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AVN Nr. 1/Jänner 2014 vom 25. Februar PDF
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1 3. Kundmachung zu Erhebungen über das Vorkommen von Influenza-Viren in Hausgeflügel- und Wildvogelbeständen in Österreich im Jahr 2014 gemäß 3 der Geflügelpestverordnung, BGBl. II Nr. 209/2007 GZ /0012-II/B/11/2014 AVN Nr. 1/Jänner 2014 vom 25. Februar 2014
2 GZ 74600/0012-II/B/11/2014 K U N D M A C H U N G zu Erhebungen über das Vorkommen von Influenza-Viren in Hausgeflügel- und Wildvogelbeständen in Österreich im Jahr 2014 Artikel 1 Erhebungen über das Vorkommen von Influenza-Viren in Hausgeflügel- und Wildvogelbeständen in Österreich sind gemäß 3 der Geflügelpestverordnung, BGBl. II Nr. 209/2007, durchzuführen. Die Landeshauptmänner werden angewiesen, dabei nach dem in der Anlage A und B angeschlossenen Stichprobenplan vorzugehen. Artikel 2 Durchführung der Kontrollen Gemäß 55 Abs. 3 Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetz sind vom Landeshauptmann bei der Schlachtung von Hausgeflügel in Abstimmung mit der AGES stichprobenartig Blutproben gemäß der Anlage zu entnehmen. Kann auf diese Weise die vorgeschriebene Beprobung nicht oder nicht vollständig erfolgen, so sind die Blutproben am zu entnehmen, wobei dies tunlichst im Zuge anderer veterinärrechtlicher Kontrollen erfolgen sollte. Die entnommenen sind jeweils an die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH (AGES)/ Österreichisches Referenzlabor für hoch pathogene Aviäre Influenza in Mödling (Österreichisches Referenzlabor) zu senden. Artikel 3 Kontrolle bei Wildvögeln Passives Wildvogelscreening: Die Einsendung der hat über das amtliche Verbrauchergesundheitsinformationssystem VIS unter Angabe aller Parameter des begleitschreibens in Anhang C zu erfolgen.
3 Artikel 4 Pflichten der AGES (1) Die gemäß Art. 2 bis 3 gezogenen sind vom österreichischen Referenzlabor für hochpathogene Aviäre Influenza zu analysieren und gemäß der Anlage auf Aviäre Influenza-Viren bzw. auf Antikörper gegen den Erreger der Aviären Influenza nach dem Diagnosehandbuch Aviäre Influenza zu untersuchen, welches in den Amtlichen Veterinärnachrichten Nr. 5/2007 vom 18. Juni 2007 veröffentlicht wurde. (2) Die AGES/Österreichisches Referenzlabor hat die Erhebungen gemäß Art. 2 zu koordinieren und hiefür die einsendegefäße zur Verfügung zu stellen. (3) Die AGES/Österreichisches Referenzlabor hat halbjährlich bis zum Ende des Folgemonats die positiven und negativen Untersuchungsergebnisse bei der Überwachung von Geflügel und Wildvögeln im jeweilig aktuellen von der Kommission bestimmten Format dem Bundesministerium für Gesundheit und der EU-Kommission zu übermitteln. (4) Die AGES/Österreichisches Referenzlabor hat nach Abschluss der Erhebungen, spätestens jedoch bis 31. März 2015 dem Bundesministerium für Gesundheit Berichte zu übermitteln, die den Anforderungen der Entscheidung 2006/875/EG der Kommission und den jeweiligen aktuellen von der Kommission bestimmten Formaten entsprechen. (5) Das österreichische Referenzlabor hält Kontakt mit dem Gemeinschaftlichen Referenzlabor (GRL) in Weybridge und ist verpflichtet, eventuelle positive Aviäre Influenza-Virusisolate sowie Serumproben von H5- beziehungsweise H7-positiven an das GRL zu übermitteln. Artikel 5 Kostentragung (1) Die entnahme im Rahmen des Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetzes ist Sache des Landeshauptmannes. Einsendekosten und Untersuchungskosten sind von der AGES zu übernehmen. (2) Im Rahmen der Koordinationsfunktion hat die AGES dem Bundesministerium für Gesundheit bis spätestens 31. März 2015 eine detaillierte Aufstellung der Gesamtkosten für die ziehung und Untersuchung gemäß Artikel 2, 3 und 4 unter Anschluss der Kostenbelege für die EU-Berichterstattung und Beantragung der EU-Beteiligung für die bezugsberechtigten Stellen zu übermitteln..
4 Artikel 6 Diese Verfügung tritt mit ihrer Veröffentlichung in den Amtlichen Veterinärnachrichten in Kraft. Wien, am 25. Februar 2014 Für den Bundesminister Dr. Elisabeth Marsch
5 Anlage A A. Erhebungen in Hausgeflügelbeständen A.1. Nachweis von Infektionen mit H5/H7-Subtypen des Erregers der Aviären Influenza in Hausgeflügel, gemäß Art. 2, ausgenommen Enten und Gänse: Von je 60 Legehühnerbetrieben und Legehühner-Freilandbetrieben sowie von 53 Elterntierbetrieben sind je 10 zu ziehen, ins sind 1730 Hühner zu untersuchen. Von 53 Putenbetrieben sind je 10 zu ziehen, ins sind 530 Puten zu untersuchen. Die Organisation und Leitung der ziehung (schlüssel) obliegt dem österreichischen Referenzlabor. Die Schlachtblutentnahme erfolgt durch Tierärzte in den Schlachthöfen: Für Legehennen und Elterntierbetriebe in einem Suppenhennenschlachthof: in : Österreichische Suppenhennenverarbeitungs AG, 3351 Weistrach, Rohrbach 32; Legehennenbetriebe: zu pro Burgenland (AT11) (AT12) Kärnten (AT21) Steiermark (AT22) Oberösterreich (AT31) Salzburg (AT32) Tirol (AT33) Vorarlberg (AT34) Gesamt
6 Legehennenbetriebe Freiland zu pro Burgenland (AT 11) (AT12) Kärnten (AT21) Steiermark (AT22) Oberösterreich (AT31) Salzburg (AT32) Tirol (AT33) Vorarlberg (AT34) Gesamt Elterntierbetriebe: zu pro (AT12) Kärnten (AT21) Steiermark (AT22) Oberösterreich (AT31) Gesamt Für Puten in zwei Putenschlachthöfen: in Kärnten: Fa. Wech Kärntner Truthahnverarbeitung GmbH, 9555 Glanegg Nr. 7 und im Burgenland: Fa. Pöttelsdorfer Putenspezialitäten GmbH, 7023 Pöttelsdorf, Edelputenweg 1; Das material ist ausschließlich im österreichischen Referenzlabor zu analysieren.
7 Putenbetriebe: zu pro Burgenland (AT11) (AT12) Kärnten (AT21) Steiermark (AT22) Oberösterreich (AT31) Gesamt A.2. Nachweis von Infektionen mit H5/H7-Subtypen in Enten- und Gänsehaltungsbetrieben, gemäß Art. 2 Es sind von 78 Gänse- und Entenbetrieben je 20 Blutproben (ins 1360 Gänse und Enten) zu ziehen. Die Koordination und die Leitung der nahme ist Aufgabe des österreichischen Referenzlabors. Das material ist ausschließlich im österreichischen Referenzlabor zu analysieren. Gänse- und Entenbetriebe: zu pro Burgenland (AT11) (AT12) Kärnten (AT21) Steiermark (AT22) Oberösterreich (AT31) Gesamt
8 A.3. Nachweis von Infektionen mit H5/H7-Subtypen in Straußenbetrieben, gemäß Art. 2 Es sind von 5 n je 10 Blutproben (ins 50) zu ziehen. Die Koordination und die Leitung der nahme ist Aufgabe des österreichischen Referenzlabors. Das material ist ausschließlich im österreichischen Referenzlabor zu analysieren. Straußenbetriebe: zu pro (AT12) Steiermark (AT22) Gesamt A.4. Bedingungen für die ahmen Die ahmen gemäß A.1 bis A.3. haben den Vorgaben der Entscheidung 2010/367/EG der Kommission zu entsprechen.
9 Anlage B Erhebungen in Wildvögeln, gemäß Art. 3 B.1. Passives Wildvogelscreening Gemäß 4 Abs. 1 der Geflügelpestverordnung ist das Auffinden von toten Wasserund Greifvögeln der Bezirksverwaltungsbehörde zu melden. Der zuständige amtliche Tierarzt hat gegebenenfalls die Bergung der verendeten Wasser- oder Greifvögel zu veranlassen und diese an das nationale Referenzlabor einzusenden. Diese Tiere werden für das passive Wildvogelscreening herangezogen. Für das passive Wildvogelscreening sind ins 600 tot aufgefundene Wildvögel oder Organteile (Gehirn, Trachea, Leber, Lunge und Darm) von tot aufgefundenen Wildvögeln (Schwerpunkt Wasservögel wie Blässgänse, Wildenten, Wildgänse Schwäne und Greifvögel) aus ganz Österreich, unter Berücksichtigung der epidemiologischen Situation, zu untersuchen. Die tot aufgefundenen Tierkörper sind sofort zu kühlen (bei 0-4 C) beziehungsweise sind die Organteile nach der Entnahme sofort zu kühlen und auf schnellstem Wege in die Untersuchungsstelle zu bringen. Das material ist ausschließlich im österreichischen Referenzlabor zu analysieren. B.2. Bedingungen für die ahmen Die ahme gemäß B.1 haben den Vorgaben der Entscheidung Nr. 2010/367/EG der Kommission zu entsprechen.
10 Anlage C Laboruntersuchungen, Pflichten der AGES, gemäß Art. 4 Für erste serologische Reihenuntersuchungen (Blutuntersuchungen) ist der ELISA zu verwenden. Der Hämagglutinationshemmungstest (HAH) (je H5 und H7) ist für Wiederholungsuntersuchungen zu verwenden. Tot aufgefundene Wildvögel oder Organteile sind mittels real-time RT-PCR auf Influenza-A-Viren zu untersuchen. Positive und fragliche werden mittels H5- H7-N1 spezifischen real-time RT-PCRs untersucht. H5 und H7 positive oder fragliche werden als LPAI oder HPAI pathotypisiert. Positive und fragliche sind auch in der Eikultur anzuzüchten und im positiven Fall mittels Hämagglutinantionstest zu untersuchen. Die Aufarbeitung der und das Poolen von haben den einschlägigen EU-Vorschriften und den Vorgaben des GRL zu entsprechen.
89/128e A 12. Einfuhrbedingungen für Papageien und Sittiche (revidiert: 5.12.2002) I. Rechtsgrundlagen. Allgemeine Bestimmungen
89/128e A 12 10.10.1989 Einfuhrbedingungen für Papageien und Sittiche (revidiert: 5.12.2002) I. Rechtsgrundlagen Tierseuchenverordnung vom 27. Juni 1995 (TSV;SR 916.401); Verordnung vom 20. April 1988

References: Art. 2
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 3
 Art. 4