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Timestamp: 2019-10-20 13:36:01+00:00

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Schlagwort Archiv: Gegenstandswert
Streitwertbemessung – und die laufenden Prozesskosten
Einem allgemeinen Grundsatz entsprechend sind die Kosten des laufenden Prozesses bei der Wertbemessung nicht zu berücksichtigen, solange die Hauptsache Gegenstand des Rechtsstreits ist (§ 4 ZPO);1. Zu den Prozesskosten rechnen nicht nur die durch die E…
Gegenstandswert, Prozesskosten, Streitwert, Zivilprozess, Zivilrecht
Autor: Rechtslupe 12. Juli 2019
Nach § 37 Abs. 2 Satz 2 RVG ist der Gegenstandswert im Verfassungsbeschwerdeverfahren unter Berücksichtigung der in § 14 Abs. 1 RVG genannten Umstände nach billigem Ermessen zu bestimmen; er beträgt jedoch mindestens 5.000 €. In der Regel beträgt der G…
Bundesverfassungsgericht, Einkommensteuer, Gegenstandswert, Gegenstandswertfestsetzung, Kanzlei und Beruf, Rechtsanwalsvergütung, Streitwert, Verfassungsbeschwerdeverfahren, Verwaltungsrecht
Verpflichtung zur Auskunftserteilung – und der Wert des Beschwerdegegenstands
Mit dem Wert des Beschwerdegegenstands bei einer Verpflichtung zur Auskunftserteilung hatte sich aktuell der Bundesgerichtshof zu befassen: Im Ausgangspunkt bestimmt sich der Wert des Beschwerdegegenstands nach dem Interesse des Rechtsmittelführers, die Auskunft nicht erteilen zu müssen. Dies bemisst sich nach dem mit der Erteilung der Auskunft verbundenen Aufwand an Zeit
Auskunft, Auskunftsanspruch, Auskunftsklage, Beschwer, Familienrecht, Gegenstandswert, Isolierte Auskunftsklage, Streitwert, Stufenklage
Rechtsmittel der zur Auskunftserteilung verurteilten Partei – und ihre Beschwer
Der nach freiem Ermessen festzusetzende Beschwerdewert für das Rechtsmittel der zur Auskunftserteilung verurteilten Partei bemisst sich gemäß § 3 ZPO nach ihrem Interesse, die Auskunft nicht erteilen zu müssen. Dabei ist im Wesentlichen darauf abzustellen, welchen Aufwand an Zeit und Kosten die Erteilung der Auskunft erfordert und ob die verurteilte
Auskunft, Auskunftsanspruch, Auskunftsklage, Beschwer, Gegenstandswert, Isolierte Auskunftsklage, Streitwert, Stufenklage, Zivilrecht
Das Rechtsmittel der zur Auskunftserteilung verurteilten Partei – und die Beschwer
Auskunftsanspruch, Auskunftsklage, Beschwer, Gegenstandswert, Streitwert, Zivilrecht
Einziehung, Gegenstandswert, Kanzlei und Beruf, Pflichtverteidiger, Rechtsanwaltsvergütung, Strafprozess, Strafrecht, Verfahrensgebühr, Verteidiger
Widerruf eines Darlehensvertrages – und der Streitwert der negativen Feststellungsklage des Darlehensnehmers
Der Wert der Feststellung, dass die Darlehensnehmer der Beklagten ab dem Zeitpunkt des Widerrufs auf das streitgegenständliche Darlehen keine Zins- und Tilgungsleistungen zu leisten haben, richtet sich nach der Hauptforderung, die die Darlehensnehmer gemäß § 357 Abs. 1 Satz 1 BGB in der bis zum 12.06.2014 geltenden Fassung in Verbindung
Rechtsmittel gegen die Verurteilung zur Auskunft – und der Gegenstandswert
Die Wertfestsetzung nach § 33 Abs. 1 RVG i.V.m. § 23 Abs. 1 Satz 1 RVG, § 48 Abs. 1 Satz 1 GKG, § 3 ZPO richtet sich nach dem Wert, der die Grundlage für den Auftrag zur Einlegung des Rechtsmittels bildet1. Hinsichtlich des Klageantrags auf Auskunft war das Interesse …
Gegenstandswertfestsetzung – und der gesetzliche Mindestwert
Ein Antrag auf Festsetzung des Gegenstandswerts ist unzulässig, wenn für die Festsetzung eines über den gesetzlichen Mindestbetrag (hier: von 5.000 €) hinausgehenden Werts kein Rechtsschutzbedürfnis besteht. Der Gegenstandswert für das Verfassungsbeschwerdeverfahren ist nach § 37 Abs. 2 Satz 2 RVG in Verbindung mit § 14 Abs. 1 RVG unter Berücksichtigung …
Gegenstandswert, Mindeststreitwert, Streitwert, Streitwertfestsetzung, Verwaltungsrecht
Totalschaden – und die Anwaltsvergütung für die Unfallschadensregulierung
Der Gegenstandswert, welcher der Bemessung der vom Schädiger zu erstattenden Rechtsanwaltskosten zugrunde zu legen ist, bestimmt sich unter Abzug des Restwerts des Unfallfahrzeugs, wie er letztlich festgestellt oder unstreitig geworden ist1. Der dem Geschädigten zustehende Schadensersatzanspruch umfasst grundsätzlich auch den Ersatz der durch das Schadensereignis erforderlich gewordenen Rechtsverfolgungskosten, § 249 …
Allgemeines, Gegenstandswert, Rechtsanwaltsvergütung, Restwert, Totalschaden, Unfallregulierung, Verkehrsunfall, Wiederbeschaffungsaufwand, Wiederbeschaffungswert
Der Verfahrenswert in Ehesachen – und das Vermögen der Ehegatten
Die überwiegende Meinung in Literatur und Rechtsprechung zieht vom Nettovermögen der Eheleute zunächst angemessene Freibeträge ab. Hierbei werden Beträge zwischen 15.000 € – 64.000 € pro Ehegatten vertreten1. Das Schleswig-Holsteinische Oberlandesgericht geht in ständiger Rechtsprechung davon aus, dass ein Freibetrag in Höhe von 30.000 € je Ehegatte in Abzug zu …
Ehesache, Familienrecht, Gegenstandswert, Streitwert, Verfahrenswert
Streitwertfestsetzung – und das fehlende Rechtsschutzbedürfnis
Der Antrag auf Festsetzung des Gegenstandswerts ist unzulässig, wenn für die Festsetzung eines über den gesetzlichen Mindestwert (hier: von 5.000 €) hinausgehenden Werts ist ein legitimes Rechtsschutzbedürfnis des Beschwerdeführers oder der Bevollmächtigten nicht erkennbar ist. Der Gegenstandswert für das Verfassungsbeschwerdeverfahren wird gesondert nach § 37 Abs. 2 Satz 2 RVG …
Gegenstandswert, Rechtsanwaltsvergütung, Rechtsschutzbedürfnis, Streitwert, Verfassungsbeschwerde, Verwaltungsrecht
Kündigungsschutzverfahren – und der Mehrwert des Vergleichs
Eine Regelung in einem Vergleich, wonach die Vorwürfe gegenüber dem Arbeitnehmer, die zur Begründung der Kündigung herangezogen wurden, nicht aufrechterhalten werden, begründet keinen Mehrwert des Vergleichs. Eine Vereinbarung über eine Freistellung bis zum Ablauf der Kündigungsfrist führt nur dann zu einem Mehrwert des Vergleichs, wenn sich eine Partei eines Anspruchs …
Arbeitsrecht, Gegenstandswert, Gerichtskosten, Kündigungsschutzklage, Mehrwert, Rechtsanwaltsvergütung, Streitwert, Vergleich
Widerruf eines Darlehensvertrages – und der Gegenstandswert
Autor: Rechtslupe 27. März 2018
Im Fall eines wirksamen Widerrufs ist das Schuldverhältnis gemäß § 357 Abs. 1 Satz 1 BGB in der bis zum 12.06.2014 geltenden Fassung nach den §§ 346 ff. BGB rückabzuwickeln, so dass für den Wert der Beschwer, wenn wie hier auf Feststellung geklagt wird, dass der Darlehensvertrag sich in ein …
Darlehen, Darlehensvertrag, Gegenstandswert, Kanzlei und Beruf, Streitwert, Widerruf, Zivilrecht
Die Festsetzung des Gegenstandswerts für das insoweit eigenständige Verfahren der einstweiligen Anordnung1 folgt aus § 37 Abs. 2 Satz 2 in Verbindung mit § 14 Abs. 1 RVG. Danach ist der Gegenstandswert unter Berücksichtigung aller Umstände, insbesondere der Bedeutung der Angelegenheit, des Umfangs und der Schwierigkeit der anwaltlichen Tätigkeit sowie …
einstweilige Anordnung, Gegenstandswert, Kanzlei und Beruf, Verfassungsbeschwerde, Verwaltungsrecht
Streitwertänderung in der Revisionsinstanz
Die Möglichkeit einer erstmaligen Änderung des Streitwertbeschlusses des Berufungsgerichts gibt § 63 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GKG dem Bundesgerichtshof nur dann, wenn das Verfahren wegen der Hauptsache oder wegen der Entscheidung über den Streitwert, den Kostenansatz oder die Kostenfestsetzung in der Rechtsmittelinstanz schwebt. Eine ausdehnende Auslegung des eindeutigen …
Gegenstandswert, Gerichtskosten, Streitwert, Zivilrecht
Autor: MedienrechtsNews 8. September 2017
Der Gegenstandswert einer Abmahnung wegen Verletzung eines Schutzrechtes ist nach § 23 Abs. 3 Satz 2 RVG nach billigem Ermessen zu bestimmen. Auch die Beurteilung der Angemessenheit des vom Anspruchsteller angesetzten Gegenstandswerts liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Tatrichters. Seine Entscheidung ist daher durch das Revisionsgericht nur daraufhin zu überprüfen, ob das Ermessen überhaupt und in […]
Abmahnkosten, Abmahnung, Aufwendungsersatz, Gegenstandswert, Rechtsanwaltsvergütung, Urheberrecht
Illegales Filesharing – und die Berechnung der Abmahnkosten
Der Gegenstandswert einer Abmahnung wegen Verletzung eines Schutzrechtes ist nach § 23 Abs. 3 Satz 2 RVG nach billigem Ermessen zu bestimmen. Auch die Beurteilung der Angemessenheit des vom Anspruchsteller angesetzten Gegenstandswerts liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Tatrichters. Seine Entscheidung ist daher durch das Revisionsgericht nur daraufhin zu überprüfen, ob …
Abmahnkosten, Abmahnung, Aufwendungsersatz, Gegenstandswert, Rechtsanwaltsvergütung, Wirtschaftsrecht
Freistellungsklage – und der Gegenstandswert
Autor: Rechtslupe 25. Juli 2017
Bei dem Freistellungsantrag handelt es sich um einen (positiven) Feststellungsantrag. Entscheidend für die Bemessung seines Werts ist zunächst, in welcher Höhe mit einer (späteren) Inanspruchnahme gerechnet werden muss. Sodann ist nach ständiger Rechtsprechung ein Abschlag in Höhe von 20 % vorzunehmen1. Bundesgerichtshof, Beschluss vom 20. Juni 2017 – II ZR …
Freistellung, Freistellungsklage, Gegenstandswert, Streitwert, Zivilrecht
Klage auf veränderliche, wiederkehrende Leistungen – und der Streitwert
Bei wiederkehrenden Leistungen, die auf Dauer verlangt werden und nicht nur für eine bestimmte streitige Zeit, ist für die Wertberechnung bei sich verändernden Jahresbeträgen auf den höchsten für die Berechnung maßgeblichen Einzelwert in den ersten dreieinhalb Jahren nach Klageerhebung abzustellen. Dies entschied jetzt der Bundesgerichtshof, in dem es um die …
Gegenstandswert, Rückdeckungsversicherung, Streitwert, wiederkehrende Leistungen, Zivilrecht
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist das für die Bestimmung des Gegenstandswerts eines urheberrechtlichen Unterlassungsanspruchs maßgebliche Interesse des Rechtsinhabers an der Unterlassung weiterer urheberrechtlicher Verstöße pauschalierend unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalles zu bewerten und wird maßgeblich durch die Art des Verstoßes, insbesondere seine Gefährlichkeit und Schädlichkeit für den Rechtsinhaber …
Abmahnkosten, Abmahnung, Download, File-Sharing-Tauschbörse, Filesharing, Gegenstandswert, Internettauschbörse, Restschadensersatzanspruch, Schadensersatzanspruch, Urheberrechtsverletzung, Verjährung, Wirtschaftsrecht
Autor: MedienrechtsNews 20. Juni 2017
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist das für die Bestimmung des Gegenstandswerts eines urheberrechtlichen Unterlassungsanspruchs maßgebliche Interesse des Rechtsinhabers an der Unterlassung weiterer urheberrechtlicher Verstöße pauschalierend unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalles zu bewerten und wird maßgeblich durch die Art des Verstoßes, insbesondere seine Gefährlichkeit und Schädlichkeit für den Rechtsinhaber bestimmt. Anhaltspunkte hierfür sind der […]
Abmahnkosten, Abmahnung, Download, File-Sharing-Tauschbörse, Filesharing, Gegenstandswert, Internettauschbörse, Restschadensersatzanspruch, Schadensersatzanspruch, Urheberrecht, Urheberrechtsverletzung, Verjährung
Asyl, Asylantrag, Bescheidungsklage, Gegenstandswert, Kanzlei und Beruf, Rechtsanwaltsvergütung, Streitwert, Verwaltungsgerichtsverfahren, Verwaltungsrecht
Einrichtung einer Kontrollbetreuung – und die Bestimmung des Geschäftswerts
Bei Verfahren über die Einrichtung einer Kontrollbetreuung kann für die Bestimmung des Geschäftswerts nicht auf § 63 Satz 1 GNotKG abgestellt werden. Diese Vorschrift betrifft in Betreuungssachen (§ 271 FamFG) die Wertermittlung nur in den Fällen, in denen sich die Betreuung auf eine einzelne Rechtshandlung bezieht. Dabei ist die Abgrenzung …
Betreuerbestellung, Betreuung, Betreuungsverfahren, Familienrecht, Gegenstandswert, Gerichtskosten, Kontrollbetreuung
Maßgeblich für die Festsetzung des Gegenstandswerts des Rechtsbeschwerdeverfahrens im Markenlöschungsstreit ist das wirtschaftliche Interesse des Markeninhabers an der Aufrechterhaltung seiner Marke1. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs entspricht die Festsetzung des Gegenstandswertes für das Rechtsbeschwerdeverfahren in einem Markenlöschungsstreit auf 50.000 € im Regelfall billigem Ermessen2. Im Einzelfall kann der Wert angesichts …
Farbmarke, Gegenstandswert, Marke, Markenlöschung, Markenrecht, Markenstreit, Sparkassen, Streitwert
Gegenstandswert, Kanzlei und Beruf, Mindeststreitwert, Streitwert, Vergütungsvereinbarung, Verrfassungsbeschwerde, Verwaltungsrecht
GmbH-Liquidation – und die Notarkosten für den Entwurf der Registeranmeldungen
Eine Zusammenrechnung der Werte für die Erstellung des Entwurfs einer Registeranmeldung der Auflösung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung, des Erlöschens der Vertretungsbefugnis der bisherigen Geschäftsführer und deren Bestellung zu Liquidatoren für die Notarkostenrechnung kommt nicht in Betracht, weil es sich insoweit um einen Beurkundungsgegenstand nach § 86 Abs. 1 GNotKG …
Gegenstandswert, Gesellschaftsrecht, GmbH-Auflösung, Handelsregisteranmeldung, Kanzlei und Beruf, Liquidatorbestellung, Notarentwurf, Notargkosten
Autor: Rechtslupe 29. September 2016
Der gemäß § 47 Abs. 3 GKG maßgebende Wert bestimmt sich hinsichtlich der verlangten Grundstücksherausgabe nach dem Verkehrswert des Grundstücks, § 48 Abs. 1 GKG i.V.m. § 6 ZPO. Da bei einem synallagmatischen Austauschverhältnis die Vermutung besteht, dass Leistung und Gegenleistung gleichwertig sind1, kann das Gericht den Verkehrswert des Grundstücks …
Gegenstandswert, Grundstücksherausgabe, Grundstücksveräußerung, Grundstücksverkauf, Kanzlei und Beruf, Rückabwicklung, Streitwert, Zivilrecht
Gebühren für die verbindliche Auskunft – und die Bestimmung des Gegenstandswerts
Der für die Gebührenfestsetzung maßgebende Gegenstandswert ist gemäß § 89 Abs. 4 Satz 1 AO der Wert, den die Auskunft für den Antragsteller hat. Dieser Wert richtet sich nach dem gestellten Antrag und den sich daraus ergebenden steuerlichen Auswirkungen, die sich aus der Gegenüberstellung des Steuerbetrags, der bei Anwendung der …
Auskunftsgebühr, Gegenstandswert, Organgesellschaft, Organschaft, Organträger, Steuerrecht, Verbindliche Auskunft
Autor: Rechtslupe 22. Februar 2016
Arbeitsrecht, Gegenstandswert, Kanzlei und Beruf, Rechtsanwaltsvergütung, Streitwert, Wertfestsetzung
Gegenstandswert der anwaltlichen Tätigkeit – Festsetzung und Beschwerderecht
Gemäß § 33 Abs. 1 RVG erfolgt die Festsetzung des Werts des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit nur aufgrund eines Antrags, also nicht von Amts wegen. Deshalb beschränkt sich die Wertfestsetzung auf den Anwalt, dessen Gebühren in Frage stehen1. Da vorliegend im Ausgangsverfahren sowohl auf Betriebsrats- als auch auf Arbeitgeberseite Rechtsanwälte …
Arbeitsrecht, Gegenstandswert, Rechtsanwaltsvergütung, Streitwert, Wertfestsetzung
Gegenstandswertfestsetzung im arbeitsgerichtlichen Beschlussverfahren
Der Antrag auf Rückgängigmachung der Einstellung einer Arbeitnehmerin ist nichtvermögensrechtlicher Natur. Denn der Streit um die Teilhabe des Betriebsrats an personellen Einzelmaßnahmen des Arbeitgebers ergibt sich nicht aus einem vermögensrechtlichen Rechtsverhältnis und ist auch nicht auf Geld oder Geldeswert gerichtet. Vielmehr nimmt der Betriebsrat in erster Linie seinem Beteiligungsrecht innewohnende …
Arbeitsrecht, Beschlussverfahren, Gegenstandswert, Streitwert
Weiterbeschäftigungsantrag im Kündigungsschutzverfahren – und die Streitwertbemessung
Der Antrag auf vorläufige Weiterbeschäftigung für die Dauer des Kündigungsschutzverfahrens und der Antrag auf unmittelbar vom streitigen Fortbestand des Arbeitsverhältnisses abhängige Annahmeverzugsvergütung sind als für den Fall des Erfolgs des Bestandsschutzbegehrens gestellte uneigentliche Hilfsanträge zu verstehen. Dies gilt auch dann, wenn sie nicht ausdrücklich als solche bezeichnet werden. Von ihrer …
Arbeitsrecht, Gegenstandswert, Hilfsantrag, Streitwert, Unechter Hilfsantrag, Weiterbeschäftigung, Weiterbeschäftigungsantrag
Der gekündigte Schrebergarten – und der Streitwert für die Räumungsklage
Autor: Rechtslupe 5. Januar 2016
Für die Bemessung des Beschwerdewerts bei einer Verurteilung zur Räumung und Herausgabe eines Kleingartens ist gemäß §§ 8, 9 ZPO der dreieinhalbfache Jahrespachtzins zugrunde zu legen. § 8 ZPO findet auch auf Kleingartenpachtverhältnisse im Sinne des Bundeskleingartengesetzes Anwendung1. Ist das Ende des streitigen Miet- oder Pachtverhältnisses – wie hier – …
Beschwerdewert, Gegenstandswert, Kleingarten, Räumung, Räumungsklage, Schrebergarten, Streitwert, Zivilrecht
Streitwertfestsetzung in Markenverfahren
Autor: Wirtschaft.Recht.Aktuell 22. Dezember 2015
Die Festsetzung des Gegenstandwerts für das Verfahren der Rechtsbeschwerde nach § 83 MarkenG ist seit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Änderung des patentrechtlichen Einspruchsverfahrens und des Patentkostengesetzes vom 21.06.20061 am 1.07.2006 nicht mehr nach § 63 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 Satz 1 GKG veranlasst, weil sich die Gerichtsgebühren für das Rechtsbeschwerdeverfahren nicht […]
Gegenstandswert, Immaterialgüterrecht, Markensache, Rechtsbeschwerde, Streitwert
Rechtsbeschwerde in Markenverfahren – und die Streitwertfestsetzung
Die Festsetzung des Gegenstandwerts für das Verfahren der Rechtsbeschwerde nach § 83 MarkenG ist seit dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Änderung des patentrechtlichen Einspruchsverfahrens und des Patentkostengesetzes vom 21.06.20061 am 1.07.2006 nicht mehr nach § 63 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 Satz 1 GKG veranlasst, weil sich die …
Gegenstandswert, Markensache, Rechtsbeschwerde, Streitwert, Wirtschaftsrecht
Weiterbeschäftigungsantrag – und sein Streitwert
Der Weiterbeschäftigungsantrag ist hinsichtlich Streit- und Gegenstandswert nicht werterhöhend zu berücksichtigen, wenn er als uneigentlicher Hilfsantrag gestellt, über ihn nicht entschieden und er auch nicht zum Gegenstand der Verhandlung gemacht worden ist. Hinsichtlich eines als uneigentlichen Hilfsantrag gestellten Weiterbeschäftigungsantrags ist das Landesarbeitsgericht Hamburg n der Vergangenheit davon ausgegangen, dass derartige …
Vollstreckung von Unterlassungsansprüchen – und der Gegenstandswert
Autor: Rechtslupe 16. September 2015
Bei Unterlassungsansprüchen richtet sich der Wert des Gegenstandes der anwaltlichen Tätigkeit im Verfahren über den Antrag auf die (isolierte) Androhung von Ordnungsmitteln nach § 25 Abs. 1 Nr. 3 RVG1. Gleiches gilt im Verfahren über den Antrag auf Festsetzung von Ordnungsmitteln2. Nach § 25 Abs. 1 Nr. 3 RVG bestimmt …
Gegenstandswert, Rechtsanwaltsvergütung, Unterlassungsanspruch, Vollstreckung, Zivilrecht
Autor: Rechtslupe 1. September 2015
Bei der Berechnung des Verfahrenswertes für Beschwerden in Unterhaltssachen ist der Stichtag für die Abgrenzung zwischen rückständigem und laufendem Unterhalt nicht der Eingang des Klagantrages, sondern der Eingang der Beschwerde, wobei der Wert grundsätzlich nach § 40 Abs. 2 FamGKG auf den Wert des erstinstanzlichen Verfahrens begrenzt ist. Gemäß § …
Familienrecht, Gegenstandswert, Streitwert, Unterhaltssachen, Verfahrenswert
Außergerichtlicher Vergleich, Gegenstandswert, Kanzlei und Beruf, Rechtsanwaltsvergütung, Streitwert, Vergleich, Wertfestsetzung, Zivilrecht
Autor: Rechtslupe 15. Juli 2015
Erhebt der Beklagte eine Drittwiderklage (negative Feststellungsklage) gegen den Zedenten der Klageforderung, so hat der Zedent bei einem sofortigen Anerkenntnis nur dann die Kosten der Drittwiderklage zu tragen, wenn er sich vorgerichtlich des Anspruches berühmt hat. Für ein Sich-Berühmen genügt die isolierte Abtretung auch dann nicht, wenn sie an den …
Anerkenntnis, Drittwiderklage, Forderungsabtretung, Gegenstandswert, Gerichtskosten, Negative Feststellungsklage, sofortiges Anerkenntnis, Streitwert, Zahlungsklage, Zivilrecht

References: § 37
 § 14
 § 3
 § 357
 § 33
 § 23
 § 48
 § 3
 § 37
 § 14
 § 249
 § 37
 § 357
 § 37
 § 14
 § 63
 § 23
 § 23
 § 63
 § 86
 § 47
 § 48
 § 6
 § 89
 § 33
 § 8
 § 83
 § 63
 § 83
 § 63
 § 25
 § 25
 § 40