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Timestamp: 2019-01-17 23:53:47+00:00

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Willkommen auf Changiereffekt.de zum Thema „Rechtsgrundlagen beim Bloggen (Teil 2)„, das Bestandteil des Blogprojektes „Richtig Bloggen“ vieler verschiedener Blogger ist (die Teilnameliste findet ihr unten).
Nachdem es gestern technische Schwierigkeiten bei der Bloggerin gab, die den gestrigen Beitrag eigentlich schreiben sollte, ist Christiane super kurzfristig eingesprungen, um noch den ersten Teil der Rechtsgrundlagen zu posten. Leider ist der erste Teil nicht mehr verfügbar. Zu gegebener Zeit wird es hier einen einen Beitrag zum Thema Impressum & Datenschutz geben.
Heute soll es um Domainrecht, Urheber- und Persönlichkeitsrechte, Schleichwerbung und die Haftung des Bloggers für Links und fremde Kommentare gehen.
Vorher aber ein Hinweis: Ich darf und werde auf diesem Blog keine Rechtsberatung leisten. Dieser Artikel fasst lediglich Informationen aus den gesetzlichen Grundlagen und der Rechtsprechung zusammen, die einen Blogger betreffen. Bei konkreten Problemen solltet ihr euch wirklich an einen spezialisierten Rechtsanwalt wenden. Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf die rechtlichen Vorschriften in Deutschland.
Rechtsgrundlagen beim Bloggen (Teil 2): Ein Überblick über Domain- und Urheberrecht, Schleichwerbung und Haftung
I. Die Wahl der Domain und des Blognamens – rechtliche Stolpersteine
II. Urheberrecht – Verwendung fremder Inhalte
1. Urheber – Was ist das?
2. Was heißt denn „Werk“?
b) Bilder und Fotos
4. Zitatrecht
5.Einige Problemfälle aus der Praxis:
III. Schleichwerbung – und was heißt eigentlich Kennzeichnung?
1. Was heißt „Schleichwerbung“?
2. Und was hat das mit do-follow- und no-follow-Links zu tun?
3. Was kann passieren, wenn man Schleichwerbung betreibt?
4. Ok, ok, und was kann man tun, damit das nicht passiert?
5. Produkte ohne Absprache zugeschickt bekommen – muss man darüber schreiben?
IV. Haftung des Bloggers
VI. Weiterführende Links und Quellen
VII. Buchempfehlungen
VIII. Die anderen Teilnehmer
Zu den jeweiligen Themen könnte ich Bücher füllen, daher können sie in diesem Blogpost nicht in ausgiebiger Tiefe behandelt werden. Aber keine Sorge: Stattdessen stelle ich kurz die Gesetze und einen allgemeinen Überblick vor – es soll sich ja auch nur um Grundlagen handeln. ;) Zusätzlich werde ich auf Inhalte von Juristen hinweisen, die z.B. auf ihren Blogs die Themen bereits sehr ausführlich erörtert haben.
Die Arbeit, tiefer in die Materie einzutauchen, kann ich dir leider auch nicht nehmen. Aber es lohnt sich.
Wenn du alles lieber in einem Buch auf dem gemütlichen Sofa nachlesen möchtest, gebe ich zum Schluss noch Buchempfehlungen zu diesem Thema.
Da sich dieses Projekt auch an Leute richtet, die einen Blog starten möchten, fange ich mit der Wahl der Domain und des Blognamens aus rechtlicher Sicht an.
Während du vielleicht schon Probleme damit hast, einen richtig kreativen oder passenden Namen und eine dazugehörige Domain zu finden, grätscht auch noch die rechtliche Seite dazwischen. Denn du kannst dir nicht jeden Namen aussuchen, der dir gefällt. Einige Punkte solltest du beachten.
Verboten (und bereits gerichtlich entschieden) sind z.B. folgende Namen:
1. Marken- und Unternehmensnamen
denn diese sind nach dem MarkenG geschützt. Es können sowohl eingetragene Marken sein als auch Unternehmen, die bereits solange im geschäftlichen Verkehr auftreten, dass sie sich identifizieren können. Übrigens kann auch ein Hinzufügen von „-fans“ schon problematisch werden. Lieber lassen.
2. Städtenamen, staatl. Einrichtungen, Kfz-Kennzeichen
Städtenamen stehen nur den Kommunen selbst zu, das heißt nur sie haben das Recht, diese Namen zu führen und als Domain zu registrieren, weil sie juristische Personen sind. Ähnliches gilt für staatliche Einrichtungen und Kfz-Kennzeichen.
1. Der eigene Vor- und Nachname
2. Fantasienamen, soweit sie nicht bereits als Marke gelten
Besonders dann, wenn man sich einen Fantasienamen ausgesucht hat, sollte man vorher checken, ob der Name nicht doch schon vergeben ist.
Eine Suche bei der DPMA-Einsteigerrecherche zeigt zumindest schon mal eingetragene Marken an. Dort gibt man am besten mal seinen Wunschnamen in verschiedenen Formen an, also mit und ohne Bindestrich, getrennt geschrieben etc.
Auch das Recherchieren über Suchmaschinen kann hilfreich sein. Schließlich gibt es auch spezielle Dienstleister oder Juristen, die eine solche Recherche durchführen können.
§ 7 UrhG regelt den Begriff des Urhebers: Er ist der Schöpfer des Werkes. Die Formulierung klingt trocken, ist aber eigentlich sehr einfach.
Ein Urheber hat jede Menge Rechte an seinem Werk.
– er entscheidet, ob und wie sein Werk veröffentlicht wird.
– er bestimmt, ob die Bezeichnung des Urhebers am Werk erfolgen soll.
– er kann verbieten, dass sein Werk entstellt oder beeinträchtigt wird, wenn dadurch seine berechtigten persönlichen oder geistigen Interessen gefährdet sind.
– er hat Verwertungsrechte, z.B. auch das Recht, Fotos online zu veröffentlichen (§ 19a UrhG).
Das Werk eines Urhebers ist (in der Regel) 70 Jahre nach seinem Tod geschützt.
Er darf anderen Nutzungsrechte einräumen – eine Erlaubnis, Fotos, Texte etc. unter Bedingungen verwenden zu dürfen. Näheres dazu unter Punkt 3: Lizenzen.
Der Urheber muss allerdings beweisen, dass er der „Schöpfer des Werkes“ ist. Deswegen versehen so viele Blogger ihre Bilder mit einem Wasserzeichen. Die Aussage „Ein Wasserzeichen bringt überhaupt nichts!“ ist so nicht richtig. Denn das Gesetz spricht von einer „Vermutung der Urheberschaft“: Derjenige, der auf oder am Foto als Urheber genannt ist, wird erst mal als Rechteinhaber betrachtet.
Blöd ist es, wenn das eigene Foto von jemandem kopiert wird, der dann auch noch sein eigenes Wasserzeichen drauf packt. Der echte Urheber ist dann in der Beweispflicht. Diese ist aber auf verschiedenen Wegen möglich, indem man z.B. die Originalfotos (out of camera) auf der externen Festplatte speichert oder so.
Ganz grob kann man sagen, dass ein Werk alles sein kann, was der Urheber „produziert“ hat: Bilder, Musik, Videos, Zeichnungen, Blogartikel etc. Eine Auflistung findet sich in § 2 UrhG.
Grundsätzlich benötigen diese Werke aber eine sogenannte „schöpferische Höhe“. Das bedeutet, dass z.B. ein Text über ein simples „Hallo“ hinaus gehen muss. Die Festlegung dieser Schwelle ist aber schwierig. Ich werde mich hier auf Texte und Bilder beschränken. :)
Bei selbst geschriebenen Blogartikeln liegt in der Regel eine schöpferische Höhe vor.
Regelmäßig werden aber z.B. Rezepte diskutiert: Die reine Auflistung der Zutaten und Mengen z.B. ist nicht urheberrechtlich geschützt. Auch die simple Wiedergabe der Zubereitung, die wie eine Bedienungsanleitung wirkt, wird nicht unter den urheberrechtlichen Schutz gestellt.
Aber Achtung: Zubereitungen können durchaus kreativ oder literarisch besonders beschrieben werden, sodass dann wieder eine schöpferische Höhe vorliegen könnte. (Mehr zu geschützten Rezepten in den weiterführenden Links am Ende).
Fazit: Auch ein kurzer Satz kann geschützt sein. Sicherer ist es daher, keine Texte zu kopieren oder eine Erlaubnis einzuholen.
In bestimmten Grenzen ist ein Zitieren erlaubt. Dazu mehr in Punkt 4. Zitatrecht.
Zwar müssen dem Gesetz nach auch Bilder (künstlerische Lichtbildwerke oder einfache Lichtbilder) eine persönliche geistige Schöpfung sein. Bei Fotografien z.B. wird die schöpferische Höhe selten bezweifelt. Jedes noch so verwackelte Handyfoto von der halbleeren Klorolle zu Hause ist geschützt.
Deswegen gilt der Grundsatz: Fremde Bilder darf man nicht ohne Erlaubnis auf den eigenen Blog stellen!
(Ausnahmen: 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers eines Lichtbildwerkes oder 50 Jahre nach Veröffentlichung eines Lichtbildes, Zitatrecht siehe unten).
[yellow_box]Exkurs: Eigene Fotos & fremde Leute und Motive – das Recht am eigenen Bild
Blogger, die z.B. People – oder Streetfotografie betreiben, müssen das Kunsturhebergesetz beachten. Der Blogger ist dann zwar der Urheber, dennoch könnte es sein, dass er die Bilder trotzdem nicht veröffentlichen darf, weil die fotografierte Person nicht eingewilligt hat (§ 22 KunstUrhG).
Aber auch hier gibt es Ausnahmen in den §§ 23, 24 KunstUrhG, das heißt, selbstgemachte Fotos können auch ohne Einwilligung der abgebildeten Person veröffentlicht werden, wenn z.B.
1. es sich um eine Person der Zeitgeschichte handelt,
2. die Person nur als Beiwerk neben einer Landschaft oder sonstigen Örtlichkeit erscheint,
3. das Bild eine Versammlung oder ähnliche Vorgänge zeigt, an denen die Person teilnimmt.
Allerdings wird hier immer das Persönlichkeitsrecht und das Recht auf Privatsphäre als Messlatte herangezogen, d.h. es wird abgewogen, ob nicht das Persönlichkeitsrecht in diesem Fall größer ist.
Ein ähnliches Problem besteht, wenn man geschützte Werke, also geschützte Motive, fotografiert – das beliebteste Beispiel ist hier der beleuchtete Eiffelturm. So darf man nicht einfach so Fotos vom Eiffelturm bei Nacht hochladen – so schön sie auch sein mögen – weil die Lichtinstallation selbst als geschütztes Motiv gilt. (Hinweis von Kerstin in den Kommentaren: Für das Veröffentlichen von Fotos vom beleuchteten Eiffelturm benötigt man eine Lizenz von SETE illuminations. Nach meinen Recherchen muss man diese kaufen. Quelle)
Auch fremdes Eigentum darf grundsätzlich nicht als Foto veröffentlicht werden – es gilt die sogenannte Panoramafreiheit: Man darf nur solche Sachen fotografieren und verbreiten, die bleibend von öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen aus einsehbar sind (§59 UrhG). Näheres zur Panoramafreiheit könnt ihr unten in den weiterführenden Links finden.[/yellow_box]
Gerade bei Fotos (aber auch anderen Werken) wird häufig mit Lizenzen gearbeitet. Was ist eine Lizenz?
Gemäß § 12 UrhG darf der Urheber entscheiden, ob, wie, wo und wie lange sein Werk verbreitet werden darf. Er hat unter anderem die Möglichkeit, bestimmte Nutzungsrechte zu erteilen (§ 31 ff. UrhG). Lizenzen sind eine Form davon.
Das kann auch ganz unbürokratisch passieren:
„Darf ich dein Foto für meinen Blogartikel benutzen?“ – „Ja klar!“
Viele Blogger halten solche Genehmigungen schriftlich fest, z.B. per E-Mail.
Stockarchive und Bilddatenbanken – Kostenlose Fotos ohne Abmahnrisiko?
Fotos findet man auch in sogenannten Bilddatenbanken oder –archiven. Das sind spezielle Websites, die eine Vielzahl von Bildern kostenfrei oder kostenpflichtig anbieten. Mit einer Lizenz erhält man das Recht, die Bilder begrenzt oder unbegrenzt zu nutzen.
Einige Plattformen verbieten aber z.B., die Fotos auf Facebook, Twitter und Co. zu veröffentlichen. Darauf sollte man unbedingt achten, wenn man seine Blogartikel dort teilt. Facebook erstellt nämlich eine Bildvorschau, das einem Veröffentlichen gleich kommt. Abmahnungen sind dann durchaus wahrscheinlich. Man muss die Bedingungen der Stockarchive sehr sehr genau durchsehen und unbedingt einhalten!
Auf e-recht24 (siehe in den weiterführenden Links) wird noch ausführlicher auf die Problematik eingegangen, Fotos auf den eigenen Blogs zu nutzen. Dort findest du auch eine Aufstellung einiger Bilderdatenbanken und deren Lizenzbedingungen. Die dort genannten Bedingungen könnten sich aber inzwischen wieder geändert haben. Ich habe sie auch nicht nochmal überprüft. Aber du erhältst dort gute Hinweise, wonach du suchen musst. Außerdem findest du dort eine Checkliste für ein sicheres Nutzen von Bildern.
„Aber ich habe ja nur zitiert!“ – Was ist eigentlich das Zitatrecht und wann kann man sich darauf berufen?
Zitate sind ja grundsätzlich etwas Tolles. Sie stellen eine Art Genehmigung dar, fremde Texte und Bilder doch benutzen zu können, ohne zwingend eine Lizenz zu haben. Doch simples Kopieren von ganzen Texten, unverhältnismäßig langen Textpassagen oder Bildern, die dann bestenfalls in Anführungszeichen gesetzt und mit einem Link zum Urheber versehen werden, ist nicht vom Recht auf Zitieren umfasst!
In welchen Fällen darf man zitieren? Wenn es notwendig ist, um die eigenen Gedanken und Aussagen zu belegen. Nicht erlaubt ist ein Zitat z.B., wenn man einfach mal wieder was bloggen möchte aber keine Ideen hat und stattdessen irgendeine Textpassage aus einem Buch abschreibt. Wunderbare Checklisten dazu findet ihr bei Herrn Schwenke, der da auch das Zitatrecht erklärt:
a) Checkliste für das richtige Zitieren von Texten
b) Checkliste für Bildzitate
Darf man Zeitungsartikel einscannen/abfotografieren und auf dem Blog hochladen?
Das Abfotografieren, Einscannen oder sogar das Abschreiben eines fremden Artikels ist nichts anderes als Kopieren. Das ist ohne Genehmigung ein Urheberrechtsverstoß.
Darf man einen Zeitungsartikel abfotografieren, wenn er über den Blogger selbst berichtet (z.B. Blogvorstellungen, Features etc.)?
Auch wenn ein Blog in der neuesten Fashion-Zeitschrift gefeatured wurde und man das natürlich all seinen Fans zeigen will, braucht man eine Erlaubnis des Herausgebers! Die Texte und Zusammenstellungen (auch Interviews!) gehören dem Redakteur bzw. der Zeitschrift. Einfach so den Artikel abfotografieren – auch wenn man selbst drin steht – darf man nicht.
„Sofern Sie nicht widersprechen, willigen Sie ein, dass ich Ihre Bilder nutzen darf.“
Oh weh, leider gehören solche „Disclaimer“ zu den Klassikern und offenen Einladungen für Abmahnungen und möglicherweise sogar Schadensersatzforderungen.
Dadurch, dass die fremden Fotos bereits auf dem Blog sind, wurde das Urheberrecht schon verletzt! Der Fotograf braucht dafür überhaupt nicht widersprechen, sondern kann direkt eine Abmahnung schicken. Mit strafbewehrter Unterlassungserklärung. Und eventuell sogar mit einer Schadensersatzforderung (für entgangene Lizenzgebühr o.ä.), da man in solchen Fällen auch Vorsatz unterstellen könnte: „Ich weiß, dass die Bilder fremd sind und benutze sie trotzdem.“
Obwohl das Thema „Schleichwerbung“ nichts Neues und schon gar nichts Internet-spezifisches ist, scheint das Thema im vergangen Jahr 2014 gerade in der Beauty- und Lifestylebloggerszene Fahrt aufgenommen zu haben. Und ein Ende der Diskussion darüber, wie man sich nun richtig verhält, ist nicht in Sicht.
Da diese Angelegenheit nicht nur gewerbliche Blogger betrifft, die mit ihrer Website Geld verdienen, sondern schon bei der kleinen Bloggerin von nebenan beginnt, soll es hier zumindest im Überblick näher beleuchtet werden.
(Hinweis: Bloggen gegen Entgelt ist ein Thema für sich, das in diesem Artikel nicht behandelt wird. Das Thema wird eine andere Bloggerin in den nächsten Tagen übernehmen, siehe dazu unten die Teilnehmerliste.)
Mit diesem Begriff wird Werbung bezeichnet, die verschleiert wird, um den Verbraucher zu täuschen. Wenn in Fernsehserien z.B. nur eine bestimmte Automarke gefahren wird, wird schnell der Verdacht der Schleichwerbung auf den Schirm gerufen.
Mit verschleiernder Werbung verstößt man gleich gegen mehrere Vorschriften:
– § 4 Nr. 3 UWG, wonach das Verschleiern des Werbecharakters von geschäftlichen Handlungen rechtswidrig ist,
– § 6 Abs. 1 Nr. 1 TMG, wonach kommerzielle Kommunikationen als solche erkennbar sein müssen und
– § 58 Rundfunkstaatsvertrag, der das Trennungsgebot beinhaltet. Werbung muss vom übrigen Inhalt getrennt sein.
Auf Gesetzesebene überhaupt nichts. ;) Es wird aber ständig verwechselt. Die Verpflichtung zu no-follow-Attributen ist nicht vom Gesetzgeber bestimmt, sondern stammt aus den Google Richtlinien für Webmaster (damit sind auch Blogger gemeint). Das sind zwei Paar Schuhe. Sie laufen lediglich parallel nebeneinander, da sie denselben „Auslöser“ haben: Die Werbung. Zu diesem speziellen Aspekt wird sich aber noch Jana morgen äußern; dieser Artikel betrachtet nur die gesetzliche Seite von Werbung.
„Schleichwerbung ist strafbar!“ – so oder so ähnlich tönt es manchmal in der Blogosphäre.
Ja, Schleichwerbung kann in ganz seltenen und gravierenden Fällen strafbar sein, wenn sie einen der Tatbestände des § 16 UWG erfüllt. Dabei handelt es sich um Fälle, in denen durch falsche und irreführende Angaben ein besonders günstiges Angebot propagiert werden soll.
Viel wahrscheinlicher und regelmäßiger erwartet den Blogger jedoch eine kostenpflichtige Abmahnung.
Jeder Blogger, der in irgendeiner Weise Werbung schaltet oder mit Unternehmen kooperiert (und damit gegen Entgelt Werbung macht) muss diese Zusammenarbeit kennzeichnen.
In welcher Form solch eine Kennzeichnung erfolgen muss, ist derzeit noch nicht festgelegt. Es kommt auch immer darauf an, wie die Kooperation abgelaufen ist.
Ich handhabe es z.B. so, dass ich Blogartikel, für die in irgendeiner Form Geld geflossen ist, mit -Anzeige- kennzeichne. Werbung wäre auch ok. Wichtig ist, dass diese Kennzeichnung unmittelbar erkennbar am Blogartikel angebracht ist, z.B. direkt oben drüber. Ein Hinweis im Impressum reicht nicht aus. Maßstab ist hier immer der Leser, der zum ersten Mal den Blog besucht und auf den ersten Blick erkennen muss, dass es sich um Werbung handelt – es vor dem Lesen also wissen muss.
RA Schwenke empfiehlt in einem seiner Artikel (siehe unten weiterführende Link zu Blogger Relations) weitere Kennzeichnungen.
Es hat sich längst herumgesprochen: Wer in der Beauty-/Fashion-/Lifestyle-Szene bloggt, kann von Unternehmen gesponsert werden. Mit Mascara und Lippenstift versorgt zu werden, ohne es jemals wieder selbst zu kaufen – für viele ein Traum.
Doch was ist eigentlich, wenn man plötzlich unaufgefordert ein Paket bekommt mit PR-Samples, über die man bloggen soll? Muss man das? Kann das Unternehmen verlangen, dass man die Produkte anderenfalls auf eigene Kosten zurückschickt?
Gemäß §241a BGB muss man (nicht nur als Blogger, sondern generell als Mensch) unbestellte Produkte weder zurückschicken noch bezahlen und auch nicht darüber bloggen.
Im Studium bekamen wir dazu immer den Fall eines Weinhändlers, der 100 Euro teure unbestellte Weinkisten mit der Aufforderung versandte, diese zu bezahlen. :D
Auch zu diesem Thema schreibt Thomas Schwenke etwas im Artikel, was Unternehmen bei Kooperationen mit Bloggern beachten müssen. Daraus kann man ableiten, welche Rechte man als Blogger hat. (Link unten).
„Haften“ im rechtlichen Sinne bedeutet, für einen Verstoß verantwortlich gemacht werden zu können. Die Folgen wären z.B. Abmahnungen und Unterlassungsansprüche.
Für die eigenen Beiträge und Blogposts haftet ein Blogger immer – sie stammen aus seiner Feder. Das ergibt sich aus § 7 TMG.
Wie verhält es sich aber z.B. mit Kommentaren, also fremden Inhalten auf dem eigenen Blog? Oder Links auf fremde Websites?
a) für Links
In der Regel sind Links zu anderen Websites natürlich kein Problem, dennoch sollte man sich über mögliche Verstöße im Klaren sein:
So ist es z.B. nicht erlaubt, einen Link auf einen rechtswidrigen Inhalt zu setzen. Dazu gehören z.B. Portale, auf denen man geschützte Filme oder gecrackte Spiele downloaden kann. Solidarisiert man sich mit den rechtswidrigen Inhalten, indem man sie z.B. mit einem „Ganz meine Meinung“ kommentiert, haftet man. Man haftet auch, wenn man auf die Rechtswidrigkeit hingewiesen wurde und den Link trotzdem aufrecht erhält.
Der berühmt-berüchtigte Disclaimer „Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von sämtlichen Links auf dieser Website etc.“ schützt nicht.
b) für Kommentare
Kommentare gehören zum sogenannten usergenerated content – also zu fremden Inhalten auf dem Blog.
Die gute Nachricht zuerst: Grundsätzlich haftet ein Blogger nicht für die Kommentare anderer unter seinen Blogposts. Erst dann, wenn der Blogger von dem Rechtsverstoß Kenntnis erlangt hat und den Kommentar trotzdem nicht unverzüglich löscht, kann er in die Haftung genommen werden (§ 10 TMG). Diesen Grundsatz nennt man auch Haftungsprivilegierung.
Viele Blogger nutzen die sogenannte Kommentar-Moderation. Unter anderem sollen Beleidigungen (oder unliebsame Kommentare) bereits vorgefiltert werden. Umstritten ist, ob eine solche Funktion eher nützlich oder eher schädlich in Bezug auf Rechtsverstöße durch einen Kommentator ist.
Eine Argumentation: Da der Blogger schon beim Freischalten Kenntnis vom Inhalt erhält, könnte das Haftungsprivileg nicht mehr greifen.
Ähnlich verhält es sich, wenn der Blogger Kommentare selbst beantwortet – auch hier erlangt er bereits Kenntnis von deren Inhalt. Die Folge wäre, dass er sofort kostenpflichtig abgemahnt werden kann.
Mehr zu diesem Thema findet ihr wieder in den weiterführenden Links.
Dass das Bloggen längst kein „Ich kann machen, was ich will“-Hobby ist (und es auch nie war), ist mittlerweile zum Glück bei vielen Bloggern angekommen. Es sieht auf den ersten Blick nach einem dicken Batzen Recht aus, den man beachten muss. Lass dich davon aber bitte nicht entmutigen. Informiere dich stattdessen und lies dich hier und da auch tiefer in die einzelnen Themen ein. Häufig scheitert es vielleicht auch daran, dass es zu jeder Vorgabe gefühlte 1000 verschiedene Meinungen anderer Blogger gibt. Wenn man sich mal in den Blogger-Gruppen bei Facebook tummelt z.B. werden häufig Rechtsfragen gestellt. Ich kann euch nur sagen, dass Social Media Plattformen NICHT der richtige Ort für juristische Hilfe sind.
Mein persönlicher Tipp, den ich dir somit unbedingt noch auf den Weg geben will:
Wenn du dir so unsicher bist, ob dein Blog oder deine Bloginhalte die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen und das geklärt haben möchtest, dann investiere bitte in eine Rechtsberatung. Spezialisierte Rechtsanwälte findest du zum Beispiel im Internet oder über Anwaltsvereine und Anwaltskammern. Oder wie wäre es ganz klassisch mit einem Telefonbuch? ;)
Natürlich kostet das Geld. Dein echtes Geld. Aber damit minderst du das Risiko einer Abmahnung ganz gewaltig – und was auch nicht zu verachten ist: Dein Gewissen ist beruhigter.
Hier findest du nochmal ausführlichere und tiefergehende Artikel zu den Themen:
– irights.info: Urheberrechtsschutz von Rezepten
– upload-magazin: Panoramafreiheit (inkl. Checkliste)
– erecht24: Bildlizenzen verschiedener Stockarchive (inkl. Checkliste für Bildernutzung)
– dr.web: Bilder ohne Abmahnrisiko verwenden
– RA Schwenke: Blogger Relations
Haftung des Bloggers
-it-recht-kanzlei: Haftungs-ABC
– heise.de: Haftung der Betreiber für den Content der Nutzer
Willst du dich richtig gut und tief in die rechtliche Materie einlesen, ohne quadratische Augen von dem ganzen Beamtendeutsch in Gesetzen zu bekommen? Dann empfehle ich dir die folgenden 2 Bücher, die mittlerweile zu den absoluten Standards gehören.
Lass dich nicht von dem Titel täuschen: Social Media betrifft auch Rechtsgrundlagen beim Bloggen und die dort besprochenen Themen gelten auch für die ganzen Medienplattformen.
1. Social Media Marketing und Recht – Thomas Schwenke*
Dieses Buch deckt aus meiner Sicht wirklich so gut wie alles ab und liefert auch noch ein paar Goodies, wie etwa ein Muster für das Veranstalten von Gewinnspielen (das ich hier nicht behandelt habe).
2. Recht im Social Web – Christian Solmecke*
Auch dieses Buch lässt sich sehr schön lesen. Es enthält nicht das typische Juristendeutsch, sondern eingängige Erklärungen und Beispiele. Abbildungen machen es leichter, die trockene Materie des Rechts zu verstehen. Auch hier gibt es Muster zu bestimmten Themen am Schluss.
Bei beiden Büchern kannst du bei Amazon einen „Blick ins Buch“ riskieren, um zu schauen, wie dir die Aufmachung gefällt.
*Affiliate-Link (Was bedeutet das?)
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19. Januar 2015 at 8:07
Ein sehr interessanter Post- vielen Dank dafür :)
Die empfohlenen Bücher werde ich mir auf jeden Fall mal näher ansehen…
19. Januar 2015 at 16:44
Schau dir die Bücher bei Amazon ruhig mal an, da kann man ziemlich gut sehen, ob einem die Darstellung so gefällt (mit bunten Infoboxen und so).
Ein sehr interessanter und hilfreicher Beitrag ! Toll geschrieben und schön zusammen gefasst :)
19. Januar 2015 at 16:45
Mir schwirrt zwar der Kopf, aber der Beitrag ist einfach unheimlich informativ und hilfreich! Vielen Dank dafür :)
19. Januar 2015 at 16:46
Es freut mich sehr, dass du den Artikel hilfreich findest. :) Beim Schreiben schwirrte mir zwischendurch auch der Kopf. :D
19. Januar 2015 at 13:25
Super Artikel. Mehr gibt es da gar nicht zu zu sagen.
Danke dir, Lexa. :)
Richtig gut ausführlich… kommt ins Pocket zum Nachschauen…
Prima. :) Pocket müsste ich mir auch mal zulegen… Ich vergesse das immer.
19. Januar 2015 at 14:55
Wow, ausführlich geschrieben. Zu meckern finde ich auch nichts und auch ich speichere mir den Beitrag mal ab. Ab und zu kann man selber mal da rein schauen und gelegentlich kann man den Artikel noch einigen Menschen mal um die Ohren hauen. ;-)
19. Januar 2015 at 16:47
Nichts zu meckern? Das freut mich sehr. :) Umso besser, wenn du etwas mit dem Artikel anfangen kannst.
Ein echt super Beitrag! Auf die Blogpost zu den Rechtsgrundlagen habe ich mich in dieser grandiosen Blogparade besonders gefreut!
ich freu mich, dass dir der Beitrag gefällt. :) Die rechtliche Seite beim Bloggen scheint bei vielen eines der wichtigsten Themen zu sein. Ich hoffe, ich konnte da ein bisschen die Grundlagen vermitteln und nicht allzu sehr abschrecken. :)
Dankeschön für diese umfangreiche Erklärung. da das bloggen wohl grad wieder „in“ wird, werde ich sehr gern auf diese Seite verweisen, denn so ausführlich zusammengefasst steht es sonst nirgendwo :-)
19. Januar 2015 at 18:04
vielen Dank für das Lob! :) Ich kann auch sehr empfehlen, auch die weiterführenden Links zu lesen, weil die Erklärungen dort noch etwas tiefer gehen und manche Dinge dann vielleicht noch deutlicher werden.
19. Januar 2015 at 18:09
danke für deine viele Mühe und die vielen konstruktiven Informationen … leider muss ich sagen, dass bisher die wenigsten der Blogparade sich auch nur annähernd diese Mühe in Sachen Ausführlichkeit gemacht haben wie du. Drum abonniere ich daher – bisher nur – lieber deinen Blog per Feed! Danke, weiter so!
auch an dich einen lieben Dank für das Lob. Ich hoffe aber, dass du nicht nur wegen des rechtlichen Themas abonnierst, denn so richtig viel darüber bloggen werde ich in Zukunft wohl eher nicht. :)
Und auch, wenn ich so langsam das Thema „Beauty-Blog“ ad acta legen möchte, wundere dich bitte nicht, wenn du doch nochmal einen Artikel über Nagellacke im Feed findest. :D
19. Januar 2015 at 18:33
Auch für mich ein super interessanter Post! Ich finde, du hast die Thematik klasse zusammengefasst – alles wichtige auf einen Blick, damit man sich erstmal eine Meinung bilden kann und dann gezielt möglicherweise Themen, die einen betreffen, genauer zu recherchieren.
Danke! :) Genau, man sollte sich immer noch gezielt den einzelnen Themen widmen, die Links und Bücher am Ende sind nur ein Beispiel. :)
Bringt ihr eigentlich die ganze Parade später als eBook raus? Oder muss ich mir „per Hand“ Notizen machen :D
20. Januar 2015 at 16:44
Hehe, die Idee hat wirklich etwas. :D
Ist aber in der Form nicht geplant. :)
Mario Kaps says
19. Januar 2015 at 20:34
vielen Dank für diesen interessanten, informativen und bei dem doch eher etwas trockenen Thema kurzweilig geschriebenen Beitrag.
Mit vertiefenden Links und Buchempfehlungen eine „runde Sache“
Vielen Dank, Mario! Ich bin wirklich erleichtert, dass der Beitrag nicht als allzu trocken empfunden wird. :)
19. Januar 2015 at 21:19
Klasse Überblick. Super. Vor allem die Literaturhinweise. Wusste gar nicht, dass es sowas gibt :)
Eine klitzekleine Anmerkung. Es ist nicht verboten Fotos des Eiffelturms bei Nacht zu zeigen. Man darf sie zeigen, wenn man a) keine kommerziellen Absichten hat und b) hinzufügt, dass das Design der Lichtinstallation Urheberrechtsschutz SETE – illuminations Pierre Bideau geniesst.
Denn wenn man es genau nimmt, sind in Paris gefühlt alle Fassaden, Türme, Beleuchtungen, Gebäude irgendwie geschützt.
Frankreich hat generell keine Panoramafreiheit und man müsste theoretisch bei ALLEM den Urheber nennen.
20. Januar 2015 at 16:36
super, herzlichen Dank für die Erläuterung! Ich werde sie oben hinzufügen, da der einzelne Satz wohl wirklich missverständlich ist. :) Soviel ich gerade speziell zum Eiffelturm recherchiert habe, reicht eine Erwähnung der Rechteinhaber nicht aus, sondern man muss eine Lizenz kaufen.
19. Januar 2015 at 22:24
super Artikel! Vielen Dank dafür! :)
Ich freu mich, dass er dir gefällt. :)
19. Januar 2015 at 22:39
Das mit den Bild- und Zitatrechten – dachte ich, mich auszukennen – aber was ist das mit dem Eiffelturm? Warum? Jedenfalls entspricht das gar nicht meinem Rechtsempfinden,
Ich hätte das jetzt googeln können, will Dir halt das Feedback geben, dass man beim Lesen sich diese Frage wohl stellen muss, weil es so unerklärlich ist. Aber gut, dass Du es erwähnt hast ;-)
Schau mal zwei Beiträge über dir. Da habe ich etwas dazu geschrieben :)
die Hinweise von Kerstin werde ich oben hinzufügen. Du hast recht, der einzelne Satz da oben macht das ganze nicht verständlich. :) Danke, dass du Bescheid gibst.
20. Januar 2015 at 8:28
Eine super tolle Übersicht! Schade, dass es die jetzt erst gibt! Als ich mit dem Gedanken ans Bloggen schwanger ging, hätte mich diese ganze Thematik am Ende meiner langen Recherchen fast doch noch davon abgehalten.
Du hast alles super erklärt – diese Blogparade ist eine klasse Idee. Vielen Dank für Deine Mühe!
Das kann ich gut nachvollziehen, das Recht klingt immer so furchtbar kompliziert. Ich sage dann immer, dass es wie jedes andere Hobby ist: Man muss sich Grundlagen ja auch irgendwie aneignen, bestimmte Dinge dafür lernen, sich weiterbilden etc. Beim Klavierspielen muss man regelmäßig üben, beim Bloggen muss man sich belesen. :) Dann ist alles gar nicht mehr so schlimm.
Ich freu mich, wenn dir der Artikel geholfen hat. :)
20. Januar 2015 at 10:50
Das Thema hast du wirklich gut aufgearbeitet. Ich denke mir, dass es wirklich wichtig ist, die Rechtslage zu kennen. Vor allem dann wenn man eben von Firmen angeschrieben wird, Proben zur Verfügung gestellt bekommt und in Richtung Suchmaschinenoptimierung (SEO) unterwegs sein möchte und dadurch vielleicht noch mehr Leser bekommt.
20. Januar 2015 at 16:38
da hast du recht, es ist immer gut, die Rechtslage zu kennen – auch unabhängig davon, ob und wieviele Leser man hat oder ob man aktive SEO betreibt. :)
21. Januar 2015 at 8:35
Ein sehr interessanter und vor allem informativer Text!
Und ich habe gerade auf deinem Blog gesehen, dass du eine Reading Challenge 2015 machst – wie schön, dass es so viele Leseratten gibt. :)
21. Januar 2015 at 10:46
Es ist wohl der bisher umfangreichste und beste aus der Blogparade.
Anfangs hatte ich Bedenken, dass der Artikel viel viel zu lang wird und ihn sowieso niemand lesen mag. Aber Kommentare wie deiner bestätigen, dass Informationen nunmal ihren Platz brauchen. :)
Sehr gut geschrieben, danke! Dein Artikel kam wirklich zum besten Zeitpunkt, bin relativ neu in der Bloggerwelt und hatte gerade eine Anfrage die sich sehr nach Schleichwerbung anhörte (mit der Bitte nach „do follow“ und keine „sponsored“-Angabe – was haben die eigentlich davon???). Mein Instinkt wäre auch gewesen, da nicht mitzumachen, Dein Artikel hat mich darin bestätigt. LG Ioana
25. Januar 2015 at 16:59
Ein do-follow-Link bringt Firmen ein besseres Ranking bei Google (um es mal sehr einfach auszudrücken). Und die Unternehmen befürchten, dass ein als „sponsored“ gekennzeichneter Artikel sofort unglaubwürdig wirkt und die Werbung nicht stark genug ist. Ich persönlich unterstütze aber lieber Firmen, die Werbung offen legen – denn irgendwie kommen sponsored-Beiträge doch oft genug raus. :D
P.S.: Meine Antwort auf solche Anfragen ist immer: Kein Problem, ich kennzeichne auch gerne mit „Werbung“ oder „Anzeige“. ;)
25. Januar 2015 at 17:44
Hallo Diana, bin auf deinen wirklich super Beitrag gestoßen. Beziehungsweise wieder aufmerksam geworden. Habe mir die Zeit genommen ihn zu studieren. Die Zeit war gut investiert und keines Falls vergeudet.
25. Januar 2015 at 18:19
ganz lieben Dank für dein Feedback! Ich freue mich sehr, dass der Artikel keine Zeitverschwendung für dich war. Wenn du noch etwas Zeit hast, dann empfehle ich dir auf jeden Fall die weiterführenden Links anzuklicken. Dort stehen noch viel mehr wertvolle Informationen (die ich hier nur im Überblick abdecken konnte).
Ich finde die Blogparade richtig toll, bin jeden Tag fleißig am lesen. Vielen Dank.
Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß bei der Blogparade, ein paar tolle Beiträge kommen noch. :)
25. Januar 2015 at 19:38
Danke dir für die tollen tipps..komme gerne wieder ..lg annett
Sehr gern. :) Ich freu mich, wenn du wieder vorbeischaust.
28. Januar 2015 at 13:35
Wow. Vielen Dank für deinen Artikel :) Ich finde deine Punkte verschaffen einen wirklich guten Überblick und hilft weiter. Viele Sachen waren mir in der Form gar nicht klar. Besonders der dritte Punkt mit der Schleichwerbung ist gut erklärt.
Wow! Ein riesen Überblick! Und damit meine ich nicht nur den Umfang, sondern gefällt er mir richtig gut! Kurz und knackig, alles was man wissen muss in einige Punkte unterteilt.
Auch die Gliederung am Anfang finde ich toll, wenn man sich für ein bestimmtes Thema interessiert, kann man direkt hin. :)
Freue mich, dass du dieses Thema übernommen und so ausführlich gemacht hast (ich möchte nur kurz auf XYZ verweisen…)
2. Februar 2015 at 7:13
Liebe Carina, vielen Dank. :-)
16. Februar 2015 at 21:51
Vielen Dank für deinen super ausführlichen Beitrag zum Thema! Ich markiere den Post unter meinen Lesezeichen, falls ich dann doch mal was nachschlagen muss.
27. Februar 2015 at 18:02
Vielen Dank, für den hilfreichen Post. Es gab wirklich viele Sachen, von denen ich noch nichts gehört hatte! :)
28. Dezember 2015 at 14:52
Sehr guter und informativer Beitrag der alle wichtigen Aspekte gut zusammenfasst! Gerade in dem Bereich ist zu empfehlen, wenn man sich doch unsicher ist, eine Rechtsberatung in Anspruch zu nehmen. Lieber einmal zu viel nachgefragt, als einmal zu wenig. Weiter so!
Sehr schön geschriebener und hilfreicher Beitrag! Vielen Dank für die Tipps :)
toller ausführlicher Artikel zum Thema :-)
Ich glaube einige Dinge sind den meisten Bloggern am Anfang gar nicht bewusst, können aber dennoch abgemahnt werden. Aber Unwissenheit schützt eben meistens vor Strafe nicht.
Hinsichtlich der Bildquellen gibt es mittlerweile ja auch Plattformen wie Pixabay die unter der CC0 Lizenz arbeiten. Diese Werke sind kostenfrei ohne Quellenangabe nutzbar, weil die Urheber die Rechte abtreten. Pixabay selbst sagt dass es da keine Probleme gibt und auch auf sozialen Medien dürfen diese genutzt werden.
Das habe ich in meinem eigenen Artikel erwähnt und thematisiert. Ich hoffe es ist in Ordnung wenn ich diesen hier verlinke?
https://www.blog-als-nebenjob.de/die-rechtslage-beim-bloggen-was-gilt-es-zu-beachten/
Rechtslage beim Bloggen - Impressum & Datenschutz - helmut.li sagt:
[…] ist übrigens Dia mit dem zweiten Teil der “Rechtslage beim Bloggen” dran. Und vor mir bloggte Jay über […]
Warum die Tollabox nicht sterben darf - Ich lebe! Jetzt! sagt:
[…] auf Blogs. Wer mehr zu den rechtlichen Grundlagen erfahren möchte, dem empfehle ich diesen Artikel. Blogger, die einen Werbung! Button in ihre Texte einbauen möchten, denen sei dieser […]
Wie lange dauert ein Blogartikel? (Montagsfrage) - Changiereffekt sagt:
[…] darüber weiß oder das Thema eventuell sogar schon verbloggt wurde. Ich habe z.B. vor kurzem einen Rechtsgrundlagen-Artikel für Blogger geschrieben. Obwohl Recht mein täglich Brot ist, habe ich viel recherchiert, ständig die dicken […]
{Bloggerview} Diana von Changiereffekt | neontrauma.de sagt:
[…] muss ich mich hier auf einen festlegen? Ok, dann würde meine Wahl vermutlich auf den Artikel Rechtsgrundlagen beim Bloggen – Überblick zu Domains, Urheberrecht, Schleichwerbung und Haftu… […]
5 Tipps für Bloganfänger | When Anna sagt:
22. September 2015 um 6:19 Uhr
[…] oder Kooperationen mit Firmen eingeht, müssen diese auf eurem Blog sichtlich gekennzeichnet sein. Hier findet ihr einen ausführlichen Artikel zu diesem […]
Wie gestalte ich meine Beiträge auch optisch ansprechend? {Blogparade: Richtig bloggen} - heldenwetter sagt:
[…] Blogposts – hier gibt es eine Erklärung. Umgesetzt kannst du das beispielsweise bei Diane in diesem Artikel […]
Jahresrückblick 2015 - Mein Bloggerjahr auf changiereffekt.de sagt:
30. Dezember 2015 um 8:02 Uhr
[…] 474 Kommentare (inkl. meinen eigenen), die meisten davon unter dem Artikel Rechtsgrundlagen beim Bloggen […]
10 Dinge, die du über das Bloggen wissen solltest - AileenHannah sagt:
4. Januar 2016 um 8:03 Uhr
[…] Kooperationen müssen als solche gekennzeichnet werden! Das heißt, das ihr in eurem Beitrag erwähnen müsst, dass es sich dabei um eine Kooperation handelt und ihr dafür eine Vergütung erhalten habt. Um es schön zu verpacken, reichen beispielsweise Sätze wie Mit freundlicher Unterstützung von Firma XYZ oder Ich bedanke mich recht herzlich für die schöne Kooperation mit Shop XYZ. Es dient nicht nur der Transparenz für eure Leser, es ist sogar strafbar solche Beiträge nicht zu kennzeichnen, da es sich dabei um gekaufte bzw Schleich-Werbung handelt! Auf changiereffekt gibt es einen Beitrag zum Thema Rechtsgrundlage beim Bloggen. […]
Was machst du eigentlich beruflich? (Blogger-Alphabet A wie Arbeit) sagt:
[…] Rechtsgrundlagen für Blogger […]
Blogger ABC: A - Anfängerfehler beim Bloggen, die du unbedingt vermeiden solltest - Floral Heart sagt:
[…] Themen rund um das Urheberrecht und Schleichwerbung kann ich euch den Beitrag zum Thema Rechtsgrundlagen beim Bloggen von Diana sehr ans Herz […]
Rechtliche Fallstricke für Blogger und wie du sie vermeidest sagt:
[…] detaillierter habe ich bereits vor einer Weile zu Rechtsgrundlagen beim Bloggen und auch zu Schleichwerbung […]
5 Tipps für Bloganfänger Teil 2 - The inspiring life sagt:
14. April 2016 um 14:48 Uhr
[…] den Rahmen sprengen. An dieser Stelle also nur so viel: Informiere dich! Den Beitrag von Diana (klick), kann ich dir an dieser Stelle empfehlen, dieser deckt allerdings nicht alle Bereiche […]
10 Dinge, die jeder Blogger kennt sagt:
[…] eigentlich einfach nur schreiben auf deinem Blog und siehst dich plötzlich einem ganzen Wust an Rechtsgrundlagen […]
Blogger ABC - B wie Bilder: Wie du Stock Photos nutzt sagt:
[…] herunterladen oder bei bestimmten Bildagenturen kaufen. Allerdings musst du hier unbedingt auf die Lizenz achten! Nicht jedes Bild darf z.B. für Facebook verwendet oder auf einem kommerziellen Blog eingebunden […]

References: § 7
 § 2
 § 12
 § 4
 § 6
 § 58
 § 16
 §241
 § 7