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Timestamp: 2019-10-19 23:47:26+00:00

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BGH, 26.09.1997 - V ZR 65/96 - dejure.org
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BGH, 26.09.1997 - V ZR 65/96 (https://dejure.org/1997,773)
BGH, Entscheidung vom 26.09.1997 - V ZR 65/96 (https://dejure.org/1997,773)
BGH, Entscheidung vom 26. September 1997 - V ZR 65/96 (https://dejure.org/1997,773)
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Anspruch unter dem Gesichtspunkt einer Haftung wegen Fehlens einer zugesicherten Eigenschaft - Anspruch nach den Grundsätzen eines Schadensersatzanspruchs wegen Verschuldens bei Vertragsschluss - Gebot der Gewährung rechtlichen Gehörs
ZPO § 139; BGB §§ 276, 123, 254
Umfang der Gewährung rechtlichen Gehörs; Richterliche Frage- und Aufklärungspflicht
Verfahrensrecht - Umfang der Gewährung rechtlichen Gehörs
Grundstücksverkäufer-Haftung
Grundstücksverkäufer-Haftung (II) (IBR 1998, 165)
NJW-RR 1998, 16
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (siehe etwa BGH, Urteil vom 26. September 1997 - V ZR 65/96, NJW-RR 1998, 16 m.w.Nachw.) kann der Informationspflichtige dem Geschädigten grundsätzlich nicht nach § 254 Abs. 1 BGB entgegenhalten, er habe den Angaben nicht vertrauen dürfen und sei deshalb für den entstandenen Schaden mitverantwortlich.
Schließlich erachtet die Kammer auch in der gebotenen Gesamtschau des Ergebnisses der durchgeführten Beweisaufnahme(vgl. BGH NJW-RR 1998, 16 f.), insbesondere unter Berücksichtigung der Einlassungen des Angeklagten, der Entstehungsgeschichte der Beschuldigung, der Konstanz der Angaben und der Vereinbarkeit des Verletzungsbildes mit den Verletzungshandlungen aus rechtsmedizinischer Sicht, die Nebenklägerin als glaubwürdig und ihre Angaben als glaubhaft.
Etwas anderes gilt jedoch hinsichtlich solcher Anforderungen an den Sachvortrag, mit denen ein gewissenhafter und kundiger Prozeßbeteiligter nach dem bisherigen Prozeßverlauf rechnen mußte (vgl. BGH, Urt. v. 26.9.1997 - V ZR 65/96, NJW-RR 1998, 16; vgl. auch BVerfG NJW 1994, 1274).
OLG München, 19.11.2014 - 20 U 2215/14
Haftung des Maklers für fehlende Unterkellerung bei verkauftem Haus
Überdies kann nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH, Urteil vom 26.09.1997, V ZR 65/96, NJW-RR 1998, 16; BGH, Urteil vom 13.01.2004, XI ZR 355/02, NJW 2004, 1868, 1870, jeweils mit weiteren Nachweisen) der Informationspflichtige dem Geschädigten grundsätzlich nicht nach § 254 Abs. 1 BGB entgegenhalten, er habe den Angaben nicht vertrauen dürfen und sei deshalb für den entstandenen Schaden mitverantwortlich.
Die gegenteilige Annahme stünde im Widerspruch zum Grundgedanken der Aufklärungspflicht (vgl. BGH, Urteile vom 4. März 1987 - IVa ZR 122/85, BGHZ 100, 117, 124 f.; vom 25. November 1981 - IVa ZR 286/80, NJW 1982, 1095, 1096; vom 26. September 1997 - V ZR 65/96, NJW-RR 1998, 16; vom 13. Januar 2004 - XI ZR 355/02, NJW 2004, 1868, 1870; vom 8. Juli 2010 - III ZR 249/09, WM 2010, 1493, 1495;… vom 22. Juli 2010 - III ZR 99/09, zitiert nach Juris, Rn. 20, jeweils m.w.N.).
Die gegenteilige Annahme würde im Widerspruch zum Grundgedanken der Aufklärungs- und Beratungspflicht stehen (…ständige Rechtsprechung des BGH: WM 2004, S. 422 ff.; NJW-RR 1998, S. 16; Urteil vom 26.09.1997, Az.: X ZR 65/96, jeweils m.w.N.).
Wie bereits mit Urteil vom 21. Oktober 2009 (3 U 94/09) ausgeführt, kann der Informationspflichtige nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (…BGH, Urt. v. 13. Jan. 2004 - XI ZR 355/02, NJW 2004, 1868; Urt. v. 26. Sept. 1997 - V ZR 65/96, NJW-RR 1998, 16) dem Geschädigten grundsätzlich nicht nach § 254 Abs. 1 BGB entgegen halten, er habe den Angaben nicht vertrauen dürfen und sei deshalb für den entstandenen Schaden mitverantwortlich.
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (siehe etwa BGH, Urt. v. 26.9. 1997, V ZR 65/96, NJW-RR 1998, 16 m. w. Nachw.), der sich der Senat anschließt, kann der Informationspflichtige dem Geschädigten grundsätzlich nicht nach § 254 Abs. 1 BGB entgegenhalten, er habe den Angaben nicht vertrauen dürfen und sei deshalb für den entstandenen Schaden mitverantwortlich.
Nach der Rechtsprechung des BGH, der der Senat sich anschließt, kann bei einem Schadensersatzanspruch wegen Erteilung einer unrichtigen Auskunft der Schädiger dem Geschädigten grundsätzlich nicht nach § 254 BGB entgegenhalten, er habe auf die Auskunft nicht vertrauen dürfen (BGH, WM 1978, 946 [948]; NJW-RR 1988, 855 [856]; NJW-RR 1998, 16).
Es widerspräche - von Sonderfällen abgesehen - dem Grundsatz von Treu und Glauben, der in § 254 BGB lediglich eine besondere Ausprägung erhalten hat, den Schädiger deswegen zu entlasten, weil sich der Geschädigte auf die Richtigkeit seiner Angaben verlassen hat (BGH, NJW-RR 1988, 855 [856]; NJW-RR 1998, 16).
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References: § 139
 § 254
 BGH 
 § 254
 § 254
 § 254
 § 254
 § 254