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Timestamp: 2019-06-26 02:38:16+00:00

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1. 1 BSG, Urteil v. 25.04.2018 - B 14 AS 14/17 R
3. Bei der Prüfung der Angemessenheit der Aufwendungen ist im Rahmen der Produkttheorie hinsichtlich der angemessenen Wohnungsgröße von den Werten des sozialen Wohnungsbaus auszugehen. In diesem Rahmen richtet sich die angemessene Wohnungsgröße nicht nach der Zahl der Bewohner, sondern allein nach der Zahl der Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft, auch wenn alle Bewohner einer Familie angehören (BSG vom 18.2.2010 - B 14 AS 73/08 R ).
Hinweis: SG Kiel, ( Beschl. v. 11.08.2016 - S 43 AS 185/16 ER) und Beschl. 30.11.2016 - S 39 AS 289/16 ER) - Eine Personenmehrheit ist bei der Beurteilung der Angemessenheit der Unterkunftskosten nach den Maßstäben des SGB II nur dann relevant, wenn sie eine Bedarfsgemeinschaft im Sinne des § 7 Abs. 3 SGB II bilden ( vgl. BSG, Urt. v. 18.02.2010 - B 14 AS 73/08 R ) durch ausreichendes Einkommen war ein Kind aus der elterlichen Bedarfsgemeinschaft rausgefallen (§ 7 Abs. 3 Nr. 4 SGB II). Die im SGB II-Bezug verbleibende Mutter stellt nunmehr eine 1-Personen BG dar.
weiter Thomé Newsletter 16/2018 v. 29.04.2018, Punkt 3: http://tacheles-sozialhilfe.de/startseite/tickerarchiv/d/n/2349/ und 38/2016 vom 09.12.2016, Punkt 2: http://tacheles-sozialhilfe.de/startseite/tickerarchiv/d/n/2111/
1. 2 BSG, Urteil v. 25.04.2018 - B 4 AS 19/17 R
1. 3 BSG, Urteil v. 25.04.2018 - B 4 AS 29/17 R
Hinweis: Die Berücksichtigung eines „fiktiven Vermögensverbrauchs“ scheidet sowohl in Sachverhalten einer Antragsbewilligung als auch in Sachverhalten einer Aufhebungs- und Erstattungssituation aus, wie es das Sächsische Landessozialgericht klarstellend entschieden hat (Sächsisches LSG v. 18.05.2017 - L 3 AS 758/16). Die zugelassene und eingelegte Revision dagegen wurde zurückgenommen (vgl. BSG v. 28.08.2017 - B 14 AS 30/17 R).
1. 4 BSG, Urteil v. 25.04.2018 - B 14 AS 15/17 R
1. Im Falle eines verschwiegenen Vermögens besteht keine Rechtsgrundlage für die Beschränkung der Leistungsaufhebung und Erstattung auf das fiktiv bei rechtmäßiger Anzeige maximal zu verbrauchende Vermögen ( Anlehnung an BSG, Urt. v. 25.04.2018 - B 4 AS 29/17 R ).
2. Entscheidungen des Bundessozialgerichts vom 25.04.2018 zur Sozialhilfe ( SGB XII )
2. 1 BSG, Urteil v. 25.04.2018 - - B 8 SO 25/16 R
Rechtstipp: ebenso LSG Baden-Württemberg, Urt. v. 07.02.208 - L 2 SO 4444/17 und so nun eindeutig Adolph in Linhart/Adolph , SGB II, SGB XII, AsylbLG, Stand Mai 2013, § 30 Rn. 13
2. 2 BSG, Urteil vom 25.04.2018 - B 8 SO 24/16 R
3. 1 Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Urt. v. 22.03.2018 - L 29 AS 1852/16
2. Werden mehrere Wohnungen genutzt, ist daher grundsicherungsrechtlich ein Wohnbedarf nur für die Wohnung anzuerkennen, die den Lebensmittelpunkt bildet, also (nur) für die Wohnung, die überwiegend genutzt wird ( BSG, 17.02.2016 - B 4 AS 2/15 R ).
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3. 2 Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 17.04.2018 - L 15 AS 9/18 B ER
Quelle: http://www.rechtsprechung.niedersachsen.de/jportal/portal/page/bsndprod.psml;jsessionid=84F5300FF7E6E7805DE49C61B86A817D.jp17?doc.id=JURE180006342&st=null&doctyp=juris-r&showdoccase=1&paramfromHL=true#focuspoint
3. 3 Landessozialgericht Sachsen-Anhalt, Urt. v. 07.03.2018 - L 5 AS 376/16 - rechtskräftig
Quelle: https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=199476&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
3. 4 Landessozialgericht Baden-Württemberg, Beschluss v. 28.03.2018 - L 7 AS 430/18 ER-B
Quelle: https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=199614&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
3. 5 Landessozialgericht für das Saarland, Beschluss v. 11.12.2017
1. Ausgangspunkt für eine wirksame Mietzinsverpflichtung des Leistungsberechtigten ist grundsätzlich der Mietvertrag, mit dem der geschuldete Mietzins vertraglich vereinbart worden ist (vgl BSG vom 7.5.2009 - B 14 AS 31/07 R = SozR 4-​4200 § 22 Nr 21 und vom 3.3.2009 - B 4 AS 47/08 R = BSGE 102, 295 = SozR 4-​4200 § 11 Nr 24). (Rn.10)
2. Ist der Mietvertrag unter Berücksichtigung der Gesamtumstände offensichtlich darauf angelegt, Vermögensverhältnisse zu Lasten der Antragsgegnerin als Trägerin der Leistungen nach dem SGB 2 und damit auf Kosten der Allgemeinheit zu regeln (hier: Ersteigerung des von der vermögenslosen Antragstellerin selbst bewohnten Hauses durch eine von ihr gegründete Gesellschaft mit einem von einer dritten Person gegebenen Darlehen, wobei die vereinbarte Miete zur Tilgung des Darlehens eingesetzt werden sollte), so ist der Grundsicherungsträger nicht verpflichtet, die vermeintlich vereinbarte Grundmiete zu übernehmen (§§ 138, 117 BGB). Erwerb oder Finanzierung eines Hauses gehören nicht zum Aufgabenkreis des Sozialleistungsträgers (vgl hierzu BSG vom 7.7.2011 - B 14 AS 79/10 R = SozR 4-​4200 § 22 Nr 48, RdNr 18 und vom 16.2.2012 - B 4 AS 14/11 R = juris RdNr 23). (Rn.10)
4. 1 Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Urt. v. 22.02.2018 - L 23 SO 77/17
1. ZumStreit über die Erstattung von Aufwendungen für eine stationäre Krankenhausbehandlung i. S. d. § 25 SGB XII.
Da Sinn und Zweck der Frist in § 25 Satz 2 SGB XII ist, dass der Sozialhilfeträger möglichst frühzeitig von dem Hilfefall unterrichtet wird, um gegebenenfalls Vorkehrungen für die weitere Hilfegewährung treffen zu können (Bieback in Grube/Wahrendorf, SGB XII, 5. Auflage 2014, § 25, Rn. 35), ist in der Regel eine einmonatige Frist angemessen (vgl. BSG v. 23.08.2013 – B 8 SO 19/12 R – ). Zwar mag im Einzelfall eine längere Frist aus auf Seiten des Nothelfers bestehenden besonderen Umständen angemessen sein. Vorliegend hat die Klägerin jedoch keine besonderen Umstände dargelegt.
Quelle: https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=199488&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
4. 2 Landessozialgericht Baden-Württemberg, Urt. v. 14.12.2017 - L 7 SO 1138/17
Quelle: https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=199352&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
4. 3 Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 15.03.2018 - L 9 SO 300/16
Ausnahme: Zur Anrechnung von Kindergeld bei der SGB XII beziehenden Klägerin für ihre volljährigen Töchter, welche bei ihr im Haushalt leben und trotz Weiterleitung des KG .
Kindergeld für im Haushalt lebende volljährige Kinder ist trotz - Weiterleitung - desselbigen an das Kind Einkommen des Kindergeldberechtigten ( entgegen LSG NRW vom 26.04.2009 zum Az. L 20 SO 99/07 ).
Quelle: https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=199438&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
5. 1 Sozialgericht Duisburg, Beschluss v. 02.02.2018 - S 48 SO 588/17 ER - rechtskräftig
Zum Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes, um die Übernahme von Mietkosten anlässlich einer Haftverbüßung des Antragstellers auf Grundlage der §§ 67 SGB XII zu sichern, hier aber ablehnend ( unangemessene Wohnung des Antr., Haftdauer kann noch nicht abgeschätzt werden ).
Zum Wohnungserhalt während Inhaftierung ( Kommentierung von Infodienst Schuldnerberatung )
Quelle: https://www.infodienst-schuldnerberatung.de/zum-wohnungserhalt-waehrend-inhaftierung-sg-duisburg-vom-12-januar-2018-az-s-48-so-588-17-er/
6. 1 Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Beschluss vom 07.02.2018 - L 8 AY 23/17 B ER
Quelle: http://www.rechtsprechung.niedersachsen.de/jportal/portal/page/bsndprod?feed=bsnd-r-sg&showdoccase=1&paramfromHL=true&doc.id=JURE180006343#focuspoint
6. 2 Leitsätze von Dr. Manfred Hammel zu SG Berlin - Keine Anrechnung von Einkommen volljähriger Kinder auf Grundleistungen nach AsylbLG
7. 1 Leistungsbezug nach dem SGB II/SGB XII und Einkommens-/Vermögensanrechnung, z. B. im Erbfall, ein Beitrag von Rechtsanwalt Jens Kadner
Weiter: https://www.anwalt.de/rechtstipps/leistungsbezug-nach-dem-sgb-iisgb-xii-und-einkommens-vermoegensanrechnung-z-b-im-erbfall_133624.html
7. 2 Fiktive Bemessung des Arbeitslosengeldes I bei nachträglicher Korrektur einer Entgeltabrechnung - Anmerkung zu SG Karlsruhe 2. Kammer, Urteil vom 13.12.2017 - S 2 AL 3606/16, ein Beitrag von Dipl.-Verwaltungswirt (FH) Thomas Neumair, RA und FA für Arbeitsrecht
7. 3 Neue Broschüre zur Familienzusammenführung nach der Dublin III Verordnung
Sie kann in gedruckter Form bestellt werden unter:https://www.diakonie.de/diakonie-texte/022018-familienzusammenfuehrungen-im-rahmen-der-dublin-iii-verordnung-nach-deutschland
https://www.diakonie.de/fileadmin/user_upload/02_2018_Familienzusammenfu__hrungen.pdf

References: § 7
 § 30
 § 22
 § 11
 § 22
 § 25
 § 25
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