Source: http://www.humanesrecht.com/case-report/ein-kind-leidet-neurofibromatose
Timestamp: 2017-08-21 17:34:46+00:00

Document:
Ein Kind leidet an Neurofibromatose |
Eine 12-Jährige flüchtet vor seelischer Grausamkeit
Eine Groteske oder nur ein (Alp)Traum?
Ein dringender Hilferuf an den UNO-Menschenrechtsrat
Die Causa Jo
Die Mutter sagte denn Ärzten von Anfang an, dass bei ihrem Kind Neurofibromatose diagnostiziert sei.
Nach 3 Monaten Aufenthalt kam am 14.1.2015 der Befund, der sämtliche Symptome der genannten Krankheit aufzeigt.
Diese Symptome wurden aber nicht dieser Krankheit zugeordnet, sondern ausschließlich als Verfehlungen der Eltern qualifiziert,
Am Montag, 2.3.2015 wird der Mutter mitgeteilt, wenn sie das Kind zurückbringt, wird man doch noch versuchen eine nähere Wohngemeinschaft zu finden – vielleicht nur NÖ !
„Wir haben die Pflege und Erziehung, die „Neuro-Dings-Da“ interessiert mich nicht und wenn das Mädchen nicht gebracht wird, wird die Polizei verständigt, diese wird sie zurückbringen, so ist das.“ Ich solle Klienten richtig beraten, was sie zu tun hätten, wenn sie nicht gebracht wird, wird dies in die weitere Beurteilung einfließen und beweist die mangelnde Kooperationsbereitschaft der Eltern“
Die Eltern werden sich diesem Druck und diesen Drohungen aber nicht beugen sondern ihre, ihnen kraft Gesetzes gegebene Garantenstellung pflichtgemäß ausüben.
Vorläufig kann das Mädchen nicht in die Schule gehen, erstens ist es krank und zweitens gibt es keine Sicherheit, dass es nicht auch von dort durch das Jugendamt gegen ihren erklärten Willen abgeholt und von ihren Eltern getrennt wird.
Interimskompetenz des KJHT gemäß § 211 ABGB
Garantenpflichten der Eltern gem. § 137 Abs2 ABGB
Die aus § 137 Abs. 2 ABGB folgende Garantenstellung gegenüber (ehelichen oder unehelichen) Kindern umfasst den lebenslangen Schutz von Leib, Leben und Freiheit und demnach auch die Pflicht, mögliche physische oder psychische Schädigungen am Kind zu verhindern. Diese Rechtspflicht bleibt selbst auch bei einer Entziehung oder Einschränkung der elterlichen Rechte und Pflichten bestehen2
Den fortbestehenden Mindestrechten des Elternteiles, dem die Obsorge nicht zukommt, insbesondere in Ansehung des persönlichen Verkehrs mit dem Kind (§ 148 Abs 1 ABGB), entsprechen auch elterliche Pflichten, die durch die Entziehung der Obsorge nicht aufgehoben werden können, weil sie nicht auf der konkreten Obsorgeregelung, sondern auf der Elternschaft selbst beruhen.3
Im Sinne des § 2 StGB haben Eltern daher auch eine Erfolgsabwendungspflicht von jeglichen Schädigungen ihres Kindes. Anderenfalls sie selbst straffällig werden könnten.
2. § 179 ABGB aF, nunmehr § 181 ABGB nF, OGH 14Os 11/97, 14Os 126/04 u.a.
3. Zum Fortbestand der Beistandspflicht auch für das eigenberechtigte - daher nicht mehr in elterlicher Obsorge befindliche - Kind. vgl Schwimann, Praxiskommentar Rz 4 sowie Pichler in Rummel Komm2 Rz 6, jeweils zu § 137 ABGB)
Androhung - Rückholung mit Polizeigewalt im Auftrag des Jugendamts
gerichtliche Entscheidung über die Maßnahme der Fremdunterbringung
Androhung - Rückholung mit Polizeigewalt im Auftrag des Jugendamts ›
by Die Redaktion - 2015-03-12 00:40
Die Eltern haben zweifelsfrei umfangreich Kenntnisse und Erfahrung betreffend diese Erkrankung.
Der Vater und der bereits 22-jährige Sohn und Bruder des Mädchens sind von diesem heimtükischen Gendefekt betroffen.
Die Erkrankung wurde beim Mädchen festgestellt am [Datum folgt] - Befund vom [Datum und Einrichtung folgt]
Die Mutter informierte am [Datum folgt] auch schon bei/vor der Aufnahme(-gespräch) im KH Hietzing, Neurologisches Zentrum Rosenhügel, die Ärzte, dass das Mädchen an Neurofibromatose Typ1 leidet.
Die Leistung der Eltern bzw. der gesamten Familie ist als bemerkenswert und bewunderungswürdig einzustufen, die Familie hat höchste Hochachtung verdient ... Ärzte bzw. die Helferkonferenz am Rosenhügel am 14.1.2015 erkennen jedoch Verfehlungen der Eltern.
Am 2.3.2015 ereifert sich eine Sozialarbeiterin vom Amt für Jugend & Familie Bezirk 10/B
Wir haben die Pflege und Erziehung, ... die „Neuro-Dings-Da“ interessiert mich nicht ...
Die Aufgabe oder noch deutlicher das Mandat der sozialen Einrichtung Amt für Jugend & Familie lautet:
Die MAG ELF ist speziell mit der Unterstützung von Familien und dem Schutz von Kindern und Jugendlichen beauftragt. Gleichzeitig versteht sie sich als Serviceeinrichtung für Familien und bietet ein umfassendes Beratungsangebot.
Quelle: Wien.at - Kinder, Jugend und Familie
... mit der Unterstützung von Familien ?
... mit dem Schutz von Kindern und Jugendlichen ?
BEAUFTRAGT ???
Wissentlich betraut mit der Pflege und Erziehung, denn ... Wir haben die Pflege und Erziehung,
und dann interessiert eine DSA = DiplomSozialArbeiterin die wesentlichste Information nicht ? ... und das nach mehr als 3 Monaten betraut mit der "Betreuung" und "Unterstützung"
Wie ist ein derartiges Verhalten zu bezeichnen?
Ist für derart schwerwiegende Entscheidungen nur eine Person zuständig? Es gibt doch das 4-Augen-Prinzip! und 4-Augen gehören doch zu 2 Personen, d.h. Fachkräften der Sozialen Arbeit = 2 DSA (DiplomSozialArbeiterInnen)
und das ist sogar gesetzlich geregelt
Bundesgesetz über die Grundsätze für Hilfen für Familien und Erziehungshilfen für Kinder- und Jugendliche (Bundes-Kinder- und Jugendhilfegesetz 2013 – B-KJHG 2013) veröffentlicht am 17. April 2013 im Bundesgesetzblatt I Nr. 69/2013 mit Inkrafttreten am 1. Mai 2013
nachzulesen auf HELP.gv.at - Bundes-Kinder- und Jugendhilfegesetz – beschlossene Neuerungen
Das sind (die) Schwerpunkte der Reform:
Die Einschätzung, ob das Wohl eines Kindes gefährdet ist, d.h. ob es z.B. misshandelt, gequält, vernachlässigt oder sexuell missbraucht wurde, beruht auf einem komplexen Prozess, der erstmals gesetzlich geregelt wird. Um eine möglichst sichere Beurteilung im Einzelfall gewährleisten zu können, wird daher eine zweite Fachkraft herangezogen, wenn dies für den Kinderschutz erforderlich ist. Dies ist der Fall, wenn viele Beteiligte involviert sind, widersprüchliche Angaben gemacht werden, die Sachlage sehr komplex und unklar ist und das Gefährdungsrisiko für das Kind hoch ist. Ist die Sachlage offensichtlich, genügt für die Beurteilung eine Fachkraft. Ebenso wird zur Hilfeplanung erforderlichenfalls eine weitere Fachkraft nach dem Vier-Augen-Prinzip beigezogen.

References: § 211
 § 137
 § 137
 § 2
 § 179
 § 181
 OGH 
 § 137