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Timestamp: 2018-04-20 20:31:04+00:00

Document:
Satzung - FC Dorndorf
Satzung des Sportvereins FC „Schwarz-Weiß“ 1921 Dorndorf e.V.
Gültig ab 14. märz 2014
Satzung im PDf Format zum Ausdrucken und Runterladen
Aktualisierte, unbeglaubigte Abschrift der beim Amtsgericht Hadamar hinterlegten Erstschrift.
In der vorliegenden Fassung sind eingearbeitet :
die erste Satzungsänderung vom 16.01.1987
die zweite Satzungsänderung vom 16.01.1988
die dritte Satzungsänderung vom 01.03.2002
die vierte Satzungsänderung vom 25.03.2011
die fünfte Satzungsänderung vom 14.03.2014
Amtsgericht Hadamar, Vereinsregsiter VR 1052,
letzte Änderung der Eintragung am 15.07.2002,
Satzung Blatt 171 d.A., Änderungsbeschluß Blatt 170 d.A.
Dornburg-Dorndorf, im März 2014
ERSTER TEIL Verein und Mitgliedschaft
Der im Jahre 1921 in Dorndorf gegründete Sportverein führt den Namen „Fußballclub Schwarz-Weiß 1921 Dorndorf e.V. (Kurzform : FCD).
Er ist Mitglied des Landessportbundes Hessen und der zuständigen Fachverbände.
Der Verein hat seinen Sitz in 65599 Dornburg-Dorndorf und ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Hadamar eingetragen.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung, und zwar insbesondere durch Pflege und Förderung des Amateursports und der sportlichen Freizeitgestaltung für Erwachsene, Jugendliche und Kinder.
Der Vorstand oder die Mitgliederversammlung kann bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage beschließen, dass Vereins- und Organämter entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer pauschalierten Aufwandsentschädigung ausgeübt werden. Für die Entscheidung über Vertragsbeginn, Vertragsinhalte und Vertragsende ist der Vorstand gem. § 26 BGB zuständig.
Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden. Wer Mitglied werden will, hat an den Vorstand einen schriftlichen Aufnahmeantrag zu richten.
Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Er darf nur ablehnen, wenn beim Bewerber Gründe vorliegen, die bei Mitgliedern den Ausschluß rechtfertigen.
Bei Minderjährigen ist die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter zum Erwerb der Mitgliedschaft erforderlich.
Jeder, der sich um die Mitgliedschaft bewirbt oder bereits Mitglied ist, hat das Recht, die Satzung einzusehen.
...am sportlichen und gesellschaftlichen Vereinsangebot teilzunehmen. Über die Auswahl zur Teilnahme am Wettkampfsport, insbesondere im Mannschaftssport, entscheiden die Trainer und/oder die Verantwortlichen der jeweiligen Abteilung.
Zum Schutz der Gesundheit sollten Kinder für eine aktive Teilnahme am Vereinsangebot ein Mindestalter von 5 Jahren haben.
...mit Vollendung des 16. Lebensjahres stimmberechtigt an den Mitgliederversammlungen (§10) teilzunehmen.
...sich mit Vollendung des 18. Lebensjahres der Mitgliederversammlung zur Wahl in den Vorstand zu stellen.
...dort oder ansonsten dem Vereinsvorstand Vorschläge für eine erfolgreiche Vereinsarbeit auf der Grundlage dieser Satzung zu unterbreiten.
...in der Mitgliederversammlung vom Vereinsvorstand Auskunft über das Vereinsgeschehen bzw. dessen Tätigkeit zu erbitten, sowie sachliche Kritik an der Vorstandsarbeit vorzutragen.
...den Interessen des Vereins zu dienen.
...die Bestimmungen dieser Satzung und die Beschlüsse und Anordnungen der Vereinsorgane anzuerkennen..
..seinen finanziellen Beitrag nach § 5 dieser Satzung ordnungsgemäß zu entrichten.
...das Vereinseigentum schonend zu behandeln und die besonderen Vorschriften bezüglich der Unfallverhütung und des Versicherungsschutzes zu beachten.
Jedes Mitglied ist für Schäden, die es grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht, haftbar. Der Verein haftet seinen Mitgliedern gegenüber nur für Schäden, die im Rahmen seiner Sportunfall- oder Haftpflichtversicherung beim Landessportbund Hessen gedeckt sind.
Der Verein haftet u.a. nicht für Sachen, die in den von ihm benutzten Anlagen abhanden kommen oder beschädigt werden. Der Vorstand darf über zurückgelassene Sachen verfügen, wenn sie nicht binnen drei Monaten abgeholt werden.
Die zur satzungsgemäßen Vereinsführung und unter Beachtung zuschussabhängiger Bestimmungen notwendigen Mitgliedsbeiträge werden vom Vorstand der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorgelegt.
Dies gilt auch für außerordentliche Beiträge, soweit sie der Vereinskasse zugute kommen.
Die Mitgliedsbeiträge sind eine Bringschuld und grundsätzlich jährlich fällig. Jeder Beitragspflichtige hat den Jahresbeitrag bis zum Beginn des vierten Quartals im laufenden Jahr zu zahlen. Diejenigen, die im laufenden Kalenderjahr Mitglied werden, entrichten einen anteiligen Jahresbeitrag.
Beitragszahlungen können auf Antrag vom Vorstand in begründeten Fällen gestundet, ermäßigt oder erlassen werden.
§ 6 Vereinsschädigendes Verhalten und einzuleitende Maßnahmen
Ein Mitglied verhält sich vereinsschädigend, wenn es...
...dieser Satzung und im speziellen den genannten Pflichten grob zuwider handelt.
...seiner Beitragspflicht gem. § 5 dieser Satzung trotz zweimaliger Mahnung nicht nachkommt.
...in schwerwiegender Weise gegen die allgemeinen/öffentlichen Gesetze erstoßen hat.
...wegen seines objektiv feststellbaren Fehlverhaltens die Vereinsgemeinschaft erheblich belastet.
...die Durchführung der gestellten Vereinsaufgaben bzw. die Wahrnahmung der Vereinsinteressen wesentlich erschwert oder gar unmöglich macht.
Der Vorstand hat Mitglieder, die sich nach dieser Satzung vereinsschädigend verhalten:
1. schriftlich auf die Art und Weise ihres vereinsschädigenden Verhaltens hinzuweisen und
2. sie zur schriftlichen oder mündlichen Stellungnahme mit Fristsetzung aufzufordern.
Danach sind durch Vorstandsbeschluß mit Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder des gem. § 15 beschlußfähigen Gesamtvorstandes folgende Maßnahmen möglich:
1. schriftliche Verwarnung
2. zeitlich begrenztes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb und/oder den besonderen Vereinsveranstaltungen
3. Vereinsausschluß.
- mit der Auflösung des Vereines.
Der Austritt ist nur zum Jahresende durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand möglich.
Das Ausschlussverfahren ist gem. § 6 dieser Satzung durchzuführen.
Mit dem Ende der Mitgliedschaft erlischt jedes Recht gegenüber dem Verein. Das bei dem Ausgeschiedenen in Verwahrung befindliche Vereinseigentum ist unverzüglich an den geschäftsführenden Vorstand zurückzugeben bzw. mit dem entsprechenden Zeitwert, den der Gesamtvorstand nach verkehrsüblichen Kriterien festlegt, zu ersetzen.
Gegen die Ablehung der Aufnahme als Mitglied (§ 3 Abs. 2) und gegen Maßnahmen gem. § 6 Abs. 6 dieser Satzung ist der Einspruch zulässig.
Dieser ist innerhalb einer Frist von zwei Wochen, vom Zugang des Vorstandsbeschlusses an gerechnet, beim Vorstand einzureichen.
Über den Einspruch entscheidet der Vorstand mit Dreiviertelmehrheit
(§ 6 Abs. 6 ist zu beachten).
ZWEITER TEIL : Organisation des Vereins
1. Die Mitgliederversamlung
Eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) findet im 1. Quartal eines jeden Jahres statt.
Die Einberufung der ordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt durch den geschäftsführenden Vorstand, durch Vereinsaushang sowie zusätzlich durch Veröffentlichung im vereinseigenen Mitteilungsblatt und/oder in der Lokalpresse.
Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von mindestens 8 Tagen liegen.
Mit der Einberufung der ordentlichen Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung bekanntzugeben, die folgende Punkte enthalten muß :
- Bekanntgabe und Genehmigung des Veranstaltungs-und Investitionsplanes
- Wahlen gem. § 13 dieser Satzung
Stimmberechtigte Mitglieder können bis zum 3. Tag vor der Mitgliederversammlung Anträge zur Tagesordnung schriftlich beim Vereinsvorsitzenden einreichen; sie sind nachträglich in die Tagesordnung aufzunehmen. Später eingehende Anträge können vom Versammlungsleiter zugelassen werden, sofern die Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder einverstanden ist.
Anträge auf Satzungsänderung sind bis spätestens 30. November eines Jahres vor der im darauffolgenden Jahr stattfindenden Jahreshauptversammlung schriftlich an den Vorstand zu richten. Spätestens mit der Einladung sind die Anträge auf Satzungsänderung den Mitgliedern bekanntzugeben.
- Entgegennahme und Diskussion der Berichte des geschäftsführenden Vorstandes, der Abteilungsleiter und der Kassenprüfer
- Beschluß über die Höhe von Beiträgen (§ 6) auf Antrag des geschäftsführendenVorstandes
- Beschluß über vorliegende Anträge
- Beschluß über Satzungsänderungen
- Wahl der Mitglieder des Vorstandes gem. § 13 dieser Satzung
- Wahl der Kassenprüfer gem. § 19 dieser Satzung
- Ernennung von Ehrenmitgliedern und eines Ehrenvorsitzenden auf Antrag des geschäftsführenden Vorstands gem. § 18 dieser Satzung
- Genehmigung des Veranstaltungs- und Investitionsplanes
Eine außerodentliche Mitgliederversammlung ist unter Angabe des Zwecks und der Gründe einzuberufen und innerhalb einer Frist von 4 Wochen durchzuführen, wenn es :
- mindestens ein Fünftel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich beim geschäftsführenden Vorstand beantragt, oder
- wenn es mit Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder des gem. § 15 Abs. 1 beschlußfähigen Gesamtvorstandes beschlossen wird;
§ 10 Abs. 3 ist zu beachten.
Die ordnungsgemäß einberufene ordentliche und außerodentliche Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlussfähig. Sie wird vom Vereinsvorsitzenden oder seinem Stellvertreter, bei deren Verhinderung von einem anderen Vorstandsmitglied geleitet.
Stimm- und antragsberechtigt sind nur die stimmberechtigten Mitglieder, die sich in die Anwesenheitsliste eingetragen haben.
Sofern diese Satzung nichts anderes vorschreibt, werden Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst, wobei Enthaltungen unberücksichtigt bleiben. Die Abstimmungen erfolgen offen (Handzeichen) oder geheim, wenn es die Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschließt oder diese Satzung es vorschreibt;
siehe § 11 Abs. 7.
Für die Wahl des 1. Vorsitzenden sind aus der Versammlung ein Wahlleiter und mind. zwei Wahlhelfer zu wählen; für die Dauer der Wahlhandlung übernimmt der Wahlleiter die Versammlungsleitung.
Die Wahlen der weiteren Vorstandsmitglieder leitet der gewählte
1. Vorsitzende unter Mitwirkung der gewählten Wahlhelfer.
Bei Wahlen können abwesende Mitglieder kandidieren, wenn ihre schriftliche Zustimmung vorliegt.
Die Wahlen des 1. und 2. Vorsitzenden sind geheim. Die Wahlen der weiteren Vorstandsmitglieder sind ebenfalls geheim, es sei denn, dass nur ein Vorschlag für das jeweilige Amt vorliegt.
In diesem Fall kann die Wahl durch Handzeichen erfolgen, wenn
- nicht mindestens die Hälfte der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder eine geheime Wahl fordert und
- die Zustimmung des Kandidaten für die offene Abstimmung gegeben ist.
Zur Wahl in den Vorstand (außer Beisitzer gem. § 11 Abs. 8) ist die Mehrheit derabgegebenen gültigen Stimmen der anwesenden Stimmberechtigten erforderlich.
Bei mehreren Bewerbern für ein Vorstandsamt genügt im zweiten und jedem weiteren Wahlgang die relative Mehrheit zur Wahl.
Zur Wahl als Beisitzer in den Gesamtvorstand genügt die relative Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.
Sie sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB und vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich; jeweils zwei von ihnen sind gemeinsam zeichnungsberechtigt.
- die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstand
- die Abteilungsleiter der verschiedenen Abteilunge
- der Jugendleite
- die Beisitzer, deren Anzahl nach den Vereinsbedürfnissen ausgerichtet wird, höchstens jedoch 8 Personen beträgt.
Die Mitglieder des Gesamtvorstandes werden auf die Dauer von zwei Jahren gewählt.
Der 1. Vorsitzende, Schriftführer, stellvertretende Kassierer, der Jugendleiter und die Abteilungsleiter werden in den Kalenderjahren mit geraden Jahreszahlen gewählt.
Der 2. Vorsitzende, Kassierer, stellvertretende Schriftführer und die Beisitzer werden in den Kalenderjahren mit ungeraden Jahreszahlen gewählt.
§ 14 Aufgaben des Vorstandes und Beschlussfassung
Zu den Aufgaben des geschäftsführenden Vorstandes gehören insbesondere die:
- gerichtliche und außergerichtliche Vertretung gem. § 26 BGB und die Führung des Vereins auf der Grundlage dieser Satzung einschließlich der Bewilligung der dazu notwendigen Ausgaben
- Ermittlung der Vereinsbeiträge (gem. § 5) und Vorschlag zur Genehmigung durch die Mitgliederversammlung
- Einberufung und Leitung der Mitgliederversammlung gem. § 10 dieser Satzung.
- Einberufung und Leitung der Vorstandssitzungen, die in regelmäßigen Abständen stattzufinden haben.
Zu den Aufgaben des Gesamtvorstandes gehören insbesondere die:
- Bewilligung von Ausgaben.
- Durchführung von Maßnahmen im Zusammenhang mit der Mitgliedschaft einschließlich Ehrungen.
- Unterstützung des geschäftsführenden Vorstandes unter Berücksichtigung der entsprechenden Aufgabenverteilung.
- Festlegung und Zuordnung von Aufgaben an einzelne Vorstandsmitglieder.
- Aufstellung des Veranstaltungs- und Investitionsplanes.
§ 15 Beschlussfähigkeit des Vorstandes
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder, darunter der 1. Vorsitzende oder sein Stellvertreter anwesend sind.
Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, soweit diese Satzung nichts anderes vorschreibt.
(z.B. § 8 Abs. 2, § 6 Abs. 6).
Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden oder seines Stellvertreters.
Für die im Verein betriebenen Sportarten bestehen Abteilungen, oder sie werden im Bedarfsfalle durch Beschluss des Gesamtvorstandes gegründet.
Die jeweilige Abteilung wird durch den Abteilungsleiter und seinen Stellvertreter geleitet, der im Bedarfsfall den Abteilungsleiter auch im Vorstand vertritt.
Der Abteilungsleiter ist gegenüber den Organen des Vereines verantwortlich und auf Verlangen zur Berichterstattung verpflichtet.
Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes sind gegenüber den Abteilungen weisungsberechtigt, wenn die Interessen anderer Abteilungen oder die des Vereines berührt werden.
Der Abteilungsleiter wird von der Abteilungsversammlung, die mindestens einmal im Jahr vor der Mitgliederversammlung abzuhalten ist, dem Gesamtvorstand zur Wahl durch die Mitgliederversammlung vorgeschlagen.
Der Stellvertreter und weitere Mitarbeiter, denen feste Aufgaben übertragen werden, sind von der Abteilungsversammlung zu wählen.
Die Abteilungen sind berechtigt, angemessene Beiträge auf freiwilliger Basis zu erheben. Diese müssen, unter Berücksichtigung der satzungsgemäßen Verwendung, ausschließlich dem Abteilungsziel dienen. Die Erhebung solcher Beiträge bedarf der vorherigen Zustimmung des Gesamtvorstandes. Alle weiteren offiziellen sportlichen und kulturellen Veranstaltungen sind mit der Vereinskasse abzurechnen.
Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes sind vom Abteilungsleiter zu den Abteilungsversammlungen einzuladen. Sie nehmen an den Versammlungen beratend teil.
Die für das Stimm- und Vorschlagsrecht innerhalb der Abteilungsversammlung gültige Altersgrenze wird von den einzelnen Abteilungen, entsprechend ihrer spezifischen Altersstruktur, jeweils festgesetzt.
Der Gesamtvorstand kann bei Bedarf für besondere Vereinsaufgaben Ausschüsse bilden.
Die Ausschussmitglieder, die mindestens 16 Jahre alt sein sollten, werden vom Gesamtvorstand berufen.
Mitglieder, die sich um das Wohl des Vereins oder um die Förderung des Sports im Allgemeinen bzw. durch langjährige Mitgliedschaft in besonderer Weise verdient gemacht haben, können dafür in angemessener Form geehrt werden.
Ehrenmitglieder oder Ehrenvorsitzende können nur auf Antrag des Gesamtvorstandes in der Mitgliederversammlung mit einer Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen der anwesenden Stimmberechtigten ernannt werden.
Aus dem Verein ausgeschlossenen Mitgliedern können bei gleicher Verfahrensweise die Ehrungen aberkannt werden.
Von der Ernennung zum Ehrenmitglied oder zum Ehrenvorsitzenden werden die Rechte und Pflichten eines ordentlichen Mitglieds nicht berührt, mit Ausnahme der Beitragspflicht gem. § 5 Abs. 2 dieser Satzung, denn Ehrenmitglieder und Ehrenvorsitzende unterliegen nicht mehr der Beitragspflicht.
Die Vereinskasse wird nach Ablauf eines jeden Geschäftsjahres rechtzeitig vor der Mitgliederversammlung durch mindestens zwei von der Mitgliederversammlung jährlich gewählte Kassenprüfer auf satzungsgemäße Mittelverwendung und ordnungsgemäße Kassenführung geprüft.
Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Bericht über den Ablauf und das Ergebnis der Prüfung und beantragen bei satzungsgemäßer Führung der Vereinskasse die Entlastung des Gesamtvorstandes.
Satzungsänderungen kann die Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit der gültigen abgegebenen Stimmen beschließen, wenn dieser Punkt auf der Tagesordnung steht (§ 10 Abs. 6 ist zu beachten).
Die Auflösung des Vereines kann nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden. Auf der Tagesordnung dieser Versammlung darf nur der Punkt “Auflösung des Vereines” stehen.
Die Einberufung einer solchen Mitgliederversammlung darf nur erfolgen, wenn es der Gesamtvorstand mit einer Dreiviertelmehrheit seiner Mitglieder beschlossen hat, oder wenn es von Zweidrittel der stimmberechtigten Mitglieder des Vereines schriftlich gefordert wurde.
Diese Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 50 % der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind.
Die Auflösung kann nur mit einer Dreiviertelmehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Die Abstimmung ist namentlich vorzunehmen. Sollten bei der ersten Versammlung weniger als 50 % der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein, ist eine zweite Versammlung einzuberufen, die dann mit Dreiviertelmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder die Auflösung des Vereines beschließen kann.
Bei der Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft oder Wegfall des Zweckes fällt das Vermögen an die Gemeinde Dornburg, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu Verwenden hat.
§ 22 Protokollierung
Über die Mitgliederversammlung und die wesentlichen Beschlüsse des Geschäftsführenden Vorstands, des Gesamtvorstands, der Abteilungsversammlungen und der Ausschüsse ist jeweils ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem von ihm bestimmten Protokollführer zu unterzeichnen ist.
Diese Satzung tritt nach Genehmigung durch die Mitgliederversammlung des Jahres 2011 am 25.03.2011 in Kraft.
Gleichzeitig tritt die von der Mitgliederversammlung am 01.08.1958 beschlossene und in der letztgültigen Fassung vom 01.03.2002 bestehende Satzung außer Kraft.

References: § 26
 § 5

§ 6
 § 5
 § 15
 § 6
 § 6
 § 13
 § 13
 § 19
 § 18
 § 15

§ 10
 § 11
 § 11
 § 26

§ 14
 § 26
 § 5
 § 10

§ 15
 § 8
 § 6
 § 5

§ 22