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Timestamp: 2019-02-17 22:21:32+00:00

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Gesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenenund Invalidenversicherung im Kanton Aargau (Ergänzungsleistungsgesetz Aargau, ELG-AG) - PDF
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1 Gesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenenund Invalidenversicherung im Kanton Aargau (Ergänzungsleistungsgesetz Aargau, ELG-AG) Vom 26. Juni 2007 (Stand 1. Januar 2013) Der Grosse Rat des Kantons Aargau, gestützt auf 39 der Kantonsverfassung sowie die Art. 10 Abs. 2, 14 und 21 des Bundesgesetzes über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (ELG) vom 6. Oktober 2006, beschliesst: 1 Zweck und Geltungsbereich 1 Dieses Gesetz regelt den Vollzug der eidgenössischen Ergänzungsleistungsgesetzgebung. 2 Anerkannte Ausgaben 1 Bei Personen, die dauernd oder längere Zeit in einem Heim oder Spital leben (in Heimen oder Spitälern lebende Personen), werden als Ausgaben anerkannt: a) als Tagestaxe gemäss Art. 10 Abs. 2 lit. a ELG: 1. maximal Fr bei stationären Pflegeeinrichtungen oder Spitälern; der Regierungsrat legt die effektiv anwendbare Tagestaxe durch Verordnung fest, 2. * Fr bei stationären Einrichtungen für erwachsene Menschen mit Behinderungen, wenn Bezügerinnen und Bezüger ohne Hilflosenentschädigung oder einer leichten Hilflosenentschädigung betroffen sind, 3. * Fr bei stationären Einrichtungen für erwachsene Menschen mit Behinderungen, wenn Bezügerinnen und Bezüger einer mittleren oder schweren Hilflosenentschädigung betroffen sind. SR * Änderungstabellen am Schluss des Erlasses AGS 2007 S
2 b) * als persönliche Auslagen gemäss Art. 10 Abs. 2 lit. b ELG: 1. * 23 % des allgemeinen Lebensbedarfs gemäss Art. 10 Abs. 1 lit. a Ziff. 1 ELG bei Personen in stationären Pflegeeinrichtungen oder Spitälern, 2. * 27 % des allgemeinen Lebensbedarfs gemäss Art. 10 Abs. 1 lit. a Ziff. 1 ELG bei Personen in stationären Einrichtungen für erwachsene Menschen mit Behinderungen. 2 Die Tagestaxe gemäss Absatz 1 lit. a Ziff. 1 umfasst nur die Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Betreuung. Sie erhöht sich um die Patientenbeteiligung gemäss 14a Abs. 1 des Pflegegesetzes (PflG) vom 26. Juni 2007 sowie die jeweiligen Leistungen der Hilflosenentschädigung der AHV, IV, Militär- oder Unfallversicherung. * 3 Krankheits- und Behinderungskosten 1 Der Anspruch auf Vergütung der Krankheits- und Behinderungskosten gemäss Art. 14 Abs. 1 lit. a f ELG besteht im Umfang einer wirtschaftlichen und zweckmässigen Leistungserbringung. Einzelheiten regelt der Regierungsrat durch Verordnung. 2 Als Höchstbeträge für Krankheits- und Behinderungskosten gelten die in Art. 14 Abs. 3 5 ELG festgesetzten Ansätze. 4 Verrechnungsverbot 1 Die Ergänzungsleistungen dürfen nicht mit geschuldeten öffentlichen Abgaben verrechnet werden. 5 Kantonale Ausgleichskasse; Berichterstattung und Information 1 Die Durchführung dieses Gesetzes wird der kantonalen Ausgleichskasse übertragen. 2 Die kantonale Ausgleichskasse erstattet über die Ergänzungsleistungen jährlich Bericht, legt die Jahresrechnung vor und sorgt für eine angemessene Information der möglichen anspruchsberechtigten Personen. 6 Gemeindezweigstellen 1 Die Mitwirkung der Gemeindezweigstellen richtet sich sinngemäss nach der Gesetzgebung über die Alters- und Hinterlassenenversicherung. Die Gemeinden haben die Vollzugskosten ihrer Zweigstelle zu tragen. 7 Gesuchseinreichung und Entscheid 1 Gesuche um Gewährung einer Ergänzungsleistung sind der Gemeindezweigstelle am Wohnsitz der gesuchstellenden Person oder direkt bei der kantonalen Ausgleichskasse einzureichen. SAR
3 2 Die kantonale Ausgleichskasse entscheidet über das Gesuch. 8 Publikation und Inkrafttreten 1 Dieses Gesetz ist nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist beziehungsweise nach Annahme durch das Volk in der Gesetzessammlung zu publizieren. Der Regierungsrat bestimmt den Zeitpunkt des Inkrafttretens. Aarau, 26. Juni 2007 Präsident des Grossen Rats SCHÖNI Protokollführer i.v. OMMERLI Datum der Veröffentlichung: 27. August 2007 Ablauf der Referendumsfrist: 26. November 2007 Inkrafttreten: 1. Januar 2008 RRB vom 7. November 2007 (AGS 2007 S. 34 3
4 Änderungstabelle - Nach Beschluss Beschluss Inkrafttreten Element Änderung AGS Fundstelle Abs. 1, lit. a), 2. geändert AGS 2012/ Abs. 1, lit. a), 3. geändert AGS 2012/ Abs. 1, lit. b) geändert AGS 2012/ Abs. 1, lit. b), 1. eingefügt AGS 2012/ Abs. 1, lit. b), 2. eingefügt AGS 2012/ Abs. 2 geändert AGS 2012/7-1 4
5 Änderungstabelle - Nach Paragraph Element Beschluss Inkrafttreten Änderung AGS Fundstelle 2 Abs. 1, lit. a), geändert AGS 2012/7-1 2 Abs. 1, lit. a), geändert AGS 2012/7-1 2 Abs. 1, lit. b) geändert AGS 2012/7-1 2 Abs. 1, lit. b), eingefügt AGS 2012/7-1 2 Abs. 1, lit. b), eingefügt AGS 2012/7-1 2 Abs geändert AGS 2012/7-1 5
8. Verordnung zum Ergänzungsleistungsgesetz zur AHV und IV Vom 8. Dezember 007 (Stand. Januar 07) Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, gestützt auf die, a Absatz, c Absatz sowie 6 Absatz des
8. Verordnung zum Ergänzungsleistungsgesetz zur AHV und IV Vom 8. Dezember 007 (Stand. Juli 07) Der Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft, gestützt auf die, a Absatz, c Absatz sowie 6 Absatz des Ergänzungsleistungsgesetzes
Gesetz über den Finanzausgleich zwischen dem Kanton und den Gemeinden (Finanzausgleichsgesetz)
63. Gesetz über den Finanzausgleich zwischen dem Kanton und den Gemeinden (Finanzausgleichsgesetz) vom 3. Mai 00 (Stand 9. Juni 008) Der Kantonsrat des Kantons Appenzell A.Rh., gestützt auf Art. 04 der
vom 13. September 2010 (Stand 1. Februar 2017)
Nr. 867 Betreuungs- und Pflegegesetz * (BPG) vom. September 00 (Stand. Februar 07) Der Kantonsrat des Kantons Luzern, nach Einsicht in die Botschaft des Regierungsrates vom 0. März 00, beschliesst: Zweck

References: Art. 10
 Art. 10
 Art. 10
 Art. 10
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 Art. 14
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 Art. 04