrieb.
Im Rahmen der Veranlagung wurden insgesamt rd. 164.000 (VJ rd. 158.000) Gewerbetreibende zum Grundbeitrag und rd. 70.000 (VJ rd. 69.300) zur Umlage herangezogen.
Die Erträge aus Beiträgen werden unterschieden nach den Veranlagungen des laufenden Jahres (vorläufig) und den Veranlagungen aus Vorjahren (endgültig).
Grundbeiträge laufendes Jahr 21.657 20.442 1.215
Umlagen laufendes Jahr 10.812 10.588 225
Grundbeiträge Vorjahre 1.503 2.586 -1.083
Umlagen Vorjahre 13.968 25.419 -11.451
Beiträge 47.941 59.035 -11.094
Insgesamt wurden Beiträge in Höhe von T€ 47.941 (Vorjahr T€ 59.035) fakturiert. Für das Geschäftsjahr wurden Beitragsveranlagungen in Höhe von T€ 32.469 (Grundbeiträge T€ 21.657, Umlagen T€ 10.812) vorgenommen. Die Veranlagungen für die Vorjahre betrugen T€ 15.471 (Grundbeiträge T€ 1.503, Umlagen T€ 13.968). Darin sind erfolgswirksam abgegrenzte und nicht beschiedene Beitragserträge in Höhe von T€ 3.950 enthalten.
Aus den hoheitlichen Aufgaben der IHK ergeben sich Erträge aus Gebühren von T€ 12.622 (VJ T€ 10.910). Diese stammen hauptsächlich aus den Bereichen der Berufsausbildung (T€ 4.932) und der beruflichen Weiterbildung inkl. Sachkundeprüfungen und Unterrichtungsverfahren (T€ 5.183). In der Weiterbildung resultiert die Abweichung zum Vorjahr aus gestiegenen Teilnehmerzahlen bei Ausbildereignungsprüfungen sowie bei Fach- und Sachkundeprüfungen. Die Sonstigen Gebühren umfassen im Wesentlichen Bescheinigungen für den internationalen Warenverkehr (T€ 866)‎ und Sachverständigenbestellung (T€ 95). Weiterhin konnten im Rahmen der Registerführung und Prüfung bei den Versicherungs- bzw. Finanzanlagevermittlern Gebührenerträge in Höhe von T€ 298 bzw. T€ 171 erzielt werden. Die Registrierung der Immobiliardarlehensvermittler erfolgte im Berichtsjahr erstmalig, es wurden Umsätze in Höhe von T€ 1.030 realisiert.
Berufsausbildung 4.932 4.909 24
Weiterbildung 5.183 4.516 668
Sonstige Gebühren 2.506 1.485 1.020
Unter den Erträgen aus Entgelten werden alle kostenpflichtigen Serviceleistungen zusammengefasst, wie die Teilnehmerentgelte für Seminare und Veranstaltungen (T€ 4.553), Adressrecherchen, Firmenauskünfte sowie Anschriftenverzeichnisse (T€ 66) und Ehrenurkunden (T€ 148). Bei den Entgelten aus Veranstaltungen sowie Seminaren ist ein Zuwachs von T€ 320 gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen.
Verkaufserlöse 327 351 -24
Seminare, Veranstaltungen 4.553 4.233 320
Sonstige Entgelte 688 665 23
Entgelte 5.568 5.249 319
Die Sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Nebenerlöse in Höhe von T€ 2.667 (VJ T€ 2.155) unter anderem aus der Vermietung von Seminar- und Veranstaltungsräumen und der Nutzung der Tiefgarage am Standort Orleansstraße. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr ist auf vermehrte Vermietungen von Räumen und die wieder vollständige Nutzung der Tiefgarage nach der Sanierung zurückzuführen. Öffentliche Zuwendungen von T€ 1.165 (VJ T€ 877) erhält die IHK aus der Bezuschussung einer Reihe von Projekten, z.B. für Maßnahmen zur Ausbildungsförderung, Verbesserung der Migration von Flüchtlingen, Weiterbildungsinitiativen für Existenzgründer, Förderung der Beziehungen zur Außenhandelskammer Georgien sowie zentrale Innovationsprogramme für den Mittelstand in Bayern. Die Erträge aus Erstattungen von T€ 3.046 (VJ T€ 3.205) beinhalten im Wesentlichen Rückvergütungen aus der Pensionsversicherung sowie Erstattungen aus der Personal- und Sachmittelgestellung zum Beispiel für den Bayerischen ‎Industrie- und Handelskammertag und aus der Weiterverrechnung von IT-Leistungen an die IHK-Gesellschaft für Berufs- und Weiterbildung mbH.‎ Die Auflösung der Sonderposten für Investitionszuschüsse erfolgt nach der zeitlichen Bindungsfrist der Zuschüsse und beträgt T€ 438 (VJ T€ 436). Die Sonstigen Erlöse umfassen u.a. die Erträge aus der Werterhöhung des Anlagevermögens (gestiegene Rückkaufswerte der zur Rückdeckung der Pensionsverpflichtungen abgeschlossenen Lebensversicherungen T€ 85), die Auflösung von Rückstellungen (T€ 652), Erträge aus Schadenersatzleistungen und Versicherungsentschädigungen (T€ 885) und ‎periodenfremde Erträge aus Rückerstattungen von Mitgliedsbeiträgen an den BIHK e.V. (T€ 516).
Nebenerlöse 2.667 2.155 513
Öffentliche Zuwendungen 1.165 877 288
Erstattungen 3.046 3.205 -160
Auflösung von Sonderposten 438 436 1
Sonstige Erlöse 2.549 1.118 1.431
2. Betriebsaufwand
Materialaufwand 16.806 14.695 2.112
Personalaufwand 39.053 37.290 1.762
Abschreibungen 1.508 3.111 -1.603
Sonstige betriebliche Aufwendungen 36.523 31.915 4.608
Betriebsaufwand 93.890 87.011 6.879
Der Materialaufwand beträgt T€ 16.806. Er besteht aus Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (T€ 2.542) sowie aus Aufwendungen für bezogene Leistungen (T€ 14.264).
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.542 2.480 62
Aufwendungen für bezogene Leistungen 14.264 12.215 2.049
- Prüferentschädigung 4.109 4.067 41
- Honorare 2.584 2.567 17
- Catering 1.109 1.043 67
- Druckleitungen 262 320 -58
- Miete 1.635 1.261 374
- Sonstige Einsatzkosten 4.565 2.957 1.608
Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe betreffen Materialien zur Durchführung der Aus- und Fortbildungsprüfungen (T€ 1.999) sowie den Betrieb des Restaurants in der IHK-Akademie Westerham (T€ 542).
Bestandteile der Aufwendungen für bezogene Leistungen von T€ 14.264 sind die Entschädigungen für ehrenamtliche Prüfer in der Aus- und Weiterbildung in sinngemäßer Anwendung der Entschädigung für ehrenamtliche Richter nach dem Justizvergütungs- und Entschädigungsgesetz (T€ 4.109), Dozentenhonorare (T€ 2.584), Catering (T€ 1.109), Druckleistungen (T€ 262), Mieten (T€ 1.635) und Sonstige Einsatzkosten (T€ 4.565) wie z.B. Gutachten von Sachverständigen, Kosten für Mailingaktionen, Registerführung, Auf- und Abbau von Messeständen oder Bereitstellung von Veranstaltungstechnik. Insgesamt liegen die Kosten um T€ 2.112 (+ 14,4 Prozent) über dem Vorjahreswert. Die zusätzlichen Aufwendungen bei Catering (T€ 67) resultieren überwiegend aus Preissteigerungen. Die Mehraufwendungen bei Mieten (T€ 374) sind hauptsächlich durch baubedingte Auslagerung von Prüfungen verursacht. Die erhöhten Sonstigen Einsatzkosten im Vergleich zum Vorjahr (T€ 1.610) sind hauptsächlich durch die Projekte „Förderung und Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen zwischen Georgien und Oberbayern und Integration von Flüchtlingen entstanden.
Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl stieg von 543 auf 548 Mitarbeiter. Der Personalaufwand erhöhte sich um T€ 1.762 von T€ 37.290 im Vorjahr auf T€ 39.053 infolge steigender Ausgaben für Gehälter (T€ 981) und Sozialabgaben Altersvorsorge (T€ 781). Der Anstieg der Aufwendungen für Sozialversicherungsbeiträge und Altersversorgung von T€ 781 setzt sich im Wesentlichen aus T€ 199 für Sozialversicherungsbeiträge und T€ 1.173 durch Veränderungen der personalbedingten Rückstellungen (z.B. für Pensionen, Beihilfen, Altersteilzeit und Berufsgenossenschaft, Dienstjubiläen, Resturlaube und Gleitzeitüberhänge) zusammen.
Gehälter inkl. Aushilfen und Sachbezüge 28.795 27.814 981
- Gehälter 27.690 26.684 1.006
davon: - Ausbildungsvergütung 184 201 -18
Sozialabgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 10.257 9.476 781
Erhaltene Aufwandsentschädigungen oder Sitzungsgelder aus hauptamtlicher Tätigkeit in externen Gremien, z.B. in Form von Aufsichtsrats- oder Verwaltungsratsmandaten, sind gemäß Beschluss des Präsidiums vom 20.06.2012 an die IHK abzuführen.
Die Jahresvergütung der Hauptgeschäftsführung ist unter Gliederungspunkt
VI. Ergänzende Angaben ausgewiesen.
Die Tätigkeit der Mitglieder des Präsidiums, der Vollversammlung und der regionalen Gremien erfolgt ehrenamtlich; es werden weder Aufwandsentschädigungen oder Sitzungsgelder bezahlt noch Kosten erstattet.
Die Abschreibungen belaufen sich im Geschäftsjahr auf T€ 1.508. Sie werden grundsätzlich linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen, die sich an den steuerlichen Abschreibungstabellen orientiert‎. Die Abweichung gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen auf den Entfall der Sonderabschreibungen in Höhe von T€ 1.568 in 2015 auf das in Sanierung befindliche Gebäude Max-Joseph-Straße zurückzuführen.
Immaterielle Vermögensgegenstände 201 217 -17
Gebäude und Gebäudeeinrichtungen 249 1.834 -1.585
Außenanlagen 42 41 1
Betriebs- und Geschäftsausstattung 456 393 62
Geringwertige Wirtschaftsgüter 561 625 -64
Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen decken den Sachaufwand aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ab, die keinen anderen Aufwandspositionen der Gewinn- und Verlustrechnung zuzurechnen sind. Sie betreffen u.a. Aufwendungen für Fremdleistungen wie z.B. die Inanspruchnahme von Dienstleistungen für Reinigung, Sicherheitsdienste, IT-Dienstleistungen sowie Werkverträge. Der Bereich Bürobedarf, Literatur und Kommunikation betrifft hauptsächlich Postvertriebskosten. Die Aufwendungen für Grundstücke und Gebäude fallen in den Bereichen Energie, Instandhaltung und Wartung an.
Sonstige Personalaufwendungen 1.415 1.386 29
Mieten, Pachten, Leasing 4.184 3.535 649
Aufwendungen für Fremdleistungen, Lizenzen u.a. 7.690 5.361 2.330
Rechts- und Beratungskosten 3.256 2.262 995
Bürobedarf, Literatur, Kommunikation 3.028 3.255 -227
Reisen, Bewirtung, Repräsentation 1.161 1.406 -244
Marketing, Öffentlichkeitsarbeit u.a. 1.316 1.085 231
Versicherungen, Mitgliedschaften 5.989 6.047 -58
Aufwendungen für Grundstücke und Gebäude 5.343 4.762 581
Andere betriebliche Aufwendungen 3.140 2.817 323
Insgesamt ist ein Anstieg von T€ 4.608 zu verzeichnen. Während sich in den Bereichen Bürobedarf, Literatur, Kommunikation (hauptsächlich für Porto, Telefon und Onlinedienste T€ - 227), Reisen, Bewirtung, Repräsentation (im Wesentlichen für Prüferehrungen, Sitzungen für Ausschüsse und Gremien T€ - 244) und Versicherungen und Mitgliedschaften (T€ - 58) die Aufwendungen ermäßigt haben, sind bei den Sonstigen Personalaufwendungen (T€ 29), Mieten und Leasing (im Wesentlichen bedingt durch den Bezug der neuen Geschäftsstelle in Ingolstadt) (T€ 649), Fremdleistungen (T€ 2.330, hauptsächlich verursacht durch IT-Kosten für Projekte (z.B. Dokumentenmanagementsystem, neue Telefonanlage, Software für Sach- und Fachkundeprüfungen), Rechts- und Beratungskosten (T€ 995, insbesondere durch Planungsleistungen für Sanierungsarbeiten am Standort Orleansstraße und Brandschadensanierung), Marketing und Öffentlichkeitsarbeit (T€ 231), Grundstücke und Gebäude (Energiekosten und Instandhaltung T€ 581) und Andere betriebliche Aufwendungen (T€ 323) höhere Aufwendungen zu verzeichnen.
3. Finanzergebnis
Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
Erträge aus Wertpapieren und Ausleihungen des Anlagevermögens 462 601 -139
Zinsen und ähnlihce Erträge 84 127 -44
Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens -60 0 -60
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.134 -1.232 97
Finanzergebnis -648 -503 -145
Die Erträge aus Wertpapieren und Ausleihungen des Anlagevermögens entfallen auf Zinsen aus Länder- und Staatsanleihen, Pfandbriefen, Schuldverschreibungen sowie auf langfristige Festgeld- und Spareinlagen bei Kreditinstituten. Zinsen aus kurz- bis mittelfristigen Festgeld- und Spareinlagen werden zusammen mit den übrigen Zinsen aus Bankguthaben sowie den Abzinsungserträgen aus langfristigen Rückstellungen (T€ 18) unter Zinsen und ähnliche Erträge ausgewiesen. Ursache für die deutliche Verminderung der Zinserträge zum Vorjahr ist im Wesentlichen zinsbedingt. Die Durchschnittsverzinsung der Kapitalanlagen im Anlagevermögen und der flüssigen Mittel im Umlaufvermögen ist von 0,56 Prozent in 2015 auf 0,51 Prozent in 2016 gesunken.
Die Abschreibungen auf Finanzanlagen resultieren aus der Einlösung von Wertpapieren zum Nennwert, die zu höheren Kursen erworben wurden. Ausfälle bzw. Wertberichtigungen waren nicht zu verzeichnen. Die Zinsaufwendungen und ähnliche Aufwendungen (T€ 1.123) betreffen überwiegend Aufzinsungsbeträge aus Pensionsrückstellungen.
Steuern vom Einkommen und Ertrag fielen bei den Betrieben gewerblicher Art ‎(Vermietung, Verkauf von Anschriftenverzeichnissen und Firmenadressen, ‎Ehrenurkunden etc.) ‎als Gewerbe- und Körperschaft- sowie Kapitalertragsteuer in der Höhe von T€ 19 an. In den Sonstigen Steuern sind hauptsächlich die Grundsteuern mit T€ 97 enthalten.
Der in der Bilanz und unter der GuV angegebene Vorschlag zur Verwendung des Bilanzgewinns steht unter dem Vorbehalt der Beschlussfassung der Vollversammlung am 26.07.2017‎.
V. Erläuterungen zur Finanzrechnung
1. Jahresergebnis ohne außerordentlichen Posten
Das Jahresergebnis wird auf der Ertragsseite wesentlich durch geringere Beitragserlöse gegenüber dem Vorjahr bestimmt. Die Betriebsaufwendungen erhöhen sich insgesamt. Höheren Material- und Personalaufwendungen sowie Sonstigen betrieblichen Aufwendungen stehen geringere Abschreibungen gegenüber.
2. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beinhaltet das um Abschreibungen und Zuschreibungen zum Anlagevermögen, Veränderungen der Rückstellungen und der Rechnungsabgrenzungsposten sowie Veränderungen der sonstigen Aktiva und Passiva bereinigte Jahresergebnis.
Im Geschäftsjahr 2016 beträgt der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit T€ - 13.915 (VJ T€ - 5.637). Der Rückgang ist wesentlich durch die Reduzierung der IHK-Beiträge verursacht.
3. Cashflow aus Investitionstätigkeit
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit zeigt die Einzahlungen und Auszahlungen für Investitionen im Bereich des immateriellen Anlagevermögens, des Sachanlage- und des Finanzanlagevermögens. Im immateriellen und Sachanlagevermögen wurden in 2016 insgesamt Investitionen in Höhe von T€ 8.608 getätigt.
Im Zuge der Generalsanierung des IHK-Stammhauses in der Max-Joseph-Straße wurden Anzahlungen für Anlagen im Bau über T€ 7.395 geleistet. Die Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung und IT-Infrastruktur betrugen T€ 999, in Lizenzen und Software wurden T€ 195 investiert.
4. Finanzmittelbestand am Ende der Periode
Der Finanzmittelbestand ermäßigte sich aufgrund des negativen Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit und der Investitionen gegenüber ‎dem Vorjahr um T€ 22.570 und beträgt somit zum Bilanzstichtag‎ T€ 61.218.
Personalübersicht zum 31.12.2016
Ist 31.12.2016
Gehälter (in T€)
HGF / stv. HGF 3,0 667 3,0 634 0,0 33
Bereichsleiter 6,0 831 6,0 825 0,0 6
Abteilungsleiter 5,8 641 5,0 606 0,8 35
Referatsleiter 44,5 3.989 44,2 3.948 0,3 41
Band G - I 158,2 10.328 166,3 10.075 -8,1 253
Band D - F 212,7 9.706 210,7 9.090 2,0 616
Band A - C 39,0 1.339 43,5 1.304 -4,5 35
Auszubildende 19,0 189 15,0 202 4,0 -13
Summe 488,2 27.690 493,7 26.684 -5,5 1.006
davon BIHK
Referatsleiter 1,0 19 0,0 0,0 1,0 19
Band G - I 7,3 480 9,0 469 -1,7 11
Band D - F 1,9 77 2,4 94 -0,5 -17
10,2 576 11,4 563 -1,2 13
Mitarbeiterzahlen Stichtag 31.12.2016
Anzahl aktiver Mitarbeiter zum 31.12.
Kernbelegschaft 523 540 -17
Auszubildende 19 15 4
Summe 542 555 -13
Gerinfgügig Beschäftigte 9 9 0
Trainees 0 0 0
Praktikanten 4 5 -1
Elternzeit 27 17 10
ATZ inaktiv 0 1 -1
EU-Rente 2 2 0
Mitarbeiterzahlen Durchschnitt Quartalsenden 2016
Anzahl aktiver Mitarbeiter Durchschnitt
Kerrnbelegschaft 532 527 5
Auszubildende 16 16 0
Summe 548 543 5
Geringügig Beschäftigte 10 10 0
Praktikanten 8 7 1
Elternzeit 23 22 1
ATZ inaktiv 1 1 0
Vergütung der Hauptgeschäftsführung
HGF IHK f. München und Obb.
HGF des BIHK e.V.
stv. HGF 1
stv. HGF 2
Fixe Vergütung 236,8 T€ 190,9 T€ (1) 195,5 T€ (2)
Variable Vergütung (3) 22,1 T€ 10,9 T€ 10,9 T€
Betriebliche Altersversorgung Versorgungszusage Besoldungsstufe 11 BayBeamtVG Direktzusage analog Besoldungsstufe 7 BayBeamtVG Direktzusage analog Besoldungsstufe 7 BayBeamtVG
Dienstwagen Obere Mittelklasse Mittelklasse Mittelklasse
Vertragsdauer Bestellung für 5 Jahre Bestellung für 5 Jahre Bestellung für 5 Jahre
Vergütung aus IHK-Mandaten (4) keine keine keine
Abfindungsregelung keine keine keine
Nebeneinkünfte keine keine 4.800 € (Prokurist Münchner Gewerbehof u. Technologiezentrumsges. mbH)
(1) davon T€ 8,4 für Geschäftsführung BIHK-Service GmbH
(2) davon T€ 13,0 einmalige Zuwendung (Grundgehalt) für 25-jähriges Dienstjubiläum
(3) Auszahlung von 50 % des möglichen variablen Anteils, weitere 50 % werden bis zum Abschluss der Generalsanierung MJS innerhalb eines definierten Zeit- und Kostenbudgets einbehalten.
(4) für Aufwandsentschädigungen aus Aufsichtsrats- und Verwaltungsratsmandaten (oder Vergleichbares) gilt grundsätzlich Abführpflicht
Aufwandsentschädigung des Ehrenamts
Entschädigungen für ehrenamtliche Prüfer in der Aus- und Weiterbildung erfolgen in sinngemäßer Anwendung des Justizvergütungs- und Entschädigungsgesetzes.
Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen gemäß § 285 Nr. 21 HGB
Nahestehende Personen und Unternehmen sind:
Hauptgeschäftsführer und Stellvertreter
sowie diesen genannten Personen nahe stehende Familienangehörige und Unternehmen
Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen gemäß § 285 Nr. 21 HGB zu marktunüblichen Bedingungen wurden im Berichtsjahr nicht getätigt.
Geschäfte zu einem Wert von mehr als T€ 10 brutto wurden im Berichtsjahr mit folgenden Unternehmen, deren Inhaber, Geschäftsführer oder Bevollmächtigte Mitglieder der IHK-Vollversammlung oder obere IHK-Führungskräfte ‎sind, durchgeführt:
DELTA Direkt Lebensvericherung Aktiengesellschaft München, Lebensversicherung von 1871 auf Gegenseitigkeit München, TRIAS Versicherung Aktiengesellschaft (bis 9/2016) München Dipl.-Betriebswirt Rolf Schünemann
Bacher Natursteine Verwaltungs-GmbH, Bacher Bau GmbH Co. KG Ingolstadt Hermann Bacher
Stadtwerke München GmbH, SWM versorgungs GmbH München Dr. Florian Bieberbach
BIHK Service GmbH München Dr. Manfred Gößl / Frank Dollendorf
Georg Reischl Spedition GmbH, Georg Reischl Liegenschaftsverwaltung Gmbh (bis 9/2016) Ebersberg Georg Reischl
IHK - Gesellschaft für Berufs- und Weiterbildung mbH München Dr. Stefan Loibl
M-net Telekommunikations GmbH, Panon AG und GmbH (bis 9/2016) München Dipl.-Wirt.-Ing. Ralf Straßberger
K. Baumann Baugesellschaft mbH (bis 9/2016) Kolbermoor Karl Georg Baumann
Bayerische Motoren Werke AG München Dr. Thomas Wittig
UniCredit Bank AG München Matthias Brückl
Alois Dallmayr KG (bis 9/2016) München Georg Randlkofer
Audi Aktiengesellschaft Ingolstadt Dr. Felix Peter Tropschuh
Die IHK für München und Oberbayern hält für die bayerischen IHKs Gesellschaftsanteile (sonstige Anteile) als verwaltetes Treuhandvermögen in einer Gesamthöhe von T€ 60. Einzelheiten sind der Anlage 1/8 (Seite 62) zu entnehmen.
Die IHK für München und Oberbayern hat über die jeweiligen Vertragslaufzeiten finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen in Höhe von T€ 18.668.
Veränderung in T€
- davon aus Leasingverträgen 310 383 -73
- davon aus Mietverträgen 16.335 17.617 -1.282
- davon aus Dienstleistungsverträgen 1.397 989 408
- davon aus Wartungsverträgen 626 574 52
- davon aus Sonstigen Verträgen 0 0 0
Gesamt 18.668 19.563 -895
Die Angaben geben die Verpflichtungen bis zum jeweiligen Vertragsende wieder. Die Verpflichtungen mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr betragen T€ 1.637, jene über fünf Jahre belaufen sich auf T€ 10.204.
Die Verpflichtungen aus Leasingverträgen (T€ 310) betreffen insgesamt 14 Dienstfahrzeuge, davon drei für den Hauptgeschäftsführer und seine beiden Stellvertreter, sieben für den Außendienst (Bildungsberater) und vier für den allgemeinen Fahrzeugpool. Leasingverträge bestehen ebenso für Kopiersysteme und IT-Ausstattung. Die Mietverpflichtungen (T€ 16.335) sind im Wesentlichen begründet durch langfristige Mietverträge für den Interimsstandort München Balanstraße und die Regionalgeschäftsstellen in Ingolstadt, Mühldorf, Rosenheim und Weilheim. Mieterträge aus Untervermietung werden hier nicht erfasst. Dienstleistungs- (T€ 1.397) und Wartungsverträge (T€ 626) beinhalten hauptsächlich Betrieb und Wartung der Telekommunikations- und IT-Infrastruktur (TDN, WAN, LAN, W-LAN-Netz, Hard- und Software).
Darüber hinaus ist die IHK für München und Oberbayern Mitglied im Deutschen Industrie- und Handelskammertag e. V., Berlin (DIHK). Nach § 20 der Vereinssatzung steht der IHK bei Auflösung des Vereins das nach Erfüllung der Verbindlichkeiten verbleibende Vermögen des DIHK anteilig im Verhältnis der Beiträge der letzten fünf abgeschlossenen Geschäftsjahre zu. Übersteigen die Verbindlichkeiten das Vermögen, ist im gleichen Verfahren ein Schlussbeitrag zu leisten.
Der DIHK weist zum 31.12.2016 bei einer Bilanzsumme von Mio. € 140,9 ein Eigenkapital von Mio. € 55,5 aus. Bei der Erstellung der Bilanz des DIHK wurde vom Wahlrecht nach Art. 28 EGHGB Gebrauch gemacht und Pensionszusagen, die vor dem 01.01.1987 entstanden sind, nicht passiviert. Dadurch sind Verpflichtungen in Höhe von Mio. € 26,8 nicht in der Bilanz zum 31.12.2016 angegeben. Die bilanzierten Pensionsverpflichtungen in der Bilanz betrugen per 31.12.2016 Mio. € 56,9.
Der durchschnittliche Beitrag der IHK München zum DIHK belief sich in den letzten fünf Jahren auf rund 10,4 Prozent des gesamten Beitragsaufkommens des DIHK.
Auf der Grundlage des am 23.03.2011 von der Vollversammlung des DIHK beschlossenen neuen § 16 Abs. 4 der Vereinssatzung können periodenunabhängig auch jährlich zweckgebundene Kapitalzuführungen zum Aufbau des Eigenkapitals des DIHK festgesetzt werden. Die IHKs stellen für diesen Zweck beschlussgemäß in Aussicht, ab 2012 bis voraussichtlich 2018 gemäß DIHK-Umlageschlüssel einen Betrag von jährlich insgesamt Mio. € 1,4 an den DIHK zu leisten.
Für die Mitarbeiter der IHK besteht eine Mitgliedschaft bei der Bayerischen Versorgungskammer, München (Zusatzversorgungskasse der bayerischen Gemeinden), soweit sie nicht nach beamtenrechtlichen Grundsätzen Anspruch auf Altersversorgung haben und damit eine entsprechende Vorsorge über die Rückstellungen für Pensionen getroffen wurde (insgesamt 36 Personen, darunter 6 aktive Mitarbeiter).
Die Zusatzversorgungskasse hat die Aufgabe, die betriebliche Altersversorgung für ihre Mitglieder durchzuführen. Die Leistungen der betrieblichen Altersversorgung richten sich nach dem Tarifvertrag über die zusätzliche Altersvorsorge der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes (ATV-K). Seit dem 01.01.2002 ist die Höhe der Betriebsrente insbesondere abhängig von dem jeweiligen Jahresentgelt und dem Alter des Beschäftigten. Anwartschaften aus dem bis zum 31.12.2001 durchgeführten Gesamtversorgungssystem wurden zusätzlich in Form einer Startgutschrift berücksichtigt.
Bis zum Jahr 2002 wurde die Zusatzversorgung im Umlageverfahren finanziert. Seit dem Jahr 2003 erfolgt die Finanzierung in einem Mischsystem aus Umlage-finanzierung und kapitalgedeckter Finanzierung. Die Zusatzversorgungskasse strebt einen Umstieg auf das Kapitaldeckungsverfahren an. Unter Berücksichtigung der derzeitigen Annahmen geht die Zusatzversorgungskasse davon aus, dass sie voraussichtlich im Jahr 2025 ganz auf die Kapitaldeckung umsteigen kann.
Die Zusatzversorgungskasse hat mit Beginn des Jahres 2013 ihren Umlagesatz von 4,75 Prozent auf 3,75 Prozent des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts bis einschließlich 2017 festgesetzt. Der Satz für den im Kapitaldeckungsverfahren zu entrichtenden Zusatzbeitrag betrug unverändert 4,0 Prozent. Damit betragen die Gesamtaufwendungen 7,75 Prozent.
Die Summe der zusatzversorgungspflichtigen Entgelte für die Beschäftigten der IHK für München und Oberbayern betrug im Geschäftsjahr 2016 T€ 24.157 (Vorjahr T€ 22.223).
Gesamtbezüge ehemalige Hauptgeschäftsführer
Die Bezüge für ehemalige Hauptgeschäftsführer und ihre Hinterbliebenen betrugen in 2016 T€ 149. Für die Pensionsverpflichtungen sind zum Bilanzstichtag T€ 1.187. zurückgestellt.
Honorar der Abschlussprüfer
Das Honorar für die Abschlussprüfung wird im Wege eines Umlageverfahrens erhoben. Berechnungsgrundlage des Umlageverfahrensanteils ist der Durchschnitt des in den letzten drei Jahren angefallenen Stundenaufwands für diese Tätigkeiten je IHK am Gesamtaufwand. IHK übergreifende Gemeinschaftsleistungen werden durch Grundbeiträge sowie andere Bestätigungsleistungen und sonstige Leistungen mittels Tages- und Stundensätzen abgerechnet. Die jeweiligen Honorare enthalten anteilige Gemeinkosten und unterliegen dem Kostendeckungsprinzip.
VII. Angaben zu Organen
Mitglieder der Vollversammlung im Geschäftsjahr 2016
Die Mitglieder der Vollversammlung für die Wahlperiode 2016-2021 sind unter www.ihk-muenchen.de (Rubrik „Über uns“)einsehbar.
Mitglieder des Präsidiums und der Hauptgeschäftsführung im Geschäftsjahr 2016
Johann Dettendorfer Spedition, Ferntrans Verwaltungsgesellschaft mbH,
Aktiv Assekuranz Makler Gesellschaft mit beschränkter Haftung, München
Stadtsparkasse München, München (seit 20. Juni 2016)
Münchner Bank eG, München (bis 19. Juni 2016)
HEINZ Entsorgung GmbH & Co. KG, Moosburg (seit 20 Juni 2016)
AUTOHAUS HORNUNG GmbH & Co. KG, Garmisch-Partenkirchen (bis 19. Juni 2016)
BayWa Aktiengesellschaft, München (seit 20. Juni 2016)
Franz Obermeier GmbH, Schwindegg
GR-AD KG, München (bis 19. Juni 2016)
Spinner GmbH, München ‎
Wickenhäuser & Egger AG, München ‎
iwis motorsysteme GmbH & Co. KG, München ‎
München, den 05.05.2017

References: § 3
 § 15
 § 15
 § 15
 § 15
 § 15
 § 15
 Art. 67
 § 285
 § 285
 § 20
 Art. 28
 § 16