Source: https://www.kurzzeit-evb.de/kurzzeitkennzeichen/gesetz.html
Timestamp: 2019-02-24 02:59:32+00:00

Document:
Kurzzeitkennzeichen Versicherung versandkostenfrei bestellen - Gesetzliche Bestimmungen
Gesetzliche Grundlagen zum Kurzzeitkennzeichen
Kurzzeitkennzeichen sind gültig für:
Prüfungsfahrten § 2 Ziffer 24 FZV sind Fahrten mit Fahrzeugen die zur Prüfung durch amtlich anerkannte Sachverständige oder Prüfer durchgeführt werden.
Probefahrten § 2 Ziffer 23 FZV dienen zur Feststellung der Gebrauchsfähigkeit des Fahrzeugs.
Überführungfahrten § 2 Ziffer 25 FZV dienen dem Transport des Fahrzeuges an einen anderen Ort.
Änderungen ab dem 01.04.2015
Aufgrund einer Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung können Kurzzeitkennzeichen ab dem 01.04.15 auch bei der Zulassungsstelle am Standort des Fahrzeugs beantragt werden. Die Beantragung eines Kurzzeitkennzeichens bei der Zulassungsstelle am Wohnort oder Sitz des Halters ist nach wie vor möglich.
Da eine Zulassung des Kurzzeitkennzeichens nur erfolgen kann, wenn das Fahrzeug einem genehmigten Typ entspricht oder eine Einzelgenehmigung erteilt ist, werden von der Zulassungstelle folgende Dokumente als Nachweis anerkannt:
Fahrzeugschein (Teil I)
EG-Übereinstimmigkeitsbescheinigung (COC)
Genehmigung gem. § 13 EG-FGV
Ausländische Zulassungsbescheinigung mit Angabe der EG-Typengenehmigungs-Nr. , Datum der Typengenehmigung, sowie Typ, Variante und Version
Die Dokumente zu den Punkten 1) bis 5) können auch in Kopie vorgelegt werden, wenn sich die Fahrzeugdaten mit dem Fahrzeugbestand des Kraftfahrt-Bundesamtes abgleichen lassen.
Außerdem muss der Antragsteller nachweisen, dass eine gültige Hauptuntersuchung (HU) und Sicherheitsprüfung (SP) für das Fahrzeug besteht. Der Nachweis wird durch Vorlage der entsprechenden Untersuchungs-/Prüfberichte bzw. HU-Stempel auf dem Fahrzeugschein (Teil I) erbracht.
Können die Typ-/Einzelgenehmigung, HU oder SP nicht nachgewiesen werden, kann das Kurzzeitkennzeichen nur bei der für den Standort des Fahrzeugs zuständigen Zulassungsstelle beantragt werden. Die Zuteilung erfolgt trotz fehlender Nachweise. Die Kurzzeitkennzeichen werden in diesem Fall jedoch mit einer Nutzungsbeschränkung versehen:
- Ohne nachgewiesener Typ-/Einzelgenehmigung sind nur Fahrten innerhalb des Zulassungsbezirks oder einem angrenzenden Bezirk zur nächstgelegenen Begutachtungsstelle zur Erlangung der Betriebserlaubnis durchführbar.
- Ohne nachgewiesener HU /SP sind nur Fahrten innerhalb des Zulassungsbezirks zur nächstgelegenen Untersuchungs-/Prüfstelle und zurück erlaubt. Bei festgestellten Mängeln darf auch eine Werkstatt in einem angrenzenden Bezirk aufgesucht werden.
Den ausführlichen Gesetzestext sowie weitere Informationen finden Sie hier:
http://www.stvzo.de/stvzo/fzv/FZV_a1.htm#16a
Änderung ab 01.11.2012
Bußgeld-Änderungen:
Bei anderer Verwendung als für Probe-, Prüf- oder Überführungsfahrten drohen 25,00 EUR Strafe und der Versicherungsschutz ist gefährdet.
Bußgeld in Höhe von 50,00 EUR falls eine andere Person das Kennzeichen an einem anderen Fahrzeug nutzt.
Kunden berichten über Komplikationen bei Fahrten außerhalb Deutschlands mit dem Kurzzeitkennzeichen. Diese Probleme können in folgenden Ländern entstehen, sind aber nicht die Regel:
Es wurden Fahrzeuge beschlagnahmt und/oder Strafen bis zu 2500 Euro verhängt.
Vor Reiseantritt jeweilige Bestimmungen von den jeweiligen Ländern in Erfahrung bringen. Ein Ausfuhrkennzeichen ist ein international gültiges amtliches Kennzeichen, wohingegen das Kurzzeitkennzeichen akzeptiert werden kann aber nicht muss.
Fahrzeug Zulassungsverordnung FZV
(3a) Rote Kennzeichen können durch die örtlich zuständige Zulassungsbehörde auch Technischen Prüfstellen sowie anerkannten Überwachungsorganisationen nach Anlage VIIIb der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung für die Durchführung von Prüfungsfahrten im Rahmen der Hauptuntersuchungen, Sicherheitsprüfungen, Begutachtungen nach § 23 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung und Untersuchungen oder Begutachtungen im Rahmen des § 5 widerruflich zur wiederkehrenden betrieblichen Verwendung an unterschiedlichen Fahrzeugen zugeteilt werden. Das rote Kennzeichen besteht aus einem Unterscheidungszeichen und einer Erkennungsnummer jeweils nach § 8 Absatz 1, jedoch besteht die Erkennungsnummer nur aus Ziffern und beginnt mit „05“.
Der GDV ist zuständig für Systeme zwischen Versicherungsgesellschaften und Zulassungsstellen.
Mopeds, Roller und Kleinkrafträder sind ausgeschlossen. Die Beantragung eines Kurzzeitkennzeichens ist bei diesen Fahrzeugen nicht möglich.
Für diese Fahrzeuge lässt man sich entweder eine Betriebserlaubnis vom Händler übergeben und erwirbt damit in einer Versicherungsagentur ein Kennzeichen oder man transportiert sie mit einem Anhänger.
Diese beantragen ihr Kurzzeitkennzeichen ganz einfach mit ihrem gültigen Personalausweis und den restlichen Papieren, die zur Anmeldung nötig sind.
Eine Einschränkung bezüglich Herkunftsort besteht nicht. Die Anmeldung kann bei der örtlichen Zulassungstelle oder bei der Zulassungsstelle vorgenommen werden, in dessen Bezirk sich das Fahrzeug befindet.
Unternehmen können nur beschränkt auf ihre eigene Firma eine Anmeldung durchführen. Dabei muss es sich um eine Kapitalgesellschaft handeln. Also z. B. GmbH und AG.
Dieses Unternehmen muss als juristische Person agieren. Eine Personengesellschaft kann also keine Anmeldung auf ihren Namen tätigen. Hier muss der Geschäftsführer oder ein Angestellter auf seinen eigenen Namen eine Anmeldung durchführen.
Feinstaubplaketten können mit einem Kurzzeitkennzeichen leider nicht übernommen werden.
Selbst wenn vorher schon gültige Feinstaubplaketten angebracht waren, müssen diese nach neu erfolgter Anmeldung im Straßenverkehrsamt erneuert werden. In die Feinstaubplakette wird immer das aktuelle amtliche Kennzeichen eingetragen.
Kurzzeitkennzeichen sind gesetzlich auf fünf Tage begrenzt. Eine Verlängerung dieser Kennzeichen ist nicht möglich. Man kann aber nach Ablauf neue Kennzeichen im Straßenverkehrsamt beantragen.

References: § 2
 § 2
 § 2
 § 13
 § 23
 § 5
 § 8