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Timestamp: 2020-02-29 10:00:14+00:00

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Bedarfsplan für Tagesbetreuung Issue 2007/13 - Digitale Landesbibliothek Berlin - Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Bedarfsplan für Tagesbetreuung
Bedarfsplan für Tagesbetreuung Issue 2007/13
URN: https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-opus-123048
Full text: Bedarfsplan für Tagesbetreuung Issue 2007/13
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-opus-123048
Kinderund Jugendförderung
Die Versorgungssituation im Landkreis Aurich 2007 - 2013
Kindertagesstättenbedarfsplan 1995
Kindertagesstättenbedarfsplan 2001
Herausgeber: Landkreis Aurich, Fischteichweg 7 - 13, 26603 Aurich Abteilung: Jugendamt, Kinder- und Jugendförderung Texte: Jürgen Homann, Kreisjugendpfleger Layout: Manfred Galka, Pressesprecher Herstellung: Eigendruck, 150 Ex.
Bedarfsplan für die Kindertagesbetreuung im Landkreis Aurich
Eine zusammenfassende Darstellung der Kindertagesbetreuungsangebote mit einer Bedarfsanalyse bis zum Jahr 2013
1.	 2.	 3.	 Vorwort Derzeitige Rechtslage Entwicklung der Versorgungssituation im Landkreis Aurich
4.	 Bevölkerungsprognose und Bedarfsberechnung 4.1		 Geburtenentwicklung im Landkreis Aurich 5.	 Die Versorgungssituation und tatsächlicher Bedarf 5.1		 Kindergärten 5.1.1		 Verweildauer 5.1.2		 Öffnungszeiten 5.2		 Kinder unter 3 Jahren 5.2.1		 Derzeitige Versorgungssituation 5.3		 Kinder im schulpflichtigen Alter 5.3.1		 Derzeitige Versorgungssituation 6.	 7.	 Kinderbetreuung und Elternbeiträge Integration von Kindern mit einem erhöhten Förderbedarf
8.	 Tagespflege 8.1		 Organisation der Tagespflege 8.2	 	 Ausbildung und Qualifizierung der Tagesbetreuungspersonen 8.3		 Bedarf und Angebote an Tagespflege 8.4		 Landesprogramm „Familien mit Zukunft“ 8.5		 Die Kinderbetreuungsstelle (TABS) 9.	 Resümee
Anhang: • Versorgungssituation in den Städten und Gemeinden • Regionale Vereinbarung
Ein wichtiger Bestandteil des Ausbaus von familienfreundlichen Lebensstrukturen im Landkreis Aurich ist der Aufbau qualifizierter und bedarfsgerechter Kinderbetreuungsangebote. Gemäß Beschlusslage des Jugendhilfeausschusses vom Juli 2006 und vom 25. April 2007 ist die Verwaltung beauftragt, bis zum Jahr 2010 ein für die Region bedarfsgerechtes Betreuungsangebot - auch für die unter dreijährigen Kinder und Kinder im schulpflichtigen Alter - vorzuhalten sowie die Kindertagespflege vollkommen neu zu strukturieren Der Ausbau der Kindertagesbetreuung gemäß § 22 ff SGB VIII soll nach folgenden Grundsätzen erfolgen: • • • Kinder haben einen Anspruch auf Orte verlässlicher und qualifizierter Betreuung Die rechtlichen Vorgaben sind kreativ und nicht bürokratisch umzusetzen Das aufzubauende Betreuungsangebot richtet sich nach den Bedarfen der Familien und ihren Kindern aus und nicht an den Betreuungsstrukturen und –zeiten von Einrichtungen und Diensten Betreuungsangebote sollen so organisiert werden, dass ein Wechsel der Betreuungseinrichtung bzw. –personen vermieden wird Das Betreuungsangebot soll verlässlich und vor Ort organisiert angeboten werden (Kurze Beinekurze Wege) Der Ausbau der Tagesbetreuung findet statt unter Berücksichtigung der tatsächlichen zeitlichen und inhaltlichen Bedarfe der Familien, der demografischen Entwicklung im Landkreis sowie unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten
Nach § 69 Abs. 5 und 6 SGB VIII in Verbindung mit § 13 Nds. Ausführungsgesetz KJHG wird die Aufgabe der Kindertagesbetreuung in Kindertagesstätten von den kreisangehörigen Gemeinden, Städten und Samtgemeinden wahrgenommen. Umfang, Art und Qualität des Angebotes ist mit dem örtlichen Jugendhilfeträger gemäß seiner Gesamtverantwortung abzustimmen. Dieser erstellt einen Kindertagesstättenbedarfsplan. Zur Durchführung der Aufgabe erhalten die kreisangehörigen Kommunen einen jährlichen Zuschuss. Der Aufgabenbereich Kindertagespflege wird durch den Landkreis durchgeführt.
2. Derzeitige Rechtslage
Gesetzliche Grundlage der Kindertagesbetreuung in Einrichtungen ist das Nds. Kindertagesstättengesetz (KiTaG) vom 16.12.1992. Durch dieses Gesetz wurde der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz 1996 für Kinder ab der Vollendung des dritten Lebensjahres bis zur Einschulung eingeführt. Entsprechende Durchführungsverordnungen enthalten detailliert Vorschriften zur Organisation, Ausstattung und Inhalten der Arbeit in Kindertagesstätten. Der Rechtsanspruch richtet sich grundsätzlich auf einen Vormittagsplatz; erst wenn dieser nicht angeboten werden kann, greifen Ersatzangebote. Hierbei ist aber die besondere soziale und berufliche Situation der Familie zu beachten. Die Vergabe der Plätze soll nach sozialen Kriterien erfolgen Mit dem Inkrafttreten des Tagesbetreuungsausbaugesetzes (TAG , § 22 ff SGB IIIV) zum 01.01.2005 stellen sich neue Anforderung an den Ausbau sowie die Qualität der Kindertagesbetreuung, was auch zu einer Neustrukturierung des Betreuungsangebotes im Landkreis Aurich geführt hat. Dieses Gesetz zielt auf eine Angebotserweiterung für Kinder unter drei Jahren und nach dem Schuleintritt bis zum 14. Lebensjahr in altersübergreifenden Gruppen, Krippen, Horten und anderen Formen der Schulkinderbetreuung. Gleichzeitig formuliert es Anforderungen an die qualitative Weiterentwicklung der Betreuungs- und Bildungsarbeit in Einrichtungen und stärkt die Tagespflege als gleichwertige Betreuungsform. Zusammenfassung der wesentlichen Inhalte:
Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für unter 3-Jährige bis zum Jahr 2013 Beschluss des Koalitionsausschusses vom 14. 05.‘07 Neue Qualitätsanforderungen und Angebotserweiterung Tagesbetreuungsausbaugesetz (TAG , § 22 ff SGB IIIV) vom 01.01.‘05 Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz 1996 für Kinder ab der Vollendung des dritten Lebensjahres bis zur Einschulung Nds. Kindertagesstättengesetz (KiTaG) vom 16.12.‘92
Für unter 3-jährige Kinder
• • • • • • • Ausbauverpflichtung an bedarfsgerechter Einrichtungsbetreuung oder ergänzender Betreuung in Tagespflege Vermittlungsverpflichtung bei Erwerbstätigkeit oder Ausbildung der Eltern Rechtsanspruch auf einen Vormittagsplatz in einer Kindertagesstätte Vergabe der Plätze nach sozialen Kriterien Ausbauverpflichtung an Ganztagsplätzen Angebot der Randstundenbetreuung durch Tagespflege Sicherstellung der Betreuung während der Ferienzeit
Für 3– bis 6-jährige Kinder
• Angebot eines bedarfsgerechten Patzangebotes in Horten, altersübergreifenden Gruppen, Nachmittagsbetreuung oder Tagespflege Gleichwertige Betreuungsform zur Kinderkrippe Zahlung von laufenden Geldleistungen für den Sachaufwand und der Förderleistung sowie zur Unfallversicherung und Alterssicherung Aus- und Fortbildungsverpflichtung der Tagespflegepersonen Erteilung einer Pflegerlaubnis Sicherstellung der Betreuungsqualität durch geeignete Maßnahmen des örtlichen Jugendhilfeträgers Einsatz von Instrumenten zur Überprüfung der Betreuungsqualität Fachberatung der Einrichtungen und Kooperation mit Schulen, Kindertagespflege und den Erziehungsberechtigten Bedarfsgerechter Ausbau der Integrationskindertagesstätten
Das Gesetz formuliert keinen individuellen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für unter 3-Jährige, sieht den Jugendhilfeträger aber in der Verpflichtung, bis zum Jahr 2010 ein bedarfsgerechtes Angebot zu schaffen. Es ist aber davon auszugehen, das der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für unter 3jährige bis zum Jahr 2013 eingeführt wird. Der Koalitionsausschuss hat am 14. Mai 2007 die entscheidenden Weichen für den Ausbau der Kinderbetreuung gestellt. Noch in diesem Jahr soll ein Gesetz verabschiedet werden, das den Ausbau der Kinderbetreuung verbindlich regelt. So soll sichergestellt werden, dass bis 2013 für jedes dritte Kind unter drei Jahren ein Betreuungsplatz entstehen wird .
Verbesserung der frühkindlichen Bildung Nds. Gesetz zur Einführung der Beitragsfreiheit im letzten Kindergartenjahr vom 10.07.‘07
Eine weitere Maßnahme zur Verbesserung der frühkindlichen Bildung ist das Nds. Gesetz zur Einführung der Beitragsfreiheit im letzten Kindergartenjahr vom 10. Juli 2007. Hiernach haben Kinder einen Anspruch auf den unentgeltlichen Besuch des Kindergartens im Jahr vor der Einschulung.
3. Entwicklung der Versorgungssituation im Landkreis Aurich
1995 wurde der erste Kindertagesstättenbedarfsplan für den Landkreis Aurich erstellt. Kurz darauf wurde mit der Novellierung des Niedersächsischen Kindertagesstättengesetz der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz mit Übergangsregelungen eingeführt. Dies hat im Landkreis Aurich zu einem spürbaren Ausbau der Platzzahlen geführt und die Versorgungssituation grundlegend und nachhaltig verbessert. Im Jahr 2002 wurde das Ende der Vorschule in Niedersachsen beschlossen. Für den Landkreis Aurich bedeutete dies, zusätzlich rund 1200 VorschülerInnen nun mit Kindergartenplätzen zu versorgen. Aufgrund dieser notwendigen hohen Investitionen einerseits und dem Rückgang der Geburtenzahl andererseits, ist im Landkreis Aurich zur Zeit ein quantitativer Versorgungsgrad erreicht, der es jedem Kind zumindest theoretisch ermöglicht, einen Kindergarten zu besuchen. Die unten abgebildete Grafik berücksichtigt alle im Landkreis Aurich bestehenden Betreuungseinrichtungen mit einer Betriebserlaubnis der Niedersächsischen Landesschulbehörde.
8.000 7.000 6.000 5.000 4.000 3.000 2.000 1.000 0 4.200
120,00% 6452 66,46% 4.288 100,59% 5774 100,00% 80,00% 60,00% 40,00% 20,00% 0,00%
1995 Plätze insgesamt
2002 Kinder 3-6 Jahre
2007 Versorgungsquote
Hierin sind ca. 1.200 Vorklassenplätze enthalten
4. Bevölkerungsprognose und Bedarfsberechnung
Die zukünftige Einwohnerentwicklung und insbesondere die prognostizierte Anzahl der Geburten ist eine wichtige Planungsgrundlage für die Ausgestaltung des Tagesbetreuungsangebotes. Die Berechnung wurde mittels des Programms „ Bevölkerungsmodell Hildesheimer Planungsgruppe“ erstellt. Es ist ein Programm zur Analyse des Bevölkerungsaufbaus, der Prognose der Bevölkerungsentwicklung und zur Darstellung der Entwicklung einzelner Altersgruppen. Grundlage für die Berechnung der zukünftigen Anzahl der zu versorgenden Kinder sind die tatsächlichen Einwohner der Kommunen im Landkreis Aurich zum 31.12.2006. Auf dieser Grundlage wurde die Entwicklung der entsprechenden Altersgruppen für jede Kommune des Landkreises berechnet. Die Ergebnisse geben nicht nur Auskunft über die Entwicklung der kindergartenrelevanten Jahrgänge sondern auch über die Altersgruppe junger Menschen bis zum 27 Lebensjahr. Somit können auch Schlüsse zur Jugendarbeit gezogen werden. Zur Darstellung der Versorgungsquote wurden nur die rechtsanspruchfähigen Kita-Plätze nach § 12 Nds. KitaG berücksichtigt. Dies sind neben den Kita-Vormittagsplätzen auch Kita-Plätze mit einer Mindestöffnungszeit von 4 Std. an 5 Tagen sowie Kinderspielkreisplätze mir einer Mindestöffnungszeit von 15 Wochenstunden am Vormittag. Die jetzige Fortschreibung des Bedarfsplanes für Kindertagesbetreuung ist der neuen Rechtslage angepasst und stellt nicht nur die Versorgungsquote im Bereich der Kindertagesstätten dar. Im Hinblick auf die Ausbauverpflichtung in der Altersstufe 0 – 3 Jahre sowie der Versorgung der Schulkinder mit Nachmittagsbetreuungsangeboten wurde auch die Entwicklung dieser Altersgruppen in die Darstellung einbezogen. Aufgrund der im Tagesbetreuungsausbaugesetz formulierten Gleichrangigkeit von Einrichtungsbetreuung und Kindertagespflege sowie des traditionell hohen Stellenwertes der Tagespflege im Landkreis Aurich wurde auch diese Betreuungsform dargestellt.
Bevölkerungsmodell Hildesheimer Planungsgruppe“ Analyse- und Prognoseprogramm
4. 1 Die Bevölkerungsentwicklung
Der allgemeine demografische Trend, das Sinken der Anzahl der Geburten, ist auch im Landkreis Aurich festzustellen. Trotz eines stetigen Bevölkerungswachstums auf nunmehr 190.252 Einwohner, sinkt die Zahl der Geburten ab Anfang der 90ziger Jahre kontinuierlich und ab 1997 drastisch. Wurden im Jahr 1997 noch 2.269 einjährige Einwohner gezählt, sind es 10 Jahre später nur noch 1.562. Dies entspricht einem Geburtenrückgang innerhalb von 10 Jahren um rund 30 %. Die Anzahl der Geburten wird sich voraussichtlich bei jährlich ca. 1.550 einpendeln und bis zum Jahr 2019 langsam bis auf ca. 1.700 Geburten steigen.
0 - 1jährige Einwohner 2500 2000 1500 1000 500 0 2269 1818 1584 1562 1548 1675 1416
0 -200 -400 -600 -800 -1000
Bezogen auf die kindergartenrelevanten Jahrgänge (3– bis 6-jährige Kinder) bedeutet diese demografische Entwicklung, dass die seit Einführung des Rechtsanspruches auf einen Kindergartenplatz erreichte Spitze von rund 6450 zu versorgenden Kinder im Jahr 1996/1997 ebenfalls kontinuierlich sank. Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren noch fortsetzen. Die untere Grafik macht den jährlichen Verlust der Anzahl der 3- bis 6-jährigen Kinder gegenüber dem Ausgangsjahr 2006 deutlich.
Veränderungen der KIGA-Altersgruppe gegenüber dem Ausgangsjahr
3 < 6 J.
Erst ab dem Kindergartenjahr 2010/2011 wird sich die Zahl der mit Kita-Plätzen zu versorgenden Alterstufe bei rund 4700 Kindern durch die ab 2007/2008 konstante Geburtenzahl von ca. 1.550 Kindern stabilisieren.
Geburten und Kita-Jahrgänge
7000 6451 6000 5000 4000 3000 2000 1000 0 1997 2002 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 Kindergartenkinder Geburten 5822 5774 5581 2500 5265 5043 4787 4691 4656 4646 4661 4692 4736 4789 4847 4908 2000 1500 1000 500 0
Die grafische Darstellung der Geburtenrate (Anzahl Geburten auf 1.000 Einwohner) der letzten 35 Jahre macht die demografische Entwicklung im Landkreis Aurich noch einmal deutlich.
Geburtenrate im Landkreis Aurich
Quelle: Amt für Wirtschaftsförderung (November 2007)
5. Versorgungsgrad, Sättigungsgrenzen und tatsächlicher Bedarf
Bis zur vollständigen Einführung des Rechtsanspruches auf einen Kindergartenplatz wurden bei der Berechnung des Versorgungsgrades Sättigungsgrenzen zugrunde gelegt. Zur Bedarfsdeckung wurde ein Versorgungsgrad um 80% als ausreichend angenommen. Aufgrund der allgemeinen familien- und bildungspolitischen Diskussion um die Frage der Kinderbetreuung, der Einführung des beitragsfreien letzten Kindergartenjahres, des Betreuungsanspruchs für die Altersstufe der 0 – 3 jährigen Kinder und des Elterngeldes
19 71 19 73 19 75 19 77 19 79 19 81 19 83 19 85 19 87 19 89 19 91 19 93 19 95 19 97 19 99 20 01 20 03 20 05
sinkt das Eintrittsalter der Kinder in Einrichtungsbetreuung und Tagespflege verlängert sich die Verweildauer des Kindergartenbesuches verändert sich die Nachfrage nach Ganztagsplätzen und flexiblen Öffnungszeiten
Da der Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz mit der Vollendung des dritten Lebensjahres eintritt, werden Kinder zunehmend auch im laufenden Kindergartenjahr angemeldet. Dies führt dazu, dass eine bestimmte Anzahl von Plätzen für diese Kinder freizuhalten sind.
5. 1.1 Verweildauer im Kindergarten
Die untere Grafik zeigt die Verweildauer der Kinder des Einschulungsjahres 2007:
Verweildauer keine Angaben keine Einrichtung unter einem Jahr über 1 Jahr über 2 Jahre über 3 Jahre über 4 Jahre 5 Jahre
2007 Kinder 37 32 187 660 1040 159 21 1,70% 1,50% 8,80% 30,90% 48,70% 7,40% 1,00%
Ca. 57% der Kinder besuchen den Kindergarten 3 Jahre und länger, 30% länger als 2 Jahre. Mit der Freistellung der Kindergartengebühr für das letzte KitaJahr sowie der Maßnahmen zur Verbesserung der Betreuungssituation von Kindern unter 3 Jahren, wird sich die Verweildauer verlängern. Der Trend ist jetzt schon feststellbar. Zur Berechnung der Versorgungssituation der Kindergartenkinder wird deshalb ein Versorgungsgrad von zukünftig 95 % zugrunde gelegt.
Bei der Darstellung der Versorgungssituation in den einzelnen Gemeinden und im Landkreis Aurich insgesamt zeigt sich ein Überhang an Kita-Plätzen. Dies sagt jedoch nicht unbedingt etwas über eine gute Versorgungssituation aus. In der Regel wird dieser Überhang nur durch noch umfangreiche Nachmittagsangebote (730) und rund 440 Spielkreisplätzen als Ersatzangebote für fehlende Vormittags- und Ganztagsplätze erreicht. Dennoch ist zu erkennen, dass aufgrund des Geburtenrückgangs auch in der Fläche ein Überangebot an Regelkindergartenplätzen vorhanden ist.
Kitas Vormittagsplätze
Genehmigte Besetzte Plätze Anzahl der 3-6 -Anzahl der 3-6 Plätze 2006/07 2006/07 -jährigen 2006 -jährigen 2007
4452 731 176 449 5808
4314 591 162 385 5452
Nachmittagsplätze 25 Ganztagsplätze Spielkreise Gesamt 8 16 105
Die Auflistung zeigt, dass von rund 5.808 Kita- und Spielkreisplätzen im Kindergartenjahr 2006/07 nur 5.452 Plätze besetzt waren. Dies bedeutet, dass mittlerweile ein auf den gesamten Landkreis bezogener theoretischer Überhang von ca. 350 Plätzen existiert. Dagegen stehen im Jahr 2006 5.774 bzw. im Jahr 2007 5.581 zu versorgende Kinder. Somit haben im Jahr 2006 rund 300 Kinder und im Kindergartenjahr 2007 rund 130 Kinder keine vorschulische Einrichtung besucht. Berücksichtigt man die 85 behinderten, sprach- und hörbeeinträchtigten Kinder in Sondereinrichtungen im Landkreis Aurich, sinkt die Zahl der Kinder, die keinen Kindergarten besucht haben, jedoch auf knapp 2 %.
5.1.2 Kindergarten und Öffnungszeiten
Bei der bedarfsgerechten Versorgung mit Kindergartenplätzen ist nicht mehr die Anzahl der Plätze das Problem, sondern die Kompatibilität der Öffnungszeiten der Einrichtungen zu den Arbeitszeiten der Eltern. Gemäß § 8 Absatz 1 und 2 muss ein Kindergarten mindestens vier Stunden Betreuungszeit und zusätzliche Spät- und Frühdienst anbieten. Immerhin erfüllen 14 % (704 Plätze) der vorhandenen Vormittagsplätze diese Voraussetzungen nicht. Hierbei handelt es sich in erster Linie um Spielkreisplätze.
Kindergartenjahr 2006 / 2007
Rund 38 % der Plätze (1.919) haben eine Öffnungszeit von 6 Stunden und länger und erfüllen damit die Forderungen des § 8 Nds. KitaG , dass eine ausreichende Anzahl von Plätzen mit verlängerter Öffnungszeit anzubieten ist. Dennoch scheint das hohe Angebot an Plätzen mit verlängerte Öffnungszeit aufgrund der zunehmenden Flexibilisierung der Arbeitszeiten der Eltern nicht ausreichend.
Anzahl Kitas 10 15 2 28 13 19 11 8 22
Öffnungszeit Weniger als 4 Std. 4,0 Std. 4,5 Std. 5,0 Std. 5,5 Std. 6,0 Std. 6,5 Std. 7,0 Std. u. länger Nachmittag
besetzte Plätze 192 512 125 1009 766 1040 608 271 591
Prozent 3,8 10,0 2,4 19,7 15,0 20,3 11,9 5,3 11,6
Die hohe Anzahl von Tagespflegen in der Altersstufe 3 – 14 Jahre (immerhin 75 %) zeigt einen wachsenden Bedarf in der sogenannten Randstundenbetreuung, eine Betreuung durch Tagespflege ergänzend zum Kindergarten oder der Schule.
5. 2 Kinder unter 3 Jahren
Das Tagesbetreuungsausbaugesetz formuliert keinen individuellen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für die Altersstufe unter 3 Jahre. § 24 SGB IIIV, beschreibt aber eine bedarfsgerechte Ausbauverpflichtung bis zum Jahr 2010. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen berufstätige oder in Ausbildung befindliche Eltern schon jetzt mit Betreuungsplätzen versorgt werden (§ 24a) sowie Kinder, deren Wohl nicht gesichert ist. Tagespflege, Kinderkrippe sowie das Angebot altersübergreifender Kindergartengruppen werden als gleichrangig betrachtet. Die Bundesregierung plant bis zum Jahr 2013 das Angebot an Betreuungsplätzen für die Altersstufe 0 bis 3 Jahre auf 35 % auszubauen. Dies würde für den Landkreis Aurich zum jetzigen Zeitpunkt ein vorzuhaltendes Angebot von ca. 1.700 Betreuungsplätzen bedeuten. Die Bedarfsschätzung ist in dieser Altersstufe aus verschiedenen Gründen schwierig: • Aufgrund des Elterngeldes werden Kinder im ersten Lebensjahr in der Regel durch die Eltern zu Hause betreut. Nur in wenigen Fällen (Schul- und Berufsausbildung der Eltern) wird schon in diesem Lebensalter ein Betreuungsplatz in Anspruch genommen, so dass nur 2 Geburtenjahrgänge in die Bedarfsberechnung aufzunehmen sind. Aufgrund der im ländlichen Bereich geringeren Erwerbstätigkeit von Frauen ist der Bedarf (zur Zeit) an Betreuungsplätzen nicht so hoch, wie er durch die familienpolitische Diskussion suggeriert wird. Die Akzeptanz, sein Kind schon vor Vollendung des 3. Lebensjahres in öffentliche Erziehung zu
geben ist (noch nicht) hoch entwickelt und wird in der Regel nur an notwendiger Berufstätigkeit oder Ausbildung orientiert Der regionale Bedarf in den einzelnen Gemeinden des Landkreises ist sehr unterschiedlich. Elternumfragen spiegeln häufig nicht den realen Bedarf wider und führen zu fehlerhaften (meist zu hohen) Ergebnissen.
Für die Städte Aurich und Norden wird 2006 eine 10%ige Versorgungsquote mit einem jährlich steigenden Bedarf um 1 % bis auf 14 % im Jahr 2010 zugrunde gelegt. Für die übrigen Gemeinden wird eine 10%ige Versorgung für unbedingt ausreichend betrachtet.
5.2.1 Derzeitige Versorgungssituation der Kinder unter 3 Jahren
Aurich Norden
Den ca. 218 Betreuungsplätzen (die Anzahl der Plätze in Tagespflege ist sehr variabel) stehen rund 3.200 (2- und 3-jährige) Kinder gegenüber. Dies entspricht einer theoretischen Versorgungsquote von zur Zeit 6,8 % im Kreisdurchschnitt. Es ist davon auszugehen, dass der Bedarf an Betreuungsplätzen nach Ende des ersten Durchlaufes des Erziehungsurlaubes / Elterngeldes steigen wird. Der Trend ist jetzt schon feststellbar. Für die Städte Aurich und Norden wird unbedingt der Ausbau weiterer Krippeneinrichtungen vorgeschlagen.
altersübergreifende Kita-Gruppen
Wiesmoor Baltrum Ihlow Juist
6 3 30 6
Tagespflege Plätze insgesamt
Derzeit besteht in allen Einrichtungen eine Warteliste und zeigt den höheren Bedarf, der mit Tagespflege und altersübergreifenden Kita-Gruppen nicht gedeckt werden kann. Für die weiteren Gemeinden und Städte wird der Ausbau von altersübergreifenden Gruppen favorisiert, um sich an die Feststellung eines tatsächlichen Bedarfs heranzutasten und Fehlinvestitionen zu vermeiden. Freiwerdende Kita-Plätze können mit anderen Altersgruppen variabel (sofern die entsprechende Betriebserlaubnis vorliegt) aufgefüllt werden Darüber hinaus haben altersübergreifende Kita-Gruppen den wichtigen Vorteil der wohnortnahen Versorgung. Trotz pädagogischer Bedenken, ob Kleinkinder in altersübergreifenden Gruppen optimal betreut und versorgt werden, scheint dies zunächst der richtige Ansatz zu sein, um einen stabilen Bedarf zu ermitteln. Sofern dieser Bedarf existiert, können spezielle Krippengruppen in nicht ausgelasteten Kitas aufgebaut werden. Für diesen Ausbau stellt der Bund den Kommunen bis 2013 rund 90 % der Investitionskosten- sowie einen Betriebskostenzuschüsse zur Verfügung (voraussichtlich analog dem Kita-Zuschuss 20 % Personalkosten).
5.3 Kinder im schulpflichtigen Alter
Gemäß § 24 (2) SGB IIIV ist auch ein bedarfsgerechtes Angebot an Betreuungsplätzen für Kinder im schulpflichtigen Alter vorzuhalten. Der Gesetzgeber meint hiermit die Altersstufe 6 bis 14 Jahre, wobei die Grundschulkinder hierbei den Schwerpunkt bilden. Die Einrichtungen werden als Kinderhorte bezeichnet und dienen der außerschulischen Betreuung.
Für viele berufstätige Eltern beginnt das tatsächliche Betreuungsproblem mit dem Eintritt des Kindes in die Grundschule. Dies zeigt die hohe Anzahl von Tagespflegen in dieser Altersstufe. Rund 50 %
der Tagespflegekinder sind über 6 Jahre. Kaum eine Grundschule bietet ein verlässliches Betreuungsangebot in den Nachmittagsstunden mit Mittagstisch an. Neben den wenigen Hortangeboten wird der Betreuungsbedarf über die Tagespflege abgedeckt. Darüber hinaus existieren noch Nachmittagsangebote des Kinderschutzbundes in Aurich und Norden sowie zahlreiche Lesenester, die allerdings nicht als verlässliche institutionelle Angebote betrachtet werden können. Im Rahmen des Landesprogramms „Familien mit Zukunft“ werden zur Zeit an drei Grundschulen des Landkreises (Moordorf, Großheide und Norden) in Kooperation mit dem Niedersächsischen Kooperationsprojekt (NIKO) Nachmittagsbetreuungsangebote im Rahmen der Tagespflege angeboten bzw. aufgebaut.
5.3.1 Derzeitige Versorgungssituation der Kinder im schulpflichtigen Alter
Plätze 62 52 10 6 6 45 113
Die Platzzahl entspricht zur Zeit einem Angebot von 113 Plätzen, denen rund 18.000 Kinder gegenüber stehen und einem theoretischen Versorgungsgrad von 0,6 %. Wird nur die Altersstufe der 6– bis 10-jährigen Grundschulkinder (8.600) zugrunde gelegt, erhöht sich der Versorgungsgrad auf 1,3 %. Inklusive der zum jetzigen Zeitpunkt vorhandenen Tagespflege von ca. 100 Plätzen ergibt sich ein Versorgungsgrad von ungefähr 2,5 %.
altersübergreifende KitaGruppe
Tagespflege in Verbindung mit Schule Plätze insgesamt
Weder das Nds. KitaG noch das Tagesbetreuungsausbaugesetz formuliert für diese Altersstufe Versorgungsquoten. Der Ausbau soll bedarfsgerecht erfolgen. Die Frage des Bedarfs orientiert sich nicht allein an der Berufstätigkeit von Eltern sondern auch an der Bereitstellung ausreichender Fördermöglichkeiten für Kinder. Einerseits steht für die Altersstufe der 6-bis 10-Jährigen selten ein Freizeitangebot der Gemeindejugendpflege in deren Wohnumfeld zur Verfügung, andererseits gibt es eine immer größere Zahl von jungen SchülerInnen, die auf kein entwicklungsförderndes familiäres Umfeld zurückgreifen können und nach der Schule sich selbst überlassen bleiben. Neben der Entwicklung von Hortangeboten ist es notwendig, in Kooperation mit Jugendpflege, freien Trägern, Kindertageseinrichtungen und Schule, verlässliche Betreuungsangebote zu schaffen, die den Bedürfnissen von 6– bis 10-jährigen Kindern entsprechen. Dieses Altersgruppe ist bei der gesamten Ausbaudiskussion noch nicht als Zielgruppe erkannt worden und liegt auch nicht im Focus der Kinderbetreuungsdiskussion. Ziel ist es, die Nachmittagsbetreuungsangebote des NiKo-Projektes auch auf weitere Schulstandorte zu übertragen.
6. Kinderbetreuung und Elternbeiträge
Gemäß § 20 Nds. KitaG sind Elternbeiträge so zu gestalten, dass sie die wirtschaftliche Belastung für die Eltern zumutbar ist. Sie sollen sich an der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit unter Berücksichtigung der Kinderzahl richten und gestaffelt werden. Hierdurch soll erreicht werden, dass auch unter schwierigen finanziellen Bedingungen einer Familie, der Kindergartenbesuch gewährleistet werden kann.
Die Erhebung der Kindergartenbeiträge wird durch die Gemeinden durchgeführt. Gebührenstaffelungen und Mindestbeiträge sind nicht vereinheitlicht. Somit gestaltet sich auch der Elternbeitrag pro Mitgliedsgemeinde unterschiedlich. Der Mindestdurchschnittsbeitrag für eine 4-stündige Betreuungszeit beträgt 69,- Euro. Der geringste Mindestbeitrag beträgt 53,- € (Stadt Aurich), der höchste Mindestbeitrag 81,- € (Gemeinde Großheide). Darüber hinaus ist in der Stadt Aurich ab dem Kita-Jahr 2007/08 auch das erste Kindergartenjahr gebührenbefreit. Fällt das Familieneinkommen unter eine bestimmte Leistungsgrenze, übernimmt der Jugendhilfeträger gemäß § 90 (3) SGB IIIV den in der Gemeinde jeweils beschlossenen Mindestbeitrag. Der Antrag auf Gebührenbefreiung ist bei der Wohnortgemeinde zu stellen.. In 2006 wendete die Jugendhilfe für die Übernahme der Elterngebühren 975.000,- Euro auf. Dahinter steckt das Ziel, dass auch Kinder aus Familien mit kleineren Einkommen einen Kindergartenplatz besuchen können und damit nicht von der Resource Bildung ausgeschlossen werden Durch die Einführung des gebührenfreien Kindergartenjahres vor der Einschulung wird zukünftig Gemeinde Kinder Anteil mit einer jährlichen Minderausgabe in Höhe von ca. 350.000,- Euro gerechnet. 395 31,57% Stadt Aurich
38 11,48% Diese Summe wird im Rahmen der Vereinbarung „Aufgabenwahrnehmung Kindertagesbetreuung“ Ihlow zwischen dem Landkreis Aurich und seinen Mitgliedsgemeinden an die Gemeinden weitergegeben. 144 23,52% Südbrookmerland Stadt Wiesmoor 76 24,36% 112 25,40% Großefehn Verteilung der gebührenbefreiten Kinder und Anteil an der Gesamtzahl der Kinder, die einen Kinder284 39,00% Stadt Norden garten besuchen (Stand II. Quartal 2007) 22 25,00% Dornum
Stadt Aurich Ihlow Südbrookmerland Stadt Wiesmoor Großefehn Stadt Norden Dornum Großheide Krummhörn
Kinder Anteil
395 144 76 112 284 22 63 56 38
31,57% 11,48% 23,52% 24,36% 25,40% 39,00% 25,00% 27,01% 15,60%
Großheide Gemeinde Krummhörn Stadt Aurich Hinte Ihlow SG Brookmerland Südbrookmerland Norderney Stadt Wiesmoor Baltrum Großefehn Juist Stadt Norden SG Hage Dornum
Großheide Gesamt
63 27,01% Kinder Anteil 56 395 29 38 101 144 15 76 3 112 0 284 71 22
63 1.409 56
15,60% 31,57% 14,71% 11,48% 27,31% 23,52% 12,50% 24,36% 21,43% 25,40% 0,00% 39,00% 23,46% 25,00%
27,01% 21,49% 15,60%
Krummhörn 29 14,71% 29 14,71% Hinte Hinte Im Kindergartenjahr 2006/07 wurden durch den Jugendhilfeträger für ca. 1.400 Kinder die Eltern101 27,31% 101 27,31% SG Brookmerland SG Brookmerland gebühren übernommen. 15 12,50% 15 12,50% Stadt Norderney Stadt Norderney 21,43% Dies entspricht einer Quote von 3 rund 21,5 % aller Kinder, die eine Einrichtung besuchen. 21,43% 3 Baltrum Baltrum
Juist 0 0,00% 71 23,46% SG Hage SG einem 7. Integration von Kindern mitHage Gesamt 1.409 21,49% erhöhten Förderbedarf Gesamt
0 71 1.409
0,00% 23,46% 21,49%
Gemäß § 22a (4) SGB IIIV und § 3 (6) Nds. KitaG sollen auch Kinder mit Behinderungen und mit einem erhöhten Förderbedarf wohnortnah und gemeinsam mit nichtbehinderten Kindern in integrativen Kindertagseinrichtungen betreut werden. Dem Integrationsgebot des SGB IIIV liegt der Gedanke zugrunde, behinderte oder beeinträchtigte Kinder nicht mehr in Sondereinrichtungen zu separieren, sondern sie in Einrichtungen des Wohngebiets, in ihrem sozialen Umfeld gemeinsam mit nicht behinderten Kindern zu fördern und zu erziehen . Gleichzeitig sollen ihnen alle therapeutischen und medizinischen Angebote wie in einer pädagogischen Sondereinrichtung zur Verfügung gestellt werden.
In den vergangenen Jahren wurde ein Bedarf von rund 3 % eines Geburtenjahrgangs zugrunde gelegt. Diese Bedarfsberechnung ist heute nicht mehr haltbar. Das Deutsche Jugendinstitut geht mittlerweile davon aus, dass rund 5 % der Kinder eines Geburtenjahrgangs einen erhöhten Förderbedarf zeigen - und dies mit steigender Tendenz. Die Gründe liegen hierfür in einer verbesserten Diagnostik und Vorsorgesysteme (Früherkennungsteam, Vorsorgeuntersuchungen), wodurch Fehlentwicklungen frühzeitiger und genauer erkannt werden. Zum anderen steigt die Anzahl der Kinder mit chronifizierten Folgen psychosozialer Beeinträchtigung aufgrund sozial benachteiligter Lebenssituation, Armut, Medienverwahrlosung, fehlendes entwicklungsförderndes familiäres Umfeld, etc.
Entwicklung der Anzahl der integrativen Kindergartenplätze
Mittlerweile ist im Landkreis Aurich ein flächendeckendes Angebot integrativer Kitas entstanden. In den meisten Gemeinden gibt es regelmäßig tagende Regionalgruppen, die den Bedarf feststellen und Angebotsentwicklung betreiben.
Jahr 1994 2001 2007
Einrichtungen 5 14 48
Plätze 32 92 200
* weiterführende Information im Anhang „Regionales Konzept“
Neben den Integrationskindergärten gibt es noch drei teilstationäre Einrichtungen mit insgesamt 85 Plätzen. * Für die Bedarfsberechnung wurde ein Mittelwert von 4 % Versorgungsquote als Planungsgröße zugrunde gelegt. Bei ca. 5.500 zu versorgenden Kindern entspricht dies einem Bedarf von rund 220 Plätzen. Mit der Anzahl der Sondereinrichtungen und ein einzelnen Gemeinden vorhandener Einzelintegration ist eine Bedarfsdeckung zur Zeit erreicht. Allerdings kann der Bedarf in einzelnen Gemeinden und Jahrgängen sehr unterschiedlich sein. Aufgrund des steigenden Bedarfes erscheint es notwendig, das Angebot an Integrationsplätzen stetig zu erweitern.
8. Tagespflege
Mit dem Inkrafttreten des Tagesbetreuungsausbaugesetzes (TAG) zum 01.01.2005 und des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Kinder – und Jugendhilfe (KICK) zum 01.10.2005 sind wesentliche Neuerungen für den Bereich der Kindertagespflege und für Kinder in Einrichtungen geschaffen worden. Kern des TAG ist die Verbesserung der Betreuungssituation der Kinder unter 3 Jahren durch ein verbessertes Angebot an qualifizierter Tagespflege. Wesentliche Neuerungen sind: • • • • • • • • Die Gleichstellung von Kindertagesbetreuung in Kinderkrippen und in Tagespflege die damit verbundene vom Gesetzgeber geforderte Anhebung des pädagogischen Standards der Tagesbetreuung die Nachweispflicht für Tagesbetreuungspersonen, dass sie über eine ausreichende Qualifikation zur Tagesbetreuung verfügen die Notwendigkeit des Pflegeerlaubnisvorbehalts ab einer bestimmten Betreuungszeit die Aufgabe des Jugendhilfeträgers, eine fachliche Beratung der Tagesbetreuungspersonen vorzuhalten und ihre Weiterqualifizierung zu sichern die Verpflichtung des Jugendhilfeträgers, Ersatz bei Ausfall einer Tagesbetreuungsperson zu schaffen die fortlaufende statistische Erfassung der Tagesbetreuung die Gewährung von Leistungen zur Unfallversicherung und Alterssicherung der Tagesbetretungspersonen
8.1 Zur Organisation der Tagespflege
Traditionell war der Bereich der Kindertagespflege im Landkreis Aurich im Gegensatz zu anderen ostfriesischen Landkreisen immer hoch entwickelt. Ca. 120 Tagespflegen wurden pro Jahr vermittelt. Der Zugang zur Tagespflege war allerdings eher an einer defizitären Lebenssituation orientiert. So erhielten nur Alleinerziehende in Ausbildung oder Berufstätigkeit, sowie MigrantInnen in Sprachförderkursen für ihre Kinder Tagespflege. Die Aufgabe war bisher im Pflegekinderdienst des Jugendamtes integriert. Mit Beschluss des Jugendhilfeausschuss vom Juni 2006 wurden die inhaltlichen und organisatorischen Maßnahmen zur Umgestaltung und Anpassung der Tagesbetreuung an die neuen gesetzlichen Grundlagen eingeleitet. • • • • Organisatorische Eingliederung der Tagespflege in die Kinder- und Jugendförderung (bisher im Sachgebiet Pflegekinderdienst und Adoptionsvermittlung) Schaffung von zwei pädagogischen Vollzeitstellen für Tagespflege zum 1. Oktober 2006 (befristet bis 2010) Neufassung der Richtlinien „Kindertagespflege“ Qualifizierungsmaßnahmen und Fortbildung in Kooperation mit den beiden KVHS‘en für Tagesbetreuungspersonen
8.2 Ausbildung, Qualifizierung und Beratung der Tagesbetreuungspersonen
Tagespflege darf nur durchführen, wer eine Eignung für diese Aufgabe besitzt. Die Person soll neben kindgerechten Räumlichkeiten über vertiefte Kenntnisse hinsichtlich der Anforderungen der Kindertagespflege verfügen. Diese Kenntnisse können in qualifizierten Kursen erworben oder in anderer Weise (z.B. eine pädagogische Ausbildung) nachgewiesen werden. Mittlerweile sind 5 Qualifizierungskurse mit insgesamt 80 Teilnehmerinnen durchgeführt worden. Die Ausbildung richtet sich nach dem Curriculum des Deutschen Jugendinstitutes und umfasst 160 Unterrichtsstunden plus einem Kurs in Erster Hilfe und schließt mit einem Zertifikat ab. Dieses führt zu der Erteilung der Pflegeerlaubnis, die 5 Jahre Gültigkeit besitzt und zur Betreuung von bis zu insgesamt 5 Kindern gleichzeitig berechtigt (von der Wohnsituation abhängig). Gemäß § 23 (4) haben Tagespflegepersonen Anspruch auf Beratung in allen Fragen der Tagespflege, Zusammenschlüsse von Tagespflegepersonen sollen beraten, unterstützt und gefördert werden. Diesen Auftrag erfüllt das Jugendamt folgendermaßen: • Jeweils in Aurich und Norden findet einmal im Monat unter Einladung und Federführung des Jugendamtes ein Treffen mit allen Tagespflegeeltern statt. Auf diesen Treffen werden alle neuen Informationen bezüglich der Entwicklung in der Tagespflege gegeben. In regelmäßigen Abständen werden Fachvorträge angeboten In einem 6-wöchigen Rhythmus finden so genannte „Vernetzungstreffen“ auf lokaler (gemeindlicher) Ebene statt. Hier sollen sich ortsnahe Tagespflegepersonen mit dem Ziel des fachlichen Austausches und der gegenseitigen Unterstützung bei Problemen, wie Ausfall der Tagesmutter, Vertretung während der Ferienzeiten etc. kennen lernen, Das Jugendamt initiiert diese Treffen
und begleitet diese auf Anforderung durch die Tagesmütter. Hier wird auch Supervision im Rahmen von Fallbesprechungen durch die Fachkraft angeboten. Jährlich finden mindestens zwei große Fortbildungsveranstaltungen statt, zu den alle Tagespflegepersonen eingeladen werden.
8.3 Bedarfs- und Versorgungssituation in der Tagespflege
Die Vermittlungszahlen sind in den letzten Monaten durch die neuen Richtlinien zur Tagesbetreuung sprunghaft gestiegen und zeigen den zunehmenden Bedarf. Zum Stichtag 01.11.2007 befanden sich aktuell 200 Kinder bei 96 Tagesmüttern in Betreuung. Hochgerechnet auf das Haushaltsjahr 2007 bedeutet dies eine Verdoppelung der Vermittlungszahlen gegenüber den Vorjahren.. In den vergangenen Jahren wurden ca. 250.000,- € jährlich für diese Aufgabe aufgewendet, 2007 werden die Ausgaben voraussichtlich auf 380.000,- € steigen.
Der durch die in der Öffentlichkeit geführte Diskussion über die Kinderbetreuung entstandene Eindruck, dass insbesondere ein hoher Bedarf an Betreuung für die unter 3-Jährigen vorliegt, trifft zumindest nicht für die Betreuungsrealität im Landkreis Aurich zu.
Kinder unter 3 Jahre Kinder 3 bis 6 Jahre Kinder älter als 6 Jahre
52 50 103
Insbesondere die kurzen Betreuungszeiten der Grundschulen sind der Grund für die hohe Anzahl der über 6-Jährigen in der Tagespflege.
Regionale Verteilung der Tagespflege
Ihlow Südbrookmerland Stadt Wiesmoor Großefehn Stadt Norden Dornum Großheide Krummhörn Hinte SG Brookmerland Stadt Norderney Inselgemeinde Baltrum Inselgemeinde Juist SG Hage Gesamt
Postleitzahl 26603 26605 26607 26632 26624 26639 26629 26506 26553 26532 26736 26723 26759 26529 26548 26579 26571 26524
Fälle 33 16 12 9 21 15 18 28 1 7 5 1 1 19 3 0 1 9
Die Auflistung zeigt einen deutlich höheren Bedarf (ca. 63 %) im südlichen Kreisgebiet. Dies legt den Schluss nahe, dass in diesen Gemeinden die Anzahl berufstätiger Frauen höher liegt.
8.4 Landesprogramm „Familien mit Zukunft – Kinder bilden und betreuen“
Wesentlicher Motor für den Ausbau der Tagespflege ist das Landesprogramm Familie mit Zukunft, mit einer 4-jährigen Laufzeit und einem Fördervolumen von rund 80.000.000,- Euro. Bei einer 50%igen kommunalen Gegenfinanzierung können die nds. Landkreise und Städte auf Grundlage der Geburten des Vorvorjahres (für 2007 das Geburtsjahr 2005, 1.659 Kinder x 269,- = max. Zuschusshöhe Landkreis Aurich 446.271,- Euro) für folgende Projekte Zuschüsse beantragen: • • • • • • Einrichtung von „Familien- und Kinderservicebüros“ als koordinierende Stelle zur Umsetzung der Maßnahmen Qualifizierung, Fortbildung und Vernetzung der Tagespflegepersonen Bereitstellung ausreichender, verlässlicher und flexibler Tagespflegebetreuung Vernetzung des Betreuungsangebotes Erprobung neuer Betreuungsmodelle Förderung besonderer Zielgruppen durch ergänzende Betreuung
Da es sich um ein Programm das Nds. Sozialministeriums handelt, sind ausschließlich Ausbaumaßnahmen im Bereich der Tagespflege bezuschussungsfähig. Dies führt zu einem eingeschränkten Handlungsspielraum, so dass für Projekte im Jahr 2007 lediglich eine Landeszuschusssumme in Höhe von 330.00,- Euro beantragt werden konnte. Folgende Projekt wurden realisiert bzw. sind in der Umsetzung: • Familien- und Kinderservicebüro mit integrierter Kinderbetreuung ab Juni 2007 in Aurich (in der Stadt Norden in Vorbereitung) Verleihbörse für Kindermöbeln, Reisebetten, Buggis, Autositzen, etc. für Tagespflegepersonen Qualifizierungskurse und Fortbildungsveranstaltungen für Tagespflegepersonen Nachmittagsbetreuung von Grundschulkindern in Kooperation mit dem NiKo-Projekt Hinnerk-Haidjer-Schule Moordorf ab Juni 2007 Schulzentrum Großheide ab November 2007 Beantragt für zwei weitere Standorte Förderung besonderer Zielgruppen
Kooperation mit der UEK im Rahmen des Projektes Frühe Hilfen für junge, gesundheitlich oder psychosozial eingeschränkte Mütter/Familien Bereitstellung verlässlicher und ausreichender Tagesbetreuung mit insgesamt 96 Tagespflegmüttern Aufbau einer Internet-Betreuungsbörse zur Darstellung sämtlicher Betreuungsleitungen und Informationen rund um die Kindertagesbetreuung
8.5 Kindertagesbetreuungsstelle (TABS) im Familien- und Kinderservicebüro
Neben der Beratung und Vermittlung sieht das Konzept des Auricher Familien- und Kinderservicebüro auch die Betreuung von Kindern in speziell dafür vorgehaltenen Räumen vor. Die TABS ist ein Zusammenschluss von zur Zeit vier qualifizierten Tagesmüttern die Kinder in unterschiedlichen
Altersstufen gleichzeitig bzw. zeitversetzt betreuen (zur Zeit 15 Kinder). Da es sich um Tagespflege und nicht um eine Kindertagesstätte handelt, sind die Kinder der jeweiligen Tagespflegemutter vertraglich zugeordnet. Diese Tagespflege hat gegenüber der individuellen Tagespflege in privaten Räumlichkeiten erhebliche Vorteile: • • • • • Eine hohe Verlässlichkeit für die Eltern, da plötzlich ausfallende Tagesbetreuungspersonen durch andere dort anwesende Tagesmütter ersetzt werden können Trotz individueller Zuordnung zur Tagesmutter haben die betreuten Kinder Spielgefährten unterschiedlichen Alters Tagesmütter bilden ein Team und können sich bei Erziehungsfragen gegenseitig beraten Trotz eines individuellen Betreuungscharakters ist eine Kontrolle der Betreuungsleistung möglich Hohe Flexibilität bei ungünstigen Betreuungszeiten wie z.B. Wochenendbetreuung, Früh- oder Spätdienste, Ferienzeiten, etc.
Sobald eine erste verlässliche Auswertung die positive Erfahrungen mit dieser Betreuungsform bestätigen, soll dieses Modell auch in anderen Regionen des Landkreises eingeführt werden.
9.1 Kinder im Kindergartenalter
Mit den genehmigten 5.800 Kindergarten- und Spielkreisplätzen ist eine 100%ige Versorgung der 3- bis 6-jährigen Kinder im Kreisdruchschnitt erreicht, wobei hier rund 591 Nachmittagsplätze und rund 700 Plätze mit geringer Betreuungszeit enthalten sind. Relativ kurzfristig wird durch den Geburtenrückgang eine Entwicklung eintreten, durch die in den meisten Gemeinden ein deutlicher Überhang an Kita-Plätzen ensteht. Die so freien Ressourcen sollten in die Verbesserung der Qualität der Betreuung und der Einrichtungen investiert werden: • • • • • • Abbau der Nachmittagsplätze zugunsten von Vormittags- und/oder Ganztagsplätzen Ganztagsplätze mit Mittagstisch Weitere wohnortnahe Integrationsgruppen Verlängerung und Flexibilisierung der Öffnungszeiten (Früh- und Spätdienste in Kitas) Aufbau von altersübergreifenden Kita-Gruppen Verringerung der Gruppengröße bei gleichem Personal
In einem Flächenlandkreis lassen sich lokale und zeitlich begrenzte Versorgungsengpässe nicht gänzlich ausschließen. Insbesondere ist (noch) nicht jeder zeitliche Betreuungsbedarf im Einzelfall durch örtliche Kitas abzudecken. Hier bietet die Tagespflege als so genannte Randstundenbetreuung eine sinnvolle Ergänzung zur Einrichtungsbetreuung. Mit diesem Betreuungsmix könnte jeder Familie im Landkreis Aurich ein ihrem persönlichen Betreuungsbedarf entsprechendes Angebot gemacht werden.
9.2 Kinder im Alter von 0 – 3 Jahren 9.2.1 Einrichtungen
Bis zum Jahr 2013 soll nach dem Investitionsprogramm des Bundes „Kinderbetreuungsfinanzierung“ das Angebot auf 35 % Betreuungsplätze für die 0– bis 3-jährigen Kinder ausgebaut werden. Für den Landkreis Aurich wären dies rund 1.750 Betreuungsplätze in Krippen, altersübergreifenden KitaGruppen und Tagespflege. Der geschätzte Bedarf liegt in den ländlich strukturierten Gemeinden bei ca. 10 %, in den Städten Aurich und Norden bei ca. 15 %.
Für die Städte Aurich und Norden wird jeweils die Einrichtung einer weiteren Kinderkrippe empfohlen, für die übrigen Gemeinden zunächst die Einrichtung von altersübergreifenden Gruppen. Diese können später bei zu erwartender freier Kapazität in den Kindergärten und bei einem relevanten Bedarf zu eigenen Krippengruppen umgebaut werden. Einige Gemeinden planen im Rahmen des Investitionsprogramms durch die Einrichtung von Krippengruppen in Kindertageseinrichtungen schon in 2009 einen Versorgungsgrad von 10 % zu erreichen.
9.2.2 Tagespflege
Mit dem Qualifizierungs- und Fortbildungsangebot für Tagesbetreuungspersonen hat die Tagespflege eine erhebliche Qualitätssteigerung erfahren. Eine weitere Verbesserung der Betreuungsqualität stellt die Tagesbetreuungsstelle dar. Mit dem Zusammenschluss von mehreren Tagesmüttern und Betreuung in gleichen Räumlichkeiten wird ein verlässliches Tagesbetreuungsangebot geschaffen. Es vereint die Vorzüge einer Einrichtungsbetreuung mit mehreren Kindern mit dem familiären Bezugsrahmen einer Tagesmutter. Die Tagesbetreuungsstelle im Familien- und Kinderservicebüro in Aurich wird von vielen Eltern angefragt und kann als Modell für die Gemeinden des Landkreises dienen. Der Ausbau der Tagespflege sollte fortgesetzt werden, um auch schwierige Betreuungszeiten abdecken zu können.
9.3 Kinder im schulpflichtigen Alter
Fehlende verlässliche Betreuung für Kinder im schulpflichtigen Alter stellt zur Zeit das eigentliche Betreuungsproblem im Landkreis Aurich dar. Die hohe Anzahl von Tagespflegen in dieser Altersstufe (50 %) legt diesen Schluss nahe. Den 8.600 Grundschulkindern stehen nur 62 Hortplätze, ca. 100 Tagespflegeplätze und 45 Plätze in speziellen Projekten zur Verfügung. Der Ausbau der Tagespflege kann den Bedarf zukünftig nicht mehr decken. Neben der Schaffung von Hortangeboten können in Kooperation mit den Grundschulen verlässliche Nachmittagsbetreuungsangebote geschaffen werden. In vielen Bereichen des Landkreises gibt es Lesenester, Nachmittagsbetreuung durch den Kinderschutzbund und andere Initiativen, die den Grundstein für den Aufbau verlässlicher institutionalisierter Strukturen bilden könnten. Diese Angebote wären auch nutzbar bei der Umwandlung von Grundschulen in Ganztagsschulen.
Darstellung der detaillierten Versorgungssituation in den einzelnen Städten und Gemeinden des Landkreises Aurich
0 < 27 J 12 598 0<1J 397 Kinder 1<2J 371 im Alter 2<3J 409 von ... 3<4J 377 bis unter ... 4<5J 417 Jahren 5<6J 412 6<7J 420 Krippen-Kinder 0<3J 1 177 Kindergarten-K. 3<6J 1 206 Hortkinder 6 < 14 J 3 795 10 < 12 J 946 Jugend12 < 14 J 997 arbeit 14 < 18 J 2 145 0 < 18 J 8 323 18 < 21 J 1 567 21 < 27 J 2 708 Versorgung der Kinder mit Tagesbetreuungsplätzen in Einrichtungen
12 522 374 397 371 409 377 417 412 1 142 1 203 3 710 980 960 2 130 8 184 1 573 2 765
12 400 372 374 397 371 409 377 417 1 143 1 156 3 626 960 946 2 065 7 990 1 602 2 807
12 339 372 372 374 397 371 409 377 1 118 1 176 3 543 938 980 2 015 7 852 1 584 2 903
12 259 373 372 371 374 397 371 409 1 116 1 141 3 465 892 960 1 942 7 664 1 631 2 964
12 173 375 372 372 371 374 396 371 1 119 1 142 3 342 832 938 1 939 7 541 1 563 3 068
12 113 376 375 372 372 371 374 396 1 123 1 117 3 272 829 891 1 904 7 417 1 553 3 143
11 984 379 376 375 372 372 371 374 1 129 1 115 3 174 793 831 1 916 7 335 1 454 3 195
11 830 381 379 376 374 372 372 371 1 136 1 118 3 125 785 828 1 850 7 229 1 443 3 158
11 683 383 381 379 376 374 372 372 1 142 1 122 3 085 779 793 1 768 7 117 1 437 3 129
10 963 384 385 386 386 384 382 380 1 154 1 152 2 996 744 744 1 551 6 853 1 246 2 864
Kinder bis 3 Jahre Plätze
Villa Kunterbunt 2. Plätze in altersübergreifenden Kiga-Gruppen 3. Davon Ganztagsplätze
Bedarf Differenz
Plätze 0 - 3 J. ges. Quote Plätze für 1-3 Jährige
38 10% 78 - 40 2006
50 25 42 50 40 20 65 18 38 25 75 25 50 60 67 50 25 50 60 50 25 15 15 50 17 44 25 1076 25 35 25 20 105 25 18 25 10 78
38 11,0% 84 - 46 2007
38 12,0% 92 - 54 2008
38 13,0% 96 - 58 2009
38 14,0% 104 - 66 2010
38 14,0% 104 - 66 2011
38 14,0% 104 - 66 2012
38 14,0% 105 - 67 2013
38 14,0% 105 - 67 2014
38 14,0% 106 - 68 2015
38 14,0% 107 - 69 2020
50 25 42 50 40 20 65 18 38 25 75 25 50 60 67 50 25 50 60 50 25 15 15 50 17 44 25 1 076 25 35 25 20 105 25 18 25 10 78
Pinguin Aurich Pinguin Kirchdorf Kindergarten Tiddeltopp Kindergarten Lilliput e.V. Kinderspielkr. Ev-Luth.Matthäus-Kirche Wallinghausen Kinderspielkreis Dietrichsfeld Kindergarten Lindenbaum, Wallinghausen Außenstelle Grundschule Wallinghausen Kindergarten Swaalvkennüst Städt. Kindertagesstätte u. Hort Bodelschwingh Kindergarten u. Hort "Seepferdchen", Sandhorst Außenstelle Grundschule Sandhorst Montessori-Kinderhaus DRK-Kindergarten "Tausendfüssler" DRK Kindergarten "Am Wasserturm" Kindergarten Upstalsboom, Zum Haxtumerfeld Kindergarten Upstalsboom, Extumer Loog Kindergarten "Immenkörv", Tannenhausen Kath. Kindergarten St. Ludgerus, Sandhorst Kindergarten "Rappenkiste", Walle Außenstelle Grundschule Walle Waldkindergarten "Die Pfifferlinge" Waldkindergarten "Die Fliegenpilze" Kindergarten "Lummerland", Popens I-Gruppe im Sprachheilkindergarten Kindergarten "Stefelkes" Kindergarten "Finkennüst" Zwischensumme 1 2. Nachmittagsplätze ab 4 Std. Betreuungszeit Städt. Kindertagesstätte u. Hort Bodelschwingh Montessori-Kinderhaus Kindergarten Upstalsboom KiTa und -Hort Seepferdchen Sandhorst Zwischensumme 2 3. Ganztagsplätze ab 7 Std. Öffungszeit Pinguin Kirchdorf Kindergarten Tiddeltopp DRK-Kindergarten "Am Wasserturm" Kindergarten Upstalsboom Zwischensumme 3
1 Vormittagsplätze
Bedarf Differenz Kinder 6 bis 14 Jahre Plätze
Plätze 3 - 6 J. ges. Quote Plätze für ... Kinder
1 259 95,0% 1 145 + 114 2006
1 259 95,0% 1 142 + 117 2007
1 259 95,0% 1 098 + 161 2008
1 259 95,0% 1 117 + 142 2009
1 259 95,0% 1 083 + 176 2010
1 259 95,0% 1 084 + 175 2011
1 259 95,0% 1 061 + 198 2012
1 259 95,0% 1 059 + 200 2013
1 259 95,0% 1 062 + 197 2014
1 259 95,0% 1 066 + 193 2015
1 259 95,0% 1 094 + 165 2020
1. Altersübergreifende Gruppe Zwischensumme 1 2. Hort Städt. Kindertagesstätte u. Hort Bodelschwingh Kindergarten u.Hort Seepferdchen Kindergarten Upstalsboom Zwischensumme 2
20 20 12 52
Plätze 6 - 14 J. ges. Anzahl Kinder
Versorgungsgrad Intergation Integrationsplätze
52 3795 1,4% 2006
52 3710 1,4% 2007
52 3626 1,4% 2008
52 3543 1,5% 2009
52 3465 1,5% 2010
52 3342 1,6% 2011
52 3272 1,6% 2012
52 3174 1,6% 2013
52 3125 1,7% 2014
52 3085 1,7% 2015
52 2996 1,7% 2020
Kita Swaalvkenüst Kindergarten Tiddeltopp
Quote 95,0% 95,0% 95,0% Plätze für ... Kinder 1 145 1 142 1 098 Kindertagesstättenbedarfsplan + 114 + 117 + 161 2006 2007 2008
95,0% 1 117 + 142 2009
95,0% 1 083 + 176 2010
95,0% + 175
95,0% + 198
1 2007084 20131 061 2011 2012
95,0% 1 059 + 200 2013
95,0% 1 062 + 197 2014
95,0% 1 066 + 193 2015
95,0% 1 094 + 165 2020
4 16 4 4 1 4
DRK Kindergarten "Am Wasserturm" Außenstelle Grundschule Wallinghausen Kindergarten "Stefelkes" I-gruppe im Sprachheilkindergarten der AWO
Plätze gesamt Bedarf bei 4% Kindergartenkinder
Differenz/ Überhang Tagespflege
0 < 27 J 0<1J 1<2J 2<3J 3<4J 4<5J 5<6J 6<7J 0<3J 3<6J 6 < 14 J 10 < 12 J 12 < 14 J 14 < 18 J 0 < 18 J 18 < 21 J 21 < 27 J 7 203 198 193 226 218 209 232 256 617 659 2 147 553 550 1 278 4 701 1 005 1 497
7 165 195 198 193 226 218 209 232 586 653 2 091 582 504 1 250 4 580 1 003 1 582
7 129 195 195 198 193 226 218 209 588 637 2 038 537 553 1 184 4 446 970 1 713
7 101 196 195 195 198 193 226 218 586 616 2 013 517 582 1 108 4 325 960 1 817
7 031 199 196 195 195 198 193 226 590 586 1 928 507 537 1 102 4 206 961 1 865
6 947 201 198 196 195 195 198 193 595 588 1 850 488 517 1 085 4 118 920 1 909
6 883 203 201 198 196 195 195 198 602 586 1 782 441 507 1 089 4 058 865 1 960
6 770 205 203 200 198 196 195 195 609 589 1 726 427 488 1 098 4 021 790 1 959
6 617 208 205 203 200 198 196 195 616 595 1 664 444 441 1 043 3 918 813 1 885
6 499 210 208 205 203 200 198 196 623 601 1 628 418 427 1 004 3 856 822 1 820
5 988 209 212 212 212 211 210 208 633 632 1 599 394 390 833 3 697 695 1 595
Krippe Kindergarten Hort Jugendarbeit
Versorgung der Kinder mit Tagesbetreuungsplätzen in Einrichtungen
1. Krippe "Kinderhaus Norden" e.V 15 2. davon Ganztags-Plätze "Kinderhaus Norden" e.V 15 Kindertagesstätte KVHS Norden 10 3 Plätze in altersgemischten Kta-Gruppen Kindertagesstätte KVHS Norden 10
15 15 10 10 35
Plätze für 1 - 3 J. ges. angestrebte Versorgungsquote
35 10% 41
35 11,0% 42
35 12,0% 47
35 13,0% 50
35 14,0% 54
35 14,0% 55
35 14,0% 56
35 14,0% 57
42 63 54 93 68 50 25 50 78 50 25 598 50 20 70 20 18 38
1. Vormittagsplätze Kindergarten "Nazareth" 42 Kindergarten "Schulstraße" 63 Kindergarten "Am Moortief" 54 Kindergarten "Süderneuland" 93 Kindergarten "Hooge Riege" 68 AWO-Kindergarten Norden 50 Kita Nachbarschaftzentrum 25 Ev.-luth. Kindergarten "Kükennüst" 50 Kindergarten "Wirde Landen" 78 AWO Kita Westermarsch 50 "Die Natur-Kinder-Werkstatt" 15 Zwischensumme 1 588 2. Nachmittagsplätze ab 4 Std. Öffnungszeit Kindergarten "Hooge Riege" 50 AWO-Kindergarten, Norden 20 Zwischensumme 2 70 3. Ganztagsplätze mindestens 7 Std. Betreuung Kindertagesstätte KVHS Norden 20 "Kinderhaus Norden" e.V. 18 Zwischensumme 3 38
Plätze 3 - 6 J. ges. angestrebte Versorgungsquote Bedarf
696 95% 626
706 95,0% 620
706 95,0% 604
706 95,0% 585
706 95,0% 556
706 95,0% 558
706 95,0% 559
706 95,0% 564
706 95,0% 571
706 95,0% 600
Differenz/ Überhang Kinder 6 bis 14 Jahre
1. Altersgemischte Gruppe Kita im Nachbarschaftszentrum Zwischensumme
Versorgungsgrad Integration
10 2147 0,5% 2006
10 2091 0,5% 2007
10 2038 0,5% 2008
10 2013 0,5% 2009
10 1928 0,5% 2010
10 1850 0,5% 2011
10 1782 0,6% 2012
10 1726 0,6% 2013
10 1664 0,6% 2014
10 1628 0,6% 2015
10 1599 0,6% 2020
Integrationsplätze Kindergarten "Am Moortief" Kindergarten Süderneuland Kindergarten "Hooge Riege" Kindergarten "Wirde Landen"
Plätze Bedarf 4% der Kindergartenkinder
0 < 27 J 0<1J 1<2J 2<3J 3<4J 4<5J 5<6J 6<7J 0<3J 3<6J 6 < 14 J 10 < 12 J 12 < 14 J 14 < 18 J 0 < 18 J 18 < 21 J 21 < 27 J 1 497 33 55 41 58 47 41 49 129 146 414 105 94 207 896 203 398
1 470 45 33 55 41 58 47 41 133 146 410 101 103 202 891 179 400
1 446 44 45 33 55 41 58 47 122 154 408 113 105 200 884 168 395
1 421 43 44 45 33 55 41 58 132 129 412 116 101 207 880 148 393
1 383 42 43 44 45 33 55 41 129 133 402 102 113 199 863 157 363
1 367 41 42 43 44 45 33 55 126 122 407 90 116 204 858 151 358
1 351 40 41 42 43 44 45 33 122 132 377 88 102 218 849 153 350
1 316 38 40 41 42 43 44 45 119 129 369 105 90 217 833 148 335
1 291 37 38 40 41 42 43 44 115 126 364 99 88 215 819 154 318
1 260 36 37 38 40 41 42 43 112 122 366 96 105 206 805 155 300
1 175 32 33 33 34 35 36 37 98 105 330 85 89 187 720 137 318
Kinder im Alter von ... bis unter ... Jahren Krippe Kindergarten Hort Jugendarbeit
2. Altersgemischte Gruppe 3. davon Ganztags-Plätze
Plätze 0 - 3 J. ges. Quote Plätze für 1 - 3 jährige Kinder
Differenz Kinder 3 bis 6 Jahre Plätze
0 10% 9 - 9 2006
0 10,0% 13 - 13 2007
0 10,0% 12 - 12 2008
0 10,0% 13 - 13 2009
0 10,0% 12 - 12 2010
0 10,0% 12 - 12 2011
0 10,0% 12 - 12 2012
0 10,0% 11 - 11 2013
0 10,0% 11 - 11 2014
0 10,0% 11 - 11 2015
0 10,0% 9 -9 2020
1. Vormittagsplätze Ev.-luth. Kindergarten Frühfördergruppe Kükennest
Differenz/ Überhang Kinder 6 bis 14 Jahre Plätze
143 95% 138 + 5 2006 0 0 414 0,0% 2006
143 95,0% 138 + 5 2007 0 0 410 0,0% 2007
143 95,0% 146 - 3 2008 0 0 408 0,0% 2008
143 95,0% 122 + 21 2009 0 0 412 0,0% 2009
143 95,0% 126 + 17 2010 0 0 402 0,0% 2010
143 95,0% 116 + 27 2011 0 0 407 0,0% 2011
143 95,0% 125 + 18 2012 0 0 377 0,0% 2012
143 95,0% 122 + 21 2013 0 0 369 0,0% 2013
143 95,0% 119 + 24 2014 0 0 364 0,0% 2014
143 95,0% 116 + 27 2015 0 0 366 0,0% 2015
143 95,0% 100 + 43 2020 0 330 0,0% 2020
Integrationsplätze Frühfördergruppe Kükennest
4 6 -2 3
0 < 27 J 0<1J 1<2J 2<3J 3<4J 4<5J 5<6J 6<7J 0<3J 3<6J 6 < 14 J 10 < 12 J 12 < 14 J 14 < 18 J 0 < 18 J 18 < 21 J 21 < 27 J 3 827 80 128 135 128 146 140 148 343 414 1 294 351 316 662 2 713 371 743
3 811 114 80 128 135 128 146 140 322 409 1 275 327 342 652 2 658 440 714
3 785 113 114 80 128 135 128 146 307 391 1 264 320 351 640 2 601 476 708
3 776 111 113 114 80 128 135 128 338 343 1 207 318 327 640 2 527 522 727
3 773 111 111 112 114 80 128 135 334 322 1 175 307 320 667 2 498 492 783
3 749 110 110 111 112 114 80 128 332 306 1 142 288 318 668 2 449 482 818
3 748 111 110 110 111 112 114 80 332 337 1 063 286 307 670 2 403 454 891
3 758 111 111 110 110 111 112 114 333 334 1 018 274 288 644 2 329 500 930
3 737 113 111 111 110 110 111 112 335 332 983 263 286 626 2 275 507 955
3 713 114 113 111 111 110 110 111 338 331 954 263 274 605 2 228 511 974
3 530 124 122 120 118 115 114 112 366 347 892 221 226 510 2 115 433 982
2. Altersgemischte Gruppe Kindergarten "Regenbogensteppkes" 3. davon Ganztags-Plätze
0 10% 26 - 26 2006
6 10,0% 20 - 14 2007
6 10,0% 19 - 13 2008
6 10,0% 22 - 16 2009
6 10,0% 22 - 16 2010
6 10,0% 22 - 16 2011
6 10,0% 22 - 16 2012
6 10,0% 22 - 16 2013
6 10,0% 22 - 16 2014
6 10,0% 22 - 16 2015
6 10,0%
- 18 2020
1.Vormittagsplätze Kindergarten "Regenbogensteppkes" Kindergarten "Tiddeltopp" Wiesmoor Waldkindergarten Kindergarten "Kinnerhuus an`t Markt" Kindergarten Mullberg Kindergarten "Wiesedermeer" Kindergarten "Voßbarg" Kindergarten Regenbogen Großefehn Zwischensumme 1 2. Nachmittagsplätze Kindergarten "Kinnerhuus an`t Markt" Kindergarten Regenbogen Großefehn Zwischensumme 2 3. Ganztagsplätze
50 36 15 75 50 30 25 20 301 50 13 63
44 36 15 75 50 30 25 20 295 50 13 63
Differenz Kinder 6 bis 14 Jahre Plätze
364 95% 393 - 29 2006
358 95,0% 388 - 30 2007
358 95,0% 371 - 13 2008
358 95,0% 325 + 33 2009
358 95,0% 305 + 53 2010
358 95,0% 291 + 67 2011
358 95,0% 320 + 38 2012
358 95,0% 317 + 41 2013
358 95,0% 315 + 43 2014
358 95,0% 314 + 44 2015
358 95,0% 329 + 29 2020
1. Altersgemischte Gruppe 2. Hort 3. davon Ganztags-Plätze
0 1294 0,0% 2006
0 1275 0,0% 2007
0 1264 0,0% 2008
0 1207 0,0% 2009
0 1175 0,0% 2010
0 1142 0,0% 2011
0 1063 0,0% 2012
0 1018 0,0% 2013
0 983 0,0% 2014
0 954 0,0% 2015
0 892 0,0% 2020
Integrationseinrichtungen Kindergarten Regenbogen Großefehn Kindergarten Tiddeltopp
10 17 - 7 15
10 16 - 6
10 14 - 4
10 13 - 3
10 12 - 2
Inselgemeinde Baltrum
0 < 27 J 0<1J 1<2J 2<3J 3<4J 4<5J 5<6J 6<7J 0<3J 3<6J 6 < 14 J 10 < 12 J 12 < 14 J 14 < 18 J 0 < 18 J 18 < 21 J 21 < 27 J 124 3 2 3 4 1 1 7 8 6 52 12 11 17 83 11 30
119 3 3 2 3 4 1 1 8 8 49 10 15 18 83 11 25
119 3 3 3 2 3 4 1 9 9 43 14 12 17 78 16 25
115 3 3 3 3 2 3 4 9 8 39 16 10 22 78 14 23
116 3 3 3 3 3 2 3 9 8 38 15 14 23 78 14 24
115 3 3 3 3 3 3 2 9 9 34 8 16 25 77 10 28
112 3 3 3 3 3 3 3 9 9 29 2 15 26 73 14 25
112 3 3 3 3 3 3 3 8 9 24 5 8 26 68 19 25
111 3 3 3 3 3 3 3 8 9 20 7 2 29 66 19 26
109 3 3 3 3 3 3 3 8 9 22 5 5 24 63 18 28
103 3 3 3 3 3 3 3 9 8 23 6 6 12 53 9 41
1. Krippe 2. Altersübergreifende Gruppe Klabautergarten
Plätze 1 - 3 J. ges. Quote Bedarf Plätze für 1-3 jährige Kinder
Differenz/ Überhang Kinder 3 bis 6 Jahre Plätze
10 10% 5 + 5 2006
10 10,0% 5 + 5 2007
10 10,0% 6 + 4 2008
10 10,0% 6 + 4 2009
10 10,0% 6 + 4 2010
10 10,0% 6 + 4 2011
10 10,0% 6 + 4 2012
10 10,0% 6 + 4 2013
10 10,0% 6 + 4 2014
10 10,0% 5 + 5 2015
10 10,0% 6 + 4 2020
1. Vormittagsplätze Kindergarten Klabautergarten
Plätze 3 - 6 J. ges. Quote Bedarf Plätze für ... Kinder
15 98% 5 + 10 2006
15 98,0% 7 + 8 2007
15 98,0% 8 + 7 2008
15 98,0% 7 + 8 2009
15 98,0% 8 + 7 2010
15 98,0% 9 + 6 2011
15 98,0% 9 + 6 2012
15 98,0% 8 + 7 2013
15 98,0% 8 + 7 2014
15 98,0% 8 + 7 2015
15 98,0% 8 + 7 2020
0 52 0,0% 2006
0 49 0,0% 2007
0 43 0,0% 2008
0 39 0,0% 2009
0 38 0,0% 2010
0 34 0,0% 2011
0 29 0,0% 2012
0 24 0,0% 2013
0 20 0,0% 2014
0 22 0,0% 2015
0 23 0,0% 2020
Differenz/ Überhang
0 < 27 J 0<1J 1<2J 2<3J 3<4J 4<5J 5<6J 6<7J 0<3J 3<6J 6 < 14 J 10 < 12 J 12 < 14 J 14 < 18 J 0 < 18 J 18 < 21 J 21 < 27 J 1 213 36 30 31 30 49 33 41 97 112 389 107 97 224 822 149 242
1 207 33 36 30 31 30 49 33 99 110 374 96 110 210 793 167 247
1 212 33 33 36 30 31 30 49 103 91 374 97 107 207 775 166 272
1 207 34 33 33 36 30 31 30 100 97 343 94 96 225 765 157 285
1 194 34 34 33 33 36 30 31 101 99 328 88 97 204 732 162 300
1 184 35 34 34 33 33 36 30 102 103 308 74 94 206 719 158 307
1 174 35 35 34 34 33 33 36 104 100 297 82 88 204 705 164 305
1 166 36 35 35 34 34 33 33 107 101 283 79 74 190 680 158 328
1 150 38 36 35 35 34 34 33 109 102 276 61 82 185 672 156 323
1 137 38 37 36 35 35 34 34 112 104 276 61 79 168 660 157 320
1 066 41 41 41 40 39 38 37 122 118 278 67 67 127 645 123 299
2. Altersgemischte Gruppe 3. davon Ganztags-Plätze Zwischensumme 3
Plätze 0 - 3 J. ges. Quote Bedarf Plätze für 1- 3 Jährige
0 10% 6 - 6 2006
0 10,0% 9 - 9 2007
0 10,0% 10 - 10 2008
0 10,0% 10 - 10 2009
0 10,0% 10 - 10 2010
0 10,0% 10 - 10 2011
0 10,0% 10 - 10 2012
0 10,0% 10 - 10 2013
0 10,0% 10 - 10 2014
0 10,0% 12 - 12 2020
1. Vormittagsplätze Kindergarten "St. Bartolomäus" Außenstelle Kasperkramerhaus Kindergarten Nesse AWO Zwischensumme 1 2. Nachmittagsplätze Zwischensumme 2
53 25 20 98
98 95% 106 + 17 2006
98 95,0% 104 + 19 2007
98 95,0% 86 + 37 2008
98 95,0% 92 + 31 2009
98 95,0% 94 + 29 2010
98 95,0% 97 + 26 2011
98 95,0% 95 + 28 2012
98 95,0% 95 + 28 2013
98 95,0% 97 + 26 2014
98 95,0% 98 + 25 2015
98 95,0% 111 + 12 2020
0 389 0,0% 2006 4 4 4 0
0 374 0,0% 2007 4 4 4 0 1
0 374 0,0% 2008 4 4 4 0
0 343 0,0% 2009 4 4 4 0
0 328 0,0% 2010 4 4 4 0
0 308 0,0% 2011 4 4 4 0
0 297 0,0% 2012 4 4 4 0
0 283 0,0% 2013 4 4 4 0
0 276 0,0% 2014 4 4 4 0
0 276 0,0% 2015 4 4 4 0
0 278 0,0% 2020 4 4 5 - 1
Plätze Plätze Bedarf 4% der Kindergartenkinder
Integrationseinrichtungen Kindergarten "St. Bartolomäus"
0 < 27 J 0<1J 1<2J 2<3J 3<4J 4<5J 5<6J 6<7J 0<3J 3<6J 6 < 14 J 10 < 12 J 12 < 14 J 14 < 18 J 0 < 18 J 18 < 21 J 21 < 27 J 4 089 117 103 133 140 153 165 178 353 458 1 385 363 325 721 2 917 437 735
4 071 111 117 103 133 140 153 165 331 426 1 376 347 341 733 2 866 472 734
4 068 109 111 117 103 133 140 153 338 376 1 378 349 363 696 2 787 505 777
4 038 109 109 111 117 103 133 140 329 353 1 328 345 347 720 2 729 515 794
4 025 108 109 109 111 117 103 133 326 331 1 287 348 349 688 2 632 558 835
4 005 109 108 108 109 111 117 103 326 337 1 216 343 345 688 2 567 544 894
4 005 111 109 108 108 109 111 117 328 329 1 158 318 348 711 2 526 529 950
3 990 112 111 109 108 108 109 111 332 326 1 099 293 343 691 2 449 514 1 027
3 949 115 112 111 109 108 108 109 338 326 1 030 273 318 696 2 390 513 1 046
3 911 117 115 112 111 109 108 108 345 328 974 236 293 687 2 334 536 1 042
3 644 131 129 126 123 120 117 115 386 360 883 217 220 492 2 121 495 1 028
0 10% 23 - 23 2006
0 10,0% 21 - 21 2007
0 10,0% 22 - 22 2008
0 10,0% 22 - 22 2009
0 10,0% 21 - 21 2010
0 10,0% 21 - 21 2011
0 10,0% 21 - 21 2012
0 10,0% 21 - 21 2013
0 10,0% 22 - 22 2014
0 10,0% 22 - 22 2015
10,0% 25 - 25 2020
1.Vormittagsplätze Kindergarten Holtrop Kindergarten Großefehn Kindergarten "Kinnerhuk" Kindergarten "Kunterbunt" Timmel Kindergarten "Regenbogen" Ev.-luth. Kindergarten Mittegroßefehn Zwischensumme 1 2. Nachmittagsplätze Kindergarten Holtrop Kindergarten Großefehn Kindergarten "Regenbogen" Ev.-luth. Kindergarten Mittegroßefehn Zwischensumme 2 3. Ganztagsgruppe
43 118 68 35 23 25 312 25 50 12 25 112
43 111 88 35 23 25 325 25 50 12 0 87
43 111 88 35 23 25 325 25 50 12 87
424 95% 435 - 18 2006
412 95,0% 404 + 6 2007
412 95,0% 357 + 53 2008
412 95,0% 335 + 75 2009
412 95,0% 314 + 96 2010
412 95,0% 320 + 90 2011
412 95,0% 312 + 98 2012
412 95,0% 309 + 101 2013
412 95,0% 309 + 101 2014
412 95,0% 311 + 99 2015
412 95,0% 342 + 68 2020
0 1385 0,0% 2006
0 1376 0,0% 2007
4 4 8 8 2
0 1378 0,0% 2008
0 1328 0,0% 2009
0 1287 0,0% 2010
0 1216 0,0% 2011
0 1158 0,0% 2012
0 1099 0,0% 2013
0 1030 0,0% 2014
0 974 0,0% 2015
0 883 0,0% 2020
Integrationseinrichtungen Kindergarten "Löwenzahn" Holtrop Kindergarten Spetzerfehn Kindergarten Ostgroßefehn Kindergarten Kinnerhuk Kindergarten "Regenbogen"
Plätze Bedarf 4%
18 18 - 0
26 17 + 9 18
26 15 + 11
26 14 + 12
26 13 + 13
2 864 76 82 83 95 87 102 110 241 284 900 230 246 540 1 965 334 565
2 828 73 76 82 83 95 87 102 230 265 866 226 220 538 1 899 350 579
2 803 73 73 76 82 83 95 87 221 260 843 205 230 520 1 844 374 585
2 797 73 73 72 76 82 83 95 218 241 828 208 226 492 1 778 403 615
2 781 74 73 73 72 76 82 83 219 230 791 219 205 476 1 716 401 664
2 762 75 73 73 73 72 76 82 221 221 767 212 208 446 1 654 409 699
2 736 76 75 73 73 73 72 76 224 218 743 189 219 435 1 619 381 736
2 691 77 76 75 73 73 73 72 227 219 707 182 212 434 1 586 355 749
2 664 78 77 76 74 73 73 73 230 221 669 178 189 424 1 544 339 781
2 635 79 78 77 76 74 73 73 234 223 640 165 182 420 1 517 335 783
2 367 82 82 82 81 80 79 78 246 241 596 146 145 335 1 418 298 651
0 < 27 J 0<1J 1<2J 2<3J 3<4J 4<5J 5<6J 6<7J 0<3J 3<6J 6 < 14 J 10 < 12 J 12 < 14 J 14 < 18 J 0 < 18 J 18 < 21 J 21 < 27 J
Plätze 0 - 3 J. ges. Quote Plätze für 1 - 3 J.
0 10% 16 - 16 2006
0 10,0% 15 - 15 2007
0 10,0% 14 - 14 2008
0 10,0% 14 - 14 2009
0 10,0% 14 - 14 2010
0 10,0% 14 - 14 2011
0 10,0% 14 - 14 2012
0 10,0% 15 - 15 2013
0 10,0% 15 - 15 2014
0 10,0% 15 - 15 2015
0 10,0%
- 16 2020
1. Regelkindergartengruppe Kinderspielkreis Großheide Integrativkindergarten Großheide Kindergarten Großheider Straße Kindergarten Südarle Zwischensumme 1 2. Nachmittagsplätze Integrativkindergarten Großheide Zwischensumme 2 3. Ganztagsgruppe Zwischensumme 3 4. davon altersg. Gruppe Zwischensumme 4
20 72 50 42 184 50 50
234 95% 269 - 35 2006
234 95,0% 251 - 17 2007
234 95,0% 246 - 12 2008
234 95,0% 228 + 6 2009
234 95,0% 218 + 16 2010
234 95,0% 209 + 25 2011
234 95,0% 206 + 28 2012
234 95,0% 207 + 27 2013
234 95,0% 209 + 25 2014
234 95,0% 212 + 22 2015
234 95,0% 228 + 6 2020
1. Altersgemischte Gruppe Zwischensumme 1
Zwischensumme 2 3. davon Ganztags-Plätze Zwischensumme 3
0 900 0,0% 2006
0 866 0,0% 2007
0 843 0,0% 2008
0 828 0,0% 2009
0 791 0,0% 2010
0 767 0,0% 2011
0 743 0,0% 2012
0 707 0,0% 2013
0 669 0,0% 2014
0 640 0,0% 2015
0 596 0,0% 2020
Integrationseinrichtungen Integrativkindergarten Großheide
16 11 + 5
16 9 + 7 07
16 8 + 8
16 9 + 7
16 7 + 9
16 6 + 10
0 < 27 J 0<1J 1<2J 2<3J 3<4J 4<5J 5<6J 6<7J 0<3J 3<6J 6 < 14 J 10 < 12 J 12 < 14 J 14 < 18 J 0 < 18 J 18 < 21 J 21 < 27 J 2 261 57 72 74 68 71 64 77 203 203 681 187 168 431 1 518 298 445
2 255 59 57 72 74 68 71 64 188 213 655 170 173 418 1 473 299 483
2 211 58 59 57 72 74 68 71 174 214 648 174 187 372 1 407 327 476
2 195 58 58 59 57 72 74 68 175 203 621 171 170 367 1 366 327 503
2 192 58 58 58 59 57 72 74 175 187 603 152 174 355 1 320 328 545
2 182 59 58 58 58 59 57 72 176 174 597 141 171 343 1 289 294 599
2 165 59 59 58 58 58 59 57 177 175 558 135 152 361 1 270 271 623
2 122 60 59 59 58 58 58 59 179 175 541 139 141 341 1 235 262 625
2 087 61 60 59 59 58 58 58 181 176 522 142 135 326 1 204 264 619
2 048 62 61 60 59 59 58 58 183 177 517 146 139 312 1 188 264 596
1 842 63 63 63 63 63 62 61 190 187 472 116 117 270 1 119 211 511
Plätze 1 - 3 J. ges.
0 10% 14 - 14 2006
0 10,0% 12 - 12 2007
0 10,0% 11 - 11 2008
0 10,0% 11 - 11 2009
0 10,0% 11 - 11 2010
0 10,0% 11 - 11 2011
0 10,0% 11 - 11 2012
0 10,0% 12 - 12 2015
Quote Plätze für ... Kinder
12 - 12 2020
1. Vormittagsplätze ev.-ref. Kiga Groß Midlum/Freepsum Kindergarten "Jona", Lopperum Ev--ref. Kindergarten Suurhusen Kindergarten Hinte Zwischensumme 1 2. Nachmittagsplätze 3. Ganztagsgruppe 4. davon altersg. Gruppe
25 50 25 109 209
209 95% 192 + 17 2006
209 95,0% 202 + 7 2007
209 95,0% 203 + 6 2008
209 95,0% 192 + 17 2009
209 95,0% 178 + 31 2010
209 95,0% 164 + 45 2011
209 95,0% 166 + 43 2012
209 95,0% 165 + 44 2013
209 95,0% 166 + 43 2014
209 95,0% 167 + 42 2015
209 95,00% 177 + 32 2020
0 681 0,0% 2006
0 655 0,0% 2007
0 648 0,0% 2008
0 621 0,0% 2009
0 603 0,0% 2010
0 597 0,0% 2011
0 558 0,0% 2012
0 541 0,0% 2013
0 522 0,0% 2014
0 517 0,0% 2015
0 472 0,0% 2020
Integrationseinrichtungen Kindergarten Hinte
8 8 - 0 1
8 9 - 1
8 8 - 0
insgesamt Einwohner 0 < 27 J 0 < 27 J 0<1J 1<2J 2<3J 3<4J 4<5J 5<6J 6<7J 0<3J 3<6J 6 < 14 J 10 < 12 J 12 < 14 J 14 < 18 J 0 < 18 J 18 < 21 J 21 < 27 J 3 908 3 899 3 880 3 859 3 856 3 845 3 827 3 802 3 753 3 714 3 457
3 908 112 127 124 122 151 133 156 363 406 1 311 338 334 687 2 767 441 700
3 899 105 112 127 124 122 151 133 344 397 1 282 346 343 679 2 701 479 719
3 880 103 105 112 127 124 122 151 320 373 1 261 340 338 681 2 634 491 755
3 859 103 103 105 112 127 124 122 311 363 1 212 304 346 669 2 554 522 783
3 856 103 103 103 105 112 127 124 310 343 1 168 299 340 672 2 493 516 847
3 845 104 103 103 103 105 112 127 311 320 1 116 289 304 688 2 435 508 901
3 827 106 104 103 103 103 105 112 313 311 1 067 284 299 677 2 369 497 961
3 802 108 106 104 103 103 103 105 318 309 1 029 273 289 649 2 305 504 992
3 753 110 108 106 104 103 103 103 323 310 976 246 284 638 2 248 509 996
3 714 112 110 108 106 104 103 103 330 313 946 251 273 592 2 181 516 1 017
3 457 121 121 119 117 115 112 110 361 344 841 206 208 484 2 030 439 988
1. Krippe 2. Altersgemischte Plätze 3. davon Ganztags-Plätze
Plätze 0 - 3 J. ges. angestrebte Versorgungsquote Bedarf Plätze für 1 - 3 Jährige
30 10% 25 + 5 2006
30 10,0% 24 + 6 2007
30 10,0% 22 + 8 2008
30 10,0% 21 + 9 2009
30 10,0% 21 + 9 2010
30 10,0% 21 + 9 2011
30 10,0% 21 + 9 2012
30 10,0% 21 + 9 2013
30 10,0% 21 + 9 2014
30 10,0% 22 + 8 2015
+ 30 10,0%
+ 6 2020
1. Regelkindergartengruppe Kindergarten "Meerhuske" Kindergarten "Zwergennest" Riepe Kindergarten "Pusteblume" Kindergarten "Regenbogen" Kindergarten "Kornblume" Waldkindergarten Ihlow Waldkindergarten Rotkehlchen Zwischensumme 1 2. Nachmittagsplätze Zwischensumme 2 3. Ganztagsplätze Zwischensumme 3 4. davon altersg. Gruppe Zwischensumme 4
68 85 43 62 72 15 345
68 85 43 62 72 15 15 360
345 95% 385 - 40 2006
360 95,0% 377 - 17 2007
360 95,0% 354 + 6 2008
360 95,0% 344 + 16 2009
360 95,0% 326 + 34 2010
360 95,0% 303 + 57 2011
360 95,0% 295 + 65 2012
360 95,0% 293 + 67 2013
360 95,0% 294 + 66 2014
360 95,0% 297 + 63 2015
360 95,0% 327 + 33 2020
1. Altersgemischte Gruppe Zwischensumme 1 2. Hort Zwischensumme 2 3. davon Ganztags-Plätze Zwischensumme 3
0 1311 0,0% 2006
0 1282 0,0% 2007
0 1261 0,0% 2008
0 1212 0,0% 2009
0 1168 0,0% 2010
0 1116 0,0% 2011
0 1067 0,0% 2012
0 1029 0,0% 2013
0 976 0,0% 2014
0 946 0,0% 2015
0 841 0,0% 2020
Integrationseinrichtungen Kindergarten "Meerhuske" Kindergarten "Pusteblume" Kindergarten "Regenbogen" Kindergarten "Kornblume"
16 16 - 0
16 16 + 0 09
16 14 + 2
16 12 + 4
426 12 12 8 7 13 8 10 32 28 107 25 32 41 208 71 147
417 17 12 12 8 7 13 8 41 28 100 19 30 42 211 61 145
412 17 17 12 12 8 7 13 45 27 96 22 25 48 216 49 147
399 16 17 17 12 12 8 7 50 32 90 33 19 58 230 28 142
394 16 16 17 17 12 12 8 49 41 86 28 22 57 233 27 134
377 16 16 16 17 17 12 12 48 45 91 18 33 49 233 31 113
375 15 16 16 16 17 17 12 47 50 88 21 28 47 231 45 99
365 14 15 16 16 16 17 17 45 49 87 20 18 52 233 45 88
356 14 14 15 16 16 16 17 43 48 93 15 21 50 234 42 80
345 13 14 14 15 16 16 16 41 47 102 20 20 51 240 32 73
341 9 10 11 11 12 13 14 30 36 124 32 33 39 229 31 82
Zwischensumme 1 2. Altersgemischte Gruppe ev.-luth. Kiga Schwalbennest Zwischensumme 2 3. davon Ganztags-Plätze ev.-luth. Kiga Schwalbennest
10 10% 2 + 8 2006
10 10,0% 4 + 6 2007
10 10,0% 4 + 6 2008
10 10,0% 4 + 6 2009
10 10,0% 4 + 6 2010
10 10,0% 4 + 6 2011
10 10,0% 4 + 6 2012
10 10,0% 4 + 6 2013
10 10,0% 4 + 6 2014
10 10,0% 4 + 6 2015
10 10,0% 2 + 8 2020
3. Ganztagsgruppe ev.-luth. Kiga Schwalbennest
Differenz Tagespflege
40 95% 26 + 14
40 95,0% 26 + 14 1
40 95,0% 25 + 15
40 95,0% 30 + 10
40 95,0% 38 + 2
40 95,0% 43 - 3
40 95,0% 47 - 7
40 95,0% 46 - 6
40 95,0% 45 - 5
40 95,0% 44 - 4
40 95,0% 34 + 6
4 065 94 100 138 130 144 148 158 332 422 1 345 327 349 758 2 857 497 711
4 067 98 94 100 138 130 144 148 291 412 1 331 367 328 721 2 755 552 761
4 035 98 97 94 100 138 130 144 290 368 1 288 341 327 712 2 657 569 809
4 012 99 98 97 94 100 138 130 294 332 1 277 330 367 670 2 572 577 863
3 987 100 99 98 97 94 100 138 297 291 1 228 328 341 676 2 492 558 937
3 963 103 100 99 98 97 94 100 302 289 1 147 306 330 694 2 433 524 1 006
3 950 105 103 100 99 98 97 94 308 294 1 081 292 328 667 2 351 528 1 072
3 913 108 105 103 100 99 98 97 316 297 1 009 274 306 696 2 317 489 1 107
3 845 111 108 105 103 100 99 98 323 301 949 268 292 668 2 242 513 1 091
3 784 114 111 108 105 103 100 99 332 308 899 238 274 635 2 174 507 1 102
3 464 123 122 121 119 116 113 110 366 349 820 199 195 461 1 995 449 1 020
Zwischensumme 1 2. Altersgemischte Gruppe Zwischensumme 2 3. davon Ganztags-Plätze Zwischensumme 3
Plätze 1 - 3 J. ges. Quote Bedarf Plätze für ... Kinder
0 10,0% 19 - 19 2007
0 10,0% 19 - 19 2008
0 10,0% 19 - 19 2009
0 10,0% 19 - 19 2010
0 10,0% 19 - 19 2011
0 10,0% 20 - 20 2012
0 10,0% 20 - 20 2013
0 10,0% 21 - 21 2014
0 10,0% 21 - 21 2015
1. Vormittagsplätze Kindergarten der Awo Greetsiel Ev.luth.Kindergarten "Lüntjenüst" Kindergarten Loquard AWO Kindergarten Uttum Kindergarten Pewsum Spielkreis der Awo Manslagt ev.-ref. Kindergarten Visquard E.v-ref. Kinderspielkreis Eilsum Kindergarten Pilsum Kinderspielkreis der Awo Groothusen E.v.-luth. Kindergarten "Marienkäfer" Woquard Zwischensumme 1 2. Nachmittagsplätze 3. Ganztagsgruppe 4. davon altersg. Gruppe
25 36 50 25 75 20 25 20 18 20 50 364
25 36 50 25 75 20 25 20 18 25 50 369
364 95% 400 - 36 2006
364 95,0% 391 - 27 2007
364 95,0% 349 + 15 2008
364 95,0% 315 + 49 2009
364 95,0% 276 + 88 2010
364 95,0% 274 + 90 2011
364 95,0% 279 + 85 2012
364 95,0% 281 + 83 2013
364 95,0% 286 + 78 2014
364 95,0% 292 + 72 2015
369 95,0% 331 + 38 2020
0 1345 0,0% 2006
0 1331 0,0% 2007
0 1288 0,0% 2008
0 1277 0,0% 2009
0 1228 0,0% 2010
0 1147 0,0% 2011
0 1081 0,0% 2012
0 1009 0,0% 2013
0 949 0,0% 2014
0 899 0,0% 2015
0 820 0,0% 2020
Integrationseinrichtungen Ev.luth.Kindergarten "Lüntjenüst"Jennelt Kindergarten Pilsum
12 17 - 5 5
12 16 - 4
12 15 - 3
12 13 - 1
12 12 + 0
12 12 - 0
0 < 27 J 0<1J 1<2J 2<3J 3<4J 4<5J 5<6J 6<7J 0<3J 3<6J 6 < 14 J 10 < 12 J 12 < 14 J 14 < 18 J 0 < 18 J 18 < 21 J 21 < 27 J 6 476 162 173 214 220 219 255 271 549 694 2 129 517 571 1 133 4 505 740 1 231
6 437 166 162 173 214 220 219 255 501 653 2 088 557 515 1 137 4 378 787 1 272
6 402 165 166 162 173 214 220 219 493 607 2 032 538 517 1 116 4 247 852 1 304
6 360 166 165 166 162 173 214 220 496 549 2 011 490 557 1 099 4 156 843 1 362
6 332 167 165 165 165 162 173 214 497 500 1 948 503 538 1 087 4 033 840 1 460
6 287 169 166 165 165 165 162 173 501 492 1 841 526 490 1 071 3 905 840 1 542
6 240 172 169 166 165 165 165 162 508 496 1 745 474 503 1 054 3 802 858 1 579
6 169 175 172 169 166 165 165 165 517 497 1 678 439 526 1 046 3 737 809 1 622
6 116 178 175 172 169 166 165 165 526 501 1 572 434 474 1 040 3 638 790 1 687
6 032 182 178 175 172 169 166 165 535 508 1 482 386 439 1 015 3 540 795 1 697
5 545 192 191 189 187 185 181 178 571 553 1 356 331 330 767 3 247 743 1 554
Plätze 0 - 3 J. ges. Quote Plätze für 1 bis 3 Jährige
0 10% 39 - 39 2006
0 10,0% 33 - 33 2007
0 10,0% 33 - 33 2008
0 10,0% 33 - 33 2009
0 10,0% 33 - 33 2010
0 10,0% 33 - 33 2011
0 10,0% 34 - 34 2012
0 10,0% 34 - 34 2013
0 10,0% 35 - 35 2014
0 10,0% 35 - 35 2015
- 38 2020
1. Vormittagsplätze DRK-Kindergarten Moordorf Kinderspielkreis Münkeboe Moorhusen Kindergarten Engerhafe e.V. Kindergarten Theene Kinderspielkreis Uthwerdum e.V. E.v.luth. Kindergarten Victorbur Kinderspielkreis "Bienenkorb" e.V. DRK Kindergarten Münkeboe Kiga Moordörper Nüst Kinderhaus "Flohkiste" Naturkindergarten . Woldenhof e.V. Zwischensumme 1 2. Nachmittagsplätze Kindergarten Engerhafe e. V. DRK-Kindergarten Moordorf E.v.luth.Kindergarten Victorbur Kiga Moordörper Nüst, Moordorf Zwischensumme 2 3. Ganztagsgruppe Zwischensumme 3 4. davon altersg. Gruppe Zwischensumme 4
75 40 36 50 25 68 45 25 54 50 15 483 28 25 25 75 153
75 50 36 50 25 68 45 25 54 50 15 493 28 25 25 68 146
636 95% 659 - 23 2006
639 95,0% 620 + 19 2007
639 95,0% 576 + 63 2008
639 95,0% 521 + 118 2009
639 95,0% 475 + 164 2010
639 95,0% 467 + 172 2011
639 95,0% 470 + 169 2012
639 95,0% 471 + 168 2013
639 95,0% 475 + 164 2014
639 95,0% 482 + 157 2015
639 95,0% 525 + 114 2020
0 2129 0,0% 2006
0 2088 0,0% 2007
0 2032 0,0% 2008
0 2011 0,0% 2009
0 1948 0,0% 2010
0 1841 0,0% 2011
0 1745 0,0% 2012
0 1678 0,0% 2013
0 1572 0,0% 2014
0 1482 0,0% 2015
0 1356 0,0% 2020
Integrationseinrichtungen Kindergarten Engerhafe e. V. Ev.-luth. Kindergarten Victorbur Kindergarten "Moordörper Nüst"
24 28 - 4
24 26 - 2 21
24 24 - 0
24 22 + 2
24 20 + 4
2 976 100 66 87 78 103 116 100 253 297 917 231 212 535 2 002 380 594
2 982 89 100 66 87 78 103 116 255 268 933 251 237 501 1 957 395 631
2 972 88 89 100 66 87 78 103 277 231 924 254 231 483 1 914 397 661
2 945 87 88 89 100 66 87 78 264 253 877 229 251 479 1 872 392 680
2 940 87 87 88 89 100 66 87 263 255 858 220 254 443 1 818 400 722
2 918 88 87 87 88 89 100 66 263 276 779 216 229 488 1 806 370 742
2 907 89 88 87 87 88 89 100 265 264 769 219 220 485 1 783 353 770
2 878 90 89 88 87 87 88 89 268 262 738 181 216 480 1 748 336 793
2 841 92 90 89 88 87 87 88 271 263 726 165 219 474 1 734 342 765
2 801 93 92 90 89 88 87 87 275 265 697 153 181 445 1 682 375 744
2 645 97 97 96 95 94 93 92 290 282 710 175 176 330 1 613 318 714
0 10% 15 - 15 2006
0 10,0% 25 - 25 2007
0 10,0% 27 - 27 2008
0 10,0% 26 - 26 2009
0 10,0% 26 - 26 2010
0 10,0% 26 - 26 2011
0 10,0% 26 - 26 2012
0 10,0% 26 - 26 2013
0 10,0% 27 - 27 2014
0 10,0% 27 - 27 2015
+ 0 10,0%
- 29 2020
1. Vormittagsplätze
Kindergarten Hage Kindergarten Berumbur Spielkreis der Arbeiterwohlfahrt Hage-Berumbur Waldkindergarten Hage e.V. Zwischensumme 1 2. Nachmittagsplätze Kindergarten Hage Zwischensumme 2 3. Ganztagsgruppe 4. davon altersg. Gruppe
68 67 72 15 222 55 55
86 67 72 15 240 25 25
277 95% 282 - 5 2006
265 95,0% 254 + 11 2007
265 95,0% 219 + 46 2008
265 95,0% 240 + 25 2009
265 95,0% 241 + 24 2010
265 95,0% 262 + 3 2011
265 95,0% 250 + 15 2012
265 95,0% 249 + 16 2013
265 95,0% 249 + 16 2014
265 95,0% 251 + 14 2015
265 95,0% 268 - 3 2020
0 917 0,0% 2006
0 933 0,0% 2007
0 924 0,0% 2008
0 877 0,0% 2009
0 858 0,0% 2010
0 779 0,0% 2011
0 769 0,0% 2012
0 738 0,0% 2013
0 726 0,0% 2014
0 697 0,0% 2015
0 710 0,0% 2020
Integrationseinrichtungen Kindergarten Hage Kindergarten Berumbur
12 12 + 0 9
12 11 + 1
12 9 + 3
12 10 + 2
0 < 27 J 0<1J 1<2J 2<3J 3<4J 4<5J 5<6J 6<7J 0<3J 3<6J 6 < 14 J 10 < 12 J 12 < 14 J 14 < 18 J 0 < 18 J 18 < 21 J 21 < 27 J 4 236 107 132 111 130 150 159 165 350 439 1 433 365 350 719 2 941 535 760
4 221 105 107 132 111 130 150 159 344 391 1 422 382 363 708 2 864 568 789
4 199 103 105 107 132 111 130 150 315 373 1 392 383 365 713 2 792 554 852
4 185 103 103 105 107 132 111 130 311 350 1 339 353 382 717 2 716 534 935
4 162 103 103 103 105 107 132 111 309 344 1 267 335 383 715 2 635 537 991
4 133 104 103 103 103 105 107 132 309 315 1 199 324 353 744 2 568 532 1 033
4 092 105 104 103 103 103 105 107 312 311 1 123 309 335 747 2 493 533 1 066
4 050 106 105 104 103 103 103 105 315 309 1 058 280 324 734 2 416 532 1 102
3 969 108 106 105 104 103 103 103 319 309 996 241 309 717 2 342 544 1 084
3 881 111 108 106 105 103 103 103 325 311 940 243 280 676 2 252 564 1 064
3 577 121 119 118 116 113 111 108 358 339 836 206 208 479 2 012 473 1 093
1. Krippe 2. Altersgemischte Gruppe 3. davon Ganztags-Plätze
0 10% 24 - 24 2006
0 10,0% 23 - 23 2007
0 10,0% 21 - 21 2008
0 10,0% 20 - 20 2009
0 10,0% 20 - 20 2010
0 10,0% 20 - 20 2011
+ 0 10,0% 23 - 23 2020
1. Vormittagsplätze AWO Kiga Rechtsupweg Kindergarten Leezdorf Ev.luth. Kindergarten "Schneckenhaus" Ev.luth. Kindergarten Marienhafe Kindergarten Wirdum Kindergarten Rummelpott Zwischensumme 1 2. Nachmittagsplätze AWO Kiga Rechtsupweg Ev.luth. Kindergarten Marienhafe Kindergarten Rummelpott Zwischensumme 2 3. Ganztagsgruppe 4. davon altersg. Gruppe
60 43 53 50 35 46 287 10 50 25 85
372 95% 417 - 45 2006
372 95,0% 371 + 1 2007
372 95,0% 354 + 18 2008
372 95,0% 332 + 40 2009
372 95,0% 326 + 46 2010
372 95,0% 299 + 73 2011
372 95,0% 295 + 77 2012
372 95,0% 293 + 79 2013
372 95,0% 293 + 79 2014
372 95,0% 295 + 77 2015
372 95,0% 322 + 50 2020
0 1433 0,0% 2006
0 1422 0,0% 2007
0 1392 0,0% 2008
0 1339 0,0% 2009
0 1267 0,0% 2010
0 1199 0,0% 2011
0 1123 0,0% 2012
0 1058 0,0% 2013
0 996 0,0% 2014
0 940 0,0% 2015
0 836 0,0% 2020
Integrationseinrichtungen Kindergarten Leezdorf Kindergarten "Schneckenhaus" Osteel Kindergarten Rummelpott Upgant-Schott
16 18 - 2
16 16 + 0 19
Regionale Vereinbarung
Regionale Vereinbarung für die gemeinsame Erziehung von behinderten und nichtbehinderten Kindern in Kindertagesstätten im Landkreis Aurich
Tageseinrichtungen dienen der Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern. Sie haben einen eigenen Erziehungs- und Bildungsauftrag. Sie arbeiten mit den Personensorgeberechtigten der betreuten Kinder zusammen, um die Erziehung und Förderung der Kinder in der Familie zu ergänzen und zu unterstützen. Kindertageseinrichtungen sollen Kinder in ihrer Persönlichkeit stärken, ihnen Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln, die eine eigenständige Lebensbewältigung im Rahmen der jeweiligen individuellen Möglichkeit fördern. Sie sollen den Umgang von behinderten und nichtbehinderten Kindern sowie von Kindern unterschiedlicher Herkunft und Prägung untereinander fördern. Kinder, die nicht nur vorübergehend körperlich, geistig und seelisch wesentlich behindert sind oder von einer Behinderung bedroht sind, sollen nach Möglichkeit in einer ortsnahen Kindertagesstätte gemeinsam mit nichtbehinderten Kindern in einer Gruppe betreut werden. Hierauf haben das Land, der Landkreis und die Gemeinden hinzuwirken. Dem Integrationsgebot des KitaG liegt der Gedanke zu Grunde, behinderte Kinder nicht zu separieren, sondern sie in den Einrichtungen des Wohngebietes, also in ihrem sozialen Umfeld ebenso zu fördern und zu erziehen wie die nichtbehinderten Kinder. Gleichzeitig sollen ihnen aber alle therapeutischen und medizinischen Angebote wie in einer pädagogischen Sondereinrichtung zur Verfügung gestellt werden. Integration ist das bestimmende Ziel jeder pädagogischen Bemühung in einer Bildungseinrichtung und dient einerseits dem weitgehenden Abbau einer Behinderung oder Beeinträchtigung, andererseits der Teilnahme an dem sozialen und schulischen Leben trotz und mit einer Behinderung. Die Regionale Vereinbarung soll gewährleisten, dass im Landkreis Aurich zur Förderung der integrativen Erziehung in Kindertagesstätten die Zusammenarbeit verschiedener Dienstleistungsträger und der an der gemeinsamen Erziehung beteiligten Träger und Familien koordiniert und weiterentwickelt wird. Ziel ist die bedarfsgerechte und flächendeckende Versorgung mit ausreichenden Integrationsplätzen in Kindertagesstätten. Die rechtlichen Grundlagen der Integration • • • • • Sozialgesetzbuch 12, §§ 39, 40, 99, 100 Kinder- und Jugendhilfegesetz, §§ 10 Abs. 2, 13 , 22, 24, 35 a, Gesetz zum qualitätsorientierten Ausbau der Tagesbetreuung für Kinder (TAG) Nieders. Gesetz über Tageseinrichtungen für Kinder vom 25.09.1996 2. DVO KitaG in der geänderten Fassung vom 12.12.1996
2. Geltungsbereich / Einzugsgebiet
Die Regionale Vereinbarung bezieht sich räumlich auf den Landkreis Aurich mit den Städten Aurich, Norden, Norderney und Wiesmoor, den Gemeinden Südbrookmerland, Großefehn, Ihlow, Hinte, Krummhörn, Dornum, Großheide, den Samtgemeinden Brookmerland, Hage sowie den Inselgemein
den Juist und Baltrum und umfasst zunächst den Bereich der Kindertagesbetreuung. Es wird angestrebt, dass angrenzende Kommunen bei der Vergabe der Integrationsplätze im Interesse der Kinder und ihrer Familien zusammen arbeiten und gemeinsame Regionale Vereinbarungen entwickeln. Eine Kooperation mit anderen Bildungsinstitutionen wie Kinderkrippen, Schulen und Ausbildungseinrichtungen ist anzustreben und langfristig in die Regionale Vereinbarung zu integrieren.
3. Regionale Arbeitsgemeinschaft
Der Landkreis Aurich als örtlicher Träger der Jugendhilfe bildet zusammen mit den jeweiligen Städten und Gemeinden und den Trägern integrativer Kindertageseinrichtungen eine Regionale Arbeitsgemeinschaft. Mitglieder sind: • • • • • • • • • LK Jugendamt LK Gesundheitsamt LK Sozialamt Lebenshilfe Aurich gGmbH Frühförderung Behindertenhilfe Norden e. V. Sprachheilkindergarten der Awo Vertreterinnen der Mitgliedsgemeinden Vertreterinnen der einzelnen „Regionalen Arbeitsgruppen“
Die Zusammensetzung soll die Zuständigkeit verschiedener freier und kommunaler Institutionen und Träger deutlich machen und die Beteiligungsverpflichtung gemäß § 80 KJHG erfüllen. Die Aufgabe der regionalen Arbeitsgruppe ist die Klärung grundsätzlicher Fragen der Integration im Landkreis, die Erstellung eines Kooperationsmodells für die gemeinsame Erziehung von behinderten und nichtbehinderten Kindern sowie die Fortschreibung der Regionalen Vereinbarung.
4. Zielperspektive
Gemeinsame Erziehung ist wohnortnah zunächst für die Tagesbetreuung der 3- bis 6jährigen Kinder umzusetzen. Dies bedeutet den bedarfsgerechten, wohnortnahen Ausbau von Integrationseinrichtungen. Neu- und Umbauten von Kindertageseinrichtungen sollen sich an dem noch darzustellenden Bedarf im Einzugsbereich in baulicher und räumlicher Ausstattung orientieren und die Aufnahme von Kindern mit unterschiedlicher Behinderung ermöglichen. In den jeweiligen Gemeinden werden Regionale Arbeitsgruppen gegründet, die den örtlichen Bedarf feststellen, die Vergabe der Plätze regeln und eine Kooperation zwischen den angrenzenden Gemeinden anstreben. Die Integration einzelner behinderter Kinder in Regelkindergärten soll die Ausnahme sein und nur dort durchgeführt werden, wo aufgrund einer geringen Bevölkerungsdichte eine integrative Gruppe nicht eingerichtet werden kann. Ein behindertes Kind kann auch in einer sonderpädagogischen Einrichtung gefördert werden, wie z.B. den Sprachheilkindergärten, die ausschließlich Kinder mit einer wesentlichen Sprachstörung/behinderung oder Hörbeeinträchtigung betreuen oder in den Sondergruppen des heilpädagogischen Kindergartens „Tiddeltopp“. Beide heilpädagogischen Sondereinrichtungen sind Teil der Gesamtversorgung mit Kindergartenplätzen für behinderte Kinder. Die Entscheidung über den Besuch dieser Einrichtungen obliegt dem Elternwillen.
5. Bedarfsermittlung
Die Bedarfsermittlung geschieht möglichst frühzeitig in den örtlichen Regionalen Arbeitsgruppen. Ausgehend von der Anzahl der durch die Frühförderung betreuten Kinder und der Anzahl der Anträge auf Eingliederungshilfe ergibt sich pro Mitgliedsgemeinde für das jeweilige Kindergartenjahr eine bestimmte Anzahl an Kindern mit einem erhöhten pädagogischen Förderbedarf gemäß §§ 39 SGB 12 bzw. 35 a KJHG für die Integrationsplätze vorzuhalten sind. Als Planungsorientierung kann davon ausgegangen werden, dass für ca. 3 – 4% eines Geburtenjahrganges Plätze in Integrations- oder Sondereinrichtungen vorzuhalten sind.
Für die Integrationsgruppen im Landkreis Aurich sind gemäß § 1 der 2. DVO-KiTaG folgende Rahmenbedingungen zu schaffen: • Die Mitgliedsgemeinden verpflichten sich, die politischen und organisatorischen Voraussetzungen für die bedarfsgerechte und wohnortnahe Versorgung mit Integrationsplätzen zu schaffen. Die Integrationseinrichtungen werden gemäß der 2. DVO-KiTaG in räumlicher und personeller Hinsicht von den jeweiligen Trägern gestaltet Die individuell benötigte therapeutische Versorgung ist von der Einrichtung zu organisieren. Die Therapieangebote sollen weitgehend in die erzieherischen Gruppenprozesse eingebunden werden und während der Betreuungszeit im Kindergarten stattfinden. Kooperationsvereinbarungen mit therapeutischen Einrichtungen/ TherapeutInnen werden von den Trägern der Kindergärten erarbeitet und der örtlichen Regionalen Vereinbarung beigefügt Integration ohne professionelle Fachberatung der Einrichtung findet nicht statt. Die Träger der Integrationseinrichtungen stellen die Fachberatung sicher. Die Kooperationsverträge sind Bestandteil der Regionalen Vereinbarung. Sie beinhalten zeitlichen Umfang und Inhalt/Konzept der Beratung. Die Regelöffnungszeit der Integrationsgruppe beträgt mindestens 5 Stunden vormittags. Eine Sonderöffnungszeit von jeweils einer halben Stunde vor und nach der Regelöffnungszeit sollte nach Bedarf angeboten werden. Die jeweiligen Träger verpflichten sich, behinderte Kinder nur aus den festgelegten Einzugsbereichen aufzunehmen.
7. Verfahren der Anerkennung des erhöhten Förderungsbedarfs eines Kindes
• Die Eltern werden in der Regel durch einen Kinderarzt, durch MitarbeiterInnen der Frühförderung, des Jugendamtes oder einer Kindertagesstätte auf einen erhöhten Förderbedarf ihres Kindes hingewiesen. Eine weitere Beratungsmöglichkeit bietet das Früherkennungsteam des Gesundheitsamtes. Bei einer drohenden oder bereits vorhandenen Behinderung stellen die Eltern einen Antrag auf Eingliederungshilfe gemäß §§ 39,40 SGB 12 beim Kreissozialamt Bei einem Verdacht auf eine seelische Behinderung, stellen die Eltern einen Antrag auf Kostenübernahme nach § 35a KJHG beim Kreisjugendamt. Zur Feststellung des Bedarfes wird in diesem Fall ein kinderpsychiatrisches Gutachten eingeholt. Bis zur abschließenden Klärung der Zuständigkeit tritt das Kreissozialamt in Vorleistung. Durch Kooperation der beteiligten Fachämter wird geklärt, ob ein zusätzlicher Hilfebedarf der Familie vorliegt. Nach der Antragstellung erfolgt eine Begutachtung durch das Kreisgesundheitsamt.
Die Eltern erhalten einen Zwischenbescheid, um ihr Kind in einer Einrichtung, bei der Wohnortgemeinde oder in einer heilpädagogischen Einrichtung frühzeitig anmelden und den Bedarf deutlich machen zu können. Nach Abschluss des Verfahrens erteilt das Sozial- bzw. Jugendamt ein Kostenanerkenntnis. Die Platzvergabe erfolgt unter Beachtung des Elternwillens durch Kooperation und Informationsaustausch der Integrationseinrichtungen, der heilpädagogischen Sondereinrichtungen und anderer beteiligter Dienste.
Kriterien der Platzvergabe für Integrationskinder sind gleichberechtigt: Elternwunsch Wohnortnähe medizinische, psychosoziale Gründe Vor Aufnahme eines behinderten Kindes soll der Träger des Kindergartens die Anerkennung nach § 39 ff BSHG oder nach § 35 a KJHG vorliegen haben.
Die Finanzierung hat der jeweilige Träger der Kindertagesstätte zu regeln. Die Kostenbeteiligungen des Landes Niedersachsen erfolgen gemäß KJHG „ Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und Kindertagespflege“, dem Nds. Kindertagesstättengesetz und den Durchführungsverordnungen: • • • Verordnung über Mindestanforderungen an besondere Tageseinrichtungen für Kinder sowie über die Durchführung der Finanzhilfe vom 11.05.1993. Verordnung über die Übernahme von Kosten der Sozialhilfe für die Betreuung behinderter Kinder in integrativen Gruppen von Kindertagesstätten vom 21.06.1993. Verordnung zur Änderung der Verordnung über Mindestanforderungen an besondere Tageseinrichtungen für Kinder sowie über die Durchführung der Finanzhilfe vom 20.12.1993.
Gemäß Rundschreiben 2/1993 des Nds. Landesamtes für Zentrale Soziale Aufgaben ist die Erhebung von Elternbeiträgen für integrativ betreute behinderte Kinder unzulässig.
10. Integrations- und Sondereinrichtungen im Landkreis Aurich - Stand November 2007 -
Integrations- und Sondergruppen im Landkreis Aurich
Kindergarten "Swaalvkenüst", Wiesens Integrations-KiTa Tiddeltopp, Aurich Sondereinrichtung Tiddeltopp, Aurich AWO-I-Gruppe im SprachheilKiTa Aurich AWO-Spracchheilkindergarten , Aurich AWO-Hörbehinderung , Aurich KiTa "Lindenbaum", Wallinghausen, Grundschule DRK-KiTa, "Am Wasserturm", Sandhorst gesamt
I-Gruppen Plätze
1 4 1 4 16
Sondereinrichtung Plätze
3 teilstat. Gruppen 4 4 teilstat. Gruppen 1 teilstat. Gruppe 1 1 4 4
Kindergarten "Am Moortief" Kindergarten "Wirde Landen" Kindergarten "Süderneuland" gesamt Frühförderungsgruppe "Kükennest", Norderney
Kindergarten "Wirde Landen" Kindergarten "Süderneuland" Kindertagesstättenbedarfsplan
1 1 2007 - 2013
Aurich Norderney
Kindergarten "Swaalvkenüst", Wiesens Frühförderungsgruppe "Kükennest", Norderney Integrations-KiTa Tiddeltopp, Aurich gesamt Sondereinrichtung Tiddeltopp, Aurich AWO-I-Gruppe im SprachheilKiTa Aurich Kindergarten "Tiddeltopp" AWO-Spracchheilkindergarten , Aurich Kindergarten "Regenbogen" Spetzerfehn AWO-Hörbehinderung , Aurich gesamt KiTa "Lindenbaum", Wallinghausen, Grundschule DRK-KiTa, "Am Wasserturm", Sandhorst Kindergarten "St. Bartholomäus" gesamt gesamt Kindergarten "Am Moortief" "Löwenzahn", Holtrop Kindergarten "Wirde Landen" "Regenbogen" Spetzerfehn Kindergarten "Süderneuland" Kindergarten Ostgroßefehn gesamt Kindergarten "Kinnerhuk", Strackholt gesamt Frühförderungsgruppe "Kükennest", Norderney gesamt Integrativkindergarten Großheide gesamt Kindergarten "Tiddeltopp" Kindergarten "Regenbogen" Spetzerfehn Kindergarten Hinte gesamt gesamt Kindergarten "St. Bartholomäus" Kindergarten "Meerhuske", Ihlowerfehn gesamt Kindergarten "Pusteblume", Simonswolde Kindergarten "Regenbogen", Weene Kindergarten "Löwenzahn", Holtrop Kindergarten "Kornblume", Westerende Kindergarten "Regenbogen" Spetzerfehn gesamt Kindergarten Ostgroßefehn Kindergarten "Kinnerhuk", Strackholt Ev.-luth. Kindergarten "Lüntjenüst", Jennelt gesamt Kindergarten Pilsum Sprachheilkindergarten Pewsum Integrativkindergarten Großheide gesamt gesamt
4 16 3 teilstat. Gruppen 4 8 4 teilstat. Gruppen 2 1 teilstat. Gruppe 0 4 4 4
3 1  
Dornum Norden Großefehn
32 
3 1 1 2 5 2
12 4 2 4 8 20 8
Norderney Großheide Wiesmoor Hinte Dornum Ihlow Großefehn
6 1 
22 4  6 8 0 
 2 3 2
Krummhörn Großheide
1 1  1 1 1 1 1  2 2 2 6 1
4 4  4 4 4 4 2 6 8 8 8 22 4
2 6
1 teilstat. Gruppe
Südbrookmerland Kindergarten Engerhafe e. V. Hinte Kindergarten Hinte Ev.-luth. Kindergarten, Victorbur gesamt Kindergarten "Moordörper Nüst " Ihlow Brookmerland gesamt Kindergarten "Meerhuske", Ihlowerfehn Kindergarten "Pusteblume", Simonswolde Kindergarten Leezdorf Kindergarten "Regenbogen", Weene Kindergarten "Schneckenhaus", Osteel Kindergarten "Kornblume", Westerende Kindergarten " Rummelpott", Upgant-Schott gesamt gesamt Ev.-luth. Kindergarten "Lüntjenüst", Jennelt Hage Kindergarten Pilsum Kindergarten Berumbur Sprachheilkindergarten Pewsum gesamt Südbrookmerland Kindergarten Engerhafe e. V. Ev.-luth. Kindergarten, Victorbur Sondereinrichtungen gesamt Kindergarten "Moordörper Nüst " gesamt
12 8 4  16
Krummhörn Hage
8 4 4 1 teilstat. Gruppe
 2
I-Gruppen gesamt
53
Jugendamt Kinder- und Jugendförderung Fischteichweg 7 - 13, 26603 Aurich jhomann@landkreis-aurich.de www.landkreis-aurich.info
Issue 2007/13 [Aktualisierung]
Issue 2007/13

References: § 22
 § 69
 § 13
 § 22
 § 22
 § 12
 § 8
 § 8
 § 24
 § 24
 § 20
 § 90
 § 22
 § 3
 § 23
 § 80
 § 1
 § 35
 § 39
 § 35