Source: https://www.monitor-lehrerbildung.de/web/universitaet/universitaet-regensburg
Timestamp: 2020-02-27 04:48:59+00:00

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Im Wintersemester 2015/16 waren an der Universität Regensburg insgesamt 21.558 Studierende eingeschrieben. Davon waren zu diesem Zeitpunkt 4.593 Studierende in einen grundständigen Lehramtsstudiengang immatrikuliert. Angeboten werden an der Universität Regensburg die Lehramtstypen 1 (Lehramt an Grundschulen), 3 (Lehramt an Mittelschulen, Lehramt an Realschulen) und 4 (Lehramt an Gymnasien). Die Lehramtsstudiengänge werden in grundständiger Studienstruktur mit Abschluss Staatsexamen angeboten. Die Universität Regensburg kooperiert für den Lehramtstyp 4 mit der Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg. Als zentrale, fachbereichsübergreifende Einrichtung besteht ein Zentrum für Lehrerbildung. Es ist mit Forschungs- und Dienstleistungsaufgaben betraut. Über Programme wie "MINT an der Universität Regensburg" oder das "Secondos-Programm" versucht die Universität Regensburg, spezifische Zielgruppen für ein Lehramtsstudium zu interessieren.
An der Universität Regensburg wird im Rahmen des Bund-Länder-Förderprogramms Qualitätsoffensive Lehrerbildung das Projekt "KOLEG: Kooperative Lehrerbildung Gestalten" gefördert.
Ja, dieser ist in einigen Fächern und/oder Lehramtstypen obligatorisch: gemäß Art. 44 Abs. 2 und Abs. 3 Bayerisches Hochschulgesetz für die Fächer Kunst, Musik, Sport.
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe 186 171
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen 144 93
Typ 3: Lehramt an Realschulen 126 77
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium 288 176
MINT an der Universität Regensburg (Link:www.uni-regensburg.de/mi...)
Secondos-Programm (Link: www.uni-regensburg.de/eu...)
Bei den genannten Initiativen handelt es sich um studienübergreifende bzw. abschlussunabhängige und damit um keine lehramtsspezifischen Angebote der Universität Regensburg zur Rekrutierung bislang unterrepräsentierter Studierendengruppen.
Ja, und zwar: MINT an der Universität Regensburg (www.uni-regensburg.de/mi...)
Bei MINT an der Universität Regensburg handelt es sich um eine Sammlung von zahlreichen Aktionen, Projekten und Ansprechpartnern, die sich dafür einsetzen, dass junge Frauen und Männer einen Zugang zu den MINT-Fächern finden und sich für die damit verbundenen Forschungsbereiche und Berufsfelder begeistern. Hierbei handelt es sich um abschlussunabhängige und damit um keine lehramtsspezifischen Angebote der Universität Regensburg.
Mentoring-Programm für Studienanfänger der Lehramtsstudiengänge, angeboten vom Regensburger Universitätszentrum für Lehrerbildung (RUL).
Es existieren keine allgemeinen, lehramtsspezifischen Beratungsangebote, aber zahlreiche fächerspezifische Beratungsangebote über berufliche Möglichkeiten sowie als fächerübergreifende Einrichtung das Career Center der Universität Regensburg (Link: www-app.uni-regensburg.d...), die ebenfalls von Lehramtsstudierenden genutzt werden können.
1 Die Verteilung der LP ist durch die bayernweit verpflichtend geltende Lehramtsprüfungsordnung I (§ 22 Abs. 2 Nr. 1 LPO I) vorgegeben.
2 Die Verteilung der LP ist durch die bayernweit verpflichtend geltende Lehramtsprüfungsordnung I (§ 22 Abs. 2 Nr. 1 LPO I) vorgegeben.
3 Die Verteilung der LP ist durch die bayernweit verpflichtend geltende Lehramtsprüfungsordnung I (§ 22 Abs. 2 Nr. 2 LPO I) vorgegeben.
4 Die Verteilung der LP ist durch die bayernweit verpflichtend geltende Lehramtsprüfungsordnung I (§ 22 Abs. 2 Nr. 3 LPO I) vorgegeben.
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 1 k.A.
Fachwissenschaftlicher Anteil des zweiten Unterrichtsfachs 5 k.A.
Bildungswissenschaften 35 LP
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika mit einer Dauer von mind. zehn Wochen) 9 6 LP
Optionalbereich/Sonstiges 10 15 LP
Praktika (inkl. Praxissemester/anders benannter Langzeitpraktika mit einer Dauer von mind. zehn Wochen) 11 6 LP
Optionalbereich/Sonstiges 12 15 LP
1 Neben einem Unterrichtsfach wird das Fach Didaktik der Grundschule studiert, in dem 70 LP zu erbringen sind.
2 Zu erbringen sind 35 LP aus den Erziehungswissenschaften (Pädagogik/Psychologie) und 8 LP aus den Bereichen Gesellschaftswissenschaften und Theologie bzw. Philosophie.
3 6 LP für das pädagogisch-didaktische Schulpraktikum sind verpflichtend vorgeschrieben; LP für weitere Praktika sind möglich, aber im Rahmen des freien Bereichs einbringbar.
4 Die Verteilung der LP ist durch die bayernweit verpflichtend geltende Lehramtsprüfungsordnung I (§ 22 Abs. 2 Nr. 1 LPO I) vorgegeben.
5 Neben einem Unterrichtsfach wird das Fach Didaktiken einer Fächergruppe der Mittelschule studiert, in dem 70 LP zu erbringen sind.
6 Zu erbringen sind 35 LP aus den Erziehungswissenschaften (Pädagogik/Psychologie) und 8 LP aus den Bereichen Gesellschaftswissenschaften und Theologie bzw. Philosophie.
7 6 LP für das pädagogisch-didaktische Schulpraktikum sind verpflichtend vorgeschrieben; LP für weitere Praktika sind möglich, aber im Rahmen des freien Bereichs einbringbar.
8 Die Verteilung der LP ist durch die bayernweit verpflichtend geltende Lehramtsprüfungsordnung I (§ 22 Abs. 2 Nr. 1 LPO I) vorgegeben.
9 6 LP für das pädagogisch-didaktische Schulpraktikum sind verpflichtend vorgeschrieben; LP für weitere Praktika sind möglich, aber im Rahmen des freien Bereichs einbringbar.
10 Die Verteilung der LP ist durch die bayernweit verpflichtend geltende Lehramtsprüfungsordnung I (§ 22 Abs. 2 Nr. 2 LPO I) vorgegeben.
11 6 LP für das pädagogisch-didaktische Schulpraktikum sind verpflichtend vorgeschrieben; LP für weitere Praktika sind möglich, aber im Rahmen des freien Bereichs einbringbar.
12 Die Verteilung der LP ist durch die bayernweit verpflichtend geltende Lehramtsprüfungsordnung I (§ 22 Abs. 2 Nr. 3 LPO I) vorgegeben.
Gemäß § 29 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 der bayernweit geltenden Lehramtsprüfungsordnung I (LPO I) ist vorgegeben, dass die Abschlussarbeit für die grundständigen Lehramtsstudiengänge (schriftliche Hausarbeit) in einem Fach (Fachwissenschaft/Fachdidaktik) oder in den Erziehungswissenschaften geschrieben werden kann.
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe wenige Veranstaltungen
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen wenige Veranstaltungen
Typ 3: Lehramt an Realschulen wenige Veranstaltungen
13.00 Professuren
1 Zu allen genannten Themen gibt es entsprechende Veranstaltungen im Rahmen des Studiums des Fachs Didaktik der Grundschule. Zusätzlich werden im Rahmen des Erziehungswissenschaftlichen (EWS)-Studiums einige der genannten Themen im Pflichtcurriculum oder zumindest in freiwilligen Zusatzveranstaltungen thematisiert. In mehr oder weniger regelmäßigen Abständen werden zudem Veranstaltungen zur Gestaltung von Lernumgebungen, Feedback und Reflexion, Methodenvielfalt und Leistungsmessung angeboten.
2 Zusätzlich zu den Pflichtveranstaltungen in den oben bejahten Themen gibt es in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen Veranstaltungen zu Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote, Menschenrechtserziehung sowie zur Gestaltung von Lernumgebungen, Feedback und Reflexion, Methodenvielfalt und Leistungsmessung.
3 Zusätzlich zu den Pflichtveranstaltungen in den oben bejahten Themen gibt es in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen Veranstaltungen zu Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote, inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag, Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen, Menschenrechtserziehung sowie zur Gestaltung von Lernumgebungen, Feedback und Reflexion, Methodenvielfalt, Leistungsmessung.
4 Zusätzlich zu den Pflichtveranstaltungen in den oben bejahten Themen gibt es in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen Veranstaltungen zu Planung und Umsetzung außerunterrichtlicher Bildungsangebote, inner-/außerschulische Kooperation im Ganztag, Organisation und Gestaltung von Ganztagsschulen, Menschenrechtserziehung sowie zur Gestaltung von Lernumgebungen, Feedback und Reflexion, Methodenvielfalt und Leistungsmessung.
An der Universität Regensburg wird Deutsch als Zweitsprache entweder als Erweiterungsfach oder als Zusatzqualifikation angeboten. Zusätzlich wird für Studierende des Lehramts an Grundschulen sowie des Lehramts an Mittelschulen das Zertifikat Inklusion-Basiskompetenzen angeboten.
Gemäß § 32 Abs. 1 Nr. 1 und 2 der bayernweit verpflichtend geltenden Lehramtsprüfungsordnung I sind für die Lehrämter an Grundschulen, Mittelschulen und Sonderpädagogik zusätzlich 8 LP aus den Bereichen Gesellschaftswissenschaften zu erbringen, darunter kann auch der Bereich Politikwissenschaft mit entsprechenden Lehrveranstaltungen gewählt werden.
Gemäß § 32 Abs. 1 Nr. 1 und 2 der bayernweit verpflichtend geltenden Lehramtsprüfungsordnung I sind für die Lehrämter an Grundschulen, Mittelschulen und Sonderpädagogik zusätzlich 8 LP aus den Bereichen Gesellschaftswissenschaften zu erbringen, darunter kann auch der Bereich Politikwissenschaft mit entsprechenden Lehrveranstaltungen gewählt werden. Zusätzlich gibt es für alle Lehramtsstudiengänge im Rahmen des Erziehungswissenschaftlichen Studiums Veranstaltungen, die auch Menschenrechtserziehung thematisieren.
Das Rechenzentrum der Universität Regensburg bietet in Kooperation mit den Fakultäten der Universität Regensburg die Möglichkeit einer Studienbegleitenden IT-Ausbildung, die allen Studierenden als Zusatzangebot offen steht. Ergänzend zum Fachstudium vermittelt die Studienbegleitende IT-Ausbildung studien- und berufsorientierte Schlüsselkompetenzen im Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien und der Gestaltung digitaler Medien. Lehramtsbezogene Kurse des Rechenzentrums können auch im Wahlbereich des Lehramtsstudiums eingebracht werden. In der Lehramtsausbildung ist zusätzlich in einzelnen Fächern das Gestalten eigener Medienprodukte integraler Bestandteil der Lehre.
Gemäß § 33 Abs. 2 Nr. 2 Lehramtsprüfungsordung LPO I gehören zu den inhaltlichen Prüfungsanforderungen in der Fachdidaktik u.a. die Kenntnis von Modellen, fachliche Lernprozesse im Sinn selbst regulierten Lernens zu konzipieren und unter dem Einsatz unterschiedlicher Medien zu arrangieren sowie Kenntnis der Möglichkeiten zur Vermittlung von Medienkompetenz im betreffenden Fach. In nahezu allen Fächern an der Universität Regensburg ist somit die mediale Gestaltung von Unterricht zumindest Thema im Rahmen von Lehrveranstaltungen. Teilweise werden auch spezifische Lehrveranstaltungen in den Fachdidaktiken und im Rahmen des erziehungswissenschaftlichen Studiums zusätzlich zum Pflichtcurriculum angeboten. Darüber hinaus bietet die Universität Regensburg gemäß § 114 LPO I das Erweiterungsfach Medienpädagogik als pädagogische Zusatzqualifikation an, die mit einer Staatsprüfung abgeschlossen wird und allen Lehramtsstudierenden aber auch Lehramtsabsolventen offen steht.
Die Vermittlung professioneller Kompetenzen zum Umgang mit digitalen Medien erfolgt in der Regel in Form von zusätzlichen, fakultativ zu belegenden Kursen des Rechenzentrums oder durch entsprechende fachspezifische Zusatzveranstaltungen, die z.T. im Wahlbereich des Lehramtsstudiums eingebracht werden können. Die Vermittlung professioneller Kompetenzen zum methodisch-didaktischen Einsatz von digitalen Medien ist entweder Thema im Rahmen von fachdidaktischen oder erziehungswissenschaftlichen Lehrveranstaltungen oder in Form von spezifischen Lehrveranstaltungen, die zusätzlich zum Pflichtcurriculum im Wahlbereich angeboten werden. Die Veranstaltungen können zum aktuellen Zeitpunkt zumindest teilweise in der Allgemeinen Pädagogik auch im Pflichtbereich eingebracht werden.
An der Universität Regensburg kommen in vielfältiger Weise Online-Lernformate und Blended Learning Formate zum Einsatz. In vielen Fachbereichen besteht eine enge Zusammenarbeit mit der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb) in der Entwicklung von Online-Seminaren für alle bayerischen Studierenden. In Seminaren wird mit Interactive Whiteboards und Tablets gearbeitet. Erklärvideos, Podcasts und Lernumgebungen kommen ebenso zum Einsatz wie Flipped Classroom und game-based Design als didaktische Mittel und Instruktionsdesign. Zusätzlich werden im Rahmen der gemeinsamen Qualitätsoffensive Lehrerbildung von Bund und Ländern bis 2018 aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung an vier öffentlichen Schulen im Raum Regensburg (je eine Grund-, eine Mittel-, eine Realschule sowie einem Gymnasium) "UR-Klassen" eingerichtet. Die "UR-Klassen" bieten die Möglichkeit zur zeitgleichen (Live-Streaming in den Beobachtungsraum) oder zeitversetzten (Aufnahme) Beobachtung von Unterricht. Dies wird im Rahmen des Lehramtsstudiums z.B. in Seminaren oder in den studienbegleitenden Praktika genutzt (Link: www.uni-regensburg.de/ko...).
Ja, und zwar: durch die Studienbegleitende IT-Ausbildung und durch das Erweiterungsfach Medienpädagogik gemäß § 114 Lehramtsprüfungsordnung LPO I
1 6 LP für das pädagogisch-didaktische Schulpraktikum sind verpflichtend vorgeschrieben; LP für weitere Praktika sind möglich, aber im Rahmen des freien Bereichs einbringbar.
2 6 LP für das pädagogisch-didaktische Schulpraktikum sind verpflichtend vorgeschrieben; LP für weitere Praktika sind möglich, aber im Rahmen des freien Bereichs einbringbar.
4 6 LP für das pädagogisch-didaktische Schulpraktikum sind verpflichtend vorgeschrieben; LP für weitere Praktika sind möglich, aber im Rahmen des freien Bereichs einbringbar.
Typ 1: Lehrämter der Grundschule bzw. Primarstufe Es existieren folgende Maßnahmen: Kooperationen mit Schulen im Rahmen von Seminaren und Projekten, Angebote von zusätzlichen Unterrichtsversuchen von Studierenden im Rahmen zusätzlicher Lehrveranstaltungen an Schulen sowie in den Naturwissenschaften zusätzlich in den Lernlaboren, in denen Studierende unter Anleitung Unterricht planen und mit Schulklassen durchführen. Zusätzlich ist im Lehramt an Grundschulen im Rahmen des Didaktikfachs Naturwissenschaft und Technik (NWT) die Arbeit von Studierenden mit Schulklassen im NWT-Lernlabor verpflichtend im Curriculum verankert.
Typ 3: Lehramt an Mittelschulen Es existieren folgende Maßnahmen: Kooperationen mit Schulen im Rahmen von Seminaren und Projekten, Angebote von zusätzlichen Unterrichtsversuchen von Studierenden im Rahmen zusätzlicher Lehrveranstaltungen an Schulen sowie in den Naturwissenschaften zusätzlich in den Lernlaboren, in denen Studierende unter Anleitung Unterricht planen und mit Schulklassen durchführen. Zusätzlich ist im Lehramt an Mittelschulen im Rahmen des Didaktikfachs Naturwissenschaft und Technik (NWT) die Arbeit von Studierenden mit Schulklassen im NWT-Lernlabor verpflichtend im Curriculum verankert.
Typ 3: Lehramt an Realschulen Es existieren folgende Maßnahmen: Kooperationen mit Schulen im Rahmen von Seminaren und Projekten, Angebote von zusätzlichen Unterrichtsversuchen von Studierenden im Rahmen zusätzlicher Lehrveranstaltungen an Schulen sowie in den Naturwissenschaften zusätzlich in den Lernlaboren, in denen Studierende unter Anleitung Unterricht planen und mit Schulklassen durchführen.
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Es existieren folgende Maßnahmen: Kooperationen mit Schulen im Rahmen von Seminaren und Projekten, Angebote von zusätzlichen Unterrichtsversuchen von Studierenden im Rahmen zusätzlicher Lehrveranstaltungen an Schulen sowie in den Naturwissenschaften zusätzlich in den Lernlaboren, in denen Studierende unter Anleitung Unterricht planen und mit Schulklassen durchführen. Zusätzlich erfolgt im Lehramt an Gymnasien punktuell eine Kopplung universitärer Seminare mit W-Seminaren (Wissenschaftspropädeutische Seminare) an Gymnasien.
Gemäß § 34 Abs. 1 Nr. 2 der bayernweit verpflichtend geltenden Lehramtsprüfungsordnung I vom 13. März 2008 müssen die Studierenden aller Lehrämter ein Orientierungspraktikum mit einer Dauer von drei bis vier Wochen ableisten. Dieses Praktikum soll vor Beginn des Studiums, muss aber spätestens während des Studiums und vor Beginn des pädagogisch-didaktischen Schulpraktikums abgeleistet werden.
Das achtwöchige Betriebspraktikum soll entweder vor Beginn des Studiums oder im Laufe des Studiums während der vorlesungsfreien Zeit absolviert werden und ist nicht Bestandteil des universitären Studiums (gemäß § 34 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 der bayernweit verpflichtend geltenden Lehramtsprüfungsordnung I vom 13. März 2008).
Die Arbeit in einer multiprofessionellen Kooperationskultur wird im Rahmen der Lehrveranstaltungen und im Rahmen der Praktika thematisiert. Hinzu kommen zusätzliche Angebote, wie z.B. das "Brückencafé" der Grundschulpädagogik oder Seminare, in denen mit einem multiprofessionellen Team einer Schule zusammengearbeitet wird, die von Lehramtsstudierenden ergänzend zum Pflichtprogramm genutzt werden können. Auch im Rahmen eines Teilprojekts zur Qualitätsoffensive Lehrerbildung findet sich die Möglichkeit zum Diskurs mit anderen Professionen.
Ja, und zwar durch eine Vorbereitung auf den Rollenwechsel der Studierenden vom Schüler zur Lehrkraft im Rahmen des Vorbereitungsseminars für das pädagogisch-didaktische Schulpraktikum sowie des Praktikums selbst. Die Studierenden lernen die verschiedenen Rollen einer Lehrkraft in Schule und Unterricht im Seminar kennen und reflektieren die damit verbundenen Aufgaben. Im Praktikum bearbeiten sie hierzu zwei Aufgaben: Sie beobachten die Praktikums- oder Betreuungslehrkraft im Unterricht unter der Fragestellung ihrer verschiedenen Rollen. Der Aspekt der Multiprofessionalität steht dabei im Vordergrund. Zusätzlich führen sie ein Interview mit der Lehrkraft zu ihren Aufgaben auf Grundlage ihrer Rollenvielfalt.
13 Studierende
Die Anerkennung der Praktika an Schulen im Ausland bzw. an Deutschen Auslandsschulen als schulische Praktika gemäß § 34 Abs. 1 der bayernweit verbindlich geltenden Lehramtsprüfungsordnung I (LPO I) vom 13. März 2008 erfolgt über die Praktikumsämter der jeweiligen Schularten.
101 Lehramtsstudierende gingen ins Ausland
Im Laufe des WS 2015/16 gingen insgesamt 101 Lehramtsstudierende ins Ausland. Diese Zahl beinhaltet Studienaufenthalte an Partneruniversitäten, Unterrichtspraktika an Schulen im Ausland sowie Studierende, die über den Pädagogischen Austauschdienst als Fremdsprachenassistenzlehrkräfte im Ausland waren.
Sonstiges und zwar: siehe Anmerkungen
Der Vorbereitungsdienst liegt vollständig außerhalb des Verantwortungsbereichs der Universität Regensburg, ein formalisierter Informationsfluss in Richtung Universität bezüglich Konzeption und Inhalte des Vorbereitungsdienstes sowie eine Rückkopplung bezüglich der Ergebnisse der ersten Phase findet nicht statt. In einigen Fächern gibt es aber punktuelle Kontakte (wie z.B. im Rahmen von Projekten, über Lehraufträge an Seminarlehrkräfte, durch Austauschgespräche zwischen Studierenden und Studienreferendaren). Hierbei handelt es sich aber meist um Einzelkontakte, eine systematische und institutionalisierte Zusammenarbeit zwischen erster und zweiter Phase der Lehrerbildung existiert nicht.
21558 Studierende insgesamt
Grundständige Lehramtsstudiengänge: 4593 Studierende
Im Entwicklungsplan 2020 ist folgendes strategisches Ziel formuliert: Aufbau eines zukunftsfähigen, innovativen, praxisbezogenen und wissenschaftsbasierten Lehramtsstudiums durch verstärkte Zusammenarbeit aller im Lehramtsstudium tätigen Fakultäten und Fächer, Stärkung einer fachdidaktischen Wissenschaftsorientierung, Internationalisierung des Lehramtsstudiums und Verbesserung des beruflichen Praxisbezugs.
Ja, und zwar folgendes Projekt/folgende Projekte: KOLEG (Kooperative Lehrerbildung Gestalten) www.ur.de/koleg/ mit einer Fördersumme in Höhe von 5,2 Mio. €
An der Universität Regensburg existiert seit 2012 in den Bildungswissenschaften eine Professur für Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt "Lernen mit visuellen Medien", für die Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich des Umgangs mit digitalen Medien und des methodisch-didaktischen Einsatzes von digitalen Medien bei der Besetzung ein wichtige Rolle spielen.
Typ 4: Lehrämter für die Sekundarstufe II [allgemeinbildende Fächer] oder für das Gymnasium Hochschule für Katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg Kooperation des Fachgebiets Musikpädagogik der Universität Regensburg mit genannter Hochschule im Rahmen der gymnasialen Ausbildung in "Musik als Doppelfach"
Die Verantwortung für die Qualitätssicherung in den Lehramtsstudiengängen obliegt dem zuständigen Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst. Die Universität Regensburg ist in die Qualitätssicherung nicht eingebunden und erhält auch keine diesbezüglichen Informationen.
In Bayern ist für die Zulassung zum Vorbereitungsdienst das Bestehen der ersten Staatsprüfung erforderlich. Rechtliche Grundlage der Lehramtsausbildung bildet die bayernweit verpflichtend geltende Lehramtsprüfungsordnung I vom 13. März 2008, die auch die rechtliche Grundlage für die universitäre Prüfungs- und Studienordnung bildet. Dementsprechend bedürfen sowohl die universitäre Prüfungs- und Studienordnung als auch alle ihre Änderungen das ministerielle Einvernehmen. Der überwiegende Teil des Studienerfolgs wird im schriftlichen Teil der ersten Staatsprüfung festgestellt, der zentral vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst organisiert wird. Die Ergebnisse der ersten Staatsprüfung werden nicht publiziert. Gegenüber der Universität geheim sind ferner die personellen Besetzungen der Prüfungshauptausschüsse als verantwortliche Gremien.
Dienstleistungsausprägung in %: 70
Anzahl sonstige Mitarbeiter: 2.75
Berufungsverfahren werden federführend von der jeweiligen Fakultät, an der die Professur angesiedelt ist, durchgeführt. Das Lehrerbildungszentrum wirkt mit.
An sonstiger Stelle und zwar: Bayerisches Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst
Rechtliche Grundlage der Lehramtsausbildung bildet die bayernweit verpflichtend geltende Lehramtsprüfungsordnung I vom 13. März 2008, die auch die rechtliche Grundlage für die universitäre Prüfungs- und Studienordnung darstellt. Eine konzeptionelle Weiterentwicklung der Lehramtsstudiengänge als Staatsexamensstudiengänge ist nur durch eine Änderung der Lehramtsprüfungsordnung I möglich und liegt damit außerhalb des Verantwortungsbereichs der Universitäten.
Ja, und zwar: gemeinsam konzipierte Online-Kurse, z.T. angeboten über die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb)
An der Universität Regensburg existieren keine speziellen Promotionsprogramme, -strukturen für bereits an Schulen berufstätigen Lehrkräften.
An sonstiger Stelle und zwar: bei den jeweiligen Fakultäten
FALKO ("Fachspezifische Lehrerkompetenzen"), interdisziplinäre Forschungsgruppe der Universität Regensburg www.uni-regensburg.de/fo...
FALKE ('Fachspezifische Lehrerkompetenzen im Erklären'), ein interdisziplinäres Forschungsprojekt der Universität Regensburg www.uni-regensburg.de/ko...
Zusätzlich zu den beiden genannten Forschungsprojekten mit zehn bzw. dreizehn beteiligten Disziplinen gibt es weitere interdisziplinäre Forschungsprojekte im Bereich Schulbildungsforschung/Lehrerbildungsforschung mit zwei oder drei beteiligten Disziplinen.

References: Art. 44
 § 29
 § 32
 § 32
 § 33
 § 114
 § 114
 § 34
 § 34
 § 34