Source: https://dietonne.ch/index.php/verein-kontakt/statuten
Timestamp: 2020-01-23 04:33:20+00:00

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TEIL 1 NAME, SITZ, ZWECK UND EIGENSTÄNDIGKEIT
Unter dem Namen Theater "die Tonne" besteht, mit Sitz in Laupen BE, ein politisch und konfessionell neutraler Verein im Sinne des schweizerischen Zivilgesetzbuches Art. 60 ff.
Vereinszweck ist die Förderung des kulturellen Lebens in Laupen und Umgebung, vor allem
in den Bereichen Theater und Kleinkunst.
1. Betrieb und Unterhalt des Kellertheaters "die Tonne".
2. Förderung und Pflege des Amateurtheaters.
3. Organisation von Musik- und Theatergastspielen in Laupen und Umgebung.
Art. 3 Eigenständigkeit
Das Theater "die Tonne" ist keiner bestehenden Organisation verpflichtet, unterhält aber freundschaftliche Beziehungen zu Organisationen und Personen, die für gleiche oder ähnliche Ziele arbeiten.
Als Mitglied des Vereins gilt, wer als Mitglied aufgenommen wurde und seiner Beitragspflicht nachkommt. Mitglieder des Vereins können sowohl natürliche als auch juristische Personen sein.
Die Mitglieder haben an der Vereinsversammlung Stimm-, Wahl- und Antragsrecht.
Anträge betreffend die Traktandenliste müssen eine Woche vor der Vereinsversammlung beim Präsidenten/bei der Präsidentin eingegangen sein.
Der Mitgliederbeitrag pro Vereinsjahr beträgt:
- für Einzelmitglieder CHF 30.-
- für Paare CHF 50.-
- für juristische Personen CHF 100.-
Die Aufnahme neuer Mitglieder erfolgt durch den Vorstand. Neumitglieder werden an der ordentlichen Vereinsversammlung namentlich begrüsst.
1. Austritt: Dieser erfolgt ordnungsgemäss auf Ende eines Vereinsjahrs durch schriftliche Mitteilung an
den Vorstand, nachdem die Verpflichtungen dem Verein gegenüber erfüllt worden sind.
2. Streichung: Wenn ein Mitglied seinen Mitgliederbeitrag trotz schriftlicher Mahnung während zwei
Jahren nicht bezahlt, wird es durch den Vorstand von der Mitgliederliste gestrichen.
3. Ausschluss: Mitglieder können aus wichtigen Gründen, namentlich wenn sie durch ihr Verhalten das Ansehen
des Vereins schädigen, aus dem Verein ausgeschlossen werden. Der Ausschluss erfolgt, wenn er an einer
ordentlichen Vereinsversammlung bei geheimer Stimmabgabe mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der
anwesenden Mitglieder beschlossen wird.
Ausgetretene, gestrichene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.
3. Die Kontrollstelle (Revisoren/Revisorinnen)
Die ordentliche Vereinsversammlung, gebildet durch die Mitglieder, findet jährlich einmal, nach Abschluss des Vereinsjahres, statt. Sie wird vom Vorstand mindestens 14 Tage vorher einberufen. Ausserordentliche Vereinsversammlungen finden statt, wenn der Vorstand diese für notwendig hält, oder wenn ein Drittel der Mitglieder eine Einberufung mit Angabe des Zweckes schriftlich verlangen. Auch hier gilt eine Einberufungsfrist von 14 Tagen.
Art. 11 Wahlen und Beschlüsse
Die Vereinsversammlung verhandelt unter der Leitung des Präsidenten/der Prsidentin oder, bei dessen Verhinderung, des Vizepräsidiums. Sie fasst ihre Beschlüsse und trifft die ihr zustehenden Wahlen in offener oder geheimer Abstimmung mit der einfachen Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet der/die Vorsitzende durch Stichentscheid.
Jede nach Art. 10 ordnungsgemäss einberufene Versammlung ist beschlussfähig.
Art 13. Aufgaben und Befugnisse
Die Vereinsversammlung hat folgende Aufgaben und Befugnisse:
- Wahl des Präsidenten/der Präsidentin des Vorstandes
- Abnahme des Jahresberichts des Vorstandes
- Abnahme der Jahresrechnung auf Bericht und Antrag der Kontrollstelle
- Entlastung des Kassiers/der Kassierin und des Vorstands bezüglich der Geschäftsführung und der Jahresrechnung (Décharge)
- Genehmigung des Jahresbudgets zur Erfüllung des Vereinszwecks
- Begrüssung von Neumitgliedern
- Statutenänderung (vgl. auch Art. 21).
Der durch die Vereinsversammlung für eine einjährige Amtsdauer gewählte Vorstand setzt sich folgendermassen zusammen:
- Präsident/Präsidentin
- Vizepräsident/Vizepräsidentin
- Kassier/Kassierin
- höchstens sieben weitere Mitglieder
Art. 15 Bedeutung und Aufgaben
Der Vorstand nimmt die Verteilung der Arbeiten unter seinen Mitgliedern selbst vor. Der Vorstand ist bei Anwesenheit der Mehrheit seiner Mitglieder beschlussfähig, wobei der Präsident/die Präsidentin oder deren Stellvertretung anwesend sein muss. Im Einzelnen sind dem Vorstand folgende Befugnisse und Aufgaben eingeräumt:
- Der Vorstand erarbeitet ein Tätigkeitsprogramm und stellt dieses der Vereinsversammlung vor.
- Der Vorstand führt alle Geschäfte, die nicht in die Zuständigkeit der Vereinsversammlung oder der Kontrollstelle fallen.
- Der Vorstand, insbesondere der Präsident/die Präsidentin, vertritt den Verein nach aussen.
C DIE KONTROLLSTELLE
Die Vereinsversammlung wählt zwei Vereinsmitglieder, die nicht dem Vorstand angehören, als Rechnungsrevisoren/-revisorinnen. Diese überprüfen die Jahresrechnung und die Vermögensverwaltung des Vereins und stellen Antrag zuhanden der Vereinsversammlung. Sie müssen jährlich durch die Vereinsversammlung gewählt werden.
TEIL 4 FINANZEN
Art. 17 Einnahmen - Ausgaben
Den finanziellen Verpflichtungen des Vereins ist mit vereinseigenen Mitteln nachzukommen.
Diese bestehen zur Hauptsache aus dem Vereinsvermögen, den Mitgliederbeiträgen, den Einnahmen aus Veranstaltungen sowie allfälligen freiwilligen Zuwendungen von Gönnerinnen und Gönnern. Der Vorstand ist befugt, weitere geeignete Massnahmen zur Mittelbeschaffung zu treffen, sofern diese nicht dem Vereinszweck zuwiderlaufen oder gegen geltendes Recht verstossen.
Ausgaben erwachsen dem Verein aus den Aufwendungen, die im Rahmen der Geschäftstätigkeit nach dem Vereinszweck entstehen.
Art. 18 Haftbarkeit
Für die Verbindlichkeiten des Vereins haftet das Vereinsvermögen. Die Haftung der Mitglieder beschränkt sich auf den jährlichen Mitgliederbeitrag gemäss Art. 6.
Art. 19 Ehrenamtlichkeit
Die Mitglieder des Vereins werden für ihre Arbeit in der Regel nicht entschädigt. Eine Ausnahme zu dieser Regelung bildet die Regiearbeit durch Vereinsmitglieder. Die Spesen werden aber nach Möglichkeit gedeckt.
Art. 20 Vereinsjahr
Eine Änderung der Statuten kann nur in einer Vereinsversammlung von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.
Die Auflösung des Vereins kann nur an einer zu diesem Zweck einberufenen ausserordentlichen Vereinsversammlung beschlossen werden, wenn sich zwei Drittel aller anwesenden Mitglieder in geheimer Abstimmung dafür aussprechen. Vorbehalten bleiben Art. 77 und 78 ZGB.
Die auflösende Vereinsversammlung entscheidet mit einfachem Mehr über die Verwendung des Vereinsvermögens.
Art. 23 Genehmigung und Inkraftsetzung
Diese Statuten sind an der ordentlichen Hauptversammlung vom 29. Juni 2005 beraten, bereinigt und genehmigt worden. Sie ersetzen die Statuten vom 7. Mai 1982 und treten mit ihrer Genehmigung in Kraft.
Laupen, 29. Juni 2005
Der Präsident, sign. Marcel Reber
Der Sekretär, sign. Urs Ruprecht

References: Art. 60

Art. 3

Art. 11
 Art. 10
 Art. 21

Art. 15

Art. 17

Art. 18
 Art. 6

Art. 19

Art. 20
 Art. 77

Art. 23