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Timestamp: 2018-01-19 07:40:39+00:00

Document:
Gemeinde Isernhagen - Baumschutz
Naturschutzrecht- Naturdenkmäler
Naturdenkmäler sind nach § 28 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG), Abs. 1 rechtsverbindlich festgesetzte Einzelschöpfungen der Natur oder entsprechende Flächen bis zu fünf Hektar, deren besonderer Schutz erforderlich ist.
1. aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen oder landeskundlichen Gründen oder,
Die Beseitigung des Naturdenkmals sowie alle Handlungen, die zu einer Zerstörung, Beschädigung oder Veränderung des Naturdenkmals führen könnten, sind nach Maßgabe näherer Bestimmungen verboten.
Bei dem Naturdenkmälern in Isernhagen handelt es sich um das Naturdenkmal ND H 65 -Stieleiche, ND H66 - 2 Stieleichen, ND H 67- Stieleiche, ND H 71 - Baumgruppe auf dem Kirchhof St. Nikolai, ND H 123 – Stieleiche und ND - H131 - Eichengruppe.
Für die Unterhaltung der Naturdenkmäler sind die Grundstückseigentümer zuständig, Genehmigungsbehörde für die Zulassung von Ausnahmen von den Verboten ist die Region Hannover.
Weitere Informationen bietet die Homepage der Region Hannover
oder Region Hannover
Zuständige Behörde für die Naturdenkmale ist die
Naturschutzrecht- Baumschutz über Bebauungspläne
Gemäß § 9 Absatz.1 Nummer 20 und 25 Baugesetzbuch (BauGB) können in Bebauungsplänen aus städtebaulichen Gründen Planungen, Nutzungsregelungen, Maßnahmen und Flächen für Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft festgesetzt werden.
Dabei wird in die folgenden Festsetzungen unterteilt:
Umgrenzung von Flächen für Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Natur und Landschaft gemäß § 5 Abs. 2 Nr. 10 und Abs. 4, § 9 Abs. 1 Nr. 20 und Abs. 6 BauGB,
Anpflanzung von Bäumen, Sträuchern und sonstigen Bepflanzungen sowie Bindung für Bepflanzung und für die Erhaltung von Bäumen, Sträuchern und sonstigen Bepflanzungen sowie von Gewässern gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 25 und Abs 6 BauGB,
Umgrenzung von Flächen zum Anpflanzen von Bäumen, Sträuchern und sonstigen Bepflanzungen gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 25 Buchstabe a) und Abs. 6 BauGB.
Umgrenzung von Flächen mit Bindungen für Bepflanzungen und für die Erhaltung von Bäumen, Sträuchern und sonstigen Bepflanzungen sowie von Gewässern gemäß § 9 Abs. 1 Nr. 25 Buchstabe b) und Abs. 6 BauGB.
Die Festsetzungen zum Erhalt des vorhandenen Gehölzbestandes in Bebauungsplänen dient dabei der Vermeidung von Eingriffen in den Naturhaushalt und wird in der Gemeinde Isernhagen vornehmlich bei alten standortheimischen Laubbäumen wie etwa Buche, Eiche und Linde vorgenommen.
Nadelgehölze wie etwa Fichte und Tanne sind, da diese für den Naturraum der Hannoverschen Moorgeest (622) als nicht standortheimisch zu bezeichnen sind, von diesen Festsetzungen ausgenommen.
Sollten Sie beabsichtigen ein Laubgehölz auf Ihrem Grundstück zu beseitigen, informieren Sie sich bitte vor dem Fällen des Baumes oder Strauches ob der Bebauungsplan Festsetzungen aufweist, die dies verbieten.
Was sind Standortheimische Gehölze (721 KB)
Ina Krause, Bau- und Planungsamt
Ihre Ansprechpartnerin zur Einsicht von Bebauungsplänen:
Michaela Austermann, Bau- und Planungsamt
Telefon 0511 / 6153-4611
Die Landeshauptstadt Hannover verfügt im Gegensatz zur Gemeinde Isernhagen über eine gültige Baumschutzsatzung. Grundstückseigentümer des Stadtteiles Isernhagen Süd haben die Baumschutzsatzung zwingend zu berücksichtigen.

References: § 28
 § 9
 § 5
 § 9
 § 9
 § 9
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