Source: http://ingenieurbuero-feldwisch.de/ibf/aktuelles/
Timestamp: 2020-08-07 01:50:44+00:00

Document:
Aktuelles – Ingenieurbüro Feldwisch
Blauer Kompass – Ingenieurbüro Feldwisch nominiert – 18.03.20 –
Das Ingenieurbüro Feldwisch ist zusammen mit BGHplan aus Trier und dem Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz mit dem Projekt „Informationspaket zum Hochwasserrückhalt und Gebietsanalyse -Gefahrenpotenzial Starkregen in RLP“ als eines von 15 Projekten für den „Blauen Kompass 2020“ nominiert. Die nominierten Projekte treten im April 2020 bei einer Internetabstimmung auf www.uba.de/tatenbank um den Publikumspreis an. Eine Jury mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft wählt dann Anfang Mai 2020 aus den nominierten Projekten die Sieger in den drei Kategorien aus.
Projektlink: https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/werkzeuge-der-anpassung/tatenbank/informationspaket-hochwasserrueckhalt
Sachsen empfiehlt Bodenkundliche Baubegleitung – 28.10.19 –
Das sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie empfiehlt für den Schutz des Bodens bei Bauvorhaben die bodenkundliche Baubegleitung. Am 24.10.2019 hat das Bildungszentrum des LfULG das Seminar »Bodenkundliche Baubegleitung« durchgeführt. Ca. 20 Teilnehmer aus unterschiedlichen Behörden Sachsens waren anwesend und folgten dem Vortrag des Dozenten Dr. Norbert Feldwisch.
https://www.boden.sachsen.de/seminar-bodenkundliche-baubegleitung-22672.html
Hamburger Hafen – Neue Köhlbrand-Querung – 18.10.19 –
Die Köhlbrand-Brücke im Hamburger Hafen muss ersetzt werden. Im Zusammenarbeit mit der Bosch & Partner GmbH aus Herne ist das Ingenieurbüro Feldwisch zur Erstellung eines Bodenschutzkonzeptes und zur Mitwirkung am Bodenmanagement beauftragt worden. Anstelle einer Brücke wird eine Tunnellösung vorgesehen, bei der über 1 Mio. m³ Aushub anfallen werden.
Bodenschutz beim Bauen Gegenstand der Normung – 30.09.19 –
Die neue DIN 19639 „Bodenschutz bei Planung und Durchführung von Bauvorhaben“ regelt erstmals umfassend die bodenschutzfachlichen Anforderungen an die Planung und Ausführung von Bauvorhaben. Dr. Norbert Feldwisch hat als Mitglied des DIN-Arbeitskreises an der neuen Norm mitgearbeitet. Die Norm zielt auf den Schutz und die Wiederherstellung natürlicher Bodenfunktionen. Dabei werden insbesondere die nicht-stofflichen Auswirkungen durch Verdichtungen, Erosionen und Vermischungen vertieft behandelt.
Deichsanierung Himmelgeister Rheinbogen und Schließung Deichlücke Schlossmeierhof – 06.05.19 –
Im Zuge der anstehenden Deicharbeiten unterstützt das Ingenieurbüro Feldwisch die Landeshauptstadt Düsseldorf mit bodenschutzfachlichen Beratungs- und Untersuchungsleistungen im Zuge der Planung und Bauausführung. Das Vorhaben läuft bis 2022.
Bodenuntersuchungen auf Kinderspielflächen der Stadt Lohmar – 28.04.19 –
Im Überschwemmungsgebiet der Agger sind erhöhte Schwermetallgehalte in Folge des historischen Erzbergbaus zu erwarten. Die Stadt Lohmar hat das Ingebieurbüro Feldwisch beauftragt, die Spielbereich einer Grundschule, einer Kindertagesstätte und weiteren Spielplätze im Hinblick auf den Wirkungspfad Boden-Mensch zu untersuchen und geeignete Maßnahmen zur Gefahrenabwehr aufzuzeigen. Die Ergebnisse wurden der Öffentlichkeit in gesonderten Terminen vorgestellt.
Gartenboden – Platz zum Wachsen lassen – 28.04.19 –
Die Biogartenmesse hat dieses Jahre als zentrales Thema „DER BODEN DER TATSACHEN- Wertvolles zu Garten- und Ackerboden“. Ein gesunder und fruchtbarer Garten- und Ackerboden ist Grundlage allen Lebens. Der Bundesverband Boden, vertreten durch Dr. Norbert Feldwisch, präsentierte auf der Biogartenmesse beim Schloss Rettershof in Kelkheim die zentralen Belange des vorsorgenden Bodenschutzes beim Bauen und der Gartennutzung.
Vortrag: Feldwisch_Biogartenmesse_190407_veroeff.pdf (4,87 MB)
Kommunaler Bodenschutz erfordert vernetzte Planung – 18.03.19 –
Flächensparen steht seit Jahrzehnten auf der politischen Agenda, aber eine grundlegende Abkehr von der ständig neuen Inanspruchnahme naturnaher Bodenflächen ist nicht erkennbar. Der Null-Flächenverbrauch wird mit Blick auf die kommunalen Herausforderungen der Klimaanpassung immer wichtiger. Dr. Norbert Feldwisch unterstreicht in seinem aktuellen Artikel “Kommunaler Bodenschutz erfordert vernetzte Planung” im Magazin “der gemeinderat” die Bedeutung des Bodenschutzes für eine nachhaltige kommunale Entwicklung.
Link: https://www.treffpunkt-kommune.de/kommunaler-bodenschutz-erfordert-vernetzte-planung/
BEW-Seminar “Bodenschutz in der Planung” – 11.03.19 –
Das BEW Essen bietet wiederum ein interessantes Seminar rund um Themen zum Bodenschutz in der Planung an. In diesem Jahr werden neben Vorträgen verschiedene praxisrelevante Anwendungsfragen in Rahmen von kleinen Workshop-Gruppen zur Diskussion gestellt.
Ort: BEW Essen, Wimberstr. 1, 45239 Essen, http://www.bew.de, Seminar-Nr. DW005
Datum: 03.06.2018
Seminarleitung: Dr. Heinz Neite (LANUV) und Dr. Norbert Feldwisch (Ingenieurbüro Feldwisch)
LANUV-Infoblatt “Boden – damit Ihr Garten funktioniert” – 11.03.19 –
Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen hat zwei Infoblätter zum Bodenschutz im Siedlungsbereich herausgegeben. Die Inhalte basieren auf Veröffentlichungen aus Hessen, die vom Ingenieurbüro Feldwisch erstellt worden sind.
https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuvpubl/1_infoblaetter/LANUV_Infoblatt_Bauen_H%C3%A4uslebauer_WEB.pdf
https://www.lanuv.nrw.de/fileadmin/lanuvpubl/1_infoblaetter/LANUV_Infoblatt_Bauen_Bauausfuehrende_WEB.pdf
Stellenausschreibung – 08.01.19 –
Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir eine erfahrene Fachkraft im Arbeitsbereich vorsorgender Bodenschutz in Planung, Felderkundung und Baubegleitung für unseren Bürostandort in Bergisch Gladbach. Bitte senden Sie uns Ihre Bewerbung bis zum 15.02.2019 zu. Ausschreibungstext:
http://www.ingenieurbuero-feldwisch.de/pdf/ibf_Stellenausschreibung_190108.pdf
Rahmenpapier Bodenschutz der BNetzA – 20.12.18 –
Die Bundesnetzagentur hat ein Rahmenpapier zum Bodenschutz erstellt. Es soll insbesondere den Vorhabenträgern als Hilfestellung bei Bundesfachplanungs- und Planfeststellungsverfahren dienen. Die Öffentlichkeit hat nun bis zum 15. Februar 2019 Gelegenheit, den Entwurf zu kommentieren und Hinweise zu geben. Den Entwurf zum Rahmenpapier und ein entsprechendes Online-Formular finden Sie hier: https://www.netzausbau.de/bodenpapier-2018
Kippenboden ist Boden des Jahres 2019 – 19.12.18 –
Am 5. Dezember 2018 wurde unter der Schirmherrschaft des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft der „Kippenboden“ zum Boden des Jahres 2019 ausgerufen. Auf der Festveranstaltung informierte ein umfangreiches Vortragsprogramm über den Kippenboden, über dessen Entwicklung und „Leben“, über Herausforderungen und Konflikte sowie über Chancen für „neue Landschaften nach der Kohle“.
Weitere Infos unter http://www.lfulg.sachsen.de/kippenboden-ist-boden-des-jahres-2019-15576.html
Erdkabelprojekt ALEGrO gestartet – 30.10.18 –
Der Bau der Höchstspannungsgleichstrom-Erdkabelleitung ALEGrO von Niederzier zur belgischen Grenze südlich von Aachen hat gestartet. Das Ingenieurbüro Feldwisch ist zur Bodenkundlichen Baubegleitung beauftragt.
ReFoPlan-Vorhaben 3718 11 201 0 gestartet – 19.10.18 –
Das Ingenieurbüro Feldwisch bearbeitet in Zusammenarbeit mit N3 Nachhaltigkeitsberatung Dr. Friege & Partner, Bergerhoff Rechtsanwälte, Akademie Dr. Obladen & Prof. Dr. Wilhelm König im Auftrag des Umweltbundesamtes das Vorhaben „Strategien und Handlungsempfehlungen für die Bodenschutzpolitik der 20. Legislaturperiode“. Gegenstand des Vorhabens ist die Unterstützung des UBA und der KBU bei der inhaltlichen Konzeption und Umsetzung der KBU-Fachtagungen. Zum anderen geht es um die fachliche Unterstützung und Beratung von BMU/ UBA für die Bodenschutzpolitik in der 19. und 20. Legislaturperiode. Laufzeit: Oktober 2018 bis Juli 2021.
Neuer Mitarbeiter – 15.08.18 –
Seit August verstärkt Fabian Syberberg unser Team. Als Master of Science Georessourcenmanagement hat Herr Syberberg nach seinem Studium einige Jahre im Bereich der Archäologie und Bodendenkmalpflege gearbeitet. Beim Ingenieurbüro Feldwisch wird er Bodenschutzaufgaben übernehmen, insbesondere Leistungen in der Bodenkundlichen Baubegleitung.
Bodenzustandsbericht Region Stuttgart veröffentlicht – 15.08.2018 –
Im Auftrag der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg hat das Ingenieurbüro Feldwisch in Zusammenarbeit mit Bosch & Partner GmbH den Bodenzustandsbericht für die Region Stuttgart erstellt. Für die fünf Landkreise und die Stadt Stuttgart, die zur Region Stuttgart zusammengeschlossen sind, werden die typischen Böden, deren Bodenfunktionen, Schutzwürdigkeiten, Schadstoffsituation, Versauerung und Erosionsgefährdung erfasst und bewertet. Für planerische Aufgaben wird dem Flächenverbrauch und speziellen Belangen des Bodenschutzes bei Planungsverfahren nachgegangen.
Mehr Infos und Download des Berichts unter: http://fachdokumente.lubw.baden-wuerttemberg.de, weiter unter „Boden“ und „Bodenzustand“
Grundlagen und Anwendungsbeispiele einer Bodenkundlichen Baubegleitung in Nordrhein-Westfalen – 06.09.17 –
Im Zuge von zahlreichen Bauvorhaben werden Böden in erheblichem Umfang sowohl dauerhaft als auch temporär beansprucht. Aufgabe der Bodenschutzbehörden ist es, im Rahmen ihrer Beteiligung an den Genehmigungsverfahren auf eine möglichst flächensparende und bodenschonende Ausführung von Baumaßnahmen hinzuwirken, um Beeinträchtigungen der Böden zu minimieren.
Das Ingenieurbüro Feldwisch hat Grundlagen und Anwendungsbeispiele der Bodenkundlichen Baubegleitung im Auftrag des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen im aktuell erschienenen Fachbericht 82 anschaulich zusammengefasst.
https://www.lanuv.nrw.de/landesamt/veroeffentlichungen/publikationen/fachberichte/?tx_cart_product%5Bproduct%5D=316&cHash=980ef1d71512d27ebb76823102aa7474
Bodenschutz bei der Rekultivierung – 19.06.17 –
Hessen hat aktuell die Arbeitshilfe „Rekultivierung von Tagebau- und sonstigen Abgrabungsflächen – Herstellung einer durchwurzelbaren Bodenschicht“ veröffentlicht. Das Ingenieurbüro Feldwisch hat die Arbeitshilfe im Auftrag des Landes Hessen erstellt. Schwerpunkt der Arbeitshilfe sind praxisgerechte Konkretisierung der bodenschutzfachlichen und insbesondere bodenphysikalischen Anforderungen an die Rekultivierungsmaßnahmen, speziell an die Wiederherstellung der durchwurzelbaren Bodenschicht (= Rekultivierungsschicht). Die Arbeitshilfe soll dazu beitragen, den Antragstellern und den Behörden Hilfestellungen für einen rechtssicheren Vollzug zu geben.
https://umwelt.hessen.de/…/downloadversion_arbeitshilfe_rekultivierung_web_barrierefrei_endfassung.pdf
Monatliche Erosivität der Niederschläge – 25.05.17 –
Die Erosivität der Niederschläge ist ein sehr dynamischer Einflussfaktor auf die Bodenerosionsgefährdung durch Wasser. Für Europa liegen nunmehr Auswertekarten des Joint Research Centre der Europäischen Kommission vor. So lassen sich besonders kritische Zeitspannen mit hoher Erosivität, das heißt hoher Wahrscheinlichkeit von Starkregen, für die unterschiedlichen Regionen Europas identifizieren.
Link: http://esdac.jrc.ec.europa.eu/themes/monthly-erosivity
Starkregen, Bodenerosion, Sturzfluten – 25.05.17 –
In der Schriftenreihe der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft werden Beobachtungen und Analysen der außergewöhnlichen Starkregen im Mai und Juni 2016 in Bayern dokumentiert. Dem Einfluss der Landwirtschaft und möglichen Minderungsstrategien wird mit einer umfangreichen Faktenanalyse nachgegangen.
Hrsg.: Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft
Schriftenreihe Band 2, 2017, ISSN 1611-4159
https://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/publikationen/daten/schriftenreihe/starkregen-bodenerosion_sturzfluten_lfl-schriftenreihe.pdf
Kohlenstoffspeicher Boden – Einfluss des Klimawandels – 28.03.17 –
Das Joint Research Centre der Europäischen Kommission hat den Kohlenstoffvorrat der Böden Europas angesichts des Klimawandels in die Zukunft projiziert. Mit dem aktuellen Wissen zu den wesentlichen Einflussfaktoren wie Klima, Landnutzung und standörtlichen Bodeneigenschaften wurde der Bodenvorrat an Kohlenstoff mit Hilfe verschiedener Klima- und Emissionsszenarien in die Zukunft projiziert. Im Ergebnis wird vorausgesagt, dass bei allen Szenarien der Kohlenstoffvorrat der Böden ansteigen wird, allerdings im unterschiedlichen Ausmaß.
Andererseits berichten Forscher von stark ansteigenden CO2-Emissionen aus den Böden in Folge der Bodenerwärmung, insbesondere, wenn tiefgreifende Bodenerwärmungen berücksichtigt werden.
http://esdac.jrc.ec.europa.eu/content/soil-organic-carbon-soc-projections-europe
http://science.sciencemag.org/content/early/2017/03/08/science.aal1319
Bodenschutz in der Planung – 13.03.17 –
Seminar für Mitarbeiter/-innen von Bodenschutz-, Landschaftsschutz- und Planungsbehörden sowie Gutachterbüros
In dem von Dr. Feldwisch und dem LANUV organisierten Seminar im BEW Essen werden Beispiele zu landesweiten und kommunalen Bodenfunktionskarten, zu kommunalen Bodenschutzkonzepten sowie zum Brachflächenrecycling vorgestellt und diskutiert.
BEW Essen, Donnerstag 18.05.2017
https://www.bew.de/veranstaltung/altlasten-bodenschutz/bodenschutz-in-der-planung.html#tab-36
Phytoremediation – 15.02.17 –
Der WDR ist in seiner Sendung Quarks&Co „Die grünen Giftschlucker“ vom 14.02.2017 auf die Schadstoffbelastung der Böden eingegangen. In der Sendung wird der Möglichkeit nachgegangen, wie mit dem Anbau spezieller Pflanzen eine Sanierung belasteter Böden erreicht werden kann.
http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/quarks-und-co/video-die-gruenen-giftschlucker-100.html
Baurechtsnovelle – 15.02.17 –
Der Bundesrat hat in seiner Stellungnahmen zum „Entwurf eines Gesetzes zur Umsetzung der Richtlinie 2014/52/EU im Städtebaurecht und zur Stärkung des neuen Zusammenlebens in der Stadt“ der Streichung des umstrittenen § 13b BauGB zugestimmt. Kritiker haben eine vermehrte Außenbereichsentwicklung durch den nunmehr gestrichenen § 13b BauGB befürchtet.
http://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2016/0801-0900/806-16.html
Blick in die Tiefe – die verborgene Wurzelwelt – 27.01.17 –
„Wir sind ziemlich blind was unter der Bodenoberfläche passiert“, das ist die einfache Erkenntnisse des Fotografen Jim Richardson, der dem Wurzelwachstum hinterher gegraben hat. Herausgekommen sind faszinierende Fotos.
http://proof.nationalgeographic.com/2015/10/15/digging-deep-reveals-the-intricate-world-of-roots/
BWK-Fortbildungsseminar Bodenschutz beim Bauen – 04.01.17 –
Mit Erlass vom 05.01.2016 hat das Umweltministerium Mecklenburg-Vorpommern allen nachgeordneten Bodenschutzbehörden das BVB Merkblatt Band 2 „Bodenkundliche Baubegleitung BBB – Leitfaden für die Praxis“ für die Praxisanwendung empfohlen.
Der BWK-Landesverband hat dieses Thema aufgegriffen und ein Fortbildungsseminar gestaltet. Ziel der Veranstaltung ist es, die Belange des vorsorgenden Bodenschutzes beim Bauen vorzustellen und praxisnah zu untersetzen. Das Seminar ist sowohl an Fachkollegen (Behördenmitarbeiter, Planungsingenieure, Bauausführende) des Bereiches Bodenschutz, als auch der Fachbereiche Wasserwirtschaft, Bau, Natur- und Immissionsschutz gerichtet. Dr. Norbert Feldwisch referiert über das BVB-Merkblatt und Vollzugsbeispiele aus Mecklenburg-Vorpommern.
Termin: 02.02.2017
Programm: http://www.bwk-mv.de/…/Flyer_Bodenschutzseminar_2017.pdf
Hessen – Kommunaler Bodenschutz – 04.01.17 –
Das hessische Umweltministerium hat im November 2016 Informations- und Diskussionsveranstaltungen „Vorsorgender Bodenschutz in Städten und Gemeinden – Konkreter Nutzen und praktische Umsetzung“ in Frankfurt, Kassel, Neuhof, Darmstadt und Wetzlar durchgeführt, zu denen rund 250 Teilnehmer gekommen sind. Die zugehörigen Informationsbroschüren und Vorträge stehen nun zum Herunterladen bereit.
https://umweltministerium.hessen.de/…/informations-und-diskussionsveranstaltungen
Kabinettsbeschluss zur Baurechtsnovelle – 07.12.16 –
Am 30.11.2016 hat das Kabinett eine Baurechtsnovelle verabschiedet, die dem Ziel, die tägliche Neuinanspruchnahme von bisher nicht beanspruchten Böden im Außenbereich zu reduzieren, entgegensteht. Die Bundesregierung betont die positiven Zielsetzungen der Novelle mit Schlagwörtern „Urbanes Wohnen“ und „Stärkung des neuen Zusammenlebens in der Stadt“. Negative Auswirkungen werden nicht thematisiert. Auf Initiative aus Bayern sollen mit dem neuen § 13b BauGB Flächen am Rand von Siedlungsgebieten, die zum Außenbereich gehören, von den Privilegien eines beschleunigten Verfahrens profitieren. Der Verzicht auf ein Bauleitplanungsverfahren und einen baurechtlichen Ausgleich werden im Ergebnis wahrscheinlich mehr statt weniger Flächen- bzw. Bodenverbrauch auf der „grünen Wiese“ auslösen. Damit wird das Nachhaltigkeitsziel, den Flächenverbrauch bis 2020 auf 30 ha je Tag zu reduzieren, konterkariert.
Link zum Gesetzentwurf BauGB:
http://www.bmub.bund.de/…/umsetzung_rl_2014_52_eu_entwurf_bf.pdf
Winderosion quantitativ bewerten – 22.11.16 –
Eine GIS-Version der Revised Wind Erosion Equation (RWEQ) ist vom Joint Research Centre der europäischen Kommission (JRC) entwickelt worden. Der Modellansatz ermöglicht die Modellierung der Winderosion für große Gebiete wie bspw. der EU. Das JRC ermittelt einen durchschnittlichen Bodenabtrag durch Winderosion von Ackerland in der EU in Höhe von 0,53 t je Hektar und Jahr. Ein Vergleich zwischen modelliertem und lokal gemessenem Bodenabtrag zeigt eine gute Übereinstimmung.
Mehr Infos: http://esdac.jrc.ec.europa.eu/content/Soil_erosion_by_wind
Kulturelle Artefakte und begrabenen Materialien in Böden
sowie Filter- und Pufferleistungen von Böden – 31.10.16 –
Das Joint Research Centre der Europäischen Kommission hat Kartenwerke erstellt, die die Wahrscheinlichkeit wiedergeben, dass in Böden kulturelle Artefakte oder begrabene Materialien angetroffen werden können. Differenziert erden die Kapazität der Böden, dass ‚Knochen, Zähne und Schalen‘, ‚organische Materialien‘, ‚Metalle (Cu, Bronze und Fe)‘ und ’stratigraphische Beweise‘ bewahrt worden sind.
Ein anderer Datensatz enthält 10 Karten, die die Filter- und Pufferleistungen der Böden in der EU für Kationen, Anionen, Partikel, athogene Keime, nichtpolare organische Chemikalien und nichtwässrige Phasenflüssigkeiten zeigen.
Beide Datensätze sind nach der Registrierung verfügbar unter
http://esdac.jrc.ec.europa.eu/…-artefacts-and-buried-materials-soils-eu-0
http://esdac.jrc.ec.europa.eu/…-storing-and-filtering-capacity-soils-europe
Seminar „Effektiver Bodenschutz auf Baustellen“ – 25.10.16 –
Zusammen mit dem LANUV organisiert Dr. Norbert Feldwisch das BEW-Seminar „Effektiver Bodenschutz auf Baustellen – Mit vorsorgenden Maßnahmen Boden schützen und Folgekosten vermeiden“.
Ort: BEW Duisburg, Datum: 06.12.2016 Link: Programm
Zertifizierungs-Lehrgang „Bodenkundliche Baubegleitung“ – 25.10.16 –
Der Bundesverband Boden (www.bvboden.de) bietet im Frühjahr 2017 an drei Wochenenden in Kooperation mit der Universität Osnabrück den Zertifizierungs-Lehrgang „Bodenkundliche Baubegleitung“ an. Die Zertifizierung ermöglicht den Teilnehmenden baubedingte Schäden der natürlichen Bodenfunktionen zu vermeiden, zu erfassen und zu bewerten.
Der Lehrgang richtet sich an Personen, die bereits über grundlegende Kenntnisse in der Feldbodenkunde verfügen und im vorsorgenden Bodenschutz arbeiten sowie in ihrer Funktion als Gutachterin oder Gutachter in einem Büro oder als Angestellte oder Angestellter einer Bodenschutzbehörde im Rahmen von Bauprojekten Aussagen zu Bodenbeeinträchtigungen treffen müssen.
Weitere Informationen im Flyer oder in der BVB-Geschäftsstelle.
Wiederberufung zum Mitglied des baden-württembergischen Sachverständigen-Fachgremiums – 23.08.16 –
Dr. Norbert Feldwisch wurde für weitere 5 Jahre zum Mitglied im Fachgremium zur Überprüfung der Sachkunde nach § 7 Absatz 3 Verordnung des Umweltministeriums über Sachverständige und Untersuchungsstellen für Bodenschutz und Altlasten Baden-Württemberg (BodSchASUVO) berufen. Aufgabe des Fachgremiums ist es, die Sachkunde, Zuverlässigkeit und gerätetechnische Ausstattung von Antragstellern entsprechend den Anforderungen des § 18 BBodSchG zu überprüfen.
Bodenschutz in Kommunen – 23.08.16 –
Ob es um die Entwicklung neuer Baugebiete, Fragen der Niederschlagsversickerung oder die Wirkung von Grünflächen auf das Kleinklima geht – Maßnahmen in der Fläche betreffen immer den Boden. Deshalb haben wesentliche kommunale Aufgaben direkt oder indirekt mit dem Umweltmedium Boden zu tun, dies gilt insbesondere für die Arbeit der Planungs-, Bau-, Grünflächen- und Umweltämter.
Das Ingenieurbüro Feldwisch hat in zwei Broschüren für das hessische Umweltministerium anschaulich erläutert, wie die Weichen bei kommunalen Entscheidungen gestellt werden können und welche Instrumente für die praktische Umsetzung zur Verfügung stehen.
Im November 2016 finden fünf Informations- und Diskussionsveranstaltungen statt, in denen die Inhalte der Broschüren vorgestellt und diskutiert werden.
1. Download Broschüren:
Politik mit Tiefgang – Vorsorgender Bodenschutz: Wissen für Entscheider (PDF/4 MB)
Planung mit Tiefgang – Vorsorgender Bodenschutz: Wissen für die Praxis (PDF/6 MB)
2. Veranstaltung:
https://umweltministerium.hessen.de/informations-und-diskussionsveranstaltungen
3. Internetseite des hessischen Umweltministeriums
https://umweltministerium.hessen.de/umwelt-natur/boden/vorsorgender-bodenschutz/bodenschutz-kommunen
Karten der Verdichtungsempfindlichkeit der Böden Sachsens – 24.05.16 –
Das Ingenieurbüro Feldwisch hat im Auftrag des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie Karten der Verdichtungsempfindlichkeit der Böden erstellt.
Die Bewertung zur Verdichtungsempfindlichkeit berücksichtigt insbesondere Vernässungsmerkmale der Böden und die Häufigkeit des Auftretens von hohen Bodenfeuchten. Als Datengrundlagen dienten die Bodenkarte im Maßstab 1:50.000 (BK50) und Datenreihen zur monatlichen Klimatischen Wasserbilanz (KWB) von 1993 – 2013.
Die Karten können als Grundlage bei überörtlichen Planungs- und Zulassungsverfahren auf Raumordnungsebene dienen. Geodatendienste und interaktiver Kartenservice stehen zu benutzerfreundlichen Anwendung zur Verfügung.
https://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/boden/41648.htm
380-kV-Erdkabelprojekt der Amprion GmbH bei Borken gestartet – 24.05.16 –
Die Amprion GmbH plant im Rahmen des Ausbaus des Stromübertragungsnetzes in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen die Errichtung einer neuen 380-kV-Höchstspannungsleitung zwischen den Umspannanlagen Niederrhein in Wesel und dem Leitungspunkt Meppen in Meppen. Die Gesamtmaßnahme wurde in mehrere Genehmigungsabschnitte unterteilt. Beim vorliegenden Projekt handelt es sich um den Genehmigungsabschnitt 3, rund um die Stadt Borken. Beim Bau des 380-kV-Wechselstrom-Höchstspannungskabelabschnitts KBl. 4240 Borken wird das Ingenieurbüro Feldwisch im Auftrag von Amprion die Bodenkundliche Baubegleitung einschließlich ingenieurgeologischer Leistungen übernehmen. Der Bauabschluss ist für den Herbst 2017 geplant.
Erdkabel und Freileitungen – Auswirkungen auf das Schutzgut Boden – 11.04.16 –
Beim Netzaus- und Umbau wird in jüngster Zeit verstärkt die Erdverkabelung gefordert. Künftig gilt ein Vorrang der Erdverkabelung bei Gleichstromleitungen. Angestrebt wird damit eine bessere Akzeptanz der Energietrassen bei der Bevölkerung. Aus der politischen Entscheidung ergeben sich fachliche Fragen: Was hat die Entscheidung für Auswirkungen auf das Schutzgut Boden? Welche Unterschiede sind bei verschiedenen Übertragungstechniken zu erwarten? Ist das Ziel, eine Beschleunigung des Netzausbaus durch Erdverkabelung zu erreichen, realistisch?
Dr. Norbert Feldwisch wird beim DBU Zentrum für Umweltkommunikation über Vor- und Nachteile anhand der Anforderungen des vorsorgenden Bodenschutzes referieren.
Ort: DBU Zentrum für Umweltkommunikation, An der Bornau 2, Osnabrück
Datum: 14. April 2016, 18:30 Uhr
Link: https://www.dbu.de/123artikel36608_336.html
Bundesnetzagentur Erdkabel-Methodik Bundesfachplanung – 17.03.16 –
Die Bundesnetzagentur hat einen Entwurf eines Positionspapiers zu den rechtlichen und methodischen Anforderungen an die Anträge auf Bundesfachplanung nach § 6 NABEG vorgelegt und auf der Methodenkonferenz am 3. März 2016 in Bonn der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit dem Positionspapier will die Bundesnetzagentur Hilfestellungen und Hinweise vermitteln, wie Vorhabensträger ihre Anträge angesichts des Erdkabelvorrangs gestalten sollten.
Zum Entwurf des Positionspapiers hat der Bundesverband Boden (BVB) angesichts der sehr großen Betroffenheit des Schutzgutes Boden bei der Erdverkabelung Stellung genommen.
http://www.bvboden.de/…/BVB_SN_Erdkabel_Positionspapier-BNA_ohne.pdf
Zertifizierung zur Umweltbaubegleitung – 29.02.2016 –
Die Umweltbaubegleitung (UBB) entwickelt sich zu einem wichtigen Instrument bei Bauprojekten. Der Bund Deutscher Landschaftsarchitekten (bdla) und die Hochschule Osnabrück haben eine berufsbegleitende Zusatzqualifikation Umweltbaubegleitung konzipiert. Die Ausbildung baut auf vorhandenen ökologischen und verfahrensrechtlichen Kenntnissen auf und vermittelt kommunikative, rechtliche, bautechnische und naturwissenschaftliche Kompetenz. Im Jahr 2016 findet die Zusatzqualifikation in Stuttgart gemeinsam mit dem IFBau statt. Wesentliche Informationen zum Konzept, zum Curriculum, den Kosten etc. können sie dem Programm entnehmen. Dr. Norbert Feldwisch vermittelt als Referent die Anforderungen und Belange der Schutzgüter Gewässer und Boden.
http://www.bdla.de/…/_Umweltbaubegleitung2016_bdla-HSOsnabrck-IFBau.pdf (Programm)
Boden-Biodiversität in der EU verbreitet gefährdet – 25.02.16 –
In Folge der zunehmenden Beeinträchtigungen der Böden ist das Bodenleben in Gefahr. Wissenschafter des Joint Research Center der Europäischen Kommission haben die potenziellen Gefährdungen für die drei wesentlichen Komponenten der Boden-Biodiversität bewertet: Mikroorganismen, Bodentiere und natürliche Bodenfunktionen. In 14 der 27 berücksichtigten Staaten der EU weisen mehr als 40 % der Böden mittel-hohe bis sehr hohe potenzielle Risiken für alle drei Komponenten der Boden-Biodiversität auf. Die Risiken sind in Karten regionalisiert dargestellt. Deutschland ist verbreitet durch hohe potenzielle Risiken gekennzeichnet.
http://esdac.jrc.ec.europa.eu/content/potential-threats-soil-biodiversity-europe
Bodenqualität weltweit dramatisch verschlechtert – 22.02.16 –
Die Bodenqualität lässt weltweit dramatisch nach – dabei wird diese immer wichtiger, um eine steigende Bevölkerung zu ernähren. Das zeigt die Studie „Economics of Land Degradation and Improvement“. Ein internationales Team von dreißig Wissenschaftlern hat sich viereinhalb Jahre lang durch Klimadaten, Studien und Luftaufnahmen gearbeitet. Und diese zeigen: In den vergangenen dreißig Jahren sind global 33 Prozent des Weidelands, 25 Prozent der Ackerflächen und 23 Prozent der Wälder signifikant degradiert, haben sich also stark verschlechtert.
Link: http://link.springer.com/book/10.1007/978-3-319-19168-3
BUND-Waldreport 2016 deckt massive Bodenschäden auf – 16.02.16 –
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland betrachtet anhand von 20 Fallbeispielen Schatten und Licht der deutschen Forstwirtschaft. Es wird u. a. von massiven Holzeinschlägen, zerstörten Waldböden und gefällten Höhlenbäumen berichtet. Angesichts der dokumentierten Ergebnisse verliert die Waldwirtschaft ihren Ruf der uneingeschränkten Nachhaltigkeit. Auch stimmt die einfache Gleichung „Wald = Bodenschutz“ nicht mehr im vollen Umfang. Es wird offensichtlich, dass auch die Waldwirtschaft die Belange des vorsorgenden Bodenschutzes stärker berücksichtigen muss. Dies gilt insbesondere bei der Vermeidung von Bodenverdichtungen und Gefügeschäden. Die Mängel der forstwirtschaftlichen Praxis wurden auch schon im BUND-Schwarzbuch Wald angesprochen.
Link: https://www.bund.net
Bodenschutz beim Tiefbau durch bodenkundliche Baubegleitung – 21.01.16 –
Wenn die Bagger rollen, leidet der Boden. Deshalb wird Bodenschutz immer wichtiger. Bei größeren Tiefbauprojekten ist in der Schweiz eine bodenkundliche Baubegleitung bereits vorgeschrieben. In Nordrhein-Westfalen wird sie empfohlen. Ob und wann sie auch in ganz Deutschland zur Pflicht wird, ist zwar noch unklar. Aber wer jetzt schon Erfahrungen sammelt ist für später gewappnet.
Das IKT – Institut für unterirdische Infrastruktur bietet gemeinsam mit dem Bundesverband Boden e.V. einen praxisorientierten Workshop „Bodenkundliche Baubegleitung“ zu diesem Thema an.
Termine: 16. März 2016 in Gelsenkirchen, 28. September 2016 in Reutlingen
Bundesrat ändert Bundesbedarfsplangesetz zum Nachteil des vorsorgenden Bodenschutzes – 21.12.15 –
Der Bundesrat hat am 18.12.15 Änderungen im Bundesbedarfsplangesetz gebilligt. Dabei ging es unter anderem um den Erdkabel-Vorrang für HGÜ-Leitungen. Künftig sollen speziell zu kennzeichnende Hochspannungsgleichstromübertragungs-Leitungen vorrangig als Erdkabel statt wie bisher als Freileitung gebaut werden. Für Wechselstrom-Vorhaben werden die Möglichkeiten der Erdverkabelung maßvoll erweitert. Hier wird für einzelne Pilotvorhaben die abschnittsweise Realisierung als Erdkabel möglich werden.
Link: http://www.netzausbau.de/wissenswertes/recht/bbplg/de.html#Novelle
Leitfaden „Bodenschutz in Hessen – Rekultivierung von Tagebau- und sonstigen Abgrabungsflächen“ vorgelegt – 18.12.15 –
Bei der Rekultivierung von Tagebauflächen wird ein vollständiger oder teilweiser Neuaufbau von Böden vorgenommen. Das Ingenieurbüro Feldwisch hat zusammen mit den Ingenieurbüro Flickinger & Tollkühn GmbH in einem Leitfaden die bodenschutzfachlichen Anforderungen an eine hochwertige Rekultivierung zusammengestellt. Der Leitfaden wird im Januar 2016 auf dem hessischen „Dialogforum zur Verwertung mineralischer Abfälle“ der Fachöffentlichkeit vorgestellt und anschließend veröffentlicht.
Hintergrundwerte für Schadstoffe in Böden Nordrhein-Westfalens – 18.12.15 –
Hintergrundwerte für Oberböden in Nordrhein-Westfalen wurden erstmalig 1995 im Rahmen bundesweiter Auswertungen vorgelegt. Diese wurden letztmalig im Jahr 2003 aktualisiert. Seither haben sich die Datenbasis und der Parameterumfang in erheblichem Maße erweitert. Dies hat das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) veranlasst, eine Aktualisierung und Fortschreibung durchführen zulassen. Das Ingenieurbüro Feldwisch hat die Daten des im LANUV geführten Fachinformationssystem Stoffliche Bodenbelastung (FIS StoBo) validiert, aufbereitet und differenziert für die Nutzungsarten Acker, Grünland, Wald (Mineralboden/ Organische Auflage) und Garten sowie nach den Einflussfaktoren geogene Ausgangssubstrate und siedlungsstrukturelle Gebietstypen statistisch ausgewertet. Neben der Aktualisierung der Hintergrundwerte wurden auch landesweiten Übersichtskarte der Schadstoffgehalte erstellt. Die Ergebnisse sind im LANUV-Fachbericht 66 veröffentlicht.
Link: http://www.lanuv.nrw.de/…/fachberichte/fabe66
Bürgerdialog Stromnetz, Dr. Feldwisch bezieht Stellung – 21.10.15 –
Zum Thema Stromnetzausbau mit Erdverkabelung lud der Bürgerdialog Stromnetz zur Bürgerkonferenz nach Hannover. Mehr als 70 Interessierte folgten dieser Einladung und fanden sich am 24. September ein, um zu diskutieren, wie Erdkabel in der weiteren Planung beim Stromnetzausbau Anwendung finden können und wie sie sich in Planung, Bau und Betrieb verhalten. Dr. Norbert Feldwisch berichtete über die Auswirkungen speziell auf Böden.
1. Vortrag:
https://www.buergerdialog-stromnetz.de/assets/Downloads/Events/zusammenfassung-diskussion-bueko-hannover.pdf
https://www.buergerdialog-stromnetz.de/infothek/fragen-an-dr-norbert-feldwisch/
Zehn Forderungen für eine EU-weite Bodenschutzpolitik – 15.10.15 –
Der Bundesverband Boden e.V. fordert zusammen mit einem breiten Bündnis aus Boden- und Naturschutzorganisationen verbindliche europäische Regelungen zum Schutz des Bodens – so wie es bei Wasser und Luft längst der Fall ist.
http://www.bvboden.de/images/aktuelles/news/forderungen-eu-bodenschutz-2015.pdf
Effektiver Bodenschutz auf Baustellen – Mit vorsorgenden Maßnahmen Boden schützen und Folgekosten vermeiden – 25.09.15 –
Zusammen mit dem Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW veranstaltet das Ingenieurbüro Feldwisch eine Seminar zum effektiven Bodenschutz auf Baustellen. In diesem Seminar werden zunächst die fachlichen Grundlagen zur Berücksichtigung des Bodenschutzes auf Baustellen erläutert und insbesondere die Bodenkundliche Baubegleitung vorgestellt. Anhand konkreter Fallbeispiele werden Möglichkeiten zum Schutz von Böden bei Baumaßnahmen erläutert und diskutiert.
Ort: BEW Duisburg
Termin: 01. Dezember 2015
Link: http://www.bew.de
Erstellung von Broschüren Vorsorgender Bodenschutz für Hessen – 25.09.15 –
Im Auftrag des Hessischen Umweltministeriums erstellt das Ingenieurbüro Feldwisch zusammen mit der Agentur 3fdesign aus Darmstadt Broschüren zum Vorsorgenden Bodenschutz in Hessen. Im Rahmen des Vorhabens soll das fachliche Verständnis für Bodenbelange und deren Akzeptanz für zwei Zielgruppen erhöht werden. Angesprochen werden einerseits Kommunen und andererseits Planer, Architekten sowie weitere Berufsgruppen, die im Rahmen ihrer Tätigkeit mit Böden während der Planung und Bauausführung umgehen müssen. Die Inhalte rund Motivationen werden den Zielgruppen zusätzlich auf Workshops vermittelt. Die Moderation der Workshops wird von Frau Meyer-Marquart, Büro für Umwelt- und Regionalentwicklung aus Obernburg übernommen. Das Vorhaben endet im Herbst 2016.
Studie Bodenkundliche Baubegleitung Nordrhein-Westfalen – 25.09.15 –
Im Auftrag des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW erstellt das Ingenieurbüro eine kleine Studie zur Praxis der Bodenkundlichen Baubegleitung (BBB) in Nordrhein-Westfalen. Anhand einer Umfrage bei den unteren Bodenschutzbehörden und bei bodenkundlichen Fachbüros soll der Kenntnisstand und die Praxis der BBB ermittelt werden.
Digitale Bodenbelastungskarten für den Kreis Heinsberg gestartet – 25.09.15 –
Für den Kreis Heinsberg erstellt das Ingenieurbüro Feldwisch bis Herbst 2016 digitale Bodenbelastungskarten. Die Karten werden die räumliche Verteilung der Gehalte an Schwermetallen, Polzyklisch Aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) und Polychlorierte Biphenyle (PCB) in den Oberböden zeigen. Der Kreis Heinsberg wird nach Abschluss des Vorhabens die Karten für den Bodenschutzvollzug nutzen. Dabei stehen die Bewertung der Verwertungseignung von Bodenaushub und der mögliche Schadstoffübergang vom Boden zu Nutzpflanzen im Vordergrund.
Erdkabel im Boden – Schlechtere Ernten durch Wärme? – 25.09.15 –
Das Bayerische Fernsehen geht in einem kurzen Beitrag auf die möglichen Auswirkungen vin Erdverkabelungen auf die landwirtschaftliche Nutzungseignung der Stromtrassen ein.
Link:http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/unser-land/erdkabel-stromtrassen-116.html#&time=&time=
Wasserrückhalt in der Fläche – 28.08.15 –
Im neuen DWA-Themenheft „Wasserrückhalt in der Fläche durch Maßnahmen in der Landwirtschaft – Bewertung und Folgerungen für die Praxis“, an dem Dr. Norbert Feldwisch mitgearbeitet hat, werden Abflussbildung und Abflusskonzentration auf landwirtschaftlich genutzten Böden erläutert. Das Themenheft führt für die Praxis Maßnahmen auf, wie die Infiltration in Böden sowie das Wasserspeichervermögen der Böden vergrößert werden kann.
DWA-Themen T5/2015, Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V., Hennef.
Aktuelle Debatte um den Boden – 05.08.15 –
Die neue Ausgabe von ‚Movum – Briefe zur Transformation‘ widmet sich dem Thema Boden. Auf 10 Seiten stellen unterschiedliche Autoren eine Reihe von Aspekten und Problemen rund um den Bodenschutz dar. Movum will die Umweltdebatte in Deutschland befeuern. Auf der Homepage von ‚Movum‘ sind interessierte Bürger unter der Rubrik ‚Kommentare‘ eingeladen, an dem Diskurs teilzunehmen.
http://www.movum.info/kommentare/boden
http://www.movum.info/images/ausgaben/heft6.pdf
Entwurf der Mantelverordnung (MantelV) – 05.08.15 –
BMUB – Dritter Arbeitsentwurf Mantelverordnung Grundwasser/Ersatzbaustoffe/Bodenschutz
Mit der sogenannten Mantelverordnung (MantelV) sollen die Verordnung zum Schutz des Grundwassers geändert, die Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung neu gefasst sowie die Verordnung über Anforderungen an den Einbau von mineralischen Ersatzbaustoffen in technische Bauwerke (Ersatzbaustoffverordnung) neu geschaffen werden. Darüber hinaus wird die Deponieverordnung geändert.
Der 3. Arbeitsentwurf sowie ergänzende Informationen können nun von den Seiten des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bauen und Reaktorsicherheit herunter geladen werden. Der Entwurf dient einem „Planspiel Mantelverordnung“, welches die Auswirkungen und die Praktikabilität der neuen Regelungen überprüfen soll.
Erfreulicherweise sind einige konkretisierende materielle Anforderungen zum physikalischen Bodenschutz in den Entwurf der BBodSchV-Novelle übernommen worden, ohne allerdings eine in sich schlüssige und vollziehbare Konzeption vorzulegen. Eine abschließende Bewertung dieser Änderungen kann erst nach Abschluss des Planspiels vorgenommen werden.
Kommentar zum 3. Entwurf aus Sicht des vorsorgenden Bodenschutzes (pdf)
https://www.bmu.de/
Wiedernutzbarmachung von Tagebau- und sonstiger Abgrabungsflächen – 04.08.15 –
Im Auftrag des Regierungspräsidiums Darmstadt erstellt das Ingenieurbüro Feldwisch derzeit den Leitfaden zur „Wiedernutzbarmachung von Tagebauflächen und sonstiger Abgrabungsflächen als Vegetationsflächen“. Ziel ist es, den Bodenschutzbehörden für die Prüfung der bodenschutzfachlichen Anforderungen bei der Herstellung einer durchwurzelbaren Bodenschicht am Beispiel von Tagebauflächen eine einheitliche Grundlage für den Verwaltungsvollzug zur Verfügung zu stellen. Über erste Ergebnisse berichtet das Journal für Arbeitsschutz und Umwelt des RP Darmstadt in der Ausgabe Juli 2015.
https://rp-darmstadt.hessen.de/sites/rp-darmstadt.hessen.de/files/content-downloads.pdf
Bodenfunktionen – 29.07.15 –
Böden stellen Ökosystemleistungen kostenfrei zur Verfügung. Eine illustrative Übersicht der Bodenfunktionen hat die FAO veröffentlicht.
Link: http://www.fao.org/resources/infographics/…/en/c/284478/
Ein Viertel der Biodiversität – 29.07.15 –
Böden beherbergen ein Viertel der weltweiten Biodiversität. Böden sind eines der komplexesten Ökosysteme der Erde. Milliarden von Bodenlebewesen nehmen an den weltweiten Stoff- und Wasserkreisläufen teil und steuern sie im erheblichen Umfang. Böden sind die Grundlage, auf der alles Leben auf der Land- bzw. Bodenoberfläche aufbaut. Die FAO hat dazu ein plakatives Poster erstellt.
Link: http://www.fao.org/resources/infographics/…/en/c/285727/
Maßnahmen auf Cadmium-belasteten Böden in Nordrhein-Westfalen – 28.07.15 –
Als Reaktion auf die Neubewertung der Wirkung von Cadmium auf Menschen durch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit hat die EU-Kommission in 2014 Empfehlungen zur langfristigen Absenkung der Cadmiumgehalte in pflanzlichen Lebensmitteln abgegeben. Betroffen davon ist insbesondere der Anbau von Weizen als Brotgetreide. Dazu hat das LANUV NRW ein Monitoringprogramm von Böden und Weizen auf Ackerflächen in Nordrhein-Westfalen durchgeführt. Das MKULNV NRW hat die Unteren Bodenschutzbehörden in NRW mit Erlass vom 8. Juli 2015 gebeten, Gebiete zu ermitteln, in denen Anhaltspunkte nach § 9 Abs. 1 BBodSchG für schädliche Bodenveränderungen bestehen und ggf. weitergehende Untersuchungen bzw. Überwachungsmaßnahmen durchzuführen.
Link: Cadmium-Monitoringprogramm NRW (pdf, 1,59 MB)
Erfassen von Brachflächen in Nordrhein-Westfalen – 28.07.15 –
Die Wiedernutzung von Brachflächen ist in Nordrhein-Westfalen ein wichtiger Baustein für die nachhaltige Verringerung des Flächenverbrauchs. In einem Leitfaden werden die für die Erfassung von Brachflächen notwendigen Datengrundlagen und Arbeitsschritte beschrieben. Weiterhin werden Merkmale vorgestellt, an Hand derer Brachflächen identifiziert werden können. In weiteren Kapiteln werden Hinweise zur Datenhaltung, Fortschreibung und Erweiterung zum Beispiel für kommunale Brachflächenkataster und Flächenrevitalisierungsprogramme gegeben.
Link: LANUV-Arbeitsblatt 26 „Leitfaden zur Erfassung von Brachflächen“ (pdf, 12 MB)
Bodenbelastungen im Umfeld von Stromleitungsmasten – 28.07.15 –
Das Umweltministerium Nordrhein-Westfalen (MKULNV NRW) hat die 4. Version der Handlungsempfehlungen für ein einheitliches Vorgehen der Vollzugsbehörden in NRW beim Umgang mit Bodenbelastungen im Umfeld von Stromleitungsmasten und anderen Stahlbauwerken per Erlass vom 11.02.2015 in den Vollzug eingeführt. Die Handlungsempfehlungen beinhalten ein abgestuftes Vorgehen zu den verschiedenen Fragestellungen und den Spannungsnetzebenen. Sie tragen den fachlichen Anforderungen des Boden- und Grundwasserschutzes Rechnung und geben für die Bearbeitung der Vielzahl von Einzelstandorten Hinweise zur Prioritätensetzung.
Link: Handlungsempfehlungen …, 4. Version, Stand Januar 2015 (pdf, 56 KB)
Bodenschutz wird globales Ziel. Welches Recht schützt wirksam? – 20.07.15 –
Fruchtbare Böden sind unsere Lebensgrundlage. Sie zu erhalten, soll unter dem Schlagwort „Land Degradation Neutral World“ eines der globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen werden. Wie es international umgesetzt werden könnte, war Thema eines UBA-Rechtsgutachtens. Die Gesetzgebungen der drei Länder Deutschland, USA und Brasilien wurden auf Rechtsinstrumente untersucht, die sich zur Umsetzung dieses Ziels eignen und auch auf internationaler Ebene implementiert werden könnten. Das Ergebnis: Es sind bereits viele geeignete Instrumente auf nationaler Ebene vorhanden, die auch internationale Verpflichtung werden könnten.
http://www.umweltbundesamt.de/themen/bodenschutz-wird-globales-ziel-welches-recht
Validierung neuer Analyseverfahren für Böden u. a. Materialien – 20.07.15 –
UBA: Insbesondere dann, wenn Verfahren in gesetzliche Regelwerke einfließen, ist es notwendig, dass die Ergebnisse sicher und vergleichbar sind und der Aufwand im Vollzug vertretbar ist. Derzeit werden viele Parameter in verschiedenen Verordnungen nach unterschiedlichen genormten Verfahren analysiert, was die Überwachungsarbeit erschwert und zudem unnötig teurer macht. Aus diesem Grund wir eine sogenannte horizontale Normung angestrebt, bei der geeignete Analyseverfahren auch Matrices-übergreifend genormt und anschließend EU-weit zitiert werden können. In einem aktuell abgeschlossenen UBA-Vorhaben konnten Analyseverfahren für anorganische und organische Schadstoffe in Klärschlamm, Bioabfall und Bodenerfolgreich validiert werden.
http://www.umweltbundesamt.de/publikationen/validierung-von-analyseverfahren-die-im-rahmen-des
Folgen des Klimawandels in Deutschland deutlich spürbar – 20.07.15 –
UBA: Hitzewellen, Sturmfluten, Überschwemmungen – das Klima wandelt sich, auch in Deutschland. Die bereits eingetretenen Auswirkungen sind vielfältig. Kaum ein Bereich des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens bleibt unberührt – so der bislang umfassendste Bericht der Bundesregierung zur Anpassung an den Klimawandel.
http://www.umweltbundesamt.de/…/folgen-des-klimawandels-in-deutschland-deutlich
Bundesnetzagentur – Technik-Dialog 2015 – 01.07.15 –
Die Vor- und Nachteile von Erdkabeln und Freileitungen waren das Thema des diesjährigen Technik-Dialogs der Bundesnetzagentur in Kassel. Präsentationen und Fotos der Veranstaltung sind nun online abrufbar; eine Veranstaltungsdokumentation ist in Arbeit.
Link: http://www.netzausbau.de/…/2015/150624_TechnikdialogKassel.html
Umweltforum Hessen – 22.06.15 –
Das Hessische Landesamt für Umwelt und Geologie veranstaltet das Umweltforum „Der Boden, von dem wir leben“ anlässlich des von den Vereinten Nationen ausgerufenen „Jahr des Bodens“. Die Veranstaltung soll Bedeutung, Nutzung und Gefährdung des Boden fachlich veranschaulichen, aber vor allem auch Wege zum gesellschaftlichem Handeln für den Bodenschutz zeigen. Dabei macht die Betrachtung des Bodens an der hessischen Grenze nicht halt, da wir die Ressource Boden weit über unsere Landesgrenze hinweg nutzen.
Dr. Norbert Feldwisch wird zum Thema „Vorsorgender Bodenschutz – unbekannt und ungeliebt in Planung und Umsetzung“ referieren.
Ort: Roncalli-Haus Wiesbaden
Flyer: http://www.hlug.de/…/Umweltforum_2015_final.pdf
Bundesnetzagentur – Technik-Dialog 2015 zum Thema Erdkabel und Freileitungen -12.06.15 –
Bei den Informationstagen zu den Netzentwicklungsplänen 2024 und dem Umweltbericht wurde häufig das Thema Erdkabel und Freileitungen angesprochen. Daher stellt die Bundesnetzagentur ihren vierten Technik-Dialog unter das Motto »Erdkabel und Freileitungen – Chancen und Risiken«. Dr. Norbert Feldwisch wird das Thema Umwelt mit Schwerpunkt Bodenschutz zur Diskussion stellen.
Termin: 24.06.2015
Link: http://www.netzausbau.de/…/150624_TechnikdialogKassel.html
Ökologische Baubegleitung bei Gewässerunterhaltung und -ausbau – 12.06.15 –
Im aktuell erschienenen Merkblatt DWA-M 619 werden die Leistungen beschrieben, welche im Rahmen einer Ökologischen Baubegleitung erbracht werden können. Dabei geht das Merkblatt bewusst auch auf die Planungsphase ein, wenngleich sie der eigentlichen Phase der Baubegleitung unabhängig voransteht. Hierin spiegelt sich die Praxiserfahrung wider, dass eine ausschließliche Ökologische Baubegleitung mit Start des Bauvorhabens häufig ins Leere läuft, wenn in der Planungs- und Zulassungsphase die erforderlichen Maßnahmen zur Vermeidung und Minderung nicht vollständig behandelt werden.
Merkblatt DWA-M 619: Ökologische Baubegleitung bei Gewässerunterhaltung und -ausbau. Herausgeber und Vertrieb: Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft , Abwasser und Abfall e.V., Hennef. ISBN 978-3-88721-226-1
Planungsverfahren ZEELINK gestartet – 10.06.15 –
Die Erdgastransportleitung ZEELINK besteht aus zwei Leitungsabschnitten von der belgisch/deutschen Grenze bei Eynatten/Lichtenbusch nach Legden bei Ahaus in Nordrhein-Westfalen. Die Raumverträglichkeit nach ROG und der Umweltverträglichkeit nach UVPG der Erdgastransportleitung ZEELINK wird durch die Bosch & Partner GmbH in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Feldwisch untersucht. Das Ingenieurbüro Feldwisch begutachtet die Schutzgüter Boden und Wasser.
6. Sächsisch-Thüringische Bodenschutztage „Internationales Jahr des Bodens, Globale Perspektive, Regionale Verantwortung“ – 10.06.15 –
Die globale Perspektive des Bodenschutzes soll im Rahmen der 6. Sächsisch-Thüringischen Bodenschutztage ebenso beleuchtet werden wie die regionalen Bodenschutzthemen in Sachsen und Thüringen. Dr. Norbert Feldwisch wird die derzeit in Bearbeitung befindliche sächsische Arbeitshilfe „Bodenschadverdichtung – vermeiden, erkennen und beheben“ vorstellen. Dazu wird er auch landesweite Kartenauswertungen zur Verdichtungsempfindlichkeit der sächsischen Böden vorstellen.
Ort: Dresden, Termin: 18. und 19.06.2015
Link: http://www.umwelt.sachsen.de/umwelt/boden/13415.htm
Webcam „Boden des Jahres“ – 03.05.15 –
Das Kuratorium Boden des Jahres hat die Webcam mit Tagesfoto zum Boden des Jahres 2015 erfolgreich eingerichtet! Interessantes zum Boden, zu seiner Entstehung und Verbreitung sowie zahlreiche weitere Informationen werden anschaulich bereitgestellt.
http://bodendesjahres130.apps-1and1.net/staumeldungen/tagesfoto/
Ökosystem Boden: Die dünne Haut der Erde – 20.04.15 –
Das Schwerpunkt Heft I/2015 des Forum Umwelt und Entwicklung widmet sich anlässlich des Internationalen Jahres des Bodens der dünnen Haut der Erde – dem Boden. In achten Beiträgen werden das unsichtbare Ökosystem Boden, das Scheitern der Bodenrahmenrichtlinie, die Bedeutung des vorsorgenden Bodenschutzes neben der Altlastenbearbeitung, die Bekämpfung der Wüstenbildung, Anforderungen an eine bodendegradationsneutrale Zukunft, die Bedeutung der Landwirtschaft für den Kohlenstoff-Speicher Boden und der Bodenfruchtbarkeit, die Wirkung von Holzplantagen sowie Perspektiven einer städtischen Landwirtschaft zur Diskussion gestellt.
https://www.forumue.de/rundbrief-i-2015-oekosystem-boden-die-duenne-haut-der-erde/
„Infrastrukturmaßnahmen – Bleibt der Boden auf der Strecke?“ – 20.04.15 –
Am 29.04.2015 veranstaltet das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein zusammen mit dem BWK (Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft und Kulturbau e.V.) eine Vortragsveranstaltung, auf der die Betroffenheit des Schutzgutes Boden beim Bau von Infrastrukturmaßnahmen und speziell bei der Energiewende thematisiert wird. Herr Dr. Feldwisch referiert zum BVB-Merkblatt „Bodenkundliche Baubegleitung“ und „Bodenschutz bei der Planung und Errichtung von Windenergieanlagen“.
Ort: Kulturzentrum Rendsburg, Arsenalstraße 2-10, 24768 Rendsburg
Link: http://www.schleswig-holstein.de
Erosionsrate durch Menschen 100-fach höher (Humans cause erosion one hundred times faster than normal) -23.03.15 –
Der Zusammenhang zwischen Entwaldung und landwirtschaftlicher Bodennutzung einerseits und dem Erosionsausmaß anderseits ist schon lange bekannt. Nun haben Wissenschaftler anhand von bodenkundlich-geologischen Untersuchungen die natürliche Erosionsrate mit Hilfe eines Beryllium-Isotops quantifiziert und mit durch Menschen verursachte Erosionsraten verglichen. In 10 Einzugsgebieten im USA-Bundesstaat Virgina lag die durch Menschen verursachte Erosionsrate in der Zeitspanne zwischen 1700 und Mitte des 20. Jahrhundert rund 100-fach über der natürlichen Erosionsrate. Durch konservierende Bodenbearbeitungsverfahren konnte die Erosion in den vergangenen Jahrzehnten fast auf das natürliche Ausmaß reduziert werden.
Link (Englisch):
http://news.mongabay.com/2015/0306-montoro-humans-cause-erosion.html#ixzz3U4873dug
Bodenschutz in der Bauleitplanung, Schnittstellen zwischen Boden- und Naturschutz – 13.03.15 –
Im Vollzug des Bodenschutzes ergeben sich einige Schnittstellen zum Natur- und Landschaftsschutz. Dabei treten sowohl übereinstimmende als auch zum Teil divergierende Schutzziele zu Tage. Im Vollzugsalltag lassen sich nicht immer zufrieden stellende Ergebnisse erzielen. Im Rahmen eines BEW-Seminars sollen aktuelle Fragen zum Verhältnis zwischen Bodenschutz und Naturschutz zur Diskussion gestellt werden. Das Seminar wird vom Ingenieurbüro Feldwisch zusammen mit dem LANUV NRW geleitet.
Ort: BEW Essen
Link: http://www.bew.de/…/53-bodenschutz-in-der-bauleitplanung.html#tab1
Amprion ALEGrO – 21.02.15 –
Amprion und der belgische Übertragungsnetzbetreiber Elia planen den Bau einer Hochspannungsgleichstrom-Übertragungsverbindung (HGÜ) zwischen Deutschland und Belgien. Das Projekt trägt den Namen Aachen Lüttich Electricity Grid Overlay (ALEGrO). Das Ingenieurbüro Feldwisch ist mit bodenkundlichen und geotechnischen Beratungsleistungen zum Bau der 45 km langen 380 kV-Kabelleitungstrasse von Niederzier bis Aachen-Lichtenbusch beauftragt worden. Im Vordergrund der Leistungen steht die Erarbeitung eines Bodenschutzkonzepts für die Bau- und Rekultivierungsphase.
Amprion-Projektseite:
https://www.amprion.net/Netzausbau/Aktuelle-Projekte/ALEGrO-Deutschland-Belgien/
Energiewende – ein Thema für den Boden? – 21.02.15 –
Die Energiewende ist eines der zentralen Themen unserer Zukunft. Eine bedeutende Herausforderung ist die Sicherung der Versorgung. Die notwendigen Strukturmaßnahmen haben absehbar Auswirkungen auf den Boden. Das BGR veranstaltet zusammen mit dem LBEG eine Tagung zum Spannungsfeld zwischen Energiewende und vorsorgendem Bodenschutz. Dr. Norbert Feldwisch berichtet über „Bodenkundliche Baubegleitung / Bodenfunktionsbewertung –Bodenschutz beim Trassenbau“.
Ort: GEOZENTRUM HANNOVER, Stilleweg 2, 30655 Hannover
Termin: 12. März 2015
http://www.lbeg.niedersachsen.de/…/tagung-endergiewende-am-12032015-tagungsbericht-132218.html
Vortrag Feldwisch:
Feldwisch_BGR_LBEG_150312.pdf (pdf, 2,91 MB)
Jahrestagung der öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen 21.02.15 –
Auf der Jahrestagung referiert Dr. Norbert Feldwisch über „Leitungsbau -Schädigung des Bodens bei der Verlegung und mögliche Gegenmaßnahmen“.
Ort: Werl, Termin: Dienstag, 03. März 2015
Begrünung erosionsgefährdeter Abflussbahnen – 22.01.15 –
Die Begrünung von erosionsgefährdeten Abflussbahnen ist eine wichtige Maßnahme des Boden- und Gewässerschutzes, die kombiniert werden kann mit Maßnahmen des Naturschutzes.
Eine neu erschienen Broschüre des sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie gibt Auskunft über die Lage und Verbreitung der erosionsgefährdeten Abflussbahnen. Zur Größe und Pflege der Begrünungsfläche werden ebenso Hinweise gegeben wie zu erosionsmindernden Maßnahmen auf den angrenzenden Ackerflächen.
Link: https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/23739
Bodenschutz bei der Planung und Errichtung von Windenergieanlagen – 22.01.15 –
Das Land Hessen hat zur Unterstützung der Bodenschutzbehörden eine Arbeitshilfe erstellt, die den vorsorgenden Bodenschutz bei der Planung, Genehmigung und Errichtung von WEA konkretisiert. Die Arbeitshilfe wird auf einem Workshop für Planer, Betreiber und Behörden vorgestellt. Das Ingenieurbüro Feldwisch organisiert den Workshop. Anmeldungen sind bis zum 26.02.2015 möglich.
Ort: Naturschutz-Akademie Hessen, Wetzlar
Termin: 17. März 2015
Programm: NAH-Programm-Flyer_N041-2015
Umweltverträglichkeitsprüfung im Verkehrswegebau (UVP) – 07.01.15 –
Die Vereinigung der Straßenbau- und Verkehrsingenieure in Niedersachsen e.V. veranstaltet zusammen mit der Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr ein Seminar zur UVP im Verkehrswegebau. Das Seminar hat zum Ziel, für die Praxis verwertbare Erkenntnisse und Erfahrungen zu präsentieren. Es wird eine sehr breite Palette von Fachthemen für diejenigen angeboten, die mit der Planung, Gestaltung und Ausführung von Straßen befasst sind. Angesprochen werden in erster Linie Fachkollegen der Landschaftsplanung und des Straßenentwurfs, aber auch Naturschutzbehörden.
Dr. Norbert Feldwisch wird zum Thema „Bodenschutz in der Planung und Umsetzung von Baumaßnahmen – Umweltbaubegleitung in der Praxis“ referieren.
Zeit: Donnerstag, den 5. Februar 2015
Ort: Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen, Hohnsen 2, 31134 Hildesheim
Link: https://www.vsvi-niedersachsen.de (Seminar 2)
Boden-Pflanze
AAV – Fachgespräch
Cadmium in Pflanzen
Gefahrenabwehr Landwirtschaft
LABO-Projekt B4.03
Bodenbelastungskarten
BBK – Methodenbeschreibung
BBK NRW flächendeckend
Bodenerosion BW
Bodenerosion NRW
BVB FA – Bodenerosion
BVB HE – Bodenerosion
Merkblatt LUBW
Boden in der Eingriffsregelung
Ausgleichsmaßnahmen Dortmund
BfN – Gutachten
BW Eingriffsregelung
DBV BDLA Tagung 2006
LABO B 3.05 Bodenfunktionsbewertung
Bodenfunktionsbewertung Münster
Bodenumlagerung
Gebietsbezogener Bodenschutz
Bodenschutzgebiets-VO
GE Anleitung NRW
HE – Bodenschutzrecht Sachsen
Kommunaler Bodenschutz
Bodenschutz & Bauleitplanung
Schutzwürdige Böden
Diffuse Einträge
Handbuch Gewässerschutz
Niederschlagsversickerung
Wasserforum Hessen
Landnutzung & Gewässerschutz
AID – Heft 1494
HB Gewässerschutz Landwirtschaft
RLP Flussgebietsentwicklung
Ackerschlagvorhaben LfUG
Bodenschutz NATURA 2000
Probennahme mal anders
© Urheberrecht - Ingenieurbüro Feldwisch

References: § 13
 § 13
 § 13
 § 7
 § 18
 § 6
 § 9