Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=VG%20Gelsenkirchen&Datum=19.02.2016&Aktenzeichen=2a%20K%202466/15
Timestamp: 2019-09-20 15:17:04+00:00

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VG Gelsenkirchen, 19.02.2016 - 2a K 2466/15.A - dejure.org
VG Gelsenkirchen, 19.02.2016 - 2a K 2466/15.A
https://dejure.org/2016,2574
VG Gelsenkirchen, 19.02.2016 - 2a K 2466/15.A (https://dejure.org/2016,2574)
VG Gelsenkirchen, Entscheidung vom 19.02.2016 - 2a K 2466/15.A (https://dejure.org/2016,2574)
VG Gelsenkirchen, Entscheidung vom 19. Februar 2016 - 2a K 2466/15.A (https://dejure.org/2016,2574)
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Situation anerkannter Schutzberechtigter in Bulgarien; Anerkannter subsidiär Schutzberechtigter; Stichtagsregelung der Art. 52 Abs. 1 VRL-2013; Abschiebungsandrohung als milderes Mittel gegenüber der Abschiebungsanordnung
Diese Auslegung der Übergangsvorschrift durch den Senat ist in der Rechtsprechung der deutschen Verwaltungsgerichte teilweise auf Widerspruch gestoßen (vgl. VG Aachen…, Urteil vom 9. Dezember 2015 - 8 K 2119/14.A - juris Rn. 70; VG Gelsenkirchen, Urteil vom 19. Februar 2016 - 2a K 2466/15.A - InfAuslR 2016, 209 = juris Rn. 26 ff.; VG Minden…, Urteil vom 10. Mai 2016 - 10 K 2248/14.A - juris Rn. 214 ff., VG Darmstadt…, Beschluss vom 6. März 2017 - 3 L 1068/17 DA.A - juris Rn. 6).
Die Tatsache, dass ohne eine (Mit-)Prüfung solcher Abschiebungsverbote das Bundesamt die Abschiebungsandrohung nicht hätte erlassen dürfen, lässt keinen Rückschluss darauf zu, dass das Bundesamt tatsächlich hierzu eine Entscheidung treffen wollte und getroffen hat, a.A. VG Gelsenkirchen, Urteil vom 19. Februar 2016 - 2a K 2466/15.A -, Rdn. 38, juris.
Demgegenüber können Anträge im vorläufigen Rechtsschutz, mit denen im Rahmen von § 34 Abs. 1 AsylG zu berücksichtigende Abschiebungsverbote geltend gemacht werden, nur über § 123 Abs. 1 VwGO verfolgt werden, was den jeweiligen Antragsteller vor deutlich höhere Darlegungshürden stellt (VG Ansbach - U.v. 26.2.2016 - AN 14 K 15.50261 -, juris;… VG Berlin, U. v. 24.6.2015 - 23 K 906.14 A -, juris, Rn. 39; VG Gelsenkirchen, U.v. 19.2.2016 - 2a K 2466/15.A -, juris).
Die Tatsache, dass das Bundesamt ohne eine (Mit-)Prüfung solcher Abschiebungsverbote die Abschiebungsandrohung nicht hätte erlassen dürfen, lässt keinen Rückschluss darauf zu, dass es tatsächlich hierzu eine Entscheidung treffen wollte und getroffen hat.(vgl. VG Düsseldorf, Gerichtsbescheid vom 8.6.2016 - 22 K 1363/15.A - a.A. VG Gelsenkirchen, Urteil vom 19.2.2016 - 2a K 2466/15.A - (jeweils bei juris)) Der Begründung des Bescheides lassen sich keine Überlegungen entnehmen, die hinreichend erkennen ließen, dass das Bundesamt nationale Abschiebungsverbote nach § 60 Abs. 5 und 7 AufenthG in Bezug auf Bulgarien geprüft und verneint hat.
Demgegenüber können Anträge im vorläufigen Rechtsschutz, mit denen im Rahmen von § 34 Abs. 1 AsylG zu berücksichtigende Abschiebungsverbote geltend gemacht werden, nur über § 123 Abs. 1 VwGO verfolgt werden, was den jeweiligen Antragsteller vor deutlich höhere Darlegungshürden stellt (VG Ansbach - U. v. 26.2.2016 - AN 14 K 15.50261 -, juris;… VG Berlin, U. v. 24.6.2015 - 23 K 906.14 A -, juris, Rn. 39; VG Gelsenkirchen, U. v. 19.2.2016 - 2a K 2466/15.A -, juris).
VG Magdeburg, 09.10.2018 - 3 A 263/16
Behandeltbarkeit von Morbus Behcet in der Russischen Föderation …

References: Art. 52
 § 34
 § 123
 § 60
 § 34
 § 123