Source: http://www.bed-ev.de/artikel/artikel.aspx?id=1312
Timestamp: 2016-08-28 20:51:03+00:00

Document:
Bundesverband für Ergotherapeuten BED e.V. fordert beim GKV-Spitzenverband die grundsätzliche Anerkennung von Ergotherapeuten als Betreuungskräfte gem. SGB XI, 87 b § 5 | BED e.V.
Berufspolitische Informationen >> Bundesverband für Ergotherapeuten BED e.V. fordert beim GKV-Spitzenverband die grundsätzliche Anerkennung von Ergotherapeuten als Betreuungskräfte gem. SGB XI, 87 b § 5 Bundesverband für Ergotherapeuten BED e.V. fordert beim GKV-Spitzenverband die grundsätzliche Anerkennung von Ergotherapeuten als Betreuungskräfte gem. SGB XI, 87 b § 5 Veröffentlicht am 21.05.2015Versicherte mit demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, psychischen Erkrankungen oder geistigen Behinderungen im Sinne des § 45a Abs. 1 SGB XI, haben in der Regel einen erheblichen allgemeinen Beaufsichtigungs- und Betreuungsbedarf, ebenso wie Versicherte mit körperlichen Beeinträchtigungen. Hierfür werden sogenannte Betreuungskräfte eingesetzt, damit diese in enger Kooperation und fachlicher Absprache mit den Pflegekräften und den Pflegeteams die Betreuungs- und Lebensqualität von Anspruchsberechtigten in stationären Pflegeeinrichtungen verbessern. Ihnen soll durch mehr Zuwendung, zusätzliche Betreuung und Aktivierung eine höhere Wertschätzung entgegen gebracht, mehr Austausch mit anderen Menschen und mehr Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ermöglicht werden. Bislang sind Ergotherapeuten anders als beispielsweise Gesundheits- und Krankenpfleger jedoch nicht generell als Betreuungskräfte anerkannt, siehe § 5, obwohl kein anderer Beruf die Tätigkeit einer Betreuungskraft derart passgenau auszufüllen vermag. Häufig lehnt der MDK (Medizinischer Dienst der Krankenversicherung) sogar die Anerkennung von Ergotherapeuten als Betreuungskraft ab mit Verweis auf eine unzureichende Qualifikation nach den hier genannten Richtlinien. Der BED e.V. hat daher den GKV-Spitzenverband dazu angeschrieben und die generelle Anerkennung von Ergotherapeuten gefordert siehe folgend. Die Anerkennung ist für alle Ergotherapeuten im Bereich der Geriatrie äußerst relevant, da Pflegeeinrichtungen nur solche Kräfte einsetzen, die auch abrechenbare Leistungen erbringen können. Der Zugang zum Arbeitsmarkt im Bereich der Geriatrie wird damit für Ergotherapeuten deutlich erschwert und behindert. Grundsätzliche Anerkennung von Ergotherapeuten als Betreuungskräfte gem. SGB XI, 87 b § 5 Sehr verehrter Herr Quellmalz, sehr verehrter Herr Rott, ich hoffe Ihnen Beiden geht es gut!? Wir bitten dringend um generelle Anerkennung von Ergotherapeuten als Betreuungskräfte gemäß SGB XI, 87 b § 5 wie dies bereits beispielsweise bei den Gesundheits- und Krankenpflegern der Fall ist.Sollte das nicht Ihren Zuständigkeitsbereich betreffen, bitten wir um Weiterleitung unserer Nachricht mit einer kurzen Rückmeldung an uns verbunden. Nur ungerne würden wir diese Thematik in die Gesundheitspolitik einbringen, da wir davon ausgehen gemeinsam dieses Thema schnell und zur Zufriedenheit aller Beteiligten zu lösen.Wir werden allerdings nicht zögern die Politik über den Sachverhalt in Kenntnis zu setzen, wenn wir wider erwarten keine Einigung erzielen sollten. § 5 der Richtlinie nach 87 b besagt: "Anrechnung erworbener Qualifikationen (1) Soweit die Qualifikationsanforderungen nach § 4 Abs. 3 vollständig oder teilweise in einer Berufsausbildung, bei der Berufsausübung oder in Fortbildungsmaßnahmen nachweislich erworben wurden, gelten diese insoweit als erfüllt. Insbesondere bei examinierten Altenpflegerinnen und Altenpflegern sowie bei examinierten Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und Gesundheits- und Krankenpflegern gelten die Qualifikationsanforderungen nach § 4 Abs. 3 grundsätzlich als erfüllt. " Auch insbesondere bei staatlich geprüften Ergotherapeuten sind die Qualitfikationsanforderungen nach § 4 Absatz 3 der Richtlinie nach § 87b Abs. 3 SGB XI grundsätzlich erfüllt. Im direkten Vergleich der Ausbildungs- und Prüfungsordnungen von Ergotherapeuten und Gesundheits-und Krankenpflegern gar weit berechtigter, denn die Betreuungsarbeit stellt in ihren Qualifikationsanforderungen vor allem auf die Kommunikation mit den Betroffenen ab, sowie auf deren Aktivitäten des täglichen Lebens, deren Bewegung und deren Teilhabe und gerade nicht auf die Pflege. Die Berufe in der Krankenpflege erlernen:http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/krpflaprv_2004/gesamt.pdf 1. Kenntnisse der Gesundheits- und Krankenpflege, der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege sowie der Pflege- und Gesundheitswissenschaften 2. Pflegerelevante Kenntnisse der Naturwissenschaften und der Medizin3. Pflegerelevante Kenntnisse der Geistes- und Sozialwissenschaften 4. Pflegerelevante Kenntnisse aus Recht, Politik und Wirtschaft Allgemeiner Bereich1. Gesundheits- und Krankenpflege von Menschen aller Altersgruppen in der stationären Versorgung in kurativen Gebieten in den Fächern Innere Medizin, Geriatrie, Neurologie, Chirurgie, Gynäkologie, Pädiatrie, Wochen- und Neugeborenenpflege sowie in mindestens zwei dieser Fächer in rehabilitativen und palliativen Gebieten 2. Gesundheits- und Krankenpflege von Menschen aller Altersgruppen in der ambulanten Versorgung in präventiven, kurativen, rehabilitativen und palliativen Gebieten Differenzierungsbereich1. Gesundheits- und Krankenpflege Stationäre Pflege in den Fächern Innere Medizin, Chirurgie, Psychiatrie oder 2. Gesundheits- und Kinderkrankenpflege Stationäre Pflege in den Fächern Pädiatrie, Neonatologie, Kinderchirurgie, Neuropädiatrie, Kinder- und Jugendpsychiatrie Die ergotherapeutische Lehre hingegen umfasst:http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/ergthaprv/gesamt.pdf 1 Berufs-, Gesetzes- und Staatskunde1.1 Berufskunde und Ethik, Geschichte des Berufs1.2 Das Gesundheitswesen in der Bundesrepublik Deutschland und internationale Zusammenarbeit im Gesundheitswesen einschließlich der Gesundheitsprogramme internationaler Organisationen wie insbesondere Weltgesundheitsorganisation und Europarat1.3 Aktuelle berufs- und gesundheitspolitische Fragen1.4 Ergotherapeutengesetz; gesetzliche Regelungen für die sonstigen Berufe des Gesundheitswesens und ihre Abgrenzung zueinander1.5 Arbeits- und berufsrechtliche Regelungen, soweit sie für die Berufsausübung von Bedeutung sind1.6 Einführung in das Arbeits- und Arbeitsschutzrecht1.7 Einführung in das Sozial- und Rehabilitationsrecht1.8 Einführung in das Krankenhaus- und Seuchenrecht sowie das Arznei- und Betäubungsmittelrecht1.9 Strafrechtliche, bürgerlich-rechtliche und öffentlich-rechtliche Vorschriften, die bei der Berufsausübung von Bedeutung sind; Rechtsstellung des Patienten oder seiner Sorgeberechtigten, Datenschutz1.10 Die Grundlagen der staatlichen Ordnung in der Bundesrepublik Deutschland 2 Fachsprache, Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten2.1 Einführung in die fachbezogene Terminologie2.2 Berichten und Beschreiben2.3 Beurteilen und Charakterisieren2.4 Referieren und Argumentieren2.5 Einführung in die Statistik und fachbezogene Anwendung2.6 Fachenglisch2.7 Benutzung und Auswertung von deutscher und fremdsprachiger Fachliteratur2.8 Erarbeiten einer schriftlichen Abhandlung auf der Grundlage einer Problemuntersuchung Medizinische Grundlagen3 Grundlagen der Gesundheitslehre und Hygiene3.1 Gesundheit und ihre Einflußfaktoren3.2 Gesundheit und Lebensalter3.3 Maßnahmen der Gesundheitsförderung3.4 Allgemeine Hygiene, Individualhygiene und Umweltschutz3.5 Krankheitserreger und übertragbare Krankheiten3.6 Desinfektion und Sterilisation 4 Biologie, beschreibende und funktionelle Anatomie, Physiologie4.1 Zelle, Zellstoffwechsel und Zellvermehrung4.2 Vererbungslehre, Humangenetik und Gentechnologie4.3 Strukturelemente, Richtungsbezeichnungen und Körperorientierungen4.4 Stütz- und Bewegungsapparat4.5 Herz- und Blutgefäßsystem4.6 Atmungssystem4.7 Verdauungssystem4.8 Urogenitalsystem4.9 Nervensystem und Sinnesorgane4.10 Haut und Hautanhangsorgane4.11 Endokrinologisches System 5 Allgemeine Krankheitslehre5.1 Gesundheit, Krankheit, Krankheitsursachen, Krankheitszeichen, Krankheitsverlauf5.2 Pathologie der Zelle, Wachstum und seine Störungen, Entwicklungsstörungen5.3 Örtliche und allgemeine Kreislaufstörungen, Blutungen5.4 Entzündungen, Ödeme, Erkrankungen des Immunsystems 6 Spezielle Krankheitslehre einschließlich diagnostischer, therapeutischer, präventiver und rehabilitativer Maßnahmen sowie psychosozialer Aspekte6.1 Orthopädie6.2 Rheumatologie6.3 Innere Medizin und Geriatrie6.4 Chirurgie/Traumatologie6.5 Onkologie6.6 Neurologie einschließlich der neuropsychologischen Störungen6.7 Psychosomatik6.8 Psychiatrie/Gerontopsychiatrie6.9 Kinder- und Jugendpsychiatrie einschließlich der Grundlagen der Normalentwicklung6.10 Pädiatrie und Neuropädiatrie einschließlich der intrauterinen und der statomotorischen Entwicklungen
7 Arzneimittellehre7.1 Herkunft, Bedeutung und Wirkung von Arzneimitteln7.2 Arzneiformen und ihre Verabreichung7.3 Umgang mit Arzneimitteln7.4 Arzneimittelgruppen und Zuordnung ausgewählter Arzneimittel7.5 Grundkenntnisse der Pharmakologie und Toxikologie 8 Grundlagen der Arbeitsmedizin8.1 Arbeitsphysiologie8.2 Ergonomie8.3 Arbeitsplatzbedingungen8.4 Arbeitsplatzanalyse8.5 Gewerbehygiene8.6 Berufsbelastungen und Berufserkrankungen 9 Erste Hilfe9.1 Allgemeines Verhalten bei Notfällen9.2 Erstversorgung von Verletzten9.3 Blutstillung und Wundversorgung9.4 Maßnahmen bei Schockzuständen und Wiederbelebung9.5 Versorgung von Knochenbrüchen9.6 Transport von Verletzten9.7 Verhalten bei Arbeitsunfällen und sonstigen Notfällen Sozialwissenschaftliche Grundlagen10 Psychologie und Pädagogik10.1 Grundbegriffe und Grundfragen derPädagogik10.1.1 Notwendigkeit und Möglichkeit von Erziehung und Lernen10.1.2 Lehren und Lernen im pädagogischen Bezug10.1.3 Funktion von Erziehungszielen10.1.4 Erziehungsmaßnahmen und Erziehungsstile10.1.5 Pädagogische Aspekte der therapeutischen Arbeit10.2 Grundbegriffe und Grundfragen der Psychologie10.3 Allgemeine und Entwicklungspsychologie10.3.1 Hauptperioden der kognitiven, emotionalen und sozialen Entwicklung10.3.2 Denken und Sprache10.3.3 Lernen einschließlich soziales Lernen10.3.4 Motivationen und Emotionen10.3.5 Pädagogische Konsequenzen und ergotherapeutische Ansätze einschließlich praktischer Übungen10.4 Sozialpsychologie und Persönlichkeitspsychologie10.4.1 Persönlichkeitsmodelle10.4.2 Personenwahrnehmung10.4.3 Interaktion in Gruppen10.4.4 Einstellungen10.4.5 Pädagogische Konsequenzen und ergotherapeutische Ansätze einschließlich praktischer Übungen10.5 Grundbegriffe der Psychotherapie10.5.1 Pädagogische Konsequenzen und Bedeutung für die Ergotherapie10.6 Arbeits- und Betriebspsychologie; Organisationspsychologie; berufliche Sozialisation aus soziologischer und psychologischer Sicht10.6.1 Bedeutung und Funktion der Arbeit in der Gesellschaft10.6.2 Arbeit und Persönlichkeitsentwicklung10.6.3 Personale Schwierigkeiten im Arbeits- und Anpassungsprozeß10.6.4 Grundlagen der Organisationspsychologie10.6.5 Arbeit und Behinderung 11 Behindertenpädagogik11.1 Geschichte der Behindertenpädagogik11.2 Systematik der Behinderungen11.3 Familie und Behinderung11.4 Sonderpädagogische Diagnostik11.5 Ergotherapeutische Aufgaben 12 Medizinsoziologie und Gerontologie12.1 Medizinsoziologie12.1.1 Naturwissenschaftliches und sozialwissenschaftliches Krankheitsverständnis12.1.2 Institutssoziologie und Rollensoziologie12.1.3 Gesellschaftliche Bewertung von chronischer Krankheit und Behinderung12.1.4 Verarbeitung und Bewältigung von Krankheit und Behinderung12.2 Gerontologie12.2.1 Alterstheorien12.2.2 Ansprüche, Möglichkeiten und Grenzen im Alter, Glaubens- und Sinnfragen12.2.3 Veränderung der Rollen, Selbst- und Fremdbilder im Alter12.2.4 Veränderung der geistigen Fähigkeiten Ergotherapeutische Mittel13 Handwerkliche und gestalterische Techniken mit verschiedenen Materialien13.1 Material- und Werkzeugkunde13.2 Arbeitstechniken13.2.1 Konstruktiv strukturierende Elemente13.2.2 Gestalterisch kreative Elemente13.3 Arbeitsprozesse13.3.1 Einfache und komplexe Aufgabenstellungen13.3.2 Einzelarbeit und Gruppenarbeit13.3.3 Arbeiten nach Anleitung und freies Planen13.3.4 Selbständige Erarbeitung einer Technik13.3.5 Manuelle und maschinelle Arbeit13.4 Arbeitsorganisation einschließlich Planung, Vorbereitung, Arbeitsplatzgestaltung, Ergonomie13.5 Therapeutische Anwendung der Techniken und Patientenanleitung, Kriterien für die Therapierelevanz einer handwerklichen Technik 14 Spiele, Hilfsmittel, Schienen und technische Medien14.1 Spiele und ihr therapeutischer Einsatz14.1.1 Selbsterarbeitete und adaptierte Spiele14.2 Rollstühle, Hilfsmittel und Schienen14.2.1 Grundkenntnisse über Hilfsmittel und Rollstühle14.2.2 Selbsterfahrung mit Hilfsmitteln und Rollstühlen14.2.3 Herstellung und Adaption von Hilfsmitteln14.2.4 Schienenkunde14.2.5 Schienenherstellung, Veränderung standardisierter Schienen14.3 Technische Medien und ihr Einsatz14.3.1 Audiovisuelle Medien und ihre therapeutische Bedeutung14.3.2 Grundlagen der Computertechnik14.3.3 EDV und ergotherapeutische Dokumentation14.3.4 Ergotherapeutisch relevante Software und ihre Anwendung14.3.5 Adaption von elektronischen Hilfen für die Arbeit am Computer und ihre therapeutische Anwendung Ergotherapeutische Verfahren15 Grundlagen der Ergotherapie15.1 Bedeutung medizinischer und sozialwissenschaftlicher Grundlagen für die Ergotherapie15.2 Konzeptionelle Modelle der Ergotherapie15.3 Selbstwahrnehmung15.4 Lernen über Handeln, handlungstheoretische Ansätze15.5 Vermittlung und Anleitung15.6 Grundlagen therapeutischer Arbeit mit Gruppen15.7 Einführung in die klientenzentrierte Gesprächsführung15.8 Therapeutisches Handeln15.9 Therapeutische Rolle und Persönlichkeit15.10 Unterstützung, Beratung und Einbeziehung von Angehörigen in die Therapie15.11 Grundlagen der Qualitätssicherung; Struktur, Prozeß- und Ergebnisqualität15.12 Schlüsselqualifikationen für die Teamarbeit 16 Motorisch-funktionelle Behandlungsverfahren16.1 Theoretische Grundlagen16.1.1 Funktionelle Bewegungslehre16.1.2 Körperliche Beeinträchtigung und deren psychische Ursachen und Folgen16.2 Befunderhebung, Diagnostik und Dokumentation16.2.1 Standardisierte Testverfahren, beobachtende Verfahren16.2.2 Sicht- und Tastbefund, Muskelfunktionsprüfung, Sensibilitätsprüfung, Gelenkmessung16.2.3 Bewegungsanalyse16.3 Methoden und Durchführungsmodalitäten16.3.1 Gelenkmobilisation16.3.2 Muskelkräftigung16.3.3 Koordinationstraining16.3.4 Belastungstraining16.3.5 Sensibilitätstraining 17 Neurophysiologische Behandlungsverfahren17.1 Theoretische Grundlagen der sensomotorischen Entwicklung und sensorische Integration17.2 Verständnis der Wahrnehmungsprozesse17.3 Neurophysiologische Behandlungskonzepte im Überblick17.4 Befunderhebung, Diagnostik und Dokumentation17.4.1 Bewegungs- und Entwicklungsanalyse, Reflexstatus17.4.2 Standardisierte Testverfahren und klinische Beobachtung17.5 Methoden und Durchführungsmodalitäten17.5.1 Grundlagen verschiedener Behandlungskonzepte, wie nach Bobath, Affolter, Ayres, Perfetti17.5.2 Praktische Anwendung bei Kindern und Erwachsenen 18 Neuropsychologische Behandlungsverfahren18.1 Theoretische Grundlagen18.1.1 Neuropsychologische Funktionen und Störbilder18.1.2 Funktionelle Bedeutung der höheren kortikalen Funktionen des Menschen18.1.3 Unterschiede bei erworbenen und angeborenen Schädigungen18.2 Befunderhebung, Diagnostik und Dokumentation18.2.1 Standardisierte Testverfahren, beobachtende Verfahren, computergesteuerte Meßverfahren18.2.2 Ergotherapeutische Funktionsanalysen und Testverfahren18.3 Methoden und Durchführungsmodalitäten18.3.1 Hirnleistungstraining18.3.2 Training der Kulturtechniken18.3.3 Realitätsorientierungstraining18.3.4 Geistiges Aktivierungstraining 19 Psychosoziale Behandlungsverfahren19.1 Theoretische Grundlagen19.1.1 Individualgenetisch deutende Verfahren19.1.2 Kommunikativ spiegelnde Verfahren19.1.3 Lerntheoretisch trainierende Verfahren19.1.4 Theorie zur Gruppendynamik19.1.5 Multidimensionale Krankheits- und Therapiekonzepte von Psychosen19.2 Befunderhebung, Diagnostik und Dokumentation19.2.1 Erhebung und Auswertung von Informationen; sozial Anamnese19.2.2 Verhaltensbeobachtung auf der Handlungs- und Beziehungsebene sowie im individuellen Ausdruck19.2.3 Analyse und Gewichtung der Prozesse, ihrer Resultate und Produkte19.3 Methoden und Durchführungsmodalitäten19.3.1 Symptombezogen-regulierende Methoden19.3.2 Subjektbezogen-ausdruckszentrierte Methoden19.3.3 Soziozentriert-interaktionelle Methoden19.3.4 Kompetenzzentrierte, lebenspraktische und alltagsorientierte Methoden19.3.5 Wahrnehmungsbezogene und handlungsorientierte Methoden19.3.6 Einbeziehung von angrenzenden psychotherapeutisch orientierten Methoden 20 Arbeitstherapeutische Verfahren20.1 Theoretische Grundlagen20.1.1 Historische Ansätze und Entwicklungen der Arbeitstherapie20.1.2 Relevante Ansätze, insbesondere aus der Arbeitsphysiologie, Arbeitspsychologie, Arbeitssoziologie, Ver20.1.3 Ergonomie; Arbeitsplatzgestaltung20.1.4 Analyse realer Arbeitsbedingungen für den Einsatz von Behinderten20.2 Aufbau und Struktur einer Arbeitstherapie im ambulanten, teilstationären und stationären Bereich20.3 Arbeitstherapie als Element der medizinischen, psychosozialen und beruflichen Rehabilitation20.4 Befunderhebung, Diagnostik und Dokumentation20.4.1 Anforderungs- und Leistungsprofile20.4.2 Test- und Analyseverfahren20.4.3 Berufs- und Arbeitsanamnese20.4.4 Individuelle Arbeitsplatzanalyse20.4.5 Beobachten des Arbeitsverhaltens20.4.6 Beurteilen des Arbeitsverhaltens und Aussagen zur künftigen Leistungsfähigkeit20.5 Methoden und Durchführungsmodalitäten20.5.1 Förderung von instrumentellen und sozioemotionalen Fertigkeiten20.5.2 Stufenweise Förderung in Trainingsgruppen bis zur Wiederaufnahme der Arbeit20.5.3 Differenzierte Arbeitstherapieangebote in den verschiedenen medizinischen Bereichen, praktische Umsetzung und Gestaltung 21 Adaptierende Verfahren in der Ergotherapie21.1 Theoretische Grundlagen21.1.1 Bedeutung von Selbständigkeit und Lebensqualität21.1.2 Analyse und Anforderungen im Alltag21.1.3 Kriterien zu Funktionstraining und Kompensationstechniken21.1.4 Hilfsmittel- und Rollstuhlversorgung unter Berücksichtigung der gesetzlichen Grundlagen, der Kostenregelung und des Verordnungsweges21.2 Befunderhebung, Diagnostik und Dokumentation21.2.1 Standardisierte Testverfahren, beobachtende Verfahren21.2.2 Ergotherapeutische Funktionsanalyse21.3 Methoden, Durchführungsmodalitäten21.3.1 Funktionstraining und Entwicklung von Kompensationsmöglichkeiten zur Verbesserung von Aktivitäten des täglichen Lebens21.3.2 Beratung, Vergabe und Anleitung beim Einsatz spezifischer Hilfsmittel und Rollstühle unter Berücksichtigung der Kostenregelung21.3.3 Funktionstraining bei Prothesen und Schienen21.3.4 Gelenkschutzunterweisung21.3.5 Beratung und Adaption zur Wohnraumanpassung und Arbeitsplatzanpassung 22 Prävention und Rehabilitation22.1 Theoretische Grundlagen der Prävention und praktische Anwendung22.2 Einsatz ergotherapeutischer Verfahren in der Prävention; praktische Anwendung22.3 Theoretische Grundlagen der Rehabilitation22.4 Einführung in die Rehabilitationspsychologie Die praktische Ausbildung umfasst:1. psychosozialen (psychiatrischen/psychosomatischen) Bereich 4002. motorisch-funktionellen, neurophysiologischen oder neuropsychologischen Bereich 4003. arbeitstherapeutischen Bereich Bei dieser Betrachtung wird eindeutig ersichtlich, dass basierend auf den Qualifikationsanforderungen die folgend einzusehen sind, Ergotherapeuten die passgenauere Ausbildung absolviert haben als die Gesundheits- und Krankenpfleger: Grundkenntnisse der Kommunikation und Interaktion unter Berücksichtigung der besonderen Anforderungen an die Kommunikation und den Umgang mit Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen, mit Demenz, psychischen Erkrankungen oder geistigen Behinderungen, Grundkenntnisse über Demenzerkrankungen, psychische Erkrankungen, geistige Behinderungen sowie somatische Erkrankungen wie z. B. Diabetes und degenerativen Erkrankungen des Bewegungsapparats und deren Behandlungsmöglichkeiten, Grundkenntnisse der Pflege und Pflegedokumentation (Hilfen bei der Nahrungsaufnahme, Umgang mit Inkontinenz, Schmerzen und Wunden usw.) sowie der Hygieneanforderungen im Zusammenhang mit Betreuungstätigkeiten zur Beurteilung der wechselseitigen Abhängigkeiten von Pflege und Betreuung, Erste Hilfe Kurs, Verhalten beim Auftreten eines Notfalls. Vertiefen der Kenntnisse, Methoden und Techniken über das Verhalten, die Kommunikation und die Umgangsformen mit betreuungsbedürftigen Menschen, Rechtskunde (Grundkenntnisse des Haftungsrechts, Betreuungsrechts, der Schweigepflicht und des Datenschutzes und zur Charta der Rechte hilfe- und pflegebedürftiger Menschen), Hauswirtschaft und Ernährungslehre mit besonderer Beachtung von Diäten und Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten und Freizeitgestaltung für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen und/oder mit Demenzerkrankungen, Bewegung für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen und/oder mit Demenz, psychischen Erkrankungen oder geistigen Behinderungen, Kommunikation und Zusammenarbeit mit den an der Pflege Beteiligten, z.B. Pflegekräften, Angehörigen und ehrenamtlich Engagierten. Insbesondere die Bereiche der Psychosoziale Behandlungsverfahren sind dabei im Bereich der Ergotherapie in dem Zusammenhang hervorzuheben sowie die Soziozentriert-interaktionellen Methoden, die Kenntnisse im Bereich Psychologie und Pädagogik; die Kenntnisse im Krankenhaus- und Seuchenrecht sowie das Arznei-und Betäubungsmittelrecht und die Fähigkeiten und Kenntnisse in den Bereichen Medizinsoziologie und Gerontologie. Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung.Herzliche GrüßeChristine Donner_________________Diplom-BetriebswirtGeschäftsführender Vorstand Bundesverband für Ergotherapeuten in Deutschland BED e.V.-----------------------------------------------------------------------Gemeinsame Posteraktion - Machen auch Sie mit!-----------------------------------------------------------------------Telefonkontakt: 05221 - 875 945 3 - Assistenz Frau Andrea HillerMobil: 0173- 25 833 70 - nach vorheriger TerminabspracheFax: 0721 - 509 663 407 e-mail: c.donner@bed-ev.deWeb: www.bed-ev.de Verbandsregisternummer: VR 5578Registersitz: Essenhttp://person.yasni.de/christine+donner+1196736

References: § 5
 § 5
 § 5
 § 45
 § 5
 § 5
 § 5
 § 5
 § 4
 § 4
 § 4
 § 87