Source: http://palikanon.de/khuddaka/jataka/j397.htm
Timestamp: 2017-04-24 01:23:31+00:00

Document:
Jātakam, Wiedergeburtsgeschichten 397. Die Erzählung von Manoja (Manoja-Jataka)
§A. Dies erzählte der Meister, da er im Veluvana verweilte, mit Beziehung auf einen verräterischen Mönch. §D. Die Begebenheit gleicht der oben im Mahilamukha-Jataka [Jataka 26] erzählten. Nachdem damals aber der Meister gesagt hatte: „Nicht nur jetzt, ihr Mönche, sondern auch früher schon war dieser ein Verräter“, erzählte er folgende Begebenheit aus der Vergangenheit.
§1. „Weil jetzt der Bogen ist gekrümmt und angezogen ist die Sehne, so wird Manoja jetzt getötet, mein lieber Freund, der Tiere König.
§3. „Wer einem Bösen ist gehorsam, dem geht 's nicht bis zum Ende gut. Seht, wie Manoja liegt am Boden; verleitet hat ihn Giriya.“
§4. „Wenn einem Bösen folgt ein Sohn, so hat die Mutter keine Freude. Seht, wie Manoja liegt am Boden, wie er mit Blut ist ganz bedeckt.“
§5. „Zu solchem Ende kommt ein Mann, so stürzt ins Unglück er hinein, wenn er nicht achtet auf das Wort der Weisen, die ihm Gutes raten.“
§6. „So geht es einem oder auch noch schlechter, der, selbst der Höchste, folgt dem Niedrigsten. Seht, wie den Hohen, der dem Niedern folgte, der Tiere König, dieser Pfeil durchbohrte.“
§7. „Wer Niedrem ist ergeben, wird erniedrigt; doch nie geht unter, wer dem Edlen dient. Wer sich dem Besten neigt, kommt rasch voran; drum ehret den, der besser ist als ihr.“

References: §1

§3

§4

§5

§6

§7