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Timestamp: 2020-08-04 05:28:06+00:00

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Tommy's Flight Center | Log - Leitfaden mit Hygienehinweisen für Luftsportvereine zur Wiederaufnahme des Flugbetriebs seit dem 11. Mai 2020
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Leitfaden mit Hygienehinweisen für Luftsportvereine zur Wiederaufnahme des Flugbetriebs seit dem 11. Mai 2020
Die Bayerische Staatsregierung hat weitere Lockerungen im Sport ab dem 8. Juni beschlossen. Der Flugsport gehört bereits seit 11. Mai zu den wieder zugelassenen Sportarten.
Die Regelungen wurden in enger Zusammenarbeit zwischen dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege sowie dem Bayerischen Landes-Sportverband (BLSV) und seinen Sportfachverbänden (hier LVB) erarbeitet.
Im Vollzug des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) wird für die Ausarbeitung und Umsetzung von individuellen Schutz- und Hygienekonzepten im Bereich des Sports (§ 9 der 5. BayIfSMV) ein Mindestrahmen vorgegeben:
https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/assets/stmi/sus/katastrophenschutz/final_2020-05- 29_rahmenhygienekonzept_sport.pdf
Die vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) erstellten „10 Leitplanken für den Sport“ bilden weiterhin die allgemeine Basis für die Wiederaufnahme des Sports:
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DOSB-Leitplanken:
• Freiluftaktivitäten präferieren
• Hygieneregeln einhalten
• Veranstaltungen wie Mitgliederversammlungen und Feste unterlassen
LVB, Version 02 3
Die speziell für Bayern geltenden Regelungen für den Sport sind in der Fünften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmen-Verordnung (5. BayIfSMV) geregelt.
Diese ist mit Wirkung ab 30. Mai in Bayern in Kraft getreten, sie gilt (vorerst) bis einschließlich 14. Juni.
Nachfolgend haben wir einige für den Sport relevante, wichtige und somit zwingend einzuhaltende Auszüge daraus aufgeführt.
Die Verordnung enthält als nunmehr Teil 3 ein gesondertes Kapitel „Sport, Spiel, Freizeit mit dem § 9 Sport“, weshalb wir dieses vorangestellt haben.
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Teil 3, Sport, Spiel, Freizeit
Auszug § 9, Sport
(1) „Der Betrieb und die Nutzung von Sporthallen, Sportplätzen, Fitnessstudios und anderen Sportstätten ... sind vorbehaltlich der folgenden Absätze untersagt:
(2) Der Trainingsbetrieb an der frischen Luft im öffentlichen Raum oder auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportstätten ... ist unter Einhaltung der folgenden Voraussetzungen zulässig:
1. Einhaltung der Beschränkungen nach § 1 Abs. 1,
2. Ausübung allein oder in kleinen Gruppen von bis zu fünf Personen, ab dem 8.
Juni 2020 in Gruppen bis zu 20 Personen
3. kontaktfreie Durchführung,
4. keine Nutzung von Umkleidekabinen in geschlossenen Räumlichkeiten,
5. konsequente Einhaltung der Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei gemeinsamer Nutzung von Sportgeräten,
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6. keine Nutzung von Nassbereichen in geschlossenen Räumlichkeiten, die
Öffnung von gesonderten WC-Anlagen ist jedoch möglich,
7. Vermeidung von Warteschlangen beim Zutritt zu oder Verlassen von Anlagen,
8. In geschlossenen Räumlichkeiten, insbesondere beim Durchqueren von Eingangsbereichen, bei der Entnahme und dem Zurückstellen von Sportgeräten sowie bei der Nutzung von WC-Anlagen besteht Maskenpflicht,
9. keine besondere Gefährdung von vulnerablen Personen und
10. keine Zuschauer.“
(5) Der Wettkampfbetrieb an der frischen Luft im öffentlichen Raum oder auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportstätten ist im Übrigen zulässig, wenn die Voraussetzungen des Absatzes (2) Nr. 1 bis 10 beachtet werden.
Der Betreiber hat ein auf den jeweiligen Standort und Wettkampf zugeschnittenes Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage eines von den Staatsministerien des Innern, für Sport und Integration und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.
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Gemäß 5. BayIfSMV sind weiterhin unbedingt einzuhalten:
• „(1) Jeder wird angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten (Auszug § 1).
• „Der Aufenthalt mehrerer Personen im öffentlichen Raum ist so zu gestalten, dass er höchstens den Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister sowie Angehörige eines weiteren Hausstands umfasst“. (Auszug § 2)
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• „Vorbehaltlich speziellerer Regelungen in dieser Verordnung sind Veranstaltungen, Versammlungen und Ansammlungen landesweit untersagt. Ausnahmegenehmigungen können auf Antrag von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde erteilt werden, soweit dies im Einzelfall aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.“ (Auszug § 5)
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Zusätzliche, allgemeine Regelungen für den Luftsport
• Die Organisation des Betriebes am Flugplatz erfolgt durch den Halter bzw. Vereinsvorstand. Bei mehreren Sportarten (Vereinen) an einem Flugplatz ist die Organisation durch die Vorstände zu koordinieren.
• Der Halter von Fluggeländen /der Vereinsvorstand ist neben der Organisation des Flugbetriebs auch für die Einhaltung der Regeln verantwortlich
• Die Vereinsmitglieder sind über die einzuhaltenden Maßnahmen im Vorfeld und auch vor Ort in geeigneter Form zu informieren
• Beschränkung des Flugbetriebs- und Funktionspersonals auf ein Minimum (ggf. Vorplanungen der flugbetrieblichen Aktivitäten über z.B. EDV-gestützte Systeme o.ä.)
• Der Aufenthalt am Flugplatz sollte auf die zum Fliegen notwendige Zeitspanne beschränkt werden
• Der Zutritt zum Fluggelände sollte ausschließlich von Personen erfolgen, die am Flug- bzw. Sprungbetrieb aktiv teilnehmen
• Führung einer Anwesenheits-/Teilnehmerliste der am Flugbetrieb teilnehmenden Personen
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• Einweisung der am Flugbetrieb teilnehmenden/am Flugplatz mithelfenden Vereinsmitglieder (per E-Mail und/oder vor Ort, dabei ausreichend Abstände, Kleingruppen)
• Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstände; ein unvermeidbares Unterschreiten erfordert die Nutzung einer Mund-Nasen- Bedeckung!
• Einhaltung der Beteiligten in Kleingruppen bis maximal fünf Personen; ab dem 8. Juni bis maximal 20 Personen
• Hygieneregelungen sind strikt einzuhalten und durch Aushänge bedarfsgerecht und ortsbezogen aufzuzeigen (z.B. Toiletten, Vorbereitungsraum etc.)
• Einhaltung der Hygienevorschriften: Sicherstellung ausreichender Waschgelegenheiten und Desinfektionsmöglichkeiten, Desinfektionsmittel, Papierhandtücher
• Überprüfungs-/Checkflüge auf das notwendige Maß beschränken; Mund- Nasen-Bedeckung ist für Pilot und Fluglehrer dabei obligatorisch
• Vereinsheime, Umkleiden, Veranstaltungsräume bleiben geschlossen
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• Personen mit erkennbaren Symptomen sind vom Flugbetrieb auszuschließen und dürfen sich nicht auf dem Fluggelände aufhalten
• Flugsport darf nur durchgeführt werden, wenn kein Infektionsverdacht vorliegt
• Bei einem Infektionsverdacht ist die Teilnahme der Person /Personen am Flugbetrieb sofort auszusetzen, die zuständigen Behörden sind umgehend mit den entsprechend erforderlichen Informationen zu benachrichtigen
• Die Flugsicherheit steht stets im Vordergrund
• Wegen der Nichtzulassung von Zuschauern den Zugang zu Besucherräumen,
Terrassen, Sitzecken etc. vermeiden /sichtbar absperren.
• Auch im Rahmen eines Notfallmanagements sind so weit wie möglich das allgemeine Abstandsgebot sowie die Mund-Nasenbedeckung einzuhalten.
• Vereinsgaststätten dürfen in Verantwortung der Betreiber wieder öffnen, wenn die erforderliche Einhaltung der geltenden Hygieneschutzmaßnahmen gewährleistet ist. Die entsprechenden Handlungsempfehlungen des Ministeriums zum Thema „Gastronomie“ sind dazu unbedingt zu beachten:
http://stmgp.bayern.de/wp-content/uploads/2020/05/konsolidierte_lesefassung_gastrokonzept.pdf
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Anhang: Maßnahmen zur Sicherstellung der DOSB-Leitplanken und der 5. BayIfSMV
F. Ultraleichtflug
• Hierbei ist wegen der Eigenstartfähigkeit keine gesonderte Starthilfe durch Dritte erforderlich
• Bei zwei Insassen sollten diese einen Mund- und Nasenschutz tragen, auch wenn für die beiden Personen im Innenverhältnis zueinander die allgemeine Kontaktbeschränkung nicht gilt.
Siehe dazu auch Punkt 4., Absatz d) der Rahmenhygienekonzeption Sport: „Die Nutzer ... sind darauf hinzuweisen, dass die Nichteinhaltung der Mindestabstandsregel von 1,5 Metern nur den Personen gestattet ist, für die im Verhältnis zueinander die allgemeine Kontaktbeschränkung nicht gilt (z. B. Personen des eigenen Hausstands).
• Eine gesonderte, namentliche Dokumentationen zu den Insassen, dazu Flugdauer und Anwesenheit am Flugplatz, sind über entsprechende Aufzeichnungen zu gewährleisten, die nach Ablauf eines Monats zu vernichten sind.
• Nach jedem Flug erfolgt eine gründliche Desinfektion der Cockpitarmaturen 04.06.2020 Titel/Autor 2
• Sport- und Trainingsflüge über Staatsgrenzen sollten vermieden werden, (mindestens während der Dauer der derzeitigen Grenzkontrollen)
• Theorieunterricht hat, wo möglich, durch e-Learning, Videokonferenzen und Distance-Learning zu erfolgen
• In der Praxisausbildung ist eine Mund- und Nasenschutzmaske obligatorisch
• Flugvorbereitung hat grundsätzlich individuell zu erfolgen und soll, wann immer
möglich, in der häuslichen Umgebung durchgeführt werden.
• Flugvorbesprechungen mit Flugschülern sollen, wann immer möglich, fernmündlich vorab erfolgen.
• Headsets sind personalisiert auszugeben und vor und nach jeder Nutzung zu desinfizieren.
• Wo immer möglich sind eigene Headsets zu verwenden.
• Flugnachbesprechungen haben außerhalb von Luftfahrzeugen, bevorzugt
fernmündlich zu erfolgen.
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• Theoretische Ausbildungen sind nach Möglichkeit als Web-Seminare oder im Freien (z.B. Pavillon) durchzuführen.
• Ist Theorieunterricht im Rahmen von Frontalunterricht unumgänglich, sind Abstandsregeln wie z. B. in Schulen einzuhalten.
• Bei Fluglehrer-Check, Gurtzeug-Einstellung, Partner-Check, Starthilfe, usw. sind von allen Beteiligten Mund- und Nasenschutz tragen.
• Es sollten nur Flüge mit /von Mitgliedern durchgeführt werden.
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NameeMail/Fon

References: § 9
 § 9
 § 1
 § 1
 § 2
 § 5