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Timestamp: 2019-06-17 01:59:58+00:00

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BGH, 23.09.1985 - II ZR 172/84 - dejure.org
https://dejure.org/1985,512
BGH, 23.09.1985 - II ZR 172/84 (https://dejure.org/1985,512)
BGH, Entscheidung vom 23.09.1985 - II ZR 172/84 (https://dejure.org/1985,512)
BGH, Entscheidung vom 23. September 1985 - II ZR 172/84 (https://dejure.org/1985,512)
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Bundesbank - Bestätigter Scheck - Vereinfachter Scheck- und Lastschrifteinzug - Scheckweiterleitung - Schuldhafte Verzögerung - Nachweis der Scheckbestätigung - Scheckvorlegung
Keine Vorlegung eines bestätigten Bundesbankschecks zur Zahlung durch Einreichung bei nicht bezogener Zweigstelle zum Einzug im vereinfachten Scheck- und Lastschriftverfahren
BGHZ 96, 9
ZIP 1985, 1469
MDR 1986, 206
BB 1985, 2128
Grundsätzlich ist der Unternehmer/Auftragnehmer jedoch berechtigt, Mängel an dem von ihm erstellten Werk selbst zu beseitigen oder beseitigen zu lassen (Senatsurteile BGHZ 90, 344, 350 [BGH 22.03.1984 - VII ZR 50/82] m.N.; NJW 1986, 713, 715 [BGH 24.10.1985 - VII ZR 31/85], insoweit nicht abgedruckt in BGHZ 96, 14 [BGH 23.09.1985 - II ZR 172/84];… vgl. auch Glanzmann in BGB-RGRK, 12. Aufl., § 633 Rdn. 1, § 649 Rdn. 23;… Soergel in MünchKomm § 633 BGB Rdn. 108;… Ingenstau/Korbion, VOB, 10. Aufl., B § 13 Rdn. 146, 150).
Diese Ausführungen hat der Bundesgerichtshof auf das Scheckinkasso in seiner Entscheidung vom 16. November 1985 (WM 1985, 1391, 1393) übertragen:.
Auf die Revision der Beklagten hat der erkennende Senat durch Urteil vom 23. September 1985 (BGHZ 96, 9 [BGH 23.09.1985 - II ZR 172/84]) das Berufungsurteil aufgehoben, weil die Verpflichtung der Beklagten zur Einlösung des Schecks wegen der nicht rechtzeitigen Vorlage erloschen sei.
Insoweit ist das zwischen der Inkassobank und der Beklagten bestehende Auftragsverhältnis ein Vertrag mit Schutzwirkung für Dritte (BGHZ 96, 9 [BGH 23.09.1985 - II ZR 172/84]).
Der Haftungsausschluß für durch leichte Fahrlässigkeit verschuldete Verzögerungen der Auftragsausführung im vereinfachten Scheck- und Lastschrifteinzug der Beklagten ist deshalb unwirksam, weil es sich bei der Pflicht, den Scheck auf dem schnellsten und sichersten Wege der bezogenen Bank vorzulegen (BGHZ 96, 9, 16) [BGH 23.09.1985 - II ZR 172/84] um eine wesentliche, sich aus der Natur des hier zwischen den Beteiligten bestehenden Auftragsverhältnisses ergebende Pflicht im Sinne von § 9 Abs. 2 Nr. 2 AGBG handelt.
Für den Rückgriff werden in Art. 40 ScheckG - in Übereinstimmung mit der entsprechenden Vorschrift der Anlage I zum Scheckabkommen - strenge formale Anforderungen an den Nachweis der rechtzeitigen Vorlegung und der Zahlungsverweigerung gestellt (vgl. dazu BGHZ 107, 111, 115), Es handelt sich dabei nach allgemeiner Ansicht nicht um bloße Formvorschriften sondern um materielle Voraussetzungen des Rückgriffsanspruchs, die im Interesse der im Scheckverkehr besonders bedeutsamen Rechtssicherheit und Rechtsklarheit getroffen worden sind (BGHZ 96, 9, 15).
OLG Schleswig, 31.05.2007 - 5 U 116/06
Girovertrag: Prüfungs- und Hinweispflichten der Bank im Hinblick auf die …
Sie darf sich dabei allerdings grundsätzlich der banküblichen Einzugswege bedienen (BGH WM 1985, 1391 ff bei juris Rn. 21;… WM 1988, 246 ff. bei juris Rn. 10; siehe auch OLG Hamm NJW-RR 1993, 427).
BGH, 07.03.1989 - XI ZR 146/88
Voraussetzungen des Rückgriffsanspruchs wegen Nichteinlösung des Schecks; …
Die danach notwendige förmliche Feststellung der Zahlungsverweigerung hat nicht lediglich die Funktion eines Beweismittels, sie ist vielmehr sachliche Voraussetzung für den Rückgriffsanspruch, deren Fehlen von Amts wegen festzustellen ist und zur Sachabweisung führt (BGHZ 96, 9, 15 [BGH 23.09.1985 - II ZR 172/84] m. w. Nachw.).
BGH, 04.06.1991 - XI ZR 252/90
Ob das der Fall ist, ist als sachliche Voraussetzung des Rückgriffsanspruchs von Amts wegen zu prüfen (vgl. für den Scheck: BGHZ 96, 9, 15 [BGH 23.09.1985 - II ZR 172/84]; 107, 111, 114).
Danach wird ein am Vertrage nicht beteiligter Dritter dann in die sich aus einem Vertrage ergebenden Sorgfalts- und Schutzpflichten einbezogen, wenn ihm die Leistung nach dem Inhalt des Vertrages bestimmungsgemäß zugute kommen soll (vgl. u.a. BGHZ 49, 278, 280; 61, 227, 233 f. [BGH 19.09.1973 - VIII ZR 175/72];… BGH, Urt. v. 7. Februar 1976 - VIII ZR 44/75, NJW 1976, 1843, 1844;… Urt. v. 26. November 1986 - IVa ZR 86/85, NJW 1987, 1758, 1759 [BGH 26.11.1986 - IVa ZR 86/85];… Urt. v. 7. November 1984 - VIII ZR 182/83, NJW 1985, 489 [BGH 07.11.1984 - VIII ZR 182/83]) oder die Umstände des Einzelfalles ansonsten konkrete Anhaltspunkte für den Parteiwillen ergeben, dem Schutz- und Sicherheitsbedürfnis des Dritten Rechnung zu tragen (vgl. u.a. BGHZ 69, 82, 86 f.; 96, 9, 17) [BGH 23.09.1985 - II ZR 172/84].
BGH, 22.11.1994 - XI ZR 163/93
Zuständigkeit für einen Scheckprozess als Handelssache - Rückgriffsanspruch des …
OLG Hamm, 26.06.1990 - 7 U 16/90
OLG Brandenburg, 21.11.2001 - 7 U 94/01
Anrechnung des Steuermehraufkommens einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft …
BayObLG, 20.06.1991 - BReg. 3 Z 80/91
Übergangsregelung zum steuerbegünstigten Wohnungsbau
OLG Hamburg, 22.03.2011 - 7 U 8/10
Zu den Pflichten einer Bank bei der Bearbeitung von Schecks; Einschaltung einer …

References: § 633
 § 649
 § 633
 § 13
 § 9
 Art. 40