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Timestamp: 2019-01-22 14:24:23+00:00

Document:
Gesetze-Rechtsprechung Schleswig-Holstein RixTeichNatSchGV SH | Landesnorm Schleswig-Holstein | Gesamtausgabe | Landesverordnung über das Naturschutzgebiet "Rixdorfer Teich und Umgebung" vom 29. März 1974 | gültig ab: 01.01.2003
Landesverordnung über das Naturschutzgebiet "Rixdorfer Teich...
juris-Abkürzung: RixTeichNatSchGV SH
Ausfertigungsdatum: 29.03.1974
Fundstelle: GVOBl. 1974, 131
Gliederungs-Nr: 791-4-5
über das Naturschutzgebiet "Rixdorfer Teich und Umgebung"
Landesverordnung über das Naturschutzgebiet "Rixdorfer Teich und Umgebung" vom 29. März 1974 01.01.2003
Aufgrund der §§ 14 und 57 Abs. 2 in Verbindung mit § 75 Abs. 3 des Landschaftspflegegesetzes vom 16. April 1973 (GVOBl. Schl.-H. S. 122) wird verordnet:
(1) Der in der Gemarkung Rixdorf im Kreis Plön gelegene Rixdorfer Teich mit dem südlich anschließenden Fischteich, der Oberwisch-Teich, der Rummelteich und der Neueteich werden mit einem Teil ihrer Umgebung zum Naturschutzgebiet erklärt.
(2) Das Naturschutzgebiet "Rixdorfer Teich und Umgebung" wird unter Nr. 84 in das beim Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume als oberster Landschaftspflegebehörde geführte Verzeichnis der Naturschutzgebiete eingetragen.
(1) Das Naturschutzgebiet ist rund 112 ha groß und umfaßt in der Gemarkung Rixdorf, Kreis Plön,
in der Flur 2 das Flurstück 11 (Oberwisch-Teich),
in der Flur 4 die Flurstücke 9 (Rummelteich) und 10 (Neueteich),
in der Flur 6 die Flurstücke 4 (Kleine Heinholz-Fischteich) 5 (Krankenkoppel), 7 tlw. (Kesselsbek-Fischteich) und 8 (Oculationsgehege) und
in der Flur 7 das Flurstück 2 (Rixdorfer Teich).
(2) Die Grenzen des Naturschutzgebietes sind in einer topographischen Karte 1:25.000 und einer Katasterkarte 1:2.000 rot umrandet eingetragen. Sie sind beim Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume als oberster Landschaftspflegebehörde in Kiel, bei dem Landrat des Kreises Plön als unterer Landschaftspflegebehörde in Plön, bei dem Amt Plön-Land in Plön und bei der Gemeinde Lebrade in Lebrade niedergelegt und können dort während der Dienststunden eingesehen werden.
Das Naturschutzgebiet dient der Erhaltung einer für die bedrohten Sumpf- und Wasservogelbestände unentbehrlichen Lebensstätte. In ihm ist die Natur in ihrer Ganzheit zu erhalten.
Bodenvertiefungen auszufüllen oder die Bodengestalt oder die Wasserflächen auf andere Weise zu verändern oder zu beschädigen,
sonstige Eingriffe nach § 7 des Landschaftspflegegesetzes vorzunehmen,
zu zelten; dem Zelten nach dieser Verordnung steht das ein oder zweimalige Übernachten in einem Zelt gleich,
die Wasserflächen mit Booten aller Art zu befahren und
die bisher übliche Nutzung und übliche Maßnahmen im Rahmen einer ordnungsmäßigen Bewirtschaftung land- und forstwirtschaftlicher Grundstücke,
die ordnungsmäßige Ausübung der Fischerei, insbesondere der Karpfenteichwirtschaft,
entgegen § 4 Nr. 3 Bodenvertiefungen ausfüllt oder die Bodengestalt oder die Wasserflächen auf andere Weise verändert oder beschädigt,
entgegen § 4 Nr. 7 bauliche Anlagen, Wege oder Einfriedigungen errichtet, Leitungen frei verlegt oder Lager oder Plätze jeder Art einrichtet, B. entgegen § 4 Nr. 8 sonstige Eingriffe nach § 7 des Landschaftspflegegesetzes in dem Naturschutzgebiet vornimmt,
entgegen § 4 Nr. 10 Feuer macht,
entgegen § 4 Nr. 11 die Wasserflächen mit Booten aller Art befährt oder
entgegen § 4 Nr. 12 badet.

References: § 75
 § 7
 § 4
 § 4
 § 4
 § 7
 § 4
 § 4
 § 4