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Timestamp: 2019-07-19 00:04:57+00:00

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» Reihe_Grundrechte
Veranstaltungsreihe „Glückwunsch, Grundgesetz“
Die Reihe ist eine Kooperation mit dem Haus der Kirche.
GESPRÄCHSABEND ÜBER MEINUNGSFREIHEIT – ART. 5 GG
Mo, 6. Mai, 19.00 Uhr, Dreikönigskirche – Haus der Kirche, Hauptstr. 23
Meinungsfreiheit ist ein Freiheitsrecht gegenüber dem Staat. Aber es ist auch ein gegenseitiger Anspruch innerhalb der Gesellschaft zwischen den Menschen. Dem Gegenüber im Gespräch Meinungsfreiheit zugestehen, ist nicht immer leicht. Was meint eigentlich Meinung? Und wie gelingt Meinungsaustausch im demokratischen Prozess?
Prof. Dr. Uwe Hirschfeld, Ev. Hochschule Dresden
THEATERIMPROVISATION ÜBER PERSÖNLICHE FREIHEITSRECHTE – ART. 2 GG
Do, 9. Mai, 19.00 Uhr, Dreikönigskirche – Haus der Kirche, Hauptstr. 23
Laut Grundgesetz darf sich jeder frei entfalten – was für eine großartige Zusage! Doch ach, schon im zweiten Halbsatz ist von den Grenzen dieser Freiheit die Rede. Nur so weit reicht meine Freiheit, dass sie die Rechte anderer nicht verletzt, nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung und nicht gegen das Sittengesetz verstößt. Drei gegen eins – ist das überhaupt noch Freiheit? Im improvisierten Theaterspiel und in der Mediation entdecken wir die Spielräume dieses Begriffs.
Theatergruppe „Forum: Mercurius“, Ltg. Dirk Strobel
Elisabeth Weitzell, Rechtsanwältin und Mediatorin
GESPRÄCHSABEND ÜBER EIGENTUMSFREIHEIT – ART. 14 GG
Mo, 13. Mai, 19.00 Uhr, Dreikönigskirche – Haus der Kirche, Hauptstr. 23
Das Recht auf Eigentum ist ein Grundrecht. Was bedeutet das? Und was unterscheidet Eigentum von Besitz? Zugleich gilt: „Eigentum verpflichtet“. Es soll dem Wohle der Allgemeinheit dienen. Wie wird das Wohl der Allgemeinheit bestimmt? Und was können wir von Genossenschaften dazu lernen?
Tino Lotzmann, Vorstand Wohnungsgenossenschaft Trachau-Nord eG (angefragt)
GESPRÄCHSABEND ÜBER EHE UND FAMILIE – ART. 6 GG
Do, 16. Mai, 19.00 Uhr, Dreikönigskirche – Haus der Kirche, Hauptstr. 23
Homoehe, Familien ohne Trauschein, Kinderrechte, Familiennachzug von Geflüchteten: Viele aktuelle Themen waren noch nicht mitbedacht, als das Grundgesetz 1949 verabschiedet wurde. Am Artikel 6 GG zeigt sich, wie das Grundgesetz auch im gesellschaftlichen Wandel seine Gültigkeit beweist. Am aktuellen Beispiel des Familiennachzugs diskutieren wir, ob und wie formulierte Grundrechte in konkreten Situationen anwend- und einklagbar sind.
Katja Schubert, Rechtsanwältin
Annegret Krellner, CABANA-Migrationsberatung im ÖIZ e.V.
FILMABEND ÜBER PERSÖNLICHE FREIHEITSRECHTE – ART. 2 GG
So, 19. Mai, 19 Uhr, Dreikönigskirche – Haus der Kirche, Hauptstr. 23
Das Leben der Richterin Elke Seeberg gerät von einer Sekunde auf die andere aus den Fugen. Ihre Tochter ist verschwunden und wird vom BKA als Mittäterin eines Bombenattentats gesucht. Schnell ist die Mutter einer regelrechten Hetzjagd durch Presse, Öffentlichkeit und Polizei ausgesetzt. Dabei kann sie nicht glauben, dass ihre Tochter wirklich etwas mit der Tat zu tun hat und fängt an, selbst zu ermitteln. Wie weit darf der freiheitliche Rechtsstaat gehen, um die Freiheit seiner Bürger zu schützen? Anschließend Filmgespräch.
Alle Veranstaltungen sind für die Teilnehmenden kostenfrei.
ARMUT & (UN)ANTASTBARE WÜRDE
GESPRÄCHSABEND ÜBER DIE WÜRDE DES MENSCHEN – ART. 1 GG
Mo, 11. März, 19.00 Uhr, Dreikönigskirche – Haus der Kirche, Hauptstr. 23
Der Begriff der Würde klingt altertümlich, ist aber zentral im Grundgesetz. Was meint eigentlich Würde? Was kann der Staat tun, um sie zu schützen? Und wie erhalten sich Menschen ihre Würde im Angesicht von Armut? Die Veranstaltungsreihe startet mit einem Gesprächsabend über den ersten und wichtigsten Artikel – zwischen Vergangenheit und Zukunft.
Johanna Schmidts, Sozialarbeiterin bei der Straßenzeitung „drobs“
Künstlerin Tanne, Dipl.-Puppenspielerin, Spielleiterin
DIE SACHE MIT DER ANDERSARTIGKEIT
GESPRÄCHSABEND ÜBER GLAUBENS- UND GEWISSENSFREIHEIT – ART. 4 GG
Do, 14. März, 19.00 Uhr, Dreikönigskirche – Haus der Kirche, Hauptstr. 23
Unsere Gesellschaft lebt von Menschen mit unterschiedlichen Lebens- und Glaubensformen. Das Grundgesetz schützt diese Vielfalt – und doch empfinden wir sie oft als fremd, trennend oder gar störend. Vertraute Lebenskonzepte sind uns näher, mit ihnen lässt sich leichter umgehen. Warum fordern uns diese Unterschiede heraus?
Dr. Viola Vogel, Juristin in der Landeskirche
Pfarrer Frank Martin, frei und fromm (Forum für Gemeinschaft und Theologie)
WARUM LAHME STARK UND BLINDE SEHEND SIND
GESPRÄCHSABEND ÜBER GLEICHHEIT – ART. 3 GG
Mo, 18. März, 19.00 Uhr, Dreikönigskirche – Haus der Kirche, Hauptstr. 23
Im Jahr 1994 beriet der Bundestag darüber, den Satz „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“ ins Grundgesetz aufzunehmen. Es war ein harter Kampf, diese Änderung durchzusetzen. Und der Weg für eine echte Chancengleichheit ist noch weit. Menschen mit Behinderung werden häufig auf ihre vermeintlichen Defizite reduziert, ohne dass ihre Stärken gesehen werden. Warum?
Silvana Wendt, behindertenpolitische Sprecherin im Dresdner Stadtrat (CDU)
AUF DIE PRESSE?!
GESPRÄCHSABEND ÜBER PRESSEFREIHEIT – ART. 5 GG
Do, 21. März, 19.00 Uhr, Dreikönigskirche – Haus der Kirche, Hauptstr. 23
Journalist_innen erleben Schmähungen und Shitstorms, Vorwürfe von Meinungsdiktatur und Lügenpresse. Ist die Pressefreiheit in Gefahr? Was genau ist durch Pressefreiheit geschützt? Und kann man dank Meinungs- und Pressefreiheit eigentlich behaupten, was man will?
Oliver Reinhard, Journalist bei der Sächsischen Zeitung
Mira Körlin, Vorsitz im Ausschuss Programm und Jugendschutz der Sächsischen Landesmedienanstalt
WIEVIEL FREIHEIT VERTRÄGT SICHERHEIT – WIEVEL SICHERHEIT VERTRÄGT FREIHEIT?
GESPRÄCHSABEND ÜBER PERSÖNLICHE FREIHEITSRECHTE – ART. 2 GG
Mo, 25. März, 19.00 Uhr, Dreikönigskirche – Haus der Kirche, Hauptstr. 23
Die Freiheitsrechte stehen unter dem Schutz des Grundgesetzes – sie sind also ein hohes Gut. Was aber, wenn diese Freiheit bedroht ist? Straßenkriminalität, Wohnungseinbrüche, zunehmende Gewalt, sexuelle Übergriffe, Terrorgefahr – die Gefahren scheinen größer zu werden. Und die Rufe nach mehr Sicherheit, mehr Polizei und einem stärkeren Staat werden lauter. Das Grundgesetz im Dilemma?
Albrecht Pallas, Mitglied des Sächsischen Landtages, SPD
Pfarrer Andreas Dohrn, Bündnis „Polizeigesetz stoppen“
Moderation: Michael Bartsch, Journalist
FILMABEND ÜBER GLEICHBERECHTIGUNG – ART. 3 GG
So, 31. März, 19.00 Uhr, Dreikönigskirche – Haus der Kirche, Hauptstr. 23
Der Film führt uns nach Bonn vor 70 Jahren. Im „Parlamentarischen Rat“ kämpft die Abgeordnete Elisabeth Selbert gegen alle Widerstände für die Aufnahme des Satzes „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ in das Grundgesetz der zukünftigen Bundesrepublik Deutschland. Beim Filmgespräch 70 Jahre später sprechen wir mit Susanne Köhler, unter anderem Vorsitzende des Landesfrauenrat Sachsen e.V.

References: ART. 5
 ART. 2
 ART. 14
 ART. 6
 ART. 2
 ART. 1
 ART. 4
 ART. 3
 ART. 5
 ART. 2
 ART. 3