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Timestamp: 2016-10-22 08:59:45+00:00

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5A_719/2013 � � Urteil vom 17. Oktober 2014
Bundesrichter Marazzi, Herrmann, Sch�bi, nebenamtlicher Bundesrichter Th. Geiser,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, II. Zivilkammer, vom 26. August 2013.
X.________ und Y.________ sind die nicht miteinander verheirateten Eltern der Zwillinge A.________ und B.________, geboren 2000, und von C.________, geboren 2001. Die Kinder stehen unter der elterlichen Sorge der Mutter.
�Im Sommer 2008 trennten sich die Parteien. Nachdem die Eltern die Kinder abwechslungsweise betreut hatten, hob die Pr�sidentin der Sozialbeh�rde D.________ am 15. Oktober 2008 auf Grund einer Gef�hrdungsmeldung des Vaters die elterliche Obhut der Mutter �ber die Kinder auf, ordnete deren Fremdbetreuung an und errichtete eine Beistandschaft im Sinne von Art. 308 Abs. 1 und 2 ZGB. Am 16. Dezember 2008 best�tigte die Sozialbeh�rde D.________ diesen Entscheid, stellte jedoch mit Beschluss vom 15. September 2009 die drei Kinder wieder unter die Obhut der Mutter, unter Beibehaltung der Beistandschaft.
�Mit Beschluss vom 11. Januar 2011 genehmigte die Sozialbeh�rde den Rechenschaftsbericht der Beist�ndin und ordnete ein Gutachten an, welches geeignete Massnahmen zur Beruhigung und Stabilisierung des famili�ren Beziehungssystems aufzeigen sollte. Gleichzeitig wurde die Beist�ndin in ihrem Amt best�tigt.
Mit Beschluss vom 1. Februar 2011 sistierte die Sozialbeh�rde D.________ auf Antrag der Beist�ndin das Besuchsrecht des Vaters gegen�ber allen drei Kindern f�r die Dauer der Begutachtung. Eine gegen diesen Beschluss erhobene Beschwerde des Vaters hiess der Bezirksrat E.________ am 23. M�rz 2011 gut; er hob die Sistierung des Besuchsrechts auf und wies die Sozialbeh�rde D.________ an, nach Anh�rung der Eltern sowie der drei Kinder den Umfang und die Modalit�ten des Besuchsrechts zu regeln, unter Festsetzung eines vorl�ufigen Besuchsrechts bis zu diesem Entscheid. Eine dagegen erhobene Berufung der Mutter wies das Obergericht des Kantons Z�rich mit Urteil vom 24. Juni 2011 ab.
Nachdem der Kinder- und Jugendpsychiatrische Dienst des Kantons Z�rich am 25. November 2011 das von der Sozialbeh�rde in Auftrag gegebene Gutachten und der Beistand am 19. April 2012 einen Zwischenbericht erstattet hatten, beschloss die Sozialbeh�rde D.________ am 24. April 2012, dass die Beistandschaft aufrecht erhalten bleibe, unter Best�tigung des bisherigen Beistandes in seinem Amt; sodann beliess sie die Kinder in der Obhut der Mutter, unter Best�tigung des Besuchsrechts des Vaters.
�Gegen diesen Entscheid erhob der Vater Beschwerde beim Bezirksrat E.________, weil er im Wesentlichen das Besuchsrecht genauer umschrieben haben wollte. Sodann beschwerte er sich beim Bezirksrat auch gegen den Beschluss der Sozialbeh�rde vom 21. August 2012, mit welchem diese seinen Antrag abgewiesen hatte, den Beistand durch eine andere Person zu ersetzen.
�Am 24. Oktober 2012 hiess der Bezirksrat E.________ die Beschwerde teilweise gut und legte insbesondere ein Besuchsrecht an jedem zweiten Wochenende fest, wobei es die Modalit�ten der Aus�bung detailliert regelte.
�Auf Beschwerde von Y.________ hin verweigerte das Obergericht des Kantons Z�rich mit Urteil vom 26. August 2013 X.________ jegliches Besuchsrecht. Ferner hob es die Beistandschaft auf und entliess den Beistand aus seinem Amt.
Dagegen hat X.________ am 27. September 2013 eine Beschwerde in Zivilsachen eingereicht mit dem Begehren, es sei ihm an jedem zweiten Wochenende pro Monat ein Besuchsrecht mit seinen drei S�hnen von Freitag, Schulschluss, bis Sonntag, 18 Uhr, sowie ein Ferienrecht von zwei Wochen pro Jahr einzur�umen. Mit Stempel vom 22. Mai 2014 verzichtete das Obergericht auf eine Vernehmlassung. Die Beschwerdegegnerin schloss in ihrer Vernehmlassung vom 26. Mai 2014 auf Abweisung der Beschwerde.
�Der Beschwerdef�hrer r�gt im Wesentlichen eine Verletzung von Art. 273 ff. ZGB (pers�nlicher Verkehr) und von Art. 296 ZPO (Untersuchungsgrundsatz) sowie von Art. 13 BV und Art. 8 EMRK; ferner wird ein Widerspruch zwischen den Dispositiven des Beschlusses und des Urteils geltend gemacht. Darauf wird im Einzelnen zur�ckzukommen sein.
Das Obergericht hat die Verweigerung der Festlegung eines Besuchs- und Ferienrechts in erster Linie mit dem bei der Anh�rung ge�usserten Willen der Kinder begr�ndet. Es hat deren Aussagen wie folgt zusammengefasst:
�A.________ habe erkl�rt, dass er ein Besuchsrecht an jedem zweiten Wochenende zu lange f�nde. Da sie jeweils viel vorh�tten, gebe das nur Theater. Er w�rde lieber brieflich mit dem Vater verkehren. Er w�nsche sich, dass sie zum Vater gehen k�nnten, wann sie wollten. Er w�rde eine Abmachung von Mal zu Mal einer festen Besuchsrechtsregelung vorziehen und mit dem Vater einen Termin finden, der allen passe. Eine Regelung k�nne ohnehin nicht umgesetzt werden, weil der Vater oft in Thailand oder gesch�ftlich unterwegs sei. Die Besuche sollten in der Weise vereinbart werden, dass der Vater ihnen mitteile, wann er zuhause sei, und sie ihm dann sagten, ob sie Zeit und Lust auf einen Besuch h�tten. Es sei ihm sehr wichtig, dass die Besuche freiwillig seien.
�B.________ habe bei der Anh�rung einleitend ausgef�hrt, er wisse, dass er hier sei, weil es wegen der Besuche Streitereien gebe. Sein Vater solle wissen, weshalb sie nicht zu ihm auf Besuch wollten. Die geringe Anzahl an Besuchen sei gewesen, weil der Vater h�ufig in Thailand sei und weil er ver�ndert aussehe, negative �usserungen �ber den Fussballclub gemacht habe und zu Wortverdrehungen bzw. �bertreibungen neige. Am liebsten w�rde er den Vater fast gar nicht mehr sehen und falls doch, jedenfalls nur freiwillig; die Besuche sollten dann entweder drei bis vier Stunden an einem Abend oder, wenn es unbedingt sein m�sse, bei einem Mittagessen pro Woche stattfinden. Der Vater habe ihnen gesagt, wenn sie zw�lf Jahre alt seien, k�nnten sie selber dar�ber entscheiden, ob sie zu ihm auf Besuch kommen wollten oder nicht. Das wolle er so handhaben; die Besuchstage f�hrten zu so viel Diskussionen, dass er am liebsten damit aufh�ren w�rde, zumindest f�r ein paar Monate. Damit k�nnten die Streitereien in n�chster Zeit verhindert werden. Sp�ter k�nnten sie dann selber entscheiden, ob sie den Vater sehen wollten wie beispielsweise f�r ein Mittagessen. Er sei klar gegen eine Besuchsregelung f�r jedes zweite Wochenende von Freitag bis Sonntag. Das sei viel zu viel, da sei er definitiv dagegen und dies f�hre wieder zu Diskussionen. Sie h�tten halt nicht so gute Erfahrungen mit dem Vater gemacht.
�C.________ habe die Feststellung getroffen, dass es am besten und einfachsten w�re, wenn sie freiwillig zum Vater auf Besuch gehen k�nnten, und zwar, wenn sie Lust und Zeit h�tten. Er sei nicht f�r eine fixe Regelung. Er f�nde jedes zweite Wochenende zu viel, auch wegen der Fussballspiele. Er habe nichts dagegen, den Vater zu besuchen, bei ihm zu essen, mit ihm zu plaudern oder Ping-Pong zu spielen, dies aber nur, sofern sie Zeit und Lust h�tten. Sie h�tten ihm schon so viele Chancen gegeben. Ferien m�chte er eher nicht mit ihm verbringen; vielleicht einmal sp�ter, aber zuerst m�ssten sie den Vater besser kennen lernen und Vertrauen aufbauen.
�Das Obergericht hat diese Meinungs�usserungen dahingehend zusammengefasst, dass die Kinder Besuche beim Vater nicht grunds�tzlich ausschliessen, diesen aber skeptisch gegen�ber stehen und Besuche im �blichen Umfang ablehnen. Auch wenn nicht eine absolute Verweigerung von Besuchen zum Ausdruck gebracht werde, so sei doch entscheidend zu ber�cksichtigen, dass alle drei Kinder deutlich erkl�rt h�tten, dass sie eine feste Besuchsrechtsregelung ablehnten und den Vater nur freiwillig, d.h. entsprechend ihren W�nschen besuchen m�chten. Dies bedeute aber nichts anderes als eine Verweigerung von regelm�ssigen Besuchen zu bestimmten Zeiten und in bestimmtem Umfang. Diese ablehnende Haltung habe sich denn auch in den vergangenen Jahren best�tigt. Die beh�rdlichen bzw. gerichtlichen Besuchsrechtsregelungen h�tten trotz den Bem�hungen von Kindesschutzbeh�rde, kinderpsychiatrischem Dienst, Gericht und Polizei fast gar nicht umgesetzt werden k�nnen. Der Ausfall der Besuche sei von den Kindern bzw. der Mutter mit Krankheit, Fussball, Discobesuchen sowie Verabredung mit Kollegen begr�ndet worden und teilweise auch damit, dass die Kinder erst dann kommen w�rden, wenn keine Anklagen mehr laufen w�rden. Die grunds�tzlich ablehnende Haltung, welche von den Kindern allerdings unterschiedlich deutlich zum Ausdruck gebracht werde, sei seit der Begutachtung im Jahr 2011 �ber zwei Jahre hinweg konstant ge�ussert worden und angesichts des Alters der Kinder von 12 bzw. 13� Jahren, mithin angesichts der gegebenen Urteilsf�higkeit, zu beachten, zumal es vor dem Hintergrund der jahrelangen Streitigkeiten der Eltern im Zusammenhang mit der Besuchsrechtsaus�bung sachlich nachvollziehbar und verst�ndlich sei, dass die Kinder eine fixe Regelung ablehnten. Aus diesen Gr�nden k�nne entgegen den Vorbehalten des Beschwerdef�hrers auch nicht davon ausgegangen werden, dass die Ablehnung nicht dem tats�chlichen inneren Willen der Kinder entspreche, sondern der Beeinflussung und dem Druck der Beschwerdegegnerin zuzuschreiben sei. Es entspreche im �brigen einem vern�nftigen Denken, wenn die Kinder den pers�nlichen Kontakt f�r die Zukunft nicht einfach absolut ablehnten, sondern bereit seien, den Vater zu besuchen, wenn die Voraussetzungen gegeben seien. Unter Ber�cksichtigung des Willens der Kinder und des Kindeswohls (Unzumutbarkeit von weiteren Auseinandersetzungen) sei deshalb gest�tzt auf Art. 274 Abs. 2 ZGB von der Anordnung eines Besuchsrechts abzusehen.
In prozessualer Hinsicht wirft der Beschwerdef�hrer dem Obergericht vor, die Untersuchungsmaxime gem�ss Art. 296 ZPO verletzt zu haben, indem es nicht durch eine Fachperson habe abkl�ren lassen, ob der an der Anh�rung ge�usserte dem wirklichen Willen der Kinder entspreche, und es auch nicht abgekl�rt habe, ob das Wohl der Kinder durch die Streitigkeiten zwischen den Eltern tats�chlich in einem Ausmass gef�hrdet sei, welches die Verweigerung des pers�nlichen Verkehrs rechtfertige; ferner sei nicht abgekl�rt worden, ob der vollst�ndige Besuchsrechtsentzug mit dem Kindeswohl vereinbar sei bzw. ob nicht mildere Massnahmen angezeigt w�ren. Das Obergericht h�tte diesbez�glich von Amtes wegen ein Fachgutachten einholen m�ssen.
�Soweit die Ausf�hrungen Rechts- statt Tatfragen betreffen (insbesondere die Frage der Verh�ltnism�ssigkeit), stehen sie nicht im Zusammenhang mit dem Thema der Begutachtung; darauf wird im Zusammenhang mit der Anwendung der Normen �ber das Besuchsrecht zur�ckzukommen sein (E. 4).
�Was den Vorwurf gegen�ber dem Obergericht anbelangt, eine erneute Begutachtung unterlassen zu haben, wird nicht aufgezeigt, dass und an welcher Stelle im kantonalen Verfahren entsprechende Beweisantr�ge gestellt worden w�ren. Vielmehr wird in allgemeiner Form die Untersuchungsmaxime angerufen; in diesem Zusammenhang setzt sich der Beschwerdef�hrer aber nicht mit den obergerichtlichen Erw�gungen auseinander (Alter und Urteilsf�higkeit der Kinder; differenzierte Aussagen der Kinder; konstantes Aussageverhalten �ber mehrere Jahre; sachliche Nachvollziehbarkeit der �usserungen) und er zeigt auch nicht mit substanziierten Ausf�hrungen auf, inwiefern vor diesem Hintergrund die Untersuchungsmaxime unabdingbar geboten h�tte, von Amtes wegen eine neue Begutachtung in Auftrag zu geben.
Zu pr�fen ist sodann die Rechtsfrage der Ausgestaltung des Besuchs- und Ferienrechts.
4.1.�Diese Frage wird in Art. 273 ff. ZGB geregelt. Soweit am Schluss der Beschwerde pauschal eine Verletzung von "Art. 13 f. BV und Art. 8 ff. EMRK" angerufen wird, zeigt der Beschwerdef�hrer nicht auf, inwiefern die Regelung von Art. 273 ff. ZGB mit dem �bergeordneten Verfassungsrecht unvereinbar w�re bzw. sich aus diesen abstrakten Normen weitergehende Anspr�che als aus der konkretisierenden Gesetzesregelung ableiten liessen. Mangels Substanziierung der Verfassungsr�gen kann auf diese nicht eingegangen werden (vgl. E. 1).
4.2.�Gem�ss Art. 273 Abs. 1 ZGB haben Eltern, denen die elterliche Sorge oder Obhut nicht zusteht, und das unm�ndige Kind gegenseitig Anspruch auf angemessenen pers�nlichen Verkehr. Dabei handelt es sich um ein gegenseitiges Pflichtrecht, wobei es in erster Linie dem Interesse des Kindes dient und oberste Richtschnur f�r seine Ausgestaltung das Kindeswohl ist, welches anhand der Umst�nde des konkreten Einzelfalles zu beurteilen ist (BGE 122 III 229 E. 3a/bb S. 232 f.; 122 III 404 E. 3b S. 406 f.; 131 III 209 E. 5 S. 212).
4.3.�Der aus Art. 273 Abs. 1 ZGB fliessende Anspruch kann gest�tzt auf Art. 274 Abs. 2 ZGB verweigert oder entzogen werden, wenn das Wohl des Kindes durch den pers�nlichen Verkehr gef�hrdet wird, wenn ihn der betreffende Elternteil pflichtwidrig ausge�bt hat, wenn sich dieser nicht ernsthaft um das Kind gek�mmert hat oder wenn andere wichtige Gr�nde vorliegen. Eine Gef�hrdung des Wohls des Kindes im genannten Sinn liegt dann vor, wenn dessen ungest�rte k�rperliche, seelische oder sittliche Entfaltung durch ein auch nur begrenztes Zusammensein mit dem nicht obhutsberechtigten Elternteil bedroht ist (BGE 122 III 404 E. 3b S. 407; Urteile 5C.293/2005 vom 6. April 2006 E. 3; 5A_505/2013 vom 20. August 2013 E. 2.3).
�Bei der Beschr�nkung des pers�nlichen Verkehrs ist stets das Gebot der Verh�ltnism�ssigkeit zu beachten. So darf er in der Regel nicht allein wegen elterlichen Konflikten dauerhaft eingeschr�nkt werden, jedenfalls soweit das Verh�ltnis zwischen dem besuchsberechtigten Elternteil und dem Kind gut ist (BGE 130 III 585 E. 2.2.1 S. 589; Urteil 5C.221/2006 vom 16. Januar 2007 E. 2.2). Der g�nzliche Ausschluss eines Elternteils vom pers�nlichen Verkehr kommt schliesslich nur als�
ultima ratio�in Frage; er ist einzig dann statthaft, wenn sich die nachteiligen Auswirkungen eines Besuchsrechts nicht anderweitig in f�r das Kind vertretbaren Grenzen halten lassen (BGE 120 III 229 E. 3b/aa S. 233; 122 III 404 E. 3b S. 407; Urteile 5P.369/2004 vom 24. November 2004 E. 4.1; 5A_341/2008 vom 23. Dezember 2008 E. 4.3; 5A_716/2010 vom 23. Februar 2011 E. 4; 5A_505/2013 vom 20. August 2013 E. 2.3). Als gerechtfertigt hat das Bundesgericht dies beispielsweise erachtet bei einem sich im Strafvollzug befindenden und an einer Pers�nlichkeitsst�rung leidenden Vater (Urteil 5C.93/2005 vom 9. August 2005 E. 4) oder bei einem Vater, der die inzwischen 14- bzw. 16-j�hrigen und ein Besuchsrecht strikt ablehnenden Kinder als Algerienk�mpfer w�hrend zehn Jahren nicht mehr gesehen hatte (Urteil 5C.250/2005 vom 3. Januar 2006 E. 3.2).
4.4.�Was die Weigerung des Kindes anbelangt, so kann diese mit einer der drei in Art. 274 Abs. 2 ZGB aufgef�hrten Fallkonstellationen zusammenh�ngen oder aber gegebenenfalls selbst�ndig unter die "anderen wichtigen Gr�nde" subsumiert werden.
�Bei der Ber�cksichtigung des Willens des Kindes ist zun�chst dessen Alter bzw. dessen F�higkeit zu autonomer Willensbildung, welche ungef�hr ab dem 12. Altersjahr anzunehmen ist (Urteile 5A_107/2007 vom 16. November 2007 E. 3.2; 5A_92/2009 vom 22. April 2009 E. 5.1), sodann aber auch das Aussageverhalten und namentlich die Konstanz des ge�usserten Willens zentral. Je konstanter die Willenskundgebungen vorgebracht werden und je mehr sie mit nachvollziehbaren und auf das Kindeswohl zielenden Argumenten unterlegt sind, desto st�rker k�nnen sie bei der Urteilsfindung gewichtet werden (vgl. BGE 122 III 401 E. 2b S. 403; 124 III 90 E. 3 S. 93; Urteil 5A_619/2007 vom 25. Februar 2008 E. 8.1), freilich stets als eines von mehreren und nicht als einziges Kriterium; andernfalls w�rde der Kindeswille mit dem Kindeswohl gleichgesetzt, obwohl sich die beiden Elemente durchaus widersprechen k�nnen (Schreiner, in: FamKommentar Scheidung, Band II, Anh. Psych N. 142 m.w.H.), und w�re im �brigen Erpressungsversuchen (z.B. Besuche nur gegen Geschenke oder Sondervorteile) T�r und Tor ge�ffnet. So wie es nicht zur freien Disposition des Kindes steht, bei welchem Elternteil es aufwachsen m�chte, sondern im Streitfall seine Willenskundgebungen nur ein Element bei der richterlichen Entscheidfindung sind (BGE 134 III 88 E. 4 S. 91; Urteile 5A_764/2009 vom 11. Januar 2010 E. 5.5; 5A_674/2011 vom 31. Oktober 2011 E. 3.3; 5A_799/2013 vom 2. Dezember 2013 E. 5.7), kann es auch nicht in Eigenregie bestimmen, ob und zu welchen Bedingungen es Umgang mit dem nicht sorge- oder obhutsberechtigten Elternteil haben m�chte (BGE 111 II 405 E. 3 S. 407; 127 III 295 E. 4a S. 298; Urteil 5A_107/2007 vom 16. November 2007 E. 3.2).
�Bei �lteren Kindern r�ckt ein konstant und nachdr�cklich ge�usserter Wille freilich in den Vordergrund (vgl. BGE 122 III 401 E. 2d S. 403; Urteil 5A_107/2007 vom 16. November 2007 E. 3.2). Allerdings d�rften sich im Zusammenhang mit dem pers�nlichen Verkehr selbst umfassend urteilsf�hige Kinder nicht bewusst sein, dass die einseitige Verweigerung des Besuchsrechts bei der Bestimmung der Unterhaltspflicht nach Erreichen der Vollj�hrigkeit eine zentrale Rolle spielen kann, weil sie f�r den betroffenen Elternteil die Leistung von M�ndigenunterhalt im Sinn von Art. 277 Abs. 2 ZGB trotz gegebener Leistungsf�higkeit allenfalls unzumutbar werden l�sst (BGE 129 III 375 E. 4.2 S. 379 f.; Urteile 5A_560/2011 vom 25. November 2011 E. 4; 5A_503/2012 vom 4. Dezember 2012 E. 3.3.2). �berdies darf die kinderpsychologische Erkenntnis als anerkannt gelten, dass in der Entwicklung des Kindes die Beziehung zu beiden Elternteilen wichtig ist, zumal dies bei der Identit�tsfindung eine entscheidende Rolle spielen kann (BGE 120 II 229 E. 3b/aa S. 233; 122 III 404 E. 3a S. 407; 126 III 219 E. 2b S. 221; 127 III 295 E. 4a S. 298; Urteil 5A_505/2013 vom 20. August 2013 E. 6.3), indem gerade bei Knaben die Orientierungsm�glichkeit an einer v�terlichen Identifikationsfigur f�r die Entwicklung der M�nnlichkeit von grosser Bedeutung ist (BGE 130 III 585 E. 2.2.2 S. 590; 131 III 209 E. 4 S. 212). Auch solche �berlegungen sind in die Gesamtw�rdigung mit einzubeziehen.
4.5.�Vor dem Hintergrund der kantonalen Sachverhaltsfeststellungen kann im vorliegenden Fall keine Rede davon sein, dass das Kindeswohl ernsthaft gef�hrdet w�re, wenn in einem gewissen Umfang ein pers�nlicher Kontakt zwischen dem Vater und den drei Knaben stattfinden w�rde; solches wird denn auch weder von der Mutter noch von den Kindern geltend gemacht. Diese haben zwar bei der Befragung teilweise auf "die bisherige Geschichte" bzw. auf die permanenten Streitigkeiten zwischen den Eltern rund um das Besuchsrecht verwiesen, welche alle drei Knaben satt haben. Ein Junge �ussert sich auch negativ zum in seinen Augen ver�nderten Aussehen und zu einzelnen Charakterz�gen des Vaters. Wie aus den im angefochtenen Entscheid wiedergegebenen Anh�rungsprotokollen hervorgeht, scheint aber f�r alle drei Knaben im Vordergrund zu stehen, dass das Besuchsrecht die ungehinderte Aus�bung ihrer Hobbys, insbesondere den Fussball, aber auch Discobesuche und Kollegentreffs beeintr�chtigen k�nnte. Sodann f�llt auf, dass sich letztlich alle drei Kinder nicht in grunds�tzlicher Weise gegen pers�nlichen Verkehr stellen. Sie m�chten einfach nicht ganze Wochenenden beim Vater verbringen und insbesondere stellen sie sich gegen eine fixe Regelung; sie w�nschen sich Besuche nach pers�nlicher Lust und Laune sowie Vereinbarkeit mit ihren ausserschulischen Aktivit�ten.
�Bei dieser Ausgangslage und angesichts der vorstehenden rechtlichen Erw�gungen ist der g�nzliche Ausschluss des pers�nlichen Verkehrs nicht mit Bundesrecht vereinbar, zumal die Kinder ihren Hobbys ebenso gut vom Haushalt des Beschwerdef�hrers aus nachgehen k�nnten. Wie der Beschwerdef�hrer zu Recht geltend macht, wird die Verweigerung eines Besuchsrechts im Dispositiv des angefochtenen Entscheides auch nicht dadurch kompensiert, dass in den Erw�gungen ein Anspruch dem Grundsatz nach festgehalten wird. Eine solche Erw�gung ist wertlos, solange sie sich nicht im Dispositiv spiegelt, da sie keinen durchsetzbaren Bestand hat, sondern ohne jede Verbindlichkeit bleibt.
�Auf der anderen Seite ist den Willens�usserungen der Kinder angesichts ihres Alters und des konstanten Aussageverhaltens durchaus Rechnung zu tragen, indem nicht unbedingt ein Besuchs- und Ferienrecht im �blichen Umfang zuzusprechen ist. Insbesondere ist diesbez�glich den Ausf�hrungen in der Beschwerde nicht zu folgen, wonach sie im fr�heren Verfahren teilweise noch ge�ussert h�tten, mit beiden Elternteilen gleich viel Zeit verbringen zu wollen, weshalb ihre nunmehr ge�nderte Haltung allein dem negativen Einfluss der Mutter zuzuschreiben sei. Die Kinder sind inzwischen in einem Alter, in welchem sie zu autonomer Willensbildung f�hig sind, und ihre Aussagen wirken nicht indoktriniert. Ebenso wenig scheinen sie in einem ausgepr�gten Loyalit�tskonflikt zu stehen; aus ihren Aussagen geht hervor, dass sie in erster Linie diversen ausserschulischen Aktivit�ten nachgehen wollen und in diesem Zusammenhang Besuche beim Vater als hinderlich empfinden.
�Im �brigen d�rfen auch die bisherigen Schwierigkeiten bei der Umsetzung des Besuchsrechts, das trotz intensiven Bem�hungen seitens von zahlreichen Beh�rden kaum je ausge�bt werden konnte, ber�cksichtigt werden. Damit ist nicht die Aussage verbunden, dass sich die materielle Ausgestaltung des pers�nlichen Verkehrs linear an der Vollstreckungserwartung zu bemessen hat. Im Unterschied zu einer Forderungsstreitigkeit, bei welcher das zu erwartende Resultat der Zwangsvollstreckung f�r die materielle Beurteilung belanglos ist, d�rfen Vollzugsprobleme bei der Festsetzung des pers�nlichen Verkehrs aber bis zu einem gewissen Grad Eingang finden (vgl. etwa Urteil 5C.298/2006 vom 21. Februar 2007 E. 2.3).
4.6.�Aufgrund des Gesagten sind f�r die konkrete Ausgestaltung des pers�nlichen Verkehrs verschiedene bundesrechtskonforme L�sungen denkbar. Was im vorliegend zu beurteilenden Einzelfall als sachgerecht erscheint, kann die Vorinstanz aufgrund ihrer gr�sseren Sachn�he besser absch�tzen, zumal sie pers�nliche Anh�rungen durchgef�hrt hat. Vor diesem Hintergrund scheint es zweckm�ssig, die Sache zur Bestimmung des Umfangs und der Modalit�ten des pers�nlichen Verkehrs an das Obergericht zur�ckzuweisen. Dabei wird sich das Obergericht nicht nur zum Besuchsrecht, sondern aufgrund der diesbez�glichen Begehren des Beschwerdef�hrers auch zu einem allf�lligen Ferienrecht ausdr�cklich zu �ussern haben.
Abschliessend r�gt der Beschwerdef�hrer, es sei widerspr�chlich, wenn das Obergericht in seinem Beschluss festhalte, die Dispositivziffern 4.2 bis 4.4 des Beschlusses des Bezirksrates vom 24. Oktober 2012 seien rechtskr�ftig und vollstreckbar, es aber in seinem anschliessenden Urteil genau diese Dispositivziffern aufhebe.
�Das Obergericht hat die beschlussweise Feststellung der Rechtskraft damit begr�ndet, dass kein Rechtsmittel gegen die betreffenden Ziffern des bezirksr�tlichen Beschlusses ergriffen worden sei. Dass es die gleichen Ziffern anschliessend urteilsweise aufgehoben hat, st�tzt sich offensichtlich auf die Anwendung der Offizialmaxime in Kinderbelangen und ist Folge der Aufhebung jeglichen Besuchsrechts.
�Der Beschwerdef�hrer zeigt nicht auf, welche Rechtss�tze dadurch verletzt sein sollen. Im �brigen wird das Obergericht je nach konkreter Ausgestaltung des noch festzusetzenden Besuchsrechts ohnehin eine angepasste Regelung erlassen m�ssen.
Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerde dahingehend gutzuheissen ist, dass das Urteil des Obergerichts Z�rich vom 26. August 2013 aufzuheben und die Sache zur neuen Entscheidung im Sinn der Erw�gungen an das Obergericht zur�ckzuweisen ist.
�Bei diesem Verfahrensausgang rechtfertigt es sich, die Gerichtskosten den Parteien je zur H�lfte aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG) und die Parteikosten wettzuschlagen (Art. 68 Abs. 1 BGG).
In dahingehender Gutheissung der Beschwerde wird das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 26. August 2013 aufgehoben und die Sache zur neuen Entscheidung im Sinn der Erw�gungen an die Vorinstanz zur�ckgewiesen.
Jede Partei tr�gt ihre eigenen Parteikosten.

References: Art. 308
 Art. 273
 Art. 296
 Art. 13
 Art. 8
 Art. 274
 Art. 296
 Art. 273
 Art. 8
 Art. 273
 Art. 273
 Art. 273
 Art. 274
 Art. 274
 BGE 
 BGE 
 Art. 277