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Timestamp: 2016-10-26 09:35:11+00:00

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8C_51/2014 (14.07.2014)
8C_51/2014 � � Urteil vom 14. Juli 2014
A.________ war seit dem 1. November 1998 beim Gef�ngnis B.________ als Gef�ngnisleiter angestellt und in dieser Eigenschaft bei der Basler Versicherungen AG (nachfolgend: Basler oder Beschwerdef�hrerin) gegen die Folgen von Unf�llen und Berufskrankheiten versichert. Gem�ss Bagatellunfall-Meldung vom 17. Januar 2006 hat der Versicherte im April/Mai 2003 beim Durchsuchen eines neu eintretenden Gefangenen in eine benutzte Fixernadel gegriffen und sich gestochen. Anl�sslich von umfassenden Labortests im Rahmen eines gesundheitlichen Generalchecks zeigten Blutuntersuchungsergebnisse im September 2003 eine Infektion mit dem HI-Virus.
Die Basler �bernahm in der Folge die Kosten f�r die ab 2007 einsetzende medikament�se Behandlung der chronischen HIV-Infektion. Nachdem ein psychisch auff�lliger Strafgefangener in dem vom Versicherten geleiteten Gef�ngnis am Abend des 27. Mai 2010 die Matratzen seiner Zelle in Brand gesetzt hatte, wurde dem Versicherten ab Juni 2010 erstmals eine volle Arbeitsunf�higkeit aufgrund psychischer Beschwerden bescheinigt. Darauf liess die Basler den Versicherten bei Dr. med. C.________, Facharzt FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, begutachten. Mit Verf�gung vom 2. Juli 2012 verneinte sie den ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem Ereignis von April/Mai 2003 und den geltend gemachten psychischen Beschwerden. Daran hielt sie auf Einsprache hin fest und verneinte zus�tzlich auch den nat�rlichen Kausalzusammenhang (Einspracheentscheid vom 24. Januar 2013).
Die hiegegen erhobene Beschwerde des A.________ hiess das Versicherungsgericht des Kantons Aargau am 27. November 2013 gut. Es bejahte den Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und den psychischen Beschwerden sowie folglich die entsprechende Leistungspflicht der Basler und wies die Sache zur Neuverf�gung an Letztere zur�ck.
Die Basler f�hrt Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit dem Antrag, das vorinstanzliche Urteil sei aufzuheben und der Einspracheentscheid sei zu best�tigen. Eventuell sei die Sache an die Vorinstanz zur Neubeurteilung zur�ckzuweisen.
A.________ beantragt Abweisung der Beschwerde. Die Vorinstanz und das Bundesamt f�r Gesundheit (BAG) verzichten auf eine Vernehmlassung.
Mit weiteren Eingaben vom 17. M�rz und 7. April 2014 halten die Basler und A.________ an ihren Standpunkten fest.
Mit angefochtenem Entscheid hat die Vorinstanz - entgegen der von der Basler vertretenen Auffassung - hinsichtlich der psychischen Beschwerden einen anspruchsbegr�ndenden, nicht nur nat�rlichen, sondern auch ad�quaten Kausalzusammenhang zum Ereignis vom April/ Mai 2003 bejaht und die Sache zur Festsetzung der entsprechenden Leistungen an die Beschwerdegegnerin zur�ckgewiesen (vgl. zur Verbindlichkeit des ausdr�cklich auf die Erw�gungen verweisenden Dispositivs: SVR 2012 IV Nr. 26 S. 107, 8C_272/2011 E. 1.3 mit Hinweis). Bei diesem R�ckweisungsentscheid handelt es sich um einen anfechtbaren Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG. Denn k�nnte auf die vorliegende Beschwerde nicht eingetreten werden, w�re die Basler gezwungen, eine ihres Erachtens rechtswidrige Verf�gung (Leistungszusprache f�r psychische Beschwerden) zu erlassen, was f�r sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil zur Folge h�tte (BGE 133 V 477 E. 5.2 S. 483 ff.). Auf die Beschwerde ist daher einzutreten.
2.1.�Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzungen gem�ss Art. 95 und 96 BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist folglich weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann eine Beschwerde mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (BGE 137 II 313 E. 1.4 S. 317 f. und 134 V 250 E. 1.2 S. 252, je mit Hinweisen). Es pr�ft jedoch, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen R�ge- und Begr�ndungspflicht (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), nur die geltend gemachten Vorbringen, falls allf�llige weitere rechtliche M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 138 I 274 E. 1.6 S. 280 mit Hinweisen).
2.2.�Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG; zur Geltung dieses Grundsatzes im Beschwerdeverfahren um die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Milit�r- oder Unfallversicherung: BGE 135 V 194 E. 3.4 S. 199 f.). Nicht vom Novenverbot erfasst werden allgemein- und gerichtsnotorische Tatsachen wie beispielsweise allgemein zug�ngliche Fachliteratur (SVR 2011 KV Nr. 5 S. 20, 9C_334/2010 E. 2.3 mit Hinweisen). Dazu geh�rt auch der von der Beschwerdef�hrerin vor Bundesgericht als Beilage 3 mit der Beschwerdeschrift neu eingereichte, allgemein zug�ngliche Zeitungsartikel (Artikel aus der Zeitschrift "Der Spiegel").
Streitig ist, ob das psychische Leiden, welches ab November 2008 von der Psychotherapeutin Dr. phil. D.________ behandelt wurde und ab Juni 2010 Arbeitsunf�higkeit zur Folge hatte, gem�ss angefochtenem Entscheid in einem anspruchsbegr�ndenden, nat�rlich und ad�quat kausalen Zusammenhang zu dem datumsm�ssig nicht mehr genau erinnerlichen Nadelstich mit HIV-Infektion von April/Mai 2003 steht.
3.1.�Das kantonale Gericht hat die gesetzlichen Bestimmungen �ber den Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung im Allgemeinen (Art. 6 Abs. 1 UVG), �ber den Anspruch auf Heilbehandlung (Art. 10 Abs. 1 UVG), auf Taggeld (Art. 16 Abs. 1 UVG) und auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG) im Besonderen sowie die Grunds�tze zu dem f�r eine Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod; BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen), zu dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181 mit Hinweisen) und zum Beweiswert sowie zur Beweisw�rdigung medizinischer Berichte und Gutachten (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352 mit Hinweis) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt f�r die Rechtsprechung �ber den zus�tzlich zum nat�rlichen Kausalzusammenhang erforderlichen ad�quaten Kausalzusammenhang (BGE 129 V 177 E. 3.2 S. 181 mit Hinweis). Darauf wird verwiesen.
3.2.�Die Ad�quanz spielt im Sozialversicherungsrecht als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem nat�rlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers im Bereich organisch objektiv ausgewiesener Unfallfolgen praktisch keine Rolle, da sich hier die ad�quate weitgehend mit der nat�rlichen Kausalit�t deckt (BGE 138 V 248 E. 4 S. 250 f. mit Hinweisen). Anders verh�lt es sich bei nat�rlich unfallkausalen, aber organisch nicht objektiv ausgewiesenen Beschwerden. Hier ist bei der Ad�quanzpr�fung vom augenf�lligen Geschehensablauf auszugehen, wobei zwischen banalen bzw. leichten Unf�llen einerseits, schweren Unf�llen anderseits und schliesslich dem dazwischenliegenden mittleren Bereich unterschieden wird, und es sind je nachdem weitere unfallbezogene Kriterien einzubeziehen. Bei psychischen Fehlentwicklungen nach Unfall werden diese Ad�quanzkriterien unter Ausschluss psychischer Aspekte gepr�ft (sog. Psycho-Praxis; BGE 115 V 133).
Die Frage nach dem nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem angeblich urs�chlichen Ereignis und den strittigen psychischen Beschwerden kann offenbleiben, wenn es - wie hier - trotz eines allf�lligen nat�rlichen Kausalzusammenhanges jedenfalls an der Unfallad�quanz dieser Beschwerden fehlt (BGE 135 V 465), wie nachfolgend darzulegen ist.
Die Vorinstanz ging unbestritten und zu Recht davon aus, dass auf die vorliegende Konstellation die Rechtsprechung, welche mit BGE 115 V 133 begr�ndet worden ist, Anwendung findet. Danach ist zwischen dem nat�rlichen (vgl. dazu E. 4 hievor) und dem ad�quaten Kausalzusammenhang zu unterscheiden. Im Folgenden sind daher die Voraussetzungen der Ad�quanz separat zu pr�fen.
5.1.�Den Ausgangspunkt der Ad�quanzbeurteilung bildet das (objektiv erfassbare) Unfallereignis. Im Rahmen einer objektivierten Betrachtungsweise ist zu untersuchen, ob der Unfall eher als leicht, als mittelschwer oder als schwer erscheint, wobei im mittleren Bereich gegebenenfalls eine weitere Differenzierung nach der N�he zu den leichten oder schweren Unf�llen erfolgt. Abh�ngig von der Unfallschwere sind je nachdem weitere Kriterien in die Beurteilung einzubeziehen. Diese werden unter Ausschluss psychischer Aspekte gepr�ft (BGE 115 V 133 E. 6 S. 138 ff.; SVR 2013 UV Nr. 3 S. 7, 8C_398/2012 E. 5 Ingress mit Hinweisen).
5.2.1.�Die Vorinstanz hat ausgef�hrt, der nach dem Unfallhergang einzustufende Nadelstich sei ohne weiteres als leichtes Unfallereignis zu qualifizieren. Weil er als unmittelbare Unfallfolge eine Infektion mit dem HI-Virus gezeitigt habe, sei die Beurteilung anhand der mittelschweren Unf�lle vorzunehmen. Im vorliegenden Fall sei das Kriterium der Schwere oder besonderen Art der Verletzung, insbesondere ihre erfahrungsgem�sse Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszul�sen, in besonders ausgepr�gter Weise zu bejahen, bestehe doch nach einer derartigen Infektion stets die Bef�rchtung, dass die Krankheit ausbrechen k�nnte.
5.2.2.�Demgegen�ber wird beschwerdeweise vorgebracht, die Infektion mit dem HI-Virus d�rfe aus somatischer Sicht nicht als besonders schwer qualifiziert werden. Auch der Feststellung, die Infektion sei besonders geeignet, psychische Fehlentwicklungen hervorzurufen, k�nne nicht gefolgt werden, seien doch zwischen der Infektion und dem Auftreten behandlungsbed�rftiger psychischer Beschwerden f�nfeinhalb Jahre vergangen. Erg�nzend f�hrt die Basler aus, laut fach�rztlich psychiatrischem Gutachten des Dr. med. C.________ vom 20. Mai 2012 (nachfolgend: psychiatrisches Gutachten) stehe fest, dass ein Spritzennadelstich mit HIV-Infektion "gem�ss ICD-10 gesichert nicht geeignet [sei], eine [posttraumatische Belastungsst�rung] auszul�sen." Zudem habe die Vorinstanz die neuere bundesgerichtliche Rechtsprechung zur Frage, wie die �bertragung des HI-Virus strafrechtlich zu beurteilen sei, unber�cksichtigt gelassen. Das Kriterium sei, weil die Infektion h�chstens als Teilursache der psychischen Beschwerden betrachtet werden k�nne, sicher nicht in ausgepr�gter Form gegeben.
In der Beschwerdeantwort wird festgehalten, bei der Qualifikation der Unfallschwere k�nne nicht bloss auf den an sich harmlosen Nadelstich abgestellt werden. Vielmehr m�sse der Tatsache Rechnung getragen werden, dass dieser Nadelstich eine schwerwiegende Infektion ausgel�st habe. Diese k�nne zu ernsthafter Erkrankung und mitunter bis zum Tod f�hren. Insofern sei davon auszugehen, dass ein schweres Unfallereignis vorliege. Zudem seien mindestens vier Zusatzkriterien im Sinne der Rechtsprechung erf�llt. Erg�nzend wird geltend gemacht, f�r die Massgeblichkeit einer psychisch bedingten Arbeitsunf�higkeit sei unerheblich, auf welche Diagnose sich diese Einschr�nkung der Leistungsf�higkeit abst�tze.
5.3.�Bei der Katalogisierung der Unf�lle mit psychisch bedingten Folgesch�den ist am augenscheinlichen Geschehensablauf, also am Unfallereignis an sich, jedoch nicht am Unfallerlebnis anzukn�pfen (BGE 115 V 133 E. 6 Ingress S. 138 f.). Wie die Vorinstanz zu Recht ausgef�hrt hat, handelt es sich bei diesem Ereignis in casu um einen Nadelstich, welcher in Anbetracht der gesamten Umst�nde als banaler Unfall zu qualifizieren ist. Dass dabei das HI-Virus �bertragen wurde, spielt bei der Beurteilung der Unfallschwere keine Rolle, weil die Infektion nicht das Unfallereignis an sich betrifft, sondern Unfallfolge ist.
5.4.�Da hier der banale Spritzennadelstich mit der mutmasslich nat�rlich kausalen Folge (vgl. E. 4 hievor) der Ansteckung mit dem HI-Virus verbunden war, sind die Voraussetzungen f�r die Pr�fung der Zusatzkriterien erf�llt. Mithin haben von den sieben Zusatzkriterien (BGE 129 V 177 E. 4.1 S. 183 f.; 115 V 133 E. 6c/aa S. 140) mehrere in einfacher Weise oder ein einzelnes in besonders ausgepr�gter Form vorzuliegen, um die Ad�quanz bejahen zu k�nnen.
5.5.�Im Vordergrund steht das Kriterium der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzung und ihre erfahrungsgem�sse Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszul�sen.
5.5.1.�Das Bundesgericht hat sich letztmals im Urteil 8C_398/2012 vom 6. November 2012 E. 6.2.1 f. (publiziert in SVR 2013 UV Nr. 3 S. 7) mit diesem Kriterium n�her auseinandergesetzt und dabei die aktuelle Kasuistik wie folgt wiedergegeben:
" Bejaht wurde das Kriterium in j�ngerer Zeit bei einem Unfall mit Verbr�hungen, wobei als direkte psychotraumatologische Auswirkung eine ausgepr�gte phobische St�rung vor Hitzequellen und als Folgeerscheinung eine komorbide mittelgradige depressive Episode vorlagen. In Bezug auf die phobische St�rung vor Hitzequellen wurde das Kriterium aufgrund erh�hter psychischer Vulnerabilit�t der Versicherten infolge fr�herer Belastungen (insbesondere Krieg) sogar in besonders ausgepr�gter Weise bejaht, hinsichtlich der depressiven Episode in der einfachen Form (SVR 2012 UV Nr. 23 S. 83, 8C_435/2011 E. 4.2.7). Bejaht wurde das Kriterium ferner etwa: bei Wirbelk�rperfrakturen, wobei dem bei solchen Verletzungen bestehenden erh�hten Risiko von L�hmungserscheinungen und den im konkreten Fall wiederholt erforderlich gewesenen operativen Eingriffen Rechnung getragen wurde (Urteil 8C_488/2011 vom 19. Dezember 2011 E. 5.2); bei einer instabilen Fraktur eines Lendenwirbels, wobei ber�cksichtigt wurde, dass sich der Versicherte damit eine f�r einen mittelschweren, im Grenzbereich zu den leichten Ereignissen zu qualifizierenden Unfall relativ schwere Verletzung zugezogen habe, welche zudem nach �rztlicher Einsch�tzung erfahrungsgem�ss geeignet sei, psychische Fehlentwicklungen auszul�sen (Urteil 8C_116/2009 vom 26. Juni 2009 E. 4.3); bei einer Augenl�sion samt betr�chtlichem Visusverlust, wobei die Beurteilung der Frage, ob das Kriterium aufgrund der im konkreten Fall bestandenen psychisch bedingten Pr�disposition gar in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt sei, von erg�nzender medizinischer Abkl�rung abh�ngig gemacht wurde (Urteil 8C_965/2008 vom 5. Mai 2009 E. 4.3); bei einem Kehlkopftrauma mit partiellem Abriss der Luftr�hre und Erstickungsgefahr (RKUV 2005 Nr. 555 S. 322, U 458/04 E. 3.5.2).
[6.2.2] Verneint wurde das Kriterium u.a.: bei einer luxierten, subkapitalen 3-Fragment-Humerusfraktur links (Urteil 8C_744/2009 vom 8. Januar 2010 E. 11.2); bei einem von den �rzten als schwer bezeichneten Polytrauma mit Thorax- und Abdominaltrauma sowie offenen Gesichtssch�delfrakturen (Urteil 8C_197/2009 vom 19. November 2009 E. 3.6); bei einem Fersenbeinbruch (Urteil 8C_432/2009 vom 2. November 2009 E. 5.3); bei einer traumatischen Milzruptur, Rippenserienfraktur mit H�matopneumothorax links und Rissquetschwunde frontal am Kopf links (Urteil 8C_396/2009 vom 23. September 2009 (Sachverhalt A und E. 4.5.6); bei einem akuten linksbetonten Cervicocephal- und Lumbovertebralsyndrom (Urteil 8C_249/2009 vom 3. August 2009 Sachverhalt A und E. 8.3); bei einer Beckenstauchung mit rezividierenden ISG-Blockaden und aktivierter Ileitis rechts (Urteil 8C_275/2008 vom 2. Dezember 2008 E. 3.3.2); bei Frakturen im Gesichtsbereich (Urteil 8C_825/2008 vom 9. April 2009 E. 4.4); bei einer Commotio cerebri, Rissquetschwunde parietal sowie Sch�rfungen an Gesicht, Knien und H�nden (Urteil U 151/04 vom 28. Februar 2005 E. 5.2.2); bei Rippenfrakturen, diversen Kontusionen und Kopfprellung (Urteil U 272/03 vom 25. August 2004 E. 4.3). "
Im eben zitierten Urteil 8C_398/2012 vom 6. November 2012 (Sachverhalt lit. A und E. 6.2.3) schloss das Bundesgericht mit Blick auf die dargestellte Rechtsprechung, dass das zu beurteilende Polytrauma (mit Milzruptur und Mageneinriss, H�matopneumothorax beidseits, Rippenserienfraktur links 2 - 12, Rippenfraktur rechts 4 und 6, Sternumfraktur mit retrosternalem H�matom, Lendenwirbelk�rper 4-Querfortsatzfraktur, Scapulafraktur links, Claviculafraktur links, Contusio cordis mit Pericarderguss zirkul�r 3 mm) zwar das Kriterium der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzung erf�lle, dieses jedoch nicht in besonderer Auspr�gung vorliege, auch wenn die versicherte Person potentiell lebensgef�hrliche Verletzungen erlitt und w�hrend l�ngerer Zeit auf intensivmedizinische Betreuung angewiesen war.
5.5.2.�In casu handelt es sich bei der Verletzung um den an sich harmlosen Nadelstich und die damit verbundene HIV-Infektion. Dabei ist zu ber�cksichtigen, dass die durch das Virus �bertragbare Erkrankung beim Versicherten nicht ausgebrochen ist. Entgegen der sinngem�ss anderslautenden, medizinisch nicht belegten Behauptung des Beschwerdegegners hat die Verletzung - zumindest bis anhin - einzig zur Infektion gef�hrt (vgl. E. 5.6.3 hienach). Der seit 2007 medikament�s antiretroviral therapierende Infektiologe Dr. med. E.________ hielt in seinem Bericht vom 17. November 2011 ausdr�cklich fest, dass keine k�rperlichen Beschwerden oder Symptome, keine opportunistischen Infektionen und auch keine HIV-assoziierten Komplikationen aufgetreten seien; vielmehr sei die HIV-Infektion sehr gut kontrolliert und die Prognose unproblematisch. Bei der HIV-Infektion handelt es sich gem�ss BGE 139 IV 214 E. 3.4.3 S. 218 um eine nachteilige pathologische Ver�nderung mit Krankheitswert. Diese kann zwar nicht als harmlos bezeichnet werden, ist jedoch f�r sich selbst auch nicht als besonders schwer zu qualifizieren, wie nachfolgend darzulegen ist.
5.5.3.�Mit der Vorinstanz ist zu pr�fen, ob eine HIV-Infektion besonders geeignet ist, psychische Fehlentwicklungen auszul�sen.
5.5.3.1.�Das kantonale Gericht hat diese Frage bejaht. Es hat festgestellt, bei einer derartigen Infektion bestehe stets die Bef�rchtung, dass die Krankheit ausbrechen k�nnte. Die Einwendungen der Beschwerdef�hrerin, angesichts der aktuellen medizinischen Behandlungsm�glichkeiten und der wissenschaftlichen Erkenntnisse sei diese Bef�rchtung nicht mehr objektivierbar, was aus einem Urteil des Bundesgerichts zu den strafrechtlichen Folgen einer HIV-�bertragung deutlich hervorgehe, hat es verworfen.
5.5.3.2.�Das Bundesgericht hatte sich in E. 3 des Urteils 6B_337/2012 vom 19. M�rz 2013 (auszugsweise publ. in BGE 139 IV 214) mit den strafrechtlichen Folgen einer wissentlichen �bertragung des HI-Virus durch ungesch�tzten Sexualverkehr auseinanderzusetzen. Insbesondere hatte es zu pr�fen, ob diese �bertragung eine schwere K�rperverletzung nach Art. 122 StGB darstelle.
Entgegen den Erw�gungen im angefochtenen Entscheid sind die Ausf�hrungen gem�ss BGE 139 IV 214 f�r den vorliegenden Fall durchaus massgebend. Das Bundesgericht hatte n�mlich die Frage zu entscheiden, ob an der Rechtsprechung, wonach die HIV-Infektion als lebensgef�hrliche schwere K�rperverletzung zu qualifizieren sei, weil mit dem HI-Virus nach relativ langer Zeit bei vielen Betroffenen mit hoher Wahrscheinlichkeit die Immunschw�che AIDS ausbreche und diese mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Tod f�hre, festgehalten werden k�nne. In diesem Zusammenhang hat das Bundesgericht unter Beiziehung von diversen Lehrmeinungen und medizinischer Fachliteratur eine Beurteilung der Folgen der �bertragung vornehmen m�ssen. Es hat festgestellt, dass die HIV-Infektion als solche auch unter Ber�cksichtigung der medizinischen Fortschritte nach wie vor eine nachteilige pathologische Ver�nderung mit Krankheitswert darstelle. Im Rahmen dieser Beurteilung sei aber einerseits in Rechnung zu stellen, dass HIV und AIDS heute in der Medizin wie andere chronische Krankheiten behandelt werden. Die modernen Kombinationstherapien seien effizient und w�rden in der Regel gut ertragen. Die Lebenserwartung von HIV-Infizierten gleiche derjenigen von Gesunden. Andrerseits sei HIV nicht heilbar. Eine Impfung sei trotz grosser medizinischer Fortschritte nicht in Sicht. Die Therapien stellten hohe Anforderungen an die Disziplin der Betroffenen. Die Medikamente seien ein Leben lang vorschriftsgem�ss einzunehmen und k�nnten zu k�rperlichen und/oder seelischen Nebenwirkungen f�hren, welche die Lebensqualit�t beeintr�chtigten. Eine betroffene Person k�nne daher trotz verbesserter Behandlungsmethoden und Medikamentenvertr�glichkeit nach wie vor komplexen physischen und psychischen Belastungen ausgesetzt sein, was zur Ersch�tterung des seelischen Gleichgewichts f�hren k�nne (BGE a.a.O. E. 3.4.4 S. 218 f.). Basierend auf diesen Erw�gungen hielt das Bundesgericht im genannten Entscheid an der bundesgerichtlichen Praxis, wonach der Zustand der Infiziertheit schon als solcher generell lebensgef�hrlich sei, nicht fest.
5.5.3.3.�Diese Erw�gungen lassen sich auf die Beurteilung der Frage �bertragen, ob die HIV-Infektion vorliegend das Ad�quanzkriterium der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzung zu erf�llen vermag, welche erfahrungsgem�ss geeignet ist, eine psychische Fehlentwicklungen auszul�sen. Es ist dabei selbstredend davon auszugehen, dass die Infektion mit Belastungen f�r die betroffenen Personen verbunden ist. So hat sie sich einerseits einer konsequenten und langen Therapie zu unterziehen. Solche Therapien mittels Heilmittel oder anderer Substanzen, z.B. t�gliche Injektionen, sind allerdings auch bei zahlreichen anderen Krankheitsbildern lebenslang notwendig und m�ssen von sehr vielen Menschen zur Erhaltung ihrer Gesundheit hingenommen werden. Es kann daher nicht gesagt werden, die notwendige Medikamentierung f�hre zu einer schweren seelischen Belastung. Andererseits kann trotz erheblicher wissenschaftlicher Fortschritte nicht ganz ausgeschlossen werden, dass die Krankheit AIDS ausbricht. Diesem Aspekt der Belastung ist mit der Vorinstanz ein gr�sseres Gewicht beizumessen. Er wird allerdings durch den Umstand relativiert, dass die Krankheit dank medizinischer Behandlungsm�glichkeiten nicht mehr mit hoher Wahrscheinlichkeit ausbricht und, im Falle eines Ausbruchs, nicht mehr mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Tode f�hrt. Vielmehr darf angenommen werden, dass sich die Lebenserwartung von HIV-Infizierten derjenigen von gesunden Menschen ann�hert (vgl. BGE 139 V 214 E. 3.4.2 S. 217 mit Hinweisen; vgl. auch CHRISTOPH BEHRENS/VERONIKA HACKENBROCH, Von Heilung tr�umen, Der Spiegel 36/2013 S. 114 ff.). Aus dem Gesagten ist zu schliessen, dass eine HIV-Infektion f�r sich allein betrachtet ad�quanzrechtlich jedenfalls nicht geeignet ist, das nach der Psycho-Praxis (BGE 115 V 133) bei der Beurteilung der Unfallkausalit�t von psychischen Fehlentwicklungen gegebenenfalls mitzuber�cksichtigende Kriterium der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzung in besonders ausgepr�gter Weise zu erf�llen.
5.5.3.4.�Basierend auf dieser Ausgangslage ist zu pr�fen, ob die Infektion beim Versicherten geeignet war, die psychische Fehlentwicklung auszul�sen. Dabei ist den konkreten Umst�nden und insbesondere den erheblichen seelischen Belastungen Rechnung zu tragen, denen der Beschwerdegegner ausgesetzt war. Von Bedeutung ist dabei zun�chst die sich an erster Stelle aus dem massgeblichen psychiatrischen Gutachten ergebende Tatsache, dass der Versicherte eine deprivierte Kindheits- und Jugendzeit ohne leibliche Eltern, jedoch mit gewaltt�tigen Pflegeeltern zu durchleben hatte und diese Situation im vierzehnten Lebensjahr zur Flucht in ein Jugendheim und mit f�nfzehneinhalb Jahren zu einem ersten Suizidversuch mit Spitalaufenthalt f�hrte. Diese Entwicklung setzte sich im Rahmen seiner ersten Ehe fort. In seinem beruflichen Alltag war er mit schwierigen Situationen (grosser Arbeitsdruck als Gef�ngnisaufseher und -leiter mit drei Suiziden von Gefangenen) konfrontiert. Insbesondere auch nach der HIV-Infektion war er als Gef�ngnisleiter stets stark gefordert, zumal seinen Begehren um mehr Personal nicht stattgegeben wurde und er sich - trotz h�chstem pers�nlichen Engagement - nicht ernst genommen f�hlte. W�hrend sich diese berufliche Belastungssituation seit 2003 weiter zuspitzte, kam es im Mai 2010 im unmittelbaren Anschluss an einen Gef�ngniszellenbrand zu einem psychischen Zusammenbruch, in deren Folge dem Versicherten wegen eines Burnouts Arbeitsunf�higkeit attestiert werden musste. Die HIV-Infektion ist daher auch mit Blick auf den zeitlichen Verlauf - mit einer spezifischen somatischen Behandlungsbed�rftigkeit der Infektion erst ab 2007, einer guten Prognose und einem komplikationslosen Fortgang (E. 5.5.2 hievor) - nur Teilursache der psychischen Beschwerden. Diese sind erst rund f�nfeinhalb Jahre nach der Infektion aufgetreten und hatten erstmals ab Juni 2010 Arbeitsunf�higkeit zur Folge, was die M�glichkeit offenl�sst, dass die Erkrankung durch andere Ursachen, insbesondere durch die schwierige, sehr belastende Situation am Arbeitsplatz ausgel�st worden ist.
5.5.3.5.�Unter diesen Umst�nden erscheint es fraglich, ob das Kriterium der Schwere oder der besonderen Art der erlittenen Verletzung erf�llt ist. Jedenfalls kann nicht gesagt werden, es sei in besonders ausgepr�gtem Masse gegeben. Der Infektion von April/Mai 2003 kommt neben den psychosozialen Belastungsfaktoren eine h�chstens miturs�chliche Bedeutung zu hinsichtlich der ab November 2008 aufgetretenen behandlungsbed�rftigen psychischen Erkrankung. Die unmittelbaren Folgen der Infektion beschr�nken sich auf die von der Beschwerdef�hrerin unbestritten �bernommene und notwendige Medikamenteneinnahme. Diese verl�uft nach wie vor erfolgreich und weitgehend komplikationslos. Die Prognose des behandelnden Infektiologen ist "unproblematisch". Dennoch ist nicht auszuschliessen, jedoch offensichtlich nicht �berwiegend wahrscheinlich, dass die Krankheit eines Tages ausbrechen k�nnte. Sollte dies der Fall sein, bestehen schon heute gute Behandlungsm�glichkeiten, die sich insk�nftig allenfalls noch verbessern lassen, sicher aber nicht verschlechtern werden. Unter diesen Umst�nden treten die Belastungen durch die HIV-Infektion gegen�ber den zahlreichen weiteren Faktoren, die eine psychische Erkrankung auszul�sen verm�gen (sehr schwierige Kindheit, problembeladene erste Ehe, schwer ertragbare berufliche Situation, welche auch nach der Infektion andauerte und sich kontinuierlich verschlimmerte) in den Hintergrund. War die HIV-Infektion nach dem Gesagten sowohl hinsichtlich ihrer generellen Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszul�sen (vgl. dazu E. 5.5.3.2 f. hievor), als auch in Bezug auf den konkreten posttraumatischen Verlauf der psychischen Beeintr�chtigungen im Besonderen (vgl. hievor E. 5.5.2 und 5.5.3.4) von h�chstens teilurs�chlichem Einfluss, so kommt dieser Infektion unter den gegebenen Umst�nden hinsichtlich der ad�quanzrechtlichen Bewertung dieses Kriteriums jedenfalls keine prim�re oder gar besonders hohe Bedeutung zu in Bezug auf die Entwicklung der psychischen Erkrankung.
5.5.3.6.�Insgesamt ist daher entgegen der Annahme der Vorinstanz nicht davon auszugehen, dass die HIV-Infektion in besonders ausgepr�gter Weise geeignet war, die - erst f�nfeinhalb Jahre danach erfolgte - psychische Fehlentwicklung beim Versicherten auszul�sen.
5.6.�Wenn mithin dieses einzelne Kriterium (E. 5.5 hievor) h�chstens in der einfachen Form gegeben ist, bleibt zu pr�fen (vgl. hievor E. 5.4), ob weitere Kriterien erf�llt sind:
5.6.1.�Der Versicherte erachtet die Begleitumst�nde des Unfalles deshalb als besonders dramatisch, weil ihm bei der Durchsuchung keine stichfesten Handschuhe zur Verf�gung standen. F�r die Anschaffung dieser Schutzmassnahme habe er sich vor dem Unfall eingesetzt, es sei aber dieser Forderung nicht stattgegeben worden. Dieser Auffassung kann nicht gefolgt werden, da sich die Begleitumst�nde aus dem Unfall selber ergeben m�ssen und es nicht auf das subjektive Empfinden der versicherten Person, sondern auf objektive Umst�nde ankommt (SVR 2013 UV Nr. 3 S. 7, 8C_398/2012 E. 6.1 mit Hinweisen).
5.6.2.�Das Kriterium der ungew�hnlich langen Dauer der �rztlichen Behandlung setzt eine l�nger dauernde, kontinuierliche und zielgerichtete Behandlung somatisch begr�ndbarer Beschwerden voraus (SVR 2012 UV Nr. 27 S. 96, 8C_498/2011 E. 6.2.3 mit Hinweisen). Der behandelnde Infektiologe verneinte gem�ss Bericht vom 17. November 2011 derartige k�rperlichen Beschwerden oder Symptome. In der von ihm ausdr�cklich als komplikationslos beschriebenen antiretroviralen Therapie mit unproblematischer Prognose zwecks Erhaltung g�nstiger Blutwerte kann keine aussergew�hnlich intensive oder als langwierig zu bezeichnende �rztliche Behandlung erblickt werden.
5.6.3.�Zur Bejahung des Kriteriums des schwierigen Heilungsverlaufs und der erheblichen Komplikationen bedarf es besonderer Gr�nde, die die Heilung beeintr�chtigt haben (SVR 2012 UV Nr. 23 S. 83, 8C_435/2011 E. 4.2.5 mit Hinweis). In dieser Hinsicht schliesst der Beschwerdegegner darauf, dieses Kriterium sei als erf�llt zu qualifizieren, weil die Krankheit nicht heilbar sei. Dabei �bersieht er, dass eine unheilbare Erkrankung bisher gar nicht ausgebrochen ist und eine Symptombehandlung deshalb bis anhin nicht durchgef�hrt werden musste (vgl. auch E. 5.5.2 hievor). Vielmehr beschr�nkt sich die komplikationslos verlaufende Behandlung seit 2007 auf eine prognostisch unproblematische medikament�se Therapie der HIV-Infektion zwecks Erhaltung g�nstiger Blutwerte (E. 5.6.2). F�r die mit Beschwerdeantwort vom 24. Februar 2014 sinngem�ss vorgetragene Behauptung, die aus anamnestischen Angaben bekannte Bildung von Warzen im Jahre 2008 st�nde in einem urs�chlichen Zusammenhang mit dem HI-Virus bzw. der Behandlung desselben, finden sich in den medizinischen Unterlagen, insbesondere in den Beurteilungen des behandelnden Infektiologen keine Anhaltspunkte. Folglich fehlt es auch am Kriterium des schwierigen Heilungsverlaufs und der erheblichen Komplikationen.
5.7.�Nach dem Gesagten ist keines der massgebenden Kriterien gem�ss BGE 115 V 133 E. 6c/aa S. 140 in besonders ausgepr�gtem Masse erf�llt und es sind nicht mehrere Kriterien in einfacher Form gegeben, weshalb die Unfallad�quanz der strittigen psychischen Beschwerden zu verneinen ist.
6.1.�Praxisgem�ss werden schreckbedingte pl�tzliche Einfl�sse auf die Psyche (sog. Schreckereignisse; zur Definition: BGE 129 V 177 E. 2.1 S. 179 f.; SVR 2009 UV Nr. 20 S. 75, 8C_533/2008 E. 2.2; 2008 UV Nr. 7 S. 22, U 548/06 E. 2.2) als Einwirkungen auf den menschlichen K�rper im Sinne des Unfallbegriffs (Art. 4 ATSG) anerkannt. Das Begriffsmerkmal der Ungew�hnlichkeit verm�gen nur aussergew�hnliche Schreckereignisse, die mit einem ausserordentlichen psychischen Schock verbunden sind, zu erf�llen ( ( Alexandra Rumo-Jungo/ Andr� Pierre Holzer, Bundesgesetz �ber die Unfallversicherung [UVG], 4. Aufl. 2012, S. 46). Die seelische Einwirkung muss durch einen gewaltsamen, in der unmittelbaren Gegenwart des Versicherten sich abspielenden Vorfall ausgel�st werden und in ihrer �berraschenden Heftigkeit geeignet sein, auch bei einem gesunden Menschen durch St�rung des seelischen Gleichgewichts typische Angst- und Schreckwirkungen (wie L�hmungen, Herzschlag etc.) hervorzurufen (Urteil 8C_159/2011 vom 11. Juli 2011 E. 4.1). In Frage kommen Ereignisse - wie etwa Brand- oder Erdbebenkatastrophen, Eisenbahn- oder Flugzeugungl�cke, schwere Autokollisionen, Br�ckeneinst�rze, Bombenabw�rfe, verbrecherische �berf�lle oder sonstige pl�tzliche Todesgefahren sowie Seebeben (Urteil 8C_387/2007 vom 25. Februar 2008 E. 5.2.1) -, bei denen, anders als im Rahmen der �blichen Unf�lle, die psychische Stresssituation im Vordergrund steht, wogegen dem somatischen Geschehen keine (entscheidende) Bedeutung beigemessen werden kann (SVR 2011 UV Nr. 10 S. 35, 8C_584/2010 E. 4.1). An den Beweis der Tatsachen, die das Schreckereignis ausgel�st haben, an die Aussergew�hnlichkeit dieses Ereignisses sowie den entsprechenden psychischen Schock sind strenge Anforderungen zu stellen (Urteil 8C_341/2008 vom 25. September 2008 E. 2.3). Nach der Rechtsprechung besteht die �bliche und einigermassen typische Reaktion auf solche Ereignisse erfahrungsgem�ss darin, dass zwar eine Traumatisierung stattfindet, diese aber vom Opfer in aller Regel innert einiger Wochen oder Monate �berwunden wird (BGE 129 V 177, SVR 2008 UV Nr. 7 S. 22 E. 2.5, je mit Hinweisen; Urteil 8C_159/2011 vom 11. Juli 2011 E. 4.1 i.f.).
6.2.�Die Frage der Abgrenzung des hier zu beurteilenden Sachverhalts in Bezug auf die Rechtsprechung zur allf�lligen Unfallad�quanz von psychischen St�rungen als Folge von Ereignissen ohne - oder mit geringen - k�rperlichen Verletzungen kann offenbleiben, da nach der dargelegten Praxis kein Schreckereignis vorliegt und dies im �brigen auch nicht geltend gemacht wird. Weder der datumsm�ssig nicht mehr genau erinnerliche Nadelstich als solcher noch die damit verbundene HIV-Infektion, welche praxisgem�ss nicht mehr als generell lebensgef�hrlich zu qualifizieren ist (E. 5.5.3.2 i.f.), hatten eine f�r die Anwendung der Schreckereignispraxis vorausgesetzte, typische unmittelbare Reaktion zu Folge, welche erfahrungsgem�ss vom Opfer in der Regel innert einiger Wochen oder Monate �berwunden worden w�re (Urteil 8C_266/2013 vom 4. Juni 2013 E. 2 mit Hinweisen). Von einem gewaltsamen Vorfall von �berraschender Heftigkeit, welcher eine unmittelbare Angst- und Schreckreaktion ausgel�st h�tte, kann hier keine Rede sein. In der erst f�nfeinhalb Jahre nach dem angeblich urs�chlichen Ereignis aufgetretenen behandlungsbed�rftigen psychischen Fehlentwicklung (vgl. E. 5.2.2 hievor) ist jedenfalls keine �blicherweise innert weniger Monate �berwindbare Angst- und Schreckwirkung zu erblicken, deren Unfallad�quanz gegebenenfalls nach der Rechtsprechung zu den Schreckereignissen zu beurteilen w�re.
Kommt dem Spritzennadelstich mit HIV-Infektion nach der unbestritten anwendbaren Psycho-Praxis gem�ss BGE 115 V 133 in Bezug auf die hier strittige Unfallkausalit�t der psychischen Fehlentwicklung mit Behandlungsbed�rftigkeit ab 2008 und Arbeitsunf�higkeit ab 2010 mangels Ad�quanz des Kausalzusammenhangs keine rechtserhebliche Bedeutung zu (E. 5 hievor), hat das kantonale Gericht diesbez�glich zu Unrecht die Leistungspflicht der Beschwerdef�hrerin bejaht. Die Beschwerde ist daher gutzuheissen und der angefochtene Entscheid aufzuheben.
Dieser Verfahrensausgang hat zur Folge, dass der Beschwerdegegner kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG). Eine Parteientsch�digung ist nicht geschuldet (Art. 68 Abs. 3 BGG).
Die Beschwerde wird gutgeheissen. Der Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 27. November 2013 wird aufgehoben und der Einspracheentscheid der Basler Versicherungen AG vom 24. Januar 2013 best�tigt.

References: Art. 93
 Art. 95
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in casu
In casu
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 Art. 122
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