Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F15-04-2002-2A-567-2001
Timestamp: 2016-10-26 15:12:49+00:00

Document:
2A.567/2001 (15.04.2002)
Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Dr. Max H. Albers
und Niccol� Gozzi, Rechtsanw�lte, CMS von Erlach
Klainguti Stettler Wille, Dreik�nigstrasse 7, Postfach,
der Eidgen�ssischen Bankenkommission vom
Am 4. Juni 1999 teilten die schwedische A. AB.________ und die norwegische B. AB.________ vor Er�ffnung der Stockholmer B�rse der Presse mit, B. AB.________ werde die E. AB.________, eine Tochtergesellschaft der A. AB.________, erwerben. Noch am selben Tag stieg der Kurs der A. AB.________ von SEK 94 auf SEK 110. Bereits im Vorfeld dieser Bekanntgabe war im Mai 1999 ein Anstieg des Kurses von SEK 75 auf SEK 90 festgestellt worden. Auch das Volumen der gehandelten Titel war massiv angestiegen.
Am 7. September 1999 gab die schwedische C. AB.________ vor Er�ffnung der Stockholmer B�rse der Presse bekannt, sie habe mit der amerikanischen D.________ eine Vereinbarung �ber ein neues Konzept zum Vertrieb im elektronischen Handel getroffen. Die Presse berichtete, diese Vereinbarung werde zu einer beachtlichen Steigerung des Jahresergebnisses f�hren. Noch am Tag der Bekanntgabe stieg der Kurs der C. AB.________ von SEK 48 auf SEK 56. Zuvor war der Kurs bereits vom 2. August bis 6. September 1999 von SEK 33 auf SEK 47 gestiegen. Dies ohne weitere �ffentlich bekanntgewordenen Neuigkeiten und trotz des Halbjahresberichtes vom 23. August 1999, der in Bezug auf die Resultate des 2. Quartals nicht die Erwartungen des Marktes erf�llte. Auch das Volumen der gehandelten Aktien erh�hte sich im gleichen Zeitraum von etwa 5'000 auf �ber 50'000 St�ck pro Tag.
Die schwedische Finanzaufsichtsbeh�rde Finansinspektionen, Securities Market Department, er�ffnete in der Folge eine Untersuchung im Zusammenhang mit diesen Aktienk�ufen mit Blick auf einen Verstoss gegen die schwedische Insidergesetzgebung (Swedish Insider Act; SFS 1990:1342). Wie ihre Nachforschungen ergeben hatten, wurde die Mehrheit der Aktienk�ufe in den zwei (C. AB.________) bzw. vier Wochen (A. AB.________) vor der Bekanntgabe der Informationen durch die GZB-Bank (Schweiz) AG �ber die schwedische Brokerfirma Aragon get�tigt.
Am 22. M�rz 2000 richtete die Finansinspektionen im Zusammenhang mit diesen Aktienk�ufen je ein Gesuch um Amtshilfe an die Eidgen�ssische Bankenkommission. Nachdem diese zus�tzliche Angaben verlangt hatte, reichte die Finansinspektionen am 27. Juni 2000 zwei neue Gesuche ein. Mit diesen ersuchte sie die Eidgen�ssische Bankenkommission, ihr auf dem Weg der Amtshilfe in Bezug auf die vom 28. April bis 26. Mai 1999 (A. AB.________) und vom 17. bis 24. August 1999 (C. AB.________) festgestellten Aktienk�ufe folgende Informationen zukommen zu lassen:
- Angaben �ber die Identit�t der Kontoinhaber, f�r welche die GZB-Bank diese Aktienk�ufe get�tigt hat;
- Angabe der wirtschaftlich Berechtigten (Adresse, Nationalit�t);
- Weitere f�r die Untersuchungen relevante Informationen.
F�r den Fall einer Widerhandlung gegen den Swedish Insider Act ersuchte die Finansinspektionen um Zustimmung der Eidgen�ssischen Bankenkommission zur �bermittlung der Informationen an die zust�ndigen Strafverfolgungsbeh�rden.
Mit Schreiben vom 13. Juli 2000 ersuchte die eidgen�ssische Bankenkommission die GZB-Bank (Schweiz) AG, ihr diese Informationen und die Kontoer�ffnungsunterlagen der betroffenen Kunden zu �bermitteln. Soweit Kundennamen weitergeleitet w�rden, sei das Verwaltungsverfahren anwendbar; die Bank wurde deshalb aufgefordert, das Ersuchen einschliesslich Beilagen den betreffenden Kunden zu �bermitteln und diese einzuladen, sofern sie dies w�nschten, direkt oder �ber die Bank eine Stellungnahme einzureichen sowie ein Zustelldomizil in der Schweiz zu bezeichnen, sofern die Kunden Wohnsitz im Ausland h�tten.
Die GZB-Bank (Schweiz) AG erkl�rte, die in Frage stehenden 126'400 Aktien der C. AB.________ und 37'000 Aktien der A. AB.________ unter anderen f�r ihren Kunden S.________ Establishment, Vaduz, (nachfolgend: S.________) gekauft zu haben (gem�ss beigelegter Aufstellung 33'700 Akten A. AB.________ und 105'200 Aktien C. AB.________); alle Kaufauftr�ge seien ihr durch die Triaxis Trust AG, Z�rich, (nachfolgend: Triaxis) erteilt worden; diese verf�ge in Bezug auf das Konto bei der GZB-Bank �ber eine Verm�gensverwaltungsvollmacht des Kunden S.________.
Die S.________ war 1996 im Auftrag des schwedischen Staatsangeh�rigen X.________ gegr�ndet worden. Dieser ist auch wirtschaftlich Berechtigter am Konto der S.________bei der GZB-Bank. In ihrer Antwort wies die GZB-Bank darauf hin, ihr Kunde werde direkt eine Stellungnahme zum Amtshilfegesuch einreichen.
Am 23. August 2000 erkl�rte die Triaxis, s�mtliche Transaktionen, die Gegenstand des Amtshilfeersuchens bildeten, seien durch sie als Verm�gensverwalterin f�r Rechnung verschiedener Klienten get�tigt worden; gem�ss Absprache mit den betroffenen Klienten, die meist Wohnsitz im Ausland h�tten, werde sie f�r diese gemeinsam eine Stellungnahme einreichen. Nach eigener Angabe geh�rt die Triaxis zu 100% der GZB-Bank. In ihrer Stellungnahme vom 25. Oktober 2000 erkl�rte die Triaxis, die Auswahl der Titel und der Zeitpunkt des Kaufes sei durch sie ohne jede Mitwirkung des Kunden - basierend auf Beurteilungen von institutionellen Analysten und �ffentlich zug�nglichen Informationen - erfolgt; mit diesem sei lediglich eine progressive Anlagestrategie vereinbart worden. Wegen m�glicher steuerrechtlicher Konsequenzen f�r den in Schweden wohnhaften wirtschaftlich Berechtigten liess sie ebenfalls am 25. Oktober 2000 zus�tzlich eine rechtliche Stellungnahme durch einen Rechtsvertreter einreichen. In dieser wird betont, die betroffenen Kunden machten die entsprechenden Angaben nur, um ihre Vertreidigungsrechte gegen�ber einer unzul�ssigen Amtshilfe zu wahren.
Am 19. Januar 2001 gab die Eidgen�ssische Bankenkommission der Finansinspektionen bekannt, die in Frage stehenden Aktienk�ufe seien durch die Verm�gensverwalterin Triaxis in Auftrag gegeben worden. Die Namen der Kunden wurden nicht bekanntgegeben, da die Eidgen�ssische Bankenkommission als glaubhaft erachtete, dass Triaxis die Aktien der beiden Gesellschaften auf Grund eingehender Marktanalysen und nicht gest�tzt auf Insiderinformationen und �berdies schon seit 1998 gekauft hatte; Aktien von IT-Gesellschaften seien damals sehr attraktiv gewesen; die Kunden seien �ber die konkreten Aktienk�ufe nicht informiert worden. Die Namen der Kunden beziehungsweise der wirtschaftlich Berechtigten wurden deshalb nicht bekanntgegeben.
Am 9. Februar 2001 teilte die Finansinspektionen der Eidgen�ssischen Bankenkommission mit, sie habe Informationen erhalten, wonach X.________, welcher Vorstandsmitglied sowohl der C. AB.________ als auch der A. AB.________ sei, kurz vor Bekanntgabe der Informationen - selber oder �ber Gesellschaften, an denen er wirtschaftlich berechtigt ist - gr�ssere Transaktionen mit diesen Titeln get�tigt habe.
Die Eidgen�ssische Bankenkommission teilte in der Folge der Triaxis mit, sie zweifle unter diesen Umst�nden an den von ihr f�r den Erwerb der Aktien vorgetragenen Gr�nden; es werde daher in Betracht gezogen, auch die durch die Finansinspektionen verlangten Kundendaten bekanntzugeben.
Am 6. M�rz 2001 ersuchte die Eidgen�ssische Bankenkommission das Bundesamt f�r Justiz um Zustimmung zur allf�lligen Weiterleitung der Informationen betreffend die Aktienk�ufe beider Gesellschaften durch Finansinspektionen an die zust�ndigen Strafverfolgungsbeh�rden. Am 16. April 2001 erkl�rte das Bundesamt f�r Justiz, dass die Voraussetzungen f�r die Gew�hrung der Rechtshilfe f�r die K�ufe der Aktien beider Gesellschaften erf�llt seien, weshalb einer allf�lligen Weitergabe der im Rahmen der Amtshilfe erhobenen Informationen an die schwedischen Strafverfolgungsbeh�rden nichts entgegenstehe.
Mit einer Eingabe vom 30. Mai 2001 liessen die Vertreter der S.________und von X.________ der Eidgen�ssischen Bankenkommission beantragen, das Amtshilfegesuch vom 27. Juni 2000 abzuweisen. Sie betonten, dass die Position von X.________ als Vorstandsmitglied der beiden in Frage stehenden Gesellschaften nichts daran �ndere, dass die Aktienk�ufe ohne sein Wissen erfolgt seien. Am 5. Oktober 2001 reichten die Vertreter der S.________und von X.________ bei der Eidgen�ssischen Bankenkommission eine erg�nzende Stellungnahme zusammen mit einem Gutachten des schwedischen Rechtsprofessors Leif Mut�n (Stockholm School of Economics) ein.
Mit Verf�gung vom 25. Oktober 2001 hat die Eidgen�ssische Bankenkommission entschieden, der schwedischen Finanzaufsichtsbeh�rde Finansinspektionen Amtshilfe zu leisten und dieser folgende Informationen und Dokumente zu �bermitteln:
- Inhaberin des Kontos bei der GZB-Bank, �ber welches zwischen dem 28. April und dem 24. August 1999 K�ufe von 41'900 Aktien der A. AB.________ sowie 126'400 Aktien der C. AB.________ get�tigt wurden, sei die S.________;
Die Finansinspektionen wurde ausdr�cklich darauf hingewiesen, dass die Informationen ausschliesslich zur direkten Beaufsichtigung der B�rsen und des Effektenhandels verwendet werden d�rfen (Ziff. 2).
Im Einvernehmen mit dem Bundesamt f�r Justiz stimmte die Eidgen�ssische Bankenkommission einer allf�lligen Weitergabe der Informationen an die zust�ndigen Strafverfolgungsbeh�rden zu; diese seien darauf hinzuweisen, dass sich die Verwendung der Informationen auf die Ermittlung und Ahndung eines Insiderdeliktes zu beschr�nken habe (Ziff. 3).
Die Finansinspektionen wurde darauf hingewiesen, dass sie vor der Weiterleitung an Zweitbeh�rden gem�ss Art. 38 Abs. 2 lit. c BEHG die Zustimmung der Eidgen�ssischen Bankenkommission einzuholen habe (Ziff. 4).
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 14. Dezember 2001 beantragt die S.________dem Bundesgericht im Hauptantrag, die Verf�gung der Eidgen�ssischen Bankenkommission vom 25. Oktober 2001 aufzuheben und die Gesuche von Finansinspektionen um Amtshilfe vom 27. Juni 2000 abzuweisen. Auf die Eventualbegehren wird, soweit erforderlich, in der Begr�ndung n�her eingegangen.
Mit Verf�gungen vom 29. Januar bzw. 8. Februar 2002 erkannte der Pr�sident der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde aufschiebende Wirkung zu; den prozessualen Antr�gen der Beschwerdef�hrerin (Durchf�hrung eines zweiten Schriftenwechsels, m�ndliche Parteiverhandlung, Zeugeneinvernahmen) gab er unter Vorbehalt sp�terer abweichender Anordnungen des Instruktionsrichters keine Folge.
Mit erg�nzender Eingabe vom 11. M�rz 2002 stellt die Beschwerdef�hrerin - "unter Festhalten an den in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gestellten Rechtsbegehren" - die prozessualen Antr�ge, X.________ beizuladen und ihm eine Frist zur Stellungnahme zu den Amtshilfegesuchen der Finansinspektionen sowie zur angefochtenen Verf�gung anzusetzen sowie die von der Beschwerdef�hrerin offerierten Zeugen einzuvernehmen und eine m�ndliche Parteiverhandlung anzuordnen.
1.1 In Anwendung des Bundesgesetzes �ber die B�rsen und den Effektenhandel vom 24. M�rz 1995 (B�rsengesetz, BEHG; SR 954.1) ergangene Amtshilfeverf�gungen der Eidgen�ssischen Bankenkommission unterliegen (unmittelbar) der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht (Art. 39 BEHG; vgl. BGE 127 II 323 E. 1). Die Beschwerdef�hrerin ist als durch die Amtshilfe betroffene Kontoinhaberin zu dieser ohne weiteres legitimiert (BGE 125 II 65 E. 1). Auf ihre frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist somit einzutreten.
1.2 Ein zweiter Schriftenwechsel findet nur ausnahmsweise statt (Art. 110 Abs. 4 OG). Die Vernehmlassung der Beschwerdegegnerin enth�lt keine wesentlichen neuen Argumente, zu denen sich die Beschwerdef�hrerin bisher nicht h�tte �ussern k�nnen. Zudem erscheint die Sache spruchreif, sodass von einem zweiten Schriftenwechsel abgesehen werden kann. Die Beschwerdef�hrerin begr�ndet ihren Antrag auch nicht n�her.
1.3 Die Beschwerdef�hrerin beantragt mit einer nach Ablauf der Beschwerdefrist eingereichten erg�nzenden Eingabe, X.________ als wirtschaftlich Berechtigten im vorliegenden verwaltungsgerichtlichen Verfahren beizuladen und ihm eine Frist zur Stellungnahme anzusetzen.
Da kein zweiter Schriftenwechsel angeordnet wurde, der nur ausnahmsweise stattfindet (Art. 110 Abs. 4 OG), ist die Eingabe unbeachtlich. Dem Antrag k�nnte ohnehin nicht stattgegeben werden: Am 27. April 2001 teilte Rechtsanwalt Max H. Albers, der die Beschwerdef�hrerin auch im vorliegenden Verfahren vertritt, der Eidgen�ssischen Bankenkommission mit, die S.________und X.________ als deren wirtschaftlich Berechtigter h�tten seine Kanzlei mit der Wahrung ihrer Interessen beauftragt. Die entsprechenden Vollmachten, eine davon pers�nlich unterzeichnet von X.________ wurden am 10. Mai 2001 erteilt. Die Stellungnahmen erfolgten denn auch im Namen der im Amtshilfeverfahren betroffenen Klienten, d.h. gem�ss den dazu beigelegten Vollmachten im Namen der Beschwerdef�hrerin und von X.________. Die Interessen des wirtschaftlich Berechtigten X.________ waren damit entgegen der Darstellung der Beschwerdef�hrerin im Amtshilfeverfahren von Anfang an vollumf�nglich gewahrt. Die Eingaben erfolgten somit immer auch in dessen Namen; damit konnte er sich zu den Amtshilfeersuchen �ussern. Von einer Verletzung des sich aus Art. 29 Abs. 2 BV ergebenden Anspruches auf rechtliches Geh�r - welches zudem auf die Verfahrensparteien (s. unten) beschr�nkt ist - kann damit keine Rede sein. Weiter verfassten die Vertreter der Beschwerdef�hrerin auch eine rechtliche Stellungnahme im Namen der Triaxis Trust AG zum Amtshilfeersuchen; dies geschah nach Angaben der Triaxis Trust AG ausdr�cklich mit Blick auf die "im Falle der amtshilfeweisen �bermittlung von Informationen an Finansinspektionen drohenden steuerrechtlichen Konsequenzen f�r den in Schweden wohnhaften Kunden". Ausserdem wahrt die Beschwerdef�hrerin auch mit der vorliegenden Beschwerde - insbesondere mit dem Antrag, der Name ihres wirtschaftlich Berechtigten d�rfe nicht an die Finansinspektionen bekanntgegeben werden - nicht nur ihre eigenen, sondern auch (zumindest indirekt) dessen Interessen; dazu ist sie, anders als im Verfahren der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen, berechtigt (vgl. BGE 127 II 323 E. 3b/cc, S. 328). Im �brigen kann der wirtschaftlich Berechtigte seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r im ausl�ndischen Aufsichtsverfahren geltend machen (BGE 126 II 409 E. 6b/cc, S. 418, E. 6c/bb, S. 422).
Im angefochtenen Entscheid hat die Beschwerdegegnerin nur die GZB-Bank und die Beschwerdef�hrerin (Kontoinhaberin) als Parteien des Amtshilfeverfahrens anerkannt; die Verf�gung wurde auch nur diesen er�ffnet. Die Parteistellung des am Konto wirtschaftlich Berechtigten wurde ausdr�cklich verneint, auch wenn dessen Name bei der Amtshilfeleistung �bermittelt werde. Der wirtschaftlich Berechtigte hat dagegen keine Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhoben, obwohl er - unabh�ngig von der Legitimation in der Sache selber - ein schutzw�rdiges Interesse daran hatte, �berpr�fen zu lassen, ob seine Parteistellung verneint werden durfte (vgl. BGE 127 II 323 E. 1). W�rde der wirtschaftlich Berechtigte nun - nach Ablauf der Beschwerdefrist - im vorliegenden Beschwerdeverfahren beigeladen, w�rden damit unterlassene Prozesshandlungen nachgeholt, beziehungsweise eine unterlassene Beteiligung am Verfahren geheilt.
Eine Beiladung von X.________ ist auch ausgeschlossen, weil diesem nach feststehender Rechtsprechung als bloss wirtschaftlich Berechtigtem am betroffenen Konto weder im Verfahren vor der Bankenkommission noch in jenem vor Bundesgericht Parteistellung zukommt; er muss vielmehr die von ihm gew�hlte Konstruktion (selbst�ndige Kundenqualit�t eines Dritten) gegen sich gelten lassen und die sich daraus ergebenden Konsequenzen tragen. Denn dank seines wirtschaftlichen und rechtlichen Einflusses auf den direkten Vertragspartner der Bank kann er seine Interessen in geeigneter Form wahren (BGE 127 II 323 E. 3b/cc, S. 328); ihn beizuladen hiesse diese gefestigte Rechtsprechung aufzugeben (Urteil 2A.234/2000 vom 25. April 2001, E. 2a).
Es kommt hinzu, dass die Beschwerdef�hrerin ihr Gesuch um Beiladung zur Hauptsache auf Art. 8 EMRK st�tzt, dem bei der kundenbezogenen Amtshilfe auch verfahrensrechtlich neben Art. 38 Abs. 2 BEHG keine eigenst�ndige Bedeutung zukommt: Der mit der Amtshilfe verbundene Eingriff in das Privatleben ist durch Art. 38 Abs. 2 BEHG gerechtfertigt (Urteil 2A.234/2000 vom 25. April 2001, E. 2b/bb).
1.4 Soweit die Beschwerdef�hrerin vorbringt, X.________ sei durch ihre Repr�sentantin, die Z.________ AG, Vaduz, anl�sslich der Kontoer�ffnung bei der GZB-Bank auf dem Formular zur Verifizierung des wirtschaftlich Berechtigten irrt�mlich als ihr wirtschaftlich Berechtigter eingetragen worden, erscheint dies nicht glaubhaft, nachdem auch ihr Rechtsvertreter, wie bereits erw�hnt, erkl�rte, er sei durch diesen als wirtschaftlich Berechtigten der Beschwerdef�hrerin bevollm�chtigt worden.
1.5 Auch dem erneuten Antrag auf Durchf�hrung einer m�ndlichen Hauptverhandlung im Sinne von Art. 112 OG - unter Ausschluss der �ffentlichkeit - ist nicht stattzugeben, da sich die Beschwerdef�hrerin (wie auch der wirtschaftlich Berechtigte) zum Verfahrensgegenstand umfassend �ussern konnte und sie ihre �usserungen auch umfangreich dokumentiert hat. Im �brigen ist nicht zu sehen, aus welchen Gr�nden ausnahmsweise von der allgemeinen Regel von Art. 36b OG abzuweichen w�re.
Nach Art. 38 Abs. 2 BEHG kann die Eidgen�ssische Bankenkommission ausl�ndischen Aufsichtsbeh�rden unter bestimmten Voraussetzungen nicht �ffentlich zug�ngliche Ausk�nfte und sachbezogene Unterlagen �bermitteln. Dabei muss es sich um "Aufsichtsbeh�rden �ber B�rsen- und Effektenh�ndler" handeln, die solche Informationen ausschliesslich zur direkten Beaufsichtigung der B�rsen und des Effektenhandels verwenden (Art. 38 Abs. 2 lit. a BEHG; "Spezialit�tsprinzip") und zudem an das Amts- oder Berufsgeheimnis gebunden sind (Art. 38 Abs. 2 lit. b BEHG). Die Informationen d�rfen nicht ohne vorg�ngige Zustimmung der schweizerischen Aufsichtsbeh�rde oder nur aufgrund einer generellen Erm�chtigung in einem Staatsvertrag an zust�ndige Beh�rden und Organe, die mit im �ffentlichen Interesse liegenden Aufsichtsaufgaben betraut sind, weitergeleitet werden (Art. 38 Abs. 2 lit. c Satz 1 BEHG; "Prinzip der langen Hand"). Die Weiterreichung an Strafbeh�rden ist untersagt, soweit die Rechtshilfe in Strafsachen ausgeschlossen w�re. Die Aufsichtsbeh�rde entscheidet hier�ber im Einvernehmen mit dem Bundesamt f�r Justiz (Art. 38 Abs. 2 lit. c S�tze 2 und 3 BEHG). Soweit die zu �bermittelnden Informationen einzelne Kunden von Effektenh�ndlern betreffen, gilt das Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 �ber das Verwaltungsverfahren; die �bermittlung von Informationen �ber Personen, die offensichtlich nicht in die zu untersuchende Angelegenheit verwickelt sind, ist unzul�ssig (VwVG; SR 172.021; Art. 38 Abs. 3 BEHG); (BGE 127 II 323 E. 2).
Die Finansinspektionen (Swedish Financial Supervisory Authority) ist die schwedische Aufsichtsbeh�rde �ber die Finanzm�rkte; sie reguliert den Versicherungsmarkt, den Kreditmarkt und den Effektenmarkt. Aufgabe der Finansinspektionen ist die Erteilung von Bewilligungen, die Beaufsichtigung und der Erlass von Regelungen und generellen Richtlinien f�r Finanzaktivit�ten. Sie ist auch zust�ndig f�r die Untersuchung von Insiderdelikten und F�llen von Kursmanipulationen. Dem Securities Market Department obliegt die �berwachung des Effektenmarktes. Die Aufgaben der Finansinspektionen ergeben sich im Wesentlichen aus dem Securities Business Act (1991:981), dem Financial Instruments Trading Act (1991:980), dem Insider Act (1990:1342; insb. section 17 ff.), dem Mutual Funds Act (1990:1114) sowie dem Exchange and Clearing House Act (1992:543). Ihr kommen namentlich Untersuchungsbefugnisse im Bereich des verbotenen Insiderhandels und von Finanzmarktmanipulationen zu. Die Finansinspektionen nimmt damit typische Funktionen der Finanzaufsicht wahr, weshalb sie als staatliche Aufsichtsbeh�rde �ber den Effektenhandel und die Effektenh�ndler des schwedischen Staates zu betrachten ist. Die Eidgen�ssische Bankenkommission kann daher dieser Beh�rde grunds�tzlich Amtshilfe leisten, sofern auch die �brigen Voraussetzungen von Art. 38 Abs. 2 BEHG erf�llt sind. Dies wird durch die Beschwerdef�hrerin - zu Recht - nicht bestritten.
4.1 Die Ersuchen der Finansinspektionen standen im Zusammenhang mit auff�lligen Kursverl�ufen im Vorfeld von Mitteilungen, die durchaus geeignet sein konnten, den Kurs der Aktien der hier in Frage stehenden Gesellschaften massgeblich zu beeinflussen. Aus den Gesuchsbeilagen ergibt sich insbesondere ein auff�lliger Anstieg der Handelsvolumen nach dem 20. Mai 1999 (A. AB.________) und dem 16. September bis zur Bekanntgabe der Vereinbarung am 7. September 1999 (C. AB.________). Diese Vorg�nge begr�ndeten einen hinreichenden Anfangsverdacht und legten aufsichtsrechtliche Abkl�rungen mit Blick auf einen allf�lligen Insiderhandel nahe. Sie bildeten damit begr�ndeten Anlass, die Bankenkommission um Amtshilfe zu ersuchen (vgl. BGE 125 II 65 E. 6b/bb, S. 74). Der Einwand der Beschwerdef�hrerin, die Kurs- und Volumenanstiege seien auf die fulminante B�rsenhausse des Jahres 1999 zur�ckzuf�hren, die den ganzen IT-Sektor betroffen habe, l�sst diesen Anfangsverdacht nicht entfallen, auch wenn damals angeblich Konkurrenzunternehmen ebenfalls enorme Kursgewinne erzielt haben sollen. Ob die untersuchten Transaktionen bloss zuf�llig zeitlich kurz vor der Ver�ffentlichung von kursrelevanten Pressemitteilungen erfolgten, wie die Beschwerdef�hrerin behauptet, bildet gerade Gegenstand des aufsichtsrechtlichen Pr�fungsverfahrens und steht einem solchen keinesfalls entgegen.
Von einer "fishing expedition" kann unter diesen Umst�nden entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin keine Rede sein. Eine solche setzt voraus, dass die verlangten Ausk�nfte offensichtlich keinerlei Zusammenhang mit m�glicherweise unzul�ssigen Transaktionen haben (vgl. BGE 127 II 142 E. 4b); dies ist hier nicht der Fall: Die Beschwerdef�hrerin hat die in den Ersuchen erw�hnten Indizien jedenfalls nicht von vornherein entkr�ftet (vgl. Urteil 2A.347/2001 vom 2. Oktober 2001 E. 5a). Im �brigen kann auf die zutreffenden Ausf�hrungen in der angefochtenen Verf�gung verwiesen werden (E. 6).
4.2 Das Weiterleiten von Daten, die den Bankkunden betreffen, kann unzul�ssig sein, wenn ein klarer und unzweideutiger (schriftlicher) Verm�gensverwaltungsauftrag vorliegt und keine anderen Umst�nde darauf hinwiesen, dass der Kunde, �ber dessen Konto die verd�chtigen Transaktionen abgewickelt wurden, in irgendeiner Form dennoch an den umstrittenen Gesch�ften selber beteiligt gewesen sein k�nnte (BGE 127 II 323 E. 6b/aa; S. 332). Die Beschwerdef�hrerin wendet denn auch ein, ihre Verm�gensverwalterin Triaxis habe die umstrittenen Titel selbst�ndig und ohne Instruktionen und Informationen von ihrer Seite und seitens ihres wirtschaftlich Berechtigten, sondern aufgrund allgemein zug�nglicher Informationen und eigener Marktanalysen erworben. Sie verkennt dabei, dass im vorliegenden Fall mit der pers�nlichen Verflechtung ihres wirtschaftlich Berechtigten, X.________, mit der C. AB.________ und der A. AB.________, Anhaltspunkte daf�r bestehen, sie und ihr wirtschaftlich Berechtigter k�nnten (dennoch) an den in Frage stehenden Investitionsentscheiden mitgewirkt haben (vgl. auch E. 6.3). Auch wenn im Zeitpunkt, in dem die Abkl�rungen aufgenommen wurden, wegen auff�lliger Kursverl�ufe erst ein Anfangsverdacht auf eine Verletzung b�rsenrechtlicher Bestimmungen bestand, l�sst das blosse Bestehen eines Verm�gensverwaltungsauftrages diesen unter den gegebenen Umst�nden nicht entfallen. Es ist an der ausl�ndischen Aufsichtsbeh�rde, aufgrund eigener Untersuchungen und gest�tzt auf die eingeholten Ausk�nfte �ber die Begr�ndetheit dieses Verdachts zu entscheiden; dessen Berechtigung bildet nicht Gegenstand des Amtshilfeverfahrens (BGE 127 II 323 E. 7b/aa, S. 334).
5.1 Gem�ss Art. 38 Abs. 2 lit. a BEHG d�rfen die �bermittelten Informationen ausschliesslich zur direkten Beaufsichtigung der B�rsen und des Effektenhandels verwendet werden (Spezialit�tsprinzip).
Diese Bestimmung schliesst nicht aus, dass die Bankenkommission Amtshilfe an eine Beh�rde gew�hrt, die auch noch andere Aufgaben erf�llt. Der ausl�ndischen Beh�rde m�ssen nicht genau die gleichen Befugnisse zukommen wie der Bankenkommission. Es gen�gt, dass ihr �hnliche Aufgaben �bertragen sind. Die zweckentsprechende Verwendung der zu �bermittelnden Informationen kann bereits dadurch gesichert erscheinen, dass die ausl�ndische Aufsichtsbeh�rde das Auskunftsersuchen mit einem amtshilfef�higen Zweck begr�ndet und zugleich zusichert, die Informationen nur in diesem aufsichtsrechtlichen Kontext zu verwenden (Urteil des Bundesgerichts 2A.347/2001 vom 2. Oktober 2001, E. 3a). In einer Erkl�rung vom Dezember 1999 hat die Finansinspektionen durch ihren Generaldirektor der Eidgen�ssischen Bankenkommission erkl�rt, die ihr auf dem Wege der Amtshilfe �bermittelten Informationen w�rden im Zusammenhang mit ihrer aufsichtsrechtlichen T�tigkeit zum Zweck der �berwachung des Finanzmarktes verwendet.
Die Beschwerdegegnerin hat in der angefochtenen Verf�gung die Finansinspektionen ausdr�cklich darauf hingewiesen, dass die �bermittelten Informationen ausschliesslich zur direkten Beaufsichtigung der B�rsen und des Effektenhandels verwendet werden d�rfen (Ziffer 2).
Die erw�hnte Zusicherung gen�gt. Auch wenn nicht bereits in der Zusicherung selber die ausschliessliche Verwendung zu aufsichtsrechtlichen Zwecken erkl�rt wird, ist doch von einer solchen auszugehen. Art. 38 Abs. 2 lit. a BEHG verlangt zudem keine v�lkerrechtlich verbindliche Zusage der ausl�ndischen Beh�rde: Solange ein ersuchender Staat sich effektiv an den Spezialit�tsvorbehalt h�lt und - wie hier - auch sonst keine Anzeichen bestehen, dass er dies im konkreten Fall nicht tun w�rde, steht der Amtshilfe unter diesem Gesichtspunkt nichts entgegen. Bloss falls die ausl�ndische Aufsichtsbeh�rde tats�chlich nicht in der Lage ist, dem Spezialit�tsvorbehalt nachzukommen bzw. im Rahmen ihrer "best-efforts"-Erkl�rung nicht angemessen nachkommen kann, ist die Bankenkommission nicht mehr befugt, ihr Amtshilfe zu leisten (BGE 127 II 142 E. 6b, S. 147 f.; 126 II 126 E. 6b/bb, S. 139).
Die Beschwerdef�hrerin bringt in diesem Zusammenhang vor, die Finansinspektionen untersuche die in Frage stehenden Transaktionen nicht allein, sondern in enger Zusammenarbeit mit der insbesondere f�r Insider- und Steuerdelikte zust�ndigen Sonderstrafverfolgungsbeh�rde Ekobrottsmyndigheten (Economic Crimes Authority); die Informationen seien denn auch prim�r f�r diese bestimmt. Der Einwand ist unbehelflich: Die den ausl�ndischen Aufsichtsbeh�rden zu �bermittelnden Angaben sollen auch der Durchsetzung der Verbote des Insiderhandels und der Kursmanipulation sowie der Bek�mpfung der Geldw�scherei dienen. Es entspricht deshalb einer sinnvollen Aufgabenteilung zwischen den sachn�heren Aufsichtsorganen und den Strafverfolgungsbeh�rden, dass im Vorfeld strafrechtlicher Ahndung von Finanzmarktdelikten zun�chst aufsichtsrechtliche Abkl�rungen getroffen werden; dabei geht es in aller Regel darum abzukl�ren, ob �berhaupt ein hinreichender strafrechtlich relevanter Verdacht besteht. Auch der Bankenkommission kommt innerstaatlich die Aufgabe zu, bei Verdacht auf Insiderhandel oder Kursmanipulationen entsprechende Untersuchungen anzuordnen. Dabei handelt es sich um Aufsichtsmassnahmen im Sinne des B�rsengesetzes, auch wenn sie bei Erh�rtung des Verdachts durch konkrete Indizien Anlass zu Strafanzeigen geben k�nnen; von einer Umgehung der Voraussetzungen der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen kann dabei nicht die Rede sein (vgl. BGE 125 II 65 E. 5b, S. 72 f.).
5.2 In der angefochtenen Verf�gung wird ausf�hrlich und schl�ssig dargelegt, dass die Finansinspektionen gem�ss dem Swedish Secrecy Act (1980:100) auch im Sinne von Art. 38 Abs. 2 lit. b BEHG an das Amts- oder Berufsgeheimnis gebunden ist. Es kann auf die zutreffenden Ausf�hrungen (E. 4 und Vernehmlassung III./N. 14), denen nichts beizuf�gen ist, verwiesen werden.
Der Umstand, dass die Finansinspektionen (wie die Bankenkommission) unter bestimmten Umst�nden gesetzlich verpflichtet sein kann, im Rahmen ihrer Abkl�rungen entdeckte strafrechtlich relevante Vorkommnisse den Strafverfolgungsbeh�rden bekanntzugeben, steht dabei der Gew�hrung der Amtshilfe nicht grunds�tzlich entgegen, da auch die Bankenkommission eine entsprechende Anzeigepflicht trifft (BGE 126 II 409 E. 4b/aa, S. 412 f.).
Soweit die Beschwerdef�hrerin vorbringt, das Amtsgeheimnis der Finansinspektionen gelte faktisch nicht, ist ihr entgegenzuhalten, dass die Amtshilfe erst dann ausgeschlossen ist, wenn sich tats�chlich mit Bezug auf die durch die Bankenkommission zur Verf�gung gestellten Informationen zeigen sollte, dass die Finansinspektionen ihren Zusicherungen - trotz des Amtsgeheimnisses - keine Nachachtung zu verschaffen vermag (vgl. BGE 126 II 409 E. 4b/bb, S. 413). Dies ist hier offensichtlich nicht der Fall.
5.3 Die Finansinspektionen hat mit Erkl�rung vom Dezember 1999 zugesichert, keine vertraulichen Informationen, die sie von der Bankenkommission erh�lt, an Drittbeh�rden weiterzuleiten, ohne vorher das Einverst�ndnis der Bankenkommission einzuholen. In jenen F�llen, wo das schwedische Recht eine Weiterleitung vorsehe, werde sie - wenn die Bankenkommission einer Weiterleitung nicht zustimme - alles unternehmen, um eine Weiterleitung zu verhindern; sei es, indem sie alle ihr zur Verf�gung stehenden Rechtsmittel ergreife, sei es, dass sie die Auskunft verlangende Beh�rde auf die Gr�nde der Verweigerung der Zustimmung der Bankenkommission hinweise und die negativen Folgen einer dennoch erzwungenen Weiterleitung f�r die zuk�nftige internationale Zusammenarbeit aufzeige.
Unter diesen Umst�nden durfte die Bankenkommission davon ausgehen, dass auf Grund dieser "best-efforts"-Erkl�rung auch die Voraussetzung von Art. 38 Abs. 2 lit. c BEHG erf�llt ist (vgl. Urteil 2A.162/2001 vom 10. Juli 2001, E. 3b; BGE 127 II 142 E. 6).
6.1 Die Bankenkommission hat nicht nur dem Gesuch um Amtshilfe entsprochen, sondern gleichzeitig - im Einvernehmen mit dem Bundesamt f�r Justiz - auch die Bewilligung erteilt, die Informationen allenfalls an die zust�ndigen Strafverfolgungsbeh�rden zu �bermitteln; die Finansinspektionen ist gehalten, die Strafverfolgungsbeh�rden darauf hinzuweisen, dass die Informationen nur zur Ermittlung und Ahndung eines Insiderdelikts verwendet werden d�rfen (vgl. Sachverhalt E).
6.2 Die Bankenkommission kann die entsprechende Zustimmung mit dem Amtshilfeentscheid erteilen, wenn die aufsichtsrechtlichen Ermittlungen im ersuchenden Staat bei Einreichung des Gesuches hinreichend fortgeschritten sind oder sich schon zu diesem Zeitpunkt die Notwendigkeit einer allf�lligen Weiterleitung an die ausl�ndischen Strafverfolgungsbeh�rden abzeichnet; sie hat dabei - da �ber die Amtshilfe das Rechtshilfeverfahren, welches den Betroffenen qualifizierte Garantien bietet (BGE 126 II 126 E. 6c/cc, S. 143), nicht unterlaufen werden darf - sicherzustellen, dass alle wesentlichen materiellen Voraussetzungen der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen, insbesondere das Erfordernis der beidseitigen Strafbarkeit, erf�llt sind (BGE 127 II 142 E. 7a/b); die Pr�fung dieser Voraussetzungen obliegt in erster Linie dem Bundesamt f�r Justiz, ohne dessen Zustimmung eine Weiterleitung nicht bewilligt werden darf (BGE 126 II 409 E. 6b/bb, S. 417). Da dabei h�here Anforderungen als im Bereich der Amtshilfe gestellt werden, gen�gt es nicht, dass im Vorfeld von kursrelevanten Mitteilungen auff�llige Kursverl�ufe oder Volumenanstiege verzeichnet wurden. Verlangt werden zus�tzliche Indizien, die im Sinne eines konkreten Tatverdachts in Bezug auf bestimmte Transaktionen eine strafrechtlich relevante Verhaltensweise mit einer minimalen Wahrscheinlichkeit nahe legen. Es sind indessen keine allzu hohen Anforderungen an die Schilderung des Sachverhaltes im Gesuch zu stellen, da zu diesem Zeitpunkt noch offen ist, ob die Informationen auch tats�chlich an die Strafverfolgungsbeh�rden weitergeleitet werden (BGE 127 II 142 E. 7b, S. 149).
Die Bankenkommission geht zu Recht davon aus, im vorliegenden Fall l�gen zus�tzliche Indizien vor, welche ein strafrechtlich relevantes Verhalten mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit nahelegen. Insbesondere der sich aus den in Frage stehenden Informationen erst ergebende Umstand, dass X.________ sowohl wirtschaftlich Berechtigter der Beschwerdef�hrerin, auf deren Rechnung die Aktien gekauft und sp�ter mit grossem Gewinn wieder verkauft wurden, als auch Vorstandsmitglied der beiden in Frage stehenden Gesellschaften ist, vermag einen solchen konkreten Verdacht eines Insiderdeliktes zu begr�nden. Unter diesen Umst�nden k�nnen weder die Beschwerdef�hrerin noch X.________ als unbeteiligte Dritte im Sinne von Art. 38 Abs. 3 BEHG gelten, �ber welche keine Informationen weitergegeben werden d�rfen. Dass X.________ auf die Investitionsentscheide keinen Einfluss gehabt haben soll, erscheint unter den gegebenen Verh�ltnissen wenig wahrscheinlich und vermag diesen Verdacht nicht zu beseitigen.
6.3 Damit kann auch dem Eventualantrag der Beschwerdef�hrerin, ihren und den Namen ihres wirtschaftlich Berechtigten nicht bekanntzugeben - den sie mit dem Hinweis, sie seien offensichtlich nicht in diese Angelegenheit verwickelt, begr�ndet -, nicht entsprochen werden; denn die Zugeh�rigkeit von X.________ zum Vorstand beider in Frage stehenden Gesellschaften erweckt den Verdacht, dass er in irgendeiner Form an den konkreten Anlageentscheiden beteiligt gewesen sein k�nnte. Im �brigen l�sst schon die Tatsache, dass die in Frage stehenden Transaktionen �ber das Konto der Beschwerdef�hrerin abgewickelt wurden, diese und ihren wirtschaftlich Berechtigten als im Sinne von Art. 38 Abs. 3 BEHG in die zu untersuchende Angelegenheit "verwickelt" erscheinen (BGE 126 II 126 E. 6a/bb, S. 137). Ihre Namen k�nnen deshalb bekannt gegeben werden.
6.4 Auch die Berufung der Beschwerdef�hrerin auf das Bankgeheimnis ist in diesem Zusammenhang unbehelflich, da dieses im Allgemeinen gegen�ber der Leistung der Amtshilfe zur�ckzutreten hat (BGE 125 II 83).
6.5 Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, mindestens hinsichtlich der Transaktionen in C. AB.________-Aktien fehle es an der Voraussetzung der beidseitigen Strafbarkeit.
Beim Erfordernis der beidseitigen Strafbarkeit hat die Bankenkommission - unter dem Vorbehalt missbr�uchlicher Ersuchen - weder gem�ss den amts- noch den rechtshilferechtlichen Regeln die Strafbarkeit nach ausl�ndischem Recht im Einzelnen zu pr�fen; zu untersuchen ist in erster Linie, ob das in Frage stehende Verhalten die objektiven Merkmale eines nach schweizerischem Recht strafbaren Tatbestandes aufweist (BGE 126 II 409 E. 6c/bb und cc, S. 421 f.).
6.5.1 Dass dieses Erfordernis bez�glich der Transaktionen von Aktien der A. AB.________, denen eine Gesellschafts�bernahme zu Grunde lag, erf�llt ist, hat die Bankenkommission in der angefochtenen Verf�gung zutreffend dargelegt; es kann darauf verwiesen werden (angefochtene Verf�gung E. 8c/i). Dies wird seitens der Beschwerdef�hrerin auch nicht in Frage gestellt.
6.5.2 In Bezug auf den Abschluss einer Zusammenarbeitsvereinbarung im Fall der C. AB.________ bringt die Beschwerdef�hrerin unter Berufung auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung vor, dieser Vorgang sei weder eine Emission neuer Beteiligungsrechte, noch eine Unternehmensverbindung oder eine �hnliche Tatsache von �hnlicher Tragweite und damit gar nicht von Art. 161 Ziff. 3 StGB erfasst. Die Bankenkommission vertritt demgegen�ber die Auffassung, die enge Auslegung von Art. 161 Ziff. 3 StGB durch das Bundesgericht erscheine nicht sachgerecht; aber auch bei einer solch engen Auslegung m�sse jedenfalls im Rahmen der internationalen Amtshilfe eine Weiterleitung der entsprechenden Informationen an die Strafverfolgungsbeh�rden m�glich sein.
Das Bundesgericht hat in BGE 118 Ib 547 entschieden, als vertrauliche Tatsachen, deren Ausn�tzen gem�ss Art. 161 StGB strafbar sei, k�nnten neben den in Art. 161 Ziff. 3 StGB erw�hnten Beispielen der bevorstehenden Emission neuer Beteiligungsrechte und der Unternehmensverbindung nur solche Sachverhalte bezeichnet werden, die diesen �hnlich seien. Eine solche �hnlichkeit setze voraus, dass der fragliche Sachverhalt und die beiden aufgez�hlten Beispiele sich mit Bezug auf die letztere kennzeichnenden und die Finanzierung oder die rechtliche Struktur der Gesellschaft betreffenden Merkmale qualitativ und nicht nur quantitativ entsprechen; nur ein erheblicher Substanzverlust einer Unternehmung, der die Bilanzstruktur von Grund auf ver�ndert und eine Sanierung oder eine grundlegende Restrukturierung der Gesellschaft erfordert, k�nnte allenfalls die vom Gesetzgeber geforderte �hnlichkeit aufweisen (E. 4e/bb, S. 557 f.). Im Urteil 1A.325/2000 vom 5. M�rz 2001 hat es unter Ber�cksichtigung der massgebenden aktuellen strafrechtlichen Literatur diese Rechtsprechung best�tigt. Die vertraulichen Tatsachen m�ssen sich danach auf Ver�nderungen der internen (Aktionariat) oder externen Struktur der Gesellschaft beziehen wie beispielsweise Unternehmensteilungen, Mehrheits�bernahmen oder Sanierung durch Kapitalherabsetzung (E. 3b).
Die hier in Frage stehende Vereinbarung der C. AB.________ mit der amerikanischen D.________ �ber ein neues Konzept zum Vertrieb im elektronischen Handel erf�llt diese Voraussetzungen offensichtlich nicht. Denn es ist nicht zu erkennen und wird auch durch die Bankenkommission nicht dargelegt, inwieweit durch eine solche Vereinbarung in einer grundlegenden Weise in die Gesellschaftsstruktur der C. AB.________ eingegriffen w�rde. Die Vereinbarung ist damit vergleichbar mit Gewinn- oder Verlustank�ndigungen, welche ebenso zu empfindlichen Kursgewinnen oder -verlusten f�hren k�nnen. Es geht nicht an, die bestehende Strafbarkeitsl�cke (BGE 118 Ib 547 E. 4e/bb in fine, S. 559) in Abweichung von der Praxis der Rechtshilfe in Strafsachen im Bereich der Amtshilfe durch eine - seitens der Bankenkommission (erneut) angeregte - grossz�gige Auslegung von Art. 161 Ziff. 3 StGB zu beheben (vgl. neu auch Roger Groner, Aspekte des Insidertatbestandes [Art. 161 StGB], in: Strafrecht als Herausforderung, Hrsg. J�rg-Beat Ackermann, Z�rich 1999, S. 267), denn mit der Amtshilfe d�rfen die Regeln �ber die Rechtshilfe in Strafsachen weder materiell noch hinsichtlich eines minimalen Rechtsschutzes in der Schweiz umgangen werden (BGE 127 II 323 E. 4).
6.6 Die Beschwerde ist daher im Sinne des Subeventualbegehrens 3a teilweise gutzuheissen, und die Weiterleitung der Informationen betreffend die C. AB.________ an die Strafverfolgungsbeh�rden ist nicht zu bewilligen.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt schliesslich, die in der angefochtenen Verf�gung angegebene Menge der f�r Rechnung ihres Kontos gekauften Aktien der beiden Gesellschaften sei nachweislich falsch.
Die R�ge ist berechtigt. Aus den Akten ergibt sich, dass die GZB-Bank f�r Rechnung des Kontos der Beschwerdef�hrerin in den von den Amtshilfegesuchen erfassten Zeitr�umen 33'700 Aktien der A. AB.________ (28. April - 26. Mai 1999) und 105'200 Aktien der C. AB.________ (17. August - 24. August 1999) gekauft hat.
Soweit die Beschwerdegegnerin eine mitzuteilende Anzahl von 126'400 Aktien der C. AB.________ nennt, scheint sie von der gesamten Anzahl der durch die GZB-Bank get�tigten K�ufe auszugehen. Diese wurden indessen zum Teil f�r andere Kunden und �ber andere Konten get�tigt, in Bezug auf welche die Beschwerdef�hrerin nicht als Kontoinhaberin erscheint. Ziffer 1 der angefochtenen Verf�gung ist daher im Sinn des Eventualantrages der Beschwerdef�hrerin zu berichtigen.
Was die Aktien der A. AB.________ betrifft, ergibt sich aus den Akten, dass die GZB-Bank nach dem vom Ersuchen erfassten Zeitraum (28. April - 26. Mai 1999) zu den f�r die Beschwerdef�hrerin gekauften 33'700 Aktien am 9. und 12. Juli 1999 noch 13'200 bzw. 8'200 Aktien f�r Rechnung der Beschwerdef�hrerin kaufte; diese beiden K�ufe erfolgten zu schon erheblich gestiegenen Preisen. Die Beschwerdegegnerin hat die von den beiden Ersuchen erfassten Zeitr�ume - 28. April bis 26. Mai 1999 und 17. August bis 24. August 1999 - zusammengefasst. Demzufolge h�tten offensichtlich auch die oben erw�hnten beiden letzten K�ufe ber�cksichtigt werden sollen. Zu solch weitergehenden Ausk�nften ist die Bankenkommission im Rahmen der sogenannten "spontanen" Amtshilfe berechtigt. Nach dieser kann sie im Zusammenhang mit einem konkreten Amtshilfeersuchen das Gesuch auch durch - aufgrund der erhaltenen Angaben aufsichtsrechtlich sinnvoll erscheinende - weitere Ausk�nfte erg�nzen (BGE 126 II 409 E. 6c/aa, S. 421). Die beiden im Juli get�tigten K�ufe waren die letzten, bevor im November und Dezember 1999 die Verk�ufe einsetzten. Bei diesen wurden - sogar im Vergleich zu diesen letzten K�ufen zu bereits gestiegenen Preisen (von SEK 79.80 auf SEK 126.05 bzw. SEK 129.58) - erhebliche Gewinne realisiert, indem Verkaufspreise zwischen SEK 483.99 und SEK 758.50 erzielt wurden. Unter diesen Umst�nden darf davon ausgegangen werden, dass auch die beiden in Frage stehenden K�ufe f�r das schwedische Aufsichtsverfahren dienlich sein d�rften, weshalb sie in die Auskunft einbezogen werden d�rfen. Aus welchen Gr�nden die Beschwerdegegnerin von diesen beiden K�ufen indessen nur den letzten Kauf vom 12. Juli 1999 von 8'200 Aktien einbezog, indem sie eine gekaufte Anzahl von 41'900 Aktien angegeben hat, hingegen nicht den Kauf vom 9. Juli 1999 von 13'200 Aktien, ergibt sich weder aus der angefochtenen Verf�gung noch der Vernehmlassung der Beschwerdegegnerin. Es ist davon auszugehen, dass es sich dabei um ein offensichtliches Versehen handelt, das von Amtes wegen zu beheben ist. Deshalb ist Ziffer 1 der angefochtenen Verf�gung auch in Bezug auf die f�r Rechnung der Beschwerdef�hrerin durch die GZB-Bank gekaufte Anzahl Aktien der A. AB.________ zu berichtigen (41'900 + 13'200 = 55'100).
Die Beschwerde ist aus diesen Gr�nden teilweise gutzuheissen, im Wesentlichen aber abzuweisen. Da die Beschwerdef�hrerin nur in zwei untergeordneten Punkten obsiegt (etwas geringere Anzahl der Aktien und Zustimmung zur allf�lligen Weiterleitung der Informationen betreffend C. AB.________ an die zust�ndigen Strafverfolgungsbeh�rden) ist die normale Gerichtsgeb�hr von Fr. 10'000.- auf Fr. 7'000.-- zu reduzieren (Art. 156 OG). Entsprechend steht der Beschwerdef�hrerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren im Rahmen ihres Obsiegens nur eine reduzierte Parteientsch�digung zu (Art. 159 OG).
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird teilweise gutgeheissen, und Ziffer 3 des angefochtenen Entscheides der Eidgen�ssischen Bankenkommission vom 25. Oktober 2001 wird aufgehoben, soweit der allf�lligen Weiterleitung der in Ziffer 1 erw�hnten Informationen in Bezug auf die C. AB.________ an die zust�ndigen Strafverfolgungsbeh�rden zugestimmt wird. Die in Ziffer 1 genannten Zahlen von Aktienk�ufen werden dahingehend berichtigt, als �ber das fragliche Konto der Beschwerdef�hrerin 105'200 Aktien der C. AB.________ sowie 55'100 Aktien der A. AB.________ gekauft wurden. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen.
Die Eidgen�ssische Bankenkommission hat die Beschwerdef�hrerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 1'500.-- zu entsch�digen.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer und der Eidgen�ssische Bankenkommission schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 38
 BGE 
 Art. 29
 BGE 
 BGE 
 Art. 8
 Art. 38
 Art. 38
 Art. 112
 Art. 36
 Art. 38
 Art. 38
 Art. 38
 BGE 
 BGE 
 Art. 38
 Art. 38
 BGE 
 Art. 38
 BGE 
 Art. 38
 BGE 
 Art. 38
 Art. 38
 Art. 161
 Art. 161
 BGE 
 Art. 161
 Art. 161
in fine
 Art. 161