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Timestamp: 2020-08-14 02:44:15+00:00

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Original Bach-Blüten als Nahrungsergänzungsmittel - und der Verkauf in der Apotheke | Rechtslupe
Das sich aus § 25 ApBe­trO aF erge­ben­de Ver­bot, in der Apo­the­ke außer Arz­nei­mit­teln ande­re als die in die­ser Bestim­mung bezeich­ne­ten Waren in den Ver­kehr zu brin­gen, stellt eine Markt­ver­hal­tens­re­ge­lung im Sin­ne von § 4 Nr. 11 UWG dar.
Lebens­mit­tel konn­ten nach § 25 Nr. 2 ApBe­trO aF nur dann in Apo­the­ken abge­ge­ben wer­den, wenn sie einen über die all­ge­mei­nen Ernäh­rungs­zwe­cke hin­aus­ge­hen­den beson­de­ren Gesund­heits­be­zug auf­wie­sen; nicht erfor­der­lich war eine wis­sen­schaft­lich beleg­ba­re Gesund­heits­wir­kung. Der der Rege­lung des Art. 2 Abs. 2 Nr. 5 der Ver­ord­nung (EG) Nr.1924/2006 zugrun­de­lie­gen­de Gesund­heits­be­griff umfasst auch das see­li­sche Gleich­ge­wicht. Die Bezeich­nung „Ori­gi­nal Bach-Blü­ten“ stellt kei­ne gesund­heits­be­zo­ge­ne Anga­be im Sin­ne von Art. 2 Abs. 2 Nr. 5 der Ver­ord­nung (EG) Nr.1924/2006 dar, weil sie in Bezug auf die Gesund­heit neu­tral ist.
Bei der Prü­fung der Irre­füh­rungs­ge­fahr ist die Annah­me einer gespal­te­nen Ver­kehrs­auf­fas­sung inner­halb eines ein­heit­li­chen Ver­kehrs­krei­ses grund­sätz­lich nicht gerecht­fer­tigt.
Das in § 16 Nr. 1 MTVO gere­gel­te Ver­kehrs­ver­bot knüpft an objek­ti­ve Sach­ver­hal­te an. Auf die Sicht­wei­se der ange­spro­che­nen Ver­kehrs­krei­se kommt es daher nicht an. Im Rah­men des Ver­kehrs­ver­bots nach § 16 Nr. 1 MTVO ist es auch uner­heb­lich, ob ein als Quell­was­ser bezeich­ne­tes Was­ser, das die Anfor­de­run­gen nach § 10 MTVO nicht erfüllt, in qua­li­ta­ti­ver Hin­sicht einem Quell­was­ser ent­spricht.
Ver­trieb von Bach­blü­ten-Prä­pa­ra­ten in Apo­the­ken
Das sich aus § 25 ApBe­trO aF erge­ben­de Ver­bot, in der Apo­the­ke außer Arz­nei­mit­teln ande­re als die in die­ser Bestim­mung bezeich­ne­ten Waren in den Ver­kehr zu brin­gen, stell­te zwar eine Markt­ver­hal­tens­re­ge­lung im Sin­ne von § 4 Nr. 11 UWG dar. Bei den Pro­duk­ten, deren Ver­trieb in der Apo­the­ke der Beklag­ten nach Ansicht der Klä­ge­rin unzu­läs­sig ist, han­delt es sich jedoch um Mit­tel, die im Sin­ne von § 25 Nr. 2 ApBe­trO aF zumin­dest mit­tel­bar der Gesund­heit von Men­schen dien­ten.
Die Vor­schrift des § 25 ApBe­trO aF ent­hielt eine Lis­te von als apo­the­ken­üb­lich anzu­se­hen­den Waren, ohne dass sie dabei ein aus­drück­li­ches Ver­bot der Abga­be in der Apo­the­ke für sol­che Waren bestimm­te, die nicht unter die­se Lis­te fie­len. Aus der Bestim­mung des § 34 Nr. 2 Buchst. l ApBe­trO aF folg­te aber, dass der Ver­ord­nungs­ge­ber den Ver­kauf sol­cher Waren in der Apo­the­ke ver­bie­ten woll­te [1]. Nach die­ser Bestim­mung han­del­te der Apo­the­ken­lei­ter ord­nungs­wid­rig, wenn er ent­ge­gen § 25 in Ver­bin­dung mit § 2 Abs. 2 Satz 2 und 3 ApBe­trO aF in der Apo­the­ke ande­re als die dort bezeich­ne­ten Waren in den Ver­kehr brach­te oder brin­gen ließ.
Die durch § 25 ApBe­trO aF gere­gel­te Ein­schrän­kung der Abga­be­frei­heit von Waren in Apo­the­ken stell­te eine Markt­ver­hal­tens­re­ge­lung im Inter­es­se der Markt­teil­neh­mer im Sin­ne von § 4 Nr. 11 UWG dar. Sie dien­te dem Schutz der Ver­brau­cher vor Beein­träch­ti­gun­gen ihrer Ver­sor­gung mit Arz­nei­mit­teln [2].
Die Pro­duk­te, deren Ver­trieb in der Apo­the­ke der Beklag­ten nach Ansicht der Klä­ge­rin unzu­läs­sig ist, stel­len jedoch Mit­tel dar, die im Sin­ne von § 25 Nr. 2 ApBe­trO aF zumin­dest mit­tel­bar der Gesund­heit von Men­schen dien­ten und damit nach der genann­ten Vor­schrift nicht vom Ver­trieb in der Apo­the­ke aus­ge­schlos­sen waren.
Der Ver­ord­nungs­ge­ber hat mit der mit Wir­kung vom 01.01.2004 erfolg­ten Neu­fas­sung des § 25 ApBe­trO zwar den Kreis der als apo­the­ken­üb­lich anzu­se­hen­den Waren nicht uner­heb­lich aus­ge­wei­tet. Durch die Fas­sung der Num­mer 2 hat er aber zum Aus­druck gebracht, dass Mit­tel und Gegen­stän­de im Sin­ne des § 25 Nr. 2 ApBe­trO aF über ihre Taug­lich­keit in gesund­heit­li­cher Hin­sicht hin­aus mit einer gesund­heit­li­chen Zweck­be­stim­mung anzu­bie­ten waren. Eine ent­spre­chen­de gesund­heit­li­che Zweck­be­stim­mung setz­te vor­aus, dass das Pro­dukt dazu bestimmt war, der Gesund­heit unmit­tel­bar also selbst oder mit­tel­bar das heißt im Zusam­men­wir­ken mit wei­te­ren Umstän­den zu die­nen oder sie zu för­dern [3]. Lebens­mit­tel muss­ten danach, um gemäß § 25 Nr. 2 ApBe­trO aF in Apo­the­ken abge­ge­ben wer­den zu kön­nen, einen über die all­ge­mei­nen Ernäh­rungs­zwe­cke hin­aus­ge­hen­den beson­de­ren Gesund­heits­be­zug auf­wei­sen [4]. Eine wis­sen­schaft­lich beleg­ba­re Gesund­heits­wir­kung war dage­gen nicht erfor­der­lich. Sie kann schon beim inzwi­schen gel­ten­den § 1a Abs. 10 Nr. 2 ApBe­trO, der ein unmit­tel­ba­res Die­nen oder För­dern vor­aus­setzt, nicht ver­langt wer­den [5] und konn­te daher erst recht nicht bei § 25 Nr. 2 ApBe­trO aF gefor­dert wer­den, bei dem ein nur mit­tel­ba­rer Gesund­heits­be­zug aus­reich­te.
Nach die­sem Maß­stab stel­len Bach-Blü­ten-Pro­duk­te apo­the­ken­üb­li­che Waren im Sin­ne von § 25 Nr. 2 ApBe­trO aF dar.
Bach­blü­ten-Prä­pa­ra­te sol­len kör­per­li­chen Krank­hei­ten durch Wie­der­her­stel­lung des see­li­schen Gleich­ge­wichts ent­ge­gen­wir­ken und unge­ach­tet des­sen, dass ihre medi­zi­ni­sche Wirk­sam­keit wis­sen­schaft­lich nicht gesi­chert ist und die Bach­blü­ten-The­ra­pie man­gels empi­ri­scher Anhalts­punk­te für ihre Wirk­sam­keit nicht auf ratio­na­len Erwä­gun­gen beruht, mit­tel­bar der Gesund­heit durch die Besei­ti­gung see­li­scher Dis­har­mo­nien die­nen. Der Umstand, dass die Bach­blü­ten-Prä­pa­ra­te min­des­tens 15% Alko­hol ent­hiel­ten, steht nicht ent­ge­gen, weil die­se Prä­pa­ra­te bestim­mungs­ge­mäß trop­fen­wei­se auf­ge­nom­men wer­den und dem Kör­per damit selbst bei regel­mä­ßi­ger Ein­nah­me kei­ne Alko­hol­men­ge zuge­führt wird, die als gesund­heits­schäd­lich ein­ge­ord­net wer­den kann. In die­sem Zusam­men­hang ist zudem zu berück­sich­ti­gen, dass es in Deutsch­land auch als Arz­nei­mit­tel­spe­zia­li­tä­ten amt­lich regis­trier­te Kräu­ter­de­stil­la­te mit einem ent­spre­chen­den Alko­hol­ge­halt gibt [6]. Auch im Hin­blick dar­auf kommt dem Umstand, dass es sich bei den streit­ge­gen­ständ­li­chen Pro­duk­ten um Lebens­mit­tel han­delt, die wegen ihres 15% über­stei­gen­den Alko­hol­ge­halts Spi­ri­tuo­sen im Sin­ne von Art. 2 Abs. 1 der Ver­ord­nung (EG) Nr. 110/​2008 zur Begriffs­be­stim­mung, Bezeich­nung, Auf­ma­chung und Eti­ket­tie­rung von Spi­ri­tuo­sen sowie zum Schutz geo­gra­phi­scher Anga­ben für Spi­ri­tuo­sen und zur Auf­he­bung der Ver­ord­nung (EWG) Nr. 1576/​89 sind, kei­ne maß­geb­li­che Bedeu­tung zu.
Bach­blü­ten und die gesund­heits­be­zo­ge­nen Anga­ben
Das Beru­fungs­ge­richt hat zu Recht dar­auf abge­stellt, dass Bach­blü­ten-Prä­pa­ra­te kör­per­li­chen Krank­hei­ten durch Wie­der­her­stel­lung des see­li­schen Gleich­ge­wichts ent­ge­gen­wir­ken und unge­ach­tet des­sen, dass ihre medi­zi­ni­sche Wirk­sam­keit wis­sen­schaft­lich nicht gesi­chert ist und die Bach­blü­ten-The­ra­pie man­gels empi­ri­scher Anhalts­punk­te für ihre Wirk­sam­keit nicht auf ratio­na­len Erwä­gun­gen beruht, mit­tel­bar der Gesund­heit durch die Besei­ti­gung see­li­scher Dis­har­mo­nien die­nen sol­len. Der Umstand, dass die streit­ge­gen­ständ­li­chen Bach­blü­ten-Prä­pa­ra­te min­des­tens 15% Alko­hol ent­hiel­ten, ste­he nicht ent­ge­gen, weil die­se Prä­pa­ra­te bestim­mungs­ge­mäß trop­fen­wei­se auf­ge­nom­men wür­den und dem Kör­per damit selbst bei regel­mä­ßi­ger Ein­nah­me kei­ne Alko­hol­men­ge zuge­führt wer­de, die als gesund­heits­schäd­lich ein­ge­ord­net wer­den könn­te. In die­sem Zusam­men­hang ist zudem zu berück­sich­ti­gen, dass es in Deutsch­land auch als Arz­nei­mit­tel­spe­zia­li­tä­ten amt­lich regis­trier­te Kräu­ter­de­stil­la­te mit einem ent­spre­chen­den Alko­hol­ge­halt gibt [6]. Auch im Hin­blick dar­auf kommt dem Umstand, dass es sich bei den streit­ge­gen­ständ­li­chen Pro­duk­ten um Lebens­mit­tel han­delt, die wegen ihres 15% über­stei­gen­den Alko­hol­ge­halts Spi­ri­tuo­sen im Sin­ne von Art. 2 Abs. 1 der Ver­ord­nung (EG) Nr. 110/​2008 zur Begriffs­be­stim­mung, Bezeich­nung, Auf­ma­chung und Eti­ket­tie­rung von Spi­ri­tuo­sen sowie zum Schutz geo­gra­phi­scher Anga­ben für Spi­ri­tuo­sen und zur Auf­he­bung der Ver­ord­nung (EWG) Nr. 1576/​89 sind, kei­ne maß­geb­li­che Bedeu­tung zu.
Eine Anga­be ist gesund­heits­be­zo­gen im Sin­ne von Art. 2 Abs. 2 Nr. 5 der Ver­ord­nung (EG) Nr.1924/2006, wenn mit ihr erklärt, sug­ge­riert oder auch nur mit­tel­bar zum Aus­druck gebracht wird, dass ein Zusam­men­hang zwi­schen einer Lebens­mit­tel­ka­te­go­rie, einem Lebens­mit­tel oder einem sei­ner Bestand­tei­le einer­seits und der Gesund­heit ande­rer­seits besteht. Der Begriff „Zusam­men­hang“ ist dabei weit zu ver­ste­hen [7]. Der Begriff „gesund­heits­be­zo­ge­ne Anga­be“ erfasst daher jeden Zusam­men­hang, der eine Ver­bes­se­rung des Gesund­heits­zu­stands dank des Ver­zehrs des Lebens­mit­tels impli­ziert [8]. Dar­über hin­aus wird jeder Zusam­men­hang erfasst, der impli­ziert, dass für die Gesund­heit nega­ti­ve oder schäd­li­che Aus­wir­kun­gen, die in ande­ren Fäl­len mit einem sol­chen Ver­zehr ein­her­ge­hen oder sich an ihn anschlie­ßen, feh­len oder gerin­ger aus­fal­len. In die­sem Zusam­men­hang sind sowohl die vor­über­ge­hen­den und flüch­ti­gen Aus­wir­kun­gen als auch die kumu­la­ti­ven Aus­wir­kun­gen des wie­der­hol­ten und län­ger­fris­ti­gen Ver­zehrs eines bestimm­ten Lebens­mit­tels auf den kör­per­li­chen Zustand zu berück­sich­ti­gen [9]. Der Gesund­heits­be­griff umfasst auch das see­li­sche Gleich­ge­wicht. Die Fra­ge, ob eine Aus­sa­ge auf das gesund­heit­li­che Wohl­be­fin­den abzielt, ist anhand der in Art. 13 Abs. 1 und Art. 14 der Ver­ord­nung (EG) Nr.1924/2006 auf­ge­führ­ten Fall­grup­pen zu beur­tei­len [10]. Dazu gehö­ren nach Art. 13 Abs. 1 Buchst. b der Ver­ord­nung (EG) Nr.1924/2006 auch in Bezug auf die psy­chi­schen Funk­tio­nen des mensch­li­chen Kör­pers erfol­gen­de Beschrei­bun­gen und Ver­wei­sun­gen.
Für die in die­sem Zusam­men­hang vor­zu­neh­men­de Beur­tei­lung ist es nach Erwä­gungs­grund 16 Satz 3 der Ver­ord­nung (EG) Nr.1924/2006 ent­schei­dend, in wel­chem Sin­ne der nor­mal infor­mier­te, auf­merk­sa­me und ver­stän­di­ge Durch­schnitts­ver­brau­cher die Anga­ben über Lebens­mit­tel ver­steht. Es gilt dabei kein sta­tis­ti­scher, son­dern ein nor­ma­ti­ver Maß­stab. Nach ihm sind die natio­na­len Gerich­te und Ver­wal­tungs­be­hör­den gehal­ten, von ihrer eige­nen Urteils­fä­hig­keit unter Berück­sich­ti­gung der Recht­spre­chung des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on aus­zu­ge­hen [11].
Nach die­sen Grund­sät­zen stel­len die vor­lie­gend ange­grif­fe­nen Eti­ket­tie­run­gen kei­ne gesund­heits­be­zo­ge­nen Anga­ben im Sin­ne von Art. 2 Abs. 2 Nr. 5 der Ver­ord­nung (EG) Nr.1924/2006 dar, obwohl in der Unter­neh­mens­be­zeich­nung des Her­stel­lers der Pro­duk­te die Anga­be „REMEDIES“ ent­hal­ten ist, eine Dosie­rungs­an­lei­tung gege­ben wird, die Her­stel­le­rin die betref­fen­den Pro­duk­te in ihrer Apo­the­ke ver­treibt und Ver­brau­cher, die die Bach-Blü­ten-The­ra­pie ken­nen, regel­mäßg wis­sen, dass die Pro­duk­te zur Wie­der­her­stel­lung des see­li­schen Gleich­ge­wichts geeig­net sein sol­len.
Gemäß § 3 Abs. 1 Nr. 2 der Ver­ord­nung über die Kenn­zeich­nung von Lebens­mit­teln (Lebens­mit­tel-Kenn­zeich­nungs­ver­ord­nung LMKV), mit der Art. 3 Abs. 1 Nr. 7 der Richt­li­nie 2000/​13/​EG zur Anglei­chung der Rechts­vor­schrif­ten der Mit­glied­staa­ten über die Eti­ket­tie­rung und Auf­ma­chung von Lebens­mit­teln sowie die Wer­bung hier­für in deut­sches Recht umge­setzt wor­den ist, dür­fen Lebens­mit­tel in Fer­tig­pa­ckun­gen grund­sätz­lich nur dann gewerbs­mä­ßig in den Ver­kehr gebracht wer­den, wenn dabei unter ande­rem der Name oder die Fir­ma des Her­stel­lers, des Ver­pa­ckers oder eines im Euro­päi­schen Wirt­schafts­raum nie­der­ge­las­se­nen Ver­käu­fers ange­ge­ben wer­den. Damit han­delt es sich bei der Anga­be der den Bestand­teil „REMEDIES“ ent­hal­ten­den Fir­ma des Her­stel­lers auf der Ver­pa­ckung der von der Beklag­ten ver­trie­be­nen Bach-Blü­ten-Pro­duk­te um eine nach den ein­schlä­gi­gen Bestim­mun­gen des Uni­ons­rechts und des deut­schen Rechts obli­ga­to­ri­sche Aus­sa­ge im Sin­ne von Art. 2 Abs. 2 Nr. 1 der Ver­ord­nung (EG) Nr.1924/2006. Außer­dem hat das Beru­fungs­ge­richt nicht fest­ge­stellt, dass der mit dem Ange­bot der Beklag­ten ange­spro­che­ne inlän­di­sche Durch­schnitts­ver­brau­cher die Über­set­zung des eng­li­schen Worts „REMEDIES“ mit Heil­mit­tel über­haupt kennt und der Unter­neh­mens­be­zeich­nung des­halb einen Gesund­heits­be­zug ent­nimmt.
Die Dosie­rungs­an­lei­tung auf der Ver­pa­ckung der in Rede ste­hen­den Pro­duk­te weist schon nicht dar­auf hin, dass die in der Ver­pa­ckung ent­hal­te­nen Mit­tel beson­de­re Eigen­schaf­ten besit­zen, da etwa auch Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel in dosier­ter Form abzu­ge­ben sind (vgl. § 1 Abs. 1 Nr. 3 der Ver­ord­nung über Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel [Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel­ver­ord­nung NemV], Art. 2 Buchst. a der Richt­li­nie 2002/​46/​EG zur Anglei­chung der Rechts­vor­schrif­ten der Mit­glied­staa­ten über Nah­rungs­er­gän­zungs­mit­tel). Zumin­dest aber wird durch die­se Anlei­tung kein Zusam­men­hang zwi­schen den Mit­teln und der Gesund­heit ihrer Ver­wen­der im Sin­ne von Art. 2 Abs. 2 Nr. 5 der Ver­ord­nung (EG) Nr.1924/2006 zum Aus­druck gebracht.
Dem Umstand, dass die Pro­duk­te in den bean­stan­de­ten Ver­pa­ckun­gen von der Beklag­ten in ihrer Apo­the­ke ver­kauft wer­den, kommt schon des­halb kei­ne Bedeu­tung zu, weil der gestell­te Hilfs­an­trag hier­auf nicht abstellt. Außer­dem han­delt es sich inso­weit um eine Ver­kaufs­mo­da­li­tät, wäh­rend die Ver­ord­nung (EG) Nr.1924/2006 in Art. 2 Abs. 2 Nr. 1 und 5 wie auch im Übri­gen pro­dukt­be­zo­ge­ne Rege­lun­gen ent­hält.
Mit den bean­stan­de­ten Eti­ket­tie­run­gen wird auch weder erklärt noch sug­ge­riert noch mit­tel­bar zum Aus­druck gebracht, dass die in der bean­stan­de­ten Wei­se auf­ge­mach­ten Bach-Blü­ten-Pro­duk­te inso­weit beson­de­re Eigen­schaf­ten besit­zen, als sie eine Eig­nung zur Wie­der­her­stel­lung des see­li­schen Gleich­ge­wichts auf­wei­sen. Das gilt auch für Ver­brau­cher, die die Bach-Blü­ten-The­ra­pie ken­nen und dar­über infor­miert sind, gegen wel­che kör­per­li­chen oder see­li­schen Lei­den die Bach-Blü­ten-Prä­pa­ra­te hel­fen sol­len, und die des­halb wis­sen, dass die­se Prä­pa­ra­te das see­li­sche Gleich­ge­wicht wie­der­her­stel­len sol­len. Für sol­che Ver­brau­cher stellt die Bezeich­nung „Ori­gi­nal Bach-Blü­ten“ zwar eine Anga­be über ein Pro­dukt dar, das Gesund­heits­be­zug auf­weist. Da die Bezeich­nung „Ori­gi­nal Bach-Blü­ten“ für sich genom­men in Bezug auf die Gesund­heit aber neu­tral ist, stellt sie auch für sol­che Ver­brau­cher kei­ne gesund­heits­be­zo­ge­ne Anga­be im Sin­ne von Art. 2 Abs. 2 Nr. 5 der Ver­ord­nung (EG) Nr.1924/2006 dar. In die­ser Hin­sicht unter­schei­det sich der in der vor­lie­gen­den Sache zu beur­tei­len­de Sach­ver­halt von dem­je­ni­gen, der der BGH-Ent­schei­dung „Praebio­tik“ zugrun­de gele­gen hat. In jener Sache ver­stand der ange­spro­che­ne Ver­kehr die Bezeich­nung „Praebio­tik®+ Pro­bio­tik®“ in dem Sinn, dass das ange­bo­te­ne Lebens­mit­tel Bestand­tei­le ent­hält, die sich als praebio­tisch und pro­bio­tisch qua­li­fi­zie­ren las­sen. Damit stell­te die­se Bezeich­nung einen Wir­kungs­be­zug zum Gesund­heits­zu­stand der Kon­su­men­ten her [12]. An einem sol­chen Bezug fehlt es bei der hier streit­ge­gen­ständ­li­chen Bezeich­nung „(Ori­gi­nal) Bach-Blü­ten“.
Ein Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chen nach Art. 267 Abs. 3 AEUV ist inso­weit nicht ver­an­lasst, da die sich im Streit­fall stel­len­den Fra­gen zur Aus­le­gung des Uni­ons­rechts durch eine gesi­cher­te Recht­spre­chung des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on geklärt sind und im Übri­gen kei­ne ver­nünf­ti­gen Zwei­fel an der Aus­le­gung der Art. 2 Abs. 2 Nr. 1 und 5, Art. 10 Abs. 1 der Ver­ord­nung (EG) Nr.1924/2006 bestehen [13].
Bach­blü­ten – ROCK WATER
Die Ver­wen­dung der Bezeich­nung „Bach-Blü­ten“ auf dem Eti­kett des Pro­dukts „ROCK WATER“ ist nicht des­halb irre­füh­rend, weil das Pro­dukt kei­nen Blü­ten- bzw. Pflan­zen­ex­trakt ent­hält.
Beden­ken unter­liegt für den Bun­des­ge­richts­hof aller­dings die Annah­me einer gespal­te­nen Ver­kehrs­auf­fas­sung, soweit zwi­schen Ver­brau­chern, die mit der soge­nann­ten Bach-Blü­ten-The­ra­pie kei­ne nähe­ren Vor­stel­lun­gen ver­bin­den, und den­je­ni­gen unter­schie­den wird, die sich mit die­ser The­ra­pie so gut aus­ken­nen, dass sie sich ohne wei­te­re Bera­tung zum Erwerb die­ses Pro­dukts ent­schei­den. Eine der­ar­ti­ge Dif­fe­ren­zie­rung inner­halb eines ein­zi­gen ange­spro­che­nen Ver­kehrs­krei­ses wie hier der Ver­brau­cher, die als Nach­fra­ger ent­spre­chen­der Pro­duk­te in Betracht kom­men wider­spricht dem Grund­satz, dass es bei der Irre­füh­rungs­ge­fahr nicht anders als bei der mar­ken­recht­li­chen Ver­wechs­lungs­ge­fahr [14] auf die Auf­fas­sung des ange­mes­sen gut unter­rich­te­ten und ange­mes­sen auf­merk­sa­men und kri­ti­schen Durch­schnitts­ver­brau­chers ankommt [15]. Eine ande­re Beur­tei­lung ist nur aus­nahms­wei­se dann gerecht­fer­tigt, wenn eine Geschäfts­pra­xis sich spe­zi­ell allein oder zumin­dest auch [16] an eine ein­deu­tig iden­ti­fi­zier­ba­re Grup­pe von Ver­brau­chern rich­tet, die beson­ders schutz­be­dürf­tig ist [17], und durch die­se Geschäfts­pra­xis vor­aus­sicht­lich und vor­her­seh­bar allein das geschäft­li­che Ver­hal­ten die­ser Ver­brau­cher­grup­pe wesent­lich beein­flusst wird [18]. Die­se Vor­aus­set­zun­gen sind im Streit­fall nicht erfüllt.
Die Ver­nei­nung einer Irre­füh­rung durch die Ver­wen­dung der Bezeich­nung „Bach-Blü­ten“ auf dem Eti­kett des Pro­dukts „ROCK WATER“ erweist sich jedoch des­halb als im Ergeb­nis rich­tig, weil regel­mä­ßig davon aus­zu­ge­hen ist, dass Ver­brau­cher, die sich bei Lebens­mit­teln in ihrer Kauf­ent­schei­dung nach deren Zusam­men­set­zung rich­ten, zunächst das durch Art. 6 der Richt­li­nie 2000/​13/​EG vor­ge­schrie­be­ne Zuta­ten­ver­zeich­nis lesen [19]. Im Streit­fall ergibt sich aus dem Zuta­ten­ver­zeich­nis des Pro­dukts „ROCK WATER“, dass die­ses kei­nen Blü­ten- oder Pflan­zen­ex­trakt ent­hält. Eine Irre­füh­rung käme daher allen­falls dann in Betracht, wenn die sons­ti­ge Auf­ma­chung die­ses Pro­dukts das Vor­han­den­sein eines Blü­ten- oder Pflan­zen­ex­trakts sug­ge­rier­te [20]. Dies ist bei der vor­lie­gend zu beur­tei­len­den Auf­ma­chung des Pro­dukts „ROCK WATER“ indes nicht der Fall.
Mit Erfolg wen­det sich die Revi­si­on jedoch gegen die Beur­tei­lung des Beru­fungs­ge­richts, der von der Klä­ge­rin im Blick auf die Bezeich­nung „Quell­was­ser“ auf dem Eti­kett des Pro­dukts „ROCK WATER“ gel­tend gemach­te Ver­stoß gegen die Bestim­mun­gen der Ver­ord­nung über natür­li­ches Mine­ral­was­ser, Quell­was­ser und Tafel­was­ser (Mine­ral- und Tafel­was­ser-Ver­ord­nung – MTVO) sei zu ver­nei­nen, weil nicht anzu­neh­men sei, dass die ange­spro­che­nen Ver­kehrs­krei­se mit der Bezeich­nung „Quell­was­ser“ auf dem bean­stan­de­ten Pro­dukt die Vor­stel­lung ver­bän­den, der Inhalt ent­spre­che den Anfor­de­run­gen des § 6 MTVO (gemeint war mög­li­cher­wei­se § 10 MTVO) für Quell­was­ser.
In die­sem Zusam­men­hang ist auch zu berück­sich­ti­gen, dass es im Streit­fall nicht um einen Ver­stoß gegen einen Irre­füh­rungs­tat­be­stand, son­dern um einen Ver­stoß gegen das in § 16 Nr. 1 in Ver­bin­dung mit § 10 Abs. 1 MTVO gere­gel­te Kenn­zeich­nungs­ver­bot geht. Danach darf Was­ser, das der für Quell­was­ser vor­ge­se­he­nen Begriffs­be­stim­mung nicht ent­spricht, das heißt ent­we­der nicht sei­nen Ursprung in unter­ir­di­schen Was­ser­vor­kom­men hat und aus einer oder meh­re­ren natür­li­chen oder künst­lich erschlos­se­nen Quel­len gewon­nen wor­den ist (§ 10 Abs. 1 Nr. 1 MTVO) oder im Rah­men sei­ner Her­stel­lung ande­ren als den nach § 6 Abs. 1 bis 3 MTVO zuläs­si­gen Ver­fah­ren unter­wor­fen wor­den ist (§ 10 Abs. 1 Nr. 2 MTVO), nicht mit der Bezeich­nung „Quell­was­ser“ gewerbs­mä­ßig in den Ver­kehr gebracht wer­den. Die Begriffs­be­stim­mung des § 10 Abs. 1 MTVO und das dar­auf bezo­ge­ne Ver­kehrs­ver­bot gemäß § 16 Nr. 1 MTVO knüp­fen damit an objek­ti­ve Sach­ver­hal­te und nicht wie das Beru­fungs­ge­richt gemeint hat an die Sicht­wei­se des ange­spro­che­nen Ver­kehrs an. Ent­ge­gen der Annah­me des Beru­fungs­ge­richts kommt es nach den genann­ten Vor­schrif­ten wei­ter­hin nicht dar­auf an, ob das Pro­dukt der Beklag­ten in qua­li­ta­ti­ver Hin­sicht hin­ter einem Quell­was­ser im Sin­ne von § 10 Abs. 1 MTVO zurück­bleibt.
Inso­weit ist auch kei­ne ein­schrän­ken­de Aus­le­gung die­ser Vor­schrif­ten gebo­ten. Im Uni­ons­recht ist der Begriff des Quell­was­sers erst­mals in Art. 9 Abs. 4 der Richt­li­nie 2009/​54/​EG über die Gewin­nung von und den Han­del mit natür­li­chem Mine­ral­was­ser gere­gelt wor­den. Die Anfor­de­run­gen, die dort sowie in Anhang – II Num­mer 2 am Ende der Richt­li­nie 2009/​54/​EG an ein Was­ser gestellt wer­den, das die Bezeich­nung „Quell­was­ser“ tra­gen darf, blei­ben nicht hin­ter den in die­ser Hin­sicht nach § 10 Abs. 1 MTVO bestehen­den Anfor­de­run­gen zurück. Damit hat die neue uni­ons­recht­li­che Rege­lung auch nicht zu einer Beschrän­kung des in § 16 Nr. 1 in Ver­bin­dung mit § 10 Abs. 1 MTVO gere­gel­ten Kenn­zeich­nungs­ver­bots geführt.
Neben dem inso­weit in Betracht kom­men­den Ver­stoß gegen die zuletzt genann­ten Bestim­mun­gen kommt auch ein Ver­stoß der Her­stel­le­rin gegen das Irre­füh­rungs­ver­bot gemäß § 11 Abs. 1 Satz 1, Satz 2 Nr. 1 LFGB in Betracht. Dabei ist zu berück­sich­ti­gen, dass der Ver­brau­cher, sofern er in einer Kenn­zeich­nung eine inhalt­lich nach­prüf­ba­re Anga­be erkennt, sich regel­mä­ßig dar­auf ver­lässt, dass die so bezeich­ne­te Ware allen gesetz­li­chen Vor­schrif­ten ent­spricht, die für ihre Beschaf­fen­heit erlas­sen wor­den sind [21].
Die nach den vor­ste­hen­den Aus­füh­run­gen in Betracht kom­men­den Ver­stö­ße gegen lebens­mit­tel­recht­li­che Vor­schrif­ten sind auch geeig­net, die Inter­es­sen der Ver­brau­cher spür­bar zu beein­träch­ti­gen [22].
Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 24. Juli 2014 – I ZR 221/​12
Cyran/​Rotta, Apo­the­ken­be­triebs­ord­nung, 4. Aufl., April 2010, § 25 Rn. 2 und 5. Aufl., Sep­tem­ber 2012, § 1a Rn. 107[↩]
vgl. OLG Olden­burg, GRUR-RR 2008, 20 = WRP 2008, 138; v. Jagow in Harte/​Henning, UWG, 3. Aufl., § 4 Nr. 11 Rn. 48; MünchKomm-.UWG/Schaffert, 2. Aufl., § 4 Nr. 11 Rn. 148; Großkomm.UWG/Metz­ger, 2. Aufl., § 4 Nr. 11 Rn. 85; Cyran/​Rotta, Apo­the­ken­be­triebs­ord­nung, 4. Aufl. aaO § 25 Rn. 14; vgl. auch – zu § 2 Abs. 4 ApBe­trO aF – BGH, Urteil vom 21.09.2000 – I ZR 216/​98, GRUR 2001, 352, 353 = WRP 2001, 394 Kom­pres­si­ons­strümp­fe[↩]
Cyran/​Rotta, Apo­the­ken­be­triebs­ord­nung, 4. Aufl. aaO § 25 Rn. 64 ff., 67[↩]
vgl. Cyran/​Rotta aaO Rn. 68 und 86[↩]
vgl. BVerwG, Urteil vom 19.09.2013 – 3 C 15/​12, GRUR 2014, 503 Rn. 16; aA Pfeil/​Pieck, Apo­the­ken­be­triebs­ord­nung, 5. Aufl., 9. Lief.2012, § 1a Rn. 154[↩]
vgl. BGH, Beschluss vom 13.01.2011 – I ZR 22/​09, GRUR 2011, 226 Rn. 11 = WRP 2011, 344 Gurk­ta­ler Kräu­ter­li­kör[↩][↩]
EuGH, Urteil vom 06.09.2012 C544/​10, GRUR 2012, 1161 Rn. 34 = WRP 2012, 1368 Deut­sches Wein­tor; EuGH, GRUR 2013, 1061 Rn. 22 Green – Swan Phar­maceu­ti­cals; BGH, GRUR 2014, 500 Rn. 16 Praebio­tik[↩]
EuGH, GRUR 2012, 1161 Rn. 35 Deut­sches Wein­tor; BGH, GRUR 2014, 500 Rn. 16 Praebio­tik, mwN[↩]
EuGH, GRUR 2012, 1161 Rn. 35, 38 Deut­sches Wein­tor; BGH, GRUR 2014, 500 Rn. 16 Praebio­tik[↩]
vgl. BGH, GRUR 2011, 246 Rn. 9 Gurk­ta­ler Kräu­ter­li­kör; BGH, Urteil vom 17.01.2013 – I ZR 5/​12, GRUR 2013, 958 Rn. 13 = WRP 2013, 1179 Vital­pil­ze[↩]
Erwä­gungs­grund 16 Satz 5 und 6 der Ver­ord­nung (EG) Nr.1924/2006[↩]
vgl. EuGH, Urteil vom 06.10.1982 283/​81, Slg. 1982, 3415 Rn. 16 = NJW 1983, 1257 C.I.L.F.I.T.; Urteil vom 11.09.2008 C428/​06 bis C434/​06, Slg. 2008, I6747 = EuZW 2008, 758 Rn. 42 UGT Rio­ja u.a.[↩]
vgl. dazu BGH, Urteil vom 27.03.2013 – I ZR 100/​11, GRUR 2013, 631 Rn. 64 = WRP 2013, 778 AMARULA/​Marulablu, mwN[↩]
vgl. Erwä­gungs­grund 18 Satz 2, Art. 6 Abs. 1 und 2, Art. 7 Abs. 1 und 2 der Richt­li­nie 2005/​29/​EG über unlau­te­re Geschäfts­prak­ti­ken sowie – spe­zi­ell zum Lebens­mit­tel­recht – EuGH, Urteil vom 15.07.2004 C239/​02, Slg. 2004, I7007 = GRUR Int.2004, 1016 Rn. 46 – Dou­we Egberts; § 3 Abs. 2 Satz 2 UWG[↩]
vgl. BGH, Urteil vom 22.01.2014 – I ZR 218/​12, GRUR 2014, 682 Rn. 23 = WRP 2014, 835 Nord­job-Mes­se[↩]
vgl. Erwä­gungs­grund 18 Satz 3, Art. 5 Abs. 2 Satz 1 und Abs. 3 Satz 1 der Richt­li­nie 2005/​29/​EG; § 3 Abs. 2 Satz 3 UWG[↩]
vgl. BGH, Urteil vom 12.12 2013 – I ZR 192/​12, GRUR 2014, 686 Rn. 16 = WRP 2014, 831 – Gold­bä­ren­bar­ren[↩]
vgl. BGH, Beschluss vom 26.02.2014 – I ZR 45/​13, GRUR 2014, 588 Rn. 7 = WRP 2014, 694 Him­beer-Vanil­le-Aben­teu­er, mwN[↩]
vgl. BGH, GRUR 2014, 588 Rn. 10 f. Him­beer-Vanil­le-Aben­teu­er[↩]
vgl. Born­kamm in Köhler/​Bornkamm aaO § 5 Rn.04.5 f.; GroßKomm.UWG/Lindacher aaO § 5 Rn. 150, jeweils mwN[↩]
vgl. BGH, Urteil vom 30.11.2011 – I ZR 8/​11, GRUR 2012, 734 Rn. 17 = WRP 2012, 1099 Glu­cos­amin Natu­rell; Köh­ler, WRP 2014, 637, 640[↩]
ApothekeApothekenrechtBachblütenQuellwasser

References: § 25
 § 4
 § 25
 Art. 2
 Art. 2
 § 16
 § 16
 § 10
 § 25
 § 4
 § 25
 § 25
 § 34
 § 25
 § 2
 § 25
 § 4
 § 25
 § 25
 § 25
 § 25
 § 1
 § 25
 § 25
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 13
 Art. 14
 Art. 13
 Art. 2
 § 3
 Art. 3
 Art. 2
 § 1
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 267
 Art. 2
 Art. 10
 Art. 6
 § 6
 § 10
 § 16
 § 10
 § 6
 § 10
 § 16
 § 10
 Art. 9
 § 10
 § 16
 § 10
 § 11
 § 25
 § 1
 § 4
 § 4
 § 4
 § 25
 § 2
 § 25
 § 1
 Art. 6
 Art. 7
 § 3
 Art. 5
 § 3
 § 5
 § 5