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Timestamp: 2016-12-07 10:38:25+00:00

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Feiertag Bezahlung - Arbeitsrecht - JuraForum.de
Feiertag Bezahlung
Dieses Thema "Feiertag Bezahlung - Arbeitsrecht" im Forum "Arbeitsrecht" wurde erstellt von Peggy0702, 27. Oktober 2007.
Ein befristeter Arbeitsvertrag ( 6 Monate) in der metallbrannche/produktion/ Stundenlohn liegt vor ( 24h Wöchentlich, auf 3 volle Tage verteilt) . Es wurden MÜNDLICH Dienstag, Donnerstag und Freitag vereinbart. Im vertrag steht drin (leider) , "Beginn und Ende der Arbeitszeit wird vom Arbeitgeber nach betrieblicher Notwendigkeiten festgelegt!" Die Frage ist nun das ja der Donnerstag ( in dem Fall ein Arbeitstag) ja Feiertag ist . Der Chef meinte aber das der NICHT bezahlt wird in meinem fall da in dem Fall einen befristetemn Vertrag habe und eben KEINE festen zeiten und ich es Mittwoch oder Montag reinschaffen kann.. ist das echt so? Und weihnachts oder urlaubsgeld gibts auch nix.. kann das sein????? Steht auch nix im Vertrag..
AW: Feiertag Bezahlung
bitte ändere deinen Beitrag (keine Ich Form --> Forenregeln) und lies § 2 EFZG.
Ob befristet oder unbefristet, dass spielt keine Rolle. Ist kein Tarifvertrag vorhanden und es steht auch nichts im Arbeitsvertrag, dann hat man;
1. keinen Anspruch auf Weihnachtsgeld, sofern die anderen AN ebenso keines bekommen
2. keinen Anspruch auf Sonderzahlung für Sonn- und Feiertage, hier gibt es lediglich einen Ausgleichstag (freier Tag) gemäß § 11 Abs. 3 ArbZG (Arbeitszeitgesetz). Folglich sind die freine Tage; Montag, Mittwoch und Samstag als solche freien Tage zu betrachten.
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Aber bitte Daniel, das EntgFG ist nur im Krankheitsfall anzuwenden und hat hier nichts damit zu tun. Gruß
Ähm... echt.... Warum lautet dann der § 2:
Das ist jetzt nicht dein ernst. Daniel, dies gilt nur bei Lohnfortzahlungen und auch nur dann wenn es eine Regelung über Weihnachtsgeld gibt. Glaubst du wirklich, wer keinen Anspruch auf solch eine Vergütung hat bekommt sie im Krankheitsfall? Gruß
Hm vielleicht mißverstehen wir uns gerade. Meine Aussage bezog sich nur auf
Die Frage ist nun das ja der Donnerstag ( in dem Fall ein Arbeitstag) ja Feiertag ist . Der Chef meinte aber das der NICHT bezahlt wirdKlicken Sie in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Hm vielleicht mißverstehen wir uns gerade. Meine ussage bezog sich nur aufKlicken Sie in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Daniel, der Chef zahlt keine Zusatzleistung, die normale Vergütung bleibt natürlich erhalten. Wenn nichts im TV oder im AV über Sonderzahlungen enthalten ist, dann hat man keinen Anspruch darauf und folglich auch nicht im Krankheitsfall gemäß EntgFG. Nur darum geht es. Es gibt keinen gesetzlichen Anspruch auf Weihnachtsgeld oder auf Sonn- und Feiertagszuschläge.
Hm also entweder ich interpretiere den SV anders oder habe einen Denkfehler. Eben zitierte Passage sagt mir, daß der AG nicht willens ist, Arbeitsentgelt am Feiertag (1.11.) zu zahlen. Oder wo beginnt mein Holzweg?
Hm also entweder ich interpretiere den SV anders oder habe einen Denkfehler. Eben zitierte Passage sagt mir, daß der AG nicht willens ist, Arbeitsentgelt am Feiertag (1.11.) zu zahlen. Oder wo beginnt mein Holzweg?Klicken Sie in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Das steht eben nicht da, es steht auch nichts von Zuschlägen, aber genau dass wird der TE meinen, denn der Anspruch auf normales Arbeitsentgeld bleibt in der Logik auch bei Feiertagen bestehen. Oder arbeitet man an Feiertagen umsonst? Also plädiere ich bei dir auf einen Denkfehler. Gruß
Ah ok, so schnell kann sich ein Problem lösen. daniel-erfurt
Aber bitte Daniel, das EntgFG ist nur im Krankheitsfall anzuwenden und hat hier nichts damit zu tun.Klicken Sie in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Sag mal, verstehe ich Dich jetzt evtl. falsch? Oder hast Du eben wirklich geschrieben, dass das Entgeltfortzahlungsgesetz nur für den Krankheitsfall gilt? Der volle Titel heißt: "Gesetz über die Zahlung des Arbeitsentgelts an Feiertagen und im Krankheitsfall". Warum wohl?
Da der betroffene AN regelmäßig an Donnerstagen arbeitet, ist m. E. hier nicht von ihm zu verlagen, dass er in dem Ausnahmefall, wenn ein Feiertag auf den Donnerstag fällt, dafür an einem anderen Tag zu arbeiten hat, sondern es ist ihm hier die Vergütung gem § 2 Entgeltfortzahlungsgetz zu zahlen. Sollte er dafür an einem anderen Tag (z. B. wegen dringender betrieblicher Bedürfnisse) arbeiten müssen, so ist ihm aus meiner Sicht dafür ein anderer freier Tag zu gewähren bzw. die an diesem Tag geleistete Arbeitszeit einem Arbeitszeitkonto gutzuschreiben oder auszuzahlen. Wobei es natürlich keine gesetzliche Pflicht gibt, hierfür Zuschläge irgend einer Art zu zahlen.
Oder liege ich hier völlig falsch? Oder habe ich Dich nur falsch verstanden?
Oder habe ich Dich nur falsch verstanden?Klicken Sie in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Nö, ich habe es falsch bzw unvollständig geschrieben. Sorry. Aber hier geht es nicht um das Arbeitsentgelt, denn das wird doch gezahlt, es geht um Zuschläge (denke ich) und da gibt es keinen gesetzlichen Anspruch. Wer an einem Feiertag arbeitet bekommt dafür eben nur einen Ausgleichstag (das ist nur ein freier Tag ohne Bezahlung), was bedeutet, der AN bekommt einen Arbeitstag normal vergütet. Freunde, dass das Arbeitsentgeld nicht weniger wird, dass ist doch unstrittig, deshalb kann ich mir nicht vorstellen das der TE dies meinte. Sorry nochmal für meinen Formfehler und habe es geändert bzw gelöscht.
Vielleicht zur Erinnerung noch einmal ein Zitat aus dem Ausgangsbeitrag: Es wurden MÜNDLICH Dienstag, Donnerstag und Freitag vereinbart. Im vertrag steht drin (leider) , "Beginn und Ende der Arbeitszeit wird vom Arbeitgeber nach betrieblicher Notwendigkeiten festgelegt!" Die Frage ist nun das ja der Donnerstag ( in dem Fall ein Arbeitstag) ja Feiertag ist . Der Chef meinte aber das der NICHT bezahlt wird in meinem fall da in dem Fall einen befristetemn Vertrag habe und eben KEINE festen zeiten und ich es Mittwoch oder Montag reinschaffen kann.. ist das echt so?Klicken Sie in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Hier geht es wohl darum, dass der AG für den Feiertag, der auf einen Wochentag fällt, an dem der AN üblicherweise arbeitet, keine Entgeltfortzahlung leisten will, sondern dafür Arbeit an einem anderen, üblicherweise freien Arbeitstag verlangt.
Und das ist m. E. rechtswidrig, oder?
Vielleicht zur Erinnerung noch einmal ein Zitat aus dem Ausgangsbeitrag: Hier geht es wohl darum, dass der AG für den Feiertag, der auf einen Wochentag fällt, an dem der AN üblicherweise arbeitet, keine Entgeltfortzahlung leisten will, sondern dafür Arbeit an einem anderen, üblicherweise freien Arbeitstag verlangt.Klicken Sie in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Was spricht dagegen, ist in diesem Fall sogar legitim.
Geht der AN am Montag, Dienstag und Mittwoch arbeiten.
Geht der AN am Mittwoch, Donnerstag und Freitag arbeiten.
Geht der AN am Montag, Mittwoch und am Freitag arbeiten.
Diese Konstelation könnte man beliebig fortsetzen. Denn im AV steht; "Beginn und Ende der Arbeitszeit wird vom Arbeitgeber nach betrieblicher Notwendigkeiten festgelegt!" Folglich gibt es keine festen Zeiten (Arbeitstage) und der AN kann eben beliebig eingesetzt werden. Ist ein blöder Fall, aber wenn man solch einen Vertrag unterschreibt muss man sich auch nicht wundern. Gruß
Denn im AV steht; "Beginn und Ende der Arbeitszeit wird vom Arbeitgeber nach betrieblicher Notwendigkeiten festgelegt!"Klicken Sie in dieses Feld, um es in vollständiger Größe anzuzeigen.
Hm, wohl wahr. Mit diesem Satz drückt der AG sein Direktions- und Weisungrecht nach § 106 GewO aus.
Jetzt verstehe ich, glaube ich. Er braucht ja nur zu sagen, komme bitte Freitag statt Donnerstag und er braucht legitimerweise keine Zuschläge zu zahlen.
Arbeitsrecht 1. Juni 2013
Feiertag=Arbeitstag
Aktuelle juristische Diskussionen und Themen 27. April 2011
Arbeitsrecht 18. Januar 2011
Bezahlung für Feiertag
Arbeitsrecht 20. Dezember 2009
Arbeitsrecht 13. November 2009

References: § 2
 § 11
 § 2
 § 2
 § 2
 § 106