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Timestamp: 2019-07-18 14:22:17+00:00

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Rechtsprechung: NJW 1971, 2190 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BAG, 01.07.1971
https://dejure.org/1971,434
BAG, 22.07.1971 - 2 AZR 344/70 (https://dejure.org/1971,434)
BAG, Entscheidung vom 22.07.1971 - 2 AZR 344/70 (https://dejure.org/1971,434)
BAG, Entscheidung vom 22. Juli 1971 - 2 AZR 344/70 (https://dejure.org/1971,434)
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Probearbeitsverhältnis - Mindestkündigungsfrist
BGB § 611, § 622
LAG Düsseldorf, 28.07.1970 - 11 Sa 359/70
BAGE 23, 393
NJW 1971, 2190
VersR 1972, 188
DB 1971, 1484
DB 1971, 1922
Entsprechend dieser Zwecksetzung ist in der Vereinbarung einer Probezeit im Regelfall auch die Vereinbarung der gesetzlich zulässigen Mindestkündigungsfristen zu erblicken (vgl. BAG 23, 393, 396 = AP Nr. 11 zu § 620 BGB Probearbeitsverhältnis).
J u li 1971 - 2 AZR 3 4 4 / 7 0 -, BAG 23, 393 = AP N r .
a) Seit der Neufassung des § 622 Abs. 3 BGB durch das KündFG zum 15. Oktober 1993 kommt es damit nicht darauf an, ob eine Probezeitvereinbarung dahin auszulegen ist, dass damit eine Vereinbarung der Abkürzung der Kündigungsfrist auf das gesetzlich zulässige Maß vereinbart ist bzw. ob in der Vereinbarung einer Probezeit auch die Vereinbarung der gesetzlich zulässigen Mindestkündigungsfrist liegt (zur alten Rechtslage vgl. BAG 22. Juli 1971 - 2 AZR 344/70 - AP BGB § 620 Probearbeitsverhältnis Nr. 20; BAG 15. August 1984 - 7 AZR 228/82 - AP KSchG 1969 § 1 Nr. 8) , sondern darauf, ob - ggf. durch Auslegung zu ermitteln - die Arbeitsvertragsparteien trotz Probezeitvereinbarung eine längere Kündigungsfrist als zwei Wochen vereinbart haben.
Das widerspricht dem auch in der Tarifpraxis verwirklichten (vgl. unten zu f) der Gründe) Grundsatz, daß in der Vereinbarung eines Probearbeitsverhältnisses in der Regel zugleich auch die stillschweigende Vereinbarung der gesetzlich zulässigen Mindestkündigungsfrist liegt (BAGE 23, 393 = AP Nr. 11 zu § 620 BGB Probearbeitsverhältnis).
LAG Düsseldorf, 20.10.1995 - 9 Sa 996/95
Arbeitsverhältnis: Kündigungsfrist - Probezeit
Das Arbeitsgericht ist zunächst zutreffend von der Spruchpraxis des 2. Senats des BAG (22.07.1971 - 2 AZR 344/70 -, DB 1971, 1922 = AP Nr. 11 zu § 620 BGB Probearbeitsverhältnis; 28.04.1988 - 2 AZR 750/87 -, NZA 1989, 58 = DB 1988, 2106 ) ausgegangen, wonach seit Inkrafttreten des Ersten Arbeitsrechtsbereinigungsgesetzes davon auszugehen ist, daß in der Vereinbarung eines Probearbeitsverhältnisses in der Regel auch die stillschweigende Vereinbarung der gesetzlich zulässigen Mindestkündigungsfrist liegt.
Der Beklagte konnte das ArbeitsVerhältnis zum Ablauf der Probezeit (31. Dezember 1973) kündigen (vgl. BAG 23, 393 = AP Nr. 11 zu § 6 2 0 BGB Probearbeitsverhältnis); die Klägerin konnte schwerlich damit rechnen, mit den im Oktober 1973 aufgegebenen Zeitungsanzeigen eine zum Dienstantritt noch im Jahre 1973 bereite Ersatzkraft zu finden.
Von der Rechtsprechung (BAG vom 22.07.1971, AP Nr. 11 zu § 620 BGB Probearbeitsverhältnis [A. Hueck] = EzA § 622 n.F. BGB Nr. 3) wird zwar für normale Arbeitsverhältnisse angenommen, daß in der Vereinbarung eines Probearbeitsverhältnisses in der Regel auch die stillschweigende Vereinbarung der gesetzlich zulässigen Mindestkündigungsfrist liegt, jedoch lassen sich.
Eine solche vertragliche Verkürzung der Kündigungsfrist ist regelmäßig in der Vereinbarung einer vorgeschalteten Probezeit in einem auf unbefristete Dauer abgeschlossenen Arbeitsverhältnis zu sehen (BAG AP Nr. 11 zu § 620 BGB Probearbeitsverhältnis, Stahlhacke Kündigung und Kündigungsschutz im Arbeitsverhältnis 3. Aufl. Rdn. 165, Hillebrecht in Gemeinschaftskommentar a.a.O. § 622 Rdn. 75).
Für unbefristete Probearbeitsverhältnisse gelten vielmehr die in § 622 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 Satz 1 BGB geregelten Kündigungsfristen von einem Monat zum Monatsende bzw. von zwei Wochen (vgl. BAG, Urt. v. 22. Juli 1971 - 2 AZR 344/70 -, BAG 23, 393 = AP Nr. 11 zu § 620 BGB Probearbeitsverhältnis).
BAG, 01.07.1971 - 5 AZR 75/71
https://dejure.org/1971,992
BAG, 01.07.1971 - 5 AZR 75/71 (https://dejure.org/1971,992)
BAG, Entscheidung vom 01.07.1971 - 5 AZR 75/71 (https://dejure.org/1971,992)
BAG, Entscheidung vom 01. Juli 1971 - 5 AZR 75/71 (https://dejure.org/1971,992)
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Bestimmende Schriftsätze - Telegraphische Einlegung - Benutzung des normalen Postwegs
LAG Rheinland-Pfalz, 12.11.1970 - 2 Sa 54/70
BAGE 23, 361
MDR 1971, 956
DB 1971, 1363
DB 1971, 2072
In der Rechtsprechung des Reichsgerichts, des Reichsarbeitsgerichts und der obersten Gerichtshöfe des Bundes ist seit langem anerkannt, daß Rechtsmittel telegraphisch eingelegt werden können (vgl. etwa RGZ 139, 45 ; 151, 82 ; RAGE 3, 252 f.; BSGE 1, 243 ; BVerwGE 3, 56 [BVerwG 14.12.1955 - V C 138/55]; BFHE 92, 438 f.; BAG, NJW 1971, 2190; BGHZ 79, 314 [BGH 05.02.1981 - X ZB 13/80]).
Für den Anwalts- wie für den Parteiprozeß, in dem ein Anwalt auftritt, muß daher gleichermaßen gelten, daß die dem Gericht gegenüber abzugebende Widerrufserklärung unwirksam ist, wenn der sich darauf beziehende Schriftsatz nicht von dem als Vertreter der Partei ausgewiesenen Anwalt unterzeichnet ist (vgl. für bestimmende Schriftsätze BAGE 23, 361 = AP Nr. 1 zu § 129 ZPO;… BAGE 43, 46, 49 [BAG 01.06.1983 - 5 AZR 468/80] = AP Nr. 54 zu § 1 LohnFG und für den Vergleichswiderruf das Senatsurteil vom 4. August 1983, aaO).
BAG, 12.03.1974 - 2 AZR 103/73
Revision - Formerfordernis - Unvollständige Namensangabe - Revisonsschrift - …
1. Zwar bestehen keine Bedenken gegen die Zulässigkeit der telegrafischen Einlegung der Revision (BAG 23, 361 [363 bis 366J AP Nr. 1 zu § 129 ZPO).

References: § 611
 § 622
 § 620
 § 622
 § 620
 § 1
 § 620
 § 620
 § 6
 § 620
 § 622
 § 620
 § 622
 § 622
 § 620
 § 129
 § 1
 § 129