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Timestamp: 2016-10-28 14:02:48+00:00

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5A_375/2010 (25.11.2010)
Erbengemeinschaft E.________, handelnd durch H.________, vertreten durch Rechtsanw�ltin Caroline K�rzi-Schmid,
G�terzusammenlegungskorporation G.________,
handelnd durch deren Pr�sidenten P.________,
Gem�ss den "Statuten f�r die G�terzusammenlegung G.________", angenommen von der Versammlung der Grundeigent�mer am 29. Oktober 1982, besteht unter dem Namen "G�terzusammenlegung G.________" eine �ffentlichrechtliche Korporation im Sinne des thurgauischen Einf�hrungsgesetzes zum Zivilgesetzbuch (EGZGB). Mitglied ist von Gesetzes wegen jeder Grundeigent�mer unter anderem der Gemeinde G.________ (� 1). Die Korporation bezweckt, eine Gesamtmelioration durchzuf�hren und dabei insbesondere die Eigentumsverh�ltnisse im Siedlungsgebiet zu verbessern (� 2 Ziff. 3). Ausgangspunkt der Gesamtmelioration bildet die Aufnahme des Bodens im alten Besitzstand mit Fl�chen und Bodenwerten (�� 26 ff.). Daran schliesst die Gestaltung des Wegnetzes (� 32) und die Ausarbeitung eines Projekts f�r gemeinsame Entw�sserungen an (�� 33 ff.). Die Gesamtmelioration endet mit der Neuzuteilung und dem Antritt des neuen Bestandes (�� 36 ff.). Der Zuteilungsanspruch der Eigent�mer von Boden in den Bauzonen richtet sich dabei "auf ungef�hr gleiche Fl�che in gleichwertiger Lage" (� 37 Abs. 2). Gegen jeden einzelnen Verfahrensschritt, insbesondere gegen die Kartierung des alten Besitzstandes, ist die Einsprache an die Schlichtungskommission zul�ssig, deren Entscheid bei der Rekurskommission f�r Meliorationssachen angefochten werden kann (�� 53 ff.). Die Statuten der G�terzusammenlegungskorporation (fortan: GZK) G.________ wurden vom Regierungsrat des Kantons Thurgau mit Beschluss Nr. 636 vom 12. April 1983 genehmigt.
Von der G�terzusammenlegung werden unter anderem die Parzelle Nr. 1372 im Eigentum von E.________ bzw. heute deren Erben (Beschwerdef�hrer), die Parzelle Nr. 1371 im Eigentum von F.________ bzw. inzwischen teilweise von deren Erben (Beschwerdegegner) sowie die Parzelle Nr. 2520 erfasst. Die Parzellen liegen in der Bauzone der Gemeinde G.________. Die Parzelle Nr. 1372 grenzt in westlicher Richtung an die Hauptstrasse und in �stlicher Richtung an den Bach B.________. Sie hat s�dlich eine gemeinsame Grenze mit der ebenfalls an der Hauptstrasse gelegenen Parzelle Nr. 1371 und der anschliessenden Parzelle Nr. 2520. Die Beschwerdeparteien sind sich �ber den Verlauf der Grenze uneinig.
B.a Vom 7. bis 22. Januar 1985 wurde der alte Besitzstand statutengem�ss aufgelegt. Weder die Beschwerdef�hrer noch die Beschwerdegegner sprachen gegen den Grenzverlauf nach altem Bestand ein. Im Auflageplan war die Grenze als gerade Linie ab Punkt A, wo die Parzellen Nrn. 1372 und 1371 an der Hauptstrasse aneinandergrenzen, bis zum Punkt C, wo die drei Parzellen Nrn. 1372, 1371 und 2520 aufeinander treffen, eingezeichnet.
B.b Mit Schreiben vom 14. Januar 2003 lud die GZK die Parteien zu einer "Bereinigung alter Bestand" ein, weil sich anl�sslich der Neuvermarkung gezeigt habe, dass zwischen den Parzellen ein Grenzpunkt nicht markiert und folglich nicht eingetragen worden sei. Am 4. Juni 2003 entschied der Vorstand der GZK, die Grenze zwischen den Parzellen Nrn. 1372 und 1371 verlaufe entgegen dem Plan "alter Bestand" nicht direkt von Punkt A nach Punkt C, sondern f�hre von Punkt A dem Betonsockel des Gartenhags entlang bis zum aufgemalten Punkt B und mit einem leichten Knick von dort nach Punkt C. Gegen�ber der im Plan "alter Bestand" eingezeichneten Grenze wurde damit die Grenze zu Lasten der Parzelle der Beschwerdef�hrer verschoben. Die Beschwerdef�hrer erhoben Einsprache und beharrten auf dem Grenzverlauf nach altem Bestand. Es sei kein weiterer Grenzpunkt B zu errichten, ansonsten die verlorene Fl�che zum Baulandpreis durch die GZK zu verg�ten sei. Die Schlichtungskommission f�hrte am 25. Juli 2003 einen Augenschein durch und wies die Einsprache am 8. September 2003 ab. Den Rekurs der Beschwerdef�hrer wies die Rekurskommission ab. Deren Entscheid vom 26. Mai 2004 fochten die Beschwerdef�hrer beim kantonalen Verwaltungsgericht an. Das Beschwerdeverfahren wurde sistiert, bis entweder ein rechtskr�ftiger Entscheid der GZK �ber den Grenzverlauf der Parzellen Nrn. 1372 (neu: 1134) und 1371 (neu: 1135) vorliege oder diesbez�glich gegen einen entsprechenden Entscheid der Rekurskommission Beschwerde erhoben werde (Verf�gung vom 28. April 2005, act. 20 im Verfahren VG.2004.147).
B.c Vom 9. Mai bis 8. Juni 2005 legte die GZK den "Nachweis �ber die �nderung der Eigentums- und Rechtsverh�ltnisse an Grundst�cken" �ffentlich auf. Die Beschwerdef�hrer erhoben Einsprache mit dem Antrag, die Parzellengrenze sei auf der ganzen L�nge gegen�ber den Parzellen Nrn. 1371 und 2520 so zu �ndern, wie sie aus den Grundbuchpl�nen vom 7. M�rz 1975 und 24. September 1982 hervorgehe. Sie machten geltend, die Grenze der Parzellen Nrn. 1372 und 1371 verlaufe auch zwischen Punkt B und Punkt C nicht gerade, sondern f�hre von Punkt B mit einem Knick zum neuen Punkt F (Telefonmast) und von dort mit einem weiteren Knick zum Punkt C. Im Weiteren sei die gemeinsame Grenze mit der Parzelle Nr. 2520 (ab Punkt C zum Bachufer) zu berichtigen. Die Schlichtungskommission wies die Einsprache ab und best�tigte den Grenzverlauf gem�ss Plan "alter Bestand" mit Ausnahme von Punkt B (Entscheid vom 17. November 2006). Den Rekurs der Beschwerdef�hrer wies die Rekurskommission ab. Deren Entscheid vom 17. August 2007 fochten die Beschwerdef�hrer beim Verwaltungsgericht an (VG.2007.164).
B.d Die G�terzusammenlegung ist beendet. Mit der Aufl�sung der GZK wird bis zum Abschluss des Gerichtsverfahrens zugewartet (Schreiben vom 20. Januar 2010; act. 37 im Verfahren VG.2007.164).
B.e Das Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau vereinigte die beiden Beschwerden und wies sie ab (Entscheid vom 24. M�rz 2010).
Mit einer als "Beschwerde in Verwaltungssachen" bezeichneten Eingabe vom 13. Mai 2010 beantragen die Beschwerdef�hrer dem Bundesgericht, das Verfahren sei zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen, eventuell sei die Parzellengrenze der Liegenschaft Nr. 1134 (alt-Nr. 1372) auf der ganzen L�nge gegen�ber den Parz. Nr. 1371 (alt) und Nr. 2520 (alt) so zu �ndern, wie sie aus den Grundbuchpl�nen vom 7. M�rz 1975 und 24. September 1982 bzw. dem Luftfoto des alten Bestandes hervorgehe. Es sind die Akten, hingegen keine Vernehmlassungen eingeholt worden.
1.1 Das kantonale Gesetz �ber Bodenverbesserungen und landwirtschaftliche Hochbauten (Meliorationsgesetz) vom 2. Mai 1988 ist am 15. Juli 1991 in Kraft getreten (RB/TG 913.2) und �berl�sst es in � 47 dem Regierungsrat, dar�ber zu bestimmen, inwiefern bereits beschlossene Bodenverbesserungen nach neuem Recht durch- oder weiterzuf�hren sind. Gem�ss � 17 Abs. 1 der Verordnung des Regierungsrates zum Gesetz �ber Bodenverbesserungen und landwirtschaftliche Hochbauten (Meliorationsverordnung) vom 2. Juli 1991 (RB/TG 913.21) werden die vor dem Inkrafttreten beschlossenen Bodenverbesserungen nach altem Recht weitergef�hrt. Massgebend ist f�r die 1982/83 geschaffene GZK G.________ das Gesetz betreffend die Einf�hrung des schweizerischen Zivilgesetzbuches vom 25. April 1911, das die Bestimmungen �ber die Bodenverbesserungen (�� 97 ff.) auf Art. 703 ZGB st�tzt. K�nnen danach Bodenverbesserungen, wie Gew�sserkorrektionen, Entw�sserungen, Bew�sserungen, Aufforstungen, Weganlagen, G�terzusammenlegungen u. dgl. nur durch ein gemeinschaftliches Unternehmen ausgef�hrt werden, und hat die Mehrheit der beteiligten Grundeigent�mer, denen zugleich mehr als die H�lfte des beteiligten Bodens geh�rt, dem Unternehmen zugestimmt, so sind die �brigen Grundeigent�mer zum Beitritt verpflichtet. In Art. 703 Abs. 1 ZGB ist weiter vorgesehen, dass die an der Beschlussfassung nicht mitwirkenden Grundeigent�mer als zustimmend gelten und dass der Beitritt im Grundbuch anzumerken ist. Die Kantone ordnen gem�ss Art. 703 Abs. 2 ZGB das Verfahren und haben insbesondere f�r G�terzusammenlegungen eine einl�ssliche Ordnung zu treffen. Laut Art. 703 Abs. 3 ZGB in der damals g�ltigen Fassung von 1951/54 (AS 1953 1073, 1106) kann die kantonale Gesetzgebung die Durchf�hrung solcher Bodenverbesserungen noch weiter erleichtern und die entsprechenden Vorschriften auf Baugebiet anwendbar erkl�ren.
1.2 Bodenverbesserungen unterstehen grunds�tzlich dem kantonalen Recht (BGE 116 Ib 24 E. 4 S. 28 ff.). Unternehmen im Sinn von Art. 703 ZGB sind �ffentlichrechtliche K�rperschaften, die dem Staat obliegende Aufgaben wahrnehmen und den angeschlossenen Grundeigent�mern gegen�ber hoheitlich auftreten (BGE 83 I 268 E. 2 S. 270, f�r eine Bodenverbesserungskorporation; BGE 95 I 43 E. 4 S. 45 f., f�r eine G�terzusammenlegungskorporation; BGE 109 Ia 173 E. 3 S. 175 f., f�r Schwellenbezirke). Im Rahmen der ihnen �bertragenen Aufgaben k�nnen sich Fragen wie diejenige nach dem Verlauf von Grundst�cksgrenzen stellen. F�r deren Beantwortung sind grunds�tzlich die Zivilgerichte sachlich zust�ndig, doch k�nnen die Kantone damit auch Verwaltungsbeh�rden und Verwaltungsgerichte betrauen (vgl. Josette Moullet Auberson, La division des biens-fonds, Diss. Freiburg i.�e. 1993, S. 296 f., mit Hinweisen). Ungeachtet dessen, ob die kantonale Instanz Privatrecht oder �ffentliches Recht angewendet hat, das Verfahren im Kanton in die Zivilrechtspflege oder auf den Verwaltungsweg gewiesen worden ist und ob als Parteien Privatpersonen oder staatliche Beh�rden auftreten, liegt eine Zivilsache vor, wenn das Verfahren auf die endg�ltige, dauernde Regelung eines zivilrechtlichen Verh�ltnisses wie hier - gem�ss Begehren der Beschwerdef�hrer und deren Sachvorbringen - einer Grenzstreitigkeit abzielt (vgl. BGE 135 III 483 E. 1.1 S. 485; 134 III 399 E. 1, nicht ver�ffentlicht). Die Eingabe der Beschwerdef�hrer ist als Beschwerde in Zivilsachen gem�ss Art. 72 ff. BGG zu behandeln.
1.3 Die beantragte �nderung der Grundst�cksgrenze betrifft eine verm�gensrechtliche Angelegenheit, deren Streitwert sich nach dem Nutzen oder dem objektiven Wert der umstrittenen Grundst�cksfl�che richtet (vgl. BGE 89 II 287 E. 1 S. 293 f.; Urteil C.49/1986 vom 26. Juni 1986 E. 1). Das Erreichen eines Streitwertes von Fr. 30'000.-- (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG) wird weder im angefochtenen Entscheid festgestellt noch von den Beschwerdef�hrern behauptet und ist auch nicht ersichtlich. Die streitige Fl�che umfasst wenige m�, so dass selbst bei einem Baulandpreis von Fr. 320.-- bis Fr. 350.-- und einem Verlust an Ausn�tzung des Grundst�cks (so der damalige Rechtsvertreter der Beschwerdef�hrer gem�ss Protokoll des Augenscheins vom 25. Juli 2003; Beilage 4/7 im Verfahren VG.2004.147) zweifelhaft bleibt, ob der gesetzliche Mindestbetrag erreicht wird. Entsprechende Angaben in der Beschwerdeschrift w�ren erforderlich gewesen, fehlen hier aber (Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 136 III 60 E. 1.1.1 S. 62). Desgleichen fehlen Ausf�hrungen dazu, dass und warum sich eine Rechtsfrage von grunds�tzlicher Bedeutung stellen k�nnte (Art. 74 Abs. 2 lit. a i.V.m. Art. 42 Abs. 2 BGG; BGE 134 III 354 E. 1.3 S. 357). Die Beschwerde in Zivilsachen erweist sich somit als unzul�ssig. Grunds�tzlich eingetreten werden kann hingegen auf die Eingabe als subsidi�re Verfassungsbeschwerde (Art. 113 ff. BGG; vgl. BGE 134 III 379 E. 1.2 S. 382). Die Beschwerdef�hrer sind dazu legitimiert, soweit der angefochtene Entscheid ihr Grundst�ck betrifft (Art. 115 BGG; vgl. BGE 86 I 146 S. 148 ff.). Weitere formelle Einzelfragen werden im Sachzusammenhang zu er�rtern sein.
Das Verwaltungsgericht hat festgehalten, eine G�terzusammenlegung erfolge in mehreren, zeitlich aufeinander folgenden Etappen und jeder Verfahrensabschnitt werde durch einen Teilentscheid abgeschlossen, der in Rechtskraft erwachse, wenn er nicht innert Frist angefochten werde. Es hat sich folglich die Frage gestellt, ob und unter welchen Voraussetzungen ein rechtskr�ftiger Teilentscheid nachtr�glich ge�ndert werden kann und gegebenenfalls auch muss.
2.2 Das Verwaltungsgericht ist davon ausgegangen, die �nderung rechtskr�ftiger Entscheide sei einerseits auf dem Wege der Revision m�glich. Andererseits k�nne der Weg auch �ber "�nderung und Widerruf" nach � 23 des Gesetzes �ber die Verwaltungsrechtspflege (RB/TG 170.1, VRG) f�hren. Letzterer Weg stehe insbesondere f�r Beh�rden zur Verf�gung und sei hier offensichtlich zur Anwendung gekommen. Voraussetzung f�r eine �nderung und einen Widerruf durch die Beh�rde (hier durch den Vorstand der GZK) sei, dass "wichtige �ffentliche Interessen dies erfordern oder sich die Verh�ltnisse wesentlich ge�ndert haben" (� 23 Abs. 1 VRG). Zu Recht habe die GZK "wichtige �ffentliche Interessen" als gegeben betrachtet und entschieden, die Grenze zwischen den beiden Parzellen gehe von Punkt A �ber Punkt B - mit einem leichten Knick daselbst - nach Punkt C. Denn die GZK sei verpflichtet gewesen, den alten Bestand im Baugebiet in aller Regel unver�ndert zu �bernehmen bzw. nur allf�llige "Verbesserungen der Eigentumsverh�ltnisse" (� 2 Ziff. 3 der Statuten) in gegenseitiger Ber�cksichtigung der Interessen der Beteiligten vorzunehmen. Das und die Korrektur offensichtlicher beh�rdlicher Fehler liege im wichtigen �ffentlichen Interesse (Eigentumsgarantie gem�ss Bundesverfassung bzw. � 37 der Statuten). Das Verwaltungsgericht hat weiter festgehalten, die Beschwerdef�hrer w�rden nicht bestreiten, dass der Grenzverlauf �ber Punkt B gehe (E. 3.1 S. 9 f. des angefochtenen Entscheids).
2.3 Gegen die Ausf�hrungen zur Rechts- oder Bestandeskraft unangefochten gebliebener Pl�ne und zu deren �nderung oder Widerruf wenden die Beschwerdef�hrer nichts ein. Auch gegen die Beurteilung, die gem�ss Auflageplan rechtskr�ftig als gerade Linie eingezeichnete Parzellengrenze verlaufe in Wirklichkeit entlang dem Betonsockel des Gartenhags und habe im Punkt B einen leichten Knick, erheben die Beschwerdef�hrer keine R�gen. Sie machen vielmehr geltend, wenn schon ein erster Fehler in Punkt B korrigiert worden sei, h�tte die GZK weiter pr�fen m�ssen, ob allenfalls weitere Fehler vorl�gen (S. 7 ff. Ziff. 3 und 4 der Beschwerdeschrift). Diese Pr�fung haben auf ihre Einsprache hin die Schlichtungskommission, die Rekurskommission und das Verwaltungsgericht vorgenommen. Der angebliche Mangel im Verfahren vor der GZK ist dadurch geheilt (BGE 105 Ib 171 E. 3b S. 174; 110 Ia 81 E. 5d S. 82).
2.4 Das Verwaltungsgericht hat den behaupteten weiteren Knick in der Grenze zwischen den Parzellen Nrn. 1372 und 1371 beim Punkt F (Telefonmast) gepr�ft. Es hat festgehalten, die von den Beschwerdef�hrern eingereichten Pl�ne beruhten nicht auf einer amtlichen Vermessung und seien keine Grundbuchpl�ne, so dass der gute Glaube in das Grundbuch nicht weiterhelfe. Massgebend sei einzig der Verpflockungsplan vom Februar 1983, in dem der Knick bei Punkt B eingezeichnet sei. F�r einen weiteren Knick im Punkt F seien weder im Verpflockungsplan noch auf der Orthophotographie-Kopie (Luftbild) Anhaltspunkte auszumachen (E. 3.2 und E. 3.3 S. 10 ff.). Soweit mit der zweiten Beschwerde auch die �nderung der Grenze gegen�ber der Parzelle Nr. 2520 verlangt werde, sei darauf hinzuweisen, dass deren Grundeigent�mer nicht in das Verfahren einbezogen worden seien und die begehrte Fl�chenkompensation zu deren Lasten nicht Gegenstand des Entscheids sein k�nne. Neue erhebliche Vorbringen w�rden in der zweiten Beschwerde nicht vorgetragen (E. 3.5 S. 13 des angefochtenen Entscheids).
2.5 Die Beschwerdef�hrer r�gen Willk�r (Art. 9 BV) in der Sachverhaltsfeststellung, eine unrichtige Anwendung von Art. 973 und Art. 975 Abs. 1 ZGB sowie eine rechtliche W�rdigung, die vor der Eigentumsgarantie gem�ss Art. 26 BV nicht standzuhalten verm�ge (S. 7 Ziff. 1 und 2 der Beschwerdeschrift). Die R�ge willk�rlicher Feststellung des Sachverhalts ist zul�ssig (Art. 118 BGG). Die Anwendung von Bundesgesetzesrecht wird im Rahmen der Verfassungsbeschwerde ebenfalls nur auf die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte, namentlich auf Willk�r hin gepr�ft (Art. 116 BGG; vgl. BGE 116 II 625 E. 3b S. 628; Urteil 5A_261/2009 vom 1. September 2009 E. 1.2, nicht ver�ffentlicht in BGE 135 III 608). Was die ger�gte Verletzung der Eigentumsgarantie (Art. 26 BV) angeht, trifft zu, dass die kantonalrechtlichen Bestimmungen �ber G�terzusammenlegungen (Art. 703 Abs. 2 ZGB) �ffentlich-rechtliche Eigentumsbeschr�nkungen darstellen und dass Eingriffe in die Eigentumsverh�ltnisse, die die G�terzusammenlegungen nach sich ziehen, mit der Eigentumsgarantie nur unter den in Art. 36 BV genannten Voraussetzungen vereinbar sind (vgl. BGE 95 I 366 E. 4 S. 372 f.). Die Beschwerdef�hrer stellen die Verfassungsm�ssigkeit des kantonalen Rechts nicht infrage, die das Bundesgericht frei �berpr�fen k�nnte. Sie r�gen lediglich die Anwendung in ihrem Fall und damit eine Verletzung der gesetzlichen Vorschriften und der Grunds�tze des G�terzusammenlegungsverfahrens. Diesbez�glich ist die Pr�fungsbefugnis des Bundesgerichts auf Willk�r beschr�nkt (BGE 105 Ia 324 E. 2b S. 326; 119 Ia 21 E. 1a S. 25; 122 I 120 E. 6 S. 128).
Mit Bezug auf die gemeinsame Grenze der Parzellen Nrn. 1372 und 1371 haben die Beschwerdef�hrer geltend gemacht, zwischen dem anerkannten Knick in Punkt B bestehe ein weiterer Knick in Punkt F (Telefonmast). Es hat sich somit die Frage gestellt, ob die in Rechtskraft erwachsene Aufnahme des alten Bestandes auch im Punkt F an einem offensichtlichen beh�rdlichen Fehler krankt, dessen Korrektur im wichtigen �ffentlichen Interesse liegt. Das Verwaltungsgericht hat die Frage unter Hinweis auf den Verpflockungsplan vom Februar 1983 verneint.
3.1 Zum Beweis des Knicks im Punkt F haben die Beschwerdef�hrer alte Grundbuchpl�ne vom 7. M�rz 1975 und vom 24. September 1982 angerufen (vgl. Beschwerde-Beilagen Nrn. 5 und 6), r�umen heute aber ein, dass es sich nicht um Grundbuchpl�ne des eidgen�ssischen Grundbuchs handle (S. 13 f. Ziff. 9-10 der Beschwerdeschrift). Soweit sie sich gleichwohl auf Art. 973 ZGB berufen, erweist sich ihre R�ge als unbegr�ndet. Wer sich in gutem Glauben auf einen Eintrag im Grundbuch verlassen und daraufhin Eigentum oder andere dingliche Rechte erworben hat, ist gem�ss Art. 973 Abs. 1 ZGB in diesem Erwerbe zu sch�tzen. Gegenstand des �ffentlichen Glaubens bilden auch die Pl�ne mit den darin angegebenen Grundst�cksgrenzen (BGE 98 II 191 E. 4 S. 198), wenn und soweit es sich um Grundbuchpl�ne im Sinn von Art. 950 ZGB handelt, d.h. um Pl�ne, die auf einer amtlichen Vermessung beruhen. Gem�ss den unangefochtenen Feststellungen beruhen die beiden Pl�ne nicht auf einer amtlichen Vermessung (E. 3.2 S. 11 des angefochtenen Entscheids). Auf ihren guten Glauben gem�ss Art. 973 ZGB k�nnen die Beschwerdef�hrer sich deshalb nicht berufen.
3.2 Nach den Feststellungen des Verwaltungsgerichts hat erstmals die GZK eine amtliche Vermessung angegangen und zu diesem Zweck die Grundst�cke anhand der konkreten bestehenden Grenzzeichen verpflockt (E. 3.2 S. 11 und E. 3.3 S. 12 des angefochtenen Entscheids). Auf den Verpflockungsplan gehen die Beschwerdef�hrer nicht n�her ein. Sie haben ihn als Beschwerde-Beilage Nr. 15 "Obm�nnerplan Februar 1983" dem Bundesgericht eingereicht. Dem Plan kann entnommen werden, dass die Grenze einen Knick in Punkt B aufweist. Ein zweiter Knick in Punkt F l�sst sich dem Plan nicht entnehmen. Die entsprechende Feststellung des Verwaltungsgerichts (E. 3.2 S. 11) kann nicht beanstandet werden.
3.3 Die Beschwerdef�hrer haben mit Eingabe vom 18. September 2007 das zweite kantonale Beschwerdeverfahren eingeleitet und ab Januar 2008 bis Ende April 2009 aussetzen lassen. In ihrer Stellungnahme vom 30. April 2009 zu den Beschwerdeantworten der GZK und der Beschwerdegegner haben die Beschwerdef�hrer neu erstellte Planunterlagen eingereicht und gest�tzt darauf den Grenzverlauf dargestellt. Das Verwaltungsgericht hat dazu festgestellt, neue erhebliche Vorbringen w�rden in der zweiten Beschwerde nicht vorgetragen (E. 3.5 S. 13 des angefochtenen Entscheids). Die Beschwerdef�hrer wenden dagegen lediglich ein, ihre auf die neu eingereichten Pl�ne gest�tzten Vorbringen seien von der Vorinstanz nicht gew�rdigt worden, obwohl diese im Recht gelegen h�tten (S. 11 Ziff. 8 der Beschwerdeschrift). Inwiefern ihre Vorbringen nicht bloss neu, sondern - entgegen der Annahme des Verwaltungsgerichts - auch erheblich sein sollen, f�hren die Beschwerdef�hrer nicht aus. In ihrem Einwand kann keine den formellen Anforderungen gen�gende Verfassungsr�ge erblickt werden (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 134 V 138 E. 2 S. 143; 135 I 313 E. 1.3 S. 316). Es verschl�gt deshalb auch nichts, dass die Beschwerdef�hrer ihre Stellungnahme im kantonalen Verfahren (S. 3 ff. Ziff. 4; act. 29 im Verfahren VG.2007.164) praktisch w�rtlich in ihrer Beschwerdeschrift wiedergeben (S. 11 ff. Ziff. 8-9) und die Belege dem Bundesgericht erneut einreichen (Beschwerde-Beilagen Nrn. 9, 10, 19 und 20). Im �brigen ist nicht ersichtlich, inwiefern die Beschwerdef�hrer mit den neu eingereichten Pl�nen h�tten belegen k�nnen, es sei willk�rlich, einen offensichtlichen beh�rdlichen Fehler im rechtskr�ftigen Plan des alten Bestandes mit Bezug auf den Punkt F zu verneinen. Den neu eingereichten Pl�nen h�tte der Beweiswert willk�rfrei abgesprochen werden d�rfen. Die Pl�ne beruhen auf Kopien anderer Pl�ne und eines Luftbildes (vgl. Beschwerde-Beilage Nr. 10), die �bereinander gelegt ("�berlagert") wurden. Gew�hnliche Fotokopien aber verzerren erfahrungsgem�ss das Kopierte in gewissem Ausmass und sind wenig geeignet, �ber den genauen Verlauf einer Grenze von der Breite eines Bleistiftstrichs im Plan ein verl�ssliches Abbild zu schaffen (vgl. zur Beweiskraft von Kopien: Peter Schluep, Der Urkundenbeweis im aargauischen Zivilprozess, Diss. Z�rich 1971, S. 96 f.; zu den damals zul�ssigen Fehlergrenzen der Pl�ne: Paul Tsch�mperlin, Grenze und Grenzstreitigkeiten im Sachenrecht, Diss. Freiburg i.�e. 1984, S. 116 f. und S. 126 ff.).
3.4 Die Beschwerdef�hrer st�tzen den von ihnen behaupteten Grenzverlauf schliesslich auf eine Vereinbarung zwischen ihrer Rechtsvorg�ngerin und der damaligen Telecom PTT vom 7. November 1995 (Beschwerde-Beilage Nr. 8) und der Zugabe der Beschwerdegegner, wonach der Telefonmast auf ihrem Grundst�ck stehe (S. 9 f. Ziff. 5-6 und S. 13 Ziff. 9 der Beschwerdeschrift). Mit ihren Vorbringen verm�gen sie Verfassungsverletzungen nicht darzutun. Wie die Beschwerdef�hrer in ihrer Eingabe vom 18. September 2007 an das Verwaltungsgericht ausgef�hrt haben, handelt es sich bei der Vereinbarung mit der damaligen Telecom PTT vom 7. November 1995 um die Verl�ngerung eines bestehenden Vertrages (S. 4 Ziff. III/1, act. 3 im Verfahren VG.2007.164), so dass ungekl�rt geblieben ist, auf welcher Grundlage die Telecom PTT angenommen hat, sie erstelle ihre Kabel�berf�hrungsstange auf dem Grundst�ck der Beschwerdef�hrer. Die Annahme d�rfte zutreffen, der Telefonmast sei anhand der alten "Grundbuchpl�ne" gesetzt worden, die nicht als beweistauglich gelten k�nnen, weil sie ohne Grenzzeichenverpflockung und Mitwirkung der Grundeigent�mer aufgenommen wurden (vgl. E. 5.3 S. 15 f. des Entscheids der Rekurskommission vom 17. August 2007 im Verfahren VG.2007.164). Daran �ndert nichts, dass die Beschwerdegegner urspr�nglich allenfalls geglaubt und best�tigt haben, der Telefonmast stehe auf dem Grundst�ck der Beschwerdef�hrer. Entgegen deren Darstellung sind die sp�teren Aussagen der Beschwerdegegner in diesem Punkt zur�ckhaltend. Zuletzt heisst es in der Beschwerdeantwort vom 31. Oktober 2007, es werde daran festgehalten, dass offen sei, ob ein kleiner "Doppelknick" der Grenze in der Fortsetzung der Gartenmauer dem korrekten Grenzverlauf entspreche, es sich dabei aber nur um eine ganz geringf�gige �nderung handeln k�nne, welche ihre seit Jahrzehnten bestehende Zufahrt in der bisherigen Breite nicht schm�lern d�rfe (S. 2, act. 11 im Verfahren VG.2007.164).
3.5 Aus den dargelegten Gr�nden erscheint die Schlussfolgerung des Verwaltungsgerichts nicht als willk�rlich, ein offensichtlicher beh�rdlicher Fehler im rechtskr�ftigen Plan des alten Bestandes sei mit Bezug auf den Punkt F nicht nachgewiesen (Art. 9 BV; vgl. zum Begriff: BGE 135 II 356 E. 4.2.1 S. 362; 135 III 513 E. 4.3 S. 522).
Bereits im kantonalen Verfahren haben die Beschwerdef�hrer beantragt, die Grenze auch zu Lasten der Parzelle Nr. 2520, d.h. auf der ganzen L�nge ab Punkt C bis zum Ufer der B.________ zu �ndern. Das Verwaltungsgericht hat zu diesem Begehren festgehalten, die Grundeigent�mer der Parzelle Nr. 2520 seien nicht am Verfahren beteiligt, weshalb die begehrte Fl�chenkompensation zu deren Lasten nicht Entscheidgegenstand sein k�nne (E. 3.5 S. 13 des angefochtenen Entscheids). Die Beschwerdef�hrer nehmen dazu nur unbestimmt Stellung (S. 10 f. Ziff. 7 der Beschwerdeschrift). Dass �ber den Grenzverlauf zwischen den Parzellen der Parteien entschieden werden kann und entschieden worden ist, steht ausser Frage. F�r unzul�ssig erkl�rt hat das Verwaltungsgericht hingegen die Begehren gegen die Eigent�mer der Parzelle Nr. 2520, weil sie nicht am Verfahren beteiligt gewesen sind. Diese Beurteilung greifen die Beschwerdef�hrer nicht mehr auf (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG), so dass sich auch ihr Beschwerdebegehren vor Bundesgericht als unzul�ssig erweist, soweit es den Grenzverlauf auf der Parzelle Nr. 2520 betrifft (vgl. BGE 135 III 513 E. 8.3 S. 530).
Die Beschwerde muss insgesamt abgewiesen werden, soweit darauf einzutreten ist. Die Beschwerdef�hrer werden damit kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG), nicht hingegen entsch�digungspflichtig, sind doch keine Vernehmlassungen eingeholt worden.
Dieses Urteil wird den Parteien, der G�terzusammenlegungskorporation G.________ und dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 703
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 BGE 
 BGE 
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 Art. 973
 Art. 973
 Art. 950
 Art. 973
 Art. 106
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