Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=WM%202005,%20459
Timestamp: 2019-12-08 05:38:44+00:00

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BGH, 26.01.2005 - VIII ZR 90/04 - dejure.org
https://dejure.org/2005,577
BGH, 26.01.2005 - VIII ZR 90/04 (https://dejure.org/2005,577)
BGH, Entscheidung vom 26.01.2005 - VIII ZR 90/04 (https://dejure.org/2005,577)
BGH, Entscheidung vom 26. Januar 2005 - VIII ZR 90/04 (https://dejure.org/2005,577)
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Kündigung eines Leasingvertrages wegen Zahlungsverzugs; Entfallen von Kündigungsvoraussetzungen bei vollständiger Tilgung des Rückstandes vor der Kündigung durch den Schuldner; Auslegung des § 12 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 des Verbraucherkreditgesetzes (VerbrKrG) ; Entstehung des ...
Kündigung eines Finanzierungsleasingvertrages wegen Zahlungsverzuges trotz Rückführung des Rückstands unter 5 % nach Kündigungsandrohung
Verbraucherkreditvertrag - Kündigung bei Zahlungsverzug
Zur Kündigung eines Verbraucherkreditvertrags (hier: Finanzierungsleasingvertrag) wegen Zahlungsverzugs des Verbrauchers
VerbrKrG § 12; BGB § 498 § 535
Kündigung bei Zahlungsverzug trotz Teilzahlung zulässig
Verkehrsrecht - Kündigung eines Kraftfahrzeugleasingvertrags wegen Zahlungsverzugs
Kündigung eines Verbraucherkreditvertrages / Finanzierungsleasingvertrages wegen Zahlungsverzuges
Zur Kündigung eines Verbraucherkreditvertrages (im konkreten Fall: Finanzierungsleasingvertrag) wegen Zahlungsverzugs des Verbrauchers
Kündigung eines Verbraucherkreditvertrages / Finanzierungsleasingvertrages wegen Zahlungsverzuges -
§ 12 VerbrKrG; §§ 498, 500 BGB
Kündigung eines Verbraucherkreditvertrags wegen Zahlungsverzugs (Wiss. Mit. Mario Nawroth; Neue Justiz 7/2005, S. 310-311)
Voraussetzungen der Gesamtfälligstellung im Verbraucherkredit
Kurznachricht zu "Kommentar zur Entscheidung des BGH vom 26.01.2005, AZ: VIII ZR 90/04 (Kündigung eines Verbraucherkreditvertrags wegen Zahlungsverzugs)" von Wiss. Mit. Mario Nawroth, original erschienen in: NJ 2005, 310 - 311.
NJW-RR 2005, 1410
ZIP 2005, 406
ZMR 2005, 349
NJ 2005, 310
WM 2005, 459
BB 2005, 572
Das gilt auch dann, wenn die Zuvielforderung relativ gering war, beispielsweise bei unberechtigten "Mahngebühren" oder unberechtigten Inkassokosten (vgl. BGH, NJW-RR 2005, 1410, 1412).
Selbst geringfügige Zuvielforderungen haben die Unwirksamkeit der Kündigungsandrohung zur Folge, sofern es sich nicht um bloße "Pfennigbeträge" oder Berechnungsfehler auf Grund eines offensichtlichen "Zahlendrehers" handelt (so ausdrücklich BGH, NJW-RR 2005, 1410, 1412).
Es ist vielmehr für die Wirksamkeit der Androhung auch erforderlich, dass der Verbraucher zutreffend über den gesamten zur Abwendung der Kündigung erforderlichen Betrag informiert wird (BGH, NJW-RR 2005, 1410, 1412).
Beides ist jedoch erforderlich (vgl. BGH ZIP 2005, 406 (408).; OLG Celle NJW-RR 1997, 1144 (1146);… Staudinger/Kessal-Wulf, BGB, Neubearbeitung 2005, § 498 Rn. 18).
Selbst geringfügige Zuvielforderung haben die Unwirksamkeit der Kündigungsandrohung zur Folge, sofern es sich nicht um bloße Pfennigbeträge oder Berechnungsfehler aufgrund eines offensichtlichen Zahlendrehers handelt (vgl. insoweit ausdrücklich BGH, NJW-RR 2005, 1410).

References: § 12
 § 12
 § 498
 § 535

§ 12
 BGH 
 BGH 
 § 498