Source: https://forchheim.dlrg.de/impressum/datenschutzordnung/
Timestamp: 2019-12-14 06:15:29+00:00

Document:
Datenschutzordnung - DLRG OV Forchheim e.V.
• Impressum • Datenschutzordnung
Datenschutzordnung des DLRG Ortsverbandes Forchheim e.V.
Die Datenschutzordnung regelt auf Grundlage des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) den Umgang mit Einzelangaben über persönliche und sachliche Verhältnisse (personenbezogene Daten); insbesondere das Erheben, Verarbeiten (Speichern, Verändern, Übermitteln, Sperren und Löschen) und Nutzen solcher Daten. Zu den geschützten Daten gehören neben den personenbezogenen Daten der Vereinsmitglieder auch Daten von Personen, die zum DLRG Ortsverband München-Mitte e.V. in einem vertraglichen oder sonstigen rechtlichen Verhältnis stehen.
(1) Für Zwecke der Mitgliederverwaltung werden bei Eintritt eines Mitglieds oder im Rahmen einer nachträglich erforderlichen Ergänzung folgende Daten erhoben:
Eintritts- und Zugangsdatum
Letzte DLRG-Gliederung
Beiträge und Zusatzbeiträge
(2) Mit Zustimmung des Mitglieds werden weitere Daten (z.B. Ausbildungsnachweise, Sportausweise, Ehrungen) nur erhoben, falls dies zur Mitgliederverwaltung und für die Tätigkeit des Mitglieds im Verein erforderlich ist. Die Daten werden in dem vereinseigenen EDV-Systemen gespeichert, wobei jedem neuen Mitglied eine Mitgliedsnummer zugeordnet wird. Zuständig für die Erhebung und Verarbeitung der Daten ist der Schatzmeister und Schatzmeister-Jugend bzw. deren Vertreter sowie jedes andere mit der Mitgliederverwaltung und Mitgliederbetreuung beauftragte Mitglied.
(3) Die Daten dürfen nur vom Vorsitzenden, von dessen Stellvertretern, vom Schatzmeister und Schatzmeister-Jugend und deren Stellvertretern, von mit der Mitgliederverwaltung Beauftragten sowie vom Vorsitzenden der Jugend genutzt werden.
Daten von in der Schwimm-, Rettungsschwimm- bzw. in einer sonstigen Ausbildung befindlichen oder im Rettungssport eingesetzten Personen
(1) Für Zwecke der Ausbildung von Schwimmern und Rettungsschwimmern, zur fachlichen Ausbildung im Sanitäts-, Wasserrettungs- und Katastrophenschutzdienst sowie im Rahmen des Wasserrettungssports werden die Auszubildenden bzw. Wettkämpfer in Listen erfasst, wobei je nach konkretem Bedarf folgende Daten erhoben und gespeichert werden:
Bei Minderjährigen Telefonnummer bzw. E-Mail-Adresse der Eltern
Ausbildungen bzw. bereits abgelegte Prüfungen
(2) Die Daten werden von den für die jeweilige Ausbildung bzw. für die Sportwettkämpfe zuständigen Funktionsträgern (Technischer Leiter Ausbildung und dessen Vertreter, Referenten Kinderschwimmen und Tauchen, Referent Erste Hilfe und Sanitätsdienst, Ausbilder) erhoben und gespeichert.
(3) Die Daten dürfen nur von den mit der Ausbildung bzw. mit der Organisation und Durchführung von Rettungswettkämpfen beauftragten Funktionsträgern genutzt werden.
Daten von im Einsatzdienst tätigen Mitgliedern
(1) Für Zwecke der ordnungsgemäßen Durchführung des Einsatzdienstes (insbesondere Wasserrettungsdienst und Katastrophenschutz) werden von aktiven Mitgliedern vor der Aufnahme des Dienstes oder im Rahmen einer nachträglich erforderlichen Ergänzung folgende Daten erhoben:
Daten über den Gesundheitszustand (einschl. Vorerkrankungen, Allergien, Medikamente)
Telefon- bzw. Faxnummer des Arbeitgebers
Name, Anschrift und Telefonnummern von nahen Angehörigen
(2) Die Daten werden vom Technischen Leiter Einsatz bzw. von dessen Stellvertreter erhoben und in besonderen Listen erfasst (z.B. Einsatzkräfteverteiler, Einsatzkräftelisten). Die erhobenen Daten dürfen im Katastrophenfall, im Rahmen von Übungen und zu sonstigen mit dem Einsatzdienst zusammenhängenden Zwecken an die jeweils zuständigen Stellen (z.B. DLRG Koordinierungsstellen, Behörden, Zugtrupps) übermittelt werden. (3) Die Daten dürfen nur vom Technischen Leiter Einsatz, von dessen Stellvertreter sowie von anderen im Einsatzdienst tätigen Führungskräften (Wachleiter und Gruppenführer) genutzt werden. Der Zugang zum Dienstplansystem, aus dem die Namen der im Wasserrettungsdienst eingesetzten Mitglieder hervorgehen, ist nur dem Vorsitzenden, dessen Stellvertretern, dem Technischen Leiter Einsatz und dessen Stellvertreter sowie den im Wasserrettungsdienst eingesetzten Mitgliedern gestattet.
Daten bei Notfällen und Wasserrettung
(1) Für Zwecke der Erstellung von Einsatzprotokollen, Transportbelegen und Abrechnungen sowie zur Dokumentation werden vom Patienten insbesondere folgende Daten erhoben:
Einsatzdatum und Einsatzort
Erstbefund/Messwerte/Verletzungen/Maßnahmen
(2) Weitere Daten können erhoben werden, falls der Einsatz dies erfordert (z.B. Allergien, Name und Anschrift des Hausarztes, Name und Telefonnummer von Angehörigen).
(3) Die Daten werden von den jeweiligen Einsatzkräften und gegebenenfalls vom Ortsverbandsarzt erhoben.
(4) Auf der vom DLRG Ortsverband Forchheim e.V. betriebenen Rettungsstation wird ein Verbandbuch geführt, in das der Vor- und Nachname sowie das Geburtsdatum des Patienten eingetragen werden.
(5) Die Daten dürfen nur vom Technischen Leiter Einsatz, von dessen Stellvertreter, vom Schatzmeister, vom Ortsverbandsarzt und von im Einsatzdienst tätigen Führungskräften (Wachleiter, Gruppenführer) genutzt werden.
(1) Personenbezogene Daten dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke des DLRG Ortsverbandes Forchheim e. V. (§ 2 der Satzung) erhoben, verarbeitet und genutzt werden (§ 28 Abs. 1 Nr. 1 BDSG).
(2) Darüber hinaus dürfen Daten von Mitgliedern und Nichtmitgliedern (z.B. Handwerker und Lieferanten) gespeichert, verarbeitet und genutzt werden, wenn dies zur Wahrung der berechtigten Interessen des Vereins erforderlich ist und kein Grund zu der Annahme besteht, dass der Betroffene ein überwiegendes schutzwürdiges Interesse am Ausschluss der Verarbeitung oder Nutzung hat (§ 28 Abs. 1 Nr. 2 BDSG). Unter diesen Vorgaben und unter Beachtung von § 8 können die Daten auch von den Referenten Verbandskommunikation und Social Media genutzt werden.
Die mit der Erfassung, Verarbeitung und Nutzung von personenbezogenen Daten beauftragten Funktionsträger sind schriftlich auf die Wahrung des Datengeheimnisses zu verpflichten (§ 5 BDSG).
(1) An andere Vereinsmitglieder dürfen personenbezogene Daten im Einzelfall weitergegeben werden, wenn das auskunftsersuchende Mitglied ein berechtigtes Interesse glaubhaft macht und kein Grund zu der Annahme besteht, dass der Betroffene ein überwiegendes schutzwürdiges Interesse am Ausschluss der Verarbeitung oder Nutzung seiner Daten hat (§ 28 Abs. 1 Nr. 2 BDSG).
(2) Eine Weitergabe von personenbezogenen Daten in Einzelfällen oder durch die Weiterleitung von Mitgliederlisten an Dritte, insbesondere an Wirtschaftsunternehmen oder Medienvertreter, ist nur zulässig, wenn eine Einwilligung des oder der betroffenen Vereinsmitglieder vorliegt. (3) Personenbezogene Daten dürfen für satzungsmäßige Zwecke – insbesondere für Zwecke der Kostenerstattung und Statistik und im Rahmen von Ehrungen - an den DLRG Landesverband Bayern e.V., an die DLRG Bundesgeschäftsstelle oder an andere Einrichtungen übermittelt werden. Eine Übermittlung hat zu unterbleiben, wenn das betroffene Mitglied berechtigte Einwendungen gegen die Offenbarung der Daten erhebt und durch die Unterlassung der Übermittlung keine rechtlichen Pflichten gegenüber den genannten Organisationen und Einrichtungen verletzt werden.
(1) Um eine weitere Verarbeitung oder Nutzung einzuschränken oder unmöglich zu machen, sind die erhobenen Daten unter den nachstehenden Voraussetzungen zu sperren oder zu löschen. Das Sperren hat durch eine hierfür geeignete Kennzeichnung bzw. Auslagerung der Daten zu erfolgen. Durch Löschung sind die Daten dauerhaft und unumkehrbar unkenntlich zu machen.
(2) Personenbezogene Daten dürfen nur so lange gespeichert werden, wie dies der Vereinszweck (§ 2 der Satzung) erfordert. Nach Wegfall der Zweckbestimmung (z.B. Austritt, Ausschluss oder Tod eines Mitglieds) sind die Daten unverzüglich zu löschen. Dies gilt nicht, wenn das betroffene Mitglied seinen Verpflichtungen noch nicht in vollem Umfang nachgekommen ist und insbesondere noch Ansprüche bestehen, wie z.B. auf Geldleistungen oder Herausgabe von im Eigentum des DLRG Ortsverbandes Forchheim e.V. stehenden Unterlagen oder Gegenständen. In diesen Fällen sind die Daten zu sperren und erst zu löschen, wenn das Mitglied seine Verpflichtungen vollständig erfüllt hat.
(3) Personenbezogene Daten eines ausgetretenen, ausgeschlossenen oder verstorbenen Mitglieds, die die Kassenverwaltung betreffen, werden gemäß der steuergesetzlichen Bestimmungen bis zu zehn Jahren ab der schriftlichen Bestätigung des Austritts oder Ausschlusses bzw. ab dem Todestag aufbewahrt. Die Daten sind in diesem Zeitraum zu sperren und erst nach Ablauf der Frist zu löschen.
(4) Daten nach § 3 und § 4 sind spätestens drei Monate nach der Beendigung der jeweiligen Ausbildung, des jeweiligen Wettkampfes oder der Tätigkeit im Einsatzdienst zu sperren. Für Dokumentationszwecke können diese Daten jedoch weiterhin gespeichert werden. Daten, die im Rahmen der Erste-Hilfe- und Sanitätsausbildung erhoben werden, sind mindestens fünf Jahre zu speichern. Eine Löschung der nach § 3 und § 4 erhobenen Daten hat spätestens nach zehn Jahren zu erfolgen. Dies gilt nicht, sofern die Daten archivwürdig sind und kein Grund zu der Annahme besteht, dass der Betroffene ein überwiegendes schutzwürdiges Interesse an ihrer Löschung hat.
(5) Sofern vom Verein erhobene und gespeicherte personenbezogene Daten nachweislich unrichtig sind, hat der Betroffene einen Anspruch auf Berichtigung. Darüber hinaus sind personenbezogene Daten zu sperren, soweit ihre Richtigkeit vom Betroffenen bestritten wird und sich weder die Richtigkeit noch die Unrichtigkeit feststellen lässt.
(6) Der DLRG Ortsverband Forchheim stellt sicher, dass die zu löschenden Daten - z.B. durch mehrfaches Überschreiben, den Einsatz entsprechender Computerprogramme oder durch Zerstörung der Datenträger – unumkehrbar unlesbar gemacht werden. Schriftliche Unterlagen sind durch geeignete Geräte zu vernichten.
(7) Ist eine Löschung der personenbezogenen Daten wegen der besonderen Art der Speicherung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich, reicht eine dauerhafte Sperrung der Daten aus. Das gleiche gilt, wenn Grund zu der Annahme besteht, dass durch die Löschung schutzwürdige Interessen des Betroffenen beeinträchtigt werden.
(1) Durch geeignete Maßnahmen wird sichergestellt, dass nur berechtigte Mitglieder, die mit der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von personenbezogenen Daten beauftragt sind, Zugang zu den vereinseigenen Rechnern haben. Die Geschäftsräume sind bei Abwesenheit der Berechtigten abzuschließen. Unberechtigten Personen ist der Zugang zu den Rechnern zu verweigern.
(2) Durch die Vergabe von Passwörtern ist der Zugang zu den Rechnern bzw. den Datenbeständen des Vereins auf diejenigen Mitglieder zu beschränken, die zur Erfüllung ihrer jeweiligen Funktion einen solchen Zugang benötigen, wobei dieser auf die hierzu unbedingt notwendigen Daten zu beschränken ist.
(3) Sofern Mitglieder personenbezogene Daten mit Zustimmung des Vorstands auf ihren privaten Rechnern (einschließlich Laptops, Notebooks, Handys und i-pads) speichern und nutzen, ist dies nur für satzungsmäßige Zwecke und nur zur Ausübung der konkreten Funktion zulässig. Für die Sperrung und Löschung dieser Daten gilt § 9 sinngemäß. Nach dem Ausscheiden aus der Funktion hat das Mitglied die Daten unverzüglich zu löschen, sofern vom Vorstand keine externe Speicherung für erforderlich gehalten und veranlasst wird.
Jedes Mitglied hat das Recht Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten Daten, deren Herkunft, den Empfänger oder die Kategorien von Empfängern, an die Daten weitergegeben werden, und den Zweck der Speicherung zu verlangen (§ 34 Abs. 1 BDSG). Das Ersuchen ist schriftlich an den Vorstand des DLRG Ortsverbandes Forchheim e.V. zu richten, wobei die Art der personenbezogenen Daten, über die Auskunft begehrt wird, näher bezeichnet werden soll.
Udo Schönfelder, Datenschutzbeauftragter des DLRG Ortsverbandes Forchheim e.V.

References: § 8
 § 3
 § 4
 § 3
 § 4
 § 9