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Timestamp: 2017-04-28 23:43:04+00:00

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BrauchwasseranlageAllgemeine Hinweise/Empfehlungen: Regelungen der Wasserversorgungssatzung (WVS) der Stadt Tann (Rhön) Nach § 4 (2) der WVS räumt die Stadt dem Wasserabnehmer im Rahmen des wirtschaftlich Zumutbaren die Möglichkeit ein, die Entnahme auf einen von ihm gewünschten Verbrauchszweck oder auf einen Teilbedarf zu beschränken. Nach § 4 (3) der WVS hat der Anschlußnehmer der Stadt vor der Errichtung einer Eigengewinnungs- oder Brauchwasseranlage (z. B. Regenwassernutzungsanlage) Mitteilung zu machen. Es muß technisch sichergestellt sein, daß aus seiner Anlage kein Wasser in das Trinkwassernetz eintreten kann. Nach § 31 der WVS handelt ordnungswidrig, wer vorsätzlich oder fahrlässig entgegen § 4 (3) WVS der Mitteilungspflicht nicht nachkommt. Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße von 2,56 bis 51.129,19 ? geahndet werden. Nach § 24 (2) bemißt sich die Wassergebühr nach der Menge (m³) des zur Verfügung gestellten (Trink-) Wassers. Insofern wird für die aus anderen Anlagen entnommene Wassermenge keine Wassergebühr erhoben. Regelungen der Entwässerungssatzung (EWS) der Stadt Tann (Rhön)
Nach § 24 (1) gelten als (abwasser-)gebührenpflichtiger Frischwasserverbrauch alle Wassermengen, die a) aus öffentlichen Wasserversorgungsanlagen oder b) zum Zwecke des Gebrauchs aus anderen Anlagen und Gewässern entnommen werden (mit Ausnahme von Regenwassernutzungsanlagen). Dies bedeutet, daß eine Abwassergebühr bis auf weiteres nicht erhoben wird für Abwasser, welches aus Regenwassernutzungsanlagen stammt und dem (Mischwasser-)Kanal zugeführt wird. Nach § 24 (2) EWS sind die in § 24 Abs. 1b genannten Wassermengen durch private Wasserzähler zu messen. Der Wasserzähler ist zwar z. Zt. nicht aus Gebührenabrechnungsgründen erforderlich, er wird aber schon alleine zur Kontrolle der Anlage durch die/den Anschlußnehmer(in) empfohlen. Regelung der Verwaltungskostensatzung der Stadt Tann (Rhön)
Nach § 8 (1) Nr. 24 wird für die Überprüfung und Abnahme von Regenwasseranlagen (Zisternen) eine Verwaltungsgebühr erhoben. Die Verwaltungsgebühr beträgt 51,10 ?. Sonstige Regelungen/Hinweise
Es sind die einschlägigen DIN-Normen zu beachten. Die allgemein anerkannten Regeln der Technik sind zu beachten. Der Anlagenbetreiber ist für die ordnungsgemäße Beschaffenheit verantwortlich. Die Anlage ist regelmäßig zu kontrollieren und zu warten. Die Überprüfung/Abnahme der Anlage begründen keine Haftung der Stadt. Es muß sichergestellt sein, daß die Anlage völlig getrennt ist von der Trinkwasserinstallation und auch bei Reinigungsarbeiten muß gewährleistet sein, daß kein Brauchwasser in die Trinkwasserleitung gerät; einfache Absperrventile oder Rückflußverhinderer sind nicht erlaubt. Für die Trinkwassernachspeisung ist ein freier Auslauf nach DIN 1988, möglichst im Gebäude, einzurichten. Nach § 17 (1) der Trinkwasserverordnung sind Leitungen unterschiedlicher Versorgungssysteme farblich unterschiedlich zu kennzeichnen. Es empfiehlt sich u. a., für die Versorgungsleitungen, die an die Brauchwasseranlagen angeschlossen sind, andere korrosionsbeständige und lichtundurchlässige Leitungsmaterialien zu verwenden (z. B. Kunststoff- oder Edelstahlrohre). Diese Leitungen sind mit einer geeigneten Kennzeichnung zu versehen (z. B. Trassenband bei Unterputzleitungen oder Klebefahnen bei Auf-Putz-Leitungen mit Aufschrift ?Kein Trinkwasser? etc.). Die Entnahmestellen für Brauchwasser (z. B. Zapfhähne) sind durch geeignete Schilder (?Kein Trinkwasser?) zu kennzeichnen. Zapfhähe sind mit einer Kindersicherung (z. B. abnehmbarer Drehgriff) zu versehen. Die Empfehlungen des Hess. Ministeriums für Umwelt-, Energie- und Bundesangelegenheiten zur Nutzung von Regenwasser sind zu beachten. Bei der Umnutzung von alten Klär- und Sickergruben oder Heizöltanks ist die Eignung nachzuweisen. weitere Informationen:

References: § 4
 § 4
 § 31
 § 4
 § 24
 § 24
 § 24
 § 24
 § 8
 § 17