Source: http://himmelfilm.at/pages/agbs/
Timestamp: 2019-04-18 18:30:59+00:00

Document:
AGB - Himmelfilm.at
von DI Pawel Gruszkiewicz
Schwindgasse 7/6, A 1040 Wien (hiernach kurz „Fotograf“ genannt)
1.1.1.	Vertragspartner sind der Auftraggeber und der Fotograf.
1.1.2.	Der Fotograf wird den erteilten Auftrag sorgfältig persönlich ausführen. Er kann den Auftrag auch – zur Gänze oder zum Teil – durch Dritte (Labors etc.) ausführen lassen.
1.2.	Angaben und Annahmen
1.2.1.	Die Angaben des Fotografen auf der Preisliste, den Angeboten, Anzeigen, Werbeunterlagen und im Internet sind stets freibleibend und befristet, längsten jedoch bis zum 90. Tag nach dem Ausstellungsdatum. Der Fotograf behält sich das Recht vor, jederzeit Änderungen an den darin enthaltenen Angaben vorzunehmen.
1.2.2.	Bestellungen des Auftraggebers gelten lediglich als Angebot zum Vertragsabschluss. Der Fotograf behält sich das Recht vor, ein Angebot binnen zehn (10) Werktagen ab Zugang anzunehmen und hierüber allenfalls eine Bestellbestätigung per E-Mail zu verschicken.
1.3.	Anwendung
1.3.1.	Der Fotograf schließt Verträge mit Auftraggebern ausschließlich zu diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (hiernach kurz „AGB“ genannt) ab. Spätestens mit der Auftragserteilung anerkennt der Auftraggeber deren Anwendbarkeit.
1.3.2.	Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gehen allfälligen Geschäftsbedingungen des Auftraggebers vor.
2.1.	Zuordnung
2.1.1.	Alle Urheber- und Leistungsschutzrechte des Lichtbildherstellers (§§ 1, 2 Abs 2, 73ff UrhG) stehen ausschließlich dem Fotografen zu. Dies gilt ebenso für Ton- und Videoaufnahmen.
2.1.2.	Im Nachfolgenden werden Lichtbilder oder Bildaufnahmen geregelt, so gelten diese Regelungen sinngemäß auch für Ton- und Videoaufnahmen.
2.2.	Nutzungsbewilligungen
2.2.1.	Nutzungsbewilligungen (Veröffentlichungsrechte etc.) gelten nur bei ausdrücklicher Vereinbarung als erteilt. Der Auftraggeber erwirbt in diesem Fall eine einfache (nicht exklusive und nicht ausschließende), nicht übertragbare (abtretbare) Nutzungsbewilligung für den ausdrücklich vereinbarten Verwendungszweck und innerhalb der vereinbarten Grenzen (Auflageziffer, zeitliche und örtliche Beschränkungen etc.).
2.2.2.	Im Zweifel ist der in der Auftragsbestätigung beziehungsweise Rechnung angeführte Nutzungsumfang maßgebend. Jedenfalls erwirbt der Auftraggeber nur so viele Rechte, wie es dem offen gelegten Zweck des Auftrages entspricht.
2.2.3.	Mangels anderer Vereinbarung gilt die Nutzungsbewilligung nur für eine einmalige Veröffentlichung (in einer Auflage), nur für das ausdrücklich bezeichnete Medium des Auftraggebers und nicht für Werbezwecke als erteilt.
2.2.4.	Der § 75 UrhG enthält eine Sondervorschrift für die Vervielfältigung von Lichtbildnissen von Personen, die Anwendbarkeit derselben wird ausgeschlossen. Anstelle dessen gilt für die Vervielfältigung ausschließlich die allgemeine Vorschrift des § 42 UrhG.
2.3.	Herstellerbezeichnung
2.3.1.	Der Auftraggeber ist bei jeder Nutzung (Vervielfältigung, Verbreitung, Sendung etc.) verpflichtet, die Herstellerbezeichnung (Namensnennung) bzw. den Copyrightvermerk im Sinn des WURA (Welturheberrechtsabkommen) deutlich und gut lesbar (sichtbar), insbesondere nicht gestürzt und in Normallettern, unmittelbar beim Lichtbild und diesem eindeutig zuordenbar anzubringen wie folgt: Foto: © Himmelfilm.at; Ort und, sofern veröffentlicht, Jahreszahl der ersten Veröffentlichung.
2.3.2.	Dies gilt auch dann, wenn das Lichtbild nicht mit einer Herstellerbezeichnung versehen ist. Jedenfalls gilt diese Bestimmung als Anbringung der Herstellerbezeichnung im Sinn des § 74 Abs 3 UrhG. Ist das Lichtbild auf der Vorderseite (im Bild) signiert, ersetzt die Veröffentlichung dieser Signatur nicht den vorstehend beschriebenen Herstellervermerk.
2.4.	Veränderungen
2.4.1.	Jede Veränderung des Lichtbilds bedarf der schriftlichen Zustimmung des Fotografen.
2.4.2.	Dies gilt nur dann nicht, wenn die Änderungen nach dem, dem Fotografen bekannten Vertragszweck erforderlich sind.
2.5.	Zeitpunkt der Erteilung der Nutzungsbewilligung
2.5.1.	Die Nutzungsbewilligung gilt erst im Fall vollständiger Bezahlung des vereinbarten Aufnahme- und Verwendungshonorars und nur dann als erteilt, wenn eine ordnungsgemäße Herstellerbezeichnung/Namensnennung (Punkt 2.3. oben) erfolgt.
2.6.	Veröffentlichung
2.6.1.	Im Fall einer Veröffentlichung sind dem Fotografen zwei kostenlose Belegexemplare zuzusenden. 2.6.2.	Bei kostspieligen Produkten (bspw. Kunstbücher) reduziert sich die Zahl der Belegexemplare auf ein Stück.
3.	Eigentum am Filmmaterial – Archivierung
3.1.	Eigentum
3.1.1.	Das Eigentumsrecht am belichteten Filmmaterial (Negative, Diapositive etc.) steht ausschließlich dem Fotografen zu.
3.1.2.	Dieser überlässt dem Auftraggeber gegen vereinbarte und angemessene Honorierung die für die vereinbarte Nutzung erforderlichen Aufsichtsbilder ins Eigentum.
3.1.3.	Diapositive (Negative nur im Fall schriftlicher Vereinbarung) werden dem Auftraggeber nur leihweise gegen Rückstellung nach Gebrauch auf Gefahr und Kosten des Auftraggebers zur Verfügung gestellt, sofern nicht schriftlich etwas anderes vereinbart ist. Ist dies der Fall, gilt die Nutzungsbewilligung gleichfalls nur im Umfang des Punktes 2. als erteilt.
3.2.	Herstellerbezeichnung
3.2.1.	Der Fotograf ist berechtigt, die Lichtbilder in jeder ihm geeignet erscheinenden Weise (auch auf der Vorderseite) mit seiner Herstellerbezeichnung zu versehen.
3.2.2.	Der Auftraggeber ist verpflichtet, für die Integrität der Herstellerbezeichnung zu sorgen, und zwar insbesondere bei erlaubter Weitergabe an Dritte (Drucker etc.). Erforderlichenfalls ist die Herstellerbezeichnung anzubringen bzw. zu erneuern. Dies gilt insbesondere auch für alle bei der Herstellung erstellten Vervielfältigungsmittel (Lithos, Platten etc.).
3.3.	Archivierung
3.3.1.	Der Fotograf wird die Aufnahme ohne Rechtspflicht archivieren.
3.3.2.	Im Fall des Verlusts oder der Beschädigung stehen dem Auftraggeber keinerlei Ansprüche gegen Fotografen zu. Für eine allfällige neuerliche Aushändigung darf der Fotograf einen angemessenen Verwaltungsaufwand in Rechnung stellen (siehe hierzu Preisliste).
4.1.	Zustimmung
4.1.1.	Für die Einholung einer allenfalls erforderlichen Zustimmung abgebildeter Gegenstände (z.B. Werke der Bildenden Kunst, Muster und Modelle, Marken, Fotovorlagen etc.) oder Personen (z.B. Modelle) hat der Auftraggeber zu sorgen.
4.1.2.	Er hält den Fotografen diesbezüglich schad- und klaglos, insbesondere hinsichtlich etwaiger Ansprüche nach §§ 78 UhrG, 1041 ABGB.
4.1.3.	Der Fotograf garantiert die Zustimmung von Berechtigten (Urheber, abgebildete Personen etc.), insbesondere von Modellen, nur im Fall ausdrücklicher schriftlicher Zusage für die vertraglichen Verwendungszwecke.
5.1.	Umfang der Haftung
5.1.1.	Im Fall des Verlusts oder der Beschädigung von über Auftrag hergestellten Aufnahmen (Sachschäden an Diapositiven, Negativmaterial) haftet der Fotograf – aus welchem Rechtstitel immer – nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
5.1.2.	Die Haftung ist auf eigenes Verschulden und dasjenige seiner Bediensteten beschränkt. Für Dritte (Labors etc.) haftet der Fotograf nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit bei der Auswahl (Auswahlverschulden, siehe hierzu § 1315 ABGB).
5.1.3.	Jede Haftung des Fotografen für Sachschäden ist auf die Materialkosten und die kostenlose Wiederholung der Aufnahmen (sofern und soweit dies möglich ist) beschränkt.
5.1.4.	Weitere Ansprüche stehen dem Auftraggeber nicht zu; der Fotograf haftet insbesondere nicht für allfällige Reise- und Aufenthaltsspesen sowie für Drittkosten (Modelle, Assistenten, Visagisten und sonstiges Aufnahmepersonal) oder für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden und Folgeschäden.
5.1.5.	Punkt 5.1. gilt entsprechend für den Fall des Verlusts oder der Beschädigung übergebener Vorlagen (Filme, Layouts, Display-Stücke, sonstige Vorlagen etc.) und übergebene Produkte und Requisiten. Wertvollere Gegenstände sind vom Auftraggeber zu versichern.
6.1.	Auftragsdurchführung
6.1.1.	Sofern der Auftraggeber und der Fotograf keine separate schriftliche Vereinbarung über die Durchführung des Auftrages treffen, ist der Fotograf hinsichtlich der Art der Durchführung völlig frei. Dies gilt insbesondere für die Bildauffassung, die Auswahl der Fotomodelle, des Aufnahmeorts und der angewendeten optisch-technischen (fotografischen) Mittel. Abweichungen von früheren Lieferungen stellen als solche keinen Mangel dar.
6.1.2.	Für Mängel, die auf unrichtige oder ungenaue Anweisungen des Auftraggebers zurückzuführen sind, haftet der Fotograf nicht (siehe hierzu § 1168a ABGB).
6.1.3.	Der Auftraggeber trägt das Risiko für alle Umstände, welche nicht in der Person des Fotografen liegen, wie Wetterlage bei Außenaufnahmen, rechtzeitige Bereitstellung von Produkten und Requisiten, Ausfall von Modellen, Reisebehinderungen etc.
6.1.4.	Alle Sendungen zwischen Fotograf und Auftraggeber reisen auf Kosten und Gefahr des Auftraggebers.
6.2.	Gewährleistung
6.2.1.	Beanstandungen der Aufnahmen haben längstens binnen acht (8) Werktagen ab Lieferung schriftlich und unter Vorlage aller Unterlagen zu erfolgen. Nach Ablauf dieser Frist gilt die Leistung als auftragsgemäß erbracht. Die Gewährleistungsfrist beträgt drei Monate.
6.2.2.	Im Fall der Mangelhaftigkeit steht dem Auftraggeber nur ein Verbesserungsanspruch durch den Fotografen zu. Ist eine Verbesserung unmöglich oder wird sie vom Fotografen abgelehnt, steht dem Auftraggeber ein Preisminderungsanspruch zu. Für unerhebliche Mängel wird nicht gehaftet. Farbdifferenzen bei Nachbestellungen gelten nicht als erheblicher Mangel, Punkt 5.1. gilt entsprechend.
6.2.3.	Fixgeschäfte liegen nur bei ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarung vor. Im Fall allfälliger Lieferverzögerungen gilt Punkt 5.1. entsprechend.
6.2.4.	Die Honorar- und Lizenzgebührenansprüche stehen unabhängig davon zu, ob das Materialurheber- und/oder leistungsschutzrechtlich (noch) geschützt ist.
7.1.	Höhe
7.1.1.	Mangels ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarung steht dem Fotografen ein Werklohn (Honorar) nach der beigeschlossenen, gültigen Preisliste oder ansonsten ein angemessenes Honorar zu.
7.1.2.	Das Honorar steht auch für Layout- oder Präsentationsaufnahmen sowie dann zu, wenn eine Verwertung unterbleibt oder von der Entscheidung durch Dritte abhängt. Auf das Aufnahmehonorar werden in diesem Fall keine Preisreduktionen gewährt.
7.1.3.	Das Honorar versteht sich zuzüglich Umsatzsteuer in ihrer jeweiligen gesetzlichen Höhe.
7.2.	Nebenkosten
7.2.1.	Alle Material- und sonstigen Kosten (Requisiten, Produkte, Modelle, Reisekosten, Aufenthaltsspesen, Visagisten etc.), auch wenn deren Beschaffung durch den Fotografen erfolgt, sind vom Auftraggeber gesondert zu tragen.
7.2.2.	Im Zuge der Durchführung der Arbeiten vom Auftraggeber gewünschte Änderungen und Sonderwünsche gehen zur Gänze zu seinen Lasten.
7.2.3.	Konzeptionelle Leistungen (Beratung, Layout, sonstige grafische Leistungen etc.) sind im Aufnahmehonorar nicht enthalten. Dasselbe gilt für einen überdurchschnittlichen organisatorischen Aufwand oder einen solchen Besprechungsaufwand.
7.3.	Storno
7.3.1.	Nimmt der Auftraggeber von der Durchführung des erteilten Auftrags aus welchen Gründen immer Abstand, steht dem Fotografen mangels anderer Vereinbarung die Hälfte des Honorars zuzüglich aller tatsächlich angefallenen Nebenkosten zu.
7.3.2.	Im Fall unbedingt erforderlicher Terminänderungen (z.B. aus Gründen der Wetterlage) sind ein dem vergeblich erbrachten bzw. reservierten Zeitaufwand entsprechendes Honorar und alle Nebenkosten zu bezahlen.
8.1.	Grundlage
8.1.1.	Sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart ist, steht dem Fotografen im Fall der Erteilung einer Nutzungsbewilligung ein Veröffentlichungshonorar in vereinbarter oder angemessener Höhe gesondert zu.
8.1.2.	Das Veröffentlichungshonorar versteht sich zuzüglich Umsatzsteuer in ihrer jeweiligen gesetzlichen Höhe.
8.2.	Verletzung
8.2.1.	Unbeschadet aller gesetzlichen Ansprüche nach den §§ 81 ff und 91 ff UrhG gilt im Fall der Verletzung der Urheber- und/oder Leistungsschutzrechte an den vertragsgegenständlichen Aufnahmen Folgendes: (a)	Die Ansprüche nach § 87 UrhG stehen unabhängig von einem Verschulden zu. (b)	Im Fall der Verletzung des Rechts auf Herstellerbezeichnung steht als immaterieller Schaden (§ 87 Abs 2 UrhG) vorbehaltlich eines hinzukommenden Vermögensschadens (§ 87 Abs 1 UrhG) zumindest ein Betrag in der Höhe des angemessenen Entgelts (§ 86 UrhG) zu. (c)	Der Auskunftsanspruch nach § 87a Abs 1 UrhG gilt auch für den Beseitigungsanspruch.
9.1.	Vorabzahlung
9.1.1.	Mangels anderer ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarung ist bei Auftragserteilung eine Akontozahlung in der Höhe von 50 % des voraussichtlichen Rechnungsvolumens zu leisten.
9.2.	Rechnungslegung und Restzahlung
9.2.1.	Sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart ist, so ist das Resthonorar nach Rechnungslegung sofort bar zur Zahlung fällig. Sofern ein Zahlungsziel vereinbart wird, sind die gelegten Rechnungen längstens binnen vierzehn (14) Tagen ab Rechnungslegung zur Zahlung fällig. Die Rechnungen sind ohne jeden Abzug und spesenfrei zahlbar.
9.2.2.	Im Fall der Übersendung (Postanweisung, Bank- oder Postsparkassenüberweisung etc.) gilt die Zahlung erst mit Verständigung des Fotografen vom Zahlungseingang als erfolgt. Verweigert der Auftraggeber die Annahme wegen mangelhafter Erfüllung oder macht er Gewährleistungsansprüche geltend, ist das Honorar gleichwohl zur Zahlung fällig.
9.2.3.	Bei Aufträgen, die mehrere Einheiten umfassen, ist der Fotograf berechtigt, nach Lieferung jeder Einzelleistung Rechnung zu legen.
9.2.4.	Im Fall des Verzugs gelten – unbeschadet übersteigender Schadenersatzsansprüche – Zinsen und Zinseszinsen in der Höhe von 6 % über der jeweiligen Bankrate ab dem Fälligkeitstag als vereinbart. Für Zwecke der Zinsenberechnung ist für das jeweilige Kalenderjahr die am 2. Jänner des entsprechenden Jahres festgesetzte Bankrate für das gesamte Kalenderjahr maßgebend.
9.2.5.	Soweit gelieferte Bilder ins Eigentum des Auftraggebers übergehen, geschieht dies erst mit vollständiger Bezahlung des Aufnahmehonorars samt Nebenkosten.
10.	Drohnenflüge
10.1.1.	Seit 2014 wird der Luftraum für Unbemannte Luftfahrzeuge (hiernach kurz als „ULFZ“ genannt) von der Austro Control GmbH (hiernach kurz „AC“ genannt) überwacht. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.austrocontrol.at.
10.1.2.	Der Fotograf bietet auch Foto, Film- und Audioaufzeichnungen im Rahmen von Drohnenflügen an, er hält hierzu folgende Lizenzen der AC: Austrocontrol Genehmigungsvermerk gem §24f LFG Nr. 2850/2016
10.1.3.	Angebote zu diesen Drohnenflügen werden auf der Basis der Leistungsdaten der betreffenden Drohne in Meereshöhe bei Normalatmosphäre erstellt.
10.1.4.	Der Auftraggeber nimmt zur Kenntnis, dass die Leistungsdaten der Drohne sowohl von der Höhe über NN, als auch von der am Tag der Flugdurchführung herrschenden Temperatur- und Witterungsbedingungen abhängig sind. Die im Angebot und in der Auftragsbestätigung genannten Flugzeiten sind daher lediglich Richtwerte.
10.1.5.	Die Liefer- bzw. Einsatzfrist beginnt mit dem in der Auftragsbestätigung enthaltenen Datum. Bei, durch den Auftraggeber gewünschten Änderungen, bestimmt sich der Beginn der Liefer- und Einsatzzeit nach dem Datum der schriftlichen Änderungsbestätigung.
10.2.	Sondergenehmigungen
10.2.1.	Der Fotograf behält sich das Recht vor, die Flugroute, -Höhe und -Orte für die Durchführung des Auftrages festzulegen. Hierzu wird empfohlen, vorab Adressen und Geländeangaben zu übermitteln oder einen kostenpflichtigen Ortsaugenschein durch den Fotografen zu bestellen (siehe angeschlossene Preisliste).
10.2.2.	Flüge über bestimmte Regionen, wie besiedelte Gebiete (wie bspw. einer Stadt) oder in unmittelbarer Nähe von Flughäfen, müssen von der AC gesondert genehmigt und beim nächstgelegenen Tower angemeldet werden.
10.2.3.	Für die Erteilung einer derartigen Genehmigung, übernimmt der Fotograf keine Haftung. Sofern der Auftraggeber den Fotografen mit der Einholung einer derartigen Genehmigung beauftragt, trägt der Auftraggeber eine entsprechende Bearbeitungsgebühr (siehe hierzu Preisliste).
10.2.4.	Sämtliche Kosten für Gebühren, Abgaben oder Steuern, welche für die Einholung der erwähnten Sondergenehmigung der AC anfallen, werden ausschließlich vom Auftraggeber getragen (siehe hierzu Preisliste).
10.3.	Aufstiegs- und Drehgenehmigung
10.3.1.	Sowohl bei Start, als auch Landung von und auf fremden Grundstücken ist eine Aufstiegsgenehmigung sowie eine Drehgenehmigung des jeweiligen Eigentümers beziehungsweise unter Umständen des Besitzers erforderlich.
10.3.2.	Diese sind bereits vorab vom Auftraggeber selbstständig einzuholen.
10.4.	Sicherheit
10.4.1.	Um einen sicheren und reibungslosen Flug sowie Dreh der Drohne gewährleisten zu können, ist auf öffentlich zugänglichen Flächen (wie beispielsweise Straßen, Gehsteigen, Fußgängerzonen und Parkplätze, etc.) ein professioneller Absperrdienst beziehungsweise eine zuständige öffentliche Verwaltungsbehörde hinzuziehen, welche/r die zu überfliegenden Grundstücke, Start- und Landeflächen abriegelt.
10.4.2.	Der Fotograf behält sich darüber hinaus das Recht vor, fremden Personen den Zutritt zum Drehort zu verwehren.
10.4.3.	Während der Dreharbeiten ist den (Sicherheits-)Anweisungen seitens des Fotografen unbedingt Folge zu leisten.
10.5.	Betriebs- Sicht- und Nachtflugzeiten
10.5.1.	Vor Auftragserteilung müssen die Sichtflugzeiten kontrolliert, vom Auftraggeber zur Kenntnis genommen und bei den Dreharbeiten des Fotografen eingehalten werden. Nähere Informationen finden Sie im Flugzeitendokument der AC, das Sie jederzeit bei uns anfordern können.
10.5.2.	Die von der Austro Control GmbH vorgeschriebenen Betriebszeiten lauten wie folgt: (a)	Montag bis Freitag, jeweils von 08:00 bis 18:00, (b)	Samstag von 08:00 bis 14:00, (c)	Sonn- und gesetzliche Feiertage sind von den regulären Betriebszeiten ausgenommen, per Sonderbewilligung der AC wäre auch dies möglich.
10.5.3.	Nachtflüge außerhalb der definierten Sichtflug- und Betriebszeiten müssen gesondert bei der AC angesucht und bewilligt werden.
10.6.	Einzelflugzeiten
10.6.1.	Als Flüge werden die Akkuladungen, unabhängig von der Anzahl der Starts und Landungen, bezeichnet. Die Flugzeit pro Akkumulator beträgt je nach Setup zwischen 10 und 25 Minuten. Die Anzahl der maximal möglichen Flüge bzw. Akkuladungen entnehmen Sie unserer Preisliste.
10.6.2.	Die Einzelflugzeiten können auf Grund der gewählten Traglast (Kamera, Filter, Funkstrecke), örtlichen Gegebenheiten, Jahreszeit und Witterung variieren.
10.7.	Abbruch
10.7.1.	Der Auftraggeber informiert den Fotografen am Tag vor der Anreise über das Wetter und die Witterungsbedingungen vor Ort.
10.7.2.	Im Fall von Regen, Schnee, Nebel, Sturm (Drohnenflüge sind bis Windstärken von max. 50 km/h durchführbar), Gewitter, Hagel, großer Kälte beziehungsweise Hitze, obliegt dem Fotografen die Entscheidung über die Durchführung eines Drohnenfluges.
10.7.3.	Der Fotograf erklärt sich damit einverstanden, im Falle eines witterungsbedingten Abbruches die Dreharbeiten an einem späteren Zeitpunkt wieder aufzunehmen. Die Bestimmung des sicheren Durchführungszeitpunktes obliegt dem Fotografen. In solchen Fällen sind die bereits durchgeführten Drehzeiten zu 100 %, die witterungsbedingten Stehzeiten mit 50 % abzugelten.
10.7.4.	Kommt es zum schlechtwetterbedingten Abbruch während sich der Fotograf auf der Anfahrt befindet, sind die Kosten für diese An- und Rückfahrt jedenfalls vom Auftraggeber zu erstatten (siehe hierzu Preisliste).
10.7.5.	Kommt es zu Schäden am Equipment (z.B. Drohne, Gimbal oder Antriebsakkus) durch Eigenverschulden oder höhere Gewalt (bspw. unkontrollierbare, plötzliche Wettereinflüsse), obliegt die weitere Vorgehensweise dem Fotografen.
10.8.	Haftungsausschluss
10.8.1.	Die Haftung des Fotografen für durch die Drohne verursachte Sachschäden ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit eingeschränkt. Der Höhe nach wird diese Haftung jedenfalls mit der Höhe des Entgeltes für den Auftrag beschränkt.
10.8.2.	Die Haftung des Fotografen für durch die Drohne verursachte Personenschäden wird der Höhe nach mit der Höhe des Entgeltes für den Auftrag beschränkt.
11.1.	Umfang
11.1.1.	Folgende persönliche Daten des Auftraggebers können vom Fotografen im Rahmen der elektronischen Datenverarbeitung verarbeitet, gespeichert und -im Rahmen der Bestimmungen des Datenschutzgesetzes- übermittelt und genutzt werden: (a)	Name, (b)	Anschrift, (c)	E Mailadresse, (d)	Fax- und Telefonnummer, (e)	Geburtsdatum, (f)	Kundennummer, (g)	gemietete Gerätschaften, Daten der Übernahme und Rückstellung sowie an diesen Dingen entstandene Schäden, (h)	offenen Forderungen.
11.1.2.	Name, Anschrift und Anmietungsdaten werden bei begründeten behördlichen Anfragen an die jeweilige Behörde, bei behaupteter Verletzung der Rechte Dritter (z.B. bei Besitzstörung) an diesen Dritten übermittelt.
12.1.	Erfüllungsort und Gerichtsstand
12.1.1.	Erfüllungsort ist Wien.
12.1.2.	Als ausschließlicher Gerichtsstand gilt die Zuständigkeit des in Wien sachlich zuständigen Gerichts (Bezirksgericht Innere Stadt Wien beziehungsweise Landesgericht für Zivilrechtssachen, Bezirksgericht für Handelssachen Wien beziehungsweise Handelsgericht Wien) als vereinbart (§ 104 JN).
12.2.	Anwendbare Bestimmungen
12.2.1.	Auf das Vertragsverhältnis zwischen Auftraggeber und Fotograf ist ausschließlich österreichisches Recht unter Ausschluss seiner Verweisungsnormen anwendbar.
12.2.2.	Die Anwendbarkeit des UN Kaufrechts ist ausgeschlossen.
12.2.3.	Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten insoweit nicht, als zwingende Bestimmungen des KSchG entgegenstehen. Teilnichtigkeit einzelner Bestimmungen (des Vertrags) berührt nicht die Gültigkeit der übrigen Vertragsbestimmungen.
12.2.4.	Diese AGB gelten für vom Fotografen auftragsgemäß hergestellte Filmwerke oder Laufbilder sinngemäß, und zwar unabhängig von dem angewendeten Verfahren und der angewendeten Technik (Schmalfilm, Video, DAT etc.).
12.2.5.	Schad- und Klagsloshaltungen umfassen auch die Kosten außergerichtlicher Rechtsverteidigung.
12.2.6.	Abweichende Vereinbarungen können rechtswirksam nur schriftlich getroffen werden.
12.3.	Aufrechnung und Haftungsform
12.3.1.	Die Aufrechnung gegenüber Forderungen des Fotografen ist nur mit unbestrittenen, rechtskräftig festgestellten Forderungen oder Forderungen des Auftraggebers, die im unmittelbaren rechtlichen Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis stehen, zulässig.
12.3.2.	Mehrere Auftraggeber haften für Forderungen des Fotografen aus diesem Vertragsverhältnis zur ungeteilten Hand (d.h.: jeder haftet bis zur vollen Höhe der Forderung).

References: § 75
 § 42
 § 74
 § 1315
 § 1168
 § 87
 § 87
 §24