Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/lehrgebaeude-dekanat-med-fachbibliothek-uni-augsburg-63186
Timestamp: 2020-01-27 06:19:05+00:00

Document:
Ergebnis: Lehrgebäude mit Dekanat, Med. Fachbibliothek und Forschungsgebäude der Uni Augsburg
Lehrgebäude mit Dekanat (DeMEdA), Medizinische Fachbibliothek und Forschungsgebäude des Instituts für Theoretische Medizin	, Augsburg/ Deutschland
07/2018 S. 33 - 40
wa-2023748
Staatliches Bauamt Augsburg Liegenschaftsabteilung, Augsburg
Deutschland 4/1 Universitäten, Hochschulen 4 Ausbildung Wissenschaft und Forschung 4/6 Institute, Laborbauten 4 Ausbildung Wissenschaft und Forschung 4/7 Forschungszentren 4 Ausbildung Wissenschaft und Forschung Nicht offener Wettbewerb
BHBVT GESELLSCHAFT VON ARCHITEKTEN MBH, Berlin
Mitarbeit: Bernd Jaeger · Jarek Karpik
Justus Böttcher
1. Preis: BHBVT GESELLSCHAFT VON ARCHITEKTEN MBH, Berlin
Mitarbeit: Martin Obst · Ben Ritz
Frenzy Nebel · Birgit Kratzer
silands I Gresz + Kaiser Landschaftsarchitekten, Ulm
Stephanie Gresz · Roberto Kaiser
Mitarbeit: Andre Haseneder
Tragwerk: Ing.-Büro Pfefferkorn, Stuttgart
Siegfried Aeckerle
Energie: Ing.-Büro Bauer, München
2. Preis: Löhle Neubauer Architekten, Augsburg
﻿Tiemann-Petri Koch Planungsgesellschaft mbH, Stuttgart
Astrid Tiemann-Petri
Mitarbeit: Manuel Frey · Ralitza Iordanova
Meltem Bekler · Niobe Filiadou · Zijing Qu
Energie: Pfeil & Koch Ing.-Ges., Stuttgart
3. Preis: ﻿Tiemann-Petri Koch Planungsgesellschaft mbH, Stuttgart
Georg Brechensbauer · Claus Weinhart
Mitarbeit: Veronika Reisser · Joshua Rahnama
Jenny Jung · Irina Rubinstein
Mitarbeit: Elisabeth Maidl
HLSK/ELT: Rücker + Schindele, München
Bernd Grunewaldt · Andreas Kinstetter
Anerkennung: Brechensbauer Weinhart Partner Architekten, München
Andreas Garkisch · Michael Wimmer
Mitarbeit: Karin Schmid · Anne Völkel
Daniel Stephany · Tim Knäbel
Velichka Dyulgerova · Klaudia Jaskula
Mitarbeit: Kristina Pujkilovic
Fachplaner: Prof. Feix Ing. GmbH
Prof. Cordula Cherubim
Ing.-Büro Hausladen GmbH, Heiko Wöhrle
K33 Brandschutz, Michael Riedner
Anerkennung: 03 Architekten GmbH Büro für Architektur und Städtebau, München
Gunnar Lehmann · Gerhard A. Lehmann
Grischa Lehmann
Mitarbeit: Jürgen Ebinger · Holger Dürr
Elisabetta Chapuis
Mitarbeit: Ricardo Patings
Nicht offener zweiphasiger Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem EWR-offenen Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 38 Teilnehmern sowie 6 Zuladungen
Der Freistaat Bayern beabsichtigt an der Universität Augsburg die landesweit sechste Medizinische Fakultät mit den Forschungsschwerpunkten Umweltmedizin und Medizin- und Informatik zu etablieren und das Klinikum Augsburg in ein Universitätsklinikum zu überführen. Der Aufbau der medizinischen Fakultät soll in mehreren Stufen erfolgen. So gibt es einen Masterplan, auf dessen Grundlage der maßgebliche Bebauungsplan aufgestellt wird. Gemäß diesem Masterplan ist die Gesamtfläche in drei Gebiete aufgeteilt, welche nacheinander entwickelt werden sollen.
Der Wettbewerb umfasst einen städtebaulichen Entwurf über die Flächen des neu zu entwickelnden Campus mit erstem Erweiterungsgebiet sowie einen Entwurf für den Neubau des Lehrgebäudes und den Neubau des ersten Forschungsgebäudes im Bereich Objektplanung Gebäude und Freianlagen. Insgesamt ist im städtebaulichen Entwurf auf dem Gebiet des Campus eine BGF von ca. 78.500 m2 und weiterhin von ca. 30.500 m2 auf dem südlich anschließenden Erweiterungsgebiet I zu berücksichtigen.
Das Raumprogramm des Lehrgebäudes umfasst mit gesamt ca. 6.400 m2 Räume für Lehre und Unterricht, das Dekanat der Medizinischen Fakultät, das DeMEdA sowie die Medizinische Fachbibliothek. Auf das Forschungsgebäude des Instituts für Theoretische Medizin (ITM) entfallen ca. 8.600 m2, die sich u.a. auf Laborflächen, Büros, Post- Mortem- und Praktikumsräume verteilen.
A new medical faculty shall be established at the University of Augsburg, upgrading the Augsburg hospital to a university hospital. The medical faculty shall be developed in several stages, based on a master plan, that divided the total area into three areas.
The competition comprises the new campus with the first extension area, the new teaching building, the first research building and open spaces, covering 78.500 m2 GFA on the campus and 30.500 m2 on the extension area I. The teaching building comprises 6.400 m2 for classrooms, DeMEdA and medical library. The research building of the ITM includes 8.600 m2 for lab areas, offices, post-mortem and internship rooms.
Prof. Christine Nickl-Weller, München
Thomas Wolf, Oberste Baubehörde München
Ulrich Blickle, Ltd. BD, Staatl. Bauamt Augsburg
Peter Thumann, Staatl. Bauamt Regensburg
Ulf Gnauert-Jende, Stadtplanungsamt Augsburg
Tilmann Fritzsche, Berlin
Dr. Tanja Benzinger, Bayer. Staatsministerium
Prof. Dr. S. Doering-Manteuffel, Uni Augsburg
Dr. Jörn Böke, Medizinische Fakultät
Prof. Dr. Martina Kadmon, Universität Augsburg
Dr. Renate Linné, Klinikum Augsburg
Kurt Weigl, Bayer. Staatsministerium
Alexander Schmidtke, Klinikum Augsburg
Dr. Burkard von Urff, Bayer. Staatsministerium
Alois Zimmermann, Universität Augsburg
Stefanie Krull, Universität Augsburg
Stefan Schweyer, Bayer. Staatsministerium
Michael Musick, Klinikum Augsburg
Dr. Reinhard Hoffmann, Klinikum Augsburg
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober einstimmig, den 1. Preis der weiteren Bearbeitung zu Grunde zu legen.
08/07/2017 S129 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren
2017/S 129-264214
E-Mail: wb-unimed@stbaa.bayern.de
Adresse des Beschafferprofils: www.stbaa.bayern.de/hochbau/aktuelleswettbewerbe.php
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.stbaa.bayern.de/hochbau/aktuelleswettbewerbe.php
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags: Realisierungswettbewerb, nichtoffen, zweiphasig, interdisziplinär (Objektplanung Gebäude und Freianlagen m. städtebaulichem Konzept) nach RPW 2013 i.V.m. Bekanntmachung OBB v. 01.10.2013.
II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: Der Planungswettbewerb für den Aufbau der Universitätsmedizin Augsburg umfasst einen Realisierungswettbewerb für die beiden ersten Neubauten des neuen Medizincampus: den Neubau des ersten Lehrgebäudes und den Neubau des ersten Forschungsgebäudes. Des Weiteren soll in einem städtebaulichen Ideenwettbewerb der neu zu entwickelnde Campus auf dem Umgriff des Wettbewerbsareals geplant werden. Das Raumprogramm des Lehrgebäudes umfasst mit gesamt ca. 6.800 qm NUF1-6 Räume für Lehre und Unterricht (ca. 3.500 qm), das Dekanat der Medizinischen Fakultät (ca. 1.300 qm), das DeMedA (Department of Medical Education und Institut für Didaktik und Ausbildungsforschung in der Medizin, ca. 300 qm), sowie die Medizinische Fachbibliothek (ca. 1.200 qm). Die verbleibenden ca. 500m2 NUF entfallen auf Flächen des Gebäudebetriebs (IT und Gebäudetechnik). Auf das Forschungsgebäude des Instituts für Theoretische Medizin (ITM) einschl. Post-Mortem-Bereich entfallen ca. 8.600 qm NUF1-6, die sich zu jeweils ca. 50 % auf Büro- und Laborflächen verteilen. Zusätzlich sind für die weiteren Gebäude des Campus insgesamt ca. 40.000 qm NUF vorgesehen auf einer Fläche von ca. 83.500 qm (Umgriff des Wettbewerbsgebiets). Die beiden vorstehend beschriebenen Gebäude für Lehre und Forschung sind als jeweils eigenständige Neubauten des Realisierungswettbewerbs mit den weiteren zukünftigen Gebäuden des Medizincampus in einen schlüssigen städtebaulichen Entwurf zu fassen. Ziel ist ein architektonisch und städtebaulich hochwertiges, wirtschaftliches, nachhaltiges und funktional überzeugendes Gesamtkonzept. Der Wettbewerb ist ein zweiphasiger, nichtoffener und interdisziplinärer Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Konzept. Verfahren: In einem Auswahlverfahren nach § 71 Abs. 3 VgV i. V. m. § 3 Abs. 3 RPW 2013 (Teilnahmewettbewerb) werden die Teilnehmer der ersten Phase des Wettbewerbs ermittelt. Hierfür werden als Höchstzahl 50 Teilnehmer zugelassen, die die für das Auswahlverfahren vorgegebenen Auswahlkriterien erfüllen. Übersteigt die nach Prüfung verbleibende Bewerberanzahl die nach IV.1.2) zugelassene Höchstzahl der Teilnehmer, entscheidet gemäß § 3 Abs. 3 RPW das Los. Zusätzlich dazu werden 6 Teilnehmer, deren Teilnahmeberechtigung nach den gleichen Kriterien geprüft wird, gesetzt. (Teilnehmer sh. unter IV.1.7). In Phase 1 des Wettbewerbs sind Lösungsansätze im Sinne des § 3 Abs. 4 RPW 2013 auszuarbeiten. Gefordert wird dabei ein städtebauliches Konzept für das Wettbewerbsareal und eine erste funktionale und gestalterische Gebäudekonzeption für die beiden zu realisierenden Neubauten eines Lehr- und eines Forschungsgebäudes. Weitere Vorgaben sind der Wettbewerbsauslobung zu entnehmen, die nur die zur Bearbeitung der Phase 1 ausgewählten Teilnehmer erhalten. Aus den eingegangenen Arbeiten werden in einer Preisgerichtssitzung mind. 15 Teilnehmer ausgewählt. Diese vertiefen in Phase 2 die Wettbewerbsbeiträge auf Basis des Entwurfskonzeptes aus Phase 1. Weitere Angaben sind der Anlage 1 zur Wettbewerbsbekanntmachung zu entnehmen, abrufbar unter der unter I.3 genannten Internetadresse.
III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer: Von der Auslobungsstelle werden Bewerbergemeinschaften aus Architekt(inn)en und Landschaftsarchitekt(inn)en gefordert. Eine Beteiligung von weiteren Fachplanern als Berater ist möglich. Von jedem einzelnen Mitglied der Bewerbergemeinschaft sind folgende Angaben auf jeweils einem separaten Teilnahmeantrag, abrufbar unter der unter I.3 genannten Internetadresse, zu machen und im Original unterschrieben einschließlich aller zugehöriger Anlagen und Eigenerklärungen in Schriftform einzureichen: 1) Berufsqualifikation Erklärung der Berechtigung zur Führung der nach III.2.1 geforderten Berufsbezeichnungen. Sofern in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt ist, so erfüllt die Anforderung, wer über ein Diplomzeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, dessen Anerkennung über die Richtlinie 2005/36/EG (EU-Berufsqualifikationsrichtlinie, geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) gewährleistet ist. Ist der Bewerber eine juristische Person, zu deren satzungsgemäßen Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist diese nur dann teilnahmeberechtigt, wenn zu III.2.1 erklärt wird, dass der verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Der verantwortliche Berufsangehörige ist im Teilnahmeantrag zu benennen. Für Bewerber oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen gelten die Regelungen der Richtlinie 2005/36/EG (EU-Berufsqualifikationsrichtlinie, geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) entsprechend. Juristische Personen haben einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist. Die Vertretungsbefugnis des bevollmächtigten Vertreters einer juristischen Person erfolgt zunächst durch Eigenerklärung. 2) Ausschlussgründe/Interessenkonflikt a) Eigenerklärung des Bewerbers bzw. der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft, dass keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123 und 124 GWB vorliegen. b) Erklärung des Teilnehmers, dass kein Interessenkonflikt gem. §6 VgV besteht. c) Erklärung, dass kein Ausschlussgrund nach § 79 Abs. 2 VgV vorliegt. d) Erklärung, dass kein Teilnahmehindernis/Ausschlussgrund gem. §4 Abs. 2 RPW vorliegt. 3) Fachliche Anforderung: Referenzprojekt Erklärung mit Angabe eines Projektes, dass der Bewerber oder ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft die Leistungsphasen 2 -4 gem. HOAI bei einem Projekt mindestens der Honorarzone IV verantwortlich geplant hat. Die Planungsleistungen der Leistungsphasen 2-4 müssen innerhalb der letzten 10 Jahre abgeschlossen worden sein. Beizufügen ist eine Kurzbeschreibung des Projektes auf einer Seite DINA4 unter Angabe von Ort und Bauherr. Es ist eine eigene Erklärung sowohl für ein Projekt der Objektplanung Gebäude, als auch für ein Projekt der Objektplanung Freianlagen nach Teil 3 HOAI vorzulegen. Die fachliche Anforderung (Referenzprojekt) kann auch gemeinsam nachgewiesen werden. 4) Erklärung des Bewerbers im Falle der Beauftragung eine objektbezogene Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von mind. 3.000.000 EUR für Personenschäden und 10.000.000EUR für sonstige Schäden (gem. VI.3) abzuschließen und die für die gesamte Dauer des Vertrags bis zur vollen Leistungserbringung aufrechtzuhalten. Weitere Teilnahmekriterien und Anforderungen sind der Anlage 1 zur Wettbewerbsbekanntmachung zu entnehmen, abrufbar unter der unter I.3 genannten Internetadresse.
Beruf angeben: Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die am Tage der Bekanntmachung nach den Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt/-in bzw. Landschaftsarchitekt/-in gem. Art. 2 BauKaG berechtigt sind. Weiteres siehe unter III.1.10) bzw. VI.3). Bewerbergemeinschaften müssen im Falle einer Auftragserteilung eine Arbeitsgemeinschaft gründen (s. Formblatt III.9).
Höchstzahl: 50
Architekten von Gerkan, Marg und Partner, Hamburg
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: Die Kriterien des Preisgerichts zur Beurteilung der im Wettbewerb eingereichten Entwürfe sind nachfolgend gelistet, wobei die Reihenfolge keine Rangfolge darstellt. Eine Erläuterung wird den zur Teilnahme am Wettbewerb ausgewählten Teilnehmern mit den Auslobungsunterlagen bekanntgegeben. Beurteilungskriterien für Phase 1 und 2 des Wettbewerbs sind: — Städtebauliche Qualität und Außenraumqualität — Qualität der Gestalt des Gebäudes und Funktionalität — Erfüllung Raumprogramm und Anforderungen — Funktionalität und Qualität der inneren und äußeren Erschließung, Barrierefreiheit — Wirtschaftlichkeit — Nachhaltigkeit.
Tag: 07/08/2017
IV.3) Preise und Preisgericht IV.3.1) Angaben zu Preisen
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Für die Beiträge an Phase 1 des Wettbewerbs erfolgt weder eine Aufwandsentschädigung, noch eine Prämierung mit Preisgeld. Für Preise und Anerkennungen stehen insgesamt mind. 350.000 EUR (netto) zur Verfügung. Die Aufteilung der Preise wird mit den Auslobungsunterlagen bekanntgegeben. Sofern der Teilnehmer in Deutschland für die Leistungen aus diesem Wettbewerb Umsatzsteuer abführt, wird diese zusätzlich zu den Preisen und Anerkennungen erstattet. Im Auftragsfall erfolgt eine Verrechnung des Preisgeldes im Sinne des §9 Abs. 2 RPW mit den erbrachten Leistungen nach HOAI. Die Verrechnung kann max. auf 3 Teilbeträge aufgeteilt werden innerhalb der ersten 3 Abschlagsrechnungen.
IV.3.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer: IV.3.3) Folgeaufträge
Prof. Gerd Aufmkolk, Nürnberg
Gerd Merkle, Augsburg
Priv. - Doz. Dr. med. Reinhard Hoffmann, Augsburg
Alexander Schmidtke, Augsburg
VI.3) Zusätzliche Angaben: Eignungskriterien nach § 70 Abs 2 VgV für den nachfolgenden Planungsauftrag: Die nachfolgenden Nachweise werden von den Preisträgern vor Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes verlangt und geprüft. Nur bei erfolgreichem Eignungsnachweis erfolgt die Aufforderung zur Angebotsabgabe. Von jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft sind grundsätzlich eigenständige Nachweise einzureichen. Die Nachweise sind nach den jeweiligen Fachdisziplinen gesondert und – sofern sie sich auf natürliche Personen beziehen – in Bezug auf die jeweils verantwortlichen Berufsangehörigen zu liefern. Die wirtschaftliche, finanzielle, technische und berufliche Leistungsfähigkeit können für jede Fachdisziplin auch gemeinsam nachgewiesen werden. 1) Berufsqualifikation: Nachweis der Berufsqualifikation des/der verantwortlichen Berufsangehörigen gem. III.1.10 und III.2.1 2) Vertretungsbefugnis: Nachweis der Vertretungsbefugnis des bevollmächtigten Vertreters gem. III.1.10) bei juristischen Personen z.B. durch die Vorlage eines Handelsregisterauszugs. Für Bieter, die den Nachweis durch Handelsregisterauszug oder einen vergleichbaren Nachweis nicht führen können (z.B. Einzelunternehmen, GbR) ist eine Vollmacht einzureichen, aus der die Vertretungsbefugnis der unterzeichnenden Person hervorgeht 3) Berufshaftpflichtversicherung: Es ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen für Personenschäden von mindestens 3.000.000 EUR und Deckungssummen für sonstige Schäden von mindestens 10.000.000 EUR bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens vor Vertragsschluss abzuschließen und nachzuweisen. Die Berufshaftpflichtversicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt. Eine objektbezogene Versicherung ist möglich. Die geforderte Sicherheit kann zunächst durch eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erfüllt werden, mit der dieser den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen, also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall nebeneinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. 4) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Jahresumsatz a) Nachweis des spezifischen Jahresumsatzes für Objektplanung Gebäude, Leistungsphasen 2-4 in den letzten drei Geschäftsjahren in Höhe von durchschnittlich 800.000 EUR netto b) Nachweis des spezifischen Jahresumsatzes für die Objektplanung Freianlagen, Leistungsphasen 2-4 in den letzten drei Geschäftsjahren in Höhe von durchschnittlich 130.000 EUR netto 5) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: Beschäftigtenzahl: Nachweis einer durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl von 8 angestellten technischen Mitarbeitern mit akademischem Abschluss (Diplom, Master, Bachelor oder vergleichbar) einschließlich Inhabern, die mit Planungsleistungen der Leistungsphasen 2-4 jeweils für Objektplanung Gebäude und Freianlagen beschäftigt waren. Weitere Eignungskriterien und Anforderungen sind der Anlage 1 zur Wettbewerbsbekanntmachung zu entnehmen, abrufbar unter der unter I.3 genannten Internetadresse.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

References: § 71
 § 3
 § 3
 § 3
 §6
 § 79
 §4
 Art. 2
 §9
 § 70
 § 160