Source: http://ehlers-ingenieure.de/information.htm
Timestamp: 2018-01-23 23:15:46+00:00

Document:
Ehlers Ingenieure - Ingenieurbüro für Baustellen- und Gebäudesicherheit Berlin
Information zur SiGeKo
Die Sicherheits- und Gesundheitsschutz-Koordination (SiGeKo) wurde mit der 1998 verabschiedeten Baustellenverordnung geltendes Recht und dient den Beschäftigten auf den Baustellen zur wesentlichen Verbesserung ihrer Sicherheit. Jeder Bauherr ist für die Umsetzung der Verordnung verantwortlich und somit verpflichtet, einen SiGe-Koordinator zu bestellen, der bereits in der Planungsphase gemäß der gesetzlichen Vorschrift tätig wird. Seine Aufgaben umfassen u.a. die Abgabe einer Vorankündigung und die Ausarbeitung eines Sicherheits- und Gesundheitsschutzplanes inkl. deren Anpassung an den jeweiligen Baufortschritt. Überwacht wird die Einhaltung dieser gesetzlichen Vorschrift in Berlin vom Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit (LAGetSi).
Im Folgenden ist der Gesetzestext zur Baustellenverordnung nachzulesen. Zusätzlich liegt der Text hier als ausdruckbare PDF zum Download bereit, zum Speichern und Öffnen ist Adobe Acrobat erforderlich. Diese Verordnung (BaustellV) ist nicht zu verwechseln mit der Baustellenordnung, die zusammen mit zahlreichen weiteren Materialien unter »DOWNLOADS zur Verfügung steht.
PDF Baustellenverordnung [67 KB]
Baustellenverordnung - BaustellV*
vom 10. Juni 1998**
§ 1 / Ziele; Begriffe
§ 2 / Planung der Ausführung des Bauvorhabens
2. der Umfang der Arbeiten voraussichtlich 500 Personentage überschreitet, ist der zuständigen Behörde spätestens zwei Wochen vor Einrichtung der Baustelle eine Vorankündigung zu übermitteln, die mindestens die Angaben nach Anhang I enthält. Die Vorankündigung ist sichtbar auf der Baustelle auszuhängen und bei erheblichen Änderungen anzupassen.
§ 3 / Koordinierung
§ 4 / Beauftragung
§ 5 / Pflichten der Arbeitgeber
§ 6 / Pflichten sonstiger Personen
Zur Gewährleistung von Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten haben auch die auf einer Baustelle tätigen Unternehmer ohne Beschäftigte die bei den Arbeiten anzuwendenden Arbeitsschutzvorschriften einzuhalten. Sie haben die Hinweise des Koordinators sowie den Sicherheits- und Gesundheitschutzplan zu berücksichtigen. Die Sätze 1 und 2 gelten auch für Arbeitgeber, die selbst auf der Baustelle tätig sind
§ 7 / Ordnungswidrigkeiten und Strafvorschriften
Anhang I - Vorankündigung
Anhang II - Besonders gefährliche Arbeiten
2. Arbeiten, bei denen die Beschäftigten explosionsgefährlichen, hochentzündlichen, krebserzeugenden (Kategorie 1 oder 2), erbgutverändernden, fortpflanzungsgefährdenden oder sehr giftigen Stoffen und Zubereitungen im Sinne der Gefahrstoffverordnung oder biologischen Arbeitsstoffen der Risikogruppen 3 und 4 im Sinne der Richtlinie 90/679/EWG des Rates vom 26. November 1990 über den Schutz der Arbeitnehmer gegen Gefährdung durch biologische Arbeitsstoffe bei der Arbeit (ABI. EG Nr. L 374 S. 1) ausgesetzt sind.
7. Arbeiten mit Tauchergeräten,
* Diese Verordnung dient in Verbindung mit dem Arbeitsschutzgesetz der Umsetzung der EG-Richtlinie 92/57/EWG des Rates vom 24. Juni 1992 über die auf zeitlich begrenzte oder ortsveränderliche Baustellen anzuwendenden Mindestvorschriften für die Sicherheit und den Gesundheitsschutz (Achte Einzelrichtlinie im Sinne des Artikels 16 Abs. 1 der Richtlinie 89/391/EWG) (ABl. EG Nr. L 245 S. 6)
** erschienen im Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 35, ausgegeben zu Bonn am 18. Juni 1998
© Ehlers Ingenieurbüro Berlin . Baustellen- und Gebäudesicherheit © Foto: Qay, pixelio.de

References: § 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7