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Timestamp: 2016-10-27 20:44:40+00:00

Document:
X.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanw�ltin Fabia Stirnimann,
Gemeinde Sch�tz, vertreten durch den Gemeinderat, Dorfch�rn 1, 6247 Sch�tz,
Raumplanung (Teilrevision der Zonenordnung Sch�tz),
Der Regierungsrat des Kantons Luzern genehmigte am 5. Juli 2005 die im Wesentlichen heute noch geltende Bau- und Zonenordnung der Gemeinde Sch�tz. Eine �nderung im Gebiet Sonnrain hiess er mit Entscheid vom 16. M�rz 2007 gut. Durch eine weitere Teilrevision der Ortsplanung Sch�tz soll die Bauzone im Gebiet Sonnrain nochmals erweitert werden. Beabsichtigt ist unter anderem, eine Teilfl�che von 89,2 a des Grundst�cks Nr. 289 vom �brigen Gebiet in die Wohnzone W2b einzuzonen. Mit Schreiben vom 9. Juni 2008 reichte der Gemeinderat Sch�tz dem Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement des Kantons Luzern (BUWD) die �nderung des Zonenplans zur Vorpr�fung ein. Das BUWD erachtete die vorgesehene Plan�nderung als recht- und zweckm�ssig. In der Folge legte der Gemeinderat den Entwurf des Zonenplans vom 13. Oktober bis 11. November 2008 �ffentlich auf.
Innert dieser First erhob X.________, Eigent�mer des Landwirtschaftsbetriebs Y.________, Einsprache, welche nicht g�tlich erledigt werden konnte. An der Gemeindeversammlung vom 25. Mai 2009 beschlossen die Stimmberechtigten der Gemeinde Sch�tz auf Antrag des Gemeinderats die �nderungen des Zonenplans im Gebiet Sonnrain (Grundst�ck Nr. 715 sowie Teile der Grundst�cke Nrn. 289, 369, 370 und 1416, GB Sch�tz) sowie des Bau- und Zonenreglements (BZR) der Gemeinde Sch�tz vom 28. Februar 2005.
Gegen die �nderung des Zonenplans erhob X.________ beim Regierungsrat Verwaltungsbeschwerde. Der Regierungsrat wies diese am 11. September 2009 ab, soweit er darauf eintrat, und genehmigte gleichzeitig die �nderungen des Zonenplans im Gebiet Sonnrain sowie des BZR (Anhang 8).
Hierauf gelangte X.________ ans Verwaltungsgericht des Kantons Luzern und ersuchte um Aufhebung des Regierungsratsentscheids. Er beantragte dem Verwaltungsgericht, die massgebenden Tierpl�tze bzw. den massgebenden Tierbestand f�r seinen Betrieb festzustellen, eventuell mittels einer Erhebung auf dem Betrieb durch eine neutrale Fachstelle. Weiter forderte er, das Verwaltungsgericht solle aufgrund des festgestellten massgebenden Tierbestands den einzuhaltenden Mindestabstand gem�ss der FAT-Richtlinie 476 nach der Luftreinhalte-Verordnung ermitteln. Schliesslich verlangte er, das Verwaltungsgericht solle �berpr�fen, ob die Grundeigent�mer der Parzellen Nrn. 289 und 369 bei einer allf�lligen Einzonung entsprechende bauliche Mehraufwendungen beim geplanten Neubau f�r einen Zuchtschweine- und Ferkelstall abzugelten h�tten.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 18. Juni 2010 beantragt X.________ dem Bundesgericht die Aufhebung des Urteils vom 11. Mai 2010 sowie des Regierungsratsbeschlusses vom 11. September 2009. Die Einzonung der Parzellen Nrn. 289 und 369 GB Sch�tz sei nicht zu genehmigen. Eventuell seien die genannten Entscheide aufzuheben und die Vorinstanz anzuweisen, den massgebenden Tierbestand auf dem Betrieb des Beschwerdef�hrers gem�ss Baugesuch vom 19. Mai 2009 festzustellen sowie den einzuhaltenden Mindestabstand gem�ss Bericht Nr. 476 der FAT T�nikon (neu bezeichnet als Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-T�nikon ART) zu ermitteln. Weiter stellt er wie im vorinstanzlichen Verfahren den Antrag, es sei festzustellen, dass die Grundeigent�mer der Parzellen Nrn. 289 und 369 bei einer allf�lligen Einzonung entsprechende bauliche Mehraufwendungen beim Bau des Zuchtschweine- und Ferkelstalls zu bezahlen h�tten. Im Rahmen eines weiteren Eventualantrags verlangt der Beschwerdef�hrer die Anpassung der einzuzonenden Fl�che, dergestalt, dass der Mindestabstand gem�ss FAT-Bericht auf dem Betrieb des Beschwerdef�hrers ohne bauliche Massnahmen eingehalten werden k�nne. Gleichzeitig ersucht er um Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung.
Der Gemeinderat Sch�tz und das Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement des Kantons Luzern schliessen auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden k�nne. Das kantonale Verwaltungsgericht verzichtet auf eine Vernehmlassung und stellt unter Hinweis auf die Erw�gungen des angefochtenen Entscheids Antrag auf Abweisung der Beschwerde.
Das pr�sidierende Mitglied der I. �ffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichts wies das Gesuch um Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung am 26. Juli 2010 ab.
Im Rahmen des zweiten Schriftenwechsels h�lt der Beschwerdef�hrer sinngem�ss an seinen Antr�gen fest.
1.1 Gegen den kantonal letztinstanzlichen Entscheid des Verwaltungsgerichts steht grunds�tzlich die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten offen (Art. 82 ff. BGG). Der Beschwerdef�hrer ist Grundeigent�mer in der unmittelbaren Nachbarschaft des neu einzuzonenden Landes und f�rchtet um den Weiterbestand bzw. die Erweiterung seiner Tierhaltung (Schweinezucht) aufgrund der neuen N�he zur Bauzone. Er ist damit grunds�tzlich zur Beschwerde legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG). Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt sind, ist grunds�tzlich auf die Beschwerde einzutreten.
Strengere Anforderungen gelten, wenn die Verletzung von Grundrechten (einschliesslich der willk�rlichen Anwendung von kantonalem oder kommunalem Recht und Willk�r bei der Sachverhaltsfeststellung; siehe BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 255) geltend gemacht wird. Dies pr�ft das Bundesgericht nicht von Amtes wegen, sondern nur insoweit, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). F�r derartige R�gen gelten die gleichen Begr�ndungsanforderungen, wie sie gest�tzt auf Art. 90 Abs. 1 lit. b OG f�r die staatsrechtliche Beschwerde gegolten haben (BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254 mit Hinweisen). Die Beschwerdeschrift muss die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung dar�ber enthalten, welche verfassungsm�ssigen Rechte bzw. welche Rechtss�tze inwiefern durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht pr�ft nur klar und detailliert erhobene und, soweit m�glich, belegte R�gen; auf rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein. Wird eine Verletzung des Willk�rverbots geltend gemacht, muss anhand der angefochtenen Subsumtion im Einzelnen dargelegt werden, inwiefern der Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261 mit Hinweisen).
1.3 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG). Soweit ein Beschwerdef�hrer die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen beanstandet und eine mangelhafte Sachverhaltsfeststellung f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend ist, kann er nur geltend machen, die Feststellungen seien offensichtlich unrichtig oder beruhten auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG). Eine entsprechende R�ge ist substanziiert vorzubringen (E. 1.2 hiervor). Vorbehalten bleibt die Sachverhaltsberichtigung von Amtes wegen nach Art. 105 Abs. 2 BGG (vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254 f.).
1.4 Nicht zu h�ren ist der Beschwerdef�hrer mit seinem Antrag, den Zeugen einer Besprechung im Jahr 2004 auf dem Hof des Beschwerdef�hrers vorzuladen. Der rechtserhebliche Sachverhalt ergibt sich mit hinreichender Klarheit aus den Akten.
1.5 Zwar bringt der Beschwerdef�hrer die R�ge, � 35 Abs. 1 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes vom 7. M�rz 1989 (PBG/LU; SRL 735) sei verletzt worden, im bundesgerichtlichen Verfahren erstmals vor. Es handelt sich dabei aber nicht um eine neue Tatsache oder ein neues Beweismittel (Art. 99 Abs. 1 BGG), sondern um ein neues rechtliches Vorbringen, welches nicht unter das Novenverbot f�llt (vgl. Ulrich Meyer, BSK BGG, zu Art. 99 N. 23).
Der Beschwerdef�hrer r�gt zun�chst eine Verletzung des Grundsatzes der Planbest�ndigkeit.
2.1 Nach Art. 21 Abs. 2 RPG werden die Nutzungspl�ne �berpr�ft und n�tigenfalls angepasst, wenn sich die Verh�ltnisse wesentlich ge�ndert haben. Ein Zonenplan kann seinen Zweck nur erf�llen, wenn er eine gewisse Best�ndigkeit aufweist (BGE 120 Ia 227 E. 2b S. 231 mit Hinweisen). Andererseits sind Pl�ne revidierbar, da dem Grundeigent�mer kein Anspruch auf dauernden Verbleib seines Landes in derselben Zone zukommt und Planung und Wirklichkeit bei Bedarf in �bereinstimmung gebracht werden m�ssen (BGE 123 I 175 E. 3a S. 182 f.).
F�r die Frage, ob die Ver�nderung der Verh�ltnisse erheblich ist und damit ein �ffentliches Interesse an einer Plan�nderung besteht, bedarf es einer Interessenabw�gung unter Ber�cksichtigung u.a. der Geltungsdauer des anzupassenden Zonenplans, seines Inhalts, des Ausmasses der beabsichtigten �nderung und deren Begr�ndung (vgl. BGE 128 I 190 E. 4.2 S. 198 f.). Je neuer ein Zonenplan ist, umso mehr darf mit seiner Best�ndigkeit gerechnet werden, und je einschneidender sich die beabsichtige �nderung auswirkt, umso gewichtiger m�ssen die Gr�nde sein, die f�r die Plan�nderung sprechen (BGE 120 Ia 227 E. 2c S. 233; 113 Ia 444 E. 5a S. 455). Nach Ablauf des Planungshorizontes, der f�r Bauzonen 15 Jahre betr�gt (Art. 15 lit. b RPG), sind Zonenpl�ne grunds�tzlich einer �berpr�fung zu unterziehen und n�tigenfalls anzupassen (Urteil 1P.293/1994 des Bundesgerichts vom 20. Dezember 1994 E. 3c, publ. in: ZBl 97/1996 S. 36). Im Rahmen dieser Gesamtrevision k�nnen auch ver�nderte politische Vorstellungen zum Ausdruck kommen. Je n�her eine Planungsrevision dieser Frist kommt, desto geringer ist deshalb das Vertrauen auf die Best�ndigkeit des Plans, und umso eher k�nnen auch ge�nderte Anschauungen und Absichten der Planungsorgane als zul�ssige Begr�ndung f�r eine Revision ber�cksichtigt werden (Urteile 1P.37/2005 vom 7. April 2005 E. 2.1; 1P.611/2001 vom 25. Januar 2002 E. 3.2, publ. in: ZBl 104/2003 S. 654).
2.2 Im Rahmen der Nutzungsplanung sind die in Betracht fallenden �ffentlichen und privaten Interessen zu erfassen und im Hinblick auf die anzustrebende r�umliche Entwicklung und im Lichte der Ziele und Grunds�tze der Raumplanung gegeneinander abzuw�gen (Art. 1 und 3 RPG; Art. 2 und 3 der Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 [RPV; SR 700.1]; Urteil 1P.297/2002 des Bundesgerichts vom 26. No-vember 2002 E. 4.2; BGE 119 Ia 362 E. 5a S. 372). Ob die Interessen vollst�ndig erfasst worden sind, ist Rechtsfrage. Die relative Gewichtung der potenziell widerstreitenden Interessen ist jedoch weitgehend Ermessensfrage, in welche das Bundesgericht nur eingreifen kann, wenn das Planungsermessen willk�rlich ausge�bt worden ist. Willk�rlich ist ein Entscheid nicht schon dann, wenn eine andere L�sung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen w�re, sondern erst dann, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, zur tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Willk�r liegt sodann nur vor, wenn nicht bloss die Begr�ndung eines Entscheids, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (BGE 125 I 166 E. 2a S. 168; 124 I 247 E. 5 S. 250; 123 I 1 E. 4a S. 5; je mit Hinweisen). Das Bundesgericht auferlegt sich insbesondere Zur�ckhaltung, soweit die Beurteilung von einer W�rdigung der �rtlichen Verh�ltnisse abh�ngt, wie namentlich bei der �berpr�fung von Raumpl�nen; es ist nicht oberste Planungsinstanz, sondern hat den Beurteilungs- und Entscheidungsspielraum der kantonalen Instanzen zu beachten, soweit das Ermessen nach rechtlich zul�ssigen, sachlichen Kriterien ausge�bt worden ist (Art. 2 Abs. 3 RPG; BGE 119 Ia 362 E. 3a S. 366 und 5a S. 372).
2.3 Die im Wesentlichen heute noch geltende Bau- und Zonenordnung der Gemeinde Sch�tz genehmigte der Regierungsrat am 5. Juli 2005. Knapp zwei Jahre sp�ter, mit Regierungsratsbeschluss vom 16. M�rz 2007, erfolgte die erste Einzonung im Gebiet Sonnrain (vom �brigen Gebiet in die zweigeschossige Wohnzone W2b mit Gestaltungsplanpflicht) im Umfang von 10 700 m�. Weitere zwei Jahre sp�ter stimmten die Stimmberechtigten am 25. Mai 2009 einer erneuten Teil�nderung des Zonenplans im Gebiet Sonnrain zu. Das Verwaltungsgericht gesteht denn dem Beschwerdef�hrer auch zu, dass diese H�ufung von Ortsplanungsrevisionen innert kurzer Zeitr�ume un�blich ist und dem Grundsatz widerspricht, wonach die Gemeinde die Nutzungspl�ne und die Bau- und Zonenreglemente alle zehn Jahre zu �berpr�fen und n�tigenfalls anzupassen hat. Es h�lt aber die Argumentation der Gemeinde f�r �berzeugend. Danach seien im Zeitpunkt der Genehmigung der Gesamtrevision zahlreiche Erweiterungsabsichten noch nicht "spruchreif" gewesen. Das Gebiet Sonnrain sei damals als �briges Gebiet ausgeschieden worden, womit die Erweiterung der Bauzone bereits vorbestimmt worden sei. Das Fassungsverm�gen der un�berbauten Wohn- und Mischzonen werde inklusive der vorliegenden Erweiterungen nicht gr�sser als anl�sslich der Gesamtrevision der Zonenplanung im Jahr 2005 dargelegt. Im Gebiet Sonnrain sei die erste Etappe von 106,5 a im Jahr 2007 genehmigt worden. Auf dieser Fl�che seien bereits 12 von 13 Bauparzellen verkauft. Davon sollten mindestens acht innert zwei Jahren �berbaut werden. Um die k�nftige Nachfrage befriedigen zu k�nnen, sei nun eine zweite Etappe von 89,2 a auf einer Teilfl�che des Grundst�cks Nr. 289 vom �brigen Gebiet in die Wohnzone W2b eingezont worden. Diese Fl�che reiche f�r 13 attraktive Bauparzellen oder 17 Wohnungen. Die neue Bauzone liege in vertretbarer Distanz zu den kommunalen und regionalen Arbeitsgebieten. Der Bedarf sei aufgrund der bisherigen Baut�tigkeit und starken Nachfrage an Bauparzellen im Quartier Sonnrain nachgewiesen.
2.4 Die Vorinstanz h�lt der Gemeinde weiter zugute, dass sich im Vorfeld der ersten Einzonung die Nachfrage nach Bauland im besagten Quartier wohl nur schwer habe absch�tzen lassen. Offenbar sei weder dem Eigent�mer noch dem Gemeinderat bewusst gewesen, dass zus�tzliche Baureserven innert kurzer Frist n�tig w�rden. Das Bed�rfnis nach Bauland bestehe jedoch unbestrittenermassen. Die �usserungen an der Gemeindeversammlung und das entsprechende Abstimmungsergebnis w�rden zudem den Willen der Bev�lkerung verdeutlichen, diesen zus�tzlichen Baulandbedarf sicherzustellen. Das Verwaltungsgericht schliesst daraus, dass sich die Verh�ltnisse seit der letzten Ortsplanungsrevision respektive der ersten Einzonung ver�ndert h�tten. Ein �ffentliches Interesse an neuem Bauland sei ausgewiesen. Dieses �berwiege gegen�ber dem Erhaltungsinteresse am Status quo. Auch der Beschwerdef�hrer habe aufgrund der Zonenzuweisung ins �brige Gebiet davon ausgehen m�ssen, dass die umstrittene Teilfl�che dereinst der Bauzone zugeschlagen werde, entspreche es doch der Praxis, Siedlungsentwicklungsgebiet dem �brigen Gebiet zuzuteilen. Im Weiteren gehe es hier lediglich um eine Fl�che von 89,2 a, die ohnehin als sp�teres Bauland bestimmt gewesen sei.
2.5 Als best�ndig ist die kommunale Planung im Gebiet Sonnrain nicht zu bezeichnen. Es fragt sich, warum diese Entwicklung nicht bereits im Jahr 2005 bzw. 2007 prognostizierbar war. Mit Blick auf die Zur�ckhaltung, welche sich das Bundesgericht wie gesehen im Bereich des beh�rdlichen Planermessens auferlegt (E. 2.1 hiervor), unter Ber�cksichtigung, dass der Bedarf nach Bauland im fraglichen Quartier offensichtlich und unbestritten vorhanden ist, und in Anbetracht der eher bescheidenen betroffenen Fl�chen kann der Argumentation des Verwaltungsgerichts, wonach sich die Verh�ltnisse planungsrelevant ge�ndert haben, aber gefolgt werden. Wie das Bundesgericht im Urteil 1A.162/2002 vom 10. Dezember 2002 in E. 5.3.1 festgestellt hat, kann allein aufgrund des Gesetzeswortlauts nicht gefordert werden, dass stets nur jene ver�nderten Verh�ltnisse ber�cksichtigt werden d�rfen, die nach der letzten Planfestsetzung eingetreten sind. Eine derart restriktive Auslegung von Art. 21 Abs. 2 RPG widerspr�che dem Sinn und Zweck dieser Bestimmung, Planung und Wirklichkeit bei Bedarf in �bereinstimmung zu bringen und den Zielen und Planungsgrunds�tzen im Sinne von Art. 1 und 3 RPG zum Durchbruch zu verhelfen. Auch wenn sich die Verh�ltnisse schon vor der letzten Planfestsetzung ver�ndert haben, ist dem in Ber�cksichtigung der konkreten Umst�nde in der umfassend vorzunehmenden Interessenabw�gung Rechnung zu tragen.
2.6 Soweit sich der Beschwerdef�hrer auf den Vertrauensgrundsatz beruft und geltend macht, er habe seine Einsprache im Oktober 2006 u.a. nur zur�ckgezogen, weil ihm versichert worden sei, dass eine Zonenplanrevision eine Best�ndigkeit von etwa zehn Jahren habe, ist sein Einwand nicht zu h�ren, da Streitgegenstand heute die im Jahr 2009 beschlossene Einzonung ist. �berdies kann, wie gesehen, eine Revision angezeigt sein, wenn massgeblich ver�nderte Verh�ltnisse und das �berwiegende Interesse an einer Plananpassung dies erfordern. Eine vorbehaltlose Garantie auf eine bestimmte Zonenzuweisung kann der Beschwerdef�hrer aus dem Grundsatz der Planbest�ndigkeit nicht ableiten.
Im �brigen handelt es sich hierbei um unzul�ssige Vorbringen tats�chlicher Natur, welche der Beschwerdef�hrer erstmals im Verfahren vor Bundesgericht geltend macht, obwohl nicht erst der angefochtene Entscheid dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG). Selbst wenn auf diese R�ge einzutreten w�re, zeigt der Beschwerdef�hrer nicht auf, dass die Voraussetzungen f�r einen Anspruch aus dem Vertrauensschutz gegeben w�ren. Der in Art. 9 BV verankerte Grundsatz von Treu und Glauben verleiht einer Person Anspruch auf Schutz des berechtigten Vertrauens in beh�rdliche Zusicherungen oder sonstiges, bestimmte Erwartungen begr�ndendes Verhalten der Beh�rden. Vorausgesetzt ist weiter, dass die Person, die sich auf Vertrauensschutz beruft, berechtigterweise auf diese Grundlage vertrauen durfte und gest�tzt darauf nachteilige Dispositionen getroffen hat, die sie nicht mehr r�ckg�ngig machen kann; schliesslich scheitert die Berufung auf Treu und Glauben dann, wenn ihr �berwiegende �ffentliche Interessen gegen�berstehen (BGE 129 I 161 E. 4.1 S. 170; 127 I 31 E. 3a S. 36; 126 II 377 E. 3a S. 387). Sollten solche Zusicherungen gemacht worden sein, wie der Beschwerdef�hrer behauptet, ist nicht belegt, dass er in der Folge nachteilige, nicht mehr r�ckg�ngig machbare Dispositionen getroffen h�tte. �berdies ist den kommunalen Beh�rden nicht vorzuwerfen, dass sie aufgrund der offensichtlichen Nachfrage nach Bauland das �ffentliche Interesse an den Einzonungen h�her gewichten als das private Interesse des Beschwerdef�hrers am Ausbau seines Betriebs. Hinzu kommt, dass ein solcher Ausbau auch k�nftig nicht ausgeschlossen ist, wie sogleich zu zeigen sein wird.
Das Hauptanliegen des Beschwerdef�hrers ist, zu verhindern, dass er aufgrund der neuen Bauzone in der Aufrechterhaltung und Erweiterung seines Betriebs eingeschr�nkt wird. In diesem Zusammenhang macht er erstmals vor Bundesgericht eine Verletzung von � 35 Abs. 1 PBG/LU geltend. Gem�ss dieser Bestimmung ordnen die Gemeinden in den Zonenpl�nen die zul�ssige Nutzung ihres Gebiets. Sie scheiden dabei unter Beachtung der �bergeordneten Vorschriften Bau-, Nichtbau- und Schutzzonen aus. Bei der Zonenabgrenzung ber�cksichtigen sie insbesondere die Anliegen der Landwirtschaft und des Gewerbes sowie die Interessen an der Erhaltung, Erneuerung und Erweiterung bestehender Betriebe.
3.1 Nach Art. 15 RPG umfassen Bauzonen Land, das sich f�r die �berbauung eignet und weitgehend �berbaut ist oder voraussichtlich innert 15 Jahren ben�tigt und erschlossen wird. Hinderungsgr�nde, die gegen eine Eignung als Bauland sprechen, k�nnen faktischer oder rechtlicher Natur sein (siehe dazu etwa Bernhard Waldmann/Peter H�nni, Handkommentar RPG, Bern 2006, N. 15 ff. zu Art. 15). Das Verwaltungsgericht sah sich mit der Frage konfrontiert, ob sich die Parzelle Nr. 289 aufgrund ihrer N�he zum beschwerdef�hrerischen Betrieb �berhaupt zur �berbauung eignet. Als H�rde k�nnten sich dabei die Geruchsemissionen erweisen, welche insbesondere von der Schweinezucht des Beschwerdef�hrers ausgehen.
3.2 Das Bundesgericht hat sich verschiedene Male mit der Geruchsproblematik beim Bau bzw. Ausbau von Tierhaltungsanlagen besch�ftigt. Beim Betrieb des Beschwerdef�hrers handelt es sich um eine station�re Anlage im Sinne von Art. 2 Abs. 1 der Luftreinhalte-Verordnung des Bundes vom 16. Dezember 1985 (LRV; SR 814.318.142.1). Ihr Betrieb erzeugt unter anderem Geruchsstoff-Emissionen. Die von der Anlage verursachten Emissionen sind zun�chst so weit zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich m�glich sowie wirtschaftlich tragbar ist (Art. 11 Abs. 2 des Umweltschutzgesetzes vom 7. Oktober 1983 [USG, SR 814.01]). Neue station�re Anlagen m�ssen so ausger�stet und betrieben werden, dass sie die im Anhang 1 LRV und allenfalls die in den Anh�ngen 2 bis 4 LRV festgelegten Emissionsbegrenzungen einhalten (Art. 3 LRV). Emissionen, f�r welche die Luftreinhalte-Verordnung keine Emissionsbegrenzung festlegt oder eine bestimmte Begrenzung als nicht anwendbar erkl�rt, sind von der Beh�rde vorsorglich so weit zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich m�glich und wirtschaftlich tragbar ist (Art. 4 Abs. 1 LRV). F�r Tierhaltungsanlagen gelten die speziellen Anforderungen nach Anhang 2 Ziff. 512 LRV (Art. 3 Abs. 2 lit. a LRV). Bei der Errichtung derartiger Anlagen m�ssen die nach den anerkannten Regeln der Tierhaltung erforderlichen Mindestabst�nde zu bewohnten Zonen eingehalten werden. Als solche gelten nach Anhang 2 Ziff. 512 Abs. 1 LRV insbesondere die gem�ss den Empfehlungen der Eidgen�ssischen Forschungsanstalt f�r Betriebswirtschaft und Landtechnik (FAT, neu ART, siehe lit. D hiervor) berechneten Abst�nde. Die FAT-Richtlinien befassen sich mit der vorsorglichen Emissionsbegrenzung, dienen aber auch als Hilfsmittel zur Beurteilung, ob die Tierhaltungsanlage �berm�ssige Immissionen verursacht (BGE 133 II 370 E. 6.1 S. 379; 126 II 43 E. 4a S. 45; Urteil des Bundesgerichts 1A.58/2001 in: URP 2002 S. 97 ff. E. 2d). Der Mindestabstand wird in einem dreistufigen Verfahren berechnet. In einem ersten Schritt wird die Geruchsbelastung nach der jeweiligen Tierart bestimmt. Danach wird basierend auf dieser Geruchsbelastung der Normabstand errechnet. Schliesslich wird der Normabstand durch Einflussfaktoren des Haltungssystems, der L�ftung, des Standorts und der Geruchsreduktion im Bereich der Stallluft korrigiert und auf diese Weise der Mindestabstand ermittelt. Gegen�ber bewohnten Zonen, die neben der Wohnnutzung m�ssig st�rende Gewerbebetriebe zulassen, kann der Mindestabstand schliesslich um weitere 30 Prozent herabgesetzt werden (vgl. FAT-Bericht 1995, Ziff. 3.2).
3.3 Vorliegend geht es nicht in erster Linie um den Neu- oder Umbau einer Tierhaltungsanlage. Die kantonalen Instanzen haben sich aber bei der Frage der strittigen Einzonung von Ziff. 512 Anhang 2 LRV leiten lassen und dabei die FAT-Richtlinien beigezogen, um beurteilen zu k�nnen, ob die Geruchsbel�stigungen gegen die Eignung als Bauzone sprechen k�nnten. Dieses Vorgehen scheint im Rahmen der raumplanerischen Interessenabw�gung sinnvoll, dient doch die Mindestabstandsregelung der Aufrechterhaltung der Wohnqualit�t von an Landwirtschaftszonen angrenzenden Bauzonen (vgl. Art. 3 Abs. 3 lit. b RPG). Gleichzeitig sollte in der Landwirtschaftszone die Errichtung von Anlagen zu landwirtschaftlichen Zwecken nicht �berm�ssig erschwert werden (BGE 126 II 43 E. 4a S. 45). Zwar hat das Bundesgericht in BGE 133 II 370 E. 6.2 S. 380 festgehalten, dass der FAT-Bericht 1995 nicht mehr f�r alle Stallsysteme eine st�rungsgerechte Beurteilung erlaubt. Die Revision des FAT-Berichts ist jedoch noch immer h�ngig, weshalb das Vorgehen der Vorinstanzen nicht zu beanstanden ist. Dabei hat die Dienststelle Umwelt und Energie (uwe) in ihrer Berechnung vom 22. Januar 2009 auf Tierzahlen abgestellt, welche die Dienststelle Landwirtschaft und Wald bei der Betriebsstrukturerhebung 2008 im Rahmen der Abkl�rungen f�r die Direktzahlungen ermittelt hatte. Der Bestand umfasste danach 26 K�lber, Rinder, K�he und Pferde, 130 Ferkel zur Aufzucht, 14 s�ugende Sauen mit Ferkeln bis 8 kg, 41 Galtsauen und ein Eber. Demgegen�ber war das damalige Amt f�r Umwelt bei Erteilung der Baubewilligung im Jahr 2001 von tieferen Tierzahlen ausgegangen, n�mlich von 19 K�hen gemolken, drei Aufzuchtrindern �ber zweij�hrig, acht Aufzuchtrindern ein- bis zweij�hrig, sechs K�lbern zur Zucht vier bis zw�lf Monate, zwei K�lbern zur Zucht unter vier Monaten, 49 Zuchtschweinen s�ugend und tragend inklusive Ferkel sowie einem abgesetzten Ferkel bis 25 kg.
Ausgehend vom gr�sseren Tierbestand gelangten die kantonalen Beh�rden bei ihren Berechnungen zum Schluss, der Abstand gem�ss FAT-Richtlinien werde an zwei Ecken des neu einzuzonenden Gel�ndes unterschritten. Mittels Gestaltungsplanpflicht sei sichergestellt, dass auf dieser Fl�che keine Bauten errichtet w�rden, was angesichts der Grenzabst�nde ohnehin kaum m�glich w�re. Der Beschwerdef�hrer habe deshalb keine Forderungen zu gew�rtigen, zumindest solange er den jetzigen Betrieb aufrechterhalte. Die Erhaltung und Erneuerung des bestehenden Betriebs im Rahmen des der Berechnung zugrunde liegenden Tierbestands sei damit sichergestellt.
3.4 Das Verwaltungsgericht zieht dazu erg�nzend in Erw�gung, die angewandte Berechnung komme dem Beschwerdef�hrer zugute, da nach Gerichtspraxis eigentlich die Zahlen der rechtskr�ftigen Baubewilligung als Grundlage beizuziehen w�ren. Sodann f�hrt es aus, ein Abweichen von den FAT-Richtlinien sei zul�ssig, falls die Durchsetzung des regul�r ermittelten Mindestabstands wegen besonderer Umst�nde den Grundsatz der Verh�ltnism�ssigkeit verletzen sollte. Das kantonale Bau-, Umwelt und Wirtschaftsdepartement habe der Gemeinde im Rahmen der Vorpr�fung empfohlen, im Hinblick auf eine geordnete Siedlungspolitik eine Gestaltungsplanpflicht zu pr�fen. Dabei seien die sukzessive Anreihung der Neubauten an bestehende Bauten und die �berbauung des Gebiets von S�den her im Vordergrund gestanden. Dem Regierungsratsentscheid vom 11. September 2009 l�sst sich der eigentliche Grund f�r diese Empfehlung entnehmen, n�mlich der Umstand, dass die neue Bauzone sich in einem Geo-Objekt befindet und Fruchtfolgefl�chen beansprucht. Das Verwaltungsgericht h�lt denn auch fest, die Unbebaubarkeit gewisser Teilfl�chen aufgrund des FAT-Kreises sei im Vorpr�fungsverfahren kein Thema gewesen. Das von der Gemeinde aufgegriffene Planungsmittel der Gestaltungsplanpflicht erachtet das Verwaltungsgericht jedoch durchaus auch als geeignet, die beiden Teilfl�chen, welche innerhalb des FAT-Abstands zu liegen k�men, von der Bebaubarkeit auszuschliessen und die Realisierung einer geeigneten �berbauung, die sich in die bauliche und landschaftliche Umgebung einordnet, sicherzustellen. Weiter h�tten die Teilfl�chen innerhalb des FAT-Kreises laut nachvollziehbarer Feststellung des Regierungsrats zus�tzlich die Grenzabst�nde einzuhalten, was ebenfalls gegen eine Bebaubarkeit spreche bzw. diese zus�tzlich einschr�nke.
3.5 Ein Blick auf den massgeblichen Plan zeigt, dass die berechnete FAT-Abstandslinie die neue Bauzonen-Parzelle wie vom Verwaltungsgericht dargelegt nur in zwei kleinen Teilfl�chen �berschneidet. Aus dem Plan geht jedoch auch hervor, dass bereits heute eine �berschneidung mit der s�dwestlichen Ecke der Parzelle Nr. 1472 besteht. Die Gemeinde und die Vorinstanz halten dem Beschwerdef�hrer denn auch zu Recht entgegen, eine immissionsrelevante Erweiterung des Betriebs w�re schon bei der heutigen Ausgangslage nicht problemlos m�glich. Insgesamt scheint die Argumentation im angefochtenen Urteil durchaus nachvollziehbar. Das Verwaltungsgericht hat sich �berdies mit der kommunalen Interessenabw�gung bei der Entscheidfindung befasst. Es erachtet diese als umfassend, zumal sich die Gemeinde um Alternativen bem�ht habe. Die im Vorpr�fungsbericht angeregte Erweiterung der Bauzone Richtung Norden auf dem Grundst�ck Nr. 368 sei beispielsweise nicht m�glich, weil die landwirtschaftlich genutzte Parzelle nicht erh�ltlich sei. Mit der Einzonung der Teilfl�che auf Parzelle Nr. 289 k�nne die Gemeinde laut dem Regierungsrat attraktive Baupl�tze anbieten und zus�tzliche Steuereinnahmen erwarten. Gerade f�r kleinere oder mittelgrosse Gemeinden bewirke die Ausscheidung von neuem Bauland bekanntlich eine Standortst�rkung. Die hier zur Diskussion stehende Einzonung grenze an bestehendes Baugebiet an und biete Platz f�r 13 attraktive Bauparzellen oder 17 neue Wohnungen. Eine rege Nachfrage sei nicht von der Hand zu weisen und ein Interesse an Bauland scheine auch bei der Bev�lkerung vorhanden. Hinsichtlich der privaten Interessen des Beschwerdef�hrers stellt das Verwaltungsgericht fest, dass der Landwirtschaftsbetrieb in der heutigen Form weiter bestehen k�nne.
3.6 Abgesehen davon, dass diese Ausf�hrungen aus verfassungs- und bundesrechtlicher Sicht zu keinen Beanstandungen Anlass geben, gilt es, einen weiteren Punkt zu beachten: Der Ausbau und die Weiterentwicklung des landwirtschaftlichen Betriebs werden durch die Einzonung nicht automatisch ausgeschlossen, insbesondere da der nach FAT-Bericht erhobene Abstand wie gesehen bereits heute die rechtskr�ftig ausgeschiedene Bauzone tangiert. Die kantonalen Instanzen geben richtigerweise zu bedenken, dass bauliche Erweiterungen mittels geeigneter und verh�ltnism�ssiger technischen Massnahmen durchaus m�glich w�ren. Zu pr�fen w�re nach den Ausf�hrungen des Verwaltungsgerichts etwa eine Verschiebung der Abluftkamine gegen Westen oder Norden. Nach dem umweltrechtlichen Vorsorgeprinzip sind die Emissionen zun�chst an der Quelle zu begrenzen (siehe E. 3.2 hievor). Der Beschwerdef�hrer stellt in genereller Weise in Abrede, dass technische und wirtschaftlich tragbare M�glichkeiten bestehen w�rden, ohne sich rechtsgen�glich mit den Argumenten des Verwaltungsgerichts auseinanderzusetzen. Indes scheint die von der Gemeinde vorgenommene Interessenabw�gung, wie sie das Verwaltungsgericht in �bereinstimmung mit dem Regierungsrat gesch�tzt hat, schl�ssig und nicht willk�rlich. Das �ffentliche Interesse an der Erh�ltlichkeit von Bauland ist gross. Dass das im Rahmen der Gesamtrevision der Zonenplanung vorgesehene Fassungsverm�gen der un�berbauten Wohn- und Mischzonen mit der neuerlichen Einzonung zu gross w�rde, ist nicht ersichtlich und wurde vom Beschwerdef�hrer auch nicht dargetan. Demgegen�ber ist es dem Beschwerdef�hrer mit der vorgesehenen Gestaltungsplanpflicht weiter m�glich, seinen Betrieb wie bis anhin zu f�hren. Auch das Baugesuch vom 19. Mai 2009 f�r einen Ausbau des Betriebs respektive eine Umstrukturierung ist nicht per se zum Scheitern verurteilt. Der FAT-Bericht nennt in Ziff. 3 seines Anhangs verschiedene Verfahren zur Geruchsverminderung. Eine neue Bewilligung unter entsprechenden Auflagen und Bedingungen ist keineswegs ausgeschlossen. Es ist den Beh�rden jedenfalls nicht vorzuwerfen, dass sie im Rahmen der Planung auf den Ist-Bestand der Tierhaltung abgestellt hat (bzw. auf die f�r den Beschwerdef�hrer g�nstigeren Zahlen, siehe E. 3.3 und 3.4 hiervor) und nicht auf die sp�ter im Baugesuch vom 19. Mai 2009 eingereichten Zahlen.
3.7 Das Vorgehen der Gemeinde steht denn auch nicht in Widerspruch zu der vom Beschwerdef�hrer angerufenen Bestimmung in � 35 Abs. 1 PBG/LU. Aus dieser Norm l�sst sich nicht unbesehen ein Anspruch des Beschwerdef�hrers auf beliebige Erweiterung seines Betriebs ableiten, erst recht nicht, da der massgebliche FAT-Abstand heute schon die Baulandparzelle Nr. 1472 tangiert. � 35 PBG/LU verlangt von der Planbeh�rde eine umfassende Interessenabw�gung und nennt exemplarisch die Anliegen der Landwirtschaft, die zu ber�cksichtigen sind. Das hat aber nicht unweigerlich zur Folge, dass jegliche Einzonungen verunm�glicht werden, wenn sie allenfalls in Konflikt mit Erweiterungsabsichten eines Landwirts geraten k�nnten. Die Gemeinde und der Kanton haben ihre Interessenabw�gung unter Bezugnahme auf die FAT-Richtlinien vorgenommen und sind zu einem Ergebnis gelangt, welches die Vorgaben von � 35 PBG/LU beachtet. Der Beschwerdef�hrer verkennt, dass auch er - im Sinne des von der Vorinstanz zitierten St�rer- und des Vorsorgeprinzips - gewisse Leistungen erbringen muss, wenn er sein Betriebskonzept �ndern oder die Tierzahlen erh�hen will. Diese Kosten kann er nicht der Allgemeinheit oder den Eigent�mern der neu eingezonten Parzellen �berw�lzen.
Insgesamt ist die Beschwerde darum abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Verfahrensausgang hat der Beschwerdef�hrer f�r die Kosten aufzukommen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Parteientsch�digungen sind in Anwendung von Art. 68 Abs. 3 BGG keine zuzusprechen.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, der Gemeinde Sch�tz sowie dem Regierungsrat und dem Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

References: BGE 
 Art. 90
 Art. 95
 Art. 105
 Art. 105
 BGE 
 Art. 99
 Art. 21
 BGE 
 Art. 2
 BGE 
 BGE 
 Art. 21
 Art. 1
 Art. 9
 Art. 15
 Art. 15
 Art. 2
 Art. 3
 BGE 
 Art. 68