Source: https://osfa.de/satzung/
Timestamp: 2019-04-25 04:15:13+00:00

Document:
Satzung – OSFA
Satzung vom 04. Oktober 2010
1. Der Verein führt den Namen „Arbeitskreis Familienforschung Osnabrück e. V.“
a. Zweck des Vereins ist die wissenschaftliche Forschung in genealogischer und familienkundlicher Hinsicht; darin eingeschlossen sind die wissenschaftlichen Nachbargebiete Heraldik, Höfe- und Namensforschung.
b. Die über den Verein zugänglichen Forschungsergebnisse dürfen nicht gewerblich genutzt werden.
c. Der Verein gibt die Zeitschrift „Osnabrücker Familienforschung“ (OsF) und die wissenschaftliche Buchreihe „Osnabrücker genealogische Quellen“ heraus.
2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
4. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch Durchführung wissenschaftlicher
a. Veröffentlichungen, Veranstaltungen und Forschungsvorhaben
b. die Erschließung, Bearbeitung und Drucklegung von genealogischen Quellen des Osnabrücker Landes (Stadt und Landkreis Osnabrück)
c. Gründung und Unterhaltung wissenschaftlicher Stellen zur Sammlung genealogischen Materials, Betreuung familiengeschichtlicher Veröffentlichungen
d. die Zusammenarbeit mit Vereinigungen und Einrichtungen, die gleichen oder ähnlichen Zielen dienen.
a. natürliche Personen, die die Zwecke des Vereins unterstützen
b. juristische Personen und sonstige Vereinigungen
c. Körperschaften des öffentlichen Rechts
2. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich an den Vorstand des Vereins zu stellen, der mit einfacher Mehrheit entscheidet. Der Aufnahmebeschluss wird dem neuen Mitglied schriftlich unter Beifügung der Satzung mitgeteilt. Jedes Mitglied erkennt mit dem Eintritt in den Verein die durch Gesetz und diese Satzung begründeten Pflichten für sich als verbindlich an.
a. durch Austritt, der jeweils zum Ende des Geschäftsjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 3 Monaten dem Vorstand gegenüber schriftlich zu erklären ist; über begründete Ausnahmen entscheidet der Vorstand.
c. durch Ausschluss aufgrund vereinswidrigen Verhaltens in Wort, Schrift und/oder Tat, Verstoßes gegen die Satzung oder Verletzung der durch die Satzung oder Gemeinschaftsbeschluss begründeten Verpflichtungen zum Nachteil seiner Mitglieder oder des Vereins. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit. Der Beschluss ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen. Gegen den Beschluss steht dem Ausgeschlossenen ein Einspruchsrecht an die nächste Mitgliederversammlung zu. Die Mitgliederversammlung entscheidet endgültig mit 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
5. Den ausscheidenden Mitgliedern stehen nach Beendigung der Mitgliedschaft keinerlei Ansprüche gegen den Verein mehr zu. Schadensersatzansprüche des Vereins, die sich z. B. aus der Verletzung von § 2 Abs.1.b) ergeben, bleiben auch nach Beendigung der Mitgliedschaft bestehen.
6. Personen, die sich um die Ziele des Vereins besondere Verdienste erworben haben, kann die Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernennen. Ehrenmitglieder zahlen keinen Mitgliedsbeitrag.
2. Der Jahresbeitrag ist bis spätestens 31. März eines jeden Jahres zur Zahlung fällig.
3. Der Vorstand kann bei Bedürftigkeit den Beitrag im Einzelfall ganz oder teilweise erlassen.
e. mindestens 3, höchstens jedoch 6 Beisitzern
Geschäftsführender Vorstand im Sinne des § 26, Abs.2 BGB sind der/die 1. Vorsitzende, der/die 2. Vorsitzende und der/die Schatzmeister/in, die den Verein jeweils allein vertreten.
2. Der Vorstand ist für Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat vor allem die von der Mitgliederversammlung beschlossenen Aufgaben im festgesetzten Rahmen auszuführen.
3. Der Vorstand ist ehrenamtlich tätig und wird von der Mitgliederversammlung für eine Amtszeit von zwei Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Die Vorstandsmitglieder bleiben, falls sie nicht zurücktreten, auch nach Ablauf ihrer Amtszeit bis zur Neu- bzw. Wiederwahl im Amt. Ausfälle aus unvorhersehbaren Gründen kann der Vorstand bis zum nächstmöglichen Zeitpunkt der Neuwahl kommissarisch besetzen, wenn die Fortführung der laufenden Geschäfte dies erforderlich macht.
4. Alle Ämter im Verein können nur mit Vereinsmitgliedern besetzt werden.
5. Die Mitgliedschaft für geschäftsführende Vorstandsmitglieder (gem. § 26, Abs.2 BGB) muss mindestens zwei Jahre bestanden haben.
6. Vorstandssitzungen werden nach Bedarf von dem/der 1. oder 2. Vorsitzenden einberufen. Über die Sitzung ist ein Protokoll anzufertigen und allen Vorstandsmitgliedern zuzuleiten. Der Vorstand trifft seine Entscheidungen mit einfacher Stimmenmehrheit.
7. Einmal im Jahr findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt, auf der der Vorstand Bericht erstattet und erforderliche Wahlen vornehmen lässt.
8. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es von mindestens 10 % der Mitglieder oder von der Mehrheit des Vorstandes schriftlich mit Begründung beantragt wird.
9. Ordentliche und außerordentliche Mitgliederversammlungen werden von dem/der 1. oder 2. Vorsitzenden einberufen und geleitet. Die Einberufung erfolgt schriftlich mit Tagesordnung (per Post, E-Mail oder durch Aushändigung) unter Einhaltung einer Frist von 3 Wochen. Eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, sofern mindestens so viele stimmberechtigte Personen anwesend sind, wie der Vorstand Mitglieder hat. Eine Übertragung des Stimmrechts auf andere Personen ist nicht möglich.
10. Die Mitgliederversammlung beschließt insbesondere über
b. die Wahlen zum Vorstand
d. die Höhe des Jahresbeitrages
e. die Ernennung von Ehrenmitgliedern
Beschlüsse zu den Punkten a) bis e) erfolgen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Beschlüsse zu f) bedürfen der Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung.
11. Über die Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung sind Niederschriften anzufertigen, die vom jeweiligen Leiter bzw. von der Leiterin der Sitzung zu unterzeichnen sind.
Die Haushaltsführung des Vereins ist mindestens einmal im Geschäftsjahr zu überprüfen. Das Ergebnis ist in einem schriftlichen Prüfungsbericht festzuhalten. Dazu sind auf der ordentlichen Mitgliederversammlung alternierend zwei Kassenprüfer, die nicht dem Vorstand angehören dürfen, für die Dauer von zwei Jahren zu wählen.
§ 7 Auflösung des Vereins, sowie Schlussbestimmungen
1. Zur Auflösung des Vereins muss eine außerordentliche Mitgliederversammlung nur zu diesem Zweck einberufen werden. Für den Auflösungsbeschluss ist eine 4/5 Mehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich.
2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an den „Verein für die Geschichte und Landeskunde von Osnabrück“ („Historischer Verein“) zur unmittelbaren und ausschließlichen Verwendung für die in § 2 der Satzung genannten gemeinnützigen Zwecke. Die Bibliothek und die wissenschaftlichen Sammlungen sollen geschlossen als Depositum dem Niedersächsischen Staatsarchiv Osnabrück übergeben werden.
3. Sofern die Mitgliederversammlung nichts Anderes beschließt, sind der/die 1. und 2. Vorsitzende und der/die Schatzmeister/in einzelvertretungsbefugte Liquidatoren.
4. Soweit vorstehende Satzung keine rechtsgültige abweichende Regelung trifft, gelten die Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches und das geltende Vereinsrecht.
1. Jedes Vereinsmitglied hat einen Anspruch auf Ersatz seiner nachgewiesenen Aufwendungen für eigene Auslagen, die im Rahmen der Tätigkeiten für den Verein entstanden sind.
2. Hierbei sind grundsätzlich die steuerlichen Vorgaben zu Höhe und Anlass bei Fahrt- und Reisekosten zu beachten, auch begrenzt auf die aktuellen steuerlichen Pausch- und Höchstbeträge. Ein Aufwendungsersatzanspruch besteht zudem z. B. für Telekommunikationskosten, Portokosten und alle weiteren im Interesse des Vereins verauslagten Beträge/Aufwendungen.
3. Ansprüche können innerhalb eines Jahres nach der Entstehung geltend gemacht werden, solange im Einzelfall nichts anderes vereinbart worden ist.
4. Darüber hinaus kann der Vorstand bei Bedarf eine Vergütung nach Maßgabe einer Aufwandsentschädigung im Sinne des § 3 Nr. 26a EStG beschließen.
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References: § 2
 § 26
 § 26

§ 7
 § 2
 § 3