Source: https://netwaechter.de/gesetzeslage/
Timestamp: 2018-02-24 13:47:45+00:00

Document:
§13 Abs. 7 TMG neue Anforderungen - IT-Sicherheitsgesetz
Gesetzeslage nach §13 Abs. 7 TMG
Die neuen Anforderungen des § 13 Abs. 7 TMG für geschäftsmäßige Betreiber von Webseiten, Webshops, Webportalen oder Apps mit Zugriff auf Online-Inhalte. Bei Nicht-Beachtung drohen Abmahnungen und Bußgelder in Höhe von bis zu 50.000 Euro.
Fast alle Betreiber sind vom Telemediengesetz betroffen
Online-Händler, Unternehmer und werbetreibende Blogger sind verpflichtet ihre IT-Systeme fortlaufend zu überprüfen und nach aktuellem Stand der Technik abzusichern. Das verlangen die in der breiten Öffentlichkeit immer noch relativ unbekannten neuen Anforderungen des IT-Sicherheitsgesetzes nach § 13 Absatz 7 des TMG (Telemediengesetz) aus dem Jahr 2015. Was konkret bedeutet das für Sie und wie kann NET WÄCHTER hier helfen?
§13 Abs. 7 TMG
Wer diese Anforderungen des Gesetzes nicht einhält, dem droht ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro (bei Verstoß gegen § 13 Abs. 7 Nr. 1 und 2a TMG).
Was bedeutet „geschäftsmäßig"?
Geschäftsmäßig ist ein Online-Angebot, wenn es auf einer nachhaltigen Tätigkeit beruht, es sich somit um eine planmäßige und dauerhafte Tätigkeit handelt. Typischerweise sind dies Webseiten, die zu „beruflichen Zwecken dienen“. Auch alle Webseiten privater Personen oder Blogger, welche werbefinanziert sind (etwa über Werbung oder Werbebanner), sind von dieser Pflicht betroffen! Ausgeschlossen sind hier lediglich nicht-kommerzielle Angebote durch Private und Idealvereine.
Technischer Schutz, Schutz personenbezogener Daten und Schutz vor äußeren Störungen
Online-Händler, -Kleinunternehmer und Werbetreibende Blogger sind auf dieser gesetzlichen Basis verpflichtet, ihre Systeme fortlaufend zu überprüfen und entsprechende Sicherheitsupdates einzuspielen. Technische Maßnahmen können sowohl die Sicherung der Hardware als auch die der Software betreffen, etwa im Einsatz von Verschlüsselungsverfahren, im Scannen der gehosteten Daten oder bei der Installation einer Firewall.
Sobald personenbezogen Daten über die Webseite übertragen werden (z.B. in Form von einem Kontaktformular) muss die Übertragung verschlüsselt erfolgen.
Absicherungen müssen zudem auch gegen DDoS-Angriffe (äußere Störungen) vorgenommen werden.
Beispiel aus Januar 2017: Online-Skimming betrifft 1.000 deutsche Online-Shops
Laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sind allein in Deutschland mindestens 1.000 Online-Shops (Quelle: http://shopbetreiber-blog.de/2017/01/10/ achtung-kriminelle-ziehen-daten-aus-ueber-1-000-online-shops/) von Online-Skimming betroffen. Dabei nutzen die Täter die veraltete Shop Software der Betreiber und schleusen Schadcode ein. Durch diesen kann der Bestellvorgang kontrolliert werden. Die Zahlungsinformationen und Kreditkarendaten der Kunden werden direkt an die Täter geliefert.
Durch den neuen § 13 Absatz 7 im Telemediengesetz sind Betreiber von Online-Shops allerdings verpflichtet, ihre Systeme nach aktuellem Stand der Technik zu schützen, um Angriffe dieser Art zu verhindern.
Wie kann mich NET WÄCHTER unterstützen?
NET WÄCHTER hat sich auf die Einhaltung dieser neuen Anforderungen spezialisiert und bietet schnellumsetzbare, umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen nach dem aktuellen Stand der Technik zu einem wirtschaftlich attraktiven Preis-/Leistungsverhältnis an. Unsere Web Application Firewall ermöglicht den besten Webseitenschutz für Ihre Webanwendung. Durch die SSL-Zertifikat-Unterstützung werden personenbezogene Daten verschlüsselt übermittelt. Informationen sowohl auf Ihren Webseiten als auch bei Kontaktformularen und im Login Bereich sind dadurch abgesichert. Um sich gegen Störungen der Webdienste durch äußere Einflüsse wie DDoS-Angriffe abzusichern, setzen wir für Sie Schutzmaßnahmen ein, die bis zu 500GB/s große Attacken abwehren.
Webseitenschutz der nächsten Generation
Setzen Sie auf den NET WÄCHTER-Webseitenschutz der nächsten Generation und sichern Sie Ihre Daten und Online-Präsenzen konsequent und dauerhaft gegen Angriffe aus dem Internet ab. Zugleich erfüllen Sie auf diese Weise wesentliche Anforderungen des § 13 Abs. 7 TMG und vermeiden Worst-Case-Szenarien, wie etwa drohende Bußgelder, Imageverlust, Datenschutz-Vorfälle oder Abmahnungen bereits im Vorfeld nachhaltig.

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