Source: https://www.landkreis-hildburghausen.de/Landkreis/Brand-und-Katastrophenschutz/index.php?La=1
Timestamp: 2019-01-21 14:03:56+00:00

Document:
Startseite Landkreis Brand- und Katastrophenschutz
Aufgaben und Funktion Kreisfeuerwehrzentrum
Eine engagierte und von Erfolg begleitete Tätigkeit in der Feuerwehr ist eng verbunden mit einer ständigen auf hohem Niveau begründeten Aus- und Weiterbildung. Die gesetzlich Vorgeschriebene allgemeine Fortbildung in den Feuerwehren umfasst 40 Stunden im Jahr, welche im Regelfall an den Standorten durchgeführt wird. Darüber hinaus müssen in den Spezialrichtungen der Feuerwehr wie zum Beispiel
• Gefahrgutausbildung
• Maschinisten
Übung der Feuerwehren des Landkreises Hildburghausen auf der BAB 73, Auffahrt Schleusingen
Um eine gleich bleibende Qualität und einheitliche Inhalte zu sichern erfolgen diese Schulungen unter Anleitung von erfahrenen Kreisausbildern im neu eingerichteten Kreisfeuerwehrzentrum des Landkreises Hildburghausen.
Mit dieser geschaffenen Ausbildungsstätte sichert der Landkreis seine Verantwortung gegenüber den Gemeinde und Städten sowie den Feuerwehren ab. Eine hohe technische Ausstattung, aktuelles Lehrmaterial, eine mobile Atemschutzübungsanlage, Schutzanzüge und Atemschutzgeräte ergänzen die Bestrebungen des Landkreises für eine umfassende Ausbildung.
Struktur der Feuerwehren im Landkreis Hildburghausen
Zur Erfüllung der überörtlichen Aufgaben werden Führungskräfte, wie der Kreisbrandinspektor, Kreisbrandmeister, Fachkräfte, insbesondere Kreisjugendfeuerwehrwart und Kreisausbilder ernannt.
Der Kreisbrandinspektor ist hauptamtlich im Sachgebiet Brand-, Katastrophenschutz und Rettungsdienst tätig. Ihm zur Seite stehen 4 Kreisbrandmeister. Die Kreisbrandmeister sind ehrenamtlich tätig. Sie bilden das Bindeglied zwischen den Ortsfeuerwehren und dem Landkreis.
Mit diesen zusätzlichen Aufgaben sind folgende Feuerwehren betraut worden:
Freiwillige Feuerwehr Themar
Freiwillige Feuerwehr Bad Colberg Heldburg
Freiwillige Feuerwehr Eisfeld
Freiwillige Feuerwehr Römhild
Zur Anleitung und Unterstützung werden die Feuerwehren von 4 Kreisbrandmeistern betreut. Um eine einheitliche Anleitung zu erreichen, sind alle Feuerwehren einem bestimmten Kreisbrandmeisterbereich zugeordnet.
KBM Bereich 1:
Schleusingen/ St. Kilian/ Nahetal- Waldau, Masserberg und Schleusegrund
KBM Bereich 2:
Auengrund, Sachsenbrunn, Veilsdorf, Eisfeld, Hildburghausen
KBM Bereich 3:
VG Feldstein, Themar, Römhild
KBM Bereich 4:
Die fachliche Anleitung der Kreisbrandmeister erfolgt über den KBI des Landkreises Hildburghausen.
Die Alarmierung der Feuerwehren, des Rettungsdienst und der Einheiten des Katastrophenschutzes übernimmt die Zentrale Leitstelle des Rettungsdienstzweckverbandes Südthüringen im Gefahrenabwehrzentrum GAZ Suhl/Zella-Mehlis Rennsteigstr.10, 98544 Zella-Mehlis
zum Kreisfeuerwehrverband Hildburghausen
Die Grundausbildung wird in den Feuerwehren organisiert. Zu Spezialrichtungen werden gesonderte Maßnahmen festgelegt. Des Weiteren werden die Bereiche Weiterbildung und Fortbildung auf Kreisebene für alle Ausbilder organisiert. An der Ausbildung zum Truppmann und Truppführer sollen alle die Kameraden teilzunehmen, die keinen vergleichbaren Abschluss nachweisen können.
Der Inhalt und die Form sowie die Dauer der jeweiligen Ausbildung richten sich nach den Musterausbildungsplänen der Feuerwehr-Dienstvorschrift - FwDV 2/2 und nach den aktuellen Erfordernissen der Gefahrenabwehr. Die berufenen 4 Kreisbrandmeister haben in ihrem Verantwortungsbereich in enger Zusammenarbeit mit den Ortsbrandmeistern und Stadtbrandmeistern die Ausbildung zu organisieren.
In einer gemeinsamen Beratung mit den Kreisbrandmeistern und Kreisausbildern erfolgt eine Zusammenstellung der Lehrgänge. Die Bestätigung zur Durchführung einer Kreisausbildung erfolgt durch den Kreisbrandinspektor.
Die Durchführung des Unterrichts erfolgt durch vom Landrat bestellte Kreisausbilder des Landkreises. Die Kapazität pro Lehrgang soll mindestens 18 Teilnehmer betragen und 27 Teilnehmer nicht überschreiten.
Im Rahmen der praktischen Ausbildung ist bei einer Gruppe von 9 Kameraden und einem Ausbilder die beste Effektivität gegeben. Dazu sollten die Verantwortlichen der auszubildenden Feuerwehren mit einbezogen werden. Die Ausbildungsvergütung wird über eine Entschädigungssatzung geregelt. Ausbildungsmaßnahmen im Bereich des Gefahrgutes werden vom Landkreis organisiert.
Nach Abschluss des Lehrgangs hat jeder Teilnehmer eine schriftliche Prüfung abzulegen. Die Auswahl der Prüfungsfragen erfolgt durch den verantwortlichen Kreisausbilder und die Kreisbrandmeister. Neben den theoretischen Kenntnissen haben die Lehrgangsteilnehmer auch die praktischen Fähigkeiten nachzuweisen. Nach erfolgreich absolvierter Prüfung erhält jeder Lehrgangsteilnehmer eine Lehrgangsbestätigung.
Die Lehrgangsbestätigungen werden vom Landkreis zur Verfügung gestellt. Die Übergabe der Zeugnisse sollte in würdiger Form erfolgen.
Lehrgangsplanung 2019
Termine für die Einreichung der Anmeldungen 2019
Gefahrgutzug des Landkreises Hildburghausen (Auszug)
Bei einem Übungseinsatz
Der Gefahrgutzug des Landkreises Hildburghausen wurde aufbauend das Gefahrgutkonzeptes des Landes Thüringen (Thüringer Staatsanzeiger Nr. 29/ 1994) errichtet.
Nach § 2 Abs. 1 Nr. 4 ThürBKG sind die Landkreise und kreisfreie Städte Aufgabenträger für den überörtlichen Brandschutz und die überörtliche allgemeine Hilfe sowie für den Katastrophenschutz. Nach § 28 des ThürBKG und nach § 3 der ThürFWOrgVO sind in den öffentlichen Einheiten des Katastrophenschutzes zur speziellen Gefahrenabwehr Facheinheiten zu bilden. Für die Abwehr chemischer bzw. nuklearer Gefahren ist dies der Gefahrgutzug
Nach o.g. Konzept soll jeder Landkreis einen Gefahrgutzug vorhalten. Die einzelnen Fahrzeuge sollen dabei stützpunktartig im Landkreis stationiert werden. Gemäß der Vorgaben der ThürFwOrgVO muss der GGZ spätestens 30 min. nach Alarmierung vor Ort sein! Bei der Auswahl der einzelnen Standorte sind sowohl einsatztaktische Aspekte als auch lokale Gefahrenschwerpunkte, wie sie nach der ThürFwOrgVO vorgegeben sind, zu beachten.
Für die Führung und den Einsatz sind durch die Landkreise im Einvernehmen mit den Gemeinden geeignete Führungs- und Einsatzkräfte auszuwählenIn der Regel müssen die Aufgaben im Gefahrgutzug den örtlichen Feuerwehren übertragen werden, eine Doppelfunktion der Feuerwehrkameraden ist dabei nicht zu vermeiden
Bei Einsatz des GGZ im Landkreis werden je nach Einsatzbereich die vorhandenen Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes in die Aufgabenerfüllung mit einbezogen. Durch den Landkreis ist bei Einsätzen des Gefahrgutzuges eine medizinische Betreuung zu sichern. Im Regefall erfolgt diese Absichrung über den Sanitätszug.
Grundlage für den Einsatz im GGZ ist die feuerwehrtechnische Ausbildung nach der FwDV 2/2 .
Grundlehrgang Gefahrstoffe Stufe1 und Stufe 2
Grundlehrgang Strahlenschutz, Aufbaulehrgang Strahlenschutz
Diese Spezialausbildung erfolgt an der Thüringer Landesfeuerwehr und Katastrophenschutzschule in Bad Köstritz. (ThLFKS)
Die Landkreise haben die Pflicht zur Ausbildung der Einsatzkräfte im Rahmen der Kreis- und Standortausbildung.
Tragen von Schutzkleidung CSA
Gefahrstoffersteinsatz
Koordinierung von Messungen an der Einsatzstelle mit Analyse und Auswertung
Dekontamination- Besonderheiten- verbunden mit den Grundlagen auf allen vier Stufen
Technische Sicherstellung bei auslaufenden Flüssigkeiten „jeglicher Art“
Einsatzmaßnahmen bei radioaktiver Strahlung
Erste Hilfe bei Gefahrguteinsätze
Aufbau und Arbeitsweise einer Ö-TEL im Gefahrguteinsatz
Dazu kommen praxisnahe Einsatzübungen in Eigenverantwortung der Landkreise.
Fotos von einer Einsatzübung
Katastrophenschutz - Die Betreuungsgruppe
Betreuungsgruppe bei Übungseinsatz
Schadenereeignisse lassen sich aufgrund ihrer Komplexität sehr selten nur einem Fachdienst zuordnen. Fast immer sind die Menschen individuell unterschiedlich von einem Unglücksfall betroffen. Nicht alle Betroffenen sind verletzt und werden daher auch nicht vom Rettungsdienst und Sanitärdienst versorgt und in ein Krankenhaus gebracht.Sich dieser Personengruppe anzunehmen, ist Aufgabe der Betreuungsgruppe die beim Deutschen Roten Kreuz angesiedelt ist.
Die Betreuungsgruppe soll spätestens eine Stunde nach Eintritt eines Schadenereinisses an der Einsatzstelle eintreffen.
Die Betreuungsgruppe ist so ausgelegt, dass durch sie allein ca. 100 betreuungsbedürftige Personen versorgt und betreut werden können.Sind aufgrund des Schadenereignisses und der Situation an der Einsatzstelle überwiegend Betreuungsaufgaben zu erfüllen, werden diese von der gesamten Einsatzeinheit durchgeführt. Die gesamte Einsatzeinheit kann bis zu 500 Personen unterbringen, verpflegen und sozial betreuen.
Überörtlicher Brandschutz und überörtliche Allgemeine Hilfe
die Landkreise für den überörtlichen Brandschutz und die überörtliche allgemeinen Hilfe nach Absatz 1 Nr. 2 als Pflichtaufgabe
die Landkreise für den Katastrophenschutz, als Aufgabe im übertragenen Wirkungskreis
§ 21Gefahrenverhütungsschau
Bauliche Anlagen, von denen erhebliche Brand- oder sonstige Gefahren ausgehen, unterliegen in regelmäßigen Zeitabständen der Gefahrenverhütungsschau
§ 26 Katastrophenschutzbehörde
Untere Katastrophenschutzbehörde sind die Landkreise
Diese treffen die erforderlichen Maßnahmen um Katastrophengefahren vorzubeugen und abzuwehren
§ 28 Einheiten und Einrichtungen des Katastrophenschutzes
Brandschutz, Hochwasser, Extremwetterlagen, Gefahrgut, Sanität und Betreuung
Entsprechend der oben genannten Aufgaben hat der Landkreis Hildburghausen zur Erfüllung seiner Pflichten territoriale Stützpunktfeuerwehren geplant und für den überörtlichen Einsatz ausgerüstet.
Für die Einheiten des Katastrophenschutzes stehen die erforderlichen technische Geräte und Einrichtungen zur Verfügung. Diese werden nach dem neusten Stand der Technik ergänzt.
Aktuelles Geschehen / Anträge, Formulare
Warnung der Bevölkerung (Infoblatt)
Antrag auf Verleihung des Brandschutzehrenzeichens
Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Thüringen - Erlass über die Stiftung einer Brandschutzauszeichnung vom 11. Mai 1992
Antrag auf Erstattung fortgezahlten Arbeitsentgeltes mit Merkblatt Datenschutz	603 kB
Herr D. Waschek
03685/445-324

References: § 2
 § 28
 § 3

§ 21

§ 26

§ 28