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Jahresbericht Helvetia BVG Invest Sammelstiftung für Personalvorsorge. Helvetia Schweiz. Ihre Schweizer Versicherung. - PDF
Jahresbericht Helvetia BVG Invest Sammelstiftung für Personalvorsorge. Helvetia Schweiz. Ihre Schweizer Versicherung.
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1 Helvetia Schweiz Jahresbericht 2014 Helvetia BVG Invest Sammelstiftung für Personalvorsorge. Ihre Schweizer Versicherung. 1/19 Jahresbericht 2014 Helvetia BVG Invest
2 2014: deutlicher Aufwärtstrend und gute Aussichten. Liebe Leserin, lieber Leser Das Geschäftsjahr 2014 war durchwegs positiv. Im letzten Jahr haben wir mit grossem Optimismus vom erfolgreichen Start der neuen Poollösung berichtet; heute dürfen wir feststellen: Der Optimismus ist geblieben, und zwar aus gutem Grund! Die Helvetia BVG Invest Sammelstiftung ist mit vier angeschlossenen Unternehmen und 28 versicherten Personen ins Jahr 2014 gestartet. Am Ende des Jahres hat sich die Anzahl der Anschlüsse auf 17 vervierfacht, die Anzahl der Versicherten ist auf 74 angestiegen. Ebenfalls erfreulich entwickelt und bewährt hat sich der Core-Satellite-Ansatz der Anlagegruppe BVG-Mix Plus 30; die Performance weist mit 9.5% per einen sehr guten Wert aus. Die Verzinsung der Altersguthaben konnte sowohl im obligatorischen als auch im überobligatorischen Teil um 0.25% auf 1.75% angehoben werden. Zudem ist es in Zeiten rekordtiefer Zinsen besonders attraktiv, dass die Kunden der Helvetia BVG Invest, die als teilautonome Stiftung ausgestaltet ist, langfristig am Anlageerfolg der Stiftung partizipieren. Dass der Deckungsgrad von 118.6% auf 104.3% gesunken ist, mag auf den ersten Blick den Optimismus relativieren. Genau betrachtet ist diese Reduktion aber eine Konsequenz des Wachstums: Neu angeschlossene Unternehmen treten mit einem Deckungsgrad von 100% in die Stiftung ein und verwässern deshalb vorübergehend denjenigen der Stiftung. Zudem mussten Rückstellungen für Pensionierungsverluste gebildet werden, die aber ihrerseits wiederum zur langfristigen Stabilität der Stiftung beitragen. Positiv zu vermerken ist in diesem Zusammenhang, dass der Deckungsgrad auch diesen Belastungen immer noch standhält, d.h. weiterhin deutlich über 100% liegt was bedeutet, dass auch der verringerte Deckungsgrad keinerlei Konsequenzen für die Kunden oder die versicherten Personen hat. Wir bleiben optimistisch: Die Helvetia BVG Invest Sammelstiftung ist gut aufgestellt. Sie können gewiss sein, dass Sie als Kundin oder Kunde der Helvetia BVG Invest in besten Händen sind. Mit nachhaltigem und transparentem Handeln setzen wir uns dafür ein, dass die Interessen der uns angeschlossenen Unternehmen und der versicherten Personen jederzeit optimal gewahrt bleiben. Durch Ihr Vertrauen und Ihre Treue haben Sie, unsere Kunden, einen grossen Anteil am Erfolg der Helvetia BVG Invest. Dafür danken wir Ihnen herzlich, und ebenso unseren Mitarbeitenden und dem Stiftungsrat für ihren Einsatz! Donald Desax Präsident des Stiftungsrats Dr. iur. Stefano Beros Geschäftsleiter 2/19 Jahresbericht 2014 Helvetia BVG Invest
3 Inhalt. 4 Jahresrechnung Bilanz 5 Betriebsrechnung 7 Anhang zur Jahresrechnung 16 Bericht der Revisionsstelle 3/19 Jahresbericht 2014 Helvetia BVG Invest
4 Jahresrechnung Bilanz in CHF Aktiven Flüssige Mittel Forderungen Forderungen gegenüber der Helvetia Kollektive Anlagen Mischgefäss Vermögensanlagen Total Passiven Freizügigkeitsleistungen und Renten Verbindlichkeiten gegenüber Helvetia Andere Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten Passive Rechnungsabgrenzung Arbeitgeberbeitragsreserven Vorsorgekapital aktive Versicherte Technische Rückstellungen Vorsorgekapitalien und technische Rückstellungen Wertschwankungsreserve Freie Mittel Vorsorgewerke Freie Mittel Stiftung Stand zu Beginn der Periode Ertrags-/Aufwandüberschuss Stand am Ende der Periode Total /19 Jahresbericht 2014 Helvetia BVG Invest
5 Betriebsrechnung in CHF Beiträge Arbeitnehmer Beiträge Arbeitgeber Einmaleinlagen und Einkaufsummen Einlagen in Arbeitgeberbeitragsreserve Zuschüsse Sicherheitsfonds Ordentliche und übrige Beiträge und Einlagen Freizügigkeitseinlagen Einlagen bei Übernahme von Versicherten-Beständen in freie Mittel Arbeitgeberbeitragsreserve Eintrittsleistungen Zufluss aus Beiträgen und Eintrittsleistungen Freizügigkeitsleistungen bei Austritt Vorbezüge WEF/Scheidung Austrittsleistungen Abfluss für Leistungen und Vorbezüge Auflösung/Bildung Vorsorgekapital aktive Versicherte Auflösung/Bildung von technischen Rückstellungen Auflösung/Bildung freie Mittel Vorsorgewerke Verzinsung Vorsorgekapital Auflösung/Bildung von Beitragsreserven Auflösung/Bildung Vorsorgekapitalien, technische Rückstellungen und Beitragsreserven Überschüsse von Versicherungen Ertrag aus Versicherungsleistungen Versicherungsprämien Risikoprämien Kostenprämien Beiträge an Sicherheitsfonds Versicherungsaufwand Netto-Ergebnis aus dem Versicherungsteil /19 Jahresbericht 2014 Helvetia BVG Invest
6 in CHF Erfolg Wertschriftenanlagen Zinsertrag Forderungen Zinsaufwand Verbindlichkeiten Zinsaufwand Arbeitgeberbeitragsreserven Verzinsung freie Mittel Vorsorgewerke Aufwand Vermögensverwaltung Netto-Ergebnis aus Vermögensanlage Übriger Ertrag Sonstiger Ertrag Allgemeiner Verwaltungsaufwand Revisionsstelle und Experte für berufliche Vorsorge Aufsichtsbehörde Verwaltungsaufwand Ertrags-/Aufwandüberschuss vor Auflösung/Bildung Wertschwankungsreserve Auflösung/Bildung Wertschwankungsreserve Ertrags-/Aufwandüberschuss nach Auflösung/Bildung Wertschwankungsreserve /19 Jahresbericht 2014 Helvetia BVG Invest
7 Anhang zur Jahresrechnung. 1 Grundlagen und Organisation 1.1 Rechtsform und Zweck Die Helvetia BVG Invest Sammelstiftung (nachfolgend BVG Invest) für Personalvorsorge ist eine von der Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG auf Gegenseitigkeit im Sinne von Art. 80 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (ZGB) gegründete Sammelstiftung. Die Gründung erfolgte im Dezember 2005 unter dem Namen Helvetia Patria BVG Invest Sammelstiftung für Personalvorsorge. Sie bezweckt die berufliche Vorsorge für Arbeitnehmer und Arbeitgeber bei Alter, Erwerbsunfähigkeit und bei Tod für deren Hinterbliebene. Die Vorsorge erfolgt in erster Linie nach Massgabe des BVG und anderer Sozialversicherungsgesetze. Die Stiftung kann jedoch über die obligatorisch zu versichernden Leistungen hinaus Vorsorgeschutz gewähren. 1.2 Registrierung BVG und Sicherheitsfonds Die Helvetia BVG Invest Sammelstiftung ist im Sinne der Vorschriften des BVG im Register für berufliche Vorsorge eingetragen (Register-Nr. BS-0430). Sie ist dem Freizügigkeitsgesetz unterstellt und somit dem Sicherheitsfonds BVG (Nummer C1.0124) angeschlossen. 1.3 Angabe der Urkunde und Reglemente Stiftungsurkunde , letztmals revidiert am Organisationsreglement Anlagereglement , letztmals revidiert Wahlreglement Personalvorsorgereglement , letztmals revidiert Oberstes Organ, Geschäftsführung und Zeichnungsberechtigung Die Stiftungsräte, die Geschäftsführerin Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG (nachfolgend Helvetia) und die weiteren zeichnungsberechtigten Personen zeichnen kollektiv zu zweien. Die Geschäftsführerin kann für die Abwicklung der laufenden Geschäfte weitere zeichnungsberechtigte Personen bezeichnen Interimistischer Stiftungsrat Vertreter der Stifterin Donald Desax, Präsident Philipp Ammann, Mitglied Uwe Jockers, Mitglied Thomas Klaiber, Mitglied Weitere zeichnungsberechtigte Personen Stefano Beros, Geschäftsleiter 1.5 Experten, Revisionsstelle, Berater, Aufsichtsbehörde Revisionsstelle KPMG AG, Zürich Experte für berufliche Vorsorge Ernst Sutter, Beratungsgesellschaft für die zweite Säule AG, Basel Aufsichtsbehörde BVG- und Stiftungsaufsicht beider Basel (BSABB) 1.6 Angeschlossene Arbeitgeber Anzahl Bestand Vorjahr 4 0 Zugänge 13 4 Abgänge 0 0 Bestand Berichtsjahr 17 4 Teilliquidationsreglement Rückstellungsreglement , letztmals revidiert /19 Jahresbericht 2014 Helvetia BVG Invest
8 2 Aktive Mitglieder und Rentner 2.1 Aktive Versicherte Anzahl Bestand Vorjahr 28 0 Eintritte Austritte 20 3 Pensionierungen 0 0 Bestand Berichtsjahr Rentenbezüger Im Berichtsjahr 2014 gibt es keine Rentenbezüger. 3 Art der Umsetzung des Zwecks 4 Bewertungs- und Rechnungslegungsgrundsätze, Stetigkeit 4.1 Bestätigung über Rechnungslegung nach Swiss GAAP FER 26 Die Rechnungslegung erfolgt nach den Fachempfehlungen zur Rechnungslegung Swiss GAAP FER 26 in der Fassung vom Buchführungs- und Bewertungsgrundsätze Buchführungsgrundsätze Die Jahresrechnung vermittelt die tatsächlichen Verhältnisse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (true & fair view) im Sinne der Gesetzgebung und von Swiss GAAP FER Bewertungsgrundsätze Der Anschluss an die Stiftung erfolgt durch Abschluss eines Anschlussvertrages zwischen Arbeitgeber und Stiftung. Die angeschlossenen Unternehmen bilden innerhalb der Stiftung separate Vorsorgewerke. Die für die einzelnen Vorsorgewerke vereinbarten Vorsorgeleistungen werden durch einen Kollektivlebensversicherungsvertrag mit der Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG, datiert vom , sichergestellt. Flüssige Mittel Wertschriften Forderungen Aktive Rechnungsabgrenzungen Nominalwert Kurswert Nominalwert abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen Nominalwert 3.1 Erläuterung des Vorsorgeplans Jedes Vorsorgewerk hat einen eigenen Vorsorgeplan im Rahmen der obligatorischen beruflichen Vorsorge. Die Altersleistungen basieren auf dem Beitragsprimat, die Risikoleistungen je nach Vorsorgewerk und Leistungen auf dem Beitrags- oder dem Leistungsprimat. 3.2 Finanzierung, Finanzierungsmethode Die Finanzierung ist für jedes Vorsorgewerk getrennt geregelt. Die Finanzierung des Vorsorgeaufwandes erfolgt grundsätzlich durch die Arbeitnehmer und den Arbeitgeber, wobei der Arbeitgeber mindestens 50% der Vorsorgeaufwendungen zu tragen hat. 8/19 Jahresbericht 2014 Helvetia BVG Invest
9 5 Versicherungstechnische Risiken/Risikodeckung/Deckungsgrad 5.1 Art der Risikodeckung, Rückversicherungen Die Risiken Tod und Invalidität sowie der Teuerungsausgleich auf BVG-Risikoleistungen werden für jedes Vorsorgewerk durch einen Kollektivlebensversicherungsvertrag, datiert vom , mit der Helvetia sichergestellt. Versicherungsnehmerin und Begünstigte ist die Stiftung. Das Langleberisiko (inkl. Tod nach der Pensionierung) trägt die Stiftung selbst. 5.2 Entwicklung und Verzinsung der Sparguthaben im Beitragsprimat in CHF Sparguthaben Ende Vorjahr Sparbeiträge Arbeitnehmer/Arbeitgeber Freizügigkeitseinlagen/Einmaleinlagen Freizügigkeitsleistungen bei Austritt und Vertragsauflösung Vorbezüge WEF/Scheidung Verzinsung des Sparkapitals Sparguthaben Ende Berichtsjahr Sparkapitalzinssatz BVG obligatorisch 1.75% 1.50% Sparkapitalzinssatz BVG überobligatorisch 1.75% 1.50% 5.3 Summe der Altersguthaben nach BVG in CHF Altersguthaben nach BVG (Schattenrechnung) BVG-Mindestzinssatz 1.75% 1.50% 5.4 Zusammensetzung, Entwicklung und Erläuterung der technischen Rückstellungen in CHF Rückstellung für Pensionierungsverluste Total technische Rückstellungen Die technischen Rückstellungen werden gemäss dem aktuellen Rückstellungs- und Reservereglement gültig ab und unter Berücksichtigung der eingereichten Kapitaloptionen gebildet. Da es per Bilanzstichtag keine Rentenbezüger gibt, müssen zurzeit lediglich die Rückstellungen für Pensionierungsverluste geäufnet werden. 5.5 Entwicklung des Deckungskapitals für Rentner Im Berichtsjahr und im Vorjahr gibt es keine Rentenbezüger. 9/19 Jahresbericht 2014 Helvetia BVG Invest
10 5.6 Ergebnis des letzten versicherungstechnischen Gutachtens Der Experte für berufliche Vorsorge bestätigt aufgrund der Überprüfung der finanziellen Lage der Stiftung per , dass die Stiftung gemäss Artikel 52e Abs. 1 lit. a BVG Sicherheit dafür bietet, dass sie ihre Verpflichtungen erfüllen kann. 5.7 Technische Grundlagen und andere versicherungstechnisch relevante Annahmen Für die Risiken Tod und Invalidität sowie den Teuerungsausgleich auf BVG-Risikoleistungen hat die Stiftung einen Kollektivversicherungsvertrag abgeschlossen. Die versicherungstechnische Grundlage ist der von der FINMA genehmigte Kollektivversicherungstarif der Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG. Das Langleberisiko Alter wird von der Stiftung selber getragen. Dafür werden die Grundlagen BVG 2010 mit einem technischen Zins von 3% angewendet. 5.8 Änderung von technischen Grundlagen und Annahmen Es gibt keine Änderungen zum Vorjahr. 5.9 Arbeitgeber-Beitragsreserven mit Verwendungsverzicht Die reglementarischen Bestimmungen der Helvetia BVG Invest sehen vor, dass der Arbeitgeber im Falle einer Unterdeckung Einlagen in die Arbeitgeber-Beitragsreserven mit Verwendungsverzicht leisten kann Deckungsgrad nach Art. 44 BVV2 in CHF Bilanzaktiven Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzung Arbeitgeberbeitragsreserven Verfügbare Vorsorgevermögen Vorsorgekapital aktive Versicherte Technische Rückstellungen Freie Mittel der Vorsorgewerke Vorsorgekapitalien, technische Rückstellungen und freie Mittel der Vorsorgewerke Deckungsgrad in % % % 10/19 Jahresbericht 2014 Helvetia BVG Invest
11 6 Erläuterungen der Vermögensanlage und des Netto-Ergebnisses aus Vermögensanlage 6.1 Organisation der Anlagetätigkeit, Anlageberater und Anlagemanager, Anlagereglement Die Anlageorganisation ist im Anlagereglement vom , letztmals revidiert am , festgelegt. Mit der Anlageorganisation beauftragt sind der Stiftungsrat, die Anlagekommission sowie die Geschäftsführung. Das Vermögen der Stiftung wird in die Anlagegruppen BVG-Mix Plus 25 und BVG-Mix Plus 30 der Helvetia Anlagestiftung angelegt. 6.2 Zielgrösse und Berechnung der Wertschwankungsreserve auf Anlagen der Stiftung Gemäss der Anlagestrategie wird die Zielgrösse der Wertschwankungsreserve der kollektiven Anlagen definiert. Die Zielwertschwankungsreserve wurde nach finanzmathematischen Berechnungen ermittelt und gemäss Stiftungsratsbeschluss festgelegt. in CHF Wertschwankungsreserve am Bildung/Reduktion zulasten der Betriebsrechnung Wertschwankungsreserve am Zielgrösse der Wertschwankungsreserve (gerundet) Reservedefizit/-überschuss Darstellung der Vermögensanlage nach Anlagekategorien Marktwert gemäss Bilanz in CHF Anteil in Prozent Marktwert gemäss Bilanz in CHF Anteil in Prozent Flüssige Mittel Bankguthaben % % Kollektive Anlagen HAST BVG-Mix Plus % % HAST BVG-Mix Plus % % Total Anlagen % % Operative Aktiven Forderungen Total Die Vorgaben zu den einzelnen Begrenzungen gemäss Art. 54, 54a und 54b sowie Art. 55 BVV2 sind eingehalten. Der Stiftungsrat hat im Jahr 2013 entschieden, zukünftig sämtliche neu zu investierenden Mittel im Produkt HAST BVG- Mix Plus 30 anzulegen. Die Anlagegruppen investieren das Vermögen unter Einhaltung der Grundsätze und Richtlinien für Kapitalanlagen von Personalvorsorgeeinrichtungen des Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenenund Invalidenvorsorge (BVG) und der zugehörigen Ausführungserlasse sowie der diesbezüglichen Praxis der Aufsichtsbehörde. In der Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVV2), Abschnitt 3 «Anlagen des Vermögens» (Art. 49 bis 59) sind die relevanten Anlagerestriktionen festgehalten. Es werden ausschliesslich Investitionen in kollektive Kapitalanlagen und keine Direktanlagen in Aktien getätigt. 11/19 Jahresbericht 2014 Helvetia BVG Invest
12 6.4 Marktwert und Vertragspartner unter Securities Lending Die Stiftung hält ausschliesslich kollektive Anlagen. Über ein allfälliges Securities Lending innerhalb der Kollektivanlagen kann keine Aussage gemacht werden. 6.5 Erläuterung der Netto-Ergebnisse aus Vermögensanlage Eine Aufteilung des Erfolgs der Mischgefässe auf die einzelnen Anlagekategorien innerhalb der Mischgefässe ist nicht möglich. Die Messung der Rendite erfolgt nach der allgemein üblichen TWR-Methode (Time-Weighted Rate of Return). Rendite in CHF Rendite in Prozent Rendite in CHF Rendite in Prozent BVG-Mix Plus % % BVG-Mix Plus % % Erfolg aus Kapitalanlagen % % Zinsertrag flüssige Mittel Zinsertrag Forderungen Zinsaufwand Verbindlichkeiten Zinsaufwand Arbeitgeberbeitragsreserven Verzinsung freie Mittel Vorsorgewerke Erfolg aus übrigen Aktiven und Verbindlichkeiten Aufwand Vermögensverwaltung Netto-Ergebnis aus Vermögensanlage Erläuterungen zu den Vermögensverwaltungskosten Der Ausweis und die Ermittlung der Vermögensverwaltungskosten erfolgen gemäss der Weisung OAK BV vom in CHF Summe aller Kostenkennzahlen für Kollektivanlagen Total der in der Betriebsrechnung ausgewiesenen Vermögensverwaltungskosten in Prozenten der kostentransparenten Vermögensanlagen 1.34% 1.48% Kostentransparenzquote % % 6.7 Information über die geltenden Regelungen betreffend Retrozessionen Die Vermögensanlage der Stiftung erfolgt ausschliesslich bei der Helvetia Anlagestiftung. Von dieser liegt eine schriftliche Bestätigung vor, dass sie keine Retros, Kick-Backs oder ähnliche Zahlungen von Dritten erhält. Im Rahmen der Vereinbarung zwischen der Helvetia BVG Invest Sammelstiftung, der Helvetia Anlagestiftung und der Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG bezahlt die Helvetia Anlagestiftung Retrozessionen an die BVG Invest. Die Retrozessionen werden im Rahmen der reglementarischen Bestimmungen verwendet. 12/19 Jahresbericht 2014 Helvetia BVG Invest
13 6.8 Erläuterung der Arbeitgeberbeitragsreserve in CHF Stand zu Beginn der Periode Einlagen in die Arbeitgeberbeitragsreserven Einlagen aus neuen Verträgen Verwendung für Einmaleinlagen Verzinsung Stand am Ende der Periode Die Verwendung für Einmaleinlagen wird nur bei Vorliegen eines expliziten Unbedenklichkeitsbescheides der zuständigen Steuerbehörde oder bei Liquidationstatbeständen gewährt. Die Arbeitgeberbeitragsreserven werden mit 0.5% (Vorjahr: 0.5%) verzinst. 7 Erläuterung weiterer Positionen der Bilanz und der Betriebsrechnung 7.1 Erläuterung Forderungen in CHF Ausstehende Prämien Verrechnungssteuer Total passive Rechnungsabgrenzung Die Risiko- und Kostenprämien sind jeweils per respektive innerhalb von 30 Tagen nach Anschluss des Vorsorgewerks geschuldet. Die Sparprämien sind bis zu entrichten. Die Stiftung überwacht den fristgerechten Prämieneingang und leitet bei Verzug die notwendigen Forderungsprozesse ein. Allfällig entstehende Prämienverluste der Stiftung werden nach Abzug der Verlustdeckung durch den Sicherheitsfonds BVG von der Stiftung getragen. 7.2 Erläuterung Forderungen gegenüber Helvetia Aus der operativen Tätigkeit besteht per ein Kontokorrentguthaben gegenüber der Helvetia über CHF (Vorjahr Kontokorrentverbindlichkeit über CHF ). 7.3 Erläuterung passive Rechnungsabgrenzung in CHF Einmaleinlagen Versicherte Vorausbezahlte Prämien Übrige Rechnungsabgrenzung Total passive Rechnungsabgrenzung /19 Jahresbericht 2014 Helvetia BVG Invest
14 7.4 Erläuterung Ertrag aus Versicherungsleistungen in CHF Versicherungsleistungen Überschüsse aus Versicherungen Total Ertrag aus Versicherungsleistungen Information über die geltenden Regelungen betreffend Überschüsse Die Stiftung hat Anspruch auf die aus dem Kollektivlebensversicherungsvertrag mit der Helvetia gewährten Überschussanteile. Über die Verwendung der Überschüsse entscheidet der Stiftungsrat. Die Verwendungsreihenfolge ist im Vorsorgereglement geregelt. 7.6 Erläuterung Versicherungsaufwand in CHF Risikoprämie Risikoprämie Teuerung Beitrag an Sicherheitsfonds Kostenprämie Total Versicherungsaufwand /19 Jahresbericht 2014 Helvetia BVG Invest
15 8 Auflagen der Aufsichtsbehörde Es bestehen keine Auflagen seitens der Aufsichtsbehörde. Die Genehmigungsverfügung für die Jahresrechnung 2013 ist bis zum Revisionszeitpunkt nicht eingetroffen. 9 Weitere Informationen mit Bezug auf die finanzielle Lage 9.1 Offenlegung FATCA-Status Die Helvetia BVG Invest Sammelstiftung für Personalvorsorge ist eine der Vorsorge dienende Einrichtung und ist eine befreite Nutzungsberechtigte. Sie ist ein nichtrapportierendes schweizerisches Finanzinstitut und muss sich bei den US-Steuerbehörden nicht registrieren lassen. Ungeachtet dieser Befreiung der Einrichtungen der 2. Säule von FATCA hat die Stiftung alle erforderlichen Massnahmen getroffen, damit die Verwaltung bzw. die Anlage des Stiftungsvermögens mit ihren Vertragspartnern FATCAkonform erfolgt. 10 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf die vorliegende Jahresrechnung haben. Basel, 7. Mai 2015 Helvetia BVG Invest Sammelstiftung für Personalvorsorge Donald Desax Präsident des Stiftungsrats Dr. iur. Stefano Beros Geschäftsleiter 15/19 Jahresbericht 2014 Helvetia BVG Invest
16 Bericht der Revisionsstelle. Quelle: KPMG AG, Zürich KPMG AG Wirtschaftsprüfung Badenerstrasse 172 Postfach 1872 Telefon CH-8004 Zürich CH-8026 Zürich Telefax Internet Bericht der Revisionsstelle zur Jahresrechnung an den Stiftungsrat der Helvetia BVG Invest Sammelstiftung für Personalvorsorge, Basel Bericht der Revisionsstelle zur Jahresrechnung Als Revisionsstelle haben wir die beiliegende Jahresrechnung der Helvetia BVG Invest Sammelstiftung für Personalvorsorge, bestehend aus Bilanz, Betriebsrechnung und Anhang, für das am 31. Dezember 2014 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft. Verantwortung des Stiftungsrates Der Stiftungsrat ist für die Aufstellung der Jahresrechnung in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften, der Stiftungsurkunde und den Reglementen verantwortlich. Diese Verantwortung beinhaltet die Ausgestaltung, Implementierung und Aufrechterhaltung einer internen Kontrolle mit Bezug auf die Aufstellung einer Jahresrechnung, die frei von wesentlichen falschen Angaben als Folge von Verstössen oder Irrtümern ist. Darüber hinaus ist der Stiftungsrat für die Auswahl und die Anwendung sachgemässer Rechnungslegungsmethoden sowie die Vornahme angemessener Schätzungen verantwortlich. Verantwortung des Experten für berufliche Vorsorge Für die Prüfung bestimmt der Stiftungsrat neben der Revisionsstelle einen Experten für berufliche Vorsorge. Dieser prüft periodisch, ob die Vorsorgeeinrichtung Sicherheit dafür bietet, dass sie ihre Verpflichtungen erfüllen kann und ob die reglementarischen versicherungstechnischen Bestimmungen über die Leistungen und die Finanzierung den gesetzlichen Vorschriften entsprechen. Für die für versicherungstechnische Risiken notwendigen Rückstellungen ist der aktuelle Bericht des Experten für berufliche Vorsorge nach Artikel 52e Absatz 1 BVG in Verbindung mit Artikel 48 BVV 2 massgebend. Verantwortung der Revisionsstelle Unsere Verantwortung ist es, aufgrund unserer Prüfung ein Prüfungsurteil über die Jahresrechnung abzugeben. Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und den Schweizer Prüfungsstandards vorgenommen. Nach diesen Standards haben wir die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass wir hinreichende Sicherheit gewinnen, ob die Jahresrechnung frei von wesentlichen falschen Angaben ist. Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen für die in der Jahresrechnung enthaltenen Wertansätze und sonstigen Angaben. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemässen Ermessen des Prüfers. Dies schliesst eine Beurteilung der Risiken wesentlicher falscher Angaben in der Jahresrechnung als Folge von Verstössen oder Irrtümern ein. Bei der Beurteilung dieser Risiken berücksichtigt der Prüfer die interne Kontrolle, soweit diese für die Aufstellung der Jahresrechnung von Bedeutung ist, um die den Umständen entsprechenden Prüfungshandlungen festzulegen, nicht aber um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit der internen Kontrolle abzugeben. Die Prüfung umfasst zudem die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungsmethoden, der Plausibilität der vorgenommenen Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtdarstellung der Jahresrechnung. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise eine ausreichende und angemessene Grundlage für unser Prüfungsurteil bilden. KPMG AG/SA, a Swiss corporation, is a subsidiary of KPMG Holding AG/SA, which is a member of the KPMG network of independent firms affiliated with KPMG International Cooperative ( KPMG International ), a Swiss legal entity. Mitglied von EXPERTsuisse 16/19 Jahresbericht 2014 Helvetia BVG Invest
17 Helvetia BVG Invest Sammelstiftung für Personalvorsorge, Basel Bericht der Revisionsstelle an den Stiftungsrat Prüfungsurteil Nach unserer Beurteilung entspricht die Jahresrechnung für das am 31. Dezember 2014 abgeschlossene Geschäftsjahr dem schweizerischen Gesetz, der Stiftungsurkunde und den Reglementen. Berichterstattung aufgrund weiterer gesetzlicher und anderer Vorschriften Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen an die Zulassung (Art. 52b BVG) und die Unabhängigkeit (Art. 34 BVV 2) erfüllen und keine mit unserer Unabhängigkeit nicht vereinbaren Sachverhalte vorliegen. Ferner haben wir die weiteren in Art. 52c Abs. 1 BVG und Art. 35 BVV 2 vorgeschriebenen Prüfungen vorgenommen. Der Stiftungsrat ist für die Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben und die Umsetzung der statutarischen und reglementarischen Bestimmungen zur Organisation, zur Geschäftsführung und zur Vermögensanlage verantwortlich. Wir haben geprüft, ob - die Organisation und die Geschäftsführung den gesetzlichen und reglementarischen Bestimmungen entsprechen und ob eine der Grösse und Komplexität angemessene interne Kontrolle existiert; - die Vermögensanlage den gesetzlichen und reglementarischen Bestimmungen entspricht; - die Alterskonten den gesetzlichen Vorschriften entsprechen; - die Vorkehren zur Sicherstellung der Loyalität in der Vermögensverwaltung getroffen wurden und die Einhaltung der Loyalitätspflichten sowie die Offenlegung der Interessenverbindungen durch das oberste Organ hinreichend kontrolliert wird; - die freien Mittel oder die Überschussbeteiligungen aus Versicherungsverträgen in Übereinstimmung mit den gesetzlichen und reglementarischen Bestimmungen verwendet wurden; - die vom Gesetz verlangten Angaben und Meldungen an die Aufsichtsbehörde gemacht wurden; - in den offen gelegten Rechtsgeschäften mit Nahestehenden die Interessen der Vorsorgeeinrichtung gewahrt sind. 2 17/19 Jahresbericht 2014 Helvetia BVG Invest
18 Helvetia BVG Invest Sammelstiftung für Personalvorsorge, Basel Bericht der Revisionsstelle an den Stiftungsrat Wir bestätigen, dass die diesbezüglichen anwendbaren gesetzlichen, statutarischen und reglementarischen Vorschriften eingehalten sind. Wir empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung zu genehmigen. KPMG AG Stefan Inderbinen Zugelassener Revisionsexperte Christoph Vonder Mühll Zugelassener Revisionsexperte Zürich, 7. Mai 2015 Beilage: - Jahresrechnung bestehend aus Bilanz, Betriebsrechnung und Anhang 3 18/19 Jahresbericht 2014 Helvetia BVG Invest
19 05.15 Helvetia BVG Invest Sammelstiftung für Personalvorsorge St. Alban-Anlage 26, 4002 Basel T (24 h), F Ihre Schweizer Versicherung. 19/19 Jahresbericht 2014 Helvetia BVG Invest
Geschäftsbericht 2014 2 Inhalt Das Geschäftsjahr 2014 auf einen Blick 3 Produktangebot 4 Geschäftstätigkeit 5 Bilanz- und Betriebsrechnung 6 Anhang zur Jahresrechnung 8 Bericht der Kontrollstelle 14 Beschluss

References: Art. 80
 Art. 44
 Art. 54
 Art. 55
 Art. 52
 Art. 35