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Timestamp: 2017-06-24 21:17:46+00:00

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Imke Erna Dittmar
1 49 37' 39'' N // 6 8' 44'' E* Halbjahresbericht // // 20082 3 Inhalt // Content 01 // Verwaltungsrat // Geschäftsleitung // Wirtschaftsprüfer // Prüfer des Deckungsstockes (Réviseur Spécial) 2 01 // Board of Directors // Management // External Independent Auditor // Auditor of the Cover Fund (Réviseur Spécial) 2 02 // Halbjahresbericht der Geschäftsleitung 4 09 // Half-Year-Report by the Management // Bilanz zum 30. Juni (ungeprüft) 04 // Gewinn- und Verlustrechnung 14 (ungeprüft) 05 // Zusammensetzung Pfandbrief ( lettres de gage ) Emissionen // Balance Sheet at June 30, (unaudited) 11 // Profit and Loss Account 38 (unaudited) 12 // Break Down of Covered Bond ( lettres de gage ) Issues // Erläuterungen zum Abschluss // Notes to the Accounts // Vollständigkeitserklärung // Responsibility Statement by the Management // Kleine Weltwunder von Menschenhand 20 Die deutsche Fassung des Halbjahresberichtes ist maßgebend. The German version of the half year report is the original and authoritative version.4 01 // Verwaltungsrat // Geschäftsleitung // Wirtschaftsprüfer // Prüfer des Deckungsstockes Verwaltungsrat // Board of Directors Michael Reuther, Vorsitzender Mitglied des Vorstandes der Commerzbank AG, Frankfurt am Main Chairman, Member of the Executive Board of Commerzbank AG, Frankfurt am Main Berta Schuppli, stellvertretende Vorsitzende Dipl.-oec, Wiesbaden Tanja Birkholz Leiterin Zentraler Stab Risk Strategy / Market und Operational Risk Control, Commerzbank AG, Frankfurt am Main Hans-Dieter Kemler Geschäftsführendes Verwaltungsratsmitglied der EEPK, Luxemburg Tom Loesch Rechtsanwalt, Luxemburg Lawyer, Luxemburg Roman Schmidt Global Head Debt Capital Markets der Commerzbank AG, Frankfurt am Main Dr. Eric Strutz Chief Financial Officer der Commerzbank AG, Frankfurt am Main5 < 2//3> Geschäftsleitung // Management Hans-Dieter Kemler, Luxemburg Gerard-Jan Bais, Luxemburg Wirtschaftsprüfer // External Independent Auditor PricewaterhouseCoopers S.à r.l. Luxemburg Prüfer des Deckungsstockes // Auditor of the Cover Fund (Réviseur Spécial) KPMG Luxemburg6 02 // Halbjahresbericht der Geschäftsleitung zum 30. Juni 2008 Halbjahreslagebericht der Geschäftsleitung zum 30. Juni 2008 Das erste Halbjahr 2008 war für die Pfandbriefbranche allgemein sicherlich eines der schwierigsten Halbjahre seit vielen Jahren. Das beherrschende Thema ist auch in den ersten beiden Quartalen 2008 die seit dem Sommer 2007 virulente Finanzmarktkrise ( Subprime-Krise ). Weiterer Abschreibungsbedarf bzw. anhaltende Unsicherheiten in 2008 über diese führten zu erheblichen Kursverlusten an den internationalen Börsen und Kreditmärkten. Den bisherigen Höhepunkt der Krise markiert am die Übernahme des US Investmenthauses Bear Stearns durch JP Morgan Chase. Darüber hinaus ist die ungebremste Steigerung der Rohstoffpreise und hier insbesondere des Ölpreises belastend für die Weltökonomie. Der seit Jahresbeginn weiter verschärften Finanzkrise konnte sich auch die Erste Europäische Pfandbrief- und Kommunalkreditbank Aktiengesellschaft in Luxemburg (EEPK) nicht entziehen. So zogen die Kredit- und Refinanzierungsspreads, also die Risikozuschläge für Emissionen großer Finanzdienstleister und des öffentlichen Sektors seit Anfang des Jahres nochmals deutlich an und lagen Ende Juni erheblich über dem Niveau des Jahres Das globale Umfeld für öffentliche Finanzierung hat sich parallel zu den unsicheren Konjunkturbedingungen eingetrübt. Dennoch hat die Abschwächung der Weltwirtschaft im Zusammenhang mit der Finanzkrise bislang kreditmateriell keinen unmittelbaren Einfluss auf die Staatsfinanzierungskunden der Bank. Auch im aktuell turbulenten Kapitalmarktumfeld sind keine Ausfälle von öffentlichen Schuldnern zu erwarten. Tendenziell wird, konjunkturpolitisch motiviert, gegebenenfalls eine Ausweitung der Staatsverschuldung zu beobachten sein mit entsprechendem Druck auf die Finanzierungskosten öffentlicher Schuldner insbesondere in den USA und Teilen von Europa. Die EEPK ist weder direkt noch indirekt in Subprimerisiken investiert. Sie hält keine Kredite bzw. Anlagen im Zusammenhang mit bonitätsschwachen US-Hypothekendarlehensnehmern, strukturierten Finanzierungen oder staatlich geförderten Hypothekenfinanzierern. Weiterhin besteht auch kein unmittelbares Exposure gegenüber Monolinern. Die EEPK ist in diesem Zusammenhang mittelbar betroffen durch Investments in durch Anleihenversicherer besicherte Bonds von US-Municipalities und kanadische Provinzen (ausnahmslos Investment-Grade Adressen auf Underlying Basis). Durch die Herabstufungen der Bonitätsratings für die Anleiheversicherer kam es zu einer Ausweitung der Credit Spreads im Portfolio. Die EEPK betrachtet diese Ausweitung als vorübergehend und sieht hieraus resultierend keine Ausfallgefährdungen im Portfolio. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2008 konzentrierte sich die EEPK, wie auch in der Vergangenheit, überwiegend auf das vom Luxemburger Pfandbriefbankgesetz beschriebene Staatskreditgeschäft mit Zentralstaaten, Gebietskörperschaften und ihnen nach gelagerten Stellen in der OECD bzw. durch diese garantierten Kredite. Diese Kredite werden überwiegend in Form von Wertpapieren über international tätige Banken und Investmenthäuser erworben. Allerdings stand das Emissionsgeschäft der EEPK im Berichtshalbjahr unter einem kräftigen Einfluss der im Sommer letzten Jahres aufkeimenden Kreditkrise. Dies führte zu einer gegenüber der ursprünglichen Planung für 2008 reduzierten Emissionstätigkeit. Emittiert wurde in 2008 in den Währungen EUR und CHF. Per standen lettres de gage publiques im Nominalwert in Höhe von Mio. (per : Mio.) aus. Daher hat sich im Berichtszeitraum trotz kleinerer Investments in OECD-Staaten und nach Berücksichtigung planmäßiger bzw. außerplanmäßiger Tilgung von Ausleihungen die Bilanzsumme reduziert. 1. Tätigkeitsfelder Als spezialisiertes Finanzinstitut hat die EEPK das Recht zur Ausgabe von Obligationen und lettres de gage hypothécaires sowie lettres de gage publiques, die durch Kredite an den öffentlichen Sektor abgesichert sind. Im ergänzenden Geschäft ist die EEPK auf Produkte mit niedrigem Risiko beschränkt.7 < 4//5 > Schwerpunkt des Geschäfts bleibt die Finanzierung der öffentlichen Hand durch Darlehen an Staaten, Länder, Kommunen, öffentliche Körperschaften, Institutionen und andere öffentliche juristische Personen (einschließlich deren Sondervermögen), deren Behörden sowie an Regierungsinstitutionen mit Sitz in den Staaten des Europäischen Wirtschaftsraums und der OECD. Das Kreditgeschäft mit der öffentlichen Hand stand auch im ersten Halbjahr 2008 im Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit der EEPK. Im Zuge der Subprime Krise in den USA verzeichnet die EEPK jedoch weiterhin einen nachhaltigen Investitionsrückgang vor dem Hintergrund der zeitweiligen globalen Verunsicherung der Märkte. Im Fokus lagen im ersten Halbjahr 2008 neben den USA auch selektiv andere OECD-Staaten (Süd-, West- und Osteuropa), um die Diversifikation des Kreditportfolios weiter zu optimieren. Bei den Investitionen stand die Deckungsstockfähigkeit im Vordergrund. Währungsrisiken ist die EEPK bei den Investitionen nicht eingegangen, da diese weiterhin in vollem Umfang durch entsprechende Derivate abgesichert werden. Der Internet-Auftritt bietet Investoren einen aktuellen Überblick über das Kreditportfolio, gegliedert nach diversen Gesichtspunkten. 2. Aktionärsstruktur Die Aktionärsstruktur der Bank ist seit 2001 unverändert (siehe auch unter Erläuterungen zum Abschluss Pos. 1.1). Die EEPK ist eine voll konsolidierte Tochtergesellschaft der Commerzbank AG. Sie ist in die Patronatserklärung der Commerzbank AG einbezogen. 3. Kapital Das gezeichnete Stammkapital beträgt 36,0 Mio. und ist vollständig eingezahlt. Ein Ausgabeagio von 9,0 Mio. wurde den Rücklagen zugeführt. Einschließlich der gesetzlichen Rücklage und des voll thesaurierten Bilanzgewinns 2007 beträgt das Eigenkapital 77,4 Mio. Das nachrangige Kapital der EEPK beträgt seit Jahresultimo 2005 unverändert 43,8 Mio. (davon als Eigenkapitalbestand anrechenbar: 39,2 Mio.). Dieser Betrag ist durch die Aufsichtsbehörde als Ergänzungskapital anerkannt. Somit beträgt das gesamte Kapital der Bank per 30. Juni ,6 Mio. (ohne Zurechnung des Halbjahresgewinns 2008 in Höhe 1,3 Mio.), wodurch sich ein Eigenmittelkoeffizient von 12,72% ergibt und damit die gesetzlich vorgeschriebene Mindestquote von 8,0% übertrifft (nach Lux GAAP Ansatz). 4. Kreditpolitik Für ihre lettres de gage publiques hat die EEPK von der Rating-Agentur Standard & Poor s die bestmögliche Bonitätseinstufung AAA erhalten. Diese wurde zuletzt im Februar 2008 von der Agentur bestätigt. Als zentraler Bestandteil der Geschäftsstrategie der Bank gilt es, diese Einstufung zu erhalten. Dementsprechend muss die Kreditqualität der diese lettres de gage publiques besichernden Anlagen höchsten Standards genügen. Hierzu wurden in internen Kreditrichtlinien matrixbasierte Parameter festgelegt. Das Wechselkursrisiko von Kapitalanlagen, die auf ausländische Währungen lauten, minimieren Sicherungsgeschäfte wie z. B. eigene Emissionen in Schweizer Franken oder US-Dollar oder derivative Instrumente wie z.b. Währungstermintransaktionen und/oder Währungstauschgeschäfte (Swaps) mit international renommierten und bonitätsmäßig einwandfreien internationalen Partnern. 5. Refinanzierungstätigkeit Der in 2007 durch die Engpässe am Liquiditätsmarkt vollzogene Strategiewechsel hat auch weiterhin die Refinanzierungsseite der Bank geprägt. Während die EEPK auf der Refinanzierungsseite in den ersten beiden Quartalen des letzten Jahres noch von einem günstigen Marktumfeld profitieren konnte, erlaubt der Kapitalmarkt seit Mitte des 2. Halbjahres 2007 großvolumige Emissionen nur noch eingeschränkt. Die EEPK refinanziert sich daher auch in 2008 hauptsächlich durch Emission von maßgeschneiderten Private Placements außerhalb des Jumbomarktes. Dies bedeutet, dass die Bank Transaktionen entsprechend den individuellen Anlagebedürfnissen der jeweiligen Investoren strukturiert. Darüber hinaus hat der Strategiewechsel auf der Asset Seite dazu geführt, dass die Liquiditätssitu-8 02 // Halbjahresbericht der Geschäftsleitung zum 30. Juni 2008 ation der Bank durch geringeres Neugeschäft entlastet wurde. Als Marktrisiko definiert die Bank die Möglichkeit von Wertverlusten im Treasury- und Eigenmittelanlageportfolio der Bank, die aufgrund von Änderungen der Marktpreise eintreten können. Wesentliche Risikoarten sind hier neben dem allgemeinen Marktrisiko (Zinssätze, Wechselkurse) das spezifische Marktrisiko (Credit Spreads) sowie das Risiko vorzeitiger Tilgung (Prepayment Risk). 6. Risikobericht Die EEPK nutzt in ihrem Risikomanagement/-controlling im Sinne eines einheitlichen Konzerncontrollings die im Commerzbank-Konzern etablierten Methoden und Systeme. Auf der Grundlage der so generierten Daten steuert die EEPK im Rahmen der vorgegebenen Limite ihre Positionen autonom. Einbindung in die Gesamtbanksteuerung des Commerzbank-Konzerns / Ökonomisches Kapital Die Nutzung der Methoden und Systeme der Commerzbank AG ermöglicht eine weitgehende Integration der EEPK in den Gesamtbanksteuerungsansatz der Commerzbank AG. Dieser hat eine dem Risikoprofil angemessene Kapitalausstattung und eine möglichst effiziente Allokation des Kapitals zum Ziel. Der Ansatz basiert neben der Quantifizierung des erwarteten Verlustes (expected loss), der bereits in der Budgetplanung / Kalkulation berücksichtigt wird, auf dem Konzept der Messung eines unerwarteten Verlustes (unexpected loss). Der unerwartete Verlust wird durch das Commerzbankinterne Konzept des Ökonomischen Kapitals gemessen. Das Ökonomische Kapital ist definiert als der Kapitalbetrag, der mit einer vorgegebenen Wahrscheinlichkeit innerhalb eines Jahres zur Abdeckung unerwarteter Verluste aus risikobehafteten Positionen vorgehalten werden sollte. Er stellt ein Aggregat aller quantifizierbaren Risken dar (Marktrisiken, Kreditrisiken, Operationelle Risiken, Geschäftsrisiken). Eine ausführliche Darstellung der verwendeten Methodik findet sich in den Jahresberichten der Commerzbank AG. Im Folgenden sind die wesentlichen Risikoarten der EEPK aufgeführt. A) Marktrisiko Organisatorisch arbeitet die Bank im Bereich Marktrisikocontrolling eng mit der Luxemburger Einheit des Zentralen Stabes Risk Strategy / Market and Operational Risk (ZMO) der Commerzbank AG zusammen. Dabei nutzt die Bank die methodischen Ansätze und Systeme des ZMO. Die lokale ZMO- Einheit berichtet an den zuständigen Geschäftsleiter der EEPK sowie innerhalb der konzernweiten Zuständigkeit des ZMO an die zuständigen Stellen der Muttergesellschaft. Sie überwacht die von der Commerzbank AG delegierten Limite im Marktrisikobereich. a) Value-at-Risk-Konzept Die Value-at-Risk-Methodik stellt das von der Mehrheit aller international tätigen Banken verwendete Verfahren zur Messung von Marktpreisrisiken dar. Der Value-at-Risk ist definiert als Obergrenze des Wertverlustes eines Portfolios bei einem bestimmten Wahrscheinlichkeitsniveau (Konfidenzintervall). Es wird unterstellt, dass sich die Zusammensetzung des Portfolios während der Haltedauer nicht ändert. Ein Value-at-Risk von 1 Mio. bei 97,5% Konfidenzniveau und einem Tag Haltedauer bedeutet beispielsweise, dass ein Verlust von mehr als 1 Mio. zwischen zwei aufeinanderfolgenden Geschäftstagen nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 2,5% auftritt. Die durchschnittliche Auslastung des Value-at-Risk-Limits für das erste Halbjahr 2008 belief sich auf 89%. b) Stresstest Da die Value-at-Risk-Methodik extreme Marktbewegungen meist unberücksichtigt lässt, werden Qualität und Zuverlässigkeit der Risikoquantifizierung durch zusätzliche Analysen ergänzt. Diese sogenannten Stresstests bewerten anhand von Stressszenarien die Größenordnung von Verlusten unter extremen Marktbedingungen, wie sie z. B. in Krisensituationen der Vergangenheit zu beobachten waren. Die angenommenen Szenarien basieren in der Regel auf Langzeitstudien und beziehen sich auf alle relevanten Märkte. Die im Rahmen der täglichen Berichterstattung verwendeten Stresstests sind individuell auf die Risikoarten der einzelnen Bücher abgestellt. Die durchschnittliche Stresstestlimitausnutzung im ersten Halbjahr 2008 betrug 67%. Darüber hinaus9 < 6//7 > wird die EEPK durch die Commerzbank AG in einen konzerneinheitlichen globalen Stresstest einbezogen, der in regelmäßigen Abständen die Auswirkungen mehrerer historischer Krisenszenarien (z. B. Währungskrise 1992, 11. September 2001) simuliert. B) Refinanzierungsrisiko Refinanzierungsrisiko bezeichnet das Risiko, dass die EEPK ihren gegenwärtigen und zukünftigen Zahlungsverpflichtungen nicht oder nicht fristgerecht nachkommen kann (Liquiditätsrisiko). Die Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit, auch in Krisensituationen, ist Aufgabe der Treasury. Die Messung und Überwachung des Refinanzierungsrisikos ist Aufgabe der ZMO. Ziel ist es, durch regelmäßige Aufnahme von Mitteln eine effiziente Liquiditätssteuerung zu ermöglichen und sich gegen Marktschwankungen abzusichern. Zur internen Steuerung des Refinanzierungsrisikos verwendet die EEPK das Liquiditätsrisikoüberwachungssystem der Commerzbank AG, das nach dem Available- Net-Liquidity-Konzept arbeitet. Das System ermöglicht die Ermittlung des zukünftigen Refinanzierungsbedarfs auf Basis der in die Zukunft kumulierten vertraglichen Cashflows der Bank, ergänzt um die erwarteten Liquiditätswirkungen geschäftspolitischer und verhaltensorientierter Entscheidungen. Die EEPK ist seit dem Berichtsjahr voll in die konzernweite Limitierung des Refinanzierungsrisikos einbezogen und konnte die geforderte positive Available-Net-Liquidity-Kennzahl (größer Null) jederzeit gewährleisten. Der aufsichtsrechtliche Liquiditätskoeffizient beträgt per % ( : 61%) und lag somit deutlich über dem aufsichtsrechtlich geforderten Wert von 30,0%. C) Operationelles Risiko Die EEPK ist kontinuierlich in das Basel II-Projekt der Muttergesellschaft eingebunden. In diesem Rahmen erfolgt in den Systemen des Konzerns eine Sammlung von Verlustdaten. Dies ist einer der zentralen Bausteine für die konzernweite Umsetzung des AMA (Advanced Measurement Approach) zur Berechnung der Eigenkapitalunterlegung. Die Umsetzung der qualitativen Rahmenbedingungen und Voraussetzungen in der EEPK erfolgt unter Einbindung zentraler Ansätze. Hierzu verweist die Bank auf den Risikobericht der Muttergesellschaft. D) Rechtsrisiko Die Steuerung der Rechtsrisiken der EEPK ist Aufgabe der Rechtsabteilung der Bank. Es wird hier eng mit der Rechtsabteilung der Commerzbank International S.A. in Luxemburg (CISAL) zusammengearbeitet. Diese wird vom Zentralen Stab Recht (ZRA) der Muttergesellschaft unterstützt. Die zentrale Aufgabe der Rechtsabteilung und der ZRA besteht darin, mögliche Verluste aus rechtlichen Risiken in einem frühen Stadium zu erkennen und Lösungsmöglichkeiten zu deren Minimierung, Begrenzung oder Vermeidung aufzuzeigen. Hierzu werden durch die ZRA konzernweite Richtlinien und Standardverträge veröffentlicht, die in enger Zusammenarbeit mit den Geschäftsbereichen, Filialen und Konzerngesellschaften umgesetzt werden. Neben der Durchsetzung und Überwachung dieser einheitlichen Standards berät die ZRA die EEPK in juristischen Fragen. Hierzu gehört die Unterrichtung der Geschäftsleitung und der Abteilungen über die Auswirkungen wesentlicher Rechtsänderungen und -risiken ebenso wie die regelmäßige Anpassung der konzernweiten Richtlinien und Vertragsmuster an neue rechtliche Rahmenbedingungen. E) Kreditrisiko a) Internes Ratingsystem Die Commerzbank AG verfügt zur Bonitätsprüfung und Standardisierung von Kreditentscheidungen seit vielen Jahren über differenzierte interne Ratingverfahren für die verschiedenen Kundengruppen des Commerzbank-Konzerns, die über Service Level Agreements von der EEPK genutzt und eingesetzt werden. Mit den internen Ratingverfahren werden die Ausfallwahrscheinlichkeit eines Kunden bzw. einer Spezialfinanzierung gemessen und auf Basis der Steuerungsparameter PD, LGD und EAD ein EL-basiertes Engagement-Rating ermittelt. Ein Kunde muss geratet sein, sobald dieser ein Kreditlimit erhält oder einen Kredit in Anspruch nimmt. Für Neukunden ist das Rating mit der Krediteinräumung zu genehmigen und spätestens mit der Kreditvalutierung in den Systemen zu erfassen. Das Rating muss regelmäßig mindestens alle 12 Monate aktualisiert werden. Für die Ratingermittlung werden seitens des internen Fachbereichs State of the Art Ratingverfahren bereitgestellt. Hierfür wird das Kreditportfolio der Bank10 02 // Halbjahresbericht der Geschäftsleitung zum 30. Juni 2008 in Segmente eingeteilt, welche sich an den gesetzlichen Forderungsklassen gem. Basel II orientieren: Banken & Non Banking Financial Institutions sowie Public Sector. Die Commerzbank AG hat sich für den fortgeschrittenen internen Basel-II-Ansatz entschieden, um eine signifikante Eigenkapitaleinsparung zu erreichen und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Hierfür ist es notwendig, die Anwendung der Ratingverfahren fachlich eindeutig zu definieren und auch technisch eindeutig umzusetzen. Die Feststellung der Ratingabdeckungsquoten ist zentraler Bestandteil in den Prüfungsintervallen der BaFin. Im Rahmen der Modernisierung des Risikomanagements wurden in den letzten Jahren zahlreiche Ratingverfahren neu implementiert und auf die direkte PD/EL-Ermittlung umgestellt. In den kommenden Jahren werden diese Systeme permanent weiterentwickelt und die restlichen Portfolien mit PD/EL-Verfahren abgedeckt. Auch wenn die EEPK für den aufsichtsrechtlichen Meldeprozess in 2008 den KSA-Ansatz nutzen wird, steuert sie schon heute ihre Risiken intern auf Basis des AIRB Ansatzes und nutzt hierzu die Ratingmethodik der Commerzbank AG. Die EEPK ist an den Ratingdatenpool der Commerzbank AG angeschlossen. b) Quantifizierung des Kreditportfoliorisikos Das konzernweite interne Kreditrisikomodell ist von zentraler Bedeutung für die Risikoüberwachung und das Portfoliomanagement der EEPK. Auf dem Weg zu einer auf ökonomischem Kapital basierenden Gesamtbanksteuerung liefert es wichtige Kennzahlen für die Quantifizierung des Kreditrisikos. Der Anwendungsbereich des Portfoliomodells reicht von der globalen, konzernweiten Portfolioanalyse bis hin zur Ermittlung von Risikobeträgen für Einzelgeschäfte. Über eine Datenanbindung an die Commerzbank AG erhält die EEPK Zugang zu den Modellergebnissen, die in vielfältiger Weise in die Risikomessung einfließen. Das Kernergebnis des konzernweiten, internen Portfoliomodells ist die so genannte Verlustverteilung, die Wahrscheinlichkeitsaussagen über mögliche Verluste im Kreditgeschäft erlaubt. Sowohl der erwartete Verlust (Expected Loss [EL]) als auch der Credit-Value-at- Risk (Credit-VaR) als Messgröße für den unerwarteten Verlust (Unexpected Loss [UL]) leiten sich davon ab. Der Credit-VaR stellt bei einem vorgegebenen Konfidenzniveau eine obere Abschätzung dafür dar, wie weit der potenzielle Verlust eines Kreditportfolios den erwarteten Verlust übersteigen kann. Der Credit-VaR für das Konzernportfolio stellt gleichzeitig den Kreditrisikoteil des ökonomischen Kapitals der Bank dar. Im Rahmen eines konservativeren Risikoansatzes beträgt das zugrunde gelegte Konfidenzniveau 99,95%. Die Quantifizierung des Credit-VaR basiert auf einem internen Kreditrisikomodell der Commerzbank AG. So ermöglicht das Modell auf Basis bedingter Erwartungswerte auch eine risikoadjustierte Rückverteilung der auf Konzernebene auftretenden Portfolio- und Diversifikationseffekte bis auf Einzelkundenebene. Damit kann auf verschiedenen Aggregationsstufen der relative Anteil einzelner Einheiten am Gesamtkreditrisiko verursachungsgerecht bestimmt werden. Für alle Geschäfte werden mit Hilfe eines risikoadjustierten Pricingtools Risikokosten ermittelt, die in die Berechnung des Return-on-Equity (RoE) auf Einzelgeschäftsebene mit einfließen. c) Kreditkompetenzstruktur Die Steuerung des Adressenausfallrisikos basiert auf einer rating-differenzierten Kreditzusagekompetenz der Geschäftsleitung. Zur konzernweiten Vereinheitlichung der Kreditkompetenzen hat die EEPK in 2007 eine überarbeitete Kompetenzordnung basierend auf dem Expected Loss-Rating für den Public Finance und Financial Institutions Sektor in Zusammenarbeit mit der Konzernstelle verabschiedet. Kreditentscheidungen für einzelne Kreditnehmer bzw. Kreditnehmergruppen werden auf Basis des aggregierten Engagements analog zu den Regelungen der Kreditnehmereinheit des deutschen Kreditwesengesetzes ( 19 Abs. 2 KWG) oder eines weitergehenden wirtschaftlichen Risikoverbundes unter Berücksichtigung der Gesamtrisikoposition des Konzerns getroffen. d) Risikoüberwachung bei Adressenausfallrisiken aus Handelsgeschäften Im Rahmen der Überwachung der Kreditrisiken aus Handelsgeschäften berücksichtigt die EEPK insbesondere Kontrahentenrisiken und Emittentenrisiken. Mit Hilfe eines speziellen Limitsystems wird überwacht, ob die tägliche Ausnutzung im Rahmen des vorgegebenen Kreditlimits bleibt. Das Limitsystem greift direkt auf die Handelssysteme zu und stellt eine globale, real-time und 24-stündige batch-time Überwachung des Kreditexposures aus11 < 8//9 > Handelsgeschäften sicher. Die Höhe des Kreditrisikos aus Handelsgeschäften wird unter anderem mit Hilfe von Simulationsverfahren ermittelt, die Kreditrisiken zukunftsorientiert darstellen. Risikoreduzierende Effekte von Netting-Verträgen werden dabei ebenso berücksichtigt wie die Auswirkung von Sicherheitenvereinbarungen. Neben diesen Informationen werden den Handelseinheiten auch Daten bezüglich der Verfügbarkeit der relevanten Limite zur Verfügung gestellt. Nur wenn die Verfügbarkeit freier Handelslinien über den so genannten Pre-Deal-Limit-Check sichergestellt ist, dürfen Transaktionen abgeschlossen werden. Etwaige Limitüberziehungen, beispielsweise aufgrund von Marktwertschwankungen werden der Geschäftsleitung der EEPK täglich gemeldet. Ein abgestuftes Verfahren stellt die Rückführung aufgetretener Limitüberziehungen sicher. e) Risikoentwicklung und -vorsorge Den erkennbaren Risiken des Kreditgeschäfts wird durch eine angemessene Risikovorsorgebildung Rechnung getragen. Für latente Risiken werden Pauschalwertberichtigungen gebildet. Sollten Bonitätsrisiken bei einem Kreditnehmer auftreten, würde die Bank durch Einzelwertberichtigungen in Höhe des potenziellen Ausfalls Vorsorge treffen. Als Basis für die jeweilige Höhe der Risikovorsorge würde bei Problemengagements (Rating ) der ungedeckte Teil des jeweiligen Exposures herangezogen. Zusätzlich fließt in die Berechnung der Risikovorsorge die individuelle Beurteilung des Schuldners hinsichtlich zukünftiger Zahlungen ein. In die Gesamtbeurteilung eines Kreditnehmers wird zusätzlich die wirtschaftliche und politische Situation des Landes einbezogen. Für Kredite an Kreditnehmer mit erhöhtem Länderrisiko (Transfer- bzw. Eventrisiko) wird falls erforderlich in Abhängigkeit vom jeweiligen internen Länderrating eine Risikovorsorge auf das unbesicherte Kreditvolumen gebildet. Diese Vorsorge wird in Form einer Länder- oder Einzelrisikovorsorge getroffen, wobei letzterer stets der Vorzug gegeben wird. Der EEPK hatte seit ihrer Gründung keine Problemengagements. Der für das gesamte Geschäftsjahr zu erwartende Risikovorsorgebedarf wird darüber hinaus im Frühjahr und Herbst jeden Jahres auf Basis sorgfältiger Bottom-Up-Schätzungen ermittelt. Diese werden unterjährig um regelmäßige weitere Top- Down-Schätzungen ergänzt. Vor dem Hintergrund der globalen Policy des Commerzbank-Konzerns zum Impairment von Debt Instruments des AfS-Bestandes erfolgt abteilungsübergreifend auf monatlicher Basis ein sogenannter Impairment Test für sämtliche Assets der EEPK. Ziel der Policy ist die Umsetzung der Regeln für das Impairment von Debt Instruments des AfS Bestandes, welche dann zur Anwendung kommen, wenn der Fair Value des Debt Instruments bonitätsbedingt unterhalb der fortgeführten Anschaffungskosten liegt. Grundlage hierfür bilden die Vorschriften des IAS 39. Die EEPK erstellt jährlich eine Kreditrisikostrategie, welche ihrerseits Teil der jährlichen Risikostrategie des Konzerns ist. Die tägliche Umsetzung der Kreditrisikostrategie wird durch die Anwendung einer Kreditrichtlinie in enger Verknüpfung mit der Kreditkompetenzstruktur gewährleistet. Die Entstehung von Klumpenrisiken wird über die Ermittlung des Verbrauchs von ökonomischem Kapital kontrolliert und gesteuert. Die EEPK wird ihre Risikovorsorge auf die konzernweite IFRS Systematik umstellen. Hierzu ist die EEPK in das Konzernprojekt IFRS aktiv eingebunden. f) Länderrisikosteuerung Aufgrund der Internationalität der Geschäftsaktivitäten der EEPK kommt der Überwachung und Steuerung von Länderrisiken eine besondere Bedeutung zu. Kernstück der Länderrisikosteuerung ist ein in der Muttergesellschaft bewährtes Limitsystem, welches die Zielrichtung für zukünftige Geschäftsaktivitäten und Obligoentwicklungen vorgibt. Bei der Ermittlung und kontinuierlichen Aktualisierung des Länderratings stützt sich die EEPK auf den vom Markt unabhängigen Zentralen Stab Credit Risk and Economic Capital Control (ZCE) der Commerzbank AG. Im Rahmen des Limitsystems werden Ländergruppen ab einem Rating von 3,0 obligomäßig erfasst. Die Berichterstattung von Adressenausfallrisiken aus Handelsgeschäften erfolgt auf Grundlage der12 02 // Halbjahresbericht der Geschäftsleitung zum 30. Juni 2008 Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk). Limitüberziehungen werden der Geschäftsleitung der EEPK täglich mitgeteilt. Über die tägliche Berichterstattung hinaus werden der Geschäftsleitung und dem Risikoausschuss quartalsweise die größten Inanspruchnahmen aus Off-Balance-Geschäften übermittelt. Weiterhin werden Limite und Exposures nach Geschäftsarten, Laufzeiten, Ländern, Einstufung in der Risikoklassifizierung sowie Kontrahentenkategorien berichtet. F) Reputationsrisiko Reputationsrisiken können derzeit nicht in Form von quantitativen Methoden gemessen werden. Sie unterliegen aber einem qualitativen Controlling. Da Reputationsrisiken insbesondere auch aus dem fehlerhaften Umgang mit anderen Risikokategorien resultieren können, ist zunächst die Funktionsfähigkeit und Angemessenheit des Risikosteuerungssystems über alle Risikoarten von Bedeutung. Darüber hinaus vermeidet die EEPK geschäftspolitische Maßnahmen und Geschäfte, die erhöhte steuerliche oder rechtliche Risiken bergen oder die gegen in der Satzung oder anderen Erklärungen veröffentlichte geschäftspolitische Grundsätze verstoßen. G) Interne Revision Die Funktionsfähigkeit und Angemessenheit aller Risikocontrolling- und Risikomanagement-Aktivitäten wird gemäß den deutschen Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) durch den Zentralen Stab Revision (ZRev) der Commerzbank AG geprüft. Die Interne Revision ist ein integraler Bestandteil des Risikocontrolling und Managementsystems und arbeitet im Auftrag der Geschäftsleitung weisungsfrei und unbeeinflusst als prozessunabhängige Instanz mit dem Ziel der Risikofrüherkennung und Überwachung. Im Rahmen der Prüfungsaktivitäten wird sowohl die Einhaltung interner als auch aufsichtsrechtlicher Standards gemäß CSSF Rundschreiben 91/101 und 95/119 sowie der deutschen Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) überwacht. Der Schwerpunkt der Revisionstätigkeit liegt darin, die Wirksamkeit von im Arbeitsablauf eingebauten Sicherungsmaßnahmen und vorgegebenen internen Kontrollen zu prüfen und zu beurteilen sowie der Geschäftsleitung Rückmeldungen zu Ausgestaltung, Funktionsfähigkeit und Angemessenheit der Risikoüberwachung zu geben. Die Prüfung umfasst die Identifizierung, Analyse und Begrenzung von Risiken, Limitüberwachung und die Berichterstattung von Adressenausfall- und Marktpreisrisiken sowie Feststellung und Begrenzung von operationellen Risiken. 7. Organisatorischer Aufbau Das im Jahre 2004 implementierte Synergieprojekt mit der CISAL hat sich weiter positiv für die EEPK entwickelt. Die zwischen EEPK, cominvest, CISAL und Commerzbank AG abgeschlossenen Service Level Agreements (SLA) beziehen sich unverändert auf folgende Bereiche: Recht, Risikocontrolling, Kreditabwicklung, Back Office, Rechnungswesen, Human Resources, Organisation und Informationstechnologie (IT). Die im Jahre 2007 überdurchschnittlich hohe Fluktuation, insbesondere Backoffice und Accounting Bereich, wurde in 2008 durch Rekrutierungen und weiterem Ausbau des Service Level Agreements für den Bereich Rechnungswesen aufgefangen und auf die gewünschte und notwendige Stärke wieder hergestellt. Alle organisatorischen Änderungen entsprechen den deutschen Mindestanforderungen für das Risikomanagement (MaRisk) und wurden darüber hinaus mit der lokalen Aufsichtsbehörde abgestimmt. 8. Ergebnislage Der Zins- und Provisionsüberschuss lag zum Stichtag bei 7,9 Mio. nach 11,2 Mio. im Vorjahr. Durch das rückläufige Bilanzvolumen fiel der Zinsertrag um 56,9 Mio. auf 363,5 Mio. Die Zinsaufwendungen reduzierten sich im gleichen Zeitraum um 53,6 Mio. auf 355,1 Mio. Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen lagen zum 30. Juni 2008 mit 3,9 Mio. um 30% bzw. 0,9 Mio. über dem Vorjahreswert. Der Saldo der sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen lag zum 30. Juni 2008 bei +0,6 Mio. (Vorjahr: +0,7 Mio.). Das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge war mit 4,6 Mio. (Vorjahr: 8,3 Mio.) um 3,7 Mio. niedriger als zum 30. Juni Der Saldo aus Abschreibungen auf immaterielle Anlagewerte und Aufwendungen und Erträge aus der Bildung bzw. Auflösung von Wertberichtigungen13 < 10//11 > auf Kredite und Wertpapiere führte zu Aufwendungen in Höhe von 3,2 Mio. gegenüber Aufwendungen von 4,2 Mio. im Vorjahr. Nach Ertrags- und Sonstigen Steuern von 0,1 Mio. (Vorjahr: 1,2 Mio.) errechnet sich ein um 1,6 Mio. (55,2%) reduzierter Halbjahresüberschuss von 1,3 Mio. (Vorjahr: 2,9 Mio.). 9. Ausblick und Dank Die Hauptziele für das verbleibende Geschäftsjahr 2008 sind: Bestätigung unseres Prädikatratings von AAA (Standard & Poor s) für unsere lettres de gage publiques Angestrebte Thesaurierung von mindestens 50% des Jahresgewinns zur Stärkung der Eigenkapitalbasis und Kernkapitalquote Erzielen einer Eigenkapitalrendite nach Steuern von über 15% (nach IFRS Systematik) Reduktion der Aufwands-Ertragsquote deutlich unter 35% (nach IFRS Systematik) Steigerung des Shareholder Value Erschließung weiterer Geschäftsbereiche nach Verabschiedung der neuen Gesetzgebung für Luxemburger Pfandbriefe Die Geschäftsleitung dankt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren tatkräftigen Einsatz im abgelaufenen Halbjahr und den Geschäftspartnern für die angenehme und jederzeit von Vertrauen getragene Zusammenarbeit. Seit dem Bilanzstichtag 30. Juni 2008 sind keine Ereignisse mit wesentlicher Bedeutung für das Eigenkapital, die finanzielle Position oder die Ergebnisse der Bank eingetreten. Luxemburg, den 20. August 2008 Die Geschäftsleitung14 03 // Bilanz zum 30. Juni 2008 Bilanz zum 30. Juni 2008 (ungeprüft) Aktiva (in ) Kassenbestand, Guthaben bei Zentralnotenbanken und Postscheckämtern Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei der Zentralnotenbank zugelassen sind Forderungen an Kreditinstitute darunter: Kommunalkredite oder von öffentlichen Stellen garantierte Kredite Andere Forderungen davon: Täglich fällig Forderungen an Kunden darunter: Kommunalkredite oder von öffentlichen Stellen garantierte Kredite Andere Forderungen Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere Öffentliche Emittenten Andere Emittenten Eigene Schuldverschreibungen Sachanlagen Sonstige Vermögenswerte Rechnungsabgrenzungsposten Gesamt Aktiva15 < 12//13 > Passiva (in ) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten darunter: Begebene öffentliche Namenspfandbriefe* Andere Verbindlichkeiten davon: Täglich fällig Mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist Verbindlichkeiten gegenüber Kunden darunter: Begebene öffentliche Namenspfandbriefe* Andere Verbindlichkeiten davon: Mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist Verbriefte Verbindlichkeiten darunter: Begebene Hypothekenpfandbriefe** Begebene öffentliche Pfandbriefe* Sonstige Schuldverschreibungen Sonstige Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungsposten Rückstellungen Steuerrückstellungen Sammelwertberichtigungen /2.6 Andere Rückstellungen Nachrangige Verbindlichkeiten (Nachrangkapital) Gezeichnetes Kapital Ausgabeagio Gesetzliche Rücklage Andere Rücklagen Ergebnisvortrag Ergebnis der Periode Gesamt Passiva * lettres de gage publiques, ** lettres de gage hypothécaires Außerbilanzielle Verpflichtungen (in ) Eventualverbindlichkeiten Gesamt außerbilanzielle Verpflichtungen16 04 // Gewinn- und Verlustrechnung Gewinn- und Verlustrechnung (ungeprüft) (in ) Zinserträge und ähnliche Erträge Zinsaufwendungen und ähnliche Aufwendungen Zinsüberschuss Provisionserträge 0 0 Provisionsaufwendungen Ergebnis aus Finanzgeschäften Sonstige betriebliche Erträge Allgemeine Verwaltungsaufwendungen davon: Personalaufwand Andere Verwaltungsaufwendungen Ergebnis vor Wertberichtigungen, Steuern, usw Sonstige betriebliche Aufwendungen Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Abschreibungen und Erträge aus Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen und Zuführungen zu Rückstellungen für Eventualverbindlichkeiten und Kreditrisiken Abschreibungen und Erträge aus Auflösung von Wertberichtigungen, auf Wertpapiere die als Finanzanlagen gehalten werden Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Steuern Steuern auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit nach Steuern Sonstige Steuern, die nicht unter obigen Posten enthalten Ergebnis der Periode17 05 // Zusammensetzung Pfandbrief-Emissionen < 14//15 > Zusammensetzung Pfandbrief-Emissionen (ungeprüft) Hypothekenpfandbriefe** (in ) Deckungsrechnung Forderungen an Kreditinstitute Hypothekendarlehen 0 0 Forderungen an Kunden Hypothekendarlehen 0 0 Gedeckte Hypothekenpfandbriefe** Derivate Produkte 0 0 Gesamt Ordentliche Deckung Andere Forderungen an Kreditinstitute 0 0 Schuldverschreibungen gemäss Art. 42 (3) OGAW-Gesetz 0 0 Bargeld 0 0 Gesamt Ersatzdeckung 0 0 Barwertrechnung Summe der Barwerte des Deckungsstocks Summe der Barwerte der im Umlauf befindlichen Pfandbriefe Gesamt Barwertige Überdeckung Öffentliche Pfandbriefe* (in ) Deckungsrechnung Forderungen an Kreditinstitute Kommunalkredite oder von öffentlichen Stellen garantierte Kredite Forderungen an Kunden Kommunalkredite oder von öffentlichen Stellen garantierte Kredite Schuldverschreibungen, Öffentlichen Emittenten Gedeckte öffentliche Pfandbriefe* Derivate Produkte Gesamt Ordentliche Deckung Andere Forderungen an Kreditinstitute Schuldverschreibungen gemäss Art. 42 (3) OGAW-Gesetz 0 0 Bargeld 0 0 Gesamt Ersatzdeckung Barwertrechnung Summe der Barwerte des Deckungsstocks Summe der Barwerte der im Umlauf befindlichen Pfandbriefe Gesamt Barwertige Überdeckung * lettres de gage publiques, ** lettres de gage hypothécaires18 06 // Erläuterungen zum Abschluss Erläuterungen zum Abschluss Erläuterung 1 // Allgemein 1.1 Rechtliche Grundlagen Erste Europäische Pfandbrief- und Kommunalkreditbank Aktiengesellschaft in Luxemburg ( die Bank oder EEPK ) wurde am 16. Februar 1999 als Aktiengesellschaft luxemburgischen Rechts in Luxemburg gegründet. Die Aktionäre der Bank sind Commerzbank AG, Frankfurt am Main (75%) Bauer S.A. pour le Développement du Crédit Communal et Hypothécaire Européen, Glarus (Schweiz) (25%) Der Jahresabschluss der Bank wird in den konsolidierten Abschluss der Commerzbank AG einbezogen. Die Commerzbank AG veröffentlichte eine Patronatserklärung, in der sie versicherte, dass alle Tochtergesellschaften, die zur Gruppe gehören, in der Lage sind, ihren vertraglichen Verpflichtungen nachzukommen ausgenommen im Falle politischer Risiken 1.2 Zweck der Bank Der Zweck der Gesellschaft besteht unter anderem in der Kreditgewährung an öffentliche Körperschaften im Bereich der OECD, die durch die Ausgabe von öffentlichen Pfandbriefen ( lettres de gage publiques ) in Übereinstimmung mit den besonderen Regelungen für Hypothekenbanken vom 21. November 1997, die im Gesetz vom 5. April 1993, in seiner jeweils gültigen Fassung, enthalten sind, refinanziert werden können. 1.3 Jahresabschluss Die Bank erstellt den Halbjahresbericht in EURO ( ), der Währung des Gesellschaftskapitals. Das Geschäftsjahr der Bank stimmt mit dem Kalenderjahr überein. Erläuterung 2 // Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bank erstellt ihren Halbjahresbericht in Übereinstimmung mit den im Großherzogtum Luxemburg gültigen Gesetzen, unter Anwendung des Anschaffungskostenprinzips und auf der Grundlage der im Bankensektor des Großherzogtums Luxemburg allgemein anerkannten Bilanzierungsrichtlinien. Unter Beachtung dieser Vorgaben werden die folgenden wesentlichen Bilanzierungsund Bewertungsmethoden angewandt: 2.1 Zeitpunkt der Verbuchung von Geschäften in der Bilanz Aktiva und Passiva werden in der Bilanz zu dem Zeitpunkt ihrer tatsächlichen Übertragung ausgewiesen. 2.2 Fremdwährungen Die Bank verwendet ein Multidevisenbuchhaltungssystem, das alle Geschäfte in ihrer(n) Originalwährung(en) am Tag des Abschlusses des Geschäfts erfasst. Erträge und Aufwendungen in Fremdwährungen werden täglich zu den jeweiligen Umrechnungskursen in EURO umgerechnet. Aktiva und Passiva in Fremdwährung werden mit dem offiziellen Kurs der Europäischen Zentralbank zum Bilanzstichtag in EURO umgerechnet. Sowohl realisierte als auch nicht realisierte Gewinne und Verluste aus der Bewertung werden in der Gewinn- und Verlustrechnung des laufenden Jahres erfasst. Am Stichtag werden alle noch offenen Termingeschäfte zu dem am Bilanzstichtag für die jeweilige Restlaufzeit geltenden Terminkurs in EURO umgerechnet. Gewinne und Verluste aus noch offenen Termingeschäften, die mit Kassageschäften verbunden sind, sowie aus abgesicherten Kassageschäften werden am Fälligkeitsdatum in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Folglich beeinflussen diese noch nicht fälligen Gewinne und Verluste nicht das Ergebnis des Berichtsjahres.19 < 16//17 > Ungedeckte Terminpositionen werden einzeln auf der Grundlage des am Bilanzstichtag anwendbaren Devisenterminkurses bewertet. Nicht realisierte Gewinne aus der Bewertung werden nicht als Ertrag ausgewiesen, wohingegen für alle nicht realisierten Verluste aus der Bewertung Rückstellungen gebildet werden. 2.3 Derivative Finanzinstrumente Die Verpflichtungen der Bank aus derivativen Finanzinstrumenten wie Zinsswapgeschäfte, Forward Rate Agreements, Financial Futures und Optionen werden zum Zeitpunkt des Geschäftsabschlusses in den außerbilanziellen Verpflichtungen erfasst. Am Jahresende werden, sofern erforderlich, Rückstellungen für einzelne nicht realisierte Verluste gebildet, die sich aus der Bewertung der Verpflichtungen der Bank zum aktuellen Marktwert ergeben. Die Bank hat ein Makro-Hedge-Portfolio definiert, das alle festverzinslichen Wertpapiere (ausgenommen jene, die der Anlage des Eigenkapitals dienen und den Wertpapieren des Mikro-Hedges) sowie Schuldscheindarlehen, begebene öffentliche Pfandbriefe sowie Asset Swaps und Liability Swaps umfasst. Alle Positionen des Makro-Hedge-Portfolios werden in der Basiswährung ausgedrückt und sind annähernd fristenkongruent. Die Bank bewertet das Makro-Hedge-Portfolio auf täglicher Grundlage. Wenn die nicht realisierten Verluste, die sich aus der Bewertung ergeben, die nicht realisierten Gewinne übersteigen, wird eine Rückstellung gebildet. 2.4 Einzelwertberichtigungen im Hinblick auf zweifelhafte und uneinbringliche Forderungen Die Bank bildet in dem Umfang, in dem sie es für erforderlich hält, besondere Rückstellungen für zweifelhafte und uneinbringliche Forderungen und für potenzielle Länderrisiken. Eventuelle Wertberichtigungen werden von den Vermögenswerten abgesetzt, auf die sie sich beziehen. 2.5 Forderungen Forderungen werden grundsätzlich zu ihren Nominalwerten ausgewiesen. Die aufgelaufenen, nicht fälligen Zinsen werden in die Position Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite der Bilanz einbezogen. Auf Forderungen, die zur Bildung von Bewertungseinheiten mit derivativen Produkten verbunden sind ( Mikro-Hedges ) und die die aufsichtsrechtlichen Bedingungen erfüllen, werden Wertberichtigungen nur im Falle einer Bonitätsverschlechterung des Emittenten vorgenommen. Forderungen des Makro-Hedge-Portfolios werden wie in Erläuterung 2.3 beschrieben bewertet. Alle anderen festverzinslichen Forderungen, einschließlich variabel verzinslicher Wertpapiere, werden nach dem Niederstwertprinzip bewertet. Für Forderungen, die mit Agio bzw. Disagio erworben wurden, wird die Differenz zwischen den Anschaffungskosten und dem bei Fälligkeit zahlbaren Betrag über die Laufzeit der Forderung verteilt in der Gewinn- und Verlustrechnung abgegrenzt. 2.6 Sammelwertberichtigung für Kreditrisiken In Übereinstimmung mit den Luxemburger Steuervorschriften sieht die Bank im Rahmen ihrer Geschäftspolitik auch die Bildung einer Sammelwertberichtigung für risikobehaftete Aktiva und außerbilanzielle Positionen gemäß den Vorschriften der Bankenaufsicht vor. Ziel dieser Sammelwertberichtigung ist die Abdeckung von latenten Risiken. Entsprechend der Verfügung des Directeur des Contributions vom 16. Dezember 1997 wird diese Rückstellung vor Steuern gebildet und darf 1,25% der risikogewichteten Aktiva der Bank nicht überschreiten. Die Sammelwertberichtigung für Kreditrisiken ist im Verhältnis zur Gewichtung der Positionen, auf deren Grundlage sie berechnet wird, folgendermaßen aufzugliedern: der erste Teil entspricht der Wertberichtigung und wird von Aktivposten abgezogen, die Risiken beinhalten, und der zweite Teil stellt eine Rückstellung für das Kreditrisiko im Zusammenhang mit außerbilanziellen Posten, dem Währungsrisiko sowie dem Marktrisiko dar und wird unter den Verbind-20 06 // Erläuterungen zum Abschluss lichkeiten unter Rückstellungen: Andere Rückstellungen ausgewiesen. 2.7 Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere Die Bank hat ihren Wertpapierbestand in zwei Kategorien unterteilt, deren wesentliche Merkmale sich wie folgt kennzeichnen lassen: einen Anlagebestand, der dazu bestimmt ist, grundsätzlich bis zur Endfälligkeit im Bestand gehalten zu werden, insbesondere als Deckung für ausgegebene Pfandbriefe ( lettres de gage publiques ); und einen Liquiditätsbestand, insbesondere Eigenemissionen der Bank, mit der Absicht der Marktpflege und eines kurzfristigen Wiederverkaufs. Die festverzinslichen Wertpapiere werden wie folgt bewertet: Ein Teil der Wertpapiere des Anlagebestands der Bank kann bis maximal zur Höhe des Eigenkapitals zu Anschaffungskosten bewertet werden. Abschreibungszeitraum Kraftfahrzeuge 3 Jahre Büroausstattung 5 Jahre Computersystem, etc. 5 Jahre Software 5 Jahre Mobiliar 5 Jahre Umbau gemieteter Büroflächen 10 Jahre Anschaffungen mit einem Anschaffungswert von unter 867,63 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. 2.9 Steuern Steuern werden periodengerecht ermittelt auf der Grundlage der Gewinn- und Verlustrechnung für das Jahr Prüfungsvermerk Dieser Halbjahresbericht wurde weder durch den Abschlussprüfer geprüft noch ist eine prüferische Durchsicht durch den Abschlussprüfer erfolgt. Auf Wertpapiere, die zur Bildung von Bewertungseinheiten mit derivativen Produkten verbunden sind ( Mikro-Hedges ) und die die aufsichtsrechtlichen Bedingungen erfüllen, werden Wertberichtigungen nur im Falle einer Bonitätsverschlechterung des Emittenten vorgenommen. Wertpapiere des Makro-Hedge-Portfolios werden wie in Erläuterung 2.3 beschrieben bewertet. Alle anderen festverzinslichen Wertpapiere werden nach dem Niederstwertprinzip bewertet. Die Differenz zwischen dem Anschaffungswert und dem Rückzahlungsbetrag zum Fälligkeitstermin wird zeitanteilig in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. 2.8 Sachanlagen Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Sachanlagen mit begrenzter wirtschaftlicher Nutzungsdauer werden linear über ihre betriebsgewöhnliche wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Mehr anzeigen
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 Art. 80
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