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Timestamp: 2019-06-20 23:58:46+00:00

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Dienstleistungen - 18512-2018 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 18512-2018
16/01/2018 S10 - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation)
Deutschland-Erftstadt: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
2018/S 010-018512
Kontaktstelle(n): Eigenbetrieb Immobilienwirtschaft Stadt Erftstadt
E-Mail: Marion.Kann@erftstadt.de
Kontaktstelle(n): Heyo Schönwälder
E-Mail: heyo.schoenwaelder@planungskultur.dede
Deutschland, Erftstadt.
(7) Erneuerung Technische Ausrüstung (AGr 1 –8) / Integration dezentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung (Klassenräume);
(10) Intermimplanung;
Die beabsichtigten Maßnahmen zeichnen sich zusammenfassend wie folgt aus: 1. Art der Baumaßnahme: Bauen im Bestand (Sanierung/partieller Umbau) sowie Neubau/Erweiterungsbau; 2. Größenordnungen (BGF): Bestandsgebäude: rd. 17.000 qm/Neubau: rd. 4.200 qm; 3. geschätzte Bauwerkskosten netto (Summe KG 300- 400 nach DIN 276): rd. 13,5 Mio. € netto. Die geschätzten Kosten davon in KG 400 (Summe KG 410-480) betragen rd. 4,0 Mio. € netto.
Ausgeschrieben sind die Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung nach §55 HOAI in Verbindung mit Anlage 15, umfassend die Anlagengruppen 1-8 nach HOAI §53, Grundleistungen der Leistungsphasen 1-9 sowie optional ausgewählte Besondere Leistungen (siehe auch Ziffer II.2.11. „Optionen“).
Folgende Unterlagen/Ausarbeitungen liegen vor und sind Bestandteil der Vergabeunterlagen, die im Internet abgerufen werden können (siehe Ziffer I.3): Wettbewerbsauslobung „Entwicklung und Sanierung des Schulzentrums Erftstadt-Lechenich“, Ergebnisprotokoll und Präsentationspläne des 1. Preisträgers, Vertragsentwurf sowie (erst im Falle der Einladung zur Verhandlung/Angebotsaufforderung von allen Beteiligten vorzulegen) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentlohnung für Dienst- und Bauleistungen unter Berücksichtigung der Vorgaben des Tariftreue- und Vergabegesetzes Nordrhein-Westfalen (Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen - NRW)/Verpflichtungserklärung nach § 8 TVgG – NRW zur Frauenförderung und Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Voraussichtlicher Zeitrahmen: 1. Beauftragung: 05/2018; 2. Planung/Baudurchführung: bis 2022; 3. Projektabschluss: im Nachgang.
Qualitätskriterium - Name: 1. Personaleinsatzkonzept: 1. Projektleitung, 2. Bauleitung, 3. weitere Mitglieder des Projektteams (im Einzelnen siehe Vergabeunterlagen) / Gewichtung: 65
Qualitätskriterium - Name: 2. strukturelle Herangehensweise 1. Projektorganisation, Zusammenarbeit etc.; 2. Projekteinschätzung und abgestimmte Bearbeitungsmethodik; 3. Kosten und Termine (im Einzelnen siehe Vergabeunterlagen) / Gewichtung: 60
Qualitätskriterium - Name: 3. fachtechnische Lösungsansätze 1. Gebäudeklima-/Energiekonzept; 2. Erneuerung/Erstinstallation Anlagentechnik; 3. Maßnahmen im Bestand; 4. Qualitätssicherung (im Einzelnen siehe Vergabeunterlagen) / Gewichtung: 60
Qualitätskriterium - Name: 4. Aus dem Bietergespräch gewonnene Eindrücke / Gewichtung: 10
Laufzeit in Tagen: 52
(2) Die maximale erreichbare Punktzahl beträgt 1.010 Punkte (Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: 210 Punkte; Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: 800 Punkte). Detaillierte Angaben zur Bewertung können dem Anhang zum Teilnahmeantrag entnommen werden.
(3) Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Falls die aufzufordernden Bewerber wegen Punktgleichstand nicht zweifelsfrei bestimmt werden können, wird die Rangfolge in diesem Bereich im Losverfahren bestimmt.
(1) Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Mit dem Abschluss des Vertrages werden die Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 4 gem. HOAI §55 beauftragt (Stufe 1), soweit diese nach Ziffer II.2.4/ spezifiziertem Leistungsbild Gegenstand der zu vergebenden Leistungen sind.
Die weiteren Stufen werden bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Maßnahme einzeln oder im Ganzen schriftlich beauftragt. Aus der stufenweisen Beauftragung bzw. Nichtbeauftragung der weiteren Stufen ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere bzw. zusätzliche Vergütung. Ergänzende (Planungs-/Beratungs-) Leistungen werden sinngemäß analog beauftragt.
Voraussetzung für die Beauftragung der Stufe 2 ist ein Baubeschluss der Stadt Erftstadt. Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung sind die Einhaltung der vorgegebenen Kosten und Termine sowie die Genehmigungsfähigkeit.
(2) Optional Vergabe ausgewählter Besonderer Leistungen, sofern und soweit diese erforderlich werden.
(3) Im Falle der Einladung zur Verhandlung werden folgende Unterlagen zur Verfügung gestellt: Formblatt für das Honorarangebot.
Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen – bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/-abgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung – auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 (2) - wird der Bewerber ausgeschlossen:
a) Soweit zutreffend: Vorlage eines Auszugs aus dem Berufsregister, gegebenenfalls Handelsregister oder einem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers (gegebenenfalls in Kopie) sowie Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 2) des Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt.
f) Beruft sich der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft zur Begründung seiner/ihrer Eignung auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer), sind die betreffenden Nachunternehmer zu benennen (Teilnahmeantrag Punkt 1), Verpflichtungserklärungen der betreffenden Nachunternehmer nach §47 (1) VgV vorzulegen und die Erklärungen zu wirtschaftlichen Verknüpfungen (Unabhängigkeit/Zusammenarbeit) und gemäß §§123 und 124 GWB (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe) für die betreffenden Nachunternehmer vorzulegen (Formblatt). Anderenfalls sind die unter dieser Ziffer geforderten Erklärungen und Nachweise für Nachunternehmer erst auf Verlangen des Auftraggebers vorzulegen.
Mehrfachbeteiligungen, d.h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft, werden ausgeschlossen, sofern die betroffenen Bieter nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
a) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 4.1) zum Netto-Jahresgesamtumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren.
b) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 4.1) zum Netto-Jahresumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren für Fachplanungsleistungen der Technischen Ausrüstung im Sinne HOAI 2013 §55 gesamt und für Leistungen der Technischen Ausrüstung im Sinne HOAI 2013 §55 in den Anlagengruppen 1 bis 8 im Sinne HOAI 2013 §53.
Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3,0 Millionen EURO je Schadensfall für Personenschäden sowie 3,0 Millionen EURO für sonstige Schäden je Auftraggeber nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass diese im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich (Teilnahmeantrag Punkt 2). Die Versicherungssumme muss jährlich mindestens 2-fach zur Verfügung stehen.
Netto-Jahresumsatz im Durchschnitt der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2017 [ggf. als Prognose], 2016, 2015) für Leistungen der Technischen Ausrüstung im Sinne HOAI 2013 §55: Mindestanforderung größer/gleich 270 000,00 € netto pro Jahr im Durchschnitt gesamt.
(1) Darstellung (Teilnahmeantrag Punkt 4.2) der in den letzten 3 Jahren (2017, 2016, 2015) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Ingenieure (Dr.-Ing., Dipl.-Ing. bzw. Bachelor/Master oder gleichwertiger Abschluss) mit größer/gleich 30 Wochenarbeitsstunden aufgeschlüsselt in:
— Ingenieure im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne HOAI 2013 §55, Anlagengruppen 1-8 im Sinne HOAI §53,
— Ingenieure im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne HOAI 2013 §55, Anlagengruppen 1-8 im Sinne HOAI §53, mit ≥ 5 Jahre Berufserfahrung.
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers dürfen nur die Mitarbeiter des Nachunternehmers angegeben werden, die in dem für die Nachunternehmervergabe vorgesehenen Leistungsanteil tätig waren.
(3) Für das in Ziffer II.1.4 aufgeführte Leistungsbild sind mindestens 2 und maximal 4 realisierte Referenzprojekte vorzustellen (Teilnahmeantrag Punkt 5.2.1 bis 5.2.4), die anhand der Auswertungsmatrix bewertet werden. Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen jeweils folgende Unterangaben vollständig getätigt werden:
— Bezeichnung der Baumaßnahme / Angabe Ort/Land/Auftraggeber,
— Öffentlicher Auftrag im Sinne GWB §103,
— Bei Bewerbergemeinschaften/Nachunternehmern: Name Auftragnehmer,
— Datum Fertigstellung Leistungsphase 8 i.S. HOAI §55 (mindestens Übergabe an den Nutzer/Betreiber),
— Bauwerkskosten (Summe Kostengruppen 410-480 nach DIN 276) netto,
— Art der Baumaßnahme (Bauen im Bestand [Umbau- und/oder Modernisierungsmaßnahme i.S. HOAI 2013 §2] / Neubau- und/oder Erweiterungsbaumaßnahme / Andere [Instandsetzungs- und/oder Instandhaltungsmaßnahme, Wiederaufbau u.ä.]),
— Bearbeitete Anlagengruppen im Sinne HOAI §53 / Leistungsphasen im Sinne des HOAI §55.
Für die Bewertung der fachlichen Eignung sind außerdem Angaben zu ausgewählten Leistungen/ Projektmerkmalen zu tätigen (sofern zutreffend): Gebäudetypologie (Schule/Andere); Planung/Realisierung naturwissenschaftliche Übungs-/ Fachräume (Physik und/oder Chemie); Wirtschaftlichkeitsberechnungen im Bereich Lüftung; Planung/Realisierung dezentraler Lüftungsanlagen; Planung/Realisierung von Lüftungsanlagen für Räume ≥ 6.000 cbm (Aula/Mehrzweck/Veranstaltung/Sport); Planung/Realisierung Wärmerückgewinnung in RLT-Anlagen; Planung/Realisierung Gefahrenmelde- und/oder Alarmanlagen; Planung/Realisierung der Steuerung von Sonnenschutz, Beleuchtung, Heizung etc. durch BUS-Systeme o. vgl.; Planung/Realisierung Technische Ausstattung eines temporären (Schul-) Gebäudes in Containerbauweise; Planung/Realisierung küchentechnischer Anlagen; Realisierung bei laufendem Betrieb/abschnittsweise Ausführung. Es geht je Leistung/Projektmerkmal max. ein Projekt in die Wertung ein.
Referenzschreiben des Bauherrn/Betreibers, die den erfolgreichen Abschluss hinsichtlich der Kosten und/oder Termine, Qualitäten und Zusammenarbeit belegen, können der Bewerbung als Anlage beigefügt werden und gehen dann positiv in die Bewertung ein. Der Auftraggeber behält sich vor, Erkundigungen beim Betreiber bzw. Bauherrn einzuholen. Nicht in deutscher Sprache verfasste Referenzschreiben sind in deutscher Übersetzung vorzulegen.
Der Bewerber muss die einzelnen Referenzprojekte auf je maximal 2 DIN-A4-Seiten in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen weiterführend darstellen.
1. Anzahl der festangestellten Ingenieure (einschließlich Führungskräfte) mit größer/gleich 30 Wochenarbeitsstunden im Leistungsbild Technische Ausrüstung im Sinne HOAI 2013 §55 mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: größer / gleich 4 pro Jahr im Durchschnitt, davon mind. 2 in den Anlagengruppen 1 bis 3 und 8 sowie mind. 2 in den Anlagengruppen 4 und 5 im Sinne HOAI 2013 §53.
2. Referenzen: Mindestanforderung, damit die Eignung zuerkannt werden kann: Gewertet werden nur Referenzprojekte, die folgende Bedingungen erfüllen: Summe Kosten Kostengruppen 410-480 nach DIN 276 größer/gleich 1,5 Mio. Euro netto, Fertigstellung Leistungsphase 8 im Sinne HOAI 2013 §55 (mindestens Übergabe an den Nutzer beziehungsweise Betreiber) in den letzten 5 Jahren (im Zeitraum 01/2013 bis 12/2017).
Für die mindestens 2 und maximal 4 Referenzprojekte, die vorgenannte Bedingungen erfüllen, gelten die folgenden weiteren Mindestanforderungen:
a.) mindestens ein Referenzprojekt mit der Zuordnung „Öffentlicher Auftrag im Sinne GWB §103“;
b.) mindestens ein Referenzprojekt mit der Zuordnung Umbau- und/oder Modernisierungsmaßnahme im Sinne HOAI 2013 §2;
c.) mindestens ein Referenzprojekt mit der Zuordnung Neubau- und/oder Erweiterungsbaumaßnahme im Sinne HOAI 2013 §2;
d.) mindestens ein Referenzprojekt mit Summe Kosten Kostengruppen 410-480 nach DIN 276 größer/gleich 3,0 Millionen Euro netto;
e.) durch die Summe der Referenzprojekte müssen die Leistungen der Leistungsphasen 2 bis 8 im Sinne HOAI §55 HOAI für die Anlagengruppen 1 bis 6 im Sinne HOAI §53 mindestens je einmal abgedeckt sein.
Alle Mindestanforderungen müssen in zwei oder mehreren Referenzprojekten (maximal 4) erfüllt sein, die Kombination dabei ist beliebig.
VgV §75 (1-3) in Verbindung mit VgV §44: Teilnahmeberechtigt sind Ingenieure.
(1) Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder wenn sie berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden.
Eine Eigenerklärung gemäß vorstehender Festlegungen erfolgt im Bewerbungsformular (s. Pkt. 6).
(1) Örtliche Präsenz in der Planungs- und Bauzeit in engen Intervallen gemäß Erfordernis; der Bauherr legt besonderen Wert auf eine - entsprechend gängiger Rechtsprechung - intensive, den komplexen Anforderungen genügende Wahrnehmung der Bauüberwachungspflichten. Die personelle Kontinuität bezüglich der Präsenz vor Ort ist möglichst sicherzustellen.
(2) Erfüllung CAD-Richtlinien Stadt Erftstadt.
(3) Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HOAI (2013): Festlegung AG §56: Honorarzone II bzw. III (AGr 8) Mindestsatz.
(3) Vertrag inklusive Anlagen.
(4) Berufshaftpflichtversicherung gemäß Ziffer III.1.2.
(5) Gesetze und Verordnungen des Landes NRW sowie ergänzende Vorschriften und Regeln (u.a. BauO NRW).
(6) Pflichten gemäß TVgG NRW: Erklärungen [s. Ziff. II.2.4 und Vergabeunterlagen] sind im Falle der Einladung zur Verhandlung von allen Beteiligten vorzulegen.
(1) Es wird empfohlen, die vom Auftraggeber (AG) vorgegebenen Formblätter zu verwenden (s. Ziff. III.1.1). Sofern der Bewerber eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) einreichen möchte, muss dieser sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält.
(2) Die insbesondere in Ziff. III.1.1 bis III.1.3 geforderten Erklärungen/Angaben werden im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Teilnahmeantrag und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Erklärung des Nachunternehmers) präzisiert/abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben.
Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen, die im Internet (s. Ziff. I.3) heruntergeladen werden können. Sie sind - in deutscher Sprache gut lesbar - vollständig auszufüllen, an den entsprechenden Stellen zu unterschreiben und bis zu der in Ziff. IV.2.2 genannten Frist einzureichen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
Zur Abgabe der Bewerbung entsprechend Ziff. IV.2.2 ist ein Papierexemplar der Formblätter einschließlich der zusätzlich geforderten Nachweise in einem verschlossenen Umschlag, der außen mit dem Vermerk „Entwicklung und Sanierung SZ Lechenich, VgV TGA - Teilnahmeantrag - Bitte nicht öffnen“ gekennzeichnet ist, bis zu der in Ziff. IV.2.2 genannten Frist einzureichen. Das Fehlen der Unterschrift auf dem Teilnahmeantrag führt unmittelbar zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
Die Nichtvorlage bzw. Vorlage nicht vollständiger Unterlagen/Erklärungen/Nachweise – auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 [2] - hat den zwingenden Ausschluss des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft vom weiteren Verfahren zur Folge.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim AG. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
(3) Unter der in Ziff. I.3 genannten Internetadresse können alle Vergabeunterlagen (Formblätter [siehe oben], inkl. Bewertungsmatrix Stufe 1, Zuschlagskriterien, sowie die in Ziff. II.2.4 aufgeführten Unterlagen) sowie Änderungen/Ergänzungen zur Bekanntmachung und ähnliches wie auch die weiteren Auskünfte abgerufen werden. Bewerber sind verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu verschaffen.
(4) Weitere Auskünfte sind nur auf schriftlich Anfrage - unter der Projektbezeichnung „Entwicklung und Sanierung SZ Lechenich, VgV TGA - Rückfragen“ - per E-Mail an die in Ziff. I.3 genannte Adresse erhältlich. Die Fragen sind so zu formulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandes aller potentiellen Bewerber werden die anonymisierten Anfragen/Antworten im Internet (s.o.) kontinuierlich veröffentlicht. Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, die so rechtzeitig eingehen, dass der AG 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann (VgV § 20 (3), Unterabsatz 1).
(5) Hinweis zu Ziff. II.2.5 Zuschlagskriterien: je Kriterium werden 0, 1, 3, 5 Punkte vergeben. Es können insgesamt max. 260 Punkte erreicht werden (Details s. Vergabeunterlagen, hier: Zuschlagskriterien/ Bewertungsmatrix Stufe 2). Bewertung Honorarangebote: 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis, 0 Punkte erhalten Angebote mit dem 1,75-fachen oder mehr als dem 1,75-fachen des niedrigsten Preises. Die Punktzahl errechnet sich im Übrigen dann wie folgt: 0 + 5 x (niedrigster Preis x 1,75 - Preis)/(niedrigster Preis x 1,75 – niedrigster Preis).
(6) Der Bauherr beabsichtigt im Rahmen der Verhandlung (Zuschlagsverfahren) die Frist für die Einlieferung der Honorarangebote im Einvernehmen mit den Bietern auf 15 Tage festzulegen. Der AG behält sich vor, den Zuschlag gem. VgV §17 (11) auf Grundlage des Erstangebotes zu erteilen.
Gemäß §160 (3) GWB ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit.

References: §55
 §53
 § 8
 §55
 §56
 §47
 §55
 §55
 §53
 §55
 §55
 §53
 §55
 §53
 §103
 §55
 §2
 §53
 §55
 §55
 §53
 §55
 §103
 §2
 §2
 §55
 §53
 §75
 §44
 §56
 §56
 § 20
 §17
 §160