Source: https://www.schuetzenverein-feldmarkwest.de/%C3%BCber-uns/satzung
Timestamp: 2019-02-16 23:15:15+00:00

Document:
Gemäß dem Bürgerlichem Gesetzbuch (BGB) haben wir eine Satzung für unseren Verein formuliert. Sie lautet wie folgt:
Satzung des Schützenvereins Feldmark-West e.V. (VR343)
in der Fassung vom 18. Januar 2004
Der Verein führt den Namen Schützenverein Feldmark-West. Er hat seinen Sitz in Bocholt und soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Zweck des Vereins ist die Förderung und Pflege von heimatlichem Brauchtum, Heimatgedanken, Eintracht, Geselligkeit und Gemeinsinn. Er ist parteipolitisch und religiös neutral und verfolgt keine wirtschaftlichen Interessen.
Mitglied des Vereins kann jeder Bürger in Bocholt und Umgebung werden. Der Beitritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand und wird wirksam zum 1. des Folgemonats. Der Austritt erfolgt durch Erklärung gegenüber dem Vorstand und wird wirksam zum Jahresende. Die Mitgliedschaft endet im Falle des Todes sofort. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden. Einer Mitteilung von Gründen bedarf es nicht. Gegen den schriftlich mitzuteilenden Ausschlussbescheid ist die Anrufung der Mitglie­derversammlung durch schriftliche Erklärung binnen drei Wochen gegenüber dem Vorstand zulässig. Der Ausschluss wird zum Monatsende wirksam, bei Anrufung der Mitgliederversammlung jedoch erst zum Monatsende nach der Mitgliederversammlung. Der Beitrag wird in einer Geschäftsordnung festgelegt. In ihr werden auch alle anderen Bestimmungen über die Mitgliedschaft, das Verfahren über den Ausschluss und die anderen für notwendig erachteten Richtlinien festgelegt.
1. und 2. Kassenführer
sieben bis elf Fahnenträgern
1. Vorsitzender des Spielmannszuges
Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind aber nur der 1. Vorsitzende, der 2. Vorsitzende, der Schriftführer und der 1. und 2. Kassenführer. Jeweils zwei von ihnen vertreten den Verein gemeinschaftlich. Sie bilden den geschäftsführenden Vorstand. Der geschäftsführende Vorstand ist an die Beschlüsse des Gesamtvorstandes gebunden, der Gesamtvorstand ist an die Beschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf unbestimmte Zeit gewählt. Abwahl erfolgt durch Neuwahl des betreffenden Vorstandsmitgliedes. Wiederwahl ist also zulässig, jedoch nicht nötig wegen der unbeschränkten Zeitdauer. Scheidet ein Vorstandsmitglied zwischenzeitlich aus, z.B. durch Tod oder Amtsniederlegung, dann kann der Gesamtvorstand eine Zuwahl vornehmen. Sie hat Gültigkeit bis zur nächsten Mitgliederversammlung.
Die Tätigkeit für den Verein ist ehrenamtlich. Eine Vergütung wird nicht gezahlt. Auslagenersatz kann nach der Maßgabe einer Geschäftsordnung vorgenommen werden.
Mindestens einmal jährlich findet in den ersten zwei Monaten eines Geschäftsjahres eine Mitgliederversammlung statt. Sie wird vom Vorstand schriftlich oder durch Inserat in der örtlichen Presse mit einer Frist von mindestens 14 Tagen einberufen unter Bekanntgabe der Tagesordnung. Die endgültige Tagesordnung setzt die Mitglieder­versammlung zum Beginn selbst fest. Die Mitglieder­versammlung ist beschlussfähig, ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen. Sie wird geleitet vom 1. Vorsitzenden oder vom 2. Vorsitzenden. Sie kann einen anderen Versammlungsleiter wählen.
Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung selbst. In ihr werden auch alle Fragen geregelt, die das Vereinsleben betreffen. Sie bedarf der Zustimmung durch die Mitgliederversammlung.
Über jede Vorstandssitzung und jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen. Es ist vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer zu unterzeichnen. Versammlungsleiter ist in der Regel der Vorsitzende. Protokollführer ist in der Regel der Protokollführer. Die Versammlung kann andere Personen bestimmen, was im Protokoll festzuhalten ist.
Die Mitgliederversammlung wählt jeweils für drei Jahre drei Rechnungsprüfer, die die Tätigkeit des Vorstandes zu über wachen haben. Sie dürfen nicht Vorstandsmitglieder sein. Sie haben zu jeder Mitgliederversammlung einen schriftlichen Bericht zu fertigen, ihn zunächst in der Versammlung mündlich vorzutragen und dann dem Protokollführer als Anlage zum Protokoll abzuliefern.
Die Satzung kann nur von einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 2/3 der Erschienenen geändert werden, wenn sie in der Einladung angekündigt war. Die Vereinsauflösung kann nur von einer Mitglieder­versammlung mit einer Mehrheit von 3/4 der Erschienenen beschlossen werden, wenn sie in der Einladung angekündigt war. Im Falle der Auflösung fällt das Vereinsvermögen an eine gemeinnützige Einrichtung, die von der letzten Mitgliederversammlung zu bestimmen ist. Ist keine Bestimmung getroffen oder eine falsche, kann die Stadtverwaltung eine solche Institution bestimmen. Die Liquidation findet gem. § 48 BGB vom zuletzt eingetragenen Vorstand statt. Die Mitgliederversammlung kann andere Liquidatoren bestimmen.
Bocholt, im Januar 2004
Gezeichnet: Bernhard Wilting, Matthias Lubbers, Udo Habers, Werner Tielkes, Joachim Kreyenbrink
Das heute geltende Vereinsrecht macht eine Überarbeitung der Satzung in der Fassung vom 20.12.1981 erforder­lich.
Aus diesem Grunde wurde auf der Mitgliederversammlung am 18.12.1994 eine neue Satzung verabschiedet, die neun Paragraphen umfasst und den Anforderungen der Gesetzgebung entspricht.
Die restlichen Paragraphen der bisherigen Satzung, der Satzungsanhang und die Geschäftsbedingungen wurden in eine Geschäftsordnung eingearbeitet, die Entsprechend dem § 6 der Satzung das Vereinsleben regelt und die von Zeit zu Zeit den geänderten Bedürfnissen angepasst werden kann.
Mit dem Beschluss der Annahme der Geschäftsordnung werden die unter III. erwähnten Satzungsteile und Geschäftsbedingungen ungültig.
Die Geschäftsordnung kann auf der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der Erschienenen geän­dert werden.
Bocholt, im Januar 2005
(Bernhard Wilting)
(J.Kreyenbrink)
zum Inhaltsverzeichnis>>
GO, Stand November 2010
1.1 Beginn der Mitgliedschaft
Der Beitritt wird schriftlich gegenüber dem Vorstand erklärt. Mit der Aufnahme beginnt die Mitgliedschaft zum 1. des Beitrittsmonates.
Die Aufnahmegebühr beträgt € 7,00.
Sie enthält den Preis für das einfache Vereinsabzeichen. Die Ablehnung des Aufnahmeantrages kann ohne Angabe von Gründen dem Bewerber mitgeteilt werden. Die Wiederaufnahme eines ausgetretenen Mitgliedes ist innerhalb des Kalenderjahres, in dem der Austritt erklärt wurde, gebührenfrei. Das Vereinsabzeichen ist käuflich zu erwerben. Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, tragen zu den Schützenfestumzügen einen Schützenhut.
Der Vereinsanteil für den ersten Schützenhut beträgt 15,00 €. Er wird gegen Vorlage des Kassenbeleges vom Kassierer ausgezahlt.
Ein neues Mitglied kann erst nach 1 Jahr Vereinszugehörigkeit um die Königswürde mitschießen.
Die Entrichtung des Beitrages erfolgt grundsätzlich über Bankeinzugsverfahren, Hauskassierung und Über­weisung sind in Ausnahmefällen möglich. Unterschieden werden fünf Beitragsgruppen:
Beitragsgruppe 1: Jahresbeitrag 40,00 €
Für Mitglieder ab 22 Jahre bis zum Rentenalter. Der Bankeinzug erfolgt jährlich im März.
Beitragsgruppe 2: Jahresbeitrag 24,00 €
Mitglieder, die das Rentenalter erreicht haben bzw. Frührentner sind. Die Umgruppie­rung von der Beitragsstufe 1 nach 2 muss vom Mitglied beim Kassierer veranlasst werden.
Beitragsgruppe 3: Jahresbeitrag 5,00 €
Für Mitglieder bis zum 18. Lebensjahr.
Beitragsgruppe 4: Jahresbeitrag 5,00 €
Witwen ehemaliger Mitglieder
Beitragsgruppe 5: Jahresbeitrag 24,00 €
Für Mitglieder vom 18. bis 21. Lebensjahr erfolgt der Beitritt in der Zeit vom 01. Januar bis zum Schützenfest, ist der volle Jahresbeitrag zu zahlen, ansonsten ist der halbe Beitrag zu entrichten.
Der Modus der ordentlichen Mitgliederversammlung ist im § 5 der Satzung festgelegt. Sie fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit, ausgenommen bei Satzungsänderungen, Ehrenmitgliedschaften und bei Vereins­auflösung. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Versammlungsleiters den Ausschlag. Stimmberechtigt sind Mitglieder, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.
Wahlen entsprechend der Satzung und der Geschäftsordnung,
Anschaffungen die einen Wert von 3.000,00 € überschreiten,
Zuschüsse für den Spielmannszug, die einen Wert von 1000,00 € pro Jahr überschreiten.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorsitzenden mit einer Frist von zwei Wochen ein­zuberufen, sobald 20% der Mitglieder es schriftlich fordern. Kommt der Vorsitzende der Aufforderung nicht innerhalb von zwei Wochen nach Eingang des Antrages nach, ist jedes Vorstandsmitglied zur Einberufung berechtigt.
3. Mitgliederkartei
Die Mitgliederdatei wird vom Schriftführer geführt. Erfasst werden Umzug, Mitgliedsdauer und Änderung der Beitragsgruppe. Um die Kartei ordnungsgemäß führen zu können, müssen Änderungen der Mitgliederdaten unbedingt dem Vorstand mitgeteilt werden. Der Vorstand leitet die Mitteilung an den Schriftführer weiter.
Bei allen Mitteilungen sind Vor- und Zuname und Anschrift des Mitgliedes anzugeben. Der Tod eines Mitgliedes ist umgehend vom Trauerhaus dem 1. Vorsitzenden mitzuteilen. Dieser informiert den Schriftführer der die Kranz­spende sowie drei Fahnenträger veranlasst, falls diese erwünscht werden.
Bei der Führung und Verwaltung der Mitgliederkartei sind die Bestimmungen des Datenschutzes zu berück­sichtigen.
Der Vorstand hat das Vereinsleben aufrechtzuerhalten. Ihm obliegt:
die Leitung der Vereinsfestlichkeiten einschließlich
der Vergabe der Wirtschaftsbetriebe.
Ausgaben für das Vereinsinventar bis 3000,00 € pro Jahr tätigen.
Zuschüsse für den Spielmannszug bis 1000,00 € pro Jahr gewähren.
Ausgaben über den Kassenbestand hinaus sind nicht zulässig. Die Kassenführung wird zum Jahresende und ca. 2 Wochen vor der Mitgliederversammlung von den Rechnungsprüfern geprüft. Der übrige Vorstand ist der 1. Vorsitzende des Spielmannszuges und das Offizierskorps, bestehend aus Major, Adjutant und den Fahnen­trägern. Er hat den geschäftsführenden Vorstand bei seiner Arbeit zu unterstützen.
4.2 Vorstandssitzungen
Zur Erledigung der Vereinsarbeit finden im Bedarfsfalle Vorstandssitzungen statt. Der 1. Vorsitzende teilt dem Schriftführer den Zeitpunkt der nächsten Vorstandssitzung mit, der dann dem übrigen Vorstand benachrichtigt und den Sitzungsraum bestellt. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn sieben Vorstandsmitglieder anwesend sind, und unter diesen sieben mindestens zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes sind.
4.3 Aufwandsentschädigung
Bei Vorstandssitzungen wird ein Sitzungsgeld von 4,00 € für jedes erschienene Vorstandsmitglied gezahlt, pauschal aber grundsätzlich 50,00 €. Die Aufwandsentschädigungen betragen für:
1. Vorsitzender 50,00 €
2. Vorsitzender 25,00 €
Schriftführer 25,00 €
Protokollführer 25,00 €
1. Kassenführer 75,00 €
2. Kassenführer 25,00 €
Die Aufwandsentschädigung wird zum Ende des Geschäftsjahres ausgezahlt.
4.4 Vorstandsfest
Der Vorstand darf einmal im Jahr ein Vorstandsfest feiern. Damit wird er für seinen Einsatz und dadurch bedingten Verzicht bei den Vereinsveranstaltungen im Rahmen der Möglichkeiten der Vereinskasse entschädigt. Zum Vorstandsfest wird das Königspaar mit seinen Ehepartnern eingeladen.
Die Rechnungsprüfer gemäß § 8 der Satzung werden von der Mitgliederversammlung gewählt. In ihrer Über­wachungsfunktion obliegt ihnen neben der Kontrolle der Kassenführung auch die kritische Überprüfung der vom Vorstand veranlassten Ausgaben. Auf Wunsch sind ihnen die Protokolle der Vorstandssitzungen vorzulegen.
6. Schützenfest
Die Organisation des Schützenfestes obliegt dem Vorstand. Das Festprogramm ist der Mitgliederversammlung zur Zustimmung vorzulegen.
6.2 Vogelschießen
Zum Vogelschießen werden für folgende Abschüsse vom Verein Preise in Form von Biermarken ausgegeben:
Kopf 25 Biermarken
Reichsapfel 20 Biermarken
Zepter 20 Biermarken
Krone 15 Biermarken
rechter Flügel 15 Biermarken
linker Flügel 15 Biermarken
Schwanz 10 Biermarken
Zum Vogelschießen sind Mitglieder zugelassen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben. Sie müssen mindestens 1 Jahr dem Verein angehören.
6.3 König und Königsthron
Nach erfolgtem Königsschuss zieht sich der König zur Thronverhandlung mit dem Geschäftsführenden Vorstand sowie mit dem Major und Adjutanten zurück.
Wahl der Königin: Der König wählt seine Schützenkönigin selbst aus. Sie muss Ehefrau oder Tochter eines Mitgliedes sein.
Thronzusammenstellung: König und Königin wählen nach Beratung mit dem Vorstand mindestens fünf Hofdamen, die zu allen Veranstaltungen in männlicher Begleitung erscheinen müssen. Bei der Thron­zusammenstellung dürfen höchstens 1/3 Nichtmitglieder sein.
Zeremonienmeisterpaar: König und Königin wählen nach Beratung mit dem Vorstand das Zeremonien­meisterpaar.
Kleidung: Bei allen Veranstaltungen sollte der König möglichst im schwarzen Anzug und der gesamte Thron in festlicher Kleidung erscheinen.
Ausholung des Königspaares: Das Königspaar wird beim Umzug an den von ihnen angegebenen Ort aus­geholt. Dieser muss innerhalb des Ausholbezirkes liegen:
Aa-Brücke Westend, linksseitiges Bocholter Aa-Ufer bis zur
Funkenbuschstrasse, Funkenbuschstrasse über Werther Strasse bis
Böggeringstrasse, Böggeringstrasse bis zur Grenze nach Mussum Haltermann,
von dort aus über Karolingerstrasse, Tirolerstrasse, Hohenzollernstrasse,
Isselburger Strasse, Werther Strasse bis zur Aa-Brücke Westend
Bei den Umzügen hat der König für die Getränke zu sorgen, auch für Fanta und Cola für den Spielmannszug.
Vereinszuschuss: Der Vereinszuschuss zu den Kosten für den Verzehr am Thron beträgt 50%, höchstens jedoch 500,00 €. Dieser Betrag wird bei der Thronabrechnung berücksichtigt, davon werden 50,- € für die Plakette an der Vogelstange abgezogen.
Thronabrechnung: Die Kosten für den Verzehr am Thron werden wie folgt aufgeteilt:
Thronkosten
./. Zuschuss
= Restkosten
zu 30% König
zu 20% Königin
zu 50% übrige Thronpaare
Das Zeremonienpaar wird nicht an den Thronkosten beteiligt. Andere Regelungen sind möglich. Letztendlich wird der Abrechnungsmodus bei der Thronvorstellung festgelegt.
Einführung von Gästen durch den König: Der Schützenkönig erhält insgesamt 20 Tanzkontroller zur Einführung von Gästen am Tage des Krönungsballes. Darüber hinaus kann der König zusätzlich Gäste einladen. Hierfür muss er den Eintritt entrichten. Die Anzahl ist zwecks Reservierung von Plätzen dem Vorstand rechtzeitig mitzuteilen.
Vereinskette: Während der Thronvorstellung wird die Vereinskette vom vorjährigen Schützenkönig überreicht. Sie wird während der Umzüge getragen. Bei den Abendveranstaltungen wird die Abendkette getragen. Anhänger werden vom Schützenkönig bestellt und an der Vereinskette befestigt.
Schützenvogel: Der Schützenkönig beschafft und bezahlt den Schützenvogel für das nächstfolgende Schützenfest. Der Vogel muss drei Wochen vor dem Schützenfest dem Vorstand übergeben werden.
Einladungen von anderen Schützenvereinen: Gehen Einladungen von anderen Schützenvereinen zu deren Krönungsbällen ein, so wird das Königspaar vom Vorstand darüber informiert. Das Königspaar ist ebenfalls zum jeweiligen Vorstandsfest einzuladen.
Von dem Teil der Geschäftsordnung, der den König und den Thron betrifft, erhält der König zu Beginn der Thronverhandlung eine Kopie zu seiner Information.
6.4 Eintrittsgeld beim Schützenfest
An den Abendveranstaltungen ist ein Eintrittsgeld für Vereinsfremde erhoben, welches der Vorstand Jahr für Jahr festlegt. Mitglieder und deren Ehegatten haben zu allen Veranstaltungen freien Eintritt. Als Zeichen der Mitgliedschaft ist das Vereinsabzeichen sichtbar zu tragen.
6.5 Umzug beim Schützenfest
Beim Schützenfest werden Umzüge zu folgenden Anlässen gemacht:
Diese werden in einem Fahnenschrank im Seniorenzentrum „AZURIT“ aufbewahrt.
Bezahlung der Kutschen
Der Verein bezahlt die Kutsche.
Ausholen des Königspaares
Das Königspaar wird an dem von ihm angegebenen Ort ausgeholt. Wird nur ein Umzug veranstaltet, müssen beide Seiten der Werther Strasse durchzogen werden. Witterungsbedingte Änderungen der Umzüge sind kurzfristig möglich. Bei den Umzügen tragen die Mitglieder ihren Schützenhut.
6.6 Kranzniederlegung
Am ersten Schützenfesttag ist vom Vorstand am Ehrenmal ein Kranz niederzulegen. Er wird aus der Vereinskasse bezahlt. Die Kranzniederlegung am Volkstrauertag entfällt laut Versammlungsbeschluss vom 20.12.1981.
7.0 Allgemeines Vereinsgeschehen
7.1 Vereinveranstaltungen
Neben dem Schützenfest können weitere Veranstaltungen vom Vorstand organisiert werden.
Die Durchführung wird durch den Vorstand entschieden.
7.2 Preise für Vereinsabzeichen (zum Nachkauf) Einfaches Vereinsabzeichen 5,00 € Silbernes Vereinsabzeichen 6,00 € Goldenes Vereinsabzeichen 6,00 € Goldenes Vereinsabzeichen mit Zahl 7,00 € 7.3 Silberne Hochzeit Einem Vorstandsmitglied kann auf Wunsch zu seiner Silbernen Hochzeit ein Ständchen vom Vorstand und vom Spielmannszug gebracht werden. Aus der Vereinskasse wird ein Präsent von 60,00 € bezahlt. Musikkosten gehen ebenfalls zu Lasten des Vereins. Der Wunsch nach einem Ständchen ist 6 Wochen vorher gegenüber dem 1. Vorsitzenden zu äußern 7.4 Goldene Hochzeit Einem Mitglied kann auf Wunsch anlässlich seiner Goldenen Hochzeit ein Ständchen vom Vorstand und vom Spielmannszug gebracht werden. Aus der Vereinskasse wird ein Präsent im Werte von 90,00 € bezahlt. Musikkosten gehen ebenfalls zu Lasten des Vereins. Der Wunsch nach einem Ständchen ist 6 Wochen vorher gegenüber dem 1.Vorsitzenden zu äußern. 7.5 Diamantene Hochzeit Einem Mitglied kann auf Grund seiner Diamantenen Hochzeit ein Ständchen vom Vorstand, einer Musikkapelle und vom Spielmannszug gebracht werden. Aus der Vereinskasse wird ein Präsent im Werte von 100,00 € bezahlt. Musikkosten gehen ebenfalls zu Lasten des Vereins. Der Wunsch nach einem Ständchen ist sechs Wochen vorher gegenüber dem 1. Vorsitzenden zu äußern. 7.6 Sterbefall eines Mitgliedes Beim Sterbefall eines Mitgliedes erhält die Witwe des Verstorbenen einen Betrag von 50, - € aus der Vereinskasse. Zur Beerdigung werden drei Fahnenträger abgeordnet. Sollten sich keine Fahnenträger finden, bzw. wünschen die Angehörigen dieses nicht, erhält die Witwe nur den oben genannten Betrag von 50,- €. 7.7 Fahnenträger bei Beerdigungen Das Amt des Fahnenträgers bei Beerdigungen übernehmen die Senioren des Vereins. Sie werden auf der Mitgliederversammlung gewählt. Sie erhalten keine Vergütung vom Verein, dieser Posten ist ab sofort ein Ehrenamt und wird nicht mehr vergütet. Zur Aufnahme der Kleinutensilien wurde eine Aktentasche angeschafft. Sie wird im Fahnenschrank aufbewahrt. 7.8 Pflege des Ehrenmals Die Pflege des Ehrenmals wird von den Senioren des Vereins übernommen. Sie werden vom Vorstand gewählt. Für ihre Arbeit erhalten sie eine Vergütung von insgesamt 160,00 €. Für die Ehrenmalpflege kann jedoch auch ein Gärtner bestellt werden.
8.0 Spielmannszug
8.1 Der Spielmannszug ist eine Gruppierung von Mitgliedern des Schützenvereins Feldmark-West e.V. Bocholt. 8.2 Der Spielmannszug trägt den Namen „Spielmannszug des Schützenvereins Feldmark-West e.V. Bocholt. 8.3 Der Spielmannszug wird geleitet vom 1. Vorsitzenden des Spielmannszuges der entsprechend § 4 der Satzung Mitglied des Vorstandes ist und demnach durch die Mitgliederversammlung gewählt wird. 8.4 Zur Unterstützung des 1. Vorsitzenden wählt der Spielmannszug für drei Jahre zwei Mitglieder als Führer der spielmannszugeigenen Kasse und als Schriftführer. Alle drei bilden den Vorstand des Spielmannszuges, der namentlich dem Vorstand des Schützenvereins mitzuteilen ist. 8.5 Aufnahmeanträge und Abmeldungen werden dem Vorstand des Schützenvereins bei dessen nächstfolgender Vorstandssitzung überreicht. 8.6 Für alle Schriftstücke, die der Spielmannszug herausgibt, werden Briefbogen und Briefumschläge des Schützenvereins mit dem Zusatz „Spielmannszug“ verwendet. 8.7 Beim Schützenfest und beim Biwak werden die Veranstaltungen musikalisch unterstützt. 8.8 Für jedes Vereinsmitglied, das aktiv im Spielmannszug mitwirkt, erhält die Spiel-Mannszugkasse die an den Schützenverein gezahlten Mitgliedsbeiträge. Dazu führt der Spielmannszugvorstand eine Anwesenheitsliste, nach der am Ende des Vereinsjahres abgerechnet wird. 8.9 Mit den Einnahmen der Spielmannszugkasse werden Ausgaben für Anschaffungen und Probeabende des Spielmannszuges abgedeckt. 8.10 Die Kasse des Spielmannszuges kann zusätzlich auf Vorstandsbeschluss bezuschusst werden. Als Entscheidungshilfe für den Vorstand wird ihm eine Aufstellung der im kommenden Jahr zu erwartenden Einnahmen und Ausgaben vorgelegt. 8.11 Über alle Einnahmen und Ausgaben ist vom Kassenführer des Spielmannszuges sorgfältig Buch zu führen, Belege sind geordnet abzulegen. 8.12 Vor der Mitgliederversammlung ist dem geschäftsführenden Vorstand Einblick in das Kassenbuch zu gewähren. 8.13 Über Vereinsveranstaltungen, die vom Vorstand geplant werden und an denen der Spielmannszug mitwirkt, wird dieser durch den 1.Vorsitzenden des Spielmannszuges informiert. 8.14 Über das gesamte Inventar des Spielmannszuges wird eine Liste geführt, die dem Geschäftsführenden Vorstand vor der Mitgliederversammlung vorzulegen ist. 8.15 Unter der Voraussetzung, dass der Kassenbestand es zulässt, darf der Spielmannszug einmal jährlich einen Kameradschaftsabend veranstalten.
9.0 Vereinsinventar
Über die im Schützenverein vorhandenen Sachwerte wird vom Vorstand eine Inventarliste geführt, die beim 1. Kassenführer einzusehen ist. Die Führung des Spielmannszuginventars wird dem Spielmannszugvorstand übertragen und vom geschäftsführenden Vorstand überwacht.

References: § 26
 § 48
 § 6
 § 5
 § 8
 § 4