Source: http://www.nebenkostenabrechnung.com/nebenkostenabrechnung-fristen/
Timestamp: 2014-08-30 14:11:30+00:00

Document:
Diese Fristen in der Nebenkostenabrechnung regeln hierbei nicht nur den maximalen Zeitraum, in dem der Vermieter zur Erstellung der Nebenkostenabrechnung verpflichtet ist (die sogenannte Abrechnungsfrist), sondern auch die maximale Dauer der Abrechnungsperiode (der sogenannte Abrechnungszeitraum).
Aber der § 556 BGB legt nicht nur die Fristen fest, die für einen Vermieter bindend sind. Auch die für den Mieter geltenden Fristen, im Falle eines eventuellen Widerspruchs gegen die Nebenkostenabrechnung, sind hier gesetzlich festgelegt und bindend. Über alle diese Fristen bei der Nebenkostenabrechnung berichten wir hier im Artikel.
1) Für Vermieter geltende Fristen in der Nebenkostenabrechnung
Folgen bei Nichteinhaltung der Fristen.
2) Für den Mieter geltende Fristen in der Nebenkostenabrechnung
Widerspruchsfrist des Mieters bei der Nebenkostenabrechnung
3) Zahlungsfristen in der Nebenkostenabrechnung
Für Vermieter geltende Fristen in der Nebenkostenabrechnung
Ein kürzerer Abrechnungszeitraum, etwa durch einen Einzug innerhalb eines Jahres, ist jedoch ohne Einschränkungen möglich. Hierbei darf der Vermieter jedoch die entstandenen Nebenkosten nur anteilig und zwar für den Zeitraum, an dem der Mietvertrag innerhalb des Jahres bestanden hat, der Abrechnung zugrunde legen.
Wenn ein Mieter also mitten im Abrechnungszeitraum einzieht, muss der Vermieter vom Einzug bis zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraum abrechnen. Mehr dazu im folgenden Beispiel.
Bei einem bestehenden Mietverhältnis wird der Abrechnungszeitraum im Normalfall für den Mieter 12 Monate, also in der Regel vom 01.01. bis zum 31.12. eines Jahres, betragen.
Der Abrechnungszeitraum endet am 31.12. eines Jahres. Die Nebenkostenabrechnung muss dem Mieter spätestens am 31.12 des Folgejahres vorliegen, damit die Abrechnung wirksam ist.
Wird die Frist von 12 Monaten zur Erstellung der Nebenkostenabrechnung durch den Vermieter versäumt und dem Mieter wird die Abrechnung erst zu einem späteren Zeitpunkt zugestellt, so hat dies in der Regel eine komplette Unwirksamkeit der Nebenkostenabrechnung zur Folge. Sofern der Vermieter die verspätete Nebenkostenanrechnung nicht zu vertreten hat.
Dieses bedeutet für den Vermieter, dass eventuelle Forderungen aus der Nebenkostenabrechnung an den Mieter nicht mehr geltend gemacht werden können und zulasten des Vermieters gehen.
Der Vermieter muss die Nebenkostenabrechnung bis spätestens zum 31.12 eines Jahres dem Mieter zustellen. Dem Mieter geht die Nebenkostenabrechnung jedoch erst am 15.01 des Folgejahres zu:
Anhand der Abrechnung besteht eine Nachforderung des Vermieters in Höhe von 100 Euro. Aufgrund der verspäteten Nebenkostenabrechnung kann der Vermieter diese Forderung nicht mehr geltend machen und sie geht zu seinen Lasten.
Anhand der Abrechnung besteht für den Mieter ein Guthaben in Höhe von 100 Euro. Dieses Guthaben muss, trotz der verspäteten Nebenkostenabrechnung, durch den Vermieter an den Mieter ausgezahlt werden.
Für den Mieter geltende Fristen in der Nebenkostenabrechnung
Die Fristen in Verbindung mit der Nebenkostenabrechnung, die für den Mieter nach § 556 Abs. 3 Satz 5 BGB bindend sind, haben im Gegensatz zu den Fristen des Vermieters keinen direkten Einfluss auf die Wirksamkeit der Nebenkostenabrechnung, sondern findet in erster Linie in Verbindung mit der Möglichkeit, gegen die Nebenkostenabrechnung Widerspruch einzulegen.
Der BGB räumt dem Mieter nach Erhalt der Nebenkostenabrechnung eine Frist von 12 Monaten nach Erhalt der Nebenkostenabrechnung ein, in welcher der Mieter die Möglichkeit hat die Nebenkostenabrechnung zu Prüfen und gegebenenfalls Einwand gegen die Abrechnung zu erstellen.
Dem Mieter geht die Nebenkostenabrechnung am 31.3 eines Jahres zu. Gemäß § 556 Abs. 3 Satz 5 BGB besteht für den Mieter die Möglichkeit, bis zum 31.3 des Folgejahres die Abrechnung auf Fehler in der Abrechnung hin zu prüfen und beim Feststellen eines Fehler Einwand gegen die Abrechnung zu erheben.
Versäumt der Mieter die für ihn geltende Frist, so kann er keinerlei Einwände mehr gegen die Nebenkostenabrechnung geltend machen.
Wichtig: Die im § 556 BGB eingeräumte Frist zu Überprüfung der Nebenkostenabrechnung auf Fehler hat keinen Einfluss auf die Fälligkeit der Nebenkostenabrechnung, welche im § 286 Abs. 3 BGB gesetzlich geregelt ist.
Zahlungsfristen in der Nebenkostenabrechnung
Je nach Höhe einer eventuellen Nachforderung des Vermieters besteht jedoch die Möglichkeit, mit dem Vermieter eine Ratenzahlung der Forderung zu vereinbaren.
Besteht der begründete Verdacht auf einen Fehler in der Nebenkostenabrechnung, dieser kann jedoch noch nicht belegt werden, da eine Überprüfung noch andauert, sollte eine Zahlung nur unter Vorbehalt und mit der Möglichkeit einer Rückforderung erfolgen. Dieses sollte dem Vermieter grundsätzlich schriftlich mit Hinweis auf den Grund mitgeteilt werden.
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Welche Fristen müssen bei der Nebenkostenabrechnung beachtet werden? Welche Fristen gelten bei der Nebenkostenabrechnung? Nebenkostenabrechnung: Fristen für Vermieter bzw. Eigentümer Nebenkostenabrechnung: Fristen für Mieter In welchem Zeitraum müssen Nebenkosten abgerechnet werden? von Dennis Hundt | 220 Kommentare
Wieddnsee
wie sieht der Fall aus, wenn der Vermieter zum 01.07. eines Jahres das Mietshaus erwirbt. Darf er dann eine Abrechnung für 1/2 Jahr machen ? (01.07. – 31.12.)
Hallo Herr Wieddnsee,
bitte lesen Sie diesen Artikel: http://www.nebenkostenabrechnung.com/nebenkostenabrechnung-bei-eigentuemerwechsel/
Wie gehe ich vor, wenn mein Vermieter keine Nebenkostenabrechnung erstellt? Seid der Renovierung des Hauses (Isolierung) wurde keine Nebenkostenabrechnungen mehr erstellt. Ich gehe von einer Rückzahlung aus. Wie Möglichkeiten stehen dem Mieter in diesem Falle zu?
fordern Sie Ihren Vermieter doch einfach auf, eine Nebenkostenabrechnung zu erstellen.
Ich habe den Vermieter wiederholt aufgefordert, die Nebenkostenabrechnung zu erstellen. Ich erwarte eine Rückzahlung, aber er erstellt einfach keine Abrechnung. Inzwischen sind seit dem Abrechnungszeitraum 20 Monate vergangen. Wie kann ich an mein Geld kommen?
Bei einem gerichtlichen Mahnverfahren muss ich den Betrag angeben. Wie soll ich den ohne Abrechnung ermitteln / schätzen?
unser Vermieter hat für 2011 die Nebenkostenabrechnung am 21.12.2012 erstellt. Bekommen habe ich diese aber erst am 01.03.2013 (wurde nicht per Post verschickt).
Ist diese Abrechnung dann unwirksam?
wie Sie in dem Artikel Abrechnungsfrist lesen, kommt es einzig auf das Datum der Zustellung an. Sprechen Sie bei Bedarf bitte mit dem Anwalt Ihres Vertrauens.
ich bin im Mai 2011 aus der Wohnung ausgezogen.
Hat dann mein Vermieter bis 31.12.2013 Zeit mit die Betriebskostenabrechnung zu senden?
Aus dem Beispiel werde ich leider nicht richtig schlau, wenn man sozusagen im Jahr und nicht am Jahresanfang in die Wohnung einzieht.
hier ein Artikel zum Abrechnungszeitraum beim Auszug mitten im Jahr.
Habe meine Abrechnung vom Vermieter auch erst nach 14 Monaten erhalten! Meine Frage, muss ich mir einen Anwalt nehmen oder kann ich selber schriftlich Wiederspruch einlegen?
für einen einfachen Widerspruch wegen Überschreitung der Abrechnungsfristen brauchen Sie im ersten Schritt keinen Anwalt. Hier tut es ein formloser Brief.
Ocirne T.
meine Mieter streiten mit mir jetzt schon das 3. Jahr wegen der Nebenkostenabrechnung von 2009 rum. Mietbeginn ist Juni 2009.Sie sollten laut damaliger Hausverwaltung ca.100 Euro nachzahlen. Die Verwaltung gibt es nun nicht mehr da sie Insovenz gegangen ist. Nun glaubt mein Mieter das er die gesamten Nebenkosten die er von Juni bis Dezember geleistet hat von mir zurückfordern kann da keine genaue Abrechnung mehr nachfolgen kann. Stimmt das?
Hallo Ocirne,
bitte lesen Sie diesen Artikel: Rückforderung der Nebenkostenvorauszahlung.
Ich habe bis heute noch keine Nebenkostenabrechnung für das Jahr 2011 erhalten, obwohl ich meinen Vermieter bereits darauf hingewiesen habe. Worauf dieser nicht reagierte. Derzeit bin ich dabei ein weiteres Erinnerungsschreiben per Einschreiben fertig zu machen. Was kann ich tun wenn er wieder nicht darauf reagiert?
bitte lesen Sie diesen Artikel: Vermieter erstellt keine Nebenkostenabrechnung – was können Mieter tun?
Wir sind im Juli 2011 ausgezogen.Bis zum 31.12.2012 haben wir keine Nebenkostenabrechnung erhalten. Kann Ich alle bezahlten Nebenkosten zurückfordern und wenn ja genügt erst eine formlose Aufforderung oder gleich mit Anwalt.Das Mietkautionskonto wurde seitens des Vermieters aufgelöst und einbehalten. Kann ich eine genaue Abrechnung verlangen wofür die Mietkaution verwendet wurde ? Es wurde nur gesagt für malerarbeiten usw.
MFG René Günther
bitte leben Sie: Nebenkostenvorauszahlung zurückfordern.
Unser Vermieter möchte eine Nachzahlung von uns für die bereits abgerechneten Jahre 2010 und 2011 mit der Begründung, er hätte mit einem falschen Wert unserer Vorauszahlungen gerechnet. Ist das möglich bzw. zulässig?
bitte lesen Sie: Korrektur der Nebenkostenabrechnung.
wir wohnen in einer 4er WG, ich selbst erst seit einem Jahr. Die kompletten Nebenkosten i.H.v. 400€ pro Monat für eine gut gedämmte 90m² Wohnung zahlen wir direkt an den Vermieter. Für das Jahr 2012 haben wir bisher keine Nebenkostenabrechnung erhalten. Mein Mitbwohner der seit über 4 Jahren dort wohnt erzählte mir, dass er seitdem er dort wohnt noch nie eine Nebenkostenabrechnung erhalten hat. Bei der Höhe der Nebenkosten ist es wahrscheinlich, dass der Vermieter somit ein Guthaben über die Jahre einbehalten hat. Ist es jetzt noch möglich Nebenkostenabrechnung und ein eventuelles Guthaben für die Jahre 2009, 2010 und 2011 einzufordern?
bitte lesen Sie: § 195 BGB (Regelmäßige Verjährungsfrist).
Schönfeld-Bahls, Ronny
wir hatten erst kürzlich Ende Januar 2013 die Nebenkostenabrechnung für 2011 erhalten. Diesen Verzug kündigte der Vermieter Ende Dezember 2012 schriftlich an, mit dem Vermerk dass das Abrechnungsunternehmen die Daten nicht ausreichend schnell zur Verfügung gestellt hatte. Unsere Frage wäre nun: Ist die Abrechnung nun rechtens und wie kann der Vermieter den Verzug durch das Ableseunternehmen uns gegenüber beweisen?
bitten Sie doch einfach um einen Beweis. Und, ob dieser Sachverhalt sicher nicht unter das Verschulden des Vermieters fällt, kann ich Ihnen leider nicht sagen. Sprechen Sie im Zweifel mit einem Anwalt.
danke für die schnelle Antwort. Zwischenzeitlich habe ich genau diesen Beweis gefordert. Dazu äußerte sich mein Vermieter wörtlich: “Einen Nachweis hierfür zu erbringen bin ich als Eigentümer nicht verpflichtet, da das Abrechnungswesen der Firma Techem für keinen ihrer Kunden so transparent ist, dass man es selbst darstellen kann.” -Wie soll ich mit so einer Begründung umgehen? Mein Eindruck ist, dass mein Vermieter nicht zugeben möchte, die Frist versäumt zu haben. Ist der Vermieter nun definitiv verpflichtet zu beweisen wie es zu dem Verzug gekommen ist?
Sie haben den §556 BGB auf Ihrer Seite. Wer soll sonst beweisen, das der Vermieter die Verspätung nicht zu vertreten hat, wenn nicht der Vermieter selbst. Sprechen Sie bei Bedarf mit einem Anwalt.
erstmal Kompliment zu der Seite und all die hilfreichen Kommentare. Ich hatte meine Anfrage zuvor schon auf einer anderen Seite (Blog) gepostet. Allerdings weiß ich nicht, ob Sie dort noch aktiv sind, deshalb poste ich meinen Fall hier noch einmal.
Ich versuche mal, meinen/unsere Fall best möglich zu schildern.
Wir sind am 31.10.2011 aus unserer 1. Wohnung ausgezogen. Wir haben dann vom 01.11.2011 bis 15.07.2012 in einer 2. Wohung gewohnt und bewohnen seit dem 16.07.2012 bis heute unsere jetzige, 3. Wohnung.
Für die zweite Wohung sind Dank der Hausverwaltung bereits alle Abrechnungen/Kautionsrückzahlung erledigt (so vorbildlich sollte es immer sein).
Uns geht es um die Nebenkostenabrechnung und Kautionsrückzahlung der 1. Wohnung. Der Vermieter hatte uns nach mehrfacher Aufforderung per Brief und Anruf zumindest einen Teil der Kaution überwiesen und einen Rest zur Begleichung von Nachforderungen zurückgehalten.
Da der Vermieter für die Wohnung im Jahresrhythmus abrechnet, endete die Abrechnungsfrist laut §556 BGB am 31.12.2012, wenn ich das richtig sehe. Natürlich ist bis zu diesem Zeitpunkt keine Nebenkostenabrechnung vom Vermieter eingetroffen. Am 28.02.2013 habe ich ihn mit einem Schreiben (auch mit Hinweis auf den Paragraphen) darauf hingewiesen, dass wir bisher keine Abrechnung erhalten haben und dass auch die Frist bereits abgelaufen sei und somit sein Anspruch auf Nachzahlung erloschen sei. Außerdem habe ich ihn aufgefordert den Rest der Kaution zu überweisen.
Heute, am 05.03.2013, kam seine Antwort. Ein Brief mit der Nebenkostenabrechnung 2011 natürlich mit Nachzahlungsforderung. Er ist dabei auf keine meiner Fragen oder Forderungen eingegangen. Anbei eine Kopie eines Einzahlungsbelegs auf mein Konto mit einer nichtssagenden Summe, aus der ich mir selbst errechnen musste, dass er die Nachzahlungsforderung einfach von der Restkaution abgezogen hat. Mir fehlt in seinem Schreiben:
- die Rechnung der Heizungsablesefirma für die Position “Heizkosten” (sonst immer dabei)
- eine Berechnung, die er für Nachzahlung und Kaution vorgenommen hat
- irgendeinen Nachweis über die genaue Höhe der Kaution (Kaution + aufgelaufenen Zinsen). wurde im Mietvertrag festgehalten, dass diese festangelegt werden muss und Zinsen dem Mieter zustehen.
1.) Ist eine solche Nebenkostenabrechnung fehlerhaft?
2.) Kann er sich eventuell aus der Sache rausreden, da er die Verzögerung nicht selbst zu vertreten hat? <– dazu folgendes: Wir haben der damaligen Hausverwaltung (hat die Wohnungsabnahme der 1. Wohnung durchgeführt) bei der Übergabe unsere neue, 2. Anschrift mitgeteilt. Diese wurde im Übergabeprotokoll notiert. Des Weiteren haben wir dem Vermieter zwei Briefe (wegen Kautionsrückzahlung) von unserer neuen, 2. Adresse zugeschickt. Im Briefkopf stand also auch unsere neue Adresse. Da er auf die Briefe nicht reagierte, haben wir ihn sogar zusätzlich noch angerufen und ihn an die Kaution erinnert, mit dem Hinweis, dass wir bald aus unserer 2. in eine 3. Wohnung ziehen werden und die Kaution finanziell dringend bräuchten. Von der 2. zur 3., jetzigen Adresse hatten wir einen Nachsendeauftrag. Alle Schreiben an die 2. Adresse wären also definitiv bei uns angekommen.
Eben schaue ich auf die Nebenkostenabrechnung 2011, die er uns zugesandt hat und sehe, dass die Kopfzeile das Datum 03.08.2012 trägt und er das Schreiben (vielleicht absichtlich) selbst zu diesem Zeitpunkt noch an unsere 1. Wohnung addressiert hat, aus der wir ja definitiv ausgezogen sind.
Ich hoffe, ich habe Sie mit meinen langen Erläuterungen nicht abgeschreckt und vielleicht haben Sie einen passenden Rat für mich.
danke für die Blumen. Ich kann Sie leider schlicht aus zeitlichen Gründen nur auf das Prüfungsangebot verweisen.
ich habe über einen Zeitraum von knapp 3 Jahren freiwillig an meinen Vermieter einen höheren Abschlag für die Nebenkosten gezahlt als im Mietvertrag vereinbart. Da ich bis dato noch keine (!!!) Abrechnung von ihm erhalten habe, frage ich mich nun, ob ich den Betrag zurück fordern kann? Ich würde dies ankündigen und mit der nächsten Mietzahlung verrechnen wollen…
Was raten Sie mir hier?
ich würde den Vermieter auffordern die Nebenkostenabrechnungen für die vergangenen Jahre zu erstellen. Im Zweifel sollten Sie sich hierzu rechtlich beraten lassen.
folgendes Problem: Mein Vermieter hat mir zum 31.12.12 die Nebenkostenabrechnung für das vorherige Jahr zugeschickt. Diese war offensichtlich völlig falsch berechnet. Dies teilte ich meinem Vermieter mit, der mir daraufhin eine Email schrieb mit dem Inhalt, das sich mehrere Mieter beschwert hätten und die Nebenkostenabrechnung noch einmal neu berechnet werden würde. Dies wurde mir ende Januar mitgeteilt.
Nun meine Frage: Wie lange darf sich mein Vermieter Zeit lassen mir eine Neue Nebenkostenabrechnung zu zusenden? Gibt es gesetzliche Fristen?
Danke im voraus, für Ihre Hilfe
wenn Sie sich ein bisschen im Portal umsehen, dann entdecken Sie diesen Artikel zu Abrechnungsfrist.
Sehr geehrter Herr Hundt, auch ich habe eine Frage zu meiner Nebenkostenabrechnung 2011: Diese wurde mir im September 2012 zugestellt. Ich legte im März 2013 Widerspruch ein, weil die Berechnung der Nebenkostenposition “Beleuchtung” sowohl inhaltlich als auch formell Fehler aufwies und eine unzulässige Mischposition darstellte (über den Hausstromzähler wird nicht nur der Allgemeinstrom erfasst, sondern auch sämtliche andere Energieverbraucher, insbes. auch der Strom für die Klingel-und Wechselsprechanlage). Ich fügte die Entscheidung des AG Leipzig vom 24.10.2007; AZ: 166 C10 863/06 an. Demnach ist die Nebenkostenposition insgesamt nicht durchsetzbar und ich forderte den Vermieter auf, mir den in Rechnung gestellten Betrag gutzuschreiben.
Der Vermieter nimmt in seinem Antwortschreiben – ebenfalls vom März 2013 – nun eine Korrektur seiner Abrechnung vor. Weil eine separate Erfassung des Verbrauchs für Klingelstrom wegen Unwirtschaftlichkeit nicht erfolgte, nimmt er eine Schätzung vor. Er beruft sich auf Messungen aus Vergleichsobjekten und erstattet mir den auf Klingelstrom entfallenden Verbrauch von demnach 3 %.
Ist eine Korrektur der Abrechnung durch den Vermieter nach Ablauf der Abrechnungsfrist (31.12.12) zulässig ?
Ist die Berechnung aufgrund von “Schätzung” /”Heranziehung von Vergleichszahlen ” in diesem Fall grundsätzlich möglich? (ggf. bei künftigen BK-Abrechnungen unter Berücksichtigung der Frist) Besten Dank für Ihre Hilfe
ich will versuchen Ihnen mit zwei Links zu helfen.
Link 1: Nebenkostenabrechnung: Wann eine Korrektur möglich ist..
Link 1: Nebenkostenabrechnung prüfen lassen.
Sehr geehrter Herr Hundt, eine weitere Frage möchte ich zur Abrechnung der verbrauchsabhängigen Kosten “Müllanschluss/Müllentleerung” aus meiner Nebenkostenabrechnung 2011 stellen.
Der Vermieter brachte bei der Berechnung dieser Kosten die Gesamtwohnfläche ohne Leerstand in Ansatz (~ 9000 qm). Dagegen legte ich Widerspruch ein und forderte eine Berechnung auf der Grundlage der Gesamtwohnfläche (~ 13.000qm). Anmerkung: bei der Differenz von ~ 4000 qm handelt es sich um Wohnhäuser, die komplett unbewohnt und deren Hauseingangstüren zugemauert sind. Der Vermieter erklärte daraufhin in seinem Antwortschreibn, dass die betreffenden Objekte komplett stillgelegt sind und deshalb in der Umlage nicht berücksichtigt wurden. Die Objekte wären nicht mehr an die Containerplätze angeschlossen, sodass auch weniger Volumen (Container) vorgehalten werden müssen. Anmerkung meinerseits: In den vergangenen Jahren waren die abgerechneten Kosten für die Position “Müll” nahezu gleichbleibend.
Bei der Nebenkostenposition handelt es sich um die von der Stadtreinigung erhobenen Gebühren für Müllanschluss und -entleerung. Hinzu kommen noch die Kosten des Müllmanagements und der Containerbereitstellung.
Meine Frage: Kann der Vermieter den nicht nur vorübergehenden, also dauerhaften Leerstand bei der Berechnung verbrauchsabh. Kosten unberücksichtigt lassen?
ich hab da mal eine Frage: Unsere Nebenkosten werden immer vom 01.08 – 31.07 abgerechnet. Nun flatterte mit ein Brief von meinem Vermieter ins Haus in dem er schreibt: “Die Wassergebühren steigen zum 01.04.2013″. Daraufhin möchte er jetzt das Geld für unseren Kaltwasserverbrauch vom 04.08.2012 – 31.03.2013 (30qm / 112 Euro) von uns haben, OBWOHL wir in diesem Zeitraum bereits monatlich 100€ an Nebenkosten zahlen.
Hat der Vermieter das Recht dazu und sind diese Forderungen rechtens?
bitten lesen Sie diesen Artikel: Nebenkostenvorauszahlung anpassen.
Wir sind am 4.11.12 ausgezogen. Müssten komplette Nebenkosten für November zahlen. Mein Schwager hat für seine Wohnung im gleichen Haus bereits die Nebenkostenabrechnung erhalten. Auf unser Schreiben hat sich der Vermieter bis jetzt nicht gemeldet. Wenn der Vermieter doch schon eine Abrechnung erstellt hat, muss er uns dann nicht auch unsere übergeben? Und können wir die zu viel gezahlten Nebenkosten für November zurückfordern? Der Vermieter will bei uns ein Jahr warten. Dabei kommt die Heizkostenabrechnung schon im August.
Der Vermieter ist sehr kompliziert und nicht sehr entgegenkommend.
die Miet- und Nebenkostenzahlungen richten sich nicht auch dem Auszug, sondern nach Mietvertragsende. Alle Infos zu den Fristen, finden Sie in dem Artikel auf dieser Seite.
Hallo Herr Hundt, ich hoffe dass ich mit meiner Frage hier richtig bin. Unser Mietvertrag wurde ab dem 01.06.2012 wirksam. Nun werden uns anteilmäßig Kosten einer Gartenpflege in der Nebenkostenabrechnung einberechnet, welche im Mai 2012, also vor unserem Einzug stattgefunden hat. Ist das rechtmäßig und müssen wir dafür aufkommen? Weiterhin steht in der beigefügten Rechnung eine andere Straße (wo die Gartenpflege stattgefunden haben soll), was laut Aussage des Vermieters selbstverständlich nicht richtig ist, da müsste unsere Straße stehen. Sind wir verpflichtet diese Kosten zu übernehmen?
wenn ein Mieter nur im Sommer in einer Wohnung lebt, zahlt er trotzdem anteilig für den Winterdienst und umgekehrt.
wir sind zum 01.01.2011 in unsere Wohnung eingezogen. Die Nebenkonstenabrechnung für das Jahr 2011 haben wir erst am 09.04.2013 per Post erhalten. In dem Anschreiben weißt uns unser Vermieter darauf hin, dass die “Wohneigentumsgemeinschaft ein abweichendes Wirtschaftsjahr, nämlich vom 01.08. bis 31.07. hat und daher zunächst die Abrechnungen für das Wirtschaftsjahr 2010/2011 und 2011/2012 durchgeführt werden mussten, damit eine Abrechnung der Nebenkosten für 2011 erfolgen konnte”. Nun sollen wir zusätzlich zu unserer monatlichen Nebenkostenvorauszahlung von 200,00 € noch eine Nachzahlung von knapp 2.000,00 € für 2011 leisten.
Wenn ich Ihre Artikel richtig verstanden habe, hätte unser Vermieter doch durchaus auch schon eine Nebenkostenabrechnung bis zum 31.07.2011 erstellen können und dann alle folgenden Abrechnungen entsprechend dem Wirtschaftsjahr der Wohneigentumsgemeinschaft. Demnach wäre dann doch die ausgesprochen hoch ausfallende Nachforderung hinfällig oder?
clever und viel einfacher wäre es für den Vermieter, wenn der Ihr Mieter-Wirtschaftsjahr an der WEG-Wirtschaftsjahr anpasst, richtig.
Michael Peckskamp
wir sind im August 2011 in unsere derzeitige Mietwohnung eingezogen.
Wir haben nun am 09.04.2013 eine Nebenkostenabrechnung für 08/2011 – 12/2011, sowie 01/2012 – 12/2012 erhalten. Gehe ich richtig in der Annahme, dass die Forderungen für 2011 mittlerweile nicht mehr gültig sind, da wir hier die Abrechnung bereits Ende letzten Jahres hätten erhalten müssen?
danke für Ihren Kommentar. Sieht wohl so aus, als wenn die Abrechnungsfrist nicht eingehalten wurde. Das sollten Sie prüfen (lassen).
Hallo, auf mehreren Seiten habe ich gelesen, dass man eine Rückforderung der Nebenkosten nur innerhalb 12 Monaten geltend machen kann (Mietersicht). Auf anderen Seiten steht beschrieben, dass es nach 3 Jahren erst verjährt ist! Da bei mir mehrere Punkte nicht im Mietvertrag festgehalten worden sind, möchte ich dies gern zurückfordern!
mir liegt seit zwei Jahren keine Nebenkostenabrechnung vor.
Kann ich die NK-Vorauszahlung einbehalten?
bitte lesen Sie diesen Artikel: http://www.nebenkostenabrechnung.com/nebenkostenvorauszahlung-zurueckbehaltungsrecht-des-mieters/
ich habe es leider versaeumt, meinem Mieter die Wasserkosten in Rechnung zu stellen. In einem Zusatzvertrag zum MV haben wir vereinbart, dass keine Nebenkostenabrechnung erfolgt, da die Nebenkosten direkt mit den Rechnungsstellen vom Mieter beglichen werden.
Bei der Wasserabrechnung muss jedoch der Vermieter die Abschlaege vorauszahlen.
Ich habe jeweils noch Rechnungen fuer den Zeitraum vom Aug 2010 bis Aug 2011 und Aug 2011 bis Aug 2012.
Kann ich beide Rechnungen einreichen und wenn ja bis wann?
Ich habe eine Frage. Ich wohne seit 6 Jahren in dem Mietshaus. Es wurden in den ganzen Jahren nicht einmal die Wasseruhr abgelesen in der Wohnung, Ablesegeräte an den Heizungen sind nicht vorhanden. Nun möchte sie für das letzte Jahr eine Nebenkostenabrechnung erstellen, allerdings kann sie diese nicht korrekt abrechnen, da wie gesagt nie irgendwas abgelesen wurde bzw. Ablesegeräte vorhanden sind. Und will nun pro Kopf eine Abrechnung erstellen. Nun zu meiner Frage: Ist dies zulässig? Eine “korrekte” Nebenkostenabrechnung zu machen an Hand der Köpfe die in der Wohnung wohnen?
die Abrechnung pro Kopf kann zulässig sein. Der Verteilerschlüssel findet sich im Mietvertrag, lesen Sie dort am besten nach. Oder richten Sie Ihre Anliegen an einen Anwalt.
Unsere Nebenkostenabrechung weist ein Guthaben auf.
Gleichzeitig ist sie dennoch fehlerhaft so das wir Widerspruch eingelegt und um Überprüfung gebeten haben.
Der Vermieter zahlt nun das Guthaben mit dem Verweis auf die Prüfung nicht aus. In welchem Rahmen ist das in Ordnung? Viele Grüße und vielen Dank!
ich würde der Einfachheit halber auch abwarten, was bei Ihrer Prüfung rauskommt. Somit ersparen Sie sich unnötige Rechnerei und ggf. eine doppelte Auszahlung.
Wir sind am 15.3.2012 eingezogen und haben für 2012 noch keine Abrechnung erhalten. Sind wir nun fein raus oder gilt das Kalenderjahr 2012 und somit der 31.12.13 als Deadline?
wenn der Vermieter nach Kalenderjahr abrechnet, muss Ihnen die Abrechnung im Normalfall bis Ende 2013 bei Ihnen sein.
unsere Hausverwaltung macht die Jahresabrechnung vom 1.07. bis 30.06. eines jeden Jahres. Kann ich die Nebenkastenabrechnung an die Mieter auch für diesen Zeitraum machen, oder muß ich es auf das Kalenderjahr umrechnen?
Wie verhällt es sich mit dem Finanzamt, nehm ich da auch nur den Zeitraum 1.07. bis 30.06.?
der Abrechnungszeitraum muss nicht mit dem Kalenderjahr übereinstimmen.
unsere Vermieterin hat nie eine NK Abrechnung gemacht, was uns aber auch recht war, da es sicherlich zu unseren Gunsten war. Im letzten Jahr ist sie verstorben und unser Haus wird nun von einer Stiftung geführt. Nun haben wir eine Abrechnung für das Kalenderjahr 2012 mit hoher Nachzahlung erhalten. Alle Kosten beziehen sich auf das Kalenderjahr, nur die Heizungskosten haben den Abrechnungszeitraum 01.07.11 – 30.06.12.
Müssen wir für das Halbjahr 2011 wirklich noch bezahlen oder sind die Kosten außerhalb der Frist?
es ist durchaus möglich, dass die Heizkosten in einem anderen Zeitraum abgerechnet werden als die kalten Nebenkosten. Für die Heizkosten gilt dann auch die 12-monatige Frist nach §556 BGb.
ich habe im Jahr 2012 für 4 Monate Warmmiete für eine Wohnung bezahlt, in der ich nie gewohnt habe (aufgrund persönlicher Gründe). Die Wohnung stand somit 4 Monate leer. Ich habe immernoch keine Nebenkostenabrechnung erhalten. Da weder Wasser noch Strom in dieser Zeit verbraucht wurden, müsste ich doch zumindest einen Teil der gezahlten Nebenkosten zurückerstattet bekommen?! Die Vermieterin will sogar noch 10 Euro von mir haben. Was kann ich tun?
Sie müssen sich wohl noch ein bisschen gedulden, bis die Vermieterin die Abrechnung erstellt. Erst dann kennen Sie das Abrechnungsergebnis und werden erfahren, ob ein Guthaben oder eine Forderung besteht.
Meine Mutter hat vor 2 Tagen eine Nebenkostenabrechnung der letzten 7 Jahre bekommen.
Sie musste laut Abrechnung für jedes Jahr was nachzahlen, insgesamt über 1500Euro. Dummerweise hat sie die Abrechnung unterschrieben. Jetzt meine Frage: Kann sie trotzdem Widerspruch einlegen oder hat sie mit ihrer Unterschrift die Abrechnung akzeptiert?
das kann ich Ihnen leider nicht sagen, §556 BGB besagt zwar, das eine abweichende Vereinbarung unwirksam ist – dennoch empfiehlt es sich in Ihrem Fall sicherlich einen rechtlichen Rat einzuholen.
ist es zulässig, dass der Vermieter zurückzuzahlende Nebenkostenabrechnungen erst nach 12 Monaten verschickt, die Parteien, die etwas bezahlen müssen, ihre Abrechnung aber schon nach 6 Monaten bekommen?
wir haben Ende Dezember 2012 eine Kopie der Nebenkostenabrechnung 2011 erhalten. Allerdings nur den Teil der Fernwärme. Daraufhin haben wir den Vermieter kontaktiert und die vollständige Abrechnung kam dann erst Mitte Januar 2013.
Ist dies rechtens und müssen wir die Nachzahlung leisten?
wie ich jetzt weiß, ist eine verspätete Mietnebenkostenabrechnung unwirksam und ich muss nicht zahlen. Aber wie sieht es aus, wenn ich schon gezahlt habe? Kann ich das Geld dann zurückfordern oder mit dem Mietanspruch verrechnen?
ich würde Ihnen empfehlen, sich rechtlich beraten zulassen.
meine Schwester ist nach 18 Jahren aus Ihrer Mietwohnung ausgezogen. Da es Ärger mit der Kaution und Abrechnung gab, habe ich mal ihre Abrechnungen der letzten Jahre angeschaut. Der Vermieter hat regelmäßig Nebenkosten abgerechnet, die er nicht umlegen darf. Zum Beispiel die Grundsteuer und Verwalterkosten. Zusätzlich einige Kosten, die er nicht näher aufgeschlüsselt hat. Das waren pro Jahr ca. 250-300 Euro.
Sie ist vor 10 Monaten ausgezogen. Die letzte Abrechnung kam vor ca. 3 Monaten, die Abrechnung davor ist leider älter als 12 Monate.
Welche Möglichkeiten hat sie, noch Geld zurückzufordern?
ich würde mich an Ihrer Stelle rechtlich beraten lassen. Nur wenn man alle Details kennt, kann man hierzu eine Aussage treffen.
ich habe von meinem Vermieter eine Nebenkostenabrechung über fast 4000,- Euro erhalten. Diese Summe kann einfach nicht stimmen. Der Vermieter, welcher ohnehin bei allen Mietern als skrupellos und unehrrlich bekannt ist, ist zu einer Offenlegung der Kosten nicht bereit.. Muss ich die Summe tatsächlich dennoch zahlen und kann sie nur lediglich ggf später zurück fordern? Oder darf ich die Zahlung so lange verweigern bis mir die Unterlagen seitens des Vermieters vorgelegt werden? Ersteres kann ich mir nicht vorstellen, denn dann wären für Vermieter doch Tür und Tor geöffnet, ersteinmal Unsummen “einzutreiben”..
Sie haben ein Recht zur Belegeinsicht, bitte lesen Sie diesen Artikel.
ich habe letzte Woche eine Nebenkostenabrechnung meiner gewerblich gemieteten Räume für die letzten 3 !!! Jahre bekommen – diese Abrechnung beinhaltet allerdings nur die Kosten für Wasser da ich einen eigenen Stromzähler und Elektroheizung habe.
Hinzu kommt, dass es offensichtlich so ist, dass ein weiterer Mieter Wasser über die selbe Wasseruhr bezieht, er aber nur einen Zwischenzähler hat. Da er in seinen Räumen Feiern veranstalet, hat er wohl auch einen relativ hohen Wasserverbrauch.
Jetzt wird von mir die gesamte Summe gefordert und ich soll selber mit dem anderen Mieter abrechnen. Hinzu kommt, dass der Vermieter in der Pacht nur einen sehr geringen Abschlag einkalkuliert hat, so dass die Summe nun horend ausfällt.
Die Zahlungsfrist ist außerdem auf 14 Tage ausgelegt.
Muss ich (innerhalb dieser Frist) zahlen und auch mit dem Nachbarn selber abrechnen, also meine Auslagen zurück fordern?
ein wirlich schwieriger Fall, da Gewerbe. Hier kann vieles vereinbart werden. Wenn die Nachzahlung eine Prüfung rechtfertigt, würde ich die gewerbliche Nebenkostenabrechnung hier prüfen lassen oder ganz konkrete Fragen an einen Anwalt richten.
mir hat mein Vermieter zum 19.06.2013 meine Nebenkostenabrechung für das Jahr 2011 zugesandt. Als ich Ihn darauf hingewiesen habe, diese nicht mehr zu bezahlen, erklärte er, dass die Heizkostenabrechnung 2011 von der Hausverwaltung auch erst im Juni 2012 bekommen habe und daher erst dann diese Frist zählen würde.
Gibt es hierbei eine Sonderregelung ?? Oder habe ich nun Recht ?
eine Außennahem besteht nur dann, wenn der Vermieter die Verspätung nicht zu vertreten hat. Das die Hausverwaltung spät gehandelt hat, muss nicht automatisch bedeuten, dass dem Vermieter keine Schuld trifft. Das muss der Vermieter vielmehr nachweisen. Hierzu gibt es auch Rechtsprechung. Fragen Sie am besten den Anwalt Ihres Vertrauens.
Ich bin dieses Jahr in die Wohnung meiner verstorbenen Großmutter gezogen. Sie ist im Dezember 2012 verstorben, die Wohnung läuft seit Mai 2013 auf meinen Namen.
Nun habe ich eine vollständige Abrechnung für das Jahr 2012 bekommen mit einer Nachzahlungsforderung.
Bin ich verpflichtet diese zu bezahlen oder wie ist das im Fall eines verstorbenen Vormieters?
ein ungewöhnlicher Fall. Ich kann Ihnen hierzu leider nichts schreiben tut mir Leid.
ist die Höhe der Forderung in der NK-Rechnung für die Frist völlig irrelevant?
Unser bisheriger Vermieter hat die NK-Abrechnung immer verspätet geschickt (Beispiel: NK für 2011 wurden Anfang 2013 abgerechnet). Theoretisch wären wir also nicht verpflichtet gewesen, ihm die Nachzahlung tatsächlich zu leisten.
Im Juni 2013 endete unser Mietvertrag. Es sind jetzt noch die NK von 2012 und für das erste Halbjahr 2013 offen. Unser Abschlag lag weit unter den tatsächlichen Kosten – wobei unser Vermieter nie auf unseren Vorschlag einging, den Abschlag zu erhöhen. Wir mussten oft jährlich über 1.000 Euro nachzahlen. Sehe ich das richtig, dass wir theoretisch für 2012 keinen Cent bezahlen müssten, sollte der Vermieter es nicht hinkriegen, bis 31.12.2013 eine NK-Abrechnung für 2012 zu erstellen? (Eine Verzögerung kann er nicht geltend machen, da wir ihm unsere neue Adresse schriftlich mitgeteilt haben.)
ja, sofern der Vermieter die Verspätung zu vertreten hätte, sehen Sie es genau richtig.
mein Vermieter hat vor ein paar Wochen die Nebenkostenabrechnung für den Abrechnungszeitraum 01.01 – 31.12.2012 in meinen Briefkasten geworfen.
Da mein Mietvertrag ab 01.02.2012 gültig war, wurden für die einzelnen Positionen 91% veranschlagt.
Soweit so gut… einer der Positionen lautet Haus- und Gartenpflege.
Im Mietvertrag wurde keine Position zur Haus- und Gartenpflege vereinbart, es sind lediglich die Positionen Grundmiete und Vorauszahlung Betriebskosten aufgeführt.
Ich habe weder ein Interesse daran den Garten zu nutzen, noch diesen zu pflegen.
Mir wurden bereits verschiedene Formulare “Zusatz zum Mietvertrag” vorgelegt, nachdem ich diese Position mündlich moniert hatte. Ich soll mich für eine Vorlage entscheiden.
es dürfen nur die Kosten umgelegt werden, die im Mietvertrag als Nebenkosten vereinbart wurden. Sichern Sie sich im Zweifel mit der Einschätzung eines Rechtsanwaltes ab.
verstehe ich es also richtig, dass ein einzelner Punkt Haus- und Gartenpflege hätte im Mietvertrag mit aufgefürt werden müssen, um umgelegt werden zu können?
Gibt es noch andere Punkte, die einzeln aufgeführt werden müssen und nicht pauschal unter Nebenkosten/Betriebskosten fallen?
Der Punkt Haus- und Gartenpflege wurde in der Nebenkostenabrechnung übrigens pauschal veranschlagt, da sie nicht von einem Unternehmen durchgeführt wird.
ja, alle Nebenkostenarten müssen genannt werden. Oft wird aber auch auf die Betriebskostenverordnung verwiesen.
Zu jedem Abrechnungspunkt muss es entsprechende (Eigen-)Belege geben, Sie sollten bei der Pauschale also nachhaken.
Sichern Sie sich in Ihrem Vorgehen im Bedarfsfall anwaltlich ab.
meine Mutter ist dieses Jahr verstorben. Die Wohnung habe ich als Alleinerbin zum 31.05.2013 gekündigt. Ist es richtig, dass der Vermieter mit der Nebenkostenabrechnung 2013 bis Dezember 2014 Zeit hat ?
das ist grundsätzlich richtig, ja. Siehe §556 BGB.
ich habe eine Nebenkostenabrechnung erhalten. Diese jedoch NICHT fristgerecht bezahlt, da ich dieses Jahr sehr große finanzielle Probleme hatte. Nun hat mir mein Verwalter 1 Mahnung geschickt mit einem neuen Zahlungstermin. In dem Schreiben steht das wenn ich diesen Termin nicht einhalte wird er mir das Trinkwasser absperren. Ich hatte gehofft das es an ein Inkassounternehmen geleitet wird und ich den Betrag in Raten abbezahlen kann. Ist das denn rechtens das er mir den Wasserhahn zudreht ? Vielen Dank im Vorraus Grüße Phil
ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das rechtlich in Ordnung ist und auch nicht, das Ihr Vermieter sich das traut. Im Zweifel: Anwalt einschalten.
ich bitte um Hilfe und fasse mich kurz.
Ich soll für den Zeitraum 1.1.12 – 30.6.12 nachzahlen.
Im Mietvertrag steht Nebenkostenabrechnung erfolgt jährlich.
Die Nebenkostenabrechnung war am 15.7.13 bei mir im Briefkasten.
Ihr Auszugsdatum hat nichts mit der Abrechnungsfrist des Vermieters zu tun. Mehr unter: Nebenkostenabrechnung nach dem Auszug. Sprechen Sie bei Bedarf bitte mit einem Anwalt, dieser kann Sie rechtlich beraten.
diesen Artikel habe ich bereits gelesen. Verstehe ihn jedoch nicht ganz.
Es geht mir um diesen Satz im Mietvertrag:
“Die Abrechnung der Nebenkosten erfolgt jährlich.”
Heißt das es gilt die 12 Monats-Regel?
oder kann die Abrechnung bis 31.12.13 bei mir eingehen?
Entschuldigen Sie meine Unwissenheit Gruß
Hallo Herr Hundt, wir haben unsere Nebenkostenabrechnung für 2011 erat jetzt bekommen, daher ist sie ja unwirksam.
Allerding haben wir ein Betriebskostenguthaben (gut 500 €) und eine Heizkostennachzahlung (angeblich, ohne Zählerwerte oder ähnliches 770€).
Haben wir Anrecht auf das Guthaben, ohne die Nachzahlung zu zahlen?
eine schwierige, aber nachvollziehbare Frage. Es herrschen hier offensichtlich unterschiedliche Auffassungen. Ich kann kein passendes Urteil finden und Ihnen leider nicht weiterhelfen. Sprechen Sie am besten mit einem Anwalt.
Immerhin müssen wir die Differenz ja auch nicht zahlen!
wir hatten Ende 2011 einen Verwalterwechsel und der neue Verwalter ist erst jetzt in der Lage gewesen (Unterlagen lagen vorher nicht vor) eine Abrechnung zu machen. Meine Mieter aus 2011 sind nun nicht mehr bereit, die Nachzahlung in Höhe von 350,00 € zu leisten wegen Verjährung (§ 556 BGB). Nun habe ich aber den Verzug nicht zu verantworten? Wie komme ich trotzdem zu menem Geld?
in der Regel wird der Eigentümer jetzt beweisen müssen, dass es alles versucht hat, pünktlich abzurechnen (z.B. Briefe an die Hausverwaltung). § 556 BGB sagt ja auch, dass die Nebenkostenabrechnung nach der Abrechnungsfrist möglich ist, wenn der Vermieter die Verspätung nicht zu vertreten hat.
Sie können nur an Ihre Mieter appellieren und im zweiten Schritt einen Anwalt einschalten.
ich bin zum 15.03.2013 aus meiner Wohnung ausgezogen. Am 15.07.2013 wurde mir die Betriebskostenabrechnung für 2012 zugesandt. Hieraus ergibt sich ein Guthaben in Höhe von 160 €. Hier meine Frage, bis wann muss der Vermieter das Guthaben auf mein Konto überweisen? Und darf er das Guthaben zur Sicherheit einbehalten bis die Abrechnung für 2013 (dies bekomme ich ca. im Juli 2014) erstellt ist?
hier ein Artikel zu den Zahlungsfristen für Sie.
meine Nebenkostenabrechnung vom 1.1-31.12.2011 ist heute am 6.8.2013 bei mir eingegangen abgestempelt am 2.8.2013 muss ich sie noch bezahlen oder ist die frist abgelaufen?
der Vermieter hat 12 Monate nach dem Abrechnungszeitraum Zeit die Abrechnung zu erstellen und dem Mieter zu zustellen. Richten Sie Ihre Frage im Zweifel an einen Rechtsanwalt, dieser kann Sie entsprechend beraten.
Wir haben heute die Betriebskostenabrechnung für den Zeitraum 01.01.2011-31.12.2011 und für den Zeitraum 01.01.2012-31.12.2012 bekommen. Mein Mann und ich sind geteilter Meinung. Ich denke die Abrechnung für das Jahr 2011 ist hinfällig. Stimmt das?
die Abrechnung für das Kalenderjahr 2011 hätte bis Ende 2012 bei Ihnen sein müssen, richtig. Hier noch ein Artikel-Tipp: http://www.nebenkostenabrechnung.com/nebenkostenabrechnung-vermieter-hat-die-verspaetung-nicht-zu-vertreten/
Fragen Sie im Zweifel bitte wie immer einen Anwalt.
ich habe am 14.7.13 die Nebenkostenabrechnung für den Zeitraum 01.01.2012 – 31.12.2012 erhalten. Soweit alles ok.
Diese Abrechnung enthält aber für die Heizkosten den Abrechnungszeitraum 01.06.2011 – 31.05.2012. Die Heizkostenabrechnung wurde erstellt am 26.02.2013 (Beleg liegt vor).
Kann die Verwaltung die kompletten Heizkosten noch abrechnen? Bzw. welchen Anteil dürfte sie nicht mehr abrechnen? Dies ist mir nicht ganz klar.
Vielen Dank für Ihre Antwort und Ihre Bemühungen insgesamt auf dieser Webseite. Ist wirklich sehr hilfreich und nett.
wenn die Abrechnungsfrist auf Grundlage des Heizkosten-Abrechnungszeitraums nicht eingehalten wird, kann der Vermieter zumindest keine Nachforderung mehr an Sie richten. Im Zweifel sollten Sie sich rechtlich beraten lassen.
Ich streite mich jedes Jahr mit meinem Vermieter über die Nebenkosten.
Da er nie etwas zurückzahlen will erhöht er ständig angebliche Versicherungsbeiträge und Instandsetzungsbeiträge. Wenn man nach einem Nachweis fragt verlangt er 8 € pro Kopie. Ist das denn rechtens? Außerdem bin ich mir auch nicht sicher ob eine Glasbruchversicherung bei einem alten Haus mit 2 Treppenhausfenstern, wie er sagt, Standard ist. Können Sie mir helfen?
Sie haben als Mieter das Recht die Belege einzusehen oder Kopien zu erhalten (siehe Link). Hier erfahren Sie mehr zur Glasversicherung.
ich habe 2012 mein Haus verkauft.. Bin dann von Jan.-April noch in dem Haus wohnen geblieben und habe mit dem Käufer einen Mietvertrag geschlossen. April 2012 sind wir dann ausgezogen und in unsere neue Wohnung gezogen.
Erst heute am 15.08.2013 erhalte ich eine Nebenkostenabrechnung für den Zeitraum Jan-April 2012 mit einer Nachzahlung von fast 100,- €
Muss ich diese noch zahlen nach fast 15 Monaten wo ich nicht mehr da wohne?
hier ein Artikel für Sie: Nebenkostenabrechnung nach dem Auszug.
Wir leben im Eigentum und beziehen in einer Gemeinschaft quasi “Fernwärme” durch ein Blockheizkraftwerk und Wasser ebenso vom Verkäufer des Hauses! Wir können und nicht selbst anmelden! Die Betriebskosten werden uns zwar zugestellt, aber wir bekommen keine NAchweise geliefert, wodurch diese entstanden sind! Bsp. Wasser beim Versorger liegt bei 1,80 und Abwasser bei 1,85! Uns werden aber lt. Abrechnung für Wasser 1,90 und Abwasser 2,00 Euro berechnet! Es gibt keine REchnungen und Zählerstände, welche wir prüfen können bzw. es wird uns keine Einsicht gewährt oder Nachweise geliefert! Ich habe die BK nicht bezahlt! Auf Aufforderung der Gesellschaft zu zahlen habe ich auf den nicht nachgewiesen Rechnungsabschluß mit Belegen verwiesen! Danach nichts mehr gehört! Schon das zweite JAhr! Mir egal, aber ist doch seltsam? Es sind über 20 Parteien, wahrscheinlich haben die sich an den anderen genug bereichert, sodass die uns dann in Ruhe lassen… Mein Gefühl… Können die uns “verklagen” bzw. auf Zahlung bestehen, wenn KEIN Nachweis geliefert wird?
1. Sie leisten als Eigentümer ja Vorauszahlungen in Form von Hausgeld.
2. Wenn Sie eine Hausgeldnachzahlung nicht leisten, dann bauen Sie Hausgeldrückstände auf. Damit schaden Sie nicht den Versorger, sondern der Gemeinschaft. Wenngleich ich Ihr Handeln gut verstehen kann. Mein Tipp: Sprechen Sie die Abrechnung bei einer Eigentümerversammlung an und lassen Sie sich bei Bedarf rechtlich beraten.
Wir haben vor fast 2 Monaten die Nebenkostenabrechnung bekommen.
Bis zum heutigen Zeitpunkt wurde das Guthaben von fast 700 Euro noch nicht überwiesen.
Die Verwaltung möchte einen Rückstand von einer angemieteten Garage damit verrechnen welches aber noch passiert ist.
Wielange hat die Verwaltung zeit uns den Restbetrag zu überweisen?
Darf die Verwaltung überhaupt einen Rückstand von einem anderen Mieterkonto verrechnen?
hier ein Artikel zu den Zahlungsfristen in Bezug auf die Nebenkostenabrechnung.
ich warte seit Januar 2012 auf die Nebenkostenabrechnung und nach mehrmaliger Nachfrage hieß es immer, das der Vermieter noch nicht alle Daten beisammen hat.
Kürzlich gab der Vermieter zu, dass er die Nebenkostenabrechnung nicht rekonstruieren kann, da ihm die Unterlagen fehlen.
Was kann ich diesbezüglich vom Vermieter verlangen oder was kann unternehmen?
hier ein Artikel für Sie: Vermieter erstellt keine Nebenkostenabrechnung.
als Vermieter habe ich einen pauschalen Nebenkostenbetrag mit dem Mieter vereinbart. Die Pauschalität haben wir aber nicht schriftlich im Vertrag fixiert. Der Mieter wohnte von Ende 2008 bis Ende 2010 in der Wohnung und hat jetzt Ansprüche auf ein Guthaben geltend gemacht, dass sich nach Prüfung der Jahreskosten für ihn ergeben.
Welche rechtlichen Möglichkeiten gibt es, diese Ansprüche zu widerlegen?
Greift §195 BGB mit der regelmässigen Verjährungsfrist auch in diesem Fall?
mir ist nicht ganz klar, warum Sie eine Nebenkostenabrechnung erstellt haben bzw. woher der Mieter weiß, das sich ein Guthaben ergibt. Ich habe hier einen Artikel für Sie: Nebenkostenabrechnung ohne schriftlichen Mietvertrag.
Ich hoffe der Artikel hilft Ihnen weiter. Fragen Sie im Zweifel einen Anwalt.
danke für Ihre Antwort. Der Mieter kontaktierte mich und forderte die Jahresrechnungen zur eigenen Prüfung an. Daraus ergab sich für ihn ein Guthaben, da er Nebenkosten abzog, die nicht vom Mieter zu tragen seien.
Greift hier die Verjährungsfrist? Und könnte die gelebte Praxis, d.h. das Nichteinfordern von Jahresrechnungen durch den Mieter während der Mietzeit, sondern erst knapp 3 Jahre später, als “Beleg” für die mündliche Vereinbarung gewertet werden, dass ein Nebenkostenpauschalbetrag vereinbart wurde?
Ich warte immer noch auf meine NK-Abrechnung für den Zeitraum 01.06.2011 bis 27.05.12.
Die Vermieterin hat mir vor 2 Tagen ein Einschreiben zukommen lassen, indem sie mich auffordert die Nebenkosten zu zahlen und droht gerichtliche Schritte an.
Weiterhin behauptet die Vermieterin, das sie mir schon 3 Mahnungen geschickt hat und ich nicht darauf reagiert habe.
Ich habe bis heute weder eine Abrechnung, noch Mahnungen von ihr erhalten.
Leider gab es bei der ersten Abrechnung 2010 schon Probleme mit dieser Vermieterin.
Ich glaube hier wurde gezielt und absichtlich so gehandelt. Wie kann ich mich dagegen wehren?
grundsätzlich liegt die Beweislast für die rechtzeitige Zustellung der Nebenkostenabrechnung beim Vermieter. Im Zweifel gilt auch hier: Anwalt fragen.
Hallo Herr Hundt, ich habe mal eine Frage, meine Nebenkostenabrechnung vom 01.08.2011-31.12.2011 mit Abrechnungsdatum vom 18.02.2013 (Ista) ist mir erst 6 Monate später am 23.08.2013 durch meinen Vermieter zugegangen. Es ergibt sich eine Nachzahlung in Höhe von ca. € 200,00 muss ich diese noch bezahlen?
Ihr Artikel zur Abrechnungsfrist hilft mir da leider nicht. Normalerweiße hätte mir ja die Rechnung bis 31.12.2012 zugestellt sein müssen, es sei den es liegt nicht am Verschulden des Vermieters und so ist das ja die Ista hat die Abrechnung erst am 18.02.2013 erstellt obwohl sie im Januar 2012 zum ablesen schon da war (ich glaube da wurde auch geschummelt bei dem Abrechnungsdatum). Naja trotz alle dem habe ich die Nebenkostenabrechnung erst 6 Monate nach Datum von meinem Vermieter zugestellt bekommen muss ich diese da noch bezahlen?
Außerdem ist die Abrechnung auch noch falsch muss ich hier erst eine ordungsgemäße Abrechnung anfordern damit ich mit der Nebenkostenabrechnung 2012 nicht den selben Ärger habe und dann die Zahlung verweigern?
Über einen kleinen Ratschlag wäre ich wirklich sehr dankbar.
schauen Sie sich den gesamten Abrechnungszeitraum an (wahrscheinlich 01.01.2011 bis 31.12.2011, wenn Sie im August eingezogen sind). Im Anschluss dieses Abrechnungszeitraums hat der Vermieter 12 Monate Zeit die Abrechnung zu erstellen.
Dienstleister arbeiten ja für den Vermieter. Hier sollte dann geklärt werden, warum die Nebenkostenabrechnung tatsächlich später erstellt wurde als notwenig.
Lassen Sie ich bitte bei Bedarf von einem Anwalt vertreten.
Der Vermieter hat nachweislich die Abrechnungsfrist für das Jahr 2011 überschritten, erst auf Drängen (da wir eine Hohe Vorauszahlung leisten) kam die Abrechnung im Juni 2013, dort war ein Guthaben von ca. 1100 Euro angegeben. Der Vermieter hat dann 2 Monate später eine neue korrigierte Abrechnung uns zugeschickt, nun soll unser Guthaben aber nur noch ca. 500 Euro hoch sein. Wie verhält es sich damit rechtlich?? LG
leider kann ich Ihnen für Ihren sehr speziellen Fall keinen Tipp geben. Sie sollten A: die beiden Abrechnungen prüfen und die Differenz ausmachen und B: die Frage an einen Anwalt richten.
Rx31807
Wir haben gestern die Abrechnung bekommen . Wir haben zum 28.02.12 gekündigt sind aber schon zum 15. ausgezogen. Die verlangen über 110€ für 2 Monate Nachzahlung obwohl wir die Jahre vorher immer mit der Vorauszahlung hingekommen sind. Die Abrechnung ist vom 01.01.12-28.02.12 und kam erst gestern ? Ist das überhaupt rechtens?
Hallo Rx31807,
Sie sparen in den Sommermonaten die Vorauszahlungen für die Heizkosten im Winter. Wohnen Sie nur im Winter in einer Wohnung, kommt es regelmäßig zu hohen Nachzahlungen. Lassen Sie die Abrechnung im Zweifel von einem Anwalt prüfen.
Wir haben am 5.9.2013 unsere Betriebskostenabrechnung bekommen und sollen 433,03 Euro nachzahlen. Mit diesem Schreiben werden wir auch aufgefordert, ab dem 1.10.2013 die monatliche Vorauszahlung um 36,00 Euro zu erhöhen. Das alles scheint richtig und nachvollziehbar. Was ich aber nicht nachvollziehen kann, ist ein Satz am Ende des Schreibens:
“Bitte berücksichtigen Sie die Erhöhung Ihrer Mietzahlung ab Okt. 2013 die in der Abrechnung Okt. 2013 – Sep.2014 berücksichtigt wird.”
Diese Abrechnung findet aber erst 2015 statt. Ist das korrekt, dass sich eine Erhöhung der Betriebskostenvorauszahlung nicht im Folgejahr auswirkt, sondern erst 2 Jahre später?
leider kann ich nicht ganz nachvollziehen wie die Dinge bei Ihnen liegen. Die erhöhte Vorauszahlung wird ab dem Monat der ersten Zahlung berücksichtigt. Fragen Sie im Zweifelsfall am besten einen Anwalt.
Unser Vermieter hatte uns vor kurzem erst eine Nebenkostenabrechnung für 2011 und 2012 nach unserer Aufforderung erstellt. Diese ergab ein Guthaben von ca. 500€. Hierbei hat er auch die Grundsteuer für die beiden Jahre mit umgelegt.
Soweit so gut, ..da es allerdings eine 12 monatige Abrechnungsfrist-Frist für den Vermieter gibt, ist er dazu berechtigt diese Grundsteuer für das Jahr 2011 als Forderung noch geltend zu machen? ..Diese sind immerhin mit 166€ ausgewiesen..
nach Ablauf der Abrechnungsfrist kann eine Vermieter keine Nachforderung an den Mieter richten. Ausnahme: der Vermieter hat die Verspätung nicht zu vertreten.
Bei Bedarf sollten Sie einen Anwalt konsultieren. Viele Grüße
ich hab heute von unserer Hausverwaltung mitgeteilt bekommen, das sie uns morgen die Heizkostenabrechnung der letzten 2 1/2 Jahre in den Briefkasten wirft!
Allerdings haben wir im Mietvertrag eine jährliche Abrechnung stehen! Unser Vermieter hat die Abrechnung aber auch erst heute bekommen! Sprich kann er nichts für die Verspätung!
Muss ich das dann so schlucken oder kann ich auf die jährliche abrechnung hinweisen und der Rest verfällt?
Sie müssen genau hinterfragen, warum es zu der Verspätung kam und ob die Hausverwaltung / der Eigentümer tatsächlich nichs für die Verspätung der Heizkostenabrechnug kann. Wie immer gilt: Im Zweifel den Rat von einem Anwalt einholen.
Guten Tag Herr Hundt! Ich bin seit 1.11.2012 Eigentümerin einer Wohnung und in der HV vor drei Wochen wurde die Hausgeldabrechnung 2012 beschlossen, wodurch mir ein Guthaben von über 1000€ zusteht.
Auf Anfrage beim hausverwalter, wann die Auszahlung denn endlich erfolge, bekam ich folgendes Antwort:
offensichtlich ist das Geld ja nicht auf dem Bewirtschaftungskonto. Sie sollten fragen warum das so ist. Vielleicht ist es nur ein “normales” Liquiditätsprobleme der Gemeinschaft. Ansonsten würde ich persönlich wegen ein paar Wochen keinen Ärger anfangen. Sie müssten sich rechtlich beraten lassen und gegen die Hausverwaltung / die Eigentümergemeinschaft vorgehen – alles aufwendig, teuer und schwierig.
im September letzten Jahres habe ich meine Mietwohnung fristgerecht zum 31.12. gekündigt. Am 15. November bin ich ausgezogen und habe am 20. November die Schlüssel übergeben. Da der beauftragte Makler und mein Vermieter sicher waren die Wohnung zum 1.12. wieder zu vermieten wurden am 27. November die Zählerstände abgelesen.
Nun habe ich letzte Woche die Nebenkostenabrechnung bekommen und erfahren, dass die Wohnung erst zu einem späteren Zeitpunkt wieder vermietet wurde. Deshalb soll ich sowohl die Kosten für die Zwischenablesung als auch die Nebenkosten für den Monat Dezember bezahlen! Und die Heizkosten für den Dezember betragen das Vierfache meines ganzen Jahresverbrauchs in dieser Wohnung!
wenn Sie keinen Mietaufhebungsvertrag geschlossen haben (oder anderweitig das frühere Mietvertragsende vereinbart haben) ist einzig das Ende des Mietvertrages relevant. Ausziehen kann man als Mieter quasi wann man will. Anders könnte es aussehen, wenn Sie auch schon keine Miete mehr gezahlt haben, das könnte für ein früheres Mietvertragsende sprechen. Hierzu sollten Sie sich dann rechtlich beraten lassen.
danke für die schnelle Antwort. Ich habe für den Dezember schon keine Miete mehr gezahlt und war bis zum Eintreffen der Nebenkostenabrechnung der Meinung die Wohnung sei zum 01.12. wieder vermietet worden.
Meine Frage ging in die Richtung, ob ich wirklich beides, die Zwischenablesung und die Dezemberkosten, bezahlen muss und ob ein zwar per Abrechnung des Versorgers nachgewiesener, aber unverhältnismäßig hoher Verbrauch einfach an mich weitergegeben werden darf!
hier noch ein Artikel zur Nutzerwechselgebühr / Zwischenablesung. Es wird jetzt darum gehen, zu beweisen, wann der Mietvertrag wirklich beendet wurde. Lassen Sie sich im Ernstfall bitte rechtlich beraten.
mein Vermieter schickt jedes Jahr eine rechnerisch falsche BK-Abrechnung, natürlich zu meinen Ungunsten. Und er lässt sich dann viel Zeit mit der Überweisung des Guthabens. Deshalb habe ich in diesem Jahr den Betrag nach zweimaliger Anforderung von der nachfolgenden Miete abgezogen. Jetzt verlangt er eine Rücküberweisung des BK-Guthabens. Muss ich das tun? Vielen Dank für Ihre Antwort im voraus.
vielleicht sollten Sie sich dazu anwaltlich beraten lassen. Im dümmsten Fall bauen Sie so Mietschulden auf, was zu weiteren Problemen führen kann.
Nachdem ich schon viel gelesen habe, habe ich eine Frage.
Wir sind am 31.08.12 ausgezogen. Haben die Abrechnungen jetzt im Oktober bekommen. Also noch in der Abrechnungsfrist?! Allerdings steht in der Abrechnung ein Zeitraum bis 03.09.12 also 3 Tage zu viel. Ist diese Nebenkostenabrechnung nun unzulässig? Und wie ist es jetzt wenn trotzdem die Frist eingehalten wurde aber die Abrechnung falsch ist? Wenn wir eine neue Abrechnung erst am 01.01.13 bekommen wäre die Frist ja abgelaufen? Oder zählt das Datum der falschen Abrechnung?
Ich habe mal eine Frage! In meinem Mietvertrag steht nur die Kaltmiete sowie 120,-€ Nebenkosten ohne dass diese genauer aufgelistet sind. Auch steht da kein Hinweis auf die Betriebskostenverordnung drin!
Muss ich dann trotzdem Nebenkosten nachzahlen, wenn eine Abrechnung kommt, oder sind die 120,-€ pauschal zu verstehen und der Vermieter kann nicht auf der Nachzahlung beharren?
grundsätzlich kann sich der Vermieter im Mietvertrag auch auf die Betriebskostenverordnung beziehen. Das wurde zumindest von der Rechtsprechung abgenickt. Im Zweifel sollten Sie einen Anwalt befragen.
Guten Tag Mein Freund und ich haben heute unsere erste Nebenkostenabrechnung erhalten und zwar mit dem Abrechnungstermin vom 1.1.2012-31.12.2012 jedoch sind wir erst zum 1.11.2012 eingezogen. Irgendwie können wir die Abrechnung von vorne bis hinten nicht nachvollziehen. Für die 2 Monate sollen wir insgesamt 350€ nachzahlen… Wobei die Vorrauszahlungen noch nicht Mals korrekt angegeben sind. Außerdem sind unsere Kosten viel höher als die von Nachbarn mit gleichgrossen Wohnungen und gleicher Personen Zahl die schon das ganze Jahr dort wohnen und sich die gleichen Nebenkosten zahlen. Wie kann sowas sein? Liegt ein Fehler vor?
vielen Dank für die nützlichen Tipps und die gute Zusammenfassung der Themen!
Leider konnte ich in unseren Fall nicht weiterkommen.
Es handelt sich um eine 5er WG
Im Hauptmietvertrag des/der Hauptmieter/in steht, dass umgerechnet 80€ Nebenkosten pro Person festgeschreiben sind, also 400€ insgesamt.
Im Untermietvertrag für die einzelnen Untermieter steht: “Nebenkostenvorauszahlung EUR 100€ ”
Im Untermietvertrag steht aber: “Die Abrechnung der Nebenkostenvorauszahlung richtet sich nach den Vorschriften des Hauptmietvertrages”…
Findet hier somit ein leichter Betrug statt? Vertragbruch? Wie kann man das definieren?
der Hauptmieter vermeidet so eine Nachzahlung des Untermieters, er geht auf Nummer sicher. Nach der Nebenkostenabrechnung sollten zuviel gezahlte Vorauszahlungen an die Untermieter zurück gezahlt werden. Richten Sie Ihre Anlegen im Zweifel am besten an einen Anwalt.
Guten Tag Herr Hundt, folgendes Problem versuche ich nun zu beschreiben….
Mein Bruder wurde April 2010 inhaftiert und ich habe seine Wohnung zum 01.06.2010 auflösen müssen. Im darauf folgenden Jahr bekam ich eine Nachzahlung von knapp 210€- worauf ich der Verwaltung erneut mitteilte das dieser in Haft ist und ich die Kosten def. nicht zahlen werde. Nun erhielt ich am 17.10.2013 erneut die Aufforderung diesen Betrag zu zahlen. Wie ist nun die rechtliche Grundlage? Vorallem da mir dieser Betrag als eher überhöht erscheint- für 4 Monate- 210€ Nachzahlung, und noch dazu in 10 Tagen zu überweisen!
Ich hoffe das Sie mir helfen können und danke Ihnen im Voraus.
insbesondere wenn Sie nicht Mitmieterin sind, sollten Sie dazu einen Anwalt befragen. Tut mir Leid, dass ich Ihnen dazu nicht mehr schreiben kann.
ich bin am 15.10.2012 in eine neue Wohnung gezogen. Kurz nach Einzug waren die ersten Mängel an der Wohnung erkennbar (undichte Fenster im Esszimmer u. Schlafzimmer, tropfende Heizung im Esszimmer), die ich natürlich gleich der Hausverwaltung mitteilte.
Behoben wurden bisher keine Mängel, jedoch erreichte mich nun letzte Woche die Nebenkostenabrechnung 2012. Ich habe einen großen offenen Ess-Wohnzimmer-Bereich. Die Heizeinheiten für Esszimmer und Schlafzimmer sind wesentlich höher als in den anderen Zimmern (Vergleich Wohnzimmer-Heizung), fast doppelt so hoch. Es wurde jedoch in diesen Zimmern nie mehr geheizt als in allen anderen Räumen.
Kann ich diese hohen Verbrauchseinheiten für Esszimmer und Schlafzimmer aufgrund der fehlenden Instandsetzung, anfechten?
Wir haben heute (04.11.) die Nebenkostenabrechnung für den Zeitraum 01.09.11 – 31.08.12 von unserer Vermieterin erhalten (in den Briefkasten geworfen) mit einer Nachzahlung von 560 €. Die beiliegende Abrechnung von ista ist vom 02.10.2013. Daher ist die Abrechnung bei uns 14 Monate nach Abrechnungszeitraum eingegangen. Muss ich die Nachzahlung zahlen, oder ist das ein Unverschulden des Vermieters, da die Abrechnung von ista erst am 02.10.2013 erfolgt ist?
fragen Sie den Vermieter doch einfach, warum die Abrechnung verspätet kam und bitte um entsprechende Begründung. Im zweiten Schritt würde ich die Antwort kurz von einem Anwalt prüfen lassen.
Hallo Herr Hundt, vielen Dank für Ihren plausiblen Artikel und auch die Kommentare sind sehr hilfreich. Wir haben seit dem Jahr 2008 keine Nebenkostenabrechnung von unserem Vermieter ausgehändigt bekommen. In unserer Wohnung sind zahlreiche Schäden, die sich natürlich gravierend u.a. auf die Heizkosten auswirken. (Fenster kaputt, teilweise rausgebrochen => Holzfenster über 40 Jahre alt). Nun ist der Vermieter seit drei Jahren nicht mehr greifbar und die Wohnung soll im Dezember verkauft werden. Nun beschwert sich die Hauseigentümerschaft, weil wir die Nebenkostenvorauszahlung (auch wegen fehlender Neuberechnung) zurückhalten. Die Hausverwaltung war bereits vor Ort und hat uns vor zwei Jahren zugesichert, dass die Schäden in der Wohnung beseitigt werden. Seither ist nichts passiert. Wir wären auch schon längst umgezogen, hätten wir etwas vergleichbares in Größe und Miete in unserer Umgebung gefunden. Die meisten Mieter sind der Meinung, wir müssen die Nebenkosten bezahlen. Ist das richtig?
Was kann schlimmstenfalls auf uns zukommen?
ich habe am 06.11.2013 eine Nebenkostenabrechnung im Briefkasten gehabt mit Poststempel 01.11.2013. Diese Abrechnung geht über den Zeitraum 01.01.-31.12.2012. Ich habe im genannten Zeitraum in der Wohnung gewohnt, bin aber aufgrund eines neuen Jobs am 31.10.2012 ausgezogen. Leider war die Kündigungsfrist da noch nicht beendet, aber ich kann anhand meines Arbeitsvertrages beweisen dass ich ab 1.11.2012 in einer ganz anderen Stadt gewohnt habe.
Ist die Nebenkostenabrechnung richtig oder kann ich Einspruch einlegen?
Ich wohne seit Mitte 2010 in einer Mietwohnung. Für 2010 mußte ich knapp €60 zurückzahlen, dieses wurde von der Mietverwaltung automatisch abgebucht. Rechnungserstellung erfolgte im März 2011, Abbuchung im gleichen Monat. Abrechnungszeitraum ist das Kalenderjahr.
Die Abrechnung 2011 kam im Nov 2012 mit einer Rückforderung von €357 – bei einer Wohnungsgröße von 34qm fand ich das etwas heftig. Da in 2011 mein Partner den Großteil des Jahres bei mir wohnte habe ich aber keinen Widerspruch eingelegt. Die Rechnung sollte Ende Nov 2012 abgebucht werden. Mehrere Mieter legten Widerspruch ein, es erfolgte keine Abbuchung. Im September 2013 erhielten wir eine Erinnerung an die Rechnung, man habe diese schlichtweg “vergessen” und sie werde am 30.09.2013 abgebucht werden. Bis heute erfolgte immer noch keine Abbuchung. Kann der Vermieter diese alte Rechnung jetzt überhaupt noch abfordern? Welchen Grund kann er vorschieben das Geld jetzt noch zu verlangen?
vielen Dank für die kompakte und verständliche Präsentation der Rechtslage. Eine Frage habe ich noch: Muss der Vermieter innerhalb der Frist dem Mieter die Abrechnung schriftlich zustellen (davon steht in §556 BGB nämlich nichts) oder genügt es, den Mieter anzurufen und die noch ausstehende Summe ohne weitere Erklärung zu nennen? Ist das auch eine “Mitteilung der Abrechnung” i.S.d. §556 III?
“Die Abrechnung ist dem Mieter … mitzuteilen”. Wenn Sie sich hierzu noch die Mindestangaben in der Nebenkostenabrechnung ansehen, kommen Sie der Antwort sicher näher. Ansonsten gilt wie immer: Anwalt fragen.
Daniel Randau
Hallo Herr Hundt. Mein Mietverhältniss endete am 31.3.2012 und mein ehemaliger Vermieter hat mir jetzt Ende Nov. 2013 die Nebenkostenabrechnung geschickt (die ich demzufolge auch nicht bei der Steuererklärung angeben konnte).
ein Link für Sie: Nebenkosten: Abrechnungszeitraum nach Auszug Viele Grüße
ich habe meine Nebenkostenabrechnung am 23.10.13 erhalten, daraus ergibt sich ein Guthaben von 212 Euro. In dem Schreiben der Vermietrin heist es, das geld wird meinem Konto gutgeschrieben.
Am 25.11.13 konnte ich immer noch keinen Zahlungseingang verbuchen,
welche Fristen gelten in diesem Fall?
Hallo Joaachim,
hier ein Artikel für Sie: Nebenkostenabrechnung: Zahlungsfristen für Mieter und Vermieter
die letzte Nebenkostenabrechnung,die ich erhalten habe, war Anfang 2012 für das Jahr 2011. Die Heizkostenabrechnung erfolgt immer vom 01.07.-30.06. des Folgejahres. Am 22.November 2013 erhielt ich nun die Abrechnung für 2012 mit der Heizkostenabrechnung 2011/2012. Als Berechnungsgrundlage für die Vorauszahlung wurden die Monate 07/11 – 06/12 hälftig und die Monate 01-12/12 hälftig berechnet. Anfang 2012 änderte sich die Vorauszahlung,daher weicht der nun ermittelte Betrag von den tatsächlich geleisteten Vorauszahlungen für das Kalenderjahr 2012 ab. Ist diese Art der Abrechnung korrekt? Darf eine Heizkostenabrechnung erst nach knapp 1 1/2 Jahren verrechnet werden?
das sind viele Jahreszahlen und Zeiträume. Wenn es Ihnen wichtig ist oder sogar eine hohe Nachzahlung droht, lassen Sie Ihre Nebenkostenabrechnung am besten prüfen.
in unserem Mietvertrag heißt es: “Die Betriebs- und Nebenkosten werden jährlich zum 31.12. eines Jahres, und zwar längstens innerhalb von 9 Monaten nach dem Stichtag abgerechnet.”
Wir haben die Nebenkostenabrechnung Ende November erhalten, mit einer Differenz zu unseren Ungunsten. Können wir die Zahlung unter Hinweis darauf verweigern, dass gem. Mietvertrag die Nebenkostenabrechnung bis zum 30.9. hätte vorliegen müssen?
Spielt es dabei eine Rolle, dass wir auch in den letzten Jahren die Nebenkostenabrechnung jeweils erst im November erhalten, die Verzögerung allerdings nie moniert haben, weil wir immer eine Rückerstattung erhalten haben?
in “§ 556 Vereinbarungen über Betriebskosten” heisst es, dass eine abweichende Vereinbarung zum Nachteil des Mieters unwirksam ist. Eine Abweichung zum Vorteil scheint also grundsätzlich denkbar. Wie es sich mich das Akzeptanz der verspäteten vorherigen Abrechnungen verhält, sollten Sie am besten mit einem Anwalt besprechen.
Martin Rosenlöcher
zum 22.11.2013 erhielt ich meine NK-Abrechnung für das Kalenderjahr 2012. Diese weißt eine Gutschrift zu meinen Gunsten aus. Allerdings habe ich berechtigte Zweifel, dass die NK-Abrechnung korrekt ist. Zahlreiche Rechnungspositionen wurden cent-genau aus der Vorjahresabrechnung übernommen (z.B. Hausmeisterdienst, Hausstrom, Abfallentsorgung uvm.), zumal die Rechnungsdaten auch eins zu eins mit den Vorjahresrechnungsdaten übereinstimmen.
Sofern eine von mir initiierte Korrektur der NK-Abrechnung, d.h. die Abrechnung der korrekten Rechnungen, einen Irrtum des Vermieter zu meinen Ungunsten ergibt, sprich, dass sich meine Gutschrift reduziert, besteht dann für den Vermieter überhaupt das Recht, die Gutschrift zu reduzieren? Besteht dieses mögliche Recht auch noch dann, wenn ich meinen Widerspruch für die NK-Abrechnung 2012 erst im Jahr 2014 einlege? Gemäß § 556 (3) BGB kann der Vermieter keine Forderungen nach >12 Monaten geltend machen.
Vielen Dank für Ihre Antwort und einen schönen 2.Advent.
es ist völlig normal, dass gewisse Kostenpositionen auf den Cent genau gleich bleiben, hier kann ich Sie also beruhigen.
ich selber bin Vermieter und mache jährlich meine Nebenkostenabrechnung. Bisher hatten die Mieter Nachzahlung aber auch mal Guthaben was ich ausgezahlt habe.
Bin ich verpflichtet eine Nebenkostgenabrechnung zu machen wenn es zu meinem Nachteil ist also der Mieter ein Guthaben hat?
Verjährt das Guthaben nicht nach dem 31.12. des Jahres?
hier der passende Link für Sie: Besteht eine Pflicht zur Abrechnung der Nebenkosten?
vielen Dank, dass Sie sich die Arbeit mit Ihrer Website gemacht haben.
Alles ist aufschlussreich und für einen Laien nachvollziehbar angeführt.
Die Inhalte haben mir bei einer Mietsache sehr geholfen.
Ich werde Ihre Website in meinem Kreis weiterempfehlen.
wie lange habe ich Zeit, um den Betrag überweisen zu müssen? Im Artikel steht einerseits:
„Der BGB räumt dem Mieter nach Erhalt der Nebenkostenabrechnung eine Frist von 12 Monaten nach Erhalt der Nebenkostenabrechnung ein, in welcher der Mieter die Möglichkeit hat die Nebenkostenabrechnung zu Prüfen und gegebenenfalls Einwand gegen die Abrechnung zu erstellen.“
Andererseits steht dort:
„Forderungen (müssen) aus der Nebenkostenabrechnung innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der Abrechnung beglichen werden.“
Ich habe heute eine Abrechnung erhalten. Darin steht die Aufforderung, zum 31.12.2013 zu überweisen. Den Betrag kann ich bis dahin nicht aufbringen. Wie lange habe ich nun Zeit?
Hallo Dolom,
das eine ist die Prüfungsfrist, das anderes Zahlungsfrist.
Hier noch ein Artikel für Sie: Nebenkosten: Zahlung ohne Vorbehalt schließt Widerspruch nicht aus
wir haben unsere Nebenkostenabrechnung erhalten und haben ein Guthaben zu unseren Gunsten. Nach mehrmaliger Prüfung scheint erst einmal nichts falsch zu sein.
Jedoch sind unsere Vorauszahlungen um ein vielfaches höher als unter normalen Umständen möglich. Dazu sei gesagt, dass wir seit 1 1/2 Jahren dort nicht mehr wohnen und dies unsere letzte NBK Abrechnung für diese Wohnung ist.
Bei Guthaben sollen wir also ein Schreiben aufsetzen mit unserer Bank-Verbindung und das Guthaben wird darauf überwiesen.
Wenn sich jetzt herausstellen sollte, dass denen ein Fehler unterlaufen ist und wir eine Nachzahlung hätten, müssten wir die noch bezahlen? (Frist ist 31.12.13 für NBK)
Wenn wir den Brief herausschicken und die uns das Geld überweisen und nachträglich dann (Frist?) anschreiben, dass denen ein Fehler unterlaufen ist. Sind wir verpflichtet das sehr hohe Guthaben zurückzuzahlen? Müsste man dann immer noch eine Nachzahlung durchführen?
ein verwirrter Mieter 18. Dezember 2013 |
Hallo Siiu,
ich bin leider auch ein bisschen verwirrt. Besprechen Sie Ihren Fall am besten mit einem Anwalt.
Schönen guten Abend Herr Hundt,
ich hab eine Frage. Meine Freundin ist mit ihrer Mutter Anfang August 2012 in eine Mietwohnung eingezogen. Ihre Mutter hat ständig den Vermieter nach der Nebenkostenabrechnung gefragt und von ihm kam immer nur: “Ja bringe ich Ihnen vorbei. Mache ich Ihnen fertig. Dauert noch ein bisschen usw.” Ihre Mutter ist ihm wirklich jeden Monat nachgelaufen, war ich auch schon selbst dabei. Die beiden sind jetzt im Oktober 2013 ausgezogen. Und die Abrechnung für das Jahr 2012 und das Jahr 2013 kam erst heute am 21.12. per Einschreiben an. Die beiden müssen jetzt 1500€ nach bezahlen. Aber soweit ich ihre Website bzw. den Artikel richtig gelesen und verstanden habe ist das doch im Prinzip nichtig? Weil der Vermieter seine Frist nicht eingehalten hat. Bitte schnell antworten ist eine dringend Angelegenheit.
Mit freundlichen Grüßen Christiano
das Auszugsdatum spielt für den Abrechnungszeitraum leider keine Rolle. Bei einer so hohen Nachzahlung sollten Sie über Ihre anwaltlich Beratung oder über die Prüfung der Nebenkostenabrechnung nachdenken.
Sehr geehrter Herr Hundt, ist es richtig, dass gewerbliche Vermieter längere Abrechnungsfristen haben?
Ich habe bis heute noch nicht meine Abrechnung von 2012. Die Frist dafür ist doch meiner Meinung am 31.12.2013 abgelaufen, oder?
ich würde als ersten in Ihren Gewerbemietvertrag schauen. Wahrscheinlich werden Sie dort eine Vereinbarung zur Nebenkostenabrechnung finden.
unser Mietverhältnis wurde am 28.02.2011 beendet. Am 19.12.13 erhielten wir nun eine Nebenkostenabrechnung für den Zeitraum vom 01.01.11 – 20.02.11 mit völlig falschen Daten. z. B. wurde die Heizung erst im Mai abgelesen, die Wohnung stand leer und wir sollen die kompletten Heizkosten tragen und auch der Wasserbrauch ist völlig falsch ausgewiesen, was insgesamt zu einer Nachzahlung von rund 600 Euro für 2 Monate führen sollte. Dagegen haben wir schriftlich Einspruch gelegt. Der Vermieter antwortete auf den Einspruch, dass er sich erst Mitte Januar kümmern könne. Überschreitet er damit nicht sämtliche Fristen, müssen wir dann überhaupt noch etwas zahlen?
T.Knoll
wenn es sich tatsächlich um die Abrechnung für 2011 handelt, sollten Sie diesen Artikel hier lesen: Abrechnungsfrist für die Nebenkostenabrechnung
wie verhält es sich denn mit der Frist der Vermieters, wenn er die Nebenkostenabrechnung am 23.12. per Einschreiben abschickt, der Empfänger aber zu diesem Zeitpunkt über die Feiertage verreist ist und ihm daher die Abrechnung nicht bis zum 31.12. zugestellt werden kann?
Hat der Vermieter dafür zu sorgen, dass der Mieter die Abrechnung bis zum 31.12. erhält und wenn der Mieter dann die Abrechnung erst im Januar vond er Post erhält – d.h. dieses Risiko liegt dann beim Vermieter – oder gilt dann in diesem Fall, dass die Abrechnung vom Vermieter unverschuldet verspätet angekommen ist.
ich weiss leider nicht, ob es hierzu bereits Rechtsprechung gibt. Sie sollten dahingehend recherchieren und im Zweifel einen Anwalt fragen.
Hallo, ich habe für 2012 die Nebenkostenabrechnung erhalten und einen Vergleich mit 2011 gemacht. Habe hier festgestellt das der Verbrauch der Heizung in 2011 ca. 41000 kWh betrug und in 2012 81000 kWh. auf Nachfrage wurde mir gesagt es könne sich in 2011 um einen Lesefehler oder eine Schätzung handeln die jetzt mit der Abrechnung 2012 nachgefordert wird. Mein Vermieter hat mir aufgrund der Abrechnung 2012 eine Mieterhöhung von 40 € und eine Nachzahlung von 365 € mitgeteilt. Habe jetzt Widespruch eingelegt, habe ich eine Chance die Erhöhung und Nachzahlung nicht zuzahlen? An wenn kann ich mich wenden und wer hilft mir dabei? Rechtsanwalt, wer trägt dann die Kosten oder Verbraucherzentrale?
ich würde mich an einen Anwalt wenden und/oder hier Ihre Nebenkostenabrechnung prüfen lassen.
Hallo Herr Hundt, die Kosten für die Prüfung muss ich dieselben Zahlen ?? Ist doch nicht mein Verschulden wenn die Abrechnung nicht stimmt !!
ja, wenn Sie nicht gerade rechtschutzversichert sind, zahlen Sie die Prüfung selbst, ja. Die Alternative ist, die Prüfung selbst vorzunehmen.
Guten Tag, ich hätte eine Frage und zwar folgende:
Mein Vermieter hat mich persönlich darüber Informiert, dass er die Nebenkostenabrechung für 2012 nicht bis zum 31.12.2013 fertig bekommt und wir diese erst im nächsten Jahr bekommen. Als Begründung gab er an, da er das Haus verkaufen möchte und bereits ausgezogen ist, das mit dem Hausverkauf nicht so geklappt hat ect, hatte er keine Zeit für die Abrechnung. Er hätte gerne Hilfe bei der Abrechnung und hat uns abgeboten, diese für Ihn zu erstellen und er würde uns dafür etwas von der Nachzahlung erlassen. Nun stellt sich mir die Frage, müssen wir die Nebenkosten nachzahlen, wenn der Vermieter uns informiert hat dass diese später kommt? Sollte wir dem Vermieter bei der Abrechnung helfen, sind wir dann verpflichtet, die Nebenkosten zu zahlen?
Ich habe eine bescheidene Frage und zwar welches Datum liegt dem Fristverfall zugrunde?
Das Datum vom Erstellen des Briefes oder das Datum an dem ich den Brief erhalten habe??
nach §556 BGB ist der Zugang entscheidend.
ich hab da eine für uns sehr wichtige Frage. Die Ista war wie jedes Jahr im Januar da und hat abgelesen. Wir haben noch keine Abrechnung für 2012 bekommen.
Wie sollen wir jetzt damit verfahren? Müssen wir das bezahlen wenn die jetzt 2014 kommen würde? Und was wenn wir Guthaben haben? Wie erfahren wir davon.
hier ein Artikel für Sie: Nebenkostenabrechnung 2012: Kam meine Abrechnung pünktlich?
Hallo! Sehr gute Informationen. Vielen Dank dafür. Jetzt meine Frage. Die 12 Monatsfrist für die Nebenkostenabrechnung wurde mit 5 Tagen überzogen. Eine Nachforderung von Umlagen ist ja somit nicht zulässig. Jetzt hat sich der Vermieter die Nachforderungen bereits vom Mietkautionssparbuch abgehoben.
1. Frage – Bis wann muss der Widerspruch gegen die nicht fristgemäße Zustellung der Umlagen Abrechnung erfolgen? Habe ich hierzu auch 12 Monate Zeit? Posteingang der Umlagen Abrechnung war der 06.01.14 (Ende des Abrechnungszeitraumes war der 31.12.2013) – Es steht noch 1 weiteres Abrechnungsjahr 2013 aus und es wäre mir Recht wenn der Vermieter die Frist wieder versäumt. Wenn ich also den Widerspruch erst im Januar 2014 (Zustellung bis 05.01.2014) machen könnte, kann ich abwarten ob seitens des Vermieters die Frist versäumt wird, ohne in jetzt schon daran zu erinnern.
2. Frage – Wie gehe ich damit um, dass die Umlagen Nachforderung bereits vom Mietkaution Sparbuch seitens des Vermieter abgebucht wurden?
ich würde nicht versuchen mit Trick zu arbeiten. Weisen Sie Ihren Vermieter darauf hin, dass er keine Nachforderung erhalten wird (auch nicht von der Kaution). Im Zweifel kann Ihnen ein Anwalt weiterhelfen.
Welche Fristen gelten für die Korrektur einer Nebenkostenabrechnung? Annahme Auszug 31.7.2012, Abrechnung für 2012 im September 2013 erstellt und erhalten, jedoch fehlerhaft (Wasser/Heiz-Gesamtverbrauch des Jahres 2012 in Rechnung gestellt statt Berechnung auf Grundlage der bei Auszug im Übergabeprotokoll festgehaltenen Zwischenablesung), Mieter hat unmittelbar reklamiert, Vermieter kündigt die Erstellung einer korrigierten Rechnung an, hat dies aber nunmehr seit vier Monaten nicht getan…
Welche Frist hat der Vermieter, eine fehlerhafte Nebenkostenabrechnung zu korrigieren?
haben sie vielen lieben Dank für Ihre tollen Tipps jetzt habe ich aber noch eine Frage und zwar weiß ich nicht ob sie sich noch daran erinnern aber wir hatten 2012 ein Problem mit unserer Heizung ( der Gasversorger hatte den Zähler ausgebaut weil der Vermieter unsere Vorrauszahlung nicht weitergegeben hatte), damals hatte sie mir gesagt ich könne die Miete bis zu 100 % pro Tag kürzen, dieses haben wir dann auch für die Dauer von 40 Tagen gemacht (solange hat es gedauert bis die Ele den Zähler wieder installiert hatte).
Jetzt die Frage zu den Nebenkosten: da wir die Warmmiete als Basis für die Errechnung des Tagessatzes genommen hatten und es ja 40 Tage waren an denen wir keine Heizung hatten, war es natürlich mehr als 1 Monatswarmmiete die wir gekürzt hatten. Es hört sich jetzt dumm an, aber wie sieht es rechtlich aus dürfen wir jetzt 12 Monate als vorrausbezahlt geltend machen oder nur 12 Monate weniger 40 Tage ??? Ich mein im Endeffekt habe ich ja nur 12 minus 40Tage bezahlt aber wie sieht es vom Gesetzgeber her aus erst darf ich kürzen und dann muss ich doch nachzahlen ??
Ich weiß ich bin kompliziert
Haben sie vielen lieben dank für Ihre Antwort
ich versuche kurz zu antworten: Der Vermieter muss die Mietminderung natürlich bei der Nebenkostenabrechnung berücksichtigen. Es kann hier nicht zu einer Nachzahlung der Mietminderung kommen. Sie haben Recht, es ist kompliziert, daher empfehle ich eine rechtliche Beratung.
ich bin am 15.1.2013 ausgezogen. Ich habe meinem Vermieter meine neue Anschrift mitgeteilt und bin dort auch offiziel gemeldet.
Der Abrechnungszeitraum ist vom 1.1.-31.12.
Gestern habe ich einen verpassten Anruf von meinem Vermieter gehabt. Demzufolge kennt er auch meine Telefonnummer. Er hätte mich also auch im vergangenen Jahr erreichen können.
Ich rief nun eben zurück, da ich so wieso nach meiner fehlenden Betriebskostenabrechnung für 2012 fragen wollte.
Ein Mitarbeiter teilte mir nun mit, dass sie mir die Abrechnung nicht zustellen konnten, da der Kurrier den Briefkasten nicht fand. (Die Adresse ist richtig, ich wohne jedoch im 2. Hinterhaus, was er wahrscheinlich übersehen hat).
Kann der Viermieter die Forderung einer Nachzahlung noch geltend machen, wenn ich die Abrechnung in den kommenden Tagen per Post erhalte?
Er hat auch noch einen Teil der Kaution einbehalten, bis zu dieser Abrechnung. Was soll ich tun?
richten Sie Ihren konkreten Fragen am besten an einen Anwalt. Ich möchte Ihnen mit zwei Artikel weiterhelfen:
1. Nebenkostenabrechnung: Vermieter hat die Verspätung nicht zu vertreten
2. Zugang der Nebenkostenabrechnung: Beweislast trägt der Eigentümer
meine Frage bezieht sich auf unseren Ex-Vermieter. Zum Problem:
Das Mietverhältnis begann am 01.09.2011 und endete am 30.11.2012. Der Rechnungszeitraum für die Nebenkostenabrechnung geht vom 01.10 – 30.09. Für den Zeitraum vom 01.09.2011-30.09.2012 wurde eine Nebenkostenabrechnung erstellt und beglichen. Am 30.12.2013 ist eine Nachzahlungsaufforderung in vorm einer anteiligen Nebenkostenabrechnung für den Zeitraum vom 01.10.2012-30.11.2012 mit der Post bei uns angekommen. Meine Frage muss diese Rechnung beglichen werden im Bezug auf die Jahresfrist?
Der Vermieter begründet das späte erscheinen der Rechnung damit das Ihm der Rechnungsjahresabschluss nicht vorlag, vermerkt aber auf der jetzigen Rechnung das für jeden Monat Einzelrechnungen vorliegen.
Des weiteren ist die Rechnung auf 1 Jahr geschrieben und wurde Anteilig für 2/12 erstellt. Ist dieses Rechtens wenn Einzelrechnungen vorliegen. Somit muss ich ja sonst für jeden Monat mehr Zahlen und die Unkosten des gesamten Hauses für 1Jahr mittragen, obwohl ich nur 2 Monate bezahlen muss. Ich hoffe Sie können mir weiterhelfen. Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen Robert T.
ich kann leider nicht auf alle Details eingehen, hierzu sollten Sie einen Anwalt befragen.
folgender Sachverhalt, wir sind am 1.11.2012 in eine Wohnung gezogen. Nun kam heute am 21.01.2014 die Abrechnung. (1.11.2012-31.08.2013)
Ist dies denn so richtig? Ich bin der Auffassung das die erste Abrechnung bis 31.12.2012 gehen muss?
Andere Mieter im Haus bekommen Ihre Abrechnung in der Mitte des Jahres?
Das obige Beispiel ist etwas zweideutig, wenn man den Artikel über Abrechnungszeitraum liest.
der Abrechnungszeitraum für die Nebenkosten muss nicht zwangsläufig mit dem Kalenderjahr übereinstimmen. Auch ein Abrechnungszeitraum vom 01.09. eines Jahres bis zum 31.08. des Folgejahres ist möglich.
Also sind auch die Kosten für 2012 zu zahlen? Wegen der 1 Jahresfrist?
ich habe seit 1998 einen Mietvertrag über eine Brutto-Kaltmiete zzgl. Heizkosten. Seit der NK-Abrechnung 2006 liegt eine Wasserkosten-Rechnung dabei,die ich immer brav bezahlte *-* Diese WK-Re lautet in diesem Jahr über 717, 55 Euro für einen Verbrauch von 76,39 cbm mit einem Verteilerschlüssel von 9,39. Wahnsinn!
Meine Frage : Da die vertragliche Grundlage für die Zahlung der Wasserkosten fehlt und da es auch nicht zulässig ist, besteht für mich die Möglichkeit die bisherigen Kosten über 4231,00 Euro (total überhöht) vom Vermieter zurückzufordern ?
Vielen Dank im Voraus Mit freundlichen Grüßen Beate J.
es geht um über 4.000 Euro. Sie sollten den Mietvertrag und die Nebenkostenabrechnungen durch einen Anwalt prüfen lassen – dieser kann Sie entsprechend beraten.
Dicken Dank für die Info , Herr Hundt.
Ich lasse den Vorgang jetzt durch einen Anwalt des Mieterschutzvereins prüfen.
Ich habe soeben die Informationen zu den Fristen gelesen. Gelten diese auch, wenn mir die Abrechnung per Email vorliegt? Oder ist der postalische Zugang entscheidend?
hier ein Artikel zu Ihrer Frage: Zustellung der Nebenkostenabrechnung per E-Mail zulässig?
Zur Verbesserung der Transparenz haben wir eine Harmonisierung der Abrechnungszeiträume mit allen Anbietern (Strom, Gas, Abwasser etc.) vorgenommen, damit zukünftig zu jeder Position nur noch eine Rechnung herangezogen werden muss und keine Beträge mehr errechnet werden müssen
Bisher haben wir immer zum 30.06. abgerechnet. Als gemeinsamer Stichtag war aber nur der 31.12 möglich, da manche Anbieter diesen Stichtag nicht ändern können.
Somit müssten wir nun einmalig eine Abrechnung über 6 Monate vom 30.06 -31.12 durchführen. Ist diese Abrechnung zulässig und falls nicht, wie können wir dann den Abrechnungszeitraum anpassen, da zumindest das Maximum auf 12 Monate beschränkt ist?
Sie finden dazu hier einen separaten Artikel: Nebenkosten: Abrechnungszeitraum ändern
Ich habe heute, den 21.3.14 meine erste Nebenkosten Abrechnung erhalten. Ich bin am 1.10.12 eingezogen und die Nebenkosten Abrechnung ist von 1.10.12 bis zum 30.4.13. Mir erscheint das sehr merkwürdig, da ja auch der Zeitpunkt bis jerzt( oder wenigstens bis zum Ende des letzten Jahres fehlt und die Abrechnung erst jetzt ( knapp anderthalb Jahre später ) kommt. Wie sieht da die Rechtslage aus und an wen muss ich mich wenden? Mit freundlichen Grüßen,
wenn der Abrechnungzeitraum vom 01.05.2012 bis zum 30.04.2013 ging, hat Ihr Vermieter bis zum 30.04.2014 Zeit Ihnen die Nebenkostenabrechnung zu zusenden.
Siehe auch Abrechnungsfrist und Abrechnungszeitraum. Im Zweifel sollten Sie einen Anwalt fragen oder die Nebenkostenabrechnung prüfen lassen.
in der Nebenostenabrechnung von 2012 ist meinem Vermieter ein Fehler aufgefallen (Quadratmeter der Wohnung wurden zu niedrig abgerechnet), sodass ich jetzt nachzahlen soll.
Die Frist von 12 Monaten ist jedoch abgelaufen. Muss ich dieser Aufforderung nachkommen?
der Vermieter hat 12 Monate Zeit, die Abrechnung zu erstellen. Nach dieser Zeit ist es nicht mehr möglich Nachforderungen zustellen (zumindest, wenn der Vermieter den Fehler zu vertreten hat). Weisen Sie Ihnen Vermieter auf die Abrechnungsfrist nach §556 BGB hin.
mein Vater ist Anfang April verstorben. Die Wohnung ist ab 15.06. weiter vermietet. Der Vermieter will Betriebskostenabrechnung für 2013 aber erst im September/Oktober versenden. Was ist mit 2014? Kommt die dann erst 2015? Ist das Rechtens? Ich würde gerne alles schnellstens abschließen.
hier ein Artikel mit der Antwort auf Ihre Frage: Abrechnungsfrist für die Nebenkostenabrechnung
ich habe im April meine Abrechnung für vergangenes Jahr bekommen. Mit einer Gutschrift. Im Juni kam nochmal die selbe Abrechnung, allerdings muss ich nun nachzahlen. Ich habe festgestellt das auf der Abrechnung der Heizungsfirma diesmal andere Preise angegeben sind. Darf der Vermieter kommentarlos eine weitere Abrechnung nachschicken? Die Gutschrift der ersten Abrechnung habe ich auch nie erhalten.
ich habe heute meine Nebenkostenabrechnung für 2012 / 2013 bekommen. Mein Vermieter verlangt eine Nachzahlung von fast 600 €. Interessanterweise ist die Nebenkostenabrechnung in 2 Bereiche untergliedert:
Nebenkostenabrechnung: 01.01.2013 – 31.12.2013
Heizkostenabrechnung: 01.07.2012 bis 30.06.2013
Laut Ihrem Artikel wäre zumindest für die Heizkostenabrechnung eine Nachforderung bereits verjährt. Ist eine Nachzahlung auf die Heizkosten somit nicht mehr rechtens ? Besten Dank vorab
ich kann hier nur auf die Abrechnungsfrist nach §556 BbG hinweisen. Für eine Beratung zu Ihrem Einzelfall sollten Sie einen Anwalt befragen. Sofern Sie sich mit dem aktuellen Wissensstand noch nicht so recht trauen einen “bösen” Brief zu verfassen.
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