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Timestamp: 2019-05-21 08:12:24+00:00

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BGH, 10.04.1979 - VI ZR 268/76 - dejure.org
https://dejure.org/1979,595
BGH, 10.04.1979 - VI ZR 268/76 (https://dejure.org/1979,595)
BGH, Entscheidung vom 10.04.1979 - VI ZR 268/76 (https://dejure.org/1979,595)
BGH, Entscheidung vom 10. April 1979 - VI ZR 268/76 (https://dejure.org/1979,595)
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Anspruch auf Schadensersatz gegenüber der Bundesrepublik Deutschland aus einem durch Angehörige der US-Streitkräfte verschuldeten Verkehrsunfall - Übergang der Schadensersatzforderung des Geschädigten auf die Krankenversicherer - Anwendbarkeit der Grundsätze zum Quotenvorrecht des Sozialversicherungsträgers vor dem Versicherten - Kongruenz von Versicherungsleistung und ersatzpflichtigem Schaden
NJW 1979, 2313
MDR 1979, 927
VersR 1979, 640
Ohne dieses Korrektiv könnte das unbillige Ergebnis eintreten, dass der Geschädigte, wenn für ihn ein Versicherungsträger eintritt, trotz eines uneingeschränkten Ersatzanspruchs gegen den Schädiger keine vollständige Schadensdeckung erreicht, wenn die Leistungen des Versicherungsträgers sich zwar der Art nach auf den Schaden beziehen, diesen aber nur zu einem Teil abdecken (vgl. Senatsurteil vom 10. April 1979 - VI ZR 268/76, VersR 1979, 640;… Greger/Zwickel in Greger/Zwickel, Haftungsrecht des Straßenverkehrs, 5. Aufl., § 32 Rn. 24).
Sie verkennt zum einen, daß, worauf der Senat bereits im Urteil vom 28. Januar 1958 (…aaO) hingewiesen hat, auf diese Weise die Differenztheorie in ihrer Auswirkung geschmälert und das Quotenvorrecht beeinträchtigt würde; zum anderen übersieht sie, daß § 13 AKB im Wege der konstitutiven Beschränkung der Versicherungsleistungen versicherungswirtschaftlich nur verschiedene Formen der Selbstbeteiligung des Versicherungsnehmers festlegt, nicht aber die Grenzen des versicherten Risikos, das in der Gefahr der Beschädigung des Kraftfahrzeugs in seiner Sachsubstanz zu sehen ist, vertraglich bindend absteckt (vgl. auch Senatsurt. v. 10. April 1979 - VI ZR 268/76 = VersR 1979, 640).
bb) Allerdings wird nach der ständigen Rechtsprechung des erkennenden Senats schon zu § 1542 RVO jeder Anspruchsübergang auf den Sozialversicherungsträger durch den Umfang der Ansprüche begrenzt, die zunächst bei dem Versicherten entstanden sind, und setzt der Forderungsübergang die sachliche und zeitliche Kongruenz zwischen den Leistungen des Sozialversicherungsträgers und den Ansprüchen des Geschädigten voraus (Senatsurteile vom 13. März 1973 - VI ZR 129/71 - VersR 1973, 436; vom 10. April 1979 - VI ZR 268/76 - VersR 1979, 640, 641).
Es genügt, wenn der Sozialversicherungsschutz seiner Art nach den Schaden umfasst, für den der Schädiger einstehen muss; es kommt nicht darauf an, ob auch der einzelne Schadensposten vom Versicherungsschutz gedeckt ist (vgl. Senatsurteil vom 10. April 1979 - VI ZR 268/76, aaO;… Küppersbusch, aaO, Rn. 598).
Hiervon ist dann auszugehen, wenn die Leistung des Versicherungsträgers und der vom Schädiger zu leistende Schadensersatz dem Ausgleich derselben Einbuße des Geschädigten dienen (vgl. Senat, Urteile vom 20. März 1973 - VI ZR 19/72 - VersR 1973, 566, 567; vom 18. Januar 1977 - VI ZR 250/74 - VersR 1977, 427; vom 10. April 1979 - VI ZR 268/76 - aaO; vom 15. März 1983 - VI ZR 156/80 - VersR 1983, 686, 687; vom 2. Dezember 2008 - VI ZR 312/07 - VersR 2009, 230, 231 …und vom 17. November 2009 - VI ZR 58/08 - VersR 2010, 270 Rn. 24).
Zwar wird im allgemeinen die für den Regreß des SVT erforderliche sachliche Kongruenz von Versicherungsleistung und Schadensersatzanspruch schon dann bejaht, wenn beide derselben Schadensgruppe (hier: dem Erwerbs- und Fortkommensschaden i.S. von § 842 BGB) dienen, ohne daß der SVT die Deckung des konkreten Schadenspostens durch seine Leistung nachweisen muß (…Senatsurteile vom 11. Mai 1976 = aaO; vom 10. April 1979 - VI ZR 268/76 = a.a.O. m.w.Nachw.).
Daß in diesen Fällen der SVT ein sog. Quotenvorrecht in Anspruch nehmen kann, entspricht ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung (vgl. die Nachweise in BGHZ 70, 67, 70 und in den Senatsurteilen vom 29. Oktober 1968 - VI ZR 280/67 = VersR 1968, 1182; vom 7. November 1978 - VI ZR 86/77 = VersR 1979, 30 und vom 10. April 1979 - VI ZR 268/76 = VersR 1979, 640).
§ 13 AKB will im Wege der konstitutiven Beschränkung der Versicherungsleistung versicherungswirtschaftlich verschiedene Formen der Selbstbeteiligung des VN festlegen, nicht aber die Grenzen des versicherten Risikos, das in der Gefahr der Beschädigung des Kfz in seiner Sachsubstanz zu sehen ist, vertraglich bindend festlegen (vgl. BGH VersR 79, 640 = NJW 79, 2313; 82, 283 (284) = NJW 82, 827 (828).
BGH, 26.01.1988 - VI ZR 297/86
Schadensersatzanspruch nach einem Verkehrsunfall - Anrechnung der Zahlungen einer …
Es ist daher der Art nach (s. insoweit etwa Senatsurteil vom 10. April 1979 - VI ZR 268/76 - VersR 1979, 640, 641) mit dem Erwerbsausfallschaden kongruent (…so auch Steinfeltz in Wussow Unfallhaftpflichtrecht 13. Aufl. Rdn. 1452).

References: § 32
 § 13
 § 1542
 § 842

§ 13
 BGH