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Timestamp: 2019-04-22 20:29:37+00:00

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10 Botschaften, die Kinder stark und Erwachsene cool machen | NMS Lauriacum
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BOTSCHAFT § 1:
… die unangefochtene Nummer 1 unter den Botschaften. Eine enge vertrauensvolle Beziehung zu Ihnen hilft Ihrem Kind, Krisen zu bewältigen und Sicherheit zu gewinnen. Eine Art tägliche „Sprechstunde“ , in der Ihr Kind über am Tag Erlebtes sprechen kann, hat sich gut bewährt. Ebenso wichtig sind aber auch Vertrauenspersonen außerhalb der Familie. Ermutigen Sie Ihr Kind beim Schließen von Freundschaften und unterstützen Sie es dabei, indem Sie Klassenkolleg/innen einladen oder in Vereinen anmelden.
BOTSCHAFT § 2:
Orientieren Sie sich am Kompetenzprofil Ihres Kindes. Schaffen Sie daheim die Möglichkeit, dass Ihr Kind (s)einen Kompetenzbereich ausbauen und erweitern kann. Unabhängig davon, ob es sich um ein Wissensgebiet, ein bestimmtes Hobby oder eine Aktivität handelt, fördern Sie diese Interessen aktiv mit Büchern, Materialien und vor allem viel Lob bzw. Anerkennung. Erfolgserlebnisse auf einem Gebiet, das interessiert, führen zu Selbstvertrauen und zu einem positiven Selbstbild.
BOTSCHAFT § 3:
Fördern Sie den Glauben an die eigene Stärke Ihres Kindes. Lehren Sie Ihr Kind in schwierigen Situationen zu fragen: „Wie komme ich da wieder raus?“ Nehmen Sie Lösungen nicht vorweg, unterstützen Sie seinen Lösungsweg, aber nehmen Sie Ihrem Sprössling die Arbeit nicht ab – daraus entsteht das Streben des Kindes in Krisen aktiv nach Lösungen zu suchen und sie umzusetzen.
BOTSCHAFT § 4:
„Du machst das“
Kleine Ämter und Aufträge überfordern Ihr Kind nicht – im Gegenteil erfährt es früh, dass es einen Beitrag zum Zusammenleben leisten kann. Dabei ist es nicht so wichtig, ob es sich um das regelmäßige Decken des Tisches oder die Versorgung eines Haustieres handelt, Ihr Nachwuchs bewältigt gerne Aufgaben. Nehmen Sie daher Ihrem Kind nicht alles ab, so lernt es ganz natürlich Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.
BOTSCHAFT § 5:
„Fehler machen ist okay“
Wer wüsste das besser als wir Erwachsenen, wer sich selbst etwas erarbeitet, macht natürlich auch Fehler. Greifen Sie nicht immer gleich ein, sondern geben Sie Ihrem Kind die Möglichkeit Fehler zu begehen. Lassen Sie ihm Zeit über die Ursachen selber nachzudenken. Greifen Sie nur ein, wenn Ihre direkte Unterstützung unbedingt notwendig ist. „Nur aus (eigenen) Fehlern wird man klug“.
BOTSCHAFT § 6:
Loben Sie Ihr Kind! – „Mach ich doch!“, höre ich die Antwort vieler Erwachsener.
ABER – richtiger muss es heißen: „Loben Sie Ihr Kind für das, was es leistet, und nicht für seine Eigenschaften!“ Vertrauen in die eigene Leistung, in die eigenen Kompetenzen ist ein Lernprozess, bei dem Sie Ihrem Nachwuchs durch Lob für eine erbrachte Leistung unterstützen und fördern können. Selbstwertgefühl wird entwickelt, wenn Talente und Leistungen wertgeschätzt werden.
BOTSCHAFT § 7:
„Frag ruhig, wenn du Hilfe brauchst“
Drehen Sie den Spieß einfach um, fragen Sie immer wieder Ihr Kind um Rat und nach seiner Meinung. Dabei lernt es, seine Meinung zu äußern. Und es erlebt, dass auch Erwachsene bei Problemen um Hilfe bitten. Wer gelernt hat, sich Unterstützung zu holen, bekommt sie auch.
BOTSCHAFT § 8:
„Du bist für dein Verhalten und deine Taten verantwortlich“
So gut positive Rückmeldungen und Lob sind, so wichtig ist auch Kritik an negativen, unerwünschten Verhaltensweisen – wie etwa den Bruch aufgestellter Regeln und Vereinbarungen. Aber Achtung: Kritisieren Sie nicht pauschal Ihr Kind, sondern beziehen Sie sich konkret auf sein Fehlverhalten. Fordern Sie außerdem stets dazu auf, sich eine akzeptable Alternative für das Handeln zu überlegen.
BOTSCHAFT § 9:
„Das lernst du noch“
Das Leben ist nicht immer rosarot – Ihr Kind erlebt das auch hin und wieder im schulischen Kontext. Lernstoff nicht verstanden, Hausübung nicht geschafft, … die unüberwindbar scheinenden Hürden sind vielfältig. Angst und Aggression verhindern Lernen. Ersetzen Sie gemeinsam „Ich Trottel kann die Mathehausübung nicht lösen“ oder „Da hast du sicher nicht ordentlich aufgepasst“ durch ein „Ich schaffe das noch, ich lern das noch“.
BOTSCHAFT § 10:
„Alles ist gut, solange wir uns lieb haben“
Achten Sie darauf, dass die Auswirkungen von Misserfolgen und Fehlverhalten Ihres Kindes die emotionale persönliche Beziehung zu Ihnen nicht dauerbelastet. Schulische Belange sind eigentlich berufliche Belange und sollten daher auch so gewertet werden. Vor allem Erwachsene neigen dazu schulischen Erfolg als Gradmesser für Beziehungen zu nutzen. „Bist du in der Schule gut, hab ich toll lieb! Machst du in der Schule Probleme, dann …“ Geben Sie Ihrem Kind das Gefühl es unabhängig von seinen Leistungen und Fehlverhalten bedingungslos zu lieben.
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10 Botschaften die Kinder stark und Erwachsene cool machen

References: § 1
 § 2
 § 3
 § 4
 § 5
 § 6
 § 7
 § 8
 § 9
 § 10