Source: https://www.dtad.de/details/Regalanlagen_30177_Hannover-11921001_3
Timestamp: 2018-06-20 05:54:10+00:00

Document:
Ausschreibung - Regalanlagen in Hannover (ID:11921001)
> DTAD-ID: 11921001
Archivregale , Regalanlagen
Der Auftrag umfasst den Abbau, Transport und Wiederaufbau eines vorhandenen Rollregalsystems inkl. Erweiterung der vorhandenen Anlage durch kompatible Neuteile für das Niedersächsische Landesamt...
Abbau, Transport und Wiederaufbau eines vorhandenen Rollregalsystems inkl. Erweiterung der vorhandenen Anlage durch kompatible Neuteile.
Der Auftrag umfasst den Abbau, Transport und Wiederaufbau eines vorhandenen Rollregalsystems inkl. Erweiterung der vorhandenen Anlage durch kompatible Neuteile für das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie in Hannover.
Der Abbau des Rollregalsystems erfolgt im
— Außenstelle Hannover -
Beördenhaus
Die Lieferung und der Aufbau erfolgen im
Weitere Einzelheiten zu Art und Umfang sind der den Vergabeunterlagen beigefügten Leistungsbeschreibung – Technischer Teil (Teil B) zu entnehmen.
Zur Erstellung des Angebots ist eine Vor-Ort-Inaugenscheinnahme der bestehenden Anlage sowie der Gegebenheiten am Aufbauort zwingend erforderlich. Der Bieter hat sich dabei über die Gegebenheiten vor Ort zu informieren. Spätere Einwände über unzureichende Kenntnisse können nicht geltend gemacht werden.
Die Vor-Ort-Inaugenscheinnahme und die Einreichung der Bestätigung sind unabdingbare Voraussetzungen für eine etwaige Beauftragung. Die vor Ort Inaugenscheinnahme ist anhand des ausgefüllten Formulares „Bestätigung über die vor Ort Inaugenscheinnahme der bestehenden Rollregalanlage sowie der Gegebenheiten am Aufbauort“ bei Angebotsabgabe zu belegen. Der Vordruck ist den Vergabeunterlagen beigefügt. Die Ortsbesichtigung ist Grundlage für die Bildung des Preises. Die fehlende Bestätigung führt zwingend zum Ausschluss des Angebots.
Bei der Vergabe werden nur die Anbieter berücksichtigt, die an der Vor-Ort-Inaugenscheinnahme teilgenommen haben. Während der Vor-Ort-Inaugenscheinnahme werden keine Fragen beantwortet. Die Fragestellung erfolgt ausschließlich in schriftlicher Form an die Vergabestelle. Die Fragen werden in anonymisierter Form mit den dazugehörigen Antworten allen Bietern auf der Vergabeplattform (http://vergabe.niedersachsen.de) zur Verfügung gestellt.
Für eine Terminabstimmung zur vor Ort Inaugenscheinnahme ist der Kontakt mit
Herrn Christian Dröscher, Tel.: 0511 – 106 6100,
Mail: christian.droescher@ls.niedersachsen.de
Herrn Bernhard Lammel, Tel.: 0511 – 106 7539,
Mail: bernhard.lammel@ls.niedersachsen.de
Abbau, Transport und Wiederaufbau eines vorhandenen Rollregalsystems inkl. Erweiterung der vorhandenen Anlage durch kompatible Neuteile gem. der den Vergabeunterlagen beigefügten Leistungsbeschreibung – Technischer Teil (Teil B) inkl. Angebotsvordruck.
CPV-Codes: 39151100, 39131100
169180-2016
2016/S 094-169180
0001 – LZN / 2016 – 03.38
Am 1.1.2014 ist das Niedersächsische Gesetz zur Sicherung von Tariftreue und Wettbewerb bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen (Niedersächsisches Tariftreue- und Vergabegesetz – NTVergG) in Kraft getreten. Dieses Gesetz soll Verzerrungen im Wettbewerb um öffentliche Aufträge entgegenwirken, die durch den Einsatz von Niedriglohnkräften entstehen, Belastungen für die sozialen Sicherungssysteme mildern sowie die umwelt- und sozialverträgliche Beschaffung durch die öffentliche Hand fördern. Das NTVergG findet Anwendung auf alle öffentlichen Aufträge über Bau-, Dienst- und Lieferleistungen – einschließlich Dienstleistungen im Bereich des öffentlichen Personenverkehrs (ÖPNV) – ab einem geschätzten Auftragswertvon 10 000 EUR (netto).
Die Vergabe des Auftrags erfolgt nach den Regelungen des Abschnittes 2 der Vergabeverordnung (VgV),in der zum Zeitpunkt der Vergabebekanntmachung gültigen Fassung, ohne dass diese Bestimmungen Vertragsbestandteil werden, sowie nach den Regelungen des § 2 Abs. 2 des Niedersächsisches Gesetzes zur Sicherung von Tariftreue und Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (NTVergG) in der Fassung vom 31.10.2013.
Die Bieter haben mit dem Angebot folgende Nachweise bzw. Erklärungen vorzulegen:
— Teilnahmebestätigung Vor-Ort-Inaugenscheinnahme. (Der Vordruck ist den Vergabeunterlagen beigefügt.)
— Prüfzeugnis vom Fachausschuss der Verwaltungsberufsgenossenschaft, gem. Qualifikationsnachweis der Gütergemeinschaft Lager- und Betriebseinrichtungen e.V. RAL-RG 614/4 oder gleichwertiger Art in Form einer einfachen nicht beglaubigten Kopie.
— Erste Ausführungsunterlagen und Montagepläne.
— Umweltschutzkonzept vom Bieter und/oder Zulieferer in Bezug auf Ziffer 2.4 der den Vergabeunterlagen beigefügten Leistungsbeschreibung – Allgemeiner Teil (Teil A).
Des Weiteren ist auf Verlangen der Vergabestelle kurzfristig ein Nachweis über das GS Prüfzertifikat vorzulegen.
Im Hinblick auf das Recht zur Akteneinsicht (§ 165 Abs. 1 GWB) im Falle eines vergaberechtlichen Nachprüfungsverfahrens werden die Bieter aufgefordert, Angaben in ihren Angeboten kenntlich zu machen, in die aus wichtigen Gründen, insbesondere aus Gründen des Geheimnisschutzes oder zur Wahrung von Fabrikations-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnissen, auch nicht im Rahmen eines Nachprüfungsverfahrens Einsicht durch Wettbewerber genommen werden soll (vgl. § 165 Abs. 3 GWB). Das Logistik Zentrum Niedersachsen wird im Falle eines Nachprüfungsverfahrens keine weitergehenden Kennzeichnungen an den Angeboten der Bieter vornehmen, so dass diese ggf. zur Akteneinsicht von der Vergabekammer freigegeben werden. Nicht gekennzeichnete Angaben werden ggf. durch die Vergabekammer Dritten gegenüber offengelegt. Eine entsprechende Erklärung ist in dem den Vergabeunterlagen beigefügten Vordruck „Angaben zur Firma und zum Firmenprofil“ enthalten.
Das schriftliche Angebot ist als solches zu kennzeichnen und bis zu der unter Abschnitt IV.3.4) genannten Frist bei der unter Abschnitt I.1) angegebenen Adresse (Kontaktstelle) in einem fest verschlossenen fensterlosen Umschlag einzureichen (§ 53 Abs. 5 VgV). Dieser Umschlag ist mit dem den Vergabeunterlagen beigefügten Angebotsaufkleber mit der Aufschrift: „Angebotsunterlagen im Vergabeverfahren, Nicht vor Submissionsterminöffnen!“ von außen sichtbar zu kennzeichnen. Der Umschlag ist zu adressieren an das Logistik Zentrum Niedersachsen – Landesbetrieb -, Außenstelle Hannover, Podbielskistr. 166, 30177 Hannover.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Vergabeunterlagen einschließlich Anlagen eventuell unbeabsichtigte unzutreffende und/oder unvollständige Angaben (Fehler) enthalten können. Das Logistik Zentrum Niedersachsen (LZN) sowie das Land Niedersachsen übernehmen hierfür – soweit rechtlich zulässig – keine Garantie oder Gewährleistung für aus den übergebenen Unterlagen erkennbare Fehler. Der Bieter muss sich über die Anforderungen an die zu erbringenden Leistungen selbst ein Bild verschaffen,die Informationen und Unterlagen des LZN entsprechend überprüfen und ggf. die Korrektur durch das LZN beantragen. Der Bieter bestätigt mit der Abgabe seines Angebots konkludent, sich ausreichend über die tatsächlichen Voraussetzungen seines Angebots informiert zu haben.
Die Vergabeunterlagen können ab sofort elektronisch unter http://vergabe.niedersachsen.de nachkostenfreier Registrierung kostenlos heruntergeladen werden.
Mehrere Unternehmen können sich zu einer Bietergemeinschaft zusammenschließen. Beabsichtigt ein Bieter sich mit einer Bietergemeinschaft an dem Vergabeverfahren zu beteiligen, hat er die hierfür maßgeblichen Gründe schriftlich mitzuteilen und zusammen mit dem Angebot vorzulegen. Im Falle einer Bietergemeinschaftsind sämtliche unter Abschnitt III.2.1) aufgeführten Eigenerklärungen jeweils von allen Mitgliedern bzw. dem bevollmächtigtem Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen.
Ein Bieter kann sich, auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft, zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde (gemäß den Teilnahmebedingungen unter Abschnitt III.2.2 und III.2.3) gem. § 47 Abs.1VgV der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen („Eignungsleihe“). In diesem Fall hat der Bieter diese anderen Unternehmen (Dritte) in seinem Angebot zu benennen und die unter Abschnitt III.2.2 undIII.2.3 bezeichneten Erklärungen, Nachweise und Angaben (Unterlagen) für diese Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bieter auf die Fähigkeiten der Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft. Außerdem hat der Bieter die unter Abschnitt III.2.1) aufgeführten Eigenerklärungen jeweils auch von diesen benannten Dritten im Angebot beizubringen. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen i.S.v. § 47 Abs. 1 VgV (Dritte) nach der Rechtsprechung nicht nur ein selbständiges,vom Bieter rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein konzernverbundenes/-angehöriges Unternehmen zu verstehen ist (vgl. OLG München, Beschluss vom 15.3.2012, Verg 2/12,OLG Düsseldorf, Beschluss vom 30.6.2010, VII-Verg 13/10). Im Falle der Eignungsleihe nach § 47 Abs. 1 VgV ist der Auftragnehmer verpflichtet, diese/n benannten Dritten bei der Auftragsdurchführung in dem Umfang einzusetzen, wie er den/die Dritten zur Auftragsdurchführung benennt und sich auf dessen/deren Fachkunde und/oder Leistungsfähigkeit beruft.
Beabsichtigen Bieter, Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer zu erbringen – ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen – , haben sie die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle den/die Unterauftragnehmer zu benennen. Zum Nachweise der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue des/der Unterauftragnehmer/s sind die unter Abschnitt III.2.1) aufgeführten Unterlagen für diese/n Unterauftragnehmer auf Verlangen der Vergabestellevorzulegen. Eine namentliche Benennung der Unterauftragnehmer oder eine Vorlage der Unterlagen nach Abschnitt III.2.1) für die Unterauftragnehmer im Angebot ist nicht erforderlich.
Ferner sind – auf Verlangen der Vergabestelle – bis zur Vergabeentscheidung die Unterauftragnehmer zu benennen und Erklärungen der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer einzureichen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter im Falle der Zuschlagserteilung auf sämtliche für die Auftragsdurchführung erforderlichen Mittel der benannten Dritten bzw. Unterauftragnehmer zugreifen kann (Verpflichtungserklärung).Eine Vorlage der Verpflichtungserklärung bereits mit Abgabe der Angebote ist nicht erforderlich.
— Angaben zur Firma und zum Firmenprofil. Dieser Vordruck beinhaltet u. a. Angaben zur Unternehmensgröße,zur Service- und Vertriebsstruktur, zum Personalbestand, zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen, zur Bonität des Unternehmens (insbesondere der Geschäftskontenführung, der finanziellen Gesamtverhältnisse, des Vorliegens von Beanstandungen in der Geschäftsbeziehung zum Kreditinstitut, des Eingehens von erfüllbaren Verpflichtungen und der Zahlung von fälligen Rechnungen), zum Umsatz, zu den Referenzen, zu den gewerblichen Schutzrechten und zur Kenntnisnahme des Hinweises zu § 165 Abs. 1 GWB (Akteneinsicht).(Vordruck ist den Vergabeunterlagen beigefügt)
— Zertifikat nach DIN EN ISO 9001: 2008 (Qualitätsmanagementsystem) oder gleichwertiger Art.
DieErklärungen hinsichtlich der Bonität des Unternehmens und des Umsatzes sind im Vordruck „Angaben zur Firma und zum Firmenprofil“ enthalten. (siehe Ziffer III.2.1).
— Referenzen, über die wesentlichen, in den letzten 3 Jahren erbrachten Leistungen, die mit der ausgeschriebenen Leistung in Art und Umfang vergleichbar sind, unter Angabe des Auftragswertes, des Auftragsumfangs, des Auftragszeitraums sowie des Auftraggebers inkl. Ansprechpartner und Telefonnummer.
Eine entsprechende Tabelle ist im Vordruck „Angaben zur Firma und zum Firmenprofil“ enthalten. (siehe ZifferIII.2.1).

References: § 2
 § 165
 § 47
 § 47
 § 47
 § 165