Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/dublin-verfahren
Timestamp: 2020-07-04 03:24:50+00:00

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Dublin-Verfahren | Rechtslupe
Schlagwort: Dublin-Verfahren
Nimmt ein Asyl­be­wer­ber sei­nen Antrag auf inter­na­tio­na­len Schutz unter Auf­recht­erhal­tung eines Antrags auf Fest­stel­lung natio­na­ler Abschie­bungs­ver­bo­te nach § 60 Abs. 5 und 7 Auf­en­thG zurück, setzt die Wirk­sam­keit der Rück­nah­me die Dar­le­gung vor­aus, dass das auf­recht­erhal­te­ne Abschie­bungs­schutz­be­geh­ren nicht auf Grün­de gestützt wird, die dem inter­na­tio­na­len Schutz (Flücht­lings­schutz und sub­si­diä­rer Schutz) unter­fal­len. Das
Über­stel­lung eines Asyl­su­chen­den nach Bul­ga­ri­en
Nach der aktu­el­len Erkennt­nis­mit­tel­la­ge ist die Beant­wor­tung der Fra­ge, ob das Asyl- und Auf­nah­me­ver­fah­ren in Bul­ga­ri­en (noch) mit sys­te­mi­schen Män­geln behaf­tet ist, als offen anzu­se­hen. Vor die­sem Hin­ter­grund ist nach der vor­zu­neh­men­den Inter­es­sen­ab­wä­gung von einer Über­stel­lung nach Bul­ga­ri­en abzu­se­hen. Rechts­grund­la­ge für die Abschie­bungs­an­ord­nung ist § 34 a Abs. 1 AsylVfG. Danach ord­net
EU-Asyl­ver­fah­ren – und die Über­stel­lungs­frist
Die Frist des Art.20 Abs. 1 d Dub­lin II VO beginnt erst mit ableh­nen­der Ent­schei­dung über den Antrag nach § 80 Abs. 5 VwGO zu lau­fen. Die Fris­ten­re­ge­lun­gen in Art. 16 ff Dub­lin II VO ver­mit­teln dem Asyl­be­wer­ber kei­ne sub­jek­ti­ve Rechts­po­si­ti­on. Die Über­stel­lungs­frist in den Wie­der­auf­nah­me­fäl­len rich­tet sich nach Art.20 Dub­lin II-Ver­­or­d­­nung.
Dub­lin-II-Ver­ord­nung – und sys­te­mi­sche Män­gel im Asyl­ver­fah­ren
Ein Asyl­be­wer­ber kann der Über­stel­lung in den nach der Dub­­lin-II-Ver­­or­d­­nung für ihn zustän­di­gen Mit­glied­staat nur mit dem Ein­wand sys­te­mi­scher Män­gel des Asyl­ver­fah­rens und der Auf­nah­me­be­din­gun­gen für Asyl­be­wer­ber ent­ge­gen­tre­ten. Es kommt hin­ge­gen nicht dar­auf an, ob es unter­halb der Schwel­le sys­te­mi­scher Män­gel in Ein­zel­fäl­len zu einer unmensch­li­chen oder ernied­ri­gen­den Behand­lung im
Die Dub­lin II-Ver­­or­d­­nung wird auch dann unan­wend­bar, wenn ein ein­zi­ger in der EU gestell­ter Asyl­an­trag zurück­ge­nom­men wird, nach­dem der an sich für die Prü­fung die­ses Asyl­an­trags zustän­de Mit­glied­staat dem Über­nah­me­er­su­chen des Mit­glied­staats, in dem der Asyl­an­trag gestellt wur­de, zuge­stimmt hat. Die Rück­nah­me eines Asyl­an­trags kann in einem sol­chen Fall jeden­falls
Gemein­sa­mes Euro­päi­sches Asyl­sys­tem – Aus­nah­men von der Dub­lin-II-VO
Iso­lier­te Anfech­tungs­kla­ge in Dub­lin-Ver­fah­ren – und das Asyl­sys­tem in Ungarn
Gegen einen Bescheid, der den Asyl­an­trag eines Klä­gers als unzu­läs­sig zurück­weist und der eine Abschie­bung in den zustän­di­gen Staat nach der Dub­­lin-VO anord­net, ist allein die iso­lier­te Anfech­tungs­kla­ge die rich­ti­ge Kla­ge­art. Das Bun­des­amt muss ziel­­staats- und inlands­be­zo­ge­ne Abschie­bungs­hin­der­nis­se bei der Ent­schei­dung nach § 34 a AsylVfG prü­fen. Das Asyl­sys­tem in Ungarn

References: § 60
 § 34
 Art.20
 § 80
 Art. 16
 Art.20
 § 34