Source: https://www.wwubaskets.ms/club/satzung/
Timestamp: 2019-11-15 12:50:20+00:00

Document:
Satzung des UBC Münster e.V. – WWU Baskets – UBC Münster e.V.
Satzung des UBC Münster e.V.
Der Verein führt den Namen Universitäts Basketball Club Münster e.V. – abgekürzt UBC Münster -.
Der Verein hat seinen Sitz in Münster und ist hier in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Münster eingetragen.
Das Geschäftsjahr des Vereins beginnt am 01. Juli des Jahres und endet am 30. Juni des darauffolgenden Jahres
§ 2 Zweck des Vereins, Aufgaben, Gemeinnützigkeit
Zweck des Vereins ist die Förderung des Basketball- und des Rollstuhlbasketballsports in Münster. Hierzu betreibt und fördert der Verein den Breiten- und den Leistungssport – insbesondere im Bereich des Schulbasketballsports, den Jugendbasketballsport -, die sportliche Freizeitgestaltung, die Jugendpflege und das Zustandekommen internationaler Begegnungen. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit dem Fachbereich 07 Psychologie & Sportwissenschaft und der zentralen Betriebseinheit Hochschulsport der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Eine vornehmliche Aufgabe sieht der Verein in der Förderung des Behindertensports. Zu diesem Zweck ist die Rollstuhlbasketball-Abteilung Mitglied im Behindertensportverband Nordrhein-Westfalen e.V. (BS NW), mit Sitz in Duisburg.
Eine Ausnahme gilt zur Zeit nur für den Bereich der 1. Herrenmannschaft im Bereich der Basketballbundesliga. Dieser wird als wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb im Sinne des § 64 a Abgabenordnung geführt. Der wirtschaftliche Geschäftsbetrieb „Bundesligamannschaft“ und der übrige Verein „Zweckbetrieb“ werden organisatorisch, rechtlich und finanziell getrennt geführt.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Für die Spieler gilt der Grundsatz, dass sie, motiviert ausschließlich durch Freude und Interesse am Basketballsport, unentgeltlich spielen, Vereinsmitglieder sein müssen und insoweit mit jedem anderen Vereinsmitglied gleichbehandelt sind. Dies gilt auch hinsichtlich der Verpflichtung zur Beitragsleistung. Von diesem Grundsatz kann ausschließlich im Bereich der Leistungsmannschaften – insbesondere der Bundesligamannschaft – durch Zahlung von Aufwendungsersatz und in Ausnahmefällen auch durch Zahlung von Gehältern abgewichen werden. Auch für den Bereich der „Bundesligamannschaft“ gilt jedoch der Grundsatz, der vorstehend für den Leistungssport formuliert ist. Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich und unentgeltlich tätig. Sie erhalten keinen Aufwendungsersatz. Von diesem Grundsatz kann für Sachaufwendungen eine Ausnahme gemacht werden. Pauschaler Aufwendungsersatz kann in geringer Höhe auch an Inhaber von Vereinsämtern gezahlt werden, die über kein eigenes Einkommen verfügen, wie Trainer des Vereins, die hauptamtlich tätig werden. Diese erhalten eine angemessene, der Verhältnismäßigkeit entsprechende Vergütung. Trainer die nebenberuflich tätig werden, können eine angemessene Aufwandsentschädigung erhalten. Im begründeten Einzelfall können hiervon Ausnahmen zugelassen werden. Der Zweck des Vereins ist auch in diesem Fall zu wahren und eine Begünstigung durch unverhältnismäßig hohe Vergütung muss ausgeschlossen sein. Jeder Beschluss über die Änderung der Satzung ist vor deren Anmeldung beim Registergericht dem zuständigen Finanzamt vorzulegen.
Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden ohne Ansehen von Geschlecht, Beruf, Konfession oder Staatsangehörigkeit.
Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand, zu Händen des Geschäftsführers des „Zweckbetriebes“ gerichtet sein muss. Bei beschränkt Geschäftsfähigen, insbesondere Minderjährigen, ist der Antrag von dem gesetzlichen Vertreter zu unterzeichnen. Dieser verpflichtet sich damit zur Zahlung der Mitgliedschaftsbeiträge für den beschränkt Geschäftsfähigen.
Der Geschäftsführer des „Zweckbetriebes“ prüft den Aufnahmeantrag und entscheidet über ihn. Die Entscheidung bedarf der Genehmigung durch den Vorstand des Vereins. Der Geschäftsführer des „Zweckbetriebes“ unterrichtet den Vorstand über die eingegangenen Anträge auf Erwerb der Mitgliedschaft und seine hierüber getroffenen Entscheidungen. Die Entscheidung des Geschäftsführers des „Zweckbetriebes“ über den Aufnahmeantrag gilt als genehmigt, wenn der Vorstand nicht binnen einer Frist von einer Woche nach Kenntnis über die Entscheidung des Geschäftsführers des „Zweckbetriebes“ eine andere Entscheidung trifft. Soweit der Vorstand eine andere Entscheidung trifft, ist dies dem Antragsteller unverzüglich mitzuteilen. Bei Ablehnung des Antrages ist weder der Vorstand noch der Geschäftsführer des „Zweckbetriebes“ verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen. Mit der Bestätigung der Mitgliedschaft durch den Verein oder konkludent durch das Unterzeichnen eines Spielerpassformulares ist das neue Mitglied für das laufende Geschäftsjahr beitragspflichtig.
Die Mitgliedschaft endet durch Tod, durch Austritt aus dem Verein, durch Ausschluss oder mit Auflösung des Vereins.
Der Austritt aus dem Verein erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Bei beschränkt Geschäftsfähigen, insbesondere Minderjährigen, ist die Austrittserklärung auch von einem gesetzlichen Vertreter zu unterschreiben. Der Austritt kann nur zum 30.06. des jeweils laufenden Kalenderjahres erklärt werden, wobei eine Frist von sechs Wochen einzuhalten ist.
Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen in Rückstand ist. Der Ausschluss darf erst beschlossen werden, wenn nach der Absendung der zweiten Mahnung, in der der Ausschluss angedroht wurde, ein Monat ohne Eingang des gesamten rückständigen Betrages auf dem Vereinskonto verstrichen ist. Ein Mitglied kann ebenso durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn er schuldhaft und in grober Weise gegen die Satzung des Vereins verstößt oder durch vereinsschädigendes Verhalten die Interessen des Verei-nes verletzt. Ein Ausschlussgrund stellt auch ein grober Verstoß gegen Vereinsinteressen, die Missachtung von Anordnungen der Organe des Vereins, ein grob unsportliches Verhalten oder eine sonstige unehrenhafte Verfehlung dar. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich persönlich vor dem Vorstand oder schriftlich zu rechtfertigen. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied mittels eingeschriebenen Brief bekannt zu machen. Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstandes stehen dem Mitglied keine weiteren vereinsinternen Rechtsbehelfe zu.
Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche des Ausgeschiedenen an den Verein. Der Ausgeschiedene hat seine Mitgliedsausweise sowie etwa in seiner Obhut befindliche, dem Verein gehörende Gegenstände zurückzugeben. Ein Zurückbehaltungsrecht steht ihm nicht zu.
Die Mitglieder sind berechtigt, die Einrichtungen und Veranstaltungen des Vereins im Rahmen der jeweils gültigen Haus- und Betriebsordnungen zu besuchen.
Die Mitglieder wirken in der Mitgliederversammlung bei der Bildung der Vereinsorgane mit. Nach Vollendung des 18. Lebensjahres haben die Mitglieder das aktive Wahl- sowie Stimm- und Vorschlagsrecht. Bei beschränkt Geschäftsfähigen, insbesondere Minderjährigen, wird dieses Wahlrecht durch den jeweiligen gesetzlichen Vertreter ausgeübt. Die stimmberechtigten Mitglieder wirken in der Mitgliederversammlung bei der Bildung der Vereinsorgane mit.
Als Mitglied des Vereins sind alle Mitglieder an die Satzung und die Beschlüsse der Organe des Vereins gebunden. Die Mitglieder sind auch gehalten, sich für die Förderung des Vereins einzusetzen. Dazu gehört insbesondere auch, nach besten Kräften in der Selbstverwaltung des Vereins mitzuwirken. Die Mitglieder sind insbesondere verpflichtet, den jeweilig festgesetzten Mitgliedsbeitrag fristgemäß zu entrichten.
Die Mitgliedsbeiträge werden von den Mitgliedern für ein Kalenderjahr im voraus erhoben. Die Höhe der Beiträge wird von der Mitgliederversammlung bestimmt.
Der Vorstand kann auf schriftlichen Antrag des Mitgliedes Beiträge ganz oder teilweise erlassen oder stunden.
Die Mitgliedsbeiträge werden jeweils zum 01.07. eines Jahres per Lastschriftverfahren fällig. Für Mitglieder, die nicht am Einzugsverfahren teilnehmen, wird eine Beitragsrechnung ausgestellt, für die eine Verwaltungspauschale von zusätzlich 10,– DM anfällt. Sollten dem Verein weitere Kosten (wie Rücklastschriftkosten, etc.) entstehen, sind auch diese von den Mitgliedern zusätzlich zu zahlen.
Die Beitragshöhe ist wie folgt gestaffelt:
Hobbysportteilnehmer (auch ohne Spielerpass).
Innerhalb der Rollstuhlbasketball-Abteilung findet die oben genannte Staffelung entsprechende Anwendung.
Bei dem Erwerb der Vereinsmitgliedschaft wird eine einmalige Aufnahmegebühr erhoben. Sie beträgt 50 % der jeweils geltenden Verbandsgebühr. Die Höhe der Aufnahmegebühr ist vom Vorstand festzustellen.
§ 7 Haftung des Vereins gegenüber seinen Mitgliedern
Der Verein, seine Organe und Beauftragten haften den Mitgliedern nicht für Schäden und Verluste – auch nicht im Falle grober Fahrlässigkeit – die die Mitglieder bei der Ausübung des Sports, bei der Benutzung von Anlagen, Einrichtungen und Geräten oder bei Vereinsveranstaltungen erleiden, soweit solche Schäden und Verluste nicht durch die Sportunfall -oder Haftpflichtversicherung des Vereins abgedeckt sind. Ebenso wenig haftet der Verein für Sachen, die in den vom Verein benutzten Anlagen abhanden kommen oder beschädigt werden.
§ 8 Organe und ständige Einrichtungen des Vereins
In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Bei beschränkt Geschäftsfähigen, insbesondere Minderjährigen, wird diese Stimme durch einen gesetzlichen Vertreter ausgeübt.
Die Mitgliederversammlung findet jährlich in dem Zeitraum zwischen 01. März und 14. Mai des Kalenderjahres statt. Sie wird vom Präsidenten unter Einhaltung einer Frist von drei Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Anträge, insbesondere solche auf Satzungsänderung, müssen in die Tagesordnung aufgenommen werden. Die Einberufung kann durch Aushang im Vereinsaushang (Schaukasten in der Dreifachhalle des Schulzentrums Kinderhaus, Von-Humboldt-Str. 13, 48159 Münster, im Durchgang zur Haupthalle) erfolgen. Hierbei ist ebenfalls eine Frist von drei Wochen einzuhalten. Die Einberufung der Mitgliederversammlung gilt als ordnungsgemäß erfolgt, wenn die Einberufung nach einer der vorgenannten Einberufungsformen unter Beachtung der dortigen Voraussetzung vorgenommen worden ist. Die Ordnungsgemäßheit der Einberufung der Mitgliederversammlung soll bei deren Beginn festgestellt und in der Niederschrift vermerkt werden.
Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor Zusammentritt der ordentlichen Mitgliederversammlung schriftlich beim Präsidenten Wahlvorschläge und Anträge – soweit sie nicht eine Satzungsänderung betreffen – auf Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Vorstand entscheidet nach pflichtgemäßem Ermessen, ob fristgerecht gestellte Anträge auf die Tagesordnung gesetzt werden. Die Tagesordnung ist in jedem Fall zu ergänzen, wenn ein fristgerecht gestellter Antrag, der nicht auf die Tagesordnung gesetzt wurde, die Unterstützung von 1/10 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder findet. Dies gilt – wie bereits obig in § 9 3. Absatz Satz 1 eingeschränkt – nicht für Anträge auf Satzungsänderung. Anträge auf Satzungsänderung sind nur zulässig, wenn sie (vgl. § 9 2. Absatz) bei der schriftlichen Einberufung der ordentlichen Mitgliederversammlung durch den Präsidenten in der Tagesordnung aufgenommen sind und unter Einhaltung einer Frist von drei Wochen den Mitgliedern bekannt gemacht werden. Anträge nach § 9 Absatz Satz 1. auf Satzungsänderung und Anträge, die erst in der Mitgliederversammlung gestellt werden (sog.: Dringlichkeitsanträge), sind daher unzulässig.
Der Vorstand legt der Mitgliederversammlung den Jahresbericht sowie den Kassenbericht, der vorher von mindestens zwei Kassenprüfern geprüft worden ist, vor.
Entgegennahme, Erörterung und Genehmigung des Jahresberichtes des Vorstandes sowie des Kassenberichtes betreffend den Zweckbetrieb
Entgegennahme des Berichtes des Abteilungsleiters Rollstuhlbasketball
Entlastung des Vorstandes und des Verwaltungsrates
Wahl des Vorstandes (ausgenommen Abteilungsleiter Rollstuhlbasketball; dieser wird von der Rollstuhlbasketball-Abteilung gewählt)
Wahl des von der Mitgliederversammlung zu wählenden Verwaltungsrates
Festsetzung der Höhe des Mitgliedsbeitrages und der Aufnahmegebühr
Beschlussfassung und Beratung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung und Zweckänderung des Vereins.
Der Präsident kann jederzeit unter Einhaltung einer Frist von einer Woche schriftlich unter Angabe der Tagesordnung eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn die Einberufung durch 1/3 aller stimmberechtigten Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Präsidium verlangt wird. Die Mitgliederversammlung hat dann binnen einer Frist von zwei Monaten nach Eingang des Antrages stattzufinden. Der Präsident leitet die Mitgliederversammlung. Ist der Präsident nicht anwesend, gilt die Regelung unter § 11 1. Absatz Satz 1.
Die Mitgliederversammlung wird vom Präsidenten geleitet. Ist der Präsident nicht anwesend, wird die Mitgliederversammlung von einem der Vizepräsidenten geleitet. Sollte das Präsidium nicht anwesend sein, wird die Mitgliederversammlung von einem Mitglied des Vorstandes geleitet. Bei Wahlen kann die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges oder der vorherigen Diskussion einem Versammlungsleiter, der nicht aus den Reihen des Vorstandes kommt, übertragen werden. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn einer Versammlung einen Protokollführer zu bestimmen. Zum Protokollführer kann auch ein Nichtmitglied bestimmt werden.
Die Abstimmung erfolgt öffentlich.
Die Mitgliederversammlung ist bei ordnungsgemäßer Einberufung, unabhängig von der Zahl der Erschienenen, beschlussfähig.
Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse in allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht. Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt.
Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, so findet zwischen den beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt. Gewählt ist dann derjenige, der die meisten Stimmen erhalten hat. Bei gleicher Stimmzahl entscheidet das von einem Präsidiumsmitglied (vgl. § 12) zu ziehende Los.
Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, dass von dem Versammlungsleiter und den anwesenden Präsidiumsmitgliedern und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, Namen der Versammlungsleiter und des Protokollführers, die Zahl der erschienen Mitglieder, die Tagesordnung und die einzelnen Abstimmungsergebnisse. Bei Satzungsänderungen soll der genaue Wortlaut angegeben werden. Desweiteren ist dem Protokoll das Testat des für den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb (§17 3. Absatz) zuständigen Wirtschaftsprüfers bzw. Steuerberaters in Ablichtung beizufügen, falls der wirtschaftliche Geschäftsbetrieb vom Präsidium oder vom Präsidenten eigenverantwortlich geführt wird. Das Protokoll ist binnen einer Frist von drei Monaten im Vereinsaushang (Schaukasten) zu veröffentlichen und kann zudem über die Geschäftsstelle jederzeit angefordert werden.
Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Das Präsidium kann Gäste zulassen. Über die Zulassung der Presse, des Rundfunks und des Fernsehens beschließt die Mitgliederversammlung.
§ 12 Vorstand (Gesamtvorstand)
Der Vorstand (Gesamtvorstand) besteht aus:
dem Präsidium (geschäftsführender Vorstand) bestehend aus:
zwei Vizepräsidenten (Sport, Finanzen-Marketing-Sponsoring),
– sowie dem weiteren Vorstand bestehend aus:
2 Kassenwarten,
3 Sportwarten,
2 Schiedsrichterwarten,
2 Warten für Öffentlichkeitsarbeit,
2 Jugendwarten,
dem Abteilungsleiter der Rollstuhlbasketball-Abteilung,
2 ehrenamtlichen Geschäftsführern,
2 Beisitzern,
dem Materialwart
Die Vizepräsidenten stehen jeweils dem Ressort Sport und dem Ressort Finanzen-Marketing-Sponsoring vor und führen sie verantwortlich.
Das Präsidium (geschäftsführender Vorstand) ist Vorstand des Vereins im Sinne des § 26 BGB. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Präsidenten und durch ein weiteres Präsidiumsmitglied gemeinsam vertreten.
Der Vorstand leitet den Verein. Er führt die Geschäfte des Gesamtvereins entsprechend den Beschlüssen der Mitgliederversammlung soweit sie nicht nach Maßgabe dieser Satzung dem Präsidium obliegen und ausschließlich zugewiesen sind. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten, bei dessen Abwesenheit die seines Vertreters (Leiter der Vorstandssitzung). Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung geben. Über seine Tätigkeit hat der Vorstand der Mitgliederversammlung zu berichten.
Zur Erfüllung dieser Aufgaben führt der Vorstand Vorstandssitzungen durch. Sie werden vom Präsidenten oder seinem Vertreter geleitet. Der Vorstand tritt zusammen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert oder ein Vorstandsmitglied es verlangt. Er ist beschlussfähig, wenn wenigstens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind.
Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes ist der Vorstand berechtigt, ein neues Mitglied bis zur nächsten Mitgliederversammlung kommissarisch zu berufen. Zur Wahrnehmung besonderer Aufgaben kann er Ausschüsse einsetzen und Beauftragte ernennen.
Über jede Vorstandssitzung ist Protokoll zu führen, insbesondere sind der Wortlaut der Beschlüsse und die Stimmverhältnisse in der Niederschrift aufzunehmen. Die Niederschriften sind von einem Vorstandsmitglied (Protokollführer) zu unterschreiben. Die Verhandlungen und Beschlüsse des Vorstandes sind vertraulich zu behandeln, soweit sie nicht ausdrücklich für die Öffentlichkeit freigegeben sind. Alle Mitglieder des Gesamtvorstandes werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von einem Jahr gewählt. Ab dem Kalenderjahr 2002 werden die Mitglieder des Gesamtvorstandes auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Der Wahlmodus hat dabei Vorrang vor der Wahlzeit.
§ 14 Verwaltungsrat
Der Verwaltungsrat besteht aus bis zu sieben Mitgliedern, von denen vier durch die Mitgliederversammlung jeweils für die Dauer von zwei Jahren gewählt werden, sowie bis zu drei weiteren Mitgliedern, die vom Verwaltungsrat entweder aus dem Kreis der jeweiligen Sponsoren, oder aus einem sonstigen Kreis von Personen, die nicht Mitglieder sein müssen, auf Vorschlag des Vorstandes durch Beschluss berufen werden können.
Die Amtsdauer des Verwaltungsrates beträgt somit zwei Jahre. Der Wahlmodus hat Vorrang vor der Wahlzeit.
Der Verwaltungsrat wählt einen Vorsitzenden und einen stellvertretenden Vorsitzenden aus seiner Mitte. Der Vorsitzende bzw. bei Abwesenheit sein Stellvertreter lädt zu den Sitzungen unter Einhaltung einer Frist von einer Woche schriftlich unter Angabe der Tagesordnung ein und leitet sie. Das Präsidium kann an den Sitzungen des Verwaltungsrates teilnehmen und zu seinen Sitzungen den Verwaltungsrat oder einzelne Verwaltungsratsmitglieder einladen. Das Präsidium muss eine außerordentliche Präsidiumssitzung unter Beteiligung des Verwaltungsrates schriftlich unter der in § 14 3. Absatz genannten Frist und unter Angabe der Tagesordnung einberufen, wenn der Verwaltungsrat dies mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen verlangt. Unter den selben Voraussetzungen kann das Präsidium eine außerordentliche Verwaltungsratssitzung unter Beteiligung des Präsidiums und des Vorstandes einberufen.
Beratung und Unterstützung des Präsidiums und des Vorstandes in wichtigen Angelegenheiten des Zweckbetriebes und des vom Präsidium oder Präsidenten oder einer Dritten Person -(siehe § 17 Ziffer 1)- eigenverantwortlich geführten wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes,
Mitwirkung bei der Beschaffung von Finanzmitteln zur laufenden Finanzierung des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes,
Beantwortung vom Vorstand und Präsidium gestellter Fragen,
Maßnahmen zur Werbung fördernder Mitglieder und Unterstützung des Präsidiums und des Vorstandes jeder Art,
Die Integration des Vereins und auch Maßnahmen zur Förderung des Vereinslebens.
Der Verwaltungsrat fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Stimmenthaltungen werden nicht mitgezählt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden bzw. bei Abwesenheit die des Stellvertreters.
Die Beschlüsse des Verwaltungsrates sind zu protokollieren. Das Protokoll muss enthalten: Ort und Zeit der Verwaltungsratssitzung Anwesenheitsliste die jeweilige Beschlussfassung einschließlich des Abstimmungsergebnisses die Unterschrift des Vorsitzenden bzw. bei Abwesenheit seines Stellvertreters. Bei Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Gesamtvorstand und dem Verwaltungsrat ist unverzüglich schriftlich eine außerordentliche Versammlung sämtlicher Präsidiums,- Vorstands- und Verwaltungsratsmitglieder unter Einhaltung einer Frist von einer Woche und Angabe der Tagesordnung einzuberufen mit dem Ziel, zwischen den Gremien Konsens zu erreichen. Kommt es zu keinem Konsens, entscheidet der Gesamtvorstand durch einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen aller anwesenden Gesamtvorstandsmitglieder in gesonderter Sitzung. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Präsidenten bzw. bei Abwesenheit die seines Stellvertreters (Versamm-lungsleiters) den Ausschlag.
Das Präsidium kann zur Erfüllung besonderer Aufgaben Ausschüsse bilden, deren Mitglieder von ihm berufen werden.
Der geschäftsführende Vorstand kann zur Abwicklung der Geschäftsführung hauptamtliche Geschäftsführer einstellen. Der geschäftsführende Vorstand wird dann der Geschäftsführung durch schriftlichen Vertrag Rechte und Pflichten zuweisen.
§ 17 Organisation und Führung im Bereich des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes
Der organisatorisch, rechtlich und finanziell getrennt zu führende, wirtschaftliche Geschäftsbetrieb „Bundesligamannschaft“ wird durch das Präsidium eigenverantwortlich geführt. Das Präsidium hat alternativ auch das Recht, die Führung des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes „Bundesligamannschaft“ an einen Dritten (Einzelperson, GmbH oder sonstige juristische Person) zu übertragen.
Auf jeden Fall muss der Bereich über ein eigenes unabhängiges Rechnungswesen verfügen. Die Prüfung des Rechnungswesens im Bereich wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb im Falle der eigenverantwortlicher Führung durch das Präsidium erfolgt durch einen vom Präsidium zu beauftragenden Wirtschaftsprüfer bzw. Steuerberater.
Das Präsidium fasst seine Beschlüsse im Bereich wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten. Sollte die Führung des wirtschaftlichen Geschäftsbetriebes einem Dritten übertragen sein, hat der Dritte die eigenverantwortliche Entscheidungsbefugnis. Bei Sitzungen des Präsidiums muss der Vorstand eingeladen werden, soweit Belange des Zweckbetriebes betroffen sind.
Zuwendungen aus dem Bereich Zweckbetrieb an den Bereich wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb sind grundsätzlich unzulässig. Insbesondere dürfen Spenden für den Bereich Zweckbetrieb nicht vom wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb verwendet werden.
§ 18 Organisation und Führung des Amateurbereiches (Zweckbetriebes)
Der organisatorisch selbstständig Amateurbereich (Zweckbetrieb), wird von dem von der Mitgliederversammlung gewählten Vorstand geführt. Dieser Bereich wird nach Maßgabe der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung geführt. Der Zweckbetrieb hat ein vom wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb unabhängiges Rechnungswesen.
Die Mitgliederversammlung wählt für jeweils ein Jahr zwei Kassenprüfer, die ihre Aufgaben unter sich aufteilen. Die Kassenprüfer prüfen die Kassenbücher und Belege des Zweckbetriebes. Über das Ergebnis ihrer Prüfung erstatten sie der ordentlichen Mitgliederversammlung einen Bericht.
Die Kassenprüfer sind befugt, jederzeit Einsicht in die Kasse, Belege und Aufzeichnungen sowie Auskunft über Vermögensverwaltung und Rechnungsführung betreffend den Zweckbetrieb zu verlangen.
§ 20 Jugendausschuss
Der Vereinsjugendausschuss erfüllt seine Aufgaben im Rahmen der Vereinssatzung der Jugendordnung. Der Vereinsjugendausschuss ist zuständig für alle Angelegenheiten der Jugend des Vereins, soweit sie die gesamte Vereinsjugend berühren. Er entscheidet über die Verwendung der der Vereinsjugend zufließenden Mittel.
Jede Mannschaft wählt einen Mannschaftsverantwortlichen. Die Mannschaftsverantwortlichen werden durch einfache Stimmenmehrheit der anwesenden Stimmen gewählt. Sind die Mannschaftsmitglieder unter 16 Jahre alt, so werden die Funktionen des Mannschaftsverantwortlichen von einem Elternteil des Jugendlichen übernommen. Die Mannschaftsverantwortlichen aller Mannschaften des Jugendbereiches bilden den Jugendausschuss. Der Jugendausschuss wird von den Jugendwarten gemeinsam geleitet. Die Jugendausschussvorsitzenden als Vertreter der Jugend sind Mitglieder des Vorstandes. Sollte ein Stellvertreter gewählt werden, ist dieser Stellvertreter nicht Mitglied des Vorstandes.
§ 21 Rollstuhlbasketball-Abteilung
Der Rollstuhlbasketball-Abteilung gehören alle Mitglieder an, die am Spiel bzw. Trainingsbetrieb der Rollstuhlbasketballer teilnehmen. Jugendliche oder Senioren, die zugleich Rollstuhlbasketball betreiben gelten als Mitglieder der Vereinsjugend bzw. der Seniorenabteilung.
Die Rollstuhlbasketball-Abteilung verwaltet sich selbstständig. Sie regelt insbesondere ihre Finanzen in eigener Verantwortung. Die Beiträge der Mitglieder der Rollstuhlbasketball-Abteilung sowie Einnahmen und Zuschüsse jeglicher Art, die ihrem Zweck nach dem Rollstuhlbasketball zugute kommen, müssen der Rollstuhlbasketball-Abteilung zufließen. Über die finanzielle Situation der Rollstuhlbasketball-Abteilung ist dem Vorstand einmal jährlich zur Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten.
Die Rollstuhlbasketball-Abteilung gibt sich eine Ordnung, die der Zustimmung des Vorstandes bedarf. Sie ist nicht Bestandteil der Satzung. Die Rollstuhlbasketball-Abteilung wählt einen Abteilungsleiter, der Mitglied des Vorstandes ist.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von ¾ der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden, wenn ein solcher schriftlicher Antrag – unterzeichnet von 2/3 der Stimmberechtigten des Vereins – beim Präsidenten eingegangen ist oder der Vorstand die Auflösung mit ¾ seiner Mitglieder beschlossen hat. Es müssen mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein.
Sind in der Mitgliederversammlung weniger als die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder zugegen, so wird frühestens nach Ablauf von zwei Wochen eine neue Mitgliederversammlung einberufen, die unabhängig von der Zahl der erschienenen Mitglieder endgültig Beschluss fasst.
Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind die Mitglieder des Präsidiums gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Das nach Beendigung der Liquidation vorhandene Vermögen des Vereins fällt an die Stadt Münster mit der Zweckbestimmung, dieses Vermögen unmittelbar und ausschließlich der gemeinnützigen Förderung des Sports zuzuführen.
Die vorstehende Satzung tritt mit dem Tag ihrer Annahme durch die Mitgliederversammlung in Kraft. Am selben Tage tritt die bisherige Satzung außer Kraft

References: § 2
 § 64

§ 7

§ 8
 § 9
 § 9
 § 9
 § 11
 § 12

§ 12
 § 26

§ 14
 § 14
 § 17

§ 17

§ 18

§ 20

§ 21