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Timestamp: 2018-07-17 21:26:32+00:00

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Ausschreibung - Versorgungsunternehmen in Hagen (ID:13605405)
> Ausschreibungen in Hagen
> DTAD-ID: 13605405
13605405
Elektrizität, Gas, Kernenergie, Dampf, Warmwasser, andere Energiequellen
ENERVIE Vernetzt GmbH baut und betreibt in der Region Südwestfalen Netze und Anlagen für die Verteilung von Strom, Gas und Wasser. Als große Netzgesellschaft ist sie kompetenter...
Kontaktstelle(n): Jürgen Nöthe
Telefon: +49 2331/123-22566
E-Mail: netzlager@enervie-gruppe.de
Fax: +49 2331/123-12566
NUTS-Code: DEA53
Hauptadresse: www.enervie-vernetzt.de
Statistik Enervie Vernetzt GmbH
Betrieb eines Netzlagers.
ENERVIE Vernetzt GmbH baut und betreibt in der Region Südwestfalen Netze und Anlagen für die Verteilung von Strom, Gas und Wasser. Als große Netzgesellschaft ist sie kompetenter Infrastrukturdienstleister in der Versorgung von rund 400.000 Kunden und öffnet das Strom- und Gasnetz allen Netzkunden und Lieferanten diskriminierungsfrei.
Inhalt dieser Ausschreibung ist die Dienstleistung für den Betrieb eines Netzlagers an zwei Standorten in Hagen und Lüdenscheid in Form eines gemeinsamen Betriebes zusammen mit dem Auftraggeber.
Lager Hagen Platz der Impulse 1 58093 Hagen Lager Lüdenscheid Aßmannstr. 9 58507 Lüdenscheid.
NUTS-Code: DEA58
484400-2017
2017/S 232-484400
Das vom Auftraggeber zur Verfügung gestellte Formblatt zur Präqualifikation muss rechtsverbindlich unterschrieben mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden. Das Formular kann unter den unter Punkt I.1) angegebenen Kontaktdaten angefordert werden bzw. steht unter dem unter Punkt I.3) genannten Link zum Download bereit. Eine Registrierung oder Anmeldung ist nicht erforderlich.
Folgende Angaben sind als Eigenerklärungen in dem Formblatt oder als Anlagen dem Teilnahmeantrag beizufügen:
1. Vorlage eines aktuellen Auszuges der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister 2. Vorlage einer Unternehmensdarstellung, die insbesondere die bisherige Geschäftstätigkeit im Bereich Lagerbetrieb, die Mitarbeiterzahl, die Gesellschaftsstruktur, ggf. die Konzernzugehörigkeit, etwaige Niederlassungen und Beteiligungen an anderen einschlägigen Unternehmen umfasst. Angabe zur Unternehmensgröße, also Anzahl der festangestellten Mitarbeiter, aufgeteilt nach Berufsgruppen.
3. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB bzw. Erklärung über eine Selbstreinigung gemäß § 125 GWB.
4. Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts (nicht älter als sechs Monate oder mindestens noch sechs Monate gültig) 5. Bescheinigung der Berufsgenossenschaft (Gültigkeit bis zum Abschluss des Teilnahmewettbewerbs) 6. Vorlage einer Versicherungsbestätigung über das Vorliegen einer Betriebs-/ Berufshaftpflichtversicherung (Gültigkeit mindestens für das laufende Kalenderjahr) mit einer Deckungshöhe von mindestens 5 Mio. EUR pro Jahr, bzw. eine Eigenerklärung des Bewerbers, in der er die Bereitschaft erklärt, im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung vorzulegen 7. Eigenerklärung, dass die Bestimmungen des § 4 Abs. 1 Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (TVgG-NRW) eingehalten werden. Sollte in Bezug auf die dort in § 4 benannten Standards ein anderweitiger, bundesweit für allgemeinverbindlich erklärter Tarifvertrag bestehen, kommt dieser ergänzend zur Anwendung.
8. Der Auftraggeber plant im Verlauf der Laufzeit des Dienstleistungsvertrages die Gründung einer Logistikgesellschaft mit dem Auftragnehmer. Die Grundlage für einen auszuhandelnden Gesellschaftsvertrag bildet die dann zwischen den Vertragsparteien abgeschlossene Führungsvereinbarung.
Eine grundsätzliche Bereitschaft für die Gründung einer gemeinsamen Gesellschaft wird vom Bewerber vorausgesetzt und ist im Teilnahmeantrag zu bestätigen.
1. Eigenerklärungen gemäß Ziffer 4 des Formblatts zur Präqualifikation bezogen auf die vergangenen drei Jahre für das Gesamtunternehmen und in dem Segment für die mit den ausgeschriebenen vergleichbaren Lieferungen und Leistungen.
2. Der Auftraggeber prüft die Bonität der Bewerber bei Creditreform. Eine ausgewiesene Bonität des Bewerbers von 300 oder mehr führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren.
3. Eigenerklärung über die Anwendung der deutschen Sprache in Wort und Schrift sowohl für die Bewerbungs- und Angebotsphase als auch für die Leistungserbringung. Eine entsprechende Eigenerklärung ist in dem Formblatt abzugeben (Ausschlusskriterium).
Bei konzernverbundenen Bewerberunternehmen müssen sich die oben unter III. 1.2. genannten Eignungsnachweise auf das Bewerberunternehmen selbst und nicht auf konzernzugehörige Mutter-, Tochter- und Schwesterunternehmen beziehen. Eine Ausnahme besteht nur, wenn das konzernzugehörige Unternehmen, auf das der Bewerber in seinem Teilnahmeantrag Bezug nimmt, sich verpflichtet, für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen des Bewerbers in vollem Umfang einzustehen, sowie nachweist, dass es tatsächlich über die Mittel zur Ausführung des Auftrags verfügt.
1. Referenz, die nicht älter als drei Jahre sein darf, mit der nachgewiesen wird, dass der Bewerber (oder ein konzernzugehöriges Unternehmen) von einem europäischen Energieversorgungsunternehmen mit dem Lagerbetrieb beauftragt ist, welches mindestens annähernd der Größe der ENERVIE Vernetzt entspricht, und welches vergleichbare Zertifizierungen (z.B. TSM) wie ENERVIE Vernetzt vorweist (Ausschlusskriterium).
2. Referenz, dass er (oder ein konzernzugehöriges Unternehmen) ein elektronisches Warenwirtschaftssystem betreibt, welches über eine Schnittstelle an das SAP-System des Auftraggebers angebunden werden kann. Das Kriterium gilt als erfüllt, wenn der Bewerber zu der Eigenerklärung eine kurze technische Erläuterung in das Kurzkonzept (s. Ziffer 7) aufnimmt (Ausschlusskriterium).
3. Referenzen, die nicht älter als drei Jahre sein dürfen, mit denen nachgewiesen wird, dass der Bewerber (oder ein konzernzugehöriges Unternehmen) von einem europäischen Energieversorgungsunternehmen mit dem Lagerbetrieb beauftragt ist.
4. Referenzen, durch die der Bewerber nachweist, dass er bei einem Auftraggeber elektronisch sein Warenwirtschaftssystem an das SAP-System seines Auftraggebers erfolgreich angebunden hat.
5. Referenz über Erfahrungen auf dem Gebiet der Vermarktung von Lager- und Logistikdienstleistungen im EVU Bereich nicht nur für den Auftraggeber des Lagerbetriebs, sondern darüber hinaus auch für weitere Dritte, die aus demselben Lager bedient werden.
6. Eigenerklärung über die Mitarbeit des Bewerbers oder konzernverbundener Unternehmen in einschlägigen Fachverbänden und Fachgremien wie z.B. DVGW, VDE oder vergleichbaren.
7. Einreichung eines Kurzkonzeptes (max. fünf DIN A4 Seiten). Der Bewerber soll im Rahmen des Kurzkonzeptes grob skizzieren, wie er sich den konkreten Ablauf des Ausschreibungsgegenstands inkl. der geplanten Personalkapazität vorstellt.
8. Vorlage eines Zertifikats, wonach der Bewerber über ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001, oder gleichwertig, verfügt oder Vorlage einer Eigenerklärung, dass der Bewerber im Falle der Auftragserteilung eine entsprechende Zertifizierung bis spätestens sechs Monate nach Auftragserteilung erreichen wird.
Referenzen werden anerkannt sowohl von der sich bewerbenden Gesellschaft als auch von Mutter-, Schwester- oder Tochtergesellschaften mit gemeinsamer Konzernzugehörigkeit.
Bei den Referenzen kann es sich um Eigenerklärungen handeln. In diesem Fall hat der Bewerber folgende Angaben zu machen:
— Angabe des Zeitraums, in dem die Leistungen erbracht wurden,
— Umfang des Auftrages,
— Grobe Skizzierung der durchgeführten Aufgaben,
— Adresse, Telefonnummer und Ansprechpartner des damaligen Auftraggebers für etwaige Nachfragen durch den Auftraggeber.
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E23955737
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.subreport.de/E23955737
Andere Tätigkeit: Verteilnetzbetreiber Strom, Gas und Wasser
Inhalt dieser Ausschreibung ist die Dienstleistung für den Betrieb eines Netzlagers mit zwei Standorten und einem mittleren Warenbestand mit einem Warenwert von derzeit ca. 2,5 Mio. EUR netto in Form eines gemeinsamen Betriebes zusammen mit dem Auftraggeber.
Absatz Der Vertragsbeginn ist für den 02.04.2018, der Leistungsbeginn ist für den 04.06.2018 geplant. Die Verantwortlichkeiten werden in einer Führungsvereinbarung geregelt, die im Entwurf dem Leistungsverzeichnis beigefügt wird.
Absatz Die beiden Standorte des Netzlagers sind:
1. Zentrallager in Lüdenscheid, Aßmannstr. 9;
Lagerfläche innen: 3 053 m2;
Lagerfläche außen: 6 800 m2;
Absatz 2. Störfall- und Kommissionierlager am Zentralstandort der Enervie-Gruppe, Platz der Impulse 1, 58093 Hagen;
Lagerfläche innen: 1 327 m2;
Lagerfläche außen: 1 368 m2;
Die Angaben der Lagerflächen sind jeweils inklusive der Regalanlagen.
Absatz Zu den zu erbringenden Leistungen gehören:
— Disposition von Material (ca. 3500 SAP-Stammsätze);
— Wareneingang (ca. 3000 (Groß-) Verpackungseinheiten pro Jahr), einschließlich Abladung vom Lieferfahrzeug;
— Lagerung der Güter;
— Bereitstellung der einzelnen Waren zur Abholung (ca. 28000 Warenausgänge pro Jahr), zusammengefasst jeweils zu einzelnen Kommissionen gemäß elektronischem Auftrag;
— Die Bereitstellung hat (bei Kleinteilen) am jeweiligen Übergabepunkt am jeweiligen Lagerstandort, bei Großteilen auf dem jeweiligen Fahrzeug des Empfängers (d.h. also inklusive Beladung) am jeweiligen Lagerstandort zu erfolgen.
Absatz Die Leistungen sind an Werktagen (Montags bis Freitags) in der Zeit von 7:00 Uhr bis 16:00 Uhr zu erbringen. Das Lager muss außerhalb der Regelarbeitszeit für Rufbereitschaftsdienste zur Verfügung stehen.
Absatz Weitere einzuhaltende Qualitätsstandards werden in den Vergabeunterlagen aufgeführt.
Absatz Der Auftraggeber ist u. a. nach TSM (nach DVGW und VDE) und DIN EN ISO 14001 zertifiziert. Der Auftragnehmer hat die Leistungen konform dieser Zertifizierungen zu erbringen.
Absatz Der Auftragnehmer darf nur geeignetes Personal einsetzen, dies bedeutet insbesondere, dass Personal, dass Krane und Flurförderfahrzeuge bedient, die notwendigen Qualifikationen besitzt.
Absatz Das Netzlager wird in ein Workforcemanagement (WFM) integriert. Die Inbetriebnahme des WFM ist für den 01.04.2018 vorgesehen.
Ende: 31.03.2023
Der Vertrag wird jeweils um weitere drei Jahre verlängert, wenn nicht eine Vertragspartei spätestens 12 Monate vor Ablauf des Vertrages kündigt.
Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge auf Vollständigkeit und Fehlerlosigkeit prüfen.
Soweit sich daraus ergibt, dass Teilnahmeanträge unvollständig oder fehlerhaft sind, kann der Auftraggeber den Bewerber im Rahmen des rechtlich Zulässigen nach pflichtgemäßem Ermessen unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Angaben, Erklärungen und Nachweise innerhalb einer für alle Bewerber einheitlichen Nachfrist nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren.
Darauf erfolgt eine Prüfung der Teilnahmeanträge auf Vorliegen von Ausschlussgründen.
Anschließend folgt die Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers gemessen an der zu vergebenden Leistung anhand der vom Bewerber eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise.
Sollten danach mehr als drei Bewerber geeignet sein, wird der Auftraggeber die geeigneten Bewerber anhand der unter https://www.subreport.de/E23955737 veröffentlichten Eignungsmatrix hinsichtlich des Grades ihrer Eignung bewerten. Für diese vergleichende Wertung sind die Unterschiede der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit gem. III.1.2) und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit gem. III.1.3) maßgeblich.
Dazu dienen die abgefragten Angaben, für die sich die Bewertung unmittelbar aus der Eignungsmatrix ergibt. Auf Grundlage der Höhe der nach der Eignungsmatrix erreichten Punktzahl wird eine Rangliste der Bewerber erstellt.
Sollten weniger als drei Bewerber nach der Eignungsprüfung geeignet sein, so kann der Auftraggeber auch weniger als drei Bewerber zur Angebotsabgabe auffordern. Sind nach der Eignungsprüfung des Auftraggebers mehr als drei Bewerber geeignet, so können vom Auftraggeber nach eigenem Ermessen auch mehr als drei Bewerber, maximal fünf Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Die Auswahl der Bewerber erfolgt in diesem Fall auf der Grundlage der Rangfolge, die sich aus der differenzierenden Wertung gemäß der Eignungsmatrix ergibt.
Tag: 15.12.2017
Tag: 22.12.2017
Die Bewerber haben den Teilnahmeantrag rechtswirksam zu unterzeichnen ist und sämtliche in der Bekanntmachung angegebenen Erklärungen und Nachweise vollständig beizufügen.
Der Verweis auf frühere Bewerbungen ist nicht ausreichend.
Teilnahmeanträge, die nicht die geforderten Erklärungen und Nachweise enthalten, können ausgeschlossen werden. Die Vergabestelle behält sich vor -ohne hierzu verpflichtet zu sein oder ohne dass die Bewerber hierauf einen Anspruch haben – Erklärungen und Nachweise nachzufordern.
Ausländische Bewerber haben die entsprechenden Registerauszüge, Nachweise, Bescheinigungen und Erklärungen nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, in die deutsche Sprache übersetzte Form (vereidigter Übersetzer) vorzulegen und deren Gleichwertigkeit nachzuweisen.
Die Teilnehmeranträge sind in 2-facher Ausfertigung in einem geschlossenen Umschlag an die unter Punkt I.1.genannte Kontaktstelle (ENERVIE Vernetzt GmbH, Jürgen Nöthe, Platz der Impulse 1, 58093 Hagen) per Post zu übermitteln oder direkt abzugeben.
Sie sind als solche unter Angabe der EU-Bekanntmachungsnummer und mit dem Vermerk „Ausschreibung -vertraulich“ zu kennzeichnen.
Es wird darum gebeten, dass der Bewerber die Unterlagen zusätzlich in digitaler Form auf einem Datenstick bzw. einer CD-ROM beilegt.
Elektronisch übermittelte Teilnahmeanträge werden nur akzeptiert, wenn sie unter der angegebenen Adresse bei „Subreport“ fristgerecht eingereicht wurden.
Anderweitig elektronisch übermittelte Teilnahmeanträge, wie z. B. per E-Mail oder Fax, werden nicht akzeptiert.
Die Bewerber haben ihren Teilnahmeantrag auf der Grundlage des Formblattes zur Präqualifikation zu erstellen, dass auf der unter Punkt I.3 angegebenen Internetadresse sowie bei der unter Punkt I.1 angegebenen Kontaktstelle (netzlager@enervie-gruppe.de ) erhältlich ist.
Der Auftraggeber behält sich vor, von den ausgewählten Bewerbern Unterlagen zur Validierung der im Teilnahmewettbewerb gemachten Erklärungen abzufordern.
Bewerber haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen.
Enthalten die Bekanntmachung oder die Vergabeunterlagen Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber den Auftraggeber unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen.
Erfolgt dies nicht, ist der Bewerber mit diesen Einwendungen präkludiert.
Bewerber haben Verstöße gegen Vergabevorschriften zu rügen. Es gelten die Bestimmungen in § 160 Abs.3 GWB. Soweit ihrer Rüge nicht abgeholfen wird, sind sie insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Anderenfalls ist der Antrag gemäß § 160 Abs.3 GWB unzulässig.
Vergabekammer Westfalen – Bezirksregierung Münster
Telefon: +49 251411-3514
Internet-Adresse: http://www.bezreg-muenster.de/de/wirtschaft_finanzen_kommunalaufsicht/vergabekammer_westfalen/index.html
Gemäß § 160 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist unter anderem unzulässig, wenn der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb von zehn Kalendertagen gerügt hat (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund dieser Bekanntmachung erkennbar sind, muss ein Bewerber bis spätestens zum Ablauf der in dieser Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrags rügen, § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB.
Auch ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB der Nachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Tage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Tag: 30.11.2017

References: § 125
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