Source: http://praxis-rosenberger.de/blog/
Timestamp: 2019-07-22 04:32:28+00:00

Document:
Blog - Naturheilpraxis Jens Rosenberger
Sarah Landers, Natural News 2016 (übersetzt und z.T. überarbeitet vom Autor)
Auf das Altern angesprochen, nennen viele Menschen Falten oder schlaffe Haut als ihre Hauptsorge, aber mit dem Älterwerden gehen zahlreiche gesundheitliche Beschwerden einher, die sich verhindern oder zumindest lindern lassen, und zwar ganz einfach: Einfach die richtigen Dinge essen!
Diese erstaunlichen Lebensmittel sind fantastische Waffen im Kampf gegen das Älterwerden:
(Aksakova/Freepik.com)
Wahrscheinlich kennt so ziemlich jeder den Spruch: „One apple a day keeps the doctor away.“ Ob das für die heute üblichen überzüchteten und standardisierten Sorten aus dem Supermarkt noch gültig ist, sei dahingestellt.
Fakt ist: Äpfel, insbesondere die alten Sorten (siehe z.B. Wochenmärkte oder Streuobstwiesen), halten eine unglaubliche Vielfalt an sekundären Pflanzenstoffen bereit.
Sie beugen einer Vielzahl von chronischen Erkrankungen vor (inkl. Alzheimer, Erkrankungen der Lungen und der Leber sowie Osteoporose), helfen beim Abnehmen, verbessern die Darmgesundheit und die des Herz-Kreislauf-Systems.
Die meisten Wirkstoffe finden sich in den alten herb-sauren Sorten, wie z.B. Boskoop, Cox Orange, Renetten, Goldparmänen und den Gewürzluiken.
(Dashu83/Freepik.com)
Auch die Avocado gilt als gut für ein gesundes Gehirn.
Sie enthält viele einfach ungesättigte Fette, die den Blutdruck senken, den Blutkreislauf stärken und eine Insulinresistenz verhindern. Avocados beeinflussen diese Faktoren positiv und reduzieren darüber hinaus das Risiko, kognitiv abzubauen. Zudem haben Avocados eine entzündungshemmende Wirkung, die im Kampf gegen Alzheimer hilft.
Avocados tun nicht nur etwas für das Gehirn, sie enthalten auch viel Vitamin E, Vitamin B und Kalium – alles wichtig für eine gesunde Haut mit ausgeglichenem Feuchtigkeitshaushalt.
(Mrsiraphol/Freepik.com)
Der Blog Olena Network schreibt, Wassermelone sei das ultimative Obst im Kampf gegen das Alter: Sie enthält extrem viel Wasser, dazu wichtige Elektrolyte, Mineralien, Antioxidantien und Vitamine.
All diese Faktoren tragen dazu bei, die Haut mit Flüssigkeit zu versorgen und der Bildung von Falten vorzubeugen.
Rotwein (ja, Sie lesen richtig)
(Freestockcenter/Freepik.com)
Rotwein enthält viele Flavonoide und von denen weiß man, dass sie das Risiko altersbedingter Erkrankungen reduzieren und erstaunlich antioxidant wirken, schreibt Wellness Resources.
Diese Flavonoide helfen den Neuronen, Erinnerungen aufzunehmen und besser abzurufen. Sie helfen Ihrem Gehirn auch, Schadstoffe besser abzubauen und Folgen des Alters entgegenzuwirken.
Grünkohl hat sich zum heißesten Superfood überhaupt entwickelt. Er enthält sehr viele Omega-3-Fettsäuren und ist deshalb extrem gut für das Gehirn, denn das besteht zu 60% aus Fett. Gesunde Fette helfen, einen Abbau der kognitiven Fähigkeiten zu verhindern und bis ins hohe Alter fit zu halten. Ein Schrumpfen der Zellen und Zelltod werden umgekehrt.
Grünkohl liefert viel Calcium, Eisen, Vitamin K und Vitamin C sowie eine Menge antioxidativ wirksamer Pflanzenstoffe. Sein hochwertiges Protein macht aus ihm eine hervorragende Alternative zu tierischem Eiweiss, was Veganer und Vegetarier erfreuen dürfte.
(4045/Freepik.com)
Blaubeeren sind auch ein Superfood mit fantastischem Nutzen für die Gesundheit. Unter anderem enthalten sie die so wichtigen Antioxidantien und Flavonoide, die sowohl für das Kurzzeitgedächtnis als auch für das Langzeitgedächtnis gut sind. Aber auch Brombeeren, Erdbeeren und andere Beeren haben erwiesenermaßen positive Auswirkungen auf das Gehirn. Beeren schützen Gehirnzellen vor Schäden und reduzieren Entzündungen. Gleichzeitig sind sie voll mit Vitaminen wie Vitamin C. Vitamin C trägt dazu bei, dass das Kollagen in Ihrer Haut elastisch bleibt, schreibt das Olena Network.
(welcomia/Freepik.com)
Granatäpfel schmecken nicht nur lecker, sie sorgen auch für die Gesundheit Ihrer Haut, indem sie die Kollagenproduktion anregen. Das trägt zu einer straffen, faltenlosen Haut bei. Granatäpfel enthalten Vitamine und Mineralien, die die Zellgesundheit verbessern.
Der hohe Gehalt an Polyphenolen hilft laut Studien u.a. bei Bluthochdruck, Sarkoidose und Diabetes und bei chronisch entzündliche Krankheiten nahezu jeder Art und sogar bei Muskelkater.
Die sekundären Pflanzenstoffe des Granatapfels sollen im Vergleich zum Grüntee sogar über eine dreimal stärkere Anti-Krebs-Wirkung verfügen.
Tomaten enthalten viel Lycopin. Dieser Farbstoff schützt die Haut vor freien Radikalen und sorgt für eine straffe Haut, weil er den Kollagen-Abbau durch Enzyme verlangsamt.
Top10GrocerySecrets.com schreibt, dass Lycopin auch das Gehirn vor freien Radikalen schützt, die dort ansonsten Entzündungen auslösen können und Krankheiten wie Alzheimer nach sich ziehen könnten.
Nicht jeder mag Spinat, aber das Gemüse ist reich an Vitamin C, Ballaststoffen, Mineralien wie Kalzium und Eisen sowie an Vitamin E.
Die in biologisch angebautem Spinat vorkommenden Nitrate werden im Körper zur Produktion von Stickstoffmonoxid (NO) verwendet. NO verbessert den Sauerstofftransport sowie die Aktivität der Mitochondrien und daher tatsächlich den Muskelaufbau.
(Wer denkt da nicht gleich an Poeye?! 🙂
Außerdem ist NO ein sehr wirksamer entzündungshemmender, antithrombotischer und die Blutgefäße erweiternder Stoff. Mehr NO beugt somit Schlaganfällen, Herzinfarkten und Thrombosen vor, senkt den Blutdruck und verhindert Diabetes bzw. dessen Folgeerkrankungen.
Spinat erleichtert außerdem das Abnehmen: Bestimmte Stoffe im Spinat wirken wie ein natürlicher Appetitzügler. Sie aktivieren die Ausschüttung eines Hormons (GLP-1), das Heisshungerattacken verhindert und somit das Abnehmen erleichtert.
Das grüne Blattgemüse sollte möglichst frisch und unerhitzt verzehrt werden.
Zimt – Einst wertvoller als Gold – und heute wohl in jedem Haushalt im Gewürzregal…
Zimt schmeckt jedoch nicht nur lecker, sondern enthält auch viele Antioxidantien und wirkt deshalb entzündungshemmend und gegen Bakterien und Pilze.
Zimt schützt das Gehirn vor freien Radikalen, hilft bei der Reparatur von Gewebeschäden und bei der Abwehr von Infektionen.
Des weiteren kann Zimt die Blutzuckerwerte und außerdem den „schlechten“ (LDL-) Cholesterinspiegel senken. Gleichzeitig kurbelt Zimt als wärmendes Gewürz den Stoffwechsel an, was hilfreich sein kann, wenn man Gewicht verlieren möchte.
Setzen Sie all diese Lebensmittel auf Ihren wöchentlichen Einkaufszettel. Sie reduzieren damit die Wahrscheinlichkeit, degenerative Gehirnerkrankungen zu bekommen, und Sie tun etwas für Ihre Langlebigkeit.
Anmerkung: Es versteht sich von selbst, dass der Qualität der beschriebenen Lebensmittel oberste Priorität eingeräumt werden sollte. Hände weg von Herbiziden, Pestiziden, gewachsten, bestrahlten, hochgezüchteten Sorten etc.
Wochenmärkte mit Bio-Ständen gibt es inzwischen in nahezu jedem größeren Ort. Oder sie suchen nach einem Bauern in der Umgebung, der entsprechend anbaut.
Hinterfragt Vorsorge
PKV – Private Krankenversicherung und Heilpraktiker
PKV werben oft damit, dass ihre Mitglieder Naturheilverfahren und alternative Behandlungsmethoden, wie z.B. die Homöopathie, in Anspruch nehmen können. Bei der Einreichung der Rechnung kommt es dann immer wieder zu Problemen: Insbesondere wenn der Therapeut kein homöopathisch therapierender Arzt, sondern Heilpraktiker (HP) ist, wird die Kostenerstattung gerne verweigert.
1. Versicherungsbedingungen durchsehen.
Homöopathie z.B. als Leistung wird oft nicht speziell erwähnt, sondern manchmal allgemein als „Heilpraktikerleistungen“ tituliert.
Die Kosten für eine homöopathische Behandlung werden daher meist erstattet, wenn im Vertrag mindestens einer der folgenden Begriffe auftaucht:
2. Tarif überprüfen
Manche Kassen bieten verschiedene Tarifgruppen mit unterschiedlichen Preisen und Leistungen an – z.B. Basis, Medium, Premium (*) – die dann z.b. keine, 50% oder 100% der Kosten für Naturheilverfahren übernehmen.
Oft gibt es auch tariflich fixierte Erstattungshöchstgrenzen pro Jahr.
3. Gebührenordnungen
Meist basieren die Leistungen auf Gebührenordnungen, wie z.B. das Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GeBüH), und den dort angesetzten Höchstgrenzen.
4. Arzt oder Heilpraktiker?
Beziehen sich die Erstattungen auf den „Leister“ oder die „Leistung“, also die eingesetzte Therapie?
5. Grund der Ablehnung prüfenPKV suchen sich bei einer Ablehnung von Erstattungen oft nur die gerade passenden Zitate aus den Vertragsbedingungen heraus.
So entsteht ein missverständliches Bild dessen, wofür geleistet werden muss.
a) Wissenschaftlichkeitsklausel
„Der Versicherer leistet im vertraglichen Umfang für Untersuchungs- oder Behandlungsmethoden und Arzneimittel, die von der Schulmedizin überwiegend anerkannt sind. (AVB 4 Abs. 6 Satz 1) (*)
Lösung 1: Wird eine Leistung mit Bezug auf AVB § 4 Abs. 6 Satz 1 (*) abgelehnt, folgt in der Regel eine Formulierung wie diese:
„Der Versicherer leistet darüber hinaus für Methoden und Arzneimittel, die sich in der Praxis als ebenso Erfolg versprechend bewährt haben oder die angewandt werden, weil keine schulmedizinischen Methoden oder Arzneimittel zur Verfügung stehen; er kann jedoch seine Leistungen auf den Betrag herabsetzen, der bei der Anwendung vorhandener schulmedizinischer Methoden oder Arzneimittel angefallen wäre.“ (AVB § 4 Abs. 6 Satz 2) (*)
Dieser Satz, der eine Leistungspflicht begründet, fällt bei der Ablehnung gern unter den Tisch.
Lösung 2: Die Wissenschaftlichkeitsklausel wurde vom Bundesgerichtshof (BGH) für unwirksam erklärt.
Dieser hat festgelegt, dass bei der Bewertung einer Therapie die Beschränkung auf „medizinische Wissenschaft“ (also auf den Bereich von Forschung und Lehre an Hochschulen und Universitäten) unzulässig ist.
Explizit können auch sogenannte alternative Medizin und „Außenseitermethoden“ in Betracht gezogen werden (BGH AZ: IV ZR 133/95).
Es gibt außerdem ein wenig bekanntes – jedoch unglaublich interessantes Urteil des BGH (Az. IV ZR 135/92), das hier gern nachgelesen und verwendet werden kann.
D.h.: Private Krankenversicherungen müssen generell für Methoden und Arzneimittel aufkommen, die sich in der Praxis als ebenso erfolgversprechend bewährt haben oder die angewendet werden, weil keine schulmedizinischen Methoden oder Arzneimittel zur Verfügung stehen (BGH AZ: IV ZR 60/2001 und 119/2001, s. auch OLG Stuttgart Az: 7 U 60/09).
Lösung 3: Ein weiteres Argument liefern die AVB selbst, denn in § 4 Abs. 2 heißt es: „Soweit die Tarifbedingungen nichts anderes bestimmen, dürfen Heilpraktiker im Sinne des deutschen Heilpraktikergesetzes in Anspruch genommen werden.“
Nun ist es typisch für Heilpraktikerleistungen, dass Methoden außerhalb der Schulmedizin zum Tragen kommen. Dies hat ebenfalls der BGH festgestellt (BGH, AZ: IV ZR 135/92). Es wäre somit widersprüchlich, wenn Heilpraktikerbehandlungen, aber keine alternativen Behandlungsmethoden erstattet werden würden.
Entscheidend für die Erstattungsfähigkeit ist vielmehr, dass die gewählte Methode aus naturheilkundlicher Sicht bzw. nach den für die Naturheilkunde geltenden Maßstäben anerkannt und medizinisch notwendig ist.
Ist eine Heilpraktikerbehandlung grundsätzlich im Leistungsumfang enthalten, kann der Patient davon ausgehen, dass auch naturheilkundliche Behandlungen grundsätzlich erstattungsfähig sind.
b) Medizinische Notwendigkeit wird abgestritten
Hinsichtlich der medizinischen Notwendigkeit einer Therapie sind vor allem § 1 (Gegenstand, Umfang und Geltungsbereich des Versicherungsschutzes) und § 4 (Umfang der Leistungspflicht) der AVB wichtig. Z.B.: „Versicherungsfall ist die medizinisch notwendige Heilbehandlung einer versicherten Person wegen Krankheit oder Unfallfolgen.“ (§ 1 Abs. 2)
„Übersteigt eine Heilbehandlung oder sonstige Maßnahme, für die Leistungen vereinbart sind, das medizinisch notwendige Maß, so kann der Versicherer seine Leistungen auf einen angemessenen Betrag herabsetzen.“ (AVB § 5 Abs. 2)
Lösung: Behauptet die PKV, die erbrachte Leistung (z.B. homöopathische Behandlung) sei medizinisch nicht notwendig, kann der behandelnde Heilpraktiker schriftlich darlegen, dass das homöopathische Therapiekonzept sehr wohl und grundsätzlich dazu geeignet ist, den Behandlungserfolg zu erzielen (BGH zu § 4 Abs. 6 MB/KK 94).
Was medizinisch notwendig und vertretbar ist, entscheidet der Therapeut in seinem Ermessensspielraum (BGH, NJW 2003, 294, 295) – und nicht die PKV. Für die Darlegung des behandelnden HP genügen praktische Erfahrungen im jeweiligen Anwendungsbereich.
Von einer medizinischen Notwendigkeit kann außerdem ausgegangen werden, wenn eine Therapie rückblickend erfolgreich war (OLG Frankfurt, NVersZ 2000, 273, 273f.).
Die Rechtsprechung orientiert sich an der Erfolgsprognose, nicht an einer Vergleichbarkeit der Heilbehandlung mit anderen Behandlungsformen oder gar daran, dass eine Behandlungsform kostengünstiger sei als die andere.
c) Das Arzneimittel selbst wird als „nicht erstattungsfähig“ bezeichnet
Mitunter werden von der PKV bestimmte homöopathische Arzneimittel als nicht erstattungsfähig einordnet. Auch hier bieten sich – je nach der Argumentation – mehrere Gegenbelege an.
Lösung 1: Grundsätzlich sind homöopathische Arzneimittel mittlerweile durchaus wissenschaftlich anerkannt, denn die Homöopathie wird sogar im Sozialgesetzbuch Nr. 5 (§ 73c) namentlich erwähnt: „Bei der Beurteilung von Arzneimitteln der besonderen Therapierichtungen wie homöopathischen, phytotherapeutischen und anthroposophischen Arzneimitteln ist der besonderen Wirkungsweise dieser Arzneimittel Rechnung zu tragen.“ (SGB V, § 34 Abs. 3)
Lösung 2: Alle Heel-Präparate beispielsweise werden nach dem Homöopathischen Arzneibuch (HAB) hergestellt. Dadurch gelten sie gemäß Richtlinie 2001/83/EG (Gemeinschaftskodex für Humanarzneimittel) als homöopathische Arzneimittel und unterliegen den Bestimmungen des Arzneimittelgesetzes (AMG).
§ 25 AMG schreibt in Verbindung mit § 22 AMG vor, dass das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) Qualität, Unbedenklichkeit und Wirksamkeit der Arzneimittel nach dem jeweils gesicherten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse prüfen muss. Damit ist die Forderung, dass eine Therapie erfolgversprechend ist (wie in den AVB § 4 Abs. 6 verlangt, s.o.), nachgewiesenermaßen erfüllt.
Darüber hinaus erfüllen z.B. verordnete Heel-Präparate auch die Forderung der AVB § 4 Abs. 3: „Arznei-, Verband-, Heil- und Hilfsmittel müssen von den in Abs. 2 genannten Behandlern verordnet, Arzneimittel außerdem aus der Apotheke bezogen werden.“
Somit zählen z.B. sämtliche Heel-Präparate zu den erstattungsfähigen Arzneimitteln. (Zu den Präparaten sollte der HP befragt werden!)
Lösung 3: Es kommt vor, dass eine PKV einzelne Präparate als Nahrungsergänzungsmittel einstuft.
Zitiert wird dann oft § 4 Abs. 3.1 der AVB, in dem es heißt: „Nährmittel, Stärkungsmittel, … gelten nicht als Arzneimittel.“
Hier ist wichtig, gegenüber der PKV darzulegen, dass die eingesetzten Präparate tatsächlich eine Zulassung als Arzneimittel haben. Auch hierbei sollte die Unterstützung des HP eingeholt werden.
Lösung 4: In anderen Fällen weist die PKV darauf hin, dass z.B. Injektionen nicht oder nicht in voller Höhe erstattet werden könnten, da eine Darreichung in Tabletten- oder Tropfenform günstiger sei.
Auch hier ist die Gegenargumentation einfach,wenn der HP begründet, warum die orale Gabe nicht infrage kam, wie z.B. eine Laktoseunverträglichkeit des Patienten (Tabletten), der Alkoholgehalt von Tropfen, der erwünschte Wirkort oder auch die unmittelbare Kontrolle der Verabreichung.
Wenn die PKV die Erstattung von Behandlungskosten ablehnt, muss sie dem Versicherten ein dafür maßgebliches ärztliches Gutachten offenlegen. Der Patient kann Auskunft über und Einsicht in das entsprechende Gutachten und andere Stellungnahmen verlangen, die zur Ablehnung der Leistungspflicht geführt haben. In Zusammenarbeit mit dem HP kann den Argumenten der Versicherer wesentlich gezielter begegnet werden.
* Die Allgemeinen Vertragsbedingungen der einzelnen Privaten Krankenversicherungen können sich im Wortlaut unterscheiden. Wir führen bei unseren Tipps Beispielformulierungen an, wie sie häufig vorkommen.
** Die Hinweise und Tips wurden größtenteils der Therapeuten-Info der Firma Heel entnommen.
Mehr zur Firma und den Patienteninformationen hier und hier.
Diagnose: Ohrwurm
Hirnforschung: So werde ich den Ohrwurm wieder los
Dass ich selbst anscheinend recht
anfällig für dieses Phänomen bi n, merke ich z.B. daran: Einige Abende zusammen mit meinem damals drei-/vierjährigen Sohn Biene Maja geguckt – anschließend geistert für mehrere Tage Karel Gott mit dem Titel-Lied durch meinen Kopf.
Am besten gleich nach dem Aufstehen, immer wieder tagsüber und selbst beim Einschlafen fliegt Maja noch durch ihre Welt, zeigt uns das, was ihr gefällt… Aber mir nicht mehr. Argghhh.
Ein Serienwechsel hilft – z.B. alte Sandmann-Folgen – indem er einen neuen Ohrwurm implantiert…
Lieder (meist solche, die ich überhaupt nicht leiden kann) funktionieren auch recht gut.
Glücklicherweise stieß ich vor kurzem über einen interessanten Artikel in der GEO, verfasst vom Neurobiologem Dr. Henning Beck.
Er untersuchte, wie die hartnäckigen Dauerschleifen entstehen.
Und, noch viel wichtiger: Wie man sie wieder loswerden kann.
Kurzversion für die Infizierung mit Ohrwürmern:
Neuroanatomen stellten im Kernspintomografen fest, dass die Anfälligkeit von der Dicke der Hirnrinde zweier wichtiger ­Hörregionen des Gehirns abhängig ist. (Mehr dazu im Originalartikel, s. Link am Ende der Seite.)
Wie wird man nun den Ohrwurm wieder los?
In einer anderen Studie stellte man fest, dass Kaugummikauen nicht nur die Entstehung von Ohrwürmen unterdrückt, sondern diese auch im Nachhinein schneller verschwinden lässt.
Man geht davon aus, dass bestimmte Hirnregionen nicht nur an der Empfänglichkeit für das Ohrwurm-Phänomen beteiligt sind, sondern auch an Artikulation und Kiefer- bzw. Kaubewegung.
Die gute Nachricht: Kauen schlägt Ohrwurm.
Sollten Dir also noch immer „Schinkel Bells“ und „Schrille Nacht, eilige Nacht“ vom Weihnachtsmarkst in den Ohren klingeln – es gibt Hoffnung 🙂
Hier zum Original-Beitrag aus der GEO
Lebenskunst Vorsorge
Was wäre, wenn es einen genialen Weg geben würde, mit dem Du in kürzester Zeit wieder zum echten Nichtraucher wirst?
Ohne Entzugserscheinungen und ohne Gewichtszunahme.
Wir schreiben das Jahr 2016 – und Du hast es satt, noch immer (oder schon wieder) abhängig von diesen paar Zentimetern gerollten und geschnippelten Blättern abhängig zu sein.
Denn letztendlich weißt Du, was Dich diese verflixte Abhängigkeit kostet: Gesundheitlich, finanziell und oft auch zwischenmenschlich ist sie eine wahre Katastrophe.
Ich gehe davon aus, dass Du tatsächlich aufhören willst, denn sonst wärst Du nicht auf dieser Seite gelandet.
Wahrscheinlich hast Du es schon probiert. Einmal, mehrmals – um dann wieder in die alten Muster zu verfallen.
Dann sauer auf Dich selbst sein und vielleicht sogar eifersüchtig auf diejenigen, welche es geschafft haben…
Mit diesem Programm wirst Du in nur 2,5 Stunden dauerhaft zum Nichtraucher, sparst jede Menge bares Geld und gewinnst massiv
an Lebensqualität, Ausstrahlung, Gesundheit und Freiheit!
Gratis-E-Book zum Downloaden:
Das einzigartige 10-Schritte-Erfolgskonzept, das Dich garantiert
zum Nichtraucher macht!
Veränderungen auf 3 Ebenen: Nur wenn Du auf unbewusster, mentaler und emotionaler Ebene Nichtraucher wirst, ist der Erfolg dauerhaft!!
Auf Wunsch mit Erfolgsgarantie: Ja, wir sind so sehr überzeugt von unserem Konzept, dass wir den Erfolg auf Wunsch sogar garantieren!
Standorte in Deutschland, Österreich und in der Schweiz: Sowohl als Seminar, wie auch als Einzelcoaching zu buchen.
Hasta La Vista – El Cabrón – Auf Nimmer-Wiedersehen, falscher Freund ! Denn genau das hab ich Dir zu verdanken:
Wohnbiologie
DECT und WLAN
DECT-Telefone – schnurlose Zeitbomben?
Schnurlos ist “IN”, schnurlos ist praktisch und schnurlos ist auch gar nicht mehr teuer. Grund 2 und 3 waren auch für mich vor ein paar Jahren der Anlass, mich mit einem Zweitapparat auszurüsten, der es mir erlaubt, während des Telefonierens den Raum zu wechseln, im Freien das Klingeln zu hören und insgesamt mehr Komfort zu genießen.
Wurden auch Sie vom freundlichen Fachverkäufer gut beraten? Schnurlos, abhörsicher, rauscharm, fantastische Reichweite… Der Hersteller z.B. die Firma Siemens? Dann haben Sie mit großer Wahrscheinlichkeit ein schnurloses Telefon nach DECT-Standard.
Interview mit Dr. Lanka in der TAZ vom 12.10.05
Taz – Die Tageszeitung brennpunkt
„Eine fatale Lüge mit dramatischen Folgen“
Der Medizinanalyst Stefan Lanka zweifelt an der Existenz des Vogelgrippe-Virus, denn der sei bisher nicht direkt nachweisbar. Der Virologe hält auch nichts von Impfungen.
taz: Herr Lanka, Sie sind ein vehementer Kritiker der Virus-Hypothese bei der Vogelgrippe. Wieso?
Stefan Lanka: Bis heute ist das behauptete Virus nicht isoliert und nicht fotografiert worden. Die Gretchenfrage lautet: Auf welche konkreten Publikationen berufen sich die verantwortlichen Wissenschaftler?
Wurde das Virus isoliert und charakterisiert – und wo ist das dokumentiert? Doch so eine Publikation gibt es überprüfbar nicht.
taz: Virologen etwa vom Friedrich-Loeffler-Institut für Tierschutz sagen, das Virus sei durch elektronenmikroskopische Untersuchungen nachweisbar.
Stefan Lanka: Das ist eine fatale Lüge mit dramatischen Folgen.
1.000 indirekte Beweise machen auch kein Ufo.
Noch mal: Es gibt keine einzige wissenschaftliche Publikation, in der behauptet wird, dass das Virus direkt nachgewiesen wäre. Alle Belege für H5N1 sind Versuche, das Virus indirekt im Reagenzglas nachzuweisen, weil das Virus selbst nie gesehen und isolierbar wurde.
Die so genannten Virus-Fotos von H5N1 stellen nichts anderes als Zellkultur-Artefakte dar. Das würde ich vor Gericht eidesstattlich versichern.
taz: Glauben Sie also, dass es die Vogelgrippe gar nicht gibt?
Stefan Lanka: Die Krankheitsbilder der Vogelgrippe sind natürlich real. Aber es gibt keinen Grund anzunehmen, dass man zur Erklärung ein Virus benötigt. Die Krankheitssymptome der so genannten Vogelgrippe sind zu 100 Prozent identisch mit Mangelerscheinungen und Vergiftungen der Massentierhaltung.
taz: Sind Grippe-Schutzimpfungen Ihrer Meinung nach also überflüssig?
Stefan Lanka: Wenn den Menschen nicht nur zur Grippeimpfung geraten wird, ist dies eine ungerechtfertigte Körperverletzung.
Außer den faktischen Impfschäden gibt es keine Wirkung einer Impfung. Seit 2001 gilt in Deutschland das Infektionsschutzgesetz (IfSG).
Es fordert zum ersten Mal Beweise für Erreger und den Nutzen einer Impfung. Da reicht es nicht aus, dass etwas als nachgewiesen – in Anführungsstrichen – gilt.
Das lässt keine Interpretation offen: Die zuständigen Mitarbeiter am Robert-Koch-Institut (RKI) haben das Handtuch geschmissen, und die Ständige Impfkommission (StIko) hat eingeräumt, dass es die positiven Risiko-Nutzen-Analysen, die angeblich für jede Impfung gemacht werden, gar nicht gibt.
Es gibt nur Risiko- Kosten- Analysen, die aber der Geheimhaltung der Impfstoffhersteller unterliegen. Am Ende der Verantwortungskette sind die Ärzte die Dummen, weil sie für mögliche Impfschäden haften.
taz: Sie würden auch nicht das Grippemittel Tamiflu nehmen?
Stefan Lanka: Zu Tamiflu muss man sich nur die Skandale der Zulassung zum Beispiel im Arzneimitteltelegramm ansehen. Dann wissen Sie, dass diese Phänomene, die man beim Menschen als extreme Grippe bezeichnet, genau die Wirkung von Tamiflu sind. Die so genannten Nebenwirkungen sind von den Wirkungen des Virus nicht zu unterscheiden.
Aber durch das kommerzielle Interesse der Pharmaindustrie hat die Sache längst eine Eigendynamik entwickelt, die nur noch durch eine politische Entscheidung zu stoppen ist.
INTERVIEW: TARIK AHMIA
STEFAN LANKA, 42, ist Molekularbiologe.
Der Virologe arbeitet seit neun Jahren als selbstständiger Medizinanalyst.
Veröffentlichungen u.a. hier.
Die Wunderwelt der Esoterik, 1. Juni 2005, 22:15 Uhr
Wer am Mittwoch Abend noch nicht gar zu müde war, ist vielleicht 22:15 Uhr beim ZDF endlich einmal so richtig über die Esoterik, Wunder und Phänomene aufgeklärt worden.
Herr Bublath – (v)erklärter wissenschaftlicher Hardliner – versprach, innerhalb von 30 Minuten(!) “mit eindrucksvollen Bildern eine Bewertung aus wissenschaftlicher Sicht vorzunehmen” und uns darüber aufzuklären, “ob es tatsächlich so viele Wunder gibt”.
(Die Links zum ZDF-Programm sind leider nicht mehr abrufbar – schade…)
Zu diesem Zweck griff er sich recht wahllos einige Themen der “esoterischen Szene” heraus, um sie dann – durch eine entsprechende Auswahl an Material – grundsätzlich (!!!) als Täuschung zu entlarven oder der Sinnlosigkeit zu überführen.
Die Pausen zwischen den einzelnen Beiträgen nutzte er für ein paar knoff-hoff-Experimente, um zu zeigen, dass mit Physik und Chemie und ein paar Taschenspielertricks doch alles zu erklären sei.
Gratulation – das nenn ich wissenschaftlich… Zeit für einen offenen Brief 🙂
Sehr geehrter Herr Bublath,
wer eine wissenschaftliche Sicht verspricht, sollte sich grundsätzlich auch an eine wissenschaftliche Herangehensweise halten. Diese ist aber nicht gegeben, wenn die “Beweisführung” einzig und allein darin besteht, einige Fallbeispiele möglicher oder erwiesener Täuschung als allgemein gültig darzustellen. Wer nach eingehender Untersuchung der Lieblingsnudeln auf seinem eigenen Teller behauptet, dass Nudeln grundsätzlich weiß sind und sein müssen, fällt mit seinem “Beweis” bereits dann auf die Nase, wenn es auf einem anderen Teller grüne Spinatnudeln gibt.
Über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen, ist keine Empfehlung, sondern ein Anspruch an eine wissenschaftliche Analyse.
Wer bei dem heutigen Forschungs- und Wissensstand Homöopathie und Bachblüten als Placebo abtut, “weil das ja eh bloß Wasser ist und man da nix messen kann”, bezweifelt vielleicht auch den Film auf einer DVD, “weil die silbernen Scheiben ja alle gleich aussehen und auf dem Plattenspieler auch nicht funktionieren”…
Kennen Sie die Bücher von Herrn Emoto? Links dazu finden Sie am Ende dieser Seite.
Bei gründlicher Recherche hätten sich Ihnen nicht dutzende, sondern hunderte Fälle und Dokumentationen “wissenschaftlich nicht erklärbarer” Phänomene aufgetan, bei denen Schwindel und Täuschung ausgeschlossen wurden.
Als kleinen Einstieg hierzu empfehle ich Ihnen die Bücher und Filme (als DVD und VHS erhältlich) von Clemens Kubi. Stellvertretend für viele andere möchte ich hier auch die Autoren Harald Wiesendanger und Alfred Stelter erwähnen. Beide haben sich bei ihren Recherchen wesentlich mehr Mühe gegeben, als Sie, Herr Bublath. Dort finden Sie von Ärzten und Wissenschaftlern dokumentierte und sorgfältig untersuchte Fallbeispiele, die dem heutigen Stand des Wissens (scheinbar) widersprechen. Sie wissen schon – die grünen Spinatnudeln…
Um Ihnen langes Suchen zu ersparen, habe ich auch hierzu ein paar Links am Ende dieser Seite eingefügt…
Auch setzt “wissenschaftliche Analyse” Objektivität, also eine neutrale Herangehensweise voraus, die Sie, Herr Bublath, in Ihrer Sendung leider komplett vermissen ließen. Der ständige (und dazu oft im Kontext fälschliche) Gebrauch von Schlagwörtern wie “Guru”, “Gläubige” oder “Szene” ist alles andere als unvoreingenommen. Dies hat nichts mit Aufklärung oder Information zu tun, sondern ist schlichtweg Stimmungsmache.
Herr Bublath, selten habe ich eine so (bewusst) oberflächlich recherchierte Sendung präsentiert bekommen. Es mag ja für Sie tröstlich sein, für paranormale Phänomene eine mögliche wissenschaftliche Erklärung zu finden. Aber sie vergessen dabei, dass auch und gerade die Wissenschaft immer an den Erkenntnisstand der jeweiligen Zeit gebunden ist.
“Wissenschaft ist die höchst unzulängliche Interpretation von Vorgängen
durch Menschen, die nach Erklärungen suchen.
Sie ist weder die Wahrheit, noch wird sie je richtig sein.”
“Schuster – bleib bei Deinen Leisten”, und Sie, werter Herr Bublath, lieber bei Ihrer interessanten und unterhaltsamen “Knoff-hoff-Show”.
Wer sich eine Meinung über das Wetter machen will, und dazu den Niederschlag mit einem Sieb auffängt, um ihn anschließend mit dem Thermometer zu messen, möge sich nicht beim Wind über fehlende Ergebnisse beschweren.

References: § 4
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 BGH 
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 BGH 
 § 1
 § 4
 § 5
 § 4
 § 34

§ 25
 § 22
 § 4
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