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Timestamp: 2013-05-25 00:17:16+00:00

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Entscheidungen zu § 125 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 InsO - JuraForum.de
JuraForum.de > Urteile > Vorschriften > I > InsO > § 125 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 InsO Entscheidungen zu "§ 125 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 InsO"ÜbersichtLAG-HAMM – Urteil, 2 Sa 1844/06 vom 19.09.2007Der Insolvenzverwalter muss die tatbestandlichen Voraussetzungen für das Eingreifen der Vermutungswirkung gemäß § 125 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 InsO, nämlich das Vorliegen einer Betriebsänderung i.S.v. § 111 Satz 3 BetrVG, darlegen und beweisen. Die Vermutungswirkung tritt nicht ein, wenn ein Interessenausgleich mit Namensliste wegen vollständiger Stilllegung des Betriebes geschlossen worden ist, die betrieblichen Aktivitäten aber tatsächlich zumindest teilweise von einer "Auffanggesellschaft" fortgesetzt worden sind.
LAG-HAMM – Urteil, 2 Sa 481/05 vom 19.10.2005Keine Unwirksamkeit der Kündigung wegen Verstoßes gegen die Massenentlassungsvorschriften. Vertrauensschutz bei Altfällen (hier: Kündigung des Insolvenzverwalters vom 25.06.2004).
LAG-KOELN – Urteil, 1 Sa 1510/04 vom 10.05.20051. Wird ein Interessenausgleich mit Namensliste abgeschlossen, ist außerhalb wie innerhalb eines Insolvenzverfahrens auch die Herausnahme sog. Leistungsträger aus der sozialen Auswahl nach § 1 Abs. 3 Satz 2 KSchG nur auf grobe Fehlerhaftigkeit zu überprüfen (§ 1 Abs. 5 Satz 2 KSchG, § 125 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 InsO).
LAG-HAMM – Urteil, 2 Sa 2186/03 vom 27.10.2004Der Insolvenzverwalter war gemäß § 113 Abs. 1 Satz 1 InsO in der bis zum 31.12.2003 geltenden Fassung auch dann zur Kündigung wegen Betriebsstilllegung berechtigt, wenn aufgrund einer im Vorfeld der Insolvenz geschlossenen tariflichen Standortsicherungsvereinbarung als Gegenleistung für den Verzicht der Arbeitnehmer auf einen Teil ihrer Vergütungsansprüche ein befristetes Kündigungsverbot bestand.
LAG-HAMM – Urteil, 4 (16) Sa 1976/02 vom 05.06.20031. Bei Vorliegen eines Interessenausgleichs mit Namensliste ist die soziale Auswahl gemäß § 125 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 InsO grob fehlerhaft, wenn die Betriebsparteien
LAG-NIEDERSACHSEN – Urteil, 3 Sa 1638/01 vom 12.04.2002Die Einschränkung des Prüfungsmaßstabes in § 125 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 InsO auf eine grobe Fehlerhaftigkeit bezieht sich nicht nur auf den Abwägungsvorgang im Hinblick auf die Kriterien der Sozialauswahl, nämlich Dauer der Betriebszugehörigkeit, Lebensalter und Unterhaltspflichten, sondern auf den gesamten Sozialauswahlprozess. Hierzu gehört auch die Bestimmung des auswahlrelevanten Personenkreises.
Es ist nicht als grob fehlerhaft anzusehen, wenn Betriebsrat und Insolvenzverwalter bei einem Interessenausgleich, in dem die zu kündigenden Arbeitnehmer namentlich bezeichnend sind, die Sozialauswahl bei einem Einzelhandelsunternehmen für Arbeitnehmer ohne einschlägige kaufmännische Ausbildung aufgrund einer generalisierenden Betrachtungsweise auf die Beschäftigten in der jeweiligen Abteilung beschränken, während bei Arbeitnehmern mit einschlägiger kaufmännischer Ausbildung alle Arbeitnehmer des Betriebes mit einer vergleichbaren Tätigkeit einbezogen werden.
LAG-HAMM – Urteil, 2 Sa 1830/06 vom 16.05.2007
LAG-HAMM – Urteil, 2 Sa 1932/05 vom 12.03.2007
LAG-HAMM – Urteil, 2 Sa 390/06 vom 06.12.2006
LAG-HAMM – Urteil, 2 Sa 867/06 vom 06.12.2006
LAG-HAMM – Urteil, 2 Sa 427/06 vom 15.11.2006
LAG-HAMM – Urteil, 2 Sa 365/06 vom 25.10.2006
LAG-HAMM – Urteil, 2 Sa 199/06 vom 06.09.2006
LAG-HAMM – Urteil, 2 Sa 773/05 vom 07.12.2005
LAG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 7 Sa 244/05 vom 20.06.2005
LAG-RHEINLAND-PFALZ – Urteil, 9 Sa 585/04 vom 16.02.2005
LAG-HAMM – Urteil, 2 Sa 1156/04 vom 19.01.2005
Entscheidungen zu weiteren Paragraphen§ 121 InsO§ 122 InsO§ 123 InsO§ 124 InsO§ 125 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 InsO§ 126 InsO§ 127 InsO§ 128 InsO§ 129 InsO
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References: § 125
 § 125
 § 125
 § 111
 § 1
 § 125
 § 113
 § 125
 § 125
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