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Timestamp: 2018-09-24 23:10:02+00:00

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Hinweise Zahlungsentgelte-Beschwerde
Zahlungsentgelte-Beschwerdeformular
Suchergebnis Aktuelles
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Kategorie: Alle Aktuelles Archiv
Systematisierung: Alle A. UWG A.01 § 1 Zweck des Gesetzes A.02 § 2 Definitionen A.02.01 Geschäftliche Handlung, § 2 Abs. 1 Nr. 1 A.02.02 Mitbewerber, § 2 Abs. 1 Nr. 3 A.2.3 Unternehmerbegriff, § 2 Abs. 1 Nr. 6 A.2.4 Fachliche Sorgfalt, § 2 Abs. 1 Nr. 7 A.03 § 3 Verbot unlauterer geschäftlicher Handlungen A.03.01 Generalklausel/Bagatellschwelle (Abs. 1) A.03.02 Generalklausel/Bagatellschwelle B2C (Abs. 2) A.3.3 Per-se-Verbote (Anhang) (Abs. 3) A.3.4 Fallgruppen außerhalb der Regelbeispiele A.04 § 4 § 4 Beispiele unlauterer geschäftlicher Handlungen A.04.01 § 4 Nr. 1 – Unzulässige Beeinträchtigung A.04.01.01 Druckausübung A.04.01.02 Menschenverachtende Werbung A.04.01.03 Sonstige unsachliche Einflussnahme, insbesondere Wertreklame A.04.01.03.01 Werthöhe A.04.01.03.02 Zeitliche Befristung A.04.01.03.03 Übertriebenes Anlocken und psychologischer Kaufzwang A.04.01.03.04 Aleatorische Anreize A.04.01.03.05 Gefühlsbetonte und gesundheitsbezogene Werbung A.04.01.03.06 Missbräuchliche Kopplungsangebote A.04.01.03.07 Laienwerbung A.04.01.03.08 Verkaufswettbewerbe A.04.02 § 4 Nr. 2 – Werbung gegenüber geschützten Verbrauchergruppen A.04.02.01 Ausnutzen geschäftlicher Unerfahrenheit A.04.02.02 Ausnutzung der Leichtgläubigkeit, Angst oder sonstiger Zwangslagen A.04.03 § 4 Nr. 3 – Verschleierte Werbung A.04.03.01 Redaktionelle Werbung A.04.03.01.01 Redaktionelle Hinweise A.04.03.01.02 Fehlende Anzeigenkennzeichnung A.04.03.01.03 Redaktionelle Zugaben A.04.03.02 Product Placement A.04.04 § 4 Nr. 4 – Transparenz bei Verkaufsförderungsmaßnahmen A.04.04.01 Wert A.04.04.02 Beginn und Ende der Verkaufsförderungsmaßnahme A.04.04.03 Kundenbindungsprogramme A.04.04.04 Aufklärende Hinweise A.04.05 § 4 Nr. 5 – Transparenz bei Gewinnspielen A.04.06 § 4 Nr. 6 – Verknüpfung Gewinnspiel mit Kauf einer Ware A.04.07 § 4 Nr. 7– Herabsetzung/Verunglimpfung A.04.08 § 4 Nr. 8 – Anschwärzung A.04.09 § 4 Nr. 9 – Ergänzender Leistungsschutz A.04.09.01 Wettbewerbliche Eigenart und Bekanntheit A.04.09.02 Nachahmung A.04.09.03 Unlauterkeitsbegründende Umstände A.04.09.03.01 Vermeidbare Herkunftstäuschung A.04.09.03.02 Ausnutzung oder Beeinträchtigung der Wertschätzung A.04.09.03.03 Unredliche Kenntniserlangung A.04.10 § 4 Nr. 10 UWG – Gezielte Behinderung A.04.10.01 Absatzbehinderung A.04.10.02 Nachfragebehinderung und Missbrauch der Nachfragemacht A.04.10.03 Werbebehinderung A.04.10.04 Behinderung durch Kennzeichenverwendung A.04.10.05 Boykott A.04.10.06 Systemvergleiche A.04.10.07 Betriebsstörung A.04.10.08 Preisunterbietung A.04.10.08.01 Diskriminierung A.04.11 § 4 Nr. 11 UWG – Vorsprung durch Rechtsbruch A.04.11.01 Berufsbezogene Regelungen A.04.11.01.01 Rechtsanwälte (z. B. BRAO, RVG) A.04.11.01.02 Steuerberater (z. B. StBerG) A.04.11.01.03 Ärzte (z. B. MBO Ärzte) A.04.11.01.04 Zahnärzte A.04.11.01.05 Tierärzte A.04.11.01.06 Heilpraktiker A.04.11.01.07 Apotheker (z. B. ApoG, ApoBetrO) A.04.11.01.08 Fahrlehrer A.04.11.01.09 GewO (z. B. Spielhallen, Messen) A.04.11.01.10 HWO A.04.11.01.11 Krankenkassen A.04.11.01.12 Kliniken A.04.11.01.13 Architekten/Ingenieure (z. B. HOAI) A.4.11.1.14 Sachverständige A.4.11.1.15 Personenbeförderung/Transportwesen A.04.11.02 Produktbezogene Regelungen A.04.11.02.01 Arzneimittel A.04.11.02.02 Heilmittel A.04.11.02.03 Lebensmittel A.04.11.02.04 Kosmetik A.4.11.2.5 Kfz A.04.11.03 Absatzbezogene Regelungen A.04.11.03.01 Preisangaben A.04.11.03.02 Geschäftszeiten (z. B. Ladenschluss) A.04.11.03.03 Vertriebsverbote/-beschränkungen (z. B. VerpackungsVO) A.4.11.3.4 Kennzeichnung A.04.11.04 Geschäftsbezogene Regelungen A.04.11.04.01 TMG (Anbieterkennzeichnung) A.04.11.04.02 Widerrufs-/Rückgaberecht A.04.11.04.03 AGB (z. B. Gewährleistung, Gefahrübergang) A.04.11.05 Sonstige Regelungen A.04.11.05.01 Kommunalrecht A.04.11.05.02 Strafrecht A.04.11.05.03 Jugendschutz A.04.11.05.04 Weitere Rechtsgrundlagen A.05 § 5 Irreführende geschäftliche Handlungen A.05.01 Irreführung allgemein (Abs. 1) A.5.1.1 Wesentliche Merkmale der Ware oder Dienstleistung A.5.1.2 Verkaufsanlass, Preis, Bedingungen A.5.1.2.1 Irreführung über den Preis A.5.1.3 Irreführung über geschäftliche Verhältnisse (z. B. Alleinstellung) A.5.1.4 Aussagen oder Symbole (Sponsoring, Zulassung eines Produkts) A.5.1.5 Notwendigkeit einer Leistung etc. A.5.1.6 Einhaltung eines Verhaltenskodexes A.5.1.7 Verbraucherrechte A.5.2 Irreführende Produktvermarktung (Abs. 2) A.5.3 Irreführung i. R. vergleichender Werbung (Abs. 3) A.5.4 Mondpreise/Preisherabsetzungen (Abs. 4) A.5a § 5a Irreführung durch Unterlassen A.5a.1 Irreführung durch UL allgemein (Abs. 1) A.5a.2 Vorenthalten wesentlicher Informationen (B2C) (Abs. 2) A.5a.2.1 Beschränkungen des Kommunikationsmittels A.5a.2.2 Berücksichtigung sonstiger Umstände (z. B. anderweitiges Zurverfügungstellen) A.5a.3 Aufforderung zum Kauf (Abs. 3) A.5a.3.1 Merkmale der Ware/Dienstleistung A.5a.3.2 Identität des Unternehmers A.5a.3.3 Preisangabepflicht A.5a.3.4 Überraschende Klauseln A.5a.3.5 Bestehen eines Widerrufsrechts A.5a.4 Vorenthalten von EU-Informationspflichten (Abs. 4) A.5a.4.1 Fernabsatz (BGB-InfoV) A.5a.4.2 E-Commerce (TMG) A.5a.4.3 Preisangaben (PreisangV) A.5a.4.4 Finanzdienstleistungen/Versicherungen A.5a.4.5 Lebens-, Heil-, Arzneimittel A.06 § 6 Vergleichende Werbung A.06.01 Bezugnahme auf Mitbewerber A.06.02 Unzulässigkeitskriterien A.06.02.01 Unterschiedliche Zweckbestimmung A.06.02.02 Eigenschaftsvergleich A.06.02.02.01 Unwesentliche, irrelevante, untypische, nicht nachprüfbare Eigenschaften A.06.02.02.02 Preisvergleich A.06.02.03 Verwechslung A.06.02.04 Rufausnutzung/Rufbeeinträchtigung A.06.02.05 Herabsetzung/Verunglimpfung A.06.02.06 Imitation/Nachahmung A.07 § 7 Unzumutbare Belästigungen A.07.01 Unerwünschte Werbung (Abs. 1) A.07.01.01 Direktansprache A.07.01.02 Briefwerbung A.07.01.03 Sonstige Formen der Belästigung A.7.2 Verbote ohne Wertungsmöglichkeit (Abs. 2) A.7.2.1 Hartnäckiges Ansprechen gegen den Willen (B2C) A.7.2.2 Telefonwerbung A.7.2.2.1 ohne Einwilligung (B2C) A.7.2.2.2 mutmaßliche Einwilligung (B2B) A.7.2.3 Sonstige Direktwerbung ohne ausdrückliche Einwilligung A.7.2.3.1 Telefaxwerbung A.7.2.3.2 E-Mail-Werbung A.7.2.3.3 SMS-Werbung A.7.2.4 Sonstige Belästigungen A.7.2.4.1 Verschleierung der Identität A.7.2.4.2 Keine Einstellungsadresse A.7.3 Ausnahmeregelung elektronische Post (Abs. 3) A.08 § 8 Beseitigung und Unterlassung A.08.01 Anspruchsarten A.08.01.01 Unterlassungs- und Beseitigungsanspruch A.08.01.02 Schadensersatzanspruch A.08.01.03 Auskunftsanspruch A.08.02 Schuldner A.08.02.01 Haftung als Täter oder Teilnehmer A.08.02.02 Haftung für Beauftragte, § 8 Abs. 2 A.08.02.03 Störerhaftung A.08.03 Gläubiger (insbesondere Klagebefugnis) A.08.04 Anspruchsmissbrauch A.09 § 9 Schadensersatz A.09.01 Schadenszurechnung A.09.02 Inhalt und Umfang des Schadensersatzes A.09.03 Haftungsprivilegierung A.10 § 10 Gewinnabschöpfung A.10.01 Tatbestandsmerkmale A.10.02 Rechtsfolgen und Rechtsdurchsetzungsproblematik A.11 § 11 Verjährung A.12 § 12 Anspruchsdurchsetzung, Veröffentlichungsbefugnis, Streitwertminderung A.12.01 Anspruchsdurchsetzung A.12.01.01 Außergerichtliche Streitbeilegung A.12.01.02 Verstoß gegen die Unterlassungserklärung A.12.02 Einstweilige Verfügung A.12.02.01 Verfügungsgrund A.12.02.02 Schutzschrift, Rechtsmittel und Aufhebung A.12.02.03 Abschlussschreiben A.12.02.04 Verstoß gegen die einstweilige Verfügung A.12.03 Veröffentlichungsbefugnis A.12.04 Streitwert und Streitwertminderung A.13 § 13 Sachliche Zuständigkeit A.14 § 14 Örtliche Zuständigkeit A.15 § 15 Einigungsstellen A.16 § 16 Strafbare Werbung A.17 § 17 Verrat von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen A.18 § 18 Verwertung von Vorlagen A.19 § 19 Verleiten und Erbieten zum Verrat A.20 Anhang zu § 3 Abs. 3 UWG A.20.1 Unterzeichnung eines Verhaltenskodexes A.20.2 Nicht autorisierte Verwendung von Gütezeichen A.20.3. Irreführung über Billigung eines Verhaltenskodexes A.20.4 Irreführung über Billigung der geschäftl. Handlung A.20.5 Lockangebote (Aufklärung/Beweislast) A.20.6 Bait-and-Switch-Technik A.20.7 Vortäuschen eines begrenzten Warenvorrats A.20.8 Kundendienst in anderer Sprache A.20.9 Irreführung über Verkehrsfähigkeit einer Ware A.20.10 Werbung mit Selbstverständlichkeiten A.20.11 als Information getarnte Werbung A.20.12 Irreführung über persönliche Sicherheit A.20.13 Täuschung über die betriebl. Herkunft (Imitation) A.20.14 Schneeball-/Pyramidensystem A.20.15 Täuschung über Geschäftsaufgabe A.20.16 Erhöhung der Gewinnchance durch Ware/DL A.20.17 Falsche Gewinnzusagen/Übernahme von Kosten A.20.18 Heilversprechen A.20.19 Täuschung über Preiswürdigk. einer Ware/DL A.20.20 Vortäuschen einer Gewinnchance A.20.21 Irreführendes Gratisangebot A.20.22 Untergeschobener Vertrag über Ware/DL A.20.23 Verschleierung der Unternehmereigenschaft A.20.24 Irreführung über Verfügbarkeit des Kundendiensts A.20.25 Nötigung zum Vertragsschluss A.20.26 Weigerung Wohnung zu verlassen A.20.27 Erschwerung der Geltendmachung eines Versicherungsanspruchs A.20.28 Direkter Kaufappell/Quengelfaktor A.20.29 Aufforderung zur Bezahlung/Rücksendung nicht bestellter Waren A.20.30 Psych. Kaufzwang (Lebensunterhalt d. Untern.) B. UKlaG B.01 § 1 Unterlassungs- und Widerrufsanspruch bei AGB B.1.1 AGB-Fälle Verbraucherbezug B.1.2 AGB-Fälle Unternehmerbezug B.02 § 2 Unterlassungsanspruch bei verbraucherschutzwidrigen Praktiken B.02.01 § 2a Unterlassungsanspruch nach dem Urheberrechtsgesetz B.03 Anspruchsberechtigte B.03.01 § 3 Anspruchsberechtigte Stellen B.03.02 § 3a Anspruchsberechtigte Verbände nach § 2a B.04 § 4 Qualifizierte Einrichtungen B.4a § 4a Innergemeinschaftlicher Verstoß B.05 § 5 Anwendung der ZPO und anderer Vorschriften B.06 § 6 Zuständigkeit B.07 § 7 Veröffentlichungsbefugnis B.08 § 8 Klageantrag und Anhörung B.09 § 9 Besonderheiten der Urteilsformel B.10 § 10 Einwendung wegen abweichender Entscheidungen B.11 § 11 Wirkungen des Urteils B.12 § 12 Einigungsstellen B.13 Auskunftsanspruch B.13.01 § 13 Anspruch der anspruchsberechtigten Stellen B.13.02 § 13a Anspruch sonstiger Betroffener C. GWB C.01 § 1 Verbot wettbewerbsbeschränkender Vereinbarungen C.01.01 Verkauf unter Einstandspreis C.01.02 Preisbindung der zweiten Hand C.01.03 Ausschluss/Einschränkung des Internethandels C.01.04 Selektive Vertriebssysteme C.02 § 19 Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung C.03 § 20 Diskriminierung, Verbot unbilliger Behinderung C.04 § 21 Boykottverbot, Verbot sonstigen wettbewerbsbeschränkenden Verhaltens C.05 § 33 Anspruchsberechtigung D. MarkenG D.01 Schutz geografischer Herkunftsangaben D.01.01 § 126 Schutzumfang D.01.02 § 127 Schutzinhalt D.01.03 § 128 Unterlassungsanspruch, Schadensersatzanspruch E. Strafrecht E.01 Wirtschaftskriminalität F. Internationales F.01 Europa F.01.01 Irreführungsrichtlinie F.01.02 Richtlinie vergleichende Werbung F.01.03 Richtlinie unlautere Geschäftspraktiken F.01.04 Verordnung Zusammenarbeit im Verbraucherschutz F.1.5 Weitere europäische Regelungen F.2 VschDG/Rahmenvereinbarung BVL F.2.1 Durchsetzungsersuchen von BVL F.2.2 Informationsersuchen von BVL F.2.3 Durchsetzungsersuchen an BVL F.2.4 Informationsersuchen an BVL F.3 Sonstige Staaten A. UWG 2015 A.1 § 1 Zweck des Gesetzes A.2 § 2 Definitionen A.2.1 Geschäftliche Handlung, § 2 Abs. 1 Nr. 1 A.2.2 Mitbewerber, § 2 Abs. 1 Nr. 3 A.2.3 Unternehmerbegriff, § 2 Abs. 1 Nr. 6 A.2.4 Unternehmerische Sorgfalt, § 2 Abs. 1 Nr. 7 A.2.5 wesentliche Beeinflussung, § 2 Abs. 1 Nr. 8 A.3 § 3 Verbot unlauterer geschäftlicher Handlungen A.3.1 Rechtsfolge-/Generalklausel B2B (Abs. 1) A.3.2 Generalklausel/Bagatellschwelle B2C (Abs. 2) A.3.3 stets unzulässige Praktiken, blacklist-Tatbestände (Abs. 3) A.3.4 Maßstab für bestimmte Verbrauchergruppen (Abs. 4) A.4 § 4 Mitbewerberschutz A.4.1 § 4 Nr. 1 – Herabsetzung/Verunglimpfung A.4.2 § 4 Nr. 2 – Anschwärzung A.4.3 § 4 Nr. 3 – Ergänzender Leistungsschutz A.4.3.1 Wettbewerbliche Eigenart und Bekanntheit A.4.3.2 Nachahmung A.4.3.3 Unlauterkeitsbegründende Umstände A.4.3.3.1 Vermeidbare Herkunftstäuschung A.4.3.3.2 Ausnutzung oder Beeinträchtigung der Wertschätzung A.4.3.3.3 Unredliche Kenntniserlangung A.4.4 § 4 Nr. 4 - Gezielte Behinderung A.4.4.1 Absatzbehinderung A.4.4.2 Nachfragebehinderung und Missbrauch der Nachfragemacht A.4.4.3 Werbebehinderung A.4.4.4 Behinderung durch Kennzeichenverwendung A.4.4.5 Boykott A.4.4.6 Systemvergleiche A.4.4.7 Betriebsstörung A.4.4.8 Preisunterbietung A.4.4.8.1 Diskriminierung A.5 § 5 Irreführende geschäftliche Handlungen A.5.1 Irreführung, die zu Beeinflussung einer geschäftlichen Entscheidung geeignet ist (Abs. 1) A.5.1.1 Wesentliche Merkmale der Ware oder Dienstleistung A.5.1.2 Verkaufsanlass, Preis, Bedingungen A.5.1.2.1 Irreführung über den Preis A.5.1.3 Irreführung über geschäftliche Verhältnisse (z. B. Alleinstellung) A.5.1.4 Aussagen oder Symbole (Sponsoring, Zulassung eines Produkts) A.5.1.5 Notwendigkeit einer Leistung etc. A.5.1.6 Einhaltung eines Verhaltenskodexes A.5.1.7 Verbraucherrechte A.5.1.8 Irreführung umweltbezogen A.5.2 Irreführende Produktvermarktung (Abs. 2) A.5.3 Irreführung i. R. vergleichender Werbung (Abs. 3) A.5.4 Mondpreise/Preisherabsetzungen (Abs. 4) A.6 § 6 Vergleichende Werbung A.6.1 Bezugnahme auf Mitbewerber A.6.2 Unzulässigkeitskriterien A.6.2.1 Unterschiedliche Zweckbestimmung A.6.2.2 Eigenschaftsvergleich A.6.2.2.1 unwesentliche, irrelevante, untypische, nicht nachprüfbare Eigenschaften A.6.2.2.2 Preisvergleich A.6.2.3 Verwechslung A.6.2.4 Rufausnutzung/Rufbeeinträchtigung A.6.2.5 Herabsetzung/Verunglimpfung A.6.2.6 Imitation/Nachahmung A.7 § 7 Unzumutbare Belästigungen A.7.1 Unerwünschte Werbung (Abs. 1) A.7.1.1 Direktansprache A.7.1.2 Briefwerbung A.7.1.3 Sonstige Formen der Belästigung A.7.2 Verbote ohne Wertungsmöglichkeit (Abs. 2) A.7.2.1 Hartnäckiges Ansprechen gegen den Willen (B2C) A.7.2.2 Telefonwerbung A.7.2.2.1 ohne Einwilligung (B2C) A.7.2.2.2 mutmaßliche Einwilligung (B2B) A.7.2.3 Sonstige Direktwerbung ohne ausdrückliche Einwilligung A.7.2.3.1 Telefaxwerbung A.7.2.3.2 E-Mail-Werbung A.7.2.3.3 SMS-Werbung A.7.2.4 Sonstige Belästigungen A.7.2.4.1 Verschleierung der Identität A.7.2.4.2 keine Einstellungsadresse A.7.3 Ausnahmeregelung elektronische Post (Abs. 3) A.8 § 8 Beseitigung und Unterlassung A.8.1 Anspruchsarten A.8.1.1 Unterlassungs- und Beseitigungsanspruch A.8.1.2 Schadensersatzanspruch A.8.1.3 Auskunftsanspruch A.8.2 Schuldner A.8.2.1 Haftung als Täter oder Teilnehmer A.8.2.2 Haftung für Beauftragte, § 8 Abs. 2 A.8.2.3 Störerhaftung A.8.3 Gläubiger (insbesondere Klagebefugnis) A.8.4 Anspruchsmissbrauch A.9 § 9 Schadensersatz A.9.1 Schadenszurechnung A.9.2 Inhalt und Umfang des Schadensersatzes A.9.3 Haftungsprivilegierung A.10 § 10 Gewinnabschöpfung A.10.1 Tatbestandsmerkmale A.10.2 Rechtsfolgen und Rechtsdurchsetzungsproblematik A.11 § 11 Verjährung A.12 § 12 Anspruchsdurchsetzung, Veröffentlichungsbefugnis, Streitwertminderung A.12.1 Anspruchsdurchsetzung A.12.1.1 Außergerichtliche Streitbeilegung A.12.1.2 Verstoß gegen die Unterlassungserklärung A.12.2 Einstweilige Verfügung A.12.2.1 Verfügungsgrund A.12.2.2 Schutzschrift, Rechtsmittel und Aufhebung A.12.2.3 Abschlussschreiben A.12.2.4 Verstoß gegen die einstweilige Verfügung A.12.3 Veröffentlichungsbefugnis A.12.4 Streitwert und Streitwertminderung A.13 § 13 Sachliche Zuständigkeit A.14 § 14 Örtliche Zuständigkeit A.15 § 15 Einigungsstellen A.16 § 16 Strafbare Werbung A.17 § 17 Verrat von Geschäfts- und Betriebsgeheimnissen A.18 § 18 Verwertung von Vorlagen A.19 § 19 Verleiten und Erbieten zum Verrat A.20 Anhang zu § 3 Abs. 3 UWG A.20.1 Unterzeichnung eines Verhaltenskodexes A.20.2 Nicht autorisierte Vewendung von Gütezeichen A.20.3 Irreführung über Billigung eines Verhaltenskodexes A.20.4 Irreführung über Billigung der geschäftl. Handlung A.20.5 Lockangebote (Aufklärung/Beweislast) A.20.6 Bait-and-Switch-Technik A.20.7 Vortäuschen eines begrenzten Warenvorrats A.20.8 Kundendienst in anderer Sprache A.20.9 Irreführung über Verkehrsfähigkeit einer Ware A.20.10 Werbung mit Selbstverständlichkeiten A.20.11 als Information getarnte Werbung A.20.12 Irreführung über persönliche Sicherheit A.20.13 Täuschung über die betriebl. Herkunft (Imitation) A.20.14 Schneeball-/Pyramidensystem A.20.15 Täuschung über Geschäftsaufgabe A.20.16 Erhöhung der Gewinnchance durch Ware/DL A.20.17 Falsche Gewinnzusagen/Übernahme von Kosten A.20.18 Heilversprechen A.20.19 Täuschung über Preiswürdigk. einer Ware/DL A.20.20 Vortäuschen einer Gewinnchance A.20.21 Irreführendes Gratisangebot A.20.22 Untergeschobener Vertrag über Ware/DL A.20.23 Verschleierung der Unternehmereigenschaft A.20.24 Irreführung über Verfügbarkeit des Kundendiensts A.20.25 Nötigung zum Vertragsabschluss A.20.26 Weigerung Wohnung zu verlassen A.20.27 Erschwerung der Geltendmachung eines Versicherungsanspruchs A.20.28 Direkter Kaufappell/Quengelfaktor A.20.29 Aufforderung zur Bezahlung/Rücksendung nicht bestellter Waren A.20.30 Psych. Kaufzwang (Lebensunterhalt d. Untern.) A.3a. § 3a Rechtsbruch A.3a.1 Berufsbezogene Regelungen A.3a.1.1 Rechtsanwälte (z. B. BRAO, RVG) A.3a.1.2 Steuerberater (z. B. StBerG) A.3a.1.3 Ärzte (z. B. MBO Ärzte) A.3a.1.4 Zahnärzte A.3a.1.5 Tierärzte A.3a.1.6 Heilpraktiker A.3a.1.7 Apotheker (z. B. ApoG, ApoBetrO) A.3a.1.8 Fahrlehrer A.3a.1.9 GewO (z. B. Spielhallen, Messen) A.3a.1.10 HWO A.3a.1.11 Krankenkassen A.3a.1.12 Kliniken A.3a.1.13 Architekten/Ingenieure (z. B. HOAI) A.3a.1.14 Sachverständige A.3a.1.15 Personenbeförderung/Transportwesen A.3a.2 Produktbezogene Regelungen A.3a.2.1 Arzneimittel A.3a.2.2 Heilmittel A.3a.2.3 Lebensmittel A.3a.2.4 Kosmetik A.3a.2.5 Kfz A.3a.2.6 HCVO A.3a.3 Absatzbezogene Regelungen A.3a.3.1 Preisangaben A.3a.3.2 Geschäftszeiten (z. B. Ladenschluss) A.3a.3.3 Vertriebsverbote/-beschränkungen (z. B. VerpackungsVO) A.3a.3.4 Kennzeichnung A.3a.4 Geschäftsbezogene Regelungen A.3a.4.1 TMG (Anbieterkennzeichnung) A.3a.4.2 Widerrufs-/Rückgaberecht A.3a.4.3 AGB (z. B. Gewährleistung, Gefahrübergang) A.3a.4.4 VRRL (Infopflichten) A.3a.5 Sonstige Regelungen A.3a.5.1 Kommunalrecht A.3a.5.2 Strafrecht A.3a.5.3 Jugendschutz A.3a.5.4 Weitere Rechtsgrundlagen A.4a. § 4a Aggressive geschäftliche Handlungen A.4a.1 Aggressive geschäftliche Handlung, die zur erheblichen Beeinträchtigung der Entscheidungsfreiheit geeignet ist (Abs.1) A.4a.1.1 Belästigung (Nr. 1) A.4a.1.2 Nötigung (Nr. 2) A.4a.1.3 unzulässige Beeinflussung, Druckausübung, auch ohne Gewaltanwendung (Nr. 3) A.4a.1.3.1 Zeitliche Befristung A.4a.1.3.2 Aleatorische Anreize A.4a.1.3.3 Gefühlsbetonte und gesundheitsbezogene Werbung A.4a.1.3.4 Laienwerbung A.4a.1.3.5 Verkaufswettbewerbe A.4a.2 Feststellung der Aggressivität der Handlung (Abs. 2) A.4a.2.1 Zeit, Ort, Art, Dauer d. Handlung (Nr. 1) A.4a.2.2 drohendes/ beleidigendes Verhalten (Nr. 2) A.4a.2.3 Ausnutzung von die Urteilsfähigkeit beeinträchtigender Situation (Nr. 3) A.4a.2.3.1 geschäftlicher Unerfahrenheit A.4a.2.3.2 Leichtgläubigkeit, Angst oder sonstiger Zwangslagen A.4a.2.4 belastende Hindernisse nichtvertraglicher Art (Nr.4) auch Verhinderung einer Kündigung A.4a.2.5 Drohung mit rechtlich unzulässiger Handlung (Nr. 5) A.5a § 5a Irreführung durch Unterlassen A.5a.1 Irreführung durch UL allgemein (Abs. 1) A.5a.2 Vorenthalten wesentlicher Informationen (B2C) (Abs. 2) A.5a.2.1 erforderlich für Verbraucherentscheidung A.5a.2.2 Eignung zur Beeinflussung einer geschäftlichen Entscheidung A.5a.2.3 Vorenthalten (Abs. 2, Satz 2) A.5a.2.3.1 Verheimlichen (Nr. 1) A.5a.2.3.2 Bereitstellung in unklarer Weise (Nr. 2), z.B. mangelnde Transparenz bei Verkaufsförderungsmaßnahmen A.5a.2.3.3 nicht rechtzeitige Bereitstellung (Nr. 3) A.5a.3 Aufforderung zum Kauf (Abs. 3) A.5a.3.1 Merkmale der Ware/Dienstleistung A.5a.3.2 Identität des Unternehmers A.5a.3.3 Preisangabepflicht A.5a.3.4 Überraschende Klauseln A.5a.3.5 Bestehen eines Widerrufsrechts A.5a.4 Vorenthalten von EU-Informationspflichten (Abs. 4) A.5a.4.1 Fernabsatz (BGB-InfoV) A.5a.4.2 E-Commerce (TMG) A.5a.4.3 Preisangaben (PreisangV) A.5a.4.4 Finanzdienstleistungen/Versicherungen A.5a.4.5 Lebens-, Heil-, Arzneimittel A.5a.5.1 Beschränkungen d. Kommunikationsmittels (Abs. 5 Nr. 1) A.5a.6 Nichtkenntlichmachen des kommerziellen Zwecks (Abs. 6) A.5a.6.1. Redaktionelle Werbung A.5a.6.1.1. redaktionelle Hinweise A.5a.6.1.2. Fehlende Anzeigenkennzeichnung A.5a.6.1.3. redaktionelle Zugaben A.5a.6.2. Product Placement A.5a.5.2 Berücksichtigung von anderweitigen Maßnahmen des Zurverfügungstellens (Abs. 5 Nr. 2) B. UKlaG B.1 § 1 Unterlassungs- und Widerrufsanspruch bei AGB B.1.1 AGB-Fälle Verbraucherbezug B.1.2 AGB-Fälle Unternehmerbezug B.2 § 2 Unterlassungsanspruch bei verbraucherschutzwidrigen Praktiken B.2.1 § 2a Unterlassungsanspruch nach dem Urheberrechtsgesetz B.3 Anspruchsberechtigte B.3.1 § 3 Anspruchsberechtigte Stellen B.3.2 § 3a Anspruchsberechtigte Verbände nach § 2a B.4 § 4 Qualifizierte Einrichtungen B.4a § 4a Innergemeinschaftlicher Verstoß B.5 § 5 Anwendung der ZPO und anderer Vorschriften B.6 § 6 Zuständigkeit B.7 § 7 Veröffentlichungsbefugnis B.8 § 8 Klageantrag und Anhörung B.9 § 9 Besonderheiten der Urteilsformel B.10 § 10 Einwendung wegen abweichender Entscheidungen B.11 § 11 Wirkungen des Urteils B.12 § 12 Einigungsstellen B.13 Auskunftsanspruch B.13.1 § 13 Anspruch der anspruchsberechtigten Stellen B.13.2 § 13a Anspruch sonstiger Betroffener C. GWB C.1 § 1 Verbot wettbewerbsbeschränkender Vereinbarungen C.1.1 Verkauf unter Einstandspreis C.1.2 Preisbindung der zweiten Hand C.1.3 Ausschluss/Einschränkung des Internethandels C.1.4 Selektive Vertriebssysteme C.2 § 19 Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung C.3 § 20 Diskriminierung, Verbot unbilliger Behinderung C.4 § 21 Boykottverbot, Verbot sonstigen wettbewerbsbeschränkenden Verhaltens C.5 § 33 Anspruchsberechtigung D. MarkenG D.1 Schutz geografischer Herkunftsangaben D.1.1 § 126 Schutzumfang D.1.2 § 127 Schutzinhalt D.1.3 § 128 Unterlassungsanspruch, Schadensersatzanspruch E. Strafrecht E.1 Wirtschaftskriminalität F. Internationales F.1 Europa F.1.1 Irreführungsrichtlinie F.1.2 Richtlinie vergleichende Werbung F.1.3 Richtlinie unlautere Geschäftspraktiken F.1.4 Verordnung Zusammenarbeit im Verbraucherschutz F.1.5 Weitere europäische Regelungen F.2 VschDG/Rahmenvereinbarung BVL F.2.1 Durchsetzungsersuchen von BVL F.2.2 Informationsersuchen von BVL F.2.3 Durchsetzungersuchen an BVL F.2.4 Informationsersuchen an BVL F.3 Sonstige Staaten
Branche: Alle Anti Spam Bündnis Apotheker Architekten Ärzte Augenoptiker Automatenindustrie/Spielhallen Banken Bauindustrie/Dämmstoffe Baumärkte BF mit Sitz im Ausland BG mit Sitz im Ausland Bildungseinrichtungen (z. B. Schulen, Institute) Brauereien Chemieindustrie Drogeriemärkte Elektronikmärkte Energie-/Versorgungswirtschaft Entsorgungswirtschaft Fahrschulen Finanzdienstleister Gesundheitshandwerk Getränkehandel und Industrie Handwerk Heilberufe/Heilpraktiker Hörgeräteakustik Hotellerie/Gaststätten Immobilien Ingenieure IT Kfz-Branche Kosmetikindustrie Krankenkassen Lebensmitteldiscounter Lebensmittelhandel Lebensmittelindustrie Lotterien Medien/Verlage Medizintechnik Mineralölwirtschaft Möbelhandel Online Handel Orientteppichhandel Outdoor/Angeln/Jagd Papier/Büro/Schreibwaren Pharmaindustrie Sachverständigenwesen Sicherheitswirtschaft Solingen Industrie Sonstige Spielwaren Sportindustrie/Handel Telekommunikation Textil-/Bekleidungsindustrie Tierärzte Tourismus Versandhandel (Offline) Versicherungen Versicherungsvermittler Versteigerungsplattform (allgemein) Versteigerungsplattform (eBay) Warenhauskonzerne Werbeagenturen Wirtschaftskriminalität Zahnärzte
Aktuelles (97 Einträge)
27.12.2012 // Urteil des OLG Stuttgart zur Bezeichnung „Hör- und Tinnitus-Zentrum“
Im August haben wir an dieser Stelle über neue Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) zur Bezeichnung „Zentrum“ berichtet. Der BGH hatte in seiner Entscheidung festgestellt, dass der Begriff „Zentrum“ im Grundsatz nach wie vor auf eine besondere Bedeutung und Größe eines Unternehmens hinweist (BGH, Urteil vom 18.01.2012, I ZR 104/10 – Neurologisch/vaskuläres Zentrum). In einer aktuellen Entscheidung aus dem Bereich der Hörgeräteakustik hat das Oberlandesgericht (OLG) Stuttgart auf diese Rechtsprechung Bezug genommen.
19.12.2012 // Innovative Life-Assistent Services – Neue Formen getarnter Werbung
In gleich zwei aktuellen Fällen hatte sich die Wettbewerbszentrale mit neuen Formen getarnter Werbung zu beschäftigen. Im ersten Fall schrieb eine Versicherung ihre Bestandskunden unter Angabe der Versicherungsscheinnummer an mit einer so genannten „Kurzmitteilung“. Auf dem Kurzmitteilungszettel war angekreuzt, dass der Versicherungsnehmer zurückrufen möge mit dem Hinweis „Wir haben eine Frage zu Ihrem Vertrag. Könnten Sie uns bitte zurückrufen? Danke im Voraus.“. Kunden, die davon ausgingen, dass es um eine konkrete Frage zu ihrem bestehenden Versicherungsvertrag ging und bei der Versicherung anriefen, erfuhren dann, dass die Versicherung lediglich weitere bzw. andere Versicherungsprodukte auf diesem Wege absetzen wollte.
18.12.2012 // Keyword-Advertising: BGH bestätigt und präzisiert seine bisherige Rechtsprechung
Mit Urteil vom 13.12.2012, Az. I ZR 217/10 – MOST-Pralinen, hat der BGH seine Rechtsprechung zum Keyword-Advertsing (Urteil vom 13.01.2011, Az. I ZR 125/07 – Bananabay II) bestätigt und weiter präzisiert. Beim Keyword-Advertising handelt es sich um Werbung, die bei Eingabe eines oder mehrerer Schlüsselwörter in einem separaten Werbeblock auf der Internetseite von Google erscheint. Im konkreten Fall ging es um das Erscheinen der Werbeanzeige der Beklagten bei Eingabe der Schlüsselwörter „Pralinen“
18.12.2012 // Erneut: Sonderangebote nur in begrenzter Menge
Die Wettbewerbszentrale ist erneut erfolgreich gegen eine Beschränkung der Abgabemenge bei Sonderangeboten vorgegangen. Eine große Elektronikmarktkette bewarb im November 2012 aus Anlass eines verkaufsoffenen Sonntags verschiedene, besonders günstige Angebote unter der Überschrift „So muss Technik“. Angeboten wurde u. a. eine 3 Terrabyte externe Festplatte zum Kaufpreis von 89 €, wobei auf der Vorderseite des mehrseitigen Werbeprospektes der Hinweis erfolgte, dass eine Abgabe der Produkte nur in haushaltsüblicher Menge erfolgen sollte.
17.12.2012 // Irreführende Werbung mit hoher Effizienz einer Wärmepumpe
Mit Blick auf die von der Politik angestrebte Energiewende wird in Deutschland u. a. der Einbau von Wärmepumpen staatlich gefördert. Da die Förderung abhängig ist von der Effizienz, spielt diese in der Werbung für Wärmepumpen naturgemäß eine wichtige Rolle. Sie ist das wichtigste Qualitätsmerkmal. Zur Angabe der Effizienz einer Wärmepumpe wird dabei die sogenannte Jahresarbeitszahl verwendet. Diese wird ermittelt aus dem Verhältnis der eingesetzten elektrischen Energie und der gewonnenen Wärmeenergie für ein Jahr.
14.12.2012 // Health Claims Verordnung: Ab heute gilt die Verordnung über die Festlegung einer Liste mit zulässigen gesundheitsbezogenen Aussagen
Mit Verordnung (EU) Nr. 432/2012 vom 16. Mai 2012 hat die Europäische Kommission eine erste Liste mit zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben nach Artikel 13 Abs. 3 der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 erlassen Danach ist z. B. der Hinweis „Biotin trägt zu einem normalen Stoffwechsel von Makronährstoffen bei“ zulässig, wenn bestimmte, in der Verordnung festgelegte Anforderungen hinsichtlich der Zusammensetzung des Lebensmittels eingehalten werden. Auch die Angabe „Calzium
06.12.2012 // Fernsehwerbung All-Net-Flat für 29,99 Euro und das Samsung Galaxy S für 0,-- Euro dazubestellen ist irreführend
Das Landgericht Koblenz hat mit Urteil vom 30. Oktober 2012, Az. 1 HK O 177/11 auf Klage der Wettbewerbszentrale einen Telekommunikationsanbieter wegen irreführender Preiswerbung in einem Fernsehspot und im Internet zur Unterlassung verurteilt. Das Telekommunikationsunternehmen warb im Fernsehen und im Internet für die Buchung einer All-Net-Flat zum Preis von 29,99 Euro neben einem durchgestrichenen Preis von 39,99 Euro. Gleichzeitig wurde das SAMSUNG Galaxy S gezeigt mit der Preisangabe: „0,--“, hierzu führte der Werbefilm u. a. aus:
30.11.2012 // Kein Widerrufsrecht bei Kauf von Lehman-Zertifikaten am Telefon
In zwei Entscheidungen vom 27. November 2012 (Az. XI ZR 384/11 und XI ZR 439/11) hat der Bundesgerichtshof entschieden, dass der Kauf von „Lehman-Zertifikaten“ per Telefon oder E-Mail nicht dem im Fernabsatz grundsätzlich geltenden Widerrufsrecht unterfällt. Die jeweiligen Kläger des Verfahrens hatten bei der Beklagten teilweise per Telefon, teilweise per E-Mail verschiedene Zertifikate der niederländischen Lehman Brothers Treasury Co. B.V. erworben, deren Rückzahlung von der US-amerikanischen Lehman Brothers Holdings Inc. garantiert wurde.
30.11.2012 // Mehr Schein als Sein? OLG Karlsruhe verbietet „Mogelpackung“ bei Frischkäse
Das Oberlandesgericht Karlsruhe hat einem Hersteller von Frischkäse untersagt, seine Produkte in einer Verpackung anzubieten, die eine größere Füllmenge als tatsächlich vorhanden vortäuscht (OLG Karlsruhe, Urteil vom 22. November 2012, Az. 4 U 156/12). Der Frischkäse wird in einer Plastikverpackung vertrieben, die nach unten abgerundet ist und an einer der Seite eine Einbuchtung aufweist. Die Plastikverpackung ist umgeben mit einer Ummantelung aus Pappe.
27.11.2012 // Sonntagsverkauf exklusiv für Stammkunden
Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat mit Urteil vom 25.06.2012, Az. 1 HK O 1231/12 entschieden, dass eine Werbung mit dem Hinweis „exklusiv für Stammkunden … Sonntag … dieses Schreiben ist gleichzeitig Ihre persönliche Eintrittskarte und berechtigt Sie zum Besuch unserer geschlossenen Verkaufsveranstaltung …“ unzulässig ist, wenn es sich hierbei nicht um einen beschränkten und nicht allgemein zugänglichen Personenkreis handelt und hierfür nicht Eintrittskontrollen durchgeführt werden.
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