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Timestamp: 2019-09-16 16:22:37+00:00

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Rechtsprechung - Suchergebnis - 16.09.2019 18:22h
Versicherungsrecht - Auskunftsrecht
BGH - LG Münster - AG Münster
BGB § 164, § 241 Abs 2
Aktenzeichen: IVZR165/12 Paragraphen: BGB§164 BGB§241 Datum: 2013-05-29
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Versicherungsrecht - Krankenversicherungsrecht Versicherungsvertragsrecht Belehrungsrecht Auskunftsrecht
8 U 189/07
Den für einen privaten Krankenversicherer handelnden Agenten trifft beim Abschluss eines Krankheitskostenversicherungsvertrages für den Versicherungsnehmer und dessen Familienangehörige grundsätzlich keine Pflicht, diesen ungefragt und umfassend über die Vor- und Nachteile zu beraten, die sich aus dem Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung ergeben können, insbesondere soweit sich Änderungen aus der Familienplanung oder der Absicht der Ehefrau zur Wiederaufnahme einer Berufstätigkeit oder zur Betreuung der Kinder ergeben. Anderes kommt nur in Betracht, wenn im Einzelfall ein besonderes Auskunfts oder Beratungsbedürfnis erkennbar ist oder wenn konkrete Vergleichsberechnungen bezüglich der künftigen Kosten in der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung aufgestellt werden.
Aktenzeichen: 8U189/07 Paragraphen: BGB§280 BGB§311 MB/KK§1 Datum: 2008-02-07
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Versicherungsrecht - Auskunftsrecht Obliegenheitspflicht Sonstiges
IV ZR 106/06
AKB § 7 (I) Abs. 2 Satz 3, (V) Abs. 4
Aktenzeichen: IVZR106/06 Paragraphen: AKB§7 VVG§6 Datum: 2007-01-17
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Versicherungsrecht - Auskunftsrecht Obliegenheitspflicht
12 U 266/05
Vereitelt der Versicherungsnehmer nach Meldung des Haftpflichtfalls den Zugang von Auskunftsverlangen des Haftpflichtversicherers dadurch, dass er ohne Mitteilung einer neuen Anschrift die bisherige Möglichkeit, ihn postalisch zu erreichen aufgibt, stellt dies eine Verletzung der Auskunfts- und Aufklärungsobliegenheit dar.
AHB § 5 Nr. 3
Aktenzeichen: 12U266/05 Paragraphen: AHB§5 VVG§34 Datum: 2006-04-06
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Versicherungsrecht - Obligenheitsverletzung Versicherungsvertragsrecht Auskunftsrecht
IV ZR 307/04
1. Hat der Versicherungsnehmer nach den zwischen den Parteien des Versicherungsverhältnisses getroffenen Vereinbarungen (hier: § 20 Nr. 1d VGB 88) Auskunft erst auf Verlangen des Versicherers zu erteilen, bestimmt sich nach Art, Reichweite und Sinn der ihm gestellten Fragen, in welchem Umfang er Angaben zur Feststellung des Versicherungsfalles und zur Leistungspflicht des Versicherers zu machen hat.
2. Haben mehrere Versicherungsnehmer in der Sachversicherung (hier: Wohngebäude-Versicherung) ein einheitliches Risiko versichert, besteht ein einziger, unteilbarer Versicherungsanspruch zur gesamten Hand. Obliegenheitsverletzungen, die einer der Versicherungsnehmer begeht, muss sich daher auch der andere Versicherungsnehmer zurechnen lassen.
VGB 88 § 20 Nr. 1d
Aktenzeichen: IVZR307/04 Paragraphen: VVG§6 VGB88§20 Datum: 2005-11-16
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Versicherungsrecht - Versicherungsvertragsrecht Auskunftsrecht Obliegenheitsverletzung
Link: pdf.php?db=zivilrecht&nr=16471

References: BGH 
 § 164
 § 241
 § 7
 § 5
 § 20
 § 20