Source: http://www.gesetze-im-internet.de/bf_v/BJNR233600006.html
Timestamp: 2015-08-31 15:18:31+00:00

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Bf�V - Verordnung zur Durchf�hrung der Berufsf�rderung von Soldatinnen und Soldaten
Verordnung zur Durchführung der Berufsförderung von Soldatinnen und Soldaten (Berufsförderungsverordnung - BföV)Nichtamtliches InhaltsverzeichnisBföVAusfertigungsdatum: 23.10.2006 Vollzitat:"Berufsförderungsverordnung vom 23. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2336), die durch Artikel 1 der Verordnung vom 13. August 2015 (BGBl. I S. 1426) geändert worden ist"Hinweis:Änderung durch Art. 1 V v. 13.8.2015 I 1426 (Nr. 33) textlich nachgewiesen, dokumentarisch noch nicht abschließend bearbeitetNäheres zur Standangabe finden Sie im Menü unter Hinweise
Fußnote(+++ Textnachweis ab: 27.10.2006 +++)
Nichtamtliches InhaltsverzeichnisEingangsformel Auf Grund des § 10a Abs. 1 und 3 des Soldatenversorgungsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 9. April 2002 (BGBl. I S. 1258, 1909), der durch Artikel 1 Nr. 23 des Gesetzes vom 4. Mai 2005 (BGBl. I S. 1234) eingefügt worden ist, verordnet die Bundesregierung: Nichtamtliches InhaltsverzeichnisInhaltsübersicht Teil 1Berufsberatung nach § 3a des Soldatenversorgungsgesetzes§ 1Beratungsauftrag, Anspruchsberechtigte, schulische und berufliche Bildung§ 2Berufsberatung§ 3Förderungsplan Teil 2Dienstzeitbegleitende Förderung der schulischen und beruflichen Bildung nach § 4 des Soldatenversorgungsgesetzes§ 4Voraussetzungen der Förderungsfähigkeit§ 5Durchführung der dienstzeitbegleitenden Förderung§ 6Erstattung von Kosten§ 7Bestandteile der Bewilligungen nach § 4 des Soldatenversorgungsgesetzes Teil 3Förderung der schulischen Bildung nach § 5 des Soldatenversorgungsgesetzes§ 8Grundsatz zur Förderung der schulischen Bildung§ 9Lehrgänge an Bundeswehrfachschulen§ 10Zahl der Unterrichtsstunden§ 11Zulassung ab einem höheren Studienhalbjahr und Lehrgangswechsel§ 12Kosten der Lehrgangsteilnahme§ 13Form und Fristen§ 14Versetzung und Prüfung Teil 4Förderung der beruflichen Bildung nach § 5 des Soldatenversorgungsgesetzes§ 15Gegenstand der beruflichen Bildung§ 16Durchführung der Förderung der beruflichen Bildung§ 17Antragstellung§ 18Persönliche Förderungsvoraussetzungen§ 19Kosten der beruflichen Bildung§ 20Lehrgangs- und Studiengebühren§ 21Kosten für Ausbildungsmittel§ 22Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung§ 23Reise- und Trennungsauslagen§ 24Kosten für Studienfahrten aus Anlass der Maßnahme der beruflichen Bildung§ 25Kosten für Eignungsfeststellungsverfahren§ 26Zuschuss zu den Umzugsauslagen§ 27Verbrauch und Verlängerung der Förderungszeiten§ 28Pflichten der Förderungsberechtigten§ 29Bestandteile der Bewilligungen nach § 5 des Soldatenversorgungsgesetzes Teil 5 Eingliederung nach § 7 des Soldatenversorgungsgesetzes§ 30Unterstützung zur Erlangung eines Arbeitsplatzes§ 31Eingliederungshilfen§ 32Einarbeitungszuschuss§ 33Erstattung von Kosten für Vorstellungsreisen§ 34Berufsorientierungspraktika nach § 7 Abs. 3 des Soldatenversorgungsgesetzes§ 35Berufsorientierungspraktikum nach § 7 Abs. 4 des Soldatenversorgungsgesetzes§ 36Erstattung von Kosten für fachberufliche Prüfungen und für Umschreibungen militärischer Erlaubnisse und Berechtigungen§ 37Ausstellen von Bescheinigungen und Nachweisen zur zivilberuflichen Anerkennung militärischer Ausbildung und Verwendung Teil 6Schlussvorschriften§ 38Zuständigkeiten§ 39Übergangsregelung aus Anlass der Verordnung zur Änderung der BerufsförderungsverordnungTeil 1Berufsberatung nach § 3a des Soldatenversorgungsgesetzes
Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis§ 1 Beratungsauftrag, Anspruchsberechtigte, schulische und berufliche Bildung (1) Für die Beratung der Soldatinnen auf Zeit und der Soldaten auf Zeit in Fragen der schulischen und beruflichen Bildung sind die Karrierecenter der Bundeswehr zuständig. Soldatinnen und Soldaten, die freiwilligen Wehrdienst nach § 58b des Soldatengesetzes leisten, werden auf Antrag oder vor Inanspruchnahme von Leistungen der Berufsförderung beraten.(2) Schulische und berufliche Bildung im Sinne dieser Verordnung wird durch eine Bildungsmaßnahme mit einem bestimmten Bildungsziel vermittelt, und zwar anhand von Lehrplänen, Ausbildungsvorschriften oder in einem rechtlich geregelten Ausbildungsgang. Die bestandene Prüfung oder der sonstige erfolgreiche Abschluss der Bildungsmaßnahme führt zu einer zusätzlichen Befähigung oder Berechtigung. Um schulische und berufliche Bildung handelt es sich auch dann, wenn bereits vermittelte Kenntnisse wiederholt oder aufgefrischt werden, soweit dies voraussichtlich unverzichtbare Voraussetzung für den erfolgreichen Abschluss einer anschließend angestrebten schulischen oder beruflichen Bildungsmaßnahme sein wird. Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis§ 2 Berufsberatung (1) Das Beratungsgespräch umfasst: 1.die Erteilung individueller Informationen und Empfehlungen zur Berufsförderung (Absatz 2),2.die Feststellung der persönlichen Qualifikation und Eignung sowie der persönlichen Zielvorstellungen,3.die Klärung der beruflichen Anforderungen und Rahmenbedingungen,4.die Festlegung des schulischen oder beruflichen Bildungsziels,5.die Erstellung eines Förderungsplans sowie6.die Evaluation der Umsetzung des Förderungsplans.(2) Die Informationen und Empfehlungen nach Absatz 1 Nummer 1 erstrecken sich auf 1.die Berufsorientierung und Berufsfindung,2.die Möglichkeiten der schulischen und beruflichen Bildung und Förderung nach dem Soldatenversorgungsgesetz während und nach der Wehrdienstzeit,3.die zivilberufliche Verwertbarkeit der Qualifikationen, die im Rahmen der militärischen Ausbildung und Verwendung erworben worden sind,4.die Möglichkeiten und Rahmenbedingungen des Bildungs- und Arbeitsmarktes sowie5.die Betreuung und Unterstützung bei der Eingliederung in das zivile Erwerbsleben.(3) Die Beratung erfolgt kontinuierlich und endet frühestens mit der angemessenen Eingliederung in das zivile Erwerbsleben.(4) Die Berufsberatung kann mit Zustimmung der Förderungsberechtigten zur Feststellung der beruflichen Eignung durch ärztliche und psychologische Untersuchungen unterstützt werden.(5) Das Karrierecenter der Bundeswehr kann mit Zustimmung der Förderungsberechtigten Untersuchungs- oder Beratungsleistungen Dritter einleiten, wenn sichergestellt ist, dass die Ergebnisse dem Karrierecenter zur Verfügung gestellt werden.

References: Art. 1
 § 10
 § 3
 § 4
 § 4
 § 5
 § 5
 § 5
 § 7
 § 7
 § 7
 § 3
 § 58