Source: http://tiere-in-not-bochum.de/site09.htm
Timestamp: 2019-12-10 10:24:31+00:00

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Information rund ums Tier
Informationen zu Wild- und Gartentiere hier klicken
Auf dieser Infoseite, bekommen sie Rat von Fachleuten ( z.B. Tierärzte, Behörden, Organisationen) über verschiedene Krankheiten
und Haltungsprobleme und deren Behandlungen bzw. Beseitigung .
Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne unter der Telefonnummer (0234) 950 822 92 zur Verfügung.
Katzen Hunde Krankheiten Verschiedenes
Katzenratgeber Impfungen beim Hund Zecken ausgesetzt und abgeschoben
Impfungen bei Katzen Erste Hilfe bei Hunden Würmer Verletzte Fundtiere
Katzenpflege Tierquälerei im überhitzten Fahrzeug Hautpilz Gefahren für Haustiere
Die Kastration- Argumente
da für und da gegen Sicherungspflicht für Hunde im Auto Flöhe Geruchsentferner und Reiniger rund ums Tier
Kastrations-Sterilisation Hundeschule Katzenseuche Minischweine
Frühkastration von Katzen Hundepflege im Urlaub - auch alte, kranke oder behinderte Hund Katzenschnupfen Pflichtkennzeichnung bestimmter Vögel
Katzenelend Leukose bei Katzen Haustiere und Mitrecht
Todesfalle Kippfenster FIP bei Katzen
Katzenbiss Katzen-AIDS FIV
Eigener Erfahrungsbericht mit
Der Geruchsentferner & Reiniger rund ums Tier
Unsere eigenen Erfahrungen mit BIODOR:
Wir der Tierschutzverein Tiere in Not e.V. Bochum haben unseren Schwerpunk in der Betreuung von Katzen und hier in der Betreuung von wild lebenden Hauskatzen. 640 wild lebenden Hauskatzen werden zurzeit in 38 Katzenkolonien betreut. Weiter haben wir eine Aufzuchtstation, sowie eigenen OP und Krankenstation. In den letzten Jahren haben wir über 4200 wild lebende Hauskatzen kastriert.
Wir kämpfen immer mit starken Geruchsproblemen speziell bei unkastrierte Kater, aber auch Katzen und Katzenbabys bereiteten uns immer wieder Geruchsprobleme. Liegedecken und Handtücher als Unterlagen aber auch Gebrauchsgegenstände usw. rochen auch nach mehrmaligem Waschen noch stark und führten so bei der weiteren Verwendung zu Problemen nicht nur bei Tieren.
Nun haben wir BIODOR auch in der Waschmaschine bei unserer Gebrauchswäsche (Unterlagen, Liegedecken usw.), ausprobiert und waren von dem Ergebnis begeistert.
Selbst der stärkste Geruch (Katerurin) war verschwunden. Die Wäsche wurde in der Waschmaschine mit BIODOR eingeweicht und zwar haben wir das so gemacht:
Die Wäsche kam in die Maschine, ca. 50ml BIODOR dazu, die Maschine eingeschaltet und Wasser holen lassen, kurz vermischen lassen, die Maschine abgestellt und 6 – 8 Stunden einwirken lassen. Nach dieser Zeit haben wir die Wäsche in der Maschine gespült und anschließend gewaschen wie immer.
Wäschestücke, die z. B. von Katzen markiert oder angepinkelte waren, aber nicht in die Maschine können, haben wir in einer Schüssel mit ca. 50ml BIODOR und Wasser eingeweicht, 6 – 8 Stunden einwirken lassen und dann mit der Hand gewaschen. Auch hier waren die Gerüche verschwunden.
Übrigens geht das auch mit Gerüchen die nicht von Tieren, sondern von Menschen stammen
z. B. Schweißfußsocken und -schuhe, Wäsche bei Inkontinenz.
Hier die Erklärung (Auszüge aus der Anwendungsanleitung):
BIODOR ist ein Flächenreiniger und Geruchsvernichter als Konzentrat für das Wisch- oder Sprühverfahren.
Geeignet für alle Flächen, inkl. Textilien. Unbedenklich auch bei direktem Kontakt mit Tieren, pH Wert: 7,0.
Biodor beseitigt bei einer exzellenten Reinigungsleistung Gerüche, die durch Zersetzung organischer Stoffe wie Urin, Speichel, Kotwasser oder Schweiß entstehen. Dazu dringen die in Biodor enthaltenen Mikroorganismen tief in die Poren der Oberfläche ein und zersetzen die dort abgelagerten, geruchsentwickelnden organischen Rückstände. Verbessert nachweislich die Hygiene.
Geruchsproduzierende Keime werden verdrängt. Keine Keime mehr - kein Geruch.
Biodor kann problemlos auf Teppichen, Polstermöbeln, Matratzen u.a. angewendet werden.
Verschmutzte Textilien wie Liegedecken und Handtücher werden mit Biodor gewaschen. So verschwindet sogar intensivster Katergeruch. Dabei ist Biodor einfach in der Anwendung und wirkt sogar in der Waschmaschine.
Wäsche mit ca. 50 ml Biodor in der Waschmaschine geben, Maschine einschalten, Wasser ziehen und kurz vermischen lassen, abstellen, 6 – 8 Stunden einwirken lassen,
Wäsche in der Maschine spülen und wie gewohnt waschen.
Textilien, die nicht für die Maschine geeignet sind, einfach in einer Schüssel mit Wasser und ca. 50 ml Biodor einweichen, 6 – 8 Stunden stehen lassen und dann per Hand waschen.
Auch hier verschwinden unangenehme Gerüche spurlos!
Anwendungen bei Bedarf wiederholen.
BIODOR® ANIMAL erhalten Sie bei Ihrem Tierarzt (Bezug über die WDT).
Somit bleibt für den Hund nur die energieaufwendigste Methode, das so genannte "Wärmehecheln", wobei die Wärmeabgabe durch eine Wasserverdunstung durchgeführt wird.
Sicherungspflicht für Hunde im Auto? – Ja natürlich!
Immer öfter werden Autofahrer zur Kasse gebeten, weil ihre Hunde nicht angeschnallt sind.
Hier einige Tipps wie Sie die Tiere während der Fahrt am besten sichern.
Viele Hundebesitzer beschweren sich, weil sie zur Kasse gebeten werden. "Ich soll Strafe zahlen, weil ich meinen Hund im Auto nicht angeschnallt hatte, das kann doch nur ein Irrtum sein", fragt zum Beispiel ein ertappter Autofahrer, "es gibt doch keine Anschnallpflicht für Hunde?"
Wer einen Hund im Auto nicht sichert, begeht einen Verkehrsverstoß.
Denn ein Autofahrer muss dafür sorgen, dass die Verkehrssicherheit nicht durch Ladung beeinträchtigt wird (StVO § 23). Und Tiere gelten im verkehrsrechtlichen Sinne als Ladung. Verstöße werden mit 35 € Bußgeld geahndet, bei Gefährdung sogar mit 50 € und drei Punkten.
Hunde müssen also während der ganzen Fahrt gesichert sein - und das nicht nur, weil es vorgeschrieben ist.
Schon bei einem Aufprall mit 50 km/h kann im Pkw das Dreißigfache des Eigengewichts auf einen Körper wirken. Ein mittelgroßer Hund, der z. B. 20 Kilo wiegt, entwickelt bei einem Unfall die Durchschlagskraft von einer halben Tonne (ca. 600 kg)! Da drohen schwerste Verletzungen für Hund und Herrchen.
Anschnallen ist daher auch bei den Vierbeinern wichtig.
Am einfachsten geht das mit Spezialgeschirren, die dem Hund über Kopf und Brustkorb gestülpt und dann am Sicherheitsgurt oder an Isofix - Haken befestigt werden. Nicht zu viel Bewegungsspielraum lassen und darauf achten, dass bei großen Hunden die Verschlüsse und Ösen aus Metall sind. Gurte kosten zwischen 25 und 40 €.
Sehr gut untergebracht sind Hunde während der Fahrt in Transportboxen (40 bis 80 €), besonders wenn sie direkt hinter der Rücksitzlehne und quer zur Fahrtrichtung positioniert sind. Achtung, große Boxen müssen zusätzlich gesichert werden!
Aufwändiger und teuer (bis 350 €) sind Trenngitter für den Innenraum oder als Laderaumsicherung im Kombi.
Vorsicht: Netze, die nicht sicher befestigt sind, können nicht verhindern, dass ein großer Hund samt Netz nach vorne fliegt.
Schokolade, köstliche Pralinchen - wem läuft da nicht das Wasser im Munde zusammen?
Und wer hat nicht schon - Hand aufs Herz! - seinen vierbeinigen Liebling an diesem Genuss teilhaben lassen?
Nichts dabei passiert?
Glück gehabt - dann war die Dosis zum Glück zu gering.
Die tödliche Dosis an reinem Theobromin wird für den Hund mit 100 - 200 mg/kg angegeben, das heißt: Etwa drei Tafeln Vollmilchschokolade oder nur eine Tafel Zartbitterschokolade können einen 10 - 15 kg schweren Hund töten!
Die Hunde zeigen 4 - 12 Stunden nach der Aufnahme Erbrechen und Durchfall, im weiteren Verlauf Erregung, Zittern, Muskelkrämpfe, Lähmung der Hinterhand, Delirium und plötzlichen Tod durch Herzversagen.
Hunde, die an Epilepsie leiden, können schon auf wesentlich geringere Dosen von Theobromin mit Anfällen reagieren.
In den letzten zehn Jahren gibt es einen neuen Boom auf dem Sektor der alternativen Heilmittel wie z.B. Teebaumöl.
Immer häufiger tauchen in Tierarztpraxen besonders Katzen mit merkwürdigen Symptomen wie Taumeln, chronische Abmagerung, Zittern, Unruhe und Schwäche auf.
Nicht selten ist die Ursache eine Teebaumöl-Vergiftung, die oft mit Koma und Tod der Katze endet.
Selbst wenn Katzenhalter nur wenige Tropfen Teebaumöl auf das Fell der Katze tropfen, so können die Tiere bei der Fellpflege giftige Mengen aufnehmen und erkranken. Auch Langzeitschäden sind nicht auszuschließen.
"Rauchen schadet Ihrer Gesundheit..." - das sollte mittlerweile wohl jedem bekannt sein.
Weniger bekannt ist allerdings die Tatsache, dass das Rauchen für Tiere eine ernst zu nehmende Bedrohung darstellt.
Dies ergab eine Studie der Universität Amherst, USA. Die Forscher untersuchten 180 Katzen, die wegen eines Lymphoms in tierärztlicher Behandlung waren.
Je länger und je stärker die Tiere dem Zigarettenrauch ausgesetzt waren, desto größer war für sie das Risiko, an der bösartigen Schwellung des Lymphgewebes zu erkranken.
Sowohl durch direkten Kontakt als auch durch Futtermittel, Pflegeutensilien, Decken und andere Gegenstände kann die Erkrankung von Tier zu Tier, vom Tier auf den Menschen, vom Menschen aufs Tier und von Mensch zu Mensch übertragen werden.
Pilzsporen kommen überall in unserer Umgebung (Garten, öffentliche Verkehrsmittel usw.) vor und können jahrelang infektiös bleiben.
Leider ist z.B. der “Microsporum canis” (gängigste Pilzinfektion bei Katzen) keine Seltenheit.
Die Katze ist ein „natürlicher Wirt“ für die Pilzsporen und etwa 20 % von ihnen sind nicht erkennbar infiziert. Vor allem bei Zuchten, Tierheime oder Pensionen, sowie bei wildlebende Hauskatzen (also generell bei Mehrtierhaltung) besteht eine erhöhte Infektionsgefahr.
Eine wesentliche Rolle beim Ausbruch des Hautpilzes spielt das Immunsystem der Katze. Das Immunsystem der Katze ist besonders stressanfällig, Besitzerwechsel, Trennung aus der gewohnten Umgebung usw. ist für die Katzen mit besonders viel stress verbunden. Gestresste, geschwächte, unterernährte, trächtige oder säugende Katzen stehen besonders in der Gefahr der Infektion, ebenso wie Jungtiere. Je stressfreier ein Tier gehalten wird, je gesünder, guternährter und abwehrstärker ein Tier ist, desto geringer ist eine zu erwartenden Infektion.
Bei einem gesunden Menschen wird in der Regel das Immunsystem selber mit der Infektion fertig. Gegen den Juckreiz werden pilz- und sporenabtötende Salben, Lotionen verwendet. Nach einer durchgemachten Pilzinfektion ist der Organismus meistens über Jahre gegen eine neue Ansteckung immun. Bei immungeschwächten Personen und Kindern kann es in seltenen Fällen aber auch - wie bei den Tieren selbst - zu Organbefall kommen.
Für Tiere stehen auch Impfstoffe zur Verfügung. Ihr Tierarzt berät Sie sicherlich gerne.
Sie schützen dadurch sich und Ihre Katze.
Pflichtkennzeichnung bestimmter Vögel, Säugetiere und Reptilien
Am 01. Januar 2001 trat in Deutschland eine Kennzeichnungspflicht für zahlreiche besonders geschützte Tierarten in Kraft. Die Neufassung der Bundesartenschutzverordnung von Oktober 1999 sieht vor, dass nun auch private Halter und Züchter ab diesem Zeitpunkt bestimmte lebende Vögel, Säugetiere und Reptilien "unverwechselbar und dauerhaft" kennzeichnen müssen.
Dies gilt nicht nur im Falle der Vermarktung, sondern bereits für den Besitz der Tiere. Betroffen sind neben einigen Säugetieren (z.B. Lemuren, Makis, Affen) vor allem folgende Arten:
Amazonen, Kakadus, Ara, Graupapageien, Sperlingsvögel
Reptilien des Anhangs A der Verordnung EG Nr. 338/97 u.a. Griechische- und Maurische Landschildkröten, Madagaskar-Boa, Europäisches Chamäleon, Wiesenotter.
Mit der neuen Kennzeichnungsregelung, die für einen Teil der EG-rechtlichen geschützten Tiere im Falle eines Verkaufs bereits seit Mitte 1997 gilt, soll der illegale Handel mit geschützten Arten weiter eingedämmt werden. Die Kennzeichnung erleichtert es zugleich den Haltern, den legalen Erwerb dieser Tiere nachzuweisen.
Als Kennzeichen ist bei Vogelarten in erster Linie der Fußring, bei anderen Wirbeltierarten der Transponder (implantierter Mikrochip) vorgeschrieben. Seit dem 22. September 2001 kann die Individualerkennung mittels Fotodokumentation anstelle der Kennzeichnung mit dem Transponder vorgenommen werden. Dabei sind die vom Gesetzgeber formulierten Vorgaben zu beachten.
Die Kennzeichnung mit dem Transponder scheidet aus, soweit die Tiere weniger als 300 Gramm (bei Schildkröten weniger als 500 Gramm) wiegen oder ein solches Gewicht nicht erreichen können.
Schildkröten sind erst nach Beendigung des Winterschlafes zu kennzeichnen.
Das Bundesumweltministerium hat im Frühjahr des Jahres 2001 zwei Vereine zugelassen, die allein befugt sind, diese Kennzeichen an Halter und Züchter in Deutschland auszugeben. Dies sind der Bundesverband für fachgerechten Natur- und Artenschutz (BNA) und der Zentralverband zoologischer Fachbetriebe (ZZF). Beide Vereine halten entsprechendes Informationsmaterial bereit und nehmen Bestellungen für Kennzeichen entgegen, die jeweils zum Jahreswechsel ausgeliefert werden.
Ausführliche Auskünfte zur Anwendung der Artenschutzbestimmungen erhalten Sie im Umweltamt der Stadt Bochum bei:
Frau Fendel, Zimmer 105, Telefon: 02 34 / 910-3491
mit Unterstützung von: http://minischwein.de/info.htm
Minischweine müssen mit einer Ohrmarke gekennzeichnet sein und müssen bei der Tierseuchenkasse und den Veterinärbehörden gemeldet werden, seuchenrechtlich gilt das Gleiche wie für Mast- oder Hausschweine.
Das Minischwein kommt sowohl wild vor, z.B. in Südostasien, als auch domestiziert, als kolumbianisches Portionsschwein, oder als Haustier. Die asiatische Linie hat sich zum Haustier anscheinend besser geeignet, weswegen Nachfahren von vietnamesischen Hängebauchschweinen, sowie von asiatischen Wildschweinen, fast immer zu den Ureltern der Minischweine zählen. In den Fünfziger-Jahren wurden erste Hängebauchschweine in europäische Tierparks gebracht. Ihre hohe Fruchtbarkeit sorgte für eine schnelle Verbreitung. Seit den Sechzigern wurde diese Art mit anderen kleinwüchsigen robusten Arten gekreuzt, um ein Versuchstier zu züchten, dass dem Menschen in vielen Eigenschaften ähnelt.
Hierbei entstand das Göttinger Minischwein und das Münchner Miniaturschwein. Einige Tiere konnten den Todeskreislauf der Tierversuchsanstalten und Unikliniken entkommen und gelangten in private Hände oder wiederum in Tierparks.
In Skandinavien wurden Hängebauchschweine mit Wildschweinen gekreuzt. Das Ergebnis, ein skandinavisches Minischwein das kleiner als seine Vorfahren war. Nach Amerika und Kanada wurden ebenfalls südasiatische Tiere gebracht und dort durch Kreuzungen kleiner gezüchtet. Seit in Amerika und Europa das Minischwein als Haustier entdeckt wurde, haben sich die Bemühungen einiger Züchter, Schweine kleiner zu züchten, gelohnt. Es gibt Minischweine, die Ausgewachsen nicht mehr als 12 Kg. wiegen. Deutsche Minischweinkreuzungen erreichen Gewichte zwischen 12 und 35 kg.. Die Zahl der Minischweinbesitzer in Europa ist schwer zu schätzen. In Deutschland sind es über 1500 Minischweine.
Von einer Überzüchtung, wie beim Mastschwein ist beim Minischwein nicht zu reden. Die Tiere sind sehr robust, kaum anfällig für Krankheiten und ertragen deutsche Außentemperaturen, sofern sie eine Schutzhütte haben, gut. Sie sind Stressresistent und haben keine Erbkrankheiten.
Leider sind in der letzten Zeit viele Züchter, die eher eine Vermehrung betreiben hinzugekommen, wodurch insbesondere durch Unkenntnis der Rassen viele unerwünschte Ergebnisse (großes Gewicht, Hautkrankheiten, etc.) herauskommen.
Minischweine erkennt man an einem geraden Schwanz, am Kleinwuchs bei ausgewachsenen Tieren, steife nach oben stehenden Ohren und oft einem zu groß geratenem Kittel. Das Aussehen der Minischweine variiert. Oft findet man gestauchte Schnauzen mit Hautfalten, aber auch lange glatte Schnauzen. Der Rücken ist meist gerade bis leicht durchhängend. Die Farbe der Minischweine ist meist Schwarz oder schwarz-weiß, Pinto und Reinweiß sind seltener. Münchner Miniaturschweine sind Rehbraun, haben eine lange glatte Schnauze und werden bis 65 kg schwer.
Die Minihängebauchschweine sind vom Äußeren ein Hängebauchschwein erreichen aber bei weitem nicht die Größe und das Gewicht eines echten Minischweins. Die meisten in Deutschland vorkommenden Minischweine dürften von Göttinger Minischweinen abstammen. Minischweine werden ca. 12 bis 15 Jahre und manchmal älter. Die Erfahrungen haben gezeigt, das Schweine zwischen 15 und 25 Kilo am handlichsten und robustesten sind.
Voraussetzungen für die Haltung von Minischweinen
Minischweine sind saubere Haustiere, mit guten Manieren, sollten aber nicht ausschließlich in der Wohnung gehalten werden. Wie Hunde oder vielmehr Katzen ist ein Garten ein guter Spielplatz für Tiere.
Minischweine sollten auf keinen Fall im Zwinger oder Pferch gehalten werden, sie merken sofort wenn sie ausgegrenzt werden. Vor allem junge Ferkel brauchen die Familie, bzw. den Menschen als Ersatz für die Wärme der Rotte. Die Minischweine sind deshalb sehr anhänglich und verschmust. Insbesondere in den Zeiten, in denen das Tier allein ist, bietet ein Garten mehr Abwechslung als eine Wohnung. Minischweine sind keine Mastschweine. Sie bewegen sich viel, wollen auch gerne Rennen und Springen, grasen und die Sonne genießen. Ausreichend Aufenthalt im Freien (Sommer wie Winter) ist wichtig und absolut erforderlich für eine gute gesundheitliche Entwicklung der Minischweine.
Reiner Wohnungshaltung ist nicht artgerecht und nach dem Tierschutzgesetz somit nicht erlaubt.
Als Wohnung im Freien eignet sich eine Hundehütte mit 80 cm bis etwa einem Meter Seitenlänge. In dieser bietet man Heu oder ein anderes Streu als Liegepolster an. Noch besser ist eine alte Decke, in der sich das Minischwein je nach Temperatur einkuschelt. Ein Minischwein wird sein Geschäft nicht in der Hütte erledigt. Der Stall bleibt also sauber und muss nicht ständig gereinigt werden.
Vorsicht bei Futterumstellung oder Diätbeginn, sowie ein Hund oder eine Katze, macht ein Schwein auch mal aus Protest daneben. Bei reiner Freilandhaltung kann man Minischweine weiden lassen.
Schweine erwecken den Eindruck als hätten sie ständig Hunger. Das verleitet dazu, sie ständig zu füttern und somit zu verziehen. Morgens und Abends eine Portion von 100 - 150 gr. Trockenfutter für ein 15 kg Schweinchen ist genug. Füttern Sie wenn möglich draußen, so hat das Tier immer einen Grund mit nach draußen zu gehen (auch bei schlechtem Wetter). Lässt man das Schweinchen dann noch ein wenig länger im Garten verrichtet es in der Regel gleich sein Geschäft.
Das Futter kann ein vegetarisches Müsli- oder Pelletfutter sein. Gerste, vermalztes Getreide, Luzernemehl, Hafer, ein wenig Mais und die für Pferde üblichen Vitamine und Mineralienzusätze. Der Rohproteingehalt sollte zwischen 10 und 15 Prozent liegen. Der Rohfettgehalt zwischen 2 und 3,5 Prozent. Inhaltsstoffe finden Sie auf der Packung.
Die Futterkosten liegen bei 15 - 30 Mark für 25 kg. Bieten Sie Ihrem Minischwein öfters mal Holzkohle an. Falls die Tiere es benötigen frischen Sie damit Ihren Eigenbedarf an Mineralstoffen wieder auf.
Füttern Sie niemals Schweinefleisch, oder anderes Fleisch, da eine Übertragung von Keimen nur durch sorgfältiges Überhitzen vermieden werden kann. Auch Speiseabfälle dürfen aus veterinäramtlicher Sicht nicht verfüttert werden.
Süßigkeiten und gesalzte Speisen sind für Tiere ungesund. Will man Leckerchen anbieten, eignen sich Rosinen oder Trockenfrüchte, sowie Zwieback und trockenes Brot. Obst und Gemüse sind als Zusatzfutter gut geeignet. Äpfel, Birnen, Melone, Pfirsich, Kirschen, Pflaumen sind reine Leckerbissen. Bananen sind zwar gesund, aber sehr zuckerhaltig und können Verstopfungen erzeugen, deshalb nicht mehr als eine Banane pro Tag füttern. Beim Gemüse sind Minischweine nicht auf alles scharf. Gerne essen sie Tomaten, Gurken, Suchini, Kürbis, Salat, Brokkoli, Fenchel und Radieschen.
Lauch und Zwiebelgewächse wollen sie gar nicht. Kohl führt zu Blähungen und Gerüchen. Ein Gemüsehändler in Ihrer Nähe wird Ihnen gerne seine Reste überlassen, die man natürlich auf Fäulnis und Schimmel untersuchen sollte, bevor man es füttert.
Rasen und Unkräuter stehen ebenfalls auf dem Speiseplan der Minischweine. Käse und Milchprodukte zählen zu den Leckerbissen, wirken aber bei Minischweinen wachstumsfördernd. Die Tiere brauchen unbedingt täglich frisches Wasser.
Die Futterkosten für ein Minischwein liegen bei etwa 5 bis 10 Euro für ein Tier pro Monat.
Zur Pflege gehören die Reinhaltung des Stalls und der Toilette. Bieten sie immer genug Heu oder Stroh an.
Wenn die Hufe nicht auf Stein oder Asphalt laufen, sollten Sie, das gebildete Horn herunter feilen. Man lässt dabei einen Rand von 3 - 5 mm stehen. In der Regel lassen sich Minischweine gerne Pediküren.
An heißen Sommertagen nehmen die Tiere gern ein Bad.
Stellen Sie dem Tier unbedingt eine Suhle bereit, da Bremsen und andere Blutsauger es dann schwerer haben und der Juckreiz besser behandelt wird. Auf jeden Fall sollten Sie Ihrem Schwein eine Dusche gönnen. Schweine können nicht schwitzen. Ein Tipp: Ein Sandkasten recht feucht gehalten wird von Minischweinen gerne als Suhle genommen. Der Sand fällt von selbst wieder ab oder lässt sich kurz abbürsten. So ist auch im gepflegten Reihenhausgarten eine artgerechte Schweinehaltung möglich.
Um beim Waschen der Schweine Erfolg zu haben, nehmen sie warmes Wasser und keine Reinigungsmittel oder Körperpflegemittel. Minischweine riechen nicht, auch der Kot der Schweine riecht bei weiten nicht so streng wie Hunde- oder Katzenkot. Rosa Schweine bekommen leichter einen Sonnenbrand, als Schwarze.
Grundsätzlich sollte den Tieren ein schattiger Platz zur Verfügung stehen. Wenn Sie Ihr Schwein waschen achten Sie darauf, dass der Lichtschutzfaktor der Haut (Schmutz) heruntergesetzt ist. Behandeln Sie halbjährig die Minischweine mit einem Wurmmittel vom Tierarzt. Scheuert sich das Schwein zu oft, sind meist Milben zu Werke. Hier gibt es Rat und Hilfe beim Tierarzt.
Um Minischweine zu halten brauchen, Sie einen Platz im Garten mit kleiner Hütte. Die Hütte sollte am Boden isoliert etwa 1/2 - 0,8 Qm. groß sein. Damit Ihr Haustier nicht ungewollt auf Wanderschaft geht, ziehen Sie einen sicheren Zaun, Mindesthöhe 1 Meter. Der Futter und der Trinknapf sollte robust und schwer sein.
Wenn Sie mit Ihrem Minischwein ausgehen wollen benötigen Sie eine starke Leine und einen doppeltes Band, das um Hals und Brust angelegt wird.
Die Mimik und Geräusche des Minischweins.
Die Minischwein - Gestik kann man in drei Bereiche teilen - sozialorientierte Gestik - Gestik im Abwehrverhalten - Sonstige Ausdrucksarten Untereinander, aber auch gegenüber Menschen wird vieles über das Grunzen vermittelt. Das normale tiefere Grunzen dient zur Verständigung zwischen Mutter und Kind und unter Artgenossen. Es wird kurz und periodisch gegrunzt. So weis die ganze Sippe immer über den Zustand aller Bescheid. Wird Futter gefunden, hören die anderen durch den Grunz - Ton davon. Wird eine Gefahr gewittert, so weis jedes Tier gleich Bescheid und auch welches Einzeltier davon betroffen ist. Nähern sich einzelne Tiere, wird das Grunzen heller und liebreizender, bzw. bei Ablehnung wiederum tiefer. Minischweine wedeln die meiste Zeit mit dem Schwanz und reiben sich gerne das Fell. Wenn Gefahr droht schrecken alle Tiere nach oben und stellen sich aufmerksam und angespannt hin. Fühlen sich Minischweine bedroht bellen Sie laut und bewegen sich ruckartig entweder auf die Gefahr zu (vor allem bei Müttern mit Nachwuchs), oder meistens etwas zurück von der Bedrohung. Gegebenenfalls greifen sie an und versuchen den Gegner zu überrennen oder wegzustoßen. Sobald das Minischwein einen bekannten Geruch wahrnimmt stoppt es seine Attacke. Minischweine müssen alles beschnuppern. So erkennen sie am Geruch ob etwas essbar ist oder nicht, wer gerade kommt und wo sie sich gerade befinden. Sie sind kurzsichtig und orientieren sich bei größeren Arealen schon im Alter von zwei Tagen am Geruch, finden so auch automatisch die Toilette der Eltern. Sie hören ebenfalls gut. Erkennen das Geräusch der Autos der Herrchen/Frauchen, sowie Stimmen und unterschiedlich klingende Wörter. Minischweine haben keine ausgeprägte Gesichtsmimik. Alle Schweine lassen sich gerne am Bauch kraulen. Möchten sie etwas haben, stupsen Minischweine mit der Schnauze oder zeigen gelernte Kunststückchen, wie z.B. 'Männchen machen', 'Küsschen geben' oder 'Huf geben'. Morgens laufen sich die Tiere erst mal warm, schlagen ein paar Haken und rennen hin und her. Wenn es regnet zieht das Minischwein sich ins Haus zurück. Wenn es kalt ist geht es auch nicht viel nach draußen. In der kalten Jahreszeit wird viel gedöst. Hat ein junges Schwein große Angst schreit es hell und schrill. Minischweine schreien nicht wie Mastschweine bevor sie gefüttert werden. Im Gegensatz zum Hund sind Schweine leise Tiere. Sie gehen frühzeitig schlafen und machen nachts keinen Krach. Das Grunzen tagsüber ist leise und wird als angenehm empfunden, ähnlich dem Schnurren einer Katze. Quieken tun nur Ferkelchen und junge Schweine.
Auf was sollte man bei Kauf eines Minischweins achten?
Minischweine bekommen sie auch beim Tierschutz, bitte gehen Sie zuerst hierhin. Kaufen Sie keine Minischweine, wenn nicht eindeutig Rasse, Zuchteltern und Züchter bekannt sind. Minischweine kosten soviel wie Hunde. Nicht selten kauft man ein kleines Ferkelchen, das dann nach einem Jahr 100 Kg auf die Waage bringt. Voraussetzung für ausbleibende Enttäuschungen ist, dass Sie sorgfältig auswählen bevor Sie ein Minischwein kaufen. Kaufen Sie keine Schweine aus unkontrollierter Inzucht.
Die Bestände müssen ordnungsgemäß gefüttert werden. Auf keinen Fall darf Fleisch, Aß oder Tiermehl gefüttert werden.
Die Züchter sollten einen Gesundheitsnachweis aufgrund einer Blutuntersuchung haben. In der Regel wird die Blutuntersuchung bei jedem Wurf an einem Ferkel durchgeführt und bezeichnet den Gesundheitszustand der ganzen Familie.
Auch Minischweine müssen mit einer Ohrmarke eindeutig gekennzeichnet sein!
Unter dem Begriff Katzenschnupfen werden ursächlich unterschiedlich aber hinsichtlich der Krankheitsanzeichen ähnlich verlaufende Infektionen der Katze zusammengefasst. Die Bezeichnung Katzenschnupfen suggeriert beim Laien - in Anlehnung an den Schnupfen des Menschen - meist eine leichte, nicht immer behandlungsbedürftige Erkrankung. Dies ist grundlegend falsch.
Viren: Felines Herpesvirus, Felines Calicivirus-, Picornaviren, Retroviren und Parainfluenzaviren
Die Krankheit beginnt mit tränenden Augen, klarem, wässrigem Nasenausfluss, leichtem Appetitmangel, Niesen und eventuell leichtem Fieber. Was zunächst so "harmlos" beginnt wird bald mit sehr ernsten Symptomen fortgeführt: eitriger Nasen- und Augenausfluss, schmerzhafte, blutige Geschwüre in der Nase und im Mund, hohes Fieber, totale Futterverweigerung (wegen der Geschwüre kann das Futter nicht mehr abgeschluckt werden) und starker Gewichtsverlust.
In Beständen, in denen die Krankheit in den letzten 2 Jahren aufgetreten ist, sollten die Katzen, öfter geimpft werden. Vor jeder Teilnahme an Ausstellungen oder vor einem Pensionsaufenthalt (ca. 4 Wochen vor dem Termin) sollte die Katze erneut geimpft werden, wenn die letzte Impfung länger als 8 Monate zurückliegt. Sicherheitshalber kann auch eine "richtig" geimpfte Katze zusätzlich durch ein Immunserum vor einer Ansteckung geschützt werden. Zu diesem Zweck wird Feliserin® ca. 2-3 Tage vor Ausstellungsbeginn oder Abgabe in eine Tierpension verabreicht. Das Serum schützt die Katze für einen Zeitraum von ca. 2 Wochen vor einer Infektion mit dem Katzenseuche- und Katzenschnupfenerreger.
Die Krankheitsanzeichen sind äußerst vielfältig: Mattigkeit, Gewichtsabnahme, Geschwülste oder Durchfall können genau so auf das
Vorliegen einer Leukose hindeuten wie Zahnfleischentzündungen, Schweratmigkeit, Fruchtbarkeitsstörungen, Hautprobleme oder Verstopfung. Ob und wie lange eine Virämie bestehen bleibt, hängt von vielen individuellen Faktoren ab, die im Einzelfall nicht immer erkennbar sind. Bekannt ist, dass das Alter und die Haltungsbedingungen eine große Rolle spielen. Besonders junge Tiere sind für eine FeLV-Infektion sehr empfänglich, während mit zunehmendem Alter die Infektionsgefahr deutlich sinkt, auch wenn Kontakt mit Virusausscheidern besteht. Ähnliches gilt für die Haltungsbedingungen: Einzeln gehaltene Katzen werden nur selten infiziert, während Katzen, die in Kollektiven zusammen mit Virusträgern gehalten werden häufiger infiziert werden und auch bleiben.
Wie Sie in dem nachfolgenden Artikel "Die Kastration" selber lesen können - gibt kein vernünftiges Argument gegen Kastration.
Die jahrelangen Appelle und Aufklärungsaktionen an die Katzenhalter „Lassen Sie Ihre Katzen kastrieren“, bringen keinen Erfolg. Trotz der vielen Kastrationsaktionen der Tierschutzvereine, bei dem jedes Jahr, allein in Bochum und Umgebung, hunderte von wild lebenden Hauskatzen aufwendig eingefangen und dann bei einem Tierarzt kastriert werden, geht das Elend weiter. Das hier behutsam und tiergerecht vor gegangen wird ist selbstverständlich.
Jedes Jahr sterben weiter unzählige Katzenbabys und Katzen einen qualvollen Tod oder fristen ein elendes Dasein und das nur, weil sie sich unkontrolliert vermehren. Katzen haben ein Vermehrungszwang, sie können ihr Geschlechtsleben nicht selber steuern. Darum stehen hier wir Menschen in der Pflicht, zu Handel - zum Wohl der Tiere.
Ohren reinigen - aber richtig
Um die Ohren der Katze gründlich zu reinigen, empfiehlt es sich, einen speziellen Ohrreiniger in das Ohr zu geben, einwirken zu lassen und dann mit einem Wattestab gründlich den gelösten Schmutz vorsichtig zu entfernen. Vermeiden Sie eine "stochernde" Bewegung, sondern führen Sie den Wattestab vorsichtig mit einer leichten Drehbewegung in das Ohr - und zwar so oft (natürlich immer wieder mit einem frischen Wattestab) bis die Watte sauber bleibt. Lassen Sie sich diesen Vorgang am besten einmal von Ihrem Tierarzt zeigen, dann können Sie es in Zukunft auch selbst machen.
Wenn Sie beim regelmäßigen Ohrenscheck eine sehr heftige Schmalzbildung feststellen oder sogar trockenes bräunliches Sekret finden, sollten Sie sofort zu Ihrem Tierarzt gehen. Eventuell liegt dann eine Gehörgangsentzündung (Otitis) vor. Der frühe Gang zum Tierarzt ist deshalb wichtig, damit sich die Entzündung nicht ausweiten kann, um dann mit Geschwürbildung und starken Schmerzen das Wohlbefinden und die Gesundheit Ihrer Katze zu schwächen. Die Gründe für eine Otitis sind vielfältig, sie kann durch Fremdkörper, anatomische Besonderheiten oder Milben hervorgerufen werden. Mit den richtigen Mitteln, die der Tierarzt anwendet, wird es Ihrer Katze aber schnell wieder besser gehen.
Mit Haut und Haaren schön
Katzen sind von Natur aus reinlich. Nach einem leckeren Fressen holen sie sich eine kurze Streicheinheit und widmen sich dann minutenlang der Schönheitspflege. Dabei können Sie beobachten, wie beweglich Ihr Liebling ist. Fast alle Stellen am Körper erreichen die Katzen ganz alleine. Sollte trotzdem mal Harz oder Dreck von einem nächtlichen Streifzug hängen bleiben, dann helfen Sie ein bisschen nach. Nicht zerren und zupfen. Nach-folgend finden Sie Tipps, wie Sie bei der "Katzenwäsche" aktiv eingreifen können
Wie oft sollte eine Katze gewaschen werden?
Generell lässt sich sagen: Eigentlich überhaupt nicht! Da Katzen ein stark ausgeprägtes Sauberkeitsempfinden haben, sorgen sie meist selbst für die gründliche Reinigung ihres Fells. Es kommt aber durchaus vor, dass Katzen so stark verschmutzt sind, dass Sie sie doch einmal baden müssen.
Auch bei Waschanwendungen gegen Allergien, Fellprobleme und zur Flohvorbeuge heißt es natürlich: Ab in die Wanne.
Wenn das Fell so richtig verschmutzt ist oder schlecht riecht, hilft nur eins; Waschen. Doch nicht alle Katzen gehören zu den Pflegeleichten, viele sind auch wasserscheu.
Es kommt auf die Felllänge und dessen Pflegeintensität an.
Kurzhaarige Katzen muss man nur relativ selten bürsten.
Langhaarige Katzen sollten regelmäßig, oft sogar täglich gebürstet werden. Da Katzen meist sehr verschmust sind, wird es ihnen auch nichts ausmachen, mit einem engzahnigen Kamm und einer Bürste "gestreichelt" zu werden. Beim Bürsten kann man auch schnell Haarausfälle und Schädlinge, wie Flöhe, Zecken, etc., erkennen; gegen die man dann zielgerichtet vorgehen muss. Siehe auch Infoblatt Flöhe und Zecken. Außerdem hilft regelmäßige Fellpflege auch gegen die so genannten Haarklötze, die sich schnell bilden können. Wenn es Ihnen nicht gelingt, die Haarklötze schon beim ersten Auftreten mit dem Kamm zu entfernen, sollten Sie den Tierarzt aufsuchen, denn der Versuch, sich selbst mit der Schere an die "Problemstellen" zu machen, endet oft mit Verletzungen der empfindlichen Haut der Katze.
Was bedeutet vermehrter Haarausfall bei der Katze?
Haarausfall bei Katzen ist in den meisten Fällen völlig normal und unbedenklich. Es handelt sich oftmals um den normalen jahreszeitbedingtem Fellwechsel. Da viele Katzen fast ausschließlich in der Wohnung gehalten werden, ist der "natürliche" Fellwechsel oft ein wenig durcheinander. Das Katzenfell ist bei reinen Wohnungskatzen nicht an Jahreszeiten gewöhnt und so kann es vorkommen, dass die Katze das ganze Jahr über haart. Handelt es sich aber um lokal begrenzten Haarausfall, sind häufig Hautkrankheiten, Parasitenbefall (mit Juckreiz), Stress oder Langeweile (Lecksucht) die Ursache. Bei der Diagnose müssen also viele Faktoren beachtet werden. Gehen Sie in diesen Fällen unbedingt zu Ihrem Tierarzt und schildern Sie ihm bereits bei der Untersuchung auch persönliche Umstände, die zu Änderungen im Tagesablauf geführt haben
Muss ich meiner Katze die Krallen schneiden lassen?
Wenn Sie Ihrer Katze genügend Möglichkeiten bieten, die Krallen abzunutzen, brauchen Sie üblicherweise die Krallen nicht zu kürzen. Bei Wohnungskatzen stellen Sie einen Kratzbaum, ein Kratzbrett oder eine andere (im Fachhandel erhältliche) Lösung auf und führen Sie die Katze zunächst vorsichtig an sie heran. Wenn Sie dann die Pfoten Ihres Tieres einige Male daran "abwetzen", lernt die Katze schnell, sich von Ihren Tapeten, Türen und Möbeln fernzuhalten.
Katzen, die die Möglichkeit haben, sich auch draußen zu bewegen, finden solche "Kratzstellen" meist von selbst.
Wenn die Krallen dennoch zu lang bleiben oder zu schnell nachwachsen, können Sie sich von Ihrem Tierarzt das Krallenschneiden zeigen lassen und es in Zukunft selbst durchführen.
Damit die Verdauung nicht in Teufels Küche kommt
Ob Futterwechsel oder Verdauungsprobleme, damit Ihr kleiner Freund stark und quicklebendig bleibt, sollten Sie auf eine ausgewogene Ernährung achten. Hefe, wegen Ihres Eiweißgehaltes als wertvolles Nahrungsmittel geschätzt, kann da wahre Wunder wirken. Denn dank ihres hohen Vitamingehaltes ist Hefe eine wertvolle Hilfe, die vielen Krankheiten vorbeugt. Und schlechte Gerüche verduften.
Wie erkenne ich Wurmbefall bei meiner Katze?
Wurmbefall ist bei frei laufenden Katzen sehr verbreitet. Es wird angenommen, dass eine von drei Katzen Würmer beherbergt. Die Stärke der Sichtbaren Anzeichen für eine Wurminfektion hängt davon ab, wie widerstandsfähig eine Katze ist und wie viele Würmer sie hat. Daher können Tiere mit Würmern für die Besitzer einen ganz normalen, "gesunden" Eindruck machen. Zu den auffälligen Hauptsymptomen einer Wurmerkrankung gehören Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung und der Verlust von Gewicht und Kondition. Auch ein stumpfes Fell kann ein erstes Anzeichen für den Wurmbefall sein. Siehe auch Infoblatt „Würmer“
Fressstörungen und ihre Ursachen
Fressstörungen bei Katzen können verschiedene Ursachen haben. Katzen sind "Gewohnheitstiere" und reagieren auf Veränderungen sehr sensibel. Sei es nun die Umstellung auf ein anderes Futter oder zu viel Stress bei der Futteraufnahme (Unruhe, spielende Kinder, zu aufregende Umgebung), die Katze kann mit Appetitlosigkeit reagieren.
Sorgen Sie dafür, dass die Katze ihre Mahlzeiten in Ruhe einnehmen kann und bieten sie Ihr eventuell auch verschiedene Futtersorten an. Die Katze wird sich die "Leckerste" schnell aussuchen. Wollen Sie das Futter langfristig umstellen, mischen Sie die "neue" Marke zunächst im Verhältnis 1:4 unter das "alte" Futter. Nach einiger Zeit können Sie auf 50:50 umstellen, um dann nach ca. drei Wochen nur noch das neue Futter zu servieren.
Wenn keine der o.g. Gründe für die Appetitlosigkeit in Frage kommt, gehen Sie bitte in jedem Fall zum Tierarzt und lassen Sie Ihren Liebling untersuchen. Eventuell liegt auch ein Befall mit Parasiten vor, der Ihre Katze zur ungewollten Nulldiät veranlasst.
Was kann ich noch für eine vernünftige Ernährung tun?
Je nach Alter, Größe, Aktivität und Gewicht müssen verschiedene Futtermengen der Katze zur Verfügung gestellt werden. Sorgen Sie immer für eine regelmäßige Gabe der entsprechenden Futtermengen und stellen Sie nur zu den festgelegten Zeiten Futter zur Verfügung.
Eine Katze wird sonst stets und ständig das angebotene Futter zu sich nehmen und mir der Zeit immer dicker werden. Es hat sich bewährt, eine erwachsene Katze zweimal täglich zu füttern. Wenn Sie Ihrer Katze eine der vielen angebotenen "Zwischenmahlzeiten" oder "Snacks" geben, sollten Sie auch die Menge des "normalen" Futters zurücknehmen. Achten Sie immer darauf, die Katze vor Überfütterung zu schützen. Eine Katze von 4 kg Körpergewicht benötigt ca. 1.200 kJ (300 kcal), eine Katze mit 5 kg Gewicht benötigt ca. 1.400 kJ (340 kcal). Da der Kaloriengehalt auf den meisten Katzenfutterpackungen steht, wird es Ihnen nicht schwer fallen, Ihren Liebling optimal zu versorgen.
Katzen sollten immer gegen Viruserkrankungen geimpft werden.
Fragen Sie Ihren Tierarzt - er wird Sie gut beraten.
Die Parasitenbehandlung - Vorbeugung
Zecken werden von Tieren und Menschen "abgestreift" und graben sich mit ihren Mundwerkzeugen in die Haut, um dort Blut zu saugen. Sie können damit rechnen, dass ihr Tier von jedem Spaziergang eine mitbringt. Auch wenn man das Fell gleich nach diesen winzigen Blutsaugern untersucht, entdeckt man sie meist erst, wenn sie etwas größer geworden sind.
Grundsätzlich entwickeln sich alle Zeckenarten über mehrere Stadien: Ei, Larve, Nymphe, erwachsene Zecke. Die Eier sind rund 0,5 mm groß, weiß und rundlich. Sie werden von den erwachsenen Zeckenweibchen in Form von Eipaketen abgelegt. Die sechsbeinigen Larven, achtbeinigen Nymphen und erwachsenen Zecken sind im nüchternen Zustand, also bevor sie Blut gesaugt haben, rund 2-5 mm groß und sehen wie kleine Spinnen aus. Erst nach der Blutmahlzeit schwillt ihr Rumpf auf 1 - 2 cm an.
Achtung: Nicht den Zeckenleib mit Äther, Öl, Nagellackentferner oder dergleichen beträufeln und damit ¨betäuben¨, denn Zecken erschlaffen dabei und entlassen ihre Erreger in die Stichstelle. Nicht mit der Zange am Zeckenleib drücken, da sonst die Borrelien- oder andere Erreger durch die Stichöffnung in die Blutbahn gedrückt werden. Bei Parasitenbefall lösen hochwirksame Medikamente vom Tierarzt das Problem meist rasch und sicher. Allerdings können sich die Tiere schnell wieder eindecken, wenn sie beispielsweise im Wald unterwegs sind, in der Gegend herumstreunen oder auf Artgenossen treffen.
Lokale Hautreaktionen und Schwellungen treten an der Stichstelle auf. An der Einstichstelle zeigt sich eine Rötung und Schwellung, die oft noch lange Zeit nach dem Abfallen der Zecke zu sehen ist. Durch den Holzbock kann die Borreliose übertragen werden, ca. 40% der Zecken sind befallen. Borreliose ist eine Infektion, diese führt evtl. zu schwersten Symptomen wie gichtartige Gelenkveränderungen bis hin zu extremen Lähmungen. Wegen Befalls der Nerven- und Muskelsysteme sind Hirn- und Herzschäden mit Todesfolge relativ häufig. Durch die braune Hundezecke kann zusätzlich Babesien (Einzeller, der beim Saugakt durch Zecken übertragen wird und sich in den roten Blutkörperchen vermehrt) und Ehrlichien (Bakterien die vergrößerte Lymphknoten und Anämie verursachen können) übertragen werden, diese Erkrankungen führen relativ häufig zum Tode. Stiche in Nähe der Wirbelsäule können infolge des im Speichel befindlichen Toxins zu Lähmungen oder Bewegungsstörungen führen. Diese Reaktion tritt allerdings nur selten auf.
Katzenhalter!
Werdet nicht zu Katzenzüchter!
Zeigen Sie Verantwortung und lassen Sie Ihre Katzen kastrieren.
Züchten Sie keine „Wegwerf-Tiere“ und züchten Sie keine „Versuchsobjekte“!
Männliche und weibliche Katzen sollen durch den Tierarzt, im Alter von ca. 4 Monaten kastriert werden.
Weibliche Tiere: Die Eileiter werden durchtrennt und ca. 1 cm auf beiden Seiten davon entfernt
Immer die Ruhe bewahren, durchatmen und nachdenken. Beruhigend reden und nicht schreien oder jammern.
Immer auf Eigensicherung achten.
Immer sofort zum Tierarzt gehen.
Hund, wenn möglich, an den Hinterbeinen hochziehen oder in den Fang greifen (Vorsicht Bissgefahr) und Gegenstand entfernen.
Gifttier - Biss
Hund nur ruhig bewegen; evtl. Schlange/Spinne/Skorpion töten und mitnehmen; Tierarzt anrufen und Unfall ankündigen, damit er das Serum gleich besorgen kann. Bei Insektenstich, Einstichstelle kühlen.
Stark blutende oder klaffende Wunde
Wenn nötig und möglich mit Stoff, Socken, Gürtel etc. abbinden ( Achtung! Nur wenn unvermeidbar; immer wieder lösen; nicht länger als 20 Minuten ) oder Blutung durch Eindrücken eines Wäschestücks stillen; Hund nicht trinken und nicht fressen lassen, damit Narkose verabreicht werden kann.
Kollaps / Hitzschlag
Körper an kühlem Platz legen; kühle, nasse Tücher über Kopf, Hals, Beine und Fang legen, frisches Wasser anbieten oder Zunge benetzen. Langsam abkühlen.
Hintere Körperhälfte erhöht lagern, warm halten; nicht mehr frei laufen lassen.
Starke Schmerzen / Verkehrsunfall
Handschuhe anziehen; langsam nähern; Fang mit Maulkorb / Band zubinden; Tellington - Touch: Ohren abstreichen. Beruhigend reden und nicht jammern. Tuch unter den Körper geben, Hund in Seitenlage bringen und auf dem Tuch ins Transportmittel legen. Kopf hoch lagern.
Glassplitter, Fremdkörper
Kleinere mit der Pinzette entfernen; größere unbedingt in der Wunde lassen.
Hund in Seitenlage bringen; Atemwege frei machen; Zunge vorziehen; evtl. Erbrochenes entfernen; Fang schließen und durch die Nase beatmen. Der Brustkorb sollte sich leicht heben und senken. Herzmassage: rechte Hand auf die linke Hand und mit dem Handballen in kurzen Stößen rhythmisch auf die linke Hundebrustseite drücken. Nicht länger als 10 Minuten und nicht zu fest!
Aus Mitgliederzeitung "MIETERFORUM" Nr.32,II/2013 des Mietervereins Bochum, Hattingen und Umgebung e.V.
Mietrecht: BGH schafft endlich Klarheit
In einem viel beachteten aktuellen Urteil hat der Bundesgerichtshof (BGH) zur Frage der Tierhaltung in Mietwohnungen Stellung genommen. In dem entschiedenen Fall enthielt eine klein gedruckte Passage des Mietvertrages einer Genossenschaftswohnung den Satz: „Das Mitglied ist verpflichtet, keine Hunde und Katzen zu halten.“ Der BGH befand dieses für rechtswidrig und die Vertragspassage damit für nichtig.
In jedem Fall, so stellt der BGH fest, dürfen Kleintiere in der Wohnung gehalten werden. Dabei handelt es sich um Tiere, die artgerecht in Behältnissen gehalten werden können und damit keine Beeinträchtigungen für den Bereich außerhalb der Wohnung darstellen. Dieses gilt z.B. für Hamster, Streifenhörnchen u.a..
Bislang umstritten war, ob aufgrund der Körpermaß auch Kleinhunde, wie z.B. Yorck shireterrier darunter fallen. Dieser Streit erübrigt sich weitgehend, die geringen Ausmaße eines solchen Hundes müssen auch bei der bei üblichen Hunden erforderlichen Abwägung berücksichtigt werden. Grenzen der Tierhaltung bestehen dann, wenn solche kleinen Tiere in großer Zahl oder wenn sehr giftige Tiere gehalten werden.
Im Übrigen kann die Haltung von größeren Tieren, somit Hunden und Katzen, zum vertragsgemäßen Gebrauch der Wohnung gehören. Der BGH verlangt hier eine begründete Abwägung im Einzelfall. Daraus folgt, dass im Mietvertrag die Haltung von Tieren rechtlich wirksam nicht untersagt werden kann. Möglich ist es aber, die Haltung von Tieren von einer Genehmigung des Vermieters abhängig zu machen, im Einzelfall kann dann ein Anspruch auf Erteilung der Genehmigung bestehen. Zu der erforderlichen Abwägung führt der BGH aus: „Ob eine Tierhaltung zum vertragsgemäßen Gebrauch im Sinne von § 535 Abs.1 BGB gehört, erfordert eine umfassende Abwägung der Interessen des Vermieters und des Mieters sowie der weiteren Beteiligten. Diese Abwägung lässt sich nicht allgemein, sondern nur im Einzelfall vornehmen, weil die dabei zu berücksichtigenden Umstände so individuell und vielgestaltig sind, dass sich jede schematische Lösung verbietet. Zu berücksichtigen sind insbesondere Art, Größe, Verhalten und Anzahl der Tiere, Art, Größe, Zustand und Lage der Wohnung und des Hauses, in dem sich die Wohnung befindet, Anzahl, persönliche Verhältnisse, namentlich Alter, und berechtigte Interessen der Mitbewohner und Nachbarn, Anzahl und Art anderer Tiere im Haus, bisherige Handhabung durch den Vermieter sowie besondere Bedürfnisse des Mieters.“
(BGH Urteil v.20. März 2013 VIII ZR 168/12 Rz. 19)
Bereits in einer früheren Entscheidung hatte der BGH unter Anwendung dieser Grundsätze entschieden, dass die Haltung eines Bearded Collie in einer 95 m2 großen Wohnung dem vertragsgemäßen Gebrauch der Wohnung entsprechen kann.
(BGH v. 22. Januar 2013 VIII ZR 329/11)
Achtung: Wichtig bei dieser Rechtslage ist, dass sich die abzuwägenden Interessen ändern können. So kann im Laufe der Zeit sowohl auf Mieter, als auch auf der Vermieterseite ein zuvor nicht vorhandenes Interesse an einer Tierhaltung oder aber an einer Untersagung einer zuvor genehmigten Tierhaltung (z.B. bei Störungen) entstehen. (hg)
Mit freundlicher Genehmigung des Mietervereins Bochum, Hattingen und Umgebung e.V.
Ich akzeptiere, dass du deinen eigenen Kopf hast.
Ich tausche meine Zimmerpflanzen gerne gegen dekorative Kratzbäume aus.
Ich garniere dein Futter liebevoll mit Petersilie.
Ich freue mich riesig über deine Lebendmaus-Mitbringsel, die du mir von deinen Revier- Streifzügen mitbringst.
Ich erlaube dir, dass du auch mal einen Kater hast.
Ich spiele mit dir einmal täglich "Katz und Maus".
Ich werde dir zuliebe meinen Urlaub auf Balkonien verbringen.
Ich reserviere dir immer deinen Platz auf meinem vorgewärmten Kopfkissen.
Ich stehe augenblicklich auf, wenn du mich morgens um 5 liebevoll aus dem Bett maunzt, weil du dein Fressen haben willst.
Ich verspreche hoch und heilig, dich zu lieben und zu füttern, bis sich unsere Wege trennen.
Rundwürmer sind fadenförmige Würmer, die Länge der ausgewachsenen Würmer reicht je nach Art von 1 Millimeter bis hin zu 25 Zentimetern. Rundwürmer ernähren sich vom Darminhalt des Tieres und von dessen Körpersubstanz, z.B. Schleimhautzellen oder Blut. Jedes erwachsene Wurmweibchen kann täglich mehrere Tausend Eier abgeben. Nach dem Ausscheiden der Eier mit dem Kot des Tieres entstehen infektiöse Larven. Diese können nun von anderen Haustieren, z.B. bei einem Spaziergang, aufgenommen und abgeschluckt werden. Die Larven wandern dann durch unterschiedliche Organe des Wirtes und können dort beträchtliche Schäden anrichten. Anschließend erreichen sie wieder den Darm, werden dort zu erwachsenen Würmern und beginnen nach der Paarung mit der Eiablage. Der Lebenszyklus beginnt von neuem.
Bandwürmer verdanken ihren Namen der flachen, bandartigen Körperform, sie leben als Parasiten im Dünndarm der Hunde und Katzen. Die Länge der Gliederkette kann von wenigen Millimetern bis hin zu mehreren Metern reichen. Fast alle Bandwurmarten sind Zwitter, d.h., alle Glieder beherbergen männliche und weibliche Geschlechtsorgane. Die Entwicklung der Larven erfolgt in einem oder mehreren Zwischenwirten. Diese können durch die in den verschiedenen Organen sich entwickelnden und dabei wachsenden Finnen erhebliche Schäden erleiden, die sogar zum Tod des Zwischenwirtes führen können.. Die Finnen gelangen über die Nahrungskette (z.B. rohes Fleisch des Zwischenwirtes) in den Darm des Endwirtes und entwickeln sich dort zum erwachsenen Wurm.
Sichtbare Wurmteile im Kot (Untersuchung durch Tierarzt), Erbrechen , Blutarmut, Blut im Kot, schlechte Wundheilung, glanzloses, struppiges Fell, Gewichtsverlust, Abmagerung, aufgeblähter Bauch bei Jungtieren (sog. Wurmbauch), verminderte Fruchtbarkeit, Leistungsminderung, allgemein herabgesetzte Widerstandskraft und Vitalität
Nach der Infektion wandern viele Wurmarten durch mehrere Organe des Tieres und setzen sich dann meist im Darm des Tieres fest. Einige Wurmarten werden sogar mit der Muttermilch übertragen, die konsequente Einhaltung der Welpenentwurmung und die regelmäßige Entwurmung der Muttertiere ist besonders wichtig, da bei Jungtieren eine Wurminfektion sogar zum Tod führen kann. Neben den konkreten gesundheitlichen Schäden werden in der Regel auch die Widerstandskraft und der Allgemeinzustand des Tieres in Mitleidenschaft gezogen.
Spulwurm: Sehstörungen bis hin zur Erblindung (Erkrankung Netzhaut), Schäden an Leber und zentralem Nervensystem.
Jeder Wurmbefall bei Ihrem Hund oder Ihrer Katze sollte möglichst rasch behandelt werden. Zum Einen, um die drohenden Gesundheitsgefahren für das Tier abzuwenden, zum anderen, um Sie und Ihre Familie vor einer möglichen Ansteckung mit Wurmeiern zu schützen. Neben der akuten Behandlung empfiehlt sich außerdem die routinemäßige, in regelmäßigen Abständen vorgenommene Entwurmung Ihres Haustieres (optimal: 4 mal im Jahr) mit einem Breitspektrum - Entwurmungsmittel (gegen Band- und Rundwürmer). Insbesondere Welpen und Jungtiere sind besonders gefährdet, da ihr Immunsystem noch nicht so gut entwickelt ist und häufig die Infektion über die Mutter stattfindet. Die Welpen kommen dann schon infiziert zur Welt oder werden über die Muttermilch angesteckt. Daher sollten Muttertiere direkt vor dem Decken und 10 Tage vor dem Werfen behandelt werden. Alle weiteren Wurmkuren sollten dann bis zur achten Woche zusammen mit den Jungtieren des Wurfs erfolgen.
Zur effektiven Wurmbekämpfung stehen inzwischen wirkungsvolle Medikamente zur Verfügung. Diese erlauben die gleichzeitige Behandlung aller wichtigen Wurmarten (Bandwürmer und Rundwürmer), die für Ihren Vierbeiner gefährlich werden könnten, mit einer einmaligen Behandlung. Die Verabreichung verschiedener Medikamente über mehrere Tage hinweg kann also problemlos durch einfache Gabe einer Tablette ersetzt werden. Das breite Wirkspektrum wird durch spezielle Kombinationspräparate erreicht, die optimal auf die jeweilige Tierart abgestimmt sind. Die Mittel sind einfach anzuwenden und werden von den Tieren sehr gut vertragen. Erhältlich sind diese Breitspektrum - Entwurmungsmedikamente, für Haustiere, nur bei Ihrem Tierarzt. Von freikäuflichen Mitteln ist, wegen eingeschränkter Wirksamkeit, dringend abzuraten.
Denken Sie daran und fragen Ihren Tierarzt.
ausgesetzt & abgeschoben
Bund Deutscher Tierfreunde e.V. informiert:
In jedem Jahr werden zehntausende Tiere brutal ausgesetzt und abgeschoben. Wenn sie Glück haben, werden sie direkt in Tierheimen abgegeben. Doch viele Tiere werden einfach an Straßen und Autobahnen abgeschoben und ihrem Schicksal überlassen. Viele Tiere in den Tierheimen waren früher Spielkameraden der Kinder oder Geschenke – jetzt hoffen sie auf neue liebe Menschen.
Zehntausende streunende Katzen sind nur die Spitze des Eisberges. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. unterstützt deshalb Kastrationsprojekte, um der Vermehrung der oft nach kurzer Zeit verwilderten Tiere entgegen zu treten.
Hartz IV hat die Tiere erreicht
War es früher oft nur Gedankenlosigkeit oder Unmenschlichkeit, so werden heute auch vermehrt Tiere aus sozialer Not ausgesetzt oder in Tierheimen abgegeben. Hartz IV hat die Tiere erreicht. Viele Tierhalter können sich den Unterhalt einfach nicht mehr leisten – besonders betroffen sind Hunde, da die Halter neben den Ausgaben für Ernährung und medizinische Versorgung auch noch die in vielen Gemeinden hohe Hundesteuer zahlen müssen.
Zur Entlastung dieser Tierhalter und auch der Tierheime fordert der Bund Deutscher Tierfreunde e.V. die Gemeinden auf, sozial schwachen Tierhaltern für die Dauer ihrer Arbeitslosigkeit die Hundesteuer zu erlassen. Dies wäre ein erster Schritt.
Tiere können das Leben erleichtern
Gerade bei Arbeitslosigkeit oder Krisenzeiten können Haustiere und besonders Hunde auch den Menschen helfen. Studien zeigen, dass Langzeitarbeitslose, die ein Haustier halten, ein sehr viel strukturierteres Leben haben. Sie müssen ihr Haustier versorgen und sind dadurch zu mehr Disziplin gezwungen. Deshalb ist später auch eine Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess leichter. Zudem geben die Tiere durch ihre selbstlose Liebe Selbstvertrauen und Zuwendung. Sie helfen, den sozialen Abstieg zu verhindern. Das Abrutschen ins soziale Abseits wird abgefedert.
Dieser therapeutischen Wirkung der Tiere sollten auch Behörden Rechnung tragen und bei Arbeitslosigkeit auf die Einziehung der Hundesteuer verzichten.
Mehr Lebensmut für die Menschen und mehr Lebensraum für die Tiere.
Der Mensch und sein Haustier dürfen nicht länger getrennt betrachtet werden. Sie sind eine Einheit – und helfen sich gegenseitig.
Wer den Tierschutz unterstützt, hilft auch den Menschen. Gerade für alte, kranke oder sozial angeschlagene Menschen sind Tiere oft der letzte Halt. Tiere bringen Freude ins Leben.
In den Tierheimen warten hunderttausende Tiere auf ein neues Zuhause. Helfen Sie den armen Kreaturen und geben Sie ihnen ein neues Heim. Wer ein Haustier sucht, sollte immer zunächst in ein Tierheim gehen und sich dort nach einem geeigneten „Lebenspartner“ umsehen.
Und wer ein Haustier hat, sollte sich der Verantwortung bewusst sein:
Tiere sind Mitgeschöpfe und haben ein Recht auf Zuwendung. Damit es Mensch und Tier besser geht.
Weiter Infos erhalten Sie beim:
Bund Deutscher Tierfreund e.V.
Am Drehmanns Hof 2 - 47475 Kamp-Lintfort
Tel (0 28 42) 92 83 20
www.bund-deutscher-tierfreunde.de/
Tasso informiert: Todesfalle Kippfenster - So schützen Sie Ihre Katze
Das Haustier-Register
Haben sie ihr Tier schon registriert???
Tierschutzverein Bochum, Hattingen und Umgebung e. V. - Kleinherbeder Str. 23 - 44892 Bochum
Bitte nehmen Sie ausschließlich Kontakt auf unter dieser Tel. Nr.: 0234 / 369 27 248
Die Hundeschule des Bochumer Tierheims besteht seit 1991. Sie ist die "Erfindung" einer Bochumer Tierärztin, die sich einfach nicht daran gewöhnen wollte, dass Hunde auf Grund mangelnder Erziehung eine so große Gefahr werden, dass sie eingeschläfert werden müssen. Sie beschloss, Hundehaltern bei der Erziehung ihrer Hunde zu helfen. Der Tierschutzverein bot sich als "Dach" an, da die Halter von Hunden aller Rassen und Mischungen angesprochen werden sollten. Die Idee der Hundeschule im Tierheim fand großen Anklang, inzwischen bieten eine Reihe von Tierheimen in NRW Hundekurse an.
Die Trainerinnen unserer Schule kommen aus verschiedensten Berufsgruppen und arbeiten alle ehrenamtlich. Für uns ist Tierschutz Ehrensache und die Arbeit in der Hundeschule ein sehr anstrengendes, aber auch ein befriedigendes Hobby. Wenn Hunde nach einem Kurs ihren Besitzern wieder Spaß machen und vor allen Dingen die Besitzer den Hunden, dann wissen wir, die Arbeit hat sich gelohnt. Gut erzogene Hunde werden selten ins Tierheim abgegeben. Hundeerziehung ist vorbeugender Tierschutz!
Große Bedeutung hat bei uns, dass nicht nur der Hund, sondern auch sein Mensch lernt. Daher gehört zu unseren praktischen Kursen immer auch die Vermittlung theoretischer Grundlagen. Aus diesem Grund bieten wir fünfmal im Jahr kostenlose Vortragsreihen zur Hundekunde an.
Dazu hat unsere Hundeschule sogar ein eigenes Buch "Hundeschule konzentriert" und ein Video gleichen Namens herausgegeben, das Sie über das Tierheim beziehen können.
Als Einstieg in unsere Kurse ergeben sich je nach Alter des Hundes, seiner Lebensumstände und Vorerfahrungen sowie evtl. schon vorhandener Verhaltensprobleme unterschiedliche Möglichkeiten und Notwendigkeiten.
https://www.t-online.de/leben/familie/id_56652674/katzenbiss-auf-jeden-fall-desinfizieren.html#katzenspeichel_enth%C3%A4lt_aggressive_bakterien
Der Erreger der Immunschwäche der Katze ist - wie das AIDS-Virus des Menschen - ein Virus aus der Familie der Retroviren. Wie beim Menschen auch, bevorzugt (und zerstört) das Virus bestimmte Zellen des Immunsystems (T-Lymphozyten).
Das Virus der Katzenimmunschwäche wird hauptsächlich durch Beißen und Kratzen auf andere Katzen Übertragen. Dies erklärt auch, warum ältere Katzen häufiger erkranken - sie waren in ihrem Leben häufiger Kämpfen ausgesetzt. Ein weiterer Infektionsweg ist - wie bei der Immunschwäche AIDS des Menschen - der Deckakt. Bei der Katze wird das Virus vor allem durch den Nackenbiss bei der Paarung vom Kater auf die Kätzin übertragen.
Das Krankheitsbild ist von Katze zu Katze sehr unterschiedlich. Dies liegt daran, dass die Immunschwäche die Abwehr gegenüber Infektionen herabsetzt, sodass die Katzen den unterschiedlichsten Krankheitserregern gegenüber schutzlos werden. Die Erreger, die sich dann ungehindert vermehren können, bestimmen auch das jeweilige Krankheitsbild (sog. "Sekundärinfektionen")
Die Tests sind sogar dermaßen verlässlich geworden, dass man bei einem negativen Befund mit 100%iger Sicherheit davon ausgehen kann, dass die Katze nicht mit FIV infiziert ist. Im Falle eines positiven Ergebnisses sollte der Test - weil eben so viel davon abhängt - wiederholt werden.
Bei noch nicht zu stark ausgeprägter Schädigung des Immunsystems können Folgekrankheiten relativ gut eingedämmt werden - für wie lange ist nicht vorherzusagen.
Bei Katzen mit Freigang oder wenn weitere Katzen im Haushalt leben, sollte auf jeden Fall überlegt werden, ob zum Schutz der übrigen die an FIV erkrankte Katze nicht so früh wie möglich eingeschläfert werden soll. Zumindest sollte die Katze isoliert werden, es sei denn, sie ist äußerst friedlich und anderen Katzen gegenüber sehr verträglich. Auf keinen Fall sollten infizierte Katzen draußen frei herumlaufen dürfen.
Die "harmlosen" Coronaviren vermehren sich im Dünndarm. Diese Infektion verläuft meist ohne Krankheitserscheinungen oder mit leichten Durchfällen. Die "harmlosen" Coronaviren werden durch infizierten Kot oder Speichel übertragen. Es gibt aber viele Katzen, die sich mit dem Darmvirus infizieren ohne jemals krank zu werden.
Bei ca. 5 % der mit Coronaviren infizierten Katzen verändert sich im Darm die Erbinformation (Mutation) der Coronaviren und es entsteht das VIP-Virus mit geänderten Eigenschaften.
Die FIP ist eine Infektionskrankheit, die nicht sicher nachgewiesen werden kann und für die keine Behandlungsmöglichkeiten bekannt sind. Mit Hilfe des sog. "FIP-Tests", bei dem der Katze eine kleine Menge Blut abgenommen wird, kann untersucht werden, ob die Katze schon einmal Kontakt zu Coronaviren hatte. Die Bezeichnung "FIP-Test" ist eigentlich irreführend, da das "harmlose" Coronavirus und das "FIP-Virus" mit diesem Test nicht zu unterscheiden sind.
Das "FIP-Virus" selbst kann, nach heutigem Informationsstand, nicht übertragen werden, sondern nur das Coronavirus.
Am häufigsten erkranken junge Katzen bis zu zwei Jahren und ältere Tiere ab 14 Jahren. Auch trägt eine Immunschwäche, wie bei Katzen-AIDS (FIV), großer Stress oder bei sehr geschwächten Katzen (andere Erkrankungen oder Ausgezehrtheit durch Futtermangel usw.) zur Erkrankung bei.
Das "FIP-Virus" verlässt den Darmtrakt und wird über das Blut in alle inneren Organe transportiert. Eine Ausscheidung des "FIP-Virus" mit dem Kot ist bis heute nicht nachgewiesen worden.
Sprechen sie mit ihrem Tierarzt, der wird sie gerne beraten.

References: § 23
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 § 535
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