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Timestamp: 2016-10-27 22:39:06+00:00

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2C_965/2010 (22.12.2010)
im Ausl�nderrecht des Kantons Aargau vom 16. November 2010.
X.________, geboren 1981, stammt aus dem Kosovo, wo er aufwuchs und w�hrend fast 25 Jahren lebte. Am 7. April 2006 heiratete er dort eine Schweizer B�rgerin. Er reiste am 10. Juni 2006 in die Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung zum Verbleib bei seiner Ehefrau; die Bewilligung wurde zuletzt bis zum 31. Mai 2009 verl�ngert. Am 10. November 2008 zog die Ehefrau aus der ehelichen Wohnung aus; seither leben die Ehegatten getrennt.
Das Migrationsamt Kanton Aargau lehnte am 15. Juli 2009 eine weitere Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung von X.________ ab, unter gleichzeitiger Anordnung der Wegweisung; die gegen diese Verf�gung erhobene Einsprache blieb erfolglos.
Mit Urteil vom 16. November 2010 wies das Rekursgericht im Ausl�nderrecht des Kantons Aargau die gegen den Einspracheentscheid vom 27. Januar 2010 erhobene Beschwerde ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 20. Dezember 2010 beantragt X.________ dem Bundesgericht, das Urteil des Rekursgerichts sei aufzuheben und das Migrationsamt Kanton Aargau sei anzuweisen, seine Aufenthaltsbewilligung zu verl�ngern; von einer Wegweisung aus der Schweiz sei abzusehen.
2.1 Gem�ss Art. 42 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten (Abs. 1). Dabei ist in der Beschwerdebegr�ndung in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletze (Abs. 2). Erforderlich ist eine sachbezogene Begr�ndung, das heisst eine Auseinandersetzung mit den f�r das Ergebnis des angefochtenen Entscheids ausschlaggebenden Erw�gungen der Vorinstanz. Da das Bundesgericht seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde legt, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG), bed�rfen Sachverhaltsr�gen spezifischer Begr�ndung (Art. 105 Abs. 2 und 97 Abs. 1 sowie Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254 f. und 134 II 244 E. 2.2).
2.2 Gem�ss Art. 42 Abs. 1 AuG hat der ausl�ndische Ehegatte einer Schweizerin Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn er mit dieser zusammenwohnt; das Erfordernis des Zusammenwohnens besteht nicht, wenn f�r getrennte Wohnorte wichtige Gr�nde geltend gemacht werden und die Familiengemeinschaft weiter besteht (Art. 49 AuG). Dieser Anspruch des Ehegatten besteht nach Aufl�sung der Familiengemeinschaft weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und eine erfolgreiche Integration besteht (Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG) oder wenn wichtige Gr�nde einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz erforderlich machen (Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AuG).
Das Rekursgericht hat sich allgemein und im Hinblick auf den konkreten Fall mit dieser Regelung befasst. Zun�chst hat es festgestellt, dass die eheliche Gemeinschaft vor Ablauf der Dreijahresfrist gem�ss Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG definitiv aufgegeben worden sei, ohne dass ein Grund im Sinne von Art. 49 AuG f�r das Getrenntleben vorgelegen habe. Der Beschwerdef�hrer begn�gt sich mit der Behauptung, die Trennung sei einzig unter dem Druck der Familie der Ehefrau zustande gekommen, ohne auf die diesbez�glich einschl�gigen Erw�gungen (namentlich E. 3.2) des Rekursgerichts einzugehen. Diesbez�glich fehlt es an einer den gesetzlichen Anforderungen gen�genden Beschwerdebegr�ndung. Dasselbe gilt f�r den Anspruchstatbestand von Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AuG: Mit seinen allgemein gehaltenen Ausf�hrungen in der Beschwerdeschrift vermag der Beschwerdef�hrer nicht aufzuzeigen, inwiefern das Rekursgericht diesbez�glich den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt oder mit seinen alle denkbaren Aspekte umfassenden Darlegungen (E. 5.2) gegen schweizerisches Recht im Sinne von Art. 95 BGG (bundesgesetzliche Bestimmungen, Art. 13 BV oder Art. 8 EMRK) verstossen haben k�nnte, indem es das Fortbestehen eines Bewilligungsanspruchs verneinte (E. 7 und 8). Was die Fragen einer anspruchslosen Bewilligung (E. 8) oder die Wegweisung (E. 9) betrifft, zu welchen sich der Beschwerdef�hrer nicht gezielt �ussert, w�re die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ohnehin unzul�ssig (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG)
2.3 Die Beschwerde enth�lt offensichtlich keine hinreichende Begr�ndung (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG), und es ist darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren gem�ss Art. 108 BGG nicht einzutreten. Mit diesem Urteil wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.
2.4 Dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege kann schon wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde nicht entsprochen werden (Art. 64 BGG). Damit sind die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) dem Beschwerdef�hrer als unterliegende Partei aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG).

References: Art. 42
 Art. 106
 BGE 
 Art. 42
 Art. 50
 Art. 49
 Art. 50
 Art. 95
 Art. 13
 Art. 8
 Art. 108