Source: https://verwitwet.de/baseportal/commu/my_account&pg=mitglied_satzung
Timestamp: 2019-05-19 20:17:28+00:00

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Aktualisierung: 19.05. 22:06
Erstes Ziel und Basis der Arbeit des Vereins „jung verwitwet“ ist der Erhalt und Ausbau des Internetportals verwitwet.de in seiner Funktion als Beratungs- und Austausch-Stelle. Des Weiteren gilt das Interesse des Vereins dem Aufbau und Erhalt von Trauer-Gruppen vor Ort sowie dem Angebot von professionell begleiteten Veranstaltungen und Seminaren rund ums Thema.
Der Verein „jung verwitwet“ strebt eine veränderte Wahrnehmung gerade jünger Verwitweter in der Gesellschaft an. Dementsprechend ist ein weiterer Arbeitsbereich, gezielt Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit zu betreiben, um insbesondere auf Politik und Gesetzgebung gesellschaftlich Einfluss nehmen zu können.
Satzung für den Verein „jung verwitwet“
Der Verein führt den Namen "jung verwitwet".
Er hat seinen Sitz in Hamburg und soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach Eintragung lautet der Name des Vereins "jung verwitwet e.V."
Er bezweckt, Erwachsenen, die in jungen Jahren ihren Lebenspartner verloren haben (im Folgenden „Verwitwete“ genannt), sowie verwaisten Kindern und Jugendlichen (im Folgenden „Waisen“ genannt) Lebenshilfe in allen Lebenslagen zu geben.
Der Verein unterstützt Maßnahmen, die eine Lebenshilfe für Verwitwete und Waisen darstellen.
Dazu gehören u.a. die Beratung in Lebens- und Erziehungsfragen, die Unterstützung von Verwitweten bei der Berufsfindung und -ausbildung, die ideelle Unterstützung in akuten Notfällen, sowie die Hilfe bei Ämter- und Behördengängen sowie bei der Wohnungs- und Arbeitssuche.
Der Verein unterstützt und fördert Maßnahmen, die sich mit den Problemen von Waisen beschäftigen.
die Beratung in Trauer-, Lebens- und Erziehungsfragen,
Seminar- und Bildungsangebote mit dem Schwerpunkt „Trauerarbeit“ sowie
durch die Gründung, Unterstützung und Durchführung regionaler Selbsthilfegruppen.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Der Verein darf keine Personen oder Institutionen durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.
Beschlüsse über Satzungsänderungen, die Zwecke und Aufgaben des Vereins gem. §2 betreffen, sind vor dem Inkrafttreten dem zuständigen Finanzamt vorzulegen. Dieses hat zu bestätigen, dass die Gemeinnützigkeit des Vereins im steuerrechtlichen Sinne durch solche Beschlüsse nicht beeinträchtigt ist.
§ 4 Internetportal
Der Verein stellt ein Internetportal zur Verfügung. Die Bezeichnung des Portals lautet „verwitwet.de“.
Der Verein will damit jung Verwitweten und Waisen die Möglichkeit geben, dieses wichtige Element der Selbsthilfe in seinen Grundfunktionen (Austausch über Foren, Chat und persönliches Nachrichtensystem sowie Bereitstellung von Informationen zum Thema „jung verwitwet“) dauerhaft kostenlos zu nutzen.
die Mitgliederversammlung und gegebenenfalls
die Projektgruppen.
Der Vorstand besteht aus mindestens drei und höchstens acht gleichberechtigten Mitgliedern. Sie wählen aus ihrer Mitte einen Vorstandssprecher. Die Vorstände müssen Vereinsmitglieder sein. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des Vorstandes gemeinschaftlich vertreten.
Aufgaben des Vorstandes sind die Führung des Vereins, Ausführung von Vereinsbeschlüssen, Verwaltung des Vereinsvermögens und Einberufung der Mitgliederversammlung. Der Vorstand entscheidet auch über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern.
Beschlüsse des Vorstandes werden mit einfacher Stimmenmehrheit der gewählten Mitglieder gefasst. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der gewählten Mitglieder anwesend sind (auch telefonisch) oder schriftlich (per Brief oder Email) bis spätestens 14 Tage nach der Vorstandssitzung zustimmen.
Der Vorstand wird in den jährlich stattfindenden Mitgliederversammlungen für die Dauer von drei Jahren gewählt. Die Mitglieder des Vorstandes bleiben so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt worden ist.
Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so kann der Vorstand für die Zeit bis zur nächsten Mitgliederversammlung ein Ersatzmitglied aus den Reihen der Vereinsmitglieder wählen.
Satzungsänderungen können von jedem Vorstandsmitglied alleine über einen Notar beim Amtsgericht eingereicht werden.
Der Beirat besteht aus zwei Vorstandsmitgliedern und mindestens drei weiteren Personen, die nicht Mitglieder des Vereins sein müssen und vom Vorstand in den Beirat für die Dauer bis zum Ende seiner Amtszeit berufen werden.
Dem Beirat sollen Personen angehören, die besondere Fachkompetenz und Erfahrung in Hinblick auf die Aufgabenerfüllung des Vereins haben.
Mitglieder des Beirats üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Eine Erstattung von Auslagen – insbesondere von Fahrtkosten – ist möglich.
Die Wiederberufung ist möglich.
Aus wichtigem Grund kann der Vorstand jederzeit die Zugehörigkeit zum Beirat schriftlich widerrufen.
Der Beirat kann sich einen Sprecher wählen.
Der Beirat berät und unterstützt den Vorstand im Rahmen dieser Satzung.
Er hilft bei der Akquisition von Spenden- und Fördergeldern und gibt Empfehlungen über deren Verteilung ab.
Der Beirat findet sich mindestens einmal im Jahr gemeinsam mit dem Vorstand zu einer Sitzung zusammen.
§ 8 Mitgliedschaft – stimmberechtigte, Förder- und Ehrenmitglieder
Die Art der Mitgliedschaft wird im Aufnahmeverfahren (siehe §9) festgelegt. Ein Wechsel der Mitgliedsart ist nach schriftlichem Antrag möglich, sofern die notwendigen Voraussetzungen erfüllt sind.
Stimmberechtigte Mitglieder können nur natürliche Personen sein, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Der Verein begrüßt es, wenn sich diese aktiv (durch Arbeitsbeiträge, Aktionen und finanzielle Unterstützung) für die Belange des Vereins einsetzen. Mitglieder, die in Selbsthilfe-/Regionalgruppen und thematischen Arbeitsgruppen mitarbeiten, sind „aktive Mitglieder" des Vereins. Sie stimmen sich regelmäßig über ihre Arbeitsvorhaben untereinander, aber insbesondere auch mit dem Vorstand ab.
Die stimmberechtigten Mitglieder haben die vom Gesetz Vereinsmitgliedern eingeräumten Befugnisse, soweit sie nicht durch diese Satzung einem besonderen Vereinsorgan zugewiesen werden.
Fördermitglieder können natürliche und juristische Personen sein. Sie unterstützen den Verein durch Verbreitung seiner Anliegen und durch regelmäßige finanzielle Beiträge. Sie haben von den gesetzlichen Mitgliedschaftsrechten nur ein Informationsrecht – allerdings nur soweit, als dadurch nicht das Vereinsinteresse und die gebotene Vertraulichkeit verletzt oder unverhältnismäßige Kosten verursacht werden – und ein alle Angelegenheiten des Vereins umfassendes Vorschlagsrecht. Die Fördermitglieder erhalten deswegen mindestens einmal im Jahr schriftliche Informationen (in der Regel per Email) über die Tätigkeiten des Vereins, insbesondere auch über Kampagnen, die Vereinsentwicklung und über Mitgliederversammlungen. Fördermitglieder haben kein Stimmrecht.
Ehrenmitglieder: Ausgewählte Personen können in besonderen Einzelfällen vom Vorstand zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Diese Personen sollen sich herausragende Verdienste im Sinne der Zielsetzungen des Vereins erworben haben und durch ihre Ernennung den Verein in seiner Außenwirkung unterstützen können. Ehrenmitglieder sind von der Pflicht zur Entrichtung von Mitgliedsbeiträgen befreit und haben kein Stimmrecht.
§ 9 Eintritt von Mitgliedern
Stimmberechtigte Mitglieder: Stimmberechtigtes Mitglied kann jede natürliche Person werden, die die Ziele des Vereins bejaht und die bereit ist, gemäß §7 Abs.2 für deren Verwirklichung einzutreten sowie die entsprechenden festgelegten Beiträge nach §10 der Satzung zu entrichten. Über die Aufnahme entscheidet nach schriftlichem Antrag (per Brief, Fax, Email oder über das Anmeldeformular auf dem Internetportal) der Vorstand.
Fördermitglieder: Fördermitglied kann werden, wer bereit ist, die Ziele des Vereins zu fördern und die festgelegten Beiträge nach §10 der Satzung zu zahlen. Für die Aufnahme ist ein schriftlicher Antrag (per Brief, Fax, Email oder über das Anmeldeformular auf dem Internetportal) an den Vorstand zu richten, der darüber entscheidet.
Die Aufnahmegebühr und die Mitgliederbeiträge sowie außerordentliche Beiträge werden durch die Beitragsordnung festgelegt und geregelt.
Die Beitragsordnung wird vom Vorstand erarbeitet und von der Mitgliederversammlung beschlossen.
§ 11 Beginn und Beendigung der Mitgliedschaft sowie Haftung
Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Monat der Antragstellung und endet durch Tod, Austritt oder Ausschließung des Mitglieds (oder Erlöschen der Rechtsfähigkeit der juristischen Person).
Die Austrittserklärung muss schriftlich (per Brief, Fax oder Email) an die Vorstandschaft erfolgen.
Der Vereinsaustritt eines stimmberechtigten Mitglieds oder eines Fördermitglieds kann nur zum Jahresende erfolgen und muss schriftlich bis zum 30. September eines jeden Vereinsjahres erklärt werden.
Eintritt und Austritt im selben Kalenderjahr ist nicht möglich.
Die Ausschließung aus dem Verein erfolgt durch die Vorstandschaft. Sie ist nur zulässig, wenn das Mitglied mit der Beitragszahlung für mehr als zwei Monate im Rückstand ist;
den Verpflichtungen aus der verbindlichen Beitragsordnung nicht nachgekommen ist
oder in grober Weise gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat.
Alle Beitragsrückstände müssen beglichen werden.
Eine ordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorstand mindestens einmal jährlich – möglichst im ersten Halbjahr eines Jahres - einberufen. Der Termin sollte möglichst acht Wochen vorher auf dem Internetportal verwitwet.de bekannt gegeben werden.
Die Einberufung hat mindestens 4 Wochen vorher unter Mitteilung der Tagesordnung schriftlich durch den Vorstand zu erfolgen. Für eine ordnungsgemäße Einberufung genügt die rechtzeitige Absendung der Einladung per Email oder Post an die letzte dem Vorstand vom Mitglied bekanntgegebene Email- oder Postadresse.
Allgemeine Beschlüsse der Mitgliederversammlung bedürfen der einfachen Stimmenmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Für Beschlüsse über Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins ist eine 3/4-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen in der Mitgliederversammlung notwendig.
Entgegennahme der Jahresberichte und des Kassenberichtes sowie Entlastung des Vorstandes, Beschlussfassung über Mitgliedsbeiträge und Aufnahmegebühren.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen können vom Vorstand einberufen werden, wenn es das Interesse des Vereins erfordert oder wenn die Einberufung von mindestens 1/3 aller Vereinsmitglieder unter Angabe des Grundes vom Vorstand verlangt wird. Die Anberaumung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung auf Antrag aus dem Kreis der Vereinsmitglieder muss spätestens vier Wochen nach Zugang des Ersuchens an den Vorstand erfolgen.
§ 13 Projektgruppen
Der Vorstand oder die Mitgliederversammlung kann Projektgruppen zur Vorbereitung und Durchführung von Vorhaben, welche innerhalb des Vereinszwecks liegen, gründen.
Jede Projektgruppe berichtet dem Vorstand regelmäßig und einmal im Jahr der
Jede Projektgruppe benennt einen verantwortlichen Projektgruppenleiter und erstellt ein schriftliches Konzept für ihre Arbeit, aus dem sich ihre Ziele ergeben. Dies muss vom Vorstand bestätigt werden.
Vereinsmitglieder haben das Recht, Nichtmitglieder haben die Möglichkeit, an jeder Projektgruppe mitzuwirken. Jedes Mitglied unterstützt im Rahmen seiner Möglichkeiten eine Projektgruppe auf deren Ersuchen mit seinem Rat und der Weitergabe seiner Erfahrungen.
Eine Projektgruppe kann nur nach schriftlicher Zustimmung seitens des Vorstandes an die Öffentlichkeit treten.
Die Auflösung einer Projektgruppe kann jederzeit vom Vorstand, von der Mitgliederversammlung oder mit Zweidrittelmehrheit der Mitglieder der Projektgruppe beschlossen werden.
§ 14 Formvorschriften
Bei Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an das Institut für Trauerarbeit (ITA) e.V., Bogenstraße 26, 20144 Hamburg, welches es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu
Seit dem 29.08.2017 wurde diese Seite 367779 mal aufgerufen

References: §2

§ 4

§ 8
 §9

§ 9
 §7
 §10
 §10

§ 11

§ 13

§ 14