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Timestamp: 2016-10-23 03:19:03+00:00

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6B_617/2011 (20.02.2012)
6B_617/2011
Schwere Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz; Strafzumessung; R�ckversetzung in den Strafvollzug; Ersatzforderung; Willk�r,
Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts St. Gallen, Strafkammer, vom 30. Mai 2011.
X.________ wird vorgeworfen, seit Beginn des Jahres 2007 bis zu seiner Verhaftung am 12. M�rz 2009 mindestens 6 kg Kokaingemisch verkauft und dabei zusammen mit A.________ banden- und gewerbsm�ssig gehandelt zu haben. Erstellt ist der Erwerb von 1 kg Haschisch, 2 kg Marihuana und 1'000 Tabletten Dormicum zum Verkauf, wovon X.________ 200 g Haschisch und 800 Tabletten bereits weiterverkauft hatte. Zudem erwarb und besass er eine Maschinenpistole Uzi sowie weitere sichergestellte Waffen, Waffenbestandteile und Munition.
Das Kantonsgericht St. Gallen sprach X.________ mit Urteil vom 30. Mai 2011 der schweren Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz, der mehrfachen einfachen Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz und der mehrfachen Widerhandlung gegen das Waffengesetz schuldig. Es ordnete die R�ckversetzung in den Strafvollzug f�r den Strafrest von insgesamt 2'474 Tagen hinsichtlich einer Freiheitsstrafe von 15 Jahren gem�ss Urteil des Bezirksgerichts Z�rich vom 16. November 1993, einer Freiheitsstrafe von vier Monaten gem�ss Urteil des Bezirksgerichts Visp vom 26. M�rz 1998 und einer Freiheitsstrafe von zweieinhalb Jahren gem�ss Urteil des Bezirksgerichts Z�rich vom 7. Mai 2003 an. Es bestrafte ihn unter Einbezug dieses Strafrests zu einer Freiheitsstrafe von elf Jahren als Gesamtstrafe (wovon 111 Tage erstanden waren). Es verpflichtete ihn zur Bezahlung einer Ersatzforderung von Fr. 240'000.-- an den Staat. Es verf�gte die Einziehung der beschlagnahmten Miteigentumsanteile gem�ss den Grundbuchbl�ttern Nr. 7414, 7415, 7668 und 7669, Grundbuch B.________, und des Appartements Nr. 504, in C.________, zur Durchsetzung dieser Ersatzforderung. Weiter verf�gte es die Einziehung und teilweise Vernichtung der beschlagnahmten Bet�ubungsmittel und -utensilien sowie der Waffen und -bestandteile.
X.________ erhebt Beschwerde in Strafsachen. Er beantragt, das Urteil des Kantonsgerichts St. Gallen vom 30. Mai 2011 sei aufzuheben, und er sei der mehrfachen Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz und der mehrfachen Widerhandlung gegen das Waffengesetz schuldig zu sprechen. Er sei zu einer Freiheitsstrafe von maximal f�nfeinhalb Jahren als Gesamtstrafe zu verurteilen, unter Anrechnung der erstandenen Haft. Weiter sei auf eine Ersatzforderung des Staates zu verzichten, eventualiter sei diese zu reduzieren. Die Beschlagnahmungen der Miteigentumsanteile und des Appartements seien aufzuheben, w�hrend die �brigen Beschlagnahmungen aufrecht zu erhalten seien.
1.1 Der Beschwerdef�hrer bestreitet, bereits vor Dezember 2008 Kokainhandel betrieben zu haben und macht in diesem Zusammenhang eine willk�rliche Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz sowie eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" geltend. Eine willk�rfreie W�rdigung seiner eigenen Aussagen sowie derjenigen des Beteiligten A.________ und des Hauptabnehmers D.________ ergebe, dass sie vor Dezember 2008 lediglich Koffein verkauft h�tten (Beschwerde, S. 7 N. 2 und S. 8 N 4 f.). Auf die belastenden Aussagen der Drogenabnehmer E.________, F.________ und G.________ d�rfe nicht abgestellt werden, da er mit diesen nicht konfrontiert worden sei. Sodann st�tze sich die Vorinstanz unbefugterweise auf Aussagen weiterer Abnehmer, die in der Anklageschrift nicht namentlich genannt w�rden (Beschwerde, S. 6 N. 1 und S. 7 N. 3).
1.2 Die Vorinstanz h�lt f�r erstellt, dass der Beschwerdef�hrer bereits vor Dezember 2008 mit Kokain handelte (Urteil, E. 2g S. 11). Sie st�tzt sich in ihrer Beweisw�rdigung insbesondere auf die Aussagen des Beschwerdef�hrers, des Beteiligten A.________ und des Hauptabnehmers D.________. Der Beschwerdef�hrer habe sehr unterschiedliche Aussagen get�tigt. Nach anf�nglichem Bestreiten der Tat habe er zugegeben, am Handel beteiligt gewesen zu sein. Die Qualit�t des Stoffes sei indes derart schlecht gewesen, dass das Kokain lediglich einen Reinheitsgrad von ca. 15 oder 20 % aufgewiesen habe. Sp�ter habe er geltend gemacht, sie h�tten zu Beginn ausschliesslich mit Koffein gehandelt. Erst im Dezember 2008, als sich mehrere Abnehmer �ber die schlechte Qualit�t beklagt h�tten, h�tten sie dem Stoff Kokain beigef�gt. Die Vorinstanz erachtet seine Aussagen insofern als glaubhaft, als das Kokain stark mit Koffein gestreckt gewesen sei. Jedoch sei als Schutzbehauptung zu werten, es sei bis Dezember 2008 lediglich mit Koffein gehandelt worden (Urteil, E. 2a S. 6 f.). Die Aussagen der beiden am Handel Beteiligten, A.________ und D.________, w�rden den Beschwerdef�hrer auch f�r die Phase vor Dezember 2008 belasten. Beide h�tten bis zur Konfrontation mit dem Beschwerdef�hrer als gehandelte Substanz stets Kokain genannt, obschon sie sich im Falle eines Handels mit Koffein selber entlastet h�tten. D.________ habe auch nach der Konfrontationseinvernahme lediglich eine schlechte Qualit�t best�tigt und damit dessen Aussage, es habe sich lediglich um Koffein gehandelt, relativiert. Daraus lasse sich schliessen, dass in der Phase vor Dezember 2008 Kokain in sehr schlechter Qualit�t und im Einzelfall sogar reines Koffein abgegeben worden sei, nicht indes, dass es sich ausschliesslich um reines Koffein gehandelt habe (Urteil, E. 2b S. 8 f.). Weiter h�tten mehrere Drogenabnehmer und -konsumenten best�tigt, schon vor Dezember 2008 vom Beschwerdef�hrer bzw. von A.________ oder D.________ Kokain gekauft zu haben. Jene h�tten zwar teilweise die Qualit�t des Stoffes bem�ngelt, jedoch nie den Verdacht ge�ussert, es sei ihnen statt des Kokaingemischs reines Koffein geliefert worden (Urteil, E. 2c S. 9 f.).
1.3 Soweit der Beschwerdef�hrer geltend macht, die Vorinstanz stelle auf belastende Aussagen verschiedener Drogenabnehmer ab, mit denen er nie konfrontiert worden sei und die in der Anklageschrift nicht namentlich genannt w�rden, ist nicht auf die Beschwerde einzutreten. Obschon bereits die erste Instanz besagte Aussagen in ihrer Beweisw�rdigung heranzog (Urteil des Kreisgerichts Werdenberg-Sarganserland vom 2./7. Juni 2010, E. III.2 S. 11), erhebt der anwaltlich vertretene Beschwerdef�hrer diese R�ge erstmals vor Bundesgericht (vorinstanzliche Akten, Berufungsbegr�ndung, act. B/12 S. 2 ff.; Verhandlungsprotokoll, act. B/34 S. 3 f.). Gem�ss dem Grundsatz von Treu und Glauben ist es nicht zul�ssig, verfahrensrechtliche Einwendungen, die in einem fr�heren Verfahrensstadium h�tten geltend gemacht werden k�nnen, sp�ter noch vorzubringen (BGE 135 III 334 E. 2.2 mit Hinweisen). �berdies ist diesbez�glich der kantonale Instanzenzug nicht ausgesch�pft und der Entscheid nicht letztinstanzlich im Sinne von Art. 80 Abs. 1 BGG (Urteil 6B_317/2007 vom 16. Oktober 2007 E. 2 mit Hinweisen).
1.4 Der Beschwerdef�hrer wurde am 10. November 2004 unter Ansetzung einer Probezeit von vier Jahren bedingt aus dem Vollzug einer Freiheitsstrafe von insgesamt 17 Jahren und zehn Monaten entlassen (vorinstanzliche Akten, act. P4/4.2). Der Strafrest betr�gt 2'474 Tage. Die Frage des Drogenhandels vor Dezember 2008 ist insbesondere im Zusammenhang mit der R�ckversetzung in den Strafvollzug gem�ss Art. 89 StGB von Belang.
1.5 Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; vgl. auch Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG). Offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willk�rlich ist (BGE 136 II 304 E. 2.4 mit Hinweis; vgl. zum Begriff der Willk�r BGE 137 I 1 E. 2.4 mit Hinweisen).
Dem Grundsatz "in dubio pro reo" kommt in seiner vom Beschwerdef�hrer angerufenen Funktion als Beweisw�rdigungsregel im Verfahren vor dem Bundesgericht keine �ber das Willk�rverbot von Art. 9 BV hinausgehende selbst�ndige Bedeutung zu (BGE 127 I 38 E. 2a mit Hinweisen).
Wird die Verletzung von Grundrechten (einschliesslich der willk�rlichen Anwendung von kantonalem Recht und Willk�r bei der Sachverhaltsfeststellung) ger�gt, gelten qualifizierte Anforderungen an die Begr�ndung. Eine solche R�ge pr�ft das Bundesgericht nicht von Amtes wegen, sondern nur, wenn sie in der Beschwerde vorgebracht und substantiiert begr�ndet worden ist. Es ist anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darzulegen, inwiefern verfassungsm�ssige Rechte verletzt worden sein sollen. Auf appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil tritt das Bundesgericht nicht ein (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 137 IV 1 E. 4.2.3 mit Hinweis).
1.6 Die Vorinstanz nimmt eine ausf�hrliche Beweisw�rdigung vor. Inwiefern sie dabei in Willk�r verf�llt, vermag der Beschwerdef�hrer nicht aufzuzeigen. Er st�tzt seine Einw�nde ausschliesslich auf Aussagen der Beteiligten A.________ und D.________ anl�sslich der Konfrontationseinvernahmen vom 12. Mai bzw. 21. April 2009 oder zu einem sp�teren Zeitpunkt (Beschwerde, S. 8 N. 4). Zu den Aussagen der Beiden vor der Konfrontation mit dem Beschwerdef�hrer, anl�sslich derer sie als gehandelte Substanz stets Kokain genannt haben (vorinstanzliche Akten, insbesondere act. E1/2-E1/5, act. E1/7), �ussert er sich nicht. Damit setzt er sich nicht hinreichend mit den vorinstanzlichen Erw�gungen auseinander, insbesondere insofern nicht, als die beiden Beteiligten gem�ss der Vorinstanz allen Grund gehabt h�tten, zu versuchen, sich selber zu entlasten. Indem sich der Beschwerdef�hrer damit begn�gt, den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz und ihrer sorgf�ltigen Beweisw�rdigung seine eigene Sicht der Dinge gegen�berzustellen, ohne zu erl�utern, inwiefern das angefochtene Urteil (auch) im Ergebnis schlechterdings unhaltbar sein soll, kommt er den Begr�ndungsanforderungen an eine Willk�rr�ge nicht nach. Auf die appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil ist nicht einzutreten.
2.1 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Vorinstanz gehe von einer zu grossen Menge gehandelten Kokains aus (Beschwerde, S. 10 N. 6) und habe dessen Reinheitsgrad ungen�gend festgestellt (Beschwerde, S. 11 N. 7). Damit verstosse sie abermals gegen das Willk�rverbot gem�ss Art. 9 BV.
2.2 Die Vorinstanz erw�gt, A.________ habe mehrmals einen Handel mit ca. 6 kg Kokaingemisch best�tigt. Diese Angabe stimme zudem mit den Aussagen von D.________ �berein, wonach dieser seit M�rz/April 2008 4-4.5 kg Kokaingemisch bezogen habe. Insgesamt sei sogar von mehr als 6 kg Kokaingemisch auszugehen, da hinzukomme, was der Beschwerdef�hrer direkt, d.h. nicht durch A.________, vor Anfang 2008 verkauft habe (Urteil, E. 2g S. 11). Betreffend den Reinheitsgrad verweist die Vorinstanz auf die Ergebnisse der Dienststelle Forensische Chemie und Technologie der Kantonspolizei St. Gallen, wonach der durchschnittliche Reinheitsgrad der Proben, der am 12. M�rz 2009 anl�sslich der Verhaftung sichergestellten Drogengemische, bei ca. 33 % liege. Das am 9. Dezember 2008 von D.________ an den verdeckten Ermittler verkaufte Drogengemisch habe einen Wirkstoffgehalt von 31 % aufgewiesen (Urteil, E. 2a S. 7). Indes h�lt sie f�r erstellt, dass vor Dezember 2008 mit Kokain von sehr schlechter Qualit�t gehandelt wurde (Urteil, E. 2b S. 9), was sie im Rahmen der Strafzumessung zu Gunsten des Beschwerdef�hrers ber�cksichtigt. Sie erw�gt zudem, der Reinheitsgrad, die genaue Menge an Kokaingemisch und der exakte Umsatz spielten f�r die Strafzumessung keine entscheidende Rolle, nachdem die massgeblichen Mengen und Betr�ge hinsichtlich der Qualifikationen gem�ss Art. 19 Ziff. 2 BetmG deutlich �berschritten worden seien (Urteil, E. 3a S. 11 f.).
2.3 Was der Beschwerdef�hrer gegen die vorinstanzlichen Erw�gungen vorbringt, ist nicht geeignet, Willk�r darzutun. Er wendet ein, D.________ habe ausgesagt, ca. 3-4 kg Kokaingemisch vom Beschwerdef�hrer bzw. A.________ bezogen zu haben, weshalb zu seinen Gunsten lediglich von einer Menge von 3 kg auszugehen sei (Beschwerde, S. 10 N. 6). Die Vorinstanz bezieht sich indes massgeblich auf die Aussagen von A.________, der mehrmals ausf�hrte, er habe etwa 6 kg Kokaingemisch verkauft, dabei sei D.________ der gr�sste - aber nicht ausschliessliche - Abnehmer gewesen (vorinstanzliche Akten, act. E5/6 S. 9 und act. E5/8 S. 8). Mit diesen Erw�gungen setzt sich der Beschwerdef�hrer nicht auseinander.
Der Beschwerdef�hrer macht weiter geltend, die Vorinstanz gehe f�lschlicherweise von einem durchschnittlichen Reinheitsgrad von 33 % aus. Das Kokaingemisch habe nicht immer einen derart hohen Reinheitsgrad aufgewiesen. Insgesamt sei von einem Reinheitsgrad von 10-15 % auszugehen (Beschwerde, S. 12). Der Beschwerdef�hrer scheint auch hier die Erw�gungen der Vorinstanz, wonach die schlechte Qualit�t des Kokains im Rahmen der Strafzumessung zu ber�cksichtigen sei, unbeachtet zu lassen. Dass die gehandelte Menge an reinem Kokain die Grenze zur Qualifikation gem�ss Art. 19 Ziff. 2 BetmG nicht �berschreite, behauptet denn auch er nicht. Auf die appellatorische Kritik am Urteil ist nicht einzutreten.
3.1 Die Beschwerde richtet sich sodann gegen die Strafzumessung (Beschwerde, S. 13 ff.).
3.2 Soweit der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe sein Verhalten und seine Stellung im Kokainhandel willk�rlich gew�rdigt, ist auf die Beschwerde nicht einzutreten. Die Vorinstanz erw�gt, der Beschwerdef�hrer habe innerhalb des Drogenhandels als Drahtzieher gewirkt und sich von A.________ vertreten lassen. Sie bezeichnet ihn in �bereinstimmung mit der ersten Instanz als nichts�chtigen H�ndler oberer Kategorie an der Grenze zum Grossh�ndler (Urteil, E. 3a S. 12; Urteil des Kreisgerichts Werdenberg-Sarganserland vom 2./7. Juni 2010, E. V.1b S. 22). Indem der Beschwerdef�hrer hiergegen einwendet, bei einer Menge von 6 kg Kokaingemisch k�nne man nicht von Grosshandel sprechen (Beschwerde, S. 13), beschr�nkt er sich darauf, seine Sicht der Dinge darzulegen, ohne zu er�rtern, inwiefern der vorinstanzliche Entscheid willk�rlich sein soll. Wenn er geltend macht, er sei von D.________ zum Handel angestiftet worden, was dieser �berdies zugegeben habe (Beschwerde, S. 13), ist sein Vorbringen unbegr�ndet. Zwar r�umt D.________ anl�sslich der Konfrontationseinvernahme ein, er sei an den Beschwerdef�hrer herangetreten und habe diesen um Kokain gebeten. Dies sei ungef�hr Anfang 2008 gewesen, sp�testens im M�rz/April 2008. Allerdings sei er davon ausgegangen, dass der Beschwerdef�hrer kurz nach seiner Entlassung aus dem Strafvollzug wieder mit dem Handel begonnen habe (vorinstanzliche Akten, act. E4/6 S. 5 ff.). Die Vorinstanz h�lt ebenfalls f�r erstellt, dass der Beschwerdef�hrer bereits vor Anfang 2008 wieder mit dem Kokainhandel begonnen hat (Urteil, E. 2g S. 11). Dabei st�tzt sie sich insbesondere auf die Aussagen des Drogenabnehmers und -konsumenten H.________, wonach dieser seit Anfang 2007 Kokain vom Beschwerdef�hrer erworben habe (Urteil, E. 2f S. 10 f.; vorinstanzliche Akten, act. E4/9 S. 2).
3.3 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Vorinstanz verletze Art. 47 und Art. 49 Abs. 1 StGB, indem sie eine unangemessene und unverh�ltnism�ssig hohe Strafe ausspreche. Als Einsatzstrafe f�r den qualifizierten Bet�ubungsmittelhandel rechtfertige sich anstelle von f�nfeinhalb Jahren eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren. Unter Einbezug der weiteren Delikte erachtet er eine Freiheitsstrafe von vier Jahren als angemessen (Beschwerde, S. 15).
3.4 Das Bundesgericht hat die Grunds�tze der Strafzumessung nach Art. 47 ff. StGB wiederholt dargelegt (BGE 136 IV 55 E. 5.4 ff. mit Hinweisen). Darauf kann verwiesen werden. Dem urteilenden Gericht steht bei der Gewichtung der einzelnen Strafzumessungsfaktoren ein erheblicher Ermessensspielraum zu. Das Bundesgericht greift auf Beschwerde hin nur in die Strafzumessung ein, wenn die Vorinstanz den gesetzlichen Strafrahmen �ber- oder unterschritten hat, wenn sie von rechtlich nicht massgebenden Kriterien ausgegangen ist oder wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht gelassen bzw. durch �berschreiten oder Missbrauch ihres Ermessens falsch gewichtet hat (BGE 136 IV 55 E. 5.6 mit Hinweisen).
3.5 Die Vorinstanz erachtet die von der ersten Instanz ausgesprochene Einsatzstrafe von f�nfeinhalb Jahren angesichts der Stellung des Beschwerdef�hrers innerhalb des Kokainhandels und der banden-, gewerbs- sowie mengenm�ssig qualifizierten Tatbegehung als angemessen. Weiter sei nicht zu beanstanden, die Strafe aufgrund der zahlreichen Vorstrafen und der Tatmehrheit um zwei Jahre zu erh�hen bzw. aufgrund einer gewissen Gest�ndnisbereitschaft und dem Verhalten im Strafvollzug um ein Jahr zu mindern. Insgesamt erachtet sie eine Freiheitsstrafe von sechseinhalb Jahren als angemessen (Urteil, E. 3a und 3c S. 12 f.; Urteil des Kreisgerichts Werdenberg-Sarganserland vom 2./7. Juni 2010, E. V.1b S. 22 f.). Der Beschwerdef�hrer legt nicht dar, und es ist auch nicht ersichtlich, inwiefern die vorinstanzliche Strafzumessung unangemessen sein soll. Er beschr�nkt sich darauf, auf andere kantonale Entscheide aus dem Bereich des Bet�ubungsmittelrechts hinzuweisen (Beschwerde, S. 14 f.). Aus diesem Vergleich kann der Beschwerdef�hrer schon deshalb nichts zu seinen Gunsten ableiten, weil andere Sachverhalte zu beurteilen waren.
4.1 Der Beschwerdef�hrer wendet sich gegen die R�ckversetzung in den Strafvollzug gem�ss Art. 89 StGB (Beschwerde, S. 16 f.).
4.2 Begeht der bedingt aus dem Strafvollzug Entlassene w�hrend der Probezeit ein Verbrechen oder Vergehen, so ordnet das f�r die Beurteilung der neuen Tat zust�ndige Gericht die R�ckversetzung an (Art. 89 Abs. 1 StGB). Die R�ckversetzung darf nicht mehr angeordnet werden, wenn seit dem Ablauf der Probezeit drei Jahre vergangen sind (Art. 89 Abs. 4 StGB). Sind auf Grund der neuen Straftat die Voraussetzungen f�r eine unbedingte Freiheitsstrafe erf�llt und trifft diese mit der durch den Widerruf vollziehbar gewordenen Reststrafe zusammen, so bildet das Gericht in Anwendung von Artikel 49 eine Gesamtstrafe (Art. 89 Abs. 6 Satz 1 StGB). Bei der Gesamtstrafenbildung im R�ckversetzungsverfahren nach Art. 89 Abs. 6 StGB hat das Gericht methodisch von derjenigen Strafe als "Einsatzstrafe" auszugehen, die es f�r die w�hrend der Probezeit neu ver�bte Straftat nach den Strafzumessungsgrunds�tzen von Art. 47 ff. StGB ausf�llt. Die f�r die neuen Straftaten ausgef�llte Freiheitsstrafe bildet als Einsatzstrafe die Grundlage der Asperation. Das Gericht hat diese folglich mit Blick auf den Vorstrafenrest angemessen zu erh�hen. Daraus ergibt sich die Gesamtstrafe im R�ckversetzungsverfahren (BGE 135 IV 146 E. 2.4.1).
4.3 Der Beschwerdef�hrer wurde am 10. November 2004 bedingt aus dem Strafvollzug entlassen (vorinstanzliche Akten, act. P4/4.2). Die vierj�hrige Probezeit endete am 10. November 2008. Das vorinstanzliche Urteil vom 30. Mai 2011 erging somit innert der Dreijahresfrist gem�ss Art. 89 Abs. 4 StGB. Der Einwand des Beschwerdef�hrers, diese Frist sei beinahe abgelaufen, weshalb von einer R�ckversetzung in den Strafvollzug abzusehen sei (Beschwerde, S. 16), geht fehl.
4.4 Die Vorinstanz geht von der Freiheitsstrafe von sechseinhalb Jahren als Strafe f�r die neuen Delikte aus und bildet unter Einbezug des Strafrests von 2'474 Tagen (rund sechs Jahre und neun Monate) sowie in Anwendung des Asperationsprinzips eine Gesamtstrafe von elf Jahren (vorinstanzliches Urteil, E. 4 S. 13). Damit folgt sie dem gem�ss bundesgerichtlicher Rechtsprechung vorgeschriebenen methodischen Vorgehen. Inwiefern diese Gesamtstrafe unangemessen sein soll, legt der Beschwerdef�hrer nicht dar (Beschwerde, S. 16 f.) und ist nicht ersichtlich.
Soweit sich der Beschwerdef�hrer gegen die Ersatzforderung von Fr. 240'000.-- sowie die Einziehung der beschlagnahmten Miteigentumsanteile gem�ss den Grundbuchbl�ttern Nr. 7414, 7415, 7668 und 7669, Grundbuch B.________, und des Appartements Nr. 504, C.________, wendet, tut er dies nur im Hinblick auf die von ihm geltend gemachte willk�rliche Sachverhaltsfeststellung betreffend Drogenmenge, Reinheitsgrad und der Behauptung, es habe sich bei der gehandelten Substanz lediglich um Koffein gehandelt (Beschwerde, S. 17 f.). Dass die Verpflichtung zur Bezahlung einer Ersatzforderung sowie die verf�gte Einziehung von Verm�genswerten dar�ber hinaus bundesrechtswidrig seien, macht er nicht geltend.
Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die bundesgerichtlichen Kosten dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 2 BGG).

References: in dubio
 Art. 80
 Art. 89
 Art. 95
 Art. 105
 Art. 97
 BGE 
in dubio
 Art. 9
 BGE 
 Art. 9
 Art. 19
 Art. 19
 Art. 47
 Art. 49
 Art. 47
 Art. 89
 Art. 89
 Art. 47
 Art. 89