Source: http://brandenburg.adfc.de/landesverband/ueber-uns/satzung/satzung
Timestamp: 2017-07-24 08:29:54+00:00

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Satzung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs Landesverband Brandenburg e.V. Gegründet am 28. März 1992(letzte Änderungen am 15. Februar 2013)
§1 Name und Sitz; GeschäftsjahrDer Verein führt den Namen: „Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club, Landesverband Brandenburg (ADFC Brandenburg) e.V.“ (nachfolgend Landesverband) und hat seinen Sitz in Potsdam. Das Geschäftsjahr des Landesverbandes ist das Kalenderjahr.
§2 Zweck und Aufgaben1. Der Landesverband ist eine Gliederung des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (Bundesverband) e.V. (nachfolgend Bundesverband), dessen Satzung als verbindlich anerkannt wird. Er hat den Zweck, unabhängig und parteipolitisch neutral a) im Interesse der Allgemeinheit den Fahrradverkehr und die Belange unmotorisierter Verkehrsteilnehmer und -teilnehmerinnen zu fördern, durch Werbung und sonstige geeignete Maßnahmen für die weitere Verbreitung des Fahrrades zu sorgen und damit der Gesundheit der Bevölkerung, der Reinhaltung von Luft und Wasser, der Lärmbekämpfung, der Energieersparnis, dem Naturschutz, der Landschaftspflege, der Verbraucherberatung, dem Verbraucherschutz sowie der Unfallverhütung zu dienen, b) die Bevölkerung im Gebrauch von Fahrrädern im täglichen Nahverkehr und zu Erholungszwecken zu beraten und durch Informationen und durch sonstige geeignete Dienstleistungen zu unterstützen.
2. Die Aufgaben sind insbesondere a) Zusammenarbeit mit Behörden, Organisationen und der Öffentlichkeit zur Verbesserung der rechtlichen und verkehrstechnischen Grundlagen und Möglichkeiten des Fahrradverkehrs,
§3 Gemeinnützigkeit1. Der Landesverband verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§51 ff. der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
§4 GliederungenDie Gliederungen des Landesverbandes werden mit Zustimmung des Landesvorstandes jeweils von den Mitgliedern gebildet, die in einer Region, in einem Ort oder Ortsteil im Bereich des Landesverbandes wohnen.Sie handeln in ihrem Bereich selbständig zur Förderung der satzungsmäßigen Ziele. Ihnen obliegt insbesondere die Betreuung der Mitglieder.
§5 Mitgliedschaft1. Der Landesverband hat persönliche, korporative und fördernde Mitglieder. 2. Persönliche Mitglieder können alle natürlichen Personen werden. 3. Korporative Mitglieder können solche Vereinigungen werden, die den Zweck des Vereins unterstützen. 4. Fördernde Mitglieder können solche natürlichen oder juristischen Personen werden, die bereit sind, den Zweck des Vereins ideell und materiell uneigennützig zu fördern.
§6 Beginn und Ende der Mitgliedschaft1.1 Die Mitgliedschaft einer bereits im Land Brandenburg ansässigen Person im Landesverband beginnt bzw. endet mit dem Beginn bzw. dem Ende der Mitgliedschaft im Bundesverband. Personen, die nicht im Land Brandenburg ansässig sind, können die Mitgliedschaft durch gesonderte schriftliche Erklärung in der Beitrittserklärung gegenüber dem Bundesverband herbeiführen. Der Beginn und das Ende der Mitgliedschaft im Landesverband richten sich, soweit in dieser Satzung keine besonderen Regelungen getroffen werden, nach den Regelungen über den Beginn und die Beendigung der Mitgliedschaft in der Satzung des Bundesverbandes. Der Vorstand des Landesverbandes oder der Vorstand der Gliederung können innerhalb eines Monats ab Kenntnis von dem Aufnahmeantrag die Aufnahme ablehnen. Die Aufnahme oder die Ablehnung der Aufnahme ist zu begründen und dem Antragsteller schriftlich mitzuteilen. Die Ablehnung ist dem Bundesverband mitzuteilen. Stehen der Ablehnung satzungsrechtliche Regelungen des Bundesverbandes entgegen, gehen diese vor.
§7 Rechte und Pflichten der Mitglieder1. Die persönlichen Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen und Gegenstände des Landesverbandes zu benutzen und an allen seinen Veranstaltungen teilzunehmen.2. Alle persönlichen Mitglieder, die das 12. Lebensjahr vollendet haben, haben Sitz und Stimme in der Landesversammlung. Sie haben das aktive Wahlrecht. Minderjährige üben das Wahlrecht persönlich aus. Für das passive Wahlrecht ist in der Regel die Vollendung des 18. Lebensjahres Voraussetzung. Die Landesversammlung kann Ausnahmen zulassen.3. Korporative Mitglieder haben in der Landesversammlung Anspruch auf Sitz und Stimme für je einen Vertreter. Der Vertreter hat das aktive Wahlrecht. Das passive Wahlrecht hat er nur dann, wenn er persönlich die Voraussetzungen des Absatzes 2 erfüllt.4. Die Mitglieder sind verpflichtet, den Vereinszweck zu fördern und pünktlich den Beitrag entsprechend den Bestimmungen des Bundesverbandes zu zahlen.
§8 Organe1. Die Organe des Landesverbandes sinda) die Landesversammlung undb) der Landesvorstand.
§9 Landesversammlung1. Die Landesversammlung besteht aus Mitgliedern des Landesverbandes.
3. Die Landesversammlung beschließt über alle Verbandsangelegenheiten und Satzungsänderungen; ihre regelmäßigen Aufgaben sind:a) Entgegennahme des Geschäfts- und Kassenberichts des Vorstands sowie des Berichts der Rechnungsprüfer,b) Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands,c) Beschlussfassung über den Haushalt und die Verteilung der Beitragsanteile an die Gliederungen,d) Wahl des Vorstandes und der Rechnungsprüfere) Wahl der Delegierten zum Hauptausschuss des Bundesverbandes,f) Wahl der Delegierten zur Bundeshauptversammlung
4. Die Landesversammlung wird vom Landesvorstand unter Einhaltung einer Frist von sechs Wochen per EMail zusammen mit einem Vorschlag für die Tagesordnung einberufen. Mitglieder, die keine E-Mail-Adresse angegeben haben, werden per Brief eingeladen. Die schriftlichen Einladungen müssen mindestens 6 Wochen vor der Landesversammlung auf den Postweg gegeben werden. Jedes Mitglied hat das Recht der Teilnahme.Außerordentliche Landesversammlungen finden auf Beschluss des Landesvorstandes oder auf schriftlichen Antrag von mindestens 10% der Mitglieder statt. In dem Antrag müssen Zweck und Grund benannt werden. Für außerordentliche Landesversammlungen gilt eine Einberufungsfrist von drei Wochen. Diese beginnt stets mit dem Versand der Einladung.
§10 Landesvorstand1. Dem Landesvorstand obliegen die Führung der laufenden Geschäfte und die Durchführung der Beschlüsse der Landesversammlung.
§11 Auflösung1. Die Auflösung des Landesverbandes erfolgt durch die Landesversammlung. In der Sitzung, die über die Auflösung beschließen soll, müssen mindestens 50% der Stimmberechtigten anwesend sein. Der Auflösungsbeschluss bedarf der Zustimmung von 75% der Anwesenden. Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, so kann frühestens zwei Monate später in einer neuen Landesversammlung mit einer Mehrheit von 75% ihrer anwesenden Mitglieder die Auflösung beschlossen werden. Auf diese Bestimmungen ist in der Einladung besonders hinzuweisen.
§ 12 Inkrafttreten, ÜbergangsbestimmungDie Satzung ist in der vorliegenden Fassung am 15.02.2013 von der Mitgliederversammlung des Vereins „Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Landesverband Brandenburg e.V.“ beschlossen worden und tritt nach der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

References: §1

§2

§3

§4

§5

§6

§7

§8

§9

§10

§11

§ 12