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Timestamp: 2020-03-30 20:29:42+00:00

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Rechtsprechung: Rpfleger 2008, 98 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: OLG Jena, 30.10.2007 | KG, 05.09.2007
https://dejure.org/2007,1773
BGH, 10.10.2007 - XII ZB 26/05 (https://dejure.org/2007,1773)
BGH, Entscheidung vom 10.10.2007 - XII ZB 26/05 (https://dejure.org/2007,1773)
BGH, Entscheidung vom 10. Januar 2007 - XII ZB 26/05 (https://dejure.org/2007,1773)
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Festsetzung von Kosten zu Gunsten einer nichtexistenten Beklagten; Kostenerstattungsanspruch einer nicht mehr existenten GmbH; Voraussetzungen für die Annahme eines Verfahrens gegen eine nicht existente Partei; Wiedererlangung der Existenz durch eine GmbH; Umfang der ...
Verfahrensrecht - Nichtexistente Beklagte im Kostenfestsetzungsverfahren
LG Neuruppin, 12.05.2004 - 2 O 69/03
NJW 2008, 528
OLG Düsseldorf, 31.10.2011 - 24 W 99/11
Wann ist eine nicht existente Partei parteifähig?
Allerdings ist in der Rechtsprechung anerkannt, dass die nicht existente Partei in einem gegen sie angestrengten Prozess insoweit als parteifähig zu behandeln ist, als sie ihre fehlende Existenz geltend macht (allg. M.; BGH NJW 2008, 528; NJW-RR 2004, 1505; BGH NJW 1993, 2943 [2944]; BGHZ 24, 91 [94] = NJW 1957, 989; Senat RuS 2009, 42).
Dessen Gegenstand sind die Aufwendungen, die dem Dritten, der für die nicht existente Partei in einem für zulässig erachteten Verfahren tätig wurde, entstanden sind (BGH NJW 2008, 528;… Senat aaO. m.w.N.).
Die Gesamtschuldnerschaft trägt dem Bedürfnis Rechnung, dass der Kläger zu 1. zwar für das anhängige Verfahren einschließlich des Kostenfestsetzungsverfahrens als fortbestehend gilt (vgl BGH NJW 2008, 528 f;… Leitherer in Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer, SGG, 10. Aufl 2012, § 70 RdNr 7 mwN), im Übrigen jedoch mit der Fusion im Wege der Gesamtrechtsnachfolge in der Klägerin zu 2. aufgegangen ist (s unter 2 a, aa), so dass diese letztlich aus materiellem Recht insgesamt Kostenschuldnerin ist (zu Billigkeitserwägungen vgl BGH NJW-RR 1998, 334 f).
In der Rechtsprechung ist anerkannt, dass die nicht existente Partei in einem gegen sie angestrengten Verfahren insoweit als parteifähig zu behandeln ist, als sie ihre Nichtexistenz geltend macht (BGH NJW 2008, 528, juris Rn. 9).
Allerdings ist in der Rechtsprechung anerkannt, dass die nicht existente Partei in einem gegen sie angestrengten Prozess insoweit als parteifähig zu behandeln ist, als sie ihre fehlende Existenz geltend macht (allg. M.; BGH NJW 2008, 528; NJW-RR 2004, 1505; BGH NJW 1993, 2943 [2944]; BGHZ 24, 91 [94] = NJW 1957, 989).
Dessen Gegenstand sind die Aufwendungen, die dem Dritten, der für die nicht existente Partei in einem für zulässig erachteten Verfahren tätig wurde, entstanden sind (BGH NJW 2008, 528; NJW-RR 2004, 1505 [1506]; OLG Hamburg, MDR 1976, 845; OLG Schleswig, JurBüro 1978, 1574; OLG Karlsruhe, Beschl. v. 17.8.1978 - 13 W 122/78, juris; KG, BerlAnwBl 1995, 300 L; OLG Saarbrücken, OLG-Report 2002, 259; OLG Stuttgart, OLG-Report 2005, 525).
Für den Fall einer während des Prozesses gelöschten GmbH hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass die nicht existente Partei die Kosten zu ihren eigenen Gunsten festsetzen lassen kann, nicht etwa zu Gunsten der Person, die für sie gehandelt hat (BGH, Beschluss vom 10.10.2007, XII ZB 26/05, NJW 2008, 528, 529).
OLG Brandenburg, 26.11.2019 - 6 W 89/19
Antrags- und Ausgleichsberechtigt ist demnach grundsätzlich nur derjenige, zu dessen Gunsten im Titel eine Kostengrundentscheidung nach §§ 91 ff. ZPO ergangen ist (BGH, Beschlüsse vom 10.10.2007 - XII ZB 26/05, juris Rn. 19…, vom 13.04.2010 - VIII ZB 69/09, juris Rn. 8 …und vom 09.10.2008 - VII ZB 43/08, juris Rn. 9).
Sie hat ihre Parteifähigkeit verloren (BGH NJW 2008, 528).
Dass die Antragsgegnerin durch den unzulässigen Antrag möglicherweise einen prozessualen Kostenerstattungsanspruch erlangt hat, bleibt bei der Beurteilung der Parteifähigkeit außer Betracht (BGH NJW 2008, 528).
OLG Koblenz, 17.12.2009 - 14 W 820/09
Kostenerstattungsansprüche einer nicht existenten Partei
Vielmehr sind die nach dem Klagevorbringen vertretungsbefugten oder handelnden Personen berechtigt, für die in Anspruch genommene juristische Person deren Nichtexistenz mit dem Ziel der Klageabweisung als unzulässig geltend zu machen (BGH v. 10.10.2007, XII ZB 26/05 = NJW 2008, 528 ; Senat v. 07.03.2001, 14 W 138/01; Senat v. 15.05.2001, 14 W 332/01; OLGR Saarbrücken 2002, 259).
OLG Stuttgart, 14.07.2008 - 10 U 232/07
Interventionsprozess: (Un-)Zulässigkeit wegen der Vertretung einer GmbH in …
Die für die Fälle, in denen die Parteifähigkeit bzw. die rechtliche Existenz der Partei in Frage stehen, geltenden Grundsätze (dazu BGH, NJW 1957, 989 ff; BGH, NJW-RR 2004, 1505 f.; BGH, NJW 2008, 528 f.) sind auf diese prozessuale Situation entsprechend anwendbar.

References: BGH 
 BGH 
 BGH 
 § 70
 BGH 
 BGH 
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