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Timestamp: 2020-07-08 22:54:02+00:00

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Kindergeld nachzahlung wann wird überwiesen 2015 – kindergeldnummer für jedes kind gleich
Eigene Wohnung und Job: Gibt’s trotzdem Kindergeld?
Kindergeldnummer für die Kindergeldauszahlung
Kindergeldauszahlung 2015 auf Kindergeld-Auszahlungstermine.de
Kindergeld Ratgeber 2019 / 2020
Kindergeld Höhe 2019 / 2020 – Wie viel Kindergeld gibt es?
Kindergeld Höhe nach Anzahl der Kinder
Volljährige Kinder: Was ist zu beachten?
Der Bedarf von Studenten wird i. d. R. pauschal auf 735 Euro festgesetzt – unabhängig vom Einkommen der Eltern. Wenn es um die Unterhaltsansprüche von Kindern geht, lohnt sich aber ganz generell auch immer ein Blick in dieDüsseldorfer Tabelle– die ist rechtlich nicht bindend, aber die meisten Richter nutzen sie als Entscheidungshilfe bei Unterhaltsstreitigkeiten.
Abby Chung, Pexels Egal ob Ihr Kind Nautik in Bremen oder Japanologie in Osaka studiert: Das staatliche Kindergeld steht Ihnen weiter zu.
Das Kindergeld soll für die Grundversorgung jedes Kindes in Deutschland sorgen – und zwar von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr. Beim Kindergeld handelt es sich aber nicht um eine Sozialleistung, sondern um eine steuerliche Ausgleichszahlung. An dieser Stelle beantworten wir die wichtigsten Fragen zum Kindergeld 2015 und halten Sie über Änderungen auf dem Laufenden.
Nicht grundsätzlich muss das Kindergeld an die Eltern überwiesen werden. Vor allem für Kinder, die selbst auf das Geld angewiesen sind – das sind besonders Studenten und Auszubildende -, kann es von Vorteil sein, wenn ein sogenannter Antrag auf Abzweigung gestellt wird. Damit lässt sich veranlassen, dass das Kindergeld nicht mehr an die Eltern, sondern direkt an das Kind ausgezahlt wird.
Kindergeld: Kindergeldantrag 2015 – wo und in welcher Form?
Bei allgemeinen oder detaillierten Fragen zum Kindergeld könnt ihr euch an die kostenlose Service-Rufnummer für Kindergeld und Kinderzuschlag wenden: 0800 4 5555 30 – Servicezeiten: Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr. Bei uns findet ihr auch eine sowie einen KfZ Kaufvertrag als PDF.
Kindergeld ist in Deutschland die wohl wichtigste finanzielle Unterstützung für Familien. Die Familienkasse zahlt immerhin rund 33 Milliarden Euro für ca. 14 Millionen Kinder an Kindergeldleistungen aus und übertrifft damit fast alle Förderungsarten bei uns in der BRD. Kein Wunder also, dass sich daher auch viele Kindergeldbezieher für die Kindergeld Auszahlungstermine 2015 interessieren und wann die Kindergeldauszahlung für die eigene Familie im Monat erfolgt. Gerade für Erstbezieher sind die Auszahlungstage sehr interessant. Hier geht es direkt zu den Kindergeldauszahlungsterminen sortiert nach Monaten: –Kindergeldauszahlung nach Monaten–
Die Kindergeld Auszahlungstermine 2015 wurden ähnlich wie die Kindergeld Auszahlungstermine 2013 und 2014 gestaltet. Sortiert nach der Kindergeldnummer wird das Kindergeld dabei vom Anfang des Monats bis in das zweite Drittel des Monats hinein überwiesen. Ausschlaggebend dafür, wann genau die Kindergeldauszahlung stattfindet, ist dafür die letzte Ziffer in der Kindergeldnummer; die sogenannte Endziffer. Je niedriger diese Endziffer ist, desto eher wird das Kindergeld überwiesen. Je höher, desto später im Monat.
Jetzt alle Hinweise überspringen und direkt zu den Auszahlungsterminen gehen:
Die Kindergeldnummer ist auf jedem Kindergeldbescheid und bei jeder Überweisung auf dem Kontoauszug zu finden. Die Kindergeldnummer ist dabei immer nach folgendem Schema aufgebaut: 123FK987654
Individuelle Kindergeldnummer je Familie (Pro Familie wird immer nur eine Kindergeldnummer vergeben; nicht je Kind!): 987654
Davon lautet die Endziffer: 4
Auf Überweisungsbelegen kann das dann noch so ausschauen: KG264264FK123456 2235 22 Für die Kindergeldauszahlung ist dabei nur der gelb-markierte Bereich interessant; alle anderen Zahlen sind interne Schlüssel der Familienkasse. Siehe auch den Screenshot.
Zusammengesetzt ergibt das dann in unserem Beispiel die vollständige und formal richtige Kindergeldnummer 123FK987654. Für die Kindergeldüberweisung ist nur die letzte Ziffer interessant; die 4. In diesem Fall könnte man von einer Kindergeldüberweisung ab der zweiten Woche im Monat ausgehen. Das genaue Datum ist bei unserem Kindergeldauszahlungsplan abrufbar.
Eine niedrige Endziffer (0-3) steht für die Auszahlung direkt am Anfang des Monats. Bei mittleren Endziffern (4-6) sind die Kindergeldzahlungen eher am Anfang der zweiten Woche des Monats die Regel. Bei hohen Endziffern in der Kindergeldnummer (7-9) ist dagegen die Auszahlung vom Kindergeld am Anfang der dritten Woche die Regel. Je nach Feiertagen und Wochenenden kann sich der Zahlungslauf jedoch noch verschieben, weshalb es auch für 2015 wieder einen detaillierten Überweisungsplan für jeden Monat gibt.
Die Kindergeld Auszahlungstermine sind hier nach Monaten sortiert. Durch das Klicken auf den jeweiligen Monat öffnet sich ein Extrafenster mit Ihren Auszahlungsterminen. Am Anfang steht die jeweilige Kindergeld-Endziffer, gefolgt von dem Überweisungstag der Familienkasse und dem Tag der Gutschrift auf Ihrem Konto.
Angestelle und Beamte im öffentlichen Dienst erhalten Ihr Kindergeldauszahlung mit der Überweisung ihrer Bezüge von ihrem Dienstherren. Die regulären Familienkassen sind für diese Personengruppen nicht zuständig. Der jeweilige Dienstherr übernimmt die Funktion der Familienkasse.Anträge und Formulare sind ausschließlich dort zu beziehen und auch wieder einzureichen.
Unser Portal Kindergeld-Auszahlungstermine.de informiert Dich über die aktuelle Kindergeldauszahlung. Wenn Du Fragen oder Anregungen zu den Kindergeld Auszahlungtsterminen besitzt, kannst Du Dich jederzeit an unsere Ansprechpartner wenden. Schreibe uns dazu am besten eine eMail an [email protected] oder ruf uns an: 05422 910 9696. Beachte dabei bitte, dass wir keine Behörde sind und auch nicht im Auftrag der Familienkasse arbeiten. Übersende uns daher bitte keine Kindergeld-, Akten-, oder Kontonummern. Um mit deiner Familienkasse zu sprechen ruf zwischen 08:00 Uhr und 18 Uhr folgende Telefonnummer an: 0800 455 553 0.
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Letztmalig wurde zum 01. Juli 2019 das Kindergeld angehoben, dieses Mal um je 10 Euro. Ebenfalls stieg der Kinderfreibetrag von 7.428 Euro auf aktuell 7.620 Euro. Die nächste Kindergelderhöhung kommt zum 01.01.2021. Für 2020 gelten demnach weiterhin die Beträge ab 01.07.2019.
Weitere Informationen zu Änderungen beim Kindergeld vom 01.01.2019 sowie den Überweisungsplan finden Sie unter der eigens eingerichteten Informationseite Kindergeld Auszahlung 2019.
Um Kindergeld zu erhalten, müssen die Eltern dieses schriftlich beantragen. Grundsätzlich sind die Familienkassen zuständig, die in den meisten Fällen bei der zuständigen Agentur für Arbeit ansässig sind. Der Kindergeldantrag wird bei der Behörde eingereicht, wobei mit einer Bearbeitungsdauer von 4 bis 6 Wochen gerechnet werden muss. Seit 2018 gibt es auf der Internetseite der Familienkasse die Möglichkeit einige Anliegen auch Online zu erledigen.
Wie lange bzw. bis zu welchem Alter die Familienkassen das Kindergeld auszahlen, ist unterschiedlich. Überwiesen wird das Kindergeld ab dem Monat, ab dem das Kind das Licht der Welt erblickt. Anschließend erfolgt die Auszahlung dann monatlich. Ohne weitere Formulare oder Anträge wird das Kindergeld dann bis zum 18. Lebensjahr in jedem Fall gezahlt, wenn sich das Kind so lange im eigenen Haushalt befindet. Ab dem 18. Lebensjahr gelten besondere Regelungen. So kann das Kindergeld bis zum 21. Lebensjahr des Kindes bezogen werden, wenn dieses beschäftigungslos, aber dafür bei einer Arbeitsagentur als arbeitssuchend gemeldet ist. Bis zum 25. Lebensjahr kann das Kindergeld bezogen werden, wenn sich der Nachwuchs in einer Ausbildung, einem Studium oder einem Freiwilligendienst befindet. Sollte nichts davon zutreffen, muss nachgewiesen werden, dass sich das Kind um eine derartige Stelle bemüht. Für behinderte Kinder gelten derartige Regelungen nicht, diese erhalten das Kindergeld unabhängig vom beruflichen Stand oder dem Alter.
Wann das Kindergeld im Jahr 2019 ausgezahlt wird, hängt davon ab, welche Kindergeldnummer bzw. Endziffer der Kindergeldnummer für den eigenen Nachwuchs gilt. Diese wird durch die Familienkasse festgelegt und definiert gleichzeitig die Zeitpunkte für die Kindergeldauszahlungen. Konkret bedeutet das, dass bei den Endziffern 0 und 1 mit einer Auszahlung zu Beginn des Monats gerechnet werden kann. Mit zunehmenden Endziffern verzögern sich die Auszahlungstermine dann nach hinten, so dass die Endziffern 8 und 9 die Kindergelder am Ende des Monats erhalten. Möchten Sie sich über die Auszahlungen des Kindergeldes genauer informieren, können Sie dies mit Hilfe unserer Übersicht der Kindergeld Auszahlungstermine tun. Und hier sogar die genauen Zeitpunkte für Ihre Auszahlung bestimmen.
Der Kinderzuschlag (KiZ) ist noch einmal eine zusätzliche Form der Unterstützung durch die Familienkasse bzw. den Staat. Entscheidend hierfür ist ein jeweiliger Höchstbetrag, der für eine Familie individuell berechnet wird. Sollten die Eltern diesen Höchstbetrag nicht übersteigen, gleichzeitig aber ein Verdienstminimum (600 Euro bei Alleinerziehenden, 900 Euro bei Paaren) erreichen wird der KiZ gezahlt. Durch diesen Zuschlag soll gewährleistet werden, dass die Grundsicherung des Kindes vorhanden ist, auch wenn die Eltern durch das Kind Hartz IV beziehen müssen. Bewilligt wird der Kinderzuschlag allerdings nicht durchgängig parallel zum Kindergeld, sondern üblicherweise für einen Zeitraum von sechs Monaten. Zudem ist dabei zu beachten, dass dieser Zuschlag nicht gezahlt wird, wenn die Eltern Arbeitslosengeld II und Sozialhilfe beziehen, aber kein weiteres Einkommen vorweisen können. In diesem Fall wird ausschließlich das Kindergeld gezahlt.
Bei der Unterstützung der Eltern wird zuerst immer an das Kindergeld gedacht. Tatsächlich aber sieht der deutsche Staat mit dem sogenannten Kinderfreibetrag auch eine mögliche Alternative für die Eltern vor. Diese ist generell dann interessant, wenn ein entsprechendes Einkommen vorgewiesen werden kann. In diesem Fall räumt das Finanzamt dann Vergünstigungen ein, die sich für Eltern mehr lohnen können, als die Auszahlung des Kindergeldes. Gut zu wissen: Am Jahresende wird vom Finanzamt im Rahmen der Einkommensteuererklärung automatisch eine Günstigerprüfung durchgeführt, die dann feststellt, welcher Weg für die Eltern besser geeignet ist. Eine Faustregel sagt dabei, dass sich der Kinderfreibetrag dann lohnt, wenn ein jährliches zu versteuerndes Einkommen von
ca. 34.000 Euro bei Alleinstehenden
ca. 64.000 Euro bei Verheirateten
überschritten wird. Zu beachten ist hierbei dass auch beim Wunsch des Kinderfreibetrags ein Antrag auf das Kindergeld gestellt werden muss. Sollte dann bereits Kindergeld ausgezahlt worden sein, wird dies am Jahresende berücksichtigt und auf den entsprechenden Kinderfreibetrag angerechnet. Die aktuelle Kinderfreibetrag Höhe liegt bei 7.620 Euro und wurde zum 01.01.2019 angehoben.
Damit das Kindergeld auch für volljährige Kinder fortlaufend gezahlt wird, müssen verschiedene Bedingungen erfüllt sein. So erhalten Eltern das Kindergeld ab dem 18. Lebensjahr des Kindes in der Regel nur dann, wenn sich dieses in einer Ausbildung oder einem Studium befindet. Sonderfälle bilden zudem ein Freiwilligendienst oder ein soziales Jahr. In diesen Fällen wird das Kindergeld bis zum 25. Lebensjahr ausgezahlt. Befindet sich das Kind nicht in einer Beschäftigung, kann bis zum 21. Lebensjahr Kindergeld bezogen werden, wenn das Kind bei der Bundesagentur für Arbeit als arbeitssuchend gemeldet ist. Teilweise kann die Zahlung dann sogar ebenfalls bis zum 25. Lebensjahr fortgeführt werden, wobei dann aber nachgewiesen werden muss, dass sich das Kind intensiv um eine Arbeits- bzw. Ausbildungsstelle oder einen Studienplatz bemüht hat. Eltern von behinderten Kindern müssen auch beim Erreichen des 18. Lebensjahres keine besonderen Anforderungen oder Rahmenbedingungen beachten. Ist die Behinderung vor dem 25. Lebensjahr eingetreten, wird das Kindergeld unter gewissen Bedingungen auch über das 25. Lebensjahr hinaus gezahlt.
§ 66 Abs. 3 EStG soll nach Auffassung der Finanzverwaltung aber nicht im Festsetzungsverfahren, sondern nur im Erhebungsverfahren anzuwenden sein. Die Festsetzung von Kindergeld für Zeiträume, die über den 6-Monats-Zeitraum zurückreichen, soll erfolgen, wenn die Familienkasse das Vorliegen der Tatbestandsvoraussetzungen für den Anspruch auf Kindergeld ohne weitere Sachverhaltsaufklärung feststellen kann bzw. bei erkennbarem Interesse des Berechtigten. Ein erkennbares Interesse kann für einen Kindergeldberechtigten beispielsweise dann bestehen, wenn der Familienkasse bekannt ist, dass der vorrangig Berechtigte oder der nachrangig Berechtige dem öffentlichen Dienst angehört oder auch wenn der der Berechtigte Anspruch auf Kindergeld für ein jüngeres Kind hat. Wird für einen vergangenen Zeitraum – wie hier – Kindergeld festgesetzt und reicht dieser Zeitraum über den 6-Monats-Zeitraum zurück, wird in der Praxis dem Festsetzungsbescheid wegen der Auszahlungsbeschränkung ein Hinweis beigefügt.
Daher kommen die Finanzgerichte Niedersachsen (Urteile v. 25.9.2018, 8 K 95/18, Haufe Index 2466876 und v. 25.10.2018, 10 K 141/18, Haufe Index 12466850) und Düsseldorf (Gerichtsbescheid v. 10.4.2019, 10 K 3589/18 Kg) zu dem Ergebnis, dass entsprechend der Festsetzung ein Anspruch auf Auszahlung (hier bei A ab September 2018) besteht. Dagegen soll auch nicht § 66 Abs. 3 EStG sprechen, weil die Vorschrift nicht dem Erhebungs- sondern dem Festsetzungsverfahren zuzuordnen sei. Die Finangerichte gehen davon aus, dass § 66 Abs. 3 EStG zwar grundsätzlich greift; die Regelung aber bereits im Festsetzungsverfahren zu berücksichtigen ist. Bereits der Wortlaut der Vorschrift ordne die Regelung des Festsetzungsverfahren zu, weil „gezahlt“ im Kindergeldrecht bislang unstrittig und einheitlich als „festgesetzt und gezahlt“ ausgelegt wird (z.B. § 64 Abs. 1 oder § 66 Abs. 2 EStG).
Soll hingegen zum Ausdruck gebracht werden, dass eine Regelung einen festgesetzten Kindergeldanspruch voraussetzt und damit die Erhebungs- bzw. Auszahlungsebene betrifft, wird bislang einheitlich der Begriff „ausgezahlt“ verwendet (z.B. § 70 Abs. 1 EStG). Auch der Gesetzeszweck spreche nicht für eine Zuordnung der Regelung zum Erhebungs- bzw. Auszahlungsverfahren. Die Regelung soll verhindern, dass für einen mehrjährigen Zeitraum in der Vergangenheit rückwirkend Kindergeld ausgezahlt werden kann. Diesem Zweck genüge die Regelung unabhängig davon, ob sie im Festsetzungsverfahren oder im Erhebungsverfahren berücksichtigt wird.
Im Gesetz gegen illegale Beschäftigung und Sozialleistungsmissbrauch wurde mit Wirkung vom 18.7.2019 § 66 Abs. 3 EStG gestrichen und dafür in § 70 EStG folgende Sätze 2 und 3 angefügt: „Die Auszahlung von festgesetztem Kindergeld erfolgt rückwirkend nur für die letzten sechs Monate vor Beginn des Monats, in dem der Antrag auf Kindergeld eingegangen ist. Der Anspruch auf Kindergeld nach § 62 EStG bleibt von dieser Auszahlungsbeschränkung unberührt.“
Für die Zeiträume davor sollte aber trotzdem Einspruch eingelegt und das Ruhen des Verfahrens beantragt werden, weil hierzu ein Verfahren vor dem BFH offen ist. Das FG Hessen hat nämlich entschieden (Urteil v. 17.9.2019, 6 K 174/19), dass die materiell-rechtlich wirkende Einschränkung des Kindergeldanspruchs nach § 66 Abs. 3 EStG zwar nicht dazu führt, dass auch § 31 Satz 4 EStG dahingehend verstanden werden könnte, dass nur das tatsächlich an den Berechtigten und Einkommensteuerpflichtigen „gezahlte“ Kindergeld den Umfang des der tariflichen Einkommensteuer hinzuzurechnenden „Anspruchs“ entspricht.
Es sei jedoch anzuerkennen, dass die Hinzurechnung vor dem Hintergrund der Zielsetzung des Familienleistungsausgleichs bei der Sicherung und Verschonung des nach Art 6 Abs. 1 GG besonders zu schützenden kinderbezogenen Existenzminimums nur dann den Gewährleistungen des verfassungsrechtlichen Gleichheitssatzes entsprechen kann, wenn der Kindergeldanspruch gegenüber der Familienkasse ohne Einschränkungen durch eine Ausschlussfrist entsprechend § 66 Abs. 3 EStG bis zur Grenze der 4-jährigen Festsetzungsfrist geltend gemacht werden kann. Der Begriff des „Anspruchs“ i. S. d. § 31 Satz 4 EStG erfordere daher im Lichte des § 66 Abs. 3 EStG eine verfassungskonforme Auslegung.

References: § 66
 § 66
 § 66
 § 64
 § 66
 § 70
 § 66
 § 70
 § 62
 § 66
 § 31
 § 66
 § 31
 § 66