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Timestamp: 2018-08-16 15:43:46+00:00

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Noppi1982
Verfasst: Freitag 18. Mai 2018, 16:22
Registriert: Dienstag 6. März 2012, 11:19
Was ist da jetzt eigentlich raus gekommen ??
Holz: BSA Opera All-
RH:TSP Curl
Verfasst: Freitag 18. Mai 2018, 16:44
Noch nichts endgültiges, es wurden jetzt 2 Verfahren eröffnet, selbstverständlich werde ich berichten wie es ausgegangen ist.
Verfasst: Samstag 26. Mai 2018, 11:06
so ein käse hier. wer gegen noppe kann der kann gegen noppe. egal ob glatt oder nicht mehr zulässig.
kurz zu mir. 80% schwerbehinderung mit linksseitiger lähmung und pflegegrad 2. mir wird auch ewig
unterstellt mit gln zu spielen. wenn ich meinen schläger sogar direkt vorm spiel anfassen lasse und immer
wieder nur heiße Luft war wird nur wieder getuschelt das ich mehrere schläger hätte. soll ich jetzt noch meine tasche kontrollieren lassen?
In der abstiegsreligation haben meine mannschaft und ich komplett alle schläger offen
auf den tisch zur begutachtung gelegt. Und siehe da nicht einer wollte sich die schläger
es ist immer das einfachste zu sagen verboten oder behandelt. nein entweder man kann
gegen noppe oder man kann es nicht und man ist einfach nicht in der lage sein spiel umzustellen.
Verfasst: Samstag 26. Mai 2018, 13:06
Wenn es so einfach wäre , warum wird dann von manchen weiter über Jahre hinweg beschissen ?
Dann könnte man ja auch GRLN spielen, oder ? Oder hat man eben doch starke Vorteile davon?
Und wenn man ja so einfach von gegen GRLN auf gegen GLN umstellen kann, warum wird dann gerade von der Noppenfraktion in jedem zweiten thread hier wegen der ABS-Bälle gejammert ? Umstellen ist ja so einfach !
Tischtennis lebt eben von Automatismen ! Gravierendes kann man eben nicht so einfach eben mal so umstellen.
P.S.: Und ja, ich kann gegen LN, konnte es auch gegen GLN ganz gut.
So wird es aber immer sein. Leute die sich mit ihren falschen Aufschlägen gegen mich ein ganz großen Vorteil
verschaffen weil ich mich mit meiner Behinderung nicht vernünftig bewegen kann, dagegen sagt auch keiner was.
Ich schlage sie am besten und das regt sie viel mehr auf.
Dieses ganze gezicke von noppen und gepumpten Schlägern ist so kindisch. Bis vor paar Jahren war
alles erlaubt und niemand hat sich dran gestört. Doch die
mit gln nicht spielen konnten und die dagegen nicht konnten.
Verfasst: Dienstag 12. Juni 2018, 02:35
Hier nun das Urteil:
Sportgericht des Bezirkes Mittelfranken
Martin Jendert
Tel. (p) 09162-6900 • E-Mail: m.jendert@t-online.de
Scheinfeld, den 31. Mai 2018
Aktenzeichen 2018-01
über die Anzeige des Bezirkssportwartes Christoph Schmidt wegen Sportschädigendes Ver-haltens nach § 79 RVStO
Das Sportgericht des Bezirks (SGdB) Mittelfranken hat am 31.05.2018 durch
den Vorsitzenden Martin Jendert, Scheinfeld (Kreis 2, Neustadt/Aisch), beschlossen:
1) Das Sportgerichtsverfahren gegen Claus Klingler wird nach § 22 Abs. 1 Nr. 1 der RVStO des BTTV eingestellt.
2) Das Sportgerichtsverfahren gegen Markus Groner wird nach § 22 Abs. 1 Nr. 1 der RVStO des BTTV eingestellt.
3) Die Kosten des Verfahrens trägt der BTTV.
Sachverhalt / Entscheidungsgründe
Am 11. März 2018 stellte der Bezirkssportfachwart beim Sportgericht des Bezirkes folgende An-zeige:
Ich bitte um Eröffnung eines Verfahrens aufgrund Sportschädigendes Verhalten nach § 79 RVStO gegen die Spieler Markus Groner und Claus Klingler.
Im Spiel der ersten Bezirksliga der Herren SpVgg Erlangen II gegen TSV 1860 Ansbach III am 3. März 2018 wurde bei der Partie zwischen Markus Groner und Claus Klinger von beiden Seiten Protest eingelegt bzgl. behandelter Beläge. Nachdem der Staffelleiter Norbert Speckner bei der SpVgg Erlangen selbst spielt und somit befangen ist und ich diesen Fall nicht bewerten kann, da ich nicht beim Spiel anwesend war, bitte ich um Eröffnung eines Verfahrens und Überprüfung des Vorfalles.
Am 13. Mai eröffnete der Vorsitzende das Verfahren.
Er forderte von den beiden Mannschaftsführern Bilder der Schläger an und befragte die Mann-schaftsführer und die angezeigten Spieler über den Vorfall. Dabei sollten die Spieler bestätigen, dass die Bilder die betroffenen Schläger darstellten und den Vorfall aus Ihrer Sicht aufzeigen. Die eingegangenen Materialien zeigten folgendes Bild auf:
1. Das Sportgericht ist davon überzeugt, dass der schwarze Belag Claus Klinglers nicht behandelt wurde und damit keine bewusste Manipulation vorliegt.
Es liegen übereinstimmende Aussagen vor, der Belag sei glatt. Gerade bei Anti-Belägen gehört
das aber zu dessen Spieleigenschaften. Anhaltspunkte, die auf eine Veränderung deuten, wurden
nicht geliefert. Ein Vergehen ist nicht feststellbar, weshalb das Verfahren einzustellen ist.
2. Das Sportgericht ist nicht zweifelsfrei davon überzeugt, dass der rote Belag Markus Groners
nachträglich entgegen ITTR A 4.7 behandelt wurde. Ein Vergehen ist nicht zweifelsfrei feststellbar,
weshalb das Verfahren nach § 22 Abs. 1 Nr. 1 RVStO einzustellen ist.
Der Beschuldigte selbst trägt vor, der Belag habe eine einheitliche rote Farbe sowie geringere
Haftreibung. Die Aussage Daniel Kotzians, Mannschaftsführer SpVgg Erlangen gibt nur an, der
Belag sei einheitlich rot.
Der Gegner, Claus Klingler, gibt an, er habe den Schläger bei einem Rückstand von 2:0 Sätzen
kontrolliert und festgestellt, dieser würde glänzen und keine Haftreibung zeigen, wenn man mit
dem Ball über den Belag fuhr. Die Aussage ist aus Sicht des Sportgerichts kritisch zu bewerten.
Hierfür ist zum einen der Zeitpunkt der Kontrolle auffallend, außerdem fordert er das Sportgericht
in seiner Aussage heraus, indem er erwähnt „man müsse nur wollen, dann wäre das Problem
schnell erledigt.“ Auch trägt er den vorliegenden Sachverhalt bereits zeitnah in zumindest zwei
Tischtennisforen vor. Insgesamt ist die Glaubwürdigkeit daher kritisch zu betrachten.
Der Mannschaftsführer des TSV Ansbach, Frieder Gröger, gibt an, der rote Belag wäre klar und
deutlich glänzend, sowohl die Noppen selbst als auch zwischen den Noppen. Der Belag hatte keinerlei
Widerstand. Er gab an, jahrzehntelang glatte Noppen gespielt zu haben, mit den Spieleigenschaften
vertraut zu sein und diese auch wahrgenommen zu haben. Die Aussage erfolgte äußerst
detailliert, das Sportgericht ist wegen der Sachkunde des Zeugen auch davon überzeugt, dass
dieser die dargestellten Eigenschaften tatsächlich so genau erkannt und wiedergegeben hat.
Das Sportgericht ist also von folgenden Eigenschaften des Schlägers überzeugt: Der rote Belag
zeigt, sofern man einen Ball darüber hinwegzieht keinen Widerstand. Ferner glänzen die Noppen
sowohl selbst als auch der Zwischenraum dazwischen.
äußerst schwer zu führen ist. Die dargebrachten Indizien sprechen zwar deutlich für eine Veränderung,
können aber nicht völlig ohne Zweifel dieses Ergebnis beweisen. Im Zweifel für den Beschuldigten
ist ein Vergehen daher nicht feststellbar.
3. Die Kostenentscheidung beruht auf § 31 RVStO.
Gegen die Einstellung durch den Vorsitzenden kann der Anzeigesteller binnen 14 Tagen nach Zugang
des Einstellungsbeschlusses schriftlich die Entscheidung des Sportgerichts des Bezirks Mittelfranken
mit dem Vorsitzenden und zwei Beisitzern beantragen, § 22 Abs. 2 RVStO.
Zu einer möglichen Entscheidung werden Johannes Kühhorn (Großhabersdorf, Kreis 3, Fürth)
sowie Horst Stühler (Petersaurach, Kreis 1, Ansbach) als Beisitzer bestellt.
Christoph Schmidt, Bezirkssportfachwart Mittelfranken (per E-Mail)
Norbert Speckner, Spielleiter 1. BL Mittelfranken, (per E-Mail)
Frieder Gröger, MF und AL TSV 1860 Ansbach (6/01/003), (per E-Mail)
Claus Klingler, TSV 1860 Ansbach, (per E-Mail)
Daniel Kotzian, MF SpVgg Erlangen (6/04/010), (per E-Mail)
Markus Groner, SpVgg Erlangen, (per E-Mail)
BV Mittelfranken, W. Popp (w.popp@posteo.de)
Vorsitzender SGdV, K. Schneider (schneider@bttv.de)
Geschäftsstelle des BTTV, M. Brugger (m-brugger@bttv.de)
Akte des SGdB Mittelfranken, M. Jendert
Verfasst: Dienstag 12. Juni 2018, 04:30
Hä? Also es wurde quasi festgestellt das er Glatte Noppen spielt aber keine Strafe?! Seh ich das richtig?
Ist dann ja quasi ein Freifahrtsschein
Verfasst: Dienstag 12. Juni 2018, 05:57
Ich will mich gar nicht dazu äußern soll jeder selbst interpretieren, da ja eine öffentliche Äußerungen sofort negativ ausgelegt wird, erinnert mich irgendwie an vergangene Zeiten
Verfasst: Dienstag 12. Juni 2018, 06:01
Das Urteil ist jetzt nicht so überraschend.
Im Endeffekt geht das Gericht davon aus das die Noppen glatt waren, es kann aber nicht völlig ohne Zweifel bewiesen werden.
Verfasst: Dienstag 12. Juni 2018, 06:54
Na ja, es ist halt oft taktisch viel cleverer, etwas nicht zu posten. Auch der Zeitpunkt des Protests wirkt nach außen unglücklich.
Unbefriedigendes Ergebnis. Aber wie Schupfkönig schon sagt: Wenn das öfter passiert, wird ein Urteil sicher anders lauten.

References: § 79
 § 22
 § 22
 § 79
 § 22
 § 31
 § 22