Source: https://www.freizeitcafe.info/scheiss-auf-valentinstag/
Timestamp: 2019-02-24 05:18:49+00:00

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Scheiß auf Valentinstag ! Warum der Tag für manche einfach nix ist
Scheiß auf Valentinstag! Warum der Tag für manche einfach nix ist
Posted by Christian Gera | Feb 14, 2016 | Singles & Dating, WhatsApp Sucht und Co. im realen Leben | 7 |
„Im Innenhof steht seit 10 Minuten ein Pärchen und knutscht im Regen. Ich bringe den Bio-Müll und meine leeren Weinflaschen raus. Valentinstag at its finest…“
Scheiß auf Valentinstag! Genau so – oder so ählich (er) geht es wohl einigen heute dort draußen:
Überall schmachtende Blicke, Herzchen, viel zu teure und elendig-kurzblühende Baccara-Rosen. Der Amy Trend lässt Pärchen streiten, hoffen, bangen, die Konsumgeilheit anregen – und was weiss ich kuscheliges, puscheliges und viel zu süßes heute daher-zaubern. Schwachsinn wenn Ihr mich fragt: Jeden Tag ist Valentinstag! Hier das passende Antwort-Video auf meine viel zu romantischen Ausführungen. Das Leben itself- so soll es sein 🙂 :
Was bist Du? Valentins-Hater oder Fan? Spielst Du die Liebesgeige oder wurde Dir heute gegeigt und bist Du nach dem Tag eher in Rambo-Laune?
Lasst es mich wissen 🙂 Schönen Abend- ob mit oder ohne Amors Pfeil (im Rücken oder anderswo)…
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A.Punkt	am 15. Februar 2016 um 15:20
Du nutzt den Facebook-Post einer anderen Person ohne jeglichen Hinweis auf dessen Quelle bzw. Urheber. Ebenso wenig hast du die jeweilige Person (also den Autor selbst) zitiert oder um eine Erlaubnis gebeten, diesen Beitrag in deinem Blog zu veröffentichen.
Entweder bist du dreist oder, und das ist wahrscheinlicher, nicht ausreichend versiert. Das beweist sowohl dein Design (Frühzeit des Internets) als auch deine amateurhafte Schreibweise. Ich empfehle ein Lektorat.
Christian Gera	am 15. Februar 2016 um 15:41
Bester Kritik- Kommentar ever, vielen herzlichen Dank. Habe mich köstlich amüsiert 🙂 Ich denke nicht, dass Facebook-Posts und Allgemein-Ausdrücke/ein wenig Poesie wie „Im Innenhof steht seit 10 Minuten ein Pärchen und knutscht im Regen. Ich bringe den Bio-Müll und meine leeren Weinflaschen raus. Valentinstag at its finest…“ urheberrechtlich geschützt sind. Trage ich aber gerne nach, wenn der/die Posterin des Originals dies gerne so erwünscht und sonst seelisch nicht verkraftet 🙂
Zudem: Wenn er/sie dieses Zitat aus einem Buch hat- dann hat er/sie das auf Facebook ebenso anzugeben mit Quelle – & vor allem dann – und allzu gerne (auch jetzt noch), trage ich den/die Künstlerin dann nach.
Ein Beispiel von patentierten Ausdrücken/Worten: Der Ausdruck „Freizeitcafe“ (als Wort-Bild-Marke) ist beispielsweise tatsächlich patentiert beim Markenamt München & darf nicht einfach so be-nutzt werden. Geschieht mit Fotos und anderen Zitaten hier originalgetreu mit Quellenangabe tag-täglich, dass nachgefragt und verlinkt wird. Aber nicht bei so Allgemeinem Brauchtum (vor allem,weil man alle Urheberrechte und Fotos beim Posting/Upload komplett an Facebook abtritt was man wissen sollte 😉 )
Amateurhafte Schreibweise als Buchhändler und Autor…Lektoratempfehlung. Tasche auf, Tasche zu. Herzlich gelacht 🙂 Wie lautet Deine/Ihre/Seine Seite werte/r/s unbekannten Pseudonym, wo es besser gemacht wird? Wo ich Texte voller Können und Hingabe erfahre, die mir das Tränenwasser in die Augen treiben?
Und zum Design der Freizeitcafe-Seite: Frühzeit des Internets…der Brüller! 🙂 Da müssen ja knapp 200.000 Leser jeden Monat echt irren oder alle Geschmacks-Verkalkung haben. Vielleicht ruled mein Old School Design ja bald noch mehr- Trends kommen und gehen? Wie lauten Deine/Ihre schier perfekten Domains und Internetseiten? Leider keine Verlinkung hier…
Vielen lieben Dank nochmal, ich schalte übrigens auch weitere, unreife Kommentare jederzeit frei. Ich freue mich sehr auf weitere Kommentare und Austausch von Fachwissen! Danke, dass die positiven Kommentierer seit knapp 5 Jahren über-wiegen 🙂
Y Punkt	am 15. Februar 2016 um 16:15
Ich frage mich ja immer bei solchen Kommentaren wo die ihre Quelle hernehmen.
Entweder man postet in einem solchem Kommentar die Quelle oder man lässt es bleiben.
Denn schließlich: Wo kein Kläger, da kein Richter.
„Das beweist sowohl dein Design (Frühzeit des Internets) als auch deine amateurhafte Schreibweise. Ich empfehle ein Lektorat.“
Auch hier wieder: Quellenangabe fehlt. Wo soll Christian amateurhaft schreiben? Ich sage auch viele Sachen wenn der Tag lang ist, aber ohne entsprechende Quelle glaubt mir keiner.
Sofern dir der Anblick einer Seite nicht gefällt brauchst du nur die Tastenkombination „ALT“ + „F4“ drücken und schon musst du die Seite nicht mehr sehen.
Unter anderem bietet Freizeitcafe auch einen RSS-Feed unter http://www.freizeitcafe.info/feed/ an, sofern dir das Design der Seite nicht zusagt.
Aber um zum Schluss zu kommen: Du hast immernoch die Möglichkeit (sofern die erforderlichen Kenntnisse vorhanden sind) die Seite umzugestalten mit Addons für deinen Browser.
Christian Gera	am 15. Februar 2016 um 16:20
Vielen Dank lieber unbekannter, aber auch positiver Y Punkt. Schön, dass Du das auch so siehst 🙂
Fabiana Helmerlein	am 15. Februar 2016 um 16:08
So ein lustiger, süsser Post! Und dann sowas: Erste Hater! Gratuliere 🙂 Also ich denke der- oder diejenige war einfach nur frustig oder so. Mich hat das nach Deiner Ausführung auch mal interessiert, ob Du wirklich Recht hast Chris. Am Ende war ich erstaunt. Habe dazu folgend Rechtssprechungen gefunden:
§ 51 UrhG erlaubt die vergütungsfreie Übernahme von einzelnen Werken oder Werkteilen im Interesse der geistigen Auseinandersetzung (also auch von Facebook wie hier). Sämtliche Verwertungsrechte des Urhebers nach §§ 15 ff. UrhG werden somit eingeschränkt. § 51 UrhG erlaubt die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe von Werken und Werkteilen in anderen Werken in dem durch den Zitatzweck gebotenen Umfang.
Zitatzweck – Belegstelle
Grundsätzlich durch das Zitatrecht gem. § 51 UrhG gedeckt sind Übernahmen von urheberrechtlich geschützten Werken oder Teilen davon im Interesse der geistigen Auseinandersetzung. Es muss also ein sog. Zitatzweck vorliegen. Die entscheidende Frage ist dabei immer, ob die zitierten Werke als Erörterungsrundlage und Belegstelle für eigene und selbstständige Ausführungen dienen oder ob mit den Zitaten eigene Ausführungen ersetzt werden (st. Rspr. vgl. BGH GRUR 1987, 34 – Liedtextwiedergabe I; BGH GRUR 1987, 362 – Filmzitat; BGH WRP 2008, 1121 – TV-Total).
Quellenangabe & selbständiges Werk
Weitere Voraussetzung ist, dass das Zitat in einem selbstständigen Werk erfolgen muss und die Quelle angegeben wird.
Selbstständiges Werk, Autor/Autorin/Hinweis dass das nicht übernommen werden kann in einem Facebook-Post (sonst hättest Du es ja nicht übernommen)fehlt: demnach 1:0 🙂
In diesem Fall ist das „veröffentlichen“ dieser paar Poet-Worte wirklich zulässig. Wäre ja auch lachhaft, wenn man nichts mehr übernehmen dürfte. Wo wären dann unsere Worte hin? Ein Copy-Cat bist Du wirklich nicht. Also geh drüber weg. Chapeau! und Grüße aus dem Schwabenland, Fabiana
Holger HH	am 15. Februar 2016 um 16:17
So ein Bullshit hier zum Wortklau. Ich würd erst jetzt recht keinen mehr Nachtragen, wenn sich er/sie aus der Versenkung traut 🙂 Ich finde den Artikel klasse, noch mehr habe ich über das Video gelacht. Hatte nämlich gestern bisschen Stress mit meiner Frau…
Merci- ich hoffe doch, dass mit Deiner/Ihrer Frau wieder alles gut ist?

References: § 51
 § 51
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 BGH 
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