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Timestamp: 2018-01-21 22:26:10+00:00

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Triple Bottom Line im Accounting und Reporting | Masterarbeit, Hausarbeit, Bachelorarbeit veröffentlichen
135 Seiten, Note: 1,0
2. Rahmenbedingungen der Triple Bottom Line
2.1 Begriffserläuterungen
2.3 Geografische Analyse
2.4 Voraussetzungen
3. Formen der Berichterstattung
3.1 Geschäftsbericht
3.2 Umweltbericht
3.3 Sozialbericht
3.4 Nachhaltigkeitsbericht
3.5 Mischformen
4. Konzept der Triple Bottom Line
4.1 Freiwillige und gesetzliche Vorgaben
4.1.1 Institute
4.1.2 Richtlinien
4.1.3 Leitfäden
4.1.4 Standards
4.1.5 Normen
4.2 Kriterien für die Umsetzung der Triple Bottom Line
4.2.1 Motivation und Antriebskräfte
4.2.3 Finanzielle Aspekte und Benefiz der Reportingart
4.2.4 Spezifische Modifizierungen
4.2.5 Global Reporting Initiative
4.2.6 Rahmenkonzept für die Triple Bottom Line
5. Anforderungen und Resultate im Accounting
5.1 Finanzrechnungslegung als Vorbild
5.2 Triple Bottom Line Indikatoren
5.2.1 Ökologische Vielseitigkeit
5.2.2 Wirtschaftliche Vielseitigkeit
5.2.3 Soziale Vielseitigkeit
5.2.4 Angrenzende Ansatztheorien
5.3 Inputs für das Rechnungswesen
5.4 Outputs aus dem Tripel Bottom Line Verfahren
5.4.1 Schwindendes Vertrauen bei Anspruchsgruppen
5.4.2 Interne und externe Profite
5.5 Probleme und Lösungen
6. Praktische Umsetzung der Triple Bottom Line
6.1 Implementierung
6.1.1 Planung der Berichterstattung
6.1.2 Richtung der TBL Reporting bestimmen
6.1.3 Implementierung der TBL Reportingstrategien
6.1.4 Veröffentlichung des Reports
6.2 Darstellungsmöglichkeiten
6.2.1 Gliederung nach dem „Global Reporting Initiative“ Leitfaden
6.2.2 Angewandte Gliederungsmöglichkeiten
6.2.3 Berichtsinhalt
6.2.4 Darstellung des Reports
6.2.5 Stand der Berichterstattung
6.3 Evaluierung von praktischen Berichterstattungen
6.3.1 Analyse und Ergebnisse eines Nachhaltigkeitsberichts
6.3.2 Analyse und Ergebnisse des TBL Reports
6.4.1 Programmübersicht
6.4.2 Bottomline3
6.4.3 IAS TBL Accounting ToolKit von der Universität Sydney
6.5 Praktisches Anwendungsbeispiel
6.5.1 Fisheries Research and Development Corporation
6.5.2 Triple Bottom Line Report bei Fisheries Research and Development
6.5.3 Phasen der praktischen Durchführung
7. Rating Agenturen
7.1 Nationale Agenturen
7.2 Internationale Agenturen
8. Triple Bottom Line - Trend oder Modeerscheinung
Abb. 1:Benefits - sustainable development
Abb. 2: Das Kapitalmodell und die TBL
Abb. 3: Wirkungsmodell der Nachhaltigkeitsberichterstattung
Abb. 4: Prisma der Nachhaltigkeit
Abb. 5:CSR Pressure waves
Abb. 6: Internationaler Vergleich der Nachhaltigkeitsberichterstattung
Abb. 7: Stand der deutschen Nachhaltigkeitsberichterstattung 2005
Abb. 8: Corporate Social Responsibility
Abb. 9: Das Modell der Saarbrücker Formel
Abb. 10: Nachhaltigkeitsberichterstattung der G250 und N100
Abb. 11: Zeitliche Entwicklung der Berichtsarten der Global 250
Abb. 12: GRI Reporting Framework
Abb. 13: FHL- Verantwortung der Unternehmen
Abb. 14: Gründe für die Bevorzugung von Unternehmen
Abb. 15: Stakeholder eines Unternehmens und ihr Informationsinteresse
Abb. 16:Übersicht über das nachhaltige Rechnungswesen Rahmenkonzept
Abb. 17: Indikatoren der TBL
Abb. 18:Balanced-Scorecard-Ansatz zur Strategieimplementierung
Abb. 19: Accountability Kreislauf
Abb. 20: Rechnungswesen und Nachhaltigkeit
Abb. 22: Bausteine des Nachhaltigkeitsberichts
Abb. 23:Gegenüberstellung generelle und detaillierte Leistungsdaten
Abb. 24: Überblick über die Standardangaben der GRI
Abb. 25:Spiderdigramm der Firma FRDC
Tabelle 1: The Triple Bottom Line
Tabelle 2: Identifikation der nachhaltigen Faktoren im Geschäftsalltag
Tabelle 3: BSC für Nachhaltigkeit
Tabelle 4: Finanzieller Wertzuwachs für Stakeholder
Tabelle 5: Beispiel für externe Kosten und Leistungen
Tabelle 6: Vorteile durch die Einführung der Nachhaltigkeit
Tabelle 7: Aufbau des Unternehmensberichts bei BASF
Tabelle 8: Aufbau des Nachhaltigkeitsberichts bei Henkel
Tabelle 9: Nichtfinanzielle Indikatoren mit Nachhaltigkeitsbezug
Tabelle 10: Gewichtungsskala der Hauptkriterien eines Nachhaltigkeitsberichts
Tabelle 11: Gewichtung der Gruppierungen für Nachhaltigkeitsberichte
Anhang 1: Die zehn Prinzipien des Global Compacts
Anhang 2: Australische Zusammenschlüsse der TBL Indikatoren und des Reportings ...
Anhang 3: GRI Tests aus der G3
Anhang 4: Ausführliche Indikatoreneinteilung der TBL Reporting in Australien
Anhang 5: Die besten Nachhaltigkeitsberichte in Deutschland
Anhang 6: Screenshots des Programms Bottom Line 3
In Zeiten der zunehmenden Globalisierung und steigender Naturkatastrophen in Verbindung mit der globalen Erderwärmung wird der Fokus international auf einen schonenden und ergiebigeren Umgang mit den Umweltressourcen gerichtet. Zurzeit produziert die Menschheit irreversible ökologische Schäden, die sich in Form von Zerstörung der Ozonschicht, Klimawandel oder Überfischung der Weltmeere auftreten. Nachfolgende Generationen können diese Schäden nicht wieder rückgängig machen und müssen mit den Konsequenzen leben ohne ein Wahlrecht zu haben
Jeder Mensch ist auf irgendeine Art und Weise von unternehmerischen Aktivitäten betroffen und ist daher an den relevanten Informationen interessiert.1 Dieser Wissensbedarf nach Informationen über bspw. Arbeitsverhältnissen, Umweltbewusstsein oder effizienten Verbrauch von Ressourcen wird mit der Nachhaltigkeitsberichterstattung gedeckt. Grund hierfür ist nicht die einseitige Fokussierung auf finanzielle Zahlen, sondern auch ökologischen und sozialen Informationen.
Die Entwicklungen seit der Konferenz in Rio de Janeiro mit der Verabschiedung der Rio Deklaration und der Agenda 21 zeigen, dass Unternehmen langfristig ihre Handlungen in Richtung „sustainability development“ ausrichten müssen.2
Zielsetzung der nachhaltigen Entwicklung ist die gegenwärtigen Bedürfnisse der Bevölke- rung zu decken und dabei für zukünftige Generationen die Chance zu erhalten ihre Forde- rungen nach einem akzeptablen Lebensstandard befriedigen zu können. Aktuelles öffentli- ches Informationsinteresse könnte im Bereich Arbeitspolitik bestehen, wie bspw. Aus- schreibungen von Ausbildungsplätzen. Hierfür sind neue Betrachtungsweisen und innova- tive Lösungsansätze erforderlich. Gerade für Geschäftsprozesse sind neue Ansätze in den Bereichen Technologien und Management mit Fokus auf die Auswirkungen auf die Um- welt notwendig.3 Je früher sich Unternehmen mit dem Nachhaltigen Aspekt auseinander setzten, desto einfacher ist später die Umsetzung im Bereich Reporting.
Laut dem Europäischen Parlament ist es realistisch, den Energiebedarf der Bevölkerung ab dem Jahr 2020 mit 25 Prozent der regenerativen Energiequellen zu decken. Durch diesen Ansatz ist die Aufforderung der nachhaltigen Wertentwicklung auf Basis der ökologischen, ökonomischen und sozialen Ebene realisiert. Jedoch muss diese Handlungsweise weltweit ausgeweitet werden.
Die Idee dieser Berichterstattung ist nicht neu entstanden, sondern wurde nur neu aufge- rollt.4 Ziel dieser Reportingart ist es, das Bewusstsein der Unternehmen in Punkto Nach- haltigkeit zu verstärken. Anhand der Ergebnisse können Geschäftsführer erkennen welche Auswirkungen ihre individuellen unternehmerischen Aktivitäten auf die Gesellschaft und Umwelt haben. Als Herausforderung wird hier das ökonomische Prinzip des Wirtschaftens gesehen. Betriebswirtschaftlich ist die Verfolgung von zwei Strategien bei dem Überwin- den des Knappheitsproblems von Ressourcen möglich. Unter dem Minimalprinzip versteht man: „Erfülle dir ein bestimmtes Bedürfnis so, daß du dafür ein Minimum an Gütern bzw. Mitteln aufwenden mußt.“5 Demgegenüber wird unter dem Maximalprinzip verstanden: „Setze einen gegebenen Güter- bzw. Mittelvorrat so ein, daß sich dabei ein Maximum als Bedürfnisbefriedigung ergibt.“6 Zielsetzung des nachhaltigen Gedankens ist eine Wertma- ximierung von Profiten unter den geringst möglichen negativen Effekten an die Umwelt- ressourcen und Gesellschaft. Daher stellt diese Soll-Konstellation eine Mischung aus den beiden ökonomischen Prinzipien dar.
Eine reine finanzielle Analyse der betrieblichen Daten lässt keinen genauen Aufschluss über die Unternehmenslage zu. Eine dreidimensionale Ansicht dahingegen ermöglicht eine exaktere Beurteilung. Dabei basiert diese auf sozialen, ökologischen und ökonomischen Daten. Aufgrund dieser neuen Form der nachhaltigen Unternehmensführung und Betrach- tungsweise sind die zukünftigen bzw. dauerhaften Erfolgschancen der einzelnen Firmen besser einschätzbar. Diese Methode führt zu einer Hilfestellung bei der innerbetrieblichen Entscheidungsfindung, legt Rechenschaft gegenüber Dritten ab und ermöglicht die Befrie- digung der Transparenzbedürfnisse von Stakeholdern. Der Begriff Stakeholder wird im Gliederungspunkt 4.1.2 und ihr Informationsinteresse im Punkt 4.2.2genauer erläutert.
Als Konsequenz der Triple Bottom Line (TBL) Berichterstattung ist der Ausbau des tradi- tionellen Rechnungswesens um die sozialen und ökologischen Faktoren der Nachhaltigkeit erforderlich.
Das Problem bei der TBL Reportingmethode ist die einzelne Bewertung der Inputdaten. Der finanzielle Standpunkt wird aus der traditionellen Aufstellung des Jahresberichts ent- nommen. Bei den sozialen und ökologischen Aspekten ist die Bemessung einzelner Fakto- ren komplizierter. Aufgrund dieser Schwierigkeit sind Leitfäden und Richtlinien für die Bezifferung und Bemessung der richtigen Inputfaktoren in das TBL Reporting entstanden. Diese sind u.a. Inhalt dieser Arbeit. Es findet keine Berücksichtigung der „Triple Bottom Line Investing“ oder auch „3P-Investing“7 genannt, in dieser Arbeit statt. Der Begriff stammt aus der Anlagenpolitik und gehört somit nicht zur Themenstellung.
Bei Unternehmen ist eine Welle der Innovationen zum sustainability reporting - deutsch Nachhaltigkeitsberichterstattung - zu verzeichnen.8 Dabei werden Informationen immer besser aufbereitet und sind unter den Bezeichnungen wie „Sustainability“, „Umwelt- und Sozialberichte“, „Community Reports“, „Environmental, Health and Safety“, „Corporate Citizenship“, „Corporate Social Responsibility“, oder „Partnership Report“ zu finden.9 Ebenso ist die Aufstellung eines Nachhaltigkeitsberichts nahezu äquivalent zu dem des TBL Reports. Ob es eine genaue Differenzierung zwischen diesen beiden Reportingarten gibt bleibt in der Literatur strittig. In dieser Arbeit wird von einer Gleichstellung bzw. auf einer aufbauenden Funktion dieser beiden Methoden ausgegangen.
Die Agenda der Nachhaltigkeit ist ein langatmiger Versuch die Harmonisierung zwischen der traditionellen finanziellen Perspektive und dem Denken über den ökologischen und sozialen Standpunkt zu verknüpfen. Dabei stellte sich diese Realisation schwieriger und komplizierter dar als ursprünglich erwartet. Es existieren eine Vielzahl von Richtlinien oder gesetzlichen Verpflichtungen, welche in jedem Land andere Prioritäten oder Einhal- tungspflichten aufweisen, welche im Gliederungspunkt 4.1 angesprochen werden.
Um den komplexen Zusammenhang sowie eine effektive Umsetzung der TBL in einem Report zu veranschaulichen werden in dieser Arbeit die Grundbegriffe erläutert, auf die historische Entwicklung eingegangen und Hilfestellungen zur Berichterstellung vorgestellt. Dabei wird auf den Punkt Anforderungen im Accounting und auf die praktische Umset- zung der TBL eingegangen, welches anhand eines australischen Unternehmens veran- schaulicht wird. Letztlich sind nationale und internationale Rating - Agenturen aufgelistet, die Evaluierungen von Nachhaltigkeitsberichten vornehmen. Allgemein ist bei allen Glie- derungspunkten der Fokus auf private Unternehmungen und nicht auf Regierungsorganisa- tionen gerichtet.
Der TBL Report verfolgt das Ziel, durch einen umfassenderen Informationsüberblick, die gesamte Unternehmenslage besser beurteilen zu können. Diese Arbeit soll durch die Darstellung des theoretischen Kenntnisstands, welcher derzeit existiert, eine Hilfestellung bei dem Erstellen eines TBL Reports geben.
Um einen dauerhaften Unternehmenserfolg mit einer stetigen Verbesserung der Unternehmensperformance zu erreichen, müssen ökologische, soziale und ökonomische Aspekte sowie Risiken in der Strategiefindung berücksichtigt werden. Genau mit diesen Punkten beschäftigt sich das Thema TBL.
Zunächst sind die einzelnen Ausdrücke genau zu definieren, um sich mit dem Thema TBL konstruktiv auseinander setzen zu können.
Unter dem Schlagwort „sustainable development“ wird im wissenschaftlichen Sinne verstanden: „We should live off the Earth’s interest, not its capital.“10
Die sog. „The Seven Bottom-Line Benefits” werden in diesem Zusammenhang angeführt. Diese lassen sich in drei Hauptbereiche einteilen. Bei der Umsetzung des Konzepts in die Realität ergeben sich durch diese Methode die sieben dargestellten Vorteile.11
Quelle: Eigene Darstellung, in Anlehnung an: WILLARD, B., The Sustainability Advantage, 2002, S. 21 f.
Der Ingenieur-Arbeitskräftemangel in Deutschland ist als Beispiel für den ersten Vorteil anzuführen. Das Angebot an talentierten Arbeitskräften ist begrenzt und daher umkämpft von den einzelnen Unternehmen. Bei näherer Betrachtung ergaben sich vier Faktoren zu welchen die Mitarbeiter tendieren: „Go With a Winner“, „Big Risk, Big Reward“, „Lifestyle“ und „Save the World“. High-tech Firmen wie IBM Kanada werben mit dem Slogan „Change the World“ in ihrer Personalbeschaffungsbroschüre.12
Sind die besten Arbeitnehmer für das Unternehmen tätig, dann besteht die Herausforde- rung der Geschäftsleitung darin, diese zu motivieren und ihre Leistungen zu steigern.13 Unter dem dritten Aspekt wird die Fähigkeit verstanden, die erstklassigen Angestellten zu erhalten. Aufgrund einer Mitarbeiterfluktuation entstehen auch hier betriebliche Kosten durch die Rekrutierung und Einarbeitszeit von neuen Arbeitskräften.14 Auf Seiten der ökologischen Vorteile kann z.B. das Recycling von Abfällen und die Neu- gestaltung von Produkten zu weniger Energie-, Wasser- und Materialverbrauch führen. Dies führt zur Reduzierung der Produktionskosten und wird mit dem englischen Spruch „low-hanging fruit“ der „eco-efficiency“15 bezeichnet.16 Aufgrund der Minimierung von Ausgaben auf der wirtschaftlichen Seite sind die Einsparungen im Bereich der Arbeitsab- läufe zu investieren, um diese in der Effizienz zu verbessern. Unter dem Begriff „wirt- schaftliche Seite“ versteht der Autor Willard auch jegliche Standorte, die nicht an dem Herstellungsprozess beteiligt sind wie Vertriebszentren, Lagereinrichtungen, Bürogebäude und gewerbliche Geschäfte.17
Schließlich werden die Geschäftsstrategien mehr von dem Ertrag und dem Unternehmens- wert geprägt, als von den Kosten und der Effektivität. „Sustainable development“ ist be- gleitet vom Selbstinteresse, welches durch die Erwartungen der Steigerung des Ertrages, Marktwerts und Profits gesteuert wird.18 Durch die genauere Analyse der Unternehmens- daten ist eine Risikominimierung sowie eine leichtere Kapitalbeschaffung möglich. Im Jahr der Einführung sind nicht alle Vorteile realisierbar, sondern ergeben sich eher auf lange Sicht gesehen.19
(2) Triple Bottom Line
John Elkington suggeriert, dass die erfolgreiche betriebswirtschaftliche Betrachtung nicht nur auf monetären Daten basieren kann. Vielmehr muss Abstand vom reinen klassischen Standpunkt wie bspw. ROI20 oder Shareholder Value21 gefunden werden und die Sichtwei- se auf die Fakten aus dem gesamten operativen Feld der Unternehmung der Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft gerichtet sein.22
Dieser Ansatz stellt eine Chance von der Abwendung der traditionellen eindimensionalen auf eine dreidimensionale Darstellung des Reportings dar. Ziel ist eine angemessene Balance zwischen den drei Dimensionen herzustellen.
Laut Andrew W. Savitz ist die Definition der TBL wie folgt: „Die Triple Bottom Line (TBL) erfasst das Wesentliche der Nachhaltigkeit durch die Messung des Einflusses der unternehmerischen Aktivitäten auf die Welt”.23 Eine positive TBL veranschaulicht den Anstieg des Firmenwertes im Hinblick auf die finanzwirtschaftliche und nachhaltige Sicht.24
Die Tabelle stellt die drei Säulen der Nachhaltigkeit dar, sowie die dazugehörigen Punkte.
Quelle: SAVITZ, A. W./WEBER, K., The Triple Bottom Line, 2006, S. xiii introduction.
Die TBL bringt alle drei Bereiche zusammen: die Umweltverantwortlichkeit, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Leistung. Unternehmen erhoffen sich durch die Implementierung der TBL eine systematischere und nachhaltigere Vorgehensweise bei der Verwaltung von Geschäftsrisiken, gesellschaftlichen Bedenken und Chancen. Ebenso sollen verborgene Probleme aufgedeckt werden. In der Realität ist die TBL mit den verschiedenen Arten des Kapitals verlinkt. Darunter werden die Kapitalarten verstanden, welche der Organisation bei der Beschaffung von Gütern und Dienstleistung zur Verfügung stehen. Diese sind im Einzelnen aus der folgenden Abbildung zu entnehmen.25
Quelle: JENNINGS, V., Addressing the Economic Bottom Line, 2004, S. 156.
Nachstehend sind die einzelnen wichtigen Kapitalarten für die TBL erläutert.
(3) Finanzkapital
Betriebswirtschaftlich wird unter dem Finanzkapital eine abstrakte Geldwertsumme verstanden, welche durch Zuführung von monetären Mitteln entsteht.26 Fundament für das traditionelle Rechnungswesen ist ausschließlich diese Kapitalart.
Generell wird das Kapital nach dem Grad der Verfügbarkeit auf der Passivseite der Bilanz aufgegliedert. Eine gesetzliche Regelung ist im § 266 HGB wiederzufinden. In diesem Paragrafen sind die notwendigen Bilanzposten in der entsprechenden vorgeschriebenen Gliederungsweise aufgelistet.
Dem Eigenkapital stehen keine fremden Gläubigerrechte gegenüber und bleibt somit unbefristet im Unternehmen. Die genaue Gliederung ist § 266 Abs. 3 HGB geregelt und befindet sich auf der Passivseite. Im Gegensatz hierzu wird das Fremdkapital dem Unternehmen von Dritten zur Verfügung gestellt. Beim Fremdkapital ist nach dem zeitlichen Horizont des Kreditkapitals zu differenzieren, welches ebenfalls nach § 266 Abs. 3 HGB zu gliedern ist. Als Beispiel sind u.a. kurz- oder langfristige Bankdarlehen anzuführen. Allgemein kann eine Zeitspanne von ca. vier bis fünfundzwanzig Jahren bei langfristigen und ca. bis zu zwölf Monaten bei kurzfristigem Fremdkapital angesetzt werden.27
(4) Sozialkapital
Diese Form des Kapitals stellt nicht nur die Anzahl der Mitarbeiter in einem Unternehmen dar. Vielmehr werden unter dem Begriff Sozialkapital zum einen Humankapital und zum anderen Investments in das Sozialsystem assoziiert.28 In den ersten Bereich fließen Fakto- ren aus der Kombination von Wissen, Fähigkeiten und Erfahrungen der Beschäftigten ein.29
Der zweite Bestandteil wird nicht direkt von Personen in das Unternehmen eingebracht. Diese Investitionen bilden lediglich den Rahmen in dem Unternehmen prosperieren und wachsen können.30 Faktoren wie die Einhaltung des sozialen Mindeststandards, Armutsbe- kämpfung, globale Gerechtigkeit, Beschäftigungssicherheit und Wahrung der eigenen Inte- ressen von den Mitarbeitern werden unter dem Oberbegriff soziale Verantwortung der Un- ternehmen zusammen gefasst, die wiederum direkt oder indirekt in das Sozialkapital ein- fliesen.31 Es existiert eine Vielzahl von Definitionen für den Bergriff Sozialkapital. Laut Putnam ist dieses Kapital als Funktion des sozialen Lebens zu sehen. Durch Netzwerke, Normen und Vertrauen soll ein besserer Zusammenhalt im Unternehmen zu einer effizien- teren Ertragsbringung führen.32
Als Praxisbeispiel ist die Otto Group zu nennen. Diese hat die Systematik des Social Accountability Standards (SA 8000) in Kooperation von internationalen Produktionsstätten angewendet. Herausgegeben werden die SA Standards von der Social Accountability International mit dem Ziel weltweit gültige überprüfbare soziale Mindeststandards zu entwickeln. Im Punkt 4.1.1 wird das Institut genauer erläutert und eine genauere Erklärung des Standards ist unter 4.1.4 wiederzufinden.
(5) Naturkapital
Unter dem Naturkapital wird allgemein der Begriff Umwelt verstanden. Hierzu zählen vor allem ausbeutbare Ressourcen aus dem globalen Ökosystem. Die Meere, Wälder, Berge und Pflanzen stellen die Inputs für Rohmaterialbeschaffung dar. Es wird in diesem Zu- sammenhang auch von einem „Ökosystem-Service“ gesprochen.33 Naturkapital wird auch als Kapitalstock betrachtet. Dies spiegelt sich bspw. bei dem wichtigen, nicht erneuerbaren fossilen Energieträger dem Erdöl wieder. Bei dieser Ressource handelt es sich um eine natürlich entstandene Quelle, deren wirtschaftlichte Wertigkeit ein hohes Stellenmaß ein- nimmt.34
Dabei gehen die Ansprüche einer ökologisch nachhaltigen Entwicklung der Unternehmen über die üblichen Umweltthemen wie Abfall, Emissionen sowie Produktivität von Res- sourcen hinaus. Anhand der momentanen Gespräche über Emissionshandel, dem Kyoto Protokoll und erneuerbarer Energien lässt sich die Wichtigkeit in Punkto umweltbewusstes Handeln herauskristallisieren. Daher ist es von Bedeutung, dass Betriebe eine nachhaltige Wirtschaftsweise anstreben und nicht ausschließlich den Fokus auf das operative Geschäft gerichtet haben. Die Autoren Clausen, J. et al. weisen darauf hin, dass eine reale Entlastung der Umwelt nur dann möglich ist, wenn der Schritt von der Öko-Effizienz zur ÖkoEffektivität getätigt wird.35
Zu diesem weitläufigen Begriff - im deutschen Berichtswesen - existieren einige Definiti- onen. Laut Küpper ist das betriebliche Reporting ein bedeutendes Bindeglied zwischen dem Informationssystem und den Führungsteilsystemen. Darunter sind alle Individuen, Einrichtungen, Regelungen, Daten und Prozesse zu verstehen, mit denen Reports aufge- stellt und abgegeben werden können. Dabei ist das oberste Ziel die Beschaffung steue- rungsrelevanter Informationen.36 Für eine Berichtsgestaltung sind die fünf W-Fragen aus- schlaggebend: Wozu, Was, Wie, Wann und Wer. Dabei geht die Fragestellung nach „Wo- zu“ auf die Beantwortung des Berichtszwecks ein und ist ebenso als funktionale und zent- rale Eigenschaft anzusehen. Das „Was“ regelt die inhaltlichen Berichtsbestandteile wie Genauigkeit und Verdichtungsgrad der Informationen. Die formalen Berichtskriterien be- antworten die Frage nach dem „Wie“. Darunter sind bspw. die Art der Anfertigung und die grafische Aufbereitung zu verstehen. Der Punkt „Wann“ regelt die zeitliche Dimension der Berichterstattung. Und schließlich sind die personellen Berichtsaspekte durch das „Wer“ geprägt. Hierunter sind der Sender (Ersteller) sowie der Empfänger von Berichten ge- meint.37
Ein einheitlich gestalteter TBL Report ist momentan schwierig, da es keine gesetzlichen Vorschriften zum Berichtsinhalt bzw. über den Berichtszeitraum gibt. Dennoch stärkt ein überzeugendes Reporting die Wettbewerbsfähigkeit und das Image des Unternehmens. In Abb. 3 wird das Wirkungsmodell der Nachhaltigkeitsberichterstattung mit den daraus unternehmerisch resultierenden internen und externen Effekten dargestellt. Eine glaubwür- dige Berichterstattung ist durch eine selbstkritische Dokumentation von Geschäftsaktivitä- ten und deren Leistungen geprägt und sollte an plausiblen Maßstäben gemessen werden. Darüber hinaus ist nicht nur die Sichtweise der Betriebe mit einzubeziehen, sondern auch die Sicht der Zielgruppen.38 Die firmeninternen Gespräche über das Reporting haben Aus- wirkungen auf die Werte und Ziele der Unternehmung. Darüber hinaus lösen öffentliche Diskussionen über den Markt und vereinzelt der Politik externe Wirkungen durch Veränderungen der Rahmenbedingungen aus.39 Öffentliche Debatten über Unternehmensberichte sind die Basis ihrer Wirksamkeit und erreichen durch die Auswirkungen auf Politik und Markt erst eine unternehmensbezogene Bedeutung.40 Aufgrund gesellschaftlicher Diskussionen wird ein externer Effekt der Nachhaltigkeitsberichterstattung erzeugt.
Quelle: CLAUSEN, J. et al., Schritte zur Nachhaltigkeitsberichterstattung, 2000, S. 13; CLAUSEN, J. et al., Nachhaltigkeitsberichterstattung, 2002, S. 29.
Auszeichnungen einzelner Berichte sollen Unternehmen einen Motivationsanstoß für die Erstellung einer nachhaltigen Berichtserstattung geben. Die „European Sustainability Reporting Awards“ (ESRA) hat die Aufgabe europäische Nachhaltigkeitsberichte aufgrund besonderer Leistung auszuzeichnen. Das gleiche existiert seit 1998 auch auf der deutschen Ebene der sog. „Deutscher Umwelt Reporting Award“ (DURA). Hier werden in einem Wettbewerb die besten Umwelt- und Nachhaltigkeitsberichte nominiert. Eine genaue Aufstellung von Rating-Agenturen ist im Gliederungspunkt 7 zu finden.
Accounting wird allgemein verstanden als „Ein Informationssystem für die Messung und das Berichtswesen an der Umwandlung von Ressourcen in Güter und Dienstleistungen und den Verkauf oder die Vermarktung dieser Produkte zum Kunden“.41
Eine mögliche theoretische Einteilung des Rechnungswesens ist die Unterscheidung nach dem Informationsempfänger. Unter diesem Gesichtspunkt existieren eine interne und eine externe Aufteilung. Externes Rechnungswesen, auch Financial Accounting genannt, hat die Aufgabe Informationen an die Unternehmensexternen bspw. den Fiskus zu übermitteln.
Demgegenüber regelt das interne Rechnungswesen - englisch Management Accounting - die Angelegenheiten der Faktoren Planung, Steuerung und Kontrolle der Unternehmung.42 Im Bereich Accounting müssen finanzielle und nichtmonetäre Daten und Fakten verarbeitet werden, um einen realitätsnahen nachhaltigen Überblick des Betriebs geben zu können. Dies ist nicht nur eine Voraussetzung für die TBL, sondern auch im alltäglichen Bereich des Accountings sollten diese Informationen an Wichtigkeit gewinnen. Beispiele nichtfinanzieller Leistungsindikatoren sind:
- Kundenzufriedenheit
- Image
- Mitarbeitermotivation
- Ökologische Auswirkungen der Produktion auf die Umwelt
Laut einer Deloitte Studie werden häufig vier Bereiche der nichtmonetären Leistungsbereiche als Schlüsselbegriffe der nachhaltigen Entwicklung - englisch sustainable development - angesehen.
Innovationen wie die Entwicklung neuer Produkte oder Dienstleistungen  Mitarbeiterengagement
Qualität der Beziehungen mit den betriebsfremden Stakeholdern (Lie- ferkette und Gemeinschaft)
Auswirkungen des Unternehmens auf Umwelt und Gesellschaft43
Die Anforderungen des sustainability Accountings werden im Gliederungspunkt 5 genauer behandelt.
(8) Nachhaltigkeit
Ursprünglich stammt der Begriff „Nachhaltigkeit“ aus der Forstwirtschaft und bedeutet nichts anderes als „dauerhaftes Wirtschaften“. Er entstand im 18. Jahrhundert und war mit der Ertragslage gleichzusetzen, wobei dieser ein rein ökonomischer Ausdruck ist. Erst in den letzten zehn Jahren wurde dieser Begriff weiterentwickelt.44
Die Weltkonferenz zu Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro war im Jahr 1992. Ab diesem Zeitpunkt ist der Begriff Nachhaltigkeit - englisch Sustainability - zu einer gesell- schaftlichen akzeptierten Vision geworden. Regierungen, internationale Einrichtungen, Konsumenten sowie Unternehmen sind aufgefordert, sich konstruktiv mit dem Begriff Nachhaltigkeit auseinander zu setzen und ihre eigenen Beiträge zu leisten.45 Auf betrieblicher Ebene ist das Konzept der TBL in Großbritannien die bekannteste Anwendung von Sustainability.46
Die dreidimensionale Nachhaltigkeit basiert auf ökonomisch, sozialen und ökologischen Datenerhebungen. Bei einer Erweiterung auf ein Vier Säulen Konzept statt ist zusätzlich die institutionelle Dimension zu finden. In der nachstehenden Abbildung wird das vierdi- mensionale Konzept verdeutlicht, welches auch „Prisma der Nachhaltigkeit“ bezeichnet wird.
Quelle: SCHEFLER, U./BRAUN, R., Dimensionen der Zukunftsfähigkeit, o.J., S. 11.
Durch die Darstellung wird das Prisma der Zukunftsfähigkeit veranschaulicht. Aus dieser Grafik ist ersichtlich, dass die vier Dimensionen miteinander verknüpft sein müssen. Die zentrale Stellung der institutionellen Komponente ist in Form von Demokratie, Partizipati- on, Integration und Geschlechtergerechtigkeit sowohl Eigenwert als auch Bedingung und Voraussetzung für die anderen drei Faktoren. Institutionen übernehmen die Aufgabe das Wirtschaftliche und Ökologische zu realisieren. Zielsetzung für den ökonomischen Faktor ist die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Für die ökologische Komponente ist die Mini- mierung des Ressourcenverbrauchs oberstes Gebot. Darüber hinaus wird durch das Soziale die Stärkung des Zusammenhalts verfolgt und schließlich steht das Institutionelle für eine Verbesserung der Beteiligungen. Grundsätzlich sollte eine Differenzierung bei der Übersetzung von Sustainability wegen der kulturellen Unterschiede erfolgen.47
Unter dem Aspekt der historischen Entfaltung der CSR ist der Begriff „Three pressure wa- ves“ geläufig. Die erste Welle „Limits“ begann Anfang der 60iger Jahre. Hier kam die Kenntnis, dass zerstörende Umwelteinflüsse und Ressourcenverschwendungen eliminiert werden müssen. Bei der zweiten Welle „Green“, welche 1988 startete, ist die Einsicht von Unternehmen gekommen, Impulse für nachhaltiges Wirtschaften zu akzeptieren und neue Produktionsprozesse für eine ressourcenfreundlichere Produktion zu schaffen. 1999 be- gann die dritte Welle „Globalization“. Hier kam die Erkenntnis, dass neue Corporate Go- vernance Systeme für ein nachhaltiges Wirtschaften notwendig sind. Diese sollten eng mit den gesellschaftlichen Strukturen verbunden werden, in welcher sich die Firmen bewe- gen.48 Die genaue zeitliche Eingliederung dieser Wellen ist im nachfolgenden grafisch dar- gestellt.
Abb. 5:CSR Pressure waves Quelle: ELKINGTON, J., Enter the Triple Bottom Line, 2004, S.7-9, ELKINGTON, J., The Triple Bottom Line, 2006, S. 102 f.
Waren es am Anfang hauptsächlich Großkonzerne, welche Umwelt- und Nachhaltigkeits- berichte veröffentlichten, sind es heute auch zunehmend mittlere Betriebe.49 Gründe hier- für kommen aus der Finanzwelt, welche durch das Due Diligence oder dem Ratingverfah- ren einen gläsernen Gesamteindruck der Geschäftsprozesse verlangen. Unter Rating ist eine Bewertung der Unternehmung zu verstehen. Dabei lassen Teilaussagen auf das Ge- samtbild der Firma schließen, welches die Kreditwürdigkeit bzw. Zahlungsfähigkeit objek- tiv darstellt. Dieser Gesamteindruck wird mit zukünftigem Fokus anhand von vergleichba- ren Zahlen abgebildet. Insgesamt ist die Evaluierungsskala zehnstufig und geht von „A- AA“ über „AA“ und “A“ bis hin zu „D“. Das beste Gutachten stellt dabei das sog. „Triple A“ dar.50
Der Begriff Due Diligence bedeutet eine gründliche Analyse, Prüfung und Bewertung eines Objektes im Sinne einer Informationsaufbereitung für eine Kauf- und Übernahmeprüfung. Ziel dieser Evaluierungsmethode ist die Ermittlung des Unternehmenswertes sowie die Aufdecken von Chancen und Risiken aufgrund der detaillierten Informationsbasis.51 Weltweit betrachtet existiert eine Vielzahl von Initiativen, die den Auftrag der nachhaltigen Entwicklung der Weltkonferenz in Rio de Janeiro umsetzen wollen. Im nachfolgend sind die wichtigsten Organisationen wiederzufinden.
(1) Anfänge der Global Reporting Initiative
Die Global Reporting Initiative (GRI) mit Sitz in Amsterdam ist ein großes multiples Sta- keholder Netzwerk, dass sich aus Tausenden von Experten weltweit zusammensetzt. Ziel- setzung dieser Organisation ist eine Berichtserstattung auf wirtschaftlicher, sozialer sowie ökologischer Ebene. Als weitere Vision der GRI ist die Anerkennung der Selbstverständ- lichkeit dieser drei Bereiche zu nennen, sowie die Verknüpfung dieser Sektoren mit dem finanziellen Reporting.52
Im Jahr 1997 wurde die GRI in Boston von der „Coalition for Environmental Responsible Economies“ (CERES) ins Leben gerufen. Ihre Aufgabe ist es Leitfäden, für die Erstellung der Nachhaltigkeitsberichte von Unternehmen zu entwickeln.53 Sinn dieser Angelegenheit ist die Harmonisierung der globalen nachhaltigen Berichtserstattung um Vergleichsmög- lichkeiten zu schaffen.
Die ersten nicht allgemein gültigen Richtlinien, sog. Guidelines, sind von der GRI zur Jahrtausendwende veröffentlicht worden. Aus diesem Grobkonzept wurden 2002 die Gui- delines -kurz G2 - entwickelt, welche tragfähig waren. Branchengrößen wie BMW, VW, BASF oder die HypoVereinsbank nutzen seitdem diese Orientierungshilfen bei der nachhaltigen Berichtserstellung.54
2006 entstand die dritte Generation, die G3, welche um die praktischen Erfahrungen aus den einzelnen Branchen bereichert wurden und somit an Qualität gewonnen haben.55
(2) Entstehung der Corporate Social Responsibility Europe
Unter dem Begriff „Corporate Social Responsibility“ ist prinzipiell ein Konzept zu verstehen, welches auf freiwilliger Basis soziale und umweltorientierte Daten in die Unternehmenstätigkeit mit den Wechselbeziehungen ihrer Stakeholder integriert.56 Corporate Social Responsibility Europe (CSR Europe) ist ein Unternehmensnetzwerk auf europäischer Ebene mit derzeit über 60 multinationalen Mitgliedern. Sie wurde 1995 vom europäischen Kommissionspräsidenten Jacques Delors und führenden europäischen Firmen gegründet. Ihre Mission ist es, Firmen bei der Integration der CSR in das tägliche Geschäft zu helfen. Darüber hinaus bietet CSR Europe verschiedene Foren und Programme an und veranstaltet Stakeholder Diskussionen.57
(3) World Business Council für nachhaltige Entwicklung
Diese Unternehmensinitiative entstand durch den Zusammenschluss des „Business Council for Sustainable Development“ und dem „World Industry Council for the Environment“ im Jahr 1995 mit Sitz in Genf (Schweiz). Ein zweites Büro wurde in diesem Jahr in Washing- ton D.C. eröffnet. Derzeit sind rund 190 weltweite Mitglieder dem Rat angeschlossen. Hauptthemen des „World Business Council for Sustainable Development“ (WBCSD) sind Öko-Effizienz, Corporate Social Responsibility, Klima und Energie, natürliche Ressourcen sowie Handel und Umwelt.58 Dieser Council wird als eine führende Stimme bei der Dis- kussion um die nachhaltige Entwicklung für international tätige Unternehmen angesehen. Dem Netzwerk sind Firmen angeschlossen, welche sich zum Wirtschaftswachstum, sozia- len Fortschritt und ökologischem Gleichgewicht verpflichtet fühlen. Im Jahr 2000 wurde ein Guideline für die Bewertung, Darstellung und dem Reporting von ökologischen Leis- tungen im Unternehmen von dem WBCSD erstellt. Dieser ist mit dem Titel: “Measuring Eco-Efficiency: A Guide for Companies to Report Performance” veröffentlicht worden.59
(4) Global Compact
Diese Organisation wurde auf Vorschlag des ehemaligen Generalsekretärs der Vereinten Nationen, Kofi Annan, nach dem Weltwirtschaftsforum in Davos vom 31. Januar 1999 ins Leben gerufen. Schließlich wurde diese Idee im Juli 2000 umgesetzt und ist mit dem Hauptsitz in New York ansässig. Unter den 50 Gründungsmitgliedern ist u.a. auch die Fir- ma Bayer zu finden. Vertreter aus internationalen Unternehmen und globalen Organisatio- nen aus den Bereichen Arbeit, Menschenrechte, Entwicklung und Umwelt sind integriert. Global Compact versucht auf weltweiter Ebene vier übergeordnete Ziele zu erreichen. Da- zu zählt die Durchsetzung und Unterstützung der Menschenrechte, internationale Arbeits- standards garantieren, den Umweltschutz zu verbessern sowie Korruption zu bekämpfen. Insgesamt existieren zehn Prinzipien des Global Compact. Diese sind im Anhang 1 aufge- schlüsselt. Mittlerweile umfasst die Organisation über 3.800 Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik, Gewerkschaften und Gesellschaft. In dieser Teilnehmerzahl sind 2.900 Unterneh- men aus 100 Ländern weltweit enthalten. Sie bekennen sich auf freiwilliger Basis zu den Werten der Verantwortlichkeit und Transparenz und zum gemeinsamen Interesse an einer nachhaltigen Entwicklung.60
Allgemein zu erwähnen ist, dass länderweit andere Vorschriften bei der Berichtserstellung bestehen. Aus diesem Grund ist eine geografische Differenzierung an dieser Stelle sinnvoll. Der Begriff TBL steckt global gesehen immer noch in der Phase der Entwicklung. Laut der KPMG Pressemitteilung „Nachhaltigkeitsberichterstattung auf dem Vormarsch“ legen immer mehr Unternehmen Rechenschaft über ihr Engagement im umweltbezogenen Wirtschafts- oder Sozialbereich ab. Verglichen auf internationaler Ebene sind Japan und Großbritannien die Vorreiter der Nachhaltigkeitsberichterstattung.61
Abb. 6: Internationaler Vergleich der Nachhaltigkeitsberichterstattung Quelle: KPMG (Hrsg.), International Survey of Corporate Responsibility Reporting, 2005, S. 10.
Grundsätzlich sind in der europäischen Union die „EU Modernisierungsrichtline“, die „In- ternational Accounting Standards“ (IAS) und das „Integrated Pollution Prevention and Control Directive“ (IPPC) für das Corporate Responsibility Reporting verantwortlich. Bei dem letztgenannten müssen Mitgliedsstaaten eine Auflistung der Emissionsdaten von gro- ßen Firmen an das Komitee übermitteln. Die IAS auf europäischer Ebene verlangt die Be- richterstattung von Veränderungen der Vermögenswerte. Dabei müssen ökologische Fak- toren finanzieller Herkunft sein wie bspw. handelbare Genehmigungen. Schließlich schreibt die Modernisierungsrichtline, für Unternehmen welche an die Börse gehen wollen vor Risiken aufzudecken die mit den Kapitalanlagen in Verbindung stehen.62
Ein Leitziel in Groß Britannien ist ein stetiger wirtschaftlicher und sozialer Fortschritt ohne die Belastbarkeitsgrenzen des Ökosystems dabei zu überschreiten, welches im Bericht „Changing Patterns“ festgehalten wurde. Dies soll das Verlangen der steigenden Lebensqualität für die heutige als auch für die zukünftige Generation befriedigen.63 Seit 1995 existiert in Großbritannien eine Non-Profit Organisation namens AccountAbility. Diese erstellte ein sog. AA1000 Rahmenkonzept, welches zur Hilfe bei der Einführung der nachhaltigen Buchhaltung, Reporting und Betriebsprüfung und der sozialen Verantwortung in den Geschäftsprozessen der einzelnen Organisationen dienen soll.
In Deutschland wird die Bedeutung der Nachhaltigkeitsberichterstattung u.a. durch die Änderung des § 315 Abs. 1 HGB deutlich. Dies wird durch die Integration der nichtfinan- ziellen Leistungsdaten sowie die separate Aufschlüsselung der Informationen über Chan- cen- und Risikopotentiale in Verbindung mit der zukünftigen Entwicklungen der Unternehmung angezeigt.
Die Autoren Loew, T./Clausen, J. und Westermann, U. haben in einer Studie den Stand der deutschen Nachhaltigkeitsberichterstattung im Jahr 2005 analysiert.64 Es wurden die 150 größten deutschen Unternehmen aus den Bereichen der Industrie, Dienstleistung, Handel, Banken und Versicherungen bewertet. Aus der grafischen Abbildung geht hervor, dass lediglich 28 Prozent der untersuchten Firmen keinerlei Angaben im Bereich der Nachhaltigkeitsberichterstattung veröffentlichen.
Quelle: LOEW, T./CLAUSEN, J./WESTERMANN, U., Nachhaltigkeitsberichterstattung in Deutschland, Berlin 2005, S.9.
(2) Australien
„Big Business“ sehen die Australier als anonym, eigennützig, gierig und isoliert von der Gesellschaft an. Die Öffentlichkeit ist eher skeptisch und unsicher über diese Art von Wirt- schaften.65
TBL ist auf diesem Kontinent momentan gebräuchlicher als in Deutschland. Auch hier wird der Fokus der TBL auf die Datensammlung aus den Bereichen Wirtschaft, Umwelt und soziales Umfeld gerichtet. Deswegen soll die TBL als Hilfestellung für unternehmensbasierte Datenanalyse und Entscheidungsfindung herangezogen werden.
In Australien gibt es eine Vielzahl von Zusammenschlüssen, die u.a. das Thema Nachhaltigkeitsberichterstattung veranschaulichen. Zu nennen wäre an dieser Stelle:66  Group of 100
Commonwealth Department of Families, Community Services and In- digenous Affairs (FaCSIA)
Commonwealth Department of the Environment and Heritage (DEH)  Standards Australia Institute of Chartered Accountants in Australia (ICAA) The Association of Chartered Certified Accountants (ACCA) Um den Rahmen an dieser Stelle nicht zu sprengen, sind die einzelnen Organisationen im Anhang 2 mit der zugehörigen Internetadresse aufgelistet.
Auf diesem Kontinent spielt bspw. das „National Pollutant Inventory“ eine Rolle für das Corporate Responsibility Reporting. Dieses besagt, dass Unternehmen Emissionen und Inventare für spezifische Substanzen und Brennstoffe an bestimmte Behörden zu melden haben und diese in einer öffentlich zugänglichen Datenbank publizieren müssen.67
Hier finden die Vorschriften der GRI als auch die vom Umweltministerium herausgegebe- nen Richtlinien bei der Erstellung der Umweltberichte Beachtung. In den Jahren 2002 bzw. 2003 hat eine Trendwende von den damaligen traditionellen Umweltberichten zu den Nachhaltigkeitsberichten stattgefunden. Die Japaner haben in ihren Reporten viel über ihre Umweltfakten veröffentlicht, jedoch wenig zu der sozialen Gegebenheit publiziert.68 Mittlerweile ist das Thema Klimawandel auch in China in den Schlagzeilen zu sehen.69 Das Land erwacht langsam aus seiner Umwelt - Lethargie. Laut einem Zeitungsartikel im WISU Magazin soll China in 2009 mehr klimaschädliches Kohlendioxid produzieren, als der bisher größte Emittent, die USA.70 Dies liegt u.a. daran, dass der immer wachsende Energieverbrauch nicht durch nennenswerte Erdöl- und Erdgasvorkommen gedeckt werden kann. Primär setzt China bei der Energieerzeugung auf die Kohle.71 Dieser Mentalitäts- wechsel ist auch bei dem chinesischen Regierungschef Wen Jiabao erkennbar der sich wie folgt äußerte: „Unsere sozialistische Marktwirtschaft ist noch nicht perfekt, wir haben noch kein demokratisches Rechtssystem aufgebaut, soziale Ungerechtigkeit, Korruption und andere Probleme gibt es noch, und das sozialistische System ist immer noch nicht ausge- reift.“72
Corporate Social Responsibility (CSR) ist ursprünglich im Jahr 1993 in den USA entstanden. Hierunter wird ein Konzept verstanden, bei dem ein Unternehmen auf freiwilliger Basis soziale Belange und Umweltbelange in ihrer Unternehmenstätigkeit integrieren kann.73 Die Abb. 8 verdeutlicht die CSR Definition nach der GRI Perspektive.
Quelle: NEUBAUER, M., CSR, 2005, S. 4.
Wie oben aus der Abb. 6: Internationaler Vergleich der Nachhaltigkeitsberichterstattung ersichtlich wird, liegt die USA auf dem 6. Platz. Der Trend in den USA geht da hin, mög- lichst wenig publik zu machen. Dies beruht auf der Angst, in einer Rechtsklage zu enden. Damit liegen der deutsche Fokus mit einer starken Gewichtung des Reportings und der amerikanische Fokus mit einer extremen juristischen Belastung weit auseinander.74 Das ist u.a. ein Grund, weshalb eine solche Wirtschaftsmacht nur unter den ersten zehn Plätzen zu finden ist.
Des Weitern wurde von dem ehemaligen Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan, der Gedanke des „Global compact“ - deutsch „Globales Paket“ - bei dem Welt- wirtschaftsforum Ende Januar 1999 in Davos ins Leben gerufen. Der Grundgedanke Kofi Annans war: „Verbinden wir die Kraft der Märkte mit der Autorität universeller Ideale. Versöhnen wir die kreativen Kräfte des Unternehmergeistes mit den Bedürfnissen der Be- nachteiligten und den Erfordernissen kommender Generationen.“75 Dieser Leitgedanke ist in zehn Prinzipien verankert mit der Zielsetzung, dass Unternehmen diese Grundsätze freiwillig im Rahmen ihres Einflussbereiches anerkennen, unterstützen und umsetzen.76 Die Grundsätze sind im Anhang 1 genau aufgeschlüsselt. Eine Einhaltung der Leitsätze führt zur Mitgliedschaft im UN Global Compact und zusätzlich zu einer Imageverbesse- rung.
Laut der KPMG Studie nehmen u.a. Aspekte wie das „Sarbanes-Oxley Act“, „EEO-1 Survey“ und „Toxic Release Inventory“ (TRI) Einfluss auf das Corporate Responsibility Reporting. Das „EEO-1 Survey“ verlangt eine jährliche Abgabe von den „US Equal Employment Opportunity Commission“ betreffend den Angestelltenverhältnissen. Unternehmen mit mehr als zehn Vollzeitkräften müssen laut dem „Toxic Release Inventory“ Daten der Emissionen von festgelegten giftigen Chemikalien vorlegen.77
Hintergrund für die Erstellung des Sarbanes Oxley Acts waren u.a. die Unternehmenszu- sammenbrüche von Eron und Worldcom durch Bilanzmanipulationen. Dieses Gesetz wur- de 2002 verabschiedet mit dem Hintergedanken das Vertrauen der Anleger im amerikani- schen Markt hinsichtlich der einwandfreien Berichterstattung von finanziellen Daten wie- der herzustellen. Diese Zielsetzung wird durch ein höheres Verantwortungsbewusstsein der Unternehmensmanager und einer verschärften Haftung für Wirtschaftsprüfer erreicht. Die- ses Gesetz ist für deutsche Unternehmen verpflichtend, deren Wertpapiere auf dem ameri- kanischen Markt gehandelt werden.78
Im Rahmen der TBL müssen monetäre sowie nicht monetäre Daten in die Buchhaltung integriert werden. Die Bewertung der sog. „Intangibles“, wie Markenwert, Führungsquali- tät und Reputation, stellt sich als problematisch dar. Für die Datensammlung, -aufbereitung und -analyse nachhaltiger Informationen ist das sog. „Sustainability Controlling“ verant- wortlich. Durch die Erweiterung des traditionellen Controllings um die Nachhaltigkeitsfak- toren entsteht diese neue Form. Ziel ist eine Entscheidungsunterstützung auf strategischer und operativer Ebene und die Optimierung der betrieblichen und zwischenbetrieblichen Güter- und Dienstleistungsströme. Die Aufgabenbereiche erstrecken sich über Koordinati- ons-, Informations- und Kontrollfunktion sowie das Überwachen von nachhaltigen Hand- lungen.79
Ein weiteres Problem ist die zahlenmäßige Erfassung des Humankapitals. Eine Möglichkeit wäre die Bewertung nach der sog. Saarbrücker Formel.80 Der Modellansatz dieser Formel wird in der nachstehenden Abbildung illustriert.
Abb. 9: Das Modell der Saarbrücker Formel Quelle: SCHOLZ, C., BFuP, 2007, S.31.
Grundsätzlich sind dem Modell auf der ersten Ebene die vier Oberpunkte zugeordnet, welche im weitesten Sinne dem Humankapital angehören. Die darunter stehenden Aspekte sind die Unterkriterien der oben genannten Komponenten. Das Problem dieses Entwurfs ist jedoch, dass eine monetäre Bemessung der Faktoren nicht möglich ist. Um dies zu erreichen existiert auf der zweiten Ebene eine Formel. Aufbauend auf dem theoretischen Modellansatz basiert diese ebenfalls auf vier Punkten:
- Mitarbeiterzahl als Mengenkomponente (FTEi) und dem Marktgehalt als Preiskomponente (li),
- Verlust von Wissensgehalt im Unternehmen, bestimmt durch die Division von Wissensrelevanzzeit (wi) und Betriebszugehörigkeit (bi),
- Personalentwicklungskosten (PEi)
- Mitarbeitermotivation (Mi) inklusive des Risikos der Fluktuation
Die genannten vier Faktoren werden über die Beschäftigungsgruppen (i) kumuliert, welches zur folgenden mathematischen Berechnung führt:
Hierdurch lässt sich aussagen, wie sich das Humankapital in der Vergangenheit und Ge- genwart entwickelt hat und in Abhängigkeit von den geplanten Strategien in Zukunft prognostizieren wird.
Das Humankapital kann als ein nicht finanzieller Leistungsindikator angesehen werden. Die Inkludierung dieser Faktoren ist im § 315 Abs. 1 Satz 4 HGB geregelt. Weitere nicht monetäre Daten könnten aus den folgenden Bereichen kommen:
- Mitarbeiter- und Umweltbelange
- Informationen zum Kundenstamm
Nur durch eine völlige Integration in die Prozesse, Strategien und Modelle des Unterneh- mens entfaltet die Nachhaltigkeit seine maximalen Vorteile. Es lassen sich für die nachhal- tige Gemeinschaft drei Herausforderungen klassifizieren. Zuerst müssen positive vorhan- dene betriebliche Angelegenheiten über die normalen Aspekte hinaus diskutiert werden. Führungskräfte sollten über nachhaltige Vorteile informiert sein, um diese Profite in ihrem Entscheidungsprozess mit einbeziehen zu können. Zweitens, ist die Bemessung der sozia- len und ökologischen Leistungen zu bilden und bis zum Endresultat von adäquaten Schlüs- selleistungen zu entwickeln. Drittens muss sichergestellt sein, dass der Enthusiasmus nicht die Realität verfälscht. Positive als auch negative Geschäftsfälle sollten der Wahrheit ent- sprechend dargestellt werden.82
Die Rahmenbedingungen basieren daher auf den einzelnen Definitionen, der historischen Entwicklung, der geografischen Analyse sowie den Voraussetzungen. Mit diesem Hintergrundwissen ist die Aufstellung eines TBL Berichts leichter und führt zu einem besseren Grundverständnis für was dieser Bericht eigentlich erstellt wird.
Unternehmen haben unterschiedliche Möglichkeiten ihr vergangenes Geschäftsjahr in Form von Berichten darzustellen. Hierbei gibt es je nach Art des Reports unterschiedliche Anforderungen in Bezug auf Inhalt, Zeithorizont und die Vorgaben von Richtlinien. Einige Firmen haben die Zeichen der Zeit erkannt, neue Gesichtspunkte neben den im klas- sischen Jahresbericht enthaltene Informationen, zu veröffentlichen. Sie widmen mehr denn je ihre Aufmerksamkeit den sozialen und ökologischen Angelegenheiten. Erstmalig sind durch den Nachhaltigkeitsbericht alle drei Formen der Berichterstattung integriert. Im Folgenden werden die Arten des Reportings ausführlich dargestellt.
In den §§ 242-256 HGB sind unmittelbar Bestimmungen für den Jahresabschluss zu fin- den. Bestandteile des Abschlusses sind nach § 242 Abs. 3 HGB eine Bilanz und eine GuV für Einzelkaufleute und Personengesellschaften.83 Bei Kapitalgesellschaften besteht der Jahresabschluss generell aus drei Teilen: Bilanz, GuV und dem Anhang.84 Der Jahresbericht kann als Basis für die TBL Berichterstattung angesehen werden. Die aktuellen Entwicklungen gehen in Richtung integrierte Berichterstattung, welche eine bes- sere Übersicht über Einzelheiten der Unternehmensaktivitäten ermöglicht. Seit Mitte der 90iger Jahre ist ein Trend für die Inkludierung nachhaltiger Aspekte zu verzeichnen. Diese sind oftmals unter der Überschrift „corporate citizenship“(CC) oder „corporate social responsibility“(CSR) zu finden.85 Der Begriff CSR wurde bereits im Punkt (4) erklärt. Un- ter CC - deutsch „unternehmerisches Bürgerengagement“ - wird die Berücksichtung jegli- cher betriebsexternen Geschäftstätigkeit der gesellschaftlichen Verantwortung von Unter- nehmen verstanden. Darunter fallen bspw. Spenden oder Sponsoring.86
Nach der ersten Veröffentlichung Ende der 80iger Jahre hat dieser sich vor allem bei multinationalen Unternehmen schnell verbreitet. Die systematische Einbettung sozialer Punkte, welche mit dem Umweltbericht in Verbindungen stehen, ist eine stufenweise Annäherung an den Nachhaltigkeitsbericht.87
Mit Hilfe der Umweltberichterstattung kann gezielt die ökologische Situation eines Be- triebs dokumentiert werden. Hier besteht die Gelegenheit über Aktivitäten, Ziele und Prob- leme im Umweltschutz zu informieren, sowie die hierfür erforderlichen Maßnahmen auf- zuzeigen. Ziel ist eine Verbesserung der „eco-efficiency“ (bspw. Ressourcenmanagement) als auch die Umweltverträglichkeit der Unternehmensaktivitäten zu maximieren.88 Diese Form der Berichterstattung erfolgt auf freiwilliger Basis, außer wenn Unternehmen Organisationen angeschlossen sind, die dazu verpflichten. In Deutschland wird das Um- weltmanagement oftmals als Fundament für diese Berichtsform betrachtet.89 Die Bundesregierung legte Anfang Januar ihren Umweltbericht 2006 vor. Anhand der Pub- likation dieser Berichterstattungsform wird die zunehmende Wichtigkeit der Integration von ökologischen Aspekten in das Informationsmanagement deutlich. Er umfasst die sechs Kapitel mit folgenden Überschriften:
- Für eine anspruchsvolle Klimapolitik
- Nachhaltige Energiepolitik fortsetzen
- Natur schützen und nutzen
- Mobilität umweltgerecht gestalten
- Gesunde Umwelt - gesunder Mensch.90
Durch die Umweltpolitik der „International Standardization Organisation“ (ISO) Normen kann der Umweltschutz systematisch im Management verankert werden. Die ISO 14000 Familie befasst sich hauptsächlich mit dem Umweltmanagement. Dies bedeutet konkret für Organisationen, dass die schädlichen Auswirkungen auf die Umwelt bei der Herstellung Ihrer Produkte minimiert werden sollen. Des Weiteren soll eine kontinuierliche Optimierung beim Verbrauch der Umweltfaktoren erreicht werden.91
Weitere Informationen zu diesen Normen sind im Gliederungspunkt 4.1.5 zu finden.
Erste praktische Ansätze zur Umsetzung dieser Berichtsart sind in Form von „social accounting“ oder einer „social balance sheet“ während den 60iger Jahren in den USA entstanden. In Deutschland wurde die erste Sozialbilanz 1973 von einem Energieunternehmen namens STEAG AG publiziert.92
Ein Sozialbericht ist Teil des Geschäftsberichtes der Daten und Fakten über die Entwick- lungen der Belegschaft, Alter, Krankheitstagen, Lohn- bzw. Gehaltsummen, Sozialleistun- gen sowie über soziale Aktivitäten der Gemeinschaft beinhaltet.93 Prinzipiell dient diese Berichtsform dazu, dass Unternehmen ihre sozialen Aspekte aus ihren betrieblichen Aktivitäten beziffern. In diesem findet sich oftmals der Personalbericht wieder, der eine Sonderform des Sozialberichtes ist. Sinn und Zweck für die Aufstellung eines Sozialberichts ist die Erfassung von Informationen, die im klassischen Rechnungswesen nicht erscheinen bzw. nicht isoliert dargestellt werden.
Entstanden ist diese Form der Berichterstattung aufgrund verschiedener Bedürfnisse. Hierbei stand die Erfüllung der folgenden Ansprüche im Vordergrund:94
- Human Resource Accounting
Hinter diesem Gedanken steckt die monetäre Bewertung des Humanvermögens. Dieses Vermögen bezieht sich auf das interne Betriebsleben. Als Beispiel wäre die Leistungsbereitschaft der Angestellten zu nennen.
- Corporate Social Accounting
Hierbei sind zum betriebsinternen Humankapital die Effekte der unterneh- merischen Tätigkeiten zu integrieren. Ziel ist eine zahlenmäßige Ermittlung des sozialen Gewinns/Verlusts der Unternehmensaktivitäten. Dieser Ansatz ist jedoch in der Praxis schwer realisierbar. Eine genaue Quantifizierung und Evaluierung belangvoller Kosten und Nutzen ist problematisch.
- Corporate Social Audit
Aufgabe der Audits ist es auf Ebene der gesellschaftsbezogenen Rechnungslegung die Entwicklung und externe Überprüfung vorzunehmen. Dadurch soll ein Fundament für die Bewertung von gesellschaftlichen Unternehmensaktivitäten geschaffen werden. Aufbauend auf dieser Basis ist die Anwendung der allgemein anerkannten Standards möglich.
In Frankreich besteht bspw. eine gesetzliche Verpflichtung für Unternehmen mit mehr als 300 Arbeitnehmern eine sog. „bilan social“ zu erstellen.
Der Trend in den letzten Jahren ging dahin, dass die Sozialberichte als Corporate Citizenship-Berichte publiziert wurden. Hierunter ist das gesellschaftliche Interesse der Unternehmung zu verstehen. Inhalte dieser Berichte sind u.a. Beiträge zu sozialen Projekten, Spenden oder das Engagement in Entwicklungsländern.95
1 Vgl. CLAUSEN, J. et al., Schritte zur Nachhaltigkeitsberichterstattung, 2000, S. 56.
2 „1992 beschlossen fast alle Staaten der Erde während der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwick- lung (UNCED) in Rio de Janeiro mit der Verabschiedung der Rio Deklaration und der Agenda 21, dem Ziel der Nachhal- tigen Entwicklung in Zukunft nachzukommen.“ SEILINGER-HAUSMANN, J. D./LIEDTKE, C., 10 Jahre Ökoeffizienz, 2001, S. 23-37.
3 Vgl. http://www.globalreporting.org aufgerufen am 08.04.2007.
4 Stephan Schmidheiny legte währende der UNCED 1990 eine Erklärung vor, in der Unternehmen sich der nachhaltigen Entwicklung verpflichten. Vgl. SEILER-HAUSMANN, J. D./LIEDKE, C., 10 Jahre Ökoeffizienz, 2001, S. 24.; Angela Merkel stellte 1998 ein Diskussionspapier in Deutschland vor, welches die Ressourceneffizienz vorsah. Vgl. SEILERHAUSMANN, J. D./LIEDKE, C., 10 Jahre Ökoeffizienz, 2001, S. 33.
5 FISCHBACH, R., Volkswirtschaftslehre I, 2000, S. 18.
6 FISCHBACH, R., Volkswirtschaftslehre I, 2000, S. 18.
7 Mit Triple Bottom Line Investing und 3P-Investing wird auf Anlagestrategien Bezug genommen, die Rendite, Umweltfaktoren und Sozialaspekte als Entscheidungsparameter dem Portofolio-Management zugrunde liegen. Vgl. ELKINGTON 1998, zitiert nach: SCHÄFER, H., Triple Bottom Line Investing, 2001, S. 1.
8 Vgl. ZOLLINGER, P., Sustainability Reporting, 2000, S. 69.
9 Vgl. ZOLLINGER, P., Sustainability Reporting, 2000, S. 69.
10 WILLARD, B., The Sustainability Advantage, 2002, S. 5.
11 Vgl. WILLARD, B., The Sustainability Advantage, 2002, S. 21 f.
12 Vgl. WILLARD, B., The Sustainability Advantage, 2002, S. 23 f.
13 Vgl. WILLARD, B., The Sustainability Advantage, 2002, S. 40 f.
14 Vgl. WILLARD, B., The Sustainability Advantage, 2002, S. 28 f.
15 Unter Ökoeffizienz versteht man Wertsteigerung mit geringen Ressourceneinsatz und wenig Umweltbelastung zu erzielen. Vgl. SEILER-HAUSMANN, J. D./LIEDKE, C., 10 Jahre Ökoeffizienz, 2001, S. 25.
16 Vgl. WILLARD, B., The Sustainability Advantage, 2002, S. 60 f.
17 Vgl. WILLARD, B., The Sustainability Advantage, 2002, S. 83 f.
18 Vgl. WILLARD, B., The Sustainability Advantage, 2002, S. 100.
19 Vgl. WILLARD, B., The Sustainability Advantage, 2002, S. 140.
20 “Der Return on Investment als Relation aus Betriebsergebnis zu betriebsbedingtem Gesamtkapital gibt an, wie viel Eigenkapitalzuwachs aus betriebsbedingter Tätigkeit durch das überlassene Vermögen insgesamt erwirtschaftet werden konnte.” REICHMANN, T., Controlling mit Kennzahlen und Managementberichten, 2001, S. 36.
21 Unter Shareholder Value versteht man die Maximierung des monetären Firmenwertes durch Unternehmensentscheidungen. Vgl. ZITZELSBERGER, S., Beratungsaufgaben, 2004, S. 21.
22 Vgl. ELKINGTON J., Cannibals with Forks, 2002, S. 70 ff.
23 SAVITZ, A. W./WEBER, K., The Triple Bottom Line, 2006, S. introduction xiii, Originaltext: “The Triple Bottom Line (TBL) captures the essence of sustainability by measuring the impact of an organization’s activities on the world.”
24 Vgl. SAVITZ, A. W./WEBER, K., The Triple Bottom Line, 2006, S. introduction xiii.
25 Vgl. JENNINGS, V., Addressing the Economic Bottom Line, 2004, S. 156.
26 Vgl. JUNG, H. , Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 2004, S. 686.
27 Vgl. JUNG, H., Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 2004, S. 687.
28 Vgl. STAMPFL, N. S., http://www.perspektive-blau.de, aufgerufen am 29.03.2007.
29 Vgl. http://www.4managers.de - Humankapital, aufgerufen am 25.03.2007.
30 Vgl. STAMPFL, N. S., http://www.perspektive-blau.de, aufgerufen am 29.03.2007.
31 Vgl. CLAUSEN, J. et al., Der Nachhaltigkeitsbericht, 2001, S. 27.
32 Vgl. GILLIVRAY, A. M., Social Capital at Work, 2004, S. 124.
33 Vgl. HOWES, R., Environmental Cost Accounting, 2004, S. 102.
34 Vgl. HELD, M., Nachhaltiges Naturkapital und ökologische Dienstleistungen, 2005, S. 511.
35 Vgl. CLAUSEN, J. et al., Der Nachhaltigkeitsbericht, 2001, S. 31.
36 Unter entscheidungsrelevanten Informationen können Ursprungswerte und einzelne Informationen, komprimierte Kennzahlen oder verdichtete Informationen in Form von Ist-, Prognose- oder Vorgabewerte verstanden werden. Vgl. KÜPPER, H. U., Controlling, 2001, S. 153.
37 Vgl. KÜPPER, H. U./WEBER, J., Taschenlexikon Controlling, 1997, S. 27 f.
38 Vgl. CLAUSEN, J. et al., Schritte zur Nachhaltigkeitsberichterstattung, 2000, S. 14.
39 Vgl. CLAUSEN, J. et al., Der Nachhaltigkeitsbericht, 2001, S. 29.
40 Vgl. CLAUSEN, J. et al, Schritte zur Nachhaltigkeitsberichterstattung, 2000, S. 14 f.
41 INGRAM, R. W./BALDWIN, B. A., Financial Accounting, 1998, S. 555, Originaltext: “An information system fort he measurement and reporting of the transformation of resources into goods and services and the sale or transfer of these goods and services to customers”.
42 Vgl. POSLUSCHNY, P./POSLUSCHNY, M., Das Controlling - 1x1, 2006, S. 25.
43 Vgl. Deloitte (Hrsg.), In the dark, 2004, S.31.
44 Vgl. SCHEFLER, U./BRAUN, R., Dimensionen der Zukunftsfähigkeit, o.J., S. 10.
45 Vgl. CLAUSEN, J. et al., Nachhaltigkeitsberichterstattung, 2002, S.13.
46 Vgl. SCHEFLER, U./BRAUN, R., Dimensionen der Zukunftsfähigkeit, o.J., S. 11.
47 Vgl. SCHEFLER, U./BRAUN, R., Dimensionen der Zukunftsfähigkeit, o.J., S. 11.
48 Vgl. ELKINGTON, J., Enter the Triple Bottom Line, 2004, S. 8 f.; NEUBAUER, M., CSR, 2005, S. 8 f.; ELKINGTON, J., The Triple Bottom Line, 2006, S. 102 f.
49 Vgl. CLAUSEN, J. et al., Der Nachhaltigkeitsbericht, 2001, S. 4.
50 Vgl. POSLUSCHNY, P./POSLUSCHNY, M., Das Controlling - 1x1, 2006, S. 18.
51 Vgl. http://www.4managers.de - due diligence, aufgerufen am 22.06.2007.
52 Vgl. www.golbalreporting.org, aufgerufen am 08.04.2007.
53 Vgl. CLAUSEN, J. et al., Schritte zur Nachhaltigkeitsberichterstattung, 2000, S. 39.
54 Vgl. www.golbalreporting.org, aufgerufen am 08.04.2007.
55 Vgl. www.golbalreporting.org, aufgerufen am 08.04.2007.
56 Vgl. LOEW, T. et al., Bedeutung der internationalen CSR-Diskussion für Nachhaltigkeit, 2004, S. 73.
57 Vgl. CLAUSEN, J. et al., Nachhaltigkeitsberichterstattung, 2002, S. 16.
58 Vgl. CLAUSEN, J. et al., Nachhaltigkeitsberichterstattung, 2002, S. 16.; SEILER-HAUSMANN, J. D./LIEDKE, C., 10 Jahre Ökoeffizienz, 2001, S. 25.
59 Vgl. CLAUSEN, J. et al., Nachhaltigkeitsberichterstattung, 2002, S. 16.
60 Vgl. GLOBAL COMPACT (Hrsg.), http://www.unglobalcompact.org - Participants and Stakeholder, aufgerufen am 25.07.2007.
61 Vgl. REUTER, M./BLESS, T., KPMG: Nachhaltigkeitsberichterstattung auf dem Vormarsch, 2005.
62 Vgl. KPMG (Hrsg.), Internationall Survey of Corporate Responsibility Reporting, 2005, S. 40.
63 Vgl. LENZEN, E. et al., Britische Regierung will die Wirtschaft auf Nachhaltigkeit trimmen, 2003.
64 Vgl. LOEW, T./CLAUSEN, J./WESTERMANN, U., Nachhaltigkeitsberichterstattung in Deutschland, 2005, S. 9.
65 Vgl. SCHUBERT, J., Sustainability: A guide to triple bottom line reporting, 2003, S.2.
66 Vgl. AUSTRALIAN GOVERNMENT (Hrsg.), http://www.partnerships.gov.au/links/triple.htm, aufgerufen am 24.07.2007.
67 Vgl. KPMG (Hrsg.), International Survey of Corporate Responsibility Reporting, 2005, S. 40.
68 Vgl. LENZEN, E. et al., Japan: Der Trend geht zum Nachhaltigkeitsbericht, 2004.
69 WENDELS, C. et al., China: The Wind of Change?, 2007, S. 280.
70 WENDELS, C. et al., China: The Wind of Change?, 2007, S. 280.
71 WENDELS, C. et al., China: The Wind of Change?, 2007, S. 280.
72 WENDELS, C. et al., China: The Wind of Change?, 2007, S. 280.
73 Vgl. LOEW, T./CLAUSEN, J./WESTERMANN, U., Nachhaltigkeitsberichterstattung in Deutschland, 2005, S. 37.
74 Vgl. LENZEN, E. et al., Global Compact-Chef Georg Kell im Interview, 2005.
75 GLOBAL COMPACT BÜRO - Vereinte Nationen (Hrsg.), Der Global Compact, 2005, S. 4-6.
76 Vgl. GLOBAL COMPACT BÜRO - Vereinte Nationen (Hrsg.), Der Global Compact, 2005.
77 Vgl. KPMG (Hrsg.), International Survey of Corporate Responsibility Reporting, 2005, S. 42.
78 Vgl. KPMG (Hrsg.), http://www.kpmg.de - SOA, 2007, aufgerufen am 17.07.2007.
79 Vgl. PRELLER, E., Controlling und Sustainability, 2007, S. 51 f.
80 Vgl. SCHOLZ, C., BFuP, 2007, S. 30 - 32.
81 SCHOLZ, C., BFuP, 2007, S. 32.
82 Vgl. ELKINGTON, J./DUDOK VAN HEEL O., Foreword, 2002, S. xviii.
83 Vgl. COENENBERG, A. G., Jahresabschluss und Jahresabschlussanalyse, 2005, S. 28.
84 Vgl. COENENBERG, A. G., Jahresabschluss und Jahresabschlussanalyse, 2005, S. 29.
85 Vgl. DAUB, C. H., Developing a Framework for Integrated TBL, o.J., S. 5.
86 Vgl. SCHIEBEL, W./KONRAD, A./MARTINUZZI, A., CSR in der Lehre, o.J., S. 7.
87 Vgl. DAUB, C. H., Developing a Framework for Integrated TBL, o.J., S. 5 f.
88 Vgl. DAUB, C. H., Developing a Framework for Integrated TBL, o.J., S. 9.
89 Vgl. LOEW, T. et al., Bedeutung der internationalen CSR-Diskussion für Nachhaltigkeit, 2004, S. 75.
90 Vgl. SCHROEREN, M. , http://www.innovations-report.de, aufgerufen am 30.03.2007.
91 Vgl. www.iso.org, aufgerufen am 30.03.2006.
92 Vgl. CLAUSEN, J. et al., Nachhaltigkeitsberichterstattung, 2002, S. 71 f.
93 Vgl. HADELER, T./WINTER, E., Wirtschaftslexikon, 2000, S. 2796.
94 Vgl. CLAUSEN, J. et al., Nachhaltigkeitsberichterstattung, 2002, S. 71.
95 Vgl. CLAUSEN, J. et. al., Nachhaltigkeitsberichterstattung, 2002, S. 72-79.
Diplom-Kauffrau Jennifer Schubert (Autor)
V89320
9783638071741
Triple Bottom Line Accounting Reporting
Diplom-Kauffrau Jennifer Schubert (Autor), 2007, Triple Bottom Line im Accounting und Reporting, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/89320
Untersuchung der Rolle des Nachhaltigkeitgedankens bei Kinderbeklei...
Entwicklung eines Konzeptes zur Berichtgestaltung für das Integrate...

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 § 315
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