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Timestamp: 2016-10-22 11:43:00+00:00

Document:
U 461/05 (27.03.2006)
S.________, 1936, ex-Jugoslawien, Beschwerdef�hrer, vertreten durch die Beratungsstelle f�r Ausl�nder, Sch�tzengasse 7, 8001 Z�rich,
Strasse 40, 8400 Winterthur, Beschwerdegegnerin, vertreten durch F�rsprecher Ren� W. Schleifer, Stampfenbachstrasse 42, 8006 Z�rich
Der 1936 geborene, im Rahmen seiner Anstellung in der Firma Q.________ AG bei der Winterthur Schweizerische Versicherungs-Gesellschaft (nunmehr: Winterthur Versicherungen [nachfolgend: Winterthur]) gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen versicherte S.________ zog sich am 11. August 1997 als Fahrradfahrer bei einem Verkehrsunfall eine rechtsseitige Skapulablatt- und Rippenserienfraktur, eine Fibulaschaftfraktur links ohne Fehlstellung sowie eine commotio cerebri zu (Arztzeugnis UVG vom 18. August 1997 und Bericht des Spitals X.________ vom 10. September 1997), worauf er der Arbeit fernblieb. Die Winterthur richtete Taggelder aus und kam f�r die Heilbehandlung auf, stellte jedoch mit Verf�gung vom 21. Dezember 2001 die Pflegeleistungen und Kostenverg�tungen r�ckwirkend ab 1. Mai 1998 und die Taggeldleistungen ab 1. September 1998 ein und verneinte weitergehende Anspr�che (Invalidenrente/ Integrit�tsentsch�digung) mangels Unfallkausalit�t der geklagten Beschwerden. Dagegen erhob (u.a.) S.________ erfolglos Einsprache (ablehnender Einspracheentscheid vom 29. Juni 2004).
Die dagegen erhobene Beschwerde des S.________ wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 24. Oktober 2005 ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst S.________ beantragen, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids sei die Winterthur zu verpflichten, ihm die eingestellten Leistungen �ber den 1. Mai 1998 (Heilbehandlung) bzw. 1. September 1998 (Taggeldleistungen) weiterhin zu erbringen sowie eine Invalidenrente und Integrit�tsentsch�digung zuzusprechen.
Die Winterthur schliesst auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Bundesamt f�r Gesundheit hat auf eine Vernehmlassung verzichtet.
Im vorinstanzlichen Entscheid werden die massgebenden Rechtsgrundlagen der umstrittenen Leistungspflicht des Unfallversicherers (Art. 6 Abs. 1 UVG), insbesondere die - unter der Herrschaft des am 1. Januar 2003 in Kraft getretenen Bundesgesetzes �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts vom 6. Oktober 2000 (ATSG; SR 830.1) unver�ndert fortgeltende (siehe etwa Urteile E. vom 28. Juli 2005 [U 74/05 Erw. 1, A. vom 7. April 2005 [U 458/04] Erw. 1, S. vom 28. Januar 2005 [U 249/04] Erw. 3.3 und C. vom 5. November 2004 [U 106/04] Erw. 2; vgl. Ueli Kieser, ATSG-Kommentar, Z�rich/ Basel/Genf 2003, S. 64 f. Rz 20 zu Art. 4) - Rechtsprechung zu dem f�r s�mtliche in Betracht fallenden Leistungen (wie Heilbehandlung [Art. 10 UVG], Taggeld [Art. 16 UVG], Integrit�tsentsch�digung [Art. 24 UVG] oder Invalidenrente [Art. 18 UVG]) vorausgesetzten nat�rlichen (BGE 129 V 181 Erw. 3.1 mit Hinweisen) und ad�quaten (BGE 129 V 181 Erw. 3.2, 405 Erw. 2.2, 127 V 102 f. Erw. 5b, 125 V 461 Erw. 5a mit Hinweisen) Kausalzusammenhang, einschliesslich zur Ad�quanzbeurteilung bei psychogenen Unfallfolgen (BGE 115 V 133 ff. vgl. auch BGE 123 V 99 Erw. 2a mit Hinweisen), sowie zum Beweiswert �rztlicher Berichte und Gutachten (BGE 125 V 352 ff. Erw. 3, 122 V 160 ff. Erw. 1c, je mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
2.1 Das kantonale Gericht hat in einl�sslicher W�rdigung der medizinischen Aktenlage - insbesondere gest�tzt auf die Gutachten des Prof. Dr. med. M.________, Spezialarzt FMH f�r Neurologie, vom 21. April und 6. Dezember 1998 sowie unter Ber�cksichtigung der Berichte des Dr. med. A.________, Spezialarzt f�r Psychiatrie und Psychotherapie, vom 18. M�rz und 15. Oktober 1999, ferner den Bericht des Dr. med. H.________, Spezialarzt FMH f�r Neurologie, vom 25. Januar 2001 und verschiedene Stellungnahmen von beratenden �rzten der Winterthur (Dr. med. R._______, Spezialarzt FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie [vom 31. Januar und 26. November 2001]; Dr. med. U.________ [vom 8. Juli 2002] und Dr. med. C.________ [vom 17. Juli 2002]) - zutreffend erwogen, dass beim Beschwerdef�hrer keine organisch nachweisbaren Unfallfolgen mehr vorliegen und f�r seine fortdauernden, eine weitgehende Arbeitsunf�higkeit begr�ndenden Gesundheitsbeeintr�chtigungen (insbesondere Schmerzen im Bereich des rechten Thorax, Schulter- und R�ckenbeschwerden, Kopfweh, Vergesslichkeit, Schwindel, Reizbarkeit, Schlafst�rungen, Nervosit�t und Ungeduld) allein psychische Ursachen in Betracht fallen; die Vorinstanz hat dabei namentlich den Einwand, der Bericht des Vertrauensarztes des Krankenversicherers, Dr. med. Z.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 25. M�rz 2002, lege eine andere Schlussfolgerung nahe, mit �berzeugender Begr�ndung, worauf verwiesen wird, entkr�ftet. Sodann ist die letztinstanzlich vorgebrachte R�ge, auf die Schlussfolgerungen des Prof. Dr. med. M.________ k�nne zufolge Parteilichkeit des Gutachters nicht abgestellt werden, unbegr�ndet. Gem�ss Rechtsprechung kann aus der Tatsache allein, dass ein Versicherungstr�ger den Gutachter beauftragt hat, nicht auf mangelnde Objektivit�t und Befangenheit geschlossen werden. Vielmehr w�ren besondere Umst�nde darzutun, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung objektiv als begr�ndet erscheinen lassen; solche aber werden vom Beschwerdef�hrer - mit Recht - keine geltend gemacht (siehe BGE 125 V 353 Erw. 3b/ee mit Hinweis; RKUV 1999 Nr. U 332 S. 193 f. Erw. 2a/bb). Schliesslich kann entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers auf zus�tzliche Beweisvorkehren, insbesondere neuropsychologische Abkl�rungen, verzichtet werden, da hievon - mit Blick auf die nachvollziehbaren und einleuchtenden Ausf�hrungen zu diesem Punkt in den Gutachten des Prof. Dr. med. M.________ vom 21. April und vom 6. Dezember 1998, welche in den Stellungnahmen der Dres. med. R.________ (vom 31. Januar und 26. November 2001), Dr. med. U.________ (vom 8. Juli 2002) und Dr. med. C.________ (vom 17. Juli 2002) Zustimmung fanden - keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind (antizipierte Beweisw�rdigung; vgl. SVR 2001 IV Nr. 10 S. 28 Erw. 4 [= Urteil S. vom 8. Februar 2000, I 362/99]; BGE 124 V 94 Erw. 4b, 122 V 162 Erw. I/1d, mit Hinweisen); dies gilt umso mehr, als sich auch der Psychiater Dr. med. A.________ (Berichte vom 18. M�rz und 15. Oktober 1999) sowie Dr. med. Z.________ (Bericht vom 25. M�rz 2002) und Dr. med. H.________ (Bericht vom 25. Januar 2001) an keiner Stelle ausdr�cklich f�r die Notwendigkeit neuropsychologischer Abkl�rungen ausgesprochen haben.
2.2 Hinsichtlich der psychischen Problematik des Beschwerdef�hrers kann auf die zutreffenden Erw�gungen des kantonalen Gerichts verwiesen werden, wonach zwar der nat�rliche, nicht aber der ad�quate Kausalzusammenhang zum Unfall vom 11. August 1997 zu bejahen ist. Die nicht n�her substanziierten Einw�nde des Beschwerdef�hrers verm�gen die Richtigkeit der betreffenden, aufgrund einer einl�sslichen W�rdigung der Akten getroffenen Schlussfolgerungen der Vorinstanz, namentlich deren Ausf�hrungen zur Unfallschwere sowie zu den einzelnen Kriterien der Ad�quanzbeurteilung (siehe BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa: besonders dramatische Begleitumst�nde oder besondere Eindr�cklichkeit des Unfalls; Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzung, insbesondere ihre erfahrungsgem�sse Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszul�sen; ungew�hnlich lange Dauer der �rztlichen Behandlung; k�rperliche Dauerschmerzen; �rztliche Fehlbehandlung, welche Unfallfolgen erheblich verschlimmert; schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; Grad und Dauer der physisch bedingten Arbeitsunf�higkeit) nicht in Frage zu stellen. Die letztinstanzlich vorgetragenen Argumente verkennen offenkundig, dass bei der hier massgebenden Ad�quanzpr�fung nach BGE 115 V 133 ff. psychisch bedingte Arbeitsunf�higkeiten und anderweitige psychische Faktoren auszuklammern sind.
2.3 Nach dem Gesagten h�lt die Leistungseinstellung ab 1. Mai 1998 (Pflegeleistungen und Kostenverg�tungen) bzw. ab 1. September 1998 (Taggelder) sowie die Verneinung weitergehender Anspr�che (Invalidenrente und Integrit�tsentsch�digung) vor Bundesrecht stand, womit es beim vorinstanzlichen Entscheid sein Bewenden hat.
Da die Verwaltungsgerichtsbeschwerde offensichtlich unbegr�ndet ist, wird sie im Verfahren nach Art. 36a OG, insbesondere mit summarischer Begr�ndung unter Verweis auf den angefochtenen Entscheid (Art. 36a Abs. 3 OG), erledigt.
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Die obsiegende, anwaltlich vertretene Winterthur hat als eine mit �ffentlich-rechtlichen Aufgaben betraute Organisation keinen Anspruch auf eine Parteientsch�digung (Art. 159 Abs. 2 OG; BGE 126 V 150 Erw. 4a).

References: Art. 4
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 Art. 36
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