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Timestamp: 2017-02-28 14:25:01+00:00

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§ 65 NatSchG LSA, Bußgeldvorschriften | Gesetze auf anwalt24.de
§ 65 NatSchG LSA, Bußgeldvorschriften Inhaltsübersicht
Naturschutzgesetz des Landes Sachsen-Anhalt (NatSchG LSA) Landesrecht Sachsen-An...…§ 65 NatSchG LSA, Bußgeldvorschriften§ 66 NatSchG LSA, Einziehung§ 67 NatSchG LSA, Grundrechtseinschränkungen§ 68 NatSchG LSA, Übergangsvorschriften§ 69 NatSchG LSA, Finanzierungs- und Erprobungsklausel§ 70 NatSchG LSA, Anpassung anderer Rechtsvorschriften§ 71 NatSchG LSA, In-Kraft-Treten, Außer-Kraft-Treten
§ 65 NatSchG LSA, Bußgeldvorschriften
§ 65 NatSchG LSANaturschutzgesetz des Landes Sachsen-Anhalt (NatSchG LSA)Landesrecht Sachsen-AnhaltAbschnitt 12 – Ordnungswidrigkeiten, Einziehung und GrundrechtseinschränkungTitel: Naturschutzgesetz des Landes Sachsen-Anhalt (NatSchG LSA)Normgeber: Sachsen-AnhaltAmtliche Abkürzung: NatSchG LSAGliederungs-Nr.: 791.12Normtyp: Gesetz(1) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig 1.einer auf Grund dieses Gesetzes erlassenen Verordnung oder Satzung zuwiderhandelt, soweit sie für einen bestimmten Tatbestand auf diese Bußgeldvorschrift verweist, 2.entgegen § 19 Abs. 1 ohne Genehmigung einen in § 18 Abs. 1 bezeichneten Eingriff vornimmt, 3.den Vorschriften des § 31 Abs. 2 Satz 1 in Verbindung mit einer Verordnung nach § 29 über die in einem Naturschutzgebiet verbotenen Handlungen zuwiderhandelt, 4.den Vorschriften des § 32 Abs. 2 in Verbindung mit einer Verordnung nach § 29 über die in einem Landschaftsschutzgebiet verbotenen Handlungen zuwiderhandelt, 5.entgegen § 34 Abs. 2 in Verbindung mit einer Verordnung nach § 29 Handlungen vornimmt, die ein Naturdenkmal oder seine geschützte Umgebung zerstören, beschädigen, verändern oder nachhaltig stören, 6.entgegen § 35 Abs. 2 Satz 1 in Verbindung mit einer Verordnung oder einer Satzung nach § 29 Handlungen vornimmt, die einen geschützten Landschaftsbestandteil beseitigen, zerstören, beschädigen oder verändern, 7.entgegen § 37 Abs. 1 Maßnahmen durchführt, die zu einer Zerstörung oder sonstigen erheblichen oder nachhaltigen Beeinträchtigung der dort genannten Biotope führen können, 8.den Vorschriften des § 48 Abs. 1 oder 3 über den allgemeinen Schutz wild lebender Tiere und wild wachsender Pflanzen zuwiderhandelt, 9.einer vollziehbaren Einzelanordnung nach § 49 zuwiderhandelt oder entgegen einer vollziehbaren Einzelanordnung nach § 49 Schutz- und Pflegemaßnahmen nicht duldet, 10.entgegen § 51 Abs. 1 Satz 1 ohne Erlaubnis wild lebende Tiere beringt oder auf andere Weise kennzeichnet, 11.entgegen § 50 Abs. 1 Satz 1 Tiere und Pflanzen ohne Genehmigung aussetzt oder in der freien Natur ansiedelt, 12.entgegen § 52 Abs. 2 Satz 1 einen Zoo ohne Genehmigung errichtet, wesentlich ändert oder betreibt oder einer vollziehbaren Anordnung gemäß § 53 Abs. 4 Satz 1 zuwiderhandelt, 13.entgegen § 44 Abs. 6 Satz 1 Maßnahmen, Vorhaben, Veränderungen oder Störungen vornimmt, die zu erheblichen Beeinträchtigungen eines Gebiets von gemeinschaftlicher Bedeutung oder eines Europäischen Vogelschutzgebiets in seinen für die Erhaltungsziele maßgeblichen Bestandteilen führen können,14.entgegen § 44 Abs. 6 Satz 2 Maßnahmen, Vorhaben, Veränderungen oder Störungen vornimmt, die zu erheblichen Beeinträchtigungen der in einem Konzertierungsgebiet vorkommenden prioritären Lebensraumtypen oder prioritären Arten führen können,15.entgegen § 57 Abs. 1 eine dort bezeichnete Maßnahme nicht duldet oder behindert, 16.eine amtliche Beschilderung oder sonstige Kennzeichnung eines Schutzgebietes oder Schutzgegenstandes nach § 43 entfernt oder unbefugt verwendet, 17.den Verboten einer auf Grund des § 68 Abs. 1 übergeleiteten Verordnung zuwiderhandelt. (2) Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße 1.in den Fällen des Absatzes 1 Nrn. 3, 4, 13 und 14 bis zu hunderttausend Euro, 2.in den Fällen des Absatzes 1 Nrn. 2, 5 bis 8 und 12 bis zu fünfzigtausend Euro, 3.in den Fällen des Absatzes 1 Nm. 1, 9 bis 11 und 15 bis 17 bis zu zehntausend Euro geahndet werden.(3) Verwaltungsbehörde im Sinne des § 36 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten ist die untere Naturschutzbehörde, soweit nicht in einer Verordnung etwas anderes bestimmt ist.(1) Red. Anm.:Außer Kraft am 17. Dezember 2010 durch § 39 des Gesetzes vom 10. Dezember 2010 (GVBl. LSA S. 569). Zur weiteren Anwendung s. § 37 Absatz 4 des Gesetzes vom 10. Dezember 2010 (GVBl. LSA S. 569).
Zitierungen dieses DokumentsGesetze§ 20 NatSchG LSA, Verursacherpflichten, Ökokonto
§ 64 NatSchG LSA, Naturschutzbeiräte, Naturschutzbeauftragte§ 66 NatSchG LSA, Einziehung

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