Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_20030709_OGH0002_0090OB00019_03I0000_000&IncludeSelf=False
Timestamp: 2020-02-24 00:05:26+00:00

Document:
RIS - Rechtssätze für 9Ob19/03i - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 4Ob61/50 3Ob212/53 2Ob2...
RS0006064
4Ob61/50; 3Ob212/53; 2Ob26/50; 3Ob6/60; 5Ob55/63; 1Ob290/66; 5Ob273/68; 5Ob96/71; 6Ob549/78; 5Ob756/80; 3Ob1032/85; 2Ob46/00d (2Ob47/00a); 9Ob19/03i; 6Ob119/16t
AußStrG §6
ProkG §1 (3)
ZPO §108
Die bloße Akteneinsicht ersetzt die Zustellung nicht. In diesem Belange besteht auch für die Finanzprokuratur keine Ausnahme.
4 Ob 61/50
Entscheidungstext OGH 22.09.1950 4 Ob 61/50
Veröff: SZ 23/264
3 Ob 212/53
Entscheidungstext OGH 01.04.1953 3 Ob 212/53
2 Ob 26/50
Entscheidungstext OGH 21.03.1950 2 Ob 26/50
nur: Die bloße Akteneinsicht ersetzt die Zustellung nicht. (T1)
Veröff: SZ 23/70
3 Ob 6/60
Entscheidungstext OGH 20.01.1960 3 Ob 6/60
5 Ob 55/63
Entscheidungstext OGH 14.02.1963 5 Ob 55/63
Veröff: MietSlg 15619
Verlöff: SZ 39/200 = EvBl 1967/231 S 273
5 Ob 273/68
Entscheidungstext OGH 18.12.1968 5 Ob 273/68
Veröff: JBl 1969,612
5 Ob 96/71
Entscheidungstext OGH 28.04.1971 5 Ob 96/71
nur T1; Veröff: JBl 1972,39
6 Ob 549/78
Entscheidungstext OGH 06.04.1978 6 Ob 549/78
nur T1; Beisatz: Nichtentnahme des zuzustellenden Schriftstückes. (T2)
5 Ob 756/80
Entscheidungstext OGH 07.07.1981 5 Ob 756/80
nur T1; Beisatz: Auch nicht die bloße Kenntnis von der Erlassung der Entscheidung. (T3)
2 Ob 46/00d
Entscheidungstext OGH 23.11.2000 2 Ob 46/00d
6 Ob 119/16t
Entscheidungstext OGH 20.07.2016 6 Ob 119/16t
Auch; nur T1; Veröff: SZ 2016/71
§ 108 ZPO aufgehoben durch Art II Z 10 BGBl 1982/201.
ECLI:AT:OGH0002:1950:RS0006064
JJR_19500922_OGH0002_0040OB00061_5000000_001
Rechtssatz für 1Ob453/58 8Ob140/77 8Ob...
RS0035470
1Ob453/58; 8Ob140/77; 8Ob64/78; 8Ob25/82; 8Ob268/81; 2Ob9/87; 2Ob61/86; 2Ob162/89; 1Ob150/02v; 1Ob198/02b; 1Ob309/02a; 9Ob19/03i; 8Ob10/03h; 1Ob143/04t; 7Ob147/06b; 9Ob75/10k; 1Ob24/15h
Geht eine Forderung des Erblassers auf mehrere Miterben über, so sind diese nach der Einantwortung als Streitgenossen nach § 11 Z 1 zweiter Fall ZPO anzusehen.
1 Ob 453/58
Entscheidungstext OGH 26.11.1958 1 Ob 453/58
Veröff: EvBl 1959/129 S 215 = RZ 1959,70 = JBl 1959,322
Beisatz: Mehrere Miterben, die eine Forderung des Erblassers als Quotengläubiger geltend machen, sind solange materielle Streitgenossen im Sinne des § 11 Z 1 ZPO, als nicht von einem Erben weitere Tatsachen geltend gemacht werden, die den Bestand der ihn betreffenden Teilforderung berühren. (T1)
Beisatz: Ihre Quotenforderungen sind daher für die Beurteilung der Zulässigkeit der Revision zusammenzurechnen. (T2)
8 Ob 25/82
Entscheidungstext OGH 15.04.1982 8 Ob 25/82
Beis wie T1; Beis wie T2; Beisatz: Keine Zusammenrechnung von Todfallskosten der Erben mit vom Erblasser abgeleiteten Forderungen auf Ersatz von Schmerzengeld. (T3)
2 Ob 9/87
Entscheidungstext OGH 24.02.1987 2 Ob 9/87
Beis wie T1; Beis wie T2; Beisatz: Daran hat auch die ZP - Nov 1983 nichts geändert. (T4)
2 Ob 61/86
Entscheidungstext OGH 28.04.1987 2 Ob 61/86
1 Ob 150/02v
Entscheidungstext OGH 13.08.2002 1 Ob 150/02v
Beis wie T1; Beis wie T2; Veröff: SZ 2002/126
1 Ob 309/02a
Entscheidungstext OGH 28.01.2003 1 Ob 309/02a
Beisatz: Mehrere "eingeantwortete" Erben als Beklagte, die aufgrund einer Erbschaftsklage in Anspruch genommen werden, bilden eine materielle Streitgenossenschaft, sofern - außer dem Berufungsgrund - gegen einen der Erben nicht noch weitere Tatsachen geltend gemacht wurden, die sich (nur) auf den Bestand der gegen ihn erhobenen Quotenforderung beziehen. (T5)
Vgl auch; Beisatz: Unbedingt eingeantwortete Erben sind zwar solidarisch verpflichtet oder berechtigt, aber in Rechtsstreitigkeiten, denen keine unteilbare oder nur durch alle Erben gemeinsam zu erbringende Leistung zugrunde liegt, keine einheitliche Streitpartei, weil jeder Erbe voll erfüllen, sich vergleichen oder für sich verzichten kann. (T6)
1 Ob 143/04t
Entscheidungstext OGH 12.08.2004 1 Ob 143/04t
Auch; Beisatz: Nicht hingegen, wenn mehrere Miterben als Kläger aus dem Titel der Amtshaftung den Ersatz des-jeweils eigenen-Schadens, den jeder von ihnen durch das angeblich rechtswidrige Verhalten des Verlassenschaftsgerichts erlitten hat, verlangen. Dann machen sie lediglich gleichartige, auf einem im wesentlichen gleichartigen tatsächlichen Grund beruhende Ansprüche im Sinne des § 11 Z 2 ZPO geltend, nicht jedoch solche, die sie als materielle Streitgenossen erscheinen ließen, wie dies § 55 Abs 1 Z 2 JN fordert. Eine Zusammenrechnung der einzelnen Ansprüche findet daher nicht statt. (T7)
7 Ob 147/06b
Entscheidungstext OGH 29.11.2006 7 Ob 147/06b
Auch; Beisatz: Hier: Rechnungslegungsanspruch gemäß Art XLII EGZPO. (T8)
ECLI:AT:OGH0002:1958:RS0035470
JJR_19581126_OGH0002_0010OB00453_5800000_001
Rechtssatz für 1Ob583/93 8ObA247/97z 6...
RS0036654
1Ob583/93; 8ObA247/97z; 6Ob79/99g; 9ObA222/00p; 6Ob8/01x; 8ObA104/01d; 6Ob318/01k; 9Ob5/02d; 9Ob19/03i; 3Ob137/10h; 9ObA61/15h; 9ObA61/17m; 7Ob181/17v; 10Ob21/18p; 7Nc6/19w
ZPO §165 Abs2
ZPO §192
In Fällen der Verfahrensunterbrechung gemäß §§ 187 ff ZPO kann im Hinblick auf die Rechtsmittelbeschränkung des § 192 Abs 2 ZPO ein nicht ausdrücklich die Aufnahme des unterbrochenen Verfahrens anordnender Beschluß als Aufnahmebeschluß im Sinne des § 165 Abs 2 ZPO gewertet werden, wenn der Entscheidungswille des Gerichtes, das unterbrochene Verfahren aufzunehmen, deutlich erkennbar ist.
Veröff: SZ 66/178
Vgl auch; Beisatz: Wenn der Masseverwalter gemäß § 8 KO in den anhängigen Aktivprozeß des Gemeinschuldners eintritt und die Fortsetzung des Prozesses beantragt, der Prozeßgegner sich nicht dagegen ausspricht, sondern sich vielmehr in die Sache einläßt und das Erstgericht eine Tagsatzung abhält und in merito entscheidet, so kann am Entscheidungswillen des Gerichtes zur Aufnahme des unterbrochenen Verfahrens kein Zweifel bestehen. (T1)
Beisatz: Dies gilt auch, wenn das Gericht im Rahmen einer Tagsatzung in einem nicht unterbrochenen Verfahren die Verbindung mit einem unterbrochenen Verfahren beschließt, das bisher unterbrochene Verfahren zum führenden erklärt und sogleich in den beiden verbundenen Verfahren weiterverhandelt. (T2)
6 Ob 8/01x
Entscheidungstext OGH 22.02.2001 6 Ob 8/01x
Vgl; Beis wie T1; Beisatz: Durch die Zustellung einer Gleichschrift des Fortsetzungsantrags ist das Verfahren mit dem Datum der Zustellverfügung im Sinn des § 165 Abs 2 ZPO aufgenommen. (T3)
6 Ob 318/01k
Entscheidungstext OGH 21.02.2002 6 Ob 318/01k
9 Ob 5/02d
Entscheidungstext OGH 13.03.2002 9 Ob 5/02d
10 Ob 21/18p
Entscheidungstext OGH 23.10.2018 10 Ob 21/18p
7 Nc 6/19w
Entscheidungstext OGH 04.03.2019 7 Nc 6/19w
ECLI:AT:OGH0002:1993:RS0036654
JJR_19931221_OGH0002_0010OB00583_9300000_002

References: §6
 §1
 §108
 OGH 
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§ 108
 § 11
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 § 55
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 §165
 §192
 § 192
 § 165
 § 8
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 § 165
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