Source: http://www.haus-brannenburg.de/newslettersolution/newsletter_03-2017.htm
Timestamp: 2017-04-24 11:12:57+00:00

Document:
Use-Letter Haus Brannenburg, Ausgabe 03/2017
Haus Brannenburg Nr. 03/2017 vom 07.03.2017
Mitbestimmung, Teilhabe, Partizipation. Drei große Begriffe, die in der Tat so etwas wie den Nährboden der Demokratie bedeuten. Und demokratisches Denken und Handeln beginnt unmittelbar im persönlichen Umfeld – beispielsweise in den Betrieben und Dienststellen. Stichwort betriebliche Mitbestimmung. Auch hier geht es um (möglichst) gleichberechtigte Teilhabe und Partizipation in betrieblichen Angelegenheiten. Der ökonomischen Macht der Arbeitgeber soll ein Äquivalent auf Arbeitnehmerseite entgegengesetzt werden. Soweit die Theorie.
Um das zu realisieren, gibt es Betriebs- und Personalräte – aber auch Vertrauensleute, die vor einem gewerkschaftlichen Hintergrund beratend tätig sind und für mehr und wirksamere Beteiligung sorgen sollen. Natürlich müssen sowohl die Gremienmitglieder als auch die Vertrauensleute regelmäßig weitergebildet und qualifiziert werden, weil sie auch die betriebliche Welt rasant schnell ändert.
Und hier schließt sich der Kreis zum dritten Beitrag dieses use letters aus Brannenburg – zur Bildungsarbeit, die oft und erfolgreich auch von ehrenamtlichen ver.di Mitglieder realisiert wird. Viel Stoff also wieder für eine gelingende betriebliche Interessenvertretung.
In diesem Sinne wünschen wir allen Leserinnen und Lesern neue Erkenntnisse, Perspektiven und Optionen des Handelns – ganz im Sinne einer demokratischen Teilhabe-Kultur.
Bis zum Wiedersehen im ver.di Bildungszentrum in Brannenburg herzliche Grüße Marion Fendt, Britta Klinkforth & das Team
Aktuelles vom 07. März 2017
Darum bin ich dabei. Bildungsarbeit in ver.di …
Die Konzeption der Grundqualifizierung sieht vor, das grundsätzlich zunächst das Seminar Aller Anfang ist … gar nicht so schwer –
Betriebsräte Grundqualifizierung,
Mensch geht vor! –
und Agieren statt reagieren -
können in beliebiger Reihenfolge besucht werden. Das Seminar Beständig ist allein der Wandel -
BA 01 170320 02
Hier beginnt die tariffreie Zone! Handlungsmöglichkeiten des Betriebsrats in Betrieben ohne TarifbindungBA 01 170320 03
BA 01 170326 01
Klare Rede, starke Wirkung! - Teil 1 Redesituationen vor großen Gruppen meistern
BA 01 170326 03
Datenschutz aktuellBA 01 170329 04 Mensch geht vor!
BA 01 170402 01
BA 01 170403 02
BA 01 170405 03 Wissen ist Macht - Macht ist Wissen
BA 01 170326 01 [ Anmelden ]26.03.2017 - 31.03.2017Peter Kahlenberg, Michael TheilBA 01 170507 01 [ Anmelden ]07.05.2017 - 12.05.2017 Norbert Großhauser-Fernau, N. N.
Freistellungsgrundlagen: § 37 Abs. 6 BetrVG, § 96 Abs. 4 SGB IXSeminargebühr: 975,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 321,00 € inkl. MwSt.Verpflegung: 319,52 € inkl. MwSt.
Um die Interessen der Arbeitnehmer/-innen konsequent und wirksam zu vertreten, muss sich der Betriebsrat über seine Aufgaben und Pflichten im Klaren sein und die gesetzlichen Möglichkeiten kennen und nutzen. Das passende Werkzeug hierzu ist das Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG): Es ist die wichtigste rechtliche Arbeitsgrundlage für den Betriebsrat und bildet die Basis zur Bewältigung der vielen Aufgaben und Möglichkeiten. In diesem Seminar können Sie anhand des praxisnahen Umgangs mit den Gesetzestexten die wesentlichen Rechtsgrundlagen für Ihre Arbeit kennenlernen und zusätzlich Kenntnisse und Fertigkeiten zur praktischen Umsetzung Ihrer Aufgaben und Vorhaben erwerben. Schließlich müssen Sie die relevanten gesetzlichen Bestimmungen nicht nur kennen, sondern auch anwenden können, um die Interessen der Beschäftigten kompetent zu vertreten. So lassen sich bestehende Probleme lösen und Arbeitsbedingungen mitgestalten. Daher liegt ein besonderer Schwerpunkt des Seminars auf der Vermittlung des Betriebsverfassungsgesetzes und dessen Anwendung in Ihrer alltäglichen Arbeit als Betriebsratsmitglied. So finden Sie sich in Ihrer neuen Aufgabe garantiert schnell zurecht! Die Seminarinhalte in Stichworten:
Umfang der Beteiligungsrechte und mögliche Wege zu deren Durchsetzung Mensch geht vor!Betriebsverfassung: Personelle Angelegenheiten (BR 2)
BA 01 170402 01 [ Anmelden ]
02.04.2017 - 07.04.2017N.N., N.N.
Hinweis: Vorheriger Besuch des BR-Grundseminars ist erforderlich Freistellungsgrundlagen: § 37 Abs. 6 BetrVGSeminargebühr: 975,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 321,00 € inkl. MwSt.Verpflegung: 319,52 € inkl. MwSt. Das strikt praxisorientierte Seminar 'Mensch geht vor!' liefert Ihnen das nötige Grundwissen, um bei personellen Angelegenheiten bestmöglich im Sinne der Belegschaft handeln zu können. Personelle Angelegenheiten' - was so sachlich-nüchtern klingt, ist die allgemeine Bezeichnung für einen arbeitsrechtlichen Themenbereich, der oft im betrieblichen Alltag für die Beteiligten stark emotionsbeladen ist. Einstellung, Versetzung, Eingruppierung oder Kündigung - es geht um Entscheidungen mit meist nachhaltigem Einfluss auf die Biografie der/des einzelnen Beschäftigten. In all diesen Fällen ist die betriebliche Interessenvertretung gefordert, denn: Keine Kündigung und keine Einstellung ohne den Betriebsrat, keine Versetzung oder Eingruppierung ohne seine Mitwirkung! Um einen möglichen Schaden von den Beschäftigten des Betriebs abzuwenden, muss jedes Betriebsratsmitglied mit den grundlegenden Bestimmungen des Betriebsverfassungsgesetzes vertraut sein.Die Grundlagen dazu werden Ihnen in diesem Seminar kompakt und lebensnah vermittelt. Die Seminarinhalte in Stichworten:
Agieren statt reagierenBetriebsverfassung: Soziale Angelegenheiten (BR 3)
BA 01 170424 01 [ Anmelden ]
23.04.2017 - 28.04.2017Karin Wagner, N.N.
Freistellungsgrundlagen: § 37 Abs. 6 BetrVGSeminargebühr: 975,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 321,00 € inkl. MwSt.Verpflegung: 319,52 € inkl. MwSt. Unser Seminar „Agieren statt reagieren“ vermittelt Ihnen grundlegende Kenntnisse über die Mitbe-stimmungsrechte des Betriebsrats und zeigt Ihnen gleichzeitig problembezogen anhand praktischer Beispiele auf, wie der Betriebsrat seine Rechte im Betrieb optimal wahrnehmen und durchsetzen kann. Der Betriebsrat kann in wichtigen sozialen Angelegenheiten, wie z.B. bei Regelungen zur Arbeitszeit, zum Urlaubsplan, zum Arbeits- und Gesundheitsschutz oder zur betrieblichen Lohngestaltung nicht nur reagieren, sondern selbst initiativ werden und zugunsten der Beschäftigten Betriebsvereinbarungen durchsetzen - notfalls sogar erzwingen.
Ihre Kompetenz in Richtung aktiver Mitbestimmung zu schulen, ist das Ziel dieses Seminars. Dem intensiven Erfahrungsaustausch der Teilnehmenden wird dabei ein hoher Stellenwert beigemessen. Agieren statt reagieren: Initiativrechte des Betriebsrats
BA 01 170403 02 [ Anmelden ]
03.04.2017 - 07.04.2017Walter Lukas
Freistellungsgrundlagen: § 37 Abs. 6 BetrVG Seminargebühr: 975,00 € Umsatzsteuer befreitÜbernachtung: 256,80 € inkl. MwSt.Verpflegung: 288,58 € inkl. MwSt.
Die aktuellen Änderungen von Gesetzen und in der Rechtsprechung zu kennen, verhilft Ihnen als Betriebsratsmitglied zu mehr Sicherheit bei der Beratung von Kolleginnen und Kollegen, bei Entscheidungen im Gremium und Verhandlungen mit dem Arbeitgeber.Aus diesem Grund richtet sich dieses Seminar nicht allein an Betriebsratsvorsitzende und Sprecher/-innen von Ausschüssen, sondern an alle Betriebsratsmitglieder, die ihr Wissen gern auf dem neuesten Stand halten möchten.
BPersVG: Einstieg leicht gemachtEinführung und Überblick (PR 1)
BA 01 170306 01 [ Anmelden ]
Christoph Wagner-Neisinger, N. N.
Freistellungsgrundlagen: § 46 Abs. 6 BPersVG, § 96 Abs. 4 SGB IXSeminargebühr: 895,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 256,80 € inkl. MwSt.Verpflegung: 288,58 € inkl. MwSt.
Die Seminarinhalte in Stichworten: Wer sind wir? Rolle und Selbstverständnis des Personalrats
Was tun wir? Die Aufgaben des Personalrats Die Zusammenarbeit mit der Dienststelle
Einführung in das Arbeitsrecht 2Inhalt des Arbeitsverhältnisses
BA 01 170326 02 [ Anmelden ]
Freistellungsgrundlagen: § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVGSeminargebühr: 975,00 € Umsatzsteuer befreitÜbernachtung: 321,00 € inkl. MwSt.
Es existiert eine schon fast unüberschaubare Zahl von Gesetzen, die Mindeststandards für Arbeitsverträge festlegen. Außerdem sind viele arbeitsrechtliche Grundsätze durch die Rechtsprechung entwickelt worden (Richterrecht). Dieses Seminar gibt insbesondere einen Überblick über die bestehenden Schutzgesetze, über die Grundsätze der Arbeitnehmerhaftung und die Ansprüche der Beschäftigten aus dem Teilzeit- und Befristungsgesetz. Die Schutznormen für die Beschäftigten und die jeweiligen Rechte aus den Gesetzen werden unter Berücksichtigung und im Zusammenhang mit den Beteiligungsrechten der gesetzlichen Interessenvertretung erläutert.
Behandelt werden u.a. folgende Themen: Mindeststandards, die ein Arbeitsvertrag erfüllen muss (AGB-Kontrolle, Verhältnis zum Tarifvertrag)
Bezahlte und unbezahlte Freistellungsansprüche im Arbeitsverhältnis Tarifvertragliche Ansprüche können aufgrund der Vielzahl von Tarifverträgen nur exemplarisch erläutert werden. Dies gilt auch für bestehende betriebliche Regelungen. Schwerpunkte des Seminars bilden die gesetzlichen Grundlagen zum Inhalt des Arbeitsverhältnisses.
Einführung in das Arbeitsrecht 3Beendigung und Abwicklung des Arbeitsverhältnisses
BA 01 170618 0218.06.2017 - 23.06.2017Stephanie Merz, N. N.
Seminargebühr: 975,00 € Umsatzsteuer befreitÜbernachtung: 321,00 € inkl. MwSt.Verpflegung: 319,52 € inkl. MwSt. Egal auf welche Art ein Arbeitsverhältnis beendet wird: In allen Fällen ist die Interessenvertretung aufgefordert, darauf zu achten, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Zumeist existieren echte Mitbestimmungsrechte bei der Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht. Gegebenenfalls müssen den betroffenen Kolleginnen und Kollegen daher individuelle Reaktionsmöglichkeiten aufgezeigt werden.Wie das funktionieren kann, wird in diesem Seminar vermittelt. Dazu werden ergänzend Grundzüge des Verfahrens vor dem Arbeitsgericht erarbeitet, die praktisch durch den Besuch eines Verhandlungstags bei einem Arbeitsgericht abgerundet werden.
Tarifvertragliche Ansprüche können aufgrund der Vielzahl von Tarifverträgen nur exemplarisch erläutert werden. Dies gilt auch für bestehende betriebliche Regelungen. Schwerpunkte des Seminars bilden die gesetzlichen Grundlagen zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Grundlagenseminar zum Sozialrecht für die gesetzliche Interessenvertretung
BA 01 170508 02 [ Anmelden ]
08.05.2017 - 12.05.2017Thomas Rosenland
Freistellungsgrundlagen: § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV, § 96 Abs. 4 SGB IXSeminargebühr: 975,00 € Umsatzsteuer befreit
BA 01 170320 03 [ Anmelden ]
Freistellungsgrundlagen: § 37 Abs. 6 BetrVGSeminargebühr: 995,00 € Umsatzsteuer befreit Übernachtung: 256,80 € inkl. MwSt. Verpflegung: 288,58 € inkl. MwSt.
Die Beschäftigten in Betrieben ohne Tarifbindung sind nicht rechtlos. Auch für sie gelten rechtliche Standards und Normen. Im Seminar werden die Entstehungsgeschichte, Entwicklung und Wirkung der Tarifverträge betrachtet - als Ausgangspunkt der Einschätzung der Wirksamkeit von Tarifverträgen. Es werden die Bedeutung der Tarifbindung diskutiert, die Unterschiede zwischen Tarifverträgen und Betriebsvereinbarungen herausgearbeitet und Möglichkeiten der Durchsetzung entsprechender Betriebsvereinbarungen erörtert.
Die Seminarinhalte in Stichworten: Rechtlich-politischer Rahmen für die Regelung der Arbeitsbedingungen
BA 01 170320 02 [ Anmelden ]
Die Flexibilisierung der Arbeitszeit beschäftigt bereits seit vielen Jahren die Arbeitswelt. Unübersehbar ist der Wandel weg von festen und langfristigen Vorgaben hin zu flexiblen Gestaltungen der Arbeitszeit. Die damit verbundenen Risiken für die Arbeitnehmer/-innen (überquellende Arbeitszeitkonten, entgrenzte Arbeitszeiten, Selbstausbeutung bei Vertrauensarbeitszeit) sind allen bekannt und lösen vielfältige Diskussions-, Handlungs- und Korrekturbedarfe aus. Ziel des Seminars ist es, sich mit den Chancen und Risiken moderner Arbeitszeitinstrumente auseinanderzusetzen. Zu diesem Zweck werden Grundkenntnisse vermittelt und Gestaltungsspielräume für die gesetzliche Interessenvertretung aufgezeigt.
Die Seminarinhalte in Stichworten: Geschichte der Flexibilisierung der Arbeitszeit in Europa und speziell in Deutschland
BA 01 170306 02 [ Anmelden ]
Hinweis: Besuch eines BEM-Grundlagenseminars
Freistellungsgrundlagen: § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV, § 96 Abs. 4 SGB IXSeminargebühr: 1020,00 € Umsatzsteuer befreit
Das Seminar wendet sich an Interessenvertreter/-innen, die über Erfahrungen mit der praktischen Durchführung des BEM verfügen. Es bietet weitere Anregungen und Ideen zur Optimierung des BEM, einschließlich der Bewältigung von Umsetzungsbarrieren. Sie tauschen Ihre gewonnenen Erfahrungen mit anderen Seminarteilnehmenden aus und bewerten sie gemeinsam. Darüber hinaus gibt es ein vertiefendes kommunikatives Training für Verhandlung und Beratungsgespräch. Außerdem wird über die aktuelle Rechtsprechung zu strittigen Fragen informiert. Die Seminarinhalte in Stichworten:
Rhetorische Kompetenz in Verhandlung und Beratungsgespräch (Training: Erkennen, Vermeiden, Lösen von Konflikten; Grundzüge des Verhandelns nach dem „Harvard-Konzept“) Präventionsauftrag
Möglichkeiten zur „Nachbesserung“ einer bereits bestehenden Betriebs-/Dienstvereinbarung Betriebliches Eingliederungsmanagement
BA 01 170306 02
06.03.2017 - 10.03.2017N. N., Emmy Sommerer
Das Seminar wendet sich an Interessenvertreter/-innen, die über Erfahrungen mit der praktischen Durchführung des BEM verfügen. Es bietet weitere Anregungen und Ideen zur Optimierung des BEM, einschließlich der Bewältigung von Umsetzungsbarrieren. Sie tauschen Ihre gewonnenen Erfahrungen mit anderen Seminarteilnehmenden aus und bewerten sie gemeinsam. Darüber hinaus gibt es ein vertiefendes kommunikatives Training für Verhandlung und Beratungsgespräch. Außerdem wird über die aktuelle Rechtsprechung zu strittigen Fragen informiert.
Werkstatt Psychische BelastungenPraxisseminar zur Umsetzung
27.09.2017 - 29.09.2017Sabine Heegner
§ 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV, § 96 Abs. 4 SGB IXSeminargebühr: 750,00 € Umsatzsteuer befreitÜbernachtung: 256,80 € inkl. MwSt.Verpflegung: 288,58 € inkl. MwSt.
Im Grundlagenseminar wurden rechtliche Grundlagen und einige Verfahren zur Erhebung psychischer Belastungen vermittelt. Dieses Praxisseminar baut darauf auf und legt den Schwerpunkt auf die Umsetzung im Betrieb.Oft ist es nach dem Seminar nicht einfach, das Wissen im Betrieb anzubringen und den Arbeitgeber und die betrieblichen Arbeitsschützer zu überzeugen, ihre Arbeit auch wirklich zu tun.Die vom Arbeitgeber durchgeführte Gefährdungsbeurteilung ist die wirkungsvolle Voraussetzung, Maßnahmen gegen krankmachende Arbeitsbedingungen vereinbaren können.In dieser Werkstatt bringen die Teilnehmenden ihren Umsetzungsstand ein und bekommen Beratung zum weiteren Vorgehen.
BA 01 170329 04 [ Anmelden ]
29.03.2017 - 31.03.2017 Heike Rozek
Seminargebühr: 750,00 € Umsatzsteuer befreit Übernachtung: 128,40 € inkl. MwSt. Verpflegung: 158,87 € inkl. MwSt.
Technische Entwicklungen, Rechtsprechung sowie neue Gesetze und Verordnungen - sie alle verändern kontinuierlich den Datenschutz für Arbeitnehmer/-innen. Welche Konsequenzen hat die EU-Datenschutzverordnung? Kommt ein Beschäftigtendatenschutzgesetz? Dieses Seminar bietet Ihnen als Mitglied der Interessenvertretung einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen in diesem Sektor und erläutert die Handlungsmöglichkeiten.
Die Seminarinhalte in Stichworten: Aktuelle Entwicklung beim Beschäftigtendatenschutzgesetz
Wirtschaftsausschuss 2Aufbauseminar: Jahresabschlussanalyse leicht gemacht
Hinweis: Besuch des BR1-Grundseminars sowie des Seminars ‚Wirtschaftsausschuss 1‘ Freistellungsgrundlagen: § 37 Abs. 6 BetrVGSeminargebühr: 1050,00 € Umsatzsteuer befreitÜbernachtung: 256,80 € inkl. MwSt.Verpflegung: 288,58 € inkl. MwSt. Der Jahresabschluss gilt als undurchschaubares Zahlenwerk, ist jedoch für Betriebsrat und Wirtschaftsausschuss eine zentrale Informationsquelle für die wirtschaftliche Lage des Unternehmens. In diesem Seminar wird er Ihnen auf leicht verständliche Art und Weise erklärt und gut nachvollziehbar erläutert. Dabei werden seine Bestandteile Schritt für Schritt unter Verwendung eines Analyseschemas bearbeitet und die gesetzlichen Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) erklärt. Systematisch können Sie sich die einzelnen Positionen in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, unter Berücksichtigung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG), erarbeiten und dabei den Stellenwert und die Bedeutung des Anhangs und des Lageberichts im Jahresabschluss klären. Im Seminar werden Ihnen ausgewählte Kennzahlen dargestellt und praktische Hinweise für die Erstellung eines Kennzahlensystems gegeben.
Erläuterung der Strukturen und Inhalte der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) Exemplarische Jahresabschlussanalyse eines Musterbetriebs
BA 01 170326 03 [ Anmelden ]
Die Seminarinhalte in Stichworten: Wie formuliere ich zündend, überzeugend und verständlich?
BA 01 170405 03 [ Anmelden ]
05.04.2017 - 07.04.2017Timm Boßmann
Freistellungsgrundlagen: § 37 Abs. 6 BetrVG, § 46 Abs. 6 BPersVG, analog LPersVG und Regelungen für MAV, § 96 Abs. 4 SGB IXSeminargebühr: 750,00 € Umsatzsteuer befreit
Übernachtung: 128,40 € inkl. MwSt.Verpflegung: 158,87 € inkl. MwSt.
Die Anwendungen und Möglichkeiten im Web 2.0 bieten eine hervorragende Möglichkeit, Kommunikation und Arbeitsorganisation von Gruppen deutlich zu verbessern. Betriebs- und Personalratsarbeit kann transparenter und effektiver werden. Web 2.0 und Social Media ergänzen einerseits die klassische Kommunikation, andererseits steuern sie durch ihre Flexibilität und Schnelligkeit einen klaren Mehrwert zur Betriebs- und Personalratsarbeit bei. Feeds und Newsletter erleichtern die Weitergabe von Informationen an die Beschäftigten und schaffen die Möglichkeit einer modernen Vernetzung der Betriebs- und Personalsratsmitglieder untereinander.Dieses Seminar bietet Ihnen einen guten Einstieg, um mit theoretischem Fundament und praktischer Anleitung erste Schritte zu einer sinnvollen und nachhaltigen Nutzung der neuen Möglichkeiten im Web 2.0 und in Social Media zu machen und weitere zu planen.
Achtung! Rechte und Pflichten im Web 2.0
Betriebliche Mitbestimmung und das Internet
Möglichkeiten! Kommunikation im Web 2.0
Web 2.0 als Transportmittel für unterschiedliche Medien
Die Tools im Überblick: Was nützt? Was hält auf?
Die Informationsflut im Netz beherrschen - Zeitmanagement
Zusammenarbeit mit anderen: Wikis, Weblogs & Co.
Personalräte und Schulungsanspruch
Lieber Gerhard Noll, welche Seminare würdest du den Personalratsmitgliedern zur Teilnahme empfehlen?
Ich würde dem Personalrat zunächst einmal raten, seinen Bildungsbedarf festzustellen. Gleich zu Beginn einer Legislaturperiode sollte das Gremium überlegen, welche Seminare für die weitere Arbeit notwendig sind und welche Haushaltsmittel dafür benötigt werden. Erforderlich sind sicher Grundlagenschulungen, aber auch einzelne spezielle Seminare, die für die anstehenden Aufgaben benötigt werden.
Wie kann man sich diese weitere Planung vorstellen?
Der Personalrat hat sicher einen Überblick, wer bisher im Gremium Grundschulungen besucht hat. Neue Kolleginnen und Kollegen, die erstmals in den Personalrat gewählt wurden, haben auf jeden Fall einen Schulungsanspruch. Bei den Grundseminaren wird vonseiten der Rechtsprechung unterstellt, dass diese Kenntnisse von jedem Mitglied benötigt werden. Sie sollten also möglichst gleich zu Beginn der Legislaturperiode besucht werden. Bei den übrigen Seminaren muss im Gremium überlegt werden, welche zusätzlichen Kenntnisse benötigt werden. Das hängt natürlich von den Anforderungen in der Dienststelle und der weiteren Arbeitsplanung im Personalrat ab. Ich empfehle, hier einfach mal unverbindlich einen Termin zur Bildungsberatung zu vereinbaren. Die Kolleginnen und Kollegen aus den Bildungszentren oder von ver.di b+b sind in diesen Fragen die richtigen Ansprechpartner und können euch beraten und spezifische Angebote unterbreiten.
Aber alle Angebote finden sich doch sicher in den Programmen und im Internet?
Nein, sicher nicht alle. Die Grundseminare oder verschiedene wiederkehrende Spezialangebote findet man dort. Aber es gibt darüber hinaus immer wieder aktuelle Angebote. Man denke nur an neue gesetzliche Änderungen, die der Personalrat kennen muss. Oder auch tarifliche Vereinbarungen können zu einem neuen Schulungsbedarf führen, so wie es erst kürzlich bei der neuen Entgeltordnung im TVöD der Fall war.Vonseiten der Gremien werden immer mehr sogenannte Inhouse-Schulungen gefordert. Sie haben natürlich den Vorteil, dass in der Regel das gesamte Gremium an dem Seminar teilnehmen kann und sich die Inhalte konkret auf die jeweilige Situation in der Dienststelle anpassen lassen. Solche Seminare sind auch in der Regel etwas günstiger, da der Verwaltungsaufwand etwas geringer ist. Aber da es sich meistens nicht um Grundseminare handelt, bedarf es hier zwingend einer vorherigen Genehmigung und Kostenzusage durch die Dienststelle.
Und dann braucht es noch einen Beschluss, oder?
Auf jeden Fall. Ohne einen ordnungsgemäßen Beschluss darf kein Personalratsmitglied an einem Seminar teilnehmen. Am besten man nutzt einen Beschlussvorschlag, den einige Veranstalter zur Verfügung stellen (Anm. der Redaktion:
https://www.verdi-bub.de/seminare/seminarbeschluss/). Daraus geht dann im Einzelnen hervor, wie der Beschluss genau lauten muss. Es reicht nämlich nicht aus, nur über den Teilnehmenden an dem Seminar abzustimmen, sondern es müssen z.B. auch das Thema, der Ort und die Kosten genannt werden.
Dann wären wir bei dem Thema der Kosten. Gibt es da nicht eine Obergrenze, die die Verwaltung festgelegt hat?
Die Kosten spielen natürlich bei der Beschlussfassung im Personalrat eine wichtige Rolle, die mit berücksichtigt werden muss. Schließlich ist der Personalrat ja auch Teil der Dienststelle. Aber eine Obergrenze kann die Verwaltung nicht einfach festlegen, denn es handelt sich ja um einen gesetzlichen Anspruch des Personalrats. Und ein gesetzlicher Anspruch kann nicht einfach durch eine interne Verwaltungsvorschrift begrenzt werden. So sieht es mit Recht das Bundesverwaltungsgericht, das in den Verwaltungsrichtlinien keine die Gerichte bindenden Regelungen sieht. Eine Seminarteilnahme darf daher nicht einfach mit dem Hinweis auf eine starre Kostenobergrenze abgelehnt werden. Dies wäre rechtswidrig.
Gibt es noch mehr, was der Personalrat bei seiner Beschlussfassung berücksichtigen muss?
Leider ja. Der Personalrat muss die objektive und subjektive Erforderlichkeit einer Schulung prüfen. Die objektive Erforderlichkeit liegt vor, wenn in dem Seminar Kenntnisse vermittelt werden, die für die sachgerechte Aufgabenwahrnehmung im Personalrat alsbald benötigt werden. Bei Grundschulungen ist dies stets der Fall, weil vermutet wird, dass jedes Mitglied dieser Kenntnisse bedarf. Bei den übrigen Schulungen muss der Personalrat dies stets für jeden Einzelfall bei seiner Beschlussfassung prüfen.
Kannst du hierzu bitte mal ein Beispiel aufzeigen?
Gerne. In einer Dienststelle gibt es mehrere Beschwerden von Beschäftigten, die sich von einem Vorgesetzten gegängelt fühlen. Es gibt untereinander Anfeindungen und Auseinandersetzungen. Der Personalrat hat sich bereits mit den Vorfällen beschäftigt und –auch im Dialog mit der Dienststellenleitung– vergeblich versucht, die Konflikte zu lösen. Der Personalrat berät die Situation und will Änderungen herbeiführen. Auch generelle Regelungen, wie sie sich in Dienstvereinbarungen finden, strebt er an. Dem Gremium fehlen aber die notwendigen Kenntnisse, um seine Arbeit anzugehen. Er beschließt daraufhin die Teilnahme eines seiner Mitglieder an einem Mobbing- oder Konfliktseminar. Und was heißt dann subjektive Erforderlichkeit?
Der Personalrat muss bei der Auswahl des Mitglieds überlegen, wen es zur Schulung entsendet. So darf z.B. ein Personalratsmitglied nicht zweimal hintereinander das gleiche Grundseminar besuchen. Oder ein anderes Beispiel: Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass nur Arbeitnehmervertreter an Arbeitsrechtsseminaren teilnehmen dürfen. Als Beamtenvertreter kann man diese Seminare dann nicht besuchen, wohl aber welche zum Beamtenrecht. Man könnte daher vereinfacht sagen, die jeweilige Person muss zum Thema passen.
Das hört sich aber alles sehr kompliziert an, oder?
Ja das ist es sicher. Aber der Personalrat sollte sich in dieser Frage nicht entmutigen lassen. Er hat bei seiner Beschlussfassung einen Ermessensspielraum, den er auch nutzen sollte. Der Personalrat sollte zunächst seinen Bildungsanspruch weit auslegen und die Seminare von der Dienststelle einfordern, die er seiner Ansicht nach benötigt. Er sollte auch langfristig Denken und der Dienststelle rechtzeitig seinen Bildungsbedarf anmelden, damit die Dienststelle entsprechende Haushaltsmittel bereitstellen kann. Vieles kann durchgesetzt werden, wenn man es gut begründet und rechtzeitig beantragt.
Wo kann man sich denn noch weiteren Rat holen?
In jeder Kommentierung zum Bundespersonalvertretungsgesetz findet man unter den §§ 44 und 46 entsprechende Hinweise. Entsprechendes gilt natürlich für die landesgesetzlichen Regelungen. Es gibt meiner Kenntnis nach nur ein einziges Buch zu dem Thema „Der Schulungsanspruch des Personalrats und seiner Mitglieder nach dem Personalvertretungsrecht“, das über ver.di-bub zu beziehen ist. Außerdem helfen die Kolleginnen und Kollegen in der Rechtsabteilung von ver.di b+b bei Fragen zu Seminarbesuchen gerne weiter.
Darum bin ich dabei. Bildungsarbeit in ver.di
Was machst du hauptberuflich und hat das schon etwas mit Bildung zu tun?Ursprünglich habe ich mal Journalist gelernt. Dann studiert: Germanistik, Psychologie und Philosophie. Später habe ich viele Jahre im Bereich Werbung gearbeitet, zuletzt zehn Jahre lang als Marketingchef des Buchversenders Jokers. Jetzt bin ich seit einigen Jahren freigestellter Betriebsrat bei WELTBILD. Wie bist du schließlich zum Teamen gekommen – speziell zu deinen Themen, die du dabei vertrittst?Ich bin seit 30 Jahren in der Gewerkschaft, war aber lange nicht sehr aktiv. Als Führungskraft hatte ich auch kaum Berührungspunkte mit dem Betriebsrat. Das änderte sich 2009, als erstmals umfassende Restrukturierungsmaßnahmen – und damit verbunden Massenentlassungen – bei WELTBILD Thema wurden. Damals haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in meiner Abteilung das Gespräch mit dem Betriebsrat (BR) gesucht. Es wurde schnell klar, dass der BR nur wenige betriebspolitische Handlungsoptionen hatte, einfach weil er im betroffenen Teil der Belegschaft nur sehr schlecht vernetzt war. Man könnte auch sagen: Es gab ein Kommunikationsproblem. Da habe ich als Spezialist meine Hilfe angeboten.Das Ergebnis war das Weltbild-ver.di-Blog im Internet, das sich als mächtiges betriebspolitisches Schwert erwiesen hat. Das hat sich in Gewerkschaftskreisen schnell herumgesprochen, und ich wurde immer öfter gefragt, zu dem Thema Vorträge zu halten oder auch gewerkschaftlich Aktive in einem Betrieb konkret auszubilden. So bin ich nach und nach in die Teamenden-Tätigkeit hineingewachsen und habe mein Spektrum auf alle Bereiche der Öffentlichkeitsarbeit erweitert: von der Gestaltung einer Betriebsversammlung über das Zeitungsmachen bis hin zur Arbeit mit den Sozialen Medien im Internet. Das alles können Kolleginnen und Kollegen mit mir zusammen lernen. In welchem (Spannungs-)Verhältnis stehen gewerkschaftliches Engagement und Öffentlichkeitsarbeit, will heißen: Was erwartet die Teilnehmenden in deinen Seminaren?
Die Arbeit im Betriebs- oder Personalrat ist für mich untrennbar mit dem gewerkschaftlichen Engagement verbunden. Wir müssen raus aus der Position eines innerbetrieblichen Organs, das oft genug nur aufklaubt und kittet, was das Management an Porzellan zerschlagen hat. Wer wirklich die Interessen der Beschäftigten vertreten will, braucht ein klares politisches Koordinatensystem und einen mächtigen Apparat außerhalb des Betriebs. Das ist die Gewerkschaft, das kann nur die Gewerkschaft. Wir, die Beschäftigten, haben die Macht im Betrieb – ohne uns kann das Kapital kein Geld verdienen. Das versuche ich, den Teilnehmenden zu vermitteln: den Anspruch, ein Stück vom Kuchen abhaben zu wollen, und das Selbstbewusstsein, das unüberhörbar und erfolgreich einzufordern. Der Rest sind Werkzeuge, die gibt es quasi nebenbei. Was motiviert dich zu dieser Teamer-Tätigkeit?Ich habe immer wieder gesehen, wie wenig Anerkennung Betriebsräte bekommen, obwohl sie einen tollen Job machen. Einfach, weil sie ihre erfolgreiche Arbeit viel zu wenig präsentieren. Dabei möchte ich helfen. Das ist die eine Seite. Die andere ist: Ein gut ausgebildeter Betriebsrat kann mit dem BetrVG und anderen Gesetzen viel erreichen. Das hat aber seine Grenzen. Wer im Betrieb wirklich Arbeitnehmerinteressen durchsetzen will, muss betriebspolitisch das Heft in die Hand bekommen. Dabei ist Öffentlichkeitsarbeit das wichtigste Werkzeug. Als Teamer leiste ich im besten Falle einen politischen Beitrag und helfe, konkret etwas im Sinne der Beschäftigten zu verändern. Außerdem macht es einfach Spaß, mit engagierten und mutigen Menschen – wie es die Interessenvertreterinnen und -vertretern in aller Regel sind – zusammenzuarbeiten. Welche Wirkungen von Bildung erlebst du bei dir selbst – vor allem aber bei deinen Teilnehmenden?Nach einem Seminar haben alle – auch ich selbst – viel gelernt. Wir haben gemeinsam Ideen entwickelt und ausgearbeitet. Die meisten gehen mit sehr konkreten Vorstellungen zurück in ihre Betriebe und mischen die Karten neu. Ich fühle am Ende der Seminare oft eine regelrechte Aufbruchsstimmung. Wer selbst in die Bildungsarbeit als Teamender einsteigen will; was muss er oder sie mitbringen?Zunächst natürlich absolut sattelfestes Wissen im eigenen Themenbereich. Aber auch: eigene betriebliche Erfahrung und ein Gespür für die Teilnehmenden. Die haben zwar oft sehr ähnliche Probleme in ihren Betrieben, aber sie gehen völlig unterschiedlich damit um. Im Seminar findet vor allem ein Austausch statt, zwischen Teamer und den Teilnehmerinnen und Teilnehmer genauso wie untereinander. Wenn es gut läuft, gehen am Ende alle schlauer heraus, als sie hineingegangen sind. Diesen Prozess feinfühlig steuern zu können, das macht einen guten Teamer, eine gute Teamerin aus.
Vertrauensleute-Seminar in Brannenburg
Robert Metzger, stellvertretender Geschäftsführer im ver.di Bezirk Rosenheim, war von der Resonanz auf das Seminarangebot beeindruckt – vom Haus sowieso … Vertrauensleute sind Beauftragte der Gewerkschaft in den Betrieben uns eher beratend tätig. Das bedeutet, dass sie eigentlich immer alles wissen sollten, was sich gewerkschaftspolitisch so tut …
Das stimmt. Wie überall auch sehen wir im ver.di Bezirk Rosenheim, dass immer wieder neue Kolleginnen und Kollegen diese Vertrauensleute-Arbeit machen und es Qualifizierungsbedarf gibt. Die Leute sind oft unsicher, was sie im Betrieb tun dürfen – ohne in Kollision mit ihren Arbeitsverträgen zu geraten. Das war der Anlass, speziell für den Fachbereich 3 ein solches VL-Seminar anzubieten. Ich hatte mit maximal 15 Teilnehmenden gerechnet – dabei waren schließlich sogar 26 – allein aus dem Fachbereich 3. Das zeigt, dass es wirklich eine Nachfrage gibt.Mit dem Seminar hat diese Qualifizierungsarbeit noch einmal an Struktur gewonnen und wir haben jeweils gelernt, dass man Bedarfe artikulieren und identifizieren muss, wenn wir nichts dem Zufall überlassen wollen. Im Fachbereich des Bezirks gibt es allein ca. 80 bis 90 potenzielle Interessenten für solche Seminare. Wie haben sich die Teilnehmenden zusammengesetzt?Besonders erfreulich war, dass die Teilnehmenden aus den verschiedensten Arbeitsbereichen im Fachbereich kamen; nicht nur klassisch aus den Krankenhäusern, sondern auch aus dem Sozial- und Erziehungsdienst, der Behindertenhilfe und aus Reha-Einrichtung. Welches zeitliche und inhaltliche Format hat dieses Seminar?
Grundsätzlich machen wir solche Seminare am Wochenende – in diesem Fall von Freitagmittag bis Samstagnachmittag, damit die Kolleginnen und Kollegen noch etwas von ihrem Wochenende haben. Schön war, dass wir nicht so ein reines Rechte- und Pflichtenseminar gemacht und Checklisten abgearbeitet haben. Die Teamerin hat den Kolleginnen und Kollegen ganz praktisch Methoden und Techniken vermittelt, wie sie beispielsweise Aktionen und Kampagnen in den Betrieben planen und organisieren können. Das ist besonders gut angekommen. Waren die Teilnehmenden zum ersten Mal im Haus Brannenburg?Alle wissen natürlich, dass wir im Bezirk Rosenheim privilegiert sind, weil wir eine eigene Bildungsstätte in der Nähe haben. Einige waren aber dort noch nie zu Gast. Das Haus bietet für uns optimale Bedingungen: räumliche Nähe, Rückzugsort, Geborgenheit eines Gewerkschaftshauses. Hier kann man konzentriert arbeiten und fühlt sich zugleich heimisch – kann sich unter Gleichgesinnten austauschen.Und die, die zum ersten Mal da waren, waren begeistert – nicht zuletzt wegen der fantastischen Verpflegung. Das ist in der Tat nicht ganz unwichtig für ein gelingendes Seminar. Und die Bedingungen für das Seminar selbst sind natürlich auch sehr gut. Der Auftakt also für weitere VL-Seminare?Es gibt noch Kolleginnen und Kollegen, die gern an solch einem Seminar teilnehmen würden. Wir werden das sicher demnächst auch Fachbereich übergreifend anbieten und gern auch in Kooperation mit anderen ver.di Bezirken. Die Überlegung ist auch, eintägige Seminare zur Ansprache und Mitgliederwerbung in Brannenburg anzubieten. In dem Bereich gibt es auch Bedarf.
Ich kann im Namen der Teilnehmenden das Bildungszentrum in Brannenburg jedenfalls unbedingt weiterempfehlen. Nicht zuletzt deshalb, weil es ein im besten Sinne bodenständiges Haus mit wunderbarer Atmosphäre ist. Ein Stück gewerkschaftliche Heimat eben.
„Bilder aus dem Inntal“Foto-Ausstellung von Helfried Wachter in der Tourist-Information Brannenburg
Bilderausstellung von Herrn Helfried Wachter in der Tourist-Information Brannenburg. Naturfotografie. Öffnungszeiten bis Mai: Mo bis Fr von 9.00 bis 12.00 Uhr und von 14.00 bis 17.00 Uhr, Mittwochnachmittag geschlossen.Informationen:
www.brannenburg.de/winter/home/
Ausstellung „Blickwinkel ZuFlucht – Flüchtlinge erzählen"Veranstalter: Integer e.V. Verein für Bildung und Integration in Grassau
Eröffnung der Ausstellung am 1. März, Ausstellung geöffnet vom 1. März bis Ende April 2016. Barrierefreier Zugang, Öffnungszeiten wie Tourist-Information Grassau.Informationen: Telefon: 086 41.69 93 71
10. Weyarner KleinkunsttageDonnerstag, 16.03.2017 bis Sonntag, 19.03.2017
Die Weyarner Kleinkunsttage werden 10 Jahre alt – und wir stehen ganz gerührt daneben und freuen uns, dass die damalige Saat so schön aufgegangen ist. In diesem Jahr ist der Kreativitätsstrauch besonders gut gewachsen – wir sind zum Thema „Nachhaltigkeit“ sehr kreativ gewesen. Wie kann man zum Beispiel Kinder an die (Klein-)kunst heranführen und Interesse wecken bei den jüngeren Zuschauern? Herausgekommen ist der neue Programmpunkt „Zwischen Rampenlicht und Lampenfieber“, der den Kindern und Jugendlichen einen Blick hinter die Kulissen ermöglicht. Nachhaltigkeit aber auch beim Thema Werbung – wenn wir schon jedes Jahr zu Werbezwecken Folien bzw. Planen bedrucken lassen, wollen wir sie zumindest wiederverwerten. Also haben wir uns hingesetzt und alles Mögliche daraus genäht – Geldbeutel, Taschen, Täschchen und sonstige Behältnisse für alle Gelegenheiten. Zu bestaunen und zu erwerben gibt’s die Werke dann an einem Stand bei den Kleinkunsttagen.Informationen:
10. NonfiktionaleFestival des dokumentarischen Films Bad Aibling, 16. bis 19. 3. 2017
Das Festival versteht sich als Ort des inspirierenden Austauschs. Im Anschluss an jede Filmvorführung ist ausgiebig Zeit für Diskussionen mit den jeweiligen Regisseuren. Jedes Jahr präsentiert sich das Festival unter einem anderen Motto, das die Programmauswahl bestimmt.
Informationen: www.nonfiktionale.de
11. Oberbayerisches Wissensforum im KU’KO in RosenheimGeballtes Fachwissen an einem Seminartag
Nach dem großen Jubiläum im letzten Jahr wartet das Oberbayerische Wissensforum, Bayerns größtes Bildungsevent, auch in seiner elften Auflage wieder mit einem Programm auf, welches deutschlandweit seines Gleichen sucht. Dank Ihrer Treue und der Unterstützung von über 25 regionalen und überregionalen Partnern aus Wirtschaft und Medien, geben sich am Freitag, 24. März 2017 erneut hochkarätige Vortragsredner wie Thomas Huber, Christoph Keese und Dr. Wolfram Weimer die Klinke im Rosenheimer KUKO in die Hand, um für Sie den optimalen Mix aus Impulsen und Inspiration für Ihr berufliches und persönliches Weiterkommen zu gewährleisten.
Informationen und Tickets: www.kuko.de
https://www.verdi-bub.de/service/urteile/aktuelles/
Da sich die Belegungssituation stetig ändern kann, richten Sie Ihre Anfragen bitte immer direkt an
biz.brannenburg@verdi.de. Telefonische Auskunft erteilen: Margit Bergmaier, Elvira Flocke und Irmgard Mehringer, Tel. 0 80 34 / 905-110 / -111 / -112, per Fax sind wir unter 0 80 34 / 905-100 erreichbar.

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 § 96
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