Source: https://www.kgs-atsch.de/schulprogramm/leistungskonzept/
Timestamp: 2019-07-22 07:33:23+00:00

Document:
Leistungskonzept - kgsatschs Webseite!
Leistungskonzept der KGS Atsch
2.1 Leistungsbewertung ohne Noten in Klasse 1 und 2
2.2 Überprüfung individueller Lernfortschritte
2.3 Heranführung an die Noten
2.4 Leistungsbewertung mit Noten in Klasse 3 und 4
3. Leistungsbewertung und Notenstufen
4. Dokumentation des Sozial- und Arbeitsverhaltens und der Leistungsbewertung in den
4.1 Sozial- und Arbeitsverhalten
4.4 Sachunterricht
4.9 Sport / Schwimmen
5. Lern- und Förderempfehlungen, Förderpläne
6. Notengebung in Klasse 4 für zieldifferent unterrichtete Schüler im
Gemeinsamen Lernen (GL)
Ziel unseres Leistungskonzepts ist es, einheitliche Standards zur Leistungsbewertung in allen Fächern festzulegen, an denen sich alle Lehrkräfte der KGS Atsch orientieren. Wir sehen allerdings auch, dass es Situationen innerhalb einer Lerngruppe geben kann, die ein geringfügiges Abweichen von diesen Standards sinnvoll und erforderlich machen.
Grundlage für unsere Arbeit sind die Vorgaben der Richtlinien und Lehrpläne des Landes NRW.
Leistungen werden nicht nur festgestellt und bewertet. Aus allen Leistungsbewertungen
ergeben sich auch Fördermöglichkeiten bei Lernschwierigkeiten und Anregungen und Zusatzangebote für lernstarke Kinder.
Mit den Kindern und Eltern werden die Beurteilungskriterien besprochen. Alle Ergebnisse und die eigenen Anstrengungen fließen in die Zeugnisnoten ein. Die Note ergibt sich nicht durch das arithmetische Mittel der Klassenarbeitsnoten, sondern alle Arbeitsdokumente werden berücksichtigt: Lernzielkontrollen, Gruppenarbeiten, Berichte, Sammlungen, Heftgestaltung, Beobachtungen des Lernverhaltens, der Eigenaktivität beim Arbeiten und beim Finden der Lösungswege, z. B. Nachschlagen, Experte werden, Präsentieren etc..
Der Lernerfolg wird gemessen an den Zielsetzungen des Unterrichtes mit den geforderten Kompetenzen; die Lehrkraft würdigt den individuellen Fortschritt des Kindes.
Als Grundlage der Elternberatung dienen Beobachtungen, Lernentwicklungsberichte in Tabellenform, Lernzielkontrollen und in Kl. 3 und 4 die benoteten Klassenarbeiten.
„Kinder an schulische Leistungsanforderungen und den produktiven Umgang mit der eigenen Leistungsfähigkeit heranzuführen, ist eine wesentliche Aufgabe der Grundschule“ (Richtlinien 2008, Kap. 6.1). In der Schule wird Leistung im Zusammenhang mit verschiedenen geistigen und körperlichen Aktivitäten gefordert und gefördert.
Um die Leistungsfähigkeit und -bereitschaft der Kinder zu stär­ken, muss die Grundschule die Lernsituation so differenziert gestalten, dass alle Kinder tat­sächlich etwas leisten können, dass sie Erfolg haben und Vertrauen in ihre eige­nen Fähigkeiten gewinnen können.
Deshalb geht der Unterricht an der KGS Atsch stets von den individuellen Voraussetzungen der Kinder aus und richtet sich nach folgenden Grundsätzen:
Die Kinder arbeiten in einem positiven Lern- und Leistungsklima.
Den unterschiedlichen Voraussetzungen der Kinder wird durch Differenzie­rungsmaßnahmen Rechnung getragen.
Für die Kinder wird didaktisches Lehr- und Lernmaterial bereitgestellt und eigenverantwortliches und selbstständiges Lernen gefördert.
Die Kinder werden ermutigt, die eigenen Fähigkeiten zu erkennen, sich selbstständig Ziele zu setzen und eigene Lernwege zu gehen.
Die Kinder bauen Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten durch Lob und Anerkennung der erbrachten Leistung auf.
Bei der Leistungsbewertung sind drei Bereiche zu berücksichtigen:
individuelle Lernentwicklung / Lernfortschritte
Ergebnisse zur Lernentwicklung (z.B. in Lernstandsüberprüfungen)
Anstrengungsbereitschaft des Kindes
In die Bewertung fließt jegliche schriftliche, mündliche und praktische Leistung der Schülerinnen und Schüler mit ein.
Grundlage ist § 5 AO-GS:
„In der Schuleingangsphase werden die Leistungen der Schülerinnen und Schüler
ohne Noten bewertet, …“.
Für unsere Schule hat die Schulkonferenz am 26. 03. 2012 beschlossen, dass aufgrund der Änderung der AO-GS vom 18. 02. 2012 an der Schule die Zeugnisse am Ende von Klasse 2 bei der Versetzung in Klasse 3 ohne Noten ausgestellt werden. Ab dem ersten Halbjahreszeugnis in Klasse 3 sollen die Beurteilungen durch Noten ergänzt werden. In der gleichen Schulkonferenz wurde die Einführung von kompetenzorientierten Kriterienzeugnissen (siehe Punkt 4) für die Klassen 1, 2 und 3 beschlossen.
Im Rahmen einer individuellen Leistungsbewertung wird dargelegt, mit welchen sozialen und kognitiven Voraussetzungen das Kind in der Schule begonnen hat, welche Lernkompetenzen es gezeigt hat und welche Fortschritte es im Laufe des ersten bzw. des zweiten Schuljahres gemacht hat. In den Beobachtungsbögen (siehe Punkt 4) und den daraus resultierenden Aussagen der Kriterienzeugnisse sind sowohl Fortschritte und außergewöhnliche Stärken des Kindes als auch besondere Schwierigkeiten und Defizite dokumentiert. Sie werden mindestens zu jedem Quartal geführt.
Der individuelle Lernfortschritt wird ständig beobachtet:
- durch Beiträge zum Unterricht
- durch Erfüllung von Arbeitsaufträgen (schriftlich und praktisch)
- durch explizite Leistungsüberprüfungen schriftlicher Art, die nicht benotet werden, sondern pädagogische Kommentare enthalten
- durch kontinuierliche Kontrolle von Heften und Mappen
- durch Arbeit mit Kleingruppen (lesen, Arbeit mit mathematischem Material, Knobelaufgaben....)
- durch Begutachtung von Gruppenarbeiten
Bei der Heranführung an Noten bemühen wir uns, den Kindern zu vermitteln, dass eine Note keine Aussage über die Person, sondern eine Leistungsbeurteilung zu dem betreffenden Leistungsinhalt bedeutet.
Auch eine Note gibt wie verbale Kommentare Auskunft darüber, ob ein bestimmter Inhalt bereits verinnerlicht oder individuell vertieft werden muss.
Für die Bewertung mit Noten gelten die Aussagen in § 48 Schulgesetz (Festlegung der Notenstufen) und wiederum der § 5 AO-GS, die beinhalten, dass in den Klassen 3 und 4 die Leistungen mit Noten bewertet werden müssen.
Die Notengebung basiert auf den Ergebnissen der Lernstandsüberprüfungen, der Anstrengungsbereitschaft und den individuellen Lernfortschritten des Kindes.
Auch in diesen beiden Klassenstufen findet die Dokumentation der Fortschritte, Stärken, Schwierigkeiten und Defizite in Beobachtungsbögen statt, in Klasse 3 ebenfalls in Kriterienzeugnissen, in Klasse 4 in Notenzeugnissen.
Die Notenfindung erfolgt über die Bewertungsangaben „voll“, „größtenteils“, „teilweise“ und „kaum“ zu den Kompetenzen in den Kriterienzeugnissen. Darauf wird der verabredete Bewertungsschlüssel zur Notenfindung angewendet.
In den Klassen 3 und 4 werden nur die schriftlichen Arbeiten in Mathematik und Deutsch mit den Notenstufen gemäß § 48 Abs. 3 SchulG versehen. In den anderen Fächern können schriftliche Lernzielkontrollen durchgeführt werden.
Es sollen ggf. beratende, förderliche und ermutigende Hinweise ergänzend zu einer Note / Punktbewertung gegeben werden.
Gemessen an der Gesamtpunktzahl einer schriftlichen Arbeit gilt an der KGS Atsch folgende Bewertung für erreichte Punkte:
sehr gut: 100% - 95% mangelhaft: 49% - 25%
gut: 94% - 85% ungenügend: 25% - 0%
befriedigend: 84% - 65%
ausreichend: 64% - 50%
Diese Note muss bei ungenügender Leistung auf dem Zeugnis gegeben werden. Bei einer Lernstandsüberprüfung / Klassenarbeit liegt es im pädagogischen Ermessen, ob diese Note geschrieben wird.
Falls die Note nicht notiert wird, werden die Eltern informiert, über diese Information wird eine Aktennotiz gefertigt.
§ 48 Abs. 3 des Schulgesetzes NRW regelt die zu vergebenden Noten und deren
Bedeutung bei der Bewertung von Leistungen:
Die Note „ gut“ soll erteilt werden, wenn die Leistung den Anforderungen voll entspricht.
Die Note „ausreichend“ soll erteilt werden, wenn die Leistung zwar Mängel aufweist, aber im Ganzen den Anforderungen entspricht.
Die Schüler erhalten eine kindgemäße Übersicht nachstehender Art:
4. Dokumentation des Sozial- und Arbeitsverhaltens und der Leistungsbewertung in den Fächern
Um eine Dokumentation der Schülerleistungen zu gewährleisten, setzen wir für alle Bereiche Beobachtungsbögen (siehe Sozial- und Arbeitsverhalten) ein, die kontinuierlich fortgeführt werden. Sie orientieren sich an den Kompetenzen der Kriterienzeugnisse unserer Schule.
Die Kompetenzangaben sind so zu lesen, dass vor jeder Kompetenz zu ergänzen ist „die Schülerin / der Schüler“.
Exemplarisch für die Beobachtung des Sozial- und Arbeitsverhaltens sind nachfolgend die Bögen für Klasse 2 eingefügt. Die Kompetenzen unterscheiden sich in den verschiedenen Jahrgängen nicht grundlegend. Die Beobachtungsbögen zu den Fächern sind entsprechend aufgebaut:
Beobachtungsbogen Sozialverhalten 2. Schulbesuchsjahr
bis Osterf.
bis Sommerf.
hält sich an Vereinbarungen und Regeln.
übernimmt Verantwortung für Aufgaben und Pflichten der Klassengemeinschaft.
geht mit Konflikten angemessen um.
ist in der Lage, sich mit der Kritik an der eigenen Person auseinanderzusetzen.
äußert Kritik fair und sachgerecht
begegnet anderen Menschen mit Respekt und Höflichkeit.
ist bereit von anderen zu lernen, Hilfen bereitwillig anzunehmen und auch anzubieten.
arbeitet mit einem Partner zusammen.
bringt sich angemessen in eine Gruppe ein.
Beobachtungsbogen Arbeitsverhalten 2. Schulbesuchsjahr
arbeitet konzentriert.
arbeitet ausdauernd.
ist bereit sich anzustrengen.
bearbeitet zusätzliche Aufgaben.
beteiligt sich am Unterricht aufmerksam und interessiert.
bringt Vorwissen und eigene Ideen ein.
lässt sich durch auftauchende Schwierigkeiten nicht entmutigen und holt sich geeignete Unterstützung.
achtet darauf, dass die Lern- und Arbeitsmaterialien vollzählig und einsatzbereit sind.
hält Absprachen ein.
erledigt Arbeitsaufträge vollständig.
erledigt seine schriftlichen Arbeiten strukturiert, sorgfältig und ansprechend.
fertigt seine Hausaufgaben zuverlässig und vollständig an.
verschafft sich eigenständig Informationen und kann diese werten.
setzt vorgegebene Aufgabenstellungen selbstständig um.
überprüft Arbeitsschritte und Ergebnisse selbstständig.
korrigiert Mängel und Fehler.
4.2. Deutsch
Diese Informationen werden zur Zeit überarbeitet.
Die Leistungsbewertung im Bereich „Mathematik“ orientiert sich an den Kompetenz-erwartungen am Ende der Schuleingangsphase und am Ende der Klasse 4. Grundlage zur Bewertung sind Diagnosetests und Klassenarbeiten zur Bewertung herangezogen. Pro Halbjahr werden mindestens drei Lernzielkontrollen durchgeführt.
Fortlaufende Beobachtungen und Dokumentation der Beobachtungen
Fachspezifische Bewertungsgrundlagen sind
Richtigkeit von Ergebnissen und
Fähigkeit zum Anwenden von Mathematik bei lebensweltlichen Aufgaben
Die Lernzielkontrollen enthalten Aufgaben in drei Anforderungsstufen (Wiederholung-Anwendung-Transfer). Sie unterscheiden sich vor allem qualitativ, d.h. sie stellen unterschiedliche Denkanforderungen an die Kinder.
Zeitumfang: Langsameren Kindern kann mehr
Zeit gewährt werden. Dies fließt dann nicht in
die Benotung ein, wird aber durch eine
Bemerkung unter der Note dokumentiert.
erfasst den Zahlenraum bis 20 / bis 100.
löst Additionsaufgaben.
löst Subtraktionsaufgaben.
löst Kopfrechenaufgaben.
beherrscht die Kernaufgaben des kleinen Einmaleins.
gibt weitere Aufgaben des kleinen Einmaleins wieder.
kennt Lagebeziehungen und orientiert sich damit im Raum.
erkennt und benennt Dreieck, Rechteck, Quadrat und Kreis/ Kugel, Quader u. Würfel.
verfügt über erste Vorstellungen zur Spiegelsymmetrie.
erkennt einfache Reihen und Muster und setzt diese fort.
findet Spiegelachsen und erzeugt spiegelsymmetrische Figuren.
zeichnet sorgfältig Linien, Figuren und Muster aus freier Hand und mit Hilfsmitteln.
Größen und Messen / Daten, Häufigkeiten und Wahrscheinlichkeiten
erkennt und versteht Rechengeschichten.
löst Sachaufgaben.
verfügt über Vorstellungen zu Geld.
verfügt über Vorstellungen zu Zeit.
erkennt und versteht Sachsituationen.
rechnet mit Geld.
liest einfache Uhrzeiten ab und verwendet Einheiten für Zeitspannen.
misst Längen und verwendet Einheiten für Längen.
sammelt Daten, erstellt Tabellen und erkennt Zusammenhänge.
löst einfache kombinatorische Aufgaben.
Es gilt weiterhin die Bewertungsgrundlage der Klassen 1 und 2.
Ab dem 4. Schuljahr soll die Einhaltung der
Abgabefrist konsequenter beachtet werden, um
die Kinder auf die Bedingungen der
weiterführenden Schulen vorzubereiten.
Es werden mindestens 6 Lernzielkontrollen im Schuljahr (3 pro Halbjahr) geschrieben.
Gemessen an der Gesamtpunktzahl einer schriftlichen Arbeit gilt folgender Bewertungsschlüssel:
sehr gut: 100% - 95%
gut: 94% - 85%
mangelhaft: 49% - 25%
ungenügend: 25% - 0%
löst Additionsaufgaben schriftlich.
löst Subtraktionsaufgaben schriftlich.
beherrscht das kleine Einmaleins.
wendet Fachbegriffe richtig an.
löst Multiplikationsaufgaben halbschriftlich und schriftlich.
löst Divisionsaufgaben halbschriftlich und schriftlich.
verwendet Überschlagsrechnungen.
findet Würfelnetze.
orientiert sich im Raum.
erkennt und vergleicht geometrische Körper.
vergrößert und verkleinert Figuren maßstabsgetreu.
berechnet Umfang und Flächeninhalt.
beherrscht Kopfgeometrie (z.B. Kippbewegungen).
versteht und löst Sachaufgaben eigenständig.
ist sicher im Umgang mit Geld.
ist sicher im Umgang mit Zeiten.
ist sicher im Umgang mit Längen.
ist sicher im Umgang mit Gewichten.
löst kombinatorische Aufgaben.
nutzt Rechenvorteile und wendet Rechengesetze an.
erklärt Rechenwege verständlich und stellt sie dar.
löst Denk- und Knobelaufgaben.
arbeitet an den Themen interessiert und aktiv mit.
Für die Bewertung von Plakaten, SU-Mappe etc. gilt:
· sachliche Richtigkeit
· klare Bezeichnungen
· Vollständigkeit, richtige Reihenfolge
· Arbeitsblätter vollständig und richtig
· gut lesbare Schrift
· richtige und genaue Zeichnungen mit richtiger Beschriftung
· zusätzliche Materialien
Für Vorträge gilt:
· Aufbau: sachlich richtig, strukturiert, verständlich, ausführlich
· Sachwissen: umfassend, begriffsklar
· Eigentätigkeit: deutlich erkennbar
· Sprechweise: laut, deutlich, Einbezug der Zuhörer
· Medien: sinnvoller Einsatz von
Veranschaulichungsmitteln (Bilder, Material, Folien, …)
Sie werden nicht mit Noten versehen, die Schüler erhalten durch eine entsprechende Bemerkung oder Symbolik eine Rückmeldung.
versteht einfache Sachverhalte und kann sie beschreiben.
führt praktische Übungen oder Experimente selbstständig und sachgerecht durch.
dokumentiert Arbeitsergebnisse sachgerecht und übersichtlich.
präsentiert Arbeitsergebnisse anschaulich und verständlich.
versteht Sachverhalte und gibt sie wieder.
erklärt Sachverhalte.
plant Experimente angemessen und führt sie selbstständig und sachgerecht durch.
zeigt Interesse an der englischen Sprache und nimmt aktiv am Unterricht teil.
In der Schuleingangsphase werden die Leistungen hinsichtlich der Kompetenzerwartungen am Ende der Klasse 2 ausschließlich im Lernprozess beobachtet und von der Lehrkraft in einem Beobachtungsbogen dokumentiert. Es werden auch Anstrengungen und Lernfortschritte bewertet.
Im 1. Schuljahr werden kleine schriftliche Arbeiten gestellt in Form von Zuordnungsübungen Bild – Nummer, An- und Ausmalübungen, Nummerierung von Bilderfolgen etc., zum Ende des 2. Schuljahrs in Form von Zuordnungsübungen Bild- Schriftbild, multiple choice- Aufgaben.
Bewertungen im Fach Englisch Klasse 1-4:
· 1. und 2. Klasse: Smilies ( J K L) lachender Smilie mit Krone: bei besonders guten Leistungen
· 3. und 4. Klasse: excellent, good / well done, o.k., not so good, you can do much better
Überprüfungen der Sprechfähigkeit können über Einzel-, Paar- oder Gruppengespräche erfolgen.
versteht englische Wörter und ordnet ihnen Bilder zu.
singt die erlernten Lieder mit und spricht die Reime auswendig nach.
führt häufig wiederkehrende mündliche Anweisungen korrekt aus.
beteiligt sich aktiv mit vertrauten englischen Wörtern und Sätzen.
versteht den Inhalt kurzer Hörtexte, Lieder und Reime.
ordnet Bilder und Schriftbilder einander richtig zu.
schreibt Wörter korrekt ab.
Die Leistungsbewertung orientiert sich inhaltlich an den Kompetenzerwartungen am Ende von Klasse 4.
Grundlagen der Leistungsbewertung sind alle von den Schülerinnen und Schülern im Unterricht erbrachten mündlichen und schriftlichen Leistungen. Im Beurteilungsbereich „Schriftliche Leistungen“ werden in Klasse 3 und 4 in Lernzielkontrollen Leistungen des Faches überprüft. Diese werden in Form von Zuordnungs- oder multiple-choice- Aufgaben, die nicht länger als 15 Minuten dauern, durchgeführt. Dafür werden die im Englischlehrwerk „Playway“ vorhandenen Tests herangezogen.
Nicht nur die Ergebnisse, sondern auch Lernfortschritte, Anstrengungen und Gruppenleistungen werden bewertet.
Der Schwerpunkt Orthografie fließt nicht in die Bewertung ein. Eine isolierte Leistungsfeststellung durch Vokabeltests, Grammatikaufgaben und Diktate findet nicht statt.
Für die Leistungsbewertung wurden folgende Prozentzahlen festgelegt:
40 % mündliche Leistungen (Reime, Lieder, Dialoge,…)
30 % Hörverstehen (Playway-Tests, Texte, Unterrichtsbeobachtungen, …)
10 % Abschreiben
10 % Anstrengungsbereitschaft
Es werden ab Klasse 3 mindestens 2 schriftliche Tests pro Halbjahr geschrieben, ab Klasse 2 ist dies ohne Ankündigung möglich.
Es werden keine benoteten Vokabeltests geschrieben.
versteht umfangreichere Hörtexte und entnimmt ihnen wesentliche Informationen.
liest Wörter und Sätze laut vor und versteht deren Inhalt.
schreibt Wörter und Sätze korrekt ab.
erstellt aus bekannten Satzbausteinen kurze, einfach strukturierte Sätze.
erfüllt die Aufgabenstellungen.
Die Schüler gestalten ihr Werk (Bilder, Collagen, Figuren, Bastelarbeiten,....) der gestellten Aufgabe entsprechend. Die Arbeiten sind:
- originell ( im Sinne von eigenständig) und
- differenziert in Form und Farbe
- sorgfältig ausgeführt
- fertig gestaltet
Der Schüler zeigt Bereitschaft, seine Werke zu überarbeiten.
Der Schüler äußert sich zu Kunstwerken und zeigt dabei genaues Beobachtungsvermögen.
- Er erkennt bei Kunstwerken Beziehungen
zwischen verwendeten Formen / Farben und
- Er reflektiert sowohl eigene als auch
fremde Arbeiten kritisch.
Der Schüler hält Materialien (Farbkasten, Stifte, Pinsel, Schere, Kleber,....) in gebrauchsfähigem Zustand bereit und geht sachgerecht mit ihnen um.
- Er besorgt zusätzlich benötigtes Material
(Naturmaterialien, Reststoffe,...) zuverlässig
Er nutzt Arbeitstechniken:
konstruktiv / zielführend.
Er teilt sich seine Zeit sinnvoll ein, bereitet seinen Arbeitsplatz selbstständig vor und räumt zuverlässig auf, plant, entwickelt und setzt seine Ideen eigenständig um.
geht mit Materialien und Werkzeugen sachgerecht um.
arbeitet sorgfältig.
erstellt kreative und ausdrucksstarke Arbeiten.
setzt gezeigte Techniken geschickt um.
findet in Kunstwerken Anregungen für eigene Gestaltungsmöglichkeiten.
erfasst Lieder in Text und Melodie.
- Bereitschaft zeigen, Musik mit Hilfe von
Stimme, Körper bzw. Instrumenten umzusetzen
- Spaß und Freude beim Singen zeigen
- singt verschiedene Lieder tonhöhengetreu
auswendig mit
- klangmalerisches Gestalten vorgegebener und
eigener Sprechverse, Gedichten, Szenen und
- kann einfache Rhythmen mit Klangerzeugern
reproduzieren, selbst erfinden und kombinieren
- malt Bilder zu Musik
- versteht und liest grafische Notationsformen
- spielt Rhythmen nach Notationsvorgaben nach
- kann gehörte Musikverläufe grafisch darstellen
- wendet erlernte Fachausdrücke und
Instrumentennamen richtig an
- Dingen und Instrumenten Geräusche bzw.
- Unterscheiden von Musik (Kirchenmusik,
Tanzmusik, Musik aus Europa / Afrika …)
- eigene Lieblingsmusik vorstellen
- musikalische Spielszenen umsetzen
- bewegt sich rhythmisch zur Musik und erfindet
eigene kreative Bewegungsformen
Für die Bewertung von Plakaten, MU-Mappe etc. gilt:
gibt einfache Melodie- und Rhythmusbausteine auf Instrumenten wieder.
setzt Musik in Bilder, in Bewegung oder durch Spielszenen um.
setzt sich mit Musikbeispielen auseinander.
kennt Elemente der Notation und musikalische Grundbegriffe.
singt Lieder tonhöhen- und rhythmusgetreu.
gibt Melodie- und Rhythmusbausteine auf Instrumenten wieder.
benennt verschiedene Instrumente und verfügt über die erarbeiteten Grundbegriffe zu Rhythmus und Notenlehre.
Da die Grundlage jeder Leistungsbeurteilung in Religion auf dem christlichen Grundsatz
aufbaut, dass jeder Mensch unabhängig von seinen Leistungen und dem Grad des
Erreichens von Zielen von Gott angenommen ist, unterscheiden wir im
Religionsunterricht zwischen einer nicht messbaren, inneren Seite und einer messbaren,
äußeren Seite.
Somit sind die religiösen Überzeugungen und Praktiken der Schüler nicht Gegenstand der Leistungsbewertung.
Folgende Bereiche werden im Fach Religion bei der Bewertung berücksichtigt:
- Beteiligung an religiösen Gesprächen und
glaubensbezogenen Themen
- Zusammenhang zwischen biblischen
Geschichten und dem eigenen Leben herstellen
- macht eigene Ideen gestalterisch deutlich
- lässt sich auf Rollenspiele ein
- erkennt die Kernaussagen der religiösen Inhalte
- singt und betet in angemessener Form mit
- erarbeitete Inhalte kennen und wiedergeben
Für die Bewertung der Religionsmappe / von Plakaten etc. gilt:
Sie werden nicht mit Noten versehen,
die Schüler erhalten durch eine entsprechende Bemerkung oder Symbolik eine Rückmeldung.
verbindet biblische Geschichten mit eigenen Erfahrungen.
drückt sich gestalterisch oder schriftlich zu den Themen aus.
kennt die Bedeutung christlicher Feste und Feiertage.
beteiligt sich an Gesprächen über biblische, religiöse und glaubensbezogene Themen, Texte und Bilder.
verfügt über religiöses Sachwissen und kennt die Bedeutung christlicher Feste und Feiertage.
Die Kinder der KGS Atsch erhalten in allen Jahrgängen wöchentlich 2 Stunden Sportunterricht und tägliche Bewegungszeiten.
Ab dem 2. Schuljahr kommt eine Schwimmstunde hinzu.
hat Bewegungsformen und Techniken dazu gelernt.
- zeigt in allen Bereichen des Sportunterrichts bei
sportlichen Betätigungen viel Freude und
- beteiligt sich gern an Mannschafts- und
- bleibt während der ganzen Zeit aktiv im
Rahmen der Aufgabenstellung (inkl. der Auf-
und Abbauphase)
- beachtet vereinbarte Regeln, zeigt Fairness
beim Auf- und Abbau von Übungs- und
Spielsituationen und bei der Durchführung von
Übungs- und Spielsituationen
- gibt auch bei auftretenden Schwierigkeiten nicht
- kann mit Niederlagen und eigenen Schwächen
- erwirbt Schwimmabzeichen
setzt Bewegungsformen kreativ-gestalterisch um.
zeigt bei Bewegungen Geschick und Koordination.
verfügt über Ausdauer.
ist anstrengungsbereit.
hält vereinbarte Regeln ein.
verhält sich in Spiel- und Bewegungssituationen fair und mannschaftsdienlich.
hat sich über vielfältige Bewegungssituationen das Element Wasser erschlossen.
Im Schulgesetz von NRW (§50, Abs.3) steht, dass die Schule ihren Unterricht so zu gestalten und die Schüler so zu fördern hat, „dass die Versetzung der Regelfall ist. Schülern der Grundschule …, deren Versetzung gefährdet ist, wird zum Ende des Schulhalbjahres eine individuelle Lern- und Förderempfehlung gegeben. Sie sollen zudem die Möglichkeit der Teilnahme an schulischen Förderangeboten erhalten mit dem Ziel, unter Einbeziehung der Eltern erkannte Lern- und Leistungsdefizite bis zur Versetzungsentscheidung zu beheben. Eine Lern- und Förderempfehlung erhalten Schülerinnen und Schüler der Grundschule … auch im Falle der Nichtversetzung zum Ende des Schuljahres.“
Alle Kinder und ihre Eltern brauchen regelmäßig aussagekräftige Rückmeldungen über ihren Kompetenzzuwachs. Das gilt auch, wenn das weitere Lernen erschwert wird durch fehlende fachliche Kompetenz oder nicht effiziente Lern- und Arbeitsweisen.
Lern- und Förderempfehlungen geben konkrete Hinweise, in welchen fachlichen Leistungsbereichen das einzelne Kind sich weiter entwickeln muss, wie es dies erreichen kann, wie es seine Lern- und Arbeitsprozesse effektiver gestalten kann und wie Eltern und Lehrer es dabei unterstützen.
Lern- und Förderempfehlungen werden in schriftlicher Form erstellt.
· werden individuell formuliert
· sind Bestandteil einer Eltern- und Schülerberatung
· führen zu gemeinsam erarbeiteten Lernvereinbarungen
· sind mit schulischen Förderangeboten verbunden
· werden mit den Kolleginnen abgesprochen
· werden im Bedarfsfall in der 1./2. Klasse zum Schulhalbjahr und ab der 3. Klasse als Anlage jeweils zu den Zeugnissen ausgehändigt
Basis ist die systematische Beobachtung über einen längeren Zeitraum hinweg und wird in den Beobachtungsbögen dokumentiert.
Unter Einbeziehung der Eltern ist es das Ziel, erkannte Lern- und Leistungsdefizite bis
zur Versetzung zu beheben.
Aus den fortlaufenden Beobachtungen und den Unterrichtsergebnissen können auch Förderpläne für einzelne Kinder oder Teile einer Lerngruppe erwachsen. Diese enthalten neben den festgestellten Defiziten Lösungsvorschläge und legen einen Zeitpunkt fest, an dem geprüft wird, inwieweit die Förderung erfolgreich war, beibehalten oder verändert werden muss.
Die KGS Atsch ist eine „GL-Schule“ (GL = Gemeinsames Lernen).
Kinder mit dem Förderschwerpunkt „Lernen“ werden zieldifferent gefördert. Die Leistungen werden auf der Grundlage der in ihrem individuellen Förderplan festgelegten Ziele beschrieben. Dabei erstreckt sich die Leistungsbewertung auf die Ergebnisse des Lernens sowie die individuellen Anstrengungen und Lernfortschritte.
Die Schüler erhalten in den Klassen 1 bis 4 Zeugnisse, die die Lernentwicklung und den Leistungsstand in den Fächern sowie im Arbeits- und Sozialverhalten beschreiben. Noten werden nicht erteilt.
Die Schulkonferenz der KGS Atsch hat am 30. 03. 2009 (entsprechend AO-SF, § 32 Abs. 2 sowie § 33 Abs. 3) beschlossen, dass für die Schüler im GL mit Förderschwerpunkt Lernen in Klasse 4 die Bewertung einzelner Leistungen mit Noten in der Klasse 4 möglich ist. Eine Bewertung setzt voraus, dass die Leistungen den Anforderungen der jeweils vorhergehenden Jahrgangsstufe entsprechen. In den Zeugnissen der Klasse 4 ist eine Bewertung des Leistungsstandes in einzelnen Fächern mit Noten möglich. Darüber beschließt jeweils die Versetzungskonferenz.

References: § 5
 § 48
 § 5
 § 48

§ 48
 § 32
 § 33