Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BVerfG&Datum=30.04.1952&Aktenzeichen=1%20BvR%2014%2F52
Timestamp: 2019-06-19 06:16:46+00:00

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BVerfG, 30.04.1952 - 1 BvR 14/52, 1 BvR 25/52, 1 BvR 167/52 - dejure.org
BVerfG, 30.04.1952 - 1 BvR 14/52, 1 BvR 25/52, 1 BvR 167/52
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BVerfG, 30.04.1952 - 1 BvR 14/52, 1 BvR 25/52, 1 BvR 167/52 (https://dejure.org/1952,2)
BVerfG, Entscheidung vom 30.04.1952 - 1 BvR 14/52, 1 BvR 25/52, 1 BvR 167/52 (https://dejure.org/1952,2)
BVerfG, Entscheidung vom 30. April 1952 - 1 BvR 14/52, 1 BvR 25/52, 1 BvR 167/52 (https://dejure.org/1952,2)
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Verfassungsmäßigkeit des Schornsteinfegergesetzes
BVerfGE 1, 264
NJW 1952, 865
NJW 1952, 926
MDR 1952, 538
DVBl 1952, 773
DÖV 1952, 632
Soweit jedoch die Beschwerdeführer im Zusammenhang mit der Rüge der Verletzung von Grundrechten solche Verstöße behaupten, kann ihr Vorbringen als Anregung an das Bundesverfassungsgericht behandelt werden, von Amts wegen zu prüfen, ob eine Norm, durch die sie sich in ihren Grundrechten verletzt fühlen, auch wegen eines anderen Verstoßes gegen das Grundgesetz nichtig sei (vgl. BVerfGE 1, 264 [271]).
Das mag aber dahinstehen; denn die Rüge einer Verletzung des Abs. 5 des Art. 33 GG kann jedenfalls im Rahmen einer sonst zulässigen Verfassungsbeschwerde als Anregung an das Bundesverfassungsgericht aufgefaßt werden, von Amts wegen zu prüfen, ob eine Norm, die aus anderen Gründen zulässigerweise als verfassungswidrig angefochten wird, auch wegen Verstoßes gegen Art. 33 Abs. 5 GG nichtig sei (BVerfGE 1, 264 [271]).
vgl. BVerfG, Urteil vom 30. April 1952 - 1 BvR 14/52 u. a. - , BVerfGE 1, 264.
Daß die Festsetzung einer Altersgrenze für einzelne Berufe mit Art. 12 Abs. 1 GG vereinbar ist, hat das Bundesverfassungsgericht bereits in einer Entscheidung für Bezirksschornsteinfeger angenommen (BVerfGE 1, 264 [274 f.]) und später in der Hebammen- Entscheidung (BVerfGE 9, 338 [344 ff.]) näher begründet.
Das Bundesverfassungsgericht hat wiederholt ausgesprochen, daß sich die Frage, inwieweit der Gesetzgeber Inhalt und Schranken einer unter die Eigentumsgarantie fallenden Position bestimmen darf, nicht unabhängig davon beantworten läßt, inwieweit der Eigentümer eine solche Position durch eigene Leistung erworben hat (vgl. BVerfGE 1, 264 [277 f.]; 14, 288 [293 f.]; 22, 241 [253]; 24, 220 [226]).
Regelungen über die berufsständische Versorgung der Schornsteinfegermeister und ihrer Hinterbliebenen reichen bis in das 19. Jahrhundert zurück (…zur Entwicklung der Versorgung der Schornsteinfegermeister siehe insbesondere Schmitt-Lermann, Hundert Jahre Bayerische Versicherungskammer, 1975, S. 457 ff.; ferner BVerfGE 1, 264 [265 ff.];… Siegert/Musielak/ Cordt, Schornsteinfegergesetz, 2. Aufl., 1977, Vorbemerkung zu § 29, Rdnr. 4 f., § 34, Rdnr. 1;… Moelle/Philipp/Siegert/Musielak, Das Recht des Schornsteinfegerhandwerks, 6. Aufl., 1965, S. 116 f.).
Abgesehen davon wäre eindeutig und evident (vgl. BVerfGE 1, 264 [272 f.]; 2, 213 [224 f.]; 10, 234 [245]; 26, 338 [382 f.]), daß der Gesetzgeber das ihm in Art. 72 Abs. 2 GG eingeräumte Ermessen überschreitet, wenn er dem Landesgesetzgeber verbietet, seine drei noch beamteten Kammermusiker den nichtbeamteten hessischen Kammermusikern hinsichtlich ihrer Bezüge gleichzustellen.
Umbildung von Kehrbezirken - Auslegung des § 39 a Gewerbeordnung (GewO) - …
BVerwG, 19.12.1957 - I C 241.54
Anwendbarkeit des Grundrechts auf Freiheit der Berufswahl auf einen …
LSG Berlin, 16.06.1961 - L 7 Ka 6/60

References: Art. 33
 Art. 33
 Art. 12
 § 29
 § 34
 Art. 72
 § 39