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Timestamp: 2018-06-22 09:05:59+00:00

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Tatvorwurf Kinderpornographie | Fachanwältin für Strafrecht mit Schwerpunkt Sexualstrafrecht
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Kinderpornograpie webgo-admin 2018-05-30T21:18:53+00:00
Strafverfahren wegen Besitzes von Kinderpornographie nehmen innerhalb des Strafrechts eine Sonderstellung ein. In nahezu keinem anderen Gebiet kann alleine der Tatvorwurf, unabhängig ob zutreffend erhoben oder nicht, eine derart stigmatisierende Wirkung entfalten.
Neben den eigentlichen strafrechtlichen Konsequenzen, können dabei im Einzelfall auch berufsrechtliche bzw. disziplinarrechtliche Auswirkungen drohen.
Wegen der erheblichen Konsequenzen, die in strafrechtlicher Hinsicht aber auch auf persönlicher und sozialer Ebene drohen, ist eine effektive und diskrete Rechtsberatung und Verteidigung dringend notwendig. Gerade in dem Spezialbereich des § 184b StGB muss der Strafverteidiger nicht nur im juristischen, sondern auch die anhängenden Problemfelder – zum Teil auch im beruflichen Bereich – kennen.
Wir raten Ihnen beim Vorwurf der Kinderpornographie uns sofort zu kontaktieren und einen Termin in unserer spezialisierten Fachanwaltskanzlei für Strafrecht mit Schwerpunkt Sexualstrafrecht zu vereinbaren. Wir kennen uns bei Sexualdelikten bestens aus und vertreten jedes Jahr viele Mandanten bei diesem Tatvorwurf. Entsprechend verfügen wir über langjährige Erfahrung und wissen exakt was vor Gericht und Staatsanwalt zu tun ist, um Sie best möglichst zu verteidigen.
Kinderpornographie Strafe und Definition laut StGB (Strafgesetzbuch)
Verbreitung, Erwerb und Besitz kinderpornographischer Schriften § 184b
eine kinderpornographische Schrift verbreitet oder der Öffentlichkeit zugänglich macht;kinderpornographisch ist eine pornographische Schrift (§ 11 Absatz 3), wenn sie zum Gegenstand hat:
Gegenstände, auf die sich eine Straftat nach Absatz 1 Nummer 2 oder 3 oder Absatz 3 bezieht, werden eingezogen.
§74a ist anzuwenden.
Was fällt unter Kinderpornographie?
Der 4. Senat des BGH (4 StR 342/14) stellt dies ausführlich fest und beschreibt es wie folgt:
Nicht jede Aufnahme des nackten Körpers oder des Geschlechtsteils eines Kindes ist Kinderpornografie im Sinne des § 184b Abs. 1 StGB. Tat- objekte sind nur pornografische Schriften, die sexuelle Handlungen von, an oder vor Kindern zum Gegenstand haben. Zu den sexuellen „Handlungen“ von Kindern gehört zwar nach der Neufassung des Gesetzes durch das Gesetz zur Umsetzung des Rahmenbeschlusses des Rates der Europäischen Union zur Bekämpfung der sexuellen Ausbeutung von Kindern und der Kinderpornographie vom 31. Oktober 2008 (BGBl. I 2008, S. 2149) auch ein Posieren in sexualbetonter Körperhaltung (BGH, Urteil vom 16. Januar 2014 – 4 StR 370/13, NStZ 2014, 220, 221; Beschluss vom 21. November 2013 – 2 StR 459/13, NStZ-RR 2014, 108; Beschluss vom 16. März 2011 – 5 StR 581/10, NStZ 2011, 570, 571; Ziegler in: BeckOK, StGB, § 184b Rn. 4; MüKoStGB/Hörnle, 2. Aufl., § 184b Rn. 17; Röder, NStZ 2010, 113, 116 f.; vgl. auch BT-Drucks. 16/3439, S. 9; BT-Drucks. 16/9646, S. 2, 17).

References: § 184
 § 184

§74
 BGH 
 § 184
 § 184
 § 184