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Timestamp: 2017-03-24 17:51:35+00:00

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von Markus Bechtel 13.02.13 21:43:56
Manche kritisieren unsere moderne Wirtschaftsordnung wegen ihrer - vermeintlichen - menschlichen Kälte. Die Probleme unserer kapitalistischen Wirtschaftsordnung sollten daher mit „Herz“ und „Intuition“ gelöst werden. Diese herzlich intuitive Betrachtungsweise ist aber genauso verfehlt, wie die scheinbar rein mathematisch-ökonomische Betrachtungsweise. ***
1784 schrieb der bekannte protestantische Philosoph Immanuel Kant, Sohn eines Sattler- und Riemermeisters, in der Berlinischen Monatsschrift seinen berühmten Essay zu der „Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?“ In dieser Zeit der Aufklärung versuchte man, sich von den kirchlichen Dogmen des Mittelalters zu befreien. Gerade die Konfessionskriege des Mittelalters hatten gezeigt, daß ein gedeihliches Nebeneinander auf der Grundlage der sich widersprechenden Weltanschauungen nicht möglich war. Das Beispiel Palästinas zeigt, daß sich an dieser Problematik bis heute nichts geändert hat. Nach den verheerenden Konfessionskriegen mußte daher ein neuer gesellschaftlicher Konsens gefunden werden. Im damaligen Preußen fanden preußische und europäische Protestanten unter einem Dach zusammen. Auch deren Wertvorstellungen waren durchaus unterschiedlich. Alle Protestanten einte jedoch der Wille, die gemeinsamen Interessen VERNÜNFTIG zu regeln. Vor diesem Hintergrund ist also das berühmte Zitat Immanuel Kants zu VERSTEHEN: Sapere aude! Habe Mut, Dich Deines VERSTANDES zu bedienen! Wage es, VERNÜNFTIG zu sein! VERSTAND kommt dabei von VERSTEHEN. Alle waren damals bestrebt, im gegenseitigen Ein-VERSTÄNDNIS eine freiheitliche Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung zu formen. Der Staat sollte dabei nur den unbedingt unerläßlichen Teil der Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung regeln. Ansonsten aber sollten alle nach ihrer eigenen Façon glücklich werden. Hier ist das libertäre Bild des schlanken Staates geboren worden. Leider ist dieses rechte VERSTÄNDNIS für eine freiheitliche Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung offenbar weitgehend verlorengegangen. Insbesondere auch in einem Land, das sich einer jahrhundertealten freiheitlichen Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung berühmt. Auf meinen Artikel „Denken macht frei! - Über das Märchen vom fehlenden Zins“ schrieb mir ein empörter Schweizer Fernsehmoderator wörtlich: [Zitatanfang] Lieber Markus,
bitte verschone mich mit deinen Anti-Marxismus-Theorien.
Wenn das bestehende System nur ein Deut an Positivem hätte, gäbe es nicht so viele negativen Erscheinungsformen in allen Variationen.
Gerne dürfen Sie Ihre Meinung haben, aber teilen Sie mir Diese nicht mit. Herzlichen Dank
Herzliche Grüße [Zitatende]
Gerade dieser Schweizer Fernsehmoderator tritt in seinen Sendungen immer dafür ein, unsere Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung „ganzheitlich“ mit „Herz“ und „Intuition“ zu verändern. Seine eigene Rückmeldung zeigt jedoch, daß bei ihm davon überhaupt keine Rede sein kann. Diesem Schweizer Fernsehmoderatoren fehlt offenbar ein „ganzheitliches“ VERSTÄNDNIS unserer Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung. Die Rückmeldung dieses Schweizer Fernsehmoderatoren zeigt deutlich, daß in seinem Bewußtsein marxistische Denk- und Glaubenssätze (engl. „mindsets“) tief und fest verankert sind. Das wäre an sich nicht weiter tragisch. Es gibt viele Leute, die genauso denken wie er. Seine Denkweise ist typisch für weite Teile unserer Gesellschaft. Ein wirklich „ganzheitliches“ VERSTÄNDNIS unserer freiheitlichen Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung ist eben keine Selbstverständlichkeit. Diese marxistischen Denk- und Glaubenssätze sind aber deshalb so tragisch, weil sie in dem letzten Jahrhundert insgesamt 100 Millionen Opfer zu verantworten haben. Diese marxistischen Denk- und Glaubenssätze haben sich also erwiesenermaßen als falsch herausgestellt. Wie kommt es daher, daß ein solcher Schweizer Intellektueller diese tragischen Irrtümer seiner marxistischen Denk- und Glaubenssätze entweder nicht erkennt oder nicht erkennen will?
Die Rückmeldung des Schweizer Fernsehmoderatoren zeigt deutlich, daß er in seinen klassenkämpferischen Denk- und Glaubenssätzen eines Sozialismus-Kapitalismus-Dualismus gefangen ist. Dieser Gut-Böse-Dualismus ist deshalb so fatal, weil er von völlig falschen Voraussetzungen ausgeht. Der Schweizer Fernsehmoderator geht offenbar davon aus, daß die „negativen Erscheinungsformen“ der freiheitlichen kapitalistischen Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung nur durch einschneidende sozialistische Umverteilungsmechanismen beseitigt werden könnten. Er will offensichtlich nicht wahr haben, daß uns gerade diese einschneidenden sozialistischen Umverteilungsmechanismen an den finanziellen und gesellschaftlichen Abgrund geführt haben. Diese „ganzheitlichen Lösungen“ des Schweizer Fernsehmoderatoren sind gerade die Ursache unserer heutigen Miseren. Sie glauben mir nicht? Dann schauen Sie doch einfach einmal selbst:
Zuerst einmal zu dem „bestehenden System“ des Schweizer Fernsehmoderatoren, dem Kapitalismus. Der Kapitalismus ist die notwendige und zwangsläufige Folge unserer arbeitsteiligen Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung. Solange wir also eine arbeitsteilige Gesellschaft haben, werden wir es immer mit dem Kapitalismus zu tun haben. Von einer Überwindung des freiheitlichen bürgerlichen Kapitalismus durch sozialistische Umverteilungsmechanismen kann daher überhaupt keine Rede sein. Auch ein sozialistischer Staatskapitalismus ist und bleibt ein Kapitalismus. Freiheit bedeutet Selbstbestimmung und Selbstverantwortung. Das Grundprinzip des freiheitlichen bürgerlichen Kapitalismus lautet demnach, daß derjenige, der ein Risiko eingeht, auch grundsätzlich dafür selbst einzustehen hat. Im Gegensatz dazu bedeutet Sozialismus Fremdbestimmung und Fremdverantwortung. Das Grundprinzip des sozialistischen Staatskapitalismus lautet demnach, daß alle Lebensrisiken nicht selbst, sondern von der Gesellschaft zu tragen sind. Selbstbestimmung und Fremdverantwortung sind daher unvereinbare Gegensätze. Der wesentlichste Unterschied zwischen einem freiheitlichen bürgerlichen Kapitalismus und einem sozialistischen Staatskapitalismus besteht darin, WER die Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung bestimmt. In einem freiheitlichen bürgerschaftlichen Kapitalismus bestimmen die Bürger über die Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung. Im Sozialismus bestimmt ein Polit-Kommissar (vgl. UdSSR, EUdSSR) über die Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung. Wie der Fürst im mittelalterlichen Feudalismus. Im Westen also nichts Neues!
Sie reiben sich gerade verwundert die Augen? Dann schauen wir uns doch einmal die Fakten genauer an:
Beispiel europäische Finanzkrise: Mit der Einführung des Euros sind die Wechselkursrisiken der „Investoren“ weggefallen. Trotzdem waren die Zinsen in den europäischen Südstaaten immer noch höher als in Deutschland. Diese Gesellschafts- und Rechtsordnungen sind eben auch mit höheren Insolvenzrisiken behaftet. Damals wollte das natürlich niemand so richtig wahr haben. Nun sind diese Investitionen größtenteils notleidend. Also sind deren Banken notleidend. Also sind auch unsere Banken und Versicherungen notleidend. Also sind die Einlagen unserer Sparer und Rentner notleidend. Damit unsere Sparer und Rentner ihre Forderungen aber nicht abschreiben müssen, sollen diese Forderungen nun über den ESM sozialisiert werden. Also auf dem Rücken der Steuerzahler. Also auf dem Rücken unserer Sparer und Rentner selbst. Aber auch auf dem Rücken derer, die ihre Ersparnisse wohlweislich nicht den Banken und Versicherungen anvertraut haben. Der ESM ist also nichts anderes als ein Banken- und Versicherungs-Sozialismus. Ist das nun ein Problem des freiheitlichen Kapitalismus oder des ESM-Umverteilungssozialismus?
Beispiel Zentralbankzins: Der Zentralbankzins soll allen Wirtschaftsteilnehmern eine einheitliche Kreditfinanzierung gewährleisten. Der Landwirt soll sich also zu denselben Bedingungen finanzieren können, wie etwa die Daimler-Benz AG. Das hört sich „intuitiv“ ganz toll an! Doch ist es das wirklich? Wenn der Landwirt mit dem Acker sorgsam umgeht, dann ist das Insolvenzrisiko eines Landwirtes vergleichsweise gering. Ob allerdings die neue A-Klasse ein Erfolg wird und damit die Investitionen wieder einspielt, das darf bezweifelt werden. Wenn aber das Insolvenzrisiko der Daimler-Benz AG höher ist als das Insolvenzrisiko des Landwirtes, weshalb soll dann der Landwirt dieselben Kreditzinsen zahlen wie die Daimler-Benz AG? In einem wirklich freiheitlichen bürgerlichen Kapitalismus würden diese Zinssätze von uns Bürgern an der Börse verhandelt und nicht in den Hinterzimmern einer Zentralbank festgelegt. Das ist nichts anderes als eine sozialistische Zins-Umverteilung. Diese sozialistische Zins-Umverteilung ist damit die Ursache für das Bauernsterben. Ist das nun ein Problem des freiheitlichen Kapitalismus oder des Zins-Umverteilungssozialismus?
Beispiel Zinseszins:
Der Zinseszins verschafft den Gläubigerbanken einen nicht gerechtfertigten Vorteil. Er verlagert das Wiederanlagerisiko der Zinserträge von den Gläubigerbanken auf die Schuldner. Die Aufschuldung der Zinserträge führt also zu einer Umverteilung von den Schuldnern zu den Gläubigerbanken. Es ist also keineswegs so, daß ein sozialistischer Umverteilungsmechanismus immer von „oben“ nach „unten“ umverteilt. Wenn die Banken und Konzerne die Gesetze schreiben (vgl. § 248 Abs. 2 BGB ), dann wird eben von „da unten“ in die Taschen der Bank- und Konzern-Aktionäre „da oben“ sozialisiert. In einem wirklich freiheitlichen bürgerschaftlichen Kapitalismus würden dagegen wir Bürger die Gesetze schreiben. Und würden diese Banker - wie in Island – ins „Café Viereck“ stecken. Ist das nun ein Problem des freiheitlichen Kapitalismus oder des Zinseszins-Umverteilungssozialismus?
Beispiel Fraktionales Zentralbanksystem: Bei dem Fraktionalen Zentralbanksystem (engl. Fractional Reserve Banking System) gibt die Zentralbank mehr Leistungsversprechen (Geld) aus, als sie selbst tatsächlich bekommen hat. Die amerikanische Zentralbank Federal Reserve gibt 10-mal mehr Geld aus, als sie tatsächlich von den Häuslebauern etc. an Leistungsversprechen (Darlehen) bzw. an Sicherheiten (Hypotheken) erhalten hat. Sie generiert damit Leistungsversprechen und Zinsgewinne „aus dem Nichts“. Deshalb nennt man ihr Geld auch FIAT-Money. Würden diese ungedeckten Leistungsversprechen (Falschgeld!) und die daraus generierten Zinsen wenigstens dem amerikanischen Staat zufließen, dann wäre das eine Art Geldsozialisierungssteuer. Da die Federal Reserve aber so „federal“ wie Federal Express ist, wird mit diesem Falschgeld ebenfalls von „da unten“ in die Taschen der privaten FED-Aktionäre „da oben“ sozialisiert. In einem Falschgeldsystem hat eben nur der Erstemittent einen Vorteil. Ist das nun ein Problem des freiheitlichen bürgerschaftlichen Kapitalismus oder des FRB-Umverteilungssozialismus?
Beispiel Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE):
Wenn jeder Einwohner in Deutschland ein monatliches BGE von 1000 Euro bekommen soll, dann wären Waren und Dienstleistungen im Wert von über 983 Mrd. Euro pro Jahr sozialistisch umzuverteilen. Demnach müßte etwa ein Drittel des gesamten deutschen Bruttoinlandsprodukts sozialistisch umverteilt werden. Glauben Sie denn wirklich, daß sich eine Daimler-Benz AG oder ein ausländischer Daimler-Benz-Aktionär auf den Caymans freiwillig an einer solchen sozialistischen Umverteilung beteiligen würde? Die denken doch gar nicht dran! Die werden - zu Recht! - alles daran setzen, daß sie sich an derartigen sozialistischen Umverteilungsmechanismen nicht beteiligen müssen. Im Ergebnis würde also das BGE auch wieder nur von „unten“ nach „oben“ sozialisieren. Ist das nun ein Problem des freiheitlichen Kapitalismus oder des BGE-Umverteilungssozialismus?
Die Liste der Umverteilungssozialismen ließe sich beliebig fortsetzen: EEG-Umverteilung, GEZ-Steuer, gesetzliche Krankenkasse, Mineralölsteuer, etc. pp. Es werden dabei immer spezielle Risiken einzelner Gruppierungen (z.B. Banken und Konzerne) auf dem Rücken anderer Teile der Gesellschaft sozialisiert. Wären diese Umverteilungssozialismen wirklich im Interesse der Allgemeinheit, dann könnte man sie ja noch als „sozial“ bezeichnen. Die meisten dieser Umverteilungssozialismen sind jedoch nicht im Interesse der Allgemeinheit. Sie sind daher asozial und unfrei! Diese Umverteilungssozialismen haben daher mit einem freiheitlichen bürgerschaftlichen Kapitalismus nichts zu tun. Diese Umverteilungssozialismen stellen daher nichts als einen sozialistischen Staatskapitalismus dar. Kein freies Volk würde so etwas dulden!
Würde der Schweizer Fernsehmoderator also diese „Früchte“ (vgl. Matthäus 7,20) seiner Umverteilungssozialismen VERSTEHEN, dann wären diese Umverteilungssozialismen auch für ihn eindeutig negativ besetzte Begriffe. Ein freiheitlicher bürgerschaftlicher Kapitalismus wäre dann auch für ihn ein positiv besetzter Begriff. Welche Bedeutung könnten diese Erkenntnisse für die marxistischen Denk- und Glaubenssätze des Schweizer Fernsehmoderatoren haben? Diese marxistischen Denk- und Glaubenssätze führen den Schweizer Fernsehmoderatoren ganz „intuitiv“ in die Irre. Wenn der Schweizer Fernsehmoderator also das Wort „Sozialismus“ etc. hört, dann wird er ganz „intuitiv“ positiv gestimmt reagieren. Es stellt sich bei ihm ein innerliches Hochgefühl ein. Es wird ihm sprichwörtlich warm ums Herz. Bei dem Begriff des Kapitalismus dagegen wird der Schweizer Fernsehmoderator ganz „intuitiv“ negativ gestimmt. Beide „Intuitionen“ sind also nichts anderes als eine Folge positiver oder negativer Denk- und Glaubenssätze. Das sind also nichts anderes als positive und negative Programmierungen. Bereits 1984 hat der Ex-KGB-Offizier und sowjetische Überläufer Yuri Bezmenov diese - bis heute anhaltenden! - subversiven Taktiken gegen die westliche Gesellschaft in einem Interview erläutert ( http://www.youtube.com/watch?v=y3qkf3bajd4 ). Diese marxistischen Denk- und Glaubenssätze des Schweizer Fernsehmoderatoren sind also das Ergebnis seiner marxistischen Klassenkampfprogrammierung. Eine solche rein "intuitive" Denkweise wird Sie also genauso in die Irre führen, wie eine scheinbar rein rationale Denkweise. Mit der Wirklichkeit (siehe oben) haben diese marxistischen Denk- und Glaubenssätze überhaupt nichts zu tun. Im Gegenteil! Diese „Intuitionen“ sind eindeutig falsch und geradezu gemeinschädlich. Dabei erklären dann nationale wie internationale Sozialisten Freiheit zur Unfreiheit und Unfreiheit zur Freiheit. Sie mögen dabei Freiheit „intuitiv“ als menschlich noch so kaltherzig empfinden. Die Gräber ihrer sibirischen Gulag-Opfer sind dagegen noch wesentlich kälter!
Eine lebenswerte Zukunft werden wir daher nur in einer freiheitlichen und selbstverantwortlichen, also einer VERNÜNFTIGEN Bürgergesellschaft erzielen können. Das ist auch das Geheimnis des nunmehr über 500 Jahre alten Rütlischwurs der Eidgenossenschaft. Nach dieser Einsicht sind Frieden und Freiheit, Intuition und Ratio untrennbar miteinander verbunden. Das eine gibt es nicht ohne das andere. Es gibt also kein Entweder-oder, sondern nur ein kohärentes Sowohl-als-auch.
Haben Sie, lieber Leserin, daher den Mut, sich Ihres eigenen VERSTANDES zu bedienen. Wagen Sie es daher, lieber Leser, VERNÜNFTIG zu sein. Lassen Sie sich Ihres von Gott gegebenen gesunden Menschen-VERSTANDES nicht berauben. Niemals! Bleiben Sie frei!
In diesem Sinne eine besinnliche Fastenzeit!
Literaturempfehlung: Rolf Dobelli: Die Kunst des klaren Denkens, 52 Denkfehler, die Sie besser anderen überlassen, Carl Hanser Verlag, ISBN 978-3-446-42682-5, 14,90 Eur[D]
Anmerkung: Die Kommentare von Pseudonymen werden nicht mehr bearbeitet. © Markus Bechtel 2013. Alle Rechte vorbehalten. ***
Kategorien: Bankenkrise, Mensch & Umwelt, Wirtschaftspolitik 9 Kommentare
Kommentar from: G. Mahr [Besucher]	#Diese marxistischen Denk- und Glaubenssätze sind aber deshalb so tragisch, weil sie in dem letzten Jahrhundert insgesamt 100 Millionen Opfer zu verantworten haben. #
Ach, sollten es die Denk- und Glaubenssätze gewesen sein !? Dann sind wohl Herr Stalin und Herr Mao endlich rehabilitiert, denn schuld waren die Denk- und Glaubenssätze.
Sehr geehrter Herr Mahr, unsere Denk und Glaubenssätze sind es, die uns den Herren Stalin und Mao immer wieder auf den Leim gehen lassen. Wir selbst sind das Problem. Mit einer Rehabilitierung Stalins und Maos hat das allerdings nichts zu tun! Das haben Sie falsch verstanden. VG MB	14.02.13 @ 01:05	Kommentar from: Sanne [Besucher]	Hallo Herr Bechtel,
Ihre Worte sind Musik in meinen Ohren, vielen Dank! Diese Umverteilungsorgien sind eine Katastrophe. Es ist einer ungemein guten Propaganda zu verdanken, dass erschreckend viele Menschen trotzdem immer noch daran glauben! Reizend finde ich es, dass Ihnen der Fernsehmoderator eine eigene Meinung zugesteht. Dass er sie aber "bittet", diese für sich zu behalten, passt genau in dieses Schema der Pseudo-Gutmenschen. Immer fein nach außen das weisse Mäntelchen in den Wind hängen.
Diese Umverteilungsjunkies haben nichts anderes im Kopf als anderen etwas wegzunehmen, weil das ja auch viel leichter ist, als selber etwas zu tun. Schon Ludwig von Mises stellte fest, dass die Freunde des Sozialismus deshalb so für die Umverteilung zu haben sind, weil sie dann ihr eigenes Unvermögen besser verstecken können und so ihre Mittelmäßigkeit nicht so schnell zum Vorschein kommt.
14.02.13 @ 05:23	Kommentar from: buntebank [Besucher]	Sehr schöner Artikel - vergessen darf man (leider) auch nicht, dass alle Beteiligten Menschen sind, und sich somit sowohl die Verlässlichkeit als auch die Ansicht bezüglich "VERNÜNFTIG" in einer sehr weiten Bandbreite bewegen.
Die "vermeintliche" Angst vor dem bösen Grundeinkommen (BGE) würde ich gerne etwas entschärfen - geht's doch eher um die Umverteilung bereits bestehender Transferleistungen (~Subventionen), mit dem Nebeneffekt dass das "verteilte" BGE wohl höchstwahrscheinlich "ausgegeben" würde, somit dem den Wirtschaftskreislauf erneut zur Verfügung stehen würde - im Gegensatz zu den aktuellen Geldflüssen, bei denen "scheinbar" nur jedes Jahr Tabellen-Spalten verbreitert werden müssen, damit längere Zahlen (mehr Nullen...) 'reinpassen.
Ansonsten wünsche ich mir ebenfalls einen "verstärkten Hirn-Einsatz (mit Ratio)" der Allgemeinheit und eine vielleicht etwas unverkrampftere Denkweise der "Spezialisten" im Gegensatz zur üblichen "Positions-Verteidigung"!
Hinsichtlich des BGE muß ich Ihnen leider widersprechen. Ich lese gerade das Buch "Einkommen für alle" von dem dm-chef Götz Werner. Dabei kann ich gar nicht so viel f... wie ich k... möchte! Beim BGE geht es eindeutig nicht nur um die Umverteilung von Transferleistungen. Dies würde z.B. dazu führen, daß Sie alle Transferleistungen bezahlen müßten. Also z.B. kein freier Schul- und Hochschulbesuch. Also auch keine staatliche Gesundheitsforschung an Unikliniken, Krebsforschungszentren etc. Die gesamte Forschung würde also von den privaten Konzernen bestimmt. Und damit von den Banken. Glauben Sie wirklich, daß das im öffentlichen Interesse ist? Glauben Sie wirklich noch, daß es der Pharmaindustrie ausschließlich um Ihre Gesundheit geht? Vergessen Sie's! Glauben Sie wirklich, daß dann von Ihrem bedingungslosen Grundeinkommen noch etwas übrig bleibt? Vergessen Sie's! Glauben Sie wirklich, der dm-chef Götz Werner setze sich aus purem Altruismus für das BGE ein? Vergessen Sie's! Glauben Sie auch noch an den Weihnachtsmann? Vergessen Sie's! Ich für meinen Teil habe beschlossen: Nie wieder betrete ich freiwillig einen dm-Markt. Nie wieder!	14.02.13 @ 05:40	Kommentar from: Nikolaus [Besucher]	Gebe Ihnen Recht.
Schon etwa 1891 beschrieb das Eugen Richter sehr gut in seinem Roman "Sozialdemokratische Zukunftsbilder" eindrucksvoll und deprimierend. Empfehlen Sie das Büchlein doch mal dem schweizer Kommunisten-"Gutmenschen".	14.02.13 @ 09:21	Kommentar from: tom hinz [Besucher] Es ist immer wieder erfrischend und zugleich auch ermutigend, die Beiträge - besser noch Abhandlungen - von Ihnen zu lesen und zu verstehen.
Meinen Dank, meine Hochachtung !	14.02.13 @ 09:54	Kommentar from: Ossi [Besucher]	Ihre Beispiele für Umverteilungs-Sozialismus beschreiben immer Umverteilung "von unten nach oben". Der Begriff Sozialismus wird aber doch nur für Umverteilung "von oben nach unten" verwendet. Sozialismus ist doch eigentlich das Gegenteil von Kapitalismus. Nun sind die Nutznießer dieser Umverteilung "von unten nach oben" zweifellos Oberkapitalisten und eben keine Sozialisten! Ich wähle deshalb einfache Worte, um zu verstehen. Wäre das Wort Faschismus für den von Ihnen beschriebenen Vorgang der Großen Umverteilung nicht viel treffender?
Sehr geehrter Herr Dr. Melzer, ja, im Ergebnis läuft es immer auf Faschismus hinaus, Rot-Faschismus, Grün-Faschismus oder Braun-Faschismus. Den Opfern ist es dabei völlig egal, ob sie eine rote, grüne oder braune Kugel im Kopf haben. Vergessen Sie also alles, was Sie bisher über den Sozialismus gehört haben. Die Sozialisten behaupten immer, sie wollten "von oben nach unten" umverteilen. Tatsächlich tun sie genau das Gegenteil. An ihren Früchten werden Sie sie erkennen! Schauen Sie sich doch nur den Steinbrück an. Sozialismus bedeutet immer Sozialisierung der Lebensrisiken. "Die da oben" kommen dabei immer ungeschoren davon. Die Sozialisten-Suppe müssen dann "die da unten" auslöffeln. Lassen Sie sich also nicht länger von linken oder rechten Sozialisten ins Bockshorn jagen. Es wird Ihnen sonst teuer zu stehen kommen. Es kann Ihnen sogar das Leben kosten. Das sollte es Ihnen nicht wert sein! VG MB	14.02.13 @ 11:13	Kommentar from: foxxi [Besucher]	"Anmerkung: Die Kommentare von Pseudonymen werden nicht mehr bearbeitet."	14.02.13 @ 18:15	Kommentar from: Harald [Besucher]	Wenn man beim Fernsehen satt untergekommen ist, sieht man die Welt nun mal wie fast alle Kollegen in diesem Milieu.
Anmerkung MB: Hallo Herr Rainer, es ist noch viel schlimmer! Dieser Moderator moderiert seine eigene private Sendung! Es gibt also Leute, die solche Moderatoren auch noch finanzieren. Ich frage mich nur: Wer hat ein Interesse, daß solche subversive sozialistische Moderatoren die Eidgenossenschaft unterminieren? VG MB	14.02.13 @ 20:21	Kommentar from: Peter Cremer [Besucher]	Hallo Herr Bechtel. Ich habe ihren Artikel und auch alle Kommentare gelesen, sehr interessant.
Leider habe ich den Eindruck, dass sie bei Behandlung des schweizer Moderators den Pfad der hochgelobten Vernunft leicht verlassen haben. Ich fühle ( lese) heftige Emotion??
VG PC
Sehr geehrter Herr Cremer, verwechseln Sie bitte Kants Vernunftsbegriff nicht mit Emotionslosigkeit! Auch ein Immanuel Kant würde einem Fernsehmoderator heftigst widersprechen, der sich derart offen und ungeniert zu einem völlig irrationalen esoterischen Marxismus bekennt! Einer menschenverachtenden Ideologie, die in den unterschiedlichsten Erscheinungsformen in den letzten 100 Jahren rund 100 Mio. Opfer zu verantworten hat. Hat der Marxismus in Ihrer eigenen Familie keine Spuren hinterlassen? Selbst wenn Sie in einer solchen glücklichen Lage sind, dann kann ich mir nicht vorstellen, daß Sie das kalt lassen kann! Sprechen Sie mal mit Kriegs- und Vertreibungsopfern. Sprechen Sie mal mit den Opfern von politischer und religiöser Verfolgung! Dann werden Sie verstehen, welche Vernunft Kant meinte!	17.02.13 @ 13:49	Comment feed for this postHinterlasse einen Kommentar
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