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Timestamp: 2016-10-25 22:43:49+00:00

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I 422/03 (31.10.2003)
I 422/03
L.________, 1960, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch die Praxis X.________,
Die 1960 geborene L.________ ist verheiratet und Mutter von drei Kindern (Jahrg�nge 1988, 1990 und 1993). Am 6. April 2000 meldete sie sich unter Hinweis auf eine seit l�ngerer Zeit bestehende Fibromyalgie bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (Rente) an. In der Folge holte die IV-Stelle des Kantons Z�rich Berichte des Hausarztes Dr. med. H.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 2. Juli 2000 und des Dr. med. A.________, Spezialarzt FMH f�r Rheumaerkrankungen, vom 23. Juli 2000 ein. Zus�tzlich ordnete sie eine polydisziplin�re Untersuchung durch das Zentrum f�r Medizinische Begutachtung (ZMB) an, welches seine Expertise am 24. Juni 2002 erstattete, und veranlasste eine Abkl�rung an Ort und Stelle (Abkl�rungsbericht Haushalt vom 3. September 2002). Gest�tzt darauf lehnte die IV-Stelle das Leistungsbegehren - nach Durchf�hrung des Vorbescheidverfahrens - mangels rentenbegr�ndender Invalidit�t ab (Verf�gung vom 2. Oktober 2002).
Die hiegegen eingereichte Beschwerde hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 8. Mai 2003 in dem Sinne gut, als es die angefochtene Verf�gung aufhob und die Sache an die IV-Stelle zur�ckwies, damit diese, nach erfolgter Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen, neu verf�ge.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst L.________ beantragen, es sei ihr unter Aufhebung des kantonalen Entscheides sowie der Verwaltungsverf�gung ab April 1999 eine halbe Rente, eventuell eine Viertelsrente zuzusprechen. In der Beilage reicht der Rechtsvertreter der Versicherten weitere Berichte des Dr. med. A.________ vom 30. September 2002 sowie des Dr. med. H.________ vom 29. Mai 2003 ein.
Die Vorinstanz hat richtig erkannt, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) nach den von der Rechtsprechung entwickelten intertemporalrechtlichen Regeln (BGE 127 V 467 Erw. 1, 121 V 366 Erw. 1b) in materiellrechtlicher Hinsicht auf den vorliegenden Sachverhalt nicht anwendbar ist. Ferner wurden im vorinstanzlichen Entscheid die gesetzlichen Bestimmungen und Grunds�tze �ber den Invalidit�tsbegriff (Art. 4 Abs. 1 IVG), die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und Abs. 1bis IVG), die Bemessung des Invalidit�tsgrades bei erwerbst�tigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 28 Abs. 2 IVG; vgl. auch BGE 128 V 30 Erw. 1a mit Hinweis), bei nichterwerbst�tigen Versicherten nach der spezifischen Methode (Art. 5 Abs. 1 und Art. 28 Abs. 3 IVG in Verbindung mit Art. 27 Abs. 1 und 2 IVV, je in der hier massgeblichen, bis 31. Dezember 2002 g�ltig gewesenen Fassung) und bei Teilerwerbst�tigen nach der gemischten Methode (Art. 27bis Abs. 1 IVV [in der von 1. Januar 2001 bis 31. Dezember 2002 in Kraft gestandenen Fassung]) zutreffend wiedergegeben. Darauf wird verwiesen.
Auf Grund der Akten steht fest, dass die Beschwerdef�hrerin im Gesundheitsfall seit August 1999 zu 60 % erwerbst�tig und zu 40 % im Haushalt besch�ftigt w�re, weshalb ab diesem Zeitpunkt die Invalidit�tsbemessung nach der gemischten Methode (Art. 27bis Abs. 1 IVV) zu erfolgen hat. Zu pr�fen ist im Folgenden, in welchem Ausmass die Beschwerdef�hrerin bedingt durch ihr Leiden in der Arbeitsf�higkeit sowie in der T�tigkeit als Hausfrau beeintr�chtigt ist.
3.1 In seinem Bericht vom 2. Juli 2000 (samt Beiblatt) unterliess es der Hausarzt, Dr. med. H.________, sich pr�zise zur Leistungseinbusse der Beschwerdef�hrerin im Haushalt und im Erwerbsbereich zu �ussern und hielt diesbez�glich eine detaillierte Abkl�rung f�r angezeigt. Gest�tzt auf seine Diagnose - Fibromyalgiesyndrom mit sekund�ren Depressionen - attestierte er der Versicherten f�r T�tigkeiten, die mit l�ngerem Sitzen, Stehen, Heben oder Tragen verbunden seien, auf Grund einer verminderten physischen und psychischen Belastbarkeit jedenfalls eine reduzierte Arbeitsf�higkeit. Der Rheumatologe Dr. med. A.________ verzichtete in seinem Bericht vom 23. Juli 2000 ebenfalls auf eine Bezifferung der Arbeitsf�higkeit und begr�ndete dies - unter Verweis auf einen beiliegenden Bericht vom 25. Juli 1994 - mit der einmaligen konsiliarischen Untersuchung vom 11. Juli 1994, welche es ihm nicht erm�glichen w�rde, eine umfassende Beurteilung abzugeben. Das durch die Beschwerdegegnerin eingeholte Gutachten des ZMB vom 24. Juni 2002 kommt sodann zum Schluss, dass die Versicherte an einer Somatisierungsst�rung mit gelegentlichen Panikattacken bei hypochondrischer Pers�nlichkeit und einem Panalgiesyndrom leide. Weiter stellten die Fach�rzte des ZMB unter Ber�cksichtigung der somatischen und insbesondere der psychischen Aspekte der Krankheit eine 40%ige Arbeitsunf�higkeit im erwerblichen Bereich fest und erachteten eine Teilerwerbst�tigkeit der Beschwerdef�hrerin in ihrem angelernten Beruf als kaufm�nnische Angestellte im Ausmass von 60 % als zumutbar. In den letztinstanzlich eingereichten Berichten des Dr. med. A.________ vom 30. September 2002 und des Dr. med. H.________ vom 29. Mai 2003 wird ferner auf das Bestehen somatischer Beschwerden - darunter zunehmende H�ftschmerzen - hingewiesen, welche im ZMB-Gutachten nicht ausreichend ber�cksichtigt worden seien, ohne jedoch genaue Angaben zur Restarbeitsf�higkeit zu enthalten.
3.2 Mit Bezug auf die mit der gesundheitlichen Beeintr�chtigung einhergehende Leistungseinbusse im erwerblichen Bereich lassen sich nach dem Gesagten unter anderem im Bericht des Dr. med. H.________ vom 2. Juli 2000 sowie im ZMB-Gutachten vom 24. Juni 2002 Hinweise finden. W�hrend der Hausarzt die Arbeitsf�higkeit der Versicherten aus somatischer und psychischer Sicht f�r einfachere berufliche T�tigkeiten, die mit monotonen Stellungen verbunden sind, als vermindert einstuft, attestieren die �rzte des ZMB der Beschwerdef�hrerin - unter vorwiegender Ber�cksichtigung der psychischen Beschwerden - in der T�tigkeit als kaufm�nnische Angestellte eine um 40 % eingeschr�nkte Leistungsf�higkeit. Der medizinische Befund des Rheumatologen Dr. med. A.________ vom 30. September 2002 gibt zwar Aufschluss �ber somatische, in erster Linie die H�fte betreffende Schmerzen, spricht sich aber nicht �ber die dadurch bedingte Beeintr�chtigung der Arbeitsf�higkeit aus. Der aktuellste Bericht vom 29. Mai 2003, ausgestellt durch den Hausarzt Dr. med. H.________, h�lt alsdann fest, dass die vom ZMB bescheinigte 60%ige Arbeitsf�higkeit nur bezogen auf ein - f�lschlicherweise angenommenes - 100 %-Pensum erkl�rbar sei.
Aus diesen Unterlagen erhellt, dass das aktuelle Beschwerdebild im f�r die Beurteilung massgeblichen Zeitpunkt des Verf�gungserlasses (2. Oktober 2002; BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweis) zur Hauptsache durch die psychischen Beschwerden gepr�gt war. Dies ergibt sich einerseits aus den ausf�hrlichen und umfassenden Abkl�rungen des ZMB vom 24. Juni 2002, welche die rechtsprechungsgem�ss erforderlichen Kriterien f�r beweiskr�ftige �rztliche Entscheidungsgrundlagen vollumf�nglich erf�llen (BGE 125 V 353 Erw. 3a mit Hinweis) und die daher herangezogen werden k�nnen, und andererseits aus dem im Bericht vom 30. September 2002 enthaltenen Hinweis des Rheumatologen Dr. med. A.________ auf die stark ausgepr�gte subjektive Komponente des Leidens der Versicherten. Die haus�rztlichen Angaben (vom 2. Juli 2000) datieren demgegen�ber mehr als zwei Jahre vor Verf�gungserlass beziehungsweise einige Monate danach (29. Mai 2003), weshalb darauf nicht ohne weiteres abzustellen ist. Die Tatsache, dass es sich bei den Dres. med. A.________ und H.________ nicht um psychiatrische Fachspezialisten handelt, l�sst ferner den Schluss zu, dass diese sich prim�r mit den - eben gerade nicht im Vordergrund stehenden - somatischen Beschwerden der Versicherten auseinandergesetzt haben.
4.1 Was die Beurteilung der Leistungsf�higkeit der Beschwerdef�hrerin im Haushalt anbelangt, hat die Vorinstanz den von der Beschwerdegegnerin eingeholten Abkl�rungsbericht Haushalt vom 3. September 2002 als nicht massgeblich erachtet und die Sache zur weiteren medizinischen Abkl�rung an diese zur�ckgewiesen.
4.2 Dieses Vorgehen erweist sich vor dem Hintergrund, dass der Abkl�rungsbericht Haushalt jedenfalls dann allein keine beweistaugliche Grundlage darstellt, wenn es um die Bemessung einer psychisch bedingten Invalidit�t geht (in AHI 2001 S. 151 nicht publizierte Erw. 3d des Urteils S. vom 26. Oktober 2000, I 99/00; Urteile S. vom 28. Februar 2003, I 685/02, Erw. 3.2, G. vom 9. Juli 2002, I 676/01, Erw. 4, und V. vom 21. Juni 2001, I 22/01, Erw. 3a), als richtig. Der zur Abkl�rung der Invalidit�t im Haushalt ausgearbeitete Fragebogen ist vorwiegend f�r die Beurteilung der Invalidit�t infolge k�rperlicher Gebrechen ausgerichtet, weshalb f�r die Beurteilung psychischer Erkrankungen bei der Invalidit�tsbemessung im Haushalt der medizinischen Begutachtung erh�htes Gewicht beizumessen ist (Urteil G. vom 9. Juli 2002, I 676/01, Erw. 4). Im ZMB-Gutachten vom 24. Juni 2002 finden sich keine Anhaltspunkte f�r medizinisch begr�ndete Einschr�nkungen im Haushalt sondern lediglich Ausf�hrungen in Bezug auf die Arbeitsf�higkeit im Erwerbsbereich. Im letztinstanzlich eingereichten Bericht vom 30. September 2002 erw�hnt Dr. med. A.________ seit einigen Monaten zunehmende H�ftschmerzen, nennt jedoch nicht deren Auswirkungen auf die T�tigkeiten im Haushalt. Der Hausarzt Dr. med. H.________ kritisiert mit Bericht vom 29. Mai 2003 sodann zwar die durch das ZMB erhobenen Befunde bez�glich der Restarbeitsf�higkeit, verzichtet jedoch ebenfalls auf eine Einsch�tzung der haushaltlichen Leistungsf�higkeit.
Die im kantonalen Entscheid ausgesprochene R�ckweisung zur fachmedizinischen Abkl�rung der gesundheitsbedingten Einschr�nkungen der Beschwerdef�hrerin im Haushaltsbereich ist vor diesem Hintergrund rechtens. Insbesondere wird es Aufgabe der beigezogenen �rzte sein, sich zu den einzelnen Positionen der Haushaltsf�hrung unter dem Gesichtswinkel der Zumutbarkeit zu �ussern.
Beizuf�gen bleibt, dass die Beschwerdef�hrerin in ihrer Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu Recht auf einen per August 1999 vorzunehmenden Methodenwechsel hinweist. Es besteht unter den Verfahrensbeteiligten Einhelligkeit dar�ber, dass die Versicherte bis August 1999 ausschliesslich als Hausfrau t�tig war und ihr unter R�cksichtnahme auf das jugendliche Alter der Kinder bis zu diesem Zeitpunkt keine zus�tzliche Erwerbst�tigkeit h�tte zugemutet werden k�nnen. F�r die Zeit bis August 1999 ist demzufolge f�r die Invalidit�tsbemessung - diesbez�glich bedarf es entgegen der Auffassung der Vorinstanz keiner zus�tzlichen Abkl�rungen seitens der Verwaltung hinsichtlich der Statusfrage mehr - auf die spezifische Methode abzustellen. Eine endg�ltige Festsetzung der massgeblichen Einschr�nkung im Hauhalt wird aber auch hier erst nach Einholung der zus�tzlichen medizinischen Angaben m�glich sein. Im Hinblick auf die somatischen Beschwerden, namentlich die im Bericht des Dr. med. A.________ vom 30. September 2002 erw�hnten, seit einigen Monaten zunehmenden H�ftbeschwerden, bleibt anzumerken, dass der Beschwerdef�hrerin, sollte sich ihr Gesundheitszustand in dieser Hinsicht weiter verschlechtern und die Leistungsf�higkeit sowohl im Haushalt als auch im erwerblichen Sektor dadurch beeintr�chtigt werden, jederzeit der Weg der Neuanmeldung nach Massgabe von Art. 87 Abs. 4 in Verbindung mit Abs. 3 IVV offen steht.
Zusammenfassend ergibt sich, dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde zwar mit Bezug auf die vorinstanzliche R�ckweisung betreffend der nochmaligen Abkl�rung des Status der Beschwerdef�hrerin vor August 1999 begr�ndet ist, nicht aber hinsichtlich des Hauptantrages auf eine Rentenzusprechung gest�tzt auf die vorhandenen Unterlagen. Dem gilt es im Entsch�digungspunkt dadurch Rechnung zu tragen, dass die IV-Stelle der Beschwerdef�hrerin lediglich eine reduzierte Parteientsch�digung zu zahlen hat (Art. 159 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 135 OG).
Die IV-Stelle des Kantons Z�rich hat der Beschwerdef�hrerin f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht eine Parteientsch�digung von Fr. 500.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu bezahlen.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich, der Ausgleichskasse Grosshandel und Transithandel und dem Bundesamt f�r Sozialversicherung zugestellt.

References: BGE 
 Art. 28
 Art. 27
 BGE 
 Art. 87
 Art. 135