Source: https://www.kliniken-koeln.de/Pflege_Entlassmanagement.htm?ActiveID=6532
Timestamp: 2019-05-19 15:37:06+00:00

Document:
Entlassmanagement - Information der Pflegedirektion
Erfahrene Spezialisten und interdisziplinäre Zusammenarbeit tragen entscheidend zum Behandlungserfolg bei.
Wichtig für den Behandlungserfolg ist die persönliche Beziehung zu unseren Patienten sowie die enge Zusammenarbeit mit dem Hausarzt.
Die Hals-Nasen-Ohrenklinik verfügt über eine modern ausgestattete audiologische Abteilung.
Wir sorgen für einen sicheren Start ins neue Leben.
Kompetente Pflegekräfte, unterstützt durch speziell ausgebildete Breast Care Nurses, betreuen Sie im Brustzentrum Köln-Holweide.
Zentrales Patientenmanagement ZPM
Alle Untersuchungen und Aufklärungs-gespräche finden beim ersten Besuch statt. Sie kommen danach erst wieder zur geplanten OP in die Klinik.
Entlassmanagement bei den Kliniken Köln
Beim Entlassmanagement arbeiten Ärzte, Sozialdienst, Case Management und Überleitungsmanagement Hand in Hand, um die optimale ambulante oder stationäre Weiterversorgung der Patientinnen und Patienten sicherzustellen.
Die Kliniken Köln bieten ein Versorgungsnetzwerk in enger Zusammenarbeit mit allen wichtigen Partnern.
Um Patienten nach der Entlassung aus dem Krankenhaus optimal ambulant oder stationär weiterzuversorgen, bieten die Kliniken Köln eine Vielzahl von Unterstützungsleistungen und Projekten an wie
• Sozialdienst im Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße, Krankenhaus Holweide und Krankenhaus Merheim
• Überleitungsmanagement
Was ist Entlassmanagement?
Das Deutsche Krankenhaus-Institut beschreibt Entlassmanagement als "jegliche Form der Überleitung aus dem Krankenhaus in die ambulante oder stationäre Nachsorge", Details zum Thema im Abschlussbericht der DKI-Krankenhausbefragung.
Ausführlicher ist die Beschreibung der Deutsche Vereinigung für Sozialarbeit im Gesundheitswesen (DVSG): "Entlassungsmanagement ist ein konzeptionelles, professionelles Vorgehen der Sozialarbeit im Krankenhaus, um im Falle multipler Problemlagen mit Patienten und ihren Angehörigen / Bezugspersonen im interprofessionellen Rahmen eine tragfähige Entscheidung für die nachstationäre Versorgungn zu erarbeiten und umzusetzen."; Einzelheiten im Positionspapier der DVSG.
Patientinnen und Patienten haben eine Anspruch auf ein Entlassmanagement; dies ist gesetzlich geregelt (Stand: 30.06.2017) im Sozialgesetzbuch V Gesetzliche Krankenversicherung.
§ 11 Leistungsarten Abs. 4 Satz 1: Versicherte haben Anspruch auf ein Versorgungsmanagement insbesondere zur Lösung von Problemen beim Übergang in die verschiedenen Versorgungsbereiche; dies umfasst auch die fachärztliche Anschlussversorgung.
§ 39 Krankenhausbehandlung Abs. 1a Satz 1 lautet: Die Krankenhausbehandlung umfasst ein Entlassmanagement zur Unterstützung einer sektorenübergreifenden Versorgung der Versicherten beim Übergang in die Versorgung nach Krankenhausbehandlung.
§ 70 Qualität, Humanität und Wirtschaftlichkeit Abs. 1 Satz 2: Die Versorgung der Versicherten muß ausreichend und zweckmäßig sein, darf das Maß des Notwendigen nicht überschreiten und muß in der fachlich gebotenen Qualität sowie wirtschaftlich erbracht werden.
im SGB IX Rehabilitation und Teilnahme behinderter Menschen
§ 13 SGB IX Gemeinsame Empfehlungen § 13 Gemeinsame Empfehlungen Abs. 2 Nr. 10
Die Rehabilitationsträger nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 bis 5 vereinbaren darüber hinaus gemeinsame Empfehlungen, (...) 10. über ihre Zusammenarbeit mit Sozialdiensten und vergleichbaren Stellen.
im Krankenhausgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen
§ 6 Patientenberatung, Patientenseelsorge, Überleitungen aus dem Krankenhaus, Sozialer Dienst, Abs. 1, Satz 1 - 2
Das Krankenhaus hat einen sozialen Dienst sicherzustellen und die Patientinnen und Patienten darüber zu informieren. Der soziale Dienst hat die Aufgabe, die ärztliche und pflegerische Versorgung der Patientinnen und Patienten im Krankenhaus zu ergänzen, sie in sozialen Fragen zu beraten und Hilfen nach den Sozialgesetzbüchern V und XI (SGB V und SGB XI), die sich an die Entlassung aus dem Krankenhaus anschließen, insbesondere Rehabilitationsmaßnahmen und Maßnahmen der Übergangs- und Anschlußpflege zu vermitteln.
Ergänzend zu der gesetzlichen Regelung im SGB IX gibt es eine Gemeinsame Empfehlung Sozialdienste der Bundesgemeinschaft für Rehabilitation.
Dort heißt es "In Sozialdiensten arbeiten qualifizierte, fachlich ausgebildete Mitarbeiter/innen, die über fundierte Kenntnisse und einschlägige Erfahrungen im Bereich der Rehabilitation und Teilhabe,
des Sozialrechts sowie über Beratungskompetenz verfügen."

References: § 11

§ 39

§ 70

§ 13
 § 13
 § 6

§ 6