Source: https://forum.rollenspiel.in/index.php?topic=2522.0
Timestamp: 2019-03-20 14:34:34+00:00

Document:
20. März 2019, 15:34:34
Autor Thema: Sonstiges (Gelesen 3869 mal)
« am: 23. Dezember 2010, 19:25:37 »
Hier soll Platz sein für alle die Dinge, die zwar irgendwie weder Sage noch Gedicht noch Bild sind, aber trotzdem immernoch den Inhalt der Welt von Pyramos erweitern.
« Antwort #1 am: 23. Dezember 2010, 19:28:56 »
Hier zum Beispiel habe ich mir Gedanken zu den Duell-Regularien gemacht, die wahrscheinlich nur unter den höhergestellten Anwendung finden, da das einfache Volk wohl einfachere Möglichkeiten findet sich auf die Fresse zu hauen.
Die Duell-Regularien
Wann immer eine Aufforderung zum Duell erteilt, sei es denn mündlich oder schriftlich, und ist der Herausforderer von selben oder höheren Rang als der Parierende, so muss letzterer sich dem Kampf stellen, so will er denn seine Ehre erhalten. Damit dieses Duell ehrenhaft und gerecht vonstattengehen kann, ist den Duell-Regularien Folge zu leisten. Verletzt einer der beiden Parteien diese, ganz gleich ob wissentlich oder unwissentlich, so ist der Gegenüber vom Kampfzwang entbunden, und darf das Vergehen seines Gegenübers anklagen.
§1 Kampfrichter
§1.1 Ernennung des Kampfrichters
1.1.1 Die Ernennung des Kampfrichters muss vor allen anderen Ernennungen und Wahlen erfolgen.
1.1.2 Der Parierende darf einen Vorschlag äußern, wen er als fähig empfindet, den Kampf zu leiten.
1.1.3 Der Gegenüber sowie die vorgeschlagene Person selbst muss sich mit der Wahl einverstanden zeigen. Ist dieses Einverständnis nicht gegeben muss die andere Partei eine andere Person als Kampfrichter vorschlagen.
1.1.4 Schlagen beide Parteien dreimal hintereinander die jeweils selbe Person vor, so ist die Duellvorbereitung um drei Tage verschoben, nach denen sie sich an einem ausgemachten Treffpunkt einfinden, um erneut zu versuchen, einen Kampfrichter zu ernennen.
§1.2 Ansprüche an den Kampfrichter
1.2.1 Der Kampfrichter muss unparteiisch sein.
1.2.2 Die vorgeschlagene Person muss die Duell-Regularien verinnerlicht haben.
1.2.3 Der Kampfrichter muss die Einhaltung der Duell Regularien gewährleisten.
§1.3 Rechte des Kampfrichters
1.3.1 Der Kampfrichter darf von den Duellanten und ihren Sekundanten Gehorsam das Duell betreffend einfordern.
1.3.2 Der Kampfrichter darf die Wahl der näheren Umstände des Duells seitens des Parierenden nach §3 als ungültig erklären und alternative Vorschläge vom Parierenden fordern.
1.3.3 Der Kampfrichter eröffnet und beendet das Duell.
1.3.4 Der Kampfrichter darf das Duell unterbrechen.
1.3.5 Der Kampfrichter darf Parteien für Kampf- oder Handlungsunfähig erklären.
1.3.6 Der Kampfrichter darf Parteien im Falle eines Verstoßes gegen die Duell-Regularien verwarnen, und damit den Gegenüber vom Kampfzwang entbinden.
1.3.7 Der Kampfrichter darf Parteien vom Duell ausschließen, so dass die entsprechende Partei das Duell unehrenhaft verliert.
1.3.7 Der Kampfrichter darf Parteien infolge von erfüllten Siegbedingungen als siegreich erklären.
§2 Sekundanten
§2.1 Ernennung der Sekundanten
2.1.1 Erst der Parierende, dann der Herausforderer darf eine Person als ihren Sekundanten vorschlagen.
2.1.2 Die vorgeschlagenen Personen müssen sich einverstanden erklären, damit die Ernennung wirksam wird.
2.1.3 Ist es einer Partei nicht möglich einen Sekundanten zu ermitteln, so muss sie ohne einen Sekundanten kämpfen.
§2.2 Pflichten der Sekundanten
Ein Sekundant muss im Falle der Handlungsunfähigkeit seiner Partei seine Partei in ihrem Ansinnen vertreten.
§3 Umstände des Duells
§3.1 Wahl des Ortes
Der Parierende darf entscheiden, wo das Duell ausgetragen werden soll.
§3.2 Wahl der Zeit
Der Parierende darf entscheiden, wann das Duell ausgetragen werden soll.
§3.3 Wahl der Waffen
Der Parierende darf entscheiden, mit welchen Waffen das Duell ausgetragen werden soll. Dies betrifft auch Rüstungen und Schilde. Hierbei ist die Wahl nur auf konventionelle Waffen beschränkt. Wählt er eine unkonventionelle Waffe, wird die Wahl nur mit erklärtem Einverständnis des Gegenübers und des Kampfrichters wirksam.
§3.4 Wahl der Siegbedingungen
Sofern nicht anders vereinbart, ist derjenige siegreich, dessen Gegner vom Kampfrichter als kampfunfähig erklärt wird. Der Parierende darf alternative Siegbedingungen vorschlagen, die nur mit erklärtem Einverständnis des Gegenübers und des Kampfrichters wirksam werden.
« Antwort #2 am: 23. Dezember 2010, 19:43:02 »
Ich wollte mal den von mir selbst erfundenen Orden der weißen Rose erwähnen, einen Orden, der den Gott Nomos (Konklave der Ordnung) als oberste Gottheit verehrt und sich damit den Gesetzen verschrieben hat.Der Orden steht mithilfe des Botschafters in engem Kontakt mit den Herrscherhäusern Zentraleridas' Der Hauptsitz des Ordens befindet sich in Mandarik, am Platz der Krone.
Großmeister (Dominus Legis (Magira: Herr des Rechts), Hochsenator)
Befugnisse: Vorschläge für Minister, absolute Befehlsgewalt über alle Ordensmitglieder bis auf die Altmeister, Vorschläge zu Gesetzeserlassungen und -änderungen
Einsetzung: von einem Altmeister vorgeschlagen und vom Ältestenrat mit einfacher Mehrheit auf Lebenszeit gewählt
Meister (Minister, Senator)
Militär (Heerführer): Ausbildung der Rekruten und Befehlsgewalt über das Heer in Friedenszeiten
Finanzen (Schatzmeister): Verwaltung der Ländereien und Besitztümer des Ordens, Befehlsgewalt über alle Handwerker, gemeinsame Überwachung und Lenkung des Handels mit dem Außenminister
Magie (Primus Magus (Magira: erster Magier), bisher mindestens Großmeister der Magie): Überwachung und Lenkung der magischen Forschung und Ausbildung, Befehlsgewalt über alle Magier des Ordens
Glaube (Primus sacerdos(Magira: erster Priester), bisher mindestens Großkleriker): Überwachung und Lenkung der religiösen Praxis, Befehlsgewalt über alle Geweihten
Außenpolitik (Botschafter): Verhandlungen mit Ländern, Orden, Bünden und Schulen, gemeinsame Überwachung und Lenkung des Handels mit dem Finanzminister
Einsetzung: vom Dominus Legis vorgeschlagen, vom Ältestenrat mit einfacher Mehrheit gewählt
Altmeister (Pater (Magira: Vater), Altsenator)
Im Ältestenrat muss sich mindestens ein ehemaliger Glaubenssenator befinden (bisher mindestens vom Rang eines Hohepriesters), ein Dominus Diorum. Wird ein ehemaliger Magiesenator zum Altmeister ernannt (bisher mindestens vom Rang eines Dominus?), trägt er zusätzlich den Titel Dominus Magus.
Befugnisse: Vorschläge für den Großmeister, Wählt den Großmeister einstimmig, wählt Minister mit einfacher Mehrheit, verabschiedet Gesetzeserlassungs- und -änderungsvorschläge des Großmeisters einstimmig, spricht dem Großmeister sein Misstrauen mit einfacher Mehrheit aus, dessen absolute Befehlsgewalt dann ausgesetzt ist
Einsetzung: ein Mitglied des Senats wird vor Rücktritt eines Altmeisters von einem solchen vorgeschlagen und vom Ältestenrat einstimmig gewählt
Der Wahlapparat:
Wird ein Ordensmitglied in ein Amt gewählt, so muss trotzdem jedes Amt jederzeit besetzt sein. Wird beispielsweise ein Senator als Altmeister vorgeschlagen, so kann er zwar bereits gewählt werden, kann aber sein neues Amt erst antreten, wenn sein Nachfolger bestimmt wurde.
Ist es dem Ältesten Rat nicht möglich eine Entscheidung mit dem erforderlichen Wahlergebnis zu untermauern (beispielsweise eine 3 zu 3 Situation bei der Wahl eines Ministers), so muss der Dominus Diorum mittels eines Wunders den Gott Nomos um eine Entscheidung bitten. Eine auf diese Weise erfolgte Wahl oder Entscheidung ist unumstößlich.
Das Hohe Gericht:
Bei einer Anklage, die mehrere Königreiche betrifft oder für den Großteil der Königreiche, in denen der Orden besteht, von großer Bedeutung ist, wird statt dem jeweiligen Reichsgerichtshof das Hohe Gericht einberufen. Dieses besteht aus dem Dominus Legis, der gleichzeitig als Richter vorsitzt und als Geschworener seine Stimme abgeben darf, den fünf Ministern, die als Geschworene fungieren, und den sechs Altmeistern, die ebenfalls den Rang eines Geschworenen innehaben. Um einen Angeklagten für schuldig oder nicht schuldig zu befinden, muss eine Zweidrittelmehrheit bestehen.
« Antwort #3 am: 23. Dezember 2010, 19:43:33 »
Ich hab hierfür auch noch was kurzes:
Ein Ritter gelobt
die ewige Tapferkeit.
kennt nur die Tugend,
die Hilflosen,
spricht nur
(Na, wer hats erfunden? Wer von euch hat es erkannt?)
« Antwort #4 am: 26. Dezember 2010, 18:12:51 »
Ähm.. Sönke?
« Antwort #5 am: 01. Januar 2011, 21:55:27 »
schade ich meine Dokumente nicht reinstellen, denn leiderkann man keine Pics reinstellen müll nat nicht das Foum Ingo ;-) aber wer im Foren Spiel Schwarze Magie in dunklen tagen mitmacht kriegtein paar Scanns per E-mail
« Antwort #6 am: 04. Februar 2012, 16:09:53 »
Ich weiß nicht, ob ich das schon irgendwoanders reingeschrieben hab, ich finds jedenfalls gerade nicht. Egal, hier die 12 Verbote des Konklaves der Ordnung, das elemtarste Dogma dieser Glaubensrichtung.
Die 12 Verbote
Du sollest keinen falschen Göttern huldigen.
Du sollest deinem Herrn nicht widersprechen, sein Wort missachten noch die Hand gegen ihn erheben.
Du sollest dich nicht der Götter Macht anmaßen.
Du sollest nicht morden.
Du sollest nicht stehlen.
Du sollest nicht lügen.
Du sollest kein unstetes Leben führen.
Du sollest deine Augen nicht vor den Feinden der Ordnung verschließen, noch sie gewähren lassen. (EDIT: statt "Du sollest deinen Verstand nicht betäuben.")
Du sollest keine Unzucht tun.
Du sollest nicht begehren deines nächsten Weib.
Du sollest keine Ungerechtigkeit dulden.
Du sollest nicht zweifeln.
@Ingo: Viele dieser Verbote ähneln den Zehn Geboten stark, aber auch anderen Religionen unserer Welt, aber genau deshalb denke ich, dass diese auch so elementare Regeln des menschlichen (und auch durainischen, zwergischen usw) Zusammenlebens sind, dass sie auch hier gefunden werden können.
Andere Konklaven werden wohl einige Überschneidungen mit diesen Verboten hier haben, dabei werden die Formulierungen aber variiern, sowie die Reihenfolge der jeweiligen Verhaltensregeln (und damit evtl. ihre Wertigkeit). Das Tötungsverbot wird zB eigentlich jedem Konklave zueigen sein, während "Du sollest keine Unzucht tun." im Konklave des Lebens anders interpretiert wird, so dass Anhänger des Lebens "Unzucht" nicht bei einem unehelichen Kind sehen.
« Letzte Änderung: 19. Februar 2012, 21:16:09 von Der Lachende Zwerg »
« Antwort #7 am: 04. Februar 2012, 19:07:58 »
Zitat von: Der Lachende Zwerg am 04. Februar 2012, 16:09:53
Joa, was soll ich dazu sagen. Schon in "Ordnung". Allerdings finde ich die Regeln an der ein oder anderen Stelle nicht strickt genug. So was wie:
- Du sollst Dein Leben der Ordnung widmen
- Du sollst die Feinde der Ordnung bekämpfen
- Du sollst nicht weichen, wenn Du für die Ordnung einstehst (Feiglinge sind keine Jünger der Ordnung)
« Antwort #8 am: 04. Februar 2012, 19:31:58 »
Zitat von: Ingo am 04. Februar 2012, 19:07:58
Ich dachte, dass wäre in "Du sollest nicht zweifeln" (-> Angst haben, unschlüssig sein) inbegriffen.
Findest du sowas soll auch rein, wenn es eher "gutbürgerliche" Verhaltensregeln sein sollen? Als solche hatte ich sie mir eigentlich ausgedacht.
Und welche findest sollten dann für diese neuen Verbote weichen (denn es sollen ja schön 12 bleiben)?
« Antwort #9 am: 04. Februar 2012, 19:39:27 »
Für jemanden der Konklave Tod oder Feuer und erst Recht Chaos gilt das ja nun nicht, oder?
Keine Ahung. Vielleicht kann man das zusammenfassen.
- Du sollst kein unstetes Leben führen sondern es der Ordnung widmen
- Du sollst keine Ungerechtigkeit dulden und die Feinde der Ordnung bekämpfen
Das mit dem Verstand betäuben könnte man vielleicht als gutbürgerliche Verhaltensregel streichen. Außerdem ein Zwerg der Ordnung ist doch mal für ein - natürlich ordentliches - Gelage zu haben, nicht wahr?
« Antwort #10 am: 04. Februar 2012, 19:45:19 »
Ingo: 1 - Ich: 0
An die Zwerge hab ich da wohl nicht gedacht :S, da hast du recht.
Ich find das mit "Das Leben der Ordnung widmen" ehrlich gesagt ein bisschen schwammig, beschreiben das nicht im Endeffekt alle Verbote zusammengenommen? Das mit dem Kampf könnte man anstelle des "Verstand betäuben setzen", hast du da ne Idee, wie man das als VERbot formulieren kann, ohne dass es an Kraft verliert?
« Antwort #11 am: 04. Februar 2012, 20:06:31 »
Zitat von: Der Lachende Zwerg am 04. Februar 2012, 19:45:19
Ich find das mit "Das Leben der Ordnung widmen" ehrlich gesagt ein bisschen schwammig, beschreiben das nicht im Endeffekt alle Verbote zusammengenommen?
Das mit dem Kampf könnte man anstelle des "Verstand betäuben setzen", hast du da ne Idee, wie man das als VERbot formulieren kann, ohne dass es an Kraft verliert?
Äh, gerade nicht. Muß ich mal überlegen.
« Antwort #12 am: 05. Februar 2012, 23:36:41 »
Ach ja: statt solltest sollte da sollte stehen! Alles Klar?!
Du sollst deine Augen vor den Feinden der Ordnung nicht verschließen, noch sie gewähren lassen!
« Antwort #13 am: 05. Februar 2012, 23:46:27 »
Zitat von: Ingo am 05. Februar 2012, 23:36:41
Oo Ähh... was??? Kanns sein, dass du dich da verschrieben hast?? Willst du, dass in den Verboten "Du sollst.." statt "Du sollest..." steht? Wenn ja: Warum? Ich dachte, dass das schön alt klingt.
Ansonsten: :dafür:
« Antwort #14 am: 08. Februar 2012, 00:16:29 »
Zitat von: Der Lachende Zwerg am 05. Februar 2012, 23:46:27
Oo Ähh... was??? Kanns sein, dass du dich da verschrieben hast??
[quote author=Der Lachende Zwerg link=topic=2522.msg18040#msg18040 Willst du, dass in den Verboten "Du sollst.." statt "Du sollest..." steht? Wenn ja: Warum? Ich dachte, dass das schön alt klingt.
Ja. Solltest gilt als Empfehlung, soll als Aufforderung. Soll ist also stärker und es sind ja immerhin Götter.

References: §1

§1

§1

§1
 §3

§2

§2

§2

§3

§3

§3

§3

§3