Source: https://www.arbeitsschutzgesetz.org/bildscharbv/
Timestamp: 2020-07-11 01:04:37+00:00

Document:
Sie sind hier: Startseite / Bildschirmarbeitsverordnung (BildscharbV)
Achtung: Im Dezember 2016 hat das Bundesarbeitsministerium (BMAS) die Novellierung der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) durchgesetzt. Daraus folgt, dass die bis dahin bestehende Bildschirmarbeitsverordnung als alleinige Verordnung außer Kraft tritt und in die ArbStättV eingefügt wird. Dieser Ratgeber beruht bis auf weiteres auf der ehemaligen Verordnung, die noch nicht zur Gänze in die Arbeitstättenverordnung eingefügt wurde.
§ 5 der Bildschirmarbeitsverordnung schreibt Pausen und alternative Tätigkeiten in regelmäßigen Abständen vor.
Die Beschäftigung vor dem Computerbildschirm ist heute ein gängiges Bild in der Arbeitswelt. Maschinen nehmen immer mehr Menschen die schwere körperliche Arbeit ab und die Bildschirmarbeitsplätze verzeichnen einen hohen Anstieg. Für das Jahr 2014 erfasste das Statistische Bundesamt, dass von etwa 41,5 Millionen erwerbstätigen Menschen 18 Millionen Beschäftigte überwiegend an einem Monitor arbeiten.
Entgegen einiger herrschender Vorurteile sind die Sicherheit und der Gesundheitsschutz von Bildschirmarbeitern besonders gefährdet, wenn nicht einige Vorkehrungen getroffen werden. Der Gesetzgeber hat das erkannt und entsprechend dem Arbeitsschutzgesetz für den Bildschirmarbeitsplatz eine eigene Verordnung geschaffen.
Dieser Ratgeber klärt Sie zu allen wichtigen Punkten der Bildschirmarbeitsverordnung auf. Sie erfahren, wie ein Bildschirmarbeitsplatz gestaltet werden muss und welche Gefahren bei nicht angemessener Gestaltung auftreten können.
FAQ: BildscharbV
Anwendungsbereich und Begrifflichkeiten der Verordnung für den Bildschirmarbeitsplatz
Am Monitor Arbeitsplatz-Richtlinien gestalten und Arbeitsschutz wahren
Sonstige Arbeitsmittel in der Nähe des Bildschirms
Das Zusammenwirken zwischen Beschäftigten und Arbeitsprogrammen
Weitere Fragen und Antworten zur Bildschirmarbeitsverordnung
“Beeinflusst die Bildschirmarbeitsplatzverordnung auch die Pausen-Regelung?“
“Steht mir nach der Bildschirmarbeitsplatzverordnung eine kostenlose Brille zu?“
“Gibt es auch in anderen EU-Ländern eine Verordnung zum Schutz von Bildschirmarbeitern?“
“Ist nur die BildscharbV für Büroarbeiter interessant?“
Ist die Bildschirmarbeitsverordnung noch in Kraft?
Nein, die BildscharbV trat am 3. Dezember 2016 außer Kraft. Seitdem gelten die Vorschriften der Arbeitsstättenverordnung, die im Abschnitt 6 Maßnahmen zur Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen festlegt.
Von einem Bildschirmarbeitsplatz wird gesprochen, wenn der Arbeitsplatz sich in einem Arbeitsraum befindet und mit einem oder mehreren Bildschirmgeräten und sonstigen Arbeitsmitteln ausgestattet ist.
Welche Arbeitsschutzmaßnahmen müssen an einem Bildschirmarbeitsplatz getroffen werden?
Vor allem ist die Schaffung eines ergonomischen Arbeitsplatzes wichtig. Wie dies vonstattengehen muss und welche weiteren Vorschriften bzgl. des Arbeitsschutzes am Bildschirmarbeitsplatz gelten, erfahren Sie hier.
Die Bildschirmarbeitsverordnung (umgangssprachlich auch als Bildschirmarbeitsplatzverordnung oder Bildschirmplatzverordnung bezeichnet) bezieht sich auf alle Arbeitsplätze, bei denen dauerhaft an Bildschirmgeräten gearbeitet wird. Einige Ausnahmen wurden jedoch vom Gesetzgeber festgelegt. Diese sind von den Vorschriften der Verordnung nicht betroffen:
Bedienplätze von Maschinen oder Fahrzeugen mit Bildschirmen
Bildschirmplätze innerhalb von Verkehrsmitteln
Klassische Schreibmaschinen mit Display
Registrierkassen, Rechenmaschinen oder andere Arbeitsmittel, die kleine Daten- oder Messwertanzeigen besitzen, welche für die Bedienung notwendig sind
Datenverarbeitungsanlagen in der Öffentlichkeit
Die Verordnung zum Bildschirmarbeitsplatz soll vor den gesundheitsschädlichen Folgen exzessiver Bildschirmarbeit schützen.
Die Bildschirmarbeitsverordnung definiert einen Bildschirm als Gerät „zur Darstellung alphanumerischer Zeichen oder zur Grafikdarstellung“. Wie die Darstellung erfolgt, spielt dabei keine Rolle. Ob LCD-, Plasma- oder OLED-Monitor, sie alle fallen unter die Bestimmungen der BildscharbV.
Ein Bildschirmarbeitsplatz bezieht dabei natürlich das Bildschirmgerät mit ein. Zusätzlich werden die unmittelbare Arbeitsumgebung und auch, wenn vorhanden, Datenerfassungseinrichtungen, genutzte Software, Zusatzgeräte sowie sonstige Arbeitsmittel als Teil des Platzes angesehen. Beschäftigte im Sinne der Bildschirmarbeitsverordnung sind jene, deren Arbeit größtenteils vor der Röhre bzw. dem Flachbildschirm stattfindet.
Der Arbeitgeber ist auch im Sinne der Bildschirmarbeitsverordnung zur Gefährdungsbeurteilung verpflichtet. Er muss also bei allen Bildschirmarbeitsplätzen darauf achten, dass die Sicherheit und der Gesundheitsschutz der Mitarbeiter nicht gefährdet ist. Bei der Beurteilung müssen vor allem die Anforderungen an die Augen als auch die mögliche körperliche und psychische Belastung miteinbezogen werden.
Damit die Arbeitssicherheit am Bildschirmarbeitsplatz gewährleistet ist, ist der Arbeitgeber verpflichtet, den Vorschriften im Anhang der Bildschirmarbeitsverordnung Folge zu leisten. Die dort vorgeschriebenen Anforderungen lassen sich grob in vier Kategorien einteilen, die im Folgenden erklärt werden:
Wer mit einem Monitor arbeitet, muss laut Bildschirmarbeitsverordnung schon in der generellen Arbeitsumgebung gewisse Freiheiten haben, um nicht unnötigen Belastungen ausgesetzt zu sein. Die Arbeitshaltung und die Arbeitsbewegungen müssen problemlos gewechselt werden können.
BildscharbV: Die Arbeitsplatzverordnung für den Bildschirm, welche passende Arbeitsschutzmethoden vorgibt.
Außerdem muss die vorhandene Beleuchtung so eingestellt sein, dass sie dem Sehvermögen des Beschäftigten angepasst ist und so der Kontrast zwischen Monitor und Arbeitsumgebung nicht der Gesundheit schadet.
Dabei gilt, dass keine störenden Blendwirkungen, Spiegelungen oder Reflexionen im Umfeld des Arbeitsplatzes auftreten dürfen oder zumindest weitestgehend zu vermeiden sind. Nicht zuletzt muss es möglich sein, den Tageslichteinfall durch die Fenster durch dafür bestimmte Vorrichtungen zu reduzieren.
Auch Wärme- und Strahlenbelastung dürfen in der Arbeitsumgebung festgelegte Grenzen nicht überschreiten. Die Wärme darf eine „unzuträglich[e]“ Höhe nicht erreichen und die Luftfeuchtigkeit muss stets ausreichend sein (mehr zum Thema Temperatur am Arbeitsplatz findet sich in der Arbeitsstättenverordnung). Es gilt weiterhin, dass die Strahlenwerte so niedrig gehalten werden müssen, dass für den Arbeiter vor dem Monitor keine gesundheitliche Gefahr besteht.
Die Bildschirmarbeitsverordnung gibt sowohl für das Bildschirmgerät als auch für die Tastatur klare Anforderungen vor. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, Arbeitsmittel bereitzustellen, die diesen Vorgaben entsprechen:
Klare Bilddarstellung: Das Bild des elektrischen Schirms muss scharf, deutlich und groß genug sein. Der Zeichen- und Zeilenabstand muss angemessen und das Gesamtbild frei von Flimmern sein. Verzerrungen dürfen nicht auftreten. Generell muss es möglich sein, Kontrast und Helligkeit jederzeit an die Arbeitsumgebung anzupassen.
Beweglichkeit des Displays: Das Bildschirmgerät muss in seiner Position flexibel, also frei und ohne große Kraftanstrengung zu drehen und zu neigen sein.
Beweglichkeit der Tastatur: Auch die Tastatur muss vom Bildschirm getrennt beweglich sein und dadurch eine ergonomische Körperhaltung ermöglichen. Die Arbeitsfläche vor der Tastatur muss es außerdem ermöglichen, die Hände aufzulegen.
Ergonomie des Eingabegeräts: Eine Tastatur muss auf ergonomische Weise verwendet werden können. Die Form und der Anschlag müssen entsprechend gestaltet sein. Auch die Beschriftung muss sich klar vom Untergrund abheben und so ein Ablesen bei gesunder Arbeitshaltung möglich machen.
Der Monitor am Arbeitsplatz: Werden die Richtlinien dieser Verordnung nicht eingehalten, ist die Gesundheit in Gefahr.
Die Bildschirmarbeitsverordnung stellt auch Bedingungen für die direkte Bildschirmumgebung:
Der Arbeitstisch muss demnach eine angemessene Arbeitsfläche aufweisen, welche eine flexible Aufteilung der Arbeitsmittel ermöglicht.
Auch der Arbeitsstuhl soll eine ergonomische Gestaltung aufweisen, standfest sein und auf Wunsch des Beschäftigten durch eine Fußstütze ergänzt werden, wenn ohne diese eine gesunde Arbeitshaltung nicht möglich ist.
Selbst Vorlagenhalter müssen laut BildscharbV stabil und flexibel verstellbar sein. Dadurch sollen unnötige und unbequeme Augen- sowie Kopfbewegungen reduziert werden.
Selbst die Software-Verwendung muss ein ergonomisches Arbeiten ermöglichen (Stichwort: Software-Ergonomie). Dafür muss jeder Beschäftigte zunächst klar definierte Aufgaben besitzen, anhand derer er beurteilen kann, ob die ihm zur Verfügung stehende Software (und auch Hardware) für die Aufgabenerfüllung angemessen ist.
Die Unternehmensleitung muss folglich sicher gehen, dass bestimmte Standards in der Zusammenwirkung zwischen Mensch und elektronischem Arbeitsmittel bestehen:
Aufgabenangemessenheit und Selbstbeschreibungsfähigkeit: Hierbei geht es darum, dass unnötige Arbeitsschritte vermieden werden. Programme müssen Funktionen geben, die mühselige Abläufe automatisieren und unnötig machen. Begriffe und Symbole auf Programmoberflächen müssen eindeutig und leicht verständlich sein. Die Software darf keine unnötigen Veränderungen der Arbeitsabläufe verursachen. Weiterhin müssen die Konsequenzen jeder Nutzer-Aktion klar vermittelt werden.
Steuerbarkeit und Fehlertoleranz: Steuerbarkeit äußert sich darin, dass Arbeitsabläufe in frei wählbarer Reihenfolge abgehalten werden, unterschiedliche Programme miteinander kommunizieren und Arbeitsschritte wieder rückgängig gemacht werden können. Verständliche Fehlermeldungen, automatische Fehlerkorrektur und die Möglichkeit, solche Spürsysteme zu deaktivieren sind Beispiele für eine angemessene Fehlertoleranz.
Erwartungskonformität und Individualisierbarkeit: Programme müssen den Kenntnissen und Erwartungen der Nutzer, die diese im jeweiligen Arbeitsgebiet erworben haben, entsprechen. Kommt von der Software direktes Feedback auf Aktionen und ist die Programmsprache einheitlich, ist das positiv zu bewerten. Einstellungsmöglichkeiten fördern weiterhin ergonomische Arbeitsabläufe, da dadurch die Programmoberfläche individuell auf den Nutzer zugeschnitten werden kann.
Ja, die Verordnung gibt in § 5 vor, dass „tägliche Arbeit an Bildschirmgeräten“ in regelmäßigen Abständen entweder durch Pausen oder durch andere Tätigkeiten unterbrochen werden müssen, um so die Belastung der Bildschirmarbeit zu verringern.
Der Arbeitsschutz ist für Bildschirmarbeit genauso wichtig wie für körperlich schwere Tätigkeiten.
In § 6 BildscharbV wird festgehalten, dass hier die Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge gilt.
Im dortigen Anhang steht, dass für den Fall, dass bei einer angebotsvorsorglichen Untersuchung Sehbeschwerden festgestellt werden, eine Sehhilfe für die Bildschirmarbeit gestellt werden muss, wenn gewöhnliche (schon vorhandene) Sehhilfen dafür nicht ausreichen. Wenn Sie sich in einer solchen Situation befinden, haben Sie also ein Recht darauf.
Auch andere europäische Länder schützen ihre Beschäftigten durch eine Bildschirmarbeitsverordnung. In Österreich wird diese beispielsweise kurz als BS-V bezeichnet.
Nein, auch die Arbeitsstättenverordnung informiert zum Bildschirmarbeitsplatz und den generellen Arbeitsbedingungen, die der Gesetzgeber in jedem Unternehmen vorschreibt.
Halten sich die Unternehmen nicht an die Vorgaben der BildscharbV, drohen den Beschäftigten schlimme physische aber auch psychische Schäden. Monotones Blicken auf den Monitor, Bewegungsarmut und ein hohes Arbeitspensum hinterlassen ihre Spuren. Muskel-Skelett-Erkrankungen sind heute im Bürobereich stark verbreitet – früher noch exklusiv bei Handwerkern vertreten. Auch Herzkreislauferkrankungen, Magen- und Atembeschwerden sowie Schlafstörungen sind nicht ungewöhnlich.
13. März 2018 at 22:13
wir haben in unserem Büro Schreibtische die Anfang der 90er mal neu waren. Hier löst sich schon das Furnier an der Front, so dass man sich gern bei Wollsachen einen Faden zieht. Nun haben wir es mit Paketklebeband einigermaßen abgeklebt… muss ich das als Arbeitnehmer hinnehmen? Ebenso bietet der Schreibtischstuhl in meinen Augen keine ausreichende Ergonomie. Die Lehne geht nicht mal bis zu den Schulterblättern und die Armlehnen sind nicht höhenverstellbar. Der Schreibtisch ist ebenso nicht höhenverstellbar. Habe ich ein Recht auf eine Handballenauflage an der Tastatur oder muss ich da erst ein Leiden haben?!
Beruht sich die min. Größe des Schreibtisches auf die Gesamtgröße oder auf den “Arbeitsbereich” vor dem Bildschirm? Das ist bei mir max. 50cm und für mich viel zu nah.
9. April 2018 at 11:12
Hallo Stefan L.,
die Anforderungen an einen Bildschirmarbeitsplatz und dessen Gestaltung sind vielfältig und komplex. Sie betreffen neben Bildschirm, Tastatur und Maus auch andere Arbeitsgeräte sowie Tisch und Stuhl. Weitergehende Informationen können Sie z. B. in der DGUV Information 215-410 „Bildschirm- und Büroarbeitsplätze – Leitfaden für die Gestaltung“ von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e. V. (DGUV) nachlesen.
19. März 2018 at 11:16
Mein Chef möchte mir aus finanziellen Gründen keinen ergonomischen Arbeitsplatz (Schreibtisch, Bildschirmarbeitsplatz) zur Verfügung stellen. Gibt es Möglichkeiten für Zuschüsse? Ich leide bereits unter starken Beschwerden (zwei Bandscheibenvorfälle, verminderte Sehstärke)
6. April 2018 at 15:11
die Bildschirmarbeitsverordnung soll den Arbeitnehmer vor Belastungen schützen, die mit dieser Arbeit zusammenhängen. Aus diesem Grund verpflichtet diese Verordnung den Arbeitgeber, dafür zu sorgen, dass die Arbeitsgeräte und der Bildschirmarbeitsplatz bestimmten Anforderungen genügt. Es ist die Aufgabe des Arbeitgebers, den Arbeits- und Gesundheitsschutz auch der Bildschirmarbeit sicherzustellen. Dies ist eine seiner Grundpflichten nach § 3 Arbeitschutzgesetz (ArbSchG). Die Kosten hierfür darf er nicht dem Arbeitnehmer auferlegen, § 3 Abs. 3 ArbSchG.
24. April 2018 at 7:57
Ich finde hier könnte die EU auch mal etwas regeln, nämlich, dass der Arbeitgeber für Brillen der Angestellten sorgen muss wenn sie diese benötigen. Vielleicht wären dann auch bessere Monitor in den Büros. Nicht selten verderben sich nämlich viel Menschen wegen unergonomischen Lichtverhältnissen die Augen und müssen dass Brillen kaufen. bloß wie kann man sich dagegen wehren. Schließlich ist man ja kein Fachanwalt für Arbeitsrecht.
wir haben einen Mitarbeiter der eine Beeinträchtigung der Sehstärke hat. Bei ihm wäre es von großem Vorteil, wenn er eine möglichst große Bildschirmoberfläche bekäme. Bei der Recherche der Größen und Preise für “normale” Monitore stellten wir uns dann die Frage, können wir auch einen guten Flachbild TV installieren? Bisher konnten wir nichts finden was dieses verbietet. Wäre dies möglich und falls ja muss dort etwas beachtet werden, was der “Fernseher” unterstützt buw. an Eigenschaften mit sich bringt?
11. Mai 2018 at 10:54
uns ist keine Vorschrift bekannt, die den Einsatz eines TV-Bildschirms als Arbeitsmonitor verbietet. Welche technischen Eigenschaften das Gerät aufweisen muss, erfragen Sie bitte bei den zuständigen Herstellern.
Hallo Arbeitsschutzgesetz-Team,
wir haben hier im Fortbildungsinstitut einer Klinik einen Schulungsraum mit Laptops 17″ – Laptops wurden ganz neu angeschafft,
dass wir den Raum bei Bedarf auch als Besprechungsraum nutzen können, wenn mal keine Schulung ist.
Deswegen auch 17″, da wir dann keine Monitore, Tastatur und Maus abbauen müssen. Laptops sind schnell vom Tisch und im Schrank verstaut.
Gibt es eine Vorschrift, dass man Laptops für Schulungen nicht nutzen darf?….also ohne Monitor etc.
2. Juli 2018 at 11:26
uns ist keine solche Regelung bekannt, nach der die Nutzung von Labtops in Schulungsräumen verboten wäre.
12. Juli 2018 at 18:54
Hallo. Ich Fänge am Montag in einem call Center An. Bisher kenne ich es aus anderen so… 8 Stunden arbeiten mit 30 Minuten Pause und jede Stunde 5 Minuten Bildschirmpause. Diese musste ich dann auch nicht an die 8 std anhängen.
Jetzt möchte ich auf 6 std wieder anfangen wobei meine gesetzliche Pause ja wegfällt. Und wenn ich Bildschirmpause mache muss ich die an meine 6 Stunden noch anhängen. Bedeutet ich bin ja dann über 6 std und müsste auch eine gesetzliche Pause machen.
Kann ich von meinem Chef verlangen mir für die Bildschirmpause extra Aufgaben (ohne Monitor) zu geben wenn ich keine Bildschirmpause machen will die ich nacharbeiten muss?
16. Juli 2018 at 14:20
unserer Kenntnis nach kann die Bildschirmarbeit durch andere Aufgaben aufgelockert werden, ob hier ein Rechtsanspruch besteht kann aber nur ein Anwalt sagen.
13. Juli 2018 at 17:36
für eine einmalige eintrittspflichtige Großveranstaltung (ähnlich die eines Freizeitparks), die über einen Zeitraum von ca. 6 Monate geplant ist, sollen mehrere Kassenstandorte betrieben werden. Jeder dieser Kassenstandorte soll wiederum mit mehreren Kassenarbeitsplätzen ausgestattet werden.
Da diese Veranstaltung einmalig und zeitlich begrenzt ist, sollen die einzelnen Kassenarbeitsplätze, statt mit Registrierkassen, nur mit handelsüblichen Laptops (mit entsprechender Kassensoft- und Hardware) ausgestattet werden. Die Bedienung der Laptops soll klassisch über die Tastatur und Touchpad erfolgen.
Die Arbeitszeiten an diesen Arbeitsplätzen sind entsprechend des zu erwarteten Besucheraufkommens gestaffelt. Wobei die tägliche Kernarbeitszeit an den kürzesten Kassenarbeitsplatz ca. 4 Stunden und die längste Arbeitszeit ca. 8 Stunden beträgt.
Wie sind diese Arbeitsplätze nach Stand der aktuellen Rechtslage einzuordnen? Sind es jetzt Arbeitsplätze nach der Bildschirmarbeitsverordnung oder finden die Vorschriften der Verordnung auf Grund der Ausnahmen wegen der „kleineren Daten“, keine Anwendung?
16. Juli 2018 at 14:25
eine rechtliche Einschätzung ist und leider nicht möglich, da wir keine Rechtsberatung anbieten dürfen. Erkundigen Sie sich deshalb bei einem Anwalt.
18. Juli 2018 at 9:15
Wenn ich mir selber die Brille besorgen muss, wann kann ich das ausführen?
Darf ich das während der Arbeitszeit? Mein Arbeitgeber sagt das ich das in meiner Freizeit machen müsse.
Derzeit trage ich aber keine Brille und brauche das, wenn überhaupt, nur für meinen Arbeitsplatz.
Wenn ich das während der Arbeitszzeit machen darf, wo finde ich dazu etwas “schriftlich Fixitertes”?
23. Juli 2018 at 10:36
in der Regel müssen Sie solche Termine, auch wenn es sich um einen Arzttermin handelt, außerhalb der Arbeitszeit legen. Ausnahmen liegen bspw. vor, wenn es sich um ein besonders dringendes gesundheitliches Anliegen handelt oder wenn der Arzt bei der Terminvergabe keine Rücksicht auf die Arbeitszeit des Patienten nehmen kann.
14. September 2018 at 12:15
Herzlichen Dank für den prima Beitrag zum Thema Arbeitsschutz am Bildschirm. Meine Freundin hat festgestellt, dass sie während ihrer Arbeit am Bildschirm Probleme mit der Sehstärke hat. Dass der Arbeitgeber eine Bildschirmbrille bezahlen muss, ist ein wichtiger Hinweis. Ich werde sie darüber informieren.
Leider scheint bei uns die Sonne auf den Arbeitsplatz und somit auch auf den Bildschirm, so das es mitunter nicht möglich ist etwas zu erkennen auch ist es an einigen Tagen sehr warm am Arbeitsplatz. Wie haben zwar Werbeaufsteller die wir benutzen können, wenn sie nicht gerade für einen Messe benötigt werden, allerdings kann wir uns nur selber damit vor der Sonne schützen der Bildschirm bleibt dennoch im Sonnenlicht. Zur Zeit schieben wir an den betroffenen Arbeitsplätzen Kartons durch die gegend und versuchen so abhilfe zu schaffen, was natürlich nur minder gut Funktioniert und auch nicht besonders ansehnlich ist.
Seit einiger Zeit ist unser Arbeitsgeben scheinbar dabei eine Lösung zu finden, allerdings hat sich da seit nun 2 Jahren immernoch nichts getan. Es ist immer alles entweder zu teuer oder nicht realisiertbar wird uns gesagt. An wenn kann ich mich wenden damit der Arbeitgeber vlt dazu gezwungen ist irgendeine Lösung zu finden?
27. September 2018 at 14:40
unter Umständen kann Ihnen hier die Gewerbeaufsicht oder ein Anwalt für Arbeitsrecht weiterhelfen.
Ich arbeite in Einem ServiceDesk (UHD) und mache Telefon Support.
Ich unterstütze Personen 8 Stunden am Telefon oder Remote Aufschaltung.
Manches mal bekomme ich keinen Anruf und sitze nur in Bereitschaft hier.
Zählt das unter einen klassischen Bildschirmarbeitsplatz.?
Oder muss man wie hier behauptet, Permanent aus einen Monitor schauen um einen Bildschirmarbeitsplatz zu haben. (Beispiel: Fluglotse)
31. Oktober 2018 at 13:44
ob es sich dabei per Definition um einen Bildschirmarbeitsplatz können wir nicht beurteilen. Wir empfehlen Ihnen, sich an die Gewerbeaufsicht zu wenden.
6. Dezember 2018 at 18:39
wir mussten jetzt in einen anderen Raum ziehen … wir sitzen 8h am PC … jetzt haben wir keine Schreibtische mehr (vorab 0,80 tief) sondern normale Tische (nur 0,70 tief) somit ist natürlich auch der Bildschirmabstand geringer.
Wie bekommen wir wieder einen normalen Schreibtisch? Wo ganz genau steht es im Gesetz; mit § … damit wir dies evtl. mit Hilfe des Betriebsrats zeitnah durchsetzen.
gemäß der DIN 4549 muss die Tiefe der Tischfläche in der Regel mind. 80 cm betragen.
irgendwie steig ich in Bezug auf die Bildschirmpause nicht wirklich durch.
Ist die Bildschirmpause verpflichtend für den Arbeitgeber, sprich gesetzlich geregelt oder ist es eine Empfehlung die nicht zwingend eingehalten werden muss.
Bildschirmarbeit im Kundenservice, sprich ohne PC keine Arbeit möglich. Es gibt in meiner Abteilung keine sonstigen Arbeiten die gemacht werden können, eventuell in einer anderen Abteilung, aber hierfür müsste ich dann erst eingelernt werden und müsste 1 Minute durchs Haus laufen um hinzukommen und 1 Minute zurück.
Steht mir da jetzt gesetzlich eine Bildschirmpause von ca. 5 Min./Stunde zu oder nicht. Und muss ich diese Zeit ausstempeln und nacharbeiten? Meine tägliche Arbeitszeit beträgt 6 Stunden, sprich ohne eigentliche Pause.
4. Januar 2019 at 17:04
Hallo, Ist ein Montage-Arbeitsplatz (Elektronikbetrieb), an dem gelegentlich (2-3x pro Woche), also für einige Stunden auf einen Monitor geschaut werden muss (alle ein paar Minuten für wenige Sekunden, um eine Bestätigungsmeldung zu sehen, ein Bildschirmarbeitsplatz? Und hat der beschäftigte dann Anspruch auf eine Bildschirmbrille (Altersfehlsichtigkeit).
11. Januar 2019 at 14:52
ein Bildschirmarbeitsplatz ist per Definition ein Arbeitsplatz, bei dem der Hauptanteil der Tätigkeit an einem Bildschirmgerät verrichtet wird. Ihrer Beschreibung nach zu urteilen, trifft dies auf den von Ihnen genannten Arbeitsplatz nicht zu.
8. Januar 2019 at 1:32
ich arbeite in einer Firma wo ich nur am Bildschirm arbeite. In wie weit ist mein Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet dem AN eine bezahlte Arbeitsunterbrechung bzw. eine Bildschirmpause zu gewähren?
An welche Zeit muss sich der AG daran halten und und dem MA geben?
Gibt es überhaupt eine gesetzlich Verpflichtung des AG dem AM zum Gesundheitsschutz eine BSU/AZU zu gewähren?
zwar gibt es die Vorgabe, bei längerer Bildschirmarbeit regelmäßige Bildschirmpausen zu machen, es ist jedoch unklar, wie dies konkret umgesetzt werden muss. Gegebenenfalls kann Sie ein Anwalt für Arbeitsrecht diesbezüglich näher beraten.
12. Februar 2019 at 8:05
muss ein Arbeitgeber für CAD-Arbeitsplätze (8h-Tage) höhenverstellbare Tische zur Verfügung stellen, oder ist dies nur eine Empfehlung?
18. Februar 2019 at 11:30
bei meiner Nachfrage nach einer Zuzahlung seitens des Unternehmens für eine Arbeitsplatzbrille kam der Einwand, das ich keinen reinen Bildschirmarbeitsplatz habe, obwohl ich 6 Stunden am Bildschirm sitze. Wie ist denn ein reiner Bildschirmarbeitsplatz zu verstehen?
§ 2 Abs. 5 ArbStättV definiert Bildschirmarbeitsplätze lediglich als “Arbeitsplätze, die sich in Arbeitsräumen befinden und die mit Bildschirmgeräten und sonstigen Arbeitsmitteln ausgestattet sind.” Eine zeitliche Komponente kommt hier nicht zur Sprache.
Allgemein wird davon ausgegangen, dass bei einem Bildschirmarbeitsplatz ein Großteil der Tätigkeit an einem Bildschirm verrichtet wird.
Sie können sich diesbezüglich von einem Anwalt für Arbeitsrecht beraten lassen, ob diese Definition auf Ihren Arbeitsplatz zutrifft.
19. Februar 2019 at 15:22
Ich arbeite zu 90 % am Bildschirm. Habe eine Gleitsichtbrille mit Prismen, zum Arbeiten eine Arbeitsplatzbrille. Ist ein Bildschirmarbeitsplatz zumutbar, wenn z.B. die Sehleistung zusätzlich durch Glaskörpertrübungen (Glaskörperabhebung links und rechts mit starken Trübungen) sehr eingeschränkt und anstrengend ist, zudem auch noch mit starken HWS-Problemen begleitet ist?
6. März 2019 at 9:49
bitte beachten Sie, dass wir keine Rechtsberatung anbieten. Sie können hierzu bei Ihrer Berufsgenossenschaft nachfragen oder sich an einen Anwalt wenden.
Statt im Treppenhaus wurde in unserem Büro (15qm) ein WLAN-Repeater unterhalb der Decke montiert.
Gibt es eine Verordnung, mit der die Strahlenbelastung innerhalb des Büros eingeschränkt wird bzw. zumindest gemessen werden muss?
Wie sieht es das Gesetz mit der Bildschirmunterbrechung? Ist diese gesetzlich geregelt, so das zu der gesetzlichen 30min pause eine ebenfalls 30min Bildschirmunterbrechung stattfinden muss? Oder ist does kulanzsache des AG ? Lg
Unbekanntxyz says
9. April 2019 at 11:00
ist es gesetzlich erlaubt an einem Bildschirmarbeitsplatz zwei unterschiedlich große Monitore zu haben?
11. April 2019 at 9:12
Hallo Unbekanntxyz,
uns ist keine Vorschrift bekannt, die die Nutzung zweier verschieden großer Monitore am Arbeitsplatz verbieten würde.
21. Mai 2019 at 9:23
Hallo Arbeitsschutz,
ich habe ein höhenverstllbares Schreibtischgestell geschenkt bekommen. Diesen möchte ich in der Firma nutzen.
Kannn der Arbeitgeber mir die Nutzung meins höhenverstllbaren Schreibtischgestells verbieten?
11. Juli 2019 at 16:52
ich arbeite ca 6 Std täglich am PC. Seit einiger Zeit habe ich immer mehr Probleme mit brennenden Augen und Kopfschmerzen, verspannten Nacken und Sehstörungen. Die Nachfrage nach einer Gesundheitsvorsorge durch den AG wurde abgeblockt, es sei mein Privatvergnügen….
Was müsste mein Chef mir zu einer Bildschirmbrille beisteuern, oder ist es wie er sagt mein Privatvergnügen?
Hallo! Der Mutterkonzern meines Betriebes möchte alle Arbeistplätze neuerdings mit Laptops statt Desktop-PCs ausrüsten. Speziell in meiner Abteilung, wo mehrere ressourcenhungrige Programme parallel laufen müssen und die Software-Oberflächen einen 2-Monitorbetrieb erfordern, wäre das keine Verbesserung und müsste kostenaufwändig ergänzt werden.
Da Laptops ergonomisch nachteiliger erscheinen (Position von Monitor oder Tastatur lassen sich nicht verändern), möchte ich fragen, ob es überhaupt zulässig ist, einen Laptop statt Desktop als Arbeitsgerät vorzuschreiben, wenn keine Mobilität erforderlich ist.
11. Oktober 2019 at 6:35
Hallo, nein das ist nicht zulässig.
Die Regelungen dazu sind in der Arbeitsstättenverordnung zu finden.
Unterstützung kann hier der Betriebsarzt oder die Fachkraft für Arbeitssicherheit geben.
5. Januar 2020 at 21:36
gibt es auch einen maximalen Abstand zum Bildschirm, der nicht überschritten werden darf/sollte?
Der Abstand von Bildschirm zu Auge beträgt bei uns knapp 115-120cm.
Vielen Dank vorab für eine Information
28. Januar 2020 at 10:21
gibt es eine Verordnung oder Gesetz das vorgibt ab wann Bildschirme getauscht werden. Bei uns werden Bildschirme verwendet die zwischen 10 u. 12 Jahre alt sind. Auf Nachfrage bei der Geschäftsleitung wird immer der Vorwand eingeschoben dass sie doch noch gut sind. Die Schirme flimmern zwar nicht aber von der Auflösung eines 2020 er sind sie weit, weit entfernt. Argumente wie Sehschwäche lässt die BL nicht gelten.
6. Februar 2020 at 16:52
Mein Arbeitgeber stellt nur HD Ready Bildschirme zur Verfügung, 1280*1024.
Meine Augen sind oft trocken und generell ist das echt beschissen. Die untere Belegschaft bekommt nichts, ausgewählte MItarbeiter kriegen 1000€ Bildschirme…
Recht auf Full HD Bildschirme :D?

References: § 5
 § 5
 § 6
 § 3
 § 3

§ 2