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Timestamp: 2019-01-20 18:30:34+00:00

Document:
Ist es zumutbar, zwei Stunden auf den Zug zu warten ? | Erwerbslosenforum Deutschland
Themenstarter Wuschelchen
Stichworte stunden
nachdem ja nun die Anzeige gegen den privaten Arbeitsvermittler noch immer am laufen ist, kam nun mein SB auf die Idee, ich könne mich ja auch mal weiter weg bewerben, denn er mag mein Nebengewerbe nicht (weil sein Vater darin keinen Erfolg hatte).
Schön und gut, aber um in diese Stadt zu kommen muss ich Zug fahren (habe kein Auto und Bänderschaden am Fuß).
Und da die Läden dort so gut wie einheitlich um 20 Uhr schließen (ist ein großes Shoppingcenter), müsste ich dann laut Bahn bis 22 Uhr am Bahnhof warten, dann fahre ich ca. 45 Minuten nach Hause und laufe dann irgendwie vom Busbahnhof 5km nach Hause.
Ist das überhaupt zumutbar ?
EDIT: Früh fährt der Zug dann nur um 8:10 sodass man um 9:30 Uhr da ist und den Laden öffnen kann.
AW: Zwei Stunden auf Zug warten ?
Wuschelchen sagte :
......nheitlich um 20 Uhr schließen (ist ein großes Shoppingcenter), müsste ich dann laut Bahn bis 22 Uhr am Bahnhof warten, dann fahre ich ca. 45 Minuten nach Hause und laufe dann irgendwie vom Busbahnhof 5km nach Hause.
Ohne weiteren Informationen, definitiv nicht zumutbar.
Arbeitsweg ist, Von der Haustür zu Hause auf direktem Weg zur Arbeitsstelle und am Abend wieder zurück. Dabei ist es unerheblich, ob der ÖPNV erst nach zwei Stunden fährt oder nach 10 Minuten. Es zählt IMMER der direkte und unmittelbare Weg, auch Wartezeiten, Umsteigezeiten etc.
In Deinem Falle kämst Du locker auf 2 Stunden Wartezeit, 45 Minuten Bahnfahrt, eine Stunde zu Fuß, summa summarum 3 Stunden 45 Minuten eine Richtung, dies mal zwei, macht mehr wie 7 Stunden. Darum definitiv unzumutbar.
Stell doch mal den Antrag auf Kostenübernahme für Zweitwohnsitz am Arbeitsort. Wird nichts bringen, aber sichert Dich ab, dass Du diese Möglichkeit geprüft hast.
Moinsen Wuschelchen ...!
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nachdem ja nun die Anzeige gegen den privaten Arbeitsvermittler noch immer am laufen
Guten Abend Wuschelchen!
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat bekannt gegeben die „Inanspruchnahme der privaten Arbeitsvermittlung ist freiwillig“. Dieser Sachverhalt ist im Leitfaden zu finden, wir können auch in Google BMAS eingeben und wir finden diese Erklärung bei der Arbeitsvermittlung, bzw. öffentliche und private Arbeitsvermittlung. Da ich nicht informiert bin um welche Anzeige es sich gegen den privaten Arbeitsvermittler handelt möchte ich weitere Informationen erteilen. Bitte einmal in Google das SGB 3 eingeben. Dann den §296 Abs.2 SGB3 bitte durchlesen. Dort steht geschrieben, ich zitiere wie folgt „Die oder der Arbeitsuchende ist zur Zahlung der Vergütung nach Absatz 3 nur verpflichtet, wenn infolge der Vermittlung des Vermittlers der Arbeitsvertrag zustande gekommen ist“. Möchte ich nun mein Arbeitsverhältnis, welches mir durch den privaten Arbeitsvermittler vermittelt wurde, nach §622 Abs.3 BGB kündigen, so kann es möglicherweise sein, das mein Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein nach §45 Abs.6 Satz 3 und 4 SGB3 ungültig wird. Dadurch kann der private Arbeitsvermittler, unter Umständen, seine Ansprüche gegen den Arbeitssuchenden geltend machen. Sollte ein Vermittlungsvertrag auf Druck der AfA oder des JC zustande gekommen sein, so können wir diesen Vertrag vielleicht nach §123 BGB anfechten. Bei der PAV sich bewerben und vorstellen auf Druck der Afa oder des JC gilt als Pflicht. Dennoch keine Vermittlungsverträge ohne Überlegung sofort unterschreiben, wenn wir unterschreiben, darauf bestehen dass der private Vermittler keine Schadensersatzforderung an uns stellt. Ansonsten kann die Gefahr möglicherweise bestehen, dass wir Knebelverträge unterschreiben. Da ich kein ausgebildeter Jurist bin, kann ich für meine Informationen keine Gewähr übernehmen. Weiterhin gebe ich meine Informationen nur in konjunktiver Form preis. Sollte ich Unrecht haben bitte ich die Redaktion unseres Forums meinen Beitrag umgehend zu löschen.
Und es geht weiter, SB hört nicht auf.
Nochmal genau gerechnet:
Das wären also 2h Wartezeit am Bahnhof + 45 Minuten Fahrt + 1h laufen.
= 3h 45 min eine Strecke
Um 10 Uhr öffnen die Läden, nur die Bahn fährt um 9:17 Uhr und wäre erst um 10 Uhr dort.
Also müsste ich die Bahn um 8:10 Uhr nehmen, die wäre wohl 8:50 Uhr dort.
Um zum Bahnhof zu kommen könnte ich ja nun den Bus nehmen, dieser wäre 7:48 Uhr oder 8:18 Uhr am Bahnhof.
Da letzteres zu spät wäre müsste ich den Bus für 7:48 Uhr nehmen, dieser fährt bei mir um 7:32 Uhr los.
Also fahre ich von 7:32 Uhr bis 7:48 Uhr mit dem Bus, warte dann von 7:48 Uhr bis 8:10 Uhr auf die Bahn = 54 Minuten
Fahre dann 40 Minuten mit der Bahn und bin um 8:50 Uhr am Arbeitsplatz welcher aber erst um 10 Uhr öffnet. Demnach weitere Wartezeit von 1h 10min
= 2h 44 min Rückstrecke
Also wäre ich insgesamt 6 Stunden und 24 Minuten unterwegs.
Hinzu kommt, dass ich ja wenn ich um 24 Uhr daheim angekommen bin mich auch erstmal duschen etc. muss. Also bin ich gegen 1 Uhr im Bett oder später.
Morgens muss ich um 7:32 Uhr am Bus sein, also müsste ich ja spätestens um 6 Uhr aufstehen.
5 Stunden schlafen, wow. Was ein Leben.
Ohne wenn und aber, definitiv ungesetzlich, guckst Du hier
§5 Abs 1 ArbZGes
Habe das nun so zurückgeschrieben und direkt Einladung erhalten.
Jeden Monat muss ich dort hin und SB hat nichtmal was obwohl hier auch Läden ständig suchen.
Aber nein, er ist ja selbst von dort...
Da steht aber nichts davon, daß das Argument zieht "Ich wohne am Popo der Welt, daher kann ich nicht arbeiten gehen".
Eine richterliche Entscheidung in diesem Fall wäre sehr interessant. Mit der Begründung "Ich muß leider 2 Stunden auf die Bahn warten" könnte Jeder irgendwo ins Outback ziehen und weiter arbeitslos bleiben.
§ 5 ArbZG bezieht sich auf die Zeitspanne zwischen dem Ende der Arbeit und dem Beginn der nächsten Arbeit. Fahrten zum und vom Arbeitsort zählen nicht mit, ausgenommen sind allenfalls Beschäftigte bei denen die Fahrtätigkeit direkt zum Job gehört, z.B.Außendienstler.
Reine Wegezeiten, die dem Arbeitnehmer durch die Beschränkung auf ein öffentliches Verkehrsmittel lediglich ein Freizeitopfer abverlangen, sind keine Arbeitszeit iSv. § 2 Abs. 1 ArbZG oder Art. 2 Nr. 1 der Richtlinie 2003/88/EG vom 4. November 2003 über bestimmte Aspekte der Arbeitszeitgestaltung (Arbeitszeit-Richtlinie).
https://www.jurion.de/urteile/bag/2006-07-11/9-azr-519_05/ (Rz 33)
https://blog.lapid.de/fahrzeit-arbeitszeit-welche-faktoren-spielen-hierfür-eine-rolle
Im Fall des TE müsste auf die Zumutbarkeitsregeln des SGB abgestellt werden, das ArbZG hilft hier nicht weiter.
Morgen bin ich erstmal zur Voruntersuchung - Karpaltunnelsyndrom.
Da wird sich SB sicher freuen.
Geht dem SB überhaupt nichts an was Du für Beschwerden hast.
Das hat Wuschelchen sicher nur uns erzählt.
Der SB bekommt den AU-Schein und gut iss.
Was ich noch anmerken möchte bzgl. User Tollkirsche2, wenn man einen Mann hat der im Wohnort arbeitet und Kinder, was soll man dann sagen - wir sehen uns am Sonntag ?
Hat dein ***Vermittler Bewerbungen verlangt oder hat er verlangt, dass du dort arbeiten sollst?
Ich kann immer nur lesen, dass du dich nun auch weiter weg bewerben sollst. Dagegen ist nichts einzuwenden.
Unter §10 SGB II steht, welche Arbeit zumutbar bzw. nicht zumutbar mit den Rahmenbedingungen ist.
Von unzumutbaren Bewerbungen steht dort nichts.
Wenn in deinem Ort die Läden auch ständig suchen ---warum nehmen die dich nicht?
Wie sieht es denn aus, wenn die zumutbare Pendelzeit nur gelegentlich überschritten wird ?
z.B. als Schicht Arbeiter läuft es gut, aber die Nachtschicht von Samstag auf Sonntag bedeutet: Feierabend 5 Uhr morgens und der erste Bus Sonntag früh um 8:10 Uhr.
Meines Wissens hatten wir hier noch nicht so einen Fall.
Gewerkschafter sagte :
. Aber vielleicht hilft Art.11 Abs.2 GG weiter.
Nein, das hilft nicht. Das Recht auf Freizügigkeit wird ja nicht vom Staat eingeschränkt.....
Weil ich bei diversen Firmen nicht arbeiten möchte bzw. derzeit nicht kann, da ich wie oben bereits geschrieben einen Bänder/Nervenschaden am Fuß (Arbeitsunfall) habe sodass ich nicht lange stehen kann und zudem mir bald mein Handgelenk aufgeschnippelt wird. ;-) Da freut sich doch jeder Arbeitgeber.
Hinzu kommt das eine Wirbelsäulenversteifung festgestellt wurde.
Zudem habe ich über 10 Jahre Berufserfahrung sodass ich nicht für 8 Euro und paar Zerquestschte gehe und das ist nicht nur hier so sondern auch wo ich mich bewerben/arbeiten soll.
Hallo Wuschelchen
zur Zumutbarkeit ist auch immer der § 140 Abs.4 SGB III zu nennen bzgl. der Wegezeiten von und zu der Haustür zurück.
Es ist ausserdem bei der Wegezeit das zur Verfügung stehende Vekehrsmittel zu berücksichtigen. -> hier: ÖPNV
Wenn ich nachts um 12 Uhr zu Hause erscheine, schlafen alle schon.
Was hat man dann noch von seiner Familie bzw. Kindern, außer das man sie am Sonntag sieht.
Und welcher Mann macht das auf Dauer mit...
Das interessiert keinen und leider ist das auch in vielen Berufen nicht ungewöhnlich.
Auch gibt es viele Jobs, wo sich Paare nur am WE sehen oder auch nur alle 2 Wochen.
Beziehe Dich also eher auf die Zeiten und nicht auf sekundäre, persönliche Argumente.
Das ist eh aussichtlos.
Weil ich bei diversen Firmen nicht arbeiten möchte
Zudem habe ich über 10 Jahre Berufserfahrung sodass ich nicht für 8 Euro und paar Zerquestschte gehe.
Gern nochmal die Frage:
Hat dein Vermittler von dir schriftlich diese Bewerbungen in diesem Ort verlangt? Hast du eine EGV oder einen EGV-VA, wo das drin steht?
Das ist nur allgemein gemeint. Da kann man sich dann beim SB bedanken.
Ich würde jedenfalls so eine Beziehung nicht wollen/mitmachen, denn das ist für mich keine.
Ja. Vermittlungsvorschlag per Post erhalten. Ich habe eine EGV, die wird aber jedes Mal geändert.
Bin erstmal krankgeschrieben - 4 Wochen. Habe lokales Betäubungsmittel in Handgelenk gespritzt bekommen, zeigt aber keine Wirkung. Ab nächsten Monat geht´s weiter.
Wird sicher nun heißen das AU nicht reicht.
Wenn der VV mit RFB war, wäre die Anhörung vor Sanktion schon da.
Deshalb mal für spätere VV:
Sich nicht zu bewerben, wäre dann aus genau den Krankheitsgründen möglich. Nämlich, weil du jetzt einfach keine Bewerbungen schreiben kannst. Falls eine OP kommt, auch nicht.
(nicht aber, weil du 2 Std. auf den Zug warten müsstest oder deinen Mann zu selten sehen würdest).
Da ich kein Arzt bin, interessieren mich deine Krankheiten nicht wirklich. Hier gehts für dich um Abwehr von Sanktionen.
Eine AUB sagt zum Glück nichts darüber aus, ob man sich trotzdem bewerben kann.
Manchmal ist es aber hilfreich, seine Krankheiten nicht nur der Internetwelt, sondern mal gezielt seinem FM mitzuteilen.
Eine AU reicht vollkommen aus. Das sollte Dich nicht beunruhigen. Aber nach den 4 Wochen wird es weitergehen müssen.
Die von Dir angesprochenen Gründe gegen die Arbeitsaufnahme werden - mal ehrlich - nicht "ziehen".
Und in § 140 Abs. 4 SGB III steht u. a. Folgendes:
(4) 1Aus personenbezogenen Gründen ist einer arbeitslosen Person eine Beschäftigung auch nicht zumutbar, wenn die täglichen Pendelzeiten zwischen ihrer Wohnung und der Arbeitsstätte im Vergleich zur Arbeitszeit unverhältnismäßig lang sind. 2Als unverhältnismäßig lang sind im Regelfall Pendelzeiten von insgesamt mehr als zweieinhalb Stunden bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden und Pendelzeiten von mehr als zwei Stunden bei einer Arbeitszeit von sechs Stunden und weniger anzusehen.
Um wieviel Uhr genau müsstest Du morgens das Haus verlassen und um wieviel Uhr wärest Du abends wieder zuhause?
Ich würde sagen, es ist bei den von Dir geschilderten Zeitabläufen für den Arbeitsweg schon fast egal, ob die Arbeitszeit mehr als 6 Stunden (dann bis zu 2 1/2 Std. tägl. Pendelzeit zumutbar) oder bis zu 6 Stunden (zumutbare Pendelzeit dann bis zu 2 Std. tägl.) beträgt.
UNzumutbar sind die täglichen Pendelzeiten nach § 140 SGB III in jedem Fall!
Da Du schreibst, dass Du Kinder hast, könnte außerdem noch Punkt 140.5 Abs. 2 aus den "Fachlichen Weisungen" der BA zur Unzumutbarkeit führen:
(2) Unzumutbarkeit liegt insbesondere dann vor, wenn der Arbeitslose Verpflichtungen nicht nachkommen kann, die sich aus tatsächlichen Bindungen ergeben und deshalb die Betreuung aufsichtsbedürftiger Kinder oder pflegebedürftiger Personen nicht sichergestellt wäre. Die Umstände hat der Arbeitslose glaubhaft darzulegen.
https://con.arbeitsagentur.de/prod/apok/ct/dam/download/documents/FW-SGB-III-140_ba015147.pdf
Das wäre aber nur ein "Nebenkriegsschauplatz", denn die Zumutbarkeit ist bereits definitiv durch die extrem langen Pendelzeiten nicht gegeben.
Katzenfan sagte :
-Der Thread begann am 6.4.
-Der § 140 SGB III bzw. auch der § 10 SGB II regelt nur die Beschäftigungen. Nicht aber die Bewerbungen. Auch in den Fachlichen Weisungen findet sich nicht, dass eine Bewerbung unzumutbar wäre.
Man stelle sich vor, ein VV bietet einen Job in München an, man wohnt aber selbst in Flensburg. Die Bewerbung ist zumutbar.
(Auch wenn zu 99,9% kein Job draus wird)
Die Bewerbung hier von Anfang April wäre also durchaus zumutbar gewesen. Es würde nichts draus werden, aber danach kräht kein Hahn.
Denn es geht nicht um Beschäftigung, sondern um die (alte) Forderung einer Bewerbung, vereinbart in der EGV.
Das Recht auf Freizügigkeit wird ja nicht vom Staat eingeschränkt
Zwei Stunden auf den Zug zu warten, ist gewiss zu lang. Dennoch sollten wir den Art.11 Abs. 2 GG nicht unbeachtet lassen. Wenn ich diesen genannten Artikel recht verstehe, so ist die Freizügigkeit eingeschränkt wenn ich in einer Region wohne, wo die Lebensgrundlage nicht ausreichen vorhanden ist und der Allgemeinheit dadurch besondere Lasten entstehen. Wie schon gesagt ich bin kein Jurist und ich hoffe ich habe zumindest in diesem Falle Unrecht.
Bitte §140 Abs.4 SGB3 beachten. Könnte mit dem Art.11 Abs 2 GG übereinstimmen. Aber wie schon gesagt, ich hoffe ich habe Unrecht.
Selten so einen Quatsch gelesen. Wenn eine Beschäftigung nicht zumitbar ist, warum soll man sich darauf bewerben? :icon_eek: Sinnlosbewwerbungen muss man nicht schreiben.
Ich habe eine EGV, die wird aber jedes Mal geändert.
WIe jetzt, Du bekommst bei jedem Termin eine neue EGV? Und die unterschreibst Du auch noch?
Vielleicht warten wir einfach mal ab, was der TE uns mitteilt.
Wie schon gesagt, am 6.4. hat der SB den VV für diese Stelle ausgehändigt. TE hat das mit den Wartezeiten nun so zurückgeschrieben und eine Einladung erhalten. Ist aber krank und hat sicher die AUB hingeschickt.
Ob es durch diese Bewerbung evtl. zu anderen Angeboten mit zumutbaren Pendelzeiten gekommen wäre, steht in den Sternen.
Bitte nicht immer gleich *Quatsch* schreien. LB bestimmen leider nicht über das, was SB sich ausdenken. Sie können sich immer nur wehren, nicht immer mit Erfolg.
Übrigens gelten die Gesetze auch für phantasievolle SBs.
Was in den Sternen steht, sollte man näher erklären?
Welche Gesetze meinst du denn hier? Es stehen mehrere zur Auswahl. Und alle gelten auch für mehr oder weniger fantasievolle SB. Ja ,natürlich, auch für die!
Warum schreibst du eigentlich im ALG-1- Bereich?
Hat sich etwas geändert seit 02/2018?
Zum Beispiel hat der SB die Zumutbarkeit von VVs zu prüfen, bevor sie an den elo gehen.
Dann würde ich diesen VV wirklich gern mal sehen.
Und von dir die Rechtsgrundlage haben, wo das geregelt ist, was du da schreibst.
Ronny, So langsam werde ich sauer.
Die Rechtsgrundlage hast Du schon sselber genannt: § 10 SGB II bzw. § 140 SGB III.
Der Rest ergibt sich aus der Logik.
nach Deiner Denke müsste sich ein LE aus München in Flensburg bewerben, denn es könnte ja sein, dass sich daraus eie zumutbare Stelle in München ergibt. Oder ein elektriker müsste sich als Arzt bewerben, könnte ja sein, dass in dem Krankenhaus so ganz zufällig eine Stelle als Elektriker frei ist. Und als Rollstuhlfahrerin bewwrbe uch mich dann suf eine Stelle als Bauhelferin. Kann ich zwar nicht machen, aber könnnte ja sein, dass zufällig im Büro eine Stelle frei ist.....
Ich weiss, dass bei den JC teilweise so gearbeitet wird beim Verteilen der VVs nach Giesskanenprinzip. Und genau dass ist der Grund, warum de meisten seriösen Arbeitgeber einen grossen Bogen um die AfA machen und in der Jobbörse nur der Schrott übrigbleibt. Mit dieser Art der "Arbeitsvermittlung" erreicht man höchstens, dass die Post mehr Arbeit bekommt und die Arbeitgeber auf die Massen von Bewerbungen gar nicht mehr antworten können.
Und sowas wie ein Profiling kann man sich dann wohl gkeich ganz sparen. Wozu denn auch, wenn man sich eh auf jede noch so unpassende Stelle bewerben muss?
Wozu willst Du eigentlich den VV sehen?
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Na, lieber nicht.
Bitte lies selber nach, da steht kein Wort von Bewerbungen. Ich meinte aber die Rechtsgrundlagen dafür, dass ein SB erst einen VV prüfen soll, bevor er ihn an einen LB schickt.
Aus welcher? Prallen hier nicht deine Logik und *Verwaltungs-Arbeit* der SB aufeinander?
Es geht nicht um meine Denke. Wirklich nicht. Es geht einzig um die Abwehr von Sanktionen oder Sperrzeiten aufgrund Nichtbewerbung. Und zwar hier für den/die TE.
Aber wie du (deine) Logik formulierst, ist es ja in diesem Falle sicher nicht. Wenn der/die TE einzig wegen der 2 Std. Wartezeit auf den Zug schon die Bewerbung für unzumutbar hält, könnte es sein, dass der Laden in X-Stadt anbietet, doch zu anderen Zeiten dort zu arbeiten oder in Filiale x oder einfach die Stelle nicht mehr frei ist. Oder man lädt zum V-Gespräch ein und dann hat sichs erledigt mit *Job*. Fertig und Ende mit diesem VV.
Der/die TE schrieb aber, er/sie WILL ja gar nicht dort arbeiten, auch nicht bei guter Pendelzeit. Und nicht für die paar Kröten. Lies doch selber nach.
Ich weiss, dass bei den JC teilweise so gearbeitet wird beim Verteilen der VVs nach Giesskanenprinzip.
Ja, ich weiß das auch. Und genau deswegen:
Wenn ein solcher VV kommt und man sich keine Sanktion erlauben kann, dann sollte man statt eines solchen Bohei´s wie hier einfach eine kurze Bewerbungs-e-mail zu diesem Laden schicken, die Anhänge dran. Fertig und tschüs. Da wird kein Beschäftigungsverhältnis draus, daraus nicht!
Profiling? Nicht in diesem Stadium. Sondern wenn überhaupt, viel früher. Halte ich aber auch meistens für sinnlos, zumindest für die Leute, denen ich helfe bei solchem Sch** wie Bewerbungen auf VV.
Den VV wollte ich sehen, weil man hier um etwas total Ominöses und Veraltetes solchen Heckmeck veranstaltet. Vielleicht löst sich alles in Luft auf. Oder hat schon?
Womit wir wieder bei #29 wären.
Nochmal, speziell für Dich:
Niemand muss eine Bewerbung schreiben, wenn schon vorher feststeht, dass er diese Stelle nicht antreten kann.
Wenn ein solcher VV kommt und man sich keine Sanktion erlauben kann, dann sollte man statt eines solchen Bohei´s wie hier einfach eine kurze Bewerbungs-e-mail zu diesem Laden schicken, die Anhänge dran. Fertig und tschüs.
Nö, sehe ich komplett anders. Der angebotene Job verstößt gegen § 140 Abs. 4 SGB III und gegen § 5 Abs. 1 ArbZG.
Also würde der VV von mir abgelehnt werden, ohne dass ich mich drauf bewerbe. Ich bin doch nicht der Hempel für meinen desorientierten Arbeitsvermittler.
Der/die TE schrieb aber, er/sie WILL ja gar nicht dort arbeiten, auch nicht bei guter Pendelzeit. Und nicht für die paar Kröten.
erlauben kann, dann sollte man statt eines solchen Bohei´s wie hier einfach eine kurze Bewerbungs-e-mail zu diesem Laden schicken, die Anhänge dran. Fertig und tschüs. Da wird kein Beschäftigungsverhältnis draus, daraus nicht!
Das sie als Fachkraft nicht für ein paar Kröten arbeiten will, ist für mich sehr gut nachvollziehbar!! Tue ich und will ich nämlich auch nicht!!!
Du magst recht haben - man verschickt einen Rohrkrepierer und nur aus folgendem Grund: falls in der EGV eine Bewerbungsanzahl steht, hat man sich von einer dieser bereits
entledigt!!
Frage: bist DU ein VM im JC???
Ich frage deswegen, weil mir VM auch so einen Mist erzählt wie DU - bewerben sie sich einfach. Die haben mir sogar Stellen offeriert mit Junior Bezeichnung und datt bei ner alten Schachtel mit Jahrzehnten an Berufserfahrung.
Du magst recht haben - man verschickt einen Rohrkrepierer und nur aus folgendem Grund: falls in der EGV eine Bewerbungsanzahl steht, hat man sich von einer dieser bereits entledigt!!
Eben. Du hast es verstanden. Ich freu mich. Hier gibts sogar nur EINE.
Halte es aber trotzdem nicht für Mist. Hab es oft genug erklärt. Lassen wir den/die TE doch jetzt machen. Steht schließlich genug zur Auswahl hier.
Na Klar hab ich verstanden, wie unqualifiziert und unprofessionell
VM´s Vermittlungsvorschläge an Elo´s verschicken, das heißt aber nicht das ich mich drauf beworben habe. Bin da so ein Fall, die keine EGV hat und ohne PZU geht es in die Tonne!!!
Ronny, gibt Dir das nicht zu denken, dass du hier fuer einen jC Mitarbeiter gehalten wirst? Ist ja nicht das erste Mal.
Und in § 140 Abs. 4 SGB III steht u. a. Folgendes: [...]
Ich müsste um 7:40 Uhr das Haus verlassen und daheim wäre ich um ca. 24 Uhr.
Und da ich mich ja auch duschen/baden muss, könnte ich wohl jeden Tag 5h schlafen.
Ja, er ändert jedes Mal die km-Zahl.
-Der Thread begann am 6.4.][...]
Was bringt es eine Bewerbung zu schreiben, wenn der Arbeitgeber sagt es hört sich alles super an und ich dann sage tut mir leid aber ich kann das nicht jeden Tag mitmachen.
Das wäre für den Arbeitgeber verschwendete Zeit, da wird er sich aber freuen.
Weil ich seit 6 Monaten im ALG 1 bin.
Wenn der/die TE einzig wegen der 2 Std. Wartezeit auf den Zug schon die Bewerbung für unzumutbar hält, könnte es sein, dass der Laden in X-Stadt anbietet, doch zu anderen Zeiten dort zu arbeiten oder in Filiale x oder einfach die Stelle nicht mehr frei ist. Oder man lädt zum V-Gespräch ein und dann hat sichs erledigt mit *Job*. Fertig und Ende mit diesem VV.
Stop !!! Wir reden hier nicht von 2 h Pendelzeit sondern von 6 h Pendelzeit. Das habe ich im Beitrag genau erklärt und vorgerechnet.
Die 2 Stunden in der Überschrift sind gemeint, dass ich als Frau von 20-22 Uhr am Bahnhof warten soll und dann von 23 Uhr bei mir durch die ganze Stadt nach Hause laufe weil ab 18 Uhr kein Bus mehr fährt.
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: 21 Mai 2018
Und warum unterschreibt du den Quark?
Na weil er sagt - sie sind schon 6 Monate daheim, sie versauen sich ihr ganzes Leben. Und wenn sie hier nichts finden müssen wir den Umkreis vergrößern.
Wie ich da hinkomme spielt keine Rolle wie man sieht. Ein Vermittler einer Freundin hat mal gesagt - und wenn sie ein Pferd nehmen, uns ist das egal.
Dabei habe ich seit 3 Monaten wie bereits gesagt ein Nebengewerbe, aber das gefällt ihm nicht, weil sein Vater darin keinen Erfolg hatte. Soll ich aufgeben, obwohl ich schon einige Aufträge für die kommenden Monate habe.
Aber was macht er denn wenn ich das nicht unterschreiben möchte ?
Im ALGI passiert da meistens nichts. Und selbst wenn du unterschreibt, meistens ist da im Alg1 keine Rechtsfolgebelehrung, also kann es auch keine Sperrzeit geben.
Ich würde es trotzdem nicht tun. Das ist ein Vertrag und ich unterschreibe nur Verträge, mit denen ich einverstanden bin.
Was soll ich tun? Kann nur schreiben, dass das nicht der Fall ist.
könnte auch schwören. War es nicht, bin es nicht und werde es niemals sein. Und ja, oft krieg ich auch die Krise wegen der nervigen JC-Aktionen. Aber *Zufluss* ist oft das wichtigste.
Zufluss um jeden Preis kann aber nicht der Weg sein.
Achso, in ALG1. Dann hast du wirklich einen blöden Vermittler.
Wer ALG1 bezieht, ein neues Nebengewerbe hat, hat max. 165,- Freibetrag zu seinem ALG1 und darf nicht über 15h/Woche erwerbstätig sein. Hat er dir das nicht erklärt bzw. ist dir das bewusst?
Du fragst wieder, was eine Bewerbung bringt? Na, wahrscheinlich keinen Job, ist meine Antwort.
Am 13. ist erstmal OP angesagt. Vielen Dank nochmal an alle die mir so nett geholfen haben.
Wurde nach Monaten von einem Arbeitgeber angerufen ob ich noch Interesse hätte. Fange am 15. an und hoffe das die Narbe das mitmacht.
Und schon war ein Brief im Kasten vom JobCenter mit Termin zum Thema "Arbeitslosigkeit und Selbstständigkeit". Morgen ...

References: §296
 §622
 §45
 §123

§5

§ 5
 § 2
 Art. 2
 §10
 Art.11
 § 140
 § 140
 § 140
 § 140
 § 10
 Art.11
 §140
 Art.11
 § 10
 § 140
 § 140
 § 5
 § 140