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Timestamp: 2018-12-10 06:08:55+00:00

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Satzung über die Herstellung von Stellplätzen und Garagen und deren Ablösung (Stellplatz- und Garagensatzung) der Stadt Friedberg - PDF
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1 Satzung über die Herstellung von Stellplätzen und Garagen und deren Ablösung (Stellplatz und Garagensatzung) der Stadt Friedberg Beschluss: Genehmigung: Ausfertigung: Inkrafttreten:
2 Satzung über die Herstellung von Stellplätzen und Garagen und deren Ablösung (Stellplatz und Garagensatzung) der Stadt Friedberg Vom 13. Dezember 2007 Aufgrund von Art. 23 der Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern GO in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. August 1998 (GVBl 1998, S.796), zuletzt geändert am 8. Dezember 2006 (GVBl 2006, S.975) und des Art. 81 Abs. 1 Nr. 4 der Bayerischen Bauordnung BayBO in der Fassung der Bekanntmachung vom 14. August 2007 (GVBl 2007, S.499) erlässt die Stadt Friedberg folgende Satzung 1 Geltungsbereich Diese Satzung gilt für das gesamte Stadtgebiet mit Ausnahme der Gebiete, für die verbindliche Bebauungspläne mit abweichenden Stellplatzfestsetzungen gelten. 2 Pflicht zur Herstellung von Garagen und Stellplätzen Die Verpflichtung zur Herstellung von Stellplätzen besteht entsprechend Art. 47 Abs. 1 BayBO, wenn eine Anlage errichtet wird, bei der ein Zu und Abfahrtsverkehr zu erwarten ist, oder wenn durch die Änderung oder Nutzungsänderung von Anlagen ein zusätzlicher Bedarf zu erwarten ist. Das gilt nicht, wenn sonst die Schaffung oder Erneuerung von Wohnraum auch unter Berücksichtigung der Möglichkeit einer Ablösung nach Art. 47 Abs. 3 Nr. 3 BayBO erheblich erschwert oder verhindert würde. 3 Anzahl der Garagen und Stellplätze (1) Die Anzahl der erforderlichen und nach Art. 47 BayBO herzustellenden Garagen und Stellplätze (Stellplatzbedarf) ist anhand der Richtzahlenliste für den Stellplatzbedarf zu ermitteln, die als Anlage Bestandteil dieser Satzung ist. (2) Für Verkehrsquellen, die in dieser Anlage nicht erfasst sind, ist der Stellplatzbedarf nach den besonderen Verhältnissen im Einzelfall unter sinngemäßer Berücksichtigung der Richtzahlen zu ermitteln. (3) Für Anlagen mit regelmäßigem An und Auslieferungsverkehr ist auch eine ausreichende Anzahl von Stellplätzen für Lastkraftwagen nachzuweisen. Auf ausgewiesenen Ladezonen für den Anliegerverkehr dürfen keine Stellplätze nachgewiesen werden. (4) Für Anlagen, bei denen ein Besucherverkehr durch Autobusse zu erwarten ist, ist auch eine ausreichende Anzahl von Stellplätzen für Busse nachzuweisen. (5) Für Anlagen, bei denen ein Besucherverkehr durch einspurige Kraftfahrzeuge (z.b. Radfahrer, Mofafahrer) zu erwarten ist, ist auch ein ausreichender Platz zum Abstellen von Zweirädern nachzuweisen. (6) Werden Anlagen verschiedenartig genutzt, so ist der Stellplatzbedarf für jede Nutzung (Verkehrsquelle) getrennt zu ermitteln. Eine gegenseitige Anrechnung ist bei zeitlich ständig getrennter Nutzung möglich. (7) Der Vorplatz von Garagen (Stauraum) gilt nicht als Stellplatz im Sinne dieser Satzung.
3 4 Ausführungsgrundsätze für die Herstellung von Stellplätzen (1) Die Stellplätze sind soweit wie möglich in wasserdurchlässigem Material auszuführen. Falls das nicht möglich ist, ist für die Stellplatzflächen eine eigene Entwässerung vorzusehen, die nicht über öffentliche Verkehrsflächen erfolgen darf. (2) Zwischen Garagen und öffentlicher Verkehrsfläche ist ein offener Stauraum in der erforderlichen Länge, bei PKWs mindestens 3 m, einzuhalten. Der Stauraum darf auf die Breite der Garage zur öffentlichen Verkehrsfläche weder eingefriedet noch durch Ketten oder andere feste Einrichtungen abgegrenzt werden. (3) Bei mehr als 2 zusammenhängenden Stellplätzen bzw. Garagen ist nur über eine gemeinsame Zu bzw. Abfahrt an die öffentliche Verkehrsfläche mit einer max. Breite von 6 m zulässig. (4) Besucherstellplätze müssen als Solche gekennzeichnet, leicht und auf kurzem Weg erreichbar sein. 5 Ablösung der Stellplatz und Garagenpflicht (1) Der Stellplatznachweis kann durch Abschluss eines Ablösungsvertrages erfüllt werden, wenn der Bauherr die Stellplätze oder Garagen nicht auf seinem Grundstück oder auf einem geeigneten Grundstück in der Nähe herstellen kann. Der Abschluss eines Ablösungsvertrages liegt im Ermessen der Stadt Friedberg. (2) Der Ablösungsvertrag ist vor Erteilung der Baugenehmigung abzuschließen. (3) Der Ablösungsbetrag wird 1. im Geltungsbereich der Sanierungssatzung der Stadt Friedberg vom auf 4.000,00 2. im übrigen Stadtgebiet auf 6.000,00 3. bei nachträglichen Dachgeschoßausbauten zur Schaffung von zusätzlichem Wohnraum im gesamten Stadtgebiet auf 4.000,00 pro Stellplatz festgesetzt. (4) Der Ablösungsbetrag ist innerhalb von 2 Wochen nach Rechtswirksamkeit des Ablösungsvertrages zur Zahlung fällig. 6 Abweichungen Von den Vorschriften dieser Satzung können Abweichungen nach Art. 63 BayBO durch die Stadt Friedberg zugelassen werden. 7 InKraftTreten Diese Satzung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung in Kraft, frühestens jedoch am 1. Januar Friedberg, 13. Dezember 2007 Dr. Peter Bergmair Erster Bürgermeister
4 Stellplatz u. Garagensatzung der Stadt Friedberg Anlage zu 3 Stellplatzbedarf Nr. Verkehrsquelle 1 Wohngebäude 1.1 Einfamilienhäuser (das sind Einzel, Doppel u. Reihenhäuser, bezogen auf je eine Wohnung) 1.2 Einfamilienhäuser mit Einliegerwohnung 1.3. Mehrfamilienhäuser und sonstige Gebäude mit Wohnungen Richtzahlen für den Stellplatzbedarf Zahl der Stellplätze (Stpl.) 2 Stpl. 2 Stpl. zusätzl. 1 Stpl. je Wohnung zusätzl. Stellplätze für Besucher 1 Stpl. je Wohnung ab 6 Wohneinheiten 10 %, mind. 1 Stpl. 1.4 Gebäude mit Altenwohnungen 0,2 Stpl. je Wohnung 1 Stpl. je angefangene 3 Wohnungen 1.5 Wochenend und Ferienhäuser 1 Stpl. je Wohnung 1.6 Wohnheime f. Kinder 1 Stpl. je 15 Betten f. Arbeitnehmer 1 Stpl. je 3 Betten 2 Gebäude mit Büro, Verwaltungs und Praxisräumen 2.1 Büro u. Verwaltungsräume allgemein 2.2 Räume mit erheblichem Besucherverkehr (Schalter, Abfertigungsoder Beratungsräume, Arztpraxen u. dgl.) 3 Verkaufsstätten 3.1 Läden, Waren und Geschäftshäuser 3.2 Verbrauchermärkte Einkaufszentren 4 Versammlungsstätten (außer Sportstätten), Kirchen 4.1 Versammlungsstätten z. B. Lichtspieltheater, Schulaulen, Vortragssäle) 1 Stpl. je 10 Betten 1 Stpl. je 35 qm Nutzfläche 1 Stpl. je 25 qm Nutzfläche, jedoch mindestens 3 Stpl. 1 Stpl. je 35 m² Verkaufsfläche 1 Stpl. je 15 m² Verkaufsfläche 1 Stpl. je 8 Sitzplätze 4.2 Gemeindekirchen, Moscheen 1 Stpl. je 25 Sitzplätze 5 Sportstätten 5.1 Sportplätze ohne Besucherplätze (z. 1 Stpl. je 300m² Sportfläche B. Trainingsplätze 5.2 Sportplätze mit Sportstadien mit 1 Stpl. je 300 m² Sportfläche 1 Stpl. je 13 Besucherplätze Besucherplätzen 5.3 Spiel und Sporthallen ohne 1 Stpl. je 50 m² Hallenfläche Besucherplätze 5.4 Spiel und Sporthallen mit 1 Stpl. je 50 m² Hallenfläche 1 Stpl. je 13 Besucherplätze Besucherplätzen 5.5 Freibäder und Freiluftbäder 1 Stpl. je 250 m² Grundstücksfläche 5.6 Hallenbäder mit Besucherplätzen 1 Stpl. je 8 Kleiderablagen 1 Stpl. je 13 Besucherplätze
5 Nr. Verkehrquelle Zahl der Stellplätze zusätzl. Stellplätze für Besucher 6 Gaststätten und Beherbungsbetriebe 6.1 Gaststätten 1 Stpl. je 10 qm Nettogastraumfläche 6.2 Hotels, Pensionen, Kurheime u. ähnl. Beherbergungsbetriebe 1 Stpl. je 4 Betten, f. zugehörigen Restaurationsbetrieb, Zuschlag nach Diskotheken 1 Stpl. je 10 qm Nettogastraumfläche 6.4 Vergnügungsstätten 1 Stpl je 18 qm Nutzfläche Spielhallen 6.5 Schützenheime 1 Stpl. je Schießstand f. zugehörige Gaststätten Zuschlag nach Krankenanstalten 7.1 Krankenanstalten von überörtlicher 1 Stpl. je 4 Betten Bedeutung 7.2 Krankenanstalten von örtlicher 1 Stpl. je 5 Betten Bedeutung 7.3 Sanatorien, Kuranstalten, Anstalten für langfristige Kranke 1 Stpl. je 3 Betten 7.4 Altenpflegeheime, Pflegeheime 1 Stpl. je 8 Betten für Behinderte 8 Schulen, Einrichtungen der Jugendförderung 8.1 Grundschulen, Hauptschulen, 1 Stpl. je Klasse Förderschulen 8.2 Sonstige allgmeinbildende Schulen, 1,5 Stpl. je Klasse Berufsschulen, Berufsfachschulen, Fachoberschulen 8.3 Sonderschulen für Behinderte 1 Stpl. je 15 Schüler 8.4 Kindergärten, Kindertagesstätten und 1 Stpl. je 25 Kinder, dergleichen jedoch mind. 2 Stpl. 9 Gewerbliche Anlagen 9.1 Handwerks u. Industriebetriebe 1 Stpl. je 60 qm Nutzfläche oder je 3 Beschäftigte 9.2 Lagerräume, Lagerplätze Ausstellungs und Verkaufsplätze 1 Stpl. je 90 qm Nutzfläche oder je 3 Beschäftige 9.3 Kraftfahrzeugwerkstätten 6 Stpl. je Wartungs oder Reparaturstand 9.4 Tankstellen mit 8 Stpl. je Pflegeplatz Pflegeplätzen 9.5 Automatische Kraftfahrwaschanlage Stauraum für mindestens 10 Kfz 9.6 Kraftfahrzeugwaschplätze zur Stauraum für 3 Kfz je Waschplatz Selbstbedienung 10 Verschiedenes 10.1 Kleingartenanlagen 1 Stpl. je 3 Kleingärten 10.2 Friedhöfe 1 Stpl. je 1500 m² Grundstücksfläche jedoch mind. 10 Stpl.
Protokoll der öffentlichen Gemeinderatssitzung Böbing
Protokoll der öffentlichen Gemeinderatssitzung Böbing Sitzungstag: Montag, den 13. Juni 2016, 19:30 Uhr Sitzungsort: Sitzungssaal des Gemeindeamtes Böbing anwesend: Vorsitzender: 1. Bürgermeister Erhard
H O L Z K I R C H E N
M A R K T H O L Z K I R C H E N Vereinfachte Änderung B E B A U U N G S P L A N N R. 8 1 zur Regelung der Zulässigkeit und Gestaltung von Stellplätzen, Garagen und Fahrradabstellplätzen Der MARKT HOLZKIRCHEN

References: Art. 23
 Art. 81
 Art. 47
 Art. 47
 Art. 47
 Art. 63