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Timestamp: 2018-04-27 06:16:56+00:00

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BGH, 25.10.2002 - V ZR 279/01 - dejure.org
BGH, 25.10.2002 - V ZR 279/01
BeurkG § 13 Abs. 1 S. 1
Formerfordernisse einer notariellen Urkunde - Wirksamkeit eines Kaufvertrages über ein Grundstück - Erforderlichkeit der Unterzeichnung einer notariellen Urkunde mit dem Familiennamen - Unwirksamkeit einer Erklärung - Namensbestandteile einer Unterschrift - Eigenhändige Namensunterschrift
Unwirksamkeit notariell beurkundeter Erklärungen bei Unterzeichnung nur mit Vorname
Unwirksamkeit bloßer Unterzeichnung mit dem Vornamen
Unwirksamkeit einer notariell abgegebenen Erklärung, die von dem Beteiligten nur mit dem Vornamen unterzeichnet worden ist
Anforderungen an die Unterschrift unter dem notariellen Vertrag
Grundstückskauf geplatzt - Vertreter des Käufers unterschrieb notariellen Kaufvertrag nur mit dem Vornamen
§ 126 BGB; § 13 BeurkG
Anforderungen an die Unterzeichnung der Niederschrift durch die Beteiligten (Notar Prof. Dr. Rainer Kanzleiter, Neu-Ulm)
Schuldrecht AT, Familienname als erforderlicher Bestandteil einer Unterschrift unter eine notarielle Urkunde
BGHZ 152, 255
NJW 2003, 1120
ZIP 2003, 482
MDR 2003, 384
DNotZ 2003, 269
FamRZ 2003, 675
WM 2003, 1239
BB 2003, 328
Rpfleger 2003, 174
JR 2003, 33
JR 2003, 333
OLG Köln, 07.12.2009 - 2 Wx 83/09
Anforderungen an die Unterzeichnung einer notariellen Urkunde; Formwirksamkeit …
Die Unterschrift ist Wirksamkeitsbedingung (vgl. BGHZ 152, 255 ff.).
Seine Wirksamkeit setzt gemäß § 13 Abs. 1 S. 1 1. Halbs. BeurkG zwingend voraus, dass die von dem Notar aufgenommene Niederschrift von dem Erblasser eigenhändig unterschrieben wird; eine Urkunde ohne Unterschrift führt zur Unwirksamkeit der Beurkundung (BGHZ 152, 255 = NJW 2003, 1120).
Mit der Unterschrift wird dokumentiert, dass sich die Beteiligten ihre Erklärungen zurechnen lassen und die Urkunde in ihrer körperlichen Form genehmigen; die Unterschrift dient damit als formelles Zeichen der Verantwortungsübernahme für Geltung und Gültigkeit des beurkundeten Rechtsgeschäfts und für die Echtheit des beurkundeten Willens der Beteiligten (BGHZ 152, 255 = NJW 2003, 1120; Heinemann, ZNotP 2002, 223 [224]).
Dabei ist zu berücksichtigen, dass die eigenhändige Unterschrift nicht der Sicherstellung der Identität zwischen Erklärendem und Unterschreibendem dient (BGHZ 152, 255 = NJW 2003, 1120).
Aber auch die Unterzeichnung nur mit dem Familiennamen reicht für die Wirksamkeit der Urkunde aus; er individualisiert nämlich den Unterzeichner hinreichend (BGHZ 152, 255 = NJW 2003, 1120;… Beck"sches Notar-Handbuch/Bernhard, 5. Auflage 2009, Rn. G 210;… Huhn/von Schuckmann/Renner, BeurkG, 4. Auflage 2003, § 13 Rn 34; Lerch, BeurkG, 2008, § 13 Rn 25;… Winkler, a.a.O., § 13 Rn. 55).
Diese Feststellung ist rechtlich nicht zu beanstanden, da - unter Beachtung der vorstehenden rechtlichen Ausführungen - eine Unterzeichnung einer Urkunde mit dem Familiennamen bereits zur Individualisierung des Unterzeichners ausreicht (BGHZ 152, 255 = NJW 2003, 1120;… Winkler, aaO, § 13 Rn. 55).
Die Verwendung des Vornamens genügt grundsätzlich nicht (BGH NJW 2003, 1120).
Er wäre, ähnlich wie der Auflassungsanspruch aus einem von mehreren Käufern geschlossenen Kaufvertrag (…dazu: BGH, Urt. v. 3. November 1983, IX ZR 104/82, NJW 1984, 795, 796; Senat, Urt. v. 25. Oktober 2002, V ZR 279/01, NJW 2003, 1120, 1121), auf eine unteilbare Leistung gerichtet (…Hügel in: Czub/Schmidt-Räntsch, Sachenrechtsbereinigungsgesetz, § 14 Rdn. 10b;… Eickmann/Rothe, Sachenrechtsbereinigungsgesetz, § 14 Rdn. 15;… Vossius, Sachenrechtsbereinigungsgesetz, 2. Aufl., § 14 Rdn. 16).
Hinzufügung des Vornamens ist auch bei Verwechslungsgefahr nicht erforderlich (BGH NJW 2003, 1120).
OLG Düsseldorf, 10.05.2017 - 3 Wx 315/15
Anforderungen an die Wirksamkeit der Unterschrift unter einem notariellen …
Die zuvor genannte eigenhändige Unterschrift ist Wirksamkeitsbedingung; eine Urkunde ohne Unterschrift führt zur Unwirksamkeit der Beurkundung (BGHZ 152, 255 ff).
BGH, Urteil v. 25.10.2002 - V ZR 279/01 -, mitgeteilt von Wolfgang Wellner, Richter am BGH.
Dem Erfordernis der vom Gesetz geforderten Namensunterschrift genügt die Unterzeichnung mit dem Familiennamen, der Vorname muss nicht hinzugefügt sein (vgl. BGH, Urt. v. 25.10.2002 - V ZR 279/01, NJW 2003, 1120 ).
OLG München, 18.06.2015 - 14 U 2974/14
Streit über die Wirksamkeit streitgegenständlicher Unterschriften
Die von der Beklagtenpartei zitierte Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 25.10.2002, Az. V ZR 279/01, wonach (grundsätzlich) eine Unterzeichnung mit dem Familiennamen erforderlich ist, betrifft nur die Anforderungen an die Unterschrift bei einer notariellen Beurkundung, wobei vom Bundesgerichtshof ausdrücklich darauf hingewiesen wurde, dass § 126 BGB und § 13 Abs. 1 S. 1 BeurkG nicht nur unterschiedliche Anwendungsbereiche haben, sondern dem entsprechend auch unterschiedliche Zielsetzungen.
Bruchteilseigentümer müssen Erbbaurecht gemeinsam einräumen!
Auch aus dem vom Klägervertreter angeführten Urteil des BGH vom 25. Oktober 2002 (V ZR 279/01, BGHZ 152, 255) folgt nichts anderes.

References: § 13

§ 126
 § 13
 § 13
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 § 13
 § 14
 § 14
 § 14
 § 126
 § 13
 BGH