Source: https://www.elwis.de/DE/Schifffahrtsrecht/Seeschifffahrtsrecht/SeeSchStrO/Vierter-Abschnitt/30/30-node.html
Timestamp: 2019-12-14 21:59:58+00:00

Document:
(1) Die Seeschifffahrtsstraßen Jade, Weser, Hunte, Elbe, Nord-Ostsee-Kanal, Kieler Förde und Trave sowie die Wasserflächen der Zufahrten zu den Häfen Wismar, Rostock mit Warnow, Stralsund mit Gellenstrom, Landtief und Osttief und Wolgast dürfen von den nachstehend aufgeführten Fahrzeugen, von denen aufgrund der Art der beförderten Ladung besondere Gefahren für die übrige Schifffahrt ausgehen können, nur unter den in Absatz 2 genannten Voraussetzungen befahren werden:
gasförmige Güter nach dem Internationalen Code für den Bau und die Ausrüstung von Schiffen zur Beförderung verflüssigter Gase als Massengut (IGC-Code) (VkBl. 2007 Seite 8, Seite 80 und Seite 152), in der jeweils geltenden Fassung, außer Gase und Gasgemische der Klasse 2.2 ohne Zusatzgefahr
flüssige Chemikalien nach dem Internationalen Code für den Bau und die Ausrüstung von Schiffen zur Beförderung gefährlicher Chemikalien als Massengut (IBC-Code) (VkBl. 2007 Seite 8, Seite 80 und Seite 152), in der jeweils geltenden Fassung, für die nach Kapitel 15 Abschnitt 15.19 des IBC-Code in vollem Umfang überfüllsicherungen und Füllstandsalarme vorgeschrieben sind und die daher den Eintrag "15.19" in Spalte "o" der Tabelle in Kapitel 17 des Codes haben, oder
flüssige Güter nach Anlage I des Internationalen übereinkommens von 1973 zur Verhütung der Meeresverschmutzung durch Schiffe mit dem Protokoll von 1978 zu dem übereinkommen (BGBl. 1982 II Seite 2) in der jeweils geltenden Fassung als Massengut befördern,
Fahrzeuge, die nach dem Internationalen Code für die sichere Beförderung von verpackten bestrahlten Kernbrennstoffen, Plutonium und hochradioaktiven Abfällen mit Seeschiffen (INF-Code) (BAnz. 2000 Seite 23 322), in der jeweils geltenden Fassung, die dort genannten Stoffe befördern,
leere Tankschiffe und Schub- und Schleppverbände nach dem Löschen der in Nummer 1 Buchstabe b oder c genannten Stoffe  ausgenommen Restmengen, die bei ordnungsgemäßer Funktionsfähigkeit der Löscheinrichtungen nicht mehr gepumpt werden können  sofern der Flammpunkt der letzten Ladung unter 35° C lag und die Tanks nicht gereinigt und entgast oder vollständig inertisiert sind.
(2) Voraussetzungen für das Befahren der in Absatz 1 aufgeführten Seeschifffahrtsstraßen sind:
Beim Einlaufen in die Seeschifffahrtsstraße oder beim Verlassen einer Liegestelle muss eine Sicht von mehr als 1.000 Metern herrschen; dies gilt nicht für Fahrzeuge mit einer Ladefähigkeit von bis zu 2.000 Tonnen, soweit die Sicht von 500 Metern nicht unterschritten wird sowie für die unmittelbare Einfahrt in den oder Ausfahrt aus dem Nord-Ostsee-Kanal und für das Befahren des Nord-Ostsee-Kanals, ausgenommen das Verlassen eines Liegeplatzes in einem Hafen,
es muss ein einwandfrei arbeitendes Radargerät eingeschaltet sein,
(3) Unbeschadet des Absatzes 1 können für Fahrzeuge oder Fahrzeuggruppen weitere schifffahrtspolizeiliche Voraussetzungen für das Befahren der Seeschifffahrtsstraßen oder einzelner Wasserflächen nach § 60 Absatz 1 bekannt gemacht werden.
Besondere Befahrensvoraussetzungen (§ 30 Absatz 3 SeeSchStrO)
Seeschifffahrtsstraßen oder einzelne Wasserflächen, auf denen schifffahrtspolizeiliche Voraussetzungen für das Befahren festgelegt sind:
11.1 Jade
Einlaufend ist ab Tonne 33 (Wendeplatz) für alle Massengutschiffe mit einem Tiefgang von mehr als 16,50 m die Begleitung von Schleppern mit einer Nenn-Pfahlzugleistung von mindestens insgesamt 50 t anzunehmen. Die Herstellung der Schleppverbindungen muss jederzeit gewährleistet sein.
11.2 Hunte
Fahrzeuge bis 86 Meter Länge
Fahrtstrecke: Elsfleth (Hunte-km 21,00) bis Oldenburg (Hunte-km 1,00)
Erste und letzte Abfahrtzeiten am Schifffahrtspegel Elsfleth-Ohrt
bei folgenden Mindestwasserständen
bis 7,50 m
bis 9,50 m
bis 1,30 m Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig
bis 1,40 m Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig
bis 1,50 m Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig
bis 1,60 m Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig
bis 1,70 m Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig + 80 cm bei Flut
+ 80 cm bei Ebbe
bis 1,80 m Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig + 80 cm bei Flut
+ 80 cm bei Ebbe + 90 cm bei Flut
+ 90 cm bei Ebbe
bis 1,90 m Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig + 80 cm bei Flut
+ 90 cm bei Ebbe + 90 cm bei Flut
bis 2,00 m Tideunabhängig Tideunabhängig + 80 cm bei Flut
+ 90 cm bei Ebbe + 110 cm bei Flut
bis 2,10 m Tideunabhängig + 80 cm bei Flut
+ 90 cm bei Ebbe + 100 cm bei Flut
+ 90 cm bei Ebbe + 120 cm bei Flut
+ 100 cm bei Ebbe
bis 2,20 m + 80 cm bei Flut
+ 100 cm bei Ebbe + 130 cm bei Flut
+ 110 cm bei Ebbe + 140 cm bei Flut
+ 120 cm bei Ebbe
bis 2,30 m + 90 cm bei Flut
+ 120 cm bei Ebbe + 160 cm bei Flut
+ 130 cm bei Ebbe
bis 2,40 m + 100 cm bei Flut
+ 90 cm bei Ebbe + 140 cm bei Flut
+ 110 cm bei Ebbe + 150 cm bei Flut
+ 130 cm bei Ebbe + 170 cm bei Flut
+ 140 cm bei Ebbe
bis 2,50 m + 130 cm bei Flut
+ 130 cm bei Ebbe + 150 cm bei Flut
+ 140 cm bei Ebbe + 180 cm bei Flut
+ 150 cm bei Ebbe + 190 cm bei Flut
+ 160 cm bei Ebbe
bis 3,00 m + 230 cm bei Flut
+ 220 cm bei Ebbe + 230 cm bei Flut
+ 220 cm bei Ebbe + 260 cm bei Flut
+ 250 cm bei Ebbe + 260 cm bei Flut
+ 250 cm bei Ebbe
bis 3,50 m + 310 cm bei Flut
+ 300 cm bei Ebbe + 310 cm bei Flut
+ 300 cm bei Ebbe
bis 4,00 m + 350 cm bei Flut
+ 370 cm bei Ebbe + 350 cm bei Flut
+ 370 cm bei Ebbe
bis 4,20 m + 370 cm bei Flut
+ 390 cm bei Ebbe
Fahrzeuge über 86 Meter Länge bis 100 m Länge
bis 9,00 m
bis 1,30 m Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig
bis 1,40 m Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig
bis 1,50 m Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig + 90 cm bei Flut
bis 1,60 m Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig + 90 cm bei Flut
+ 80 cm bei Ebbe + 100 cm bei Flut
bis 1,70 m Tideunabhängig Tideunabhängig + 90 cm bei Flut
+ 80 cm bei Ebbe + 110 cm bei Flut
bis 1,80 m Tideunabhängig + 90 cm bei Flut
+ 100 cm bei Ebbe + 150 cm bei Flut
bis 1,90 m + 90 cm bei Flut
bis 2,00 m + 110 cm bei Flut
+ 140 cm bei Ebbe + 200 cm bei Flut
+ 170 cm bei Ebbe
bis 2,10 m + 120 cm bei Flut
+ 170 cm bei Ebbe + 210 cm bei Flut
+ 180 cm bei Ebbe
bis 2,20 m + 140 cm bei Flut
+ 110 cm bei Ebbe + 170 cm bei Flut
+ 180 cm bei Ebbe + 220 cm bei Flut
+ 200 cm bei Ebbe
bis 2,30 m + 150 cm bei Flut
+ 130 cm bei Ebbe + 180 cm bei Flut
+ 160 cm bei Ebbe + 210 cm bei Flut
+ 200 cm bei Ebbe + 220 cm bei Flut
bis 2,40 m + 180 cm bei Flut
+ 170 cm bei Ebbe + 220 cm bei Flut
bis 2,50 m + 200 cm bei Flut
+ 170 cm bei Ebbe + 200 cm bei Flut
+ 200 cm bei Ebbe + 230 cm bei Flut
+ 210 cm bei Ebbe
bis 3,00 m + 240 cm bei Flut
+ 160 cm bei Ebbe + 260 cm bei Flut
+ 290 cm bei Ebbe + 280 cm bei Flut
+ 300 cm bei Ebbe + 290 cm bei Flut
+ 310 cm bei Ebbe + 310 cm bei Flut
+ 330 cm bei Ebbe
bis 3,50 m + 290 cm bei Flut
+ 320 cm bei Ebbe + 320 cm bei Flut
+ 360 cm bei Ebbe + 340 cm bei Flut
+ 370 cm bei Ebbe + 360 cm bei Flut
+ 390 cm bei Ebbe + 380 cm bei Flut
+ 420 cm bei Ebbe
Fahrtstrecke: Oldenburg (Hunte-km 1,00) bis Elsfleth (Hunte-km 21,00)
Erste und letzte Abfahrtzeiten am Schifffahrtspegel Oldenburg-Osthafen
bis 1,60 m Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig + 80 cm bei Ebbe
bis 1,70 m Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig + 80 cm bei Ebbe
+ 190 cm bei Ebbe + 80 cm bei Ebbe
+ 220 cm bei Ebbe
bis 1,80 m Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig + 80 cm bei Ebbe
+ 200 cm bei Ebbe + 80 cm bei Ebbe
+ 230 cm bei Ebbe
bis 1,90 m Tideunabhängig Tideunabhängig + 80 cm bei Ebbe
+ 210 cm bei Ebbe + 70 cm bei Ebbe
+ 240 cm bei Ebbe
bis 2,00 m Tideunabhängig + 80 cm bei Ebbe
+ 200 cm bei Ebbe + 70 cm bei Ebbe
+ 230 cm bei Ebbe + 70 cm bei Ebbe
+ 260 cm bei Ebbe
bis 2,10 m + 80 cm bei Ebbe
+ 210 cm bei Ebbe + 80 cm bei Ebbe
+ 240 cm bei Ebbe + 60 cm bei Ebbe
+ 270 cm bei Ebbe
bis 2,20 m + 80 cm bei Ebbe
+ 210 cm bei Ebbe + 60 cm bei Ebbe
+ 220 cm bei Ebbe + 60 cm bei Ebbe
+ 250 cm bei Ebbe + 60 cm bei Ebbe
bis 2,30 m + 70 cm bei Ebbe
+ 230 cm bei Ebbe + 60 cm bei Ebbe
+ 250 cm bei Ebbe + 50 cm bei Ebbe
+ 280 cm bei Ebbe
bis 2,40 m + 70 cm bei Ebbe
+ 220 cm bei Ebbe + 70 cm bei Ebbe
+ 240 cm bei Ebbe + 50 cm bei Ebbe
+ 260 cm bei Ebbe + 50 cm bei Ebbe
+ 290 cm bei HW
bis 2,50 m + 60 cm bei Ebbe
+ 270 cm bei Ebbe + 50 cm bei Ebbe
bis 3,00 m + 70 cm bei Flut
+ 250 cm bei Flut + 70 cm bei Flut
+ 250 cm bei Flut + 90 cm bei Flut
+ 250 cm bei Flut
bis 3,50 m + 130 cm bei Flut
+ 250 cm bei Flut + 130 cm bei Flut
bis 4,00 m + 160 cm bei Flut
+ 250 cm bei Flut + 160 cm bei Flut
bis 4,20 m + 180 cm bei Flut
+ 250 cm bei Flut + 180 cm bei Flut
in Mtern
bis 1,50 m Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig + 80 cm bei Ebbe
bis 1,60 m Tideunabhängig Tideunabhängig Tideunabhängig + 80 cm bei Ebbe
+ 250 cm bei Flut + 70 cm bei Ebbe
bis 1,70 m Tideunabhängig Tideunabhängig + 80 cm bei Ebbe
bis 1,80 m Tideunabhängig + 80 cm bei Ebbe
+ 250 cm bei Flut + 60 cm bei Ebbe
bis 1,90 m + 80 cm bei Ebbe
bis 2,00 m + 70 cm bei Ebbe
bis 2,10 m + 70 cm bei Ebbe
+ 250 cm bei Flut + 50 cm bei Ebbe
+ 250 cm bei Flut + 40 cm bei MTnw
bis 2,20 m + 60 cm bei Ebbe
+ 250 cm bei Flut + 50 cm bei Flut
bis 2,30 m + 60 cm bei Ebbe
bis 2,40 m + 60 cm bei Ebbe
bis 2,50 m + 50 cm bei Ebbe
bis 3,00 m + 80 cm bei Flut
bis 3,50 m + 110 cm bei Flut
+ 250 cm bei Flut + 110 cm bei Flut
Im Streckenabschnitt zwischen dem Osthafen Oldenburg (km 2,8) und der Eisenbahnbrücke Elsfleth-Ohrt (km 20,8) dürfen Fahrzeuge hunteabwärts nur in der Zeit von 2 Stunden vor Sonnenaufgang bis 2 Stunden nach Sonnenuntergang fahren (bei Sichtverhältnissen unter 1000 m gilt dies von 1 Stunde vor Sonnenaufgang bis 1 Stunde nach Sonnenuntergang).
Ausnahme vom Nachtfahrverbot:
Binnenschiffe mit maximalem Tiefgang von 2,50 m, die mit einem funktionstüchtigen Radargerät und einem Gerät zur Anzeige der Wendegeschwindigkeit ausgerüstet sind, dürfen auch nachts fahren unter Einhaltung folgender Pegelstände:
Schifffahrtspegel Oldenburg-Osthafen:
Erste Abfahrtszeit: + 50 cm bei Flut
Letzte Abfahrtszeit: + 230 cm bei Flut
Im Streckenabschnitt zwischen Osthafen Oldenburg (km 2,8) und Hollersiel (km 10,0) darf nur gefahren werden bei Wasserständen bis maximal SKN + 3,70 m an den Schifffahrtspegeln Osthafen und Wasserständen bis maximal SKN + 3,60 m am Schifffahrtspegel Hollersiel.
Einlaufend ist von für Bremerhaven bestimmten Schiffen mit einem Tiefgang von mehr als 12,80 m ab Tonne 51 die Begleitung von Schleppern mit einer Nenn-Pfahlzugleistung von mindestens 40 t anzunehmen. Die Herstellung der Schleppverbindungen muss jederzeit gewährleistet sein.
14 Bekanntmachung der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt Außenstelle Nord
14.1 Husumer Au
Fahrzeuge mit einer Breite von 9,00 m und mehr oder einem Tiefgang von 3,40 m und mehr dürfen in die Husumer Au nur einlaufen, wenn die Sichtweite 1.000 m und mehr beträgt.
Ausgenommen hiervon sind mit Seelotsen besetzte Fahrzeuge.
Alle in Nummer 14.1.1 aufgeführten Fahrzeuge haben die Zustimmung zum Einlaufen in die Husumer Au rechtzeitig vor Passage der Tonne 61 über UKW-Kanal 11 bei der Küstenfunkstelle Husum Port einzuholen.
14.2 Elbe
Höchsttiefgänge und Tidefenster
Fahrtstrecke See-Hamburg-See
Höchsttiefgänge auf der Elbe für die Fahrtstrecke See-Hamburg-See unter der Voraussetzung normaler Tide- und Fahrwasserverhältnisse
Tideunabhängig
Tideabhängig ausgehend
Tideabhängig einkommend
Bis 23,3 m Breite oder 330 m Länge 12,80 m 13,80 m 15,10 m
Bis 45,0 m Breite oder 340 m Länge 12,70 m 13,80 m 15,10 m
Bis 47,5 m Breite oder 360 m Länge 12,60 m 13,50 m 14,90 m
Bis 50,0 m Breite oder 370 m Länge 12,40 m 13,30 m 14,70 m
Bis 52,5 m Breite oder 380 m Länge 12,20 m 13,00 m 14,50 m
Bis 55,3 m Breite oder 390 m Länge 12,00 m 12,80 m 14,30 m
Bis 57,5 m Breite oder 400 m Länge 11,80 m 12,60 m 14,10 m
Bis 60,3 m Breite oder 400 m Länge 11,60 m 12,40 m 13,90 m
Ürige Schiffe (Massengüterschiffe, Passagierschiffe, ...)
Bis 45,0 m Breite oder 330 m Länge 12,80 m 13,80 m 15,10 m
Bis 50,0 m Breite oder 350 m Länge 12,60 m 13,50 m 14,90 m
Bis 55,0 m Breite oder 350 m Länge 12,40 m 13,30 m 14,70 m
Bis 63,0 m Breite oder 360 m Länge 12,20 m 13,00 m 14,50 m
Tidefenster für die Fahrtstrecke See-Hamburg-See unter der Voraussetzung normaler Tide- und Fahrwasserverhältnisse
Übrige Schiffe (Massengutschiffe, Passagierschiffe, ...) nach Breite oder Länge
(Abfahrtsfenster für Passage Seemannshöft bezogen auf TnW St. Pauli)
Frischwassertiefgänge
Tideab-
Schiffe mit Breite bis 45,0 m
oder Länge bis 330,0 m 12,80 m tideun-
gig tideun-
gig -1:00
2:45 -0:55
2:00 -0:45
1:20 -0:45
1:20 -0:40
0:35 -0:40
0:35 -0:25
Schiffe mit Breite bis 50,0 m
oder Länge bis 340,0 m 12,60 m tideun-
Schiffe mit Breite bis 55,0 m
oder Länge bis 350,0 m 12,40 m tideun-
Schiffe mit Breite bis 63,0 m
oder Länge bis 360,0 m 12,20 m -1:00
(Abfahrtsfenster für Passage Großer Vogelsand bezogen auf Tnw Cuxhaven)
gig -1:10
6:15 -1:10
6:15 -0:45
6:50 -0:20
6:50 0:00
5:00 0:35
4:45 0:45
4:45 1:05
4:25 1:05
4:25 1:20
4:25 1:55
2:40 1:55
6:15 -0:20
6:50 0:15
5:00 0:45
4:45 1:20
oder Länge bis 360,0 m 12,20 m -1:10
Containerschiff nach Breite oder Länge
Schiffe mit Breite bis 32,3 m
3:25 -0:55
2:50 -0:45
2:10 -0:45
2:10 -0:40
1:30 -0:40
1:30 -0:30
Schiffe mit Breite bis 45 m
oder Länge bis 340,0 m 12,70 m tideun-
gig -0:55
2:55 -0:55
2:55 -0:45
2:20 -0:40
1:35 -0:40
1:35 -0:30
1:00 -0:30
1:00 -0:15
Schiffe mit Breite bis 47,50 m
oder Länge bis 360,0 m 12,60 m tideun-
oder Länge bis 370,0 m 12,40 m tideun-
Schiffe mit Breite bis 52,50 m
oder Länge bis 380,0 m 12,20 m tideun-
oder Länge bis 390,0 m 12,00 m tideun-
Schiffe mit Breite bis 57,50 m
oder Länge bis 400,0 m 11,80 m tideun-
Schiffe mit Breite bis 60,00 m
oder Länge bis 400,0 m 11,80 m -0:55
gig -0:25
-5:35 -0:25
-5:35 -0:05
6:15 0:10
-6:15 0:25
-6:50 0:40
-6:50 0:55
5:15 1:10
5:15 1:30
4:55 1:30
4:55 1:45
4:55 2:20
3:05 2:20
gig -0:20
-5:35 -0:20
-5:35 0:00
-6:15 0:15
-6:15 0:30
-6:50 0:45
-6:50 1:00
5:15 1:00
5:15 1:15
5:15 1:35
4:55 1:35
4:55 1:55
4:55 2:30
3:05 2:30
oder Länge bis 400,0 m 11,60 m -0:20
Höchtstiefgänge (Frischwasser und Tidefenster) für die Fahrtstrecke See-Elbehafen Brunsbüttel-See unter der Voraussetzung normaler Tide- und Fahrwasserverhältnisse auf der Elbe und im Ansteuerungsbereich der Nordostreede querab des Elbehafens (SKN (LAT) - 13,95 m)
Tideunabhängig (ausgehend und einkommend für alle Bereiche)
bis 12,80 m Frischwassertiefgang, ausgenommen alle beladenen Gastanker
ausgehend (Abfahrtsfenster bezogen auf Tnw Brunsbüttel)
bis 13,20 m
bis 14,00 m
bis 14,40 m
bis 14,80 m
Tankerlöschbereich 1:15
- 4:15 1:35
- 5:20 1:45
Trockengutbereich 1:15
- 5:45 2:00
- 6:15 2:30
einkommend (Ankunftsfenster bezogen auf Tnw Brunsbüttel)
alle beladenen Gastanker unabhängig vom Tiefgang jeweils bei Stauwasser oder gegen den Strom anlegen
bis 14,80 bei 0,40 m
bis 14,80 bei 0,80 m
Tankerlöschbereich 0:55 - 2:15 1:15 - 3:15 1:25 - 3:30
Trockengutbereich 0:55 - 2:15 1:15 - 3:15 1:35 - 3:50 2:00 - 4:35 2:30 - 5:25 3:15 - 6:05 4:25 5:20
Der geeignete Zeitpunkt zum Anlegen innerhalb des Tidefensters wird in Absprache zwischen dem Kapitän und dem Seelotsen festgelegt.
Wird im Rahmen der unter Nummer 14.2.1.1.1 aufgeführten Gruppen nach Länge und Breite die angegebene Breite oder die dazugehörige Länge überschritten, ist die Gruppe maßgeblich, bei der weder die Breite noch die Länge überschritten werden.
Fahrverbote und Fahrbeschränkungen auf dem Streckenabschnitt zwischen Störmündung/Rhinplatte Nord (Tonnen 75/76) und der Landesgrenze Hamburgs bei Tinsdal (Tonne 125).
Fahrzeuge mit addierten Breiten von 90,00 m und mehr, die beide aufgrund ihres Tiefgangs auf die tiefe Fahrrinne angewiesen sind, dürfen sich auf dem in Nummer 14.2.2 genannten Streckenabschnitt weder überholen noch begegnen. Die Verkehrszentrale Brunsbüttel kann unter Berücksichtigung der aktuellen Tiefgänge und des Wasserstands zum vorausberechneten überhol- und Begegnungszeitpunkt Ausnahmen von diesem Fahrverbot zulassen.
Schifffahrtspolizeiliche Verfügungen über Fahrverbote und Fahrbeschränkungen gemäß § 56 Absatz 1 SeeSchStrO für den in Nummer 14.2.2 genannten Streckenbereich erteilt die Verkehrszentrale Brunsbüttel, die sich bei der Übermittlung der schifffahrtspolizeilichen Verfügungen der Nautischen Zentrale Hamburg und der Verkehrszentrale Cuxhaven bedienen kann.
In Einzelfällen können Tankschiffe und Schub- und Schleppverbände im Sinne des § 30 Absatz 1 SeeSchStrO mit einer Ladefähigkeit über 2.000 t bei einer Sicht unter 1.000 m vom Fahrverbot nach § 30 Absatz 2 Nummer 1 SeeSchStrO für das Einlaufen in die Seeschifffahrtsstraße und das Verlassen eines Hafens/einer Liegestelle von der zuständigen Verkehrszentrale unter den nachfolgenden Voraussetzungen befreit werden:
es muss eine Sicht von mehr als 500 m herrschen,
die Verkehrslage muss es ermöglichen,
die Länge über alles von 140,00 m oder der Tiefgang von 8,50 m wird nicht überschritten,
Erkenntnisse über Mängel in der Ausrüstung und Technik liegen nicht vor.
Schifffahrtspolizeiliche Voraussetzungen für das Anlaufen des westlichen Teils des Elbehafens Brunsbüttel und des südlichen Teils der Kaianlage vor Bützfleth für Tankschiffe im Sinne des § 30 Absatz 1 Nummer 1 und 2 SeeSchStrO:
Tankschiffe im Sinne des § 30 Absatz 1 Nummer 1 Buchstabe a SeeSchStrO haben beim Anlegen unter Berücksichtigung der Tide sicherzustellen, dass sie gegen den jeweils laufenden Srom anlegen.Wenn durch Verspätung während der Revierfahrt oder andere nicht vorhersehbare Ereignisse die Erfüllung dieser Forderung unmöglich wird, muss in jedem Fall vermieden werden, (z. B. durch Annahme weiterer Schlepperkraft), dass ein Drehmanöver östlich des Elbehafens durchgeführt wird.
Tankschiffe im Sinne des § 30 Absatz 1 Nummer 1 Buchstabe a und b und Nummer 2 SeeSchStrO dürfen nur unter den folgenden Voraussetzungen den südlichen Teil der Kaianlage vor Bützfleth anlaufen:
Innenkante der Umschlagstelle des Elbanlegers
Die Länge über alles von 155,00 m und die größte Breite von 33,00 m dürfen nicht überschritten werden. Die Breite von über 28,00 m darf jedoch nicht überschritten werden, wenn an der landseitigen Umschlagseinrichtung im inneren südlichen Hafenbecken ein Fahrzeug mit einer Breite von über 28,00 m liegt.
Außenkante der Umschlagstelle des Elbanlegers
Die Länge über alles von 270,00 m darf nicht überschritten werden.
landseitige Umschlagstelle im inneren südlichen Hafenbecken.
Die Länge über alles von 200,00 m und die größte Breite von 33,00 m dürfen nicht überschritten werden.
Die in Nummer 14.2.4.2.1 genannten Fahrzeuge haben sich 72 Stunden vor Ankunft, bei geringerer Reisezeit spätestens nach dem Auslaufen aus dem Abgangshafen, bei der Verkehrszentrale Brunsbüttel (Telefon 04852 885393 oder 8400, Telefax 04852 87388) zu melden.
14.2.4.2.3
Die in Nummer 14.2.4.2.1 Buchstabe a und c genannten Fahrzeuge müssen so anlegen, dass der Bug in Richtung Ausfahrt liegt. Dabei müssen sie nach dem jeweils vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie vorausgesagten Wasserstand an ihrem jeweiligen Liegeplatz mindestens 1,00 m Wasser unter dem Kiel haben. Der Tiefgang von 9,00 m darf jedoch nicht überschritten werden.
14.2.4.2.4
Für das An- und Ablegen an den in Nummer 14.2.4.2.1 Buchstabe a und c genannten Umschlagstellen müssen mindestens folgende Schlepperkapazitäten angenommen werden:
Schiffe bis 155,00 m Länge: 2 Schlepper á 25 t Pfahlzug
Schiffe von 155,00 m Länge bis 200,00 m Länge: 3 Schlepper á 35 t Pfahlzug
Schiffe bis 90,00 m Länge mit betriebsklarem Bugstrahlruder: 1 Schlepper á 20 t Pfahlzug
Beim Auslaufen kann, wenn die Wetterverhältnisse es erlauben, gegenüber dem Anlegen auf jeweils einen Schlepper verzichtet werden. Bei Windstärken über 6 Bft ist das An- und Ablegen mit Schiffen von mehr ale 160,00 m Länge nicht gestattet.
14.2.4.2.5
Die in Nummer 14.2.4.2.1 Buchstabe b genannten Fahrzeuge müssen ausreichend Schlepperhilfe annehmen. Dies gilt für Fahrzeuge unter 120,00 m Länge mit betriebsklarem Bugstrahlruder und für sonstige Fahrzeuge unter 100,00 m Länge nur, wenn die Umstände es erfordern, insbesondere bei schwierigen An- und Ablegemanövern, bei Eisgang und ungünstigen Wetterverhältnissen.
14.2.4.2.6
Die in den Nummern 14.2.4.2.4 und 14.2.4.2.5 geforderte Annahme von Schlepperkapazitäten gilt auch für Tankschiffe, die gereinigt und entgast oder vollständig inertisiert sind.
Schifffahrtspolizeiliche Voraussetzungen für das Befahren der Elbe mit Binnenschiffen
Unterhalb von Glückstadt müssen Binnenschiffe mit geschlossenen Luken fahren, wenn der Freibord (Wasserlinie bis Oberkante Lukensüll) von 1,30 m unterschritten wird.
Binnenschiffe die Container nach Binnenschiffsuntersuchungsordnung (BinSchUO) befördern müssen:
Im Fahrtbereich zwischen Tinsdal und Glückstadt:
Die Container sichern, wenn mehr als zwei Lagen geladen sind.
Im Fahrtbereich zwischen Glückstadt und Cuxhaven:
Die Container sichern, wenn mehr als eine Lage geladen ist.
Eine Containerladung gilt nur dann als gesichert, wenn die einzelnen Container mittels Führungen oder Spannvorrichtungen fest mit dem Schiffskörper verbunden sind und sich ihre Lage während der Fahrt nicht verändern kann (§ 22.01 Anhang II zur BinSchUO).
14.3 Este
Auf der Strecke von km 0,0 (Unterwasser der Schleuse Buxtehude) bis km 7,0 dürfen Fahrzeuge mit einer Länge über alles von 20,00 m und mehr nur gegen den Strom fahren.
14.4 Stöer
Fahrzeuge mit einer Länge über alles von 50,00 m und mehr dürfen im Bereich von km 23,5 (Eisenbahnbrücke) bis km 24,7 nur im Bereich der Wendestelle bei km 24,2 gewendet werden.
14.5 Pinnau
Schub- und Schleppverbände mit einem Tiefgang bis 1,90 m dürfen die Strecke von km 19,8 (Pinnau-Sperrwerk) bis km 9,5 (Uetersen) nur in der Zeit von 2,5 Stunden vor Thw bis Thw bezogen auf das Pinnau-Sperrwerk befahren.
Schub- und Schleppverbände mit einem Tiefgang bis 1,90 m dürfen die Strecke von km 9,5 (Uetersen) bis km 19,8 (Pinnau-Sperrwerk) nur in der Zeit von 3,5 Stunden vor Thw bis 2,5 Stunden nach Thw bezogen auf Uetersen befahren.
14.6 Nord-Ostsee-Kanal
Es ist Schlepperhilfe anzunehmen:
Zum Einlaufen von der Grenze der Zufahrt bis in die Schleusen von Fahrzeugen mit den Abmessungen der Verkehrsgruppe 6 sowie von solchen, die schwer manövrierbar sind.
Zum Einlaufen von der Grenze der Zufahrt bis in die Schleusen von Fahrzeugen in Ballast mit Abmessungen der Verkehrsgruppe 4 und darüber bei Winden aus nordöstlicher bis östlicher Richtung ab Windstärke 7 Bft und von solchen, die schwer manövrierbar sind.
Zwischen Brunsbüttel und Kiel-Holtenau von Fahrzeugen der Verkehrsgruppe 6 ab Windstärke 6 Bft sowie von solchen Fahrzeugen, die schwer manövrierbar sind.
Abweichend von § 45 Satz 1 SeeSchStrO kann die Zufahrt von Brunsbüttel unter den in Nummer 17.2.4 (Nordwestreede von Brunsbüttel) und Nummer 17.2.6 (Nordostreede von Brunsbüttel) genannten Voraussetzungen im Einzelfall befahren werden.
In Einzelfällen können Tankschiffe und Schub- und Schleppverbände im Sinne von § 30 Absatz 1 SeeSchStrO mit einer Ladefähigkeit über 2.000 t bei einer Sicht unter 1.000 m vom Fahrverbot nach § 30 Absatz 2 Nummer 1 SeeSchStrO für das Einlaufen in die Seeschifffahrtsstraße und das Verlassen eines Hafens/einer Liegestelle von der zuständigen Verkehrszentrale unter den nachfolgenden Voraussetzungen befreit werden:
Erkenntnisse über Mängel in der Ausrüstung und Technik liegen nicht vor (Prüfliste).
14.7 Kieler Förde
14.8 Heiligenhafen
Fahrzeuge mit einer größten Breite von 8,00 m und mehr dürfen sich nicht mit einem anderen Fahrzeug auf dem Streckenabschnitt zwischen der Tonne Heiligenhafen 1 und der Hafengrenze begegnen, wenn die addierten Breiten der sich begegnenden Fahrzeuge 16,00 m übersteigen. Hiervon sind ausgenommen:
die Begegnungen aller Fahrzeuge mit Sportfahrzeugen,
die Begegnungen von Fahrgastschiffen untereinander,
wenn bei keinem die Länge über alles von 60,00 m oder die größte Breite von 11,20 m oder der Tiefgang von 2,80 m überschritten wird.
Bei nicht zulässiger Begegnung ist das auslaufende Fahrzeug wartepflichtig.
14.9 Trave
Fahrzeuge mit einer größten Breite von 6,00 m und mehr dürfen sich in der Travemünder Enge zwischen der Verbindungslinie der Leuchttonnen 3 und 4 und der Verbindungslinie der Baken (Ankerverbot) bei Trave-km 25,5 nur begegnen, wenn nachstehende Voraussetzungen erfüllt sind:
Bei einer Sicht von mehr als 1.000 m oder bei Windstärken bis einschließlich 6 Bft
die addierten Breiten der sich begegnenden Fahrzeuge 42,00 m nicht übersteigen, wobei der Tiefgang eines der Fahrzeuge 6,50 m nicht übersteigen darf.
Bei einer Sicht von 1.000 m und weniger oder bei Windstärken von mehr als 6 Bft
die addierten Breiten der sich begegnenden Fahrzeuge 35,00 m nicht übersteigen, wobei der Tiefgang eines der Fahrzeuge 6,50 m nicht übersteigen darf.
Bei nicht zulässiger Begegnung hat das seewärts fahrende Fahrzeug Vorfahrt.
Von See kommende Fahrzeuge dürfen in die Travemünder Enge nur einlaufen, wenn
beim Passieren der Ansteuerungstonne Trave kein aus Richtung Lübeck auslaufendes Fahrzeug die Linie Stülper Huk/Leuchtpfahl 16 erreicht hat,
beim Passieren der Leuchttonne 1 kein Fahrzeug aus Travemünde ablegt bzw. kein aus Richtung Lübeck auslaufendes Fahrzeug den Priwall Süd erreicht hat.
Fahrzeuge mit einer größten Breite von 6,00 m und mehr dürfen sich auf dem Streckenabschnitt von Trave-km 15,3 bis Trave-km 8,6 (Stadthäfen) nur begegnen, wenn die addierten Breiten der sich begegnenden Fahrzeuge 35,00 m nicht übersteigen, wobei der Tiefgang eines der Fahrzeuge 6,50 m nicht übersteigen darf. Bei nicht zulässiger Begegnung hat das breitere Fahrzeug Vorfahrt, bei gleicher Breite das von See kommende.
Auskunft über die Breite und den Tiefgang des entgegenkommenden Fahrzeuges erteilt Trave Traffic über UKW-Kanal 13.
Fahrzeuge mit einer Überwasserseitenfläche von 2.000 m² und mehr (Schiffs- und Decksladung), die keine außergewöhnlich großen Fahrzeuge im Sinne von Nummer 3.13 sind, haben beim Ein- und Auslaufen mit Bestimmung
Skandinavienkai auf der Fahrtstrecke von dem Leuchttonnenpaar 3/4 und dem Liegeplatz bei Windstärken von mehr als 6 Bft
Stadthäfen auf der Fahrtstrecke von Trave-km 15,3 und Liegeplatz bei Windstärken von mehr als 7 Bft
ausreichende Schlepperhilfe anzunehmen.
Auf den Wasserflächen der Pötenitzer Wiek ist das Befahren außerhalb des durch Schifffahrtszeichen bezeichneten Fahrwassers in der Zeit vom 15. Februar bis 15. Juni, ausgenommen in der Zeit von 11:00 Uhr des Tages vor Sonn- und gesetzlichen Feiertagen bis 11:00 Uhr des nächsten Werktages, verboten. Hiervon ausgenommen ist zum Zweck der Verankerung das Befahren zu oder von der bekanntgemachten Reede auf dem kürzesten Weg von oder zu dem Fahrwasser der Trave.
14.10 Warnow
Im Fahrwasser mit 120 m Sohlenbreite dürfen sich Fahrzeuge mit einer addierten Breite von 40 m und mehr und einem größten Tiefgang von 8,50 m und mehr unter folgenden Voraussetzungen passieren/begegnen:
Schiffe mit einer addierten Breite von 40 bis 60 Meter, wenn die beteiligten Kapitäne oder Schiffsführer die Begegnung akzeptieren und der Wind die Stärke 6 Bft nicht überschreitet,
Schiffe mit einem Tiefgang größer 8,50 m, die auf die Fahrwassermitte angewiesen sind, nach Maßgabe der Verkehrszentrale.
Im Fahrwasser mit 50 m Sohlenbreite dürfen sich Fahrzeuge mit einer addierten Breite zwischen 17 und 22 m nur nach Maßgabe der Verkehrszentrale begegnen, wenn die beteiligten Kapitäne/Schiffsführer die Begegnung akzeptieren und der Wind die Stärke 6 Bft nicht überschreitet.
Fahrzeuge, die die genannten Parameter überschreiten, können sich im Bereich des Liegeplatzes P7 begegnen, wenn der zulässige Tiefgang nicht überschritten wird.
Fahrzeuge im Fahrwasser, von denen sich mindestens ein Fahrzeug mit Beginn des Drehens auf der Wendeplatte und anschließender Rückwärtsfahrt zum Liegeplatz bewegt, haben sich rechtzeitig vor der Passage untereinander über UKW-Sprechfunk auf dem Traffic-Kanal abzustimmen. Ist eine Kontaktaufnahme untereinander oder eine Einigung über die Passage nicht möglich, ist unverzüglich die Verkehrszentrale Warnemünde einzubinden.
14.11 Stralsund
Durchfahren der Ziegelgrabenbrücke
Fahrzeuge, die eine der nachfolgenden Abmessungen überschreiten, müssen beim Durchfahren der Brückenhauptdurchfahrt Schlepperhilfe annehmen:
Länge über alles 80,00 m und größte Breite 14,00 m oder
Länge über alles 100,00 m und größte Breite 12,00 m.
Im Rahmen der einzelnen Alternativen ist hinsichtlich der Länge und Breite zu interpolieren. Dabei entsprechen 1,00 m Länge und 0,10 m Breite einander.
Fahrzeuge dürfen bei Normalpegel eine maximale Höhe von 37 m nicht überschreiten. Fahrzeuge mit einer maximalen Höhe von mehr als 37 m sind wie außergewöhnlich große Fahrzeuge gemäß § 2 Absatz 10 SeeSchStrO zu behandeln.
Fahrrinnen mit 90 m Sohlenbreite
Außergewöhnlich große Fahrzeuge im Sinne der Nummern 3.17 und 3.18 dürfen sich mit keinem anderen Fahrzeug begegnen.
Andere Fahrzeuge dürfen sich begegnen, wenn die addierte Breite kleiner als 28 m ist und die Windstärke maximal 5 Bft nicht überschreitet.
Fahrzeuge mit einer addierten Breite zwischen 28 m und 35 m dürfen sich begegnen, wenn die beteiligten Kapitäne oder Schiffsführer die Begegnung akzeptieren und die Windstärke nicht größer als 5 Bft ist.
Fahrrinnen mit 80 m Sohlenbreite
Andere Fahrzeuge dürfen sich begegnen, wenn die addierte Breite kleiner als 25 m ist und die Windstärke maximal 5 Bft nicht überschreitet.
Fahrzeuge mit einer addierten Breite zwischen 25 m und 32 m dürfen sich begegnen, wenn die beteiligten Kapitäne/Schiffsführer die Begegnung akzeptieren und die Windstärke nicht größer als 5 Bft ist.
14.12 Uecker im Uecker-Kanal
Fahrzeuge mit einer größten Breite von 5,00 m und mehr dürfen sich nicht mit einem anderen Fahrzeug begegnen, wenn die addierten Breiten der sich begegnenden Fahrzeuge 10,00 m übersteigen.
Bei nicht zulässiger Begegnung ist das einlaufende Fahrzeug wartepflichtig.
Fahrzeuge mit einer größten Breite von 5,00 m und mehr haben sich
einlaufend 10 Minuten vor Erreichen der Tonne Uecker,
auslaufend bei noch festgemachten Leinen
bei der Küstenfunkstelle Ueckermünde Port über UKW-Kanal 11 zu melden.
14.13 Wolgast
Fahrwasser mit 70 m Sohlenbreite
Andere Fahrzeuge dürfen sich begegnen, wenn die addierte Breite kleiner als 22 m ist und die Windstärke maximal 5 Bft nicht überschreitet.
Fahrzeuge mit einer addierten Breite zwischen 22 m und 28 m dürfen sich begegnen, wenn die beteiligten Kapitäne oder Schiffsführer die Begegnung akzeptieren und die Windstärke nicht größer als 5 Bft ist.
14.14 Andere Fahrwasser im Amtsbereich des WSA Stralsund
Fahrwasser mit 50 m Sohlenbreite
Außergewöhnlich große Fahrzeuge im Sinne der Nummern 3.17, 3.18 und 3.19 dürfen sich mit keinem anderen Fahrzeug begegnen.
Andere Fahrzeuge dürfen sich begegnen, wenn die addierte Breite kleiner als 15 m ist und der Tiefgang kleiner als 3 m ist und die Windstärke maximal 5 Bft nicht überschreitet.
Fahrzeuge mit einer addierten Breite zwischen 15 m und 20 m dürfen sich begegnen, wenn die beteiligten Kapitäne/Schiffsführer die Begegnung akzeptieren und die Windstärke nicht größer als 5 Bft ist.
Fahrwasser mit 40 m Sohlenbreite
Fahrzeuge mit einer addierten Breite zwischen 13 m und 18 m dürfen sich begegnen, wenn die beteiligten Kapitäne/Schiffsführer die Begegnung akzeptieren und die Windstärke nicht größer als 5 Bft ist.
Kurzlink: https://www.elwis.de/webcode/431224

References: § 60
 § 56
 § 30
 § 30
 § 30
 § 30
 § 30
 § 45
 § 30
 § 30
 § 2