Source: http://www.gwpda.org/wwi-www/CRB/CRB2-17b.htm
Timestamp: 2017-12-18 01:12:54+00:00

Document:
Gay & Fisher. The Commission for Relief in Belgium. 1929. Chapter Seventeen, Section 2
GERMAN GUARANTEES AND DECLARATIONS, cont'd
A majority of the documents in this group relate to the privileged status of the supplies for relief. The most important are the guarantees of the immunity of imported supplies and the local harvest from military requisition or for any purpose except for the benefit of the Belgian people. Besides these fundamental undertakings there are others relating to various details of handling and distribution---customs duties, the use of canal boats and tugs, freight charges, the privileges of C.R.B. delegates and local relief officials to make inspection trips in certain zones. These are by no means all the guarantees of this general category issued by the Germans, but they include the most important and illustrate the variety of matters which were affected.
The guarantees varied in origin as in subject matter; some were formal statements by the Governor-General; some were decrees and others letters or memoranda from department officials. They were addressed to the Patron Ministers, to the Comité National, and to the C.R.B. After April 1916 when the Governor-General established the Vermittlungsstelle(487) as a special department of the German Government in Belgium to handle relief matters, much of the confusion and competition among German departments for authority in relief affairs disappeared. The Vermittlungsstelle became the channel through which the relief organizations secured new German undertakings. The more important questions, however, were handled as before by formal communications between the Governor-General and the Patron Ministers.
[28].....................................DOCUMENT NO. 618
19 September 1914, VON LÜTTWITZ TO SHALER, agreeing to furnish passes for imported relief provisions
Militär-Gouverneur von Brüssel
den 19ten September 1914
Herrn Millard King Shaler
Hochwohlgeboren Brüssel
Der Transport von Lebensmitteln, die für die Verpflegung der armen Brüsseler Bevölkerung dienen sollen, wird hierdurch grundsätzlich genehmigt. Ich mache aber darauf aufmerksam, dass während der Dauer militärischer Operationen innerhalb Belgiens die Benutzung der Kanäle ausgeschlossen, die Benutzung von Autos gefährlich und der Transport mittels Eisenbahn unter Umständen nur mit Verzögerung möglich ist.
Ich bin bereit, Ihnen Bescheinigungen, die als Ausweise für Ihre Lebensmitteltransporte dienen sollen, in der vorgeschlagenen Form zu unterstempeln. Sie wollen deshalb gefälligst sich derartige Formulare in der erforderlichen Zahl drucken lassen und zur Abstempelung hierher reichen.
(Sgd.) VON LÜTTWITZ
17 September 1914, VON DER GOLTZ TO WHITLOCK, agreeing that the German Government will not requisition supplies destined for Belgian civil population (Document 1, chapter i, is an English translation of this letter)
16 October 1914, VON DER GOLTZ TO THE COMITÉ CENTRAL, guaranteeing freedom from requisition of imported foodstuffs of all kinds (Document 7, chapter i, is an English translation of the following)
General-Gouvernement in Belgien
BRÜSSEL, den 16. Oktober 1914
Auf die sehr gefällige Zuschrift vom heutigen Tage beehre ich mich ganz ergebenst zu erwidern, dass ich das Unternehmen des Comité Central de Secours et d'Alimentation mit lebhafter Genugtuung begrüsse und kein Bedenken trage, hiermit ausdrücklich und förmlich die Versicherung zu geben, dass die zur Ernährung der Zivilbevölkerung von Belgien seitens des Komitees eingeführten Lebensmittel aller Art ausschliesslich für die Bedürfnisse der Bevölkerung Belgiens vorbehalten sind, dass diesselben demnach von der Requisition seitens der Militärbehörden frei sein sollen und endlich, dass dieselben zur ausschliesslichen Verfügung des Komitees verbleiben.
FRH. v. D. GOLTZ,
[31].....................................DOCUMENT NO. 619
29 October 1914, from General Government, protecting relief provisions and canal boats transporting them from requisition
BRÜSSEL, den 29. Oktober 1914
Die Gesandtschaft der Vereinigten Staaten von Amerika in Brüssel ist berechtigt Lebensmittel von Holland nach Brüssel auf dem Wasserweg via Antwerpen befördern zu lassen.
Lebensmittel sowie die Fahrzeuge sind vor Requisitionen zu schützen.
Gültig bis Ende November 1914.
Der Oberquartiermeister
(S.) SCHERENBERG
[32].....................................DOCUMENT NO. 620
5 November 1914, COMMISSIONER FOR BANKS TO THE SOCIÉTÉ GÉNÉRALE, authorizing the use of its London funds to finance food imports
BRUSSELS, 5 November 1914
To the Société Générale
In reply to your verbal request I inform you that you can be authorized to draw on your credit in the banks of London, but exclusively for the purposes of assuring the financial service of the importations of foodstuffs into Belgium.
Your drafts should be issued in such a way that you will place the necessary sums in pounds at the disposal of the Spanish-American Committee constituted for the importation of the foodstuffs. Each individual draft, to be valid, must be countersigned by one of the commissioners delegated for your institution.
(Signed) VON LUMM
Commissioner for Banks in Belgium
14 November 1914, VON DER GOLTZ TO WHITLOCK, declaring that imported relief supplies will be devoted exclusively to the civil population and that the army will discontinue requisitions of local produce (Document 316, chapter viii, is an English translation of this letter)
[34].....................................DOCUMENT NO. 621
16 November 1914, by the GENERAL GOVERNMENT TO THE PROVINCIAL AND ETAPE AUTHORITIES, describing the relief organization and confirming the guarantees against requisition of imported supplies
Verwaltungschef bei dem
Geschäftsnummer 5 à 212
BRÜSSEL, den 16. November 1914
Auf Wunsch des Comité Central de Secours et d'Alimentation, Brüssel, rue de Naples 48, Telephon No. 140, das wie bekannt damit betraut ist, die belgische Zivilbevölkerung mit Brotfrucht, Salz und anderen Lebensmitteln, Kleidungsstücken sowie später vielleicht auch mit Petroleum zu versorgen, beehre ich mich, folgendes mitzuteilen:
1. Das Zentralkomitee steht unter dem Ehrenschutz des hiesigen spanischen und amerikanischen Gesandten. Die englische Regierung hat auf deren Intervention zugelassen, dass für das Zentralkomitee Brotgetreide aus England und Amerika auf neutralen Schiffen nach neutralen Häfen (und zwar zunächst nach Rotterdam) befördert werden unter der Bedingung, dass die Sendungen an den amerikanischen Gesandten in Brüssel gerichtet, und dass die Getreidevorräte lediglich zur Versorgung der belgischen Zivilbevölkerung verwendet werden.
Diese Zusicherung und die aus ihr folgende Befreiung der in den Mühlen und den Depots des Comités sowie auf dem Transport (Wasser- Schienenweg und Landweg) befindlichen und durch eine Abschrift kenntlichen Vorräte von jeglicher militärischer Requisition hat der Herr General-Gouverneur dem amerikanischen und spanischen Gesandten ausdrücklich und förmlich gegeben. Diese Zusicherung ist sinngemäss auch auf alle zur Linderung der Not der belgischen Zivilbevölkerung eingeführten Sachen zu erstrecken.
2. Die Heranführung der in Rotterdam eintreffenden Getreidemengen erfolgt auf Anweisung eines in Rotterdam bestehenden Zweiges des von dem amerikanischen Kapitän Lucey geleiteten Komitees, das die Getreidemengen entweder unter Benutzung der Schiffahrt nach Antwerpen und von dort entweder mit der Eisenbahn oder auf dem Kanalwege in die belgischen Mühlen und Depots, oder unter Benutzung der holländischen Bahnlinien und unter Weiterführung auf den angrenzenden belgischen Linien abführt. Die Depots stehen unter amerikanischem Schutze und werden von einem amerikanischen Staatsangehörigen verwaltet. Die Zuführung des Getreides von Rotterdam seitens aller in Betracht kommenden Verkehrsbehörden wird in jeder Weise zu fördern sein. Ich bitte daher den in Betracht kommenden Verkehrsbehörden entsprechende Anweisungen zugehen lassen zu wollen. Ebenfalls möchte den Depotsverwaltern tunlichstes Entgegenkommen zu zeigen sein.
3. In jeder Provinz Belgiens hat das Zentralkomittee Unterkomitees eingesetzt, welche beauftragt sind die Bedürfnisse der Provinzen im Einvernehmen mit dem zuständigen Präsidenten der Zivilverwaltung festzustellen und durch dessen Vermittlung brieflich, oder soweit erforderlich, telegraphisch, hierher behufs Weitergabe an das Zentralkomitee in Brüssel, zu übermitteln. Weiterhin haben die Provinzkomitees die Aufgabe, für die Verteilung der Vorräte in die einzelnen Gemeinden ihres Bezirkes Sorge zu tragen. Es erscheint dringend erwünscht, dass die Vorsitzenden der Provinzkomitees im Verkehr mit den einzelnen Gemeinden der Provinz hinsichtlich der Passerteilung sowie besonders hinsichtlich der Beförderungsmittel von seiten der zuständigen Militär- und Zivilbehörden möglichstes Entgegenkommen finden.
Das Zentralkomitee besteht aus 18 sämmtlich in Brüssel wohnenden Mitgliedern, von denen je 2 aus den einzelnen 9 belgischen Provinzen stammen. Das Zentralkomitee wird demnächst 4 Personen bezeichnen, welche beauftragt sind die Tätigkeit der Provinzkomitees zu kontrollieren, weil ohne die Kontrolle die begründete Befürchtung besteht, dass ungerechtfertigte Ansprüche von einzelnen Provinzen dem Zentralkomitee gegenüber erhoben werden, die eine gleichmässige Verteilung der Vorräte für ganz Belgien in Frage stellen würden.
Die Namen der Vorsitzenden der Provinzial-Komitees sind folgende:
Ch. Janssen Provinz Brabant
Louis Franck Provinz Antwerpen
Constant Hendrickx Provinz Ostflandern
Fulgence Masson Provinz Hennegau
Paul Van Hoegaerden Provinz Lüttich
le Baron Goffinet, Auguste Provinz Luxemburg
le Baron A. d'Huart Provinz Namur
4. Die Befreiung von Requisitionen bezieht sich gleichmässig auf diejenigen Vorräte, welche seitens der Armee-Intendantur in Mengen von je 5.000 Tonnen aus den in Antwerpen vorgefundenen Vorräten dem Zentralkomitee verteilt und von diesem in den 5 Mühlen in Brüssel, 3 Mühlen in Löwen und einer Mühle in Vilvorde zum Vermahlen gebracht und von dort zum Teil bereits in die Depots nach Brüssel, Mons, Charleroi, Lüttich und Verviers überführt worden sind.
[35].....................................DOCUMENT NO. 622
10 December 1914, BELGIAN RAILROAD ADMINISTRATION TO C.R.B., confirming the reduction in freight rates on imported relief supplies
BRUSSELS, 10 December 1914
As we informed your representative on the 7th of this month we are willing to grant, from the 16th of December, a reduction in the loading tariff for foodstuffs (wheat, flour, rice, maize, and dried leguminous plants) imported by rail by the Comité de Secours for the relief of the Belgian population, on the basis of 5 cents per 1,000 Kgs. (1 ton) at a minimum freight rate of 10 francs per waggon. This represents a reduction of 50 per cent of the existing freight rate. The consignment must be sent with a certificate signed by the delegate of the Brussels Central Committee or of the Provincial Committee. The certificate is to have the following wording:
"We certify that it is consignment of foodstuffs of the Comité de Secours in Brussels, for the relief of the Belgian civilian population."
In order to notify the respective authorities, we should be glad to know, as soon as possible, which committees are authorized to give those certificates. At the same time we must make it a condition that the sender and the consignee be instructed to give, whenever required to do so, a proof to the railway authorities of the origin and destination of the merchandise.
Up to the 15th of December, we are willing to grant the same reduction on the receipt of a claim for restitution which must be addressed to us together with the respective certificates and bills of lading.
(Signed) LEO
Belgian Railroad Administration
Fig. 22. GERMAN GUARANTEE, 16 OCTOBER 1917, SIGNED BY GOVERNOR GENERAL VON DER GOLTZ
[36].....................................DOCUMENT NO. 623
12 December 1914, VON SANDT TO VILLALOBAR, guaranteeing from requisition imported wearing apparel as well as clothing collected in Belgium for charitable purposes
BRÜSSEL, den 12. Dezember 1914
Auf das sehr gefällige Schreiben vom 22. v. M. beehre ich mich Euerer Exzellenz ganz ergebenst mitzuteilen, dass der Herr General-gouverneur auch die Kleidungsstücke, die das Comité National einführt, sowie die zum Zwecken der Wohltätigkeit angefertigten und aufbewahrten Bekleidungsgegenstände in den belgischen Arbeitsstätten und Dépôts unter den Schutz gegen militärische Requisitionen gestellt hat.
Ich darf Euere Exzellenz bitten, den Interessenten hiervon Kenntnis geben zu wollen.
Mit dem Ausdruck vollkommenster Hochachtung habe ich die Ehre zu verbleiben,
Euerer Exzellenz sehr ergebener
(S.) VON SANDT
An Seine Exzellenz dem Königlich Spanischen Minister
Herrn Marquis de Villalobar,
[37].....................................DOCUMENT NO. 624
24 December 1914, MINISTER OF FINANCE TO THE C.R.B., stating that the Governor-General had granted exemption of customs-duty on imported flour
BRUXELLES, le 24 décembre 1914
Sous confirmation de la lettre qui vous a été adressée le 22 décembre courant par M. l'Administrateur Directeur Général Janssens, j'ai l'honneur de vous faire savoir qu'un arrêté de M. le Gouverneur Général en date du 17 de ce mois, dont je viens de recevoir connaissance, accorde l'exemption des droits d'entrée pour les farines étrangères livrées au Comité National de Secours et d'Alimentation.
En conséquence, les instructions nécessaires ont été données à la douane de Loozen en vue de la restitution de la somme de 8.000 fr. qui a été consignée pour les farines chargées à bord du bateau "Emanuel," auquel se rapporte votre requête du 22 de ce mois, n° 25.
Pour l'Administrateur-Directeur Général des
contributions directes, douanes et accises:
48 Rue de Naples
[38].....................................DOCUMENT NO. 625
1 January 1915, authorized by GENERAL GOVERNMENT, protecting shipments of relief supplies from requisitions.
[39].....................................DOCUMENT NO. 626
13 January 1915, VON SANDT TO WHITLOCK, informing him of the extension of the guarantees to exempt imported fodder from military requisition
Geschäftsnummer VII-450 II
BRÜSSEL, den 13. Januar 1915
Euer Exzellenz beehre ich mich sehr ergebenst mitzuteilen, dass der Herr General-Gouverneur nach einer Verordnung vom 5. d. M. die Befreiung der vom Comité National de Secours et d'Alimentation für die Zivilbevölkerung in Belgien aus dem Auslande eingeführten Lebensmittel u.s.w. von jeder militärischen Requisition auch auf Futtermittel und Vieh ausgedehnt hat, welche das Comité einführen wird.
Es sind ferner, wie aus der beifolgenden Verordnung des Herrn General-Gouverneurs vom 26. Dezember v. J. hervorgeht, bestimmte Tierarten vor militärischem Zugriff geschützt. Somit ist den von dem Comité National, section agricole, vorgetragenen Wünschen weitgehende Rechnung getragen worden.
(S.) DR. VON SANDT
den Minister der Vereinigten Staaten von Nord-Amerika,
Herrn Brand Whitlock,
[40].....................................DOCUMENT NO. 627
19 January 1915, VON SANDT TO THE C.R.B., stating that importations of all relief supplies are duty free
BRUSSELS, 19 January 1915
The Commission for Relief in Belgium, B
In response to your favor of December 31st, I have the honor to inform you that bacon, ham, and apples are in accordance with the Belgian tariff already duty-free. The same thing will probably prove to be the case with the other articles of food which you import, since most articles of food are duty-free in Belgium. Consequently no further measures are necessary in order to secure the duty-free importation of such articles of food.
(Signed) DR. SANDT
GENERAL GOVERNMENT IN BELGIUM
21 January 1915, by VON BISSING, prohibiting the requisition, by the military, of foodstuffs and fodder of any kind replacement of which must be effected by importation (Document 322, chapter viii, is an English translation of the following)
IV a No. 533/1.IIa
BRÜSSEL, den 21. 1. 1915
Mit meiner Zustimmung ist durch Vermittlung des Auswärtigen Amtes dem Comité National de Secours et d'Alimentation die Zusicherung gemacht worden, dass sämtlichen mir unterstellten Truppen verboten wird, Nahrungs- oder künstliche Futtermittel irgend welcher Art, deren Ersatz durch Einfuhr seitens des Comités zu erfolgen hat, zu requirieren.
Indem ich im Anschlusse an den Erlass vom 24. 11. 14. IVa. IIb. Nr. 727/II. II dieses Verbot ergehen lasse, bemerke ich, dass es sich bei den vom Comité eingeführten Vorräten bisher um Mehl und Brot getreide, Reis, Erbsen, Bohnen, Salz, Mais und Zucker gehandelt hat, dass aber in nächster Zeit voraussichtlich auch Futterkuchen und andere künstliche Futtermittel werden eingeführt werden.
Vorräte dieser Art dürfen deshalb von den mir unterstellten Truppen überhaupt nicht mehr ---also auch nicht gegen Bezahlung---requiriert werden.
Die in Ziffer 6 meines Erlasses vom 29. 12. 14. IVa 1628/12 I bezüglich der in Antwerpen pp. festgehaltenen Massengüter gemachten Ausnahme gilt auch im vorliegenden Falle.
(gez.) FRHR. VON BISSING
(gez.) KRITSZLER
Feld-Intendanturrat
[42].....................................DOCUMENT NO. 628
21 January 1915, GENERAL GOVERNMENT TO WHITLOCK, exempting pharmaceutical articles from requisition
BRÜSSEL, den 21. Januar 1915
Beehre ich mich auf die Note vom 28. Dezember 1914, sehr ergebenst zu erwidern, dass der Herr Generalgouverneur auch die vom Comité National aus dem Auslande eingeführten pharmazeutischen Artikel von jeder Requisition im Gebiet des Generalgouvernements befreit hat. Ich bitte ergebenst um Benachrichtigung des Comité National.
Mit dem Ausdrucke vorzüglicher Hochachtung, habe ich die Ehre zu verbleiben Euer Exzellenz
(S.) KAUFMANN
den Minister der Vereinigten Staaten von Nord-Amerika
Herrn Brand Whitlock, Brüssel
[43].....................................DOCUMENT NO. 629
24 January 1915, GENERAL GOVERNMENT TO COMITÉ NATIONAL, exempting relief supplies from canal tolls in the Occupation Zone
BRÜSSEL, den 24. Januar 1915
Auf das Schreiben vom 31 v. Mts. u. Js.
Ihrem Antrag auf Gewährung von Abgabenfreiheit für Ihre Transporte auf den Kanälen habe ich für das Okkupationsgebiet, soweit dem Staate Einnahmen aus den Kanalgebühren erwachsen, stattgegeben und das Finanzministerium mit der entsprechenden Weisung versehen.
das Comité National de Secours et d'Alimentation
rue des Colonies 66 III
[44].....................................DOCUMENT NO. 630
25 January 1915, by the GENERAL GOVERNMENT, freeing benzine and automobile tires imported for the relief organization from requisition
BRÜSSEL, den 25ten Januar 1915
Das General-Gouvernement gibt die Erklärung ab, dass das von der Gesandtschaft der Vereinigten Staaten aus Holland einzuführende Benzin, sowie Automobilreifen von deutschen Truppen oder Behörden keinesfalls requiriert wird.
VON SEITEN DES GENERAL-GOUVERNEMENTS
20 February 1915, VON BISSING TO HEINEMAN (FOR HOOVER), stating the regulations and limitations laid down for the American representatives (Document 32, chapter ii, is an English translation of this letter)
[46].....................................DOCUMENT NO. 631
8 April 1915, GENERAL GOVERNMENT TO THE C.R.B., permitting the American flag to be hoisted over the central warehouse in Brussels and white flags of the Comité National over the smaller stores
Geschäftsnummer VII. 1293
BRÜSSEL, den 8. April 1915
Auf das gefl. Schreiben vom 23. März d. J.
Der Herr Generalgouverneur hat sich, dem dortigen Wunsche entsprechend, damit einverstanden erklärt, dass zur Kennzeichnung des neutralen Characters der dem Comité National gehörigen, unter amerikanischem Schutze stehenden Warenlager an dem Zentrallager des Comités in Brüssel sowie an den Hauptlagern in jeder Provinz am Sitze des Gouverneurs die amerikanische Flagge angebracht wird. Dagegen sollen an allen anderen Lagern des Comités nur weisse Fahnen mit der roten Aufschrift "Comité National de Secours et d'Alimentation" Verwendung finden. Die Truppen sind darauf hingewiesen worden, dass alle Lager des Comités, welche eine amerikanische oder die Flagge des Comités tragen, vor jeglicher Requisition geschützt sind. Vorstehendes bezieht sich, wie ich ausdrücklich bemerke, nur auf das Gebiet des General-Gouvernements.
Ich ersuche ergebenst, das Comité National zu veranlassen, die Orte und Stellen, an welchen sich die einzelnen Lager befinden, alsbald den zuständigen Herren Militärgouverneuren mitzuteilen.
(gez.) D. v. SANDT
66 rue des Colonies,
[47].....................................DOCUMENT NO. 632
2 May 1915, GENERAL GOVERNMENT TO THE C.R.B., limiting importation of drugs from foreign countries to those not procurable in Germany
The Administrative Head
BRUSSELS, 2 May 1915
It has come to my attention that considerable quantities of drugs of all sorts have been imported into Belgium from foreign countries by the Commission for Relief in Belgium. In order to guard against injury to a German industry, since Germany has heretofore supplied the major part of Belgium's drugs, I must insist that only those wares shall be imported by the Commission as can at present not be supplied from Germany (for example-castor-oil, ipecacuanha, senega, bolygala, glycerine, vaseline, camphor, bismuth, as well as opium, morphine, and codeine in small quantities). Any other drugs than those mentioned I must request that you do not import from other countries, but secure from Germany if you need them,
For the Administrative Head
(Signed) KAUFMANN
[48].....................................DOCUMENT NO. 633
7 June 1915, GENERAL GOVERNMENT TO THE C.R.B., limiting exports from Belgium to Northern France
General gouverneur in Belgien
VII 2486
BRUSSELS, 7 June 1915
Your favor of May 26, 1915, to the Governor General
Through an agreement under date of April 13, with the Supreme Command the Commission have undertaken the revictualling of the population of the occupied territory by means of foodstuffs to be imported from abroad.
The exportation of foodstuffs from Belgium to Northern France was not thought of. However, at a special request of the Commission, and in view of the urgency, I have already issued the following export permits:
On June 2nd: 25,000 Kg. sugar; 25,000 Kg. coffee.
On June 5th: 100,000 Kg. salt, 10,000 Kg. vinegar, 13,000 Kg. edible oils, 500 Kg. maize, 300 Kg. pepper, 25,000 Kg. crystallized sugar, 25,000 Kg. coffee, 25,000 Kg. soft soap, 25,000 Kg. chicory.
Departing from the above principle, the Commission, by their letter of the 26th of May to the Governor General, have now asked for a general authorization to export monthly large quantities of goods from Belgium to Northern France. To my regret, however, I cannot see my way to give such a general authorization. On the other hand, I am prepared to issue export permits in occasional cases, keeping in view the following points:
As long as there is an ample supply in Belgium, and part of this supply can be removed without endangering the victualling of the Belgian population, I will accord permit, for example, for salt, vinegar, roasted chicory, soft soap (the latter being under the competence of the Commissar des Kriegsministeriums). I will also issue permits for such goods as are imported from abroad by the Comité National, and which are intended for reforwarding to France, such goods having been stored for a limited time only in their warehouses in Belgium. Proof of this would have to be given with the export requests for edible oils, condensed milk, macaroni, etc. The export of sugar would only be allowed in small quantities as the supply of crystallized and refined sugar is not large in Belgium.
As it appears from the enclosed documents, which please return to me, I have before me several requests for exportation of yeast. But as the production of yeast in Belgium is much smaller now than in time of peace, according to information from the Belgian Ministère des Finance, and is scarcely sufficient for the needs of the country, I can only allow the exportation of yeast if the Commission undertake to furnish the yeast producers in Belgium with the necessary raw materials for the increase in the production of yeast (as put forth in the letter from the Comité d'Alimentation de Lille).
I shall be glad to receive a prompt reply and to know the position you take up regarding the three enclosed requests for importation, which please return to me after perusal.
26 June 1915, VON BISSING TO WHITLOCK, objecting to extension of the activities of the relief organization, particularly the help given to the unemployed (Document 36, chapter ii, is an English translation of the following)
BRÜSSEL, 26 juin 1915
J'ai l'honneur de porter à la connaissance de Votre Excellence quelques mesures, que j'ai cru devoir prendre concernant le Comité National de Secours et d'Alimentation.
La protection et les faveurs que je n'ai jamais cessé d'accorder à cette institution, font preuve de l'intérêt que je porte au Comité et à son action bienfaisante en faveur de la population belge.
Il est toutefois apparu que la sphère d'activité du Comité a pris une étendue qui n'avait pas été prévue lors de sa création. En conséquence j'ai estimé nécessaire que l'activité du Comité soit clairement délimitée et que les rapports mutuels de l'administration sous mes ordres et des sousorganes du Comité soient réglés de façon à éviter que des frictions ne se produisent, qui entraveraient nécessairement les travaux du dit Comité.
Pour ce motif et pour qu'une connaissance plus approfondie de la manière de travailler du Comité permette aux autorités du pays de faciliter la tâche de ce dernier, tout en empêchant des transgressions de pouvoir éventuelles de ses sousorganes, j'ai donné aux Gouverneurs sous mes ordres les instructions dont j'ai l'honneur ci-après de communiquer à Votre Excellence la teneur en substance:
Les autorités dans les provinces auront à tâche de se tenir informées de l'activité des nombreuses sous-organisations du Comité National dans leur district. Les présidents de l'administration civile des provinces s'efforceront de maintenir un contact permanent avec les dirigeants des comités dans leurs chefs-lieux. Ce contact s'établirait de la façon la plus utile, si les présidents assistaient aux séances régulières de ces comités, comme cela s'est d'ailleurs fait depuis des mois dans la province de Hainaut. Il est à souhaiter que les commissaires civils allemands près les "Kreischefs" agissent de façon similaire vis-à-vis des comités régionaux de leurs districts.
La censure des correspondances des comités sera à l'avenir exercée par les autorités civiles (présidents et commissaires civils allemands) en lieu et place des autorités militaires qui l'ont exercée jusqu'à présent.
Les comités ne pourront pas donner directement des instructions aux communes; ils ne pourront pas organiser des enquêtes, envoyer des questionnaires ou circulaires aux communes, ni faire dresser par celles-ci des listes ou des statistiques quelconques sans avoir au préalable consulté le président ou le commissaire civil allemand. Les comités ne pourront pas agir auprès des communes en vue de l'obtention d'arrêtés ou de règlements en leur faveur; toutes mesures de cette espèce devront être proposées au président ou commissaire allemand compétent.
Toute entrave à la liberté personnelle ou à la liberté du commerce étant défendue, il y a lieu de ne permettre aucune menace verbale ou par écrit prononcée ou exécutée envers une personne ou une commune, soit d'arrêter la fourniture de vivres, soit d'exiger pour ces vivres un prix plus élevé, soit de lui refuser des secours. D'une manière générale il doit être défendu aux comités de faire usage de n'importe quel moyen de pression pour obtenir tant des communes que des particuliers l'obéissance à ses instructions. Toutes mesures à prendre vis-à-vis de ces derniers doivent être proposées par le comité aux autorités compétentes qui leur donneront la suite qu'elles jugeront utile.
Les relevés des prévisions de recettes et de dépenses établis mensuellement par les comités provinciaux doivent être communiqués aux présidents de l'administration civile allemande. Ceux-ci seront ainsi mis à même de rester informés au sujet du mouvement des fonds de ces comités.
En dehors des règles générales ci-dessus énumérées, j'ai encore donné pour un certain nombre de cas particuliers, les instructions suivantes:
Concernant les secours à accorder aux chômeurs, les présidents veilleront à ce que ceux-ci n'entravent pas la reprise du travail par la population ouvrière. En outre, des secours ne peuvent être remis à des ouvriers ayant refusé un travail rémunérateur.
Ayant moi-même fait procéder à des estimations des dégâts occasionnés par la guerre, toute enquête du comité à ce sujet ainsi qu'au sujet de réquisitions des troupes allemandes ne peut être autorisée.
Le Comité ayant obtenu des communes la remise de pouvoirs de police à ses inspecteurs vis-à-vis des meuniers, boulangers, etc., et les communes ayant souscrit l'obligation de faire exécuter les sanctions édictées par les inspecteurs, toutes mesures de cette espèce devront être rapportées, l'administration sous mes ordres ayant seule qualité pour édicter ces mesures. Les surveillants du Comité ou de la Commission for Relief in Belgium ont le droit de faire des constatations concernant les abus commis par les meuniers, boulangers, etc., mais leur droit se borne à faire à ces constatations. Il leur est loisible ensuite de les communiquer aux autorités compétentes avec prière de leur donner la suite qu'elles comportent.
Toutes mesures de coercition exercées vis-à-vis des communes ou des particuliers pour l'obtention de fonds destinés à la constitution d'un capital de roulement ou à tout autre usage ne peuvent être autorisées.
Les présidents de l'administration civile s'entendront avec les dirigeants des comités pour réduire dans la mesure du possible les prix de vente des denrées alimentaires.
Toute tendance de la part du comité à monopoliser la distribution des secours en Belgique doit être empêchée. Le principe doit être maintenu que toutes autres organisations de bienfaisance, avant tout la croix rouge belge, ont le droit de fonctionner à côté et en dehors du comité.
Je ne doute pas que ces mesures prises par moi ne soient conformes aux intentions de Votre Excellence. J'en doute d'autant moins que j'ai toujours eu à coeur de respecter scrupuleusement les arrangements conclus avec le Gouvernement représenté par Votre Excellence concernant l'alimentation de la population belge. Votre Excellence se sera rendu compte que toutes les dispositions énoncées ne visent qu'au maintien des droits qui, conformément aux conventions internationales, reviennent à l'occupant du pays.
Je me flatte de l'espoir que Votre Excellence partagera ma conviction que la ligne de conduite ainsi tracée à mon administration servira à garantir un travail commun et utile, fondé sur une confiance réciproque pour le bien-être de la population belge.
Je prie Votre Excellence de bien vouloir communiquer ce qui précède au Comité National, et je saisis l'occasion pour renouveler à Votre Excellence les assurances de ma haute considération.
(S.) FRHRR. VON BISSING
Monsieur Brand Whitlock,
Ministre des Etats-Unis d'Amérique à Bruxelles
30 June 1915, issued by the GOVERNOR-GENERAL, regarding the seizure of cereals of the harvest of 1915 in the Occupation Zone (Gesetzund Verordnungsblatt für die okkupierten Gebiete Belgiens, No. 91. Document 342, chapter viii, is an English translation of the following)
über die Beschlagnahme des Brotgetreides, der Gerste und des Mehls aus dem Erntejahr 1915
Ich habe mich entschlossen, die Brotgetreideernte und die anderen unter No. 1. angeführten Erzeugnisse der Landwirtschaft dieses Jahres dem ausschliesslichen Verbrauch der Zivilbevölkerung im Bereich des Generalgouvernements zu überlassen. Zu diesem Zwecke ordne ich zunächst die Beschlagnahme der unten bezeichneten Erntevorräte nach Massgabe der nachstehenden Bestimmungen an. Durch die Beschlagnahme sollen Preistreibereien verhindert werden, die eine Verteuerung des Brotes zur Folge haben könnten; zugeleich ermöglicht die Beschlagnahme eine gerechte und den allseitigen Bedürfnissen des Landes Rechnung tragende Verteilung der Getreidevorräte und des Mehls. Ich erwarte bestimmt, dass die belgische Bevölkerung, insbesondere die landwirtschaftlichen Unternehmer, im Hinblick auf die dem Lande ausschliesslich zugute kommenden Massnahmen bei deren Durchführung willig mitarbeiten werden.
Das in Belgien im Bereich des Generalgouvernements angebaute Brotgetreide aller Art, wie: Roggen, Weizen, Spelz, ebenso auch Gerste (Futter- und Braugerste) wird, gleichviel ob ungemengt oder mit anderen Getreiden gemengt, mit der Trennung vom Boden zu Gunsten der Zivilbevölkerung im Bereich des Generalgouvernements hiermit beschlagnahmt. Die Beschlagnahme erstreckt sich auch auf den Halm und das aus beschlagnahmtem Brotgetreide ermahlene Mehl (einschliesslich Dunst). Mit dem Ausdreschen wird das Stroh von dieser Beschlagnahme frei.
An den beschlagnahmten Vorräten dürfen, sowie sich nicht aus den folgenden Bestimmungen etwas anderes ergibt, weder Veränderungen vorgenommen werden, noch darf durch Vereinbarung oder Vertrag über sie verfügt werden.
Der Besitzer beschlagnahmter Vorräte ist berechtigt und verpflichtet, alle zur Erhaltung der Vorräte erforderlichen Handlungen vorzunehmen, er ist berechtigt und verpflichtet auszudreschen.
Nimmt der Besitzer beschlagnahmter Vorräte eine zur Erhaltung derselben erforderliche Handlung innerhalb einer ihm von dem Kreischef gesetzten Frist nicht vor, so kann dieser die Handlung auf Kosten des Besitzers durch einen Dritten vornehmen lassen. Das Gleiche gilt, wenn der Besitzer das Brotgetreide nicht innerhalb einer ihm von dem Kreischef gesetzten Frist ausdrischt.
Mit Gefängnis bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bis zu 20.000 Mark wird bestraft:
a) wer beschlagnahmte Vorräte unbefugt bei Seite schafft, oder aus der Gemeinde, in der sie beschlagnahmt sind, unbefugt entfernt, wer sie beschädigt, zerstört, unbefugt verarbeitet oder verbraucht;
b) wer beschlagnahmte Vorräte unbefugt verkauft, kauft oder ein anderes Veräusserungs- oder Erwerbsgeschäft über sie abschliesst;
c) wer die zur Erhaltung der Vorräte erforderlichen Handlungen widerrechtlich unterlässt oder das Brotgetreide nicht binnen der ihm gesetzten Frist ausdrischt.
Als Gerichte sind die deutschen Militärgerichte zuständig.
Das beschlagnahmte Getreide wird gegen Barzahlung---bei Uebernahme---durch eine von mir einzusetzende Erntekommission angekauft und der Bevölkerung im Bereiche des Generalgouvernements zugeführt werden.
Der Erlass von Ausführungsvorschriften bleibt vorbehalten.
BRÜSSEL, den 30. Juni 1915
DER GENERALGOUVERNEUR IN BELGIEN
[51].....................................DOCUMENT NO. 634
3 July 1915, GENERAL GOVERNMENT TO THE C.R.B., giving provisional exemption from requisition for C.R.B. horses
BRUSSELS, 3 July 1915
To the Commission for Relief in Belgium,
In response to your favor of the 28th of June of this year, I have the honor to inform you that for the present presumably your horses are not being reduced in number by requisition, since the necessary horses for army purposes are being obtained by purchase in open market.
We are not, however, able to assure you of a freedom from requisition of horses which shall apply in all cases in the future.
for the Governor General
4 July 1915, VON BISSING TO WHITLOCK, stating that the 1915 harvest of wheat will be reserved for the civil population (Document 340, chapter viii, is an English translation of the following)
Der General Gouverneur
J. Nr. V. 61
BRÜSSEL, den le 4 juillet 1915
J'ai été heureux d'apprendre par la lettre que Votre Excellence a bien voulu m'envoyer en date du 3 juillet dernier que Votre Excellence, ainsi que Son Excellence Monsieur le Ministre de Sa Majesté le Roi d'Espagne et Monsieur le Chargé d'Affaires des Pays-Bas sont d'accord avec le mémorandum que, sur mes ordres, Monsieur le Baron von der Lancken a eu l'honneur de leur transmettre au sujet des différents arrangements à intervenir pour le Comité National de Secours et d'Alimentation de la Belgique, en vue de la prochaine récolte et de la continuation du ravitaillement.
Je m'empresse de confirmer ci-après à Votre Excellence le texte de ce mémorandum:
"Le Gouverneur Général en Belgique tiendra à la disposition de la population civile belge du territoire placé sous ses ordres le produit de la récolte de blé de 1915 servant à la fabrication du pain (froment et seigle). De son côté, le Comité National (et la Commission for Relief in Belgium) sous le patronage de MM. les Ministres d'Espagne, des Etats-Unis d'Amérique et des Pays-Bas, continuera à importer en Belgique, en quantités mensuelles à peu près égales, jusqu'à la récolte de 1916, les denrées nécessaires à l'alimentation de la population civile dans le territoire occupé sous les ordres du Gouverneur Général en Belgique.
"Aussitôt que Monsieur le Gouverneur Général aura pris une décision au sujet de la répartition de la récolte de 1915 du blé désigné ci-dessus, cette décision sera portée à la connaissance de MM. les Protecteurs."
Après avoir reçu la lettre de Votre Excellence je constate à nouveau avec satisfaction que l'oeuvre du ravitaillement, placée sous le patronage des dignes représentants des trois puissances neutres, continuera jusqu'à la récolte de 1916, sous les auspices de leurs gouvernements, à assurer l'alimentation de la population belge.
(S.) FRHRR. v. BISSING
Son Excellence Monsieur Brand Whitlock
Ministre des Etats-Unis d'Amérique
23 July 1915, by the GOVERNOR-GENERAL, concerning methods of handling the 1915 crop of bread grains in the General Government Zone (Gesetz- und Verordnungsblatt für die okkupierten Gebiete Belgiens, No. 102. Document 343, chapter viii, is an English translation of the following)
betreffend Brotgetreideernte 1915 im Gebiet des General-Gouvernements
Die Ziffer 6 der Verordnung vom 30. Juni 1915---Gesetz- und Verordnungsblatt für Belgien Seite 747 ff---bestimmt:
"Das beschlagnahmte Getreide wird gegen Barzahlung---bei Uebernahme---durch eine von mir einzusetzende Erntekommission angekauft und der Bevölkerung im Bereiche des General-Gouvernements zugeführt werden."
Teilweise abändernd verordne ich hierzu:
1. Ich erteile dem Comité National de Secours et d'Alimentation das alleinige Recht zum Ankauf der beschlagnahmten Vorräte und etwaiger Restbestände an Brotgetreide gegen Barzahlung zu einem Einheitspreis, den ich festsetzen werde.
Die Beschlagnahme wird durch diesen Ankauf nicht aufgehoben.
2. Als mir unterstellte Behörden werden eingesetzt in Brüssel eine Zentral-Ernte-Kommission und in jeder Provinz-Hauptstadt eine Ernte-Kommission für die betreffende Provinz.
3. Die Zentral-Ernte-Kommission ist eine mir unmittelbar unterstellte Behörde, deren Vorsitzenden, Mitglieder und deren ständige Stellvertreter ich ernennen werde. Den Vorsitz führt ein Vertreter des General-Gouvernements.
Als Mitglieder werde ich in die Kommission berufen je einen Vertreter:
a) der Zivilverwaltung, welcher zugleich stellvertretender Vorsitzender ist,
b) der Politischen Abteilung,
c) des Generalkommissars für die Banken,
d) der Armee-Intendantur des General-Gouvernements,
e) des Comité National,
f) der Commission for Relief
Bei Stimmengleichheit gibt der Vorsitzende den Ausschlag. Der Vorsitzende hat das Recht, Sachverständige mit beratender Stimme zu den Sitzungen heranzuziehen.
4. Die Erntekommission für jede Provinz setzt sich zusammen aus:
a) dem Präsidenten der Zivilverwaltung bezw. dessen Vertreter als Vorsitzenden,
b) zwei Offizieren oder Beamten, Mitgliedern des Wirtschaftsausschusses der Provinz,
c) einem Mitglied der Députation Permanente,
d) einem Vertreter des Getreidehandels der Provinz,
e) einem Vertreter der Landwirtschaft der Provinz.
Die Mitglieder unter c) bis e) sollen in der Regel nicht zugleich Mitglieder des Comité National de Secours et d'Alimentation sein.
Die Mitglieder der Kommission, sowie für jedes Mitglied einen ständigen Stellvertreter beruft der Gouverneur der Provinz.
Bei Stimmengleichheit gibt der Vorsitzende den Ausschlag.
Der Vorsitzende ist befugt, Sachverständige mit beratender Stimme zu den Sitzungen hinzuzuziehen. Der Vorsitzende hat das Recht, Beschlüsse der Kommission zu beanstanden und dagegen durch Vermittlung des Verwaltungschefs und der Zentral-Ernte-Kommission meine Entscheidung anzurufen.
5. Die Zentral-Ernte-Kommission hat zu bestimmen, welche Mengen jeweils von der Beschlagnahme freigegeben werden und der Bevölkerung zugeführt werden dürfen.
Sie überwacht die Brotversorgung der belgischen Bevölkerung und hat insbesondere dafür zu sorgen, dass von der gesamten belgischen Brotgetreideernte 1915 nach Zurückstellung des erforderlichen Saatgutes nicht mehr als 1/12 monatlich verbraucht wird.
Sie hat mir ausserdem Vorschläge über die Einheitssätze des Verbrauchs für den Kopf der Bevölkerung, über die Einkaufspreise des erdroschenen Brotgetreides, über die Ausmahlung und über die Höchstpreise für den Verkauf von erdroschenem Brotgetreide, von Mehl, Kleie und Brot zu machen.
Die Zentral-Ernte-Kommission versieht die Provinz-Ernte-Kommissionen durch Vermittlung des Verwaltungschefs mit Anweisung---bei Fragen grundsätzlicher Bedeutung, nachdem sie vorher meine Entscheidung eingeholt hat---und überwacht deren Ausführung.
6. Der Ernte-Kommission jeder einzelnen Provinz liegt die monatliche Freigabe des Brotgetreides an das Comité National ob. Die Freigabe erfolgt auf Grund des durch sie zu sammelnden und dauernd auf dem Laufenden zu haltenden statistischen Materials. Sie beaufsichtigt die eigenen und aus anderen Provinzen etwa zugeführten Vorräte, die Einhaltung der festgesetzten Kaufpreise sowie im Allgemeinen alle Geschäftshandlungen der von dem Comité National in jeder Provinz zum Zwecke des Ankaufs und der Verteilung des einheimischen Brotgetreides zu errichtenden besonderen Geschäftsstelle.
Sie hat die Befugnis, die belgischen Gemeinden zu diesem Zweck mit Anweisungen zu versehen. Die Rechte und Obliegenheiten des ständigen Ausschusses gemäss Art. 121, 133 und 147 des Gemeindegesetzes gehen in diesem Falle auf den Präsidenten der Provinzial-Ernte-Kommission über.
7. Wer den zur Ausführung dieser Verordnung erlassenen Anordnungen und Anweisungen nicht Folge leistet, wird mit Gefängnis bis zu 5 Jahren oder mit Geldstrafe bis zu 20.000 M. bestraft; auch kann auf Gefängnis neben der Geldstrafe erkannt werden.
Die Strafbestimmungen des Artikels 5 der Verordnung vom 30, Juni 1915 (Gesetz- und Verordnungsblatt für die okkupierten Gebiete Belgiens Seite 747/55) bleiben unberührt.
8. Diese Verordnung bezieht sich nicht auf die Gerste.
9. Den Erlass von Ausführungsbestimmungen behalte ich mir vor.
BRÜSSEL, den 23. Juli 1915
27 July 1915, by the GOVERNOR-GENERAL, concerning the seizure of the oat crop of 1915 in the Occupation Zone (Gesetz- und Verordnungsblatt für die okkupierten Gebiete Belgiens, No. 103. Document 346, chapter viii, is an English translation of the following)
über die Beschlagnahme des Hafers aus dem Erntejahr 1915 in den belgischen Gebietsteilen des Generalgouvernements in Belgien
Die Haferernte des Erntejahres 1915 wird im Bereich des Generalgouvernements mit der Trennung vom Boden für die Heeresverwaltung beschlagnahmt. Die Beschlagnahme erstreckt sich auch auf den Halm. Das Stroh wird mit dem Ausdreschen von der Beschlagnahme frei.
Jeder Unternehmer eines landwirtschaftlichen Betriebes und jeder Käufer von Hafer auf dem Halm ist verpflichtet, für ordnungsmassige Aberntung des Hafers zu sorgen.
Soweit nachfolgend nicht anders bestimmt ist, darf an dem beschlagnahmten Hafer
a) keine Veränderung vorgenommen werden,
b) durch Vereinbarung oder Vertrag über ihn zu Gunsten dritter Personen keine Verfügung getroffen werden.
Als solche Verfügungen kommen unter anderem in Betracht: Ankauf, Verkauf, Verpfändung, Verschenken, Beleihung.
Jeder Unternehmer eines landwirtschaftlichen Betriebes im Bereich des General-Gouvernements in Belgien, in dem im Erntejahr 1915 Hafer erzeugt wurde, oder jeder sonstige Besitzer von Hafer aus dem Erntejahr 1915 ist verpflichtet, alle zur Erhaltung der beschlagnahmten Vorräte erforderlichen Handlungen einschliesslich des Dreschens vorzunehmen und den Hafer mit der Sorgfalt eines ordentlichen Hausvaters zu behandeln.
a) der Heeresverwaltung auf Anfordern allen Hafer mit alleiniger Ausnahme des in Ziffer 6a und 6b bezeichneten Saathafers und Futterhafers käuflich zu überlassen, ihn rechtzeitig anzufahren, zu liefern und zu verladen;
b) den Beauftragten der Heeresverwaltung den Zutritt zu allen Räumen seines Anwesens zum Zweck der Erfüllung ihrer Dienstaufgabe zu gestatten, ihnen etwa vorhandene Geschäftsbücher vorzulegen und ihnen den Nachweis über den Verbleib des in seinem Betrieb geernteten Hafers zu erbringen.
Jedem Unternehmer eines landwirtschaftlichen Betriebes oder sonstigem Besitzer von Hafer aus dem Erntejahr 1915 ist verboten
a) das Verfüttern von Hafersaatgut,
b) jeder Transport von Hafer ohne Begleitschein der Heeresverwaltung mit Ausnahme des Transportes vom Feld zum Anwesen, vom Anwesen zur Dreschmaschine und von der Dreschmaschine zurück zum Anwesen.
Nimmt ein Unternehmer eines landwirtschaftlichen Betriebes oder ein sonstiger Besitzer von Hafer aus dem Erntejahr 1915 eine der in Art. 3. Abs. 1 und IIa vorgeschriebenen Handlungen innerhalb einer von der Heersverwaltung oder in ihrem Auftrage festgesetzten Frist nicht vor, so lässt diese die Handlungen durch Dritte auf Koste Unternehmers oder Besitzers vornehmen.
Von der Beschlagnahme werden zu Gunsten des Besitzers landwirtschaftlicher Betriebe frei:
a) mit der Aussaat, für jedes Hektar der von ihm im Jahre 1915 bebauten Fläche, je 170 kg Saathafer bester Beschaffenheit und eigener Erzeugung,
b) mit dem Verfüttern, für jeden Tag und für jedes Pferd im Besitz des Unternehmers, je 2500 Gramm Hafer, gleich rund 920 Kilogramm Hafer für jedes Jahr und jedes Pferd.
Unter "Jahr" ist die Zeit vom 1. September 1915 bis 31. August 1916 zu verstehen.
Die Heeresverwaltung wird für jedes Pferd, das sich nicht im Besitze eines Unternehmers eines landwirtschaftlichen, im Jahre 1915 Hafer erzeugenden Betriebes befindet, als Jahresanteil je rund 920 kg Hafer zum Ankauf von Produzenten freigeben. Auf Antrag des Kreischefs können in dringenden Fällen, und zwar in erster Linie für die in den Bergwerken verwendenten Pferde, durch die Heeresverwaltung höhere als die vorbezeichneten Sätze zugelassen werden.
Die Heeresverwaltung vergütet für jede 100 kg von ihr übernommenen und rechtzeitig an die von ihr bestimmte Stelle gelieferten Hafers guter marktgängiger Qualität im Mindestgewicht von 44 kg per Hectoliter 33 Franken. Den Preis für minderwertigen Hafer bestimmt die Heeresverwaltung auf Grund von ihr eingeholten Sachverständigen-Gutachtens.
Wer den Art. 1, 2. Abs., Art. 2, 3 oder 4 dieser Verordnung zuwiderhandelt, wird mit Gefängnis bis zu 5 Jahren oder mit Geldstrafe bis zu 20.000 Franken bestraft. Auf beide Strafarten kann nebeneinander erkannt werden. Zugleich kann in den Fällen der Art. 2, 3a oder 4b auf Einziehung des Hafers zu Gunsten der Heeresverwaltung erkannt werden.
Zuständig zur Aburteilung sind die deutschen Militärgerichte.
BRÜSSEL, den 27. Juli 1915
G. G. VII 3745
29 July 1915, VON DER LANCKEN TO WHITLOCK, reaffirming various guarantees and agreements respecting the conduct of relief (Document 40, chapter ii, is an English translation of the following)
J. Nr. V. 121
BRÜSSEL, le 29 juillet 1915
J'ai eu l'honneur de recevoir la lettre que Votre Excellence a bien voulu me remettre à la date du 16 juillet dernier concernant le ravitaillement de la Belgique par le Comité National de Secours et d'Alimentation.
J'ai été heureux d'apprendre qu'à la suite des démarches que Votre Excellence, ainsi que Son Excellence Monsieur le Ministre d'Espagne avaient bien voulu faire, le Gouvernement Britannique a pris l'engagement de faciliter jusqu'à la récolte de 1916 l'importation en Belgique des produits nécessaires à l'alimentation de la population civile belge dans des conditions sur le principe desquelles j'ai déjà eu le plaisir de me mettre d'accord avec Votre Excellence.
J'ai déjà eu l'occasion de faire savoir à Votre Excellence, que Monsieur le Gouverneur Général s'est déclaré d'accord en principe, que l'uvre du ravitaillement de la Belgique continue exactement, pour le bien de la population de ce pays, dans les conditions qui ont été formulées par les accords intervenus entre le Gouverneur Général et les représentants des puissances neutres.
Quant aux détails de ces accords, je suis heureux de pouvoir faire savoir à Votre Excellence, que Monsieur le Gouverneur Général admet les principes suivants, qui, j'en suis sur, sont les mêmes que ceux admis par Votre Excellence, à savoir:
que l'alimentation et l'entretien de la population civile belge doivent continuer à être séparés de l'alimentation et de l'entretien de l'armée allemande et que les décisions prises en ce sens par Monsieur le Gouverneur Général, d'accord avec Messieurs les Protecteurs seront en tous points exécutées;
que la population belge tirera seule avantage des secours qui sont distribués par le Comité National;
que le Comité National et la Commission for Relief in Belgium pourront jouir de toute la liberté d'action qui leur est nécessaire pour être à même de remplir la mission qui leur est dévolue par les accords intervenus entre le Gouverneur Général et les représentants des puissances neutres; que Monsieur le Gouverneur Général ne se servira jamais du Comité National pour forcer la population belge à s'employer au service de l'armée allemande contrairement aux stipulations des conventions de La Haye;
que le Comité National interviendra dans l'achat de la récolte des blés dans le territoire placé sous les ordres de Monsieur le Gouverneur Général en Belgique et que la distribution de ces blés se fera par les soins du dit Comité de la même manière que la distribution des denrées importées---que de même le Comité continuera à distribuer des secours en nature aux nécessiteux dans les conditions déterminées par les accords antérieurs passés entre le Gouverneur Général et Messieurs les Protecteurs.
J'ai pris note de la communication de Votre Excellence, que le Gouvernement Britannique facilitera en dehors de l'importation des blés, l'importation également de pois, de lard, de haricots, de riz, de saindoux et de maïs pour la consommation humaine, aussi longtemps que l'importation de ces articles ne représente pas le remplacement d'autres articles réquisitionnés par ordre de Monsieur le Gouverneur Général.
J'ai également pris note que Votre Excellence fera communiquer au Gouvernement Britannique les modifications qui pourraient être apportées par Monsieur le Gouverneur Général à l'ensemble du régime déterminé par les accords intervenus entre le Gouverneur Général et Messieurs les Protecteurs.
Conformément à la demande que Votre Excellence veut bien me faire dans Sa lettre, j'ai l'honneur, au nom de Monsieur le Gouverneur Général, de Lui confirmer les assurances et garanties données précédemment et qui sont précisées par les stipulations qui précèdent.
J'ai communiqué à Monsieur le Gouverneur Général l'assurance que Votre Excellence a bien voulu me donner, que l'uvre patronnée par Elle continuera à exercer son action bienfaisante dans des conditions de stricte neutralité justifiant l'aide et la protection que Monsieur le Gouverneur Général et les autorités placées sous ses ordres n'ont cessé d'apporter à cette institution depuis sa création.
Monsieur le Gouverneur Général est heureux de constater que l'assurance renouvelée que Votre Excellence a bien voulu donner à cet effet constitue pour Lui une garantie que le but humanitaire de cette oeuvre pourra être poursuivi sans porter atteinte aux droits qui reviennent à l'occupant du pays et aux intérêts dont il a la charge.
(S.) LANCKEN
Monsieur Brand Whitlock
6 August 1915, by GOVERNOR-GENERAL, concerning the requisitioning of the hay crop of 1915 in the Occupation Zone (Gesetz- und Verordnungsblatt für die okkupierten Gebiete Belgiens, No. 104. Document 347, chapter viii, is an English translation of the following)
über die Beschlagnahme des Heues aus dem Erntejahr 1915 in den belgischen Gebietsteilen des General-Gouvernements in BeIgien
Die gesamte Ernte von Wiesen- und Kleeheu des Erntejahres 1915, und zwar sowohl die vom ersten Schnitt wie auch die Nachmahd, wird im Bereiche des General-Gouvernements mit der Trennung vom Boden für die Heeresverwaltung beschlagnahmt.
Jeder Unternehmer eines landwirtschaftlichen Betriebs und jeder Käufer von Gras oder Klee auf dem Halm ist verpflichtet, für ordnungsmässige Aberntung zu sorgen.
Soweit nachfolgend nicht anders bestimmt ist, darf durch Vereinbarung oder Vertrag über das beschlagnahmte Heu zu Gunsten dritter Personen keine Verfügung getroffen werden.
Als solche Verfügungen kommen unter anderen in Betracht: Ankauf, Verkauf, Verpfändung, Verschenken, Beleihung.
Ausnahmen von diesem Verbot können die Gouvernements und die Kreischefs bewilligen.
Jeder Unternehmer eines landwirtschaftlichen Betriebes im Bereiche des General-Gouvernements in Belgien, in dem im Erntejahr 1915 Heu erzeugt wurde, oder jeder sonstige Besitzer von Heu aus dem Erntejahr 1915 ist verpflichtet, die zur Erhaltung der beschlagnahmten Vorräte erforderlichen Handlungen vorzunehmen und das Heu mit der Sorgfalt eines ordentlichen Hausvaters zu behandeln.
a) der Heeresverwaltung auf Anfordern sein Heu mit alleiniger Ausnahme des in Art. 6 bezeichneten käuflich zu überlassen, es rechtzeitig anzufahren, zu liefern und zu verladen;
b) den Beauftragten der Heeresverwaltung den Zutritt zu allen Räumen seines Anwesens zum Zweck der Erfüllung iher Dienstaufgabe zu gestatten, ihnen etwa vorhandene Geschäftsbücher vorzulegen und ihnen den Nachweis über den Verbleib des in seinem Betrieb geernteten Heus zu erbringen.
Jedem Unternehmer eines landwirtschaftlichen Betriebes oder sonstigem Besitzer von Heu aus dem Erntejahr 1915 ist jeder Transport von Heu ohne Begleitschein der Heeresverwaltung mit Ausnahme des Transportes vom Feld zum Anwesen verboten.
Nimmt ein Unternehmer eines landwirtschaftlichen Betriebes oder ein sonstiger Besitzer von Heu aus dem Erntejahr 1915 eine der in Art. 1 Abs. II und Art. 3. Abs. I und IIa vorgeschriebenen Handlungen innerhalb einer von der Heeresverwaltung oder in ihrem Auftrage festgesetzten Frist nicht vor, so lässt diese die Handlungen durch Dritte auf Kosten des Unternehmers oder Besitzers vornehmen.
Von der Beschlagnahme bleiben zu Gunsten des Besitzers landwirtschaftlicher Betriebe die zum Füttern seines eigenen Viehstandes erforderlichen Mengen frei.
Die Heeresverwaltung vergütet das von ihr übernommene und rechtzeitig an die von ihr bestimmte Stelle gelieferte Heu je nach Qualität in Grenzen der für die einzelnen Provinzen festgesetzten Höchstpreise.
Wer den Art. 1, II. Abs., Art. 2, 3 oder 4 dieser Verordnung zuwiderhandelt, wird mit Gefängnis bis zu 5 Jahren oder mit Geldstrafe bis zu 20.000 Franken bestraft. Auf beide Strafarten kann nebeneinander erkannt werden. Zugleich kann in den Fällen der Art. 2, 3a oder 4 auf Einziehung des Heues zu Gunsten der Heeresverwaltung erkannt werden.
BRÜSSEL, den 6. August 1915
A. J. Gen. Gouv. 230/811
[57].....................................DOCUMENT NO. 635
4 September 1915, GENERAL GOVERNMENT TO THE C.R.B., refusing permission to the delegates of the Commission to traverse the Frontier Zones by automobile
BRUSSELS, 4 September 1915
In response to your request of the 31st of August, I must inform you that we cannot change the decision of which you were acquainted in response to your request of the 24th of August. The Grenzzonengebiet can be traversed by train or carriage, but not by auto or cycle. It is in the interest of the petitioner himself that we refuse to allow an exemption, since in view of the very strict instructions he would run the risk of being shot by the sentries and patrols.
For the General Government,
(Signed) SCHERENBERG
For the General Government in Belgium
(Signed) [Signature illegible]
[58].....................................DOCUMENT NO. 636
29 October 1915, VON BISSING TO THE C.R.B., protecting canal boats chartered by the Commission from requisition and agreeing to facilitate the Commission's lighter transportation problem
BRUSSELS, 29 October 1915
CONCERNING BOATS OF THE COMMISSION FOR RELIEF IN BELGIUM
In answer to the communication from the Commission for Relief in Belgium, which was submitted for discussion with Section 1 B on October 26, 1915, I have to reply as follows:
To Item 1---Belgian boats making trips for the Commission for Relief in Belgium shall not be requisitioned for military purposes in the territory of the General Government. An attempt will be made to secure a similar agreement from the Etappen-Inspektion of the Fourth Army.
To Item 2---I shall not request a change in the procedure now in force. According to this arrangement, Belgian ships which were in Holland before October 9th, 1914 may in the case of trips for the Commission for Relief in Belgium return to Holland on the basis of a certificate issued by the German authorities in Holland who are specified in article 38B of the Harbor Office Instructions.
To Item 3---A specific request of one or two gentlemen should be submitted and I will make a decision.
To Item 4---It would probably not be to the interest of Belgium for Belgian boats to be sold to foreigners.
To Item 5---A general bond, the amount to be settled later, must be required from the Commission for Relief in Belgium for all Belgian ships which go to Holland. The details of this bond shall correspond with those arranged with the Kohlenzentrale in Belgium.
To Items 6 and 7---I shall approve any simplification of the method of passing the frontier which is consistent with military interests, and I shall welcome proposals to this end from the Commission for Relief in Belgium.
[59].....................................DOCUMENT NO. 637
24 December 1915, by the GENERAL GOVERNMENT, confirming that exportation of bacon and lard from Belgium is forbidden
V/945
Le Département Politique a eu l'honneur de recevoir la lettre du 17 courant que la Légation des Etats-Unis d'Amérique a bien voulu lui adresser au sujet des importations de lard et de saindoux par 1a Commission for Relief in Belgium. Celle-ci s'est adressée entretemps aux autorités allemandes concernant l'exportation de ces articles vers l'Allemagne et a pu se convaincre qu'en effet cette exportation de la Belgique vers l'Allemagne est défendue. Les autorités allemandes ont chargé le service de surveillance à la frontière à ce que cette défense d'exportation soit strictement observée pour éviter toute violation.
Le Département Politique est heureux de pouvoir donner à la Légation des Etats-Unis d'Amérique la confirmation de ces faits qui sont de nature à permettre à Monsieur Hoover de soutenir ses démarches auprès du Gouvernement Britannique.
BRUXELLES, le 24 décembre 1915
[60].....................................DOCUMENT NO. 638
16 February 1916, VON DER LANCKEN TO WHITLOCK, summarizing and amplifying the guarantees against export and requisition of relief supplies
No V. 1152
BRÜSSEL, den 16 février 1916
J'ai l'honneur de faire savoir à Votre Excellence que j'ai communiqué à Monsieur le Gouverneur Général la note que Votre Excellence a bien voulu me faire parvenir en date du 23 janvier 1916, concernant le ravitaillement de la Belgique par le Comité National de Secours et d'Alimentation.
Monsieur le Gouverneur Général a constaté avec beaucoup de satisfaction que Votre Excellence rend justice aux efforts qu'il a faits pour assurer le bien-être de la population belge. Il a également noté avec plaisir que Votre Excellence apprécie justement les mesures qu'il a prises pour répondre aux engagements contractés par lui dans le but d'assurer le ravitaillement de la Belgique.
Votre Excellence exprime en outre le désir de voir évitées à l'avenir certaines erreurs qui auraient été commises par l'un ou l'autre agent trop zélé ignorant peut-être les intentions et les ordres de Monsieur le Gouverneur Général. Son Excellence est bien décidée à prendre des mesures énergiques pour couper court à des faits de ce genre.
En conséquence et dans le but de créer une situation absolument nette, tout en supprimant toute possibilité de méprises, Monsieur le Gouverneur Général s'est déclaré d'accord à résumer et à élargir ses dispositions précédemment prises en ce sens:
qu'il défendra l'exportation hors du territoire du Gouvernement Général des vivres (y compris les bestiaux), denrées et fourrages servant à l'alimentation humaine et à celle du bétail. Il défendra de même l'exportation hors dudit territoire des semences et des engrais.
Cette défense devra cependant, dans l'intérêt même de la population, subir une limitation pour certains produits du sol belge, constituant pour la plupart des articles de luxe et ayant déjà par le passé été produits en quantités dépassant de beaucoup les besoins de la consommation, tels que chicorées, légumes-primeurs, fruits; l'exportation de ces quantités des produits susvisés restera autorisée à l'avenir.
Votre Excellence, qui connaît bien la Belgique, admettra le bien fondé de cette limitation, d'autant plus que ces denrées existent toujours en quantités abondantes dans le pays, malgré l'exportation qui en a été faite, et que d'autre part la population rurale et le commerce local ont retiré des bénéfices considérables de cette exportation. Cette situation favorable est due en première ligne aux sages mesures prises par Monsieur le Gouverneur Général dans l'intérêt de l'agriculture belge, mesures dont le succès est illustré, entre autres, par les résultats satisfaisants du recensement du bétail effectué récemment par les Administrations Communales de Belgique.
Monsieur le Gouverneur Général doit également se réserver le droit découlant de l'article 52 de la Convention de La Haye, à savoir que les provisions de la Belgique doivent pouvoir être mises à contribution pour l'alimentation de l'armée d'occupation placée sous ses ordres dans le territoire belge occupé, et ce "en proportion des ressources du pays." Monsieur le Gouverneur Général se contentera toutefois de faire acheter ces vivres par libres transactions sans contrainte et aux prix courants, contre paiement au comptant, et il tiendra évidemment compte de toutes les concessions, faites antérieurement par lui au sujet de la totalité du blé indigène servant à la panification et de toutes les denrées importées par le Comité National, qui serviront exclusivement à l'alimentation de la population belge.
Concernant le désir que Votre Excellence exprime au sujet des effets d'habillement destinés aux nécessiteux, M. le Gouverneur Général renouvelle les assurances données à Messieurs les Protecteurs dans la lettre du 12 décembre 1914, à savoir que les effets d'habillement importés par le Comité National, ainsi que ceux faits et conservés, dans un but de bienfaisance, dans les ateliers et dépôts belges de ce Comité, restent à l'abri des réquisitions militaires. Il est bien entendu que les tissus, chaussures et les matières premières que le Comité National importera seront couverts par ces mêmes garanties.
Monsieur le Gouverneur Général est évidemment toujours prêt à concéder à Messieurs les Protecteurs tout contrôle matériellement nécessaire. Comme par le passé, Son Excellence facilitera autant que possible l'accomplissement des mesures que Messieurs les Protecteurs jugeront opportun de prendre pour exercer ce contrôle, et dans ce but il renouvellera aux organes placés sous ses ordres les instructions qu'il a déjà données.
Monsieur le Gouverneur Général est persuadé, en donnant ces nouvelles assurances, d'avoir fait tout ce qu'exige l'intérêt de la population civile belge. Dans l'esprit de Son Excellence la convention proposée doit toutefois avoir pour base nécessaire la condition, d'ailleurs prévue dans la note de Votre Excellence, que Messieurs les Protecteurs donnent à Monsieur le Gouverneur Général, au nom des Gouvernements qu'ils représentent, l'assurance que l'Angleterre n'entravera pas le ravitaillement de la Belgique en denrées destinées à l'alimentation humaine ainsi qu'à celle du bétail, et ce pendant toute la durée de l'occupation allemande et dans une mesure à déterminer par le Comité National conformément aux besoins du pays. A cet effet il est nécessaire notamment que l'Angleterre prenne l'engagement de ne plus réquisitionner les navires affrétés par la Commission for Relief in Belgium.
Monsieur le Gouverneur Général insiste d'autant plus sur cette condition indispensable qu'une crise dans l'importation des vivres mettrait gravement en danger les intérêts vitaux de la population belge, intérêts dont la sauvegarde décide Monsieur le Gouverneur Général à accorder les garanties précitées.
Monsieur le Gouverneur Général éprouvera une sincère satisfaction, si grâce aux efforts de Votre Excellence la convention ci-dessus proposée pouvait entrer en vigueur et contribuer à alléger pour la population de la Belgique le poids des souffrances de la guerre.
Ministre des Etats-Unis dAmérique
[61].....................................DOCUMENT NO. 639
7 March 1916, GENERAL GOVERNMENT TO THE C.R.B., granting permission to C.R.B. delegates to make inspection trips in the Frontier Zones when accompanied by a German officer
BRUSSELS, 7 March 1916
According to a decree of the Governor General concerning the regulation of the traffic of the C.R.B. members to the "Grenzzonengebiet" it is possible for the delegates of the C.R.B. of the provinces in question to undertake, accompanied by an officer or an official of the province in question, the necessary inspection trips to the "Grenzzonengebiet."
You are requested to instruct your delegates that they report themselves to the Governor before they wish to make the trip to the "Grenzzonengebiet," if possible one day before the intended trip, in order that from there an accompanying officer or official may be designed.
You are respectfully requested to limit the trips to the "Grenzzonengebiet" to the necessary minimum.
(Signed) MERTON
[62].....................................DOCUMENT NO. 640
8 March 1916, GENERAL GOVERNMENT TO WHITLOCK, permitting delegates of the C.R.B. and C.N. to circulate in the Frontier Zones in automobiles if accompanied by a German official
BRUSSELS, 8 March 1916
Minister of the United States of America,
I had the honor to receive the letter which you were so kind as to address me under date of February 19th, with regard to the special situation in which the Regional and Local Committees are placed in the Frontier Zone, in that, as a result of arrangements made by the military authorities, they have been prevented from remaining in constant touch with the Provincial Committee of Luxembourg,
I immediately took the necessary steps with the competent authorities, but I am sorry to be compelled to inform you that the military authorities are not as yet able to allow the inhabitants of the Frontier Zone permission to pass from there into the territory of the General Government. It seems probable, however, that such freedom will be allowed them in a short time. In the meantime, in order to aid the Comité National as far as possible in the humanitarian object which it has in view, I have succeeded in obtaining such freedom for the members of the Comité National and the Commission for Relief in Belgium, providing they are residing in the territory of the General Government and are provided with passports allowing them to circulate in automobiles. In cases of absolute necessity they may enter the Frontier Zone in automobile, under condition that they are accompanied by an officer or a civil functionary. When such occasion arises, the members of the Comité National and the C.R.B. are requested to apply to the Military Governor of the appropriate province, who will detail for the purpose mentioned either an officer or a civil functionary.
It has, however, not been possible to obtain permission to carry documents or letters, culinary recipes or relief funds, in these trips through the Frontier Zone. In view, however, of the great difficulties which would ensue for the humanitarian work of the Comité National, the competent authorities have been so kind as to accede to my request that the Civil Commissary of the competent arrondissement undertake the transmission of the correspondence and funds in question.
I take the liberty of suggesting to you that you kindly inform the Comité National of this arrangement.
I take this occasion to renew the assurance of my high esteem.
[63].....................................DOCUMENT NO. 641
20 March 1916, GENERAL GOVERNMENT TO THE C.R.B., granting protection to herds of milch-cows which it was proposed to establish
BRUSSELS, 20 March 1916
For Mr. W. B. Poland,
In the conversation which I had the pleasure of having with you on March 7th, and of which you sent me a memorandum under date of March 9th, you asked me to request of the General Government in your behalf that the Governor General decree freedom from requisition for the herds of milch-cows which you propose to establish in considerable numbers throughout the entire country.
The General Government, to whom this request of yours has been presented, has decided that it is willing. to grant the principle of your request, provided the number of animals you propose remains within reasonable bounds. You are requested to apply for exemption from requisition in each individual case.
With the assurance of my highest respect
14 April 1916, VON DER LANCKEN TO WHITLOCK, stating that the Governor-General has forbidden the export of all foodstuffs (including animal), produce, and fodder (Document 83, chapter iii, is an English translation of the following)
J. No V. 1432
BRÜSSEL, den 14 avril 1916
J'ai l'honneur de faire savoir à Votre Excellence que j'ai communiqué à Monsieur le Gouverneur Général la note que Son Excellence Monsieur le Ministre d'Espagne a bien voulu me faire parvenir en date du 7 avril 1916, tant au Nom de Votre Excellence et de M. le Chargé d'Affaires des Pays-Bas qu'au sien propre, concernant le ravitaillement de la Belgique par le Comité National de Secours et d'Alimentation.
Monsieur le Gouverneur Général m'a chargé d'exprimer à Votre Excellence les sentiments de gratitude qu'il éprouve pour la sollicitude incessante qu'Elle n'a pas cessé de témoigner depuis bientôt 20 mois à l'oeuvre humanitaire dont Elle a bien voulu accepter le Patronage de concert avec Son Excellence Monsieur le Ministre d'Espagne, et Monsieur le Chargé d'Affaires des Pays-Bas. Monsieur le Gouverneur Général est persuadé que la population belge toute entière partage ces sentiments.
Monsieur le Gouverneur Général a constaté avec beaucoup de plaisir que les démarches entreprises par Son Excellence Monsieur le Ministre d'Espagne, tant au Nom de Votre Excellence et de Monsieur le Chargé d'Affaires des Pays-Bas qu'au sien propre, ont eu pour effet d'amener le Gouvernement Anglais à ne pas arrêter le ravitaillement de la population civile en Belgique. Son Excellence s'est montrée d'autant plus satisfaite de ce résultat que les exigences nouvelles formulées récemment par le Gouvernement Anglais et qui constituaient une menace sérieuse pour la continuation de ce ravitaillement, avaient pour point de départ des renseignements erronés suivant lesquels les autorités dans le territoire administré par Monsieur le Gouverneur Général n'auraient pas respecté les engagements pris par Son Excellence vis-à-vis des puissances neutres. Votre Excellence est à même de constater et de réfuter sans plus l'inexactitude de cette assertion. Monsieur le Gouverneur Général se rappelle en effet avec satisfaction que Votre Excellence, ainsi que Ses Honorés Collègues, a bien voulu reconnaître maintes fois et en dernier lieu dans Sa note du 23 janvier 1916 l'attitude correcte observée par les autorités sous ses ordres dans l'exécution des conventions conclues par lui.
Monsieur le Gouverneur Général s'étant encore montré récemment disposé, au mépris de certains intérêts allemands, à renoncer au droit, découlant incontestablement pour lui de la Convention de La Haye, d'alimenter l'armée d'occupation au moyen des provisions belges, Votre Excellence voudra bien se rendre compte par ce fait de l'intérêt que Monsieur le Gouverneur Général porte au bien-être de la population du pays qu'il administre.
Comme suite aux négociations du mois de février écoulé et contrairement aux informations du Gouvernement Anglais, Monsieur le Gouverneur Général a déjà formulé, à la date du premier mars une défense d'exportation pour les vivres et les fourrages. Conformément a l'ensemble des assurances données en dernier lieu au Gouvernement que Votre Excellence représente, Monsieur le Gouverneur Général résumera et complètera les mesures déjà prises en ce sens par des instructions nouvelles défendant l'exportation hors du territoire du Gouvernement Général des vivres (y compris les bestiaux) denrées et fourrages servant à l'alimentation humaine et à celle du bétail. Il défendra de même l'exportation hors dudit territoires des semences, des engrais et des approvisionnements agricoles. Cette défense ne s'appliquera qu'aux produits d'origine belge, étant entendu notamment que les produits d'origine allemande se trouvant actuellement dans les dépôts de l'administration militaire pourront être exportés. En dehors des autorisations qui pourront être accordées à la Commission for Relief in Belgium pour l'exportation hors du territoire du Gouvernement Général vers le Nord de la France de vivres, bétail et fourrages dont il y aurait un excédent sur les besoins de la consommation, la défense précitée ne souffrira pas d'exceptions; la réserve convenue par Son Excellence Monsieur le Ministre d'Espagne avec le Gouvernement Anglais étant toutefois ici faite pour les quantités de certains produits du sol belge dépassant les besoins de la population du territoire occupé de la Belgique.
Monsieur le Gouverneur Général donnera également à l'Intendance Militaire du Gouvernement Général pour les effets conséquents l'ordre de ne plus ni réquisitionner ni acheter par libres transactions, dans le territoire occupé de la Belgique, pour les besoins de l'armée d'occupation, aucun des produits ci-dessus mentionnés. Comme Votre Excellence a pu se convaincre au cours des négociations ayant eu lieu dernièrement, Monsieur le Gouverneur Général attache la plus grande importance à ce qu'une situation définitive et nette soit créée. C'est donc avec une vive satisfaction que j'ai déduit de la note que Son Excellence Monsieur le Ministre d'Espagne a bien voulu me faire parvenir que Votre Excellence, en Sa qualité de Représentant de Son Gouvernement, ne considérera pas des achats occasionnels de ces produits faits individuellement par des personnes appartenant à l'armée comme étant contraires à l'engagement pris par Monsieur le Gouverneur Général, pour autant que ces achats ne soient aucunement systématiques ni effectués pour compte de l'Intendance Militaire.
Ayant ainsi élargi les obligations contractées précédemment par lui envers les trois puissances neutres concernant le territoire qu'il administre, Monsieur le Gouverneur Général est persuadé que de son côté le Gouvernement que Votre Excellence représente assume vis-à-vis de lui la garantie que dorénavant le Gouvernement Britannique renonce définitivement à entraver par des réquisitions de navires ou de toute autre manière le ravitaillement de la population civile en Belgique. Je prie Votre Excellence de bien vouloir se faire autoriser par Son Gouvernement à confirmer le bien fondé de cette manière de voir.
Votre Excellence est à même de se rendre compte que les stipulations de cette convention et de toutes celles conclues précédemment avec le Gouvernement représenté par Votre Excellence sont consciencieusement observées par les autorités et les troupes sous les ordres de Son Excellence. Monsieur le Gouverneur Général est toujours prêt à aider Votre Excellence de toutes les manières possibles dans l'accomplissement de cette tâche. Il croit pouvoir exprimer l'espoir que Votre Excellence voudra bien faire connaître dans les pays neutres et belligérants les constatations qu'Elle a déjà faites et qu'Elle pourra encore faire à ce sujet pour réfuter les insinuations tendancieuses qui apparaissent constamment dans ces pays et qui ne peuvent que nuire à l'oeuvre dont Elle a bien voulu assumer le Protectorat. Soucieux d'écarter de cette oeuvre toute ingérence non justifiable des puissances en guerre avec l'Allemagne et désirant éviter tout rapport avec celles-ci, Monsieur le Gouverneur Général continuera à s'adresser à Votre Excellence dans toutes les questions y relatives.
Monsieur le Gouverneur Général a noté avec satisfaction que Votre Excellence veillera à ce que l'oeuvre de secours et d'alimentation placés sous Son Patronage soit maintenue strictement endéans les limites tracées à son activité. Ceci permettra à Monsieur le Gouverneur Général d'accorder comme par le passé toute son aide et toute sa protection au Comité National et à la Commission for Relief in Belgium que Votre Excellence patronne, pour permettre aux Membres de ces deux organisations de continuer les efforts qu'ils ont accomplis jusqu'ici avec tant de dévouement dans leur oeuvre humanitaire et bienfaisante, destinée à alléger, pour la population de la Belgique le poids des souffrances de la guerre.
[65].....................................DOCUMENT NO. 642
22 April 1916, by VON BISSING, forbidding the exportation from Belgium of native foodstuffs, fodder, animals for slaughter, seeds, fertilizers, and agricultural machinery
En vue d'assurer l'alimentation de la population et de complèter les mesures que j'ai déjà prises à cette fin, j'ai décidé d'interdire désormais dans le territoire placé sous mon autorité, l'exportation de tous les produits alimentaires et fourrages, y compris les bêtes de boucherie et, en outre, des semences de tout genre, des engrais ainsi que de l'outillage agricole. Tous ces produits, à la condition qu'ils soient de provenance belge, seront donc réservés à la consommation de la population du territoire dépendant de mon administration. Il ne sera fait exception à cette interdiction que pour les quantités superflues de produits belges provenant du sol. Je ne permets cette seule exception que pour ne pas porter préjudice à l'agriculture, à la culture maraîchère et au commerce intérieur qui pratiquait déjà l'exportation avant la guerre. Afin de ménager plus encore les approvisionnements du territoire occupé, j'ai ordonné à l'intendance militaire de n'effectuer, dans le territoire placé sous mon autorité, ni réquisitions, ni achats de gré à gré de produits rentrant dans les catégories susmentionées et destinés à assurer la subsistance de l'armée d'occupation, bien que l'art. 52 de la Convention de la Haye me confère incontestablement le droit de nourrir les troupes de l'armée d'occupation au moyen des vivres existant en Belgique. Les troupes d'occupation étant réparties sur tout le pays, je n'ai pas l'intention d'interdire les achats individuels des personnes appartenant à l'armée; je ne désire pas priver le commerce local des bénéfices qui en résultent pour lui.
En portant les présentes dispositions à la connaissance du public je tiens à faire observer que toutes les mesures déjà prises et celles que je jugerai bon de prendre encore, ont et auront pour but principal d'obtenir une répartition équitable de tous les produits alimentaires et fourrages, afin que l'alimentation du peuple belge soit assurée quoi qu'il arrive, notamment si, à l'avenir, l'importation des denrées alimentaires rencontrait des difficultés ou était entravées.
(S.) VON BISSING
BRUXELLES, le 22 Avril 1916
[66].....................................DOCUMENT NO. 643
10 May 1916, GENERAL GOVERNMENT TO THE C.R.B., stating regulation regarding chartering of tugs
BRUSSELS, 10 May 1916
In order in the future to avoid conflicts, in the matter of Belgian tugs, between your interests and those of the various military authorities, you are requested, before you time-charter Belgian tugs, to inform us of your intention, in order that the proper authorities may be given opportunity to declare whether they renounce the right of seizure of the vessel in question for a shorter or a longer period.
When the time-charter for Belgian tugs agreed to by us expires, you are requested in each case, before renewing a contract, to inform us, in order to again give the proper authorities opportunity to agree to a further time-chartering of the vessel in question.
In this connection we wish to say that the proper authorities will, of course, continue to exert themselves to assist you at all points, as far as is consistent with military interests.
In order to clear the matter up, you are requested to submit to us a list of the Belgian tugs now time-chartered by you, indicating the dates at which the charter-contracts expire.
We are of course referring only to such Belgian tugs as are domiciled in Belgium. Belgian tugs which are domiciled in Holland and which have not deposited a security and which you time-charter from there for your transport-service, which therefore receive a green return-certificate, are in accordance with the agreement exempted from seizure in every case.
8 July 1916, by GOVERNOR-GENERAL, concerning the bread-grains harvest of 1916 in the Occupation Zone (Gesetz- und Verordnungsblatt für die okkupierten Gebiete Belgiens, No. 235. Document 350, chapter viii, is an English translation of the following)
über die Beschlagnahme des Brotgetreides
Das im Bereich des Generalgouvernements im Erntejahr 1916 angebaute Brotgetreide aller Art wie: Roggen, Weizen, Spelz wird, gleich viel ob ungemengt oder mit anderen Getreiden vermengt mit der Trennung vom Boden zugunsten der Zivilbevölkerung im Bereich des Generalgouvernements hiermit beschlagnahmt. Die Beschlagnahme erstreckt sich auch auf das aus beschlagnahmtem Brotgetreide ermahlene Mehl und die daraus hergestellten Backwaren. Mit dem Ausdreschen wird das Stroh, mit der Ausmahlung die Kleie von dieser Beschlagnahme frei.
Die Beschlagnahme erstreckt sich auf das Getreide und Mahl früherer Erntejahre, auch soweit dieses zur Selbsternährung oder Verfütterung bestimmt war, aber diesem Zwecke nicht zugeführt ist.
An den beschlagnahmten Vorräten dürfen, soweit sich aus den folgenden Bestimmungen nicht etwas anderes ergibt, weder Veränderungen vorgenommen werden, noch darf durch Vereinbarung oder Vertrag über sie verfügt werden.
Der Besitzer beschlagnahmter Vorräte ist berechtigt und verpflichtet, alle zur Erhaltung der Vorräte erforderlichen Handlungen vorzunehmen, er ist berechtigt und verpflichtet auszudreschen. Er ist verpflichtet, wahrheitsgetreue Angaben über seine Brotgetreidevorräte zu machen.
Nimmt der Besitzer beschlagnahmter Vorräte eine zur Erhaltung derselben erforderliche Handlung innerhalb einer ihm von der zuständigen Behörde gesetzten Frist nicht vor, so kann diese die Handlung auf Kosten des Besitzers durch einen Dritten vornehmen lassen. Das Gleiche gilt, wenn der Besitzer das Brotgetreide nicht innerhalb einer ihm von der zuständigen Provinzial-Ernte-Kommission gesetzten Frist ausdrischt.
a) Wer beschlagnahmte Vorräte unbefugt beiseite schafft oder aus der Gemeinde, in der sie beschlagnahmt sind, unbefugt entfernt, wer sie beschädigt, zerstört, verheimlicht, unbefugt verarbeitet oder verbraucht,
b) wer beschlagnahmte Vorräte unbefugt verkauft, kauft oder ein anderes Veräusserungs- oder Erwerbsgeschäft über sie abschliesst,
c) wer den Verpflichtungen des §3 dieser Verordnung zuwiderhandelt, wird mit Gefängnis bis zu 5 Jahren oder mit Geldstrafe bis zu 20.000 Mark bestraft; auch kann auf Einziehung der zu strafbaren Handlungen gebrauchten Vorräte erkannt werden.
Zuständig sind die deutschen Militärbefehlshaber und die Militärgerichte.
Das beschlagnahmte Getreide wird gegen Barzahlung angekauft und der Bevölkerung im Bereiche des Generalgouvernements in Form von Brot, Mehl und Kleie zugeführt werden. Die Verwendung von freigegebenem Brotgetreide zu anderen Zwecken, als zur Herstellung von Brot ist von Fall zu Fall von der Zustimmung der Zentral-Ernte-Kommission abhängig.
Ich erteile dem Comité National de Secours et d'Alimentation das alleinige Recht zum Ankauf der beschlagnahmten Vorräte auch aus der Brotgetreideernte 1916 und etwaiger Restbestände an Brotgetreide aus früheren Erntejahren zu einem Einheitspreise, den ich festsetzen werde. Die Beschlagnahme wird durch diesen Ankauf nicht aufgehoben.
Ich behalte mir vor, im Bedarfsfalle bis zu 10.000 To des beschlagnahmten Getreides anteilmässig an die von mir zu bestimmenden Stellen zwecks Verarbeitung zu Malzkaffee zu überweisen.
Der Erlass von Ausführungsbestimmungen bleibt vorbehalten.
BRÜSSEL, den 8. Juli 1916
Z.E.K. 3765b
[68].....................................DOCUMENT NO. 644
7 August 1916, GENERAL GOVERNMENT TO THE C.R.B., granting permission to the Commission's representatives to travel in the Frontier Zones without being accompanied by a German officer
Deutsche Vermittlungsstelle C.N.
Geschäftsnummer 5562
BRÜSSEL, den 7. August 1916
Es wird hierdurch mitgeteilt, dass den Mitgliedern der Commission for Relief in Belgium bis auf weiteres gestattet wird, die Grenzzonen-Gebiete ohne die Begleitung eines deutschen Offiziers zu befahren. Die Einfahrt in die Grenzzonen-Gebiete darf jedoch nur auf den für den allgemeinen Verkehr zugelassenen Durchlässen erfolgen, und es darf nicht der an der belgischen Grenze befindliche Drahtzaun passiert werden.
[69].....................................DOCUMENT NO. 645
21 August 1916, VON DER LANCKEN TO WHITLOCK, enclosing final agreement in regard to fertilizers and confirming reservations pertaining thereto
J.No.V 2119
BRÜSSEL, den 21 août 1916
J'ai l'honneur d'accuser réception à Votre Excellence de la lettre qu'Elle a bien voulu m'adresser le 16 de ce mois, sous le No 3350, et je constate avec plaisir qu'à présent un accord définitif concernant les conventions relatives aux engrais a été obtenu. Dans le texte définitif des conventions susdites, dont un exemplaire est joint à cette lettre, j'ai pris la liberté d'insérer le 25 août 1916 comme date où les conventions entrent en vigueur.
En outre, j'ai l'honneur de confirmer que Votre Excellence comme moi-même, s'est réservé le droit de dénoncer les conventions susvisées, étant entendu qu'une dénonciation entre en vigueur après le délai d'un mois. Dans le cas où les conventions sont dénoncées par une des parties contractantes, il va sans dire que les accords conclus en avril 1916 entre Son Excellence Monsieur le Gouverneur Général et Messieurs les Ministres protecteurs du Comité National concernant l'exportation des produits indigènes seront à nouveau appliqués aux engrais.
CONVENTIONS RELATIVES AUX MATIÈRES PREMIÈRES QUI PEUVENT SERVIR À LA FABRICATION DES ENGRAIS
Les arrangements intervenus le 17 avril entre le Gouvernement Général et les Ministres des Puissances neutres stipulent notamment: "Que son Excellence Monsieur le Gouverneur Général défendra l'exportation hors du territoire du Gouvernement Général des semences, des engrais et des approvisionnements agricoles. Cette défense ne s'appliquera qu'aux produits d'origine belge, étant entendu notamment que les produits d'origine allemande se trouvant actuellement dans les dépôts de l'administration militaire pourront être exportés.
"La réserve convenue par Son Excellence Monsieur le Ministre d'Espagne avec le Gouvernement anglais étant toutefois ici faite pour les quantités de certains produits du sol belge dépassant les besoins de la population du territoire occupé de la Belgique."
L'acide sulfurique qui est indispensable pour la fabrication des engrais devant être fourni par les autorités occupantes et en majeure partie importé d'Allemagne, il a été jugé utile dans l'intérêt de l'agriculture et de l'industrie belges, de préciser les arrangements ci-dessus de la façon suivante:
Art. I. Phosphate brut. Les quantités de phosphates bruts existant en Belgique étant considérables et l'emploi de ce produit comme engrais étant limité en Belgique, il en existe un excédent.
En conséquence, les phosphates bruts pourront être exportés vers l'Allemagne en quantités ne dépassant pas 10.000 tonnes par mois et après que la consommation de l'agriculture belge et des fabricants belges aura été entièrement satisfaite.
Par contre, l'importation de sels de potasse d'Allemagne en Belgique continuera à être facilitée comme par le passé (en 1915 on en a importé 50.000 tonnes, en 1916, 40.000 tonnes).
Art. II. Sulfate d'ammoniaque. Les autorités occupantes mettront mensuellement à la disposition des usines à gaz et des fours à coke 1.100 tonnes d'acide sulfurique à 60° Baumé.
Les 1.100 tonnes de sulfate d'ammoniaque produites au moyen de ces 1.100 tonnes d'acide seront réparties à raison de 600 tonnes pour la Belgique et 500 tonnes pour l'Allemagne.
Toutes les eaux ammoniacales produites en Belgique seront traitées sur place pour la fabrication des engrais; à cet effet, sur le contingent total d'acide mis à la disposition des fabricants belges d'ammoniaque, les 1.100 tonnes ci-dessus seront prélevées en première part.
Si les quantités d'acide pour la fabrication du sulfate ou les quantités de sulfate produites étaient plus importantes ou moins importantes que 1.100 tonnes, le sulfate serait partagé à raison de 6/11 pour la Belgique et 5/11 pour l'Allemagne.
Art. III. Superphosphate. Les autorités occupantes mettront mensuellement à la disposition des fabricants de superphosphates 2.500 tonnes d'acide à 60° (ou l'équivalent de ces quantités si le titre de l'acide est plus élevé ou moins élevé que 60°, le minimum du titre de l'acide étant de 50°).
Les produits fabriqués seront répartis comme suit:
3.000 tonnes de superphosphate pour la Belgique.
12.000 tonnes de superphosphate double pour l'Allemagne.
Si les fournitures d'acide sont plus importantes ou moins importantes que 2.500 tonnes, les contingents belges et allemands de produits fabriqués seront augmentés ou diminués proportionnellement.
Art. IV. Poudre d'os calcinés. Les os calcinés des abattoirs militaires seront envoyés en Allemagne et les os calcinés provenant des abattoirs civils resteront en Belgique.
Art. V. En ce qui concerne les phosphates Rhénania qui sont fabriqués au moyen de matières premières importées d'Allemagne et de la partie occupée de la France, ainsi que des résidus belges, sur le contingent total fabriqué, on tiendra à la disposition de l'agriculture belge: 1.100 tonnes par mois.
Art. VI. La convention entrera en vigueur le 25 août 1916 étant entendu que les contingents d'engrais (sulfate d'ammoniaque et super) fabriqués jusqu'au 25 août et ceux existant à cette date seront répartis conformément au mode de répartition antérieur.
Art. VII. L'acide sulfurique sera de bonne qualité et apte à la fabrication d'engrais de qualité marchande. Le prix de cet acide sera tel qu'il permette la fabrication des engrais sous des conditions économiques.
Art. VIII. Toutes les quantités de phosphates basiques produites par les aciéries belges seront réservées à l'agriculture belge.
Art. IX. La répartition des engrais fabriqués qui sont destinés à l'agriculture belge se fera, jusqu'à nouvel avis par les soins de la section agricole du C.N. comme cela se fait déjà actuellement pour la répartition du sulfate.
Art. X. Le Département Politique transmettra aux Ministres Protecteurs un. rapport trimestriel relatif à l'exécution de la présente convention.
[70].....................................DOCUMENT NO. 646
10 November 1916, GENERAL GOVERNMENT TO THE C.R.B., relating to possible seizure of newly added lighters
BRUSSELS, 10 November 1916
RE: BOUGHT OR HIRED LIGHTERS
Referring to our letter of November 5th, No. 7936, we wish to point out that the charter of lighters which have been further taken on since the 5th inst., has not been objected to. This does, however, not preclude the possibility that under certain circumstances the General Government will requisition these newly added lighters, since they do not come under the earlier promise that lighters of the C.R.B. shall be exempt from requisition.
(Signed) SCHLUBACH
[71].....................................DOCUMENT NO. 647
20 December 1916, GENERAL GOVERNMENT TO THE C.R.B., exempting from requisition 2,225 horses required by the relief organization but limiting them to those unsuited for war service and marked with the brand "C.R.B."
BRUSSELS, 20 December 1916
RE: REQUISITION OF HORSES
According to the understanding arrived at with the competent authorities the stock of approximately 2,225 horses within the territory of the General Government, which are being used for the services of the C.R.B. and C.N., will be exempt from requisition, if the following conditions are filled:
1. In the different branches of labor only such horses can be made use of which are not suited for war purposes. It is therefore necessary that all horses fit for war purposes must in due course of time be changed for such as are unfit. The requisition commission always has an owner of a horse which is fit for war purposes and is to be requisitioned notified about four weeks before the time of the requisition, so that sufficient time is given for the change.
2. The horses unfit for war service and used by the C.R.B., i.e. the C.N., will be marked with a brand, probably the mark "C.R.B. No. ---," and besides entered in a list of the authorities.
3. Inasmuch as a misuse of the brand cannot be prevented it will be necessary that these horses, declared unfit for war purposes, shall be brought every time to the mustering when one is to take place. They shall, however, be the first taken for mustering and compared with the list in the hands of the authorities. Should everything be found to be in order then a further examination shall not be made, so that the whole mustering of the horses of the C.R.B., i.e. the C.N., will be finished in the least possible time.
According to the information which has reached the V.C.N. there are a sufficient number of horses in the territory of the General Government which are unfit for the war purposes but which would really be very serviceable for the work of the C.R.B. and the C.N. The authorities will also not make any difficulties if horses after being purchased are taken from one district for work in another district, provided that the prescribed permission be obtained first.
Before the brand suggested in paragraph No. 2 can be made use of it will be necessary that an appropriate order be obtained from the General Government for the entire territory of the General Government so that, the use of it by others will be prohibited.
[72].....................................DOCUMENT NO. 648
25 January 1917, GENERAL GOVERNMENT TO THE C.R.B., granting permission for the importation of Dutch foodstuffs
BRÜSSEL, den 25. Januar 1917
Unter Bezugnahme auf die Herrn Professor Dr. Kellogg bereits mündlich gemachte Mitteilung, wird die C.R.B. hierdurch ergebenst davon in Kenntnis gesetzt, dass nach neuerlicher Entscheidung der für den Aussenhandel zuständigen Behörden die Einfuhr durch die C.R.B. auch für Erzeugnisse holländischen Ursprungs bis auf weiteres grundsätzlich zugelassen ist. Entsprechende Anträge sind bei dem Delegierten des Generalgouvernements in Belgien bei der Kaiserlich Deutschen Gesandtschaft im Haag beziehungsweise dessen Beauftragten in Rotterdam einzureichen. Seine Anweisungen bezüglich des Einkaufs und des Ursprungsnachweises der Waren sind zu befolgen.
Hinsichtlich der Verteilung solcher Lebens- und Futtermittel, die innerhalb der besetzten Gebiete einer behördlichen Bewirtschaftung unterliegen, bleibt Vereinbarung vorbehalten.
(gez.) BRUHN
[73].....................................DOCUMENT NO. 649
12 May 1917, GENERAL GOVERNMENT TO THE C.R.B., binding itself to requisition lighters from Holland and agreeing to permit the Belgian crews to return to Holland
Geschäftsnummer 13231
BRÜSSEL, den 12. Mai 1917
Das General-Gouvernement in Belgien (Sektion I b Nr.2413) verpflichtet sich unterm 9. Mai 1917,
1) dass die in der Liste der C.R.B. genannten, in Sluis liegenden 55 Leichter, falls sie für die C.R.B. in das besetzte Gebiet einfahren, nicht beschlagnahmt werden und jederzeit nach Holland zurückkehren können;
2) dass ebenfalls die belgischen Besatzungen dieser Fahrzeuge, auch wenn sie im militärpflichtigen Alter stehen jederzeit nach Holland zurückkehren können, sofern sie sich den deutschen Behörden gegenüber nicht straffällig machen.
Der Generalquartiermeister im Grossen-Hauptquartier hat die gleiche Zusage für die Etappeninspektionen gegeben.
Es wird gebeten, die auf Grund dieser Zusage von der C.R.B. gemieteten Schiffe der eingesandten Liste sowie ihre Besatzungen von Fall zu Fall der V.C.N. aufzugeben.
(gez.) ANDERSEN
[74].....................................DOCUMENT NO. 650
17 May 1917, VON DER LANCKEN TO THE DUTCH CHARGÉ D'AFFAIRES stating conditions for the import and distribution of Dutch seed potatoes in Belgium
J.No V. 3176
BRUXELLES, le 17 Mai 1917
J'ai honneur de me référer aux entretiens qui ont lieu récemment avec vous ainsi qu'avec des membres de la C.R.B. et du C.N. au sujet de l'importation et de la répartition dans le territoire du Gouvernement Général de plants de pommes de terre de provenance hollandaise. Me référant en même temps à la lettre adressée par la "Deutsche Vermittlungsstelle C.N." à la Commission for Relief in Belgium le 25 janvier dernier, dont copie est jointe à la présente, j'ai l'honneur de porter ci-après à Votre connaissance le résultat de ces entretiens en Vous priant de bien vouloir me communiquer Votre accord avec celui-ci.
1) La C.R.B. fera parvenir, conformément à la lettre ci-annexée, les demandes respectives pour l'importation de plants de pommes de terre au Délégué du Gouverneur Général en Belgique près la Légation Impériale à la Haye et suivra ses instructions quant à l'achat et la preuve d'origine.
2) La Deutsche Vermittlungsstelle C.N. se mettra d'accord avec la C.R.B. vers quelles gares les plants de pommes de terre seront transportés, dans le territoire du Gouvernement Général ainsi que dans les régions d'étapes et d'opérations. A cette fin, la C.R.B. fera parvenir à V.C.N. une liste contenant les noms des gares proposées par elle ainsi que les quantités à y être transportées.
La V.C.N. s'entendra ensuite, les cas échéant, avec la C.R.B. au sujet de modifications éventuelles à y apporter.
3) La Ligue du Coin de Terre indiquera au Commissaire Civil compétent les Oeuvres locales auxquelles les pommes de terre seront remises pour la plantation ainsi que les communes, où celle-ci aura lieu. Elle renseignera les quantités qui reviendront à chacune d'elles ainsi que les quantités qui seront plantées dans chaque commune à indiquer.
4) La C.R.B. et le C.N. ne feront valoir aucun droit sur la récolte provenant des plants de pommes de terre en question. Les pommes de terre produites sont soumises aux arrêtés ayant trait à la récolte des pommes de terre indigènes. Les autorités compétentes s'engagent cependant à mettre à la disposition des sous-organisations désignées par le C.N. une quantité de pommes de terre de la récolte indigène, rentrée en même temps que celle des pommes de terre hollandaises, représentant huit fois la quantité de ces dernières. Les pommes de terre provenant de plants importés laissées aux colons de la Ligue du Coin de Terre, conformément aux arrêtés, doivent être préalablement déduites de la quantité mise à la disposition de la manière susdite. Le C.N. veillera à ce que ses sous-organisations n'emploient les pommes de terre ainsi mises à leur disposition que pour l'Oeuvre de la Soupe Communale endéans des communes indiquées.
Si le C.N. a besoin, pour sa Soupe Communale et ses Oeuvres de Bienfaisance, d'une quantité de pommes de terre plus grande que celle libérée il indiquera aux Autorités compétentes les quantités nécessaires.
5) Les conventions énumérées au 3) et 4) ont trait au territoire du Gouvernement Général; celles indiquées aux 1) et 2) se rapportent aussi aux régions d'étapes et d'opérations.
Veuillez agréer, Monsieur le Chargé d'Affaires, les assurances de ma haute considération.
[75].....................................DOCUMENT NO. 651
4 June 1917, GENERAL GOVERNMENT TO THE SPANISH LEGATION, freeing from requisition wine, incense-wax, and sanctuary-oil imported by the C.R.B. to fulfill the needs of the Catholic Church
Generalgouverneur in BeIgien
J.No V.2906
BRUXELLES, le 4 juin 1917
J'ai l'honneur d'accuser réception à Votre Excellence de la lettre qu'Elle a bien voulu m'adresser le 29 mars dernier, concernant la libération de réquisition pour le vin de messe, la cire d'encens et l'huile de Sanctuaire importés par la Commission for Relief.
Monsieur le Gouverneur Général auquel j'ai soumis le désir exprimé par Votre Excellence a décidé que les produits susmentionnés importés par la C.R.B. et destinés à être employés pour les besoins du culte catholique dans le territoire placé sous ses ordres seront exonérés de toute réquisition.
Je profite de l'occasion pour renouveler à Votre Excellence les assurances de ma haute considération.
Son Excellence le Marquis de Villalobar,
Ministre de Sa Majesté le Roi d'Espagne,
13 November 1917, by VON FALKENHAUSEN, covering the 1917 crop in Belgium (Document 351, chapter viii, is an English translation of the following)
Briefnummer V. 4278
BRUXELLES, le 13 novembre 1917
Je me permets de Vous envoyer en suite à notre conversation d'hier une note résumant le contenu d'un ordre de service que Monsieur le Gouverneur Général a envoyé à toutes les autorités tant à Bruxelles que dans les provinces pour rappeler à nouveau les conventions existantes et insister sur leur stricte observation. Cette mesure a été prise pour parer notamment aux inconvénients que présentent, pour l'observation des ces conventions, les déplacements assez fréquents des officiers et fonctionnaires dans les provinces. Elle répond, je pense, à Vos intentions.
En même temps et en application de cet ordre, les divers services centraux intéressés ont renouvelé à leurs sous-ordres en province des instructions détaillées au sujet de l'application des diverses clauses des conventions et des mesures à prendre pour éviter que des contreventions éventuellement constatées ne se reproduisent.
J'espère que ces mesures contribueront à faire disparaître les appréhensions que Vous auriez pu éprouver au sujet de la volonté très ferme de Monsieur le Gouverneur Général de faire respecter par les autorités sous ses ordres les engagements qu'il a contractés.
Veuillez agréer, etc., etc., etc.
A Son Excellence le Marquis de Villalobar,
Un nouvel ordre de service de Monsieur le Gouverneur Général se rapportant à l'Oeuvre de Ravitaillement vient d'être envoyé à toutes les autorités tant militaires que civiles du territoire placé sous ses ordres. Cet ordre résume à nouveau les engagements pris par Monsieur le Gouverneur Général vis-à-vis de Messieurs les Ministres Protecteurs.
Dans cet ordre Monsieur le Gouverneur Général exige à nouveau catégoriquement que les conventions conclues soient respectées à la lettre et dit être décidé à frapper avec la plus grande rigueur ceux qui manqueraient aux commandements y relatifs. Il ordonne que toutes les communications de Messieurs les Ministres ou du C.H.N. agissant dans leur nom soient examinées soigneusement et sans perte de temps, que le résultat des enquêtes et---si la preuve d'une contravention a pu être apportée---la punition qui aurait été infligée soient immédiatement portés à la connaissance de la V.C.N. Enfin Monsieur le Gouverneur Général ordonne que des mesures propices à empêcher le retour de pareils faits soient prises le cas échéant.
En plus, Monsieur le Gouverneur Général attend de la part des autorités sous ses ordres que toute action ou mesure pouvant être interprétées comme un manquement à sa parole, soient préalablement soumises à sa décision.
8 March 1918, by VON FALKENHAUSEN, regarding the guarantees (Document 352, chapter viii, is an English translation of the following)
J'ai déjà ordonné l'examen minutieux des points spéciaux en question. Les recherches ont été achevées pour une partie et j'ai chargé le chef de mon département politique d'informer Vos Excellences du résultat. En quelques points peu nombreux les recherches continuent encore. Mais je suis à même de déclarer en général dès à présent---et je suis bien aise d'en avoir l'occasion,---que j'aurai soin de veiller sévèrement à l'accomplissement strict des engagements qu'ont pris mes prédécesseurs vis-à-vis des Ministres des Etats Neutres.
BRUXELLES, le 8 mars 1918
[78].....................................DOCUMENT NO. 652
27 April 1918, by VON FALKENHAUSEN, exempting from requisition clothing in possession of private individuals in the Occupation Zone
Il résulte d'informations reçues que la C.R.B. se propose d'importer, d'ici peu, des quantités importantes de vêtements, étoffes, chaussures, etc., destinées aux populations civiles de la Belgique et du Nord de la France.
Ayant appris que l'inventaire des stocks de vêtements dans les maisons privées, tel qu'il a été ordonné par l'Inspection des Etapes à Mons pourrait mettre obstacle a l'importation des marchandises ci-dessus, je déclare par la présente que j'ai pas l'intention de réquisitionner les vêtements maintenant en possession de personnes privées dans le territoire du Gouvernement Général et qui est de leur usage personnel.
Si ces intentions devaient être modifiées, je donnerais à la Commission un préavis d'au moins trois mois avant d'effectuer les réquisitions projetées.
BRUXELLES, le 27 avril 1918
(S.) VON FALKENHAUSEN
[79].....................................DOCUMENT NO. 653
6 May 1918, GENERAL GOVERNMENT TO THE COMITÉ NATIONAL, regarding the requisition of clothing
J.No.V.5157
BRÜSSEL, den 6. Mai 1918
In der Anlage werden in Abschrift die von der Politischen Abteilung an die neutralen Gesandten, Protektoren des belgischen Ernährungskomitees, gerichteten Noten nebst Erklärungen, betreffend die Beschlagnahme von Kleidungsgegenständen, zur gefl. Kenntnisnahme ergebenst übersandt.
Als ein Teil der in dieser Angelegenheit geschlossenen Uebereinkunft ist vereinbart worden:
a) Das Comité National wird, sobald es hierzu imstande ist, die ihm zur Verfügung stehenden Kleidungsstücke proportional an die Bevölkerung des Generalgouvernements und der Etappen verteilen.
b) Diese Verteilung wird gemäss eines noch auszuarbeitenden Reglements erfolgen, die der bedürftigen Bevölkerung, sowie den beschäftigten Arbeitern erlaubt, gleichmässig aus der Verteilung Nutzen zu ziehen
Um Bestätigung des Einverständnisses mit Vorstehendem wird ergebenst gebeten.
(S.) RIETH
An das Comité National de Secours et d' Alimentation,
[80].....................................DOCUMENT NO. 654
17 July 1918, GENERAL GOVERNMENT TO THE C.R.B., advising that clothing from private individuals would not be requisitioned as long as the relief organizations are in a position to supply imported clothing to the poorer classes
Geschäftsnummer 26766
BRÜSSEL, den 17. Juli 1918
In Erwiderung des Schreibens vom 12.d.Mts. No. 123, betreffend Einfuhr von Bekleidungsgegenständen, nehme ich ergebenst Bezug auf die Ausführungen der Deutschen Vermittlungsstelle C.N. vom 30. Mai d. J. No. 25500, in denen diesseitigen Erachtens die Frage des Herrn Poland bereits vorweg beantwortet wurde. Da hierüber jedoch immer noch keine Klarheit zu bestehen scheint, stehe ich nicht an, erneut das Folgende festzustellen:
Aus den Besprechungen mit den militärischen Stellen ging hervor, dass diese nicht beabsichtigen, Bekleidungsgegenstände bei Privaten zu requirieren, sofern das Comité National die minderbemittelte Bevölkerung in ausreichendem Masse mit solchen Gegenständen aus eingeführten Beständen versorgt. Wenn das Comité National aber nicht in der Lage ist, dies zu tun, so würden die Militärbehörden diese Versorgung selbst in die Hand nehmen müssen, und wäre dies wohl nicht ohne Requisitionsmassnahmen möglich. Sollen solche also vermieden werden, so wäre es erforderlich, dass die C.R.B. mit tunlichster Beschleunigung eine unzweideutige Erklärung der englischen Regierung erlangt und hierher mitteilt, dass die Einfuhr in vollem Umfange gestattet und eine ausreichende Versorgung sichergestellt wird.
[81].....................................DOCUMENT NO. 655
30 July 1918, by VON FALKENHAUSEN, covering canal transport contracts
betreffend Genehmigungspflicht von Wassertransportverträgen
Verträge über Vermietung von Privatschiffen oder zur übernahme von Gütertransporten auf dem Wasserwege (Miet- Fracht- & Schleppverträge) bedürfen der Genehmigung des Generalgouvernements Abteilung I b (Wassertransporte) oder eines der dem General gouvernement unterstehenden Hafenämten.
Jede Vertragspartei ist für die Vorlage der Verträge zur Genehmigung bei einer der bezeichneten Dienststellen verantwortlich.
Dienststellen des Generalgouvernements oder einzelnen Transportunternehmungen kann eine allgemeine Genehmigung zum Abschluss derartiger Verträge erteilt werden und zwar ausschliesslich durch das Gouvernement.
Eine Genehmigung zum Abschluss von Verträgen über den Transport von Stückgütern ist nicht erforderlich.
Wer der Vorschrift des Artikels I zuwiderhandelt, wird mit Gefängnis bis zu 6 Monaten oder Geldstrafe bis zu M. 50.000 bestraft; beide Strafarten können auch nebeneinander erkannt werden.
Zuständig sind die Deutsche Militärgerichte und Militärbefehlshaber.
BRÜSSEL, den 30. Juli 1918
[82].....................................DOCUMENT NO. 656
1 August 1918, GENERAL GOVERNMENT TO THE C.R.B., protecting belting used in the flour mills of the relief organization from requisition
General-Gouvernement in Belgien,
Geschäftsnummer 27173
BRÜSSEL, den 1. August 1918
Nach hier eingegangenen Mitteilungen der massgebenden Behörden besteht zur Zeit nicht die Absicht, die jetzt in Betrieb befindlichen Treibriemen der ausschliesslich für das Comité National arbeitenden Firmen in irgendwelcher Weise zu erfassen, sofern eine Liste dieser Betriebe und eine Aufstellung der darin befindlichen Treibriemen hier eingereicht und von hier bewilligt wird.
i.A. S. ROESSINGH

References: Art. 121
 Art. 3
 Art. 1
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 6
 Art. 1
 Art. 3
 Art. 1
 Art. 2
 Art. 2
 §3