Source: https://www.stmuv.bayern.de/global/script/kontrast.php?url=/themen/naturschutz/biodiversitaet/natura2000/verordnung.htm
Timestamp: 2020-01-20 18:36:50+00:00

Document:
Inkrafttreten der Natura 2000-Verordnung
Die Bayerische Natura 2000-Verordnung ist am 1. April 2016 in Kraft getreten
Mit dem 1. April 2016 ist die Bayerische Natura 2000-Verordnung in Kraft getreten. Sie enthält die Regelungen zu den Fauna-Flora-Habitat-Gebieten (FFH-Gebieten) wie auch zu den Europäischen Vogelschutzgebieten. Die bisherige Bayerische Vogelschutzverordnung (VoGEV) vom 12. Juli 2006 tritt damit außer Kraft.
Mit der Bayerischen Natura 2000-Verordnung wird die erforderliche Umsetzung der zugrundeliegenden europäischen Richtlinien sichergestellt. Die Verordnung schafft Rechtssicherheit für die Anwendung der einschlägigen rechtlichen Bestimmungen und die Agrarförderung.
Vorausgegangen war ein umfangreicher Beteiligungsprozess, in dem Bürger, Kommunen und Verbände ihre Anliegen und Argumente vorbringen konnten. Die Einwände wurden sorgfältig geprüft und berechtigte Anliegen berücksichtigt. Alle Bürgerinnen und Bürger, die sich am Verfahren beteiligt haben, erhalten eine schriftliche Antwort.
Mit der Verordnung werden nun nach den Europäischen Vogelschutzgebieten auch die FFH-Gebiete rechtsverbindlich festgelegt, die bereits vor über zehn Jahren an die EU gemeldet wurden. Insbesondere werden die Gebiete flächenscharf abgegrenzt und ihre Erhaltungsziele festgelegt. Dies erfolgt über eine sog. Sammelverordnung für alle bayerischen Gebiete ohne Ge- und Verbote. Damit wird sichergestellt, dass die bewährten freiwilligen Instrumente des Naturschutzes (z. B. Vertragsnaturschutz) auch bei der Umsetzung von Natura 2000 zur Anwendung kommen. Die EU-rechtlichen Bestimmungen werden für die betroffenen Grundeigentümer und Bewirtschafter dadurch so schonend wie möglich umgesetzt.
Weitere Konkretisierungen zu den Erhaltungszielen enthält die Bekanntmachung über die Vollzugshinweise zur gebietsbezogenen Konkretisierung der Erhaltungsziele der bayerischen Natura 2000-Gebiete vom 29. Februar 2016.
Der künftige Schwerpunkt in der Umsetzung von Natura 2000 in Bayern liegt nun auf dem Gebietsmanagement. Auch hier werden die betroffenen Akteure, intensiv eingebunden. Ein besonderes Anliegen ist dabei, die beteiligten Grundeigentümer und Bewirtschafter für die Erhaltung des bayerischen und europäischen Naturerbes zu gewinnen. Die Umsetzung der im Zuge der Managementplanung festgelegten Erhaltungsmaßnahmen erfolgt wie bisher auf freiwilliger und kooperativer Basis.
Die Bayerische Natura 2000-Verordnung
Lesefassung der Bayerischen Natura 2000-Verordnung (PDF, 88KB)
Anlage 1 zu § 1 Nr. 1 BayNat2000V (PDF, 2MB)
Anlage 1a zu § 1 Nr. 1 BayNat2000V (PDF, 190KB)
Anlagen 1.1 bis 1.674 zu § 2 Abs. 1 Satz 3 BayNat2000V (PDF, 1,3GB)
Anlage 2 zu § 1 Nr. 2 BayNat2000V (PDF, 531KB)
Anlage 2a zu § 1 Nr. 2 BayNat2000V (PDF, 172KB)
Anlage 2.1 bis 2.84 zu § 2 Abs. 1 Satz 3 BayNat2000V (PDF, 224MB)
Grundstücksliste FFH-Gebiete (PDF, 637KB)
Grundstücksliste Europäische Vogelschutzgebiete (PDF, 995KB)
Die Bayerische Natura 2000-Verordnung im Allgemeinen Ministerialblatt
Bayerische Natura 2000-Verordnung im Allgemeinen Ministerialblatt mit Verordnungstext, Anlagen zur FFH-Gebieten und europäischen Vogelschutzgebieten.
Vollzugshinweise zur gebietsbezogenen Konkretisierung der Erhaltungsziele der bayerischen Natura 2000-Gebiete (PDF, 54KB)
Berichtigung der Vollzugshinweise zur gebietsbezogenen Konkretisierung der Erhaltungsziele der
bayerischen Natura 2000-Gebiete (PDF 110KB)
Gebietsbezogene Konkretisierung der Erhaltungsziele (Datenblätter)
Gebietsspezifisch konkretisierte Erhaltungsziele für EU-Vogelschutzgebiete und FFH-Gebiete (Vollzugshinweise zur Bayerischen Natura 2000-Verordnung) im Internet-Angebot des Bayerischen Landesamtes für Umwelt
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Die Gebietsabgrenzung ist alternativ im Kartendienst "Gebietsabgrenzung FFH- und Vogelschutzgebiete" oder in der Kartenübersicht auf der Seite "Allgemeine Informationen zur Umsetzung von Natura 2000 in Bayern" abrufbar.
Gebietsabgrenzung der FFH-Gebiete im Maßstab 1 zu 5.000 (zu § 1 Nr. 2 und § 2 Abs. 1 Satz 1 BayNat2000V) als ZIP-Dateien
Gebietsabgrenzung der FFH-Gebiete, Flurkartenblattbereich Nord-West (NW) (ZIP, 1,9GB)
Gebietsabgrenzung der FFH-Gebiete, Flurkartenblattbereich Nord-Ost (NO) (ZIP, 3,4GB)
Gebietsabgrenzung der FFH-Gebiete, Flurkartenblattbereich Süd-West (SW) (ZIP, 1,9GB)
Gebietsabgrenzung der FFH-Gebiete, Flurkartenblattbereich Süd-Ost (SO) (ZIP, 1,2GB)
Gebietsabgrenzung der Vogelschutzgebiete im Maßstab 1 zu 5.000 (zu § 1 Nr. 2 und § 2 Abs. 1 Satz 1 BayNat2000V) als ZIP-Dateien
Gebietsabgrenzung der Vogelschutzgebiete, Flurkartenblattbereich Nord-West (NW) (ZIP, 2,7GB)
Gebietsabgrenzung der Vogelschutzgebiete, Flurkartenblattbereich Nord-Ost (NO) (ZIP, 1,2GB)
Gebietsabgrenzung der Vogelschutzgebiete, Flurkartenblattbereich Süd-West (SW) (ZIP, 669MB)
Gebietsabgrenzung der Vogelschutzgebiete, Flurkartenblattbereich Süd-Ost (SO) (ZIP, 602MB)
Kartendienst Gebietsabgrenzung FFH- und Vogelschutzgebiete
Abgrenzung der FFH- und europäischen Vogelschutzgebiete nach Bayerischer Natura 2000-Verordnung im FINWEB (interaktives Geoportal für Naturschutzdaten)
Historie: Verordnung über die Festlegung von Europäischen Vogelschutzgebieten sowie deren Gebietsbegrenzungen und Erhaltungszielen (VoGEV)

References: § 1
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 § 2
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 § 2
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