Source: https://www.goerlitz-tourist.de/goerlitz-tourist/agb/
Timestamp: 2020-02-17 15:19:02+00:00

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Görlitz Tourist - AGB
zu einer reibungslosen Vertragsabwicklung sind klare rechtliche Regelungen unerlässlich.
Görlitz-Tourist nachstehend „GT“, welches im Buchungsfalle Ihr Vertragspartner ist, vereinbart diese mit Ihnen - nachstehend »Reisegast« genannt - in Form der nachfolgenden Buchungsbedingungen. Diese werden im Falle Ihrer Buchung, soweit wirksam einbezogen, Inhalt des mit Ihnen abzuschließenden Vertrages. Bitte lesen Sie diese Bedingungen daher sorgfältig durch!
A. BUCHUNGSBEDINGUNGEN FÜR STADTFÜHRUNGEN / REISELEITUNGEN
Die Regelungen in diesem Abschnitt gelten für die Angebote
Stadtführungen, Stadtrundfahrten (ohne Busbereitstellung durch GT) und Reiseleitungen (ohne weitere Programminhalte wie Busbereitstellung, Eintritte / externe Führungsdienste / Innenbesichtigungen / gastronomische Leistungen usw.).
1.1. Die Buchung kann mündlich, telefonisch oder schriftlich per E-Mail, Fax oder Post erfolgen. Der Vertrag kommt als Werkvertrag gemäß §§ 631 ff. BGB mit unserer schriftlichen Buchungsbestätigung zustande.
1.2. GT prüft die Verfügbarkeit der vom Reisenden gewünschten Stadtführung / Stadtrundfahrt bzw. Reiseleitung und übersendet die Buchungsbestätigung. Diese beinhaltet neben den Angaben zur gewünschten Leistung sämtliche Abreden, Nebenabreden und Vorgaben des Reisenden.
1.3. Der Reisende prüft den Vertrag und gibt ihn an GT mit einer Frist von 10 Tagen unterzeichnet und bestätigt zurück. Verbleiben zwischen Buchung und dem Tag der Leistung weniger als 10 Tage, dann ist der Vertrag umgehend durch den Reisenden zurückzusenden.
2.1. Die Bezahlung erfolgt jeweils zu Beginn der Führung bzw. Rundfahrt an den Stadtführer oder Reiseleiter in bar.
2.2. Abweichungen zu dieser Reglung sind innerhalb der Buchungsbestätigung konkret zu formulieren und ersetzten die Ziff. A 2.1.
3.1. Soweit nicht anders schriftlich vereinbart, sind ausschließlich die Leistungs- und Preisangaben aus den betreffenden Leistungsbeschreibungen bzw. Angeboten von GT maßgebend. Es bleibt GT vorbehalten, vor Vertragsschluss eine Änderung von Leistungen und Preisen zu erklären.
4.1. Vor Beginn der Stadtführung / Stadtrundfahrt / Reiseleitung kann der Reisende jederzeit vom Vertrag zurücktreten. Der Rücktritt sollte schriftlich per E-Mail, Fax oder Post erfolgen.
4.2. Tritt der Reisende vom Vertrag zurück oder erscheint er nicht zum vereinbarten Zeitpunkt, verliert GT den Anspruch auf den vereinbarten Preis. GT kann jedoch eine angemessene Entschädigung nach Ziff. A 4.3. verlangen.
4.3. Entschädigungspauschalen
4.3.1. Stadtführungen / Stadtrundfahrten
bis 48 Stunden vor Beginn der Stadtführung kostenfrei
bei einem Rücktritt von weniger als 48 Stunden vor dem vereinbarten Führungsbeginn sowie Nichtinanspruchnahme/Nichtanreise, wird eine Ausfallgebühr in Höhe der Mindestgebühren für die jeweilige Führung berechnet.
4.3.1. Reiseleitungen
bis 7 Tage vor dem Tag der Reiseleitung kostenfrei
ab 6. Tag vor dem Tag der Reiseleitung 50 % des vereinbarten Preises
bei einem Rücktritt von weniger als 48 Stunden vor dem vereinbarten Beginn der Reiseleitung sowie Nichtinanspruchnahme/Nichtanreise 80%
4.2. Sofern der Reisende eine Stadtführung / Stadtrundfahrt / Reiseleitung nach Beginn aus Gründen abbricht, die er selbst zu verantworten hat, beansprucht GT den vollen vertraglich vereinbarten Preis.
5. Wartezeiten und zeitliche Überschreitung
5.1. Die Wartezeit des Stadtführers / Reiseleiters beträgt 45 min. ab dem vereinbarten Zeitpunkt des Beginns.
5.2. Bei verspätetem Eintreffen der Gäste von mehr als 15 min. reduziert sich der zeitliche Ablauf der Stadtführung / Stadtrundfahrt um die Differenz, die durch die Verspätung entstanden ist.
5.3. Bei Überschreitung der geplanten Stadtführungsdauer von mehr als 15 min. bis max. 45 min., ist der Stadtführer berechtigt, einen Zuschlag von pauschal 15,- € zu erheben. Dies gilt für jede weitere halbe Stunde (30 min.).
B. Reisebedingungen für Pauschalreisen für Bus- und Gruppenveranstaltungen, Pauschalarrangements sowie Tages- und Mehrtagesfahrten für Einzelreisende
1.1. Reiseanmeldungen können mündlich, telefonisch, durch E-Mail , Fax oder Post formlos oder per Buchungs- oder Anmeldungsformular über die Website von GT in Form einer Buchungsanfrage erfolgen. GT prüft die Verfügbarkeit der vom Reisenden gewünschten Reisen bzw. Reiseprogramme.
1.2. An die Reiseanmeldung ist der Reisende 10 Tage, bei Reiseanmeldung per Fax oder E-Mail 5 Tage gebunden. Innerhalb dieser Frist wird die Reise durch GT wie folgt bestätigt: Der Reisevertrag (die Reisebestätigung) wird von GT schriftlich formuliert (Formular von GT) und dem Reisenden per E-Mail, Fax oder Post zugesandt bzw. im Büro persönlich übergeben. Der Reisevertag beinhaltet neben den Angaben zur Reise sämtliche Abreden, Nebenabreden und Vorgaben des Reisenden. Der Reisende prüft den Vertrag und gibt ihn an GT mit einer Frist von 10 Tagen unterzeichnet und bestätigt zurück.
1.3. Eine von der Reiseanmeldung abweichende oder nicht rechtzeitige Reisebestätigung ist ein neuer Vertragsantrag, an den GT 10 Tage gebunden ist und den der Reisende innerhalb dieser Frist annehmen kann.
1.4. Buchungen im elektronischen Geschäftsverkehrrichten sich nach den Erläuterungen auf unserer Internetseite und den dort abrufbaren Reisebedingungen.
2.1. Bei ausdrücklich und eindeutig im Prospekt, den Reiseausschreibungen, Reiseunterlagen und sonstigen Erklärungen als vermittelt bezeichnete zusätzliche Nebenleistung ist GT nicht Veranstalter, sondern lediglich Vermittler i.S. § 651v BGB. Als Vermittler haftet GT grundsätzlich nur für die Vermittlung (einschließlich durch GT zu vertretender Buchungsfehler nach § 651x BGB) nicht jedoch für die vermittelten Leistungen selbst. Die vertragliche Haftung von GT ist ausgeschlossen, soweit nicht Körperschäden, Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegen, Hauptpflichten aus dem Reisevermittlungsvertrag betroffen sind, eine zumutbare Möglichkeit zum Abschluss einer Versicherung besteht oder eine vereinbarte Beschaffenheit fehlt.
3.1. GT unterrichtet den Reisenden vor der Reiseanmeldung über alle Pass- und Visumerfordernisse.
3.2. Nach Erfüllung der Informationspflicht gemäß Ziff. 3.1. hat der Reisende selbst die Voraussetzungen für die Reiseteilnahme zu schaffen und die erforderlichen Reiseunterlagen mitzuführen.
3.3. Kann die Reise infolge fehlender persönlicher Voraussetzungen nicht angetreten werden, so ist der Reisende hierfür verantwortlich, wenn dies allein auf schuldhaftes Verhalten zurückzuführen ist. Insofern gilt Ziff. 8. entsprechend.
4.1. Das Fordern und Annehmen von Zahlungen (An- und Restzahlung) des Reisenden ist nach Abschluss des Vertrages nur bei Bestehen eines wirksamen Kundengeldabsicherungsvertrages und Übermittlung des Sicherungsscheins zulässig. Ausgenommen sind hierbei Tagesreisen unter 24 Stunden, ohne Übernachtung und bei einem Preis bis zu 500,00 €.
4.2. Nach Abschluss des Reisevertrages sind 20 % des Reisepreises zu zahlen, soweit die Parteien keine abweichende ausdrückliche Vereinbarung getroffen haben.
4.3. Der Restbetrag ist frühestens drei Wochen vor Reisebeginn Zug um Zug gegen Aushändigung der vollständigen Reiseunterlagen, soweit für die Reise vorgesehen, zu zahlen. Für Reisen mit einer Mindestteilnehmerzahl ist der Restbetrag zu zahlen, wenn der Veranstalter nicht mehr nach Ziff. 12 zurücktreten kann.
4.5. Sofern der Reisende die fälligen Zahlungen (An- und Restzahlung) nicht leistet, kann GT nach Mahnung und angemessener Fristsetzung vom Vertrag zurücktreten und eine Rücktrittsentschädigung nach Ziff. 8 verlangen.
5.1. GT behält sich Änderungen vom Prospekt / Katalog, von Reiseausschreibungen bzw. Angeboten vor, insbesondere Leistungsbeschreibungen sowie Preise. GT darf eine konkrete Änderung der Prospekt- und Preisangaben erklären, wenn es den Reisenden vor Reiseanmeldung darüber informiert.
5.2. GT hat Informationspflichten vor der Reiseanmeldung, soweit dies für die vorgesehene Reise erheblich ist, nach § 651d, Abs.1 BGBG zu erfüllen (insbesondere über wesentliche Eigenschaften der Reise, Reisepreis, An- und Restzahlung, Mindestteilnehmerzahl, Rücktrittsentschädigungen, Formblatt für Pauschalreisen)
5.3. Vertragsinhalt und Leistungen bestimmen sich nach den vor Reisebeginn gemachten Angaben von GT nach Ziff. 5.1. und insbesondere den vereinbarten Vorgaben des Reisenden, soweit nicht ausdrücklich anderes vereinbart ist.
5.4. GT hat über seine Beistandspflicht zu informieren und diese nach § 651q BGB zu erfüllen, wenn der Reisende sich, z.B. hinsichtlich der vereinbarten Rückbeförderung oder anderen Gründen, in Schwierigkeiten befindet. Bei durch den Reisenden verschuldeten Umständen kann GT Ersatz angemessener und tatsächlich entstandener Aufwendungen verlangen.
5.5. GT hat dem Reisenden rechtzeitig vor Reisebeginn die notwendigen Reiseunterlagen zu übermitteln (Gutscheine, Fahrkarten, Eintrittskarten usw.) und über nach Vertragsabschluss eingetretene Änderungen zu unterrichten.
6.1. Unerhebliche Änderungen der Reiseleistungen durch GT sind einseitig zulässig, aber nur wirksam, wenn GT sie gegenüber dem Reisenden per E-Mail, Fax oder Post klar, verständlich und in hervorgehobener Weise vor Reisebeginn erklärt. Die Rechte des Reisenden bei Reisemängeln bleiben hiervon unberührt.
6.2. Erhebliche Vertragsänderungen sind nicht einseitig und nur unter den konkreten Voraussetzungen des § 651g BGB vor Reisebeginn zulässig, über die GT ausdrücklich per E-Mail, Fax oder Post zu unterrichten hat. Der Reisende kann zurücktreten oder die angebotene Vertragsänderung bzw. Ersatzreise innerhalb der Annahmefrist von GT annehmen. Ohne fristgemäße Erklärung des Reisenden gilt das Angebot von GT als angenommen.
6.3. Wird die erhebliche Änderung oder die Ersatzreise angenommen, so hat der Reisende Anspruch auf Minderung, wenn die Ersatzreise nicht mindestens gleichwertig ist. Ergeben sich durch die Änderung geringere Kosten für GT, so ist dem Reisenden die sich ergebende Differenz zu erstatten.
7.1. Der Reisende kann innerhalb einer angemessenen Frist, nicht später als sieben Tage vor Reisebeginn in Papierform, durch E-Mail, Fax etc. erklären, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt.
7.2. GT kann dem Eintritt des Dritten widersprechen, wenn dieser die vertraglichen Reiseerfordernisse nicht erfüllt.
7.3. Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, haften er und der Reisende gegenüber GT als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt des Dritten entstehenden Mehrkosten. GT darf eine Erstattung von Mehrkosten nur fordern, wenn und soweit diese angemessen und ihm tatsächlich entstanden sind. GT hat dem Reisenden nachzuweisen, in welcher Höhe durch den Eintritt des Dritten Mehrkosten entstanden sind.
8.1. Vor Reisebeginn kann der Reisende jederzeit vom Vertrag zurücktreten. Der Rücktritt sollte schriftlich oder in Textform (E-Mail, Fax, Post) gegenüber GT erfolgen. Ausreichend ist der Rücktritt gegenüber dem Reisevermittler. Maßgeblich ist der Zugang des Rücktritts bei GT oder dem Vermittler.
8.2. Tritt der Reisende vom Vertrag zurück oder tritt er die Reise nicht an, verliert GT den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis. GT kann jedoch eine angemessene Entschädigung nach Ziff. 8.3. verlangen. Bei den sonstigen Reisen gilt Ziff. 8.5.
8.3.1. Tagesreisen (Einzel- und Gruppenbuchungen)
bis 30 Tage vor Reisebeginn kostenfrei
ab 29. Tag vor Reisebeginn 10 % des Reisepreises
ab 21. Tag vor Reisebeginn 20 % des Reisepreises
ab 20. Tag vor Reisebeginn 30 % des Reisepreises
ab 7. Tag vor Reisebeginn und bei Nichtteilnahme 50 % des Reisepreises
8.3.2. Mehrtagesreisen (Einzel- und Gruppenbuchungen)
ab 29. Tag vor Reisebeginn 20 % des Reisepreises
ab 14. Tag vor Reisebeginn 35 % des Reisepreises
ab 7. Tag vor Reisebeginn 60 % des Reisepreises
ab 2. Tag vor Reisebeginn oder Nichtteilnahme 80 % des Reisepreises
Abweichungen zu den pauschalisierten Staffelungen sind im Reisevertrag / der Reisebestätigung konkret zu formulieren und ersetzen die Ziff. 8.3.1.und 8.3.2.
8.5. Bei Reisen, die nicht unter Ziff. 8.3. fallen, bestimmt sich die Höhe der Entschädigung nach dem Reisepreis abzüglich des Werts der von GT ersparten Aufwendungen sowie abzüglich dessen, was er durch anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erwirbt. GT hat insoweit auf Verlangen des Reisenden die Höhe der Entschädigung zu begründen.
8.6. Nach dem Rücktritt des Reisenden ist GT zur Rückerstattung des Reisepreises verpflichtet. Die Rückerstattung hat unverzüglich, auf jeden Fall aber innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Rücktrittserklärung, zu erfolgen.
8.7. GT darf vor Reisebeginn keine Entschädigung verlangen, wenn am Bestimmungsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände auftreten, die die Durchführung der Reise oder die Beförderung von Personen an den Bestimmungsort erheblich beeinträchtigen. Umstände sind unvermeidbar und außergewöhnlich i.S. dieses Untertitels, wenn sie nicht der Kontrolle der Partei unterliegen, die sich hierauf beruft und sich ihre Folgen auch dann nicht hätten vermeiden lassen, wenn alle zumutbaren Vorkehrungen getroffen worden wären.
9. Umbuchung und Änderung auf Verlangen des Reisenden
9.1. Grundsätzlich besteht nach Vertragsabschluss kein Anspruch des Reisenden auf Änderung des Vertrages. GT kann jedoch, soweit möglich, zulässig und zumutbar, Wünsche des Reisenden berücksichtigen.
9.2. Verlangt der Reisende nach Vertragsabschluss Änderungen und Umbuchungen, so kann GT bei Umbuchungen usw. als Bearbeitungsentgelt pauschalisiert 20 € verlangen, soweit er nicht nach entsprechender ausdrücklicher Information des Reisenden ein höheres Bearbeitungsentgelt oder eine höhere Entschädigung nachweist, deren Höhe sich nach dem Reisepreis unter Abzug des Wertes der von GT ersparten Aufwendungen sowie dessen bestimmt, was GT durch anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erwerben kann.
Wird die Reise nach Reisebeginn infolge eines Umstandes abgebrochen oder wird eine Leistung aus einem Grund nicht in Anspruch genommen, die in der Sphäre des Reisenden liegt (z.B. Krankheit), so hat GT bei den Leistungsträgern die Erstattung ersparter Aufwendungen sowie erzielter Erlöse für die nicht in Anspruch genommenen Leistungen zu erreichen, sofern es sich nicht um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder gesetzliche oder behördliche Bestimmungen dem entgegenstehen.
11. Kündigung bei schwerer Störung durch den Reisenden – Mitwirkungspflicht
11.1. GT kann den Reisevertrag fristlos kündigen, wenn der Reisende trotz Abmahnung erheblich weiter stört, so dass seine weitere Teilnahme für GT und / oder die Reisenden nicht mehr zumutbar ist. Dies gilt entsprechend auch, wenn der Reisende sich nicht an sachlich begründete Hinweise hält. GT steht in diesem Fall der Reisepreis weiter zu, soweit sich nicht ersparte Aufwendungen und Vorteile aus einer anderweitigen Verwertung der Reiseleistung(en) ergeben. Schadensersatz-ansprüche von GT bleiben insofern unberührt.
11.2. Der Reisende soll die ihm zumutbaren Schritte (z.B. Information an GT) unternehmen, um drohende ungewöhnlich hohe Schäden abzuwenden oder gering zu halten.
12.1. GThat den Reisenden vor Reiseanmeldung und in der Reisebestätigung über Mindestteilnehmerzahl und Frist zu informieren.
12.2. GT kann vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten, wenn sich für die Reise weniger Personen als die im Vertrag angegebene Mindestteilnehmerzahl angemeldet haben.
12.3. Ist die Mindestteilnehmerzahl nach Ziff. 12.1. nicht erreicht und will GT zurücktreten, hat GT den Rücktritt innerhalb der im Vertrag bestimmten Frist zu erklären, jedoch spätestens bei einer Reisedauer von mehr als sechs Tagen 20 Tage, bei einer Reisedauer von zwei bis höchstens sechs Tagen 14 Tage und bei Tagesreisen 8 Tage – jeweils vor Reisebeginn.
12.4. Tritt GT vom Vertrag zurück, verliert GT den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis.
12.5. GT ist infolge des Rücktritts zur Rückerstattung des Reisepreises verpflichtet und hat die Rückerstattung unverzüglich, auf jeden Fall aber innerhalb von 14 Tagen nach dem Rücktritt, zu leisten.
13. Rücktritt von GT bei unvermeidbaren, außergewöhnlichen Umständen
13.1. GT kann vor Reisebeginn vom Vertrag zurücktreten, wenn GT aufgrund unvermeidbarer, außergewöhnlicher Umstände an der Erfüllung des Vertrages gehindert ist und den Rücktritt unverzüglich nach Kenntnis vom Rücktrittsgrund erklärt.
13.2. Durch den Rücktritt verliert GT den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis, ist zur Rückerstattung des Reisepreises verpflichtet und hat insofern unverzüglich, auf jeden Fall aber innerhalb von 14 Tagen nach dem Rücktritt, die Rückerstattung zu leisten.
Der Reisende hat GT einen Reisemangel unverzüglich anzuzeigen. Wenn GT wegen der schuldhaften Unterlassung der Anzeige durch den Reisenden nicht Abhilfe schaffen konnte, kann der Reisende keine Minderung nach § 651m BGB oder Schadensersatz nach § 651n BGB verlangen.
Reisemängel sind während der Reise bei der Reiseleitung anzuzeigen. Ist eine Reiseleitung oder ein Vertreter von GT nicht vorhanden oder nicht vereinbart, sind Reisemängel, sofern eine schnelle Verbindung möglich ist, direkt bei GT oder der in der Reisebestätigung angeführten Kontaktstelle oder dem Reisevermittler anzuzeigen (E-Mail, Fax, Telefonnummern ergeben sich aus der Reisebestätigung).
Der Reisende kann Abhilfe verlangen. GT hat darauf den Reisemangel zu beseitigen. Adressat des Abhilfeverlangens ist die Reiseleitung. Im Übrigen gilt Ziff. 14.2. Wenn GT nicht innerhalb der vom Reisenden gesetzten angemessenen Frist abhilft, kann der Reisende selbst Abhilfe schaffen und Ersatz der erforderlichen Aufwendungen verlangen. Wird die Abhilfe verweigert oder ist sie sofort notwendig, bedarf es keiner Frist. GT kann die Abhilfe nur verweigern, wenn sie unmöglich ist oder unter Berücksichtigung des Ausmaßes des Reisemangels und des Werts der betroffenen Reiseleistung mit unverhältnismäßigen Kosten verbunden ist. In diesen Fällen gilt § 651k Abs. 3 bis Abs. 5 BGB. GT ist verpflichtet, den Reisenden über Ersatzleistungen, Rückbeförderung etc. und Folgen konkret zu informieren und seine Beistandspflichten zu erfüllen (vgl. § 651q BGB).
Für die Dauer des Reisemangels mindert sich nach § 651m BGB der Reisepreis. Auf Ziff. 14.1. wird verwiesen.
Wird die Reise durch den Reisemangel erheblich beeinträchtigt, kann der Reisende den Vertrag nach Ablauf einer von ihm zu setzenden angemessenen Frist kündigen. Verweigert GT die Abhilfe oder ist sie sofort notwendig, kann der Reisende ohne Fristsetzung kündigen. Die Folgen der Kündigung ergeben sich aus § 651l Abs. 2 und Abs. 3 BGB.
Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadensersatz nach § 651n BGB verlangen. Bei Schadensersatzpflicht hat GT den Schadensersatz unverzüglich zu leisten.
Hat der Reisende aufgrund desselben Ereignisses gegen GT Anspruch auf Schadensersatz oder auf Erstattung eines infolge einer Minderung zu viel gezahlten Betrages, so muss sich der Reisende den Betrag anrechnen lassen, den er aufgrund desselben Ereignisses als Entschädigung oder als Erstattung nach Maßgabe internationaler Übereinkünfte oder von auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften nach § 651p Abs. 3 BGB erhalten hat.
15.1. Die vertragliche Haftung von GT für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt, soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird, oder soweit GT für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
15.2. Gelten für eine von einem Leistungsträger zu erbringende Reiseleistung internationale Übereinkommen oder auf diesen beruhende gesetzliche Bestimmungen, nach denen ein Anspruch auf Schadensersatz nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann, so kann sich GT gegenüber dem Reisenden auf diese Übereinkommen und die darauf beruhenden gesetzlichen Bestimmungen berufen.
16.1. Die Ansprüche nach § 651i Abs. 3 Nr. 2., 4. bis 7. BGB sind gegenüber GT oder dem Reisevermittler, der die Buchung vorgenommen hat, geltend zu machen. Die Ansprüche des Reisenden – ausgenommen Körperschäden – nach § 651i Abs. 3 BGB (Abhilfe, Kündigung, Minderung, Schadensersatz) verjähren nach zwei Jahren. Die Verjährungsfrist beginnt mit dem Tage, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte.
17.1. GT nimmt nicht an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teil.
17.2. Online-Streitbeilegungsplattform: Die Europäische Kommission stellt unter ec.europa.eu/consumers/odr/ eine Plattform zur Online-Beilegung verbraucherrechtlicher Streitigkeiten für Vertragsabschlüsse über die Internetseite von GT oder mittels E-Mail bereit.
Görlitz-Tourist, Klosterplatz 4, 02826 Görlitz
Tel. 03581-764747, E-Mail: m.buchwald@goerlitz-tourist.de
R+V Allgemeine Versicherungs AG, Raiffeisenplatz 165189 Wiesbaden,
Tel. 0611-533 4035, Fax 0611-533 774035

References: § 651
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