Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Art_33_BayJG_Jagd_und_Schonzeiten-d168023,36.html
Timestamp: 2017-01-20 04:44:13+00:00

Document:
Art. 33 BayJG, Jagd- und Schonzeiten | Gesetze auf anwalt24.de
Art. 33 BayJG, Jagd- und Schonzeiten Suche
Bayerisches Jagdgesetz (BayJG) Landesrecht Bayern…Art. 33 BayJG, Jagd- und SchonzeitenArt. 34 BayJG, Aussetzen von TierartenArt. 35 BayJG, WegerechtArt. 36 BayJG, JagdeinrichtungenArt. 37 BayJG, WildfolgeArt. 38 BayJG, Verfolgung kranken oder krankgeschossenen Wildes in befriedeten B...Art. 39 BayJG, Verwendung von JagdhundenArt. 40 BayJG, Inhalt des Jagdschutzes; Pflicht zur Ausübung des JagdschutzesArt. 41 BayJG, JagdschutzberechtigteArt. 42 BayJG, Aufgaben und Befugnisse der JagdschutzberechtigtenArt. 43 BayJG, Natürliche Äsung; Fütterung des WildesArt. 44 BayJG, Verhinderung übermäßigen Wildschadens auf eingezäunten Waldfläche...Art. 45 BayJG, ErstattungsausschlussArt. 46 BayJG, Ersatz weiterer WildschädenArt. 47 BayJG, ErmächtigungenArt. 47a BayJG, Verfahren in Wild- und JagdschadenssachenArt. 48 BayJG, Überwachung des WildhandelsArt. 49 BayJG, Jagdbehörden, JagdberaterArt. 50 BayJG, JagdbeiratArt. 51 BayJG, Vereinigungen der JägerArt. 52 BayJG, Sachliche Zuständigkeit…Art. 64 BayJG, In-Kraft-Treten; Aufhebung von Vorschriften
Art. 33 BayJG, Jagd- und Schonzeiten
Art. 33 BayJGBayerisches Jagdgesetz (BayJG)Landesrecht BayernTitel: Bayerisches Jagdgesetz (BayJG)Normgeber: BayernAmtliche Abkürzung: BayJGReferenz: 792-1-LAbschnitt: VI. Abschnitt – Jagdausübung → 2. – Jagdbeschränkungen (1) Das Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung 1.Tierarten, die in § 2 Abs. 1 des Bundesjagdgesetzes nicht genannt sind, dem Jagdrecht zu unterstellen und für diese Tierarten Jagdzeiten festzusetzen,2.gemäß § 22 Abs. 1 Satz 3 des Bundesjagdgesetzes die Jagdzeiten abzukürzen oder aufzuheben, (2) Rechtsverordnungen nach Absatz 1 Nr. 1 ergehen im Einvernehmen mit dem Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz.(3) Die höhere Jagdbehörde wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung 1.gemäß § 22 Abs. 1 Satz 3 des Bundesjagdgesetzes für bestimmte Gebiete oder für einzelne Jagdreviere aus besonderen Gründen, insbesondere aus Gründen der Wildseuchenbekämpfung und Landeskultur, zur Beseitigung kranken und kümmernden Wildes, zur Vermeidung von übermäßigen Wildschäden, zu wissenschaftlichen Zwecken, Lehr- und Forschungszwecken, bei Störung des biologischen Gleichgewichts oder der Wildhege die Schonzeiten aufzuheben,2.gemäß § 22 Abs. 2 Satz 2 des Bundesjagdgesetzes bei Störung des biologischen Gleichgewichts oder bei schwerer Schädigung der Landeskultur Jagdzeiten festzusetzen,3.gemäß § 22 Abs. 3 des Bundesjagdgesetzes aus Gründen der Landeskultur Schonzeiten für Wild gänzlich zu versagen,4.gemäß § 22 Abs. 4 Satz 2 des Bundesjagdgesetzes Ausnahmen von dem Jagdverbot in den Setz- und Brutzeiten für Schwarzwild, Wildkaninchen, Fuchs, Ringel- und Türkentaube, Silber- und Lachmöwe sowie für die nach Landesrecht dem Jagdrecht unterstellten Tierarten zu bestimmen.(4) Rechtsverordnungen nach Absatz 3 werden, wenn eine landeseinheitliche Regelung erforderlich oder zweckmäßig ist, vom Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten erlassen. Solche Rechtsverordnungen setzen entgegenstehende oder inhaltsgleiche Vorschriften der nachgeordneten Jagdbehörden außer Kraft. Haben solche Rechtsverordnungen die Bekämpfung von Wildseuchen zum Gegenstand, so ist das Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz zu beteiligen.(5) Die Jagdbehörde kann 1.in Einzelfällen für den Lebendfang von Wild Ausnahmen nach § 22 Abs. 1 Satz 4 des Bundesjagdgesetzes und zu wissenschaftlichen, Lehr- und Forschungszwecken oder für Zwecke der Aufzucht und Wiedereinsetzung Ausnahmen nach § 22 Abs. 4 Satz 5 des Bundesjagdgesetzes zulassen und das Sammeln der Eier von Ringel- und Türkentauben sowie von Silber- und Lachmöwen nach § 22 Abs. 4 Satz 6 des Bundesjagdgesetzes erlauben,2.Regelungen nach Absatz 3 Nrn. 1 und 2 auch durch Einzelanordnung treffen und gemäß § 22 Abs. 2 Satz 2 des Bundesjagdgesetzes Ausnahmen zulassen,3.gemäß § 22 Abs. 4 Satz 3 des Bundesjagdgesetzes im Einzelfall das Aushorsten von Nestlingen und Ästlingen der Habichte für Beizzwecke genehmigen.
Art. 32 BayJG, Regelung der BejagungArt. 34 BayJG, Aussetzen von Tierarten

References: Art. 33

Art. 33

Art. 33
 § 2
 § 22
 § 22
 § 22
 § 22
 § 22
 § 22
 § 22
 § 22
 § 22
 § 22

Art. 32