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Timestamp: 2019-02-18 23:08:52+00:00

Document:
Dienstleistungen - 64899-2019 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 64899-2019
2019/S 029-064899
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://tender24.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-168c212abc6-256b6b8eea287202
Neubau Kinder- und Jugendhaus Hintere Marktstraße
Referenznummer der Bekanntmachung: 6329-01
Die WBG KOMMUNAL GmbH betreut im Auftrag der Stadt Nürnberg in der Hinteren Marktstraße den Neubau eines ca. 1 950 m2 BGF großen Kinder- und Jugendhauses mit Spielmobilbereich [KJH/SMB]. Auf dem ca. 2 025 m2 großen Grundstück werden weiterhin nutzbare Außenspielflächen von ca. 800 m2 sowie zusätzlich Stellplatz- und Rangierflächen für 3 Spielmobile benötigt [>> Erläuterung Spielmobil: siehe z. B. wikipedia.de]. Der Neubau soll Ende des III. Quartals 2022 in Betrieb genommen werden.
Das Projekt steht in gesamtkonzeptionellen Zusammenhang mit einem Sept.2018 abgeschlossenen Wettbewerb, der sich vorrangig mit einer umgebend geplanten bis zu VII-geschossigen Wohnbebauung befasste [Realisierungsteil] und für vorliegendes KJH/SMB-Projekt [städtebaulicher Ideenteil] städtebaulich ein kombiniertes KJH-/KiTa-Gebäude mit 2 Geschossen und Aufsatz [Staffelgeschoss] vorsah. Gemäß zwischenzeitlicher städtebaulicher Überarbeitung soll dieses Gebäude dreigeschossig ausgeführt und der beim Wohnbauträger liegenden KiTa-Bereich nach Möglichkeit um Wohnbebauung ergänzt werden.
Aufgrund des Verdichtungsdrucks auf das knapp bemessene und einzuhaltende KJH/SMB-Grundstück sind ggf. weitere über den Wettbewerbsansatz hinaus gehende Baumassenansätze erforderlich, z. B. bzgl. Gebäudetiefe, z.B. durch [Teil-]unterkellerung, etc. [bei entsprechender Belichtung/Abböschung sind auch Hauptnutzflächen wie z.B. Mehrzweckraum im UG denkbar]. Bei der Planung sind sämtliche Rangierflächen für die Spielmobile auf dem Grundstück mit unterzubringen, was ggf. auch in Verbindung mit den Baumassenanforderungen ggf. Gebäudeaufständerungen/-auskragung/etc. notwendig machen könnte.
Der Auftraggeber hat für vorgenannte Maßnahme Kosten in Höhe von 6,99 Mio. EUR netto KG 200-700 und 3,710 Mio. EUR netto KG 300-400 veranschlagt. Bei angenommener Verteilung zwischen KG 300 und 400 von 70 % zu 30 % ergeben sich bei der Ermittlung des HOAI-Objektplanungshonorars 3,47 Mio. EUR netto anrechenbare Kosten. Im Falle einer Realisierung beabsichtigt der Auftraggeber, die Leistungen der Objektplanung gemäß §34 HOAI [TGA] stufenweise zu beauftragen.
Die ausgeschriebenen Leistungen der Objektplanung für Gebäude gemäß §§34 HOAI sollen stufenweise beauftragt werden. Mindestens vergeben werden die Leistungen der Stufe 1. Die Beauftragung weiterer Leistungsphasen erfolgt im Falle ihrer Beauftragung ganz oder teilweise nach folgenden Stufen: Stufe 1: LPH 1-4 ≡ Stufe 2: LPH 5-9
Für ein verbunden mit der etwaigen Einladung zum Verhandlungsverfahren mit erbetenes Grobkonzept werden 2 000 EUR erstattet, die im Auftragsfall angerechnet würden [ca.-Vertiefungsgrad des Grobkonzeptes: Lageplan; skizzenhafte Ansichten/Schnitte; Funktionsflächenlayout ohne 'Grundrisse'; einfaches Arbeitsmassenmodell; etwaige darüber hinaus gehende Planungsüberlegungen/-darstellungen unberücksichtigt/ungewertet].
4) Besondere Befähigungsnachweise: 35 %;
5) Fachliche Eignung – Referenzprojekte: 35 %.
1) Eigenerklärung, dass keine Abhängigkeit von Ausführungsund Lieferinteressen vorliegt nach § 73 Abs. 3 VgV
4) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB vorliegen, bzw. Nachweis der erfolgreichen Selbstreinigung nach § 125 GWB;
6) Nachweis der Bauvorlageberechtigung nach Art. 61 BayBO;
7) Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen nach § 43 VgV;
8) Erklärung, dass kein Interessenkonflikt nach § 6 VgV vorliegt.
Bei Arbeitsgemeinschaften muss jedes Mitglied benannt und teilnahmeberechtigt sein.
1) Erklärung, ob sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedient und dass ihm dann die erforderlichen
Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 VgV);
2) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die entsprechenden Dienstleistungen in den
Letzten 3 Geschäftsjahren (1 Punkt ab 45.625 EUR, 2 Punkte ab 91.250 EUR, 3 Punkte ab 136.875 EUR, 4 Punkte ab 182.500 EUR, 5 Punkte ab 228.125 EUR netto) (§ 45 Abs. 4 VgV);
3) Der Auftragnehmer muss über eine Berufshaftpflichtversicherung verfügen, deren Deckungssummen für Personenschäden mind. 3 000 000 EUR und zusätzlich für sonstige Schäden mind. 1 000 000 EUR;
Betragen (§ 45 Abs. 1 Ziffer 3 VgV). Dies hat durch eine für das Objekt geeignete Berufshaftpflichtversicherung zuerfolgen. Im
Bewerbungsverfahren kann der Bewerber zum Nachweis seiner Versicherungswürdigkeit auch eine schriftliche Erklärung der
Versicherung vorlegen, in der die Versicherungsabsicht für o. a. Leistungen für den Auftragsfall bestätigt wird.
2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Jahresumsatz für entsprechende Planungsleistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren;
a) Angabe Referenzprojektliste des vorgesehenen Projektleiters (Vergleichbarkeit in Art und Umfang) (Projektnennung + schriftliche Erläuterung);
Wertung: Mindestnennung ein Projekt = 3 Punkte, Nennung zweites Projekt = 4 Punkte, Nennung drittes Projekt = 5 Punkte, wenn nicht vorhanden 0 Punkte (max. 5 Punkte möglich)); Gewichtung 50 %
a) Aufführung von Erfahrungen mit öffentlichen Auftraggebern in den letzten 10 Jahren (Projektnennung + schriftlicher Erläuterung (Wertung: Mindestnennung ein Projekt = 3 Punkte, Nennung zweites Projekt = 5 Punkte, wenn nicht vorhanden 0 Punkte (max. 5 Punkte möglich)), Gewichtung 22,86 %;
c) Nachweis der entwurflichen Leistungsfähigkeit (erfolgreiche Teilnahme an Realisierungswettbewerben Architektur/Städtebau in den letzten 10 Jahren) (gewertet werden nur Preise) Projektnennung + schriftlicher Erläuterung von mind. einem Projekt), Gewichtung 57,14 %.
5) Referenzprojekte: Beschreibung von 2 Referenzprojekten im Bereich Neubau Jugendhaus oder sonstige vergleichbare Bildungs- und Freizeiteinrichtungen für Kinder und Jugendliche in den letzten 8 Jahren (§ 46 Abs. 3 Ziffer 1 VgV), Gewichtung je Referenz 50 % für die der Bewerber Objektplanungsleistungen erbracht hat, mit Angabe folgender Informationen:
5) anteilige Kosten des Bauwerks KGR 300 + 400;
8) selbst erbrachte Leistungsphasen nach HOAI (§ 34 Lph. 2 bis 8);
Natürliche Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Heimatland die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt der die fachlichen Anforderungen als Architekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung gewährleistet ist. Für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind die jeweiligen Berufs- oder Handelsregister und die Bescheinigungen oder Erklärungen über die Berufsausübung in Anhang XI der
Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26.2.2014 über die öffentliche Auftragsvergabe und zur Aufhebung der Richtlinie 2004/18/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl L 94 vom 28.3.2014, S. 65) aufgeführt. Juristische Personen, wenn deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen der hier angegebenen Art ausgerichtet ist.
Soweit unter III.1.1) bis III.1.3) lediglich Angaben/Eigenerklärungen gefordert werden, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, zur Behebung von Zweifeln entsprechende Bescheinigungen oder Nachweise nachzufordern. Kopien von Nachweisen werden anerkannt, sofern sie keinen Anlass zu Zweifeln an der Übereinstimmung mit dem Original geben. Eingereichte Nachweise müssen gültig sein. Bei Bewerbergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen für alle Mitglieder vorzulegen. Die Aufteilung der Leistungsbereiche ist anzugeben. Will ein Bewerber (auch als Mitglied einer Bewerbergemeinschaft) sich auf die Leistungsfähigkeit Dritter berufen (z.B. Nachunternehmer, Gesellschafter), so ist der Nachweis zu führen, dass dem Bewerber die Leistungsfähigkeit des Dritten zur Verfügung steht. Nachweise sind unaufgefordert vorzulegen.

References: §34
 § 73
 § 124
 § 125
 Art. 61
 § 43
 § 6