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Timestamp: 2017-09-23 16:52:22+00:00

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Nauen - Stadt Nauen
Historie und Fortschritt in Nauen
Wer kennt sie nicht? Herr von Ribbeck aus Ribbeck im Havelland oder Alfred Borsig, dessen Lokomotiven weltweit im Einsatz waren. Er wählte das Landgut in Groß Behnitz, einem Ortsteil von Nauen, zu seinem Sommersitz.
Bestimmt haben Sie aber auch etwas ganz anderes aus Nauen gehört: das Nauener Zeitzeichen, welches der Rundfunk von 1917 bis 1990 sendete. 1903 errichteten hier die Firma AEG und Siemens unter dem neuen Namen Telefunken die erste Funkstation der Welt. Bereits 1906 wurden von Nauen aus Nachrichten per Morsezeichen in ferne Länder übermittelt. Die „Funkstadt“ Nauen gilt daher als Ursprungsstätte der drahtlosen Kommunikation. Welche Stadt in der Welt kann dies schon von sich behaupten?
Anno 1186 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, fasziniert die Nauener Altstadt noch heute. Nauen gehört zu den 31 Städten mit den schönsten Stadtkernen im Land Brandenburg. Zu den markantesten Gebäuden zählen das Rathaus von 1891, der Wasserturm und die imposante St. Jacobi Kirche. Als "alte Ackerbürgerstadt" ist deren Ursprung auch heute noch an Fachwerkhäusern, überbauten Tordurchfahrten und in den engen Gassen mit Kopfsteinpflaster visuell nachvollziehbar. Reizvoll sind auch die Innenhöfe in der Altstadt. Besuchen Sie bei einem Stadtbummel das „Alte Fritzen Haus“ in der Goethestraße, in dem Friedrich der Große 1732 als Bataillonskommandeur in Nauen eine Zeit lang weilte. Aber nicht nur Historisches gibt es in Nauen zu sehen. Wie aufgeschlossen die Nauener gegenüber dem Fortschritt sind, zeigt sich beispielsweise in den Windkraftanlagen rings um Nauen. Wo früher alte Bockwindmühlen standen, ragen heute moderne Windräder in den Himmel. Nauen ist ein Zentrum erneuerbarer Energien geworden.
Attraktiv ist auch das Kulturangebot der Stadt. Am 1.Mai verwandelt sich die Nauener Freilichtbühne in „Ein Kessel Buntes“ für Groß und Klein. Im Juni lädt das Ackerbürgerfest mit historischen Kostümen und Mittelalter-Flair zur Reise in die Vergangenheit ein. Die Nauener Hofweihnacht mit ihren zu diesem Anlass geöffneten privaten Höfen und Kellern ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Die Galerie am Blauen Haus widmet sich mit ihren Ausstellungen und Events populärer Themen.
Mit der Gemeindegebietsreform 2003 ist unsere Stadt gewachsen – die Ortsteile Berge, Bergerdamm, Börnicke, Groß Behnitz, Kienberg, Klein Behnitz, Lietzow, Markee, Ribbeck, Tietzow, Wachow sind zu den bereits ansässigen Ortsteilen Neukammer, Schwanebeck und Waldsiedlung hinzugekommen. Somit hat unsere Stadt an Vielfältigkeit und ländlichem Flair hinzugewonnen.
in den vergangenen Tagen musste ich feststellen, dass in einzelnen Fällen Wahlberechtigte der Stadt Nauen keine Wahlbenachrichtigungskarten zur Wahl des Deutschen Bundestages und zur Wahl des Bürgermeisters der Stadt Nauen am 24.09.2017 erhalten haben.
Aus diesem Grunde möchte ich noch folgende Hinweise geben:
Für eine Stimmabgabe zur Wahl ist der Erhalt einer Wahlbenachrichtigungskarte nicht zwingend erforderlich.
Eine Stimmabgabe kann - bei Vorlage des Personalausweises - in Ihrem Wahllokal auch ohne Wahlbenachrichtigungskarte erfolgen.
Entscheidend für Ausübung des persönlichen Wahlrechts ist, neben der Staatsangehörigkeit, dem Alter*, der amtliche Wohnsitz in Nauen inkl. der Ortsteile und damit im Ergebnis die Eintragung im Wählerverzeichnis der Stadt Nauen ohne Sperrvermerk.
Wenn Sie keine Wahlbenachrichtigungskarte erhalten haben und/oder Sie nicht sicher sind, ob und in welchem Wahllokal Sie wählen dürfen, haben Sie die Möglichkeit, mich diesbezüglich telefonisch (03321/408-206) oder per E-Mail (andrea.bublitz@nauen.de) zu kontaktieren.
Ich werde mich bemühen, Ihre Anfragen umgehend zu beantworten.
Die einzelnen Wahllokale und die damit verbundene Zuordnung der Straßen haben sich im Vergleich zur letzten Wahl nicht verändert.
Wahlleiterin Stadt Nauen
* Wahl zum Deutschen Bundestag – Wahlrecht ab Vollendung des 18. Lebensjahres
Wahl zum Bürgermeister der Stadt Nauen – Wahlrecht ab Vollendung des 16. Lebensjahres
Die Wahlergebnisse zur Wahl des Bundestages und zur Wahl des hauptamtlichen Bürgermeisters am 24. September 2017 finden Sie am Wahlsonntag auf dem unten aufgeführten Link.
[Wahlergebnisse am 24. September 2017]
Aus arbeitsorganisatorischen Gründen öffnet des Bürgerbüro am Montag, den 25.09.2017, erst um 8.00 Uhr statt wie üblich um 7.00 Uhr.
Das Team vom Bürgerbüro bitte die Besucher daher um Verständnis.
Wahlbekanntmachung der Stadt Nauen für die Wahl des Bundestages und die Wahl des hauptamtlichen Bürgermeisters in der Stadt Nauen am 24. September 2017 finden Sie unter Downloads.
[Wahlbekanntmachung der Stadt Nauen für die Wahl des Bundestages und die Wahl des hauptamtlichen Bürgermeisters in der Stadt Nauen am 24. September 2017]
Bekanntmachung der Sitzung des Wahlausschusses für die Wahl des hauptamtlichen Bürgermeisters in der Stadt Nauen am 24. September 2017
[Bekanntmachung der Sitzung des Wahlausschusses für die Wahl des hauptamtlichen Bürgermeisters in der Stadt Nauen am 24. September 2017]
Es ist Mittagszeit im „Café Theodor“ in Ribbeck. Wolkenfetzen hängen am Himmel über der Gaststätte. Der Herbst kündigt sich seit einigen Tagen mit frischen Temperaturen an, im Kaminzimmer lässt sich eine Gruppe älterer Menschen zum Mittagessen nieder. Heute ist in Ribbeck Premiere des gemeinsamen Mittagstischs für Senioren, der zukünftig einmal im Monat stattfinden soll.
„Heute sind zwölf ältere Menschen aus Ribbeck und aus Berge unserer Einladung gefolgt, und ich bin mir sicher, dass wir in Ribbeck und demnächst in Nauen und Börnicke einen ähnlichen Erfolg haben werden wie neulich in Wachow“, sagte Yvonne Prochnow vom Demografie-Projekt in Nauen. „Bereits ab dem 27. September wird es im neuen Begegnungscafé im Stadtbad Nauen einen gemeinsamen Mittagstisch geben“, so Frau Prochnow. Da die Organisatoren zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschätzen können, wie groß das Interesse sein werde, empfiehlt sie, sich in jedem Fall bei ihr anzumelden. „Der gemeinsame Mittagstisch in Wachow, also dort, wo das Projekt bereits läuft, hat Mut gemacht, dass es funktioniert“, sagte sie. Im Mai kamen erstmals die Senioren und allein stehende aus Wachow, Niebede und Gohlitz im „Hotel Baggernpuhl“ zum gemeinsamen Essen zusammen, das auch unter dem Projekttitel „Auf Rollen zum Essen“ etabliert werden soll. „In Wachow, wo Liane Döring von der Volkssolidarität die Treffen organisiert, kamen anfangs 47 Senioren. Inzwischen sind es 60 Essen, die im „Baggernpuhl“ verzehrt werden“, resümiert Frau Prochnow. Sie setzt auf den Nachhalleffekt der Veranstaltung. Wir wollen mit dem Projekt die Gemeinschaftlichkeit fördern, damit die Leute nicht einfach so allein zu Hause sitzen. Denn durch Vereinsamung bauen die Menschen schneller körperlich und geistig ab, ist die Erfahrung“, so die Stadtmitarbeiterin. Mit dem Mittagstisch sollen auch soziale Kontakte gepflegt werden.
Ines Neidt trifft man heute in Ribbeck ebenfalls hier. Sie ist Projektkoordinatorin Pflegeprävalenz bei der Qualitätsgemeinschaft Pflege (QgP) und arbeitet eng mit Frau Prochnow zusammen. Frau Neidt betreut ein Modellprojekt, an dem neben Nauen als städtischer Bereich auch die Gemeinde Milower Land im Westhavelland als ländlicher Bereich teilnehmen. Laut Statistik gibt es im Landkreis Havelland überdurchschnittlich viele Pflegebedürftige im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung. Deshalb soll jetzt mit Projekten wie dem Mittagstisch diesem Zustand entgegengewirkt werden.
Auf dem Speiseplan steht im Café Theodor heute Kohlroulade. „Dieser Küchenklassiker ist bei älteren Menschen sehr beliebt, denn er weckt Erinnerungen an alte Zeiten, und die Kohlroulade schmeckt allen. Wenn man alleine lebt, macht die Zubereitung einer einzelnen Kohlroulade aber einfach zu viel Aufwand“, sagte Frau Prochnow. Für den guten Geschmack und die gemütlichen Räumlichkeiten sorgte Eva-Mareen Gentz vom Café Theodor, die das Projekt unterstützt. Sie sagte: „Veranstaltungen wie diese sind immer mehr gefragt, schließlich sind die Senioren eine wichtige Gruppe in unserer Gesellschaft. Es können gerne auch mehr Teilnehmer kommen – ich hätte sogar für 50 Gäste Platz bei mir“, lachte sie. „Wer es durch die Busanbindung nicht auf die Minute zum Essen schafft, der kann auch mit Verspätung kommen. Ziel ist es ja, dass die älteren oder alleinstehenden Menschen ins Gespräch kommen“, unterstrich Frau Gentz.
Zwischendurch kommt Ribbecks Ortsvorsteher Jürgen Gaschler ins Kaminzimmer und begrüßt die Senioren, unter denen sich auch Irma Buchholz aus Pessin gesellt. Die rüstige Dame ist mit ihren 96 Jahren die älteste Teilnehmerin und gleichzeitig die Großmutter von Cafébetreiberin Gentz.
Auch Elfriede Boldt (77) aus Ribbeck freut sich heute auf die Kohlroulade und auch darauf, sich mit den anderen Teilnehmern auszutauschen. „Ich werde künftig auf jeden Fall am gemeinsamen Mittagstisch teilnehmen, denn ich schätze die Ribbecker Veranstaltungen wie jetzt das Birnenfest oder das Sommerfest“, unterstreicht sie.
Im neuen Café des Stadtbades Nauen soll es den gemeinsamen Mittagstisch demnächst jeden Mittwoch geben, in Ribbeck jeden ersten Donnerstag im Monat. Den Senioren wird von den Restaurantbetreibern ein Festpreis berechnet. Anmelden kann man sich für den nächsten gemeinsamen Mittagstisch bei Yvonne Prochnow unter 03321 408244 oder per E-Mail unter: yvonne.prochnow@nauen.de
Die Stadt Nauen – Der Bürgermeister – beabsichtigt, in 14641 Nauen, ein Grundstück am Schmiedeweg im Ortsteil Groß Behnitz - Quermathen, Bebauungsplangebiet „Wohngebiet Quermathen“, bestehend aus nachfolgend aufgeführten Flurstücken der Flur 4 Gemarkung Groß Behnitz zu verkaufen.
Flurstück 373 und 514 insgesamt 8960 m²
Der Verkauf erfolgt mit einer Bauverpflichtung gemäß den Vorgaben des Bebauungsplanes „Wohngebiet Quermathen“. Näheres ist unter www.nauen.de einsehbar.
Die Kaufpreisvorstellung der Stadt Nauen beläuft sich auf mindestens 15,00 €/m², also insgesamt 134.400 €
Das Grundstück ist so zu übernehmen, wie es steht und liegt. Die Stadt haftet nicht für eine Beeinträchtigung des Kaufgegenstandes durch Baulichkeiten, etwaige Leitungsrechte bzw. sonstige Rechte Dritter und Altlasten und es wird keine Gewähr übernommen, dass der Kaufgegenstand für den geplanten Verwendungszweck des Käufers geeignet ist. Die innere Erschließung des Bebauungsplanes ist vom Erweber vorzunehmen. Die Details sind mit dem Fachbereich Bau, Sachgebiet grün- und Verkehrsflächen, abzustimmen. Eine Teilfläche des Flurstücks 373 von ca. 500 m² ist derzeitig verpachtet. Der Vertrag ist jeweils mit einer Frist von 3 Monaten zum Jahresende zu kündigen. Der Vertrag ist zunächst mit zu übernehmen.
Im Kaufvertrag wird eine Mehrerlösabführungsklausel für 10 Jahre festgelegt.
Der Erwerber trägt alle mit der Durchführung des Vertrages anfallenden Kosten.
Mit der Abgabe eines Angebotes entsteht kein Anspruch auf Abschluss eines Kaufvertrages. Mit der Abgabe eines Angebotes erklären Sie, dass Sie mit dem Inhalt dieser allgemeinen Informationenausdrücklich einverstanden sind.
Weitere Informationen zum Bebauungsplan erhalten Sie unter 03321/408-213, bei Herrn App.
Ihr Angebot richten Sie bitte in einem verschlossenen Umschlag mit dem Vermerk „Angebot: Wohngebiet Quermathen“ an die Stadt Nauen, FB Bau, Rathausplatz 1 in 14641 Nauen.
Bieterschluss ist der 30.11.2017
Schülerinnen und Schüler der Dr. Georg Graf von Arco-Oberschule nahmen jüngst am Kennenlern-Training „Lernklima“ teil. Mit Beginn der siebten Klasse und dem Wechsel in die Oberstufe trifft die Mehrzahl der Schüler in dieser Klassenstufe ganz neu aufeinander.
An den drei Tagen des Trainings erhalten die Schüler die Gelegenheit, sich kennenzulernen und als Klasse zusammenzuwachsen. „Ziel soll es sein, erste Regeln im Umgang miteinander zu erarbeiten und eine Form von Kommunikation zu finden, die respektvoll und tolerant gegenüber allen Mitschülern der eigenen Klasse ist“, erläutert Anne Gillwald-Leppin, Kinder- und Jugendkoordinatorin der Stadt Nauen. Sie betreut das Lernklima-Projekt in Kooperation mit Laura Dessel, Schulsozialarbeiterin (Caritas) der Oberstufe Graf-Arco und Lisa Pätzold von den Johannitern aus Brandenburg-Nordwest. Frau Pätzold leitet auch den Jugendclub im Nauener Familien- und Generationenhaus. Yvonne Skoruppa, Sozialarbeiterin und Expertin für Erlebnispädagogik, und Seilkletterexperte Mario Büder – beide aus Brandenburg an der Havel, unterstützten dabei die Projektarbeit. Das Kennenlern-Training soll dabei dauerhaft an der Arco-Schule etabliert werden.
In Bewegungsspielen und Übungen brachte das Lernklima-Team den Schülern und deren Klassenlehrern nahe, wie mit Konfliktsituationen umgegangen werden sollte. Es soll den Jugendlichen verdeutlichen, wie es den Menschen geht, die Beleidigungen, Ausgrenzungen und körperliche Gewalt erfahren, indem er ein Spiel mit ihnen spielt. Dabei sollen sich alle Schüler begrüßen, wenn sie umherlaufen. Frau Skoruppa flüsterte einigen dann zu, dass alle Jugendlichen mit weißen Schnürsenkeln nicht mehr begrüßt werden dürfen, dem die Jugendlichen auch nachkommen. „Sie sollen dabei lernen, dass es niemandem gut geht, der in so eine Situation kommt, wo er ausgegrenzt wird“, sagte Frau Skoruppa. Und die Schüler sollen verstehen, dass sie es verhindern können, dass jemand so etwas erfährt. Bei diesem Spiel hätten sie nicht auf den Trainer hören brauchen, sondern weiterhin allen Jugendlichen gleich begegnen.
„Nur Jugendliche, die sich in ihrer Umgebung angenommen und wohlfühlen, können motiviert und mit Freude lernen. Um diesem Dilemma zu begegnen, rücke das soziale Lernen an den Oberschulen immer mehr in den Fokus. Lernklima-Präventionsprojekte schulen den achtsamen Umgang in der Schule, so auch in der Arco-Schule“, betont Laura Dessel.
Das Lernklima-Team vermittelte den Schülern durch Gruppen-, Rollen- und Bewegungsspiele grundlegender Strategien beispielsweise für den Umgang mit Konflikten. Die Stationen, an denen die Kids diese Strategien erlernt haben, fand man neben den Klassenräumen auch im Schulclub und im Jugendclub des FGZ statt. Die Stationen behandelten Themen wie „Regeln und Gemeinschaft“, „Interessen und Freizeit“, und „Beteiligung und Klassensprecher“. „Für die Bewegungsspiele hätten wir noch ein umfangreiches Programm im Stadtpark anbieten können. Das Wetter hat uns aber leider mehrfach einen Strich durch die Rechnung gemacht“, bedauerte Lisa Pätzold.
„Wenn mich jemand beleidigt, gehe ich einfach weg und ignoriere ihn“, erklärte die Konflikt-Trainerin Skoruppa den Schülern. Wenn eine Gruppe einen Einzelnen ausschließen will, müsse man da nicht mitmachen, sagte sie weiter. Und Gewalt sei niemals eine Lösung für Probleme. Das Respekt-Training soll den Jugendlichen vor allem zeigen, wie wichtig es ist, über solche Probleme zu reden. Daher wendet sich das Coaching nicht nur an alle Schüler, sondern bezieht Schulleitung, Lehrer, pädagogische Mitarbeiter und Eltern in den Prozess mit ein. „Das Training eines respektvollen, sozialverträglichen Umgangs und eines deeskalierenden Verhaltens in Konfliktsituationen bilden die Grundlage eines nachhaltigen, individuellen Konzepts zum sozialen Lernen einer Schule“, sagte Frau Gillwald-Leppin.
Die Fach- und Koordinierungsstelle der Partnerschaft für Demokratie Westhavelland & Nauen im Bundesprogramm "Demokratie leben!" teilt mit:
Bürgerdialog in Rathenow
Interessenbekundungsverfahren zur Bebauung des Bebauungspangebietes Lietzow-Platz
Die Grundstücksgesellschaft für die Stadt Nauen mbH (GGN) führt ein Interessenbekundungsverfahren zur Bebauung des Bebauungspangebietes Lietzow-Platz durch.
Interessenten sind aufgerufen, ihr Interesse mit den entsprechenden Unterlagen bei der GGN zu bekunden. Weitere Angaben finden Sie im Internet unter
http://www.nauen.de/bekanntmachungen/index.php
Interessenbekundungen sind bis zum 30. November 2017 zu richten an:
marion.grigoleit@nauen.de
Durchführung eines Volksbegehrens "Bürgernähe erhalten - Kreisreform stoppen"
In der Zeit vom 29. August 2017 bis zum 28. Februar 2018 findet das Volksbegehren "Bürgernähe erhalten - Kreisreform stoppen" statt (siehe Bekanntmachung unter Downloads).
Jeder Wahlberechtigte kann das Volksbegehren durch handschriftliche oder briefliche Eintragung unterstützen. Die Unterstützungsunterschriftenlisten liegen im Bürgerbüro sowie im Rathaus zu folgenden Zeiten aus:
Bürgerbüro der Stadt Nauen
Montag von 7.00 bis 12.00 Uhr
Montag von 12.00 bis 15.00 Uhr
Mittwoch von 7.00 bis 15.00 Uhr
Aber auch außerhalb der Öffnungszeiten ist die Unterzeichnung möglich.
Die briefliche Eintragung kann unter Angabe von Name, Vorname, Adresse und Geburtsdatum elektronisch, also per Mail (andrea.bublitz@nauen.de) oder Fax (03321/408206) beantragt werden.
Ein Formular finden Sie unter Downloads.
Die briefliche Eintragung kann nur bis zum zweiten Tag vor der Beendigung des Volksbegehrens (26. 2. 2018) abgefordert werden.
[Bekanntmachung über die Durchführung eines Volksbegehrens "Bürgernähe erhalten - Kreisreform stoppen"]
[Elektronische Beantragung eines Eintragungsscheines]
Interessenbekundungsverfahren für den Bau einer Kindertagesstätte und/oder die Übernahme der Trägerschaft
Die Stadt Nauen führt ein Interessenbekundungsverfahren für den Bau einer Kindertagesstätte in der Kernstadt Nauen und/oder die Übernahme der Trägerschaft für diese Kindertagesstätte durch. Interessenten sind aufgerufen, ihr Interesse mit den entsprechenden Unterlagen bei der Stadt Nauen zu bekunden. Weitere Angaben finden Sie im Internet unter:
Interessenbekundungen sind bis zum 4. Oktober 2017 zu richten an:
oder an: friederike.harnisch@nauen.de
Angebliche ASB-Spendensammler sind Betrüger!
Vorsicht, wenn ein ASB-Spendensammler vor der Tür steht und vorgeblich Geld für den guten Zweck sammelt! Es handelt sich nicht um Vertreter des Arbeiter-Samariter-Bunds. Das hat eine 71-Jährige in der Vorwoche aus erster Hand erfahren.
Erst nachdem die Retzowerin daheim, am 5. September, einen Überweisungsträger unterschrieben hatte, wurde sie misstrauisch und rief beim ASB an. Dieser teilte ihr mit, dass der ASB grundsätzlich keine Spendenaktionen an Haustüren durchführe. Glück für die Frau: Die Überweisung konnte über die Bank noch gestoppt werden.
Inzwischen berichtet die auch fürs Havelland zuständige Polizeidirektion West von drei weiteren Fällen, bei denen angebliche ASB-Mitarbeiter Spenden sammelten und sich Überweisungsträger unterschreiben ließen. So am 4. September in Nennhausen, wo eine ältere Frau Opfer der Betrüger wurde. Am 6. September fielen eine Frau in Mühlenberge und ein Mann in Märkisch Luch auf die Masche herein. Ihnen entstand ein finanzieller Schaden von insgesamt mehr als 2.000 Euro.
Die Polizei warnt eindringlich vor den Betrügern und rät dazu, auf gar keinen Fall Überweisungsträger oder Formulare zu unterschreiben. Im Zweifelsfall sollte immer zeitnah die Polizei informiert werden (Notruf 110). Sie bittet nun Leute, die womöglich die Betrüger beobachtet haben oder von anderen Delikten wissen, sich unter 03321/4000 in der Polizeiinspektion Havelland zu melden.
Für die Männer, die am Dienstag, 5. September, in Retzow ihr Unwesen trieben, liegt eine Beschreibung vor. Demnach sind sie etwa 20 bis 25 Jahre alt, etwa 1,70 Meter groß und haben kurze blonde Haare. Ein Mann trug einen Schnurrbart. Beide waren in weißer Kleidung mit ASB-Aufdruck unterwegs.
Wiederaufgebaute OSZ-Sporthalle - Innenminister Schröter erinnert an Brandschlag und würdigt Nauener Bürger
Film, Fest und Finanzen - Demenz-Woche im Nauener Familien- und Generationenzentrum
In Deutschland leben 1,6 Millionen Demenzkranke. Ihnen widmen sich in der kommenden Woche (18.-22.09.2017) viele Veranstaltungen im ganzen Land. Mit einem unterhaltsamen Kinoabend, einem informativen Vortrag und einem gemütlichen Gartenfest beteiligt sich das Familien- und Generationenzentrum, Ketziner Straße 1 an der Nauener Veranstaltungswoche zum Welt-Alzheimertag. Das Motto lautet in diesem Jahr „Demenz – Die Vielfalt im Blick“.
Für den cineastischen Auftakt der Demenz-Woche wird die Bibliothek am Montagabend (18.09.) in ein kleines Kino verwandelt. Über die Leinwand wird der Film „Eines Tages“ flimmern. Der deutsche Spielfilm mit bekannten Darstellern wie Horst Janson, Heinrich Schafmeister und Annekathrin Bürger thematisiert auf unterhaltsame, packende und zugleich einfühlsame Weise wie verschieden Menschen mit dem Thema Vergessen als Krankheitssymptom umgehen.
Wie Chaos in Geldfragen vermieden werden kann, steht im Mittelpunkt des Vortrags der Sozialarbeiterin und Schuldnerberaterin Sabrina Halbbauer, der am Mittwoch (20.09.) um 15:30 Uhr in der Bibliothek geplant ist. Die Brieselangerin gibt praktische Tipps zum Ordnen persönlicher Unterlagen. Zudem informiert sie, wie finanzielle Engpässe gemeistert und Sparpotentiale im eigenen Haushalt erkannt werden können.
Ein tierisch gemütlicher Nachmittag rundet die Veranstaltungen zum Welt-Alzheimertag im FGZ am Donnerstag (21.09.) zwischen 14 Uhr und 17 Uhr ab. Angedacht ist ein Spätsommernachmittag im FGZ-Garten mit einem kleinen Gartenfest. Mit dabei werden die Tiere des Alpaka-Züchters Joachim Kuntzagk aus Börnicke sein. Bei Akkordeonmusik werden an der Kaffeetafel bekannte Volkslieder erklingen.
Der Eintritt für Kinoabend, Vortrag und Gartenfest im FGZ ist frei. Eine Anmeldung unter Tel. (03321) 747 22 77 ist wünschenswert.
Unbekannte haben in Nauen einen Parkscheinautomaten zerstört. Wie viel Geld in dem Automaten steckte, ist unbekannt. Nun ermittelt die Kriminalpolizei.
Ein Parkscheinautomat in der Gartenstraße wurde in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag von Unbekannten gesprengt. Eine Anwohnerin hörte gegen Mitternacht einen Knall und alarmierte daraufhin die Polizei, die am Donnerstagmorgen das Nauener Ordnungsamt informierte. „Nach meinen Beobachtungen wurde der Automat mit Böllern gesprengt“, sagt Heiko Nagel, Mitarbeiter der Stadt. Die betreibende Firma Hectronic hat den Automat bereits zur Reparatur abgebaut. Die entstandene Schadenshöhe wird von der Firma auf bis zu 1800 Euro geschätzt. Nun ermittelt die Kriminalpolizei. „Der Automat wurde bereits schon einmal im Januar zerstört und dann im April neu aufgebaut. Im jetzigen Fall wurden die Tür mit dem Display, die Solarhaube, der Drucker und die Münzeinheit sowie die Elektronik zerstört“, erläutert Heiko Nagel. Die Reparatur werde ungefähr drei bis vier Wochen in Anspruch nehmen.
Sachdienliche Hinweise zu möglichen verdächtigen Personen oder Fahrzeugen nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 03321 / 4000 entgegen.
FGZ: Angebote bei allen Generationen beliebt
Im Mai 2017 ist das Familien- und Generationenzentrum (FGZ) in der Ketziner Straße 1 nach umfangreichen Baumaßnahmen feierlich eröffnet worden. Jetzt zieht FGZ-Leiterin, die seit 2016 bei der Stadt Nauen angestellt ist, eine erste Halbjahres-Bilanz. „Die stärksten Besuchermagneten sind die Bibliothek und die Eltern-Gruppe“, resümiert Annett Lahn.
Im ersten Halbjahr 2017 zählte Frau Lahn 10.400 Besucher. Zum Vergleich: Im Jahr 2016 besuchten insgesamt 15.300 Besucher aller Altersgruppen das FGZ. „Bis zum Jahresende werden wir die 20.000er-Besuchermarke sicher überschreiten“, prognostiziert sie.
Besonders gut angenommen werden vor allem die Angebote für Schwangere und Eltern von Babys und Kleinkinder. „Die Musik für Babys, der Kindertanzkurs, Rückbildungsgymnastikkurse, die monatlichen Expertengespräche über Themen, die junge Eltern bewegen und auch das Prager-Eltern-Kind-Programm (PEKiP) sind sehr beliebt“, sagt Frau Lahn. „Seit diesem Jahr wird von einer Hebamme sogar ein Geburtsvorbereitungskurs im Quartal angeboten. Durch die zentrale Lage Nauens und die umfangreichen Angebote fühlen sich auch viele Familien aus den umliegenden Gemeinden angesprochen.“
Man wolle Eltern früh für Bildung gewinnen, daher werde man künftig den Kleinkindbereich ausbauen. „Wegen der großen Nachfrage gibt es seit kurzem einen zweiten Babymusik-Kurs. Für den Herbst sind neue Eltern-Kind-Turnkurse geplant“, kündigt die FGZ-Leiterin an. Am 30. September steht es zum vierten Mal den Flohmarkt für Kinderkleidung und Spielzeug auf dem Programm. Zudem organisiere der Schachklub SV Hellas gerade einen neuen Schachkurs für Kinder. „Der Flohmarkt, der vom ASB veranstaltet wird, ist auch eine Art von Öffentlichkeitsarbeit, da die Besucher die Gelegenheit bekommen, das FGZ und dessen große Angebotsvielfalt näher kennenzulernen. Beim Frühlingsflohmarkt im April konnten wir 270 Besucher verzeichnen“, sagt Frau Lahn. Das nächste Expertengespräch für Schwangere und Kleinkindeltern findet am 25. September um 10 Uhr im Kleinkindbereich mit der Nauener Ergotherapeutin Anke Gieske statt.
Auch die Angebote für Jugendliche verdienen Respekt. 200 junge Menschen kommen jeden Monat im Jugendklub des FGZ zusammen. Hier werden in Kooperation mit der Stadt Nauen und den Trägern wie den Johannitern und Unterstützern wie dem Brandenburger Skate-Ausrüster „Never enough“ das BMX- und Skate-Projekt „Nauen auf Rollen“ organisiert. Grafitti-Projekte wie das aktuelle am Stadtbad stoßen auf ebenso großes Interesse bei den jungen Menschen wie das gemeinsame Kochen, Karaoke singen oder Schlagzeug spielen.
„Leicht gestiegen sind die Besucherzahlen der Bibliothek, die hauptsächlich von der älteren Generation frequentiert wird: 1984 Leser gab es im ersten Halbjahr 2017, im Vorjahreszeitraum waren es 1569. Derzeit sind es 350 Besucher monatlich“, rechnet Frau Lahn vor. Hinzu kämen 315 Gäste bei Veranstaltungen und Tagungen. Hier wolle man die Attraktivität durch mehr Angebote künftig noch steigern, so die Leiterin. Die nächste Lesung am 4.Oktober um 14:30 Uhr in der Bibliothek trägt den Titel „Luthers Leben – sein Werk und seine Frau“.
„Für Senioren gibt es zudem klassische Kursangebote wie Gymnastik, Handarbeit oder das Beratungsangebot des städtischen Seniorenrates“, sagt Annett Lahn. Zudem nutzen intensiv die generationenübergreifenden Freizeitangebote wie Yoga und Schach.
„Das FGZ bietet auch zahlreiche Beratungsangebote zu den Themen Pflege, Sucht, Familie, Erziehung und Demenz an“, sagt Annett Lahn. Neben umfangreichen Einzelgesprächen veranstalten die im FGZ ansässigen Berater im Haus auch Fachtage, Treffen von Angehörigen oder Kurse. So veranstalten die Erziehungs- und Familienberater im Herbst in der Bibliothek beispielsweise zwei Elternkurse – ein Grundkurs für Eltern zu Erziehungsfragen und für Eltern in Trennungssituation.
Ausführlich widmet man sich ab 18. September während der Veranstaltungswoche zum Welt-Alzheimertag dem Thema Demenz.
Weitere Informationen unter: www.fgz-nauen.net
Erneut Vandalismus an der Freilichtbühne
Beschädigte Sitzbänke, ein kaputter Zaun, ein zerstörtes Fenster am Kassenhaus und Farbschmierereien an der Freilichtbühne. Das ist die Bilanz der vergangenen Woche, die Mitarbeiter der Stadtverwaltung zogen, als sie das Gelände der Freilichtbühne betraten.
„Dies ist nun zum wiederholten Mal vorgefallen, und die Stadt behält sich vor, Anzeige gegen Unbekannt zu erstatten“, ärgert sich Jana Müller vom Kulturbüro der Stadt. Ihr seien die sogenannten „Tags“ (in der Grafitto-Sprache sind dies Schriftzeichen eines bestimmten Sprayers) von früheren Schmierereien aus der Vergangenheit bekannt vorgekommen. „Ich kann mir vorstellen, dass die Polizei diese Tags sogar einem ihr bekannten Täter zuordnen kann. Immerhin handelt sich hierbei um einen Straftatbestand“, sagte Jana Müller. Und auch Bürgermeister Detlef Fleischmann (SPD) äußerte sich verärgert über die erneuten Beschädigungen. „Man kann die Freilichtbühne oder andere Veranstaltungsorte nicht rund um die Uhr bewachen, aber vielleicht finden sich aufmerksame Anwohner, die mit ihren Beobachtungen mit dazu beitragen, solche Delikte aufzuklären. Dieser Vorfall gehört leider auch zu den Nachrichten, die aus Nauen stammen“, beklagte er.
Neuer Fußgängerüberweg am Nauener Rathaus
Jetzt rollt der Verkehr am Rathaus wieder wie gewohnt, und die Stadt ist um einen Fußgängerüberweg reicher. Am Mittwoch wurde der Verkehr am Kreisverkehr Rathausplatz kurzfristig durch eine mobile Lichtzeichenanlage geregelt. Der Grund hierfür waren die Markierungsarbeiten für den neuen Fußgängerüberweg – im Volksmund besser bekannt als Zebrastreifen. „Die Verkehrsbehörde des Landkreises hatte jüngst der Stadt Nauen eine Verkehrsrechtliche Anordnung zur Markierung von Fußgängerüberwegen an dieser Stelle erteilt“, erläutert Bauamtsleiter Stefan Lux. Dies beruhe auf den Erkenntnissen, dass dieser Kreisverkehr einen Unfallschwerpunkt darstelle, sagte er.
Spatenstich für Sportplatz des Sportvereins Leonardo Da Vinci Nauen
Da können sich die Sportler des SV Leonardo Da Vinci freuen: Nach knapp zehn Jahren der Planung fand am Montag der erste Spatenstich für den Bau der neuen Trainingsanlage auf dem Gelände des Leonardo Da Vinci Campus statt. Für die Anlage sind rund 1,1 Millionen Euro veranschlagt, die Fertigstellung ist für Mitte November anvisiert.
„Man darf nicht vergessen, dass der Verein auch trotz der bisher schlechten Bedingungen bereits in der Vergangenheit sehr erfolgreich war“, unterstrich Bürgermeister Detlef Fleischmann (SPD) in seiner Ansprache. Durch die neue Sportstätte werde auch das gesamte Bild der Stadt Nauen aus sportlicher Sicht aufgewertet. Der jahrelangen Arbeit des Vereins werde nun Rechnung getragen, so der Bürgermeister. “Ich bin mir sicher, dass der Sportplatz künftig weit über die Grenzen von Nauen an Bedeutung gewinnen wird“, versicherte er während der Feierstunde, an der auch zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung teilnahmen.
Aus Sicht von Olaf Kosater, dem Vorsitzenden des Sportvereins, war der Neubau unumgänglich. „Die alte Aschebahn hat einfach nicht mehr den Anforderungen einer modernen Sportanlage entsprochen“, so der Sportler. Auch der Umstand, dass die Sportlerinnen und Sportler auf andere Sportstätten ausweichen mussten, wie auf die 80-Meter-Bahn des Oberststufenzentrums nebenan, sei nicht mehr tragbar gewesen, so Kosater.
Neben Hoch- und Weitsprunganlagen finden die Sportenthusiasten künftig auf der neuen Trainingsanlage ein 250-Meter-Oval und eine 130-Meter-Sprintzstrecke. Diskus- und Hammerwerfer haben dann ebenso eine optimale Trainingsmöglichkeit wie auch die Kugelstoßer.
„15 Millionen Euro Fördermittel hat das Land für Sportstätten im berlinnahen Raum zur Verfügung gestellt“, erläuterte Christian Braune vom Landessportbund Brandenburg. „652 500 Euro gingen an diesen Verein – dem größten Projekt, das wir im Land umsetzen“, so Braune. Die übrigen Kosten steuert der Leonardo Da Vinci Campus bei.
„Die Außensportanlage ist insgesamt 11.000 Quadratmeter groß. In dieser Leichtathletik-Trainingsanlage, die keine Wettkampfbahn ist, können der alle Olympischen Disziplinen der Leichtathletik ausgeübt werden. In der Innenfläche besteht ein Rasenfeld in der Größe von 70x30 Metern, in der auch Ballsportarten durchgeführt werden können“, erklärte Pressesprecherin Natascha Grünberg vom Campus auf Anfrage.
Nutzer sind derzeitig die Schulen des Campus mit über 1000 Schülern und Schülerinnen, der Hort und die Kita des Campus sowie die Mitglieder des SV LdV Nauen. Zusätzliche Nutzer für dieses Sportgelände können sich beim SV LdV Nauen melden und entsprechende Anträge stellen, hieß es weiter. E-Mail- Adresse: vorstand@sc-ldvn.de
Am 4. September geht auch in Nauen die Schule wieder los. Dann sind am ersten Schultag allein im Havelland rund 1600 Schulanfänger unterwegs. Für die ABC-Schützen bedeutet dieser Tag nicht nur den Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Mit ihm fängt auch die aktive und regelmäßige Teilnahme am Straßenverkehr an.
Schulanfänger sind wegen ihres Entwicklungsstands den schwierigen Situationen des Straßenverkehrs oft nicht gewachsen, schnell überfordert leicht abzulenken und daher besonders gefährdet. Damit allen Verkehrsteilnehmen – insbesondere den Kraftfahrern, der Schulanfang bewusst wird, hat die Deutsche Verkehrswacht Havelland (DVW-HVL) auch in diesem Jahr 100 Plakate an die Havelbus Verkehrsgesellschaft übergeben. „Die Plakate mit dem Titel „Schulanfänger - Verkehrsanfänger“ werden an die Heckscheiben der Busse befestigt, damit die Kraftfahrer sie wahrnehmen können“, sagte Dietmar Kratzsch, Vorsitzender der DVW-HVL am Dienstag bei der Übergabe in Nauen. „Unterstützt wird die Aktion zudem mit weiteren 50 Plakaten sowie zehn Bannern, die in der Umgebung von Grundschulen im gesamten Havelland angebracht werden“, so Kratzsch. Peter Spors, Geschäftsführer DVW-HVL, kündigte zudem an, „dass alle Schülerinnen und Schüler der ersten Klasse ein rotes Basecap erhalten, deren Grundschulen sich an der Aktion „Rote Mützen“ beteiligt haben.“ Damit wolle die Verkehrswacht einen Beitrag dazu leisten, dass sich die Schulanfänger etwas sicherer auf ihren Wegen fühlen, so Spors. „Eltern, Lehrerinnen, Lehrer und Erzieherinnen im Hort sollten darauf achten, dass die Mützen so lange wie möglich getragen werden“, unterstrich er.
Am 30. September können Kindersachen beim FGZ-Flohmarkt wieder den Besitzer wechseln.
Zentrum des Marktes sind die Räume der ASB-Eltern-Kind-Gruppe im ersten Obergeschoss. Bei schönem Wetter soll das Außengelände genutzt werden. Von 9-12 Uhr werden unter anderem Spielzeug, saisongerechte Baby-und Kinderbekleidung, Bücher sowie sonstiges Zubehör angeboten. Der Aufbau für Verkäufer beginnt ab 8 Uhr. Die Standmiete beträgt 3 Euro. Ein selbstgebackener Kuchen und Tische sind mitzubringen. Das FGZ-Team freut sich auf viele Verkäufer und Besucher. Anmeldungen werden unter 03321/8296796 oder per Mail an ekg.nauen@asb-falkensee.de entgegen genommen.
So läuft das bei der Feuerwehr
Zahlreiche Besucher hatten sich im Juli am Feuerwehrgerätehaus in Börnicke eingefunden, um sich beim Tag der offenen Tür bei den Brandschützern umzusehen und über den Stand der heutigen Technik zu informieren. Neben der großen Fahrzeug- und Geräteschau gab es für die Kleinsten eine große Hüpfburg.
Nauen, OT Börnicke. Die hölzerne Gartenlaube stand lichterloh in Flammen. Sekunden später rückte die Jugendfeuerwehr der Feuerwehr Stadt Nauen Einheit Börnicke an und machte dem Flammenmeer ruckzuck den Garaus. Für die Besucher war diese Brandschutzübung am Tag der offenen Tür eine Riesenattraktion, für die Kameradinnen und Kameraden der Jugendfeuerwehr ist es ein wichtiger Bestandteil ihrer Ausbildung. Jung und Alt nutzten den Sonnabend im Juli, um sich vom technischen Stand ihrer Feuerwehr zu überzeugen, auf die sich die Menschen aus Börnicke seit eh und je verlassen können.
Für die Besucher des Feuerwehrfests wurde alles herangetragen, was zu einem echten Tag der offenen Tür gehört. Bei einem Rundgang über das Gelände präsentierte Ortswehrführer Christian Liepe mit seinen Kameradinnen und Kameraden den gesamten Fuhrpark nebst schwerem Abschleppfahrzeug der Firma Grabow. Im Gebäude der Feuerwache wurden Lehrfilme gezeigt. Regen Zulauf erhielt auch der Infostand der Brandschutzerziehung vom Landkreis Havelland. Hier referierte Kamerad Heiko Nagel über das Thema „Vorbeugender Brandschutz und Verhalten im Brandfall“ und präsentierte dabei zur Veranschaulichung sein selbstgebautes „Haus der Gefahren“. Für das leibliche Wohl wurde ebenso gesorgt, und auch die Kleinsten konnten sich bei Hüpfburg & Co. richtig austoben.
Bereits zu Beginn des Feuerwehrfests fuhr ein kleiner Korso aus zwei Einsatzfahrzeugen Richtung Ebereschenhof, vorbei am Haus von Erik Stobbe. Er ist der Chef der ReTec GmbH, einem führenden Logistik- und Dienstleistungsunternehmen in der Reinigung von Baustellen, Fahrbahnen und Gehwegen. Erik Stobbe ist Unterstützer der Einheit Börnicke, der auch dieses Jahr dem Förderverein einen Spendenscheck in Höhe von 1.500 Euro überreichte. Dessen Vorsitzender, Kai Pupka von Lipinski, freute sich: „Der Förderverein beabsichtigt, eine Wärmebildkamera für die Einsatzkräfte anzuschaffen. Sie dient vor allem der Auffindung von Personen, die sich im Wald verirrt haben ebenso wie zur Ortung vom Brandherd und Glutnestern bei Wohnungsbränden. Mit dieser Spende sind wir der Anschaffung ein großes Stück näher gekommen“, freut er sich, und Ortswehrführer Liepe ergänzte: „Die Einheit Börnicke und ihr Förderverein sind wirklich glücklich darüber, einen zuverlässigen und aktiven Unterstützer wie die Firma ReTec zu haben, der es uns alljährlich mit vierstelligen Beträgen ermöglicht notwenige Anschaffungen zu tätigen“, unterstreicht Liepe. Je nach Bedarf konnten so in den vergangen Jahren neue Feuerwehrhelme oder ein Großdisplay für Alarmierungen der Kameraden angeschafft werden.
Online-Beantragung des Wahlscheines ab 14.08.17
Bürger und Bürgerinnen der Stadt Nauen haben nun auch die Möglichkeit ihren Wahlschein online zu beantragen.
Die Online-Beantragung für die Bundestags- und Bürgermeisterwahl (24.09.17) ist ab Montag, dem 14.08.17 um 07:00 Uhr hier möglich.
Alternativ ist der Link auch auf der Homepage unter Kommunalpolitik/Beantragung Onlinewahlschein zu finden.
Mehr Stadtbad Nauen
Bekanntmachung der zugelassenen Wahlvorschläge für die Wahl des hauptamtlichen Bürgermeisters der Stadt Nauen am 24. September 2017
der Stadt Nauen
der zugelassenen Wahlvorschläge für die Wahl
des hauptamtlichen Bürgermeisters der Stadt Nauen
Der Wahlausschuss hat in seiner Sitzung am 20. Juli 2017 für die oben bezeichnete Wahl folgende Wahlvorschläge zugelassen. Die Reihenfolge der Wahlvorschläge wurde bestätigt.
1. Reihenfolge der zugelassenen Wahlvorschläge
Wahlvor-schlag
2. Reihenfolge der zugelassenen Bewerber
Familienname, Vorname, Beruf oder Tätigkeit, Anschrift
Kratzsch, Oliver
Ebereschenweg 31, Nauen
Johlige, Eckart
Goethestraße 40, Nauen
Meger, Manuel
Am Gutshof 5, Nauen, OT Berge
Nauen, den 21. Juli 2017
Bekanntmachung über das Widerspruchsrecht nach § 36 Abs. 2 des Bundesmeldegesetzes
„Widerspruch gegen die Übermittlung von Meldedaten an das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr“
Nach § 58b Abs.1 Soldatengesetz können sich Frauen und Männer verpflichten, freiwilligen Wehrdienst als besonderes staatsbürgerliches Engagement zu leisten, sofern sie hierfür tauglich sind.
Nach § 36 Abs.2 Bundesmeldegesetz ist eine Datenübermittlung nach § 58c Abs. 1 Satz 1 des Soldatengesetzes nur zulässig, soweit die Betroffenen nicht widersprochen haben. Die Betroffenen sind auf ihr Widerspruchsrecht bei der Anmeldung und im Oktober eines jeden Jahres durch öffentliche Bekanntmachung hinzuweisen.
Arco-Grundschüler als Stadtentdecker
Müllsündern drohen empfindliche Geldbußen
Info-Flugblätter, Aufkleber und drastische Bußgelder gegen Müllsünder. Dazu eine Belohnung für Bürger, die der Stadtverwaltung Hinweise geben, die zur Überführung der Täter führen: Die Stadt macht Ernst im ewigen Katz- und Maus-Spiel im schier endlosen Kampf gegen eine kleine Anzahl derer, die ihren Hausmüll illegal in öffentliche Papierkörbe wirft oder ihn einfach daneben stellt. Sie werden künftig zur Kasse gebeten.
„Ziel der Verwaltung ist es, nicht die große Mehrheit der Bürger durch höhere Gebühren zu bestrafen, die ihren Hausmüll ordnungsgemäß entsorgt und dafür Müllgebühren bezahlt“, erläutert Ilona Pagel, Fachbereichsleiterin Ordnung- und Sicherheit der Stadt Nauen. Die Schonfrist, die im letzten Spätwinter eingeführt wurde, sei – nachdem sich die Situation seither weiter zuspitze - nunmehr abgelaufen. Bürgermeister Detlef Fleischmann (SPD) äußert sich dazu entschlossen: „Das Fehlverhalten einiger Verursacher führt nicht nur zu mehr Entsorgungskosten, sondern ist auch nicht gut für den sozialen Frieden in unserer Stadt. Was mich besonders ärgert ist die Tatsache, dass das Image von Nauen ramponiert wird“, beklagt er.
Das Gesetz gibt indes klare Vorgaben. Der Missbrauch des Papierkorbes für die Entsorgungen von Abfällen aus Haushalt und Gewerbe stellt eine unerlaubte Sondernutzung nach § 18 Abs. 1 Brandenburgisches Straßengesetz dar, welche nach § 47 Abs. 1 Ziffer 2 des gleichen Gesetzes mit Geldbuße bis zu 2500 Euro bedroht ist, heißt es dort. „Die Stadtverwaltung wird zudem eine Belohnung von 500 Euro für jeden Fall ausloben, der zur Ergreifung und Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens gegen den überführten Täter führt. Die Kosten werden aus Mehreinnahmen Bußgelder gedeckt“, erläutert Frau Pagel. „Durch unseren derzeitigen Personalstand haben wir einfach nicht die Möglichkeit, jeden Straßenzug in der Stadt zu jeder Tages- und Nachtzeit zu kontrollieren.“ Eine Videoüberwachung sei datenschutztechnisch umstritten, und an einem Überwachungsstaat sei ohnehin niemand interessiert“, unterstreicht sie.
Bürgermeister Fleischmann ergänzt: „Ich beabsichtige nicht, ein Stadtklima zu erzeugen, in dem Menschen durch ihre Mitbürger angeschwärzt werden. Aber jeder von uns ärgert sich über die Schmuddelecken. Und ich finde es nur gerecht, wenn diejenigen Bürger belohnt werden, die der Verwaltung bei der Aufdeckung des Fehlverhaltens einiger weniger Mitbewohner unterstützen“, so der Bürgermeister. Die hohen Bußgelder begründet er mit der notwenigen Abschreckung. „Das vermeintlich gesparte Geld, das man sich durch die illegale Müllentsorgung erschwindelt hat, wird im Falle eines Erwischtwerdens jedenfalls schnell verpufft sein“, betont Fleischmann.
In den Zuständigkeitsbereich von Stefan Lux vom Fachbereich Bau gehört auch die Installation der zahlreichen Papierkörbe in Nauen. „Verkleinerungen der Öffnungen an den Papierkörben soll zusätzlich die Befüllung mit Hausmüllbeuteln verhindern. Die Stadtverwaltung wird zudem auf jeden Papierkorb deutlich sichtbar Aufkleber anbringen, die die Benutzer darüber aufklären, was in den Papierkorb hinein darf – und auch, wann ein Bußgeld fällig wird“, erläutert der Fachbereichsleiter. Darüber hinaus werde die Zahl der Papierkörbe in der Altstadt verringert.
Eckard Zschörper, der sich um die Leerung der Papierkörbe kümmert, beklagt die Situation: „Wenn ich morgens im unteren Abschnitt der Mittelstraße die Leerung abgeschlossen habe, stehen im oberen Teil bereits die ersten Beutel neben den Körben“, sagt er. Er habe auch in den vergangenen Monaten eine deutliche Zunahme derlei Delikte festgestellt, bekundet er. Und Ilona Pagel ergänzt: „Es gibt Straßenzüge, die von der Vermüllung besonders stark betroffen sind. In diesen Bereichen will die Stadtverwaltung durch Hauswurf-Zettel auch diejenigen Bewohner erreichen, die keine Zeitungen oder das Amtsblatt lesen, die das Problem schon lange behandelt haben.“
Bei Brötchen und Getränken, die die Freiwilligen Feuerwehr in ihrem Mannschaftszelt spendierte, wurden schließlich die Gewinner der beiden Tage ermittelt. Neben zahlreichen Sachpreisen gab es freien Eintritt ins Nauener Stadtbad für die Hauptgewinnerklasse.
Geehrt wurde Christian Kaphle (18) aus Falkensee, der am Leonardo-da-Vinci-Campus in Nauen mit der Abschlussnote 1,0 sein Abitur gemacht hat. Er zählte damit zu den besten Absolventen seines Jahrganges. „Am liebsten würde ich Medizin an der Charité in Berlin studieren, sie hat einfach den besten Ruf“, sagt er. Antje Graf (19) aus Brieselang hat ihr Abi am Goethe-Gymnasium Nauen gemacht. Sie möchte erst einmal für ein Jahr nach Neuseeland, um in der dortigen Arbeitswelt die ersten Erfahrungen zu sammeln. Für den 19-jährigen Simon Daniel Westendorf vom Oberstufenzentrum Havelland steht der berufliche Werdegang fest. Auch er wolle aber zunächst ebenfalls für ein Jahr nach Neuseeland. „Neuseeland stand schon lange auf meiner Wunschliste“, sagt er. „Danach möchte ich gerne soziale Arbeit studieren, da ich mein Studium bereits mit dem Schwerpunkt Pädagogik und Psychologie abgeschlossen habe“, so Westendorf (Durchschnittsnote 1,9), der in Spandau lebt. Dietmar Jeserich, ab 1. Juli neuer Präsident des Lions Club Nauen, überreichte gemeinsam mit Eberhard Wahl – dem amtierenden Präsidenten – die nagelneuen Tablets.
Die Stadt Nauen und der Lions Club Nauen unterstützen Senioren-Kurse zum Thema Smartphone und Computer und kooperiert mit der Computerwerkstatt Nauen.
Reizvoll sind diese Dinger ja schon – Smartphone, Tablet & Co. – doch wie geht man damit um? Um Senioren Ängste und Hemmungen beim Umgang mit der modernen Technik zu nehmen, unterstützt die Stadt Nauen und der Lions Club Nauen jene Seniorenarbeit, die sich mit genau diesen Themen beschäftigen. Nauens Vize-Bürgermeisterin Dr. Marion Grigoleit erläutert den Zweck der Kurse: „Die Stadt Nauen unterstützt Projekte für Senioren, um die Lebensqualität älterer Menschen zu verbessern - unter anderem durch seniorengerechte Computer- oder Smartphone-Kurse wie diesen. Denn der Kauf eines Smartphones ist für ältere Menschen oftmals der Beginn vieler technischer Probleme“, sagte sie. „Die Stadt unterstützt die Smartphone-Kurse jährlich mit rund 450 Euro. Der gleiche Betrag wird vom Lions Club hinzugesteuert. Lediglich einen kleinen Eigenanteil müssen die Senioren noch selber tragen“, sagte Frau Grigoleit.
Inzwischen fand im Juni der dritte Smartphone-Kurs statt. Die Eheleute Gisela und Hans-Dieter Fetzer (beide 80) waren diesmal diejenigen Teilnehmer, die in der Computerwerkstatt Nauen von Andreas Schott mit viel Freude dabei waren. Mit der Computerwerkstatt wurde jüngst eine Kooperation zwischen Stadt und Lions Club vereinbart, durch die dort auch zukünftig Senioren-Kurse in kleinen Gruppen veranstaltet werden können. „Elf Senioren haben neben den Eheleuten Fetzer diese Möglichkeit des individuellen Lernens genutzt. In wenigen Schritten wurde ihnen von Andreas Schott die Benutzeroberfläche ihres Smartphones vorgestellt“, bestätigte Yvonne Prochnow von der Stadt Nauen. Ohne Fach-Chinesisch habe Herr Schott den Kursteilnehmern die Bedienelemente und die Steuerung durch Wischen und Drücken erläutert, sagte sie.
Wahltermin - Wahl des Bürgermeiters der Stadt Nauen
Der Wahltermin für die Wahl des Bürgermeisters der Stadt Nauen wurde durch die Kommunalaufsicht auf Sonntag, 24. September 2017 und für eine etwa notwendig werdende Stichwahl auf Sonntag, 15. Oktober 2017 festgelegt.
Die erforderlichen amtlichen Wahlbekanntmachungen werden gemäß Brandenburgischem Kommunalwahlgesetz termingerecht hier auf der Internetseite der Stadt Nauen und in den Schaukästen lt. Hauptsatzung der Stadt Nauen bekannt gemacht.
Wahlleiterin der
Demokratie leben! Partnerschaft für Demokratie Westhavelland & Nauen
Nauen/Rathenow. Seit im Jahr 2001 der Ausschuss "Tolerantes Rathenow" gegründet wurde, hat sich über das Aktionsbündnis "Rathenow zeigt Flagge - für Demokratie und Toleranz" und den "Lokalen Aktionsplan Westhavelland" von Rathenow aus eine gut vernetzte Zivilgesellschaft entwickelt, die sich einerseits für eine lebendige Demokratie in der Region einsetzt und andererseits ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus setzt.
Knöllchen für illegalen Hausmüll
Sie möchten auf keinen Fall ins Altersheim und so lange wie möglich in ihrer Wohnung verbleiben. Daran soll auch nicht gerüttelt werden. Trotzdem können Sie doch die eine oder andere Hilfe oder Unterstützung annehmen.
Lebenslanges Fitbleiben bedeutet eine gewisse Beweglichkeit erhalten, auch wenn es bestimmte Einschränkungen mit dem Rücken oder vielleicht mit den Knien gibt. Und eine regelmäßige Ernährung, die altersentsprechend und gesund ist, sollte Ihnen dann auch wichtig sein. Kontakte zur Familie, zu Nachbarn oder anderen netten Menschen ist ebenfalls von Bedeutung für ein befriedigendes Leben im Alter. Aber nicht immer sind diese zu jeder Zeit verfügbar.
Untersuchungen ergaben, dass sich ältere und allein lebende Menschen häufig unzureichend verpflegen und oftmals wenig soziale Kontakte haben.
Mittagstisch-Angebote ermöglichen beides, eine schmackhafte Mahlzeit mit ausgewogenem Nährstoffangebot in einer sehr schönen neuen Umgebung, sowie die Aktivierung der älteren Menschen zur Kommunikation und damit der sozialen Teilhabe.
Wie sie vielleicht auch schon festgestellt haben, sind die Baufortschritte für die neuen Gebäude am Stadtbad gut zu sehen. Ab dem Sommer wird es dort einen Treffpunkt geben, der ganzjährig als Cafébetrieb und für das Mittagstischangebot zur Verfügung steht. So kann es also auch dort bald tönen „Es ist angerichtet“.
Um Sie als älteren Menschen vielleicht auch wieder mehr am Leben teilhaben zu lassen, wird es auch für Senioren täglich Mittagessen in dem neuen Stadtbad geben.
Aber nicht nur das, auch in regelmäßigen Abständen soll es dann Anschlussveranstaltungen geben, die Ihnen Freude machen. Gerade in der Herbst- und Winterzeit sollen diese Angebote verstärkt offeriert werden, die Ihnen Spaß machen und so in geselliger Runde Kontakte gepflegt werden können.
Wenn Sie dazu nähere Informationen oder Auskünfte bereits jetzt haben möchten, dann melden Sie sich bitte im Rathaus von Nauen bei Frau Prochnow unter der Rufnummer 03321 – 408 244.
Ich freue mich über Ihren Anruf und versuche jede Frage zu beantworten.
Der Nauener Jugendrat entwickelte am Samstag auf Schloss Ribbeck zum zweiten Mal viele Ideen, damit sich die Jugendlichen in der Kernstadt und in den Ortsteilen wohl fühlen.
Ribbeck. Es passiert zurzeit vieles in Nauen: Das Stadtbad bekommt in Kürze ein neues Gesicht. Das Freizeitangebot wird dort für Jugendliche eine noch größere Rolle spielen. Das Familien- und Generationenzentrum (FGZ) im Stadtzentrum entwickelt sich prächtig und bildet – der Name sagt es – mit seinem Jugendclub einen wichtigen Anlaufpunkt für Jugendliche. Der Richarthof befindet sich in der Sanierungs- und Umgestaltungsphase. In Ergänzung mit der Freilichtbühne wird er ab Herbst 2017 einen weiteren kulturellen Schwerpunkt in Nauen bilden. Die Weiterentwicklung der Freizeitaktivitäten in der Kernstadt und in den Ortsteilen wollen die Jugendlichen dabei mit ihrem Engagement beeinflussen und vorantreiben. Am Sonnabend tagte der Nauener Jugendrat zum zweiten Mal im Schloss Ribbeck.
Mit großer Spannung wird auch die Eröffnung des neu gestalteten Stadtbades im Frühjahr erwartet. „Da wird es einen Saunabereich geben, den man aber nur erreicht, wenn man durch den Gemeinschaftsraum geht“, erläutert Marlon Ovoc (14) aus Nauen sein Anliegen. Er fände es besser, wenn eine Art Schleuse den „Durchgangsverkehr zur Sauna“ abschirmen könnte. Zentrales Thema war auch der Jugendclub im Familien- und Generationenzentrum im Stadtzentrum. Über ein Dutzend Vorschläge gingen allein hierfür ein, die zukünftig vielleicht eine Umsetzung finden werden: Musik-AGs, Tanzkurse, Ferienveranstaltungen oder Sportangebote – die Ideen sprudelten reichlich.
Kristin Schlief ist Jugendkoordinatorin der Stadt Nauen, die das Format Jugendrat veranstaltet. Sie sagt: „ Um jetzt die jungen Ideen zu den fünf Themen zu verwirklichen, ist es wichtig einen Rahmen zu schaffen, so dass sich die Kids konkret zu ihren konstruktiven Einfällen beteiligen können. Wenn wir jetzt Beteiligung nicht nur über das Format Jugendrat erreichen, sondern zu einem erfahrbaren und erlebbaren Bestandteil machen, entwickeln wir eine kommunale Beteiligungskultur.“ Vorstellbar sind in einem nächsten Schritt Arbeitsworkshops zu organisieren, wo die Jugendlichen eine Plattform erhalten sich einzubringen und selbst ins Handeln zu kommen, so Schlief.
Demokratie aktiv mitgestalten – dies ist zudem die Motivation, warum das Interesse am Jugendrat auf große Resonanz stößt. Lily Voigt (14) aus Berge, die den Leonardo-Da-Vinci-Campus besucht, sagt: „Meine Eltern engagieren sich viel in Nauen. Ich finde es wichtig, dass man sich als Jugendlicher zu öffentlichen Themen eine Meinung bildet. Deshalb bin ich heute hier“, unterstreicht sie. Thomas Kropp von der Fachstelle Kinder- und Jugendbeteiligung Brandenburg war als Moderator vor Ort. Er war beeindruckt von der Arbeit des Nauener Jugendrats, der mit Mitteln aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben“ gefördert wird. „Die Jugendlichen sind Experten in eigener Sache und verfügen über einen hohen Sachverstand“, beurteilt er die Diskussion zum Thema Busverbindungen. Der Busbetreiber Havelbus habe ein offenes Ohr für die Anliegen der Jugendlichen zum Thema Busverbindungen. „Dies trägt im hohem Maß für ein konstruktives Klima bei der Diskussion zwischen den Experten und den Jugendlichen bei“, lobte Kropp. Beim Jugendrat begegneten sich alle Ebenen. Dies komme im Alltag so nicht vor, resümiert der Moderator Kropp.
Angebote für Senioren - Informationen im Familien- und Generationenzentrum
Ist Ihnen bekannt, dass im neuen Familien- und Generationenzentrum in der Ketziner Str. 1 auch Senioren herzlich willkommen sind?
Im Erdgeschoss wurde ein Büro eingerichtet, dass sich um Senioren und ihre Anliegen kümmert. Also kommen Sie und berichten von den Problemen Dingen, die sie bewegen.
Viele Angebote sind schon vorhanden und sind Ihnen vielleicht überhaupt nicht bekannt? Gern können Sie darüber mehr erfahren.
Das Vergleichsprojekt „Pflegeprävalenz“ hält jeden Dienstag von 9.00 – 14.00 Uhr dort seine Sprechstunde ab. Vorrangig geht es um Senioren, die zu Hause wohnen und es hoffentlich noch sehr lange tun können. Frau Neidt als Koordinatorin freut sich über jeden Besucher, der sich darüber informieren möchte, wie es gelingen kann, ein angenehmes Leben auch noch im hohen Alter in den eigenen 4 Wänden zu erleben.
Jeden 2. und 4. Dienstag im Monat ist Frau Pohler vom Seniorenrat Nauen dort zu erreichen.
Wenn Sie Interesse an einer ehrenamtlichen Tätigkeit haben, können Sie sich ebenfalls dazu dort melden.
Allen gemeinsam ist ein großes Anliegen, auf Angebote hinzuweisen oder auch Neues aufzubauen, um allen alten Menschen ein angenehmes Leben zu ermöglichen, bevor ein Pflegefall eintritt.
Bitte besuchen Sie uns im Familien- und Generationenzentrum jeweils am Dienstag und lassen sich informieren.
Familien- & Generationenzentrum, Ketziner Str. 1, 14641 Nauen, Annett Lahn, Tel.: 03321 / 747 22 77
Baby- und Kinderflohmarkt im Nauener Familienzentrum
Am 1. April können Kindersachen wieder den Besitzer wechseln.
Stöbern, trödeln oder selbst wieder für Klarheit in Schränken und Kinderzimmern sorgen – Käufer wie Verkäufer sind am Samstag, den 1. April 2017, eingeladen, sich am Baby- und Kinderflohmarkt im Nauener Familien- und Generationenzentrum, Ketziner Straße 1 zu beteiligen. Zentrum des Marktes sind die Räume der ASB-Eltern-Kind-Gruppe im ersten Obergeschoss. Bei schönem Wetter soll das Außengelände genutzt werden. Von 9 bis 12 Uhr werden unter anderem Spielzeug, Baby-und Kinderbekleidung, Bücher sowie sonstiges Zubehör angeboten. Der Aufbau für Verkäufer beginnt ab 8 Uhr, die Standmiete beträgt 3 Euro. Ein selbstgebackener Kuchen und Tische sind mitzubringen. Das Team freut sich auf viele Verkäufer und Besucher. Anmeldungen werden unter 03321/8296796 oder per E-Mail an ekg.nauen[at]asb-falkensee.de entgegengenommen.
Ganz gleich, ob zur Förderung des Zusammenlebens oder zur Verschönerung des Wohnumfeldes im Nauener Wohngebiet Innenstadt-Ost: Der Aktionsfonds erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Bewohner*innen, Beschäftigte und gemeinnützige Träger*innen aus dem Quartier beantragten im Jahr 2016 die ersten Fördermittel für gemeinschaftliche Aktionen.
Die Kita Kinderland freute sich über ein neues Partyzelt, sodass auch bei schlechten Witterungsverhältnissen nachbarschaftliche Feste wie das Kita-Sommerfest mit den Eltern gefeiert werden können. Der Primarbereich der Graf Arco-Schule verschönerte durch die Bereitstellung von Gartengeräten seinen beliebten Schulgarten. Die Schüler*innen der 7. und 8. Klasse der Bau-dir-deine-Stadt-AG erhielten wiederum die Möglichkeit, an einer Betriebsbesichtigung bei der Spiel-Bau GmbH in Brandenburg an der Havel teilzunehmen und sicherten sich hierfür die Reisepauschale. Im Übergangswohnheim für Geflüchtete wurde erfolgreich Lehrmaterial beantragt, da Ehrenamtliche hier einen Deutsch- und Integrationskurs für die neuen Bewohner*innen durchführen. Der Humanistische Freidenkerbund Havelland e.V. nutzte die Fördermöglichkeit und richtete das ins Leben gerufene Begegnungscafé im Jugendtreff in der Karl-Thon-Straße ein. Zum weihnachtlichen Abschluss des Jahres organisierte Mikado e.V. für Kinder und Jugendliche ein besinnliches Backen im Nachbarschaftstreff am Karl-Bernau-Ring.
Auch im kommenden Jahr stehen bis zu 250€ pro Projekt von jährlich 2.500€ zur Verfügung. Lassen Sie sich gerne im Quartiersbüro in der Feldstraße beraten.
Babymassage im FGZ
Feine Signale erspüren, achtsamer tiefer Kontakt zum Kind, Nähe schenken und auch die gesunde Funktion von Immunsystem, Verdauung und Schlaf unterstützen – das steht im Zentrum eines neuen Kurses im Krabbelraum des Nauener Familien- und Generationenzentrums (FGZ), Ketziner Straße 1.
Heilpraktikerin Alexandra Kudraschow startet dort am 18. Oktober einen Massagekurs für Babys ab sechs Wochen bis zum Krabbelalter. Treffpunkt ist immer dienstags um 9:30 Uhr im FGZ-Kleinkindraum, 1.Obergeschoss. Anmeldungen nimmt Alexandra Kudraschow unter Tel. (0176) 622 59 208 entgegen. Mitzubringen sind natürliches Massageöl, Handtuch und Decke.
[Flyer Babymassage]
[Link zur Webseite des Familien- und Generationenzentrums Nauen (FGZ)]
Neuer Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung
Am 20. Juli 2016 wählten die Stadtverordneten einen neuen Vorsitzenden, da der bisherige Amtsinhaber Hartmut Siegelberg aus gesundheitlichen Gründen sein Mandat aufgab. Zur Wahl standen Robert Borchert (SPD) sowie Arnim Bandur (CDU). Nachdem in zwei Wahlgängen jeweils beide Kandidaten 14 Stimmen erhielten, musste das Los entscheiden – so sieht es die Brandenburger Kommunalverfassung vor. Das Glück stand auf Bandurs Seite und so waltete er gleich seines neuen Amtes und führte die Stadtverordneten durch die noch ausstehenden Tagesordnungspunkte.
Grundsatzbeschluss zur Errichtung eines Hort-Standortes an der Graf-Arco-Schule
Im Ausschuss für Soziales, Bildung, Kultur und Sport wurde am 13.09.16 ein erster Grundstein zur Errichtung eines Hort-Standortes an der Graf-Arco-Schule gelegt: Die Ausschussmitglieder sprachen mit vier Zustimmungen und drei Enthaltungen ihre Empfehlung an die Stadtverordnetenversammlung aus, das Vorhaben am 10. Oktober 2016 zu beschließen.
Nauen benötigt dringend Hortplätze. Und zwar so schnell wie möglich. Bis 2019 werden allein an der Graf-Arco-Schule rund 230 Kinder einen Hortplatz benötigen. Mit dem geplanten Bauvorhaben zum Ergänzungsbau werden im Erdgeschoss des Mitteltrakts im bestehenden Schulgebäude zwar bereits zu 2019 zusätzliche Raumkapazitäten für den Hort geschaffen, diese werden jedoch bei Weitem nicht ausreichen. Eine Erweiterung des Hortes im bestehenden Schulgebäude ist nicht möglich, da die Schule in den nächsten Jahren kontinuierlich steigende Schülerzahlen erwartet und daher die Räumlichkeiten für den Schulbetrieb benötigt. Sofern die Stadt also nicht schnellstens eine Lösung findet, werden bis spätestens 2019 an der Graf-Arco-Schule ca. 100 Hortplätze fehlen.
Um diesem Versorgungsproblem schnellstmöglich entgegen zu treten, wurden zwei vielversprechende Optionen von der Stadtverwaltung im Rahmen einer extern beauftragten Machbarkeitsstudie sowie einer Wirtschaftlichkeitsberechnung miteinander verglichen. Die Fachbereichsleiterin für Bildung und Soziales, Nora Schiller, stellte sowohl die Konzepte als auch die Ergebnisse der Analyse gemeinsam mit dem zuständigen Architekturbüro „DK-Architekten“ vor.
Konzept I besteht aus dem Vorhaben, den Standort der „Kita 8. März“ zu sanieren, um daraus einen reinen Hortstandort mit Kapazitäten für ca. 90 Hortplätze zu schaffen und zusätzlich einen Neubau auf dem Gelände der Graf-Arco-Schule zu errichten, in dem ein Hort mit ca. 60 Plätzen Platz findet. Bis Ende 2018 könnte dieses Konzept umgesetzt werden.
In Konzept II ist die Errichtung eines Neubaus mit ca. 150 Hortplätzen auf dem Gelände der Graf-Arco-Schule geplant. Zum Ende des Schuljahres 2017/2018, also Mitte 2018, könnte der Neubau umgesetzt werden.
Neben der Analyse beider Konzepte im Rahmen der Machbarkeitsstudie und der Wirtschaftlichkeitsberechnung wurden zudem auch unterschiedliche Bauvarianten beider Konzepte in Betracht gezogen. Die beiden Konzepte mit ihren jeweils unterschiedlichen Varianten in der Bauausführung wurden über einen festgesetzten Zeitraum unter zwei Gesichtspunkten betrachtet und bewertet: Finanziellen und qualitativen Kriterien, die jeweils zu 50% gewichtet wurden.
Nach dieser detaillierten Analyse lag der Stadtverwaltung ein sehr eindeutiges Ergebnis vor: Sowohl finanziell als auch qualitativ ist das Konzept II, also die Errichtung eines Neubaus mit Kapazität für ca. 150 Hortplätze als Bauvariante in Holzständerbauweise die empfehlenswerteste Lösung.
Der Vorteil beim Konzept II liegt für Nora Schiller auf der Hand: „Mit einem Neubau für ca. 150 Hortplätze auf dem Gelände der Graf-Arco-Schule hätten wir für alle Kinder aus der Umgebung eine Lösung quasi unter einem Dach geschaffen. Es müsste keine Entscheidung vorgenommen werden, welches Kind in welchen Hortstandort gehen dürfte und zusammen mit dem geplanten Ergänzungsbau an der Graf-Arco-Schule könnten wir so in Nauen einen städtischen Bildungscampus schaffen. Davon würde das gesamte Image der Schule unserer Meinung nach langfristig profitieren. Darüber hinaus müssten wir bei diesem Ansatz auch keine Zwischenlösung für die Baumaßnahmen finden und wären zudem vor Beginn des Schuljahres 2018/2019 fertig – so könnten alle notwendigen Vorbereitungen zur Inbetriebnahme des Hortes, also Umzug etc., in den Sommerferien erfolgen.“
Nach einigen Fragen der Ausschussmitglieder wurde dann mit vier Zustimmungen und drei Enthaltungen die Empfehlung durch den Bildungsausschuss an die Stadtverordnetenversammlung am 10. Oktober 2016 ausgesprochen, das Bauvorhaben mit dem Neubau für ca. 150 Hortplätze auf dem Gelände der Graf-Arco-Schule grundsätzlich zu beschließen.
Sollte die Stadtverordnetenversammlung der Empfehlung folgen und den Neubau eines Hortstandortes mit ca. 150 Kapazitäten beschließen, möchte die Stadtverwaltung das konkrete Hortkonzept unter Einbezug der einzelnen Interessensgruppen, also pädagogisches Personal, Schüler und Elternvertreter im Rahmen von einzelnen Workshops gemeinsam ausarbeiten. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit könnten somit eigene Ideen und Bedürfnisse der Interessensgruppen zur Sprache kommen und konkret in die Gestaltung des neuen Hortstandortes einfließen.
Die städtischen Mitarbeiterinnen der „Kita 8. März“ müssten sich übrigens keine Sorgen machen: Ganz egal, wie am Ende das konkrete Hortkonzept aussehen würde, wäre ein Teil des Hortes unter städtischer Trägerschaft in Betrieb und keine der Mitarbeiterinnen würde somit ihre Stelle als Hort-Erzieherin verlieren.
Rathaussitzungssaal ab sofort barrierefrei erreichbar
Das 1. Obergeschoss des Rathauses, und somit auch der Rathaussitzungssaal, sowie das Gebäude 2 in der Schützenstraße sind ab sofort barrierefrei über einen Fahrstuhl erreichbar.
Nachdem die Stadtverordneten in ihrer Stadtverordnetenversammlung am 08.09.2014 die barrierefreie Erschließung des Rathauses einstimmig beschlossen hatten, wurde am 27.05.2015 nach einer kurzen Planungsphase die Baugenehmigung für einen Verbindungstrakt inklusive Fahrstuhl zwischen dem Rathaus und dem Gebäude 2 in der Schützenstraße erteilt. Nach einer knapp einjährigen Bauphase konnte der Fahrstuhl am 22.08.2016 nun offiziell für den Besucherverkehr freigegeben werden.
Der Fahrstuhl ist während der Sprechzeiten benutzbar – außerhalb der Sprechzeiten ist der Zugang zum Aufzug verschlossen.
Änderung der Sprechzeiten beim Mobilen Bürgerbüro Nauen
Fortan tourt das Mobile Bürgerbüro der Stadtverwaltung Nauen immer mittwochs durch die Ortsteile.
Die Stadt Nauen ist stetig darum bemüht, ihr Dienstleistungsangebot noch bürgerfreundlicher zu gestalten. Seit 2015 müssen so die Bewohner der Ortsteile nicht mehr extra in die Kernstadt kommen, wenn sie Angebote des Bürgerbüros wahrnehmen wollen. Denn das Bürgerbüro kommt seitdem auch in die Ortsteile.
Wurden die Ortsteile zuvor noch freitags angefahren, ändern sich die Sprechzeiten ab dem 01.07.2016 zukünftig auf mittwochs von 9:30 bis 11:30 Uhr. Gunnar Geisler, Leiter des Bürgerbüros, erklärt, warum man sich für die Änderung der Sprechzeiten entschieden hat: „Wir sind stets darum bemüht, unser Dienstleistungsangebot im Bürgerbüro so bürgerfreundlich wie möglich zu gestalten. Die ehemaligen Sprechzeiten des Mobilen Bürgerbüros am Freitag gingen erfahrungsgemäß zu Lasten unserer Öffnungszeiten im normalen Bürgerbüro – schließlich haben uns an diesem Tag dort dann immer zwei Mitarbeiter gefehlt. Darüber hinaus haben wir im Lauf des letzten Jahres festgestellt, dass viele Bürger aus den Ortsteilen freitags ihren Wochenend-Einkauf in der Kernstadt erledigen und somit in der Nähe des Bürgerbüros sind. Mit der Änderung der Sprechzeiten in den Ortsteilen auf mittwochs können wir nun sicherstellen, dass sowohl die Dienstleistungen des Mobilen Bürgerbüros, als auch unseres Bürgerbüros in der Kernstadt ohne Konkurrenz zueinander angeboten werden können.“
Abwechselnd an sechs Standorten werden nun also immer mittwochs von 9:30 bis 11:30 Uhr zwei Sachbearbeiter des Bürgerbüros in ausgewählten Räumlichkeiten der Feuerwehrgeräte- bzw. Dorfgemeinschaftshäuser vor Ort sein. Das Angebot ist dank eines speziellen Koffers mit mobiler PC-Technik vielfältig. Sowohl bei der Auskunft und Beratung, bei der Bezahlung und Aushändigung von Dokumenten als auch bei Meldebescheinigungen und Antragsaufnahmen für Personalausweise oder Reisepässe erspart das Mobile Bürgerbüro den Nauener Bürgerinnen und Bürgern aus den Ortsteilen die Fahrt in die Kernstadt. Lediglich für Beglaubigungen und digitale Passbilder müsste weiterhin noch das Bürgerbüro in Nauen am Rathausplatz 2 aufgesucht werden. Außerdem haben die Besucher die Möglichkeit, gelbe Säcke für die Entsorgung von Verpackungsmüll zu erwerben.
Die Tourenpläne des Mobilen Bürgerbüros werden regelmäßig im Amtsblatt sowie auf der stadteigenen Internetseite veröffentlicht. Darüber hinaus können sich die Nauener auch bei den jeweiligen Ortsteil-Schaukästen über die Jahrestermine des Mobilen Bürgerbüros informieren.
Tel.: +49 (0)3321 / 408307 ● E-Mail: sarah.turner[at]nauen.de
[Tourenplan des Mobilen Bürgerbüros]
Das Nauener Familien- und Generationenzentrum präsentiert sich nach seinem Umbau im letzten Jahr nun auch im Internet mit einem neuen Auftritt. Ab sofort können sich Besucher auf der Webseite www.fgz-nauen.net über die aktuellen Beratungs- und Freizeitangebote im FGZ informieren. Neben sämtlichen Öffnungs-, Kurs- und Beratungszeiten, werden zudem auch alle Ansprechpartner mitsamt ihren Kontaktdaten auf der neuen Webseite vorgestellt. So kann zukünftig jeder ganz einfach aus den vielfältigen Angeboten im Familien- und Generationenzentrum etwas für seinen Bedarf finden.
Darüber hinaus hat auch der Internetauftritt der Nauener Stadtverwaltung ein neues Design bekommen. Fortan präsentiert sich die Webseite www.nauen.de in den Farbtönen des Stadtwappens. Die Inhalte und die Menüstruktur der städtischen Webseite bleiben unverändert – es wurden lediglich ein paar neue Funktionen wie zum Beispiel ein sogenannter Newsticker eingearbeitet.
[Webseite des Familien- & Generationenzentrums Nauen]
Neues Beratungsangebot bei häuslicher Gewalt im FGZ
Am kommenden Montag wird das umfangreiche Beratungsangebot des Nauener Familien- und Generationenzentrums, um ein weiteres ergänzt. Von Gewalt betroffene Frauen können sich dann erstmals zwischen 10 und 16 Uhr im geschützten Beratungsraum der ersten Etage zu rechtlichen Möglichkeiten nach dem Gewaltschutzgesetz, psychosozialen Belangen und anderen Unterstützungsmöglichkeiten bei häuslicher Gewalt informieren.
Das in Rathenow ansässige Beratungs- und Krisenzentrum für Frauen bietet diese neue Möglichkeit. Es ist die einzige Einrichtung dieser Art im gesamten Landkreis Havelland. Vereinsvorsitzende Catrin Seeger sagt dazu: „Für Frauen aus dem Osthavelland ist es daher nicht so einfach, uns für eine Beratung aufzusuchen.“ Um von Gewalt betroffenen Frauen im Landkreis die bestmögliche Unterstützung zu bieten, möchte sie nun auch einmal im Monat in Nauen persönlich erreichbar sein. „Ein persönliches Gespräch ist für Frauen oftmals hilfreicher und erleichtert den ersten Schritt in ein gewaltfreies Leben“, so Seeger.
Ab dem 6. Juni wird sie an jedem ersten Montag im Monat von 10-16 Uhr im Familien- und Generationenzentrum, Ketziner Str. 1 in Nauen sein. Um lange Wartezeiten zu vermeiden, sind telefonische Anmeldungen unter der Telefon-Nummer 03385 / 50 36 15 hilfreich.
Familien- & Generationenzentrum ● Ketziner Str. 1 ● 14641 Nauen
Tel.: +49 (0)3321 / 747 22 77
E-Mail: annett.lahn[at]fgz.nauen.de
www.fgz-nauen.net
[Pressemitteilungen des FGZ]
Nachfolgend gibt der Fachbereich für Ordnung und Sicherheit Hinweise zum korrekten Umgang mit Fundtieren.
Nicht jede Katze, die in einem Garten umherstromert, ist ein Fundtier. Grundsätzlich liegt es in der Natur der Katzen, draußen auf Jagd zu gehen und in ihrem Revier, das sich nicht an Grundstücksgrenzen ausrichtet, umherzustreifen. Natürlich gibt es auch Unterschiede zwischen den einzelnen Tieren, was die Größe des Revieres betrifft.
Fundtiere sind entlaufene, verirrte bzw. verloren gegangene Tiere, deren Eigentümer derzeit unbekannt sind. Diese Tiere unterliegen dem Fundrecht nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB §§965-984). Der Finder oder die Finderin hat den Fund unverzüglich, soweit der Eigentümer des Tieres nicht bekannt ist, bei der zuständigen Fundbehörde anzuzeigen (§ 965 BGB). Der richtige Ansprechpartner ist hier die örtliche Ordnungsbehörde, bei der in persönlicher Vorsprache u.a. die Beschreibung des Tieres abzugeben ist und die Auffindesituation bzw. die näheren Umstände des Auffindens zu klären sind.
Sollte das Ordnungsamt nicht erreichbar sein, muss der Fund bei der vertretenden Behörde, d.h. bei der Polizei, gemeldet werden. Der Finder ist nach § 966 BGB Abs. 1 zunächst selbst zur Verwahrung der Sache und zur Anzeige gegenüber dem Eigentümer verpflichtet. Nach § 967 BGB ist der Finder aber auch berechtigt, und auf Anordnung der zuständigen Behörde verpflichtet, die Sache bzw. das Fundtier an die örtliche Ordnungsbehörde abzuliefern. Die Behörde wird hinsichtlich der Verwahrung also nur nachrangig gegenüber dem Finder tätig.
Herrenlose Tiere zählen nicht zu den Fundtieren. An herrenlosen Tieren besteht nach dem BGB kein Eigentum. Dazu gehören in Freiheit lebende Wildtiere, freilebende bzw. verwilderte Haustiere sowie ausgesetzte Tiere. Ein gezähmtes Tier gilt dann als herrenlos, wenn es die Gewohnheit ablegt, an dem ihm bestimmten Ort zurückzukehren. Wer ein solches Tier aus eigenem Antrieb ins Tierheim bringt, darf nicht darauf vertrauen, dass die Fundbehörde die hierdurch entstandenen Kosten übernimmt.
Hilfe für herrenlose Katzen kann jedoch durch die Tierschutzvereine, deren Satzungszweck darauf ausgerichtet ist, oder durch die Aneignung des Finders, der gemäß § 958 BGB zur Aneignung einer herrenlosen Sache berechtigt ist, geleistet werden. Fremde Katzen sollten daher auf dem eigenem Grundstück grundsätzlich nicht beachtet und nicht gefüttert werden. In den meisten Fällen sind die Tiere nur auf der Durchreise.
Der Produkthaushalt 2016 wird erstmals als "offener Haushalt" veröffentlicht. Dieser kann ab sofort unter dem Menüpunkt Rathaus & Bürgerservice mit Klick auf den Untermenüpunkt Haushaltsinfor-mationen eingesehen werden.
[Link zu den Haushaltsinformationen der Stadt Nauen]
Ergebnisse der Landratswahl 2016
hier geht es zu den Ergebnissen der aktuellen Landratswahl.
[Landratswahl]
Nauens Stadtgebiet „Innenstadt-Ost“ hat seit dem 07. März 2016 ein eigenes Quartiersmanagement: Die „Stadtkümmerei“ wird sich zukünftig um die Weiterentwicklung des Viertels kümmern.
Seit dem 07. März 2016 hat Nauens Stadtgebiet „Innenstadt-Ost“ rund um den Karl-Bernau-Ring ein eigenes Quartiersmanagement: Die „Stadtkümmerei“ hat ihre Arbeit aufgenommen und wird sich fortan in enger Zusammenarbeit mit Einwohnern und Stadtteilakteuren um die Weiterentwicklung des Viertels kümmern.
Gunther App, zuständig für die Stadtentwicklung im Fachbereich Bau der Stadtverwaltung, erklärt, was genau ein Quartiersmanagement macht und warum die Stadt Nauen sich dazu entschieden hat, dieses für die Innenstadt-Ost in Anspruch zu nehmen: „Nauen nimmt am Bund-Länder-Förderprogramm Soziale Stadt teil, weil wir das Gebiet Innenstadt-Ost für dessen Bewohner lebens- und liebenswerter gestalten wollen. In diesem Förderprogramm ist unter anderem vorgesehen, ein sogenanntes Quartiersmanagement einzuführen. Quartiersmanager sollen dabei hauptsächlich Hilfe zur Selbsthilfe ermöglichen und mit den Anwohnern und Akteuren ihres zuständigen Stadtgebiets eng zusammenarbeiten. Die Aufgaben sind dabei sehr vielfältig und reichen von der Organisation von Stadtteilveranstaltungen, wie z. B. Stadtteil- und Nachbarschaftsfesten bis hin zur Unterstützung bei Initiativprojekten und nachbarschaftlichen Aktivitäten, inklusive der Hilfe zur Selbstorganisation. Kurz gesagt soll das Quartiersmanagement einen „direkten Draht“ zu den ansässigen Bürger/innen herstellen und stets ein offenes Ohr für ihre Wünsche und Ideen zur positiven Entwicklung für das Stadtgebiet haben.“
Thomas Helfen, Geschäftsführer der Stadtkümmerei, freut sich auf die neuen Aufgaben: „Wir haben bereits einige Ideen entwickelt, wie wir mit den Nauenern ins Gespräch kommen und unsere Arbeit vorstellen können. Unter anderem planen wir eine Aktion zum Tag der Städtebauförderung am 21. Mai 2016, an dem wir dann das erste Mal öffentlichkeitswirksam in Erscheinung treten wollen. Aber auch davor werden wir uns natürlich bereits im Stadtviertel vorstellen, sodass die Bürger/innen von Anfang an über unsere Arbeit Bescheid wissen. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung Nauen haben wir dazu bereits einen vollständigen Arbeitsplan für 2016 erarbeitet, der in den kommenden Wochen durch möglichst viele Ideen und breites Engagement von Bewohnern, Bildungs- und Nachbarschaftseinrichtungen sowie der Wohnungswirtschaft aus dem Quartier erweitert wird.“
Langfristig soll die „Stadtkümmerei“ ein Büro im zukünftigen Freizeit- und Begegnungszentrum in der Karl-Thon-Straße beziehen. „Solange bis das Freizeit- und Begegnungszentrum fertiggestellt ist, werden wir unser Büro im Nachbarschaftstreff im Karl-Bernau-Ring 51 einrichten“, so Ralf Fischer, zuständiger Quartiersmanager für die Innenstadt-Ost bei der Stadtkümmerei. Er führt weiter aus: „Da wir gleich zu Beginn unserer Arbeit direkt vor Ort sein wollten, haben wir das Angebot von Mikado e.V. gern angenommen, dort bis zur Fertigstellung des Freizeit- und Begegnungszentrums unser Büro zu beziehen. So können wir uns wunderbar in die Nachbarschaft einfügen und sind für die Bürger/innen in nächster Nähe während unserer Bürozeiten dienstags und mittwochs zwischen 9:00 und 15:00 Uhr sowie donnerstags zwischen 9:00 und 18:00 Uhr erreichbar.“
Tel.: +49 (0)3321 / 408 307
Fax: +49 (0)3321 / 408 4307
Korrektur der Stellungnahme vom 10.03.2016 zum angeblichen Brandanschlag auf die Traglufthalle
Die Stadtverwaltung Nauen stellt hiermit ihre Pressemitteilung „Aufruf zur Zivilcourage“ richtig, da es neue polizeiliche Erkenntnisse zum Sachverhalt des mutmaßlichen Brandanschlags auf die Traglufthalle gibt.
Nach neuesten polizeilichen Erkenntnissen handelt es sich, entgegen der medialen Berichterstattung, bei den jüngsten Ereignissen zur Nauener Traglufthalle vermutlich doch nicht um einen versuchten Brandanschlag.
Laut Polizei hat ein „Mitarbeiter des dort [bei der Traglufthalle, Anmerk. der Verfasserin] eingesetzten Wachschutzes in den Vormittagsstunden des 09. März 2016 eine zirka 45cm lange Holzleiste aufgefunden. An einer Seite der Leiste wurden Rußspuren festgestellt. Sie lag auf einem Erdhügel mehrere Meter von der Traglufthalle entfernt.“ Die jüngsten Ermittlungen hätten ferner ergeben, dass „nach dem derzeitigen Erkenntnisstand davon auszugehen sein muss, dass die Holzleiste vom Gelände der zukünftigen Notunterkunft stammt und vermutlich im Rahmen des Baugeschehens an den Fundort kam. Nichtsdestotrotz würden die Ermittlungen und kriminaltechnischen Untersuchungen dazu fortgeführt.“
In der Stadtverwaltung herrscht zwar Erleichterung, dass es sich somit wohl nun doch nicht um einen Brandanschlag handelt, dennoch ist der Ärger auf die mediale Berichterstattung groß. Die stellvertretende Bürgermeisterin, Dr. Marion Grigoleit, zeigt sich enttäuscht: „Die Medien haben angebliche Informationen veröffentlicht, die scheinbar weder gründlich recherchiert noch von offizieller Seite verifiziert wurden. Da liegt der Verdacht nahe, dass es dabei nur um eine gute Schlagzeile ging. Auch wenn es nun eine Richtigstellung gibt, ist der Schaden für das Image unserer Stadt und für unsere Bürgerinnen und Bürger groß. Es ist schlimm genug, dass die Stimmung bei uns derzeit so angespannt ist. Das letzte was wir jetzt in Nauen brauchen, sind Fehlmeldungen, die diese angespannte Stimmung noch anheizen.“
Trotz der Wendung des Falles ist es dem Bürgermeister Detlef Fleischmann wichtig, „dass wir als Stadtverwaltung schnell Stellung bezogen haben. Schließlich verliert unser Aufruf zur Zivilcourage aus der ersten Stellungnahme auch nach den neuesten polizeilichen Erkenntnissen nicht an Bedeutung.“ Sowohl der Bürgermeister als auch seine Stellvertreterin appellierten zuvor an die Nauener Bürgerinnen und Bürger, Zivilcourage zu zeigen und sich klar gegen terroristische und rechtsextreme Straftaten zu positionieren.
Stadtverwaltung Nauen ● Sarah Turner ● FB 10/20 ● Rathausplatz 1 ● 14641 Nauen
Am 16. Februar 2016 wurde in der Dr. Georg Graf von Arco - Oberschule der Startschuss zum Förderprogramm „Die Stadtentdecker“ gegeben. Bis zum Sommer wird sich die Klasse 9a auf eine ganz neue Art und Weise mit ihrer Stadt beschäftigen und in einer großen Abschlussveranstaltung ihre Ergebnisse präsentieren.
Nauen, 07.03.2016/ Im Klassenzimmer der 9a von der Dr. Georg Graf von Arco - Oberschule wurde am 16. Februar 2016 ein ganz besonderes Projekt auf den Weg gebracht: Mit dem Programm „Die Stadtentdecker“ werden sich die Schüler in den kommenden Wochen und Monaten besonders intensiv mit ihrer Stadt auseinandersetzen und ihre Ergebnisse in einer großen Abschlussveranstaltung im Sommer präsentieren. Dabei geht es jedoch nicht darum, historische Sehenswürdigkeiten oder die Geschichte Nauens zu erforschen, sondern die Stadt unter ihren eigenen, ganz persönlichen, Gesichtspunkten zu entdecken. Im Fokus steht bei den Jugendlichen dabei die Suche nach eventuellen, offenen Treffpunkten, bei denen sie die Möglichkeit haben, auch einmal unter sich zu sein.
Zum Start des Projektes fanden sich alle Projekt-Verantwortlichen zusammen, um sich über den zeitlichen Verlauf des Projektes, dessen mögliche Meilensteine sowie über die Erwartungen der Klasse 9a an die „Stadtentdecker“ auszutauschen. Zu dem Startschuss waren die Klassensprecher der 9a mitsamt ihrer Klassenlehrerin Frau Kristke, Vertreter der Dr. Georg Graf von Arco - Oberschule sowie der Stadtverwaltung Nauen und die Projektleiter inklusive ihrer fachlichen Begleiter von der Brandenburgischen Architektenkammer anwesend.
[Projektvorstellung "Die Stadtentdecker"]
Stellungnahme zum Aufruf von Straftaten
Die Stadtverwaltung Nauen verurteilt den Aufruf zur Selbstjustiz auf das Schärfste. Der oder die Verfasser des Briefes missbrauchen die Ängste und Sorgen der Bevölkerung für eigene, rassistische Zwecke.
In Nauens Stadtgebiet fanden einige Bürger in ihren Briefkästen am Wochenende des 20.02.2016 anonym verfasste Briefe, in denen zum Widerstand gegen die Aufnahme von Flüchtlingen aufgerufen wurden – ergänzt mit detaillierten Informationen zur Herstellung von Brandsätzen.
Die Stadtverwaltung Nauen hat eine klare Meinung zu diesen menschenverachtenden Inhalten: Dieser offene Aufruf zu terroristischen Straftaten hat nichts mehr mit freier Meinungsäußerung zu tun! Es ist eine Sache, die derzeitige Asylpolitik nicht zu befürworten. Es ist jedoch eine völlig andere Sache, dazu aufzurufen, Menschenleben zu gefährden oder gar zu beenden, nur weil diese flüchtende Menschen oder Unterstützer einer aktiven Willkommenskultur sind. In Deutschland herrscht eine geltende Rechtsordnung und u.a. definieren Artikel 1 und 2 des Grundgesetzes, dass die Würde des Menschen unantastbar ist und jeder in Deutschland das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit hat. Wer darüber hinwegsieht, verstößt gegen das Gesetz! Dessen sollten sich alle im Klaren sein, die auch nur im Geringsten das Geschriebene unterstützen oder gar in die Tat umsetzen.
„Der oder die Verfasser dieses Briefes wissen, dass sie damit eine Grenze überschritten haben und sich in einer illegalen Zone bewegen - ansonsten hätten sie Gesicht gezeigt und ihre echten Namen kenntlich gemacht“, so Bürgermeister Detlef Fleischmann. Er betont weiter: „Dieser Brief verfolgt eindeutig rassistische Ziele und soll in erster Linie wahrscheinlich einschüchtern und Angst machen. Und auch wenn wir entsetzt darüber sind, welche Ausmaße der Fremdenhass in unserer Stadt inzwischen scheinbar angenommen hat, werden wir dies nicht tolerieren und uns weiterhin für eine aktive Willkommenskultur in Nauen einsetzen. Wir haben nach dem feigen Brandanschlag auf unsere OSZ-Turnhalle hoffentlich deutlich genug gezeigt, dass das Niederbrennen von geplanten Flüchtlingsunterkünften nicht dazu führt, dass die rechten Kräfte ihren Willen bekommen, sondern solche Taten stattdessen den gegenteiligen Effekt bewirken: Statt 100 Plätze für Flüchtlinge in der Turnhalle kommen mit der Traglufthalle in der Robert-Bosch-Straße nun bis zu 300 Flüchtlinge zusätzlich zur geplanten Gemeinschaftsunterkunft zu uns nach Nauen.“
Nauens Vize-Bürgermeisterin, Dr. Marion Grigoleit, hofft nach diesem Wochenende eigentlich nur eins: „Dass durch diesen Brief der Großteil der Nauener wachgerüttelt wird und sie erkennen, dass hier menschenverachtende Kräfte am Wirken sind – und sich gegen diese wenden.“ Sie sei „entsetzt darüber, wie gewaltverherrlichend der Brief ist und mit welcher Selbstverständlichkeit darin Verschwörungstheorien aufgestellt werden, um in der Bevölkerung größtmögliche Ängste zu schüren und den Urinstinkt eines jeden Menschen, nämlich seine Familie schützen zu wollen, für eigene, rassistische Zwecke zu missbrauchen.“
Die Stadtverwaltung Nauen macht hiermit noch einmal darauf aufmerksam, dass in Deutschland ausschließlich die Polizei für den Schutz der Bürger und der inneren Sicherheit zuständig ist. Selbstjustiz wird in einem demokratischen Land wie Deutschland in keiner Weise geduldet – erst recht nicht, wenn sie dazu dienen soll, seine eigene, extremistische Meinung durchzusetzen.
Wieder kostenfreie Homepage-Erstellung für Nauener Institutionen
Das in Kooperation mit dem Förderverein für regionale Entwicklung e.V. aus Potsdam ins Leben gerufene Förderprogramm „Nauen vernetzt“ stellt wieder allen öffentlichen und sozialen Einrichtungen, Vereinen, Feuerwehren und Unternehmern der Stadt in den kommenden Monaten exklusiv Förderplätze zur Webseitenentwicklung zur Verfügung.
Das Förderprogramm ermöglichte bereits einigen Nauenern die Neuerstellung einer Internetseite oder die Überarbeitung einer bereits bestehenden Homepage. So wurde unkompliziert und ressourcensparend den Nauener Institutionen die Möglichkeit geboten, sich über das Kooperationsprojekt einen modernen Internetauftritt erstellen zu lassen. Mit einem einfach zu bedienenden Verwaltungsprogramm bleibt die Webseite danach immer auf dem aktuellsten Stand.
Dank der Projektförderung ist und bleibt die Erstellung der neuen Internetseite für alle Teilnehmer aus der Stadt Nauen kostenfrei. Lediglich die Hostinggebühren für den Speicherplatz müssen übernommen werden.
Standortkonzept für Altkleidercontainer ab 01.01.2016
Die Stadtverordnetenversammlung Nauen beschließt am 30.11.2015 das Standortkonzept für Altkleidercontainer der Stadt Nauen. Das Standortkonzept tritt ab 01.01.2016 in Kraft.
Es ist zu beobachten, dass einige Betreiber von Altkleidersammlungen Sondernutzungserlaubnisse nach erfolgter Ablehnung durch die Gemeinde einklagen. Oftmals werden in diesem Rechtsstreit die Kommunen zu hohen Entschädigungszahlungen verurteilt. Die Umsetzung der, in diesem Konzept beschriebenen, Verfahrensweise ist gleichbedeutend mit einer erhöhten Rechtssicherheit gegenüber Klagen von Betreibern von Altkleidersammlungen.
Die Altkleidercontainer sollen mit Altglascontainern zu Wertstoffsammelplätzen zusammengeführt werden.
Ab dem 01.01.2016 bis einschließlich 31.03.2016 kann eine Beantragung einer Sondernutzungserlaubnis zum Aufstellen von Altkleidercontainern erfolgen. Die Standorte entnehmen Sie bitte der beigefügten Anlage. Die Entscheidung über die Erteilung einer Sondernutzungserlaubnis erfolgt in der Reihenfolge, in der die Standorte in dieser Bekanntmachung genannt sind.
Die genauen Details zum Antrags- und Auswahlverfahren sind aus dem Standortkonzept für Altkleidercontainer zu entnehmen. Dieses können Sie im Download-Bereich dieser Pressemitteilung herunterladen (PDF-Dokument).
Stadtverwaltung Nauen ● FB 60 ● Rathausplatz 1 ● 14641 Nauen
Tel.: +49 (0)3321 / 408241
[Standortkonzept für Altkleidercontainer der Stadt Nauen]
[Anlage zum Standortkonzept für Altkleidercontainer der Stadt Nauen]
[Sondernutzungssatzungen der Stadt Nauen]
[Bekanntmachungen der Stadt Nauen]
Willkommen für geflüchtete Menschen in Nauen!
Die Willkommensinitiative Nauen, an der zivilgesellschaftliche Organisationen, Initiativen, Vereine, Parteien, Schulen, Einzelpersonen und Stadtvertreter wie der Bürgermeister aktiv teilnehmen, hat die weiteren Aufgaben in der aktuellen Nauener Situation nach dem Brandanschlag gegen die Sporthalle des Oberstufenzentrums in Nauen besprochen. Dabei wurde auf das schärfste die Brandstiftung vom 25. August 2015 verurteilt und als Anschlag auf die gesamte Stadt und auf die notwendigen Bemühungen um die Unterbringung von Menschen, die zu uns flüchten, gewertet. Gerade auch die „geistigen Brandstifter“ tragen Verantwortung für diese kriminelle und unmoralische Tat, hinter der ausländerfeindliche und rassistische Positionen und rechtsextremistische Kräfte stehen.
Nauen muss friedlich und tolerant für alle sein, muss ebenfalls Frauen, Männer und Kinder, die zu uns geflüchtet sind, aufnehmen und muss ein menschliches Willkommen verstärken. Gerade jetzt ist es bedeutsam, auch in Nauen geflüchtete Menschen kurzfristig aufzunehmen und sicher unterzubringen. Dabei sind Notunterkünfte und andere Wohnmöglichkeiten umgehend zu finden und für ein menschenwürdiges Dasein bereitzustellen. Die konsequente Umsetzung des Asylrechts als Menschenrecht bleibt auch für Nauen eine besondere gemeinsame politische und zivilgesellschaftliche Aufgabe der Gegenwart.
Die Antwort der Willkommensinitiative Nauen auf die Brandstiftung vom 25. August 2015 lautet, sich gegen jegliche Gewalt zu wenden und sich verstärkt für ein demokratisches Willkommen geflüchteter Menschen und Asylbewerberinnen und Asylbewerber und für eine tolerante Kultur des menschlichen Miteinanders zu engagieren. Jetzt erst recht! Dazu werden sich die Mitwirkenden in der Willkommensinitiative Nauen noch mehr vernetzen und ihre Kräfte bündeln. Zu den nächsten Aufgaben gehören intensive Aufklärungen zur Unterbringung in Nauen und zu Asylfragen, aber auch praktische Aktivitäten wie Patenschaften, bedarfsgerechte Hilfsangebote, Deutschlernen, Begleit- und Lotsendienste für geflüchtete Menschen, politische Aktionen und interkulturelle und sportliche Veranstaltungen.
In der Stadt Nauen bestehen gute Chancen, gemeinsam mehr für Menschenwürde, für ein friedliches Leben für jeden und für Integration zu tun.
Initiativen und Interessenten, in der Willkommensinitiative Nauen mitzuwirken, können sich gern melden unter: asyl@nauen.de oder willkommensinitiative-nauen@web.de
Nauener zeigen sich solidarisch mit den Flüchtlingen: Die Stadtverwaltung erreichen zahlreiche Hilfsangebote nach dem Brandanschlag auf die geplante Flüchtlingsnotunterkunft in der Turnhalle des OSZ. Die neu gegründete „Willkommensinitiative Nauen“ präsentiert alle Ansprechpartner für Hilfsangebote.
Weniger als 48 Stunden nach dem feigen Brandanschlag auf die geplante Flüchtlingsnotunterkunft in der Turnhalle des OSZ beweist sich, was die Mahnwache noch am selben Abend der Tat bereits erahnen ließ: Nauen erfährt eine Welle der Hilfsbereitschaft und Solidarität. Die Stadtverwaltung und insbesondere der Nauener Bürgermeister Detlef Fleischmann sind erleichtert und froh über die große Zahl der Hilfsangebote, die im Lauf der letzten zwei Tage im Rathaus eingegangen sind: „Wir danken jedem Einzelnen herzlichst für die angebotene Hilfe! Wir werden selbstverständlich alle Angebote gemeinsam mit dem Landkreis Havelland auf ihre Machbarkeit prüfen und uns schnellstmöglich mit den potentiellen Helfern in Verbindung setzen.“
Unabhängig von dem Brandanschlag gründete sich am 20.08.15 die offizielle Willkommensinitiative Nauen mit Vertretern aus verschiedensten Nauener Institutionen, Initiativen, Vereinen sowie Lokal- und Landespolitikern. Erklärtes Ziel der Willkommensinitiative ist es, eine aktive Willkommenskultur in Nauen zu schaffen und größtmögliche Unterstützung bei der Integration von Asylbewerbern zu bieten. Während des ersten Zusammenkommens wurden deshalb auch zunächst Ansprechpartner für die Bevölkerung für alle Anfragen und Hilfsangebote zum Thema „Asyl in Nauen“ festgelegt.
Für Fragen und Angebote von Sach- oder Kleiderspenden kann man sich ab sofort an Dr. Volker Mueller vom Humanistischen Freidenkerbund unter willkommensinitiative-nauen@web.de wenden. Für alle Hilfsangebote zu alternativen Unterbringungsmöglichkeiten der Flüchtlinge, die aufgrund des Brandanschlags auf die Turnhalle des OSZ nun keine Unterkunft haben werden, bittet der Landkreis Havelland um eine Kontaktaufnahme mit der Pressestelle des Landkreises unter pressestelle@havelland.de. An das Kompetenzzentrum Havelland unter kompetenzzentrum-havelland@t-online.de kann sich jeder wenden, der sich über Möglichkeiten zum ehrenamtlichen Engagement bei Flüchtlingen und Asylbewerbern informieren möchte.
Darüber hinaus möchte die Willkommensinitiative Nauen ein langfristiges Netzwerk von engagierten Nauenern aufbauen und plant zu diesem Zwecke einen E-Mail-Verteiler für alle Interessierten ins Leben zu rufen. Wer regelmäßig über die Aktivitäten rund um das Thema „Asyl und Flüchtlinge in Nauen“ informiert werden möchte, kann sich über eine kurze E-Mail an asyl@nauen.de in die Verteilerliste eintragen lassen.
Mobil: +49 (0)151 / 7080 8533
Nauen beweist Menschlichkeit
Knapp 400 Menschen beteiligten sich noch am selben Abend des mutmaßlichen Brandanschlags auf eine geplante Flüchtlingsnotunterkunft an einer Mahnwache. Auch zahlreiche Landespolitiker nahmen an der Mahnwache teil und zeigten sich mit Nauen solidarisch.
Noch am selben Tag des mutmaßlichen Brandanschlags auf die geplante Flüchtlingsnotunterkunft in der Turnhalle des OSZ beweisen die Nauener Menschlichkeit: Knapp 400 Teilnehmer versammelten sich am Standort der zukünftigen, regulären Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber am Waldemardamm und setzten so friedlich ein eindeutiges Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit.
Neben den Nauener Initiativen und Fraktionen nahmen auch zahlreiche Landespolitiker und Amtskollegen aus den Nachbargemeinden an der Mahnwache teil. Alle Beteiligten waren sichtlich erschüttert und zeigten sich tief bewegt ob der Geschehnisse des Tages. Es waren sich jedoch alle einig: Der mutmaßliche Brandanschlag ist menschenverachtend und ein Angriff auf die deutsche Demokratie - ein feiger Akt, der an Hass kaum zu überbieten ist und hauptsächlich der Nauener Bevölkerung für lange Zeit großen Schaden zufügt. Schließlich fehlt nun 1.400 Schülern des OSZ eine Turnhalle, in der sie ihren sportlichen Aktivitäten nachgehen können. Nach ersten Einschätzungen wird es mindestens zwei Jahre dauern, bis die abgebrannte Turnhalle ersetzt werden kann.
Nauens Bürgermeister Detlef Fleischmann sprach in seiner Ansprache an die Teilnehmer der Mahnwache aus, was alle dachten: „Wer glaubt, er hätte damit die Ankunft von Flüchtlingen in Nauen verhindert, der irrt sich gewaltig - jetzt erst recht.“ Er kündigte an, dass die Stadt sich noch in dieser Woche mit dem Landkreis Havelland besprechen und in enger Zusammenarbeit mögliche, kurzfristige Ausweichoptionen erarbeiten werde. Und auch wenn bei ihm größtenteils noch Fassungslosigkeit herrsche, so sei er jedoch äußerst glücklich darüber, dass die Mahnwache an diesem Abend eins bewiesen hätte: Trotz einzelner Sabotageversuche mit dem mutmaßlichen Brandanschlag als zu verachtenden Höhepunkt, verfügt Nauen über eine funktionierende Zivilgesellschaft, die solchen kriminellen Taten glücklicherweise lautstarken Protest und umso größere Entschlossenheit, sich für Flüchtlinge zu engagieren, entgegen zu setzen hat.
Nauen hält zusammen: Mutmaßlicher Brandanschlag wird scharf verurteilt
Nach dem Brand der geplanten Flüchtlingsunterkunft in der Turnhalle des OSZ vom Landkreis Havelland sind die Reaktionen der Nauener Stadtverwaltung, Fraktionen, Institutionen und Initiativen eindeutig: Sollte es sich dabei um einen Brandanschlag handeln, wird dieser auf das Schärfste verurteilt.
Die Nauener Stadtverwaltung, sämtliche Fraktionen sowie Nauener Institutionen und Initiativen brauchten nicht lange für eine Reaktion auf den Brand in der Turnhalle des Nauener OSZ: Sollte es sich dabei um einen Brandanschlag handeln, wird die Tat auf das Schärfste verurteilt. Die Bestürzung darüber ist bei allen groß und Nauens Bürgermeister Detlef Fleischmann reagierte mit deutlichen Worten: „Sollte das Feuer tatsächlich auf einen mutwilligen Brandanschlag zurückzuführen sein, sprechen wir hier von einer feigen und sinnlosen Tat, die an Niederträchtigkeit kaum zu überbieten ist.“ Der Bürgermeister dankte darüber hinaus den Kameraden und Kameradinnen der Nauener Feuerwehr für Ihren schnellen und unermüdlichen Einsatz, der ein Übergreifen des Großfeuers auf benachbarte Gebäude verhindern konnte.
Auch die Mitglieder der Willkommensinitiative Nauen, die sich letzte Woche offiziell gegründet hat, reagierten angesichts der Ereignisse fassungslos und betonten, dass sie sich „mit vereinter Kraft gegen solche menschenverachtende Taten stellen“. Gleichzeitig mahnten sie an, Nauen aufgrund dieser „feigen Aktionen Einzelner, nicht in einem fremdenfeindlichen Licht dastehen zu lassen“. Nauen sei trotz dieser Ereignisse „eine weltoffene Stadt, in der die große Mehrheit Flüchtlinge willkommen heißt und bereit ist, diese bei ihrer Integration bestmöglich zu unterstützen.“
in der nächsten Zeit wird die Homepage der Stadt Nauen inhaltlich, sowie strukturell angepasst. Viele Einträge sind veraltet oder gar doppelt vorhanden und das Auswahlmenü wirkt mittlerweile überladen. Damit Sie über alle Änderungen informiert werden, wird in Kürze ein Änderungsprotokoll erscheinen, welches wöchentlich aktualisiert wird.
[PDF-DOKUMENT: Entwurf der Vergaberichtlinien]
[EXCEL-DOKUMENT: Antragsformular zur Projektförderung]
[Informationen zum lokalen Aktionsfonds zu "Demokratie leben!"]
[Informationen zum Bundesprogramm "Demokratie leben!"]
Ampelphase für Kita „Lietzower Luchwichtel“ verlängert
Die Stadtverwaltung Nauen und der Landesbetrieb für Straßenwesen kommen dem Wunsch nach einer verlängerten Grünphase für die Kinder der Kita „Lietzower Luchwichtel“ an der Fußgängerampel in der Ortsdurchfahrt in Lietzow nach.
Nauen, 20.05.2015/ Um zu ihrem Spielplatz zu gelangen, mussten sich die Kinder der Kita „Lietzower Luchwichtel“ früher immer aufteilen: Die Grünphase der Fußgängerampel in der Ortsdurchfahrt Lietzow reichte nicht aus, um die Kita-Gruppen geschlossen über die Straße zu führen. Im schlechtesten Fall mussten einige „Wichtel“ dann auf der Mittelinsel bis zur nächsten Grünphase warten. Bei der stark befahrenen Bundesstraße 5 stellte dies, besonders für Kinder, natürlich immer ein gewisses Risiko dar.
Die Leiterin der Kita „Lietzower Luchwichtel“, Heike Riegel, fragte deshalb bei der Stadtverwaltung Nauen an, ob nicht eine Verlängerung der Grünphase möglich sei, um die Sicherheit ihrer Schützlinge zu erhöhen. Diesem Wunsch konnte die Stadtverwaltung dank der guten Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb für Straßenwesen nachkommen. Seit dem 13. Mai 2015 ist nun die Grünphase an der Ampel soweit erhöht, dass die jeweiligen Gruppen der Kita geschlossen, sogar inklusive Bollerwagen, die stark befahrene B5 zu ihrem Spielplatz sicher überqueren können. Ein Not-Zwischenstopp auf der Mittelinsel ist für die kleinen „Wichtel“ damit nicht mehr erforderlich und den gefahrfreien Spielplatz-Ausflügen steht zukünftig nichts mehr im Weg.
Büro der Friedhofsverwaltung wieder besetzt
Das Büro der Friedhofsverwaltung ist ab dem 23. April 2015 immer donnerstags von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr vor Ort geöffnet.
Nauen, 23.04.2015/ Wer Angehörige verliert, muss nicht nur seine Trauer bewältigen, sondern oft auch noch die Organisation der Bestattung übernehmen. Um den Nauener Bürgerinnen und Bürgern direkt vor Ort einen geeigneten Ansprechpartner bieten zu können, ist das Büro der Friedhofsverwaltung ab dem 23. April 2015 immer donnerstags von 10:00 bis 12:00 Uhr besetzt. Dort kann man sich in einem ausführlichen Beratungsgespräch über die Möglichkeiten einer würdevollen Beisetzung informieren.
Während der neuen Sprechzeiten können selbstverständlich auch weitere Anliegen besprochen und Grabstellen vor anstehenden Beisetzungen besichtigt werden. Darüber hinaus informiert die Friedhofsverwaltung in diesem Rahmen auch über die Möglichkeiten zur späteren Grabpflege. Denn es gilt bei der späteren Grabpflege die Vorschriften der Friedhofsverwaltung einzuhalten.
So sind auf den Wiesen für die anonymen Erd- oder Urnenbestattungen keinerlei Bepflanzungen oder Grabschmuck gestattet. In den Andachtsflächen am Rand der Bestattungswiesen können Blumen oder Pflanzschalen abgestellt werden. Direkt über der Grabstelle ist dies jedoch nicht gestattet. Wer auf Grabschmuck nicht verzichten will, sollte ein Urnenwahl-, Reihen- oder Wahlgrab nutzen. Dort sind Bepflanzungen und Grabschmuck unter Berücksichtigung der Gestaltung der Nachbargräber gestattet. Weiterhin gibt es auf dem städtischen Friedhof die Möglichkeit der Urnen- oder Erdbestattung mit Grabplatte. Hier ist zu beachten, dass außer der Grabplatte nur noch eine Pflanzschale oder eine Blumenvase hinter der Platte abgestellt werden darf. Sonstiger Grabschmuck, Bepflanzungen oder das Harken und Hacken rund um die Grabplatte sind nicht erlaubt.
Diese Vorschriften tragen dazu bei, dass der Friedhof weiterhin sein gepflegtes Erscheinungsbild beibehält und eine würdevolle Ruhestätte für Verstorbene und deren Hinterbliebene bietet.
Antworten zum Thema Asyl
Der gebildete Arbeitskreis “Flüchtlingsunterkunft” gibt ein Faltblatt mit den häufigsten Fragen und Antworten zum Thema “Asyl” heraus. Die Inhalte des Faltblatts sind auch online auf www.nauen.de einsehbar.
Nauen, 15.04.2015/ Nauens Bürgerinnen und Bürger können sich ab sofort genauer über das Thema „Asyl“ informieren. In einem vierseitigen Faltblatt wird in Form von häufig gestellten Fragen und Antworten Auskunft über allgemeines Asylrecht, über die Asylsituation im Landkreis Havelland sowie ganz konkret über das geplante Asylbewerberheim in Nauen gegeben.
Das Faltblatt wird vom Arbeitskreis „Flüchtlingsunterkunft“ herausgegeben und soll dabei helfen, Vorbehalten und Ängsten mit ehrlicher Aufklärungsarbeit zu begegnen. In den nächsten Tagen wird dieses Faltblatt in vielen Nauener Einrichtungen und Institutionen sowie auch beim Toleranzfest am 20. April 2015 zu finden sein. Selbstverständlich liegt es auch im Rathaus und im Bürgerbüro kostenfrei zur Mitnahme bereit.
Die Inhalte des Faltblatts können ab sofort auch auf der Internetseite der Stadt Nauen unter www.nauen.de (Menüpunkt „Asyl in Nauen“) eingesehen werden. Darüber hinaus hat der Arbeitskreis „Flüchtlingsunterkunft“ die E-Mail-Adresse asyl@nauen.de ins Leben gerufen. Dort kann mit den Mitgliedern des Arbeitskreises in Kontakt getreten werden, wenn man sich ehrenamtlich für die zu erwartenden Asylbewerber engagieren und so zu einer aktiven Willkommenskultur beitragen möchte. Selbstverständlich können an diese Adresse auch weitere Fragen gerichtet werden.
Der Arbeitskreis “Flüchtlingsunterkunft” ist die Antwort der Stadtverwaltung Nauen auf die Geschehnisse während der außerordentlichen Stadtverordnetenversammlung am 12. Februar 2015. Unter anderem soll durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit ein wesentlicher Beitrag zur Information und Aufklärung der Nauener Bevölkerung und somit zu einer aktiven Willkommenskultur geleistet werden.
Stadtverwaltung Nauen ● Arbeitskreis "Flüchtlingsunterkunft"
E-Mail: asyl[at]nauen.de
[Fragen und Antworten zum Thema Asyl]
Städtische Baumaßnahme Waldemarstraße offiziell beendet
Die Baumaßnahmen in der Waldemarstraße sind am 10. März 2015 seitens der Stadt offiziell beendet worden. Die Freigabe der Waldemarstraße für den Verkehr im Bereich der Dammstraße bis zum Bahnhofsvorplatz erfolgte bereits vor Beginn der Winterzeit 2014.
Nauen, 23.03.2015/ Seit dem 10. März 2015 sind die städtischen Baumaßnahmen der Waldemarstraße nach einer 7-monatigen Bauzeit offiziell beendet. Als gemeinsames Projekt mit dem Wasser- und Abwasserverband Havelland (WAH) ist die Zuständigkeit der Baumaßnahmen entsprechend zweigeteilt. Der Zuständigkeitsbereich der Stadt erstreckt sich auf den Bereich der Waldemarstraße von der Dammstraße bis zum Bahnhofsvorplatz.
Ursprünglich für den Winter 2014 geplant, verzögerte sich die Fertigstellung der Baumaßnahmen aufgrund von unvorhergesehenen und notwendigen Maßnahmen zur schrittweisen Kampfmittelsondierung und -beseitigung. Dennoch gelang es der Stadt noch vor Einbruch der Winterzeit 2014, die Baumaßnahmen ihres Zuständigkeitsbereichs zu 95% fertigzustellen. Dies beinhaltete sowohl die Freigabe für den Verkehr, als auch die Inbetriebnahme der Straßenbeleuchtung mit moderner LED-Technik sowie die Fertigstellung der neuen Gehwege und Grundstückszufahrten für die Anlieger. In diesem Jahr musste somit nur noch ein geringer Teil des Gehwegs fertiggestellt werden.
Der weitere Verlauf der Waldemarstraße bis zum Übergang Waldemardamm liegt im Zuständigkeitsbereich des Wasser- und Abwasserverbandes Havelland (WAH). Dort erfolgt keine Straßenerneuerung, sondern ausschließlich eine Erneuerung der Trink- und Schmutzwasserleitungen durch den WAH. Diese Baumaßnahmen dauern derzeit noch an, sodass dieser Bereich der Waldemarstraße weiterhin für den Verkehr gesperrt ist.
Projektwerkstatt entwickelt drei mögliche Raumnutzungskonzepte für das neue Familien- und Generationenzentrum
Im Rahmen der Projektwerkstatt zum neuen Familien- und Generationenzentrum wurden vergangenen Freitag drei mögliche Raumnutzungskonzepte erarbeitet.
Nauen, 26.01.2015/ Im Personalrestaurant der Havelland Kliniken Nauen fand am 23. Januar auf Einladung der Fachbereichsleiterin für Bildung und Soziales, Frau Nora Schiller, eine Projektwerkstatt zum Raumnutzungskonzept des neuen Familien- und Generationenzentrums statt. Knapp 50 Gäste, darunter die momentanen und geplanten Träger und Nutzer des Familienzentrums, Schülersprecher und Schulleitungen sowie die Fraktionsvorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung und Mitglieder des Bildungsausschusses, erarbeiteten in drei Arbeitsgruppen mögliche Raumnutzungskonzepte.
Nachdem zunächst Bürgermeister Detlef Fleischmann die Runde begrüßt hatte, übernahm der Moderator Matthias Krahe das Wort und führte den Nachmittag durch die Veranstaltung. Gleich zu Beginn erfuhren die Teilnehmer, dass das Familienzentrum ein barrierefreies Gebäude werden soll. Daraus ergab sich somit eine noch flexiblere Gestaltungsmöglichkeit bei der Ausarbeitung der Raumnutzungskonzepte. Per Losverfahren fanden sich die drei Arbeitsgruppen dann zusammen und begannen sofort mit der konstruktiven Diskussion um mögliche Raumkonzepte für das erste Obergeschoss und Erdgeschoss des Familienzentrums. Das zweite Obergeschoss wurde aufgrund der klaren Notwendigkeit eines großen Veranstaltungsraumes, des größeren Jugendclubs sowie der Erziehungs- und Familienberatungsstelle und der daraus resultierenden Raumaufteilung nicht mehr diskutiert.
Alle Arbeitsgruppen konnten die geplanten Angebote des neuen Familienzentrums in den vorhandenen Räumlichkeiten unterbringen. Bei der anschließenden Präsentation der Raumnutzungskonzepte wurde außerdem schnell klar, dass, unabhängig voneinander, für keine der drei Arbeitsgruppen eine starke Verkleinerung der Bibliothek in Frage kam. Darüber hinaus beinhalteten ebenfalls alle vorgestellten Konzepte eine Mehrfachbelegung für die nicht dauerhaft belegten Beratungsräume, um so eine möglichst effiziente Auslastung der vorhandenen Räumlichkeiten zu erreichen. Und auch die Eltern-Kind-Gruppe fand in allen drei Arbeitsgruppen im ersten Obergeschoss ihr Zuhause. Für die Fachbereichsleiterin für Bildung und Soziales, Nora Schiller, war es besonders erfreulich, dass auch „völlig neue Ansätze zur Raumnutzung im Rahmen der Projektwerkstatt entstanden sind.“ So wurde beispielsweise ein Warteraum im ersten Obergeschoss oder eine Tauschbörse im Erdgeschoss vorgeschlagen.
Nach der Präsentation ihrer Konzepte hatten alle Teilnehmer zwei Stimmen, die sie für die Bewertung einsetzen konnten. Das so entstandene Stimmungsbild wird nun für die Erstellung eines finalen Raumnutzungskonzeptes genutzt. In diesem Rahmen werden dann auch die baulichen Maßnahmen detailliert abgestimmt, geprüft und vorbereitet. Parallel dazu wird in Zusammenarbeit mit den einzelnen Trägern außerdem das jeweilige inhaltliche Konzept weiterentwickelt. Zum kommenden Bildungsausschuss am 24. Februar wird dann außerdem eine offizielle Beschlussvorlage inklusive Finanzierungsplan für das Raumnutzungskonzept erstellt. Diese Beschlussvorlage wird dann auch Tagesordnungspunkt der nächsten Stadtverordnetenversammlung am 23. März 2015.
[Angebotsübersicht Familien- und Generationenzentrum Nauen]
8. Hofweihnacht - im wahrsten Sinne des Wortes - ein voller Erfolg
Die Stadt Nauen möchte sich bei allen Hofbesitzern und Teilnehmern für eine weitere gelungene und denkwürdige Hofweihnacht bedanken. Wieder einmal konnte sich die historische Altstadt dank Ihres Einsatzes und Ihres Engagements von seiner schönsten und besinnlichen Seite zeigen. Wir freuen uns schon jetzt auf eine erneute Zusammenarbeit für die neunte Hofweihnacht und wünschen Ihnen allen frohe Weihnachten und ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2015.
Bericht aus der Stadtverordnetenversammlung vom 08.12.2014
Die wesentlichen Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung vom 08.12.2014 werden nachfolgend in Reihenfolge der angesetzten Tagesordnungspunkte aufgezählt:
Einwohnerantrag zur Kündigung des Mikado e.V. wurde von den Antragsstellern zurückgezogen - mehr als 900 Stimmen wurden somit umsonst gesammelt
Das neue Familien- und Generationenzentrum wurde ohne Gegenstimmen beschlossen. Projektwerkstatt wird räumliche Vergrößerung des Jugendclubs und Beibehaltung der Größe der Bibliotheksräume diskutieren.
Haushalt der Stadt Nauen für 2015 wurde einstimmig beschlossen.
Nora Schiller wurde zur Fachbereichsleiterin "Bildung & Soziales" gewählt und besetzt die Stelle ab 01.01.2015.
Stellungnahme zum MAZ-Artikel vom 27.11.2014
Die Stadt Nauen hat am 26.11.2014 auf Anfrage der MAZ schriftlich Auskunft über das Vorhaben zum neuen Familien- und Generationenzentrum gegeben. Im MAZ-Artikel vom 27.11.2014 werden Aussagen der Stadt Nauen leider zusammenhangslos zitiert und somit ein falscher Inhalt der Aussage vermittelt.
Nauen, 27.11.2014/ Die Tageszeitung Märkische Allgemeine schickte am 25.11.2014 folgende Fragen per E-Mail an die Stadtverwaltung Nauen:
Gibt es schon einen oder eine Kandidatin für diese neue Stelle als koordinierende Fachkraft im Familienzentrum?? Wenn ja, wer ist das. Wenn nicht, wann wird die benannt?
Was ist eigentlich mit der Stelle der Jugendkoordinatorin bei der Stadtverwaltung (eigentlich Frau Schiller)??? Oder ist das ein und und gleiche Person, die im Familienzentrum arbeiten wird??
Sind die zusätzlichen Personalkosten im Haushalt 2015 integriert, wenn ja, wie hoch ist die Summe??
Wenn der Zuschuss von 30000 Euro vom MGH wegfällt, muss doch die Stadt für Sachkosten in der Jugend- und Seniorenarbeit sowie für Projekte wie die Toleranzwoche und für alle Aufwandsentschädigungen der Ehrenamtlichen, die jetzt Kurse im Haus der Begegnung leiten, mehr Geld zur Verfügung stellen. Ist das so?
Daraufhin verfasste die Stadt folgende schriftliche Antwort:
Wird der Grundsatzbeschluss am 08.12.14 in der Stadtverordnetenversammlung gefasst, bemühen wir uns natürlich schnellstmöglich und spätestens bis zum 2. Quartal 2015 darum, die ausgeschriebene Stelle zu besetzen. Darüber hinaus wird die Stadt bis zur endgültigen Besetzung der Stelle selbstverständlich auch eine Übergangslösung anstreben.
Grundsätzlich möchten wir noch einmal betonen, dass alle bisher stattgefundenen, regelmäßigen Angebote aus dem Mehrgenerationenhaus, die der Mikado e.V. am 10.11.14 der Stadt mitgeteilt hat, auch 2015 weiter fortgeführt werden! Und auch bei Projekten im Bereich Kinder- und Jugendarbeit sowie soziale Wohlfahrtspflege wird die Stadt weiterhin Zuschüsse auf Antrag im jeweiligen Fachausschuss diskutieren und ggf. als Genehmigungsvorschlag anbringen, um so eine Finanzierung wie z.B. die von Ihnen erwähnte Toleranzwoche zu ermöglichen.
Wie Ihnen Herr Kaatz außerdem schon aus dem gestrigen Hauptausschuss mitgeteilt hat, wird es zum Jahresende ein paar personelle Änderungen im Fachbereich für Bildung und Soziales geben. In der Stadtverordnetenversammlung wird der Antrag gestellt werden, Frau Schiller ab 01.01.2015 als Fachbereichsleitung zu übernehmen. Die somit freiwerdende Stelle der Jugendkoordinatorin würde dann, genau wie die Stelle für die koordinierende Fachkraft im Familien- und Generationenzentrum, ebenfalls über eine öffentliche Ausschreibung neu besetzt werden. Selbstverständlich können Sie davon ausgehen, dass diese Stellen im Haushalt 2015 berücksichtigt und integriert wurden, zumal die Stelle der Jugendkoordinatorin (derzeit Frau Schiller) ja schon bereits im diesjährigen Haushalt berücksichtigt wurde.
Im Artikel der MAZ vom 27.11.2014 werden die Aussagen der Stadt Nauen jedoch bedauerlicherweise falsch bzw. zusammenhangslos wiedergegeben, sodass ein falscher Inhalt vermittelt wird. Die MAZ schreibt: „Trotz des Verzichts auf die 30.000 Euro Fördermittel versichert die Stadtverwaltung, „dass alle bisher stattfindenden, regelmäßigen Angebote aus dem Mehrgenerationenhaus auch 2015 fortgeführt werden. Selbstverständlich sind die Kosten im Haushalt 2015 berücksichtigt worden“, so Stadtsprecherin Sarah Turner.“
Die Aussage zur Berücksichtigung der Mittel im Haushalt 2015 bezog sich seitens der Stadt lediglich auf die Frage der zusätzlichen Personalkosten. Diesen Zusammenhang hat die MAZ jedoch so nicht hergestellt. Die Stadt Nauen möchte mit dieser Stellungnahme auf den Pressekodex verweisen und hofft, dass von der MAZ zukünftig keine Aussagen mehr aus dem Zusammenhang heraus getätigt werden.
[Artikel der MAZ zum MGH vom 27.11.2014]
Familien- und Generationenzentrum in Nauen – Stadt bereitet sich auf den Übergang vor
Das Familien- und Generationenzentrum hat im Sinne der Nauener Bürgerinnen und Bürger das Ziel, auf Dauer eine Kultur der Offenheit, Begegnung und Herzlichkeit sowie eine Anlaufstelle für Bildung, Beratung und Betreuung zu bieten.
Nauen, 20.11.2014/ Am 3. November hat sich die politische Mehrheit im Bildungs- und Sozialausschuss für das Familien- und Generationenzentrum ausgesprochen. Die derzeitigen Angebote im Haus Ketziner Str. 1 werden auch über das Jahr 2014 hinaus in diese Entwicklungen integriert. Seit dem 10. November 2014 sind erstmals vom aktuellen Betreiber des Hauses Ansprechpartner benannt und kurzfristig durch die Stadt Nauen Lösungen über 2014 hinaus geschaffen worden. Sollten weitere Angebote im Haus Ketziner Str. 1 bestehen, so bittet die Stadtverwaltung um direkte Kontaktaufnahme. Dies vor dem Hintergrund, dass Mikado e.V. der Stadt Nauen am 10. November 2014 schriftlich mitteilte, der Verein würde ab dem 1. Dezember 2014 „das Haus schrittweise schließen“ und zum 31. Dezember 2014 besenrein übergeben. Die bestehenden Angebote werden im Haus selbstverständlich weiter fortgeführt. Externe Veranstalter und Nutzer haben auch weiterhin die Möglichkeit, Angebote im Haus zu nutzen.
Die Stadtverwaltung wird nach dem Grundsatzbeschluss am 8. Dezember 2014 ab dem 1. Januar 2015 eine koordinierende und leitende Fachkraft einsetzen, die die Trägerstruktur im Familien- und Generationenzentrum mit noch mehr Kultur und Angeboten beleben wird. Auch die Bibliothekarin hat bereits ihren Arbeitsvertrag unterzeichnet. Die Kinder und Jugendlichen werden weiterhin ihre eigenen Räumlichkeiten in Form eines Jugendclubs für die offene Kinder- und Jugendarbeit haben.
Da es an der einen oder anderen Stelle, vor allem bei der Frage nach der Raumnutzung, noch offene Fragen gibt, wird am 23. Januar 2015 eine Projektwerkstatt durchgeführt. Diese Projektwerkstatt bietet die Möglichkeit zu diskutieren und das derzeitige Konzept auf verteilten Schultern weiter zu entwickeln.
Stadtverwaltung Nauen ● FB 40/50 ● Rathausplatz 1 ● 14641 Nauen
Nora Schiller
Tel.: +49 (0)3321 / 408305
Stellungnahme zum Familienzentrum und zur Kündigung des Nutzungsvertrages „Haus der Begegnung"
„Es sollten in einem Disput alle Chancen auf eine sachliche Kommunikation mit allen Beteiligten gewahrt werden“ – diesem öffentlichen Kommentar möchte ich mich anschließen und zur Klärung folgende sachliche Darstellung einbringen.
Zwischen der Stadt Nauen und Mikado e.V. besteht seit 2002 ein Nutzungsvertrag, der Mikado e.V. als alleinigen Hauptnutzer des „Haus der Begegnung“ vorsieht. Gegenstand dieses Vertrages ist ausschließlich die Verwaltung und Bewirtschaftung des Hauses und nicht die inhaltliche Arbeit des Vereins im „Haus der Begegnung“. Mit der Kündigung des Nutzungsvertrages zum 31.12.2014 wurden keine Änderungen hinsichtlich der bestehenden Kooperationsvereinbarung zwischen Stadt und Mikado e.V. vorgenommen.
Die Stadt Nauen ist jedoch bestrebt, die Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien in Nauen weiter zu verbessern und prüft deshalb auch andere Möglichkeiten. Damit die Stadtverordneten diese Optionen nicht nur prüfen sondern auch darüber entscheiden können, war es notwendig den Nutzungsvertrag zu kündigen, da sich dieser sonst jeweils um ein Jahr verlängert hätte, wäre nicht bis zum 30.09. gekündigt worden.
Nach aktuellem Planungsstand soll in Nauen ein Zentrum eingerichtet werden, in dem neben städtischen Angeboten auch Leistungen des Landkreises etabliert werden, wie zum Beispiel eine Eltern-Kind-Gruppe sowie weitere familienunterstützende Leistungen. Hierzu zählen Angebote der Erziehungs- und Familienberatungsstelle, der Jugendsuchtberatung, der allgemeinen Jugendberatung sowie der Familienbildung. Ergänzt wird das Beratungsangebot um den Pflegestützpunkt, dessen Beratungsanbot am Standort Nauen ausgebaut werden soll.
Familienzentren sind Beratungs- und Bildungsorte, die an sozialräumliche Lebenszusammenhänge anknüpfen, Selbsthilfepotentiale von Eltern aktivieren und soziale Netzwerke trägerübergreifend unterstützen und fördern. Die zu erfüllenden Aufgaben eines vom Landkreis angeregten Familienzentrums beziehen sich einerseits auf ein hochwertiges Angebot zur Bildung, Betreuung und Erziehung der Kinder sowie auf die Unterstützung von Eltern in ihrer Erziehungs- und Bildungsfunktion und die Bewältigung ihres Alltags. Familienzentren bieten für Kinder und Eltern Angebote einer leicht zugänglichen Unterstützung und Förderung. Auch die Agentur für Bürgerschaftliches Engagement sowie die Bibliothek werden dort weiterhin untergebracht sein. Mit dem Aufbau eines Familienzentrums ist es möglich, die familienunterstützenden und generationsübergreifenden Leistungen mit einer vielfältigen und trägerübergreifenden Angebotsstruktur dauerhaft in kommunaler Verantwortung zu sichern und weiterzuentwickeln. Zweifellos würde das eine Verbesserung des bestehenden Angebotes bedeuten.
Dass sich Mikado e.V. nun von einigen Aussagen ihres Vorstandsmitglieds R. Heydt distanziert und zu einer sachlichen Diskussion zurückkehren will verdient Respekt. Sollte die Konzeption für das Familienzentrum Wirklichkeit werden, gibt es aktuell keinen Grund, warum Mikado e.V. dabei nicht auch ein wichtiger Partner sein kann. Nur eben nicht der alleinige Nutzer des Hauses der Begegnung. Wir sehen darin nichts Verwerfliches, im Gegenteil, wir sind überzeugt, das Angebot für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Nauen damit zu verbessern.
Detlef Fleischmann,
Die Bedeutung der Reformation für das Militär „Rettung des Protestantismus durch Krieg, Gustav Adolf in der protestantischen Hagiografie“
Vortrag von Dr. Harald Potempa, Mitarbeiter am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften [mehr]
Referent: Dr. Harald Potempa, Mitarbeiter am zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften [mehr]
Am 30. September können Kindersachen beim FGZ-Flohmarkt wieder den Besitzer wechseln. Stöbern, trödeln oder selbst wieder für Klarheit in Schränken und in den vollen Regalen des Kinderzimmerns sorgen – Käufer wie Verkäufer sind am ... [mehr]
4. Familiensportfest
Der Kreissportbund Havelland organisiert zum 4. Mal das Nauener Familiensportfest. Am Samstag, den ... [mehr]
Kinderuni auf dem Leonardo da Vinci Campus
Große lernen mit kleinen Schülern – Schüler der 11. Klassen unterrichten für Grundschüler ... [mehr]
Infoveranstaltung Kita, Grundschule, Hort, Gesamtschule, Gymansium
Infoveranstaltung zur Grundschule, Hort, Gesamtschule und Gymnasium [mehr]
17. Laternenfest Nauen
Am 13.10.2017 findet das 17. Laternenfest in Nauen statt. Beginn ist um 17:00 Uhr auf dem ... [mehr]
Beginn auf dem Sägewerksplatz ab 17:00 Uhr und 19:00 Uhr Treffpunkt Mittelstraße Ecke Berliner Straße. [mehr]
Alumnitreffen auf dem Leonardo da Vinci Campus
Da-Vinci-Cup Basketball
Sehnsucht nach der Liebe, nach dem Meer, der Wärme der Sonne, nach einem glücklichen Leben findet ... [mehr]
Laternenfest und Offener Hort
Der Campus-Hort öffnet für alle Interessierte seine Türen mit vielen Mitmachangeboten. Die Kita lädt zum Laternenumzug ein. [mehr]
Infoabend Ü7 und Ü11 - Gesamtschule und Gymnasium
Eröffnung neuer Sportplatz "Zu den Luchbergen 25" und Herbstfest des SV Leonardo Nauen
Tag der offenen Tür auf dem Leonardo da Vinci Campus
Weihnachten bei Jan und Friedemann
Weihnachten mit Jan & Friedemann eine vorweihnachtliche Feierstunde- Jan van Damals und Friedemann van Euter, bekannt von der Szenischen Führung Ribbeck, beschließen, zu ersten mal das Fest der Liebe gemeinsam zu begehen. Nach ... [mehr]
Weihnachten mit Jan & Friedemann eine vorweihnachtliche Feierstunde- Jan van Damals und ... [mehr]
In der historischen Nauener Altstadt öffnen erneut viele Höfe und Häuser ihre Pforten für die ... [mehr]
Infoabend Ü7 - Gymnasium
Welttag der Solidarität auf dem Leonardo da Vinci Campus
Silvester auf dem Landgut Stober
Erleben Sie ein Fest der kulinarischen Genüsse im gemütlich-eleganten Ambiente des Landguts. ... [mehr]

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 § 967
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