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Timestamp: 2020-07-15 18:20:58+00:00

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KIT - Das KIT - Medien - News - News 2020 - Fragen und Antworten im Umgang mit dem Coronavirus
Aktualisiert am 04.05.2020 zu den Themen Dienstreisen / Finanzielle Hilfe für Studierende / Externe Dienstleister / Besprechungen und Termine
Die Gesundheit seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie seiner Studierenden steht für das KIT an erster Stelle. In der gegenwärtigen, von dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelösten Pandemie ist das KIT vorbereitet und handlungsfähig. Um das KIT bestmöglich auf die Krise durch Corona-Infektionen im Landkreis Karlsruhe vorzubereiten und diese zu bewältigen, hat das Präsidium des KIT einen Krisenstab eingerichtet, in dem die Leiterinnen und Leiter der einschlägigen Abteilungen zusammenarbeiten. Der Krisenstab beobachtet laufend die sich ändernde Lage und informiert über die Homepage des KIT, die Studierendenseite im Internet, das Intranet (Mitarbeitendenportal), das Studierendenportal und gegebenenfalls weitere Kanäle über Maßnahmen und Handlungsempfehlungen.
In welchem Status sind Bistro und Casino am CN und Mensa und Cafeterien am CS? (Stand: 30.04.2020)
Warum sind die Gebäude am Campus Süd, West und Ost verschlossen? (Stand: 23.03.2020)
Was bedeutet eine Ausgangssperre für das KIT? (Stand 30.03.2020)
Das Bistro am Campus Nord öffnet ab Montag, den 04.05.2020, werktäglich von 7:00 Uhr bis 15:00 Uhr im eingeschränkten Betrieb gemäß der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg und analog zu anderen Einkaufsstätten: Es findet ein reiner Außerhausverkauf (Mitnahme- bzw. to-go-Angebot) statt. Es werden nur abgepackte Speisen und Getränke sowie Waren des Minimarktes angeboten. Der Verzehr von Speisen und Getränken in den Bistroräumen oder im direkten Umfeld ist nicht möglich. Das Tragen einer privaten Alltagsmaske im Bistro ist gemäß der Corona-Verordnung verpflichtend. Der Zugang zum Bistro erfolgt auf der Südseite über die Terrasse, der Ausgang über die Westseite zur Straße, um kreuzende Laufwege zu vermeiden. Bitte halten Sie sich an das Abstandsgebot von 1,5 Metern im Bistro und ggf. im Wartebereich auf der Terrasse.
Der Betrieb des Casinos – der Kantine am Campus Nord – bleibt bis Weiteres eingeschränkt: Der Speisesaal bleibt gesperrt. Um die Versorgung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewährleisten, wird Essen zur Abholung angeboten. Vorbestellungen, die bis um 16 Uhr des Vortages(!) an catering?aserv.kit.edu gerichtet werden, können am Verzehrtag zwischen 11.30 Uhr und 14 Uhr abgeholt werden. Angeboten werden jeweils zwei Essen, davon eines vegetarisch. Bitte beachten Sie den aktuellen Speiseplan unter: https://www.aserv.kit.edu/downloads/Speiseplan_deutsch.pdf. Die Möglichkeiten das Casino (eingeschränkt) zu öffnen, werden derzeit geprüft, hängen aber von den kommenden politischen Weichenstellungen ab. Wir informieren Sie hier, wenn konkrete Entscheidungen fallen.
Der Zugang zu den Automaten in der Kantine am Campus Nord ist für KIT-Angehörige mit Karte jederzeit möglich. Die Automaten werden planmäßig bestückt. Frei zugänglich sind die Automaten während der Zeiten für die Essensausgabe.
Das Studierendenwerk lässt den Betrieb der Mensa und der Cafeterien am Campus Süd bis auf weiteres ruhen. Aktuelle Informationen dazu entnehmen Sie bitte der folgenden Webseite:
Zu unseren neuen Grundnormen in Corona-Zeiten zählt die Einhaltung des Infektionsschutzes (Abstands- und 5-Personenregel, Händewaschen, Nies- und Husten-Etikette) entsprechend den Vorgaben der Coronaverordnung des Landes Baden-Württemberg. Je nach den Gegebenheiten am Arbeitsplatz können daher Schutzmaßnahmen erforderlich sein, die Sie bitte in Absprache mit Ihrer Ansprechperson (ggf. der oder dem Betriebsbeauftragten) ergreifen. Bitte beachten Sie: Das KIT kann Fremdfirmen keine persönliche Schutzausrüstung zur Verfügung stellen.
Der Publikumsverkehr auf den Campus Süd, West und Ost ist stark eingeschränkt. Anlauf- und Auskunftsstellen für Studierende und Mitarbeitende haben ihre Beratung auf Telefon, E-Mail und Post (sowie ggf. auf die Software "Microsoft Teams") umgestellt. Daher ist der Zutritt für institutsfremde Personen und die Öffentlichkeit nicht mehr notwendig und wird auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeschränkt. Gäste und Dienstleister mit Termin wenden sich bitte im Vorfeld per Telefon oder ggf. vor Ort per Gegensprechanlage an ihren Ansprechpartner im Gebäude, um Zutritt zu erlangen. Für Mitarbeiter ist der Zugang über das SIPORT-System (KITCard) weiterhin möglich (entsprechend den Zutrittsmöglichkeiten für nachts und an Wochenenden). Falls nötig, können zusätzliche Berechtigungen über die DE FM (gm3-ses-cs?fm.kit.edu) zeitnah beantragt werden.
Was bedeutet eine Ausgangssperre für das KIT?
Die bislang von deutschen Behörden verhängten Kontaktverbote, Ausgangsbeschränkungen, Ausgehverbote und Ausgangssperren haben das Ziel ?Gruppenbildung und Personenkontakte“ im öffentlichen Raum zu verhindern, um die Infektionsketten zu unterbrechen. Gemäß den am 22. März von Bund und Ländern erweiterten "Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte" ist es in Deutschland weiterhin erlaubt, einzukaufen, zum Arzt und zur Arbeit zu gehen. Der Weg zum Arbeitsplatz am KIT bleibt damit bis auf weiteres erlaubt und ohne behördliche Einschränkung.
Wir bitten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihren Mitarbeiterausweis bei der An- und Abfahrt zu oder vom Campus des KIT stets mitzuführen, um ggf. glaubhaft zu machen, dass sie auf dem Arbeitsweg sind. Das zwischenzeitliche Betretungsverbot in Eggenstein-Leopoldshafen wurde inzwischen aufgehoben.
Für den unwahrscheinlichen Fall, dass die behördlichen Ausgangssperren verschärft werden sollten, ist der Krisenstab in Kontakt mit dem Ordnungsamt. Um essentielle Betriebs- und Dienstleistungsprozesse und ggf. den Notbetrieb am KIT zu gewährleisten, würden in diesem Fall die notwendigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit entsprechenden Bescheinigungen (umgangssprachlich ?Passierscheine“) ausgestattet. Sollten in ihrer Organisationseinheit essenzielle Prozesse durch eine Ausgangssperre, die Wege zur Arbeit verbietet, gefährdet sein, besprechen Sie die Situation mit der Leiterin bzw. dem Leiter der Organisationseinheit, welcher bzw. welche dann, wenn nicht schon geschehen, Kontakt mit dem Krisenstab aufnimmt.
Halten Sie, wo möglich, einen Abstand von 2 Metern zu Gesprächspartnern ein.
Verlegen Sie Besprechungen in größere, gut durchlüftete Räume oder führen Sie Telefon- oder Videokonferenzen durch (etwa mittels Microsoft-Teams oder des Dienstes DFNconf des DFN-Vereins (solange die Kapazität reicht)).
Fragen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Was bedeutet die schrittweise Wiederaufnahme des regulären Dienstbetriebs für das mobile Arbeiten von zuhause? (Stand 29.4.2020)
Wie kann ich derzeit Bewerbungsgespräche durchführen? (Stand: 01.04.2020)
Ich habe Urlaub oder Gleitzeit beantragt. Kann ich stornieren? (Stand: 03.04.2020)
Wer bestätigt mir die Präsenzpflicht, wenn ich die erweiterte Notbetreuung für meine Kinder in Anspruch nehmen möchte? (Stand: 27.04.2020)
Gewährung von bezahltem Sonderurlaub bzw. Arbeitsbefreiung zur Kinderbetreuung anlässlich aktueller Entwicklungen in Bezug auf das Coronavirus. (Stand: 23.04.2020)
Ich habe pflegebedürftige Angehörige. Nun fällt die Pflegekraft aus. Was kann ich tun? (Stand: 20.04.2020)
Ich habe meinen Wohnsitz in Frankreich und arbeite am KIT. Muss ich im Homeoffice bleiben? (Stand: 17.04.2020)
Ich komme gerade aus dem Ausland. Was sollte ich beachten? (Stand: 14.04.2020)
Ich erwarte Gäste (aus dem Ausland). Was sollte ich beachten? (Stand 14.04.2020)
Ich plane eine Dienstreise. Was sollte ich beachten? (Stand: 04.05.2020)
Müssen am KIT Besprechungen und Termine ausfallen? (Stand: 04.05.2020)
Ich gehöre einer Risikogruppe an, welche Möglichkeiten habe ich im Hinblick auf die Tätigkeit am KIT? (Stand: 29.04.2020)
Wir alle am KIT stehen gemeinsam vor der Herausforderung – unter den Voraussetzungen einer ?neuen Normalität“ in Corona-Zeiten – einen Weg zu etablieren, wie wir unter Einhaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen und der zum Infektionsschutz notwendigen Maßnahmen schrittweise den regulären Dienstbetriebs wieder aufnehmen können.
Daher hat das Präsidium die ?Regelung über den Dienstbetrieb des KIT in den Zeiten der SARS-CoV-2 (Corona-Virus) Pandemie beschlossen. Diese stellt der Schutz aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Angehörigen, Gäste und Partner sowie der Studierenden des KIT klar in den Mittelpunkt.
Zu unseren neuen Grundnormen in Corona-Zeiten zählt die Einhaltung des Infektionsschutzes (Abstands- und 5-Personenregel, Händewaschen, Nies- und Husten-Etikette). Je nach den Gegebenheiten am Arbeitsplatz können daher Schutzmaßnahmen erforderlich sein, die die Leitungen der Organisationseinheiten nach erfolgter Gefährdungsbeurteilung des Arbeitsplatzes ergreifen werden. Dazu zählen substituierende, technische, organisatorische und personenbezogene Schutzmaßnahmen – prioritär in genau dieser Reihenfolge – nach dem sogenannten STOP-Prinzip. Beispiele für – die Grundnorm erhaltende – Maßnahmen sind mobiles Arbeiten, Umsetzen in Einzelbüros sowie zeitliches Entzerren der Anwesenheit.
Mobile Arbeit kann also weiterhin dort vom Vorgesetzten vorgesehen werden, wo dies notwendig ist, um die Vorgaben zum Infektionsschutz einzuhalten. Selbstverständlich können auch die beschränkte Öffnung der Kitas und Schulen mit den damit verbundenen Betreuungsengpässen Gründe sein, um bis auf Weiteres mobiles Arbeiten zu nutzen, sofern dies mit dem Vorgesetzten abgestimmt ist. Bei der Genehmigung von mobiler Arbeit achten die Vorgesetzten auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Dabei sollen insbesondere die Beschäftigten bei der Genehmigung von mobilem Arbeiten berücksichtigt werden, die Kinder unter 12 Jahren haben, welche betreut werden müssen, solange die Kitas und Schulen nicht regulär geöffnet sind.
Das ?Erste-Hilfe-Kit für Erfolgreiches Verteiltes Arbeiten“ des Institut für Wirtschaftsinformatik und Marketing des KIT hält – von Kommunikationsregeln über ein Homeoffice-Leitbild bis zur richtigen Einstellung und Teamgefühl – zahlreiche praxisnahe Tipps und Empfehlungen bereit - nicht nur für Unternehmen: https://www.kompetenzzentrum-usability.digital/angebote/demonstratoren/social-distancing-social-awareness/erste-hilfe-kit-fuer-erfolgreiches-verteiltes-arbeiten
Wir sind alle aufgefordert, die persönlichen Kontakte in der realen Welt auf das notwendige Maß einzuschränken. Da liegt es nahe, Geschäftsprozesse wie das Bewerbungsgespräch, in die virtuelle Online-Welt zu verlagern. Was es dabei zu beachten gibt, haben die DE PSE und die Stabsstelle Datenschutz hier zusammengestellt: https://intranet.kit.edu/6042.php
Sofern Sie nicht an ESS/MSS teilnehmen und auf absehbare Zeit nicht mehr zum Campus kommen, notieren Sie bitte jeweils für eine Arbeitswoche gebündelt Ihre täglichen Arbeitszeiten elektronisch als Liste (Word/Excel) und schicken diese per Mail unter Angabe der Personalnummer an PSE-Zeitwirtschaft mit Ihrem Vorgesetzten in cc. Gerne können die Zeitmeldungen auch als Sammelliste OE-weise gebündelt über das Sekretariat der OE an PSE-Zeitwirtschaft gesendet werden.
Auch bereits vom Vorgesetzten genehmigter Urlaub kann storniert werden. Urlaub aus dem Jahr 2019 muss jedoch bis zum 30.09.2020 genommen sein. Eine Übertragung über den 30.09. hinaus ist nur möglich, soweit gesetzliche oder tarifliche Regelungen dies zulassen, etwa wenn der bis zum 30.09.2020 nachweislich geplante Urlaub krankheitsbedingt nicht in Anspruch genommen werden konnte. Eine Urlaubsgutschrift/Stornierung kann nicht zugunsten einer bezahlten Freistellung, etwa für 10 Tage Kinderbetreuung oder als Risikopatient, erfolgen.
Beantragte Gleitzeit kann ebenfalls storniert werden. Bitte beachten Sie jedoch, dass am 30.6.2020 laut der ?Dienstvereinbarung zur Gleitenden Arbeitszeit“ die Kappung aller Gleitzeit-Plus-Stunden erfolgt, die über 40 Stunden liegen. Eine Übertragung über den 30.06.2020 hinaus ist nicht möglich.
Aufgrund der dynamischen Entwicklung im Zusammenhang mit dem Coronavirus ist das LBV seit Mittwoch, 18.03.2020, bis auf Weiteres für den allgemeinen Besuchsverkehr geschlossen. Beschäftigte des KIT, die mit dem LBV in Kontakt treten wollen, werden gebeten, Anfragen soweit als möglich über das Kundenportal zu stellen. Insbesondere Beihilfeanträge sollten über ?Beihilfe Online“ gestellt werden, da diese digitalen Anträge leichter in Telearbeit bearbeitet werden können. Sie finden den Link zum ?Beihilfeantrag Online“ im Kundenportal des LBV unter dem Menüpunkt ?Service“.
Wer bestätigt mir die Präsenzpflicht, wenn ich die erweiterte Notbetreuung für meine Kinder in Anspruch nehmen möchte?
Die Notbetreuungsmöglichkeiten wurden in Baden-Württemberg durch ein Schreiben des Kultusministeriums vom 20.04.2020 erweitert. So sollen grundsätzlich Kinder Anspruch auf Notbetreuung haben, bei denen beide Erziehungsberechtigte beziehungsweise die oder der Alleinerziehende einen außerhalb der Wohnung präsenzpflichtigen Arbeitsplatz wahrnehmen und von ihrem Arbeitgeber als unabkömmlich gelten. Eine weitere Voraussetzung ist, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist. Die Eltern müssen eine Bescheinigung von ihrem Arbeitgeber vorlegen sowie selber schriftlich bestätigen, dass eine familiäre oder anderweitige Betreuung nicht möglich ist.
Falls Sie eine zwingende Präsenzpflicht am KIT haben, sprechen Sie bitte ihren Vorgesetzten an. Dies bedeutet in der Regel, dass ihr Arbeitsplatz nicht Homeoffice-fähig ist. Wir bitten Sie im Hinblick auf die aktuelle Situation um einen besonders verantwortungsvollen Umgang mit Ihrer Antragsstellung, da aktuell in den einschlägigen Einrichtungen Plätze für die Kinderbetreuung nur eingeschränkt zur Verfügung stehen. Bitte nehmen Sie hierbei Rücksicht auf Kollegen/ innen die möglicherweise noch stärker betroffen sind als Sie. Sofern Sie mit Ihrem Vorgesetzten im Hinblick auf Ihre zwingende Präsenzpflicht übereingekommen sind, kann Ihnen ihr Vorgesetzter hierzu dieses Formular ausfüllen.
Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Gemeinde oder bei Ihrer Stadt, ob weitere Antragsformulare auszufüllen sind und wohin diese zu richten wären. Dies kann je nach Wohnort unterschiedlich sein.
Für die Nutzer der betrieblichen Kindertagesstätten des KIT: Wir sind derzeit im Austausch mit den Trägern und werden zeitnah Elternschreiben mit weiteren Details an Sie versenden. Insofern bitten wie Sie hier noch um etwas Geduld. Bei Bedarf an der Notbetreuung senden Sie gerne vorab zur besseren Abschätzung eine kurze Info per Mail an das Team der Familienbetreuung, PEBA: antje wiggenhauserTuh9?kit edu
Gewährung von bezahltem Sonderurlaub bzw. Arbeitsbefreiung zur Kinderbetreuung anlässlich aktueller Entwicklungen in Bezug auf das Coronavirus.
Das Präsidium hat entschieden, dass in Anlehnung an das Schreiben des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat vom 07.04.2020 für alle Beschäftigten folgende Möglichkeiten eröffnet werden:
Sollten Sie auf Grund der Schließung von Schulen oder Kindertagesstätten (außerhalb von geplanten Schließzeiten wie z.B. Schulferien) zur Betreuung von Kindern unter 12 Jahren zu Hause bleiben müssen, weil die Betreuung durch andere Familienmitglieder nicht besteht, so vereinbaren Sie bitte mit Ihrem Vorgesetzten die für Ihre Situation optimale Lösung.
Sofern möglich, sollte mobiles Arbeiten von zu Hause vereinbart werden. Sollte dies nicht möglich sein, kann Urlaub oder Gleitzeit im Rahmen der Gleitzeitregelung genommen werden. Auch ein großzügiges Handhaben der Gleitzeitregelung in Absprache mit dem Vorgesetzten ist möglich. Um ein flexibles Erbringen der Arbeitsleistung zu ermöglichen, wird für betroffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Kernzeitregelung bis zum 15.06.2020 ausgesetzt.
Sofern Urlaub und ggfs. Gleitzeit/Zeitausgleich für die Betreuung Ihres Kindes nicht ausreichen, besteht nach Ausschöpfen dieser Maßnahmen die Möglichkeit, nach § 56 Abs. 1a IfSG ab dem 20.04.2020 bis zu 20 Tagen (bis zum 31.12.2020) eine bezahlte und darüber hinaus eine unbezahlte Freistellung zu erhalten. Basierend auf einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von fünf Tagen entsprechen sechs Wochen 30 Arbeitstagen. Der Gewährungszeitraum von bis zu 20 Arbeitstagen (bei einer Fünf-Tage-Woche) bei Weiterzahlung der ungekürzten Besoldung bzw. Vergütung entspricht im Ergebnis einem Entschädigungsanspruch in Höhe von 67 Prozent des Verdienstausfalls für 30 Arbeitstage.
? die tatsächliche Schließung einer Gemeinschaftseinrichtung, wie Kindertagesstätte, Tagesgroßpflegestelle, Eltern-Kind-Initiative (o. ä.) oder Schule, in Reaktion auf die Ausbreitung von COVID-19 erfolgte
? Die von der Schließung betroffenen Kinder sind unter 12 Jahre alt.
? Eine alternative Betreuung des Kindes bzw. der Kinder ansonsten nicht sichergestellt werden kann
? der Gewährung keine dienstlichen Gründe entgegenstehen. Hier ist eine Abstimmung mit dem Vorgesetzten erforderlich.
? Die Möglichkeiten des mobilen Arbeitens sind vorrangig zu nutzen.
? Positive Arbeitszeitsalden (Mehrarbeit-, Überstunden und Gleitzeitguthaben) sowie der Resturlaub aus 2019 sind vorrangig abzubauen.
(§ 29 Abs. 3 Satz 2 TV-L/ TVöD).
Bitte nutzen Sie für Anträge dieses Formular.
Beamtinnen und Beamten kann zum Zwecke der Kinderbetreuung ab dem 20. April 2020 befristet bis zum 31. Dezember 2020 Sonderurlaub unter Fortzahlung der Bezüge nach § 29 AZUVO von bis zu 20 Arbeitstagen (bei einer Fünf-Tage-Woche) gewährt werden, wenn die o.g. Voraussetzungen erfüllt sind.
Tarifbeschäftigten kann zum Zwecke der Kinderbetreuung ab dem 20. April 2020 befristet bis zum 31. Dezember 2020 eine Arbeitsbefreiung von bis zu 20 Arbeitstagen (bei einer Fünf-Tage-Woche) unter Fortzahlung des Entgelts unter den o.g. Voraussetzungen gewährt werden. Sofern nach Ausschöpfen dieser Möglichkeiten und (ggfs. Nutzung der Härtefallregelung) weitere freie Tage zur Kinderbetreuung benötigt werden, kann eine kurzfristige Arbeitsbefreiung unter Verzicht auf das Entgelt gewährt werden, § 29 Abs. 3 Satz 2 TVöD, oder Sonderurlaub nach § 28 TVöD.
Ergänzende Hinweise: Sonderurlaub, der bis zum 19. April 2020 (einschließlich) in Anspruch genommen wurde, wird - unabhängig von der Höhe - nicht auf den ab dem 20 April 2020 zu gewährenden Sonderurlaub angerechnet. Die bis 19.4 nichtgenommen Tage können auf den Zeitraum danach nicht übertragen werden.
Erkrankung Ihres Kindes: Sofern Ihr Kind erkranken sollte, greifen nach Vorlage eines entsprechenden Attestes über die gesetzlichen Krankenversicherungen 10 Arbeitstage bezahlte Freistellung zur Kinderbetreuung gem. § 45 Abs. 2 SGB V.
Beschäftigte haben das Recht, nach § 2 Abs. 1 Pflegezeitgesetz, der Arbeit bis zu zehn Tagen ohne Fortzahlung des Entgelts fernzubleiben, um für einen pflegebedürftigen nahen Angehörigen in einer akut aufgetretenen Pflegesituation eine bedarfsgerechte Pflege zu organisieren. Nach § 44a Abs. 3 Satz 1 SGB XI haben Beschäftigte für das entgangene Entgelt Anspruch auf Pflegeunterstützungsgeld. Dieses können Sie bei der Pflegekasse oder Pflegeversicherung Ihres Angehörigen beantragen. Bitte wenden Sie sich direkt an die Pflegeversicherung bzw. Pflegekasse, um zu klären, ob die Voraussetzungen für die kurzzeitige Arbeitsverhinderung nach § 2 Pflegezeitgesetz vorliegen, und um das Pflegeunterstützungsgeld zu erhalten.
Ich habe meinen Wohnsitz in Frankreich und arbeite am KIT. Muss ich im Homeoffice bleiben?
Wer aus Frankreich kommt und in Deutschland arbeitet (mit deutscher oder französischer Staatsbürgerschaft), kann ab dem 20.04.2020 wieder auf den Campus des KIT tätig werden. Bitte wenden Sie sich an Ihre jeweilige Personalreferentin bzw. Ihren jeweiligen Personalreferenten bei PSE, um eine vom KIT unterzeichnete ?Bescheinigung über die Anreise zum Arbeitsplatz - L'attestation de l'employeur“ zu erhalten. Das ausgefüllte Dokument werden wir Ihnen per Scan an Ihre kit.edu-Adresse zukommen lassen. Bitte beachten Sie die geltenden Bestimmungen: Die Fahrt zum Arbeitsplatz darf nicht (etwa zum Einkaufen oder zu Freizeitzwecken) unterbrochen oder andere Stellen als der Arbeitsplatz angefahren werden. Zuwiderhandlungen werden von Polizei und Ordnungsämtern mit Bußgeld geahndet. Bitte informieren Sie sich tagesaktuell über die sich ändernden behördlichen Bestimmungen. Derzeit gilt: Um über die Grenze von Frankreich nach Deutschland zu gelangen, müssen neben dem Ausweis oder Reisepass folgende Papiere mitgeführt werden.
Bescheinigung über die Anreise zum Arbeitsplatz - L'attestation de l'employeur:
Die Bescheinigung über die Anreise zum Arbeitsplatz muss vom KIT ausgefüllt werden. Sie wird zunächst bis zum 15.5.2020 begrenzt ausgestellt, um so auf die aktuellen Entwicklungen reagieren zu können. Bitte wenden Sie sich an Ihre jeweilige Personalreferentin bzw. Ihren jeweiligen Personalreferenten bei PSE, um eine solche vom KIT unterzeichnete Bescheinigung zu erhalten. Das ausgefüllte Dokument werden wir Ihnen per Scan an Ihre kit.edu-Adresse zukommen lassen.
An der deutschen Grenze müssen Sie den deutschen Beamten zudem eine von Ihrem Arbeitgeber ausgefüllte "Pendlerbescheinigung" vorlegen. Autofahrer, die nach Baden-Württemberg einreisen, müssen diese Pendlerbescheinigung gut sichtbar hinter der Frontscheibe auslegen:
Wer keine französische Staatsbürgerschaft besitzt und seinen Wohnsitz in Frankreich hat und über Deutschland nach Frankreich einreisen möchte, braucht, um die Grenze passieren zu können folgendes Formular: Attestation déplacement international:
https://de.ambafrance.org/Coronavirus-Covid19-FAQ#t4-Je-suis-etranger-resident-permanent-en-France-de-passage-en-nbsp (FR)
Personen, die sich nicht an diese Regelungen halten, drohen die staatlichen Behörden mit Geldstrafe von mindestens 135 Euro, im Wiederholungsfall bis zu 1 500 Euro.
Seit dem 11.04.2020 regelt eine Verordnung des Sozialministeriums Baden-Württemberg, dass Personen, die aus einem Staat außerhalb der Bundesrepublik Deutschland einreisen, verpflichtet sind, sich sofort in eine 14-tägige häusliche Quarantäne zu begeben und dies der zuständigen Gesundheitsbehörde mitzuteilen. Parallel weist das Robert Koch-Institut keine internationalen Risikogebiete oder besonders betroffenen Gebiete in Deutschland mehr aus. Ein Übertragungsrisiko besteht sowohl in Deutschland als auch in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen weltweit gleichermaßen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KIT, auf die die Verordnung zutrifft, sollen in Rücksprache mit der bzw. dem Vorgesetzen falls möglich von zu Hause aus arbeiten.
https://www.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/dateien/PDF/Coronainfos/200409_Vierte_VO_der_LReg_zur_Aenderung_der_CoronaVO.pdf
Sind Beamtinnen oder Beamte an dem Corona-Virus erkrankt, haben Sie dem Dienst fernzubleiben. Beamtinnen oder Beamte, die aufgrund des Verdachts einer Erkrankung mit dem Corona-Virus durch ärztliche Anordnung oder durch Anordnung des Gesundheitsamtes unter Quarantäne gestellt werden, sind zwar im medizinischen Sinne dienstfähig, können aber ggf. durch rechtliche oder tatsächliche Gründe gemäß § 68 Abs. 2 S. 1 LBG BW keinen Dienst leisten und haben dem Dienst fernzubleiben. Sofern Maßnahmen wie Telearbeit oder mobile Arbeit nicht durchführbar oder zweckmäßig sind, kann nach Maßgabe der näheren Umstände des Einzelfalls bis zu einer abschließenden Klärung des Gesundheitsstatus Sonderurlaub unter Fortzahlung der Bezüge gemäß § 31 AzUVO gewährt werden.
Die Medizinischen Dienste des KIT geben Reiserückkehrern aktuelle, gesundheitliche Empfehlungen.
Insbesondere gilt, dass Personen, die aus einem Staat außerhalb der Bundesrepublik Deutschland einreisen, verpflichtet sind, sich sofort in eine 14-tägige häusliche Quarantäne zu begeben und dies der zuständigen Gesundheitsbehörde mitzuteilen (Verordnung des Sozialministeriums Baden-Württemberg vom 11.4.2020).
Das Auswärtige Amt rät derzeit generell von Reisen außerhalb Deutschlands ab, da nicht auszuschließen ist, dass am Reiseziel von lokalen Behörden Quarantänemaßnahmen bei der Einreise oder während des weiteren Aufenthalts ergriffen werden. Zudem regelt eine Verordnung des Sozialministeriums Baden-Württemberg, dass Personen, die aus einem Staat außerhalb der Bundesrepublik Deutschland nach Baden-Württemberg einreisen, verpflichtet sind, sich sofort in eine 14-tägige häusliche Quarantäne zu begeben und dies der zuständigen Gesundheitsbehörde mitzuteilen.
Aufgrund dieser Einschränkungen sollten Dienstreisen ins Ausland bis auf Weiteres unterbleiben. Besprechen Sie mit Ihrem Vorgesetzten mögliche Alternativen wie Verschiebung oder Videobesprechungsformate.
Für Dienstreisen innerhalb Deutschlands ist zu klären wie der Infektionsschutz gemäß der ?Regelung über den Dienstbetrieb des KIT in den Zeiten der SARS-CoV-2 (Corona-Virus) Pandemie“ gewährleistet werden kann. Sprechen Sie Ihre Leitung an, um gemeinsam etwaige Schutzmaßnahmen abzusprechen.
Müssen am KIT Besprechungen und Termine ausfallen?
Laut Verordnung des Landes Baden-Württemberg (CoronaVO) gilt: ?Außerhalb des öffentlichen Raums sind Veranstaltungen und sonstige Ansammlungen von jeweils mehr als fünf Personen […] verboten.“ Am KIT zugelassen sind persönliche Termine und Dienstbesprechungen, sofern diese zum Aufrechterhalten des Betriebs des KIT oder seiner Organisationseinheiten erforderlich sind. Bei der Bewertung, wie notwendig oder unaufschiebbar ein Termin ist, ist auf die Art, die zeitliche Notwendigkeit, die terminliche Dringlichkeit, die Bedeutung, den Teilnehmerkreis und die Örtlichkeit abzuheben.
Stets gelten am KIT die ?Regelung über den Dienstbetrieb des KIT in den Zeiten der SARS-CoV-2 (Corona-Virus) Pandemie“, die allen Leitern von Organisationseinheiten vorliegt. Zu unseren neuen Grundnormen in Corona-Zeiten zählt die Einhaltung des Infektionsschutzes (Abstands- und 5-Personenregel, Händewaschen, Nies- und Husten-Etikette). Je nach den Gegebenheiten am Arbeitsplatz können daher Schutzmaßnahmen erforderlich sein, die die Leitungen der Organisationseinheiten nach erfolgter Gefährdungsbeurteilung des Arbeitsplatzes bzw. der Dienstbesprechung ergreifen werden.
Wo möglich, ist das Abhalten digitaler Besprechungen dem persönlichen Treffen vorzuziehen, insbesondere dann, wenn mehr als 5 Personen an einer Besprechung teilnehmen. Die Software Microsoft-Teams für die Online-Zusammenarbeit von Mitarbeitergruppen (Chat, Besprechungen, Videokonferenzen, Notizen, gemeinsame Dateibearbeitung und -austausch sowie To-Dos) steht zur Verfügung unter: https://www.scc.kit.edu/dienste/ms-teams.php
Da nunmehr der reguläre Dienstbetrieb schrittweise wiederaufgenommen wird und Sie aktuell in Abstimmung mit Ihrem Vorgesetzten bis zum 03.05.2020 freigestellt sind, klären Sie bitte mit ihm ab, wie Sie ab dem 04.05.2020 unter Berücksichtigung Ihrer chronischen Grunderkrankung an den Arbeitsplatz zurückkehren können. Sofern Ihre Tätigkeit nicht im Homeoffice möglich ist, sollte geklärt werden, wie durch technische oder organisatorische Maßnahmen das Infektionsrisiko an Ihrem Arbeitsplatz minimiert werden kann (z.B. Einzelbüro, evtl. Bürotausch, Verschiebung der Arbeitszeit, Entbindung von Aufgaben mit Publikumsverkehr).
Sollten sich dabei weitergehende Fragen ergeben, können Sie sich an die Betriebsärzte (MED) oder Fachkräfte für Arbeitssicherheit wenden.
Bitte beachten Sie: Hausärzte dürfen derzeit in bestimmten Fällen eine Bescheinigung auf Arbeitsunfähigkeit (AU) nach ausschließlich telefonischem Kontakt ausstellen. Die Bescheinigung sollte Ihnen in den Folgetagen per Post zugehen. Bitte denken Sie daran, Ihren Vorgesetzten sofort über Ihre krankheitsbedingte Abwesenheit zu informieren und die Bescheinigung zeitnah (per Post oder E-Mail) unter Nennung der Personalnummer an PSE-Zeitwirtschaft zu senden.
Eine Quarantäneanordnung wird vom örtlichen Gesundheitsamt ausgesprochen. Die Anordnungen des Gesundheitsamtes sind zu befolgen. Nur, wenn eine behördliche Anordnung der Quarantäne vorliegt, besteht bei Arbeitsunfähigkeit Entgeltfortzahlungsanspruch bis zu max. 6 Wochen nach § 56 Infektionsschutzgesetz. Das gilt auch für Auszubildende nach § 19 BBiG. Falls Sie von einer Quarantäneanordnung betroffen sind, senden Sie diese bitte unverzüglich per E-Mail an Ihre Vorgesetzten und PSE-Zeitwirtschaft. Sofern eine Quarantäne nur für Haushaltsangehörige angeordnet wurde (nicht jedoch für Sie selbst), sind Sie gemäß der Einteilung des Robert-Koch-Instituts keine Kontaktperson und gehen weiter wie gewohnt zur Arbeit. Das Gleiche gilt auch für eine empfohlene ?häusliche Absonderung“ im Sinne des Robert-Koch-Instituts.
Die verantwortlichen Kolleginnen und Kollegen freuen sich über einen kurzen Hinweis unter Angabe von Gebäude, Etage und Raumnummer des Waschraums. Die Störungsannahme des KIT erreichen Sie über die Telefonnummer +49 721 608 5555 (intern reicht die 5555), die Mailadressen stoermeldung-cn?fm kit edu (Campus Nord) und stoermeldung-cs?fm kit edu (Campus Süd, West, Ost). Ergänzend steht Mitarbeitern und Partnern mit KIT-Account im Intranet das Webformular des Ticketsystems zur Verfügung.
Startet der Studienbetrieb im Sommersemester 2020 pünktlich? In welcher Form? (Stand: 23.04.2020)
Das Sommersemester startet nun im ?Online-Modus“. Wird das ein Dauerzustand? (Stand 06.04.2020)
Wann kann ich voraussichtlich wieder eine mündliche Prüfung ablegen? (Stand: 23.04.2020)
Müssen Studierende von den aufgrund der Corona-Krise verschobenen Prüfungen abgemeldet werden bzw. sollten sich diese selbstständig online von diesen abmelden? (Stand: 26.03.2020)
Wann werden abgesagte Lehrveranstaltungen und Prüfungen nachgeholt? (Stand: 23.04.2020)
Werden die Abgabefristen für Abschluss- und Hausarbeiten verlängert? (Stand: 02.05.2020)
Ich bin Lehrbeauftragte bzw. Lehrbeauftragter und meine Präsenzveranstaltung musste nun ausfallen. Was kann ich tun? (Stand: 02.04.2020)
Werden abgebrochene Lehrveranstaltungen des Wintersemesters 2019/2020 fortgesetzt? (Stand: 26.03.2020)
Ich habe meinen studentischen Nebenjob verloren. Wer kann mir finanziell helfen? (Stand: 04.05.2020)
Wann kann ich wieder Bücher aus der Bibliothek ausleihen? (Stand: 24.04.2020)
Kann ich Lern- und Poolräume nutzen? (Stand: 21.04.2020)
Ich werde meine Regelstudienzeit nicht mehr einhalten können. Wer kann mir helfen? (Stand: 06.04.2020)
Wie komme ich an die Entlastungsmitteilung (?Stempel“) der Bibliothek und Fakultätsbibliotheken für meine Exmatrikulation? (Stand: 31.03.2020)
Startet der Studienbetrieb im Sommersemester 2020 pünktlich? In welcher Form?
Laut aktueller Corona-VO (Fassung vom 17.04.2020) ist der Studienbetrieb bis zum 03.05.2020 ausgesetzt, er wurde aber am 20.04.2020 mit digitalen Formaten fortgesetzt, pünktlich zum geplanten Vorlesungsbeginn des Sommersemesters. Wir bitten daher alle Studierenden, nicht zu Lehrveranstaltungen oder zum Lernen auf den Campus zu kommen und stattdessen alle Lehrveranstaltungen online wahrzunehmen.
Kontakt bei technischen Problemen mit ILIAS: ilias?studium.kit.edu
Hilfe für Studierende bei technischen Fragen zu MS Teams und ZOOM: servicedesk?scc.kit.edu
Das Sommersemester startet nun im ?Online-Modus“. Wird das ein Dauerzustand?
Die Behörden in Baden-Württemberg schützen mit der ?Corona-Verordnung“ unser aller Gesundheit. Das KIT wird im weiteren Verlauf des Sommersemesters seinen Studienbetrieb flexibel an die jeweils geltenden Infektionsschutzvorgaben von Bund, Land und Kommune anpassen. Sofern die behördlichen Infektionsschutzvorgaben zukünftig gelockert werden, wird das KIT schrittweise Präsenzlehre und das Lernen auf dem Campus ermöglichen. Erst dann werden Laborpraktika und andere Lehrveranstaltungen stattfinden können, bei denen die physische Anwesenheit der Studierenden zwingend erforderlich ist. Es ist auch noch offen, ab wann schriftliche Prüfungen (Klausuren) wieder vor Ort durchgeführt werden können. Wir bitten um Verständnis, dass ein Zeitplan hierfür jetzt noch nicht festgelegt werden kann. Wir sind in Kontakt mit den Ministerien und werden nach einem bereits erarbeiteten Stufenplan zeitnah auf neue Vorgaben reagieren.
Alle Studierende, die für den Prüfungszeitraum Frühjahr 2020 für die Staatsexamensprüfung angemeldet sind, müssen sich bis 06.05.2020 16 Uhr verbindlich beim Landeslehrerprüfungsamt (LLPA) Karlsruhe melden. In der Mail an Frau Christine Engelhardt (christine.engelhardt?rpk.bwl.de cc: kristin.wolf?rpk.bwl.de) geben Sie bitte an, ob Sie sich für die Teilnahme an der Frühjahrs- oder der Herbstprüfung entscheiden. Eine Rückmeldung per Mail ist daher in jedem Falle erforderlich!
Gemäß einem Präsidiumsbeschluss vom 06.04.2020 ist es ab dem 20.04.2020 wieder zulässig, mündliche Prüfungen jeweils einzelner Prüflinge unter Ausschluss der Fakultäts- oder Hochschulöffentlichkeit durchzuführen. Bei der Prüfung dürfen maximal fünf Personen persönlich anwesend sein und die zum Zwecke des Infektionsschutz geltenden Regelungen sind einzuhalten. Gemäß der aktuellen Corona-Verordnung vom 17.04.2020 sind Zusammenkünfte zur Durchführung von Prüfungen allerdings nur zulässig, wenn diese nicht durch Einsatz elektronischer Informations- und Kommunikationstechnologien ersetzbar sind. Die Prüfer/innen müssen daher im Vorfeld prüfen, ob die Prüfung per Videokonferenz durchgeführt werden kann, und ggf. die Prüfung auf diesem Wege durchführen. Bitte beachten Sie dazu die Informationen zu Prüfungen per Videokonferenz.
Studierende, die sich in CAS-Campus oder in HIS-POS zu einer Prüfung angemeldet haben, müssen vorerst nicht von den verschobenen Prüfungen abgemeldet werden. Sobald ein Ersatztermin für die Prüfung gefunden wurde, wird das Prüfungsdatum im Campussystem eingetragen. Der bestehende Semesterbezug bleibt dabei erhalten, auch wenn der Ersatztermin bereits im Folgesemester liegt. Studierende werden über den Ersatztermin informiert und melden sich nur vom Ersatztermin ab, wenn sie nicht mehr an der Prüfung teilnehmen möchten. Studierende, die sich bereits abgemeldet haben, werden wieder in den Status ?angemeldet“ gesetzt. Eine Verfahrensweise für HIS-Prüfungen wird noch erarbeitet.
Wann werden abgesagte Lehrveranstaltungen und Prüfungen nachgeholt?
Aufgrund der von der Landesregierung beschlossenen Infektionsschutzmaßnahmen mussten zahlreiche Prüfungen abgesagt werden - also neben den schriftlichen Klausuren nun auch mündliche Prüfungen in Bachelor/Masterstudiengängen sowie mündliche Doktorprüfungen. Damit sich die Verzögerungen im Studienablauf in Grenzen halten und kein Stau entsteht, sollen die abgesagten Lehrveranstaltungen und Prüfungen – wo immer möglich – im Laufe der Vorlesungszeit des Sommersemesters nachgeholt werden. Sobald belastbare Informationen vorliegen, werden wir hier, aber auch die Dozenten/innen und Prüfungsausschüsse in den Fakultäten informieren.
Für Fragen zu lehramtsbezogenen Erste Staatsprüfungen verweisen wir auf die FAQ des Kultusministeriums:
https://km-bw.de/,Lde_DE/Startseite/Ablage+Einzelseiten+gemischte+Themen/FAQS+Schulschliessungen.
Die Bearbeitungszeiten für sämtliche laufenden studentischen Arbeiten (Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten sowie Haus- oder Seminararbeiten etc.) werden pauschal verlängert, und zwar so lange, wie der Studienbetrieb ausgesetzt ist (Stand 02.05.2020: 17. März bis 10. Mai, d.h. um 55 Tage). Diese Verlängerung wird auf mögliche Verlängerungen der Bearbeitungszeit nach Maßgabe der Studien- und Prüfungsordnungen nicht angerechnet. So können z.B. die Prüfungsausschüsse beantragte Verlängerungen der Bearbeitungszeit für Bachelor- und Masterarbeiten bei Vorliegen der Voraussetzungen um die in den Studien- und Prüfungsordnungen genannte Dauer zusätzlich verlängern.
Ich bin Lehrbeauftragte bzw. Lehrbeauftragter und meine Präsenzveranstaltung musste nun
ausfallen. Was kann ich tun?
Lehrbeauftragte sind normalerweise ausgewiesene Experten mit einem Hauptberuf in der freien Wirtschaft, die im ?Nebenberuf“ ihr großes Fachwissen der Lehre an Universitäten zur Verfügung stellen. Im Einklang mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gelten Lehrbeauftragte daher nicht als Arbeitnehmer oder Beschäftige, sondern tragen wie Selbstständige das Risiko des Ausfalls einer Lehrveranstaltung. Eine Erstattung oder Ausfallvergütung ausgefallener Stunden ist nicht vorgesehen. Die Umstellung auf Online-Lehre wäre aber natürlich möglich und das Abhalten der Veranstaltungen in diesem Format ist dann wie sonst auch zu entlohnen. Kontaktieren Sie für weitere Absprachen dazu Ihren Ansprechpartner in den KIT-Fakultäten oder weiteren Einrichtungen.
Werden abgebrochene Lehrveranstaltungen des Wintersemesters 2019/2020 fortgesetzt?
Gemäß der baden-württembergischen Corona-Verordnung wird der Studienbetrieb an den Universitäten zunächst ausgesetzt; bereits begonnener Studienbetrieb wird bis zu diesem Zeitpunkt unterbrochen. Über die Nachholung von ausgefallenen Veranstaltungen und Prüfungen entscheidet die Hochschule in eigener Verantwortung. Ob und in welchem Umfang eine Lehrveranstaltung bei einer Wiederaufnahme des Studienbetriebs nachzuholen ist, werden die Prüferinnen und Prüfer betroffenen Studierenden sobald wie möglich kommunizieren.
Auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung wird dem Deutschen Studentenwerk 100 Millionen Euro für die Nothilfefonds der Studierendenwerke vor Ort zur Verfügung stellen. Mit diesem Geld soll denjenigen Studierenden in nachweislich besonders akuter Notlage geholfen werden, die ganz unmittelbar Hilfe benötigen und keine andere Unterstützung in Anspruch nehmen können. Die Mittel für die Nothilfefonds der Studierendenwerke werden von diesen nach den üblichen strengen Regelungen der Fonds als nichtrückzahlbare Unterstützung an Studierende in besonders akuten Notlagen vergeben.
Anträge können bei den zuständigen Studierendenwerken gestellt werden, die über die Anträge auch entscheiden:
https://www.sw-ka.de/de/finanzen/corona-faq_finanzen_1/
Wann kann ich wieder Bücher aus der Bibliothek ausleihen?
Studierende und Mitarbeitende können einen eingeschränkten Bücherverleih der Bibliothek wieder ab dem 27. April 2020 nutzen (kein öffentlicher Betrieb). Die Bücher müssen hierzu vorab von zuhause über den Online-Katalog bestellt werden und werden dann in den nächsten Werktagen in den Abholregalen bereitgestellt. Geöffnet wird die KIT-Bibliothek von Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 15 Uhr.
Außer Abholregal, Selbstverbuchungsanlage, Bezahlstation und der Rückgabestation auf der Ostseite gibt es aus Gründen des Infektionsschutzes keine weiteren Angebote für die Benutzer. Leseplätze, Recherche-PC und Toiletten bleiben gesperrt. Um die Infektionsgefahr für Publikum und Mitarbeitende so klein wie möglich zu halten, wurde das Erdgeschoss im Neubau der KIT-Bibliothek Süd umgestaltet. Der Zugang zur Bibliothek befindet sich auf der Ostseite, der Ausgang auf der Westseite. Ein Wachdienst stellt sicher, dass maximal 20 Benutzer eingelassen werden. Anknüpfend an die Regeln des Landes beim Einkaufen und ÖPNV und vor dem Hintergrund des Infektionsschutzes müssen die Nutzerinnen und Nutzer beim Betreten der KIT-Bibliothek eine nicht-medizinische Alltagsmaske oder eine vergleichbare Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
Hinweis zu Rückgabefristen: Die Leihfrist für entliehene Medien wurde nochmals um 4 Wochen verlängert, damit die Besucherinnen und Besucher zurzeit nicht für Bücherrückgaben in die Bibliothek kommen müssen.
Die KIT-Bibliothek bietet ein breites Spektrum digitaler Dienste, die es erlauben, wesentliche Leistungen jederzeit von zu Hause über eine VPN-Verbindung (eine virtuelles privates Kommunikationsnetz) zu nutzen. Dazu zählen 57 000 elektronische Zeitschriften und 145 000 elektronische Bücher, die alle im Katalog zu finden und als PDF-Dateien im Netz des KIT nutzbar sind. Vorschläge für die Anschaffung zusätzlicher elektronischer Bücher können Sie der Bibliothek direkt mitteilen: https://www.bibliothek.kit.edu/cms/literaturwunsch.php
Eine Übersicht über alle digitalen Dienste der Bibliothek finden Sie hier:
https://www.bibliothek.kit.edu/cms/corona-digitale-angebote.php
Kann ich Lern- und Poolräume nutzen?
Entsprechend der Verordnung des Landes Baden-Württemberg über infektionsschützende Maßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sind alle öffentlichen Versammlungsräume bis auf Weiteres geschlossen. Für das KIT bedeutet dies, dass alle Lernräume und Lernplätze in der KIT-Bibliothek Süd, der KIT-Bibliothek Nord, den Fachbibliotheken am Campus Süd, dem Lernzentrum, der Fachbibliothek DHBW Karlsruhe (FBD) sowie in allen Lern- und Pool-Räume geschlossen sind. Wir bitten daher alle Studierenden, nicht zum Lernen auf den Campus zu kommen.
Auf der Website des Studentischen Gesundheitsmanagements MyHealth am KIT finden Sie eine Reihe von Beiträgen, die in der aktuellen Situation Tipps für ?Gesundes Studieren“ gibt. Unter anderem gibt es dort Ratschläge zum Lernen zu Hause oder auch Anregungen, den Alltag als Übung anders zu gestalten:
Die Psychotherapeutische Beratungsstelle für Studierende (PBS) des Studierendenwerks Karlsruhe hat Ihre Angebote auf telefonische Beratung umgestellt und ist zur Terminvereinbarung wie gewohnt erreichbar: montags bis freitags zwischen 9 und 12 Uhr unter der Telefonnummer: 0721 933 40 60.
Ich werde meine Regelstudienzeit nicht mehr einhalten können. Wer kann mir helfen?
Die Kultusministerkonferenz hat beschlossen, dass Studierenden, die vorgesehene Leistungen aufgrund der Folgen der Covid-19-Pandemie und des damit eingeschränkten Lehrangebots nicht erbringen können, grundsätzlich keine Nachteile durch das Erreichen der Regelstudienzeiten erfahren sollen. Das KIT begrüßt es sehr, dass die Länder sich beim Bund dafür einsetzen werden, dass beispielsweise beim BAföG, dem Kindergeld oder der Krankenversicherung flexible Regelungen gefunden werden, die den Lebenswirklichkeiten der Studierenden in Zeiten der Covid-19-Pandemie gerecht werden. Weisen Sie Ihre Ansprechpartner in den verschiedenen Lebensbereichen auf diesen Beschluss hin und bitten Sie gegebenenfalls um Kulanz, bis dieser Beschluss in Verordnungen auf Landesebene umgesetzt ist.
https://www.kmk.org/aktuelles/artikelansicht/kmk-sommersemester-2020-findet-statt.html
Wie komme ich an die Entlastungsmitteilung (?Stempel“) der Bibliothek und Fakultätsbibliotheken für meine Exmatrikulation?
Anregungen zur Pflege zu diesen FAQ können Sie gerne an Monika Landgraf monika.landgraf?kit.edu (SEK-Gesamtkommunikation) und Kosta Schinarakis schinarakis?kit.edu (SEK-GK) richten.
Für weitere Fragen stehen der Leiter des Corona-Krisenstabs, Gerhard Frank (Stabsstelle Sicherheit und Umwelt, SUM), und dessen Stellvertreter, Boris Stegmaier (SUM), corona?sum.kit.edu zur Verfügung.
letzte ?nderung: 06.05.2020 KIT – Die Forschungsuniversit?t in der Helmholtz-Gemeinschaft

References: § 56
 § 29
 § 29
 § 28
 § 45
 § 2
 § 44
 § 2
 § 68
 § 31
 § 56
 § 19