Source: http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_13/vo/3/83250000031.htm
Timestamp: 2018-12-11 18:48:05+00:00

Document:
3.25.031 Waldenbachtal
Verordnung des Landratsamtes Rottweil als untere Naturschutzbehörde über das Landschaftsschutzgebiet "Waldenbachtal" auf Gemarkung Dietingen-Rotenzimmern vom 17.08.1982 (Schwarz­wälder Bote vom 31.08.1982).
Aufgrund von §§ 22, 58 Abs. 3 und 4 und § 64 Abs. 1 Nr. 2 des Naturschutzgesetzes (NatSchG) vom 21.10.1975 (GBl. S. 654) zuletzt geändert am 30.05.1978 (GBl. S. 286) wird mit Zustimmung des Regierungspräsidiums Freiburg als höhere Naturschutzbehörde verordnet:
Die in § 2 näher bezeichnete Fläche auf dem Gebiet der Gemeinde Dietingen-Rotenzimmern wird zum Landschaftsschutzgebiet erklärt.
Das Landschaftsschutzgebiet führt die Bezeichnung "Waldenbachtal".
(1) Das Landschaftsschutzgebiet hat eine Größe von ca. 12 ha.
(Die in der Grenzbeschreibung aufgeführten Wege liegen außerhalb des Landschaftsschutzge­bietes).
Es umfaßt einen Teil des Grundstücks Flurstück Nr. 1045 im Waldenbachtal auf Gemarkung Dietingen-Rotenzimmern.
Die Grenze des Schutzgebietes verläuft von der Südwestecke des Flurstücks Nr. 91 auf der Grundstücksgrenze zur Grundstücksgrenze mit Flurstück Nr. 95. Dann nach Südosten in gerader Verlängerung der Grenze zwischen den Flurstücken 91 und 95 zu Feldweg Nr. 1304. Ca. 200 m.entlang Feldweg Nr. 1304 und dann entlang der Verbindung in südöstlicher Richtung zu Feldweg Nr. 1044. Entlang Feldweg Nr. 1044 zur Abzweigung nach Feldweg 12 und entlang Feldweg 12 bis Feldweg 1046. Entlang Feldweg 1046 bis zu dessen vollständigem Schnittpunkt mit Flurstück Nr. 1045. Entlang der Grundstücksgrenze Flurstück Nr. 1045 bis zum Schnittpunkt mit Flurstück Nr. 91.
(3) Die Grenzen des Landschaftsschutzgebietes sind in zwei Karten des Landratsamtes Rottweil (M. 1 : 25000 und 1 : 2500) rot eingetragen. Die Verordnung mit Karten wird bei der unteren Natur­schutzbehörde beim Landratsamt Rottweil in 7210 Rottweil verwahrt; eine Ausfertigung befindet sich beim Bürgermeisteramt Dietingen. Die Verordnung mit Karten kann während der üblichen Dienst­stunden eingesehen werden.
Schutzzweck ist die Erhaltung einer landschaftsprägenden Klinge im Stubensandstein des Keuperberglandes.
(1) Die Handlungen, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem besonderen Schutz­zweck zuwiderlaufen können, bedürfen der schriftlichen Erlaubnis der unteren Naturschutzbehörde.
13. Neuaufforstung, Umwandlung von Wald, Anlage von Kleingärten oder die wesentliche Änderung der Bodennutzung auf andere Weise;
14. Beseitigung oder Änderung von wesentlichen Landschaftsbestandteilen wie Uferbepflan­zung, Schilf- und Rohrbestände, Hecken und Gebüsch.
3. für die ordnungsgemäße Unterhaltung der Straßen, Wege, Plätze und Gewässer, ausge­nommen Maßnahmen nach § 5 Abs. 2 Nr. 14,
5. für behördlich zugelassene Pflegemaßnahmen.
Von den Vorschriften dieser Verordnung kann nach § 63 NatSchG. Befreiung erteilt werden.
Ordnungswidrig im Sinne des § 64 Abs. 1 Nr. 2 des NatSchG handelt, wer in dem Landschafts­schutzgebiet vorsätzlich oder fahrlässig
1. entgegen § 22 Abs. 3 des NatSchG. i.V.m. § 4 dieser Verordnung Handlungen vornimmt, die den Charakter des Gebietes verändern oder dem besonderen Schutzzweck zuwiderlaufen,
Rottweil, den 17.08.1982

References: § 64
 § 2
 § 5
 § 63
 § 64
 § 22
 § 4