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Timestamp: 2016-10-25 06:48:18+00:00

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1A.312/2005 (27.09.2006)
Gemeinderat Gr�nichen, 5722 Gr�nichen,
Die Eheleute X.________ sind Eigent�mer der aneinander grenzenden Parzellen Nrn. 103 und 104 beim Weiler R�tihof, Gemeinde Gr�nichen. Auf Parzelle Nr. 104 steht ein Wohnhaus mit angebautem �konomieteil (Geb�ude Nr. 359). Das Ehepaar hatte die Liegenschaft im Fr�hling 1991 erworben. Mit Beschluss vom 31. August 1998 wies die Gemeindeversammlung die beiden Grundst�cke, im Rahmen der Nutzungsplanung Kulturland, vom undifferenzierten Nichtbaugebiet der Landwirtschaftszone zu. Der Grosse Rat des Kantons Aargau genehmigte diesen Beschluss am 20. Juni 2000.
Nachdem die Bauverwaltung Gr�nichen festgestellt hatte, dass die Eheleute X.________ ohne Bewilligung mit dem Umbau der Liegenschaft begonnen hatten, erliess sie am 29. Mai 1991 eine Baueinstellungsverf�gung. Die Eheleute stellten ein nachtr�gliches Baugesuch f�r den Umbau des bestehenden Wohnteils, eine Erweiterung der Pferdeboxen, einen Garageneinbau mit Vorplatz, eine Mistgrube, einen Reitplatz, einen Allwetter- bzw. Trockenplatz und einen Weidezaun. Das Gesuch wurde im kommunalen und kantonalen Verfahren teilweise unter Auflagen bewilligt. Mehrheitlich aber wurde das Gesuch abgewiesen, namentlich soweit es den Umbau eines Abstellraums in ein Kinderzimmer und des Estrichs in ein Wohnzimmer mit Chemin�e, eine Erweiterung der Pferdeboxen (�ber die vier vorbestehenden hinaus) sowie den Reit- und den Allwetterplatz betraf. Das Bundesgericht wies am 4. M�rz 1996 eine Verwaltungsgerichtsbeschwerde der Gesuchsteller ab, die allerdings nur noch die Ausbauten im Wohnbereich zur Diskussion stellte (Urteil 1A.256/1995).
W�hrend der H�ngigkeit des Vollstreckungsverfahrens legten die Eheleute X.________ dem Gemeinderat Gr�nichen am 4. November 1996 ein Konzept f�r einen Nebenerwerbslandwirtschaftsbetrieb vor und stellten ein Wiedererw�gungsgesuch f�r die abgelehnten Umnutzungen im Wohn- und �konomieteil sowie die Aussenanlagen, insbesondere den Trockenplatz auf den Parzellen Nrn. 103 und 104. Gest�tzt auf den Teilentscheid der kantonalen Baugesuchszentrale (heute: Koordinationsstelle Baugesuche) vom 6. Januar 1998 stellte der Gemeinderat Gr�nichen am 2. M�rz 1998 fest, dass die Gesuchsteller auf ihrem Hof kein landwirtschaftliches Gewerbe betreiben w�rden; gleichzeitig setzte der Gemeinderat eine neue Vollstreckungsfrist bis zum 10. Juni 1998 fest. Gegen den kommunalen Entscheid beschwerten sich die Eheleute X.________ am 30. M�rz 1998 beim Regierungsrat des Kantons Aargau; dieser �berwies die Beschwerde dem Verwaltungsgericht. Mit Verf�gung vom 27. August 1998 teilte der Pr�sident der 3. Kammer den Verfahrensbeteiligten mit, dass das Rechtsmittel als Sprungbeschwerde an die Hand genommen werde.
Am 15. Januar 1996 wies der Gemeinderat Gr�nichen gest�tzt auf einen weiteren ablehnenden Teilentscheid der Baugesuchszentrale vom 20. Dezember 1995 das nachtr�gliche Baugesuch der Eheleute X.________ f�r den Anbau eines Unterstandes zur Lagerung von Brennholz an einen bestehenden Tierunterstand auf ihrer weiteren Parzelle Nr. 128 sowie f�r den Anbau eines Material- und Ger�teunterstandes an das Geb�ude Nr. 359 ab. Er verf�gte zudem den Abbruch dieser Bauten und die Wiederherstellung des urspr�nglichen Zustands bis zum 26. April 1996. Die nahe beim Hof gelegene Parzelle Nr. 128 geh�rte damals zum Nichtbaugebiet und wurde am 31. August 1998 ebenfalls der Landwirtschaftszone zugeteilt.
Die gegen den Bauabschlag erhobene Verwaltungsbeschwerde wies der Regierungsrat am 13. August 1997 ab; dabei setzte er f�r die Beseitigung der nicht bewilligten Bauten eine Frist von drei Monaten ab Rechtskraft seines Entscheids. Gegen diesen Entscheid legten die Eheleute X.________ am 8. September 1997 Beschwerde beim Verwaltungsgericht ein.
Das Verwaltungsgericht vereinigte die unter Buchstaben C und D erw�hnten Verfahren und entschied am 13. September 2000 in der Sache Folgendes:
1. In Gutheissung der Verwaltungsbeschwerde vom 30. M�rz 1998 und in teilweiser Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vom 8. September 1997
a) wird der angefochtene Entscheid des Gemeinderats Gr�nichen vom 2. M�rz 1998 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass die Beschwerdef�hrer auf den Parzellen Nrn. 103 und 104 in Gr�nichen ein landwirtschaftliches Gewerbe betreiben;
c) werden die beiden Beschwerdesachen an den Regierungsrat zur�ckgewiesen zur Pr�fung und zum Entscheid im Sinne der Erw�gungen."
Das Bundesgericht trat auf eine gegen diesen Entscheid erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde des Bundesamts f�r Raumentwicklung (ARE) mit Urteil vom 23. April 2001 nicht ein (Urteil 1A.298/2000). Es erwog, beim verwaltungsgerichtlichen Entscheid handle es sich entgegen der Auffassung des Bundesamtes nicht nur bez�glich des Wohnraumes, sondern auch bez�glich der �konomiebauten um einen nicht anfechtbaren Zwischenentscheid; der nicht ganz klare Entscheid des Verwaltungsgerichts sei so zu interpretieren, dass das Verwaltungsgericht das Vorliegen eines landwirtschaftlichen Gewerbes allein im Sinne des b�uerlichen Bodenrechts festgestellt habe, nicht aber auch, dass ein landwirtschaftlicher Betrieb im raumplanungsrechtlichen Sinne vorliege.
Der Regierungsrat nahm in der Folge das Instruktionsverfahren wieder auf. Mit Beschluss vom 12. Mai 2004 wies er die beiden Beschwerden ab und verpflichtete die Beschwerdef�hrer, innert dreier Monate seit Eintritt der Rechtskraft seines Entscheids den rechtm�ssigen Zustand wieder herzustellen. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht am 21. Juli 2005 ab. In seinen Erw�gungen hielt es zun�chst fest, das Bundesgericht habe seinen fr�heren Entscheid richtig so verstanden, dass damals das Vorliegen eines landwirtschaftlichen Gewerbes allein im Sinne des b�uerlichen Bodenrechts beurteilt worden sei und es �ber die Frage, ob der Betrieb einen gen�genden Beitrag zur Existenzsicherung beisteure, f�r die unteren Instanzen nicht abschliessend und verbindlich entschieden habe. Vorliegend handle es sich um einen Betrieb der Freizeitlandwirtschaft, so dass eine ordentliche Baubewilligung nicht in Betracht falle. Schliesslich erachtete das Verwaltungsgericht, wie schon der Regierungsrat, auch die Voraussetzungen f�r eine Ausnahmebewilligung als nicht erf�llt.
Gegen diesen Entscheid des Verwaltungsgerichts f�hren die Eheleute X.________ Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht mit dem Antrag, das angefochtene Urteil sei vollumf�nglich aufzuheben. Des Weiteren beantragen die Beschwerdef�hrer, es sei festzustellen, dass sie auf den Parzellen Nrn. 103 und 104 auf dem R�tihof in Gr�nichen ein landwirtschaftliches Gewerbe im Sinne des Raumplanungsgesetzes betreiben. Es sei die nachtr�gliche Bewilligung f�r die Erstellung eines Holzlagers auf Parzelle Nr. 128 und eines Material- und Ger�teunterstandes auf Parzelle Nr. 104 sowie f�r den Ausbau des Wohngeb�udes, den Einbau von Pferdestallungen im �konomieteil und diverse Aussenanlagen zu erteilen.
Der Gemeinderat Gr�nichen ersucht um Abweisung der Beschwerde. Der Regierungsrat hat von der einger�umten Gelegenheit zur Vernehmlassung keinen Gebrauch gemacht. Das Verwaltungsgericht verweist auf die Erw�gungen im angefochtenen Entscheid, ohne einen konkreten Antrag zu stellen. Das ebenfalls zur Vernehmlassung eingeladene ARE beantragt die Abweisung der Beschwerde. Dabei vertritt es die Auffassung, dass es vorliegend f�r eine Bewilligung nicht nur an der erforderlichen Wirtschaftlichkeit, sondern auch am Vorhandensein eines landwirtschaftlichen Gewerbes fehle.
Die Beschwerdef�hrer haben zur Vernehmlassung des ARE Stellung genommen. Gleichzeitig haben sie sich auch unaufgefordert zu den Vernehmlassungen der Gemeinde und des Verwaltungsgerichts ge�ussert.
Mit Verf�gung des Instruktionsrichters vom 18. Juli 2006 wurde den Beschwerdef�hrern Gelegenheit gegeben, sich, im Hinblick auf die Teilrevision des Raumplanungsgesetzes vom 20. M�rz 1998, zur Frage des anwendbaren Rechts zu �ussern. Zu dieser Frage haben sie sich mit Eingabe vom 25. August 2006 vernehmen lassen.
1.1 Nach Art. 34 Abs. 1 des Bundesgesetzes �ber die Raumplanung vom 22. Juni 1979 (RPG; SR 700) ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht unter anderem zul�ssig gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide �ber die Zonenkonformit�t von Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzonen sowie �ber Bewilligungen im Sinne von Art. 24-24d RPG. Die Beschwerdef�hrer sind als Verf�gungsadressaten gem�ss Art. 103 lit. a OG zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde legitimiert. Auf die frist- und formgerechte Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist somit grunds�tzlich einzutreten.
1.2 Nicht einzutreten ist auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde insoweit, als die Beschwerdef�hrer die gerichtliche Feststellung verlangen, dass sie auf den Parzellen Nrn. 103 und 104 in Gr�nichen ein landwirtschaftliches Gewerbe im Sinne des Raumplanungsgesetzes betreiben. Diese Frage ist im Rahmen des Hauptantrages zu pr�fen, der auf Aufhebung des angefochtenen Entscheids lautet. Die Beschwerdef�hrer haben bei dieser verfahrensrechtlichen Konstellation kein schutzw�rdiges Interesse an der selbst�ndigen gerichtlichen Beurteilung des genannten Feststellungsbegehrens (vgl. BGE 123 II 359 E. 1c S. 362 mit Hinweisen).
1.3 Der rechtserhebliche Sachverhalt geht mit gen�gender Klarheit aus den Akten hervor. Auf den beantragten Augenschein kann daher verzichtet werden, zumal die Beschwerdef�hrer die sachverhaltlichen Feststellungen des Verwaltungsgerichts zu ihrem Betrieb nicht in Zweifel ziehen.
1.4 Im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wendet das Bundesgericht das Bundesrecht von Amtes wegen an; an die Begr�ndung der Begehren ist es nicht gebunden (Art. 114 Abs. 1 OG in fine). Es kann die Beschwerde aus anderen als den geltend gemachten Gr�nden gutheissen oder den Entscheid mit einer Begr�ndung best�tigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (BGE 132 II 47 E. 1.3 S. 50; 131 II 352 E. 2 S. 357).
Vorliegend ist die Zonenkonformit�t der geplanten und teilweise bereits realisierten Bauten umstritten. Es ist zun�chst zu pr�fen, ob sie der in der Landwirtschaftszone geltenden Nutzungsordnung entsprechen und somit eine ordentliche Baubewilligung f�r zonenkonforme Bauten und Anlagen im Sinne von Art. 22 RPG in Frage kommt. Ist dies nicht der Fall, bleibt zu untersuchen, ob sie als Ausnahme bewilligt werden k�nnen.
2.1 Am 1. September 2000 sind die revidierte Fassung des Raumplanungsgesetzes (�nderung vom 20. M�rz 1998; AS 2000 2042) und die totalrevidierte Raumplanungsverordnung vom 28. Juni 2000 (RPV; SR 700.1) in Kraft getreten. Zu diesem Zeitpunkt war der vorliegende Fall beim Verwaltungsgericht h�ngig; das Verfahren nahm aufgrund des R�ckweisungsentscheids vom 13. September 2000 seinen Fortgang beim Regierungsrat. Nach Art. 52 Abs. 2 RPV findet in dieser Situation grunds�tzlich das bisherige Recht Anwendung, sofern das neue Recht f�r den Beschwerdef�hrer nicht g�nstiger ist.
2.2 Der Regierungsrat erwog im Entscheid vom 12. Mai 2004, das neue Recht sei f�r die Beschwerdef�hrer g�nstiger. Einerseits definiere es die Zonenkonformit�t von Bauten in der Landwirtschaftszone nicht strenger als die unter bisherigem Recht entwickelte Praxis; anderseits sei in Bezug auf den Ausbau der Wohnliegenschaft, den Einbau von Pferdeboxen und die Erstellung eines Allwetterplatzes bereits entschieden worden, dass sie nach Massgabe des bisherigen Rechts nicht zul�ssig seien. Gest�tzt auf diese �berlegungen pr�fte der Regierungsrat die Zonenkonformit�t der umstrittenen Bauten und Bauvorhaben unter dem Gesichtswinkel von Art. 34 Abs. 4 lit. c RPV. Dabei kam er zum Schluss, dass der Betrieb der Beschwerdef�hrer die diesbez�glichen Voraussetzungen nicht erf�lle und eine ordentliche Baubewilligung daher nicht erteilt werden k�nne. Zum gleichen Ergebnis gelangte gest�tzt auf das revidierte Raumplanungsrecht auch das Verwaltungsgericht, wobei es sich mit dem intertemporalen Recht nicht weiter auseinandersetzte. Die Beschwerdef�hrer machen in der Eingabe vom 25. August 2006 geltend, das neue Recht sei anzuwenden, weil Art. 24b-d RPG f�r ihre baulichen Anliegen tendenziell g�nstiger seien; zur intertemporalrechtlichen Frage �ussern sie sich mit Blick auf eine ordentliche Baubewilligung nicht.
2.3 Wie soeben erw�hnt, begr�ndete der Regierungsrat die Anwendung neuen Rechts mit der Rechtskraft f�r einen Teil der im Streit liegenden baulichen Massnahmen. Dabei �usserte sich der Regierungsrat nicht, auf welchen rechtskr�ftigen Entscheid er seine Auffassung st�tzt. Aufgrund der Vorakten ist zu schliessen, dass er hierbei das Baugesuch im Auge hatte, welches in den kantonalen Verfahren mehrheitlich und schliesslich auch vom Bundesgericht im Urteil 1A.256/1995 vom 4. M�rz 1996, im Umfang der dort noch zu beurteilenden Teilaspekte, abgewiesen worden war. Damit wird jedoch ausser Acht gelassen, dass die Eheleute X.________ im Nachgang dazu, d.h. am 4. November 1996, dem Gemeinderat ein Wiedererw�gungsgesuch gestellt und neu geltend gemacht hatten, sie f�hrten einen landwirtschaftlichen Nebenerwerbsbetrieb. Die Beh�rden traten auf dieses Gesuch ein und behandelten es materiell. Das Verwaltungsgericht f�hrte dazu in seinem Entscheid vom 13. September 2000 aus, es handle sich nicht um ein identisches Gesuch; zumindest die Argumentation mit dem landwirtschaftlichen Gewerbe sei neu. Einer Neubeurteilung st�nden keine Interessen der Rechtssicherheit entgegen. Dass die Vollstreckung des formell rechtskr�ftigen Beseitigungsbefehls nochmals hinausgeschoben werde, falle nicht derart ins Gewicht, dass sie das (ebenfalls �ffentliche) Interesse an einer korrekten Rechtsanwendung �berwiegen w�rden. Die Ansicht des Regierungsrats im Entscheid vom 12. Mai 2004, es liege zum Ausbau der Wohnliegenschaft, zum Einbau der Pferdeboxen und zur Erstellung eines Allwetterplatzes ein rechtskr�ftiger Entscheid vor, ist unter diesen Umst�nden nicht haltbar. War das diesbez�gliche Wiedererw�gungsgesuch - im �brigen gleich wie die unabh�ngig davon neu gestellten Baugesuche (Holzlager- sowie Material- und Ger�teunterstand) - infolge der Beschwerdeverfahren bei Inkrafttreten der RPG-Revision am 1. September 2000 rechtsh�ngig, so ist f�r den ganzen Streitgegenstand zu pr�fen, welches Recht das g�nstigere ist (Art. 52 Abs. 2 RPV).
2.4 Gest�tzt auf Art. 52 Abs. 2 RPV vergleicht das Bundesgericht die Tatbest�nde der revidierten Gesetzesbestimmungen mit dem bisherigen Recht (vgl. BGE 127 II 209 E. 2c S. 211). Die intertemporalrechtliche Frage des g�nstigeren Rechts beurteilt es mit anderen Worten hinsichtlich der einzelnen Tatbest�nde getrennt. Folglich ist zun�chst das anwendbare Recht bez�glich der Anforderungen f�r eine ordentliche Bewilligung zu bestimmen (E. 3, hiernach). Eine entsprechende W�rdigung ist daraufhin auch im Hinblick auf eine Ausnahmebewilligung vorzunehmen (E. 6, hiernach).
3.1 Nach Art. 16a Abs. 1 RPG sind in der Landwirtschaftszone Bauten und Anlagen dann zonenkonform, wenn sie zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung oder f�r den produzierenden Gartenbau n�tig sind. Der Gesetzeswortlaut entspricht den von der Rechtsprechung entwickelten Grunds�tzen zu Art. 16 aRPG (BGE 129 II 413 E. 3.1 S. 415). Diese fr�here Praxis machte die Zul�ssigkeit von Geb�uden in der Landwirtschaftszone von einem landwirtschaftlichen Verwendungszweck im Rahmen einer bodenabh�ngigen Bewirtschaftung abh�ngig. Mit anderen Worten musste f�r die bestimmungsgem�sse Nutzung der umstrittenen Baute der Boden als Produktionsfaktor unentbehrlich sein (BGE 125 II 278 E. 3a S. 281 mit Hinweisen). Der Gehalt von Art. 16a Abs. 1 RPG wird auf Verordnungsstufe insbesondere durch Art. 34 RPV n�her umschrieben. Vorliegend betrifft die Auseinandersetzung die Frage, ob der Landwirtschaftsbetrieb der Beschwerdef�hrer voraussichtlich l�ngerfristig bestehen kann. Diese Voraussetzung ist in Art. 34 Abs. 4 lit. c RPV geregelt. Zu kl�ren ist, ob die Bestimmung weniger strenge Anforderungen aufstellt als die Rechtsprechung zu Art. 16 aRPG.
3.2 Das in Art. 34 Abs. 4 lit. c RPV verankerte Erfordernis der wirtschaftlichen Rentabilit�t und �berlebensf�higkeit des Betriebs gilt f�r die Bewilligung von Wohn- und �konomiebauten; beim Betrieb kann es sich aber um ein Hauptgewerbe oder um einen Nebenerwerbsbetrieb handeln (vgl. BBl 1996 III 531 f. zu Art. 16a RPG). Ob die Voraussetzung erf�llt ist, muss im konkreten Einzelfall genau �berpr�ft werden. Dabei sind Betriebsstruktur und Gr�sse wie auch die lokalen Verh�ltnisse zu ber�cksichtigen. Bei gr�sseren Bauvorhaben kann es sich als sinnvoll erweisen, vom Gesuchsteller ein Betriebskonzept zu verlangen (vgl. Urteil 1A.86/2001 vom 21. Mai 2002, E. 3.4, in: SJ 2002 I 541).
Es stellt sich die Frage, ob bereits die Rechtsprechung zu Art. 16 aRPG das Kriterium der Wirtschaftlichkeit bei der Bewilligung von Wohn- und �konomiebauten f�r landwirtschaftliche Betriebe in gleicher Weise zur Anwendung brachte. Gewisse Autoren vertreten die Ansicht, das Kriterium habe nach bisherigem Recht nur f�r Wohnraum gegolten; bez�glich �konomiebauten f�r die bodenabh�ngige Landwirtschaft habe der Nachweis einer funktionell begr�ndbaren landwirtschaftlichen Zweckbestimmung gen�gt (Arnold Marti, Bemerkungen zum Entscheid des Regierungsrats des Kantons Aargau vom 12. September 2001, in: ZBl 104/2003 S. 164; Leo Sch�rmann/Peter H�nni, Planungs-, Bau- und besonderes Umweltschutzrecht, 3. Aufl., Bern 1995, S. 149). Der angefochtene Entscheid hat sich dieser Meinung angeschlossen, ohne allerdings daraus die Schlussfolgerung zu ziehen, dass die Praxis zum bisherigen Recht weniger streng gewesen sei als die heute geltenden Vorschriften.
Anzumerken ist in diesem Zusammenhang, dass die Voraussetzung einer funktionell begr�ndbaren landwirtschaftlichen Zweckbestimmung der geplanten Baute heute in Art. 34 Abs. 4 lit. a RPV verankert ist. Mit Bezug auf dieses Kriterium schliesst das neue Recht unver�ndert an die Rechtsprechung zum bisherigen Recht (vgl. dazu BGE 125 II 278 E. 3a S. 280 f.; 123 II 499 II E. 3b/cc S. 508; 122 II 160 E. 3a S. 162) an (Urteil 1A.213/2005 vom 27. M�rz 2006, E. 2.1).
3.3.1 Es trifft zu, dass die bundesgerichtliche Rechtsprechung zu Art. 16 aRPG zus�tzlichen Wohnraum in der Landwirtschaftszone nur dann als zonenkonform anerkannt hat, wenn der fragliche Landwirtschaftsbetrieb �berlebensf�hig war (BGE 121 II 307 E. 5a S. 312 mit Hinweisen; Urteil 1A.220/1999 vom 11. April 2000, E. 2a). Dabei konnte die Landwirtschaft auch im Nebenberuf betrieben werden; immerhin musste der Betrieb einen ins Gewicht fallenden bzw. erheblichen Beitrag zur Existenzsicherung erbringen (BGE 121 II 307 E. 5d S. 314). Ebenso musste die Voraussetzung der �berlebensf�higkeit des Betriebs erf�llt sein, wenn Wohn- und �konomiebauten zusammen zu beurteilen waren, so z.B. bei der Aussiedlung eines ganzen Hofes (Urteil 1A.181/1995 vom 22. Dezember 1995, E. 5, in: ZBl 98/1997 S. 130).
3.3.2 Bei reinen �konomiebauten f�r die bodenabh�ngige Landwirtschaft ist es weiter richtig, dass die amtlich ver�ffentlichte Rechtsprechung das Kriterium der Wirtschaftlichkeit des ganzen Betriebs nicht erw�hnt; dort wird bloss die Voraussetzung der betrieblichen Notwendigkeit genannt (vgl. die Zitate bei E. 3.2 am Ende). Eine funktionale Notwendigkeit d�rfte regelm�ssig nicht begr�ndbar sein, wenn es gesamthaft (auch mit der geplanten Baute) an einem wirtschaftlichen (Haupt- oder Nebenerwerbs-)Betrieb fehlt. Deshalb er�brigte sich in solchen F�llen eine gesonderte Pr�fung der Wirtschaftlichkeit. Hinzu kommt Folgendes: Das Bundesgericht ging davon aus, Art. 16 aRPG lasse die Frage offen, ob die Freizeitlandwirtschaft als landwirtschaftliche Nutzung zu gelten habe. Den Kantonen sei es aber nicht verwehrt, Bauten f�r die Hobbylandwirtschaft in der Landwirtschaftszone auszuschliessen (BGE 112 Ib 404 E. 3 S. 406; Urteile 1A.266/1999 vom 28. Juni 2000, E. 3 und 1A.134/2002 vom 17. Juli 2003, E. 2.4, in: ZBl 106/2005 S. 158). In den F�llen, in denen unter Einbezug des kantonalen Rechts eine ordentliche Baubewilligung f�r eine �konomiebaute zu Hobbyzwecken beansprucht werden konnte, spielte die Wirtschaftlichkeit der Freizeitbesch�ftigung offensichtlich keine Rolle. Heute ist gem�ss Art. 34 Abs. 5 RPV die Zonenkonformit�t von Bauten und Anlagen f�r eine hobbym�ssig betriebene Produktion ausgeschlossen. Insofern ist das neue Recht nicht g�nstiger (Urteil 1A.104/2002 vom 20. September 2002, E. 2.2, in: RDAT 2003 I Nr. 58 S. 206).
3.3.3 Schloss das kantonale Recht zu Art. 16 aRPG hingegen Bauten und Anlagen f�r die Freizeitlandwirtschaft aus, dann erm�glichte das Kriterium der Wirtschaftlichkeit des ganzen Betriebs eine Abgrenzung zu einer Hobbyt�tigkeit. In diesem Sinne spielte die Frage der Rentabilit�t bereits unter dem bisherigen Recht eine Rolle bei der Beurteilung der Zonenkonformit�t von �konomiebauten f�r die bodenabh�ngige Landwirtschaft (vgl. Val�rie Scheuchzer, La construction agricole en zone agricole, Diss. Lausanne 1992, S. 60 zur �lteren Rechtsprechung und unver�ffentlichtes Urteil 1A.296/1997 vom 20. Mai 1998, E. 3d, erw�hnt bei Bernhard Waldmann/Peter H�nni, Handkommentar zum Raumplanungsgesetz, Bern 2006, Rz. 11 zu Art. 16a RPG bei Fn. 12). Im Unterschied zu �konomiebauten f�r die bodenunabh�ngige Landwirtschaft (vgl. dazu BGE 117 Ib 270 E. 4b S. 282 f., 379 E. 3a S. 383) war aber bei der bodenabh�ngigen Bewirtschaftung nicht verlangt, dass die geplante �konomiebaute f�r die Existenzsicherung kausal war.
3.4 Zusammengefasst: Das geltende Recht erweist sich im Hinblick auf das Erfordernis, dass der fragliche Landwirtschaftsbetrieb wirtschaftlich bzw. �berlebensf�hig sein muss, nicht als g�nstiger. Unter Einbezug der damit im Zusammenhang stehenden Frage der Zul�ssigkeit von (�konomie-)Bauten f�r die Freizeitlandwirtschaft ist das neue Recht an sich sogar strenger. Die Zonenkonformit�t aller umstrittenen Bauten ist demzufolge, entgegen der Auffassung der Vorinstanzen, im Lichte von Art. 16 aRPG zu beurteilen.
3.5 Die abweichende Beurteilung zum anwendbaren Recht f�hrt jedoch nicht zur Aufhebung des angefochtenen Entscheids.
Der in der altrechtlichen kantonalen Praxis einger�umte Rahmen f�r bauliche Massnahmen zugunsten der hobbym�ssig betriebenen Pferdehaltung war bei Einreichung des Baugesuchs bereits ausgesch�pft. So hielt das Aargauer Verwaltungsgericht in dem die Beschwerdef�hrer betreffenden Urteil vom 29. Mai 1995 fest, insoweit bestehe kein Spielraum f�r mehr als die in der fraglichen Liegenschaft fr�her bewilligten 4 Pferdeboxen. Bez�glich der Pferdehaltung stehen heute dieselben baulichen Massnahmen zur Diskussion wie damals. Es ist weder geltend gemacht noch ersichtlich, dass die damalige Beurteilung des Verwaltungsgerichts zum kantonalen Recht fehlerhaft sein soll. Die beiden Unterst�nde, die neu in das Verfahren eingebracht worden sind, dienen nicht dem Landwirtschaftsbetrieb, sondern der Nutzung des Wohngeb�udes; die Beschwerdef�hrer k�nnten sie nicht mit dem Zweck der Freizeitlandwirtschaft rechtfertigen.
Auch im Lichte von Art. 16 aRPG h�ngt somit die Bewilligungsf�higkeit des ganzen Baugesuchs davon ab, ob und inwiefern der landwirtschaftliche Betrieb zum finanziellen Auskommen der Beschwerdef�hrer beizutragen vermag. Dieses Erfordernis ist hier von Bedeutung, weil im Wesentlichen die Abgrenzung zwischen beruflicher und hobbym�ssig betriebener Landwirtschaft umstritten ist. Im Ergebnis hat das Verwaltungsgericht im angefochtenen Entscheid zu Recht bez�glich des ganzen Baugesuchs die Wirtschaftlichkeit des Betriebs der Beschwerdef�hrer untersucht. Seine diesbez�gliche W�rdigung ist im Folgenden zu �berpr�fen.
4.1 Eine weitere intertemporalrechtliche Frage wird mit der Vernehmlassung des ARE aufgeworfen. So bef�rwortet das Amt, es sei nach den Bemessungskriterien von Art. 7 Abs. 1 des Bundesgesetzes �ber das b�uerliche Bodenrecht (BGBB; SR 211.412.11) in der Fassung vom 20. Juni 2003 (AS 2003 4123) und der dazugeh�rigen, in der Folge revidierten Verordnung (VBB, SR 211.412.110) zu beurteilen, ob vorliegend ein landwirtschaftliches Gewerbe gegeben sei. Diese neuen Kriterien stellen nicht mehr auf die nach dem fr�heren Recht massgeblichen Arbeitskraftstunden (AkH) (vgl. Art. 7 Abs. 1 aBGBB; AS 1993 1410), sondern auf den Wert der Standardarbeitskraft (SAK) ab. Nach dem ARE werde hier bei wohlwollenden Annahmen ein Wert von bestenfalls 0,65 SAK erreicht. Art. 7 Abs. 1 BGBB verlange jedoch einen Wert von 0,75 SAK. Es fehle somit vorliegend nicht nur an der erforderlichen Wirtschaftlichkeit, sondern auch am Vorhandensein eines landwirtschaftlichen Gewerbes.
4.2 Demgegen�ber pr�fte das Verwaltungsgericht den Betrieb der Beschwerdef�hrer im angefochtenen Entscheid nach Massgabe des fr�heren Rechts daraufhin, ob die dort vorgegebenen 2'100 AkH aufgewendet werden m�ssten; es bejahte diese Frage. Das Verwaltungsgericht ging hierbei stillschweigend von der Annahme aus, das Vorhandensein eines Landwirtschaftsbetriebs bestimme sich vorliegend weiterhin nach altem Recht. Diese Auffassung deckt sich im Ergebnis mit derjenigen des Regierungsrats, der gem�ss seinem Entscheid vom 12. Mai 2004 die Teilrevision des BGBB f�r das vorliegende Verfahren als unbeachtlich betrachtet hat. So habe das Verwaltungsgericht in seinem Entscheid vom 13. September 2000 das Vorliegen eines landwirtschaftlichen Gewerbes bereits nach Massgabe des bisherigen b�uerlichen Bodenrechts verbindlich entschieden und bejaht; das neue Recht k�nne daher f�r die Beschwerdef�hrer von vornherein keinen zus�tzlichen Nutzen bringen.
4.3 Ob vorliegend das Vorhandensein eines landwirtschaftlichen Betriebs im Sinne des BGBB nach alter oder neuer Fassung zu beurteilen ist, kann offen bleiben. Wie nachfolgend aufzuzeigen sein wird (vgl. E. 5, hiernach), l�sst sich mit dem Betrieb der Beschwerdef�hrer kein ins Gewicht fallendes landwirtschaftliches Einkommen erzielen; die Beschwerdef�hrer verm�gen weder einen durchschnittlichen Betriebsgewinn noch die begr�ndete Erwartung auf einen solchen Gewinn in der Zukunft nachzuweisen. Fehlt es an der Wirtschaftlichkeit des hier zu beurteilenden Betriebs und damit an einer wesentlichen Voraussetzung f�r eine Baubewilligung in der Landwirtschaftszone, braucht die Frage nach dem Vorliegen eines Landwirtschaftsbetriebs im Sinne des BGBB nicht abschliessend gepr�ft zu werden. Ebenso kann offen bleiben, wie hoch hier die Nettoeink�nfte aus dem ganzen Landwirtschaftsbetrieb sein m�ssten, damit sie als erheblicher Anteil am Einkommen anerkannt werden k�nnten (vgl. zu dieser Voraussetzung E. 3.5).
Im regierungsr�tlichen Verfahren reichten die Beschwerdef�hrer verschiedene Unterlagen ein, insbesondere ein Raumprogramm, ein Betriebskonzept mit Voranschlag und die Erfolgsrechnungen der Jahre 2001 und 2002. Diese Unterlagen hatte der von ihnen beigezogene Fachmann Y.________ erarbeitet. Sodann holte der Regierungsrat unter anderem bei verschiedenen kantonalen Fachstellen eine Vernehmlassung ein.
5.1 Aus den unbestrittenen Feststellungen des Verwaltungsgerichts ergibt sich, dass der Landwirtschaftsbetrieb der Beschwerdef�hrer einen Bestand von 10 Pferden, 2 Fohlen, 14 Ziegen, 10 Legehennen, 1 Hahn sowie 4 G�nsen aufweist. Im Vordergrund steht die Pferdehaltung, erg�nzend wird Ziegen- und H�hnerhaltung, Streuobst- und Himbeerenanbau sowie Weidepflege betrieben. Weiter h�lt das Verwaltungsgericht fest, dass der Betrieb �ber eine hinreichende Futtermittelbasis f�r diesen Tierbestand verf�gt. Im Hinblick auf den Streitgegenstand gilt es ferner Folgendes zu pr�zisieren. Zu den umstrittenen baulichen Massnahmen geh�ren namentlich zwei bereits eigenm�chtig eingebaute Pferdeboxen - zus�tzlich zu den vier fr�her bewilligten - im �konomieteil von Geb�ude Nr. 359. Vier weitere Pferdeboxen befinden sich in einer anderen Liegenschaft der Beschwerdef�hrer und bilden nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens. Ebenso liegt ein ohne Bewilligung erstellter Allwetter- bzw. Trockenplatz auf den Parzellen Nrn. 103 und 104 im Streit. Wenn die Beschwerdef�hrer unbestimmt von diversen Aussenanlagen sprechen, meinen sie damit offensichtlich auch den 1991 verweigerten Reitplatz.
5.2 Der Rechnungsabschluss des Landwirtschaftsbetriebs f�r das Jahr 2001 weist Einnahmen von Fr. 39'472.50 und Ausgaben von Fr. 80'074.45, mithin einen Verlust von Fr. 40'601.95 aus. Nach der Jahresrechnung f�r 2002 beliefen sich die Einnahmen auf Fr. 94'798.00 und die Ausgaben auf Fr. 71'237.35; in diesem Jahr wurde ein Gewinn von Fr. 23'560.65 erzielt. �ber die beiden Jahre hinweg ergab sich ein durchschnittlicher Verlust von Fr. 17'041.30. W�ren auf der Aufwandseite weitere wesentliche, in den beiden Erfolgsrechnungen nicht ber�cksichtigte Posten wie Geb�udeabschreibung, Geb�udeversicherung, Schuldzinsen, Geb�hren f�r Strom und Wasser etc. miteinbezogen worden, zeigte sich bez�glich Wirtschaftlichkeit ein noch schlechteres Bild. Unter diesen Umst�nden ist es offensichtlich, dass die Beschwerdef�hrer ihren Landwirtschaftsbetrieb in den beiden fraglichen Jahren nicht zwecks Erzielung eines landwirtschaftlichen Einkommens betrieben haben. Nach den zutreffenden Feststellungen des Verwaltungsgerichts kann der Landwirtschaftsbetrieb nur deswegen als gesichert betrachtet werden, weil er im Wesentlichen aus den hauptberuflichen Erwerbsquellen der Beschwerdef�hrer - ihnen geh�ren Firmen im Baugewerbe - alimentiert wird.
5.3.1 Der Voranschlag des Betriebskonzepts geht von einem Pensionsstall mit acht Pferden aus; daraus werden Nettoeinnahmen von Fr. 41'400.-- erwartet. Zus�tzlich sollen eine Zuchtstute und zwei Fohlen gehalten werden. Im Voranschlag fehlt eine Prognose zu Aufwand und Ertrag bei der Zucht und Schulung von Pferden. Stattdessen heisst es dort, je nach Erfolg reiche die Spannweite von Verlust bis zu hohem Gewinn. Zu den Betriebszweigen ausserhalb der Pferdehaltung enth�lt der Voranschlag keine Aussagen.
5.3.2 Unter den Einnahmen der bei E. 5.2 �berblicksweise vorgestellten Erfolgsrechnungen findet sich die Position (Pferde-)"Pension/Ausbildung". Damit wurde ein Ertragsanteil von Fr. 24'000.-- im Jahre 2001 und von Fr. 48'000.-- im Jahre 2002 erzielt. Dieses Entgelt beruht darauf, dass die Beschwerdef�hrer drei fremde Pferde und zwei Fohlen (2001) bzw. vier fremde Pferde und zwei Fohlen (2002) beherbergten. Dabei wurde f�r eines (2001) bzw. f�r zwei (2002) dieser Pferde - neben der Pension - auch Ausbildung in Rechnung gestellt.
5.3.3 Die kantonalen Instanzen wollen die Erl�se aus der Pferdepension bei der Beurteilung der Wirtschaftlichkeit ausklammern. Dem angefochtenen Entscheid ist die Auffassung zu entnehmen, dass der landwirtschaftliche Betrieb auch ohne Einnahmen aus der Pferdepension �berlebensf�hig sein m�sse. Demgegen�ber bringen die Beschwerdef�hrer vor, die fragliche Bezeichnung sei missverst�ndlich. Die entsprechenden Ertr�ge w�rden nicht aus einem klassischen Pferde-Pensionsbetrieb stammen, bei dem Stallungen an Halter von Reitpferden vermietet werden. Von einer solchen T�tigkeit k�nne bei ihrem Betrieb nicht die Rede sein. Die fraglichen Einnahmen seien vielmehr dadurch angefallen, dass - im Rahmen ihres Zuchtbetriebs - fremde Pferde w�hrend einer gewissen Zeit auf ihrem Betrieb gehalten und ausgebildet worden seien.
5.3.4 Das Bundesgericht hat unter dem alten Recht die selbst�ndige, bodenabh�ngige Pferdezucht als landwirtschaftliche Nutzung eingestuft (BGE 111 Ib 213 E. 2 S. 216; Urteil 1A.178/1992 vom 15. Oktober 1993, E. 2c, in: ZBl 95/1994 S. 81). Hingegen hat es die Zonenkonformit�t gewerbsm�ssiger St�lle, Reithallen und damit auch der Pferdepension durch Nichtlandwirte verneint (BGE 122 II 160 E. 3b S. 162 f. mit Hinweisen). Im soeben genannten Entscheid erwog es aber, es sprenge den Rahmen herk�mmlicher Bewirtschaftung von landwirtschaftlichem Boden nicht, wenn ein Landwirt neben eigenem Vieh noch einige fremde Tiere mit selbst produziertem Futter auf dem eigenen Hof unterhalte. Er d�rfe unter derartigen Umst�nden zonenkonform vier Pensionspferde halten (BGE 122 II E. 3c S. 163 f.). Ob und inwiefern es nach altem Recht geboten ist, das in diesem Rahmen erzielte Zusatzeinkommen eines landwirtschaftlichen Betriebs f�r die Beurteilung seiner �berlebensf�higkeit zu ber�cksichtigen, kann hier offen bleiben (vgl. dazu aber BGE 122 II 160 E. 3d S. 164). Selbst unter Einbezug der bei E. 5.3.2 aufgef�hrten Betr�ge erreicht der vorliegende Betrieb die erforderliche Wirtschaftlichkeit nicht (vgl. E. 5.4, hiernach). Folglich braucht nicht abgekl�rt zu werden, ob die fremden Pferde und Fohlen in den Jahren 2001 bzw. 2002 im Sinne einer Pferdepension auf dem Hof lebten.
5.3.5 Mit Blick auf das Betriebskonzept ist anzumerken, dass bauliche Massnahmen f�r einen Pensionsstall mit mehr als vier Pferden in der Landwirtschaftszone nach altem Recht von vornherein nicht zonenkonform sind. Aus den bei E. 5.3.3 dargelegten Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrer ist zu schliessen, dass sie am Betriebskonzept nicht mehr festhalten, soweit es sich auf einen Pensionsstall bezieht. Damit entf�llt aber auch die Tauglichkeit des Voranschlags als Beurteilungsgrundlage; darin sind bloss Zahlenwerte zu einem Pensionsstall aufgef�hrt (E. 5.3.1).
5.4.1 Vor dem Entscheid vom 12. Mai 2004 hat der Regierungsrat, wie bereits in allgemeiner Weise angesprochen (E. 5), Fachberichte eingeholt. Die Abteilung Landwirtschaft des kantonalen Finanzdepartements gab im Bericht vom 9. Oktober 2003 ihre Fachmeinung zur Wirtschaftlichkeit des Landwirtschaftsbetriebs ab. Darin wird folgende Prognose gestellt: Der Betrieb werde zuk�nftig im Schnitt bestenfalls ein ausgeglichenes Rechnungsergebnis erzielen, wenn alle wirtschaftlich gebotenen Ausgabenpositionen (vgl. dazu E. 5.2) ber�cksichtigt w�rden. Bei dieser Einsch�tzung bezog die Fachstelle die bei E. 5.3 er�rterten Einnahmen in ihre Kalkulation ein. Den Aussagen dieses Fachberichts schloss sich die Koordinationsstelle Baugesuche des kantonalen Baudepartements in ihrer Vernehmlassung vom 13. Oktober 2003 vollumf�nglich an.
5.4.2 Die Vorinstanzen, die, wie bei E. 5.3.3 dargelegt, die unter Pferdepension verbuchten Einnahmen unber�cksichtigt liessen, haben sich auf die Wirtschaftlichkeit der Pferdezucht konzentriert. Die Prognosen der Vorinstanzen st�tzen sich namentlich auf den Deckungsbeitragskatalog 2003 und 2004, herausgegeben von der Landwirtschaftlichen Beratungszentrale Lindau, dem Forschungsinstitut f�r biologischen Landbau Frick und dem Service romand de vulgarisation agricole Lausanne. Danach ist der Deckungsbeitrag - d.h. die Differenz zwischen dem Ertrag und den variablen Kosten eines Betriebszweigs - bei der Pferdezucht, selbst unter Ber�cksichtigung von allf�lligen staatlichen Beitr�gen, negativ. Mit anderen Worten reiche er von vornherein nicht aus, um die Fixkosten zu decken.
5.4.3 Von den Beschwerdef�hrern wird nicht behauptet, der im Jahr 2002 erwirtschaftete Einnahmen�berschuss sei als Massstab f�r ein wiederkehrendes k�nftiges Einkommen zu nehmen. Sie haben im kantonalen Verfahren lediglich in unbestimmter Weise vorgebracht, in den Folgejahren sei im Schnitt mit einer Rendite zu rechnen. Der 2002 erzielte Gewinn war vor allem darauf zur�ckzuf�hren, dass die Beschwerdef�hrer ein Halbblutpferd f�r Fr. 30'000.-- verkaufen konnten. Unbestrittenermassen kann mit einem solchen Verkauf nicht jedes Jahr gerechnet werden. Die kantonale Fachstelle f�r Landwirtschaft hat in ihrem Bericht vom 9. Oktober 2003 zugunsten der Beschwerdef�hrer die Annahme getroffen, ein derartiger Verkauf lasse sich alle zwei Jahre realisieren. Auch im �brigen tr�gt die Fachstelle bei ihren Prognosen der bisherigen positiven Gesch�ftsentwicklung hinreichend Rechnung. Die Beschwerdef�hrer haben die in diesem Fachbericht getroffenen Annahmen denn auch weder im kantonalen noch im bundesgerichtlichen Verfahren beanstandet. Die Prognose dieser Fachmeinung l�sst sich weiter mit dem allgemeinen Erfahrungswert vereinbaren, dass aus der Pferdezucht allein kein regelm�ssiger Betriebsgewinn erwartet werden kann (E. 5.4.2). Aus diesen Gr�nden ist es gerechtfertigt, auf den genannten Fachbericht abzustellen. Daraus folgt, dass beim fraglichen Landwirtschaftsbetrieb im Schnitt auch in Zukunft nicht mit einem Gewinn gerechnet werden kann.
5.5 Die Beschwerdef�hrer werfen dem Verwaltungsgericht vor, die Einsch�tzung des von ihnen beigezogenen Experten Y.________ nicht ber�cksichtigt zu haben. Nach seiner Meinung bringe die Pferdezucht und die Schulung von Jungpferden ein dauerhaftes und langfristig existenzf�higes Einkommen. Allerdings m�sse ber�cksichtigt werden, dass bei Zuchtbetrieben der wirtschaftliche Erfolg erst nach einer Aufbauphase m�glich sei. Eine solche Aufbauphase sei entgegen der Auffassung der Vorinstanzen auch nach zehn Jahren noch nicht abgeschlossen. Ziel der Beschwerdef�hrer sei es, Spitzenpferde f�r den Reit- und Fahrsport zu z�chten. Mit derartigen Pferden werde ein viel h�herer Verkaufspreis als mit �blichen Reit- und Zugpferden erzielt. Sobald der Durchbruch geschafft sei, k�nne auch ein entsprechend hoher Ertrag erwirtschaftet werden. Somit handle es sich bei ihrem Betrieb um einen Landwirtschaftsbetrieb mit spezieller Ausrichtung und nicht um einen blossen Hobby-Landwirtschaftsbetrieb.
Mit der Einreichung ihres Wiedererw�gungsgesuchs vom 4. November 1996 haben die Beschwerdef�hrer geltend gemacht, einen Landwirtschaftsbetrieb zu f�hren. Obwohl seither beinahe zehn Jahre verstrichen sind, ist die Aufbauphase offensichtlich immer noch nicht abgeschlossen; ein gewinnbringender Landwirtschaftsbetrieb ist nach wie vor nicht ausgewiesen. Dabei f�llt zulasten der Beschwerdef�hrer ins Gewicht, dass sie aufgrund der eigenm�chtig eingebauten beiden Boxen bereits den angestrebten Pferdebestand halten konnten. Es mag durchaus zutreffen, dass f�r den wirtschaftlichen Erfolg bei einer auf Spitzenpferde ausgerichteten Pferdezucht ein noch l�ngerer Zeithorizont veranschlagt werden muss. Allein dieser Umstand f�hrt nicht dazu, dass bei solchen Zuchtbetrieben die blosse Hoffnung auf einen sp�teren wirtschaftlichen Erfolg gen�gt. Ein derartiger Schluss w�rde vielmehr positiv ausgefallene Rechnungsabschl�sse aus Folgejahren und/oder allgemeine, in der Praxis anerkannte Wirtschaftlichkeitsprognosen erfordern. Vorliegend ist weder das eine noch andere gegeben. So liegen ab dem Jahr 2003 keine Erfolgsrechnungen im Recht, so dass sich nicht feststellen l�sst, ob sich in betriebswirtschaftlicher Hinsicht eine Trendwende eingestellt hat. Dies ist allerdings nicht weiter von Belang, da die Beschwerdef�hrer selbst nicht behaupten, ihr Hof habe w�hrend dieser Zeit im Schnitt, unter Ber�cksichtigung s�mtlicher Aufwandposten, einen ins Gewicht fallenden Betriebsgewinn erwirtschaftet.
5.6 Wirft der Betrieb der Beschwerdef�hrer im Schnitt bis heute keinen Gewinn ab und kann auch in n�herer Zukunft nicht damit gerechnet werden, so ist dem Schluss des Verwaltungsgerichts beizupflichten, es handle sich hier um eine vorab aus anderweitigen Erwerbsquellen alimentierte Freizeitlandwirtschaft. Aufgrund der fehlenden Wirtschaftlichkeit des Betriebs fehlt es nicht nur f�r den Ausbau der Wohnr�umlichkeiten an einer wesentlichen Voraussetzung f�r eine Bewilligung gest�tzt auf Art. 16 aRPG, sondern ebenso f�r den Einbau und Betrieb der fraglichen Pferdeboxen im �konomieteil, den Material- und Ger�teunterstand als Anbau, die Aussenanlagen sowie den auf Parzelle Nr. 128 gelegenen Unterstand f�r das Holzlager. Die vom Verwaltungsgericht festgestellte Zonenwidrigkeit dieser Bauten und Anlagen ist somit im Ergebnis nicht zu beanstanden, auch wenn es neues anstatt altes Recht angewendet hat (E. 3.5). Zu Recht wurde eine ordentliche Baubewilligung verweigert.
Das Verwaltungsgericht pr�fte die umstrittenen Bauten und Anlagen in knapper Weise auch unter dem Gesichtspunkt von Art. 24a-c RPG in der Fassung vom 20. M�rz 1998. Dabei verwies es im Wesentlichen auf die entsprechende Beurteilung im regierungsr�tlichen Entscheid.
6.1 Hinsichtlich Art. 24 RPG spielt die intertemporalrechtliche Problematik im Ergebnis keine Rolle. Die genannte Bestimmung in der Fassung vom 20. M�rz 1998 ist identisch mit derjenigen von Art. 24 Abs. 1 aRPG. Mit der Gesetzesrevision hat sich nichts daran ge�ndert, dass bei Landwirtschaftsbetrieben gleich wie nach altem Recht (vgl. BGE 125 II 278 E. 3a S. 281; 123 II 499 E. 3b/cc S. 508) der Begriff der Zonenkonformit�t im Wesentlichen mit demjenigen der Standortgebundenheit �bereinstimmt (Urteile 1A.105/2002 vom 19. M�rz 2003, E. 3.3; 1A.110/2001 vom 4. Dezember 2001, E. 5.1, erw�hnt in: ZBl 103/2002 S. 615). Sind die umstrittenen Bauten und Anlagen aus den dargelegten Gr�nden nicht zonenkonform, entf�llt auch eine Bewilligung gest�tzt auf Art. 24 RPG bzw. Art. 24 Abs. 1 aRPG.
6.2 Was Art. 24c RPG betrifft, so kann ebenfalls dahin gestellt bleiben, ob die Bestimmung g�nstiger ist als Art. 24 Abs. 2 aRPG. Insoweit k�nnen die Beschwerdef�hrer weder nach bisherigem noch nach neuem Recht einen Anspruch auf eine Ausnahmebewilligung ableiten.
6.2.1 Einerseits wurde in dem sie betreffenden Urteil 1A.256/1995 vom 4. M�rz 1996 festgehalten, dass eine Ausnahmebewilligung gest�tzt auf Art. 24 Abs. 2 aRPG nicht gew�hrt werden k�nne. F�r das wiedererw�gungsweise zur Diskussion gestellte Baugesuch auf der Liegenschaft Nr. 104 und den zus�tzlich beantragten Material- und Ger�teunterstand als Anbau dazu kann eine erneute Beurteilung zu keinem anderen Ergebnis kommen. Beim Holzlagerunterstand auf Parzelle Nr. 128 ist zu ber�cksichtigen, dass er auf zwei Seiten an einen bestehenden Tierunterstand angebaut werden soll. Im Vergleich zur vorbestehenden Fl�che von 10 m� k�men mit den beiden neuen Fl�geln zusammen rund 15 m� hinzu. Das gelagerte Holz soll der Holzfeuerung im Geb�ude Nr. 359 dienen. Es ist offensichtlich, dass die beiden Anbauten die Wesensgleichheit der vorbestehenden Baute im Sinne von Art. 24 Abs. 2 aRPG (vgl. dazu BGE 127 II 215 E. 3a S. 218 f. mit Hinweisen) nicht wahren.
6.2.2 Anderseits haben die kantonalen Instanzen festgehalten, dass die im Streit liegenden Baugesuche das nach Art. 24c Abs. 2 RPG i.V.m. Art. 42 Abs. 3 RPV zul�ssige Ausmass an baulicher Erweiterung bei weitem sprengen. Dieser Einsch�tzung kann bez�glich der Ausbauten auf Parzelle Nr. 104 wie auch im Hinblick auf den Holzunterstand auf Parzelle Nr. 128 zugestimmt werden. Der Begriff der teilweisen �nderung ist als solcher durch die Gesetzesrevision nicht ver�ndert worden. Inhaltlich entspricht der neue Art. 24c Abs. 2 RPG grunds�tzlich der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zu Art. 24 Abs. 2 aRPG (BGE 132 II 21 E. 7.1.1 S. 42 mit Hinweisen). Folglich ist vorliegend eine wesentliche Anforderung von Art. 24c RPG nicht erf�llt. Unter diesen Umst�nden er�brigt es sich zu pr�fen, ob die weiteren Voraussetzungen dieser Norm (vgl. dazu erw�hntes Urteil 1A.134/2002, E. 4.3 in: ZBl 106/2005 S. 158) �berhaupt gegeben w�ren.
6.3 Es trifft zu, dass die Art. 24a, 24b und 24d RPG neue, erleichterte Anforderungen f�r den Erhalt einer Ausnahmebewilligung aufstellen. Diese Tatbest�nde bilden somit g�nstigeres Recht im Sinne von Art. 52 Abs. 2 RPV. Eine eingehende Pr�fung ist aber nur im Hinblick auf Art. 24d RPG geboten. Art. 24a RPG f�llt ausser Betracht, weil bauliche Massnahmen zur Diskussion stehen (vgl. Urteil 1A.290/2004 vom 7. April 2005, E. 2.1). F�r die Anwendbarkeit von Art. 24b RPG fehlt es an einem landwirtschaftlichen Gewerbe (vgl. E. 5 hiervor).
6.4.1 Auf Art. 24d RPG haben sich die Beschwerdef�hrer erstmals in der Eingabe vom 25. August 2006 berufen. Diese neuen rechtlichen Vorbringen k�nnen im Verfahren vor Bundesgericht ber�cksichtigt werden, weil sie zu keiner Ausweitung des Streitgegenstands f�hren (E. 1.4).
6.4.2 Art. 24d Abs. 1 RPG gestattet den Kantonen, in landwirtschaftlichen Wohnbauten, die in ihrer Substanz erhalten sind, landwirtschaftsfremde Wohnnutzungen zuzulassen. Der Kanton Aargau hat von dieser Erm�chtigung in � 69 Abs. 1 des Gesetzes �ber Raumplanung, Umweltschutz und Bauwesen (Baugesetz; SAR 713.100) in der Fassung vom 26. M�rz 2002 Gebrauch gemacht. Die Voraussetzungen entsprechen jenen des Bundesrechts. Es l�sst sich vermuten, dass die kantonalen Instanzen auf separate Erw�gungen zu Art. 24d RPG verzichtet haben, weil der bauliche Spielraum nach Art. 24d Abs. 1 RPG i.V.m. 42a Abs. 1 und 2 RPV demjenigen von Art. 24c Abs. 2 RPG i.V.m. Art. 42 Abs. 3 RPV entspricht (vgl. Urteil 1A.290/2004, E. 2.3.3). Dass dieser Rahmen hier �berschritten werde, haben die Vorinstanzen zu Recht festgehalten (E. 6.2.2, hiervor). Demzufolge vermag auch Art. 24d Abs. 1 RPG den Beschwerdef�hrern nicht zu einer Ausnahmebewilligung zu verhelfen.
6.4.3 Im �brigen ist in diesem Zusammenhang anzumerken, dass sich Art. 24d RPG von vornherein f�r die Aussenanlagen nicht in Anspruch nehmen l�sst; diese sind mit Art. 24d Abs. 3 lit. d RPG nicht vereinbar, wonach eine Umnutzung die landwirtschaftliche Bewirtschaftung der Umgebung nicht gef�hrden darf. Ebenso wenig steht Art. 24d RPG f�r den Holzlagerunterstand zur Verf�gung. Das diesbez�gliche Gesuch betrifft Anbauten an einen separat stehenden Tierunterstand. Derartige �konomiegeb�ude bleiben von einer Umnutzung nach Art. 24d RPG ausgeschlossen (vgl. Urteil 1A.134/2002, E. 5.4, in: ZBl 106/2005 S. 158).
F�r den Fall, dass sowohl die Zonenkonformit�t der Bauten und Anlagen als auch die Voraussetzungen f�r eine Ausnahmebewilligung verneint werden, haben die Beschwerdef�hrer weder vor Verwaltungsgericht noch vor Bundesgericht Einw�nde gegen die verf�gte Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands erhoben. Es sind denn auch keine Gr�nde ersichtlich, inwiefern diese Anordnung kantonales oder Bundesrecht verletzen k�nnte.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde erweist sich somit als unbegr�ndet und ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
Dieses Urteil wird den Beschwerdef�hrern, dem Gemeinderat Gr�nichen, dem Regierungsrat und dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, 3. Kammer, sowie dem Bundesamt f�r Raumentwicklung schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 34
 Art. 24
 Art. 103
 BGE 
in fine
 Art. 22
 Art. 52
 Art. 34
 Art. 24
 Art. 52
 BGE 
 Art. 16
 Art. 16
 Art. 16
 Art. 34
 Art. 34
 Art. 16
 Art. 34
 Art. 16
 Art. 16
 Art. 34
 BGE 
 Art. 16
 Art. 16
 Art. 34
 Art. 16
 Art. 16
 BGE 
 Art. 16
 Art. 16
 Art. 7
 Art. 7
 Art. 7
 BGE 
 Art. 16
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 BGE 
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 BGE 
 Art. 24
 Art. 42
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 52
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 42
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24