Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/143274
Timestamp: 2017-07-25 16:34:25+00:00

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Plenarsaal, © sander.hofrichter architekten GmbH
(ID 3-143274)
Nichtoffener Wettbewerb, Zweistufig	Gefällt mir
a|sh architekten, Ludwigshafen (DE), Frankfurt (DE), Düsseldorf (DE), Nienburg (DE), Kulmbach (DE), München (DE), Aalen (DE), Berlin (DE) Beitrag ansehen
Dannheimer & Joos Architekten GmbH, München (DE) Beitrag ansehen
IBR Ingenieure GmbH, München (DE)
Bartenbach GmbH, Aldrans (AT) Beitrag ansehen
The Apic, Stuttgart (DE)
Ingenieurgesellschaft Dietrich mbH, Esslingen am Neckar (DE)
GN Bauphysik Finkenberger + Kollegen Ingenieurgesellschaft mbH, Stuttgart (DE), München (DE) Beitrag ansehen
INTEGRIS Sachverständigengesellschaft mbH, Brühl (DE)
Institut für Tageslichttechnik Stuttgart, Stuttgart (DE)
Nichtoffener Wettbewerb, Zweistufig	nach RPW	Berufsgruppen
Gewünschte Teilnehmerzahl: min. 30 - max. 40Tatsächliche Teilnehmer: 23Tatsächliche Teilnehmer 2. Phase: 6	Gebäudetyp
280.000	EUR	zzgl. USt.	Auslober/Bauherr
Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz, Mainz (DE)	Betreuer
a:dk architekten datz kullmann, Mainz (DE)	Preisrichter	Prof. Hans-Peter Achatzi [Vorsitz], Prof. Claus Anderhalten, Prof. Gesche Grabenhorst, Marcus Hille, Prof. Ulrike Lauber, Prof. Thomas Meurer	, Sabine Groß (Architektin, Referentin Landesbau, Ministerium der Finanzen, Rheinland-Pfalz), Thomas Metz (Architekt, Generaldirektor GDKE, Mainz), Dr. Salvatore Barbaro (Staatssekretär, Ministerium der Finanzen, Rheinland-Pfalz), Prof. Dr.-Ing. Thomas Lechner (Institut für Nachhaltiges Bauen und Gestalten, FH Kaiserslautern), Joachim Mertes (Landtagspräsident, Landtag Rheinland-Pfalz), N. N. (Fraktionsvorsitz oder PGF, SPD-Fraktion, Landtag Rheinland-Pfalz), N. N. (Fraktionsvorsitz oder PGF, CDU-Fraktion, Landtag Rheinland-Pfalz), N. N. (Fraktionsvorsitz oder PGF, Bündnis 90 / Die Grünen, Landtag Rheinland-Pfalz), Ursula Molka (Direktorin beim Landtag, Rheinland-Pfalz)	Kammer
Anlass und Ziel:Der rheinland-pfälzische Landtag befindet sich im historischen Deutschhaus in Mainz. Das barocke Palais mit den beiden vorgelagerten sogenannten Kavaliersgebäude wurde bis 1951 nach weitgehender Kriegszerstörung wieder aufgebaut. Seither wurden immer wieder Teilbereiche des Gebäudes modernisiert. Eine nachhaltige Sanierung zur Behebung grundlegender Mängel – insbesondere im Bereich des Brandschutzes und der gebäudetechnischen Anlagen sowie der Barrierefreiheit – war bislang jedoch nicht möglich. Zudem besteht Optimierungsbedarf im Bereich der Funktionszusammenhänge und des Raumbestandes innerhalb des Landtagsgebäudes.Vor diesem Hintergrund lobt das Land Rheinland-Pfalz – vertreten durch das Ministerium der Finanzen – einen Planungswettbewerb für eine umfassende Sanierung des Landtagsgebäudes und der Kavaliergebäude aus. Zusätzlich soll das historische Landtagsgebäude um einen kleinen Anbau ergänzt werden. Gesucht sind funktional, gestalterisch und technisch hervorragende Entwürfe, die der besonderen Bedeutung des Landesparlaments gerecht werden. Dabei soll die heute schon ansatzweise vorhandene horizontale Nutzungsverteilung von öffentlichen Bereichen im Erdgeschoss bis zu rein landtagsinternen Bereichen im Dachgeschoss des Deutschhauses und in den Kavaliersgebäuden konsequent umgesetzt werden. Besondere Bedeutung nimmt der Plenarbereich mit ca. 650 qm Nutzfläche ein. Der öffentliche Bereich mit Foyer, Besucher-, Ausstellungs- und Sitzungs- und Besprechungsbereichen sowie einer öffentlichen Gastronomie soll künftig etwa 2.300 qm Nutzfläche umfassen. Die Bereiche der Landtagsverwaltung umfassen ca. 1.100 qm Nutzfläche. Ein wichtiger Teil der Aufgabenstellung bei der Sanierung des Mainzer Landtages sind die anspruchsvollen Zielvorgaben zum energieeffizienten und nachhaltigen Bauen. Zusätzlich müssen die Belange des Denkmalschutzes bei der Neugestaltung des Gebäudes berücksichtigt werden.Verfahrensart:Bei der nachhaltigen Sanierung des Landtagsgebäudes Rheinland-Pfalz handelt es sich um eine sehr komplexe Planungsaufgabe, bei der unterschiedliche Funktionsbereiche in einem räumlich begrenzten, denkmalgeschützten Bestandsgebäude unterzubringen sind. Bei der Vorbereitung und Planung der nachhaltigen Sanierung des Landtagsgebäudes wird besonderer Wert auf die Transparenz des Verfahrens und die Beteiligung der Nutzer gelegt.Um hierfür die bestmöglichen Voraussetzungen zu schaffen, wird das Verfahren als zweistufiger Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren gemäß VOF und RPW 2008 durchgeführt.Der Planungswettbewerb wird in zwei Stufen, das heißt in Form von zwei separaten Wettbewerbsverfahren durchgeführt. Die beiden Wettbewerbsstufen folgen zeitlich aufeinander. Die Entwurfsaufgabe bleibt im Kern in beiden Stufen gleich, die Aufgabenstellung kann aber nach der 1. Stufe ergänzt, konkretisiert oder weiterentwickelt werden. Die Zusammensetzung des Preisgerichts bleibt über beide Stufen gleich, die Anonymität des Verfahrens wird bis zum Abschluss der 2. Stufe gewahrt.Als Ergebnis der 1. Wettbewerbsstufe wird eine gleichrangige Preisgruppe aus mindestens 6 Teilnehmern gebildet, die sich als ausschließliche Teilnehmer der 2. Stufe qualifizieren. Darum kann aus der 1. Stufe keine unmittelbare Beauftragung hervorgehen. Die Preisgelder der 1. Stufe wurden entsprechend in Abstimmung mit der Architektenkammer Rheinland-Pfalz festgelegt. Der Schwerpunkt der Bearbeitung in dieser 1. Stufe liegt auf der funktionalen Qualität (u. a. Umsetzung des Raumprogramms, Erschließung, Rettungswege, Barrierefreiheit) und der gestalterischen Qualität (u. a. gestalterische Leitidee, Berücksichtigung der historischen Bausubstanz, städtebauliche Qualität des Anbaus). Zusätzlich werden in dieser Stufe grundlegende und konzeptionelle Angaben zur technischen Funktionalität und zu Energieeffizienz und Nachhaltigkeit der Wettbewerbsbeiträge erwartet.Die Auswahl nach der 1. Stufe soll – unter Wahrung der Anonymität – den Nutzern und der interessierten Öffentlichkeit in geeigneter Form vorgestellt werden. Anregungen hieraus sowie zusätzliche Anforderungen und Erkenntnisse des Auslobers aus dem Ergebnis der 1. Wettbewerbsstufe können in der Aufgabenstellung der zweiten Stufe berücksichtigt werden. Der Auslober hat das Recht, Teillösungen von Wettbewerbsteilnehmern zu nutzen und zu verwerten.Die 2. Wettbewerbsstufe wird in möglichst enger zeitlicher Folge nach der 1. Stufe durchgeführt. Wettbewerbsteilnehmer sind die mindestens 6 Mitglieder der Preisgruppe der 1. Stufe. Die Entwürfe werden gemäß den Empfehlungen des Preisgerichts der 1. Stufe bzw. gemäß der ggfs. veränderten Aufgabenstellung der 2. Stufe überarbeitet. Dabei sollen die gestalterische Leitidee vertieft und die Funktionalität differenziert werden. Die technische Konzeption sowie das Konzept für Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Lebenszykluskosten sollen in der 2. Stufe ebenfalls vertieft bearbeitet und mit Berechnungen hinterlegt werden. Die Hinzuziehung von Fachberatern wird in dieser Stufe empfohlen. Es ist vorgesehen, in der 2. Stufe 3 Preise zu vergeben.Mit den ersten drei Preisträgerinnen bzw. Preisträgern wird nach der 2. Stufe des Planungswettbewerbs ein Verhandlungsverfahren gemäß VOF § 3 Abs. 4 b durchgeführt. Das Ergebnis des Planungswettbewerbs wird in das Verhandlungsverfahren mit 50% eingehen.
Alle Wettbewerbsentwürfe werden in einer öffentlichen Ausstellung ab dem 18. Juni für genau zwei Wochen im Wappensaal des Landtags zu sehen sein.
Öffentliche Führungen finden montags bis freitags um 12.30 Uhr und um 17.00 Uhr statt, samstags, sonn- und feiertags um 15.00 Uhr. Führungen für Gruppen nach Anmeldung per E-Mail unter MTJxX2xnY3BzbGU+al9sYnJfZSxwam4sYmM=.
DE-55116 Mainz	Ausschreibung anzeigen
WettbewerbsbekanntmachungDieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EGAbschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / AuftraggeberI.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)Ministerium der Finanzen Rheinland-PfalzKaiser-Friedrich-Straße 5Ministerium der Finanzen Rheinland-Pfalz, Referat 4521Zu Händen von: Frau Sabine Groß, Referat 452155116MainzDEUTSCHLAND+49 6131164218MjE3YlBRWF1UHVZhXmJiL1VcHWFbXx1TVA==+49 6131164215Internet-Adresse(n): Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: www.fm.rlp.de Weitere Auskünfte erteilen:a:dk architekten datz kullmannSchillerplatz 16Zu Händen von: Christof Kullmann55116MainzDEUTSCHLAND+49 61312758350MTdcZDlaJl1kJ11e+49 613127583511http://www.a-dk.de Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken:a:dk architekten datz kullmannSchillerplatz 16Zu Händen von: Christof Kullmann55116MainzDEUTSCHLAND+49 61312758350MTZdZTpbJ15lKF5f+49 613127583511http://www.a-dk.de: Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten ana:dk architekten datz kullmannSchillerplatz 16Zu Händen von: Christof Kullmann55116MainzDEUTSCHLAND+49 61312758350MTdcZDlaJl1kJ11e+49 613127583511http://www.a-dk.deI.2) Art des öffentlichen AuftraggebersMinisterium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler Unterabteilungen1.3) Haupttätigkeit(en)Allgemeine öffentliche VerwaltungWirtschaft und FinanzenSonstige: Öffentliche Bauten, Baukultur1.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer AuftraggeberDer öffentliche Auftraggeber / Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber: neinAbschnitt II: Gegenstand des Wettbewerbs / Beschreibung des ProjektsII.1) BeschreibungII.1.1) Bezeichnung des Wettbewerbs/Projekts durch den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber:Nachhaltige Sanierung Landtagsgebäude Rheinland-PfalzII.1.2) Kurze Beschreibung:Anlass und Ziel:Der rheinland-pfälzische Landtag befindet sich im historischen Deutschhaus in Mainz. Das barocke Palais mit den beiden vorgelagerten sogenannten Kavaliersgebäude wurde bis 1951 nach weitgehender Kriegszerstörung wieder aufgebaut. Seither wurden immer wieder Teilbereiche des Gebäudes modernisiert. Eine nachhaltige Sanierung zur Behebung grundlegender Mängel – insbesondere im Bereich des Brandschutzes und der gebäudetechnischen Anlagen sowie der Barrierefreiheit – war bislang jedoch nicht möglich. Zudem besteht Optimierungsbedarf im Bereich der Funktionszusammenhänge und des Raumbestandes innerhalb des Landtagsgebäudes.Vor diesem Hintergrund lobt das Land Rheinland-Pfalz – vertreten durch das Ministerium der Finanzen – einen Planungswettbewerb für eine umfassende Sanierung des Landtagsgebäudes und der Kavaliergebäude aus. Zusätzlich soll das historische Landtagsgebäude um einen kleinen Anbau ergänzt werden. Gesucht sind funktional, gestalterisch und technisch hervorragende Entwürfe, die der besonderen Bedeutung des Landesparlaments gerecht werden. Dabei soll die heute schon ansatzweise vorhandene horizontale Nutzungsverteilung von öffentlichen Bereichen im Erdgeschoss bis zu rein landtagsinternen Bereichen im Dachgeschoss des Deutschhauses und in den Kavaliersgebäuden konsequent umgesetzt werden. Besondere Bedeutung nimmt der Plenarbereich mit ca. 650 qm Nutzfläche ein. Der öffentliche Bereich mit Foyer, Besucher-, Ausstellungs- und Sitzungs- und Besprechungsbereichen sowie einer öffentlichen Gastronomie soll künftig etwa 2.300 qm Nutzfläche umfassen. Die Bereiche der Landtagsverwaltung umfassen ca. 1.100 qm Nutzfläche. Ein wichtiger Teil der Aufgabenstellung bei der Sanierung des Mainzer Landtages sind die anspruchsvollen Zielvorgaben zum energieeffizienten und nachhaltigen Bauen. Zusätzlich müssen die Belange des Denkmalschutzes bei der Neugestaltung des Gebäudes berücksichtigt werden.Verfahrensart:Bei der nachhaltigen Sanierung des Landtagsgebäudes Rheinland-Pfalz handelt es sich um eine sehr komplexe Planungsaufgabe, bei der unterschiedliche Funktionsbereiche in einem räumlich begrenzten, denkmalgeschützten Bestandsgebäude unterzubringen sind. Bei der Vorbereitung und Planung der nachhaltigen Sanierung des Landtagsgebäudes wird besonderer Wert auf die Transparenz des Verfahrens und die Beteiligung der Nutzer gelegt.Um hierfür die bestmöglichen Voraussetzungen zu schaffen, wird das Verfahren als zweistufiger Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren gemäß VOF und RPW 2008 durchgeführt.Der Planungswettbewerb wird in zwei Stufen, das heißt in Form von zwei separaten Wettbewerbsverfahren durchgeführt. Die beiden Wettbewerbsstufen folgen zeitlich aufeinander. Die Entwurfsaufgabe bleibt im Kern in beiden Stufen gleich, die Aufgabenstellung kann aber nach der 1. Stufe ergänzt, konkretisiert oder weiterentwickelt werden. Die Zusammensetzung des Preisgerichts bleibt über beide Stufen gleich, die Anonymität des Verfahrens wird bis zum Abschluss der 2. Stufe gewahrt.Als Ergebnis der 1. Wettbewerbsstufe wird eine gleichrangige Preisgruppe aus mindestens 6 Teilnehmern gebildet, die sich als ausschließliche Teilnehmer der 2. Stufe qualifizieren. Darum kann aus der 1. Stufe keine unmittelbare Beauftragung hervorgehen. Die Preisgelder der 1. Stufe wurden entsprechend in Abstimmung mit der Architektenkammer Rheinland-Pfalz festgelegt. Der Schwerpunkt der Bearbeitung in dieser 1. Stufe liegt auf der funktionalen Qualität (u. a. Umsetzung des Raumprogramms, Erschließung, Rettungswege, Barrierefreiheit) und der gestalterischen Qualität (u. a. gestalterische Leitidee, Berücksichtigung der historischen Bausubstanz, städtebauliche Qualität des Anbaus). Zusätzlich werden in dieser Stufe grundlegende und konzeptionelle Angaben zur technischen Funktionalität und zu Energieeffizienz und Nachhaltigkeit der Wettbewerbsbeiträge erwartet.Die Auswahl nach der 1. Stufe soll – unter Wahrung der Anonymität – den Nutzern und der interessierten Öffentlichkeit in geeigneter Form vorgestellt werden. Anregungen hieraus sowie zusätzliche Anforderungen und Erkenntnisse des Auslobers aus dem Ergebnis der 1. Wettbewerbsstufe können in der Aufgabenstellung der zweiten Stufe berücksichtigt werden. Der Auslober hat das Recht, Teillösungen von Wettbewerbsteilnehmern zu nutzen und zu verwerten.Die 2. Wettbewerbsstufe wird in möglichst enger zeitlicher Folge nach der 1. Stufe durchgeführt. Wettbewerbsteilnehmer sind die mindestens 6 Mitglieder der Preisgruppe der 1. Stufe. Die Entwürfe werden gemäß den Empfehlungen des Preisgerichts der 1. Stufe bzw. gemäß der ggfs. veränderten Aufgabenstellung der 2. Stufe überarbeitet. Dabei sollen die gestalterische Leitidee vertieft und die Funktionalität differenziert werden. Die technische Konzeption sowie das Konzept für Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Lebenszykluskosten sollen in der 2. Stufe ebenfalls vertieft bearbeitet und mit Berechnungen hinterlegt werden. Die Hinzuziehung von Fachberatern wird in dieser Stufe empfohlen. Es ist vorgesehen, in der 2. Stufe 3 Preise zu vergeben.Mit den ersten drei Preisträgerinnen bzw. Preisträgern wird nach der 2. Stufe des Planungswettbewerbs ein Verhandlungsverfahren gemäß VOF § 3 Abs. 4 b durchgeführt. Das Ergebnis des Planungswettbewerbs wird in das Verhandlungsverfahren mit 50% eingehen.II.1.3) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)71221000Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische AngabenIII.1) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:A. Prüfung der Unterlagen auf Ausschlusskriterien und Vollständigkeit:- Nachweis der Unterschriftsberechtigung bei juristischen Personen durch Vorlage eines Handelsregisterauszuges- Nachweis der Unterschriftsberechtigung im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch die Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters durch die übrigen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft- Erklärung des Bewerbers, dass die Umsetzung der freiberuflichen Leistung unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgt (§2 (3) VOF)- Angaben zu wirtschaftlichen Verknüpfungen und Zusammenarbeiten der Bewerber (§4 (2) VOF)- Erklärung des Bewerbers zu Ausschlussgründen nach §4 (6,9) VOF- Nachweis über die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt gem. §19 VOF oder nach der Richtlinie 2005/36 EG.- bei Bewerbergemeinschaften müssen die genannten Nachweise von allen Mitgliedern erbracht werden.Falsche Angaben können zum Ausschluss aus dem Bewerbungsverfahren führen.B. Angaben zur personellen, finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit- durchschnittlicher Gesamtumsatz in den letzten 3 Geschäftsjahren für vergleichbare Leistungen- Angaben zur durchschnittlichen Anzahl von Führungskräften und Mitarbeitern in den letzten 3 GeschäftsjahrenC. Nachweis der fachlichen EignungIm Rahmen des Bewerbungsverfahrens können Bewerber bis zu 6 Projektreferenzen einreichen, die in 6 verschiedenen Referenzkategorien bewertet werden. Es ist dabei für die Bewerber möglich, mit einer geeigneten Referenz mehrere oder alle Kategorien abzudecken. Gleichwohl können die einzelnen Kategorien auch mit unterschiedlichen Referenzen abgedeckt werden. Die Referenzen werden dabei zunächst auf die Vergleichbarkeit mit der Wettbewerbsaufgabe in Bezug auf Kennwerte quantitativ geprüft. Die quantitative Prüfung erfolgt durch das betreuende Büro. In einem 2. Schritt werden die Referenzen der Bewerber durch ein Auswahlgremium qualitativ bewertet. Die genauen Wertungskriterien sind nachfolgend beschrieben. Die Wichtungsfaktoren sind so gewählt, dass die quantitative Bewertung im Verhältnis 2:5 zur qualitativen Bewertung steht. Die quantitative Vergleichbarkeit der Referenzen wirkt sich auf die Punkte-Bewertung in der unten angegebenen Weise aus. In Bezug auf die quantitative Vergleichbarkeit werden keine Mindestanforderungen gestellt, deren Nichterreichen zum Ausschluss aus dem Verfahren führen würde.In Projektreferenzen müssen mindestens die Leistungsphasen 2-5 gem. Anlage 11 §33 HOAI durch den Bewerber oder ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft eigenständig erbracht worden sein. Die Abrechnung der Leistungsphase 5 muss nach dem 01.06.2008 erfolgt sein.Alternativ hierzu dürfen auch prämierte Wettbewerbsbeiträge für vergleichbare Planungsaufgaben eingereicht werden. Wettbewerbsbeiträge müssen mindestens die Preisgruppe erreicht haben. Die Preisgerichtssitzung darf nicht vor dem 01.06.2008 stattgefunden haben.Berufsanfänger und kleinere Büroorganisationen dürfen die Referenz auch als Projektleiter in einem anderen Büro erbracht haben, sofern dieses Büro die Tätigkeit als Projektleiter schriftlich bestätigt und sich nicht mit dem gleichen Projekt um die Teilnahme am Wettbewerb bewirbt. Berufsanfänger sind Architekten/Architektinnen, Innenarchitekten/Innenarchitektinnen, deren Diplom am Tag der Bekanntmachung nicht weiter als 7 Jahre zurückliegt. Bewerber belegen dies mit der Kopie ihrer Diplomurkunde, die sie den Bewerbungsunterlagen beifügen. Kleinere Büroorganisationen beschäftigen nicht mehr als 4 qualifizierte Mitarbeiter. Darin eingeschlossen sind die Büroinhaber, die Partner oder Gesellschafter, die fest angestellten und die freiberuflichen Mitarbeiter. Bewerber belegen dies in Form einer Eigenerklärung.Das Auswahlgremium setzt sich aus Vertretern des Auslobers, des Nutzers und der künftigen Baubetreuung sowie zwei freien Architekten als unabhängigen Beratern wie folgt zusammen (in alphabetischer Reihenfolge): Dr. Daniela Franke, Zentralabteilungsleiterin in der Landtagsverwaltung Rheinland-Pfalz; Prof. Guido Jax, Architekt, Koblenz; Renate Kreckel, Abteilungsleiterin Bauwesen im Ministerium der Finanzen; Robert Plail, Referent für Wettbewerbswesen in der Abteilung Bauwesen im Ministerium der Finanzen, Markus Schneider, Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung; Susanne Wartzeck, Architektin, Dipperz.Referenzkategorie 1: Erfahrung in der Planung öffentlicher Gebäude mit Veranstaltungsraum/Vortragssaal unter Berücksichtigung der Barrierefreiheit, Erfahrung mit komplexen Planungen.Vergleichbare Größenordnung (≥ 2.000 qm = 10 Punkte, ≥ 1.000 qm = 5 Punkte, ≥ 500 qm = 2 Punkte, ≤ 500 qm = 0 Punkte; Wichtungsfaktor 2; Komplexität, Anzahl der Funktionsbereiche, ≥ 4 = 10 Punkte, ≥ 3 = 5 Punkte, ≤ 2 = 0 Punkte; Wichtungsfaktor 2; Gestalterische Qualität – Atmosphäre, Farben, Oberflächen, Material – max. 10 Punkte, Wichtungsfaktor 10; insgesamt max. 140 Punkte).Referenzkategorie 2: Erfahrung mit Bauen im Bestand, Erfahrung mit komplexen Planungen.Vergleichbare Größenordnung (≥ 2.000 qm = 10 Punkte, ≥ 1.000 qm = 5 Punkte, ≥ 500 qm = 2 Punkte, ≤ 500 qm = 0 Punkte; Wichtungsfaktor 2; Komplexität, Anzahl der Funktionsbereiche, ≥ 4 = 10 Punkte, ≥ 3 = 5 Punkte, ≤ 2 = 0 Punkte; Wichtungsfaktor 2; Gestalterische Qualität – Angemessenheit und Sensibilität im Umgang mit dem Bestand – max. 10 Punkte, Wichtungsfaktor 10; insgesamt max. 140 Punkte).Referenzkategorie 3: Erfahrungen mit der Planung eines Neubau als Ergänzung eines denkmalgeschützten Bestands.Vergleichbare Größenordnung (≥ 500 qm = 10 Punkte, ≥ 200 qm = 5 Punkte, ≥ 100 qm = 2 Punkte, ≤ 100 qm = 0 Punkte; Wichtungsfaktor 2; Gestalterische Qualität – Angemessenheit und Sensibilität im Umgang mit dem Bestand – max. 10 Punkte, Wichtungsfaktor 10; insgesamt max. 120 Punkte).Referenzkategorie 4: Erfahrungen mit der Planung eines hochwertigen Innenausbaus.Vergleichbare Größenordnung (≥ 500 qm = 10 Punkte, ≥ 200 qm = 5 Punkte, ≥ 100 qm = 2 Punkte, ≤ 100 qm = 0 Punkte; Wichtungsfaktor 2; Gestalterische Qualität – Atmosphäre, Farben, Oberflächen, Material – max. 10 Punkte, Wichtungsfaktor 10; insgesamt max. 120 Punkte).Referenzkategorie 5: Erfahrungen mit der Planung von Gastronomiebereichen.Vergleichbare Größenordnung (≥ 500 qm = 10 Punkte, ≥ 200 qm = 5 Punkte, ≥ 100 qm = 2 Punkte, ≤ 100 qm = 0 Punkte; Wichtungsfaktor 2; Gestalterische Qualität –Atmosphäre, Farben, Oberflächen, Material – max. 10 Punkte, Wichtungsfaktor 10; insgesamt max. 120 Punkte).Referenzkategorie 6: Erfahrungen mit der energetischen Sanierung eines Nichtwohngebäudes (Zertifizierung KfW, BNB oder Passivhaus, innovatives Konzept).Vergleichbare Größenordnung (≥ 2.000 qm = 10 Punkte, ≥ 1.000 qm = 5 Punkte, ≥ 500 qm = 2 Punkte, ≤ 500 qm = 0 Punkte; Wichtungsfaktor 6; insgesamt max. 60 Punkte).Hinweis: Die Flächenangaben werden als BGF-Flächen (Bruttogrundflächen) gefordert. Sofern Bewerber NF-Werte (Nutzflächen) angeben, werden diese mit 60% der BGF-Flächen in Bezug gesetzt.III.2) Angaben zu einem besonderen BerufsstandTeilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: jaZur Teilnahme am Wettbewerb berechtigt sind Architekten. Innenarchitekten sind in Arbeitsgemeinschaft mit Architekten teilnahmeberechtigt.In Arbeitsgemeinschaften muss jedes Mitglied teilnahmeberechtigt sein. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architekt/Architektin bzw. Innenarchitekt/Innenarchitektin zu führen.Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architekt/Architektin bzw. Innenarchitekt/Innenarchitektin, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 07. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht.Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen, und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der Verfasser der Wettbewerbsarbeit die fachlichen Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen gestellt werden. Arbeitsgemeinschaften natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Arbeitsgemeinschaft teilnahmeberechtigt ist. Die Teilnahmeberechtigung ist von den Bewerbern eigenverantwortlich zu prüfen. Teilnahmehindernisse gelten wie unter § 4 Abs. 2 der RPW 2008 beschrieben.Abschnitt IV: VerfahrenIV.1) Art des WettbewerbsNichtoffenGeplante Teilnehmerzahl Mindestzahl 30. /Höchstzahl 40IV.2) Namen der bereits ausgewählten TeilnehmerIV.3) Kriterien für die Bewertung der Projekte:Die Kriterien für die Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten durch das Preisgericht lauten wie folgt:1. Funktionale Qualität (Umsetzung des Raum- und Funktionsprogramms, Rettungswege, Barrierefreiheit, Erschließung)2. Gestalterische Qualität und Nutzungsqualität (Städtebauliche Einbindung Anbau, äußere Erschließung, Gestalterische Leitidee, Umsetzung nutzerspezifische Vorgaben, Umgang mit dem Denkmal)3. Technische Funktionalität (raumklimatische Bedingungen, Belichtung, Sicherheit)4. Wirtschaftlichkeit (Lebenszykluskosten, Flächen- und Volumeneffizienz)5. Ressourcenverbrauch und Energie (Graue Energie, Baubiologie, Energieeffizienz)Die hier genannte Reihenfolge der Bewertungskriterien stellt keine Gewichtung dar.IV.4) VerwaltungsangabenIV.4.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber/beim Auftraggeber:IV.4.2) Bedingungen für den Erhalt von Vertrags- und ergänzenden UnterlagenSchlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 22.7.2013Kostenpflichtige Unterlagen: neinIV.4.3) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder TeilnahmeanträgeTag: 22.7.2013 - 18:00IV.4.4) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte BewerberTag: 21.8.2013IV.4.5) Sprache(n), in der (denen) Projekte erstellt oder Teilnahmeanträge verfasst werden könnenDeutsch.IV.5) Preise und PreisgerichtIV.5.1) Angaben zu Preisen:Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: jaAnzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Die Wettbewerbssummen für beide Verfahrensstufen wurden auf Basis der HOAI und RPW 2008 ermittelt. Als Wettbewerbssumme für die 1. Stufe wurde auf Basis der HOAI ein Betrag von EUR 150.000,- (netto) ermittelt. Es ist geplant, in der 1. Stufe eine gleichrangige Preisgruppe von mindestens 6 Arbeiten zu bilden, die jeweils mit dem gleichen Anteil der Wettbewerbssumme dotiert werden.Die Basis der Wettbewerbssumme für die 2. Stufe bilden ca. EUR 114.000,- gem. HOAI und RPW 2008. Für die vertiefte Betrachtung der Technischen Funktionalität, der Energieeffizienz und der Wirtschaftlichkeit werden weitere ca. EUR 20.000 zur Verfügung gestellt. Da die Teilnehmer der 2. Stufe auf den Arbeitsergebnissen der 1. Stufe aufbauend arbeiten, wird eine Minderung der Wettbewerbssumme um 25% vorgesehen. Die Wettbewerbssumme der 2. Stufe beträgt damit insgesamt EUR 100.000,- (netto). Die Verteilung ist wie folgt vorgesehen:1. Preis: EUR 35.000,-2. Preis: EUR 21.000,-3. Preis: EUR 14.000,-Die Aufteilung der Wettbewerbssummen kann durch einstimmigen Beschluss des Preisgerichtes neu festgelegt werden. Alle Beträge sind netto angegeben, jeweils zuzüglich der jeweiligen gesetzlichen Umsatzsteuer.IV.5.2) Angaben zu Zahlungen an alle TeilnehmerFür Bearbeitungshonorare steht für Teilnehmer der 2. Stufe ein Betrag von EUR 30.000 zur Verfügung. Dieser Betrag wird unter den Teilnehmern der 2. Stufe zu gleichen Teilen ausgezahlt, sofern diese eine prüffähige Arbeit einreichen.IV.5.3) FolgeaufträgeEin Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den bzw. an einen der Gewinner des Wettbewerbs vergeben: jaIV.5.4) Entscheidung des PreisgerichtsDie Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber / den Auftraggeber bindend: jaIV.5.5) Namen der ausgewählten PreisrichterAbschnitt VI: Weitere AngabenVI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen UnionAuftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: neinVI.2) Zusätzliche Angaben:Angaben zu den Namen der ausgewählten Preisrichtern:Fachpreisrichter- Prof. Hans-Peter Achatzi, Architekt, Berlin/Köln- Prof. Claus Anderhalten, Architekt, Berlin- Prof. Gesche Grabenhorst, Architektin, Hannover- Sabine Groß, Architektin, Referentin Landesbau, Ministerium der Finanzen, Rheinland-Pfalz- Marcus Hille, Architekt, Ingelheim- Prof. Ulrike Lauber, Architektin, München- Thomas Metz, Architekt, Generaldirektor GDKE, Mainz- Prof. Thomas Meurer, Architekt, FrankfurtSachpreisrichter- Dr. Salvatore Barbaro, Staatssekretär, Ministerium der Finanzen,Rheinland-Pfalz- Prof. Dr.-Ing. Thomas Lechner, Institut für Nachhaltiges Bauen und Gestalten, FH Kaiserslautern- Joachim Mertes, Landtagspräsident, Landtag Rheinland-Pfalz- N. N., Fraktionsvorsitz oder PGF, SPD-Fraktion, Landtag Rheinland-Pfalz- N. N., Fraktionsvorsitz oder PGF, CDU-Fraktion, Landtag Rheinland-Pfalz- N. N., Fraktionsvorsitz oder PGF, Bündnis 90 / Die Grünen, Landtag Rheinland-Pfalz– Ursula Molka, Direktorin beim Landtag, Rheinland-PfalzAngaben zum Bewerbungsverfahren:Die Bewerbungsunterlagen sind zweifach – einmal als Ausdruck unterschrieben und einmal in digitaler Form (im PDF-Format auf Datenträger) – abzugeben.Die Verwendung des Bewerberbogens unter www.a-dk.de/wbw-landtag als Formularvordruck wird für die Bewerbung empfohlen, maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung.Angaben zur Beauftragung:Der Auslober/Auftraggeber beabsichtigt, einen der Preisträger der 2. Wettbewerbsstufe mit der Erbringung der Leistungsphasen 2-5 gemäß § 33 HOAI zu beauftragen. Die Beauftragung erfolgt stufenweise nach den Leistungsphasen der HOAI. Die Beauftragung erfolgt im Anschluss an den Wettbewerb und die nachfolgenden Verhandlungen.Im Falle einer Beauftragung ist vom Bieter - im Falle der Beauftragung einer Arbeits- und Bietergemeinschaft von jedem Mitglied der Arbeits- und Bietergemeinschaft - eine Haftpflichtversicherung mit den Deckungssummen für Sach- und Vermögensschäden von 1.500.000 EUR und für Personenschäden von mindestens 500.000 EUR nachzuweisen.Im Falle einer Beauftragung haftet die Arbeits-/Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch. Der Bieter hat im Auftragsfall nachzuweisen, dass die genannten Deckungssummen für die Ausführung des ausgeschriebenen Projekts als Einzeldeckung zur Verfügung stehen. Termine für das Wettbewerbsverfahren (vorläufig und nur zur Orientierung):Voraussichtlicher Termin für den Versand der Auslobungsunterlagen ist der 02.09.2013, der Termin für das Pflichtkolloquium ist in der darauffolgenden Woche geplant. Als Abgabetermin für die Wettbewerbsarbeiten ist der 08.11.2013 (Pläne) bzw. 15.11.2013 (Modell) vorgesehen.VI.3) Rechtsbehelfsverfahren/NachprüfungsverfahrenVI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/NachprüfungsverfahrenVergabekammer Rheinland- Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und WeinbauStiftsstr. 955116MainzDEUTSCHLANDMjIwYlFeU01OUVdNWVlRXhpeWFwsWWNXUVgaXlhcGlBR+49 6131162234http://www.mwkel.rlp.de/Zugeordnete-Institutionen/Vergabekammer+49 6131162113VI.3.2) Einlegung von RechtsbehelfenGenaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Nach § 107 Abs. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag, mit dem ein Bieter / Interessent am Auftrag behauptete vergaberechtliche Verstöße vorder zuständigen Vergabekammer überprüfen lassen kann, unzulässig, wenn:1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bisAblauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zuwollen, vergangen sind.VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteiltMinisterium der Finanzen VergabeprüfstelleKaiser-Friedrich-Straße 555116MainzDEUTSCHLANDMTNtbHBxcHFiaWliPWNqK29pbSthYg==+49 6131164138http://www.fm.rlp.de+49 6131164115VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:20.6.2013	© European Union, http://ted.europa.eu
25.06.2013 Ergebnis veröffentlicht
25.06.2014 Zuletzt aktualisiert
15.06.2017	Wettbewerbs-ID
3-143274
4380	Anzeige

References: § 3
 § 3
 §4
 §19
 §33
 § 4
 § 33
 § 107