Source: http://www.gav-service.ch/Contract.aspx?stellaNumber=100001&versionName=6
Timestamp: 2017-09-20 19:53:01+00:00

Document:
Landesmantelvertrag für das schweizerische Bauhauptgewerbe (LMV) - GAV-Service.ch
Landesmantelvertrag für das schweizerische Bauhauptgewerbe (LMV)
71'200 (2014), 71'000 (2012 – 80'000 inkl. Temporärangestellte), 80'000 (2007)
ca. 5'000 (2014 und 2012)
Gilt für die ganze Schweiz, ausgenommen Zimmereibetriebe der Kantone FR, GR, VD, VS, NE, GE, JU und des Berner Juras
Gilt für in- und ausländische in der Schweiz tätige Betriebe, bzw. Betriebsteile, Subunternehmer und selbständige Akkordanten, die Arbeitnehmer beschäftigen, wenn deren Haupttätigkeit, d.h. ihr Gepräge, im Bereich des Bauhauptgewerbes liegt.
Das Gepräge Bauhauptgewerbe liegt insbesondere vor, wenn eine oder mehrere der nachstehenden Tätigkeiten durch den Betrieb oder den Betriebsteil hauptsächlich, d.h. überwiegend ausgeführt werden:
a) Hochbau, Tiefbau (einschließlich Spezialtiefbau), Untertagbau und Straßenbau (einschließlich Belagseinbau);
b) Aushub, Abbruch, Deponie- und Recyclingbetriebe; ausgenommen sind stationäre Recyclinganlagen ausserhalb der Baustelle und das in ihnen beschäftigte Personal;
c) Steinhauer- und Steinbruchgewerbe sowie Pflästereibetriebe;
d) Marmor- und Granitgewerbe;
e) Gerüst-, Fassadenbau- und Fassaden-Isolationsbetriebe, ausgenommen Betriebe, die in der Gebäudehülle tätig sind. Der Begriff Gebäudehülle schliesst ein: geneigte Dächer, Unterdächer, Flachdächer und Fassadenbekleidungen (mit dazugehörendem Unterbau und Wärmedämmung);
f) Abdichtungs- und Isolationsbetriebe für Arbeiten an der Gebäudehülle im weiteren Sinn und analoge Arbeiten im Tief- und Untertagbau;
g) Betoninjektions- und Betonsanierungsbetriebe, Betonbohr- und Betonschneideunternehmen;
h) Betriebe, die Asphaltierungen ausführen und Unterlagsböden erstellen;
i) Gartenbaufirmen, soweit ihr Gepräge im Bauhauptgewerbe liegen, d.h. sie mehrheitlich Arbeiten im Sinne des vorliegenden betrieblichen Geltungsbereichs, wie Bauarbeiten, Planierungen, Maurerarbeiten usw., ausführen;
k) Transporte von und zu Baustellen. Ausgenommen sind Anlieferungen von industriell hergestellten Baumaterialien (z.B. Backsteine, Betonwaren, Armierungseisen, Transportbeton und Strassenbeläge etc.)
Gilt für alle Arbeitnehmenden der unterstellten Betriebe.
- Poliere und Werkmeister
- das leitende Personal
- das technische und administratives Personal
- das Kantinen- und Reinigungspersonal untersteht diesem Vertrag, soweit es nicht den AVE-GAV für das Gastgewerbe und das Reinigungspersonal untersteht.
Das Gepräge Bauhauptgewerbe liegt vor, wenn eine oder mehrere der nachstehenden Tätigkeiten durch den Betrieb oder den Betriebsteil hauptsächlich, d. h. überwiegend ausgeführt werden:
b. Aushub, Abbruch, Deponie- und Recyclingbetriebe; ausgenommen sind stationäre Recyclinganlagen ausserhalb der Baustelle und das in ihnen beschäftigte Personal;
Der LMV 2016 tritt am 1. Januar 2016 in Kraft und gilt bis zum 31. Dezember 2018. Bis zum 25. Juni 2017 verhandeln die Vertragsparteien über weitere Anpassungen des LMV gemäss Kapitel III der vorliegenden Vereinbarung. Jede Vertragspartei kann dann den LMV unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten einmalig und vorzeitig auf den 30. September 2017 mit Wirkung für alle Parteien kündigen.
Schweizerische Paritätische Vollzugskommission Bauhauptgewerbe SVK
www.svk-bau.ch
Basislöhne ab 1.1.2014 (per 1.2.2014 allgemeinverbindlich erklärt)
Monat Stunde Monat Stunde Monat Stunde Monat Stunde Monat Stunde
ROT CHF 6'337.-- CHF 36.-- CHF 5'633.-- CHF 32.-- CHF 5'424.-- CHF 30.80 CHF 5'112.-- CHF 29.05 CHF 4'548.-- CHF 25.85
BLAU CHF 6'080.-- CHF 34.55 CHF 5'553.-- CHF 31.55 CHF 5'348.-- CHF 30.40 CHF 4'978.-- CHF 28.30 CHF 4'477.-- CHF 25.45
GRÜN CHF 5'822.-- CHF 33.10 CHF 5'478.-- CHF 31.15 CHF 5'273.-- CHF 29.95 CHF 4'843.-- CHF 27.50 CHF 4'413.-- CHF 25.05
Lohnklassen: V = Vorarbeiter; Q = Gelernte Baufacharbeiter; A = Baufacharbeiter: B = Arbeiter mit Fachkenntnissen; C = Arbeiter ohne Fachkenntnisse
Basislöhne im:
- Untertagbau: Zonen-Basislohn Rot
- Grund- und Spezialtiefbau: Zonen-Basislohn Blau
- Betontrenngewerbe*:
Basislöhne im Betontrenngewerbe ab 1.1.2014 (per 1.2.2014 allgemeinverbindlich erklärt)
ROT CHF 6'337.-- CHF 37.45 CHF 5'633.-- CHF 33.30 CHF 5'424.-- CHF 32.05 CHF 5'112.-- CHF 30.20 CHF 4'548.-- CHF 26.90
BLAU CHF 6'080.-- CHF 35.95 CHF 5'553.-- CHF 32.85 CHF 5'348.-- CHF 31.60 CHF 4'978.-- CHF 29.45 CHF 4'477.-- CHF 26.45
-Zusatzvereinbarung Untertagbauten:
-Zusatzvereinbarung Grund- und Spezialtiefbau:
Ergänzung des LMV; im Zweifelsfall geht diese Vereinbarung dem LMV vor.
Basislöhne Kanton Genf:
- Kranführer (mit abgeschlossener Kranführerausbildung oder entsprechendem Abschluss): Lohnklasse Q
Basislöhne 2016:
Die Basislöhne gemäss Art. 41 LMV, Anhang 9, Art. 6 Abs. 2 Anhang 13, Art. 4 Abs. 4 Anhang 17 und Art. 1 Ziff. 3 Anhang 18, Stand 31.12.2015 bleiben für das Jahr 2016 unverändert
Artikel 41, 51, 52, 57 und 58; Anhänge 12, 13 und 17; Vereinbarung LMV 2016 (Löhne 2016-2018)
Lohnklasse C:
Bauarbeiter ohne Fachkenntnisse
Lohnklasse B:
Bauarbeiter mit Fachkenntnissen ohne bauberuflichen Berufsausweis, der vom Arbeitgeber aufgrund guter Qualifikation von der Lohnklasse C in die Lohnklasse B befördert wurde. Bei einem Stellenwechsel in einen anderen Baubetrieb behalten die Arbeitnehmenden die Lohnklasseneinteilung B.
Lohnklasse A:
Bau-Facharbeiter, Absolvent der zweijährigen Ausbildung als Baupraktiker EBA / Strassenbaupraktiker EBA,
Bau-Facharbeiter ohne Berufsausweis, jedoch:
1. mit einem von der SVK anerkannten Kursausweis oder 2. vom Arbeitgeber ausdrücklich als Bau-Facharbeiter anerkannt. Bei einem Stellenwechsel in einen anderen Baubetrieb behalten die Arbeitnehmenden die Lohnklasseneinteilung A oder 3. mit einem von der SVK als nicht zur Lohnklasseneinteilung Q anerkannten ausländischen Fähigkeitszeugnis.
Lohnklasse Q:
Bau-Facharbeiter, wie Maurer, Verkehrswegbauer (Strassenbauer) usw., mit einem von der SVK anerkannten Berufsausweis (Eidg. Fähigkeitszeugnis oder gleichwertiger ausländischer Fähigkeitsausweis) und mindestens dreijähriger Tätigkeit auf Baustellen (Berufslehrzeit gilt als Tätigkeit).
Lohnklasse V:
Bau-Facharbeiter, der eine von der SVK anerkannte Vorarbeiterschule mit Erfolg absolviert hat oder vom Arbeitgeber als Vorarbeiter ernannt wird.
Artikel 42; Anhang 15
2014 (per 1.2.2014 allgemeinverbindlich erklärt):
- Generelle Anpassung: 0.4% (Anspruch auf eine Lohnanpassung haben grundsätzlich alle dem LMV unterstellten Arbeitnehmer, deren Arbeitsverhältnis im Jahr 2013 mind. 6 Monate in einem dem LMV unterstellten Baubetrieb gedauert hat (inkl. saisonal Beschäftige und Kurzaufenthalter))
Lohnanpassungen 2017 und 2018:
Bei den Verhandlungen über die Lohnanpassungen für die Jahre 2017 und 2018 werden je 0.5% aus der Erhöhung der Arbeitgeberbeiträge im GAV FAR angerechnet.
Jährliche Verhandlungen zwischen den Vertragsparteien im 3. Quartal, über Zonen-Basislöhne und Effektivlöhne.
Die Parteien dieser Vereinbarung verpflichten sich, in der 2. Hälfte des Jahres 2016 Verhandlungen über folgende Punkte aufzunehmen: Siehe Kapitel III der Vereinbarung LMV 2016 (Löhne 2016-2018).
Artikel 51; Vereinbarung LMV 2016 (Löhne 2016-2018)
Wöchentliche Arbeitszeit >48 Stunden: Zuschlag von 25%
Pro Monat dürfen max. 20 im laufenden Monat erarbeitete Überstunden auf neue Rechnung vorgetragen werden, sofern und soweit der Gesamtsaldo 100 Stunden nicht übersteigt. Alle weiteren im laufenden Monat erarbeiteten Überstunden sind ebenfalls am Ende des Folgemonats zum Grundlohn zu entschädigen.
Der Arbeitgeber ist berechtigt, vom Arbeitnehmenden den ganzen oder teilweisen Ausgleich des bestehenden Überstundensaldos durch Freizeit gleicher Dauer zu verlangen.
Der Überstundensaldo ist bis Ende März jeden Jahres vollständig abzubauen. Falls nicht möglich, ist der verbleibende Saldo Ende März mit einem Zuschlag von 25% zu entschädigen.
Artikel 27, 55, 56, 59; Anhang 17: Artikel 6
Tägliche Entschädigung im Kt. GE (Fahrtkosten und Mittagessen) CHF 24.--
Massgebliche Anzahl Jahres-Totalstunden: 2'112 h/Jahr
Die wöchentliche Arbeitszeit wird durch den Betrieb in einem bis spätestens Ende Jahr für das Folgejahr erstellten Arbeitskalender festgelegt
Rahmen der täglichen und wöchentlichen Arbeitszeit: min. 37,5h (5x7,5h), max. 45h (5x9h). Detaillierte Bestimmungen betr. Abänderungen.
Ab zurückgelegtem 50. Altersjahr 6 Wochen(= 30 Arbeitstage)
Anspruch auf Entschädigung für den Lohnausfall für min. 8 Feiertage pro Jahr, sofern diese auf einen Werktag fallen; konkrete entschädigungsberechtigte Feiertage gemäss den lokalen GAV
Ausnahme 'Grund-/Spezialtiefbau': pauschale Feiertagsentschädigung von 3%
Max. 5 Arbeitstage pro Jahr für berufliche Weiterbildung im Betrieb (unbezahlt).
- Leistungen: 90% des Lohns während 720 Tagen innerhalb von 900 aufeinanderfolgenden Tagen
- Karenztage: max. ein Karenztag
- Prämien: Kollektivtaggeld-Versicherung: Prämienanteil des/der Arbeitnehmenden 50%
- Leistungen: Der Arbeitgeber übernimmt die Lohnzahlung von 80% für die SUVA-Karenztage.
- Prämien: Nichtberufsunfallversicherung: Der/die Arbeitnehmende trägt die Prämien.
Artikel 64 und 65.2
Dienst bis 4 Wochen:
Für alle 100% des Lohnes
Dienst ab 5. Woche, Rekrutenschule, Durchdiener ab 22. Woche:
Ledige ohne Unterstützungspflicht 50% des Lohnes
Verheiratete oder Ledige mit Unterstützungspflicht 80% des Lohnes
Frühpensionierung ab 60. Altersjahr, geregelt in einem speziellen GAV (betr. den Flexiblen Altersrücktritt FAR oder kantonale Lösungen (bspw. RETABAT im Wallis); Daten ebenfalls im GAV-Service)
Vollzugskosten- und Aus-/Weiterbildungskosten (Parifonds):
Betrag (der UVG-pflichtigen Lohnsumme)
Beitrag der Arbeitnehmenden 0.55%
Beitrag des Arbeitgebers, im Allgemeinen 0.4%
Beitrag der Arbeitgeber mit einer Tätigkeit in der Schweiz bis 90 Tagen pro Jahr 0.3% (0.25% Arbeitnehmerbeitrag; 0.05% Arbeitgeberbeitrag), mind. aber 20.-- CHF pro Monat und Arbeitgeber
Dem Parifonds Bau sind die räumlich, betrieblich und persönlich dem Landesmantelvertrag unterstehenden Arbeitgeber und die von diesen Arbeitgebern beschäftigten Arbeitnehmenden inkl. Lernenden unterstellt. Davon ausgenommen sind die Betriebe der Sand- und Kiesgewinnung.
Lokale Lösungen in den Kantonen Genf, Neuenburg, Tessin, Waadt und Wallis.
Vollzugs- und Weiterbildungsbeitrag in GE:
Beitrag der Arbeitnehmenden (inkl. Lernende) 1% der SUVA-pflichtigen Lohnsumme (0.7% für Vollzug und 0.3% für berufliche Weiterbildung; 13. Monatslohn ausgenommen)
Beitrag des Arbeitgebers 0.3% der SUVA-pflichtigen Lohnsumme (13. Monatslohn ausgenommen)
Artikel 8; Zusatzvereinbarung 'Genf'; Vereinbarung Parifonds vom 25.9.2012
Der Betrieb und die Arbeitnehmenden arbeiten zur Gewährleistung und Verbesserung der Arbeitssicherheit und der Gesundheitsvorsorge zusammen.
Unterkünfte der Arbeitnehmenden auf Baustellen:
- öffentlich-rechtliche Vorschriften, Brandschutzvorschriften usw. müssen gewährleistet sein
- Räume müssen beheizbar sein
- Möglichkeit einer warmen Verpflegung muss sichergestellt werden
- Anspruch auf ein einwandfreies Bett mit Bettzeug für alle
Bei temporären Unterkünften (z.B. für die Dauer einer Baustelle) können die Werte, unter Information an die zuständige paritätische Berufskommission, angemessen unterschritten werden.
Sanitäre Einrichtungen auf Baustellen:
- mit Trinkwasser, ausreichender Waschgelegenheit und Abortanlagen; bei bedarf nach Geschlechtern getrennt
Untertagbau:
Temporärbeschäftigte nur mit min. 6 Monaten Tätigkeit im Bauhauptgewerbe, gleiche Sicherheitsausbidlungen wie Festangestellte, medizinische Eignungstests obligatorisch
Artikel 5 des Anhangs 5; Artikel 3-8 des Anhangs 6; Artikel 9 des Anhangs 12
Lehrlinge sind teilweise den Bestimmungen des GAV unterstellt: Beiträge an Vollzugs- und Bildungsfonds; Entschädigung Feiertage, berechtige Absenzen; Militärdienst Spesen; Zuschläge für Arbeit in Wasser und Schlamm, für Untertagsarbeiten; Taggeld bei Krankheit; gemäss den LMV-Artikeln, die sich auf diese Leistungen beziehen.
- Angestellte bis zum vollendeten 20. Altersjah: 6 Wochen
Lohn: gemäss jährlichen Empfehlungen des SBV an die Sektionen
Akkordlohnarbeiten: Lehrlinge dürfen keine solchen Arbeiten verrichten.
Artikel 3; Protokollvereinbarung zum LMV zu den Lehr- und Arbeitsbedingungen der Lehrlinge sowie zum Abschluss von Anschlussverträgen; OR 329e
Artikel 18 und 19
Eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses nach Ablauf der Probezeit durch den Arbeitgeber ist unter Vorbehalt von Art. 21 Abs. 2 und 3 solange ausgeschlossen, wie die Krankentaggeld Versicherung oder die obligatorische Unfallversicherung für Arbeitnehmende Taggeldleistungen erbringt.
Erhalten Arbeitnehmende neben Taggeldleistungen der Krankentaggeld-Versicherung eine Rente der Invalidenversicherung, darf ihnen ab Datum der Anspruchsberechtigung auf eine Invalidenrente unter Einhaltung der ordentlichen Kündigungsfristen gekündigt werden.
Erkranken Arbeitnehmende während der Kündigungsfrist, so wird der Ablauf der Kündigungsfrist nach Art. 336c Abs. 2 OR im ersten Dienstjahr während längstens 30 Tagen, im zweiten bis und mit fünften Dienstjahr während längstens 90 Tagen und ab dem sechsten Dienstjahr während längstens 180 Tagen unterbrochen.
Fällt der Endtermin nicht mit dem Ende der fortgesetzten Kündigungsfrist zusammen, so verlängert sich dieser bis zum nächstfolgenden Monatsende.
Verunfallen Arbeitnehmende nach Erhalt der Kündigung, so wird der Ablauf der Kündigungsfrist solange unterbrochen, wie die obligatorische Unfallversicherung Taggeldleistungen erbringt.
Eine Kündigung kann nicht ausgesprochen werden, wenn sie nur deshalb erfolgt, weil ein Arbeitnehmer gewählter Funktionsträger einer Gewerkschaft ist.
Schweiz. Baumeisterverband (SBV)
Schweizerische Paritätische Vollzugskommission (SVK):
- Zusammensetzung: 7 VertreterInnen des SBV, 4 VertreterInnen der Unia, 3 VertreterInnen der Syna
- Aufgaben/Zuständigkeiten: Enscheidungen über generelle Auslegungsfragen des LMV, Ausarbeitung des Vorschlags zur Finanzierung der Vollzugsaufgaben, Delegation gewisser Aufgaben an Kommissionsausschuss
Kommissionsausschuss:
- Zusammensetzung: 3 VertreterInnen des SBV, 2 VertreterInnen der Unia, 1 VertreterIn der Syna
- Aufgaben/Zuständigkeiten: Koordination und Unterstützung der Tätigkeiten der Paritätischen Berufskommission (PBK), Ausbildung und Beratung der PBK bei der Durchsetzung des LMV, Enscheidungen bezüglich Zuständigkeitsfragen, Kontrolle der Geschäftstätigkeiten der PBK, Koordination des LMV-Vollzuges
Artikel 13 und 13bis
- Grundsätze: Der Betrieb informiert min. ein Mal jährlich die Arbeitnehmenden über die Auswirkungen des Geschäftsganges; bei ausserordentlichen Ereignissen erfolgt die Information unverzüglich und in angemessener Form.
- Im Speziellen: bei Massenentlassungen und Betriebsübergang gelten besondere Bestimmungen
- Grundsatz: Der Betrieb und die Arbeitnehmenden arbeiten zur Gewährleistung und Verbesserung der Arbeitssicherheit und der Gesundheitsvorsorge zusammen.
- Im Speziellen: Arbeitnehmenden über Betriebsbesuche frühzeitig informieren, Ergebnisse der Besuche müssen rechtzeitig kommuniziert werden; Betriebsbesuche können nach Rücksprache mit dem Betrieb von den Arbeitnehmenden gefordert werden, dabei können die notwendigen Informationen bei externe SpezialistInnen eingeholt werden
Artikel 73; Anhang 5
Massenentlassungen:
Ist eine Massenentlassung im Sinne des Gesetzes (Artikel 335d OR) vorgesehen, hat der Betrieb die Arbeitnehmenden rechtzeitig zu informieren und sie zur Mitsprache einzuladen, wie die Kündigungen ganz oder teilweise vermieden werden können.
Der Betrieb informiert die zuständige Paritätische Kommission sowie die zuständigen GAV-Partner über einen Betriebsübergang oder eine Massenentlassung.
Der Betrieb ist gehalten rechtzeitig einen Sozialplan auszuarbeiten, der die sozialen und wirtschaftlichen Härten mildern soll.
Spezielle Bestimmungen betr. Kurzarbeit/Betriebseinstellungen infolge Schlechtwetter
Artikel 25 und 28; Mitwirkungsvereinbarung (Anhang 5)
1. Stufe Schweizerische Paritätische Vollzugskommission (SVK)
2. Stufe Schweizerisches Schiedsgericht
Zwischen lokalen Vertragsparteien und im Betrieb (im Rahmen lokaler Ergänzungsverträge):
1. Stufe Lokale paritätische Berufskommission
2. Stufe Lokales Schiedsgericht
Artikel 14 und 77
» Landesmantelvertrag für das Schweizerische Bauhauptgewerbe (LMV 2016-2018) (1026 KB, PDF)
» Einreihungskriterien Lohnklassen A und Q und Anerkennung ausländischer Berufsausweise (Anhang 15) (42 KB, PDF)
» Vereinbarung betreffend Anpassung LMV 12 und Parifonds Bau (914 KB, PDF)
» GAV FAR: AVE-Geltungsbereich (41 KB, PDF)
» LMV 12 auf Portugiesisch (747 KB, PDF)
» LMV 12 auf Spanisch (760 KB, PDF)
» LMV 12 auf Albanisch (612 KB, PDF)
» LMV 12 auf Serbkroatisch (798 KB, PDF)

References: Art. 41
 Art. 6
 Art. 4
 Art. 1
 Art. 21
 Art. 336