Source: http://rundumspersonal.blogspot.com/2020/01/
Timestamp: 2020-07-03 10:06:56+00:00

Document:
Rund ums Personal.: Januar 2020
Teamleiter IT Support (M,W,D) nach Duisburg gesucht.
Für einen Klienten suchen wir einen Teamleiter für die IT-Abteilung Standort Duisburg.
- Fachliche Leitung eines kleinen Teams sowie aktive Mitarbeit im Tagesgeschäft
- Bereitstellung der IT Workplace Services im DACH-Cluster sowie für die Märkte in Frankreich und UK
- Second-Level-Support, Ticket-Bearbeitung und Hardware-Verwaltung (IMACD)
- Schulung und Beratung der Enduser - auch durch regelmäßige Präsenz vor Ort
- Unterstützung von IT-Infrastrukturprojekten und Koordination externer Dienstleister
- Erstellung und Pflege der IT-Dokumentation
- Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration oder gleichwertige Ausbildung
- Bereitschaft zu mehrtägigen Dienstreisen (ca 20 – 25%) sowie zu Ruf- Wartungsdiensten an 2 bis 3 Wochenenden pro Jahr.
- Mehrjährige Erfahrung im Usersupport
- Idealerweise Erfahrung im Windowsumfeld und/oder in der Netwerkadministration
- Zielorientierte Arbeitsweise sowie hohe Problemlösungskompetenz.
Englisch - B1 , Deutsch - C2
Wir mögen ganz besonders:
Analytisches Denkvermögen, Durchsetzungsvermögen, Kommunikationsfähigkeit, Leistungsbereitschaft.
Über die Fringe Benefits, die das Unternehmen anbietet können wir uns gern am Telefon unterhalten.
Sie sollten 5 Jahre Erfahrung im geforderten Bereich mitbringen. Geboten wird ein unbefristeter Arbeitsvertrag. Sie haben keine Budget- aber Mitarbeiterverantwortung. Reisebereitschaft muss vorhanden sein. Die Stelle ist ab sofort zu besetzen. Der Arbeitsort ist Duisburg.
Code 02/20
Lebensläufe verändern sich mehrfach im Jahr!!
Stellen Sie sich vor: Sie stehen vor einer neuen Herausforderung und benötigen einen neuen Arbeitsplatz! Nun gut, nur mal eben den Lebenslauf ergänzen und fertig ist der Hauptteil der Bewerbung. Weit gefehlt!!
Vorlagen gibt es im Internet, nur ob die so tollen Vorlagen zu meiner Bewerbung passen? Sie müssen Ihre Bewerbung mit den Augen Ihres zukünftigen Personalchefs sehen, was will er wirklich haben?
Ich helfe Ihnen gern dabei, den richtigen Lebenslauf zu erstellen. Außerdem kann ich Ihnen durch ein Bewerbungsgespräch helfen, mit Ihnen die, ach so teuflischen Fragen der Personalmenschen zu entwirren, so dass Sie gut gerüstet Ihrem neuen Job entgegen sehen können.
Sie haben noch keinen Job? Auch hier kann ich Ihnen helfen! Schreiben Sie mir eine Mail oder rufen Sie mich an: Ich rufe auch gern zurück.
Michael Eichhorn - Personalberater.
Tel: 02365 -9740897 oder 0175-3878959,
m.eichhorn@eichhorn-consulting.com.
Meine Internetseite http://www.job-net.info
Neu Rechtskraft eines eine Kündigungsschutzklage abweisenden Urteils - Schadensersatz wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung.
Ein sehr interessantes Urteil des Bundesarbeitsgerichtes:
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 19. Dezember 2019 - 8 AZR 511/18 -Vorinstanz: Landesarbeitsgericht Düsseldorf, Urteil vom 12. September 2018 - 12 Sa 757/17in sehr interessantes Urteil des Bundesarbeitsgerichtes:
Betriebsrentenanpassungsprüfung - Ausschluss bei Pensionskassenrente mit Überschussbeteiligung.
Im vorliegenden Verfahren ging es um die Frage, welche Vorgaben nach § 16 Abs. 3 Nr. 2 Betriebsrentengesetz (BetrAVG)* erfüllt sein müssen, damit der Arbeitgeber von der Verpflichtung zu prüfen, ob Betriebsrenten nach § 16 Abs. 1 BetrAVG zu erhöhen sind, befreit ist.
Die Klägerin stand seit April 1983 in einem Arbeitsverhältnis zur Beklagten. Im November 1983 erteilte die Beklagte eine Versorgungszusage, die über den Bankenversicherungsverein (BVV), eine Pensionskasse, durchgeführt wurde. Die Klägerin bezieht seit Oktober 2011 vom BVV eine Betriebsrente iHv. 920,07 Euro brutto monatlich. Mit ihrer am 12. Februar 2016 eingegangenen Klage hat sie deren Anpassung zum 1. Oktober 2014 begehrt. Die Beklagte hat eine Anpassung unter Hinweis auf § 16 Abs. 3 Nr. 2 BetrAVG wegen der Absicherung über den BVV abgelehnt.
Die Vorinstanzen haben die Klage abgewiesen. Die Revision vor dem Dritten Senat des Bundesarbeitsgerichts war teilweise erfolglos, weil die Klägerin ihre Forderung falsch berechnet hatte. Im Übrigen führte die Revision zur Zurückverweisung an das Landesarbeitsgericht.
Das Betriebsrentengesetz sieht in § 16 Abs. 3 Nr. 2 vor, dass die grundsätzliche Pflicht des Arbeitgebers, im Abstand von drei Jahren zu prüfen, ob die Betriebsrente anzupassen ist, entfällt, wenn die Versorgung über eine Pensionskasse durchgeführt wird und ab Rentenbeginn sämtliche auf den Rentenbestand entfallenden Überschussanteile zur Erhöhung der laufenden Leistungen verwendet werden. Die in dieser Ausnahmevorschrift genannten Voraussetzungen müssen aufgrund einer unabdingbaren vertraglichen Regelung bei Beginn der Betriebsrentenleistung rechtlich feststehen. Diese Voraussetzung ist erfüllt, da es sich bei der Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Pensionskasse um einen Vertrag zugunsten Dritter handelt, der nicht ohne Zustimmung der Betriebsrentner geändert werden darf.
Des Weiteren muss bei Eintritt des Versorgungsfalls durch die vertraglichen Regelungen sichergestellt sein, dass die Überschussanteile - falls solche anfallen - weder dem Arbeitgeber noch der Pensionskasse zustehen. Ob die Überschussanteile jeweils entsprechend den versicherungsrechtlichen Vorgaben angemessen und auch sonst richtig berechnet sind, betrifft nicht die Anwendung der betriebsrentenrechtlichen Ausnahmebestimmung, sondern das Verhältnis zwischen Betriebsrentner und Pensionskasse. Zudem muss bei Eintritt des Versorgungsfalls sichergestellt sein, dass die für die Überschussbeteiligung notwendige Abgrenzung der Versicherungsbestände verursachungsorientiert im Sinne des Versicherungsrechts erfolgt und auch bleibt. Änderungsklauseln in Versorgungsverträgen stehen den vorgenannten Erfordernissen nicht entgegen, da sie strukturelle Veränderungen nicht decken. Dazu gehören auch Neuabgrenzungen des Versicherungsbestandes, die dem Gesichtspunkt der Verursachungsorientierung nicht hinreichend gerecht werden.
Ferner muss bei Rentenbeginn gewährleistet sein, dass die Überschussanteile zur Erhöhung der laufenden Leistungen verwendet werden. Hierfür ist erforderlich, dass dauernde und ggf. vorübergehende Rentenerhöhungen in einem angemessenen Verhältnis zueinander stehen. Der Anteil der nur befristeten Erhöhung der Betriebsrente darf nicht unangemessen hoch sein; diese Grenze ist bei einem Anteil von 25 vH eingehalten. Die den Betriebsrentnern aus den Überschussanteilen gewährten Leistungen müssen zudem betriebliche Altersversorgung im Sinne des Betriebsrentengesetzes darstellen; Sterbegeld gehört nicht dazu.
Aufgrund der Feststellungen des Landesarbeitsgerichts steht noch nicht fest, ob die vorgenannten Voraussetzungen erfüllt sind.
Im Rechtsstreit wurde auch die Vereinbarkeit der zu § 16 Abs. 3 Nr. 2 BetrAVG erlassenen Übergangsregelung in § 30c Abs. 1a BetrAVG** mit Verfassungs- und Unionsrecht problematisiert. Dazu musste der Senat beim gegenwärtigen Stand des Verfahrens keine Stellung nehmen.
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 10. Dezember 2019 - 3 AZR 122/18 -
Vorinstanz: Hessisches Landesarbeitsgericht, Urteil vom 17. Januar 2018 - 6 Sa 183/17 -
*§ 16 Betriebsrentengesetz lautet auszugsweise:
„§ 16 Anpassungsprüfungspflicht
(4) - (6)“
**§ 30c Abs. 1a Betriebsrentengesetz lautet:
„(1a) § 16 Absatz 3 Nummer 2 gilt auch für Anpassungszeiträume, die vor dem 1. Januar 2016 liegen; in diesen Zeiträumen bereits erfolgte Anpassungen oder unterbliebene Anpassungen, gegen die der Versorgungsberechtigte vor dem 1. Januar 2016 Klage erhoben hat, bleiben unberührt.“
Eingestellt von Michael Eichhorn um 11:56:00 Keine Kommentare:
Urteil des Bundesarbeitsgerichtes: Freizeitausgleich zum Abbau des Arbeitszeitkontos - Freistellung in gerichtlichem Vergleich.
Eingestellt von Michael Eichhorn um 14:24:00 Keine Kommentare:
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References: § 16
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 § 30
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