Source: https://jugendaktiv-biberach.de/ueber-uns/leitbild-satzung/
Timestamp: 2018-11-18 16:17:55+00:00

Document:
Leitbild/Satzung - Jugendaktiv - Biberach an der Riss
Leitbild Jugend Aktiv e. V.
Qualifizierte Jugendarbeit in Erziehung und Bildung sichert die Zukunft der Gesellschaft – auch in der Region Biberach.
Jugend Aktiv ergänzt Elternhaus, Schulen, Vereine und Kirchen bei der Erfüllung ihres Erziehungs- und Bildungsauftrages.
Jugend Aktiv unterstützt junge Menschen auf ihrem Weg zu eigenständigen und sozialkompetenten Persönlichkeiten.
Das Leitbild bestimmt das Handeln des Vereins.
Wir sind der kompetente Dienstleister in allen Fragen der Kinder- und Jugendarbeit in Biberach.
Wir orientieren uns an der Lebenswelt junger Menschen.
Wir stellen die Interessen, Bedürfnisse und Problemlagen junger Menschen in den Mittelpunkt unseres Handelns.
Wir sind in unseren Leistungen flexibel, bedarfsorientiert und kreativ, fördern gezielt die Eigenverantwortung junger Menschen, unterstützen sie bei der Integration in unsere Gesellschaft und wirken damit präventiv, effektiv und nachhaltig.
Wir fördern das bürgerschaftliche Engagement für Kinder- und Jugendarbeit, die aktive Mitgestaltung junger Menschen an unserem Gemeinwesen und stärken damit ihr Verantwortungsgefühl für die Gesellschaft.
Wir gehen mit den uns anvertrauten Mitteln verantwortungsvoll, wirtschaftlich und sparsam um.
Satzung (bitte anklicken)
(1) Der Verein trägt den Namen ”Jugend Aktiv e.V”
(2) Sitz des Vereins ist Biberach an der Riss
(3) Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Ulm unter der Nr. 640640 eingetragen.
Jugend Aktiv e.V. ist öffentlich anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Er liefert einen wichtigen Beitrag zur Grundversorgung der Jugendhilfe, vorwiegend auf dem Gebiet der Stadt Biberach. Der Satzungszweck wird insbesondere durch offene Jugendarbeit, mobile Jugendsozialarbeit und Schulsozialarbeit verwirklicht.Der Verein bietet insoweit auch sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen sozialpädagogische Hilfen an, um deren soziale Integration zu fördern.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar mildtätige Zwecke nach § 53 Abs. 1 AO und gemeinnützige Zwecke nach § 52 Abs.2 Nr. 4, 10, 17 und 20 AO. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Die Mitglieder der Organe und Gremien des Vereins sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Die ihnen entstehenden Auslagen und Kosten werden ersetzt. Dazu gehören insbesondere Reisekosten, Porto und Kommunikationskosten. Der Nachweis erfolgt über entsprechende Einzelbelege und ist spätestens sechs Wochen nach Ende des jeweiligen Quartals geltend zu machen. Soweit für den Aufwendungsersatz steuerliche Pauschalen und steuerfreie Höchstgrenzen bestehen, erfolgt ein Ersatz nur in dieser Höhe. Die Mitgliederversammlung kann im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten für die Ausübung von Vereinsämtern eine angemessene Vergütung und/ oder eine angemessene Aufwandsentschädigung im Sinne des § 3 Nr. 26 a EStG beschließen.
Im Übrigen darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen sein. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Gesamtvorstand. Die Mitgliedschaft ist für mindestens ein Jahr gültig. Gegen die Ablehnung einer Aufnahme, die keiner Begründung bedarf, steht dem/der Bewerber/in die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, welche dann endgültig entscheidet.
Der Verein besteht aus aktiven Mitgliedern und Fördermitgliedern. Aktive Mitglieder sind die direkt im Verein mitwirkenden Mitglieder. Sie haben Stimmrecht in der Mitgliederversammlung. Fördermitglieder beteiligen sich nicht direkt am Vereinsleben, sie unterstützen den Verein jedoch finanziell bei seiner Zielverfolgung. Ein Stimmrecht steht den Fördermitgliedern nicht zu. Die Teilnahme an sämtlichen Veranstaltungen des Vereins und der Mitgliederversammlung ist den Fördermitgliedern gleichwohl eröffnet.
Die Mitgliedschaft endet durch eine in Textform gegenüber dem Vorsitzenden oder seinen Vertretern abgegebene Austrittserklärung zum Ende eines Geschäftsjahres, durch Tod bzw. Auflösung der juristischen Person oder Ausschluss. Der Gesamtvorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn es schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt, grobe und schuldhafte Verstöße gegen die Satzung begeht oder in sonstige Weise den Vereinzielen zuwiderhandelt. Ein Ausschluss kann ferner erfolgen, wenn ein Mitglied trotz schriftlicher Mahnung etwaigen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt; Dieser Beschluss muss von der nächsten Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der Anwesenden bestätigt werden.
Der Ausschluss ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen. Vor der Entscheidung ist dem betroffenen Mitglied mündlich oder schriftlich die Gelegenheit zur Äußerung zu geben.
Über die Höhe und Fälligkeit von Aufnahmegebühren, Mitgliedsbeiträgen und möglichen Umlagen zur Finanzierung besonderer Vorhaben entscheidet die Mitgliederversammlung.
Der Gesamtvorstand kann Gebühren, Beiträge und Umlagen in geeigneten Fällen ganz oder teilweise erlassen.
§ 6 Organe und Geschäftsjahr
Organe des Vereins sind: - die Mitgliederversammlung - der Gesamtvorstand
Die ordentliche Mitgliederversammlung ist mindestens einmal jährlich durch den Vorsitzenden einzuberufen. Die Mitglieder sind unter Bekanntgabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens 2 Wochen schriftlich einzuladen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekanntgegebene Adresse gerichtet ist. Anträge zur Ergänzung der Tagesordnung sind mindestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorsitzenden einzureichen. Anträge zur Ergänzung der Tagesordnung, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden, können mit 2/3-Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen zugelassen werden.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind abzuhalten, wenn der Gesamtvorstand es für erforderlich hält, oder wenn mindestens 10% der Mitglieder dies unter Angabe einer Tagesordnung schriftlich verlangen.
Satzungsänderungen können nur durch eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung erfolgen, sofern mindestens 1/5 der Mitglieder erschienen sind. Sie bedürfen der Zustimmung von ¾ der anwesenden Mitglieder. Sollte die Mitgliederversammlung für eine Satzungsänderung nicht beschlussfähig sein, ist eine weitere Mitgliederversammlung mit diesem Tagesordnungspunkt ordnungsgemäß einzuberufen, die dann unabhängig von der Zahl der Erschienenen beschlussfähig ist. Auf diese Bestimmung muss bei der erneuten Einberufung hingewiesen werden.
a) die Beschlussfassung über Grundsätze und Schwerpunkte der Vereinsarbeit
d) die Wahl des Gesamtvorstands
e) die Entgegennahme der Berichte von Gesamtvorstand, Beirat, Geschäftsführung sowie der Kassenprüfung
f) die Entlastung des Gesamtvorstands
g) die Beschlussfassung über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins
Die Mitgliederversammlung kann Ausschüsse einsetzen und den Gesamtvorstand beauftragen, erfahrene Persönlichkeiten aus Kirche, Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Gesellschaft und Jugendarbeit in einen Beirat zu berufen.
Aufgaben des Beirates sind die Beratung des Gesamtvorstandes in Grundsatzfragen und Fachfragen sowie die Hilfestellung bei der Durchführung von Vorhaben. Die Sitzungen des Beirates werden vom Vorsitzenden einberufen und vorbereitet.
Die Mitgliederversammlung kann den Gesamtvorstand abberufen, hierfür gelten die Vorgaben wie 6.5.
Abstimmungen geschehen in der Regel durch Handzeichen, bei Wahlen wird geheim und schriftlich abgestimmt, sofern dies mindestens von einem Mitglied verlangt wird.
Über die Mitgliederversammlung, insbesondere über die Beschlüsse, ist ein Protokoll zu führen, welches vom Schriftführer und vom Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist.
a) der Vorsitzende und seine ein bis zu drei Stellvertreter
d) bis zu fünf Beisitzer
e) zwei Vertreter der Stadt Biberach, ein Vertreter des Landkreises Biberach und ein Vertreter des Polizeireviers Biberach
Der Gesamtvorstand wird auf 2 Jahre gewählt. Jedes Mitglied des Gesamtvorstandes bleibt so lange im Amt, bis der Nachfolger gewählt ist.
Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und dessen bis zu drei Stellvertreter (geschäftsführender Vorstand). Sie sind je einzeln vertretungsberechtigt und für alle Aufgaben zuständig, die sich aus der Satzung und aus den Beschlüssen der Mitgliederversammlung ergeben.
Der Gesamtvorstand hat darüber hinaus folgende Aufgaben:
a) die Beschlussfassung über die Aufnahme von Projekten über 2500,– Euro sowie wesentliche Änderungen einer Projektnutzung.
b) Erlass einer Geschäftsordnung zur Regelung des Entscheidungsablaufs zwischen Gesamtvorstand, Geschäftsführung und Mitarbeitern.
c) Erlass eines Geschäftsführervertrages
Der Gesamtvorstand ist vom Vorsitzenden einzuberufen, im Falle seiner Verhinderung durch den Stellvertreter.
Der Gesamtvorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Gesamtvorstandsmitglieder anwesend ist. Die Beschlüsse sind schriftlich festzuhalten.
Der Gesamtvorstand kann besondere Vertreter gemäß § 30 BGB bestellen für: - die Führung der gewöhnlichen Vereinsgeschäfte (Geschäftsführer/stellvertretender Geschäftsführer) - die Führung besonderer Vereinsgeschäfte, sofern diese projektbezogen sind und der Geschäftsführer diese nicht übernehmen kann.
Die Geschäftsführung legt dem Gesamtvorstand jährlich einen Arbeitsbericht vor. Dieser Bericht erbringt auch den Nachweis für die verwendeten Mittel.
Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- und Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der geschäftsführende Vorstand von sich aus vornehmen.
Der Verein ”Jugend Aktiv e.V.” trägt das finanzielle Risiko und kommt für Schäden auf, die durch Handlungen eines Mitglieds des Gesamtvorstandes oder eines Beauftragten des Gesamtvorstandes in Erledigung der Aufgaben von ”Jugend Aktiv e.V.” gegenüber Dritten entstehen (§ 31 BGB).
Die Rechnungsprüfung wird bis auf weiteres vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Biberach wahrgenommen. Die Mitgliederversammlung kann darüber hinaus weitere Rechnungsprüfer bestellen.
Kassenprüfer dürfen nicht Mitglied des Gesamtvorstandes sein.
Die Auflösung des Vereins kann nur durch eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von ¾ der erschienenen Mitglieder erfolgen. Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens 1/5 der stimmberechtigten Mitglieder erschienen sind.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Biberach, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Jugendarbeit zu verwenden hat.
Diese Satzung tritt mit ihrer Beschlussfassung am 10.09.1996 in Kraft. Die vorausgegangene Satzung erlischt.
Ergänzt und geändert per Beschluss der Mitglieder-versammlung am 08.02.02
Ergänzt und geändert per Beschluss der Mitglieder-versammlung am 09.03.2007
Ergänzt und geändert per Beschluss der Mitglieder-versammlung vom 30.04.2010
Ergänzt und geändert per Beschluss der Mitgliederversammlung vom 24.04.2015
Ergänzt und geändert per Beschluss der Mitgliederversammlung vom 05.02.2016

References: § 53
 § 52
 § 3

§ 6
 § 26
 § 30