Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_45_BbgHG_Hochschullehrer_mit_Schwerpunktbildung_in-d3486801,47.html
Timestamp: 2016-10-27 15:01:36+00:00

Document:
§ 45 BbgHG, Hochschullehrer mit Schwerpunktbildung in der Lehre oder Forschung | Gesetze auf anwalt24.de
§ 45 BbgHG, Hochschullehrer mit Schwerpunktbildung in der Lehre oder Forschung Suche
Gesetz über die Hochschulen des Landes Brandenburg(Brandenburgisches Hochschulge...…§ 45 BbgHG, Hochschullehrer mit Schwerpunktbildung in der Lehre oder Forschung§ 46 BbgHG, Führung der Bezeichnung "Professorin" oder "Professor"§ 47 BbgHG, Akademische Mitarbeiter§ 48 BbgHG, Lehrverpflichtung§ 49 BbgHG, Nebentätigkeit§ 50 BbgHG, Gastprofessoren und Gastdozenten§ 51 BbgHG, Personalkategorien§ 52 BbgHG, Nebenberufliche Professoren§ 53 BbgHG, Honorarprofessoren und Ehrenprofessoren§ 54 BbgHG, Privatdozenten§ 55 BbgHG, Außerplanmäßige Professoren§ 56 BbgHG, Lehrbeauftragte§ 57 BbgHG, Wissenschaftliche und künstlerische Hilfskräfte§ 58 BbgHG, Mitglieder und Angehörige§ 59 BbgHG, Allgemeine Grundsätze der Mitwirkung§ 60 BbgHG, Wahlen§ 61 BbgHG, Öffentlichkeit§ 62 BbgHG, Zentrale Hochschulorgane§ 63 BbgHG, Präsident§ 64 BbgHG, Hauptberuflicher Vizepräsident§ 65 BbgHG, Kanzler…§ 91 BbgHG, Übergangsbestimmungen für bestimmte Dienstverhältnisse
§ 45 BbgHG, Hochschullehrer mit Schwerpunktbildung in der Lehre oder Forschung
§ 45 BbgHGGesetz über die Hochschulen des Landes Brandenburg (Brandenburgisches Hochschulgesetz - BbgHG)Landesrecht BrandenburgTitel: Gesetz über die Hochschulen des Landes Brandenburg (Brandenburgisches Hochschulgesetz - BbgHG)Normgeber: BrandenburgAmtliche Abkürzung: BbgHGReferenz: 551-3Abschnitt: Abschnitt 6 – Personal der Hochschule → Unterabschnitt 2 – Hauptberufliches wissenschaftliches und künstlerisches Personal der Hochschule (1) Red. Anm.:Außer Kraft am 30. April 2014 durch Artikel 3 Absatz 1 des Gesetzes vom 28. April 2014 (GVBl. I Nr. 18). Zur weiteren Anwendung s. Artikel 3 Absatz 1 i.V.m. Artikel 3 Absatz 3 des Gesetzes vom 28. April 2014 (GVBl. I Nr. 18).(1) Universitäten können Professuren mit Schwerpunkt in der Lehre einrichten. Der Anteil dieser Professuren an der Gesamtzahl der Professorenstellen einer Universität darf 20 Prozent nicht übersteigen. Für die Einstellung als Professor mit Schwerpunkt in der Lehre gilt § 39 mit der Maßgabe, dass die pädagogische Eignung nach § 39 Abs. 1 Nr. 2 durch erfolgreiche Absolvierung der Juniorprofessur mit Schwerpunkt in der Lehre oder durch eine vergleichbare Lehrqualifikation nachgewiesen wird. Die von Professoren mit Schwerpunkt in der Lehre wahrzunehmenden Aufgaben weisen nach Art und Umfang dauerhaft einen Schwerpunkt in der Lehre auf. Der Umfang ihrer Lehrverpflichtung übersteigt denjenigen von Professoren an Universitäten ohne Schwerpunkt in der Lehre um maximal 50 Prozent. Ein Wechsel zwischen einer Professur mit Schwerpunkt in der Lehre und einer Professur ohne Schwerpunkt in der Lehre ist nur unter den Voraussetzungen der §§ 38 und 39 in Verbindung mit Satz 3 möglich.(2) Soweit Universitäten Professuren mit Schwerpunkt in der Lehre vorsehen, können sie auch Juniorprofessuren mit Schwerpunkt in der Lehre einrichten. Der Anteil dieser Juniorprofessuren an der Gesamtzahl der Juniorprofessorenstellen einer Universität darf 20 Prozent nicht übersteigen. Der Umfang ihrer Lehrverpflichtung kann die maximale Lehrverpflichtung von Juniorprofessoren ohne Schwerpunkt in der Lehre um maximal 35 Prozent übersteigen. § 44 gilt mit der Maßgabe, dass in dem Bewertungsverfahren nach § 44 Abs. 2 bei Juniorprofessuren mit Schwerpunkt in der Lehre besonderes Gewicht auf die pädagogische Eignung zu legen ist. In der Satzung nach § 44 Abs. 2 Satz 3 sind insbesondere Kriterien zur Beurteilung der pädagogischen Eignung von Juniorprofessoren mit Schwerpunkt in der Lehre sowie von diesen zu ergreifende didaktische Qualifikationsmaßnahmen zu regeln. Die für die Hochschulen zuständige oberste Landesbehörde kann durch Erlass Näheres zur didaktischen Qualifikation regeln. Wenn ein Juniorprofessor mit Schwerpunkt in der Lehre auf eine Professur mit Schwerpunkt in der Lehre in einem Beamtenverhältnis auf Lebenszeit oder in einem unbefristeten Angestelltenverhältnis berufen werden soll, kann von einer Ausschreibung der Stelle abgesehen werden. Die für eine Berufung auf eine Professur ohne Schwerpunkt in der Lehre nach § 39 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 Buchstabe a erforderlichen zusätzlichen wissenschaftlichen Leistungen können auch im Rahmen der Juniorprofessur mit Schwerpunkt in der Lehre erbracht werden.(3) Fachhochschulen können Professuren mit Schwerpunkt in der Forschung einrichten. Der Anteil dieser Professuren an der Gesamtzahl der Professorenstellen einer Fachhochschule darf 20 Prozent nicht übersteigen. Der Umfang der Lehrverpflichtung von Professoren mit Schwerpunkt in der Forschung darf maximal 50 Prozent unter der Lehrverpflichtung von Professoren an Fachhochschulen ohne Schwerpunkt in der Forschung liegen. Für die Einstellung als Professor mit Schwerpunkt in der Forschung gilt § 39 mit der Maßgabe, dass die Voraussetzungen nach § 39 Abs. 1 Nr. 4 Buchstabe a und b erfüllt sein müssen oder zusätzlich zu den Voraussetzungen nach § 39 Abs. 1 Nr. 4 Buchstabe b besondere wissenschaftliche Leistungen in der Forschung nachgewiesen werden. Die Übernahme einer Professur mit Schwerpunkt in der Forschung ist auch vorübergehend möglich.(4) Im Übrigen finden auf Hochschullehrer mit Schwerpunktbildung in der Lehre oder Forschung die allgemeinen Vorschriften für Hochschullehrer Anwendung.
§ 44 BbgHG, Dienstrechtliche Stellung der Juniorprofessoren§ 46 BbgHG, Führung der Bezeichnung "Professorin" oder "Professor"

References: § 45

§ 45

§ 45
 § 39
 § 39
 § 44
 § 44
 § 44
 § 39
 § 39
 § 39
 § 39

§ 44