Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20131219_OGH0002_0020OB00229_13K0000_000&IncludeSelf=True
Timestamp: 2019-12-06 23:29:09+00:00

Document:
RIS - Rechtssätze und Entscheidungstext 2Ob229/13k - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 2Ob33/60 2Ob130/68 4Ob5...
RS0022575
2Ob33/60; 2Ob130/68; 4Ob533/69; 7Ob40/72; 1Ob92/72; 1Ob82/72; 3Ob57/74; 6Ob137/75; 7Ob641/76; 6Ob818/77; 4Ob578/87; 2Ob564/91; 2Ob155/97a; 2Ob79/98a; 1Ob238/07t; 2Ob58/07d; 2Ob43/08z; 9Ob42/08d; 2Ob205/08y; 2Ob109/10h; 8Ob31/11h; 6Ob217/10w; 2Ob229/13k; 9Ob6/16x; 9Ob52/18i
Durch Dazwischentreten eines Dritten (der auch der Verletzte selbst sein kann) wird der juristische Kausalzusammenhang unterbrochen, wenn mit einer derartigen Handlung eines Dritten und mit dem dadurch bedingten Geschehensablauf nach der Lebenserfahrung nicht gerechnet werden kann.
Veröff: ZVR 1960/200 S 136
2 Ob 130/68
Entscheidungstext OGH 25.06.1968 2 Ob 130/68
Veröff: ZVR 1969/202 S 77
7 Ob 40/72
Entscheidungstext OGH 16.02.1972 7 Ob 40/72
1 Ob 82/72
Entscheidungstext OGH 24.05.1972 1 Ob 82/72
Veröff: JBl 1973,151
6 Ob 137/75
Entscheidungstext OGH 22.01.1976 6 Ob 137/75
Beisatz: Alkoholisierter wird ohne das unmittelbare Einschreiten herausforderndes rechtswidriges Verhalten vom Saalordner die Stiege hinunter gestoßen und verletzt anderen Gast. (T1)
Veröff: RZ 1976/71 S 117= JBl 1976,650
Vgl auch; Veröff: WoBl 1988,34 = JBl 1988,248
2 Ob 564/91
Entscheidungstext OGH 09.10.1991 2 Ob 564/91
Auch; Veröff: ecolex 1992,163
Vgl auch; Beisatz: Es kommt allein darauf ankommt, ob dieses Verhalten des Dritten nicht außerhalb jeder Wahrscheinlichkeit lag. (T2)
1 Ob 238/07t
Entscheidungstext OGH 29.01.2008 1 Ob 238/07t
Auch; Veröff: SZ 2008/109
Auch; Beisatz: Hier: Weitere Ursache in einer Handlung des Verletzten selbst. (T3)
ECLI:AT:OGH0002:1960:RS0022575
JJR_19600219_OGH0002_0020OB00033_6000000_001
Rechtssatz für 8Ob86/68 2Ob349/69 2Ob1...
RS0027425
8Ob86/68; 2Ob349/69; 2Ob1/71; 2Ob12/72; 2Ob56/72; 7Ob291/74; 6Ob619/77; 6Ob563/78; 8Ob139/79; 2Ob107/81; 1Ob633/81; 5Ob611/81; 5Ob550/82; 2Ob122/82; 7Ob819/81; 8Ob249/82; 2Ob186/83; 7Ob610/85; 8Ob12/87; 2Ob23/87; 7Ob720/87; 10Ob26/01y; 6Ob42/02y; 5Ob276/08m; 3Ob18/09g; 4Ob157/09f; 2Ob229/13k
Das Zuwiderhandeln gegen bestimmte Schutzvorschriften muss schon in I. Instanz behauptet und unter Beweis gestellt werden (vgl JBl 1930,478 ua).
8 Ob 86/68
Entscheidungstext OGH 09.04.1968 8 Ob 86/68
Veröff: SZ 41/43
2 Ob 349/69
Entscheidungstext OGH 11.12.1969 2 Ob 349/69
Beisatz: Die Schutznorm muss aber nicht konkret bezeichnet werden. (T1)
6 Ob 619/77
Entscheidungstext OGH 30.06.1977 6 Ob 619/77
6 Ob 563/78
Entscheidungstext OGH 30.03.1978 6 Ob 563/78
2 Ob 107/81
Entscheidungstext OGH 26.05.1981 2 Ob 107/81
Entscheidungstext OGH 16.09.1981 1 Ob 633/81
Beis wie T1; Beisatz: Es genügt daher, dass ein Sachverhalt geltend gemacht wird, aus dem sich ein Zuwiderhandeln gegen eine Schutzvorschrift ergibt. (T2)
5 Ob 550/82
Entscheidungstext OGH 23.03.1982 5 Ob 550/82
Veröff: ZVR 1983/53 S 80
7 Ob 610/85
Entscheidungstext OGH 07.11.1985 7 Ob 610/85
Veröff: HS XVI/XVII/7
Beisatz: Ebenso müssen die einzelnen Haftungsgründe zum Beispiel auch eines Überwachungsverschuldens oder Organisationsverschuldens schon in erster Instanz behauptet und unter Beweis gestellt werden. (T3)
Veröff: SZ 61/1 = ZVR 1988/111 S 237
Auch; Beisatz: Hier: Aufklärungspflicht und Warnpflicht. (T4)
Beisatz: Hier: Es fehlt ein Vorbringen des Klägers im erstinstanzlichen Verfahren, das die Geltung der angeblich verletzten Schutznorm annehmen ließe. (T5)
4 Ob 157/09f
Entscheidungstext OGH 20.10.2009 4 Ob 157/09f
Vgl auch; Beisatz: Hier: Verletzung einer Warnpflicht nach § 1168a ABGB. (T6)
Vgl; Beisatz: Hier umgekehrt Berufung auf abweichende Wartungsvorschriften als Vorbringen neuer Tatumstände (für den Standpunkt der Beklagten günstigere Fristen oder Betriebszeiträume). (T7)
ECLI:AT:OGH0002:1968:RS0027425
JJR_19680409_OGH0002_0080OB00086_6800000_001

References: OGH 
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 § 1168