Source: https://www.arcguide.de/ausschreibung/deutschland-kluetz-auftragsbekanntmachung-2/
Timestamp: 2020-04-01 11:12:43+00:00

Document:
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen Deutschland, Klütz: Auftragsbekanntmachung - arcguide.de
Deutschland-Klütz: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
2020/S 033-077675
Offizielle Bezeichnung: Gemeinde Ostseebad Boltenhagen, amtsangehörige Gemeinde des Amtes Klützer Winkel
Postanschrift: Schloßstraße 1
Hauptadresse: https://www.boltenhagen.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YF5DE70/documents
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YF5DE70
Gemeinde Ostseebad Boltenhagen, Neubau eines Feuerwehrgerätehauses einschl. Außenanlagen für die Freiwillige Feuerwehr
Referenznummer der Bekanntmachung: VgV Ostseebad Boltenhagen FFW
Die Gemeinde Boltenhagen plant den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses einschl. Außenanlagen (Fahrzeughalle/Sozialtrakt/Schulungsräume) für die Freiwillige Feuerwehr Boltenhagen.
Hierfür sind Planungsleistungen gemäß HOAI (2013) für die Objektplanung Gebäude- und Innenräume, §§ 33 ff. sowie Freianlagen, §§ 38 ff., und die Fachplanungen Tragwerksplanung, §§ 49 ff. und technische Ausrüstung, §§ 53 ff. zu erbringen. Die Leistungen umfassen die Leistungsphasen 2 bis 9 der HOAI (2013). Die Koordination der Leistungen (Gesamtprojektleitung) obliegt der Objektplanung. Weitere vom Auftragnehmer zu erbringenden Leistungen umfassen die Durchführung von Baugrunduntersuchungen, Vermessungsleistungen und SiGeKo-Leistungen.
Für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses einschl. Außenanlagen (Fahrzeughalle/Sozialtrakt/Schulungsräume) für die Freiwillige Feuerwehr Boltenhagen sind Planungsleistungen gemäß HOAI (2013) für die Objektplanung Gebäude- und Innenräume, §§ 33 ff. sowie Freianlagen, §§ 38 ff., und die Fachplanungen Tragwerksplanung, §§ 49 ff. und Technische Ausrüstung, §§ 53 ff. zu erbringen. Die Leistungen umfassen die Leistungsphasen 2 bis 9 der HOAI (2013).
Die Koordination der Leistungen (Gesamtprojektleitung) ist von der Objektplanung Gebäude- und Innenräume zu erbringen. Weitere vom Auftragnehmer zu erbringenden Leistungen umfassen die Durchführung von Baugrunduntersuchungen, Vermessungsleistungen und SiGeKo-Leistungen.
Das vorhandene auftragsrelevante Budget (Gesamtkosten der Maßnahme) beträgt gerundet 2 000 000,00 EUR (brutto) für die Kostengruppen 200 bis 700, inkl. der Rückstellung zu unvorhergesehenen Leistungen bzw. Kosten (UV). Das Vorhaben wird aus Fördermitteln realisiert.
Die Baumaßnahme inkl. Planungsleistungen ist voraussichtlich über einen Zeitraum von 2 bis 3 Jahren abzuwickeln. Die Baumaßnahmen sollen im Haushaltsjahr 2020 beginnen und 2022 fertig gestellt sein. Die in Ziffer II.2.7) angegebene Vertragslaufzeit schließt die LP 9 (Gewährleistungsverfolgung) nicht mit ein.
Der Neubau des Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Boltenhagen soll am Ortseingang von Boltenhagen entstehen, östlich des Sportplatzes. Das Baufeld befindet sich im Gebiet des Bebauungsplans Nr. 31 „Sport- und Freizeitanlage“. Momentan gibt es an diesem Standort keine Bebauung. Durch die geplante Nutzungsänderung, wird eine Änderung des B-Planes erforderlich. Die Gesamtfläche des Baufelds beträgt ca. 3 760 m2. Grundlage der Planung ist die DIN 14092 (Stand: 04/2012) und die DGUV Vorschrift 49.
Die Planung umfasst im Wesentlichen die folgenden Gebäudeteile und Anlagen:
— straßenseitige Anordnung des Gerätehauses mit 5 Stellplätzen, eingeschossig,
— vorgelagerte Alarmausfahrt und Staufläche,
— eingeschossiger Zwischenbereich, Lager, Werkstatt, HA-Raum, etc.
— rückseitiger Sozialbereich mit Umkleiden, Duschen etc. im Erdgeschoss,
— Anordnung Schulungsraum, Wehrleiter, Zugführer, Jugendwehr, Teeküche,
— Freifläche für Übung und Parkplatz für Einsatzkräfte,
— Umzäunung der gesamten Fläche mit Stabgitterzaun und elektrischem Schiebtor (Einsatztor) und Toren für Zu- und Abfahrt,
— Anlegen von Ausgleichsgrünflächen.
Die Planung der Außenanlagen umfasst im Wesentlichen die Flächen, die sich aus den Funktionen des Feuerwehrgerätehauses ableiten, dass sind:
— die notwendigen Aufstellflächen der Fahrzeuge vor der Fahrzeughalle,
— die notwendige Zufahrt zum Erreichen der Alarmparkplätze,
— notwendige Parkplätze,
— Arbeitsfläche vor der Werkstatt,
— erforderliche Zuwegungen zum Gebäude sowie
— Übungsgelände.
Der Planer wird verpflichtet, die Fachplanung aller Technischen Anlagen, die in der Außenanlage liegen, zu koordinieren, sie in seine Planung zu integrieren und gestalterisch einzubinden.
Das folgende Raumprogramm basiert auf ersten Vorgaben des Auftraggebers/Nutzers:
— Personalstärke: ca. 50 Kameraden,
— Stellplätze: 5,
— Stellplatzgröße: 2 (DIN14092),
— Umkleideraum.
Anzahl: 4 (2+2)
Anforderung: 1,2 m2/Kamerad (DIN 14092)
U1: 40 männliche Kameraden
U2: 10 weibliche Kameraden
U3: 20 männliche Kameraden (Jugendfeuerwehr)
U4: 20 weibliche Kameraden (Jugendfeuerwehr)
— Versammlungsraum (+Teeküche, + Lehrmittelraum): ca. 103 m2
Wehrführer: 12 m2
Jugendfeuerwehr: 12 m2
— Archivraum: 10 m2,
— Lagerraum: 12 m2,
— Trocknungsraum: 8 m2,
— Traditionsraum: 15 m2,
— Putzmittelraum: 8 m2,
— Waschplatz: 65 m2,
— Werkstatt: 12 m2.
— Übungsplatz: 250 m2
— Stellplätze PKW: 32 Stück,
— Beleuchtung, Übungshydrant, Umzäunung, Tore.
Qualitätskriterium – Name: Vorgehenskonzept (Erfahrungen mit vergleichbaren Projekten; Lösungsansätze; Erfahrungen des Projektteams) / Gewichtung: 30 %
Qualitätskriterium – Name: Organisationskonzept (Organisation des Unternehmens; Schnittstellen mit dem Auftraggeber) / Gewichtung: 30 %
Qualitätskriterium – Name: Präsentation (Gesamteindruck) / Gewichtung: 10 %
Für die Auswahl der Teilnehmer sind die in den Bewerbungsunterlagen bereit gestellten Eignungskriterien/Erfüllung der Mindestkriterien sowie die Erreichung der höchsten Gesamtpunktzahl maßgeblich (vgl. Bewerbungsbogen und Formblätter).
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Nach der Beauftragung der Leistungsphasen 2 bis 4 erfolgt die stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 5 bis 9 für die Gesamtplanung gem. §§ 33 ff., 38 ff., 49 ff., 53 ff. HOAI (2013). Die Übertragung erfolgt durch schriftliche Mitteilung.
Die Ausübung der optionalen stufenweisen Beauftragung steht im alleinigen Ermessen des Auftraggebers, der sie jedoch geschlossen für alle Leistungen der jeweiligen Leistungsphase ausüben wird; einen Anspruch des Auftragnehmers auf Erbringung der Leistungen besteht nicht.
— Es wird darauf hingewiesen, dass bereits im Vorfeld ein Unternehmen mit der Grundlagenermittlung befasst war. Die Unterlagen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen,
— Mehrfachauftritte/Doppelbeteiligungen als Einzelbieter sowie als Mitglied einer Bietergemeinschaft oder Nachunternehmer sind nur möglich, wenn sich dadurch der Wettbewerb nicht verengt bzw. kein unlauterer Wettbewerb entsteht. Ggfs. ist der Nachweis zu erbringen, dass die Angebote unabhängig voneinander erarbeitet worden sind und damit kein Verstoß gegen das Prinzip des geheimen Wettbewerbs besteht
Für die Leistungserbringung sind nach Ihrer Eigenart besondere fach- und bauordnungsrechtliche sowie spezielle Kenntnisse für die Errichtung von Feuerwehrgerätehäusern/Feuerwachen/Rettungsstationen erforderlich. Hierzu bedarf es entsprechender Referenzen sowie dem Nachweis der Bauvorlageberechtigung gem. der Landesbauordnung Mecklenburg-Vorpommern (LBauO M-V), die durch den Bewerber nachzuweisen sind.
Erklärung über den jährlichen Gesamtumsatz des Bewerbers (Büro, ARGE, Bietergemeinschaft) in Höhe von mind. 400 000,00 EUR (brutto). Weitere Anforderungen sind dem Bewerbungsbogen zu entnehmen.
Aktueller Nachweis einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1 500 000,00 EUR für Personenschäden und mindestens 1 000 000,00 EUR für sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden) je Schadensereignis. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Im Falle der Beauftragung einer Arbeitsgemeinschaft ist bei Abschluss des Vertrages eine "objektbezogene" Versicherung als Arbeitsgemeinschaft erforderlich.
Gebäude- und Innenräume:
Referenzen gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV: Mindestens 1 Referenz eines Vorhabens ab einer Baukostensumme von mind. 700 000 EUR (brutto) für die KG 200, 300, 400 und 600 gem. DIN 276, fertiggestellt ab dem Jahr 2013, Honorarzone III gem. § 35 i.V.m. Anlage 10.2 Objektliste Gebäude (Anlage 10 zu § 34(1), § 35 (6)) HOAI (2013), vorzugsweise Neubau/Sanierung/Erweiterung/Umbau von Feuerwehrgerätehäusern /Feuerwachen/ Rettungsstationen.
Projektteam gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV: mindestens 2 Mitarbeiter (einschließlich Führungskräfte/Projektleitung) mit akademischem Abschluss als Architekt oder Ingenieur im Leistungsbild Gebäude und Innenräume § 34 HOAI und mind. 30 Wochenarbeitsstunden, welche verbindlich für die Erbringung der Leistung vorgesehen sind.
Referenzen gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV: mindestens 1 Referenz eines Vorhabens
Ab einer Baukostensumme von mind. 100 000 EUR (brutto) für die KG 200, 500 gem. DIN 276, fertiggestellt ab dem Jahr 2013 gem. Honorarzone III § 40 HOAI 2013. Für Freianlagen gem. HOAI Anlage 11.2 Objektliste Freianlagen (Anlage 11 zu § 39 Absatz 4, § 40 Absatz 5).
Projektteam gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV: mindestens 2 Mitarbeiter (einschließlich Führungskräfte/Projektleitung) mit akademischem Abschluss als Landschaftsarchitekt oder Ingenieur im Leistungsbild Objektplanung Freianlagen gem. § 39 HOAI (2013) und mind. 30 Wochenarbeitsstunden, welche verbindlich für die Erbringung der Leistung vorgesehen sind.
Referenzen gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV: mindestens 1 Referenz eines Vorhabens ab einer Baukostensumme von mind. 700 000 EUR (brutto) für die KG 300 und 400 gem. DIN 276, fertiggestellt ab dem Jahr 2013, Honorarzone III gem. § 52 HOAI (2013) für Tragwerke gem. HOAI Anlage 14 Objektliste Tragwerksplanung (Anlage 14 zu § 51 (6), § 52 (2)).
Projektteam gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV: mindestens 2 Mitarbeiter (einschließlich Führungskräfte/Projektleitung) mit akademischem Abschluss als Architekt oder Ingenieur im Leistungsbild Tragwerksplanung § 51 HOAI (2013) und mind. 30 Wochenarbeitsstunden, welche verbindlich für die Erbringung der Leistung vorgesehen sind.
Referenzen gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV: je mindestens 1 Referenz ab einer Baukostensumme von mind. 150 000 EUR (brutto) für die KG 400 gem. DIN 276:1-2008, fertiggestellt ab dem Jahr 2013, Honorarzone II gem. §§ 55, 56 i. V. m. Anlage 15.2 Objektliste HOAI (2013), für die Anlagengruppen 4 und 5 sowie 1, 2, 3, 7 und 8.
Projektteam gem. § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV: mindestens 2 Mitarbeiter(einschließlich Führungskräfte/Projektleitung) mit akademischem Abschluss als Ingenieur oder staatlich geprüfter Techniker im Leistungsbild technische Ausrüstung, Anlagengruppen 1-8 gem. §§ 53, 55 HOAI (2013) und mind. 30 Wochenarbeitsstunden, welche verbindlich für die Erbringung der Leistung vorgesehen sind.
Weitere Anforderungen sind dem Bewerbungsbogen/ Formblättern zu entnehmen.
Wird als Berufsqualifikation der Beruf des Architekten, Landschaftsarchitekten oder Ingenieurs gefordert, so ist zuzulassen, wer nach dem für die öffentliche Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt ist, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden (vgl. § 75 VgV).
1) Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1 500 000,00 EUR für Personen- und 1 000 000,00 EUR sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden) je Schadensereignis;
2) Der Bieter (einschließlich eventueller Unterauftragnehmer) darf weder einen Eintrag im Gewerbezentralregister noch in den Sanktionslisten der EG-Antiterrorismusverordnungen (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben. Eine Abfrage erfolgt bei Zuschlagserteilung;
3) Vertragsgrundlage werden die Vertragsmuster gemäß RBBau – Allgemeine Anweisung des Bundes für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben. Honorare und Vergütungen ermitteln sich nach den jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen.
Die Zahlungsbedingungen richten sich nach den Allgemeinen Vertragsbedingungen – AVB – zu den Verträgen für freiberuflich Tätige, gemäß RBBau.
4) Mit der Abgabe des Teilnahmeantrages sind die folgenden Unterlagen in Textform einzureichen (vgl. Anlagen zum Bewerberbogen):
— Verpflichtungserklärung zu Mindestentlohnung,
— Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen,
— Erklärung der Bieter-/Bewerbergemeinschaft,
Die in der Bekanntmachung benannten oder sonstige Bescheinigungen/Nachweise sind vor Zuschlagserteilung vorzulegen, sofern nichts anderes ausgeführt ist.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YF5DE70

References: § 46
 § 35
 § 34
 § 35
 § 46
 § 34
 § 46
 § 40
 § 39
 § 40
 § 46
 § 39
 § 46
 § 52
 § 51
 § 52
 § 46
 § 51
 § 46
 § 46
 § 75