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Timestamp: 2019-07-22 04:48:17+00:00

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Rechtsprechung: NStZ 1993, 452 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG Düsseldorf, 15.09.1992
OLG Hamm, 30.03.1993 - 1 Ws (L) 10/92
https://dejure.org/1993,3782
OLG Hamm, 30.03.1993 - 1 Ws (L) 10/92 (https://dejure.org/1993,3782)
OLG Hamm, Entscheidung vom 30.03.1993 - 1 Ws (L) 10/92 (https://dejure.org/1993,3782)
OLG Hamm, Entscheidung vom 30. März 1993 - 1 Ws (L) 10/92 (https://dejure.org/1993,3782)
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Entlassung nach Verbüßung von 15 Jahren einer lebenslangen Freiheitsstrafe; Erfordernis der besonderen Schwere des Mordes; Schwere der Schuld des Mörders
NStZ 1993, 452
In der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte wird überwiegend die Ansicht vertreten, die besondere Schwere der Schuld sei eine Abweichung vom Mindestschuldumfang (OLG Hamm MDR 1983, 862; NStZ 1993, 452; Beschl. vom 17. Juni 1993 - 1 Ws (L) 7/93; OLG Koblenz NStZ 1984, 167; OLG Karlsruhe JR 1983, 377, 378; JR 1988, 163; OLG Düsseldorf NStZ 1990, 509 [OLG Düsseldorf 18.05.1990 - VI - 2/90]; OLG Frankfurt am Main NStZ 1987, 329).
b) Für eine solche Auslegung sprechen auch die sich aus den Gesetzesmaterialien erschließenden Intentionen des Gesetzgebers, wonach die in § 57a Abs. 1 Nr. 1 StGB bezeichnete Zeitspanne nicht Regelverbüßungszeit, sondern Mindestverbüßungszeit sein soll (Begründung zum Regierungsentwurf, BTDrucks. 9/92 S. 2; Ausführungen der Abgeordneten Lambinus in der Sitzung des Deutschen Bundestags vom 11. Dezember 1980, Plenarprotokoll 9/10 S. 320, und Gnädinger in der Sitzung des Deutschen Bundestages vom 1. Oktober 1981, Plenarprotokoll 9/55 S. 3159; vgl. ferner OLG Hamm NStZ 1993, 452, 453 [OLG Hamm 30.03.1993 - 1 Ws L 10/92]; Lentzen NStZ 1983, 453, 454).
In Anwendung dieser Grundsätze hat der Verurteilte eindeutig besonders schwere Schuld verwirklicht, wobei vorliegend dahinstehen kann, ob Maßstab eine Schuld im unteren Bereich der mit lebenslanger Freiheitsstrafe geahndeten Mordfälle (so z.B. OLG Hamm NStZ 1986, 315 und - noch nach der oben angeführten Entscheidung des BVerfG - NStZ 1993, 452 ) oder eine Schuld im "Durchschnitt vorkommender Mordfälle (so z.B. OLG Celle StV 1983, 156 und nunmehr BGH NJW 1993, 1999 [2000]) ist.
Im Gegenteil sähe sich der Senat bei einer hierüber ergehenden Beschwerdeentscheidung nur aufgrund des Verbots der Schlechterstellung (vgl. OLG Hamm, NJW 94, 53) daran gehindert, ausgehend von der seitens des Senats geteilten Auffassung des ersten Senats des BGH (NStZ 94, 77, ebenso OLG Hamm NStZ 93, 452) eine längere Mindestverbüßungsdauer als 22 Jahre festzusetzen.
OLG Düsseldorf, 15.09.1992 - 2 Ws 405/92
https://dejure.org/1992,5055
OLG Düsseldorf, 15.09.1992 - 2 Ws 405/92 (https://dejure.org/1992,5055)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 15.09.1992 - 2 Ws 405/92 (https://dejure.org/1992,5055)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 15. September 1992 - 2 Ws 405/92 (https://dejure.org/1992,5055)
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StGB § 74; StPO § 441 Abs. 2, § 296
Erforderlich für die Zulässigkeit eines Rechtsmittels eines einzelnen Betroffenen ist vielmehr eine unmittelbare Beeinträchtigung durch einen belastenden Eingriff in seine rechtlich geschützte Sphäre (…Löwe-Rosenberg/Hanack, a.a. O., Rdnr. 51;… Karlsruher Kommentar/Engelhardt, § 304, Rdnr. 30; OLG Düsseldorf, NStZ 1993, 452).
OLG Hamm, 07.02.2006 - 4 Ws 48/06
Strafprozessrecht: Beschwerde des Beschuldigten gegen die Beiordnung eines …
Nach einhelliger Rechtsprechung der Obergerichte ist das Vorliegen der Beschwer eine Voraussetzung für die Zulässigkeit eines Rechtsmittels (BGHSt 16, 376; 28, 330; OLG Düsseldorf, NStZ 1993, 452).
Ob hierbei ein Eigentumsübergang zugunsten des Staates eintritt, beurteilt sich nach den Vorschriften des Bürgerlichen Rechts (so auch OLG Düsseldorf NStZ 1993, 452 ).

References: § 57
 BGH 
 BGH 
 § 74
 § 441
 § 296
 § 304