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Timestamp: 2016-10-22 19:38:55+00:00

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Art. 104 et 97 ss en relation avec les art. 42 ss CO; int�r�t moratoire et int�r�t compensatoire. En mati�re de pr�tention en dommages-int�r�ts contractuels, lorsque le dommage est calcul� au jour du jugement rendu en derni�re instance cantonale, les int�r�ts moratoires sur le montant de l'indemnit� ne sont allou�s au l�s� qu'� partir de ce moment-l� et non pas d�j� de celui de l'ouverture d'action (consid. 1-3). Si l'�v�nement dommageable a d�ploy� des effets sur le plan financier avant le jugement, consistant en l'engagement de d�penses ou la perte de recettes, le l�s� a droit � des int�r�ts compensatoires sur les montants correspondants (consid. 4). Regeste b
Art. 101 et 44 al. 1 ainsi qu'art. 50 s. en relation avec l'art. 99 al. 3 CO; r�duction de la responsabilit� en cas de faute concomitante d'un auxiliaire du l�s�. Si le ma�tre de l'ouvrage fait appel � un architecte comme repr�sentant qualifi�, lequel exerce, en tant qu'auxiliaire de jouissance, les droits du ma�tre � l'encontre des architectes et ing�nieurs qui r�pondent solidairement d'une violation du contrat, il doit se laisser imputer les comp�tences et le comportement de celui-l� lorsqu'il s'agit d'examiner la r�duction de sa pr�tention � raison de sa faute propre (consid. 5). Faits � partir de page 593
C. (Kl�ger) liess in den Jahren 1987/88 auf seinem Grundst�ck in X. ein Gewerbehaus erstellen. Das Ingenieurb�ro A. AG (Beklagte 1) f�hrte die Ingenieurarbeiten aus. Die Architektur- und Planungsarbeiten wurden der B. AG (Beklagte 2) �bertragen. Als Berater des Kl�gers wirkte Architekt D. mit.
Urspr�nglich war f�r den Neubau eine Stahlhallenkonstruktion vorgesehen. Daf�r bestand bereits eine Baubewilligung. Der Kl�ger entschied sich jedoch in der Folge f�r eine Massivbauweise und Flachfundation. Im Herbst 1988 konnte der Bau bezogen werden. Nach Darstellung des Kl�gers bildeten sich kurz darauf in den Fassaden Risse, die sich in der Folge vergr�ssert und vermehrt h�tten.
Nach erfolglosen Verhandlungen einigten sich die Parteien darauf, gemeinsam den Bauingenieur E. mit einem Gutachten zur Kl�rung der Ursachen der aufgetretenen Risssch�den, der Sanierungsart und der Behebungskosten zu beauftragen. Dieser erstattete sein Gutachten am 31. Oktober 1990. Die Beklagten waren mit den darin vertretenen Auffassungen nicht einverstanden.
Mit Klage vom 11. M�rz 1992 und sp�ter modifiziertem Rechtsbegehren beantragte der Kl�ger dem Handelsgericht des Kantons St. Gallen, die Beklagten seien unter solidarischer Haftbarkeit zur Bezahlung von Fr. 1'868'600.- zuz�glich Zins zu 5 % seit 11. M�rz 1992 zu verpflichten.
Das Handelsgericht holte im Jahre 1994 ein Gutachten der Professoren F. und G. zur Frage der Schl�ssigkeit des Gutachtens E. ein. Die Gutachter kamen in ihrem Bericht vom 4. Mai 1995 und Erg�nzungsbericht vom 1. Februar 1996 zum Ergebnis, dass sich das Schiedsgutachten E. als offensichtlich unrichtig erweise und dass die dort vorgeschlagene Sanierungsl�sung weder technisch zwingend noch wirtschaftlich vertretbar sei, weil das Gutachten von falschen Voraussetzungen ausgehe; die Risse gingen zu einem BGE 130 III 591 S. 594wesentlichen Teil auf die unkonventionelle Struktur des Geb�udes zur�ck. Mit Teilentscheid vom 27. M�rz 1998 stellte das Handelsgericht fest, dass das Schiedsgutachten E. rechtlich nicht verbindlich sei.
Am 4. M�rz 2002 bestimmte das Gericht den Bauingenieur H. zum Gerichtsgutachter, der seine Expertise am 6. Dezember 2002 ablieferte. Nach dessen Feststellungen f�hrten verschiedene Ursachen zum heutigen Schadensbild, namentlich Deckendurchbiegungen, statische und konstruktive M�ngel in den Aussenwandkonstruktionen sowie im Unterlagsboden, Schwind- und Temperatureinwirkungen auf Aussenw�nde und Unterlagsboden sowie Setzungen der Bodenplatte, insbesondere des Bodenplattenrandes.
Das Handelsgericht verpflichtete die Beklagten 1 und 2 mit Urteil vom 2. Dezember 2003, dem Kl�ger unter solidarischer Haftbarkeit den Betrag von Fr. 715'050.- nebst Zins zu 5 % seit 11. M�rz 1992 zu bezahlen. Es kam aufgrund der Expertise H. zum Schluss, dass von Sorgfaltspflichtverletzungen beider Beklagten auszugehen sei; diese h�tten die eingetretenen Baum�ngel in erheblichem Masse zu verantworten. Sie hafteten solidarisch f�r den eingetretenen Schaden, der insgesamt auf Fr. 814'000.- zu beziffern sei. Davon seien Honoraranspr�che der Beklagten von Fr. 19'500.- abzuziehen, was einen Forderungsbetrag von Fr. 794'500.- ergebe. Diesen Betrag reduzierte das Gericht um 10 % auf den zugesprochenen Betrag von Fr. 715'050.-, da den Kl�ger ein leichtes Selbstverschulden am Schaden treffe. Dieser Betrag sei ab 11. M�rz 1992 zu 5 % zu verzinsen, da die Beklagten gegen�ber dem Kl�ger hinsichtlich ihrer vertraglichen Leistungen in Verzug seien.
Die Beklagten beantragen je mit eidgen�ssischer Berufung vom 26. Februar 2004 bzw. vom 8. M�rz 2004, das Urteil des Handelsgerichts aufzuheben, soweit die Beklagte 2 verpflichtet worden sei, den dem Kl�ger zugesprochenen Betrag seit 11. M�rz 1992 zu verzinsen bzw. soweit die dem Kl�ger zugesprochene Forderung von der Beklagten 1 fr�her als ab 4. Februar 2004 (Zustellung des begr�ndeten Handelsgerichtsurteils) zu verzinsen sei.
Der Kl�ger beantragt die Abweisung von beiden Berufungen und f�hrt Anschlussberufung mit dem Antrag, das Urteil des Handelsgerichts dahingehend abzu�ndern, dass die Beklagten und Berufungskl�gerinnen unter solidarischer Haftbarkeit verpflichtet werden, dem Kl�ger den Betrag von Fr. 794'500.- nebst Zins zu 5 % seit 11. M�rz 1992 zu bezahlen. BGE 130 III 591 S. 595
1. Die Vorinstanz verpflichtete die Beklagten, den dem Kl�ger zugesprochenen Betrag, wie von diesem beantragt, ab dem Zeitpunkt der Klageerhebung am 11. M�rz 1992 mit 5 % zu verzinsen. Es erwog dazu, dem Kl�ger st�nden Anspr�che aus Vertrag und nicht aus unerlaubter Handlung zu. Es gehe somit nicht um einen Schadenszins, sondern um einen Verzugszins. Vorliegend w�ren die Beklagten verpflichtet gewesen, nach Abschluss der Arbeiten ein m�ngelfreies Werk abzuliefern. Nachdem dies zu jenem Zeitpunkt nicht der Fall gewesen sei, seien sie gegen�ber dem Kl�ger in Bezug auf ihre vertraglichen Leistungen in Verzug und schuldeten entsprechend ab diesem Zeitpunkt Verzugszins.
Die Beklagten r�gen, die Vorinstanz habe die Art. 102 ff. OR sowie die Art. 97 ff. in Verbindung mit Art. 42 ff. OR verletzt, indem sie angenommen habe, es gehe vorliegend um einen Fall von Schuldnerverzug. Die Vorinstanz habe verkannt, dass eine Schlechterf�llung vorliege, die Schadenersatz- und nicht Verzugsfolgen ausl�se, nachdem sie das Werk zwar rechtzeitig, jedoch nicht in vertragsgem�sser Qualit�t abgeliefert h�tten. Die Voraussetzungen f�r die Zusprechung von Verzugszins seien damit nicht erf�llt. Geschuldet w�re gegebenenfalls ein Schadenszins ab dem Zeitpunkt, in dem sich das sch�digende Ereignis finanziell auswirkte, was aber bisher nicht der Fall sei bzw. h�chstens soweit das Geb�ude einen Minderwert aufweise und dem Kl�ger vorprozessuale Anwaltskosten und Umtriebe entstanden seien.
Der Kl�ger bringt dagegen vor, die Haftung der Beklagten habe vorliegend zu einem Schadenersatzanspruch des Bauherrn gef�hrt. Der von der Vorinstanz zugesprochene Ersatzbetrag sei sp�testens mit Klageerhebung abgemahnt worden. Damit seien die Beklagten in Verzug gesetzt worden und die Voraussetzungen nach Art. 104 OR f�r die Zusprechung von Verzugszins ohne weiteres gegeben.
2. Nach den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz konnte der streitbetroffene Neubau im Herbst 1988 bezogen werden. Aus dem vorinstanzlichen Urteil l�sst sich nicht entnehmen, dass die Beklagten das Werk nicht termingerecht fertiggestellt bzw. ihren BGE 130 III 591 S. 596Auftrag nicht fristgerecht erf�llt h�tten und insoweit durch pflichtwidrige Nichterbringung ihrer Leistung und Mahnung des Kl�gers in Verzug geraten w�ren (vgl. dazu Art. 102 OR; WIEGAND, Basler Kommentar, N. 2 in Vorbem. zu Art. 102-109 OR, N. 1 zu Art. 102 OR; GAUCH/SCHLUEP/REY, Schweizerisches Obligationenrecht, Allgemeiner Teil, 8. Aufl., Z�rich 2003, Rz. 2936 ff.). Den Beklagten ist somit darin beizupflichten, dass kein Fall einer nicht rechtzeitigen Erf�llung ihrer Obligation vorliegt, aus der Verzugsfolgen abgeleitet werden k�nnten. Soweit das Werk - wie im vorliegenden Verfahren nunmehr unbestritten ist - nicht in der vertragsgem�ssen Qualit�t abgeliefert wurde und deshalb sp�ter Sch�den auftraten, liegt vielmehr ein Fall von Schlechterf�llung vor, der ausschliesslich nach den Art. 97 ff. OR zu behandeln ist (vgl. dazu WEBER, Berner Kommentar, N. 33 ff., 49 zu Art. 102 OR; WIEGAND, Basler Kommentar, N. 25 zu Art. 97 OR; GAUCH/SCHLUEP/REY, a.a.O., Rz. 2526 ff., 2571 ff.; FELLMANN, Berner Kommentar, N. 328 zu Art. 398 ff. OR). Der vorliegende Fall wurde von der Vorinstanz in der Sache denn auch entsprechend beurteilt, indem sie dem Kl�ger den Betrag von Fr. 715'050.- bzw. vor dem - umstrittenen - Abzug wegen Selbstverschuldens des Kl�gers Fr. 794'500.- als Schadenersatz zusprach.
F�r die Frage, ob die Vorinstanz dem Kl�ger zu Recht Verzugszins auf diesem Schadenersatzbetrag zugesprochen hat, ist von vornherein nicht massgeblich, ob die Beklagten mit der prim�ren vertraglichen Leistung in Verzug geraten sind, was nach dem vorstehend Dargelegten �berdies ohnehin zu verneinen w�re. Zu entscheiden ist einzig, ab welchem Zeitpunkt die Voraussetzungen f�r die Zusprechung von Verzugszins auf dem f�r die nicht geh�rige Vertragserf�llung zuerkannten Schadenersatzbetrag erf�llt sind und ob die Vorinstanz die Beklagten insofern zu Recht zur Zahlung von Verzugszinsen ab dem Zeitpunkt der Klageeinleitung verpflichtet hat. Von dieser Fragestellung scheint auch der Kl�ger zutreffend auszugehen.
3. Unter Zins ist die Verg�tung zu verstehen, die ein Gl�ubiger f�r die Entbehrung einer ihm geschuldeten Geldsumme fordern kann, sofern diese Verg�tung sich nach der H�he der geschuldeten Summe und der Dauer der Schuld bestimmt (WEBER, Berner Kommentar, N. 7 zu Art. 104 OR; VON TUHR/PETER, Schweizerisches Obligationenrecht, Allgemeiner Teil, Bd. I, 3. Aufl., Z�rich 1979, S. 68). Die Pflicht zur Leistung von Verzugszinsen wird bei gegebenen BGE 130 III 591 S. 597Voraussetzungen vom Gesetz begr�ndet; es handelt sich dabei um gesetzliche Zinsen (VON TUHR/PETER, a.a.O., S. 73 f.). Einzige Voraussetzung der Verzugszinspflicht ist dabei, dass der Schuldner mit der Zahlung des geschuldeten Betrages in Verzug geraten ist (WIEGAND, Basler Kommentar, N. 3 zu Art. 104 OR). Verzug des Schuldners tritt unter anderem ein, wenn der geschuldete Geldbetrag zur Zahlung f�llig ist und der Gl�ubiger den Schuldner mahnt, d.h. ihn unmissverst�ndlich zur Zahlung der Geldsumme auffordert (WEBER, Berner Kommentar, Rz. 34 ff. zu Art. 104 OR; WIEGAND, Basler Kommentar, N. 4 f. zu Art. 102 OR; FRANZ SCHENKER, Die Voraussetzungen und die Folgen des Schuldnerverzugs im schweizerischen Obligationenrecht, Diss. Freiburg 1988, Rz. 123 ff.). F�r die Frage, ob die Vorinstanz dem Kl�ger zu Recht Verzugszinsen ab dem Tag der Klageeinleitung zugesprochen hat, kommt es demnach darauf an, ob der im angefochtenen Urteil zugesprochene Schadenersatzbetrag in jenem Zeitpunkt bereits f�llig war und mit der Klageeinleitung abgemahnt wurde (vgl. zu der letzteren Voraussetzung WIEGAND, Basler Kommentar, N. 9 zu Art. 102 OR).
3.1 Der vertragliche Schadenersatzanspruch aus Schlechterf�llung entsteht nicht schon mit der Schlechterf�llung der Schuld, sondern erst mit dem Eintritt des Schadens (WIEGAND, Basler Kommentar, N. 46 und 52 a.E. zu Art. 97 OR). Er kann folglich auch erst in diesem Zeitpunkt f�llig werden. Nach den vorinstanzlichen Feststellungen ist der Schaden aus den haftungsbegr�ndenden Sorgfaltspflichtverletzungen der Beklagten im vorliegenden Fall nicht sofort entstanden. Vielmehr ist er erst nach Bezug des streitbetroffenen Geb�udes zum Vorschein gekommen und hat sich bis zum Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils nach und nach verschlimmert. In einem solchen Fall ist der Zeitpunkt, in dem der endg�ltige Schaden eintritt und demnach die entsprechende Schadenersatzforderung f�llig wird, nicht leicht festzustellen (GUHL/KOLLER, Das Schweizerische Obligationenrecht, 9. Aufl., Z�rich 2000, S. 79). Tritt zwar bereits im Erf�llungszeitpunkt ein Schaden ein, vergr�ssert er sich aber in der Folge, gesteht die Rechtsprechung dem Gl�ubiger wahlweise das Recht zu, die Berechnung des Schadens auf den Zeitpunkt der F�llung des Urteils �ber die Ersatzpflicht zu verlangen, wenn auch im Regelfall auf den Erf�llungszeitpunkt abzustellen ist; damit wird ihm erm�glicht, beispielsweise Sachwertsteigerungen bis zum Urteilszeitpunkt geltend zu machen (BGE 122 III 53 E. 4c S. 57; BGE 120 II 296; BGE 109 II 474 E. 3 S. 477; WIEGAND, BGE 130 III 591 S. 598Basler Kommentar, N. 51 zu Art. 97 OR; derselbe, in: ZBJV 134/ 1998 S. 202 und in: ZBJV 132/1996 S. 327; VON TUHR/PETER, a.a.O., S. 122 f.).
Aus dem angefochtenen Urteil geht hervor, dass die Vorinstanz den Schaden vorliegend in Anwendung dieser Praxis nach den Verh�ltnissen im Zeitpunkt des angefochtenen Urteils berechnet hat. Dies erfolgte nach Darstellung der Beklagten aufgrund der kl�gerischen Beweisantr�ge, wird vom Kl�ger jedenfalls nicht beanstandet und erscheint im vorliegenden Fall auch einzig angemessen, ist nach den vorinstanzlichen Feststellungen doch davon auszugehen, dass sich der Schaden bis zur Vornahme einer Geb�udesanierung, mit welcher der Zustand der Baute stabilisiert und eine weitere Schadensentwicklung verhindert wird, laufend akzentuiert. Nachdem der erst nach und nach eintretende Schaden auf den Zeitpunkt des Urteils aufgerechnet worden ist, kann nicht von einer fr�heren F�lligkeit der Ersatzforderung ausgegangen werden. Entsprechend sind dem Kl�ger Verzugszinsen erst vom Zeitpunkt des Urteils an zuzubilligen (so auch VON TUHR/PETER, a.a.O., S. 123). Erst f�r den Geldbetrag, der ihm zu diesem Berechnungszeitpunkt schlussendlich zugesprochen wird, ist er als Gesch�digter in der Lage eines gew�hnlichen Gl�ubigers und kann Verzinsung wegen Verzugs des Schuldners fordern (vgl. VON B�REN, Schweizerisches Obligationenrecht, Allgemeiner Teil, Z�rich 1964, S. 47).
3.2 Die Vorinstanz verletzte somit Bundesrecht, indem sie dem Kl�ger Verzugszins auf dem zugesprochenen Schadenersatzbetrag ab dem Tag der Klageeinleitung zusprach. Die Berufung ist daher gutzuheissen und das angefochtene Urteil insoweit aufzuheben. Der zugesprochene Betrag von Fr. 715'050.- ist gest�tzt auf Art. 104 OR ab dem Tag, an dem das obere kantonale Sachgericht geurteilt hat, zu verzinsen, da sich die Beklagten von diesem Zeitpunkt an mit der Leistung des zugesprochenen Schadenersatzes in Verzug befinden. Der Tag der Mitteilung des schriftlich begr�ndeten Urteils ist dagegen f�r den Beginn der Verzugszinspflicht entgegen der Auffassung der Beklagten 1 nicht massgebend (vgl. dazu BGE 122 III 53 E. 4c).
4. Zu beachten ist dabei, dass bei einer Berechnung des Schadens auf den Urteilszeitpunkt die Teuerung in Bezug auf die Schadensbehebungskosten ber�cksichtigt wird und bereits eingetretene Verm�gensbeeintr�chtigungen aus der Entbehrung von Kapital als BGE 130 III 591 S. 599so genannter Schadenszins zum Ausgangsschaden zuzuschlagen sind (VON B�REN, a.a.O., S. 47; OFTINGER/STARK, Schweizerisches Haftpflichtrecht, Allgemeiner Teil, Bd. I, Z�rich 1995, S. 256 f.): Zum Schaden geh�rt nach konstanter Rechtsprechung der Zins vom Zeitpunkt an, in dem das sch�digende Ereignis sich finanziell ausgewirkt hat, bis zum Tag der Zahlung des Schadenersatzes. Dies gilt entgegen der Auffassung der Vorinstanz nicht nur bei einer deliktischen Haftung, sondern auch bei einer solchen aus Vertrag. Dieser Schadenszins bezweckt, den Anspruchsberechtigten so zu stellen, wie wenn er f�r seine Forderung am Tage des Schadenseintritts bzw. f�r dessen wirtschaftliche Auswirkungen befriedigt worden w�re. Vom Verzugszins unterscheidet er sich vor allem dadurch, dass er den Verzug, namentlich eine Mahnung des Gl�ubigers nach Art. 102 Abs. 1 OR, nicht voraussetzt. Er kann nicht kumulativ zum Verzugszins beansprucht werden, da er funktional den selben Zweck wie dieser erf�llt (vgl. BGE 122 III 53 E. 4a und 4b S. 55; BGE 118 II 363 f.; WEBER, Berner Kommentar, N. 11 zu Art. 104 OR; OFTINGER/STARK, a.a.O., S. 256; GUHL/KOLLER, a.a.O., S. 78 f.; SCHENKER, a.a.O., Rz. 396 f.), n�mlich im Sinne eines pauschalisierten Schadenersatzes die aus der Kapitalentbehrung entstehende Einbusse auszugleichen (BGE 123 III 241 E. 4b; BGE 122 III 53 E. 4b S. 55; WEBER, Berner Kommentar, N. 7 zu Art. 104 OR; VON B�REN, a.a.O., S. 370; SCHENKER, a.a.O., Rz. 337 ff.). Auch soll der Gesch�digte nicht besser gestellt werden, als wenn das Schadensereignis nicht eingetreten w�re, indem sowohl Schadenszinsen zum Schadensbetrag geschlagen als auch Verzugszinsen berechnet werden (SCHENKER, a.a.O., Rz. 397).
Bei Aufrechnung des Schadens auf den Zeitpunkt des kantonal letztinstanzlichen Urteils, wie sie vorliegend vorgenommen wurde (vgl. dazu BGE 99 II 214 E. 3b), hat der Kl�ger somit, wie er im Eventualstandpunkt geltend macht, grunds�tzlich Anspruch auf Schadenszins, soweit er aufgrund des Schadens bzw. des Schadensstandes bereits vor dem Urteilszeitpunkt Auslagen zu t�tigen oder Mindereinnahmen (beispielsweise aus der Vermietung des Geb�udes) hinzunehmen hatte und sich der Schaden damit tats�chlich finanziell ausgewirkt hat, obwohl die Geb�udesanierung noch nicht vorgenommen wurde. Verzugszinsen sind auf dem Schadenszinsbetrag auch ab dem Tag des Urteils nicht geschuldet (BGE 122 III 53 E. 4c).
BGE 130 III 591 S. 600Inwiefern dem Antrag des Kl�gers auf Zusprechung von Zins zu entsprechen ist, indem ihm Schadenszinsen zuzuerkennen sind, pr�fte die Vorinstanz ausgehend von ihrer irrt�mlichen Rechtsauffassung nicht, wenn sie auch die Vorbringen der Beklagten, mit denen diese im vorinstanzlichen Verfahren eine Schadenszinspflicht vor dem Urteilstag bestritten haben, als grunds�tzlich zutreffend bezeichnete. Dementsprechend hat sie auch keine tats�chlichen Feststellungen zur H�he des allf�lligen, zum Schaden zuzuschlagenden Schadenszinses getroffen (vgl. dazu BGE 127 III 73 E. 3c mit Hinweisen). Die Sache ist zur entsprechenden Erg�nzung des Sachverhalts und zur Festlegung des allf�lligen Schadenszinses an die Vorinstanz zur�ckzuweisen (Art. 64 Abs. 1 OG).
5. In der Anschlussberufung beanstandet der Kl�ger, dass die Vorinstanz die Haftung der Beklagten um 10 % reduzierte, weil den Kl�ger ein Selbstverschulden am Schaden treffe. Er macht geltend, die Vorinstanz habe damit in verschiedener Hinsicht Bundesrecht verletzt.
5.1 Die Vorinstanz stellte in tats�chlicher Hinsicht fest, der vom Architekten D. sachkundig beratene Kl�ger habe den Entscheid zur Erstellung der streitbetroffenen Baute in Mischbauweise gef�llt, nachdem bereits ein bewilligtes Stahlbauprojekt vorgelegen habe. Es sei erstellt, dass D. einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Art der Ausf�hrung des Projekts gehabt habe. Weiter folgte die Vorinstanz den Vorbringen der Beklagten, die sich gest�tzt auf die Expertise G./F. und eine Aktennotiz vom 25. September 1987 darauf beriefen, dass die gew�hlte Konstruktion "Massivbauweise/Holz" schadenanf�llig sei und dass diese Ausf�hrungsart vom Architekten D. als Vertreter des Bauherrn durchgesetzt worden sei. Die Vorinstanz wendete gest�tzt darauf Art. 101 OR an, betrachtete mithin den Architekten D. als Hilfsperson des Kl�gers, dessen Verhalten dem Kl�ger als Selbstverschulden anzurechnen sei, und k�rzte den kl�gerischen Schadenersatzanspruch in Anwendung von Art. 99 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 44 OR.
5.2 Nach Art. 44 Abs. 1 OR, der gem�ss Art. 99 Abs. 3 OR auch auf die vertragliche Haftung entsprechend anwendbar ist, kann der Richter die Ersatzpflicht erm�ssigen oder ganz von ihr entbinden, wenn der Gesch�digte in die sch�digende Handlung eingewilligt hat, oder wenn Umst�nde, f�r die der Gesch�digte einzustehen hat, BGE 130 III 591 S. 601auf die Entstehung oder Verschlimmerung des Schadens eingewirkt oder die Stellung des Ersatzpflichtigen sonst erschwert haben. Zu den Umst�nden im vorerw�hnten Sinne geh�rt nicht nur das eigene Verhalten des Gesch�digten, sondern auch das jeder Hilfsperson, welcher der Gesch�digte die Erf�llung einer Vertragspflicht bzw. die Aus�bung eines Rechts aus einem Schuldverh�ltnis �bertragen hat (Art. 101 OR; BGE 95 II 43 E. 4c S. 53).
5.3 Der Kl�ger r�gt zun�chst, die Vorinstanz habe ihm zu Unrecht die Wahl einer Massivbauweise als schadenverursachend angelastet. Nach der einzig massgebenden Expertise des Gerichtsgutachters H. seien "insbesondere statische und konstruktive M�ngel in der Konstruktion des Geb�udes selber" Schadensursache. Weder der Kl�ger noch der von ihm zugezogene Architekt D. h�tten damit eine zu beachtende Ursache f�r den eingetretenen Schaden gesetzt.
Damit bestreitet der Kl�ger, dass ein nat�rlicher Kausalzusammenhang zwischen der Wahl der Massivbauweise und dem Schaden gegeben sei. Die vorinstanzliche Feststellung, ob ein nat�rlicher Kausalzusammenhang besteht, beschl�gt indessen die tats�chlichen Verh�ltnisse und bindet das Bundesgericht im Berufungsverfahren vorbeh�ltlich von Ausnahmen im Sinne von Art. 63 Abs. 2 und Art. 64 OG (BGE 128 III 22 E. 2d S. 25, BGE 128 III 180 E. 2d S. 184; BGE 127 III 453 E. 5d S. 456; BGE 123 III 110 E. 2 S. 111). Der Kl�ger ist daher mit seinen gegen die entsprechenden vorinstanzlichen Schl�sse gerichteten Vorbringen nur insoweit zu h�ren, als er sich auf eine solche Ausnahme von der Sachverhaltsbindung beruft.
5.4 Der Kl�ger macht insoweit geltend, die Vorinstanz habe Art. 8 ZGB verletzt, indem sie die Behauptungen der Beklagten hinsichtlich der Ursachen der von ihnen zu verantwortenden M�ngel ungepr�ft �bernommen habe. Die gleiche R�ge erhebt er ferner hinsichtlich der beklagtischen Vorbringen �ber die "ersatzreduzierenden Umst�nde" auf seiner Seite �berhaupt. Alle diese Behauptungen seien von ihm bestritten worden und es sei an den Beklagten, ersatzreduzierende Umst�nde zu beweisen.
Art. 8 ZGB regelt f�r das Bundeszivilrecht einerseits die Beweislastverteilung und gibt anderseits der beweispflichtigen Partei einen Anspruch darauf, f�r rechtserhebliche Vorbringen zum Beweis zugelassen zu werden (BGE 129 III 18 E. 2.6; BGE 126 III 315 E. 4a S. 317). Art. 8 ZGB ist daher insbesondere verletzt, wenn das kantonale Sachgericht unbewiesene Behauptungen einer Partei unbek�mmert BGE 130 III 591 S. 602darum, dass sie von der Gegenpartei bestritten worden sind, als richtig hinnimmt, oder �ber rechtserhebliche Tatsachen �berhaupt nicht Beweis f�hren l�sst (BGE 114 II 289 E. 2a S. 291). Wo der Richter allerdings in W�rdigung von Beweisen zur �berzeugung gelangt, eine Tatsachenbehauptung sei bewiesen oder widerlegt, ist die Beweislastverteilung gegenstandslos. Diesfalls liegt freie Beweisw�rdigung vor, die bundesrechtlich nicht geregelt ist, auch nicht durch Art. 8 ZGB. Eine beschr�nkte Beweisabnahme verletzt Art. 8 ZGB daher nicht, wenn der Richter schon nach deren Ergebnis von der Sachdarstellung einer Partei �berzeugt ist, gegenteilige Behauptungen also f�r unbewiesen h�lt (vgl. zum Ganzen BGE 114 II 289 E. 2a mit zahlreichen Hinweisen; ferner BGE 128 III 271 E. 2b/aa S. 277; BGE 122 III 219 E. 3c).
Die Vorinstanz hat in ihren Urteilserw�gungen die tats�chlichen Vorbringen der Beklagten im Zusammenhang mit der Frage des Selbstverschuldens des Kl�gers unter Angabe verschiedener Beweismittel, namentlich der Gutachten G./F. und einer Aktennotiz vom 25. September 1987, wiedergegeben und ist ihnen grunds�tzlich gefolgt. Daraus ergibt sich, dass sie die entsprechenden Vorbringen nicht ungepr�ft �bernommen hat, wie der Kl�ger geltend macht, sondern sich unter W�rdigung der angef�hrten Beweismittel von ihrer Richtigkeit �berzeugt hat. Damit hat die Vorinstanz eine von Art. 8 ZGB nicht geregelte Beweisw�rdigung vorgenommen und ist die Beweislastverteilung gegenstandslos geworden. Eine Verletzung von Art. 8 ZGB f�llt damit ausser Betracht.
5.5 Der Kl�ger bestreitet sodann, dass es sich beim Architekten D. um seine Hilfsperson im Sinne von Art. 101 OR gehandelt habe, deren Verhalten und Sachverstand er sich nach Art. 44 OR anrechnen lassen m�sse. Der Kl�ger h�lt daf�r, dass der Architekt D., soweit dieser im Rahmen seiner Mitwirkung beim Bauprojekt eine vorwerfbare ad�quat kausale Ursache f�r die aufgetretenen Baum�ngel gesetzt haben sollte, als selbst�ndiger weiterer Auftragnehmer zu den solidarisch haftenden Beklagten hinzugetreten w�re und diesbez�glich gest�tzt auf Art. 403 Abs. 2 OR solidarisch haften w�rde. Soweit D. als seine Hilfsperson eingestuft werden sollte, w�re im �brigen ein die Ersatzpflicht erm�ssigendes Selbstverschulden nur anzunehmen, wenn die vorgeworfene Handlung der Hilfsperson im Sinne der hypothetischen Vorwerfbarkeit auch dem Kl�ger vorzuwerfen w�re, wenn er sie selbst vorgenommen h�tte. Dies sei bei der Wahl der Massivbauweise jedoch nicht der Fall. BGE 130 III 591 S. 603
5.5.1 Haben mehrere Personen einen Schaden gemeinsam verschuldet, so haften sie dem Gesch�digten solidarisch, d.h. f�r den ganzen Schaden (Art. 50 Abs. 1 OR; so genannte echte Solidarit�t). Dies gilt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts auch dann, wenn mehrere Personen aus verschiedenen Rechtsgr�nden haften, wie dies namentlich bei der mangelhaften Ausf�hrung eines Bauwerks regelm�ssig der Fall ist (Art. 51 Abs. 1 OR). Auch bei dieser so genannten unechten Solidarit�t kann der belangte Schuldner dem Gesch�digten grunds�tzlich nicht entgegenhalten, es hafte auch noch ein Dritter f�r den gleichen Schaden (BGE 115 II 42 E. 1; BGE 114 II 342 E. 2b S. 344; BGE 93 II 317 E. 2e S. 322; vgl. auch BGE 119 II 127 E. 4b, je mit Hinweisen). Die Haftung eines Solidarschuldners wird mit anderen Worten durch die Mithaftung Dritter nicht verringert. Ein Mitverschulden eines Dritten kann ausnahmsweise zu einer Haftungsreduktion f�hren, wenn es - wie die Vorinstanz vorliegend angenommen hat - einen f�r den Schaden kausalen Umstand darstellt, f�r den der Gesch�digte gem�ss Art. 44 Abs. 1 OR einzustehen hat. Dies ist dann der Fall, wenn das Drittverschulden von einer Hilfsperson des Gesch�digten ausgeht, deren Verhalten er sich gem�ss Art. 101 Abs. 1 OR anrechnen lassen muss (BGE 98 II 102 E. 4; BGE 95 II 43 E. 4c S. 53 f.; vgl. auch BGE 119 II 127 E. 4a S. 130; BREHM, Berner Kommentar, N. 32 f. zu Art. 51 OR und N. 42 zu Art. 44 OR; HANNES ZEHNDER, Gedanken zur Mehrpersonenhaftung im Baurecht, BR 1998 S. 3 ff., 4; WALTER OTT, Der Architekt als Hilfsperson des Bauherrn, SJZ 74/1978 S. 285 ff., 287 f.).
Von mehreren an einem Bauprojekt beteiligten Fachpersonen wie Ingenieuren oder Architekten, d.h. Personen, die grunds�tzlich die gleiche Art von Aufgaben, jedoch in verschiedenen T�tigkeitsbereichen erf�llen und die vom Bauherrn je f�r ihren Fachbereich mit der Realisierung eines Bauwerks beauftragt sind, kann nach der Rechtsprechung einer der Beauftragten als Hilfsperson des Bauherrn betrachtet werden, wenn der Bauherr ihm im Verh�ltnis zu den anderen Beauftragten eine Vorrangstellung einr�umt, namentlich indem er ihn damit betraut, ihnen Anweisungen zu erteilen. Soweit dagegen jede der Fachpersonen bloss damit beauftragt ist, die Arbeiten in ihrem eigenen fachspezifischen Bereich zu f�hren, kann keine von ihnen im Verh�ltnis zur andern als Hilfsperson des Bauherrn betrachtet werden (BGE 125 III 223 E. 6c).
5.5.2 Im vorliegenden Fall hat der Kl�ger als Bauherr der Beklagten 2 die Architektur- und Planungsarbeiten und der Beklagten 1 die Ingenieurarbeiten �bertragen. Zus�tzlich hat der Kl�ger den Architekten D. als Berater beigezogen. Die Vorinstanz hat beweism�ssig geschlossen (vgl. die vorstehenden E. 5.1, 5.3 und 5.4), dass der vom Architekten D. fachkundig beratene Kl�ger den Entscheid betreffend der Mischbauweise f�llte, nachdem bereits ein baubeh�rdlich bewilligtes Projekt in Stahlbauweise vorlag, und dass D. - wie von den Beklagten geltend gemacht - als Bauherrenvertreter durchgesetzt habe, anstelle der von den Beklagten vorgeschlagenen Stahlskeletthalle einen Massivbau mit Holzdach zu erstellen, der sich als schadenanf�llig erwiesen habe; es stehe fest, dass D. einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Art der Ausf�hrung des Projekts gehabt habe.
Entgegen den Vorbringen des Kl�gers hat die Vorinstanz damit verbindliche Sachverhaltsfeststellungen zu den Fragen getroffen, wozu und weshalb der Architekt D. vom Kl�ger beigezogen worden war. Aus diesen ergibt sich, dass dem Architekten D. gegen�ber den Beklagten eine Vorrangstellung einger�umt wurde, aufgrund der er als Vertreter des Bauherrn zu wirken hatte und wirken konnte. Es ist bundesrechtlich nicht zu beanstanden, wenn ihn die Vorinstanz als Hilfsperson des Kl�gers betrachtet hat.
5.5.3 Der vom Kl�ger angerufene Art. 403 Abs. 2 OR sieht vor, dass mehrere Personen, die einen Auftrag gemeinschaftlich angenommen haben, solidarisch haften. Diese Haftung setzt indessen in erster Linie voraus, dass der Inhalt der �bernommenen Auftr�ge identisch ist (BGE 125 III 223 E. 6a mit Hinweisen; FELLMANN, a.a.O., N. 134 zu Art. 403 OR; WEBER, Basler Kommentar, N. 2 zu Art. 403 OR). Aus dem Gesagten ergibt sich, dass der Auftrag, den der Kl�ger dem Architekten D. erteilte, offensichtlich nicht mit den Auftr�gen an die Beklagten identisch war. Eine (ungeschm�lerte) solidarische Haftung der Beklagten mit dem Architekten D. gest�tzt auf Art. 403 Abs. 2 OR, die eine Minderung der Ersatzpflicht der Beklagten wegen Selbstverschuldens des Kl�gers ausschliessen w�rde, entf�llt damit.
5.5.4 Hat der Architekt D. bei der Aus�bung der Rechte des Kl�gers aus dem Auftragsverh�ltnis mit den Beklagten als Hilfsperson mitgewirkt, hat sich der Kl�ger sein Verhalten anrechnen zu lassen. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung hat der Gesch�ftsherr BGE 130 III 591 S. 605allerdings f�r das Verhalten seiner Hilfsperson grunds�tzlich dann nicht einzustehen, wenn ihm kein Verschulden angelastet werden k�nnte, sofern er selbst so gehandelt h�tte (WIEGAND, Basler Kommentar, N. 14 zu Art. 101 OR): Wer sich einer Hilfsperson als Erf�llungs- oder Aus�bungsgehilfe (vgl. zum letzteren Begriff WIEGAND, Basler Kommentar, N. 6 zu Art. 101 OR; SPIRO, Die Haftung f�r Erf�llungsgehilfen, Bern 1984, S. 147; OTT, a.a.O., S. 287) bedient, haftet f�r Sch�den, die auf deren Verhalten bei der Erf�llung zur�ckzuf�hren sind, nach Art. 101 OR, es sei denn, er beweise, dass die Hilfsperson bei ihren Verrichtungen die Sorgfalt walten liess, zu der er selber verpflichtet war (Grundsatz der hypothetischen Vorwerfbarkeit; BGE 119 II 337 E. 3c/aa S. 338; BGE 117 II 65 E. 2b S. 67; BGE 113 II 424 E. 1b S. 426; BGE 91 II 291 E. 3 S. 296; WEBER, Berner Kommentar, N. 133 ff. zu Art. 101 OR; WIEGAND, Basler Kommentar, N. 13 zu Art. 101 OR; GAUCH/SCHLUEP/REY, a.a.O., Rz. 2884 ff.; SPIRO, a.a.O., S. 247 ff.; OTT, a.a.O., S. 288 f.; ALFRED KOLLER, Die Haftung f�r den Erf�llungsgehilfen nach Art. 101 OR, Diss. Freiburg 1980, Rz. 302 ff., 332, je mit weiteren Hinweisen).
Der Kl�ger macht unter Bezugnahme auf diesen Grundsatz geltend, die Vorinstanz habe ihm das Verhalten D.s zu Unrecht als ein die Ersatzpflicht der Beklagten erm�ssigendes Selbstverschulden angerechnet, da die Wahl der Massivbauweise mit Holzdach jedenfalls ihm selber nicht vorwerfbar w�re, h�tte er sie selber vorgenommen. Er �bersieht damit, dass der angerufene Grundsatz hinsichtlich des anzuwendenden Sorgfaltsmassstabs nicht unbeschr�nkt gilt. Bestimmt der Bauherr f�r die Vertragsabwicklung, die besondere Sachkunde erfordert, einen sachkundigen Vertreter als Hilfsperson, so schuldet er nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung diejenige Sorgfalt, welche diese zu leisten im Stande ist (BGE 119 II 127 E. 4a; BGE 95 II 43 E. 5 S. 54 letzter Satz; vgl. auch BGE 116 II 305 E. 2c/cc S. 309; WIEGAND, Basler Kommentar, N. 14 zu Art. 101 OR; vgl. auch WEBER, Berner Kommentar, N. 141 f. zu Art. 101 OR; OTT, a.a.O., S. 289 f.; vgl. dazu auch HAN-LIN CHOU, Wissen und Vergessen bei juristischen Personen, Diss. Basel 2002, S. 30 f.). Auf die Natur des Rechtsverh�ltnisses zwischen dem Bauherrn und den mit der Realisierung des Bauwerks betrauten Personen (Werkvertrag oder Auftrag), wie auch auf die Natur des Rechtsverh�ltnisses zwischen dem Bauherrn und seiner Hilfsperson, kommt dabei nichts an (vgl. BGE 95 II 43 E. 4c S. 53). Setzt der Bauherr im Zusammenhang mit der Vertragsabwicklung, BGE 130 III 591 S. 606die bei Bauprojekten regelm�ssig eine besondere Sachkunde erfordert, eine sachverst�ndige Hilfsperson als Aus�bungsgehilfe ein, so begr�ndet er beim Vertragspartner das Vertrauen, dass er bei der Abwicklung des Vertrags auf den Sachverstand dieser Hilfsperson z�hlen kann. Deshalb ist dem Bauherrn nicht nur das Verhalten der Hilfsperson anzurechnen, sondern auch deren Sachverstand (vgl. GAUCH, Der Werkvertrag, 4. Aufl., Z�rich 1996, Rz. 1923; SCHUMACHER, Die Haftung des Architekten aus Vertrag, in: Gauch/ Tercier [Hrsg.], Das Architektenrecht, 3. Aufl., Freiburg i.�e. 1995, Rz. 693; KOLLER, a.a.O., Rz. 334). Dies gilt auch im vorliegenden Fall, in welchem dem Kl�ger und seiner Hilfsperson, Architekt D., ein Ingenieurb�ro (Beklagte 1) und ein Architekturb�ro (Beklagte 2) gegen�berstanden, von denen grunds�tzlich f�r ihren Fachbereich je ein ebenso grosser Sachverstand zu erwarten ist wie von der Hilfsperson (SCHUMACHER, a.a.O., Rz. 709). Angesichts der von den Beklagten zu erwartenden Sachkunde verm�gen sich diese zwar nicht im selben Masse wie ein weniger sachverst�ndiger Beteiligter auf ihr Vertrauen in die Sachkunde der Hilfsperson berufen. Da der Kl�ger seiner Hilfsperson im Verh�ltnis zu ihnen eine Vorrangstellung einger�umt hatte, ist es jedoch verst�ndlich, dass die Hilfsperson die Ausf�hrung der ge�nderten Projektvariante ihnen gegen�ber erfolgreich durchsetzen konnte und erscheint es als recht und billig, die von ihm durch seine Hilfsperson eingebrachte Sachkunde zu ber�cksichtigen (vgl. KOLLER, a.a.O., Rz. 333 ff.). Der Umstand, dass sich der Kl�ger darauf verlassen durfte, die Beklagten w�rden die vom Kl�ger und seiner Hilfsperson vorgeschlagene Projekt�nderung als sachverst�ndige Beauftragte selber kritisch pr�fen und bei der festzustellenden Schadenanf�lligkeit der neuen Ausf�hrungsvariante abmahnen (FELLMANN, a.a.O., N. 101 ff. zu Art. 397 OR; WEBER, Basler Kommentar, N. 8 zu Art. 397 OR), ist bei der Bestimmung des Grades des kl�gerischen Selbstverschuldens zu ber�cksichtigen (FELLMANN, a.a.O., N. 124 zu Art. 397 OR; GAUCH, a.a.O., Rz. 1967 ff.). Die Vorinstanz hat bei der Bemessung des Selbstverschuldens denn auch ber�cksichtigt, dass den Beklagten eine Abmahnungspflicht oblag, und ist von einem bloss leichten Selbstverschulden des Kl�gers ausgegangen. Der angefochtene Entscheid ist insoweit bundesrechtlich nicht zu beanstanden und die Vorinstanz hat mit der Reduktion des zugesprochenen Schadenersatzbetrags kein Bundesrecht verletzt. In quantitativer Hinsicht beanstandet der Kl�ger die Reduktion des Ersatzanspruchs um 10 % nicht.

References: art. 42

Art. 101
 BGE 
 BGE 
 Art. 102
 Art. 97
 Art. 42
 Art. 104
 BGE 
 Art. 102
 Art. 102
 Art. 102
 Art. 97
 Art. 102
 Art. 97
 Art. 398
 Art. 104
 BGE 
 Art. 104
 Art. 104
 Art. 102
 Art. 102
 Art. 97
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 Art. 97
 Art. 104
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 Art. 102
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 BGE 
 Art. 104
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 Art. 104
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BGE 
 BGE 
 Art. 101
 Art. 99
 Art. 44
 Art. 44
 Art. 99
 BGE 
 BGE 
 Art. 63
 Art. 64
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 8

Art. 8
 BGE 
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 Art. 8
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 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 101
 Art. 44
 Art. 403
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 44
 Art. 101
 BGE 
 BGE 
 Art. 51
 Art. 44
 Art. 403
 Art. 403
 Art. 403
 Art. 403
 BGE 
 Art. 101
 Art. 101
 Art. 101
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 101
 Art. 101
 Art. 101
 BGE 
 BGE 
 Art. 101
 Art. 101
 BGE 
 BGE 
 Art. 397
 Art. 397
 Art. 397