Source: https://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/2950-Aend-Schulordnung-berufliche-Gymnasien
Timestamp: 2020-07-06 17:50:32+00:00

Document:
REVOSax Landesrecht Sachsen - Änd. Schulordnung berufliche Gymnasien
Vollzitat: Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus zur Änderung der Schulordnung berufliche Gymnasien vom 10. September 1998 (SächsGVBl. S. 495)
§ 62 Abs. 1 des Schulgesetzes für den Freistaat Sachsen (SchulG) vom 3. Juli 1991 (SächsGVBl. S. 213), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 29. Juni 1998 (SächsGVBl. S. 271),
§ 19 Satz 1 Nr. 3 des Gesetzes über Schulen in freier Trägerschaft (SächsFrTrSchulG) vom 4. Februar 1992 (SächsGVBl. S. 37), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 29. Juni 1998 (SächsGVBl. S. 271, 272):
Die Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus über berufliche Gymnasien im Freistaat Sachsen (Schulordnung berufliche Gymnasien – BGySO) vom 24. November 1993 (SächsGVBl. S. ll85, ber. 1994 S. 292) wird wie folgt geändert:
§ 19 Satz 1 Nr. 3 des Gesetzes über Schulen in freier Trägerschaft (SächsFrTrSchuiG) vom 4. Februar 1992 (SächsGVBl. S. 37), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 29. Juli 1998 (SächsGVBl. S. 271, 272):“.
Im dritten Teil wird die Angabe „§ 11 Fremdsprachenvoraussetzung für den Erwerb der allgemeinen Hochschulreife“ durch die Angabe „§ 11 Fremdsprachenunterricht“ ersetzt.
Der vierte Teil wird wie folgt geändert:
Im ersten Abschnitt werden die Angaben zu den §§ 14 bis 19 wie folgt gefasst:
„§ 14	Klassenarbeiten
§ 15	Klausuren, Belegarbeit
§ 16	Kurzkontrollen
§ 17	Mündliche und praktische Leistungen
§ 18	Bewertung im Fach Sport
§ 19	Hausaufgaben“.
Im dritten Abschnitt wird die Angabe „Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife֧“ durch die Angabe „Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife“ ersetzt.
Der sechste Teil wird wie folgt geändert:
Im zweiten Abschnitt wird die Angabe „§ 35 Kursangebot und Hinweise zur Kurswahl“ durch die Angabe „§ 35 Kursangebot“ ersetzt.
Im dritten Abschnitt wird die Angabe „§ 44 Zulassung zur Abiturprüfung“ durch die Angabe „§ 44 Besondere Lernleistung“ ersetzt und nach dieser Angabe die Angabe „§ 45 Zulassung zur Abiturprüfung“ angefügt.
Der vierte Abschnitt wird wie folgt gefasst:
„Vierter Abschnitt - Abiturprüfung
§ 46	Prüfungsausschuss
§ 47	Fachausschüsse
§ 48	Verfahren, Protokoll
§ 49	Schriftlicher Abiturprüfungsteil
§ 50	Mündlicher Abiturprüfungsteil
§ 51	Nachteilsausgleich
§ 52	Versäumnis, Rücktritt, Nachprüfungen
§ 53	Täuschungshandlungen und Ordnungsverstöße
§ 54	Schlusssitzung“.
Der fünfte Abschnitt wird wie folgt gefasst:
„Fünfter Abschnitt - Wiederholung
§ 55	Wiederholung einer Jahrgangsstufe
§ 56	Kurswahl bei Wiederholung“.
„Sechster Abschnitt - Abiturprüfung für Schulfremde
§ 57	Teilnehmer
§ 58	Zulassung
§ 59	Teile und Fächer der Schulfremdenprüfung
§ 60	Bewertung, Gesamtqualifikation
§ 61	Zeugnis
§ 62	Wiederholung der Schulfremdenprüfung“.
Der siebte Teil wird wie folgt gefasst:
„Siebter Teil- Schlussbestimmungen
§ 63	Inkrafttreten und Außerkrafttreten“.
(3) Den Abschluss des beruflichen Gymnasiums bildet die Abiturprüfung mit der Zuerkennung der Allgemeinen Hochschulreife.“
„(2) Nicht aufgenommen werden Schüler,
die bereits einmal an der Abiturprüfung zum Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife teilgenommen haben.“
„(3) In die Klassenstufe 11 der beruflichen Gymnasien können aufgenommen werden:
Schüler, die die Klassenstufe 10 einer Mittelschule oder einer vergleichbaren allgemeinbildenden Schule besucht haben und dort den Realschulabschluss oder einen gleich wertigen Abschluss mit mindestens dreimal der Note ,gut‘ in den Fächern Deutsch, Mathematik, der ab Klassenstufe 5 unterrichteten Fremdsprache, Physik, Chemie und Biologie erreicht haben. Jedes der übrigen genannten Fächer soll mindestens die Note ,befriedigend‘ aufweisen. Die Durchschnittsnote aller Fächer muss in der Regel besser als 2,5 sein;
Schüler mit einem Realschul- oder gleichwertigem Abschluss, die eine mindestens zweijährige Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen haben, wenn ihre Durchschnittsnote im Abschlusszeugnis für den Realschulabschluss oder den gleichwertigen Abschluss besser als 3,0 ist, wobei in den Fächern Deutsch, Mathematik und in der ab Klassenstufe 5 unterrichteten Fremdsprache keine Note schlechter als ,befriedigend‘ sein darf, und die Durchschnittsnote im Abschlusszeugnis der Berufsschule besser als 2,5 sein muss. Der erlernte Beruf soll der Fachrichtung des gewählten beruflichen Gymnasiums entsprechen.
(4) Schüler, die die Notenanforderungen nach Absatz 3 Nr. I nicht erfüllen, deren Durchschnittsnote aller Fächer jedoch besser als 3,0 ist, können auch dann in berufliche Gymnasien aufgenommen werden, wenn ihre Eignung in einem fachlich orientierten Eignungsgespräch festgestellt wird. In diesem in der Regel mindestens 20-minütigen Gespräch soll der Schüler grundlegendes Verständnis in den für die gewählte Fachrichtung des beruflichen Gymnasiums maßgeblichen Fachinhalten nachweisen. Das Eignungsgespräch stützt sich im Wesentlichen auf Inhalte der Klassenstufe 10 der Mittelschule, und zwar für die Fachrichtung Agrarwissenschaft auf das Fach Biologie, für die Fachrichtung Ernährungswissenschaft auf das Fach Chemie, für die Fachrichtung Technikwissenschaft auf das Fach Physik und für die Fachrichtung Wirtschaftswissenschaft auf das Fach Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung. Das Eignungsgespräch wird vom Schulleiter gemeinsam mit einem Lehrer durchgeführt, der das fachrichtungsbestimmende Leistungsfach unterrichtet. Über das Eignungsgespräch ist ein Protokoll zu erstellen.“
In Absatz 6 wird die Angabe „Absatz 2 und 3“ durch die Angabe „den Absätzen 3 und 4“ ersetzt.
„In dem Aufnahmeantrag ist anzugeben
die Dauer des Fremdsprachenunterrichts in den erlernten Fremdsprachen.“
Der Binnenabsatz nach Satz 1 wird aufgehoben.
In Satz 2 Nr. 3 wird die Angabe „Abs. 4 oder 5“ durch die Angabe „Abs. 5 oder 6“ ersetzt.
In Absatz 1 werden nach dem Wort „Gymnasien“ die Worte „der gleichen Fachrichtung“ eingefügt.
„Im Auswahlverfahren sind die Plätze nach folgenden Quoten zu vergeben:
75 vom Hundert an Schüler mit Realschulabschluss oder einem gleichwertigen Abschluss einer allgemeinbildenden Schule nach § 4 Abs. 3 Nr. 1 und 2 zweite Alternative sowie an Schüler nach § 4 Abs. 4;
5 vom Hundert an Härtefälle nach § 4 Abs. 5 und 6.“
In Absatz 3 Nr. 1 und 2 wird das Wort „fortzuführende“ jeweils durch die Angabe „der ab Klassenstufe 5 unterrichteten“ ersetzt.
Die Verweildauer am beruflichen Gymnasium beträgt mindestens drei, höchstens vier Jahre. Sie kann um den für die Wiederholung der nicht bestandenen Abiturprüfung erforderlichen Zeitraum von einem Jahr überschritten werden.“
In Absatz 1 wird das Wort „allgemeinen“ durch das Wort „Allgemeinen“ ersetzt.
„(2) Schüler, denen die Allgemeine Hochschulreife nicht zuerkannt wurde und die das berufliche Gymnasium verlassen, erhalten ein Abgangszeugnis, das dem von der obersten Schulaufsichtsbehörde herausgegebenen Muster entspricht.“
In Absatz 3 Nr. 5 wird das Wort „allgemeinen“ durch das Wort „Allgemeinen“ ersetzt.
In § 9 Abs. 2 Satz 1 wird das Wort „Richtung“ durch das Wort „Fachrichtung“ ersetzt.
In Absatz 1 Satz 2 wird nach dem Wort „Bescheid“ die Angabe „, bei der Aufnahme in die Klassenstufe 11 spätestens“ eingefügt.
„(2) Die Entscheidung über die Aufnahme erfolgt unter dem Vorbehalt der Vorlage des die Aufnahmevoraussetzungen nachweisenden Abschluss- oder Versetzungszeugnisses sowie der Klassenbildung am jeweiligen beruflichen Gymnasium.“
(2) Schüler erfüllen die Voraussetzung für die erste Fremdsprache, wenn sie mindestens sechs Jahre in dieser unterrichtet worden sind. In der Klassenstufe 11 ist diese Fremdsprache zu besuchen.
durch Teilnahme am Unterricht in Klassenstufe 11 auf ,Niveau fortgeführter Fremdsprachen ‘ (Niveau A), wenn sie diese Fremdsprache von Klassenstufe 7 bis 10 besucht haben, oder
durch Teilnahme am Unterricht von Klassenstufe 11 bis einschließlich Jahrgangsstufe 13 in einer vom beruflichen Gymnasium angebotenen Fremdsprache auf ,Niveau neu begonnener Fremdsprache‘ (Niveau B). Für diese Schüler ist die Abwahl der ersten Fremdsprache ab Jahrgangsstufe 12 möglich.
(4) Wer gemäß § 4 Abs. 3 Nr. 2 in das berufliche Gymnasium aufgenommen wurde, erfüllt die Voraussetzung für die zweite Fremdsprache, wenn er nach durchgehendem Besuch des Unterrichts in dieser Fremdsprache ab Klassenstufe 7 im Abschlusszeugnis der Klassenstufe 10 mindestens die Note ,ausreichend‘ erreicht hat.“
In § 12 Abs. 2 Nr. 1 wird das Wort „allgemeinbildenden“ gestrichen.
In Absatz 1 Satz 2 wird die Zahl „49“ durch die Zahl „50“ ersetzt.
In Absatz 2 Nr. 1 werden nach dem Wort „Klausuren“ die Worte „und einer Belegarbeit“ eingefügt.
„(3) Die Gewichtung der in Absatz 2 Nr. 1 und 2 genannten beiden Teilbewertungen liegt im pädagogischen Ermessen des Lehrers. Im Regelfall soll beiden Teilbewertungen das gleiche Gewicht zukommen. Die Festlegung von Kriterien für die Ermittlung der Teilbewertungen ist Aufgabe der Fachkonferenz. Der Lehrer gibt zu Beginn des Schuljahres und des Kurshalbjahres die Gewichtung der einzelnen Leistungsnachweise den Schülern bekannt.“
„(4) Über die Leistungen der Schüler führt der Lehrer regelmäßig Aufzeichnungen.“
Die§§ 14 bis 19 erhalten folgende Fassung:
(7) Schüler, die in der fortgeführten Fremdsprache nicht sechs Jahre kontinuierlichen Unterricht nachweisen und diese Fremdsprache weder als erstes noch als drittes Prüfungsfach wählen, müssen in diesem Fach an der schriftlichen Abiturprüfung teilnehmen. Absatz 5 Sa.tz 2 gilt entsprechend.
Hausaufgaben sind so vorzubereiten und zu stellen, dass der Schüler sie ohne außerschulische Hilfe in angemessener Zeit bewältigen kann. Der Lehrer ist verpflichtet, die tägliche Gesamtbelastung des Schülers angemessen zu berücksichtigen. Hausaufgaben werden in der Regel im Unterricht besprochen und zumindest stichprobenweise überprüft. Die Ferien sind von den Hausaufgaben freizuhalten.“
In § 20 Abs. 3 werden die Worte „schulischen Leistungsermittlungen wie“ gestrichen.
(2) Stellt der Lehrer eine Täuschungshandlung fest, muss der Schüler das Anfertigen des Leistungsnachweises abbrechen. Der Leistungsnachweis wird mit der Note ,ungenügend‘ unter Angabe des Grundes bewertet.“
In Absatz 1 Satz 2 werden nach dem Wort „Klassenlehrer“ die Worte „oder Tutor“ eingefügt.
„(4) Schüler, die durch ihr Verhalten die Anfertigung eines schriftlichen Leistungsnachweises stören, werden von der weiteren Teilnahme ausgeschlossen. Bei Ausschluss von einem schriftlichen Leistungsnachweis wird dieser mit ‚ungenügend‘ bewertet.“
„(1) Versäumt ein Schüler eine Klassenarbeit oder eine Klausur und hat der Schüler dieses Versäumnis nicht zu vertreten, entscheidet der Lehrer, ob und zu welchem Termin diese Leistung nachzuholen ist.“
20.	§ 26 wird wie folgt geändert:
In Absatz 1 werden die Worte „für ihre“ durch die Worte „über alle“ und das Wort „Zeugnis“ durch das Wort „Jahreszeugnis“ ersetzt.
In Absatz 3 werden die Worte „für jedes“ durch die Worte „nach jedem“ ersetzt.
Absatz 5 Satz 1 wird gestrichen. d) Absatz 6 erhält folgende Fassung:
„(6) Alle Zeugnisse müssen den von der obersten Schulaufsichtsbehörde herausgegebenen Mustern entsprechen.“
(1) Im Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife werden die Leistungen der Jahrgangsstufen 12 und 13, die Ergebnisse der Abiturprüfung und die erreichte Durchschnittsnote ausgewiesen.
(2) Die Noten der am Ende der Klassenstufe 11 abgeschlossenen Fächer werden in das Zeugnis aufgenommen, ohne in die Durchschnittsnote einzugehen.“
„(2) Ein Ausgleich von Noten verschiedener Fächer ist mit Ausnahme der Fächer Deutsch, Mathematik und fortgeführter Fremdsprache möglich. In den Fächern Geschichte/Gemeinschaftskunde, Physik, Chemie, Biologie und zusätzlich für die beruflichen Gymnasien der Fachrichtung
Wirtschaftswissenschaft im Fach Betriebswirtschaftslehre kann die Note ,mangelhaft‘ höchstens einmal durch die Note ,gut‘ oder ,sehr gut‘ in einem dieser Fächer ausgeglichen werden. In den Fächern, die nicht in Satz 2 genannt werden, kann die Note ,mangelhaft‘ höchstens einmal durch die Note ,gut‘ oder ,sehr gut‘ in einem anderen Fach ausgeglichen werden.“
In Absatz 3 Satz 1 wird die Angabe „Absatz 1 bis 3“ durch die Angabe „Absätzen 1 und 2“ ersetzt.
In Absatz 1 wird das Wort „allgemeinbildenden“ gestrichen.
In Absatz 2 Satz 4 wird das Wort „Versetzung“ durch das Wort „Versetzungsentscheidung“ ersetzt.
„(2) Grundkurse führen in grundlegende Sachverhalte, Problemkomplexe und Strukturen eines Faches ein. Es werden wesentliche Arbeitsmethoden vermittelt und Zusammenhänge im Fach sowie über dessen Grenzen hinaus in exemplarischer Form erkennbar gemacht.“
„(3) Leistungskurse vermitteln eine exemplarisch vertiefte wissenschaftspropädeutische Ausbildung im fachübergreifenden Zusammenhang. Sie sind auf die Verdeutlichung der Komplexität und des Aspektreichtums des Faches sowie auf eine vertiefte Beherrschung der fachlichen Arbeitsmittel und -methoden mit dem Ziel der selbständigen Anwendung, Übertragung und theoretischen Reflexion gerichtet. Die fachrichtungsbestimmenden Leistungskurse dienen in besonderer Weise einer berufsfeldbezogenen Schwerpunktsetzung.“
„(4) In besonderen Ausnahmefallen können mit Genehmigung der obersten Schulaufsichtsbehörde Leistungskurse auch durch Zusatzkurse zu den Grundkursen gebildet werden.“
§ 33 Abs. I Satz 2 erhält folgende Fassung:
„Außerdem steht er den Erziehungsberechtigten und Lehrern als Berater zur Verfügung.“
gesellschaftswissenschaftliches Aufgabenfeld (Aufgabenfeld Il) für alle Fachrichtungen mit dem Fach Geschichte/Gemeinschaftskunde sowie
mathematisch-naturwissenschaftlich-technisches Aufgabenfeld (Aufgabenfeld Ill) für alle Fachrichtungen mit dem Fach Mathematik sowie
für die Fachrichtung Technikwissenschaft mit den Fächern Technik, Physik, Chemie, Biologie und Informatik und
für die Fachrichtung Wirtschaftswissenschaft das Fach Kaufmännische Präsentation. Nicht verbindlich zu belegende Fächer des Pflichtbereichs können als Wahlfächer belegt werden.“
Kursangebot“.
Das Wort „Richtungen“ wird durch das Wort „Fachrichtungen“ ersetzt.
Vor dem Wort „Stundentafel“ wird das Wort „jeweiligen“ eingefügt.
„(1) In den vier Kurshalbjahren der Jahrgangsstufen 12 und 13 sind mindestens 25 Grundkurse zu besuchen.“
„(3) Folgende Grundkurse sind verbindlich zu besuchen, sofern die Fächer nicht als Leistungsfächer belegt wurden:
im Fach Religion oder im Fach Ethik die vier Grundk urse der Jahrgangsstufen 12 und 13;
der Fachrichtung Wirtschaftswissenschaft in einem der Fächer Physik, Chemie oder Biologie die vier Grundkurse der Jahrgangsstufen 12 und 13.“
„(4) Abhängig von der Fachrichtung und der Teilnahmeverpflichtung an der Fremdsprache wählt der Schüler noch ein weiteres Fach aus dem Pflichtbereich, das in den vier Grundkursen der Jahrgangsstufen 12 und 13 zu besuchen ist:
für die Fachrichtung Wirtschaftswissenschaft die erste oder zweite Fremdsprache, Informatik oder Wirtschaftsgeographie.“
§ 37 erhält folgende Fassung:
für die Fachrichtung Technikwissenschaft das Fach Technik in einem der Schwerpunkte Bautechnik, Datenverarbeitungstechnik, Elektrotechnik oder Maschinenbautechnik (Aufgabenfeld III);
für die Fachrichtung Wirtschaftswissenschaft das Fach Volks- und Betriebswirtschaftslehre mit Wirtschaftlichem Rechnungswesen (Aufgabenfeld II);
(2) Eine Fremdsprache kann als Leistungsfach nur gewählt werden, wenn der Schüler diese bereits in Klassenstufe 11 auf Niveau A erfolgreich besucht hat.“
„(1) Der Schulleiter unterbreitet das Kursangebot für die Qualifikationsphase, in dessen Rahmen die Schüler das erste Leistungsfach und die Grundkurse wählen. Leistungskurse und die Grundkurse des dritten und vierten Prüfungsfaches werden für die gesamte Qualifikationsphase gewählt. Im Übrigen werden die Grundkurse in der Regel für eine Jahrgangsstufe gewählt. In der Jahrgangsstufe 13 können nur solche Grundkurse gewählt werden, die bereits in Jahrgangsstufe 12 belegt wurden. Durch die Wahl eines Grund- oder Leistungskurses in einem bestimmten Fach erwirbt der Schüler keinen Anspruch auf Einrichtung dieses Kurses.“
„(2) Das erste Leistungsfach und die Grundkurse für das Fach Sport sind spätestens vier Wochen vor Ende des Unterrichts in der Klassenstufe 11 zu wählen. Die Grundkursfächer außer Sport werden jeweils spätestens vier Wochen vor Ende des Unterrichts in der Klassenstufe 11 oder Jahrgangsstufe 12 gewählt. Nach Durchführung der Kurswahllegt der Schulleiter die Kurse fest.“
In Absatz 3 Satz 1 wird die Angabe „, bei Leistungskursen nur im ersten Schulhalbjahr der Jahrgangsstufe 12“ gestrichen.
In Absatz 1 werden die Worte „des Abiturs“ gestrichen.
In Absatz 2 wird das Wort „allgemeine“ durch das Wort „Allgemeine“ ersetzt.
„(1) Jeder Schüler bringt die Leistungen von 22 Grundkursen in einfacher Wertung in die Gesamtqualifikation ein, von denen höchsten fünf Grundkurse mit weniger als fünf Punkten benotet sein dürfen.
einen Grundkurs Religion oder Ethik, sofern diese Fächer an der Schule angeboten werden;
für die anderen Fachrichtungen zwei Grundkurse im Fach Wirtschaftslehre/Recht.“
In Absatz 3 Satz 2 wird das Wort „angerechnet“ durch das Wort „eingebracht“ ersetzt. c) Absatz 4 wird aufgehoben.
In § 41 Abs. 1 Nr. 1 und 2 wird das Wort „Ergebnisse“ jeweils durch das Wort „Leistungen“ ersetzt.
Der Abiturprüfungsbereich, der aus den Abiturprüfungen und dem Kurshalbjahr 13/II in den vier Abiturprüfungsfächern besteht, wird ohne Einbringung einer besonderen Lernleistung wie folgt in die Gesamtqualifikation eingebracht:
(5) Die Allgemeine Hochschulreife wird nicht zuerkannt, wenn in der Abiturprüfung die Leistung in einem Fach mit null Punkten bewertet wurde.“
für das vierte Prüfungsfach spätestens am Ende der ersten Schulwoche des Kurshalbjahres 13/II. Zu dem in Satz 2 Nr. 1 genannten Termin legt der Schüler auch fest, ob er eine besondere Lernleistung in die Gesamtqualifikation einbringen wird.
(4) Die Abiturprüfung findet im zweiten Halbjahr der Jahrgangsstufe 13 statt. Die Termine werden durch die oberste Schulaufsichtsbehörde festgelegt. Spätestens zu Beginn der zweiten Schulwoche des Kurshalbjahres 13/II muss sich der Schüler beim Schulleiter zur Teilnahme an der Abiturprüfung melden.
(5) Deutsch oder eine Fremdsprache ist verbindliches Prüfungsfach. Schüler, die das Fach Deutsch nicht als schriftliches Prüfungsfach wählen, nehmen an der schriftlichen Abiturprüfung im Fach Deutsch als Grundkursfach teil. Die Prüfungsarbeit zählt für diese Schüler im Kurshalbjahr 13/Il als zusätzliche Klausur, die doppelt gewertet wird.
(3) Für die Korrektur und Bewertung der besonderen Lernleistung gilt § 49, für die Durchführung des Kolloquiums § 50 entsprechend. Bei der Bewertung der besonderen Lernleistung zählt die Dokumentation zweifach und das Kolloquium einfach. Enthält die besondere Lernleistung fachpraktische Anteile oder erwächst sie aus der Teilnahme an einem Leistungswettbewerb, so gehen fachpraktischer Anteil oder Wettbewerbsergebnis, schriftliche Leistung und mündliche Leistung zu gleichen Teilen in die Gesamtbewertung ein.“
Nach § 44 wird folgender § 45 eingefügt:
die erforderliche Punktzahl der in die Gesamtqualifikation einzubringenden Grund- und Leistungskurse erreicht hat oder unter Einschluss der Kursergebnisse im Kurshalbjahr 13/Il erreichen kann.
(3) Jeder zur Abiturprüfung zugelassene Schüler nimmt am schriftlichen Prüfungsteil teil. Die Teilnahme an der mündlichen Prüfung ist nur -möglich, wenn aufgrund der Ergebnisse der schriftlichen Prüfung die Mindestqualifikation rechnerisch noch erreicht werden kann.
(4) Werden die Zulassungsvoraussetzungen gemäß Absatz 2 oder gemäß Absatz 3 Satz 2 nicht erfüllt, gilt die hieraus folgende Nichtzulassung als Nichtzuerkennung der Allgemeinen Hochschulreife. Dies ist dem Schüler unter Angabe der Gründe schriftlich mitzuteilen.“
„(1) Zur Durchführung der Abiturprüfung wird an jeder Schule ein Prüfungsausschuss gebildet. Diesem gehören an
als Stellvertreter d.es Vorsitzenden der Schulleiter oder dessen Stellvertreter,
alle Lehrer, die in den Fächern der schriftlichen und mündlichen Prüfung Unterricht erteilt haben. Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses kann weitere Lehrkräfte oder andere geeignete Personen in den Prüfungsausschuss berufen, soweit dies insbesondere für die Durchführung der mündlichen Prüfung erforderlich ist.“
„(2) Der Prüfungsausschuss hat insbesondere folgende Aufgaben:
(3) Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses ist für die ordnungsgemäße Durchführung der Abiturprüfung verantwortlich.“
Die bisherigen Absätze 2 bis 5 werden Absätze 4 bis 7.
„(8) Über die Verhandlungen des Prüfungsausschusses wird ein Protokoll geführt, das vom Vorsitzenden und dem protokollführenden Mitglied des Prüfungsausschusses zu unterschreiben ist.“
Die §§ 47 bis 51 erhalten folgende Fassung:
(1) Für jedes Abiturprüfungsfach werden an den beruflichen Gymnasien eine oder bei Bedarf mehrere Fachausschüsse gebildet. Der Fachausschuss entscheidet über die Aufgabenstellung in der mündlichen Prüfung auf der Grundlage der vom Kursfachlehrer unterbreiteten Aufgabenvorschläge und führt die mündliche Prüfung durch.
(4) Ist der Vorsitzende des Prüfungsausschusses der Auffassung, dass ein Beschluss des Fachausschusses gegen Rechts- oder Verwaltungsvorschritten verstößt, muss er ihn beanstanden und die Entscheidung der oberen Schulaufsichtsbehörde herbeiführen.
(4) Die Ergebnisse der schriftlichen Prüfung werden den Schülern einzeln frühestens zehn Tage, spätestens sieben Tage vor Beginn der mündlichen Prüfung bekannt gegeben.
(1) Jeder Schüler wird in dem von ihm gewählten Fach von einem Fachausschuss mündlich geprüft. In einem schriftlichen Prüfungsfach findet zusätzlich eine mündliche Prüfung statt, wenn die Leistung des Prüfungsteilnehmers in diesem Fach mit null Punkten bewertet wurde. Der Prüfungsteilnehmer ist in diesem Fall bei Bekanntgabe der Ergebnisse der schriftlichen Prüfung entsprechend zu unterrichten. Er kann ferner auch in den Fächern seiner schriftlichen Prüfung mündlich geprüft werden
nach Festlegung durch den Prüfungsausschuss, die insbesondere bei erheblichen Abweichungen (sechs und mehr Punkte) zwischen den Ergebnissen der schriftlichen Prüfung und den Leistungen in den vier Kurshalbjahren I2/I bis 13/II erfolgt.
(7) Wird ein Schüler in einem Fach schriftlich und mündlich geprüft, ergibt sich die Prüfungsnote aus Anlage 2, sofern er eine besondere Lernleistung in die Gesamtqualifikation einbringt, aus Anlage 3.“
Nach § 50 wird folgender neuer § 51 eingefügt:
(1) Im Prüfungsverfahren sind die besonderen Belange behinderter Schüler zu berücksichtigen.
(3) Die oberste Schulaufsichtsbehörde legt geeignete Maßnahmen hinsichtlich Organisation und Gestaltung der Prüfung fest, die die Belange des behinderten Schülers berücksichtigen, jedoch die Prüfungsanforderungen qualitativ nicht verändern.“
Der bisherige § 51 wird § 52.
Der neue § 52 wird wie folgt geändert:
Versäumnis, Rücktritt, Nachprüfungen“
In Absatz 1 Satz 4 werden die Worte „Vorsitzende des Prüfungsausschusses“ durch das Wort „Prüfungsausschuss“ ersetzt.
„(4) Sofern ein wichtiger Grund für das Versäumnis der Prüfung insgesamt oder in einzelnen Teilen vorliegt, kann der Schüler die Abiturprüfung oder die nicht abgelegten Teile der Prüfung am festgelegten Nachprüfungstermin nachholen. Die Entscheidung darüber trifft der Vorsitzende des Prüfungsausschusses. Kann ein Schüler aus wichtigem Grund diesen Termin nicht wahrnehmen, kann er die Abiturprüfung im folgenden Jahr nach erfolgter Wiederholung der Jahrgangsstufe 13 nachholen.“
Der bisherige § 52 wird aufgehoben.
Nach § 52 wird die bisherige Überschrift des fünften Abschnitts
Wiederholung, Entlassung“
Nach §52 werden folgende §§ 53 und 54 eingefügt:
(5) Behindert ein Schüler durch sein Verhalten eine Prüfung so, das es nicht möglich ist, diese ordnungsgemäß durchzuführen, wird er von dieser Prüfung ausgeschlossen und erhält null Punkte. Die Entscheidung trifft bei der schriftlichen Prüfung der Vorsitzende des Prüfungsausschusses, bei der mündlichen Prüfung der Vorsitzende des Fachausschusses. Absatz 1 gilt entsprechend.
(2) Die Nichtzuerkennung der Allgemeinen Hochschulreife ist dem Schüler unter Angabe der Gründe unverzüglich in einem schriftlichen Bescheid mitzuteilen.“
Nach dem neuen § 54 wird die Überschrift des fünften Abschnitts wie folgt eingefügt:
Wiederholung“.
Der bisherige § 53 wird § 55.
Der neue § 55 wird wie folgt geändert:
Wiederholung einer Jahrgangsstufe“.
In Absatz 2 wird die Angabe „§ 44 Abs. 2“ durch die Angabe „§ 45 Abs. 2“ ersetzt.
Nach Absatz 2 werden folgende Absätze 3 und 4 angefügt:„
(4) Schüler, bei denen bereits am Ende des Kurshalbjahres 13/I feststeht oder zu erwarten ist, dass sie die Zulassungsvoraussetzungen zur schriftlichen Prüfung nach § 45 Abs. 2 nicht erfüllen werden, können auf Antrag und mit Zustimmung des Schulleiters die Kurshalbjahre 12111 und 1311 wiederholen, ·wenn nicht bereits die Jahrgangsstufe 12 wiederholt wurde. Ist eine Wiederholung nicht möglich, gilt dies als Nichtzuerkennung der Allgemeinen Hochschulreife.“
Der bisherige § 54 wird aufgehoben.
Die bisherigen §§ 55 bis 62 werden §§ 56 bis 63.
Der neue § 57 wird wie folgt geändert:
Das Wort „allgemeinen“ wird durch das Wort „Allgemeinen“ ersetzt.
Nach dem Wort „Abiturprüfung“ werden die Worte „am beruflichen Gymnasium“ eingefügt.
Der neue § 58 wird wie folgt geändert:
In Nummer 1 wird nach dem Wort „vollendet“ das Wort „hat“ eingefügt.
nicht bereits zweimal die Zuerkennung der Allgemeinen Hochschulreife versagt bekam.“
„(2) Die Zulassung setzt in der Regel ferner voraus, dass der Bewerber in dem der Prüfung vorangegangenen Jahr nicht Schüler eines öffentlichen oder staatlich anerkannten Gymnasiums war.“
In Satz 1 wird das Wort „Jahr“ durch das Wort „Kalenderjahr“ ersetzt.
In Satz 3 Nr. 6 ist die Angabe „§ 58“ durch „§ 59“ zu ersetzen.
Der neue § 59 wird wie folgt geändert:
In Absatz 2 wird die Angabe „Englisch, eine weitere Fremdsprache, Geschichte“ durch die Angabe „zwei Fremdsprachen gemäß § 11 Abs. 1 Satz 2, Geschichte/Gemeinschaftskunde“ ersetzt.
Pflichtleistungsfach der jeweiligen Fachrichtung gemäß § 37 Abs. 1 Satz 3;“
Geschichte/Gemeinschaftskunde oder eine Naturwissenschaft.“
„Neben dem Pflichtleistungsfach ist Deutsch oder Mathematik oder eine Fremdsprache/Niveau A als Leistungsfach zu benennen.“
„Die Teilnahme an der mündlichen Prüfung ist nur möglich, wenn der schriftliche Abiturprüfungsteil nach § 60 Abs. 3 bestanden wurde.“
Im neuen § 60 Abs. 2 wird das Wort „allgemeine“ durch das Wort „Allgemeine“ ersetzt.
Im neuen § 61 Abs. 1 wird das Wort „allgemeinen“ durch das Wort „Allgemeinen“ ersetzt.
Der neue § 62 erhält folgende Fassung:
Schulfremde, denen die Allgemeine Hochschulreife nicht zuerkannt wurde, können, sofern die Zulassungsbedingungen erfüllt sind, die Prüfung im folgenden Kalenderjahr einmal wiederholen.“
Die Bezeichnung der Anlage 1 wird wie folgt gefasst:
„Anlage 1 (zu § 39 Abs. 3)“.
Die Bezeichnung der Anlage 2 wird wie folgt gefasst:
„Anlage 2 (zu § 50 Abs. 7)“.
Neufassung der Schulordnung berufliche Gymnasien
Das Staatsministerium für Kultus kann den Wortlaut der Schulordnung berufliche Gymnasien in der vom lokrafttreten dieser Verordnung an geltenden Fassung im Sächsischen Gesetz- und Verordnungsblatt bekannt machen.
Diese Verordnung tritt mit Wirkung vom 1. August 1998 in Kraft.
Für Schüler an beruflichen Gymnasien und Schulfremde, die im Schuljahr 1998/1999 oder 1999/2000 erstmalig die Abiturprüfung ablegen oder diese wiederholen, gilt die Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus über berufliche Gymnasien im Freistaat Sachsen (Schulordnung berufliche Gymnasien- BGySO) vom 24. November 1993 (SächsGVBl. S.1185, ber. 1994 S. 292) bis zum Ende ihrer Ausbildung weiter.
Dresden, den 10. September 1998
SächsGVBl. 1998 Nr. 18, S. 495
Quelle: REVOSax http://www.revosax.sachsen.de/vorschrift/2950-Aend-Schulordnung-berufliche-Gymnasien Stand vom 06.07.2020

References: § 62

§ 19

§ 19

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18

§ 19

§ 46

§ 47

§ 48

§ 49

§ 50

§ 51

§ 52

§ 53

§ 54

§ 55

§ 56

§ 57

§ 58

§ 59

§ 60

§ 61

§ 62

§ 63
 § 4
 § 4
 § 4
 § 9
 § 4
 § 12
 § 20
	§ 26

§ 33

§ 37
 § 41
 § 49
 § 50
 § 44
 § 45
 § 50
 § 51
 § 51
 § 52
 § 52
 § 52
 § 52
 §52
 § 54
 § 53
 § 55
 § 55
 § 45
 § 54
 § 57
 § 58
 § 59
 § 11
 § 37
 § 60
 § 60
 § 61
 § 62
 § 39
 § 50