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Timestamp: 2019-08-19 11:05:39+00:00

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BFH, 21.05.1971 - III R 125/70, III R 126/70, III R 127/70, III R... - dejure.org
BFH, 21.05.1971 - III R 125/70, III R 126/70, III R 127/70, III R 125-127/70
https://dejure.org/1971,4316
BFH, 21.05.1971 - III R 125/70, III R 126/70, III R 127/70, III R 125-127/70 (https://dejure.org/1971,4316)
BFH, Entscheidung vom 21.05.1971 - III R 125/70, III R 126/70, III R 127/70, III R 125-127/70 (https://dejure.org/1971,4316)
BFH, Entscheidung vom 21. Mai 1971 - III R 125/70, III R 126/70, III R 127/70, III R 125-127/70 (https://dejure.org/1971,4316)
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Unbeschränkt Vermögensteuerpflichtiger - GmbH - Gründung im Ausland - Verwaltung ausländischer Wertpapiere - Treuhänder des Steuerpflichtigen - Inländischer Gesellschafter - Zurechnung der Werte
BFHE 102, 555
DB 1971, 1994
BStBl II 1971, 721
BFH, 27.01.1993 - IX R 269/87
Steuerliche Behandlung von Immobilienfonds
Weder im bürgerlichen Recht noch im Steuerrecht gibt es einen typischen Treuhandvertrag, sondern eine Vielzahl von Formen der Treuhandschaft (vgl. BFH-Urteil vom 21. Mai 1971 III R 125-127/70, BFHE 102, 555, BStBl II 1971, 721; Gernhuber, Juristische Schulung - JuS - 1988, 355;… MünchKomm-Thiele, Vor § 164 Rdnr. 27;… Fischer in Hübschmann/Hepp/Spitaler, § 39 AO Rz. 161 ff.;… Tipke/Kruse, AO, 14. Aufl., § 39 AO Tz. 16 ff.).
Auch der BFH habe in einem vergleichbaren Fall (BFH-Urteil vom 21.05.1971 u.a. III R 125/70, BStBl II 1971, 721) entschieden, dass eine vermögensverwaltende Zweckgesellschaft eine reine Durchlaufgesellschaft und damit steuerlich unbeachtlich sei.
Das Vorliegen eines Treuhandverhältnisses lässt sich auch nicht aus dem BFH-Urteil vom 21.05.1971, III R 125/70 u.a. (BStBl II 1971, 721) ableiten.
Weil der Kläger seine Interessen im Konzern auf die G/Z übertragen habe, gleichwohl aber Planung, Leitung und Kontrolle des Konzerns in eigener Person ausübe, sei er hinsichtlich dieses Vermögens als wirtschaftlicher Eigentümer i. S. des § 11 StAnpG anzusehen (Urteil des BFH vom 21. Mai 1971 III R 125--127/70, BFHE 102, 555, BStBl II 1971, 721).
Das Wesen des hier maßgeblichen Treuhandverhältnisses, einer sog. fiduziarischen Vollrechtstreuhand, besteht darin, dass der Treuhänder nach außen hin Eigentümer des Treuhandgutes ist, die Rechte und Pflichten aus dem Eigentum aber nicht für eigene Rechnung, sondern nach den Weisungen des Treugebers für dessen Rechnung ausübt (vgl. BFH-Urteil vom 21.5.1971 III R 125/70 u.a., BFHE 102, 555, BStBl II 1971, 721).
BFH, 05.03.1986 - I R 201/82
Rechtsmißbrauch - Zwischenschaltung von Basisgesellschaften - Niedrig besteuertes …
Es entspricht ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung, daß § 6 StAnpG auch im Bereich von Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) zum Zuge kommen kann (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 17. Juli 1968 I 121/64, BFHE 93, 1, BStBl II 1968, 695; vom 21. Mai 1971 III R 125-127/70, BFHE 102, 555, BStBl II 1971, 721; Beschluß vom 7. Februar 1975 VIII B 61-62/74, BFHE 119, 118, BStBl II 1976, 608).
BFH, 10.11.1983 - IV R 62/82
Rechtsmißbrauch - Domizilgesellschaft - Einheitliche Gewinnfeststellung
Im Anschluß an eine in den Jahren 1971 bis 1973 durchgeführte Betriebsprüfung vertrat das FA jedoch die Auffassung, in sinngemäßer Anwendung des Urteils des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 21. Mai 1971 III R 125-127/70 (BFHE 102, 555, BStBl II 1971, 721) sei die stille Beteiligung der AG an der OHG im Hinblick auf die gleichen Beteiligungsverhältnisse an AG und OHG und die fehlende eigene Geschäftstätigkeit der AG als Treuhandverhältnis i. S. von § 11 des Steueranpassungsgesetzes (StAnpG) zu behandeln, wobei die OHG Treugeberin und die AG Treuhänderin seien; die der AG gutgebrachten Gewinnanteile und Darlehenszinsen seien deshalb A und B als Gewinnanteile nach § 15 Nr. 2 des Einkommensteuergesetzes (EStG) zuzurechnen.
Die Frage der Zurechnung beurteile sich nach deutschem recht (Hinweis auf Urteil des BFH vom 21. Mai 1971 III R 125--127/70, BFHE 102, 555, BStBl II 1971, 721).
aa) Das Wesen einer Vollrechtstreuhand ist dadurch gekennzeichnet, dass der Treuhänder (hier ggfs. die Klägerin) nach außen hin Eigentümer des Treuhandgutes ist, die Rechte und Pflichten aus dem Eigentum aber nicht für eigene Rechnung, sondern nach den Weisungen des Treugebers (hier ggfs. der P-GmbH) für dessen (ggfs. deren) Rechnung ausübt (Finanzgericht -FG- Düsseldorf, Urteil vom 27. März 2012 13 K 2257/10, Entscheidungen der Finanzgerichte -EFG- 2012, 1760; BFH-Urteil vom 21.05.1971 III R 125/70, BFHE 102, 555, BStBl II 1971, 721).
BFH, 16.01.1976 - III R 92/74
Errichtung von Basisgesellschaften - Ausland - Wirtschaftliche Gründe - …
Soweit in dem Urteil des BFH vom 21. Mai 1971 III R 125--127/70 (BFHE 102, 555, BStBl II 1971, 721) eine Treuhänderstellung einer in der Schweiz zur Vermögenshaltung gegründeten GmbH angenommen worden sei, seien im Gesellschaftsvertrag alle wesentlichen Entscheidungen dem Gesellschafter selbst vorbehalten worden, während im vorliegenden Gesellschaftsvertrag keine besonderen Bindungen des Geschäftsführers enthalten seien.
BFH, 29.07.1976 - VIII R 116/72
Basisgesellschaft - Tatbestand des Rechtsmißbrauchs - Ausland - Niedrige …
BFH, 27.07.1976 - VIII R 55/72
Basisgesellschaft - Ausland - Tatbestand des Rechtsmißbrauchs - Niedrige …
BFH, 19.02.1975 - I R 26/73
Mittelbare Beteiligung - Rechtsmißbrauch - Aufteilung von Beteiligungen - Konzern
BFH, 07.02.1975 - VIII B 62/74
Basisgesellschaften im Ausland - Rechtsmißbrauch - Fehlen wirtschaftlicher Gründe …
BFH, 07.02.1975 - VIII B 61/74
BFH, 21.05.1971 - III R 126/70
BFH, 21.05.1971 - III R 127/70

References: § 164
 § 39
 § 39
 § 11
 § 6
 § 11
 § 15