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Timestamp: 2016-10-26 19:11:53+00:00

Document:
9C_378/2011 (09.12.2011)
9C_378/2011, 9C_389/2011
9C_378/2011
Stiftung f�r den flexiblen
Altersr�cktritt im Bauhauptgewerbe (FAR),
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Ernst Felix Schmid,
9C_389/2011
Beschwerden gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 22. M�rz 2011.
A.a Der Schweizerische Baumeisterverband (SBV), die GBI Gewerkschaft Bau & Industrie (heute: Unia) sowie die Gewerkschaft SYNA schlossen am 12. November 2002 einen Gesamtarbeitsvertrag f�r den flexiblen Altersr�cktritt im Bauhauptgewerbe (GAV FAR), mit dessen Vollzug die Stiftung f�r den flexiblen Altersr�cktritt im Bauhauptgewerbe (Stiftung FAR) betraut ist. Durch Beschluss des Bundesrates vom 5. Juni 2003 wurde der GAV FAR teilweise allgemeinverbindlich erkl�rt.
A.b Die X.________ AG ist Mitglied des SBV und entrichtete f�r ihre Abteilungen "Hochbau", "Tiefbau", "Umbau" sowie "Werkhof" der Stiftung FAR Beitr�ge gem�ss GAV FAR. Hingegen bestritt sie eine Unterstellung der Bereiche "Holzbau" und "Geb�udeh�lle" unter den GAV FAR und verweigerte diesbez�glich die Beitragszahlung. Am 13. Juni 2008 erhob die Stiftung FAR Klage gegen die X.________ AG und beantragte, diese sei zu verpflichten, ihr Beitr�ge in der H�he von insgesamt Fr. 632'554.20 nebst Zinsen zu bezahlen. Mit Entscheid vom 22. M�rz 2011 hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich die Klage teilweise - n�mlich in Bezug auf den Bereich "Geb�udeh�lle" - gut und verpflichtete die X.________ AG, der Stiftung FAR Fr. 315'597.30 zu bezahlen, zuz�glich Verzugszins von je 5 % auf Fr. 80'400.70 ab 1. Januar 2004, auf Fr. 105'623.60 ab 1. Januar 2005, auf Fr. 69'921.45 ab 1. Januar 2006 und auf Fr. 59'651.55 ab 1. Januar 2007; im Mehrbetrag wies es die Klage ab.
B.a Die Stiftung FAR l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erheben, das vorinstanzliche Rechtsbegehren erneuern und eventualiter um R�ckweisung der Sache zu neuer Entscheidung im Sinne der Erw�gungen an die Vorinstanz ersuchen.
Die X.________ AG beantragt, auf die Beschwerde nicht einzutreten, eventualiter sei sie abzuweisen. Das Gesuch des SBV um Zulassung als Nebenintervenient auf Seiten der X.________ AG hat das Bundesgericht mit Verf�gung vom 22. September 2011 abgewiesen.
B.b Die X.________ AG l�sst ebenfalls Beschwerde f�hren mit dem Antrag, der Entscheid vom 22. M�rz 2011 sei aufzuheben und die Klage abzuweisen, eventuell sei die Sache zur Sachverhaltserg�nzung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Die Stiftung FAR schliesst auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden kann. Das kantonale Gericht und das Bundesamt f�r Sozialversicherungen verzichten jeweils auf eine Stellungnahme.
Da den beiden Beschwerden derselbe Sachverhalt zu Grunde liegt und ein auf einem gleichartigen tats�chlichen und rechtlichen Grund beruhender Anspruch Streitgegenstand bildet, rechtfertigt es sich, die beiden Verfahren zu vereinigen und in einem einzigen Urteil zu erledigen (BGE 128 V 124 E. 1 S. 126 mit Hinweisen; PHILIPP GELZER, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 10 zu Art. 71 BGG).
Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann unter anderem die Verletzung von Bundesrecht ger�gt werden (Art. 95 lit. a BGG). Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zu Grunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz von Amtes wegen berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Artikel 95 beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG).
Das kantonale Gericht durfte auf eine Beiladung der betroffenen (gegebenenfalls ehemaligen) Arbeitnehmer in den Bereichen "Holzbau" und "Geb�udeh�lle" verzichten, zumal sie im Einzelnen bisher nicht bekannt sind (vgl. Urteil H 312/01 vom 17. Dezember 2002 E. 3).
4.1 Das Bundesgericht pr�ft die Zul�ssigkeit der bei ihm erhobenen Rechtsmittel grunds�tzlich von Amtes wegen und mit freier Kognition (BGE 135 II 30 E. 1 S. 31).
4.2.1 Die Frage nach der Beschwerdebefugnis der Stiftung FAR unter dem Gesichtswinkel von deren rechtsgen�glicher interner Willensbildung in Bezug auf die Ergreifung des Rechtsmittels ist zivilrechtlicher Natur. Zwar ist die vorfrageweise Pr�fung von Fragen des materiellen Zivilrechts durch die II. sozialrechtliche Abteilung zul�ssig. Sie �bt sich dabei aber in Zur�ckhaltung. Immerhin muss die zivilrechtliche Vorfrage liquid sein (vgl. Urteil 1C_237/2010 vom 30. August 2010 E. 2.4.2; ASA 79 863, 2C_188/2010 E. 4.4). Dies ist hier nicht der Fall.
4.2.2 Soweit die X.________ AG auf die Ausf�hrungen des SBV verweist, so stellt dies von vornherein keine hinreichende Begr�ndung dar (BGE 9C_779/2010 vom 30. September 2011 E. 1.1.2 mit Hinweisen). Dies gilt umso mehr, als die Nebenintervention des SBV nicht zugelassen wurde. Ausserdem fehlt es ihren Behauptungen betreffend den Beschluss der Stiftung FAR �ber die Anfechtung des vorinstanzlichen Entscheides an der notwendigen Substanz, um dar�ber Beweis abnehmen zu k�nnen. Auch im Rahmen der Untersuchungsmaxime obliegt dem Rechtssuchenden die Pflicht, die rechtserheblichen Tatsachen zu behaupten und zu belegen (Urteil 9C_231/2011 vom 14. September 2011 E. 3.4 mit Hinweisen). Schliesslich sind die angef�hrten Beweismittel nicht von hinreichender Qualit�t: Einerseits sagt die E-Mail des Leiters des SBV-Rechtsdienstes vom 4. Mai 2011 nichts �ber das tats�chliche Abstimmungsverhalten an der Stiftungsratssitzung vom 13. Mai 2011 aus. Anderseits bleibt im Dunkeln, inwieweit der angerufene Zeuge infolge unmittelbarer Wahrnehmung Angaben dar�ber machen k�nnen soll.
4.2.3 Die X.________ AG hat sich entgegenhalten zu lassen, dass sich die aufgeworfene Vorfrage in diesem Verfahren nach dem Gesagten nicht beantworten l�sst. Ihrem Hauptantrag auf Nichteintreten kann daher nicht stattgegeben werden, zumal auch die zwischenzeitliche Einleitung eines entsprechenden, zivilrechtlichen Verfahrens nicht geltend gemacht wird (vgl. Art. 71 BGG in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 BZP [SR 273]; PHILIPP GELZER, a.a.O., N. 5 zu Art. 71 BGG).
4.3 Andere Anhaltspunkte f�r die Unzul�ssigkeit einer der Beschwerden sind nicht ersichtlich (vgl. insbesondere SZS 2008 S. 487, 9C_211/2008 E. 4.6). Es ist daher auf beide Rechtsmittel einzutreten.
5.1 Es steht fest und ist unbestritten, dass es sich bei den Bereichen "Holzbau" und "Geb�udeh�lle" um selbstst�ndige Betriebsteile (vgl. Urteil 4C.350/2000 vom 12. M�rz 2001 E. 3d) der X.________ AG handelt. Streitig und zu pr�fen ist, ob sie in den betrieblichen Geltungsbereich des GAV FAR fallen.
5.2 Die Geltung des GAV FAR kann sich aus dem Bundesratsbeschluss vom 5. Juni 2003 �ber die Allgemeinverbindlicherkl�rung des GAV FAR (AVE GAV FAR; BBl 2003 4039) ergeben (vgl. BGE 134 III 625; SZS 2008 S. 487, 9C_211/2008; Urteil 9C_614/2009 vom 28. Januar 2010), oder aber aus dem GAV FAR direkt. F�r die dem GAV resp. dem SBV angeschlossenen Betriebe gilt er auch, soweit er nicht allgemein verbindlich erkl�rt ist (SZS 2010 S. 453, 9C_1033/2009 E. 2.1).
5.3 Die f�r den betrieblichen Geltungsbereich einschl�gigen Bestimmungen von Art. 2 Abs. 1 GAV FAR und Art. 2 Abs. 4 AVE GAV FAR lauten wie folgt:
"Der GAV FAR gilt f�r alle inl�ndischen und ausl�ndischen in der Schweiz t�tigen Betriebe bzw. f�r deren Betriebsteile sowie f�r Subunternehmer und selbstst�ndige Akkordanten, die Arbeitnehmer besch�ftigen, welche gewerblich t�tig sind, insbesondere in folgenden Bereichen:
d. Steinhauer- und Steinbruchgewerbe sowie Pfl�stereibetriebe
e. Fassadenbau- und Fassadenisolationsbetriebe, ausgenommen Betriebe, die in der Geb�udeh�lle t�tig sind. Der Begriff �Geb�udeh�lle� schliesst ein: geneigte D�cher, Unterd�cher, Flachd�cher und Fassadenbekleidun- gen (mit dazugeh�rendem Unterbau und W�rmed�mmung)
f. Abdichtungs- und Isolationsbetriebe f�r Arbeiten an der Geb�udeh�lle im weiteren Sinn und analoge Arbeiten im Tief- und Untertagbereich
h. Betriebe, die Asphaltierungen ausf�hren und Unterlagsb�den erstellen
i. Betriebe, die gesamtbetrieblich mehrheitlich Geleisebau- und Bahnunter- haltsarbeiten ausf�hren, ausgenommen Betriebe, die Schienenschweiss- und Schienenschleifarbeiten, maschinellen Geleiseunterhalt sowie Fahr- leitungs- und Stromkreislaufarbeiten ausf�hren."
6.1 Das kantonale Gericht hat zutreffend erwogen, die Abteilung "Holzbau" sei dem Zimmereigewerbe zuzurechnen (E. 2) und werde somit von der Allgemeinverbindlichkeit nicht erfasst (vgl. Art. 2 Abs. 4 AVE GAV FAR). Es hat vereinsrechtlich argumentiert und angenommen, die X.________ AG habe, was den Bereich "Holzbau" anbelangt, gegen�ber dem SBV rechtsg�ltig auf die Mitgliedschaftsrechte und -pflichten verzichtet. Die solchermassen ausge�bte Verbandsautonomie k�nne durch den GAV FAR nicht eingeschr�nkt werden. Dieser Auffassung ist aus den folgenden Gr�nden beizupflichten.
6.2 Die vorinstanzliche Feststellung des tats�chlichen Konsenses zwischen der X.________ AG und dem SBV betreffend den "Austritt" der Holzbauabteilung aus dem SBV wurde nicht angefochten. Sie ist, da nicht offensichtlich unrichtig, f�r das Bundesgericht verbindlich (E. 2). Dass die Vorinstanz - wie der Arbeitgeberverband und dessen Mitglied - die Austrittserkl�rung der X.________ AG vom 6. Februar 2003 nicht als Aufl�sung der Mitgliedschaft als solche, sondern f�r den Bereich "Holzbau" als eine Befreiung von der Beitragspflicht bei gleichzeitigem Verlust jeglicher Anspr�che gem�ss Art. 37.2-37.2.3 der Statuten 2003 des SBV aufgefasst hat, ist nicht zu beanstanden (falsa demonstratio non nocet). Das Bundesgericht hat in BGE 134 III 625 mit Bezug auf den SBV den konsensualen Verzicht auf Mitgliedschaftsrechte und -pflichten eines als Aktiengesellschaft konstituierten Zimmereibetriebes f�r zul�ssig gehalten. Weshalb dies nicht auch f�r dieser Branche zugeh�rige selbstst�ndige Betriebsteile gelten sollte, leuchtet nicht ein: Eine entsprechend ausgestaltete Sonderstellung von Vereinsmitgliedern ist nicht gesetzeswidrig (vgl. ANTON HEINI/URS SCHERRER, in: Basler Kommentar ZGB I, 4. Aufl. 2010, N. 3 zu Art. 70 ZGB; HANS MICHAEL RIEMER, in: Berner Kommentar, Die Vereine, 1990, N. 107 zu Art. 70 ZGB) und im konkreten Fall statutarisch vorgesehen. Liegt eine solche Konstellation vor, f�llt auch eine (neue) gesamtarbeitsvertragliche Bindung des fraglichen Betriebsteiles durch den Arbeitgeberverband ausser Betracht. Der Verzicht auf Mitgliedschaftsrechte und -pflichten erfolgte auf den 31. M�rz 2003. Der GAV FAR trat indessen erst am 1. Juli 2003 in Kraft. Er war somit f�r den Bereich "Holzbau" der X.________ AG nie verbindlich (BGE 134 III 625 E. 3.8 S. 635).
6.3.1 F�r eine Beurteilung nach kollektivem Arbeitsrecht (vgl. SJ 2001 I S. 49, 4C.7/1999 E. 4) verbleibt somit von vornherein kein Raum. Insbesondere kann im Zusammenhang mit dem vor dem Inkrafttreten des GAV FAR erfolgten Verzicht auf Mitgliedschaftsrechte und -pflichten nicht von einer Gesetzesumgehung gesprochen werden. Eine Bestimmung zur zeitlichen R�ckwirkung des GAV FAR findet sich nicht. Ebenso wenig l�sst sich eine gezielte "Tarifflucht" ausmachen, wurde doch der Austritt der Holzbauabteilung aus dem SBV mit dem Anschluss an den neu gegr�ndeten Arbeitgeberverband "Holzbau Schweiz" begr�ndet. Ausserdem verf�ngt auch das Konstrukt �ber die Unzul�ssigkeit eines Vertrags zu Lasten der Stiftung FAR nicht: Diese kann aus dem Umstand, dass eine potenziell beitragspflichtige Arbeitgeberin resp. ein solcher Betriebsteil im Zeitpunkt des Inkrafttretens des GAV FAR - mithin bei Entstehung allf�lliger Beitragspflichten - gar nicht (mehr) dem Arbeitgeberverband angeschlossen ist, nichts f�r sich ableiten.
6.3.2 Wer als an einem GAV "beteiligter" Arbeitgeber im Sinne von Art. 356 Abs. 1 und 357 Abs. 1 OR gilt, erhellt aus Urteil 4C.74/2003 vom 2. Oktober 2003 E. 2.1 (nicht publiziert in BGE 130 III 19); der Status eines Beteiligten sagt indessen noch nichts aus �ber den r�umlichen, betrieblichen und pers�nlichen Geltungsbereich des GAV (vgl. Art. 1-3 GAV FAR; vgl. auch ULLIN STREIFF/ADRIAN VON KAENEL, Arbeitsvertrag, Praxiskommentar, 6. Aufl. 2006, N. 13 zu Art. 356 OR). Entsprechend k�nnen in einem Betrieb mit verschiedenen selbstst�ndigen Betriebsteilen mehrere GAV nebeneinander zur Anwendung gelangen (STREIFF/VON KAENEL, a.a.O., N. 4 zu Art. 356 OR) oder kann ein im Unternehmen grunds�tzlich anwendbarer GAV f�r bestimmte, branchenfremde Betriebsteile ausgeschlossen sein. Auch wenn die Abteilung "Holzbau" nach Art. 2 Abs. 1 lit. c GAV FAR grunds�tzlich in den betrieblichen Geltungsbereich f�llt, fehlt es f�r sie bei dessen Inkrafttreten an Mitgliedschaftsrechten und -pflichten beim SBV (E. 6.2), weshalb sie nicht als am GAV "beteiligt" gelten kann (vgl. BGE 134 III 625 E. 3.8 S. 635 f.).
6.3.3 Unterstehen die im Bereich "Holzbau" t�tigen Arbeitnehmer nicht dem GAV FAR und wurden f�r sie folglich auch keine Beitr�ge bezahlt, ist nicht ersichtlich, weshalb die Stiftung FAR Gefahr laufen sollte, einem nicht berechtigten Arbeitnehmer Zahlungen zu leisten. Dies gilt im konkreten Fall umso mehr, als sie von der Arbeitgeberin im Rahmen der Selbstdeklaration des Eintrittsbetrages �ber die Nichtunterstellung informiert wurde.
6.4 Schliesslich liegt auch keine Verletzung des beruflichen Vorsorgerechts (Art. 1 Abs. 3 BVG; SR 831.40), insbesondere der Grunds�tze der Kollektivit�t (Art. 1c der Verordnung vom 18. April 1984 �ber die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge [BVV 2; SR 831.441.1]), der Gleichbehandlung (Art. 1f BVV 2) und der Planm�ssigkeit (Art. 1g BVV 2) vor (vgl. auch RF 62/2007 S. 636, 2A.554/2006 E. 5; StR 60/2005 S. 32, 2A.45/2003 E. 3). Die (im konkreten Fall fehlende) Zugeh�rigkeit zum Versichertenkollektiv deckt sich mit der Destinat�rseigenschaft und richtet sich nach dem objektiven Kriterium der Unterstellung unter den GAV FAR. Daran �ndert nichts, dass es grunds�tzlich im Belieben des Arbeitgebers steht, ob er seinen Betrieb durch Mitgliedschaft beim Arbeitgeberverband einem GAV unterstellt und ob er sich an eine Vorsorgeeinrichtung anschliesst, die �berobligatorische Leistungen erbringt. Weiter erstreckt sich der Grundsatz der Gleichbehandlung nicht auf Arbeitnehmer, die dem GAV FAR gar nicht unterstehen und f�r die daher auch keine Beitr�ge entrichtet werden. Schliesslich ist durch die reglementarische Festlegung der Leistungen, der Art ihrer Finanzierung, der Anspruchsvoraussetzungen, des Vorsorgeplanes und des Versichertenkollektivs der Planm�ssigkeit Gen�ge getan. Inwiefern sie durch die fehlende Unterstellung eines bestimmten Betriebes, f�r dessen Arbeitnehmer weder eine Beitragspflicht noch ein Leistungsanspruch besteht, beeintr�chtigt sein soll, ist nicht ersichtlich.
7.1 Was den Bereich "Geb�udeh�lle" der X.________ AG anbelangt, ist die Bedeutung der in Art. 2 Abs. 1 lit. e GAV FAR resp. Art. 2 Abs. 4 lit. d AVE GAV FAR (E. 5.3) verwendeten Begriffe "Geb�udeh�lle" resp. "Fassadenbekleidung" streitig. Die Vorinstanz ist zum Schluss gelangt, dass der Fassadenbau im Sinne von verputzten Fassaden und Kompaktfassaden dem Betriebsteil "Geb�udeh�lle" das Gepr�ge gegeben habe und dieser daher dem GAV unterstellt sei.
7.2.1 Das kantonale Gericht hat zutreffend dargelegt, dass die fragliche gesamtarbeitsvertragliche - und in die AVE GAV FAR aufgenommene - Bestimmung nach den f�r Gesetze geltenden Regeln auszulegen ist (BGE 127 III 318 E. 2a S. 322; Urteil 4A_535/2009 vom 25. M�rz 2010 E. 5.2; vgl. auch BGE 134 III 16 E. 3 S. 21; 134 V 170 E. 4.1 S. 174). Darauf wird verwiesen.
7.2.2 Der subjektive Wille einer Vertragspartei wie des SBV allein ist nicht Massstab f�r die Bedeutung einer Bestimmung. Ebenso wenig wird eine "allgemeine Betrachtung" lediglich durch einen Teil der Beteiligten definiert. Aus der Entstehungsgeschichte l�sst sich daher f�r die Beantwortung der streitigen Frage nichts entnehmen.
7.2.3 Nach dem (deutschen, vgl. Art. 26 Abs. 2 GAV FAR) Wortlaut der fraglichen Bestimmung (E. 5.3) fallen Fassadenbau- und Fassadenisolationsbetriebe grunds�tzlich in den sachlichen Geltungsbereich des GAV FAR, ausgenommen sind nur Betriebe, die in der "Geb�udeh�lle" t�tig sind. Dieser Begriff wird im GAV FAR mittels Beispielen definiert und laut vorinstanzlicher Feststellung im Baugewerbe h�chst unterschiedlich verwendet. Die "Fassadenbekleidung", welche unter den Begriff der "Geb�udeh�lle" f�llt, wird nach verbindlicher Feststellung des kantonalen Gerichts (E. 2) jedoch einheitlich aufgefasst als vorgeh�ngte, allenfalls hinterl�ftete Fassade, deren Elemente von einer vom tragenden Geb�udeteil unabh�ngigen Konstruktion zusammengehalten werden. Diesbez�glich ist der Wortlaut klar.
7.2.4 Nach vorinstanzlicher Feststellung zeichnen unterschiedliche Branchen f�r die verschiedenen Konstruktionsarten von Fassaden verantwortlich: W�hrend mit dem Bereich der "Geb�udeh�lle" resp. der vorgenannten "Fassadenbekleidung" (nebst Bauunternehmen) vorwiegend Dachdecker-, Spengler-, Holzbau-, Maler- und Gipserbetriebe befasst seien, z�hle die Erstellung von verputzten und kompakten Fassaden zu den klassischen Baumeisterarbeiten. Diese Feststellungen sind, selbst wenn auch Maler-, Gipser- und Isolationsbetriebe Fassaden dieses Typs erstellen, nicht offensichtlich unrichtig und daher f�r das Bundesgericht verbindlich (E. 2). Insoweit ist die Art und Weise der Fassadengestaltung f�r den betrieblichen Geltungsbereich massgeblich. Dass das Resultat - n�mlich eine am Mauerwerk befestigte Isolation - bei Vorhang- und Kompaktfassaden gleich sein kann, ist nicht entscheidend. Ziel des GAV FAR ist der Schutz der Arbeitnehmer im Bauhauptgewerbe, wobei deren grosser k�rperlicher Belastung Rechnung zu tragen ist (Pr�ambel des GAV FAR; STEFAN KELLER, Der flexible Altersr�cktritt im Bauhauptgewerbe, 2008, S. 344). Sinn und Zweck von Art. 2 Abs. 1 lit. e GAV FAR ist somit, Betriebe, die vornehmlich verputzte Fassaden und Kompaktfassaden erstellen und deswegen dem Baugewerbe zuzurechnen sind, dem Schutzbereich des GAV FAR zu unterstellen. Das Gegenteil w�rde dem Gerechtigkeitsgedanken und dem (auf das Baugewerbe bezogenen) Gebot der Gleichbehandlung (vgl. STEFAN KELLER, a.a.O., S. 305 f.) zuwider laufen. Dass die k�rperliche Belastung in der Branche der Dachdecker, Spengler oder Holzbauer (dazu vgl. STEFAN KELLER, a.a.O., S. 351 f.) im Allgemeinen gleich gross wie im Bauhauptgewerbe sein soll, wird nicht einmal ansatzweise dargetan.
7.2.5 Der Einschluss von geneigten D�chern, Unterd�chern und Flachd�chern - allesamt in erster Linie in Dackdecker- und Spenglerarbeit erstellt (http://www.berufsberatung.ch/dyn/1199.aspx?id= 7403 &searchsubmit=true&search=dachdecker, http://www.berufsberatung.ch/dyn/1199.aspx?id=2911&searchsubmit=true &search= spengler, besucht am 23. November 2011) - in den Beispielkatalog von Art. 2 Abs. 1 GAV FAR weist ebenfalls darauf hin, dass unter "Fassadenbekleidung" nur vorgeh�ngte Fassaden, welche haupts�chlich in den T�tigkeitsbereich der gleichen Branche fallen, jedoch nicht verputzte Fassaden und Kompaktfassaden verstanden werden. Gleiches geht denn auch aus dem betrieblichen Geltungsbereich des GAV im Schweizerischen Dach- und Wandgewerbe hervor, wonach Betriebe der Bereiche "geneigte D�cher und Unterd�cher", "Flachd�cher" sowie "vorgeh�ngte und hinterl�ftete Fassaden" erfasst werden (Art. 2 Abs. 2 des Bundesratsbeschlusses vom 2. August 2010 �ber die Allgemeinverbindlicherkl�rung des genannten GAV; BBl 2010 5347). Da es sich bei der fraglichen Bestimmung nach GAV FAR resp. AVE GAV FAR nicht um ein (Bundes-)Gesetz handelt, tritt die verfassungkonforme Auslegung in den Hintergrund (vgl. BGE 137 V 314 E. 3.2.4 S. 320). Diese findet ohnehin im klaren Wortlaut und Sinn der auszulegenden (Gesetzes-)Bestimmung ihre Schranken (BGE 136 II 149 E. 3 S. 154; Urteil 1C_156/2011 vom 15. Juli 2011 E. 3.5.1). Im �brigen macht die X.________ AG Gleichbehandlung im Unrecht (Art. 8 Abs. 1 und Art. 9 BV; BGE 131 V 9 E. 3.7 S. 20) geltend, was nur ausnahmsweise zugestanden werden kann und welche Voraussetzungen nicht dargelegt werden.
7.2.6 Nach dem Gesagten ergibt die Auslegung von Art. 2 Abs. 1 lit. e GAV FAR resp. Art. 2 Abs. 4 lit. d AVE GAV FAR klar, dass die darin verwendeten Begriffe "Fassadenbekleidungen" resp. "Geb�udeh�lle" nicht verputzte Fassaden und Kompaktfassaden umfassen. Betriebe oder Betriebsteile, die solche Fassaden erstellen, fallen als "Fassadenbau- und Fassadenisolationsbetriebe" in den Geltungsbereich des GAV FAR. Im Hinblick auf ein "befriedigendes, vern�nftiges und praktikables Ergebnis" anders zu entscheiden, wie es die Arbeitgeberin verlangt, w�rde der individuellen Beliebigkeit und damit der Willk�r T�r und Tor �ffnen.
7.2.7 Bei diesem Ergebnis stellt es auch keine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes (Art. 73 Abs. 2 BVG) dar, wenn die Vorinstanz die Frage nach der Bedeutung der vom Stiftungsrat am 16. Juni 2005 beschlossenen Pr�zisierung von Art. 2 Abs. 1 lit. e GAV FAR offengelassen hat, zumal durch diese der betriebliche Geltungsbereich nicht ausgeweitet wurde.
7.3.1 Tatfrage ist, welche T�tigkeiten in einem Betrieb oder selbstst�ndigen Betriebsteil in welchem Ausmass vorkommen. Rechtsfrage ist, welche der festgestellten T�tigkeiten dem Betrieb das Gepr�ge geben (Urteil 4A_377/2009 vom 25. November 2009 E. 3.1 Abs. 1 in fine).
7.3.2 Es ist nicht ersichtlich und wird auch nicht geltend gemacht, dass die vorinstanzliche Feststellung, wonach Abdichtungs-, Asbestsanierungs- und Flachdacharbeiten kein besonderer Stellenwert zukam und die Erstellung von verputzten und kompakten Fassaden Kernaufgabe des Betriebsteils "Geb�udeh�lle" der X.________ AG war, offensichtlich unrichtig sein oder auf einer Rechtsverletzung beruhen soll. Sie ist daher f�r das Bundesgericht verbindlich (E. 2). Nachdem auch die Folgerung, wonach diese Arbeiten f�r den Betriebsteil pr�gend waren, nicht bestritten wird, er�brigen sich diesbez�gliche Weiterungen.
7.4.1 F�r den Vertrauensschutz (Art. 9 BV; BGE 131 II 627 E. 6.1 S. 636 f.; 127 I 31 E. 3a S. 36) wird u.a. vorausgesetzt, dass die Beh�rde in einer konkreten Situation mit Bezug auf bestimmte Personen gehandelt hat (BGE 131 II 627 E. 6.1 S. 636 f.; 130 I 26 E. 8.1 S. 60, je mit Hinweisen; Urteil 1A.235/2006 vom 2. Juli 2007 E. 4.2, nicht publ. in: BGE 133 II 220); eine generelle Praxis ist nicht geeignet, eine Vertrauensgrundlage zu schaffen (BGE 125 I 267 E. 4c S. 274 f.; 111 V 161 E. 5b S. 170 f., Urteil 2C_762/2008 vom 8. Mai 2009 E. 2.3). Der Vertrauensschutz kommt ausserdem nur zum Tragen, soweit die Beh�rde gest�tzt auf eine verl�ssliche Sachverhaltsgrundlage gehandelt oder entschieden hat (SZS 2010 S. 453, 9C_1033/2009 E. 3.1). Unterbleibt eine Auskunft entgegen gesetzlicher Vorschrift oder obwohl sie nach den im Einzelfall gegebenen Umst�nden geboten war, ist dies der Erteilung einer unrichtigen Auskunft gleichgestellt (BGE 131 V 472 E. 5 S. 472).
7.4.2 Soweit sich die X.________ AG auf Aussagen des SBV beruft, kann sie nichts f�r sich ableiten, handelt es sich doch dabei nicht um eine Beh�rde, sondern um ein privatrechtliches Subjekt, das lediglich als eine von mehreren Vertragsparteien seine eigene Auffassung vom Vertragsinhalt darlegen konnte (vgl. E. 7.2.2). Ob die Stiftung FAR, welche mit der Durchf�hrung der beruflichen Vorsorge und insofern mit einer �ffentlichen Aufgabe betraut ist, als Beh�rde aufzufassen ist, kann offenbleiben. Die Arbeitgeberin substanziiert nicht, welcher Sachverhalt genau vorgelegt worden sein soll; insbesondere ergibt sich die im Betriebsteil "Geb�udeh�lle" effektiv ausge�bte T�tigkeit nicht aus der der Stiftung FAR abgegebenen Selbstdeklaration des Eintrittsbeitrages vom 27. Juni 2003. Schliesslich ist der Stiftung FAR nicht vorzuwerfen, dass sie erst mit Beschluss vom 5. Juli 2006 konkrete Feststellungen zur Unterstellung des Bereichs "Geb�udeh�lle" traf; eine fr�here Auskunftserteilung einzig infolge der Selbstdeklaration der Arbeitgeberin war insbesondere angesichts der Aufbauarbeiten in der erst im Fr�hjahr 2003 gegr�ndeten Vorsorgeeinrichtung nicht geboten. Folglich bildet auch der vorl�ufige Verzicht auf die Einforderung der auf die Abteilung "Geb�udeh�lle" entfallenden Beitr�ge (vgl. auch Art. 41 Abs. 2 BVG) keine hinreichende Vertrauensgrundlage.
7.5.1 Die Beitragspflicht ab Inkrafttreten des GAV FAR am 1. Juli 2003 ist rechtens. Dass die Beitragsforderungen verj�hrt sein sollen (vgl. Art. 41 Abs. 2 BVG), wurde nicht geltend gemacht und ist auch nicht ersichtlich. Da keine Beitr�ge f�r die vorangegangene Zeit streitig sind, kann auch nicht von einer (unzul�ssigen) R�ckwirkung gesprochen werden.
7.5.2 Aufgrund des f�r die Stiftung FAR geltenden Rentenwert-Umlageverfahrens (Art. 7 Abs. 2 GAV FAR; STEFAN KELLER, a.a.O., S. 439 ff.) spielt auch keine Rolle, dass Arbeitnehmer grunds�tzlich beitragspflichtig sind (Art. 8 Abs. 1 GAV FAR), auch wenn sie sp�ter - etwa wegen Aufl�sung des Arbeitsverh�ltnisses - keinen Rentenanspruch begr�nden (vgl. Art. 14 Abs. 1 lit. c und Abs. 2 GAV FAR). Im �brigen ist die Arbeitgeberin Schuldnerin der gesamten Beitr�ge (Art. 9 Abs. 1 GAV FAR). Das Innenverh�ltnis zwischen der Arbeitgeberin und ihren (allenfalls ehemaligen) Arbeitnehmern und damit die Frage nach der Einbringlichkeit der Arbeitnehmerbeitr�ge ist hier nicht von Interesse (vgl. E. 3).
7.6 Gegen den Umfang der auf den Betriebsteil "Geb�udeh�lle" entfallenden Forderung, welche sich aus Eintrittspauschalen sowie Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeitr�gen f�r die Zeit vom 1. Juni (recte: Juli) 2003 bis 31. Dezember 2006 zusammensetzt, wird nichts vorgebracht. Die entsprechende vorinstanzliche Feststellung ist f�r das Bundesgericht verbindlich (E. 2).
7.7.1 Der Arbeitgeber hat viertelj�hrlich Akontozahlungen abzuliefern, f�llig 30 Tage nach der Rechnungsstellung, sp�testens jedoch per Quartalsende (Art. 9 Abs. 2 GAV FAR). Die Stiftung stellt pro Mahnung Fr. 50.- sowie einen Verzugszins von 5 % ab F�lligkeit in Rechnung (Art. 9 Abs. 3 GAV FAR).
7.7.2 Die Vorinstanz hat zutreffend erwogen, dass aus dem Verhalten der Stiftung FAR nicht zu schliessen sei, dass diese auf die Beitr�ge verzichtet (vgl. E. 7.4) oder sie gestundet habe. Wie ein Lohnverzicht (BGE 131 V 444 E. 3.3 S. 452) ist auch ein Verzicht auf Vorsorgebeitr�ge nicht leichthin anzunehmen. Aus dem blossen Zuwarten mit der Geltendmachung der Forderung kann kein entsprechender, rechtsgesch�ftlich fassbarer Wille abgeleitet werden (vgl. Urteil 8C_875/2009 vom 7. Dezember 2009 E. 5). Selbst wenn von einer Stundung der Beitr�ge auszugehen w�re, h�tte dies - ebenso wie ein laufendes Verfahren zur Kl�rung der Beitragspflicht - keinen Einfluss auf Zinspflicht und Zinsenlauf (vgl. f�r andere Sozialversicherungen BGE 111 V 89 E. 4c S. 93 f.), wurden doch die F�lligkeit der Forderungen (vgl. Art. 102 Abs. 2 OR), der Beginn der Zinspflicht und die Zinsh�he im Rahmen des GAV unmissverst�ndlich festgelegt (vgl. auch Art. 66 Abs. 2 BVG). Aus dem blossen Umstand, dass eine Mahnung kostenpflichtig ist, l�sst sich nicht zwingend schliessen, dass eine solche f�r den Eintritt der Verzugsfolgen erforderlich ist. Im �brigen w�re im konkreten Fall angesichts der Selbstdeklaration der Arbeitgeberin (vgl. E. 7.4.2) eine Mahnung ohnehin �berfl�ssig gewesen (vgl. WOLFGANG WIEGAND, in: Basler Kommentar, Obligationenrecht I, 5. Aufl. 2011, N. 11 zu Art. 102 OR). Was die H�he des Zinssatzes anbelangt, so entspricht sie den �blichen gesetzlichen Regelungen (vgl. Art. 104 Abs. 1 OR; Art. 42 Abs. 2 IVV [SR 831.201]). Demzufolge stellt auch die durch das kantonale Gericht getroffene Verpflichtung der Arbeitgeberin betreffend die Verzugszinse keine Rechtsverletzung (E. 2) dar.
Beide Parteien unterliegen mit ihrer Beschwerde. Sie haben daher grunds�tzlich die jeweiligen Gerichtskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG) und der Gegenpartei eine Entsch�digung zu entrichten (Art. 68 Abs. 1 BGG). Die Stiftung FAR als mit �ffentlich-rechtlichen Aufgaben betraute Organisation ist in ihren Verm�gensinteressen betroffen; der Ausnahmetatbestand von Art. 66 Abs. 4 BGG findet demnach keine Anwendung (BGE 136 I 39). Hingegen hat sie, auch wenn sie nicht von den Gerichtskosten befreit ist, keinen Anspruch auf Parteientsch�digung (Art. 68 Abs. 3 BGG; Urteil 8C_594/2010 vom 25. August 2011 E. 9 mit Hinweisen).
Die Verfahren 9C_378/2011 und 9C_389/2011 werden vereinigt.
Den Parteien werden Gerichtskosten von je Fr. 4'000.- auferlegt.
Die Stiftung FAR hat die X.________ AG f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 2'800.- zu entsch�digen.

References: Art. 71
 Art. 71
 Art. 6
 Art. 71
 BGE 
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 37
 BGE 
 Art. 70
 Art. 70
 Art. 356
 BGE 
 Art. 1
 Art. 356
 Art. 356
 Art. 2
 BGE 
 Art. 2
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 BGE 
 Art. 26
 Art. 2
 Art. 2
 BGE 
 Art. 9
 BGE 
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 2
in fine
 BGE 
 BGE 
 Art. 41
 Art. 41
 Art. 14
 BGE 
 Art. 102
 Art. 66
 Art. 102
 Art. 104
 Art. 42
 Art. 66