Source: https://datenbank.nwb.de/Dokument/Anzeigen/805453_E10___13/
Timestamp: 2020-08-06 13:31:16+00:00

Document:
ErbStR R E 10.13 - Gesellschaftsanteil beim Tod eines Gesellschafters mit Weiterübertragungsverpflichtung - NWB Datenbank
R E 3.5 Hinterbliebenenbezüge des Erblassers
R E 3.8 Übergang von Vermögen auf eine Stiftung von Todes wegen
R E 7.2 Behandlung von unbenannten Zuwendungen unter Ehegatten
R E 7.5 Schenkungen unter Beteiligung von Kapitalgesellschaften und Genossenschaften
R E 7.7 Übergang von Vermögen auf eine Stiftung
R E 7.8 Bedingte Beteiligung an den offenen und stillen Reserven einer Personengesellschaft
R E 7.9 Überhöhte Gewinnbeteiligung
R E 7.10 Gesellschaftsanteil beim Ausscheiden eines Gesellschafters zu Lebzeiten
R E 10.5 Übernahme der Steuer
R E 10.12 Auflagen, die dem Beschwerten selbst zugutekommen
R E 13.1 Steuerbefreiungen; Allgemeines
R E 13a.2 Schwellenwert von 26 Millionen EUR
R E 13a.3 Gleitender Abzugsbetrag
R E 13a.4 Lohnsummenregelung – Allgemeines
R E 13a.5 Beschreibung der Lohnsumme
R E 13a.6 Lohnsumme bei mehreren wirtschaftlichen Einheiten
R E 13a.7 Ermittlung der Ausgangslohnsumme und der Summe der maßgebenden jährlichen Lohnsummen
R E 13a.8 Ermittlung der Lohnsummen in Umwandlungsfällen
R E 13a.9 Verstoß gegen die Lohnsummenregelung
R E 13a.10 Feststellung der Anzahl der Beschäftigten, der Ausgangslohnsumme und der Summe der maßgebenden jährlichen Lohnsummen
R E 13a.11 Folgen einer Weitergabeverpflichtung oder einer Nachlassteilung
R E 13a.12 Behaltensregelungen – Allgemeines
R E 13a.13 Behaltensregelungen für Betriebsvermögen
R E 13a.14 Behaltensregelungen für land- und forstwirtschaftliches Vermögen
R E 13a.15 Entnahmebegrenzung
R E 13a.16 Behaltensregelungen für Anteile an Kapitalgesellschaften
R E 13a.17 Wegfall der Verfügungsbeschränkung oder Stimmrechtsbindung
R E 13a.18 Reinvestitionsklausel
R E 13a.19 Durchführung der Nachversteuerung
R E 13a.20 Vorwegabschlag bei Familienunternehmen
R E 13a.21 Optionsverschonung
R E 13a.22 Begünstigte Erwerbe bei Familienstiftungen
R E 13b.1 Begünstigter Erwerb von Todes wegen
R E 13b.7 Begünstigtes Vermögen
R E 13b.8 Erwerb unterschiedlicher Arten begünstigten Vermögens
R E 13b.9 Ermittlung des begünstigten Vermögens und des steuerpflichtigen Vermögens
R E 13b.10 Übermäßiges Verwaltungsvermögen
R E 13b.11 Altersversorgungsvermögen
R E 13b.12 Verwaltungsvermögen – Allgemeines
R E 13b.13 Überlassung von Grundstücken – Allgemeines
R E 13b.14 Grundstücksüberlassung im Rahmen einer Betriebsaufspaltung oder des Sonderbetriebsvermögens
R E 13b.15 Grundstücksüberlassung im Rahmen einer Betriebsverpachtung im Ganzen
R E 13b.16 Grundstücksüberlassung im Konzern
R E 13b.17 Grundstücksüberlassung im Rahmen eines Wohnungsunternehmens
R E 13b.18 Grundstücke im Zusammenhang mit Lieferungsverträgen
R E 13b.19 Verpachtete land- und forstwirtschaftliche Grundstücke
R E 13b.20 Anteile an Kapitalgesellschaften von 25 Prozent oder weniger
R E 13b.21 Kunstgegenstände und andere besondere Wirtschaftsgüter
R E 13b.22 Wertpapiere und vergleichbare Forderungen
R E 13b.23 Finanzmittel
R E 13b.24 Investitionsklausel
R E 13b.25 Nettowert des Verwaltungsvermögens
R E 13b.26 Unschädliches Verwaltungsvermögen
R E 13b.27 Junges Verwaltungsvermögen
R E 13b.28 Ausschluss der Schuldenverrechnung
R E 13b.29 Verbundvermögensaufstellung
R E 13b.30 Feststellungsverfahren
R E 13c.1 Abschmelzmodell – Allgemeines
R E 13c.2 Verstoß gegen die Verschonungsvoraussetzungen
R E 13c.3 Ergänzende Vorschriften beim Abschmelzmodell
R E 13c.4 Berücksichtigung mehrerer Erwerbe begünstigten Vermögens
R E 13c.5 Begünstigte Erwerbe bei Familienstiftungen
Zu § 13d ErbStG
R E 13d Steuerbefreiung für Wohngrundstücke
R E 14.2 Berücksichtigung früherer Erwerbe; Zusammentreffen mit Begünstigungen nach §§ 13a, 13c, 19a und 28a ErbStG
R E 15.4 Steuerklasse bei Zuwendungen von Kapitalgesellschaften oder Genossenschaften
Zu § 16 ErbStG
R E 16 Freibeträge
Zu § 20 ErbStG
R E 20 Steuerschuldner
Zu § 28a ErbStG
R E 28a.1 Verschonungsbedarfsprüfung – Allgemeines
R E 28a.2 Verfügbares Vermögen
R E 28a.3 Stundung
R E 28a.4 Nachträglicher Wegfall der Erlassbedingungen
R E 28a.5 Ergänzende Vorschriften bei der Verschonungsbedarfsprüfung
R E 28a.6 Begünstigte Erwerbe bei Familienstiftungen
Zu § 29 ErbStG
R E 29 Erlöschen der Steuer in besonderen Fällen
R B 9.1 Gemeiner Wert
R B 9.2 Ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse
R B 9.3 Sachleistungsansprüche
R B 9.4 Erfindungen und Urheberrechte
R B 9.5 Übrige körperliche Vermögensgegenstände
R B 11.3 Verfügungsbeschränkungen
R B 11.4 Bewertung der Anteile an einer Kapitalgesellschaft in Sonderfällen
R B 11.5 Substanzwert
R B 11.6 Ermittlung des Substanzwerts
R B 11.7 Gemeiner Wert nicht notierter Anteile an Kapitalgesellschaften
R B 11.8 Paketzuschlag
R B 97.3 Nießbrauch an einer Beteiligung an einer Personengesellschaft
R B 97.4 Aufteilung des Werts des Betriebsvermögens von Personengesellschaften
R B 97.5 Besonderheiten bei Kommanditgesellschaften
R B 97.6 Anteile an Kapitalgesellschaften
R B 109.2 Bewertung von Beteiligungen an Personengesellschaften in Sonderfällen
R B 109.3 Ermittlung des Substanzwerts
R B 151.6 Gesonderte Feststellung des Werts von Genossenschaften
R B 151.7 Gesonderte Feststellung bei vermögensverwaltenden Gemeinschaften/Gesellschaften
R B 151.8 Basiswert
R B 151.9 Nachrichtliche Angaben zu den Feststellungen nach § 151 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 und 3 BewG
R B 151.10 Mitteilungen der Betriebsfinanzämter
R B 190.2 Gebäudeart
R B 190.3 Gebäudestandard
R B 190.4 Baupreisindex
R B 191 Wertzahlen
VZ 2011-2019
ErbStR R E 10.13 (Zu § 10 ErbStG)
(1) 1Kraft Gesetzes sind die Mitgliedschaftsrechte an Personengesellschaften mit Ausnahme der Kommanditistenstellung nicht vererblich. 2Da es sich dabei um dispositives Recht handelt, können sie jedoch gesellschaftsvertraglich vererblich gestellt werden. 3Der Gesellschaftsvertrag kann vorsehen, dass Erben aus bestimmten darin festgelegten Gründen (z. B. Nichtzugehörigkeit zum gesellschaftsvertraglich umschriebenen Familienzweig oder fehlende Qualifikation) ihren Anteil unverzüglich an Mitgesellschafter zu übertragen haben und die Erben dabei nur den Anspruch realisieren können, der ihnen bei ihrem Ausscheiden (Abfindungsanspruch) zustehen würde. 4Überträgt ein Erbe ein auf ihn übergegangenes Mitgliedschaftsrecht an einer Personengesellschaft unverzüglich nach dessen Erwerb auf Grund einer im Zeitpunkt des Todes des Erblassers bestehenden Regelung im Gesellschaftsvertrag an die Mitgesellschafter und ist der Wert, der sich für seinen Anteil zur Zeit des Todes des Erblassers nach § 12 ErbStG ergibt, höher als der gesellschaftsvertraglich festgelegte Abfindungsanspruch, so gehört nur der Abfindungsanspruch zum Vermögensanfall (§ 10 Absatz 10 in Verbindung mit Absatz 1 Satz 2 ErbStG). 5§§ 13a bis 13c, 19a und 28a ErbStG sind auf den Abfindungsanspruch nicht anzuwenden.
(2) § 10 Absatz 10 ErbStG ist bei mit den in Absatz 1 genannten vergleichbaren Regelungen in Gesellschaftsverträgen von Gesellschaften mit beschränkter Haftung, sofern diese nicht schon die Einziehung des vererbten Geschäftsanteils gegen eine unter dem gemeinen Wert liegende Abfindung vorsehen, entsprechend anzuwenden.
(3) 1Die in den Fällen des Absatzes 1 und 2 eintretende Bereicherung der Mitgesellschafter gilt als Schenkung unter Lebenden im Sinne des § 7 Absatz 7 ErbStG. 2Auf die Absicht des ausscheidenden Gesellschafters, die verbleibenden Gesellschafter oder die Gesellschaft zu bereichern (Bereicherungswille), kommt es hierbei nicht an. 3Die Vorschrift betrifft sowohl Beteiligungen an einer Personengesellschaft als auch Anteile an einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung. 4§§ 13a, 13c oder 28a bzw. 19a ErbStG sind anzuwenden; das gilt nicht, wenn der Geschäftsanteil eines Gesellschafters einer GmbH eingezogen wird, weil die verbleibenden Gesellschafter selbst keine Anteile erwerben (> R E 3.4 Absatz 3 Satz 9).
VAAAH-28560
H. E10.13 ErbstH

References: § 13
 § 16
 § 20
 § 28
 § 29
 § 151
 § 10
 § 12
 § 10
 § 7