Source: https://www.consort-security.com/agb-beratungsleistungen
Timestamp: 2018-11-16 11:33:13+00:00

Document:
Consort Security - AGB Beratungsleistungen
§ 1	Anwendungsbereich 1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Beratungsleistungen finden auf alle Verträge zwischen der Consort ST GmbH, Zettachring 12 A, 70567 Stuttgart (nachfolgend „Consort“ ge-nannt) und ihren Auftraggebern Anwendung. Entgegenstehende oder abweichende Geschäfts-, Vertrags- und/oder Einkaufsbedingungen wer-den nicht anerkannt, es sei denn, ihrer Geltung wird schriftlich zugestimmt. 2. Soweit zwischen den Vertragsparteien auch individualvertragliche Vereinbarungen getroffen worden sind, haben diese Vorrang vor den Bestimmungen dieser allgemeinen Geschäftsbedin-gungen. Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten dann nur ergänzend, sofern und soweit im Individualvertrag nichts oder nichts Abweichendes geregelt ist. § 2	Leistungen von Consort 1. Die Vertragsparteien sind sich darüber einig, dass die Consort nur die Erbringung von Dienst-leistungen schuldet, nicht jedoch die Herstellung eines Werks oder die Herbeiführung eines be-stimmten Erfolges. Die Vertragsparteien sind sich ferner darüber einig, dass sich am ausschließ-lich dienstvertraglichen Charakter der Leistungspflicht der Consort auch dann nichts ändert, wenn diese sich zur schriftlichen Aufzeichnung der Ergebnisse ihrer Dienstleistung sowie zur Erstellung und Übergabe entsprechender Berichte, Studien und dergleichen verpflichtet. Derartige schriftli-che Berichte, Studien und dergleichen stellen – sofern nicht ausdrücklich etwas anderes verein-bart ist – insbesondere keine Gutachten dar, sondern geben nur den wesentlichen Inhalt des Ab-laufs und des Ergebnisses der Dienstleistungen wieder. 2. Die Consort ist berechtigt, sich zur Durchführung des Auftrages fachkundiger Dritter als Unter-auftragnehmer zu bedienen. Die Vertragsparteien sind sich ferner darüber einig, dass die Consort keine rechtsberatenden, steuerberatenden oder zur Tätigkeit von Wirtschaftsprüfern gehörenden Tätigkeiten schuldet oder leistet. Soweit die Consort für die Erbringung solcher Tätigkeiten durch die Einschaltung entsprechender Berufsträger sorgt, handelt sie nur als Vermittler, ohne selbst Schuldner/Vertragspartner solcher Tätigkeiten zu werden. 3. Die Vertragsparteien sind sich darüber einig, dass die Consort nicht dazu verpflichtet ist, die dieser schriftlich oder mündlich erteilten Informationen, Daten oder Unterlagen auf deren sachli-che oder rechnerische Richtigkeit, Vollständigkeit oder Ordnungsmäßigkeit hin zu überprüfen. Falls die Consort jedoch erkennt, dass die ihr schriftlich oder mündlich erteilten Informationen, Daten oder Unterlagen offensichtlich unrichtig, unvollständig oder nicht ordnungsgemäß sind, wird sie darauf hinweisen. 4. Der Auftraggeber hat Anspruch auf die Beseitigung etwaiger Mängel. Dieser Anspruch muss unverzüglich geltend gemacht werden. Der Consort ist Gelegenheit zur Nachbesserung zu geben. § 3	Aufbewahrung von Unterlagen Die Consort ist zur Aufbewahrung der ihr zum Zwecke der Erbringung der geschuldeten Dienst-leistungen vom Auftraggeber übergebenen Unterlagen nicht mehr verpflichtet, wenn seit dem Tag der Beendigung des Vertragsverhältnisses drei Jahre vergangen sind oder seit einer schriftlichen Aufforderung an den Auftraggeber, die Unterlagen abzuholen, ein halbes Jahr vergangen ist. § 4	Mitwirkungspflicht 1. Der Auftraggeber ist verpflichtet, die Consort nach Kräften zu unterstützen, namentlich alle zur Auftragsdurchführung erforderlichen Informationen und Unterlagen zu übermitteln, und in seiner Betriebssphäre alle zur ordnungsgemäßen Auftragsausführung notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. 2. Der Auftraggeber ist ferner verpflichtet, der Consort eine oder mehrere Personen zu benennen, die dazu ermächtigt sind, für den Auftraggeber verbindlich alle zur Erbringung der geschuldeten Dienstleistung notwendigen Erklärungen abzugeben. § 5	Datenschutz, Datenübermittlung 1. Der Auftraggeber ist damit einverstanden, dass der Daten- und Informationsaustausch in der Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber und mit allen Projektbeteiligten auch über unverschlüssel-te E-Mails erfolgt. Sofern der Auftraggeber wünscht, dass Daten nicht über unverschlüsselte E-Mails und E-Mail-Anhänge versendet werden, wird er dies – entweder im Einzelfall oder generell – dem Auftragnehmer schriftlich mitteilen. In diesem Fall werden dann E-Mail-Anhänge ver-schlüsselt versendet, die der Auftraggeber nur mit Kennwort öffnen kann. Sowohl für den Daten-versand vom Auftraggeber zum Auftragnehmer wie auch umgekehrt sind, sofern Verschlüsselung gewünscht wird, Ver- und Entschlüsselungsmethoden zu verwenden, die mit Standardsoftware (insbesondere MS Office, Apple Mail) ohne Zusatzinstallationen anwendbar sind. 2. Die Consort ist berechtigt, ihr anvertraute personenbezogene Daten des Auftraggebers und dessen Mitarbeitern im Rahmen ihrer Tätigkeit maschinell zu erheben, automatisiert zu verarbei-ten und zu speichern sowie – im Rahmen des Auftragsgegenstandes – ggf. einem Dienstleis-tungsrechenzentrum oder anderen geeigneten Dritten zur weiteren Auftragsdatenverarbeitung zu übertragen. Bei Einschaltung Dritter hat die Consort deren Verpflichtung zur Verschwiegenheit sicherzustellen. 3. Dem Auftraggeber ist bekannt, dass der Inhalt unverschlüsselter Emails bzw. deren Anhänge möglicherweise von unbefugten Dritten gelesen werden können. Gleichwohl erklärt sich der Auf-traggeber mit einer Kommunikation sowie einer Übermittlung von Unterlagen per unverschlüssel-ter Email einverstanden. Sollte der Auftraggeber eine andere Kommunikationstechnik wünschen, wird er dies der Consort mitteilen. § 6	Rechte an den Arbeitsergebnissen 1. Sämtliche Urheberrechte oder Rechte aus ergänzendem wettbewerbsrechtlichem Leistungs-schutz an allen von der Consort zum Zwecke der Erbringung der geschuldeten Dienstleistungen erstellten Schriftstücken stehen ausschließlich der Consort zu. 2. Die Nutzung, Vervielfältigung und Veröffentlichung solcher von der Consort zum Zwecke der Erbringung der geschuldeten Dienstleistungen erstellten Schriftstücke ist dem Auftraggeber nur für seinen eigenen Betrieb zu den vertraglich vorausgesetzten Zwecken gestattet. 3. Die Weitergabe der Arbeitsergebnisse der Consort an Dritte bedarf der schriftlichen Zustim-mung der Consort, soweit sich nicht bereits aus dem Auftragsinhalt die Zustimmung zur Weiter-gabe ergibt. § 7	Zurückbehaltungsrecht Der Consort steht bis zur vollständigen Erfüllung ihrer Ansprüche aus dem Vertragsverhältnis ein Zurückbehaltungsrecht an den ihr vom Auftraggeber zum Zwecke der Erbringung der geschulde-ten Dienstleistungen übergebenen Unterlagen zu. Dieses Zurückbehaltungsrecht besteht nicht, sofern und soweit dem Auftraggeber dadurch ein auch unter Berücksichtigung des Erfüllungsinte-resses der Consort unverhältnismäßiger Nachteil zugefügt würde. § 8	Vergütung 1. Sofern keine abweichende Regelung getroffen wurde, gilt die übliche Vergütung sowie die Er-stattung von Aufwendungen in üblicher Höhe als vereinbart. 2. Die Consort ist berechtigt, alle 14 Tage nach Beginn des Vertragsverhältnisses über die geleis-teten Arbeiten abzurechnen. Das Honorar ist sofort nach Rechnungsstellung fällig. 3. Neben dem Honoraranspruch gemäß Absatz 1 steht der Consort noch ein Anspruch auf Ersatz aller zur Erbringung der geschuldeten Dienstleistungen gemachten Aufwendungen und Auslagen zu. 4. Gegen den Honoraranspruch und den Aufwendungsersatzanspruch kann der Auftraggeber nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen die Aufrechnung erklären. 5. Die Umsatzsteuer wird jeweils in der gesetzlichen Höhe berechnet. 6. Mehrere Auftraggeber desselben Auftrages haften für die Vergütung als Gesamtschuldner. 7. Mit Zahlung von Rechnungen der Consort durch den Auftraggeber oder von diesem beauftrag-te Dritte gelten die mit der jeweiligen Rechnung geltend gemachten Forderungen als anerkannt. Rückforderungsansprüche sind ausgeschlossen. 8. Einwendungen gegen Rechnungen der Consort sind spätestens innerhalb vier Wochen nach Zugang geltend zu machen; spätere Einwendungen sind ausgeschlossen. 9. Endet der Auftrag vor seiner vollständigen Ausführung, erhält die Consort einen dem Umfang ihrer bis zur Beendigung des Auftrags geleisteten Tätigkeit entsprechenden Anteil der Vergütung. Wird der Auftrag aus Gründen, die der Auftraggeber zu vertreten hat, vorzeitig beendet, so hat die Consort zusätzlich für den Zeitraum von der Beendigung des Auftrags bis zum Ablauf der verein-barten ordentlichen Kündigungsfrist Anspruch auf 90% der ihr für diesen Zeitraum zustehenden Vergütung. Die Vertragsparteien haben die Möglichkeit, einen geringeren bzw. höheren Schaden nachzuweisen. § 9	Verschwiegenheit Die Consort verpflichtet sich, über alle Tatsachen, die ihr im Zusammenhang mit der Auftrags-durchführung zur Kenntnis gelangen, Stillschweigen zu bewahren, es sei denn, dass der Auftrag-geber sie von dieser Verpflichtung entbindet. Die Verschwiegenheitspflicht besteht nicht, soweit die Offenlegung zur Wahrung berechtigter Inte-ressen der Consort erforderlich ist. Die Consort ist auch insoweit von der Verschwiegenheits-pflicht entbunden, als sie nach den Versicherungsbedingungen ihrer Berufshaftpflichtversicherung zur Information und Mitwirkung verpflichtet ist. Die Verschwiegenheitspflicht gilt nicht gegenüber den kreditgebenden Banken des Auftraggebers. § 10	Haftung Die Haftung der Consort für Schäden des Auftraggebers ist ausgeschlossen, soweit nicht eine vorsätzliche oder grob fahrlässige Pflichtverletzung vorliegt; sie ist im Falle von Fahrlässigkeit der Höhe nach auf EUR 250.000,00 je Schadensfall begrenzt. Die Consort haftet jedoch für Schäden aus der schuldhaften Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit sowie Schäden aus der schuldhaften Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (sog. Kardinalpflichten); bei Letzteren ist im Falle leichter Fahrlässigkeit die Haftung jedoch der Höhe nach begrenzt auf die zum Zeitpunkt des Vertragsbeginns vorhersehbaren vertragstypischen Schäden. Die Consort haftet nicht für Produktionsausfall und entgangenen Gewinn bei dem Auftraggeber. Die Haftung für den Erfolg oder die Erreichung bestimmter Ziele des Auftraggebers ist grundsätzlich ausgeschlossen, es sei denn, es wird ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart. § 11	Verjährung Sämtliche aus dem Vertragsverhältnis resultierenden Ansprüche des Auftraggebers gegen die Consort verjähren nach 2 Jahren. Abweichend hiervon gilt die gesetzliche Verjährungsfrist von 3 Jahren, wenn der Consort Vorsatz zur Last fällt. § 12	Kündigung des Vertragsverhältnisses Sofern nicht anders vereinbart, kann das Vertragsverhältnis von beiden Vertragsparteien mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende ordentlich gekündigt werden. Jede Kündigung bedarf zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. § 13	Beendigung des Auftrags Der der Consort erteilte Auftrag wird durch die Erbringung der geschuldeten Dienstleistungen beendet. Teilt die Consort dem Auftraggeber schriftlich die vollständige Erbringung aller geschul-deten Dienstleistungen mit, kann der Auftraggeber die Erbringung weiterer Dienstleistungen nicht mehr verlangen, wenn er nicht innerhalb von vier Wochen nach Zugang der schriftlichen Erklä-rung der Consort schriftlich die Unvollständigkeit der erbrachten Dienstleistungen rügt. § 14	Schlussbestimmungen Auf alle aus diesem Vertragsverhältnis resultierenden oder mit ihm in Zusammenhang stehenden Ansprüche findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung. Gerichtsstand ist der Sitz der Consort. Diese kann den Auftraggeber jedoch auch an dessen all-gemeinem Gerichtsstand verklagen. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Geschäftsbedingungen unwirksam sein oder werden, soll dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berühren. Die Vertragsparteien sind dann verpflichtet, eine Ersatzregelung zu treffen, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Klausel möglichst nahekommt.

References: § 1
 § 2
 § 3
 § 4
 § 5
 § 6
 § 7
 § 8
 § 9
 § 10
 § 11
 § 12
 § 13
 § 14