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Timestamp: 2016-10-24 03:44:22+00:00

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Beschwerde gegen das Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht vom 19. M�rz 2012.
A.a X.________ (geb. 1964) begann ab 2008 im Zusammenhang mit Eheproblemen mit regelm�ssigem Konsum von Alkohol in hohen Dosen. Die im Januar 2010, Mai und August 2011 anl�sslich von Polizeikontrollen durchgef�hrten Atemproben ergaben Blutalkoholkonzentrationswerte von 1.83 bis 2.8 Promillen. Nach einem epileptischen Anfall am Arbeitsplatz im Mai 2009 wurde X.________ das erste Mal in die Universit�ren Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel hospitalisiert. Bis heute sind insgesamt neun Hospitalisationen zu verzeichnen, wobei den Angaben von X.________ zufolge lediglich in zwei F�llen eine Einweisung im Rahmen f�rsorgerischer Freiheitsentziehung erfolgt sein soll.
A.b Den Akten ist im Weiteren zu entnehmen, dass X.________ nach wiederholten Alkoholentzugsbehandlungen im Februar 2011 freiwillig zur Langzeittherapie in die "A.________-Klinik" eintrat, die Behandlung aber nach nur zwei Wochen abbrach. Nach einem weiteren Eintritt in die UPK im Rahmen f�rsorgerischer Freiheitsentziehung am 22. M�rz 2011 plante die Betroffene erneut eine Langzeitbehandlung in besagter Klinik, nahm aber den Eintrittstermin vom 20. April 2011 nicht wahr. Schliesslich trat sie am 9. Juni 2011 in diese Pflegeinstitution ein, brach aber die Behandlung am 21. Juli 2011 erneut ab.
A.c Mit Entscheid vom 21. September 2011 wies der F�rsorgerat des Kantons Basel-Stadt X.________ gest�tzt auf Art. 397a Abs. 1 ZGB in eine therapeutische Institution "vom Typ B.________" ein. Als Grundlage f�r diesen Entscheid diente namentlich das psychiatrische Gutachten der UPK Basel vom 23. August 2011, das im Rahmen einer Einweisung zwecks Begutachtung erstellt worden war.
A.e Am 27. Februar 2012 hiess das Bundesgericht die von X.________ gegen das Urteil des Appellationsgerichts erhobene Beschwerde in Zivilsachen teilweise gut, soweit darauf einzutreten war; es hob das Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 8. Dezember 2011 auf und wies die Sache zur Erg�nzung des Sachverhalts im Sinn der Erw�gungen und zu neuem Entscheid innert 14 Tagen ab Zustellung der begr�ndeten Ausfertigung des bundesgerichtlichen Urteils an die Vorinstanz zur�ck (5A_111/2012 act. 11/6). Die Erg�nzung des Sachverhalts betraf die Behandlungs- und Krankheitseinsicht von X.________ und die Frage der vom Alkoholmissbrauch ausgehenden konkreten und unmittelbaren Gefahr.
Anl�sslich der Verhandlung vom 19. M�rz 2012 h�rte das Appellationsgericht den Gutachter zu den erg�nzenden Sachfragen sowie X.________ und deren Therapeuten, Dr. Y.________, an. Ferner kam der Anwalt der Beschwerdef�hrerin zu Wort. Mit Urteil vom gleichen Tag wies das Appellationsgericht den Rekurs ab.
Die anwaltlich verbeist�ndete X.________ (Beschwerdef�hrerin) hat gegen das ihr am 30. M�rz 2012 in voller Ausfertigung zugestellte Urteil des Appellationsgerichts am 2. April 2012 per Fax und am 9. Mai 2012 (Postaufgabe) schriftlich beim Bundesgericht Beschwerde in Zivilsachen erhoben. Sie beantragt zur Hauptsache, das Urteil des Appellationsgerichts Basel-Stadt vom 19. M�rz 2012 und der Entscheid des F�rsorgerates Basel Stadt vom 21. September 2011 seien aufzuheben. Ferner sei festzustellen, dass sie kraft Urteil des Bundesgerichts vom 27. Februar 2012 in "verfahrensbeendigender" Weise entlassen worden sei. Eventuell sei sie definitiv aus der f�rsorgerischen Freiheitsentziehung zu entlassen. Subeventuell sei festzustellen, dass sie nicht gegen ihren Willen in den "B.________" oder einer anderen typ�hnlichen Anstalt eingewiesen werden d�rfe. F�r das bundesgerichtliche Verfahren ersucht die Beschwerdef�hrerin um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung.
Das Gesuch der Beschwerdef�hrerin um aufschiebende Wirkung ist mit Verf�gung vom 3. April 2012 abgewiesen worden.
Die Beschwerdef�hrerin ist am 22. Februar 2012 durch die kantonale Abteilung Sucht aus der station�ren Massnahme "beurlaubt" worden.
Die Beschwerdef�hrerin hat den Bundesgericht am 29. Mai 2012 ein weiteres Schreiben zukommen lassen.
1.1 Angefochten ist ein letztinstanzlicher kantonaler Endentscheid (Art. 75 Abs. 1 und Art. 90 BGG) betreffend f�rsorgerische Freiheitsentziehung. Er betrifft eine �ffentlich-rechtliche Angelegenheit, die in engem Zusammenhang mit dem Zivilrecht steht und demzufolge mit Beschwerde in Zivilsachen beim Bundesgericht angefochten werden kann (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 6 BGG). Die begr�ndete Ausfertigung des angefochtenen Urteils ist der Beschwerdef�hrerin am 30. M�rz 2012 zugestellt worden, womit die Beschwerdefrist infolge der Ostergerichtsferien am Montag 14. Mai 2012 abgelaufen ist (Art. 100 Abs. 1 BGG; Art. 46 Abs. 1 lit. a BGG). Die am 9. Mai 2012 schriftlich eingereichte Beschwerde ist damit rechtzeitig erfolgt. Die Fax-Eingabe vom 2. April 2012 ist ung�ltig und damit unbeachtlich (BGE 121 II 252 E. 4b S. 255; f�r das neue Recht: Urteil 9C_739/2007 vom 28. November 2007 E. 1.2).
1.2 Das Urteil des Bundesgerichts vom 27. Februar 2012 ist dem Appellationsgericht am 28. Februar 2012 in begr�ndeter Ausfertigung zugestellt worden, womit diese Instanz innert 14 Tagen ab Zustellung, d.h. bis zum 13. M�rz 2012 neu zu entscheiden hatte. Der angefochtene Entscheid ist jedoch erst am 19. M�rz 2012 ergangen. Nach Ansicht des Appellationsgerichts hat das Bundesgericht mit dieser Anordnung nicht die Aufhebung der f�rsorgerischen Freiheitsentziehung f�r den Fall der Nichteinhaltung der Frist verf�gt, sondern implizite dem Rechtsmittel der Beschwerdef�hrerin die aufschiebende Wirkung zuerkannt.
Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, das Bundesgericht gehe in der Begr�ndung zum Entscheid (E. 4) davon aus, die Beschwerdef�hrerin sei bei Nichteinhaltung der Frist zu entlassen. Mit der Anordnung der Entlassung f�r den Fall der Nichteinhaltung der Frist gelte das Einweisungsverfahren als beendet. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz habe das Bundesgericht nicht die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung, sondern die Entlassung der Beschwerdef�hrerin angeordnet.
Es erscheint fraglich, ob das Bundesgericht einem kantonalen Rechtsmittel aufschiebende Wirkung zuerkennen kann. Sicher ist indes, dass es dem Bundesgericht mit dieser Anordnung darum ging, den bis anhin �usserst schleppenden Verfahrensgang mit Blick auf Art. 5 Ziff. 4 EMRK voranzutreiben und das Appellationsgericht zu mehr Speditivit�t anzuhalten. Die letzte kantonale Instanz hat zwar die Frist nicht eingehalten, hat aber immerhin am 19. M�rz 2012 entschieden. Im Lichte dieser tats�chlichen Gegebenheiten ist es nicht angebracht, die Beschwerdef�hrerin allein deshalb zu entlassen, weil die Frist um einige Tage nicht eingehalten worden ist. Dem Feststellungsantrag der Beschwerdef�hrerin ist somit von vornherein nicht zu entsprechen.
1.3 Nach den Ausf�hrungen des Appellationsgerichts ist die Beschwerdef�hrerin bereits am 22. Februar 2012 aus der station�ren Behandlung "beurlaubt" worden. Dem angefochtenen Entscheid l�sst sich nicht entnehmen, wer diese "Beurlaubung" angeordnet hat. Aus der Beschwerde ergibt sich, dass die Abteilung f�r Sucht sich zu diesem Schritt veranlasst gesehen hat. Im vorliegenden Fall hat indes der F�rsorgerat des Kantons Basel-Stadt die f�rsorgerische Freiheitsentziehung angeordnet, womit auch diese Beh�rde zur Entlassung der betroffenen Person ausschliesslich zust�ndig ist (Art. 397b Abs. 3 ZGB; Urteil 5A_708/2010 vom 5. November 2010 E. 3.1). Im vorliegenden Fall ist nicht erstellt, dass eine Entlassung der Beschwerdef�hrerin durch die zust�ndige Beh�rde angeordnet worden w�re. Das Verfahren kann damit nicht als gegenstandslos abgeschrieben werden. Vielmehr verf�gt die Beschwerdef�hrerin nach wie vor �ber ein aktuelles Interesse (Art. 76 Abs. 1 lit. b BGG) an der �berpr�fung der gegen sie verh�ngten Massnahme, zumal sie aufgrund der bestehenden Rechtslage jederzeit wieder in die Anstalt zur�ckversetzt werden kann (Urteil 5P.346/2002 vom 30. Oktober 2002 E. 2, in: FamPra.ch 2003 S. 227).
Im vorliegenden Fall ist fraglich, ob sich eine Fortf�hrung der f�rsorgerischen Freiheitsentziehung �berhaupt rechtfertigt, nachdem die Beschwerdef�hrerin bereits am 22. Februar 2012 "beurlaubt" worden ist und gem�ss Angaben ihres Anwalts vom 29. Mai 2012 nach einer kurzen Unterbrechung erneut per sofort beurlaubt worden ist. Dennoch rechtfertigt es sich, die Voraussetzungen der f�rsorgerischen Freiheitsentziehung zu �berpr�fen.
Das Appellationsgericht ist im Fall der Beschwerdef�hrerin gest�tzt auf die durchgef�hrte Begutachtung, die Befragung der Gutachter und der Betroffenen anl�sslich der Verhandlung vom 8. Dezember 2011 von einer schweren Alkoholabh�ngigkeit ausgegangen (Urteil 5A_111/2012 vom 27. Februar 2012 E. 2.1). Die Vorinstanz hat diese Feststellung im Entscheid vom 19. M�rz 2012 �bernommen. Die Beschwerdef�hrerin bringt in ihrer Beschwerde gegen den genannten Entscheid nichts vor, was diese Schlussfolgerung infrage stellte. Aufgrund dessen ist somit im Fall der Beschwerdef�hrerin von einer schweren Alkoholabh�ngigkeit und somit von einem Schw�chezustand im Sinn von Art. 397a Abs. 1 ZGB auszugehen.
5.1 Das Appellationsgericht verweist einleitend auf einen Vorfall, der sich unmittelbar nach der "Beurlaubung" vom 22. Februar 2012 ereignet hat. Am 29. Februar 2012 wurde die Beschwerdef�hrerin in der Wohnung von Z.________, einem Kollegen, dessen Einladung sie gefolgt war, im Rahmen eines Streits so heftig geschlagen, dass sie sich ein Sch�deltrauma zuzog. Die Beschwerdef�hrerin hat nach den Ausf�hrungen des Appellationsgerichts einen Alkoholtest verweigert. Die Vorinstanz h�lt im Weiteren daf�r, die Beschwerdef�hrerin habe zugegeben, etwa gleichviel wie ihr Kollege getrunken zu haben, bei dem der Atemtest 2.43% ergab. Die Beschwerdef�hrerin sei von der Sanit�t in das Universit�tsspital verbracht worden, von wo sie vor der Behandlung wieder weggelaufen sei, obwohl das erlittene Sch�deltrauma unbedingt habe behandelt werden m�ssen. Die Polizei habe auf Anordnung des behandelnden Arztes nach der Beschwerdef�hrerin gesucht, diese aber nicht in ihrer Wohnung vorgefunden. Am n�chsten Morgen sei sie in der Wohnung ihres Kollegen angetroffen und wieder zur Notaufnahme des Universit�tsspitals verbracht worden. Nach dem angefochtenen Urteil kann einem Bericht der Abteilung Sucht vom 15. M�rz 2012 entnommen werden, dass die Beschwerdef�hrerin am 13. M�rz 2012 morgens in alkoholisiertem Zustand und v�llig "verschlagen" die UPK zu erneuter Behandlung aufsuchte.
5.2 Das Appellationsgericht geht aufgrund der Ausf�hrungen des Sachverst�ndigen an der Verhandlung und aufgrund der geschilderten Vorf�lle davon aus, dass die Beschwerdef�hrerin durch ihr bekannte Personen konkret und akut gef�hrdet ist. Das Appellationsgericht h�lt es im Weiteren f�r notorisch, dass Alkohol zu Gewaltproblemen f�hre, und gelangt zum Schluss, die Beschwerdef�hrerin drohe aufgrund ihres Umfelds eine konkrete unmittelbare Gefahr, weiterhin Opfer von Gewalttaten zu werden.
5.3 Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, es sei zutreffend, dass sie vor weiteren Gewalt�bergriffen vonseiten ihres Kollegen gesch�tzt werden m�sse. Dazu seien indes zivilrechtliche bzw. strafrechtliche Sanktionen gegen�ber dem Gewaltt�ter erforderlich und k�nne nicht auf das Institut der f�rsorgerischen Freiheitsentziehung gegriffen werden. Die angeordnete Massnahme sei unverh�ltnism�ssig.
5.4 Der Beschwerdef�hrerin ist darin beizupflichten, dass dem geschilderten Gewaltereignis in erster Linie mit zivil- und strafrechtlichen Mitteln zu begegnen ist. Diese Schlussfolgerung rechtfertigt sich vorliegend nicht zuletzt auch deshalb, weil aufgrund des durchgef�hrten Beweisverfahrens nicht restlos gekl�rt ist, ob die Beschwerdef�hrerin in alkoholisiertem Zustand ihren Kollegen provoziert und damit das Gewaltereignis ausgel�st hat. Hinzu kommt, dass ein einziger Vorfall konkret ausgewiesen wird. Damit l�sst sich eine f�rsorgerische Freiheitsentziehung nicht rechtfertigen.
6.1 Mit Bezug auf den F�rsorgebedarf h�lt der an der Verhandlung befragte Gutachter, Dr. W.________, im Weiteren daf�r, bei der Beschwerdef�hrerin w�rden aufgrund des sehr hohen Alkoholkonsums sehr rasch erhebliche Sch�digungen auftreten. Offensichtlich sei bereits eine Sch�digung in Form kognitiver Einschr�nkungen eingetreten, die sich in "Wortfindungsst�rungen", Schwierigkeiten zeitliche Abl�ufe bei Bewusstsein zu haben (sog. "Zeitgitterst�rungen") und in Weitschweifigkeit �usserten. Diese Sch�digungen seien bei l�ngerfristiger Abstinenz reversibel. Der Beschwerdef�hrerin sei es indes an der fr�heren Hauptverhandlung besser gegangen als zum heutigen Zeitpunkt. Obwohl sie seit einer Woche abstinent gewesen sei, erwiesen sich die kognitiven Einschr�nkungen nach wie vor als erheblich und brauche sie jetzt wesentlich l�nger, ungef�hr einen Monat, um wieder zu einen normalen, klaren Zustand zu kommen. Problematisch sei, dass das Gehirn keine Erholungsphase mehr habe. Die Beschwerdef�hrerin sei keine "Pegeltrinkerin", sondern gelte als "Konflikttrinkerin", wobei ihre Schwelle erheblich herabgesetzt sei. In der Konfliktsituation trinke sie sehr viel Alkohol.
Das Obergericht f�hrt im angefochtenen Urteil aus, an der Verhandlung vom 19. M�rz 2012 sei aufgefallen, dass sich die Beschwerdef�hrerin kaum an die zeitlichen Abl�ufe oder Daten und Wochentage erinnern k�nne und k�rzlich erlebte Vorf�lle kaum richtig habe wiedergeben k�nnen. Sie habe zudem auf die ihr gestellten Fragen nicht angemessen reagiert, diese nicht beantworten k�nnen und habe M�he bekundet, die richtigen Worte zu finden. Damit w�rden die vom Sachverst�ndigen erw�hnten "Wortfindungsst�rungen" und "Zeitfensterst�rungen" deutlich sichtbar. Noch an der Verhandlung des Appellationsgerichts vom 10. November 2011 seien die �usserungen der Beschwerdef�hrerin besser verst�ndlich gewesen. Aufgefallen seien aber auch die weitschweifigen und unpr�zisen �usserungen zu den gestellten Fragen. Selbst nach einer abstinenten Woche seien die kognitiven Einschr�nkungen auch f�r einen Laien deutlich erkennbar gewesen. Diesem Ergebnis k�nne nicht entgegengehalten werden, bez�glich der beschriebenen Einschr�nkungen seien keine Tests durchgef�hrt worden. Aufgrund des vorgeschriebenen raschen Verfahrens h�tten solche Tests zu unterbleiben, zumal die aufgezeigten kognitiven Einschr�nkungen f�r das Gericht unmittelbar nachvollziehbar gewesen seien. Aus all diesen �berlegungen ergebe sich, dass der Beschwerdef�hrerin im Falle unterbliebener Suchtbehandlung schwerwiegende, durch die Sucht begr�ndete gesundheitliche Folgesch�den drohten.
6.2 Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, die Vorinstanz und der an der Verhandlung anwesende Gutachter h�tten �bersehen, dass sie wegen des Vorfalls vom 29. Februar 2012 ein Sch�delhirntrauma erlitten habe und laut Bericht der Abteilung Sucht vom 13. M�rz 2012 an diesem Tag noch "v�llig verschlagen" gewesen sei. An der Verhandlung vom 19. M�rz 2012 habe sie ein grosses H�matom am Kopf aufgewiesen und habe daher immer noch an den Folgen des Sch�deltraumas gelitten. Der ebenfalls anwesende Therapeut, Dr. Y.________, habe die Ausf�hrungen des Gutachters Dr. W.________ nicht best�tigen k�nnen. Bei dieser Sachlage h�tte der Gutachter verschiedene Tests durchf�hren m�ssen, um seine entgegen dem gerichtlichen Gutachten der UPK vom 28. August 2011 aufgestellte Behauptung zu untermauern, sie (die Beschwerdef�hrerin) habe bereits alkoholbedingte Einschr�nkungen. Das Appellationsgericht sei in Willk�r verfallen, indem es ohne klare korrekt diagnostizierte neurologische Befunde die vom Gutachter beschriebenen "Wortfindungsst�rungen", "Zeitgitterst�rungen" ihrem Alkoholkonsum zugeschrieben habe.
6.3 Willk�r in der Beweisw�rdigung setzt voraus, dass der Richter den Sinn und die Tragweite eines Beweismittels offensichtlich nicht erkannt, ohne vern�nftigen Grund ein entscheidendes Beweismittel ausser Acht gelassen oder aus den vorhandenen Beweismitteln einen unhaltbaren Schluss gezogen hat (BGE 137 III 226 E. 4.2 S. 234; 129 I 8 E. 2.1 S. 9).
6.4 Der Vorwurf willk�rlicher Beweisw�rdigung erweist sich als begr�ndet: Dem angefochtenen Entscheid l�sst sich zwar entnehmen, dass sich am 29. Februar 2012 ein Gewaltereignis gegen�ber der Beschwerdef�hrerin und zu ihren Lasten zugetragen hat, bei dem ihr ein Sch�deltrauma zugef�gt worden ist. Weiter ergibt sich, dass es sich dabei nicht um einen Bagatellfall gehandelt hat, zumal der behandelnde Arzt des Universit�tsspitals nach der Beschwerdef�hrerin suchen liess, als diese unverhofft das Spital vor der Durchf�hrung einer Behandlung verliess. Angesichts des Umstandes, dass sich dieser Vorfall nur knapp drei Wochen vor der Verhandlung vom 19. M�rz 2012 zugetragen hat und die Beschwerdef�hrerin anl�sslich der Verhandlung die beschriebenen, fr�her nicht bzw. nicht in diesem Ausmass vorhandenen kognitiven St�rungen aufwies, h�tten sich weitere Abkl�rungen aufgedr�ngt. Insbesondere w�re es angebracht gewesen, den anwesenden Gutachter mit diesem Ereignis bzw. dessen Folgen zu konfrontieren und ihn nach der Urs�chlichkeit des Gewaltereignisses f�r die festgestellten Defizite der Beschwerdef�hrerin zu fragen. Da solche Abkl�rungen unterblieben sind, ist die Behauptung der Beschwerdef�hrerin, der Vorfall vom 29. Februar 2012 sei f�r ihren an der Verhandlung festgestellten Gesundheitszustand urs�chlich, zum heutigen Zeitpunkt weder einwandfrei erstellt noch widerlegt. Die Feststellung der Vorinstanz, die besagten Defizite seien auf den Alkoholkonsum zur�ckzuf�hren, erweist sich unter diesen Umst�nden als willk�rlich. Aufgrund dieser willk�rlichen Feststellung l�sst sich kein F�rsorgebedarf im Sinn von Art. 397a Abs. 1 ZGB annehmen. Angesichts dieser verfassungswidrigen Feststellung stellt die Meinung des Gutachters, der Zustand der Beschwerdef�hrerin werde sich verschlechtern, wenn eine Behandlung unterbleibe, keine konkrete Gefahr im Sinn der bundesgerichtlichen Rechtsprechung dar.
Zusammenfassend ergibt sich somit, dass weder das Gewaltereignis vom 29. Februar 2012 noch die vom Gutachter Dr. W.________ festgestellten kognitiven Defizite, noch dessen sonstigen Ausf�hrungen einen gen�genden F�rsorgebedarf im Sinn von Art. 397a Abs. 1 ZGB erkennen lassen. Angesichts der ungen�genden tats�chlichen Feststellungen w�re das angefochtene Urteil grunds�tzlich erneut aufzuheben und die Sache zu erg�nzenden Feststellungen an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Im vorliegenden Fall ist jedoch von diesem Schritt abzusehen: Wie bereits dargelegt (E. 3 hiervor) bestehen infolge der wiederholten Beurlaubung der Beschwerdef�hrerin grunds�tzliche Bedenken gegen eine Fortf�hrung der Freiheitsentziehung. Im Weiteren ist zu ber�cksichtigen, dass die hier strittige f�rsorgerische Freiheitsentziehung am 21. September 2011 verf�gt worden ist. Die erste gerichtliche Beurteilung durch das Appellationsgericht erfolgte erst am 8. Dezember 2011. Nach erfolgter Anfechtung dieses Entscheids und der Gutheissung des von der Beschwerdef�hrerin erhobenen Rechtsmittels konnte die Vorinstanz nicht wie angeordnet innert 14 Tagen ab Zustellung des begr�ndeten bundesgerichtlichen Urteils (13. M�rz 2012), sondern erst am 19. M�rz 2012 erneut entscheiden. Damit hat das Verfahren ohne Ber�cksichtigung des vorliegenden bundesgerichtlichen Verfahrens, rund sechs Monate in Anspruch genommen. Mit Art. 5 Ziff. 4 EMRK, der von den zust�ndigen Beh�rden einen Entscheid innert kurzer Frist verlangt, ist eine weitere Verz�gerung nicht zu vereinbaren. Die am 21. September 2011 angeordnete f�rsorgerische Freiheitsentziehung ist demnach ohne weiteres aufzuheben und es ist die Entlassung der Beschwerdef�hrerin anzuordnen, soweit sich diese �berhaupt noch in einer Anstalt befindet.
Die Beschwerde ist in diesem Sinne gutzuheissen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind keine Kosten zu erheben (Art. 66 Abs. 4 BGG). Der Kanton Basel-Stadt hat indes die Beschwerdef�hrerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren zu entsch�digen (Art. 68 Abs. 2 BGG).
Die Beschwerde wird gutgeheissen und das Urteil des Appellationsgerichts Basel-Stadt vom 19. M�rz 2012 wird aufgehoben. Die mit Entscheid des F�rsorgerates des Kantons Basel-Stadt vom 21. September 2011 angeordnete f�rsorgerische Freiheitsentziehung wird aufgehoben. Die Beschwerdef�hrerin ist unverz�glich zu entlassen, soweit sie sich zurzeit noch in einer Anstalt befindet.
Der Kanton Basel-Stadt hat die Beschwerdef�hrerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 3'000.-- zu entsch�digen.
Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin, dem F�rsorgerat des Kantons Basel-Stadt, der Abteilung Sucht des Kantons Basel-Stadt und dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 397
 Art. 90
 Art. 46
 Art. 5
 Art. 397
 Art. 397
 Art. 397
 Art. 5