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Timestamp: 2020-02-23 05:30:09+00:00

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GewStH H 10a.3 (3) - NWB Datenbank
GewStH H 10a.3 (3) (Zu § 10a GewStG)
> R 10a.1 Abs. 3 Satz 4 f.
Auf Ebene der A-GmbH erfolgt in EZ 02 ein schädlicher Beteiligungserwerb im Sinne des § 8c KStG. Unter Berücksichtigung der Beteiligungshöhe von 80 % der A-GmbH an der X-OHG folgt, dass vom vortragsfähigen Gewerbeverlust der X-OHG in EZ 02 nunmehr 30 % von 80 % (= 24 % v. 450.000 €) nicht mehr abziehbar sind. Weiterhin ist der vortragsfähige Gewerbeverlust der Y-OHG aufgrund der mittelbaren Beteiligung der A-GmbH an der Y-OHG von 48 % (80 % von 60 %) in EZ 02 ebenfalls zu 30 % (= 14,4 % v. 250.000 €) nicht mehr abziehbar.
> R 10a.3 Abs. 3 Satz 9 Nr. 1, 2, 4 und 9
>Beschluss des Großen Senats des BFH vom 3. 5. 1993 – BStBl II S. 616 und BFH vom 14. 12. 1989 – BStBl 1990 II S. 436 , vom 2.3.1983 – BStBl II S. 427
Die Inanspruchnahme des gewerbesteuerlichen Verlustabzugs setzt die ununterbrochene Unternehmeridentität voraus, so dass auch kurzfristige Unterbrechungen – selbst für eine logische Sekunde – zum Wegfall des Verlustabzugs führen (> BFH vom 11. 10. 2012 – BStBl 2013 II S. 176).
An der Y-OHG sind im EZ 01 A und B zu je 50 % beteiligt. Zum 1.1.02 hat A 60 % seines Anteils (= 30 %) auf B übertragen.
§ 10a Satz 4
§ 10a Satz 5
§ 10a Satz 6
Abwandlung zu Beispiel 1 (unterjähriges Ausscheiden):
Der positive Gewerbeertrag bis zum Ausscheiden des C ist nach Maßgabe des § 10a GewStG um Verluste früherer Jahre zu kürzen. Entsprechend R 10a.3 Abs. 3 Satz 9 Nr. 9 ist für diese Zwecke der einheitliche Gewerbeertrag des EZ 03 zeitanteilig auf den Zeitraum vor und nach dem Ausscheiden des C zu verteilen.
Bis 30. 6. = 6/12
Ab 1. 7. = 6/12
(verteilt nach § 10a Satz 4 GewStG )
Gewerbeertrag 02:
§ 10a Satz 6 GewStG :
Für den Verlustabzug stehen nach Gewinnverteilungsschlüssel ( § 10a Satz 5 GewStG ) zur Verfügung:
./. § 10a Satz 1 GewStG :
./. § 10a Satz 2 GewStG :
>R 2.4 Abs. 5
Wird die an einer GmbH & atypisch still beteiligte GmbH auf die still beteiligte Personengesellschaft verschmolzen und ist für die atypische stille Gesellschaft ein Verlustvortrag festgestellt, um den die aufnehmende Personengesellschaft ihren Gewerbeertrag kürzen will, muss die für die Kürzung nach § 10a GewStG erforderliche Unternehmensidentität zwischen dem Gewerbebetrieb bestehen, den die GmbH – als Inhaberin des Handelsgeschäfts – vor ihrer Verschmelzung auf die Personengesellschaft geführt hat, und dem Gewerbebetrieb, den die Personengesellschaft nach der Verschmelzung (fort-)führt. Der für die GmbH & atypisch still festgestellte Gewerbeverlust geht mangels Unternehmeridentität in dem Umfang unter, in dem er nach der gesellschaftsinternen Verteilung auf die verschmelzungsbedingt erloschene GmbH entfiel (> BFH vom 11. 10. 2012 – BStBl 2013 II S. 958).
> R 10a.3 Abs. 3 Satz 9 Nr. 8
>Beschluss des Großen Senats des BFH vom 3. 5. 1993 – BStBl II S. 616 und BFH vom 11. 10. 2012 – BStBl 2013 II S. 176
> R 10a.3 Abs. 3 Satz 9 Nr. 5
> BFH vom 27. 1. 1994 – BStBl II S. 477 und vom 14.9.1993 – BStBl 1994 II S. 764
Bei der AB1-OHG kann der dem Teilbetrieb 1 zuzuordnende Gewerbeverlust i. H. v. 250.000 € abgezogen werden. Der restliche Gewerbeverlust i. H. v. 150.000 € kann von der AB2-OHG in Anspruch genommen werden.
1Der auf C nach allgemeinem Gewinnverteilungsschlüssel entfallende Gewinnanteil (1 Mio. €) steht nicht für Verlustabzug zur Verfügung, da auf C kein Teil des Fehlbetrags entfällt.
GewStH H 10a.3 (3) ablegen in?

References: § 10
 § 8

§ 10

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