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Timestamp: 2020-08-07 04:31:24+00:00

Document:
Abkommen vom 29. Oktober 1973 zwischen dem Schweizerischen Bundesrat und der Organisation der Vereinten Nationen für Ernährung und Landwirtschaft über ihre Zusammenarbeit für die Hilfegewährung an die Entwicklungsländer
Accordo del 29 ottobre 1973 tra il Consiglio federale svizzero e l’Organizzazione delle Nazioni Unite per l’alimentazione e l’agricoltura concernente la loro cooperazione nell’assistenza ai Paesi in via di sviluppo
Art. 2 Fonctions respectives de la FAO et de la Suisse dans ...
Art. 5 Accords entre la FAO et les gouvernements bénéficiair...
zwischen dem Schweizerischen Bundesrat und der Organisation der Vereinten Nationen für Ernährung und Landwirtschaft über ihre Zusammenarbeit für die Hilfegewährung an die Entwicklungsländer
Abgeschlossen am 29. Oktober 1973
In Kraft getreten am 29. Oktober 1973
(Stand am 29. Oktober 1973)
Der Schweizerische Bundesrat (nachstehend «die Schweiz» genannt) und Die Organisation der Vereinten Nationen für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) (nachstehend die «FAO» genannt)
In Anbetracht, dass die Schweiz sich der Notwendigkeit eines entschiedenen Vorrangs der Modernisierung der Landwirtschaft bewusst ist, damit den Entwicklungsländern, deren Bevölkerung grossenteils in der Landwirtschaft und den ihr nahestehenden Bereichen tätig ist, geholfen werden kann, die wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse dieser Bevölkerung zu verbessern;
In Anbetracht, dass sich die Schweiz der wichtigen Rolle der FAO bei der Koordination einer solchen Hilfe bewusst ist;
In Anbetracht, dass die Schweiz ihre Zusammenarbeit mit der FAO zu verstärken wünscht, indem sie der FAO die erforderlichen Mittel zur Durchführung von Programmen und Vorhaben, welche in beidseitigem Einverständnis genehmigt sind, ganz oder teilweise zur Verfügung stellt;
In Anbetracht, dass die FAO diese Verstärkung der Zusammenarbeit mit der Schweiz günstig aufnimmt, die zur Erreichung der Ziele der FAO beitragen wird, indem sie die Modernisierung der Landwirtschaft in den Entwicklungsländern im Sinne von Artikel 1 der Gründungsakte der FAO fördert;
Art. 1 Allgemeine Befugnis der FAO
Vorbehaltlich der Bestimmungen dieses Abkommens ist die FAO befugt, den in Entwicklung befindlichen Mitgliedstaaten und assoziierten Mitgliedern der FAO (nachstehend «die Empfängerregierungen» genannt) Hilfe zu leisten bei der Durchführung genehmigter Programme und Vorhaben, welche in den der FAO gemäss ihrer Gründungsakte zugewiesenen Verantwortungsbereich fallen.
Art. 2 Aufgaben der FAO beziehungsweise der Schweiz bei Auswahl und Verwaltung der Vorhaben
1. Die Vertragsparteien sind entschlossen, eng zusammenzuarbeiten, um die in der Präambel angegebenen Ziele zu erreichen. Zu diesem Zweck werden sie sich regelmässig miteinander beraten und hat jede der andern sämtliche Auskünfte zu erteilen und jegliche Unterstützung zu gewähren, die billigerweise von ihr verlangt werden können.
2. Die Verantwortung für das Auswählen und Prüfen der Gesuche für Vorhaben, die ihm Rahmen dieses Abkommens zu erwägen sind, liegt in erster Linie bei der FAO.
3. Die Vertragsparteien halten regelmässig und in den ersten Phasen der Vorbereitungszeit Beratungen ab über die Gesuche für Vorhaben, die nach Ansicht der FAO geeignet wären, im Rahmen dieses Abkommens finanziert zu werden.
4. Was die langfristigen Programme und die grossen Vorhaben anbetrifft, wird die FAO mit der Schweiz prüfen, ob die Entsendung einer vorbereitenden Mission zu der in Betracht gezogenen Empfängerregierung angebracht ist. Gegebenenfalls kann die Schweiz ein oder mehrere Mitglieder einer solchen Mission ernennen.
5. Die FAO hat der Schweiz alljährlich in der ersten Oktoberhälfte ein Verzeichnis der Vorhaben zu unterbreiten, deren Ausführung sie für das zweite darauf folgende Kalenderjahr in Aussicht nimmt und für die sie um die finanziellen Mittel nachsucht. Diesem Verzeichnis sind sämtliche sachdienlichen Belege beizufügen. Die FAO und die Schweiz werden jeweils in der ersten Dezemberhälfte eine gemeinsame Konferenz zur Prüfung dieser Vorhaben abhalten. Die Schweiz hat der FAO so bald wie möglich die Vorhaben zu nennen, denen sie wahrscheinlich ihre Unterstützung gewähren wird. Sie hat auch bezüglich jedes einzelnen Vorhabens anzugeben, ob sie sich daran mit Personal und anderen Diensten oder mit Material zu beteiligen beabsichtigt.
6. Die FAO wird dann in detailliertere Verhandlungen mit den betreffenden Empfängerregierungen eintreten und Operationsplanentwürfe ausarbeiten. Die Schweiz ist zu den erwähnten Verhandlungen näher beizuziehen. Die Operationsplanentwürfe sind sodann der Schweiz zur Begutachtung zu übergeben.
7. Wenn die Schweiz der FAO mitgeteilt hat, dass sie den Operationsplanentwurf genehmige, wird die FAO den Operationsplan endgültig beschliessen und mit der Empfängerregierung unterzeichnen und der Schweiz ein unterzeichnetes Exemplar desselben zustellen.
8. Die Schweiz hat sodann der FAO den zur vollen oder teilweisen Finanzierung des Vorhabens notwendigen Betrag in Form eines Hinterlegungsfonds im Sinne von Artikel 3 zu überweisen.
9. Die FAO wird mit der Überwachung und Kontrolle des Vorhabens beauftragt, hat aber die Möglichkeit, im Einvernehmen mit der Schweiz Unternehmer zweiter Hand für die volle oder teilweise Ausführung der auf Grund dieses Abkommens übernommenen Vorhaben zu bestimmen.
Art. 3 Hinterlegungsfonds und Naturalbeiträge
a) Um es der FAO zu ermöglichen, die mit den Empfängerregierungen geschlossenen Abkommen im Sinne von Artikel 5 anzuwenden und die in Artikel 2 Ziffer 4 angedeuteten vorbereitenden Missionen durchzuführen, hat die Schweiz der FAO im voraus in Form von Hinterlegungsfonds diejenigen Beträge in USA—Dollar zur Verfügung zu stellen, welche die FAO zur Deckung der Ausgaben des folgenden Jahres benötigen könnte, sowie die erforderlichen Beträge, um die in Artikel 4 angedeuteten technischen und administrativen Kosten für das betreffende Jahr zu bestreiten.
Wenn die einem Hinterlegungsfonds im Laufe des Kalenderjahres belasteten gesamten Kosten den geschätzten Betrag übersteigen, kann die FAO die Schweiz auffordern, einen den Unterschied deckenden zusätzlichen Betrag zu hinterlegen.
Ein nicht verausgabter Saldo, den ein Hinterlegungsfonds bei Beendigung eines bestimmten Vorhabens oder einer Mission aufweist, ist der Schweiz zurückzuerstatten, es sei denn, diese ermächtige die FAO, den Saldo ganz oder teilweise einem andern Hinterlegungsfonds zuzuweisen.
2. Die FAO hat für jedes Vorhaben und jede Mission, das beziehungsweise die auf Grund dieses Abkommens ausgeführt wird, einen besonderen Hinterlegungsfonds zu bilden.
3. Die FAO hat in bezug auf die Hinterlegungsfonds für eine Verwaltung und eine Buchführung besorgt zu sein, welche der eigenen finanziellen Ordnung und andern geeigneten Ordnungen entsprechen, und sie hat für jeden Hinterlegungsfonds eine gesonderte Aufstellung und eine gesonderte Rechnung zu führen.
4. Die finanziellen Verpflichtungen und die Ausgaben, welche von der FAO für auf Grund dieses Abkommens geleistete Hilfe eingegangen werden, sind in jedem Fall in USA—Dollar anzugeben.
5. Die Schweiz darf Güter und Dienstleistungen als Naturalbeitrag liefern, weicher den unter Ziffer 1 Buchstabe a) vorgesehenen Barzahlungen hinzugefügt werden oder als Ersatz für diese dienen kann.
6. Die Verbindlichkeiten, die der FAO auf Grund eines mit einer Empfängerregierung geschlossenen Abkommens obliegen, sind an die Entrichtung des erforderlichen Beitrages durch die Schweiz geknüpft. Die FAO übernimmt im Rahmen eines mit einer Empfängerregierung geschlossenen Abkommens keine Verantwortung über die als Hinterlegungsfonds eingezahlten Beträge hinaus.
Art. 4 Technische und administrative Ausgaben
Um ihre technischen und administrativen Ausgaben zu decken, darf die FAO eine von der Schweiz zu leistende Entschädigung beanspruchen in einem Betrag, der einem gewissen Prozentsatz der Ausgaben entspricht, die jedem Hinterlegungsfonds für das jeweilige Vorhaben angerechnet werden. Der betreffende Betrag hat im Verzeichnis der Ausgaben zu stehen, das dem in Artikel 2 Ziffer 6 erwähnten Operationsplan beigefügt ist.
Art. 5 Abkommen zwischen der FAO und den Empfängerregierungen
1. Die Abkommen zwischen der FAO und den Empfängerregierungen sind gemäss den normalen Gepflogenheiten und Politiken der FAO zu gestalten. Bedingungen und Modalitäten der Durchführung solcher Abkommen sind in einen Operationsplan oder in eine ähnliche Vereinbarung anderer Art aufzunehmen, welche Regelung zwischen der FAO und der Empfängerregierung abzuschliessen ist und von der die Schweiz eine Kopie erhalten soll.
2. Die Abkommen zwischen der FAO und den Empfängerregierungen haben Bestimmungen zu enthalten, denen zufolge die Verbindlichkeiten, die der FAO auf Grund der erwähnten Abkommen obliegen, auf die Schweiz übertragen werden können. Sie sollen der FAO und der Schweiz auch das Recht einräumen, das Vorhaben zu besichtigen und die zugehörigen Berichte und Urkunden zu erhalten.
3. Die Abkommen zwischen der FAO und den Empfängerregierungen haben genau anzugeben, dass die der FAO auf Grund besagter Abkommen obliegenden Verbindlichkeiten geknüpft sind
an die Beschlüsse ihrer leitenden Organe sowie an ihre satzungsmässigen Regeln und ihre Grundsätze bezüglich Finanzen und Haushalt;
an die Entrichtung des erforderlichen Beitrages durch die Schweiz.
Art. 6 Berichte
1. Die FAO hat der Schweiz alljährlich bis zum 15. Mai eine Kostenaufstellung vorzulegen, welche Auskunft gibt über die Verwendung der Gelder, die während des vorangegangenen Kalenderjahres für die Ausführung der auf Grund dieses Abkommens finanzierten Vorhaben ausgegeben wurden.
2. Die FAO hat der Schweiz die regelmässigen Berichte über die auf Grund dieses Abkommens ausgeführten Vorhaben unverzüglich zuzustellen. Ausserdem hat die FAO der Schweiz jährliche Berichte über den Stand der Durchführung der Vorhaben abzugeben.
3. Da es im beidseitigen Interesse der Vertragsparteien liegt, die öffentliche Meinung über die Bedürfnisse und Anstrengungen der Entwicklungsländer zu unterrichten, hat die FAO der Schweiz über die auf Grund dieses Abkommens durchgeführten Vorhaben Informationen zu liefern, die zur Verbreitung in der weiteren Öffentlichkeit geeignet sind.
4. Bei Beendigung jedes Vorhabens hat die FAO der Schweiz einen Schlussbericht zu übergeben, der eine Bewertung der Ergebnisse des Vorhabens enthält.
5. Die Schweiz darf einen oder mehrere Vertreter an jede am Sitz der FAO abgehaltene Konferenz entsenden, an welcher die auf Grund dieses Abkommens durchgeführten Vorhaben bewertet werden.
6. Unter geeigneten Umständen, über welche die Schweiz und die FAO gemeinsam befinden sollen, sind Bewertungsberichte über in Ausführung befindliche Vorhaben auszuarbeiten, sei es durch eine Mission, bestehend aus Personen, welche die Schweiz, die FAO und das Empfängerland vertreten, sei es durch eine unabhängige Institution, die von der Schweiz und der FAO im gegenseitigen Einvernehmen mit dieser Aufgabe betraut wird.
7. Die FAO und die Schweiz werden jedes Jahr zu einem gemeinsam bestimmten Zeitpunkt eine Konferenz abhalten, um die Ergebnisse der Vorhaben des Vorjahres zu prüfen und die Probleme betreffend Berichte und Rechnungen zu studieren.
Art. 7 Akkreditierte Vertreter der Vertragsparteien
Für alle Fragen bezüglich der Anwendung dieses Abkommens einschliesslich der zusätzlichen Abkommen und Vereinbarungen wird die Schweiz durch den Delegierten des Bundesrates für technische Zusammenarbeit oder eine von ihm bestimmte Person und die FAO durch eine vom Generaldirektor bestimmte Person vertreten sein.
Art. 8 Zusätzliche Abkommen und Vereinbarungen
Die Vertragsparteien können im Hinblick auf die Anwendung dieses Abkommens alle erfahrungsgemäss als geeignet erscheinenden zusätzlichen Abkommen und Vereinbarungen schliessen.
Art. 9 Inkrafttreten und Aufhebung
1. Dieses Abkommen tritt mit seiner Unterzeichnung durch die beiden Vertragsparteien in Kraft.
2. Dieses Abkommen wird für drei Jahre geschlossen; von da an wird es stillschweigend von Jahr zu Jahr erneuert, sofern es nicht durch schriftliche Mitteilung einer der Vertragsparteien an die andere unter Einhaltung einer Frist von sechs Monaten gekündigt wird.
3. Wenn eine der Vertragsparteien der andern die im vorhergehenden Absatz erwähnte Kündigungsanzeige zukommen lässt, haben sich die Parteien unverzüglich miteinander zu beraten, um die geeignetsten Massnahmen zu bestimmen im Hinblick auf die Beendigung der Arbeiten, welche die FAO auf Grund von Abkommen mit den Empfängerregierungen leitet. Auf alle Fälle hat die Schweiz die FAO zu ermächtigen, alle gesetzlichen Verpflichtungen zu erfüllen, die vor Ablauf des Abkommens begründet worden sind und die sich auf die personellen und andern vertraglichen Dienste, auf das Material, auf die Ausrüstung und auf die Reisen beziehen. Jeder flüssige Saldo und jegliche Ausrüstung, die nach Beendigung der Arbeiten nicht zugewiesen sind, sollen der Schweiz zurückerstattet werden.
Zu Urkund dessen haben die hierzugehörig bevollmächtigten Vertreter dieses Abkommen unterzeichnet.
Geschehen in Rom am 29. Oktober 1973 in doppelter Ausfertigung in französischer Sprache.
Für die Organisation der Vereinten Nationen für Ernährung und Landwirtschaft:
AS 1974 185
tra il Consiglio federale svizzero e l’Organizzazione delle Nazioni Unite per l’alimentazione e l’agricoltura concernente la loro cooperazione nell’assistenza ai Paesi in via di sviluppo
Conchiuso il 29 ottobre 1973
Entrato in vigore il 29 ottobre 1973
(Stato 29 ottobre 1973)
Il Consiglio federale svizzero, (qui di seguito semplicemente «La Svizzera» e l’Organizzazione delle Nazioni Unite per l’alimentazione e l’agricoltura (qui di seguito semplicemente «La FAO»)
Considerato che la Svizzera è consapevole dell’alta priorità che occorre conferire all’ammodernamento agricolo, onde aiutare i Paesi in via di sviluppo, la cui popolazione è massimamente dedita all’agricoltura ed alle attività connesse, per migliorare la situazione economica e sociale della popolazione stessa;
Considerato che la Svizzera è consapevole della funzione importante della FAO nel coordinamento di una tale assistenza;
Considerato che la Svizzera desidera rafforzare la propria cooperazione con la FAO, mettendole a disposizione, in tutto o in parte, i mezzi necessari per l’attuazione di programmi e di progetti adottati in comune;
Considerato che la FAO accoglie favorevolmente questo potenziamento della cooperazione con la Svizzera, atto a facilitare l’attuazione degli obiettivi della FAO col promuovere, nei Paesi in via di sviluppo, l’ammodernamento dell’agricoltura giusta il dettato dell’articolo I dell’atto istitutivo della FAO;
Art. 1 Autorità generale della FAO
Fatti salvi i disposti del presente accordo, la FAO è autorizzata ad accettare di fornire un’assistenza ai propri Stati membri e Membri associati in via di sviluppo (qui di seguito semplicemente detti «governi beneficiari») per la messa in opera di programmi e progetti accettati rientranti nel settore di responsabilità assegnato alla FAO dal suo atto istitutivo.
Art. 2 Funzioni della FAO e della Svizzera nella scelta e nell’amministrazione dei progetti
1. Le Parti sono deliberate a cooperare strettamente nel raggiungimento delle finalità enunciate nel preambolo del presente accordo. All’uopo, si consulteranno regolarmente e si forniranno reciprocamente le informazioni e l’assistenza che fossero ragionevolmente chieste.
2. La responsabilità di scegliere e di studiare le domande di progetti, da considerare nell’ambito del presente accordo, ricade in primo luogo sulla FAO.
3. Le Parti si consulteranno periodicamente, sin dall’inizio della fase preparativa, circa le domanda di progetti che, secondo l’opinione della FAO, apparissero suscettivi di venir finanziati nel quadro del presente accordo.
4. Per quanto concerne i programmi a lungo periodo ed i grandi progetti, la FAO esaminerà con la Svizzera se convenga inviare, presso il Governo beneficiario, una missione preparatoria. Se del caso, la Svizzera potrà eleggervi uno o più membri.
5. La FAO sottoporrà annualmente alla Svizzera, la prima quindicina d’ottobre, un elenco dei progetti da essa prospettati per il secondo anno civile successivo e per i quali sollecita i mezzi di finanziamento. L’elenco sarà corredato di tutti i pertinenti giustificativi. La FAO e la Svizzera terranno, la prima quindicina di dicembre, una riunione congiunta dedicata allo studio di questi progetti. La Svizzera, non appena possibile, indicherà alla FAO quali progetti intende probabilmente sostenere. Essa indicherà parimente, per ciascun progetto specifico, la sua intenzione di contribuirvi con personale o altri servizi, oppure con materiali.
6. LA FAO avvierà allora negoziati analitici con i Governi beneficiari interessati e preparerà i piani operativi. La Svizzera verrà strettamente associata ai predetti negoziati. I piani operativi vanno poscia trasmessi alla Svizzera per parere.
7. Non appena la Svizzera avrà notificato alla FAO l’approvazione del piano operativo, la FAO lo metterà definitivamente in punto e lo firmerà con il Governo beneficiario, mandandone alla Svizzera copia firmata.
8. La Svizzera consegnerà allora alla FAO l’ammontare, necessario al finanziamento totale o parziale del progetto, nella forma di un fondo di deposito, com’è previsto nell’articolo 3 del presente accordo.
9. La FAO sarà incaricata della vigilanza e del controllo del progetto ma avrà la possibilità, consultata la Svizzera, di designare ditte sottocommesse per l’esecuzione totale o parziale dei progetti assunti in virtù del presente accordo.
Art. 3 Fondi di deposito e contributi in natura
(a) Per consentire alla FAO di mettere in opera gli accordi conchiusi con i Governi beneficiari, giusta l’articolo 5 del presente accordo, e di eseguire le missioni preparatorie, giusta il numero 4 dell’articolo 2 , la Svizzera anticiperà alla FAO, in forma di fondo di deposito, quelle somme, in dollari SUA, di cui la FAO abbisognasse per coprire le spese dell’anno successivo, nonché le somme necessarie per coprire le sue spese tecniche e amministrative, di cui in articolo 4, per l’annata in questione.
Qualora le spese totali ascrivibili ad un fondo di deposito, nel corso dell’anno civile, superassero l’ammontare stimato, la FAO potrà invitare la Svizzera a depositare un ammontare suppletivo a copertura della differenza.
Ogni saldo inutilizzato figurante in un fondo di deposito al compimento di un progetto o missione determinati, dovrà essere restituito alla Svizzera, tranne ove questa autorizzi la FAO ad attribuire, in tutto o in parte, il saldo ad un altro fondo di deposito.
2. La FAO costituirà un fondo di deposito distinto per ogni progetto o missione, avviato in virtù del presente accordo.
3. La FAO assicurerà l’amministrazione e la contabilità del fondo di deposito, giusta il proprio regolamento finanziario e secondo gli altri pertinenti regolamenti, e terrà, per ciascun fondo di deposito, registrazioni e rendiconti distinti.
4. Gli impegni finanziari e gli oneri, assunti dalla FAO nel quadro dell’assistenza giusta il presente accordo, dovranno sempre essere stilati in dollari SUA.
5. La Svizzera potrà fornire beni e servizi, come contributo in natura completivo o sostitutivo dei versamenti in moneta previsti nel numero 1 (a) del presente articolo.
6. Gli obblighi incombenti alla FAO, in virtù d’un accordo conchiuso con un Governo beneficiario, saranno subordinati al versamento del necessario contributo da parte della Svizzera. La FAO non assume responsabilità alcuna, oltre gli ammontari in fondo di deposito, ai fini di qualsiasi accordo conchiuso con un Governo beneficiario.
Art. 4 Spese tecniche ed amministrative
Per coprire le proprie spese tecniche ed amministrative, la FAO potrà pretendere un contributo dalla Svizzera, nei limiti di una determinata percentuale delle spese ascritte al fondo di deposito per il progetto in questione. L’ammontare figurerà nei prospetti delle spese allegati al piano operativo, di cui in articolo 2 numero 6.
Art. 5 Accordi tra la FAO ed i Governi beneficiari
1. Gli accordi tra la FAO ed i Governi beneficiari vanno stipulati ed interpretati giusta la prassi e la politica normale della FAO. Le loro condizioni e modalità esecutive devono essere incorporate in un piano operativo, o in altro documento analogo da stipularsi tra la FAO ed il Governo beneficiario, e di cui la Svizzera riceverà copia.
2. Gli accordi tra la FAO ed i Governi beneficiari conterranno disposti che consentano di trasferire alla Svizzera gli obblighi incombenti alla FAO in virtù degli accordi medesimi. Essi riserveranno parimente il diritto per la FAO e la Svizzera di ispezionare il progetto e di ottenere i pertinenti rapporti e documenti.
3. Gli accordi tra la FAO ed i Governi beneficiari preciseranno che gli obblighi incombenti alla FAO, in virtù degli accordi medesimi, sono subordinati:
alle decisioni dei suoi organi direttivi, nonché alle sue norme costituzionali, finanziarie e budgetarie;
al versamento del necessario contributo da parte della Svizzera.
Art. 6 Rapporti
1. La FAO sottopone ogni anno alla Svizzera, entro il 15 maggio, un prospetto contabile, da cui risulti l’impiego dei fondi nell’esecuzione dei progetti finanziati in virtù del presente accordo durante l’anno civile precedente.
2. La FAO trasmette senza ritardo alla Svizzera i rapporti periodici concernenti i progetti eseguiti in virtù del presente accordo. Essa fornisce inoltre alla Svizzera rapporti annui sullo stato di avanzamento dei progetti.
3. La FAO, considerando che è interesse comune delle Parti informare l’opinione sui bisogni e sugli sforzi dei Paesi in via di sviluppo, trasmetterà alla Svizzera informazioni, idonee ad un’ampia diffusione, circa i progetti attuati in virtù del presente accordo.
4. La FAO, compiuto che sia un progetto, consegna alla Svizzera un rapporto finale corredato di una valutazione dei risultati.
5. La Svizzera potrà delegare uno o più rappresentanti a qualunque riunione tenuta, alla sede della FAO, per valutare i progetti attuati in virtù del presente accordo.
6. In circostanze adeguate, determinate di concerto tra la Svizzera e la FAO, verranno compilati rapporti di valutazione su progetti in corso, ad opera di una missione composta di personale rappresentante la Svizzera, la FAO e il Paese beneficiario, oppure di un ente indipendente designato, di comune intesa, dalla Svizzera e dalla FAO.
7. La FAO e la Svizzera terranno ogni anno, in data concordata, una riunione dedicata a un esame dei risultati dei progetti dell’anno precedente, nonché a una valutazione dei problemi concernenti i rapporti e i conteggi.
Art. 7 Rappresentanti accreditati delle Parti
Per le questioni concernenti la messa in opera del presente accordo, compresi gli accordi e le intese suppletivi, la Svizzera sarà rappresentata dal delegato del Consiglio federale alla Cooperazione tecnica, o da qualunque altra persona da questo designata, mentre la FAO sarà rappresentata da qualunque persona designata dal suo Direttore generale.
Art. 8 Accordi ed intese suppletivi
Le Parti potranno conchiudere, per attuare il presente accordo, gli accordi e le intese suppletivi che l’esperienza rivelasse opportuni.
Art. 9 Entrata in vigore e disdetta
1. Il presente accordo entrerà in vigore non appena sarà stato firmato dalle due Parti.
2. Il presente accordo è conchiuso per un periodo di tre anni, oltre il quale sarà rinnovato tacitamente, d’anno in anno, salvo disdetta data, da una Parte all’altra, mediante notifica scritta con preavviso di sei mesi.
3. Se una Parte dà all’altra il preavviso disdetta previsto nel paragrafo precedente, le due Parti si consulteranno senza indugio per stabilire i provvedimenti da prendere onde metter fine alle operazioni che la FAO stesse conducendo in base ad accordi conchiusi con dei Governi beneficiari. Comunque la Svizzera autorizzerà la FAO a far fronte a tutti gli obblighi legali assunti prima della cessazione dell’accordo e concernenti i servizi di personale, altri servizi contrattuali, oppure le forniture, le attrezzature ed i viaggi. Ogni somma liquida od ogni attrezzatura rimasta inutilizzata alla fine delle operazioni, sarà restituita alla Svizzera.
In fede di che, i sottoscritti, debitamente accreditati, hanno firmato il presente accordo.
Fatto a Roma, il 29 ottobre 1973, in due originali in lingua francese.
Per l’Organizzazione delle Nazioni Unite per l’alimentazione e l’agricoltura:
RU 1974 185

References: Art. 2

Art. 5

Art. 1

Art. 2

Art. 3

Art. 4

Art. 5

Art. 6

Art. 7

Art. 8

Art. 9

Art. 1

Art. 2

Art. 3

Art. 4

Art. 5

Art. 6

Art. 7

Art. 8

Art. 9