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Timestamp: 2016-10-26 00:34:42+00:00

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U 75/07 (23.10.2007)
U 75/07
B.________, 1949, Beschwerdegegner, vertreten durch Rechtsanwalt Alex Beeler, Frankenstrasse 3, 6003 Luzern.
Der 1949 geborene B.________, seit Mitte September 1996 als Ressortleiter Informatik an der Techniker- und Informatikschule t�tig und dadurch - �ber die Firma X.________ AG - bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) u.a. gegen die Folgen von Nichtberufsunf�llen versichert, st�rzte am 6. Mai 2002 anl�sslich einer Kushido-�bungsstunde und schlug mit dem Kopf auf dem Boden auf (Unfallmeldung vom 10. Juni 2002). Anfangs Juli 2002 nahm er seine bisherige T�tigkeit wieder im Umfang von 50 % auf, wurde indessen ab Mitte Dezember 2002 bis zur Beendigung der Anstellung auf Ende Juni 2003 infolge gesundheitlicher Probleme von der Arbeitgeberin freigestellt. Seither geht er keiner Erwerbst�tigkeit mehr nach. Die IV-Stelle Nidwalden sprach ihm mit Verf�gung vom 13. September 2005 r�ckwirkend ab 1. Mai 2003 auf der Basis eines Invalidit�tsgrades von 100 % eine ganze Rente zu. Die SUVA kl�rte die Verh�ltnisse in medizinischer und erwerblich-beruflicher Hinsicht ab, wobei sie namentlich Berichte des Dr. med. R.________, Facharzt f�r Allgemeine Medizin FMH, vom 7. August und 1. Dezember 2002, des Dr. med. M.________, Leitender Arzt Neurologie, Medizinische Klinik, Spital Y.________, vom 22. August 2002, der lic. phil. U.________ (Leitender Neuropsychologe/FSP) und O.________ (Neuropsychologin FSP/SVNP), Medizinische Klinik, Spital Y.________, vom 27. September 2002 und 5. Mai 2003, des Dr. med. C.________, Facharzt FMH f�r Neurologie, SUVA-Versicherungsmedizin, Gutachtenzentrum, vom 20. November 2002 und 22. September 2003, des Dr. med. S.________, Allgemeine Medizin FMH, vom 17. Dezember 2002, 23. September 2003 sowie 5. Januar und 21. September 2004, der Rehaklinik Z.________, in welcher der Versicherte vom 19. November bis 17. Dezember 2003 hospitalisiert war, vom 15. M�rz 2004, des Zentrums Q.__________ vom 30. M�rz 2004 (samt Bericht der Frau Dr. med. W.________, Ober�rztin, Abteilung f�r Rehabilitation, Medizinische Klinik, Spital Y.________, vom 29. Januar 2004), der IV-Stelle Nidwalden, Abteilung Berufliche Eingliederung, vom 31. M�rz 2004, des Dr. med. K.________, Facharzt FMH f�r Neurologie, SUVA-Versicherungsmedizin, vom 28. Juli 2004 und des Dr. med. H.________, Psychiatrie und Psychotherapie, Institut f�r Psychotraumatologie, vom 5. November 2004 einholte. Gest�tzt darauf verneinte der Unfallversicherer einen ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen den �ber Ende April 2005 hinaus andauernden Beschwerden und dem Unfallereignis vom 6. Mai 2002 und stellte die Versicherungsleistungen (Heilbehandlung, Taggelder) auf dieses Datum ein (Verf�gung vom 18. April 2005). Die dagegen erhobene Einsprache wies die SUVA - u.a. nach Einsicht in den vom Versicherten aufgelegten Bericht des Dr. med. F.________, Spezialarzt FMH f�r Neurologie, vom 11. Juli 2005 - mit Entscheid vom 15. Juli 2005 ab.
Die hiegegen eingereichte Beschwerde hiess das Versicherungsgericht des Kantons Nidwalden insofern gut, als es die Verf�gung vom 18. April 2005 sowie den Einspracheentscheid der SUVA vom 15. Juli 2005 aufhob und die Sache zur Festsetzung der Leistungen im Sinne der Erw�gungen an den Unfallversicherer zur�ckwies; es bejahte insbesondere den ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen den Kopf- und Schwindelbeschwerden sowie den neuropsychologischen Funktionsst�rungen und dem Unfall vom 6. Mai 2002 (Entscheid vom 19. Juni 2006).
Die SUVA f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde und beantragt die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides.
W�hrend B.________ auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliessen l�sst, verzichtet das Bundesamt f�r Gesundheit auf eine Vernehmlassung.
Am 1. Januar 2007 ist das Bundesgesetz vom 17. Juni 2005 (BGG; SR 173.110) Kraft getreten (AS 2006 1205, 1243). Damit wurden das Eidgen�ssische Versicherungsgericht (EVG) und das Bundesgericht in Lausanne zu einem einheitlichen Bundesgericht (an zwei Standorten) zusammengef�gt (Seiler/von Werdt/G�ngerich, Bundesgerichtsgesetz [BGG], Bern 2007, S. 10 Rz. 75) und es wurde die Organisation und das Verfahren des obersten Gerichts umfassend neu geregelt. Dieses Gesetz ist auf die nach seinem Inkrafttreten eingeleiteten Verfahren des Bundesgerichts anwendbar, auf ein Beschwerdeverfahren jedoch nur dann, wenn auch der angefochtene Entscheid nach dem Inkrafttreten dieses Gesetzes ergangen ist (Art. 132 Abs. 1 BGG). Da der kantonale Gerichtsentscheid am 19. Juni 2006 - und somit vor dem 1. Januar 2007 - erlassen wurde, richtet sich das Verfahren nach dem bis 31. Dezember 2006 in Kraft gestandenen Bundesgesetz �ber die Organisation der Bundesrechtspflege (OG) vom 16. Dezember 1943 (vgl. BGE 132 V 393 E. 1.2 S. 395).
2.1 Das kantonale Gericht hat die Bestimmung �ber den Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung (Art. 6 Abs. 1 UVG) sowie die Rechtsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod; BGE 117 V 359 E. 4a [mit Hinweisen] S. 360; vgl. auch BGE 129 V 177 E. 3.1 [mit Hinweisen] S. 181) und zur im Weiteren erforderlichen Ad�quanz des Kausalzusammenhanges im Allgemeinen (BGE 121 V 45 E. 3a [mit Hinweisen] S. 49; vgl. auch BGE 129 V 177 E. 3.1 [mit Hinweisen] S. 181, 402 E. 2.2 S. 405) sowie bei psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133 E. 6 S. 138 ff.), bei Folgen eines Unfalls mit Schleudertrauma der Halswirbels�ule (HWS; BGE 117 V 359 E. 6 S. 366 ff.) oder Sch�del-Hirntrauma (BGE 117 V 369) ohne organisch nachweisbare Funktionsausf�lle im Besonderen zutreffend dargelegt. Gleiches gilt f�r die Erw�gungen zu dem im Sozialversicherungsrecht geltenden Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 117 V 359 E. 4a [mit Hinweisen] S. 360; vgl. auch BGE 129 V 177 E. 3.1 [mit Hinweisen] S. 181) sowie zum Beweiswert und zur Beweisw�rdigung medizinischer Berichte und Gutachten (RKUV 1996 Nr. U 252 S. 191 ff.; nicht ver�ffentlichtes Urteil des EVG U 6/96 vom 7. Mai 1996, E. 3 [mit Hinweis]; vgl. auch BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; Urteil des EVG U 38/01 vom 5. Juni 2003, E. 5.1, publ. in: RKUV 2003 Nr. U 487 S. 337). Darauf wird verwiesen.
2.2.1 Es gilt ferner zu ber�cksichtigen, dass innerhalb des Sozialversicherungsrechts die Ad�quanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem nat�rlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers im Bereich klar ausgewiesener organischer Unfallfolgen praktisch keine Rolle spielt (BGE 123 V 98 E. 3b S. 102, 118 V 286 E. 3a S. 291 f., 117 V 359 E. 5d/bb [mit Hinweisen] S. 365). Bei der Beurteilung der Ad�quanz von organisch nicht (hinreichend) nachweisbaren Unfallfolgesch�den ist wie folgt zu differenzieren: Es ist zun�chst abzukl�ren, ob die versicherte Person beim Unfall ein Schleudertrauma der HWS, eine dem Schleudertrauma �quivalente Verletzung (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 E. 2) oder ein Sch�del-Hirntrauma erlitten hat. Ist dies nicht der Fall, gelangt die Rechtsprechung gem�ss BGE 115 V 133 E. 6c/aa S. 140 zur Anwendung. Ergeben die Abkl�rungen indessen, dass die versicherte Person eine der soeben erw�hnten Verletzungen erlitten hat, muss beurteilt werden, ob die zum typischen Beschwerdebild einer solchen Verletzung geh�renden Beeintr�chtigungen (vgl. dazu: BGE 119 V 335 E. 1 S. 337, 117 V 359 E. 4b S. 360) zwar teilweise vorliegen, im Vergleich zur psychischen Problematik aber ganz in den Hintergrund treten. Trifft dies zu, sind f�r die Ad�quanzbeurteilung ebenfalls die in BGE 115 V 133 E. 6c/aa S. 140 f�r Unf�lle mit psychischen Folgesch�den aufgestellten Grunds�tze massgebend; andernfalls erfolgt die Beurteilung der Ad�quanz gem�ss den in BGE 117 V 359 E. 6a S. 366 und 369 E. 4b S. 382 festgelegten Kriterien (BGE 123 V 98 E. 2a S. 99). Bei psychischen Fehlentwicklungen im Anschluss an Berufskrankheiten hat die Ad�quanzpr�fung nach haftpflichtrechtlichen Grunds�tzen zu erfolgen (BGE 127 V 102 E. 5b/bb [mit Hinweis] S. 103).
2.2.2 Zu erg�nzen ist sodann, dass sich an den Grunds�tzen zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers nach Art. 6 Abs. 1 UVG vorausgesetzten nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang mit Inkrafttreten des ATSG auf den 1. Januar 2003 nichts ge�ndert hat (Urteil des Bundesgerichts U 161/06 vom 19. Februar 2007, E. 3.1; Urteil des EVG U 458/04 vom 7. April 2005, E. 1 in fine, publ. in: RKUV 2005 Nr. U 555 S. 322). Keine materiellrechtliche �nderung beinhaltet auch der redaktionell neu gefasste Unfallbegriff des Art. 4 ATSG (Urteil des EVG U 123/04 vom 5. Juli 2004, E. 1.2, publ. in: RKUV 2004 Nr. U 530 S. 576). F�r die Frage des intertemporal anwendbaren Rechts ist somit nicht von Belang, dass der dem vorliegend zu beurteilenden Sachverhalt zu Grunde liegende Unfall vom 6. Mai 2002 datiert, der Fallabschluss durch die Beschwerdef�hrerin (auf Ende April 2005) und der Einspracheentscheid (vom 15. Juli 2005) aber erst nach Inkrafttreten des ATSG ergingen (vgl. BGE 130 V 318, 329 und 445).
Streitig und zu pr�fen ist, ob die vom Beschwerdegegner nach Ende April 2005 geltend gemachten Beschwerden in einem rechtsgen�glichen Zusammenhang zum Sturz vom 6. Mai 2002 stehen.
3.1 W�hrend die Vorinstanz einen solchen (im Sinne des nat�rlichen [Teil-]Kausalzusammenhanges) in Bezug auf die noch vorhandenen Nackenbeschwerden (myofasziales Zervikalsyndrom) verneint, da auf vorbestehende degenerative Ver�nderungen zur�ckzuf�hren, erachtet sie sowohl die nat�rliche wie auch die - auf Grund der in BGE 117 V 369 E. 4 S. 382 ff. dargelegten Kriterien zu pr�fende - ad�quate Kausalit�t im Hinblick auf die Kopf- und Schwindelbeschwerden sowie die neuropsychologischen Funktionsst�rungen f�r gegeben. Die Beschwerdef�hrerin h�lt dem entgegen, dass lediglich ein leichtes Sch�delhirntrauma nach einer contusio capitis ohne Anzeichen einer contusio oder commotio cerebri ausgewiesen sei, weshalb der zweitgenannte Beschwerdekomplex nach Massgabe der in BGE 115 V 133 E. 3 S. 138 ff. beschriebenen ad�quanzrechtlichen Grunds�tze f�r Unf�lle mit psychischen Folgen zu beurteilen sei.
3.2 Nach Lage der Akten letztinstanzlich unter den Verfahrensbeteiligten zu Recht unbestritten ist, dass die noch bestehenden, indes deutlich in den Hintergrund getretenen Nackenbeschwerden (vgl. u.a. Berichte des Dr. med. R.________ vom 1. Dezember 2002, des Dr. med. S.________ vom 17. Dezember 2002, der Frau Dr. med. W.________ vom 29. Januar 2004 und des Dr. med. F.________ vom 11. Juli 2005 [S. 6 unten]) ihre Ursache jedenfalls ab Mai 2005 nicht mehr �berwiegend wahrscheinlich im Unfallereignis vom 6. Mai 2002 haben. Eine n�here Pr�fung dieses anfechtungsgegenst�ndlichen Aspektes er�brigt sich daher (BGE 125 V 413 E. 2c in fine S. 417 oben).
Der Versicherte leidet erwiesenermassen an Kopf- und Schwindelbeschwerden sowie neuropsychologischen Funktionsst�rungen (in Form von Ged�chtnis- und Konzentrationsst�rungen, mangelnder Kreativit�t, M�digkeit nach der Arbeit sowie fehlendem sexuellem Verlangen; vgl. Berichte des Dr. med. R.________ vom 7. August 2002, des Dr. med. K.________ vom 28. Juli 2004 und des Dr. med. F.________ vom 11. Juli 2005). Fraglich und zu pr�fen ist die (Unfall-)Urs�chlichkeit dieser Beschwerden.
4.1 Die massgeblichen Unterlagen zeigen diesbez�glich das folgende Bild.
4.1.1 In der Unfallmeldung vom 10. Juni 2002 wurde als Art der Sch�digung eine durch einen Kopfanprall erlittene Gehirnersch�tterung angegeben.
4.1.2 Der erstkonsultierte Arzt Dr. med. R.________ f�hrte am 7. August 2002 aus, dass es am 6. Mai 2002 zu einem Sturz mit heftigem Aufschlagen des Hinterkopfes am Boden gekommen sei ("... es habe get�nt, wie wenn eine Kokosnuss aufgeschlagen habe."). Seither sei der Patient arbeitsunf�hig, wobei aktuell Ged�chtnis- und Konzentrationsst�rungen, mangelnde Kreativit�t, M�digkeit nach der Arbeit und fehlendes sexuelles Verlangen im Vordergrund st�nden.
4.1.3 Dem Bericht des Neurologen Dr. med. M.________ vom 22. August 2002 ist zu entnehmen, dass der Patient anfangs Mai 2002 bei einer Balance�bung das Gleichgewicht verloren habe, aufs Ges�ss gest�rzt und anschliessend mit dem Kopf am Boden aufgeschlagen sei. Er sei sofort wieder aufgestanden; es habe weder eine Bewusstlosigkeit noch eine Erinnerungsl�cke bestanden. Beim Aufstehen habe er f�r kurze Zeit etwas Schw�che im rechten Bein sowie Kopfschmerzen versp�rt. Am darauffolgenden Tag habe er vor�bergehend den Mund nicht richtig �ffnen k�nnen. Auf Grund dieser Angaben gelangte der Arzt zum Schluss, dass eine Sch�delprellung erfolgt sei, wobei aus der Anamnese (fehlende Hinweise auf Amnesie, Bewusstlosigkeit oder Verwirrtheitszustand) keine sicheren Anhaltspunkte f�r eine milde traumatische Hirnsch�digung (Commotio cerebri) resultierten. Dennoch sei die neuropsychologische Beeintr�chtigung auf das Unfallereignis zur�ckzuf�hren.
4.1.4 Eine am 10. September 2002 durchgef�hrte neuropsychologische Erstuntersuchung am Spital Y.________ ergab gem�ss Bericht vom 27. September 2002 (best�tigt im Verlaufsbericht vom 5. Mai 2003) die Diagnose einer Aufmerksamkeitsst�rung (deutlich verminderte mentale Belastbarkeit) und exekutive Dysfunktionen nach Sch�delprellung anfangs Mai 2002. Im Weiteren wurde vermerkt, dass die - als Folge einer Sch�delprellung doch als ungew�hnlich stark zu bezeichnenden - neuropsychologischen Einschr�nkungen nicht zu vereinbaren seien mit den Anforderungen am Arbeitsplatz des Patienten und dessen beruflichem sowie ausbildungsm�ssigem Werdegang. Die bildgebenden Verfahren h�tten ein unauff�lliges Bild gezeigt; trotzdem seien die aktuell erfassten Einschr�nkungen als unfallbedingt zu betrachten.
4.1.5 Dr. med. C.________ hielt in seinem Bericht vom 20. November 2002 aus neurologischer Sicht fest, dass der Patient bei einer Gleichgewichts�bung in der Kushido-Schule das Gleichgewicht verloren habe und zun�chst auf das Ges�ss gest�rzt und daraufhin mit dem Kopf auf den Boden aufgeschlagen sei. Eine Bewusstlosigkeit oder Amnesie f�r das Ereignis bestehe nicht. Seither klage der Versicherte �ber neuropsychologische Defizite wie Vergesslichkeit, M�he mit der geteilten Aufmerksamkeit und ein erh�htes Schlafbed�rfnis. Diese Beschwerden seien im Rahmen eines postcommotionellen Syndroms bei Status nach Sch�delkontusion am 6. Mai 2002 zu interpretieren. Die festgestellten neuropsychologischen Defizite seien leichter Natur und wahrscheinlich mehr Ausdruck einer Befindlichkeitsst�rung (Schmerzen) als Ausdruck einer Hirnl�sion.
4.1.6 Mit Schreiben vom 7. Januar 2003 wies der Rechtsvertreter des Beschwerdegegners darauf hin, dass sein Klient sich entgegen der Darstellung im Bericht des Dr. med. C.________ vom 20. November 2002 nach dem Sturz kurzzeitig benommen gef�hlt habe.
4.1.7 Am 22. September 2003 schlug Dr. med. C.________ die Durchf�hrung einer MRI-Untersuchung des Neurocraniums vor, um eine Pathologie im fronto-temporalen Bereich ausschliessen zu k�nnen. Zus�tzlich bef�rwortete er eine psychiatrische Exploration, da eine m�gliche reaktive Depression den Beschwerdeverlauf und die neuropsychologischen Defizite ebenfalls zu erkl�ren verm�chte.
4.1.8 Gegen�ber Dr. med. S.________ beschrieb der Versicherte gem�ss Bericht vom 23. September 2003 eine Erinnerungsl�cke zwischen dem Aufprall des Kopfes und dem Aufstehen.
4.1.9 Nachdem der Beschwerdegegner sich vom 19. November bis 17. Dezember 2003 in der Rehaklinik Z.________ aufgehalten hatte, f�hrte Dr. med. S.________ in seinem Bericht vom 5. Januar 2004 an, dass der Patient weiterhin massivst unter den Folgen einer Sch�delkontusion mit Commotio capitis und HWS-Distorsion mit Dysfunktionen leide.
4.1.10 Die �rzte der Rehaklinik Z.________ diagnostizierten einen Status nach Contusio capitis am 6. Mai 2002 mit leichter traumatischer Hirnverletzung (Commotio cerebri) bei persistierendem cervikocephalem Symptomenkomplex, temporomandibul�rer Dysfunktion linksbetont, vegetativer Dysregulation sowie neuropsychologischen Funktionsst�rungen. Dem Patienten sei der Aufprall erinnerlich, er habe jedoch �ber eine kurzdauernde retrograde Amnesie berichtet (Bericht vom 15. M�rz 2004).
4.1.11 Frau Dr. med. W.________ stellte in ihrem Bericht vom 29. Januar 2004 die Diagnose eines Sch�delhirntraumas und, mit einem Fragezeichen versehen, einer HWS-Distorsion am 6. Mai 2002 bei persistierendem psycho-mentalem und cervico-cephalem Symptomenkomplex.
4.1.12 Die am Zentrum Q.________ vom 5. Januar bis 27. Februar 2004 durchgef�hrte berufliche Abkl�rung ergab gem�ss Bericht vom 30. M�rz 2004 eine noch realisierbare effektive Arbeitsleistung pro Tag von durchschnittlich 2,5 Stunden, d.h. eine Restarbeitsf�higkeit von noch ca. 22 %.
4.1.13 Dr. med. K.________ stellte die von den �rzten der Rehaklinik Z.________ postulierte Diagnose einer milden traumatischen Hirnsch�digung, da einzig auf den (nachtr�glichen) Angaben des Patienten zu einer retrograden Amnesie beruhend, in Frage. Es sei eher anzunehmen, dass die neuropsychologischen Defizite v.a. durch die Schmerzsymptomatik bedingt seien, wobei sich offenbar zus�tzlich eine reaktive Depression entwickelt habe, wodurch die neuropsychologischen Defizite negativ beeinflusst worden seien (Bericht vom 28. Juli 2004).
4.1.14 Der Versicherte liess durch seinen Rechtsvertreter am 25. August 2004 gegen�ber der SUVA ausf�hren, dass er sich zwar nicht an einen Bewusstseinsverlust erinnern k�nne, er nach dem Ereignis aber verwirrt und "benebelt" gewesen sei. Zudem sei es notorisch, dass kurze Bewusstseinsverluste von Betroffenen oft nicht bemerkt w�rden.
4.1.15 Im Bericht vom 21. September 2004 gab Dr. med. S.________ an, dass der Patient, konfrontiert mit dem Ergebnis der beruflichen Abkl�rungen, mit Angst und depressiver Verstimmung reagiert habe. Nachdem diese Problematik aber mit einer Psychologin aufgearbeitet worden sei, habe er gelernt, mit dieser Erfahrung umzugehen. Die Angstgef�hle und depressiven Verstimmungen seien aktuell nicht mehr vorhanden.
4.1.16 Als Ergebnis einer am 25. Oktober 2004 vorgenommenen psychiatrischen Untersuchung f�hrte Dr. med. H.________ in seinem Bericht vom 5. November 2004 aus, dass der Patient am 6. Mai 2002 eine milde traumatische Hirnsch�digung erlitten habe mit einer daraus resultierenden erheblichen Einschr�nkung der Leistungsf�higkeit. Die vorliegenden psychiatrischen Abkl�rungen h�tten keine Anzeichen f�r eine psychiatrische St�rung psychoreaktiver oder anderer Natur ergeben. Ebenso wenig f�nden sich Anhaltspunkte, dass die k�rperlichen und neuropsychologischen Probleme durch psychische Ph�nomene verursacht oder verst�rkt worden seien. Es h�tten zwei psychische Krisen stattgefunden, welche aber im Verlaufe einer Auseinandersetzung mit unfallbedingten Beeintr�chtigungen nicht ungew�hnlich seien. Aktuell best�nden viele Hinweise daf�r, dass der Patient ein gutes Coping mit seinen Unfallfolgen gefunden und eine ihn befriedigende Neuorientierung erarbeitet habe. Von Seiten der Psychiatrie bestehe keine Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit, wobei die neuropsychologische Komponente speziell beurteilt werden m�sse.
4.1.17 Am 6. und 12. Mai 2005 fanden neurologische Untersuchungen statt, auf Grund derer Dr. med. F.________ in seinem Bericht vom 11. Juli 2005 einen Status nach Sportunfall mit Sch�delkontusion mit Commotio cerebri und Kontusion der HWS am 6. Mai 2002 mit persistierenden neuropsychologischen Funktionsst�rungen, chronischen Spannungskopfschmerzen, temporomandibul�rer Dysfunktion linksbetont sowie leichtem myofaszialem Zervikalsyndrom diagnostizierte. Zum Unfallhergang f�hrte der Neurologe aus, dass der Patient r�ckw�rts gest�rzt sei, w�hrend sein Partner direkt auf ihm zu liegen gekommen sei. Der Versicherte k�nne sich nicht an die Zeit zwischen dem Aufprall des Hinterkopfes und dem Aufstehen erinnern. Laut Aussagen eines Sportkollegen, welcher den Unfall beobachtet habe, sei der Patient mehrere Sekunden benommen am Boden gelegen. Beim Aufstehen habe er die ihm gestellten Fragen nur undeutlich beantwortet. Im Lichte dieser Angaben sei davon auszugehen, dass eine kurze, wenige Sekunden dauernde retrograde Amnesie sowie eine Bewusstseinstr�bung bestanden h�tten. Die nachgewiesenen mentalen Einschr�nkungen seien nach Auffassung der involvierten Neuropsychologen in vollem Umfang auf das Unfallereignis zur�ckzuf�hren, zumal die am 25. Oktober 2004 durchgef�hrte psychiatrische Abkl�rung keine psychischen St�rungen ergeben habe.
4.2.1 Nach der geschilderten Aktenlage kann als erwiesen gelten, dass der Beschwerdegegner am 6. Mai 2002 heftig mit dem Hinterkopf auf dem Boden aufgeschlagen ist und seither unter erheblichen neuropsychologischen Funktionsst�rungen leidet. Erstellt ist ferner, dass der Versicherte sich bei seinem Aufprall weder �ussere Kopfverletzungen zugezogen hat, noch mittels bildgebender Verfahren (Sch�del-MRI, Sch�del-CT etc.) eine posttraumatische Hirnsch�digung ermittelt werden konnte, d.h. keine Anhaltspunkte f�r neurologische Ausf�lle im Sinne eines messbaren Defektzustandes als Folge einer Sch�digung des zentralen Nervensystems vorliegen (vgl. dazu auch Adrian M. Siegel, Neurologisches Beschwerdebild nach Beschleunigungsverletzung der Halswirbels�ule, in: Adrian M. Siegel/Daniel Fischer [Hrsg.], Die neurologische Begutachtung, Z�rich 2004, S. 164 unten f.). Nicht ausgewiesen erscheint demgegen�ber, dass sich als Folge des Sturzes ein Bewusstseinsverlust eingestellt hat. W�hrend der Beschwerdegegner unmittelbar nach dem Unfall eine Bewusstlosigkeit oder eine Erinnerungsl�cke noch ausdr�cklich verneint hatte (vgl. Berichte des Dr. med. M.________ vom 22. August 2002 und des Dr. med. C.________ vom 20. November 2002), war anfangs 2003 von einer kurzzeitigen Benommenheit (Schreiben des Rechtsvertreters vom 7. Januar 2003) und einige Monate sp�ter von einer Erinnerungsl�cke zwischen Aufprall und Aufstehen (Bericht des Dr. med. S.________ vom 23. September 2003) bzw. von einer kurzdauernden retrograden Amnesie die Rede (Bericht der Rehaklinik Z.________ vom 15. M�rz 2004). Am 15. August 2004 f�hrte der Versicherte (durch seinen Rechtsvertreter) aus, er k�nne sich zwar nicht an einen eigentlichen Bewusstseinsverlust erinnern, sei nach dem Ereignis aber verwirrt und "benebelt" gewesen. Dr. med. F.________ hielt in seinem Bericht vom 11. Juli 2005 - gest�tzt auf die Angaben eines beim Sturz anwesenden Sportkollegen des Versicherten (vgl. auch die E-Mail vom 19. September 2004) - sodann fest, dass dieser nach dem Sturz mehrere Sekunden benommen am Boden gelegen habe, weshalb von einer kurzzeitigen retrograden Amnesie sowie einer Bewusstseinstr�bung auszugehen sei. Wie es sich damit verh�lt, braucht indessen nicht abschliessend beurteilt zu werden. Das kantonale Gericht hat zutreffend erwogen, dass ein Bewusstseinsverlust nach herrschender fach�rztlicher Meinung keine notwendige Voraussetzung f�r die Annahme eines leichten Sch�del-Hirntraumas bildet (BGE 117 V 369 E. 3d S. 378 f.; Urteil des EVG U 386/04 vom 28. April 2005, E. 4.2; vgl. auch Urteil des EVG U 79/05 vom 10. Februar 2006, E. 3.2). Ob der Beschwerdegegner beim Aufprall auf den Boden eine Hirnersch�tterung erlitten und diese - bejahendenfalls - eine gewisse Erheblichkeitsschwelle erreicht hat (vgl. dazu Urteil des EVG U 276/04 vom 13. Juni 2005, E. 2.2.1 und 2.2.2, je mit Hinweisen), l�sst sich schliesslich ebenfalls nicht mehr zweifelsfrei eruieren, wurde doch, soweit erkennbar, unmittelbar nach dem Sturz kein entsprechender Test (vgl. beispielsweise die Einteilung der Schwere einer Bewusstseinsst�rung nach der Glasgow-Coma-Skala [GCS; siehe Pschyrembel, Klinisches W�rterbuch, 260. Auflage, Berlin/New York 2004, zu "Glasgow-Komaskala"; O. Trentz/V. B�hren, Checkliste Traumatologie, 5. Auflage, Stuttgart/New York 2001, S. 122 f.]; Urteil des EVG U 276/04 vom 13. Juni 2005, E. 2.2.2 mit Hinweis) durchgef�hrt. Erwiesenermassen bestehen seit der Sch�delprellung jedoch erhebliche, f�r ein Sch�del-Hirntrauma typische funktionelle Defizite (chronische Spannungskopfschmerzen, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsst�rungen, Ged�chtnisprobleme, geringe Belastbarkeit, erh�htes Schlafbed�rfnis etc.), die auf Grund ihrer schwerwiegenden Auswirkungen denn auch zu einer Einbusse der Leistungsf�higkeit des vormals im beruflichen und privaten Bereich (Sport, Musik etc.) �usserst aktiven Versicherten von knapp 80 % f�hrten und f�hren (vgl. Bericht des Zentrums Q.________ vom 30. M�rz 2004). Die entsprechenden Befunde beruhen zwar weitgehend auf neuropsychologischen Untersuchungen. Deren Ergebnisse sind bei der Kausalit�tsbeurteilung jedoch mit zu ber�cksichtigen (vgl. BGE 117 V 369 E. 3f S. 380 f.; Urteil des EVG U 386/04 vom 28. April 2005, E. 4.2), zumal sie vorliegend sowohl seitens der neurologischen Spezialisten (vgl. Berichte des Dr. med. M.________ vom 22. August 2002, der Rehaklinik Z.________ vom 15. M�rz 2004 und des Dr. med. F.________ vom 11. Juli 2005) wie auch in psychiatrischer Hinsicht (Bericht des Dr. med. H.________ vom 5. November 2004) best�tigt wurden. Des Weitern konnte eine psychiatrische St�rung, wie sie von den Dres. med. C.________ (Bericht vom 22. September 2003) und K.________ (Bericht vom 28. Juli 2004) im Sinne einer die Beschwerden verursachenden oder jedenfalls verst�rkenden reaktiven Depression vermutet worden war, ausgeschlossen werden (Berichte des Dr. med. S.________ vom 21. September 2004, des Dr. med. H.________ vom 5. November 2004 und des Dr. med. F.________ vom 11. Juli 2005).
Daraus l�sst sich mit der Vorinstanz der Schluss ziehen, dass die neuropsychologischen Beeintr�chtigungen in einem nat�rlich kausalen Zusammenhang zum Unfallereignis vom 6. Mai 2002 stehen und, da die Beschwerden zwar organisch nicht objektiv fassbar sind aber dennoch charakteristische Folge eines Sch�del-Hirntraumas bilden, die Ad�quanzpr�fung nach der f�r Sch�del-Hirntraumen ohne nachweisbare Funktionsausf�lle geltenden Praxis (BGE 117 V 369) zu erfolgen hat. Eine Beurteilung auf Grund der f�r Unf�lle mit psychischen Folgesch�den aufgestellten Kriterien (BGE 115 V 133) rechtfertigt sich entgegen der Betrachtungsweise der SUVA mangels das Beschwerdebild dominierender psychischer Gesundheitsst�rungen nicht (vgl. auch E. 2.2.1 hievor).
4.2.2 Soweit die Beschwerdef�hrerin sich zur Begr�ndung ihres Standpunktes auf die Urteile des EVG U 6/03 vom 6. Mai 2003 (E. 3.2) sowie U 276/04 vom 13. Juni 2005 (E. 2.2.1 und 2.2.2) beruft und darin eine Abkehr des h�chsten Gerichts von seiner in BGE 117 V 369 statuierten Rechtsprechung erblickt, kann ihr nicht gefolgt werden. Beide Urteile verdeutlichen lediglich, dass, sofern eine Hirnersch�tterung ausgewiesen ist, diese einen gewissen Erheblichkeitsgrad aufweisen muss, damit allein gest�tzt darauf auf ein Sch�del-Hirntrauma geschlossen werden kann und die Ad�quanzkriterien gem�ss BGE 117 V 369 zur Anwendung gelangen. Im vorliegenden Fall bestehen indessen gravierende neuropsychologische Funktionsausf�lle, welche auf den am 6. Mai 2002 erlittenen Kopfaufprall zur�ckzuf�hren und als deutliche Symptome eines Sch�del-Hirntraumas zu werten sind, zumal - anders als bei den genannten Urteilen - keine, die Defizite ebenfalls erkl�rbare psychische Probleme (U 276/04) bzw. Beeintr�chtigungen im Zusammenhang mit einem HWS-Schleudertrauma oder einer diesem �quivalenten Verletzung (U 6/03) dokumentiert sind. Schliesslich konnte im ebenfalls auf U 276/04 Bezug nehmenden Urteil des EVG U 354/06 vom 4. Juli 2007 (E. 8.1) eine unfallbedingte Sch�delprellung nicht mit der erforderlichen Wahrscheinlichkeit nachgewiesen werden und stand zudem eine psychische Fehlentwicklung im Vordergrund des Geschehens. Gest�tzt darauf vermag die SUVA somit kein abweichendes Ergebnis herbeizuf�hren.
Das kantonale Gericht hat der ad�quanzrechtlichen Pr�fung nach dem Gesagten zu Recht den in BGE 117 V 369 definierten Beurteilungsraster zugrunde gelegt. Zutreffenderweise ist es dabei, ausgehend von einem mittelschweren Unfallereignis, zum Schluss gelangt, dass die massgeblichen Ad�quanzkriterien gr�sstenteils als erf�llt zu betrachten sind und die Leistungspflicht des Unfallversicherers daher zu bejahen ist. Auf die entsprechenden Erw�gungen im vorinstanzlichen Entscheid, denen das Bundesgericht nichts beizuf�gen und welchen auch die Beschwerdef�hrerin nichts Substanzielles entgegenzusetzen hat, wird vollumf�nglich verwiesen.
Im vorliegenden Verfahren geht es um die Bewilligung oder Verweigerung von Leistungen der Unfallversicherung, weshalb keine Gerichtskosten aufzuerlegen sind (Art. 134 Satz 1 OG [in der vom 1. Juli bis 31. Dezember 2006 in Kraft gestandenen, hier massgeblichen Fassung]; vgl. E. 1 hievor). Dem Prozessausgang entsprechend steht dem anwaltlich vertretenen Beschwerdegegner eine dem Aufwand entsprechende Parteientsch�digung zu (Art. 135 in Verbindung mit Art. 159 OG).
Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt hat dem Beschwerdegegner f�r das Verfahren vor dem Bundesgericht eine Parteientsch�digung von Fr. 2500.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu bezahlen.

References: BGE 
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 Art. 6
in fine
 Art. 4
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in fine
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 BGE 
 Art. 159