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Timestamp: 2020-01-17 13:11:25+00:00

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Rechtsprechung: VIII ZR 187/60 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 28.03.1962
BGH, 26.02.1962 - VIII ZR 187/60
https://dejure.org/1962,2119
BGH, 26.02.1962 - VIII ZR 187/60 (https://dejure.org/1962,2119)
BGH, Entscheidung vom 26.02.1962 - VIII ZR 187/60 (https://dejure.org/1962,2119)
BGH, Entscheidung vom 26. Februar 1962 - VIII ZR 187/60 (https://dejure.org/1962,2119)
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BGH, 28.03.1962 - VIII ZR 187/60
MDR 1962, 473
DB 1962, 567
JR 1963, 96
https://dejure.org/1962,1004
BGH, 28.03.1962 - VIII ZR 187/60 (https://dejure.org/1962,1004)
BGH, Entscheidung vom 28.03.1962 - VIII ZR 187/60 (https://dejure.org/1962,1004)
BGH, Entscheidung vom 28. März 1962 - VIII ZR 187/60 (https://dejure.org/1962,1004)
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NJW 1962, 1003
Wer den Rechtsschein einer Vollmacht setzt, wird daran festgehalten, wenn ein Dritter darauf berechtigterweise vertraut hat (vgl grundlegend BGHZ 5, 111, 116 und BGH NJW 1962, 1003) .
Da es sich um einen Fall schuldhaft verursachten Rechtsscheins handelt, ist als Voraussetzung einer Haftung des "Vertretenen" ferner zu fordern, daß der Geschäftsgegner (Klägerin) annehmen durfte, der "Vertretene" (Beklagte) wisse und billige das Handeln seines (angeblichen) Vertreters; denn nur unter dieser zusätzlichen Voraussetzung verdient der - vom "Vertretenen" möglicherweise schuldhaft mitverursachte - Rechtsschein Schutz im Rechtsverkehr in der Weise, daß das Handeln des "Vertreters" (Hauser) dem "Vertretenen" (Beklagte) zugerechnet wird (BGH, Urteile v. 12. Februar 1952 - I ZR 96/51 = BGHZ 5, 111, 116 = NJW 1952, 657 = LM BGB § 167 Nr. 3;… v. 10. März 1953 - I ZR 76, 152 = LM a.a.O. Nr. 4;… v. 12. Juli 1957 - VIII ZR 249/56 = LM a.a.O. Nr. 8;… v. 8. März 1961 - VIII ZR 49/60 = LM a.a.O. Nr. 10; v. 28. März 1962 - VIII ZR 187/60 = LM a.a.O. Nr. 11;… v. 24. September 1969 - VIII ZR 49/68 = LM a.a.O. Nr. 17 = MDR 1970, 41 = BB 1969, 1290).
Diese beruhen auf dem allgemeinen Rechtsgedanken, denjenigen, der den Rechtsschein einer Vollmacht gesetzt hat, daran festzuhalten, wenn ein Dritter darauf berechtigterweise vertraut hat (vgl grundlegend Bundesgerichtshof [BGH]: BGHZ 5, 111, 116, und BGH NJW 1962, 1003;… vgl dazu auch Heinrichs in Palandt, 68. Aufl 2009, § 172 RdNr 7).
Die Grundsätze der sog Anscheinsvollmacht beruhen auf dem allgemeinen Rechtsgedanken, denjenigen, der den Rechtsschein einer Vollmacht gesetzt hat, daran festzuhalten, wenn ein Dritter darauf berechtigterweise vertraut (vgl grundlegend BGH vom 12.2.1952 - I ZR 96/51 - BGHZ 5, 111, 116, und BGH vom 28.3.1962 - VIII ZR 187/60 - NJW 1962, 1003).
Wer den Rechtsschein einer Vollmacht setzt, wird daran festgehalten, wenn ein Dritter darauf berechtigterweise vertraut hat (vgl grundlegend BGHZ 5, 111, 116 und BGH NJW 1962, 1003).
Es ist anerkannt, daß der Vertragspartner, um sich auf den Rechtsschein berufen zu können, nicht selbst alle diesen Rechtsschein begründenden Tatsachen zu kennen braucht, daß vielmehr eine allgemeine, ihm bekannte Überzeugung genügen kann (BGH Urteile vom 28.3.1962 und 8.6.1964 - VIII ZR 187/60 und 206/62 - LM BGB § 167 Nr. 11 und § 164 Nr. 24).
Wer das gegenüber Dritten den Rechtsschein einer Bevollmächtigung erzeugende Verhalten zwar nicht kennt (andernfalls kommt Duldungsvollmacht in Betracht), es bei pflichtgemäßer Sorgfalt aber hätte erkennen und verhindern können, muß sich das Verhalten des scheinbaren Vertreters zurechnen lassen, wenn der Geschäftsgegner dessen Verhalten nach Treu und Glauben mit Rücksicht auf die Verkehrssitte als bei verkehrsmäßiger Sorgfalt dem Vertretenen nicht verborgen bleibend und damit als von diesem geduldet auffassen durfte (BGHZ 5, 111, 116;… BGH, Urt. v. 09.06.1986 - II ZR 193/85, WM 1986, 901 = BGHR BGB § 167 - Anscheinsvollmacht 1) und der Geschäftsgegner in gutem Glauben zu einem bestimmten Handeln veranlaßt worden ist (…vgl. BGH, Urt. v. 15.12.1955 - II ZR 181/54, NJW 1956, 460 [BGH 15.12.1955 - II ZR 181/54] ; BGH, Urt. v. 28.03.1963 - VIII ZR 187/60, NJW 1962, 1003 [BGH 28.03.1962 - VIII ZR 187/60] ).
Wie in Rechtsprechung und Literatur anerkannt ist, haftet die - scheinbar - Vertretene für das Handeln ihres - scheinbaren - Vertreters, wenn die Geschäftsgegnerin in die Vertretungsmacht des Handelnden vertraute und dieses Vertrauen schutzwürdig ist (BGH NJW 1962, 1003; WM 1991, 743; NJW 2002, 2325;… Palandt/Heinrichs, BGB, 64. Auflage 2005, § 173 RZ 1, 9 ff.).
OLG Braunschweig, 14.10.1993 - 1 U 11/93
Allg. Vertragsrecht - Auslegung v. Leistungsverzeichnis z. Bewehrungsberechnung
BGH, 24.09.1969 - VIII ZR 49/68
Voraussetzungen der Wirksamkeit eines Prozessvergleichs - Vertretungsmacht eines …

References: BGH 
 § 167
 BGH 
 § 172
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 § 167
 § 164
 § 167
 § 173