Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=VGH%20Baden-W%C3%BCrttemberg&Datum=16.03.2004&Aktenzeichen=A%206%20S%20219/04
Timestamp: 2019-11-12 13:08:18+00:00

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VGH Baden-Württemberg, 16.03.2004 - A 6 S 219/04 - dejure.org
VGH Baden-Württemberg, 16.03.2004 - A 6 S 219/04
https://dejure.org/2004,422
VGH Baden-Württemberg, 16.03.2004 - A 6 S 219/04 (https://dejure.org/2004,422)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 16.03.2004 - A 6 S 219/04 (https://dejure.org/2004,422)
VGH Baden-Württemberg, Entscheidung vom 16. März 2004 - A 6 S 219/04 (https://dejure.org/2004,422)
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Aufhebung der Flüchtlingseigenschaft betreffend Flüchtlinge albanischer Volkszugehörigkeit im Hinblick auf hinreichende Sicherheit vor Verfolgung im Kosovo
§ 73 Abs 1 S 1 AsylVfG 1992, Art 1C Ziff 5 FlüAbk
Asylanerkennung, Widerruf, Genfer Konvention, Kosovo
Verfassungsmäßigkeit des Widerrufes der Asylanerkennung; Wegfall des Asylstatus bei Änderung der verfolgungsbegründenden Umstände im Herkunftsland; Ausschluss einer Wiederholung der Verfolgungsmaßnahmen wegen zwischenzeitlicher Veränderungen im Verfolgerstaat mit ...
AsylVfG § 78 Abs. 3 Nr. 1; AsylVfG § 73 Abs. 1; AuslG § 51 Abs. 1; GFK Art. 1 C
Serbien und Montenegro, Kosovo, Widerruf, Flüchtlingsanerkennung, Genfer Flüchtlingskonvention, Berufungszulassungsantrag, grundsätzliche Bedeutung, Wegfall-der-Umstände-Klausel, Albaner, herabgestufter Wahrscheinlichkeitsmaßstab, Verfolgungssicherheit, ...
Zusammenfassung von "Zur Beendigung der Flüchtlingseigenschaft bei Rückkehrgefahren im Herkunftsland" von RA Michael Ton, original erschienen in: ZAR 2004, 367 - 369.
VG Stuttgart, 04.12.2003 - A 7 K 12600/03
NVwZ-RR 2004, 790
Nicht gefolgt werden kann zunächst der in der obergerichtlichen Rechtsprechung teilweise vertretenen Auffassung, Art. 1 C Nr. 5 GFK sei bei der Frage des Widerrufs nicht zu berücksichtigen (vgl. etwa VGH Mannheim, AuAS 2004, 142).
Hierfür kommt es nicht darauf an, ob die Genfer Flüchtlingskonvention den Widerruf der Flüchtlingseigenschaft im Sinne des § 73 Abs. 1 S. 1 AsylVfG 2005 im engeren Sinne regelt, vgl. OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 26.07.2004 - 1 L 270/04 - Asylmagazin 10/2004, S. 36; VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 16.03.2004 - A 6 S 219/04 - NVwZ-RR 2004, 790-791; OVG NRW, Urteil vom 04.12.2003 - 8 A 3766/03.A - NVwZ 2004, 757-758; VG Göttingen, Urteil vom 26.04.2005 - 2 A 222/04 - zitiert nach Juris.
Auch ohne Rückgriff auf das Übernahmegesetz vom 01.09.1953 (BGBl. II 19/1953, S. 559 ff) und den grundsätzlich völkerrechtsfreundlichen Charakter des Grundgesetzes, vgl. Michael Ton, Bedeutung von Art. 1 C (5) der GFK im Widerrufsverfahren nach § 73 Asylverfahrensgesetz, Asylmagazin 10/2004, S. 36, ergibt sich bereits aus den Gesetzesmaterialien bei der Schaffung des § 11 Abs. 1 AsylVfG 1982, der insoweit im wesentlichen gleichlautenden Vorgängervorschrift des heutigen § 73 Abs. 1 S. 1 AsylVfG 2005, dass Art. 1 C (5) GFK zur Auslegung der materiellen Widerrufsvoraussetzungen nach deutschem Recht heranzuziehen ist (BT-Drucksache 9/895, S. 18), vgl. BVerwG, Urteil vom 19.09.2000 - 9 C 12/00 - a.a.O.; OVG Lüneburg, Urteil vom 29.02.1988 - 11 OVG A 10/87 - und Beschluss vom 01.03.2005 - 9 LA 46/05 - ; VGH Bad.-Württ., Urteil vom 16.03.2004 - A 6 S 219/04 - a.a.O.; VG des Saarlandes, Urteil vom 09.02.2005 - 10 K 193/03.A - zitiert nach Juris; VG.
Erforderlich ist, dass unter keinem denkbaren rechtlichen Gesichtspunkt eine andauernde politische Verfolgung mehr unterstellt werden kann, vgl. OVG Lüneburg, Urteil vom 29.02.1988 - 11 OVG A 10/87 - und Beschluss vom 01.03.2005 - 9 LA 46/05 - ; VGH Bad.-Württ., Urteil vom 16.03.2004 - A 6 S 219/04 - a.a.O.; VG Karlsruhe, Urteil vom 10.03.2005 - A 2 K 12193/03 - a.a.O. Dabei müssen alle wesentlichen Umstände berücksichtigt werden.
Ein Widerruf kommt dagegen nicht in Betracht, wenn sich der Staat oder andere Organismen als unfähig erweisen, vor tatsächlicher oder drohender Verfolgung Schutz zu bieten, vgl. VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 16.03.2004 - A 6 S 219/04 - a.a.O.; Machiel Salomons/Constantin Hruschka, Die Ausnahmen von den Beendigungsklauseln gemäß Art. 1 C (5) 2 GK und die deutsche Rechtsprechung zu § 73 Abs. 1 Asylverfahrensgesetz, ZAR 2005, S. 1 ff; Michael Ton, Zur Beendigung der Flüchtlingseigenschaft bei Rückkehrgefahren im Herkunftsland, ZAR 2004, S. 367 ff.; Viktor Pfaff, Zur Rückführung afghanischer Staatsangehöriger, ZAR 2003, S. 225 ff.; Reinhard Marx, Widerruf wider das Völkerrecht, InfAuslR 2005, S. 218 ff. .
Diese Anforderung folgt aus der humanitären Zielsetzung des Asylgrundrechts, das zwar keinen unveränderbaren Status verleiht und in seinem Bestand von der Fortdauer der Verfolgungsgefahr abhängt, andererseits aber einem Asylsuchenden, der schon einmal von politischer Verfolgung betroffen war, nicht zumutet, erneut der Zugriffsmöglichkeit des Verfolgerstaates und dem Risiko erneuter Verfolgung ausgesetzt zu werden (vgl. BVerfG, Beschluss vom 2. Juli 1980 - 1 BvR 147, 181 und 182/80 - BVerfGE 54 S. 341 ff. = NJW 1980 S. 2641 ff. = juris; BVerwG, Urteil vom 24. November 1992 - 9 C 3/92 - EZAR 214 Nr. 3 = juris; VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 16. März 2004 - A 6 S 219/04 - AuAS 2004 S. 142 ff. = NVwZ-RR 2004 S. 790 ff. = juris).
Auf der Grundlage der ober- und höchstrichterlichen Interpretation stimmt der Regelungsgehalt des § 73 Abs. 1 Satz 1 AsylVfG mit dem Inhalt dieser Bestimmung der Genfer Flüchtlingskonvention überein (vgl. VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 16. März 2004 a.a.O.; kritisch: Salomons/Hruschka, ZAR 2005 S. 1 ff. [6]).
Da Art. 1 C Nr. 5 GK keine unmittelbar anwendbare Regelung über Rücknahme oder Widerruf der nationalen Flüchtlingsanerkennung trifft und es deshalb der eigenen Verantwortung des jeweiligen Vertragsstaates im Rahmen der konkreten Ausgestaltung des Personalstatus eines anerkannten Flüchtlings gemäß Art. 12 GK obliegt, eine entsprechende Aufhebungsregelung zu treffen, wie dies hier in § 73 AsylVfG erfolgt ist (vgl. u.a. OVG Sachs.-Anh., Beschluss vom 26. Juli 2004 - 1 C 270/04 - juris; VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 16. März 2004 a.a.O.; a.A. Ton, ZAR 2004 S. 367 [369]), widerspricht es den völkerrechtlichen Vorgaben der Genfer Flüchtlingskonvention nicht, die Berücksichtigung verfolgungsunabhängiger Gesichtspunkte dem allgemeinen Ausländer- bzw. Aufenthaltsrecht vorzubehalten.
Auf der Grundlage der ober- und höchstrichterlichen Interpretation stimmt der Regelungsgehalt des § 73 Abs. 1 Satz 1 AsylVfG mit dem Inhalt dieser Bestimmung der Genfer Flüchtlingskonvention überein (vgl. VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 16. März 2004 a.a.O.; kritisch: Salomons/Hruschka, ZAR 2005 S. 1 ff. [6]), dies gilt nach Auffassung des Senats jedenfalls insoweit, als es um die hinreichende Sicherheit vor einer für die Asylanerkennung allein maßgeblich gewesenen politischen Verfolgung und nicht um sonstige, insbesondere allgemeine Gefahren etwa auf Grund einer unzureichenden Sicherheits- oder/und Versorgungslage geht, vor denen nach deutschem Recht nicht asyl-, sondern ausländer- bzw. aufenthaltsrechtlich Schutz gewährt wird.
Aus den Gesetzgebungsmaterialien ergibt sich, dass mit § 73 Abs. 1 Satz 1 AsylVfG die Vorgaben der Genfer Flüchtlingskonvention umgesetzt werden sollten (BTDrucks 9/875, S. 18 zu § 11; BVerwG…, Urteil vom 1. November 2005 - 1 C 21.04 -, Rz. 21; VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 16. März 2004 - A 6 S 219/04 -, NVwZ-RR 2004, S. 790).
Das bedeutet, die tatsächlichen Verhältnisse müssen sich so einschneidend und dauerhaft geändert haben, dass der Betroffene ohne Verfolgungsfurcht heimkehren kann (VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 16. März 2004, a. a. O., S. 790; OVG Nordrhein-Westfalen…, Beschluss vom 13. Oktober 2005 - 13 A 3690/05. A -, AuAS 2005, S. 272).
Diesen Maßstab wandte der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg auch in dem hier und in den Parallelverfahren angegriffenen Beschlüssen an (unter Verweis auf VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 16. März 2004, a. a. O., S. 790).
Der Präzisierung in Art. 11 Abs. 2 Qualifikationsrichtlinie, wonach der Mitgliedstaat untersuchen muss, ob die Veränderung der Umstände erheblich und nicht nur vorübergehend ist, wird in den angegriffenen Entscheidungen durch die Bezugnahme auf die Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg vom 16. März 2004 entsprochen, nach welcher sich die tatsächlichen Verhältnisse einschneidend und dauerhaft geändert haben müssen (VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 16. März 2004, a. a. O., S. 790).
Damit wird aber schon nicht dargelegt, dass die Vorschriften des Art. 1 C (5 und 6) GFK überhaupt eine abschließende Regelung über den Widerruf oder die Rücknahme des Flüchtlingsstatus enthalten (vgl. OVG Münster, Beschl. v. 4.12.2003 - 8 A 3766/03 - EZAR 214 Nr. 16 sowie VGH Mannheim, Beschl. v. 16.3.2004 - 6 S 219/04 -).
Vielmehr hat der VGH Mannheim mit Beschluss v. 16.3.2004 - 6 S 219/04 - ausgeführt, dass die grundlegende Änderung der Verhältnisse im Kosovo für ethnische Albaner auch zu einem "Wegfall der Umstände" für ihre Schutzgewährung i.S.d. Art. 1 C (5) Satz 1 GFK geführt hat (vgl. ergänzend BVerwG, Beschl. v. 4.7.2001 - 1 B 189/01 - , Buchholz 402.240 § 51 AuslG Nr. 47).
Ferner käme es auf eine etwaige Abweichung zwischen § 73 Abs. 1 Satz 1 AsylVfG und Art. 1 C (5) Satz 1 GFK bei Vorliegen nur einer "innerstaatlichen Fluchtalternative" hinsichtlich der hier maßgebenden Verhältnisse von ethnischen Albanern aus dem Kosovo mit serbisch-montenegrinischer Staatsangehörigkeit nur an, wenn die Voraussetzungen für die Beendigung der Schutzgewährung nicht auch hinsichtlich des übrigen Staatsgebiets von Serbien und Montenegro außerhalb des Kosovos gegeben wären (so aber etwa VGH Mannheim, Beschl. v. 16.3.2004 - 6 S 219/04 - m. w. N.).
Da die (nunmehr in § 73 Abs. 1 AsylVfG enthaltene) Regelung über den Widerruf des Vorliegens der Voraussetzungen des § 51 Abs. 1 AuslG bewusst "weitgehend den Regelungen in Nummern 5 und 6 des Artikels 1 C des Abkommens über die Rechtsstellung der Flüchtlinge entspricht" (vgl. BT-Drs. 9/875, S. 18 zu § 11 des Gesetzesentwurfes zum AsylVfG a.F.), ist kein Grund ersichtlich, warum insoweit eine abweichende Auslegung erfolgen soll (ebenso VGH Mannheim, Beschl. v. 16.3.2004 - 6 S 219/04 - vgl. ferner Hailbronner, AuslR, § 73 AsylVfG, Rn. 4;… Marx, AsylVfG, 5. Aufl., § 72 Rn. 2 zur Überstimmung von § 73 Abs. 1 AsylVfG und Art. 1 C (5) und (6) GFK).
Auch ohne Rückgriff auf das Übernahmegesetz vom 01.09.1953 (BGBl. II 19/1953, S. 559 ff) und den grundsätzlich völkerrechtsfreundlichen Charakter des Grundgesetzes, vgl. Michael Ton, Bedeutung von Art. 1 C (5) der GFK im Widerrufsverfahren nach § 73 Asylverfahrensgesetz, Asylmagazin 10/2004, S. 36, ergibt sich bereits aus den Gesetzesmaterialien bei der Schaffung des § 11 Abs. 1 AsylVfG 1982, der insoweit im wesentlichen gleichlautenden Vorgängervorschrift des heutigen § 73 Abs. 1 S. 1 AsylVfG 2005, dass Art. 1 C (5) GFK zur Auslegung der materiellen Widerrufsvoraussetzungen nach deutschem Recht heranzuziehen ist (BT-Drucksache 9/895, S. 18), vgl. BVerwG, Urteil vom 19.09.2000 - 9 C 12/00 - a.a.O.; OVG Lüneburg, Urteil vom 29.02.1988 - 11 OVG A 10/87 - und Beschluss vom 01.03.2005 - 9 LA 46/05 - ; VGH Bad.-Württ., Urteil vom 16.03.2004 - A 6 S 219/04 - a.a.O.; VG des Saarlandes, Urteil vom 09.02.2005 - 10 K 193/03.A - zitiert nach Juris; VG Göttingen, Urteil vom 26.04.2005 - 2 A 222/04 - a.a.O.; Machiel Salomons/Constantin Hruschka, Die Ausnahmen von den Beendigungsklauseln gemäß Art. 1 C (5) 2 GK und die deutsche Rechtsprechung zu § 73 Abs. 1 Asylverfahrensgesetz, ZAR 2005, S. 1 ff. In dem Herkunftsstaat müssen demnach grundlegende Veränderungen stattgefunden haben, aufgrund derer man annehmen kann, dass der Anlass für die Furcht vor Verfolgung nicht länger besteht.
Ein Widerruf kommt dagegen nicht in Betracht, wenn sich der Staat oder andere Organismen als unfähig erweisen, vor tatsächlicher oder drohender Verfolgung Schutz zu bieten, vgl. VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 16.03.2004 - A 6 S 219/04 - a.a.O.; Machiel Salomons/Constantin Hruschka, Die Ausnahmen von den Beendigungsklauseln gemäß Art. 1 C (5) 2 GK und die deutsche Rechtsprechung zu § 73 Abs. 1 Asylverfahrensgesetz, ZAR 2005, S. 1 ff; Michael Ton, Zur Beendigung der Flüchtlingseigenschaft bei Rückkehrgefahren im Herkunftsland, ZAR 2004, S. 367 ff.; Viktor Pfaff, Zur Rückführung afghanischer Staatsangehöriger, ZAR 2003, S. 225 ff.; Reinhard Marx, Widerruf wider das Völkerrecht, InfAuslR 2005, S. 218 ff. Der Aspekt der Möglichkeit, Schutz zu erlangen, wird in Art. 1 C (5) GFK und nunmehr wortgleich auch in Art. 11 Abs. 1 Buchst. e) der Qualifikationsrichtlinie ausdrücklich hervorgehoben, wenn dort - über den Wortlaut des § 73 Abs. 1 S. 1 AsylVfG hinausgehend - gefordert wird, dass der Flüchtling es aufgrund des Wegfalls der Umstände nicht mehr ablehnen kann, den Schutz des Landes in Anspruch zu nehmen, dessen Staatsangehörigkeit er besitzt.
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D (A), Berufungszulassungsantrag, Grundsätzliche Bedeutung, Asylanerkennung, …
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Widerruf der Flüchtlingseigenschaft (Türkei)
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Schutz des Landes i.S.d. Genfer Konvention (GK)
VG Braunschweig, 05.07.2010 - 5 A 212/09
Widerruf, Widerrufsverfahren, Flüchtlingsanerkennung, Türkei, Kurden, PKK, …
VG Braunschweig, 06.02.2009 - 5 A 233/08
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VG Freiburg, 04.05.2004 - A 8 K 11279/02
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Irak, Kurden, Widerruf, Änderung der Sachlage, Flüchtlingsanerkennung, …
VG Braunschweig, 10.07.2008 - 5 A 53/07
Türkei, Widerruf, Flüchtlingsanerkennung, Kurden, Verdacht der Unterstützung, …

References: § 73
 § 78
 § 73
 § 51
 Art. 1
 Art. 1
 § 73
 Art. 1
 § 73
 § 11
 § 73
 Art. 1
 Art. 1
 § 73
 § 73
 Art. 1
 Art. 12
 § 73
 § 73
 § 73
 § 11
 Art. 11
 Art. 1
 Art. 1
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 § 72
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 Art. 1
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 § 73
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