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Timestamp: 2017-11-18 06:12:49+00:00

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Vorauszahlungen auf die Jahressteuerschuld von Einkommen- und
Kirchensteuer sind vierteljährlich zu leisten
am 10.3.,10.6., 10.9. und 10.12.
Auch Vorauszahlungen auf die Körperschaftssteuer sind
(z. B von einer GmbH) vierteljährlich am 10.3., 10.6.,
10.9. und 10.12. zu leisten
Vorauszahlungen auf die Gewerbesteuer sind ebenfalls vierteljährlich
zu entrichten. Hier gelten jedoch andere Zahlungstermine (15.2., 15.5., 15.8. und 15.11.).
Bei der Grundsteuer gelten grundsätzlich dieselben vierteljährlichen Zahlungstermine wie bei der Gewerbesteuer. Jedoch kann die Gemeinde verlangen, dass die Beträge bis einschließlich 15 Euro auf einmal am 15.3. und Beträge bis einschließlich 30 Euro je zur Hälfte am 15.2. und 15.3. zu zahlen sind.
Neben der Pflicht zur Zahlung von Umsatzsteuer hat ein Unternehmer die Pflicht zur Einreichung von Umsatzsteuervoranmeldungen.
Diese Voranmeldungen sind jeweils für einen bestimmten sog. Voranmeldungszeitraum abzugeben, und zwar bis zum 10. des nachfolgenden Monats. Bis dahin ist die Umsatzsteuer auch zu bezahlen. Voranmeldungszeitraum ist das Kalendervierteljahr, wenn die Umsatzsteuer des vorangegangenen Kalenderjahres nicht mehr als 7.500 Euro betrug.
Dann sind die Voranmeldungen grundsätzlich bis zum 10.1., 10.4., 10.7. und 10.10. abzugeben.
Bis zu diesen Terminen ist die Umsatzsteuer regelmäßig auch zu begleichen.
Betrug die Umsatzsteuer fÃ¼r das vorangegangene Kalenderjahr mehr als 7.500 Euro, dann sind die Umsatzsteuervoranmeldungen fÃ¼r jeden Monat abzugeben, und zwar immer am 10. eines Monats fÃ¼r den vorangegangenen Monat. Bis dahin ist die Umsatzsteuer auch zu zahlen.
Unabhängig von diesen Eurogrenzen ist bei Unternehmen, die ihre berufliche oder gewerbliche Tätigkeit aufnehmen, im Jahr der Tätigkeitsaufnahme und in dem Folgejahr die Umsatzsteuervoranmeldung monatlich abzugeben. Die Fristen zur Abgabe der Voranmeldungen können auf Antrag des Unternehmers um einen Monat verlängert werden (sog. Dauerfristverlängerung). Dementsprechend verlängert sich die Zahlungsfrist. Bei Unternehmern, die zur monatlichen Voranmeldung verpflichtet sind, wird dem Antrag auf Dauerfristverlängerung nur stattgegeben, wenn sie jedes Jahr bis zum 10.2. eine Sondervorauszahlung in Höhe von 1/11 der Vorauszahlungen für das vorangegangene Kalenderjahr anmelden und entrichten. Die Sondervorauszahlung wird i.d.R. bei der Umsatzsteuervorauszahlung für den Dezember angerechnet.
f) Lohnsteuer und Kirchenlohnsteuer
Jeder Arbeitgeber muss für jeden Lohnsteuer-Anmeldungszeitraum eine Lohnsteuer-Anmeldung abgeben, und zwar bis zum 10. des nachfolgenden Monats. Bis zu diesen Terminen ist die Lohnsteuer auch an das Finanzamt abzuführen. Anmeldungszeitraum ist jeder Kalendermonat, wenn die Lohnsteuer im vorangegangenen Kalenderjahr
mehr als 3.000 Euro betragen hat. Hat die Lohnsteuer für das vorangegangene Kalenderjahr nicht mehr als 3.000 Euro aber mehr als 800 Euro betragen, ist das Kalendervierteljahr der Anmeldungszeitraum.
Die Lohnsteuer-Anmeldungen sind dann bis zum 10.1., 10.4., 10.7. und 10.10. abzugeben.
Hat die Lohnsteuer für das vorangegangene Kalenderjahr nicht mehr als 800 Euro betragen, ist das Kalenderjahr der Anmeldungszeitraum. Abgabetermin ist dann der 10.1.
g) Abzugsbeträge bei Empfang von Bauleistungen
Bei Gegenleistungen für den Empfang einer Bauleistung ist eine Abzugssteuer vom Leistungsempfänger einzubehalten und abzuführen. Dies gilt insbesondere nur dann nicht, wenn der Leistungsempfänger die
Bauleistung für den außerunternehmerischen Bereich bezieht, eine Freistellungsbescheinigung vorliegt oder bestimmte Bagatellgrenzen nicht überschritten sind.
Für die Abgabe der Umsatzsteuervoranmeldungen und Lohnsteueranmeldungen wurde die Schonfrist ab 1.1.2004 abgeschafft. Die für alle Steuern geltende Zahlungsschonfrist in § 240 Abs. 3 S. 1 Abgabenordnung bei einer verspäteten Zahlung durch Überweisung oder Einzahlung auf das Konto des Finanzamts wurde von fünf auf drej Tage verkürzt. Innerhalb der Schonfrist wird von der Erhebung eines Säumniszuschlages grundsätzlich abgesehen. Das gilt jedoch nicht bei Bar- oder Scheckzahlung. D.h., eine Bar- oder Scheckzahlung muss spätestens am Fälligkeitstag erfolgen. Die Finanzämter setzen aber ausnahmsweise dann keinen Säumniszuschlag fest, wenn ein Scheck der Anmeldung beigefügt wird oder wenn die Steuer innerhalb von fünf Tagen nach Abgabe der Anmeldung durch Überweisung dem Finanzamt gutgeschrieben wird.
Wichtige Steuertermine 2009 in Baden-Württemberg.
Der Gläubiger kann nach dem Eintritt der Fälligkeit seines Anspruchs den Schuldner durch eine Mahnung in Verzug setzen. Der Mahnung gleichgestellt sind die Klageerhebung sowie der Mahnbescheid.Einer Mahnung bedarf es nicht, wenn
Aktuelle Basis- bzw. Verzugszinssätze ab 1.7.2006:
1 § 286 Abs. 1 S. 1 BGB.
2 § 286 Abs. 1 S. 2 BGB.
3 § 286 Abs. 2 BGB.
4 § 286 Abs. 3 S. 1 BGB.
5 § 288 Abs. 1 S. 1 BGB.
6 § 288 Abs. 1 S. 2 bzw. Abs. 2 BGB.
7 § 247 Abs. 1 S. 2, 3 BGB.

References: § 240
 § 286
 § 286
 § 286
 § 286
 § 288
 § 288
 § 247