Source: https://www.haufe.de/thema/bildschirmarbeitsplatz/pc/
Timestamp: 2019-02-18 06:45:42+00:00

Document:
Bildschirmarbeitsplatz | Fachbeiträge, Kommentare & Arbeitshilfen | Haufe
Fachbeiträge & Kommentare zu Bildschirmarbeitsplatz
Die Arbeitsstättenverordnung / 8.7 Maßnahmen zur Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen
Als Konsequenz der Auflösung der fast zwei Jahrzehnte alten BildschirmArbV wurden der ArbStättV im Rahmen der Novelle vom 30.11.2016 weitere Anforderungen hinzugefügt: 6 Maßnahmen zur Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen 6.1 Allgemeine Anforderungen an Bildschirmarbeitsplätze 6.2 Allgemeine Anforderungen an Bildschirme und Bildschirmgeräte 6.3 Anforderungen an Bildschirmgerät...mehr
Die Arbeitsstättenverordnung / 2.6.6 Bildschirmarbeitsplätze
Bildschirmarbeitsplätze sind gem. § 2 Abs. 5 ArbStättV Arbeitsplätze, die sich in Arbeitsräumen befinden und die mit Bildschirmgeräten und sonstigen Arbeitsmitteln ausgestattet sind. In Absatz 5 wird die Begriffsbestimmung für "Bildschirmarbeitsplätze" aus der BildschArbV übernommen. Bildschirmarbeitsplätze sind in Arbeitsräumen zu betreiben – im Wesentlichen in Büro- und Ve...mehr
Die Arbeitsstättenverordnung / 2.6 Begriffsbestimmungen
Zum Verständnis des neuen Rechts ebenfalls unverzichtbar sind die, numerisch auf das Doppelte (von 6 auf 12) angewachsenen Begriffsbestimmungen in § 2 ArbStättV. Diese stellen sich, vom Rechtstext abweichend, in alphabetischer Reihung wie folgt dar:mehr
Die Arbeitsstättenverordnung / 2.6.7 Bildschirmgeräte
Bildschirmgeräte sind gem. § 2 Abs. 6 ArbStättV Funktionseinheiten, zu denen insbesondere Bildschirme zur Darstellung von visuellen Informationen, Einrichtungen zur Datenein- und -ausgabe, sonstige Steuerungs- und Kommunikationseinheiten (Rechner) sowie eine Software zur Steuerung und Umsetzung der Arbeitsaufgabe gehören. Bildschirmgeräte setzen sich in der Regel aus mehreren...mehr
Die Arbeitsstättenverordnung / 2.6.1 Begriff des Arbeitsplatzes
Die Definition für "Arbeitsplatz" wird in § 2 Abs. 4 ArbStättV so angepasst, dass die bisherige auslegungsbedürftige Einschränkung "… regelmäßig über einen längeren Zeitraum oder im Verlauf der täglichen Arbeitszeit nicht nur kurzfristig …" aufgehoben wird. In § 8 "Übergangsvorschriften" wird eine Bestandsschutzregelung für die Betriebe aufgenommen, die Arbeitsstätten entspr...mehr
Die Arbeitsstättenverordnung / 2.6.12 Telearbeitsplätze
Bei Telearbeitsplätzen im Sinne von § 2 Abs. 7 ArbStättV handelt es sich um fest eingerichtete Bildschirmarbeitsplätze, die im Privatbereich betrieben werden (meist zeitlich befristet) und an denen Beschäftigte einen mit dem Arbeitgeber abgestimmten Teil ihrer Arbeitszeit tätig sind. Diese Arbeitsplätze sind mit der Betriebsstätte des Arbeitgebers über Informations- und Komm...mehr
Die Arbeitsstättenverordnung / 3.2 Gefährdungsbeurteilung
Mit der Novellierung der Arbeitsstättenverordnung per 19.7.2010 haben Pflichten in die Arbeitsstättenverordnung Einzug gehalten, die im Arbeitsschutzgesetz und in vielen Arbeitsschutzverordnungen schon seit Langem zum rechtlichen Mindeststandard gehören. Die wichtigste ist die Gefährdungsbeurteilung, die im ArbSchG (§ 5) noch unter dem Begriff "Beurteilung der Arbeitsbedingu...mehr
Homeoffice / 2 Abgrenzung zu Tele-, Bildschirm- und Heimarbeit
Die Begrifflichkeiten überschneiden sich teilweise, unterscheiden sich aber auch. Eine Definition für Bildschirmarbeitsplätze findet sich in § 2 Abs. 5 ArbStättV. Es handelt sich hiernach um Arbeitsplätze, die sich in Arbeitsräumen befinden und die mit Bildschirmgeräten und sonstigen Arbeitsmitteln ausgestattet sind. Der Begriff der Bildschirmarbeit bezieht sich auf die konkr...mehr
Lohnsteuer von Beihilfen des Arbeitgebers / 4.3.7 Bildschirmarbeitsplatzbrille
Eine nicht steuerbare Leistung im überwiegenden betrieblichen Interesse liegt vor, wenn der Arbeitgeber aufgrund gesetzlicher Verpflichtung die angemessenen Kosten für eine spezielle Sehhilfe übernimmt, um eine ausreichende Sehfähigkeit in den Entfernungsbereichen des Bildschirmarbeitsplatzes zu gewährleisten. Voraussetzung ist jedoch, dass die Bildschirmarbeitsplatzbrille v...mehr
Leistungen zur Gesundheitsförderung der Arbeitnehmer sind oftmals im überwiegend betrieblichen Interesse des Arbeitgebers. Solche Leistungen sind kein Arbeitslohn und unterliegen nicht dem Lohnsteuerabzug. Überwiegendes Arbeitgeberinteresse vs. Bereicherung des Arbeitnehmers Die Abgrenzung von überwiegendem Arbeitgeberinteresse einerseits und Bereicherung des Arbeitnehmers and...mehr
Lohnsteuer von Beihilfen des Arbeitgebers / 2 Betriebliche Gesundheitsförderung bis 500 EUR
Arbeitgeberleistungen mit dem Ziel der Erhaltung der Gesundheit der Arbeitnehmer, die den in §§ 20 und 20b SGB V beschriebenen Leistungen zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands und der betrieblichen Gesundheitsförderung entsprechen, sind bis zu einem Betrag von 500 EUR je Arbeitnehmer und Kalenderjahr steuerfrei. Begünstigt sind danach z. B. Rückenschulungen für...mehr
Arbeitsmittel-ABC / Brille
Aufwendungen für eine Brille werden als Arbeitsmittel anerkannt, wenn der Brille Schutzfunktionen gegen berufsspezifische Gefahren am Arbeitsort zukommen, z. B. die Schutzbrille des Schweißers, die Lichtschutzbrille des Flugpersonals; die Bildschirm-Arbeitsbrille unter der Voraussetzung, dass aufgrund des Gutachtens einer fachkundigen Person die spezielle Sehhilfe notwendig ...mehr
Sachbezüge-ABC / Gesundheitserhaltende Maßnahmen im Betrieb
Sie sind bei ganz überwiegend eigenbetrieblichem Interesse des Arbeitgebers kein steuerpflichtiger Sachbezug. Praxis-Beispiel Beispiele für gesundheitserhaltende Maßnahmen Vom Arbeitgeber getragene Kosten für die Massage von Mitarbeitern an Bildschirmarbeitsplätzen sind ggf. kein Arbeitslohn. In einer Wirbelsäulentherapie wurde ebenfalls kein Sachbezug gesehen. Die Übernahme vo...mehr
Mitbestimmung/Mitwirkung / 1.2.7 Unfallverhütung und Gesundheitsschutz (Nr. 7)
§ 87 Abs. 1 Nr. 7 BetrVG gewährt dem Betriebsrat ein Mitbestimmungsrecht bei Regelungen über die Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten sowie über den Gesundheitsschutz im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften oder der Unfallverhütungsvorschriften. Abschließende Regelungen in Gesetzen über Unfallverhütungsvorschriften gehen dem Mitbestimmungsrecht vor, § 87 Abs. 1 Ei...mehr
Beleuchtung im Büro / 1.1.3 Begrenzung von Blendwirkungen
Von Direktblendung spricht man, wenn im Arbeits- bzw. Sehbereich helles Tageslicht oder Licht aus der Beleuchtung unmittelbar in die Augen fallen. Direktblendung muss am Büro- bzw. Bildschirmarbeitsplatz ebenso vermieden werden wie Reflexblendungen, die auftreten, wenn hohe Leuchtdichten (Leuchten, Fensterflächen) auf glänzenden Flächen (Möbel, Bildschirmoberflächen) zu Spie...mehr
Mitbestimmung/Mitwirkung / 2.4.11 Maßnahmen zur Verhütung von Dienst- und Arbeitsunfällen
Gemäß § 75 Abs. 3 Nr. 11 BPersVG hat der Personalrat mitzubestimmen bei Maßnahmen zur Verhütung von Dienst- und Arbeitsunfällen und sonstigen Gesundheitsschädigungen. Zweck der Mitbestimmung ist die Beteiligung des Personalrats an Regelungen zur Ausfüllung öffentlich-rechtlicher Rahmenvorschriften des Arbeitsschutzes. Verantwortlich für die Einhaltung der Gesetze bleibt die ...mehr
Beleuchtung im Büro / 1 Grundanforderungen an ergonomische Bürobeleuchtung
Nach Anhang 3.4 Abs. 5 ArbStättV müssen Arbeitsstätten "mit Einrichtungen ausgestattet sein, die eine angemessene künstliche Beleuchtung ermöglichen, so dass die Sicherheit und der Schutz der Gesundheit der Beschäftigten gewährleistet sind". Wichtig Technische Ausführung der Beleuchtung nicht vorgegeben Manchmal wird angenommen, dass Büroräume speziell für Bildschirmarbeitsplä...mehr
Beleuchtung im Büro / 1.1.5 Lichtfarbe und Farbwiedergabe
Beide Parameter prägen die Lichtatmosphäre in einem Raum. Diese kann sehr wesentlich sein für das Wohlbefinden und die Stimmung eines Nutzers, wird aber individuell unterschiedlich wahrgenommen. Daher gibt es keine objektive ergonomische Empfehlung für eine bestimmte Lichtatmosphäre, sondern diese sollte möglichst der Arbeitsaufgabe und den Erwartungen der Nutzer an die Arbe...mehr
Telearbeit / 1.1.2 Arbeitsstättenverordnung
Telearbeitsplätze im Sinne der Arbeitsstättenverordnung sind vom Arbeitgeber fest eingerichtete Bildschirmarbeitsplätze im Privatbereich der Beschäftigten, für die der Arbeitgeber eine mit den Beschäftigten vereinbarte wöchentliche Arbeitszeit und die Dauer der Einrichtung festgelegt hat. Bei der erstmaligen Einrichtung des Arbeitsplatzes ist die Gefährdungsbeurteilung gemäß...mehr
Bildschirmarbeit / 2 Begriffsbestimmungen
Bildschirmarbeitsplätze sind gemäß § 2 Abs. 5 ArbStättV Arbeitsplätze, die sich in Arbeitsräumen befinden und die mit Bildschirmgeräten und sonstigen Arbeitsmitteln ausgestattet sind. Bildschirmgeräte sind Funktionseinheiten, zu denen insbesondere Bildschirme zur Darstellung von visuellen Informationen, Einrichtungen zur Datenein- und -ausgabe, sonstige Steuerungs- und Kommu...mehr
Bildschirmarbeit / 3 Anwendungsbereich
Nach § 1 Abs. 4 ArbStättV gilt der Anhang Nummer 6 "Maßnahmen zur Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen" nicht für Bedienerplätze von Maschinen oder Fahrerplätze von Fahrzeugen mit Bildschirmgeräten, tragbare Bildschirmgeräte für die ortsveränderliche Verwendung, die nicht regelmäßig an einem Arbeitsplatz verwendet werden, Rechenmaschinen, Registrierkassen oder andere Arbeits...mehr
Der Arbeitgeber hat im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung nach § 3 ArbStättV die Sicherheits- und Gesundheitsbedingungen an den im Betrieb vorhandenen Bildschirmarbeitsplätzen zu ermitteln und zu beurteilen. Er hat durch geeignete Maßnahmen für eine Gestaltung der Bildschirmarbeitsplätze entsprechend den Anforderungen des Anhangs Ziffer 6 der ArbStättV und der sonstigen Rechts...mehr
Bildschirmarbeit / Zusammenfassung
Begriff Bildschirmarbeit ist die Arbeit, die an Bildschirmgeräten ausgeübt wird. Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung Arbeitsrecht: Für viele Bildschirmtätigkeiten gelten die Regelungen des Anhangs Ziffer 6 "Maßnahmen zur Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen" der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV). Die bisher geltende Bildschirmarbeitsverordnung (BildscharbV) ist zum...mehr
Bildschirmarbeit / 1 Einführung
Durch die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV), dort insbesondere Anhang Ziffer 6, soll die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit an Bildschirmgeräten gewährleistet werden. Wichtig Bildschirmarbeitsverordnung außer Kraft Die Bildschirmarbeitsverordnung ist zum 3.12.2016 außer Kraft getreten. Seitdem sind die Regelungen über Bildschirmarbeitsplätze in die A...mehr
Bildschirmarbeit / 5 Mitbestimmung
Der Betriebsrat hat nach § 87 Abs. 1 Nr. 7 BetrVG das Recht, bei Regelungen über die Verhütung von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten sowie über den Gesundheitsschutz mitzubestimmen. Vor der Einrichtung oder Änderung von Bildschirmarbeitsplätzen hat der Betriebsrat ein Recht auf Unterrichtung und Beratung durch den Arbeitgeber, das in § 90 BetrVG geregelt ist. Nach § 87 A...mehr
Bildschirmarbeit / 1 Kein Arbeitslohn bei Kostenübernahme für Bildschirmbrille
Trägt der Arbeitgeber aufgrund gesetzlicher Verpflichtung die angemessenen Kosten für eine spezielle Sehhilfe (Bildschirmbrille bzw. Arbeitsplatzbrille), ist die Übernahme der Kosten hierfür kein Arbeitslohn. Voraussetzung hierfür ist, dass aufgrund einer Untersuchung der Augen und des Sehvermögens durch eine fachkundige Person i. S. des § 6 Abs. 1 Bildschirmarbeitsverordnun...mehr
Tillmanns, Heise, u. a., BetrVG § 77 Durchführung gemein ... / 3.4 Bekanntgabe
Rz. 13 Der Arbeitgeber hat Betriebsvereinbarungen an geeigneter Stelle auszulegen. Zweck der Vorschrift ist es, jedem Arbeitnehmer die Möglichkeit zu geben, von den für ihn geltenden Vereinbarungen Kenntnis zu erlangen. In welcher Weise dies geschieht ist unerheblich, solange nur dieser Zweck gewahrt ist. Der Aushang am Schwarzen Brett ist die typische Form, jedoch reicht au...mehr
Arbeitsschutz in Schulen / 3.1.2 Büro- und Bildschirmarbeit
(Noch) eine Seltenheit – Büroarbeitsplätze für Lehrer Was im Ausland übliche Praxis ist, ist an deutschen Schulen noch in den Anfängen: feste Arbeitsplätze für Lehrkräfte. Hierzulande hat eine Klasse einen festen Unterrichtsraum, während die Lehrer von Raum zu Raum wechseln. Während in den Grundschulen die meisten Lehrer eine eigene Klasse und damit dort wenigstens ein versch...mehr
Arbeitsschutz in Schulen / 2.1 Verwaltungsangestellte
Sekretariatskräfte in Schulen erledigen Büroarbeit. Dafür ist unbestritten ein Büro- und Bildschirmarbeitsplatz erforderlich, der den Vorgaben der Arbeitsstättenverordnung voll entspricht. Schulspezifisch ist zu berücksichtigen, welche Arbeiten über die reine Bürotätigkeit hinaus noch durch Verwaltungskräfte zu erledigen sind: Telefonzentrale und Besucherempfang Diese Aufgaben ...mehr
Arbeitsschutz an Homeoffice-Arbeitsplätzen / 1 Was ist eigentlich ein Homeoffice-Arbeitsplatz?
Mit der Neuordnung der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) vom November 2016 (Art. 1 der VO zur Änderung von Arbeitsschutzverordnungen, BGBl. I 2016, S. 2681) wurde eine gesetzliche Definition von Telearbeitsplätzen in die ArbStättV eingeführt (§ 2 Abs. 7 ArbStättV). Telearbeitsplätze sind danach "vom Arbeitgeber fest eingerichtete Bildschirmarbeitsplätze im Privatbereich d...mehr
Die Verordnung über Arbeitsstätten / 3.6.1 Allgemeine Anforderungen an Bildschirmarbeitsplätze (Anhang 6.1)
In Anhang 6.1 werden die Anforderungen zusammengefasst, die generell für alle Bildschirmarbeitsplätze gelten. Mit der ArbStättV-Reform 2016 ist in Anhang 6.1 Abs. 1 S. 1 die Generalklausel eingefügt worden, dass Bildschirmarbeitsplätze so einzurichten und zu betreiben sind, dass die Sicherheit und der Schutz der Gesundheit der Beschäftigten gewährleistet sind. Eine neue Rech...mehr
Die Verordnung über Arbeitsstätten / 3.6 Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen (Anhang 6)
Im Zuge der ArbStättV-Reform 2016 ist der Anhang um den Punkt 6 "Maßnahmen zur Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen" erweitert worden. Dies ist dem Umstand geschuldet, dass es der Verordnungsgeber für sinnvoll hielt, die Regelungen der Bildschirmarbeitsverordnung in die ArbStättV zu überführen. Er beabsichtigte damit (siehe BR-Drs. 506/16 S. 34 f.) u. a. eine integrale Be...mehr
Die Verordnung über Arbeitsstätten / 2.2 Begriffsbestimmungen (§ 2)
Mit § 2 werden zentrale Begriffe des Arbeitsstättenrechts systematisch definiert und damit vor allem der Anwendungsbereich der Verordnung oder einzelner Vorschriften konkretisiert. Im Zuge der ArbStättV-Novelle 2016 ist nicht nur der Katalog der Begriffsbestimmungen von 5 auf 11 Begriffe erweitert worden. Zugleich ist der Begriff Arbeitsstätte neu gefasst und der Begriff Arb...mehr
Die Verordnung über Arbeitsstätten / 1.3 Die aktuelle Entwicklung
Nach der Reform 2004 bestand für die betriebliche Praxis zunächst wenig Handlungsbedarf. Wer bisher seine Arbeitsstätten gemäß den Vorschriften des Arbeitsstättenrechts eingerichtet hatte, musste aktuell nichts veranlassen: Das neue Recht stellte in keiner Weise höhere Anforderungen an die Arbeitgeber als das alte Recht. Die wenigen neuen Spielräume, die für die betriebliche...mehr
Die Verordnung über Arbeitsstätten / 3.6.2 Allgemeine Anforderungen an Bildschirme und Bildschirmgeräte (Anhang 6.2)
In Anhang 6.2 geht es um die Bildschirme bzw. Bildschirmgeräte als solche. In den Absätzen 1 bis 4 sind vorrangig Aspekte angesprochen, die die Belastung der Augen der Beschäftigten betreffen. Ausdrücklich heißt es, dass sowohl Text- als auch Grafikdarstellungen auf dem Bildschirm entsprechend der Arbeitsaufgabe und dem Sehabstand scharf und deutlich sowie ausreichend groß s...mehr
Die Verordnung über Arbeitsstätten / 3.6.4 Anforderungen an tragbare Bildschirmgeräte für die ortsveränderliche Verwendung an Arbeitsplätzen (Anhang 6.4)
In Anhang 6.4 finden sich die meisten durch die ArbStättV-Reform 2016 eingefügten Neuregelungen. Die Verwendung mobiler Bildschirmgeräte in vielen verschiedenen Ausführungen breitet sich stark aus. Allerdings ist § 1 Abs. 4 Nr. 2 zu beachten, wonach tragbare Bildschirmgeräte für die ortsveränderliche Verwendung, die nicht regelmäßig an einem Arbeitsplatz verwendet werden, ni...mehr
Die Verordnung über Arbeitsstätten / 3.6.3 Anforderungen an Bildschirmgeräte und Arbeitsmittel für die ortsgebundene Verwendung an Arbeitsplätzen (Anhang 6.3)
Anhang 6.3 fasst die besonderen Vorschriften für stationäre Anlagen zusammen. Vor allem müssen Bildschirme frei und leicht dreh- und neigbar sein sowie über reflexionsarme Oberflächen verfügen (Abs. 1). Tastaturen müssen getrennte Einheiten darstellen, neigbar sein und ebenfalls über reflexionsarme Oberflächen verfügen. Außerdem bestehen Vorschriften zu Form, Anschlag und Be...mehr
Arbeitsrechtliche Aspekte der Telearbeit / 5.3 Arbeitsstättenrechtliche Fragen von Telearbeitsplätzen
Telearbeitsplätze im häuslichen Bereich des Arbeitnehmers unterliegen zumindest teilweise arbeitsstättenrechtlichen Regelungen. Gemäß § 2 Abs. 7 Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) sind Telearbeitsplätze vom Arbeitgeber fest eingerichtete Bildschirmarbeitsplätze im Privatbereich der Beschäftigten, für die der Arbeitgeber eine mit den Beschäftigten vereinbarte wöchentliche A...mehr
Betriebliches Gesundheitsmanagement und betriebliche Mit ... / 2.2.2 Mitbestimmung
Fragen der Ergonomie, des Raumklimas und der Beleuchtung wie auch der Ausstattung von Bildschirmarbeitsplätzen sind detailliert geregelt, der Spielraum für eine zwingende Mitbestimmung ist dadurch geringer. Allerdings werden es oft erst die Mitglieder des Betriebsrats sein, die durch eigenes Erleben oder Berichte der Mitarbeiterschaft auf Mängel aufmerksam machen können. Die...mehr
Betriebliches Gesundheitsmanagement und betriebliche Mit ... / 2.2.1 Maßnahmen
Arbeitsmittel und Arbeitsprozesse sollen verschiedene Kriterien erfüllen, in erster Linie sollten sie keine gesundheitsschädigende Wirkung haben. Sämtliche Arbeitsprozesse stehen hierbei im Fokus. Das Hauptaugenmerk liegt auf Arbeitsmitteln, die eine gesunde Körperhaltung unterstützen. Gemeint ist aber auch das Design von Werkzeugen, Möbelstücken und technischen Gegenständen...mehr
Arbeitsschutzausschuss-Sitzung effektiv durchführen / 3.3 Themen für die ASA-Sitzung
In welcher Zielsetzung der ASA "Anliegen des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung" berät, ist abhängig von der Unternehmensstruktur sehr unterschiedlich. In kleinen und sehr kleinen Unternehmen ist die ASA-Sitzung oft der zentrale Anlass, bei dem überhaupt Arbeitsschutzthemen behandelt und dokumentiert werden. Das gilt umso mehr, wenn es wenig technische Risiken gibt und T...mehr

References: § 2
 § 2
 § 2
 § 2
 § 8
 § 2
 § 2

§ 87
 § 87
 § 75
 § 2
 § 1
 § 3
 § 87
 § 90
 § 87
 § 6
 § 77
 § 2
 § 1
 § 2