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Timestamp: 2019-11-17 03:15:54+00:00

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bgb infov 2008 | Rechtslupe
Gerin­ge text­li­che Abwei­chun­gen der Wider­rufs­be­leh­rung von der Mus­ter­be­leh­rung
Gerin­ge text­li­che Abwei­chun­gen der Wider­rufs­be­leh­rung von der Mus­ter­be­leh­rung las­sen die Schutz­wir­kung des § 14 Abs.1 BGB-InfoV jeden­falls dann ent­fal­len, wenn die erteil­te Beleh­rung auf­grund der vor­ge­nom­me­nen Ände­run­gen nicht in glei­chem Maße deut­lich ist wie die Mus­ter­be­leh­rung. Ent­schei­det sich der Ver­wen­der dafür, eine Beleh­rung zu den Wider­rufs­fol­gen zu ertei­len, obwohl ihm
Wider­rufs­be­leh­rung bei Ver­brau­cher­kre­dit­ver­trä­gen:
Eine Wider­rufs­be­leh­rung bei Ver­brau­cher­kre­dit­ver­trä­gen mit einem Fuß­no­ten­zei­chen in der Über­schrift der Beleh­rung mit dazu­ge­hö­ri­gem Fuß­no­ten­text: "Bit­te Frist im Ein­zel­fall prü­fen" ist unwirk­sam. Die in der Wider­rufs­be­leh­rung ver­wen­de­te For­mu­lie­rung, die Frist begin­ne "frü­hes­tens mit Erhalt die­ser Beleh­rung", ist nach der gefes­tig­ten Recht­spre­chung des BGH unzu­rei­chend und genügt nicht dem in §
Die wider­ru­fe­ne Ver­gü­tungs­ver­ein­ba­rung – und der Wert­er­satz­an­spruch des Ver­si­che­rungs­ver­tre­ters
Mit dem wirk­sa­men Zustan­de­kom­men des ver­mit­tel­ten Ver­si­che­rungs­ver­trags als Vor­aus­set­zung für den Wert­er­satz­an­spruch des Ver­si­che­rungs­ver­tre­ters, wenn der Kun­de die mit ihm geschlos­se­ne Ver­gü­tungs­ver­ein­ba­rung wider­ru­fen hat , hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Wie der Bun­des­ge­richts­hof inzwi­schen mehr­fach aus­ge­spro­chen hat , kann ein Ver­si­che­rungs­ver­tre­ter eben­so wie ein Ver­si­che­rungs­mak­ler mit sei­nem Kun­den
Ein Rei­se­ver­mitt­ler hat kei­nen Anspruch auf Han­dels­ver­tre­ter­pro­vi­si­on, wenn der Rei­se­ver­an­stal­ter die Rei­se absagt, weil die dem Kun­den mit­ge­teil­te Min­dest­teil­neh­mer­zahl nicht erreicht wor­den ist. Soweit sich der Rei­se­ver­an­stal­ter gegen­über dem Rei­se­ver­mitt­ler durch eine (still­schwei­gen­de) Frei­zeich­nungs­ver­ein­ba­rung vom Risi­ko des Nicht­er­rei­chens der Min­dest­teil­neh­mer­zahl befreit hat, han­delt es sich um eine dem Han­dels­ver­tre­ter nach­tei­li­ge
Dem Unter­neh­mer ist eine Beru­fung auf § 14 Abs. 1 und 3 BGB-InfoV und das Mus­ter der Anla­ge 2 zu § 14 Abs. 1 und 3 BGB-InfoV in der bis zum 31. März 2008 gel­ten­den Fas­sung jeden­falls dann ver­wehrt, wenn der Unter­neh­mer gegen­über dem Ver­brau­cher für die Wider­rufs­be­leh­rung kein For­mu­lar ver­wen­det hat, das der Mus­ter­be­leh­rung
Der Holz­ho­cker bei eBay und die Wider­rufs­be­leh­rung
Die dem Ver­brau­cher bei Fern­ab­satz­ver­trä­gen gemäß §§ 312c, 355 BGB zu ertei­len­den Infor­ma­tio­nen müs­sen nicht nur vom Unter­neh­mer in einer zur dau­er­haf­ten Wie­der­ga­be geeig­ne­ten Wei­se abge­ge­ben wer­den, son­dern auch dem Ver­brau­cher in einer zur dau­er­haf­ten Wie­der­ga­be geeig­ne­ten Wei­se zuge­hen. Dem­entspre­chend reicht die Spei­che­rung die­ser Infor­ma­tio­nen auf der Web­site des Unter­neh­mers
Beginn der Wider­rufs­frist bei einem Haus­tür­ge­schäft
Der Beginn der Wider­rufs­frist bei einem Haus­tür­ge­schäft setzt nicht die Annah­me des Ange­bots des Ver­brau­chers durch den Unter­neh­mer vor­aus. Der Beginn der Wider­rufs­frist bei einem Haus­tür­ge­schäft hängt nicht vom Zeit­punkt des Zustan­de­kom­mens des Ver­tra­ges ab. Das einem Ver­brau­cher gemäß § 312 BGB ein­ge­räum­te Wider­rufs­recht bei Haus­tür­ge­schäf­ten ist gemäß § 355
Wider­ruf beim Online-Kauf – regel­mä­ßig ohne Wert­er­satz
Der Bun­des­ge­richts­hof hat ein vom Bun­des­ver­band der Ver­brau­cher­zen­tra­len ange­streng­tes Kla­ge­ver­fah­ren dazu genutzt, über meh­re­re von Online-Hän­d­­lern – etwa auf eBay oder ande­ren ver­gleich­ba­ren Platt­for­men – oft genutz­te Ver­trags­klau­seln zu ent­schei­den, unter ande­rem auch über die Fra­ge einer Pflicht des Käu­fers zu Wert­er­satz bei Wider­ruf des online geschlos­se­nen Ver­tra­ges Inhalts­über­sichtDer vom
Rei­se­män­gel für die Kran­ken­kas­se
Der Sozi­al­ver­si­che­rungs­trä­ger, der es schuld­haft ver­säumt hat, auf ihn über­ge­gan­ge­ne rei­se­ver­trag­li­che Scha­dens­er­satz­an­sprü­che inner­halb eines Monats nach der vor­ge­se­he­nen Been­di­gung der Rei­se gegen­über dem Rei­se­ver­an­stal­ter gel­tend zu machen, ist nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs auch dann mit sei­nen Ansprü­chen aus­ge­schlos­sen, wenn der Rei­sen­de bei ihm ver­blie­be­ne Ansprü­che recht­zei­tig gel­tend gemacht

References: § 14
 BGH 
 § 14
 § 14
 § 312
 § 355