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Timestamp: 2019-10-19 12:33:22+00:00

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Personal Trainer Qualifikation - Problem - recht.de
Personal Trainer Qualifikation - Problem
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Beitrag von MaxiXL » 27.02.12, 15:15
Ich habe im Jahr 2009 einen Vertrag für eine Qualifikation zum Personal Trainer abgeschlossen, nun war es leider so das durch unvorhersehbare Dinge, ich einfach nicht die Zeit gefunden habe die Qualifikationen abzuschließen.
Im September 2011 hat man mir dann Post zugeschickt das ich aufgrund von § 2 Abs. 3. innerhalb von 6 Monaten die Qualifikationen zu absolvieren habe.
Ich habe jetzt probiert jemanden zu finden der diesen Vertrag übernimmt, jedoch ist mir dies nicht gelungen. Ich selber habe allerdings auch keine Zeit, wodurch es mir nicht möglich ist die Qualifikationen abzuschließen.
Problem an der Sache ist, das es angeblich keine Rückerstattung der Kursgebühr geben kann.
Ich bitte um Meinungen und Vorschläge, kann ich mich möglicherweise auf irgendwas berufen oder um Kulanz und die Rückerstattung einer Teilsumme bitten?
Re: Personal Trainer Qualifikation - Problem
Beitrag von Gammaflyer » 27.02.12, 15:19
MaxiXL hat geschrieben: Im September 2011 hat man mir dann Post zugeschickt das ich aufgrund von § 2 Abs. 3. innerhalb von 6 Monaten die Qualifikationen zu absolvieren habe.
§2 von was?
MaxiXL hat geschrieben: kann ich mich möglicherweise auf irgendwas berufen
Evtl. auf Kündigungsbedingungen aus dem Vertrag. Wie sehen die aus?
MaxiXL hat geschrieben: oder um Kulanz und die Rückerstattung einer Teilsumme bitten?
Das geht natürlich immer.
Beitrag von juggernaut » 27.02.12, 15:50
das fernunterrichtsgesetz kann´s eigentlich nicht sein. also wird wohl der vertrag - oder dessen AGB - gemeint sein.
Beitrag von MaxiXL » 27.02.12, 16:05
Ich suche jetzt erstmal den Vertrag raus und melde mich dann wieder.
Beitrag von MaxiXL » 27.02.12, 16:32
So, ich habe den Vertrag jetzt vor mir liegen, allerdings kann ich weder den Punkt mit den genannten 6 Monaten finden, noch Kündigungsbedingungen.
Ich gebe mal alle Punkte an und ihr sagt mir am besten welchen ich genauer erläutern soll.
§ 1 - Vorrausetzungen für die Erlangung der Certificates
§ 2 - Schlungsinhalt
§ 3 - Kursgebühr/Versicherung
§ 4 - Technische Voraussetzungen der Onlineschulung
§ 5 - Geheimhaltung/Vertragsstrafe
§ 6 - Schutzrechte
§ 8 - Datenschutzerklärung
§ 9 - Sonstige Vereinbarungen (die möchte ich auch gleich erwähnen)
(1) Mündliche Nebenabreden zu diesem Vertrag existieren nicht. Änderungen oder Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform. Das gilt auch für diese Schriftformklausel.
(2) Als gerichtsstand für alle Streitigkeiten im Zusammenhang mit diesem Vertrag vereinbaren die Parteien, soweit gesetzlich zulässig, ausdrücklich Frankfurt am Main. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
(3) Der Teilnehmer darf gegen die Ansprüche der *** *** *** GmbH nur aufrechnen, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder von der *** *** *** GmbH anerkannt sind.
(4) Sollten Bestimmungen des Vertrages unwirksam sein oder werden, so lässt dies die Wirksamkeit im Übrigen unberührt. Im Wege der Auslegung, Umdeutung oder Ergänzung ist eine Regelung zu finden, die den mit der unwirksamen Bestimmung verfolgten wirtschaftlichen Zweck im Rahmen des gesetzlich Zulässigen erreicht oder ihm wenigstens so nahe als möglich kommt. Der Vertragsparteien sind einander verpflichtet, die unwirksame Bestimmung mit Wirkung auf die Zukunft durch eine entsprechende wirksame Regelung zu ersetzen. Dies gilt sinngemäß für die Schließung etwaiger Lücken.
Beitrag von Gammaflyer » 27.02.12, 16:41
Sind die 4 Absätze jetzt der §2 ?
Wenn ja, kann ich das auch nicht nachvollziehen.
Wenn nein, wie sieht der aus?
Wenn ansonsten keine Kündigungsbedingungen angegeben sind, dann ist eine Kündigung wohl einfach nicht vorgesehen und man hat den Vertrag zu erfüllen.
Es gäbe da noch sowas wie die außerordentliche Kündigung nach dem BGB(also unabhängig vom Vertrag). Dafür müsste man die Umstände, die einen jetzt an der Vertragserfüllung hindern, kennen.
Beitrag von MaxiXL » 27.02.12, 16:51
Gammaflyer hat geschrieben: Sind die 4 Absätze jetzt der §2 ?
Nein, die 4 Absätze sind §9, habe ich doch in Klammern erwähnt.
§2 ist, wie in der Aufzählung ersichtlich ist, der Schulungsinhalt, da ist nur aufgezählt was dort gelernt wird und wie der praktische Teil auszusehen hat.
Wenn dem so wäre, könnte mir die Firma aber auch keine Frist setzen, da sie sich auf einen Punkt berufen, der garnicht in meinem Vertrag steht.
Beitrag von Gammaflyer » 27.02.12, 17:20
MaxiXL hat geschrieben: Nein, die 4 Absätze sind §9, habe ich doch in Klammern erwähnt.
MaxiXL hat geschrieben: §2 ist, wie in der Aufzählung ersichtlich ist, der Schulungsinhalt, da ist nur aufgezählt was dort gelernt wird und wie der praktische Teil auszusehen hat.
Und daraus ergibt sich diese Frist auch nicht? z.B. nach dem Motto "der Praktische Teil ist spätestens XY Monate nach Anmeldung anzutreten o.ä.?
Beitrag von MaxiXL » 27.02.12, 17:27
Auch das ist nicht der Fall, ich kann keine Fristen für das abschließen der Qualifikationen finden.
Beitrag von Gammaflyer » 27.02.12, 17:29
Dann könnte man ja mal nachfragen, was die damit genau gemeint haben wollen.
Beitrag von MaxiXL » 27.02.12, 17:38
Ja ich werde wohl mal freundlich meine Situation erläutern, evtl. sind die ja zu einer Einigung bereit.
Sollte jemand dennoch eine Idee haben, kann er sie gerne posten.
Beitrag von sidolino » 28.03.12, 10:03
Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, dass sie dir kein Zertifikat aushändigen.
Ich habe auch mal so eine Coaching Ausbildung in Berlin absolviert. Ist es nicht so, dass man
in solchen Fällen auch einen Abschluss erhalten muss, wenn man 2/3 des Seminars anwesend war?
Sonst fragt doch mal bei [gelöscht] nach.
Zuletzt geändert von Adromir am 28.03.12, 19:48, insgesamt 1-mal geändert.
Beitrag von Adromir » 28.03.12, 19:49

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