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Timestamp: 2020-07-14 21:56:12+00:00

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Rath-aus-Ravensburg - Themen / Artikel
3. Jul. 2020, Keine Kommentare
während in Deutschland die Corona-Ampel gefühlt schon fast wieder auf hellgrün steht und sich die Ego-Demokraten bestätigt fühlen, wächst sechs Monate nach den ersten Meldungen über das Virus die weltweite Sorge vor einer weiteren Ausbreitung der Seuche, und dort - wo sie bereits gegenwärtig ist - vor einer zweiten, heftigen Welle. Allein in den USA ("perfekte Welle". s.u.) gab es gestern offiziell Ansteckungen von 50.700 Personen (Ravensburg hat 52.000 Einwohner). Steil nach oben (exponentiell) zeigen auch die täglichen Infektionszahlen in Israel, dem Iran und in Südafrika. Auch in den einstigen Musterländern Singapur und Südkorea, die sehr früh Gegenmaßnahmen ergriffen hatten, steigen die Neuinfektionen. „Das Schlimmste wird noch kommen“, warnte der Chef der Weltgesundheitsorganisation, Tedros Adhanom Ghebreyesus. Er forderte alle Länder auf, zu testen, soziale Kontakte zurückzuverfolgen und Quarantäne Regeln zu verhängen. Nach Zählung der Johns-Hopkins-Universität in den USA, waren bis Donnerstag (2. Juli 2020) Weltweit 0,7 Milionen aktuelle nicht genesene Corona-Infektionen und rund 517.000 Tote registriert.
In den USA steigen die Infektionszahlen in die Höhe: Die Johns-Hopkins-Universität meldete für Mittwoch rund 50.700 neue Corona-Fälle an einem Tag. Die Gesamtzahl beläuft sich auf 2,7 Millionen. (weltweit sind es inzwischen über 10 Millionen). Präsident Donald Trump glaubt einen Tag vor dem "Independence Day" derweil weiter an das Verschwinden des Virus. Viele US-Amerikaner befürchten deshalb die "perfekte Welle" des gefährlichen Virus
In Israel hat die Zahl der Neuinfektionen einen Höchstwert erreicht. Binnen 24 Stunden gab es 966 neue Fälle, wie das Gesundheitsministerium am Donnerstag mitteilte. In Deutschland verzeichnete man am Mittwoch 503 neue Infektionen. Israel hat also fast doppelt so viele Neuinfektionen – wobei Deutschland etwa neunmal so viele Einwohner hat wie Israel. (Faktor 16-17) In Israel und den Palästinensergebieten war die Pandemie zunächst glimpflich verlaufen. NachLockerungen sind die Zahlen der Infizierten jedoch seit gut einem Monat stark angestiegen.
Kürzlich schaffte es der Iran sogar in die Pressekonferenz des Berliner Robert Koch-Instituts. Im Iran gebe es eine zweite Corona-Welle. „Darauf deutet alles hin“, erklärte RKI-Chef Lothar Wieler. Dabei schien die Islamische Republik mit ihren 82 Millionen Einwohnern (= D) Ende April das Schlimmste überstanden zu haben. Inzwischen grassiert das Virus wieder mit täglich mehr als 2500 Neuerkrankungen und damit ähnlich massiv wie während der ersten Welle im März. Teherans Regierung droht derweil mit einem zweiten Lockdown. Das könnte jedoch der maroden Volkswirtschaft den Rest geben und den Zorn gegen das Regime neu entfachen – wie zuletzt bei den blutigen Massenprotesten im November 2019. Seit Ende Mai haben fast alle Branchen im Iran die Arbeit wieder aufgenommen. Die von Präsident Hassan Rohani durchgesetzten Lockerungen haben aber auch dazu geführt, dass die Corona-Vorschriften in der Bevölkerung nicht mehr ernst genommen wurden. Rohani will aber trotz Kritik an seiner Lockerungspolitik festhalten. Er sei der Auffassung, dass die Corona-Krise noch länger andauere und eine längerfristige Einschränkung der Wirtschaftsaktivitäten nicht machbar sei. Die Iraner sollten lieber lernen, „mit dem Virus zu leben“. Mehr als 232.000 Menschen sind mittlerweile als Infizierte gemeldet. Die Zahl der Toten liegt über 11.100 Doch die Dunkelziffer ist hoch. Selbst ein Gutachten des iranischen Parlaments geht von zehnmal so vielen Infizierten und doppelt so vielen Opfern aus, wie offiziell verkündet. Denn oft werden Todesursachen gefälscht. Viele Angehörige fürchten, ihre an Covid-19 Verstorbenen dann nicht nach muslimischem Ritual bestatten zu können.
In Südafrika steigt die Zahl der Neuinfektionen ebenfalls steil an. Innerhalb eines Tages meldeten die Behörden 8124 neue Fälle sowie 92 Todesfälle. Nach der Westkap-Provinz mit Kapstadt entwickelt sich nun das Wirtschaftszentrum rund um Johannesburg zur Schwerpunktregion. Südafrika verzeichnet mit rund 160.000 Infektionen die meisten Fälle in ganz Afrika.
Südkorea galt in deutschen Talkshows lange Zeit als Musterschüler im Kampf gegen Corona. Die Zahl der Neuinfektionen sank dank harter Maßnahmen zeitweise gegen null. Am Donnerstag meldeten die Behörden 54 neue Ansteckungen. Die Gesamtzahl der Fälle im Land beträgt knapp 13.000. Das ist vergleichsweise wenig. Die Regierung ist trotzdem alarmiert. Anfang Mai waren fast alle Restriktionen gelockert worden. Dann kam der Erreger jedoch überraschend zurück. Auch dieses Mal sorgten geschlossene Räume mit vielen Leuten für die rasche Verbreitung: Zuerst waren es Schwulenclubs im Seouler Ausgehviertel Itaewon. Dann gab es Covid-19-Ausbrüche in Karaoke Bars, Warenhäusern und Tischtennis Hallen. Die Koreaner führten von Anfang an systematisch Corona-Tests durch, um Ausbrüche frühzeitig zu erkennen. Gleichzeitig verfolgen die Gesundheitsbehörden mithilfe von GPS-Daten genau die Bewegungsabläufe von Handynutzern, um potenziell Infizierte ausfindig zu machen. Auf diesem Weg konnte man das Virus eindämmen, ohne großflächige Ausgangssperren zu verhängen. Doch nach wie vor müssen die Bewohner in vielen öffentlichen Gebäuden wie Fitnesscentern oder Kneipen einen QR-Code scannen, um im Falle eines Infektionsausbruchs rückverfolgbar zu sein. Auch Gesichtsmasken werden weiterhin flächendeckend getragen. Südkorea beschäftigt zudem rund 150 sogenannte Spurensucher. Deren Aufgabe ist es, sämtliche Personen eines Infektionsherds ausfindig zu machen. Dabei stehen ihnen Möglichkeiten zur Verfügung, die in Deutschland rechtlich nicht gegeben sind: Innerhalb weniger Minuten bekommen sie Zugang zu Kreditkarten-Transaktionen und Handydaten, um Bewegungsabläufe zu rekonstruieren. Während der Frühphase der Pandemie konnte Südkorea noch den Ursprung sämtlicher Infektionen aufspüren. Mittlerweile ist bei rund zehn Prozent der Übertragungen die Ursprungsquelle nicht mehr bekannt.
Um den Inselstaat Singapur schien Covid-19 zunächst einen weiten Bogen zu machen. Dann entdeckten die Behörden jedoch einen gewaltigen Infektionsstrang in engen Wohnheimen der südasiatischen Arbeitsmigranten. Diese verrichten Niedriglohnjobs in Singapur. Am Donnerstag stieg die Zahl in dem Staat mit 5,7 Millionen Einwohnern um 188 neue Fälle auf 44.300. Vor Kurzem hat die Regierung mit einem Vorschlag Aufsehen erregt: Jeder Bewohner, der Kontakt mit einem Infizierten hatte, soll demnach eine Art digitaler Fußfessel erhalten – in Form eines mobilen Geräts, das man entweder am Arm oder in der Tasche tragen kann. Das kann dann rund um die Uhr Ortungsdaten weiterreichen. Möglicherweise soll die Maßnahme auf jeden Bewohner Singapurs ausgeweitet werden. Es wäre die wohl umfassendste Kontakt Verfolgung eines Staates überhaupt.
Japans Hauptstadt Tokio verzeichnet gerade den höchsten Anstieg an Neuinfektionen binnen 24 Stunden seit Anfang Mai. Die Stadtregierung bestätigte am Donnerstag 107 neue Infektionsfälle. Japan hatte im Juni den Notstand im ganzen Land aufgehoben, da die Krise so gut wie unter Kontrolle gebracht worden sei, hieß es damals. Seitdem steigt die Zahl der Infizierten wieder.
Die Corona-Pandemie hat Schweden hart getroffen - das Land verzeichnet eine wesentlich höhere Sterberate als seine Nachbarländer. Auch viele Schweden hadern mit dem Sonderweg der Regierung. Die lässt das Corona-Krisenmanagement jetzt überprüfen. Schweden ist in der Corona-Pandemie einen Sonderweg gegangen - und steht deswegen in der Kritik. Jetzt hat die Regierung eine Überprüfung des Krisenmanagements angekündigt. Sie beauftragte die staatlich finanzierte Schwedische Agentur für Verteidigungsforschung (FOI) mit der Analyse. Bereits am Mittwoch hatte die Agentur einen Bericht vorgelegt, in dem eine mangelnde Vorbereitung Schwedens auf die Corona-Krise beklagt wurde - obwohl es mehrere "Warnschüsse" gegeben habe. Trotz der Erfahrung anderer Epidemien wie SARS, der Vogelgrippe und der Schweinegrippe habe es in Schweden wie auch in anderen Ländern "eine unvollständige Vorbereitung gegeben, als die Corona-Pandemie einschlug", stellten die FOI-Experten fest. Die Corona-Pandemie habe Schwächen im schwedischen Krisenmanagement und der "Robustheit der Bevölkerung ans Licht gebracht". Die Autoren des Berichts kritisierten auch unzureichende Schutzbekleidung sowie einen Mangel an medizinischer Ausrüstung. Unterbrechungen in den Lieferketten deuteten demnach zudem auf einen Mangel an "Planung auf oberster Ebene" hin. meisten anderen europäischen Staaten verhängte Schweden keine Ausgangsbeschränkungen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Schulen, Cafés, Bars, Restaurants und die meisten Unternehmen blieben geöffnet. Inzwischen verzeichnet das nordeuropäische Land mit seinen 10,2 Millionen Einwohnern eine wesentlich höhere Sterberate als seine skandinavischen Nachbarländer. Nach offiziellen Angaben wurden seit Beginn der Pandemie mehr als 70.000 Infektionen nachgewiesen, mehr als 5400 Menschen starben. In Norwegen starben bislang 250 Menschen, in Dänemark 600 und in Finnland 325.
Was nun Ravensburg und das bei einigen grassierende "Rutenfestfieber" (Rutenfest = traditionelles Heimatfest) anbetrifft, kann daher nur vor "Kompensationen" der falschen Art und in die verkehrte Richtung gewarnt werden. Überhaupt scheinen die bundesweiten Lockerungen - wie ich schon oft "angeprangert" hatte - zu früh und zu großzügig (siehe die Negativbeispiele oben). Überhaupt scheint mir das Corona Virus der neuen Generation (Covid-19) unberechenbar und deshalb nicht vergleichbar mit anderen seiner Art zu sein. Weshalb noch einmal mehr Vorsicht geboten ist.
Zusammengestellt aus ausschließlich seriösen Quellen und kommentiert und mit besten Grüßen von Stefan Weinert
Petition zur Wirtschaftsethik
23. Jun. 2020, Keine Kommentare
>>> https://www.change.org/p/bundesregierung-deutschland-wirtschaftsethik-fleischverzehr-f%C3%BCr-sechs-monate-auf-50-prozent-senken
Fleischverzehr für sechs Monate auf 50 Prozent senken: Ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung der WIRTSCHAFTSETHIK
WIR, DIE UNTERZEICHNERINNEN DIESER PETITION, SENKEN UNSEREN KAUF UND VERZEHR VON SCHWEINE- UND RINDFLEISCH, SOWIE IHRER WEITERVERARBEITENDE PRODUKTEN, FÜR DIE KOMMENDEN SECHS MONATE AUF 50 PROZENT.
WIRTSCHAFTSETHIK? Gibt es die überhaupt? Und wenn ja, womöglich nur als Worthülse? Aufgrund der Vorkommnisse bei den Fleisch verarbeitenden Firmen in NRW (Westfleisch und Tönnies) der vergangenen Wochen, die es wohl schon immer gab, durch Corona aber offensichtlich (!) wurden, hat sich gezeigt, was in der Fleischindustrie mit Mensch und Tier so vor sich geht (offensichtlich nicht nur in NRW). Daran trage auch ich persönlich Schuld, werde aber jetzt den Hebel umlegen, um - hoffentlich mit Ihnen und euch gemeinsam - die Einführung und ggfs. Verbesserung ethischer Grundsätze primär in der Fleischindustrie, herbei zu zwingen.
Morgen in sechs Monaten beginnt Weihnachten 2020 - und ab Morgen, 24.06.2020, werde ich meinen Kauf und Verzehr von Schweinefleisch und auch Rindfleisch um die Hälfte, also 50 Prozent für zunächst sechs Monate herabfahren. Das gilt nicht nur für das Fleisch pur, sondern auch für alle seine Produkte wie Konserven, Bratwurst, Leberkäs, Aufschnitt, Suppen, Brühe etc.
Mein Fleischverzicht in dieser Form (1/2 statt 1/1) soll in der Fleischindustrie und seinem Lebens(!)umfeld erreichen:
> Abschaffung von Leiharbeit (grundsätzlich)
> Abschaffung von Werkverträgen im Sinne von "Mensch reduziert auf Arbeitsleistung =Produkt (grundsätzlich)
> Festeinstellung zu Tarifbedingungen für jeden
> Zahlung des Mindestlohns für jede geleistete Stunde/Minute
> Einführung der elektronischen Zeiterfassung für jede/n Mitarbeiter/in
> Zurverfügungstellung von genügend Wohnraum für jeden und jede!
- Hartz-IV-Empfänger steht per Gesetz Wohnraum bis zu 50 m² pro Person zu,
plus 15 m² pro weitere Person (Ehepaar ...)
- Flüchtlingen in Heimen stehen 8 bis 10 m² zur Verfügung, plus eigenem Bett, einem Schrank,
- plus abschl. Schrank für Dokumente, eigene Kühlmöglichkeit für Lebensmittel,
- ausreichend Tischplatz
Alles das haben die über 5.000 EU-Arbeiter*innen bei Tönnies und die bei Westfleisch nicht. Viele haben
nicht einmal ein eigenes Bett, sondern müssen sich die Bodenmatratze im Schichtbetrieb mit zwei anderen
teilen. Kosten: 250 Euro/Monat plus Abholkosten bis zur "Fleischbank".
> Bessere Lebens(!)bedingungen für Schweine und Rinder während der Aufzucht
> Bessere Transportbedingungen zu den Betrieben für Schweine und Rinder
> Sichere und schmerzfreie Tötungen der Schweine und Rinder
> Vermehrter Getreide- und Maisanbau etc. für den menschlichen Verzehr, statt exponentiell steigende "Fleischproduktion"
Ich bin eine (1) Person - WIR sind eine Millionen (1.000.000) Menschen !!
Bitte werbt für diese Petition, diskutiert sie, verbreitet sie, macht sie bekannt.Danke im Namen von MENSCH und TIER!
Bleibt gesund, euer Stefan Weinert
Auf Löwenjagd - Ein kleines Wort zum Sonntag
13. Jun. 2020, Keine Kommentare
Der LÖWE hat und übernimmt die Aufgabe, für den Fortbestand seines Rudels zu sorgen. Allerdings tut er das in sehr widersprüchlicher Weise, man könnte auch sagen, halbherzig. Seine diesbezüglichen Aktivitäten begrenzen sich auf die Abwehr der Feinde von Außen und die Weitergabe seiner Energie für das Entstehen von Nachwuchs. Das war's dann aber auch schon. Für die tägliche Stillung des Hungers der Sippe mit meist mehreren Löwinnen und entsprechend vielen Löwenbabys ist er nicht zuständig, im Gegenteil. Den Fang eines fetten Gnus oder Zebras, überlässt er der Löwin, während er im Savannengras döst, besteht aber - wenn notwendig mit entsprechender Aggressivität - darauf, als erster von der Beute zu fressen, wobei er sich die Filetstücke unter die Zähne reißt, und erst freie Bahn gibt, wenn er gesättigt ist. Dann müssen sich Löwinnen und Nachwuchs mit dem Rest begnügen. Der LÖWE ist also nicht anderes als ein animalischer Trittbrettfahrer, der von dem Erfolg ander zehrt, ihn für sich beansprucht, so dass für die anderen nur "Haut und Knochen" bleiben.
Klar, was hier gemeint ist. Der LÖWE ist das EGO des Menschen. Nicht, dass dieses EGO nicht wichtig wäre. Es garantiert uns inmitten der Gesellschaft von Abermillionen Mit-EGOs das Überleben, die Entfaltung unserer Talente und die Bewahrung unseres "Menschseins." Doch wie der LÖWE, so ist auch das EGO ein ambivalentes Ding. Um seinen täglichen Hunger zu stillen, nimmt es alles mit, was sich ihm in den Weg stellt - ob nun "mein" oder "dein", von anderen erbeutet, gefunden oder erfunden, ob beteiligt oder dösend unbeteiligt. Es wird zuerst gefressen - und wehe ihm kommt jemand dabei in die Quere.
Dass das EGO - also mein und dein eigenes ICH - dabei sukzessive auch sich selbst frisst und verzehrt - ist (isst) ihm dabei nicht bewusst. Denn das EGO ist leider von seiner "Natur" her blind. Blind für die Situation um sich herum, blind für den anderen, blind - und das ist das Verheerendste - für sich selbst und für das SELBST. Frisst der LÖWE das Gnu, wird dieses letztlich Teil des LÖWEN, und dieser wächst und wächst und pflanzt sich fort und fort. Könnte aber das Gnu den LÖWEN fressen, was in der Natur und im Animalischen so gut wie unmöglich ist - würde der LÖWE, der Todfeind, nicht nur selbst tot sein, sondern Teil des Gnus werden.
Im menschlichen Bereich soll diese Transformation tatsächlich möglich sein, wie man immer wieder hört. Denn während das Tier, der LÖWE, instinktgesteuert ist, ist der Mensch von seinen Trieben gesteuert und abhängig. Gegen Instinkte kann man sich nicht wehren. Die sind so eine Art Automatismus. Menschliche Triebe aber sind beherrschbar. Zwar ist es wichtig, die Triebe und auch den am Ende stehenden Tod anzuerkennen und zu bejahen. Aber das ICH, das EGO ist den Trieben nicht hoffnungslos ausgesetzt. Es kann, wenn es denn will, NEIN sagen zum Geltungstrieb, zum Sexualtrieb, zum Fresstrieb, zum Vergnügungstrieb, zum Kapital-Trieb, zum Ausbeutungstrieb, zur "sofortigen" Triebausübung, und so weiter.
Doch der Weg zu diesem WOLLEN hängt mit der Anerkennung des eigenen physischen Todes, also mit der Endlichkeit unseres Lebens, und dem "schleichenden" Tod des eigenen EGOs während des physischen Lebens zusammen. Der jüdische Theologe Martin Buber sagte einst, "Das ICH erkennt sich nur durch das DU". Ohne den Spiegel, den uns der Mitmensch entgegenhält - vorausgesetzt wir haben den Mut, auch in selbigen zu schauen - wird es jedoch nicht gehen. Zur zugelassenen Kritik von Außen sollte sich auch noch die Eigenkritik gesellen, so eine Art täglicher Seelenhygiene, der ich mich selbst unterwerfe.
Zu alledem braucht man nicht unbedingt ein Christ, ein Jude, ein Muslim, ein Buddhist oder überhaupt ein religiöser Mensch zu sein. Wenngleich es eine Sequenz aus den Gesprächen des Jeshua (griechisch: Jesus) Ben Joseph, dessen Historizität nachgewiesen ist (auf dem Konzil von Nizäa 325 n. Chr., wurde er auf Geheiß des römischen kaisers Konstantin zum GOTT erklärt) mit seinen Zuhörern gibt, die aber von den Kirchenvätern und der Kirche bis heute nicht in den Kanon des Neuen Testaments aufgenommen worden ist. Da heißt es: "Gesegnet ist der Löwe, wenn ein Mensch ihn isst; so dass der Löwe Mensch wird. Verdorben ist der Mensch, wenn ein Löwe ihn ist, so dass der Mensch Löwe wird." (Logion 7 des Thomasevangeliums)
Die alten Schriftrollen dieses "Evangeliums des Thomas" wurden Mitte des 20.Jahrhunderts nahe der ägyptischen Stadt Nag Hammadi wieder gefunden. Ihr Inhalt (es handelt sich allein um Aussagen des Jeshua, keine Handlung oder dergleichen) war den hohen Bischöfen vor 1700 Jahren nicht unbekannt. Aber in die Bibel wollten sie diese dann doch nicht aufnehmen. Die KIRCHE hat sich zu einem gefräßigen Löwen entwickelt, einem ÜBEREGO, das nimmt, was ihm nicht gehört und sehr reich geworden ist. Sie hat in der Tat mit dem "Jeshua Ben Joseph" rein gar nichts zu tun.
Aber zurück zu MIR und dir: Ich will es mal ein wenig salopp formulieren: Lassen Sie uns selbst auf Löwenjagd gehen und die Beute nicht mehr von anderen fangen lassen, um sie dann für uns zu beanspruchen.
12. Jun. 2020, Keine Kommentare
Diese Petition schließt sich dem "Aktionsbündnis Kinderrechte ins Grundgesetz" an
11. Jun. 2020, Keine Kommentare
diese hoch wichtige Petition *) schließt sich dem "Aktionsbündnis Kinderrechte ins Grundgesetz" an >>>https://kinderrechte-ins-grundgesetz.de/ -- Sind Sie dafür? -- Dann unterschreiben Sie bitte diese Petition *), die an die Bundesregierung Deutschland gerichtet ist.
*)https://www.change.org/p/bundesregierung-deutschland-sexueller-missbrauch-von-kindern-ist-doppelmord-analog-211-stgb-darf-nicht-verj%C3%A4hren
Bitte teilen Sie diese Petition, werben Sie für sie, mach Sie sie publik, wo es nur geht. die Bundesregierung hat inzwischen Nachbesserungen angekündigt (Vergehen werden zu Straftaten), doch reicht das nicht !!
Mit respektvollen, kinderfreundlichen Grüßen und bleiben Sie gesund!
Sexueller Missbrauch von Kinder ist DOPPELMORD
2. Jun. 2020, Keine Kommentare
der Verfasser dieser Zeilen wendet sich an Sie, liebe Leser/innen, weil er Sie wissen lassen möchte, dass er wie viele Bürger/innen und Organisationen diese Landes, eine signifikante und erhebliche Verschärfung der Strafen für Sexualtäter a) grundsätzlich, und b) insbesondere für Täter/innen, die Kleinstkinder, Kleinkinder und Kinder sexuell - in welcher Form und Gestalt auch immer - missbrauchen. Dieser Missbrauch muss juristisch dem MORD (§ 211 StGB/ § 23 (1) StGB) gleichgesetzt werden, da es sich hier sowohl um einen psychischen als auch physischen Mord(versuch) handelt.
In den vergangenen Jahren und Monaten - und jüngst wieder in unseren Tagen - hören wir erschütternde Nachrichten von erwachsenen Menschen, von Vätern und Müttern, Onkeln und Tanten, Nachbarn, Priester und Diakone, Lehrer, Trainer und anderen Kontakten, die Kleinstkinder, Kleinkinder und Kinder - darunter auch die eigenen - sexuell quälen, filmen, vergewaltigen, zur Schau stellen, feilbieten und verkaufen. Diese Taten sind nichts anderes als Mord; und zwar Mord in zweifacher Weise: Der Tod der Seele sofort - jener eineinhalb bis dreizehn Jahre alten Babys, Kindergartenkinder, Schüler, Teenager, von Liebe und Romantik träumender junger Menschen, und der physische Tod auf Raten bis zu Suizidversuchen und oft zum Suizid selbst. Mord verjährt nicht und Mord führt zu Höchststrafen. Der in diesen Tagen in NRW dingfest gemachte Sexualstraftäter hatte sich durch seine Bewährungsstrafen von weiteren Taten nicht abbringen lassen. Die Familienministerin aber will die Gesetze nicht verschärfen. Und auch die bisherigen Gesetze werden von den Gerichten viel zu laissez faire angewandt.
In dem umfassenden Anhang habe ich wichtige recherchierte Informationen zusammen gestellt.
Im Namen der "Bürgerhilfe Ravensburg",
1) Kinder in unserer Gesellschaft haben - trotz vieler Hilfseinrichtungen - keine wirkliche Lobby. Im deutschen Grundgesetz tauchen Kinder nicht als Rechtssubjekte, sondern lediglich als Regelungsgegenstand (Objekt der Eltern; manche Eltern sehen und behandeln ihre Kinder gar wie Besitz) auf. In Artikel 6 Absatz 2 Grundgesetz heißt es: „Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht.“ Hinzu kommt, dass das Bundesverfassungsgericht bisher keinen bereichsübergreifenden Kindeswohlvorrang entsprechend Artikel 3 Absatz 1 UN-KRK formuliert hat. Im Unterschied zu vielen anderen Staaten sind die von Deutschland ratifizierten völkerrechtlichen Verträge nicht automatisch Bestandteil der Verfassung. Dies gilt auch für die UN-KRK. Gemäß Artikel 25 Grundgesetz steht die Konvention im Rang eines einfachen Bundesgesetzes. Die Verfassung geht ihr also vor.
Schon seit geraumer Zeit gibt es die Forderungen von den verschiedensten Seiten, dem Kindeswohl Vorrang einen festen Platz im GG zu geben. Da sähe dann wie folgt aus:
Recht des Kindes auf Entwicklung, Entfaltung und Bildung
Recht des Kindes auf Schutz vor Gewalt und anderen Gefährdungen
Recht des Kindes auf Beteiligung an allen es betreffenden Maßnahmen
Vorrang des Kindeswohls bei allen Kinder betreffenden Entscheidungen
Die Verpflichtung des Staates, Chancengerechtigkeit und kindgerechte Lebensbedingungen für Kinder zu gewährleisten.
Dass Kinder als eigenständige Persönlichkeiten mit eigenen Rechten zu achten und in der Gesellschaft zu beteiligen sind, entspricht noch nicht durchgängig der allgemeinen öffentlichen Meinung.
2) § 211 StGB
3) Anke Seifert --- Folgen sexuellen Missbrauchs (2001)
Bei dem grundsätzlichen Thema "Gewalt gegen Kinder" wird zwischen struktureller und personeller Gewalt unterschieden. Unter struktureller Gewalt versteht man Gewalt, die aus sozialen Gegebenheiten resultiert, wie beispielsweise unzureichende Wohnverhältnisse. Die personelle Gewalt beinhaltet das Handeln und das Unterlassen eines Erwachsenen gegenüber einem Kind.
Es werden vier Formen der personellen Gewalthandlungen unterschieden:
Vernachlässigung - findet dann statt, wenn Kinder durch ihre Betreuungspersonen nicht ausreichend ernährt, gesundheitlich versorgt und/oder nicht dem Alter entsprechend beaufsichtigt werden. Unter diese Form der Gewaltanwendungen wird zudem eine mangelnde, nicht altersentsprechende Förderung des Kindes gezählt. Die Vernachlässigung ist immer eine Handlung der Unterlassung, die weitreichende Folgen für das Kind haben kann. Um eine Vernachlässigung handelt es sich auch dann, wenn Hilfeleistungen ausbleiben. Zum Beispiel, wenn ein Kind versucht, Gewalterfahrungen durch den Vater der Mutter mitzuteilen und es bei ihr auf Unverständnis und Unglauben stößt.
Psychische Misshandlung - muss getrennt von der "Vernachlässigung" gesehen werden, da es sich um Formen von Handlungen handelt, die Kinder ängstigen können und ihnen ein Gefühl der eigenen Wertlosigkeit geben. Psychische Misshandlung kann ein Kind in seiner psychischen und körperlichen Entwicklungsmöglichkeit hemmen. Die Grenze der psychischen Misshandlung ist nicht immer eindeutig. Sie besteht aus mehr oder weniger anerkannten bzw. stillschweigend geduldeten Erziehungspraktiken, wie Bestrafungen mit Hausarrest und Liebesentzug. Die psychische Misshandlung stellt eine subtile Form der Gewalt gegen Kinder dar, obwohl die Folgen von denen anderer Gewaltanwendungen meist nicht zu unterscheiden sind. Die psychische Misshandlung kann den Charakter einer Unterlassung und einer Handlung haben.
Körperliche Misshandlung - stellt eine körperliche Verletzungen dar, die dem Kind durch die Betreuungsperson oder Fremde beigebracht wird. Hierzu zählen u.a. Schläge und absichtlich zugefügte Verbrennungen. Die Intensität der Misshandlung und auch die jeweilige Empfindlichkeit des kindlichen Organismus spielen für die Auswirkungen eine große Rolle. Ein Kind ständig zu schlagen oder zu verprügeln hat zum Beispiel geringere Auswirkung, als eine einmalige Ohrfeige. Für die seelischen Folgen, die das Kind erfahren muss, besteht ein Unterschied in der Heftigkeit der Schläge und auch bezüglich des Grundes. Geschieht eine Gewalthandlung im Affekt, so wird auch die anschließende Reaktion zwischen Erwachsenem und Kind anders empfunden als man eine (anhaltende) körperliche Misshandlung empfinden kann.
Sexueller Missbrauch ist eine gewalttätige Handlung, die vom Kind unerwünscht ist und vom handelnden (Erwachsenen) erzwungen wird. Dabei benutzen (zumeist männliche) Erwachsene Kinder zur eigenen sexuellen Befriedigung. Dies geht oft einher mit körperlichen und psychischen Gewaltanwendungen und seelischem Druck.
Wird ein Kind durch ein Familienmitglied sexuell missbraucht, so sind die Gefühle der Opfer oft ambivalent. Es sucht Schutz vor den Taten und will gleichzeitig den Zusammenhalt der Familie nicht zerstören. Auf dem Kind lastet eine große Bürde, doch will es die Beziehung zum Täter / zur Täterin und auch die Familie nicht zerstören. Viele Opfer sind zu Beginn der Tatzeit zwischen sechs und zehn Jahren alt, einige der Betroffenen sind bereits zu Tatbeginn zwischen zwei und fünf Jahren alt. Dies zeigt, dass die Opfer zum Zeitpunkt der Tat noch nicht die ausreichende Lebenserfahrung haben, mit den Folgen umzugehen. Bei sexuellem Missbrauch in der Familie versuchen viele betroffene Kinder ihre Erfahrungen als "Nichtigkeit" abzutun. Dennoch können sie ihrer ambivalenten Gefühle nicht "Herr" werden, solange sie keine Person des Vertrauens haben und sich durch ein Gespräch entlastet fühlen können. Das Kind glaubt, die Verantwortung des Missbrauchs wird ihm zugeschrieben, wodurch ein schweres Gewicht auf ihm lastet.
Sexueller Missbrauch wird beurteilt nach der Absicht, die hinter der Handlung steht, wer den Nutzen aus ihr zieht und von wem die Handlung ausgeht. Weiterhin ist das Alter und der Widerwille des Kindes zu berücksichtigen. Wichtig ist es, ob das Kind bereits in der Lage dazu ist, 'Nein' zu sagen und ob dies auch respektiert wird. Zusätzlich zu diesen Fragen müssen die Gefühle des Kindes, die gegenüber bestimmten Handlungen und möglichen Folgeerscheinungen auftreten, berücksichtigt werden. Die Kenntnis hierüber kann der Vorbeugung eventueller Verschleierungen und Verdeckung Manövern dienen.
die Person des Täters (Mutter, Vater, Bekannter, Fremder).Sieh oben im Prolog
Die Folgen von sexuellen Missbrauchshandlungen sind um so größer und die Erinnerungen für das Opfer um so belastender, je größer der Altersunterschied und die verwandtschaftliche Nähe zwischen dem Täter und Opfer ist, je länger die sexualisierte Gewalt andauert, je jünger das Kind bei Beginn der Tat ist, je mehr Gewalt angedroht und angewendet wird, je vollständiger die Geheimhaltung und der damit einhergehende Druck auf das Kind ausgeübt wird und weiterhin je weniger beschützende und vertrauensvolle Personen dem Kind als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. [vgl. Informationsbroschüre der Senatsverwaltung für Jugend und Familie, 1992, zitiert nachwww.praevention.org/fachinformationen. Stand vom 26. August 2001]
Die Folgen auf der Körperebene sind dadurch gekennzeichnet, dass der Körper auf die Psyche reagiert und dies meist unbewusst erfolgt. Anhaltende und ätiologisch unklare Körperbeschwerden sind im Kontext von Anamnese und Verhaltensauffälligkeiten ein möglicher Hinweis für sexuelle Missbrauch Situation.
Im Folgenden wird auf verschiedene Symptome sexuellen Missbrauchs auf der Körperebene eingegangen. Dabei ist zu beachten, dass weder alle genannten Symptome unbedingt zur Ausprägung kommen müssen, noch dass man von dem Vorhandensein dieser Symptome zwingend auf einen sexuellen Missbrauch schließen kann, da auch andere traumatische Ereignisse (z.B. Verkehrsunfälle, Todesfälle) zu den beschriebenen Störungen führen können.
Kennzeichen Dissoziative Störungen (krankhafte Entwicklung) sind der teilweise oder völlige Verlust der Fähigkeit, belastende Erinnerungen angemessen in den eigenen Erfahrungsschatz zu integrieren, der teilweise stattfindende Verlust des Identitäts Bewusstseins und der Kontrollverlust über eigene Körperbewegungen. Diese Störung hat meist eine psychogene Ursache und es besteht eine nahe zeitliche Verbindung zu traumatischen Ereignissen, unlösbaren oder unerträglichen Konflikten oder gestörten Beziehungen. Ein dissoziativer Patient jedoch hat gleichzeitig die Kontrolle darüber, welche Erinnerungen und Empfindungen zugelassen und welche Bewegungen ausgeübt werden.
Krampfanfälle sind eine weitere Form dissoziativer Körper Bewegungsstörungen. Diese "Pseudoanfälle" können epileptischen Anfällen sehr ähnlich sein. Hierbei sind mögliche Verletzungen im Rahmen eines epileptischen Anfalls eher selten. Die krampfartigen Anfälle ähneln oftmals einer Darstellung inzestuöser Kontakte.
Um Krankheiten der Psychosomatik zuschreiben zu können, müssen tatsächliche organisch bedingte Krankheiten ausgeschlossen werden. Als Folge sexualisierter Gewalttaten können psychosomatische Symptome wie Zuckungen in Extremitäten, Geh- und Sehstörungen und Störungen des Bewusstseins auftreten. Diese Symptome sind körperliche Ausdrucksmittel seelisch bedingter Konfliktsituationen. Es sind individuelle Ausdrucksmittel und die Ursache ist meist schwer zu erkennen.
Haut- und Magenerkrankungen können als Folge von oben genannter psychosozialer Belastung auftreten. Auch können Sexualstörungen wie sexuelle Dysfunktion und Vaginismus (ein Krampf der die Vagina umgebenden Beckenbodenmuskulatur) einen Hinweis auf die Erfahrung sexualisierter Gewalt darstellen.
Seelisch bedingten Kopf- und Rückenschmerz, chronischen Unterleibsschmerz, Schmerzen in den Armen und Beinen und auch am Herzen rechnet man zu somatischen Schmerzzuständen. Schmerzen im Unterleib stellen eine Schmerz Wahl dar, die dem Bereich der Missbrauchserfahrung sehr nahe kommt. Unerträgliche Gefühle und Konflikte werden in einer solchen Form unbewusst durch Schmerz ausgedrückt. Für Kleinkinder ist dies zusätzlich die unbewusste Art, Zuneigung zu erlangen. Solange ein misshandeltes Kind Schmerzen hat, die offensichtlich sind, "ist man nicht alleine und wird gepflegt".
Die Bulimie zeichnet sich durch ein periodisches Aufnehmen großer Mengen von Nahrungsmitteln und das anschließende, selbst herbeigeführte Erbrechen oder Abführen derselben aus. Bulimie-Patienten sind nicht unbedingt untergewichtig, haben jedoch ein gestörtes Körperempfinden. Eine krankhafte Angst, dick zu werden, ist auch im Falle einer normalgewichtigen Ausgangssituation Bestandteil dieser Krankheit. Nach einem Anfall empfinden sie Ekel, Hilflosigkeit, Panik und Schuldgefühle. Die anschließende Entleerung durch Erbrechen oder Abführmittel wirkt erleichternd. Diese Krankheit wird von den Opfern aus Scham geheimgehalten. Viele Bulimie-Patienten sind suizidgefährdet. Bulimie wird selten bei Männern diagnostiziert. Folgen der Krankheit können ernsthafte gesundheitliche Schädigungen des Darms und der Speiseröhre sein. Auch weiterführende Langzeitfolgen können darüber hinaus auftreten.
Anorexie bezeichnet einen schweren Appetitverlust (u.a. vom Opfer absichtlich herbeigeführte Essensverweigerung) und Nervosa bedeutet, dass die Gründe dafür emotionaler Natur sind. Auch bei Anorektikern besteht eine enorme Angst vor dem Essen und der damit verbundenen Gewichtszunahme. Ein allgemein berichtetes Phänomen der Anorexia ist ein gestörtes Körperbild und wird ebenfalls vornehmlich bei Frauen diagnostiziert. Folgen dieser Krankheit sind Abmagerung, Menstruationsstörungen, Haarausfall, Unterentwicklung der Organe, Leberschäden bis hin zum Tode durch Verhungern. Der drastische Gewichtsverlust durch Anorexia hebt die Annahme, dass die sichtbar werdende sexuelle Entwicklung aufgehalten werden soll.
Jeder Mensch besitzt ein dreidimensionales Bild seines Selbst, bestehend aus der Optik, der Bewegung und dem Gefühl. Diese Ebenen geben das Bild des Ganzen ab. Aus psychoanalytischer Sicht ist das Körperbild nicht einheitlich, sondern nur subjektiv rekonstruierbar. Das eigene Bild entsteht früh aufgrund von Interaktionsmustern, durch die Identifikation mit dem Körper des anderen und den Erfahrungen von Formen körperlicher Begegnung. Ein gesundes Körperbild kann genau dann nicht entstehen, wenn Interaktionsmuster nicht erfahren oder in anderer, falscher Weise erfahren werden. Wenn ein Kind Formen körperlicher Begegnungen erfährt, die nicht dem Alter entsprechen, die es nicht versteht und derer es sich nicht wehren kann, entsteht ein gestörtes Körperbild. Ein Kind, welches sexuelle Gewalt erfährt, erfährt diese gegen seinen Willen. Zudem kommen Demütigungen auf, Scham- und Wertlosigkeitsgefühle. Typische Phänomene im Selbsterleben von Missbrauchsopfern sind Störungen des Selbstwertgefühls, Gefühle absoluten Unwertes, die mit ständiges Selbstzweifeln einhergehen. Das Kind baut einen schlechten Kontakt zum eigenen Körper auf. In der Umweltwahrnehmung des Kindes wird all die Gewalt aufgrund der Existenz seines eigenen Körpers ausgeübt. Die in Folge eintretenden Störungen im eigenen Körperempfinden können sich auf die unterschiedlichste Art und Weise ausdrücken. Neben den Körperbildstörungen ergeben sich psychosomatische Krankheitsbilder, Störungen aufgrund der eigenen Nichtanerkennung. Die falsche Annahme, sie selbst trügen die Schuld an den Missbrauchshandlungen, bringt Kinder dazu, durch weite Kleidung mögliche sexuelle Reize gegenüber Erwachsenen zu verdecken. Stark belastend wirken Körpergefühle des Hässlich Seins und der Verunstaltung.
Für die Folgen sexueller Übergriffe ist kennzeichnend, dass alle belastenden Spannungen, die der kindliche Körper aushalten muss, über den Körper entladen werden. Das bedeutet, dass versucht wird, Konflikte mit einer körperlichen Erkrankung zu lösen. Bei Kindern zeigt sich dies besonders im Bereich der Motorik. Es treten nicht selten regressive körperliche Reaktionsmuster auf, wie zum Beispiel Daumenlutschen und Bettnässen. Die Spannungsabfuhr erfolgt automatisch. Sie ist an Affekte gebunden, jedoch stark mit dem Körper verknüpft. In Untersuchungen findet man Hinweise auf Hyperaktivität, Apathie und autoerotische oder autoaggressive Aktivitäten.
Es existiert zudem kein gesundes Körpergefühl mehr, da sich grundsätzlich misshandelte Kinder in ihrem Selbsterleben böse, schlecht, dumm und nicht liebenswert fühlen. Sie können Gefühle schlecht erkennen und noch schlechter aussprechen. An sich selbst und ihrem Körper haben sie wenig Freude. Als Bruch im Selbst wird von den Opfern häufig ein Teil des Körpers abgespalten, der Körper wird als Ganzes entwertet und ausgegrenzt. Der Körper ist nicht mehr ein Teil des Ichs, sondern wird abgespalten - dissoziiert -und ängstlich beobachtet.
Wenn ein Kind sexuellen Missbrauch erfahren musste, so ist es wichtig, dem Kind zur Seite zu stehen und es nicht alleine zu lassen. Es gilt, das Kind aus dem bedrohenden Umfeld herauszuholen und vor erneutem Missbrauch Situationen zu schützen. Nur wenn das Kind sicher ist, kann es eine Verarbeitung der belastenden Erfahrungen beginnen. Die betreuende Person sollte versuchen dem Kind das Vertrauen in sich und andere zurückzugeben, indem er oder sie dem Kind Verlässlichkeit schenkt.
Corona: Von den Lock[er]ungen der Politik und den sich selbst erfüllenden Unkenrufe der Virologen
Ich bin mir nicht sicher, wie viele der in den Verteilern aufgeführten Adressaten meine Bürger - Mails ignorieren. Aber falls, würde sehr gut zu dem folgenden Text passen. Sie müssen ja nicht glauben, was ich - gut recherchiert - schreibe. Aber des Bürgers Gedanken zumindest mal "anhören" täte nicht schlecht.
Hildegard von Bingen sagte bereits vor 900 Jahren: "Alles hängt mit allem zusammen; nichts darf völlig isoliert betrachtet werden." -
Sicher ist es immer noch und war es in der Vergangenheit richtig, angesichts der Corona Krise drastische Maßnahmen zu ergreifen. Allerdings war das in Deutschland eine "sehr schwere" Geburt. Zunächst wurde das Virus überhaupt nicht wahrgenommen, geschweige ernst genommen, dann - wie eine Tsunamiwelle - kamen Maßnahmen, "wie es sie seit Ende des zweiten Weltkrieges in Deutschland noch nie gegeben hatte." Doch kaum ging die Zahl der Corona-Erkrankten und vor allem der "mit Corona Verstorbenen" und der "R" spürbar und nachweisbar (signifikant) zurück, ebbten die Maßnahmen und deren Einhaltung relativ schnell ab. Und das in jedem der 16 Bundesländer mit anderer Geschwindigkeit.
Ich bin kein Mediziner und ich bin auch kein "Experte" und rechne mich eher zu den Corona-Dummies (Im Crashkurs zum "Experten"). Aber ich bin ein guter Zuhörer und Leser und habe vor allem meine Vernunft nicht an der Massengarderobe . abgegeben. Wenn ich mir die Aussagen der Politiker, der Virologen, der Epidemiologen über Corona und den R-Faktorvon Mitte März bis Mitte April 2020 in Erinnerung rufe, und sie mit denen der selben Personen und Einrichtungen nur acht Wochen später abgleiche, stelle ich einen sensationellen und beträchtlichen - um nicht zu sagen: eklatanten - Widerspruch fest.
Das, "was die Welt in eine Welt, die wir bisher nicht kannten" verändern wird, das, was "Millionen von Toten fordern wird", das, "wo wir immer noch erst am Anfang, am Fuße des hohen Berges stehen", das, "was eine zweite Welle oder gar eine dritte nach sich ziehen wird" und "uns noch Jahre verfolgen wird", --- all das haben "wir" nur 50 Tage später angeblich im "Griff".
Zeitgenossen (zu denen ich auch mich hier zähle), die die Verlautbarungen von vor acht Wochen ernst genommen haben und auch immer noch aufgrund der von den Experten wohl auch ebenso ernst gemeinten und gut recherchierten und erforschten postulierte "Langfristigkeit" und Gefährlichkeit, ja Unberechenbarkeit des Corona-Virus immer noch Anfang Juni 2020 ernst nehmen, werden von den Ungeduldigen, den "Existenzbedrohten", den Ego-Demokraten, den Realos, den Partykatern und Partymäusen, den Systemkritikern und Neonazis, in die Ecke der Spaßverderber, der Klugscheißer, der Hypochonder, der Unker, der Herbei-Beschwörer oder Maulkorb-Träger geschoben --- und dort verunglimpft.
So sieht die Realität nach "Stille, Nichtstun (Januar, Februar, Fasnet!!, Mitte März) einerseits --- und Flut von Maßnahmen und Einschränkungen (siehe oben) andererseits heute, am Pfingstmontag 2020, aus. Waren die Pressekonferenzen aus Berlin nur eine Überreaktion, eine Kompensation, die dem vorherigen "Verschlafen" geschuldet waren. Haben sich Kekulé, Drosten, Streek und die RKI-Götter mit ihren ursprünglichen Horrorszenarien auch bei Anne Will und Co. von der Politik genau dafür missbrauchen lassen, oder stimmt es, was sie sagten, und "rudern nun im Achter ohne Steuermann" auf Geheiß der Politik, der Wirtschaft und der Spaßgesellschaft den Teltow-Kanal, die Elbe, den Rhein und leider auch den Neckar zurück?!
"Gesundheit vor Wirtschaft" - verkündete im März 2020 als oberste Maxime:
- Oliver Pocher?
- Peter Altmaier?
- Lothar Matthäus?
Eine andere Möglichkeit für dieses Eklatant-Phänomen wäre allerdings auch die vom RKI dann Anfang Mai verkündete Hybris, "wir alle" hatten durch unsere Disziplin das Virus besiegt. Das war nicht nur Hybris, sondern auch bewusste Lüge, denn es gab schon zu dieser Zeit nachweislich genug Leute, die sich um Abstand, anhäufung und Masken einen "Dreck" geschert haben.
Wussten Sie, dass heute (am 2. Juni 2020, 0:00 Uhr) der Reproduktionsfaktor in Deutschland bei 1,2 liegt, also höher als Ende April (0,96). Im TAGESSPIEGEL hieß es zu diesem Zeitpunkt (28.04.20): "Politiker und Experten des RKI haben als Ziel ausgegeben, die Ansteckungsrate langfristig unter einen Wert von 1,0 zu drücken, damit es nicht wieder zu einem exponentiellen Wachstum der Ansteckungszahlen kommt. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte vorvergangenen Mittwoch auf einer Pressekonferenz vorgerechnet, welche verheerende Wirkung eine höhere Reproduktionszahl zur Folge haben würde. " Bei einer Reproduktionszahl von 1,1 ab Mitte April sei Deutschland im Oktober an der Grenze der Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems, bei 1,2 sei die Belastungsgrenze schon im Juli erreicht, so die Rechnung der Bundeskanzlerin.
Nun hat das Wort eklatant auch die Bedeutung von "aufsehenerregend" und "auffällig" (mit negativer Konnotation). Aber es scheint niemandem so richtig "aufzufallen" oder auffallen zu wollen, und schon gar nicht "erregt es Aufsehen", was uns unsere Repräsentanten in Bund, Land und Kommunen präsentiert haben und präsentieren - und ebenso scheint es bedeutungslos und nebensächlich zu sein, dass der R-Faktor heute wieder über 1,1 liegt. Was ist mit den beiden Freikirchen und besonder bibeltreuen Christen in Frankfurt und Bremerhaven. Was ist mit Göttingen? Was ist mit der "Alten Scheune". Es wird nicht angemessen und adäquat wahrgenommen und wird vom Diskurs ferngehalten.
Das "intralogische" - aber trügerische - Ergebnis dieser Ignoranz, Blindheit und Oberflächlichkeit, sind die derzeitigenLockerungen und Rückerstattung der "verlorenen" Bürgerrechte. Sie kommen - wenn ich denn die Postulate, die Proklamationen und Notverordnungen aus dem März 2020 (siehe oben) ernst nehme - nur einen "Wimpernschlag" späterviel zu früh (Quantität) und viel zu umfangreich (Qualität). Wer nun sagt, ich sei ein Unker, ein Klugscheißer, ein Träger des Damoklesschwert , dem sage ich: Gerne gebe ich das an die weiter, die es vor den laufenden Kameras im März und April geunkt haben und deren Prophezeiungen sich nun selbst erfüllen werden.
>>> Doch leider ist das nicht alles, und ich komme damit auf die Heilige Hildegard zurück. Ich (und beileibe nicht nur ich) frage mich, warum unsere Politiker angesichts der viel schlimmeren Klimakrise, die es nun schon seit über 40 Jahren auch in Deutschland gibt (saurer Regen Mitte der 1970er Jahre), so lasch und laissez faire (wenn überhaupt) reagierten und reagieren?! Denn die Klimaveränderung, dort wo sie nachweislich Menschen gemacht ist,fordert jährlich mehr oder zumindest gleich viel Todesopfer in Deutschland, wie Corona. Und diese Klimakrise wird noch Jahrzehnte anhalten. Keine drastischen Maßnahmen (bis auf eine in den 1970ern: Sonntagsfahrverbote), keine durchgreifende Verbote der Bodenversiegelung, keine "Grundrechte Einschränkungen", keine Masken, keine "Impfpflicht gegen Umweltzerstörung" ... in all den Jahren bis heute hin. Fordern aber Bürger heute Fahrverbote wegen des CO2 , geht ein ADAC-Auf-Schrei durchs ganze Land und die Bürgermeister wissen genau: "Das ist nicht vermittelbar."
Laut der WHO und anderen Organisationen, sind gerade für das aktuelle Coronajahr 2020 Wetter-Topwerte nahe der 40-Grad-Marke und Hitzewellen von Spanien, über Frankreich, Benelux und Deutschland bis nach Polen vorhergesagt. Für Mitteleuropa und Deutschland werden obendrein heftige Unwetter angekündigt. Diese Wetterlage würde besonders in Spanien für heftige Waldbrände sorgen, führt ein Wetterexperte weiter aus. Städte und Gemeinden müssten sich jetzt vorbereiten, um Menschen zu schützen - auch, wenn die Coronavirus-Pandemie dies komplizierter macht. In anderen Jahren sei Menschen in überhitzten Wohnungen empfohlen worden, zum Beispiel gekühlte Einkaufszentren aufzusuchen. Dagegen sprechen nun viele Corona-Ratschläge, etwa der, möglichst zu Hause zu bleiben. Zudem könnten sich Krankenhäuser weniger gut auf Patienten mit Hitzschlag einstellen, weil sie Corona-Patienten behandeln müssen.
Und - so ganz nebenbei und unauffällig - schmelzen die Polkappen, was "Land unter" für Millionen von Menschen bedeutet. Ich gehe davon aus, dass "klimamäßig" erst ganz Schreckliches passieren muss (was aber heute schon absehbar ist), bis es heißt: Es wird nichts mehr so sein, wie es war ...*)
Der vernünftige (kommt von Vernunft), der antizipierende, partizipierende und verantwortungsvolle Bürger muss und wird dem Verantwortlichen zu gegebener zeit die Rechnung contra-präsentieren.
24. Mai. 2020, Keine Kommentare
Da muss ich doch (obwohl ich damit nicht "nerven" wollte) auf folgenden Text hinweisen (Körperverletzung durch das Weitertragen des Corona-Virus):
Fehlt es wiederum am Vorsatz, so kann er sich nach § 222 StGB wegen fahrlässiger Tötung strafbar gemacht haben. Handelt der Täter vorsätzlich bezüglich einer Körperverletzung, nicht hingegen hinsichtlich des tödlichen Verlaufs, so ist er strafbar wegen Körperverletzung mit Todesfolge gemäß§ 227 StGB.
ICH KANN DIE VERANTWORTLICHEN IN POLITIK UND GESUNDHEIT UND WIRTSCHAFT NUR BITTEN, DIE VERGNÜGUNGSPARKS IN DIESEM JAHR NICHT MEHR ZU ÖFFNEN. ICH MUSS AN DIESER STELLE DEUTLICH DARAUF HINWEISEN, DASS ÜBRIGENS SOLCHE EINRICHTUNGEN KEINESFALLS SYSTEM RELEVANT SIND:
Bei der Frankfurter Kirchengemeinde, die am 10. Mai einen Gottesdienst abhielt, bei dem sich noch eine ungeklärte Zahl von Teilnehmern mit dem Corona-Virus infiziert haben, handelt es sich um eine Gruppierung von Christen, die sich zwar "Baptisten" nennen, offiziell aber nicht zum Bund-Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG), gehören. Aufgrund ihrer Herkunft und der damit verbundenen Traditionen, die sie unbedingt beibehalten wollen, haben sie sich, wie viele Gemeinden dieser Struktur, vom Rest der EFG Gemeinden separiert. Es handelt sich hierbei um Menschen mit postsowjetischem Hintergrund (ehemalige GUS-Mitgliedstaaten), aber mit deutscher Abstammung. (Katharina die Große)
Zwar sehen sich Menschen aus den GUS-Staaten mit deutschen Wurzeln (ob nun "gläubig" oder atheistisch) bundesweit und grundsätzlich keinesfalls als Migranten (obwohl sie es vom Begriff her sind), sondern explizit als Deutsche, als Spätaussiedler oder Russlanddeutsche. Im Vergleich zu den Zugewanderten aus den arabischen Regionen habe man - so die Spätaussiedler - schließlich deutsche Wurzeln und einen christlichen Glauben. Darüber hinaus fühlen sie sich häufig schlecht behandelt und benachteiligt im Vergleich zu den Flüchtlingen und den Leistungen, die diese erhielten. Für die AfD ist das ein gefundenes Fressen, die sowohl das Gefühl der Benachteiligung als auch antiislamische und rassistische Ressentiments geschickt für sich nutzt.
Anfang der 1990er Jahre, nachdem zunächst christliche Spätaussiedler und "hiesige" Baptisten einmütig und einträchtig in einer Gemeinde mit einander lebten und die Kirchengemeinden entsprechend wuchsen, kam es zu einer - von russlanddeutschen Christen zentral gesteuerten - Separatistenbewegung, aufgrund derer die bis zu diesem Zeitpunkt bestehenden Baptistengemeinden dort, wo es auch Spätaussiedler in ihnen gab, gespalten wurden. Manche auch unfreiwillig. So auch in Ravensburg Mitte der 1990er Jahre, wo die Spätaussiedler (Evangeliumschristen) ihre eigene Gemeinde in Baienfurt bis heute betreiben. Das war nicht nur für die "Zurückgebliebenen" sehr schmerzlich, sondern auch ein Zeichen der fehlenden Bereitschaft zur Integration und Inklusion. Und das nicht nur in Oberschwaben.
Über die 1990er Jahre hinaus wählten viele Spätaussiedler wegen der positiven Aussiedlerpolitik Helmut Kohls, die CDU/CSU. Ab 2015 - der großen Migrationsbewegung aus Nahost - sind viele von ihnen AfD-Wähler geworden. So hat die AfD-Bundestagsfraktion Mitglieder, die man so unbedingt dort nicht erwartet hätte:. Waldemar Herdt und Anton Friesen sind beide noch in der ehemaligen Sowjetunion geboren. Petr Bystron wurde in der Ex-Tschechoslowakei geboren und floh 1987 als Teenager aus dem Land, um in der Bundesrepublik Asyl zu beantragen. Joana Eleonora Cotar ist ebenfalls ein Flüchtlingskind und kam im Alter von fünf Jahren nach Deutschland, als ihre Eltern vor dem Ceaușescu-Regime in Rumänien flohen. Marc Jongen kommt aus Südtirol/Italien. Paul Viktor Podolay ist im Alter von 36 Jahren aus der Tschechoslowakei ausgewandert. Markus Cornel Frohnmaier wurde als Kind in Rumänien von deutschen Eltern adoptiert. Der Spiegel und weitere Medien legen eine russische Einflussnahme auf Markus Frohnmaier nahe.
Die Liste der in der AfD aktiven Migrant:innen aus der ehemaligen UdSSR ließe sich auf der Landes- und Kommunalebene noch weiter fortsetzen. Auch der Riedlinger Hetzpastor, Jakob Tscharntke, dessen Gemeindemitglieder überwiegend Donau-Schwaben sind, gehört zur AfD. Der BEFG konnte sich inzwischen erfolgreich gegen die Mitgliedschaft der Riedlinger Gemeinde im BEFG wehren. Neuerdings hält Tscharntke über einstündige Predigten zu Corona, die ich mir dann doch lieber nicht anhöre, ansonsten ich ihn, wie bereits 2015 geschehen, eventuell wieder anzeigen müsste ... (Volksverhetzung)
Nun sind es ja vor allem auch die Rechts-Nationalen, die Corona leugnen oder in den Bereich der Verschwörungstheorien verorten, und die Krise als eine Lüge der "Merkeldiktatur" bezeichnen. Die so genannten "demaskierten" Grundrechtedemonstrationen werden von Ihnen - mit ihrer Demagogie für ihre Menschen verachtende Ideologie - missbraucht.
Ob und in wie weit sich daran jene Evangeliumschristen aus Frankfurt, Hanau, Baienfurt usw. beteiligen, entzieht sich meiner Kenntnis und ich hoffe, es es niemand von ihnen dabei. Jedenfalls aber hat der Gottesdienst der Frankfurter Baptistengemeinde, zu der auch Hanauer Menschen gehören, vom 10. Mai 2020, gezeigt, dass selbst die strengsten Sicherhheitsvorkehrungen - und das auch noch in einer Kirche ... - für dieses Virus nicht ausreichen. Das wird umso mehr auch für die Gasstätten gelten (siehe die jüngsten Meldungen), für die Freizeitparks und vermutlich auch für die Schulen. Es geht hier nicht um Panik und Angstmache. Es geht um DICH. "HÖRST DU NICHT - ES LÄUTET STURM."
Mit freundlichen und respektvollen Grüßen - und tun Sie alles, damit Sie und Ihre Nächste gesund bleiben.
21. Mai. 2020, Keine Kommentare
19. Mai. 2020, Keine Kommentare
mit dieser Corona-Petition --- https://www.change.org/p/rechtsanwalt-strafanzeige-k%C3%B6rperverletzung-gegen-die-teilnehmer-der-grundrechtedemos-w%C3%A4hrend-corona ---
erstatten ich und WIR *) Strafanzeige wegen Körperverletzung und ggfs. schwerer Körperverletzung gegen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der derzeitigen wegen der Corona-Einschränkungen durchgeführten Grundrechtedemonstrationen. Die entsprechenden Strafanzeigen richten sich gegen "unbekannt" und "bekannt". Vor allem und vorrangig richten sich meine Strafanzeigen gegen die erwähnten Demonstrant/innen der in Ravensburg statt gefundenen und eventuell noch statt findenden Grundrechtedemonstrationen, aber auch entsprechend wie eben erwähnt, bundesweit.
Inwieweit sich die Behörden (Gerichte, Ortspolizeibehörden, Polizei) durch ihre Urteile, Erlaubnisbescheide und ihr laissez - faires Verhalten (Polizei) mit strafbar gemacht haben und noch strafbar machen, muss in diesem Zusammenhang ebenfalls geklärt werden.
*) Ich bitte an dieser Stelle alle Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Ravensburg, dem Kreis Ravensburg, dem Bundesland Baden-Württemberg und allen übrigen Bundesländern der BRD, die sich diesem meinem Anliegen anschließen können und wollen, die Petition mit ihrer juristischen Begründung anzusehen, sind ggfs. zu unterschreiben und bitte zu teilen. Danke!
15. Mai. 2020, Keine Kommentare
Sehr geehrte Damen und Herren Politiker/innen an hoher und höchster Stelle!
Aus gegebenem und eigentlich schon immer aktuellem Anlass = grundsätzlich (also abseits von Corona), möchte ich an den von mir am 10. Januar 2020 verfassten Artikel "Recht auf gute Verwaltung", den ich hier erweitert wiedergebe, verweisen, und übersende Ihnen diesen – mit der Bitte um Weitergabe an Ihre Amts- und Ressortleiter/innen; Kolleg/innen und Mitarbeiter/innen. Ich beziehe mich in diesem Aufsatz auf den Artikel 41 der „Charta der Grundrechte der Europäischen Union“ – Recht auf gute Verwaltung (Anlage), exemplarisch auf die Präambel, den Artikel 1 und Artikel 2a der baden-württembergischen Landesverfassung (LBW) und last but not least auf die entsprechenden Bestimmungen des Deutschen Grundgesetz (GG).
Ich möchte daran erinnern, dass Sie "nicht erwählt, sondern gewählt sind, um das Gespräch mit denen zu suchen, die sich um diese Demokratie bemühen" (Willy Brandt am 28. Oktober 1969)
a) es handelt sich um einklagbare Rechte der Bürger/innen
b) da der Gemeinderat ein Organ der Stadtverwaltung und diese die Vertretung des Staates in der Fläche ist, gelten die Bestimmungen auch entsprechend.
c) die Bestimmungen finden sich in dem Artikeln 17 [und 103 (1)] des Deutschen Grundgesetzes wieder
d) Bitten oder Forderungen von Seiten einer Amtsperson oder eines Gemeinderates oder anderer staatlicher Stellen an den Bürger, sich nicht (mehr) an ihn/sie zu wenden, sind daher rechtswidrig
e) es ist nicht primäre und originäre Aufgabe des Staates, den Bürger zur Mitarbeit (Ehrenamt) aufzurufen und diese dann zu steuern und zu überwachen, sondern es ist seine gesetzlich verankerte Aufgabe und Pflicht, den Bürger mit seinem freien initiativen Angebot der Mitarbeit und seiner Individualität zu unterstützen.
In der Landesverfassung Baden-Württembergs heißt es wie folgt (Markierungen von mir):
(1) Der Mensch ist berufen, in der ihn umgebenden Gemeinschaft seine Gaben in Freiheit und in der Erfüllung des christlichen Sittengesetzes zu seinem und der anderen Wohl zu entfalten.
(1) Die im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland festgelegten Grundrechte und staatsbürgerlichen Rechte sind Bestandteil dieser Verfassung und unmittelbar geltendes Recht.
Kinder und Jugendliche haben als eigenständige Persönlichkeiten ein Recht auf Achtung ihrer Würde, auf gewaltfreie Erziehung und auf besonderen Schutz.
In Deutschland ist das Petitionsrecht als Grundrecht in Art. 17 Grundgesetz(GG) festgeschrieben: „Jedermann hat das Recht, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Bitten oder Beschwerden an die zuständigen Stellen und an die Volksvertretung zu wenden.“
Im Artikel 17 GG heißt es: Jedermann hat das Recht, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Bitten oder Beschwerden an die zuständigen Stellen und an die Volksvertretung zu wenden.
Der Art. 17 GG erhält dann einen reellen Ausdruck für den Bürger, wenn ihm nicht nur das Anrecht zur Petition gewährt wird, sondern auch gleichzeitig auch einen Anspruch auf Prüfung und Bescheidung derselben hat. Dabei muss nach einem Urteil des BVerfG in der Bescheidung nur die Beachtung des Inhalts der Petition und die Art ihrer Durchführung sichtbar, nicht dagegen eine besondere Beweisführung, gemacht werden. Wird dieser Bescheidungspflicht nicht gefolgt, ist der Verwaltungsrechtsweg nach Art. 40 VwGO eröffnet. Beabsichtigt man beispielsweise, sich über eine Verordnung einer Behörde zu beschweren oder einen Verbesserungsvorschlag von allgemeinem Interesse kund zu geben, kann man sich einzeln oder in einer Gruppe an die Volksvertretung richten und damit auf einem bis ins Einzelne determinierten Weg in seiner/ihrer Sache vorstellig werden (Legislativpetition). Eine Petition kann sich auf einen politischen Tatbestand beziehen, andererseits kann es auch darum gehen, dass sich jemand von einer Behörde rechtswidrig behandelt fühlt. Die Inanspruchnahme des Petitionsrechts darf sich dabei auf den Petenten nicht schädlich auswirken (wie es aber konkret und nachweisbar in der Stadt 88212 Ravensburg geschieht). Art. 17 GG unterliegt keinem Gesetzesvorbehalt - aufgrund kollidierenden Verfassungsrechts können sich jedoch Schranken ergeben.
Das Petitionsrecht hat historische Vorläufer, die bis ins ausgehende Mittelalter reichen. Nach dem siebenjährigen Krieg (1763) nahm auch Friedrich der Große Bittschriften entgegen. Eine Petition hat auch die Funktion des „Herz-ausschütten-Könnens“ (Roman Herzog). Petitionen können nicht nur, wie oft fälschlich angenommen wird, an die Volksvertretungen (Parlamente) gerichtet werden, die dafür eigens Petitionsausschüsse eingerichtet haben, sondern an jede „zuständige Stelle“, also etwa an eine Behörde. Ist diese für das Anliegen nicht zuständig, leitet sie die Petition an die richtige Stelle weiter.Die Petition muss auf ein bestimmtes Anliegen oder Begehren zielen, das nicht das eigene zu sein braucht.
Charta der Grundrechte der EU-Bürger - Art. 41: Recht auf eine gute Verwaltung
Artikel 41 ist auf das Bestehen der Union als eine Rechtsgemeinschaft gestützt, deren charakteristische Merkmale sich durch die Rechtsprechung entwickelt haben, die unter anderem eine gute Verwaltung als allgemeinen Rechtsgrundsatz festgeschrieben hat (siehe u. a. das Urteil des Gerichtshofs vom 31. März 1992 (Rechtssache C-255/90 P, Burban, Slg. 1992, I-2253) sowie die Urteile des Gerichts erster Instanz vom 18. September 1995 (Rechtssache T-167/94, Nölle, Slg. 1995, II-2589) und vom 9. Juli 1999 (Rechtssache T-231/97, New Europe Consulting und andere, Slg. 1999, II-2403). Dieses Recht in der in den ersten beiden Absätzen dargestellten Form ergibt sich aus der Rechtsprechung (Urteile des Gerichtshofs vom 15. Oktober 1987 (Rechtssache 222/86, Heylens, Slg. 1987, 4097, Randnr. 15), vom 18. Oktober 1989 (Rechtssache 374/87, Orkem, Slg. 1989, 3283) und vom 21. November 1991 (Rechtssache C-269/90, TU München, Slg. 1991, I-5469) sowie die Urteile des Gerichts erster Instanz vom 6. Dezember 1994 (Rechtssache T-450/93, Lisrestal, Slg. 1994, II-1177) und vom 18. September 1995 (Rechtssache T-167/94, Nölle, Slg. 1995, II-2589)) und — bezüglich der Pflicht zur Begründung — aus Artikel 296 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union, siehe ferner die Rechtsgrundlage in Artikel 298 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union für die Annahme gesetzlicher Bestimmungen im Interesse einer offenen, effizienten und unabhängigen europäischen Verwaltung.
In Absatz 3 ist das nunmehr durch Artikel 349 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union garantierte Recht aufgeführt. In Absatz 4 ist das nunmehr durch Artikel 20 Absatz 2 Buchstabe d und Artikel 25 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union garantierte Recht aufgeführt. Nach Artikel 52 Absatz 2 finden diese Rechte im Rahmen der in den Verträgen festgelegten Bedingungen und Grenzen Anwendung.
Das Recht auf einen wirksamen Rechtsbehelf, das hierbei eine wichtige Rolle spielt, wird durch Artikel 47 der Charta gewährleistet. Amtsblatt der Europäischen Union C 303/17 – 14.12.2007
Als Bürger der EU, ihres Mitglieds BRD, deren Bundeslandes Baden-Württemberg und deren Gemeinwesen Stadt Ravensburg, bitte ich um Beachtung dieser Regelungen eines jeden Bürgers und jeder Bürgerin gegenüber (um Bürger zu sein, muss man/frau nicht zwingend die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen) Danke.
12. Mai. 2020, Keine Kommentare
REICHSBÜRGER demonstrieren für das Deutsche Grundgesetz, AfDler für offene Grenzen - ne, nä?
11. Mai. 2020, Keine Kommentare
Corona Bürgerbrandbrief (B³) an die Verantwortlichen: "Freiheit im Grab" hilft uns nicht wirklich !!
10. Mai. 2020, Keine Kommentare
Sehr geehrter Herr Bartens von der SZ,
ich bedanke mich für Ihre Beiträge heute in der ARD-Presseschau. Überhaupt, das war eine gute Runde.
Zu Ihrer freundlichen Kenntnis, siehe den Anhang!
ich erinnere an meine E-Mails vom 3. Mai und vom 8.Mai 2020 (Anhang) und fordere Sie als Bürger und Wähler undsystemrelevanter Ehrenamtlicher mit hohem Engagement und bis zur Rente auch beruflich sozial-karitativ tätiger Pastoralreferent und Flüchtlingsbetreuer auf, die von Ihnen von der Wirtschaft und dem Gesellschaftsdruck affizierten Lockerungen, Öffnungen und Erlaubnisse für Demonstrationen umgehend zurückzunehmen. Vor einer (1) Woche lag "R" soweit unter "1", dass sich der RKI-Chef dazu hinreißen ließ, uns alle dafür zu beglückwünschen, da wir uns an die Regeln gehalten hätten. Schon vor sieben Tagen fand ich das sehr hochmütig (kommt vor dem Fall). Heute liegt "R" bei 1,1 mit steigender Tendenz und die Mitarbeiter/innen der Schlachthöfe werden leider dazu beitragen, dass dieser gegen 1,5 steigt. Ich habe schon immer gewarnt und mitgerechnet und auch den "Verhältnis-Quotienten" ins Spiel gebracht. Den Begriff "exponentiell" hatten wir schon aus unserem Wortschatz gestrichen ...
Der Song zum 8. Mai . In meinen Träumen läutet es Sturm
8. Mai. 2020, Keine Kommentare
Der Song zu Thema: "In meinen Träumen läutet es Sturm" (c) Steven 1994
https://www.youtube.com/watch?v=MIPUVBUFsnA
Offener Brief: Der auf den offiziellen Zahlen basierende integere Corona-Quotient -
4. Mai. 2020, Keine Kommentare
Herrn Bundesminister Jens Spahn,
Herrn Landesminister Lucha,
Herrn Professor Dr. Drosten,
Herrn Dr. Föll (Leiter des Gesundheitsamts Ravensburg),
c-Sars2-VQS2.doc
sehr geehrter Herr Landesgesundheitsminister Lucha,
sehr geehrter Herr Professor Dr. Drosten,
sehr geehrter Herr Dr. Föll (Gesundheitsamt Ravensburg),
sehr geehrte Damen und Herren (Cc),
vorab bitte ich Sie, meine E-Mail nicht "unter ferner liefen" als zweitrangig oder bedeutungslos unbeachtet zu lassen. Danke!
Verwirrung haben die in den vergangenen sieben Wochen beschworenen Corona-Zahlen (Verdoppelung, Reproduktion ...) nicht nur beim Bürger, sondern bis hinein in die politischen Kreise gestiftet. Dabei wurde dem Bürger und Politiker immer auch noch zu Bedenken gegeben, dass der R(epr.)-Faktor sehr unsicher und kompliziert sei. Dazu kommt noch die Tatsache, dass es einerseits die offiziellen Zahlen aufgrund der bisher etwa 3,2 Millionen Tests (Anlage) und/oder der offiziell gemeldeten Zahlen gibt, und andererseits die so genannte "Dunkelziffer" aufgrund a) nicht gemeldeter/nicht erkannter Fälle und vor allem b) der noch fehlenden Tests. Und dann gibt es die 1) durch und 2) mit CORONAverstorbenen Menschen, was ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist. Von den 83.000.000 Bundesbürgern sind bisher zirka nur 4 Prozent auf Sars 2 gestest worden, wobei laut Statistik (Anlage) der Positivanteil (Infizierte) sinkt. Im März 2020 waren es rund 9 Prozent, aktuell sind es nur noch rund 5,5 Prozent.
Wie Ihnen vielleicht inzwischen bekannt, habe ich (zwar medizinischer Laie, aber ein mit denkender Bürger) mir die Mühe der Errechnung der drei (3) so genannten "Verhältnis-Quotienten" gemacht, aus denen ich nun den einen (1) "Verhältnis-Quotienten-Sars 2" [VQS2] errechnet habe, in dem ich die Quotienten 2 und 3 (CQ2+CQ3) von dem Quotienten 1 (CQ1) subtrahiert habe. Das Ergebnis zeigt die Intensität der Coronakrise in der jeweiligen Region an, wobei diese umso schwächer ist, als der VQS2 sich gegen + 1,0 (schwarz gefärbt) hoch entwickelt.Wie sie aus der Anlage ersehen, liegen Italien und Frankreich bei einem (rot gefärbten) Wert, was eine extrem hohe Intensität anzeigt. Weltweit liegt sie derzeit bei 0,02 - Behoben wäre die Krise bei +1,0. Die Spanne liegt also zwischen 0,01 und 0,99. Sie ist für jeden nachvollziehbar und unter der obigen Prämisse verlässlich.
Das alles stelle ich in der Anlage dar, möchte aber zur schnelleren Übersicht hier die VQS2 für verschiedene Regionen vom 2. Mai 2020 nennen:
Deutschland. + 0,70
Italien: - 0,12
Frankreich: - 0,31
WELT: + 0,02
Wenn man nun - wie ich es in der Anlage getan habe - diesen VQS2 Tag für Tag vergleicht, sieht man deutlich, wie sich die Intensität des Coronageschehens in der jeweiligen Region verändert bzw in dem Fall abschwächt - was mit der (offiziellen) Realität 1:1 auch identisch ist.
Blieben die Zahlen der täglich Getesteten und die davon prozentual Infizierten beim jetzigen Stand stabil und gäbe es bis dahin keinen Impfschutz, würde es immerhin a) 40 Monate dauern (~ 3,5 Jahre), bis alle 80 Millionen noch nicht getesteter Bundesbürger, dann auch getestet wären, und b) wären davon dann 3,2 Millionen Menschen infiziert und von ihnen würden (jetziger Stand) vier Prozent sterben, das wären 128.000 Menschen.
Allein aber die nackten, statistischen Zahlen, Faktoren und Quotienten helfen nicht weiter, da der Mensch, den es betrift, kein Objekt ist und niemand wissen kann, was die Zeit bringt. Folgende Fragen stellen sich: wird es eine zweite und dritte Welle geben, halten sich die Bürger an die Schutzvorschriften, wird zu früh gelockert, wie hoch ist bereits derzeit die "Dunkelziffer", tappen wir deshalb aufgrund zwar offizieller aber womöglich unzulänglichen Zahlen im "dunklen", wann wird es einen Impfstoff geben, ... ??
Zu wissen, wie groß das Missverhältnis von diagnostizierten und/oder statistisch erfassten bzw. gemeldeten Krankheitsfällen zur tatsächlichen Krankheitshäufigkeit (Prävalenz) ist, wäre von großem Vorteil. Gemäß der "Eisbergtheorie" kämen auf einen (1) offiziell Infizierten sieben, manchmal auch bis zu neun (7-9) weitere aus dem "Dunkelfeld". In Island, dass aber schon immer mehr getestet hat (relativ zur Bevölkerungszahl: je mehr getestet, desto höher die Wahrscheinlichkeit der Dunkelziffer) als andere Länder, kommt man auf den Faktor 6,6 (siehe Eisberg). Dieweltweiten Schätzungen zum Dunkelfeld der Coronaerkrankungen (Dunkelziffer) liegen weit auseinander, sie gehen von fünf (5) bis zehn (10) nicht entdeckten Fällen zu einem (1) erkannten Fall aus, also Faktor 5 -10, was auch mit der Eisbergtheorie in etwa übereinstimmen würde . Im Nachhinein erstellte Berechnungen anhand chinesischer Fallzahlen aus 375 Städten ergaben, dass die Dunkelziffer etwa bei 6 gelegen haben muss, also auf jeden bestätigten Fall sechs unerkannte kamen.
Es ist also - mathematisch/statistisch - davon auszugehen, dass am gestrigen Tag (3. Mai 2020) nicht 165.000 Menschen mit dem Sars 2 Virus infiziert waren, sondern es tatsächlich in etwa 1.200.000 Menschen in Deutschlandsind - zumal die Testquote in Deutschland erschreckend gering ist. Entsprechend meiner Vergleichsrechnung(en) - auf die ich aber hier verzichte - sähen die Zahlen für Genesene und verstorbenen Menschen entsprechend aus.
Mit Respekt und Freundlichkeit!
Corona-Katalysator
3. Mai. 2020, Keine Kommentare
Ich habe für diese politik-paranoiden und verantwortungslosen Demonstranten kein Verständnis
Corona - und dann? Oder: Der Weg heraus aus unserer persönlichen Matrix.
30. Apr. 2020, Keine Kommentare
- Versuch einer psychoanalytischen Betrachtung -
Die Coronawelle mit ihrer Covid-2019 Erkrankung hat die Gesellschaft und den Einzelnen - jedenfalls ab dem Zeitpunkt des Ernstnehmens und/oder der Einsicht über ihre Gefährlichkeit - in ihrem und seinem alltäglichen Verhalten und in seinem Denken verändert. Allerdings ist ein Rückfall in alte Verhaltensmuster und alte Denkschemata - sowohl der Allgemeinheit als auch des Individuums - nicht ausgeschlossen. Vor allem dann, wenn sich die Lage zu entspannen scheint, und ganz sicher, wenn die Krise tatsächlich überstanden ist. Diese Regression kann aber auch erfolgen, wenn die Coronawelle auf dem Krisenniveau bleibt und sich bei uns Menschen ein gewisser Gewöhnungseffekt einstellt.
Denn das Agieren oder besser das Re-Agieren auf eine Krise allein, kündigt noch keine wirkliche Revolution oder Reformation an, bzw bewirkt und entwickelt das bloße veränderte Verhalten in einer Ausnahmesituation noch lange keine wirkliche und langfristige reformatorische Kraft, was uns die Menschheitsgeschichte mit ihren Kriegen, Revolutionen, Terroranschlägen und überstandenen Katastrophen nur zu deutlich beweist. Es heißt dann zwar immer aktuell, "die Welt wird nicht mehr so sein, wie zuvor", doch es dauert nicht lange, bis die selben Menschen sich wieder gegenseitig ausbeuten, übervorteilen, beleidigen, belügen, sich in Kasten einteilen und die Monarchie unter dem Deckmantel der .Monarchie weiter betreiben.
Die in oder kurz nach Ende der Krise postulierte und propagierte Freiheit und Gleichheit für alle, die nun endlich kommen wird, erweist sich dann als - im wahren Sinne des Wortes - "Hirn-Gespenst." Denn eine wirkliche Reform der Gesellschaft setzt eine wahre, echte, immer gültige Änderung der Denkungsart (Kant) des Individuums voraus. Die grundsätzlichen Strukturen des Denkens, und damit die Schemata unseres Agierens und Reagierens in den tiefen eingefahrenen Spuren unseres "Hirns" müssen verschwinden, müssen umgearbeitet und durch bestimmte Selbst-Erkenntnisse nivelliert werden.
Ist das überhaupt möglich? Ist das nicht reine Utopie? In der Tat - sollte es überhaupt und wirklich faktisch gelingen - wäre das eine enorme, exquisit aufklärerische und Bewusstseins erweiterte Leistung. In dem Kinofilm "16 Blocks" meint der Polizist (Bruce Willis) zu dem Gefangenen: "Menschen ändern sich nicht." Aber er hat damit nicht recht und widerspricht sich selbst. Denn er - ein bisher korrupter New Yorker Cop - ist gerade dabei, sich zu ändern, in dem er den bedrohten Gefangenen schützt und später gegen sich selbst vor Gericht aussagt. Und auch der "Kriminelle" wird am Ende zu einem ehrlichen und Beruf ausübenden Menschen.
Menschen ändern sich. Wenn sie (wenn wir) denn bereit sind, den Zeit extensiven Kampf - gegen die bisherigen Vorurteile, die Unfähigkeit zur Reflexion (statt nur zu räsonieren) und Selbstkritik, sich also selbst in Frage zu stellen, die Faulheit, Feigheit und Selbstzufriedenheit, den Widerstand und den Widerwillen, sich zu ändern - aufzunehmen. Dabei geht es aber nicht um die Unterdrückung unserer Gefühle und Triebwünsche, sondern darum, mit ihnen ihrem Wesen entsprechend in Zukunft umzugehen. Das ist übrigens der Weg, um aus der Unmündigkeit zur wirklichen Mündigkeit zu kommen. Wie oft hören wir von Zeitgenossen, oder meinen es selbst von uns, sie/wir seien "mündige" und damit vernünftige Bürger, nur weil wir turnusmäßig unser Kreuz in der Wahlkabine, weil wir offen unsere Meinung sagen und unseren Beruf selbst wählen können.
Dabei aber vergessen und übersehen wir - ja, nehmen es gar nicht wahr - dass wir getrieben und bestimmt sind durch unsere Triebe (nicht nur dem sexuellen) und deren Wunsch, sofort befriedigt zu werden, von unseren Vorurteilen nicht nur Menschen, sondern auch Objekten gegenüber, von nicht mehr zeitgemäßen Traditionen und unser persönlichen Matrix ("Gebärmutter", "Muttertier"), also unserer festgelegten und eingravierten (= lat. = Charakter) "Lebenstabelle" - sowohl der vorgeburtlichen, als auch der extrauterinen. Letztlich geht es um das Gleichgewicht zwischen den Trieb->Kräften und den ICH->Kräften. Das ist wahre Mündigkeit des Menschen, zu der es einer Demokratie zwar nicht unbedingt bedarf, da sie (die Mündigkeit) immer zuerst eine innere ist, aber doch von Vorteil ist und dort ausgelebt werden kann.
Diese angesprochene Balance, wird sie denn erreicht, kann immer nur auf Zeit bestehen bleiben und muss daher immer wieder neu erkämpft werden. Denn die in uns wohnenden Urkräfte werden nichts unterlassen, damit wir - bei entsprechendem Auslöser - auf die primitive Ebene zurückfallen. Was beim Tier die alles bestimmenden Instinkte sind (= Natur!), sind beim homo sapiens die beherrschbaren Triebe aufgrund der Kultur(!)anforderungen. Dazu sagte vor 105 Jahren Sigmund Freud Folgendes: "Die Erfahrung lehrt, dass es für die meisten Menschen eine Grenze gibt, über die hinaus ihre Konstitution der Kulturanforderung nicht folgen kann." Es reiche nicht, sich an etwas zu erinnern, es zu wiederholen, sondern man/frau muss es auch gegen alle inneren Widerstände anerkennen und durch arbeiten, bis die verdrängten Triebregungen aufgespürt sind (Freud).
Diese Introspektion ist nichts anderes als eine Lebensaufgabe, zu der die Krise (welcher Art sie auch sein mag, siehe oben) lediglich der Startschuss sein kann. So eben auch die aktuelle Corona-Krise. Bleiben Sie gesund und nehmen Sie die Herausforderung an.
(c) Stefan Weinert, 30. April Anno 2 Covid-19

References: § 23
 § 211
 § 222
 Art. 17
 Art. 17
 Art. 40
 Art. 17
 Art. 41