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Timestamp: 2017-09-26 14:46:17+00:00

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SG Kronach - Die Satzung der SG
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Satzung der Schützengesellschaft Kronach e. V. in Kronach
§ 12 Beschränkungen der Vollmacht
§ 13 Verwaltungsausschuss
§ 14 Sitzungen des Verwaltungsausschusses
§ 15 Sachausschüsse, Platzmeister
§ 17 Anträge zur Hauptversammlung
§ 18 Abstimmungen in der Hauptversammlung
§ 21 Gemeinnützigkeit
§ 22 Verweisung auf andere Bestimmungen
1. Die Pflege des Schießsportes als Leibesübung durch Abhaltung von Übungs- und Wettkampf- schießen und durch die Bereitstellung und Unterhaltung der diesbezüglich notwendigen Anlagen und Einrichtungen.
2. die Pflege der mehrere Jahrhunderte alten Tradition,
3. die erlassenen Anordnungen zur Aufrechterhaltung eines geordneten und sicheren Schießbetriebes zu beachten.
Der Vorstand wird von der Hauptversammlung jeweils für zwei Jahre gewählt. Scheiden Vorstandsmitglieder vorzeitig aus, so erfolgt die Wahl der Nachfolger für die restliche Amtszeit in der nächsten Hauptversammlung.
Vorstand und Verwaltungsausschuss können zwischenzeitlich ein Mitglied des Vereins kommissarisch mit der Führung des freigewordenen Amtes beauftragen. Das gilt nicht für das Amt des 1. Schützenmeisters.
Der Vorstand bleibt nach Ablauf seiner Amtsperiode solange im Amt, bis ein neuer Vereinsvorstand gewählt ist. Ausgeschiedene Vorstandsmitglieder sind wieder wählbar. Die Wahl kann auf Antrag mit Stimmzettel vorgenommen werden. Bei mehreren Wahlvorschlägen entscheidet die einfache Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit ist die Wahl zu wiederholen.
Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende (1. Schützenmeister) und der stellvertretende Vorsitzende (2. Schützenmeister), wobei jedem von ihnen Einzelvertretungsbefugnis erteilt wird, von der aber der stellvertretende Vorsitzende (2. Schützenmeister) im Innenverhältnis nur Gebrauch machen darf, wenn der 1. Vorsitzende (1. Schützenmeister) verhindert ist.
Der 1. Schützenmeister führt den Vorsitz in allen Beratungen und Versammlungen. Im Falle seiner Verhinderung und der Verhinderung des 2. Schützenmeisters ist er befugt, ein anderes Mitglied des Vorstandes oder des Verwaltungsausschusses mit seiner Vertretung zu beauftragen und ihm für eine bestimmte Zeit oder für bestimmte Angelegenheiten Vollmacht zu erteilen.
Der 2. Schützenmeister ist für die ordnungsgemäße Abwicklung des Schießbetriebes und die Einhaltung der gesetzlichen Sicherheitsvorschriften verantwortlich. Er kann mit Zustimmung des Vorstandes für den Einzelfall oder einen ständigen Stellvertreter benennen.
Der Schatzmeister verwaltet das Gesellschaftsvermögen und führt ordnungsgemäß Buch über die Einnahmen und Ausgaben. Er erstattet alljährlich der Hauptversammlung Bericht über die Jahresrechnung des vorausgegangenen Geschäftsjahres. Die Kassengeschäfte und die Jahresrechnung müssen von zwei Kassenprüfern, welche vom Verwaltungsausschuss jeweils für 2 Jahre bestimmt werden, überprüft werden.
Der Schriftführer erledigt die schriftlichen Arbeiten und fertigt die Niederschriften über Hauptversammlungen, Sitzungen des Verwaltungsausschusses und Vorstandssitzungen. Die Niederschriften sind von ihm und dem 1. Schützenmeister, in dessen Verhinderung vom
2. Schützenmeister, zu unterzeichnen.
Der Vorstand hat bei folgenden Geschäften die Zustimmung des Verwaltungsausschusses einzuholen:
1. Durchführung von baulichen Maßnahmen mit einem Kostenaufwand von mehr als € 50.000,-und weniger als € 100.000,--
2. Aufnahme von Krediten und Bestellung von Grundschulden von mehr als € 50.000,-- und weniger als € 100.000,-- .
Darüberhinaus ist die Zustimmung der Hauptversammlung erforderlich. Dies gilt insbesondere für den Ankauf und Verkauf von Grundstücken.
Zur Unterstützung des Vorstandes besteht ein Verwaltungsausschuss aus zehn Mitgliedern. Dem Vorstand bleibt das Recht vorbehalten bis zu 3 Ausschussmitglieder selbst zu bestimmen. Die übrigen Mitglieder werden von der Hauptversammlung gewählt. Die Amtszeit der Ausschussmitglieder beträgt zwei Jahre. Die Wahl kann auf Antrag mit Stimmzettel vorgenommen werden.
Ehrenschützenmeister, die Mitglieder des Vorstandes und die Platzmeister haben im Verwaltungsausschuss zusätzlich Sitz und Stimme.
Der Verwaltungsausschuss wird vom 1. Schützenmeister oder seinem Stellvertreter einberufen. Die Einladung hat im Regelfalle eine Woche vor der Sitzung schriftlich zu erfolgen.
Zur Gültigkeit der Ausschussbeschlüsse ist die rechtzeitige Ladung sämtlicher Ausschussmitglieder und die Anwesenheit des 1. Schützenmeisters oder seines Vertreters sowie von mindestens fünf Ausschussmitgliedern erforderlich.
Bei Abstimmungen im Verwaltungsausschuss entscheidet die einfache Mehrheit, bei Stimmengleichheit die Stimme des 1. Schützenmeisters oder seines Vertreters.
Zur Bearbeitung bestimmter Aufgaben (z. B. Durchführung des Kinderfestes während der alljährlichen Freischießen) können Sachausschüsse eingesetzt werden, deren Mitglieder der Vorstand bestimmt.
Die Mitglieder der Sachausschüsse müssen nicht dem Vorstand oder Verwaltungsausschuss angehören. Sie haben bei ihrer Tätigkeit die Anweisungen des Vorstandes zu beachten und sind diesem für ihre Tätigkeit verantwortlich.
Zur Verwaltung der vereinseigenen Grundstücke und Gebäude, insbesondere des Schützenplatzes, der sogenannten Hofwiese, bestellt der Vorstand einen oder mehrere Platzmeister. Der Platzmeister hat das alljährlich stattfindende Freischießen auszurichten und andere Veranstaltungen auf dem vereinseigenen Gelände zu vergeben und zu regeln.
Alljährlich in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres muss eine ordentliche Hauptversammlung einberufen werden. Die Einladung hierzu muss unter Bekanntgabe der Tagesordnung mindestens eine Woche vor dem Versammlungstag in einer Tageszeitung erfolgen.
Die Tagesordnung soll in der Regel folgende Punkte enthalten:
1. Bericht des Vorstandes über das abgelaufene Geschäftsjahr,
3. Wahl der Mitglieder des Vorstandes oder Verwaltungsausschusses,
4. Angelegenheiten, welche der Hauptversammlung zur Beratung und Beschlussfassung
6. Verschiedenes, Wünsche und Anträge.
Stimmrecht in der Hauptversammlung haben die anwesenden Ehrenmitglieder und ordentlichen Mitglieder. Stellvertretung oder Stimmenübertragung ist nicht zulässig. Nicht anwesende Mitglieder können in den Vorstand oder Verwaltungsausschuss nur dann gewählt werden, wenn sie eine schriftliche Erklärung abgegeben haben, dass sie ihre Wahl annehmen werden.
Die vom Schriftführer gefertigten Niederschriften über den Verlauf der Hauptversammlung und die gefassten Beschlüsse sind von allen Vorstandsmitgliedern zu unterzeichnen.
Jedes Mitglied ist berechtigt, Anträge zur Hauptversammlung zu stellen. Solche Anträge müssen mindestens vier Tage vor dem Versammlungstag schriftlich beim 1. Schützenmeister eingereicht werden.
Die Beschlüsse der Hauptversammlung werden grundsätzlich mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Schützenmeisters bzw. seines Vertreters.
Ausgenommen hiervon sind eine Beschlussfassung über eine Satzungsänderung, die mit 2/3 Mehrheit vorgenommen werden muss sowie eine Beschlussfassung gem. § 20 der Satzung mit der darin vorgesehenen qualifizierten Mehrheit.
Der 1. Schützenmeister kann eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen, wenn triftige Gründe vorliegen. Er muss eine solche Versammlung einberufen, wenn dies mindestens ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder, unter Angabe der Gründe, verlangt.
Die Auflösung oder Vereinigung des Vereins mit einem anderen Verein ist nur möglich, wenn mehr als vier Fünftel aller stimmberechtigten Mitglieder für einen solchen Antrag stimmen und wenn nicht mindestens sieben Mitglieder bereit sind, den Verein weiterzuführen.
Zur Verwirklichung und Erreichung der "Steuerbegünstigten Zwecke" im Sinne des diesbezüglichen Abschnitts der Abgabenordnung dürfen
1. Mittel des Vereins nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden,
2. Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten,
3. keine Personen durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Kronach, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
Soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt, gelten die Bestimmungen des BGB.
Vorstehende Satzung wurde in der Hauptversammlung der Schützengesellschaft Kronach vom 06.05.1999 beschlossen und tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.
Kronach, den 06.05.1999
Dr. Johannes Weber Adolf Stützinger
Karl Pfretzschner Thea Xynos
Änderung § 12 wie vorstehend beschlossen und in-Kraft getreten am 07.05.2009
Änderung § 2 wie vorstehend beschlossen und in-Kraft getreten am 05.05.2011

References: § 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 17

§ 18

§ 21

§ 22
 § 26
 § 20
 § 12
 § 2