Source: http://www.kita-peter-paul-iserlohn.de/ueber-uns/paedagogisches-konzept.html
Timestamp: 2019-07-16 00:17:17+00:00

Document:
Lage und Beschreibung der Einrichtung
Sie befindet sich direkt neben der katholischen Kirche. Der Schüttholzweg endet in einer Sackgasse und liegt daher sehr verkehrsberuhigt. Die Kindertageseinrichtung ist umgeben von Ein- und Mehrfamilienhäusern.
Durch den Zuzug vieler Neubürger in die Neubaugebiete und das neue Kindergartengesetz, welches jedem Kind ab drei Jahren einen Platz zusichert, war das Angebot nicht mehr ausreichend. Die Verlagerung des Gymnastikraumes in den Keller ermöglichte die Einrichtung einer vorübergehenden Notgruppe.
Seit Juli 2015 trägt unsere Einrichtung den Titel eines Familienzentrums.
Unser Familienzentrum „Hand in Hand“ Kalthof arbeitet im Verbund mit der
Kindertageseinrichtung „Lummerland“
Montag bis Freitag 7.00 — 16.00 Uhr
Montag bis Freitag 7.00 — 12.15 Uhr und 14.00 — 16.00 Uhr
Montag bis Freitag 7.00 — 14.00 Uhr
Montag bis Freitag 7.15 — 12.15 Uhr
Der betriebliche Träger des St. Peter und Paul Kindergartens:
Tel. 02331 / 9197 — 0
Und für die pastoralen Angelegenheiten:
58640 Iserlohn – Hennen
Tel. 02304 / 54 37
Fax 02304 / 95 30 91
Der Pfarrer für die katholischen Gemeinden in Hennen und Kalthof ist Pastor Volmer.
Unsere zwei Regelgruppen verfügen je über einen Gruppenraum mit Notausgang und einen Waschraum mit zwei Toiletten.
In den Garderoben findet jedes Kind seinen eigenen Platz für Schuhe, Kleidung und Tasche. In den Garderoben befinden sich ebenfalls Notausgänge, die zum Außengelände führen.
Die Räumlichkeiten für den U3-Bereich sind ausführlich unter Punkt 5.2. beschrieben.
Die Gruppenräume sind auch Funktionsräume.
In der Bärengruppe liegt der Schwerpunkt im Bauen. Dort haben die Kinder die Möglichkeit:
Gesellschaftsspiele zu spielen,
zu puzzeln,
Bücher anzuschauen,
im Baubereich mit unterschiedlichen Holzbausteinen großflächig zu bauen.
In der Eichhörnchengruppe befindet sich das Atelier.
Dort stehen unterschiedliche Spiel- und Beschäftigungsmaterialien zur Verfügung, wie z.B.:
verschiedene Arten von Farben,
Zu weiteren Funktionsräumen in unserer Einrichtung gehört die Lernwerkstatt.
Die Lernwerkstatt ist so eingerichtet, dass sie die Kinder zum Lernen, Forschen, Entdecken und Experimentieren anregt.
Dieser Raum ist mit folgenden Materialien ausgestattet:
Materialien zum Entfalten der mathematischen und geometrischen Bildung,
alte Elektrogeräte zum Auseinanderschrauben,
Der Bewegungsraum wird von einer Mitarbeiterin mit wechselnden Bewegungsmaterialien vorbereitet, wie z.B.:
Turnbänken
Balancierbrettern
Unsere Einrichtung verfügt über großes Außengelände mit:
Neben den Spielgeräten haben die Kinder die Möglichkeit, Sandspielzeug und Fahrzeuge zu nutzen.
Des Weiteren befindet sich in unserer Einrichtung:
eine Küche, die manchmal für Hauswirtschaftliche Tätigkeiten mit den Kindern genutzt wird;
Mitarbeiter- und Intensivraum, der die Möglichkeiten für Kleingruppenarbeit bietet und der für die Pausen und Besprechungen genutzt wird;
eine Halle, in der sich ein Rollenspielbereich und Frühstückscafe befindet;
eine Toilette für die Erwachsenen.
Das Sozialhilfegesetzbuch (SGB) VIII § 22 -25 regelt den gesetzlichen Auftrag der Kindertageseinrichtungen. Das Gesetz zur frühen Bildung und Förderung von Kindern (Kinderbildungsgesetz KiBiz) ist das Ausführungsgesetz des Landesgesetzes und konkretisiert den Bildungsauftrag der Einrichtung.
Das Gesetz besagt: Kindertageseinrichtungen sollen:
1.Die Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit fördern.
2.Die Erziehung und Bildung in der Familie unterstützen und ergänzen.
Die Erlaubnis ist zu erteilen, wenn das Wohl der Kinder in der Einrichtung gewährleistet ist.
Das ist in der Regel anzunehmen, wenn die dem Zweck und der Konzeption der Einrichtung die entsprechenden räumlichen, fachlichen, wirtschaftlichen und personellen Voraussetzungen für den Betrieb erfüllt sind.
§ 8a Abs. 4SGB VIII
Bei Bekanntgabe gewichtiger Anhaltspunkte für die Gefährdung eines von der Kindertageseinrichtung betreuten Kindes, ist durch die Fachkräfte eine Gefährdungseinschätzung vorzunehmen. Bei der Gefährdungseinschätzung wird eine insofern erfahrene Fachkraft beratend hinzugezogen.
Diese nimmt eine Ersteinschätzung vor und leitet ggf. weitere Schritte ein.
Eine genaue Beschreibung der Vorgehensweise befindet sich im QM Handbuch.
Die Handlungslinien sind allen Mitarbeitern bekannt und alle handeln danach.
Innerkirchlicher Auftrag
In der Elternbroschüre „Für Ihr Kind“ (Statuten) werden die Grundsätze der katholischen Kindertageseinrichtung dargestellt.
Diese Grundsätze sind Grundlagen des Betreuungsvertrags. Das Statutenheft erhalten alle Eltern, wenn sie den Betreuungsvertrag unterschreiben.
Über den gesetzlichen Auftrag hinaus führen die katholischen Einrichtungen auf Grundlage des Menschenbildes die Kinder zum christlichen Glauben. Jedes Kind wird als einmalig und als ein Ebenbild angesehen.
In der Broschüre „Unser Leitbild“ der katholischen Kindertageseinrichtungen Ruhr-Mark gem. GmbH, die alle Eltern beim Unterschreiben des Betreuungsvertrages ebenfalls erhalten, steht, dass die Katholischen Tageseinrichtungen für Kinder Lebensorte des Evangeliums sind, der Verheißung Gottes. Hier erfahren Kinder und Familien, dass Gott an ihrer Seite ist.
… als einzigartigen
… mit seinen
… als Forscher
… als Teil der
… als lernende, aktive, kompetente, wissbegierige, neugierige, eigenständige,
selbst ausprobierende Persönlichkeit
… als Gestalter
…... als Geschöpf
Wir haben eine gemeinsame Zielformulierung über das Bild des Kindes in unserer Einrichtung.
... treffen selbstständig Entscheidungen, indem sie:
selbst entscheiden in welchen Funktionsräumen sie sich beschäftigen möchten.
selbst entscheiden wann sie frühstücken gehen.
selbst entscheiden wieviel sie essen usw.
... beteiligen sich am Kindergartenalltag, indem sie:
ihre Ideen und Vorschläge im Morgenkreis einbringen.
... werden zur Selbständigkeit erzogen, indem sie:
sich selbständig an- und ausziehen.
selbständig den Frühstückstisch decken und abräumen.
… machen positive religiöse Erfahrungen, indem sie:
religiöse Lieder im Alltag singen.
biblische Geschichten hören.
die Schöpfung betrachten.
... erwerben Fertigkeiten und Kompetenzen, um ihr Leben gestalten zu können, indem sie:
sich in einer Umgebung beschäftigen, die attraktiv und ihren Bedürfnissen entsprechend vorbereitet ist.
… fühlen sich bei uns wohl, geborgen und angenommen, indem
eine gute Beziehung aufgebaut wird, durch eine einfühlsame und feinfühlige Haltung der Bezugsperson.
sie Anerkennung und Wertschätzung erfahren.
die Bezugspersonen den Kindern Vertrauen schenken
... leben ihre Stärken, Neigungen und individuellen Themen aus und werden
darin unterstützt, indem:
die pädagogischen Kräfte die Ideen der Kinder aufgreifen und auf deren Bedürfnisse eingehen.
... machen vielfältige Erfahrungen, indem sie:
Funktionsräume nutzen können, in denen immer wieder unterschiedliche Techniken, Themen, Projekte und Aktionen angeboten werden.
ganzheitlich (mit allen Sinnen) lernen.
… erkennen Grenzen, indem:
Regeln den Kindern von den Bezugspersonen nahegebracht und besprochen werden und alle auf deren Einhaltung achten.
Alle Kinder darauf achten, dass Regeln, die die Kinder unter sich aushandeln eingehalten werden.
… lernen, mit Konflikten umzugehen und sie gewaltfrei zu lösen, indem:
die Pädagogischen Kräfte den Kindern beibringen Konfliktgespräche zu führen.
Beschwerdemanagement geführt wird.
… üben sich in Sozialverhalten, indem sie:
Absprachen treffen/ sich an Absprachen halten
Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, Altersgruppen, Lebenssituationen begegnen.
4.3.Bildungsverständnis
Das Kind ist von Geburt an wissensdurstige, kompetente Forscher. Durch diese Gaben nimmt es an der Umwelt teil und wirkt auf sie ein.
Das Kind entwickelt „Muster“, um die Welt wahrzunehmen, sie sinnlich zu begreifen und mit ihren Formen umzugehen.
Das kindliche Tätigsein beginnt jedoch nicht mit Denken, sondern mit Wahrnehmen und dem Verarbeiten von Wahrnehmungen.
„In rasanter Geschwindigkeit bilden sich Welten und Selbstvertrauen heraus, sowie differenzierte motorische, soziale, kognitive, sinnliche und emotionale Kompetenzen“. (www.fruehe-chancen.de/für Erzieher)
Damit das Kind diese Eindrücke verarbeiten kann, braucht es immer wieder Ruhepausen.
Zum Gelingen von Bildungsprozessen benötigt das Kind eine vertraute Bindungsperson. Durch deren Reaktionen auf Handlung und Äußerungen des Kindes kann es erfahren wie und wer es selbst ist.
Die Erfahrungen, die das Kind gesammelt hat kann es im Spiel vertiefen und erweitern. Durch das Spiel entfaltet das Kind seine Persönlichkeit. Wichtig ist, dass das Kind selbst bestimmt was es spielt und nicht durch Erwachsene angebotene Form ist. Beim selbständigen Spiel erlernt das Kind die Emotionen
Das Kinderbildungsgesetz besagt, dass die Kindertageseinrichtung den Auftrag hat: „Das Kind in seiner Entwicklung zu einer eigenständigen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu fördern, es zu Verantwortungsbereitschaft, Gemeinsinn, Toleranz zu befähigen, eine interkulturelle Kompetenz zu stärken, die Herausbildung kultureller Fähigkeiten zu ermöglichen und die Aneignung von Wissen und Fertigkeiten in allen Entwicklungsbereichen zu unterstützen.“ (Heft „ Mehr Chancen durch Bildung von Anfang an“ Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW S. 9)
Dies erreichen wir, wenn sich die Kinder in folgenden Bildungsbereichen entfalten:
2.Körper, Gesundheit und Ernährung
4.Soziale, kulturelle und interkulturelle Bildung
5.Musisch/ethische Bildung
6.Religion und Ethik
7.Mathematische Bildung
8.Naturwissenschaftlich/ technische Bildung
9.Ökologische Bildung
10.Medien
Die religiöse Erziehung ist integrativer Bestandteil unserer Arbeit und Grundausrichtung unseres pädagogischen Handelns. Sie vollzieht sich im täglichen Miteinander.
Praktische Beispiele hierfür: Gebete vor dem Essen, Singen von religiösen Liedern, Geschichten von Jesus aus der Bibel, sinnesorientierte Religionspädagogik,…
Die Vorbildfunktion und Haltung der Erzieherin ist ein fester Bestandteil (in Toleranz, Nächstenliebe, gegenseitige Achtung, Wertevermittlung).
Beispielsituationen: tägliche Begrüßung, jedes einzelne Kind wahrnehmen und annehmen.
Durch religiöses Erleben praktischer Dinge bei kirchlichen Festen, in Brauchtum und Ritualen erfahren die Kinder die Glaubensinhalte: das Leben Jesu, die Schöpfung, einzelne Hochfeste,…
Die Gemeindereferentin besucht zu den kirchlichen Festen immer wieder die Einrichtung und bringt den Kindern den Glauben näher.
St. Martin wird gefeiert, Sankt Nikolaus besucht jedes Jahr den Kindergarten, die Heilige Nacht und ihre Botschaft wird den Kindern näher gebracht, das Osterfest und die Auferstehung Jesu sind ein Thema, Krippenspiel im Advent, Agape Feier …
In katholischen Kindertageseinrichtungen wird die Eingewöhnungsphase zum Wohl des Kindes gemeinsam mit den Eltern gestaltet.
(KTK-Gütesiegel Bereich Eltern).
Der Übergang in die Kindertageseinrichtung muss so gestaltet werden, dass es für alle positiv abläuft. Mit dem Eintritt in den Kindergarten durchlebt das Kind einen neuen Lebensabschnitt, der von vielen Emotionen und Unsicherheiten begleitet wird. Erst wenn das Kind Vertrauen zu den Erziehern und der Einrichtung aufgebaut hat ist es eingewöhnt.
Um die Eingewöhnungsphase optimal für alle Beteiligten zu gestalten, arbeitet unser Team angelehnt an Das Berliner Eingewöhnungsmodell (s. Anhang „Das Berliner Eingewöhnungsmodell).
Während der Eingewöhnungsphase sorgt das pädagogische Personal nicht nur für das Wohlbefinden der Kinder, sondern auch der Eltern. Hier ist ein intensiver Austausch mit den Eltern und Dokumentation der Entwicklung der Eingewöhnungsphase von großer Bedeutung. Die Bezugspersonen liefern wichtige Informationen was die Vorlieben und Gewohnheiten des Kindes angeht. Dies wird bei einem Aufnahmegespräch anhand von angefertigten Vorlagen schriftlich festgehalten. Vor dem Eintritt in den Kindergarten wird hierzu ein Termin mit den Eltern vereinbart. Alle Informationen, die pädagogischen Kräfte von den Eltern erfahren werden vertraulich behandelt. Nach der Eingewöhnungsphase, spätestens jedoch nach sechs Monaten finden Entwicklungsgespräche statt.
Sprache ist schon in den ersten Lebensjahren das wichtigste Denk- und Verständigungswerk. Eine vertrauensvolle Beziehung zu Erwachsenen und anderen Kindern fördert die Sprachfreude und ist eine wichtige Voraussetzung für eine gute Sprachentwicklung.
Zur Erfüllung des Bildungs- und Erziehungsauftrages gehört die kontinuierliche Bildung der sprachlichen Entwicklung. Sprachbildung ist ein alltagsintegrierter, wesentlicher Bestandteil der frühkindlichen Bildung. Bücher, Fingerspiele, Lieder … unterstützen die Förderung. Die Erzieherin ist hierbei ein positives Sprachvorbild.
Die Kinder werden unter Verwendung geeigneter Verfahren beobachtet und die Ergebnisse werden dokumentiert. In gemeinsamer Absprache hat sich der Träger für das Beobachtungsverfahren „BASIC“ entschieden. Für die Anwendung des Verfahrens werden alle pädagogischen Kräfte geschult.
Die Mehrsprachigkeit der Kinder wird akzeptiert und anerkannt. Die Sprachentwicklung wird nach Möglichkeit auch in der Muttersprache beobachtet. Dies ermöglichen Mitarbeiter, die auch andere Sprachen beherrschen. Auch Eltern werden als Übersetzer um Hilfe gebeten.
Für jedes Kind, das eine besondere Unterstützung in der deutschen Sprache benötigt, wird im Tagesablauf eine gezielte Sprachförderung gewährleistet. (Auszug Kinderbildungsgesetz § 13c)
Konzeption zu U3 Betreuung
Kinder unter drei Jahren haben entwicklungsbedingt ganz andere Bedürfnisse als die Drei- bis Sechsjährigen. Durch einen Anbau und Einrichtung der Betreuungsform II in unserer Einrichtung können Mobiliar und Spielmaterial dieser Altersgruppe angepasst werden. Durch die neuen Räume wird dem Bedürfnis der Kinder nach Spiel und Bewegung, Forschen und Entdecken, Entspannung und Rückzug, Essen und Schlafen Rechnung getragen.
Die Gruppenstärke im U3-Bereich der Gruppenform II beträgt zehn Kinder im Alter zwischen einem und drei Jahren. In Ausnahmefällen kann ein Antrag beim Jugendamt gestellt werden, wenn das Kind noch nicht ein Jahr alt ist.
Für diese Altersgruppe ist es enorm wichtig, dass die kontinuierliche Anwesenheit einer pädagogischen Kraft aus dem U3-Bereich gewährleistet ist. Dies wird durch eine entsprechende Dienstplangestaltung geregelt.
Zum U3-Bereich unserer Kindertageseinrichtung, dem Spatzennest, gehören ein Gruppenraum, ein Nebenraum, zwei Schlafräume, ein Wasch- und ein Wickelraum.
Im Gruppenraum werden die besonderen Bedürfnisse von den Kindern berücksichtigt und gefördert mit Angeboten zur Bewegung (Laufen, Krabbeln, Klettern, Rutschen, etc.) und zur Sinneserfahrung (Sehen, Fühlen, Hören, etc.).
Ein Schlafraum wird auch als Ruheraum genutzt, mit Möglichkeiten sich auszuruhen, Bücher anzuschauen, Entspannungsmusik zu hören.
In den Schlafräumen hat jedes Kind seinen eigenen Schlafplatz, der entsprechend den Bedürfnissen der Kinder ausgestattet ist.
Im Nebenraum werden gemeinsame Mahlzeiten eingenommen.
Im separaten Wickelraum wird die Intim- und Privatsphäre jedes Kindes geschützt. Der Wickeltisch verfügt über eine ausziehbare Treppe zum eigenständigen Erreichen des Wickelplatzes und Eigentumsschubladen für die persönlichen Pflegeutensilien jedes Kindes.
Der Waschraum ist mit kindgerechten Toiletten und Waschbecken ausgestattet und wird auch für Spielangebote mit dem Element Wasser genutzt.
Im „Spatzencafe“ befindet sich eine Malwand. Somit wird es ermöglicht den Raum auch für andere Zwecke zu nutzen.
Die Kinder aus dem U3-Bereich erfahren in der Regel mit der Aufnahme in die Kindertageseinrichtung die erste Trennung von den häuslichen Bezugspersonen. Daher ist eine ausreichend lange, in individuellem Tempo stattfindende Eingewöhnungszeit nötig, die erst beendet ist, wenn das Kind Vertrauen zur Bezugserzieherin gefasst hat.
Unser Team hat sich hierbei für das Berliner Eingewöhnungsmodell entschieden.
Ablauf s. Anhang.
Die Eingewöhnungsphase jedes Kindes wird täglich, anhand von angefertigten Vordrucken dokumentiert. Der Verlauf der Eingewöhnungszeit wird spätestens nach sechs Monaten gemeinsam mit den Eltern reflektiert und über die Entwicklungsdokumentation berichtet.
Der Tagesablauf im U3-Bereich ist individuell und flexibel gestaltet, wobei klare Zeitstrukturen und Rituale wichtig sind.
Unsere Einrichtung öffnet ab 7.00 Uhr und in der Bringphase bis 9.00 Uhr werden die Kinder an die pädagogische Kraft übergeben und evtl. aktuelle Informationen ausgetauscht.
Um 9.00 Uhr treffen sich alle Kinder der Gruppe zum Morgenkreis, der immer mit dem „Guten Morgen“ Lied beginnt, dann folgen Spiele, Lieder, usw.
Im Anschluss frühstücken wir gemeinsam im Gruppennebenraum. Bei Bedarf hat jedes Kind die Möglichkeit bereits vor dem Morgenkreis zu frühstücken. An das Frühstück schließt sich die Freispielphase. Die Kinder können Spielbereich,- material,-dauer und -partner frei wählen. Angeleitete Angebote finden in altersgerechter Form statt.
Möglichst bei jedem Wetter geht es dann nach draußen auf das Außengelände.
Um 11.45 Uhr gibt es die Mittagsmahlzeit im Gruppennebenraum. Sie beginnt mit einem Tischgebet. Jedes Kind entscheidet selbst, was und wieviel es essen möchte. Nachdem dann die Kinder ihre Schlafutensilien (Kuscheltier, Schnuller) haben, geht es zum Ruhen in die Schlafräume. Mit bestehenden Ritualen beginnend und bei leiser Musik kann sich nun jedes Kind vom Vormittag ausruhen und neue Kräfte sammeln. Im gesamten Tagesablauf werden auch individuelle Schlafbedürfnisse der Kinder berücksichtigt.
An die Ruhephase schließt sich bis zum Abholen jedes Kindes nochmals eine Freispielphase.
Das Wickeln ist ein intensiver Kontakt zwischen Erzieherin und Kind. Die ungeteilte Aufmerksamkeit, die das Kind hierbei erfährt, trägt zu Festigung der gegenseitigen Beziehung bei.
Das handlungsbegleitende Sprechen, Benennen von Körperteilen und Kleidungsstücken, sowie Lieder und Fingerspiele unterstützen die frühe sprachliche Entwicklung. Je nach Wunsch des Kindes beteiligt es sich an der Pflege.
Die Sauberkeitserziehung( Übergang von Windel zur Toilette ) wird je nach Entwicklungsstand und in Absprache mit den Eltern von den pädagogischen Kräften unterstützt.
Einen besonderen Stellenwert bei der Arbeit im U3-Bereich haben die Elterngespräche, da die jüngeren Kinder ihr Befinden noch nicht oder nur wenig äußern können.
Vor dem Beginn der Eingewöhnung findet ein Aufnahmegespräch statt, in dem die pädagogischen Kräfte wichtige Informationen über das Kind erfragen:
•Bisherige Entwicklung
•Spielverhalten
•Schlaf-und Essgewohnheiten
•Pflegebedarf
Auch im Verlauf der weiteren Kindergartenzeit ist es wichtig, dass Eltern und Erzieher wichtige Informationen austauschen.
Unser Team legt Wert auf eine gelungene Erziehungspartnerschaft mit gegenseitiger Anerkennung und Achtung, bei der das Kind im Mittelpunkt steht.
Laut § 13b KiBiz soll die Entwicklung des Kindes beobachtet und regelmäßig dokumentiert werden.
Die Dokumentation zeigt die individuellen Entwicklungs- und Bildungsprozesse des einzelnen Kindes auf. Sie ist auch fachliche Grundlage für Entwicklungsgespräche mit Eltern.
In unserer Einrichtung nutzen wir folgende Dokumentationsmöglichkeiten:
Freie Beobachtungen verschriftlichen,
Die unterschiedlichen Dokumentationen werden wie folgt genutzt:
1.Freie Beobachtungen verschriftlichen
Während der Anwesenheit des Kindes werden die verschiedensten Beobachtungen gemacht, welche dann verschriftlicht werden.
Für jedes Kind wird am Beginn seiner Kindergartenzeit ein Ordner angelegt. Dieser gilt als persönliches Eigentum des Kindes. In den Portfolio-Ordner werden die Entwicklungs-und Lerngeschichten, Fotos, Steckbriefe und Kunstwerke des Kindes abgeheftet. Bevor etwas Neues im Ordner abgeheftet wird, sprechen das Kind und die Erzieherin über die erlebte Situation. Durch das Betrachten und Erzählen wiederholt das Kind die Situation. „Es lernt dabei, wie, wo und wann es was gelernt hat“. (Kindergartenpädagogik)
Des Weiteren zeigt der Ordner die Persönlichkeit und Individualität eines jeden Kindes. Die Kinder entwickeln Stolz-und Selbstwertgefühl.
Am Ende der Kindergartenzeit nehmen die Kinder den Ordner mit nach Hause.
3.GABIP
Beim Verabschieden des Kindes aus der Kindertageseinrichtung(In der Regel Übergang zur Schule) erhalten die Eltern einen Entwicklungsbericht. Er beinhaltet erworbene Kompetenzen aus den Bereichen:
Sozialverhalte/Spielverhalten
4.Kunstwerke ausstellen
In den Garderoben und Gruppenräumen werden Kunstwerke(Gemaltes, Gebasteltes) der Kinder aufgehängt. Dadurch erfahren die Kinder Anerkennung für sich und ihre Werte.
5.Grenzsteine der Entwicklung
Zusätzlich zu den Dokumentationen führen wir die Grenzsteine der Entwicklung durch. Diese werden vom Land Brandenburg-Ministerium für Bildung, Jugend und Sport entwickelt und dienen ausschließlich der Erfassung von Entwicklungsrisiken.
Hierbei werden Eckpunkte der Entwicklung überprüft, welche die Kinder im bestimmten Alter erreicht haben sollten. (Erhebungsbögen s. Anhang)
6.BaSiK (Begleitende alltagsintegrierte Sprachentwicklungsbeobachtung in Kindertageseinrichtungen)
Es ist ein Beobachtungsverfahren, das einen umfassenden Überblick über die sprachlichen Kompetenzen jedes Kindes gibt. Die Beobachtung erfolgt im pädagogischen Alltag. Die Sprachkompetenzen werden in realen Alltagssituationen beobachtet und dokumentiert.
Alle Kinder haben ein Recht auf wohnortnahe Betreuung.
Dies ist im SGB VII § 22a und im Kindebildungsgesetz § 8 geregelt.
Inklusion bedeutet, dass alle Menschen dazu gehören. Kinder mit Behinderung haben die gleichen Chancen auf Bildung.
Aus diesem Grund arbeitet unsere Einrichtung inklusiv und schließt alle Familien mit ein. Wir ermöglichen Kindern mit einer Behinderung oder Kindern, die von einer Behinderung bedroht sind den Besuch unserer Einrichtung.
Ziele einer solchen Pädagogik der Vielfalt sind:
Teilhabe des Kindes und seiner Familie
(Kindergarten heute 1/2014 das Leitungsheft)
Wir sehen Inklusion als einen sozialen Prozess, bei dem gleichberechtigtes Zusammenleben die Grundlage für gemeinsame Erfahrungen und Erlebnisse ist.
Inklusion hilft, Vorurteilen vorzubeugen und es entsteht ein natürlicher Umgang mit Behinderungen. Es werden Ängste und Verhaltensunsicherheiten abgebaut.
Ziel der inklusiven und integrativen Förderung ist es, alle Kinder in ihrer Entwicklung zu unterstützen, zu ermutigen und zu stärken. Das Kind soll eine möglichst große Selbständigkeit im Bereich des Alltags erlangen. Unsere Arbeit erlaubt den Kindern, gemeinsam voneinander zu lernen. Die Kinder mit einer Beeinträchtigung werden in unserer Einrichtung nicht therapiert, sondern nach individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten in ihrer Entwicklung unterstützt. Um dies zu ermöglichen wird ein Teilhabeplan erstellt.
Die Unterstützung dieser Kinder findet im Rahmen der täglichen Abläufe des Kindergartenalltags statt. Die Kinder bekommen so viel Hilfe wie nötig und so wenig wie möglich. Innerhalb des Gruppenlebens achten wir darauf, dass die Kinder nicht unter- bzw. überfordert werden. Uns ist es wichtig, gemeinsame Spielsituationen in Klein- und in Großgruppen anzuregen.
Um die inklusive und integrative Erziehung zu realisieren und die Kinder mit einer Behinderung bzw. die von einer Behinderung bedroht sind, in ihrer Entwicklung zu begleiten, wird ein Antrag auf Gewährung einer Zuwendung zu den behinderungsbedingten Betriebskosten bei dem Landschaftsverband Westfalen- Lippe ( LWL) gestellt. Die Antragstellung beinhaltet einen Teilhabe-und Förderplan, der gemeinsam mit den pädagogischen Kräften und der Fachkraft für integrative Erziehung erarbeitet wird. Erfolgt eine Zusage seitens des LWL, wird eine zusätzliche Fachkraft vom Träger eingestellt, die gruppenübergreifend arbeitet und Unterstützung bietet, damit das Stammteam sich um die Belange der Inklusion übernimmt. Ihre Aufgaben beziehen sich nicht auf die Betreuung der Kinder mit einer Behinderung. Sie unterstützt das Team in seiner gesamten pädagogischen Arbeit. Zusammenarbeit findet unter Einhaltung des Datenschutzes und im Einvernehmen mit den Eltern mit Frühförderstellen, Therapeuten und Ärzten vor Ort statt.
In den integrativen Gruppen findet keine Überbelegung statt.
Demokratie muss erlernt werden, indem sie im Alter gelebt wird. In diesem Sinne beginnt eine politische Bildung, eine Demokratiebildung bereits in Kindertagesstätten. Damit in der Kita eine demokratische Kultur gelebt werden kann, bedarf es einer Orientierung an den Interessen und Bedürfnissen der Kinder und Strukturen, die Beteiligung und Mitsprache ermöglichen.
Durch die Förderung von Partizipation wird den Kindern der Weg für demokratische Lernprozesse geebnet. („Kindergarten heute 1/2013“)
In der UN-Kinderrechtskonvention wird den Kindern u. a. zugesichert:
Kinder haben das Recht, bei allen Dingen die sie betreffen mitzubestimmen und zu sagen was sie denken.
Dies beinhaltet auch die Möglichkeit zur Beschwerde.
Von den pädagogischen Kräften unserer Einrichtung erfordert dies Respekt gegenüber den Empfindungen der Kinder und die Einsicht, dass es auch auf Seiten von uns Erwachsenen Unvollkommenheit, Fehlverhalten und Verbesserungsmöglichkeiten der Arbeit gibt.
Nur auf dieser Grundlage können unsere Kinder erfahren, dass:
sie Beschwerden angstfrei äußern können,
ihnen Respekt und Wertschätzung entgegengebracht werden,
sie bei Bedarf individuelle Hilfe erhalten,
Fehlverhalten von Seiten der Erwachsenen eingestanden wird und Verbesserungsmöglichkeiten umgesetzt werden.
(„Sicherung der Rechte von Kindern als Qualitätsmerkmal von Kindertageseinrichtungen“)
In unserem Kindergartenalltag wird Partizipation in folgender Form praktiziert:
Alle …. pflegen einen respektvollen Umgang miteinander
MitarbeiterElternKinder
Beschwerden der Kinder werden ernstgenommen, ausdiskutiert
Beschwerden der Kinder werden in einem Beschwerdeordner notiert.
Bei Beschwerden, die nicht sofort geklärt, bzw., ausdiskutiert werden konnten, wird eine Vereinbarung getroffen und im Beschwerdeordner festgehalten. In der Vereinbarung wird ein Datum für ein nächstes Treffen mit den Betroffenen festgelegt um die Beschwerde zu klären.
Die Kinder entscheiden selbst in welchem Spielbereich sie sich aufhalten und an welchen Aktionen sie teilnehmen
Die Kinder entscheiden selbst wann, und mit wem sie frühstücken gehen und wie viel sie essen möchten
Täglich findet der Morgenkreis statt:
Die Kinder gestalten den Morgenkreis mit, indem sie ihre Wünsche äußern, was die Auswahl der Spiele oder Lieder betrifft.
Montags ab 9.30 Uhr findet das Kinderparlament statt. Dazu gehören die Maxis und Kinder, die in der Lage sind aktiv daran teilzunehmen.
Die Anliegen der Kinder werden ernstgenommen, besprochen, diskutiert. Hierzu erhalt das Kind, das etwas mitteilen möchte den Erzählstein
Die Mitarbeiter akzeptieren die Entscheidungen des Kindes solange sie seinem Wohl dienen
Projekte und Aktionen werden gemeinsam mit den Kindern geplant
Ihr Recht auf Mitbestimmung können alle Kinder auf folgende Weise wahrnehmen:
Kinder äußern ihre Meinung und Wünsche
Regeln werden mit den Kindern gemeinsam besprochen und aufgestellt
Jeder hat das gleiche Recht gehört zu werden
Entscheidungen treffen/ Abstimmungen durchführen.
„Auch wenn man durch Aushandlung nicht immer einen Konsens mit den
Kindern findet, so lernen sie doch, dass ihre Meinung gehört wird, es sich lohnt, diese zu äußern.“ ( „Kindergarten heute 8/2011“)
U-3- Kinder
„Partizipation von Kleinstkindern bedeutet, dass sie an allen sie betreffenden Entscheidungen beteiligt werden.“ („Kindergarten heute 8/2011“)
Auch bei Ein - bis Dreijährigen bieten sich im Alltag vielzählige Möglichkeiten zur Mitgestaltung, Mitbestimmung.
Beispiel Essen: zeigt das Kind, dass es satt ist – z.B. indem es den Mund nicht mehr öffnet oder den Kopf wegdreht – wird dies von den Fachkräften wahrgenommen und akzeptiert.
Beispiel Morgenkreis: den Kindern wird angeboten im Morgenkreis mitzuspielen, zu musizieren. Den Ablauf planen die pädagogischen Kräfte unter der Berücksichtigung der Interessen, die aus der Beobachtung her gehen.
Bei gruppenübergreifenden Entscheidungen, z.B. Anschaffungen, Eltern-Kind-Aktionen), stimmen auch die Kinder aus dem U3-Bereich durch Foto im Morgenkreis ab. Wenn die Kinder dazu noch nicht in der Lage sind, entscheiden die pädagogischen Kräfte stellvertretend im Sinne des Kindes.
Beispiel Pflegesituation:Die Bezugserzieherin achtet darauf, vor dem Wickeln mit dem Kind in Kontakt zu treten und wenn möglich zu fragen, ob es jetzt gewickelt werden möchte. Das Kind kann z.B. auch zeigen, ob es eventuell von einer anderen Person gewickelt werden will.
Soziale Kontakte:Das Kind zeigt und entscheidet selbstbestimmt, zu wem und in welchem Maße es Bindung aufbaut bzw. Kontakt, Zuwendung der Fachkräfte einfordert. (z.B. dass es die Tätigkeiten der Fachkräfte begleitet: Teewagen holen, Frühstücken, alltägliche Handlungen).
Raumgestaltung und Material:
Die Rahmenbedingungen sind so gestaltet, dass auch die U-3- Kinder eigene Entscheidungen treffen können
Offene Schränke mit frei zugänglichem Material in Körben
Die Räume sind so eingerichtet, dass die Kinder sich frei bewegen können ohne dass wir Erzieher aus Angst vor Verletzungen oder Unfällen ständig Verbote aussprechen oder einschreiten müssen.
Es besteht auch außerhalb der Mittagsruhe für die Kinder jederzeit die Möglichkeit sich zurückzuziehen und auszuruhen.
Die vielfältigen kulturellen Hintergründe bereichern unseren Kindergartenalltag und gewähren uns Einblick in die verschiedenen Traditionen und Religionen. Wir nehmen Rücksicht auf die Esskultur der Religionen.
Interkulturelle Pädagogik vermittelt allen Kindern das Gefühl: „Du bist angenommen so wie du bist! Du hast ein Recht auf unseren Respekt vor deiner Kultur!“
„Das Anderssein der anderen
daran liegt die Zukunft der Menschheit
(Kindergartenpädagogik.de)
Um allen Kindern und Familien den Einblick in die verschiedenen Kulturen zu ermöglichen bieten wir u.a. folgende Angebote an:
Kennenlernen anderer Schriften
Kennenlernen unterschiedlicher Spiele aus anderen Ländern
Dazu finden unterschiedliche Aktionen statt, wie z.B. interkulturelle Woche.
Der Kindergarten ist eine familienunterstützende und familienergänzende Einrichtung.
Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Eltern und pädagogischen Kräften ist eine Voraussetzung für die Förderung des Kindes.
Die pädagogischen Kräfte streben eine Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit den Eltern an und übernehmen dadurch gemeinsam mit den Eltern die Verantwortung für Bildung und Betreuung der Kinder unter Berücksichtigung der Wohn und Arbeitsverhältnisse der Familien.
Sie gestalten ihre Arbeit in der Einrichtung transparent, um den Eltern größtmöglichen Einblick zu gewähren und auf diese Weise die Partnerschaft zu fördern. (Mindeststandards zur Zusammenarbeit mit den Eltern laut gem. GmbH)
•Aushänge im Eingangsbereich an den Gruppenpinnwänden und im
•persönliche Absprachen
•Entwicklungsgespräche und Dokumentation der Gespräche
•Tür-und Angelgespräche
•Elternbriefe
•Elternnachmittage- Abende
•Bedarfsanalyse (einmal im Jahr)
•Zufriedenheitsabfrage ( einmal im Jahr )
•Digitaler Bilderrahmen
Die Gespräche finden mindestens einmal im Jahr statt, spätestens jedoch nach sechs Monaten des neuen Kindergartenjahres. Die Eltern erhalten eine Einladung dazu und tragen sich in der Anmeldeliste ein. Es findet ein intensiver Austausch zum aktuellen Entwicklungsstand des Kindes statt. Der Entwicklungsstand der Kinder wird stets dokumentiert. Die Eingewöhnungsphase der Kinder wird anhand vorgefertigter Vordrucke dokumentiert und den Eltern an diesem Tag mitgeteilt.
Des Weiteren haben die Eltern die Möglichkeit nach Bedarf ein Gespräch mit den pädagogischen Kräften zu führen. Diese Elterngespräche werden vertraulich behandelt und haben nicht die Form eines Tür- und Angelgesprächs.
Der Elternbeirat fördert die Zusammenarbeit zwischen Eltern, den pädagogischen Kräften und dem Träger. Er wirkt im Wesentlichen bei inhaltlichen und organisatorischen Entscheidungen mit und hat beratende Funktionen.
Der Rat der Tageseinrichtung besteht zu je einem Drittel aus Vertreterinnen und Vertretern des Trägers, des Personal und des Elternbeirates
(Statutenheft S. 16 und 17)
1.Das Bearbeitungsverfahren ist verlässlich und einheitlich.
2.Beschwerden werden dokumentiert und ausgewertet. Dies führt zur ständigen Verbesserung.
3.Steigerung mit der Zufriedenheit der Arbeit der Kindertageseinrichtung.
4.Beschwerden werden versachlicht.
5.Beschwerdegeber werden ernst genommen.
(QM-Handbuch)
Über das Beschwerdemanagement werden die Eltern bei der ersten Elternversammlung informiert. Beschwerden können schriftlich oder mündlich dem Elternbeirat mitgeteilt werden oder mündlich in einem Gespräch mit den pädagogischen Kräften.
Zusammenarbeit mit anderen Istitutionen
Planung und Durchführung von gemeinsamen Aktionen in Kalthof
Durchführung von Projekten durch Außenstehende Institutionen, z.B. Polizei
Gottesdienste /Wort-Gottes-Feier
Es besteht eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Grundschule Kalthof und unserer Kindertageseinrichtung. Ziel der Vereinbarung ist, Kindern die Inhalte, Impulse und Anregungen zu geben, die sie benötigen, damit sie sich Werte, soziale und emotionale Kompetenzen, Wissen und Fertigkeiten aneignen können.
Enge Zusammenarbeit mit der Verbundeinrichtung des Familienzentrums
Wir pflegen Kontakte zu verschiedenen Institutionen.
Die pädagogischen Kräfte werden fachlich beraten und unterstützt.
Die Kinder und die pädagogischen Kräfte werden fachlich begleitet und gefördert.
Der Übergang der Kinder zur Schule wird positiv gestaltet.
Wir machen uns interessant für neue Eltern.
Wir werden auf dem aktuellen Stand der Vorgaben des Trägers und öffentlicher Einrichtungen, bzw. Ämter gehalten.
Im Sinne unseres Auftrags zur Erziehung, Bildung und Betreuung arbeiten wir mit folgenden Einrichtungen/Ansprechpartnern zusammen:
Feuerwehr Vereinsgemeinschaft Politische Gemeinde
Katholische Kirche Musikschule
Ortscaritasverband Iserlohn
Schulen (Praktikanten) Frühförder- u. Beratungsstellen
Damit die pädagogischen Kräfte professionell arbeiten können und eine professionelle Dienstleistung für die Kinder und Familien bieten, ist eine gut funktionierende Teamarbeit von hoher Bedeutung. Da ist der Austausch untereinander ein wichtiger Bestandteil. Dazu dienen Teambesprechungen auf Gruppenebene und wöchentliche Dienstbesprechungen, an den alle Mitarbeiter teilnehmen. Es finden jährlich Mitarbeitergespräche mit der Leitung statt.
Zu unserer Teamarbeit gehört das gegenseitige Unterstützen und Vertreten bei Bedarf. Die Aufgabenverteilung ist klar strukturiert und richtet sich oft nach den Ressourcen der Mitarbeiter.
Jeder Mitarbeiterin wird die Möglichkeit zur Fortbildung gegeben. Wir nutzen Teamfortbildungen um einrichtungsbezogene Themen mit allen Mitarbeiterinnen gemeinsam erarbeiten zu können.
Die Hauptverantwortlichkeit obliegt dem betrieblichen Träger.
Eine gute Zusammenarbeit zwischen dem betrieblichen Träger, dem pastoralen Träger und der Einrichtung ist notwendig um folgende Ziele zu erreichen:
Die unterschiedlichen Verantwortungsbereiche des Trägers und der Leitung sind geregelt.
Es findet ein Informationsaustausch statt.
Die Arbeit in der Einrichtung wird begleitet.
Die Einrichtung und der Träger arbeiten gemeinsam und unterstützen sich gegenseitig.
Die Verwaltungsaufgaben werden vom Träger an die Leitung weitergegeben.
Einmal im Jahr führt der Träger eine Managementbewertung mit der Einrichtung durch.
Der Träger ist an der Personalgewinnung intensiv beteiligt.
Der Träger sorgt für eine optimale Einarbeitung neuer Leitung.
Diese Ziele werden durch unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit erreicht:
Es finden alle sechs Wochen Dienstgespräche statt.
Es findet einmal jährlich ein Mitarbeitergespräch statt.
Besuch der pädagogischen Fachkraft in der Einrichtung.
Wir wünschen uns eine regelmäßige, planmäßige, strukturierte und professionell gestaltete Öffentlichkeitsarbeit. Aufgaben und Ansprüche unserer Arbeit sollen transparent gemacht werden.
•Aktualisierung der Homepage unter Gewährleistung des Datenschutzes
•Infowände,
•Schaukasten mit aktuellen Infos,
•Flyer mit den wichtigsten Informationen,
•intensive Pressearbeit,
•Familiengottesdienst gestalten,
•Zusammenarbeit in verschiedensten Gremien,
•die Umgebung mit den Kindern erkunden.
•Radio MK
Die Mitarbeiterinnen haben Anspruch auf berufliche Fort- und Weiterbildung. Es stehen pro Mitarbeiterin fünf Fortbildungstage im Kalenderjahr zur Verfügung. Durch diese Fortbildungen erweitern und vertiefen die pädagogischen Kräfte ihre fachlichen und persönlichen Kompetenzen.
Das bedeutet die eigene Arbeit ständig zu überprüfen, sich neue Ziele zu setzen und Maßnahmen zur Verbesserung zu vereinbaren.
Wir überprüfen unsere Arbeit auf Grundlage des KTK Gütesiegels. Das Team hat gemeinsam ein Handbuch erstellt, in dem konkret der Ist-Zustand bzw. die gültigen Richtlinien für die Arbeit bestimmt sind.
Die im Handbuch freigegebenen Leitlinien, Prozesse, Verfahrensweisen, Qualitätsziele etc. sind allen Mitarbeiterinnen bekannt und für das gesamte Team verbindlich.
Zur Qualitätssicherung gehören auch die jährlichen internen und externen Audits
Durch jährliche Elternbefragung ist es uns möglich die Zufriedenheit der Eltern zu ermitteln und die Interessen und Bedürfnisse der Eltern kennenzulernen. Diese werden bei der Evaluation und Planung unserer Arbeit berücksichtigt.
Mit der vorliegenden Konzeption möchten wir unsere Arbeit transparent machen und einen Einblick darin geben, was wir täglich leisten, wofür wir einstehen und was uns wichtig ist.
Diese Konzeption dient dazu, eine zeitgemäße Pädagogik zu realisieren. Die pädagogische Arbeit und die Ansprüche unterliegen einem permanenten Wandel. Das Team ist flexibel und offen für Veränderungen, wir überprüfen die Konzeption jährlich und verändern sie im Bedarfsfall.

References: § 22

§ 8
 § 13
 § 13
 § 22
 § 8