Source: https://www.dtad.de/details/Einsatz_von_Krankenwagen_31582_Nienburg-10562327_3
Timestamp: 2018-06-22 15:28:52+00:00

Document:
Ausschreibung - Einsatz von Krankenwagen in Nienburg (ID:10562327)
> DTAD-ID: 10562327
10562327
Dienstleistungen von nichtärztlichem Personal , Einsatz von Krankenwagen
Der Landkreis Nienburg/Weser, vertreten durch den Landrat, beabsichtigt auf Grundlage des § 5 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Niedersächsisches Rettungsdienstgesetz in der Fassung vom 02.10.2007, zuletzt...
Kontaktstelle: Landkreis Nienburg/Weser
Herrn Wegener
E-Mail: kats@kreis-ni.de
http://www.lk-nienburg.de
Herrn Daniel Bens
Fax: +49 8959976061911
E-Mail: dbens@kpmg-law.com
Statistik Landratsamt Nienburg
Vergabe des bodengebundenen Rettungsdienstes vom 1.8.2015 bis 31.12.2015.
Der Landkreis Nienburg/Weser, vertreten durch den Landrat, beabsichtigt auf Grundlage des § 5 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 Niedersächsisches Rettungsdienstgesetz in der Fassung vom 02.10.2007, zuletzt geändert durch Gesetz vom 7.12.2012 (nachfolgend "NRettDG") Dienstleistungsaufträge zur Durchführung von Leistungen des Rettungsdienstes (Notfallrettung, qualifizierter Krankentransport und erweiterter Rettungsdienst) sowie der Vorhaltung der hierzu benötigten Rettungswachen und Rettungsmittel an Leistungserbringer zu vergeben (Laufzeit: 1.8.2015 bis 31.12.2015). Die notärztliche Versorgung ist nicht Gegenstand der Beauftragung. Nähere Angaben zur Leistungserbringung sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Siehe oben (kurze Beschreibung). Nähere Angaben, insb. zu den Vorhaltezeiten, entnehmen Sie bitte den Vergabeunterlagen.
CPV-Codes: 85143000, 85142000
Landkreis Nienburg.
Bezeichnung: Los 1 Hoya
1 Rettungstransportwagen (RTW) in Hoya zu bestimmten Tageszeiten.
Bezeichnung: Los 2 Steyerberg
1 RTW in Steyerberg zu bestimmten Tageszeiten.
Bezeichnung: Los 3 Steimbke
1 RTW in Steimbke zu bestimmten Tageszeiten.
Bezeichnung: Los 4 Nienburg/Marklohe
1 KTW in Nienburg/Marklohe zu bestimmten Tageszeiten.
Bezeichnung: Los 5 Nienburg/Marklohe
Bezeichnung: Los 6 Rehburg
1 KTW in Rehburg zu bestimmten Tageszeiten.
99945-2015
2015/S 057-099945
1. Fragen zur Ausschreibung sind ausschließlich in deutscher Sprache und schriftlich oder per Telefax an
KPMG Rechtsanwaltsgesellschaft mbH (nachfolgend: „KPMG Law“),
Rechtsanwalt Daniel Bens,
Ganghoferstraße 29,
Telefax: +49 8959976061911
zu richten. Mündliche oder per E-Mail eingehende Anfragen werden nicht beantwortet.
Alle Fragen werden per E-Mail beantwortet. Die Bieter verpflichten sich, den
Erhalt der E-Mails jeweils unverzüglich zu bestätigen. Wichtige Aufklärungen über
die geforderte Leistungserbringung oder die Grundlagen der Preisermittlung
werden allen Bietern gleichzeitig bekannt gemacht. Enthalten die Unterlagen nach
Auffassung des Bieters Unklarheiten, so hat er den Aufgabenträger ebenfalls
schriftlich darauf hinzuweisen.
Um sicherzustellen, dass alle eingehenden Auskunftsverlangen über die
geforderte Leistung oder die Grundlagen der Preisermittlung von allen Bietern
gleichermaßen bei der Erstellung des Angebots berücksichtigt werden können,
müssen die Rückfragen bis spätestens zum 24.04.2015, 12:00 Uhr bei der genannten Stelle eingehen. Spätere Fragen zu den Vergabeunterlagen können
im Sinne der Chancengleichheit nicht mehr beantwortet werden.
2. Der Einsatz von Nachunternehmern ist grundsätzlich zulässig. Sollen Leistungen/Teilleistungen des erweiterten Rettungsdienstes durch Nachunternehmer erbracht werden, so hat der Bieter mit dem Angebot zu erklären, um welche Leistungen/Teilleistungen es sich handeln wird. Es ist das entsprechende Formblatt „Verzeichnis über Teilleistungen der Nachunternehmer“ auszufüllen.
Will sich der Bieter zum Nachweis seiner Eignung im Sinne von Ziff. 12.5.5 bereits
auf den Nachunternehmer berufen, so hat er diesen bereits bei Abgabe des
Angebots zu benennen. Für den Fall, dass der Bieter lediglich für die Erbringung der Leistung/für Teilleistungen und nicht schon für den Nachweis der Eignung Nachunternehmer einsetzt, gilt Folgendes: Der für den Zuschlag vorgesehene Bieter hat nach Aufforderung durch den Auftraggeber innerhalb der gesetzten Frist die vorgesehenen Nachunternehmer zu benennen und durch Vorlage von entsprechenden Verpflichtungserklärungen den Nachweis zu erbringen, dass ihm die erforderlichen Mittel des Nachunternehmers für die Durchführung der jeweiligen Teilleistungen zur Verfügung stehen.
3. Bei Bietergemeinschaften sind die Nachweise zur persönlichen Lage des Bieters – Zuverlässigkeit (siehe Abschnitt III.2.1)) von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen. Bzgl. der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit (siehe Abschnitt III.2.2)) gilt Folgendes: Der Nachweis ist durch die Bietergemeinschaft insgesamt zu erbringen. Im Übrigen muss jedes Mitglied der Bietergemeinschaft die für seinen Teil der Leistungsausführung erforderlichen Nachweise erbringen. Die persönliche Lage des Bieters– Zuverlässigkeit (siehe Abschnitt III.2.1)) muss von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft nachgewiesen sein. Die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (siehe Abschnitt III.2.2)) sowie die technische Leistungsfähigkeit (siehe Abschnitt III.2.3)) der Bietergemeinschaft werden anhand der insgesamt von der Bietergemeinschaft vorgelegten Unterlagen bewertet.
4. Bieter aus anderen Mitgliedstaaten der EU müssen vergleichbare Nachweise erbringen. Eine deutsche Übersetzung ist zwingend beizulegen.
Kreishaus am Schloßplatz, 31582 Nienburg (Weser).
1. Darstellung des Unternehmens oder des Unternehmensteils, der für die Leistungserbringung vorgesehen ist, mit mindestens folgenden Angaben (maximal 2 DIN A4 Seiten):
- Inhaber,
- Hauptgeschäftsbereich,
- Organisationsstruktur,
- Betriebsstätten.
2. Aktueller Auszug (ausreichend in Kopie, nicht älter als sechs Monate vor dem
Ende der Frist zur Abgabe des Angebots) aus dem Bundeszentralregister gemäß
§ 30 Abs. 1 Bundeszentralregistergesetz (BZRG) für den Unternehmer als
natürliche Person, bei einer juristischen Person für den gesetzlichen Vertreter und
zudem in beiden Fällen für die zur Führung der Geschäfte bestellte Person/-en.
Sofern ein solcher Auszug bis zum Ablauf der Angebotsfrist nicht vorliegt, reicht
auch die Antragsbestätigung oder ein vergleichbarer Nachweis über die
Antragstellung auf einen Auszug aus dem BZRG zur Vorlage bei einer Behörde
(Belegart „O“) gemäß § 30 Abs. 5 BZRG aus. Wird ein Auszug gemäß Belegart
„O“ beantragt, so ist zu veranlassen, dass der Nachweis an den Landkreis
Nienburg/Weser, Fachdienst 175, Kreishaus am Schloßplatz, 31582 Nienburg
(Weser) zu übersenden ist. Mit dem Angebot ist in diesem Fall die Quittung/der
Beleg (ausreichend in Kopie) über die Beantragung des Auszugs gemäß Belegart
„O“ einzureichen.
3. Erklärung, dass weder das Unternehmen, noch Angehörige des Unternehmens im
Zusammenhang mit der Tätigkeit für das Unternehmen nach § 21 des Gesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung (SchwarzArbG) mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von wenigstens 2.500 EUR belegt
worden sind und dass kein Straf- und Bußgeldverfahren wegen Verstoßes gegen das genannte Gesetz anhängig ist (siehe Formblatt in den Vergabeunterlagen).
4. Erklärung des Bieters, dass keine Ausschlussgründe im Sinne von § 6 Abs. 5
VOL/A vorliegen (siehe Formblatt in den Vergabeunterlagen).
5. Der Aufgabenträger behält sich vor, die Zuverlässigkeit der für den Zuschlag
vorgesehenen Bieter mittels Abruf eines elektronischen Gewerbezentralregisterauszuges vor Zuschlagserteilung nochmals zu überprüfen. Für die Anforderung des Gewerbezentralregisterauszugs hat jeder Bieter dem Aufgabenträger die im entsprechenden Formblatt in den Vergabeunterlagen enthaltene Bevollmächtigung zu erteilen.
1. Angabe des Gesamtumsatzes (EUR netto) sowie des Umsatzes der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist (EUR netto), jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (siehe Formblatt in den Vergabeunterlagen).
2. Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung über den gesamten Vertragszeitraum beginnend spätestens zum 01.01.2016 inklusive dem Zeitraum der Verlängerungsoption (bis 31.12.2025). Die Versicherung muss für die Rückgriffshaftung des Aufgabenträgers bei Schäden, für welche der Aufgabenträger im Rahmen der Amtshaftung in Anspruch genommen wird, mit einer Mindestdeckungssumme von 3 Mio. EUR bei Personenschäden und für Sachschäden bei zweifacher Maximierung pro Jahr, bestehen. Der Nachweis kann geführt werden, entweder
- durch Vorlage einer bestehenden Versicherungspolice mit den genannten Mindestdeckungssummen und der Eigenerklärung des Bieters, die Versicherung über den gesamten Vertragszeitraum – einschließlich der
Verlängerungsoption – aufrechtzuerhalten oder
- durch die Bestätigung eines Versicherers über dessen Bereitschaft, im Falle der Zuschlagserteilung eine solche Versicherung mit den genannten Mindestdeckungssummen mit dem Bieter abzuschließen und über den gesamten Vertragszeitraum – einschließlich Verlängerungsoption - aufrechtzuerhalten.
Soweit nachstehend nichts Abweichendes geregelt ist, sind die nachfolgend geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise für alle Lose abzugeben.
1. Nachweis über ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001:2008,
KTQ oder eines gleichwertigen Systems für die ausgeschriebene Leistung,
welcher nicht älter als drei Jahre sein darf. Als Nachweis hierfür kann eine Kopie der Bescheinigung über die Zertifizierung dienen, der Nachweis kann aber auch durch Vorlage anderer gleichwertiger Dokumente des Bieters (z.B. Qualitätsmanagement-Handbuch, Dienstanweisungen zum Umgang mit dem Qualitätsmanagementsystem, Bescheinigungen über Unterrichtung des Personals) erbracht werden. Im letzteren Fall hat der Bieter mit dem Angebot die Gleichwertigkeit darzulegen.
2. Nachweis, dass die zur Führung des Betriebes bestellte Person fachlich geeignet ist durch Vorlage eines Zertifikats/Zeugnisses über die bestandene Eignungsprüfung zur Führung eines Rettungsdienstunternehmens oder Nachweis einer mindestens dreijährigen leitenden Tätigkeit in einem Rettungsdienstunternehmen.
3. Referenz Notfallrettung (nur für Lose 1, 2 und 3): Der Bieter hat ein Referenzschreiben eines öffentlichen Auftraggebers (Vorlage
Kopie ausreichend) über die Beauftragung mit Leistungen der Notfallrettung für die vergangenen zwei Jahre vorzulegen, aus dem hervorgeht, dass die Zusammenarbeit ohne Beanstandungen durch den öffentlichen Auftraggeber war, und eine Erklärung des Bieters, dass dieser den Auftraggeber bevollmächtigt, bei den angegebenen Auftraggebern selbst Anfragen zur bisherigen Zusammenarbeit zu stellen. Hiervon ausgenommen sind Bieter, die aktuell im Rettungsdienstbereich des Auftraggebers Leistungen der Notfallrettung erbringen.
4. Referenz qualifizierter Krankentransport (nur für Lose 4, 5 und 6): Der Bieter hat ein Referenzschreiben (Kopie ausreichend) eines öffentlichen Auftraggebers über die Beauftragung mit Leistungen des qualifizierten Krankentransportes für die vergangenen zwei Jahre vorzulegen, aus dem hervorgeht, dass die Zusammenarbeit ohne Beanstandungen durch den öffentlichen Auftraggeber war, und eine Erklärung des Bieters, dass dieser den Auftraggeber bevollmächtigt, bei den angegebenen Auftraggebern selbst Anfragen zur bisherigen Zusammenarbeit zu stellen. Hiervon ausgenommen sind Bieter, die aktuell im Rettungsdienstbereich des Auftraggebers Leistungen des qualifizierten Krankentransportes erbringen.
5. Standortnachweis: Der Bieter muss die Leistungen des Rettungsdienstes von einem geeigneten
Standort aus erbringen. Der Standort muss die in den Vergabeunterlagen (siehe insb. Aufforderung zur Angebotsabgabe und Leistungsbeschreibung) gestellten Anforderungen (insb. an dessen geografische Lage) erfüllen. Der Standort muss darüber hinaus die baulichen wie zufahrtstechnischen Anforderungen in den Vergabeunterlagen erfüllen. Zum Nachweis der Eignung hat der Bieter den genauen und geeigneten Standort zu benennen und Nachweise über dessen Verfügbarkeit zum Leistungsbeginn (Eigentumsverhältnisse, Vorverträge über Kauf oder Miete, Verpflichtungserklärung des Vermieters/Eigentümers etc.) vorzulegen. Eine Eigenerklärung des Bieters zur Verfügbarkeit ist nicht ausreichend. Sofern der Standort zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe noch nicht den in den Vergabeunterlagen genannten baulichen und zufahrtstechnischen
Anforderungen entspricht, hat der Bieter im Angebot zu erläutern, wie er diese bis
zum Leistungsbeginn sicherstellen wird. Der Auftraggeber behält sich vor, den im
Angebot genannten Standort zu besichtigen, um dessen Eignung zu prüfen. Der
Bieter hat auf Anforderung durch den Auftraggeber diese Besichtigung zu
Einsatz von Krankenwagen

References: § 5
 § 5

§ 30
 § 30
 § 21
 § 6