Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=27.11.2014&Aktenzeichen=III%20ZR%20294/13
Timestamp: 2019-06-25 08:48:33+00:00

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BGH, 27.11.2014 - III ZR 294/13 - dejure.org
https://dejure.org/2014,39854
BGH, 27.11.2014 - III ZR 294/13 (https://dejure.org/2014,39854)
BGH, Entscheidung vom 27.11.2014 - III ZR 294/13 (https://dejure.org/2014,39854)
BGH, Entscheidung vom 27. November 2014 - III ZR 294/13 (https://dejure.org/2014,39854)
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BGB § 276; WpHG aF § 37a
§ 97 Abs. 1 ZPO, § 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 ZPO, § 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 ZPO, § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG, § 37a WpHG, § 544 Abs. 4 Satz 2 Halbsatz 2 ZPO
§ 276 BGB; § 37a WpHG
§ 276 BGB, § 37a WpHG vom 09.09.1998
Bankenhaftung bei Anlageberatung: Anwendbarkeit der Sonderverjährungsvorschrift des Wertpapierhandelsgesetzes auf vorsätzliche Aufklärungs- und Beratungspflichtverletzungen; Definition des vorsätzliches Organisationsverschuldens
Anwendbarkeit der Verjährungsvorschrift des § 37a WpHG a.F. auf vorsätzliche Aufklärungspflichtverletzungen und Beratungspflichtverletzungen
Zur Haftung eines Wertpapierdienstleistungsunternehmens wegen vorsätzlichen Organisationsverschuldens
Keine Anwendbarkeit der Verjährungsvorschrift des § 37a WpHG a.F. auf vorsätzliche Aufklärungs- und Beratungspflichtverletzungen; zum Vorsatz eines Organisationsverschulden eines Wertpapierdienstleistungsunternehmens, das in Kenntnis seiner Verpflichtung zur Aufklärung es unterlassen hat, seine als Berater tätigen Mitarbeiter anzuweisen, die Kunden entsprechend aufzuklären
BGB § 276 Ba, Bc; WpHG aF § 37a
WpHG a.F. § 2 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 ; WpHG a.F. § 37a
Beratungspflichtverletzungen in der Anlageberatung - und die Verjährungfrist beim Vorsatz
Anwendbarkeit der Verjährungsvorschrift des § 37a WpHG a.F.
WpHG a. F. § 37a; BGB § 276
Bank muss externe Anlageberater zur ordnungsgemäßen Kundeninformation anhalten
Vorsätzliches Organisationsverschulden eines Wertpapierdienstleistungsunternehmens
LG Traunstein, 24.10.2012 - 5 O 1060/12
OLG München, 26.06.2013 - 3 U 4372/12
NJW-RR 2015, 368
ZIP 2015, 229
MDR 2015, 86
WM 2015, 67
DB 2015, 185
NZG 2015, 273
Das Berufungsgericht hat eine vorsätzliche Beratungspflichtverletzung der Beklagten, für die nicht die kurze Verjährungsfrist des § 37a WpHG aF, sondern die Regelverjährung der §§ 195, 199 BGB gilt (BGH, Urteile vom 8. März 2005 - XI ZR 170/04, BGHZ 162, 306, 312…, vom 19. Dezember 2006 - XI ZR 56/05, BGHZ 170, 226 Rn. 20…, vom 24. September 2013 - XI ZR 204/12, WM 2013, 2065 Rn. 35 …und vom 30. Oktober 2014 - III ZR 493/13, WM 2014, 2310 Rn. 39; Beschluss vom 27. November 2014 - III ZR 294/13, WM 2015, 67 Rn. 8), rechtsfehlerfrei verneint.
Ein vorsätzliches Organisationsverschulden liegt vor, wenn ein Wertpapierdienstleistungsunternehmen in Kenntnis seiner Verpflichtung zur Aufklärung es gleichwohl unterlassen hat, seine als Berater tätigen Mitarbeiter anzuweisen, die Kunden entsprechend aufzuklären (BGH, Beschl. v. 27.11.2014 - III ZR 294/13).
Die Sonderverjährungsvorschrift des § 37 a WphG gilt jedoch nicht für vorsätzliche Aufklärungs- und Beratungspflichtverletzungen (vgl. dazu nur: BGH Beschluss vom 27.11.2014 - III ZR 294/13 - Rn. 8); diese verjähren vielmehr nach §§ 195, 199 BGB .

References: § 276
 § 37

§ 97
 § 543
 § 543
 § 2
 § 37
 § 544

§ 276
 § 37

§ 276
 § 37
 § 37
 § 37
 § 276
 § 37
 § 2
 § 37
 § 37
 § 37
 § 276
 § 37
 § 37
 BGH