Source: http://www.tgd-bayern.de/archiv.php?DOC_INST=34&SUB=&ARCHIV=
Timestamp: 2019-11-11 22:41:15+00:00

Document:
TGD | Archiv
Im Artikelarchiv finden sich ältere Nachrichten und Artikel zur Information bzw. zum Nachschlagen.
Salmonellen in Futtermitteln - Informationen für betroffene Landwirte
Datum: 18.1.2018 Autor: TGD Bayern e.V.
Am 22. Dezember hat die US-amerikanische Firma Archer Daniels Midland Company (ADM Spyck GmbH) in einer Pressemeldung vor möglicherweise mit Salmonellen kontaminiertem Viehfutter aus ihrem Werk in Straubing gewarnt. Zwischen 13. November und 15. Dezember waren mehrere Proben positiv auf Salmonellen getestet worden. Laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) handelt es sich um Extraktionsschrot aus gentechnikfreien Sojabohnen, die in Bayern, Österreich, Ungarn und anderen Staaten des Donauraums angebaut worden sind.
Hier finden sich Informationen zu Reinigung und Desinfektion für betroffene Landwirte.
Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen für landwirtschaftliche Lager- und Fütterungseinrichtungen, die mit möglicherweise Salmonellen-belastetem Futtermittel in Kontakt gekommen sind.
Silos sind vor einer Neubefüllung vollständig zu entleeren. Danach ist eine gründliche Trockenreinigung durchzuführen. Mit einem (Vakuum-) Staubsauger kann die Staubbildung möglichst gering gehalten werden.
Trevira Silos abklopfen und von unten aussaugen.
Geeignete Präparate (s. nachfolgende Liste) zur Desinfektion von Futtermittellagern und Silos können aus der Desinfektionsmittelliste der DVG (Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft) für den Tierhaltungsbereich entnommen werden. Zudem gibt es die Möglichkeit der Desinfektion mit sogenannten Trockenaerosol-Raucherzeugern, z. B. für Trevira Silos.
Liste mit geeigneten Desinfektionsmitteln zur Desinfektion von Futtermittellagern und Silos
Bei Flüssigfütterungen sind die Anlagen mit Wasser zu spülen und mit Säuren oder speziellen Desinfektionsmitteln zu desinfizieren. Zur Absicherung ob die Mittel die Anlage nicht beschädigen, sollte eine Absprache mit dem Anlagenhersteller erfolgen.
Bei Ring-Rohrleitungen sind diese Maßnahmen auch während die Abteile mit Tieren belegt sind möglich. Bei Anlagen mit Stich-Rohrleitungen können die Maßnahmen erst nach Ausstallung der Masttiere durchgeführt werden, da das Futter nur in das Abteil zu den Trögen hineingepumpt werden kann. Das Spülwasser darf nicht in den Futterkreislauf gelangen.
-	Lager- und Fütterungseinrichtungen, die sind gereinigt und desinfiziert wurden (z.B. Silo, Rohrleitung).
-	Desinfektionsmittel, die verwendet wurden (Lieferschein, Rechnung, Datenblatt aufbewahren).
-	Konzentration und Einwirkungszeit des angewendeten Desinfektionsmittels beim Behandeln von Oberflächen.
-	Beim Spülen von z. B. Rohrleitungen die Futtermenge (kg), Konzentration ggf. angewendeter Säure (%) und Einwirkzeit (min).
Informationen sind erhältlich bei
LfL, Institut für Tierernährung, Tel. 089/99141-401
Tiergesundheitsdienst Bayern e.V., Tel. 089/9091-0
Regierung von Oberbayern, Sachgebiet 56 (Futtermittelüberwachung), Tel. 089/2176-2783
Diese Informationen wurde von einer Ad-hoc-Arbeitsgruppe unter Leitung des Bayer. Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (STMUV) zusammengestellt, unter Mitarbeit von:
Afrikanische Schweinepest (ASP) erstmals in Tschechien nachgewiesen!
Datum: 10.07.2017 Autor: Dr. A. Rostalski
In der letzten Juni-Woche wurde bekannt, dass in der Region um Zlίn, ca. 300 km südöstlich von Prag, mehrere Fälle von ASP bei Wildschweinen aufgetreten sind. Mittlerweile wurden die Fallzahlen laut WAHIS Interface-Plattform der OIE auf 10 hochgesetzt. Das Virus wurde bei bereits verendeten Tieren nachgewiesen. Damit ist der Erreger maximal 300 km Luftlinie von der deutschen sowie nur noch 80 km von der österreichischen Grenze entfernt. Im sogenannten „Weinviertel“ nördlich von Wien wurde vom Gesundheitsministerium daher ein „gefährdetes Gebiet“ eingerichtet, bei dem vor allem Freilandhaltungen Einschränkungen unterworfen sind.
Unklar ist bislang die Ansteckungsquelle der Tiere. Der geographisch nächstgelegene dokumentierte Ausbruch liegt ca. 400 km entfernt in der Ukraine. Nach Angaben des FLI betrug die durchschnittliche Wandergeschwindigkeit des Virus in der EU bis dato nur etwa 1 km pro Monat. Größere Distanzen werden nur dann in kurzer Zeit überwunden, wenn kontaminiertes Material von motorisierten Personen transportiert wird.
Mit den ersten Meldungen von Ausbrüchen der ASP bei Wildschweinen im Spätwinter und Frühjahr 2014 entlang der weißrussischen Grenze Polens und Litauens setzte die berechtigte Besorgnis ein, dass sich die ASP über Wildschweine und dem internationalen Transitverkehr wie ein Lauffeuer innerhalb der EU verbreiten könnte. Es ist eher Glück, dass dies bislang ausgeblieben ist. Seither hat es sehr viele Ausbrüche im Baltikum gegeben (bis Ende Februar 2016 weit über 2000), und dabei war nicht nur die Wildschweinepopulation involviert, sondern auch zahlreiche Hausschweinehaltungen. In Litauen war u.a. auch eine Großanlage mit 20000 Tieren betroffen. Konnten die Ausbrüche bei Hausschweinen unter Anwendung der gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen bislang problemlos getilgt werden, so gestaltet sich die Seuchenbekämpfung bei Wildschweinen als ausgesprochen schwierig.
Mehr Informationen finden Sie auch in unserem Flyer
Wiederauftreten von Schmallenberg-Virus bedingten Missbildungen bei Kälbern in Bayern 2016
Datum: 16.12.2016 Autor: Dr. I. Lorenz
Schmallenberg-Virus (SBV) trat 2011 erstmals im deutsch-niederländischen Grenzgebiet auf und verbreitete sich rasch über weite Bereiche von Zentral- und Westeuropa. Im Gegensatz zum restlichen Bundesgebiet war Bayern von dieser ersten Infektionswelle in Sommer und Herbst 2011 kaum betroffen. Allerdings mehrten sich hier die Virusnachweise in Sommer und Herbst 2012, während zu dem Zeitpunkt das Geschehen, vermutlich aufgrund weitgehender Durchseuchung der Wiederkäuerbestände, in anderen Teilen Deutschlands bereits abgeflaut war.
Blauzungenkrankheit BTV 4 in Venetien nähert sich Bayern
Datum: 22.11.2016 Autor: Dr. U. Domes, Dr. A. Randt
Das Blauzungenvirus vom Serotyp 4 hat sich in den vergangenen Jahren über die Balkanländer bis nach Österreich ausgebreitet. Entgegen der Erwartungen der Experten wurden 2016 keine Neuausbrüche in der Region Österreich mehr gemeldet. In den letzten Wochen sind aktuell in der Region Venetien in Norditalien völlig neue Fälle von BTV 4 Infektionen aufgetreten. Eine Ausbreitung des Virus nach Norden stellt ein erhöhtes Risiko für das Bundesland Tirol in Österreich und die angrenzenden Gebiete in Bayern und Baden – Württemberg dar.
Klassische Geflügelpest: Information für Bayerische Geflügelhalter
Datum: 16.11.2016 Autor: Dr. H. Salisch
Am 12.11.2016 wurde in einem Geflügelzuchtbetrieb in Schleswig Holstein mit 30.000 Hennenplätzen eine Infektion mit H5N8-Virus festgestellt (Grumby). Die Tiere wurden am 13.-14.11.2016 getötet, um eine Ausbreitung der Tierseuche mit hochpathogenem aviärem Influenzavirus (HPAIV) zu verhindern. Zuvor wurde das Virus ab Ende Oktober bei Zugvögeln in der Küstenregion und später in mehreren Kleinbeständen und bei Wassergeflügel am Bodensee gefunden. Das Geflügel dieser Kleinbestände wurde ebenfalls tierschutzgerecht getötet. Zahlreiche Kreise in den Norddeutschen Bundesländern und in der Bodensee-Region haben umgehend zur Vermeidung einer Übertragung des Virus auf Wirtschaftsgeflügel Aufstallungsgebote (Stallpflicht) erlassen. Es gibt inzwischen Virusfunde bei tot am Starnberger See und Chiemsee gefundenem Wassergeflügel. Mit zahlreichen weiteren Nachweisen bei gefundenen Wildvögeln mit den entsprechenden regionalen Konsequenzen für Nutzgeflügel in Sperrbereichen und Beobachtungszonen ist bis zum Ende der kalten Monate zu rechnen.
Eine Gefahr für Verbraucher durch Geflügelfleisch oder Eier ist nicht gegeben, und über eine Übertragung dieses Subtyps auf Menschen ist aktuell nichts bekannt (Bundesinstitut für Risikobewertung, BfR).
Gefährdet sind vor allem Hühner und Puten. Ziel muss es daher sein wie in den letzten Jahren auch die Verschleppung des Erregers in Wirtschaftsgeflügelbestände zu verhindern. Tagesaktuelle Informationen zum Seuchengeschehen sind auf den Internetseiten des Nationalen Referenzzentrum auf der Insel Riems, des bayerischen Umweltministeriums und der Geflügelverbände zu finden. Hier wird auch auf häufig gestellte Fragen zu dem Thema Geflügelpest eingegangen.
https://fli.de/­de/­aktuelles/­tierseuchengeschehen
http://www.bfr.bund.de/­de/­start.html
http://www.stmuv.bayern.de/­themen/­tiergesundheit_tierschutz
Lumpy Skin Disease (LSD) – Die nächste Gefahr für Bayerns Rinder?
Datum: 05.08.2016 Autor: Dr. I. Lorenz
Die Lumpy Skin Disease ist eine Viruserkrankung der Rinder, die traditionell im Süden Afrikas vorkommt. Die Krankheit hat sich in den letzten fünf Jahren sehr effizient durch den Mittleren Osten bis nach Südosteuropa und Russland ausgebreitet. Kontrollmaßnahmen in den betroffenen Ländern sind bislang unterschiedlich erfolgreich.
Das Wie, Wo, Was der Blauzungenimpfung
Datum: 27.06.2016 Autor: Dr. U. Domes
Im Jahr 2006 trat erstmals in Mitteleuropa die Blauzungenkrankheit bei Rindern und kleinen Wiederkäuern auf. In Deutschland konnte die Seuche auf Grund der schnellen Einführung der verpflichtenden Impfung in den Jahren 2007 und 2008 gestoppt werden. Seit dem November 2009 wurde kein Virus mehr nachgewiesen, deshalb gilt Deutschland ab dem 15.02.2012 als frei von BTV. Eine vorbeugende Impfung war somit untersagt.
Erneutes Auftreten von Blauzunge in Frankreich und Südosteuropa - eine Bedrohung für Bayerns Tiere?
Datum: 02.01.2016 Autor: Dr. U. Domes
Die Blauzungenkrankheit, welche in den Jahren 2006 bis 2009 in Deutschland grassierte (hier Serotyp BTV 8), war für viele Tierhalter eine schlimme Erfahrung und alle waren erleichtert, als Deutschland sich im Jahr 2012 wieder frei von Blauzungenkrankheit erklärte. Doch seit April 2014 tritt ein neuer Serotyp (BTV 4) der Blauzungenkrankheit bei Schafen, Ziegen und Rindern in Griechenland auf. Dieser breitet sich schnell nach Nordwesten aus und hat inzwischen Kroatien und Ungarn erreicht. Seit dem 11. September 2015 ist auch der Serotyp BTV 8 wieder in Frankreich aufgetreten (Abb. 1, 2).
PED in Bayern angekommen!
Datum: 2015 Autor: Dr. Ch. Melzig
Was ist PED?
„Epizootische Virusdiarrhoe des Schweines“: eine hochansteckende virusbedingte Durchfallerkrankung beim Schwein.
Zeit von der Ansteckung bis zum Auftreten erster Symptome nur 36 Stunden, volles Krankheitsbild nach ca. 4-5 Tagen.
Krankheitssymptome in Asien und Amerika: hochakutes Krankheitsgeschehen bei allen Alters- und Nutzungsgruppen; zunächst Erbrechen bei ca. 50% der Tiere, gefolgt von massivem, wässrigem Durchfall. Hohe Verluste (bis 100%) bei Saugferkeln. Die Sterblichkeit sinkt mit zunehmendem Alter, aber ökonomische Verluste durch Fruchtbarkeitsstörungen sowie verminderte Zunahmen und Kümmern überlebender Aufzucht-und Mastschweine.
Stabilisierung der Klinik nach etwa 6 Wochen.
Problem: keine anhaltende Bestandsimmunität, erneutes Auftreten im Bestand nach 2-4 Monaten ist möglich!
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Informationsblatt
Schutzmaßnahmen gegen die Klassische Geflügelpest (“Vogelgrippe”)
Datum: (tt.mm.jjjj) Autor: Dr. Holger Salisch
Seit Anfang November 2014 ist es in Deutschland und Holland zu Ausbrüchen der Infuenza A mit der als besonders gefährlich eingestuften asiatischen Variante H5N8 bei Puten, Legehennen und Mastelterntieren gekommen. Zudem wurde dieser Virustyp in einer auf Rügen geschossenen wildlebenden Krickente gefunden. Krickenten leben in Sibirien und ziehen nach Europa und Asien. In England wurde im November H5N1 und H7N9 bei Zuchtenten nachgewiesen. Wie in den vergangenen Risikojahren 1999, 2003 und 2006 ist mit weiteren Ausbrüchen zu rechnen, zumal wir erst am Beginn der kalten Jahreszeit stehen. Die Infektion wandert durch Zugvögel und mangelnde Vorsicht beim Tier- und Lebensmittelhandel. Infektionen können auch durch Kontakt mit gebrauchter kontaminierter Einstreu, anderen kontaminierten Materialien und durch Menschen oder tierische Überträger ausgelöst werden.
Schutz-Vogelgrippe24112014.pdf
Afrikanische Schweinepest erstmals im Norden Europas festgestellt
Datum: 24.02.2014 Autor: A. Rostalski, Randt A.
EU-Außengrenzen sind für Wildschweine offenbar kein Hindernis. Anfang Februar 2014 wurde die Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen (ASP) in Litauen amtlich festgestellt, seit dem 18.Februar gibt es den ersten bestätigten Fall in Polen, grenznah zu Weißrussland.
Infizierte Schweine zeigen ein gestörtes Allgemeinbefinden mit hohem Fieber, Teilnahmslosigkeit. Schläfrigkeit, Appetitlosigkeit sowie bläuliche Verfärbungen an Gliedmaßen und Ohrspitzen. Vereinzelt werden auch wässriger oder blutiger Durchfall und Atemwegssymptome beobachtet. Die Sterblichkeitsrate liegt bei 100%. Im Gegensatz zur Klassischen Schweinepest tritt die ASP schon wenige Tage nach der Einschleppung in Erscheinung und breitet sich rasch im gesamten Bestand aus.
Die Ansteckung erfolgt vor allem über direkten und indirekten Kontakt mit infizierten Schweinen, wobei insbesondere Blut oder bluthaltige Ausscheidungen eine wichtige Rolle spielen (Tierkadaver, Schlachtabfälle!). Das Virus der ASP befällt nur Schweine und ist für den Menschen ungefährlich. Ein besonderes Risiko für die Verschleppung innerhalb der EU sind aus Osteuropa kommende Ferntransporter und Kontrolllücken im Handel mit Lebensmitteln oder bei der Entsorgung von Speiseabfällen an Häfen, Flughäfen und Umschlagplätzen.
Schweinehaltern wird dringend geraten, besonders sorgfältig auf betriebliche Biosicherheit zu achten (Schwarz-Weiß-Konzept) und den Hofbereich inklusive der Futterlager wildschweinesicher zu machen. Bei fieberhaften Bestandserkrankungen und gehäuften Todesfällen ist sofort der Hoftierarzt hinzuzuziehen, der im Verdachtsfall das zuständige Veterinäramt einschalten wird. Das Auffinden verendeter Wildschweine ist sofort dem Kreisveterinäramt zu melden, bevor irgendeine Aktion erfolgt.
Ein einziger Seuchenfall in einem Nutzschweinebestand in Deutschland oder einem anderen EU-Land hätte katastrophale Folgen für Schweinehalter und die gesamte Kette der Schweinefleischerzeugung.
Der TGD Bayern e.V. bietet hier einen Leitfaden zur Seuchenprävention.
flyer_schweinepest_2012.pdf
Doch ein bisschen mehr?
Datum: 10.7.2019 Autor: Drs. Teo van Halsema
Die Länge der Zwischenkalbezeit entscheidet wesentlich über die Wirtschaftlichkeit einer Kuh. Doch es kann durchaus sinnvoll sein, dem Tier mehr Zeit zur Regeneration zu geben. Ein Experte erklärt die Zusammenhänge in diesem Artikel aus dem BLW 26.
Wie nimmt man Viertelgemelksproben?
Datum: 05.07.2019 Autor: EGD
M-Set des TGD Bayern e.V.
Die richtige Probenahme ist wichtig, um auswertbare Ergebnisse zu erhalten. Eine ausführliche Anweisung, wie Viertelgemelksproben für die Mastitisdiagnostik genommen werden (ink. Bildern), finden Sie hier. Sie können diese aber auch beim EGD in laminierter Form für den Melkstand bestellen.
Beurteilung der Kuhhygiene
Datum: 4.7.2019 Autor: EGD
Für Eigenkontrollen auf dem Betrieb sind formelle Schemata zur Evaluierung der Tiere und der Tiergesundheit immer hilfreich.
Die Sauberkeit der Kühe ist von großer Wichtigkeit für eine hygienische Milchgewinnung aber auch das Wohlbefinden der Kühe. Der neue Chart mit Bildern und Kurzbeschreibung zur formellen Einschätzung der Kuhhygiene können Sie hier finden und selber ausdrucken. Alternativ können Sie die Charts auch in laminierter Form beim TGD Bayern e.V. bestellen.
Wie geht der Schalmtest?
Der Schalmtest ist ein leicht durchzuführender Test, um den Zellgehalt bei subklinischen Mastitiden einzuschätzen. Ein paar Besonderheiten müssen für die richtige Durchführung und Interpretation des Schalmtests beachtet werden. Diese hat der Eutergesundheitsdienst einmal kurz zusammengefasst.
Das PDF Dokument kann hier von der Webseite heruntergeladen werden. Der TGD Bayern e.V. bietet die Beschreibung ausserdem laminiert an, damit es gegen Spritzwasser im Melkstand geschützt ist.
Den Plagegeistern an den Kragen
Datum: 18.04.2019 Autor: Dr. I. Lorenz
Für ein nachhaltiges Parasitenmanagement sind eine gute Kenntnis der biologischen Eigenheiten der einzelnen Parasiten, das Abschätzen der Risikofaktoren für die einzelnen Tiergruppen und ein gezieltes Monitoring durch die Untersuchung von Kotproben entscheidend. Wichtige Informationen dazu finden Sie hier.
Datum: 26.03.2019 Autor: Dr. Ingrid Lorenz
Rinder gehen gern auf weichen Böden. Sie sind optimal an stundenlanges Gehen beim Grasen auf der Weide angepasst. Das Stehen und Gehen auf harten Betonböden in der modernen Laufstallhaltung strapaziert hingegen die Klauen oft über ihre Belastungsgrenze hinaus. Informationen, wie daraus resultierende Lahmheiten zu vermeiden sind finden Sie hier.
Nur nicht verharmlosen
Seit Dezember letzten Jahres ist die Blauzungenkrankheit zurück in Deutschland. Vorher hat sich das Blauzungenvirus vom Typ 8 (BTV-8) bereits seit 2015 in Frankreich ausgebreitet. Was das für die bayerischen Rinderhalter bedeutet können Sie hier nachlesen.
Die Fahrt auf dem Eisberg
Milchfieber ist eine heimtückische Krankheit bei Kühen direkt nach dem Kalben. Denn nur die wenigsten Fälle zeigen klinische Symptome. Doch wie kann man Warnsignale schon früh erkennen und dem Festliegen der Tiere vorbeugen? Antworten finden Sie im BLW 9/2019.
Metacercarien von Diplostomum phoxini im Gehirn der Elritze
Datum: 27.2.2019 Autor: Dr. P. Scheinert, Dr. G. Böhm
Im Frühjahr 2017 wurde bei Elritzen des Königssees ein starker Befall mit Metacercarien des digenen Trematoden Diplostomum phoxini in den unterschiedlichen Hirnarealen nachgewiesen. Die unterschiedlichen Entwicklungs-stadien der Trematodenlarven waren in zum Teil hoher Zahl in abnehmender Reihenfolge im Cerebellum, im Mesencephalon, in der Medulla oblongata und in den Lobuli optici zu finden. Eine Anhäufung von Parasiten im Gehirn oder in den Sinnesorganen führt bei hochgradigem Befall zu Schädigungen und zu Verhaltensänderungen bei Elritzen. Dadurch werden die befallenen Fische vom Endwirt leichter erbeutet und somit der 3-Wirte-Zyklus wieder geschlossen. Mehr zu dem Thema finden Sie hier.
Selektives Trockenstellen auf Bayerischen Betrieben
Datum: 1.1.2019 Autor: Dr. U. Sorge et al.
Jede Antibiotikagabe selektiert bei Bakterien auf Antibioti karesistenzen. Im Zuge der ganzheitlichen Betrachtung des One-Health Ansatzes (Gemeinsamkeiten bei Human- und Tiermedizin) arbeitet die Landwirtschaft daher seit Jahren daran, weniger Antibiotika zur Behandlung von Tieren einzusetzen und so ihren Teil zur Verhinderung von Antibiotikaresistenzen beizutragen. Seit 2011 konnte der Einsatz von Antibiotika in der Tiermedizin in Deutschland durch Veränderungen im Management mehr als halbiert werden. LKV Journal 01/2019 S.14-20.
Durchfall: Ist mehr Milch die Lösung?
Datum: 23.01.2019 Autor: Dr. I. Lorenz
Von Neugeborenendurchfall(ND) spricht man, wenn Kälber innerhalb der ersten drei Lebenswochen an Durchfall erkranken, unabhängig von der Ursache. Es handelt sich dabei um eine klassische Faktorenkrankheit, das heißt bei der Entstehung spielen sowohl Krankheitserreger als auch Managementfaktoren eine Rolle. In den vergangenen Jahrzehnten haben Kryptosporidien als Erreger von ND zunehmend an Bedeutung gewonnen. Ein Beitrag zu dem Thema findet sich im BLW 3/2019.
Datum: 08.11.2018 Autor: Dr. Ingrid Lorenz
Wenn Kälber Durchfall haben, ist ihre Darmschleimhaut geschädigt und muss sich erst wieder regenerieren. Dr. Ingrid Lorenz vom TGD Bayern erklärt in Braunvieh 4/2018, wie man die Kälber gut durch diese kritische Phase bringt.
Biosicherheit im Rinderbestand: So wichtig wie nie!
Datum: 6.11.2018 Autor: Dr. Ingrid Lorenz
Ohrstanzen, Tankmilchproben, Impfprogramme – von bayerischen Rinderhaltern wurden und werden erhebliche Aufwendungen betrieben, um ihre Bestände von verschiedenen Krankheiten wie z. B. BHV-1 oder BVD zu sanieren. Stecken sich Tiere einer gesunden Herde z. B. bei Zukaufs- oder Wildtieren an, können sich Infektionen schnell und heftig in der Herde ausbreiten. Leistungseinbußen, tierärztliche Behandlungen oder sogar Nottötungen führen zu immensen wirtschaftlichen Schäden. Sicherheitsvorkehrungen lohnen sich also. Zum Artikel im LKV Jounal geht es hier.
FAQ zur Eutergesundheit
Datum: 25.10.2018 Autor: Dr. U. Sorge
Der Eutergesundheitsdienst (EGD) hilft bayerischen Landwirten bei der Verbesserung der Eutergesundheit und Milchhygiene durch Diagnostik und Beratung. Bei der täglichen Arbeit auf den Betrieben tauchen dabei immer wieder ähnliche Fragen auf. Im Wochenblatt haben wir für Sie die zehn am Häufigsten gestellten Fragen zusammengefasst, bei denen es um die Eutergesundheit allgemein geht und um die Laborergebnisse der Milchproben. Mehr dazu finden Sie im BLW 41, 2018.
Eutergesundheit in Bayern: Welche Themen sind aktuell?
Datum: 01.09.2018 Autor: Milchpur
Gesunde Kühe sind das A&O in jedem Milchviehbetrieb. Die Eutergesundheit spielt dabei sowohl für die Kuh als auch für das Lebensmittel Milch eine ganz entscheidende Rolle. Mit dem Eutergesundheitsdienst (EGD) des Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. stehen den bayerischen Landwirten ausgewiesene Fachleute zur Verfügung, wenn es um spezifische Fragen rund um die Eutergesundheit und die Milchqualität geht. Welche Themen bewegen aktuell den bayerischen EGD? Wir haben dazu bei Fachabteilungsleiterin Dr. Ulrike Sorge nachgefragt. Zum Artikel in der Milchpur 3/2018 geht es hier.
Datum: 30.08.2018 Autor: Dr. I. Lorenz
Auslöser für Kälberdurchfall gibt es viele, doch nur wer die Ursachen und die Erreger genau kennt, die dahinter stecken, kann sinnvolle und wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen. Ein Beitrag über Ursachen und Vermeidung von Kälberdurchfall findet sich in Fleckvieh 3/2018
Die Gefahr lauert meist im Futter
Datum: 07.08.2018 Autor: Dr. I. Lorenz
Das durch das Bakterium Clostridium botulinum gebildete Gift (Botulinumtoxin) ist eines der stärksten natürlich vorkommende Gifte weltweit.Ein Ausbruch von Botulismus im Stall kann die Existenz des Betriebes bedrohen.Ein Beitrag über Ursachen und Vermeidung der Erkrankung findet sich im Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt 28/2018
Die größte Gefahr sind die Rinder selbst
Datum: 16.07.2018 Autor: Dr. A. Randt
Thema Biosicherheit: Auch an den Rinder- bzw. Milchviehhaltern wird die zunehmende Forderung, mehr für den Schutz des eigenen Bestandes zu tun, nicht vorbeigehen. Ein Gespräch mit dem Leiter des Tiergesundheitsdienstes Bayern, Dr. Andreas Randt, aus MilchPur 2/2018.
Kryptosporidien – ein wichtiger Faktor beim Neugeborenendurchfall des Kalbes
Datum: 06.06.2018 Autor: Dr. I. Lorenz
Beim Neugeborenendurchfall des Kalbes handelt es sich um eine klassische Faktorenkrankheit, das heißt, dass sowohl infektiöse als auch nichtinfektiöse Faktoren an der Entstehung beteiligt sind. In neueren Untersuchungen sind in der Regel Kryptosporidien (einzellige Darmparasiten) und Rotaviren die mit Abstand am häufigsten im Kot erkrankter Kälber nachgewiesenen Durchfallerreger. Das Management eines Kryptosporidienproblems wird in einem zweiteiligen Artikel in den WDT News (Teil 1, Teil 2) eingehend beleuchtet.
Was kann jetzt noch schiefgehen? Auf der Weide schlummert immer die Gefahr eines Befalls mit Lungenwürmern
Die Weidehaltung leistet aufgrund vieler positiver Effekte auf die Tiere einen erheblichen Beitrag zum Tierwohl. Allerdings ist das Risiko eines Befalls mit Parasiten gegenüber der Stallhaltung massiv erhöht. Ein Beitrag über den Umgang mit Lungenwürmern in der Weidehaltung findet sich im Bay. Landwirtschaftlichen Wochenblatt 22/2018
Eutergesundheitsberatung - so geht's!
Datum: 27.05.2018 Autor: Dr. U. Sorge
Die Analyse von Mastitisproblemen im Bestand ist für Tierärzte Alltagsgeschäft. Doch nicht immer führt die Beratung zu einer Verbesserung der Situation. Manchmal ist es schwierig herauszufinden, warum die Zellzahl einer Herde erhöht ist und welche spezifischen Maßnahmen die erfolgversprechendsten wären, um die Eutergesundheit dauerhaft zu verbessern. Da diese von verschiedensten Faktoren beeinflusst wird, helfen die folgenden Schritte bei der Ursachenforschung und Managementanpassung. Der Beitrag erschien in der Vet-Consult 02/2018.
Wie sicher ist der Bestand?
Datum: 03.04.2018 Autor: Dr. I. Lorenz
Das Thema Biosicherheit spielt bislang in der Rinderhaltung immer noch eine untergeordnete Rolle. Doch im Zuge von Globalisierung und Klimaerwärmung erhöht sich die Gefahr der Erregereinschleppung – Konzepte sind jetzt gefragt. Mehr zum Thema Biosicherheit erfahren Sie im Artikel im Bay. Landwirtschaftlichen Wochenblatt 9/2018
Selten, aber hartnäckig - Was kann man gegen die Rindersalmonellose tun?
Datum: 02.03.2018 Autor: Dr. I. Lorenz
Salmonellen sind uns im Allgemeinen im Zusammenhang mit Lebensmittelvergiftungen oder aus der Berichterstattung über Lebensmittelskandale in der Presse bekannt. Salmonellen können aber auch schwere Erkrankungen bei Rindern hervorrufen. In Deutschland kommt es jährlich zu etwa 100 Ausbrüchen, in Bayern waren es im letzten Jahr 22. Mehr zu dem Thema findet sich im Bay. Landwirtschaftlichen Wochenblatt 9/2018.
Datum: 11.01.2018 Autor: TGD Bayern e.V.
Bestandsbetreuung erfordert eine andere Art der Kommunikation
Datum: 21.2.2018 Autor: Dr. U. Sorge
Der Arbeitsfokus der tierärztlichen Betriebsbesuche liegt klassischerweise primär in der Diagnostik und Behandlung kranker EInzeltiere oder routinemäßiger Maßnahmen der Reproduktionsmedizin. Dass der Tierarzt auch Hilfestellung bei der Krankheitsprophylaxe durch gezielte Beratung bieten kann, ist aber vielen Landwirten noch nicht bewusst. Wie lässt sich das ändern? Mehr zum Thema finden Sie in der Tierärztlichen Beilage der Milchpraxis 1/2018.
Ist die Versorgung der Rinder mit Spuren- und Mengenelementen ausbalanciert?
Datum: 21.02.2018 Autor: Dr. H. Wenigerkind, Dr. U. Sorge
Das alte Sprichwort "Wer auch immer der Vater einer Krankheit ist - die Mutter ist die Ernährung" ist besonders von Beduetung bei der Versorgung von Rindern mit ganzjähriger Stallhaltung. Oft wird unterschätzt, wie wichtig eine ausgewogene Versorgung mit Mengen- und Spurenelementen ist. Mehr zum Thema finden Sie hier: Milchpraxis 1/2018
Paratuberkulose - Eine unterschätzte Krankheit?
Datum: 12.12.2017 Autor: Dr. I. Lorenz
Seit dem 1. November diesen Jahres gilt in Niedersachsen die sogenannte „Niedersächsische Verordnung zum Schutz der Rinder gegen die Paratuberkulose“ (kurz- Nds.ParaTb-VO). Abgesehen davon, dass über zwei Jahre alte Zuchtrinder jetzt nur noch mit einem negativen Testergebnis nach Niedersachsen verkauft werden können, wird dieser Schritt vermutlich auch ganz allgemein die Diskussionen über diese Krankheit in anderen Bundesländern anheizen. Zum Artikel im BLW geht es hier
Datum: 16.11.2017 Autor: Dr. U. Sorge
Erhöhte Keimzahlen in der Tankmilch haben viele Ursachen. Meist fragt man: Kommt’s aus der Umwelt (Kuh-/Melkgygiene) oder der Anlage (Reinigung oder Kühlung)? Die Methode der Keimdifferenzierung erleichtert heute die Ursachenforschung, denn in Ausnahmefällen können Bakterien aus dem Euter auch die Keimzahl der Tankmilch beeinflussen. Was genau hinter der Keimzahldifferenzierung steckt, kann man im Bericht in der Elite 6/2017 nachlesen.
Ist die Reduzierung der Zellzahl eine Mission Impossible?
Datum: 09.11.2017 Autor: Dr. U. Sorge
Die Eutergesundheit hat Einflüsse auf die Produktivität und Wohlbefinden der Milchkühe. Laut DLQ waren von den in 2016 untersuchten Kühen im Durchschnitt ca. die Hälfte (56%) als eutergesund einzustufen (Behr, 2017). Diese veröffentlichten Zahlen beziehen sich jedoch auf Kuh- und nicht auf Herdenebene. Viele Herden werden die angestrebte Kennzahl von 75% eutergesunden Kühen (Zellen/ml) erreichen. Andere Herden kämpfen jedoch mit gehäuft auftretenden subklinischen und klinischen Mastitiden. Daher stellen sich die Fragen: was unterscheidet Herden mit guter Eutergesundheit von denen mit „ausbaufähiger“ Eutergesundheit und was kann getan werden, um den Anteil eutergesunder Kühe einer Herde zu erhöhen? Zum Beitrag in der Nutztierpraxis Aktuell Oktober 2017
Aujeszky'sche Krankheit - die unterschätzte Gefahr
Saubere Biestmilch - gesunde Kälber
Datum: 07.09.2017 Autor: Dr. I. Lorenz
Eine kürzlich veröffentlichte Untersuchung hat gezeigt, dass sich die Biestmilchversorgung der Kälber im letzten Jahrzehnt dramatisch verschlechtert hat. Das können Sie in Ihrem Bestand tun, um eine gute Biestmilchversorgung zu sichern und dadurch Neugeborenendurchfall oder Lungenentzündung zu vermeiden. Zum Artikel in der MilchPur geht es hier
Warum lassen wir unsere Kälber noch immer hungern?
Für die Gesundheit des Kalbes ist die Ernährung in der Neugeborenenphase ausgesprochen wichtig. Die Fütterung nach der Biestmilchphase beeinflusst die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Kälber nachhaltig. Wie die richtige Fütterung – auch bei Durchfall – aussieht, lesen Sie hier.
Würmer? Nein, danke!
Datum: 07.09.2017 Autor: Dr. A. Randt
Parasiten kommen bei Rindern aller Altersstufen vor. Aber besonders bei Kälbern und Jungrindern ist es wichtig, die Schmarotzer intensiv zu kontrollieren, damit die gesunde Entwicklung und die Leistungsfähigkeit der nächsten Generation eines Bestandes sichergestellt werden kann. Wie Sie das am besten machen, dazu hat Milchpur mit Dr. Andreas Randt, dem Geschäftsführer und tierärztlichen Leiter des TGD Bayern e.V. gesprochen.
Würmer hat fast jede
Datum: 29.08.2017 Autor: Dr. I. Lorenz
Weidehaltung leistet aufgrund vieler positiver Effekte auf die Tiere einen erheblichen Beitrag zum Tierwohl, allerdings ist das Risiko eines Parasitenbefalls gegenüber der Stallhaltung massiv erhöht. Wer da sein Weide- und Parasitenmanagement nicht im Griff hat, muss mit wirtschaftlichen Einbußen rechnen. Die wichtigsten Grundsätze der Parasitenbekämpfung werden in einem Beitrag in Fleckvieh 3/2017 dargelegt.
Datum: 22.08.2017 Autor: Dr. H. Salisch
Im Zuge des verbotenen Zusatzes von Fipronil zu einem Stallreinigungsmittel häufen sich beim TGD Anfragen kleinerer Geflügelhalter und anderer interessierter Personen zum Thema Milbenbekämpfung. Dem wird mit diesem Beitrag entsprochen.
Atemwegserkrankungen. Weniger Antibiotika. Mehr Impfungen
Datum: 11.07.2017 Autor: Dr. A. Rostalski
Atemwegserkrankungne sind in der Ferkelaufzucht wie in der Mast ganzjöhrig ein Thema, das sensible Bereiche wie Tierwohl, -schutz und -haltung, die Wirtschaftlichkeit, den Antibiotikaeinsatz und auch die menschschliche Gesundheit berührt. Auch wenn sich die Palette der zur Verfügung stehenden Impfstoffe in der letzten Zeit deutlich erweitert hat, kommt von Seiten der Schlachttieruntersuchung die Rückmeldung, dass die Lungenbefunde eher zunehmen. Dabei hat sich das Erregerspektrum nicht erweitert, sonder eher etwas "modifiziert". Zu dem Beitrag in der VetM.
Zinkoxid in der Schweineproduktion - Das sagen die Experten
Datum: 11.7.2017 Autor: Dr. A. Rostalski
Möglichst ohne Zinkoxid und Antibiotika beim Absetzen auskommen - das ist das große Ziel. Drei Experten beziehn Stellung zum möglichen Verbot von Zinkoxid in Tierarzneimitteln. Zum Beitrag in Landwirt 11/2017.
Das Salmonellen-Monitoring von Schlachtschweinen ist seit 2002 über das Prüfsiegelprogramm "QS" etabliert und wurde 2007 mit Erlass der Schweine-Salmonellen-Verordnung für alle Mastschweinehaltungen mit mehr als 50 Mastplätzen gesetzlich verpflichtend. Ziel der Verordnung ist es, durch regelmä´ßige Stichproben bei den Schlachttieren verdeckte Salmonelleninfektionen im Bestand zu finden und somit Salmonelleneinträge in die Schlächthöfe und die LEbensmittelkette zu vermeiden. Zum Beitrag.
Kolostrumversorgung - besteht Grund zur Sorge?
Datum: 25.4.2017 Autor: Dr. I. Lorenz
Es ist allgemein anerkannt, dass eine gute Biestmilchversorgung der wichtigste Faktor zur Gesunderhaltung der Kälber ist. Im Milchviehbestand ist nicht nur der Zeitpunkt der Biestmilchverabreichung und die verabreichte Menge ausschlaggebend, sondern unter Umständen auch die Qualität. Bekannt ist auch, dass die Kolostrumqualität bei Kühen der Milchrassen mit zunehmender Milchleistung schlechter geworden ist. Allerdings gibt es bislang Untersuchungen hierzu hauptsächlich von Hochleistungskühen aus den Vereinigten Staaten. Der Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. hat nun erste Ergebnisse einer Untersuchung zur Kolostrumqualität bei bayerischen Fleckviehkühen vorliegen. Artikel im Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt 16/2017
Blauzungenkrankheit: Rechtzeitige Impfung schützt
Die Blauzungenkrankheit ist in den vergangenen Monaten sowohl von Süden, als auch von Westen ganz nah an die deutsche und auch die bayerische Grenze herangerückt. Die ständige Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet) hat daher in einer Stellungnahme vom Dezember 2016 erneut dringend zur Impfung der deutschen Wiederkäuerbestände geraten.
Artikel im Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt 15/2017
Schmallenberg: das Virus ist nicht verschwunden
Schmallenberg-Virus (SBV) trat 2011 erstmals im deutsch-niederländischen Grenzgebiet auf und verbreitete sich rasch über weite Bereiche von Zentral- und Westeuropa. Im Gegensatz zum restlichen Bundesgebiet war Bayern von dieser ersten Infektionswelle in Sommer und Herbst 2011 kaum betroffen. Allerdings mehrten sich hier die Virusnachweise in Sommer und Herbst 2012, während zu dem Zeitpunkt das Geschehen, vermutlich aufgrund weitgehender Durchseuchung der Wiederkäuerbestände, in anderen Teilen Deutschlands bereits abgeflaut war. Artikel im Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt 9/2017
Mastitis? TGD checkt die Erreger
Datum: 23.3.2017 Autor: Dr. R. Huber-Schlenstedt, Dr. A Gey, Dr. K. Schierling, Dr. U. Sorge
Nach wie vor sind Euterentzündungen eine der Berufskrankheiten unserer Milchkühe. Will man gezielt gegen die Ursachen vorgehen, muss man unter anderem die Erreger kennen und auch wissen welche Antibiotika wirken. Mit seinem Eutergesundheitsdienst erhebt der Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. Jahr für Jahr umfassend Daten zum Vorkommen und zur Empfindlichkeit der verschiedenen Mastitiserreger gegenüber den verfügbaren Antibiotika. Dr. Reglindis Huber-Schlenstedt, Dr. Katharina Schierling, Dr. Annerose Gey und Dr. Ulrike Sorge haben die Ergebnisse für Sie zusammengefasst. Beitrag in Milchpur 2017, 1:18-24.
Gefahr für die Milchkuh
Datum: 14.02.2017 Autor: Dr. A. Randt
Eine subklinische Ketose hat erhebliche Auswirkungen auf die Leistung und Gesundheit der Kuh. 40 Prozent der Tiere in einem Bestand und mehr können davon betroffen sein. Es lohnt sich also früh auf Alarmsignale zu achten.
Quelle: Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt 1/2017
Aktuelle Neuigkeiten aus dem Mykotoxinlabor
Datum: 10.02.2017 Autor: Dr. Steinhoff-Ooster
Mykotoxingehalte in verschiedenen Futtermitteln im Jahr 2016
Im Mykotoxinlabor des Tiergesundheitsdienstes Bayern sind im vergangenen Jahr 2016 insgesamt 1238 verschiedene Futtermittelproben auf die Mykotoxine Desoxynivalenol (DON), Zearalenon (ZON) und Ochratoxin A (OTA) untersucht worden. Das Spektrum der Futtermittel verteilt sich auf Weizen, Gerste, Hafer, Mais, Triticale und verschiedene Mischfutter. Auch einzelnen Proben an Heu, Stroh, Flüssigfutter oder Soja (zusammengefasst unter sonstige Futtermittel) sind untersucht worden.
Datum: 6.2.2017 Autor: Dr. Anja Rostalski, TA Lars Dettmar, Dr. Gerhard Wittkowski, E. Buck
Datum: 24.1.2017 Autor: Dr. K. Frenzel
Gesetzliche Informationspflichten des Lebensmittelunternehmers finden sich im § 3 der Zoonose-Überwachungsverordnung (ZoonoseV).
1. Zoonosen: Krankheiten oder Infektionen, die auf natürliche Weise direkt oder indirekt zwischen Menschen und Tieren übertragen werden können,
2. Zoonoseerreger: Viren, Bakterien, Pilze, Parasiten oder sonstige biologische Agenzien, die Zoonosen verursachen können.
Wer im Rahmen von Kontrollen nach Artikel 3 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 2073/2005 der Kommission vom 15. November 2005 über mikrobiologische Kriterien für Lebensmittel (ABl. EU Nr. L 338 S. 1) oder anderen betriebseigenen Kontrollen Lebensmittel auf Zoonoseerreger untersucht, hat zum Zweck der Durchführung von weitergehenden Untersuchungen Rückstellproben des Probenmaterials anzufertigen und bis zum Vorliegen des Ergebnisses der Untersuchungen in geeigneter Weise aufzubewahren.
Im Falle des Nachweises von Zoonoseerregern sind
das Untersuchungsergebnis der zuständigen Behörde mitzuteilen
Eine Mitteilung nach Absatz 2 Nr. 1 oder eine Aushändigung einer Rückstellprobe oder eines Isolates nach Absatz 2 Nr. 3 darf nicht zur strafrechtlichen Verfolgung des Mitteilenden oder Aushändigenden oder für ein Verfahren nach dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten gegen den Mitteilenden oder Aushändigenden verwendet werden.
Wer zur Durchführung von Untersuchungen nach Absatz 1 verpflichtet ist, hat hierüber zeitlich geordnet Nachweise zu führen. Die Nachweise sind zwei Jahre lang aufzubewahren und der zuständigen Behörde auf Verlangen vorzulegen.
Lebensmittelhygiene Merkblätter
Hier finden Sie verschiedene Merkblätter aus der Lebensmittelanalytik.
Gesetzliche Informationspflichten des Lebensmittelunternehmers
Dieser Fachbeitrag diskutiert die gesetzlichen Informationspflichten des Lebensmittelunternehmers an die zuständige Behörde bei Laborergebnissen, die nicht den Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit entsprechen.
Der Lebensmittelunternehmer hat Informationspflichten nach:
Art. 19 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 178/2002: Erkennt ein Lebensmittelunternehmer oder hat er Grund zu der Annahme, dass ein von ihm eingeführtes, erzeugtes, verarbeitetes, hergestelltes oder vertriebenes Lebensmittel den Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit nicht entspricht, so leitet er unverzüglich Verfahren ein, um das betreffende Lebensmittel vom Markt zu nehmen, sofern das Lebensmittel nicht mehr unter der unmittelbaren Kontrolle des ursprünglichen Lebensmittelunternehmers steht, und die zuständigen Behörden darüber zu unterrichten.
Art. 19 Abs. 3 der Verordnung (EG) Nr. 178/2002: Erkennt ein Lebensmittelunternehmer oder hat er Grund zu der Annahme, dass ein von ihm in Verkehr gebrachtes Lebensmittel möglicherweise die Gesundheit des Menschen schädigen kann, teilt er dies unverzüglich den zuständigen Behörden mit. Der Unternehmer unterrichtet die Behörden über die Maßnahmen, die getroffen worden sind, um Risiken für den Endverbraucher zu verhindern …."
§ 44 Abs. 4 LFGB: hat ein Lebensmittelunternehmer, der Grund zu der Annahme hat, dass
ein an ihn ausgeliefertes Lebensmittel oder
ein von ihm erworbenes Lebensmittel, über das er die tatsächliche Sachherrschaft erlangt hat,
einem Verkehrsverbot nach Art. 14 Abs. 1 der Basisverordnung unterliegt, ist die zuständige Behörde schriftlich oder elektronisch unverzüglich unter Angabe seines Namens und seiner Anschrift darüber… zu unterrichten. Er unterrichtet dabei auch über von ihm hinsichtlich des Lebensmittels getroffene oder beabsichtigte Maßnahmen.
(Nach Art. 14 Abs. 2 der Verordnung gelten Lebensmittel als nicht sicher, wenn davon auszugehen ist, dass sie gesundheitsschädlich oder für den Verzehr des Menschen ungeeignet sind.)
Anatomie und Physiologie des Geflügels
Datum: 2.1.2017 Autor: Dr. F. Schmitt, Dr. R. Hildebrand
Für Geflügelhalter ist es wichtig die Physiologie und Anatomie der Vögel zu kennen, um den Bedürfnissen der Tiere gerecht werden zu können. Das Verständnis für die normalen Stoffwechselvorgänge und Anatomie ermöglichen eine bessere Abschätzung im täglichen Umgang mit den Tieren, so dass eine art- und tiergerechte Haltung möglich wird. Mehr diesbezüglich finden Sie hier.
Einstallung des Geflügels
Die Einstallung von Küken und Legehennen ist ein wichtiger Schritt für die Gesunderhaltung des Bestandes. In diesem Vortrag wird auf die wichtigsten Punkte der Einstallung von Masthähnchen und Puten, sowie Legehennen eingegangen. Den vollständigen Vortrag finden Sie hier.
Prophylaxe von Geflügelerkrankungen
Die Kenntnis um die möglichen Einschleppungswege von Krankheitserregern ist essentiell, um einen Bestand gesund und leistungsfähig zu erhalten. Aus diesem Grund werden in diesem Vortrag mögliche Biosicherheitsmaßnahmen, wie z. B. die Hygieneschleuse erklärt. Darüber hinaus werden die wichtigsten Prinzipien der Impfung beschrieben und auf die gängigen Krankheitssymptome eingegangen. Den Vortrag finden Sie hier.
Rechtliche Grundlagen der Geflügelhaltung
In diesem Schulungsvortrag werden die wichtigsten rechtlichen Vorschriften, mit denen der Landwirt täglich in Kontakt kommt kurz erklärt und auf die wichtigsten Punkte eingegangen. Im Besonderen werden die Geflügelsalmonellen-, die Tierschutznutztierhaltungsverordnung und weitere Gesetze erklärt. Den Vortrag finden Sie hier.
BVD- Wo stehen wir?
Datum: 05.12.2016 Autor: Dr. A. Randt
Bereits 2005 wurde in Bayern ein freiwilliges BVD Bekämpfungsverfahren eingeführt. Seit 2011 gilt die BVDV-Bundesverordnung und das freiwillige Verfahren wurde durch ein staatliches Pflichtbekämpfungsprogramm ersetzt. Milchpur sprach mit Dr. Andreas Randt, Geschäftsführer und tierärztlicher Leiter des TGD Bayern e.V., über den aktuellen Stand und die künftigen Perspektiven.
Beitrag in Milchpur 4.2016
Die Kosten von Mastitis
Datum: 05.12.2016 Autor: Dr. U. Sorge
Die Kosten und Produktionsverluste von Euterentzündungen werden oftmals unterschätzt. Die Excel-Datei wurde von Prof. John Fetrow (Universität von Minnesota, USA) für deutsche Milchbauern entwickelt. Sie kann genutzt werden, um die Kosten von Mastitiden im jeweiligen Betrieb zu schätzen. Die gelben Felder können verändert werden, um Ist- und Sollwerte für die eigene Herde sowie die aktuellen Preise einzugeben. Die Excel Datei finden Sie auf der nächsten Seite.
Fast 3 Jahre Afrikanische Schweinepest (ASP) innerhalb der Grenzen der EU - und keinerlei Grund zur Entspannung in Sicht. Beitrag in: Schweine Welt (Dezember 2016): 14-16
Merkblatt Coxiellose Rind
Datum: 18.10.2016 Autor: Dr. Jens Böttcher
Die Coxiellose des Rindes ist aufgrund des Zoonoserisikos trotz eines vorrangig gutartigen Krankheitsverlaufs eine ernstzunehmende Infektionskrankheit. Die Erregerausscheidung mit der Milch und beim Kalben ist mit unterschiedlichen Infektionsrisiken für den Menschen verbunden. Insbesondere Rinderhaltungen mit landwirtschaftsfernem Personenverkehr sollten daher Maßnahmen zur Eindämmung einer möglichen Infektionsgefährdung des Menschen ergreifen. Merkblatt Q-Fieber
Datum: 12.09.2016 Autor: Dr. Anika Steinhoff-Ooster
Im Mykotoxinlabor des Tiergesundheitsdienstes Bayern sind in den letzten zwei Monaten (Juli und August 2016)
deutlich mehr untersuchte Proben mit Desoxynivalenol (DON; >0,1mg/kg) und Zearalenon (ZON) belastet.
Außerdem wurden auffallend erhöhte Mykotoxingehalte (>1mg/kg DON; >0,05mg/kg ZON) in Weizen- und
Gersten-Proben gefunden. Eine Kurzzusammenfassung der Befunde finden Sie hier
Flyer vom LGL über die Behandlung von Mensch und Haustier mit Antibiotika
Datum: 01.07.2015 Autor: Administrator
Das folgende Dokument vom Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit enthält Fragen und Antworten zur Behandlung mit Antibiotika bei Mensch und Haustier
LGL_Bakt_Flyer.pdf
Wichtige Informationen vom Eutergesundheitsdienst
Datum: 02.12.2014 Autor: Dr. Reglindis Huber-Schlenstedt
Übersicht Breakpoints bei Resistenzbestimmung mittels Bestimmung der Minimalen Hemmstoffkonzentration (MHK)
Übersicht Hemmhöfe bei Resistenzbestimmung mittels Agardiffusionstest (ADT)
Zwei Dokumente zur Ansicht/Download:
EGD_mhk-breakpoints.pdf
Leitlinien für hygienische Anforderungen an das Halten von Wiederkäuern
Datum: 01.08.2014 Autor: Dr. Andreas Randt
Am 01. August 2014 hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft die „Empfehlungen für hygienische Anforderungen an das Halten von Wiederkäuern“, vom 07. Juli 2014 veröffentlicht. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass die bisher geltenden „Leitlinien für den Umgang mit der Paratuberkulose in Wiederkäuerbeständen (Paratuberkuloseleitlinien)“ vom 17. Januar 2005 aufgehoben werden.
Die Empfehlungen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft für hygienische Anforderungen an das Halten von Wiederkäuern finden Sie in dem folgenden Dokument.
Änderungen in den Befundberichten von Bestandsuntersuchungen im Rahmen des Eutergesundheitsdienstes
Datum: 13.09.2013 Autor: R. Huber-Schlenstedt, Schlotter K.
Wir haben unsere Bestandbefunde im EGD geändert!
Ab sofort können die Befunde auch gemailt werden.
Bitte teilen Sie uns gegebenfalls Ihre Email-Adresse mit.
Weitere Informationen entehmen Sie dem folgenden Dokument.
Aender_Befundber_EGD.pdf
Information: Schweinepest - Vorbeugen ist besser als Keulen
Datum: 24.02.2012 Autor:
Alle bayerischen Schweinehalter bekamen ein Informationsblatt zur Aufklärung über Schutzmaßnahmen von Schweinepest und anderen Seuchen zugesandt.
Infomationen zur Untersuchung von sogenannten "Blutschwitzern" in der Pathologie des TGD Bayern e.V.
Datum: 18.07.2011 Autor: B. Schade und N. Meier
Weitere Informationen entnehmen Sie dem folgenden Dokument:
untersuchung_bnp-kaelber.pdf
Schnelle und kostengünstige BVD-Virus-Untersuchung von Gewebeproben aus Stanzohrmarken beim TGD Bayern e.V.
Datum: 03.01.2011 Autor: Dr. Gerhard Wittkowski
Weitere Informationen finden Sie im folgenden Dokument
bvd-preisfestlegung101230.pdf
Die neue BVD-Verordnung kommt - Kälber am besten jetzt schon auf das Virus untersuchen lassen
Datum: 26.07.2010 Autor: Dr. G. Wittkowski
Der Artikel im Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt geht auf konkrete Fragen zur Bekämpfung ein.
Mehr finden Sie im folgenden Dokument
BVD-Verordnung_BLW29_10.pdf
Vortrag "Dientsleistungsangebote der ARGE BVD"
Datum: 09.07.2010 Autor: Dr. G. Wittkowski
Vortrag als PDF herunterladen:
vortrag100708bvdofr.pdf
Flyer "BVD/MD Pflichtbekämpfung"
020451_tgd-flyer.pdf
Determination of naturally occurring steroid hormones by LC-MS/MS in bovine colostrum
Datum: 16.06.2010 Autor: Farke C., Rattenberger E., Roiger S., und Meyer H.H.D
Poster und Beitrag zur Bestimmung natürlich vorkommender Hormone im Kolostrum mittels LC-MS/MS, englischer Text, vorgestellt auf dem "6th international symposium on hormone and veterinary drug residue analysis" vom 1.6.-4.6.2010 in Gent.
Poster und Beitrag unten zum Download
Quellenangabe für den Beitrag:
C. Farke, E. Rattenberger, S. Roiger and H.H.D. Meyer 2010: The bovine colostrum: determination of naturally occurring steroid hormones by LC-MS/MS. Proceedings of the 6th international symposium on hormone and veterinary drug residue analysis.Page 84; Ghent, Belgium 1.-4.6.2010.
2010ghent_poster.pdf
Datum: 21.05.2010 Autor: Dr. G. Wittkowski
TGD-Referenten stehen für Vorträge zur BVD-Bekämpfung zur Verfügung.
Angesprochen wird auf den Versammlungen auch die MKS-Warnung des FLI vom 26.4.2010.
Zu Ihrer Information stellen wir Ihnen die Vortragsunterlagen zur Verfügung.
Beachten Sie bitte das Urheberrecht.
Vortrag in folgendem Dokument:
vortrag100520bvdbbvspatzenhausen.pdf
Blutschwitzen - Das Hämorrhagische Diathese Syndrom – Aktuelle Stand der Untersuchungen zur Ätiologie des Erkrankungsbildes
Datum: 16.12.2009 Autor: Kappe E., M. Halami, B. Schade, M. Alex, D. Hoffmann, A. Gangl, K. Meier, B.-A. Schwarz, R. Johne, W. Dekant, J. Buitkamp, J. Böttcher und H. Müller
Die Publikation ist in der "Berliner und Münchner Tierärztlichen Wochenschrift" erschienen und ebenso online hier einzusehen.
Beitrag im folgenden Dokument:
hds_homepage_nov_09.pdf
Menschengrippe, Neue Grippe, Schweinegrippe
Datum: 18.11.2009 Autor: Dr. H. Niemeyer
Ist die Grippepandemie eine Gefahr für unsere Schweinebestände?
Artikel aus "ring intern", Ausgabe Oktober/November 2009, Seite 8.
Beitrag in folgendem Dokument:
menschengrippe.pdf
Blauzungenkrankheit: Rüsten Sie sich für die Saison 2008
Datum: 14.10.2009 Autor: Dr. G. Wittkowski
Hinweise zur Bekämpfung der Blauzungenkrankheit gibt Dr. Wittkowski.
bzk_hinweisebekmpfung.pdf
Ferkelkastration auf dem Prüfstand
Datum: 14.10.2009 Autor: Wittkowski G., H. Niemeyer und K. Frenzel
Die Ferkelkastration ist umstritten. Es werden die Alternativen zur Vermeidung des Ebergeruchs erläutert.
ferkelkastration.pdf
Anmerkungen zu bislang ungeklärten BHV1 Einzeltierreaktionen in Bayern
Datum: 08.08.2009 Autor: Böttcher J. (TGD), K.-H. Bogner (LGL) und A. Seubert (BStUG)
Es wird die aktuelle BHV1-Situation in Bayern hinsichtlich problematischer Bestandsmilch- bzw. Einzeltierbefunde dargestellt.
anmerkungen_bhv1.pdf
Fatal aplastic anemia with haemorrhagic disease in calves in Germany
Datum: 06.10.2009 Autor: Kappe E., M. Halami, B. Schade, J. Bauer, W. Dekant, J. Buitkamp, J. Böttcher und H. Müller
Poster zur tödlich verlaufenden aplastischen Anämie der Kälber ( Hämorrhagische Diathese, Blutschwitzen), englischer Text, vorgestellt anlässlich des 27. Treffen der Europäischen Gesellschaft für Veterinärpathologie (ESCP) vom 9.-12.09.2009 in Krakau
Poster als PDF herunterladen:
poster_krakau.pdf
Paratuberkulose - Risikomangement und praktische Maßnahmen
Datum: 29.09.2009 Autor: Dr. G. Wittkowski
Vortrag vom 17.02.09, 5. Rinder-Workshop "Neue Herausforderungen für die Rinderzucht".
Veranstalter: Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät der Christian-Albrecht-Universität zu Kiel, Deutsche Gesellschaft für Züchtungskunde e.V., Uelzener Versicherungen.
vortragszusammenfassung090216uelzen.pdf
Krankhafte Blutungen bei Rindern
Datum: 30.09.2009 Autor: Wittkowski G., E. Kappe und N. Meier
Vortragszusammenfassung, BAT-Fachtagung über aktuelle Fragen in der Fütterungsberatung
Freising-Weihenstephan 28. und 29.09.2009
vortrag090928_batzusammenfassung.pdf
Wir können das Virus überholen - Impfen Sie Ihren Bestand gegen die Blauzungenkrankheit
Interview von Dr. Gerhard Wittkowski im Bayerischen Landwirtschaftlichem Wochenblatt Nr. 13, vom 27.03.09, S. 47
artikel_wochenblatt-impfen_blauzungenkrankheit.pdf
Intensiv und sauber jagen - Wildschweinepest das Damoklesschwert über der Schweinehaltung
Datum: 29.09.2009 Autor: Wittkowski G., A. Gangl und F. Schnüll
Der Artikel Im Bayerischen Landwirtschaftlichem Wochenblatt , Nr. 36 vom 04.09.09, S. 44-46 beschreibt die Notwendigkeit der Hygiene bei der Schwarzwildjagd und gibt Empfehlungen für die Praxis.
artikel_wochenblatt-intensiv_und_sauber_jagen.pdf
Die nationale Hühner-Salmonellen-Verordnung ist verabschiedet
Datum: 04.08.2009 Autor: Dr. R. Hildebrand
Am 6. April 2009 hat der Bundesrat die neue Hühner-Salmonellen-VO (HSVO) verabschiedet.
Mit dieser Verordnung wird die Salmonellenbekämpfung im Geflügelbereich (Haushuhn, Gallus gallus) rechtsverbindlich in Deutschland geregelt.
Die Verordnung definiert sowohl die reglementierten Erreger, als auch die der Verordnung unterliegenden Wirtschaftszweige der Geflügelbranche.
Desweiteren werden im Rahmen der Verordnung Auflagen, Untersuchungs- und Mitteilungspflichten für die Betriebe beschrieben und geregelt. Der Beitrag versucht in den Bereichen Junghennenaufzucht und Legehennenhaltung den Verordnungstext für den Praktiker lesbar zu machen und damit einen Beitrag zum Verständnis der Verordnung zu leisten.
hsvo_internetbeitrag_konsolidierte_fassung.pdf
Jetzt auch in Deutschland beobachtet - Besnoitiose bei Rindern
Datum: 23.06.2009 Autor: Dr. N. Meier
Redaktion Dr. N. Meier, TGD
Merkblatt der Bayerischen Landestierärztekammer, der Klinik für Wiederkäuer mit Ambulanz und Bestandsbetreuung der LMU München, des Bayersichen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und des Tiergesundheitsdienstes Bayern e.V.
Milchpur, 1/2009, S. 18-19
besnoitioserinder.pdf
Flächendeckende Impfung als Chance nützen! - Blauzungenkrankheit
Datum: 23.06.2009 Autor: Dr. G. Wittkowski
Zur Pflichtimpfung nimmt Dr. G. Wittkowski Stellung.
Milchpur, 1/2009, S. 16-17
blauzungenkrankheit.pdf
Infektionskrankheiten im Milchviehstall - Aktuelles für den Praktiker
Datum: 22.06.2009 Autor: Dr. G. Wittkowski
Interview Dr. G. Wittkowski zu aktuellen Problemen in der Milchviehhaltung
Milchpur, 1/2009, S. 12-14
aktuellesfuerdenpraktiker.pdf
Kälber mit ungeklärter Blutungsneigung - Rätselhaftes Blutschwitzen
Datum: 22.06.2009 Autor: Dr. E. Kappe
Frau Dr. Kappe berichtet über eine Kälberkrankheit mit unbekannter Krankheitsursache
Milchpur, 1/2009, S. 15
raetselhaftesblutschwitzen.pdf
Information zur sogenannten Schweinegrippe
Datum: 29.04.2009 Autor: H. Niemeyer
Schweinegrippe2009.pdf
Merkblatt: Besnoitiose
Datum: 22.01.2009 Autor: N. Meier
MerkblattBesnoitiose.pdf
Merkblatt: Koi-Herpes-Virus
Datum: 12.12.2008 Autor: P. Scheinert
MerkblattKoiHerpes.pdf
Merkblatt: Todesfälle bei Kälbern mit Blutungsneigung (Blutschwitzer)
Datum: 10.12.2008 Autor: N. Meier
MerkblattBlutschwitzer.pdf
Merkblatt: Laufstallbezug
Datum: 13.11.2008 Autor: G. Wittkowski
MerkblattLaufstallbezug.pdf
Merkblatt: Nutzungsdauer Rinder
Datum: 13.11.2008 Autor: W. Klein, N. Meier, A. Randt
merblattNutzungsdauer.pdf
Merkblatt: LHEU Zulassung
Datum: 13.11.2008 Autor: K. Frenzel
MerkblattLHEUZulassung.pdf
Merkblatt: Blauzungenkrankheit
Datum: 13.11.2008 Autor: W.-D. Graunke
merkblattblauzunge.pdf
Merkblatt: Bayerisches Produktionshygiene-Verfahren (BayPHV)
Datum: 13.11.2008 Autor: H. Niemeyer
MerkblattBayPHV.pdf
Merkblatt: Der bayerische Eutergesundheitsdienst
Datum: 10.11.2008 Autor: K. Fehlings
Flyer_ZLF_EGD_Endfassung_2008.pdf
Merkblatt: Zellgehalt in der Milch
Flyer_ZLF_Zellgehalt_Endfassung_2008.pdf
Merkblatt: Fachgerechte Ferkelkastration
Datum: 10.11.2008 Autor: G. Wittkowski
MerkblattFerkelkastration.pdf
Merkblatt: Fachgerechte regelmäßige Klauenpflege zahlt sich aus
Datum: 04.07.2007 Autor:
Klauenmerkblatt070130.pdf
Merkblatt zur Spinnengliedrigkeit (Arachnomelie)
Datum: 20.12.2005 Autor:
merkbl_arachnomelie.pdf
Aktuelle Information für Bayerische Geflügelhalter: Klassische Geflügelpest ("Vogelgrippe") Lage in Osteuropa
Datum: 01.09.2005 Autor:
info_vogelgrippe.pdf
Wissenschaftlicher Austausch zum Thema Ferkelkastration in München
Datum: 07.02.2018 Autor: Dr. A. Randt
Auf Einladung und unter der Leitung des Dekans der Tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität in München, Herrn Prof. Dr. Straubinger, fand am 30. Januar 2018 ein wissenschaftlicher Austausch zum Thema - 4. Weg der Ferkelkastration - statt. Die teilnehmenden Wissenschaftler sowie die Vertreter von Bundes- und Landesbehörden, der Wirtschaft und der berufsständigen Organisationen haben die Möglichkeiten zur lokalen Betäubung mit Lokalanästhetika bei der Ferkelkastration intensiv erörtert. Ergebnisse des Austauschs werden in Kürze veröffentlicht.
Diskussion zur Zukunft der Ferkelkastration beim Heinsberger Schweinetag
Datum: 16.01.2018 Autor: TGD Bayern e.V.
Dr. Gerhard Wittkowski vom Tiergesundheitsdienst Bayern machte deutlich, warum er die Lokalanästhesie, den sogenannten vierten Weg, der Impfung gegen Ebergeruch als Alternative zur betäubungslosen Ferkelkastration vorzieht. Er war einer der Referenten beim Heinsberger Schweinetag, den die Tierzuchtzentrale Heinsberg vergangene Woche Mittwoch in Hückelhoven veranstaltet hat. Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier.
Salmonellen in Futtermitteln - Arbeitsgruppe veröffentlicht Informationen zur korrekten Reinigung und Desinfektion von Lager- und Fütterungseinrichtungen
Datum: 11.01.2018 Autor: Dr. Ingrid Lorenz
Am 22. Dezember hat die ADM Spyck GmbH, Straubing in einer Pressemeldung vor möglicherweise mit Salmonellen kontaminiertem Viehfutter gewarnt. Zwischen 13. Nov. und 15. Dez. waren mehrere Proben positiv auf Salmonellen getestet worden. Laut Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) handelt es sich um Extraktionsschrot aus gentechnikfreien Sojabohnen, die in Bayern, Österreich, Ungarn und anderen Staaten des Donauraums angebaut worden sind. Unter der Leitung des Bayer. Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (STMUV) erstellte eine Ad-hoc Arbeitsgruppe nun Informationen zur korrekten Reinigung und Desinfektion von Lager- und Fütterungseinrichtungen für betroffene Landwirte. Diese finden Sie hier
Unterstützung für den „4. Weg“
Datum: 24.07.2017 Autor: Dr. Andreas Randt
Bauernpräsident und TGD-Vorsitzender Walter Heidl empfing gemeinsam mit Stephan Neher (Vorsitzender Ringgemeinschaft Bayern) Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt und Staatskanzleichef Dr. Marcel Huber beim Tiergesundheitsdienst in Grub. Bundesminister Schmidt wiederholte seine Unterstützung für den "4. Weg" der Ferkelkastration unter Lokalanästhesie durch den Landwirt. An der intensiven Diskussion waren auch die Fachtierärzte des TGD, die zuständigen Mitarbeiter des BMEL mit den nachgeordneten Behörden BVL und FLI, sowie Fachleute der beiden bayerischen Ministerien und des BBV beteiligt. Es wurde über geeignete Maßnahmen gesprochen, um den Weg für dieses Verfahren zu ebnen.
Neues Kompetenzzentrum Tier eingeweiht.
Datum: 26.6.2017 Autor: Dr. Andreas Randt
Bei strahlendem Sonnenschein wurde am Donnerstag den 22.06.2017 das neue Kompetenzzentrum Tier eingeweiht.
Gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Herrn Helmut Brunner und Vertretern der Landes-, und Kommunalpolitik, feierten die beteiligten Verbände und Organisationen der Rinder-, Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Geflügelzucht, der Ringgemeinschaft, der Tierzuchtforschung und des Tiergesundheitsdienstes die Eröffnung der neuem Räumlichkeiten.
Siehe auch Pressemitteilung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.
Spannende Technikertagung des Eutergesundheitsdienstes
Datum: 20.3.2017 Autor: EGD
Dr. Huber-Schlenstedt erklärt Mastitisdiagnostik
Das Team des Eutergesundheitsdienstes hat sich auch dieses Jahr wieder in der Zentrale in Grub eingefunden und die neusten Informationen für die tägliche Unterstützung Bayerischer Milchviehhalter ausgetauscht. Neben interessanten Diskussionen über Veränderungen in der bayerischen Milchviehindustrie bestand das Fortbildungsprogramm aus einer Schulung durch Chef-Techniker Karl-Heinz Tröger (Geschäftsstelle Schwandorf), der zusätzliche technische Hinweise zur Abnahme von Melkanlagen mit seinen Kolleginnen und Kollegen geteilt hat.
Der Nachmittag stand dann im Zeichen der Milchhygiene und Eutergesundheit. So hat die EGD-Fachbereichsleiterin Dr. Ulrike Sorge neue Ansätze zum Troubleshooting bei Euter- oder Keimzahlproblemen vorgestellt, während die Leiterin des EGD-Labors Dr. Reglindis Huber-Schlenstedt dem Team eine Einweisung in die Mastitisdiagnostik im Labor gab.
Zwei der EGD Techniker, Herr Tröger und Herr Leonard Heinzinger, haben die März 2017 erschienenen DIN ISO Normen für die Abnahme von AMS mitentwickelt. Daher bietet der EGD neben der Überprüfungen herkömmlicher Melkanlagen nun auch die Überprüfung von Melkrobotern (AMS) nach DIN ISO Normen an.
Jedes Jahr unterstützen die 23 Techniker und 20 Rinder-Fachtierärzte des TGD Bayern über 2.000 bayerische Milchviehbetriebe bei der Optimierung der Eutergesundheit und Milchhygiene. Allein in 2016 wurden hierfür über 360.000 Viertelgemelksproben vom EGD Labor auf Mastitiserreger untersucht. Die Dienste des EGD stehen jedem Milchviehhalter Bayerns offen, der die Eutergesundheit und Milchqualität in seinem Betrieb verbessern möchte.
Neue Leitung beim Rinder- und Eutergesundheitsdienst
Datum: 22.12.2016 Autor: Dr. A. Randt
Das Rinderteam des Tiergesundheitsdienstes Bayern e.V. hat seit 2016 Verstärkung von zwei international anerkannten Rinderspezialistinnen. Frau Dr. Ingrid Lorenz führt das Tierärzteteam des Rindergesundheitsdienstes und der Eutergesundheitsdienst wird nun von Frau Dr. Ulrike Sorge geleitet.
Der Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. beim Welt-Rinder-Kongress in Irland
Datum: 20.07.2016 Autor: Dr. Andreas Randt
In Dublin (Irland) diskutierten vom 3. bis 8. Juli Tierärzte aus aller Welt im Rahmen des World Buiatrics Congress über die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft zu allen Aspekten der Rinderhaltung und der Erkrankungen des Rindes. Der Kongress, der alle zwei Jahre stattfindet, erreichte eine Rekord- Delegiertenzahl von 3200 Besuchern. Schon bei der Eröffnung der Veranstaltung durch den Landwirtschaftsminister wurde die große Bedeutung der Rinderhaltung für Irland deutlich, einem Land in dem es genauso viele Rinder gibt wie Menschen.
Bei vier Parallelveranstaltungen hatte der Besucher oft die Qual der Wahl zwischen mehreren interessanten Themen. Neben den Dauerbrennern wie Fruchtbarkeit und Eutergesundheit wurden auch hoch aktuelle Krankheiten wie die neuerliche Verbreitung der Blauzungenkrankheit erörtert. Öffentlichkeitwirksame Themen wie Antibiotikaresistenzen und Tierwohl wurden ebenfalls in eigenen Veranstaltungsreihen diskutiert. Neben den Vorträgen bot die umfangreiche Industrieausstellung reichlich Gelegenheit zur Kontaktaufnahme zwischen den Delegierten und mit Vertretern der Industrie.
Der Tiergesundheitsdienst Bayern nutzte mit 14 seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Gelegenheit der Fortbildung auf höchstem Weltniveau. Mit sechs wissenschaftlichen Posterbeiträgen zu aktuellen Themen der Tiergesundheit und einem Keynote Vortrag mit dem Titel: „Metabolic disturbances in neonatal calves with diarrhoea – clinical signs and treatment“ waren TGD- Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv am Programm beteiligt.
Die wissenschaftlichen Beiträge finden Sie nachfolgend als PDF zum Download:
Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt zu Besuch beim Tiergesundheitsdienst Bayern
Datum: 10.03.2016 Autor: Dr. Andreas Randt
Bereits bei der Begrüßung von Herrn Bundesminister Christian Schmidt, durch den Vorsitzenden des TGD Herrn Walter Heidl, wurden Intensive Gespräche zu aktuellen Situation in der Landwirtschaft geführt. Von links: Frau Dr. Karin Schwabenbauer (Leiterin der Unterabteilung Tiergesundheit und Tierschutz im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft) Dr. Andreas Lenz (Mitglied des Bundestags) Christian Schmidt (Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft), Walter Heidl (Vorsitzender des TGD), Dr. Andreas Randt (Geschäftsführer und tierärztlicher Leiter des TGD).
Am Montag, den 07.März 2016 besuchte der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Herr Christian Schmidt, den Tiergesundheitsdienst in Grub. Begleitet wurde der Minister von Frau Dr. Karin Schwabenbauer, Leiterin der Unterabteilung für Tiergesundheit und Tierschutz im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.
Nach einer kurzen Einführung durch Dr. Andreas Randt, Geschäftsführer und tierärztlichen Leiter des TGD, wurde dem Bundesminister die aktuellen Aufgabenschwerpunkte des Tiergesundheitsdienst Bayern vorgestellt. Verbesserung und Stabilisierung der Tiergesundheit, Verringerung von Antibiotikaresistenzen und aktive Beiträge zum Erhalt und Weiterentwicklung des Tierwohls sind seit vielen Jahren fester Bestandteil der Tätigkeit des TGD.
In einem gemeinsamen Fachgespräch wurde im Anschluss sehr ausführlich über die Alternativen der betäubungslosen Ferkelkastration diskutiert. Allen Beteiligten war klar, dass es bei diesem Thema keine schnellen Lösungen gibt. Die vom TGD dargestellten Forschungsansätze, wie zum Beispiel: „Zucht auf spätpubertierende Schweinelinien“, „Erforschung der Wirksamkeit einer präpubertär eingeleiteten Hodenfunktionshemmung auf das Verhalten von Eberläufern, Ebergeruch und Geruchshemmung“ oder „Entwicklung eines modernen Schmerzmanagement bei der Kastration“ sowie der „Weiterentwicklung von praktikablen Techniken in der chirurgischen Kastration“, die den Ferkel nachweislich einem geringeren Stress und Schmerz aussetzen, als vielleicht derzeit üblich, fanden beim Bundesminister Schmidt großes Interesse. Er versprach sich dafür einzusetzen, Forschungen in diesen Bereichen zu unterstützen und zu fördern.
Gegendarstellung zu taz-Interview mit Herrn Schweisfurth vom 02.02.2016:
Datum: 02.02.2016 Autor: Dr. Anja Rostalski
Herr Schweisfurth wird in dem Interview zitiert mit: „Wir…haben nun auch den Tierarzt gewechselt, um weniger Antibiotika einsetzen zu müssen“. Diesen Satz können wir nicht unwidersprochen stehen lassen.
Der Schweinebestand der Herrmannsdorfer Werkstätten wurde über Jahre hinweg vom Tiergesundheitsdienst Bayern betreut. In dieser Zeit hätte deren Leitung jederzeit einen anderen Tierarzt auswählen können, zumal es in dieser Region eine hohe Tierarztdichte gibt.
Richtig ist, dass der Tiergesundheitsdienst Bayern die Betreuung auf Grund unzureichender Kommunikation zwischen Betriebsleitung, Stallmitarbeitern und Tierarzt, sowie fehlendem Vertrauen und Verständnis für die Umsetzung angeordneter Maßnahmen, gekündigt hat.
Zum zweiten Teil des Satzes „…um weniger Antibiotika einsetzen zu müssen“ ist folgendes zu sagen:
Entscheidend für die kurative Tätigkeit der TGD Tierärztinnen und Tierärzte ist die rasche Genesung und das Wohl des Tieres. Nach tierärztlicher Diagnose der Erkrankung wird das Arzneimittel gewählt, dass den größten Behandlungserfolg verspricht. Bei der Anwendung von Antibiotika wird nach den „Leitlinien für den sorgfältigen Umgang mit antibakteriell wirksamen Tierarzneimitteln“ der Bundestierärztekammer verfahren. Die Art der Betriebsführung wird – soweit vertretbar – berücksichtigt.
Nach Festlegung der therapeutischen Maßnahmen muss sich der Tierarzt darauf verlassen können, dass seinen Behandlungsanweisungen in jedem Fall Folge geleistet wird, um erkrankten Tieren gute Heilungschancen zu geben, das Ansteckungsrisiko für gesunde Tiere zu senken und Resistenzbildungen zu vermeiden.
Tierärztliche Bestandsbetreuung bedeutet, dass der Tierarzt durch regelmäßige Besuche im Dialog mit dem Landwirt oder seinen Mitarbeitern Maßnahmen zur Krankheitsprävention erarbeitet, deren Umsetzung im Optimalfall zur deutlichen Reduktion des Medikamenteneinsatzes führt. Das setzt gegenseitiges Vertrauen, Kommunikationsbereitschaft und Willen zur Veränderung voraus.
Die etwas zusammenhangslose Bemerkung, der TGD habe „in Bayern ein Monopol“ stößt auf unser völliges Unverständnis, denn weder in diesem Fall noch in Bayern dem Land mit den meisten niedergelassenen Tierärzten kann davon die Rede sein.
Im Übrigen gelten in der konventionellen Tierhaltung die gleichen Regeln wie in der Biobranche: die eingesetzten Mengen an Antibiotika sollten so gering wie möglich gehalten werden.
Fachabteilungsleiterin Schweinegesundheitsdienst
Stellungnahme zu den Presseberichten über den Beitrag des Bienengesundheitsdienstes zum 8. Bayerischen Imkergespräch
Datum: 28.01.2016 Autor: Dr. Andreas Schierling
Am 28.01.2016 fand in der Schlossberghalle Starnberg das 8. Bayerische Imkergespräch statt. Dr. Andreas Schierling wurde gebeten auf dieser Veranstaltung über das erste Jahr des neu geschaffenen Bienengesundheitsdienstes (BGD) zu berichten.
In den folgenden Tagen erschienen im Münchner Merkur (30.01.2016, „Die Bienen sind noch nicht über den Berg“), auf ovb-online.de (30.01.2016) und in der Süddeutschen Zeitung (01.02.2016, „Stadt der Bienen“) Artikel über den Beitrag des BGD zum Imkergespräch.
Wenngleich ein Bericht über den BGD in den Medien von unserer Seite durchaus begrüßt wird, muss vorausgesetzt werden können, dass die durch den BGD vorgestellten Daten von den Mitarbeitern renommierter Zeitungen korrekt wiedergegeben werden. Leider ist dies in den genannten Artikeln teilweise nicht erfolgt.
Zu den missverständlich bzw. nicht korrekt wiedergegebenen Angaben soll im Folgenden Stellung genommen werden:
Der Fachbereich Bienen (Bienengesundheitsdienst) wird zwar von Dr. Andreas Schierling geführt, Geschäftsführer und tierärztlicher Leiter des TGD Bayern ist jedoch Herr Dr. Andreas Randt.
Der TGD Bayern e.V. ist ein gemeinnütziger Verein zur Verbesserung der Nutztiergesundheit und zur Sicherung der Qualität tiereischer Lebensmittel in Bayern. Der Tiergesundheitsdienst Bayern führt Projekte zu unterschiedlichen Themen der Gesundheitsvorsorge und Gesunderhaltung von landwirtschaftlichen Nutztieren durch. Diese Untersuchungen werden teilweise durch EU-weit ausgeschriebene Projekte des Freistaats Bayern und der Bayerischen Tierseuchenkasse gefördert. Um den Bedarf an tierärztlichen und diagnostischen Dienstleistungen bayerischer Nutztierhalten vollständig abdecken zu können, werden vom TGD Bayern e.V. auch über die geförderten Projekte hinaus viele Leistungen angeboten, die den Auftraggebern anschließend in Rechnung gestellt werden. Zu 100% staatlich gefördert sind demnach nicht alle Leistungen des TGD Bayern, sondern lediglich viele Analysen zur Bienengesundheit.
Die geförderten Analysen im BGD können von allen bayerischen Imkern in Anspruch genommen werden, jedoch ausschließlich durch eine Probeneinsendung zum TGD Bayern e.V. und nicht wie berichtet an weiteren Instituten in Erlangen oder Stuttgart.
Der Bienengesundheitsdienst verzeichnete im vergangenen Jahr 2015 insgesamt 483 Probeneingänge, die sich über alle durchgeführten Untersuchungen verteilten. Die virologischen Analysen stellen nur einen geringen Teil (23 Proben) der insgesamt durchgeführten Untersuchungen dar. Von diesen wenigen Proben konnte in 60,9% der Fälle zwar das Chronische Bienenparalyse-Virus nachgewiesen werden, die Aussage nach der 60,9% aller bayerischen Bienenvölker infiziert seien ist jedoch schlichtweg falsch, denn unsere Analysen liefern hierzu bei weitem nicht die nötige Datengrundlage. Auf diesen Umstand wurde bei der Präsentation der Daten ausdrücklich hingewiesen.
Die Ausführungen des BGD zu dem unter Imkern verbreitetes, jedoch unbegründetes Gerücht „Alle Bienenvölker seien mit Sporen befallen“ bezieht sich selbstverständlich auf Sporen des Erregers der Amerikanischen Faulbrut. Viren bilden keine Sporen!
Wir appellieren an die Medienvertreter auch in deren eigenem Interesse zukünftig nach Möglichkeit vor der Veröffentlichung potentiell nicht korrekter Informationen Rücksprache mit dem TGD Bayern e.V. zu halten, um die aufgetretenen Missverständnisse bei weiteren Publikationen vermeiden zu können.
Fachabteilungsleitung Bienengesundheitsdienst
Spatenstich für das Kompetenzzentrum in Grub
Datum: 04.08.2015 Autor: Dr. Andreas Randt
Nach intensiver Planung und zahlreichen Gesprächen war es am 04. August 2015 soweit. Gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Herrn Helmut Brunner, Vertretern der Landes-, und Kommunalpolitik, vollzogen die beteiligten Verbände und Organisationen der Rinder-, Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Geflügelzucht, der Ringgemeinschaft, der Tierzuchtforschung und des Tiergesundheitsdienstes den ersten symbolischen Spatenstich.
Neue Räume für neue Herausforderungen
Datum: (tt.mm.jjjj) Autor: Dr. Benjamin Schade
Eröffnung der renovierten Sektionshalle im Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. (TGD)
Pathologische Untersuchungen können einen umfassenden Einblick in die Krankheitssituation eines Bestandes bieten und sind ein wichtiger Bestandteil der tierärztlichen Diagnostik. Der Freistaat Bayern und die Bayerische Tierseuchenkasse fördern daher Sektionen von Nutztieren im TGD finanziell. Damit wird den bayerischen Landwirten und behandelnden Tierärzten eine komfortable, preisgünstige und zeitnahe pathologische Diagnostik ermöglicht.
Nach knapp zweijähriger Sanierungsarbeit erstrahlt die Sektionshalle des Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. in Grub bei Poing endlich wieder in neuem Glanz. Auf rund 120 m2 werden nun neben kleinen Haus- und Nutztieren auch Großtiere bis 1.500 kg fachgerecht seziert. Tierkadaver können weiterhin zu jeder Tages- und Nachtzeit abgeben werden (ausgenommen davon sind Großtiere). Die moderne Ausstattung unterstützt die drei Fachtierärzte für Pathologie, die zwei Sektionsassistenten und das geschulte Laborpersonal bei der Bearbeitung der Fälle. So wurden im letzten Jahr mehr als 6.600 Tiere im TGD seziert. Zur Qualitätssicherung werden die Labore des TGD regelmäßig von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) überprüft.
Die Sektion von Nutztieren (Rind, Schwein, kleine Wiederkäuer, Gehegewild und Nutzgeflügel) und die ggf. darauf folgende histologische Untersuchung sind kostenlos, lediglich für Folgeuntersuchungen (z.B. Bakteriologie, Virologie etc.) wird ein geringer Eigenanteil von ca. 30 % berechnet. Zu jedem Tier muss ein Untersuchungsantrag ausgefüllt werden, aus dem der Vorbericht zum Krankheitsgeschehen und der Untersuchungswunsch hervorgehen. Bei der Sektion eines Kalbes oder Rindes wird zusätzlich der Rinderpass benötigt, da der TGD die Abmeldung über die Tierkörperbeseitigungsanstalt veranlasst. Es besteht auch die Möglichkeit der Anlieferung von lebenden Tieren, hierfür ist allerdings eine telefonische Anmeldung dringend erforderlich. Für Tierkörper bis 60 kg besteht bayernweit ein spezialisierter Kurierservice, der diese direkt beim Landwirt abholt. Hierfür wird eine Abholgebühr abhängig vom Gewicht des Tierkörpers und von der Entfernung bis maximal 47,25 EUR (zzgl. MwSt.) erhoben.
Für die Anmeldung einer Tierkörperabholung rufen Sie bitte folgende Telefonnummern an:
089-9091-212 oder -213.
Kontakt & Anmeldung von Tieren:
Dres. Brigitte Böhm, Eva Kappe und Benjamin Schade
Tel. 089-9091-310 oder -317
Fax. 089-9091-234
Einen Untersuchungsantrag zum Download finden Sie hier:
sektionsantrag_tgd_2015.pdf
Bienengesundheitsdienst beim TGD
Datum: (tt.mm.jjjj) Autor: Dr. Andreas Schierling
„Sterben alle Bienen, so hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben“.
Dieses oft irrtümlich Albert Einstein zugeschriebene Zitat liest man seit einigen Jahren vermehrt in den Medien. Grund hierfür sind weltweite Meldungen über große Verluste von Bienenvölkern und eine Verschlechterung des allgemeinen Gesundheitszustands der Bienen. Großflächiger Pestizideinsatz, einseitiges Nahrungsangebot durch landwirtschaftliche Monokulturen, Viren, bakterielle Erkrankungen, Pilzinfektionen, Parasiten – all diese Faktoren bedrohen die Existenz von Bienenvölkern der gesamten Erde. Auch deutsche Imker beklagen eine steigende Anzahl an Problemen für ihre Bienenvölker und dementsprechend immer größere Völkerverluste.
Auch wenn sich die tatsächliche Situation nicht ganz so dramatisch darstellt wie im oben genannten Zitat postuliert, hätte ein fortschreitender Verlust von Bienenvölkern drastische Folgen für die Bevölkerung Deutschlands und der Welt. Knapp ein Drittel der weltweit in der Landwirtschaft eingesetzten Pflanzen zur Nahrungs- und Futtermittelerzeugung ist abhängig von der Bestäubungsleistung der Bienen. Kann diese Leistung nicht mehr erbracht werden, ergeben sich allein in Deutschland ökonomische Schäden in Milliardenhöhe sowie eine Gefährdung der Lebensmittelversorgung und -vielfalt.
Um die Bedrohungen für Honigbienen zu minimieren und den allgemeinen Gesundheitszustand der Bienenvölker Bayerns zu verbessern, wurde im Januar 2015 beim TGD ein Bienengesundheitsdienst ins Leben gerufen. In enger fachlicher Kooperation mit dem Fachzentrum Bienen der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim stellt der BGD eine diagnostische Anlaufstelle für alle bayerischen Imker, Imkervereine und Tierärzte in Bezug auf das Thema Bienengesundheit dar.
Zur Erkennung und Analyse von Krankheiten und Belastungen für Honigbienen stehen dem Bienengesundheitsdienst bakteriologische, virologische, parasitologische und spurenanalytische Untersuchungen zur Verfügung.
Königlicher Besuch beim Tiergesundheitsdienst in Grub
Datum: 23.07.2014 Autor: Dr. Andreas Randt
Abb. 1: Die königlichen Hoheiten wurden von Dr. Andreas Randt herzlich begrüßt
Katharina Schlattl, die bayerische Milchkönigin besuchte am 23. Juli zusammen mit der bayerischen Milchprinzessin Carola Reiner den Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. in Grub. Nach einer kurzen Einführung durch Dr. Andreas Randt, Geschäftsführer und tierärztlicher Leiter des TGD stellte Frau Dr. Huber–Schlenstedt das Labor des Eutergesundheitsdienstes vor. Mit sehr großem Interesse verfolgten die königlichen Hoheiten den Ausführungen über die Möglichkeiten der Diagnostik von Milchproben. Neben den bewährten kulturellen Verfahren zur Bestimmung der Mastitiserreger, kommen im Tiergesundheitsdienst auch modernste Methoden zur Erregerdifferenzierung mittels MALDI-TOF und PCR Verfahren zum Einsatz.
Bei dem anschließenden Besuch im BVD – Labor konnten sich Frau Schlattl und Frau Reiner einen Überblick von der rationalen Probenbearbeitung in einem der modernsten BVD – Labore Europas überzeugen. Frau Dr. Alex schilderte detailliert die notwendigen Arbeitsschritte vom Probeneingang über Aufbereitung und Untersuchung bis zur Übertragung der Untersuchungsergebnisse an die HI – Tier.
Ein Besuch in der Abteilung Lebensmittelhygiene rundete den informativen Tag im Tiergesundheitsdienst ab. Mit Hochleistungsgeräten werden in dieser Abteilung neben der Hormonanalytik, vor allem Lebensmittel und Futtermittel auf Arzneimittelrückstände und Umweltkontaminanten untersucht.
Mit den Worten: „Vielen Dank für den interessanten Vormittag. Wir haben heute viel erfahren und sind beeindruckt, was der bayerische Tiergesundheitsdienst alles für die Milcherzeuger leistet und wie genau die hohe Qualität der Arbeit sichergestellt wird“, verabschiedeten sich die Hoheiten von den Mitarbeitern des Tiergesundheitsdienstes.
Nachfolge geregelt – Dr. Andreas Randt führt zukünftig den Tiergesundheitsdienst Bayern e.V.
Datum: 12.07.2011 Autor:
Grub, 12.7.2011. Herr Dr. med. vet. Andreas Randt stellte sich den Vertretern der TGD- Mitgliedsorganisationen vor. Der Verwaltungsrat des TGD hatte ihn zum tierärztlichen Leiter und Geschäftsführer in geheimer, schriftlicher Wahl einstimmig und ohne Enthaltungen berufen. Der Verwaltungsrat folgte damit dem einmütigen Vorschlag des Vorstandes. Herr Dr. Andreas Randt wird seine neue Funktion am 1.5.2012 antreten.
BVD/MD: Schäden nicht unterschätzen
Datum: 20.07.2010 Autor: Dr. G. Wittkowski
Der Leserbrief erläutert warum eine künstlich provozierte Infektion nicht empfehlenswert ist und warum man beim TGD Bayern vor einer missbräuchlichen Verwendung von Gewebeproben sicher ist.
Leserbrief von Dr. G. Wittkowski
br100719bauernstimme.pdf
BVD/MD: Der TGD Bayern nimmt die Sorgen ernst.
Datum: 12.07.2010 Autor: Dr. G. Wittkowski
Der TGD Bayern hat mit der ARGE BVD die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Untersuchung von Proben im Rahmen der BVD-Bekämpfung vereinbart. Wir sind das erste Labor in Deutschland, das in Geschäftsbedingungen sein Vorgehen klar beschreibt. Insbesondere weisen wir auf den Punkt 9a hin: "Die Proben und Daten werden beim TGD ausschließlich für Untersuchungen verwendet, die für die Durchführung der BVD-Bekämpfung erforderlich sind. Andere Untersuchungen und Verwendungen sind nur im Einvernehmen mit dem Tierbesitzer möglich. Eine Herausgabe der Proben nach Eingang im Labor erfolgt weder an den Einsender noch an Dritte. Nach der Nutzung werden die Proben sachgerecht entsorgt. Die Datenbestände von Laborergebnissen werden nach den geltenden Speicherfristen für eine qualifizierte Laborbearbeitung gelöscht." Der Untersuchungsauftrag ist mit der Einsendung von Gewebeproben an den Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. erteilt, ohne dass hierfür ein schriftlicher Antrag mit Unterschrift und Adressangabe erforderlich ist. Bei Postversand beachten Sie bitte die Transportbedingungen der Post. Ungenügend frankierte Sendungen werden nicht angenommen.
Die vollständigen Geschäftsbedingungen finden Sie im folgenden Dokument:
allgemeine_geschftsbedingungen_arge_bvd.pdf
BVD-Bekämpfung: Wissenschaftliche Beweise für die Bekämpfung
Einzelne Personen stellen in einem Musterbrief die wissenschaftlichen Grundlagen der BVD-Bekämpfung in Frage.
Sie bestreiten die Existenz des BVD-Virus und verneinen 40 Jahre wissenschaftlichen Fortschritt.
Bilden Sie sich Ihre Meinung - Unsere Antwort finden Sie im folgenden Dokument:
br100706sonjagoldfinger-bndnis_fr_gesunde_tiere.pdf
Stellungnahme des Arbeitskreises "Eutergesundheit " zur Verwendung der PCR in der Mastitisdiagnostik
Datum: 06.07.2010 Autor: Prof. Klaus Fehlings
Die Stellungnahme ist bei der Bundestierärztekammer verfügbar: Link
Unsachliche Berichterstattung zu BVD
Datum: 16.06.2010 Autor: Dr. G. Wittkowski
Gegendarstellung zu einem Bericht in der Sendung "Funkstreifzug" von Bayern 5.
Gegendarstellung im folgenden Dokument:
entgegnung_rundfunkbeitrag.pdf
Offener Brief zur Untersuchung von Proben im Rahmen der BVD Bekämpfung
Datum: 14.04.2010 Autor: Dr. G. Wittkowski
offener_brief.jpg
Datum: 02.02.2010 Autor: Dr. Gerhard Wittkowski
bvd(_AT_)tgd-bayern.de
Ab sofort können Sie Ihre Fragen zur Bovine Virusdiarrhoe/Mucosal Disease (BVD/MD) und ihre Bekämpfung an die Fachleute des TGD direkt stellen
Blauzungenkrankheit: Derzeit keine Tiere aus Frankreich einführen
Stellungnahme zur Impfung gegen Blauzungenkrankheit und zum BTV1-Risiko.
bzk_stellungn_impfung.pdf
TGD Web-Präsentation
Datum: 22.06.2009 Autor: Josef Fußeder
Der TGD Bayern e.V. ist seit 1996 im Internet präsent. Mittlerweile haben sich Technik und Angebot
wesentlich geändert. Mit der längst überfälligen Neugestaltung versucht der TGD schrittweise den
aktuellen Anforderungen Rechnung zu tragen. Anregungen werden gerne entgegengenommen.
Info zur neuen Homepage in folgendem Dokument:
Homepage-Screen.jpg
Salmonellen- Untersuchungspflicht seit März 2007
Datum: 04.06.2007 Autor: G. Wittkowski und H. Niemeyer
Salmonellenuntersuchungspflicht.pdf
Stellungnahme zum BMVEL - Entwurf zum 13. Gesetz zur Änderung des Arzneimittelgesetzes
Datum: 01.12.2004 Autor:
tam041027.pdf
Europäischer BVD-Tag in Grub ein voller Erfolg
Datum: 6. und 7.12.2012 Autor: Dr. G. Wittkowski
180 Landwirte und Tierärzte aus 14 Ländern kamen in die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft. Es ging um BVD/MD (Bovine Virus Diarrhoe / Mucosal Disease, weltweit eine der schädlichsten Infektionskrankheiten des Rindes. Der Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. und die europäische Vereinigung der Tiergesundheitsdienste, (Fédération Européenne pour la Santé Animale et la Sécurité Sanitaire, FESASS) hatten eingeladen. Referenten aus Bayern, Sachsen- Anhalt und Sachsen, Irland, Italien, Österreich, Schweiz und Norwegen berichteten über ihre Erfahrungen aus allen Bekämpfungsphasen mit dem Ziel, das Virus aus der Rinderpopulation zu entfernen. Die Vorträge können Sie als PDF- Datei abrufen (s. unten).
2012 gibt es in 12 Staaten Europas eine Pflichtbekämpfung. Die Diskussionen um den besten, sichersten und preiswertesten Weg in der BVD-Bekämpfung und
- für den nationalen und europäischen Rechtsrahmen,
- in der Diagnostik
- in der Kommunikation mit Landwirten und Tierärzten,
- in kleinen Betrieben Südtirols und Norwegens und den großen Rinderbeständen in Sachsen
leiteten Moderatoren aus Brüssel und Paris.
Dr. Ola Nyberg aus Norwegen, das als erster Staat 1992 mit der Bekämpfung begonnen hatte und seit 2004 BVD-frei ist, machte zögernden Teilnehmern als letzter Redner nach einem anstrengenden und hervorragend organisierten Tag Mut: „Norwegen hat die Bekämpfung 7 Mio. € gekostet, aber wir haben 18 Mio. € durch bessere Tiergesundheit verdient. Das ist mehr, als wenn wir das Geld bei der Bank angelegt hätten. Ja, deshalb würden wir es immer wieder tun!“ Dr. Gerhard Wittkowski, Vizepräsident der FESASS, betonte in seinem Schlusswort, dass bei einem positiven Kosten- Nutzen- Verhältnis mit der BVD-Bekämpfung begonnen werden sollte. Dies wäre in jedem Land zu prüfen. Man sollte mit einer Bekämpfung beginnen, wenn diese zur Wertschöpfung in der Rinderhaltung beitrüge. Er wies darauf hin, dass auch für Infektionskrankheiten, bei denen einzelne europäische Staaten freiwillig in der Bekämpfung vorangingen, rechtliche Regelungen gefunden werden müssen, die den innergemeinschaftlichen Handel mit infizierten Tieren in solchen Situationen verhinderten.
82 Teilnehmer (45%) bewerteten anschließend die Veranstaltung anonym und gaben ihr die hervorragende Note 1,6. Am nächsten Tag nutzten 45 Gäste aus dem In- und Ausland die Gelegenheit, sich beim Tiergesundheitsdienst Bayern im derzeit modernsten europäischen BVD- Labor über die rationelle Probenverarbeitung zu informieren.
Veranstaltung: DVG-Tagung zur Mastitisbekämpfung am 22. und 23.03.2012
Datum: 23.03.2012 Autor: Prof. Dr. Klaus Fehlings
Am 22. und 23. März 2012 fand im Zentralinstitut des Tiergesundheitsdienstes in Grub eine wissenschaftliche Tagung der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft (DVG) statt, die auf breite Resonanz gestoßen ist und von den Teilnehmern eine sehr positive Beurteilung erhalten hat.
Die Tagung der „Arbeitsgemeinschaft Sachverständigenausschuss Subklinische Mastitis der DVG“ wurde von der DVG organisiert und vom TGD in Grub ausgerichtet und durchgeführt. Die Tagungsleitung hatte der Leiter des Sachverständigen-ausschusses Subklinische Mastitis, Prof. Dr. Klaus Fehlings.
Die Tagung stand unter dem Leitthema „Herausforderungen der Zukunft in der Mastitisbekämpfung“, der sich die in der Praxis tätigen tierärztlichen Kolleginnen und Kollegen ebenso wie die in der Wissenschaft, der Forschung, der Veterinärverwaltung, der pharmazeutischen Industrie oder den Eutergesundheitsdiensten Beschäftigten tagtäglich stellen müssen. Das Spektrum der Vorträge in Grub umfasste den weiten Bereich der Sicherstellung der Eutergesundheit und Milchqualität durch die tierärztlichen Bestandsbetreuung, die Darstellung neuer Forschungsergebisse aus der Wissenschaft zu Problemen der Eutergesundheit, die Vorstellung neuer Systeme der Diagnostik und Mastitisbekämpfung und Hinweise für praktische Ansätze zur Therapie bzw. dem gezielten Einsatz von Therapeutika zur Mastitisbekämpfung und –prävention.
An der Veranstaltung nahmen 137 Gäste teil.
Der Tagungsband mit Kurzdarstellungen der Vorträge kann bei der DVG (
info(_AT_)dvg.net
; Homepage:www.dvg.net) bestellt werden.
Tagung der Arbeitsgruppe "Subklinische Mastitis" der DVG
Datum: 22. bis 23.03.2012 Autor:
Beim Tiergesundheitsdienst Bayern e. V., Grub/Poing
Leitthema: Herausforderungen der Zukunft in der Mastitisbekämpfung
Eutergesundheit und Bestandsbetreuung
Neues aus der Wissenschaft zu Problemen der Eutergesundheit
Systeme der Diagnostik und Mastitisbekämpfung
Tagungsleitung: Prof. Dr. Klaus Fehlings
Link zur DVG Anmeldung
Tagung des Arbeitskreises "Eutergesundheit" der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft (DVG) in Leipzig am 29. und 30. März 2006
Datum: 23.01.2006 Autor:
Weitere Informationen erhalten Sie im beigefügten Dokument,
oder auf der Homepage der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig
progr_leipzig_29232006.pdf
AVID-Veranstaltung "Aktuelles zur PRRS" am 20.10.2005
Datum: 08.08.2005 Autor:
Am 20.10.2005 findet ab 10:00 Uhr in den Räumen des TGD eine AVID-Veranstaltung zum Thema "Aktuelles zur PRRS" statt. Interessenten können sich hier die folgenden Dokumente als PDF-Dateien herunterladen:
PRRS-Tagung_2005-10-20_Programm.pdf

References: § 3

Art. 19

Art. 19

§ 44
 Art. 14
 Art. 14