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Timestamp: 2018-05-21 03:15:59+00:00

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Alleinerziehend, unbezahltes Praktikum und ALG2 - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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14.11.2012, 12:19 #1
Alleinerziehend, unbezahltes Praktikum und ALG2
Ich bin neu hier und erhoffe mir hilfreiche Antworten.
Ich bin 30 Jahre alt, alleinerziehend, habe ein 1,5 jähriges Kind.
Ich habe einen Beruf erlernt und ein Studium begonnen, allerdings nicht beendet (längerer Klinikaufenthalt mit anschließender Therapie).
Nun geht es mir wieder gut, ich bin gesund und möchte kommendes Jahr ins Arbeitsleben zurück.
Seit der Schwangerschaft bekomme ich, erst ein Jahr ALG 1, nun leider ALG 2.
Da ich in meinem alten Beruf nicht mehr arbeiten möchte (mit ein Grund für meine Depressionen), möchte ich mich neu orientieren. Seit einiger Zeit informiere ich mich und habe nach einigen Beratungsgesprächen mit einer Dame der Bürgerhilfe entschieden, dann ich wieder studieren möchte.
Das ist alles schon geplant. Ich bekomme im Studium keine staatliche Unterstützung, muss also studieren und arbeiten, aber das ist machbar (dank Teilzeitstudium).
Voraussetzung für dieses Studium ist, dass ich ein Praktikum mache, das min. 3 Monate dauert. Es muss in dem Bereich sein, in dem ich studiere. Mein Kind ist ab Anfang des Jahres betreut (Tagesmutter), so dass ich das Praktikum Vollzeit machen könnte. Im Oktober dann beginnt das Studium. Von da an ist das Jobcenter ohnehin nicht mehr für mich zuständig.
Nun habe ich gelesen, dass ich dann kein ALG 2 bekommen werde, wenn ich das Praktikum mache. Immerhin könnte ich ja Vollzeit in meinem alten Beruf arbeiten und verständlicherweise interessiert es nicht, ob ich das möchte oder nicht.
Gibt es denn keine Möglichkeiten, wie ich diese Monate noch unterstützt werde? Ich habe vor nach dem Praktikum bis zum Studium Vollzeit und bezahlt zu arbeiten (und wenn ich putzen gehe), da ich dann ja den Kleinen betreut habe. Nur eben diese 3 Monate Praktikum kann ich kein Geld verdienen, weil ich beschäftigt bin.
Gibt es vielleicht Ausnahmeregelungen? Oder kann ich das Praktikum und somit auch das Studium vergessen?
Achso, am Wochenende arbeite ich schon, aber das Geld reicht natürlich nicht.
Kommende Woche habe ich wieder einen Termin bei der Bürgerberatung, aber ich wollte einfach vorher schon einige Infos sammeln.
14.11.2012, 12:36 #2
AW: Alleinerziehend, unbezahltes Praktikum und ALG2
1. Das Jobcenter könnte diese 3 Monate Praktikum durchaus fördern, indem es das ALG2 einfach weiterzahlt + Fahrtkosten (12 Wochen sind per Gesetz möglich), es kann aber auch ablehnen und dann ist es für 2. schwierig.
2. Risiko eingehen, JC nicht über das unentgeltlichen Praktikum informieren. Leistungsbetrug liegt nicht vor, dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen ist keine Voraussetzung für ALG2.
Liegt es dann ganz allein am Sachbearbeiter bzw. an seiner Laune, ob er es genehmigt oder nicht? Oder hat er sich da an gewisse Regeln zu halten?
Ich habe auch in Erwägung gezogen es nicht zu melden, nur weiß ich nicht was mir blüht, wenn ich doch dabei erwischt werde. Immerhin habe ich ein Kind zu ernähren.
Und wohl fühle ich mich auch nicht dabei.
Ich dachte immer, man muss dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen um ALG 2 beziehen zu können (so hatte ich das in den Foren lesen können).
Ich könnte allerdings auch zustimmen das Praktikum zu beenden, wenn sich eine Vollzeitstelle für mich ergibt.
Die Wahrscheinlichkeit in genau den 3 Monaten was zu finden ist ja nicht sonderlich hoch.
14.11.2012, 13:03 #4
Ich dachte immer, man muss dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen um ALG 2 beziehen zu können
Erst einmal ist die Voraussetzung für den Bezug von ALGII, dass Du 3 Stunden täglich oder mehr arbeiten kannst.
Natürlich muss man sich dann bemühen arbeit zu suchen, wenn es zumutbar ist. Bei Leuten deren Kinder unter 3 Jahren alt sind, ist das normalerweise nicht zumutbar und die bekommen trotzdem ALGII. Ist das Praktikum unentgeltlich oder bekommst Du Geld dafür?
14.11.2012, 13:04 #5
Dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen gilt nur für ALG1, bei ALG2 ist Erwerbsfähigkeit und Bedürftigkeit Voraussetzung und Student oder Auszubildender mit anderer Förderung bist Du während des Praktikums auch nicht.
14.11.2012, 13:16 #6
Ob ich Geld bekomme oder nicht kann ich noch nicht sagen. Noch habe ich keinen Praktikumsplatz. Kommende Woche steht erstmal ein Termin beim Jugendamt an wegen einem Tagesmutterplatz.
Die Dame dort meinte, dass meine Chancen sehr gut sind, dass der Kleine im Januar dann hingehen kann, so dass ich ab Feb. ein Praktikum anfangen kann (deswegen so spät, wegen der Eingewöhnungsphase in die Tagesmuttergruppe).
Und dann erst wird sich zeigen, ob ich Geld für das Praktikum bekomme oder nicht. Ich vermute aber eher nicht, da ich im sozialen Bereich arbeiten werden und die Gelder dort ohnehin sehr knapp sind.
Nach dem Praktikum möchte ich aber eine bezahlte Stelle annehmen, die ich auch im Studium fortsetzen will, was dank Teilzeitstudium möglich ist.
Was die Kinder unter 3 angeht, so meinte die Dame von der Bürgerberatung, dass das nur gilt, solange das Kind zu Hause ist. Wenn ich jedoch das Kind vorher schon Vollzeit in eine Betreuungseinrichtung gebe, dann stehe ich ja auch zur Verfügung und muss deswegen auch möglichst Vollzeit arbeiten gehen.
Bafög, BAB udgl. werde ich generell nicht bekommen, da ich bereits eine Ausbildung habe bzw. weil ich das Bafög im 1. Studium voll ausgereizt habe.
Also bleibt mir nur zu arbeiten.
Nur die 3 Monate Praktikum sind mein Problem. An denen hängt die ganzen Planung.
14.11.2012, 13:27 #7
Auch wenn eine Betreuung abgesichert ist, bei einem Kind unter 3 Jahren ist eine Erwerbstätigkeit noch freiwillig.
14.11.2012, 13:32 #8
Das würde natürlich alles ändern!
Wenn es tatsächlich so ist, dass ich aufgrund dessen, dass mein Sohn U3 ist, die Leistungen weiter bezahlt würden (solange ich zu wenig verdiene), dann könnte ich in der Zeit ja auch das Praktikum machen.
Diesbezüglich werde ich mich noch mal genauer informieren. Das jedenfalls würde die ganze Planung retten.
14.11.2012, 13:47 #9
@lillimaee
Purzelina hat es eigentlich schon auf den Punkt gebracht: Das JC kann fördern (Ermessensentscheidung), muss es aber nicht tun. Du kannst durchaus dieses Praktikum auch ohne Wissen des JC absolvieren, musst dir aber im Klaren sein, dass es da rechtliche Konsequenzen haben kann, wenn dir etwas passiert (Krankenversicherung) bzw. wenn mal vom Zoll wer im Betrieb kontrolliert (Schwarzarbeit). Das ist unwahrscheinlich, aber es KANN passieren.
Ich würde daher unbedingt versuchen, das JC mit ins Boot zu holen und dir raten, dort dein Begehren nochmal mit Nachdruck vorzutragen, nicht nur beim pAp, sondern, wenn das nichts bringt, auch bei der Teamleitung oder Geschäftsführung. Immerhin ist in deinem Fal klar erkennbar, dass es absolut sinnig, weil nachhaltig integrationsförderlich, ist, dass du dieses Praktikum (im JC "MAG" genannt = Maßnahme bei einem Arbeitgeber) absolvierst.
Zur rechtlichen Lage: Es ist ohne weiteres möglich, dass du dieses Praktikum absolvierst und weiterhin ALG II erhältst. Siehe etwa die verlinkte HEGA, S. 8 f.. Darin heißt es zwar: "Die konkrete Dauer der MAG wird im Jobcenter festgelegt. Sie richtet sich nach den individuellen Handlungsbedarfen, dem daraus abgeleiteten strategischen Vorgehen und den Anforderungen an die betriebliche Maßnahme. Dabei dürfen MAG grundsätzlich die Dauer von jeweils sechs Wochen (30 Arbeitstage bei einer üblichen 5-Tage-Woche) nicht überschreiten (§ 45 Abs. 2 Satz 2 SGB III)."
Aber ebenso steht da:
"Kommt die IFK zu der Einschätzung, dass es sich um eine/n eLb handelt, der/die
• langzeitarbeitslos nach § 18 SGB III ist oder
• das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hat und deren/dessen berufliche Eingliederung auf Grund von schwerwiegenden Vermittlungshemmnissen besonders erschwert ist,
entscheidet sie darüber, ob eine Teilnahme an der MAG bis zu max. 12 Wochen (max. 84 Kalendertage, je nach branchen- bzw. betriebsüblichen Besonderheiten) zielführend ist (§ 16 Abs. 3 SGB II).
§ 16 Abs. 3 SGB II ist gegenüber § 16f SGB II die speziellere Norm. Die Erweiterung der Förderdauer einer MAG für den o.g. Personenkreis auf max. 12 Wochen nach § 16 Abs. 3 SGB II hat daher Vorrang vor einer Aufstockung nach § 16f SGB II. Eine Maßnahmedauer von mehr als 12 Wochen ist nur über § 16f SGB II förderfähig."
Wenn du also langzeitarbeitslos oder unter 25 Jahre alt bist, kann dein pAp die MAG über § 16 Abs. 3 SGB II durchaus fördern. Wenn du weder langzeitarbeitslos noch unter 25 Jahre alt bist, ist eine Förderung auch möglich, dann aber nur unter Bezugnahme auf § 16f SGB II, die sogenannte freie Förderung. Zitat daraus: "Durch die Regelungen des § 16f SGB II können die Jobcenter die Möglichkeiten der gesetzlich geregelten Eingliederungsleistungen (Förderungen nach den §§ 16, 16a bis 16e SGB II - sog. "Basisinstrumente") durch freie Leistungen zur Eingliederung in Arbeit erweitern."
Also kann ich nur hoffen, dass mein SB ein Herz hat und mir die Leistungen nicht streicht, während ich ein Praktikum mache!?
Ich möchte das alles schon gerne offiziel machen und nicht heimlich. Da hängt immerhin mein Sohn mit drin und das ist mir zu riskant.
Natürlich ist es sinnig mich zu unterstützen, von meinem Punkt aus gesehen.
Allerdings sagt das JC auch klar, dass ich eine abgeschlossene Ausbildung und gute Qualifikationen in meinem alten Beruf habe und somit voll erwerbsfähig bin, das mit guten Chancen. Es besteht also kein Grund mich weiterhin zu unterstützen.
Ich werde einfach mit dem SB reden und weitersehen.
Ich habe nun auch gelesen, dass das JC durchaus verlangen kann, dass ich arbeiten gehe, wenn die Erziehung und Betreuung meines Sohnes gewährleistet und nicht gefährdet ist (was ja der Fall ist, wenn er in einer Ganztagsbetreuung ist).
Demzufolge kann ich mich wohl doch nicht darauf "ausruhen", dass der Kleine U3 ist.
Wenn das alles tatsächlich nicht klappt, wenn ich nicht unterstützt werde und das Praktikum nicht machen kann und demnach auch alle weiteren Pläne zusammenbrechen, dann kann ich es mir theoretisch auch sparen den Zwerg so früh in eine fremde Betreuung zu geben und die 3 Jahre Erziehungszeit durchziehen. Käme das JC letztlich teurer. Vielleicht sollte ich das als Argument vorbringen *g*
Aber das möchte ich ja nicht. Ich will ja gar nicht so lange ALG2 bekommen :-(
Aber die Antworten, die ich hier bekommen habe, werde ich mit vorbringen, sobald ein Gespräch mit dem SB ansteht. Vielleicht zieht das ja.
14.11.2012, 14:39 #11
Und wenn gar nichts geht, werde ich mir von meinem Therapeuten bestätigen lassen, dass ich aufgrund meiner psychischen Erkrankung im alten Job nicht arbeiten kann und werde dies nochmal offiziell bestätigen lassen.
Es ist ja nicht gelogen. Den Weg wollte ich halt nur nicht gehen. Es ist mir so schon unangenehm genug, dass ich psychisch krank bin.
14.11.2012, 14:45 #12
Die Ausübung einer Arbeit ist erst ab Vollendung des dritten Lebensjahres des Kindes zumutbar (völlig unabhängig ob Kinderbetreuung zur Verfügung steht oder in Anspruch genommen wird).
14.11.2012, 14:56 #13
Aber wieso ist bei gleicher Ganztagsbetreuung die Erziehung des Kinders unter 3 gefährdet?
Es macht doch eigentlich keinen Unterschied, ob das Kind 2 oder 3 Jahre alt ist, wenn die Betreuung die Gleiche ist, oder?
Entschuldige, wenn ich mich da schwer tu das zu verstehen. Man liest so viel Gegensätzliches, dass ich nun total verwirrt bin
14.11.2012, 15:01 #14
Du MUSST doch die NÄCHSTEN anderthalb Jahre von §-wegen gar nicht arbeiten!!!!!!!!!!!!!!!!!
14.11.2012, 15:07 #15
Ja, aber ich wüsste gern wieso. Wenn ich doch einen 2 jährigen den ganzen Tag betreut habe, wieso muss ich dann nicht arbeiten? Ob das Kind 2 Jahre oder 3 Jahre alt ist, ist doch egal. Die Betreuung ist doch gewährleistet.
Die können ja sagen: "Wenn Sie in der Lage sind ganztags ein Praktikum zu machen, dann können Sie auch ganztags arbeiten gehen". Womit das JC auch recht hätte, oder?
Ich verstehe eben diese Regelung des Alters nicht.
Jetzt habe ich so viele Gesetzestexte gelesen, dass ich gar nicht mehr weiß wo mir der Kopf steht. Das ist einfach viel zu schwierig, das zu verstehen :-/
14.11.2012, 15:09 #16
Erst mit Vollendung des 3. Lebensjahres des zu betreuenden Kindes kann der Kunde/Mutter/Vater aktiviert werden, alles davor geht nur auf freiwilliger Basis.
Es geht nicht darum, ob Du in der Lage bist Vollzeit zu arbeiten. Es kann von dir nicht verlangt werden und eine Verweigerung kann nicht mit einer Sanktion belegt werden.
14.11.2012, 15:20 #17
Also mit anderen Worten, ich könnte meinen Sohn also mit 2 Jahren ganztags in die Kita stecken bzw. zur Tagesmutter geben und mich dann theoretisch ein Jahr lang auf die faule Haut legen?
Und der Kitaplatz würde dann auch noch bezahlt werden, weil ich ja ALG2 bekomme?
Wenn dem so ist, sollte der weiteren Leistungsförderung während meines Praktikums nichts im Wege stehen :-)
14.11.2012, 15:20 #18
14.11.2012, 22:40 #19
Von wegen mit SB reden: Vergiß es. man beantragt schriftlich. Und läßtden Antrag schriftlich bescheiden.
Was gesagt wird, ist irrelevant. Nur auf das, was du schwarz auf weiß hast, kannst du dch verlassen.
Und bevor du nicht weißt, wo du dein Praktikum machen kannst, macht es gar keinen Sinn, etwas zu beantragen.
15.11.2012, 00:10 #20
Ich kann das Praktikum nur machen, wenn ich die Gewissheit habe, dass ich weiterhin Geld bekomme.
Vorher brauche ich nicht mal daran zu denken ein Praktikum zu suchen.
Demnach muss ich wohl erstmal unverbindlich anfragen, denn setze ich auf Risiko, beginne ein Praktikum, beantrage dazu die Übernahme meiner normalen Lebenshaltungkosten und werde dann abgelehnt, stehe ich da wie Pik Sieben.
Btw. die Aussage mit der faulen Haut war ironisch gemeint. Natürlich möchte ich nicht nichts tun. Vielmehr bin ich nur erstaunt, dass es scheinbar die Möglichkeit gibt sein Kind in die Betreuung zu geben, während man nicht gezwungen werden kann zu arbeiten, obwohl es zeitlich möglich wäre, nur weil das Kind U3 ist.
Das will mir noch immer nicht in den Kopf.
Jedenfalls lieben Dank für die Antwort. Sicherlich macht es mehr Sinn, wenn ich dann sicher sein kann, dass ich am Ende nicht ohne alles dastehe, alles schriftlich zu vereinbaren.
Zudem habe ich am Montag einen Termin bei einem Berater vom Bürgerbüro, der eigens für solche Fragen zur Verfügung steht.
Mal sehen was er herausfinden kann.
Die hier genannten Antworten werde ich dann vorlegen, damit wir schauen können, ob etwas davon auf mich zutrifft.
15.11.2012, 00:36 #21
Vielmehr bin ich nur erstaunt, dass es scheinbar die Möglichkeit gibt sein Kind in die Betreuung zu geben, während man nicht gezwungen werden kann zu arbeiten, obwohl es zeitlich möglich wäre, nur weil das Kind U3 ist.
Du hast die Möglichkeit dein Kind die ersten 3 Lebensjahre selbst zu betreuen - oder es in eine Betreuung zugeben, damit du arbeiten gehen kannst.
Wer etwas anderes sagt...
15.11.2012, 00:38 #22
Demnach muss ich wohl erstmal unverbindlich anfragen,
Was man dir unverbindlich sagt, nutzt dir aber nichts.
Erst wenn es konkret wird und du etwas beantragst bekommst du einen Bescheid, der dir Sicherheit gibt.
Deshalb: Praktikumsstelle suchen und genehmigen lassen... anders geht es nicht!
15.11.2012, 07:16 #23
Ich behaupte das Gegenteil, man kann das Kind in Betreuung geben und trotzdem nicht verpflichtet werden zu arbeiten.
15.11.2012, 08:18 #24
Ja, so gegensätzlich lese ich das immer wieder. Die Einen sagen, man muss nicht, die Anderen sagen, dass man muss.
Rein von der Logik her würde ich auch sagen, dass wenn das Kind ganztags betreut ist, dann kann man auch arbeiten gehen.
Nur ist es eben noch kein Muss.
Mir käme die andere Option, dass man nicht müsste, doch in meinem Falle entgegen. Aber aussuchen kann man es sich ja nicht *g*
Mal sehen was der Berater sagt. Ich habe keinen § gefunden in dem steht, dass arbeiten zu gehen unzumutbar ist, wenn die Betreuung des Kindes gesichert ist.
Aber in dem Falle lasse ich mich mehr als gerne eines besseren belehren :-)
15.11.2012, 08:19 #25
Und wegen dem Praktikum bleibt mir wohl keine andere Wahl als es drauf anzulegen. Obwohl mir dabei doch übel wird, wenn ich daran denke, dass ich nachher kein Geld habe um meinem Sohn die Windeln zu kaufen.
Da muss ich mir noch weiter Gedanken machen, wie ich das am sinnvollsten händel.
alg2, alleinerziehend, praktikum, unbezahltes
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