Source: https://digital.zlb.de/viewer/fulltext/15932964/1/
Timestamp: 2019-11-21 13:35:00+00:00

Document:
URN: https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-1-7730230
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-1-7730230
Gestaltung der Vorplätze am Bahnhof Ostkreuz Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg Berlin-Lichtenberg Auslobung
Auslober Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Abt. II in Zusammenarbeit mit Abt. VII Am Köllnischen Park 3 10179 Berlin Almut Jirku (II D 21) Deutsche Bahn AG Elisabeth-Schwarzhaupt-Platz 1, 10155 Berlin Karin Kamitz (Projektbeauftragte Großprojekte Nord, DB Netz AG) Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbsverfahrens gruppe F Landschaftsarchitekten Pütz Kleyhauer Backhaus Bauermeister Gneisenaustraße 41 10961 Berlin Gabriele Pütz Marieke Koehn Titelbild Deutsche Bahn AG Druck Ahrensfeld & Wolf Kameruner Str. 57 13351 Berlin
Nichtoffener freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil Gestaltung der Vorplätze am Bahnhof Ostkreuz
Anlass und Ziel.........................................................................................7 1. 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 1.8 1.9 1.10 1.11 1.12 1.13 1.14 1.15 1.16 1.17 1.18 2. 2.1 2.1.1 2.1.2 2.2 2.3 2.4 2.5 2.5.1 2.5.2 2.6 2.6.1 2.6.2 2.7 2.7.1 2.7.2 3. 3.1 3.2 3.2.1 3.2.2 3.2.3 3.2.4 3.2.5 3.2.6 3.2.7 3.2.8 3.3 Teil 1 Verfahren ..........................................................................9 Zuständigkeiten ...........................................................................9 Art des Verfahrens ......................................................................9 Verfahrensgrundlagen ...............................................................10 Teilnehmer ................................................................................. 11 Preisgericht ............................................................................... 11 Ausgabe der Bearbeitungsgrundlagen......................................13 Ortsbegehung und Beantwortung von Rückfragen ...................13 Abgabe der Teilnehmerbeiträge ................................................14 Verzeichnis der Bearbeitungsgrundlagen .................................15 Geforderte Leistungen ..............................................................15 Beurteilungsverfahren und Vorprüfung .....................................16 Ränge ........................................................................................17 Auswahl und weitere Bearbeitung.............................................18 Eigentum und Urheberrecht ......................................................18 Verfassererklärung ....................................................................19 Bekanntgabe des Ergebnisses und Ausstellung der Arbeiten..19 Haftung ......................................................................................19 Zusammenfassung der Termine ................................................20 Teil 2 Situation und Vorgaben ...............................................21 Das Wettbewerbsgebiet ............................................................21 Städtebauliche Situation und Lage des Gebiets im Stadtraum 21 Teilbereiche des Wettbewerbsgebiets .......................................22 Eigentümersituation ..................................................................26 Historische Entwicklung des Bahnhofs .....................................27 Bestands- und Denkmalschutz .................................................28 Planungsrecht ...........................................................................29 Flächennutzungsplan ................................................................29 Bebauungspläne .......................................................................29 ...............................31 Bürgerbeteiligung ......................................................................33 Runder Tisch Ostkreuz ..............................................................33 Prozess Rahmenplanung ..........................................................33 Verkehrsplanung .......................................................................33 Verkehrliche Einordnung ...........................................................35 Planung .....................................................................................41 Teil 3 Aufgabenstellung ..........................................................43 Allgemeine Zielsetzung .............................................................43 Einzelaspekte der Aufgabenstellung .........................................44 Nordseite ...................................................................................44 Südseite ....................................................................................50 Ausstattung und Materialien ......................................................51 Beleuchtung ..............................................................................52 Vegetation .................................................................................52 Entwässerung ...........................................................................53 Sicherheit ..................................................................................53 Weitere Flächen und Funktionen ..............................................53 Barrierefreiheit ...........................................................................54
3.4 3.5 4. 4.2 4.3 4.4 4.5 4.6 5. 5.1
Kriterienkatalog .........................................................................55 Kostenrahmen ...........................................................................55 Teil 4 Anlagen ..........................................................................57 Auslobung .................................................................................57 Formblätter ................................................................................57 Plangrundlagen .........................................................................57 Fotodokumentation ...................................................................57 Weitere Anlagen ........................................................................57 Teil 5 Quellen ...........................................................................58 Abbildungsverzeichnis ..............................................................58
Gestaltung der Vorplätze am Ostkreuz / Teil 1 Verfahren
Anlass und Ziel des Wettbewerbs Der Bahnhof Ostkreuz ist einer der größten Umsteigebahnhöfe Berlins. Seit dem Jahr 2007 wird der Kreuzungsbahnhof, der die S-Bahnlinien der Stadtbahn und des inneren S-Bahn-Rings verbindet, von der Deutschen Bahn AG umgebaut und zudem als Regionalbahnhof ausgebaut. Voraussichtlich im Jahr 2017 werden die Umbaumaßnahmen am Ostkreuz beendet sein. Mit Fertigstellung des Bahnhofs sollen die vier Vorplätze und Zugangsbereiche, die den Bahnhof mit den angrenzenden Stadtquartieren verbinden, neugestaltet sein. Im Rahmen eines von der Deutschen Bahn AG gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt ausgelobten Wettbewerbsverfahrens soll für diese Räume ein gestalterisch attraktiver, in das Stadtbild integrierbarer Entwurf erarbeitet werden.
(DB Netz AG, DB Station&Service AG). Bei der Planung der Bahnhofsvorplätze spielen vielfältige funktionale und strukturelle Anforderungen sowie die Interessen und Wünsche der Anwohner eine große Rolle. Eine übersichtliche Strukturierung, die Herausarbeitung der Qualitäten und des besonderen Charakters „Plätze am Ostkreuz“ sind von besonderer Bedeutung. Weitere zentrale Aufgaben sind eine möglichst einheitliche Gestaltung der Ein- und Ausgänge und die verkehrliche Anbindung und Erschließung. Die rechtlichen Voraussetzungen und Bindungen der Infrastrukturmaßnahmen, welche die Planung der Vorplätze tangieren, müssen außerdem berücksichtigt werden. Die bisherige Planung ist unter intensiver Beteiligung der rund um den Bahnhof aktiven Bürgerinitiativen vorgenommen worden. Deshalb werden sie auch im Wettbewerbsablauf an wichtigen Punkten eingebunden.
Auslober und Bauherr Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Abt. II in Zusammenarbeit mit Abt. VII Am Köllnischen Park 3 10179 Berlin Almut Jirku (II D 21) Deutsche Bahn AG Elisabeth-Schwarzhaupt-Platz 1, 10155 Berlin Karin Kamitz (Projektbeauftragte Großprojekte Ost, DB Netz AG)
Vorbereitung und Durchführung des Wettbewerbsverfahrens gruppe F Landschaftsarchitekten Pütz Kleyhauer Backhaus Bauermeister Gneisenaustraße 41 10961 Berlin Ansprechpartnerin: Frau Marieke Koehn Tel.: (030) 611 2334 E-Mail: koehn@gruppef.com www.gruppef.com
Die Ausschreibung erfolgt als nichtoffener landschaftsplanerischer Realisierungswettbewerb mit Ideenteil für Landschaftsarchitekten in Bewerbergemeinschaft mit Verkehrsplanern. Während des Wettbewerbsverfahrens wird es eine intensive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger geben. In einem ersten Schritt wurde Teil 2 und 3 der Auslobung den Bürgern vorgestellt und diskutiert. Preisgerichts ausgewählten ca. 9-10 Arbeiten der engeren Wahl werden einer detaillierten Kostenprüfung unterzogen und den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt. Der Bürgerabend ist ein öffentlicher Teil der Preisgerichtssitzung, an dem die Preisrichter anwesend sind. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Wettbewerbs dürfen nicht am Bürgerabend teilnehmen. Im zweiten Preisgerichtsteil am Tag nach dem Bürgerabend werden die Ergebnisse des Bürgerabends nochmal rekapituliert. Nachfolgend entscheiden die Preisrichter über die Verteilung der Preise und Anerkennungen. Die Bürgerinitiativen wirken mit je einem Vertreter pro Quadrant als Sachverständige im Preisgericht mit. Abschließend werden die Wettbewerbsergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt und in einer Ausstellung präsentiert. Das gesamte Verfahren ist bis zum Abschluss anonym. Kommunikation Alle Informationen
den Teilnehmern erfolgt über E-Mail.
Dem Wettbewerb liegen die Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) sowie der Leitfaden zur Durchführung von Wettbewerben gemäß IV 150 der Allgemeinen Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins (Anweisung Bau – ABau) zugrunde, soweit nachstehend nichts Anderes ausgeführt wird. Die Architektenkammer und die Baukammer Berlin sind Beteiligte des Verfahrens. Sie wirken vor, während und nach dem Wettbewerb beratend mit und registrieren den Wettbewerb. Mit der Registrierung wird bestätigt, dass die Auslobungsbedingungen der Richtlinie entsprechen. Die besonderen Bestimmungen für öffentliche Auftraggeber (RPW 2013, § 9) sind anzuwenden. Der Wettbewerb wird bei der Architektenkammer Berlin unter der Registrier-Nr. AKB-2015-04 geführt. Einverständnis Alle Teilnehmenden sowie alle Preisrichter, Sachverständigen, Vorprüfer und Gäste erklären sich durch ihre Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren mit den vorliegenden Teilnahmebedingungen einverstanden. Verlautbarungen jeder Art über Inhalt und Ablauf vor und während der Laufzeit des Verfahrens, einschließlich der Veröffentlichung der Ergebnisse des Wettbewerbsverfahrens, dürfen nur über die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt abgegeben werden. Datenschutz Jeder Teilnehmende sowie alle Preisrichter, Sachverständigen, Vorprüfer, Gäste und Auftragnehmer willigen durch ihre Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren ein, dass ihre personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit dem Wettbewerbsverfahren in Form einer automatisierten Datei bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt bzw. bei gruppe F Landschaftsarchitekten für die Dauer des Verfahrens geführt werden. Nach Abschluss des Verfahrens werden die Daten bei gruppe F wieder gelöscht. Eingetragen werden Name, Anschrift, Telefon, Beauftragung im Wettbewerb, Kammermitgliedschaft und Berufsbezeichnung. Nach Abschluss des Verfahrens können auf Wunsch diese Daten auch bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt gelöscht werden (bitte ggf. entsprechend auf der Verfassererklärung vermerken). Gemäß § 6 des novellierten Datenschutzgesetzes ist die Einwilligung der Betroffenen notwendig, da eine spezielle Rechtsgrundlage für die Führung dieser Datei fehlt. Vergabekammer Öffentliche Aufträge, die gemäß den Vergabevorschriften der EU vergeben werden müssen, unterliegen einem Rechtsschutzverfahren. Für die öffentlichen Auftraggeber des Landes Berlin wird dieses Verfahren vor der Vergabekammer des Landes Berlin geführt. Vergabekammer des Landes Berlin Martin-Luther-Str. 105 10825 Berlin Tel. +49(030) 9013 8316, Fax. +49(030) 9013 7613
Zur Teilnahme am Wettbewerb wurden entsprechend der Ankündigung im EU-Amtsblatt vom 27.10.2014 in einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren (Teilnahmewettbewerb gemäß RPW und VOF) durch ein vom Preisgericht unabhängiges Auswahlgremium 30 Landschaftsarchitekten (in Arbeitsgemeinschaften mit Verkehrsplanern) ausgewählt. Das Verfahren bleibt bis zum Schluss anonym.
Fachpreisrichter Prof. Ariane Röntz, Landschaftsarchitektin, Berlin / Kassel Prof. Herbert Staadt, Verkehrsplaner, Potsdam Inga Hahn, Landschaftsarchitektin, Berlin Martin Rein-Cano, Landschaftsarchitekt, Berlin Timo Hermann, Landschaftsarchitekt, Berlin Stellvertretende Fachpreisrichter Astrid Zimmermann, Landschaftsarchitektin, Berlin Barbara Willecke, Landschaftsarchitektin, Berlin Franz Reschke, Landschaftsarchitekt, Berlin Jens Henningsen, Landschaftsarchitekt, Berlin Siegfried Reibetanz, Stadtplaner, Berlin Sachpreisrichter Burkhard Horn, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abt. VII Patrick Malter, DB Station&Service AG, Leiter Bahnhofsmanagement Hans Panhoff, Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin, Abteilung Planen, Bauen und Umwelt Wilfried Nünthel, Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, Abt. Stadtentwicklung Stellvertretende Sachpreisrichter Manfred Kühne, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abt. II Petra Markmann, DB Station&Service AG, OE-Leiterin S-Bahn Dietmar W. Nöske, Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, Abt. Stadtentwicklung
Matthias Peckskamp, Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin, Fachbereich Stadtplanung Sachverständige Sonja Engelbrecht, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, II A Peter Ostendorff, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, II D Claudia Reich-Schilcher, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, II D Andrea Knoche, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abt. IV
Kerstin Schmidt, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abt. VII Michael Franke, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abt. X Wilfried Trutz, Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Mario Wand, DB PB, Projektleiter Cord Meyer, DB Netz, Leiter Immobilienmanagement Karin Kamitz, DB Netz, Bauherrenvertreterin Ulfried Templin, Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, Fachbereich Stadtplanung Harald Meier, Bezirksamt Lichtenberg von Berlin,
Heike Kühn, Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin, Fachbereich Stadtplanung Elisabeth Simmon, Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin,
Helmut Schulz-Herrmann, Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin, Fachbereich Tiefbauamt Ingrid Herrmannsdörfer, Zentralstelle für Prävention – LKA Präv 1, Städtebauliche Kriminalprävention Wulf Heineking-Fürstenau, BVG, Sachgebietsleiter Techn. Büro Straßenbahn Dagmar Müller, Vertreterin Nordöstlicher Quadrant Victoriastadt Rolf Tramp, Vertreter Nordwestlicher Quadrant Travekiez Tobias Trommer, Vertreter Südwestlicher Quadrant Rudolfkiez Hans Pagel, Südöstlicher Quadrant Rummelsburger Bucht
Gäste Peter Kever, Referent Wettbewerb und Vergabe, Architektenkammer Berlin Johannes Stumpf, Ausschuss Wettbewerb und Vergabe, Architektenkammer Berlin Kerstin Freitag, Baukammer Berlin Vertreter der Bezirksverordnetenversammlung Bezirksamt FriedrichshainKreuzberg von Berlin und Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Vorprüfung Leitung: Gabriele Pütz, Dipl. Ing. Landschaftsarchitektin (BDLA), Berlin Kostenprüfung: Gerd Kleyhauer, Dipl. Ing. Landschaftsplanung, Berlin Marieke Koehn, B.Sc. (FH) Landschaftsarchitektur, M.Sc. Stadtplanung, Berlin Katharina Schütze , Dipl. Ing. Landschaftsarchitektin, Berlin Annette Sprenger, Dipl. Ing. Landschaftsarchitektin, Berlin Die Vorprüfung wird nach Bedarf verstärkt.
Ausgabe der Bearbeitungsgrundlagen
Bearbeitungsgrundlagen werden den Teilnehmenden ab
Bearbeitungszeit des Wettbewerbsverfahrens.
Ortsbegehung und Beantwortung von Rückfragen
15.04.2015 um 14:30 Uhr, in der Max-Taut-Aula, Fischerstraße/ Schlichtallee, 10317 Berlin, statt. den. Treffpunkt um 13:00 Uhr auf dem Travekiezvorplatz, nördliche Bahnhofseite, nordwestlich der Ringbahnhalle Rückfragen Rückfragen zur Ausschreibung können schriftlich gestellt werden. Sie müssen bis zum 15.04.2015 auf competitionline.com eingegangen sein: https://www.competitionline.com/de/ausschreibungen/182463/rueckfragen Bei den Rückfragen ist auf die entsprechenden Teilziffern der Auslobung, auf die sie sich beziehen, Bezug zu nehmen.
Die Zusammenstellung aller eingereichten Fragen und deren Beantwortung wird allen Teilnehmenden bis zum 22.04.2015 zugesandt und wird Bestandteil der Ausschreibung.
Abgabe der Teilnehmerbeiträge
Die Arbeiten können bis zum 11.06.2015 in der Zeit von 14:00 bis 17:00 Uhr bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, II D Sekretariat, Raum 4.025 Brückenstraße 6, 10179 Berlin persönlich abgegeben werden. Alternativ können sie am selben Tag oder davor liegend per Post- oder Kurierdienst eingereicht werden. In diesem Fall müssen die Arbeiten am nächsten Tag, dem 12.6.2015 bis 18:00 Uhr bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, II D Sekretariat, Raum 4.025 Brückenstraße 6, 10179 Berlin eingegangen sein. Arbeiten, die später eintreffen, können nicht mehr berücksichtigt werden. Es gilt nicht das Datum des Poststempels. Die Verfasser tragen die Verantwortung dafür, dass die geforderten Leistungen zum genannten Zeitpunkt vorliegen. Die Wettbewerbspläne sind gerollt in einer eckigen Versandbox abzuliefern. Bei der Einreichung durch Post- oder Kurierdienst ist eine Kopie des Aufgabebelegs, in gleicher anonymisierter Weise wie die Arbeit selbst (s.u.), mit der Kennziffer versehen an den Auslober zu senden. Als Absender ist der Empfänger anzugeben. Alle eingereichten Pläne, Skizzen, Zeichnungen und sonstige auf den Präsentationsblättern dargestellten Abbildungen sind vollständig auf Deutsch zu beschriften. Die Erläuterungstexte müssen in deutscher Sprache verfasst sein. Die Beiträge der Teilnehmenden sind zur Wahrung der Anonymität in verschlossenem Zustand ohne Absender oder sonstigen Hinweis auf die Verfasser, aber mit der Kennzahl und dem Vermerk „Wettbewerb: Vorplätze am Bahnhof Ostkreuz“ einzureichen. Bei Zustellung durch einen Kurierdienst ist der Empfänger als Absender anzugeben. Kennzeichnung der Arbeiten Die Teilnehmerbeiträge sind in allen Stücken nur durch eine gleichlautende Kennzahl zu bezeichnen. Sie ist aus sechs arabischen Ziffern zu bilden und in einer Größe von 1 cm Höhe und 4 cm Breite auf jedem Blatt und Schriftstück in der rechten oberen Ecke anzubringen. Diese Nummer ist von den Teilnehmenden selbst zu wählen. Die Verfasser der Arbeit haben die Verfassererklärung mit ihrer Anschrift
in einem verschlossenen und undurchsichtigen Umschlag mit der gleichen Kennzahl abzugeben, mit der sie ihren Beitrag gekennzeichnet haben. Dieser Umschlag ist gleichzeitig mit dem Teilnehmerbeitrag abzugeben.
Verzeichnis der Bearbeitungsgrundlagen
Grundlagen für die Bearbeitung der Aufgabe sind die folgenden, digital vorliegenden Daten: - Ausschreibung - Zusammenstellung der Rückfragen und Antworten - die im Folgenden aufgeführten Planunterlagen und Dokumente: Übersichts- und Arbeitsplan im dwg und dxf-Format Kostenformblatt im xlsx-Format Vorlage Verfassererklärung im docx-Format Hinweis gitalen Daten und Pläne nur für die Beteiligung am Verfahren zu nutzen. Daten, die im Rahmen der Bearbeitung als Zwischenprodukte anfallen und nicht an den Auslober abgegeben werden, sind nach Abschluss des Wettbewerbsverfahrens zu löschen.
Geforderte Leistungen in Papierform 1. Lageplan mit Gesamtkonzept M 1:500 2. Bearbeitungsteilbereiche (4 Quadranten) im M 1:250 3. Freie Darstellungen zur Erläuterung der Entwurfsidee mit Erschließungskonzept, Vegetationskonzept, Materialkonzept, Beleuchtungskonzept, Schnitte soweit zur Erläuterung der Topographie erforderlich 4. Belagsdetail M 1:50 5. zwei Visualisierungen der räumlichen Konzeption des Entwurfes in Form von Perspektiven und Ansichten der Bereiche, die besonders kennzeichnend für die Entwurfsidee sind 6. Erläuterungsbericht (max. 3 DIN A 4 Seiten) Erläuterung / Begründung des Entwurfskonzepts Aussagen zu Konstruktion, Materialien 7. Flächenberechnung und Kostenschätzung nach DIN 276, (siehe Kostenformblatt im Anhang) 8. Verzeichnis der eingereichten Unterlagen 9. Hängeplan Präsentationspläne Zusätzlich geforderte Leistungen, in digitaler Form auf CD-Rom zu erbringen (für Vorprüfung, Ergebnisprotokoll und Veröffentlichung): 1. die Präsentationspläne (3 A0-Überlängepläne) als pdf-Datei(en) bevorzugt 300 dpi. 2. Prüfplan mit Zuordnung der Flächenarten und Flächengrößen als dxf-Datei und als Ausdruck (sw oder Farbe) im Maßstab 1:500 3. Flächenberechnung und Kostenschätzung als xlsx-Datei
Hinweise zu den geforderten digitalen Leistungen „Offene“ Dateien aus Layout-Programmen (z.B. InDesign, QuarkExpress, Illustrator etc.) können nicht berücksichtigt werden. Bildmaterial, das nicht im genannten kompatiblen pdf-Format vorliegt, kann nicht berücksichtigt werden. Die einzelnen Dateien auf der CD-ROM müssen wie folgt benannt werden: Beispiele: Lageplan: Grundrisszeichnung Erdgeschoss: Ansichten: Prüfpläne:
123456_lageplan.dwg 123456_grundriss_eg.pdf 123456_ansicht_01.pdf 123456_pruefplan_eg.dwg
In den Dateinamen dürfen keine Leer- und Sonderzeichen vorkommen. Die CD-ROM ist für Windows-kompatible PC´s zu erstellen. MacIntoshFormate können grundsätzlich nicht verwendet werden. Als verbindliche Form der Arbeit gilt der eingesendete Papierausdruck. Allgemeine Hinweise Jeder Teilnehmer darf nur eine Arbeit ohne Variante einreichen. Darstellungen, die über die in der Bearbeitungsgrundlage geforderten Leistungen hinausgehen, werden von der Vorprüfung ausgesondert.
Für die Endabgabe stehen pro Teilnehmer max. 3 A0-Überlängepläne (Querformat) zur Verfügung. Für die Präsentation der Wettbewerbsarbeiten stehen pro Wettbewerbsteilnehmer max. drei 2 m hohe Rolltafeln mit eivom Auslober zur Verfügung gestellten Arbeitspläne sind ein Angebot, den Wettbewerbsbeitrag darzustellen; sie müssen von den Verfassern nicht verwendet werden. Die Arbeiten müssen rollbar sein. Ausschlusskriterien/Verstoß gegen bindende Vorgaben Die für die Wettbewerbsaufgabe verbindlichen Vorgaben werden im Sinne der Innovation und des Wettbewerbsgedankens auf folgende grundsätzliche Anforderungen begrenzt: keine bindenden Vorgaben
Wettbewerbsbeiträge, die während der Laufzeit des Wettbewerbes veröffentlicht werden, verstoßen gegen die in § 1 Absatz 4 und § 6 Absatz 2 RPW 2013 geforderte Anonymität und sind von der Beurteilung auszuschließen.
Für das Beurteilungsverfahren gilt Folgendes: Die eingereichten Arbeiten werden mit Hilfe des Kriterienkataloges vorgeprüft. Bei der Erfüllung dieser Aufgabe können die Sachverständigen zur Unterstützung der Vorprüfer hinzugezogen werden. Die Ergebnisse der Vorprüfung werden den Mitgliedern des Preisgerichts als Entscheidungshilfe zur Verfügung gestellt, die Beurteilung der Arbeiten bleibt dem Preisgericht vorbehalten.
Kriterienkatalog Konzept
Berücksichtigung der Anforderungen, die sich aus überlagernden und angrenzenden Planungen ergeben Bewegung und Aufenthalt
Nutzungen und -anforderungen
Die dargestellte Reihenfolge der Kriterien ist nicht als Rangfolge zu betrachten.
Die Preisgelder wurden auf der Basis der HOAI in Anlehnung an die RPW ermittelt. Es stehen insgesamt 77.000,-- € zur Verfügung. Vorgesehen ist folgende Aufteilung: 1. Preis 2. Preis 3. Preis 4. Preis 3 Anerkennungen je 25.000 € 17.000 € 12.000 € 8.000 € 5.000 €
Über die Preise und Anerkennungen hinaus ist eine Kostenerstattung nicht vorgesehen. Die Preise und Anerkennungen werden nach Entscheidung des Preisgerichts unter Ausschluss des Rechtsweges zugeteilt. Das
Preisgericht kann einstimmig eine andere Verteilung beschließen oder Preisgruppen bilden. Die Mehrwertsteuer von derzeit 19% ist in den genannten Beträgen nicht enthalten und wird den inländischen Teilnehmern zusätzlich ausgezahlt.
Auswahl und weitere Bearbeitung
Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung für die weitere Bearbeitung der im Wettbewerb gestellten Aufgabe. Bei der Umsetzung des Projekts beabsichtigt die Deutsche Bahn AG den 1. Preisträger mindestens mit den Leistungsphasen 2-5 (4 bei Bedarf) der HOAI zu beauftragen, sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht. Die Beauftragung erfolgt vorbehaltlich der Sicherung der haushaltsmäßigen Voraussetzungen. Die Ausführung der ausgewählten Arbeit muss innerhalb des Kostenrahmens möglich sein. Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden im Rahmen des Wettbewerbs bereits erbrachte Leistungen der Teilnehmergemeinschaft bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn der beim Wettbewerbsverfahren eingereichte Entwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. Ein Verhandlungsverfahren im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren mit allen Preisträgern wird nur durchgeführt, wenn der Auftraggeber vom Votum des Preisgerichts abweicht. Im Regelfall wird der Auftraggeber nur mit dem ersten Preisträger über die Auftragsvergabe verhandeln. Für Architekten, die nicht Mitglieder der Berliner Architektenkammer sind, gilt § 6 Bau- und Architektenkammergesetz in der neuesten Fassung (http://www.ak-berlin.de/publicity/ak/internet.nsf/tindex/de_berufsrecht.htm). Ausländischen Teilnehmern wird die Hinzuziehung eines Kontaktbüros empfohlen.
Eigentum Die eingereichten Unterlagen werden Eigentum des Auslobers. Das Urheberrecht und das Recht der Veröffentlichung der Entwürfe bleiben den Verfassern erhalten. Urheberrecht Der Auslober ist berechtigt, die zur Beurteilung zugelassenen Arbeiten nach Abschluss des Wettbewerbsverfahrens ohne weitere Vergütung zu dokumentieren, auszustellen und (auch über Dritte) zu veröffentlichen. Die Namen der Verfasser werden dabei genannt.
Durch ihre Unterschrift in der Verfassererklärung versichern die Teilnehmenden, dass sie die geistigen Urheber der beim Wettbewerb eingereichten Arbeiten und gemäß den Verfahrensbedingungen teilnahmeberechtigt, mit einer Beauftragung zur weiteren Bearbeitung einverstanden und zur fach- und termingerechten Durchführung in der Lage sind.
Das Ergebnis des Wettbewerbs wird (unter Vorbehalt der Prüfung der Teilnahmeberechtigung) den Teilnehmenden, deren Arbeit mit einem Preis oder einer Anerkennung ausgezeichnet wird, unmittelbar nach der Entscheidung des Preisgerichts mitgeteilt. Allen anderen wird das Ergebnis durch Übersendung des Preisgerichtsprotokolls mitgeteilt, der Öffentlichkeit wird es über die Presse bekannt gegeben.
Die zur Beurteilung zugelassenen, beim Wettbewerb eingereichten Arbeiten werden mit den Namen der Verfasser, der Mitarbeiter und Sonderfachleute, den Preisen und Anerkennungen, der Aufnahme in die engere Wahl und dem Preisgerichtsprotokoll öffentlich ausgestellt.
Für die Beschädigung oder den Verlust der eingereichten Arbeiten haftet der Auslober nur im Fall nachweisbar schuldhaften Verhaltens. Die nicht prämierten Arbeiten von in Berlin ansässigen Teilnehmern können zu einem Zeitpunkt, der ihnen rechtzeitig mitgeteilt wird, bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Abt. II D, abgeholt werden. Die nicht in Berlin ansässigen Büros werden nach Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten schriftlich bzw. per Mail angefragt, ob Interesse an einer Rücksendung ihrer Wettbewerbsunterlagen besteht. Die Rücksendung erfolgt nur auf Bestätigung und nur dann, wenn die Unterlagen in transportgerechter und wieder verwendbarer Verpackung eingereicht wurden. Werden die Arbeiten innerhalb der genannten Fristen nicht zurückgefordert, so geht der Auslober davon aus, dass die betreffenden Teilnehmer das Eigentum an ihren eingereichten Wettbewerbsunterlagen aufgegeben haben und wird dann mit diesen Unterlagen nach seinem Belieben verfahren.
Gestaltung der Vorplätze am Ostkreuz / Teil 2 Situation und Vorgaben
04.März 2015 17. März 2015 27. März 2015 15. April 2015 15. April 2015 22. April 2015 11. Juni 2015 12. Juni 2015 03. Juli 2015 09. Juli 2015 10. Juli 2015 ------- - 2015
Bürgerinformationstermin Preisrichterkolloquium Ausgabe der Bearbeitungsgrundlagen Rückfragenkolloquium Schriftliche Rückfragen bis Rückfragen-Beantwortung bis Abgabe der Arbeiten bis Eingangsdatum bei Versand durch Post oder Transportunternehmen Sitzung des Preisgerichts 1. Teil Bürgertermin Sitzung des Preisgerichts 2. Teil Ausstellung
Situation und Vorgaben
Abb. 2: Verortung der vier Vorplätze im Luftbild (Luftbildgrundlage: SenStadtUm 2011, Darstellung: gruppeF)
Städtebauliche Situation und Lage des Gebiets im Stadtraum
Der S-Bahnhof und zukünftige Regionalbahnhof Ostkreuz liegt im Osten Berlins auf der Bezirksgrenze von Friedrichshain-Kreuzberg und Lichtenberg. Da es sich bei dem Bahnhof um einen Kreuzungsbahnhof handelt, der die Bahnlinien der Nord-Süd-Richtungen mit denen der Ost-West-Richtungen verbindet, teilt der Bahnkomplex sein Umfeld in vier Quadranten. Diese Quadranten sind durch die Barrierewirkung des Ostkreuz, Lichtenberg und Ostkreuz-Friedrichshain, in denen seit 2009 über Fördermittel des Bundes und des Landes Berlin Projekte zur Aufwertung und Stärkung öffentlicher sozialer Infrastruktur und Verbesserungen des Wohnumfeldes durchgeführt werden und vor dem Abschluss stehen. Das Bearbeitungsgebiet umfasst insgesamt knapp 26.000 m², wovon etwa 24.000 m² Realisierungsteil und 1.200 m² Ideenteil sind.
Teilbereiche des Wettbewerbsgebiets
Nordseite sen Bezeichnung sich aus dem ehemaligen Sanierungsgebiet TraveplatzOstkreuz ableitet.
Abb. 3: Teilbereich Travekiez (Luftbildgrundlage: SenStadtUm 2011, Darstellung: gruppeF)
Hier entstand um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert ein innerstädtisches Wohngebiet. Mehr als zwei Drittel des Wohnungsbestandes wurden im Rahmen des 2010 aufgehobenen Sanierungsverfahrens Traveplatz-Ostkreuz umfassend saniert. Zudem wurde die Infrastruktur mit der Schaffung öffentlicher Kinderspielplätze und Grünanlagen erheblich ausgebaut. In direkter Nachbarschaft zum Bahnhofsvorplatz liegt der Annemirl-Bauer-Platz mit Sport- und Spielanlagen für Kinder und Jugendliche. Der Travekiez zeichnet sich durch eine besonders hohe, weiter ansteigende Einwohnerdichte im Vergleich zu den anderen Quartieren am Ostkreuz aus. Aber auch von Touristen wird das Quartier rund um die Sonntagstraße und die Boxhagener Straße stark frequentiert, was eine große Anzahl von Hostels im angrenzenden Bereich mit sich bringt. Der Bahnhofsvorplatz (Teilbereiche 1 und 2) wird heute von dem Bahndamm der ehemaligen Nordkurve abgegrenzt.
Abb.4: Luftbild der historischen- und der östlich davon liegenden Interimsfußgängerbrücke aus dem Jahr 2008 (Deutsche Bahn AG)
Beamtenwohnhaus. Das derzeit nicht vorhandene alte Empfangsgebäude und die denkmalgeschützte Fußgängerbrücke sind derzeit eingelagert und sollen voraussichtlich im Jahr 2017 unter Verwendung von Originalteilen denkmalgerecht wieder aufgebaut werden.
Abb. 5: Teilbereich Victoriastadt (Luftbildgrundlage: SenStadtUm 2011, Darstellung: gruppeF)
Die Victoriastadt im Nordosten des Bahnhofs zeichnet sich durch eine besondere Insellage aus, da sie allseitig von Bahngleisen umschlossen ist. Die Bebauung des Gebiets mit dem historischen Namen Victoriastadt erfolgte ab 1870 und wurde nach 1900 mit einer zweiten Bebauungsphase beendet. Es verfügt für Berliner Mietshausquartiere über eine vergleichsweise geringe bauliche Dichte. Im aufgehobenen Sanierungsgebiet Kaskelstraße (Victoriastadt, 1994 bis 2008) wurden 80% des Altbaubestandes umfassend saniert. Die Victoriastadt wurde 1997 als städtebauliches Erhaltungsgebiet ausgewiesen und erhielt Fördermittel aus dem Bund-Länder-Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“. Ab 2001 wurden die Fördergelder ausschließlich zum Neubau und zur Aufwertung der öffentlichen Straßen und und sozialen Einrichtungen eingesetzt. Die getätigten Investitionen in die öffentliche Infrastruktur spiegeln sich auch in dem hohen Anteil an Kindern, Familien und Jugendlichen wider. Die Victoriastadt ist heute ein beliebter und nachgefragter Wohnstandort in der Nähe zur Ringbahn.
Gelände der ehemaligen Fachhochschule für Technik und Wirtschaft (FHTW) mit einem großen Gebäudekomplex. Dort ist die Errichtung der ein ehemaliges Polizeigebäude. Südseite
Abb. 6: Teilbereich Rummelsburger Bucht (Luftbildgrundlage: SenStadtUm 2011, Darstellung: gruppeF)
Das südöstlich vom Bahnhof gelegene Gebiet ist die Rummelsburger Bucht, welches seit 1994 förmlich festgesetztes Entwicklungsgebiet des Landes Berlin ist. Ca. 4.200 Wohnungen einschließlich der notwendigen Infrastruktur sowie Gewerbeeinheiten sind dort geplant und zum großen Teil bereits realisiert.
Der letzte Teilabschnitt, der noch an das Entwicklungsrecht gebunden Von der Kynaststraße/Ecke Hauptstraße bis zur Karlshorster Straße wird das Baugebiet „An der Mole“ mit einer Mischung aus Wohn- und Geschäftshäusern sowie einer Uferpromenade am Rummelsburger See entwickelt. Ein kleiner Vorplatzbereich stellt die Verbindung zum Bahnhofsvorplatz Ostkreuz dar (Teilbereich 8).
Abb. 7: Teilbereich Rudolfkiez (Luftbildgrundlage: SenStadtUm 2011, Darstellung: gruppeF)
Abb. 8: Visualisierung des zukünftigen Bahnhofs Ostkreuz inkl. der Südkurve in Richtung Flughafen Schönefeld, Darstellung: Deutsche Bahn
Das südwestliche Quartier Rudolfkiez bietet großes Entwicklungspotenzial am Ostkreuz. Das Gebiet ist entlang der Stralauer Allee durch Wohnbebauung geprägt. Am Markgrafendamm haben sich vereinzelte Gewerbebetriebe und Clubs sowie Jugendfreizeiteinrichtungen angesie-
Das Gebäude steht wie der markante ehemalige Wasserturm unter Denkmalschutz, die Nachnutzung ist bislang offen. Die Fläche entlang der zeit für eine temporäre Vermarktung vorbereitet, die angestrebte Nutzung ist jedoch noch unklar.
Eigentümersituation
Abb. 9: Eigentümersituation (Darstellung FGS & Jahn, Mack + Partner)
der Deutschen Bahn (DB Netz AG, DB Station&Service AG).
(Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft) und ist an das deutsche Jugendherbergswerk verpachtet. Die angrenzende ehemalige
im Besitz Bundeseisenbahnvermögens (BEV). Folgende Flächen gehören dem Land Berlin: Östlicher Gehweg Simplonstraße (öffentliches Straßenland) Ca. 13 m breiter Streifen unter der Ringbahnhalle
Fläche zwischen Hauptstraße und südlicher Begrenzungslinie bis zur Karlshorster Straße, Vorplatz Rummelsburger Bucht Von den Flächen des Wettbewerbsgebietes sollen gemäß aktuellem Planungsstand folgende Flächen an das Land Berlin übertragen werden: Planstraße 4 (öffentliches Straßenland gemäß B-Plan-Entwurf XVII-4) DB-Flächen des südlichen Vorplatzbereichs, ausgenommen Bahnhofsaufgänge (Aufzüge, Treppen und Rolltreppen)
Historische Entwicklung des Bahnhofs
Im Oktober 1842 eröffnete die Niederschlesisch-Märkische Eisenbahn den Personenverkehr zwischen Berlin und Frankfurt an der Oder, da sich das wickelte sich der Haltepunkt Rummelsburg-Stralau, später Ostkreuz genannt. Ab 1867 setzte der dynamische Aufschwung Berlins ein, weshalb eine zweite Linie von Berlin Richtung Küstrin (die heutige Ringbahn) folgte, welche bereits 1871 in Betrieb genommen wurde. Ab 1872 (Eröffnung des Bahnhofs Stralau) verbanden zwei Kurven die Ringbahn mit den Strecken in Richtung Stadt. Der schlesische Bahnhof (heute Ostbahnhof) war Endstation, bis im Jahr 1882 die Stadtbahnstrecke in Betrieb genommen wurde.
Abb. 10: Bahnhof Ostkreuz 1915 (Deutsche Bahn AG)
Ende der 1920er Jahre erhielt der Bahnhof seinen heutigen Namen und Mauerbau 1961 veränderten sich die Verkehrsströme und die seit den Zerstörungen des zweiten Weltkriegs nur notdürftig reparierten Bahnsteige B und C mussten wegen unterlassener Instandhaltung geschlossen werden.
Abb. 11: Der Bahnsteig E, 1936 (Deutsche Bahn AG)
Bereits in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts sowie auch in den achtziger Jahren entstanden Pläne für den Umbau des Verkehrskreuzes. Nach dem Fall der Berliner Mauer wurde begonnen, das rund drei Jahrzehnte geteilte Eisenbahnnetz der Stadt wieder zu verknüpfen und neu zu gestalten. Mit der Wiedereröffnung des kompletten S-Bahnrings im Juni 2002 wurde die letzte innerstädtische Lücke im Nahverkehrsnetz geschlossen. Im Zusammenhang der Grundsanierung des S-Bahnnetzes sollte auch das Ostkreuz von Grund auf erneuert und heutigen sowie künftigen Anforderungen an ein modernes Nahverkehrssystem gerecht werden. Künftig soll der Bahnhof nicht nur ein Umsteigepunkt im S-Bahnnetz sein – neue Regionalbahnsteige werden das Ostkreuz auch zum Verknüpfungspunkt zwischen Regional- und Stadtverkehr und damit zu einem der größten Umsteigebahnhöfe Berlins machen.
Abb. 12: Ausschnitt Denkmalkarte Berlin (denkmalgeschützte Gebäude rot hervorgehoben) (Darstellung SenStadtUm, FIS-Broker)
Unter Denkmalschutz stehen die ehemaligen Beamtenwohnhäuser Nord und Süd sowie der ehemalige Wasserturm (siehe Denkmalliste des Landes Berlin). Das derzeit nicht vorhandene alte Empfangsgebäude sowie die daran anschließende Fußgängerbrücke, welche die Vorplätze Travekiez und Rudolfkiez miteinander verbindet, wurden 1926 vom Architekten Richard Brademann errichtet. Sie sollen unter Verwendung von Originalteilen denkmalgerecht wieder aufgebaut werden.
Abb. 13: Ausschnitt Flächennutzungsplan Berlin (Darstellung: SenStadtUm, FIS-Broker)
M1 und die Bereiche nordwestlich sowie südwestlich als Gemischte
2.5.2 Bebauungspläne Der Bebauungsplan (B-Plan-Entwurf) XVII-4 ist ein bezirksübergreifender Bebauungsplan, dessen Verfahren vom Bezirk Lichtenberg geleitet wird. Der öffentlicher Belange (TöB) hat 2013 stattgefunden. Der Geltungsbereich erstreckt sich über alle vier Vorplatzbereiche und weiter nach Südosten bis an die Rummelsburger Bucht und im Nordosten bis an die Marktstraße. liches Straßenland dar. Durch die Umbaumaßnahmen auf den Vorplätzen werden sich voraussichtlich Änderungsnotwendigkeiten für die Widmung des B-Plans ergeben; eventuell wird der B-Plan geteilt. Für das an den Vorplatz Victoriastadt nördlich angrenzende Grundstück des Landes Berlin sieht der B-Plan-Entwurf ein Sondergebiet Beherbergung vor, auf der gegenüberliegenden Seite der Planstraße 4 wird nach Freistellung von der Bahnnutzung ein Kerngebiet mit einer vier- bis siebengeschossigen Bebauung vorgesehen.
Abb. 14: B-Planentwurf XVII-4, Stand Juni 2013 (Darstellung BSM)
Weitere B-Pläne Erwähnenswert für das Umfeld des Bahnhofs Oskreuz sind die 1999 und 2002 festgesetzten B-Pläne V-72 und V-11 im Bezirk FriedrichshainKreuzberg an der Simplonstraße, die öffentliche Plätze auf ehemals bebauten Flächen festsetzen. Die beiden Plätze wurden erneuert und sind als Grün-, Sport- und Spielanlagen nutzbar. Der Annemirl-Bauer-Platz (V11) steht aufgrund der räumlichen Nähe in engem Zusammenhang mit dem Bahnhofsvorplatz (siehe B-Pläne V72 und V-11 im Anhang). Für den B-Plan-Entwurf V-31, der die Flächen östlich des Markgrafendamms betrifft, gibt es einen geänderten Aufstellungsbeschluss. Der Bereich wird als Mischgebiet ausgewiesen. Die Flächen im nördlichen Bereich müssen für die A100 freigehalten werden (siehe auch 2.7.2 Planung BAB 100). Da der gesamte Markgrafendamm im (ehemaligen) Entwicklungsgebiet liegt, soll er in seiner Einheitlichkeit mit dem Entwicklungsgebiet planungsrechtlich gesichert werden (siehe Geltungsbereich V-31 im Anhang). Für die beiden Baublöcke zwischen Hirschberger Straße, Schreiberhauer Straße und dem östlichen Block der Marktstraße wird seit 1992 das Bebauungsplanverfahren XVII-14 betrieben. Es soll der östliche Block als Mischgebiet und der westliche Block mit dem Victoriacenter als Sondergebiet der Marktstraße festgesetzt werden. Die festzusetzenden Baukörper und denen Bestand.
Für den Baublock zwischen Kaskelstraße, Pfarrstraße, Marktstraße und Schreiberhauer Straße wurde 2006 der Bebauungsplan XVII-15 beschlossen. Er setzt den Baublock als allgemeines Wohngebiet und den Schulstandort Marktstraße 2-3 als Fläche für den Gemeinbedarf fest (siehe B-Plan XVII-15 im Anhang). Das östlich angrenzende Bebauungsplanverfahren (XVII-5c) wurde eingestellt.
Abb. 15: Übersichtsplan vorhandener und tangierender Planungen (die Straßenbahnführung wird künftig über die nördlichen Vorplätze verlaufen. Es gilt die Variante im Plan Abb. 18) (Darstellung Jahn, Mack + Partner)
Im Bearbeitungsgebiet liegen einige für Grünmaßnahmen planfest-
Grundstücken des ehemaligen Beamtenwohnhauses Süd sowie auf dem Grundstück des Wasserturms und entlang der Bahngleise (außerhalb des Wettbewerbsbereichs). Für Ausführungen zur Gestaltung der Flächen siehe Kapitel 3, Aufgabenstellung.
Abb. 16: Maßnahmenplan aus Planfeststellungsbeschluss Umbau Bahnhof Ostkreuz (Darstellung Deutsche Bahn AG)
Das Verfahren zu den Vorplätzen am Bahnhof Ostkreuz soll unter intensiver Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger durchgeführt werden. Schon im Vorfeld des Wettbewerbs wurden Verfahren zur Beteiligung angewendet, um die Wahrnehmungen, Einstellungen und Nutzungspräferenzen der Bürgerinnen und Bürger in Bezug auf die zukünftigen Vorplätze am Ostkreuz zu ermitteln. Bereits 2012 fand ein Workshop für eine breitere Öffentlichkeit zur Gestaltung der Vorplätze und Übergangsbereiche in die Kieze statt. Neben der Mitwirkung am Workshop gab es die Möglichkeit, auf der Internetseite der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt zum Ostkreuz vorhandene Materialien einzusehen und Stellungnahmen abzugeben. Die erste Internetbeteiligungsphase fand im November 2012, die zweite im Dezember 2012/Januar 2013 statt. Die Anregungen aus dem he 2.6.2 Prozess Rahmenplanung) ein. Die intensive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger wird im Wettbewerbsverfahren fortgesetzt (siehe auch 1.2 Art des Verfahrens).
Der von Jahn, Mack und Partner (Architektur und Stadtplanung) und der Forschungs- und Planungsgruppe Stadt und Verkehr (FGS) erarbeitete Rahmenplan (siehe Endbericht Rahmenplanung im Anhang) war Teil der Vorbereitungen für das Wettbewerbsverfahren und formuliert Ziele für die funktionalen Belegungen sowie die Gestaltung der Vorplätze am Ostkreuz. Er ist das Ergebnis eines vielschichtigen Abstimmungs- und Beteiligungsprozesses, den die Verwaltung, die Vorhabenträger und die Betroffenenvertreter begleitet haben. Diese Abstimmungen wurden ergänzt durch die Beteiligungsformen für die breitere Öffentlichkeit (siehe 2.6). Die Ergebnisse aus diesen Prozessen sind in die Aufgabenstellung
Der Bahnhof Ostkreuz ist einer der bedeutendsten Umsteigepunkte im Berliner Nahverkehrsnetz. „Der größte Teil der Reisenden am Ostkreuz sind Umsteigende innerhalb des Systems S-Bahn (bzw. zukünftig auch der Regionalbahn), die im Regelfall die Platzbereiche nicht nutzen werden. Reisende, die am Ostkreuz nur ein- oder aussteigen bzw. auf/von Straßenbahn oder Bus umsteigen, werden vor allem den nördlichen Platzbereich nutzen“.
Für das Jahr 2025 werden auf dem nördlichen Vorplatz 20.000 Einsteiger 20.000 Aussteiger davon 3.500 Umsteiger zur Tram/Bus (Vergleich VE 2007: 950) pro Tag erwartet. Neben den Nutzern des Bahnhofes als Ein-, Aus- und Umsteiger zu/ von und zwischen den einzelnen Verkehrsmitteln werden die Bahndie Zwecke - Einkaufen, Gastronomie, Büro - im Empfangsgebäude und aktivierten Beamtenwohnhaus genutzt. Dadurch erhöht sich die Zahl der Menschen, die die Vorplätze nutzen, über die Anzahl der Fahrgäste hinaus. Die künftigen Haltepunkte der Regionalbahn auf oberer undauf unterer Bahnhofsebene sowie die Anbindung der Regionalbahn an den Flughafen Schönefeld werden das Gesamtverkehrsaufkommen zusätzlich erhöhen. Neben der geplanten Verbesserung der Umsteigebeziehungen inner-halb des Bahnhofskomplexes kommt der äußeren Erschließung eine erhebliche Bedeutung zu. Die Fahrgäste werden, sofern sie nicht auf den ÖPNV umsteigen, mit dem Fahrrad, zu Fuß, mit dem Taxi oder mit dem eigenen Pkw am Bahnhof an- und abreisen. Ferner werden Fahrzeuge des Lieferverkehrs und des Bahnbetriebes den Bahnhof anfahren. Da dieses bei der Vorplatzgestaltung entsprechend zu berücksichtigen ist, werden im Folgenden grundlegende Aspekte zur äußeren und inneren Erschließung für die verschiedenen Verkehrsmittel dargestellt. Damit verbunden sind auch Überlegungen und Maßnahmen, die räumlich über die eigentlichen
Verkehrliche Einordnung
Abb. 17: Bus- und Tramlinien Bestand (Darstellung gruppe F)
Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) Die An- und Abreise zum Bahnhof Ostkreuz mit dem öffentlichen Personennahverkehr erfolgt heute neben der S-Bahn mit folgenden Verkehrsmitteln: Straßenbahnlinie 21 (S+U Lichtenberg/Gudrunstraße - S Schöneweide/Sterndamm) über die Haltestelle Neue Bahnhofstraße, Buslinie 240 (S Ostbahnhof – S Storkower Straße) über die Haltestelle Neue Bahnhofstraße, Buslinie 194 (U Hermannplatz - Marzahn, Helene-Weigel-Platz), 347 (S Ostbahnhof - Stralau, Tunnelstraße) und N94 (U Hermannplatz - U Magdalenenstraße) über die Haltestelle S-Ostkreuz an der Hauptstraße
Abb. 18: Bus- und Tramlinien zukünftige Linienführung (Darstellung gruppe F)
Die Bushaltestelle Neue Bahnhofstraße bietet aktuell keine direkte Bahnhofaufgängen. Zur Verbesserung der Umsteigesituation zwischen Tram, Bus und S-Bahn soll die Linienführung der Tram und der Buslinie 240 zukünftig über die nördlichen Vorplätze und anschließend durch die Sonntagstraße bzw. Neue Bahnhofstraße führen. Im Gegensatz zu den Haltestellen der Nordseite liegt die Bushaltestelle auf der Südseite bereits heute direkt am Bahnhof, diese wird jedoch im Rahmen der Planfeststellung Hauptstraße zur Reduzierung der Umsteigewege ein Stück weiter nach Westen verschoben (siehe Teilbereich 8). Radverkehr
Abb. 19: Radverkehrsnetz Bestand (Darstellung gruppe F)
Der Bahnhof kann auf der Nordseite aktuell nur über den schmalen Durchlass an der Simplonstraße erreicht werden. Die im unmittelbaren Bahnhofsumfeld liegenden Straßen sind derzeit nicht radverkehrsgerecht ausgebildet (fehlende Radwege oder Radstreifen, z. T. Fahrbahndecken
Für die künftige überörtliche Erschließung des Bahnhofs Ostkreuz sind insbesondere die Radwege des geplanten Nebenroutennetzes von Bedeutung: Ost-West-Route: Revaler Straße – Simplonstraße – Ostkreuz – Schreiberhauer Straße Nord-Süd-Route: Kynaststraße – Hirschberger Straße
Abb.20: Radverkehrsnetz Bestand und Planung (Darstellung gruppe F)
Über die Nebenrouten bestehen Anbindungen zum FahrradHauptroutennetz. Für den Radverkehr ist ferner die Querung der Gleisanlagen in Nord-SüdRichtung von Bedeutung. Im Bereich des Ostkreuzes bestehen hier künftig folgende Querungsmöglichkeiten: Denkmalgeschützte Fußgängerbrücke Karlshorster Straße Obere Kynaststraße Modersohnbrücke Bei der Fußgängerbrücke ist eine barrierefreie Überführung durch Aufzüge oder Rampen wegen der fehlenden Finanzierung, aus technischen und städtebaulichen Gründen sowie aus Gründen des Denkmalschutzes derzeit nicht möglich. Als Mindestausstattung zur Verbesserung der Überführung für Radfahrer erfolgt der Einbau einer Fahrradschiene im Bereich der Treppe. Die Realisierung der Straßenbahn in der Sonntagstraße, bei der Ausbildung einer Fahrbahndecke voraussichtlich aus Asphalt, bedeutet für die örtliche Erschließung für Radfahrer eine Verbesserung. Der Umbau in der Neuen Bahnhofstraße am Travekiez bedeutet für die radverkehrsseitige Anbindung des Bahnhofes ebenfalls eine Verbesserung
Fahrradstellplätze Im Bereich des Ostkreuzes besteht ein großer Bedarf an Fahrradstellplätzen. Derzeit sind ca. 20 Fahrradbügel in der Simplonstraße nördlich der Bahngleise und ca. 100 Fahrradbügel im südlichen Gehweg Hauptstraße auf Höhe des südlichen Widerlagers Ringbahn vorhanden. Die Fahrradbügel an der Simplonstraße sind hinsichtlich des Bedarfs völlig unzureichend. So wurden bei stichprobenartigen Erhebungen über 200 abgestellte Fahrräder im Bereich des Zugangs Simplonstraße gezählt. Die Stellplätze an der Hauptstraße sind
Abb. 21: Fahrradabstellmöglichkeiten südlich des Gehwegs Hauptstraße auf Höhe des südlichen Widerlagers der Ringbahn, 2014 (Darstellung gruppe F)
Da zur Bewältigung des erhöhten Bedarfs an Parkmöglichkeiten für Fahrdie Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt eine neue Strategie zum Fahrradparken, welche strategische Planungshilfen, Richtlinien, Handlungs- und Finanzierungsansätze sowie Modellprojekte enthalten soll. Für den Bahnhof Ostkreuz soll ein Fahrradparkhaus als Modellprojekt hinsichtlich der Funktion, Akzeptanz, des Betreiberkonzeptes und der Finanzierung geprüft werden. Im Wettbewerb ist daher die Option für die städtebauliche und gestalterische Einordnung eines Fahrradparkhauses mit einer höchstmöglichen Abstellkapazität zu berücksichtigen. Fußgängerverkehr
Abb.22: Fußgängerverbindungen (Darstellung gruppe F)
Der Fußgänger kann das Ostkreuz auf der Nordseite derzeit nur über die Kreuzung Simplonstraße, Sonntagstraße, Neue Bahnhofstraße bzw. den dortigen Durchlass im Bahndamm der Nordkurve erreichen. Die Südseite ist über den Gehweg an der Hauptstraße erschlossen. Künftig werRichtung Victoriakiez, den Bau der Ringbahnsteige und den Ausbau der Hauptstraße erheblich verbessern: Mit den Ringbahnsteigen der S-Bahn und der Regionalbahn bestehen durch die Aufzüge zwei barrierefreie Zugänge auf NordSüdseite Die Verbreiterung der Gehwege in der Hauptstraße und die lichtsignalisierten Fußgängerquerungen im Bereich der Bushaltestelle, am Knoten mit der Kynaststraße und optional an der mit der Realisierung des B-Plan-Entwurfs XVII-4 zu signalisierenden Südseite. Die Ost-West Verbindung zwischen Victoriakiez und Travekiez auf der Nordseite des Bahnhofs durch den Bau der Planstraße 4. Motorisierter Individualverkehr (MIV) Der Erschließung des Ostkreuzes durch den MIV wird im Vergleich zum ÖPNV und Rad- bzw. Fußverkehr eine untergeordnete Bedeutung beigemessen. Es wird grundsätzlich davon ausgegangen, dass die An- und Abreise zum Bahnhof überwiegend umweltgerecht zu Fuß, per Rad, mit dem öffentlichen Verkehr (ÖV) oder per Taxi und nicht mit dem eigenen Kfz erfolgt. Die angrenzenden Stadtteilgebiete mit ihren dichten Strukturen sind stark durch die Verkehre des Umweltverbundes (Rad-, Fußgänger- und öffentlicher Nahverkehr) geprägt. Mit dem Vorhandensein von S-Bahnund geplanten Regionalbahnanschlüssen in alle Himmelsrichtungen sowie der geplanten optimalen Anbindung an Straßenbahn und Bus auf der Nordseite gewinnt der Bahnhof eine überwiegende Bedeutung als Umsteigebahnhof. Vorfahrten für den Kfz-Verkehr zum Ein- und Aussteigen sind auf den östlichen Vorplätzen vorgesehen. Ein restriktives Angebot für Kurzzeitparkplätze ist auf dem süd-östlichen Vorplatz geplant. Derzeit besteht am Ostkreuz keine gesonderte Vorfahrt für den MIV. Die Fahrzeuge müssen entweder an der Hauptverkehrsstraße halten oder in der Simplon- oder Neuen Bahnhofsstraße einen Stellplatz suchen. Die Erreichbarkeit des Bahnhofs für den MIV ist heute und künftig über folgende örtliche und überörtliche Straßenverbindungen gegeben: Stralauer Straße/Elsenbrücke – Markgrafendamm – Hauptstraße für den Verkehr aus den westlichen und südlichen Berliner Bezirken und von der BAB 100 und 113. An der Wuhlheide – Rummelsburger Landstraße – Hauptstraße für den Verkehr aus den südöstlichen Bezirken Boxhagener Straße für den Verkehr aus den nördlichen, westlichen und östlichen Bezirken Gürtelstraße – Marktstraße für den Verkehr aus den nördlichen und östlichen Bezirken
Abb. 23: Erschließung Bahnhof über MIV (Darstellung FGS)
Die Verbindungen Buchberger Straße – Schreiberhauer Straße – Marktstraße und Lückstraße – Nöldnerstraße besitzen aufgrund ihrer Netzfunktion eher örtliche Bedeutung für die Erschließung des Bahnhofs. Diese Straßen sind Bestandteil des übergeordneten Straßennetzes. Gleiches gilt für die Revaler Straße und Kopernikusstraße (Tempo-30Straßen), die Bestandteile des Nebenstraßennetzes sind. Auf der Nordseite ist der Bahnhof derzeit nicht unmittelbar mit dem Hauptverkehrsstraßennetz verknüpft. Er ist nur von der Boxhagener Straße über die örtlichen Wohnstraßen Neue Bahnhofstraße und Lenbach-/ Sonntagstraße erreichbar. Die Verkehrsregelungen am Knotenpunkt Neue Bahnhofstraße/ Boxhagener Straße lassen lediglich das Rechtseinbiegen von der Boxhagener Straße zu. Die Ausfahrt aus der Neuen Bahnhofstraße und das Einbiegen von der Marktstraße und Gürtelstraße sind nicht gestattet. Diese Verkehrsregelung soll einen möglichen Durchgangsverkehr Gürtelstraße – Revaler Straße unterbinden und ist deshalb auch künftig in jedem Fall beizubehalten. Wegen der beschränkten An- und Abfahrmöglichkeiten und um eine Belastung der Wohnquartiere um den Annemirl-Bauer-Platz zu vermeiden, ist eine Erschließung für den MIV vom Travekiezvorplatz aus nach Möglichkeit nur auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken. Die Erschließung der Nordseite sollte künftig vorzugsweise über die östliche Seite von der Marktstraße erfolgen. Die Haupterschließung für den Individualverkehr soll wegen der gerinden. Durch den geplanten Ausbau der Hauptstraße wird hier ein entsprechend leistungsfähiges Straßennetz vorhanden sein. Mit dem langfristig
geplanten Ausbau des 17. Bauabschnittes der BAB 100 würde eine direkte Anbindung des Bahnhofs an die Stadtautobahn geschaffen. Für die Erschließung auf der Südseite sind aufgrund der beschränkten funktionale Vorgaben für die Abwicklung des Kfz-Verkehrs zu beachten. Die Anlieferung des Vermarktungsbereiches der Ringbahnhalle erfolgt künftig über den Lastenaufzug hinter der Rolltreppe auf dem Vorplatz Travekiez. Anlieferverkehr über die Vorplätze an der Hauptstraße ist nicht vorgesehen. Taxen Das Ostkreuz besitzt für den Taxiverkehr derzeit wegen des fehlenden Fernbahnverkehrs eine untergeordnete Bedeutung. Aktuell ist auf der ser Stelle entfallen wird. Mit der Fertigstellung des Bahnhofs ist künftig von einer Zunahme der Bedeutung des Ostkreuzes als Taxistandort auszugehen. Umbau Neue Bahnhofsstraße Die Neue Bahnhofstraße ist mit Mitteln aus Ausgleichsbeträgen für das ehem. Sanierungsgebiet Traveplatz-Ostkreuz umgebaut worden. Es erfolgte eine grundhafte Erneuerung mit einer 6,50 m breiten Fahrbahn aus Asphalt und einem beidseitigem Parkstreifen in Quer- und Längsrichtung mit 2,0 bzw. 4,30 m Breite (siehe Ausführungsplanung im Anhang).
Hauptstraße Für die künftig 4-spurige Hauptstraße auf der Südseite des Bahnhofs ist ein Neubau mit einem Querschnitt mit 2 Fahrstreifen je Richtung mit Mittelinsel und separatem Radfahrstreifen geplant. Die Planfeststellung sieht den Neubau der Straße beginnend vom Markgrafendamm ca. 50 m nördlich der Laskerstraße bis zur Einmündung Karlshorster Straße vor. Geplanter Baubeginn ist 2015 (siehe Endbericht Rahmenplanung im Anhang). Bundesautobahn (BAB) 100 Der Flächennutzungsplan von Berlin stellt auf der Westseite des Ostkreuz der Verlängerung der BAB 100 zwischen der AS Am Treptower Park und AS Frankfurter Allee dar. Die Trasse verläuft parallel östlich des Markgrafendamms und geht unmittelbar vor der Hauptstraße in Tunnellage um das Ostkreuz zu unterqueren. Im Bereich des Bahnhofs Ostkreuz ist eine Anschlussstelle am Markgrafendamm/Hauptstraße geplant. Im Zuge des Bahnhofsumbaus wird ein Vorhaltebauwerk für die BAB mit zwei Schlitzwänden und einer Betondecke errichtet. Die Oberkante der Betondecke liegt ca. 1,50 m unter der Geländeoberkante. Die geplante Trasse unterquert den Travekiezvorplatz in einer Breite von ca. 17,50 m auf Höhe des Empfangsgebäudes der denkmalgeschützten Fußgängerbrücke. In diesem Bereich ist die geringe Tiefenlage der Betondecke bei der Vorplatzplanung zu berücksichtigen. Die Überdeckelung reicht bis zum Straßenbahngleis.
Gestaltung der Vorplätze am Ostkreuz / Teil 3 Aufgabenstellung
FSTR Aß BAHN HO E
KYNASTST
IRL TZ LA P ER
EHEM. BEAMTEN WOHNHAUS
GEBÄUDE DB
RANDBEBAUUNG MK3 FLÄCHE
Abb.24: Übersichtsplan des Wettbewerbsgebiets (Darstellung gruppe F)
vor den vier Eingängen des Ostkreuzbahnhofs zu schaffen und ihnen damit eine Identität und Adresse zu geben. Von Bedeutung ist, die Qualitäten tive Orientierungsmöglichkeiten zu schaffen und die Aufenthaltsqualität der einzelnen Bereiche zu erhöhen. Den Eingangssituationen von und in die umgebenden Gebiete soll zu einer neuen Qualität verholfen und nach Möglichkeit die Barrierewirkung der Bahnlinien reduziert werden. Die unterschiedlichen Verkehrsströme sind durch ein geeignetes Konzept zu verknüpfen und in einer Weise zu ordnen, dass sie sich gegenseitig nicht behindern. Die unterschiedlichen Anforderungen des Ankommens, Abfahrens und Umsteigens sind schlüssig zu integrieren. Es ist darauf zu achten, dass die Vorplätze möglichst kriminalpräventiv gestaltet sind. Die rechtlichen Voraussetzungen und Bindungen der Infrastrukturmaßnahmen, welche die Planung der Vorplätze tangieren, müssen außerdem berücksichtigt werden. Durch die lange Planungs- und Bauzeit haben sich im hen, dass auch nach dem Wettbewerb planerische Anpassungen erforderlich sein werden, zum Beispiel durch das Planfeststellungsverfahren für die Straßenbahn. Insgesamt sollen sich alle Vorplätze durch ein hohes Maß an quali-
M KT AR ßE RA ST
tätvoller und identitätsstiftender Gestaltung auszeichnen. Dabei ist zu beachten, dass sich hier bereits viele unterschiedliche Nutzer- und Nutzerinnengruppen bewegen und zukünftig im noch größeren Maße bewegen werden. Ortskundige und Touristen, Frauen und Männer, Alte und Junge, Menschen aus vielen kulturellen Bereichen und mit unterschiedlichen Orientierungs- und Beweglichkeitsmöglichkeiten werden sich hier begegnen und müssen in diesen Räumen zurechtkommen. Ihre unterschiedlichen Bedarfe sind in der Gestaltung und Zonierung der Vorplätze zu berücksichtigen. Auf der Südseite liegt der Schwerpunkt der Platzgestaltung im Bereich zwischen der wieder zu errichtenden denkmalgeschützten Fußgängerbrücke und der Ringbahnhalle. Die nördlichen Vorplätze sollen eine durchgehende Gestaltung von der Marktstraße bis zur Sonntagstraße erhalten und die neue Straßenbahnführung aufnehmen.
Einzelaspekte der Aufgabenstellung
Das Wettbewerbsgebiet gliedert sich in verschiedene Realisierungs- und Ideenteile, welche im Folgenden beschrieben werden. Im Text wird auf die jeweils nummerierten Teilbereiche im Übersichtsplan eingegangen (Teilbereiche 1-4 im nördlich des Bahnhofs sowie Teilbereiche 7-9 südlich des Bahnhofs).
E BAHN HOFS TRAß
KYNASTS
IRL TZ PLA ER
GEBÄUDE DB EHEM. BEAMTEN WOHNHAUS
Abb. 25: Planausschitt nördliche Vorplätze (Darstellung gruppe F)
Der nordwestliche Vorplatz zum Travekiez wird heute von dem angrenzenden Wohngebiet durch den Bahndamm der ehemaligen Nordkurve abgegrenzt. Mit dem Vorplatz Victoriastadt wird ein neuer Zugang von Nordosten entstehen, der für die Nordseite des Bahnhofs eine weitere Haupterschließungsfunktion übernimmt. Das Quartier war bisher nur über die Bahnunterführungen an der Marktstraße, der Karlshorster Straße, der Schulze-Boysen-Straße und am Nöldnerplatz zu erreichen. Hauptaufgabe für die Gestaltung der nördlichen Vorplätze ist die deutliche gestalterische Anbindung an den umgebenden Stadtraum sowie die Ordnung entstehen, der sich durch Übersichtlichkeit, Aufenthaltsqualität sowie
Umsteigekomfort und die Anbindung an die umliegenden Verkehrsmittel auszeichnet (Tram, Bus, Bereitstellen von Fahrradabstellmöglichkeiten, optional als Fahrradparkhaus). Eine wichtige Funktion übernimmt außerdem die Beleuchtung, welche eine sichere Verkehrsabwicklung und Atmosphäre gewährleisten sollte (siehe auch 3.2.5 Beleuchtung). Im Bereich des Travekiezes (Nordwestbereich) wird das eingelagerte denkmalgeschützte Brückenbauwerk wieder aufgebaut werden. Für das in den, insbesondere, wenn sie Auswirkungen auf die Nutzung des Vorplatzes in diesem Bereich haben. Nutzungsvorschläge sind jedoch ausschließlich textlicher Art zu erbringen (siehe Zeichnungen Empfangsgebäude im Anhang).
Abb. 26: Straßenquerschnitt Planstraße 4 (Vorschlag SenStadtUm Abt. VII B)
Straßenbahn und Bus Für eine bessere Anbindung an die S-Bahn werden die Straßenbahn und der Die Tramlinie verläuft von Osten (Marktstraße) kommend durch die Planstraße 4, in der zur Abwicklung notwendiger Betriebsabläufe ein Kehrgleis zu berücksichtigen ist. (siehe Abb. 26 Straßenquerschnitt Planstraße 4). Die Tram unterquert die Ringbahnhalle und verläuft dann über den nord-westlichen Travekiezvorplatz in einer Kurve in die Sonntagstraße. Die Buslinie 240 soll von der Marktstraße kommend auf der geplanten Straßenbahntrasse ebenfalls nördlich des Bahnhofs geführt werden (siehe Abb. 18, Bus- und Tramlinienplanung). Die Abb. 26 ist ein Vorschlag für die Planstraße 4 als Erschließungsstraße zur Berücksichtigung aller verkehrlichen Anforderungen und deren Flächenbedarfe nach Regelwerken der Straßenraumgestaltung. Folgende Verkehrsfunktionen sind innerhalb des 25 m breiten zur Verfügung stehenden Verkehrsraumes zu berücksichtigen: - zweigleisige Straßenbahnverbindung (straßenbündig mit dem Kfz-, Liefer- und Busverkehr) einschließlich der Oberleitungen - Freihaltung für ein Kehrgleis
gemeinsamer Geh- und Radweg (Zweirichtungsbetrieb)
Haltestelle + Umsteigefläche Straßenbahn / Bus / S- und Regionalbahn
3,40 2,75 6,50 1,85 4,00 14,50
Straßenbahnunterführung Bahnhof Ostkreuz (unter der nördlichen Ringbahnbrücke)
bearbeitet: VII B 16 / VII C 34 gezeichnet: VII B 352 Maßstab 1:100 Stand: März 2015
F:\7b1\Weitze\ARCHICAD\Querschnitte\Ostkreuz\Straßenbahnunterführung.pln F:\7Grafik-Team\VII B\VII B 1 bis VII B 16\Bahnhof Ostkreuz\Querschnitt Straßenbahnunterführung Ringbahnbrücke.pdf
Abb. 27: Straßenbahnunterführung Bahnhof Ostkreuz unter der nördlichen Ringbahnbrücke (Vorschlag SenStadtUm Abt. VII B)
- Ein- und Aussteigespur für Taxis einschließlich der Vorfahrten am Bahnhofzu- und –ausgang - Anlagen für den Rad-und Fußgängerverkehr - straßenbegleitendes Grün - Beleuchtung - Entwässerung Zur funktionalen, städtebaulichen und gestalterische Einordnung der o.g. Verkehrsfunktionen werden Vorschläge von den Wettbewerbsteilnehmern erwartet. Zur Wahl der Materialien, zur Abgrenzung und Systematisierung der einzelnen Verkehrsräume, immer unter Gewährleistung der Verkehrssicherheit und Förderung einzelner Verkehrsteilnehmer und zum Geländeniveau sind Ideen durch die Teilnehmer zu erarbeiten. Unter der Ringbahnhalle ist eine Straßenbahn- und Bushaltestelle mit Haltestellen auf beiden Seiten vorgesehen. Damit sind starke Umsteigeströme zwischen Straßenbahn und Bus zu/vom S-Bahn- und Regionalverkehr zu berücksichtigen. Für die funktionale und städtebauliche Einordnung der Anlagen der Straßenbahn und des Busses sind unter Berücksichtigung der Regelwerke für den Bau von ÖV-Anlagen Vorschläge zu erarbeiten. Die Abb. 27 ist ein Vorschlag, der neben den Funktionen der ÖVHaltestellen für Straßenbahn und Bus gleichzeitig eine notwendige OstWest-Querung für Fußgänger und Radfahrer sicherstellt. Die Gestaltung und Ausstattung der ÖV-Maßnahmen hat nach den Regeln der Behindertengerechtigkeit zu erfolgen. Für die Straßenbahnplanung erfolgt derzeit die Vorbereitung eines Planfeststellungsverfahrens. Mit dem Planfeststellungsbeschluss, der zu einem späteren Zeitpunkt vorliegen wird, werden die genaue Lage und Straßenbahnbauordnungsrechtlichen Vorgaben sowie das Erfordernis von Betriebs- und Stromversorgungsanlagen (z.B. Kehrgleise, sind nach Vorliegen des Planfeststellungsbeschluss an dessen Ergebnis anzupassen.
Rad- und Fußgängerverkehr Bei der Planung der nördlichen Vorplätze muss die Führung des Rad- und Fußgängerverkehrs in geeigneter Weise geregelt und berücksichtigt werden. Im Teilbereich 1 an der Simplonstraße (Travekiezvorplatz) ist ein Gehweg zu planen, welcher in seiner Breite an den 3 m breiten Gehweg der Neuen Bahnhofstraße anschließen sollte. grenzenden S-Bahnsteig gehen können. Nach Ende des Bahnsteigs werden die Bahngleise durch eine Abzäunung abgegrenzt. Der Bereich unter der Ringbahnbrücke wird Fußgängerbereich, schen Fuß- und Radverkehr zu vermeiden, soll der Radverkehr auf dem Travekiezvorplatz (Teilbereich 1 und 3) auf einem (hier 3,40 m breitem, idealerweise jedoch 4 m breiten) Streifen nördlich der Straßenbahnführung auf dem Platz kanalisiert werden. Es sind Vorschläge zu machen, in welcher Form der Radverkehr dezent gelenkt werden kann, der Vorrang des Fußverkehrs aber dennoch deutlich bleibt. Es ist darauf zu achten, dass der Wartebereich an der Tram- und Bushaltestelle in der Flächengestaltung sichtbar bleibt. Auf dem nordöstlichen Vorplatz (Teilbereich 4, Victoriastadt) ist wegen höherer Geschwindigkeiten (geplant ist eine straßenverkehrsrechtliche Ausweisung als T30-Zone) eine bauliche Trennung zwischen Fahrgasse und Gehweg erforderlich. Wegen der gemeinsamen Führung von Straßenbahn und Kfz ist nördlich und südlich der Trasse ein Bereich für den Radverkehr zu berücksichtigen (siehe Abb. 26, Straßenquerschnitt Planstraße 4), der Rad- und Fußgängerbereich ist jeweils in geeigneter Materialität kenntlich zu machen. Trotz der schematischen Separierung der einzelnen Verkehrsarten in Abb. 26 soll es jedoch einen niveaugleichen Fahrbahnbereich geben, von dem nur der Gehwegbereich und das Kehrgleis abgesetzt sind. Auch der Radfahrbereich wird nicht von der Fahrbahn separiert ausgebildet, es soll vielmehr durch die Gestaltung eine lenkende Funktion ausgeübt werden. Diese soll auch den nach der Brückenunterführung in östlicher Richtung erforderlichen Seitenwechsel im Bereich der Planstraße 4 auf die rechte Fahrbahnseite andeuten. Anlieferungs- und Individualverkehr Der nordwestliche Vorplatz Travekiez soll von allen nicht zwingend dort erforderlichen Erschließungsfunktionen freigehalten werden (Teilbereich 1). Der motorisierte Individualverkehr (nur Anlieger) soll gering gehalten werden, und nur Müllfahrzeuge sowie technische Fahrzeuge der Deutschen Bahn AG sollen nördlich des ehemaligen Beamtenwohnhauses von der neuen Bahnhofstraße einfahren können und südlich in Richtung Sonntagstraße hinausfahren. Hierfür ist eine Zu- bzw. Ausfahrt zu sichern, welche eine gemeinsame Nutzung der Trasse durch Tram, Bus und die o.g. Fahrzeuge in Richtung Sonntagstraße ermöglicht. Für die Vermarktung des ehemaligen Beamtenwohnhauses Nord soll eine Grundstücksbildung vorgeschlagen werden, weshalb es in die Gesamtkonzeption eingebunden werden soll. Im B-Plan-Entwurf XVII-4 ist Technikanlagen im Unterbrückenbereich (siehe Übersichtsplan) sind die bringen. Für die künftige Nutzung des Beamtenwohnhauses (Teilbereich
1) sind zwei Behindertenparkplätze nachzuweisen.
Einbauten freigehalten werden (Teilbereich 1, siehe auch Punkt 3.2.7 Feuerwehr). Die Erreichbarkeit des Dienstweges zum DB Technikgebäude östlich des ehemaligen Beamtenwohnhauses Nord muss stets gegeben sein. Der Lastenaufzug (Teilbereich 3) muss über eine 2,50 m breite Zufahrt von der Planstraße 4 erreichbar sein.
Kynaststraße (Teilbereich 4, zukünftiger Treppenaufgang unterhalb der Kynaststraße) ist ein 5 m breiter Streifen für mögliche Unterhaltungsarbeiten freizuhalten. Östlich des zukünftigen Treppenaufgangs zur Kynaststraße ist der nichtöffentliche Zugang zum Gelände der Jugendherberge zu beachten.
Abb. 28: Straßenquerschnitt Planstraße 4 Engstelle (Vorschlag SenStadtUm Abt. VII B)
Im nördlichen Bereich der Planstraße 4 (Teilbereich 4) soll eine 2 m breite Vorfahrt für Taxen, Lieferanten sowie Ein- und AussteigeMöglichkeiten für private PKW geschaffen werden. Aufgrund der Enge des Straßenraumes der Planstraße 4 (Teilbereich 4) wird davon ausge(MK3 Fläche) voraussichtlich ein um ca. 4 m zurückgesetztes EG und ein auskragendes 2. OG erhalten wird. Im Gehwegbereich sind Vorschläge für die Standorte der Straßenbeleuchtungsmasten zu erbringen. Für Sicherheitsabstände zur Oberleitung eingehalten werden. An der Schnittstelle zwischen Jugendherberge und ehemaligem Polizeigebäude ist durch vorhandene Baulichkeiten eine Verengung des Gehwegbereiches unvermeidlich (siehe Abb. 28). An dieser Stelle ist eine andere Aufteilung des Gehwegbereichs erforderlich. Insbesondere über die Anordnung der Bäume ist nachzudenken. Dabei ist ein erforderlicher Abstand zum Gebäude und zu vorhandenen Bäumen auf dem Jugendherbergsgelände zu beachten. Östlich der Engstelle ist eine Zufahrt zum Grundstück des ehe-
maligen Polizeigebäudes im Gehweg zu platzieren. Historischer Bahndamm nordwestlicher Vorplatz Der heute anzutreffende Bahndamm im Teilbereich 1 wird für den Bau des Vorhaltebauwerkbaus der zukünftigen Stadtautobahn A 100 aus funktionalen sowie aus Sicherheitsgründen entfernt. Der Damm im Teilbereich 2 kann umgestaltet und dafür teilweise entfernt werden. Da der gesamte Bahndamm im Gedächtnis der Anwohner und Anwohnerinnen fest verankert ist, wird die Ablesbarkeit dieses Erdbauwerks im Raum gewünscht, auch dort, wo er nicht mehr vorhanden sein wird. Der Bahndamm kann im Teilbereich 2 nicht gänzlich entfallen, da in diesem Fall Stützwände für die Ringbahntrasse erforderlich wären. Voraussichtlich
Seitens der Bürgerinitiativen wird ein möglichst großer Erhalt des Bahndammes und ein insgesamt grüngeprägter Charakter für diese Anforderungen an den Raum vereinbaren lassen, ist im Entwurfsprozess zu prüfen (siehe auch 3.2.5 Vegetation). Fahrradstellplätze Fahrradstellplätze sollen schwerpunktmäßig westlich des Empfangsgebäudes der wieder zu errichtenden historischen Fußgängerbrücke eingerichtet werden. Diese Fläche wird jedoch erst Ende 2017 zur Verfügung stehen, da dort bis dahin das Vorhaltebauwerk für die zukünftige Stadtautobahn A100 gebaut wird. Hier soll mittelfristig ein Fahrradparkhaus entstehen, wofür Vorschläge einschließlich eines Betreiberkonzeptes gemacht werden können. Aufgabe ist es aber zunächst, eine Fahrradabstellanlage (nach Möglichkeit mindestens 460 Fahrradstellplätze) als Zwischennutzung darzustellen, welche so gestaltet ist, dass sie im Falle einer späteren baulichen Nutzung (z.B. Fahrradparkhaus) verschoben oder wiederverwendet werden kann. Einerseits sind dies wahrscheinlich zu wenig Fahrradabstellplätze, andererseits nehmen sie bereits sehr viel Platz in Anspruch. Es ist im Entwurf zu prüfen, inwieweit die gewünschte Anzahl mit den anderen funktionalen Anforderungen an den Raum sowie dem Wunsch nach einer qualitätvollen räumlichen Gestaltung vereinbar ist. Wie bereits beschrieben (2.7.2 Planung), ist in diesem Bereich die geringe Tiefenlage des Vorhaltebauwerks für die BAB 100 zu berücksichtigen. Die Überdeckelung reicht bis zum geplanten Straßenbahngleis. Insgesamt sind auf den nördlichen Vorplätzen möglichst etwa 460 Fahrradabstellmöglichkeiten unterzubringen (siehe auch Punkt 3.2.4 Ausstattung und Materialien).
Abb. 29: Planausschitt südliche Vorplätze (Darstellung gruppe F)
Hauptaufgabe für die Südseite des Bahnhofs ist die Zusammenfassung und Gliederung der einzelnen Teilbereiche und die Gestaltung der Randbereiche zwischen Bahnhof und Hauptstraße. Der Bereich soll die Rummelsburger Bucht und den Rudolfkiez als durchgehendes Band entlang der Hauptstraße verbinden und die Grenze zwischen Bahnhofsvorplatz und Hauptstraße deutlich machen. In seiner Materialität kann er auf den Gehweg der Hauptstraße reagieren, welcher in grauen Betongehwegplatten, 35 x 35 cm, diagonal verlegt, ausgeführt wird. Die Straßenbegrenzungslinie der Hauptstraße wird mittels Kantenstein befestigt. Die Beleuchtung auf den südlichen Vorplätzen könnte ggf. an die auf der Hauptstraße aufgestellten Leuchten des Typs SR 100 (Siteco) und Koffer² SGP 100 (Phillips) angepasst werden (siehe Beispielbilder im Anhang). Der zentrale Vorplatzbereich zwischen der denkmalgeschützten Fußgängerbrücke und den Rolltreppen der Ringbahnhalle (westlicher Teilbereich 8, Rudolfkiez) soll weitgehend von Erschließungs- und technischen Funktionen freigehalten werden. Bus Zur Verkürzung der Wege zu allen Zugängen des Bahnhofs wird die Bushaltestelle auf der nördlichen Straßenseite der Hauptstraße Richtung Westen verschoben. Rad- und Fußgängerverkehr Auf der Bahnhofssüdseite sind nach Möglichkeit insgesamt etwa 520 Fahrradabstellmöglichkeiten unterzubringen (siehe auch Punkt 3.2.4 Ausstattung und Materialien). Im Zuge des Planfeststellungsverfahrens Hauptstraße sind drei lichtsignalisierte Übergänge für Fußgänger geplant (siehe Übersichtsplan), die bei der Gestaltung zu beachten sind. Anlieferungs- und Individualverkehr Auf dem südöstlichen Vorplatzbereich ist eine Taxen- und PKW-Vorfahrt (Kiss+Ride, Taxistellplätze, Ein- und Ausstiegsplätze (PKW) vorgesehen) (östlicher Teilbereich 8, Rummelsburger Bucht). Die Zufahrt zum südöstlichen Vorplatz erfolgt östlich der Kynaststraße
über eine Gehwegüberfahrt. Die westlich liegende Ausfahrt vom Vorplatz erfolgt in den Knotenpunkt Kynaststraße, welche nach Fertigstellung in die Lichtsignalanlage Kynaststraße / Hauptstraße integriert wird. Auf dem Vorplatz gilt somit Einbahnverkehr von Ost nach West. Um die Funktionalität des südöstlichen Vorplatzbereichs zu gewährleisten sind folgende Aspekte zu beachten: Im Fall des zukünftigen Bedarfs für liche Fläche die Taxen- und PKW-Vorfahrt in Frage (östlicher Teilbereich 8). Hier sind vorzugsweise die Stellplätze für den MIV so auszubilden, dass im Bedarfsfall die Nutzung durch Busse des Schienenersatzverkehrs möglich ist. Da durch die Busse starke Scherkräfte in Folge enger Kurvenfahrten und von Bremsvorgängen, aber auch starke Druckkräfte infolge der hohen Achslasten auftreten, wird als Fahrbahnbefestigung eine betonierte Fahrbahn entsprechend den Betonfeldern an Bushaltestellen empfohlen. Es ist die Bauklasse Bk.10 (RStO 12 Tab. 3) vorzusehen.
westlich und östlich der südlichen Rolltreppen) müssen ständig befahrbar und von festen Einbauten freigehalten werden (siehe auch Punkt 3.2.7 Feuerwehr). Ideenteile Für die Vermarktung des ehemaligen Beamtenwohnhauses Süd (Teilbereich Die Erschließung des Grundstücks soll im Sinne des Umfelds und der bestehenden Gebäude weiterhin gewährleistet werden. Der Bereich um den Treppenaufgang unterhalb der Kynaststraße (Teilbereich 9) soll in geeigneter Weise in den Gesamtentwurf einbezogen werden. 3.2.3 Ausstattung und Materialien Bei der gewählten Belagsart ist insbesondere eine gute Nutzbarkeit wünschenswert. Auf den Bahnsteigen werden hellgraue Naturstein - und weißgraue Granitplatten in unterschiedlichen Größen verlegt. Der Gehweg der Hauptstraße ist wie bereits beschrieben in Betongehwegplatten (35x35 cm) ausgeführt. Die Vorplätze sollen eine einheitliche Gestaltung in Form eines durchgehenden Materials erhalten. Es sind Blindenleitstreifen vorzusehen (siehe Richtlinie 813.03 - Wegeleitund Informationssysteme DB im Anhang). Für alle von Lastwagen (Anlieferung), Müllfahrzeugen, Feuerwehrwagen und Bussen zu befahrende Flächen ist die Bauklasse BK 1,0 RStO 12) vorzusehen. Wie für die gesamte Gestaltung der Plätze ist auch bei der Auswahl der verschiedenen Ausstattungselemente wichtig, dass sie funktional und hochwertig sind und einen einheitlichen Charakter unterstützen. Vandalismusprävention in Materialwahl und Gestaltung hat hohe Priorität. Kosten sowie dem Unterhaltungsaufwand dem Ort angemessen und den Zielen der Nachhaltigkeit entsprechend ausgewählt werden. Es sind Sitzgelegenheiten in ausreichender Anzahl vorzusehen (Wartebereiche, Sitzmöglichkeiten für den Kurzaufenthalt). Abfallbehälter sollten so gestal-
tet sein, dass auch größere Fast Food-Verpackungen darin entsorgt werden können, sie aber gleichzeitig gegen das Ausräumen durch Tiere geschützt sind. Insgesamt wird wie bereits beschrieben angestrebt, auf der Nordseite etwa 460 und auf der Südseite etwa 520, zum Teil überdachte, Fahrradabstellmöglichkeiten vorzusehen, welche generell alle beleuchtet sein sollen. Es sind einige Fahrradständer vorzusehen, die ausreichend Fahrräder sind ca. 20 Call a Bike-Stellplätze zu integrieren. Die Möglichkeit der Unterbringung von knapp 1000 Fahrradabstellmöglichkeiten ist unter Berücksichtigung der anderen Anforderungen an den zur Verfügung stehenden Raum zu prüfen. 3.2.4 Beleuchtung Es sind Vorschläge zur Beleuchtung der Vorplätze zu erarbeiten, welche zur Stärkung des einheitlichen Erscheinungsbildes beitragen sollten. Das Handbuch Stadtbild Berlin Lichtkonzept (siehe Anhang) ist bei der Bearbeitung zu berücksichtigen. Nach Möglichkeit sollte wie bereits beschrieben (3.2.2), auf die Beleuchtung im umliegenden Straßenraum Bezug genommen werden (Hauptstraße: SR 100 (Siteco) und Koffer² SGP 100 (Phillips). Eventuell ist auf der Nordseite eine Kombination mit den Masten der Straßenbahn möglich. Bei den Beleuchtungsanlagen auf den Bahnsteigen wird unterschieden in ein abgehängtes Lichtrohrsystem (NORKA-Leuchte), Einzelleuchten der Fa. NORKA im Treppenbereich und Eingrabmasten mit Mastansatzleuchten der Fa. Philips auf dem Freibahnsteig (siehe Beispielbilder im Anhang). Auf allen Vorplatzbereichen soll eine hohe Freiraumqualität und sichere Nutzbarkeit auch in der Dunkelheit geschaffen werden. Insbesondere unter den Brückenbauwerken auf der Nord- und Südseite ist für eine qualitätsvolle Beleuchtung zu sorgen. Um Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden, sollte die Beleuchtung insbesondere von Wegen gleichmäßig sein, was eine entsprechend enge Reihung von Beleuchtungselementen bedingt, und es ermöglichen, dass Personen in der Nähe aus mindestens vier Metern Entfernung gut zu erkennen sind. 3.2.5 Vegetation Die Vorplätze sollen einen urbanen Charakter erhalten und ausreichend
wahren. Wie bereits beschrieben, soll der historische Bahndamm (Teilbereich 2) 3.2.1 Historischer Bahndamm nordwestlicher Vorplatz). Aus Gründen der städtebaulichen Kriminalprävention und guter Orientierungsmöglichkeiten soll darauf geachtet werden, dass Sichtachsen und generelle Übersichtlichkeit gewährleistet sind. Schlecht einsehbare Bereiche und hohe geschlossene Hecken sind zu vermeiden. Um Tatgelegenheiten zu verhindern, sollte auf Hochbeete und stimmte kriminelle Delikte (z. B. Drogenhandel) begünstigen und erfahrungsgemäß oft zur Müllablage genutzt werden.
Anschlusspunkte an die Entwässerung der Berliner Wasserbetriebe sind in die Planung einzubeziehen. Von Schlitzrinnen ist abzusehen. 3.2.7 Sicherheit Bahnhöfe und ihr jeweiliges Umfeld sind Kriminalitätsschwerpunkte.
gelegentlich auch Raubtaten und Gewaltdelikte. Dazu kommen Ordnungsstörungen, z. B. bedingt durch Alkoholkonsum. Deshalb ist eine Gestaltung anzustreben, die kriminalpräventiv wirkt, d. h. ein Höchstmaß an sozialer Kontrolle ermöglicht und Tatgelegenheiten verhindert, u.a. durch Gewährleistung von Übersichtlichkeit, leicht möglicher Orientierung, Barrierefreiheit, guter Beleuchtung, erkennbarer Funktionszuweisung aller Flächen sowie Vandalismusprävention. Um Tatgelegenheiten für Kleinkriminalität ebenso wie versteckte potenzielle Rückzugsbereiche für Drogen- und Alkoholkonsumenten zu vermeiden, sollte eine gute Einsehbarkeit der einzelnen Bereiche gewährleistet als Drogenversteck entgegenwirken. Sicherheit vor Kriminalität (objektive Sicherheit) wie auch individuelles sistente Systeme und Materialien für Möblierung und Beleuchtung sowie quantitativ und qualitativ angemessene Ordnungssysteme zu achten. Gute Orientierung ist ebenfalls ein wichtiger Sicherheitsfaktor und kann sich auch gestalterisch und nicht allein durch entsprechende Beschilderung ausdrücken. Wegeführungen, Zielpunkte und potenzielle Fluchtmöglichkeiten Bereichen ist eine möglichst gleichmäßige Ausleuchtung anzustreben. 3.2.8 Weitere Flächen und Funktionen
Feuerwehr Für den Bahnhof Ostkreuz wurde ein Brandschutzkonzept erstellt. Es sind unbedingt alle Bewegungs-, Aufstell- und Fahrbereiche der Feuerwehr bei der Planung zu beachten (siehe Übersichtsplan). Die Flächen müssen ständig befahrbar sein und sind von festen Einbauten freizuhalten. Dies gilt insbesondere für die Flächen vor den Löschwassereinspeisestellen, die sich im Bereich der Rolltreppen auf den nördlichen und südlichen Eine temporäre Befahrung der Flächen durch Lieferfahrzeuge, Taxen u.ä. ist prinzipiell möglich, sofern die feuerwehrtechnischen Belange hierdurch nicht beeinträchtigt werden. Hinsichtlich der Befestigungs- und Belagsart müssen für Einsatzfahrzeuge tragfähige Materialien gewählt werden (siehe 3.2.3 Ausstattung und Materialien). Taxen Für die Taxistellplätze auf Nord- und Südseite (siehe Übersichtsplan) sollten folgende Planungshinweise beachtet werden:
Trennung der Stellplatzbereiche von Kurzzeitstellplätzen und Vorfahrten des MIV Trennung von Ein- und Aussteigevorgängen ggf. Trennung in Halte- und Nachrückplätze gute Sichtbarkeit der Standorte vom Eingangsbereichen (Treppen, Aufzüge) Standorte möglichst nah an Eingangsbereichen
Planfeststellungsbeschluss Neben den Festlegungen zum Umbau der Fernbahn und S-Bahnanlagen (Bahnsteige und Gleisanlagen) trifft der Planfeststellungsbeschluss Aussagen zu folgenden erschließungsrelevanten Anlagen für die Vorplätze, die im Zuge der weiteren Planung größtenteils nicht mehr veränderbar bzw. bereits realisiert sind (siehe auch Endbericht Rahmenplanung im Anhang): Treppenaufgänge, Rolltreppen und Aufzüge zu den Bahnsteigen bzw. zur Kynaststraße, Denkmalgeschützte Fußgängerbrücke mit Empfangsgebäude auf dem Travekiezvorplatz, Technikgebäude/-räume mit Müllräumen, Bereichsstellrechner und Trafostation östlich des Beamtenwohnhauses unter der Ringbahn, Regenrückhaltebecken mit Hebeanlage am östlichen Ende des Vorplatzes Victoriastadt
Durch die lange Planungs- und Bauzeit haben sich einige Änderungen gegenüber dem Planfeststellungsbeschluss ergeben. Deswegen wird zu einem Zeitpunkt nach dem Wettbewerb ein Änderungsverfahren durchgedert werden können, sofern erforderlich. 3.3 Barrierefreiheit
Gleichberechtigung behinderter und nicht behinderter Menschen zu achten. Mobilitätseingeschränkte Reisende müssen sich an Verknüpfungspunkten und auf Haltestellen auch ohne fremde Hilfe bewegen können. Es ist notwendig, die Zugangswege zu Verknüpfungsanlagen sowie beim Einund Aussteigen barrierefrei erreichen zu können. Eine kontrastreiche Farbgebung und Bodenindikatoren für Sehbehinderte sowie akustische, taktile und visuelle Informationen sind eine enorme Erleichterung für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste. den. Der entstehende öffentliche Freiraum soll nach den Prinzipien des ‚Design for all’ entwickelt werden. Allen Menschen in unterschiedlichsten Lebenslagen sollen Nutzung und Teilhabe ihrer Umwelt und insbesondere die Nutzung des öffentlichen Raumes ermöglicht werden, auch Menschen mit Behinderungen. Dabei sind sowohl motorische als auch sensorische Beeinträchtigungen zu berücksichtigen. Barrierefreiheit ist auch ein kriminalpräventiver Sicherheitsaspekt. Im Sinne der sozialen Nachhaltigkeit sollen keine Sonderlösungen für z.B. Menschen mit Behinderungen geschaffen werden, sondern durchgängige Nutzungsangebote für alle Bevölkerungsgruppen gemäß der Teilhabe unter dem Inklusionsgedanken.
(vgl. auch DIN 18024 Teil 1 und 2 und das Handbuch „Design for all – öffentlicher Freiraum Berlin“, siehe Anhang). 3.4 Kriterienkatalog
Konzept Schlüssiges Gesamtkonzept Einhaltung der Planungsvorgaben Gute Orientierungsmöglichkeiten Anknüpfung an bestehende bzw. geplante Strukturen und Berücksichtigung der Anforderungen, die sich aus überlagernden und angrenzenden Planungen ergeben Funktionalität / übersichtliche Strukturierung der Flächen für Bewegung und Aufenthalt Qualität des Beleuchtungskonzeptes Gestaltung Gestaltqualität, identitätsstiftendes Erscheinungsbild Raumgliederung Aufenthaltsqualität Materialwahl, Möblierung und sonstige Ausstattung Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten Nutzungen Berücksichtigung unterschiedlicher Nutzer- und Nutzerinnengruppen und -anforderungen Verkehrliche Anbindung und Erschließung Feuerwehr Andienung / Lieferung Barrierefreie Nutzbarkeit Realisierbarkeit Einhaltung des Kostenrahmens Unterhaltung Die dargestellte Reihenfolge der Kriterien ist nicht als Rangfolge zu betrachten. 3.5 Kostenrahmen Für die Ermittlung des Kostenrahmens wird für die Flächen des Realisierungsteils Netto-qm-Preis von 180 € / Netto angenommen. Der angesetzte Netto-qm-Preis soll sämtliche Kostenbestandteile der Kostengruppe 500 beinhalten, insbesondere die Platzbefestigungen mit je nach Nutzung verschiedenen Materialien einschließlich der Randbefestigung und erforderlicher Erdarbeiten und den Flächenaufbruch einer möglichen provisorischen Befestigung, die für den Interimszeitraum bis zum Beginn der Vorplatzrealisierung erforderlich wird. Für die Südseite sind nur die Flächen außerhalb des Planfeststellungsbereichs der Hauptstraße kostenmäßig zu erfassen.
Gestaltung der Vorplätze am Ostkreuz / Teil 4 Anlagen
Nachfolgend gelistete Unterlagen stehen digital zu Verfügung:
Die Vorliegende Auslobung als pdf-Datei
00_Kostenformblatt im xls-Format
01_Übersichts- und Arbeitsplan (dwg, dxf und pdf) (in Zip Ordner) 02_Layoutvorschlag (3 A0 Pläne als pdf, Aufteilung nicht bindend) (in Zip Ordner)
03_Fotodokumentation_WB Ostkreuz (pdf)
04_Word-Vorlage Verfassererklärung 05_Luftbild Wettbewerbsgebiet (jpg) 06_Schrägluftaufnahmen Wettbewerbsgebiet (jpg) (in Zip Ordner) 07_Endbericht Rahmenplanung inkl. Anhang (pdf) (in Zip Ordner) 09_B-Pläne V72, V-11, V-31, XVII-15, Entwurf XVII-4 (pdf und dwgs (in Zip Ordner) 10_Querschnitte Vorplatz Nordost (pdf) 11_Querschnitt Tramtrasse Ringbahnbrücke (pdf) 12_Übersichtsplan Leitungen 2013 (pdf) 13_Zeichnungen denkmalgeschütztes Empfangsgebäude Travekiez (tiff) (Zip Ordner) 14_Ausführungsplanung Neue Bahnhofstraße (pdf) 15_Beleuchtung Bahnhof und Ausbau Hauptstraße (pdf) (Zip Ordner) 16_Richtlinie 813.03 - Personenbahnhöfe planen; Wegeleit- und Informationssysteme DB (pdf) 17_Richtlinie 813.05 - Personenbahnhöfe planen; Beleuchtungsanlagen (pdf) 18_Handbuch Stadtbild Berlin Lichtkonzept (pdf) 19_Handbuch „Design for all – öffentlicher Freiraum Berlin“ (pdf) 20_Ausfuerungsvorschriften Geh- und Radwege_SenStadtUm (pdf) 21_Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Verwaltungsvorschrift Beschaffung und Umwelt – VwVBU (pdf)
Gestaltung der Vorplätze am Ostkreuz / Teil 5 Quellen
DB Station & Service GmbH Richtlinie 813.03 Wegeleit- und Informationssysteme, Berlin 2012 DB Projekt Verkehrsbau GmbH: Drehscheibe Berlin - das neue Ostkreuz, Berlin, 2002 Jahn, Mack & Partner; FGS Forschungs- und Planungsgruppe Stadt und Verkehr: Rahmenplanung für die Vorplätze am Ostkreuz – Endbericht . Im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Berlin, 2013 Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt: Stadtbild Berlin Lichtkonzept, Berlin, 2011 Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt: Design for all – öffentlicher Freiraum Berlin, Berlin, 2011 Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt: Bahnhofsvorplätze am Ostkreuz. Online abrufbar unter: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/projekte/vorplaetze_ostkreuz/ Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Fachabteilung Abteilung VII Verkehr: Radverkehrsstrategie für Berlin, Berlin, 2013 Online abrufbar unter: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/verkehr/politik_planung/rad/strategie/download/ Fahrradstrategie.pdf Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Fachabteilung Abteilung VII Verkehr: Ausführungsvorschriften zu § 7 des Berliner Straßengesetzes über Geh und Radwege, Berlin 2013 Online abrufbar unter: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/download/verkehr/ amtsblatt_av_gur.pdf
Abb. 1: Titelbild: Deutsche Bahn AG Abb. 2: Verortung der vier Vorplätze im Luftbild (Luftbildgrundlage: SenStadtUm 2011, Darstellung: gruppeF) Abb. 3: Teilbereich Travekiez (Luftbildgrundlage: SenStadtUm 2011, Darstellung: gruppeF) Abb.4: Luftbild der historischen- und der östlich davon liegenden Interimsfußgängerbrücke aus dem Jahr 2008 (Deutsche Bahn AG) Abb. 5: Teilbereich Victoriastadt (Luftbildgrundlage: SenStadtUm 2011, Darstellung: gruppeF) Abb. 6: Teilbereich Rummelsburger Bucht (Luftbildgrundlage: SenStadtUm 2011, Darstellung: gruppeF) Abb. 7: Teilbereich Rudolfkiez (Luftbildgrundlage: SenStadtUm 2011, Darstellung: gruppeF) Abb. 8: Visualisierung des zukünftigen Bahnhofs Ostkreuz inkl. Der Südkurve in Richtung Flughafen Schönefeld, (Darstellung: Deutsche Bahn AG)
Abb.9: Eigentümersituation (Darstellung FGS & Jahn, Mack + Partner) Abb. 10: Bahnhof Ostkreuz 1915 (Deutsche Bahn AG) Abb. 11: Der Bahnsteig E, 1936 Deutsche Bahn AG) Abb.12: Ausschnitt Denkmalkarte Berlin (Darstellung SenStadtUm, FIS-Broker) Abb.13: Ausschnitt Flächennutzungsplan Berlin (Darstellung: SenStadtUm, FIS-Broker) Abb. 14: B-Planentwurf XVII-4, Stand Juni 2013 (Darstellung BSM) Abb. 14: B-Planentwurf XVII-4, Stand Juni 2013 (Darstellung BSM) Abb.15: Übersichtsplan vorhandener und tangierender Planungen (Darstellung Jahn, Mack + Partner) Abb.16: Maßnahmenplan aus Planfeststellungsbeschluss Umbau Bahnhof Ostkreuz (Darstellung Deutsche Bahn AG) Abb. 17: Bus- und Tramlinien Bestand (Darstellung gruppe F) Abb. 18: Bus- und Tramlinien zukünftige Linienführung (Darstellung gruppe F) Abb. 19: Radverkehrsnetz Bestand (Darstellung gruppe F) Abb. 20: Radverkehrsnetz Bestand und Planung (Darstellung gruppe F) Abb. 21: Fahrradabstellmöglichkeiten südlich des Gehwegs Hauptstraße auf Höhe des südlichen Widerlagers der Ringbahn, 2014 (Darstellung gruppeF) Abb. 22: Fußgängerverbindungen (Darstellung gruppe F) Abb. 23: Erschließung Bahnhof über MIV (Darstellung FGS) Abb. 24: Übersichtsplan des Wettbewerbsgebiets (Darstellung gruppe F) Abb. 25: Planausschitt nördliche Vorplätze (Darstellung gruppeF) Abb. 26: Straßenquerschnitt Planstraße 4 (Darstellung Abt. VII B)
Abb. 27: Straßenbahnunterführung Bahnhof Ostkreuz unter der nördlichen Ringbahnbrücke (Darstellung SenStadtUm Abt. VII B) Abb. 28: Straßenquerschnitt Planstraße 4 Engstelle (Darstellung SenStadtUm Abt. VII B) Abb. 29: Planausschitt südliche Vorplätze (Darstellung gruppeF) Fotodokumentation: gruppe F
9 4 5 1 18/19
8 52 2 3 12 13/15 53 14 21 22 23 20 17 16 45 46 42 48 47 49 55 43 44 39 40/41 32 33 29 31 34 35 30 27 26 28 25 54
36/37/38 24
Foto 01: Unterführung historischer Bahndamm, Travekiez
Foto 02: Denkmalgeschütztes Beamtenwohnhaus,Travekiez
Foto 03: Treppensituation Aufgang Bahnhof, Travekiez
Foto 04: Historischer Bahnhdamm / Simplonstraße, Travekiez
Foto 05: Kreuzung Annemirl-Bauer-Platz Travekiez
Foto 06: Annemirl-Bauer-Platz Travekiez
Foto 07: Annemirl-Bauer-Platz Travekiez
Foto 08: Denkmalgeschütztes Beamtenwohnhaus und Teil des historischen Bahndamms, Blick nach Osten, Travekiez
Foto 09: Sonntagstraße Travekiez
Foto 10: Simplonstraße Travekiez
Foto 11: Neue Bahnhofstraße, Travekiez
Foto 12: Gelände ehemalige FHTW, Victoriakiez
Foto 13: Treppenanlage Obere Kyastraße 2014, Blick nach Osten, Victoriakiez
Foto 14: Treppenaufgang zur Oberen Kynaststraße, Blick nach Westen, Victoriakiez
Foto 15: Treppenanalge Obere Kyastraße 2015, Blick nach Osten, Victoriakiez
Foto 16: zukünftige Planstraße 4,Victoriakiez
Foto 17: Blick auf die Marktstraße ,Victoriakiez
Foto 18: Gelände ehemalige FHTW Victoriakiez, Hof Nordöstlich des Hauptgebäudes
Foto 19: Gelände ehemalige FHTW Victoriakiez, Hof Nordöstlich des Hauptgebäudes
Foto 20: Weg zwischen ehemaligem Polizeigebäude und Mauer zur zukünftigen Planstraße 4, Victoriakiez
Foto 21: Engstelle zur zukünftigen Planstraße 4, ehemaliges Polizeigebäude, Blick nach Süden, Victoriakiez
Foto 22: Engstelle zur zukünftigen Planstraße 4, ehemaliges Polizeigebäude, Blick nach Westen, Victoriakiez
Foto 23: Hof am ehemaligen Polizeigebäude, Victoriakiez
Türrschmidtstraße,
Foto 25: Brückenunterführung Rummelsburger Bucht, Blick nach Westen
Kynastraße,
Foto 27: Brückenunterführung Rummelsburger Bucht, Blick nach Westen
Foto 28: Hauptstraße Rummelsburger Bucht, Blick nach Osten
Foto 29: Hauptstraße (von Oberer Kynastraße) , Blick nach Osten, Rummelsburger Bucht
Foto 30: Blick nach Nordost von der Oberen Kynaststraße, Rummelsburger Bucht
Foto 31: Obere Kynaststraße, Blick nach Westen auf den denkmalgeschützten Wasserturm, Rummelsburger Bucht
Foto 32: Obere Kynaststraße, Blick nach Norden
Foto 33: Obere Kynaststraße, Blick auf den Bahnhof
Foto 34: Blick nach Nordost von der Oberen Kynaststraße, Rummelsburger Bucht
Foto 35: Blick nach Südost von der Oberen Kynaststraße, Rummelsburger Bucht
Foto 36: Situation Brückenunterführung, Rudolfkiez
Foto 37: zukünftiger Vorplatz, Rudolfkiez
Foto 38: zukünftiger Vorplatz, Rudolfkiez
Foto 39: Hauptstraße Blick nach Osten, Rudolfkiez
Foto 41: Hauptstraße Fahrradabstellmöglichkeiten Rudolfkiez
Interimsfußgängerbrücke
Foto 44: Hauptstraße, Blick nach Westen Rudolfkiez
Foto 45: Ehemaliges Beamtenwohnhaus Süd / Baustelle Brückenbauwerk Südkurve Rudolfkiez
Foto 46: Hauptstraße, Blick nach Westen Rudolfkiez
Foto 47: Baustelle Brückenbauwerk Südkurve Rudolfkiez
Foto 48: Baustelle Brückenbauwerk Südkurve Rudolfkiez
Foto 49: Baustelle Brückenbauwerk Südkurve, Blick nach Südosten, Rudolfkiez
Foto 50: Markgrafendamm, Rudolfkiez
Foto 51: Modellfoto Bahnhof Ostkreuz (Deutsche Bahn AG)
Foto 52: Modellfoto Bahnhof Ostkreuz (Deutsche Bahn AG), Travekiez
Foto 53: Modellfoto Bahnhof Ostkreuz (Deutsche Bahn AG), Victoriakiez
Foto 54: Modellfoto Bahnhof Ostkreuz (Deutsche Bahn AG), Rummelsburger Bucht
Foto 55: Modellfoto Bahnhof Ostkreuz (Deutsche Bahn AG), Rudolfkiez

References: § 9
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 § 7