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Timestamp: 2020-07-05 23:26:02+00:00

Document:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen Deutschland, Mainz: Auftragsbekanntmachung - arcguide.de
Deutschland-Mainz: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
2020/S 105-254176
Offizielle Bezeichnung: Rheingoldhalle GmbH & Co. KG
Postanschrift: Hechtsheimer Str. 37
Kontaktstelle(n): Rheingoldhalle GmbH & Co. KG
E-Mail: Rheingoldhalle@mag-mainz.de
Hauptadresse: www.mag-mainz.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y49DADE/documents
Kontaktstelle(n): KNH Rechtsanwälte
Telefon: +49 69905569-0
Fax: +49 699905569-49
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y49DADE
Sanierung und Umbau von Teilbereichen, Rheingoldhalle, Mainz, Rheinstr. – Fachplanung Ingenieurbauwerk
Referenznummer der Bekanntmachung: RGH_2020_Ingenieurbauwerke
Der AG beabsichtigt den Umbau/Sanierung d. Rheingoldhalle, Rheinstraße 66,55116 Mainz. Die Rheingoldhalle ist Teil eines Gebäudeensembles. Die Errichtung der Rheingoldhalle in den Jahren 1965-68 wurde um einen Anbau i. d. Jahren 2006/07 ergänzt. Teile wie Fassade u. Dachkonstruktion des Ursprungbaus stehen unter Denkmalschutz. Durch die Auslagerung der Spielbank stehen Flächen leer. Die Maßnahme beinhaltet auch die Gesamtsanierung der fast komplett abgängigen Haustechnik u. die Trennung der Technik in die Hauptbereiche. Die Brandschutzertüchtigung des zu sanierenden Bereiches ist von zentraler Bedeutung u. ist funktional vom Bereich d. Anbaus zu trennen.
Gegenstand der hiesigen Ausschreibung sind die Leistungen der Fachplanung Ingenieurbauwerke/Betonsanierung für den Bereich der Tiefgarage Rathaus/Jöckel-Fuchs-Platz.
Rheingoldhalle Rheinstr. 66
Die Planungsleistungen der Leistungsphasen 1-4 der Fachplanung Ingenieurbauwerke wurden bereits erbracht. Gegenstand der hiesigen Ausschreibung sind daher die Planungsleistungen der Leistungsphasen 5-9 gem. Leistungsbild (Anlage 2 zum Vertrag).
Qualitätskriterium – Name: Qualität und Erfahrung des Projektteams / Gewichtung: 15 %
Qualitätskriterium – Name: Projektorganisation / Gewichtung: 30 %
Qualitätskriterium – Name: Qualitätssicherung / Gewichtung: 35 %
Kostenkriterium – Name: Honorar / Gewichtung: 20 %
Der Umsatz für vergleichbare Leistungen (Fachplanung Ingenieurbauwerke/Betonsanierung) im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (Umsatz von 0-10 Punkte, ab 300 000 EUR netto 1 Punkt, ab 350 000 EUR netto 2 Punkte (je 50 000 EUR 1 Punkte) usw. ab 750 000 EUR netto 10 Punkte)
— 2 Referenzen für Ingenieurbauwerke im Bereich Betonsanierung (Parkhäuser) oder vergleichbar: 50 % (je wertbare Referenz 25 Punkte)
(0-10 Punkte, vergleichbare Größenordnung: Baukosten KGR 300-400 mindestens 3 500 000 EUR, ab 3 500 000 EUR 1 Punkt, ab 3 750 000 EUR 2 Punkte, ab 4 000 000 EUR 3 Punkte usw. (je 250 000 EUR 1 Punkt), ab 5 750 000 EUR 10 Punkte)
— 1 Referenz für öffentliche Auftraggeber: gewertet werden Referenzen mit bindender Anwendung des öffentlichen Vergaberechts (öffentliche Vergabe und Abwicklung nach VOB): 10 % (0 oder 10 Punkte)
Referenzprojekte der letzten 3 Jahre (Abschluss der Leistungsphase 8).
Sollten mehr als 3 Bewerber unter Anwendung sämtlicher objektiver Kriterien und unter Ausschöpfung des Beurteilungsspielraums des Auftraggebers die Auswahlkriterien gleich gut erfüllen, entscheidet das Los, welche Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden.
1. Kopie der Anmeldungs- bzw. Eintragungsbescheinigung zum Nachweis der ordnungsgemäßen Gewerbeanmeldung/- ummeldung bzw. Eintragung ins Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Herkunftslandes; anderenfalls vergleichbarer Nachweis darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge nicht älter als 6 Monate sein.
2. Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt (LTTG) gemäß Formblatt Verpflichtungserklärung zu Tariftreue.
1. Eigenerklärung über die ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Krankenversicherungsbeiträgen und Sozialabgaben (siehe Formular Teilnahmeantrag)
2. Eigenerklärung zum Netto-Jahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2017, 2018, 2019) insgesamt für das Büro/Unternehmen und für Leistungen der Fachplanung Ingenieurbauwerke (siehe Formular Teilnahmeantrag).
3. Bestätigung des Versicherers, dass eine Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen besteht:
— Personenschäden (für die einzelne Person) 3 000 000 EUR;
— Sach- und Vermögensschäden 3 000 000 EUR.
1. Darstellung der Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2017, 2018, 2019) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Mitarbeiter (einschließlich Führungskräfte), mit Angabe der Berufserfahrung im Bereich Fachplanung Ingenieurbauwerke gesamt und mit mind. 3 Jahren Berufserfahrung (siehe Formular Teilnahmeantrag).
2. Darstellung, welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche ggf. durch Nachunternehmer erbracht werden sowie deren Benennung. Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft bereits zum Nachweis seiner/ihrer Leistungsfähigkeit auf die Ressourcen/Mittel von Nachunternehmern zu verweisen, so muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft in diesem Fall die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Nachunternehmer schon mit der Bewerbung nachweisen, § 47 VgV.
3. Vergleichbare Referenzprojekte mit den Angaben gem. Ziffer II.2.9
Der Bewerber muss die einzelnen Referenzprojekte auf jeweils max. 2 DIN-A3-Seiten in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen weiterführend darstellen. Der Auftraggeber behält sich vor, Erkundigungen bei Betreiber bzw. Bauherr einzuholen; Name und Telefonnummer eines Ansprechpartners sind anzugeben.
— Datum des Beginns der Leistungen und des Abschlusses von Leistungsphase 8;
— Bearbeitete Leistungsphasen;
— Schwierigkeitsgrad (Honorarzone);
— Art der Baumaßnahme (Neubau-, Wiederaufbau-, Umbau-/Modernisierungsmaßnahme und/oder Instandhaltungs-/Instandsetzungsmaßnahme im Sinne von § 2 HOAI 2013).
1. Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach § 64 LBauO Bauvorlage berechtigt sind.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y49DADE
Die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer richtet sich unter anderem nach der Regelung des § 160 GWB. Gemäß § 160 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Gemäß § 160 Abs. 2 GWB ist antragsbefugt jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat. Der Ablauf der Frist nach § 134 GWB Abs. 2 GWB bleibt unberührt. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

References: § 47
 § 2
 § 64
 § 160
 § 160
 § 160
 § 97
 § 160
 § 134
 § 160
 § 160
 § 160