Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/kunstquartier-kuqua-14416
Timestamp: 2018-12-12 11:02:35+00:00

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Wettbewerbs-Ergebnis: Kunstquartier [KuQua] – Neubau eines Galeriegebäudes
1. Preis: ATELIER 30 Architekten GmbH , Kassel
17/10/2015 S202 Mitgliedstaaten - Dienstleistungsauftrag - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren Deutschland-Göttingen: Dienstleistungen von Architekturbüros2015/S 202-367411WettbewerbsbekanntmachungDieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG
Stadt Göttingen – Der OberbürgermeisterHiroshimaplatz 1-4Kontaktstelle(n): Fachbereich Gebäude und Immobilien – Fachdienst Hochbau, Klimaschutz und EnergieZu Händen von: Jörg Haberl37083 GöttingenDEUTSCHLANDInternet-Adresse(n): Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: www.goettingen.de/Weitere Auskünfte erteilen: Stadt GöttingenHiroshimaplatz 1-4Kontaktstelle(n): Zentrale Vergabestelle, Zimmer 10237083 GöttingenDEUTSCHLANDE-Mail: vergabestelle@goettingen.deInternet-Adresse: www.goettingen.deAusschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: Stadt GöttingenHiroshimaplatz 1-4Kontaktstelle(n): www.göttingen.de → Neuigkeiten & Aktuelles → öffentliche AusschreibungenGöttingenDEUTSCHLANDInternet-Adresse: www.goettingen.deAngebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: Stadt GöttingenHiroshimaplatz 1-4Kontaktstelle(n): Zentrale Vergabestelle, Zimmer 10237083 GöttingenDEUTSCHLAND
Das Göttinger Kunstquartier (KuQua) soll – gefördert im Rahmen des Bundesprogramms Nationale Projekte des Städtebaus – zwischen Düsterer Straße, der Nikolaistraße, dem Nikolaikirchhof sowie der Turmstraße entstehen. In Regie und im Auftrag der Stadt Göttingen wird der Neubau eines dreigeschossigen, vollunterkellerten Ausstellungsgebäudes (zukünftiges Herzstück des Quartiers) durchgeführt. Ergänzend zum benachbarten Günter-Grass-Archiv (im Juni 2015 eröffnet) werden die Ausstellungskonzeption und das Programm Menschen aller Altersgruppen ansprechen und die südliche Innenstadt beleben.Folgende Leistungen sollen im Anschluss an den Wettbewerb vergeben werden:— Gebäudeplanung (Leistungsphasen 1-9 gem. HOAI § 34 i. V. m. Anlage 10 Nr. 10.1);— Technische Ausrüstung (Leistungsphasen 1-9 gem. HOAI § 55 i.V.m. Anlage 15 Nummer 15.1);— Tragwerksplanung (Leistungsphasen 1-6 gem. HOAI § 51 i.V.m. Anlage 14 Nummer 14.1);— Schall-/Wärmeschutz gem. HOAI;— Raumakustik gem. HOAI;— SiGeKo.Die geforderten Planungsleistungen orientieren sich an den Leistungsbildern der HOAI 2013.Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung vor.Für die Teilnahme am Wettbewerb sind diejenigen Unternehmen zu benennen, welche die Leistungen der Gebäudeplanung, Technischen Ausrüstung und Tragwerksplanung erbringen.Die im Rahmen des Architektenwettbewerbs geforderten Planungsleistungen umfassen ausschließlich die Gebäudeplanung.Mit der Angebotsabgabe (Verhandlungsphase nach dem Planungswettbewerb) ist zusätzlich zu benennen, welche Unternehmen die Leistungen Schall-/Wärmeschutz, Raumakustik und SiGeKo erbringen.
1) Nachweis der Berufszulassung (Kopie der letzten Beitragsrechnung oder Bescheinigung der jeweiligen Architektenkammer oder gleichwertiger Nachweis; nicht älter als 1 Jahr; die Mitgliedsurkunde der Architektenkammer alleine ist nicht ausreichend);2) Eigenerklärung des Bewerbers nach § 4 (2) VOF (im Original unterschrieben) (Bei Bietergemeinschaften: Bietergemeinschaftserklärung nach § 5 (6) VOF mit Benennung des bevollmächtigten Vertreters (von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft im Original unterschrieben) bzw. Benennung des vorgesehenen Nachunternehmers mit Angabe der betreffenden Nachunternehmerleistungen (inkl. Nachunternehmererkläung im Original unterschrieben). Eine nachträgliche Änderung des Nachunternehmers ist im Anschluss an den Teilnahmewettbewerb nur mit Zustimmung des Auftraggebers möglich, wenn dadurch die festgestellte Eignung nicht beeinträchtigt wird.3) aktueller Handelsregisterauszug bzw. Partnerschaftsregisterauszug des Sitzes oder Wohnsitzes, soweit die Eintragung in das Register nach den gesetzlichen Bestimmungen des Mitgliedstaates, in dem der Bewerber seinen Sitz hat, vorgeschrieben ist (bei juristischen Personen),4) Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe des § 4 (6) und (9) VOF und keine Interessen gem. § 2 (3) VOF bestehen (im Original unterschrieben einzureichen),5) Referenzen, aus denen ersichtlich ist, dass die unten stehende Mindestbedingung erfüllt wird.Mindestanforderungen/Mindestbedingungen Gebäudeplanung:Ein unter eigenem Namen realisiertes Referenzprojekt: Neubau von Kultur-/Sakralbauten (gem. Auflistung Objektliste Gebäude HOAI 2013 Anlage 10.2) im innerstädtischen Kontext; Honorarzone III oder höher; BGF größer | gleich 500 m²; Leistungsphasen 2-7 gem. HOAI § 34 (HOAI 2013) bzw. HOAI § 33/§ 15 (a. F.), bzw. vergleichbarer Regelung des Herkunftslandes; erfolgte Inbetriebnahme im Jahr 2000 oder später; eigenverantwortlich erbracht.Für die Bewerbung sind ausschließlich die Formblätter (download unter www.göttingen.de → Neuigkeiten & Aktuelles → öffentliche Ausschreibungen) zu verwenden.Die geforderte Mindestanforderung/Mindestbedingung Gebäudeplanung ist durch den Bewerber/Bieter bzw. Nachunternehmer zu erfüllen. Sofern die Mindestanforderung/Mindestbedingung durch den Nachunternehmer erfüllt wird, ist der Bewerberbogen (inkl. der geforderten Anlagen) auch von diesem vollständig auszufüllen und im Original unterschrieben einzureichen.Bei fremdsprachigen Dokumenten ist zusätzlich eine beglaubigte Übersetzung in die Verfahrenssprache beizufügen.
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: jaZur Bewerbung zugelassen sind:Natürliche Personen, die am Tage der Bekanntmachung:— zur Führung der Berufsbezeichnung berechtigt sind und Mitglied einer Architektenkammer in Deutschland sind; oder,— die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung nach § 2 NArchtG und Geschäftssitz/Wohnsitz in dem vom EWR-Abkommen erfassten Gebiet oder in einem sonstigen Drittstaat haben, sofern dieser ebenfalls Mitglied des WTO Dienstleistungsabkommens ist; oder,— zur Führung der Berufsbezeichnung nach dem Recht des jeweiligen Heimatstaates berechtigt sind und in einem der vorgenannten ausländischen Gebietsbereiche ansässig sind; ist die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, bestimmen sich die fachlichen Anforderungen nach der einschlägigen EG-Richtlinie.Juristische Personen, die am Tage der Bekanntmachung:— ihren Geschäftssitz im oben genannten Gebiet haben und,— zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck der ausgeschriebenen Aufgabe entsprechende Planungsleistungen gehören und,— deren bevollmächtigte Vertreter die fachlichen Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen gestellt sind.Wer am Tage der Auslobung bei einem Teilnehmer angestellt ist oder in anderer Form als Mitarbeiter an dessen Wettbewerbsarbeit teilnimmt, ist von der eigenen Teilnahme ausgeschlossen.Die Leistungen sollen an einen Planer vergeben werden. Soweit die Leistungen nicht vom Büro des Bewerbers allein erbracht werden, können Bietergemeinschaften gebildet werden oder Nachunternehmer eingebunden werden.Bietergemeinschaften (ArGe) mit Benennung eines bevollmächtigten Vertreters, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, sowie gesamtschuldnerischer Haftung in der Rechtsform Gesellschaft bürgerlichen Rechts gem. §§ 705 ff. BGB.Im Fall der Einbeziehung von Unterauftragnehmern ist von diesen eine Erklärung abzugeben, dass sie im Fall der Auftragserteilung für die Ausführung der angebotenen Leistungen zur Verfügung stehen.
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: jaAnzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Es ist beabsichtigt 3 Preise zu vergeben (Wettbewerbssumme gesamt: 32 000 EUR/brutto):1. Preis – 16 000 EUR/brutto;2. Preis – 9 600 EUR/brutto;3. Preis – 6 400 EUR/brutto.Eine Änderung der Anzahl und Höhe der Preise bzw. Preise und Anerkennungen ist unter Ausschöpfung der gesamten Wettbewerbssumme bei entsprechendem Beschluss des Preisgerichts möglich.
1. Rainer Bolli, Architekt, Göttingen2. Prof. Ingrid Burgstaller, Architektin und Stadtplanerin, München3. Stadtbaurat Thomas Dienberg, Göttingen4. Prof. Ulrich Krempel, Hannover5. Prof. Hilde Léon, Architektin, Berlin6. Prof. Jórunn Ragnarsdóttir, Architektin, Stuttgart7. Gerhard Steidl, Göttingen8. Prof. Zvonko Turkali, Architekt und Stadtplaner, Frankfurt am Main9. Lars-Christian Uhlig, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, Bonn
Die Entscheidung über die Auswahl der Bewerber, die aufgefordert werden, am Wettbewerb weiter teilzunehmen, erfolgt dreistufig.1) Es wird geprüft, ob die vorstehend unter Ziff. III.1) geforderten Eignungsnachweise vollständig vorliegen. Das Fehlen eines geforderten Nachweises kann zum Ausschluss führen.2) Im Rahmen der zweiten Stufe wird die grundsätzliche Eignung des Bewerbers anhand der geforderten Nachweise inhaltlich überprüft.3) Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Eignungsanforderungen, so kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden, um die im begrenzten Wettbewerb mit 15 benannte Teilnehmerzahl nicht zu überschreiten. Es wird zusätzlich eine entsprechende Anzahl Nachrücker gelost. Eine ggf. erforderliche Losziehung findet unter notarieller Aufsicht statt.Für die Bewerbungen sind ausschließlich die Formblätter (download auf www.göttingen.de → Neuigkeiten & Aktuelles → öffentliche Ausschreibungen) zu verwenden.Eventuelle Anfragen vom Bewerbern sind bis spätestens 7 Kalendertage vor Ablauf des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge schriftlich an die unter I.1) genannte Stelle zu stellen. Die Beantwortung von Rückfragen wird unter „www.göttingen.de → Neuigkeiten & Aktuelles → öffentliche Ausschreibungen“ zum Download bereitgestellt und fortlaufend aktualisiert.Die Bewerbungen sind mit der Kennung „KuQua Göttingen, 239_2015“ zu versehen und sind in einem verschlossenen Behältnis, nicht anonym einzureichen. Bewerbungen per Fax oder E-Mail sind nicht zulässig.Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurück gesandt. Ein Anspruch auf Kostenerstattung für die Bewerbung besteht nicht. Sollten Sie bis zum 22.12.2015 keine Einladung zum Wettbewerb erhalten haben, können Sie davon ausgehen, dass Sie nicht ausgelost wurden.Die Vergabe der Leistung erfolgt im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens nach VOF. Im Anschluss an den Wettbewerb wird mit den Preisträgern verhandelt.Im Falle einer weiteren Beauftragung werden im Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsbeitrag in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.Voraussichtliche Terminschiene:Versand der Auslobung – 01. KW 2016;Rückfragenkolloquium – 04. KW 2016;Abgabe der Arbeiten – 11. KW 2016.
erteiltVergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und VerkehrAuf der Hude 221339 Lüneburg

References: § 34
 § 55
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