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Timestamp: 2016-10-24 22:03:06+00:00

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5C.70/2004 (13.05.2004)
vertreten durch Advokat lic. iur. Andr� Sieber,
Der schweizerische Staatsangeh�rige X.________ (geboren am 23. Mai 1961) und die aus Japan stammende Y.________ (geboren am 7. August 1953) heirateten am 10. April 1990 in A.________. Aus ihrer Ehe ging der Sohn Z.________, geboren am 28. August 1995, hervor.
Am 10. Juni 2003 sprach der Bezirksrichter II von Brig die Scheidung der Ehe aus. Er �bertrug das Sorgerecht �ber Z.________ der Beklagten und legte das dem Kl�ger einger�umte Besuchs- und Ferienrecht fest. Ferner traf er die Anordnungen zur g�terrechtlichen Auseinandersetzung und verpflichtete den Kl�ger, an den Unterhalt des Sohnes monatliche Beitr�ge (jeweils zuz�glich Kinderzulagen) von Fr. 750.-- bis zum vollendeten 12. Altersjahr und alsdann von Fr. 825.-- bis zur M�ndigkeit und an denjenigen der Beklagten solche von Fr. 1'000.-- bis und mit August 2005, von Fr. 500.-- bis und mit August 2007 und von Fr. 225.-- bis und mit August 2011 zu zahlen.
In teilweiser Gutheissung der von der Beklagten eingereichten Berufung erh�hte das Kantonsgericht Wallis mit Urteil vom 12. Februar 2004 die f�r ihren pers�nlichen Unterhalt zugesprochenen Beitr�ge auf Fr. 1'500.-- bis und mit August 2007 und Fr. 1'475.-- bis zur Erreichung des AHV-Alters.
Gegen das kantonsgerichtliche Urteil hat der Kl�ger eidgen�ssische Berufung erhoben mit dem Antrag, der Beklagten Unterhaltsbeitr�ge in den vom Bezirksrichter festgelegten H�hen zuzusprechen; allenfalls sei die Sache zu neuer Entscheidung an das Kantonsgericht zur�ckzuweisen.
Ist einem Ehegatten nicht zuzumuten, dass er f�r den ihm geb�hrenden Unterhalt unter Einschluss einer angemessenen Altersvorsorge selbst aufkommt, so hat ihm der andere einen angemessenen Beitrag zu leisten (Art. 125 Abs. 1 ZGB).
1.1 Der Kl�ger anerkennt, der Beklagten nachehelichen Unterhalt zu schulden. Indessen wirft er dem Obergericht vor, bei der Festsetzung der H�he der Unterhaltsbeitr�ge und der Dauer bzw. der Staffelung der Unterhaltspflicht Art. 125 Abs. 2 ZGB missachtet zu haben.
1.2 In welcher H�he und wie lange Unterhaltsbeitr�ge zu zahlen sind, ist eine Ermessensfrage, die nach Recht und Billigkeit zu beantworten ist (vgl. Art. 4 ZGB; BGE 127 III 136 E. 3a S. 141). Der Richter hat dabei insbesondere die in Art. 125 Abs. 2 Ziff. 1 bis 8 ZGB festgehaltenen Kriterien zu ber�cksichtigen.
Ermessensentscheide der vorliegenden Art �berpr�ft das Bundesgericht an sich frei. Es �bt dabei allerdings Zur�ckhaltung und greift nur ein, wenn die kantonale Instanz von dem ihr zustehenden Ermessen einen falschen Gebrauch gemacht hat, d.h. wenn sie grundlos von in Rechtsprechung und Lehre anerkannten Grunds�tzen abgegangen ist, wenn sie Umst�nde ber�cksichtigt hat, die keine Rolle h�tten spielen d�rfen, wenn sie umgekehrt rechtserhebliche Umst�nde ausser Acht gelassen hat oder wenn die zugesprochenen Unterhaltsbeitr�ge angesichts der gegebenen Umst�nde nach der Lebenserfahrung als offensichtlich unbillig erscheinen (BGE 127 III 136 E. 3a S. 141 mit Hinweisen).
Der Kl�ger wirft dem Kantonsgericht zun�chst vor, in Verletzung von Art. 125 Abs. 2 ZGB die Eigenversorgungskapazit�t der Beklagten falsch eingesch�tzt zu haben. Es habe die Dauer der Ehe (Art. 125 Abs. 2 Ziff. 2 ZGB) und das Alter der Beklagten (Art. 125 Abs. 2 Ziff. 4 ZGB) zu deren Gunsten gewichtet sowie Umfang und Dauer der von ihr noch zu leistenden Betreuung von Z.________ (Art. 125 Abs. 2 Ziff. 6 ZGB) massiv �ber- und deren berufliche Ausbildung und Erwerbsaussichten (Art. 125 Abs. 2 Ziff. 7 ZGB) unterbewertet.
2.1 Als f�r die Bestimmung des Umfangs der Unterhaltspflicht massgebliche Dauer der Ehe (Art. 125 Abs. 2 Ziff. 2 ZGB) hat das Kantonsgericht in zutreffender Weise die Zeit zwischen der Eheschliessung (10. April 1990) und der faktischen Trennung (7. April 2000) betrachtet (vgl. das in ZBJV 138/2002, S. 30 ff., abgedruckte Urteil der erkennenden Abteilung vom 4. April 2001 [5C.278/2000], E. 3c), was zehn Jahre ausmacht. Im Zeitpunkt der Trennung war die Beklagte nicht ganz 47 Jahre alt. Der vom Kl�ger angesprochenen, an anderer Stelle getroffenen Feststellung des Kantonsgerichts, die Beklagte sei bei Eintritt der Rechtskraft des Scheidungsspruchs (23. September 2003) knapp �ber 50 Jahre alt gewesen, kommt f�r die Beurteilung ihres Unterhaltsanspruchs in der Tat keine Bedeutung zu. Auch die Vorinstanz hat indessen nichts anderes angenommen.
2.2.1 Zu den beruflichen Aussichten h�lt das Kantonsgericht fest, die Beklagte sei bis zu ihrem 37. Altersjahr in Japan erwerbst�tig gewesen. Seit der Heirat und dem Umzug in die Schweiz sei sie neben ihren Pflichten als Hausfrau und Mutter nur sehr sporadisch einer Arbeit nachgegangen; sie habe sich hin und wieder als Reisebegleiterin und als Wanderf�hrerin bet�tigt oder auf dem Bahnhof A.________ Gruppen beim Umsteigen betreut, wobei diese T�tigkeiten nicht ihrer vorehelichen beruflichen Arbeit entsprochen h�tten und sie damit nur bescheidene Eink�nfte erzielt habe. Die Beklagte stamme aus einem ganz anderen Kulturkreis. Sie verf�ge �ber keine besondere Ausbildung, habe sich aber gute Englischkenntnisse angeeignet und k�nne sich auch gut auf Deutsch verst�ndigen. F�r eine nicht ausgebildete knapp �ber 50-j�hrige Frau m�sse der Arbeitsmarkt als sehr ausgetrocknet angesehen werden. Die Vorinstanz h�lt es f�r m�glich, dass die Beklagte kleinere �bersetzungsdienste �bern�hme oder im Service oder Verkauf als Aushilfe t�tig w�re; auch k�nnte sie im Reinigungsdienst oder in einer Fabrik als Hilfskraft arbeiten. Angesichts der gegenw�rtigen Arbeitsmarktlage werde sie jedoch auch in diesen Bereichen keine Vollbesch�ftigung finden.
2.2.2 Was der Kl�ger vorbringt, vermag den angefochtenen Entscheid auch in diesem Punkt nicht als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen:
Das Kantonsgericht hat wohl festgehalten, die Beklagte leide an einer �berfunktion der Schilddr�se, doch hat es gleichzeitig darauf hingewiesen, dass diese St�rung medikament�s behandelt werde und auf eine allf�llige Erwerbst�tigkeit anscheinend keine Auswirkungen habe. Die Bemerkung, der Arbeitsmarkt sei f�r die Beklagte als "nicht ausgebildete" Frau wenig ergiebig, muss im Zusammenhang mit den Ausf�hrungen zur beruflichen Situation gesehen werden. Dort wird gesagt, die Beklagte verf�ge nicht �ber eine besondere Ausbildung. Mit dem verk�rzten Ausdruck "nicht ausgebildet" wollte die Vorinstanz offensichtlich einzig zum Ausdruck bringen, dass der Beklagten mit Blick auf den Arbeitsmarkt in der Schweiz eine spezifische Ausbildung fehle. Diese Auffassung ist nicht zu beanstanden. Das Gleiche gilt f�r die Feststellungen zu den T�tigkeiten, die f�r die Beklagte in Betracht fielen, ist doch zu bedenken, dass in qualifizierten Berufen hohe Anforderungen an die Aus- und Weiterbildung und an das Leistungsverm�gen gestellt werden, denen mit zunehmendem Alter immer weniger gen�gt werden kann (dazu Sutter/Freiburghaus, Kommentar zum neuen Scheidungsrecht, N 34 zu Art. 125 ZGB). Eine Verletzung von Bundesrecht ist der Vorinstanz schliesslich auch insofern nicht vorzuwerfen, als sie daf�r gehalten hat, dass f�r eine Frau im Alter der Beklagten, die sich wieder ins Erwerbsleben einzugliedern sucht, die Situation auf dem Arbeitsmarkt als sehr schwierig anzusehen sei (dazu Ingeborg Schwenzer, Praxiskommentar zum Scheidungsrecht, N 64 zu Art. 125 ZGB).
2.3 Der Auffassung des Kl�gers, die Beklagte h�tte gleich nach der Trennung beginnen sollen, Massnahmen zur beruflichen Wiedereingliederung zu treffen, ist nicht beizupflichten: Zwar konnte die Beklagte von jenem Zeitpunkt an nicht mehr davon ausgehen, der Kl�ger sei auch f�r die Zukunft mit der w�hrend des Zusammenlebens praktizierten Rollenverteilung einverstanden, zumal er in seiner Stellungnahme vom 26. Juni 2000 zum Eheschutzbegehren der Beklagten vorgebracht hatte, diese sei auf Grund ihrer beruflichen Qualifikation ohne weiteres in der Lage, f�r sich selbst zu sorgen. Indessen ist zu beachten, dass nach der bundesgerichtlichen Praxis dem die Kinder betreuenden Ehegatten die Aufnahme einer Teilzeitarbeit erst von dem Zeitpunkt an zugemutet werden kann, wo das j�ngste mit zehn Jahren dem Kleinkindalter entwachsen ist, und einer vollen Erwerbst�tigkeit grunds�tzlich erst dann nichts mehr entgegensteht, wenn das j�ngste Kind das 16. Altersjahr zur�ckgelegt hat (BGE 115 II 6 E. 3c S. 10). Im Zeitpunkt der Aufl�sung des gemeinsamen Haushaltes der Parteien war Z.________ noch nicht einmal f�nf Jahre alt, so dass die Beklagte nach dem Gesagten nicht gehalten war, sich schon damals um ihre k�nftige berufliche Wiedereingliederung zu k�mmern.
2.4 Das Kantonsgericht hat erkl�rt, der Beklagten k�nne bis zum vollendeten 12. Altersjahr von Z.________, d.h. bis zu dessen Wechsel von der Primar- in die Sekundar- oder Realschule, h�chstens zugemutet werden, zu 20 % einer Erwerbst�tigkeit nachzugehen, sp�ter dann zu 40 %. Auf Grund der oben erw�hnten Rechtsprechung ist diese Feststellung aus der Sicht des Kl�gers insofern nicht zu beanstanden, als von der Beklagten erwartet wird, eine beschr�nkte Erwerbst�tigkeit aufzunehmen, bevor der Sohn (im August 2005) das 10. Altersjahr vollendet haben wird. Hinsichtlich der Festlegung des Ausmasses der der Beklagten zugemuteten Erwerbst�tigkeit kann von einem gesetzwidrigen Ermessensgebrauch nicht die Rede sein, ist doch neben dem Alter der Beklagten zu ber�cksichtigen, dass Z.________ nach den Feststellungen der Vorinstanz in einer psychomotorischen Therapie steht und deshalb wohl besonderer Betreuung bedarf.
2.5 In Anbetracht der oben dargelegten Rechtsprechung ist die Berufung auch insofern unbegr�ndet, als der Kl�ger beanstandet, dass er verpflichtet wurde, der Beklagten Unterhaltsbeitr�ge bis zu ihrem Eintritt ins AHV-Alter zu zahlen: Im Zeitpunkt, da Z.________ das 16. Altersjahr vollendet haben wird, d.h. im Jahre 2011, wird die Beklagte selbst 58 Jahre alt sein. Entgegen den Vorbringen des Kl�gers hat das Kantonsgericht nicht verkannt, dass sie dannzumal nicht neu ins Erwerbsleben einzutreten haben wird, sondern, dass es um den Ausbau der ihr f�r die vorangehenden Jahre zuzumutenden Teilzeitbesch�ftigung ginge. Die Vorinstanz hat jedoch daf�r gehalten, dass die Beklagte, vor allem in einer Vollbesch�ftigung, f�r einen Arbeitgeber nicht mehr interessant sein werde. In Anbetracht der von ihr zur Ausbildung und zu den beruflichen F�higkeiten verbindlich festgestellten tats�chlichen Gegebenheiten ist die Annahme, der Beklagten werde es mit 58 Jahren nicht m�glich sein, eine teilzeitliche Erwerbst�tigkeit auf eine Vollbesch�ftigung auszudehnen, nicht zu beanstanden. Nicht zuletzt ist zu bedenken, dass die Beklagte aus einem ganz anderen Kulturkreis stammt.
In verschiedener Hinsicht wirft der Kl�ger dem Kantonsgericht sodann vor, bei der Festsetzung der H�he der Unterhaltsbeitr�ge gegen Art. 125 Abs. 1 und 2 und zum Teil auch gegen Art. 138 Abs. 1 ZGB verstossen zu haben.
3.1 F�r die Zeit bis August 2007 (Vollendung des 12. Altersjahres von Z.________) hat die Vorinstanz einem monatlichen Gesamtbedarf von Fr. 5'070.-- (Fr. 2'244.-- auf Seiten der Beklagten und Fr. 2'826.-- auf Seiten des Kl�gers) ein m�gliches Gesamteinkommen von Fr. 5'110.-- (Fr. 4'610.-- f�r den Kl�ger und Fr. 500.-- f�r die Beklagte) gegen�bergestellt. Den sich dabei ergebenden �berschuss von Fr. 40.-- hat sie h�lftig geteilt und erkl�rt, der Bedarf der Beklagten sei somit auf Fr. 2'464.-- festzulegen. Davon sei das eigene Einkommen von Fr. 500.-- abzuziehen, so dass der Beklagten an sich ein Unterhaltsbeitrag von Fr. 1'964.-- zust�nde. Da diese selbst jedoch lediglich Fr. 1'500.-- verlange, seien ihr Beitr�ge in dieser H�he zuzusprechen.
3.2 Wie der Kl�ger zu Recht bemerkt, ist dem Kantonsgericht insofern ein Additionsfehler unterlaufen, als sich beim Hinzuz�hlen des halben �berschusses (Fr. 20.--) zum Grundbedarf der Beklagten nicht ein Betrag von Fr. 2'464.--, sondern ein solcher von lediglich Fr. 2'264.-- ergibt. Indessen hat sich das Versehen auf die weiteren �berlegungen der Vorinstanz nicht ausgewirkt, da bei Abzug des der Beklagten angerechneten Einkommens von Fr. 500.-- auch bei einer Ber�cksichtigung der Korrektur mit Fr. 1'764.-- ein Betrag resultiert, der bedeutend �ber den verlangten Fr. 1'500.-- liegt.
Ohne Belang ist angesichts des von der Beklagten selbst beanspruchten Betrags und der dargelegten Gegebenheiten auch die kl�gerische R�ge, die Vorinstanz habe mit der Aufteilung des �berschusses und der sich daraus ergebenden Annahme eines geb�hrenden Unterhalts der Beklagten von mehr als Fr. 2'244.-- gegen Art. 125 Abs. 1 ZGB verstossen, da eine �berschussteilung nur bei guten finanziellen Verh�ltnissen in Frage komme. Im �brigen ist zu bemerken, dass die Anrechnung einer �berschussh�lfte von so geringer H�he (Fr. 20.--) als kleinlich erscheint, auch in dieser Hinsicht von einer Verletzung von Bundesrecht jedoch keine Rede sein kann.
3.3 Sodann beanstandet der Kl�ger in mehreren Punkten die kantonsgerichtliche Ermittlung des ihm zugestandenen Grundbedarfs. Er macht geltend, dass der monatliche Anteil am Erneuerungsfonds und an den Lebensversicherungspr�mien und die Hypothekenamortisation h�tten ber�cksichtigt werden m�ssen, und weist darauf hin, dass die Vorinstanz bei der Berechnung des Zinses f�r die 1. Hypothek von einem falschen Zinssatz ausgegangen sei. Ferner r�gt er, dass das Kantonsgericht zu Unrecht die aus dem am 13. Januar 2004 neu abgeschlossenen Kleinkreditvertrag geschuldeten Zinsbetreffnisse wie auch die Tatsache ausser Acht gelassen habe, dass er im Hinblick auf die Auszahlung des der Beklagten zugesprochenen g�terrechtlichen Anspruchs eine 2. Hypothek werde aufnehmen m�ssen.
3.3.1 Einlagen in den Erneuerungsfonds sind f�r den k�nftigen Geb�udeunterhalt bestimmt und w�ren - als Kosten zur Erhaltung der Wohnsubstanz - an sich bei den Wohnkosten zu ber�cksichtigen. Dies ist indessen dann fragw�rdig, wenn die vom betreffenden Ehegatten bis zur Ver�usserung der Liegenschaft insgesamt entrichteten Beitr�ge an den Erneuerungsfonds mehr ausmachen als die auf den entsprechenden Zeitraum entfallenden Unterhaltskosten und insoweit Verm�gen gebildet wird, was nicht zu Lasten des andern Ehegatten gehen darf (Annette Spycher, Unterhaltsleistungen bei Scheidung: Grundlagen und Bemessungsmethoden, Diss. Bern 1996, S. 155). Wie es sich vorliegend verh�lt, mag letztlich offen bleiben: Der vom Kl�ger unter diesem Titel beanspruchte Betrag von monatlich Fr. 25.-- ist so gering, dass auch unter der Annahme, er h�tte ber�cksichtigt werden m�ssen, von einem Ermessensmissbrauch nicht die Rede sein k�nnte. Es ist in diesem Zusammenhang zu bemerken, dass die Vorinstanz f�r den Unterhalt der Eigentumswohnung nicht etwa nichts, sondern unter Hinweis auf die effektiven Unterhaltskosten der Jahre 1997 bis 2000 einen Pauschalbetrag von Fr. 140.-- eingesetzt hat.
3.3.2 Pr�mien f�r Lebensversicherungen sind bei der Bedarfsberechnung nur zu ber�cksichtigen, wenn und soweit die Versicherung an die Stelle der obligatorischen beruflichen Vorsorge (2. S�ule) tritt, was regelm�ssig auf Selbst�ndigerwerbende zutrifft (Spycher, a.a.O., S. 160). Dass diese Voraussetzung hier gegeben sei, macht der Kl�ger selbst nicht geltend.
3.3.3 Amortisationen von Hypothekardarlehen sind im Unterschied zu Hypothekarzinsen nicht in die Bedarfsberechnung aufzunehmen. Sie dienen nicht dem Unterhalt, sondern der Verm�gensbildung (dazu Spycher, a.a.O., S. 163; Hausheer/Spycher, Handbuch des Unterhaltsrechts, Rz. 02.44; BGE 127 III 289 E. 2a/bb S. 292).
3.3.4 Der Bezirksrichter hatte f�r die 1. Hypothek von Fr. 140'000.-- Monatszinsen von Fr. 495.-- ber�cksichtigt, was die Beklagte in ihrer kantonalen Berufung vom 17. September 2003 ausdr�cklich anerkannt hat. Ausgehend von Zinsen f�r drei Monate von Fr. 1'277.50 hat das Kantonsgericht einen Betrag von lediglich Fr. 426.-- eingesetzt, ohne einen Grund f�r diese Abweichung zu nennen. Wie der Kl�ger zutreffend vorbringt, hat sich die Vorinstanz offensichtlich auf die F�lligkeitsanzeige der UBS vom 31. M�rz 2001 gest�tzt, wo der Zins bei einem Satz von 3,65 % f�r die Monate Januar bis M�rz 2001 mit Fr. 1'277.50 angegeben worden war. Angesichts der ausdr�cklichen Anerkennung durch die Beklagte ist beim Bedarf auf Seiten des Kl�gers nach dem Gesagten zus�tzlich der Differenzbetrag von Fr. 69.-- im Monat zu ber�cksichtigen. Gesamthaft betrachtet ist der Unterhaltsbeitrag, zu dem ihn das Kantonsgericht verpflichtet hat, indessen trotz dieser Berichtigung nicht offensichtlich unangemessen.
3.3.5 Der Kl�ger beanstandet, dass die Vorinstanz bei der Ermittlung seines Bedarfs unber�cksichtigt gelassen habe, dass er aus dem Kleinkreditvertrag �ber Fr. 10'500.--, den er am 13. Januar 2004 abgeschlossen habe, um einen fr�heren Kredit zur�ckzahlen zu k�nnen, Zinsen von Fr. 104.-- im Monat schulde.
3.3.5.1 Die von ihm in diesem Zusammenhang erhobene R�ge der Verletzung von Art. 138 Abs. 1 ZGB, wonach in der oberen kantonalen Instanz neue Tatsachen und Beweismittel vorgebracht werden k�nnen, geht fehl: Das Kantonsgericht hat den anl�sslich der Berufungsverhandlung ins Recht gelegten neuen Kreditvertrag keineswegs �bergangen, sondern im Urteil ausdr�cklich erw�hnt. Es hat jedoch erkl�rt, dass und weshalb die daraus geschuldeten Zinsen nicht zum kl�gerischen Bedarf hinzuzurechnen seien.
3.3.5.2 Soweit in den Vorbringen zu den beiden Kleinkrediten ebenfalls die R�ge einer Verletzung von Art. 125 ZGB enthalten ist, ist auch sie unbegr�ndet:
Hat der unterhaltspflichtige Gatte neben der Unterhaltspflicht noch anderen Schuldverpflichtungen nachzukommen, so gebieten die Interessen des Unterhaltsgl�ubigers, diese nur zur�ckhaltend in der Bedarfsberechnung des Unterhaltsschuldners zu ber�cksichtigen. Andernfalls k�nnte die Leistungskraft des Pflichtigen nach Deckung des eigenen Grundbedarfs unter Umst�nden derart gemindert sein, dass sie nicht einmal mehr ausreicht, die familienrechtlichen Unterhaltspflichten zumindest teilweise zu erf�llen. Der Unterhaltspflichtige h�tte es in der Hand, durch Eingehen von Drittschulden seine Leistungsf�higkeit zu Lasten des unterhaltsbed�rftigen Gatten herabzumindern (BGE 127 III 289 E.2a/bb S.292). Vor dem Hintergrund des Gesagten kann es gerechtfertigt sein, Abzahlungsschulden nur dann in den Grundbedarf des Pflichtigen einzurechnen, wenn die Schuld vor Aufhebung des gemeinsamen Haushaltes und f�r den Unterhalt beider Gatten begr�ndet wurde, nicht aber, wenn sie einzig im Interesse einer Partei liegt, es sei denn, beide w�rden solidarisch haften (dazu Schwenzer, a.a.O., N77 zu Art.125 ZGB; Spycher, a.a.O., S.161f.; Hausheer/Spycher, a.a.O., Rz. 02.43).
Der Kleinkredit, der am 13.Januar 2004 durch den neuen, hier in Frage stehenden Kredit abgel�st wurde, war f�r die Anschaffung eines Autos aufgenommen worden, das haupts�chlich dem Kl�ger diente und diesem von der Beklagten im Rahmen der g�terrechtlichen Auseinandersetzung �berlassen wurde. Es geht demnach um eine Abzahlungsschuld, die nicht f�r den Unterhalt beider Ehegatten begr�ndet worden war. Wenn die Vorinstanz die f�r den Nachfolgekredit geltend gemachte Zinsbelastung nicht in den Grundbedarf des Kl�gers einbezogen hat, ist dies nicht zu beanstanden.
3.3.6 Eine weitere Verletzung von Art. 138 Abs. 1 ZGB erblickt der Kl�ger darin, dass das Kantonsgericht den monatlichen Zins von Fr. 243.-- ausser Acht gelassen habe, den er deshalb zu bezahlen haben werde, weil er f�r die Auszahlung des der Beklagten aus G�terrecht zustehenden Betrags von Fr. 68'750.-- eine zweite Hypothek werde aufnehmen m�ssen. Die zwischen den Parteivertretern ausgetauschten Schreiben zu dieser g�terrechtlichen Abgeltung seien im zweitinstanzlichen Verfahren eingereicht worden, so dass das Kantonsgericht die geltend gemachte Zinsbelastung bei seinem Grundbedarf h�tte ber�cksichtigen m�ssen.
Es mag zutreffen, dass der Kl�ger ohne Erh�hung der Grundpfandbelastung nicht in der Lage w�re, der Beklagten den g�terrechtlichen Anteil auszuzahlen. Die Darlehensverpflichtung steht indessen im unmittelbaren Interesse des Kl�gers als Leistungsschuldner und dient nicht gleichermassen den Interessen beider Gatten. Mittelbar kommt die Kreditaufnahme freilich auch der Beklagten zugute, f�hrt sie doch zu einer Verbesserung der finanziellen Leistungsf�higkeit des Kl�gers und zur M�glichkeit einer raschen Erf�llung der G�terrechtsforderung. Daraus abzuleiten, die Darlehenszinsen m�ssten im kl�gerischen Grundbedarf ber�cksichtigt werden, hiesse aber letztlich, die Beklagte indirekt an der Auszahlung ihres g�terrechtlichen Anteils beteiligen zu lassen, indem ihr Unterhaltsbeitrag entsprechend geringer ausfiele (dazu BGE 127 III 289 E. 2b S. 292 f.). Nach dem Dargelegten hat das Kantonsgericht kein Bundesrecht verletzt, wenn es die Zinsbelastung f�r die - ohnehin erst noch aufzunehmende - zweite Hypothek nicht in den Grundbedarf des Kl�gers eingerechnet hat.
3.4 Hinsichtlich der Ermittlung der wirtschaftlichen Verh�ltnisse auf Seiten der Beklagten wirft der Kl�ger dem Kantonsgericht vor, es habe Art. 125 Abs. 2 Ziff. 5 ZGB missachtet, indem es nur gerade deren Einkommen, nicht aber auch deren Verm�gen ber�cksichtigt habe. Gem�ss Dispositiv-Ziffer 7b des in diesem Punkt unangefochten gebliebenen erstinstanzlichen Urteils erhalte die Beklagte aus G�terrecht einen Barbetrag von Fr. 68'750.--, der als Verm�gen bei der Festlegung des nachehelichen Unterhalts h�tte mitber�cksichtigt werden m�ssen. Das in der Berufungsverhandlung hierzu Vorgebrachte und die gleichzeitig eingereichte Korrespondenz zwischen den Parteivertretern sei vom Kantonsgericht in Verletzung von Art. 138 Abs. 1 ZGB nicht beachtet worden.
In Dispositiv-Ziffer 7 seines Urteils hatte der Bezirksrichter die g�terrechtliche Auseinandersetzung geregelt und unter anderem angeordnet, dass diese durch Aufl�sung des Miteigentums an den Stockwerkeigentumsanteilen auf Parzelle Nr. .. der Gemeinde A.________ vollzogen werde und dass der Kl�ger sich innert zwei Monaten nach Eintritt der Rechtskraft des Scheidungsurteils dar�ber auszusprechen habe, ob er die eheliche Wohnung unter �bernahme der gesamten Hypothekarschuld und durch Ausrichtung einer Entsch�digung von Fr. 68'750.-- an die Beklagte zu Alleineigentum �bernehmen wolle. Am 19. Januar 2004 teilte der Vertreter des Kl�gers dem Gegenanwalt mit, dass sein Mandant sich f�r die �bernahme des Miteigentumsanteils der Beklagten entschieden habe, worauf deren Vertreter am 30. Januar 2004 die Gegenseite darum ersuchte, die �bernahmevereinbarung vorzubereiten. Dass er dem Kantonsgericht eine solche eingereicht habe, behauptet der Kl�ger selbst nicht. Lag aber dem Kantonsgericht kein beweiskr�ftiger Beleg daf�r vor, dass die Beklagte effektiv �ber einen Betrag der genannten H�he verf�gte, kann ihm nicht vorgeworfen werden, es habe bei der Festlegung des nachehelichen Unterhalts das der Beklagten aus G�terrecht zustehende Verm�gen unber�cksichtigt gelassen. Es kann mithin weder von einer Missachtung von Art. 138 Abs. 1 noch von einer Verletzung von Art. 125 Abs. 2 Ziff. 5 ZGB die Rede sein.
Die gesamthafte W�rdigung des Dargelegten ergibt, dass dem Kantonsgericht nicht vorzuwerfen ist, es habe bei der Festsetzung der H�he und der Abstufung der vom Kl�ger an den Unterhalt der Beklagten zu leistenden Beitr�ge einen gesetzwidrigen Gebrauch des ihm zustehenden Ermessens gemacht, bzw. dass diese nicht als offensichtlich unbillig bezeichnet werden k�nnen. Der kl�gerische Eventualantrag, die Sache zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zur�ckzuweisen, wird damit gegenstandslos, und die Berufung ist abzuweisen. Bei diesem Ausgang ist die Gerichtsgeb�hr dem Kl�ger aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 OG). Da keine Berufungsantwort eingeholt worden ist und der Beklagten demnach keine Kosten erwachsen sind, entf�llt die Zusprechung einer Parteientsch�digung.

References: Art. 125
 Art. 4
 BGE 
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 Art. 125
 Art. 138
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 Art. 138
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 Art. 138
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 Art. 125
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 Art. 138
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