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Timestamp: 2016-12-10 08:57:49+00:00

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§ 9 EEG 2014, Technische Vorgaben Suche
Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz - EEG 2...…§ 9 EEG 2014, Technische Vorgaben§ 10 EEG 2014, Ausführung und Nutzung des Anschlusses§ 10a EEG 2014, Messstellenbetrieb§ 11 EEG 2014, Abnahme, Übertragung und Verteilung§ 12 EEG 2014, Erweiterung der Netzkapazität§ 13 EEG 2014, Schadensersatz§ 14 EEG 2014, Einspeisemanagement§ 15 EEG 2014, Härtefallregelung§ 16 EEG 2014, Netzanschluss§ 17 EEG 2014, Kapazitätserweiterung§ 18 EEG 2014, Vertragliche Vereinbarung§ 19 EEG 2014, Förderanspruch für Strom§ 20 EEG 2014, Wechsel zwischen Veräußerungsformen§ 21 EEG 2014, Verfahren für den Wechsel§ 22 EEG 2014, Förderbeginn und Förderdauer§ 23 EEG 2014, Berechnung der Förderung§ 24 EEG 2014, Verringerung der Förderung bei negativen Preisen§ 25 EEG 2014, Verringerung der Förderung bei Pflichtverstößen§ 26 EEG 2014, Allgemeine Bestimmungen zur Absenkung der Förderung§ 27 EEG 2014, Absenkung der Förderung für Strom aus Wasserkraft, Deponiegas, Kl...§ 28 EEG 2014, Absenkung der Förderung für Strom aus Biomasse…Anlage 4 EEG 2014, Stromkosten- oder handelsintensive Branchen
§ 9 EEG 2014, Technische Vorgaben
§ 9 EEG 2014Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz - EEG 2014)BundesrechtTeil 2 – Anschluss, Abnahme, Übertragung und Verteilung → Abschnitt 1 – Allgemeine BestimmungenTitel: Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz - EEG 2014)Normgeber: BundAmtliche Abkürzung: EEG 2014Gliederungs-Nr.: 754-27Normtyp: Gesetz(1) Anlagenbetreiber und Betreiber von KWK-Anlagen müssen ihre Anlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 100 Kilowatt mit technischen Einrichtungen ausstatten, mit denen der Netzbetreiber jederzeit1.die Einspeiseleistung bei Netzüberlastung ferngesteuert reduzieren kann und2.die Ist-Einspeisung abrufen kann.Die Pflicht nach Satz 1 gilt auch als erfüllt, wenn mehrere Anlagen, die gleichartige erneuerbare Energien einsetzen und über denselben Verknüpfungspunkt mit dem Netz verbunden sind, mit einer gemeinsamen technischen Einrichtung ausgestattet sind, mit der der Netzbetreiber jederzeit1.die gesamte Einspeiseleistung bei Netzüberlastung ferngesteuert reduzieren kann und2.die gesamte Ist-Einspeisung der Anlagen abrufen kann.(2) Betreiber von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus solarer Strahlungsenergie1.mit einer installierten Leistung von mehr als 30 Kilowatt und höchstens 100 Kilowatt müssen die Pflicht nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 oder Absatz 1 Satz 2 Nummer 1 erfüllen,2.mit einer installierten Leistung von höchstens 30 Kilowatt müssena)die Pflicht nach Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 oder Absatz 1 Satz 2 Nummer 1 erfüllen oderb)am Verknüpfungspunkt ihrer Anlage mit dem Netz die maximale Wirkleistungseinspeisung auf 70 Prozent der installierten Leistung begrenzen.(3) Mehrere Anlagen zur Erzeugung von Strom aus solarer Strahlungsenergie gelten unabhängig von den Eigentumsverhältnissen und ausschließlich zum Zweck der Ermittlung der installierten Leistung im Sinne der Absätze 1 und 2 als eine Anlage, wenn1.sie sich auf demselben Grundstück oder Gebäude befinden und2.sie innerhalb von zwölf aufeinanderfolgenden Kalendermonaten in Betrieb genommen worden sind.Entsteht eine Pflicht nach Absatz 1 oder 2 für einen Anlagenbetreiber erst durch den Zubau von Anlagen eines anderen Anlagenbetreibers, kann er von diesem den Ersatz der daraus entstehenden Kosten verlangen.(4) Solange ein Netzbetreiber die Informationen nach § 8 Absatz 6 Satz 1 Nummer 4 nicht übermittelt, greifen die in Absatz 7 bei Verstößen gegen Absatz 1 oder 2 genannten Rechtsfolgen nicht, wenn1.die Anlagenbetreiber oder die Betreiber von KWK-Anlagen den Netzbetreiber schriftlich oder elektronisch zur Übermittlung der erforderlichen Informationen nach § 8 Absatz 6 Satz 1 Nummer 4 aufgefordert haben und2.die Anlagen mit technischen Vorrichtungen ausgestattet sind, die geeignet sind, die Anlagen ein- und auszuschalten und ein Kommunikationssignal einer Empfangsvorrichtung zu verarbeiten.(5) Betreiber von Anlagen zur Erzeugung von Strom aus Biogas müssen sicherstellen, dass bei der Erzeugung des Biogases1.ein neu zu errichtendes Gärrestlager am Standort der Biogaserzeugung technisch gasdicht abgedeckt ist,2.die hydraulische Verweilzeit in dem gasdichten und an eine Gasverwertung angeschlossenen neuen System nach Nummer 1 mindestens 150 Tage beträgt und3.zusätzliche Gasverbrauchseinrichtungen zur Vermeidung einer Freisetzung von Biogas verwendet werden.Satz 1 Nummer 1 und 2 ist nicht anzuwenden, wenn zur Erzeugung des Biogases ausschließlich Gülle eingesetzt wird. Satz 1 Nummer 2 ist ferner nicht anzuwenden, wenn für den in der Anlage erzeugten Strom der Anspruch nach § 19 in Verbindung mit § 45 geltend gemacht wird.(6) Betreiber von Windenergieanlagen an Land, die vor dem 1. Januar 2017 in Betrieb genommen worden sind, müssen sicherstellen, dass am Verknüpfungspunkt ihrer Anlage mit dem Netz die Anforderungen der Systemdienstleistungsverordnung erfüllt werden.(7) Die Rechtsfolgen von Verstößen gegen die Absätze 1, 2, 5 oder 6 richten sich bei Anlagen, für deren Stromerzeugung dem Grunde nach ein Anspruch auf finanzielle Förderung nach § 19 besteht, nach § 25 Absatz 2 Nummer 1. Bei den übrigen Anlagen entfällt der Anspruch der Anlagenbetreiber auf vorrangige Abnahme, Übertragung und Verteilung nach § 11 für die Dauer des Verstoßes gegen die Absätze 1, 2, 5 oder 6; Betreiber von KWK-Anlagen verlieren in diesem Fall ihren Anspruch auf Zuschlagzahlung nach den §§ 6 bis 13 sowie 35 des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes oder, soweit ein solcher nicht besteht, ihren Anspruch auf vorrangigen Netzzugang nach § 3 des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes.(8) Die Pflichten und Anforderungen nach den Vorschriften des Messstellenbetriebsgesetzes bleiben unberührt.
§ 8 EEG 2014, Anschluss§ 10 EEG 2014, Ausführung und Nutzung des Anschlusses

References: § 9

§ 9

§ 9
 § 8
 § 8
 § 19
 § 45
 § 19
 § 25
 § 11
 § 3

§ 8