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Timestamp: 2018-03-22 23:37:08+00:00

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ᐅ Berufskrankheit: Definition, Begriff und Erklärung im JuraForum.de
Erklärung zum Begriff Berufskrankheit
Eine Krankheit ist dann als Berufskrankheit anzusehen, wenn diese im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben als Berufskrankheit anerkannt ist und der Betroffene sich diese im Rahmen einer versicherungspflichtigen Tätigkeit zugezogen hat.
§ 9 II SGB VII regelt allerdings, dass Krankheiten auch dann als Berufskrankheit anerkannt werden, wenn vor dem Hintergrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse die Voraussetzung für die Anerkennung als Berufskrankheit bestehen.
Typische Berufskrankheiten
Zu den typischen Berufskrankheiten gehören schwerwiegende Schädigungen des Rückens durch harte körperliche Arbeit, lärmbedingte Schwerhörigkeit oder gar Krebserkrankungen durch Asbeststaub.
Wann wird eine Berufskrankheit anerkannt?
Ansprüche aus der gesetzlichen Unfallversicherung können nur dann geltendgemacht werden, wenn die Krankheit nachweislich durch eine berufliche Tätigkeit ausgelöst wurde.
Eine bloße Vermutung reicht in diesem Zusammenhang nicht aus. Allerdings berücksichtigt der Gesetzgeber, dass bestimmte Personengruppen aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit in höherem Umfang von Berufskrankheiten betroffen sind, als die Durchschnittsbevölkerung.
Merkblätter für die fachmedizinische Untersuchung im Rahmen von Berufskrankheiten können beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales angefordert werden. Dort werden eingängig die möglichen Gefahrenquellen, Krankheitsbilder und Diagnosen von Berufskrankheiten aufgeführt.
Muß BG Bescheid erlassen wenn Voraussetzungen erfüllt ? BGETEM-Opfer schrieb am 31.08.2017, 08:46 Uhr:
Hallo Leute,muss eine BG eigentlich kurzfristig einen Bescheid über die Anerkennung einer Berufskrankheiterstellen wenn die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind,oder kann sie sich damit nach Belieben jahrelang Zeit lassen ?Wo steht dazu was in den Gesetzen und der höchstrichterlichen Rechtsprechung ?Gruss an alle die dies... » weiter lesen
Verstoß gegen Art. 2 II und Art. 3 III 3 GG durch Schreibverlängerung im 1. Examen? J_Siw schrieb am 08.09.2016, 18:35 Uhr:
Hi alle zusammen!Ich hätte da eine Frage: Im Zuge der Vorbereitung auf das erste Staatsexamen stellen sich mir folgende Aussagen in den Weg:Die Frist für die Anfertigung der Aufsichtsarbeiten kann für körperbehinderte Prüflinge auf Antrag um bis zu zwei Stunden verlängert werden (§ 66 Abs. 4 i.V.m. § 13 Abs. 1 S. 2 JAG NRW).Eine... » weiter lesen
Sind psychische Erkrankungen auch "Berufskrankheiten", wenn sie durch den Job verursacht wurden? Ross_i schrieb am 30.04.2015, 12:26 Uhr:
angenommen AN hat nach vielen Jahren regelrechtes "Knuffen am Job", sich mehr oder weniger "abgeknufft", also hat durch jahrelanges Überstunden schieben (tgl. manchmal von 12 Std. bis zu 14 Std.), zzgl. langer Pendelwege (1-2 Std. einfacher Weg, je nachdem wieviel Verspätung die Dt. Bahn hatte), letztendlich auch noch... » weiter lesen
Berufskrankheit während befristetem Vertrag wegen Schwangerschaftsvertretung Fee24 schrieb am 17.03.2015, 04:38 Uhr:
Der Sachverhalt: Arbeitnehmerin ( Frau H, 54 Jahre ) wird zur Schwangerschaftsvertretung befristet gemäß § 21 BEEG bis zum Ende der Elternzeit von Frau X als Wellnessfachkraft (Vollzeit, öffentlicher Dienst) eingestellt.Kündigungsfrist nach 6 Monaten Probezeit : 4 Wochen zum Monatsende.Frau H arbeitet seit Juli 2014 neu in diesem... » weiter lesen
Dienstunfähigkeit wegen Schulstress - Dienstunfall oder Berufskrankheit? Gefrusteter schrieb am 20.08.2013, 11:32 Uhr:
Liebe Forum-Mitglieder, was kann/sollte ein verbeamteter Berufsschullehrer tun, wenn er wegen Dienstunfähigkeit von der Versetzung in den Ruhestand bedroht ist und die Dienstunfähigkeit auf einen schweren Konflikt mit einem volljährigen Schüler beruht? 1. Kann ein solcher, schwerwiegender Konflikt als Dienstunfall eingestuft werden?... » weiter lesen
Bergarbeiteremphysem, Berufskrankheit , Rente Haufel schrieb am 26.09.2011, 23:45 Uhr:
Hallo zusammen,da ich denke das Rente auch was mit Sozialrecht zu tun hat möchte ich mal folgenden möglichen Fall zur Diskussion stellen.Angenommen ein Bergmann hat zu Lebzeiten, nehmen wir mal an im Jahre 2009, einen Antrag auf Anerkennung einer Berufskrankheit gestellt.Wie erwartet verzögert sich die Bearbeitung über Jahre hinaus.... » weiter lesen
Carpaltunnelsyndrom künftig Berufskrankheit? RA von Rhein schrieb am 20.01.2010, 20:35 Uhr:
Das Carpaltunnel-Syndrom (CTS) entsteht bei Einengung des Medianusnervs durch ein Bindegewebsband an der Beugeseite des Handgelenkes. In Deutschland werden im Jahr rund 300.000 Menschen am Carpaltunnel operiert. Ob auch Überlastungssituationen im Beruf zur Entstehung eines CTS beitragen können, war bisher umstritten. In der... » weiter lesen
Fürsorgepflicht des Arbeitgebers - Orthopädischer Bürostuhl Ancki schrieb am 09.09.2008, 09:45 Uhr:
Ich habe folgende allgemeine Frage zur Fürsorgepflicht des Arbeitgebers: Wie weit reicht diese? Wenn zum Beispiel Mitarbeiter X ein Rezept für einen orthopädischen Bürostuhl einreicht, müsste der Arbeitgeber diesen bezahlen/zur Verfügung stellen? Mitarbeiter X ist nicht schwerbehindert und nimmt auch nicht an betrieblichem... » weiter lesen
Was müssen Arbeitgeber beim Mutterschutz beachten? Wie können Unternehmer vermeiden, dass sie auf den dadurch entstehenden Kosten sitzen bleiben? Das erfahren Sie in dem folgenden Ratgeber. Arbeitgeber muss Mutterschutzfrist sowie Beschäftigungsverbote beachten Arbeitgeber dürfen während der sogenannten Mutterschaftsfrist eine schwangere Arbeitnehmerin nicht beschäftigen. Dies erstreckt sich normalerweise auf den Zeitraum von sechs... » weiter lesen
Beim Tod Ihres Ehegatten steht Ihnen unter Umständen eine Witwenrente beziehungsweise Witwerrente zu. Wie diese Rente für Hinterbliebene berechnet wird, erfahren Sie in diesem Ratgeber. Die Witwenrente der gesetzlichen Rentenversicherung soll dazu dienen, um die Existenz des überlebenden Ehegatten zu sichern. Doch wann hat der überlebende Ehegatte überhaupt einen Anspruch darauf? Und wovon hängt die Höhe der Witwenrente im Einzelnen ab?... » weiter lesen
Erkrankung an Borreliose ist noch keine Berufskrankhheit
Kassel (jur). Eine alleinige, von Zecken hervorgerufene Infektion mit Borreliose-Bakterien begründet noch nicht die Anerkennung als Berufskrankheit. Zusätzlich zu einer Infektion während einer versicherten Tätigkeit müssen auch typische Krankheitssymptome hinzukommen, urteilte am Dienstag, 27. Juni 2017, das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel (Az.: B 2 U 17/15 R).Eine sogenannte Lyme-Borreliose wird durch das Bakterium Borrelia burgdorferi... » weiter lesen
Lungenkrebs bei Kettenrauchern kann auch Berufskrankheit sein
03.04.2017 | Recht & Gesetz
Kassel (jur). Das Bundessozialgericht (BSG) hat Kettenrauchern mit Lungenkrebs den Zugang zu einer Berufskrankheiten-Entschädigung deutlich erleichtert. War die Belastung etwa mit Chrom derart hoch, dass dies allein als „wesentliche Ursache“ für die Erkrankung gelten kann, kommt es auf weitere Ursachen wie den Tabakkonsum nicht mehr an, urteilte das BSG am Donnerstag, 30. März 2017, in Kassel (Az.: B 2 U 6/15 R).Damit erkannte es das... » weiter lesen
Vergiftete Kabinenluft begründet keine Berufskrankheit
25.07.2016 | Recht & Gesetz
Berlin (jur). Mögliche Öldämpfe in der Kabine eines Flugzeugs begründen bei einer auftretenden Nervenerkrankung noch nicht die Anerkennung als Berufskrankheit. Liegt keine dauerhafte Belastung mit einer vergifteten Atemluft in einer Flugzeugkabine vor, kann die gesetzliche Unfallversicherung auch keine Berufskrankheit anerkennen, entschied das Sozialgericht Berlin in einem am Freitag, 22. Juli 2016, bekanntgegebenen Urteil (Az.: S 68 U... » weiter lesen
Berufskrankheit Urteile und Entscheidungen
Zu der Frage, ob bei einem lange Jahre im Rettungsdienst als Rettungsassistent eingesetzten Beamten ein Bandscheibenvorfall als Berufskrankheit und damit als Dienstunfall nach § 31 Abs. 3 BeamtVG angesehen werden kann.
» NIEDERSAECHSISCHES-OVG, 02.02.2005, 2 L 3542/00
Eine MCS-Erkrankung ist nicht wie eine Berufskrankheit festzustellen.
» SG-KARLSRUHE, 14.02.2011, S 1 U 3054/10
Dienstunfallfürsorge; Polizeibeamter; Schusswechsel; Meldung als Dienstunfall über 22 Jahre nach dem Vorfall; Versäumung der Meldefrist; posttraumatische Belastungsstörung (PTBS); Erkennbarkeit der Erkrankung; Berufskrankheit; „Wie-Berufskrankheit“
» BAYERISCHER-VGH, 29.04.2014, 3 ZB 11.1420
Sicherheitsfrage 69 + S_i eben =
Berufskrankheit – Weitere Begriffe im Umkreis
Die gesetzliche Unfallversicherung spaltet sich von der Sozialversicherung ab. Sie beruht auf der gesetzlichen Grundlage des Siebten Buch Sozialgesetzbuch und hat ihre Wurzeln in der Bismarck'schen Sozialgesetzgebung von 1884. Versicherungsnehmer...

References: § 9
 Art. 2
 Art. 3
 § 13
 § 21
 § 31