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Timestamp: 2018-12-11 06:32:42+00:00

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Fassung § 8 KStG a.F. bis 13.12.2006 (geändert durch Artikel 3 G. v. 07.12.2006 BGBl. I S. 2782)
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Änderung § 8 KStG vom 13.12.2006
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§ 8 KStG a.F. (alte Fassung)
§ 8 KStG n.F. (neue Fassung)
(nur bei geänderter Numerierung hier alte Norm auswählen)§ 1 Unbeschränkte Steuerpflicht§ 8b Beteiligung an anderen Körperschaften und Personenvereinigungen§ 9 Abziehbare Aufwendungen§ 11 Auflösung und Abwicklung (Liquidation)§ 12 Verlegung der Geschäftsleitung ins Ausland§ 14 Aktiengesellschaft oder Kommanditgesellschaft auf Aktien als Organgesellschaft§ 15 Ermittlung des Einkommens bei Organschaft§ 27 Nicht in das Nennkapital geleistete Einlagen§ 28 Umwandlung von Rücklagen in Nennkapital und Herabsetzung des Nennkapitals§ 29 Kapitalveränderungen bei Umwandlungen§ 34 Schlussvorschriften§ 37 Körperschaftsteuerguthaben und Körperschaftsteuerminderung§ 40 Umwandlung und Liquidation
(1) Was als Einkommen gilt und wie das Einkommen zu ermitteln ist, bestimmt sich nach den Vorschriften des Einkommensteuergesetzes und dieses Gesetzes. Bei den inländischen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten beträgt das Einkommen aus dem Geschäft der Veranstaltung von Werbesendungen 16 vom Hundert der Entgelte (§ 10 Abs. 1 des Umsatzsteuergesetzes) aus Werbesendungen.
(2) Bei Steuerpflichtigen, die nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs zur Führung von Büchern verpflichtet sind, sind alle Einkünfte als Einkünfte aus Gewerbebetrieb zu behandeln.
(3) Für die Ermittlung des Einkommens ist es ohne Bedeutung, ob das Einkommen verteilt wird. Auch verdeckte Gewinnausschüttungen sowie Ausschüttungen jeder Art auf Genussrechte, mit denen das Recht auf Beteiligung am Gewinn und am Liquidationserlös der Kapitalgesellschaft verbunden ist, mindern das Einkommen nicht.
(4) Voraussetzung für den Verlustabzug nach § 10d des Einkommensteuergesetzes ist bei einer Körperschaft, dass sie nicht nur rechtlich, sondern auch wirtschaftlich mit der Körperschaft identisch ist, die den Verlust erlitten hat. Wirtschaftliche Identität liegt insbesondere dann nicht vor, wenn mehr als die Hälfte der Anteile an einer Kapitalgesellschaft übertragen werden und die Kapitalgesellschaft ihren Geschäftsbetrieb mit überwiegend neuem Betriebsvermögen fortführt oder wieder aufnimmt. Die Zuführung neuen Betriebsvermögens ist unschädlich, wenn sie allein der Sanierung des Geschäftsbetriebs dient, der den verbleibenden Verlustvortrag im Sinne des § 10d Abs. 4 Satz 2 des Einkommensteuergesetzes verursacht hat, und die Körperschaft den Geschäftsbetrieb in einem nach dem Gesamtbild der wirtschaftlichen Verhältnisse vergleichbaren Umfang in den folgenden fünf Jahren fortführt. Entsprechendes gilt für den Ausgleich des Verlustes vom Beginn des Wirtschaftsjahrs bis zum Zeitpunkt der Anteilsübertragung.
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References: § 8
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 § 10
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