Source: http://bundesverband-klinische-linguistik.de/ausbildung/praktikum_post.php
Timestamp: 2017-03-27 20:29:36+00:00

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Info LiP-Falldarstellungen (PDF) BKL-Ausbildungsrichtlinie
§6 Zulassung zum Postgraduiertenpraktikum (1) Nach dem Studium ist grundsätzlich ein zwölfmonatiges Postgraduiertenpraktikum zu absolvieren.
(4) Folgende Unterlagen sind an die Geschäftsstelle des Bundesverbandes Klinische Linguistik e.V. (BKL) zu schicken (per Post oder als pdf-Datei): 1. schriftlicher, formloser Antrag auf Zulassung zum Postgraduiertenpraktikum, in dem auch das Interesse an der klinischen Tätigkeit kurz dargestellt wird 2. Nachweis über den Studienabschluss und ggf. bescheinigten Studienschwerpunkt Klinische Linguistik (gemäß §2) 3. Seminarliste mit Titel, Art und Umfang sowie Dozent der Veranstaltungen 4. Inhaltsverzeichnis der Abschlussarbeit und/oder Hinweise auf andere schriftliche Arbeiten 5. Bescheinigung über das dreimonatige Vorpraktikum in einer klinischen Einrichtung, in dem 450 Stunden und die Anzahl an hospitierten Therapiestunden aufgelistet sind (gemäß §5) 6. tabellarischer Lebenslauf 7. Nachweis über die Einzahlung der Bearbeitungsgebühr (5) Für die Zulassung nach dem Masterstudium Linguistik mit dem Schwerpunkt Klinische Linguistik an den Universitäten Bochum und Salzburg entfallen die Punkte 2 und 3, stattdessen muss das Transcript of Records vorliegen. (6) Das Postgraduiertenpraktikum entfällt bei einem abgeschlossenen Hochschulstudium (vergl. §2) und einer dreijährigen Berufsfachschulausbildung in Logopädie. Das Postgraduiertenpraktikum entfällt bei einem grundständigen kultusministeriell genehmigten Stu- diengang Klinische Linguistik (vergl. §2).
(9) Die Postgraduiertenkommission des BKL informiert über die Durchführungsregelung für das Postgraduiertenpraktikum und die Prüfungsordnung. §7 Durchführung des Postgraduiertenpraktikums (1) Das Postgraduiertenpraktikum ist ein ganztägiges Praktikum von zwölf Monaten Dauer und min- destens 1760 Stunden. Mit einer Ausnahmegenehmigung der Postgraduiertenkommission können auch Halbtagsstellen bei 24-monatiger Dauer zugelassen werden. Bei schwerwiegenden Gründen wie etwa Krankheit, Mutterschutz, Elternzeit etc. kann das Postgraduiertenpraktikum in Absprache mit der Postgraduiertenkommission für einen begrenzten Zeitraum unterbrochen werden.
§8 Inhalte des Postgraduiertenpraktikums (1) Der Linguist im Praktikum soll in alle Aufgabengebiete der Klinischen Linguistik eingeführt werden und lernen, diese Aufgaben selbständig zu erfüllen. Im Vordergrund des Praktikums steht damit der Erwerb umfassender Kenntnisse der folgenden Störungsbilder und ihrer neuro-/ psycholinguistischen Erklärungsmöglichkeiten, ihrer Diagnostik und Therapie, der neurologi- schen Ursachen und der assoziierten klärungs- bzw. therapierelevanten neuropsychologischen bzw. Entwicklungsdefizite: Aphasien und andere neurologisch bedingte Sprachstörungen, Dysarthrophonien, Sprechapraxien, Agraphien und Alexien sowie Akalkulien. Grundlegende Erfahrungen sollten in der Behandlung von Facialisparesen und Kau- und Schluckstörungen erworben werden. Entsprechend der jeweiligen Einrichtung sollten auch grundlegende Erfahrungen im Bereich der Störung des Sprach- und Sprecherwerbs erworben werden. Dabei geht es im einzelnen um die Aufgaben der Diagnostik und detaillierten Befunderhebung im fachspezifischen Untersuchungsverfahren, die Therapieplanung, die Auswahl und Erstellung von Therapiematerialien, die Therapiedurchführung mit Therapiemethoden und therapeutischen Arbeitstechniken, die Dokumentation, die Therapieevaluation, die Angehörigenarbeit, die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Rahmen einer Rehabilitationsmaßnahme und die Reflexion der (eigenen) Therapeutenrolle. Die Einarbeitung in diese Aufgabengebiete schließt das Studium der einschlägigen Fachliteratur mit ein.
(4) Der Linguist im Praktikum hat während des Praktikums drei Fallberichte zu erstellen, die unterschiedliche inhaltliche Schwerpunkte aufweisen sollen. Diese Fallberichte sollen mindestens zehn Seiten (Fallbericht 1 und 2) bzw. mindestens zwanzig Seiten (Fallbericht 3) Umfang erreichen. Die Themen und Inhalte der Fallberichte sollen mit dem internen und externen Supervisor ausführlich besprochen und abgestimmt werden. (5) Alle drei Fallberichte müssen innerhalb des Postgraduiertenpraktikums fertiggestellt werden. Es wird empfohlen, dass der erste Fallbericht nach etwa drei Monaten, der zweite nach etwa sechs Monaten fertig gestellt wird. (6) Der Inhalt eines Fallberichts kann auch die Entwicklung und Erprobung eines diagnostischen oder eines therapeutischen Verfahrens oder die Entwicklung spezifischen Therapiematerials zum Gegenstand haben.
§10 Supervision (1) Der Vorstand des Bundesverbandes Klinische Linguistik e.V. (BKL) beruft im Einvernehmen mit der Supervisionskommission geeignete Klinische Linguisten unbefristet in die Funktion von Supervisoren zur Betreuung der Linguisten im Praktikum.
- Supervision für die eigene Tätigkeit in regelmäßigen Abständen (mindestens alle drei Jahre) Der Vorstand kann einvernehmlich mit der Supervisionskommission ersatzweise vergleichbare Leistungen des Kandidaten anerkennen
(4) Im Falle ernstzunehmender Verfehlungen hat der Vorstand im Einvernehmen mit der Supervisionskommission das Recht, die Berufung wieder zu entziehen. Hiergegen kann vor dem zuständigen Verwaltungsgericht geklagt werden. (5) Ein Antrag auf Berufung in die Funktion eines Supervisors des Bundesverband Klinische Lingu- istik e.V. (BKL) ist über die Geschäftsstelle an den Vorstand zu stellen. Nicht die Erfüllung der Qualifikationsvoraussetzungen berechtigt dazu, die Funktion als Supervisor zu übernehmen, sondern allein die Berufung durch den Vorstand des Bundesverbandes Klinische Linguistik e.V. (BKL). Diese gilt grundsätzlich nur solange die Berufungsvoraussetzungen erfüllt sind. Einem Antrag auf Berufung als Supervisor sind folgende Unterlagen beizufügen:
5. Nachweis der Referententätigkeit 6. Teilnahmebescheinigungen an Fort- und Weiterbildungen im Bereich der Klinischen Linguistik aus den vorangegangenen vier Jahren

References: §6
 §2
 §5
 §2
 §2
 §7

§8

§10