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Timestamp: 2019-02-17 11:36:21+00:00

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Allgemeine Geschäftsbedingungen des Autohauses Maierhofer Niederviehbach für die Vermietung von Wohnmobilen (AGB).
Der Mietvertrag über ein Wohnmobil kommt ausschließlich zwischen Ihnen als Kunde (in der Folge „Mieter‟ genannt) und dem Autohaus Maierhofer Niederviehbach (in der Folge „Vermieter“ genannt) zustande. Bei Abschluss eines Mietvertrags über ein Wohnmobil zwischen Mieter und Vermieter werden die nachstehenden AGB in den Mietvertrag einbezogen und damit Bestandteil des Mietvertrags.
Diese AGB gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen Vermieter und Mieter. Maßgeblich ist jeweils die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung der AGB. Die AGB des Vermieters gelten ausschließlich. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Mieters werden, selbst bei Kenntnis des Vermieters von diesen Bedingungen, nicht Vertragsbestandteil. Etwas anderes gilt nur dann, wenn der Vermieter bei Vertragsschluss der Geltung dieser Bedingungen ausdrücklich zustimmt. Insbesondere gelten die AGB des Vermieters auch dann ausschließlich, wenn der Vermieter in Kenntnis Allgemeiner Geschäftsbedingungen des Mieters die Vermietung des Wohnmobiles an den Mieter vorbehaltlos vornimmt.
Verbraucher: Natürliche Personen, mit denen der Vermieter Geschäftsbeziehungen tritt, ohne dass diese in Ausübung oder zum Zweck einer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handeln.
Mieter: Sowohl Verbraucher als auch Unternehmer die bei den Vermietern Wohnmobile anmieten.
Vermieter: Autohaus Maierhofer Niederviehbach
Preisliste: Die bei Abschluss des Mietvertrages aktuell gültige Preisliste von Autohaus Maierhofer Niederviehbach.
Gegenstand des Vertrages zwischen Vermieter und Mieter ist ausschließlich die Anmietung eines Wohnmobiles durch den Mieter beim Vermieter (Mietvertrag) mit den im Mietvertrag und den AGB vereinbarten Rechten und Pflichten.
Durch den Abschluss des Mietvertrages erhält der Mieter das, auf die vereinbarte Mietdauer befristete, Recht das Wohnmobil im vereinbarten Umfang zu nutzen. Der Mietvertrag endet mit Ablauf der vereinbarten Mietzeit. Eine Verlängerung der Mietzeit ist nur nach ausdrücklicher Zustimmung des Vermieters in Text‐ oder Schriftform möglich. Die stillschweigende Verlängerung des Mietvertrages durch fortgesetzten Gebrauch der Mietsache (§ 545 BGB) ist auch ohne eine Erklärung des entgegenstehenden Willens ausgeschlossen.
Der Vermieter erhält durch Abschluss des Mietvertrages gegen den Mieter insbesondere einen Anspruch auf Zahlung des vereinbarten Mietpreises sowie auf Einhaltung aller sonstigen im Vertrag, unter Einbeziehung der AGB des Vermieters, geregelten Pflichten des Mieters.
§ 3 Fahrer, Dokumente, Nutzungen, Ausland
Berechtigte Fahrer, Vorlage von Dokumenten, zulässige Nutzungen, Fahrten ins Ausland und in Kriegsgebiete
Ein Wohnmobil darf nur vom Mieter und den im Mietvertrag angegebenen Fahrern geführt werden, die die folgenden Voraussetzungen erfüllen (berechtigte Fahrer): Bei Wohnmobilen mit einer zulässigen Gesamtmasse bis 3,5 Tonnen:
Der Mieter eines Wohnmobiles sowie die im Mietvertrag angegebenen Fahrer müssen bei Fahrzeugübernahme mindestens das 21. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens einem Jahr im Besitz einer in Deutschland gültigen Fahrerlaubnis der für das angemietete Wohnmobil erforderlichen Klasse sein (bspw. Klasse III oder B).
Bei Wohnmobilen mit einer zulässigen Gesamtmasse von über 3,5 Tonnen:
Der Mieter eines Wohnmobiles sowie die im Mietvertrag angegebenen Fahrer müssen bei Fahrzeugübernahme mindestens das 25. Lebensjahr vollendet haben und seit mindestens drei Jahren im Besitz einer in Deutschland gültigen Fahrerlaubnis der für das angemietete Wohnmobil erforderlichen Klasse sein (bspw. Klasse III oder C1). Sofern ein Wohnmobil von weiteren Personen, die die vorstehenden Voraussetzungen erfüllen, geführt werden soll, so kann dies grundsätzlich mit dem Vermieter schriftlich bis zur Fahrzeugübernahme vereinbart werden. Für jeden dieser weiteren Fahrer kann eine zusätzliche Gebühr anfallen.
Der Mieter ist dafür verantwortlich, dass ausschließlich berechtigte Fahrer das Wohnmobil führen. Der Mieter hat die Namen und Adressen aller Personen zu dokumentieren, die das Reismobil während der Mietzeit führen, und dem Vermieter diese Daten auf dessen Verlangen hin bekannt zu geben.
Der Mieter muss vor Übergabe des Wohnmobiles eine zur Führung des Wohnmobiles erforderliche, im Inland gültige Fahrerlaubnis für jeden im Mietvertrag angegebenen Fahrer sowie seinen gültigen Personalausweis oder Reisepass vorlegen.
Die Vorlage der Dokumente ist Voraussetzung für die Übergabe des Wohnmobiles an den Mieter.
Erfolgt die Übergabe des Wohnmobiles aufgrund nicht rechtzeitig vorgelegter Dokumente verspätet, so hat der Mieter die hieraus resultierenden Kosten zu tragen.
3. Nutzung des Wohnmobiles
Das Wohnmobil darf nur im öffentlichen Straßenverkehr benutzt werden.
Das Wohnmobil ist schonend und nach den für die Benutzung maßgeblichen Vorschriften und technischen Regeln zu behandeln. Die Bedienungsanleitungen/Handbücher sind zu beachten. Der Mieter hat das Wohnmobil während einer Abwesenheit ordnungsgemäß zu verschließen.
Der Mieter ist verpflichtet, die Betriebsbereitschaft und Verkehrssicherheit des Wohnmobiles regelmäßig zu kontrollieren. Er wird insbesondere Öl‐ und Wasserstand sowie Reifendruck überwachen und falls notwendig korrigieren.
Das Wohnmobil darf insbesondere nicht benutzt werden:
zu sonstigen Zwecken, die zu einer übermäßigen Beanspruchung des Wohnmobiles führen,
zum Transport von Stoffen, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallenAlle Wohnmobile sind Nichtraucherfahrzeuge, das Rauchen in den Wohnmobilen ist untersagt.
Der Mieter/Fahrer hat sich über Verkehrsvorschriften und Gesetze der mit dem Wohnmobil während der Mietzeit besuchten Länder sowie der Transitländer eigenständig zu informieren und die jeweils geltenden Verkehrsvorschriften einzuhalten.
Der Mieter ist nur zu innereuropäischen Auslandsfahrten mit dem Wohnmobil berechtigt.
§ 4 Mietpreis, Servicepausch., Kaution, so. Kosten
Gibt der Mieter das Wohnmobil vor Ablauf der vereinbarten Mietzeit zurück, so hat er den vollen vertraglich vereinbarten Mietpreis zu zahlen, es sei denn, der Vermieter kann das Wohnmobil im Zeitraum zwischen tatsächlicher Rückgabe und vereinbarten Ende der Miete anderweitig vermieten. Ist eine anderweitige Vermietung in diesem Zeitraum tatsächlich möglich, mindert sich der zu bezahlende Mietpreis entsprechend anteilig.
Gibt der Mieter das Wohnmobil nicht zu dem im Mietvertrag vereinbarten Termin an den Vermieter zurück, so ist der Vermieter berechtigt, für die Dauer der Vorenthaltung als Nutzungsentschädigung ein Entgelt mindestens in Höhe des zuvor vereinbarten Mietpreises zu verlangen; die Geltendmachung eines weiteren Schadens behält sich der Vermieter vor. Dies gilt auch, wenn den Mieter kein Verschulden an der verspäteten Rückgabe trifft.
Bei jeder Anmietung wird eine einmalige Service‐Pauschale erhoben. In der Service‐Pauschale sind die gründliche Einweisung in die Funktionsweise des Wohnmobiles, die Übergabe des Wohnmobiles im betriebsbereiten Zustand, die Füllung einer Propangasflasche sowie eine Außenreinigung bei Rückgabe des Wohnmobiles enthalten. Die Höhe der anfallenden Servicepauschale kann der bei Vertragsschluss gültigen Preisliste entnommen werden.
Der Mieter ist verpflichtet als Sicherheit für die Erfüllung seiner Pflichten einen Geldbetrag beim Vermieter zu hinterlegen (Kaution). Die Höhe der Kaution ergibt sich aus der jeweils bei Vertragsschluss gültigen Preisliste bzw. wird im Mietvertrag vereinbart. Der Vermieter erstattet dem Mieter die Kaution bei ordnungsgemäßer Rückgabe des Wohnmobiles (vgl. § 10) nach Endabrechnung des Mietvertrages.
Hat der Mieter Zusatzkosten zu tragen, die über den geschuldeten Mietpreis und die Servicepauschale hinausgehen, so werden diese mit der Kaution verrechnet. Sind am Wohnmobil bei der Rückgabe Beschädigungen vorhanden, so ist der Vermieter berechtigt, die Kaution bis zur Klärung der Schadenhöhe/der Reparaturkosten sowie der Pflicht zur Kostentragung, einzubehalten.
Fährt der Mieter mit dem Wohnmobil mehr als die im Mietvertrag vereinbarte maximale Kilometerzahl, so werden ihm die gefahrenen Mehrkilometer in Rechnung gestellt.
Gibt der Mieter dem Vermieter das Wohnmobil zurück, ohne vorher das Fahrzeuginnere ausreichend gereinigt zu haben, so berechnet der Vermieter dem Mieter für die Reinigung des Fahrzeuginneren eine Reinigungspauschale. Das gleiche gilt, wenn der Mieter das Wohnmobil zurückgibt, ohne vorher die Toilette und den Fäkaltank ausreichend gereinigt zu haben. Die für die Innenreinigung und die Toiletten‐/Fäkaltankreinigung jeweils vom Mieter zu bezahlende Pauschale ergibt sich aus der jeweils bei Vertragsschluss gültigen Preisliste.
Der Vermieter übergibt dem Mieter das Wohnmobil in vollbetanktem Zustand; es muss vom Mieter vollbetankt zurückgegeben werden. Gibt der Mieter das Wohnmobil nicht vollbetankt zurück, so berechnet der Vermieter dem Mieter die Kosten für das Volltanken des Wohnmobiles incl. Kraftstoffkosten.
Ein Mietvertrag über ein Wohnmobil (Buchung) kommt erst und ausschließlich dann zustande, wenn Vermieter und Mieter einen von beiden unterzeichneten Mietvertrag geschlossen haben.
Eine Buchung gilt ausschließlich für eine Wohnmobilkategorie, nicht für einen bestimmten Fahrzeugtyp. Auf einen bestimmten Grundriss besteht kein Anspruch. Der Vermieter ist berechtigt, den Mieter unter Beibehaltung der vereinbarten Konditionen auf ein gleich‐ oder höherwertiges Wohnmobil umzubuchen. Bietet der Vermieter dem Mieter ein Wohnmobil aus einer günstigeren Kategorie an und akzeptiert der Mieter dies, wird eine Mietpreisdifferenz zwischen den beiden Wohnmobilen erstattet.
Wünscht der Mieter eine Änderung der vereinbarten Mietzeit, so kann diese nur unter den unter folgenden Voraussetzungen erfolgen: der Vermieter stimmt der Buchungsänderung schriftlich oder in Textform zu,
der gewünschte neue Mietzeitraum entspricht vom Umfang her dem gebuchten. Ein Rechtsanspruch des Mieters auf Buchungsänderung besteht jedoch nicht.
Der Mieter ist verpflichtet dem Vermieter eine Anzahlung auf den vereinbarten Mietpreis zu zahlen. Die Anzahlung beträgt 15 % des Mietpreises, mindestens jedoch 300 €. Der Eingang der Anzahlung des Mieters beim Vermieter hat innerhalb von 10 Tagen nach Unterzeichnung des Mietvertrages durch Vermieter und Mieter zu erfolgen.
Der vom Mieter geschuldete restliche Mietpreis, die vereinbarte Servicepauschale, sowie weitere nach dem Mietvertrag vom Mieter geschuldete Zahlungen müssen bis spätestens zur Fahrzeugübergabe vollständig beim Vermieter eingehen.
Die Kaution (s. o. § 4 Ziff. 3) ist vom Mieter an den Vermieter vor Fahrzeugübernahme in bar oder per Kreditkarte zu hinterlegen.
§ 7 Rücktritt, Widerruf, Kündigung, Stornierung
Rücktritt, Widerruf und Kündigung sowie Stornierungsbedingungen und Folgen der Nichtinanspruchnahme der Leistung
Der Vermieter ist insbesondere berechtigt den Mietvertrag aus wichtigem Grund außerordentlich fristlos zu kündigen, wenn: der Mieter eine vereinbarte Zahlung oder Sicherheitsleistung (Kaution) auch nach Verstreichen einer vom Vermieter gesetzten angemessenen Nachfrist nicht leistet;
Ein Wohnmobil schuldhaft unter irreführender oder falscher Angabe oder Verschweigen wesentlicher Tatsachen gebucht wurde; wesentlich kann dabei die Identität des Kunden, die Zahlungsfähigkeit oder der Verwendungszweck sein;
Hat der Mieter die außerordentliche Kündigung des Vermieters zu vertreten, so hat der Vermieter die Einnahmen aus einer anderweitigen Vermietung des Wohnmobiles während des vereinbarten Mietzeitraumes sowie die ersparten Aufwendungen auf einen Schadensersatzanspruch gegen den Mieter anzurechnen. Wird das Wohnmobil nicht anderweitig vermietet, so kann der Vermieter den Abzug für ersparte Aufwendungen wie folgt pauschalieren:
Der Mieter hat bei einer Kündigung bis zu 61 Tagen vor Mietbeginn 20% des Mietpreises an den Vermieter zu bezahlen.
weniger als 15 Tage vor Mietbeginn oder während der Mietzeit 90% des Mietpreises an den Vermieter zu bezahlen. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens bleibt dem Vermieter unbenommen.
Möchte der Mieter seine Buchung stornieren, so beträgt die mindestens vom Mieter an den Vermieter zu bezahlende Stornogebühr 300,– Euro.
Im Übrigen kann er wie folgt stornieren: Stornierung bis zu 61 Tage vor Mietbeginn gegen Bezahlung von 20% des Mietpreises (Stornogebühr) an den Vermieter.
weniger als 15 Tage vor Mietbeginn gegen Bezahlung von 90% des Mietpreises (Stornogebühr) an den Vermieter. Eine Stornierung ist nur wirksam, wenn der Mieter diese in Text‐ oder Schriftform gegenüber dem Vermieter erklärt.
Maßgeblich für die Berechnung der Höhe der vom Mieter zu bezahlenden Stornogebühr ist, sofern sie die Mindeststornogebühr übersteigt, das Datum des Zugangs der Stornierungserklärung beim Vermieter.
4. Nichtinanspruchnahme des Wohnmobiles
Nimmt der Mieter das Wohnmobil nicht in Anspruch und hat er von seinem Stornierungsrecht nicht wirksam Gebrauch gemacht und besteht auch kein gesetzliches Rücktritts‐ oder Kündigungsrecht des Mieters und stimmt der Vermieter einer Vertragsaufhebung nicht zu, behält der Vermieter den Anspruch auf den vereinbarten Mietpreis trotz Nichtinanspruchnahme des Wohnmobiles. Der Vermieter hat die Einnahmen aus anderweitiger Vermietung des Wohnmobiles im vereinbarten Mietzeitraum sowie die ersparten Aufwendungen anzurechnen.
Wird das Wohnmobil nicht anderweitig vermietet, so kann der Vermieter den Abzug für ersparte Aufwendungen pauschalieren. Der Mieter ist in diesem Fall verpflichtet, mindestens 90 % des vertraglich vereinbarten Mietpreises zu zahlen.
§ 8 Ersatz-Wohnmobil
Wird das Wohnmobil ohne Verschulden des Mieters zerstört oder ist davon auszugehen, dass die Benutzung des Wohnmobiles infolge eines Defekts/eines Schadens, den der Mieter nicht zu vertreten hat, unangemessen lange nicht möglich sein wird, so behält sich der Vermieter das Recht vor, dem Mieter ein vergleichbares oder größeres Wohnmobil zur Verfügung zu stellen. Stellt der Vermieter ein entsprechendes Ersatz‐Wohnmobil innerhalb einer angemessenen Frist zur Verfügung, so besteht insoweit kein Recht des Mieters zur Kündigung des Mietvertrages. Entstehen dem Mieter durch das Ersatzfahrzeug höhere Nebenkosten, wie Fähr‐ oder Mautgebühren sowie Betriebskosten, so gehen diese zu Lasten des Mieters. Soweit berechtigte Interessen des Mieters entgegenstehen, kann er die Annahme eines größeren Wohnmobiles als nicht vertragsgemäß ablehnen.
Bietet der Vermieter dem Mieter ein Ersatz‐Wohnmobil aus einer günstigeren Kategorie an und nimmt der Mieter das Angebot an, so wird eine Mietpreisdifferenz zwischen den beiden Wohnmobilen vom Vermieter erstattet.
§ 9 Obliegenheit des Mieters, Unfall, Schadensfall
Obliegenheit des Mieters, Verhalten bei Unfällen und im Schadensfall
Das Wohnmobil darf nur vom Mieter selbst bzw. dem/n im Mietvertrag angegebenen Fahrer(n) geführt werden. Ewas anderes gilt nur im Notfall. Der Mieter ist verpflichtet, die Namen und Anschriften aller Fahrer des Fahrzeuges dem Vermieter bekannt zu geben und von diesen eine Kopie des Führerscheins und Personalausweis zu hinterlegen.
Bevor der Mieter das Wohnmobil einem berechtigten Fahrer überlässt, hat er sich zu vergewissern, dass sich dieser in einem fahrtüchtigen Zustand befindet und keinem Fahrverbot unterliegt.
Das Wohnmobil ist beim Verlassen mit den vorhandenen Vorrichtungen gegen Diebstahl zu sichern, insbesondere ist es zu verschließen und das Lenkradschloss einzurasten. Die Papiere und Schlüssel für das Wohnmobil sind vom Vermieter beim Verlassen des Fahrzeuges mitzuführen und vor unbefugtem Zugriff zu schützen.
Der Mieter darf an dem Wohnmobil keine technischen und optischen Veränderungen vornehmen.
Darüber hinaus hat der Mieter den Vermieter unverzüglich ausführlich schriftlich in Form eines Berichts über den Hergang und die Folgen eines Unfall‐ bzw. Schadenereignisses zu informieren. Dies gilt auch bei nur geringfügigen Schäden. Der Bericht hat insbesondere Namen und Anschriften der beteiligten Personen und etwaiger Zeugen, sowie amtliche Kennzeichen der beteiligten Fahrzeuge zu enthalten. Der Mieter ist nicht zur Erteilung von Anerkenntnissen hinsichtlich eines Unfalles/Schadenereignisses gegenüber Dritten berechtigt. Sonstige kleinere Schäden am Wohnmobil sind dem Vermieter spätestens bei Rückgabe des Wohnmobiles mitzuteilen.
§ 10 Übergabe und Rücknahme des Wohnmobiles
Bei Übergabe und Rücknahme des Wohnmobiles haben Vermieter und Mieter gemeinsam das Fahrzeug und das Zubehör (insbesondere auf Vorhandensein, Beschädigungen, Betriebsbereitschaft, Betankung und Sauberkeit) zu überprüfen und ein Übergabe‐ bzw. Rücknahmeprotokoll auszufüllen und zu unterzeichnen, in dem die entsprechenden Feststellungen zu dokumentieren sind.
Der Mieter verpflichtet sich, das Wohnmobil zum vertraglich vereinbarten Zeitpunkt, von innen gereinigt und entsprechend dem bei Übergabe protokollierten Zustand (lt. Übergabeprotokoll) an der vertraglich vereinbarten Station und, sofern nicht anders vereinbart, während der üblichen Geschäftszeiten, die in den Geschäftslokalen des Vermieters durch Aushang bekannt gemacht werden, zurückzugeben.
Das Wohnmobil wird dem Mieter vollgetankt übergeben und ist vom Mieter vollgetankt an den Vermieter zurückzugeben. Gibt der Mieter das Wohnmobil nicht vollgetankt zurück, so sind die Kosten für das Volltanken durch den Vermieter vom Mieter zu tragen. Hierbei wird dem Mieter der Aufwand für das Volltanken des Wohnmobiles incl. Kraftstoffkosten in Rechnung gestellt.
§ 11 Versicherung des Wohnmobiles
Die Versicherung des Wohnmobiles entspricht den allgemeinen Bedingungen für die Kraftfahrzeugversicherung (AKB).
Die Versicherung beinhaltet eine Haftpflichtversicherung gegenüber Dritten gemäß den geltenden allgemeinen Bedingungen für die Kraftfahrtversicherung (AKB) mit Deckung für Sach‐, Vermögens- und Personenschäden sowie eine entsprechende Vollkaskoversicherung mit einer Selbstbeteiligung von maximal 1.500 € pro Schadenfall.
Tritt während der Mietdauer ein Mangel/Schaden am Wohnmobil auf, so kann der Mieter Reparaturen, die notwendig werden, um die Betriebs‐ und Verkehrssicherheit des Wohnmobiles während der Mietdauer zu gewährleisten, bis zum Preis von € 150,00 ohne weiteres, größere Reparaturen nur mit Einwilligung des Vermieters bei einer Fachwerkstatt in Auftrag gegeben. Die Reparaturkosten trägt der Vermieter gegen Vorlage der Originalbelege sowie der ausgetauschten Teile, soweit nicht der Mieter nach § 13 für den Schaden haftet. Diese Regelung gilt nicht für Reifenschäden.
Führt ein vom Vermieter zu vertretender Mangel zur Erforderlichkeit einer derartigen Reparatur und lässt der Mieter diesen nicht eigenständig beheben, hat der Mieter den Vermieter den Mangel unverzüglich anzuzeigen und eine angemessene Frist zur Reparatur zu gewähren. Bei landesspezifischen Gegebenheiten (z. B. mangelnde Infrastruktur), die die Reparatur verzögern, ist die Frist entsprechend zu verlängern.
Der Vermieter haftet für alle Schäden, soweit Deckung im Rahmen der für das Wohnmobil abgeschlossenen Versicherungen besteht. Sind Schäden durch die Versicherung nicht gedeckt so haften der Vermieter, seine Mitarbeiter sowie seine gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen ausschließlich wie folgt:
Die Haftungsbeschränkung gilt nicht bei der Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit oder sonstigen Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.
Der Vermieter haftet nicht für Sachen des Mieters, die der Mieter bei Rückgabe des Wohnmobiles im Fahrzeug belässt.
Der Mieter haftet gegenüber dem Vermieter, insbesondere für die Beschädigung oder den Verlust des Wohnmobiles, wie folgt:
Bei leicht fahrlässig verursachten Schäden am Wohnmobil oder bei dessen Verlust, haftet der Mieter während der vereinbarten Mietdauer pro Schadensfall bis zum vertraglich vereinbarten Selbstbehalt der Versicherung.
Ein Schaden durch eine drogen‐ oder alkoholbedingte Fahruntüchtigkeit verursacht wurde. der Mieter oder der Fahrer, dem der Mieter das Wohnmobil überlassen hat, sich unerlaubt vom Unfallort entfernt.
der Mieter bei einem Unfall die Hinzuziehung der Polizei unterlässt, es sei denn, die Pflichtverletzung hat weder Einfluss auf die Feststellung des Schadensgrundes noch der Schadenshöhe gehabt.
ein Schaden auf einem Verstoß gegen § 3 Ziff. 3 und 4 beruht.
ein Schaden auf der Verletzung einer Obliegenheit nach § 9 beruht.
Schäden durch einen unberechtigten Fahrer verursacht werden, dem der Mieter das Wohnmobil überlassen hat.
Schäden auf einer Nichtbeachtung der Fahrzeugabmessungen beruhen.
Schäden auf einer Nichtbeachtung der Zuladungsbestimmungen beruhen.
der Schaden durch die Verletzung von vertraglichen Pflichten und Obliegenheiten der Mieters verursacht wurde.
Befindet sich der Mieter mit der Rückgabe des Wohnmobiles in Verzug, so haftet der Mieter ab Verzugsbeginn gemäß den gesetzlichen Vorschriften.
Für Schäden am Wohnmobil oder an Dritten durch die mitgeführten Tiere haftet der Mieter nach den gesetzlichen Vorgaben.
Der Mieter verpflichtet sich, den Vermieter für alle während der Nutzung des Mietfahrzeuges anfallenden Gebühren, Abgaben, Bußgelder und Strafen, die er zu vertreten hat, in vollem Umfang von der Haftung freizustellen. Eingehende Kostenbescheide, etc. werden zzgl. einer Bearbeitungsgebühr an den Mieter weitergeleitet.
§ 14 Datenschutz, -verarbeitung, -nutzung, Ortung
Es besteht die Möglichkeit, dass der Vermieter einige seiner Wohnmobile mit einem modernen, satellitengestützten Ortungssystem ausgestattet hat. Dieses System erlaubt es, die Positionsdaten des jeweiligen Wohnmobiles festzustellen und das Wohnmobil im Alarmfall (Diebstahl, Raub, Sabotage, Verstoß gegen Einreisebeschränkungen) zu orten und stillzulegen. Sofern dabei personenbeziehbare Daten erhoben werden, nutzt der Vermieter diese ausschließlich zum Zwecke der Ortung und Stilllegung des Wohnmobiles.
Autohaus Maierhofer Niederviehbach

References: § 3

§ 4
 § 10
 § 4

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11
 § 13
 § 3
 § 9

§ 14