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Timestamp: 2017-09-22 08:15:42+00:00

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17. Jahrgang, Nr. 4 vom 13. März 2007, S. 13
Interkulturelle Südasienkunde (60 Leistungspunkte) im Zwei-Fach-Bachelor-Studiengang
Gemäß §§ 13 Abs. 1 in Verbindung mit 67 Abs. 3 Nr. 8 und 77 Abs. 2 Nr. 1 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt (HSG LSA) vom 05.05.2004 (GVBl. LSA S. 256), zuletzt geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 21.03.2006 (GVBl. LSA S. 102), in Verbindung mit den Allgemeinen Bestimmungen zu Studien- und Prüfungsordnungen für das Bachelor- und Masterstudium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (ABStPOBM) vom 08.06.2005 hat die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg folgende Studien- und Prüfungsordnung für das Studienprogramm Interkulturelle Südasienkunde (60 LP) im Zwei-Fach-Bachelor-Studiengang beschlossen.
§ 3 Studienberatung 4
§ 6 Kombination von Studienprogrammen 4
§ 7 Aufbau des Studienprogramms 5
§ 8 Arten von Lehrveranstaltungen 5
§ 12 Prüferinnen und Prüfer 7
§ 15 Übergangsregelung 7
(1) Diese Studien- und Prüfungsordnung regelt in Verbindung mit den Allgemeinen Bestimmungen zu Studien- und Prüfungsordnungen für das Bachelor- und Master-Studium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Ziele, Inhalte und Aufbau des Studienprogramms Interkulturelle Südasienkunde (60 LP) im Zwei-Fach-Bachelor-Studiengang (180 Leistungspunkte).
(2) Diese Studien- und Prüfungsordnung gilt für Studierende, die ab Wintersemester 2006/2007 das Studium der Interkulturellen Südasienkunde im Zwei-Fach-Bachelor-Studiengang der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg aufnehmen.
(1) Dieses Studienprogramm dient der Vermittlung von zusätzlichen arealbezogenen Kompetenzen, die nicht speziell arealbezogene Kompetenzen so ergänzen, dass diese neben der allgemeinen einer speziell südasienbezogenen Verwendbarkeit und somit Spezialisierung zugeführt werden können. Durch den Zugang zu und Umgang mit der Gegenwart Südasiens und der diese formenden Vergangenheit werden neue Anwendungsgebiete erschlossen. Dazu werden Fähigkeiten und Kenntnisse vermittelt, die die Grundlage für einschlägige wissenschaftliche und praktische Beschäftigung, für Analyse, Prognose und Interaktion bilden, was neben Vermittlung von Sachkenntnissen besonders durch das Schärfen des Bewusstseins für die Verschiedenartigkeit von Denkweisen sowie der holistischen Sicht auf Zusammenhänge erreicht wird.
(2) Je nach individueller Studienausrichtung sowie Kombination mit anderen Studienprogrammen wird durch das Studienprogramm ein Betätigungsfeld erschlossen, das zwar wissenschaftliche und kulturelle Einrichtungen mit einschließt, vornehmlich jedoch Bereiche anvisiert, in denen eher praxisorientierte südasienrelevante Kenntnisse und einschlägige analytische bzw. interaktive Fähigkeiten gefordert werden, wie z.B. in Wirtschaft, Verwaltung, Politik usw., in denen die südasienkundliche Komponente sinnvoll ergänzend wirken kann.
(1) Für das Studienprogramm Interkulturelle Südasienkunde müssen grundsätzlich zu Studienbeginn folgende Vorkenntnisse nachgewiesen werden:
Englisch als Leistungs- oder Schwerpunktfach mit Abiturprüfung oder vergleichbarem Abschluss, über dessen Gleichwertigkeit der Studien- und Prüfungsausschuss entscheidet.
(2) Nach Abzug der Quoten gemäß § 7 Abs. 1 Nr. 2 bis 5 der Hochschulvergabeverordnung des Landes Sachsen-Anhalt (HVVO) vom 24. Mai 2005 in der jeweils gültigen Fassung stehen bis 15% der Studienplätze als Vorabquote für die Zulassung von ausländischen Staatsangehörigen und staatenlosen Bewerberinnen und Bewerbern, die nicht Deutschen gleichgestellt sind, zur Verfügung.
Studienbeginn ist jeweils im Wintersemester (§ 5 ABStPOBM).
Das Studienpogramm ist mit anderen Bachelor-Studienprogrammen mit 120 Leistungspunkten frei kombinierbar.
Der Aufbau des Studienprogramms, Titel, Leistungspunkteumfang, Teilnahmevoraussetzungen und Abfolge der Module, Modulvorleistung/en und Formen der Modulleistung/en bzw. Modulteilleistungen sowie der Anteil der einzelnen Modulnoten an der Gesamtnote ergeben sich aus der Anhang „Studienprogrammübersicht“ zu dieser Ordnung.
Das Kontaktstudium wird durch verschiedene Lehrveranstaltungsarten bestimmt. Wesent­liche Unterrichtsformen sind:
a. Vorlesungen: Diese bieten zusammenhängende Darstellungen größerer Stoffgebiete und vermitteln Kenntnisse und Methoden auf wissenschaftlicher Grundlage;
b. Übungen: Diese dienen der Verfestigung von in Seminaren und Vorlesungen gelernten Fertigkeiten unter Anleitung von Dozentinnen und Dozenten;
c. Seminare: Diese dienen der gezielten Behandlung fachwissenschaftlicher Fragestellungen und führen in bestimmte Lehrstoffe ein;
d. Tutorien: Diese begleiten Vorlesungen und Seminare und vertiefen behandelte Stoffgebiete oder fachwissenschaftliche Fragestellungen in Arbeitsgruppen unter studentischer Anleitung.
Gemäß § 13 Abs. 1 ABStPOBM bestimmt im Zwei-Fach-Bachelor-Studiengang das Studienprogramm, in dem die Abschlussarbeit verfasst wird, auch die Abschlussbezeichnung.
a. Mündliche Prüfung: Diese dauert in der Regel 20 Minuten;
b. Referat: Ein mündlicher Vortrag von in der Regel 20 Minuten Dauer;
c. Schriftliche Ausarbeitung: Eine im Anschluss an ein Referat oder die Lehrveranstaltung eines bestimmten vereinbarten Tages schriftlich fixierte Arbeit von in der Regel maximal 12 Seiten zu je 2.500 Textzeichen;
d. Hausarbeit: Eine schriftlich verfasste wissenschaftliche Arbeit von in der Regel maximal 24 Seiten zu je 2.500 Textzeichen;
e. Klausur: Eine schriftliche Prüfung von in der Regel 45-90 Minuten Dauer;
(2) Gemäß § 14 Abs. 8 ABStPOBM wird in allen Modulen die Möglichkeit eingeräumt, vor der zweiten Wiederholung der Modulleistung bzw. Teilleistung die entsprechenden Modulveranstaltungen nochmals zu besuchen.
(2) Die genauen Termine und Wiederholungstermine für die Modulleistungen bzw. Modulteilleistungen werden spätestens fünf Wochen vor Beginn über das elektronische Prüfungs- und Studienverwaltungssystem bekannt gegeben.
Die Prüfungsberechtigung ergibt sich aus § 16 ABStPOBM. Auch wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemäß § 33 Abs. 1 Nr. 2 und 3, §§ 42, 43 HSG LSA sowie Lehrbeauftragte sind prüfungsberechtigt.
(1) Zur ordnungsgemäßen Durchführung des Studienprogramms Interkulturelle Südasienkunde 60 LP unterbreiten die Fachvertreterinnen und Fachvertreter des Orientalischen Instituts an der Philosphischen Fakultät I einen Vorschlag für einen Studien- und Prüfungsausschuss, über den der Fakultätsrat entscheidet (§ 17 Abs. 1 ABStPOBM).
Die Studienprogrammübersicht im Anhang dieser Ordnung (gemäß § 7) regelt, welche Module benotet werden und in die Gesamtnote eingehen.
Die in § 4 Abs. 1 genannten Zulassungsvoraussetzungen gelten für Studienbewerberinnen und Studienbewerber, die ab Wintersemester 2007/2008 das Studium aufnehmen.
Diese Ordnung wurde beschlossen vom Fachbereichsrat Kunst-, Orient- und Altertumswissenschaften am 12.07.2006; der Rektor hat die Ordnung genehmigt am 17.01.2007.
Moderne südasiatische Sprache: Grundkurs 1 (MS-1)
(2. Wiederholung: mündliche Prüfung)
1. oder 3. Semester
Moderne südasiatische Sprache: Grundkurs 2 (MS-2)
2. oder 4. Semester
Moderne südasiatische Sprache: Aufbau- und Analysekurs (MS-3)
(1. und 2. Wiederholung: mündliche Prüfung)
3. oder 5. Semester
Soziokulturelles und analytisches Sprachmodul (SS)
4./5. oder 5./6. Semester
Religiös-kulturelle Strukturen des heutigen Südasiens (RS)
2., 4. oder 6. Semester
Analyse und Anwendung (AA)
1. oder 3. oder 5. Semester
4 Wahlmodule aus den unten angegebenen 7 Modulen:
5/40 X 4 = 20/40
Geistesgeschichte und Ethik des Hinduismus und Buddhismus (GE)
Gesellschafts- und Kulturvergleich (GK)
schriftliche Leistung
Lokal und Global (LG)
Theorien der Ethnologie (TE)
Soziolinguistik (SL)
(nur in Kombination mit „Sprache und Kommunikation“)
(2. Wiederholung: Klausur / mündliche Prüfung)

References: § 3

§ 6

§ 7

§ 8

§ 12

§ 15
 § 7
 § 13
 § 14
 § 16
 § 33
 § 7
 § 4