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Timestamp: 2017-03-29 18:57:23+00:00

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Alles für den Betriebsrat (BR)!
Der Betriebsrat (BR) findet hier alles Wesentliche zum BetrVG, Arbeitsrecht, Mitbestimmung und Arbeits- & Gesundheitsschutz - ob für die tägliche Betriebsratsarbeit, Gründung und Wahl des BR oder für den Wirtschaftsausschuss, GBR bzw. KBR. Ob News, §§, Fachbeiträge oder Arbeitshilfen: Mit umfassenden, praktischen und verständlichen Inhalten unterstützen wir Sie/Euch dabei, keine Rechtsänderung zu verpassen und mit dem Arbeitsgeber auf Augenhöhe zu bleiben! Sei es in punkto Mitbestimmung oder in Fragen zum Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG), zu Informationsrechten, Freistellung, Anhörung, Kündigungsschutz, Interessenausgleich, Sozialplan u.v.a. BetriebsratsPraxis24.de ist das speziell für Betriebsräte entwickelte Online-Portal.Weitere Vorteile finden sich hier.
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Arbeitgeber trägt Kosten Unser Online-Portal gehört zu den im Sinne des § 40 BetrVG erforderlichen Sachmitteln. Denn mit BetriebsratsPraxis24.de können Sie sich notwendiges Fachwissen aneignen, ihre Rechte besser durchsetzen und so die Aufgaben des Betriebsrats leichter erledigen bzw. auf Augenhöhe mit der Unternehmensleitung bleiben: Die anfallenden Kosten hat der Arbeitgeber zu tragen. So gehen Sie vor...
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29.03.2017 - Arbeitsrecht
Arbeitsverhältnisse können auch in Zukunft weiterhin für einen gewissen Zeitraum sachgrundlos befristet werden. Wie der Informationsdienst "Heute im Bundestag" mitteilt, hat der Bundestagsausschuss für Arbeit und Soziales mit den Stimmen der Regierungskoalition am Mittwoch zwei Anträge abgelehn … mehr lesen
29.03.2017 - Arbeitswelt
Chefs mit Defiziten: Innere Kündigung aufgrund schlechter Führung kostet jährlich Milliarden
Die Mehrheit der deutschen Arbeitnehmer ist emotional kaum an ihren Arbeitgeber gebunden. Mehr noch: Die innere Kündigung aufgrund schlechter Führung kostet die deutsche Volkswirtschaft jährlich bis zu 105 Milliarden Euro. Die Unternehmen setzen dabei oftmals an den falschen Hebeln an. Das sind K … mehr lesen
28.03.2017 - Arbeitsrecht
Hat ein Betriebsrat in einem Verfahren nach § 104 Satz 2 Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) rechtskräftig erreicht, dass ein betriebsstörender Arbeitnehmer entlassen werden muss, liegt für dessen ordentliche Kündigung zugleich auch ein dringendes betriebliches Erfordernis i.S.d. § 1 Abs. 2 Sat … mehr lesen
Bei einer Betriebsratswahl sind zahlreiche Formalitäten einzuhalten. Wird das versäumt, droht eine Anfechtung oder gar Nichtigkeit der Wahl. Wie das Landesarbeitsgericht (LAG) Schleswig-Holstein in Kiel nun kürzlich entschied, müssen sich Wahlvorschlag, Zustimmungserklärung der Bewerber und Unterstützerunterschriften „nicht auf einem einzigen, körperlich fest verbundenen Originaldokument befinden“. Die Richter erklärten den Wahlvorschlag einer Gewerkschaft für gültig, den der Wahlvorstand zunächst abgelehnt hatte, da Bewerber und Gewerkschaftsvertreter auf getrennten Papieren und zu unterschiedlichen Zeitpunkten unterschrieben hatten (Az.: 3 TaBVGa 3/16). Alle Details...
Da kommt was auf uns zu: Das ändert sich 2017 im Arbeitsrecht und bei Sozialversicherung und Lohnsteuer
Während im Verlauf des kommenden Jahres angesichts der bevorstehenden Bundestagswahlen wohl keine neuen politischen Großprojekte mehr zu erwarten sind, hat der Gesetzgeber momentan einige Vorhaben in der sprichwörtlichen Pipeline, die zum Jahreswechsel oder im Verlauf des ersten Halbjahres 2017 in Kraft treten. Wir stellen hier deshalb die wichtigsten Änderungen vor, die im Arbeitsrecht, in der Sozialversicherung und bei der Lohnsteuer anstehen.
Ursprünglich sollten die Änderungen schon gelten, doch derzeit scheint es so, als ob die geplante Reform des Mutterschutzes etwas später als vorgesehen kommt. Laut Familienministerium „ist geplant“, dass das Anfang Mai vom Bundeskabinett auf den Weg gebrachte Vorhaben Anfang 2017 in Kraft tritt. Trotz möglicher Änderungen am ursprünglichen Entwurf, der Arbeitgeberverbänden zu weit ging, sollten Betriebsräte die Zeit bis dahin nutzen, um sich mit den Neuregelungen der Novelle vertraut zu machen. Wenn diese nämlich wie geplant in Kraft tritt, kommen weitere Anforderungen auf die Gremien zu. Mehr zu den Auswirkungen...
Wird ein Arbeitnehmer wegen mehrfacher Gesetzesbrüche oder rassistischer Ausfälle im Dienst zu einer ernsten Belastung für den Betriebsfrieden, kann der Betriebsrat laut § 104 BetrVG als Ultima Ratio vom Arbeitgeber dessen „Entlassung oder Versetzung verlangen“. Das gilt laut Landesarbeitsgericht Hamm (LAG) aber nicht für einen Geschäftsführer einer Komplementärs-Gesellschaft der Firma. Auf ihn nämlich fände das BetrVG keine Anwendung, so die Begründung (Az.: 7 TaBV 11/16).Alle Details lesen...
Will ein Betriebsrat sein Vorschlagsrecht zur Personalplanung gemäß § 92 Abs. 2 Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) ausüben, setzt das eine „umfassendere Unterrichtung“ durch den Arbeitgeber voraus, als wenn das Gremium sich nach § 92 Abs. 1 BetrVG die firmenseitigen Pläne lediglich erläutern lässt. Das hat das Landesarbeitsgericht Niedersachsen (LAG) kürzlich entschieden. Unterlagen sind laut LAG "schon dann zur Verfügung zu stellen, wenn erst ihre Prüfung ergeben kann, ob der Betriebsrat aus eigener Initiative zur Erfüllung betriebsverfassungsrechtlicher Aufgaben tätig werden soll oder kann“ (Az.: 13 TaBV 13/15).Weiter lesen... Augen auf bei Auslandsentsendung: Darauf sollten Interessierte und der Betriebsrat achten!
Eine vorübergehende Entsendung ins Ausland gilt vielerorts noch immer als Voraussetzung für einen Karrieresprung im Unternehmen. In technischen Branchen bieten sich jenseits der Grenzen zudem verschiedene interessante Herausforderungen. Während die Gesamtzahl solcher Tätigkeiten zuletzt stetig gestiegen ist und weiter zunimmt, hat sich in den vergangenen Jahren die Art der Entsendung sehr verändert. Interessierte Mitarbeiter und Betriebsräte sollten daher beim Thema Auslandsentsendung einiges beachteten, damit die jeweiligen Kollegen und die entsendenden Firmen auch tatsächlich profitieren:Mehr zum Thema... Wichtiger Bestandteil der Gefährdungsbeurteilung: Risiken für die Psyche
Laut Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) sind Unternehmen verpflichtet, alle relevanten Gefährdungen, denen die Beschäftigten im Berufsalltag an ihrem Arbeitsplatz ausgesetzt sind, systematisch zu erfassen und diese zu minimieren. Das ist inzwischen hinlänglich bekannt und wird von den meisten Betrieben auch mehr oder weniger intensiv gelebt. Was dabei jedoch bislang nicht überall berücksichtigt wird, ist die Tatsache, dass dazu auch die psychische Gefährdung der Beschäftigten durch die Verhältnisse am Arbeitsplatz gehört. Dieser Aspekt wird gern übersehen. Hinzu kommt, dass das Gesetz zwar in § 5 Abs. 3 Nr. 6 eine derartige Analyse vorschreibt, aber nicht regelt, wie sie zu erfolgen hat. Hier kann der Betriebsrat wichtige Impulse setzen..
Weiter lesen... Kinder in Kita absetzen bei Arbeit im Home-Office nicht unfallversichert
Wer zu Beginn eines Home-Office-Arbeitstags sein Kind in die Schule oder Kita bringt und dabei in einen Unfall verwickelt wird, genießt keinen Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Das geht aus einem aktuellen Urteil des Sozialgerichts Hannover hervor. Es handele sich dabei nämlich - anders als bei der Fahrt zum Betrieb - nicht um einen versicherten Arbeitsweg (Az.: S 22 U 1/15).
Mehr zum Thema... LAG Schleswig-Holstein: Verzicht auf tariflichen Mehrarbeitszuschlag in Betriebsvereinbarung tabu
Arbeitgeber und Betriebsrat dürfen in einer Betriebsvereinbarung (BV) nicht festlegen, dass tarifliche Mehrarbeitszuschläge für die eigenen Beschäftigten, die einem nachwirkenden Tarifvertrag unterliegen, keine Anwendung finden. Das hat das Landesarbeitsgericht (LAG) Schleswig-Holstein in Kiel kürzlich in einem Urteil entschieden. Grund sei die „Regelungssperre“ aus § 77 Abs. 3 BetrVG. Diese verbiete es, in Betriebsvereinbarungen Entgelte oder Arbeitsbedingungen festzulegen, „die durch Tarifvertrag geregelt sind oder üblicherweise geregelt werden“ (Az.: 1 Sa 168/15).
Weiter lesen... Keine Ungleichbehandlung: Sozialplanabfindungen darf laut LAG Köln bei Eigenkündigung vor Stichtag verwehrt werden
Betriebsänderungen sind für betroffene Arbeitnehmer fast ausnahmslos eine enorme Belastung – insbesondere, wenn womöglich der eigene Job auf dem Spiel steht. Was dabei allerdings in den seltensten Fällen gelingt: Nahtlos eine neue Stelle antreten und vom scheidenden Arbeitgeber noch eine Abfindung mitnehmen. Das zeigt auch ein aktuelles Urteil des Landesarbeitsgerichtes (LAG) Köln. Demnach hat ein Mitarbeiter keinen Anspruch auf eine Abfindung, wenn er selbst zu einem Zeitpunkt kündigt, zu dem das genaue Ausmaß einer Betriebsänderung noch gar nicht feststeht. Denn, so die Richter, eine derartige Eigenkündigung gelte nicht als vom Arbeitgeber veranlasst (Az.: 12 Sa 711/15).Weiter lesen... Mitarbeiterunterstützung per Employee Assistance Program
Sie sind hierzulande noch nicht allzu weit verbreitet und werden bislang eher von den ganz großen Unternehmen angeboten – die sog. Employee Assistance Programs (kurz: EAP). Doch was haben die Beschäftigten davon und was bewegt Firmen dazu, derlei anbieten? Sind EAP ein neuer Management-Hype, der dazu dient, Mitarbeiter mit besonders ausgefeilten Methoden zu noch mehr Leistung zu bringen? Wir gucken genauer hin und klären auf.Mehr Infos... Gewalt gegen Mitarbeiter: Fürsorgepflicht des Arbeitgebers und Initiativrecht des Betriebsrates
Das Thema „Gewalt gegen Mitarbeiter“ wird in den meisten Unternehmen ignoriert oder bestritten. Dennoch hat das Thema - längst nicht nur in Banken und im Sicherheitsgewerbe - an Bedeutung gewonnen. Wir zeigen, was Arbeitgeber tun müssen und können - und welche Mitbestimmungs- und Initiativrechte der Betriebsrat hat.Weiterlesen...
In vielen Unternehmen hat der Fachkräftemangel schon seine Spuren hinterlassen. Deshalb suchen nicht mehr nur internationale Konzerne im Ausland nach passenden Mitarbeitern, sondern verstärkt auch Mittelständler und kleinere Betriebe. Einen qualifizierten Mitarbeiter im Ausland zu finden ist das Eine - dabei können professionelle Headhunter oder auch die Bundesagentur für Arbeit mit ihrer zentralen Auslands- und Fachvermittlung unterstützen. Aber wenn der oder die "Neue" dann kommt? Wie können Firmenleitung und Betriebsrat unterstützen?Mehr Info...
Der Betriebsrat auf Facebook – das gilt beim Einsatz sozialen Medien für die Mitbestimmung Die Zeiten, in denen Betriebsräte ausschließlich im persönlichen Gespräch, per Aushang oder auf Betriebsversammlungen mit der Belegschaft kommunizierten, sind passé. Denn längst haben E-Mail-Newsletter, Intranet-Seiten oder hausinterne Info-Blogs in vielen Betrieben Einzug gehalten. Und vor allem in dezentral organisierten Firmen nutzen Gremienvertreter/-innen immer häufiger auch Social-Media-Kanäle wie Facebook. Wir erläutern, welche Besonderheiten dabei zu beachten sind.
Wacklige Beweise: Arbeitgeber darf Kündigungsgründe im Prozess nicht einfach austauschen Arbeitgeber dürfen vor Gericht einmal eingebrachte Kündigungsgründe gegen einen Mitarbeiter nicht einfach austauschen, um so ihre Erfolgsaussichten zu erhöhen. Ein derartiges Vorgehen sei „unzulässig“, da die Willenserklärung dadurch „einen völlig anderen Charakter erhält“, heißt es in einem aktuellen Urteil des Landesarbeitsgerichts Düsseldorf (LAG). Etwas Anderes gelte nur, wenn man nach Prozessbeginn von „zuvor nicht bekannten Kündigungsgründen“ erfahre (Az.: 7 Sa 1243/14). Die Hintergründe...
Die größten Irrtümer im BetrVG – so schützt sich der BR vor ungewollten Überraschungen Das Betriebsverfassungsrecht steckt voller Tücken. Insbesondere halten sich hartnäckig zahlreiche Irrtümer. Diese decken wir auf und verhelfen Ihnen/Euch so zu mehr Rechtssicherheit bei der Betriebsratsarbeit. - Teil 1: Aufgaben und Beteiligungsrechte des Betriebsrats- Teil 2: Organisation der Betriebsratsarbeit- Teil 3: Rechte von Betriebsratsmitgliedern- Teil 4: Zusammenarbeit des Betriebsrats mit anderen Stellen- Teil 5: Schulungen, Beratungen und Hilfsmittel
LAG Rheinland-Pfalz: Arbeitnehmer darf Anwalt nicht zu BEM-Gespräch mitnehmen Arbeitnehmer haben keinen Anspruch darauf, ihren Anwalt zu einem Gespräch im Rahmen des sog. Betrieblichen Wiedereingliederungsmanagements (BEM) hinzu zu ziehen. Einem Urteil des Landesarbeitsgerichts Rheinland-Pfalz (LAG) zufolge gebe es dafür keine gesetzliche Grundlage. Vielmehr sei der Kreis der möglichen Teilnehmer in § 84 Abs. 2 SGB IX abschließend geregelt. Zudem gehe es beim BEM nicht darum, "widerstreitende Interessen der Arbeitsvertragsparteien auszufechten“. (Az.: 5 Sa 518/14).
Ein Betriebsrat hat zur Wahrnehmung seiner Aufgaben keinen Anspruch auf die Einrichtung eines separaten, von den übrigen Firmensystemen abgekoppelten Telefon- und Internetanschlusses. Das geht aus einem Beschluss des Landesarbeitsgerichts Niedersachsen (LAG) hervor. Zur Begründung führten die Richter in Hannover u.a. an, die Gefahr einer etwaigen Überwachung der Kommunikation des Gremiums könne auch mithilfe einer „Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat begegnet werden“ (16 TaBV 92/13).. mehr...
BAG: Betriebsrat darf Beschluss auch während der Sitzung auf Tagesordnung setzen Ein Betriebsrat darf auch dann einen gültigen Beschluss zu einem Thema fassen, wenn dieses in Einladung und Tagesordnung zur Sitzung nicht explizit erwähnt ist. Das ergibt sich aus einer aktuellen Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts (BAG). Demnach darf die Tagesordnung in der Sitzung erweitert und über einen zuvor nicht aufgeführten Sachverhalt wirksam entschieden werden, wenn sämtliche Betriebsratsmitglieder des Betriebsrats ordentlich und rechtzeitig geladen wurden, das Gremium beschlussfähig ist und alle Anwesenden der entsprechenden Änderung der Tagesordnung zustimmen (Az.: 7 AS 6/13). mehr...
Der Betriebsrat im deutschen Recht
Der Betriebsrat (BR) ist die betriebliche Interessenvertretung der Arbeitnehmer. Er wird in Betrieben mit in der Regel mindestens fünf ständigen wahlberechtigten Arbeitnehmern, von denen drei wählbar sind, gewählt. Laut Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) ist in Unternehmen mit mehreren Betriebsräten zudem ein Gesamtbetriebsrat (GBR) zu bilden bzw. in Konzernen ein Konzernbetriebsrat (KBR). Die leitenden Angestellten einer Firma werden nicht vom BR, sondern vom Sprecherausschuss vertreten. In Unternehmen mit in der Regel mehr als 100 ständig beschäftigten Arbeitnehmern ist zudem ein Wirtschaftsausschuss zu bilden, der wirtschaftliche Angelegenheiten mit dem Unternehmer zu beraten und den Betriebsrat zu unterrichten hat. Umfasst ein BR neun Mitglieder oder mehr, wird - quasi als Geschäftsführung - ein Betriebsausschuss gebildet.

References: § 40
 § 104
 § 1
 § 104
 § 92
 § 92
 § 5
 § 77
 § 84