Source: https://www.juergenkeitel.info/home/time-sharing-i/time-sharing-archiv-5/
Timestamp: 2020-08-04 10:56:50+00:00

Document:
Timesharing, Zweitwohnungsteuer, WEG-Recht - Time-Sharing - Archiv 5
Musste es nun Cervo sein? - 2010-05-21
Wechsel Ressortleitung Hörnum - 2010-05-20
Hapimag ist kein Finanzinvestment - 2010-08-27
Hapimag im Pauschalangebot - 2010-11-21
Neckermann macht‘s möglich - 2011-02-12
Wohl nur pfeifen im Wald - 2010-08-31
Subventionsbetrieb - 2010-12-01
Caritastochtergesellschaft betreibt Restaurant in der Unterkirnacher Hapimag-Ferienanlage - 2011-02-05
Sanierung verschlingt 3,5 Millionen Euro - 2011-08-14
Unterkirnach als Fallbeispiel - 2011-12-24
Tourismus-Chefin von Unterkirnach wirft nach drei Jahren den Bettel hin - 2011-12-26
Umwidmung nicht abgerufenen Mittel für einen Integrationsbetrieb beim Lorenzenhof auf den Fohrenhof - 2013-07-15
Projekt „Fohrenhof“ schrieb im Vorjahr rote Zahlen - 2014-06-17
Unterkirnach - „Und das Hapimag hatte Schnupfen“- 2016-02-21
Hapimaganlage in Unterkirnach hatte einen wesentlichen Besucherrückgang zu verzeichnen - 2016-04-28
Ferienanlage soll 2013 eröffnen - 2012-05-21
Unterkirnach - „richtig großes Ferienzentrum“ neben der Hapimaganlage - 2012-09-25
„Infopost von Ihrer Gemeinde Unterkirnach“ - 2012-10-28
Plan B - 2014-06-15
Hapimag erinnert sich noch an Salzburg - 2010-10-25
Grössere Einbussen hatten die österreichischen Adressen zu verbuchen - 2010-11-26
Bedienungsanleitung - 2010-10-25
Hapimag-Inhaltsverzeichnis
Musste es nun Cervo sein?
„Nach längeren Verhandlungen konnte Hapimag nun den Vorvertrag für ein Grundstück an exklusiver Lage an der italienischen Riviera in Ligurien in Cervo abschliessen…“ „Auf dem Grundstück, das direkten Zugang zum Meer hat, soll ein Resort mit rund 110 Apartments entstehen…“ So unter anderem Hapimag dieser Tage.
„Cervo ist eine italienische Gemeinde mit 1.133 Einwohnern (Stand 1. Januar 2009) und liegt am östlichen Hang des Golfes von Diano Marina in der ligurischen Provinz Imperia. Die mittelalterliche Altstadt ist auf Grund der starken Steigung fast durchgängig Fußgängerzone. Nur wenige Straßen können mit kleinen Autos befahren werden. Im Gegensatz dazu steht der westliche und südliche Teil des drei Quadratkilometer großen Dorfes; in diesem gibt es bereits seit der Antike die heutige Schnell- und Küstenstraße Via Aurelia…“, so unter anderem Wikipedia.
„Die Blumenriviera an der ligurischen Küste umfasst die Badeorte der Provinz Imperia von Cervo im Norden bis Ventimiglia dicht an der französischen Grenze. Die schönsten Urlaubsorte entlang der Küste des Ligurischen Meeres sind Bordighera, Diano Marina, Imperia, Ospedaletti, San Bartolomeo al Mare, Sanremo und das mittelalterliche Ventimiglia…“, so unter anderem eine Internetseite zu Ligurien und damit sind wir auch schon beim Thema.
Musste es nun wirklich Cervo sein, ein auch bei Campingfreunden sehr beliebter Ort, voll von Ferienwohnungen und sonstigen touristischen Möglichkeiten, 53,7 Kilometer von Bordighera entfernt wo sich bis vor einigen Jahren eine Hapimaganlage befand, die dann zum Ausgleich des Geschäftsjahresergebnisses zusammen mit Lido di Jesolo und Lido di Pomposa verkauft wurde. Die meisten Hapimagaktionäre werden Bordighera kennen und viele damit auch bis Cervo gekommen sein. Wie ideenlos ist es dann dort wieder fast an gleicher Stelle eine neue Anlage zu errichten? Offensichtlich fällt diesem Unternehmen aber nichts anderes ein als auf bekannten Pfaden zu wandeln, auch wenn auf der letzten Generalversammlung „vielfältige Neuerungen bei den Ressorts und Residenzen“ angesprochen wurden. Betrachtet man die örtliche Nähe bei den Hapimaganlagen zum Beispiel in der Schweiz, in Österreich und auf Sylt scheint der Mut zu neuen Dingen begrenzt, die Vorgehensweise unternehmenstypisch. Neue Ideen werden nur durchgezogen, wenn diese nicht unbedingt dem Aktionär dienen.
Hätte man sich für die andere Richtung von Bordighera aus entschlossen dann wäre man in der Nähe von Menton gewesen, hätte Ventimiglia vor der Haustür gehabt und es wäre ein Katzensprung nach Monte Carlo und damit die Ausläufer der Cote d’Azur. „Lage, Lage, Lage“, so Hapimag. Das wären dann vielleicht mindestens vier Sterne gewesen, die eigentlich zumindest immer angestrebt werden folgt man den offiziellen Tönen des Hauses Hapimag, die aber mit Cervo nun ein weiteres Mal nicht erreicht werden. Mittlerweile kennen die Aktionäre das Lageverständnis des Unternehmens. Dieses scheint von anderen Kriterien auszugehen als die allgemeine Vorstellung.
Es stellt sich ohnehin die Frage woher die Mittel kommen um diese Anlage zu bauen, zumal, wie wir auch wieder dem letzten Geschäftsbericht entnehmen konnten keine neuen Aktien aufgelegt und nur im Restbestand befindliche Aktien verkauft wurden. Sollten hierfür die mit den Jahresgebühren in Rechnung gestellten Abschreibungen, hierdurch in Mittelzufluss verwandelt, verwandt werden, dann zahlt der Aktionär ein weiteres Mal seine Einlage. Irgendwann wird dann auch dieses neue Sachanlagevermögen in Cervo wieder Abschreibungen „produzieren“, welches dann ebenfalls wieder Mittelzuflüsse generiert, usw. usw. Mittelzufluss durch Neubau? Eine „elegante“ Art den Aktionär zur Kasse zu bitten.
Große Teile dieser zufließenden Liquidität dürften aber so oder so für andere Bereiche ausgegeben werden. Gehen wir nur einmal davon aus, dass wenn 50 Prozent der Jahresgebühren mit Abschreibungen begründet werden, im Jahr 2009 flossen rund 64 Mio. Euro an Jahresgebühren, 50 Prozent dann 32 Mio. Euro betragen (2009: 32,771 Mio. EUR). Dafür könnte man schon manche Hütte bauen, auch bei den Kosten die Hapimag für eine Wohneinheit benötigt.
Sehen wir uns hierzu einmal die derzeitigen Anlagen an:
Wohneinheiten Anschaffungswert Durchschnittlicher Buchwert Ende Durchschnittlicher Aufgelaufene
Euro Anschaffungswert/ 2009 Buchwert/Einheit Abschreibung
ca. Einheit in Euro ca. Euro in Euro ca. in Euro ca.
Deutschland 1.033 189.656.000,00 183.597,29 128.796.000,00 124.681,51 60.860.000,00
Frankreich 397 73.200.000,00 184.382,87 45.212.000,00 113.884,13 27.988.000,00
Griechenland 305 41.488.000,00 136.026,23 23.254.000,00 76.242.62 18.234.000,00
Großbritannien 93 16.839.000,00 181.064,52 12.804.000,00 137.677,42 4.035.000,00
Italien 695 135.929.000,00 195.581,29 86.646.000,00 124.670,50 49.283.000,00
Marokko 40 5.976.000,00 149.400,00 5.350.000,00 133.750,00 626.000,00
Niederlande 27 6.528.000,00 241.777,78 4.041.000,00 149.666,67 2.487.000,00
Österreich 707 105.598.000,00 149.360.68 54.080.000,00 76.492,22 51.518.000,00
Portugal 217 36.162.000,00 166.645,16 23.132.000,00 106.599,08 13.030.000,00
Schweiz 395 76.198.000,00 192.906,33 58.818.000,00 148.906,33 17.380.000,00
Skandinavien 175 18.578.000,00 106.160,00 9.425.000,00 53.857,14 9.153.000,00
Spanien 719 100.320.000,00 139.527,12 49.309.000,00 68.579,97 51.011.000,00
Tschechische Republik 50 8.745.000,00 174.900,00 6.636.000,00 132.720,00 2.109.000,00
Türkei 637 94.358.000,00 148.128,73 43.983.000,00 69.047,10 50.375.000,00
Ungarn 30 4.578.000,00 152.600,00 3.128.000,00 104.266,67 1.450.000,00
USA 102 17.762.000,00 174.137,25 13.383.000,00 131.205,88 4.379.000,00
Hausboote 26 3.632.000,00 139.692,31 1.110.000,00 42.692,31 2.522.000,00
Fertig gestellte Wohn-
Einheiten 5.648 935.547.000,00 569.107.000,00 366.440.000,00
Buchwert Ende 2008: 548.328.000,00
Durchschnittlicher Anschaffungswert/Wohneinheit ca.: 165.642,17
Aktueller durchschnittlicher Buchwert/Wohneinheit (Ende 12/10) ca.: 100.762,57
Anfang Juni „übergibt“ der jetzige Ressortleiter der Hapimagferienanlage von Hörnum, tätig dort seit Februar 2009, die Leitung an seinen Nachfolger, wie „shz.de“ berichtete. Ein kurzes Gastspiel.
Personalkarussell bei den Ressortleitungen dreht sich immer heftiger
Ausgehend von der Hapimaghistorie konnte man in der Vergangenheit in der Regel oft die Hoffnung haben beim nächsten Aufenthalt in einer Hapimaganlage, auch wenn dieser etwas länger dauerte bis er erfolgte, die gleiche Ressortleitung dort wieder vorzufinden, die die örtlichen Gegebenheiten auch aus eigener Erfahrung kannte und den Kontakt zu den Hapimaggästen vor Ort suchte und fand. Man war wieder in einer bekannten und freundlichen Umgebung angekommen. Heute findet diese Ressortleitung oft nicht einmal mehr die Zeit beim Begrüßungscocktail anwesend zu sein und oft fand auch ein Personalwechsel statt. Offensichtlich wurde wohl die Zielrichtung grundlegend geändert, andere Vorgaben sind im Fokus und Beständigkeit belastet möglicherweise nur und verselbstständigt die Objekte?
In Hörnum, bzw. Sylt, wird es nun die dritte Ressortleitung in knapp vier Jahren geben. Eine beachtliche Leistung für ein neues Ressort. Nur um einige Beispiele zu nennen wechselten die Ressortleitungen im vergangenen überschaubaren Zeitraum unter anderem in Bad Gastein, St. Michael, Unterkirnach, jetzt dann Winterberg und Sylt usw. usw… Wann erfolgt der nächste Wechsel nach kurzer Durchreise? Die Hapimagressortsleitungen geeignet für „Jobhopper“, mit freundlicher Unterstützung durch das Unternehmen? Von nachhaltiger Personalpolitik kann da wohl kaum noch die Rede sein?
Es fällt dabei auf, dass der berufliche Werdegang, soweit nachvollziehbar, der neuen Leitungen in der Regel auf Erfahrungen im Bereich des Hotelmanagements basieren, sofern keine Rekrutierung aus den eigenen Reihen erfolgte was offensichtlich immer seltener vorkommt? Kaum erkennbare Erfahrungen mit Timesharing und Ferienwohnungen und vor allen Dingen wohl dem System Hapimag. Sofern es dieses noch geben sollte? Erkennbar ist es schon lange nicht mehr und die verbliebenen Restposten werden ständig weiter verwässert. Die Zielsetzungen werden schneller geändert als der Aktionär oder das Mitglied dem folgen kann.
Offensichtlich treibt Hapimag eine erneute und weitere Richtungsänderung weiter voran, wie auch häufig aus Presseberichten zu entnehmen ist, in denen dann immer öfter vom „Hotel Hapimag“ gesprochen wird. Es dürfte sich erübrigen den Begriff „Hotel“ zu definieren, allerdings ist bei Hapimag vieles anders als anderswo und der Aktionär, insbesondere der langjährige, muss nicht unbedingt verstehen um was es geht.
Aber auch wenn Hapimag sich wohl gerne diesem Bereich zuordnen lassen möchte, bei dieser Angebotsform ist der Aktionär nicht eingestiegen und auch das Angebot vor Ort ist nun sehr weit von einem Hotelangebot entfernt, mit Ausnahme der Preise für die Dienstleistungen. Da ist wohl eher der Wunsch der Vater des Gedankens? Hapimag ist eben keine Hotelgesellschaft, auch wenn man sich gerne bei „holidaycheck.de“ bewerten lässt. Ihre Betten müssen Sie, um nur einige Beispiele anzusprechen, beim „Hotel Hapimag“ immer noch selber machen, wenn angeboten, dann gegen entsprechenden Aufpreis bietet, wenn vorhanden, das Restaurant ein Frühstücksbuffett, sonst dürfen Sie selbst fürs Frühstück sorgen, müssen den Müll selbst entsorgen und die Wohnung mindestens besenrein übergeben. Es ist aber auch nicht das Unternehmensziel einen Hotelbetrieb anzubieten.
„SyltTV.com“ berichtete unter anderem zu Hörnum und zum Hapimagressort Hörnum: „Die Kurtaxeneinnahmen sind mit den Gästen des Resorts um 25% gestiegen.“ Vermutlich liegt der tatsächliche Wert noch höher?
Es dürfte dann doch wohl an der Zeit sein insgesamt dahingehend über deren Höhe nachzudenken, dass diese reduziert wird? Viel angekommen scheint von diesen „Kurbeiträgen“ beim Endverbraucher Kurgast nicht zu sein, wenn man sich die Gegebenheiten vor Ort ansieht. Außerhalb der Saison ist es ohnehin weitestgehend der Fischerort geblieben der er einmal war und höchstens für Tagesausflüge genutzt wurde, trotz Hapimag und einem großen Golfhotel. Dies muss allerdings nicht zwangsläufig gegen Hörnum sprechen. Allerdings wäre es trotzdem nicht schlecht, wenn man auch dort in der frühen oder späten Vor- bzw. Nachsaison ein Cafe vorfinden würde welches diesen Namen verdient und es zumindest zeitweise in der Nach- bzw. Vorsaison frische Brötchen nicht nur im EDEKA-Markt geben würde.
http://www.sylt-tv.com/hapimag-hoernum-sylt-14527.html
Es bleibt ohnehin die Frage wie sinnvoll es sein kann auf Sylt vier Hapimaganlagen zu betreiben?
Beispielhafte Berechnung der Kosten für eine Urlaubswoche mit Hapimag
Ausgehend von einer beispielhaften Urlaubswoche in der Hauptsaison, bei einer möglichen durchschnittlichen Punktebelastung von 150 Punkten für eine Zwei-Zimmer-Wohnung (Wohnungstyp: Komfort)
Jahresgebühr 2010 ca.: 233,41 EUR (Punktezuteilung je Aktie/Jahr 60, entsprechend bisher 12)
Durchschnittlicher Wert eines Wohnrechtspunkts
unter Zugrundelegung der Jahresgebühr ca.: 3,89 EUR
Jährlich 60 Punkte, dafür Jahresgebühr für eine Aktie ca.: 233,41 EUR
Jährlich 120 Punkte, dafür Jahresgebühren für zwei Aktien ca.: 466,82 EUR
Jährlich 180 Punkte, dafür Jahresgebühren für drei Aktien ca.: 700,23 EUR
Durchschnittliche Nebenkosten für eine Urlaubswoche ca.: 253,00 EUR (Stand 04/2010)
Anteilspreis ca.: 4.241,00 EUR (Geschäftsbericht 2009, durchschnittlicher Verkaufspreis)
Verzinsung des Hapimag-Anteils,
Zinssatz für langfristige Anlagen 5 %/Jahr ca.: 212,05 EUR/Anteil
Benötigte Punkteanzahl ca.: 150 Punkte
Anfallende Jahresgebühren für 2,5 Aktien ca.: 583,53 EUR Jahresgebühr
Nebenkosten für eine Woche, Zweizimmerwohnung, Komfort ca.: 253,00 EUR
Verzinsung, Aktienanzahl: 2,5, ca.: 530,12 EUR
Ca. 1.366,65 EUR
Hapimag ist kein Pauschalurlaub, hinzu kommen noch ggf. Kosten für:
Anreise zum Ferienort,
Garage/Parkplatz,
Anreise vor Ort,
Versteuerung zumindest in Höhe der Vergleichsmiete, für deutsche Aktionäre keine Abzugsmöglichkeit von evtl. Werbungskosten,
Sonstige kommunale Abgaben.
Bei Zugrundelegung des offiziellen Verkaufspreises (ca. 9.100 CF) erhöhen sich die vorgenannten Kosten um ca. einhundert Euro.
Das Bundeskabinett beschloss die Umsetzung einer neuen EU-Richtlinie zum Timesharing. Verbraucher haben künftig Schutz bei einem Teilzeit-Wohnrecht von mehr als einem Jahr, nicht erst wie zuvor nach mindestens drei Jahren. Bei Timesharing-Verträgen bekommen Verbraucher jetzt ein zweiwöchiges Widerrufsrecht. In dieser Frist darf keine Anzahlungen gefordert werden, und bei einem Widerruf gibt es keine Kosten mehr. Vertrag und Informationen müssen grundsätzlich in der Amtssprache des Urlauber-Wohnsitzes geschrieben sein. Für Inhaber von Timesharingrechten bringt die neue Richtlinie nichts, für Käufer kaum etwas. Die Timesharinglobby hat fast alles verhindert, offensichtlich wusste man in Brüssel wenig mit Timesharing anzufangen. Hapimag ist eine Aktiengesellschaft nach Schweizer Recht. Die Schweiz ist nicht Mitglied der EU.
Dieser Tage konnte der geneigte Leser in „Welt Online“ ein Interview mit dem „Vorsitzenden der Konzernleitung“ der Hapimag AG lesen. Interessant in diesem, wie in einem Kommentar geschrieben wurde, ohne sich dieser Bezeichnung anzuschließen, „Gefälligkeitsinterview“, ist die Feststellung, dass „das Hapimag Punktesystem absolut inflationsresistent ist“:
1964 startete der Verkauf der Hapimag-Aktie mit einem Verkaufspreis, ohne Berücksichtigung von Nebenkosten, in Höhe von ca. 1.200,00 CHF. Dafür gab es damals 12 Wohnrechtspunkte, also ca. 100,00 CHF Kapitaleinsatz für einen Wohnrechtspunkt je Jahr.
2010 gibt es nach wie vor 12 Wohnrechtspunkte, jetzt, wie das Unternehmen ausführt rechentechnisch mit fünf multipliziert, wir bleiben aber bei der alten Berechnungsform. Der offizielle Verkaufspreis liegt bei 9.100,00 CHF, zuzüglich Gebühren, ist wohl aber nicht immer durchsetzbar. Laut Unternehmen wurde ein durchschnittlicher Verkaufspreis von 4.241,00 EUR, umgerechnet mit 1,46 CHF, also ca. 6.200 CHF in 2009 erzielt. Da hierbei aber „gebrauchte Aktien“ wohl mit in die Rechnung eingeflossen sein dürften ist dieser Wert nicht unbedingt vergleichsfähig.
Nehmen wir diesen Wert trotzdem als Ausgangswert für den Kapitaleinsatz für einen Wohnrechtspunkt, liegen wir bei ca. 517,00 CHF, gehen wir von dem offiziellen Verkaufspreis aus beträgt dieser Wert ca. 758,00 CHF.
Zusammenfassung: 1964 Kapitaleinsatz: ca. 100,00 CHF/Punkt
2009 Kapitaleinsatz: ca. 517,00 CHF/Punkt bzw. 758,00 CHF/Punkt.
Für zurückgegebene Aktien wurden 2009 ca. 3.024,00 CHF gezahlt. In der Regel somit wohl keine Wertsteigerung für den Verkäufer, insbesondere wenn wir von dem nun über einem Jahrzehnt unveränderten offiziellen Verkaufspreis ausgehen.
Der Jahresbeitrag für eine Hapimagaktie, daraus resultieren dann 12 Wohnrechtspunkte je Jahr, betrug
2001 268,80 CHF ca. 178,95 EUR ca. 22,40 CHF/Wohnrechtspunkt ca. 14,91 EUR/Wohnrechtspunkt
2010 344,40 CHF ca. 233,41 EUR ca. 28,70 CHF/Wohnrechtspunkt ca. 19,45 EUR/Wohnrechtspunkt.
Die Nebenkosten für eine Zweizimmerwohnung, Kategorie Komfort, eine Woche Aufenthalt lagen auszugsweise zum Beispiel:
05/2005 05/2010
Bad Gastein, Kaiserhof (A) ca. 237,00 € ca. 327,00 €
Ascona (CH) ca. 310,00 CHF ca. 495,00 CHF
Binz (D) ca. 183,00 € ca. 273,00 €
Paguera (E) ca. 151.00 € ca. 248,00 €
Chamonix (F) ca. 197,00 € ca. 276,00 €
Athen (GR) ca. 114,00 € ca. 255,00 €
Meran (I) ca. 162,00 € ca.312,00 €
Albufeira (P) ca. 126,00 € ca. 227,00 €
Die besseren Saisonzeiten wurden immer länger, die Nebensaisonzeiten wurden immer weiter nach vorne oder hinten geschoben. Sehen Sie sich nur einmal das nicht nachvollziehbare Farbenspiel, somit ständiger Zuordnungswechsel zu einer anderen Saison, der Preisliste für 2011 an. Bei der A-Saison fallen für das Objekt Hörnum 161 Wohnrechtspunkte/Woche/Komfortausstattung an, in Dresden 160, in Berlin-Zoo 153, während es in Winterberg, der größten deutschen Hapimaganlage, gar keine A-Saison gibt. Warum hat man dann dort überhaupt diese Riesenanlage gebaut, bis heute wohl noch nie ausgelastet, auch nicht durch Aktivitäten von „Raab & Co.“ und diversen Sportverbänden und Kunstausstellungen? Woher kommen aber diese marginalen Unterschiede, denn ein Wohnrechtspunkt entspricht ca. 3,89 EUR Jahresgebühr? Mit den größeren Punkteeinheiten lässt es sich wohl gut rechnen?
In Bad Gastein gibt es ab 2011 keinen punktemäßigen Unterschied mehr zwischen Haupt- und Nebengebäude, wenn wir einmal von der Premiumzuordnung der Wohnungen absehen, allerdings gibt es Unterschiede bei den Nebenkosten. Diese liegen im Hauptgebäude ca. zwölf Prozent höher, die Punktebelastungen sinken teilweise unter die bisherige Nebengebäudebelastung, ausgehend von der Kategorie Komfort, welche im Hauptgebäude wohl nicht angeboten wird. Offensichtlich wirken sich die zahlreichen Baustellen in Bad Gastein auch auf die Punkte bei Hapimag aus. Dafür steigen aber die Nebenkosten um bis zu ca. sieben Prozent. Bad Gastein offensichtlich ein Objekt am Scheideweg, mit Auslastungsproblemen, optisch soll daher eine Einheit dargestellt werden. Die Teilung erfolgt dann durch die Zuordnung der Wohnungskategorien.
Einer der belastungsmäßigen Spitzenreiter bleibt Amsterdam, dort steigen die Nebenkosten erneut um ca. 19 Prozent, nach Erhöhungen in den vergangenen Jahren die immer nahe oder im zweistelligen Prozentbereich lagen. Für Albufeira gibt es ebenfalls keine Unterteilung mehr, für „Vila Coelha“, allerdings erheblich höhere Nebenkosten.
Bei den deutschen Hausbooten legte man ganz geschickt einen Zwischenschritt ein und erhöhte hier die Nebenkosten in der 38. - 40. Kalenderwoche um ca. sechzig Prozent, bei sonst gleich bleibenden Nebenkosten in diesem Bereich.
Nebenkostenbelastung jetzt täglich, bei kleinen Einheiten fällt es dann nicht so auf, wenn etwas draufgelegt wird. Offensichtlich liegt das Problem aber darin, dass bei Hapimag gebuchten Urlaube immer kürzer werden und die Kapazitäten nur noch dann auszulasten sind, wenn man auch tageweise Aufenthalte ermöglicht, gleichzeitig aber kostenmäßig längere Aufenthalte geringfügig entlastet. Durch die erheblich höhere kostenmäßige Belastung des ersten Tages bei Hapimag ist es ohnehin uninteressant Kurzurlaube dort unter einer Woche zu verbringen, schon gar nicht wenn man die in zahlreichen Anlagen höher belasteten Freitage und Samstage dabei in Anspruch nimmt. Es wird zwar Flexibilität suggeriert, diese aber kostenmäßig negiert.
Ebenso erfolgt auch die Punktebelastung nun täglich, in etlichen Objekten liegen die Punkte freitags und samstags bis ca. 50 Prozent über den übrigen Wochentagen. Was soll diese Regelung? In den meisten Hotels, und Hapimag orientiert sich doch nun an dieser Übernachtungsform, werden Nachlässe für das Wochenende gewährt.
Jedes Objekt hat in den verschiedenen Saisons unterschiedliche Punktebelastungen. Innerhalb der „D-Saison“ zum Beispiel schwankt dann die Punktebelastung für eine Zwei-Zimmer-Komfort-Wohnung/Woche von 41 Punkten in Unterkirnach bis 160 Punkten in Paris.
Warum es in Orlando-Lake Berkley, im sonnigen Florida, 2011 nur eine D- und E-Saison geben wird, bei Reduzierung der Punktebelastung, wird wohl ein Geheimnis des Unternehmens bleiben. Die Nebenkosten bleiben dort ebenfalls unverändert.
Hapimag verbreitet jetzt, dass ca. 20 Prozent mehr Wohnraum vorhanden sei als benötigt wird. Nur wer möchte zum Beispiel im Februar in Antibes oder La Madrague in den nicht überwinterungsfähigen Quartieren des Mittelmeers Urlaub verbringen oder in Cannero am Lago Maggiore, ebenso wohl kaum Ende Oktober in Binz oder Braunlage.
Zur Sommersaison 2010 führt Hapimag aus: “Vor allem Resorts und Residenzen am Meer, die ohne Flug erreichbar sind, verfügen von Juli bis September nur noch über wenige freie Apartments.“
Vielleicht sollte hier investiert werden um verträgliche Anreisen zu ermöglichen und nicht Klientelinvestitionen durchgeführt werden, wie beim Golfplatz auf Rügen. Wie „Ostseezeitung.de“ unter anderem dieser Tage berichtet sollen dort: „…wo jetzt noch Kühe weiden ab August 2011 schon Golfbälle fliegen…“ Der Bauherr fordert „die Inhaber der 14 edelsten Binzer Hotels“ auf „sich an der Finanzierung des Projekts zu beteiligen“. Hapimag beteiligt sich demnach mit „knapp 90.000 Euro“. Der Investor betont hierzu unter anderem:“ dass die Gelder von den Hoteliers zwar nicht für den Bau benötigt würden (der sei abgesichert), aber für den späteren Betrieb und laufende Kosten unverzichtbar seien.“ Ein ständiger Kostenblock wird hiermit geschaffen, der hoffentlich nur den Golfspielern belastet wird?
Wie schwach aber müssen die Anlagen teilweise wirklich ausgelastet sein, wenn hier zum Beispiel Spätbucherprämien für die spanischen Objekte gezahlt werden?
„Das Hapimag Punktesystem ist absolut inflationsresistent.“ Ein Punkt bleibt ein Punkt, nur die Kosten dafür steigen ständig. Dadurch wird der Punkt aber nicht werthaltiger, der Wert des Punktes sinkt, weil der Aufwand dafür steigt, auch wenn mancher dies nicht für möglich halten möchte. So „funktioniert“ aber eine Inflation. Also, möglicherweise doch nicht „inflationsresistent“?
Inflationsresistent, mit deflatorischen Anwandlungen, hingegen sind nur die zum Verkauf stehenden Wohnrechtspunkte, sieht man einmal von den Mondpreisen des Punktekiosks bei Hapimag ab, wo durchaus inflatorische Tendenzen festzustellen sind, wenn es gelingen sollte diese Preise durchzusetzen. Zweifel dürften daran bestehen.
Bei ebay können derzeit auch langlaufende Punkte, dank der von Hapimag reduzierten Zukaufmöglichkeiten für die Aktionäre, für ca. 2,40 EUR/Wohnrechtspunkt ersteigert werden. Ein gutes Beispiel, was passiert, wenn Marktmechanismen ausgeschaltet werden, wie auch bei der Hapimagaktie. Nur der hauseigene Punktekiosk hat diese Entwicklung noch nicht nachvollzogen. Aber auch dort werden die Anbieter irgendwann zwangsläufig merken, dass ein Verkauf nur bei realistischen Preisen möglich sein wird und sich die Erlöse für Wohnrechtspunkte im Sinkflug befinden.
Aktienwert: 2005 2006 2008 2009
Aktien im Umlauf ca.: 256.595 257.907
Aktien im Bestand ca.: 16.655 15.343
Gesamt ca.: 273.250 273.250 273.250 273.250
Eigenkapital ca.: 627.103.000,00 CF 630.224.000,00 CF
Eigenkapital ca.: 401.827.787,50 EUR 384.235.952,50 EUR 364.974.000,00 EUR 374.838.000,00 EUR
Wert einer Aktie ca.: 2.294,98 CF 2.306,40 CF
Wert einer Aktie ca.: 1.470,55 EUR 1.406,17 EUR 1.335,68 EUR 1.371,78 EUR
Kurs CF/EUR ca.: 1,56 CF 1,64 CF
Deckungsgrad Anlagevermögen:
Anlagevermögen ca.: 973.014.000,00 CF 961.654,000,00 CF
Anlagevermögen ca.: 623.476.626,37 EUR 586.302.712,47 EUR 606.874.000,00 EUR 599.620.000,00 EUR
Anteil je Aktie ca.: 2.281,72 EUR 2.145,66 EUR 2.220,95 EUR 2.194,40 EUR
Deckungsgrad Anlagevermögen
ca.: 64,4 % 65,5 % 60,1 % 62,5 %
Anleger suchen in der Euro-Krise neben der norwegischen Krone in Europa auch den Schweizer Franken. Manche legen ihr Geld wieder direkt in der Schweiz an. Zwar können Deutsche auch in ihrem Heimatland ein Konto in Schweizer Franken führen oder Geld in aktiv gemanagten Währungsfonds anlegen, aber für Privatanleger scheint die Geldanlage direkt im Heimatland des Franken an Anziehungskraft zu gewinnen. Die Geldanlage in Schweizer Franken stellt zunächst ein Absicherungsinstrument dar.
Die Zinsen sind nämlich extrem niedrig. Sparguthaben bringen zum Beispiel zur Zeit gerade einmal rund 0,375 Prozent Zinsen im Jahr, zehnjährige eidgenössische Bundesanleihen werden mit 1,5 Prozent sichtbar unter deutschen Papieren verzinst. Die Banken verlangen zudem hohe Gebühren, ihre angeblich überlegene Qualität entpuppt sich zumindest für Durchschnittsanleger oft nur als Marketing-Argument. Mit Kursen von bis zu ca. 1,3743 Franken je Euro hat die Schweizer Währung im Verhältnis zur europäischen Einheitswährung ein neues Rekordniveau erreicht. Es wird wohl weitergehen: UBS und Credit Suisse nennen Werte von 1,35 und 1,37 Franken je Euro.
Die aktuelle Stärke des Franken spiegelt vor allem die Schwäche des Euro. Gegenüber einigen anderen Währungen hat der Schweizer Franken nämlich abgewertet, etwa gegenüber dem amerikanischen Dollar seit Jahresbeginn um ca. elf Prozent. Ein ähnliches Bild zeigt sich, wenn man den Franken mit anderen Währungsfavoriten vergleicht. So legte der kanadische Dollar um ca. 13 Prozent zu, der australische Dollar um ca. fünf Prozent. Zugleich relativiert sich die Aufwertung, wenn man die Wechselkursentwicklung längerfristig und inflationsbereinigt betrachtet. Danach hat der Euro seit Beginn der Währungsunion 1999 nur um ca. zwei Prozent nachgegeben.
Interventionen der Schweizer Zentralbank haben nicht gewirkt. Sie versuchte zunächst mit massiven Käufen, den Kurs auf einem Niveau von 1,43 Franken je Euro gegen einen weiteren Verfall zu schützen. In diesem Rahmen warf sie riesige Frankenbeträge auf den Markt und sammelte alleine im Mai Währungsreserven im Gegenwert von rund 80 Milliarden Franken an, die Devisenreserven der Nationalbank liegen bei gut 230 Mrd. Franken und haben sich damit vervierfacht.
Die Währungsreserven der Schweiz erreichten zuletzt eine Größenordnung von 40 Prozent der Wirtschaftsleistung. Es war absehbar, dass sie nicht wirken würden. Einzelne Bankinstitute wie etwa JPMorgan Chase machen sich sogar lustig über die Strategie der Zentralbank. Die Investmentbank hält jede Erholungsbewegung des Euro gegen den Franken für eine weitere Verkaufsgelegenheit und empfiehlt sogar den Kauf so genannter One-Touch-Optionen mit Ausübungswerten von bis zu 1,25 Franken je Euro.
Es bleibt abzuwarten wie sich diese Entwicklung auf das Unternehmen Hapimag und deren Preisstellung auswirken wird. Die Antwort kennen wir aber schon heute, denn auch die für Hapimag im vergangenen Jahr nicht relevante Finanzkrise meisterte man dort problemlos.
Man beschäftigt sich in diesem Unternehmen aber vorzugsweise mit anderen elementaren und wichtigen Zukunftsprojekten, denn bei Hapimag ist alles auf dem Prüfstand. In einem Bereich sind schon Erfolge sichtbar, so konnte man vor einiger Zeit einer mit dem Hapimag-Logo versehenen Stellenanzeige entnehmen (Originaltext): „Wo der Gast König ist, sollte das Personal aus Prinzen und Prinzessinen bestehen.“ Also sprechen Sie demnächst Ihren Hapimag-Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin mit „königliche Hoheit“ an, diese könnten sonst vielleicht irritiert sein. Es wird allmählich Zeit die bei Hapimag laufenden Änderungen zu verinnerlichen.
Bisherige steuerliche Verfahrensweise rechtsfehlerhaft?
Mit Schreiben vom 30. Juni 2010, Eingang dieser Tage, von Hapimag zum „Nutzwert der eingesetzten Aktienpunkte für Steuerzwecke für das Jahr 2009 zur Vorlage bei den Steuerbehörden,“ legt Hapimag Ihnen ein Ei ins Nest und spannt Sie vor einen Karren dessen Ausgang für den deutschen Aktionär heute in keiner Weise absehbar ist, schon gar nicht welche Folgen sich daraus für Sie als ehrlichen Steuerzahler ergeben. Bevor Sie, wie von Hapimag angegeben vorgehen und damit gegenüber den Finanzbehörden auf sich aufmerksam machen, sollten Sie sich daher genau informieren und sich über die möglichen Folgen im Klaren sein.
Wenn Hapimag in der Vergangenheit möglicherweise „rechtsfehlerhafte“ Angaben machte, dann sollten Sie überlegen ob Sie Hapimag dafür ggf. regresspflichtig machen können. Die bisherige Vorgehensweise wurde nach einem jahrelangen Rechtsstreit (fast zehn Jahre, beginnend ca. um 1980) durch zwei Entscheidungen des Bundesfinanzhofs (ca. 1992) und einer anschließenden Abstimmung mit der Finanzverwaltung von dieser akzeptiert. Es obliegt nicht Hapimag nun auf einmal festzustellen, dass diese Vorgehensweise „rechtsfehlerhaft war“, obwohl man selbst über Jahrzehnte mit dieser Regelung glücklich und zufrieden lebte. Nur jetzt passt es Hapimag nun nicht mehr ins Konzept, dass die „Einkünfte“ aus der Hapimagaktie, also die Wohnrechtspunkte, durch entsprechende Änderung der deutschen Steuergesetzgebung, ohne Gegenrechnungsmöglichkeiten, steuerpflichtig werden.
Steuerpflichtig war der Urlaub mit Hapimag schon immer. Es können nun lediglich nicht mehr die Werbungskosten in Abzug gebracht werden. Hier versucht man jetzt durch eine „windige“ Formulierung einen Umweg aufzubiegen, von dem bisher niemand sagen kann, dass dieser rechtswirksam wird. Logisch ist dieser Weg ohnehin nicht. Sie haben hierbei nur den eventuellen zweifelhaften „Vorteil“ als möglicher Steuerhinterzieher ins Visier der Strafverfolgungsbehörden zu gelangen. Auch wenn es Hapimag nicht passt, dass ein Urlaub mit Hapimag in der Einkommensteuererklärung zu erklären ist, die deutsche Steuergesetzgebung ist keine Steuergesetzgebung der Beliebigkeit nach Vorgaben des Unternehmens Hapimag.
Hier betreibt das Unternehmen wieder einmal einen Aufwand, den die Aktionäre bezahlen dürfen, mit zweifelhaften Zielen und wenn überhaupt marginalen Vorteilen für den Aktionär, der vom Grund her überhaupt nicht zur Klärung ansteht und wenn überhaupt nur dem Teil der Aktionäre etwas bringt die zu entsprechend hohen Steuersätzen veranlagt werden.
Wenn Erklärungen „rechtsfehlerhaft“ waren, dann waren diese dies auf Grundlage der von Hapimag ausgestellten Bescheinigungen über Vergleichsmieten. Dies haben aber nicht die erklärenden Steuerpflichtigen zu verantworten sondern zunächst Hapimag und Hapimag hat dann neue berichtigte Bescheinigungen auszustellen. Es kann dann nicht um die Besteuerungsgrundlage gestritten werden um dem Unternehmen „selbigen“ zu retten. Hapimag bleibt außen vor, die betroffenen Aktionäre dürfen die „Kohlen aus dem Feuer holen“ und geraten dabei selbst in Misskredit.
Der „Gekniffene“ ist bei dieser Vorgehensweise ohnehin der Steuerpflichtige. Sind die bisherigen Angaben wirklich „rechtsfehlerhaft“, dann bleibt es Ihnen nicht erspart tätig zu werden. Ihre Steuererklärungen der letzten fünf, vielleicht sogar der vergangenen zehn Jahre stehen damit dann zur Disposition, Hapimag sei „Dank“. Bisher haben Sie sich aber im Rahmen der bestehenden Vorgaben bewegt, nur Hapimag stellt jetzt fest, dass die Vorgehensweise „rechtsfehlerhaft war“, also die von Hapimag ausgestellten Bescheinigungen.
Nachzuvollziehen ist die Betrachtungsweise, wonach jetzt „verdeckte Gewinnausschüttungen“ vorliegen sollen ohnehin nicht, zumal dann eine ständige und sich regelmäßig wiederholende „verdeckte Gewinnausschüttung“ vorliegt. Diese Darlegung widerspricht den Ausführungen in Satzung und sonstigen Geschäftsbedingungen, wonach es sich bei diesem Unternehmen um ein Non-Profit-Unternehmen handelt und auf die Aktien keine Ausschüttungen geleistet werden. Wo kommen diese verdeckten Gewinnausschüttungen dann her und warum bekommen dann nur die Aktionäre eine Gewinnausschüttung die die Punkte nutzen? Wenn ein Wohnrechtspunkt eine „verdeckte Gewinnausschüttung“ ist, dann findet diese „verdeckte Gewinnausschüttung“ mit Zufluss der Wohnrechtspunkte statt, egal ob diese dann in dem Jahr genutzt werden oder nicht. Eine Dividende einer anderen Aktiengesellschaft muss auch nicht dann erst versteuert werden, wenn Sie diese ausgegeben haben.
Mit dem Zufluss der Punkte stehen diese zur Nutzung zur Verfügung, egal ob diese nun selbst genutzt oder verkauft werden, denn auch der Verkauf der Punkte stellt einen steuerlichen Vorgang, also einen Ertrag im steuerlichen Sinn. Es war ohnehin schwerlich nachzuvollziehen warum die Finanzverwaltung die Vorgehensweise, Versteuerung erst nach Nutzung, bisher akzeptierte.
Mit Start der Abgeltungsteuer wurde das Prinzip abgeschafft, dass deutsche Anleger die tatsächlich im Zusammenhang mit einer Geldanlage angefallenen Werbungskosten gesondert absetzen können. Seit 2009 gilt nun, dass Werbungskosten bei Geldanlagen mit dem Sparer-Pauschbetrag von 801 Euro pro Jahr und Person (also 1.602 Euro bei zusammenveranlagten Ehepaaren) abgegolten sind. Der Pauschbetrag greift sogar dann, wenn tatsächlich mehr als 801 Euro an Werbungskosten angefallen sind. Damit können Konto- und Depotgebühren, Verwaltungsgebühren aber auch Fahrten zu Hauptversammlungen oder Schuldzinsen für die Fremdfinanzierung einer Geldanlage nicht mehr, wie früher, gesondert geltend gemacht werden. Bankspesen für den An- und Verkauf von Wertpapieren wirken sich aber weiterhin steuermindernd aus, da sie direkt in die Berechnung von Gewinn oder Verlust aus einer Geldanlage einfließen.
Gerade Steuerzahler, die zur Finanzierung ihrer Kapitalanlage einen Kredit aufgenommen haben, sind von der De-facto-Kappung des tatsächlichen Werbungskostenabzugs stark betroffen, wie auch der Anleger, dessen Klage der Bund der Steuerzahler nun unterstützt. Damit werden Werbungskosten im Zusammenhang mit einer Kapitalanlage und Werbungskosten im Zusammenhang mit einer anderen Einnahmeart unterschiedlich behandelt. Nach Meinung des BdSt ist das eine Ungleichbehandlung, die gegen den Gleichheitssatz des Grundgesetzes und das Gebot der Folgerichtigkeit verstößt. Um das überprüfen zu lassen, wurde nun eine Sprungklage beim Finanzgericht Münster erhoben (Az.: 6 K 1847/10 E).
Kapitalanlegern mit höheren Werbungskosten als dem Sparer-Pauschbetrag empfiehlt der BdSt, sie in der Steuererklärung anzugeben. Nach der derzeit geltenden Rechtslage wird das Finanzamt die Berücksichtigung der Werbungskosten ablehnen. Dann könnte der Steuerzahler Einspruch gegen den ablehnenden Bescheid einlegen und mit Hinweis auf die Musterklage das Ruhen des Verfahrens beantragen. Allerdings besteht derzeit noch kein Rechtsanspruch darauf, das Verfahren tatsächlich ruhen zu lassen, da die Frage derzeit erst bei einem Finanzgericht und noch nicht beim Bundesfinanzhof anhängig ist.
Dies ist eine angemessene Vorgehensweise und nicht der Schnellschuss eines Schweizer Unternehmens auf die deutsche Steuergesetzgebung Einfluss zu nehmen auf Kosten und zu Lasten der betroffenen Aktionäre, indem man diesen den „Schwarzen Peter“ zuschiebt, denn sollte die Erkenntnis von Hapimag richtig sein, bleibt möglicherweise nichts anderes übrig als entsprechend den Vorgaben des Unternehmens tätig zu werden, zum Selbstschutz. Man hat Sie ganz einfach diesbezüglich „vergewaltigt“. Möglicherweise ist der gesamte Aufwand der hier betrieben wird für Sie gar nicht interessant, da Sie mit den derzeitigen Pauschalbeträgen ganz gut hinkommen.
153 AO lautet wie folgt:
„lexetius.com“ schreibt zu diesem Paragraphen der Abgabenordnung unter anderem:
„BGH, 17.03.2009 - 1 StR 479/08
2. Die sich aus § 153 AO ergebende steuerrechtliche Pflicht zur Berichtigung von mit bedingtem Hinterziehungsvorsatz abgegebenen Erklärungen wird strafrechtlich erst mit der Bekanntgabe der Einleitung eines Steuerstrafverfahrens suspendiert, das die unrichtigen Angaben erfasst (im Anschluss an BGHSt 47, 8, 14).“
Weiter stellt „jusline“ unter anderem fest:
„Führt die Selbstanzeige nach § 371 AO durch die Nachentrichtung der hinterzogenen Steuer bei einer vollendeten oder versuchten Steuerhinterziehung nach § 370 AO zur Straffreiheit, normiert § 153 AO in seinen drei Absätzen drei unterschiedliche Erklärungspflichten. Abs. 1 verpflichtet den Steuerpflichtigen und die übrigen dort Genannten bis zum Ablauf der Festsetzungsfrist (§ 169 AO) zur Anzeige und Berichtigung von Erklärungsfehlern, wenn sie nach Abgabe der Steuererklärung die Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit erkennen. Abs. 2 regelt die Anzeigepflicht für die Fälle, in denen nachträglich Tatsachenveränderungen bei Steuerbefreiungen, Steuerermäßigungen oder sonstigen Steuervergünstigungen eintreten. Abs. 3 betrifft den Spezialfall der zweckwidrigen Verwendung von Waren, für die eine Verbrauchsteuervergünstigung gewährt worden ist.
Die Berichtigungserklärung nach § 153 AO ist identisch mit der Selbstanzeigeerklärung im Sinne der §§ 371 Abs. 1 bzw. 378 Abs. 3 AO. Der Unterschied liegt ausschließlich im Verschulden hinsichtlich der Fehlerhaftigkeit der Steuererklärung. Während § 371 AO eine vorsätzliche Steuerverkürzung voraussetzt, trifft die Nacherklärungspflicht denjenigen, der nachträglich vor Ablauf der Festsetzungsfrist feststellt, dass ohne eine Steuerhinterziehung frühere Erklärungen unbewusst falsch waren. Wird die Pflicht zur unverzüglichen Anzeige und Berichtigung aus § 153 AO nicht 3erfüllt, kann dies den Tatbestand einer Steuerhinterziehung durch Unterlassen i.S.v. § 371 Abs. 1 Nr. 2 AO erfüllen.
Ein Steuerpflichtiger oder sonst Verpflichteter muss nachträglich, aber vor Ablauf der Verjährungsfrist, erkennen, dass eine von ihm oder für ihn abgegebene Erklärung unrichtig oder unvollständig ist und dass es dadurch zu einer Verkürzung von Steuern kommen kann oder bereits gekommen ist (Nr. 1) oder dass eine durch Verwendung von Steuerzeichen oder Steuerstemplern zu entrichtende Steuer nicht in der richtigen Höhe entrichtet worden ist (Nr. 2).“
Es ist nicht nur eine „Verlegenheit“ in die Hapimag seine deutschen Aktionäre hier bringt. Letztendlich wird diese Vorgehensweise nicht nur zu einer Überprüfung der Steuererklärungen für 2009 führen sondern vermutlich auch für die Vorjahre. Hier wird ohne zwingende Not eine Grundlage in Frage gestellt, die höchstrichterlich abgesegnet wurde, jahrzehntelang praktiziert, von der Hapimag aber, wie diese nun behauptet „rechtsfehlerhaft“ durchgeführt wurde und dies nun wohl schon seit mindestens 1992. Diese Vorgehensweise wird uns wohl noch viel „Freude“ bereiten. Das Unternehmen strebt ohnehin überall zu neuen Ufern.
Bei der nun von Hapimag angestrebten Vorgehensweise stellt sich natürlich die weitere Frage, ob hierauf in Zukunft dann möglicherweise auch noch Quellensteuer zu entrichten sein wird? Dann wäre das Dilemma komplett. Die Quellensteuer beträgt für die Schweiz 35 Prozent, hiervon sind 20 Prozent dann auf Antrag erstattungsfähig.
Erhalten Sie als deutscher Aktionär eine Dividendenzahlung einer Schweizer Aktiengesellschaft, so werden bei Ausschüttung in der Schweiz 35% Quellensteuer, die so genannte „eidgenössische Verrechnungssteuer“, einbehalten. Gemäß dem Doppelbesteuerungsabkommen zwischen der Schweiz und Deutschland besteht jedoch eine Begrenzung der Quellensteuer auf 15%.
Diese einbehaltene Quellensteuer, davon die überschüssigen 20 Prozent, können Sie sich von der Steuerverwaltung in Bern wieder erstatten lassen, indem Sie dies dort beantragen, nachdem das für Sie zuständige deutsche Finanzamt Ihren Wohnsitz bestätigt.
In der Schweiz wird eine Verrechnungssteuer in Höhe von 35 % auf die Auszahlung von Kapitalerträgen aus schweizerischen Quellen einbehalten, wobei der Schweizer Schuldner der Kapitalerträge (z.B. Anleiheemittent, Bank) diese Steuer einbehält und nicht die Zahlstelle. Betroffen sind Zinsen aus Schweizer Festgeldguthaben, Dividenden aus Schweizer Aktien, Zinsen aus Wertpapieren Schweizer Emittenten usw.
Diese Vorgehensweise, Besteuerung an der Quelle, könnte allerdings den Vorteil haben, dass damit der Vorgang im Sinn der deutschen Abgeltungssteuer abgegolten wurde und es dem Steuerpflichtigen freisteht, unter Einschätzung des eigenen Steuersatzes, die Einnahmen zu erklären.
Ich wünsche uns allen einen entspannten Sommer.
Bisherige steuerliche Verfahrensweise war nicht rechtsfehlerhaft
„NWB - News zum Steuerrecht“ berichtete unter anderem: „Die OFD Münster hat in einer aktuellen Verfügung zur Besteuerung der Aktionäre der Hapimag AG Stellung genommen (OFD Münster v. 15.04.2011 - Kurzinfo ESt 09/2011).“
„Bei den Finanzämtern sind vereinzelt Anzeigen der Aktionäre der Hapimag eingegangen. Grund hierfür ist, dass Hapimag eine Überprüfung der bisherigen Sichtweise hinsichtlich der Besteuerung des Nutzungsvorteils der Hapimag-Aktionäre vorgenommen hat. Diese Überprüfung habe ergeben, dass die bisherigen Besteuerungsgrundsätze nicht zutreffend seien. Hapimag vertritt nun die Auffassung, dass die Nutzung der Ferienwohnungen eine verdeckte Gewinnausschüttung (vGA) darstelle. Bei der Bewertung der vGA seien jedoch die jährlichen Verwaltungskostenbeiträge und die geschuldeten Nebenkosten gegen zu rechnen und nur die darüber hinausgehenden Nutzungsvorteile als steuerpflichtiger Kapitalertrag anzusetzen.“
Hierzu führt die OFD Münster weiter aus: „Nach Erörterung auf Bund-Länder-Ebene wird seitens der Finanzverwaltung der geänderten Sichtweise der Hapimag AG hinsichtlich der Besteuerung der Hapimag-Aktionäre nicht gefolgt.“
http://www2.nwb.de/portal/content/ir/service/news/news_1212792.aspx
Nicht Hapimag legt die deutsche Steuererhebung nach eigenem Belieben aus sondern die deutsche Finanzverwaltung.
Reduzierung der Umsatzsteuer bei lokalen Kostenbeiträgen für deutsche Hapimaganlagen
Wenn Sie nun nach und nach aus dem Urlaub in einer der deutschen Hapimagferienanlagen zurückkommen sollten Sie sich die Rechnung, die Ihnen Hapimag ausstellte, einmal etwas genauer ansehen. Insbesondere dann, wenn dieser Urlaub etwas zurückliegt und dieser bereits in den ersten Monaten dieses Jahres lag. Interessant ist dort die Position „Lokaler Kostenbeitrag“, früher Nebenkosten. Der jetzigen Bundesregierung sei Dank, hier wohl eher einem der Koalitionspartner, der den Umsatzsteuersatz für diese Position um zwölf Prozent, von 19 auf 7, gewaltig reduzierte. Die mögliche Reduzierung ist also nicht Hapimag zu verdanken oder dem Ressort und schon gar nicht einem wirtschaftlichen und kostengünstigeren Ablauf, Ursache ist nur eine banale Reduzierung der Umsatzsteuer, aus welchen Gründen auch immer.
Die nun reduzierten „lokalen Kostenbeiträge“ sind immer noch zu hoch, daran ändert die Reduzierung wenig, denn für das Folgejahr steigen diese weiter, trotz reduzierter Umsatzsteuer, wie wir den Buchungsinformationen entnehmen können. Die etwas moderatere Erhöhung der Nebenkosten bei den deutschen Objekten müssen Sie gedanklich um diese zwölf Prozent glätten, wodurch dann der neue Betrag wieder eine kräftige Steigerung aufweist. Unter dieser Prämisse bringt es dann also nichts, wenn bei der neuen Buchungsinformation nun Nebenkosten ausgewiesen werden, die teilweise leicht unter denen der Vorperiode liegen, also immer die zwölf Prozent im Sinn.
Wurden auch Ihre „Nebenkosten“ im ersten Halbjahr 2010 entsprechend reduziert? Zwölf Prozent Umsatzsteuer fielen nicht mehr an? Ab einem nicht näher feststellbaren Zeitpunkt hat Hapimag offensichtlich, die Reduzierung der Umsatzsteuer, des „Lokalen Kostenbeitrags“, wohl in voller Höhe weitergegeben? In München zum Beispiel wurde Anfang Juli 2010 der „Lokale Kostenbeitrag“ voll um die besagten zwölf Prozent reduziert für eine Zwei-Zimmerwohnung. Ob dies bei sämtlichen deutschen Hapimaganlagen der Fall war bzw. ist lässt sich von hier nicht feststellen. Ebenso auch nicht ab welchem Zeitraum und ob dies überall vollumfänglich erfolgte. Offensichtlich irgendwann im Frühjahr? Zumindest in einem Objekt wurde im Februar 2010 die Reduzierung noch nicht weitergegeben. In Binz wurden Mitte Februar noch 265,00 EUR, entsprechend der Buchungsinformation unverändert in Rechnung gestellt.
Sollten Sie also im ersten Halbjahr 2010 den Betrag berechnet bekommen haben, der in Ihrer Buchungsinformation angegeben wurde, dann sollten Sie vielleicht nachfragen warum der niedrigere Umsatzsteuersatz keine Anwendung bei dem von Ihnen gebuchten Objekt fand und vorsorglich gleich Ihre Kontonummer zur möglichen Erstattung mitteilen.
Kleinvieh macht auch Mist, und zwölf Prozent auf ca. 250,00 EUR Nebenkosten bringen ca. 25,00 EUR, also doch schon etwas mehr. Allerdings dann nur dem Unternehmen, wenn keine Reduzierung erfolgte.
Der Bundesrat hatte am 18. Dezember 2009 das Steuerpaket der Bundesregierung abgesegnet, das somit zum 01.01.2010 in Kraft trat. Mit dieser Maßnahme sollen jährlich bis zu 8,5 Milliarden Euro an Steuerentlastung bei Bürgern und Unternehmen ankommen. Das Gesetz zur Beschleunigung des Wirtschaftswachstums (Wachstumsbeschleunigungsgesetz) verteilt die steuerlichen Entlastungen in Höhe von rund 8,5 Milliarden Euro auf Eltern, Unternehmen, Erben und die Hotelbranche. Entwurf des Gesetzes zur Beschleunigung des Wirtschaftswachstums.
Hier unter anderem Änderungen bei der Umsatzsteuer, wie ermäßigter Steuersatz von 7 Prozent für Beherbergungsleistungen im Hotel- und Gastronomiegewerbe (§ 12 Abs. 2 Nr. 11 UStG).
Laut Hapimag „decken die lokalen Kostenbeiträge die vor Ort anfallenden Nebenkosten für den Betrieb und die Dienstleistungen der Resorts, inklusive der entsprechenden lokalen Gebühren und Mehrwertsteuer.“ Somit ist die Umsatzsteuer darauf ein durchlaufender Posten der lediglich anfallende Beträge ausgleicht, die „lokalen Nebenkosten“ eine Position ohne die Möglichkeit Überschüsse zu erzielen, wenn diese in anfallender Höhe festgelegt wird und keine „stillen Reserven“ gelegt werden. Wird eine Position reduziert, wie hier die deutsche Umsatzsteuer, dann müssen zwangläufig auch die „lokalen Kostenbeiträge“ entsprechend sinken. Bei dieser beträchtlichen Betragshöhe macht sich dies zwangsläufig kräftig bemerkbar, wobei, im Gegensatz zu den anderen Positionen der Steuerbetrag nicht beeinflussbar ist.
Gegenüberstellung der „lokalen Kostenbeiträge“ bei deutschen Hapimagferienstandorten:
Bis April 2010 Mai - Dezember 2010 November - Oktober 2011 Veränderung gegenüber April 2010
(Prozentzahlen ohne Berücksichtigung der reduzierten Umsatzsteuer, Kostensteigerung somit entsprechend zusätzlich)
Bad Neuenahr 213,00 EUR 219,00 EUR 220,00 EUR + ca. 3,3 Prozent
Berlin Gendarmenmarkt 249,00 EUR 256,00 EUR 249,00 EUR unverändert
Berlin Zoo 234,00 EUR 241,00 EUR 241,00 EUR + ca. 3,0 Prozent
Binz 265,00 EUR 273,00 EUR 273,00 EUR + ca. 3,0 Prozent
Braunlage 229,00 EUR 242,00 EUR 228,00 EUR - ca. 0,1 Prozent
Dresden 272,00 EUR
Hörnum 274,00 EUR 317,00 EUR 310,00 EUR + ca., 13,1 Prozent
München 234,00 EUR 245,00 EUR 253,00 EUR + ca. 8,1 Prozent
Unterkirnach 229,00 EUR 235,00 EUR 227,00 EUR - ca. 0,1 Prozent
Westerland Aalborg 273,00 EUR 287,00 EUR 257,00 EUR - ca.5,8 Prozent
Westerland Dünenblick 266,00 EUR 270,00 EUR 257,00 EUR - ca. 3,3 Prozent
Westerland Margarethenhof 281,00 EUR 246,00 EUR 235,00 EUR - ca. 16,4 Prozent
Winterberg 249,00 EUR 249,00 EUR 235,00 EUR - ca. 5,6 Prozent
(Zwei Zimmer-Wohnung Typ Komfort/eine Woche, soweit vorhanden, Circa-Zahlen)
Da die Buchungsinformationsinformation November 2010 bis Oktober 2011 den Stand von Mai 2010 darstellt, war zu diesem Zeitpunkt das neue Gesetz schon lange in Kraft und es ist von den dargestellten Kostenbeiträgen auszugehen.
„Hapimag hat den Referenzpreis der Hapimag Aktie_21 per 1. April 2010 neu bei CHF 7'600 festgelegt.“ „Interessierte können zwischen den Mitgliedschaften Bronze bis Platinum wählen. Interessante Einstiegsmöglichkeiten sind für neue Mitglieder bereits ab CHF 12'760 möglich.“
Erstmals seit Jahren wird auf der Hapimagwebseite ein Aktienpreis genannt. Mit dieser jetzt „offiziellen“ Ankündigung, einer längst überfälligen, aber keineswegs ausreichenden Maßnahme, wurde nur das nachvollzogen was ohnehin schon seit geraumer Zeit praktiziert wurde. Der über ein Jahrzehnt gültige Verkaufspreis von ca. 9.100 CF zuzüglich eines ca. zweiprozentigen Aufschlags konnte ohnehin nur noch gelegentlich durchgesetzt werden. Die neue Preisstellung liegt auch abseits, weit oberhalb, von Preisvorstellungen des freien Marktes, soweit dieser bei Hapimagaktien möglich ist.
Offensichtlich, wenn man die Wortwahl richtig deutet, beabsichtigt Hapimag nun auch nur noch Aktien für neue Mitglieder mindestens im Doppelpack auszugeben. Bei den gestiegenen Punktebelastungen für eine Wohnung kann dieses durchaus zweckmäßig sein, verdoppelt aber die anfallende Jahresgebühr und damit die ständige Belastung, die auch dann anfällt, wenn in einem Jahr kein Urlaub mit Hapimag gemacht wird. Die Hapimagaktie verliert damit zusätzlich an Attraktivität, da ohnehin nur ein begrenztes Angebot, nur eine der Varianten des gesamten zugänglichen Urlaubsmarktangebots, eingekauft und die eigene Flexibilität dadurch aufgegeben, zumindest eingeschränkt wird. Bei Einsatz dieser Beträge gibt es erheblich flexiblere Modelle und Möglichkeiten.
Die reduzierte Preisstellung wird von Hapimag unter anderem damit begründet, dass Aktien von Aktionären zurückgenommen wurden die diese nicht mehr „nutzen können“. Etliche wollen dieses auch ganz einfach nicht mehr, weil diesen Aktionären die Entwicklung und eingeschlagene Richtung bei Hapimag nicht mehr zusagt. Dies dürfte für viele Aktionäre der Hauptgrund für die Rückgabe ihrer Aktien sein, man hat sich ganz einfach gegen Hapimag entschieden nachdem bewährte und ursprüngliche Pfade verlassen wurden. Die ständig steigenden Kosten und ständigen Verschlechterungen der Aktienbedingungen dürften ein gerütteltes Maß mit zu dieser Entwicklung beigetragen haben, ganz abgesehen von den ständig wechselnden, oft kaum nachvollziehbaren, neuen Ideen der Unternehmensleitung, die dann oft nur einen Sommer lang halten.
In der Regel zahlt Hapimag für zurückgenommene, vermittelte Aktien Beträge um ca. 3.300 CF, eine unattraktive Größenordnung, aber immer eine gute Differenz die dem Unternehmen bei erfolgtem Verkauf verbleibt. Teilweise wurden den zurückgebenden Aktionären auch Punktepakete um 150 Wohnrechtspunkte im Tausch übertragen, in Anbetracht der jährlich verfallenden zahlreichen nichtgenutzten Punkte auch ein gutes Geschäft für das Unternehmen.
Die Aktivitäten des Unternehmens scheinen sich ohnehin weitestgehend nur noch darauf zu beschränken neue Aktionäre für alte (zurückgegebene) Aktien zu suchen, bzw. Punktepakete abzusetzen. Neue Aktien werden offensichtlich nur noch in arg begrenztem Umfang verkauft (2009: 1.252 Aktien). Eine Expansion findet nicht mehr statt, es gelingt offensichtlich nur noch schwerlich die erreichten Stände zu halten. Wenn keine neuen Aktien mehr verkauft werden wovon sollen dann neue Ferienobjekte gebaut werden? Das Unternehmen versteht sich wohl auch immer mehr als Hotelbetrieb, wie man dem Beispiel der Anlage Winterberg entnehmen kann. Mittlerweile gibt es wohl kaum noch einen Onlinereiseanbieter der diese Anlage nicht mit im Angebot hat. Die Fehlinvestitionen der vergangenen Jahre holen das Unternehmen allmählich ein, zusätzlich wirkt sich der ständige Anstieg des Altersdurchschnitts der Aktionäre immer negativer aus. Viele von diesen reisen eben nicht mehr in die teilweise sehr weit ab gelegenen Urlaubsorte des Unternehmens, allerdings sind wohl, wie Winterberg zeigt, auch einige nähere Ferienanlagen nicht mehr erste Wahl, sofern diese es jemals waren.
Cefalu - „pizzo-free“?
„Morgenpost online“ berichtete vor einiger Zeit unter anderem wie folgt: Die Mafia beherrscht ganze Wirtschaftszweige auf Sizilien. Doch mutige Geschäftsleute wollen sich ihrer Kontrolle entziehen. Der „pizzo“ ist das Schutzgeld, das die Mafia von jedem verlangt, der eine wirtschaftliche Aktivität hat, sei es ein Malerbetrieb, eine Apotheke, ein Restaurant, ein Geschäft oder ein Hotel. Die Höhe des Schutzgeldes richtet sich nach der Höhe des Gewinns und wird monatlich eingetrieben. Für viele Unternehmen auf Sizilien ist es nichts anderes als eine zusätzliche Steuer.
Unternehmer, die ihre Schutzgelderpresser anzeigen wollen, finden bei „Addiopizzo“ kompetente Ansprechpartner und eine professionelle Betreuung von der Anzeige bis zum Prozess.
Es weht ein anderer Wind durch Palermos Wirtschaftsleben, das bestätigte der Präsident des Industriellenverbandes in Sizilien. Gemeinsam mit einer Handvoll gleichgesinnter Unternehmer hat er eine folgenschwere Wende innerhalb des mächtigen Arbeitgeberverbandes eingeleitet. Statt Stillschweigen über Verbindungen zwischen Unternehmen und der Mafia zu bewahren wurde das Thema Schutzgeld zur Chefsache erklärt. Seitdem gilt: Wer den „pizzo“ zahlt, wird ausgeschlossen.
Dass es einmal ein wirtschaftlicher Vorteil sein wird, Mitglied in der Anti-Schutzgeld-Vereinigung „Addiopizzo“ zu sein, hätte bei ihrer Gründung vor sechs Jahren niemand geglaubt. Bis dahin riskierte ein Unternehmer, der seine Schutzgelderpresser anzeigte, nicht nur sein Leben, sondern auch den wirtschaftlichen Ruin.
Aber erst, wenn es mehrere Mitglieder aus der gleichen Branche in einem Ort gibt, werden die Namen veröffentlicht. In der „Bottega dei sapori“ werden Waren von mehr als 30 Produzenten verkauft, alle garantiert schutzgeldfrei. Die Lebensmittel tragen fast alle das Siegel der Organisation „Libera Terra“, die landwirtschaftliche Produkte von konfiszierten Mafialändereien vermarktet. Das Angebot richtet sich an kritische Konsumenten, Vorbild ist der Erfolg des „fairen Handels“ mit Kleinproduzenten in unterentwickelten Ländern.
Der schutzgeldfreie Wirtschaftskreislauf gewinnt immer mehr an Fahrt. So haben drei der Gründer von „Addiopizzo“ inzwischen auch einen alternativen Reiseveranstalter aufgebaut, der geführte Sizilienreisen anbietet, ohne der Mafia Geld zuzuführen. Im August kommen die ersten beiden italienischen Gruppen. Im Oktober wird es die erste zehntägige Sizilienreise für Besucher aus Deutschland geben.
Wenn Sie Ihren Urlaub in der Hapimaganlage von Cefalu, 148 Appartements, in der Nähe von Palermo verbringen sollten Sie sich dort vielleicht nach dem „pizzo-free“-Zertifikat erkundigen?
„Es gibt nur zwei Arten von Time-Sharing-Anbietern: Schlechte und weniger schlechte“
„Der Tagesspiegel“ berichtete unter anderem zum Time-Sharing:
Deutsche Schutzvereinigung Auslandsimmobilien: „Es gibt nur zwei Arten von Time-Sharing-Anbietern: Schlechte und weniger schlechte.“
Ein Unternehmenssprecher: „Wer Schnäppchen sucht, ist bei uns an der falschen Adresse“, sagt ein Sprecher. „Dafür machen Sie Urlaub in hochwertigen Objekten.“
Tagesspiegel: „Unseriöse Firmen bieten Anteilseignern an, ihre Anteile weiterzuverkaufen.“
Deutsche Schutzvereinigung Auslandsimmobilien: „Die Zahlung der laufenden Kosten sollten sie einfach einstellen, sofern sie die Immobilie nicht weiter nutzen wollten. „In diesem Bereich kommt es selten zu Prozessen.“
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/kein-stueck-vom-glueck/1888120.html
„merkur-online.de“ berichtete dieser Tage zum Thema Time-Sharing unter anderem:
„Timesharing: Überteuertes Urlaubs-Wohnrecht.“ „„Finanziell ist Timesharing ein Verlustgeschäft“, betonen die Tester. Die Wohnrechte zu verkaufen, sei allenfalls mit Verlust möglich. So zahlt die Schweizer Hapimag derzeit für die Rücknahme von Anteilsscheinen weniger als die Hälfte des Preises, die sie beim Verkauf erzielt. Und da können Kunden schon froh sein.“
„In der Regel, so die Stiftung Warentest, ist es gar nicht möglich, die Wohnrechte zu verkaufen. Selbst wer sie verschenken will, bleibe darauf sitzen, denn die Verpflichtung zur Übernahme der hohen laufenden Kosten schreckt ab.“
„Wer das einmal unterschrieben hat, hängt am Haken, auch wenn eine Fünf-Sterne-Anlage mit den Jahren auf null Sterne absteigt.“
http://www.merkur-online.de/nachrichten/wirtschaft/timesharing-ueberteuertes-urlaubs-wohnrecht-mm-865207.html
Am 01.09.2008 berichtete das „Wirtschafts Blatt“ unter anderem: “Hapimag hat Ende August den Kaufvertrag für einen Anteil an einer Liegenschaft in der Salzburger Judengasse unterzeichnet. Es soll das elfte Hapimag Städteresort beherbergen. Es bietet Platz für 28 Appartements. Die Projektplanung und Baueingabe sind für dieses Jahr geplant. Die Renovierungs- und Umbauarbeiten sollen 2009 in Angriff genommen werden können.“
Es ist sehr ruhig geworden um dieses Objekt.
Angekündigt wurde ein neues Objekt in Lissabon (2.172 Kilometer von Baar entfernt), 27 Appartements. Nach der Hapimagterminologie sind kleine Objekte unwirtschaftlich, jetzt plant man hier eine weitere Minianlage. Diese kleinen Anlagen haben dann zumindest im Bedarfsfall den Vorteil möglicherweise kurzfristig einen Käufer zu finden.
Für die Objekte Braunlage Albufeira, Bad Gastein, Budapest, Mas Nou, Porto Heli, Prag, Saalbach und Winterberg gibt es jetzt einen „Spätbucher-Bonus“. Gab es bei einigen Objekten in diesem Jahr bereits. Der Bonus gilt für Neubuchungen ab 13. Juli 2010 bis 31. Oktober 2010, für die Reisezeit vom, 3. September, bis 31. Oktober 2010 (letzte Anreise). Die Mindestaufenthaltsdauer beträgt 7 Tage (Städte ab 3 bzw. 4 Tagen). 50,00 EUR werden vor Ort der Rechnung gutgeschrieben. Die vorgenannten Objekte haben wohl diesen marginalen Nachlass nötig, vermutlich sind dies Hapimagstandorte bei denen die Nachfrage und damit die Auslastung zu wünschen übrig lässt? Ob nun allerdings fünfzig Euro die Attraktivität erhöhen ist wohl sehr fraglich. Dieser Betrag reicht derzeit nicht einmal für eine Tankfüllung des Autos.
Hapimag ist kein Finanzinvestment
„test“, Ausgabe 08/2010 berichtet zu Timesharing: Urlaub lebenslänglich. Timesharing. Die eigene Ferienimmobilie zum günstigen Preis, das versprechen Timesharing-Verkäufer. Doch für viele Kunden wird das Konzept zum bösen Reinfall…“
„test“ führte dort unter anderem aus: „…Dennoch wird Timesharing gern als vernünftige Investition gepriesen. So suggeriert Hapimag in Prospekten, der Kunde würde mit seinem Kauf eine nachhaltige Investition tätigen. Doch im Gespräch mit test erklärte Geschäftsführer …: „Das ist sicher kein Finanzinvestment.““
Hapimag im Pauschalangebot
Eine nicht mehr ganz neue Erfindung zur Auslastung der Hapimaganlagen ist dort Busladungen mit Gästen in die Anlagen zu bringen, so zum Beispiel unter anderem in Pentolina und Sonnleitn. In Sonnleitn insbesondere Urlaubsgäste aus Kroatien an deren Eigenarten sich das Personal der Hapimaganlage vor Ort erst noch gewöhnen muss.
Das „Hapimag Sea Garden Resort“ (Hotel) ist in der Tschechischen Republik als Pauschalangebot zu finden: All- inclusive-Urlaub ab 20.290,00 KC ca. 824,00 Euro/Person inklusive Flug ab Prag.
http://www.inetline.cz/vyhledavani-zajezdu/1?an=Hapimag&ci=0&di=0&df=&dt=&ar=0&du=0&ti=0&ai=0&bi=0&pa=0&tt=0&lm=0
http://www.touroperator.cz/zeme/turecko/bodrum/hapimag-sea-graden/
Winterberg, um eines von vielen möglichen Beispielen zu nennen:
http://www.snowtrex.de/deutschland/winterberg/hapimag_resort_winterberg/wetter.html
Welchen Beitrag leisten diese Vermietungen zu Reparatur, Instandhaltung und sonstigen Jahresgebühren die von den Aktionären zu tragen sind? Hapimag auf dem Weg zum Pauschalanbieter, mit Mitgliedern die die anfallenden Kosten tragen und offensichtlich die Anlagen nicht mehr auslasten? Ist die Auslastungsnot mittlerweile so groß oder ist Mittelbeschaffung angesagt, weil man ein zu großes „Rad“ dreht? Sollte es Mittelbeschaffung sein, dann stellt sich die Frage, wo die Beträge aus diesen Zusatzvermietungen einfließen?
„Hotel Hapimag Hochsauerland Resort in Winterberg, Sauerland, Deutschland… Entspannt den Urlaub genießen - schon ab der Buchung bei Neckermann.de/Urlaubswelt…“
Buchen Sie Zimmer im Hapimag Mas Nou!
http://www.booking.com/hotel/es/hapimag-resort-mas-nou.en.html?aid=327056;label=en;sid=57b0145c73c0f60db19fc3799d540703;origin=disamb;srhash=3195607287;srpos=3
http://www.booking.com/hotel/us/hapimagorlandolakeberkelyresort.en.html?aid=327056;label=en;sid=57b0145c73c0f60db19fc3799d540703;origin=disamb;srhash=3195607287;srpos=1
http://www.booking.com/hotel/de/hapimag-braunlage.en.html?aid=327056;label=en;sid=57b0145c73c0f60db19fc3799d540703;origin=disamb;srhash=3195607287;srpos=4
Hapimag Hochsauerland Resort, Winterberg
(Mediplus Reisen, Neckermann-Reisen, Neckermann Austria)
http://www.ab-in-den-urlaub.de/ibe/hotels/params/tt/port/653/route/flattrip/semSpecial/redirect/themes/0/depDate/07.07.2011/retDate/01.09.2011/duration/6_1/area/2038/adult/2/optHotel/Hapimag+Resort+Rothaar+Rast/optSportOffer/-1/ibecat/holidays/formSelected/ownarrival
(ebookers.ch)
http://www.ebookers.ch/hotel/T%C3%BCrkei/Bodrum/Hotel_Hapimag_Resort_Sea_Garden.h313750/
Hotel Hapimag Hochsauerland Wellness & Spa Resort - Ferienwohnungen
(http://www.urlaubswerk.de)
http://www.urlaubswerk.de/Winterberg-Hotel-Hapimag-Hochsauerland-Wellness-Spa-Resort-Ferienwohnungen/$G63809/AP1-223t-HO
Willkommen bei neckermann.de
Ausstattung: „Das Hotel verfügt über 285 Zimmer, welche sich auf vier 3-stöckige Gebäude verteilen. Im Zentralgebäude bietet es Lobbybar, Restaurant und TV-Raum. Im Zentrum der Anlage befinden sich die Einkaufsarkade im Basarstil mit Caféteria, Bars, Diskothek, Kreativ-Atelier, Sportcenter, Friseur, Boutique, Supermarkt und Zeitungskiosk. Im Hotelbereich befindet sich die Rezeption, Bar, Frühstücksraum, á la Carte Restaurant, 2 Pools sowie Terrasse. Sonnenschirme, Liegen und Auflagen erhalten Sie hier sowie am Strand kostenlos. Für Kinder gibt es für alle Altersklassen attraktive Angebote.“
“oh-barcelona.com”
Hotel Hapimag - ZONA RESIDENCIAL MAS NOU S/N, Playa de Aro, 17250 ()
http://www.oh-barcelona.com/de/hotels-costa-brava/hapimag-ref_22625/
Caritasverband des Schwarzwald-Baar-Kreises steigt in Vier-Sterne Ferienanlage Unterkirnach ein
Der „Schwarzwälder Bote“ berichtete unter anderem: „Die Hapimag AG (Baar/Schweiz) und der Caritasverband des Schwarzwald-Baar-Kreises haben vereinbart, das Hapimag Resort in Unterkirnach künftig gemeinsam zu betreiben. Hapimag wird nur noch für den Hotelbetrieb verantwortlich sein. Die Caritas wird im Rahmen eines Integrationsbetriebes den Gastronomiebereich führen. Ein Vorvertrag für diese Kooperation wurde unterzeichnet. Mit jährlich rund 50.000 stellt es die Hälfte aller Gäste-Übernachtungen in Unterkirnach. Um den hohen Hapimag Standard zu halten, stehen größere Investitionen an…“
„suedkurier.de“ berichtete unter anderem: „Die 81 Apartments können künftig nicht nur von den rund 140.000 Hapimag Mitgliedern, sondern bei Schulungen und Events auch von der Caritas gebucht werden. Der Caritasverband führt primär das Restaurant mit 100 Plätzen als Integrationsbetrieb mit dem Ziel, Mitarbeiter mit Behinderungen anzustellen…“ „Um dieses Konzept umzusetzen, sind Investitionen in Höhe von mehreren Millionen Euros erforderlich, die zum größten Teil von der Hapimag AG getragen werden. Das Restaurant soll vergrößert und verschönert werden, auch die Apartments im Hotel werden saniert. Mit den Arbeiten soll im Januar 2011 begonnen werden. Restaurant und Hotelbereich sollen im Frühjahr 2011 im neuen Glanz erstrahlen…“
Wer nun welche Kosten und welche Risiken trägt und welche Vorteile bzw. welche und ob Mittel durch diese Verbindung dem Unternehmen Hapimag zufließen lässt sich zurzeit nicht übersehen. Wohltätigkeit wird doch wohl kaum nur Maxime für dieses Geschäft seitens der Hapimag gewesen sein? Es ist auch nicht überschaubar welche Leistungen und welche Beträge seitens des Caritasverbands eingebracht werden. Caritas betreibt nun ein Vier-Sterne-Ferienobjekt, von der Presse fälschlicherweise als Hotel bezeichnet, von Hapimag offensichtlich aber gerne so dargestellt, mit. Für ein Sozialunternehmen kann es wohl kaum angemessen sein auf diesem Gebiet unternehmerisch tätig zu werden ohne Angabe von klaren Größenordnungen, Zuständigkeiten und Vorstellungen. Die Tätigkeit dort an sich ist ein Widerspruch zu den verbreiteten und an sich gestellten Ansprüchen.
Welche Beteiligung wurde eingegangen, welche Mitsprachemöglichkeiten bestehen, wie weit geht die unternehmerische Tätigkeit und welches unternehmerische Risiko wird getragen? Vor allen Dingen von wem? Wer trägt in welcher Höhe die anstehenden Investitionen und wer trifft dort welche anstehenden Entscheidungen? Ist die Caritas Mieter oder Miteigentümer?
Sehen wir uns nur einmal einige, hoffentlich nicht nur Floskeln, wenige Aussagen auf den Internetseiten der Caritas, einem Wohlfahrtsverband der katholischen Kirche, an:
Caritas macht in Berlin die Armutsgrenze sichtbar.
Die Caritas Deutschland macht sich stark für Menschen am Rand der Gesellschaft. „Not sehen und handeln“ lautet der Anspruch des Wohlfahrtsverbandes.
Caritas ist Dienst am Menschen aus christlicher Verantwortung.
Caritas ist Anwalt für die Armen und Schwachen in der Gesellschaft.
Die Hapimagferienanlage Unterkirnach befindet sich seit ca. 1983 im Hapimagangebot. Schwierigkeiten mit der Auslastung bestanden dort wohl zumindest in den vergangenen Jahren, trotz moderater Punktebelastungen, vielleicht auch schon immer. Nebenkosten und sonstige Beiträge mit einbezogen kann und konnte man in vielen Teilen des Schwarzwaldes mindestens in gleicher Belastungshöhe Urlaub verbringen ohne Hapimag in Anspruch zu nehmen, allerdings in einer weit bekannteren und von der Infrastruktur her erheblich besseren Lage. Die Hapimaganlage in Unterkirnach generiert mindestens ca. fünfzig Prozent der Übernachtungen in diesem kleinen Ort. Es war wohl keine so glückliche Hand des Unternehmens dort zu investieren, aber nicht nur dort holen das Unternehmen inzwischen die Fehlentscheidungen der vergangenen Jahrzehnte ein. In Unterkirnach braucht man nun einen Juniorpartner, ob er mehr ist muss sich noch zeigen, der wohl einen Teil, möglicherweise einen Großteil, des Risikos mit tragen soll, denn einen neuen Investor dort wird es in der derzeitigen Wirtschaftslage kaum geben und daran wird sich auch in Zukunft wenig ändern. Hapimag hat aber schon reichlich Objekte geschlossen die auf einen neuen Investor warten, mehr will und kann man sich zur Zeit wohl nicht leisten. So lange zahlen die Aktionäre weiter die Zeche, hoffentlich nun bei Unterkirnach reduziert.
Die Caritas wird viele gute und innovative Ideen benötigen um das Restaurant dort oben auf dem Berg in positiver Bewegung zu halten. Es wird nicht ausreichen einen Teil der Anlage durch eigene Veranstaltungen zu füllen, denn sollten die bisherigen Preisvorstellungen und die Speisekartenausrichtung des Unternehmens Hapimag beibehalten werden, dann dürfte das Spesenkonto vieler Seminarteilnehmer wohl überfordert sein.
Die Idee an sich den Restaurationsbereich durch einen externen Anbieter zu betreiben könnte vielen von Hapimag betriebenen Restaurationen sehr gut tun, allerdings müssten dann Einflussmöglichkeiten auf deren Betrieb durch Hapimag weitestgehend entfallen. Es macht nur Sinn, wenn diesen Betrieben dann auch die nötigen Freiheiten gelassen werden, sonst wird es wohl bei der mageren Frequentierung bleiben, denn in vielen der oft sehr abseits gelegenen Ferienobjekte ist der Gastronomiebereich meist sehr weit von den möglichen Kapazitätsgrenzen entfernt und trotz der örtlichen Gegebenheiten kein Selbstläufer. Es ist oft kein ansprechendes Angebot und kein zusagender Ablauf dort gegeben.
Ob sich sozialer Eventbetrieb, Veranstaltungen mit Schulungen und Seminaren des Sozialbereichs und gehobener Urlaubstourismus vertragen bzw. miteinander vereinbaren lassen, dieser Beweis muss auch erst noch erbracht werden. Es bleibt somit abzuwarten welcher Standard in Zukunft in Unterkirnach angeboten wird. Für eine Richtung wird man sich wohl entscheiden müssen.
Unterkirnach ist noch lange nicht „aus dem Schneider“. Möglicherweise sind die angekündigten unbezifferten Millioneninvestitionen eine weitere Fehlausgabe.
„suedkurier.de“ berichtete einige Tage später unter anderem zum Hapimagferienort Unterkirnach: „Integrationsbetriebs für Behinderte und Nichtbehinderte“
„Dort wird die Inklusiv gGmbH als externer Dienstleister den Restaurantbetrieb übernehmen und für die Reinigung der Apartments, das Tourismusbüro sowie die Pflege der Außenanlagen zuständig sein. Mindestens 17 Arbeitsplätze über 18 Wochenstunden, davon acht für Schwerbehinderte, sollen so entstehen.“
„Im Hapimag Resort stehen nun ab Januar 2011 erhebliche Investitionen an: Für gut 600.000 Euro wird das Restaurant von 100 auf 130 Plätze ausgebaut, bekommt eine neue Küche, einen größeren Außenbereich und soll durch Umbauten möglichst barrierefrei werden. Anfang Mai 2011 ist dann die Eröffnung geplant. Die Inklusiv gGmbH zahlt dafür Pacht in ungenannter Höhe; der Vertrag läuft über zehn Jahre mit Option auf weitere fünf Jahre.“
„Hapimag wiederum wird die 81 Apartments des Resorts renovieren und die Dienstleistungen der Inklusiv gGmbH zu Marktpreisen entlohnen, die jährlich neu auszuhandeln sind.“
„Der Caritas-Verband unterstützt den Start des Integrationsbetriebs mit einem Darlehen von 100.000 Euro, ferner laufen Zuschußanträge bei der Aktion Mensch und dem Kommunalverband für Jugend und Soziales, um etwa die begleitende Projektbetreuung zu finanzieren.“
Trotz dieser nachträglichen Informationen bleibt vieles im Dunkeln. Erfolgt dort demnächst noch ein Angebot gemäß dem Hapimagstandard? Aufgrund dieser Angaben ist auch nicht erkennbar wo hier für wen Vorteile entstehen und ob wirklich Kosteneinsparungen generiert werden, vor allem für wen und ob das ganze System je wirtschaftlich sein wird. Wo nimmt man die Hoffnung her, dass ein Restaurant welches bisher wohl nie ausgelastet war nun auch noch erweitert werden muss, weil sich in Zukunft die Nachfrage entsprechend auswirken wird?
Hapimag strebt überall zu neuen Ufern, Sörenberg wurde schon an eine soziale Einrichtung verkauft, Unterkirnach wird dann wohl zumindest teilweise von einer betrieben. Offensichtlich sind zumindest einige Hapimagstandorte wohl nur noch auf diese Art und Weise zu vermarkten. Dies lässt eigentlich böse Ahnungen in Bezug auf die Werthaltigkeit des Hapimaganlagevermögens zu. Eigentlich hatten die Hapimagaktionäre als diese dem Unternehmen Mittel zur Verfügung stellten sich die Verwendung etwas anders vorgestellt.
Zumindest sollten wir aus betriebswirtschaftlicher Sicht erst einmal den Begriff „Integrationsbetrieb“ klären. Werden hier nur Spendengelder verbraten, liegen hier ernsthafte Integrationsbemühungen vor oder nutzt man die Gunst der Stunde um eben mal so einen Versuch zu starten, weil es auch politisch in Unterkirnach opportun ist? Ein Verband welcher Spendengelder verwaltet und verteilt kann kein unternehmerisches Risiko eingehen.
Da hier offensichtlich die Politik kräftig beteiligt war und immer noch ist lässt dies wenig Hoffnung zu. Betrachtet man die Selbstdarstellung des örtlichen Bürgermeisters in dieser Angelegenheit, dann kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass dieser dort zum neuen Ressortleiter berufen wurde und die Hapimaganlage dort mit fachkundiger Beratung des „Schwarzwälder Boten“ jetzt von der Politik betrieben wird? Vieles wird wohl in Unterkirnach, wie sonst auch häufig üblich, wieder einmal nur bis zur in Kürze dort anstehenden Bürgermeisterwahl im öffentlichen Blickfeld stehen. Wünschen wir der Caritas trotzdem viel Glück auf diesem Weg.
Wohl nur pfeifen im Wald
Der „SÜDKURIER“ berichtete über ein Gespräch mit dem Bürgermeister Unterkirnachs „…was genau bedeutet der Erhalt der Gastronomie für die Kommune und wie sieht die Zukunft der Zusammenarbeit mit dem Ressort aus?“ und schrieb darüber unter anderem wie folgt:
„…nicht nur im Rahmen der Kooperation zwischen der Gemeinde und Caritas fließen Gelder in das Hapimag-Ressort. Das Unternehmen selbst steckt in nächster Zeit Millionenbeträge in die Sanierung der Anlage.“
„Er (der Bürgermeister) sieht die Investitionen als Entscheidung für den Standort und ist sich dabei bewusst, dass auch in den kommenden Jahren viel getan werden muss, um das Unternehmen und damit die Touristen zu halten. Auch die Gastronomie wird durch den Erhalt des Restaurants im Ressort gestärkt.“
Offensichtlich macht man sich Mut in Unterkirnach durch ständige Auftritte und Berichte in den örtlichen Medien, es kann aber auch sein, dass es nur das Pfeifen im Wald ist.
Subventionsbetrieb
„Südkurier Online“ berichtete unter anderem: „Mit einer Bürgschaft über 30.000 Euro bringt der Landkreis ein Integrationsprojekt der Caritas in Unterkirnach mit auf den Weg. Ab Januar 2011 wird die Inklusiv gemeinnützige GmbH Schwarzwald-Baar die Gastronomie im Hapimag-Gelände von der Hapimag-Gesellschaft pachten...“
„Der Integrationsbetrieb wird die Leistungsbereiche Restaurant sowie Housekeeping/Reinigung, Freizeit, Pflege der Außenanlagen und Hausmeisterunterstützung übernehmen.“
„Hauptgesellschafter ist die Caritas mit einer Beteiligung von 75 Prozent. Die Gemeinde Unterkirnach hält fünf Prozent und die Firma … Gebäudereinigung 20 Prozent. Zur Realisierung der Integrationsfirma benötigt die Caritas vom Kommunalverband für Jugend und Soziales einen Zuschuss von bis zu 120.000 Euro und ein Darlehen über weitere 120.000 Euro mit einer Laufzeit von zehn Jahren.“
Caritastochtergesellschaft betreibt Restaurant in der Unterkirnacher Hapimag-Ferienanlage
„Schwarzwaelder-bote.de“ berichtete unter anderem, dass die Caritastochtergesellschaft Inklusiv gGmbH in der Unterkirnacher Hapimag-Ferienanlage als Pächterin den „Fohrenhof“ künftig betreiben wird. Der Projektleiter der Inklusiv gGmbH wird gemeinsam mit einer Projektassistentin rund zwei Dutzend Männer und Frauen, darunter auch acht Menschen mit Behinderungen in den Bereichen Küche, Service, dem sogenannten House­keeping und der Betreuung der Außenanlagen leiten.
Der Anspruch ist offensichtlich wieder einmal größer als die Tat. Bei zwei Dutzend Mitarbeitern, also mindestens 24 Personen, acht mit Behinderungen, ein Drittel der Belegschaft. Für eine gemeinnützige GmbH wohl keine herausragende Leistung. Der Nachweis dafür, dass sich hier die Caritas unternehmerisch betätigen muss ist damit nicht erbracht, schon gar nicht da hier auch ein entsprechend großes unternehmerisches Risiko besteht. Es kann nicht die Aufgabe eines Wohlfahrtsverbandes sein hier tätig zu werden. Aufgabenstellung war aber wohl hier der Politik aus den Problemen zu helfen, weil dort möglicherweise gestellte Ansprüche geräuschlos bedient werden mussten. Ein Weg wurde offensichtlich gefunden den man jetzt als soziale Tat verkaufen muss, zumindest denen die daran glauben. Der Standort Unterkirnach wird dadurch weder für das Unternehmen, welches sich eine weitere Schließung eines Urlaubsstandortes derzeit nicht hätte erlauben können, noch für die Gemeinde erfolgversprechender. Dieser Standort war wohl unter den laufenden Vorgaben und Ansprüchen nicht wirtschaftlich zu betreiben und diese Problemstellung bzw. Herausforderung wird sich nach einiger Zeit wohl wieder ergeben. Die Infrastruktur wird durch ein ausgelagertes Restaurant und einiger anderer Arbeiten nicht besser, es sei denn man hat einen Weg gefunden dieses kostengünstiger durchzuführen und neue Möglichkeiten können erfolgreich angesprochen werden. Es sind aber Zweifel angebracht, dass in der Hapimaganlage Unterkirnach jetzt ein anderes oder neues Konzept zum Tragen kommt. Das Personal musste bisher bezahlt werden, gemäß den tariflichen Vorgaben, und es bleibt nur zu hoffen, dass hier kein Billiglohnbereich geschaffen wurde. Da dies offensichtlich nicht der Fall ist, woher sollen nun für wen und woraus Einsparungen entstehen? Wer sonst hätte aber in Unterkirnach investiert? Ein anderer Investor stand wohl nicht zur Verfügung, also war man gezwungen so weiter zu machen? Man war zum Erfolg verdammt und versucht jetzt das eventuell neue Konzept gesundzubeten. Hätte die Hapimaganlage in Unterkirnach geschlossen, dann wären dort die ohnehin matten touristischen Lichter ganz ausgegangen. Worin liegt dann der Vorteil in dieser Vorgehensweise? Nur in der Vertagung der Problemstellung.
Da Hapimag nun Einnahmen aus der Verpachtung des Restaurants generiert und andere Dienstleistungen auslagert, dürfen die Aktionäre wohl davon ausgehen, dass die Nebenkosten in Unterkirnach zumindest für einen längeren Zeitraum stabil bleiben, mit zunächst der Erwartung auf eine Reduktion der Nebenkostenhöhe. Die Hoffnung darf zumindest bestehen. Es wird wohl eine Illusion bleiben. Bei der derzeitigen Kostenhöhe bekommt man fast überall im Schwarzwald eine entsprechende Ferienwohnung und dies häufig in bekannteren und zentraleren Lagen.
Sanierung verschlingt 3,5 Millionen Euro
„schwarzwaelder-bote.de“ berichtete zu Unterkirnach: „Sanierung der Ferienanlage verschlingt 3,5 Millionen Euro.“ Der Abschluss der Sanierungsarbeiten ist demnach nun per Ende Oktober vorgesehen. Hoffentlich laufen die übrigen Planungen zu diesem Hapimagressort nicht auch so holperig. - Trotz dieser Sanierung in Millionenhöhe, einen Geschirrspüler wird es auch jetzt in den Appartements in Unterkirnach nicht geben.
Jetzt waren es über 5 Millionen Euro
„schwarzwaelder-bote.de“: „80.000 Euro habe die Kurtaxe von Hapimag-Gästen im Jahr 2012 betragen, ließ … nebenbei wissen. Nach der vor wenigen Jahren in die Renovierung des Unterkirnacher Resorts getätigten Investition von über fünf Millionen Euro seien die Übernachtungen von 35. 000 auf 45.000 angestiegen, gab sich … zufrieden.
http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.unterkirnach-verwaltungsrat-lobt-zusammenarbeit.f2eded37-607d-464e-ad74-fde0faaf7b05.html
http://www.ad-hoc-news.de/kurt-scholl-von-der-hapimag-zentrale-bekraeftigt--/de/News/31737610
Kurtaxe Unterkirnach:
Die Kurtaxe beträgt pro Person und Aufenthaltstag (ab 01.01.2013):
Ausgehend von den genannten 80.000 Euro für Kurtaxe und 45.000 Übernachtungen wären je Übernachtung ca. 1,78 EUR an Kurtaxe angefallen. Grundlage wären dann Werte aus 2012 die niedriger waren als die oben angegebenen. Es war dann wohl kein Ressort welches von zahlreichen Kindern besucht wurde? Die Kurtaxe in Unterkirnach ist auch wohl kaum als familienfreundlich zu bezeichnen?
In Freudenstadt/Schwarzwald beträgt die Kurtaxe, zu zahlen ab dem 18. Lebensjahr, je Person und Aufenthaltstag in der Kurzone I: 2,10 €
Kurzone II: 1,40 €.
In Titisee-Neustadt: Kurzone I: 2,60 EUR, Kurzone II: 2,10 EUR, Kinder 0,90 EUR. Kinder bis einschließlich 5 Jahre sind frei, für Kinder von 6 bis einschließlich 15 Jahren gilt der Kurtaxensatz für Kinder.
„Südkurier:“ „…Für das Frühjahr 2011 war die Einweihung vorgesehen - nun ist es Herbst und noch sind auf dem Gelände viele Handwerker unterwegs…“
„…Ende Oktober werde es soweit sein und noch im November folge dann die Einweihung des Restaurants mit der Adresse Am Wald 37…“
Unterkirnach als Fallbeispiel
„schwarzwaelder-bote.de“ berichtete unter anderem: „Die Tourismusentwicklung am Beispiel Unterkirnachs war Thema bei den Mitgliedern des Arbeitskreises Standortmarketing in Niedereschach“
„Als man in Unterkirnach vor wenigen Jahren feststellte, dass das Hapimag, das 50 Prozent der Übernachtungen in der Gemeinde stemme, immer mehr abbaue, sei man offensiv auf die Schweizer Geschäftsführung zugegangen. Man konnte diese von den erforderlichen Investitionen überzeugen. Die Gemeinde begleitete diese Vorhaben intensiv. Unter anderem habe man auch einen Coach eingeschaltet…“
http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.villingen-schwenningen-einen-weg-zum-tourismus-ebnen.cb7f2ca2-795f-436a-ae02-ce159b38b408.html
Der Beweis muss noch erbracht werden, dass sich diese Investition lohnt bzw., dass diese etwas bringt. Es ist wohl eher davon auszugehen, dass dies nicht der Fall sein wird. In einer Übergangszeit wird es möglicherweise zunächst etwas besser laufen, dann wird sich die Abwärtsspirale wieder drehen. Urlaub im Schwarzwald kann man dort fast überall in mindestens gleicher, wahrscheinlich besserer Lage und mindestens in gleicher Qualität machen, oft wahrscheinlich aber zu besseren Konditionen als in der Hapimagferienanlage und in einer zentraleren Lage im Schwarzwald als in Unterkirnach.
Tourismus-Chefin von Unterkirnach wirft nach drei Jahren den Bettel hin
„…brachte sie sich in Besprechungen mit der Leitung der Hapimag-Ferienanlage, wobei es um den Erhalt der Anlage ging, mit Ideen zur guten Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Unterkirnach und der Ferienanlage ein.“
Umwidmung nicht abgerufenen Mittel für einen Integrationsbetrieb beim Lorenzenhof auf den Fohrenhof
„schwarzwaelder-bote.de“: „Wegen einem vielseitigen Sanierungsstau stand Unterkirnach als Standort für Hapimag in Frage. In Workshops rangen wir mit den Managern um zündende Ideen, um das Resort in Unterkirnach mit einem charakteristischen Merkmal aufzuwerten und zu erhalten. Mein Einfall, die nicht abgerufenen Mittel für einen Integrationsbetrieb beim Lorenzenhof auf den Fohrenhof umzuwidmen, brachte den Durchbruch.“
http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.unterkirnach-bei-interessenkonflikten-geht-der-punk-ab.bc655bf3-38e7-4f35-9040-d1f2bbd09b17.html
Projekt „Fohrenhof“ schrieb im Vorjahr rote Zahlen,
so „schwarzwaelder-bote.de“.
„schwarzwaelder-bote.de“: „Die Abschreibung für die vom Partner Hapimag zunächst vorfinanzierte Ausstattung schlage stark zu Buche, ließ … durchblicken.“
http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.unterkirnach-fohrenhof-plant-positive-bilanz.a955748c-8e46-4297-9d14-3917a4516d7e.html
Anzahl der Übernachtungen in Unterkirnach sinkt - 2015-02-16
Unterkirnach - Fohrenhof braucht mehr Gäste - 2015-03-05
Unterkirnach – Inklusionsbetrieb Fohrenhof
Wie viel freie Marktwirtschaft verträgt ein Inklusionsbetrieb in einer Hapimaganlage oder wie viel soziale Kompetenz kann von einer Hapimaganlage erwartet werden?
„Wikipedia“: „Soziale Kompetenz (englisch social skills) ist die Gesamtheit individueller Einstellungen und Fähigkeiten, die im Sinne der Kooperation nützlich sind, eigene Handlungsziele mit den Einstellungen und Werten einer Gruppe zu verknüpfen und so auch beim Verhalten und der Einstellungen dieser Gruppe mitzuwirken.“
„suedkurier.de“ berichtete unter anderem:
„Nach nur acht Monaten hört die Projektleiterin im Inklusionsbetrieb Fohrenhof auf:“
„Große Gesellschaften würden sich mit den Hapimag-Gästen beißen, da diese ja bei geschlossenen Veranstaltungen nicht ausgeschlossen werden könnten. „Wir können andererseits nicht nur von den Hapimag-Gästen leben“, unterstreicht ...“
„Die Caritas habe einen Pachtvertrag über zehn Jahre mit der Hapimag abgeschlossen, fünf Jahre seien schon vergangen. „Wir zahlen 2000 Euro Pacht im Monat und haben 600 000 Euro in den Umbau des Fohrenhofs gesteckt“, so ...“
„„Wir schauen uns das an, zumal wir an anderen Standorten zu sehr viel günstigeren Konditionen eröffnen könnten, Angebote haben wir genug“, betont ...“
Kann Unterkirnach so überhaupt ein Erfolgsmodell sein? Welche Auslastung erreicht die Hapimaganlage in Unterkirnach? Wie ist es bei anderen Restaurants an Hapimagstandorten erfolgsmäßig zu betrachten, wenn bei dieser Anlage ein Restaurant nicht von „den Hapimag-Gästen leben kann“? Der Hapimagstandort Unterkirnach verfügt über ca. 81 Ferienwohnungen.
Unterkirnach – „Und das Hapimag hatte Schnupfen“
„Südkurier“: „Tourismus wird Problemfeld“ „„Wenn das Hapimag schnupfen hat, dann ist Unterkirnach krank“, sagte sie. Und das Hapimag hatte Schnupfen. Alleine dort ging die Übernachtungszahl um mehr als 6000 nach unten.“
„schwarzwaelder-bote.de“: „Den größten Anteil dabei hat das Hapimag mit 39 209 Übernachtungen. Dies entspricht einem Anteil von 47 Prozent.“
„Waren 2014 die 232 Betten im Ort zu 41 Prozent ausgelastet, sank diese Auslastung im Geschäftsjahr 2015 auf 37 Prozent, liegt jedoch immer noch über der Auslastungszahl des Schwarzwald-Baar-Kreises.“
Hapimaganlage in Unterkirnach hatte einen wesentlichen Besucherrückgang zu verzeichnen
„Schwarzwälder Bote“: „Ebenso hatte Hapimag einen wesentlichen Rückgang zu verzeichnen. Mir ist es wichtig, gemeinsam – auch mit Hapimag – den Rückgang der Übernachtungszahlen zu erörtern, um auch hier soweit dies möglich ist, unterstützenden tätig zu werden.“
Wie lange kann es für Hapimag noch wirtschaftlich vertretbar und sinnvoll sein diese Anlage dort zu betreiben? Zurzeit werden dort in unmittelbarer Nachbarschaft Gedankenspiele für eine weitere Ferienanlage abgehalten. Möglicherweise kann eine Zusammenarbeit dort zu einer befriedigenderen Verbindung führen oder diese Anlage dort an einen anderen Betreiber gehen? Das vor einigen Jahren für die unmittelbare Nachbarschaft von anderen Betreibern angedachte Projekt mit vermietbaren oder eigengenutzten Ferienhäusern kam über die Planungsphase nicht hinaus. Ob es dieses Mal mehr wird wird abzuwarten sein. Auch ob die Nachfrage für Unterkirnach nach weiterem Ferienwohnraum überhaupt besteht. Dies muss aber letztendlich nicht Hapimag interessieren, nur welche Auswirkungen sich auf eigene Objekt dort ergeben könnten welches wohl Auslastungsprobleme seit geraumer Zeit hat. Nur wer sollte Interesse an einem solchen Objekt in Unterkirnach haben?
Ferienanlage soll 2013 eröffnen
Hapimag in Unterkirnach bekommt neue Nachbarschaft. Ruhiger wird es dadurch dort wohl nicht werden? Bis zur Eröffnung der ersten Häuser in 2013 werden wahrscheinlich auch entsprechende Bauarbeiten anfallen, ganz abgesehen von der Abholzung von Waldflächen.
„…dass die ersten Häuser bereits im Sommer 2013 mit Feriengästen belegt seien. Die Besucher könnten das Wellness-Angebot des darunterliegenden Hapimag-Resorts mit nutzen und auch den Fohrenhof für Frühstück und Halbpension, das sei so bereits mit Hapimag kommuniziert. Entsprechende Verbindungswege seien vorgesehen.“
http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.unterkirnach-ferienanlage-soll-2013-eroeffnen.0095afc7-6cec-4607-801b-7b1fd03e0f35.html
„Im Wald oberhalb der Hapimag-Anlage sollen 27 Holzchalets gebaut werden.“
http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/unterkirnach/Planungen-zu-neuer-Ferienhaussiedlung-am-Sommerberg-schreiten-voran;art372540,5512309
Unterkirnach - „richtig großes Ferienzentrum“ neben der Hapimaganlage
„Hier oben wird ein richtig großes Ferienzentrum entstehen“…
http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/unterkirnach/Startschuss-fuer-das-neue-Feriendorf;art372540,5692187
„Infopost von Ihrer Gemeinde Unterkirnach“
Waren Sie schon einmal in der Hapimaganlage in Unterkirnach? Dann werden Sie dieser Tage möglicherweise auch eine Infokarte der Gemeinde Unterkirnach erhalten haben in der man Ihnen eine „Investition“ mit „Eigennutzungsanteil“ an einer Ferienanlage angeboten hat? In Unterkirnach ist der Bau einer „hochwertigen, hotelmäßig geführten Ferienanlage mit 27 Chalets in exponierter Lage“ geplant. Die Anlage entsteht in unmittelbarer Nähe der Hapimagferienwohnungsanlage.
Die Hapimaganlage in Unterkirnach stand vor einigen Jahren offensichtlich zur Disposition. Eine von den Hapimagaktionären, trotz geringer Punktebelastung, oft nur mäßig besuchte Anlage, die sich auch immer wieder im freien Angebot befand, wurde dann renoviert und insbesondere der Restaurationsbereich umgegliedert und das Gesamtkonzept mit neuen unternehmerischen Ideen versehen bzw. weitergeführt. Hapimag wurde wohl auch auf diesem Weg von einigen unternehmerischen Risiken entlastet und die Kostensituation entschärft? Ob eine Änderung bzw. Verbesserung der Gesamtsituation dadurch eingetreten ist vermag ich nicht zu beurteilen. Die Gemeinde jedenfalls machte große Anstrengungen Hapimag am Ort zu halten, die sonstigen Angebote in Unterkirnach waren ansonsten recht rar und bei einer Schließung der Hapimaganlage wären dort wohl die touristischen Lichter ausgegangen, denn Hapimag stellte im angesprochenen Zeitraum ca. 54 Prozent der Übernachtungskapazität des Ortes. Die verbleibenden 46 Prozent verteilten sich auf drei Pensionen und private Ferienwohnungen und -zimmer in unterschiedlicher Qualität. Der örtliche Bürgermeister ließ bei seinem Wahlkampf zur Wiederwahl keine Gelegenheit aus um seine Verdienste für den Erhalt der Hapimaganlage hervorzuheben und nahm den Erfolg und den damit verbundenen Glorienschein für sich voll in Anspruch.
Jetzt baut man nebenan die Konkurrenz auf, durch ein Konzept welches zwar nicht unbedingt der Hapimagvorgehensweise entspricht, aber dieser wohl ähnelt, eventuell die gleiche Klientel anspricht und so wird wohl versucht im gleichen Teich zu fischen. Auf der Suche nach Investoren erhalten vermeintliche Interessenten „Infopost Ihrer Gemeinde Unterkirnach“ und so werden diesbezüglich auch Hapimagmitglieder angeschrieben. Hat man die Adressen den Anmeldungen zur Kurtaxe entnommen? Ich gehe einmal davon aus, dass Hapimag nicht seine Mitgliederdatei zur Verfügung stellte. Woher verfügt die Gemeinde Unterkirnach über entsprechende Anschriften bzw. worauf könnte zurückgegriffen worden sein?
In Anbetracht eines einwöchigen Urlaubs dort im vorigen Jahr nun von „Ihrer“, also meiner, „Gemeinde Unterkirnach“ zu sprechen ist nun doch wohl etwas arg übertrieben und für den Schwarzwald gibt es mit Sicherheit bekanntere und typischere Urlaubsorte mit einer erheblich besseren Infrastruktur bei denen, ausgehend von der Kostenseite eines Urlaubs dort bei Hapimag, mit dieser Preisstellung auch zahlreiche andere ansprechendere, vor allen Dingen zentralere, Urlaubsmöglichkeiten im Schwarzwald bestehen.
Eigentlich ist es ein Vorgang der an Dreistigkeit kaum zu übertreffen ist. Unterstützung eines privaten Anbieters durch die Gemeindeverwaltung durch Zugriff auf eine Adressdatei die bei der Gemeinde Unterkirnach geführt wird bzw. worauf diese Zugriff hat? Geschickt dargestellt, um keine Weitergabe von Erkenntnissen aus diesem Bereich vorzunehmen, als Absender die Kommune. Wer hat dann eigentlich das Porto dort bezahlt? Möglicherweise Nutzung von Daten aus einer Abgabenerhebung, denn die Kurtaxenerhebung ist eine kommunale Abgabe? Aus welchem Grund speichert die Gemeinde Unterkirnach Daten von Interessenten und Urlaubern, möglicherweise jahrelang? Weiter stellt sich die Frage ob überhaupt diese Daten für eine derartige kommerzielle Aktion genutzt werden dürfen die wohl ausschließlich privaten Trägern nutzt? Des Weiteren konterkariert man ein Konzept eines Unternehmens vor Ort welches man gerade, mit oder ohne Versprechungen, zum Standorterhalt veranlasste und dieses Unternehmen dafür Millionen an Mitgliedergeldern investierte.
Wie schützt das Unternehmen Hapimag eigentlich die persönlichen Daten der Mitglieder vor Ort in den Hapimagstandorten?
Vielleicht hat es aber auch Hapimag nur versäumt sich irgendwelche Besitzstände zusichern zu lassen? Möglicherweise hat man auch nur aufs falsche Pferd gesetzt und wurde von der Gemeinde Unterkirnach über den Tisch gezogen? Es soll allerdings nicht der Eindruck entstehen, dass hier ein Unternehmen unter Artenschutz gestellt werden soll, Wettbewerb schadet nie und Hapimag schon gar nicht. Nur bei einem Ort wie Unterkirnach, welcher schon den Hapimagaktionären wohl nur schlecht zu vermitteln war bzw. ist, sorgt die zuständige Gemeinde dann noch für zusätzlichen Wettbewerb. Problemstellung ist nur, dass Hapimag nicht wettbewerbsfähig ist und ein ähnliches Objekt nebenan preislich interessanter sein könnte für potentielle Kunden bzw. Nutzer.
Was bringt es Hapimag und seinen Mitgliedern, wenn für die neue Ferienanlage angedeutet wird, dass die Nutzer dieser neuen Anlage dann auf die Infrastruktur der Hapimaganlage zugreifen können, zumindest auf Teile davon? Wie Sie dem „Angebot“ des Anbieter der neuen Ferienanlage für eine „attraktive Geldanlagemöglicheit“ unter anderem entnehmen können besteht die „Möglichkeit der Nutzung gegen Gebühr Fohrenhof & HAPIMAG (in nur 80 m Entfernung), reichhaltiges Frühstücksbuffet oder Halbpension, Nutzung des Wellnessbereichs“ - bzw. auf einer anderen Seite dieses Prospekts: „In nur 80 m Entfernung befindet sich das Restaurant „Fohrenhof“, über das Frühstück oder Halbpension zugebucht werden können, sowie Wellnessleistungen des HAPIMAG-Resort.“ Sollten es allerdings die Hapimagmitglieder sein die dann in die neue Möglichkeit abgeworben werden, eventuell mit günstigerer Preisstellung, dann würden die zumindest die örtlichen Verhältnisse bereits kennen.
Bei Betrachtung des Prospekts fällt auf, dass die zur Nutzung angebotenen „Chalets“ durchaus eine durchdachte Konzeption aufweisen und eine ansprechende Ausstattung. Etliches davon würde man sich auch in den Ferienwohnungen der Hapimaganlage Unterkirnach wünschen, aber Hapimag legt offensichtlich auf andere und neue Phantasien mehr wert als auf die Ausstattung der Wohnungen. An diesem Beispiel ist gut zu sehen, dass andere Planer es durchaus auch verstehen ein ordentliches Objekt zu erstellen und dabei nicht immer nur vorgegebene Beschäftigungsmöglichkeiten im Fokus stehen sondern rationale Ideen. Selbst das Restaurant überlässt man dem Nachbarn. Aber auch bei diesem Unternehmen wird dann wohl erst einmal abzuwarten sein wie Planung, Wunschdenken und Realität dann zusammen passen. Bei Hapimag trennen Wunschdenken und Realität auch oft die Ansichten.
Unterkirnach könnte somit nun doch noch zur Fehlinvestition für Hapimag werden, denn das Interesse an diesem Urlaubsort hält sich vermutlich weiter in überschaubaren Grenzen und damit auch die Anzahl der potentiellen Urlauber dort. Der Zuwachs des einen wird somit möglicherweise zu Lasten des anderen gehen.
Laut einem Zeitungsbericht hat Hapimag 3,5 Millionen Euro für die Sanierung der Anlage in Unterkirnach aufgebracht. Ob es ein Wechsel auf die Zukunft war wird sich nun wohl erst zeigen müssen.
„Südkurier“: „Neue Pläne, neue Preise: Plan B soll Chalets attraktiver machen.“ - „Unterkirnach - Zweiter Versuch: Mit Unterstützung des Gemeinderats gehen die Chalets auf dem Areal des Wurstbauernhofs in eine neue Vermarktungsrunde.“
http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/unterkirnach/Neue-Plaene-neue-Preise-Plan-B-soll-Chalets-attraktiver-machen;art372540,7000472
Es war wohl nicht nur die Flugasche
Einer Hapimag Presseerklärung zum ersten Geschäftshalbjahr 2010 war unter anderem zu entnehmen: „Gesamtumsatz blieb mit EUR 80.4 Mio. (EUR 81.9 Mio. in 2009) praktisch stabil. Die Auslastung aller Resorts ging in einem schwierigen Umfeld gegenüber dem Vorjahr (71%) leicht auf 68% zurück. Aufgrund dieser Entwicklung belief sich das operative Ergebnis nach den ersten sechs Monaten auf EUR -0.7 Mio. (EUR 2.2 Mio. in 2009).“ (Umsatz Minus ca. 1,5 Mio. EUR - ca. 1,8 %, Auslastung Minus ca. 3 Prozent)
„Das operative Ergebnis fiel mit EUR -0.7 Mio. aufgrund rückläufiger Belegungszahlen in Spanien, Portugal und Griechenland tiefer aus als im Vorjahr (EUR 2.2 Mio. in 2009). Das konsolidierte Ergebnis litt unter dem schwächelnden Euro und belief sich per Mitte Jahr auf EUR -1.9 Mio. (EUR 2.1 Mio. in 2009).“ (Operatives Ergebnis Minus ca. 2,9 Mio. EUR gegenüber Vorjahr, konsolidiertes Ergebnis Minus ca. 4,0 Mio. EUR)
Es stellt sich die Frage wie ein in Euro bilanzierendes Unternehmen Kursverluste aus dieser von Hapimag diagnostizierten Währungsschwäche generieren kann? Von den 56 Hapimagferienorten befinden sich ca. 43 im Euroraum und fakturieren folglich in Euro. Wo kommen da Kursschwankungen her?
Es soll auch Möglichkeiten zur Kurssicherung geben, falls diese benötigt werden. Viele Firmen wenden diese auch an.
„Unsichere Zukunftsaussichten verschiedener europäischer Länder sowie das Flugverbot im Zuge des Vulkanausbruchs im April haben die Belegung in den Hapimag Resorts während der vergangenen sechs Monate von 70.7 % auf 67.9 % reduziert.“
Ebenso verhält es sich bei der Flugasche. Hapimag ist kein Unternehmen des Tagesgeschäfts. Bei einem Großteil der Objekte wird ohnehin mit dem Auto angereist. Monate vor den Terminen sind der Großteil der Ferienobjekte ausgebucht. Anreisetermin in der Regel am Wochenende, von Flugverboten bedingt durch die Flugasche waren maximal ca. zwei Wochenenden im April, also in der Vorsaison, betroffen. Ca. 2,8 Prozent Rückgang im ersten Halbjahr.
Bei diesem Rückgang müsste eigentlich in allen Urlaubsstandorten gleichzeitig eine ganze Woche ausgefallen sein? Es war also wohl doch kein Problem der Flugasche, sondern ein generelles Problem. Die Hapimagaktionäre nutzen die hauseigenen Objekte weniger.
Die Objekte Kanzelhöhe, Sörenberg, Hok Yxenhaga und Nystedt wurden schon aus dem Programm genommen. Trotzdem dieser Rückgang.
„Das Resortportfolio wird mit neuen Adressen in Dresden (D), Lissabon (PT) und an der ligurischen Küste (IT) ergänzt.“
Zukunftsmusik, mit Ausnahme von Dresden. Erinnern Sie sich noch? Zum Beispiel Salzburg, „Salzburg ORF.at“ berichtete am 02.09.2008 unter anderem: „In der Salzburger Altstadt entsteht ein „Städteresort“ mit 28 Einheiten. Hapimag… hat ein Teilgebäude der Salzburger Sparkasse beim Alten Markt gekauft.“
„FinanzNachrichten.de“ berichtete 2008 unter anderem zu diesem Thema: „Die Projektplanung und Baueingabe sind für dieses Jahr geplant, damit die notwendigen Renovations- und Umbauarbeiten im Jahr 2009 in Angriff genommen werden können.“ Es ist sehr ruhig geworden um dieses Objekt.
Da wir nun ohnehin bei der Flugasche und damit beim Fliegen waren ein kleiner Verweis auf die neueste Bord-Zeitschrift der „Air-Berlin“ in der ein rührend naives Märchen zu Hapimag erzählt wird. Normalerweise beginnen diese Märchen aber immer mit „es war einmal“, wie diese Märchen in der Regel enden wollen wir hier nicht weiter ausführen, den Schluss kennen wir alle.
Sie kennen „Air Berlin“? Ich vermag mir kein Urteil darüber zu erlauben, ob diese Fluggesellschaft Hapimagstandard ist. Laut diesem Bericht sind „nahezu alle der 56 Ferienanlagen in 16 Ländern mit Air Berlin erreichbar“. Mir fallen dazu zunächst nur Unterkirnach, Winterberg und Braunlage ein.
Der Märchenerzähler berichtet dort über das Unternehmen Hapimag, normalerweise gehen Märchen immer gut aus. So verbreitete Hapimag im Juli 2010 einen Referenzpreis für den Verkauf der eigenen Aktien von 7.600 CF. Rechnen wir den Durchschnittspreis in dieser Erzählung durch, dann liegen wir bei ca. 5.663 CF bzw. ca. 6.170 CF.
Hapimag ist demnach auch „eigentlich“ wieder ein „Non-Profit-Unternehmen“. „Der seit 2003 amtierende Vorstandsvorsitzende … sieht Hapimag dem Genossenschaftsgedanken verpflichtet und betrachtet die Gesellschaft „eigentlich als Non-Profit-Unternehmen“, das nur seinen Mitgliedern verpflichtet ist.“ Besucher der Generalversammlungen des Unternehmens werden sich noch daran erinnern, dass seitens der Verwaltungsratsvorsitzenden und der Geschäftsführung dem mehr als einmal widersprochen wurde. Ein Unternehmen könne nur dann vorankommen, wenn Gewinne generiert würden. Jeder Standort muss wirtschaftlich arbeiten. Darum werden auch derzeit etliche Standorte (Kanzelhöhe, Hok-Yxenhaga, Nystedt) nicht bewirtschaftet. Was kostet diese Nichtbewirtschaftung dem Aktionär?
Wie darf dann in diesem Zusammenhang die ständige Fremdanbietung von Winterberg betrachtet werden?
Die Gefahr liegt aber in folgenden Ausführungen: „Es gibt zwar auch heute noch die „Hapimag-Aktie 21“, doch deren Inhaber nennt man (offensichtlich aus rechtlichen Gründen) nicht mehr Aktionär, weil das Papier ja nicht an der Börse gehandelt wird.“
Diese kleinen Andeutungen kennen wir von diesem Unternehmen, denn die Ausführungen wird man in Baar doch wohl autorisiert haben? Beabsichtigt man sich von der Aktie zu verabschieden und diese nur noch als Anteilschein zu sehen? Man könnte dann auch das Schweizer Obligationenrecht verlassen und befände sich dann in weniger kontrollierten und reglementierten Bereichen, vielleicht sogar im „Grauen Markt“ den Hapimag immer wieder für Fremdverkäufe negativ erwähnt? Welche Rechte und Möglichkeiten Sie als Inhaber eines Anteilscheins, möglicherweise eines Besserungsscheins, haben dürften Sie kennen, wenn Sie Anteile von Fondsgesellschaften besitzen. Rechte und Möglichkeiten auf die Geschäftspolitik einzuwirken haben Sie dort keine, bei Hapimag jetzt zwar auch nicht, nur jetzt dürfen Sie zumindest noch einmal im Jahr dem Verwaltungsrat Ihr Misstrauen aussprechen. Das wäre dann auch noch vorbei.
„Allerdings kann und darf man eine Hapimagaktie jederzeit privat verkaufen.“ Das sollten Sie versuchen, daran werden Sie viel „Freude“ haben und eine Lebensaufgabe dazu.
Also doch ein Märchen, möglicherweise mit entsprechendem Ausgang? Bisher zeichnet sich dies nicht ab. Vielleicht stellt Ihnen „Air Berlin“ dieses niedliche Sommermärchen zu, wenn Sie darum bitten. Ihr Freundes- und Bekanntenkreis wird ergriffen sein, wenn Sie daraus vorlesen. Sie hätten dann auch den Vorteil die vielen bunten Bildchen ansehen und weitergeben zu können, dabei werden Sie dann staunen welche Möglichkeiten die Fotografie bietet. Das Ressort Antibes zum Beispiel, 300 m vom Meer gelegen, liegt dann direkt an einer Meeresbucht. Diese niedliche Geschichte macht‘s möglich. Also doch ein Märchen? Träumen wir also weiter von einer intakten Hapimagwelt, denn träumen dürfen wir davon. Die Realität sieht aber anders aus.
Die Berliner „Morgenpost“ berichtete unter anderem: „Die Hotelbranche steht vor einem Scherbenhaufen…“ „Investoren halten sich derzeit wegen der unsicheren Wirtschaftslage und der rigiden Kreditvergabepraxis der Banken mit Engagements im Hotelmarkt zurück. Nach der jüngsten Studie von JLL (Beratungsgesellschaft Jones Lang LaSalle) wechselten in den ersten sechs Monaten dieses Jahres lediglich Herbergen im Gesamtwert von 130 Mio. Euro in Deutschland den Besitzer. Das entspricht gerade mal 5,6 Prozent des gesamten Transaktionsvolumens des Jahres 2007. Im Jahr vor Beginn der Finanzkrise hatten Investoren in Deutschland immerhin noch Hotels im Gesamtwert von 2,33 Mrd. Euro erworben.“
Hapimag erinnert sich noch an Salzburg
Das Unternehmen verkündete im dieser Tage verteilten Sonderblatt „Simply Life INSIDE“ unter anderem: „Hapimag hat bereits 2008 eine Liegenschaft für eine neue Stadtresidenz in der Stadt Salzburg erworben… Ein Teil des Gebäudes wurde bis jetzt noch genutzt, weshalb mit dem Umbau nicht früher begonnen werden konnte. Nun wird für das Frühjahr 2011 die Baubewilligung erwartet, sodass die Residenz voraussichtlich 2013 eröffnet werden kann.“
Abgesehen davon, dass die Begründung der Verzögerung nun nicht gerade als schlüssig bezeichnet werden kann, ist eine weitere Stadtresidenz in Salzburg nun wirklich entbehrlich. Etliche österreichische Hapimagurlaubsstandorte liegen nur einen „Steinwurf“ von Salzburg entfernt, die Kanzelhöhe wurde geschlossen. Eine gute Auslastung der österreichischen Standorte darf bezweifelt werden. Warum dann noch Konkurrenz für diese mit diesem Standort. Reicht nicht ein geschlossenes Großobjekt in Österreich? Auf der einen Seite trennt man sich von Minianlagen, mit den Stadtresidenzen verteilt man neue Kleinanlagen über Europa.
„Presseportal.ch“ berichtete unter anderem zu Hapimag: „…Grössere Einbussen hatten die österreichischen Adressen zu verbuchen: 2009 wiesen sie noch eine Belegung von 84 Prozent aus, in diesem Jahr (2010) 75.6 Prozent…“ Die Anlage „Kanzelhöhe“ mit ca. 140 Wohneinheiten wurde bereits geschlossen. Trotz weiter sinkender Auslastung will man nun in Salzburg eine neue Anlage in Betrieb nehmen.
(Kurs ca. 1,54) (Kurs ca. 1,54)
Abgewohnte Punkte (lt. Geschäftsbericht) gesamt ca.: 3.505.534 3.449.340 3.456.991 3.482.149 3.704.544
(Punktebelastung nach alter Rechnung, keine Multiplikation mit fünf)
Erlöste Nebenkosten (lt. Geschäftsbericht) ca. in EUR: 34.614.000 31.669.000 29.100.000 32.538.000 30.140.000
Nebenkosten je
eingesetzten Wohnrechtspunkt in EUR ca.: 9,87 9,18 8,42 9,34 8,14
Da die Nebenkostenbelastung (Lokale Kostenbeiträge) in der Regel sich zu den verschiedenen Saisonzeiten nicht verändern, mit Ausnahme von allgemeinen Erhöhungen, werden durch die Punktebelastung je Punkt unterschiedliche Nebenkostenbeiträge erzielt, ausgehend von einer durchschnittlichen Nebenkostenhöhe:
4 Punkte Wochenbelastung ca.: 63,25 EUR/Punkt
6 Punkte Wochenbelastung ca.: 42,17 EUR/Punkt
8 Punkte Wochenbelastung ca.: 31,63 EUR/Punkt
12 Punkte Wochenbelastung ca.: 21,08 EUR/Punkt
16 Punkte Wochenbelastung ca.: 15,81 EUR/Punkt
24 Punkte Wochenbelastung ca.: 10,54 EUR/Punkt
28 Punkte Wochenbelastung ca.: 9,04 EUR/Punkt
32 Punkte Wochenbelastung ca.: 7,91 EUR/Punkt
Beispielhafte Punktebelastung,
hier La Madrague (2009): 15 Wochen mit 4 Punkten, 2 Wochen mit 6 Punkten, 4 Wochen mit 8 Punkten, 1 Woche mit 10 Punkten, 3 Wochen mit 16 Punkten, 6 Wochen mit 18 Punkten, 13 Wochen mit 22 Punkten, 8 Wochen mit 24 Punkten. (Punktebelastung nach alter Rechnung, keine Multiplikation mit fünf)
Beispielhafte Grundlage: 2-Zimmer-Komfort-Wohnung - ca. 253,00 EUR
Ausgehend vom o. a. Beispiel, 52 Wochen, daraus ca. 748 Punkte/Zwei-Zimmerwohnung, dann erhalten wir dort schon einen durchschnittlichen Wert von ca. 17,59 EUR / Wohnrechtspunkt an Nebenkosten.
Offensichtlich werden die punktemässig niedrigen Wochen im geringen Umfang nachgefragt, denn es dürfte kaum davon auszugehen sein, dass die Nebenkosten nicht erhoben werden.
2009 wurden laut Geschäftsbericht des Unternehmens ca. 9,87 EUR an „lokalen Kostenbeiträgen“ durchschnittlich eingezogen. Ausgehend von einer beispielhaften Durchschnittswohnung werden ca. 17,59 EUR/Wohnrechtspunkt umgelegt. Selbst wenn die teilweise erhobene Umsatzsteuer herunter gerechnet wird verbleibt eine beträchtliche Differenz, diese ist nicht nachvollziehbar.
Unterschiedliche Punktebelastung am Beispiel 31. KW:
Châteaux de Chabenet
Orlando Lake Berkley
Es ist schon bemerkenswert wo hier ab 2011 die „krummen“ Punktebelastungen herkommen.
Beim Punktekiosk wurden am 12.09.2010 ca. 126.166 Wohnrechtspunkte (nach neuer Punkterechnung) zum Verkauf angeboten. Ausgehend von der jährlichen Zuteilung, 60 Wohnrechtspunkten/Aktie, beabsichtigten somit am genannten Termin die Aktienbesitzer die für ca. 2.103 Aktien zugeteilten jährlichen Punkte nicht selbst zu nutzen. Der Durchschnittspreis über alle Angebote lag an diesem Tag bei ca. 2,85 EUR. Der mögliche Erlös für diese Punkte sinkt somit kontinuierlich. Realistisch betrachtet dürfte nur noch eine Preisvorstellung von 2,50 EUR/Wohnrechtspunkt und darunter erzielbar sein. Vergleichen Sie diesbezüglich die Hapimagangebote bei denen von Hapimag Punktepakete angeboten werden, diese liegen erheblich über diesen Werten. Der freie Markt, sofern der Punktekiosk als solcher bezeichnet werden darf, hat hierzu erheblich andere Wertvorstellungen.
Andere Wertevorstellungen gibt es offensichtlich auch auf dem freien Markt. Unter www.stmichael-lungau.info/(cms)/media/deliver/.../423953 finden Sie ein Angebot der Hapimagferienanlage St. Michael „Wellness im Herbst“, 26.09. - 23.12.2010. Vier Nächte (So - Do), bzw. drei Nächte (Do - So) für 199,00 EUR/Person einschließlich Halbpension und Ortstaxe. Dies entspricht hochgerechnet auf eine Woche Aufenthalt ca. 398,00 EUR/Person, somit ca. 796,00 EUR bei zwei Reisenden.
Nehmen wir hierzu eine Beispielbuchung durch ein Mitglied, zum Buchungsbeginn, Reisetermin Anfang Oktober 2010, Zwei-Zimmer-Wohnung Komfort, 295,00 EUR Nebenkosten, Ortstaxe (1,15 EUR/Person), Garage (2,50 - 4,50 EUR/Tag, Beispielgrundlage: 2,50 EUR/Tag) und die Punktebelastung von 120 Wohnrechtspunkten ca. 465,50 EUR (ca. 3,88 EUR/Punkt). Gesamt: ca. 794,10 EUR - 2 Reisende.
Für zwei Reisende fallen beim Angebot ca. 796,00 EUR an. Der Individualbucher zahlt ca. 794,10 EUR.
Im Angebotspreis ist allerdings die Halbpension, hier beim Beispiel für zwei Personen, enthalten. Nach der Hapimag-Buchungsinformation beträgt die Halbpension in St. Michael pro Person und Tag 26,00 EUR, Woche: 182,00 EUR (2 Personen: 364,00 EUR). Verbleiben 432,00 EUR beim Angebot für das Quartier.
Warten wir demnächst auf die Angebote und buchen nicht mehr Monate im Voraus?
Im Frühjahr 2006 zahlten Sie in St. Michael an Nebenkosten für eine Zwei-Zimmer-Komfort-Wohnung ca. 199,00 EUR, im Frühjahr 2011 werden Sie für die gleiche Wohnung ca. 304,00 EUR zahlen.
Die Ihnen belasteten Kosten für einen Garagenplatz betrugen 2006 ca. 1,00 EUR bzw. ca. 2,00 EUR jeweils pro Tag, 2011 werden Sie auf Ihrer Rechnung dafür ca. 2,50 EUR bzw. ca. 4,50 EUR je Tag vorfinden. (Entsprechend ca. 7,00 EUR / 14,00 EUR/Woche, bzw. ca. 17,50 EUR / 31,50 EUR/ Woche)
Ein Aktionär der bei Hapimag bezüglich der steigenden Nebenkosten anfragte erhielt dazu unter anderem von Hapimag folgende Antwort: „…Von den zusätzlichen Angeboten profitieren annähernd alle Mitglieder. Deshalb werden sie grundsätzlich über die lokalen Kostenbeiträge abgerechnet. Ausgefallene, respektive teure Zusatzangebote werden bereits heute separat gebucht und abgerechnet. Die Mehrheit der Mitglieder fordert immer bessere Zusatzleistungen bzw. eine Erweiterung des Freizeitangebots. Entsprechend müssen die zusätzlichen Kosten auf die Nutzer abgewälzt werden.
Um die Qualität des Angebots und des Services in den Resorts nicht zu gefährden, und um ein perfektes Reiseerlebnis zu garantieren, waren die Erhöhungen der lokalen Kostenbeiträge unumgänglich…“
Leitsatz: Die Mehrheit der Mitglieder fordert immer bessere Zusatzleistungen bzw. eine Erweiterung des Freizeitangebots. Entsprechend müssen die zusätzlichen Kosten auf die Nutzer abgewälzt werden.
Hapimag bietet in seinen Ferienanlagen bis zu vier Apartment-Kategorien an. Haben Sie schon einmal in dem Ihnen zugewiesenen Apartment einen Hinweis auf die zugeordnete Kategorie gefunden? Ich nicht.
In der Buchungsinformation sind ebenfalls keine Hinweise enthalten welche und wie viele Wohnungen welchen Kategorien zuzuordnen sind. Die Bewertung wird wohl nicht nach Beliebigkeit erfolgen und dürfte sich doch wohl auch nicht wochenweise ändern? Warum wird diese Information dann den Aktionären vorenthalten? Es kann doch kein Problem sein diese Zuordnung den Aktionären vor Ort, eigentlich aber schon in der Buchungsinformation durch Angabe der zugeordneten Wohnungsnummern, zur Verfügung zu stellen, unaufgefordert und für jeden erkennbar?
Nach den Hapimagangaben unterscheiden sich die Wohnungen wie folgt, nur mangels Vergleichsmöglichkeiten besteht keine Nachvollziehbarkeit, denn wer hat schon Gelegenheit eine Besichtigung der örtlichen Räumlichkeiten vorzunehmen, insbesondere dann, wenn diese vermietet sind.
Budget: „Diese Apartments sind teilweise kleiner als die durchschnittlichen, außerdem sind sie weniger gut gelegen.“
Komfort: „… stehen durchschnittliche Hapimag Apartments bereit.“
Premium: „Teilweise größere Zimmer an schöner Lage.“
Deluxe: „Großzügige Apartments an bester Lage. Außerdem genießen Sie zusätzliche Annehmlichkeiten.“
Dies sind doch nichtssagende, unverbindliche Beschreibungen aus einem Warenhauskatalog. Hapimag informiert doch „offen und klar“. Was ist an dieser Information und dieser Vorgehensweise informativ?
Mangels Erfahrungen mit den Kategorien „Premium“ und „Deluxe“ kann ich nur von zwei Buchungen von Budget-Wohnungen berichten, die gebuchten Komfort-Wohnungen waren immer in Ordnung. Vor Jahren Bad Neuenahr, es war das einzige Mal in all den Jahren, dass wirklich eine miese und dreckige Wohnung zur Verfügung gestellt wurde, die auch durch sofortige Nachbesserungen nicht nachhaltig verändert wurde. Zuordnung somit nachvollziehbar, bisher ein Einzelfall.
Dann München Anfang Juli 2010. Diese Zuordnung war ebenfalls nachvollziehbar. Mit Erreichen der Landwehrstrasse hatte man den Bosporus weit hinter sich gelassen. Dies war im Sinne einer multikulturellen Gesellschaft noch halbwegs erträglich, sieht man vom Lärmpegel ab, dafür gab es für den Interessenten aber entsprechende kulinarische, aber auch zahlreiche sonstige Möglichkeiten in unmittelbarer Nähe.
Nach Beginn der Dämmerung aber zog in den angrenzenden Bereichen der Schillerstrasse die zweite Schicht auf, bzw. öffneten die entsprechenden Lokalitäten. Für schlichte Gemüter arg gewöhnungsbedürftig, aufgeschlossenere Kreise fanden schon zwei Häuser weiter die erste Table-Dance-Bar und hatten auch gegenüber die Möglichkeit den Internetshop rund um die Uhr zu nutzen. Eine Wohnung zur Landwehrstrasse, diese durchgängig befahren und mit entsprechenden südländischen Lokalitäten belebt, ohne Klimaanlage, dafür die Möglichkeit jeweils ein Fenster teilweise zu öffnen um die Wohlgerüche des Orients einschließlich aller anderen Immissionen hereinzulassen, alternativ bestand aber die Möglichkeit bei geschlossenem Fenster zu saunieren, geöffnet brachte es aber ohnehin keine wirkliche Abkühlung.
Einen weiteren Vorteil hatte diese Wohnung noch, das Nachbarhaus wurde entkernt, somit wurde kein Wecker benötigt, morgens um ca. 6.30 Uhr ging die erste Rutsche Bauschutt von der ca. vierten Etage in den Container auf den Bürgersteig nieder.
Für diese Wohnung schlossen die Biergärten zu früh bzw. öffneten zu spät. Die Zuordnung Budget war hier noch reichlich gut. Aber wir kennen es ja von Hapimag in Bezug auf die Wohnungen: „Lage, Lage, Lage“. Zentral lag die Wohnung in München allemal und das kurzfristig erreichbare Angebot war sehr vielseitig, vielschichtig und reichhaltig, aber auch teilweise sehr gewöhnungsbedürftig.
Waren Sie auch im „Fernsehen“?
Hapimag brachte E-Mails auf dem Weg in denen dem geneigten Empfänger mitgeteilt wurde: „Es gab einen TV Beitrag über Sie…“
Beim ersten Aufruf landete ich dann bei einer Parodie auf den bekannten Loriot-Sketch, in dem 2 Männer in einer Badewanne sitzen (http://www.youtube.com/watch?v=ckPR9hvT0ak&feature=channel). Zwar sehr originell, hatte aber mit Hapimag nichts zu tun. Anfängerfehler die einem Internetnutzer durchaus einmal passieren können.
Am nächsten Tag kam dann die Erklärung durch Hapimag: „Heute mit korrektem Link. Es gab einen TV Beitrag über Sie…“ Dieses Mal funktionierte es, es war möglich ein Filmchen bei „style TV“ aufzurufen in dem der eigene Namenszug dann mehrmals erschien. Technisch sehr gut und originell gemacht, durchaus eine Möglichkeit. Ob es allerdings Sinn macht für so etwas Mittel aufzuwenden darf zumindest kritisch hinterfragt werden. Vielleicht wollte Hapimag auch nur auf das durch einen anderen Link angebotene Preisausschreiben aufmerksam machen? Allerdings sollten die Adressen dem Unternehmen doch schon bekannt sein, wenn man die eigenen Aktionäre anspricht. Warum dann noch ein Preisausschreiben?
Hapimag dürfte für diesen zweifelhaften Werbegag wohl richtig Geld in die Hand genommen haben. Für den der es mag und von der Ausführung her ganz großes Kino. Erfolg, wie bei allen Werbemaßnahmen, wohl kaum messbar. Es ist hier nur bezeichnend wie unbedacht hier Mittel der Aktionäre ausgegeben werden die diese dann durch die bekannten Möglichkeiten ausgleichen dürfen. Wie lange will man eigentlich noch den eigenen Aktionärskreis beackern um von diesem weitere Adressen zu erhalten? Die Aktionäre werden nun schon seit über ca. zwanzig Jahren mit diesen Maßnahmen angesprochen und vielen fällt wahrscheinlich dazu nichts mehr ein. Letztendlich möchte man auch seinen Freundes- und Bekanntenkreis behalten.
Meinem Freundes- und Bekanntenkreis werde ich diese Vorstellung nicht antun, es ist wohl alles etwas arg dick aufgetragen und überzogen dargestellt. Auf Understatement stehen die Zeichen der Zeit, davon ist bei diesem Beitrag nichts zu erkennen.
Nun aber zu dem eigenen „Fernsehauftritt“. Dieser Auftritt findet fiktiv statt. Mit jedem x-beliebigen Browser mit Adobe Flash-Player können Sie diesen im internen Kreis aufrufen. Ihr „Fernsehauftritt“ unterliegt also einem sehr begrenzten, aber auch sehr gut kontrollierbaren, Zuschauerkreis den Sie selbst bestimmen. Es ist keine Öffentlichkeitswirksamkeit vorhanden, es sei denn Sie sorgen selbst dafür.
„Style TV“. Es handelt sich um eine von Hapimag initiierte Internetseite bzw. einen von Hapimag fiktiv dargestellten TV-Sender. Zumindest soll wohl der entsprechende Eindruck entstehen? Slogan „Style-TV der Lifestylesender für Trendsetter...", das Programm: „intelligentes Reisen mit…“.
Die URL von „style TV“ ist übrigens auf Hapimag registriert:
Registrant: Hapimag Havag AG, Neuhofstrasse 8/12, Baar, ZG 6349 CH
Domain Name: STYLE-TV-HIGHLIGHTS.COM
Administrative Contact, Technical Contact: Hapimag Havag AG registration@hapimag.com Neuhofstrasse 8/12 Baar, ZG 6349 CH
+41 41 767 80 00 fax: +41 41 767 81 86
Record expires on 06-Apr-2011.
Database last updated on 9-Oct-2010 18:36:13 EDT.
NS4.OMC.NET 212.77.224…
NS8.OMC.NET 212.77.225…
Die Bedienungsanleitung zu dieser, laut Hapimag “Online-Marketing-Kampagne” finden Sie in dem dieser Tage von Hapimag zugesandten Sonderblatt „Simply Life INSIDE”. Bei Werbung ist es wie bei einem Witz, muss man diesen erst erklären dann ist der Effekt dahin. Dumm gelaufen.
Jeder Aktionär ist bei Hapimag Aktionär erster Klasse
Auf den Hinweis eines Aktionärs, der Hapimagaktien nicht über einen der Hapimagrepräsentanten erwarb, dass er nunmehr nur Aktien zweiter Klasse besitzen würde antwortete Hapimag unter anderem: „Sie sprechen auch die Vorteile für Besitzer der HapimagCard an. Damit belohnt Hapimag Mitglieder, die bei unseren Consultants Aktien, bzw. Mitgliedschaften erwerben und kommunizieren das transparent und aktiv. Dennoch: Jeder Aktionär ist bei uns Mitglied erster Klasse und gerne beweisen wir Ihnen das Versprechen in jedem Aufenthalt auf das Neue.“
Nach den Hapimagbedingungen erhalten die HapimagCard alle Mitglieder, die bereits am 30. Juni 2007 Mitglied bei Hapimag waren oder nach dem 30. Juni 2007 durch den Kauf eines Hapimag Produktes bei einem Hapimag Repräsentanten Mitglieder wurden.
Weiter: ihr Hapimag Produkt von einem Hapimag Mitglied, mit dem sie verheiratet oder im ersten oder zweiten Grad verwandt sind, erworben oder geerbt haben. Das verkaufende Mitglied muss dabei die vorstehend genannten Voraussetzungen erfüllen.
Liegen diese Voraussetzungen nicht vor, dann besteht eben unter anderem nicht die Möglichkeit nachstehend aufgeführte, so Hapimag, „Vorteile“ zu nutzen:
Mitgliedschaft im Hapimag Golfclub ab Silberstatus,
Punkte die Sie auf Ihre Umsätze mit Hapimag erhalten (pro 2.000 CF Umsatz werden dann 5 Wohnrechtspunkte gutgeschrieben),
punktereduzierte Angebote,
Tandem Tours Reisen,
Zumietungen,
Die vorstehend genannten Möglichkeiten sind exklusiv den HapimagCard Besitzern vorbehalten. Für Hapimagaktionäre die die Aktien nicht über einen Hapimagrepräsentanten erwerben bestehen diese Möglichkeiten also nicht. „Indirekte“ Käufer erhalten keine HapimagCard. Ob es Vorteile sind muss ohnehin jeder für sich selbst entscheiden. Einige von diesen „Vorteilen“ sind zumindest entbehrlich. Die Möglichkeiten der Nutzung werden dann aber noch zusätzlich differenziert nach dem jeweiligen Status: Bronze (1 Aktie), Silber (2 - 4 Aktien), Gold (5 - 7 Aktien) und Platin (8 Aktien).
Die Rhetorik des Unternehmens ist bemerkenswert. Der Fragesteller sprach nicht die Vorteile der HapimagCard an, er hatte eine Frage zu den negativen Auswirkungen eines Aktienerwerbs an denen kein Hapimagrepräsentant beteiligt war gestellt, eigentlich nur gefragt wo die Unterschiede zwischen diesen Aktien liegen. Eine Aktie ist aber nach normalem Verständnis eine Aktie, offensichtlich nur bei Hapimag gibt es diese wundersame Unterteilung und zahlreiche facetierenden Möglichkeiten, obwohl sämtliche Aktien von diesem Unternehmen stammen. Immer positive Darstellung, Propaganda ist alles. Worin liegt nun aber der wirkliche Unterschied, im nennen wir es einmal so „direktem“ oder „indirektem“ Erwerb? Vermutlich nur darin, dass Hapimag bei der einen Vorgehensweise nicht sofort involviert ist und damit, mit Ausnahme von eventuell anfallenden Umschreibe- und Einführungsgebühren, nichts für sich eintreiben kann. Es bleibt nicht genug im Unternehmen hängen beim „indirekten“ Verkauf und dieses Vorgehen trägt nichts zu den anfallenden horrenden Kosten des Apparats Hapimag bei.
Andererseits können Sie inzwischen ausgesuchte Teile des Hapimagangebots, in diesem Fall zum Beispiel Winterberg, beim Onlinedienst des Lebensmitteldiscounters „Norma“ buchen und diverse Hapimagobjekte über die örtlichen Anbieter des Fremdenverkehrs, ohne Hapimagaktien zu besitzen. Bei zahlreichen Onlinebilliganbietern sind Buchungen von ausgesuchten Hapimagobjekten möglich. Von Exklusivität, die Hapimag gerne verbreiten möchte, ist bei dieser Vorgehensweise nur noch wenig zu spüren. Man hält sich deshalb auch vornehm zurück. Die leeren Wohnungen müssen aber an den Nutzer gebracht werden. Der Zweck heiligt die Mittel. Wo bleiben die dabei vereinnahmten Beträge? Nebenkosten und Jahresgebühren steigen trotzdem jedes Jahr.
Sollten Sie mit dem Hapimagangebot nicht mehr konform gehen und andere Ziele verfolgen, auch andere Urlaubsanbieter haben interessante und lukrative Angebote, dann können Sie Ihre Aktien auch in die Hapimagvermittlung geben. Eine der wenigen noch funktionierenden Möglichkeiten Ihre Aktien los zu werden, sofern keine großen Ansprüche an den Gegenwert gestellt werden. Das Vermittlungsergebnis wird gewaltig gefördert je niedriger Ihre Preisvorstellungen sind. Sie erhalten dann zwar eventuell auch, wie ein Aktionär der vor einigen Monaten die Vermittlung anstrebte, zunächst die Mitteilung, dass dieser Bereich gerade auf SAP umgestellt werde und dass zunächst ein störungsfreier Lauf abzuwarten sei, „evtl. bis Jahresende 2010“. Offensichtlich herrscht bei Hapimag kein Mangel an derartigen Anfragen. Irgendwann wird dann wohl auch hier die Kontigentierung erfolgen. Bei entsprechender Hartnäckigkeit funktioniert die Abwicklung dann doch zeitnah und der entsprechende Hinweis war dann nur ein untauglicher Versuch den Vorgang vor sich her zu schieben. Warum der Bereich der Datenverarbeitung bei Hapimag Monate nach der begonnenen Umstellung, und bei dem mitgeteilten Aufwand, offensichtlich immer noch nicht richtig funktioniert, sofern es nicht doch nur eine Ausrede war, denn eine neue Software ist immer an allen Vorgängen im Unternehmen negativ beteiligt und dafür hat jeder Anfragende auch Verständnis, bleibt wohl auch ein Geheimnis des Unternehmens. Es gibt auch Unternehmen die nach diesem Zeitraum bereits die nächste Reorganisation dieses Bereichs durchführen.
Für die Nutzung des Hapimagangebots gibt es unterschiedliche Vorgaben. Die HapimagCard ist eine Diskriminierungskarte die nicht nur zwischen den Erwerbsformen unterscheidet sondern auch zwischen den verschiedenen Stufen von Bronze über Silber und Gold zu Platin, denn ein Bronzecardinhaber ist von den „Vorteilen“ eines Platincardinhabers weit entfernt, um nicht zu schreiben, dass ein Bronzecardinhaber nicht die Möglichkeiten nutzen darf die einem Platincardinhaber zustehen. Es ist also mit Nachteilen verbunden nur Bronzecardinhaber zu sein, er geniest aber gegenüber einem „indirekten“ Aktienkäufer doch noch etliche Vorteile, usw. Wir wollen hier nicht die Frage stellen und schon gar nicht beantworten welche Vorteile es überhaupt bieten kann Aktien der Hapimag zu besitzen.
Bei Hapimag werden aber alle gleich behandelt, nur einige sind „gleicher“, Gleichheit im Unrecht gibt es in der Rechtsprechung ohnehin nicht, aber gleich welcher Status erreicht wurde, jeder Aktionär ist bei Hapimag „Mitglied erster Klasse“, egal ob Sie Ihren Aufenthalt im Supermarkt bei „Norma“ buchen, dann sind Sie natürlich kein Aktionär, einen der Billig- oder sonstigen Anbieter im Internet bevorzugen, auch ohne Aktionärseigenschaft oder die eingeschränkten Möglichkeiten eines Aktionärs nutzen der die Aktien nicht über einen Hapimagrepräsentanten erwarb, oder ob Sie Ihren Urlaub bei Hapimag direkt mit einer HapimagCard, ggf. der Platincard buchen. Sie dürfen eben nur nicht die gesamte Angebotspalette nutzen, Hapimag spricht davon Vorteile zu nutzen, und dies obwohl Sie „Mitglied erster Klasse“ sind. Wie mag dann in diesem Unternehmen die zweite Klasse aussehen, aber die gibt es nicht. Sozialismus auf gehobener Ebene. Haben wir aber wohl hinter uns, denn der Ausgang ist allgemein bekannt. Die Facetten der Unterteilung sind umfangreich, Hapimag beherrscht dieses Klavier virtuos.
Für diejenigen denen diese Unterteilungen noch nicht ausreichen, es gibt jetzt auch noch Silber Plus, Gold Plus und Platin Plus. Zweckmäßig wäre es dann doch, dass Hapimag Anstecknadeln an seine Aktionäre verteilt. Vielleicht auch ein kleines Schildchen an die Wohnungstür, in entsprechender Farbe, damit die Rangordnung bei einem Aufenthalt in den Hapimaganlagen problemlos sofort erkennbar wird? Entsprechende Autoaufkleber könnten der Sache auch dienlich sein damit auch die Vorfahrt in der Hapimaganlage beachtet werden kann. Bei der Kreativität dieses Unternehmens werden sich noch ungeahnte Möglichkeiten ergeben.

References: § 153
 § 371
 § 370
 § 153
 § 153
 § 371
 § 153
 § 371