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Timestamp: 2016-10-27 10:54:30+00:00

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8C_46/2013 � � Urteil vom 27. August 2013
Der 1964 geborene B.________ arbeitete seit Februar 2000 als Operator/Galvaniker bei der X.________ AG und war in dieser Eigenschaft bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen Berufs- und Nichtberufsunf�lle versichert. In der Zeit von Januar 1990 bis M�rz 2007 �bte er zudem eine Nebenbesch�ftigung als Kellner im Stundenlohn im Restaurant Y.________ aus. Am 20. Februar 2008 zog er sich bei der Arbeit an der Goldverarbeitungsmaschine Vorderarmverletzungen zu und war in der Folge bis zur definitiven Aufl�sung des Arbeitsverh�ltnisses Ende August 2009 vollst�ndig arbeitsunf�hig. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen und richtete ab 23. Februar 2008 Taggelder aus.
Die Invalidenversicherung sprach B.________ mit Verf�gung vom 10. Juni 2010 bei einem Invalidit�tsgrad von 100 % mit Wirkung ab 1. Februar 2009 eine ganze Invalidenrente zu. Die SUVA nahm in der Folge f�r den Zeitraum vom 20. Februar 2008 bis 31. Oktober 2010 eine �berentsch�digungsberechnung vor. Mit Schreiben vom 23. November 2010 machte sie gegen�ber dem Versicherten eine R�ckforderung in H�he von Fr. 35'047.80 geltend und zeigte ihm eine K�rzung des Taggeldes ab 1. November 2010 auf Fr. 88.45 pro Kalendertag an. Da der Versicherte geltend machte, er habe im Januar 2008 mit der Z.________ GmbH einen Arbeitsvertrag f�r eine Nebenbesch�ftigung abgeschlossen, f�hrte die SUVA bei der X.________ AG Abkl�rungen �ber die Bewilligungspraxis von Nebent�tigkeiten durch. Mit Verf�gung vom 6. Juni 2011 teilte der Unfallversicherer B.________ mit, der geltend gemachte Nebenerwerb k�nne bei der �berentsch�digungsberechnung nicht ber�cksichtigt werden, weshalb an der R�ckforderung in H�he von Fr. 35'047.80 festgehalten werde. Dies best�tigte die SUVA mit Einspracheentscheid vom 15. September 2011.
Die von B.________ erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 27. November 2012 ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst B.________ beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei die SUVA zu verpflichten, von einer R�ckforderung abzusehen. Eventualiter sei der �berentsch�digungsbetrag auf Fr. 858.55 zu reduzieren.
W�hrend die SUVA Abweisung der Beschwerde beantragt, verzichtet das Bundesamt f�r Gesundheit auf eine Vernehmlassung.
Streitig ist die koordinationsrechtlich begr�ndete R�ckforderung von im Zeitraum vom 23. Februar 2008 bis 31. Oktober 2010 ausbezahlten Unfalltaggelder von Fr. 35'047.80.
2.1.�Gem�ss Art. 68 ATSG (SR 830.1) werden Taggelder unter Vorbehalt der �berentsch�digung kumulativ zu Renten anderer Sozialversicherungen gew�hrt. Nach Art. 69 ATSG darf das Zusammentreffen von Leistungen verschiedener Sozialversicherungen nicht zu einer �berentsch�digung der berechtigten Person f�hren. Bei der Berechnung der �berentsch�digung werden nur Leistungen gleicher Art und Zweckbestimmung ber�cksichtigt, die der anspruchsberechtigten Person aufgrund des sch�digenden Ereignisses gew�hrt werden (Abs. 1). Eine �berentsch�digung liegt in dem Masse vor, als die gesetzlichen Sozialversicherungsleistungen den wegen des Versicherungsfalls mutmasslich entgangenen Verdienst zuz�glich der durch den Versicherungsfall verursachten Mehrkosten und allf�lliger Einkommenseinbussen von Angeh�rigen �bersteigen (Abs. 2). Die Leistungen werden um den Betrag der �berentsch�digung gek�rzt. Von einer K�rzung ausgeschlossen sind die Renten der Alters- und Hinterlassenenversicherung und der Invalidenversicherung sowie alle Hilflosen- und Integrit�tsentsch�digungen. Bei Kapitalleistungen wird der Rentenwert ber�cksichtigt (Abs. 3).
2.2.�Mutmasslich entgangen ist derjenige Verdienst, den die versicherte Person ohne das sch�digende Ereignis wahrscheinlich erzielt h�tte, und zwar im Zeitpunkt, in dem sich die K�rzungsfrage stellt (BGE 126 V 468 E. 4a S. 471; Urteil 8C_512/2012 vom 7. Juni 2013 E. 5.3.6). Rechtlich entspricht der mutmasslich entgangene Verdienst nicht, betraglich h�chstens zuf�llig dem versicherten Verdienst oder dem bei Eintritt der Invalidit�t tats�chlich erzielten Einkommen (BGE 126 V 93 E. 3 S. 96). Hingegen besteht eine weitgehende Parallelit�t, jedoch keine Kongruenz zum Valideneinkommen gem�ss Art. 16 ATSG ( UELI KIESER, ATSG-Kommentar, 2. Aufl. 2009, N. 16 zu Art. 69 ATSG). Beides stellt das hypothetische Einkommen dar, das die betroffene Person - nach dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit - im jeweils massgeblichen Zeitpunkt ohne gesundheitliche Beeintr�chtigung erzielen w�rde (vgl. Urteil 9C_91/2013 vom 17. Juni 2013 E. 5.3.1). Es ist in beiden F�llen den spezifischen Gegebenheiten und tats�chlichen Chancen der versicherten Person auf dem jeweiligen Arbeitsmarkt Rechnung zu tragen. Ausgehend vom zuletzt vor dem Eintritt der gesundheitlichen Beeintr�chtigung mit Auswirkung auf die Arbeitsf�higkeit erzielten Verdienst sind alle einkommensrelevanten Ver�nderungen (Teuerung, Reallohnerh�hung, Karriereschritte usw.) zu ber�cksichtigen, welche ohne Invalidit�t �berwiegend wahrscheinlich eingetreten w�ren (vgl. BGE 137 V 20 E. 5.2.3.1 S. 27 mit Hinweisen; Urteil 9C_434/2012 vom 11. Oktober 2012 E. 2.1). F�r das Valideneinkommen wird in der Regel am zuletzt erzielten, n�tigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angekn�pft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige T�tigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden w�re. Ausnahmen m�ssen mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 135 V 297 E. 5.1 S. 300 mit Hinweisen).
2.3.�Eine Nebenbesch�ftigung und das daraus erzielte Einkommen ist zu ber�cksichtigen, sofern es mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit weiterhin erzielt worden w�re, wenn die versicherte Person gesund geblieben w�re. Dies gilt ohne R�cksicht auf den hief�r erforderlichen zeitlichen und leistungsm�ssigen Aufwand. Auch Eink�nfte, die im Rahmen einer oberhalb eines bestimmten Durchschnitts liegenden Arbeitszeit erzielt werden, sind mit einzubeziehen. Die Frage der Zumutbarkeit des Nebenerwerbs spielt dabei keine Rolle (RKUV 2005 Nr. U 538 S. 112, U 66/02 E. 4.1.2; 2003 Nr. U 476 S. 107, U 130/02 E. 3.2.1). Nicht massgebend sind dabei die Bestimmungen der �ffentlich-rechtlichen Arbeitsgesetzgebung �ber die w�chentliche H�chstarbeitszeit (Art. 9 Abs. 1 des Bundesgesetzes �ber die Arbeit in Industrie, Gewerbe und Handel, Arbeitsgesetz, ArG; SR 822.11; Urteile 8C_676/2007 vom 11. M�rz 2008 E. 3.3.4; K 15/03 vom 4. August 2003 E. 3.3).
2.4.�Gem�ss Art. 25 Abs. 1 ATSG sind unrechtm�ssig bezogene Leistungen zur�ckzuerstatten.
Die �berentsch�digungsberechnung wird lediglich hinsichtlich des mutmasslich entgangenen Verdienstes bestritten. Dabei stellt sich die Frage, ob bei der Berechnung des mutmasslich entgangenen Verdienstes zus�tzlich zum Verdienst bei der X.________ AG Einkommen aus einer Nebenbesch�ftigung zu ber�cksichtigen ist. Die �brigen Parameter der �berentsch�digung - insbesondere die anzurechnenden Sozialversicherungsleistungen - werden in der Beschwerde nicht ger�gt, weshalb dazu Weiterungen unterbleiben k�nnen.
Nach den Feststellungen der Vorinstanz musste der Versicherte seine langj�hrige Nebenerwerbst�tigkeit als Aushilfskellner im Jahr 2007 aufgrund eines P�chterwechsels aufgeben. Am 8. Dezember 2010 reichte der Beschwerdef�hrer der SUVA einen unterzeichneten Arbeitsvertrag mit der Z.________ GmbH vom 29. Januar 2008 ein, gem�ss welchem er bei dieser Firma ab 3. M�rz 2008 als Fahrer und Hilfsarbeiter mit einem Pensum von 25 Prozent (entsprechend einer Arbeitszeit von monatlich 40 Stunden) eingestellt worden w�re und dabei ein Sal�r von brutto Fr. 14'400.- pro Jahr erzielt h�tte. Das kantonale Gericht hat gepr�ft, ob der Versicherte diese T�tigkeit tats�chlich aufgenommen h�tte, wenn er nicht am 20. Februar 2008 den Unfall erlitten h�tte. Dabei hat es erwogen, sowohl aufgrund des Angestelltenreglements der X.________ AG vom 1. Oktober 1991 wie auch gem�ss Mitarbeiterreglement 2003 der Firma seien auf Gelderwerb ausgerichtete Nebenbesch�ftigungen bewilligungspflichtig. Gest�tzt auf die von der X.________ AG gegen�ber der SUVA erteilte Auskunft, wonach der Beschwerdef�hrer kein Gesuch um Aufnahme einer neuen Zusatzbesch�ftigung zu seinem im Schichtbetrieb ausge�bten Arbeitspensum von 40 Wochenstunden eingereicht hatte, und eine entsprechende Bewilligung angesichts des mit der Nebenerwerbst�tigkeit verbundenen relativ hohen Arbeitspensums auch nicht erteilt worden w�re, ging das kantonale Gericht davon aus, dass der Beschwerdef�hrer bei Aufnahme der Nebent�tigkeit seine Treuepflicht gegen�ber der X.________ AG verletzt h�tte. Daraus schloss es, dass er das Nebeneinkommen nicht h�tte erzielen k�nnen, weshalb das geltend gemachte Entgelt nicht als mutmasslich entgangener Verdienst im Sinne von Art. 69 Abs. 2 ATSG zu ber�cksichtigen sei. Die Vorinstanz hat die R�ckforderung der SUVA in H�he von Fr. 35'047.80 daher best�tigt.
4.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt, SUVA und Vorinstanz h�tten bei der Ermittlung des mutmasslich entgangenen Verdienstes zu Unrecht kein Einkommen aus Nebenerwerb ber�cksichtigt. Er macht in diesem Zusammenhang eine unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz habe er die Nebenbesch�ftigung als Kellner nicht erst am 16. Dezember 2008 gegen�ber der Invalidenversicherung erw�hnt. Vielmehr habe er diese T�tigkeit bereits beim Einstellungsgespr�ch bei der X.________ AG offengelegt, worauf ihm die Arbeitgeberin die Aus�bung der Zusatzt�tigkeit bewilligt habe. Veranlassung zur Angabe des Nebenverdienstes gegen�ber der SUVA habe erst die Festlegung der Versicherungsleistungen gegeben. Das kantonale Gericht hat keine davon abweichende Feststellung getroffen, weshalb nicht ersichtlich ist, was der Beschwerdef�hrer daraus ableiten will. Insbesondere hat es nicht �bersehen, dass die X.________ AG einer Zusatzbesch�ftigung als Kellner im Restaurant Y.________ zugestimmt hatte.
4.2.1.�Weiter macht der Beschwerdef�hrer geltend, die vorinstanzliche Feststellung, wonach die X.________ AG f�r die Aus�bung einer Nebenerwerbst�tigkeit bei der Z.________ GmbH keine Bewilligung erteilt h�tte, beruhe auf einer willk�rlichen Beweisw�rdigung und verletze den Untersuchungsgrundsatz.
4.2.2.�Die Beweisw�rdigung durch das kantonale Gericht verletzt namentlich dann Bundesrecht, wenn es den Sinn und die Tragweite eines Beweismittels offensichtlich falsch einsch�tzt, ohne sachlichen Grund ein wichtiges und f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidendes Beweismittel nicht beachtet oder aus den abgenommenen Beweisen unhaltbare Schl�sse gezogen hat (BGE 129 I 8 E. 2.1 S. 9; Urteil 8C_206/2012 vom 12. April 2012 E. 1).
4.2.3.�Der Beschwerdef�hrer bringt in diesem Zusammenhang vor, die X.________ AG habe im Schreiben vom 24. August 2011 gegen�ber der SUVA die Nichtbewilligung einer Zusatzbesch�ftigung bei der Z.________ GmbH mit der damit verbundenen �berschreitung der gesetzlichen H�chstarbeitszeit begr�ndet. Obwohl das kantonale Gericht best�tigt habe, dass das Arbeitspensum von Haupt- und Nebenerwerbst�tigkeit insgesamt 49 Stunden ausgemacht h�tte und die H�chstarbeitszeit gem�ss ArG somit nicht �berschritten worden w�re, vertrete dieses die Ansicht, dass die Nebenbesch�ftigung trotzdem nicht bewilligt worden w�re. Dabei habe es den Umstand nicht gew�rdigt, dass er w�hrend den sieben Jahren, in denen er nebst dem Vollpensum im Schichtbetrieb einer Nebenerwerbst�tigkeit im Umfang von monatlich durchschnittlich 18 Stunden nachgegangen sei, ohne dass die Leistungsf�higkeit dadurch beeintr�chtigt worden w�re. Das kantonale Gericht hat diesem Einwand jedoch mit dem Hinweis auf die unterschiedliche zeitliche Arbeitsbelastung in der bisherigen, von der X.________ AG bewilligten T�tigkeit und der beabsichtigten Arbeit f�r die Z.________ GmbH durchaus Rechnung getragen. Nach Ansicht der Vorinstanz kann unabh�ngig davon, ob die gesetzliche H�chstarbeitszeit �berschritten worden w�re oder nicht, aus dem Umstand, dass die X.________ AG einer Nebent�tigkeit mit einem zeitlichen Aufwand von 18 Stunden pro Monat zustimmte, nicht geschlossen werden, dass sie auch eine Zusatzbesch�ftigung von 25 Prozent eines Vollzeitpensums bewilligt h�tte. Eine T�tigkeit in diesem Umfang ist nach den Erw�gungen im angefochtenen Entscheid geeignet, die Leistungsf�higkeit des Mitarbeiters herabzusetzen. Laut dem ab 1. Oktober 1991 g�ltigen Angestelltenreglement der X.________ AG k�nne eine Nebenbesch�ftigung nur bewilligt werden, wenn keine Beeintr�chtigung der Leistungen des Mitarbeiters zu bef�rchten sei. Das kantonale Gericht kam daher zum Schluss, der Versicherte h�tte eine Stelle bei der Z.________ GmbH gar nicht antreten k�nnen. Die zu dieser Erkenntnis f�hrende vorinstanzliche Sachverhaltsw�rdigung steht nicht im Widerspruch zu den Angaben der Arbeitgeberin im Schreiben vom 24. August 2011 und erweist sich nicht als rechtsfehlerhaft.
4.3.1.�Dem Argument des Beschwerdef�hrers, aufgrund des Mitarbeiterreglements 2003, welches alle fr�heren Bestimmungen und somit auch das Angestelltenreglement vom 1. Oktober 1991 und dessen Vorschriften �ber die Bewilligung von Nebenbesch�ftigungen ersetzt habe, h�tte er gar keine Erlaubnis f�r die T�tigkeit bei der Z.________ GmbH einholen m�ssen, h�lt die Vorinstanz entgegen, das Mitarbeiterreglement 2003 sehe in den Schlussbestimmungen (8.2 "G�ltigkeit") der Kapitel "Allgemeine Anstellungsbedingungen" vor, dass in F�llen, die durch dieses Reglement nicht eindeutig geregelt seien, die Gesch�ftsleitung entscheide. Sonderabmachungen zwischen der X.________ AG und ihren Mitarbeitern m�ssten in schriftlicher Form festgehalten werden. Gleiches gelte gem�ss den Schlussbestimmungen der Kapitel "Reglement: Ferien, Urlaub, Feiertag, Absenzen" und "Reglement: Flexible Arbeitszeit". Zudem sei das Angestelltenreglement von 1991 laut den Ausf�hrungen der Arbeitgeberfirma im Schreiben vom 24. August 2011 f�r Mitarbeitende mit Stellenantritt vor Juli 2002 weiterhin g�ltig. F�r die andern Angestellten sei der Passus betreffend Nebenbesch�ftigung in den Arbeitsvertrag aufgenommen worden.
4.3.2.�Der Beschwerdef�hrer kritisiert, dass die Vorinstanz bei der Massgeblichkeit und Auslegung des Reglements einseitig auf die Sichtweise der Arbeitgeberin abgestellt und damit die Regeln der Beweisw�rdigung verletzt habe. Mit dem Hinweis, die Ausf�hrungen der Arbeitgeberin seien plausibel, habe sie den Grundsatz der Auslegung nach der Regel in dubio contra stipulatorem verletzt. Zudem wirft er dem kantonalen Gericht eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r resp. der daraus abgeleiteten Begr�ndungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV; BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88) vor, weil es auf seine Vorbringen bez�glich des zeitlichen Geltungsbereichs des Mitarbeiterreglements 2003 nicht eingegangen sei.
4.3.3.�Zwar ist die Vorinstanz nicht explizit auf den Einwand eingegangen, gem�ss Art. 1 der Allgemeinen Anstellungsbedingungen des Mitarbeiterreglements 2003 werde dessen Geltungsbereich ausdr�cklich als auf alle Mitarbeitenden der X.________ AG anwendbar erkl�rt. Implizit hat sie jedoch mittels ihrer konkret vorgenommenen Auslegung der Reglementbestimmungen die Auffassung des Beschwerdef�hrers verworfen, es habe keine reglementarische Pflicht bestanden, um Erlaubnis f�r die beabsichtigte Nebenbesch�ftigung nachzusuchen. Diesem war es denn auch m�glich, den vorinstanzlichen Entscheid sachgerecht anzufechten (BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88), weshalb nicht von einer Verletzung der Begr�ndungspflicht gesprochen werden kann. Hingegen hat sich die Vorinstanz - wenn auch ohne Art. 3.2 der Schlussbestimmungen ausdr�cklich zu erw�hnen - mit dem beschwerdef�hrerischen Argument, das Reglement habe mit Inkrafttreten am 1. Januar 2000 (recte wohl: 1. Januar 2003) alle fr�heren Bestimmungen ersetzt, einl�sslich auseinandergesetzt.
4.3.4.�W�hrend das Mitarbeiterreglement 2003 das Vorgehen beim Engagement in �ffentlichen �mtern und in der Freiwilligenarbeit ausdr�cklich regelt, enth�lt es - anders als noch das Angestelltenreglement vom 1. Oktober 1991 - keine Bestimmung bez�glich einer bezahlten Nebenbesch�ftigung. Daf�r bestand auch kein Handlungsbedarf, weil die Regelung der Nebenbesch�ftigungen laut Angaben der Arbeitgeberfirma seit Juli 2002 Gegenstand des Arbeitsvertrages bilden. Der Beschwerdef�hrer bestreitet nicht, dass die seither abgeschlossenen Arbeitsvertr�ge eine entsprechende Klausel enthalten. Das Mitarbeiterreglement 2003 sieht jedoch ausdr�cklich vor, dass darin nicht eindeutig geregelte F�lle der Gesch�ftsleitung zum Entscheid vorzulegen seien und Sonderabmachungen f�r ihre Rechtsg�ltigkeit der schriftlichen Form bed�rfen.
4.3.5.�Vorformulierte Vertragsbestimmungen sind grunds�tzlich nach den gleichen Regeln wie individuell verfasste Vertragsklauseln auszulegen. Dabei hat das Gericht vom Wortlaut auszugehen und zu ber�cksichtigen, was sachgerecht erscheint (BGE 122 III 118 E. 2a S. 121; Urteil 4A_308/2008 vom 25. September 2008 E. 4.1 f.). Ziel der Vertragsauslegung ist es, in erster Linie den �bereinstimmenden Willen der Parteien festzulegen (vgl. Art. 18 Abs. 1 OR). Diese subjektive Vertragsauslegung beruht auf Beweisw�rdigung. Steht eine tats�chliche Willens�bereinstimmung fest, bleibt f�r eine Auslegung nach dem Vertrauensgrundsatz kein Raum. Erst wenn eine tats�chliche Willens�bereinstimmung unbewiesen bleibt, sind zur Ermittlung des mutmasslichen Parteiwillens die Erkl�rungen der Parteien aufgrund des Vertrauensprinzips so auszulegen, wie sie nach ihrem Wortlaut und Zusammenhang sowie den gesamten Umst�nden verstanden werden durften und mussten (Urteil 4A_610/2009 vom 8. M�rz 2010 E. 1.1).
4.3.6.�Da das Mitarbeiterreglement 2003 keine ausdr�ckliche Bestimmung hinsichtlich der Nebenbesch�ftigungen enth�lt, hat das kantonale Gericht eine Auslegung nach dem Vertrauensprinzip vorgenommen und dabei namentlich die bisherige Regelung gem�ss Angestelltenreglement vom 1. Oktober 1991 herangezogen, welche f�r den Beschwerdef�hrer im Zeitpunkt des Abschlusses des Arbeitsvertrages mit der X.________ AG unbestrittenermassen G�ltigkeit hatte. Dieses enthielt nicht nur Bestimmungen �ber die Aus�bung eines �ffentlichen Amtes, sondern regelte in Ziff. 12.2 ausdr�cklich auch die Nebenbesch�ftigung. Danach waren auf Gelderwerb gerichtete Nebenbesch�ftigungen grunds�tzlich nicht gestattet. Ausnahmen konnten bewilligt werden, wenn keine Beeintr�chtigung der Leistungen des Angestellten in der Firma zu bef�rchten waren (Abs. 1). Gesuche um Bewilligung einer zus�tzlichen Erwerbst�tigkeit waren �ber den Vorgesetzten dem Personalchef schriftlich einzureichen (Abs. 2). Diese Bestimmungen wurden den Arbeitnehmenden von der Gesch�ftsleitung im April 2000 ausdr�cklich in Erinnerung gerufen mit der Aufforderung, sich im Sinne der Gleichberechtigung aller Mitarbeitenden daran zu halten. Es ist daher nicht davon auszugehen, dass die Melde- und Bewilligungspflicht f�r geldwerte Zusatzbesch�ftigungen nach Inkrafttreten des Mitarbeiterreglements 2003 f�r unter dem alten Angestelltenreglement eingestellte Mitarbeitende nicht mehr gelten sollte. Es ist somit nicht ersichtlich, dass das kantonale Gericht Recht verletzt haben sollte, wenn es davon ausging, gest�tzt auf die Schlussbestimmungen des Mitarbeiterreglements 2003 h�tten sich die Betroffenen mit einem Gesuch an die Gesch�ftsleitung zu wenden. Da sich aufgrund der Auslegung nach dem Vertrauensprinzip der Sinn der Reglementbestimmungen ermitteln l�sst, bleibt kein Raum f�r die geforderte Anwendung der Formel "in dubio contra stipulatorem", welche gegen�ber diesem Auslegungselement subsidi�ren Charakter hat (BGE 133 III 61 E. 2.2.2.3 S. 69).
4.3.7.�Daraus folgt auch, dass der Beschwerdef�hrer gest�tzt auf die Reglementbestimmungen nicht nach Treu und Glauben davon ausgehen durfte, dass er keine Treuepflicht verletze, wenn er weiterhin einer Nebenerwerbst�tigkeit nachgehe, wie er dies bereits seit sieben Jahren getan habe. Etwas anderes kann er zudem auch nicht aus der Treuepflicht gem�ss Art. 321a Abs. 3 OR ableiten, wonach der Arbeitnehmer w�hrend der Dauer des Arbeitsverh�ltnisses keine Arbeit gegen Entgelt f�r einen Dritten leisten darf, soweit er dadurch seine Treuepflicht verletzt, insbesondere den Arbeitgeber konkurrenziert. Denn infolge der dispositiven Natur von Art. 321a OR kann die Treuepflicht vertraglich erweitert oder konkretisiert werden. Absatz 3 der Bestimmung regelt den Fall der entgeltlichen Nebenbesch�ftigung mit der Erw�hnung des Konkurrenzverbots zudem nicht abschliessend (dazu: WOLFGANG PORTMANN, Basler Kommentar, Obligationenrecht I, 5. Aufl. 2011, N. 16 und N. 19 ff. S. 1832 ff.). Darauf hat bereits die Vorinstanz implizit hingewiesen, weshalb ihr keine Verletzung des rechtlichen Geh�rs im Sinne der Verletzung der Begr�ndungspflicht (Art. 29 Abs. 2 BV) zum Vorwurf gemacht werden kann.
4.4.�Soweit der Beschwerdef�hrer in weiteren Punkten eine Verletzung der Begr�ndungspflicht (als Teilgehalt des Anspruchs auf rechtliches Geh�r gem�ss Art. 29 Abs. 2 BV) r�gt, erweist sich der Einwand als unbegr�ndet. Die Begr�ndungspflicht verlangt nicht, dass sich die Begr�ndung mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegt. Die Begr�ndung muss so abgefasst sein, dass die betroffene Partei den Entscheid gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. Diesen Anforderungen wird der angefochtene Entscheid bei der Beurteilung der Frage, ob der Beschwerdef�hrer eine 25 %-T�tigkeit bei der Z.________ GmbH aufgenommen h�tte, gerecht.
4.5.�Zusammenfassend ergibt sich somit, dass dem Beschwerdef�hrer bei der �berentsch�digungsberechnung kein Einkommen aus einer T�tigkeit bei der Z.________ GmbH im geltend gemachten Umfang von 40 Stunden pro Monat als mutmasslich entgangener Verdienst anzurechnen ist. In diesem Punkt ist die Beschwerde daher abzuweisen.
5.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt weiter eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs, weil die Vorinstanz sich nicht zu seinem Eventualantrag ge�ussert habe, dass er, falls die X.________ AG die Bewilligung f�r die beabsichtigte Zusatzbesch�ftigung nicht erteilt h�tte, im Gesundheitsfall sonstwie einer Zusatzbesch�ftigung nachgegangen w�re, sei dies bei der Z.________ GmbH in reduziertem Pensum oder in einem anderen Betrieb im Rahmen des bisherigen Umfangs. Nachdem er w�hrend sieben Jahren durchschnittlich 17.6 Stunden zus�tzlich gearbeitet habe und dies nie zu Problemen mit dem Hauptarbeitgeber gef�hrt habe, bestehe kein Grund, weshalb ihm dies nicht weiterhin m�glich gewesen w�re. Die Tatsache, dass er bereits vor dem Unfall einen Vertrag f�r einen Nebenerwerb unterzeichnet hatte, unterstreicht laut Beschwerdef�hrer seinen Willen, einen zus�tzlichen Nebenerwerb zu erzielen.
5.2.�Das Recht, angeh�rt zu werden, ist formeller Natur. Die Verletzung der aus dem Anspruch auf rechtliches Geh�r nach Art. 29 Abs. 2 BV sowie Art. 61 lit. h ATSG und Art. 112 Abs. 1 lit. b BGG abgeleiteten Pr�fungs- und Begr�ndungspflicht durch das kantonale Gericht (vgl. u.a. Urteil 8C_54/2013 vom 8. Mai 2013 E. 4.2) f�hrt ungeachtet der Erfolgsaussichten der Beschwerde in der Sache selbst grunds�tzlich zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids. Es kommt nicht darauf an, ob die Anh�rung im konkreten Fall f�r den Ausgang der materiellen Streitentscheidung von Bedeutung ist, d.h. die Beh�rde zu einer �nderung ihres Entscheids veranlasst wird oder nicht (BGE 132 V 387 E. 5.1 S. 390; 127 V 431 E. 3d/aa S. 437 f.). Nach der Rechtsprechung kann eine - nicht besonders schwerwiegende - Verletzung des rechtlichen Geh�rs ausnahmsweise als geheilt gelten, wenn die betroffene Person die M�glichkeit erh�lt, sich vor einer Beschwerdeinstanz zu �ussern, die sowohl den Sachverhalt wie die Rechtslage frei �berpr�fen kann (BGE 135 I 279 E. 2.6.1 S. 285). Von einer R�ckweisung der Sache an die Verwaltung ist selbst bei einer schwerwiegenden Verletzung des rechtlichen Geh�rs dann abzusehen, wenn und soweit die R�ckweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unn�tigen Verz�gerungen f�hren w�rde, die mit dem (der Anh�rung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer bef�rderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren w�ren (BGE 136 V 117 E. 4.2.2.2 S. 126 f. mit Hinweisen).
5.3.�Eine ausdr�ckliche Behandlung des Eventualantrags, die �berentsch�digung unter Ber�cksichtigung einer zus�tzlichen Arbeitst�tigkeit auf Fr. 858.45 zu reduzieren, findet sich in den Erw�gungen der Vorinstanz nicht.
5.4.�Vor diesem Hintergrund hat die Vorinstanz den Anspruch des Beschwerdef�hrers auf rechtliches Geh�r mangels Begr�ndung eines Antrags in schwerwiegender Weise verletzt. Eine Heilung des Mangels im vorliegenden Verfahren ist mangels hinreichender Sachverhaltsangaben in den Akten nicht m�glich. Die SUVA hat sich im Einspracheentscheid einzig mit der Feststellung begn�gt, es k�nne nicht davon ausgegangen werden, dass die X.________ AG die T�tigkeit bei der Z.________ GmbH mit einem geringeren Arbeitspensum bewilligt h�tte; zudem sei unklar, ob der Versicherte bei der genannten Firma �berhaupt f�r ein geringeres Pensum eingestellt worden w�re. Einen formalistischen Leerlauf stellt die R�ckweisung der Angelegenheit nicht dar. Denn es ist nicht unwahrscheinlich, dass der Beschwerdef�hrer als Gesunder zus�tzlich zu seiner Hauptt�tigkeit eine Nebenbesch�ftigung im bisherigen Umfang ausge�bt h�tte. In den sozialen Verh�ltnissen des Beschwerdef�hrers sind Mehrfachbesch�ftigungen durchaus �blich und verbreitet. Selbst wenn er bei der Z.________ GmbH nicht f�r ein geringeres Pensum eingestellt worden w�re, bestehen aufgrund der Akten doch gewichtige Anhaltspunkte daf�r, dass der Versicherte nach einer �bergangsfrist f�r die Suche einer anderen Stelle wieder eine Nebenbesch�ftigung im bisherigen Umfang aufgenommen h�tte. F�r die Verdienstm�glichkeiten bietet sich allenfalls ein R�ckgriff auf die Schweizerische Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes f�r Statistik an.
Die R�ckweisung der Sache an das kantonale Gericht oder den Versicherungstr�ger zur erneuten Abkl�rung (mit noch offenem Ausgang) gilt praxisgem�ss f�r die Frage der Auferlegung der Gerichtskosten wie auch der Parteientsch�digung als vollst�ndiges Obsiegen im Sinne von Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 1 sowie 2 BGG, unabh�ngig davon, ob sie �berhaupt beantragt oder ob das Begehren im Haupt- oder im Eventualantrag gestellt worden ist (BGE 132 V 215 E. 6.1 S. 235 mit Hinweisen; bereits erw�hntes Urteil 8C_54/2013 E. 6). Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend hat die Beschwerdegegnerin die Gerichtskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG) und dem Beschwerdef�hrer eine Parteientsch�digung zu bezahlen (Art. 68 Abs. 2 BGG).
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 27. November 2012 und der Einspracheentscheid der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt vom 15. September 2011 werden aufgehoben. Die Sache wird zu neuer Verf�gung im Sinne der Erw�gungen an die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt zur�ckgewiesen. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen.

References: Art. 68
 Art. 69
 Art. 16
 Art. 69
 BGE 
 Art. 25
 Art. 69
in dubio
 BGE 
 Art. 1
 Art. 3
 Art. 18
in dubio
 Art. 321
 Art. 321
 Art. 29
 Art. 29
 Art. 61
 Art. 112
 Art. 66
 Art. 68