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Timestamp: 2017-02-20 03:52:44+00:00

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ABDEFGHMOPRSTUVZ	ANach oben	Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmers (APU)	Der APU, oft noch Herstellerabgabepreis (HAP) genannt, ist der Preis, zu dem der pharmazeutische Unternehmer sein Arzneimittel an den pharmazeutischen Großhandel oder direkt an die Apotheke abgibt. Im Falle von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln sowie Arzneimitteln, die zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung abgegeben werden, hat der pharmazeutische Unternehmer einen einheitlichen Abgabepreis zu gewährleisten (vgl. § 78 Arzneimittelgesetz).
Grundsätzlich ist der pharmazeutische Unternehmer frei in seiner Preisfestsetzung. Eine Ausnahme ist durch den Erstattungsbetrag nach § 130b SGB V (i.V.m. § 78 Abs. 3a SGB V) gegeben. Weitere sozialrechtliche Vorschriften (vgl. §§ 35, 130a SGB V) nehmen Einfluss auf die Preisbildung.	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#abgabepreis_des_pharmazeutischen_unternehmers_(apu)	Apothekenabschlag	Gesetzliche Krankenkassen erhalten gemäß § 130 SGB V von den Apotheken je abgegebenem Arzneimittel einen Abschlag. Dieser beträgt in 2015 für verschreibungspflichtige Fertigarzneimittel 1,77 Euro. Für sonstige Arzneimittel beträgt der Abschlag fünf Prozent auf den für den Versicherten maßgeblichen Abgabepreis. (Stand: September 2016)	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#apothekenabschlag	Apothekenpflicht	Arzneimittel dürfen als Ware der besonderen Art grundsätzlich ausschließlich durch Apotheken abgegeben werden (§ 48 AMG und Verordnung über apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel).	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#apothekenpflicht	Apothekenverkaufspreis (AVP)	Der AVP ist der Preis, zu dem eine Apotheke ein Arzneimittel verkauft oder gegenüber einem Kostenträger abrechnet (siehe auch Apothekenabschlag). Der AVP errechnet sich im Fall von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln nach der Arzneimittelpreisverordnung gemäß § 78 AMG und setzt sich aus dem Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmers, dem Großhandels- und dem Apothekenzuschlag zuzüglich Mehrwertsteuer zusammen.
Nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel unterliegen keiner Preisvorschrift. Werden apothekenpflichtige, nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel ausnahmsweise zulasten der gesetzlichen Krankenkassen abgerechnet, gilt die Preisvorschrift nach §129 Abs. 5a SGB V.	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#apothekenverkaufspreis_(avp)	Apothekenzuschlag	Der Apothekenzuschlag für verschreibungspflichtige Humanarzneimittel besteht aus einem Aufschlag von drei Prozent auf den Apothekeneinkaufspreis sowie einem Zuschlag von 8,35 Euro sowie 0,16 Euro zur Sicherstellung des Apothekennotdienstes. Zur Bildung des AVP ist noch die gesetzliche Mehrwertsteuer aufzuschlagen (vgl. Arzneimittelpreisverordnung). (Stand: September 2016)	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#apothekenzuschlag	Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG)	Das Gesetz ist seit dem 1. Januar 2011 in Kraft. Es bestimmt unter anderem die frühe Nutzenbewertung von neuen Arzneimitteln durch den G-BA (§ 35a SGB V) und die anschließende Vereinbarung eines Erstattungsbetrages durch den GKV-Spitzenverband und den pharmazeutischen Unternehmer (§ 130b SGB V).	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#arzneimittelmarktneuordnungsgesetz_(amnog)	ATC-Code	Das Anatomisch-therapeutisch-chemische Klassifikationssystem enthält fünf Ebenen und gibt Auskunft über Hauptwirkungen von Arzneimitteln (1. Ebene) sowie deren Therapiegruppen (2. und 3. Ebene) und chemischer Struktur (4. und 5. Ebene).	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#atc-code	BNach oben	BMG	Bundesministerium für Gesundheit; in seinem Geschäftsbereich sind nachfolgende Bundesbehörden angesiedelt: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), Deutsches Institut für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI), Paul-Ehrlich-Institut (PEI), Robert Koch Institut (RKI).	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#bmg	DNach oben	Daily Defined Dose (DDD)	Definierte Tagesdosis; sie wird als Maß für die verordnete Arzneimittelmenge verwendet. Die DDD basiert auf der Menge eines Wirkstoffes beziehungsweise eines Arzneimittels, die typischerweise auf die Hauptindikation bei Erwachsenen pro Tag angewendet wird.
Bei Arzneimitteln, die primär Kindern verordnet werden, liegen durchschnittliche Kinderdosen zugrunde. Die DDD gibt nicht die empfohlene oder tatsächlich verordnete Tagesdosis wieder, sondern stellt eine Maß- und Vergleichseinheit dar.	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#daily_defined_dose_(ddd)	ENach oben	Erstattung	Gemäß dem Sachleistungsprinzip erhalten gesetzlich Krankenversicherte im Rahmen der sozialrechtlichen Vorschriften unter anderem Arzneimittel, ohne selbst in Vorleistung treten zu müssen. Anschließend erstatten die Kassen die entsprechenden Kosten gegenüber den Leistungserbringern. Im Gegensatz dazu verfolgen die privaten Krankenversicherungen das Prinzip der Kostenerstattung.	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#erstattung	FNach oben	Festbeträge	Arzneimittelfestbeträge gemäß § 35 SGB V; sie sind vom GKV-Spitzenverband festgelegte Erstattungshöchstpreise für bestimmte Arzneimittel. Der Festbetragsfestsetzung liegt die Festbetragsgruppenbildung durch den G-BA zugrunde. Das Festbetragssystem unterscheidet drei Stufen: Stufe 1 = Arzneimittel mit denselben Wirkstoffen; Stufe 2 = Arzneimittel mit pharmakologisch-therapeutisch vergleichbaren Wirkstoffen; Stufe 3 = Arzneimittel mit therapeutisch vergleichbarer Wirkung. Sofern der Arzt einem Patienten ein Arzneimittel verschreibt, dessen Abgabepreis über dem festgesetzten Festbetrag liegt, hat der Patient die Differenz (Mehrkosten) zu tragen.	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#festbeträge	Freiverkäuflich	Freiverkäufliche Arzneimittel dürfen auch außerhalb der Apotheke abgegeben werden. Abgebende Verkaufsstellen bedürfen aber eines Sachkundenachweises (vgl. unter anderem § 44 AMG sowie Verordnung über apothekenpflichtige und freiverkäufliche Arzneimittel).	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#freiverkäuflich	GNach oben	Generika	Generika sind mit dem nicht mehr patentgeschützten Originalpräparat nach Art und Menge des Wirkstoffs und der Darreichungsform gleich (vgl. auch § 24b Arzneimittelgesetz).	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#generika	Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)	Die GKV ist Bestandteil des deutschen Sozialversicherungssystems und des deutschen Gesundheitssystems. In ihr sind alle Arbeiter, Angestellten sowie Auszubildenden pflichtversichert, sofern ihr Einkommen nicht die Versicherungspflichtgrenze überschreitet. Eine freiwillige Mitgliedschaft ist möglich.
Oberstes Prinzip der GKV ist das Solidaritätsprinzip, das gleiche Leistungen unabhängig vom Einkommen und Beitragshöhe gewährleistet sowie das Sachleistungsprinzip, das die gesetzlichen Leistungen ohne finanzielle Vorleistungen der Versicherten sicherstellt. In Deutschland gibt es derzeit 118 gesetzliche Krankenkassen, in denen circa 71 Millionen Menschen versichert sind. (Stand: Februar 2016)	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#gesetzliche_krankenversicherung_(gkv)	Gesundheitsfonds	In der GKV gilt seit 2009 ein einheitlicher Beitragssatz, der von allen Krankenkassen verlangt wird. Diese Beitragseinnahmen fließen gemeinsam mit Steuermitteln in den Gesundheitsfonds. Hieraus erhalten die gesetzlichen Krankenkassen für jeden Versicherten eine einheitliche Grundpauschale.
Hinzu kommen alters-, geschlechts- und risikoadjustierte Zu- und Abschläge zur Deckung ihrer standardisierten Leistungsausgaben. Hierdurch soll die unterschiedliche Risikostruktur der Versicherten berücksichtigt werden. Die Verwaltung des Gesundheitsfonds obliegt dem Bundesversicherungsamt.	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#gesundheitsfonds	GKV-Spitzenverband (GKV-SV)	Der Spitzenverband Bund der Gesetzlichen Krankenversicherung ist die zentrale Interessenvertretung der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen in Deutschland. Er nimmt im Rahmen der sozialrechtlichen Vorgaben maßgeblich Einfluss auf die Gestaltung und Ausführung der Regelungen unter anderem zur Erstattung von Arzneimitteln.	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#gkv-spitzenverband_(gkv-sv)	Großhandelszuschlag	Der Großhandelszuschlag für verschreibungspflichtige Arzneimittel gemäß Arzneimittelpreisverordnung beträgt höchstens 3,15 Prozent auf den Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmers, höchstens jedoch 37,80 Euro, sowie einem Festzuschlag in Höhe von 0,70 Euro. (Stand: September 2016)	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#großhandelszuschlag	HNach oben	Herstellerabgabepreis (HAP)	Siehe „Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmers“.	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#herstellerabgabepreis_(hap)	Herstellerabschläge	Die gesetzliche Gewährleistung von Herstellerabschlägen ist in § 130a SGB V geregelt. Im Einzelnen handelt es sich um den Herstellerabschlag nach § 130a Abs. 1, den Abschlag für Impfstoffe nach § 130a Abs. 2, das Preismoratorium nach § 130a Abs. 3a sowie den Generika-Abschlag nach § 130a Abs. 3b SGB V.	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#herstellerabschläge	MNach oben	Medizinprodukt	Gemäß § 3 Medizinproduktegesetz sind Medizinprodukte alle einzeln oder miteinander verbunden verwendeten Instrumente, Apparate, Vorrichtungen, Software, Stoffe und Zubereitungen aus Stoffen oder andere Gegenstände einschließlich der vom Hersteller speziell zur Anwendung für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmten und für ein einwandfreies Funktionieren des Medizinproduktes eingesetzten Software, die vom Hersteller zur Anwendung für Menschen mittels ihrer Funktionen zum Zwecke der Erkennung, Verhütung, Überwachung, Behandlung oder Linderung von Krankheiten, der Erkennung, Überwachung, Behandlung, Linderung oder Kompensierung von Verletzungen oder Behinderungen, der Untersuchung, der Ersetzung oder der Veränderung des anatomischen Aufbaus oder eines physiologischen Vorgangs oder der Empfängnisregelung zu dienen bestimmt sind und deren bestimmungsgemäße Hauptwirkung im oder am menschlichen Körper weder durch pharmakologisch oder immunologisch wirkende Mittel noch durch Metabolismus erreicht wird, deren Wirkungsweise aber durch solche Mittel unterstützt werden kann.	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#medizinprodukt	Mehrwertsteuer, gesetzliche (MwSt.)	Siehe „Umsatzsteuer“. In Deutschland beträgt diese für Arzneimittel 19 Prozent. (Stand: September 2016)	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#mehrwertsteuer,_gesetzliche_(mwst.)	ONach oben	Original-Präparat	Original-Präparate sind Arzneimittel, die einen Patentschutz beanspruchen und demnach exklusiv in Verkehr gebracht werden können (siehe auch: Generika).	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#original-präparat	OTC-Arzneimittel	(OTC = over the counter, „über den Handverkaufstisch“) Unter OTC-Arzneimitteln wurden ursprünglich rezeptfreie Arzneimittel verstanden, die ausschließlich in der Apotheke „über den Handverkaufstisch“ und nicht in der Freiwahl beziehungsweise außerhalb von Apotheken feilgeboten werden durften (apothekenpflichtig). Heute werden unter OTC-Arzneimitteln oft auch die freiverkäuflichen Arzneimittel und mitunter auch andere Gesundheitsmittel subsummiert (OTC-Produkte). In dem jeweiligen Kontext ist die verwendete Definition von OTC zu beachten.	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#otc-arzneimittel	OTX-Arzneimittel	Unter OTX-Arzneimittel werden rezeptfreie Arzneimittel verstanden, die von einem Arzt verordnet werden – auf Privatrezept, Grünem Rezept oder GKV-Rezept (Muster 16). Damit ist noch keine Aussage über eine ggf. gegebene Erstattung oder Satzungsleistung getroffen.	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#otx-arzneimittel	PNach oben	Packungseinheit (PE)	Die PE stellt die einzelne Packung unabhängig von der Packungsgröße (Menge des Packungsinhalts) eines Artikels dar.	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#packungseinheit_(pe)	Pharmazeutischer Unternehmer (pU)	Pharmazeutischer Unternehmer ist der für das Inverkehrbringen eines Arzneimittels verantwortliche Unternehmer.	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#pharmazeutischer_unternehmer_(pu)	PKV-Verordnung	Unter einer PKV-Verordnung wird eine ärztliche Verordnung auf Privatrezept verstanden, ohne dass diese in jedem Fall zwecks Kostenerstattung bei der Versicherung eingereicht wird. Auch GKV-Versicherte erhalten in bestimmten Fällen Verordnungen auf Privatrezept.	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#pkv-verordnung	Preismoratorium	Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass Arzneimittel-Hersteller Preiserhöhungen bei Arzneimitteln, die keinem Festbetrag unterliegen, als Abschläge gegenüber den gesetzlichen und privaten Krankenkassen sowie sonstigen Kostenträgern abführen müssen. Dabei gilt der Stichtag 1. August 2009.
Mit anderen Worten: Aufgrund des Preismoratoriums sind seit August 2009 die Preise für Arzneimittel eingefroren. Dies stellt, beispielsweise aufgrund steigender Rohstoff- oder Energiekosten, ein nicht zu unterschätzendes Problem für die Unternehmen und letztendlich für die Versorgung insgesamt dar.
Hier finden Sie weitere Informationen zum Preismoratorium. https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#preismoratorium	Private Krankenversicherung (PKV)	In der PKV wird der Versicherungsschutz durch private Unternehmen angeboten. Es gilt in der Regel das Kostenerstattungsprinzip. Je nach Tarif erstatten private Krankenversicherungen – im Gegensatz zur GKV – auch rezeptfreie Arzneimittel. Seit dem 1. Januar 2009 müssen PKV-Unternehmen einen Basistarif anbieten, der in Art, Höhe und Umfang dem der GKV vergleichbar ist.	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#private_krankenversicherung_(pkv)	RNach oben	Rabattvertrag	Krankenkassen oder ihre Verbände können mit pharmazeutischen Unternehmern Rabatte für die zu ihren Lasten abgegebenen Arzneimittel vereinbaren. Dabei sind die Vorschriften des Vierten Teils des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen zu beachten. Rabattverträge werden infolge von Ausschreibungsverfahren geschlossen.
Die Apotheken sind zur Abgabe von Rabattvertragsarzneimitteln verpflichtet, sofern dem keine anderen Vorschriften entgegenstehen (vgl. auch §§ 130a und 129 SGB V).	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#rabattvertrag	Rezeptfreie Arzneimittel	Rezeptfreie Arzneimittel unterliegen nicht der Verschreibungspflicht gemäß der Verordnung über verschreibungspflichtige Arzneimittel (nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel) und können in Apotheken auch ohne Vorlage eines Rezeptes erworben werden (siehe auch: OTC-Arzneimittel). Rezeptfreie freiverkäufliche Arzneimittel können auch außerhalb der Apotheke erworben werden.	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#rezeptfreie_arzneimittel	Rezeptpflichtige Arzneimittel	Rezeptpflichtige Arzneimittel (verschreibungspflichtige Arzneimittel) dürfen nur unter Vorlage einer ärztlichen Verordnung regelmäßig durch Apotheken abgegeben werden. Näheres bestimmt unter anderem die Verordnung über verschreibungspflichtige Arzneimittel.	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#rezeptpflichtige_arzneimittel	Rx	Rx steht für „rezeptpflichtige Arzneimittel“.	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#rx	SNach oben	Systemisch	Mit systemisch ist die Anwendungsart eines Arzneimittels beschrieben. Sie umfasst die perorale (durch den Mund) als auch die parenterale (zum Beispiel intravenöse oder subkutane) Anwendung eines Arzneimittels.	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#systemisch	TNach oben	Topisch	Mit topisch ist die Anwendungsart eines Arzneimittels beschrieben. Sie umfasst die lokale Anwendung eines Arzneimittels, zum Beispiel auf der Haut.	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#topisch	UNach oben	Umsatzsteuer	Die Umsatzsteuer, auch gesetzliche Mehrwertsteuer genannt, entspricht einer Verbrauchssteuer. Für Arzneimittel gilt der volle Umsatzsteuersatz in Höhe von 19 Prozent. (Stand: September 2016)	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#umsatzsteuer	VNach oben	Verschreibungsfrei	Siehe „Rezeptfreie Arzneimittel“ bzw. „OTC“.	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#verschreibungsfrei	Verschreibungspflichtig	Siehe „Rezeptpflichtige Arzneimittel“.	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#verschreibungspflichtig	Vertriebskanal	Patienten beziehungsweise Endverbraucher können Arzneimittel über verschiedene Vertriebskanäle beziehen. Die Wahl des Vertriebskanals hängt unter anderem von der Verschreibungspflicht oder Apothekenpflicht des Arzneimittels ab.	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#vertriebskanal	ZNach oben	Zuzahlung	Die sozialrechtlichen Vorschriften sehen eine Eigenbeteiligung der gesetzlich Versicherten in Form einer Zuzahlung vor, wenn sie eine erstattungsfähige Leistung aufgrund einer ärztlichen Verordnung erhalten (siehe §§ 31 und 61 SGB V). An dieser Stelle sind nicht Mehrkosten angesprochen (siehe „Festbeträge“).	https://www.bah-bonn.de/presse-und-publikationen/glossar/#zuzahlung	Nehmen Sie Kontakt mit uns auf

References: § 78
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 § 78
 § 130
 § 78
 §129
 § 35
 § 44
 § 24
 § 130
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 § 130
 § 130
 § 130
 § 3