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Timestamp: 2016-10-27 12:44:01+00:00

Document:
8C_662/2011 (25.11.2011)
8C_662/2011
Arbeitslosenversicherung (H�chstzahl der Taggelder),
vom 19. Juli 2011.
dass F.________ (Jg. 1961) seit 1. Oktober 2009 Taggelder der Arbeitslosenversicherung bezogen hat, die Dienststelle Wirtschaft und Arbeit (wira), Arbeitslosenkasse, des Kantons Luzern ihr mit Verf�gung vom 22. Februar 2011, best�tigt mit Einspracheentscheid vom 4. April 2011, jedoch er�ffnet hat, zufolge Revision des AVIG per 1. April 2011 lediglich noch Anspruch auf insgesamt h�chstens 260 Taggelder zu haben, welcher am 1. April 2011 bereits ersch�pft sein werde, sodass ihr ab diesem Datum keine weiteren Leistungen mehr zust�nden,
dass das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 19. Juli 2011 abgewiesen hat,
dass F.________ mit Beschwerde ans Bundesgericht sinngem�ss beantragt, die H�chstzahl der ihr zustehenden Taggelder unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids bei 400 zu belassen und ihr die zufolge falscher Beratung durch die Mitarbeiter der Verwaltung erwachsenen Kurskosten zu erstatten,
dass kein Schriftenwechsel durchgef�hrt worden ist,
dass die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) wegen Rechtsverletzungen gem�ss den Art. 95 f. BGG erhoben werden kann, wobei das Bundesgericht seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde legt, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG), und eine - f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidende (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG) - Sachverhaltsfeststellung von Amtes wegen nur berichtigen oder erg�nzen kann, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG),
dass das kantonale Gericht die seit 1. April 2011 geltende Fassung der Bestimmung �ber die H�chstzahl der Taggelder (Art. 27 AVIG) richtig wiedergegeben hat, worauf verwiesen wird,
dass die Beschwerdef�hrerin den geltend gemachten Taggeldanspruch zu Recht nicht mit der materiell-rechtlichen Regelung im Gesetz (AVIG) begr�ndet, sondern aufgrund ger�gter M�ngel im Verwaltungs- wie auch im kantonalen Gerichtsverfahren herzuzuleiten versucht,
dass sich das kantonale Gericht mit der in der Verf�gung vom 22. Februar 2011 klarerweise und unbestrittenermassen falschen Zitierung der ihr zugrunde liegenden gesetzlichen Norm (Art. 27 Abs. 1 lit. a statt Art. 27 Abs. 2 lit. a AVIG [in der seit 1. April 2011 geltenden Fassung]) auseinandergesetzt hat, dieser jedoch nicht die von der Beschwerdef�hrerin postulierte Bedeutung beigemessen hat, sondern von einem offensichtlichen Verschrieb ausgegangen ist, der im nachfolgenden Einspracheentscheid korrigiert worden und aus welchem der Verf�gungsadressatin kein Nachteil erwachsen sei,
dass sich im Einspracheentscheid vom 4. April 2011 tats�chlich die korrekte Normzitierung findet und die vorinstanzliche Betrachtungsweise - welche im bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahren einzig zu �berpr�fen ist - mithin insoweit trotz der dagegen erhobenen Einw�nde weder auf offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellungen beruht noch bundesrechtswidrig ist,
dass das kantonale Gericht mit eingehender Begr�ndung auch das Vorliegen einer die auf den 1. April 2011 in Kraft getretene Revision von Art. 27 AVIG beschlagenden �bergangsbestimmung richtigerweise verneint hat, woran der beschwerdef�hrerische Hinweis auf die - nicht Art. 27 AVIG betreffende - Verordnungsbestimmung in Art. 131 AVIV (nicht AVIG) nichts zu �ndern vermag,
dass es der Beschwerdef�hrerin im vorinstanzlichen Verfahren wie schon im Verwaltungsverfahren jederzeit freistand, Einsicht in die Akten zu nehmen, wovon sie jedoch keinen Gebrauch machte, sodass jedenfalls der wiederholt erhobene Vorwurf, mit dem Vorenthalten von Beratungsprotokollen und anderen Dokumenten sei ihr Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt worden, jeglicher Rechtfertigung entbehrt,
dass der Berufung auf berechtigtes Vertrauen in beh�rdliche Ausk�nfte (Vertrauensschutz; BGE 121 V 65 E. 2 S. 66 f.) schon deshalb kein Erfolg beschieden sein kann, weil sich nach den nicht offensichtlich unrichtigen und deshalb f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindlichen sachverhaltlichen Feststellungen der Vorinstanz eine falsche Information nicht nachweisen l�sst, was sich nach allgemein g�ltiger Beweisregel zum Nachteil der Beschwerdef�hrerin auswirken muss, welche aus dem unbewiesen gebliebenen Sachverhalt Rechte ableiten wollte (BGE 117 V 261 E. 3b S. 263 f. mit Hinweis), und daher nicht willk�rlich ist,
dass angesichts der hinreichend zuverl�ssig erstellten sachverhaltlichen Grundlagen von der im kantonalen Verfahren beantragten zus�tzlichen Zeugenbefragung abgesehen werden konnte, da hievon keine neuen Erkenntnisse mehr zu erwarten waren, welche sich auf das Ergebnis des Verfahrens h�tten auswirken k�nnen (antizipierte Beweisw�rdigung; vgl. BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 124 V 90 E. 4b S. 94, 122 V 157 E. 1d S. 162),
dass die Beschwerdef�hrerin aufgrund der ihr unbestrittenermassen zugekommenen Informationen ohne weiteres h�tte erkennen k�nnen, dass sie nach dem 1. April 2011 keine weiteren Taggeldanspr�che mehr zu erwarten hat, und im von ihr angef�hrten Schreiben vom 11. Februrar 2011 - als die 4. AVIG-Revision noch nicht in Kraft getreten war - kein zwingender Anlass bestand, die bevorstehende Ersch�pfung des in diesem Zeitpunkt noch bestehenden Taggeldanspruches weitergehend zu thematisieren,
dass berufliche Eingliederungsmassnahmen nicht Gegenstand der Verf�gung vom 22. Februar 2011 bildeten, weshalb die Beschwerdef�hrerin daraus, dass die Vorinstanz diesen Aspekt unerw�hnt gelassen hat, nichts zu ihren Gunsten ableiten kann und im vorliegenden Verfahren auf das Begehren um R�ckerstattung von Ausbildungskosten nicht eingetreten werden kann,
dass schon das kantonale Gericht die im bundesgerichtlichen Verfahren erneut vorgetragene Argumentation unter allen in Frage kommenden Aspekten gepr�ft und die erhobenen Einw�nde mit �berzeugender Begr�ndung verworfen hat, sodass die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten als von vornherein aussichtslos gewesen zu qualifizieren ist, was der Gew�hrung der beantragten unentgeltlichen Rechtspflege im Sinne einer Befreiung von den Gerichtskosten entgegensteht und der Beschwerdef�hrerin mit Verf�gung vom 18. Oktober 2011 er�ffnet worden ist,
dass die Beschwerde als offensichtlich unbegr�ndet im Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a BGG zu erledigen ist,
dass die Gerichtskosten (Art. 65 Abs. 1 und Abs. 4 lit. a BGG) diesem Verfahrensausgang entsprechend von der Beschwerdef�hrerin als unterliegender Partei zu tragen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG),
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Staatssekretariat f�r Wirtschaft (SECO) schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 25. November 2011

References: Art. 95
 Art. 97
 Art. 95
 Art. 27
 Art. 27
 Art. 27
 Art. 131
 BGE 
 BGE 
 Art. 109