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Timestamp: 2019-04-22 18:48:16+00:00

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BAG > 2005 > BAG, 20.04.2005 - 7 ABR 47/04 - Antragsbefugnis eines Betriebsratsmitgliedes bei...
Beschl. v. 20.04.2005, Az.: 7 ABR 47/04
Betriebsrat: Soll der Personalrat wachsen, dürfen die alten bleiben
Sind sowohl der Betriebsrat für ein Unternehmen (hier mit 3.000 Angestellten) als auch die Anzahl der freizustellenden Betriebsratsmitglieder ordnungsgemäß gewählt worden, so müssen die Arbeitnehmervertreter nicht zunächst abberufen werden, wenn die Anzahl der freizustellenden Mitglieder später erhöht werden soll. Allerdings müssen sich dann in einer neuen Wahl die zuvor bereits gewählten Freizustellenden der Entscheidung nochmals stellen.
Antragsbefugnis eines Betriebsratsmitgliedes bei der Anfechtung der Wahl der freizustellenden Betriebsratsmitglieder; Wirksamkeit einer Wahl der freizustellenden Betriebsratsmitglieder; Anfechtung der Wahl der freizustellenden Betriebsratsmitglieder in entsprechender Anwendung innerhalb von zwei Wochen nach Abschluss der Wahl durch ein einzelnes oder mehrere Betriebsratsmitglieder ; Notwendigkeit der Neuwahl aller freizustellenden Betriebsratsmitglieder bei der Erhöhung der Anzahl der freizustellenden Betriebsratsmitglieder während der laufenden Amtszeit des Betriebsrats ; Auswirkungen eines Erfolgens der ursprünglichen Freistellungswahl nach den Grundsätzen der Verhältniswahl; Wahl der freizustellenden Betriebsratsmitglieder ; Möglichkeit einer Abberufung aller freigestellter Betriebsratsmitglieder aus der Freistellung durch den Betriebsrat; Verwirklichung einer zusätzlichen Freistellung im Wege des Nachrückens eines Ersatzmitglieds ; Neuwahl eines zusätzlichen freizustellenden Betriebsratsmitglieds
Referenz: JurionRS 2005, 19839
Aktenzeichen: 7 ABR 47/04
LAG Düsseldorf - 05.08.2004 - AZ: 15 TaBV 34/04
§ 38 Abs. 2 S. 8 BetrVG
§ 27 Abs. 1 S. 5 BetrVG
§ 25 Abs. 2 S. 1 BetrVG
BAGE 114, 236 - 242
ArbRB 2005, 328-329 (Volltext mit amtl. LS u. Anm.)
BAGReport 2005, 336-338
DB 2005, XIV Heft 33 (amtl. Leitsatz)
DStR 2005, XIV Heft 38 (amtl. Leitsatz)
EBE/BAG 2005, 140-142
EzA-SD 17/2005, 9
FA 2005, 319-320 (red. u. amtl. Leitsatz)
NZA 2005, 1013-1015 (Volltext mit amtl. LS)
ZBVR online 2006, 8-11 (Volltext mit amtl. LS)
Die Rechtsbeschwerde der Antragsteller gegen den Beschluss des Landesarbeitsgerichts Düsseldorf vom 5. August 2004 - 15 TaBV 34/04 - wird zurückgewiesen.
Die Beteiligten streiten über die Wirksamkeit der am 9. Mai 2003 erfolgten Wahl freizustellender Betriebsratsmitglieder.
Die Rechtsbeschwerde ist nicht begründet. Die Vorinstanzen haben den Antrag im Ergebnis zu Recht zurückgewiesen. Das Landesarbeitsgericht hat zutreffend angenommen, dass alle Antragsteller antragsbefugt sind. Der Antrag ist jedoch unbegründet, da die Wahl der freizustellenden Betriebsratsmitglieder vom 9. Mai 2003 ordnungsgemäß erfolgt ist.
Die Wahl der freizustellenden Betriebsratsmitglieder kann in entsprechender Anwendung von § 19 BetrVG innerhalb von zwei Wochen nach Abschluss der Wahl durch ein einzelnes oder mehrere Betriebsratsmitglieder angefochten werden (st. Rspr., vgl. etwa BAG 15. Januar 1992 - 7 ABR 24/91 - BAGE 69, 228 = AP BetrVG 1972 § 26 Nr. 10 = EzA BetrVG 1972 § 19 Nr. 37; 11. März 1992 - 7 ABR 50/91 - BAGE 70, 53 [BAG 11.03.1992 - 7 ABR 50/91] = AP BetrVG 1972 § 38 Nr. 11 = EzA BetrVG 1972 § 38 Nr. 12, zu B II 1 der Gründe) . Zur Anfechtung betriebsratsinterner Wahlen ist jedes einzelne Betriebsratsmitglied berechtigt (BAG 13. November 1991 - 7 ABR 8/91 - BAGE 69, 41 = AP BetrVG 1972 § 26 Nr. 9 = EzA BetrVG 1972 § 26 Nr. 5, zu B 1 der Gründe; 13. November 1991 - 7 ABR 18/91 - BAGE 69, 49 [BAG 13.11.1991 - 7 ABR 8/91] = AP BetrVG 1972 § 27 Nr. 3 = EzA BetrVG 1972 § 27 Nr. 7, zu B II 2 b der Gründe; 15. Januar 1992 - 7 ABR 24/91 - aaO, zu B II 2 der Gründe; 28. Oktober 1992 - 7 ABR 2/92 - BAGE 71, 286 [BAG 28.10.1992 - 7 ABR 2/92] = AP BetrVG 1972 § 38 Nr. 16 = EzA BetrVG 1972 § 38 Nr. 14, zu B I der Gründe) . Dabei kommt es entgegen der Auffassung des Betriebsrats und der Arbeitgeberin nicht darauf an, ob das anfechtende Betriebsratsmitglied durch den Ausgang der Wahl persönlich betroffen ist (BAG 28. Oktober 1992 - 7 ABR 2/92 - aaO) , etwa dadurch, dass es zur Wahl stand und nicht gewählt wurde. In einem Wahlanfechtungsverfahren ergibt sich die Antragsbefugnis unmittelbar aus der Anfechtungsberechtigung. Daneben ist kein gesondertes Rechtsschutzinteresse erforderlich.
Hiernach ist der Antrag sämtlicher Antragsteller zulässig. Die Antragsteller sind als Betriebsratsmitglieder ohne weiteres antragsbefugt. Die zweiwöchige Anfechtungsfrist wurde eingehalten. Die Wahl der freizustellenden Betriebsratsmitglieder fand am 9. Mai 2003 statt. Der Wahlanfechtungsantrag ging am 15. Mai 2003 beim Arbeitsgericht ein.
Der Antrag ist nicht begründet. Die Wahl der freizustellenden Betriebsratsmitglieder vom 9. Mai 2003 ist wirksam. Entgegen der Auffassung der Antragsteller war die vorherige Abberufung der bis dahin freigestellten Betriebsratsmitglieder nach § 38 Abs. 2 Satz 8 iVm. § 27 Abs. 1 Satz 5 BetrVG nicht erforderlich. Auf Grund der Bewilligung einer zusätzlichen Freistellung durch die Arbeitgeberin musste eine Neuwahl aller Freizustellenden erfolgen, da die bisher freigestellten Betriebsratsmitglieder nach den Grundsätzen der Verhältniswahl gewählt worden waren. Es bedurfte daher keiner Entscheidung, ob die vorherige Abberufung der am 4. April 2002 Gewählten auch deshalb entbehrlich war, weil alle freizustellenden Betriebsratsmitglieder nach den Grundsätzen der Verhältniswahl neu gewählt wurden. Ebenso konnte offen bleiben, ob die Wahl vom 4. April 2002 nichtig war und die Gewählten deshalb die Rechtsstellung freigestellter Betriebsratsmitglieder nicht erlangt hatten.
Nach § 38 Abs. 2 BetrVG werden die freizustellenden Betriebsratsmitglieder nach Beratung mit dem Arbeitgeber vom Betriebsrat aus seiner Mitte in geheimer Wahl und nach den Grundsätzen der Verhältniswahl gewählt. Wird nur ein Wahlvorschlag gemacht, erfolgt die Wahl nach den Grundsätzen der Mehrheitswahl. Das Gesetz enthält keine ausdrückliche Regelung über die Dauer der Freistellung. Diese erfolgt daher in der Regel für die gesamte Amtszeit des Betriebsrats (BAG 25. April 2001 - 7 ABR 26/00 - BAGE 97, 340 [BAG 25.04.2001 - 7 ABR 26/00] = AP BetrVG 1972 § 25 Nr. 8 = EzA BetrVG 1972 § 38 Nr. 18, zu B I 2 a der Gründe) . Der Betriebsrat kann jedoch ein freigestelltes Betriebsratsmitglied jederzeit von dieser Funktion abberufen und durch ein anderes Betriebsratsmitglied ersetzen. Ist die Wahl nach den Grundsätzen der Verhältniswahl durchgeführt worden, erfolgt die Abberufung nach § 38 Abs. 2 Satz 8, § 27 Abs. 1 Satz 5 BetrVG durch Beschluss des Betriebsrats, der in geheimer Abstimmung gefasst wird und einer Mehrheit von drei Vierteln der Stimmen der Mitglieder des Betriebsrats bedarf. Der Betriebsrat kann auch alle freigestellten Betriebsratsmitglieder aus der Freistellung abberufen und eine Neuwahl sämtlicher freizustellenden Betriebsratsmitglieder durchführen. Für den Streitfall kann offen bleiben, ob die Abberufung der bisher Freigestellten mit der in § 38 Abs. 2 Satz 8, § 27 Abs. 1 Satz 5 BetrVG bestimmten qualifizierten Mehrheit dann nicht erforderlich ist, wenn alle freizustellenden Betriebsratsmitglieder nach den Grundsätzen der Verhältniswahl neu gewählt werden (so BAG 29. April 1992 - 7 ABR 74/91 - BAGE 70, 178 = AP BetrVG 1972 § 38 Nr. 15 = EzA BetrVG 1972 § 38 Nr. 13; aA BAG 13. November 1991 - 7 ABR 18/91 - BAGE 69, 49 [BAG 13.11.1991 - 7 ABR 8/91] = AP BetrVG 1972 § 27 Nr. 3 = EzA BetrVG 1972 § 27 Nr. 7). Denn einer vorherigen Abberufung der freigestellten Betriebsratsmitglieder nach § 38 Abs. 2 Satz 8, § 27 Abs. 1 Satz 5 BetrVG bedarf es nicht, wenn die Anzahl der freizustellenden Betriebsratsmitglieder während der Amtszeit des Betriebsrats erhöht wird. Dies erfordert ohnehin eine Neuwahl aller freizustellenden Betriebsratsmitglieder, wenn die Freistellungswahl nach den Grundsätzen der Verhältniswahl durchgeführt wurde. Das zusätzlich freizustellende Betriebsratsmitglied kann weder in analoger Anwendung von § 25 Abs. 2 Satz 1 BetrVG aus dem Kreis vorhandener Ersatzmitglieder in die Freistellung nachrücken, noch ist eine isolierte Neuwahl des zusätzlich freizustellenden Betriebsratsmitglieds nach den Grundsätzen der Mehrheitswahl zulässig.
Eine zusätzliche Freistellung kann nicht im Wege des Nachrückens eines Ersatzmitglieds verwirklicht werden. Bei Ausscheiden eines freigestellten Betriebsratsmitglieds kann zwar in entsprechender Anwendung von § 25 Abs. 2 Satz 1 BetrVG ein Ersatzmitglied in die Freistellung nachrücken. Dies kommt im Falle der Erhöhung der Anzahl freizustellender Betriebsratsmitglieder für ein zusätzlich freizustellendes Betriebsratsmitglied jedoch nicht in Betracht.
Die Vorschrift des § 25 BetrVG regelt ausschließlich das Nachrücken von Ersatzmitgliedern in den Betriebsrat bei Ausscheiden oder zeitweiliger Verhinderung von Betriebsratsmitgliedern. Die analoge Anwendung der Vorschrift auf das Nachrücken von Ersatzmitgliedern in die Rechtsstellung eines freigestellten Betriebsratsmitglieds setzt daher voraus, dass ein freigestelltes Betriebsratsmitglied aus der Freistellung ausscheidet oder an deren Wahrnehmung zeitweilig verhindert ist. In diesem Fall ist das ersatzweise freizustellende Betriebsratsmitglied in entsprechender Anwendung von § 25 Abs. 2 Satz 1 BetrVG derjenigen Vorschlagsliste zu entnehmen, der das zu ersetzende Betriebsratsmitglied angehörte (BAG 14. November 2001 - 7 ABR 31/00 - AP BetrVG 1972 § 38 Nr. 24 = EzA BetrVG 1972 § 38 Nr. 19, zu B 2 der Gründe; 25. April 2001 - 7 ABR 26/00 - BAGE 97, 340 [BAG 25.04.2001 - 7 ABR 26/00] = AP BetrVG 1972 § 25 Nr. 8 = EzA BetrVG 1972 § 38 Nr. 18, zu B I 2 der Gründe) . Diese Voraussetzungen sind bei der zusätzlichen Freistellung eines weiteren Betriebsratsmitglieds nicht erfüllt. Das zusätzlich freizustellende Betriebsratsmitglied ist bislang noch nicht gewählt worden und kann daher auch nicht in entsprechender Anwendung von § 25 Abs. 2 Satz 1 BetrVG ersetzt werden. Es ist vielmehr neu zu wählen (vgl. zur Erweiterung der Mitgliederzahl eines betriebsratsinternen Ausschusses: BAG 16. März 2005 - 7 ABR 43/04 - zur Veröffentlichung vorgesehen , zu B II 3 der Gründe; aA DKK-Wedde BetrVG 9. Aufl. § 38 Rn. 59; GK-BetrVG/Wiese/Weber 7. Aufl. § 38 Rn. 74).
Das zusätzlich freizustellende Betriebsratsmitglied kann auch nicht nach den Grundsätzen der Mehrheitswahl nachgewählt werden, wenn die ursprüngliche Freistellungswahl nach den Grundsätzen der Verhältniswahl gemäß § 38 Abs. 2 Satz 8, § 27 Abs. 1 Satz 3 BetrVG durchgeführt wurde. Dadurch würde der mit der Verhältniswahl bezweckte Minderheitenschutz unterlaufen. Der erkennende Senat hat zwar für den Fall des Ausscheidens eines freigestellten Betriebsratsmitglieds, das nach den Grundsätzen der Verhältniswahl gewählt wurde, entschieden, dass das ersatzweise freizustellende Betriebsratsmitglied im Wege der Mehrheitswahl nachgewählt werden kann, wenn die Vorschlagsliste, der das ausgeschiedene Mitglied angehört hatte, erschöpft ist (BAG 14. November 2001 - 7 ABR 31/00 - AP BetrVG 1972 § 38 Nr. 24 = EzA BetrVG 1972 § 38 Nr. 19, zu B 2 der Gründe; 25. April 2001 - 7 ABR 26/00 - BAGE 97, 340 [BAG 25.04.2001 - 7 ABR 26/00] = AP BetrVG 1972 § 25 Nr. 8 = EzA BetrVG 1972 § 38 Nr. 18, zu B I 2 der Gründe; 28. Oktober 1992 - 7 ABR 2/92 - BAGE 71, 286 [BAG 28.10.1992 - 7 ABR 2/92] = AP BetrVG 1972 § 38 Nr. 16 = EzA BetrVG 1972 § 38 Nr. 14) . Dem stehen Gründe des Minderheitenschutzes nicht entgegen, weil der Minderheitenschutz in diesem Fall grundsätzlich nicht weiter reicht als der ursprüngliche Wahlvorschlag (BAG 25. April 2001 - 7 ABR 26/00 - aaO, zu B I 2 c cc der Gründe) . Das gilt aber nicht für die Neuwahl eines zusätzlich freizustellenden Betriebsratsmitglieds. Auf dessen Wahl haben sich die ursprünglichen Wahlvorschläge nicht bezogen. Diese wurden für die Wahl einer bestimmten Anzahl freizustellender Betriebsratsmitglieder aufgestellt. Da die Zusammensetzung einer Wahlvorschlagsliste uU entscheidend von der Anzahl der zu Wählenden abhängt, wird bei der späteren Erweiterung der Anzahl freizustellender Betriebsratsmitglieder dem ursprünglichen Wahlvorschlag die Grundlage entzogen. Das gebietet es, bei der Erhöhung der Anzahl von Freistellungen - anders als beim Ausscheiden eines einzelnen freigestellten Betriebsratsmitglieds aus dieser Funktion - alle freizustellenden Betriebsratsmitglieder nach den Grundsätzen der Verhältniswahl neu zu wählen (so für die Erhöhung der Anzahl der Mitglieder eines betriebsratsinternen Ausschusses: BAG 16. März 2005 - 7 ABR 43/04 - zVv., zu B II 3 der Gründe) . Für den Fall des Ausscheidens eines Betriebsratsmitglieds aus der Freistellung können die im Betriebsrat vertretenen Koalitionen durch entsprechende Gestaltung der ursprünglichen Vorschlagslisten dafür Sorge tragen, dass in ausreichendem Umfang Ersatzmitglieder vorhanden sind, die in die Freistellung nachrücken können, um dadurch Nachwahlen zu vermeiden. Diese Möglichkeit besteht für den Fall einer zusätzlichen Freistellung nicht, weil diese nicht im Wege des Nachrückens von Ersatzmitgliedern verwirklicht werden kann.
Hiernach war im Streitfall wegen der zusätzlichen Freistellung eines weiteren Betriebsratsmitglieds eine Neuwahl aller freizustellenden Betriebsratsmitglieder erforderlich. Einer vorherigen Abberufung der auf Grund der Wahl vom 4. April 2002 freigestellten Betriebsratsmitglieder nach § 38 Abs. 2 Satz 8, § 27 Abs. 1 Satz 5 BetrVG bedurfte es nicht. Die isolierte Nachwahl des zusätzlich freizustellenden Betriebsratsmitglieds kam nicht in Betracht, weil die bisher freigestellten Betriebsratsmitglieder am 4. April 2002 nach den Grundsätzen der Verhältniswahl gewählt worden waren.
Auf die Frage, ob eine Abberufung der auf Grund der Wahl vom 4. April 2002 Freigestellten auch deshalb nicht erforderlich war, weil diese Wahl nichtig war und die Gewählten deshalb die Rechtsstellung freigestellter Betriebsratsmitglieder nicht erlangt hatten, kam es daher nicht an.
BAG, 20.04.2005 - 7 ABR 14/...
BAG, 19.04.2005 - 3 AZR 469...

References: § 38

§ 27

§ 25
 § 19
 § 26
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