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Timestamp: 2019-04-21 01:16:50+00:00

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BGBl. I 2007 S. 1566 - Gesetz zur Änderung des Passgesetzes und weiterer Vorschriften - dejure.org
BGBl. I 2007 S. 1566
Bundesgesetzblatt Jahrgang 2007 Teil I Nr. 35, ausgegeben am 27.07.2007, Seite 1566
31.01.2007 BT Künftig sollen Fingerabdrücke im Pass gespeichert werden
20.04.2007 BT Öffentliche Anhörung zur Änderung des Passgesetzes
23.04.2007 BT Aufnahme biometrischer Daten in Pässen ist auch bei Experten umstritten
BGBl. I 2007 S. 2317 (Berichtigung)
Durch Vorlage des Personalausweises wird für Deutsche der Passpflicht genügt (§ 1 Abs. 1 Satz 2 Passgesetz idF vom 20.7.2007, BGBl I 1566 (PassG)).
Mit Gesetz zur Änderung des Passgesetzes und weiterer Vorschriften vom 20. Juli 2007 (BGBl. I S. 1566) wurde die Regelung dann zunächst ersatzlos gestrichen.
Nach der amtlichen Begründung sollten die Pass-, Personalausweis- und Meldebehörden dadurch entlastet werden, dass die Eintragung eines Doktorgrades sowie Ordens- und Künstlernamens in den Pass und den Personalausweis sowie in die jeweiligen Register, einschließlich des Melderegisters, abgeschafft werden (BT-Drs. 16/4138, S. 1).
Die Verfassungsbeschwerde wendet sich unmittelbar gegen § 4 Abs. 3 und § 4 Abs. 4 des Passgesetzes (PaßG) vom 19. April 1986 (BGBl I S. 537) in der Fassung des Gesetzes zur Änderung des Passgesetzes und weiterer Vorschriften vom 20. Juli 2007 (BGBl I S. 1566).
Wohnung ist nach § 11 Abs. 5 Satz 1 MRRG (i. d. Fassung d. Bekanntmachung v. 19.04.2002, BGBl. I S. 1342, zuletzt geändert durch Artikel 3 d. G. v. 20.07.2007, BGBl. I S. 1566) und den insoweit wortgleichen landesrechtlichen Regelungen in § 15 Satz 1 BremMG (i. d. Fassung d. Bekanntmachung v. 20.01.1986, Brem.GBl. S. 1) und § 7 Satz 1 NMG (i. d. Fassung d. Bekanntmachung v. 25.01.1998, Nds. GVBl. S. 56, zuletzt geändert durch G. v. 12.10.2006, Nds. GVBl. S. 444) jeder umschlossene Raum, der zum Wohnen oder Schlafen benutzt wird.
Ist es unrichtig, so muss die Meldebehörde von Amts wegen berichtigen und unverzüglich diejenigen öffentlichen Stellen unterrichten, denen unrichtige Daten übermittelt worden waren (§ 4 a Abs. 1 Melderechtsrahmengesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 19. April 2002, BGBl. I S. 1342, zuletzt geändert durch Gesetz vom 20. Juli 2007, BGBl. I S. 1566 - MRRG -, § 3 a Abs. 1 des Gesetzes über das Meldewesen in Berlin, zuletzt geändert durch Gesetz vom 7. September 2006, GVBl. S. 896 - Meldegesetz Berlin -).
Einzige in Betracht kommende Rechtsgrundlagen für den vom Kläger geltend gemachten Anspruch sind die §§ 1 Abs. 2 Nr. 1, 6 Abs. 1 Satz 1 des Passgesetzes (PassG) in der Fassung des Art. 1 Nrn. 1 und 5 des am 1. November 2007 in Kraft getretenen Änderungsgesetzes vom 20. Juli 2007 (BGBl. I S. 1566).
Der Antrag ist gemäß § 80 Abs. 5 VwGO statthaft, denn der Klage gegen die auf §§ 34 und 36 des Asylverfahrensgesetzes in der Fassung des Zuwanderungsgesetzes vom 30. Juli 2004 - AsylVfG - (BGBl. I. S. 1950, 1989 ff.), zuletzt geändert durch Gesetz vom 20. Juli 2007 (BGBl. I. S. 1566 ff.), gestützte Verfügung kommt kraft Gesetzes keine aufschiebende Wirkung zu.

References: § 4
 § 4
 § 11
 § 15
 § 7
 § 3
 Art. 1
 § 80