Source: http://www.feilkaltmeyer.de/Gesellschaftsrecht
Timestamp: 2017-07-22 14:43:35+00:00

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Das Gesellschafts- und Unternehmensrecht gehört zu unseren klassischen Aufgabenbereichen. Die Bandbreite unserer Tätigkeit reicht von der Beratung bei der Ausarbeitung von Geschäftsmodellen und Realisierung der Gesellschaftsstrukturen über die Begleitung bei Finanzierungsmaßnahmen und den gesellschaftsrechtlichen Auseinandersetzungen bis hin zur Neuordnung der Unternehmens- und Gesellschaftsstrukturen sowie der Liquidation der Gesellschaften. Unser Tätigkeitsbereich beinhaltet dabei neben der reinen Rechtsberatung auch die wirtschaftlichen Fragestellungen, etwa durch die Erstellung von Gründungskonzepten, Geschäftsmodellen und Businessplänen oder der Konzeption und Umsetzung von Konzerntöchtern, Vertriebsorganisationen, mobiler Vertriebe, Restrukturierungs- oder Outsourcingprojekten. Wir können insoweit auf eine langjährige und ausgewiesene Beratungserfahrung zurückgreifen, sei es bei der Beratung von namhaften Wirtschaftsunternehmen, Großbanken oder der öffentlichen Hand.
beraten Sie von der Geschäftsidee bis zur Umsetzung des Geschäftsmodells, der
Realisierung der Gesellschaftsstrukturen und Sicherstellung der Finanzierung bei
allen relevanten rechtlichen und wirtschaftlichen Fragestellungen,
beispielsweise bei der
Wahl der Rechtsform, ob
Kapitalgesellschaften, Personengesellschaften oder Einzelunternehmen, abgestimmt
auf den jeweiligen Unternehmenszweck und die individuellen Bedürfnisse
verdeckter Beteiligungen durch z.B. stille Gesellschaften oder
von Gründungskonzepten, Geschäftsmodellen und Businessplänen
von Gesellschaftsverträgen und Satzungen
von Geschäftsordnungen und der Arbeitsteilung zwischen den Organen
Unterstützung bei der Finanzierung und
Aufbringung des Stammkapitals z.B. durch
Erstellung von Finanzierungskonzepten für Banken und Fördergelder
Vermeidung von Haftungsrisiken im
Gründungsstadium etwa als Vorgründungsgesellschaft oder Vorgesellschaft (GmbH i.G.)
wegen Unterbilanz- und Vorbelastungshaftung oder den aktuellen Risiken beim
Mantelkauf und wirtschaftlicher Neugründung (vgl. BGH Urteil v. 06. März 2012 –
II ZR 56/10)
bei der Ansiedlung ausländischer Unternehmer
Innenbeziehungen der Gesellschaft Wir
beraten und vertreten Sie bei allen wichtigen Themen, die die Innebeziehung der
Gesellschaft, die Auseinandersetzung oder die interne Durchsetzung von Ansprüchen
betreffen, beispielsweise:
von Gesellschafter- bzw. Hauptversammlungen
/ Nichtigkeitsklagen
neuer Gesellschafter und Einwerben von Kapitalbeteiligungen
von Gesellschaftern und Einziehung von Geschäftsanteilen
bei Ausscheiden von Gesellschaftern / Auseinandersetzungsbilanzen
von Anlegern notleidender Fondsgesellschaften: Aussteigen oder Sanieren?
und Überwachung von Wettbewerbsverboten
der Kapitalerhaltung insbesondere nach den Grundsätzen des neuen
Kapitalersatzrechts sowie Realisierung der Kapitalaufbringung
von Managementvergütungen und Managementbeteiligungen
bzw. Abwehr von Organhaftungsprozessen gegenüber Geschäftsführern und
bei Anfechtungsklagen und Spruchverfahren und Begleitung bei Squeeze-outs
und Realisierung von Nachfolgeregelungen bei Familienunternehmen Außenbeziehungen der Gesellschaft
die gesellschaftsrechtlichen Außenbeziehungen betrifft, beraten wir unserer Mandanten
insbesondere hinsichtlich Strategien zur Haftungsvermeidung von
Geschäftsführung, Vorständen, Gesellschaftern oder Aufsichtsräten. Insbesondere
die folgenden Haftungsrisiken sind dabei regelmäßig relevant:
der Geschäftsführung mangels Einhaltung des Offenkundigkeitsprinzips (z.B. mangels
unternehmensbezogenem Handeln)
bzw. Abwehr von Durchgriffsansprüchen aufgrund akzessorischer Haftung gem. §
128 HGB gegenüber Gesellschaftern insbesondere auch bei der GbR
der Gesellschafter (Durchgriffshaftung) wegen Rückzahlung kapitalersetzender Darlehen (§ 6
AnfG)
wegen Führungslosigkeit gem. § 15a Abs 3 InsO
wegen Erstattung verbotener Rückzahlung gem. § 31
Abs. 3 GmbHG
wegen "Firmenbestattung" bzw.
"stiller Liquidation" von Gesellschaften (vgl. hierzu SPEZIAL: Durchgriffshaftung bei
"Firmenbestattung")
und Realisierung von Gesellschaftsanteilen
Neuordnung und Restrukturierung von Unternehmen
beraten unsere Mandanten bei der Neuordnung und Restrukturierung von
Unternehmen sowohl außerhalb als auch innerhalb von Krisensituationen. Unser
Beratungsumfang umfasst dabei nicht nur die reine Rechtsberatung, sondern
beinhaltet auch die wirtschaftlichen Fragestellungen, etwa bei der Konzeption
und Umsetzung von Konzerntöchtern, Vertriebsorganisationen, mobiler Vertriebe, oder
Outsourcingprojekten. Wir können insoweit auf eine langjährige und ausgewiesene
Beratungserfahrung zurückgreifen, sei es bei der Beratung von namhaften
Wirtschaftsunternehmen, Großbanken oder der öffentlichen Hand. Weitere
& Acquisitions – sowohl Legal Due Dilligence als auch Commercial Due Dilligence
Verschmelzungen, Kooperationen, Umwandlungen
Beihilfekonforme
Finanzierungen / Notifizierungsverfahren
von Unternehmensteilen und damit zusammenhängende Fragen der
Arbeitnehmerüberlassung (AÜG), des Betriebsübergangs gem. § 613a BGB oder Dienstleistungsüberlassungsverträgen
Immobilientransaktionen als share deal oder asset deal
der Liquidation von Gesellschaften macht das Gesellschaftsrecht den Gesellschaftern
und Geschäftsführern eine Vielzahl von Vorgaben, deren Verletzung oft
unmittelbar zu einer persönlichen Haftung der Beteiligten führt. Unsere
Mandanten lassen sich daher gerade in diesem Lebenszyklus einer Gesellschaft sehr eng abgestimmt durch uns beraten. Insbesondere die folgenden
Haftungsrisiken lassen sich regelmäßig nur durch eine spezialisierte Beratung vermeiden:
gegen die Liquidationsvorschriften,
insbesondere §§ 73 ff. GmbHG
nach den Anfechtungsgesetz (AnfG)
nach den Grundsätzen des BGH wegen existenzvernichtenden Eingriffs
Insolvenzverschleppunggem. § 15a InsO
gem. § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. § 288 StGB wegen Vollstreckungsvereitelung, Untreue gegenüber der Gesellschaft gem. § 266 StGB oder sittenwidriger Vermögensentziehung gem. § 826 BGB oder den Besonderheiten bei Steuerforderungen Gesellschafts- und Unternehmensrecht
gem. § 823 Abs. 2 BGB i.V.m. § 288 StGB wegen Vollstreckungsvereitelung, Untreue gegenüber der Gesellschaft gem. § 266 StGB oder sittenwidriger Vermögensentziehung gem. § 826 BGB oder den Besonderheiten bei Steuerforderungen Home
Der Ausschluss eines Gesellschafters aus einer Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR), die aus zwei Gesellschaftern besteht, aus wichtigem Grund ist u.a. dann möglich, wenn die Fortsetzung der GbR mit ihm für den Mitgesellschafter unter Abwägung aller Umstände des Einzelfalls nicht mehr zumutbar ist (OLG Koblenz, Urteil vom 15.7.2014, Az. 3 U 1462/12).
Bei Verletzung von Buchführungspflichten haften Geschäftsführer nach den Grundsätzen der Beweisvereitelung, BGH, Urteil v. 24. Januar 2012
Ausschluss von Gesellschaftern BGH bestätigt die Möglichkeit, Mitgesellschafter durch Gesellschafterbeschluss aus der Gesellschaft auszuschließen mehr...

References: BGH 
 §
128
 § 15
 § 31
 § 613
 BGH 
 § 15
 § 823
 § 288
 § 266
 § 826
 § 823
 § 288
 § 266
 § 826
 BGH