Source: https://dgms.eu/de/ueber-uns-dgms/satzung-der-dgms/
Timestamp: 2020-03-28 16:59:07+00:00

Document:
Satzung der Deutschen Gesellschaft für Massenspektrometrie
(1) Der Verein führt den Namen “Deutsche Gesellschaft für Massenspektrometrie” (DGMS) und soll in das Vereinsregister beim Amtsgericht Bremen eingetragen werden; nach der Eintragung führt er den Zusatz “e.V.”
(3) Das Geschäftsjahr des Vereins beginnt am 1. Januar und endet am 31. Dezember des Jahres.
(2) Der Verein versteht sich als Nachfolger der Arbeitsgemeinschaft Massenspektrometrie (AGMS) der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, der Gesellschaft Deutscher Chemiker und der Bunsengesellschaft für Physikalische Chemie und wird deren Tradition fortsetzen.
(3) Der Verein verfolgt die Förderung der Bildung insbesondere auf dem Gebiet der Massenspektrometrie. Zweck des Vereins ist es, die Zusammenarbeit sowie Gedanken- und Erfahrungsaustausch der auf entsprechenden Fachgebieten tätigen Wissenschaftler und Praktiker zu pflegen, das Interesse an der Massenspektrometrie und verwandten Techniken sowie die Kenntnisse darüber weiteren Fachkreisen zu vermitteln.
(4) Für die Verwirklichung dieses Zwecks wird der Verein in folgender Weise tätig:
Förderung der Kontakte zwischen universitärer Einrichtung und Industrie zwecks Know-how-Transfer
Unterstützung geeigneter Forschungsprojekte. Die Förderung eigenwirtschaftlicher Interessen der Industrie ist ausdrücklich ausgeschlossen.
Bildung von Fachgruppen zu bestimmten Spezialgebieten der Massenspektrometrie.
Kooperation mit in- und ausländischen Organisationen vergleichbarer wissenschaftlicher Aufgabenstellung
sowie weitere Maßnahmen, sofern sie dem Vereinszweck entsprechen
(5) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Er dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken im Sinne
der Förderung der Beschäftigung mit der Massenspektrometrie und mit dieser verwandten Methoden,
der Entwicklung leistungsfähiger wissenschaftlicher Forschungsbereiche und
der Pflege der Wissenschaft.
(1) Das Vermögen des Vereins und seine Erträgnisse dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
(2) Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.
(3) Der Verein darf zur Erreichung seines Zweckes angemessene Rücklagen innerhalb der Grenzen der Abgabenordnung bilden.
(4) Der Verein kann die Treuhänderschaft für unselbständige Stiftungen, deren Zwecke auch Zwecke der Gesellschaft sind, übernehmen
(1) Mitglied des Vereins kann jede volljährige Person, jeder Personenzusammenschluss und jede juristische Person werden. Über den Antrag auf Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand.
automatisch mit Ende des Geschäftsjahrs, es sei denn, die Mitgliedschaft wird durch Zahlung des Mitgliedsbeitrags für das Folgejahr vor Ende des Geschäftsjahres verlängert.
durch jederzeit möglichen freiwilligen Austritt bzw. durch Nichtzahlung des Folgebeitrags
(3) Die Streichung von der Mitgliedschaftsliste und der Ausschluss aus dem Verein bedürfen einer Dreiviertel-Mehrheit der abgegebenen Stimmen der Vorstandsmitglieder.
(4) Ein ausgeschiedenes Mitglied hat keinen Anspruch gegen das Vereinsvermögen.
(1) Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Über die Höhe des Jahresbeitrags und dessen Fälligkeit entscheidet auf Vorschlag des Vorstands die Mitgliederversammlung. Ehrenmitglieder können von der Beitragspflicht befreit werden.
(2) Außerdem kann die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstands Umlagen zur Deckung besonderer Ausgaben des Vereins beschließen.
(3) Mitgliedsbeiträge sind bei Austritt oder Erlöschen der Mitgliedschaft bis einschließlich des Jahres des Austritts zu bezahlen.
(1) Der engere Vorstand des Vereins besteht aus fünf Mitgliedern, nämlich dem Vorsitzenden, zwei stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schatzmeister und dem Schriftführer.
(2) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Mitglieder des engeren Vorstands vertreten; der engere Vorstand ist der Vorstand im Sinne des §26 BGB. Der Verein wird jeweils von zwei Vorstandsmitgliedern gemeinschaftlich vertreten.
(3) Die Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig und erhalten keine Vergütung. Ihnen werden die im Interesse des Vereins getätigten angemessenen Auslagen ersetzt.
(4) Der engere Vorstand wird von den Mitgliedern unter Berücksichtigung des §7 (1, Satz 1) auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Der engere Vorstand bleibt jedoch darüber hinaus bis zur Neuwahl eines neuen Vorstandes im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen; Wiederwahl ist zulässig. Die Wahl des engeren Vorstandes erfolgt durch geheime Wahl oder durch vergleichbare sichere elektronische Wahlformen. Näheres regelt die Wahlordnung der Deutschen Gesellschaft für Massenspektrometrie e.V.
(5) Der engere Vorstand führt die Geschäfte des Vereins; er kann zu diesem Zweck Arbeitsausschüsse bilden. Er hat jährlich Rechnung über das Vereinsvermögen und die Erträge sowie deren Verwendung abzulegen und der jährlichen Mitgliederversammlung einen Rechenschaftsbericht zu erteilen.
(6) Vorstandsbeschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst.
(7) Die Anhänge und Ordnungen zur Satzung sind nicht Teil der Satzung selbst. Sie werden durch einfache Stimmenmehrheit der Mitgliederversammlung oder durch den engeren Vorstand beschlossen.
(1) Der erweiterte Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Massenspektrometrie besteht aus dem Vorstand, den Sprechern der Fachgruppen der Deutschen Gesellschaft für Massenspektrometrie sowie dem Sprecher des Fachverbandes “Massenspektrometrie” der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e.V. (DPG).
(3) Sprecher der Fachgruppen werden gemäß §10 der Satzung der Deutschen Gesellschaft für Massenspektrometrie von den Mitgliedern der Fachgruppe gewählt.
(2) Der erweiterte Vorstand soll den Vorstand in seiner zweckmäßigen Arbeit unterstützen und den Informationsfluss zwischen den Fachgruppen und der Gesellschaft sicherstellen.
(4) Der erweiterte Vorstand beschließt über
Ort und Zeit der Mitgliederversammlungen und Veranstaltungen,
die Ernennung von Ehrenmitgliedern (siehe §8 (6)),
(5) Bei Entscheidungen des erweitertem Vorstand entscheidet bei Stimmengleichheit die Stimme des Vorsitzenden bzw. bei dessen Verhinderung die des stellvertretenden Vorsitzenden.
(6) Der erweiterte Vorstand beschließt auf Antrag von Vereinsmitgliedern über die Verleihung von Ehrenmitgliedschaften mit einer Zweidrittel Mehrheit. Näheres dazu regelt die Satzung zur Verleihung der Ehrenmitgliedschaft der Deutschen Gesellschaft für Massenspektrometrie e.V.
(1) Zur Unterstützung und Beratung des Vorstands kann ein Beirat gebildet werden. Beiratsmitglieder haben die Aufgabe, den Vereinszweck zu fördern. Sie werden durch Beschluss des Vorstands auf drei Jahre ernannt und sind ehrenamtlich tätig. Ihre Anzahl ist nicht begrenzt.
(2) Zu Beiratssitzungen lädt der Vorstand nach Bedarf ein.
(1) Mindestens einmal jährlich hat der Vorstand eine ordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Die Mitgliederversammlung ist ausschließlich für folgende Angelegenheiten zuständig:
Genehmigung der vom Vorstand erstellten Rechnungslegung
(2) Der Vorstand hat die Mitgliederversammlung mit einer Frist von mindestens vier Wochen schriftlich bzw. per E-Mail unter Bekanntgabe der Tagesordnung einzuberufen. Die Versammlung soll möglichst in Verbindung mit einer Tagung für Massenspektrometrie durchgeführt werden.
(3) Jedes Mitglied hat eine Stimme. Für eine Beschlussfassung ist die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen maßgebend. Die Änderung der Satzung des Vereins sowie die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von Dreivierteln der abgegebenen Stimmen. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind in ein Beschlussbuch einzutragen und von dem Versammlungsleiter zu unterzeichnen.
(1) Zur Durchführung und Vertiefung von Arbeiten auf bestimmten Fachgebieten der Massenspektrometrie können sich aus den Mitgliedern der Gesellschaft auf Antrag beim Vorstand der Gesellschaft Fachgruppen gemäß § 2 (4, Satz 6) bilden. Sie arbeiten nach Maßgabe einer Geschäftsordnung, die vom engeren Vorstand zu genehmigen ist.
(2) Die Fachgruppen haben die Aufgabe, die Gesellschaft und die Gesellschaftszwecke auf ihrem Fachgebiet zu unterstützen und den wissenschaftlichen Gedankenaustausch auf den einzelnen Fachgebieten zu fördern. Jedes Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Massenspektrometrie kann den Fachgruppen beitreten.
(3) Fachgruppen können Tagungen, Diskussionsveranstaltungen sowie weitere Maßnahmen zu den durch sie vertretenden Fachgebieten der Massenspektrometrie veranstalten, sofern sie dem Sinn der Fachgruppe entsprechen.
(4) Die Mitglieder der Fachgruppe wählen aus ihrer Mitte einen Sprecher, der die Interessen der Fachgruppe gegenüber dem engeren Vorstand vertritt. Die Wahl des Sprechers der Fachgruppe erfolgt auf der Mitgliedsversammlung der Fachgruppe. Die Wiederwahl des Sprechers ist zulässig. Der Sprecher der Fachgruppe ist gleichzeitig Mitglied des erweiterten Vorstandes gemäß § 8 (1). Über jede Mitgliederversammlung einer Fachgruppe wird ein vom Sprecher zu unterzeichnendes Protokoll angefertigt. Der engere Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Massenspektrometrie erhält jeweils eine Ausfertigung des Protokolls.
(5) Fachgruppen können für ihre Aufgaben eigene Mitgliedsbeiträge erheben, die den Vorgaben der § 2 und § 3 entsprechen. Der Mitgliedsbeitrag der Fachgruppe wird mit dem Mitgliedsbeitrag der Deutschen Gesellschaft für Massenspektrometrie eingezogen und steht der Fachgruppe zur Verfügung. Über die Mittel und ihre Verwendung ist dem Schatzmeister der Deutschen Gesellschaft für Massenspektrometrie jährlich Bericht zu erstatten. Der Schatzmeister hat in seinem Rechenschaftsbericht der Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Massenspektrometrie darüber zu berichten.
(1) Die Auflösung des Vereins kann nur von der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von Dreivierteln der abgegebenen Stimmen beschlossen werden; und zwar nur dann, wenn die Auflösung vorher als Tagesordnungspunkt in der Einladung fristgerecht bekanntgegeben worden ist.
(2) Im Fall der Auflösung ist der Vorsitzende des Vorstands Liquidator, sofern die Mitgliederversammlung mit Dreiviertel-Mehrheit nicht etwas anderes beschließt.
(3) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des Vereinszwecks fällt das nach Erfüllung aller Verbindlichkeiten verbleibende Restvermögen des Vereins an die Stadtgemeinde Bremen, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke auf wissenschaftlichem Gebiet zu verwenden hat. Stattdessen kann das Vermögen des Vereins auf Beschluss der Mitglieder auch anderen steuerbegünstigten Zwecken zugeführt werden. Ein solcher Beschluss bedarf einer vorherigen Zustimmung des Finanzamtes.
Diese Satzung tritt durch Beschluss der Mitgliedsversammlung der Deutschen Gesellschaft für Massenspektrometrie e.V. am 07. März 2017 und Eintragung in das Vereinsregister am 14. September 2017 in Kraft.
Vorsitzendere der Deutschen Gesellschaft für Massenspektrometrie

References: §26
 §7
 §10
 §8
 § 2
 § 8
 § 2
 § 3