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Timestamp: 2018-03-21 16:46:13+00:00

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IDS Messeguide
Dentalzeitung Abo
11. Jahrgang | März 2015 ISSN 1860-630X Preis: € 3,50 zzgl. MwSt. Zeitschrift des Bundesverbandes der Zahnmedizinstudenten in Deutschland e.V. #1 dentalfresh Das Magazin für Zahnmedizinstudenten und Assistenten 2015 Internationale Dental-Schau 2015 Das erwartet euch auf der Messe Sommer-BuFaTa in Köln Fachschaftstreffen am Rhein Eisskulpturen in China Marburger Zahnis belegen den zweiten Platz
Erfolg im Dialog SemPmm Studium, Examen und dann? l e 1 1 . 3 H a l S t a n d A 0 0 8 dental bauer ist der kompetente Partner für Ihre Existenzgründung – sei es Praxisneugründung, Sozietät oder Praxisübernahme. Wir begleiten Sie durch Ihre Assistenzzeit mit Seminaren, Workshops und individueller Niederlassungs- beratung. Wir bieten Ihnen eine Vielzahl an Dienstleistungen und führen ein umfangreiches Vollsortiment. Informieren Sie sich über unser Leistungsspektrum. Unsere dental bauer-Standorte ﬁ nden Sie bundesweit – somit garantieren wir Ihnen eine überregional vernetzte Beratung. Wir freuen uns auf Sie: dental bauer GmbH & Co. KG Ernst-Simon-Straße 12 72072 Tübingen tuebingen@dentalbauer.de Tel. 0800 6644718 bundesweit zum Nulltarif l t l k o m m e n a u f d e m b a u e r M e s s e s t a n d : W i d e n t a l j e d e r – T h e m e n i n s e l n m i – m o d e r n e P r a x i s b ö r s e m i f ü g b a r e n O b j e k t e n v e r l e b e n i v e e r l i n e - S h o p – C E R E C O n l b a u e r – d e n t a l r e e - C o d e – W L A N - f o r - f E r d e n t a l e r t a l e r – d i g i t a t C h a n c e a u f d e r i c h b a u e r - h o u r t ä g l – i o n e n M e n g e A k t s o f o r t t t l e b n i s p a r c o u r s m i i v e P r e i s e r a k t a b 1 7 U h r www. dentalbauer.de
Caroline Diekmeier, Schriftführerin EDITORIAL Liebe Zahnis! Im Namen des BdZM-Vorstandes möchten ich euch allen ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2015 wünschen! Wir können stolz auf das Jahr 2014 zurückblicken: Wir hatten zwei wunderbare Bun - des fachschaftstagungen in Rostock und Gießen, den Studententag im Rahmen des Deutschen Zahnärztetages in Frankfurt am Main, wofür wir uns nochmal bei der Bun deszahnärztekammer und der DGZMK bedanken möchten. 2015 startet mit der Internationalen Dental-Schau (IDS) vom 10. bis 14. März in Köln. In fünf Hallen zeigen über 2.100 Aussteller auf einer Gesamtfläche von 150.000 Qua - dratmeter das Neueste aus der Zahnmedizin und Dentaltechnik. Wer Kontakte knüp- fen, Weiter- und Fort bildungsangebote genauer unter die Lupe nehmen oder einfach nur jede Menge an Give-aways und Tüten sammeln möchte, ist hier genau richtig. Natürlich darf da der Bundesverband der Zahnmedizinstudenten in Deutschland nicht fehlen! Besucht uns von Mittwoch bis Samstag an unserem Stand bei der Bundes zahn - ärztekammer in Halle 11.2, Stand O050–P059. Weitere Informationen und ein detaillier- tes Programm findet ihr weiter im Heft und auf Facebook. Natürlich freuen wir uns, euch auf der Sommer-Bundesfachschaftstagung (BuFaTa) wieder einmal in Köln begrüßen zu dürfen, die vom 5. bis 7. Juni 2015 stattfindet. Nun wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen des Heftes und freue mich auf ein ereignis- reiches Jahr, eine tolle IDS und eine wunderschöne BuFaTa mit euch zusammen! Bis dann und einen guten Semesterstart für euch! Eure Caroline Diekmeier dentalfresh #1 2015 03
10 Der BdZM erwartet euch zur IDS in Köln. 03 Editorial Caroline Diekmeier 06 News 10 Euer BdZM lädt euch zur IDS 2015 in Köln ein! 12 Liebe Studentinnen und Studenten, liebe Alumni, … Prof. Dr. Dietmar Oesterreich 14 Berufsanfänger auf der IDS – Starthilfen für die Gründerzeit 18 „Auf den Erfolg Ihrer zukünftigen Praxis!“ Existenzgründer fragen – und finden die Antworten auf der IDS in Köln Interview mit Dr. Markus Heibach, Geschäftsführer des Verbandes der Deutschen Dental-Industrie (VDDI) 21 Generation Lounge des BdZA – IDS 2015 22 Selbstständig? Selbstverständlich! Nadja Alin Jung, Zahnärztin Caroline Gröger 14 21 28 BdZM Info Was bietet die IDS jungen Zahnmedizinern? Die Generation Lounge des BdZA auf der IDS. 29 BdZM Mitgliedsantrag 22 34 30 BuFaTa Alaaf 2015 – In Kölle jebützt Sabrina Knopp 32 W&H unterstützt Afrodent 34 Ohne Druck, viel Wasser – Heraeus Kulzer und Gerl Dental veranstalten erstmals Schichtkurs für Studierende Tim Franze Selbstständig als junger Zahnmediziner. Schichtkurs von Heraeus Kulzer an der Charité. 36 Herausforderung Praxisgründung „An der Uni lernt man nur das Handwerk“ Ein Interview mit Nancy Reichenbach 40 Gesucht & Gefunden Dank Jobbörse zum Traumjob Christin Bunn 42 7th International Snow Sculpture Contest in Harbin (China) Torben Traub, Karl Pont, Lukas Freiling 46 Famulatur in Kambodscha Almuth Raithel 48 Produktinformation 50 Termine & Impressum Coverbild: © Evgeniya Porechenskaya dentalfresh #1 2015 32 W&H engagiert sich in Afrika. 04
D RUC KLU F T | A BSAU GU N G | B I LDG E BU N G | Z A H N E RH A LTU N G | H YG I E N E So habe ich meine Patienten noch nie gesehen. Halle 10.1 F30 – 40 G39 – 41 n e g n i s s i B - i m e h g i t e i B 1 2 3 4 7 · 7 1 e ß a r t S r e m e h g i i f p ö H · G A L A T N E D R R Ü D N E U m i t C e p h N E U i n H D VistaSystem, das Komplettprogramm für digitale Diagnostik von Dürr Dental. Setzen Sie auf überragende Bildqualität aus einer Hand! Röntgengeräte, Speicher- folien-Scanner und intraorale Kamerasysteme von Dürr Dental sichern Ihnen optimale Diagnosemöglichkeiten, maximalen Komfort und höchste Effizienz. Mehr unter www.duerrdental.com
VOCO DENTAL CHALLENGE 2015: Herausforderung für junge Forscher 13. Auflage des renommierten Wettbewerbs im September 2015 c h a l l e n g e F o r s c h u n g f ü r d i e Z u k u n f t Am 25. September 2015 findet zum 13. Mal die VOCO Dental Challenge in Cuxhaven statt. Im modernen Schulungszentrum der Dentalisten haben junge Wissenschaftler die einmalige Gelegenheit, ihre For - schungsarbeiten innerhalb eines exklusiven Fach - krei ses zu präsentieren und Erfahrungen in der Dis - kussion zu sammeln. Erfahrungen, die seit der Pre - miere des renommierten Wettbewerbs im Jahr 2003 den beruflichen Werdegang vieler Teilnehmer nach- haltig positiv beeinflusst haben. Präsentationstraining, Reputationserhöhung und das Knüpfen wertvoller Kontakte sind dabei nur einige Vorzüge der VOCO Dental Challenge. Neben der fach- lichen Herausforderung und den attraktiven Geld - preisen lockt zudem ein interessantes Pro gramm, das Wissenschaft und Unterhaltung ver bindet. Teilnahmebedingungen für die VOCO Dental Challenge 2015 Teilnehmen können Studenten sowie Absolventen, die ihr Studium 2010 oder später beendet haben. Eine weitere Teilnahmevoraussetzung ist die Präsen - tation einer Studie, an der zumindest ein VOCO-Prä - parat beteiligt ist. Außerdem dürfen die Unter su - chungsergebnisse vor dem 30.4.2015 noch nicht öf- fentlich präsentiert worden sein. Die Anmeldung und Abgabe der einzureichenden Unterlagen (Ab stract von ca. einer A4-Seite, Lebenslauf) hat spätes tens bis zum 30.4.2015 zu erfolgen (weitere Informa tionen hierzu auch auf voco.de). Nach einer Vorauswahl durch eine unabhängige Jury werden die Verfasser der besten Einsendungen zum Finale der VOCO Dental Challenge eingeladen. Dort präsentieren die Teilnehmer ihre Forschungsergeb - nisse in Form eines ca. 15-minütigen Kurzvortrags, der von drei unabhängigen Wissenschaftlern bewer- tet wird. Zu den Bewertungskriterien der Jury zählen neben einer wissenschaftlich überzeugenden Untersu - chung und ihrem medizinischen Nutzen auch de - ren Dar stellung und Präsentation. Zudem gibt eine kurze Fragerunde nach den einzelnen Vorträgen Auf - schluss darüber, wie intensiv sich die Wettbewerbs - teilnehmer mit ihrem jeweiligen Thema beschäftigt haben. Den Preisträgern winken attraktive Geldpreise sowie Publikationsförderungen für ihre Ausarbeitungen. So Die Vorjahres-Sieger: Jörn Erik Krüger (1. Platz, Mitte), Dr. José Ignacio Zorzin (2. Platz, 2.v.l.) und Kyung-Jin Park (3. Platz, 2.v.r.) mit VOCO- Geschäftsführer Manfred Thomas Plaumann (links) und Dr. Martin Danebrock (Leiter Wissenschaftlicher Service, rechts). ist der erste Preis mit 6.000 Euro dotiert. Die Zweit- und Drittplatzierten werden mit 4.000 bzw. mit 2.000 Euro belohnt. Die eine Hälfte des jeweiligen Preisgeldes ist für den Vortragenden und die andere Hälfte für die Arbeitsgruppe bestimmt. Hinzu kommt für jeden Preisträger ein zusätzlicher Publikations - zuschuss von jeweils 2.000 Euro. ‰ ANMELDUNG FÜR BEWERBER VOCO GmbH Dr. Martin Danebrock Anton-Flettner-Straße 1–3 27472 Cuxhaven Tel.: 04721 719-209 Fax: 04721 719-219 m.danebrock@voco.de 06 dentalfresh #1 2015
NEU Besuchen Sie uns auf der IDS Köln! Halle 11.3 Stand J-10 – K-19 und J-20 – K-21 (cid:2)ZAHNCREME MUNDGESUNDHEIT MUNDGESUNDHEIT SnF2 SnF2 Stabilisiertes Zinnﬂ uorid verbessert den Mundgesundheitszustand durch • Remineralisation mithilfe von Fluorid • antimikrobielle Wirkung zur Vorbeugung gegen Plaque und Zahnﬂ eischerkrankungen • Ionenausfällung zur Linderung von Überempﬁ ndlichkeiten • die Bildung einer schützenden Schicht auf dem Zahnschmelz, die vorbeugend gegen Säure-Erosion wirkt. Natriumhexametaphosphat geht eine starke chemische Bindung mit dem Zahnschmelz ein. Daraus resultiert eine Abdeckung der Zahnoberﬂ äche, die ein Gefühl der Sauberkeit vermittelt und Verfärbungen und der Bildung von Zahnstein vorbeugt. ÄSTHETIK ÄSTHETIK Na2O(NaPO3)2(cid:5) Na2O(NaPO3)21 GESÜNDERER MUND UND SCHÖNERE ZÄHNE** Entdecken Sie die außergewöhnlichen Vorteile der exklusiven Rezeptur mit stabilisiertem Zinnﬂ uorid und Natriumhexametaphosphat für Mundgesundheit und Ästhetik1 PRO-EXPERT Tiefenreinigung* Aktivgel PRO-EXPERT Tiefenreinigung* PRO-EXPERT Zahnschmelz Regeneration1 PRO-EXPERT Sensitiv + San(cid:2) es Weiß2 PRO-EXPERT Gesundes Weiss * Bekämp(cid:3) Plaque selbst zwischen den Zähnen. ** Im Vergleich zu einer herkömmlichen Zahncreme. 2 In der Variante Sensitiv + San(cid:3) es Weiß liegen der Zinnﬂ uorid-Komplex und das Polyphosphat in leicht anderer Form vor. 1 Remineralisierung des Zahnschmelzes. Die Wirkweise ist jedoch die gleiche wie bei den anderen PRO-EXPERT Varianten. www.dentalcare.com
DENTISTA ZU ANSTELLUNG IN DER ZAHNARZTPRAXIS: Auch ein Trend für die Männer? Abb. 1: Was wird aus den derzeit an- gestellten Zahnärztinnen und Zahn - ärz ten? Dentista und Bundeszahn - ärztekammer haben dies an einem Beispiel (Kammerbereich Westfalen- Lippe) ermittelt. (Daten: BZÄK, Grafik: Dentista) Wenn über den „Trend zur Anstellung“ in der zahnme- dizinischen Praxis berichtet wird, fällt der Blick vor allem auf die Zahnärztinnen. Dabei zeigen die Anstel - lungs-Entwicklungen auch bei den Männern eine steigende Tendenz – und eine interessante Ent wick - lung. Für das Jahr 2013 weist das Statistische Jahrbuch der Bundeszahnärztekammer eine Ge samt zahl von rund 13.230 in Praxen angestellten Zahnärztinnen und Zahnärzten aus, im Vergleichs jahr 2005 waren es noch rund 6.220. Der Blick auf die spezifischen Zahlen für die weiblichen und männlichen Zahnärzte ergibt: Im Jahr 2005 waren rund 3.670 Zahnärztinnen bun - desweit in Anstellung tätig und im Jahr 2013 rund 8.460, eine Steigerung um 130%. Die Zahlen für die männlichen Zahnärzte: Im Jahr 2005 sind rund 2.520 Anstellungen statistisch erfasst, für das Jahr 2013 be- reits rund 4.770, die Stei gerung beträgt hier immer- hin 89%, und das bei ei ner sinkenden Anzahl an zahn- ärztlich tätigen Zahn ärzten insgesamt (2005: 40.179, 2013: 39.786) im Ver gleich zu deutlich steigenden Zahlen an Zahn ärz tinnen (2005: 24.978, 2013: 29.994). Woher also kommen die im Vergleich zur Gesamt - entwicklung steigenden Zahlen angestellter männ- licher Zahnärzte? Ist die Anstellung eine interessan - te Perspektive? Hängt sie zusammen mit „Praxis - abgabe-Fällen“, wo Zahnärzte nach Praxisverkauf als Angestellte weiterarbeiten? Und: Was wird aus den angestellten Männern: Niedergelassene? Solchen Fra gen ist Dentista in Zusammenarbeit mit der Sta - tistik-Abteilung der Bundeszahnärztekammer auf den Grund gegangen: Frage Nr. 1: Wie alt sind die angestellt tätigen männ- lichen Zahnärzte (bereinigt um Aus bildungs - assistenz/Weiterbildungs assis tenz)? Die Er - gebnisse: 60% der insgesamt rund 4.630 angestellten männlichen Zahn ärzte wa- ren in 2013 zwischen 26 und 37 Jahre alt, mit einem Hoch zwischen 28 und 31 Jah ren. Ver gleichszahlen Zahnärz tinnen: 87 % der insgesamt 8.180 angestellten weiblichen Zahn ärzte waren 25 bis 45 Jahre alt, mit ei- nem Hoch zwischen 27 und 31 Jah ren. Die Zahnärztinnen sind also länger ange- stellt als die männlichen Kollegen. In der Altersklasse 65 – 75 Jahre zeigt die BZÄK-Statis tik 632 angestellte Zahnärzte und 167 angestellte Zahnärztinnen. Die Personen, die 2010 Assistenten in Praxen waren, waren 2013: 29,9 % niedergelassen 43,6 % Assistent 59,4 % außerhalb von Praxen angestellt nicht zahnärztlich tätig 13,1 % 17,1 % 18,8 % anderweitig in Praxen angestellt 6,0 % 1,3 % 3,4 % 7,5 % Männer Frauen Personen, die 2010 anderweitig in Praxen angestellt waren, waren 2013: 29,9 % 18,6 % 1,6 % 1,8 % anderweitig in Praxen angestellt 0,5 % 1,4 % 9,6 % 9,8 % niedergelassen Assistent 58,3 % 68,4 % außerhalb von Praxen angestellt nicht zahnärztlich tätig Männer Frauen Abb. 1 Kernzeit der Anstellungsphase bei den männlichen Zahnärzten hat demnach zwei Wellen – eine mit einer 10-Jahres-Spanne in den ers ten Berufsjahren und eine weitere 10-Jahres-Spanne ab dem 65. Lebensjahr. Bei den Zahnärztinnen erstrecken sich höhere An - stellungs zahlen ab Berufsstart dagegen über rund 20 Jah re, danach gehen die Zah len kontinuierlich nach unten. Im Alter von 65 Jahren waren 93 Zahn - ärzte und 20 Zahn ärztinnen angestellt tätig, im Alter von 60 Jahren war die Anzahl der angestellten Zahn - ärzte und Zahnärz tinnen noch auf weitgehend gleich niedrigem Ni veau (23 bzw. 24). Frage Nr. 2: Bleiben die in Praxen angestellten Zahn - ärztinnen und Zahnärzte angestellt – oder lassen sie sich nieder? Hierzu konnte die BZÄK immerhin an Daten aus Westfalen-Lippe einen beispielhaften Ein - druck vermitteln, allerdings über einen derzeit noch kurzen Vergleichszeitraum (siehe Grafiken). Da das Thema Anstellung ein für die Weiter ent wick - lung des zahnärztlichen Berufsstandes wichtiger Aspekt ist und, wie eine Master-These von Dr. Anja Seltmann/Hamburg aus 2014 zeigte, auch für den Erhalt der Freiberuflichkeit, regt Dentista an, dass sich die Standespolitik nicht nur Gedanken zur Attra - ktivität der Angestelltentätigkeit für die Frauen im Berufsstand macht, sondern auch nach denen für die Männer sucht. Ob Vereinbarkeit von Beruf und Fa mi - lie oder andere Gründe: Wenn auch die Männer die Anstellung als reizvolle Alternative sehen, bietet dies Anlass für die Suche nach neuen Gründen. 08 dentalfresh #1 2015
LEIDENSCHAFT MACHT ERFOLGREICH. Wer in seinem Beruf auch seine Berufung sieht, hat die besten Voraussetzungen, erfolgreich zu(cid:98)sein. Wenn also Zahnheilkunde, Zahnerhalt, Parodontologie und Prothetik auch Ihre Leiden- schaft sind, begleiten wir Sie gerne auf Ihrem Weg(cid:98)in die eigene Praxis. (cid:56)(cid:81)(cid:86)(cid:72)(cid:85)(cid:72)(cid:3)(cid:40)(cid:80)(cid:83)(cid:73)(cid:72)(cid:75)(cid:79)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:29)(cid:3)(cid:54)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:72)(cid:85)(cid:81)(cid:3)(cid:54)(cid:76)(cid:72)(cid:3)(cid:86)(cid:76)(cid:70)(cid:75)(cid:3)(cid:81)(cid:82)(cid:70)(cid:75)(cid:3) (cid:75)(cid:72)(cid:88)(cid:87)(cid:72)(cid:3)(cid:71)(cid:76)(cid:72)(cid:3)(cid:71)(cid:72)(cid:81)(cid:87)(cid:59)(cid:83)(cid:72)(cid:85)(cid:87)(cid:86)(cid:3)(cid:51)(cid:68)(cid:85)(cid:87)(cid:81)(cid:72)(cid:85)(cid:89)(cid:82)(cid:85)(cid:87)(cid:72)(cid:76)(cid:79)(cid:72)(cid:3)(cid:73)(cid:190)(cid:85)(cid:3)(cid:77)(cid:88)(cid:81)(cid:74)(cid:72)(cid:3) (cid:88)(cid:81)(cid:71)(cid:3)(cid:68)(cid:81)(cid:74)(cid:72)(cid:75)(cid:72)(cid:81)(cid:71)(cid:72)(cid:3)(cid:61)(cid:68)(cid:75)(cid:81)(cid:166)(cid:85)(cid:93)(cid:87)(cid:72)(cid:29) (cid:3)(cid:81) Fachinformationen zu spannenden Themen (cid:3)(cid:81) Vermittlung wertvoller Praxiskenntnisse durch erfahrene Referenten (cid:3)(cid:81) Ermäßigte Kurse und Produkttrainings mit Hands-On-Übungen (cid:3)(cid:81) Ausgewählte Produktpakete zu Sonderkonditionen (cid:50)(cid:81)(cid:79)(cid:76)(cid:81)(cid:72)(cid:3)(cid:72)(cid:76)(cid:81)(cid:72)(cid:81)(cid:3) (cid:61)(cid:68)(cid:75)(cid:81)(cid:3)(cid:93)(cid:88)(cid:79)(cid:72)(cid:74)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:88)(cid:81)(cid:71)(cid:3) (cid:71)(cid:76)(cid:85)(cid:72)(cid:78)(cid:87)(cid:3)(cid:68)(cid:81)(cid:80)(cid:72)(cid:79)(cid:71)(cid:72)(cid:81)(cid:3)(cid:68)(cid:88)(cid:73)(cid:3) (cid:75)(cid:72)(cid:85)(cid:68)(cid:72)(cid:88)(cid:86)(cid:16)(cid:78)(cid:88)(cid:79)(cid:93)(cid:72)(cid:85)(cid:17)(cid:71)(cid:72)(cid:18) (cid:71)(cid:72)(cid:81)(cid:87)(cid:91)(cid:83)(cid:72)(cid:85)(cid:87)(cid:86) (cid:42)(cid:82)(cid:47)(cid:76)(cid:89)(cid:72)(cid:3)(cid:68)(cid:69)(cid:3)(cid:44)(cid:39)(cid:54)(cid:3)(cid:21)(cid:19)(cid:20)(cid:24)(cid:4) Heraeus Kulzer GmbH (cid:149) Grüner Weg 11 (cid:149) 63450 Hanau Phone 0800 4372-3368 (cid:149) info.dent@kulzer-dental.com (cid:149) www.heraeus-kulzer.de heraeus-kulzer.de/dentxperts i l H b m G g n d o H s u e a r e H e d i r e d e W . d r i w t z t u n e g z n e z i L n e t e t s i r f e b h c i l t i e z n e t r h ä w e g H b m G g n d o H s u e a r e H e d i l i h c r u d i r e n e e g a d n u r l G f u a e d i , i l H b m G g n d o H s u e a r e H r e d i e k r a M e n e g a r t e g n e e n e t s i “ s u e a r e H „ . i n e t l a h e b r o v e t h c e R e l l A . H b m G r e z l u K s u e a r e H 5 1 0 2 © . h c t i l t r o w n a r e v e t k u d o r P r e d / s e t k u d o r P s e d g n u l l e t s r e H e d i r ü f d n s i n e m h e n r e t n U e n e d n u b r e v n e r e d h c o n
EUER BdZM LÄDT euch zur IDS 2015 in Köln ein! PROGRAMM des BdZM für die eingeladenen Fachschafts-IDS-Teilnehmer Mittwoch, 11. März Anreise, Check-in in der Jugendherberge, Aushändigen der Eintrittskarten 12 –14 Uhr oder 17–19 Uhr, tagsüber Messe - besuch, abends gemeinsames Essen um 20 Uhr in Köln Donnerstag, 12. März Vormittags: Freier Messebesuch, keinerlei Verpflichtungen Nachmittags: Besuch am Stand der Bundeszahnärztekammer in Halle 11.2, Stand O050–P059 um 16 Uhr Freitag, 13. März Arbeitstreffen des BdZM von 11–16 Uhr im Raum Barcarole (Congress Zentrum Ost) (cid:129) 11.00–11.30 Uhr: Begrüßung und Vorstellung (cid:129) 11.30–11.45 Uhr: Grußwort der Bundeszahnärztekammer; Gast: Prof. Dr. Oesterreich (cid:129) 11.45–12.45 Uhr: DKMS Workshop; Gast: B. Gebhardt (cid:129) 12.45–13.45 Uhr: Mittagspause (cid:129) 13.45–14.30 Uhr: Teilnahme an der Koordinierungs - konferenz Hilfsorganisationen der Bundeszahnärztekammer im Kristallsaal (cid:129) 14.30–15.00 Uhr: Feedbackrunde zur Koordinierungs - konferenz und Auslandsprojekten (cid:129) 15.00–15.50 Uhr: Briefing und Diskussion zu NKLZ und ZÄAppO (cid:129) 15.50–16.00 Uhr: Abschlussrunde (cid:129) Abends Party Samstag, 14. März Auschecken aus JHB, Messebesuch wer will >>> Dieses Jahr findet vom 10. bis 14. März zum 36. Mal die Internationale Dental-Schau (kurz IDS) in Köln statt. Alle zwei Jahre trifft sich die nationale und in - ternationale Dentalwelt zum Who’s who in Köln. Natürlich darf da der Bundesverband der Zahn medi - zinstudenten in Deutschland nicht fehlen! Besucht uns von Mittwoch bis Samstag an unserem Stand bei der Bundeszahnärztekammer in Halle 11.2, Stand O050–P059! Da alle wichtigen Leute immer Kon - gresse veranstalten, machen wir sowas auch: das Arbeitstreffen der Studenten wird am Freitag, dem 13. März stattfinden. Das Programm findet ihr unten. Etliche von euch haben sich sicher schon über uns eine der begehrten 50 Tageseintrittskarten gesi- chert, die wir euch zusammen mit MEISINGER spen- dieren. Oder gehören zu den top-engagierten Uni- Ansprechpartnern des BdZM, denen wir auch dieses Mal wieder in Kooperation mit der Bundeszahn ärzte - kammer Anreise und Unterkunft sponsern. Solltet ihr noch nicht dazugehören, kommt trotzdem! Und lernt euren Interessenverband auf der IDS kennen, um nächstes Mal vielleicht auch for free dabei zu sein. Den Eintritt von 8,50 holt auch ihr Kurzent - schlossenen mit den zahlreichen Aktionen, die wir euch auf http://www.zahniportal.de/zahni/ids-fuer- studenten2015 präsentieren, sicher wieder raus! <<< 10 dentalfresh #1 2015
young professional YPP Webseite YPP Facebook For now. And forever. Straumann® Young Professional Program. Dieses Programm wird Ihnen unter die Haut gehen. Maßgeschneiderte Leistungen für Studierende, Assistenz- und junge (selbstständige) Zahnärzte. Kostenlos teilnehmen – ohne Verp(cid:2) ichtungen. For now. And forever. Jetzt entdecken und hautnah erleben. www.straumann.de/ypp H A L L E 4 . 2 G / K 8 0 / 8 9 N E U G I E R I G ? D a n n b e s u c h e n S i e u n s a m S t r a u m a n n i n f o r m i e r e n s i c h u n d s i c h e r n s i c h e i n e k l e i n e Ü b e r r a s c h u n g ! M e s s e s t a n d ,
10.–14. März 2015 PROGRAMM Dienstag, 10. März Fachhändlertag (kein Programm am Stand) Prof. Dr. Dietmar Oesterreich Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer Mittwoch, 11. März 10.00 Uhr Liebe Studentinnen und Studenten, liebe Alumni, ab 10.30 Uhr ab 11.00 Uhr 14.30 Uhr 15.00 Uhr 16.45 Uhr Gemeinsame Standeröffnung Qualitätsinitiativen von Kammern und BZÄK Fachberatung: Wieso GOZ-Analyse? Gewinn-Ziehung der GOZ-Analyse Empfang: Teilnehmer der Koordinierungs - konferenz Praxisführung Empfang: Teilnehmer Ausschuss Qualität zur 36. Internationalen Dental-Schau, der IDS 2015, möchte ich Sie vom 10. bis 14. März 2015 sehr herzlich nach Köln einladen. Die Dentalbranche ist ein wichtiger Teil des Wachs tumsmarktes Gesund - heitswirtschaft. Dabei fungiert die IDS alle zwei Jahre als Seismograf für Inno va tionen und als weltweit wichtigster Branchentreff. Zahnärzte und Zahn tech niker kommen hier mit Dienstleistern, Herstellern und Händlern zusammen und können deren breites Spektrum an Angeboten unter die Lupe nehmen. Aber auch für Fachgespräche und Debatten bietet die IDS ein her- vorragendes Po dium. Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und ihre Part ner sind wieder mit einem Gemeinschaftsstand in Halle 11.2, Stand O050–P059, vor Ort. Zwei unserer Kooperationspartner sind der Bundesverband der Zahnmedizinstudenten in Deutschland (BdZM) und der Bundesverband der zahnmedizinischen Alumni in Deutschland (BdZA). Sie sind mit einem gemeinsamen Counter während der gesamten Messezeit am Stand vertreten. Ich würde mich freuen, wenn Sie uns dort besuchen kommen. Nutzen Sie die IDS und unseren Stand, um Experten zu treffen und für Sie wichtige Informationen einzuholen. Aber auch wir möchten die Chance wahr- nehmen, um mit dem Berufsnachwuchs ins Gespräch zu kommen, ihre Erwar - tungen und Bedürfnisse zu erfahren und in die Selbstverwaltung zu tragen – damit wir auch weiterhin die Interessen der jungen Zahn mediziner punkt - genau vertreten können. Da für steht auch die Kooperation zwischen BZÄK und BdZM/BdZA als wichtiger Teil unserer professions politischen Arbeit. An unserem Gemeinschaftsstand haben wir wie der ein interessantes Pro - gramm zusammengestellt, um gemeinsam die Zukunft unseres Berufsstan - des zu diskutieren. Lassen Sie sich am Donnerstag um 16.15 Uhr von der Deut - schen Knochenmarkspender datei (DKMS) erklären, wie Zahnmedizin studie - rende zu Lebensrettern werden können. Oder schauen Sie um 17.00 Uhr bei der Alumnipreisverleihung des BdZA vorbei. Oder fragen Sie ab 17.15 Uhr gestande- nen Zahn ärzten ein Loch in den Bauch über alles, was Sie schon immer über die Berufsausübung wissen wollten. Und das sind nur die Beispiele eines Tages. Im Rahmen der IDS 2015 veranstalten BdZM und BZÄK zudem ein gemein - sames Arbeitstreffen. Zu diesem Treffen werden 50 engagierte Studierende verschiedener Universitäten eingeladen. Dabei ist unter anderem ein Work - shop mit der DKMS sowie ein Briefing und eine Diskussion zum Nationalen kompetenzbasierten Lernzielkatalog Zahn medizin (NKLZ) und zur Appro ba - tions ordnung für Zahnärzte geplant. Ich würde mich freuen, viele Zahnmedizinstudie rende auf der IDS und an unserem Gemeinschafts stand begrüßen zu können. Kommen Sie vorbei und brin gen Sie Ihre Kommilitonen gleich mit! Bis dahin grüße ich Sie herzlich! Prof. Dr. Dietmar Oesterreich Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer Donnerstag, 12. März 11.00–15.00 Uhr Fachberatung HDZ: ab 12.00 Uhr 16.00 Uhr 16.15 Uhr 16.30 Uhr 17.00 Uhr 17.15 Uhr Aktionen/Engagementmöglichkeiten Empfang zum Jubiläum: 30 Jahre Aktion zahnfreundlich in Deutschland Empfang: Studenten und Alumni Fachberatung DKMS: Zahnis retten Leben Pecha Kucha: Formen zahnärztlicher Berufsausübung Alumnipreisverleihung des BdZA Diskussion: Studenten fragen gestandene Zahnärzte aus Freitag, 13. März 11.00 Uhr Empfang: YDW und internationale Delegierte 11.00–16.00 Uhr Fachberatung Dentista: 14.00 Uhr 16.30 Uhr Praxis, Schwanger schaft, Familie – Rechtsberatung Fachberatung zm: Tipps für Praxisgründer Empfang: Teilnehmer der Koordinierungs - konferenz Hilfsorganisationen Samstag, 14. März 10.00–12.00 Uhr Fachberatung Dentista: ZFA – Job 13.00 Uhr suchen, finden, gestalten und behalten Fachberatung Zukunftspraxis 50 plus: Von Alt an Jung – Praxisübergabe 12.00–14.00 Uhr Fachberatung Dentista: Unternehmer/-innen – Mitarbeiter gewinnen, fördern und Team bilden 12.00–15.00 Uhr Fachberatung AZeV: ZFA und ZMP fragen – ab 15.30 Uhr Aktion zahnfreundlich antwortet Farewell-Party Täglich für Leib und Seele Frühstück Mittagssnack Snack Get-together/Chill-out (außer Di. und Sa.) 12 dentalfresh #1 2015
Dietmar Hermann | ZA Zahnärztlicher Produktmanager Sonja Laß | ZMF Leiterin Telefonischer Kundenservice Janosch Greifenberg Geschäftsführer Frank Jahnke Leiter Entwicklung Christian Henrici Leiter Key-Account-Management UNSERE MISSION: BEWÄHRTES BEWAHREN, ZUKUNFT GESTALTEN. Wir stellen uns der Herausforderung, die Visionskraft unseres Gründers fortzuführen. Als interdisziplinäres Expertenteam schaffen wir innovative Strategien für zukunftsorientierte Lösungen. Pionier der Zahnarzt-Software. Seit 1986.
BERUFSANFÄNGER auf der Starthilfen für die Gründerzeit Vor einer Praxisgründung oder -übernahme stehen weitreichende Entschei - dungen an. Sie haben nicht nur finanzielle Auswir - kungen, sondern auch grundlegende Bedeutung für die Arbeit der folgenden Jahre. Wer sich mit solchen Plänen trägt, tut gut daran, sich gründlich zu informie- ren und den Rat erfahrener Kollegen und Institutionen einzuholen. Die beste Gele - genheit dazu bietet die In - ternationale Dental-Schau in Köln vom 10. bis zum 14. März 2015. >>> Ganz gleich, ob man eine Neugrün - dung anstrebt oder eine Übernahme – zual- lererst sollte eine möglichst genaue Analyse der ökonomischen Bedingun gen und Chancen erfolgen. So müssen beispielsweise das Praxiskonzept und die Zielgruppe mit der Wett bewerbssituation und der Sozialstruktur des Stand ortes zusammenpassen. Na türlich müssen auch alle mit der Finanzierung zusammenhängenden Fragen geklärt und mit dem Praxiskonzept abgestimmt werden. Ausführliche Beratung und Hilfestellungen erhält man bei ver- schiedenen Institutionen und Ver bänden; auf der IDS sind dies unter anderem die Bun deszahnärzte kam - mer, der Freie Verband Deutscher Zahnärzte sowie die young dentists. Außerdem gibt es auf der IDS einen „Career Day“. Er richtet sich an Berufseinsteiger, aber auch an Schüler und Stu den ten, die erste Kontakte knüpfen und ihre Chancen in der Branche sondieren möchten. Für die Beratung hinsichtlich der technischen Aus - stat tung einer Praxis, aber auch anderer Faktoren, bie- tet sich außerdem in jedem Fall ein nahe gelegenes Dentaldepot an. Depots kennen die Situation vor Ort in aller Regel sehr gut und haben Erfahrung damit, was benötigt wird. Ein Dauerbrenner: die dentale Versorgungstechnik Neueste Technik ist normalerweise der Standard, an dem man sich orientiert, speziell bei einer Neugrün - dung. Bei einer Praxisübernahme aber gibt es oft bewährte Ausrüstung, die nicht notwendigerweise aus getauscht werden muss. Neuanschaffungen sind schließlich immer auch mit nicht unerheblichen Aus - gaben verbunden. In solchen Fällen sollte allerdings die Möglichkeit einer Aufrüstung oder einer Erwei - terung bedacht werden, um die Praxis jederzeit ver- änderten Erfordernissen kostengünstig und flexibel anpassen und weiterentwickeln zu können. Zu den zentralen technischen Aggregaten gehört die Sauganlage; fällt sie aus, kommt praktisch die ganze Praxis zum Stillstand. Höchste Zuverlässigkeit, War - tungsarmut und Langlebigkeit sind deshalb Merk - male, die bei diesen Aggregaten als selbstverständ- lich vorausgesetzt werden. Die neueste Generation arbeitet deutlich effizienter als viele herkömmliche Systeme und benötigt bei gleicher Leistung nur noch rund halb so viel Strom wie ihre Vorläufer. Dank ultra- kompakter Bauweise sind solche Maschinen nicht größer als eine Mikrowelle für die Küche und können 14 dentalfresh #1 2015
somit praktisch überall aufgestellt werden. Sie benötigen auch keine eigens installierten Anschlüsse und können auch sehr einfach zusätzlich zu vorhandenen Systemen zum Ein - satz kommen. Da in einer Sauganlage potenziell infektiöses Mate rial sowie Amalgam konzentriert anfällt, empfiehlt sich auch ein kriti- scher Blick auf die hygienische Si cherheit der Aggregate. Stichworte wären beispielsweise Reflux, Separatoren usw. Durchdachte Systeme sollten auch besonders wartungs- freundlich sein. Ein weiteres zentrales technisches System ist der Kompres - sor. Druckluft wird nicht nur zum Trockenblasen benötigt, sondern auch Antrieb von zahnärztlichen Turbinen. Auch ohne Druckluft geht deshalb sehr schnell gar nichts mehr in der Praxis. Für die im Dauerbetrieb laufenden Anlagen gelten die gleichen Krite rien wie für die Sauganlage. Anlagen der jüngsten Gene ra tion arbeiten nicht nur effizienter und somit sparsamer. Sie sind zudem wesentlich kompakter gebaut als ältere Model le und können infolgedessen meistens flexibler eingesetzt werden. Bei einer Praxisübernahme wird durch ei- nen Aus tausch unter Umständen ein zusätzlicher Raum frei, der bis dato nur dem Kom pres sor und eventuell weiterer Tech - nik vorbehalten war. Damit kann auch eine anfangs zu knappe Platz kal kulation korrigiert werden, wenn später noch ein wei terer Kollege hinzukommt oder beispielsweise ein zu- sätzliches Prophylaxezimmer benötigt wird. Oft muss dann sowieso leistungsfähigeres Gerät angeschafft werden, weil die vorhandene Druckluft kapazität nicht mehr ausreicht. Bei einer Praxisneugründung sollte deshalb der Platz nicht zu knapp kalkuliert werden. Mit einem Kom pressor, der sich un- problematisch erweitern lässt, bleibt man flexibel und kann sich veränderten Be dingungen ohne großen Aufwand an- passen. Die In dustrie, speziell führende Hersteller mit lang- jähriger Erfahrung, bieten hierfür verschiedene Modelle an. Mehr sehen: bildgebende Diagnostik Im Bereich der Röntgendiagnostik ist die technische Wei - terentwicklung unübersehbar; digitale Systeme sind heute Standard. Steht eine Praxisübernahme an, muss man sich oft entscheiden: Viele betagte konventionelle Anlagen funktio- nieren auch nach mehreren Jahrzehnten noch einwandfrei und müssen nicht unbedingt ersetzt werden. Verwendet man sie weiter, spart man sich immerhin die Kosten einer neuen Anlage. Allerdings arbeitet man mit digitalen Sys te - men wesentlich effizienter und komfortabler, In ves titionen in diese Technik sind also auf jeden Fall gut angelegt. Allein die damit einhergehenden Ver netzungsmöglichkeiten, auch mit Kollegen und Kli ni ken, sparen enorm viel Zeit und führen zu einem reibungsloseren Arbeitsfluss. Digitale Röntgendiagnostik arbeitet entweder mit Sen soren oder mit Speicherfolien. Während Senso ren das Bild etwas schneller zur Verfügung stellen, müssen Speicherfolien nach der Belichtung noch aus gelesen werden. Andererseits sind Sensoren dicker und manche Patienten empfinden sie daher als unangenehm. Speicherfolien dagegen sind dünn und fle- xibel und können den jeweiligen Zahn- oder Gebissgegeben - heiten leichter angepasst werden. dentalfresh #1 2015 I E G E Z N A hypo-A Premium Orthomolekularia Optimieren Sie Ihre Parodontitis-Therapie! 55% Reduktion der Entzündungsaktivität in 4 Wochen! 60% entzündungsfrei in 4 Monaten durch ergänzend bilanzierte Diät (cid:116)(cid:1)(cid:52)(cid:85)(cid:66)(cid:67)(cid:74)(cid:77)(cid:74)(cid:84)(cid:74)(cid:70)(cid:83)(cid:85)(cid:1)(cid:80)(cid:83)(cid:66)(cid:77)(cid:70)(cid:1)(cid:52)(cid:68)(cid:73)(cid:77)(cid:70)(cid:74)(cid:78)(cid:73)(cid:202)(cid:86)(cid:85)(cid:70)(cid:2) (cid:116)(cid:1)(cid:35)(cid:70)(cid:84)(cid:68)(cid:73)(cid:77)(cid:70)(cid:86)(cid:79)(cid:74)(cid:72)(cid:85)(cid:1)(cid:69)(cid:74)(cid:70)(cid:1)(cid:56)(cid:86)(cid:79)(cid:69)(cid:73)(cid:70)(cid:74)(cid:77)(cid:86)(cid:79)(cid:72)(cid:2) (cid:116)(cid:1)(cid:52)(cid:68)(cid:73)(cid:224)(cid:85)(cid:91)(cid:85)(cid:1)(cid:87)(cid:80)(cid:83)(cid:1)(cid:42)(cid:78)(cid:81)(cid:77)(cid:66)(cid:79)(cid:85)(cid:66)(cid:85)(cid:87)(cid:70)(cid:83)(cid:77)(cid:86)(cid:84)(cid:85)(cid:2) S T U D I E N - G E P R Ü F T ! Itis-Protect I-IV Zur diätetischen Behandlung von Parodontitis Info-Anforderung für Fachkreise Fax: 0451 - 304 179 oder E-Mail: info@hypo-a.de Studienergebnisse und Therapieschema hypo-A Produktprogramm Name / Vorname Str. / Nr. PLZ / Ort Tel. / E-Mail IT-DF 1.2015 hypo-A GmbH, Kücknitzer Hauptstr. 53, 23569 Lübeck Hypoallergene Nahrungsergänzung ohne Zusatzstoﬀe www.hypo-a.de | info@hypo-a.de | Tel: 0451 / 307 21 21 shop.hypo-a.de
„Alle Hersteller der angeführten Kate go rien findet man über die IDS- Home page (www. ids-cologne.de) unter Aussteller/ Produktgruppen/ zahnärztlicher Bereich.“ Fazit: auf nach Köln! Wer vorhat, eine Praxis zu übernehmen oder zu grün- den, kann sich auf ein umfangreiches Informations- und Beratungsangebot stützen. Die IDS in Köln bie- tet dafür Anlaufstellen in einer Dichte, wie sonst nir- gendwo anders. Die geballte Kompetenz verschiede- ner Verbände und Berufsorganisationen sollte jeder Berufsanfänger oder Interessierte ebenso nutzen, wie die Informationen und Veranstaltungen der Un - ternehmen. <<< Eine zunehmende Rolle spielt das dreidimensionale Röntgen. Bei komplexeren implantologischen Be - hand lungen ist es heute oft schon Standard. Auch in anderen Spezialdisziplinen, wie der Endodontie, gewinnt 3-D-Röntgen immer mehr an Bedeutung. Fluoreszenzkameras sind besonders bei der Karies - diagnose sehr hilfreich. Man kann mit guten Gerä - ten einen ganzen Kariesstatus so schnell erstellen wie beim Durchgang mit dem Spiegel. Zudem kön- nen die Daten digital und patientenbezogen abge- speichert werden und die Entwicklung über längere Zeiträume hinweg darstellen. Solche Aufnahmen veranschaulichen dem Patienten besser als jedes herkömmliche Röntgenbild, wie es um seine Zähne bestellt ist. 1+1=3 – Vernetzung mehrt den Nutzen Wie es um die Praxistechnik steht, lässt sich mit guter Software übersichtlich darstellen. Komplexere Tech - nik muss nicht notwendigerweise auch aufwendige Steuerung oder Kontrolle bedeuten. Durchdachte Soft ware zeichnet sich durch einfache Handhabung und übersichtliche Darstellung aus. Wichtig sind auch die Vernetzungsmöglichkeiten mit Kollegen, Kliniken usw. Dazu gehört dann die Kompatibilität mit anderen Programmen und möglichst vielfältige Datenaustauschmöglichkeiten. Besonders komfor- tabel arbeitet man, wenn alle relevanten Daten je- derzeit auf dem Monitor abgebildet werden können und die Software die wichtigsten Steuerungen au - tomatisch vornimmt. In aller Regel können dies Pro - gramme leisten, die vom Hersteller der aufeinander abgestimmten Systeme geliefert werden. Alle Hersteller der angeführten Kategorien findet man über die IDS-Homepage (www.ids-cologne.de) unter Aussteller/Produktgruppen/zahnärztlicher Bereich. Fotos: © Koelmesse 16 dentalfresh #1 2015
„AUF DEN ERFOLG IHRER ZUKÜNFTIGEN PRAXIS!“ Existenzgründer fragen – und finden die Antworten auf der IDS in Köln Vor einer Praxisübernahme oder -neugründung nach Studium und Assistenz sind fundamentale Entschei dun - gen zu treffen. Umfassende Informationen dazu bieten sich auf der Internationalen Dental-Schau IDS. Vom 10. bis 14. März 2015 finden sich zahlreiche Institutionen und Unternehmen aus der ganzen Welt in Köln ein. Woran sich Berufsanfänger orientieren können, erläu- tert Dr. Markus Heibach, Geschäftsführer des Verbandes der Deutschen Dental-Industrie (VDDI). Herr Dr. Heibach, worauf sollten Existenzgründer achten, bevor sie eine Praxis übernehmen oder neu eröffnen? Dr. Heibach:Vor einer Neugründung sollte zuallererst eine gründliche ökonomische Analyse des Standorts erfolgen. Dabei müssen das Praxiskonzept und die Zielgruppe mit der Patientenstruktur und der Wett - bewerbssituation zusammenpassen. Natürlich ist auch ein gewisser finanzieller Puffer von Vorteil. Für manche ist die Übernahme oder der Einstieg in eine Gemeinschaftspraxis leichter zu planen und unter- liegt einem geringeren wirtschaftlichen Risiko als ei ne Neugründung. Dank des bestehenden Patienten - stammes kann die Arbeit sofort beginnen. Empfeh - lenswert ist immer auch eine Beratung mit einem nahe gelegenen Dentaldepot, nicht nur im Hinblick auf die technische Ausrüstung. Depots kennen die Situation vor Ort meistens recht gut und bieten bei Dr. Markus Heibach, Geschäftsführer des Verbandes der Deutschen Dental-Industrie (VDDI). 18 dentalfresh #1 2015
I E G E Z N A der Zusammenstellung des Start-Equip - ments eine kompetente Unterstützung. Woran sollte man sich Ihrer Erfahrung nach bei der Auswahl seiner technischen Erst aus - rüstung orientieren? Bei der Technik kommt es immer auf die Zu - kunftstauglichkeit an. Bei einer Praxis über - nahme finden Sie oft Systeme vor, die rei- bungslos funktionieren und meistens noch einige Jahre produktiv genutzt werden kön- nen. Hier kann es sinnvoll sein, Bewährtes zunächst zu behalten. Für die Zukunft spielt vor allem die länger- fristige Ausrich tung auf bestimmte Praxis - schwerpunkte eine Rolle, d.h. Spezia li sie - rung auf Bereiche wie chirurgische Arbeiten, ästhetischer Zahnersatz usw. Solche Fest - legungen werden die Wahl der passenden Ausrüstung entscheidend beeinflussen – bei der Praxisübernahme wie bei der Neu - gründung. Selbst die Öffnungszeiten müs- sen berücksichtigt werden: herkömmlich oder durch abendliche Sprechstunden stär- ker auf berufstätige Patienten abgestimmt, im Schichtbetrieb oder auch nur halbtags. Dies hat zum Beispiel eine große Bedeutung für die gesamte Versorgungstechnik. Eine zentrale Rolle spielen dabei Saug- und Druckluftanlage. Diese Systeme laufen aber häufig mehrere Jahrzehnte sehr zuver läs sig – ist da ein Austausch überhaupt sinnvoll? Robustheit und Zuverlässigkeit sind hier genauso wichtig, wie minimaler Wartungs - aufwand. Für den 24-Stunden-Be trieb ste- hen hoch entwickelte Kompressoren zur Ver fügung, zum Beispiel mit der modernen Membrantrocknung. Gerade bei älteren Anlagen, die schon seit vielen Jahren in Betrieb sind, sollte man sich auch einmal den Stromver brauch an- schauen. Die neueste Generation dieser Sys teme benötigt für die gleiche Leistung deutlich weniger Energie. Vor zwanzig, drei- ßig Jahren war das nicht so wichtig, aber heute schlägt es sich unübersehbar in ge- ringeren Betriebs kosten nieder. Außerdem sind aktuelle Anlagen deutlich kompakter gebaut. Damit können Sie unter Umständen sogar zusätzli chen Be hand - lungs platz freimachen: Insbesondere alte Kompresso ren stehen häufig in einem eige- nen Raum. Die neuesten An lagen gleicher Leistung sind jedoch nicht größer als eine Mikro welle für die Küche und können ähn- lich flexibel an beliebiger Stelle platziert werden. In solchen Fällen wird der vorherige Kompressorenraum für andere Zwecke frei. Wenn Sie also bei der Übernahme Ihren Platzbedarf zu knapp kalkuliert haben oder entgegen der ursprünglichen Planung viel- leicht doch noch ein anderer Kollege hinzu- kommt, werden Sie dafür sehr dankbar sein. Grundsätzlich sollte bei einer Neugrün - dung der Platzbedarf eher großzügiger ein- geplant werden. Für eventuelle Erwei te - rungen ist es auf jeden Fall vorteilhaft, von Anfang an mit einem Kompressor zu arbei- ten, der für eine spätere Aufrüs tung modu- lar aufgebaut ist. Das wäre die zentrale Praxistechnik – gelten die gleichen Kriterien auch für die Diag - nostik? Viele betagtere analoge Röntgenanlagen funktionieren auch nach mehreren Jahr zehn - ten noch einwandfrei und müssen nicht not- wendigerweise ersetzt werden. Inzwi schen jedoch gilt digitale Diagnostik als Stan dard. Mit ihr können Sie bedeutend effizienter und komfortabler arbeiten. Inves ti tionen in diese Technik sind also bei einer Praxisübernahme auf jeden Fall gut angelegt. Wie genau sollte das System für den Praxis- Start aussehen? Digitale Röntgendiagnostik arbeitet ent- weder mit Sensoren oder mit Speicher fo - lien. Sensoren stellen das Bild etwas schnel- ler zur Verfügung, Speicher folien müssen nach der Belichtung erst noch ausgelesen werden. Manche Patienten empfinden Sen - s o ren als unangenehm, weil sie dicker sind – im Unter schied zu den dünnen und fle - xiblen Speicherfolien, die den jeweiligen Zahn- oder Gebissgegebenheiten leichter angepasst werden können. Eine zunehmende Rolle spielt das dreidi- mensionale Röntgen. Bei komplexeren im- plantologischen Be hand lungen ist es heute oft schon Standard. Diese Entwicklung setzt sich verstärkt auch in anderen Spezial dis - ziplinen durch, so etwa in der Endodontie. Oftmals ermöglicht es beispielsweise das Erfassen und den Nachweis zusätzlicher Wurzelkanäle sowie die Verifizierung dis- kreter apikaler Aufhellungen. Bei Karies auf Glattflächen und in Fissuren können Fluoreszenzkameras wertvolle zu- sätzliche Informa tionen liefern. Es gibt zum Beispiel viele natürliche anatomische Fis - surengestaltungen, bei denen eine exakte Diagnose mit bloßem Auge schwerfällt. Flu oreszenzkameras liefern in solchen Fäl - len sehr anschauliche Bilder. Man kann mit dentalfresh #1 2015
1 2 Abb. 1–3: Das Neueste vom Neuen: Die deutsche Dentalindustrie ist in vielerlei Hinsicht Technologie- Vorreiter durch hoch präzise Fertigung, penible Kontrolle und digitale Vernetzung. (Fotos: VDDI) ten Systeme, das heißt, sie regelt beispielsweise den Saugdruck automatisch. Auch bei der Wartung kann gute Software viele Arbeitsschritte einsparen, indem sie etwaige Fehlermeldungen selbstständig an den Service weiterleitet usw. In aller Regel können dies solche Programme leisten, die vom Hersteller mit auf- einander abgestimm ten Systemen geliefert werden. Das ist jetzt ein umfangreicher Kriterien kata log – hät- ten Sie denn noch einen besonderen Tipp für die IDS? Die IDS ist ein ganz besonderer Marktplatz, der die Zukunftstrends zeigt. Für Existenz gründer gibt es spezielle Informationen von Berufsverbänden und Institutionen, die Hil fen in Bezug auf Organisation sowie auf finanzielle und juristische Fragen bieten. Extra für Hochschulabsolventen, daneben auch für Auszubildende aus den Sparten Zahnmedizin und Zahntechnik sowie für interessierte Schüler und Schulabgänger, veranstalten wir als Verband der Deutschen Dental-Industrie e.V. (VDDI) gemeinsam mit der Koelnmesse bei der kommenden IDS erstmals einen „Career Day“. Das heißt berufliche Orientierung zum richtigen Zeit punkt: Dafür finden Sie am 14. März auf der Fläche der Speaker’s Corner in Halle 3.1 ge nau den richtigen Gesprächspartner. Wenn Sie Ihre Vorstellungen bereits kon kretisiert haben, nutzen Sie den Online-Terminplaner, der über ids-cologne.de zur Verfügung steht. Genauso gut können Sie den richtigen Ansprechpartner durch spontanes Speeddating vor Ort treffen. In der Generation Lounge in Passage 4/5 neh men Sie beim Bundesverband der zahnmedizinischen Alumni in Deutschland (BdZA) an einem lebendigen Austausch zwischen angehenden beziehungsweise jungen Zahn - ärzten und erfahrenen Kollegen teil. Und die Bundes - zahnärztekammer thematisiert in Halle 11.2 aktuelle Fragen, die jedem Exis tenzgründer unter den Nägeln brennen, wie etwa die Gebührenordnung für Zahn - ärzte, die daraus abzuleitenden Möglich keiten zur Gewinnerzielung und die inte ressante App GOZmobil. Auch allgemein wird dort „Social Media“ ein Thema sein, ebenso wie Fachgespräche zur Frage „Nie derlas - sung oder Anstellung?“. Eine zusätzliche Bereiche - rung stellen die BZÄK-Partner orga nisa tio nen DGZMK, KZBV, das Institut Deutscher Zahnärzte/Zentrum Zahn ärzt liche Qualität, die Zahnärztlichen Mittei lun - gen, die Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahn ärzte für Lepra- und Notgebiete, der Dentista Club, der Bun - desverband der Zahn medizinstudenten in Deutsch - land, der BdZA, die Young Dentists World wide, der Verein für Zahnhygiene und die Aktion zahnfreund- lich dar. Wenn Sie dazu die unzähligen Angebote im Bereich Technik und Dienstleistungen nehmen, die es in die- ser Dichte kein zweites Mal gibt, so liegt es auf der Hand: Diese Gelegenheit sollten Sie unbedingt nut- zen. Was Sie auch suchen – fündig werden Sie in je- dem Fall! 3 guten Geräten einen ganzen Kariesstatus so schnell erstellen wie beim Durchgang mit dem Spiegel. Er kann dazu digital und patientenbezogen abgespei- chert werden und die Entwicklung über längere Zeiträume hinweg darstellen. Nicht unterschätzen sollte man dabei, dass nichts für den Patienten an- schaulicher ist als eine mit den entsprechenden Bildern dokumentierte Kariesdia gnose. Medizinisch gesehen können Fluoreszenz sys teme in letzter Kon - sequenz sogar eine minimalinvasive Kariesent fer - nung erleichtern. Das heißt, wir müssen allein bei der Diagnostik mit mehreren digitalen Geräten rechnen. Wie kann man deren Zusammenspiel optimieren, um möglichst effizient zu arbeiten? Das kommt auf die richtige Software an. Mit einer durchdachten und möglichst universell einsetzbaren Software ist eine Praxis gut gerüstet für die Zukunft. Wenn Sie beispielsweise mal ein Röntgenbild mit Kol - legen diskutieren oder für eine Überweisung Daten austauschen möchten, dann ist es wichtig, dass Ihre Software auch mit anderen Systemen kompatibel ist. Die technischen Anlagen werden immer komplexer, deshalb sollte die Kontrolle dieser Geräte möglichst einfach und sicher sein. Mit guter Software lassen sich alle Systeme auf jedem Praxismonitor übersicht- lich darstellen, sodass man alle wichtigen Daten je- derzeit mit einem Blick erfassen kann. Dazu gehören Betriebszustände und Wartungsintervalle. Im besten Fall steuert die Software selbstständig die wichtigs - 20 dentalfresh #1 2015
IDS 2015 GENERATION LOUNGE DES BdZA Die Generation Lounge (Foyer zwischen Halle 4 und 5) repräsentiert auch bei der IDS 2015 wieder die jungen Zahnmediziner und vernetzt den Berufsstand. Der Bun des verband der zahnmedizinischen Alumni in Deutsch land (BdZA) lädt auf der IDS vom 11. bis 14. März 2015, dank der groß zügigen Unterstützung der GFDI und der Koeln - messe, erneut zum Dialog zwischen den Gene ra tionen und Verbänden ein. >>> Die IDS 2013 war für den BdZA und die Besucher der Generation Lounge eine tolle Erfahrung: Das Vor - tragskonzept „Loungen mit Experten“ war gut be- sucht, interessante Kontakte wurden geknüpft und die Verbindung zwischen den Verbänden weiter ge- stärkt. 2015 ist das Programm der Generation Lounge noch vielfältiger! Um den Austausch zwischen den Generationen zu gewährleisten, hat der BdZA auf die erfolgreichen Konzepte zurückgegriffen, gleichzeitig aber auch neue Ideen entwickelt, um den Kontakt zwischen den Generationen weiter auszubauen. Der Gender Career Talk, die ALUMNI-Preisverleihung – und ganz neu: Das Dental Speed Dating. Mittwoch, 11. März, Nachmittag: Gender Career Talk Es gibt in Berufsfragen selten die eine richtige Lösung. Nicht bei der Existenzgründung und auch nicht, wenn es um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geht. Karriere und Kinder? Ist das möglich? Der BdZA sagt ganz klar: Ja! Man muss nur wissen wie. Wer sieht, dass es in der Zahnmedizin verschiedene Lebenskonzepte gibt und sich selbst einem zuzuord- nen weiß, der kann seine Berufs- und Familienplanung auch selbstbestimmt verwirklichen. Der Gender Career Talk will solche Lebens- und Praxis - konzepte vorstellen – und viel mehr noch: Wege auf- zeigen, wie die Vereinbarung von Familie und der ei - genen Praxis möglich ist. Zur Diskussion hat der BdZA Experten von Dentista-Verband und dem Ladies Den - tal Talk eingeladen. In jeweils drei Blöcken werden folgende Themen mit jeweils mehreren Experten aus der Praxis diskutiert: 1. Lebenskonzepte: Beruf & Familie 2.Praxiskonzepte: Praxisgründung, -übernahme, Be - tei ligung oder Anstellung 3. Karriere(um)wege: Planung und Realität Danach wird dem Publikum die Möglichkeit gegeben, die angesprochenen Themen in einer offenen Diskus - sion, auch mit den Experten, weiterzuführen. Donnerstag, 12. März: ALUMNI-Preisverleihung am Stand der Bundeszahnärztekammer Die ALUMNI-Preisverleihung ist immer ein besonde- res Ereignis: Der BdZA, der sich für die jungen Kollegen, den Austausch unter den Generationen, für Gender- Equality-Bewusstsein und den Zusammenhalt im frei- beruflichen Berufsstand einsetzt, ehrt damit jedes Jahr eine Person oder Institution, die sich im Einsatz für die jungen Kollegen besonders verdient gemacht hat. Wer den Preis gewinnen wird, ist natürlich noch ge- heim. Wer es wissen möchte, der kommt am besten vor - bei – und feiert gleich mit. Die Preisverleihung fin- det nicht in der Generation Lounge, sondern bei der Bundes zahn ärztekammer statt – Halle 11.2, Stand O050–P059. Freitag, 13. März: Dental Speed Dating & Lounge-Party Ganz neu in der Generation Lounge und mit Span - nung erwartet: Das Dental Speed Dating. Hier wird natürlich nicht Mann und Frau gesucht, sondern der Austausch von Erfahrung zwischen den Gene ratio - nen. In entspannter Atmosphäre können sich junge Zahn - medi ziner Ratschläge von Kollegen holen. Egal ob man Fragen zur Karriereplanung, der Existenzgründung oder zu bestimmten Spezialgebieten wie beispiels- weise der Implantologie oder Kieferorthopädie hat: Jeder ist willkommen! Wer also noch kein Date für die IDS 2015 hat, sollte unbedingt am Freitagnachmittag vorbeischauen. Und wenn man schon einmal da ist, ruft direkt im Anschluss die kleine Generation Lounge Party. <<< Das Programm und die Onlineaktion „Dein Rat“ unter www.generationlounge.de dentalfresh #1 2015 21
Assistenten Kompass SELBSTSTÄNDIG? Selbstverständlich! Nadja Alin Jung, Zahnärztin Caroline Gröger Mit der Assistenzzeit und einer gewissen Berufs - erfahrung in der Tasche steht für viele junge Zahn - mediziner der nächste Schritt in die Exis tenz - gründung an. Dabei stellt sich vielen jungen Kollegen die Frage: Wie starte ich eigentlich meine eigene Praxis? >>> Die größte Herausforderung dabei ist es, dass man mit der eigenen Niederlassung Zahnarzt und Unternehmer zugleich sein muss. Doch Unterneh - mer zu sein setzt kein BWL-Studium mit ausländi- schem MBA- Titel voraus. Denn wer hat schon Zeit, zwei Vollzeit-Studiengänge gleichzeitig zu absolvie- ren? Damit der Praxiseinstieg dennoch in unterneh- merischer Hinsicht ein voller Erfolg wird, bedarf es einer guten Vorbereitung und gesunden Portion an Unternehmertum. Auch wenn ihr meint, kein ge bo - rener Manager zu sein, kann jedem von euch bei rich- tiger Herangehensweise, mit Kreativität, Mut und Ausdauer der erfolgreiche Weg in die eigene Praxis gelingen. Beginnt mit der Selbstfindung Das Wichtigste überhaupt ist, euch selbst zu fragen: Welchen Weg will ich gehen? Möchte ich Verantwortung übernehmen und meine eigenen Ideen umsetzen? Möchte ich unabhängig und mein eigener Chef sein? Für Zahnärztin Caroline Gröger war das Übernehmen von Verantwortung einer der entscheidenden Faktoren, weshalb sich die junge Zahnärztin für die Selbstständigkeit entschied. „Während ich damals Erfah rungen in anderen Praxen sammelte, merkte ich schnell, dass ich irgendwann gerne eine Praxis nach meinen eigenen Vorstel lun - gen führen wollte.“ Diesen Wunsch setzte Caroline Gröger Anfang 2014 in Frankfurt am Main in die Rea - lität um und ist rückblickend froh, dass sie diesen Schritt gewagt hat. Wie im Fall von Caroline hat sich die Erfahrung be- währt, die Assistenzzeit sinnvoll zu nutzen. In dieser Phase bieten sich noch die besten Gelegenheiten, Leistungsschwerpunkte zu setzen, Wei terbildungen zu besuchen und einfach herauszufinden, was ei- nem Spaß macht. Schließlich handelt es sich bei der Existenzgründung um ein lang fristiges Projekt. Ihr solltet euch nicht davor scheuen, bei möglichst vielen Praxen hineinzuschnuppern und die Zeit auch dafür zu nutzen, euer eigenes Netzwerk aufzubauen. Denn nur so kommt man mit anderen Existenzgründern und Kol legen in Kontakt und kann aus erster Hand von deren Erfahrungswerten profitieren. Zudem bie- tet sich die As sistenzzeit bzw. Angestellten tätigkeit nicht nur an, um als Behandler Fortschritte zu ma- chen, sondern auch, um erste Erfahrungen auf den Gebieten Praxisorganisation, Personalführung, Mar - keting und Qualitätsmanagement zu sammeln. Ver - bringt euren Tages ablauf in dieser Zeit also nicht nur mit der reinen Patientenbehandlung, sondern auch mit dem über die Schulter schauen bei eurem Chef, wenn es um die Verwaltung der Praxis geht. 22 dentalfresh #1 2015
ANZEIGE Sucht Möglichkeiten der Selbstentfaltung Wenn ihr euch für die Selbstständigkeit entscheidet, solltet ihr euch vorab über die wichtigsten Rahmen bedingungen in- tensiv Gedanken machen: Möchte ich eine Praxis von Grund auf neu gründen oder eine bereits bestehende Praxis über- nehmen? Eine Praxis übernahme bietet den Vorteil, dass so- wohl Ressour cen als auch Patienten schon vorhanden sind – es besteht in der Regel ein geringeres finanzielles Ri siko. Auf der anderen Seite muss man zunächst mit den Gege - benheiten arbeiten, die man übernimmt. Doch hier setzt ge- nau wie bei der Neu gründung das Unternehmertum an, indem man Eigeninitiative zeigt und seine Praxis Schritt für Schritt mit eigenen Ideen zum Erfolg managt. Dazu gehört, dass man keine Scheu vor Ver änderungen hat, sondern kon- stant Veränderungen begrüßt, um sich weiterzuentwickeln. Bei der Wahl des Praxisstandorts solltet ihr euch im Klaren darüber sein, was der Standort für Vor- und Nachteile birgt: Wie viele Kollegen gibt es schon vor Ort? Welche Speziali - sierungen und Schwer punkte haben diese? Wie möchte ich mich auf dem Markt positionieren? Wie ist das Verhält nis von Einwohnern pro Behandler? Abhängig davon, wie flexi- bel man bei der Ortsauswahl ist, sollte man versuchen, diese Faktoren so gut wie möglich zu optimieren. Steht die Wahl des Ortes fest, sollten entscheidende Fein hei - ten wie die Lage der Praxis, vorhandene Park möglich keiten und die umgebene Infrastruktur beachtet werden. Vor allem als Neugründer kann eine gute Lage maßgeblich sein – die Wahrscheinlichkeit, dass sich Patienten die Mühe machen, eine unbekannte Praxis aufzusuchen, die schlecht erreich - bar ist, ist eher gering. Vorteilhaft hingegen sind Haupt stra - ßen mit guter Verkehrsanbindung und Park platz situation, die schon beim Durchfahren Auf merksam keit auf die Praxis lenken. Selbstständig bedeutet nicht allein Ist die Entscheidung der Neugründung bzw. Praxis über - nahme beschlossene Sache, solltet ihr euch schrittweise und intensiv mit eurer Projektplanung beschäftigen. Dabei ist es normal, dass die Menge an administrativen To-do’s im ersten Moment abschreckend wirken kann. Caroline Gröger kann sich noch gut an die Zeit kurz vor ihrer Praxis übernahme erinnern: „Nachdem alle Verträge unterschrieben waren, musste alles sehr schnell gehen. Vor allem die Organisation kurz vor dem Start war für mich die größte Herausforderung.“ Daher kann es vor dem Praxisstart durchaus sinnvoll sein, sich für ent sprechende Themen professionelle Unterstüt - zung heranzuziehen. Denn euch bleibt meist nicht un end - lich viel Zeit, euch um alles selbst zu kümmern und dabei noch alles gut zu meistern. So ist externer Rat sinnvoll, um typische Fehler zu vermei den, die auf unzureichende Vorbereitung oder fehlendem Know- how beruhen. Für einen solchen Rat muss man nicht immer tief in die Tasche greifen: Existenzgründern stehen einige Möglichkeiten der finanziellen Förderung von Beratungsleis - tung zur Seite. Hierzu zählt beispielsweise die Bezuschus - sung der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) mit dem dentalfresh #1 2015
Assistenten Kompass Programm „Gründercoaching Deutschland“. Aus Mit teln des Europäischen Sozialfonds werden qua li - fizierte Beratungsleistungen für Existenz grün der bis zu fünf Jahre nach der Grün dung finanziell geför- dert. Als Stichtag der Gründung gilt das Datum der Nie der lassung bzw. der erstmalige Bezug eines Ein - kom mens aus selbstständiger Tätigkeit. Als Be rater zulässig sind für das Programm akkreditierte und in der Beraterdatenbank der KfW gelistete Coaches. Qualifizierte Beratungs leis tungen bewegen sich in den Themengebieten Personalwesen, Praxisorgani - sa tion, Qualitätsmanagement oder in der Entwick - lung von Praxisstrategien. Auf das KfW-Gründer - coaching hat auch Caroline zurück gegriffen und ist dankbar dafür, dass es solche För dermittel für Jung - unternehmer gibt. Arbeitet an eurer Selbstdarstellung Eure Patienten sind aus betriebswirtschaftlicher Sicht eure Kunden – ohne sie läuft die Praxis nicht. Es ist daher wichtig, dass ihr euch vorab konkrete Marketingmaßnahmen überlegt, um bestehende Patienten zu binden und neue Patienten zu ge- winnen. Als sinnvoll erweist es sich, im Vorfeld mit eurer Bank darauf zu achten, dass ein ent- sprechendes Marketingbudget bei der Fi - nanzierung berücksichtigt wurde. Fol - gende Kostenpunkte sollten dabei mit einkalkuliert werden: Logoent wick - lung, Erstellung der Geschäftsaus - stat tung (Visitenkarten, Termin zet tel etc.), Fertigstellung der Home page, Durchfüh rung eines Praxis-Foto - shoo tings, ggf. Realisierung einer Er - öffnungsveranstaltung etc. Die Neu - patien tenge winnung enthält viele kost- spielige Punkte, daher ist eure oberste Pri - orität, dass ihr jederzeit wisst, wie viel Budget euch zur Verfügung steht und wie viel bislang verbraucht wurde. Ein kleines Marketingbudget ist in der An - fangszeit keine Seltenheit und kann doch bei geziel- tem Einsatz gute Wirkung zeigen. Mar keting bedeu- tet nicht, in wildem Aktionismus kostspielige Anzei - gen in Zeitungen zu schalten und zu hoffen, dass zu- fällig ein paar Leser darauf anspringen, sondern von Beginn an ein klares Konzept zu haben, mit welchen Marketing-Puzzleteilen man beispielsweise Be - stands patienten binden und Neupatienten gewin- nen möchte. Für ein gutes Marketingkonzept sollte man idealerweise 2–4 Monate Zeit einplanen, da es sich um eine kreative und sehr indi viduelle An ge le - genheit handelt. So ist gewährleistet, dass man nicht in Zeitknappheit gerät und Geld aus dem Fens ter wirft, weil man auf den letzten Drücker teure Maß - nahmen in die Wege leitet, die im Anschluss nicht den gewünschten Erfolg zeigen. Marketing fängt in gewisser Weise schon bei der Auswahl des Praxis - namens an. Wähle ich meinen eigenen Namen oder einen Fantasienamen? Da es sich bei einer zahnärzt- lichen Tätigkeit um eine sehr persönliche und ver- trauensvolle Ebene zum Patienten handelt, empfiehlt es sich, den Familiennamen mit einzubinden. Die Verkörperung und Personali sierung des Zahnarztes wird generell positiv vom Patienten auf genommen. Daher ist es wichtig, dass ihr in allen Marketing maß - nahmen Authentizität ausstrahlt und eine persönli- che Ansprache wählt. Eure Patienten möchten euch als Persönlichkeit kennenlernen und das Gefühl be- kommen, dass ihr euch genügend Zeit für sie nehmt und sie sich bei euch wohl fühlen können. Nur so kann ein langfristiges Ver trauens verhältnis aufge- baut werden. Auch Caroline kann von vielen posi - tiven Reaktionen auf ihren Patien tenbrief berichten, den sie bei der Praxisübernahme zur persönlichen Vor stellung nutzte: „Mehrfach wurde ich von meinen übernommenen Patienten auf diesen Brief angespro- chen und merkte dadurch, dass der erste Grund stein für ein Vertrauensverhältnis gelegt war. Besonders wichtig war mir bei der Erstellung, meine persön - lichen Be weggründe der Praxis über nahme und der Selbstständigkeit dem Patienten näherzubringen. Viele Patien ten kamen danach und verein barten Ter - mi ne, um sich selbst ein Bild über den frischen Wind in der Praxis zu machen.“ Die Wahl des Marketingmediums ist abhängig von verschiedenen Faktoren: Un ter anderem vom Stand - ort, der Ziel grup pe und auch dem Marketingbudget. Es empfiehlt sich immer, einen Marketing mix zu be- treiben und so durch den koordinierten Einsatz ver- schiedener Instrumente möglichst viele Patienten anzusprechen. Auch sollte anschließend eine Mes - sung der Effektivität der eingesetzten Maßnahmen geschehen, um so unnötige Kosten für unwirksame Werbung in Zukunft zu vermeiden. Seid ihr beispielsweise auf Kinder zahnheilkunde spezialisiert, bietet es sich an, in Eltern-Zeitschriften Werbung zu machen oder Flyer an Orten zu verteilen, an denen sich Eltern mit ihren Kindern typischer- weise aufhalten. Sprecht mit umliegenden Unter - neh men, interdisziplinären Kollegen etc. und ver- sucht so, sinnvolle Kooperationen zu knüpfen. Auch für ein schmales Marketingbudget gibt es viel fältige Möglichkeiten, sich als Praxis hervorzu- heben. Eine benutzerfreundliche Internetseite, die dem Pa tienten die Möglichkeit gibt, sich über das angebotene Leistungsspektrum zu informieren und sich einen authentischen Eindruck der Praxis und vor allem des Teams zu verschaffen, ist schon die halbe Miete. In Zeiten des Web 2.0 ist die Praxis - homepage für Neugründer unverzichtbar, denn ei - ne fehlende Auf findbarkeit im Internet wird schon als Mangel empfunden. Ziel ist es, bei der Eingabe von bestimmten Stichwörtern, wie beispielsweise dem Standort oder zahnmedizinischen Fachter - mini, in den obersten Rän gen bei Google zu erschei- 24 dentalfresh #1 2015
I E G E Z N A „Es ist unerlässlich, dass ihr jederzeit hinter euren Entscheidungen steht und bei allem, was ihr tut, authentisch bleibt – schließlich tragt ihr die Verantwortung für eure Patienten, Mitarbeiter und die gesamte Praxis.“ nen. In diesem Zusam menhang ist das stark umwor bene Schlagwort „Suchma - schi nen opti mie rung“ zu nennen. An entscheidenden Einfluss bei der Wahl des Zahn arztes haben einschlägige Online- Empfehlungspor tale stark an Relevanz ge- wonnen. Wird ein neuer Zahn arzt gesucht aufgrund eines Ortswechsels oder Unzu - friedenheit mit dem bisherigen Behandler, ist die erste Anlaufstelle für den Patienten häufig ein Empfehlungsportal im Internet. Patienten legen besonders viel Wert auf die Empfehlung anderer, vergleichbar mit dem Prinzip der Mundpropaganda. Doch auch dieses Medium will gepflegt und per ma - nent überwacht werden. Denn auf negative Patien teneinträge sollte man unmittelbar eingehen, damit die Kritik nicht kommen- tarlos zur Schau steht und ein schlechtes Licht auf die Praxis wirft. Handelt es sich um konstruktive Kritik, sollte man nicht nur da - rauf eingehen, sondern auch Maßnahmen einleiten, die diese Mängel in Zukunft be- seitigen. Führt selbstbewusst und selbstverantwortlich Die oberste Devise bei allen Mar keting akti - vitäten lautet, dass die Au ßendarstellung immer der Reali tät in der Praxis selbst ent- sprechen muss. Daher liegt es in eurer Ver - antwortung, dass der Service eurer Pr a xis eure Philosophie widerspiegelt. Beliebte Ver spre chen von Zahnarztpraxen sind heut - zutage „bei uns stehen Sie im Mittelpunkt“ oder „die Wellness-Praxis“ – diese Schlag - wörter klingen zunächst sehr vielverspre- chend, sollten aber unbedingt auch gelebt werden. Das erste, was eure Patienten beim Be treten der Praxis wahrnehmen, ist der Service an eurem Praxis empfang. Dement - sprechend muss euer Empfangs team her- vorragend geschult sein, um Patienten freundlich zu begrüßen, auf Belange auf- merksam ein zugehen und sich während- dessen nicht anmerken zu lassen, wenn etwas mehr Arbeit auf dem Tisch liegt. Ihr seid nun der Personalverantwortliche und müsst dafür sorgen, dass euer Team in den Berei chen Service und Sachkunde korrekt geschult und die Mitarbeiter zu friedenheit gesichert ist. Je moti vier ter die Mitarbei - ter, desto produktiver ihre Arbeits weise. Un motivierte und ver nachlässigte Mitar - bei ter können dazu neigen, ihren Frust auf die Patienten zu übertragen und schlechte Stimmung zu verbreiten. Es ist daher wich- tig, dass ihr euch vorab ein Füh rungs kon - zept überlegt und einen persönlichen Füh - rungsstil entwickelt. Richtet euer Konzept danach aus, wie ihr gerne geführt werden würdet. Eine klare Kommunikation gegen - über den Mitarbeitern ist äußerst wichtig, denn keiner kann euch eure Wünsche von den Lippen ablesen. Dazu gehört auch, kei - ne Angst vor Konflikten zu haben und im Ernstfall auch einmal durch greifen zu kön- NEUE MAßSTÄBE FÜR DIE ORAL- CHIRURGIE BESUCHEN SIE UNS AUF DER IDS 2015 IN KÖLN UND FEIERN SIE MIT! 10. - 14. MÄRZ 2015 HALLE 10 | STAND 048 dentalfresh #1 2015 WWW.BRUMABA.DE
Assistenten Kompass nen – die Ausrede „das lief aber schon immer so“ ist nicht zulässig. Denkt daran, dass ihr nun Chef seid und Stellung beziehen müsst. Und vergesst dabei auf keinen Fall, dass eure Mit arbeiter ein wesent - licher Faktor für den Praxis erfolg darstellen und Wertschätzung in der Praxis gelebt werden sollte. Es muss nicht immer kompliziert sein: Sämtliche Stu dien belegen, dass allein Anerkennung wie Lob, Wei terbildungs- und -entwicklungsmöglichkeiten sowie die Übertragung von Verantwortung einen großen Beitrag zur Mit arbeiterzufriedenheit und -motivation leisten. Führt daher regelmäßig Mit - arbeiter ge spräche, habt immer ein offenes Ohr für die Wünsche eures Teams und überlegt euch kleine Aufmerk sam keiten wie einen Betriebsausflug oder kleine Rituale, die das Team zusammenschweißen und den Wir- Ge danken fördern. Überdies empfiehlt sich von Beginn an der Aufbau von klaren Strukturen im Personal wesen. Führt Anreiz- bzw. Bonussysteme ein, macht euch Gedanken zur Mit arbeiter-Zeit - erfassung sowie zur Einsatzplanung und der Fest - legung von Urlaubs- und Vertretungsrege lungen. Ein Organigramm und Stellenbeschreibungen kön- nen beispielsweise helfen, Verantwortungsbereiche der Mitarbeiter zu definieren, um Transparenz zu schaffen und als Team effektiv arbeiten zu können. Generell ist es wichtig, dass ihr eure Praxisstruktu r - en geradlinig organisiert – vom Per sonal wesen bis hin zu den Behandlungs abläufen sowie dem Pro - ‰ KONTAKT Nadja Alin Jung, Diplom-Betriebswirtin, zertiﬁzierte Praxis- und Qualitäts managerin im Gesundheitswesen, Gründerin und Ge schäftsführerin des Unternehmens m2c | medical concepts & consulting. m2c ist auf Zahnmediziner spezialisiert und entwickelt individuelle Beratungskonzepte für Existenzgründer als auch für etablierte Praxen. Betriebswirtschaftliche Themen wie Marketing und Neupatientengewinnung, Personalmanagement und Praxis - optimierung stehen dabei im Mittelpunkt. Zusätzlich zur Konzept - entwicklung begleitet m2c die Praxen auch aktiv vor Ort bei der Maßnahmen umsetzung. m2c | medical concepts & consulting Nadja Alin Jung Tel.: 069 46093720 info@m-2c.de www.m-2c.de Zahnärztin Caroline Gröger, Studium der Zahnmedizin in Erlangen und Aachen, niedergelassen in eigener Praxis in Frankfurt am Main. phylaxekonzept müsst ihr Regeln und Verant wort - lichkeiten gemeinsam mit dem Team verinnerlichen. Der Patient soll durchweg das gleiche Qualitätsver - sprechen erhalten, egal von welchem Mitarbeiter er betreut wird. Am Anfang kann der Berg an Praxis organisation sehr groß erscheinen, doch mit gutem Zeitmanagement und einer klaren Zielvorstellung kann euer schritt- weises Vorwärtskommen gesichert werden. Später seid ihr dankbar, dass ihr anfangs so viel Zeit in Struk - turaufbau und Praxismanagement investiert habt und euch unnötigen Ärger in der Zukunft erspart. Habt Selbstvertrauen und achtet auf euch selbst Für Existenzgründer birgt die Zukunft zunehmend Herausforderungen, da der Markt für Zahnärzte immer dichter wird und sich viele Kollegen vor allem in den Ballungszentren niederlassen. Auch gestaltet sich die Suche nach qualifiziertem Personal immer schwieriger, da der Ausbildungsberuf an Attraktivität verloren hat. Es ist daher von Vorteil, wenn ihr euch entsprechend aus der Masse hervorhebt. Heutzutage reicht es nicht aus, nur Be handler zu sein. Ideen und Innovationen sind gefragt – ihr seid schließlich Unter - nehmer. Handelt langfristig und aktiv – wartet nicht darauf, dass etwas passiert. Bei der langfristigen Planung gilt es zu beachten, dass Strukturen und Abläufe sich der Zukunft anpassen und mit dem Erfolg wachsen müssen. Dazu gehört, dass eure Praxis einem hohen Patientenzuwachs bzw. einer Expansion gerecht werden kann, ohne an Service- und Behandlungsqualität zu verlieren. Plant ihr beispielsweise, in Zukunft einen angestellten Zahn arzt mit ins Boot zu holen, solltet ihr dies bereits bei der Anfangsplanung hinsichtlich des Personal - einsatzes und der Räumlichkeiten berücksichtigen. „Bei der Entscheidung für die Selbstständigkeit ist es wichtig, dass ihr immer auf euch hört“, weiß Caroline Gröger aus eigener Erfahrung. „Es ist unerlässlich, dass ihr jederzeit hinter euren Entscheidungen steht und bei allem, was ihr tut, authentisch bleibt – schließ lich tragt ihr die Verantwortung für eure Pa - tienten, Mitarbeiter und die gesamte Praxis.“ Caroline Gröger zögert nicht lange bei der Frage nach dem, was ihr in aufreibenden Zeiten am meisten Halt ge geben hat: ihre Familie. Achtet unbedingt darauf, dass euer Privatleben nicht zu kurz kommt und plant feste Zeiten für Urlaub, Freunde und Familie ein. Ins - besondere zu Beginn der Existenzgründung neigt man häufig dazu, sich zu viel vorzunehmen und ver- gisst oftmals, dass man auch Zeit für sich braucht. Am Ende soll der Weg in die Selbstständigkeit nicht nur aus Arbeit bestehen, sondern vor allem Spaß machen. Unternehmer zu sein bedeutet, eigene Gedanken verfolgen zu können, der Kreativität freien Lauf zu las- sen und etwas Eigenes auf die Beine zu stellen, wo - rauf man später stolz zurückblicken kann. <<< 26 dentalfresh #1 2015
Implantatarbeiten sind meine Leidenschaft. Karsten Hackert, Zahntechnikermeister, Spezialist für Implantatarbeiten „Bei InteraDent fertigen wir Implantatversor gungen in hoher Stückzahl. Mit großer Erfahrung bieten wir individuelle Lösungen aller gängigen Implantatsysteme in bester InteraDent Qualität. Dass eine hochwertige Versorgung für Patienten bezahlbar ist, be- weisen wir täglich aufs Neue.“ Ihr Erfolg durch unsere Mehrwerte. Informieren Sie sich unter der kostenlosen InteraDent Service-Line: 0800 - 4 68 37 23 oder auf www.interadent.de
(cid:3) BdZM BUNDESVERBAND DER ZAHN M EDIZIN - STUDENTEN IN DEUTSCHLAND e.V. Der Verein vertritt die Interessen aller Zahnmedizinstudenten in Deutschland und ist der Dachverband der Fachschaften für Zahnmedizin. Vorstand 1. Vorsitzender: stud. med. dent. Kai Becker (Uni Hamburg) 2. Vorsitzender: stud. med. dent. Jonas Langefeld (Uni Freiburg im Breisgau) Kassenwart: stud. med. dent. Maximilian Voß (Uni Witten/Herdecke) Schriftführerin: stud. med. dent. Caroline Diekmeier (Uni Hamburg) Beirat, Uni-Vernetzung: stud. med. dent. Can-Florian Keles (Uni Würzburg) Ziele (cid:2) Aufbau und Förderung demokratischer Grundstrukturen an deutschen Universitäten (cid:2) Austausch fachspezifischer Informationen (cid:2) Verbesserung und Angleichung der Studiensituation an den einzelnen Universitäten (cid:2) Entwicklung und Qualifizierung der studentischen Fachschaftsarbeit (cid:2) Förderung bundeseinheitlicher Studentenbetreuung durch Beratung und Weiterbildung der Studentenvertreter (Workshops etc.) (cid:2) Mitwirkung an der Neugestaltung der Zahnärztlichen Approbationsordnung (cid:2) Förderung der Zusammenarbeit mit standespolitischen Organisationen (cid:2) Mitwirkung in gesundheitspolitischen Belangen (cid:2) Stärkung der öffentlichen Präsenz und Wirksamkeit (cid:2) Aufbau von Kommunikationsstrukturen (cid:2) Zusammenarbeit mit Repräsentanten aus Industrie und Handel Presse Susann Lochthofen · E-Mail: s.lochthofen@dentamedica.com ‰ KONTAKT Bundesverband der Zahnmedizinstudenten in Deutschland (BdZM) e.V. Geschäftsstelle Berlin Chausseestraße 14 10115 Berlin mail@bdzm.de www.bdzm.de Spenden-Konto Deutsche Bank Münster IBAN: DE35 4007 0080 0021 0955 00 BIC: DEUTDE3B400 Der Verein ist eingetragen im Vereinsregister beim Amtsgericht Hamburg VR 15133. 28 dentalfresh #1 2015
Den ausgefüllten Mitgliedsantrag im Fensterumschlag an: BdZM e.V. Chausseestraße 14 10115 Berlin Bundesverband der Zahnmedizinstudenten in Deutschland e.V. 1. Vorsitzender Kai Becker Geschäftsstelle Chausseestraße 14 10115 Berlin mail@bdzm.de www.bdzm.de MITGLIEDSANTRAG Hiermit beantrage ich die Mitgliedschaft im BdZM (Bundesverband der Zahnmedizinstudenten in Deutschland e.V.). PERSÖNLICHE DATEN Name Vorname Straße PLZ, Ort Telefon Telefax Mobil E-Mail Geburtsdatum Fachsemester (für Studenten) Unistandort (für Studenten und Assistenten) Kammer/KZV-Bereich (für Zahnärzte) Hiermit erkläre ich mein Einverständnis zur Speicherung meiner persönlichen Daten. Datum und Unterschrift EINZUGSERMÄCHTIGUNG J Mitgliedschaft für Zahnmedizinstudenten >> kostenlos J Mitgliedschaft für Assistenten >> Jahresbeitrag 50,00 € J Mitgliedschaft für Zahnärzte >> Jahresbeitrag 100,00 € J Mitgliedschaft für sonstige fördernde Mitglieder >> Jahresbeitrag ab 200,00 € J Ich bin Zahnmedizinstudent oder möchte es werden – meine Mitgliedschaft ist kostenlos J Der Jahresbeitrag wird per nachstehender Einzugsermächtigung be glichen. J Den Jahresbeitrag habe ich überwiesen auf das Spendenkonto des BdZM: Deutsche Bank Münster IBAN: DE35 4007 0080 0021 0955 00, BIC: DEUTDE3B400 J Den Jahresbeitrag habe ich als Scheck beigefügt. Hiermit ermächtige ich den Bundesverband der Zahnmedizinstudenten in Deutschland e.V. widerruflich, die von mir zu entrichtenden Jahres beiträge bei Fälligkeit zulasten meines Kontos durch Lastschrift einzuziehen. Wenn mein Konto die erforderliche Deckung nicht aufweist, besteht seitens des kontoführen- den Kreditinstitutes keine Verpflichtung zur Einlösung. BIC Kreditinstitut IBAN Kontoinhaber (wenn nicht wie oben angegeben) Datum und Unterschrift Stempel df 1/15
Et kölsche Jrundjesetz – BuFaTa Alaaf Edition Sabrina Knopp Dieses Jahr ist es endlich so weit: Die Sommer- BuFaTa wird vom 5. bis 6. Juni 2015 in unserer schö- nen Domstadt stattfinden. Wir freuen uns sehr, euch empfangen zu dürfen und hoffen, dass wir euch ein sonniges, produktives und unvergessliches Wochen - ende bereiten können, an dem natürlich auch der Spaß nicht zu kurz kommen soll. Mit einem kleinen Crashkurs in Sachen Kölsche Lebensart möchten wir euch einen Ausblick auf das jedes Semester aufs Neue ersehnte BuFaTa- Wochenende geben. §1 „Et es wie et es“ (Sieh den Tatsachen ins Auge) Zwischen Behandlung, Vorlesung und Labor (sowie dem manchmal verzweifelten Versuch, auch noch ein Privatleben neben der Uni zu haben) organisieren wir, die Fachschaft Zahnmedizin Köln, die nächste Sommer-BuFaTa. Die Vorbereitungen sind in vollem Gange und der Grundstein für ein großartiges Wo - chenende ist bereits gelegt. §2 „Et kütt wie et kütt“ (Hab keine Angst vor der Zukunft) Um euch die Vorfreude etwas zu versüßen, können wir bereits verraten, dass ihr im Dorint-Hotel an der Messe in Köln-Deutz (Kölsch: Düx) übernachten wer- det, in dem wir euch am Freitag eurer Ankunft gebüh- rend empfangen werden. Hoteleigene Parkplätze sind vorhanden und auch diejenigen von euch, die mit dem Zug anreisen werden, müssen sich keine Sorgen machen: Der Bahnhof Deutz ist fußläufig erreichbar und wird von so gut wie jedem RB/IC/ICE, der nach Köln unterwegs ist, auch angefahren. §3 „Et hätt noch emmer jot jejange“ (Lerne aus der Vergangenheit) Nachdem ihr angekommen seid und euch eingerich- tet habt, könnt ihr euch direkt im Hotel für den Rest des Abends am Büfett stärken, da wir versuchen möchten, den Zeitdruck so gering wie möglich zu hal- ten. Deswegen hoffen wir, dass ihr fit und munter euren ersten Abend in Köln genießen werdet! §4 „Wat fott es, es fott“ (Jammere den Dingen nicht nach) Wir möchten gerne an der traditionellen Freitags - party festhalten, denn was ist schöner, als direkt nach der Ankunft alte Gesichter wiederzusehen, auf die man sich das letzte halbe Jahr gefreut hat, oder neue Gesichter kennenzulernen, auf die man sich bis zur nächsten BuFaTa freuen kann! Wir haben uns jedoch den Ratschlag zu Herzen ge- nommen, dass die Teilnehmer (also ihr) am nächs - ten Morgen so gut wie vollzählig bei den Work - shops, Vorträgen und Aussprachen erscheinen soll - ten, da natürlich der fachliche Austausch der Stu - dierenden trotz allem Spaß im Vordergrund steht. Deswegen raten wir euch: Nutzt die Zeit, lernt Leute kennen, habt Spaß – denn wat fott es, es fott. §5 „Nix bliev wie et wor“ (Sei offen für Neuerungen) Da wir Kölner bekanntlich ein sehr offenes Volk sind, werden wir versuchen, euch am nächsten Tag neben den altbekannten Programmpunkten wie der Fachschaftsaussprache auch ein paar neue Ideen von uns zu präsentieren. Welche das sind, möchten wir euch an dieser Stelle noch nicht verraten, aber wir geben unser bestes, dass ihr auch am Samstag mit einigen neuen Eindrücken wieder ins Hotel fah- ren werdet. §6 „Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet“ (Seid kritisch, wenn Neuerungen überhand nehmen) Wie jedes Semester wird es auch bei uns samstags eine Auswahl an interessanten Workshops, lehrrei- chen Vorträgen und produktiven Aussprachen in - nerhalb der Fachschaften geben. Dafür seid ihr na- türlich herzlich eingeladen, euch intern zu überle- gen, was an eurer Uni seit Gießen vielleicht besser, vielleicht schlechter läuft oder wo es trotz eurer Bemühungen weiterhin stagniert. 30 dentalfresh #1 2015
§7 „Wat wellste maache?“ (Füge dich deinem Schicksal) Für die Mutigen unter euch, die sich auch in diesem Semester trauen, an der Präp-Olympiade teilzuneh- men, heißt es wie jedes Mal: Zähne zusammenbeißen und abliefern! §8 „Mach et jot ävver nit ze off“ (Achte auf deine Gesundheit) Um den Abend nach einem informativen und ereig- nisreichem Tag auf dem Gelände der Kölner Uniklinik entspannt ausklingen zu lassen, möchten wir euch auch hier den Stress ersparen, innerhalb von 15 Minu - ten frisch geduscht und gestriegelt am Essenstisch sitzen zu müssen, und lassen das Dinnerbuffet auch am Samstag im Hotel stattfinden – natürlich ausgie- biger als am Tag zuvor. Ihr habt also die Möglichkeit euch entspannt frisch zu machen, bevor der Abend richtig losgehen kann. §9 „Wat soll dä Quatsch?“ (Stelle immer erst die Universalfrage) Diejenigen, die immer noch nicht von unserer gelieb- ten Dom-, Heimat- und Studienstadt überzeugt sind, und sich auch jetzt noch wundern, was uns alle hier so begeistert festhält, den hoffen wir spätestens mit unserem letzten Programmpunkt am Samstag um- zustimmen (siehe §10!) §10 „Drinkste ejne met?“ (Komme dem Gebot der Gastfreundschaft nach) Gastfreundschaft wird in Köln ganz groß geschrie - ben – und das möchten wir euch bei unserer Abend - veranstaltung noch einmal deutlich zeigen. Mit ei- nem umwerfenden Ausblick über die Stadt könnt ihr das Wochenende bei einem Kölsch (was ihr spätes - tens jetzt hoffentlich zu schätzen wisst), Weißwein oder Sekt (auf unsere Kosten) Revue passieren lassen. Damit ihr die Nacht über den Dächern Kölns so richtig genießen könnt, haben wir uns ein besonderes Motto einfallen lassen, welches wir im Laufe der nächsten Monate noch bekannt geben werden. §11 „Do laachste dech kapott“ (Bewahre dir eine gesunde Einstellung zum Humor) Wir alle wissen, dass das Zahnmedizinstudium einem manchmal stark zusetzen kann, und des- wegen hoffen wir, dass wir euch auch mit unserer BuFaTa wieder etwas mehr Gelassenheit zurück - geben können. Um noch einmal mit den alten und neuen Freunden aus ganz Deutschland über diese oder bereits ver- gangene Tage lachen zu können, lassen wir das Wochenende mit einem Brunch mit Blick auf unseren Vater Rhein zu Ende gehen. Falls ihr dann noch nicht genug von Köln habt (wer kann es euch ver- übeln?), seid ihr von dort fußläufig in der Stadt, wo ihr euch den Dom noch mal näher anschauen könnt, oder ihr lasst euch entlang der Rheinpro me nade die an diesem Wochen ende von uns bereits vorbestell te Sonne auf die Haut scheinen. <<< Wir freuen uns auf eine schöne, konstruktive und ent- spannte Zeit mit euch. Und denkt immer dran: Jeder Jeck is anders! Eure Fachschaft Zahnmedizin Köln ANZEIGE iCAMPUS Kursangebote für Studenten und Assistenten www.icampus.bdizedi.org Don´t miss it(cid:15) iCAMPUS Implantologie Einsteigerkurse (cid:74)(cid:72)(cid:87)(cid:17)(cid:3)(cid:86)(cid:87)(cid:68)(cid:85)(cid:87)(cid:72)(cid:71)(cid:17) get. started. Powered by BDIZ EDI
W&H UNTERSTÜTZT AFRODENT Ver eins umfasst ca. 1.600 Kinder von Farmern, die in den Inter nats schulen lernen und leben. Diese Kinder erhalten dank Afrodent einmal im Jahr die Möglich - keit einer zahnmedizinischen Grundversorgung, die ihnen ansonsten verwehrt bliebe: Das Gebiss wird un - tersucht, Karies entfernt, abgebrochene Zähne wieder aufgebaut und, wenn nicht anders möglich, auch der ein oder andere extrahiert. Der organisatorische Ablauf der Ein sätze ist dabei jedes Mal von neuem eine besondere Herausforderung. Engagierte Zahn ärzte opfern ihren Jahresurlaub und reisen im Team aus mindestens zwei Personen für in der Regel zwei Wochen nach Südwest - afrika. Dort angekommen, wurde in den vergangenen Ein sätzen eine mobile Be handlungseinheit mit den mit- gebrachten Materia lien und Instrumenten bestückt und einsatzbereit gemacht. Im Laufe der Jahre wurde die Ausstattung vor Ort dank großzügiger Spenden leis - tungen nach und nach verbessert. So konnten durch das Deponie ren eines Transcare-Koffers in Dornfeld zumin- dest die aufwendigen Hin- und Hertransporte von Ma - te ria lien zwischen den Kontinenten vermieden werden. Wie kann man helfen? Von einer zufriedenstellenden Ausstattung ist Afro - dent dennoch weit entfernt, jede Art von Hilfe ist wei - terhin notwendig und sehr willkommen. Sach- und Ma terialspenden sollten jedoch vorher unbedingt ab - gesprochen werden, um unnötigen Transportauf wand zu vermeiden. In anspruchsvollen Behand lungs situa - tionen werden nun einmal immer spezi fische Mate - rialien und Instrumente gebraucht. So konnte auch W&H mit der Spende eines grünen Win kelstücks ei- nen wertvollen Beitrag zur Unterstüt zung der Arbeit vor Ort leisten. Was der Verein genau benötigt, erfährt man zum Beispiel, indem man über das Blog des Ver - eins afrodent-hilfe.de einfach Kon takt mit den Orga - nisatoren aufnimmt. Auch W&H wird weiterhin der- artige Initiativen fördern, eben getreu seinem Motto: „People have Priority“! <<< Der überwiegende Teil aller Idealismus in der Zahnmedizin Menschen hat keinen aus- reichenden Zugang zu ad - äquater zahnmedizinischer Versorgung. Es gibt grund- sätzlich zwei verschiedene Wege, mit dieser negativen Tatsache umzugehen: Entweder akzeptiert man sie als traurige, aber nicht zu ändernde Gegebenheit, oder man versucht, etwas dagegen zu tun. Als führendes Unternehmen der Dentalbranche ist sich W&H seiner sozialen Verantwortung bewusst. Aus diesem Grund fördert das Unternehmen immer wieder Projekte, deren Ziel es ist, Menschen zu helfen und ihnen eine Perspektive zu geben. Ein aktuelles Beispiel dafür ist die Unterstützung des gemeinnüt- zigen Vereins Afrodent, der vor allem in Namibia tätig ist. Er existiert in seiner derzeitigen Form bereits seit 1994. Gegründet wurde er von den Zahnmedizinern Dr. Fritz Müller und Dr. Ingrid Schuster zusammen mit einem Unterstützerkreis. Ursprünglich wurde die Fi - nan zierung über Altgoldspenden realisiert, heute lebt der Verein von Finanz- und Sachspenden und vor allem vom ehrenamtlichen Engagement motivierter Kol le - gen, die vor Ort tatkräftige Unterstützung leisten. Die Arbeit vor Ort In den letzten zwanzig Jahren ist es gelungen, eine Behandlungsstation in Dornfeld mit zwei weiteren Außenstellen in Aminuis und Epukiro einzurichten. Die Missionsstation Dornfeld liegt 200 Kilometer öst- lich der Haupt stadt Windhoek. Das Einzugsgebiet des 32 dentalfresh #1 2015
DAS GESUNDE IMPLANTAT – PRÄVENTION, GEWEBESTABILITÄT UND RISIKOMANAGEMENT IMPLANTOLOGY START UP 2015 IMPLANTOLOGIE FÜR EINSTEIGER UND ÜBERWEISERZAHNÄRZTE 24./25. APRIL 2015 // DÜSSELDORF // RADISSON BLU SCANDINAVIA HOTEL WORKSHOPS Freitag, 24. April 2015 // 15.15 – 18.00 Uhr Er 1 2 3 4 Dr. Daniel Ferrari, M.Sc./Düsseldorf Erste Schritte in die Implantologie mit OT medical Dr. Andreas Kraus/Peiting Go first with Camlog – Start in die Implantologie über die Prothetik – Grundlagen der praktischen Implantatprothetik (inkl. Hands on) Dr. Stefan Schnitzer/Münster Einstieg in die Implantologie mit dem Straumann Implantatsystem (inkl. Hands-on am Kunststoffkiefer) Dr. Sven Kurth/Berlin Sinuslifttechniken für Einsteiger (inkl. Hands-on) VIDEO IMPLANTOLOGY START UP 2014/ 15. EXPERTENSYMPOSIUM PROGRAMM ZAHNÄRZTE (VORTRÄGE) Freitag, 24. April 2015 // 12.30 – 14.30 Uhr Samstag, 25. April 2015 // 09.00 – 16.45 Uhr ORGANISATORISCHES Kongressgebühren Hauptkongress Freitag, 24. April 2015 und Samstag, 25. April 2015 Zahnarzt (Frühbucherrabatt bis 14.03.2015) Zahnarzt ZT/Assistent (Frühbucherrabatt bis 14.03.2015) ZT/Assistent Student (mit Nachweis) Tagungspauschale* 195,– € zzgl. MwSt. 220,– € zzgl. MwSt. 95,– € zzgl. MwSt. 120,– € zzgl. MwSt. nur Tagungspauschale 98,– € zzgl. MwSt. * Die Tagungspauschale ist für jeden Teilnehmer verbindlich zu entrichten und beinhaltet Kaffee- pausen, Tagungsgetränke und Mittagessen. VERANSTALTER/ORGANISATION OEMUS MEDIA AG Holbeinstraße 29 | 04229 Leipzig Tel.: 0341 48474-308 | Fax: 0341 48474-290 event@oemus-media.de www.startup-implantologie.de Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der OEMUS MEDIA AG sowie nähere Informationen zum Programm finden Sie auf unserer Homepage www.oemus.com REFERENTEN U.A. Prof. Dr. Jürgen Becker/Düsseldorf // Prof. Dr. Tanja Fehm/Düsseldorf // Prof. Dr. Rainer Haas/Düsseldorf // Dr. Andreas Kraus/Peiting // Prof. Dr. Dr. Frank Palm/Konstanz // Prof. Dr. Irena Sailer/Genf (CH) // Prof. Dr. Dr. Ralf Smeets/Hamburg // Dr. Katrin Becker/ Düsseldorf // Dr. Regina Becker/ Düsseldorf // Dr. Patrick Heers/Coesfeld // Dr. Gordon John/Düsseldorf // Dr. Gerd Körner/Bielefeld // Dr. Daniel Martens/Düsseldorf // Dr. Manuel Nienkämper/Düsseldorf // ZÄ Hatice Eren/Düsseldorf // (Änderungen vorbehalten!) THEMEN U.A. Allgemeine Grundlagen der Implantatchirurgie; Diagnostik: Braucht man immer ein DVT?; Möglichkeiten und Grenzen der Knochenregeneration; Behandlungsempfehlung (Konstanzer Augmentationsalgorhythmus) // Allgemeine Grundlagen der Implantatpro- thetik; Prothetische Therapiekonzepte; Implantatgetragene vs. konventionelle Prothetik; Wann festsitzend, wann herausnehmbar; Verschrauben vs. Zementieren; Wieviele Implantate für welche Versorgung; Abutmentauswahl: Material und Gestaltung, Die Bedeutung der präimplantologischen Planung; Faktoren für den Langzeiterfolg // Das Düsseldorfer Therapiekonzept zur Prävention und The rapie entzündlicher Komplikationen an Implantaten // Periimplantäre Entzündungen bei Keramikimplantaten? // Sind Implantate bei Autoimmunerkrankungen möglich? // Implantate in der Kieferorthopädie // Gestaltung von bedingt abnehmbarem Zahnersatz // Gestaltung von festsitzendem Zahnersatz // Neue Konzepte zur dreidimensionalen Planung // Erhaltungstherapie des implantatgetragenen Zahnersatzes bei Risikopatienten // Implantate bei Risikopatienten (Osteoporose, Bisphos- phonate, vor und nach Tumortherapie) – Ein interdisziplinäres Konzept zur Vermeidung von Komplikationen: aus gynäkologischer Sicht; aus onkologischer Sicht; aus zahnärztlicher Sicht // Implantate beim stark atrophierten Kiefer – Welche Therapieoptionen gibt es heute? // (Änderungen vorbehalten!) IMPLANTOLOGY START UP 2015 Anmeldeformular per Fax an 0341 48474-290 oder per Post an OEMUS MEDIA AG Holbeinstr. 29 04229 Leipzig df 1/15 Für das IMPLANTOLOGY START UP 2015 am 24./25. April 2015 in Düsseldorf melde ich folgende Personen verbindlich an: (cid:2) Freitag (cid:2) Samstag Workshop 1 (cid:2) 1 (cid:2) 2 (cid:2) 4 (cid:2) TITEL, NAME, VORNAME, TÄTIGKEIT KONGRESSTEILNAHME WORKSHOPTEILNAHME (cid:2) Freitag (cid:2) Samstag Workshop 1 (cid:2) 1 (cid:2) 2 (cid:2) 4 (cid:2) TITEL, NAME, VORNAME, TÄTIGKEIT AME, VORNAME, TÄTIGKE KONGRESSTEILNAHME WORKSHOPTEILNAHME (cid:1) Bitte senden Sie mir das Programm zum 16. EXPERTENSYMPOSIUM „Innovationen Implantologie“. (Online abrufbar unter www.innovationen-implantologie.de) PRAXISSTEMPEL Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das IMPLANTOLOGY START UP 2015 erkenne ich an. DATUM/UNTERSCHRIFT E-MAIL-ADRESSE (BITTE ANGEBEN)
OHNE DRUCK, VIEL WASSER Heraeus Kulzer und Gerl Dental veranstalten erstmals Schichtkurs für Studierende Tim Franze Christian Kasparek. Bewaffnet mit Lupenbrille und Handinstrumenten erläutert er geduldig Schritt für Schritt seine Vorgehensweise. In diesem von Heraeus Kulzer durchgeführten Schichtkurs haben alle etwas mehr Zeit als im normalen Unialltag. Fragen werden gestellt, das Frasacomodell wird mehrfach aus ver- schiedenen Blickwinkeln begutachtet. Die anwesen- den Studierenden bereiten hier den Phantomkurs III entweder vor oder nach und stehen daher alle mit- ten im Stoff. Nach den Erläuterungen geht jeder wieder zurück an die eigene Behandlungseinheit. Zu zweit oder auch allein arbeiten die Teilnehmer an verschiedenen praktischen Aufgaben. Heute ist nur gut jeder zweite Phantomkopf in Beschlag ge- nommen – was für die Semesterferien dann doch schon fast wieder viel ist. Ein im Phan tom saal etwas verloren wirkendes Süßigkeitenkörbchen weist zu- sätzlich auf den besonderen Charakter dieser Ver - anstaltung hin. Materialprobleme als Ausgangspunkt Jeder Zahni weiß, dass die in der praktischen Ausbil - dung verwendeten Materialien einiges an Finger - spitzengefühl und noch mehr an Übung erfordern, um wirklich das zu leisten, was man von ihnen erwar- tet (betrifft Werkstoff und Zahni). Das weiß auch Christian Kasparek, der jetzt die typischen Probleme mit dem Schichtmaterial aufgreift. Die Teilnehmer Emsige Betriebsamkeit Ein mehr oder weniger gleichmäßiges Surren erfüllt den großen Phantomsaal der Charité. Ungefähr zwan zig Studentinnen und Studenten in blauen Ka - sacks sind gut beschäftigt. So kurz vor dem eigentli - chen Semesterbeginn sind alle dankbar für jede Mi - nute zusätzlicher Praxis, die ihre Fertigkeiten immer routinierter werden lässt. Die Teilnehmer scharen sich um die Behandlungseinheit von Zahntechniker Im Vorfeld des aktuellen Wintersemesters 2014/15 führte Heraeus Kulzer an der Berliner Charité einen Step-by-Step-Schichtkurs für Studierende durch. In professioneller Atmosphäre und ausgerüstet mit sämt- lichen notwendigen zahn- technischen Materialien unterstützt Heraeus Kulzer damit einmal mehr die praktische Ausbildung junger Zahnmediziner. 34 dentalfresh #1 2015
wissen genau, wo der Hase im Pfeffer liegt: Bei der Schichttechnik am Frasacomodell entsteht ein sicht- barer Übergang zwischen dem Schichtmaterial und der Modellsubstanz. Deshalb ist ein gleichmäßiges Polieren hier unmöglich, weshalb das Arbeitsergeb - nis dann auch häufig zu wünschen übrig lässt. Um zu erfahren, wie genau man derartige Fehler vermeidet, muss man schon ziemlich oft in den Phantomsaal gehen. Und wenn dort dann auch noch geduldige Zahntechniker sitzen, die einem anschaulich und freundlich genau am Modell erklären, wie es geht, hat man wirklich Glück gehabt. Dabei fallen dann Sätze wie „Ohne Druck, viel Wasser“, die ohne gleich- zeitige praktische Demonstration wenig hilfreich sind, aber hier den Unterschied machen. Ein Student simuliert an seinem Modell eine Fraktur am Front - zahn. Mit geübten Handgriffen führt er die Schicht - technik mit den bekannten Arbeitsschritten durch: Bonding, Silikonschlüssel, Lichthärtung, eigentliches Schichten, Politur und fertig. Mit dem Ergebnis ist er sichtlich zufrieden. Organisation mit den Studierenden Derartige Kurse direkt an den Universitäten werden von Heraeus in enger Zusammenarbeit vor allem mit der jeweiligen Fachschaft vor Ort geplant und durchgeführt. In diesem Fall war es Norman Nihage von Gerl Dental, der den Kontakt mit der Fachschaft herstellte und bei organisatorischen Fragen aushalf. Das Interesse auf studentischer Seite ist groß und gerade in der vorlesungsfreien Zeit findet sich dann doch der ein oder andere halbe Tag, der sich in die Verbesserung der eigenen zahntechnischen Praxis investieren lässt. Und die Gelegenhei ten der prakti- schen Übungen werden in Zeiten klammer Unikas - sen in der Regel für den einzelnen Studenten nicht zahlreicher. Insofern handelt es sich hierbei um eine absolute Win-win-Situation für Veranstalter und Teil - nehmer. Heraeus wird auch in Zukunft sein En ga ge - ment für die junge Zahnmedizin erweitern und die Studierenden in ihrer praktischen Ausbildung tat- kräftig unterstützen. <<< dentalfresh #1 2015 35
Herausforderung PRAXISGRÜNDUNG „An der Uni lernt man nur das Handwerk“ Ein Interview mit Nancy Reichenbach Für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben müssen junge Zahnärzte mehr können als sie im Studium lernen. Die Implantologin Nancy Reichenbach berichtet, wie sie die Herausforderungen des Berufseinstiegs und der Praxisgründung gemeistert hat – und warum die Implantologie Frauen gute Möglichkeiten bietet. Wie kommt man als junge Zahnärztin zur Implan to - logie? Mein Traum war es schon immer, chirurgisch zu arbeiten. Ich wollte einen kreativen Job, bei dem ich Menschen auch wirklich helfen kann. Nach Abschluss meines Studiums bekam ich die Möglichkeit, im Im - plantatzentrum Bad Wörishofen tief in die Implan to - logie und Prothetik einzusteigen. Parallel absolvierte ich über zwei Jahre den DGI-Masterstudiengang. Ich war damals die mit Abstand jüngste Teilnehmerin und eine von ganz wenigen Frauen. Welche Probleme stellten sich Ihnen, als Sie mit dem Studium fertig waren? Im Studium lernte ich das Handwerk, also Löcher in Zähne zu bohren. Ich fühlte mich natürlich theore- tisch und fachlich fit. Aber wenn man frisch von der Uni kommt, und auch nach der Assistenzzeit, hat man keine Ahnung von Unternehmertum, Betriebswirt - schaft und Personalführung. Das merkt man ganz schnell. Ich entschied mich daher für ein Unterneh - mer-Curriculum, bei dem ich die grundlegenden Dinge des Praxismanagements lernte. Die Personalführung eignete ich mir anfangs nach dem „Trial-and-Error“-Prinzip an und „übte“ am eige- nen Team. Das war ganz klar nicht ideal, und ich be- suchte deshalb viele verschiedene Kurse – auch heute noch: Gerade habe ich eine einjährige Ausbildung zum Team-Coach abgeschlossen. Diese Ausbildung hat mir deutlich gemacht, wie viel „Mehr“-Wert wir auf die Kommunikation und Zwischenmensch lich - keit mit unseren Patienten und auch unseren Mit - arbeitern legen sollten. Wie fanden Sie die für Sie geeigneten Kurse? Die Auswahl der richtigen Kurse war sehr zeitaufwen - dig und gerade am Anfang Glückssache. Ich wäre froh gewesen, wenn es damals schon so etwas wie das Young Professional Program von Straumann gege- ben hätte. Es hätte mir das Leben stark erleichtert, hätte es ein solch strukturiertes und hoch qualitati- ves Kursangebot zu allen fachlichen und betriebs- wirtschaftlichen Bereichen gegeben, aus denen ich je nach beruflicher Phase hätte wählen können. Erinnern Sie sich an Ihr erstes Implantat? Aber ja! Es war ein Unterkieferimplantat in Regio 45. Als Assistenzzahnärztin war es nicht einfach, einen Im plantatpatienten zu bekommen – und trotz aller Unterstützung durch die Kollegen – bei der Implan - 36 dentalfresh #1 2015
Im Zentrum der dentalen Stärke. Seit 1923 stellt Komet Instrumente und Systeme für die Zahnheil- dentalen Stärke. Aber im tatsächlichen Mittelpunkt unseres Inter- kunde und Dentallabors her. Mit höchster Liebe zum Detail, mit esses stehen Sie, unsere Kunden. Darum freuen wir uns, Ihnen kompromissloser Präzision und mit größtem Erfolg. Unsere Pro- bald wieder auf der IDS 2015 zu begegnen. Und Ihnen persönlich dukte gelten weltweit als Maßstab für Qualität und Innovation zeigen zu dürfen, womit Komet auch in Zukunft Zeichen setzt. made in Germany. Und die Marke Komet als ein Zentrum der 0 V 5 8 6 3 1 4 · 5 1 0 2 / 1 0 © Besuchen Sie uns: Halle 4.1 Stand A080 10. -14. März 2015 www.kometdental.de
Mit dem Young Professional Program unterstützt Straumann seit zwei Jahren werdende oder junge Zahnärzte auf dem Weg vom Studium über die Assistenzzeit bis in den Einstieg ins Berufsleben mit Fachliteratur, Events, Kursen und Vorteilsangeboten. Auf dem neuen Onlineportal my.YPP finden Teilnehmer in einem geschütz- ten, persönlichen Bereich eine Übersicht über alle Leistungen und Events, können Gutscheine direkt einlösen sowie Fortbildungen zu Vorzugspreisen buchen. Die Teilnahme am Programm ist kosten- los und unverbindlich. tation war ich auf mich allein gestellt. Das Bera tungs - gespräch war kein Problem, da ich vorher schon sehr viele Patientengespräche für meine Kollegen geführt hatte. Der Eingriff selber aber war aufregend. Das Gefühl, das erste Mal in lebenden Knochen zu bohren! Trotz intensiver Vorbereitung mit Planungsmodellen und OPG- Messaufnahmen war ich damals noch nicht auf unerwartete Komplikationen oder unterschiedliche Knochenqualitäten vorbereitet. Ein Hohlraum im Kno chen kam unerwartet und ließ mich damals wirk- lich übervorsichtig werden. Gutes Komplikations ma - nagement und souveränes Reagieren bringt dann al- lein die Erfahrung… (lacht)...und heute habe ich na tür - lich ein DVT, um die OP im Vorhinein besser zu planen. Sie haben eine Praxisgemeinschaft mit Ihrem Vater und Ihrem Mann. War Ihr Ziel schon immer eine eigene Praxis? Ja, ich wollte auf jeden Fall in der eigenen Praxis ar- beiten, aber auch den Austausch mit anderen Zahn - ärzten haben. Ich wollte nie eine Einzelkämpferin sein. Wir behandeln in unserer Praxisklinik viele Über- weisungspatienten und führen häufig komplexe Sa - ‰ VITA Nancy Reichenbach, M.Sc. 2001 Ausbildung zur PADI-Tauchlehrerin 2001–2006 Zahnmedizin-Studium an der Ludwig-Maximilians- Universität München 2004/2005 5-monatiger Aufenthalt als Tauchlehrerin auf den Malediven Januar 2007 Approbation als Zahnärztin 2007–2010 Assistenzzeit und Zahnärztin im Implantatzentrum Bad Wörishofen 2007–2009 Masterstudiengang der DGI an der Steinbeis-Hochschule Berlin Abschluss Master of Science in Oral Implantology Master Thesis: Implantate in einem parodontal vorgeschädigten Milieu erhöhen das Risiko des Befalls der periimplantären Gewebe mit parodonto- pathogenen Keimen. Prospektive Pilotstudie mit einer Verlaufzeit von fünf Jahren. 2011 Gründung der Praxisklinik Pfaffenwinkel Schwerpunkt Nancy Reichenbach: Parodontologie und Implantologie nierungen durch. Außerdem organisieren wir Fortbil - dungen für andere Zahnärzte. Die Zusammenarbeit untereinander klappt sehr gut – sicher auch, weil wir eine Familie sind. Man kennt sich und verzeiht sich vieles leichter. Mit einer eigenen Praxis hat man allerdings großen organisatorischen Aufwand. In den ersten drei Jahren nach der Praxisgründung musste ich mit Vollgas ar- beiten. Jetzt fange ich endlich wieder an, mir Zeit für Sport und für mich zu nehmen. Um den Kopf frei zu bekommen, fahre ich seit letztem Jahr Mountainbike und treffe mich regelmäßig mit Freunden in den di- versen Trails im Andechser Wald oder an der Isar. Auch mache ich endlich mehr Urlaub und komme gerade vom Surfen/Wellenreiten von Sri Lanka zurück – da- bei habe ich mir prompt die Nase gebrochen! Denken Sie, der Beruf der Zahnärztin bzw. Implanto - login ist für Frauen geeignet? Ja, in der Zahnmedizin haben Frauen gute Möglich - keiten, einen spannenden Beruf mit Familie und Frei - zeit zu vereinbaren, besonders wenn sie angestellt sind. Freundinnen von mir arbeiten im Angestell ten - verhältnis und sind sehr zufrieden. Sie sind angese- hene Zahnärztinnen, haben aber den organisatori- schen Stress der Praxisführung nicht. Als Angestellte haben sie auch grundsätzlich die Möglichkeit, halb- tags oder nur an einzelnen Tagen zu arbeiten. Das ist mit einer eigenen Praxis schwieriger. Wenn Frauen chirurgisch arbeiten wollen, ist die Im - plantologie ein spannendes Gebiet, auch wenn sie noch immer eine Männerdomäne ist. Viele Männer sind überrascht, wenn man als Frau viel implantiert und auch vor komplizierten Fällen nicht zurückschreckt. Wie wichtig ist für Sie das berufliche Netzwerk? Es ist in meinen Augen das Wichtigste! Man kann sich ehrlichen Rat bei Kollegen holen und gemeinsam Fortbildungen besuchen. Die perfekte Kombination aus fachlichem Austausch und Freude am Leben! Durch den DGI-Masterstudiengang konnte ich ein Netzwerk mit vielen hochqualifizierten Zahnärzten aufbauen. Das Knüpfen der Kontakte war für mich fast noch wichtiger als die sehr gute fachliche Aus - bildung. Auch jetzt treffen wir uns noch einmal im Jahr, um Fälle offen zu diskutieren, und wir telefonie- ren bei fachlichen Fragen. Ich würde jungen Zahnärzten empfehlen, die Mög - lichkeiten des Young Professional Program zu nutzen und durch die Teilnahme an Kursen und beson ders den regionalen Afterwork-Events ihr persönliches Netz werk mit Gleichgesinnten aufzubauen. Das wird ihnen im Berufsleben wirklich helfen. Frau Reichenbach, vielen Dank für das Gespräch! Das Interview führte Frau Dr. Birgit Wenz, TouchPoint Communication AG, Luzern 38 dentalfresh #1 2015
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Assistenten Kompass GESUCHT & GEFUNDEN Dank Jobbörse zum Traumjob Christin Bunn Kaum ist man als Assistenz zahnarzt froh, nach der Uni eine entspre- chende Position gefunden zu haben, kündigt sich auch schon die nächste Hürde an, denn auch die Assistenzzeit ist nur von begrenzter Dauer. Hier sind all diejenigen gut beraten, die schon frühzeitig ihre Fühler ausstrecken, um DEN zukünftigen Traumjob zu finden. Dank der Job - börse auf ZWP online rückt die Traumstelle nun in greifbare Nähe. >>> Während der Assistenzzeit zeigt sich der Ernst des Lebens eines Zahnarztes in spe meist zum ersten Mal in seiner ganzen Breite und der Praxisalltag unter- scheidet sich in vielen Punkten von alledem, was man bisher aus Universität und Klinik kannte. Nun hält man den ersten kleinen Trumpf in der Hand, für eine Entscheidung, die man Jahre zuvor mit der Wahl des Zahnmedizinstudiums getroffen hat – man darf be- handeln, man erhält die Dankbarkeit und das Lä - cheln der Patienten, man kann sich weiterentwickeln, fortbilden und spezialisieren. Eine schöne und zu- gleich aufregende Zeit mit scheinbar unbegrenzten Mög lich keiten. Alle Türen stehen offen und Schritt für Schritt werden die ersten Steine der beruflichen Exis - tenz errichtet. In der Assistenzzeit formen sich vor allem aber auch die Vorstellungen an die Zeit nach der zweijährigen praktischen Ausbildung. Wie sieht meine Zukunft aus? Wo will ich hin? Bin ich eher der Typ Mensch, der auf Sicherheit setzt und der als angestellter Zahnarzt glücklich wird? Ist für mich eine Berufsausübungs - gemeinschaft das Ideale? Oder sollte es doch die ei- gene Praxis sein, die ich später an meine Kinder und Kindeskinder weiterreiche? Wie auch immer die Entscheidung für die zukünftige Traumstelle ausfallen wird, auf die bestmögliche Suche kommt es an. Auch hier gilt einmal mehr, dass Zeit kostbar ist – wer hat schon Muse, um täglich eine Vielzahl von Tageszeitungen auf passende Annoncen durchzublättern. Oder nach Dienstschluss unzählige Job-Alerts im E-Mail-Postfach zu sichten. Wer sucht, der findet Deutschlands größtes dentales Nachrichtenportal hat dieses Zeitdefizit erkannt und bietet seit 2014 in Kooperation mit zahn-luecken.de eine dentale Job - suche auf ZWP online an. Damit hat das Portal sei nen In ter net auf tritt wei ter nut zer ori en tiert aus gebaut. Schnell, unkompliziert und punkt genau liefert die Jobbörse alle freien Stellen in zahn medizinischen Ar beitsbereichen – gut sortiert, auf einen Blick. Über den entsprechenden Menüpunkt im rechten oberen Seitenbereich der Startseite auf www.zwp- online. info gelangt der User in die neue Rubrik. Eine an wenderfreundliche Eingabemaske mit ge- wünschter Berufsbe zeichnung bzw. Ortswahl macht die Suche nach dem Traumjob zum Kin derspiel. Im Handum drehen erhält der User einen Überblick zu allen Job angeboten der Den talwelt. Ob Zahnarzt, Zahntechniker, Helferin oder Handelsvertreter – bei derzeit über 8.000 Angeboten ist der Traumjob nicht mehr weit. Ein Suchagent vereinfacht die Suche zu- dem und liefert dreimal wöchentlich via E-Mail- Newsletter die neuesten Inserate je nach individuel- len Suchkri terien. Wer findet, hat gesucht Wurde der Traumjob gefunden, ist es an der Zeit, für die Praxisform der Wahl auch entsprechendes Per - sonal zu finden. Von der Zahnmedizinischen Fach - angestellten über die Verwaltungsfachkraft bis hin zur Auszubildenden gilt es die richtigen Personal ent - scheidungen zu treffen, um die Praxis bestmöglich auf Erfolg auszurichten – ein Thema, das den Zahn - arzt kontinuierlich betreffen wird, schließlich treten Jobwechsel, krankheitsbedingte Ausfälle oder Team - erweiterungen über die Jahre hinweg immer wieder auf. Aus diesem Grund ist die ZWP online Jobbörse nicht nur ideal, um die eigene berufliche Traumstelle zu finden, sondern auch, um die passenden Inserate bei der Suche nach dem perfekten Team zu schalten. Unkompliziert in der Anwendung erfolgt das Inse - rieren innerhalb weniger Klicks und schon kann das Postfach klingeln – vielleicht ja bald mit den Bewer - bungsunterlagen Ihrer neuen Mitarbeiter/-innen! <<< 40 dentalfresh #1 2015
DENTALZEITUNG DENTALZEITUNG Fachhandelsorgan des Bundesverbandes Dentalhandel e.V. Fachhandelsorgan des Bundesverbandes Dentalhandel e.V. AKTUELL >> INFORMATIV >> UN VE R Z I C H T B A R ISSN 1615-2859 Entgelt bezahlt: F 52061 PREIS: € 5,60 zzgl. MwSt. 15. JAHRGANG • NOVEMBER • 2014 DENTALZEITUNG DENTALZEITUNG Fachhandelsorgan des Bundesverbandes Dentalhandel e.V. EINS ZWEI DREI VIER FÜNF SECHS D Digitale 4-D- Videoaufzeichnung der dynamischen Okklusion Im Test: Spezialsilikon zur Herstellung flexibler Zahnfleischmasken bei Implantatarbeiten Die Bedeutung von Teilmatrizensystemen für den Behandlungserfolg PROBIEREN SIE JETZT! Die digitale Praxis / Das digitale Labor Bestellung auch online möglich unter: www.oemus.com/abo 33,– Euro/Jahr Labor/Praxis Name Straße PLZ/Ort Telefon Fax E-Mail o Ja, ich möchte das Probe abo beziehen. Bitte liefern Sie mir die nächste Ausgabe frei Haus. Soweit Sie bis 14 Tage nach Erhalt der kostenfreien Ausgabe keine schriftliche Abbestellung von mir erhalten, möchte ich OEMUS MEDIA AG die DENTALZEITUNG im Jahresabonnement zum Preis Abonnement-Service von 33 € inkl. gesetzl. MwSt. und Versand beziehen. Das Abonnement verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn es nicht 6 Wochen vor Ablauf des Bezugs - zeitraumes schriftlich gekündigt wird (Poststempel genügt). Datum/Unterschrift Holbeinstraße 29 04229 Leipzig Tel.: 0341 48474-200 Fax: 0341 48474-290 E-Mail: grasse@oemus-media.de www.oemus.com Widerrufsbelehrung: Den Auftrag kann ich ohne Begründung innerhalb von 14 Tagen ab Bestellung bei der OEMUS MEDIA AG, Holbeinstraße 29, 04229 Leipzig schriftlich widerrufen. Rechtzeitige Absendung genügt. Unterschrift df 1/15
7th International Snow Sculpture Contest IN HARBIN (CHINA) Torben Traub, Karl Pont, Lukas Freiling 42 dentalfresh #1 2015
>>> Nachdem das Team der Marburger Zahnklinik vor drei Jahren den 1. Platz belegte, wollten wir dieses Jahr beim 7. Internationalen Schneeskulpturenwett - bewerb wieder teilnehmen und den Titel nochmals nach Marburg holen. Veranstalter waren auch dieses Jahr abermals die „Harbin Ice and Snow World“ und die „Harbin Engineering University“ (HEU) in China. Vom 4. bis 7. Januar 2015 hieß dann das Motto: „Schnee und Jugend, Traum und Zukunft“ – vier Tage lang Schnee hacken, schnitzen und model lieren und sich gegen 69 Teams aus elf verschie denen Ländern durchsetzen. Mit 69 Teams und 2.326,5 Ku bikmetern Schnee ist der Wettbewerb in Harbin der größte welt- weit und somit Weltrekord halter. Unsere Reise führte uns von Frankfurt am Main aus über Istanbul nach Peking. Von dort sollte es mit ei- nem Nachtzug direkt weiter in die Millionenstadt Harbin gehen, doch schon beim Beschaffen der Bus- sowie Zugtickets und dem Erreichen des Zugbahn - hofs gab es die ersten Anlaufschwierigkeiten. Eng li - sche Übersetzungen der chinesischen Schriftzei chen auf Hinweisschildern sind selten, und auch die engli- sche Sprache ist in China noch nicht weitverbreitet. Trotzdem schafften wir es rechtzeitig zu unserem Zug und verbrachten die zehnstündige Zugfahrt von Pe - king nach Harbin über Nacht in einem Schlafabteil, da am nächsten Morgen direkt der Wettbewerb losging. Beim Aussteigen bemerkte man gleich den Tempe ra - tur unterschied. Nicht selten wird es in Harbin –30°C oder kälter. Vor dem Bahnhof wurden wir von unseren zwei „Volunteers“ (zwei Studenten der HEU) abge- holt und zum Uni-Campus gebracht, wo wir unsere Zimmer in einem der Komplexe bezogen. Jedes Team bekam ein bis zwei Volunteers gestellt, die einen von morgens bis abends begleiteten und für das Wohl der Teams zuständig waren. Viel Zeit zum Ankommen und Ausruhen blieb aber nicht, da der Wettbewerb schon im Gange war. Nach einem kurzen Frühstück in der Mensa holten wir un- sere Schnitzinstrumente ab und wurden zu unserem Schneeblock mit der Nr. 55 gebracht. Die 69 Schnee - blöcke hatten Ausmaße von 3 x 3 x 3,5 Meter. Für den ersten Tag war es unsere Aufgabe, die Form der späteren Skulptur grob darzustellen und dabei sehr viel Schnee wegzuhauen. Leider war kurz vor Reiseantritt unser viertes Team - mit glied verletzungsbedingt ausgefallen, sodass wir die se Arbeit zu dritt leisten mussten. Das machte sich dann spätestens am Abend in den Knochen und Mus - keln bemerkbar. Die Arbeitszeit an der Skulptur war von 8–17 Uhr mit einer Mittagspause von 11–12 Uhr. Schon am ersten Tag kamen etliche chinesische Ju gend liche, aber auch Familien, an unserem Schnee - block vorbei und wollten Fotos mit uns machen und waren sehr interessiert daran, was die „Germans“ so treiben. Auch mussten wir viele Radio- und Fern seh - interviews geben. Zum Aufwärmen brachten unsere „Volunteers“ uns zwischendurch heißen Tee, Kaffee oder einfach hei- ßes Wasser mit Zucker. Hätte man sich eine Flasche Wasser mitgenommen, hätte man nicht viel davon trinken können, da es innerhalb weniger Minuten gefroren gewesen wäre. Zum gebotenen Rahmenprogramm gehörte am ers ten Abend ein Besuch der „Harbin Ice and Snow World“, einer der drei größten Eisstädte weltweit, die mit ihrer bunten Beleuchtung sehr eindrucksvoll aussah. Abgerundet wurde der Abend in einem lo ka - len „Dumpling“-Restaurant. Dumplings sind kleine Teigtaschen, die in allen Variationen mit Fleisch, Ge müse oder Shrimps gefüllt sein können. In China werden sie zur jeder Tageszeit gegessen. Auch uns haben sie sehr geschmeckt. dentalfresh #1 2015 43
weil am letzten Tag nur noch morgens zwei Stunden zum Arbeiten blieben. Dank unserer Volunteers, die uns die Nacht über mit Tee, Keksen und Bier versorg- ten, hielten wir bis 23 Uhr durch und mussten uns dann der Kälte und Müdigkeit geschlagen geben. Am nächsten Morgen wurden dann noch die letzten Feinheiten erledigt. Ab 10 Uhr kamen nach und nach Jury-Mitglieder an unserer Skulptur vorbei und begutachteten unsere Arbeit. Am Mittag gab es dann noch ein persönliches Treffen mit dem Präsidenten der Universität und ei- nen Austausch kleinerer Geschenke sowie eine Ein - ladung zur Teilnahme für das nächstes Jahr, die uns sehr freute. Nun hieß es warten auf die Siegerehrung. Da die Konkurrenz dieses Jahr sehr stark war, war die Auf - regung groß. Doch als wir dann für den zweiten Platz aufgerufen wurden, freuten wir uns sehr. Zwar konn- ten wir den Titel der Uni Marburg nicht verteidigen, aber angesichts der Umstände waren wir mit dem 2. Platz sehr zufrieden. Natürlich kamen wir auch nach der Preisverleihung nicht an Interviews vorbei, doch die gehörten bis dahin schon zum Alltag. Zum Abschluss zogen wir mit unseren befreundeten Teams aus Russland und Taiwan, mit denen wir flei- ßig Postkarten der Universitäten und Kontaktdaten ausgetauscht hatten, in die Clubs von Harbin, um die tolle Woche noch einmal richtig zu feiern. Alles in allem war es ein großartiges Erlebnis, an das wir uns noch lange Zeit zurückerinnern werden. Nicht nur der Wettbewerb an sich, sondern auch der inter- kulturelle Austausch mit den anderen Ländern und das Schließen internationaler Freundschaften waren eine tolle Erfahrung und machten uns den Abschied nicht leichter. Zurück in Peking blieben uns noch zwei Tage, in denen wir die Chinesische Mauer, die Ver - botene Stadt und den Platz des Himmlischen Frie - dens besichtigten und so die tolle Reise abrundeten. Letzten Endes hoffen wir, dass wir der Einladung Fol ge leisten und auch nächstes Jahr wieder mit einem Team dabei sein können, wenn die HEU den 8th In ternational Snow Sculpture Contest ver an - staltet. <<< Schnell mussten wir uns auch damit anfreunden, mit Stäbchen zu essen, denn Messer und Gabel suchte man hier vergebens. In der Mensa bezahlten wir mit einer Mensa-Karte, die wir von der Uni bekommen hatten und die mit rund 60 Euro aufgeladen war. Dort gab es auf vier Stockwerken alles, was das Herz begehrte, und das zu einem Preis von nur ca. 60 Cent pro Mahlzeit. Im Supermarkt auf dem Campus wur - de die Karte ebenfalls akzeptiert, sodass wir abends unser wohlverdientes Bier trinken konnten. Harbin ist nämlich auch für sein eigenes Bier, das nach dem deutschen Reinheitsgebot seit 1900 gebraut wird, bekannt. Am vorletzten Tag durften die Teams offiziell so lange in der Nacht an der Skulptur arbeiten, wie sie wollten, 44 dentalfresh #1 2015
ABOSERVICE Das neue Prophylaxe Journal Interdisziplinär und nah am Markt Bestellung auch online möglich unter: www.oemus.com/abo Bestellformular ABO-SERVICE || Per Post oder per Fax versenden! JA, ich möchte die Informationsvorteile nutzen und sichere mir folgende Journale bequem im preisgünstigen Abonnement: Andreas Grasse | E-Mail: grasse@oemus-media.de Fax: 0341 48474-290 Zeitschrift jährliche Erscheinung Preis  Implantologie Journal 10-mal 99,00 €*  Prophylaxe Journal 4-mal 44,00 €*  Oralchirurgie Journal 4-mal 44,00 €*  Endodontie Journal 4-mal 44,00 €* * Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt. und Versandkosten (Preise für Ausland auf Anfrage). OEMUS MEDIA AG Holbeinstraße 29 04229 Leipzig Name, Vorname Straße/Hausnummer PLZ/Ort Telefon/E-Mail Unterschrift Widerrufsbelehrung: Den Auftrag kann ich ohne Begründung innerhalb von 14 Tagen ab Bestellung bei der OEMUS MEDIA AG, Holbeinstr. 29, 04229 Leipzig schriftlich widerrufen. Rechtzeitige Absendung genügt. Das Abonnement verlängert sich automatisch um 1 Jahr, wenn es nicht fristgemäß spätestens 6 Wochen vor Ablauf des Bezugszeitraumes schriftlich gekündigt wird. df 1/15 Datum/Unterschrift
FAMULATUR IN KAMBODSCHA Almuth Raithel >>> Durch Erzählungen anderer Studenten, einer Informationsveranstaltung des Zahnmedizinischen Austauschdienstes (ZAD) sowie einiger Eigenrecher - chen fing ich Feuer an der Idee einer Auslands famu - latur. So entschloss ich mich, in den Wintersemester - ferien 2014 im Anschluss an das 9. Fachsemester eine zahnmedizinische Famulatur zu organisieren. Der ZAD stellt eine Liste seiner weltweiten Famulatur - kon takte zur Verfügung, die mir letztendlich auch den Kontakt zu dem Angkor Hospital for Children (AHC) in Siem Reap, Kambodscha, offenbarte. Bis auf die vermittelte Adresse lag es jedoch allein in meiner Hand, die Auslandsfamulatur zu organisieren. Ein gutes Dreivierteljahr im Voraus bewarb ich mich mit - tels eines Motivationsschreibens, eines Lebenslaufs und zweier universitärer Empfehlungsschreiben per- sönlich bei der Freiwilligenkoordinatorin des AHC. Da der E-Mail-Verkehr beiderseits relativ zügig verlief, waren die Formalitäten, wie Praktikumsdaten, polizei- liches Führungszeugnis, eine gültige Reisepasskopie, Auslandskranken- und Haftpflichtversicherung wäh- rend des Arbeitsverhältnisses und eine vorläufige Un - terkunft, schnell abgewickelt. Darüber hinaus küm- merte ich mich zeitgleich um notwendige Impfun - gen, ein Arbeitsvisum und buchte Flüge. Da ich den Kon takt zu dem kambodschanischen Krankenhaus privat hergestellt habe und Letzteres nicht für die Unter kunft, Verpflegung oder Transportkosten auf kam, lag es in meiner Hand, das gesamte Projekt selbst zu finanzieren. Die weitaus zeitintensivere Vorberei - tung stellte das Einholen von Den - talartikelspenden seitens deut- scher Dentalfirmen dar, um neben der Freiwilligen - arbeit eine materielle Unterstützung dem Kranken - haus zukommen zu lassen und gleichzeitig geeigne- tes Behandlungsinstrumentarium vor Ort verwen- den zu können. Für mich war von Anfang an klar, dass ich die Fa mu - latur außerdem zum Anlass für eine Reise durch Süd - ostasien nutzen wollte, um nicht nur punktuell einen Eindruck von Land und Leuten zu erlangen. Folg lich reiste ich gemeinsam mit meinem Freund einen Mo - nat vor Famulaturbeginn durch Vietnam, Kam bod - scha und Thailand. Mit drei weiteren deutschen Zahnmedizinstudenten traf ich nun Mitte März 2014 in Siem Reap zusam- men, um die folgenden sechs Wochen am Angkor Hospi tal for Children zu famulieren. Das AHC ist ein Kinder krankenhaus auf NGO-Basis, welches in Ko - ope ra tion mit der kambodschanischen Regierung arbeitet und neben zentralem Klinikbetrieb Lehre und Ge sund heits prävention großschreibt. So wohl in der Zahn klinik des AHC als auch in Grundschulen und Ge sund heitszentren der umliegenden Dörfer be- handelten wir wochentags kambodschanische Kin - der im Al ter von 2 bis 16 Jahren. Der Schwerpunkt lag dabei auf akuten Schmerzbe hand lungen in Form von Ex trak tionen und Verschreiben von Medikationen. An ders als wir es aus Deutschland gewöhnt sind, sucht ein Großteil der Kambodschaner aus finanziel- lem As pekt und einfachem Nichtwissen den Zahn - arzt erst auf, wenn die Schmerzen dauerhaft und un- erträglich werden. Des Weiteren umfasste das Tä tig - keitsspek trum auch Füllungen und, zu unserem Er - staunen, gelegentlich Wurzelkanalbehandlungen. Nach einer längeren Eingewöhnungsphase in die kam bodschanische Zahnmedizin bereitete die Ar beit viel Freude und ermöglichte uns viele neue, prak tische Erfahrun - gen. Obwohl wir in Deutschland noch den Studentenstatus inne- haben, sahen uns die kam- bodschanischen Kollegen als „vollwertige“ Zahn ärzte an. Demzufolge hat ten wir einerseits eine unge- wohnt große Verantwor - tung zu übernehmen, an de - 46 dentalfresh #1 2015
rer seits sehr viel mehr Hand lungsspielraum als uns bisher zugetraut wurde. Die Kommuni kations hürde sowie das spezielle Patien tenspektrum bedurften der Ge wöhnung. Weniger stell te der medizinische Sprach- und Schriftverkehr auf Englisch ein Pro blem dar. Viel schwieriger war die indirekte Kom mu ni kation über eine kambodschanische Assistenz zu den Kindern, bei denen es beson ders auf verbales psychologisches Geschick ankam. Die kleinen Patien ten, die oft ängst- lich oder durch schlechte Erfah run gen oder Erzäh - lungen verstört das Behandlungs zim mer betraten, galt es dann größtenteils pantomimisch an den zahn- ärztlichen Eingriff heranzuführen. Mit der Zeit ge- lang uns das jedoch immer besser, und manchmal wurden unsere Behandlungen mit einem verwun- derlichen „No cry, no cry today“ sanft gelobt. Hinge - gen unserer Erwar tung verfügte die Zahnklinik über gute Ausstattung und Arbeitsmate rialien, wusste diese aber im Gegenzug häufig nicht einzusetzen. Da viele Dental produkte je doch abgelaufen waren oder nicht funktionierten, war unsere Improvisa - tionskunst gefragt. Einen fachlichen Gewinn brachte mir die Famulatur primär in praktischer Übung. Durch die beträchtliche Pa tientenanzahl, die ich an einem Tag behandeln konn te, beschleunigte ich mein Arbeitstempo und lernte flexibler mit unerwarteten Patientensitua tio - nen um zugehen. Durch das fließbandähnliche Extra - hie ren erlernte ich vor allem oralchirurgische Fähig - kei ten, die mir aus Deutschland bisher größtenteils nur in der Theorie bekannt waren. Außerdem bekam ich viele, in Industrieländern nur noch selten vorkom- mende Fallbeispiele zu Gesicht, die ich zuvor nur im Lehrbuch abgebildet gesehen habe. Generell übte ich mich zudem sehr im psychologischen Umgang mit Kindern. Auf den noch nicht ausgereiften, kind- lichen Verstand einzugehen, unterschiedliche Grün - de von Geschrei (Angst, Schmerz, Widerwillen etc.) sowie die elterliche Beziehung einzuschätzen und schnelles Reaktionsvermögen zählen zu diesem Er - fahrungsspektrum dazu. Abschließend möchte ich wirklich jedem ans Herz legen, sich einmal während eines längeren Zeitrau - mes in einem Entwicklungsland aufzuhalten. Neben den fachspezifischen Erfahrungen, die man in einer Industrienation nicht in solch einem Maße sammeln kann, lernte ich während meiner Zeit in Südostasien unseren Wohlstand und meinen Beruf neu einzuord- nen. Der dort zu erlebende Kontrast zum gewohnten Alltag löst unabdinglich das Hinterfragen eigener Lebensformen, -zustände und -handlungen aus. Die - ser gedankliche Prozess ist meiner Meinung nach der größte, unbezahlbare Gewinn meines Auslandsauf - enthaltes in Kambodscha. <<< dentalfresh #1 2015 47
produkt information 1 Digitale Mundpflege mit Oral-B In unserer heutigen modernen Welt spielt das Thema Vernetzung eine immer größere Rolle – der Bereich der Mund pflege ist dabei keine Ausnahme. Auch hier gewinnen digitale Informationswege und das Zu sam menspiel von Hightech-Geräten zu- sehends an Be deutung. Wohin dieser Weg führt, welche Chancen sich daraus für Patient und Praxis ergeben und welche Features uns im Badezimmer der Zukunft erwarten, zeigt der Mundpflege - spezialist Oral-B bei seinem Messeauftritt auf der kommenden Internationalen Dental-Schau (IDS) in Köln. Wie lassen sich Smartphone, Tablet und Co. dazu nutzen, die Compliance und damit die Mund - gesundheit des Patienten zu verbessern? Welche Alltagsgegenstände im Badezimmer werden viel- leicht schon bald zu interaktiven Prophylaxe- Tools upgegradet? Kurz: Wie sieht die Zukunft der Mund pflege aus? Auf der IDS 2015 gibt Oral-B Antworten auf diese Frage – und das in der vermut- lich inter aktivsten Art und Weise, die man sich vor- stellen kann. Denn die Besucher am Messestand werden nicht nur einen Blick auf das „Zähneputzen von morgen“ werfen, sie werden es selbst erleben können. Live-Demos der neuesten Oral-B Produkte und ein eigenständiger Stand rund um das Informations- und Fortbildung-Portal www.dentalcare.com ge- hören ebenso zu diesem besonderen Messe erleb - nis wie das Probeputzen mit elektrischen Zahn - bürsten der aktuellsten Generation in einer wort- wörtlich smarten Umgebung. Auch in künstleri- scher Hinsicht wird der Besuch am Oral-B Stand zu einem unvergesslichen Erlebnis auf der diesjähri- gen IDS. Denn als ganz spezielles Souvenir wird für Besucher ein wirklich individuelles Erinnerungs - stück angefertigt – natürlich digital! Der Messestand von Procter & Gamble Profes sio - nal Oral Health befindet sich in Halle 11.3, Stand J010 – Ko19 und Jo20 – Ko21. Kategorie: PROPHYLAXE www.dentalcare.com 2 Maximale Schneidleistung, minimale Dimension Als Pendant zum erfolgreichen grazilen Knochen - fräser H254E konisch bietet Komet mit dem H255E nun auch eine zylindrische Variante an. Wer sich also z.B. für feine bzw. modellierende Knochenschnitte, zur krestalen Öffnung des Kieferkammes oder bei der Resektion von Wurzelspitzen, ein Instrument mit minimaler Dimension und trotzdem maximaler Schneidleistung wünscht, der trifft mit dem Kno - chenfräser H255E die richtige Wahl. Schnittfreudiger und effektiver kann ein Knochenfräser in dieser fili- granen Größenordnung (Arbeitsteillänge: 6 mm, Grö ße: 1,2mm) nicht sein! Dies ist auf die spezielle Komet-Kreuzverzahnung mit einem noch größeren Spanraum und längeren Schneidkanten am zylind - rischen Arbeitsteil zurückzuführen. Der schwarze Farb ring, mit dem der H255E gekenn- zeichnet ist, steht für die se besonde - re Schnittfreu dig keit. Da mit bietet der H255E alle Möglichkeiten für eine gewebeschonen - de, effektive Präparation und zeichnet sich nebenbei durch eine hohe Standzeit aus. www.kometdental.de 48 dentalfresh #1 2015
produktinformation 3 Mit dem „DentXperts“-Club optimal durchstarten Im Rahmen der IDS in Köln präsentiert Heraeus Kulzer erstmals sein Nachwuchsförderprogramm „DentsXperts“ einem breiten Fachpublikum. Mit dem neuen Fortbildungsprogramm unterstützt der Hanauer Dentalhersteller den optimalen Berufsstart von Studienabsolventen und Assistenzzahnärzten. Passgenau auf die Bedürfnisse von Zahnmedizin - studenten, Assistenzzahnärzten und Praxisgründern zugeschnitten, bietet der Hanauer Dentalhersteller ein umfangreiches Angebot. Neben persönlichen An - sprechpartnern und einem umfangreichen Informa - tionsangebot können „DentXperts“-Club-Mitglieder zu Sonderkonditionen an Hands-on-Kursen teilneh- men oder zahnmedizinische Produkte testen. Pra xis - gründer können sich darüber hinaus Unterstützung bei ihrer Praxisgründung sichern. Besuchen Sie Heraeus Kulzer auch auf YouTube un - ter www.heraeus-kulzer.com/youtube oder direkt auf der IDS in Halle 10.1 an Stand A010 – C019. www.heraeus-kulzer.de 4 DAMPSOFT stellt Online-Terminmanagement vor Bereits zum 11. Mal nimmt Dampsoft an der 36. Inter - nationalen Dental-Schau (IDS) in Köln teil. Der Soft - ware-Hersteller präsentiert sich dort in einem neuen Auftritt und stellt sein aktuelles Produktangebot aus. Darunter das innovative Online-Terminmanagement- Tool. Damit können Patienten ihre Zahnarzttermine jederzeit selbst im Internet buchen. Am Dampsoft-Messestand in Halle 11.2, Stand O020 können die Besucher die Software-Lösungen des Unterneh mens kennenlernen und sich ausführlich be- raten lassen. Zu seinem Pro dukt port - folio gehören drei Programm-Ver sio nen, die je nach Bedarf individu ell erwei ter - bar sind: Das leistungs star ke Grund - modul DS-Win-Plus ist mit zahlreichen Funktionen ausgestattet, die ein intel- ligentes Praxismanagement er mögli - chen. DS-Win-Pro kombiniert das leistungsstarke Grundmodul DS-Win-Plus mit drei Produkt erwei te - rungen und zusätzlichen Serviceleistungen. Für die reine EDV-Abrechnung ist die Basisversion DS-Win- Light erhältlich. Die diesjährige Messeinnovation von Dampsoft ist das Online-Terminmanagement. Entwickelt für ein effizientes und flexibles Terminmanagement lässt sich das Online-Tool einfach auf der Praxis-Website integrieren. So können Zahnärzte ihren Patienten ei- nen zusätzlichen und kostenlosen Service anbieten. Über einen Link gelangen diese zu dem Online- Buchungsportal. Sobald sich ein Patient dort regis- triert hat, stehen ihm alle Funktionen zur Verfügung – wie beispielsweise das Suchen, Buchen, Verschie - ben oder Absagen von Terminen. Online-Termin - mana gement entlastet die Zahnarztpraxis spürbar, insbesondere an der Rezeption. Außerdem kann der Zahnarzt jederzeit und überall auf das Terminbuch seiner Praxis zugreifen und so flexibel von un - terwegs Behandlungstermine einplanen, verschieben oder absagen. Die Dental-Messe bietet Dampsoft eine geeignete Plattform, um sein überarbei- tetes Corporate Design vorzustellen, wel- ches mit einem Führungswechsel einher- geht. Denn seit Anfang des Jahres 2015 hat Janosch Greifen berg, Sohn des Gründers Wolfram Greifen - berg, die Geschäftsführung übernommen – unter- stützt von einem interdisziplinären Expertenteam. Dampsoft wird auf der IDS den 11.000. Neukunden be- grüßen dürfen. Zusätzlich erwarten die Stand be su - cher verschiedene Aktionen und ein Gewinnspiel. www.dampsoft.de dentalfresh #1 2015 49
‰ TERMINE IDS – Internationale Dental-Schau 2015 10.–14. März 2015 in Köln IMPLANTOLOGY START UP 2015 24./25. April 2015 in Düsseldorf Sommer-BuFaTa Köln 5.–7. Juni 2015 in Köln 25 Jahre DZOI – Jubiläumskongress 3.–5. Juli 2015 in Boppard bei Koblenz Dental Summer 2015 8.–11. Juli 2015 Timmendorfer Strand Weitere Informationen zu den Veranstal tungen findet ihr im Internet unter www.oemus.com oder fragt bei der Redaktion der dentalfresh nach. Kai Becker Jonas Langefeld Maximilian Voß Caroline Diekmeier Can-Florian Keles dentalfresh Herausgeber: Bundesverband der Zahnmedizinstudenten in Deutschland e.V. Vorstand: 1. Vorsitzender: Kai Becker kai.becker@bdzm.de 2. Vorsitzender: Jonas Langefeld jonas.langefeld@bdzm.de Kassenwart: Maximilian Voß max.voss@bdzm.de Schriftführerin: Caroline Diekmeier caroline.diekmeier@bdzm.de Beirat, Uni-Vernetzung: Can-Florian Keles florian.keles@bdzm.de BdZM Geschäftsstelle: Chausseestraße 14 · 10115 Berlin mail@bdzm.de Redaktion: Susann Lochthofen (V.i.S.d.P.) Tel.: 0341 39280767 s.lochthofen@dentamedica.com Korrektorat: Ingrid Motschmann · Tel.: 0341 48474-125 Hans Motschmann · Tel.: 0341 48474-126 Verleger: Torsten R. Oemus Verlag: OEMUS MEDIA AG Holbeinstraße 29 · 04229 Leipzig Tel.: 0341 48474-0 · Fax: 0341 48474-290 kontakt@oemus-media.de Deutsche Bank AG, Leipzig IBAN: DE20 8607 0000 0150 1501 00 BIC: DEUTDE8LXXX Verlagsleitung: Ingolf Döbbecke · Tel.: 0341 48474-0 Dipl.-Päd. Jürgen Isbaner · Tel.: 0341 48474-0 Dipl.-Betriebsw. Lutz V. Hiller · Tel.: 0341 48474-0 Produktmanagement/Anzeigenleitung: Lutz V. Hiller Tel.: 0341 48474-322 hiller@oemus-media.de Produktionsleitung: Gernot Meyer Tel.: 0341 48474-520 meyer@oemus-media.de Grafik/Satz/Layout: Josephine Ritter Tel.: 0341 48474-144 j.ritter@oemus-media.de Druck: Löhnert Druck Handelsstraße 12 04420 Markranstädt Erscheinungsweise: dentalfresh – das Magazin für Zahnmedizinstudenten und Assistenten erscheint 4 x jährlich. Es gelten die AGB, Gerichts stand ist Leip zig. Der Bezugspreis ist für Mitglieder über den Mitgliedsbeitrag in dem BdZM abgegolten. Verlags- und Urheberrecht: Die Zeitschrift und die enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Dies gilt besonders für Vervielfältigungen, Über - setzungen, Mik roverfilmungen und die Einspeicherung und Bearbeitung in elektronischen Systemen. Nach druck, auch aus- zugsweise, nur mit Genehmigung des Verlages. Bei Einsendungen an die Redaktion wird das Einverständnis zur vollen oder aus- zugsweisen Veröffentlichung vorausgesetzt, sofern nichts anderes vermerkt ist. Mit Einsendung des Manuskriptes gehen das Recht zur Veröffentlichung als auch die Rechte zur Übersetzung, zur Vergabe von Nachdruckrechten in deutscher oder fremder Sprache, zur elektronischen Speicherung in Datenbanken zur Herstellung von Sonderdrucken und Fotokopien an den Verlag über. Für unverlangt eingesandte Bücher und Manu s kripte kann keine Gewähr übernommen werden. Mit anderen als den re - daktionseigenen Signa oder mit Verfassernamen gekenn zeichnete Beiträge geben die Auffassung der Verfasser wider, die der Meinung der Redaktion nicht zu entsprechen braucht. Der Verfasser dieses Beitrages trägt die Verantwortung. Gekennzeichnete Sonderteile und Anzeigen befinden sich außerhalb der Veran t wortung der Redaktion. Für Verbands-, Unternehmens- und Markt informationen kann keine Gewähr übernommen werden. Eine Haftung für Folgen aus unrichtigen oder fehlerhaften Darstellungen wird in jedem Falle ausgeschlossen. Gerichtsstand ist Leipzig, wenn der Kunde Unternehmer (§ 14 BGB), juristi- sche Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist. 50 dentalfresh #1 2015
Universitäre Bildung und täglich neue Infor ma - tionen auf dem Dentalmarkt sind unabdingbar für ein erfolgreiches Studium der Zahnmedizin und die persönliche Zukunft. Als Mitteilungs or gan des BdZM informiert die „dentalfresh“ neben der Ver - bandstätigkeit auch über alle wirtschaftlichen und fachlich relevanten Themen für Studenten und Assis tenten. Für Wissen, Erfolg und gutes Aussehen! " Abonnieren Sie jetzt! Bestellung auch online möglich unter: www.oemus.com/abo Ja, ich möchte „ dentalfresh“ im Jahres abo nne - ment zum Preis von 20 €/Jahr inkl. MwSt. und Ver- sandkosten beziehen. Das Abonnement umfasst vier Ausgaben pro Jahr. Die Lieferung beginnt mit der nächsten Ausgabe nach Zah- lungseingang (bitte Rechnung abwarten) und verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn nicht sechs Wochen vor Ablauf des Bezugszeitraumes schriftlich ge- kündigt wird (Poststempel genügt). Name, Vorname Firma Straße PLZ/Ort E-Mail Unterschrift Antwort per Fax 0341 48474-290 an OEMUS MEDIA AG oder per E-Mail an grasse@oemus-media.de Widerrufsbelehrung: Den Auftrag kann ich ohne Begründung innerhalb von 14 Tagen ab Bestellung bei der OEMUS MEDIA AG, Holbeinstr. 29, 04229 Leipzig schriftlich widerrufen. Rechtzeitige Absendung genügt. Unterschrift df 1/15 OEMUS MEDIA AG Holbeinstraße 29, 04229 Leipzig, Tel.: 0341 48474-0, Fax: 0341 48474-290, E-Mail: grasse@oemus-media.de
Eine Marke von dent.talents. feiert IDS Premiere. Die neue Anlaufstelle für dentale Nachwuchstalente: Halle 10.2, Gang M, am Stand 48/49 11. - 14. März 2015 in Köln. Ticket-Voucher online anfordern! Unsere neue Marke dent.talents. für dentale Nachwuchs- talente wird zum ersten Mal mit am Stand von Henry Schein vertreten sein. Vor Ort dreht sich alles rund um das Business Start-up einer Praxis oder eines Labors. Schauen Sie vorbei oder sichern Sie sich einen unserer Beratungstermine zum Thema Business Start-up online unter www.denttalents.de. Success. Make it yours.

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