Source: http://archive-de.com/de/d/drogenbeauftragte.de/2016-02-16_7523618_19/Palliativmedizin_Drogenbeauftragte/
Timestamp: 2017-12-11 04:20:33+00:00

Document:
archive-de.com: drogenbeauftragte.de - Palliativmedizin - Drogenbeauftragte
Palliativmedizin - Drogenbeauftragte
25 Verordnung zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften 25 BtMÄndV verbessert die Bundesregierung die Versorgung schwerstkranker Menschen mit betäubungsmittelhaltigen Medikamenten Die Vorschriften für das Verwenden von Betäubungsmitteln in Alten und Pflegeheimen werden auf Hospize und Einrichtungen der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung ausgedehnt Wie bereits heute in Alten und Pflegeheimen dürfen Ärzte künftig auch in Hospizen und ambulanten Einrichtungen der Palliativversorgung Betäubungsmittel die nicht mehr benötigt werden anderen Patienten verschreiben Darüber hinaus dürfen Hospize und Einrichtungen der ambulanten Palliativversorgung künftig Notfalldepots für Betäubungsmittel anlegen Bei Bedarf sollen die benötigten Arzneimittel dadurch schneller zur Verfügung stehen Cannabis als Medizin Es ist das Anliegen der Drogenbeauftragten und der Bundesregierung die Versorgung mit cannabishaltigen Fertigarzneimitteln zu verbessern und schwerkranken Patientinnen und Patienten Zugang zu diesen zu ermöglichen Die Cannabisinhaltsstoffe Dronabinol und Nabilon sind nach Anlage III des BtMG verkehrs und verschreibungsfähige Betäubungsmittel Die Fertigarzneimittel Marinol und Nabilon können im Wege des Einzelimportes unter den Voraussetzungen des 73 Abs 3 des Arzneimittelgesetzes von einer Apotheke auf vorliegende Bestellung einzelner Personen und gegen Vorlage einer entsprechenden ärztlichen Verschreibung in geringen Mengen nach Deutschland verbracht abgegeben und zu medizinischen Zwecken angewendet werden Daneben sind im Rahmen der Erteilung von Ausnahmeerlaubnissen nach 3 Abs 2 BtMG Anwendungen von Cannabisextrakten und Cannabisblüten möglich Hierzu können in Einzelfällen beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte Anträge auf Erteilung von Ausnahmeerlaubnissen zur Anwendung von Cannabis zu medizinischen Zwecken bei schwerkranken Patientinnen und Patienten oder zu wissenschaftlichen Zwecken gestellt werden Mit der 25 Verordnung zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften 25 BtMÄndV hat die Bundesregierung neben wichtigen anderen Regelungen zur Verbesserung der betäubungsmittelrechtlichen Rahmenbedingungen auf dem Gebiet der Palliativmedizin die betäubungsmittelrechtlichen Voraussetzungen für die Zulassungs und Verschreibungsfähigkeit cannabishaltiger Fertigarzneimittel geschaffen Hierzu erfolgte eine differenzierte Umstufung der Position Cannabis in den Anlagen des BtMG Fertigarzneimittel haben gegenüber anderen Anwendungsformen von Cannabis insoweit Vorteile als die Antragsteller im Rahmen des
Original URL path: http://drogenbeauftragte.de/drogen-und-sucht/illegale-drogen/heroin-und-andere-drogen/palliativmedizin.html (2016-02-16)
Neue psychoaktive Substanzen - Drogenbeauftragte
Rahmen des Förderprogramms Drogenprävention und Information DPIP mit Mitteln in Höhe von etwa 400 000 Euro gefördert und vom BMG mit 60 000 unterstützt Auf der Basis eines multidisziplinären Netzwerkes aus verschiedenen EU Mitgliedsstaaten Deutschland Österreich Polen Finnland sowie der Schweiz wurden Nachweismethoden für synthetische Cannabinoide und toxikologische Risikoprofile für diese Substanzen erstellt sowie sozialwissenschaftliche Fragestellungen Prävalenz User Profile psychosoziale Auswirkungen beantwortet Mit der Webseite legal high inhaltsstoffe de wurde eine attraktive Plattform geschaffen auf der neben den Ergebnissen des Monitorings Warnhinweise bezüglich der besonderen Gefahren dieser Wirkstoffe abrufbar sind Dort sind auch ein Flyer für potentielle Konsumierende von neuen psychoaktiven Substanzen und eine Broschüre für Fachkräfte der Drogenprävention mit Strategien für eine effektive Präventionsarbeit verfügbar Detaillierte Ergebnisse finden Sie im Kurzbericht zum Projekt sowie dem Artikel Synthetische Cannabinoide Forensische Relevanz und Interpretation analytischer Befunde von Volker Auwärter et al in der Zeitschrift Rechtsmedizin 2012 Heft 4 S 259 269 zum Kurzbericht zum Projekt zum Artikel Synthetische Cannabinoide Forensische Relevanz und Interpretation analytischer Befunde Jahrestagung der Drogenbeauftragten Der Stoff aus dem Chemielabor Speed Spice Co Am 11 Oktober 2011 lud die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans zu ihrer Jahrestagung Der Stoff aus dem Chemielabor Speed Spice Co in Berlin ein Auf der Jahrestagung wurde die aktuelle Situation synthetischer Drogen in Deutschland auch im internationalen Vergleich dargestellt Die Veranstaltung thematisierte aktuelle Herausforderungen wie das Aufdecken neuer Trends die Kontrolle sowie Prävention Beratung und Behandlung Darüber wurden Lösungsansätze für die Zukunft diskutiert Ein Markt der Möglichkeiten mit erfolgreichen Ansätzen aus Prävention und Beratung rundete das Tagungsprogramm ab mehr erfahren Verbreitung und Gefährdung von cannabinoidhaltigen Räuchermischungen Das Bundesministerium für Gesundheit BMG förderte von Juni 2009 bis Mai 2010 das Modellprojekt Spice Smoke Sence Co Cannabinoidhaltige Räuchermischungen Konsum und Konsummotivation vor dem Hintergrund sich wandelnder Gesetzgebung Es untersuchte die quantitativen und qualitativen Veränderungen des Konsums von Spice und vergleichbarer cannabinoidhaltiger Räuchermischungen vor und nach der BtMG Unterstellung bei den 15 bis 18 jährigen Schülerinnen und Schülern Nach der Studie wiesen 3 der Schülerinnen und Schüler vor der Unterstellung 2008 einen aktuellen Konsum 30 Tage Prävalenz von cannabinoidhaltigen Substanzen auf nach der Unterstellung 2009 nur noch 1 Daraus kann geschlossen werden dass das Verbot und die weitgehend eingestellte Medienberichterstattung zum Rückgang der Verbreitung der Räuchermischungen geführt haben Die Studie zeigt auch dass äußerst wenige Jugendliche ohne vorherige Erfahrungen mit illegalen Drogen die Spice Produkte ausprobiert haben Die Hauptzielgruppe dafür scheint daher weniger die Jugendlichen zu sein sondern eher Erwachsene jungen bis mittleren Alters Abschlussbericht Kurzbericht dt Kurzbericht engl Im Rahmen eines EU Projekts mit einer Kofinanzierung durch das BMG werden seit Anfang 2011 synthetische Cannabinoide deren Wirkungen eventuelle Nachweisverfahren sowie Präventionsmöglichkeiten untersucht Das Universitätsklinikum Freiburg arbeitet dabei unter Mitwirkung des Bundeskriminalamtes mit weiteren Partnern in Deutschland sowie in Polen Finnland Österreich und der Schweiz zusammen Der Abschlussbericht soll Ende 2013 vorliegen Rechtliche Unterstellung neuer psychoaktiver Substanzen 24 Betäubungsmitteländerungsverordnung Mit der am 22 Januar 2010 in Kraft getretenen 24 Verordnung zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher Vorschriften vom 18 Dezember 2009 BGBlI S 3944 wurden die in Kräutermischungen wie
Original URL path: http://drogenbeauftragte.de/drogen-und-sucht/illegale-drogen/heroin-und-andere-drogen/neue-psychoaktive-substanzen.html (2016-02-16)
Internationale Drogenpolitik - Drogenbeauftragte
2015 Luxemburg April 2015 Riga November 2014 Rom Juni 2014 Athen Aktuelle Trends im Bereich Prävention Cannabis und Cannabinoide in der EU Gesundheitliche Auswirkungen von Drogenkonsum und Drogenhandel über Seerouten Herausforderungen für die Umsetzung nationaler Drogenpolitiken Nach oben Europäische und Deutsche Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht Die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht EBDD soll der EU und ihren Mitgliedsstaaten einen sachlichen Überblick über die europäische Drogenproblematik vermitteln und einen gemeinsamen Informationsrahmen für die Drogendebatte schaffen Rund 30 nationale Beobachtungsstellen sammeln dafür die nötigen objektiven vergleichbaren Informationen und tragen die Ergebnisse der EBDD in den jeweiligen Mitgliedsstaat zurück In Deutschland nehmen diese Aufgabe gemeinsam die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e V und das Münchner Institut für Therapieforschung IFT unter dem Namen Deutsche Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht DBDD wahr Die Geschäftsführung und Koordination der Arbeiten liegt beim IFT mehr erfahren www emcdda europa eu www dbdd de Internationale Drogenpolitik Vereinte Nationen Die Zusammenarbeit im Drogenbereich auf der Ebene der Vereinten Nationen VN erfolgt auf der Grundlage der drei VN Drogenkonventionen von 1961 1971 und 1988 Sie verpflichten die Mitgliedsstaaten die Produktion und den Vertrieb von Suchtstoffen und psychotropen Substanzen zu kontrollieren den Drogenmissbrauch und den illegalen Drogenhandel zu bekämpfen die notwendigen verwaltungstechnischen Einrichtungen hierfür zu schaffen und den internationalen Organen über ihre Tätigkeit zu berichten Suchtstoffkommission der Vereinten Nationen Deutschland ist Mitglied der Suchtstoffkommission der Vereinten Nationen CND die jedes Jahr im März für eine Woche in Wien tagt Unter der Leitung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung engagiert sich dabei die deutsche Delegation die aus Vertretern der verschiedenen betroffenen Ressorts besteht aktiv an der Arbeit der CND sowohl im Plenum als auch im Committee of the Whole und in Arbeitsgruppen in denen die Resolutionen verhandelt werden mehr erfahren Büro für Drogen und Verbrechensbekämpfung der Vereinten Nationen Das Drogenkontrollprogramm der Vereinten Nationen UNDCP das vom Büro für Drogen und Verbrechensbekämpfung der Vereinten Nationen UNODC durchgeführt wird erfährt von der Bundesrepublik Deutschland seit vielen Jahren finanziell Unterstützung Am 13 September 2010 hat Herr Yury Fedotov das Amt des UNODC Exekutivdirektors übernommen Unter seiner Führung wird sich UNODC auf fünf Themenschwerpunkte konzentrieren dem Kampf gegen organisiertes Verbrechen Drogenschmuggel sowie dem illegalen Handel mit Waffen und Menschen dem Ausbau der Rechtssysteme im Rahmen der Kriminalitätsprävention dem Kampf gegen Korruption der Prävention beim Missbrauch von Drogen und bei der Verbreitung von HIV AIDS insbesondere bei Strafgefangenen und anderen vulnerablen Gruppen und der Bekämpfung des Terrorismus mehr erfahren Internationales Suchtstoff Kontrollamt der Vereinten Nationen Das Internationale Suchtstoff Kontrollamt INCB ist ein unabhängiges Kontrollgremium zur Überwachung der Einhaltung der drei Suchtstoffübereinkommen der Vereinten Nationen Es besteht aus 13 unabhängigen Mitgliedern darunter bis März 2012 eine Deutsche Frau Dr Carola Lander Im April 2011 wurden fünf neue INCB Mitglieder gewählt darunter erneut ein Deutscher Herr Werner Sipp In Erfüllung seiner Verpflichtungen legt das INCB Vorausschätzungen für den Bedarf an Betäubungsmitteln vor überwacht und fördert Maßnahmen von Regierungen zur Verhinderung der Abzweigung von Chemikalien die häufig in der illegalen Erzeugung von Betäubungsmitteln und psychotropen Substanzen
Original URL path: http://drogenbeauftragte.de/drogen-und-sucht/illegale-drogen/internationale-drogenpolitik.html (2016-02-16)
Delegationsreise nach Lateinamerika - Drogenbeauftragte
Sucht Illegale Drogen Internationale Drogenpolitik Delegationsreise nach Lateinamerika Artikel Delegationsreise nach Lateinamerika Mai 2013 Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans MdB sowie MdB Christine Aschenberg Dugnus reisten vom 04 05 bis 15 05 2013 begleitet von fünf Vertretern aus dem Bundesgesundheitsministerium und einem GIZ Experten zu drogenpolitischen Gesprächen nach Lateinamerika Das Interesse am Informations und Meinungsaustausch war groß in den drei Gastgeberländern Bolivien Ecuador und Peru die zuvor die Drogenbeauftragte im Rahmen von Zusammentreffen in internationalen Gremien eingeladen hatten In den Regionen Huánuco und Ucayali in Peru machte sich die Drogenbeauftragte ein Bild über die von Deutschland unterstützten Projekte der alternativen Entwicklung In Lima führte sie hochrangige Gespräche mit Vertretern des Gesundheits und Innenministeriums und besuchte die Zollbehörde Zudem bot sich die Möglichkeit eine Therapieeinrichtung zu besichtigen In La Paz Bolivien wurden neben hochrangigen Gesprächsterminen mit Regierungsvertretern auch Behandlungsprojekte besucht Außerdem weihte die Drogenbeauftragte gemeinsam mit dem Innenminister einen im Rahmen eines UN Projekts bereitgestellten Drogenverbrennungsofen ein Bei einem Besuch in der Koka Anbauregion Yungas etwa dreieinhalb Stunden von La Paz entfernt konnte sich die Drogenbeauftragte über die Bedeutung der Tradition des Koka Kauens und des vor Ort legalen Anbaus informieren In Quito Ecuador fanden mehrere Gespräche auf Regierungsebene sowie
Original URL path: http://drogenbeauftragte.de/drogen-und-sucht/illegale-drogen/internationale-drogenpolitik/delegationsreise-nach-lateinamerika.html (2016-02-16)
Glücksspielsucht - Drogenbeauftragte
2016 Safer Internet Day 2016 PRESSEMITTEILUNG 01 Februar 2016 Start der DAK Kampagne Hauptnavigation Drogenbeauftragte Drogen und Sucht Alkohol Tabak Medikamente Illegale Drogen Glücksspiel Computerspiele und Internetsucht Suchtstoffübergreifende Themen Presse Kontakt und Service Sie sind hier Startseite Drogen und Sucht Glücksspiel Glücksspielsucht Artikel Kurz und Abschlussbericht Projekt Katamnese Erhebung zur stationären Rehabilitation bei pathologischem Glücksspiel Projektnehmer Bundesverband für stationäre Suchtkrankenhilfe e V buss Berichtsjahr 2015 Im Rahmen des vom 1 März 2013 bis 30 April 2015 geförderten Projekts wurde eine spezifische Katamnese Fragebogen Durchführung für Glücksspielsucht entwickelt die auf den Vorgaben des Deutschen Kerndatensatzes KDS basiert aber zu besseren Ergebnissen führt Die Projektergebnisse werden auch der Weiterentwicklung der Therapiekonzepte in den Einrichtungen dienen An der multizentrischen Studie mit drei Erhebungspunkten vor und nach der Therapie sowie ein Jahr nach Therapieende nahmen 402 Patientinnen und Patienten teil die eine stationäre Rehabilitation wegen der Erstdiagnose Pathologischen Glücksspiels antraten Die Ergebnisse zeigen dass 69 der Patientinnen und Patienten ein Jahr nach Therapieende nicht mehr die Kriterien des Pathologischen Glücksspiels erfüllten und somit als erfolgreich austherapiert gelten können Etwa 60 der Patientinnen und Patienten berichteten zur Schlussbefragung von Rückfällen Diese ereigneten sich in der Regel innerhalb der ersten drei Monate nach der Entlassung und
Original URL path: http://drogenbeauftragte.de/drogen-und-sucht/gluecksspiel/gluecksspielsucht.html (2016-02-16)
Glücksspielstaatsvertrag zum Glücksspielwesen Die Zuständigkeit für das Glücksspiel liegt im Wesentlichen bei den Ländern Lotterien Spielbanken und Sportwetten unterliegen laut Erstem Staatsvertrag zur Änderung des Staatsvertrages zum Glücksspielwesen der Länder weiterhin einem staatlichen Monopol Dieses ist gerechtfertigt wenn es dazu dient die Spielleidenschaft in geordnete Bahnen zu lenken und Glücksspielsucht vorzubeugen Der Glücksspieländerungsstaatsvertrag ist am 1 Juli 2012 in Kraft getreten Mittlerweile sind ihm alle Bundesländer beigetreten Zu den Zielen des Glücksspieländerungsstaatsvertrages gehört es das Entstehen von Glücksspielsucht und Wettsucht zu verhindern und durch ein begrenztes Glücksspielangebot unter Gewährleistung des Jugend und Spielerschutzes Voraussetzungen für eine wirksame Suchtprävention zu schaffen Um das zu erreichen sind differenzierte Maßnahmen für die einzelnen Glücksspielformen vorgesehen die spezifische Sucht Betrugs Manipulations und Kriminalitätspotenziale berücksichtigen Der Glücksspieländerungsstaatsvertrag regelt vor allem die Sportwetten neu Von dem bisherigen staatlichen Veranstaltungsmonopol soll abgewichen und stattdessen ein begrenztes Angebot privater Konzessionäre geschaffen werden In diesem Sektor hat sich in den letzten Jahren das Glücksspiel überwiegend auf das Spiel bei illegalen Online Anbietern verlagert Ziel ist die Kanalisierung zu einem legalen Sportwettangebot Die Nachfrage spielaffiner Personen soll in Richtung legaler Angebote gelenkt werden Spielformen sind vorzuhalten die aus suchtpräventiver Sicht weniger gefahrenträchtig sind Strenge Konzessionsregeln sollen zudem einen ausreichenden Spielerschutz sicher stellen Für Sportwetten ist aus diesem Grund eine Experimentierklausel für die Dauer von sieben Jahren vorgesehen Das Verfahren zur Vergabe der insgesamt 20 Konzessionen soll im Mai 2013 abgeschlossen werden Zwar bleibt auch künftig das Glücksspiel im Internet grundsätzlich verboten für Lotterien und Sportwetten werden allerdings Ausnahmen zugelassen Der Glücksspieländerungsstaatsvertrag nimmt erstmals Regeln zum gewerblichen Spiel in Spielhallen auf da durch die Föderalismusreform die Länder für das Recht der Spielhallen zuständig sind So sind künftig Mehrfachkonzessionen also mehrere Spielhallen an einem Standort nicht mehr möglich Stattdessen müssen Spielhallen um einen bestimmten Mindestabstand voneinander entfernt liegen Außerdem setzen die Bundesländer Sperrzeiten für Spielhallen fest die drei Stunden nicht unterschreiten dürfen Eine zentrale bundesweite Sperrdatei für Spielhallen ist nicht vorgesehen Dies kann allerdings in den Ländergesetzen individuell geregelt werden In den Spielhallengesetzen einiger Länder sind die Mindestanforderungen des Glücksspieländerungsstaatsvertrages um schärfere Regulierungen für Spielhallen ergänzt Gerätebezogene Regeln bezüglich der Geldspielgeräte in Spielhallen und Gaststätten umfasst der Vertrag nicht Regelungen hierzu enthalten die Gewerbeordnung und die Spielverordnung Gewerbliches Automatenspiel Das Suchtpotenzial des gewerblichen Automatenspiels ist hoch Deshalb ist es notwendig die Jugend und Spielerschutzregelungen beim gewerblichen Automatenspiel zu verbessern Die Maßnahmen die in der Nationalen Strategie der Bundesregierung zur Drogen und Suchtpolitik für den Bereich des Pathologischen Glücksspiels aufgeführt wurden wurden im Rahmen der Änderung der Gewerbeordnung umgesetzt und sind Gegenstand der laufenden Novellierung der Spielverordnung Auch der Glücksspieländerungsstaatsvertrag enthält erstmals Regelungen für Spielhallen Die Spielhallengesetze der Länder können individuelle Regulierungen für Spielhallen treffen die über die Mindestanforderungen des Glücksspieländerungsstaatsvertrages hinausgehen Änderung der Gewerbeordnung Das Gesetz zur Änderung der Gewerbeordnung und anderer Gesetze vom 5 Dezember 2012 enthält mehrere Maßnahmen zur Verbesserung des Spieler und Jugendschutzes bei Spielgeräten mit Gewinnmöglichkeit Es wurde eine Ermächtigungsgrundlage für die Einführung einer personenungebundenen Spielerkarte geschaffen mit der ein Automat freigeschaltet werden muss So wird die Gefahr
Original URL path: http://drogenbeauftragte.de/drogen-und-sucht/gluecksspiel/situation-in-deutschland.html (2016-02-16)
Die Entscheidungen des EuGH zum deutschen Glücksspielstaatsvertrag - Drogenbeauftragte
Sie sind hier Startseite Drogen und Sucht Glücksspiel Die Entscheidungen des EuGH zum deutschen Glücksspielstaatsvertrag Artikel Die Entscheidungen des EuGH zum deutschen Glücksspielstaatsvertrag Die Entscheidungen des Europäischen Gerichtshofs EuGH zum Glücksspiel staatsvertrag aus dem September 2010 sind ein Sieg für Spielerschutz und Suchtprävention im Glücksspielbereich Der EuGH hat nicht das Monopol das von vielen Experten als wirksamer Schutz zur Vorbeugung von Glücksspielsucht angesehen wird abgeschafft er hat vielmehr den Spielerschutz generell das heißt für alle Bereiche des Glücksspiels gestärkt Die Urteile des EuGH zum Glücksspiel im September 2010 betrafen den Bereich der monopolisierten Sportwetten aus den Entscheidungen ergeben sich aber auch wichtige Aussagen für die Gestaltung des Glücksspielbereichs im Allgemeinen Der EuGH bestätigt in diesen Urteilen seine Rechtsprechung dass die Mitgliedstaaten im Glücksspielbereich frei sind selbst über Regelungsmodelle z B Monopol oder Konzessionssystem und deren Ausgestaltung zu entscheiden Insbesondere sei es auch nicht schädlich wenn ein Bereich z B Lotterien und Sportwetten im Monopol bleiben andere Bereiche z B das Automatenspiel aber anders geregelt sind Allerdings betont der Gerichtshof dass in diesen Fällen eine kohärente d h widerspruchsfreie und systematische Politik verfolgt werden müsse Ein Mitgliedstaat muss deshalb das Ziel der Suchtvorbeugung und des Spielerschutzes in allen Glücksspielbereichen gleichermaßen also widerspruchsfrei verfolgen Dies bedeutet zum einen dass die Regelungen innerhalb eines Glücksspiel segments widerspruchsfrei sein müssen So muss beispielsweise bei den Lottospielen die Werbung darauf begrenzt bleiben die Spieler auf diese monopolisierten Spiele zu lenken und darf nicht darauf abzielen den Spieltrieb zu fördern oder zu stimulieren Zum anderen muss auch zwischen den verschiedenen Glücksspielsegmenten ein widerspruchsfreier kohärenter Spielerschutz sichergestellt sein Deshalb dürfen beispielsweise Glücksspiele mit höherem Suchtpotential wie gewerbliche Automatenspiele nicht schlechteren Spielerschutz aufweisen als Spiele mit geringem Suchtpotential wie beispielsweise Lotto Der Gerichtshof verlangt also vom deutschen Gesetzgeber dass vergleichbarer Spielerschutz in allen Glücksspielsegmenten sichergestellt ist Nur wenn
Original URL path: http://drogenbeauftragte.de/drogen-und-sucht/gluecksspiel/die-entscheidungen-des-eugh-zum-deutschen-gluecksspielstaatsvertrag.html (2016-02-16)
"Frühe Intervention beim Pathologischen Glücksspiel" - Drogenbeauftragte
2007 begonnene und vom Bundesgesundheitsministerium geförderte dreijährige Modellprojekt Frühe Intervention beim Pathologischen Glücksspielen konnte Ende 2010 erfolgreich abgeschlossen werden Hauptziele des Projektes waren die fachliche Qualifizierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in ambulanten Suchtberatungsstellen im Umgang mit Pathologischen Glücksspielerinnen und spielern sowie deren Angehörigen um in diesem Zusammenhang mehr Menschen mit pathologischem Glücksspielverhalten zu einem früheren Zeitpunkt der Sucht zu erreichen Diese Ziele konnten im Projektverlauf von allen bundesweit am Projekt beteiligten 17 Beratungs und Behandlungsstellen der Suchthilfe erfolgreich in die Praxis umgesetzt werden Insgesamt konnten 1 422 Klienten und 232 Angehörige während des Dokumentationszeitraumes 01 01 08 31 07 10 beraten werden Für 59 war dies der erste Kontakt mit dem Suchthilfesystem Im Verlauf konnte die Anzahl der erreichten Klienten mit einem problematischen bzw pathologischen Glücksspiel verhalten überall deutlich gesteigert werden Die weit überwiegende Zahl der Klienten 86 8 spielt an Geldspielautomaten in Spielhallen und gastronomischen Betrieben Zunehmend wurden aber auch andere Spielformen als Auslöser der Glücksspielsucht benannt wie z B Glücksspiel im Internet oder Sportwetten Als deutliche Belege einer erfolgreich umgesetzten frühen Intervention konnten im Verlauf verstärkt Personen erreicht werden die jünger sind eine geringere Verschuldung aufweisen und oder nur einmalig in die Beratung im Sinne einer Kurzintervention kommen
Original URL path: http://drogenbeauftragte.de/drogen-und-sucht/gluecksspiel/fruehe-intervention-beim-pathologischen-gluecksspiel.html (2016-02-16)

References: EuGH 
 EuGH 
 EuGH 
 EuGH 
 EuGH 
 EuGH 
 EuGH