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Timestamp: 2020-01-22 21:33:14+00:00

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Dcl, Befunde
Dcl/Befunde
Die Dissertation enthält zahlreiche wörtliche und sinngemäße Textübernahmen, die nicht als solche kenntlich gemacht sind. Die folgende Übersicht bildet – exklusive Vorwort – das vollständige Inhaltsverzeichnis der Arbeit ab; darin wurden zu den bisher (Stand der Analyse: 3. Mai 2019) als betroffen festgestellten Seiten die jeweiligen Synopsen verlinkt.
Kapitel 1: Einleitung [10]
1.1. Vom europäischen Binnenmarkt zum Europa der Bürger [10] 11
1.2. Forschungsdesign 13, 14
1.2.1. Forschungsfrage [15] 16
1.2.2. Grundannahmen und Unterfragen [17]
1.2.3. Analytische Herangehensweise und Methodik [19]
1.3. Aufbau der Arbeit [23]
Kapitel 2: Begriffsklärung und Eignungsdimensionen von Beteiligungsinstrumenten [24]
2.1. Begriffsklärung [24]
2.1.1. Demokratische Legitimation der Europäischen Union 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30
2.1.2. Europäische Öffentlichkeit 31, 32, 33, 34, 35
2.1.3. Europäische Zivilgesellschaft [35] 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 44
2.1.4. Partizipation auf europäischer Ebene [44] 45, 46, 47, 48, 49
2.2. Typologisierung von Beteiligungsinstrumenten [50]
2.2.1. Typologisierungsarten von Beteiligung in der Politikwissenschaft 50, 51, 52, 53
2.2.2. Typologisierung von Beteiligung im Forschungsdesign [55] 56, 57
2.3. Eignungsdimensionen von Beteiligungsinstrumenten [62] 63
2.3.1. Zugänglichkeit [64] 65, 66, 67
2.3.2. Mehrwert [68] 69, 70
2.3.3. Inklusion [71] 72, 73
2.4. Analyseraster [74] 78, 79
Kapitel 3: Strategien der Europäischen Kommission zur Partizipation der Zivilgesellschaft 82
3.1. Der strategische Entwicklungsprozess im chronologischen Verlauf 83, 84, 85, 86, 88, 90, 91, 93, 95
3.2. Bewertung und Analyse des Strategiewandels 98, 100, 101, 102
Kapitel 4: Fallstudie – Die Beteiligung der Zivilgesellschaft am Beispiel des Härtefalls Berlin- Neukölln [sic] [104]
4.1. Darstellung und Begründung de Fallauswahl [105] 107
4.2. Problemlagenbeschreibung [109]
4.3. Potenzialbeschreibung [114] 116, 118, 119
4.4. Der Untersuchungsansatz [123]
4.5. Die Eignung der Beteiligungsinstrumente der EU - Kommission [sic] in Berlin-Neukölln [125]
4.5.1. Printmedienbasierte Beteiligung [125]
4.5.2. Audiovisuelle Beteiligung [134] 136
4.5.3. Webbasierte Beteiligung 143, 153
4.5.4. Präsenzbasierte Beteiligung [157]
4.5.5. Förderprogrammbasierte Beteiligung [167] 169
4.5.6. Multiplikatorenbasierte Beteiligung [184]
4.6. Zwischenfazit [192]
Kapitel 5: Für eine bürgernahe und demokratisch legitimierte europäische Politik zur Beteiligung der Zivilgesellschaft [198]
5.1. Zusammenfassung der Ergebnisse und Schlussfolgerungen [198]
5.2. Künftige Herausforderungen 203, 205, 206, 207, 208
5.3. Lösungs- und Gestaltungsansätze [208] 209, 210, 211, 214.
Kersting (2008)
Liebert / Trenz (2008).
Fragment 013 30: Übernahme einer kurzen Passage mit Referenz aus der Hauptquelle Kersting (2008), in der dieser einen vorgeblich 1984 publizierten Titel Deweys anführt, der aber nur deutlich zuvor bzw. später erschienen ist.
Fragment 028 06: Gut die Hälfte von Seite 28 wird der Quelle Scharpf (1997) entnommen, wobei eine dort nicht vorhandene inhaltlich fragwürdige Referenz eingefügt wird.
Fragment 041 05: Fast die gesamte Seite wird aus der englischsprachigen Abhandlung Liebert / Trenz (2008) übersetzt, wobei auch 14 Referenzen übernommen werden.
Fragment 046 02: Bei einer Übernahme aus der Hauptquelle Kersting (2008) übernimmt die Verfasserin auch die Referenz Bühlmann / Kriesi (2007). Deren im Literaturverzeichnis der Quelle offensichtlich unrichtig mit „Political Participation Quantity versus Quality NCCR Democracy University of Zurich“ bezeichneten Aufsatz gibt sie in ihrem Literaturverzeichnis nur marginal verändert wieder.
Fragment 050 20 mit Fragment 051 01: Übernahme im Umfang von ca. einer halben Seite aus der Hauptquelle Kersting (2008) mitsamt fünf Referenzen.
Fragment 063 09: Übernahme im Umfang von gut einer halben Seite aus der Hauptquelle Kersting (2008), hier mitsamt 12 Referenzen.
Fragment 066 24 und Fragment 037 24: Ausführungen über die deliberative Demokratietheorie nach Habermas werden aus einem Wikipedia-Artikel übernommen, der nirgends erwähnt wird. Ein Fehler im Untertitel eines Werkes von Habermas wird hierbei kopiert.
Fragment 085 29: Die Verfasserin übernimmt eine Aussage aus der Quelle Smismans (2005) und versucht sie mit 12 Referenzen, die sämtlich auch im Literaturverzeichnis der Quelle Liebert / Trenz (2008) enthalten sind – siehe z. B. Fragment 016 22 (keine Wertung) –, zu belegen.
Fragment 086 03: Die Verfasserin übernimmt ebenfalls von Smismans (2005) eine etwas längere Rezeption eines Diskussionspapiers der Europäischen Kommission, bezeichnet dies aber aufgrund der Gestaltetheit des Literaturnachweises in der Quelle auf signifikante Weise falsch.
Fragment 209 20: Im Schlusskapitel, in dem die Verfasserin eigentlich ihre eigenen Erkenntnisse aus ihrer Untersuchung präsentieren will, wird knapp die Hälfte einer Seite einem Bericht des Ausschusses für Kultur und Bildung des Europäischen Parlaments (2005) entnommen, der gänzlich ungenannt bleibt.
In sämtlichen obigen Fällen, in denen auch Referenzen übernommen werden, werden hierbei auch (einige) bibliografische Fehler übernommen.
Willkürliche Referenzierungen Bearbeiten
Neben nicht oder nicht ausreichend referenzierten Textpassagen prägen die untersuchte Arbeit solche, bei denen sich vorhandene Referenzierungen bei der Nachprüfung nicht erschließen; in mindestens 72 Fällen1 stellte sich heraus, dass die Verfasserin als Nachweis für von ihr getätigte Aussagen zum Teil oder in Gänze Quellen angibt, die dem Anschein nach willkürlich gewählt sind oder mit denen sich diese (so) nicht belegen lassen:
Kategorie Verdacht auf willkürliche Referenzierung
Die Häufigkeit dieser Vorkommen begründet die Vermutung wissenschaftlichen Fehlverhaltens.
1 Aus technischen Gründen wurden die sechs in den Fragmenten 011 08 und 011 12, 037 21 und 037 27, 038 16 und 038 21, 038 28 und 038 28a, 100 18 und 100 18a sowie 102 01 und 102 01a erfassten Stellen auf jeweils zwei Fragmente aufgesplittet.
Der Verdacht einer bewusst irreführenden, wider besseres Wissen erfolgten Angabe unzutreffender Quellen scheint hierbei aufgrund des konkreten Kontextes zumindest in folgenden Fällen plausibel:
Austausch von in der tatsächlichen Quelle vorhandenen Referenzen gegen andere Referenzen:
Fragment 033 09 (keine Wertung)
Fragment 037 17
Fragment 041 01 (keine Wertung)
Hinzufügung von Referenzen, die im übernommenen Text in der tatsächlichen Quelle nicht vorhanden sind:
Fragment 014 17
Fragment 025 21
Fragment 025 28
Fragment 027 01 (keine Wertung)
Fragment 027 15
Fragment 028 06
Fragment 030 09
Fragment 033 14
Fragment 033 27
Fragment 034 25
Fragment 038 16 mit Fragment 038 21 (keine Wertung)
Fragment 038 28 mit Fragment 038 28a (beide keine Wertung)
Fragment 039 28
Fragment 040 01 (keine Wertung)
Fragment 062 21 (keine Wertung)
Fragment 066 20
Fragment 067 12
Fragment 070 13
Fragment 070 17
Fragment 072 09 (keine Wertung)
Fragment 074 06 (keine Wertung)
Fragment 078 28
Fragment 085 29
Fragment 100 18.
Passagen – deren Inhalt anscheinend selbst verfasst ist – mit jeweils 12 Übereinstimmungen mit Referenzen aus dem Literaturverzeichnis der Quelle Liebert / Trenz (2008) sind:
Fragment 016 22 (keine Wertung)
Fragment 073 04 (keine Wertung)
Fragment 099 19 (keine Wertung).
Die Verfasserin weiß, dass wörtliche Übernahmen gekennzeichnet werden müssen, da sie selbst so verfährt: Die Arbeit enthält – bei insgesamt 698 Referenzierungen2 – 85 Nachweise für Zitate, deren Länge von kurzen Wortgruppen (z. B. auf Seite 46 oben und bei der letzten Referenzierung von Aufbruch Neukölln (2008) auf Seite 116) bis zu längeren Passagen (z. B. auf Seite 40) reicht.
Diese – durch Anführungszeichen und Kursivsetzung eindeutig ausgewiesenen sowie mit Seitenangaben versehenen3 – wörtlichen Wiedergaben verteilen sich auf die einzelnen Kapitel wie folgt (siehe hierzu auch die grünen Markierungen in der zweiten Abbildung weiter unten):
Kap. 1: 1 (bei insg. 31 Referenzierungen)
Kap. 2: 15 (bei insg. 290 Referenzierungen)4
Kap. 3: 7 (bei insg. 93 Referenzierungen)
Kap. 4: 62 (bei insg. 282 Referenzierungen)
Kap. 5: 0 (bei insg. 2 Referenzierungen).
2 Mit Referenzierung ist die Angabe einer oder mehrerer Referenzen für einen Sachverhalt gemeint, d. h. eine Angabe der Form „(Quelle 1; Quelle 2; Quelle 3)“ zählt als nur eine Referenzierung. Auch die Nennung eines oder mehrerer Interviewpartner als Quelle für Aussagen wurde als Referenzierung gewertet.
3 Bei Zitaten, die von der Verfasserin als wörtliche Aussagen von Interviewpartnern im Rahmen ihrer Fallstudie kenntlich gemacht wurden, fehlt naturgemäß die Angabe einer Seitenzahl. Sonstige Zitate, bei denen eine Seitenangabe fehlt, wurden nicht als wörtliche Wiedergaben gewertet.
4 Bei zwei weiteren Stellen, an denen sich mit Seitenangaben versehene Referenzen finden (Seite 48 und 77), handelt es sich nicht um wörtliche Zitate.
Fehlerhafte Quellenangaben Bearbeiten
Ein beträchtlicher Teil der Quellenangaben erwies sich als fehlerhaft, was im Einzelnen in den jeweiligen Fragmenten angemerkt ist. Teilweise ergaben sich hierbei Hinweise auf Übernahmen, da sich entsprechende Fehler auch in deren Quellen fanden. Zusätzlich zu denjenigen der oben unter „Herausragende Fundstellen“ verlinkten Fragmente, in denen auch Referenzen übernommen wurden, seien beispielhaft genannt:
Fragment 029 01
Fragment 030 01 (keine Wertung)
Fragment 047 20
Fragment 052 28
Fragment 084 06
Fragment 098 29 (Referenz Schramm (1995)).
Übernahme von teils fehlerhaften Referenzen aus Quellen zum Beleg quellenfremder Aussagen Bearbeiten
An manchen Stellen werden auch zum Teil fehlerhafte Referenzen aus Quellen übernommen, um sie als Belege für Aussagen zu verwenden, die nicht aus diesen Quellen stammen. Quantitativ stechen hervor:
In Fragment 016 22, Fragment 073 04 (beide keine Wertung), Fragment 085 29 und Fragment 099 19 (keine Wertung) werden jeweils dieselben 12 Referenzen aus dem Literaturverzeichnis der Quelle Liebert / Trenz (2008) übernommen, ohne dass Inhalte aus dieser übertragen werden; im Fall des Fragments von Seite 85 f. stammt der Inhalt aus der Quelle Smismans (2005).
In Fragment 038 21 (keine Wertung) werden 5 Referenzen aus dem Literaturverzeichnis der Quelle Liebert / Trenz (2008) übernommen; der Inhalt stammt hingegen aus der Quelle Thiery (2005), siehe Fragment 038 16.
In Fragment 038 28a (keine Wertung) werden 6 Referenzen aus dem Literaturverzeichnis der Quelle Kocka (2000) übernommen; der Inhalt stammt hingegen aus der Quelle Finke / Knodt (2005), siehe Fragment 038 28 (keine Wertung).
In Fragment 100 18a (keine Wertung) werden 3 Referenzen aus dem Literaturverzeichnis der Quelle Kielmansegg (2003) übernommen; der Inhalt stammt hingegen aus der Quelle Smismans (2005), siehe Fragment 100 18.
Titel ohne oder ohne eindeutige Entsprechung Bearbeiten
Folgende im Haupttext referenzierte Titel haben im Literaturverzeichnis keine oder keine eindeutige Entsprechung. Mögliche Entsprechungen wären:
„Abramson 1988“ (Haupttext): „Abramson, Jeffrey B. / Arterton, F. Christopher / Oren, Gary R., 1988“ (Literaturverzeichnis) – siehe Fragment 143 29
„Barnes / Kaase 1979“ (Haupttext): „Barnes, Samuel H. / Kaase, Max u.a., 1979“ (Literaturverzeichnis)
„Beutler / Bieber / Pipkorn / Streil 2001“ (Haupttext): „Beutler, Bengt / Bieber, Roland / Pipkorn, Jörn / Streil, Jochen / Epiney, Astrid / Haag, Marcel, 2001“ (Literaturverzeichnis)
„Bukow-Ottersbach 1999“ (Haupttext): „Bukow, Wolf-Dietrich / Ottersbach, Markus (Hrsg.), 1999“ (Literaturverzeichnis)
„Cooke / Khotari 2001“ bzw. „Cooke / Khortary 2001“ (Haupttext): „Cooke, Bill / Khortari, Uma (Hrsg.), 2001“ (Literaturverzeichnis) – siehe Fragment 046 02
„Deutsch 1969“ (Haupttext): „Deutsch, Karl, Wolfgang, 1966“ (Literaturverzeichnis)
„Finke / Knodt 2005“ (Haupttext): „Knodt, Michèle / Finke, Barbara (Hrsg.), 2005“ (Literaturverzeichnis)
„Franzius / Preuss 2004“ (Haupttext): „Franzius, Claudio / Preuß, Ulrich K. (Hrsg.), 2004“ (Literaturverzeichnis)
„Habermas 1996“ (Haupttext): „Habermas, Jürgen, 1996a“ bzw. „Habermas, Jürgen, 1996b“ (Literaturverzeichnis)
„Hrbek 1994“ (Haupttext): „Hrbek, Rudolf, 2004“ bzw. „Hrbek, Rudolf, 2005“ (Literaturverzeichnis)
„Jachtenfuchs / Kohler-Koch 2003“ (Haupttext): „Jachtenfuchs, Markus / Kohler-Koch, Beate, 2004“ bzw. „Jachtenfuchs, Markus / Kohler-Koch, Beate (Hrsg.), 2006“ bzw. „Jachtenfuchs, Markus / Kohler-Koch, Beate, 2006“ (Literaturverzeichnis)
„Jachtenfuchs / Kohler-Koch 2006“ (Haupttext): „Jachtenfuchs, Markus / Kohler-Koch, Beate (Hrsg.), 2006“ bzw. „Jachtenfuchs, Markus / Kohler-Koch, Beate, 2006“ (Literaturverzeichnis)
„Joerges 2001“ (Haupttext): „Joerges, Christian u.a. (Hrsg.), 2001“ (Literaturverzeichnis)
„Kielmannsegg 2003“ (Haupttext): „Kielmansegg, Peter Graf, 2003“ (Literaturverzeichnis)
„Kohler-Koch 1999“ (Haupttext): „Eising, Rainer / Kohler-Koch, Beate, 1999“ (Literaturverzeichnis) – siehe Fragment 033 23 bzw. Fragment 033 27, Fragment 062 21 (alle keine Wertung) und Fragment 065 10
„Kohler-Koch / Eising 1999“ (Haupttext): „Eising, Rainer / Kohler-Koch, Beate, 1999“ (Literaturverzeichnis)
„Majone 2004“ (Haupttext): „Majone, Giandomenico, 1994“ bzw. „Majone, Giandomenico, 1998“ (Literaturverzeichnis) – siehe Fragment 035 10 (keine Wertung)
„Mazey / Richardson 1992“ (Haupttext): „Mazey, Sonia / Richardson, Jeremy, 2001“ (Literaturverzeichnis) – siehe aber Fragment 101 06
„Milbrath / Goel 1965“ (Haupttext): „Milbrath, Lester W. / Goel, M. Lal, 1977“ (Literaturverzeichnis)
„Nanz / Steffens 2005“ (Haupttext): „Nanz, Patrizia / Steffek, Jens, 2005“ (Literaturverzeichnis)
„Nohlen / Nuscheler 1982“ (Haupttext): „Nohlen, Dieter / Nuscheler, Franz (Hrsg.), 1995“ (Literaturverzeichnis) – siehe Fragment 045 24
„Pattie / Seyd / Whiteley 2003“ (Haupttext): „Patti, Charles / Seyd, Patrick / Whiteley, Paul, 2003“ (Literaturverzeichnis)
„Perez-Diaz 2006“ (Haupttext): „Pérez-Diaz, Victor, 2006“ (Literaturverzeichnis) – siehe Fragment 037 01
„Platzer 1984“ (Haupttext): „Platzer, Hans-Wolfgang, 1985“ (Literaturverzeichnis) – siehe Fragment 030 01 (keine Wertung)
„Salamon 1999“ (Haupttext): „Salamon, Lester M. u.a. (Hrsg.), 1999“ (Literaturverzeichnis)
„Salomon u.a. 1999" (Haupttext): „Salamon, Lester M. u.a. (Hrsg.), 1999" (Literaturverzeichnis) – siehe Fragment 038 28a (keine Wertung)
„Trenz 2005“ (Haupttext): „Trenz, Hans-Jörg, 2005a“ bzw. „Trenz, Hans-Jörg, 2005b“ (Literaturverzeichnis)
„Verba / Nie 1978“ bzw. „Verba und Nie (1978)“ (Haupttext): „Verba, Sidney / Nie, Norman H. et al., 1978“ (Literaturverzeichnis)
„Weber 2006“ (Haupttext): „Weber, Susanne Maria, 2005“ (Literaturverzeichnis).
Bei folgenden Literaturangaben ist gänzlich unklar, welche Publikationen die Verfasserin damit bezeichnen will:
„Almond/Powell 1960“ (Haupttext) bzw. „Almond, Gabriel / Powell, Bingham, 1960“ (Literaturverzeichnis) – siehe Fragment 054 01 (keine Wertung)
„Balme / Chabanet 2007“ (Haupttext) bzw. „Balme, Richard / Chabanet, Didier 2007“ (Literaturverzeichnis) – siehe Fragment 041 05
„Ruzza / della Sala 2006“ (Haupttext) bzw. „Ruzza, Carlo / della Sala, Vincent (Hrsg.), 2006“ (Literaturverzeichnis) – siehe ebenfalls Fragment 041 05.
Folgender Titel wird im Haupttext angeführt, ohne dass ein ähnlicher Autorenname im Literaturverzeichnis enthalten wäre:
„Wodak 2001“ – siehe Fragment 074 06 (keine Wertung).
Doppelt aufgeführte Quellen Bearbeiten
Im Literaturverzeichnis finden sich auch ein im Original deutschsprachiger Titel sowie – als separater Eintrag – dessen englische Übersetzung:
„Habermas, Jürgen, 1992: Faktizität und Geltung. Beiträge zur Diskurstheorie des Rechts und des demokratischen Rechtsstaates [sic]. Frankfurt/Main: Suhrkamp.“ und
„Habermas, Jürgen, 1996b: Between Facts and Norms: [sic] Contributions to a Discourse Theory of Law and Ethics [sic]. Cambridge: Polity Press.“
Habermas (1992) wird hierbei im Haupttext insgesamt 6-mal, „Habermas 1996“ – wobei unklar bleibt, ob damit Die Einbeziehung des Anderen (1996a) oder Between Facts and Norms (1996b) gemeint sein soll – 5-mal referenziert; diese Referenzierungen kommen auch in Plagiatskontexten vor. Die Frage, welchen Sinn ein solches Vorgehen ergeben soll, beantwortet sich nicht auf den ersten Blick.
Zudem wurde der fehlerhaft wiedergegebene deutsche Titel – korrekt wäre „Rechtsstaats“ – anscheinend aus der Wikipedia übernommen, siehe Fragment 037 24 bzw. Fragment 066 24. Der Titel der Übersetzung wird ebenfalls fehlerhaft – korrekt wäre hier „Democracy“ statt „Ethics“, vgl. [1] – wiedergegeben; auch handelt es bei Contributions to a Discourse Theory of Law and Democracy um den Untertitel des Werkes, so dass hier der vorhergehende Doppelpunkt irreführend ist. Der Titel der Übersetzung scheint – abgesehen vom Verlag – der Quelle Liebert / Trenz (2008) bzw. Trenz (2008) entnommen worden zu sein, vgl. [2] bzw. [3].
Ein englischsprachiger Titel wird im Literaturverzeichnis mit vertauschten Autoren doppelt genannt:
„Liebert, Ulrike / Trenz, Hans-Jörg, 2008: European civil society and the public sphere. State of the art. In: Liebert, Ulrike / Trenz, Hans-Jörg (Hrsg.): Reconstituting Democracy from Below. New Approaches to Civil Society in the New Europe. ARENA Report No 6 / 08, Recon Report No 5. Oslo: ARENA Centre for European Studies, S. 9 - 31.“ und
„Trenz, Hans-Jörg / Liebert, Ulrike 2008: European civil society and the public sphere. State of the art. In: Liebert, Ulrike / Trenz, Hans-Jörg (Hrsg.): Reconstituting Democracy from Below. New Approaches to Civil Society in the New Europe. ARENA Report No 6 / 08, Recon Report No 5. Oslo: ARENA Centre for European Studies, S. 9 - 32.“
Die Seitenangabe ist bei ersterem korrekt, vgl. [4].
Unselbstständige Publikationen mit fehlenden Seitenangaben Bearbeiten
Bei folgenden nicht selbstständig erschienenen Titeln fehlt im Literaturverzeichnis die Seitenangabe:
Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, 2008
Aspinwall, Mark / Greenwood, Justin, 1998
Berger, Alois, 2008
Beyme, Klaus von, 2000
Bruter, Michael 2004
Buchstein, Hubertus, 2004
Büchner, Gerold, 2007
Buse, Michael / Nelles, Wilfried, 1975
Kaelble, Hartmut, 2000
Kaelble, Hartmut, 2002
Keating, Michael, 1993
Kersting, Martin, 2005
Klesmann, Martin, 2008
Kocka, Jürgen, 2000
Kohler-Koch, Beate, 2007
Mazey, Sonia / Richardson, Jeremy, 2001
Münch, Richard, 2001
Nanz, Patrizia / Steffek, Jens, 2007
Peters, Bernhard, 2005
Piepenschneider, Melanie, 2005
Scharpf, Fritz W., 2001
Walzer, Michael, 1995
Weidenfeld, Werner / Giering, Claus, 2002
Zittel, Thomas, 2007.
Weitere Formen fehlerhafter Quellenangaben Bearbeiten
Weitere Formen fehlerhafter Quellenangaben, die in den einzelnen Fragmenten bzw. in der Sektion Fehlerhafte Quellenangaben sonst nicht erwähnt werden, sind:
Der Titel des im Literaturverzeichnis aufgeführten Werks „Goleman, Daniel, 1995: Emotional Intelligence: Why It Can Matter More Than IQ for Character, Health and Lifelong Achievement. New York: Bantam Books.“ wird nicht richtig wiedergegeben: Korrekt müsste er Emotional Intelligence. Why it can matter more than IQ lauten, vgl. [5].
Der im Literaturverzeichnis aufgeführte Titel „Hrbek, Rudolf, 2004: Bürger und Europa. Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft.“ ist tatsächlich 10 Jahre früher erschienen. Auch war Hrbek nicht der Verfasser dieser Konferenzschrift, sondern in Gemeinschaft mit dem Arbeitskreis Europäische Integration e. V. deren Herausgeber, vgl. [6]. Einmalig in der untersuchten Arbeit findet sich auf Seite 26 die Referenz „Hrbek 1994“.
Bei dem im Haupttext mit „Izard 1994“ referenzierten und im Literaturverzeichnis als „Izard, Carroll E., 1994: Die Emotionen des Menschen: Eine Einführung in die Grundlagen der Emotionspsycholgie [sic]. Weinheim: Beltz, Psychologie Verlags Union, 3. Auflage.“ aufgelösten Werk ist Eine Einführung in die Grundlagen der Emotionspsychologie dessen Untertitel [7], weshalb der vorhergehende Doppelpunkt irreführend ist, da er so als Teil des Titels ausgewiesen wird.
Der im Haupttext mit „Kleinsteuber 2005“ referenzierte und im Literaturverzeichnis als „Kleinsteubner, Hans J., 2005: Öffentlichkeit. In: Nohlen, Dieter / Schultze, Rainer-Olaf (Hrsg.): Lexikon der Politikwissenschaft. Band 1 A - M. Theorien. Methoden. Begriffe. München: Verlag C.H. Beck, S. 628 - 629.“ aufgelöste Artikel wurde zwar von Hans J. Kleinsteuber verfasst, findet sich aber im 2. Band des genannten Lexikons.
Der im Haupttext referenzierte und im Literaturverzeichnis aufgeführte Titel „Mayring, Philipp, 1983 : Qualitative Inhaltsanalyse. Grundlagen und Techniken. Weinheim: Beltz Verlag, 8. Auflage.“ ist erstmalig 1983 erschienen; die 8. Auflage erschien hingegen 2003, vgl. [8].
Der im Haupttext mit „Wessels 1999“ referenzierte und im Literaturverzeichnis als „Wessels, Wolfgang, 1999: The European Parliament and EU legitimacy. In: Banchoff, Thomas / Smith, Mitchell P. (Hrsg.): Legitimacy and the European Union. London: Routledge, S. 134 - 152.“ aufgelöste Titel wurde auch von Udo Diedrichs mitverfasst. Der Sammelband ist zudem parallel in New York erschienen und hat den Untertitel The contested polity. [9]
Lediglich in Plagiatskontexten referenzierte Quellen Bearbeiten
Das Literaturverzeichnis (Seite 215-246) der untersuchten Dissertation enthält insgesamt 427 Quellen. 135 dieser Literaturnachweise, d. h. gut 31,6 %, werden im Haupttext (Seite 10-214) lediglich in Plagiatskontexten – wozu in diesem Zusammenhang auch Stellen gehören können, die durch Fragmente der Kategorie „Keine Wertung“ erfasst sind – referenziert. Insofern stellt sich die Frage, ob diese angegebenen Quellen auch tatsächlich rezipiert wurden. Im Einzelnen handelt es sich hierbei um folgende Titel:
Abramson, Jeffrey B. / Arterton, F. Christopher / Oren, Gary R., 1988
Ahtisaari, Martti, 1999
Alexander, Jeffrey C., 1997
Almond, Gabriel / Powell, Bingham, 1960
Arendt, Hannah, 1967
Armstrong, Kenneth A., 2001
Armstrong, Kenneth A., 2002
Balme, Richard / Chabanet, Didier 2007
Barber, Benjamin R., 2000
Beck, Ulrich / Grande, Edgar, 2005
Benz, Arthur, 1997
Benz, Arthur, 1998
Beyme, Klaus von, 1995
Bieling, Hans-Jürgen / Lerch, Marika (Hrsg.), 2006
Bimber, Bruce, 1998
Bruter, Michael 2005
Bryant, Christopher, G. A.:, 1993
Buchanan, James M. / Tullok, Gordon, 1962
Bühlmann, Marc / Kriesi, Hanspeter, 2007
Bukow, Wolf-Dietrich / Ottersbach, Markus (Hrsg.), 1999
Burley, Anne-Marie / Mattli, Walter, 1993
Cohen, Jean L. / Arato, Andrew, 1992
Coleman, Stephen / Gotze, John, 2001
Cooke, Bill / Khortari, Uma (Hrsg.), 2001
Cullen, Holly / Cambell, Elinor, 1998
Dahl, Robert A., 1997
Dewey, John, 1984
Downs, Anthony, 1968
Easton, David, 1965
Eckstein, Harry, 1975
Eder, Klaus / Trenz, Hans-Jörg, 2003
Endress, Martin, 2002
Eriksen, Erik Oddvar, 1999
Eriksen, Erik Oddvar, 2005
Eriksen, Erik Oddvar / Fossum, John Erik / Menéndez, Agustin Jose (Hrsg.) 2003
Europäische Gemeinschaften, 1974
Europäische Kommission, 1997
Europäische Kommission, 2000
Europäische Kommission, 2001d
Europäische Kommission, 2007 g
Feindt, Peter Henning u.a. (Hrsg.), 1996
Fossum, John Erik, 2005
Fossum, John Erik / Trenz, Hans-Jörg, 2006
Fraenkel, Ernst, 1991 (1964)
Franzius, Claudio / Preuß, Ulrich K. (Hrsg.), 2004
Gellner, Ernest, 1991
Gerhards, Jürgen, 1993
Gerhards, Jürgern / Neidhardt, Friedhelm, 1991
Gerstenberg, Oliver, 1997
Gramsci, Antonio, 1980
Gray, John, 1999
Greenwood, Justin, 1997
Grimm, Dieter, 1995
Heinelt, Hubert, 1998
Held, David, 1995
Héritier, Adrienne, 1999
Höreth, Marcus, 1999
Hooghe, Liesbet / Marks, Gary, 2001
Huntington, Samuel, 1976
Jachtenfuchs, Markus / Kohler-Koch, Beate, 2004
Joerges, Christian / Dehousse, Renaud (Hrsg.), 2002
Kaase, Max, 1995
Kaase, Max / Marsh, Alan, 1979
Kaelble, Hartmut, 1995
Kaelble, Hartmut, 2001
Kantner, Cathleen, 2003
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Die Schreibung folgt derjenigen im Literaturverzeichnis; der Schluss, dass die in obiger Liste nicht aufgeführten Quellen hingegen alle rezipiert wurden, lässt sich nicht ziehen.
Ebenfalls in der Quelle Liebert / Trenz (2008) enthaltene Referenzen Bearbeiten
Folgende 54 von der Verfasserin verwendete Referenzen finden sich ebenfalls im Literaturverzeichnis der Quelle Liebert / Trenz (2008):
Eder, Klaus, 2003
Eising, Rainer / Kohler-Koch, Beate (Hrsg.), 2005
Gerhards, Jürgen, 2000
Gerhards, Jürgen, 2002
Greenwood, Justin, 2007
Habermas, Jürgen, 1996b
Hildermeier, Manfred / Kocka, Jürgen / Conrad, Christoph (Hrsg.), 2000
Kocka, Jürgen, 2004
Peters, Bernhard, 2005:
Ruzza, Carlo, 2004
Ruzza, Carlo / Fella, Stefano, 2005
Die Schreibung folgt derjenigen im Literaturverzeichnis der Verfasserin.
Im Literaturverzeichnis aufgeführte, aber im Haupttext nicht referenzierte Titel Bearbeiten
Folgende 61 Titel (knapp 14,3 %) werden zwar im 427 Einträge umfassenden Literaturverzeichnis genannt, im Haupttext der untersuchten Arbeit aber nicht referenziert:
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Veraltete Quellen Bearbeiten
Die Auflistung nachstehender Titel ist Resultat stichprobenartiger bibliografischer Recherchen; auf eine systematische Überprüfung des Literaturverzeichnisses unter diesem Aspekt wurde im Rahmen der VroniPlag-Wiki-Analyse bislang verzichtet.
Hans-Wolfgang Arndt, Europarecht, wird nach der 4. Auflage 1999 zitiert; bei Einreichung der Arbeit war bereits die 9. Auflage von 2008 verfügbar.
Bengt Beutler et al., Die Europäische Union. Rechtsordnung und Politik, wird nach der 5. Auflage 2001 zitiert; bei Einreichung der Arbeit war dessen Nachfolgetitel Roland Bieber et al., Die Europäische Union. Europarecht und Politik, in der 7. Auflage von 2006 bzw. der 8. von 2009 aktuell (abhängig vom Erscheinungsdatum letzterer).
Alfred Katz, Staatsrecht, wird nach der 13. Auflage 1996 zitiert; bei Einreichung der Arbeit war bereits die 17. Auflage von 2007 verfügbar.
Philipp Mayring, Qualitative Inhaltsanalyse. Grundlagen und Techniken, ist nach der 8. Auflage von 1983 als zitiert angegeben – tatsächlich ist die 1. Auflage 1983 erschienen, die 8. erst 2003; aktuell war weiland die 10. Auflage von 2008.
Manfred Schmidt, Demokratietheorien, wird nach der 3. Auflage von 2000 zitiert; bei Einreichung der Arbeit war die 4. Auflage von 2008 verfügbar.
Werner Weidenfeld (Hrsg.), Europa-Handbuch, wird mit dem Publikationsjahr 2002 als verwendet angegeben; diese 2. Auflage war seinerzeit jedoch nicht mehr aktuell, sondern die 4. von 2006.
Werner Weidenfeld / Wolfgang Wessels (Hrsg.), Europa von A bis Z, wird in der 8. Auflage von 2002 als verwendet angegeben; aktuell war seinerzeit die 10. Auflage von 2007 bzw. die 11. von 2009 (abhängig vom Erscheinungsdatum letzterer).
Fragmente mit Kategoriezuordnung „Keine Wertung“ Bearbeiten
In der untersuchten Arbeit finden sich zahlreiche (insg. 69) Fragmente, die problematisch sind, aber nicht als Plagiate im engeren Sinne eingestuft wurden. Gründe hierfür können u. a. folgende gewesen sein:
Kürze und / oder eher geringe intellektuelle Schöpfungshöhe der Übernahme – siehe z. B. Fragment 110 14
Mischung von übernommenen Anteilen mit eigenen – siehe z. B. Fragment 113 30
Nennung der tatsächlichen Quelle neben weiteren fragwürdigen Referenzen – siehe z. B. Fragment 038 28 mit Fragment 038 28a
Übernahme lediglich von Referenzen, nicht aber von Inhalten – siehe z. B. Fragment 016 22
aus mehreren Quellen zusammengesetzte Sätze – siehe z. B. Fragment 011 08 mit Fragment 011 12 (hier mit zusätzlichem Eigenanteil)
angegebene, aber inhaltlich fragwürdige Referenzen, so dass eine Übernahme aus einer noch unbekannten Quelle möglich scheint.
Bei der Analyse wurden auch einige Textpassagen dokumentiert, die Auffälligkeiten aufweisen, aber auf keine zugrundeliegende Quelle zurückgeführt werden konnten. Diese Fragmente sind weder in der Statistik noch farblich bei den Abbildungen weiter unten berücksichtigt worden und finden sich unter Unfertige Fragmente.
Erklärung der Verfasserin, Promotionsordnung, Berliner Hochschulgesetz Bearbeiten
Auf Seite 4 der untersuchten Arbeit findet sich folgende vom 30. Oktober 2009 datierende „Erklärung“:
„Hiermit erkläre ich gemäß § 7 (4) der Promotionsordnung zum Dr. rer. pol. in Politikwissenschaft des Fachbereichs Politik- und Sozialwissenschaften der Freien Universität Berlin vom 14. März 2008, dass ich alle verwendeten Hilfsmittel und Hilfen angegeben und auf dieser Grundlage die vorliegende Arbeit selbständig verfasst habe.“
Die zum Zeitpunkt der Einreichung der Dissertation gültige Promotionsordnung zum Dr. rer. pol. in Politikwissenschaft des Fachbereichs Politik- und Sozialwissenschaften der Freien Universität Berlin vom 14. März 2008 (PDF) enthält u. a. folgende Aussagen und Bestimmungen:
„(2) Durch die Promotion wird über den Abschluss eines politikwissenschaftlichen oder eines anderen für die Promotion wesentlichen Studiengangs mit wirtschafts- und sozialwissenschaftlichem Schwerpunkt hinaus eine besondere wissenschaftliche Qualifikation durch eigene Forschungsleistungen nachgewiesen.“
„(1) Mit der schriftlichen Promotionsleistung ist die Befähigung zu selbstständiger vertiefter wissenschaftlicher Arbeit nachzuweisen und ein Fortschritt der wissenschaftlichen Erkenntnis anzustreben.“
„(4) Die Doktorandin oder der Doktorand muss alle Hilfsmittel und Hilfen angeben und versichern, auf dieser Grundlage die Arbeit selbstständig verfasst zu haben.“
„(3) [...] Sieht eine Gutachterin oder ein Gutachter in der Arbeit Mängel, deren Beseitigung möglich und notwendig erscheint, muss sie oder er diese im Gutachten genau bezeichnen. In einem solchen Falle kann sie oder er eine Überarbeitung der Dissertation, für die Hinweise gegeben werden sollen, empfehlen. In der Gesamtbeurteilung hat jede Gutachterin oder jeder Gutachter entweder die Annahme unter Angabe einer Bewertung nach § 10, die Ablehnung oder die Rückgabe der Dissertation zur Beseitigung bestimmter Mängel und Wiedervorlage zu empfehlen.“
§ 18 Entziehung eines Doktorgrads
„Die Entziehung eines Grads gemäß § 1 richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen.“
Für die Entziehung akademischer Grade ist im Land Berlin das Berliner Hochschulgesetz einschlägig. In diesem Zusammenhang gelten folgende Bestimmungen:
§ 34 Hochschulgrade
„(7) Ein von einer staatlichen Hochschule gemäß § 1 Absatz 2 verliehener akademischer Grad kann wieder entzogen werden,
1. wenn sich nachträglich herausstellt, dass er durch Täuschung erworben worden ist oder dass wesentliche Voraussetzungen für die Verleihung nicht vorgelegen haben [...].
(8) Über die Entziehung eines von einer staatlichen Hochschule gemäß § 1 Absatz 2 verliehenen akademischen Grades entscheidet der Leiter oder die Leiterin der Hochschule auf Vorschlag des Gremiums, das für die Entscheidung über die dem akademischen Grad zu Grunde liegenden Prüfungsleistungen zuständig ist. [...]“
Merkblatt Wissenschaftliches Arbeiten der Doktormutter Bearbeiten
Auf den Internetseiten des Fachbereichs Politik- und Sozialwissenschaften der FU Berlin findet sich seit mindestens dem 9. Oktober 2010 eine 6-seitige „Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten“ der Doktormutter der Verfasserin, Tanja A. Börzel (PDF). Dies bedeutet aber nicht, dass sie nicht schon früher auf dem Webserver veröffentlicht worden ist.
Laut Eigenschaften des Dokuments wurde es am 29. Mai 2007 erstellt; möglicherweise kannte die Verfasserin daher diese Einführung bei Einreichung ihrer Arbeit am 30. Oktober 2009.
Auf Seite 3 ff. heißt es in diesen Ausführungen:
„III. Wie schreibe ich eine Hausarbeit?
Literaturverzeichnis (Verzeichnis der zitierten Arbeiten)
- nur die benutzte Literatur (<-> Bibliographie: umfaßt die relevante Literatur zu einem bestimmten Thema)
Dringend empfohlen!!!
- Zitieren, nicht paraphrasieren! (eigene Gedanken formulieren, nicht einfach von anderen abschreiben, und wenn, wenigstens die VerfasserIn des Gedankens zitieren); es gilt auch, sparsam mit Zitaten umzugehen – nicht alles, was Sie gelesen haben, muß notwendigerweise auch zitiert werden
Plagiasieren! [sic] Wer sich mit fremden Federn schmückt, wer anderer Leute Gedanken oder gar Texte abschreibt oder übernimmt, ohne sie angemessen zu zitieren, braucht sich in meinen Lehrveranstaltungen nicht mehr blicken zu lassen! Die Arbeit gilt automatisch als ‚nicht bestanden‘, weitere Konsequenzen behalte ich mir vor. Andere DozentInnen werden von Plagiarisierungsversuchen [sic] in Kenntnis gesetzt. Und noch etwas: Rechnen Sie damit, dass Täuschungsversuche entdeckt werden! Das Zeitalter des Internet macht es auch für Dozenten leichter, Plagiate zu entdecken!
IV. Kleines 1x1 des Zitierens
• Verweis auf die (als Quelle) benutzte Literatur oder anderes Material, aus denen Gedanken wörtlich oder sinngemäß in die eigene Arbeit übernommen werden
• schützt vor Diebstahl geistigen Eigentums (plagiarisieren) [sic]
• wörtliche Zitate:
- werden in doppelte Anführungszeichen gesetzt
- sind wörtlich, d.h. sie [sic] übernehmen ggf. auch Fehler der UrheberIn
- die länger als 30 Worte [sic] sind, werden im Text eingerückt und sind einzeilig
• sinngemäße Zitate:
- sind nicht wörtliche Wiedergaben von Gedanken etc. in eigener Formulierung
- bedürfen, ebenso wie wörtliche Zitate, einer genauen Quellenangabe
Verschiedene Zitierweisen sind möglich. Entscheidend ist, dass die verwendete Literatur klar erkennbar ist und Lesern ermöglichen [sic], Zitate, Quellen etc. eindeutig und zweifelsfrei aufzufinden.
Beispiel Harvard-System
• im fortlaufenden Text:
Nachnahme [sic] der AutorIn, Veröffentlichungsjahr und Seite in Klammern
z.B. (Maier 1999, S. 3)
mehrere AutorInnen hintereinander werden durch ein Semikolon getrennt
z.B. (Meier 1999; Müller 2000)
Beispiel Geisteswissenschaftliches Zitierschema
• auf derselben Seite als Fußnote, die die gesamte Literaturangabe enthält;
• bei wiederholtem Zitieren derselben AutorIn aus derselben Veröffentlichung können die Fußnotenangaben verkürzt werden; der Vorname wird abgekürzt und auf das zitierte Werk wird mit a.a.O. (,am angegebenen Ort‘) und Seitenzahl verwiesen
z.B. Maier, S. a.a.O.
Literaturangaben am Ende einer Arbeit
Wie erwähnt, gibt es verschiedene Systeme, wichtig ist die Einheitlichkeit!
z.B. Harvard-System
Nachname, Vorname (Publikationsjahr): Titel, in: Zeitschrift, Nummer, Jahrgang oder Band: Seitenzahlen
z.B. Maier, Stefan (1999): Deutsche Universitäten in der Krise?, in: Deutsches Universitätsblatt, Nr. 3, 51. Jg.: 35-90.
Nachname, Vorname (Publikationsjahr): Titel, in: Vorname und Nachname der HerausgeberIn (Hrsg.): Titel des Sammelbandes, Veröffentlichungsort: Verlag, Seitenzahl.
z.B. Müller, Mark (1999): Diplom und was dann?, in: Stefan Maier/Mark Müller (Hrsg.): Perspektiven nach dem Studium, Stuttgart: Jauche Verlag, 45-68.“
Mögliche Versäumnisse bei der Begutachtung der Dissertation Bearbeiten
Der Erstgutachterin bzw. dem Zweitgutachter der betrachteten Arbeit hätten
die oben unter Titel ohne oder ohne eindeutige Entsprechung aufgeführten zahlreichen Inkonsistenzen bei den Literaturangaben;
die schwer verständliche Nennung sowohl einer deutsch- als auch englischsprachigen Version desselben Werkes von Habermas (siehe Doppelt aufgeführte Quellen);
die bei 24 unselbstständigen Publikationen fehlenden Seitenangaben sowie
die 61 im Literaturverzeichnis aufgeführten Titel, die nicht im Haupttext referenziert werden
auch ohne eine zeitaufwändige Untersuchung auf eventuelle Plagiate auffallen und moniert werden können – zumal insbesondere die Erstgutachterin selbst in ihrer bereits oben zitierten „Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten“ (2007) darauf hinweist, dass
„die verwendete Literatur klar erkennbar“ sein müsse und Lesern so ermöglicht werden solle, „Zitate, Quellen etc. eindeutig und zweifelsfrei aufzufinden“ (Seite 4);
Seitenzahlen bei Beiträgen in Zeitschriften und Sammelbänden – zumindest im so bezeichneten „Harvard-System“ – anzugeben seien (Seite 5); und
das Literaturverzeichnis als „Verzeichnis der zitierten Arbeiten“ aufzufassen sei und nicht als Bibliografie (Seite 3).
Gemäß § 8 Abs. 3 der Promotionsordnung von 2008 wäre es möglich gewesen, der Promotionskommission die Rückgabe der Dissertation zur Beseitigung der Mängel und deren Wiedervorlage zu empfehlen.
Erwähnenswert scheint ebenfalls, dass
auf Seite 3 der untersuchten Arbeit die Erstgutachterin als „Prof. Dr. rer. pol. Tanja Anita Börzel“ bezeichnet wird, obwohl sie am European University Institute in Florenz einen Ph. D. in Political and Social Sciences erworben hat [10] – also kein Dr. rer. pol. ist. Der Fehler bei der Angabe ihres eigenen akademischen Grades sollte der Doktormutter aufgefallen sein.
Nach § 7 Abs. 5 der Promotionsordnung muss die Dissertation ein Vorblatt für die Namen der Gutachter vorsehen und nach § 7 Abs. 6 in drei gedruckten Exemplaren beim Fachbereich eingereicht werden. Wenn die beim Fachbereich zur Begutachtung vorgelegten mit den in der Universitätsbibliothek der FU Berlin abgelieferten Exemplaren übereinstimmen, haben sie der geforderten Form auch entsprochen, wie ein Scan der ersten Seiten eines gedruckten UB-Exemplars zeigt. Dennoch ist die Dissertation in der vorliegenden Form veröffentlicht worden – anscheinend in Kenntnis des Fehlers.
Methodik und Umfang der Untersuchung Bearbeiten
Die Auswahl der zu untersuchenden Quellen erfolgte unter dem Gesichtspunkt, als wie wahrscheinlich mögliche Übernahmen aus einzelnen Titeln eingeschätzt wurden. Daher wurde nur ein Teil der im Literaturverzeichnis aufgeführten Titel überprüft. Zu diesem Teil der angegebenen Literatur kamen noch ca. 80 potenzielle Quellen hinzu, die nicht im Literaturverzeichnis aufgeführt sind. Bei den aus Letzterem überprüften 262 Quellen handelte sich um folgende (die im Literaturverzeichnis verwendete Schreibweise wurde ungeachtet etwaiger Fehler beibehalten und die Titel in der Reihenfolge der Verfasserin aufgelistet):
Abs, Hermann Josef / Veldhuis, Ruud, 2006
Abromeit, Heidrun, 1998
Abromeit, Heidrun / Schmidt, Thomas, 1998
Abromeit, Heidrun, 2002
Abromeit, Heidrun, 2003
Arndt, Hans-Wolfgang, 1999
Arnstein, Sherry R., 1969
Balibar, Étienne, 2005
Beichelt, Timm, 2004
Beutler, Bengt / Bieber, Roland / Pipkorn, Jörn / Streil, Jochen / Epiney, Astrid / Haag, Marcel, 2001
Berg-Schlosser, Dirk / Stammen, Theo, 2003
Beyme, Klaus von, 1998
Bezirksamt Neukölln von Berlin, 2007a
Bezirksamt Neukölln von Berlin, 2009b
Bezirksamt Neukölln von Berlin, 2009d
Bezirksamt Neukölln von Berlin, 2009e
Börzel, Tanja A., 2006
Brake, Anna, 2008
Braun, Dietmar, 1998
Bürgerstiftung Neukölln, 2009
Busek, Erhard, 2008
Cheneval, Francis, 2003
Cox, Pat, 2007
Decker, Frank, 2000
Delhey, Jan, 2004
Diedrichs, Udo, 2007
Eder, Klaus / Kantner, Cathleen, 2000
Eising, Rainer / Kohler-Koch, Beate, 1999
Europäische Gemeinschaften, 1985
Europäische Gemeinschaften, 1992
Europäische Gemeinschaften, 1997
Europäische Gemeinschaften, 2000a
Europäische Gemeinschaften, 2000b
Europäische Gemeinschaften, 2001
Europäische Gemeinschaften, 2004a
Europäische Gemeinschaften, 2004b
Europäische Gemeinschaften, 2005
Europäische Gemeinschaften, 2006a
Europäische Gemeinschaften, 2006b
Europäische Gemeinschaften, 2006c
Europäische Gemeinschaften, 2006d
Europäische Gemeinschaften, 2006e
Europäische Gemeinschaften, 2006f
Europäische Kommission, 1993
Europäische Kommission, 2001a
Europäische Kommission, 2001b
Europäische Kommission, 2001c
Europäische Kommission, 2002a
Europäische Kommission, 2002b
Europäische Kommission 2002d
Europäische Kommission, 2003
Europäische Kommission, 2004b
Europäische Kommission, 2005c
Europäische Kommission, 2006a
Europäische Kommission, 2006c
Europäische Kommission, 2006f
Europäische Kommission, 2006g
Europäische Kommission, 2007 h
Europäische Kommission, 2007 n
Europäische Kommission, 2007 o
Europäische Kommission, 2008a
Europäische Kommission, 2008c
Europäische Kommission / Europäisches Parlament 2008
Europäisches Parlament, 2008
Europäischer Wirtschafts- und Sozialausschuss, 1999
Franzius, Claudio, 2004
Fontaine, Pascal, 2007
Fuchs, Dieter, 1995
Gellner, Winand / Glatzmeier, Armin, 2005
Gerring, John, 2007
Giesen, Bernhard, 1999
Göhler, Gerhard / Iser, Mattias / Knerner, Ina (Hrsg.), 2006
Greven, Michael Th., 1998
Gröber, Katharina / Riedel, Sabine, 2005
Guggenberger, Bernd, 2005
Habermas, Jürgen, 1992
Habermas, Jürgen, 1996a
Häußermann, Hartmut / Förste, Daniel, 2009
Hill, Hermann, 2006
Hix, Simon, 1999
Hoecker, Beate, 2002
Holtkamp, Lars et. al., 2006:
Hrbek, Rudolf, 2004
Hrbek, Rudolf, 2005
Ipsen, Detlev / Glasauer, Herbert, 2007
Jachtenfuchs, Markus / Kohler-Koch, Beate (Hrsg.), 2006
Jachtenfuchs, Markus / Kohler-Koch, Beate, 2006
Jahn, Detlef, 2006
Jann, Werner, 2005
Kaase, Max, 1997
Katz, Alfred, 1996
Kersting, Norbert, 2008
Kielmansegg, Peter Graf, 2003
Klein, Ansgar / Koopmans, Ruud / Trenz, Hans-Jörg / Lahusen, Christian / Rucht / Dieter (Hrsg.), 2003
Kleinsteubner, Hans J., 2005
Knodt, Michèle / Finke, Barbara (Hrsg.), 2005
Kohler-Koch, Beate, 2004
Kohli, Martin, 2000
Lemke, Christiane, 2003
Liebert, Ulrike 2003
Liebert, Ulrike / Trenz, Hans-Jörg, 2008
Liebert, Ulrike / Trenz, Hans-Jörg, 2009
Lietzmann, Hans J. / Wilde, Gabriele 2003
Lindner, Ralf, 2005
Lob, Harald / Oel, Matthias, 1998
Lucht, Jens / Tréfas, David, 2006
Majone, Giandomenico, 1994
Majone, Giandomenico, 1998
Mandt, Hella, 1974
Mayring, Philipp, 1983
Merkel, Wolfgang / Puhle, Hans-Jürgen, 1999
Meyer, Christoph O., 2003
Mickel, Wolfgang W. / Bergmann, Jan (Hrsg.), 2005
Mohl, Madeleine von, 2005
Münkler, Herfried, 1997
Nanz, Patrizia / Steffek, Jens, 2005
Neller, Katja / van Deth, Jan W.
Offe, Claus, 1998
Ogris, Günther / Westphal, Sabine, 2006
O’ Neill, Onara, 1996
Open Society Institute / EU Monitoring and Advocacy Program (Hrsg.), 2005
Palinkas, Peter / Scherer, Jörg, 2005
Patel, Kiran Klaus, 2005
Patti, Charles / Seyd, Patrick / Whiteley, Paul, 2003
Pohl, Markus, 2008
Poier, Klaus, 2005
Reese-Schäfer, Walter, 1997
Riedel, Manfred, 1975
Rifkin, Jeremy, 2004
Rucht, Dieter / Richter, Emanuel / Klein, Ansgar, 2003
Schaper-Rinkel, Petra, 2003
Schäfer, Mike S., 2008
Scharpf, Fritz W., 1995
Scharpf, Fritz W., 1997
Scharpf, Fritz W., 1999
Schiller, Theo (Hrsg.) 1999
Schiller, Theo / Mittendorf, Volker (Hrsg.), 2002
Schmidt, Manfred G., 2000
Schmidberger, Martin, 1997
Schubert, Klaus, 2005a
Schubert, Klaus, 2005b
Schuppert, Gunnar Folke (Hrsg.), 2006
Schultze, Rainer-Olaf, 2005a
Schultze, Rainer-Olaf, 2005b
Schulz von Thun, Friedemann, 1981
Seeger, Sarah, 2006
Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales (Hrsg.), 2007
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, 2009
Smismans, Stijn, 2005
Stratenschulte, Eckart D., 2007
Strohmeier, Gerd, 2007
Sturm, Roland, 2002
Thalmeier, Bettina, 2006
Tham, Barbara, 2006
Thiery, Peter, 2005
Trenz, Hans-Jörg, 2003
Trenz, Hans-Jörg, 2005a
Trenz, Hans-Jörg, 2006
Trenz, Hans-Jörg, 2008
Trenz, Hans-Jörg / Klein, Ansgar / Koopmanns, Ruud, 2003
Uehlinger, Hans-Martin, 1988
Van Deth, Jan W., 2003
Van Deth, Jan W. / Elff, Martin
Van de Steeg, Marianne 2003
Verhofstadt, Guy, 2006
Vorländer, Hans, 2004
Wallace, Helen, 2003
Weber, Susanne Maria, 2005
Weidenfeld, Werner (Hrsg.), 2002
Weidenfeld, Werner / Wessels, Wolfgang (Hrsg.), 2002
Wessels, Wolfgang, 1995
Wessels, Wolfgang, 2007
Winkler, Roman / Kozeluh, Ulrike, 2005
Zittel, Thomas, 2007
Zürn, Peter, 1996
Zürn, Michael, 1998.
Die Überprüfung wurde durch die verwendete Zitierweise (Kurzbelege mit Autor und Jahreszahl ohne Seitenangaben, außer bei gekennzeichneten wörtlichen Zitaten) deutlich erschwert.
Eine Überprüfung, inwieweit die von der Verfasserin durchgeführte Fallstudie in Kapitel 4 der Dissertation korrekt dokumentiert wurde, lag jenseits des Rahmens der vorliegenden Untersuchung und wäre aufgrund der verstrichenen Zeit ohnehin schwierig. Gleichwohl ergab sich bei einem Textabgleich eine Auffälligkeit in Bezug auf durchgeführte Interviews, siehe Fragment 182 05 (keine Wertung).
Es sind bislang 119 gesichtete Fragmente dokumentiert, die als Plagiat eingestuft wurden. Hiervon folgt der Text bei 5 Fragmenten einem in einer anderen Sprache verfassten Quellentext in wörtlicher oder sinngemäßer Übersetzung („Übersetzungsplagiate“). Bei 48 weiteren Fragmenten handelt es sich um Übernahmen ohne Verweis auf die Quelle („Verschleierungen“ oder „Komplettplagiate“). Bei 66 weiteren Fragmenten ist die Quelle zwar angegeben, die Übernahme jedoch nicht ausreichend gekennzeichnet („Bauernopfer“).
Die untersuchte Arbeit hat 205 Seiten im Hauptteil. Auf 76 dieser Seiten wurden bislang Plagiate dokumentiert, was einem Anteil von knapp 37,1 % entspricht.
Die 205 Seiten lassen sich bezüglich des Textanteils, der als Plagiat eingestuft ist, wie folgt einordnen:
keine Plagiate dokumentiert 129
0 %-50 % Plagiatsanteil 64
50 %-75 % Plagiatsanteil 11
75 %-100 % Plagiatsanteil 1
Der Hauptteil umfasst ohne Abbildungen und Tabellen sowie deren Titel und Quellenangaben insgesamt 6282 Zeilen. Von diesen wurden 827 als plagiiert dokumentiert.5 Hieraus ergibt sich ein Plagiatsanteil von knapp 13,2 % des Textes im Hauptteil der Promotionsschrift.
5 Aus Gründen der besseren Darstellbarkeit wurden bei Plagiatspassagen, bei denen nur eine oder zwei Zeilen auf der Vor- bzw. Folgeseite liegen, für diese kurzen Textsequenzen i. d. R. keine eigenen Fragmente angelegt und die Inhalte vollständig auf der Seite wiedergegeben, auf der sich der größte Teil der Passage befindet (vgl. für den Sachverhalt z. B. Seite 39). Bei der Plagiatszeilenzählung wurden jene Sequenzen jedoch mit einbezogen.
Die Dokumentation beinhaltet 63 Quellen.
In der Dokumentation werden technisch bedingt auch die Quellen
Abromeit (2002)
Bezirksamt Neukölln von Berlin (2009b)
Bieber (2001)
Garcia Ayala (2006)
Kaase (1997)
Maurer / Kietz / Crespy (2005)
Patel (2005)
Poier (2005)
Seeger / Yüzen (2007)
Statistisches Amt der Europäischen Kommission (2005)
Tham (2006)
als Plagiatsquellen mitgezählt, obwohl aus diesen nur Fragmente der Kategorie „Keine Wertung“ vorhanden sind. Insgesamt gibt es somit statt 63 lediglich 52 Quellen, aus denen als Plagiat gesichtete Fragmente vorliegen.
Von diesen 52 Quellen werden fünf in der gesamten untersuchten Arbeit an keiner Stelle erwähnt:
Ausschuss für Kultur und Bildung des Europäischen Parlaments (2005)
Wikipedia Deliberative Demokratie (2008)
Wikipedia Euronews (2008)
Wikipedia Hamburger Verständlichkeitskonzept (2008).
( rot=Verschleierung, blau=Übersetzungsplagiat, gelb=Bauernopfer)
violett = dokumentierte Parallelen, die der Kategorie „Keine Wertung“ zugeordnet wurden
grün = gekennzeichnete wörtliche Zitate, sofern nicht als Teil von Plagiatsfragmenten dokumentiert
Anmerkung: Die Grafiken repräsentieren den Analysestand vom 3. Mai 2019.
Von „https://vroniplag.wikia.org/de/wiki/Dcl/Befunde?oldid=306818“

References: § 7
 § 10

§ 18
 § 1

§ 34
 § 1
 § 1
 § 8
 § 7
 § 7