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Timestamp: 2016-10-28 19:58:39+00:00

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A.a Die 1972 geborene D.________ war als Geb�udereinigerin im Heim E.________ bei der Helsana Unfall AG (nachfolgend: Helsana) gegen die Folgen von Unf�llen versichert, als sie am 6. Januar 2004 mit ihrem Fahrzeug vor einer Ampel wartend einen Auffahrunfall erlitt. Die Helsana erbrachte die gesetzlichen Leistungen, stellte die �bernahme der Heilungskosten aber mit Verf�gung vom 25. April 2006 und Einspracheentscheid vom 2. Februar 2007 per 30. April 2006 und die Ausrichtung der Taggelder per 31. Mai 2005 ein. Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern hob mit Entscheid vom 5. Februar 2008 den Einspracheentscheid auf und wies die Sache zu weiteren Abkl�rungen an die Helsana zur�ck.
A.b Nach Einholung eines psychiatrischen Gutachtens bei Dr. med. C.________ vom 28. Juli 2008 stellte die Helsana die �bernahme der Heilungskosten mit Verf�gung vom 13. Februar 2009 per 30. April 2006 und die Ausrichtung der Taggelder per 30. August 2005 ein. Mit Einspracheentscheid vom 10. Juli 2009 korrigierte sie ihre Verf�gung insofern als sie die Einstellung der gesetzlichen Leistungen per 31. Dezember 2006 verf�gte.
Mit Beschwerde l�sst D.________ die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides und �ber den 31. Dezember 2006 hinaus die Ausrichtung der gesetzlichen Leistungen, insbesondere von Taggeldern und die �bernahme von Heilbehandlungskosten, Transportkosten, Auslagenersatz etc., beantragen. Eventualiter sei eine Invalidenrente von mindestens 50 % und eine Integrit�tsentsch�digung von mindestens 50 % zuzusprechen. Ferner wird um unentgeltliche Prozessf�hrung und Verbeist�ndung ersucht.
1.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzung gem�ss Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es pr�ft grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Im Beschwerdeverfahren um die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Unfallversicherung ist das Bundesgericht nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden (Art. 97 Abs. 2 und Art. 105 Abs. 3 BGG).
1.2 Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG; vgl. zur Geltung dieses Grundsatzes im Beschwerdeverfahren um die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Milit�r- oder Unfallversicherung: BGE 135 V 194 E. 3.4 S. 199 f.). Solche Umst�nde k�nnen namentlich in formellrechtlichen M�ngeln des angefochtenen Entscheids liegen, mit denen die Partei nicht rechnete und nach Treu und Glauben nicht zu rechnen brauchte, oder darin, dass die Vorinstanz materiell in einer Weise urteilt, dass bestimmte Sachumst�nde neu und erstmals rechtserheblich werden. Der vorinstanzliche Verfahrensausgang allein bildet noch keinen hinreichenden Anlass im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG f�r die Zul�ssigkeit von unechten Noven, die bereits im kantonalen Verfahren ohne Weiteres h�tten vorgebracht werden k�nnen (nicht publ. E. 2.3 des Urteils BGE 135 V 163, in SVR 2009 BVG Nr. 30 S. 109, 9C_920/2008). Das Vorbringen von Tatsachen oder Beweismitteln, die sich erst nach dem angefochtenen Entscheid ereigneten oder entstanden (sog. echte Noven), ist vor Bundesgericht unzul�ssig (Urteil 2C_761/2009 vom 18. Mai 2010 E. 4).
Der Bericht der Dr. med. S.________ vom 12. Juli 2010 wurde nach dem Entscheid der Vorinstanz erstellt und bezieht sich auf das Vorliegen von organisch objektivierbaren Befunden, wobei sich die �rztin auf Untersuchungen bezieht, welche der Beschwerdegegnerin und der Vorinstanz bei ihren Entscheiden bekannt waren. Das Fehlen organisch objektivierbarer Befunde wurde bereits bei der von der Beschwerdegegnerin in Verf�gung und Einspracheentscheid verneinten Ad�quanz des Kausalzusammenhangs vorausgesetzt (vgl. das auch dort zitierte Urteil BGE 135 V 109 E. 2 S. 111 f.). Der Bericht des Dr. med. P.________ vom 4. November 2005 h�tte zudem ohne Weiteres bereits im verwaltungsrechtlichen Verfahren oder im Verfahren vor dem kantonalen Gericht eingereicht werden k�nnen. Die beiden von der Beschwerdef�hrerin im bundesgerichtlichen Verfahren neu eingereichten Unterlagen m�ssen daher unbeachtet bleiben.
Die Vorinstanz hat in W�rdigung der medizinischen Akten erwogen, f�r die Beschwerdesymptomatik sei kein unfallbedingtes organisch objektivierbares Substrat verantwortlich.
Diese Schlussfolgerung erweist sich als rechtens. Von organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen kann nur dann gesprochen werden, wenn die erhobenen Befunde mit apparativen/bildgebenden Abkl�rungen best�tigt wurden und die hiebei angewendeten Untersuchungsmethoden wissenschaftlich anerkannt sind (Urteil 8C_216/2009 vom 28. Oktober 2009 E. 2 mit Hinweis, nicht publ. in: BGE 135 V 465, aber in: SVR 2010 UV Nr. 6 S. 25). Weder konventionelle R�ntgenaufnahmen der HWS gem�ss dem ersten �rztlichen Bericht vom 29. Mai 2004 noch die MRI-Untersuchung der HWS vom 7. Oktober 2004 ergaben organisch unfallbedingte Befunde. Eine oss�re L�sion, eine Discushernie oder eine Neurokompression konnten nicht nachgewiesen werden. Aus der verminderten segmentalen Beweglichkeit C5/C6 und C6/C7 in sog. Funktionsaufnahmen lassen sich ebenfalls keine organisch objektiv ausgewiesenen unfallbedingten Befunde folgern (zur diagnostischen Methode des funktionellen MRI vgl. BGE 134 V 231). Sowohl der Vertrauensarzt der Beschwerdegegnerin Dr. med. A.________ als auch die �rzte der Klinik B.________ konnten in der Folge keine hinreichend objektivierbare Unfallfolgen in ihren Berichten vom 28. Januar und 29. M�rz 2005 feststellen. Letztere diagnostizierten ein zervikozephales und zerviko-brachiales Schmerzsyndrom.
Sind die anhaltenden Beschwerden nicht auf einen organisch hinreichend nachweisbaren Gesundheitsschaden zur�ckzuf�hren, so ist die Ad�quanz eines allf�lligen Kausalzusammenhanges zwischen dem Ereignis vom 6. Januar 2004 und diesen Beschwerden speziell zu pr�fen.
Der Fallabschluss und damit verbunden die Ad�quanzpr�fung im Hinblick auf die Rentenleistungen hat in dem Zeitpunkt zu erfolgen, in dem von der Weiterf�hrung der medizinischen Massnahmen keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten ist. Dieser bestimmt sich namentlich nach Massgabe der zu erwartenden Steigerung oder Wiederherstellung der Arbeitsf�higkeit, soweit unfallbedingt beeintr�chtigt. Die zu erwartende Besserung durch weitere Behandlung muss dabei ins Gewicht fallen. Unbedeutende Verbesserungen gen�gen nicht (BGE 134 V 109 E. 4.3 S. 115).
Die Vorinstanz legte dar, seit Anfang 2007 pr�sentiere sich der Gesundheitszustand unver�ndert, weshalb die Ad�quanzpr�fung per Ende 2006 nicht verfr�ht sei. Diese Ausf�hrungen stimmen mit den Akten �berein. Bereits im Austrittsbericht der Rehaklinik Bellikon vom 29. M�rz 2005 gaben die �rzte an, unter Ber�cksichtigung des Verlaufs und der aktuellen klinischen Befunde sei eine Steigerung der Arbeitsf�higkeit als Geb�udereinigerin auch in Zukunft eher unrealistisch. In den folgenden Berichten der behandelnden �rztin Dr. med. S.________ wurde ein Steigerung der Arbeitsf�higkeit ebenfalls verneint. Am 8. August 2005 bescheinigte sie im Gegenteil, dass ihre im Zwischenbericht vom 10. Dezember 2004 vorgesehene Steigerung der Arbeitsf�higkeit von 50 auf 75 % nicht habe realisiert werden k�nnen. Auch Dr. med. C.________ gab in seinem Gutachten vom 28. Juli 2008 an, die Beschwerdef�hrerin sei bis 2006 ein Jahr lang in psychiatrischer Behandlung gewesen, welche keine wesentliche Besserung der Beschwerden bewirkt habe. Insgesamt h�tten s�mtliche therapeutischen Bem�hungen, inklusive physiotherapeutische Massnahmen, medikament�se Therapie und Psychotherapie die Chronifizierung des Leidens der Beschwerdef�hrerin nicht verhindern k�nnen. Der Verlauf im psychiatrischen Bereich zeige sich eher progredient und eine Psychotherapie k�nne allenfalls dazu f�hren, dass sich die Beschwerdef�hrerin l�ngerfristig stabilisiere.
Von einer namhaften Besserung des Gesundheitszustands mit - insbesondere - einer wesentlichen Steigerung der Arbeitsf�higkeit kann somit - entgegen dem Einwand in der Beschwerde - gem�ss den Akten nicht mehr ausgegangen werden. Die Vorinstanz durfte zu Recht die Ad�quanzpr�fung vornehmen.
Die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs ist weder durch ein medizinisches Gutachten zu beurteilen noch ist hier das Beweismass der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit oder die Beweislastverteilung bei Beweislosigkeit anwendbar, wovon die Beschwerdef�hrerin f�lschlicherweise ausgeht. Medizinische Fachleute k�nnen lediglich zum nat�rlichen Kausalzusammenhang als Tatfrage Stellung nehmen. Die Beurteilung der Ad�quanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem nat�rlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung ist hingegen als Rechtsfrage von der rechtsanwendenden Beh�rde zu beurteilen (BGE 112 V 30 E. 1b S. 33). Aus dem psychiatrischen Gutachten von Dr. med. C.________ vom 28. Juli 2008 l�sst sich daher nichts in Bezug auf die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs folgern.
Die Vorinstanz nahm unbestrittenermassen eine Beurteilung der Ad�quanz nach den Vorgaben gem�ss BGE 134 V 109 vor. Die Beschwerdef�hrerin kritisiert die Beurteilung der einzelnen Ad�quanzkriterien durch das kantonale Gericht.
5.1 Als die Versicherte am 6. Januar 2004 im Auto vor einer roten Ampel wartete, fuhr ein anderes Fahrzeug von hinten auf ihr Auto auf. Dieses Ereignis ist rechtsprechungsgem�ss als mittelschwerer im Grenzbereich zu einem leichten Unfall zu qualifizieren (SVR 2007 UV Nr. 26 S. 86, U 339/06 E. 5.2).
5.2 Der Auffahrunfall hat sich weder unter besonders dramatischen Begleitumst�nden ereignet noch war er von besonderer Eindr�cklichkeit. Entsprechende Umst�nde liegen nicht vor (vgl. Zusammenfassung der Rechtsprechung zu diesem Kriterium im Urteil 8C_915/2008 vom 11. September 2009 E. 5.3). Nichts anderes kann aus den gesundheitlichen Folgen abgeleitet werden. Gleiches gilt beim Kriterium der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzungen. Wenn die Beschwerdef�hrerin argumentiert, das bestehende Beschwerdebild k�nne nur bei einer speziellen K�rperhaltung beim Unfall erfolgt sein, so unterliegt sie einem Zirkelschluss. Wie die Vorinstanz richtig ausf�hrte, ist den Akten keine spezielle K�rperhaltung der Beschwerdef�hrerin w�hrend des Unfalls zu entnehmen. Im Dokumentationsbogen f�r Erstkonsultationen nach kranio-zervikalem Beschleunigungstrauma wurde im Gegenteil angegeben, die Kopfstellung sei gerade gewesen.
Zutreffend ist auch die Beurteilung der �brigen Ad�quanzkriterien durch das kantonale Gericht. F�r die Bejahung des Kriteriums der fortgesetzt spezifischen, belastenden �rztlichen Behandlung werden praxisgem�ss deutlich h�here Anforderungen gestellt (vgl. SVR 2009 UV Nr. 22 S. 80, 8C_209/2008 E. 5.4), und eine �rztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmerte, liegt nicht vor. Es bedarf hierzu besonderer Gr�nde, welche die Heilung beeintr�chtigt haben. Der Abbruch der Psychotherapie nach einem Jahr, welche keine wesentliche Besserung gebracht hatte, stellt keinen solchen besonderen Grund dar. Das kantonale Gericht bejahte angesichts der glaubhaften Schmerzen und Beeintr�chtigung, welche die Beschwerdef�hrerin im Lebensalltag erf�hrt, und unter Ber�cksichtigung ihrer T�tigkeit als Reinigungskraft im Umfang von 50 % das Kriterium der erheblichen Beschwerden und der erheblichen Arbeitsunf�higkeit, trotzt ausgewiesener Anstrengungen, allerdings nicht in ausgepr�gter Weise. Auch diese Beurteilung erweist sich als begr�ndet und schl�ssig.
Bei zwei erf�llten Ad�quanzkriterien verneinte die Vorinstanz zu Recht das Vorliegen eines ad�quaten Kausalzusammenhangs zwischen dem Unfallereignis vom 6. Januar 2004 und den �ber den 31. Dezember 2006 hinausgeklagten Beschwerden. Die Beschwerde ist daher abzuweisen und die Einstellung s�mtlicher Leistungen durch die Beschwerdegegnerin auf diesen Zeitpunkt zu sch�tzen.
Gem�ss Art. 64 Abs. 1 BGG wird einer Partei die unentgeltliche Rechtspflege nur gew�hrt, wenn sie bed�rftig ist und ihr Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint. Bed�rftigkeit ist gegeben, wenn die Gesuch stellende Person ohne Beeintr�chtigung des f�r sie und ihre Familie n�tigen Lebensunterhaltes nicht in der Lage ist, die Prozesskosten zu bestreiten (BGE 128 I 225 E. 2.5.1 S. 232), wobei das Einkommen beider Ehegatten zu ber�cksichtigen ist (BGE 115 Ia 193 E. 3a S. 195). Gem�ss den eingereichten Unterlagen steht beiden Ehegatten ein Einkommen von insgesamt Fr. 7'907.- pro Monat (inklusive 13. Monatslohn des Ehemanns und Kinderzulagen) zur Verf�gung. Dem steht ein um 25 % erh�hter Grundbedarf des Ehepaars (Fr. 1'550.-) und der beiden 1994 und 1998 geborenen Kinder (je Fr. 500.-) sowie des 2000 geborenen Kindes (Fr. 350.-) von insgesamt Fr. 3'625.- gegen�ber. Gem�ss den Angaben im Erhebungsbogen f�r die unentgeltliche Rechtspflege und den eingereichten Belegen fallen anrechenbare Auslagen von Fr. 1'219.50 f�r Wohnungsmiete (inklusive zus�tzlicher Nebenkosten) an. Die Krankenkassenpr�mien nach KVG f�r alle Familienmitglieder belaufen sich auf Fr. 612.40 (Fr. 280.-, 247.10, 72.70, 72.70 und 49.90, abz�glich Pr�mienverbilligung von Fr. 110.-). Die geltend gemachten Schulden und deren regelm�ssige Tilgung sind nicht ausgewiesen, weshalb sie nicht anzurechnen sind (SVR 2007 AHV Nr. 7 S. 19, H 27/05 E. 4.1.2.4). Die Ausgaben belaufen sich damit auf insgesamt Fr. 5'456.90 und es resultiert ein �berschuss von rund Fr. 2'450.-. Angesichts dessen ist es der Beschwerdef�hrerin zuzumuten, f�r die Gerichts- und die Anwaltskosten selber aufzukommen.

References: Art. 95
 BGE 
 Art. 105
 BGE 
 Art. 99
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 64