Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=2%20StR%20457/14
Timestamp: 2019-04-20 03:34:17+00:00

Document:
BGH, 23.12.2015 - 2 StR 457/14 - dejure.org
Art. 6 Abs. 3 lit. a) EMRK; § 201 Abs. 1 StPO; § 29 Abs. 1 Nr. 3 BtMG
Recht des Beschuldigten, in einer ihm verständlichen Sprache über die Anklage informiert zu werden (schriftliche Übersetzung der Anklageschrift erforderlich; Recht auf Verfahrensaussetzung); unerlaubter Besitz von Betäubungsmitteln (Begriff des Besitzes: Besitzwillen)
§ 55 StPO, § 187 Abs. 2 Satz 5 GVG, § 265 Abs. 4 StPO, § 244 Abs. 2 StPO, § 244 Abs. 3 Satz 2 StPO
Art 6 Abs 3 Buchst a MRK, § 265 Abs 4 StPO
Verfahrensgrundrechte im Strafverfahren: Übersetzung der Anklageschrift für einen der deutschen Sprache nicht hinreichend mächtigen Beschuldigten
Kenntnis des Angeklagten von der Anklageschrift als Voraussetzung für einen hinreichenden Einfluss auf die das Strafverfahren abschließende Entscheidung; Verspätete Überlassung einer Übersetzung der Anklageschrift in einer für ihn verständlichen Sprache; Antrag auf Aussetzung der Hauptverhandlung; Wahrung des Grundsatzes des fairen Verfahrens
Übersetzung der Anklage erst am 7. HVT
LG Aachen, 20.05.2014 - 68 KLs 37/13
NStZ 2017, 63
StV 2017, 783

References: Art. 6
 § 201
 § 29

§ 55
 § 187
 § 265
 § 244
 § 244
 § 265