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Timestamp: 2019-02-18 01:55:34+00:00

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admin | Part Of The International Movement | Seite 2
4. Juni 2017 Datenschutz, Grundrechte, Meinungadmin
Trink bloß nicht die falsche Whiskysorte!
29. Mai 2017 Allgemeinadmin
Whisky und Mobbing
Man kennt mich und wer das wirklich tut, weiß dass ich seit über 40 Jahren gerne Whisky trinke. Nicht wegen des Spiegels, sondern wegen des Geschmacks. Abends nach einem hektischen Tage oder auf einer gepflegten Party darf das mal sein.
Im Laufe der langen Zeit habe ich eine Menge an Sorten = Geschmacksvarianten kennen gelernt. Glaubt man gar nicht.
Und ja, ich gebe es zu es gab Abende, da hat man doch etwas zu viel…. Aber die Anzahl ist überschaubar.
Andere Alkoholika locken mich weniger, von einem gepflegten Bier oder einem ordentlichen Wein zum guten Essen abgesehen.
Ich habe Anfang 1990 als absolutes Greenhorn Kanada (selbst) durchflogen und zwar ziemlich ausgedehnt und kam mit CC – also Canadian Club – in Berührung. Da gibt es auch eine Menge Unterschiede, aber mir schmeckt auch die Standard-Abfüllung. Ich habe auch sehr wenig „Nachwirkungen“ zu verspüren. Ich wusste aber nicht den tieferen Grund. Das ist deswegen von Interesse, weil ich sehr unangenehme Allergien habe.
Dann habe ich mir Irland erflogen und bin auch in der Jameson Brauerei aufgeschlagen. Irische Whiskys liegen mir seitdem am Herzen, liegt einfach am (Kalk-)Wasser. Hier gibt es sehr viele Spielarten, mal abgesehen vom Tullamore Dew in der Touristenvariante.
Dann kam das Ding mit der AG Singlemalt.
Singlemalts sind ein eigenes Kapitel, mehr eine Wissenschaft. Auch hier habe ich meine Vorlieben, aber: Das sind Sachen, die ich sehr gerne, aber nur in übersichtlicher Form genießen kann.
Und die Erkenntnis ist, dass Whisky aus Getreide gemacht wird. Gerste, Roggen, Weizen, Hafer, Mais zum Bespiel. Tja und nun ist es so, dass mein Körper gegen Roggen nun mal gar nichts hat. Bei den anderen Sorten gibt es mäßig allergische Reaktionen.
Mein Liebling, „Canadian Club“, ist einer der wenigen nur Roggen- (Rye und nur Rye) Whiskys. Tja und das erklärt, dass mein alter Körper eben keine allergischen Reaktionen zeigt. Übrigens gibt es da auch eine große Sortenvielfalt und ein Teil steht in meiner Hausbar.
Bei den anderen (den Malts) muss ich etwas vorsichtiger sein.
Was aber verletzend ist, wenn Menschen einen deswegen im Netz anmachen und disqualifizieren.
Gut, in der Sektion Brandenburg der AG Singlemalt wurde ich ja auch nicht aufgenommen, insofern kann einem das am Gesäß vorbeigehen. Ich schau einfach mal, ob jemand Cola trinkt oder Red-Blöd und dann mobbe ich einfach zurück. Deal?
Vergesst Malle!
22. Mai 2017 Meinungadmin
Ich war zu einer Managertagung auf Mallorca eingeladen. Und weil man gerne Angenehmes mit Nützlichem verbindet, habe ich noch zwei Tage Urlaub drangehangen, soweit so gut.
Der Flug wurde bei Air Berlin lange im Voraus gebucht mit einem Stück Gepäck (40 EUR Aufpreis). Letzteres ist ja wichtig heutzutage, da Menschen wohl in der Regel ohne Gepäck auf eine Ferieninsel fliegen.
Dann kam die Umbuchung auf „Niki“, weil Air Berlin irgendwie den Management-Masterplan versaut hat, der geplante Ankunftsevent fiel daher schon mal aus.
Ich habe dem Veranstalter natürlich nicht getraut und mir von meinem Viersterne-Hotel-plus rechtzeitig eine persönliche, schriftliche Reservierungsbestätigung geben lassen.
Vorsichtshalber habe ich auch bei der Flugreservierung vorher angerufen, ob alle Flugdaten korrekt sind und auch das Gepäck in Ordnung geht. Klar, steht ja im PNR war die pampige Antwort des Callcenters. Was soll da schon schief gehen?
Beim Check-in war natürlich nichts klar. Also durch die halbe Abflughalle in TXL gerollt und mich an die lange Schlange am Ticketschalter angestellt; es schien auch bei anderen Passagieren nicht „alles klar“ zu sein.
Der Agent schaute in den PNR und meinte nur „steht doch alles drin, muss man nur nach unter scrollen“. Aha. Der Niki-Check-in musste dann per Funk geweckt werden, weil er ein Telefon als überflüssiges Arbeitsmittel ansieht. Gut, dass man heutzutage lange vor der Boarding-Time am Flughafen ist.
Ich durfte tatsächlich meinen einen Koffer aufgeben, natürlich ohne jede Entschuldigung für das Versehen.
Der Abtaster machte seine Arbeit sehr gründlich*) und er könnte seine Tätigkeit im Erotiksalon fortsetzen, nur stehe ich auf so eine plumpe Anmache nicht.
Der Flieger war voll, der Service nicht wirklich vorhanden. Früher lächelten die Damen sogar! Früher halt. Der Flug war allerdings pünktlich, immerhin etwas.
Nach der Ankunft gab es den heute üblichen 3-km-Marsch kreuz und quer durch das Gebäude, damit man nicht merkt, wie lange Gepäckentladung wirklich dauert.
Der Flughafentransfer hat geklappt, wenn auch von 500m entfernt, für jemand, der schlecht laufen kann, eine echte Herausforderung (Gepäck bitte selbst tragen).
Das Hotel machte einen guten Eindruck, echte Viersterne. Nur gab es da ein Problem mit der Reservierung. Dass vorsichtshalber schon die Passkopie gezogen wurde, hatte bestimmt einen Grund. Nix da mit der Bestätigung, kann sich ja selber schreiben auf dem Hotelbriefpapier. Aha.
Nach langer Diskussion durfte ich dann in einem anderen Hotel erneut vorstellig werden. Nur 500m Fußweg oder später fluchende Taxifahrer (denn die Tagung war in dem reservierten Hotel).
Die Rezeption war entsprechend frostig. Kreditkarte bitte und die Rechnung ohne Beleg bitte mit EC-Karte bezahlen. Auf meine Frage, ob ich auch vorsichtshalber noch einen Bargeldbetrag hinterlegen solle, erhielt ich die Antwort „not yet“. Naja, kann ja noch kommen.
Das Zimmer war in etwa Viersterne, das Hotel insgesamt so lala. Jedenfalls ein echter Abstieg gegenüber dem reservierten. Aber man ist ja in diesen Zeiten so einiges gewohnt.
Ich machte den „Do not disturb“ Anhänger an die Tür. Das hielt das Hotelpersonal nicht davon ab, mehrfach anzurufen, gegen die Tür zu hämmern und dann eine dringende Nachricht unter der Tür durchzuschieben.
Es war letztlich auch egal, da dieses Haus ausgesprochen hellhörig ist. Insbesondere die interessanten Badezimmergeräusche ließen spannende Rückschlüsse z.B. auf die Verdauung der Nachbarn zu.
Nachdem ich geruht hatte, ging ich zur Rezeption und fragte nach dem Grund der Nachricht. Die Antwort war, ich hätte keinen Pass zum Einscannen vorgelegt, meine Rechnung nicht bezahlt und wenn ich nicht wolle, dass das ich ein anderes Hotel…, solle ich das schleunigst nachholen. Ich fragte nach, ob man mir die Nummer der Guardia Civil, wenigstens aber der Policia Local geben könne, da ich hier wohl Unterstützung benötige.
Wir einigten uns, dass ich erst meine Erledigungen mache und dann Pass und Quittung hole.
Der Pass wurde brav eingescannt, damit wenigstens der CNI meine Daten hat und die Quittung wurde auf eingehend auf Echtheit geprüft (selbst dieses Billig-Thermopapier hat die paar Stunden durchgehalten #UASY). So durfte ich gnädiger Weise bleiben, hatte aber selbst auch keine Lust mehr, mir um nunmehr 23.00h ein neues Hotel zu suchen.
Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass meine Tür-Key zwischenzeitlich gesperrt wurde; das machte das Pass- und Quittungsholen doppelt aufwendig, aber man fährt ja gerne mehrmals in den 10. Stock.
Malle ist auch außerhalb der Saison (der Winter geht idR. bis Ende Mai) unverschämt teuer geworden. Auch die Taxipreise sind auf dem Niveau einer deutschen Großstadt. Und billig Essengehen war mal.
Es dauerte dann auch nur eine Übernachtung, bis mein Tür-Key wieder gesperrt war.
Auch außerhalb von Palma ist alles recht teuer auf Malle. Alle scheinen auch irgendwie angepisst zu sein, sind unfreundlich (selbst in einem kleinen Späteinkauf) und wenig hilfsbereit, insbesondere wenn man schlecht zu Fuß ist. In der Gastronomie wird man als Ruhestörung empfunden (Stegner-Face).
Witzig ist, dass man nur noch auf Englisch angesprochen wird und selbst dann, wenn Mensch merkt, dass man aus Deutschland kommt, trotzdem englisch weiterparliert. Das ist kein Problem für mich, lediglich bemerkenswert, aber wenn die Herrschaften dann tatsächlich englisch könnten….
Erfreulich war, dass die Barrierefreiheit (Straßen, Gebäude) sehr gut umgesetzt wird und selbst auf den Herrentoiletten Wickeltische sind (sofern technisch möglich). Auch Notbeleuchtungen, Brandmelder und Feuerlöscher haben hier wohl eine ganz andere Priorität. Da könnte man sich in Deutschland eine dicke Scheibe abschneiden.
Ebenso sollte man mal die Verkehrstechniker aus Deutschland zum Praktikum herschicken, damit die herauskriegen, wie man Ampeln so schaltet und den Verkehr so leitet, dass er (wenigstens mit mäßiger Geschwindigkeit) fließt.
Ich habe es dann abseits des Businessprogramms als Tourist versucht, Stadtrundfahrten und so. Naja, lieblos. Kann man sich alles im Imagefilm ansehen, echte Tourguides scheinen ausgestorben zu sein (nein, nicht die von TUI und Konsorten).
Im Hafen von Malle liegen so ziemlich alle Typen an Yachten. Ich habe versucht zu zählen und bin so auf einen Etwa-Wert von 1 Mrd. EUR gekommen. Wenn sich jetzt die Japaner mal mit so ein paar Flugzeugen…..
Man kann sich auch ein Auto mieten. Aber seltsam ist, dass wenn man seinen alten deutschen Führerschein vorlegt, irgendwie kein Wagen mehr da ist. Aha.
Zurück zu diesem Superhotel. Der Pool war übrigens gefühlte 75% des Tages gesperrt und das Wasser auf Gefriertemperatur. Nix für mich.
Die Nachfrage, was man sich denn unter dem Begriff „late Checkout“ (natürlich extra gebucht) vorstellt, wurde glatt mit 12.00h (!) beantwortet. Man müsse nämlich die Zimmer machen. Echt? Bei mir kamen die Damen immer erst ab 15.00h. Ist ja auch egal.
Den letzten Abend verbrachte ich dann an der sehr schlecht sortierten Hotelbar. Ein Whisky und dann kam auch schon die Rechnung. Hä? Ja, Ihre Sorte ist ohnehin alle. Und bevor wieder so ein rammdösiger Tweet aus FFO kommt: Nein, ich hatte keinen CC bestellt.
Da hieß es nur noch an die eigene Reserve zu gehen – dafür ließ sich die Terrassentür nicht mehr öffnen. Ob die annehmen, dass ich vom Balkon springe, damit ich nicht ein 3. Mal bezahlen muss? Gut, dass wenigstens die Klimaanlage abgestellt war, wer braucht schon Luft?
Ach ja, witzig war der Online-Check-in bei dieser seltsamen Niki. Man konnte zwar einen Sitzplatz gegen Aufpreis reservieren, aber das System blieb hängen. Dafür war der Sitzplatz beim parallelen Online-Check-in dann plötzlich im System. Das wird bestimmt manuell nachgepflegt. Aber ohne CC-Belastung, that’s for sure. Vermutlich wird das lustig bei Niki (bitte ganz nach unten scrollen).
Da ich den Rückflug erst abends gebucht hatte, war Zeit für einen Strandbesuch. Naja, was man so bei 19° Wassertemperatur mit ausgemachten Sonnenbrand dafür hält. Also Sitzen im Schatten der Strandbar. Auch hier Up-and-downs. Das Teil (Nassau Beach) machte einen sehr gepflegten Eindruck und nachdem ich von dem recht zahlreich vorhandenen Personal fragte, ob ich diesen „Invisibility cloak“ (siehe Harry Potter) tragen würde, kam eine Sylvia, die dann für eine gewisse Art an Service sorgte. Das Essen war sehr lecker, die Preise hoch und die Musik angenehm, irgendwas mit Techno-Pop-Gedöns. Keine Ahnung wie man das heute nennt.
Alles anderen Restaurants verdienen einer Erwähnung nicht.
Was war sonst noch: Einzig die Fahrt mit dem Train-de-Sóller nebst Tram. Nur für die Pufferküsser natürlich.
Der Abflug wurde wie befürchtet lustig. Ein Schalter für gefühlte 300 Pax und ein arbeitsloser „Priority-Check-In“, der dann doch ein Einsehen hatte und vor langer Weile auch das niedere Volk abfertigte. Hehe, Sie reisen mit Gepäck? Aber nicht bei uns. Gut, ein paar energische Worte und das Rütteln am Tresen verhalfen der (tatsächlich) netten Dame zu mehreren Telefonaten und irgendein pragmatisch veranlagter Mensch rückte eine Ersatzticket-Nummer raus: Das Gepäck wurde wie bezahlt mitgenommen.
Der Flug verlief pünktlich und das Saftwagen-Personal lächelte sogar manchmal.
Nach den beide Flügen frage ich mich allerdings, warum dieser Trolley immer meine Schulter treffen muss.
Und jetzt kommt die Überraschung: Das Gepäck war auch in TXL da und hat nur 20 Minuten gebraucht. Möglicherweise hing das daran, dass die bisherige Groundhandling-Firma damit befasst war (die neue macht bei Air Berlin ja ziemliche Zicken). Dass jetzt das Firmensignet bei der Gepäck-wo-kommst-Du-raus-Anzeige eingeblendet wird, ist bestimmt Zufall. 😀
Fazit: Vergesst Malle.
P.s.: Mütter, die ihr Kind sich im Flugzeug die Seele aus dem Leib brüllen lassen, weil sie im Physikunterricht vermutlich mit ihren Fußkettchen gespielt haben, sollte man die Betreuungserlaubnis entziehen. 99 % der Ursachen für schreiende Babys haben etwas mit Luftdruck zu tun – insbesondere bei Start oder Landung. Entweder es kneift im Ohr oder im Bauch oder beides. Da gibt es probate Gegenmaßnahmen, lautes Zischen gehört nicht dazu. Armes Kind.
*) Ich habe es satt, bei jedem Abflug in TXL oder SXF von diesen Wichsern unsittlich berührt zu werden. Ich entscheide selber, wen ich an meinen Intimbereich ranlasse. Schließlich bin ich kein Pfingstochse. Das passiert Dir übrigens nur in Deutschland, da scheint die Truppe aus ganz besonderem Holz zu sein. Aber darf das Mann thematisieren oder steht diese Ablehnung der Grabscherei nur Frauen zu?
15. Mai 2017 Datenschutz, Meinungadmin
So, nun also unter 1,0 % mit einer aktiven Landtagsfraktion.
Das ist eigentlich ein GAU – zumindest sollte man annehmen, dass es als ein solcher wahrgenommen wird.
Eigentlich ist lediglich das passiert, was vorherzusehen war. Diffuse Wahrnehmungen, kein verwertbares Futter für die Medien, ungenutzte teilweise blockierte, eigene Strukturen und ein Management, das „in der freien Wirtschaft“ keinen Monat überleben würde.
Und immer dann, wenn jemand professionelle Vorschläge gemacht hat, wurden diese ausgesessen. Als einzige, revolutionäre Maßnahme werden lediglich die Mitgliedsbeiträge erhöht.
Das ist das Rezept von Königen, denen nichts Besseres einfällt, als ihr eigenes Unvermögen durch Auspressen zu kompensieren. Wem nützt eine große Reisetätigkeit von Vorstandmitgliedern, wenn der Laden hinten und vorne nicht läuft? Wer macht denn inzwischen die Arbeit?
Und das ist seit Jahren ein Dauerzustand. Wie machen das eigentlich andere Vereine, die auch ein paar Tausend Mitglieder haben?
Das fängt schon bei den Finanzen an, die nach meinen Berechnungen allein durch das Eintreiben der ungeliebten Mandatsträgerabgaben einen fetten Wahlkampfetat von 4 Mio. Euro ergeben hätten. Hätten! So machen das andere Parteien und bleiben stabil. Und sie sehen nicht jede Unterstützung durch Firmen und kleine Gewerbetreibende als Teufelszeug an.
Tatsächlich ist meine Wahrnehmung, dass man regelmäßig kriminalisiert wird, nur weil diese Partei unterstützt.
Aber Geldausgeben ist ja wichtiger.
Spätestens seit dem Ausstieg vieler Beauftragter und deren Teams war klar, dass es in dieser Partei nicht einmal ansatzweise eine Art Geschäftsführung gibt. Vermutlich gibt es nur eine Art Schredder, auch OTRS genannt.
Leider – und das verschärft die Lage – nehmen sich andere Landesverbände diese Nicht-Management zum Vorbild und eiern genauso herum. Am Samstag habe ich auf einem Landesparteitag einem Tätigkeitsbericht über eine gefühlte Stunde zugehört, der im Wesentlichen aus der Aufzählung von offenen Baustellen bestanden hat. Klang wie der Statusbericht vom BER.
Der Ausblick war phantastisch: Man müsse nur Pöstchen ausschreiben und dann ist alles getan. Oder AGs einberufen – kommet zuhauf.
Man sehe sich mal dieses Bundesvorstandsportal an und frage sich, was diese Leute alles so machen:
https://vorstand.piratenpartei.de/beauftragungen
Nicht jeder ist untätig, aber viele sind quasi unsichtbar.
Management geht anders. Das merkt man auch sehr schön in den Vorstandssitzungen.
Und was bleibt programmatisch? Wo ist denn da das Management? Wie viel „Klausurtagungen“ bedarf es denn noch, bis man sich einen anderen Slogan ausgedacht hat, den jeder schlucken muss.
Umsetzen sollen das dann irgendwelche Phantome.
Für welche Themen, bei denen uns Kompetenz zugerechnet wird, stehen wir denn eigentlich noch?
Und sind wir glaubwürdig, leben wir mit gutem Beispiel vor, was wir bei anderen kritisieren? Von Datenschutz will ich gar nicht erst schreiben.
Der Deckel von Halle war vielleicht ein guter Anfang und dann ist auch gut. Dann macht man mit einem durchdachten Konzept und einer Strategie weiter. Da war bis Würzburg nichts zu bemerken und danach kamen nur noch Phrasen. Düsseldorf war dann so ein weiterer Tiefpunkt.
Der Deckel von Halle war mehr ein Tuch, unter dem man langsam erstickt und wird zum Sargdeckel, wenn hier nicht endlich umgedacht wird. Und bitte lasst mal Leute ran, die sich auskennen. Und wehe, ich höre noch einmal in einer Vorstandssitzung „habe Tickets bearbeitet“.
Geistige Flatulenz oder was?
27. März 2017 Meinungadmin
Wir hatten ja diese Super-Pressekonferenz am 21. März – sozusagen der „Tag von Berlin“– zu der sogar die Basis™ eingeladen war, um irgendwelche Geheimgespräche mit anderen Parteien und Gruppierungen zu erklären. Klar, dass die Basis dabei stört, wenn es um Fusionsgedöns geht.
Als ich dann diesen gescheiterten Ex-Piraten am Tisch gesehen habe, war mir klar woher der Wind weht. Interessant waren auch die Besetzung des Podiums und die Wortbeiträge. 85% waren aus meiner Sicht Blödsinn bis geht gar nicht.
Witzig war die Reaktion der „sozialliberalen“ Dauerversteher, die uns sehr gerne auf dem „richtigen“ Weg begleiten wollen.
Bei der folgenden Sitzung der politischen Geschäftsführer wurde das Thema kurz angesprochen und war dann tot. Ich habe dann mal nachgefragt (man ist ja nur Gast), wann gedenkt darüber zu reden, wenn nicht hier wo denn dann?
Es kam irgendwas mit „BuVo“.
Bei der Bundesvorstandssitzung gab es eine windelweiche Entschuldigungstirade und sonst nix. Ich habe dann mal nachgefragt (man ist ja nur Gast), wann gedenkt darüber zu reden, wenn nicht hier wo denn dann?
Es kam irgendwas mit „BPT“.
Auf dem BPT wurde nicht darüber geredet. Jedenfalls nicht mit den Mitgliedern, sondern mit der Presse. Man könne eine Fusion und eine Umbenennung nicht ausschließen.
Ich weiß nicht, ob der Bundesvorsitzende nur „seine Meinung“ geäußert hat. Was ich weiß ist, dass hier Klausurtagungen stattgefunden haben und man „dicht“ hielt. Eigentlich hätte ich von einigen Bundesvorständen einen Aufschrei erwartet. Whistleblowing erwarten wir nur von anderen, gelle?
Was kam anstatt dessen:
Eine kurze Rede der politischen Geschäftsführerin vom LV Bayern.
„Mit mir wird es einen Zusammenschluss unter neuem Namen nicht geben. Ich werde mich auch gegen weitere Verhandlungen vehement zur Wehr setzen, wenn sie vom Bundesvorstand geführt werden. Wenn es weitere Verhandlungen geben sollte, möchte ich, dass wirklich die Parteibasis damit betraut wird – dazu habe ich einen Antrag gestellt, der voraussichtlich nicht mehr behandelt werden kann, ebenso wie die Aussprache zu diesem Thema vom Bundesparteitag wohl nicht gewünscht ist.“
Dann kam noch ein höchst knappes Dementi des stellvertretenden Bundesvorsitzenden, dass der BuVo keine Fusion oder Umbenennung „plane“.
Sehr vertrauenswürdig, wenn dann irgendwas mit:
„Wir haben ja ein seetüchtiges (Schiff), die Ausflaggung steht auch fest. Über das, was wir transportieren sollten wir reden“.
Müssen wir? Und was steht denn fest?
Ich halte nichts von Selbstmordattentätern, auch nichts von den politischen.
Ich würde mich freuen, wenn ein Vorstand wenigstens mal seine Verwaltung im Griff hätte, die Aktiven motiviert, anstatt denen nur Probleme auf den Tisch zu legen.
Ausflaggen im Superwahljahr.
Das alles*) ist geistige Flatulenz und das nach einem Parteitag, der sich zumindest redlich bemüht hat, in der Programmatik große Schritte nach vorne zu gehen. Wenn man ihn lässt. Wenn man das isländische „Wahlprogramm“ als das ansieht, was es ist: isländisch.
*) außer der zitierten Rede natürlich
Oder mit anderen Worten: Geht doch nach „drüben“, wenn Euch der Laden nicht (mehr) passt, aber reißt nicht innerhalb von ein paar Tagen alles ein, was in den letzten 10 Jahren aufgebaut worden ist. Das hat hier niemand verdient.
Wir brauchen hier weder Egomanen, noch Selbstdarsteller oder Weicheier.
Wir benötigen Menschen, die eine Vision von Gesellschaft und Zukunft haben, die einen Plan entwickeln und die viele andere mitnehmen und mitziehen.
Das macht auf die herkömmliche Art: Man redet miteinander und nicht übereinander und man führt Parteitage durch, die bestens vorbereitet sind und effizient ablaufen. Da nützen zwei Meetings der üblichen Verdächtigen kurz vor dem Ereignis wenig. Das macht man ganzjährig und zwar auf Dauer.
Übrigens kann man auch ganz viel online machen. Wirklich.
Arrr! Kopf zu Tisch.
20. März 2017 Grundrechte, Internationaladmin
Also die Piraten Brandenburg stehen jetzt für die Einführung eines „Allgemeinen Ausländerwahlrechtes“.
https://www.piratenbrandenburg.de/2017/03/93563
Und „wir“ hätten das so beschlossen.
Haben wir nicht. Wir haben (verfassungskonform) beschlossen, dass wir „das bereits geltende Wahlrecht für EU-Bürger auf kommunaler Ebene ausweiten. Das Wahlrecht ist allen Menschen, deren Lebensmittelpunkt in Brandenburg liegt, zu gewähren, um ihnen zu ermöglichen, aktiv an der Gestaltung ihres Umfelds mitzuwirken. Dies betrifft sowohl die Kommunalwahlen als auch das Recht an Bürgerentscheiden teilzunehmen.“
WP094 (2012.1) Demokratie ohne Staatszugehörigkeit
Ferner wollen wir die „bestehenden Hürden, die durch das veraltete Staatsangehörigkeitsrecht entstehen“, aufheben.
Ja, das ist auch gut so.
Was wir hingegen nicht beschlossen haben, ist die Einführung eines „Allgemeinen Ausländerwahlrechts“.
Das geht auch gar nicht, denn Art. 20 GG regelt, dass alle Macht vom Volke ausgeht. Es mag sein, dass es nicht als (mehr) passend empfunden wird, dass das Volk sich nun einmal aus den Bürgern dieses Landes zusammensetzt und nicht aus den Einwohnern. Das ist ein feiner aber wesentlicher Unterschied.
Dummerweise regelt Art. 79 GG, dass dieser Art. 20 unabänderbar ist (Ewigkeitsklausel) – das ist auch gut so.
Insofern gibt es auch kein „Allgemeines Ausländerwahlrecht“. Auch in Zukunft nicht. Die Staatsbürgerschaft kann ja erworben werden, soll möglich sein und kam zumindest in 2015 107.181 vor.
http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Standardartikel/DE/Themen/MigrationIntegration/ohneMarginalspalte/Einbuergerungsstatistik.html
Es gibt das Recht, im kommunalen Bereich eigene Verfassungsbestimmungen zu erlassen, da schon aufgrund der föderalen Struktur den Bundesländern eine gewisse Eigenverantwortlichkeit zugestanden wird. Daher kann ich mit dem Wahlrecht für EU-Bürger sehr gut leben, zumal dies ja auf Gegenseitigkeit beruht – ein nicht unwesentlicher Grundsatz.
„Diese Regelung erklärt sich aus dem bundesstaatlichen Prinzip. In den Grenzen föderativer Bindungen gewährleistet das Grundgesetz Bund und Ländern eigenständige Verfassungsbereiche. Die Länder genießen im Rahmen ihrer Bindung an die Grundsätze des Art. 28 GG im staatsorganisatorischen Bereich Autonomie. In diesem Rahmen regeln sie Wahlsystem und Wahlrecht zu ihren Parlamenten und den kommunalen Vertretungen des Volkes; sie gestalten und organisieren das Wahlprüfungsverfahren“
(http://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/1998/07/rs19980716_2bvr195395.html Rz. 59)
Insofern darf man die Forderung nach diesem „Allgemeinen Ausländerwahlrecht“ einfach mal vergessen; wobei ich nicht dagegen hätte, dass ich auch in z.B. Kanada mitwählen könnte, wenn ich (gerne) dort wohnen würde.
Ob da so ein populistischer Feldzug ähnlich wie „ich poche auf das Widerstandsrecht (Art. 20 Abs. 4 GG)“ hilfreich ist, ist doch höchst fragwürdig und führt nur dazu, dass man als völlig spinnert abgetan wird.
Soll man gegen Art. 20 klagen; es ist Geldverschwendung. Ich bin gespannt, ob sich ein Anwalt dafür hergibt.
Update: Nach einer heftigen Diskussion hat der Autor den Artikel umfassend entschäft.
Böser Bastian
5. März 2017 Allgemein, Logbuchadmin
Um ein paar Dinge klarzustellen, aus gegebenen Anlass ein paar Hinweise:
Öffentlichkeitsarbeit muss man nicht machen – kann man machen.
Obwohl ich – schon als beruflicher Datenschützer – sehr auf die Wahrung meiner Privatsphäre achte, bin ich doch in Sachen Piratenpartei sehr transparent unterwegs.
Sitzungen: Da wo es möglich ist, werden Sitzungen gestreamt (Mumble oder Video) und in der Regel aufgezeichnet.
Termine: Ich führe ein detailliertes Logbuch unter https://www.piratde.de/bastians-profil-wiki-like/logbuch
Meine eigene Tageszeitung erscheint online jeden Tag ab ca. 18.00h:
http://paper.piratde.de
Ich schreibe regelmäßig auf der Internetsite der AG-Kommunikation im LV Brandenburg: https://piratenbrandenburg.org
Ich schreibe regelmäßig in meinem Blog: https://www.piratde.de
Ich bin auf Twitter unterwegs: https://twitter.com/bastianbb
Einmal in der Woche habe ich eine eigene Radiosendung im Internet:
Bastian’s Night: http://piraten-sender.org/sendeplan
Finanzen: Ich rechne grundsätzlich keine Kosten/Auslagen für die Piratenpartei ab. Ich möchte keinerlei Geldfluss von der Piratenpartei bzw. einer ihrer Gliederungen zu mir haben, da den böswilligen Unterstellungen nur so einhundertprozentig entgegen gewirkt werden kann.
Alle Finanzmittel, die ich für die Piratenpartei mobilisiere, werden auf den entsprechenden Wiki-Seiten der Piratenpartei veröffentlich. Ich persönlich erhalte keinerlei Gegenleistungen dafür.
Der Rest meines Privatlebens geht niemanden es was an und das wird auch so bleiben.
Daran werden auch Verfolgungsfahrten und Briefkastenfotos nichts ändern. Schmeißt Eure Dossiers in den Mülleimer. 😀
So ein Online-Parteitag funktioniert auch im LVBB
27. Februar 2017 Meinung, Online-Abstimmungadmin
So. Also jetzt noch das mal mit dem Online-Parteitag. Das was viele Piratenparteien in der Welt als völlig normal ansehen, funktioniert also auch in diesem Deutschland und nicht nur in Potsdam.
Jetzt also auch im Landesverband.
Wer hätte das gedacht. 🙂 Am 26. Februar haben wir es nach über 3 ½ Jahren hartem Kampf gewagt und hat wie vorhergesehen funktioniert. Man kippt Anträge in die Antragsfabrik und die werden einfach nach Diskussion in einer Online-Versammlung abgestimmt.
Natürlich gab es am Anfang noch die üblichen technischen Problemchen kurz vor Beginn, aber das ist bei Präsenzparteitagen auch so. Manchmal geht dieses Internetz (noch) nicht, mal die Tonanlage. Wir kaufen diese Dienstleistungen ja auch nicht ein und nur eine Handvoll „Verrückter“ macht bei uns den Job.
Was ärgerlich war, war diese beinahe hasserfüllte Ablehnung durch gewisse Kreise. Warum eigentlich? Weil sie eine Art Kontrollverlust befürchten, um ihre Bubble zusammen zu halten?
Ebenfalls war eine gute Erfahrung, dass die (befürchtete) Trollerei bei fast null blieb. Es scheint, dass ein klares Schema zu konstruktiver Arbeit verleitet. Das kann man sich auch für die Zukunft nur wünschen.
Und war es nicht hervorragend, dass man auch von ganz weit weg oder auf der Autobahn teilnehmen konnte?
Ich erspare mir mal die ganzen Wortbeiträge auf den verschiedenen Parteitagen seit 2013 dazu. 😀
Dafür zitiere ich aus meinen Beitrag vom 7. Juli 2016:
Nicht dass dies bei Piratens neu wäre, in ganz vielen Hunderten an Sitzungen wird und wurde das gemacht. Vorstandssitzungen, AG-Sitzungen, Schiedsgerichtssitzungen u.v.a.m..
Nur wenn es um eine Hauptversammlung geht, soll das nicht zutreffen. Dabei ist die Rechtsgültigkeit einer Online-Versammlung (Grundlage §32 BGB iVm. § 40 BGB) schon seit Jahrzehnten geklärt.
Gesellschafterversammlungen, Vorstandssitzungen, Vereinsgründungen alles wird heute gerne in einer Online-Versammlung erledigt, ohne dass dies gerügt wird.
Diese Form der Abstimmung für Politische Parteien wird auch seit 2011 vom wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestages für rechtens gehalten.
Die Piraten verwenden seit 2009 die Sprachkonferenzsoftware „Mumble“ und haben sehr gute Erfahrungen gemacht. Die Clientsoftware läuft auf jedem handelsüblichen Betriebssystem, wie Windows, IOS, Linux und Android. Man kann sogar mit einer modernen Armbanduhr (ausgerüstet mit etwas Technik) teilnehmen.
Fazit: Runde Sache, fast alle Anwesenden waren zufrieden und wir machen einfach so weiter. Und keine Sorge, Präsenzparteitage wird es nach wie vor geben, schon wegen der Wahlen.
Warum dieser Online-Parteitag allerdings als der erste in der Piratenpartei angekündigt und kommentiert wurde, wird ein Geheimnis der „wichtigen“ Leute bleiben. Da liefen nämlich schon zwei. Aber das kleine gallische Dorf ist es ja gewohnt, ignoriert zu werden, 😉
Tschüss Zuckerpüppchen!
20. Februar 2017 Datenschutz, Meinungadmin
Schon vor zwei Jahren hat mich Facebook durch seine seltsamen Nutzungsbedingungen und einem merkwürdigen Verständnis von Privatsphäre und Datenschutz zu einem Artikel veranlasst:
„Aus meiner Sicht ist die Zeit gekommen, um sich von Facebook endgültig zu verabschieden. Suchen wir lieber nach Alternativen wie Diaspora, Friendica, Ello, Path, Pheed u.a.. Manches können Piraten sogar selbst bauen.
Und wer aus „werblicher“ Sicht bei Facebook bleiben muss, sollte das so verdeutlichen und auf einer der Alternativen hinweisen bzw. verlinken. Die Abstimmung mit den Füßen ist meiner Meinung nach die einzige Antwort, die Zuckerbergs Bubble versteht.“
Ich interessiere mich für Facebook nicht, finde es vom Design her schrecklich und es fehlt jegliche Usability.
Aber nun ist auch mit den gewerblichen Accounts Schluss. Was war passiert: Ich logge mich ein, vertippe mich einmal beim Passwort (soll ja kryptisch sein) und schon ploppt die Meldung „verdächtige“ Aktivität auf und fordert mich auf, einen Bestätigungscode per E-Mail abzuholen.
Das kann man noch gerade nachvollziehen, aber nach Bestätigung des Codes möchte nun Facebook, einen Pass, Personalausweis, Heiratsurkunde, Meldebescheinigung….
Nein liebe Leute, das werdet ihr für Eure Auftraggeber nicht bekommen.
Was war passiert. „Facebook“ hat messerscharf erkannt, dass ich meinen Reiselaptop mit Win10 verwende und somit eine andere Browser-ID ohne mein Einverständnis zur Speicherung freigegeben habe. So fragt man Dumme aus und zeigt allenfalls, dass man long term Cookies versteckt.
Also Tschüss Zuckerpüppchen, alle Seiten fliegen hier raus. Und wenn dieser Dreck tatsächlich notwendig ist, um in dieser digitalen Welt zu überleben, bleibe ich eben in der Steinzeit und ignoriere den Mist wie diese Datenschleuder „WhatsApp“.
Weihnachten und Menschen die man mag.
25. Dezember 2016 Meinungadmin
Wisst Ihr was? Es gibt so viele Piraten, die man kennen und schätzen gelernt hat.
Eigentlich auf der gleichen Wellenlänge. Eigentlich.
Der Realitätsabgleich war dann möglicherweise nicht so ganz erfolgreich.
Aber was soll‘s, eigentlich war es eine schöne Zeit mit X und Y. So mit Mensch an der Seite (OMG), möglicherweise hat man sogar die Nähe oder Wärme genossen.
Was kann man tun? Versuchen Kontakt zu halten? Ist das so from the 80th?
Und Mensch war fast der Meinung, es hätten sich Freundschaften ergeben. War’s aber nicht.
Glaubt mir: Einfach aufräumen. Es ist es nicht Wert. Wer will, will. Und wer nicht will, will nicht.
Und entgegengebrachte Oberflächlichkeit ist der GAU. Das zehrt an der Seele und soweit sollte man es nicht kommen lassen. Also lasst es nicht zu.
Oder mit anderen Worten: Lächeln und Winken und geh weg.
Es gibt wenige Menschen, die es verdienen, für sie da zu sein, aber sie gibt es. Haltet sie fest, sie halten Euch fest, sie sind Euer Fundament, Ihr seid ihr Fundament. Dem Rest lächelt und winkt Ihr zu.
Und woran erkennt man nun diese „Menschen, die es verdienen, für sie da zu sein“?
Es ist recht einfach. Sie nehmen Teil an Deinem Leben, interessieren sich für Dich und Deine Probleme, so wie Du das umgekehrt tust.
Ihnen fällt auf, wenn es Dir schlecht geht oder man von Dir nichts hört oder liest. So wie es Dir auffällt, wenn es ihnen schlecht geht oder man von ihnen nichts hört oder liest.
Vergesst den Rest, es lohnt sich nicht. Es ist verschwendete Zeit.
Konzentriert Eure Energien auf Menschen, die reflektieren. Jagt keinen Illusionen hinterher. Egal, welche äußeren Qualitäten Mensch hat, sie sind unwichtig, auf die inneren kommt an.
Freundschaften sind nicht immer die, für die man sie hält. Obwohl man es nicht wahrhaben will. Es ist so. Je eher man sich damit abfindet, je weniger tut es weh.
Je älter man wird, je klarer wird diese Erkenntnis.
Kommt gut durch das 2017.

References: Art. 20
 Art. 79
 Art. 20
 Art. 28
 Art. 20
 §32
 § 40