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Timestamp: 2019-12-14 18:27:13+00:00

Document:
Art. 159 Abs. 1 aStGB; Art. 71 Abs. 1 BVG; Art. 50, Art. 57 Abs. 2 und 4, Art. 59 Abs. 1 und 3 BVV 2; ungetreue Geschäftsführung zum Nachteil einer Personalvorsorgestiftung, Gewährung erheblich gefährdeter Darlehen an den Arbeitgeber; Vermögensschaden, Vorsatz.
Eine Vermögensgefährdung stellt einen Vermögensschaden dar, wenn der Gefährdung im Rahmen einer sorgfältigen Bilanzierung durch Wertberichtigung oder Rückstellung Rechnung getragen werden muss (E. 2a). Wer als Vorsitzender einer Personalvorsorgestiftung Arbeitgeberfirmen erheblich gefährdete Darlehen gewährt, schädigt damit die Stiftung am Vermögen (E. 2c). Weiss er um diese Gefährdung oder nimmt er sie zumindest in Kauf, ist er wegen ungetreuer Geschäftsführung strafbar (E. 2d). Ansprüche der Vorsorgeeinrichtung gegenüber dem Arbeitgeber sind zu marktüblichen Ansätzen zu verzinsen (E. 2e).
BGE: 121 IV 104, 120 IV 190
Artikel: Art. 71 Abs. 1 BVG, Art. 59 Abs. 1 und 3 BVV 2, Art. 2 Abs. 2 StGB, Art. 669 Abs. 1 OR mehr... , Art. 158 StGB, Art. 50 der Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVV 2; SR 831.441.1), Art. 57 Abs. 2 BVV 2, Art. 59 BVV 2, Art. 277 BStP, Art. 57 Abs. 4 BVV 2

References: Art. 71
 Art. 50
 Art. 57
 Art. 59
 Art. 71
 Art. 59
 Art. 2
 Art. 669
 Art. 158
 Art. 50
 Art. 57
 Art. 59
 Art. 277
 Art. 57