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Timestamp: 2020-04-03 06:50:42+00:00

Document:
Dienstleistungen - 77822-2020 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 77822-2020
2020/S 033-077822
E-Mail: ta.verdingung@uv.hu-berlin.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/123963
Referenznummer der Bekanntmachung: 02-20-TP-Ziegl5
Leistungen der Tragwerksplanung für Umbau und Sanierung des denkmalgeschützten Bestandsgebäudes an der Ziegelstr. 5 in Berlin-Mitte zu Lehr- und Büroflächen für das Institut für Rehabilitationswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin.
Bei dem Bestandsgebäude mit einer Nutzfläche in Höhe von 3 578 qm handelt es sich um ein eingetragenes Baudenkmal, es besteht aus 2 Bauteilen – Nord- und Westflügel. In der Ziegelstraße 5 in Berlin-Mitte sollen die Lehrstühle des Institutes für Rehabilitationswissenschaften, die gegenwärtig auf 4 Gebäude verteilt sind, an einem Standort zusammengefasst werden. Der Gesamtflächenbedarf beträgt insgesamt 3 240 qm (NUF 1-7). Das Gebäude ist stark sanierungsbedürftig, insbesondere bezüglich der aktuellen Anforderungen an das Tragwerk, den Brand- und Wärmeschutz sowie die Technischen Anlagen. Gegenwärtig ist lediglich eine eingeschränkte barrierefreie Nutzung der Gebäudeteile möglich.
Neben der Grundinstandsetzung des Gebäudes und der technischen Anlagen sind die brandschutztechnische Ertüchtigung, der Umbau der Räume zu Lehr- und Büroflächen und eine barrierefreie Erschließung geplant. Mit Umbau des Gebäudes zu einem Institutsgebäude sind technische Einbauten rückzubauen (Be- und Entlüftungsanlagen, feste Laboreinrichtungen, Elektroanlagen) und gemäß den Nutzungsanforderungen komplett neu zu installieren.
Im Nordflügel soll aus dem derzeit einhüftigen 1. und 2. Obergeschoss eine Zweihüftigkeit erreicht werden. Das Dachgeschoss wird nicht ausgebaut.
Das 1. OG und das Dach des Westflügels wurden im Krieg stark beschädigt.
Das gesamtstatische Konzept des historischen Gebäudes ist ein gründerzeitlicher Mauerwerksbau mit tragendem Mauerwerk, Holzbalken- und Stahlsteindecken. Die Kellerdecken sind als Kappendecken ausgebildet. Die Geschossdecken der Räume über Kellergeschoss sind einseitig spannende Holzbalkendecken. Detaillierte Informationen zum vorhandenen statischen System können einer vorliegenden gutachterlichen Stellungnahme entnommen werden.
Die Kosten des geprüften Bedarfsprogramms belaufen sich auf 26,81 Mio. EUR brutto (incl. Unvorhergesehenes, Kostenstand vom 2. Quartal 2018). Der Baubeginn der Maßnahme ist Mitte 2021 und die Fertigstellung für das 4. Quartal 2024 geplant. Die Realisierung ist in den folgenden 3 Bauabschnitten vorgesehen: Nordflügel/Dach und Fassaden/Westflügel.
Für dieses Projekt sucht die Humboldt-Universität zu Berlin ein kompetentes Ingenieurbüro, welches die Tragwerksplanung für das Gebäude übernimmt. Es bedarf u.a. der statischen Beurteilung des Bestandes und der Erarbeitung eines Konzepts zur statischen Ertüchtigung des Dachstuhls. Darüber hinaus sollen statische Lösungen für Eingriffe in das Bestandsgebäude für Änderungen der Raumzuschnitte und Durchbrüche durch die Bestandsdecken erarbeitet werden.
Es sind Leistungen in der folgenden Gliederung zu erbringen:
— LPh 3: Entwurfsplanung (optional),
— LPh 4: Genehmigungsplanung (optional),
— LPh 5: Ausführungsplanung (optional),
— LPh 6: Vorbereitung der Vergabe (optional).
Es sind gegebenenfalls einzelne optionale Besondere Leistungen zu übernehmen, die in der Angebotsaufforderung gesondert benannt und gesondert beauftragt werden.
Die Beauftragung erfolgt auf Grundlage der entsprechenden Musterverträge des Landes Berlin (ABau) stufenweise und ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsphasen oder Leistungsteile. Mit Zuschlag erfolgt zunächst eine Beauftragung der Leistungsphase 2 der Tragwerksplanung. Die weiteren optionalen Leistungsphasen und Leistungsteile werden einzeln oder im Ganzen nach den Regelungen des Vertrages beauftragt. Voraussetzung für die Beauftragung weiterer Leistungsstufen ist die Einhaltung der Baukostenobergrenze.
Die Bewertung erfolgt auf Grundlage der Angaben zu III.1.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit.
1) Berufserfahrung für entsprechende Dienstleistungen (Fachplanung Tragwerksplanung nach HOAI, Teil 4, Abschnitt 1) bei den Fachkräften, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen:
1.1) Projektleiter, je 5 Jahre 15 Punkte, maximal 45 Punkte;
1.2) Stellvertretende Projektleitung, je 4 Jahre 10 Punkte, maximal 30 Punkte.
2) Anzahl der Referenzprojekte Tragwerksplanung, die jeweils die im folgenden benannten Kriterien erfüllen; eine Referenz kann dabei für mehrere der aufgeführten Kriterien gewertet werden:
2.1) Umbau/Sanierung/Modernisierung von Objekten, die in Massivbau- Mischkonstruktion erstellt wurden und bei denen die Umbaumaßnahmen der Honorarzone IV oder höher zugeordnet wurden:
— je Referenz, die dieses Kriterium erfüllt 20 Punkte, maximal 60 Punkte.
2.2) Neubau von Objekten mit einer mehrgeschossigen Massivbau-Mischkonstruktion, die der Honorarzone III oder höher zugeordnet wurden:
— je Referenz der Planung (min. LP 2-5), die dieses Kriterium erfüllt 10 Punkte, maximal 30 Punkte.
2.3) Umbau/Sanierung/Modernisierung von Objekten mit Baukosten (KG 300 + 400) größer gleich 8 Mio. EUR netto:
— je Referenz, die dieses Kriterium erfüllt 15 Punkte, maximal 45 Punkte.
2.4) Umbau/Sanierung/Modernisierung von Objekten mit Baukosten (KG 300 + 400) in Höhe von mind. 4 Mio. EUR netto, die eingetragenes Baudenkmal sind:
— je Referenz, die dieses Kriterium erfüllt 25 Punkte, maximal 75 Punkte.
2.5) Bauvorhaben, das für einen öffentlichen Auftraggeber erstellt wurde:
— je Referenz der Planung (min. LP 2-5), die dieses Kriterium erfüllt 25 Punkte, maximal 75 Punkte.
In der Summe aller Kriterien werden maximal 360 Punkte vergeben. Bei Punktegleichstand entscheidet das Los.
Mit dem Abschluss des Vertrags werden lediglich die nicht optionalen Teile der Leistung beauftragt. Die weiteren Leistungen, Leistungsstufen und Leistungsteile werden einzeln oder im Ganzen, ganz oder teilweise, schriftlich beauftragt. Weitere wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung sind die Einhaltung des vorgegebenen Kostenrahmens (Baukostenobergrenze) und der Termine.
1) Eigenerklärung über das Nichtvorliegen der zwingenden Ausschlussgründe nach § 123 GWB (siehe Bewerbungsbogen und Formblatt IV 124EU F);
2) Eigenerklärung zu den fakultativen Ausschlussgründe nach § 124 GWB (siehe Bewerbungsbogen und Formblatt IV 124EU F);
3) Eigenerklärung über Vertretungsbefugnis im Falle einer Bewerber-/Bieter-/ Arbeitsgemeinschaft durch Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters, der durch alle Mitglieder der Gemeinschaft legitimiert ist, sowie Erklärung über gesamtschuldnerische Haftung im Falle einer solchen Gemeinschaft (soweit zutreffend; siehe Bewerbungsbogen und Formblatt IV 128 F Erklärung der Bewerber-/ Bietergemeinschaft (Wirt-238));
4) Eigenerklärung zur Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zu Mindestentgelten, zur Gewährung des gleichen Entgelts bei gleicher Arbeit für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, zur Verpflichtung eventueller Nachunternehmer zur Einhaltung ebendieser Vorgaben (siehe Bewerbungsbogen und Formblatt IV 402 F Besondere Vertragsbedingungen – Mindestentlohnung und Tariftreue (Wirt-214));
5) Eigenerklärung zu den Maßnahmen der Frauenförderung, die gemäß Frauenförderverordnung in dem Unternehmen durchgeführt werden (siehe Bewerbungsbogen und Formblatt IV 309 F);
6) Aktueller Auszug aus dem Gewerbezentralregister oder alternativ eine Eigenerklärung, dass keine Einträge im Gewerbezentralregister bestehen. (soweit zutreffend; siehe Bewerbungsbogen);
7) Nachweis der Vertretungsbefugnis bei juristischen Personen durch einen Registerauszug (Handelsregisterauszug oder Partnerschaftsregisterauszug) bzw. bei juristischen Personen ohne geführten Registereintrag ersatzweise durch Eigenerklärung (soweit zutreffend; siehe Bewerbungsbogen);
8) Nachweis der Berufsbefähigung (Ingenieur) entsprechend III.2.1) der Bekanntmachung.
Hinweis: Der Bewerber bzw. die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft (einschließlich eventueller Drittunternehmer) dürfen weder einen Eintrag im Gewerbezentralregister noch in den Sanktionslisten der EG- Antiterrorismusverordnungen (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben. Darüber hinaus dürfen die Bewerber bzw. Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft nicht durch das Land Berlin wegen Verfehlungen gesperrt und vom Wettbewerb ausgeschlossen sein.
Hinweis EEE:
Es steht dem Bewerber frei, die geforderten Angaben mit Hilfe der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) zu machen, soweit diese durch die EEE erfasst sind. Hierzu ist aber jeweils in der EEE eine detaillierte Angabe zu den einzelnen Themen erforderlich; wird lediglich eine Angabe im „Globalvermerk zur Erfüllung aller Eignungskriterien“ gemacht, reicht dies nicht aus zur Erfüllung der geforderten detaillierten Angaben und Erklärungen.
1) Eigenerklärung zum Gesamtumsatz in Euro netto p. a. im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre; die Angaben können auf 10 000 EUR gerundet werden;
2) Eigenerklärung zum Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Fachplanung Tragwerksplanung nach HOAI, Teil 4, Abschnitt 1) in Euro netto p. a. im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre; die Angaben können auf 10 000 EUR gerundet werden;
3) Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherungsdeckung mit einer Deckungssumme von mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden sowie 3 000 000 EUR für sonstige Schäden, wobei die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres jeweils das Zweifache dieser Deckungssummen betragen muss. Alternativ kann eine Bescheinigung eines Versicherers (nicht Makler) an den Versicherungsnehmer eingereicht werden, dass im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abgeschlossen werden kann oder die Deckungssumme entsprechend erhöht werden kann.
Zu 2. Eigenerklärung zum Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Tragwerksplanung nach HOAI, Teil 4, Abschnitt 1) in Euro netto p. a. im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre:
— mindestens 300 000 EUR netto p. a.
1) Eigenerklärung zu möglichst vergleichbaren Referenzprojekten der letzten 10 Jahre mit Angaben zu (siehe Bewerbungsbogen):
a) Art der Maßnahme (Neubau, Umbau/Modernisierung);
b) Eingetragenes Baudenkmal ja/nein;
c) Zugeordnete Honorarzone (vgl. § 52 HOAI);
d) Leistungsort;
e) Zeitpunkt des Abschlusses der LP 4 (Einreichung Genehmigungsstatik zur Prüfung);
f) Nutzfläche;
g) Anrechenbare Baukosten netto;
h) Bearbeiteter Leistungsumfang (Leistungsphasen vgl. § 51 HOAI);
i) Auftraggeber mit Kontaktdaten des dortigen Ansprechpartners;
j) Art des Auftraggebers (öffentlich/sonstige, vgl. § 99 GWB).
2) Eigenerklärung zu den Fachkräften, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, hier die Person für die Projektleitung und die Person für die Stellvertretende Projektleitung, unter anderem mit folgenden Angaben (siehe Bewerbungsbogen):
d) Berufserfahrung (in Jahren) für entsprechende Dienstleistungen (Fachplanung Tragwerksplanung nach HOAI, Teil 4, Abschnitt 1);
3) Eigenerklärung zur Anzahl der festen Mitarbeiter als Summe der Büroleitung und der festangestellten Mitarbeiter bezogen auf Vollzeitstellen im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre (siehe Bewerbungsbogen);
4) Eigenerklärung zur Anzahl der festen Mitarbeiter entsprechender Qualifikation, also mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung in der Tragwerksplanung nach HOAI, Teil 3, Abschnitt 1, als Summe der Büroleitung und der festangestellten Mitarbeiter bezogen auf Vollzeitstellen im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre
(siehe Bewerbungsbogen);
5) Eigenerklärung zu den Auftragsanteilen, für die ein Auftrag an einen Nachunternehmer zu erteilen beabsichtigt wird
(siehe Bewerbungsbogen und Formular IV 125 F Unteraufträge/Eigungsleihe (Wirt-235));
6) Verpflichtungserklärung Drittunternehmer:
(soweit dessen Eignungsnachweise zum Eignungsnachweis des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft herangezogen werden; siehe Bewerbungsbogen; die Vorgaben für Drittunternehmer gelten im gleichen Maße für verbundene Unternehmen) (siehe Bewerbungsbogen und Formblatt IV 126 F Verpflichtungserklärung benannter Unternehmen (Wirt-236)).
— wenn die Leistungen an den Referenzprojekten abgeschlossen sind, der Zeitpunkt des Abschlusses der LP 4 (Einreichen Genehmigungsstatik zur Prüfung) darf max. 10 Jahre zurückliegen (bezogen auf den Tag der Bekanntmachung); es ist keine Voraussetzung, dass der Bewerber bereits seit 10 Jahren existiert,
— wenn das Projekt, das eingetragenes Baudenkmal ist, mindestens in den Leistungsphasen 2 bis 5 gem. HOAI vom Bewerber bearbeitet wurde,
— wenn das Projekt, das nicht eingetragenes Baudenkmal ist, mindestens in den Leistungsphasen 2 bis 4 gem. HOAI vom Bewerber bearbeitet wurde,
— wenn das Projekt hinsichtlich Kosten, Termine und Qualitäten erfolgreich abgeschlossen wurde,
— siehe III.1.1).
Zu 2. Anzahl der festen Mitarbeiter entsprechender Qualifikation, also mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung in der Fachplanung Tragwerksplanung nach HOAI, Teil 4, Abschnitt 1, als Summe der Büroleitung und der festangestellten Mitarbeiter bezogen auf Vollzeitstellen im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre: mindestens 4
Zu 6. Mindestens jeweils ein Referenzprojekt zu jedem der folgenden Kriterien; die 3 Kriterien müssen nicht durchgängig an einem einzigen Referenzprojekt nachgewiesen werden, sondern es können bis zu 3 Referenzprojekte zum Nachweis der 3 Kriterien herangezogen werden:
a) Umbau/Sanierung/Modernisierung;
e) Baukosten (KG 300+400) netto größer gleich 8 Mio. EUR;
i) Öffentlicher Auftraggeber.
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: VgV § 75 (1) in Verbindung mit § 44 (1) Zugelassen sind:
— natürliche und juristische Personen, die nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt/Ingenieur zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden,
— juristische Personen (hierzu zählen auch Bietergemeinschaften), wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden.
Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3 000 000 EUR für Personenschäden sowie 3 000 000 EUR für sonstige Schäden, wobei die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres jeweils das Zweifache dieser Deckungssummen betragen muss, bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
1) Der Teilnahmeantrag besteht aus einem vollständig ausgefüllten Bewerbungsbogen mit den geforderten Angaben und nummerierten Anlagen. Die Formblätter sind auf der projektbezogenen Vergabeplattform abrufbar;
2) Bei Bewerbergemeinschaften ist für jedes Mitglied ein Bewerbungsbogen inklusive aller entsprechenden Nachweise und Erklärungen einzureichen; davon abweichend sind die Nachweise zur wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit lediglich insgesamt (pro Teilnahmeantrag) vollständig vorzulegen und werden kumulativ betrachtet. Davon unbenommen ist der Nachweis einer entsprechenden Berufshaftpflichtversicherungsdeckung für jedes Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft zu führen.
Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis seiner bzw. ihrer Eignung des Nachunternehmers bedient. Die Angaben von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine entsprechende Verpflichtungserklärung abgibt. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten in gleichem Maße für verbundene Unternehmen;
3) Teilnahmeanträge sind ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform Berlin einzureichen;
4) Die Vergabestelle behält sich vor, zur Überprüfung der Angaben ggf. weitere Nachweise und Erklärungen innerhalb einer angemessenen Frist nachzufordern;
5) Fragen zum Bauvorhaben und zum Verfahren sind spätestens bis zum 9.3.2020 um 13:00 Uhr unter dem gegenständlichen Vergabeverfahren auf der Vergabeplattform des Landes Berlin zu stellen. Die Übersicht zu Bieterfragen und den entsprechenden Antworten ist lediglich unter dem gegenständlichen Vergabeverfahren auf der Vergabeplattform des Landes Berlin einzusehen;
6) Wettbewerbsbeschränkende Absprachen führen zum Ausschluss aus dem Verfahren und berechtigen auch nach Abschluss des Vertrages zur Kündigung durch den Auftraggeber;
7) Mehrfachbewerbungen sind unzulässig und führen zum Ausschluss des jeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft;
8) Für die Teilnahme am Verfahren wird von der Vergabestelle keine Aufwandserstattung, Entschädigung oder Vergütung gewährt; dies gilt auch für den Fall, dass das Verfahren gleich zu welchem Zeitpunkt abgebrochen wird;
9) Alle Teilnehmer am Verfahren verpflichten sich, die Ihnen im Rahmen dieses Verfahrens bzw. bei Vertragsausführung bekannt werdenden Informationen vertraulich zu behandeln. Die von den Teilnehmern im Rahmen dieses Verfahrens mitgeteilten personen- und unternehmensbezogenen Angaben werden im Rahmen dieses Verfahrens gespeichert und nach den geltenden Datenschutzbestimmungen verarbeitet (siehe Bewerbungsbogen). Durch Abgabe eines Teilnahmeantrags erklären diese sich hiermit einverstanden;
10) Es gelten die „Bewerbungsbedingungen Teilnahmewettbewerb EU“ gem. Formblatt IV 1220EU der ABau Berlin.
Internet-Adresse: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft/wirtschaftsrecht/vergabekammer//

References: § 123
 § 124
 § 52
 § 51
 § 99
 § 75
 § 44