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Timestamp: 2016-10-21 11:27:48+00:00

Document:
2A.108/2000 (02.10.2000)
2A.108/2000/sch
X.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch die Rechtsanw�lte Benno P.
Hafner und Gerhard E. Hanhart, Genferstrasse 21, Z�rich,
internationale Amtshilfe an das Kredittilsynet, hat sich ergeben:
A.- Am 6. Januar 1999 unterbreitete die norwegische Versicherungsgesellschaft "V.________ ASA" ein �ffentliches �bernahmeangebot f�r die Aktien der norwegischen Bank "Y.________ ASA", deren Wert gest�tzt hierauf von rund NOK 30.-- auf NOK 40.-- stieg. Im Vorfeld dieser Aktion hatte die Bank B.________ (Schweiz) AG am 23. Dezember 1998 200'000 Aktien der Bank "Y.________ ASA" f�r 5'614'000.-- NOK gekauft, die sie in der Folge teilweise weiterver�usserte (100'000 Aktien zu NOK 4'089'750.--, womit ein Gewinn von NOK 1'282'750.-- [rund 250'000.-- Franken] erzielt wurde), bevor sie wiederum 48'000 Aktien zum Preis von NOK 1'828'560.-- kaufte.
B.- Am 9. Februar 1999 ersuchte das norwegische Kredittilsynet ("The Banking, Insurance and Securities Commission of Norway") die Eidgen�ssische Bankenkommission (im Folgenden:
Bankenkommission oder EBK) in Bezug auf diese Transaktionen um Amtshilfe (Art. 38 des Bundesgesetzes vom 24. M�rz 1995 �ber die B�rsen und den Effektenhandel [B�rsengesetz, BEHG; SR 954. 1]). Die Bankenkommission holte in der Folge beim Kredittilsynet zus�tzliche Angaben und Zusicherungen und bei der Bank B.________ (Schweiz) AG die gew�nschten Informationen ein, bevor sie dem Ersuchen am 27. Januar 2000 entsprach und verf�gte, dass die ihr �bermittelten Unterlagen �ber die Transaktionen der Bank B.________ (Schweiz) AG vom 23. Dezember 1998 sowie 15. und 25. Januar 1999 herausgegeben w�rden (Ziff. 1 des Dispositivs). Die Informationen d�rften ausschliesslich zur direkten Beaufsichtigung der B�rsen und des Effektenhandels verwendet werden (Ziff. 2 des Dispositivs). Im Einvernehmen mit dem Bundesamt f�r das Polizeiwesen stimme sie aber bereits jetzt einer allf�lligen Weiterleitung der unter Ziffer 1 aufgef�hrten Informationen vom Kredittilsynet an die zust�ndigen Strafverfolgungsbeh�rden zu; sie halte dieses jedoch an, die Strafverfolgungsbeh�rden darauf hinzuweisen, dass sich die Verwendung der Informationen auf den Verwendungszweck, vorliegend die Ermittlung und Ahndung des m�glichen Insidervergehens, zu beschr�nken habe (Ziff. 3 des Dispositivs). F�r eine Weiterleitung an andere Beh�rden m�sse vorg�ngig erneut um ihre Zustimmung ersucht werden (Ziff. 4 des Dispositivs).
In den Ziffern 5 und 6 des Dispositivs regelte die Bankenkommission die Frage des Zeitpunkts des Vollzugs ihres Entscheids sowie die Kosten- und Entsch�digungsfolgen.
C.- X.________ hat hiergegen am 6. M�rz 2000 Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht mit folgenden Antr�gen:
"1.Die Ziffern 1 - 6 des Dispositivs der Verf�gung
vom 27. Januar 2000 der Beschwerdegegnerin seien
aufzuheben und der Eidgen�ssischen Bankenkommission
sei zu untersagen, dem Amtshilfeersuchen
des Kredittilsynet vom 9. Februar 1999 mit Erg�nzung
vom 30. M�rz 1999 stattzugeben.
2. Eventualiter sei die Verf�gung vom 27. Januar
1999 aufzuheben und die Eidgen�ssische Bankenkommission
anzuweisen, dem Beschwerdef�hrer
vollumf�ngliche Akteneinsicht zu gew�hren und
nach Einr�umung der M�glichkeit, eine zus�tzliche
Stellungnahme abzugeben, eine neue Verf�gung
bez�glich der Gew�hrung der Amtshilfe zu erlassen.
3. Subeventualiter sei die Eidgen�ssische Bankenkommission
anzuweisen, eine allf�llige sp�tere
Erm�chtigung des Kredittilsynet zur Weiterleitung
von Informationen und Unterlagen �ber den
Beschwerdef�hrer an andere Beh�rden, namentlich
Straf- und Fiskalbeh�rden, in Form einer rechtsmittelf�higen
Verf�gung zu erteilen.. "
D.- Am 24. M�rz 2000 erteilte der Abteilungspr�sident der Eingabe "in Bezug auf Ziff. 1 bis 4 des Dispositivs" des Entscheids der Bankenkommission aufschiebende Wirkung.
1.- In Anwendung des B�rsengesetzes ergangene Amtshilfeverf�gungen der Eidgen�ssischen Bankenkommission unterliegen (unmittelbar) der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht (Art. 39 BEHG; Art. 97 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 98 lit. f OG und Art. 5 VwVG; vgl. BGE 126 II 126 E. 5b/bb S. 134). Der Beschwerdef�hrer ist als durch die Amtshilfe betroffener Kontoinhaber hierzu legitimiert (Art. 103 lit. a OG; vgl. BGE 125 II 65 E. 1 S. 69, mit Hinweis).
Auf die frist- und formgerecht eingereichte Eingabe ist somit einzutreten.
2.- a) Der Beschwerdef�hrer r�gt in verfahrensrechtlicher Hinsicht eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r, da er nicht in alle Akten habe Einsicht nehmen k�nnen; zu Unrecht sei ein Teil des Amtshilfeersuchens abgedeckt und ihm nicht bekannt gegeben worden. Die offerierte Akteneinsichtnahme am Sitz der Beh�rde (an Stelle der �blichen Aktenzustellung an die Prozessvertreter) bilde eine "unverh�ltnism�ssige und un�bliche Erschwerung der Parteirechte"; die Zustellung von Verfahrensakten an praktizie- rende Anw�lte entspreche allgemeiner �bung. Schliesslich sei die Bankenkommission mit keinem Wort auf das Gutachten von Rechtsanwalt Dr. Kristian Huser, einem "in Norwegen anerkannten Finanzmarktrechtsspezialisten und Gutachter", eingegangen, wonach in norwegischen Anwaltskreisen bekannt sei, dass die Wahrung des Amtsgeheimnisses durch die Beh�rden nicht gew�hrleistet sei.
b) Die Kritik erweist sich in allen Punkten als unbegr�ndet:
aa) Im Verfahren vor der Bankenkommission gilt das Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 �ber das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172. 021; vgl. Art. 38 Abs. 3 BEHG; BGE 126 II 111 E. 6b/aa S. 122). Nach dessen Art. 26 besteht ein Anspruch darauf, am Sitz der verf�genden Beh�rde die Eingaben von Parteien und Vernehmlassungen von Beh�rden (Abs. 1 lit. a), die als Beweismittel dienenden Aktenst�cke (Abs. 1 lit. b) sowie die Niederschriften er�ffneter Verf�gungen einzusehen (Abs. 1 lit. c). Das Einsichtsrecht bezieht sich grunds�tzlich auf alle Dokumente, die zum Verfahren geh�ren, d.h. in dessen Rahmen erstellt oder beigezogen wurden. Die Einsichtnahme darf verweigert werden, wenn wesentliche �ffentliche Interessen des Bundes und der Kantone die Geheimhaltung erfordern, wesentliche private Interessen, insbesondere von Gegenparteien, die Geheimhaltung verlangen oder das Interesse an einer noch nicht abgeschlossenen amtlichen Untersuchung dies gebietet (Art. 27 VwVG). Ein Recht auf Akteneinsicht und �usserung besteht nur hinsichtlich beweiserheblicher Dokumente und nicht bloss verwaltungsinterner Papiere; ausschliesslich der verwaltungsinternen Meinungsbildung dienende Hilfsakten (wie Entw�rfe, Antr�ge, Notizen, Mitberichte, Hilfsbelege usw.) unterliegen deshalb in der Regel nicht dem Einsichtsrecht (BGE 122 I 153 E. 6a S. 161 f., mit Hinweisen; K�lz/H�ner, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl. , Z�rich 1998, Rz. 296; Saladin, Das Verwaltungsverfahrensrecht des Bundes, Basel 1979, Rz. 16.225. 2).
bb) Dem Beschwerdef�hrer bzw. seinen Rechtsvertretern sind die f�r den Entscheid wesentlichen Unterlagen zur Verf�gung gestellt worden, soweit sie sich nicht bereits in ihrem Besitz befanden. Zwar hatte die Bankenkommission urspr�nglich die Ziffern 3 und 4 des Amtshilfeersuchens abgedeckt; in der Folge teilte sie dem Beschwerdef�hrer jedoch mit, dass das Kredittilsynet in Ziffer 4 um die Bewilligung nachgesucht habe, die erhaltenen Informationen gegebenenfalls an die norwegischen Strafverfolgungsbeh�rden weiterleiten zu d�rfen. Zu diesem Punkt - und zu der hier- f�r nach Art. 38 Abs. 2 lit. c (letzter Satz) BEHG erforderlichen Stellungnahme des Bundesamts f�r Polizeiwesen - konnte er sich umfassend �ussern (vgl. die Stellungnahme vom 14. Januar 2000). Es ist der Bankenkommission freigestellt, aus verfahrens�konomischen oder untersuchungstechnischen Gr�nden dem Betroffenen zun�chst Gelegenheit zu geben, sich zum Vorliegen der Voraussetzungen der Amtshilfe als solcher zu �ussern, und ihn erst hernach - in Kenntnis der n�heren Umst�nde - einzuladen, noch zu einer allf�lli- gen Weitergabe an die Strafbeh�rden Stellung zu nehmen; entscheidend ist mit Blick auf Art. 26 VwVG allein, dass der Betroffene sich tats�chlich zu allen Punkten in Kenntnis s�mtlicher relevanter Akten vor Erlass der in seine Rechtsstellung eingreifenden Verf�gung �ussern kann (BGE 120 IV 242 E. 2c/bb S. 245; 119 Ib 12 E. 6b S. 20; K�lz/H�ner, a.a.O., Rz. 301).
cc) Die Ziffer 3 des Amtshilfeersuchens bezog sich zwar auf die gleichen, den Verdacht des Kredittilsynet auf Insiderhandel erweckenden Kursbewegungen der Aktien der Bank "Y.________ ASA" betraf aber - wie die Bankenkommission dem Beschwerdef�hrer auf Anfrage hin mitgeteilt hat - in keiner Weise die hier umstrittenen Gesch�fte der Bank B.________ (Schweiz) AG. Ziffer 3 des Ersuchens bzw. die damit verbundene Korrespondenz bildeten damit, wovon sich das Gericht �berzeugen konnte, nicht Gegenstand des vorliegenden, sondern eines anderen informellen (vgl. hierzu:
BGE 126 II 126 E. 5a/aa S. 131) Aufsichtsverfahrens. Der Beschwerdef�hrer hatte keinen Anspruch darauf, �ber den Inhalt dieses Ersuchens informiert zu werden und in die entsprechenden Unterlagen Einsicht nehmen zu k�nnen. Der Inhalt dieses Teils des Gesuchs w�re geeignet gewesen, ein anderes noch nicht abgeschlossenes amtliches Untersuchungsverfahren, n�mlich die diesbez�glich laufenden Abkl�rungen des Kredittilsynet bzw. der Bankenkommission selber, im Sinne von Art. 27 Abs. 1 lit. c VwVG zu beeintr�chtigen (so bei gleicher Ausgangslage das unver�ffentlichte Urteil vom 21. August 2000 i.S. X. c. EBK, E. 3).
dd) Soweit der Beschwerdef�hrer einwendet, es sei unzumutbar, unverh�ltnism�ssig und mit Art. 26 VwVG unvereinbar, wenn sich die Bankenkommission weigere, ihm bzw.
seinen Anw�lten das vollst�ndige Aktendossier zuzustellen, verkennt er, dass Art. 26 VwVG ausdr�cklich die Aktenkonsultation am Sitze der verf�genden Beh�rde als Normalfall vorschreibt. Bei Einreichen des Gesuchs stand der Entscheid der Bankenkommission unmittelbar bevor, nachdem den Anw�lten des Beschwerdef�hrers aus verschiedenen Gr�nden wiederholt Fristverl�ngerungen gew�hrt werden mussten. Amtshilfeverfahren sind im Interesse aller Beteiligter in einem vern�nftigen zeitlichen Rahmen abzuschliessen, weshalb sich die Bankenkommission um deren z�gige Erledigung bem�hen muss (unver�ffentlichte E. 2b/cc von BGE 126 II 126 ff.). Wenn sie vorliegend nicht mehr bereit war, die Akten usanzgem�ss an die Anw�lte zu schicken und eine hiermit verbundene weitere Verz�gerung in Kauf zu nehmen, ist dies nicht zu beanstanden.
Wollten die Vertreter des Beschwerdef�hrers den Beteuerungen der Vorinstanz, sie verf�gten bereits �ber das verfahrensrelevante Aktenmaterial, keinen Glauben schenken, war es an ihnen, sich - wie ihnen unbestrittenermassen angeboten worden war - zur entsprechenden Kontrolle an den Sitz der Bankenkommission zu begeben.
c) Fehl geht schliesslich auch die R�ge, die Bankenkommission habe sich zu Unrecht im angefochtenen Entscheid nicht mit dem Parteigutachten von Rechtsanwalt Huser auseinandergesetzt und insofern eine formelle Rechtsverweigerung begangen: Rechtzeitig und formgerecht angebotene Beweismittel sind nur abzunehmen, soweit sie erhebliche Tatsachen betreffen und nicht offensichtlich ungeeignet sind, �ber den strittigen Umstand Beweis zu erbringen (BGE 119 Ia 136 E. 2d S. 139; 117 Ia 262 E. 4b S. 268).
Ob und wieweit auf das Parteigutachten Huser, welches sich mit der Strafbarkeit des Insiderhandels nach dem norwegischen Recht und mit der Frage der hinreichenden Gew�hrung der Geheimhaltung auseinandersetzte, einzugehen gewesen w�re, h�ngt davon ab, ob und inwiefern diese Aspekte f�r die Amtshilfe �ber die von der Bankenkommission vorgenom- mene Pr�fung hinaus relevant sein konnten. Da dies - wie zu zeigen sein wird (E. 6c/bb) - nicht der Fall war, musste die Bankenkommission sich zu den aus dem Gutachten ergebenden Einw�nden nicht weiter �ussern.
3.- Nach Art. 38 Abs. 2 BEHG kann die Eidgen�ssische Bankenkommission ausl�ndischen Aufsichtsbeh�rden unter gewissen Voraussetzungen nicht �ffentlich zug�ngliche Ausk�nfte und sachbezogene Unterlagen �bermitteln. Es muss sich dabei um "Aufsichtsbeh�rden �ber B�rsen- und Effektenh�ndler" handeln, die solche Informationen ausschliesslich zur direkten Beaufsichtigung der B�rsen und des Effektenhandels verwenden (Art. 38 Abs. 2 lit. a BEHG; "Spezialit�tsprinzip") und zudem "an das Amts- oder Berufsgeheimnis gebunden" sind (Art. 38 Abs. 2 lit. b BEHG). Die Informationen d�rfen "nicht ohne vorg�ngige Zustimmung der schweizerischen Aufsichtsbeh�rde oder aufgrund einer generellen Erm�chtigung in einem Staatsvertrag an zust�ndige Beh�rden und Organe, die mit im �ffentlichen Interesse liegenden Aufsichtsaufgaben betraut sind", weitergeleitet werden (Art. 38 Abs. 2 lit. c Satz 1 BEHG; "Prinzip der langen Hand"). Die Weiterleitung an Strafbeh�rden ist untersagt, soweit die Rechtshilfe in Strafsachen ausgeschlossen w�re.
Die Aufsichtsbeh�rde entscheidet hier�ber im Einvernehmen mit dem Bundesamt f�r Polizeiwesen (Art. 38 Abs. 2 lit. c S�tze 2 und 3 BEHG). Soweit die zu �bermittelnden Informationen einzelne Kunden von Effektenh�ndlern betreffen ("kundenbezogene Informationen"), ist das Bundesgesetz �ber das Verwaltungsverfahren anwendbar. Die Bekanntgabe von Informationen �ber Personen, die offensichtlich nicht in die zu untersuchende Angelegenheit verwickelt sind, ist unzul�ssig (Art. 38 Abs. 3 BEHG; "unbeteiligte Dritte").
4.- a) Das Kredittilsynet ist die norwegische Aufsichtsbeh�rde �ber die Banken, die Versicherungen und den Effektenhandel (Act. no. 1 of 7 December 1956 on the Supervision of Credit Institutions, Insurance Companies and Securities Trading [Fassung vom 20. Dezember 1996], section 2; im Weitern: Supervision of Credit Act). Das Kredittilsynet �berwacht insbesondere den Effektenhandel auch im Hinblick auf allf�llige Insiderverst�sse (Chapiter 2 Section 2-1 bzw. 2-2 in Verbindung mit Chapiter 12 Section 12-1 Abs. 2 Act. no. 79 of 19 June 1997 on Securities Trading; im Weitern:
Securities Trading Act); als Aufsichtsbeh�rde �ber den Effektenhandel und die Effektenh�ndler kann ihm die Bankenkommission somit Amtshilfe leisten.
b) aa) Die Mitglieder des Kredittilsynet unterliegen, wie die Beh�rde selber, der Geheimhaltungspflicht (Section 7 Supervision of Credit Act). St�sst das Kredittilsynet im Rahmen seiner Abkl�rungen auf strafrechtlich relevante Vorkommnisse, ist es zwar gehalten, die entsprechenden Unterlagen an die "National Authority for Investigation and Prosecution of Economic and Environmental Crime (OKOKRIM)" weiterzuleiten. Einer �hnlichen Regel unterliegt aber auch die Bankenkommission nach dem schweizerischen Recht (vgl. Art. 35 Abs. 6 BEHG; Poledna, in: Vogt/Watter, Kommentar zum schweizerischen Kapitalmarktrecht, Basel/Genf/ M�nchen 1999, Rz. 29 ff. zu Art. 35 BEHG; unver�ffentlichtes Urteil vom 24. Februar 2000 i.S. C. c. EBK, E. 5), weshalb diese Weiterleitungspflicht die Gew�hrung von Amtshilfe nicht grunds�tzlich auszuschliessen vermag. Es k�me einem unerkl�rlichen Wertungswiderspruch gleich, eine entsprechende Anzeigepflicht - mit der damit verbundenen Befreiung vom Amtsgeheimnis (vgl. Poledna, a.a.O., Rz. 31 zu Art. 35 BEHG) - zwar f�r die Bankenkommission landesintern vorzusehen, die Gew�hrung der Amtshilfe jedoch davon abh�ngig machen zu wollen, dass die nachsuchende ausl�ndische Aufsichtsbeh�rde ihrerseits gerade keiner solchen Pflicht unterliegt.
bb) Das Kredittilsynet hat am 30. M�rz 1999 ausdr�cklich zugesichert, dass es die Angaben der Bankenkommission nur zur �berwachung des Effektenhandels bzw. im Zusammenhang mit den in seinem Ersuchen genannten Vorkommnissen gebrauchen und die Angaben ohne Zustimmung der Bankenkommission weder anderen Aufsichts- noch Strafverfolgungsbeh�rden zug�nglich machen werde. Aus dem Grundsatz der "Spezialit�t" und des "Prinzips der langen Hand" ergibt sich, dass die gelieferten Informationen nicht ohne vorg�ngige Zustimmung der schweizerischen Aufsichtsbeh�rde oder aufgrund einer Erm�chtigung in einem Staatsvertrag an zust�ndige Beh�rden und an Organe, die mit im �ffentlichen Interesse liegenden Aufsichtsaufgaben betraut sind, weitergeleitet werden d�rfen (Art. 38 Abs. 2 lit. c BEHG). Der angefochtene Entscheid enth�lt einen entsprechenden Vorbehalt (vgl. Ziff. 4 des Dispositivs), und das Kredittilsynet hat sich unzweideutig zu dessen Einhaltung verpflichtet.
Das B�rsengesetz verlangt insofern keine v�lkerrechtlich verbindliche Zusage; die Amtshilfe ist vielmehr so lange zul�ssig, als der Spezialit�tsvorbehalt tats�chlich eingehalten wird und - wie hier - keine Anzeichen daf�r bestehen, dass er im konkreten Fall missachtet werden k�nnte (BGE 126 II 126 E. 6b/bb S. 139, mit Hinweisen). Zwar wendet der Beschwerdef�hrer gest�tzt auf ein Parteigutachten ein, dass es in Norwegen mit der Einhaltung des Amtsgeheimnisses nicht zum Besten bestellt sei; der Einwand ist indessen eine nicht weiter erh�rtete Mutmassung, welche die Amtshilfe wiederum nicht als solche auszuschliessen vermag. Anders verhielte es sich nur, falls sich tats�chlich in Bezug auf von der Schweiz zur Verf�gung gestellte Informationen zeigen sollte, dass das Kredittilsynet seinen Zusicherungen - trotz des Amtsgeheimnisses - keine Nachachtung zu verschaffen vermag.
5.- a) Wie jedes staatliche Handeln hat auch die Amtshilfe verh�ltnism�ssig zu sein (BGE 125 II 65 E. 6a S. 73).
Verboten sind reine Beweisausforschungen ("fishing expeditions"), wobei indessen nicht die gleich strengen Regeln gelten k�nnen wie bei der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen. Die ersuchende Beh�rde muss im Amtshilfeverfahren den relevanten Sachverhalt darstellen, die gew�nschten Ausk�nfte bzw. Unterlagen konkret bezeichnen und den Grund ihres Ersuchens nennen (Annette Althaus, Amtshilfe und Vor-Ort-Kontrolle, Bern 1997, S. 149). Dabei ist zu beachten, dass ihr in der Regel die �berwachung des Marktgeschehens schlechthin obliegt, weshalb an diesem breiten Auftrag zu messen ist, ob hinreichende Verdachtsmomente bestehen, welche die Gew�hrung der Amtshilfe rechtfertigen (BGE 125 II 65 E. 6b S. 73 f.). Ausgeschlossen ist die �bermittlung von Informationen �ber Personen, die offensichtlich nicht in die zu untersuchende Angelegenheit verwickelt sind (Art. 38 Abs. 3 letzter Satz BEHG).
b) Entgegen den Einw�nden des Beschwerdef�hrers erweist sich der angefochtene Entscheid auch insofern als bundesrechtskonform:
aa) Das Kredittilsynet ersuchte wegen Verdachts auf Insiderhandel bei der �bernahme der Bank "Y.________ ASA" durch die Versicherung "V.________ ASA" um Amtshilfe in Bezug auf konkrete, von der Bank B.________ (Schweiz) AG get�tigte Aktienk�ufe und -verk�ufe kurz vor und nach Bekanntgabe des �ffentlichen �bernahmeangebots vom 6. Januar 1999.
Solche Indizien k�nnen im Zusammenhang mit Abkl�rungen, ob Insiderinformationen ausgenutzt worden sind, Anlass zu Amtshilfehandlungen geben (vgl. BGE 126 II 86 E. 5b S. 91, 126 E. 6a/ bb S. 137; 125 II 65 E. 6b/bb S. 74). Der Gesetzgeber hat die Amtshilfe geschaffen, um den Aufsichtsbeh�rden zu erm�glichen, ad�quat und zeitgerecht zum Schutz der zusehends vernetzten M�rkte reagieren zu k�nnen (BGE 125 II 65 E. 5b S. 72, 450 E. 3b S. 457; Claude Rouiller, La coop�ration internationale en mati�re de surveillance des banques et des bourses, in: Zeitschrift f�r Walliser Rechtsprechung [ZWR] 31/1997, S. 236). Die verschiedenen Transaktionen lassen sich �usserlich nicht in verd�chtige und unverd�chtige aufteilen. Es wird Aufgabe des Kredittilsynet sein, aufgrund eigener Untersuchungen und gest�tzt auf die eingeholten Informationen die entsprechende Ausscheidung zu treffen.
Gest�tzt auf die von ihm geltend gemachten Indizien bestand ein aufsichtsrechtlich relevanter Anlass, die schweizerischen Beh�rden um Amtshilfe nach dem B�rsengesetz zu ersuchen (vgl. BGE 126 II 126 E. 6a/bb S. 137; 125 II 65 E. 6b/ bb S. 74); und dies losgel�st davon, ob die Auskunft allf�llige Verletzungen von norwegischen Vorschriften durch die Bank B.________ (Schweiz) AG selber oder durch deren Auftraggeber betraf. Die in Amtshilfe zu �bermittelnden Informationen dienen der "Aufsicht �ber B�rsen und den Effektenhandel" und nicht allein der Kontrolle der am Markt beteiligten Institute (BGE 125 II 65 E. 5b S. 72 f.). Auch wenn im Zeitpunkt, in dem die Abkl�rungen aufgenommen werden, wegen auff�lliger Kursverl�ufe erst in abstrakter Weise der Verdacht auf ein Insiderdelikt oder auf eine andere Verletzung b�rsenrechtlicher Vorschriften besteht, bleibt die Amtshilfe zul�ssig (BGE 125 II 65 E. 6b/bb S. 74). Es f�llt in den Aufgabenbereich des Kredittilsynet abzukl�ren, welche norwegischen Bestimmungen (etwa Section 4-10 des Act on Public Limited Liability Companies) durch wen verletzt worden sein k�nnten und inwieweit Anlass besteht, aufgrund erh�rteter Erkenntnisse die Strafbeh�rde (OKOKRIM) einzuschalten.
bb) Ob der Beschwerdef�hrer - [...] - tats�chlich von Insiderinformationen profitiert hat, bildet nicht Gegenstand des Amtshilfeverfahrens (vgl. BGE 126 II 126 E. 6a/bb S. 137). Nachdem die verd�chtigen Transaktionen �ber sein Konto und in seinem Auftrag erfolgt sind, kann er gem�ss Rechtsprechung nicht ernsthaft als unbeteiligter Dritter gelten (BGE 126 II 126 E. 6a/bb S. 137, mit Hinweisen).
Dass in Norwegen - wie er einwendet - aufsichtsrechtliche Verfahren gegen andere, der Bank "Y.________ ASA" n�her stehende Personen inzwischen eingestellt worden sein sollen, l�sst das Interesse des Kredittilsynet an seinem Ersuchen nicht dahinfallen oder die Amtshilfe bereits als unverh�ltnism�ssig erscheinen: Die norwegische Aufsichtsbeh�rde hat ausdr�cklich erkl�rt, dass sie das Verfahren nicht beenden werde, bis sie die gew�nschten Ausk�nfte erhalten habe; bez�glich der eingestellten Verfahren l�sst sich dem vom Beschwerdef�hrer eingereichten Artikel vom 14. Mai 1999 der "Aftenposten" zudem entnehmen, dass sie sich - nach Angaben ihres Vizepr�sidenten - bei neuen Erkenntnissen eine Wiederaufnahme der entsprechenden Verfahren vorbeh�lt ("This entire case is now closed. But if new information is disclosed we will consider reopening it, says Bunaes").
6.- a) Die Bankenkommission hat nicht nur dem Gesuch um Amtshilfe entsprochen, sondern gleichzeitig auch dem Antrag, die �bermittelten Informationen allenfalls an die zust�ndigen Strafverfolgungsbeh�rden weiterleiten zu d�rfen. Dabei hielt sie das Kredittilsynet an, "die Strafverfolgungsbeh�rden darauf hinzuweisen, dass sich die Verwendung der Information auf den Verwendungszweck, vorliegend die Ermittlung und Ahndung des m�glichen Insidervergehens, zu beschr�nken" habe. Der Beschwerdef�hrer kritisiert dieses Vorgehen und beantragt subeventuell, den Entscheid insofern aufzuheben und die Bankenkommission anzuweisen, eine allf�llige sp�tere Erm�chtigung zur Weiterleitung von Informationen und Unterlagen an andere Instanzen, namentlich Straf- und Fiskalbeh�rden, erneut in Form einer rechtsmittelf�higen Verf�gung zu erteilen. Weder das Bundesamt f�r Polizeiwesen noch die Bankenkommission h�tten sich mit dem Vorliegen der Voraussetzungen der Rechtshilfe in Strafsachen, insbesondere dem Erfordernis der doppelten Strafbarkeit, ernsthaft auseinandergesetzt.
Aufgrund des Amtshilfeersuchens sei es unm�glich, in diesem Punkt sinnvoll Stellung zu nehmen, da un- klar bleibe, "ob ihm �berhaupt etwas und, gegebenenfalls, was ihm vorgeworfen" werde. Der Umstand, dass er der Auftraggeber der vom Kredittilsynet untersuchten Transaktionen in Aktien der Bank "Y.________ ASA" sei, lasse den Schluss noch nicht zu, er sei in Insidergesch�fte verwickelt; vielmehr bed�rfte es hief�r im Amtshilfegesuch zumindest einer Umschreibung des Sachverhalts, "den begangen zu haben der Auftraggeber der im Gesuch erw�hnten Aktientransaktionen verd�chtigt wird".
b) aa) Amts- und Rechtshilfe sind dogmatisch nicht immer leicht auseinanderzuhalten; die beiden Rechtsinstitute unterscheiden sich jedoch sowohl nach Sinn und Zweck wie nach dem jeweils anwendbaren Recht. Die internationale Amtshilfe zur �berwachung des B�rsen- und Effektenhandels erfolgt grunds�tzlich zwischen administrativen Markt- bzw.
Handelsaufsichtsbeh�rden im Rahmen eines nicht streitigen Verwaltungsverfahrens. Das B�rsengesetz selber trennt die Rechtshilfe, die grunds�tzlich den Erfordernissen des Bundesgesetzes vom 20. M�rz 1981 �ber internationale Rechtshilfe in Strafsachen (IRSG; SR 351. 1) bzw. den entsprechenden internationalen Abkommen zu gen�gen hat (vgl. Robert Zimmermann, La coop�ration judiciaire internationale en mati�re p�nale, Bern 1999, S. 10 ff.; K�ng/Huber/Kuster, Kommentar zum B�rsengesetz, Z�rich 1998, Bd. II, Rz. 7 zu Art. 38 BEHG), hiervon insofern ab, als die Weiterleitung von in Amtshilfe erhaltenen Informationen an Strafbeh�rden unzul�ssig ist, "wenn die Rechtshilfe ausgeschlossen w�re" (Art. 38 Abs. 2 lit. c BEHG; vgl. BGE 125 II 450 E. 4a S. 459). In den parlamentarischen Beratungen wurde im Differenzbereinigungsverfahren ein Antrag Poncet abgelehnt, die Weiterleitung an Strafbeh�rden als unzul�ssig zu bezeichnen, wenn die Rechtshilfe in Strafsachen ausgeschlos- sen "w�rde" (vgl. Amtl. Bull. 1993 N 2462 f. und 2496 f.; BGE 125 II 450 E. 4a S. 459: "lorsque l'entraide internationale n'a pas �t� accord�e"); dies h�tte zur Folge gehabt, dass vor einer Weiterleitung kundenbezogener Informationen praktisch immer ein separates Rechtshilfeverfahren durchzuf�hren gewesen w�re (vgl. zu den entsprechenden Diskussionen:
Althaus, a.a.O., S. 93 f.; Riccardo Sansonetti, L'entraide administrative internationale dans la surveillance des march�s financiers, Z�rich 1998, S. 494 f.). Der Gesetzgeber hat sich daf�r entschieden, dass ausl�ndische Strafuntersuchungsbeh�rden f�r Informationen, die strafrechtlich relevant und bereits im Rahmen der Amtshilfe �bermittelt worden sind, nicht nochmals um Rechtshilfe in der Schweiz nachsuchen m�ssen (Schaad, a.a.O., Rz. 105 zu Art. 38 BEHG; Sansonetti, a.a.O., S. 494; Urs Zulauf, Rechtshilfe-Amtshilfe, Zur Zusammenarbeit der Eidg. Bankenkommission mit ausl�ndischen Aufsichtsbeh�rden im Rahmen der neuen Banken-, B�rsen- und Anlagefondsgesetzgebung, in: SZW 67/1995 S. 50 ff. N 39).
bb) Art. 38 Abs. 2 lit. c BEHG soll die Amtshilfe zwischen B�rsenaufsichtsbeh�rden insoweit erleichtern, als dies mit den Voraussetzungen der internationalen Rechtshilfe vereinbar ist; diese darf weder umgangen noch ihres Sinnes entleert werden (BGE 126 II 126 E. 6b/bb S. 139). Die Bankenkommission muss die Kontrolle �ber die herausgegebenen Informationen behalten ("Prinzip der langen Hand") und ihre dem Aufsichtszweck entsprechende Verwendung im Ausland wirksam sicherstellen (vgl. Schaad, a.a.O., Rz. 89 u. 107 ff.
zu Art. 38 BEHG). Soweit die Verwendung zu strafrechtlichen Zwecken zur Diskussion steht, m�ssen f�r ihre Zustimmung die wesentlichen materiellen Voraussetzungen der Rechtshilfe - insbesondere die doppelte Strafbarkeit (vgl. Art. 64 IRSG) - erf�llt sein (BGE 125 II 450 ff.). Hierf�r hat das Bundesamt f�r Polizeiwesen zu sorgen, ohne dessen Zustimmung die Bankenkommission keine Weiterleitung an Strafbeh�rden bewilligen und die b�rsenaufsichtsrechtliche Ausrichtung der in Amtshilfe �bermittelten Informationen in diesem Sinn nicht "entspezialisieren" kann (vgl. Peter Nobel, Schweizerisches Finanzmarktrecht, Bern 1997, Rz. 301 von � 3, S. 209; K�ng/ Huber/Kuster, a.a.O., Rz. 15 zu Art. 38 BEHG). Die Bewilligung zur Weiterleitung von Informationen an Strafbeh�rden setzt voraus, dass die sich unter dem Aspekt der Rechtshilfe stellenden Probleme - entweder durch die Bankenkommission oder das Bundesamt - fundiert gepr�ft und behandelt werden, so dass im Rahmen des Amtshilfeverfahrens sichergestellt erscheint, dass die Anforderungen nicht umgangen werden, welche diesbez�glich bei der internationalen Rechtshilfe g�lten (BGE 125 II 450 E. 4b S. 459). Art. 38 Abs. 2 lit. c BEHG bezweckt verfahrensm�ssige Erleichterungen, wenn eine Information, welche im Rechtshilfeverfahren �ber eine Zwangsmassnahme h�tte erhoben werden m�ssen, sich im Rahmen der Amtshilfe bereits im Ausland befindet; der Gesetzgeber hat damit indessen keine Lockerung des materiellen Rechtshilferechts verbinden wollen (vgl. BGE 125 II 450 E. 4b S. 459/ 460; Jean-Claude Chapuis, Quelques r�flexions � propos de l'entraide administrative internationale de la Loi f�d�rale sur les bourses et le commerce des valeurs mobili�res; in:
Probl�mes actuels de droit �conomique, M�langes en l'honneur du Professeur Charles-Andr� Junod, Basel 1997, S. 65 ff., dort S. 75/76; Schaad, a.a.O., Rz. 111 ff. zu Art. 38 BEHG; vgl. auch Matth�us Den Otter, in: Forstmoser [Hg. ], Kommentar zum schweizerischen Anlagefondsgesetz, Rz. 61 zu Art. 63 AFG; Andreas L�nzinger, in: Vogt/Watter, Kommentar zum schweizerischen Kapitalmarktrecht, Basel/Genf/M�nchen 1999, Rz. 21 zu Art. 63 AFG; Nobel, a.a.O., Rz. 300 von � 3, S. 209).
cc) Verfahrensrechtlich k�nnen die Regeln der Rechtshilfe in Strafsachen auf das Problem der Weiterleitungsbewilligung an Strafbeh�rden im Amtshilfeverfahren indessen nicht unbesehen �bertragen werden; es muss da- bei vielmehr der mit der Amtshilfe verbundenen besonderen Situation und der eigenst�ndigen Regelung des Problems der Weiterleitung im Rahmen des Amtshilferechts angemessen Rechnung getragen werden (vgl. BGE 126 II 126 E. 5 bez�g- lich verfahrensrechtlicher Abgrenzungsprobleme bei der Kollision mit datenschutzrechtlichen Bestimmungen). Die Amtshilfe nach Art. 38 BEHG umfasst generell die Aufsicht �ber das Marktgeschehen und nicht nur �ber die beaufsichtigten H�ndler, weshalb ausl�ndischen Aufsichtsbeh�rden auch Informationen im Zusammenhang mit vermuteten Insiderdelikten von Kunden �bermittelt werden k�nnen, soweit dabei nach wie vor der Aufsichtszweck im Vordergrund steht (vgl.
BGE 125 II 65 E. 5b S. 72 f., mit Hinweis). Es ist - wie bereits dargelegt - grunds�tzlich Sache der ausl�ndischen Aufsichtsbeh�rde, die weiteren Abkl�rungen zu treffen (aufsichtsrechtliche Erhebungen im eigenen Land; weitere Informationen aus anderen L�ndern; rechtliches Geh�r der Betroffenen usw.); ergibt sich dabei, dass sie die Strafbeh�rden einzuschalten hat, kann bzw. muss sie die Bankenkommission insofern um ihre Zustimmung zur Weiterleitung angehen, die ihrerseits mit dem Bundesamt f�r Polizeiwesen das Vorliegen der materiellen Voraussetzungen der Rechtshilfe zu pr�fen hat. Insofern besteht ein zweistufiges Verfahren, welches es rechtfertigt, an die Voraussetzungen zur Gew�hrung der Amtshilfe keine allzu hohen Anforderungen zu stellen, da im Moment der Aush�ndigung der Information zu rein aufsichtsrechtlichen Zwecken ("einwandfreie Gesch�ftsf�hrung" usw.) noch nicht feststeht, ob die �bermittelten Informationen der ausl�ndischen Beh�rde �berhaupt konkret dienlich sein werden; es gen�gt, dass sie hierzu bzw. zur Abwicklung des ausl�ndischen Aufsichtsverfahrens grunds�tzlich geeignet erscheinen und dies im Gesuch hinreichend dargetan ist (vgl. BGE 125 II 450 E. 3b S. 457).
Sind die aufsichtsrechtlichen Ermittlungen im Empf�ngerstaat bereits bei Einreichung des Amtshilfegesuchs gen�gend fortgeschritten und zeichnet sich gest�tzt darauf schon in diesem Zeitpunkt eine allf�llige Notwendigkeit der Weiterleitung an einen Zweitempf�nger ab, spricht indessen nichts dagegen, dass die Bankenkommission ihre Zustimmung hierzu bereits unmittelbar im Amtshilfeentscheid selber erteilt, falls die f�r die Weiterleitung erforderlichen Voraussetzungen erf�llt sind (vgl. BGE 126 II 126 E. 6b/bb S. 139; 125 II 450 E. 3b S. 458). Bei diesem Vorgehen sind indessen h�here Anforderungen an die f�r die Weiterleitung erforderlichen Voraussetzungen zu stellen als f�r die Amtshilfe als solche. Kann ein auff�lliges Kursverhalten im Umfeld der Bekanntgabe einer �bernahme bereits eine stichprobeweise aufsichtsrechtliche �berpr�fung der Geschehnisse rechtfertigen und insofern deshalb ein hinreichender Anlass bestehen, in diesem Zusammenhang Amtshilfe zu leisten, k�nnte in einem solchen Fall kaum - uno actu - auch bereits die Zustimmung zu einer allf�lligen Weiterleitung an die Strafbeh�rden erteilt werden. Eine solche setzte das Vorliegen zus�tzlicher Elemente voraus, welche im Einzelfall auf einen hinreichend begr�ndeten Verdacht einer strafrechtlich relevanten Verhaltensweise schliessen lassen. Es sind in diesem Fall zwar wiederum keine allzu strengen Anforderungen an die Schilderung des Sachverhalts zu stellen, insbesondere weil immer noch nicht feststeht, ob die ausl�ndische Aufsichtsbeh�rde gest�tzt auf ihre weiteren Ermittlungen die Informationen weiterleiten oder - trotz Zustimmung der Bankenkommission - hiervon absehen wird. Auf jeden Fall muss das Gesuch aber so abgefasst sein, dass eine juristische Qualifikation m�glich ist und dass der Text der allenfalls verletzten Bestimmungen vorliegt, damit Bankenkommission und Bundesamt �berhaupt pr�fen k�nnen, ob offensichtlich ein rechtshilferechtlicher Ausschlussgrund vorliegt bzw. die doppelte Strafbarkeit bejaht werden kann (BGE 125 II 450 E. 4b S. 460/461 unter Hinweis auf Zimmermann, a.a.O., N 162 S. 120). Bestehen - abgesehen von Kursvariationen - keine anderen, konkreteren Anhaltspunkte, ist vorerst allenfalls nur die Amtshilfe zu gew�hren und das zweistufige Verfahren mit erneuter Verf�gung zu w�hlen (vgl.
BGE 125 II 65 E. 9 u. 10); dies ergibt sich sowohl aus dem Verh�ltnism�ssigkeits- wie aus dem Spezialit�tsgrundsatz, sollen doch keine Weiterleitungsbewilligungen "aufs Geratewohl" erteilt werden. Die Bedingungen der Amtshilfe (beispielsweise Kursvariationen und Kauf in einem mehr oder weniger verd�chtigen Zeitraum) rechtfertigen nicht immer auch die gleichzeitige Weiterleitung an die Strafbeh�rden, w�rde doch im Resultat sonst erreicht, was mit der bisherigen Rechtsprechung gerade ausgeschlossen werden sollte, n�mlich dass - wie generell in der Europ�ischen Union geltend, indessen nicht gem�ss Art. 38 BEHG - die entsprechenden Angaben zwischen Aufsichts- und Strafbeh�rden "frei" zirkulieren k�nnen (vgl. BGE 125 II 65 E. 9b/bb S. 76; vgl. Den Otter, a.a.O., Rz. 61 zu Art. 63 AFG). Bei einer unklaren Ausgangslage muss die Bankenkommission deshalb zus�tzliche Ausk�nfte einholen, falls sie die Weiterleitung (immer im Einvernehmen mit dem Bundesamt f�r Polizeiwesen) bereits im Rahmen ihrer Amtshilfeverf�gung gew�hren will. K�nnen solche nicht erh�ltlich gemacht werden, kann sie die entsprechende Zustimmung (noch) nicht erteilen und muss sie die Amtshilfe ausdr�cklich davon abh�ngig machen, dass eine Weitergabe zu unterbleiben hat. Fehlen diesbez�glich hinreichende Garantien daf�r, dass auf die Einhaltung des Spezialit�tsgrundsatzes und jenes der "langen Hand" vertraut werden kann (zumindest unzweideutige "best efforts"-Erkl�rungen), muss sie (vorerst) von der Amtshilfe absehen (BGE 126 II 126 E. 6b/bb S. 139; K�ng/Huber/Lutz, a.a.O., Rz. 14 zu Art. 38 BEHG).
c) Vor diesem Hintergrund ist der angefochtene Entscheid auch insofern nicht zu beanstanden, als der Beschwerdef�hrer geltend macht, die Zustimmung zu einer allf�lligen Weiterleitung an die Strafbeh�rde sei von der Bankenkommission zu Unrecht bereits jetzt erteilt worden:
aa) Das Kredittilsynet ist vorliegend die Bankenkommission im Zusammenhang mit aufsichtsrechtlichen Abkl�rungen bez�glich eines auff�lligen Kursverhaltens der Aktien der �bernommenen Gesellschaft und damit zeitlich eng zusammenliegender An- und Verk�ufen von solchen durch die Bank B.________ (Schweiz) AG um Amtshilfe angegangen, wobei das Kredittilsynet anf�nglich nicht ausschliessen konnte, dass diese eventuell selber gewisse norwegische b�rsen- oder aktienrechtliche Regeln missachtet haben k�nnte. Die von der Bank B.________ (Schweiz) AG gelieferten Angaben zeigten in der Folge, dass die entsprechenden Gesch�fte im Auftrag des Beschwerdef�hrers erfolgt waren, [...], womit eine strafrechtliche Relevanz des im Amtshilfegesuch geschilderten Sachverhalts nicht zum Vornherein ausgeschlossen werden konnte bzw. ein entsprechend hinreichend begr�ndeter und mit Blick auf die Voraussetzungen der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen sinnvoll �berpr�fbarer Verdacht bez�glich der M�glichkeit eines konkretisierten Insiderdelikts vorlag. Das Bundesamt f�r Polizeiwesen hielt in der Folge denn auch fest, dass es bei dem von der Bankenkommission geschilderten Fall nicht um einen solchen gehe, bei dem die Rechtshilfe in Strafsachen ausgeschlossen w�re, weil politische, milit�rische oder Fiskaldelikte zur Diskussion st�nden; die der Bankenkommission vorliegenden Unterlagen und Erkenntnisse gen�gten zudem auch "problemlos" zur Annahme, dass die beidseitige Strafbarkeit nachgewiesen sei.
Soweit es - wie der Beschwerdef�hrer einwendet - dabei geltend machte, es habe mit dieser Einsch�tzung "etwas M�he", bezog sich dies ausschliesslich auf die Tatsache, dass nach Rechtshilferegeln lediglich auf den Text des Ersuchens abzustellen w�re, und es deshalb die eigenen Abkl�rungen der Bankenkommission zur Erg�nzung des Sachverhalts insofern als unn�tig und irrelevant bzw. nicht den formellen Rechtshilferegeln entsprechend erachtete. Wie dargelegt, gelten insofern indessen die b�rsengesetzlichen Prinzipien �ber die Weiterleitung von Informationen bzw. den Umfang der Amtshilfe; nur hinsichtlich der materiellen Anforderungen sind die Regeln des Rechtshilfeverfahrens zu beachten (so BGE 125 II 450 ff.). Im Rahmen des Amtshilferechts kann die Bankenkommission auch spontan, d.h. ohne entsprechendes ausl�ndisches Gesuch, handeln und das Ersuchen insofern auch durch aufgrund der erhaltenen Angaben aufsichtsrechtlich sinnvoll erscheinende weitere Ausk�nfte erg�nzen (BGE 125 II 65 E. 7 S. 74 bez�glich der Weiterleitung der Identit�t eines wirtschaftlich Berechtigten; BGE 106 Ib 260 E. 3a S. 264 f.; Althaus, a.a.O., S. 150 f.).
bb) Soweit der Beschwerdef�hrer einwendet, die Voraussetzungen f�r eine Strafbarkeit fehlten nach dem norwegischen Recht, was das von ihm eingereichte Gutachten belege, verkennt er, dass die Bankenkommission unter Vorbehalt missbr�uchlicher Ersuchen weder gem�ss den amts- noch den rechtshilferechtlichen Regeln die Strafbarkeit nach dem ausl�ndischen Recht im Einzelnen zu pr�fen hat (BGE 116 Ib 89 E. 2c S. 92; Zimmermann, a.a.O., N 349 S. 272; Althaus, a.a.O., S. 149; unver�ffentlichtes Urteil vom 30. Juni 2000 i.S. X. c. EBK, E. 3b/cc in fine). Wenn sie deshalb auf die entsprechenden Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers nicht weiter einging, verletzte sie seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r nicht; seine Vorbringen wird er im norwegischen Aufsichts- als Vorabkl�rungsverfahren (vgl.
zur Bedeutung des Aufsichtsverfahrens in diesem Zusammenhang:
Althaus, a.a.O., S. 157 ff.; Schaad, a.a.O., Rz. 81 zu Art. 38 BEHG; Rouiller, a.a.O., S. 236) oder dann aber sp�testens im Strafverfahren erheben k�nnen. Die Amtshilfe als Rechtshilfe in Verwaltungssachen ist ihrerseits nicht - im Sinne einer �quivalenz zum Grundsatz der doppelten Strafbarkeit - an die Voraussetzung einer aufsichtsrechtlichen Erfassung der Tatbest�nde in beiden L�ndern gebunden (Nobel, a.a.O., Rz. 285 von � 3 S. 205 f.), weshalb auch der Einwand einer Verletzung des Souver�nit�tsprinzips an der Sache vorbeigeht.
cc) Hinsichtlich der Strafbarkeit nach schweizerischem Recht ist lediglich zu pr�fen, ob der im vorliegenden Fall aufgrund der Umst�nde hinreichend naheliegende Verdacht, der Beschwerdef�hrer k�nnte aus der Gesch�ftsleitung der Bank "Y.________ ASA" einen Hinweis auf die beabsichtigte �bernahme durch die "V.________ ASA" erhalten haben, die "objektiven Merkmale eines nach schweizerischem Recht strafbaren Tatbestandes aufweist" (Art. 64 Abs. 1 IRSG), was mit der Vorinstanz und dem Bundesamt bez�glich Art. 161 StGB zu bejahen ist. Der Grundsatz der beidseitigen Strafbarkeit erfordert nicht, dass der ersuchende und der ersuchte Staat die fraglichen Handlungen in ihren Gesetzgebungen unter demselben rechtlichen Aspekt und deckungsgleich erfassen.
Die einschl�gigen Normen brauchen nicht identisch zu sein; es gen�gt, dass die im Gesuch umschriebenen bzw. durch die Bankenkommission erg�nzten Tatsachen in der Rechtsordnung sowohl des ersuchenden als auch des ersuchten Staates einen Straftatbestand erf�llen (BGE 118 Ib 111 E. 5c S. 123, 543 E. 3b/aa S. 546; Althaus, a.a.O., S. 152; Zimmermann, a.a.O., Rz. 353 S. 275), was hier der Fall ist.
7.- a) Nach dem Gesagten ist die Beschwerde somit vollumf�nglich abzuweisen.
b) Dem Verfahrensausgang entsprechend wird der unterliegende Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (vgl. Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 153 und Art. 153a OG). Parteientsch�digungen sind nicht geschuldet (vgl. Art. 159 Abs. 2 OG analog).
2.- Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 8'000.-- wird dem Beschwerdef�hrer auferlegt.

References: Art. 97
 Art. 98
 Art. 5
 BGE 
 BGE 
 Art. 38
 BGE 
 Art. 26
 Art. 38
 Art. 26

BGE 
 Art. 27
 Art. 26
 Art. 26
 BGE 
 Art. 38
 Art. 35
 Art. 35
 Art. 35
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 Art. 38
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 Art. 38
 Art. 38
 Art. 38
 Art. 64
 Art. 38
 Art. 38
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 Art. 38
 Art. 63
 Art. 63
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 Art. 38

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 Art. 38
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 Art. 63
 Art. 38
 BGE 
 BGE 
in fine
 Art. 38
 Art. 161
 Art. 156
 Art. 153
 Art. 153
 Art. 159