Source: https://www.behindern.verhindern.sachsen.de/gesellschaftliche-partizipation.html
Timestamp: 2017-06-24 20:54:05+00:00

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Teilhabe an der Gesellschaft - Behindern verhindern - sachsen.de
Suchbegriff Behindern verhindern
Nichts über uns ohne uns . Die Sächsische Staatsregierung setzt sich dafür ein, dass Menschen mit Behinderungen uneingeschränkt an der politischen Willensbildung teilnehmen können.
Die Teilhabe an der Gesellschaft betrifft alle Lebensbereiche. Dazu gehört auch, dass Menschen mit Behinderungen mit anderen am öffentlichen, politischen, kulturellen und zivilgesellschaftlichem Leben teilnehmen können. Sie sollen ebenso die Gesellschaft durch politische und zivilgesellschaftliche Organisationen mitgestalten können. Der Sächsischen Staatsregierung ist es ein wichtiges Anliegen, die Voraussetzungen dafür weiter zu verbessern. Menschen mit Behinderungen sollen ihre politischen und zivilgesellschaftlichen Rechte mit anderen ausüben können. Sie sollen als Experten in eigener Sache in allen Bereichen ihre Lebensbedingungen mitgestalten können.
Politische Teilhabe und Interessenvertretung
Die politische Interessenvertretung für Menschen mit Behinderungen hat der Freistaat Sachsen im Sächsischen Integrationsgesetz geregelt. Dieses soll zu einem Sächsischen Inklusionsgesetz weiterentwickelt werden. Für die Belange von Menschen mit Behinderungen setzt sich der Beauftragte der Sächsischen Staatsregierung ein. Er fördert deren Teilhabe in allen gesellschaftlichen Bereichen. So berät er die Landesregierung genauso wie einzelne Bürger mit Behinderungen, Einrichtungen und Verbände. Die Ergebnisse einer vom Bund beauftragen Studie zur Situation von Menschen mit Behinderungen bei der Ausübung des aktiven und passiven Wahlrechts liegen vor. Die Sächsische Staatsregierung wird daraus Handlungsempfehlungen erarbeiten.
Zum Sächsischen Integrationsgesetz
Informationen des Beauftragten der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen
Uneingeschränkt sollen Menschen mit Behinderungen an der Zivilgesellschaft teilhaben können. Denn Menschen mit Behinderungen sollen ihre Lebensbedingungen in allen Bereichen als Experten in eigener Sache mitgestalten. Viele freiwillig engagierte Bürger unterstützen Menschen mit Behinderungen. Genauso leisten Menschen mit Behinderungen selbst dieses wichtige Engagement. Der Freistaat Sachsen fördert das Engagement von und für Menschen mit Behinderungen. Für die Sächsische Staatsregierung ist es wesentlich, ein neues Inklusions-, Teilhabe- und Gleichstellungsgesetz zu erarbeiten.
Barrierefreie Informationen und Kommunikation
Menschen mit Behinderungen sollen den gleichberechtigten Zugang zu Informationen und Kommunikation haben. So gestalten die Behörden und sonstigen öffentlichen Stellen des Freistaates Sachsen ihre Internetauftritte und -anwendungen schrittweise barrierefrei. Menschen mit Hör- und Sprachbehinderungen haben einen Rechtsanspruch darauf, ihre eigenen Rechte im Verwaltungsverfahren mit geeigneten Kommunikationshilfen wahrzunehmen. Als öffentlich rechtlicher Sender erweitert der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) stufenweise seine Informationsangebote für hör- und sehbehinderte Menschen. So soll es ab der nächsten Amtsperiode 2021 möglich sein, einen Vertreter für Menschen mit Behinderungen in den MDR-Rundfunkrat zu entsenden.
Die Menschenrechte gelten uneingeschränkt für Menschen mit und ohne Behinderungen. Dennoch stehen Menschen mit Behinderungen häufig in einem besonderen Abhängigkeitsverhältnis und benötigen besondere Hilfe, wenn sie von Diskriminierung und Gewalt betroffen sind. Auch Menschen mit Behinderungen, die in Einrichtungen leben, müssen konsequent vor Gewalt geschützt werden. Barrierefreie allgemeine Angebote zum Schutz vor Gewalt sowie der barrierefreie physische und kommunikative Zugang zu Polizei und Justiz sind notwendig. Für einen wirksamen Schutz vor Diskriminierung und Gewalt soll im Freistaat Sachsen eine Strategie entwickelt werden.
Rechtliche Betreuung und Entscheidungsfreiheit
Mitunter sind Menschen mit Behinderungen nicht in der Lage, eigenständig zu handeln. Rechtliche Betreuer können den Schutz ihrer persönlichen Rechte und Handlungsfähigkeit übernehmen. Die Maßnahmen müssen verhältnismäßig, von möglichst kurzer Dauer und auf die Person zugeschnitten sein. Sie müssen regelmäßig überprüft werden. Das geltende Betreuungsrecht trägt den Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention Rechnung. Der Bund hat eine Studie zur Bestandsaufnahme der »anderen Hilfen« in Auftrag gegeben, die eine Betreuung entbehrlich machen. Nach Auswertung der Studie wird die Sächsische Staatsregierung gegebenenfalls notwendige Maßnahmen ergreifen.
Information und Beratung von Menschen mit Behinderungen
Aufklärung, Auskunft und Beratung für Menschen mit und ohne Behinderungen gehören zu den Pflichtaufgaben eines jeden Sozialleistungsträgers. Beratungsangebote müssen transparent, vollumfänglich und eindeutig sein. Ziel ist es, für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen jeweils geeignete Kommunikationsformen zu nutzen. Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige müssen eindeutig erkennen können, auf welche Leistungen sie Anspruch haben und welcher Träger für welche Leistungen zuständig ist. Bescheide sollten verständlich in einer einfachen Sprache geschrieben sein. So könnten Widerspruchs- und Klageverfahren vermieden werden.
Menschen mit Behinderungen haben das Recht, gleichberechtigt mit anderen am kulturellen Leben teilzunehmen. Dazu braucht es einen gleichberechtigten Zugang zu kulturellen Aktivitäten und Orten wie Theater, Museen, Kinos und Bibliotheken genauso wie zu Sport-, Erholungs- und Tourismusstätten. Perspektivisch sollen alle kulturellen Einrichtungen des Freistaates Sachsen und der Kommunen barrierefrei zugänglich sein. Es fehlt eine Ist-Stand-Analyse darüber, welche Sportstätten für welche Behinderungsformen zugänglich und über den ÖPNV barrierefrei erreichbar sind. Für den Tourismus können barrierefreie Angebote für Gäste mit Behinderungen sogar zu einem Wettbewerbsvorteil werden.
Weiterentwicklung des SächsIntegrG zu einem Inklusions-, Teilhabe- und Gleichstellungsgesetz. Dieses soll u. a. auch regeln:
Stärkung der Position des Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen der Staatsregierung: Bestellung, Aufgaben, Ressourcen und Befugnisse der Behindertenbeauftragten; Menschen mit Behinderungen bzw. deren Angehörige sind bei der Bestellung der Beauftragten besonders zu berücksichtigen.
Prüfung einer Verankerung der kommunalen Behindertenbeauftragten
Gesetzliche Verankerung des Landesbehindertenbeirats: Regelung der Zusammensetzung, Aufgaben und Befugnisse, finanzielle und technisch-organisatorische Ausstattung
Prüfung einer Regelung zur Bildung/Wahl von Behindertenbeiräten in den kreisfreien Städten und Landkreisen SMS
Weiterentwicklung des SächsIntegrG zu einem Inklusions-, Teilhabe- und Gleichstellungsgesetz. Dieses soll u. a. auch regeln: Erweiterte Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen: Prüfung von Formen und Möglichkeiten der weiteren Einbeziehung der Menschen mit Behinderungen bzw. ihrer Interessenvertretungen bei der Ausarbeitung und Umsetzung von Rechtsvorschriften und politischen Konzepten, die die Belange von Menschen mit Behinderungen betreffen
Breites Beteiligungs- und Anhörungsverfahren bei der Erarbeitung des neuen Inklusions ‚ Teilhabe- und Gleichstellungsgesetzes
Anpassung des Wahlrechts: Sachsen wird nach der Stellungnahme bzw. gesetzgeberischen Reaktion des Bundes auf die nunmehr vorliegende Studie zum aktiven und passiven Wahlrecht von Menschen mit Behinderung prüfen, ob und welche Maßnahmen für das Landes- und Kommunalwahlrecht sinnvoll und erforderlich erscheinen
Gestaltung des Neujahrsempfangs des Ministerpräsidenten 2018 unter dem Thema »Aktionen der Sächsischen Staatsregierung zur Umsetzung der UN-BRK«
SK, SMS
Anpassung bzw. Änderung der in Sachsen geltenden Richtlinie Teilhabe, so dass der notwendige Eigenanteil verringert wird. Darüber hinaus wird geprüft, ob ehrenamtliche Arbeit als Teil des Eigenanteils anerkannt werden kann.
Prüfung der Auswirkungen der Regelungen des § 78 Bundesteilhabegesetz zur Finanzierung von persönlicher Assistenz für Menschen mit Behinderungen im Bereich ehrenamtlicher Tätigkeit – außerhalb der bisherigen Leistung, die im Rahmen des Persönlichen Budgets als sogenannte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gezahlt werden kann.
Aufnahme des Themas Barrierefreiheit von elektronischen Kommunikationsangeboten durch die AG Content in den offiziellen Styleguide. Folgende Inhalte sollten unter anderem enthalten sein: Grundlagen, Prüfungsmöglichkeiten entsprechend BITV 2.0, BIKOSAX Dienstleistungsspektrum der DZB, barrierefreie Inhaltserstellung (Broschüren, Dokumente, Videos etc.). Damit wird man der staatlichen Vorbildfunktion für die anderen, bislang nicht von der Gestaltungsrichtlinie eingeschlossenen Institutionen gerecht.
SK, alle Ressorts
Erneute Prüfung des Internetauftritts www.sachsen.de hinsichtlich Barrierefreiheit (BITV 2.0); ggf. Anstreben einer 95+-Punktebewertung
Auf Basis und im Rahmen der Ergebnisse einer vorhergehenden Machbarkeitsstudie gegebenenfalls Aufbau eines zentralen Informationsportals als Voraussetzung zur besseren Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Hier sollen alle Informationen zusammenfließen, die für eine bessere Transparenz von barrierefreien Angeboten notwendig sind.
SMS, SK, SMI
Sensibilisierung zum Thema Barrierefreiheit sowie Ausbau der Schulungsangebote für Anwender und Entscheider mit entsprechender Zielgruppenausrichtung.
Sonstige Informationsangebote des Freistaates Sachsen sollen barrierefrei zugänglich sein. Hierfür erstellt die Staatsregierung einen verbindlichen Zeitplan.
Aufnahme von Informationen zur Barrierefreiheit und Zugänglichkeit von Behörden in das zentrale Informationsportal für Verwaltungsverfahren Amt24 (www.amt24.sachsen.de); Die im Portal bereitgestellten Vordrucke/PDF-Formulare müssen nach dem jeweils geltenden DIN-ISO-Standard barrierefrei gestaltet werden. Sie werden durch die zuständigen Behörden gepflegt.
SMI, alle Ressorts, Träger der Selbstverwaltung
Publikation des Aktionsplans der Sächsischen Staatsregierung in Leichter Sprache
Beratungsangebot der DZB zum Kompetenzzentrum für barrierefreie Informations- und Kommunikationsangebote des Freistaates an der DZB Leipzig aufbauen und nachhaltig etablieren
SMWK, SMS
Einführung eines »BIKOSAX«-Gütesiegels für barrierefreie Webauftritte, Webanwendungen und spezielle E-Government-Anwendungen. Dieses kann durch die DZB verliehen und dabei auch an nichtstaatliche Stellen (Museen, Hochschulen etc.) vergeben werden. Damit soll das Engagement für barrierefreie Internetangebote ausgezeichnet, Marketing betrieben und Öffentlichkeit/Transparenz für das Thema geschaffen werden.
Entwicklung einer »DZB App« für mobile Endgeräte zum Download von DAISY-Hörbüchern
Weiteres Einsetzen dafür, dass Informationen des MDR, z. B. Sachsenspiegel und Informationssendungen sowie regionale Nachrichten in Gebärdensprache und in Leichter Sprache zur Verfügung stehen
Implementierung eines Vertreters des SLB im Lenkungsausschuss gegen häusliche Gewalt
Förderung der Barrierefreiheit von Beratungsangeboten nach dem Allgemeinem Gleichbehandlungsgesetz
SMS, SMGI alle Ressorts
Verbesserung der Barrierefreiheit von Hilfsangeboten zur Bekämpfung häuslicher Gewalt
SMGI, SMI
Unterstützung von Diskussionsplattformen, in denen sich Akteure über die tatsächlichen Probleme austauschen:
Fortbildung der mit Betreuungssachen befassten Richter auch zu Möglichkeiten, die Betreuung durch andere Hilfesysteme zu vermeiden;
Unterstützung interdisziplinärer Austauschmöglichkeiten
Prüfung von weitergehendem Bedarf und ggf. von weiteren Fortbildungsveranstaltungen zum Betreuungs- und Unterbringungsrecht für Richter und der Unterstützungsmöglichkeiten für entsprechende Fortbildungen anderer beteiligter Professionen, insbesondere von Ärzten und Betreuern
Gegebenenfalls Ergreifen von notwendigen, im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten liegenden Maßnahmen, damit vorgelagerte sozialrechtliche Leistungen in erforderlichen Umfang erbracht werden
SMJus, SMS
Basierend auf den Ergebnissen einer vorhergehenden Machbarkeitsstudie Prüfung der Schaffung eines barrierefreien Informationsportals, das auf alle barrierefreien Angebote sozialer Beratung in Sachsen hinweist.
Der Freistaat Sachsen prüft Möglichkeiten, um im Hinblick auf die Transparenz der Entscheidungspraxis im Feststellungsverfahren nach § 69 SGB IX die Einzel-GdB bei mehreren vorliegenden Behinderungen Gegenstand der Begründung des Bescheides werden zu lassen.
Durchführung einer Analyse zur Barrierefreiheit von landeseigenen Sportstätten in Sachsen; Erstellung einer Übersicht für das zu schaffende Informationsportal
SMF, SIB
Durchführung einer Analyse zur Barrierefreiheit von landeseigenen Einrichtungen für Freizeit und Tourismus
Aufrechterhaltung der bestehenden Angebote staatlicher Kultureinrichtungen für Menschen mit Behinderungen sowie zielgruppenspezifische Ergänzungen (z.B. taktile Leitsysteme, Tastobjekte, spezielle [Audio-]Führungen für Blinde und Sehgeschädigte, Führungen oder Videoguides in Gebärdensprache, Führungen und Vermittlungsangebote in leichter Sprache in staatlichen Museen)
Einmalige Projektförderung in Staatlichen Kunstsammlungen / Staatsbetrieben nach § 26 SäHO für die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden:
Erstelllung eines 3D-Tastmodells des Residenzschlosses Dresden
Erstellung von Audioguides für Menschen mit Behinderungen für Führungen im Residenzschloss Dresden (Neues Grünes Gewölbe, Historisches Grünes Gewölbe, Münzkabinett, Türckische Cammer, Riesensaal)
Erstellung taktiler Grundrisse der Museen des Residenzschlosses Dresden
Einmalige Projektförderung in Kulturstaatsbetrieben/ Staatsbetrieben nach § 26 SäHO für das smac (Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz):
Erstellung von Audioguide-Führungen
Barrierefreie Internetgestaltung
Erstellung eines Texthefts in Großschrift
Barrierefreier Zugang der Ausstellung im smac für Blinde und Sehbehinderte
Einmalige Projektförderung in Kulturstaatsbetrieben / Staatsbetrieben nach § 26 SäHO für das Sächsische Staatstheater: Schwerhörigenanlage für das Kleine Haus
Einmalige Projektförderung in Kulturstaatsbetrieben / Staatsbetrieben nach § 26 SäHO für die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden - Sächsische Landesstelle für Museumswesen: Barrierefreie Gestaltung der Homepage www.sachsens-museen-entdecken.de
Einmalige Projektförderung nach § 26 SäHO für die DZB: Beratungsmobil für Menschen mit Seheinschränkungen im Rahmen der Initiative des Beratungsangebotes »Blickpunkt Auge«
Einmalige Projektförderung nach Richtline »Teilhabe«: Projekte im Rahmen und zur Herstellung von Barrierefreiheit in nichtstaatlichen Museen und sonstigen Kultureinrichtungen:
Schloss Lauenstein: barrierefreie Homepagegestaltung
Museum für Naturkunde Chemnitz: Podcast für Sehbehinderte
Museum für Naturkunde Chemnitz: Handpuppen
Heimatmuseum Wilsdruff: virtueller Museumsrundgang im Internet
Deutsches Hygiene-Museum Dresden: Aktualisierung Dauerausstellung
Deutsches Hygiene-Museum Dresden: Erstellung von Führungen in Gebärdensprache mittels Videoguide
Deutsches Hygiene-Museum Dresden: Sonderausstellung »Sprache«
Deutsches Hygiene-Museum Dresden: Vermittlungsangebote und Veranstaltungen Filmfest Dresden: Kurzfilmprogramm zum Thema Behinderung
DOK Leipzig: Ausbau der inklusiven Festivalangebote
Einmaliges Sonderprogramm „Barrierefreie Kultur“: Maßnahmen zur Herstellung von Barrierefreiheit in nichtstaatlichen Museen und sonstigen Kultureinrichtungen:
Albrechtsburg Meißen: Plattformlift zur Sonderausstellung
Heimatmuseum Wilsdruff: Museumstexte in leichter Sprache
Heimatmuseum Wilsdruff: Tastmodell zur Topografie des Wilsdruffer Landes
Heimatmuseum Wilsdruff: Medienstation zum Sender Wilsdruff
Filmfest Dresden: Barrierefreie Gestaltung der Spielorte und des Festivals
Neiße-Filmfestival: Kinosaal umrüsten
LOFFT-Theater Leipzig: Anschaffung induktiver Höranlage
Förderung nach Richtlinie »Investition Teilhabe«: Maßnahmen zur Herstellung von Barrierefreiheit in nichtstaatlichen Museen und sonstigen Kultureinrichtungen:
Heimatmuseum Großhartmannsdorf: barrierefreier Aufzug
Technische Sammlungen Dresden/Museumskino: barrierefreie Gestaltung von Medieninstallationen und Texten für und durch Hörschleifen
Kulturfabrik Meda e. V. (Mittelherwigsdorf):
barrierefreie, behindertengerechte Toilette
Barrierefreier Zugang durch Aufzug
Barrierefreie, behindertengerechte Schlafplätze
Projekttheater Dresden e. V.: Barrierefreier Theatersaal
Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderungen bei der Planung und Vorbereitung der 4. Sächsischen Landesausstellung (barrierefreie Zugänglichkeit und Ausstellungsgestaltung soweit möglich) und weiteren Landesausstellungen
SMWK, SMS, SMF
in der Phase der Vorbereitung der Landesausstellungen
Berücksichtigung barrierefreiheitsspezifischer Aspekte bei der Vergabe von Fördermitteln im Bereich der konsumtiven und investiven Sportförderung
Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderungen bei der Wettbewerbsauslobung und Einbeziehung von Experten aus den Reihen der Behindertenverbände bei der Vorbereitung von Landesgartenschauen
in den Phasen der Vorbereitung der Landesgartenschauen
Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderungen bei der Vorbereitung und Durchführung des Tags der Sachsen
Förderung touristischer Infrastrukturmaßnahmen nach der FRL GRW-Infra (u. a. Errichtung und Erweiterung öffentlicher Einrichtungen des Tourismus sowie die Geländeerschließung für den Tourismus) und touristischer Investitionsvorhaben nach der FRL RIGA (Förderung der gewerblichen Wirtschaft einschließlich Tourismuswirtschaft). Die beantragten Maßnahmen können barrierefreie Aspekte berücksichtigen.
SMWA, SAB
Inklusion im Segelsport, anteilige Finanzierung der Maßnahmen zur Barrierefreiheit des 1. Wassersportverein Lausitzer Seenland e. V.
SMI, SMS
Fortführung regelmäßiger praxisbezogener Fortbildungsangebote der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen zum Thema Barrierefreiheit in und für Museen
SMWK, Sächsische Landesstelle für Museumswesen
Finanzierung der Wiederaufnahme/Fortführung eines Projektes, das Kultureinrichtungen und Kulturschaffende in den ländlichen Räumen zu Fragen der Barrierefreiheit informiert, sensibilisiert und berät.
Behandlung des Themas »Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention« auf der Jahrestagung der Kulturraumsekretariate, gegebenenfalls unter Einbeziehung des Beauftragten der Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Vertretern von Selbsthilfeverbänden und/oder externer Experten.
Sensibilisierungs- und Weiterbildungsangebote der TMGS für touristische Leistungsträger (Unterkünfte, Kultur- und Freizeiteinrichtungen), z. B. Leitfaden »Tourismus für ALLE in Sachsen«, Workshop-Reihe, Fachtagung
SMWA, TMGS
Erstellung einer Broschüre »Sachsen Barrierefrei« (Unterkünfte, Kultur, Freizeit)
Erstellung einer CD »Sachsen Barrierefrei« als Hörfassung im DAISY-Format
Information auf den Internetseiten www.sachsen-tourismus.de über barrierefreie Angebote sowie zum Projekt »Sachsen Barrierefrei – Urlaub in Sachsen«
Nutzung von zielgruppenspezifischen Kommunikations- und Vertriebswegen
Durchführung eines integrativen Marketings, d. h. Kommunikation von Barrierefreiheit im Rahmen der Information zu den Produktlinien, z. B. Familienurlaub, Kunst und Kultur, Städtereisen, Aktiv, Vitalurlaub. (Ab der Broschüre »Sachsen Barrierefrei 2016/2017« werden zudem jene zertifizierten Unterkünfte und Freizeiteinrichtungen mit dem Logo »Familienurlaub in Sachsen« gekennzeichnet, die den hohen Qualitätsanforderungen für einen familienfreundlichen Urlaub gerecht werden. Somit wird der Kreis zu weiteren Zielgruppen geschlossen.)
Förderung von Maßnahmen des Tourismusmarketing nach der FRL Tourismus.
Barrierefreier Internetauftritt des Landessportbundes Sachsen. Einbindung der Software ReadSpeaker in den Internetauftritt des Landessportbundes
»Barrierefreie Information, Kommunikation und Medien«
Auf Initiative der Sächsischen Staatskanzlei (SK) und des Sächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst (SMWK) wurden beziehungsweise werden in Zusammenarbeit mit der Deutschen Zentralbücherei für Blinde (DZB) drei Projekte im Bereich »Gesellschaftliche Partizipation« realisiert. Bereits entwickelt wurde eine DZB-App für mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets, um DAISY-Hörbücher herunterladen zu können. Partner bei der Entwicklung und Programmierung der App war das Dresdner Unternehmen VisorApps.
Kurz vor dem Abschluss steht das Projekt DZB-Mobil, ein Beratungsmobil für Menschen mit Seheinschränkungen. Realisiert wird dieses Projekt auf Basis des Beratungsangebotes »Blickpunkt Auge« des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Sachsen e. V. und der DZB.
Eine Grundlage für längerfristige Maßnahmen bildet das Projekt BIKOSAX (Barrierefreie Informations- und Kommunikationsangebote des Freistaates Sachsen). Im Rahmen dieses Projektes prüft und gestaltet die DZB die Barrierefreiheit von Internetauftritten und anderen digitalen Informationsangeboten. Die DZB unterstützt damit Behörden und Einrichtungen des Freistaates Sachsen bei der Aufbereitung und Gestaltung von Informations- und Kommunikationsangeboten, die für jedermann sein sollen. Die Leistungen der DZB umfassen dabei sowohl, dass Sensibilisierungs- und Schulungveranstaltungen angeboten, als auch, dass Dienstleistungen zur Erstellung und Verbreitung barrierefreier Dokumente bis hin zur Entwicklung eines BIKOSAX-Zertifikates zu deren Bewertung erbracht werden. Darüber hinaus berät die DZB zur barrierefreien Gestaltung neuer Applikationen und wirkt an deren Tests mit.
Telefax: 0351 564-5614
Sozialportal des Freistaates Sachsen

References: § 78
 § 69
 § 26
 § 26
 § 26
 § 26
 § 26