Source: http://wegleitung.ekas.ch/UebersichtWegleitung.aspx?LG=de-CH&fKap_id=486
Timestamp: 2017-09-19 11:35:17+00:00

Document:
Art. 6, 41 VUV
Art. 25 ArGV3
Transporte von Hand sind auf ein Minimum zu beschränken. Lässt sich die manuelle Handhabung von Lasten nicht vermeiden, so sind die geeigneten Arbeitsmittel zum Heben, Tragen und Bewegen schwerer oder unhandlicher Lasten zur Verfügung zu stellen, um die Gefährdung der Arbeitnehmer bei deren manuellen Handhabung möglichst gering zu halten. Diese sind in der Grenzwertliste (Kap. 4) festgehalten (1340.5a).
Zumutbare Lastgewichte:
Häufig stellt sich die Frage, welches Gewicht für das Heben und Tragen denn überhaupt zumutbar ist, oder ab wann es kritisch wird und körperliche Überbeanspruchung und Beschwerden auftreten können. Die oberen Richtwerte für zumutbare Lastgewichte betragen 25 kg für Männer und 15 kg für Frauen.
(s. Art. 7 Mutterschutzverordnung)
ab dem 7. Schwangerschaftsmonats
Tabelle 1 (gelegentlich: ca. 2 pro Stund --- häufig: mehrmals pro Stunde)
Bei regelmässigem Heben und Tragen (respektive Manipulationen) ist ab Lasten von 12 kg für Männer und 7 kg für Frauen eine Gefährdungsermittlung vorzunehmen.
Der "Gefährdungsermittlung: Heben und Tragen (Ergo-Test)" (1340.5b) ist ein praktisches und leicht verständliches Hilfsmittel zur Beurteilung einer möglichen Gefährdung des Muskel-Skelett-Systems beim Handhaben von Lasten. Sie ist bei allen Tätigkeiten mit manueller Lastenhandhabung anwendbar.
Menschbezogene Kriterien
Frauen weisen im Durchschnitt zirka 60 % der Muskelmasse von Männern auf. Die zumutbaren Lastgewichte für Frauen entsprechen demzufolge nur 60 % der männlichen Werte.
Nach der Mutterschaftsverordnung (Art. 7) dürfen werdende Mütter bis Ende des sechsten Schwangerschaftsmonats nicht mit Arbeiten beschäftigt werden, bei denen regelmässig Lasten von mehr als 5 kg Gewicht oder gelegentlich Lasten von mehr als 10 kg Gewicht von Hand gehoben, bewegt oder befördert werden. Diese Werte gelten auch bei der Inanspruchnahme mechanischer Hilfsmittel wie z.B. von Hebeln, Kurbeln. Ab dem siebten Schwangerschaftsmonat dürfen Schwangere für diese Arbeiten nicht mehr eingesetzt werden.
Grösste Hebeleistungen werden im Alter von 20 bis 35 Jahren erreicht. Jugendliche von 14 bis 16 Jahren und Erwachsene über 50 Jahren können noch etwa 2/3 der maximalen Lasten heben.
Kräftig gebautes Skelett und kräftige, trainierte Muskulatur erlauben, Gewichte von 50 kg und mehr zu heben (diese Voraussetzung ist z.B. oft bei Bauarbeitern, Möbelspediteuren und Rettungssanitätern gegeben). Die Belastung ist bei solchen Personen noch akzeptabel, wenn keine übermässige Ermüdung auftritt und eine rasche Erholung stattfindet. Durch Übung kann eine zweckmässige und körperschonende Hebetechnik erlernt werden, die die Ausdauer während der Arbeitszeit wesentlich verbessert. Zu beachten ist in jedem Fall, dass Folgezustände von Krankheiten und Unfällen die Belastbarkeit vermindern.
Wenn Lasten vom Boden gehoben und beispielsweise auf nicht höhenverstellbare Pack- oder Arbeitstische abgestellt werden, haben grosse Personen in der Regel einen Vorteil. Kleine Personen müssen beim Abstellen der Last die Schultern hochziehen wenn die Abstellfläche zu hoch ist, oder sie beugen sich nach hinten und fallen ins Hohlkreuz.
Die Mitarbeitenden sind über die mit dem Handhaben von Lasten verbundenen Gesundheitsgefahren zu informieren und über das richtige Heben und Tragen von Lasten anzuleiten. Sie sollten die Grundregeln kennen und wissen, was beim manuellen Lastentransport unbedingt vermieden werden muss. Eine gute Hebetechnik schont nicht nur die Bandscheiben (gleichmässige Belastung), sondern den ganzen Bewegungsapparat. Sie hat zusätzlich einen gewissen Trainingseffekt und stärkt die Muskulatur.
Aus der Hocke heben (nur so tief wie nötig)
Last nahe am Körper halten
Verdrehen des Oberkörpers beim Anheben und Abstellen
Lastbezogene Kriterien
Greifbarkeit der Last
Siehe Tabelle 1 am Anfang des Kapitels
Lasten schwerer als 10 kg sollten immer mit dem Lastgewicht angeschrieben sein. Schwere Lasten, die nicht mehr von Hand bewegt werden können, müssen Lastaufnahmemöglichkeiten für mechanische Hebezeuge haben. Dies kann sein in Form von Ösen für das Anbringen von Seilen oder Gurten, Gewinde für Ringschrauben oder auch Aussparungen für Staplergabeln.
Lastform:
Lasten von gleichem Gewicht aber unterschiedlicher Form werden nicht gleich schwer empfunden. Ein 25 kg Sack lässt sich gut auf der Schulter tragen, ein 25 kg Stahlprofil mit scharfen Kanten weniger gut.
Lastvolumen:
Das Tragen sperriger Güter kann oftmals nur mit unnatürlicher Körperhaltung bewerkstelligt werden. Lange und unhandliche Lasten müssen ggf. von zwei Personen getragen werden, auch wenn sie leicht sind. Voluminöse Lasten müssen mit mässig gespreizten Armen sicher erfasst werden können. (Abmessungen ca. 80 % der Armspannweite). Lasten dürfen nicht so gross sein, dass sie beim Tragen die Sicht verdecken oder behindern. Die Last darf nur so gross sein, dass ein sicheres Schreiten möglich ist.
Bei vielen Produkten, die in Gehäuse eingebaut sind, oder verpackt sind, sieht man nicht, wo sich der Schwerpunkt befindet. Dies ist bei vielen Haushalts- oder Elektrogeräten der Fall. Hersteller oder Lieferanten sollten deshalb bei allen Gewichten über 10 kg die Lage des Schwerpunktes angeben. (Kreisfläche mit 2 hellen und zwei dunklen Vierteln). Die Last soll so getragen werden, dass der Schwerpunkt so nahe wie möglich am Körper ist. Bei Flüssigkeiten in nur teilweise gefüllten Behältern verändert sich die Lage des Schwerpunktes beim Tragen ständig und es entstehen Fliehkräfte. Das erschwert den manuellen Transport.
Elastische oder biegsame Lasten sollten stabilisiert oder verstärkt oder in stabilen Gebinden getragen werden. Zum Stabilisieren nur leichte aber starre Materialien wie Holzlatten verwenden und diese direkt an der Last befestigen.
Greifbarkeit der Last:
Lasten sollten mit beiden Händen fest und sicher gegriffen werden können. Scharfkantige Lasten dürfen nur mit guten Schutzhandschuhen gegriffen werden. Besondere Vorsicht ist geboten beim Handling von abgeschnittenen Blechtafeln. Lasten mit glatten Oberflächen sind mit Traggriffen oder Griffmulden zu versehen oder müssen mit entsprechenden Hilfsmitteln getragen werden. (Magnettragegriffe, Vakuumgriffe oder Behälter). Maschinenteile oder Abdeckungen, die zu Unterhalts- oder Wartungszwecken immer wieder demontiert werden, sollten auf jeden Fall mit Halte- bzw. Tragegriffen ausgestatten sein.
Situationsbezogene Kriterien
Beschaffenheit des Transportweges
Hebehäufigkeit
Transportdistanz:
Lasten, die im Normalfall ohne Probleme von Hand gehoben werden, können beim Tragen über längere Distanzen zur Überlastung führen. Um das zu vermeiden, sollten von vornherein geeignete Transportmittel zur Verfügung gestellt werden. Falls längere Transportwege eher selten vorkommen, und die Anschaffung eines Transportmittels unverhältnismässig wäre, sollten Zwischenhalte zum Abstellen der Last eingeschaltet werden. Am besten schreitet man den Weg zunächst ohne Last ab, um geeignete Abstellflächen zu finden.
Beschaffenheit des Transportweges:
Der Transportweg kann uneben, rutschig oder auch holprig sein. Er kann über Treppen, Leitern oder Gerüste führen. Es können Hindernisse wie Rohrleitungen oder abgestelltes Material im Weg sein. Ggf. müssen beim Tragen Türen geöffnet oder Lichtschalter betätigt werden. Was mit leichten Gegenständen bereits kompliziert ist, kann mit langen, sperrigen oder schweren Lasten zum Unfallrisiko werden. Deshalb ist es sehr wichtig, den Transportweg vorher abzuschreiten und ggf. vorhandene Hindernisse zu beseitigen.
Die grösste Tragkraft wird in aufrechter Körperhaltung bei kurzem Lasthub erreicht. In aufrechter Körperhaltung ist der Druck auf die Bandscheiben der unteren Lendenwirbelsäule ca. 25 bis 30 % geringer, als beim Heben mit vorgebeugtem Oberkörper. Beim Heben mit gestrecktem Rücken sind die Bandscheiben gleichmässig belastet. Beim Heben mit gebeugtem Oberkörper werden sie in Keilform gepresst. Das ergibt vorne eine übermässige Druckbelastung und hinten eine Beanspruchung auf Zug. Überbelastungen dieser Art können zum Bandscheibenvorfall führen. In der Regel werden Lasten vom Boden gehoben und auf Tischen, Regalen oder Wagen abgestellt. Wenn unterschiedlich grosse Personen am gleichen Arbeitsplatz regelmässig Lasten heben oder bewegen müssen, sollten Abstellflächen in der Höhe verstellbar sein. Kleinere Personen müssen die Lasten abstellen können, ohne dabei die Schultern hochzuziehen oder ins Hohlkreuz zu fallen. Hebehöhen über Kopf sollten nach Möglichkeiten vermieden werden (Bereitstellen von Hubgeräten, Aufstiegshilfen oder Podesten).
Hebehäufigkeit:
Die in Tabelle 1 angegebenen zumutbaren Lastgewichte gelten für gelegentliches Heben und Tragen, wobei „gelegentlich" ca. 2 Mal pro Stunde bedeutet. Bei regelmässigem oder häufigem Heben (mehrmals pro Stunde), sind die Werte der Tabelle um ca. 25 % zu reduzieren (siehe auch Abschnitt „Ermittlung der körperlichen Belastung").
Generell sollte das manuelle Handhaben schwerer Lasten vermieden werden. Wenn immer möglich sollten stattdessen mechanische Ausrüstungen wie Krane und Hubgeräte eingesetzt werden. Für sporadische Transporte ist die Miete eines Gerätes oftmals die wirtschaftliche Lösung. Für unvermeidbare manuelle Lastentransporte sind in jedem Fall geeignete Hilfs- oder Arbeitsmittel zur Verfügung zu stellen.
Klima und Bekleidung:
Je schwerer die muskuläre Arbeit ist, desto mehr muss die Hitzeeinwirkung eingeschränkt werden, oder umgekehrt, je grösser die Hitzeeinwirkung, desto weniger anstrengend darf die Muskelarbeit sein. Für die Wärmebilanz des Körpers spielen die Isolationseigenschaften der Kleider eine wesentliche Rolle. In der Regel wird bei anstrengender körperlicher Arbeit eine leichtere oder atmungsaktive Bekleidung gewählt. Spediteure von Kühlprodukten sind oft grossen Temperaturschwankungen ausgesetzt. Verschwitzte Arbeitskleider sollten vor Betreten von Kühlräumen immer gewechselt werden.
340.5 Transport à bras
Art. 6, 41 OPA
Art. 25 OLT 3
Les transports à bras doivent être limités à un minimum. Lorsque le déplacement de charges ne peut être effectué que manuellement, des moyens appropriés doivent être mis à disposition pour le levage, le port et le déplacement des charges lourdes ou encombrantes en vue de réduire, autant que possible, le risque encouru par les travailleurs lors de ces opérations. Ils sont indiqués dans la liste des valeurs limites (chap. 4) (1340.5a).
Poids admissibles:
Il est souvent difficile de déterminer la limite des charges pouvant être transportées à la main et à partir de quel poids ces dernières risquent de provoquer des dommages dus à un effort excessif. Les limites indicatives sont de 25 kg pour les hommes et de 15 kg pour les femmes.
(v. art. 7 Ordonnance sur la protection de la maternité)
les six premieres mois de grossesse
à partir du 7ème mois de grossesse
Tableau 1 (occasionel: signifie environ deux fois par heure ---- fréquent: c'est-à-dire plusieurs fois par heure)
Lors du levage et du port réguliers de charges (respectivement de manipulation), il faut effectuer une appréciation de risque à partir de charges de 12 kg pour les hommes et de 7 kg pour les femmes, par exemple avec test d’ergonomie.
Ce test d’ergonomie "Détermination des dangers: Levage et transport manuels de charges (Test d'ergonomie)" (1340.5b) est un auxiliaire facile et pratique qui permet d’évaluer l’éventuelle mise en danger du système musculo-squelettique lors du maniement de charges. Elle est applicable à toutes les activités de manutention.
Font partie de ces critères :
Chez la femme, la masse musculaire est en moyenne d'environ 60 % de celle de l'homme.
Conformément à l'ordonnance sur la protection de la maternité (art. 7), les femmes enceintes ne doivent pas être occupées à des travaux exigeant le déplacement, le port ou le levage régulier de charges de plus de 5 kg ainsi que le déplacement, le port ou le levage occasionnel de charges de plus de 10 kg. Ces valeurs s'appliquent également à l'actionnement d'objet mécaniques comme les leviers ou les manivelles. A partir du 7e mois de grossesse, les femmes enceintes ne doivent plus être mises à contribution pour de tels travaux.
Les meilleures performances sont obtenues par les personnes qui ont entre 20 et 35 ans. Les jeunes entre 14 et 16 ans et les adultes de plus de 50 ans peuvent soulever environ deux tiers du poids maximal.
Une ossature robuste et une forte musculature bien entraînée permettent de lever des poids de 50 kg et plus (ces qualités se retrouvent souvent chez les ouvriers du bâtiment, les déménageurs et les ambulanciers). Chez de telles personnes, la contrainte que représentent ces poids est acceptable lorsqu'il n'y a pas de fatigue excessive et si la récupération est rapide. Avec la pratique, il est possible d'apprendre une technique de levage appropriée qui ménage le corps et qui améliore l'endurance au travail.
Quand il faut soulever des poids à partir du sol et les poser, par exemple, sur des tables d'emballage ou de travail non réglables en hauteur, les personnes de grande taille sont en règle générale avantagées par rapport aux personnes de petite taille. Lorsqu'elles déposent la charge, ces dernières doivent soit lever les épaules, lorsque la surface de dépôt est en hauteur, soit se pencher en arrière en creusant le dos.
Il faut informer les travailleurs manipulant des charges sur les dangers encourus sur le plan de la santé. Il faut aussi leur enseigner la bonne manière de soulever et de porter des charges. Ils doivent en outre connaître les règles de base et les gestes qui doivent absolument être évités lors du transport de charges à bras. Adopter une bonne technique permet non seulement de ménager les disques (charge répartie également) mais aussi l’appareil locomoteur dans son intégralité. Par ailleurs, cela a un effet positif sur votre condition physique et renforce la musculature.
avoir une position stable et sûre,
saisir fermement la charge, si possible avec les deux mains,
être accroupi, en évitant de se baisser plus bas que nécessaire,
soulever avec le dos droit et plat,
prendre la charge le plus près possible du corps.
Les postures et les mouvements à bannir:
avoir le dos courbé,
creuser le dos
soulever par à-coups,
exercer une torsion avec le buste en soulevant ou en posant une charge,
porter et soulever une charge lourde d'un seul côté.
avoir un champ de vision obstrué
Critères relatifs à l'objet à déplacer
Parmi ces critères, on peut citer:
la forme, le volume,
la maniabilité de la charge.
Voire le tableau 1 du début du chapitre.
Le poids d'une charge excédant 10 kg devrait toujours être indiqué sur celle-ci. Pour les charges qui ne peuvent pas être déplacées à la main, il est indispensable de disposer de possibilités de levage prévues pour des dispositifs de levage mécaniques, p. ex. des œillets ou ouvertures (permettant l'utilisation de cordes ou de sangles) ainsi que des filetages prévus pour des vis à anneau de manutention ou des cavités permettant de soulever la charge à l'aide de chariots élévateurs.
Les charges de poids égales mais de forme différente ne sont pas perçues de la même manière. S'il est par exemple relativement aisé de transporter un sac de 25 kg sur les épaules, il est en revanche plus difficile de déplacer un profilé d'acier aux bords coupants du même poids.
Souvent, le déplacement de marchandises encombrantes n'est possible qu'au prix d'une posture peu naturelle. Les charges d'une certaine longueur et difficiles à manier devront, le cas échéant, même si elles sont légères, être déplacées par deux personnes. Les charges volumineuses doivent pouvoir être saisies de manière sûre avec les bras légèrement écartés (environ 80 % de l'ouverture maximale des bras). Les charges ne doivent pas avoir un volume qui masque ou empêche la vue lorsqu'on les déplace. Les charge doivent avoir un volume maximal qui permet de marcher en tout sécurité.
Le centre de gravité:
Il est difficile d'identifier le centre de gravité d'objets intégrés dans un boîtier ou d'objets emballés. Cela est notamment le cas pour de nombreux appareils ménagers et électroménagers. C'est la raison pour laquelle les fabricants et les fournisseurs devraient indiquer le centre de gravité de tous les poids dépassant 10 kg (cercle subidivisé en deux quarts clairs et deux quarts sombres). Lorsqu'on porte la charge, le centre de gravité de celle-ci devrait se situer le plus près possible du corps. Lorsqu'on déplace un récipient partiellement rempli, le centre de gravité se déplace constamment (force centrifuge), ce qui rend le transport à bras plus difficile.
Avant de les déplacer, il faut stabiliser ou renforcer les charges élastiques. On peut aussi les déplacer à l'aide d'emballages rigides. Pour stabiliser une telle charge, il convient d'utiliser des matériaux à la fois légers et rigides tels que des lattes de bois en fixant celles-ci directement sur la charge.
La maniabilité de la charge:
Il est indispensable que la charge puisse être empoignée en toute sécurité avec les deux mains à la fois. Pour déplacer des charges aux bords acérés, il faut toujours se munir de gants de protection efficaces. Il faut aussi faire particulièrement attention lorsqu'on manipule des plaques de tôle coupées. Il faut équiper les charges à surface lisse de poignées de transport ou d'ouvertures de transport ou encore de moyens auxiliaires adéquats (poignées de transport magnétiques, poignées de transport avec vide d'air ou récipients). Il faut toujours équiper de poignées de transport ou de maintien les parties mécaniques ou les couvercles qui sont constamment démontés et remontés à des fins de travaux d'entretien.
Critères relatifs à la situation
la distance de transport,
les caractéristiques du trajet de transport,
la hauteur de levage,
la fréquence de levage,
les moyens auxiliaires,
Les charges pouvant être soulevées sans problème avec les bras peuvent entraîner un surmenage si on les transporte sur de longues distances. Pour éviter de telles situations, il convient de prévoir des moyens de transport appropriés. Lorsque les longues distances de transport constituent une exception et si l'acquisition d'un moyen de transport est considérée comme disproportionnée, il faut prévoir des arrêts intermédiaires pour poser la charge. Pour ce faire, la meilleure façon de procéder est de parcourir au préalable la distance de transport à vide, afin de localiser les arrêts appropriés (surface adéquate pour poser la charge).
Les caractéristiques du trajet de transport:
Le trajet à parcourir peut être incliné, glissant ou accidenté. Il peut conduire par des escaliers, des échelles ou des échafaudages. Le long de ce parcours, des conduites ou du matériel divers peuvent entraver la voie. Il est peut-être nécessaire d'ouvrir des portes ou d'activer des commutateurs pour la lumière tout en portant une charge. Si cette opération est déjà compliquée avec des objets légers, elle peut constituer un risque d'accident lorsqu'on déplace des charges encombrantes ou lourdes. C'est pourquoi il est important d'effectuer une reconnaissance du trajet de transport afin d'éliminer les obstacles le cas échéant.
La hauteur de levage:
La capacité de levage maximale est réalisée lorsque le corps se trouve dans une position bien droite et lorsque la course de levage est courte. En position droite, la pression exercée sur les disques se trouvant au bas de la colonne est réduite d'environ 25 à 30 % par rapport à la pression exercée lorsqu'on lève un objet en se penchant vers l'avant. En soulevant une charge avec le dos droit, les disques sont sollicités de manière uniforme, c'est-à-dire qu'ils subissent une répartition égale de la charge. En soulevant une charge avec le buste fléchi, ils subissent par contre une pression sur un seul côté, c'est-à-dire qu'ils sont surchargés et déformés sur les bords. Sur la partie avant du corps, cela se traduit par une tension exagérée due à la forte sollicitation et, à l'arrière, par une contrainte due à la traction. De telles sollicitations exagérées peuvent entraîner une hernie discale. En règle générale, les charges sont soulevées à partir du sol puis posées sur une table, une étagère ou un chariot. Lorsque des personnes de taille différente doivent régulièrement soulever ou déplacer des charges, il faut prévoir des surfaces de rangement à hauteur réglable. Les personnes de petite taille doivent pouvoir déposer les charges sans devoir lever les épaules ou creuser le dos. Les hauteurs de levage au-dessus de la tête devront être évitées dans la mesure du possible (mise à disposition de dispositifs de levage, d'escabeaux ou de socles).
La fréquence de levage:
Le tableau avec les valeurs indicatives ci-dessous indique les poids de levage admissibles lorsqu'on soulève occasionnellement des charges. "Occasionnellement" signifie environ deux fois par heure. Lorsqu'on soulève régulièrement ou souvent des charges (c'est-à-dire plusieurs fois par heure), il faut réduire de 25 % les valeurs indiquées dans le tableau (cf. paragraphe "Définition de la sollicitation sur le corps").
Les moyens auxiliaires:
D'une manière générale, il faut éviter de déplacer et de soulever des charges lourdes à bras. Dans la mesure du possible, il faut toujours utiliser des équipements mécaniques tels que des grues ou des dispositifs de levage. Pour les transports occasionnels, la location d'un appareil spécifique peut la plupart du temps constituer la meilleure solution. Lorsqu'un transport à bras s'avère indispensable, il faut dans tous les cas prévoir et mettre à la disposition des travailleurs des moyens auxiliaires ou de travail appropriés.
Climat et l'habillement:
Plus le travail musculaire est pénible et plus il faut limiter l'effet de la chaleur et vice versa, c'est-à-dire plus l'effet de la chaleur est important et moins le travail ne doit être pénible. Les qualités isloantes de l'habillement jouent un rôle essentiel sur le plan de l'équilibre thermique du corps. En règle générale, il faut choisir des vêtements légers et "respirants", qui évacuent la transpiration vers l'extérieur et qui laissent passer l'air à l'intérieur. Les manutentiononnaires de produits surgelés sont souvent exposés à de grandes variations de température. C'est pourquoi ils devraient toujours mettre des habits secs lorsqu'ils accèdent aux locaux de réfrigération.
340.5 Trasporto manuale
Art. 6, 41 OPI
Art. 25 OLL 3
I trasporti manuali vanno ridotti al minimo. Se lo spostamento manuale di pesi è inevitabile, occorre mettere a disposizione i mezzi adeguati per alzare, portare e muovere pesi considerevoli o poco maneggevoli, al fine di ridurre il più possibile i rischi dei lavoratori nel corso di queste operazioni. I limiti indicativi per i carichi sono riportati al capitolo 4 della pubblicazione sui valori limite (non disponibile in italiano, 1340.5a).
Pesi massimi ragionevolmente ammissibili:
Spesso ci si chiede quali pesi sono ragionevolmente ammissibili per il sollevamento e il trasporto di carichi oppure a partire da quale valore queste operazioni possono essere pericolose e portare a situazioni di sovraccarico fisico o a disturbi di salute. I valori di riferimento massimi sono di 25 kg per gli uomini e di 15 kg per le donne.
(v. art. 7 Ordinanza sulla protezione della maternità)
I primi sei mesi di gravidanza
a partire dal 7 mese di gravidanza
Tabella 1 (occasionali:ovvero circa 2 volte all’ora --- frequenti: più volte l’ora)
Con il sollevamento e trasporto manuale regolare (rispettivamente manipolazioni) da un carico di 12 kg per uomini e 7 kg per donne è da effettuare un identificazione di pericolo p.e. con un test di ergonomia.
Il test di ergonomia "Individuazione dei pericoli: Motivazione manuale di carichi (Test di ergonomia)" (1340.5b) è uno strumento pratico e di facile comprensione che consente di valutare gli eventuali rischi per l’apparato muscolo-scheletrico durante la movimentazione manuale dei carichi. Questo metodo può essere applicato a tutte le attività connesse alla movimentazione manuale di carichi.
Criteri relativi alla persona
Fanno parte di questi criteri:
La massa muscolare delle donne corrisponde in genere a circa il 60 % di quella degli uomini. I carichi ammissibili per le donne equivalgono di conseguenza solo al 60% dei valori previsti per gli uomini.
In base all’Ordinanza sulla protezione della maternità (art. 7), fino alla fine del sesto mese di gravidanza le donne incinte non devono svolgere attività che prevedono lo spostamento regolare di carichi superiori a 5 kg e lo spostamento occasionale di carichi superiori a 10 kg. Questi valori valgono anche in caso d’impiego di mezzi ausiliari meccanici come leve o manovelle. Dal settimo mese di gravidanza le donne incinte non possono più svolgere tali attività.
Le migliori prestazioni vengono raggiunte tra i 20 e i 35 anni. I giovani tra i 14 e i 16 anni e gli adulti al di sopra dei 50 anni possono sollevare circa i 2/3 del carico massimo.
Una struttura ossea robusta e una muscolatura forte e ben allenata permettono di sollevare pesi di 50 kg e oltre (queste caratteristiche sono spesso tipiche di operai edili, spedizionieri di mobili e personale sanitario di soccorso). Il carico a cui queste persone sono sottoposte è accettabile se non vi è un eccessivo affaticamento e se l’operatore riacquista velocemente le forze. Con la pratica è possibile imparare una tecnica di sollevamento mirata, senza rischi per il corpo e che migliora notevolmente la resistenza durante il lavoro. Non va dimenticato tuttavia che i postumi di malattie e infortuni riducono la capacità di carico.
Quando bisogna sollevare dei carichi dal suolo e deporli, per esempio, su tavoli d’imballaggio o di lavoro non regolabili in altezza, le persone alte sono normalmente avvantaggiate. Nel depositare il carico, se la superficie di appoggio è troppo alta le persone di bassa statura devono alzare le spalle oppure piegarsi all’indietro causando un’iperestensione della regione lombare.
Giusta tecnica di sollevamento:
I lavoratori vanno informati sui pericoli per la salute legati alla movimentazione manuale di carichi e vanno istruiti su come sollevare e trasportare i carichi in modo corretto. Devono sapere cosa va assolutamente evitato nel trasporto di carichi.
essere in posizione stabile
afferrare i carichi in modo sicuro, possibilmente con entrambe le mani
sollevare il carico partendo dalla posizione accovacciata (abbassandosi quanto necessario)
sollevare e trasportare il carico mantenendo la schiena diritta
tenere il carico vicino al corpo
ipertensione della regione lombare
movimenti a strattoni
torsione del busto sollevando o deponendo un carico
sollevamento e trasporto pesante effettuati da un solo lato
Criteri relativi all'oggetto da trasportare
forma, volume
afferrabilità dell'oggetto
Cfr. tabella 1 all'inizio del capitolo.
I carichi di peso superiore a 10 kg dovrebbero riportare sempre l’indicazione del peso. I carichi pesanti che non possono essere trasportati manualmente devono essere predisposti per il sollevamento attraverso apparecchi meccanici; devono essere cioè dotati di occhielli per funi o cinghie, filetti per viti ad anello o cavità per la forcella del carrello elevatore).
I carichi dello stesso peso ma con forma diversa non vengono percepiti come ugualmente pesanti. Un sacco di 25 kg, ad esempio, può essere facilmente trasportato sulle spalle, a differenza di un profilato in acciaio di 25 kg con spigoli vivi.
Gli oggetti ingombranti possono essere trasportati spesso solo assumendo una postura innaturale. I carichi lunghi e difficili da maneggiare devono essere trasportati da due persone anche se sono leggeri. I carichi ingombranti devono poter essere afferrati in modo sicuro allargando leggermente le braccia (dimensioni del carico pari a circa l’80 % dell’apertura delle braccia). I carichi non devono essere così grandi da nascondere o impedire la vista durante il trasporto, ma devono avere una dimensione tale da permettere di camminare in modo sicuro.
Il baricentro di molti oggetti all’interno di un contenitore o di un imballaggio è difficile da identificare. Questo è quanto accade, per esempio, per i piccoli elettrodomestici. Per questo motivo i produttori e i fornitori devono indicare su tutti i carichi di peso superiore a 10 kg il punto in cui si trova il baricentro (cerchio suddiviso in quarti alternati bianchi e neri). Nel trasportare il carico bisogna fare in modo che il baricentro sia il più possibile vicino al corpo. Durante il trasporto di liquidi all’interno di contenitori riempiti solo in parte il baricentro si sposta continuamente e si creano delle forze centrifughe. Di conseguenza il trasporto manuale risulta difficoltoso.
Carichi elastici e flessibili vanno resi stabili o rinforzati oppure trasportati in contenitori stabili. Per garantire stabilità utilizzare materiali leggeri, ma rigidi, come assicelle di legno, e fissarli direttamente al carico.
Afferrabilità dell'oggetto:
I carichi devono poter essere afferrati in modo sicuro con entrambe le mani. I carichi con spigoli vanno afferrati solo con guanti di protezione. Particolare attenzione è d’obbligo in casi di trasporto di lamiere tagliate. Carichi con superfici lisce vanno muniti di maniglie o maniglie a fessura o devono essere trasportati con i relativi attrezzi ausiliari (pinze magnetiche, ventose o contenitori). Componenti di macchine e coperture che vengono regolarmente smontati per la manutenzione devono essere muniti di maniglie o pinze.
Criteri relativi alla situazione
caratteristiche del tratto da percorrere
frequenza di sollevamento
I carichi che possono essere sollevati manualmente senza problemi possono rappresentare su lunghe distanze un sovraccarico. Per evitare che ciò accada è necessario mettere a disposizione sin dall’inizio dei mezzi di trasporto. Nel caso in cui le lunghe distanze di trasporto siano un’eccezione e l’acquisto di un mezzo di trasporto non sia conveniente, bisogna prevedere dei punti intermedi d’appoggio. Questi punti possono essere identificati percorrendo una volta la distanza di trasporto senza carico.
Caratteristiche del tratto da percorrere:
Il tratto da percorrere può essere inclinato, scivoloso o accidentato. Può condurre attraverso scale, scale a pioli o ponteggi; lungo il percorso ci possono essere ostacoli come tubature o materiale. A volte durante il trasporto è necessario aprire porte o premere l’interruttore della luce. Ciò che risulta complicato già con piccoli oggetti può trasformarsi in rischio di infortunio in caso di carichi lunghi, ingombranti o pesanti. Per questo motivo è importante verificare il tratto da percorrere ed eliminare gli eventuali ostacoli.
La massima capacità di carico viene raggiunta con il corpo diritto e brevi sollevamenti. In posizione eretta il carico sui dischi intervertebrali della zona lombare è di circa il 25 - 30% inferiore al carico in caso di sollevamento con il busto piegato in avanti. Se si solleva un carico tenendo la schiena diritta, il peso si distribuisce in modo uniforme sui dischi intervertebrali. A schiena incurvata quest’ultimi subiscono una deformazione cuneiforme in quanto vengono esposti ad un sovraccarico di compressione sulla parte anteriore e ad una sollecitazione per trazione sulla parte posteriore. Sovraccarichi di questo tipo possono causare un’ernia discale. Normalmente i carichi vengono sollevati dal suolo e collocati su tavoli, ripiani o carrelli. Se persone di statura diversa sullo stesso posto di lavoro devono alzare o spostare regolarmente pesi, deve essere possibile regolare in altezza le superfici di appoggio. Le persone di bassa statura devono poter appoggiare i pesi senza dover alzare le spalle o accovacciarsi. I sollevamenti al di sopra della testa vanno evitati il più possibile (utilizzare apparecchi di sollevamento, ausili per salire o pedane).
Frequenza di sollevamento:
I pesi massimi ragionevolmente ammissibili riportati nella tabella dei valori indicativi sottostante sono validi per operazioni di sollevamento e trasporto occasionale, ovvero circa 2 volte all’ora. In caso di sollevamento regolare o frequente (più volte l’ora) questi valori vanno ridotti di circa il 25 % (cfr. anche il paragrafo "Determinazione della sollecitazione").
Attrezzi ausiliari:
La movimentazione manuale di carichi dovrebbe essere generalmente evitata e andrebbero impiegate il più possibile attrezzature meccaniche come gru o apparecchiature di sollevamento. Per trasporti sporadici la soluzione più economica è spesso l’affitto di un’apparecchiatura. Per i trasporti manuali inevitabili vanno sempre messi a disposizione adeguati mezzi ausiliari e attrezzatura di lavoro specifica.
Clima e indumenti:
Più il lavoro muscolare è pesante, più il calore va limitato o, al contrario, maggiore è il calore, meno pesante deve essere il lavoro muscolare. Le caratteristiche di isolamento degli indumenti svolgono un ruolo essenziale per il bilancio termico del corpo. Normalmente, in caso di lavoro fisicamente pesante bisogna scegliere indumenti leggeri e traspiranti.
Gli spedizionieri di prodotti freschi e di bevande sono spesso esposti a grandi sbalzi di temperatura. Gli indumenti impregnati di sudore vanno sempre cambiati prima di entrare nelle celle frigorifere.

References: Art. 25
 Art. 7

Art. 6

Art. 25
 art. 7

Art. 6

Art. 25
 art. 7