Source: http://jaegerblut-handzell.de/Satzung.htm
Timestamp: 2017-10-19 23:21:45+00:00

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§ 1 Name , Sitz, Verbandsmitgliedschaft, Geschäftsjahr
1) Der Verein führt den Namen „Jägerblut Handzell“ und ist im Vereinsregister eingetragen.
2) Der Verein hat seinen Sitz in Pöttmes-Handzell
3) Der Verein gehört dem bayerischen Sportschützenbund e. V. an.
4) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr
1) Zweck des Vereins ist die Pflege (Förderung) des Schießens mit Sportwaffen und die Geselligkeit seiner Mitglieder. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig. Der Verein Verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
2) Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden, die das 12. Lebensjahr vollendet hat.
2) Mitglieder die sich besonders um den Verein verdient gemacht haben, können vom Vereinsausschuß zu Ehrenmitgliedern auf Lebenszeit ernannt werden
3) Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmetrag, der an das Schützemeisteramt gerichtet sein soll. Bei beschränkt Geschäftsfähigen (Minderjährigen) ist der Antrag auch vom gesetzlichen Vertreter zu unterzeichnen. Dieser verpflichtet sich damit zur Zahlung der Vereinsbeiträge für den beschränkt Geschäftsfähigen.
4) Der Vereinsausschuß entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen. Bei Ablehnung des Antrages ist er nicht verpflichtet dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.
1) Die Mitgliedschaft endet durch den Tod, Austritt oder Ausschluss aus dem Verein.
2) Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Schützenmeisteramt. Bei Austritt vor Ablauf des Geschäftsjahres sind die Beiträge und sonstige Leistungen für das laufende Jahr in voller Höhe zu entrichten.
3) Wenn ein Mitglied schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt, insbesondere bei Verstoß gegen die anerkannten sportlichen Regeln und bei grober Verletzung von Sitte und Anstand, kann es durch Beschluss des Vereinsausschusses aus dem Verein ausgeschlossen werden.
1) Bei der Aufnahme in den Verein ist eine Aufnahmegebühr zu zahlen. Außerdem werden von den Mitgliedern Jahresbeiträge erhoben. Zur Finanzierung besonderer Vorhaben oder zur Beseitigung finanzieller Schwierigkeiten des Vereins können Umlagen erhoben werden.
2) Höhe und Fälligkeit von Aufnahmegebühren, Jahresbeiträgen und Umlagen werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt.
3) Ehrenmitglieder sind von der Pflicht zur Zahlung von Beiträgen und Umlagen befreit.
4) Das Schützenmeisteramt kann in geeigneten Fällen Gebühren, Beiträge und Umlagen ganz oder teilweise erlassen oder stunden.
1) Organe des Vereins sind das Schützenmeisteramt, der Vereinsausschuss und die Mitgliederversammlung.
§ 7 Schützenmeisteramt
1) Das Schützenmeisteramt besteht aus 1. und 2. Schützenmeister; 1. und 2. Kassier; 1. und 2. Schriftführer; 1. und 2. Sportleiter
2) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch die beiden Schützenmeister vertreten. Die Vertretungsbefugnis des 2. Schützenmeisters wird im Innenverhältnis auf den Fall der Verhinderung des 1. Schützenmeisters beschränkt. Jeder von Ihnen ist alleinvertretungsberechtigt!
§ 8 Zuständigkeit des Schützenmeisteramtes
1) Das Schützenmeisteramt ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ des Vereins übertragen sind. Es hat insbesondere folgende Aufgaben:
b) Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung und des Vereinsausschusses;
c) Vorbereitung des Haushaltsplanes, Buchführung, Erstellung eines Jahresberichtes.
2) In allen Angelegenheiten von besonderer Bedeutung soll das Schützenmeisteramt eine Beschlussfassung des Vereinsausschusses herbeiführen
§ 9 Wahl und Amtsdauer des Schützenmeisteramtes
1) Das Schützenmeisteramt wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren, gerechnet von der Wahl an, gewählt. Es bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Schützenmeisteramtes im Amt. Zu Schützenmeisteramtmitgliedern können nur Mitglieder des Vereins gewählt werden. Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt einen Schützenmeisteramtmitgliedes.
2) Scheidet ein Mitglied des Schützenmeisteramtes vorzeitig aus, so kann das Schützenmeisteramt für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger wählen.
§ 10 Sitzungen und Beschlüsse des Schützenmeisteramtes
1) Das Schützenmeisteramt beschließt Sitzungen, die vom 1. Schützenmeister, bei dessen Verhinderung vom 2. Schützenmeister einberufen werden. Eine Einberufungsfrist von einer Woche soll eingehalten werden. Die Tagesordnung braucht nicht angekündigt werden.
2) Das Schützenmeisteramt ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der angegebenen gültigen Stimmen, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Schützenmeisters. Bei dessen Abwesenheit die des 2. Schützenmeisters
3) § 16 Absatz 6 der Satzung gilt entsprechend.
1) Der Vereinsausschuss besteht aus dem Schützenmeisteramt und drei gewählten Beisitzern, sowie einen Jugendbeisitzer. Die Zahl der Beisitzer erhöht sich auf fünf, sobald dem Verein mehr als 70 Mitglieder angehören. Die Beisitzer werden in der gleichen Weise wie Schützenmeistermitglieder gewählt. (§ 9 der Satzung)
2) Der Vereinsausschuss ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder des Schützenmeisteramtes anwesend sind. Für die Sitzungen und Beschlüsse des Vereinsausschusses gilt § 10 der Satzung entsprechend.
Der Vereinsausschuss hat die Aufgabe über wichtige Vereinsangelegenheiten zu beraten und zu beschließen. Insbesondere ist er für folgende Aufgaben zuständig:
1) Aufstellen des Haushaltsplanes für das Geschäftsjahr
2) Beschlussfassung über Rechtsgeschäfte mit einem Geschäftswert über € 255,65.
3) Beschlussfassung über die Aufnahme und den Ausschluss von Vereinsmitgliedern.
4) Beschlussfassung in sonstigen Angelegenheiten von besonderer Bedeutung auf Antrag des Schützenmeisteramtes
5) § 16 Absatz 6 der Satzung gilt entsprechend.
1) In der Mitliderversammlung hat jedes volljährige Mitglied eine Stimme. Nichtvolljährige Mitglieder wählen einen Jugendvertreter aus ihren Reihen. Dieser ist im Vereinsausschuss voll Stimmberechtigt.
2) Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:
a) Genehmigung des vom Vereinsausschusses aufgestellten Haushaltsplanes für das nächste Geschäftsjahr; Entgegennahme des Jahresberichtes des Schützenmeisteramtes; Entlastung des Schützenmeisteramtes.
b) Festsetzung der Mitgliederbeiträge;
c) Wahl und Abberufung des Schützenmeisteramtes und des Vereinsausschusses
1) Einmal im Jahr, möglichst im ersten Quartal soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Schützenmeisteramt unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung setzt das Schützenmeisteramt fest.
2) Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor einer Mitgliederversammlung beim Schützenmeisteramt schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung beantragen. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung die Ergänzung bekannt zu geben.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Schützenmeisteramt einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn ein Drittel der Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragen.
1) Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Schützenmeister, bei dessen Verhinderung vom 2. Schützenmeister geleitet. Ist kein Schützenmeister anwesend, bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter. Bei Wahlen überträgt die Mitgliederversammlung die Leitung für die Dauer des Wahlganges und der vorhergehenden Diskussion an einen Wahlausschuss.
2) Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der erschienen stimmberechtigten Mitglieder dies beantragen.
3) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Viertel sämtlicher Vereinsmitglieder anwesend sind. Bei Beschlussunfähigkeit ist das Schützenmeisteramt verpflichtet innerhalb von vier Wochen eine zweite Mitgliederversammlung mit der gleichen Tagesordnung einzuberufen; diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig. Hierauf ist in der Einladung hinzuweisen.
4) Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der angegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht. Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von neun Zehntel erforderlich. Eine Änderung des Zwecks des Vereins kann nur mit Zustimmung aller Mitglieder beschlossen werden.
5) Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegeben gültigen Stimmen erhalten hat. Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, so findet zwischen den beiden Kandidaten, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt. Gewählt ist dann derjenige, der die meisten Stimmen erhalten hat. Bei gleicher Stimmenzahl entscheidet das vom Versammlungsleiter zu ziehende Los.
6) Über Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und Schriftführer zu unterzeichnen ist.
1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von neun Zehntel der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
2) Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der 1. Schützenmeister und der 2. Schützenmeister gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
3) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Marktgemeinde Pöttmes, die dieses Vermögen unmittelbar und ausschließlich für sportliche Zwecke im Ortsteil Handzell zu verwenden hat.

References: § 7

§ 8

§ 9

§ 10
 § 16
 § 10
 § 16