Source: http://www.agpf.de/Hellingers-Gewerbe.htm
Timestamp: 2019-05-21 08:31:37+00:00

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www.AGPF.de Infos über Sekten, Kulte und den Psychomarkt AGPF - Aktion für Geistige und Psychische Freiheit Bundesverband Sekten- und Psychomarktberatung e.V. Adresse dieser Seite: http://www.AGPF.de/Hellingers-Gewerbe.htm Zuletzt bearbeitet am 5.7.2011 Beratung | Impressum | Zur Homepage | Inhaltsseite | Begriff Sekte | AGPF-Spendenkonto
Bert Hellingers Gewerbe Benötigt ein Psycho-Guru einen Gewerbeschein?
Der Anlass für die Suche nach Hellingers Gewerbe
Ist Hellingers Tätigkeit ein Gewerbe?
AGPF am 12.10.2003: Hellingers Video-Verlag unauffindbar
Hellingers Video-Verlag in Hitlers Reichskanzlei
Neu: Hellingers "Betriebsstätte" für den Videoverlag: Die Villa Askania
Die "Hellingerschule" und das "Büro Bert Hellinger"
Neu: Hellingers "Heilstollen"
Hellinger in Flieges Talkshow
Süddeutsche Zeitung 12.2.2002 Prediger unter sich
AGPF erstattet Strafanzeige gegen Fliege und Hellinger
NZZ 1.6.03 Therapie auf der Bühne
"Hellingers Verfahren ist reiner Humbug"
Hellinger in der Reichskanzlei
Am 13.2.2002 führte Fliege in seiner ARD-Talkshow Bert Hellinger vor (>>).
Hellinger erhielt Gelegenheit für eine Bühnen-Therapie.
Da Hellinger weder Arzt noch Heilpraktiker ist, ergab sich der Verdacht, dass er auf der Bühne eine verbotenen Heilbehandlung betrieben hatte.
Die AGPF hat deshalb Strafanzeige erstattet (>>).
Das Ermittlungsverfahren wurde mehr als ein Jahr später eingestellt (>>).
Es blieb der Verdacht, dass Hellinger ein Gewerbe am Rande der Legalität betreibt.
Daraus ergab sich die Suche nach Hellingers Gewerbe.
Hellinger hat eine Psychotherapie erfunden. Hellinger hat allerdings weder eine Zulassung als Arzt, noch als Psychotherapeut oder Heilpraktiker. Deshalb darf er seine eigene Psychotherapie nicht anwenden. Also verlegte er sich darauf, Bühnen-Shows mit echten oder falschen Patienten zu veranstalten. Die Shows wurden gefilmt und daraus wurden Videos gemacht. Unklar ist, ob er für die Shows ein Drehbuch hatte. Oder ob das Drehbuch nachträglich aus den Videos gefertigt wurde. Die Videos jedenfalls wurden vertextet und als Bücher verkauft. Das ist unter Gurus eine übliche Methode der Buchproduktion. Hellingers Bücher wurden überwiegend von einem durchaus angesehenen Verlag vermarktet.
Die Videos hingegen hat Hellinger selbst verkauft. In seiner Website www.Hellinger.com findet man einen "Videoverlag Bert Hellinger" und einen Bestellschein. Darauf war nur eine Postfachadresse in Berchtesgaden angegeben.
Nachfrage beim Gewerbeamt Berchtesgaden ergab: Dort hatte Hellinger kein Gewerbe angemeldet.
Weitere Recherchen (>>) ergaben: Im Nachbarort Bischofswiesen, Ortsteil Stanggaß, hat Hellinger das Gewerbe "Produktion Video, Vertrieb Video" angemeldet (>>). Und zwar in Hitlers ehemaliger "Kleiner Reichskanzlei".
Hellingers Gewerbe besteht ja nun ganz sicher nicht hauptsächlich in der Produktion und dem Vertrieb von Videos.
Sondern in der Verbreitung und Anwendung der von ihm selbst erfundenen Methode.
Warum hat er dieses Gewerbe nicht angemeldet?
Will Hellinger vielleicht die Gewerbesteuer sparen?
Das bleibt vorläufig Spekulation.
Gewerbe im Sinne der Gewerbeordnung ist jede selbständige Tätigkeit, die nicht ausdrücklich ausgenommen ist.
Ausgenommen ist nach § 6 GewO "die Ausübung der ärztlichen und anderer Heilberufe", sofern in den einschlägigen Gesetzen nicht etwas anderes steht.
Ausgenommen ist auch "das Unterrichtswesen". Gemeint sind die Schulen.
Ausgenommen sind aber qua Definition auch die sog. "freien Berufe".
Ist Hellinger Tätigkeit ein solcher freier Beruf?
"Als freiberuflich gilt gängigerweise eine wissenschaftliche, künstlerische und schriftstellerische Tätigkeit 'höherer Art' sowie eine Dienstleistung 'höherer Art', die eine höhere Bildung erfordert" (Tettinger und Wank, Gewerbeordnung, 1999, S. 160, zu § 1 RndNr. 49, unter Berufung auf BVerwG GewArch 1976, 293).
In der "Kurzbiographie Bert Hellinger" in der Website www.Hellinger.com heisst es: "Bert Hellinger, geboren 1925, hat Philosophie, Theologie und Pädagogik studiert ..."
Dass Hellinger studiert hat, ist belanglos.
Über einen Abschluss ist nichts zu lesen.
Es ist also zumindest zweifelhaft, ob Hellinger für einen freien Beruf in Frage kommt.
Deshalb stellt sich weiter die Frage, ob Hellinger ein Gewerbe angemeldet hat und wo.
Ausserdem stellt sich die Frage, ob Hellinger nicht letztlich einem verbotenen Gewerbe nachgeht.
Heilbehandlung ohne Zulassung als Arzt, Psychotherapeut oder Heilpraktiker ist strafbar.
Ob Heilbehandlung angeboten wird, hängt davon ab, welcher Eindruck erweckt wird.
Nach den Ausführungen der Staatsanwaltschaft München (>>) kommt es im Einzelfall darauf an, ob im "Zusammenhang mit dem Handeln eines Verdächtigten vorsätzlich der Eindruck erweckt wird, dass die jeweilige Handlungsform darauf abziele, Krankheit, Leiden oder Körperschäden zu heilen oder zu lindern".
Kann es sein, dass der vermutlich erfolgreichste Verkäufer von Psychotherapie-Videos kein Gewerbe angemeldet hat?
Aus unerfindlichen Gründen schien Hellinger allerdings eine Neigung zum Versteckspiel zu haben.
Nirgendwo in seiner Website war seine eigene Adresse oder Telefonnummer zu finden.
Hellinger wohnte, so stellte sich heraus, in 83404 Ainring.
Diese Suche fand im Herbst 2003 statt.
In der Telefon-CD von KlickTel aus dem Frühjahr 2003 fand sich kein Eintrag für Helllinger.
Wohl aber aus dem Jahr davor, Abbildung rechts.
Branchenvermerk: "Psychotherapie".
Hellinger war also offenbar umgezogen.
Das war zunächst das Fazit der Recherchen.
Hellingers Video-Verlag: unauffindbar
Hellinger verbreitet seine Methoden über Bücher und Videos. Die Videos werden verkauft durch den "Videoverlag Bert Hellinger International". Werbung für diesen wird in seinen Büchern und in seinen Websites gemacht. Einzige auffindbare Adresse: 83462 Berchtesgaden, Postfach 2166.
Den rechts abgebildete Bestellschein (zum Vergrössern anklicken) kann man aus dem Internet laden.
Dort wurden im Oktober 2003 Videos zum Gesamtpreis von 1275 Euro angeboten.
Ein einzelnes Video kostet 25 Euro. Für Versandkosten werden 7 Euro berechnet, obwohl Videos problemlos per Brief für 1,44 Euro verschickt werden können.
Eine Anschrift der Firma oder des Bert Hellinger ist in Berchtesgaden nicht zu ermitteln. Ebensowenig eine Eintragung des Gewerbes.
Der Bestellschein ist enthalten in den Websites www.Hellinger.com und www.Hellinger.de ("Das Virtuelle Bert Hellinger Institut"), (>>). Auf dem Bestellformular (Anlage) ist die Fax-Nummer 05375-2780 angegeben.
Diese ist in Telefon-CDs eingetragen für Busse, 38539 Müden (Aller). Auch dort ist keine Adresse angegeben. Die Firma verlangt laut Bestellschein grundsätzlich Vorauszahlung. Falls es dabei Probleme gibt, muss man sich wohl an Hellingers Privatanschrift in 83404 Ainring wenden.
Einige Monate später stellte sich heraus: Berchtesgaden war garnicht der Sitz von Helliger und seinem Gerwerbe.
Dort versteckte er sich lediglich hinter seiner Postfach-Adresse.
Sein tatsächlicher Sitz befand sich im Nachbarort Bischofswiesen, Ortsteil Stanggaß.
Und zwar in Hitlers "Kleiner Reichskanzlei".
Nachdem in dieser Website und im Fernsehen darüber berichtet wurde, dass Hellinger Hitlers Reichskanzlei bewohnt, wurde auch der Bestellschein geändert. In der ersten Zeile befindet sich jetzt eine andere Fax-Nummer: 08652/656400. Diese ist unter "Videoverlag" unter Hellingers Name und Adresse eingetragen, Abbildung siehe >>.
Das ändert aber nichts daran, dass Hellinger in seinem Internet-Bestellschein nach wie vor nur eine Postfach-Adresse angibt (Stand Mai 2004) und dieses Postfach in einem Ort angemietet hat, in dem er weder einen Wohnsitz noch eine Betriebsstätte hat, nämlich in Berchtesgaden.
Tatsächlich hat Hellinger im Nachbarort Bischofwiesen seit dem 24.10.2002 ein Gewerbe angemeldet (Abbildung rechts, zum Vergössern anklicken):
Hellinger, Anton Johann
Wohnung: Urbanweg 28, 83471 Bischofswiesen; Stanggaß
Betriebsstätte: Sonnleitstr. 37, 83471 Bichofswiesen; Stanggaß
Gemeldete Tätigkeiten: Produktion Video, Vertrieb Video
Hellingers "Betriebsstätte" für den Videoverlag: Die Villa Askania
Was hat es mit der "Betriebsstätte" in der Sonnleitstrasse 37 auf sich?
Offenbar handelt es sich um die "Villa Askania". Der "Berchtesgadener Anzeiger" berichtete am 24.4.2004: "Inzwischen wurde dem 'Anzeiger' auch bekannt, dass die Gattin Hellingers einen Teil der Villa Askania in der Stanggaß erworben hat. Danach steht zu erwarten, dass nach Ende der Umbaurarbeiten die Hellinger-Schule oder auch er selbst hier Quartier nehmen wird".
Die andere Hälfte soll Peter Siebauer oder dessen Firma Theis-Reisen GmbH in München erworben haben. Dieser soll auch die benachbarte ehemalige Kurklinik erworben haben, von der auf dem Foto im Hintergrund ein Teil zu sehen ist. Dort soll ein Hotel mit Tagungsbetrieb eingerichtet werden.
Die Villa Askania soll derzeit von der Firma Hölzl renoviert werden. Deren Inhaber ist auch der Inhaber der Reichskanzlei und somit Hellingers derzeitiger Vermieter.
Weitere Gewerbe sind dort nicht angemeldet.
Insbesondere ist keine "Hellingerschule" angemeldet (Stand 25.5.2004).
Inhaberin der "Hellingerschule" ist Hellinger Ehefrau (>>), die ihren Namen in unterschiedliche Varianten benutzt.
Colin Goldners Ausführungen über deren Qualifikation blieben unwidersprochen:
"Ein letztes Beispiel, ebenso grotesk wie bezeichnend: Eine Marie-Sophie Erdödy, IAG-Aufstellerin und Leiterin der so genannten Hellingerschule in München, führt zwar an, sie habe bei Hellinger selbst gelernt (sprich: »mehr als tausend Aufstellungen bei ihm persönlich miterleben dürfen«), von einer therapeutischen Qualifikation ist auf ihrer Homepage hingegen nichts zu lesen; mit Ausnahme eines Hinweises auf »Energiearbeit nach Dasira Narada«, zu der sie befähigt sei und die sie mit ihrer Aufstellungsarbeit verbinde. Es handelt sich dabei um ein obskures Handauflegeverfahren, das, ähnlich dem Reiki, einer Geistheilerbewegung des ausgehenden 19. Jahrhunderts entstammt. Benannt nach seinem Erfinder, einem ceylonesischen »Meister«, wahlweise auch »Mönch«, wird das Verfahren heute von dessen angeblich dritter Folgereinkarnation, einem Exil-Vietnamesen namens Luong Minh Dang, weltweit verbreitet. Ob es besagten Dasira Narada überhaupt je gegeben habe, ist umstritten, es spielt dies aber auch keine weitere Rolle." (Der Wille zum Schicksal, Seite 77)
Zunächst war von dieser "Hellingerschule" nur ein Klingelschild auffindbar, vgl. http://www.AGPF.de/Hellinger.htm#Adressen
Nachdem die Presse über Hellinger in der Reichskanzlei berichtet hatte, wandte sich die "Hellingerschule" an den Kurverein des Nachbarortes Bad Reichenhall:
Das Schreiben hat den Brief Kopf einer "Hellingerschule Maria Sophie Hellinger".
Eine Rechtsform dieser Firma ist nicht angegeben, wie es etwa bei einer GmbH vorgeschrieben ist.
In der Adressenleiste wird angegeben: Maria-Sophie Hellinger-Erdödy Urbanweg 28 83471 Berchtesgaden.
In Berchtesgaden gibt es keinen Urbanweg 28. Dieser gehört unverändert zu Bischofswiesen und Bischofswiesen gehört keineswegs zu Berchtesgaden.
Unterschrieben ist mit "Büro Bert Hellinger".
Rechts im Briefkopf ist dann noch einmal die Postfachadresse Postfach 2120 in Berchtesgaden angegeben. Darunter
Tel./Fax 08652 65 64 65
www.hellingerschule.com
info@hellingerschule.com
Steuer-Nr. 130/12720
Wessen Steuernummer ist das?
Soll die Angabe der Steuernummer vielleicht nur eine Offenheit vortäuschen, die es in Wahrheit nicht gibt?
Bisher wurde die "Hellingerschule" von Frau Erdödy betrieben.
Die Website www.hellingerschule.de gibt Auskunft: Hellingerschule Lebenshilfe-Schule
Familienaufstellung und Ausbildung zum Aufsteller
Inhaber: Maria Sophie Hellinger- Erdödy
Adresse: Postfach 2120 D-83462 Bechtesgaden Deutschland
Telefon: +49 (0) 86 52 / 65 64 65
Fax: +49 (0) 86 52 / 65 64 65
Steuer Nr: 130 / 12720
UID Nr: DE813169279
Verwunderlich bleibt, weshalb ein Brief der Firma "Hellingerschule" mit "Büro Bert Hellinger" unterzeichnet wird.
Hellingers "Heilstollen"
Dazu passt die Beteiligung von Maria Sophie Hellinger-Erdödy an einem "Heilstollen", den eine 2002 gegründete "Heilstollen Berchtesgaden GmbH" (HRB 14 424 Handelsregister Traunstein, Ersteintrag 25.8.2002) in einem nahegelegenen Salzbergwerk am Fuss des Obersalzberges eingerichtet hat. In der Website der Firma (www.heilstollenbgl.de) wird unter dem Stichwort "Konzept" an der Lage besonders gepriesen, dass der Untersberg in unmittelbarer Nachbarschaft liegt, "der als eines der Hauptkraftfelder Europas gilt".
Im Internet ist nicht viel zu finden über dieses europäische Hauptkraftfeld Untersberg. Heutigen Kraftfeld-Anhängern scheint es nicht viel zu bedeuten.
Die Volkshochschule München: "Der Obersalzberg liegt an der Grenze zu Österreich und ist, zusammen mit dem Untersberg und dem Watzmann, in einem symbolischen Kraftfeld von Mythen und Legenden miteinander verbunden. Daran glaubte auch Hitler und das instrumentalisierte er politisch, um seiner Blut - und Boden Ideologie einen quasi - religiösen Anstrich zu verleihen. Das berühmte riesige, versenkbare Fenster am Berghof gab den Blick frei auf den Untersberg, wo einst die letzte Schlacht zwischen Gut und Böse geschlagen werden würde. Auch die uralte Sage vom Weiterleben des Herrschers im Untersberg, der eines Tages die vergangene Herrlichkeit des alten Reiches wieder errichten würde, war Hitler gut bekannt. Für ihn war es kein Zufall seinen "dritten Wohnsitz", neben München und Berlin, genau dort geplant und verwirklicht zu haben. Hier wird jetzt eine Luxus - Hotelkette angesiedelt. Wir besuchen das dortige Dokumentationszentrum und besichtigen die begehbaren Teile der ehem. Luftschutzbunker."
Hellinger-Erdödy ist auf dieser Website zwar abgebildet und wird dort als eine der "beiden Gründer" bezeichnet. Ihr Name wird jedoch nicht genannt. Da es sich jedoch seitenverkehrt um dasselbe Bild handelt, welche sie auch sonst verwendet, ist ein Irrtum ausgeschlossen.
Ein Blick in die beim Handelsregister Traunstein unter HRB 14424 hinterlegte Gesellschafterliste (Abbildung rechts, zum Vergrössern anklicken) gibt Aufschluss:
Stammeinlage 25.000 Euro
Davon hält Maria Sophie Erdödy 12.250 Euro, also 49%.
Die restlichen 12.750 Euro, also 51%, hält Dr. Wolf Bürklin, der in der Website auch namentlich als Geschäftsführer ausgewiesen ist.
Gegenstand des Unternehmes laut Handelregister der
"Betrieb
Am 13.2.2002 führte Fliege in seiner ARD-Talkshow Bert Hellinger vor. Hellinger erhielt Gelegenheit für eine Bühnen-Therapie. Danach wurde Hellinger Persönliches gefragt und antwortete mit Sprüchen. Fliege wartete mit seiner mutigsten Frage bis kurz vor dem Abschieds-Handschlag:
"Der Kierkegaard, dieser berühmte dänische Philosoph, hat mal gesagt: Gott bewahr mich vor Jüngeren und Jüngern. Jetzt haben Sie so viele, die weltweit überall auf der Welt genau das tun, was Sie denen beibringen. Wie gehen Sie damit um, so einen halben Heiligenschein zu haben?
Hellinger lachend: "Da hab ich auch son Aphorismus: Viele Jünger sind die Schande ihre Meisters".
Die Süddeutsche Zeitung berichtet über die Aufzeichnung der Fliege-Sendung und deutet die Gefahren solcher Bühnen-Therapie an: "Bei Fliege wird, von diesem wohlwollend begleitet, ein freundlicher Verlauf zu sehen sein; ein anderer, hochdramatischer Ablauf bei der Aufzeichnung letzte Woche wird nicht gezeigt."
Aus: Süddeutsche Zeitung 12.2.2002
Prediger unter sich
Bert Hellinger, geboren 1925, ehemals katholischer Ordensbruder in Südafrika, reist heute durch die Welt und versucht den Leuten zu vermitteln, dass nicht nur die persönliche Biografie den Menschen prägt, sondern immer auch seine „Ahnen“ mitmischen. Dass Verstrickungen oft nicht mit der Individualgeschichte, sondern der Familiensaga zu tun haben.
Jetzt ist der Ex-Priester in Ex-Pfarrer Jürgen Flieges Talk gelandet und macht dort seine „Aufstellungen“. Das ist eine Art Gruppen-Schnelltherapie: Hellinger wählt unter den Gruppenmitgliedern Stellvertreter für Vater, Mutter, Geschwister und Ahnen seiner Probanden und lässt sie sich im Raum plazieren. Die so gestellten Ersatzleute „fühlen“, so Hellinger, „wenn sie innerlich gesammelt sind, in der Regel wie die von ihnen dargestellten Personen.“ Das mag man glauben oder auch nicht. Sicher ist, dass die Gruppen ihre eigene Dynamik entfalten. Bei Fliege wird, von diesem wohlwollend begleitet, ein freundlicher Verlauf zu sehen sein; ein anderer, hochdramatischer Ablauf bei der Aufzeichnung letzte Woche wird nicht gezeigt.
Der „Aufsteller“ – der keine Heilbehandlungen im Sinne des Psychotherapeutengesetzen vornehmen darf – verlässt sich darauf, dass er „aus dem ’Feld‘ Hinweise bekommt, zum Beispiel auf ein Wort, das ich sagen muss“. Für diese Worte, die er „sagen muss“, ist Hellinger mittlerweile berühmt- berüchtigt. Ob nämlich deren Wirkung für den Patienten heilsam ist, interessiert den Therapeuten augenscheinlich nicht. Und der Zuschauer bei Fliege erfährt es gleich gar nicht. Für Hellinger ist Kontrolle genug, dass er öffentlich agiert.
Arbeitshypothese für den Ex-Priester ist: „Es gibt so etwas wie eine Familienseele. Sie duldet nicht, dass jemand ausgeschlossen wird“; zum Beispiel der Großvater, über den in der Familie nicht mehr geredet wird, weil er ein Nazi-Täter war: „Ein anderer muss sonst später den Ausgeschlossenen vertreten, zum Beispiel, indem er rechtsradikal wird.“ Alle, die sein Weltbild „archaisch“ finden (etwa: „Die Frau folge dem Mann“), fordert Hellinger auf, die Welt mit seinen Augen zu sehen („Wie geht es denn heute den Prinzgemahlen?“) und dabei festzustellen, wie recht er doch habe.
Dass der stets lächelnde alte Herr mit seinen Bildern und Interpretationen des Geschehens sowie seinen Anweisungen Menschen schlimmstenfalls in den Tod treiben kann, sieht er nicht – und so weit das erkennbar ist, fühlt er sich dafür auch nicht verantwortlich.
AGPF erstattet Strafanzeige
Dazu auch: Strafanzeige erstatten: Hilfestellungen
Strafanzeige der AGPF vom 21.2.2002
Das Ermittlungsverfahren wird laut Mitteilung STA München I vom 7.3.2002 unter dem Aktenzeichen AZ 123 Js 10556/02 geführt.
Bis Ende 2002 hat die AGPF keinen Bescheid von der Staatsanwaltschaft erhalten. Demnach wird noch ermittelt. Wenn das Verfahren eingestellt worden wäre, hätte der Anzeigeerstatter eine Einstellungsverfügung bekommen.
Linprunstr. 25
1. Bert Hellinger
2. Jürgen Fliege
wegen Heilbehandlung ohne Erlaubnis
Am 13.2.2002 wurde eine ARD-Fliege-Talkshow mit Jürgen Fliege als Moderator und Bert Hellinger als Gast gesendet. Diese Sendung wurde Tage zuvor in den Bavaria-Studios in München produziert.
Bert Hellinger betreibt die von ihm erfundene "Familienaufstellung" als Psychotherapie und somit als Heilbehandlung. Soweit bekannt, besitzt er keine Zulassung als Arzt, Psychologe oder Heilpraktiker. Das gilt auch für Jürgen Fliege, den Leiter der Sendung, der auch die behandelten Personen in Kenntnis der geplanten Handlungen eingeladen hat.
Hellinger hat auf der Bühne und vor laufenden Kameras Heilbehandlung ausgeübt, indem er bei den Behandelten den Eindruck erweckt hat , seine Tätigkeit ziele darauf ab, sie zu heilen oder ihnen Erleichterung zu verschaffen. Dies ist nach dem HeilpraktG strafbar. Hellinger hat seelische Krankheiten behandelt und damit "Behandlungsmethoden aus(ge)übt, durch die der einzelne Patient ebenso wie die Allgemeinheit gefährdet wird" (Bundesgerichtshof 1 StR 389/77 = NJW 1978, 599). Nur ein Teil der Handlungen wurde gesendet. Die Süddeutsche Zeitung vom 12.2.2002 berichtete. " ... ein anderer, hochdramatischer Ablauf bei der Aufzeichnung letzte Woche wird nicht gezeigt."
Den Artikel und weitere Informationen erhalten Sie als Anlage in Form des Internet-Textes www.AGPF.de/Hellinger.htm mit Stand vom 20.2.2002.
Ich bitte um Übermittlung des Aktenzeichens und um Mitteilung, ob Sie Interesse an einer Video-Aufzeichnung der Sendung haben.
Anmerkung: "nach dem teleologisch zu reduzierenden Tatbestand" bedeutet, dass der Sachverhalt nach dem Zweck des Gesetzes zu beschränken ist.
Die Einstellung bedeutet im übrigen keineswegs, dass Hellingers Bühnen-Show generell nicht strafbar ist.
Sie bedeutet lediglich, dass die TV-Patienten nicht den Eindruck gehabt haben, dass eine Heilbehandlung durchgeführt werden sollte.
Wenn die Staatsanwaltschaft nicht von einer möglichen Strafbarkeit ausgegangen wäre, hätte sie weder die TV-Patienten als Zeugen gehört, noch ein Gutachten in Auftrag gegeben.
Staatsanwaltschaft München I Linprunstraße 25, 80335 München
München, 05.06.2003
Aktenzeichen: 123 Js 10556/02
AGPF-Aktion für Geistige und Psychische Freiheit Grabenstraße 1
Ermittlungsverfahren gegen Anton Johann Hellinger Jürgen Fliege
wegen Verstoßes gegen das Heilpraktikergesetz
Strafanzeige vom 21.02.2002
das Ermittlungsverfahren habe ich mit Verfügung vom 04.06.2003 gemäß § 170 Abs. 2 Strafprozeßordnung eingestellt.
Mit Schreiben vom 21.2.2002 erstattete der AGPF - Aktion für Geistige und Psychische Freiheit, Bundesverband Sekten- und Psychomarktberatung e.V., bei der Staatsanwaltschaft München I gegen die Beschuldigten HELLINGER und FLIEGE im Zusammenhang mit einer ARD-Sendung vom 13.2.2002 Strafanzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Heilpraktikergesetz. Für die näheren Einzelheiten wird auf das Anzeigenschreiben vom 21.2.2002 nebst Anlagen Bezug genommen (Bl. 1) .
Nach den durchgeführten Ermittlungen war das Verfahren gemäß § 170 Abs. 2 StPO einzustellen, da eine verfolgbare Straftat nicht nachzuweisen ist.
Nach der in der Rechtsprechung entwickelten "Eindruckstheorie" zu § 5 Heilpraktigergesetz, wird für eine Strafbarkeit nach dem teleologisch zu reduzierenden Tatbestand vorausgesetzt, dass im Zusammenhang mit dem Handeln eines Verdächtigten vorsätzlich der Eindruck erweckt wird, dass die jeweilige Handlungsform darauf abziele, Krankheit, Leiden oder Körperschäden zu heilen
oder zu lindern (vgl. BGHSt 8, 237; Dünisch, das Recht des Heilpraktikerberufs und der nichtärztlichen Heilkundeausübung, Randnr. 6.6.1 ff. zu § l HeilpraktG). Nach den durchgeführten Ermittlungen, insbesondere nach der Einvernahme der zu Demonstrationszwecken bemühten Zuschauer in der Sendung vom 13.2.2002 läßt sich die Erweckung eines solchen Eindrucks, wie er von § 1 HeilpraktG vorausgesetzt werden würde, nicht mit der in strafrechtlicher Hinsicht erforderlichen Gewißheit nachweisen. Auch nach dem Inhalt des im Zusammenhang mit der Fernsehsendung durch die Staatsanwaltschaft München I in Auftrag gegebenen Gutachtens des Instituts für Rechtsmedizin der Universität München vom 18.12.2002 läßt sich ein entsprechender Nachweis, wie er im Strafprozeßrecht positiv vorausgesetzt wird, für eine erlaubnispflichtige Tätigkeit nicht führen.
Die verwaltungsrechtliche Frage, ob eine erlaubnispflichtige Tätigkeit im Sinne von § l HeilpraktG vorliegt, wird durch diese strafrechtliche Beurteilung nicht berührt.
gez. Steinkraus-Koch
http://www.nzzglobal.ch/nzzas.htm >Wissen
NZZ am Sonntag, 01.06.03; Wissen, Seiten 69/70
Therapie auf der Bühne
Beim Familienstellen nach Bert Hellinger werden Patienten vor Publikum behandelt. Nun warnen Fachverbände vor der autoritären Methode des Gurus. Von Annette Bolz
Das Familienstellen nach Hellinger ist gerade in Mode. Wer Probleme hat, sich nicht wohl fühlt, gar psychisch krank ist, bekommt von Bekannten oft den wohlmeinenden Rat: Stell doch mal deine Familie auf! Doch der Dernier Cri der Seelenbehandlung ist mit Vorsicht zu geniessen. Gleich zwei psychologische Fachgesellschaften warnen nun vor der Methode: Sie sei gefährlich, unethisch und keine professionelle Therapie.
Der Namensgeber des Familienstellens, Bert Hellinger, war katholischer Ordensbruder und Missionar im damaligen Apartheid-Südafrika. Nach seinem Austritt aus der Mariannhiller Kongregation beschäftigte er sich mit dem Seelenheil zivilisationskranker Europäer. Seit den 90er Jahren bietet er Psycho-Events in grossen Hallen an: Vor zahlendem Publikum, oftmals 500 und mehr Menschen, seziert er Hilfesuchende. Häufig demütigt er sie dabei - angeblich, um ihnen zu helfen.
Hin und her mit dem Vater
Eine Klientin kommt auf die Bühne, sie hat Rückenschmerzen aufgrund eines Bandscheibenvorfalls, wie sie knapp mitteilt. Hellinger pickt sich daraufhin aus dem Publikum wahllos einige Menschen heraus und trägt dann der kranken Frau auf, ihre derzeitige Familie aufzustellen: Dabei soll sie die Menschen aus dem Auditorium als «Stellvertreter» für ihre Familienmitglieder benutzen. Sie schiebt ihren Vaterersatz eine Weile auf der Bühne hin und her, bis sie meint, so stehe er richtig. Die Mutter - ebenfalls eine x-beliebige Frau aus dem Publikum - wird nach längerem Probieren etwa drei Meter vom Vater entfernt aufgestellt. Es folgen noch ihr Ehemann und eine «Stellvertreterin» ihrer selbst.
So weit, so gut. Dieses Aufstellen von Platzhaltern ist in der Fachwelt unter dem Begriff «Familienskulpturen» bekannt. Erfunden hat dieses Hilfsmittel die amerikanische Psychotherapeutin Virginia Satir bereits 1969. Sie wollte mit dieser Technik ihren Klientinnen ermöglichen, Familienbeziehungen ohne Worte darstellen zu können. Dabei werden die obligaten Pflichtgefühle oft vergessen: Es entsteht ein recht reales Abbild der Gefühlsbeziehungen innerhalb der Familie. Anhand dieser aufgestellten Konstellation kann sich die Therapeutin ein Bild von dem sozialen Gefüge machen, in dem die Klientin lebt und von dem sie beeinflusst wird.
Doch bei Hellinger passiert etwas völlig anderes. Nachdem sämtliche Stellvertreter auf der Bühne stehen - und die Frau, um die es eigentlich geht, zum Zuschauen verdonnert wurde -, weist der 77-jährige Ex-Priester die wildfremden Menschen an, ihre Gefühle zu offenbaren. Und dann scheint plötzlich die «Familienseele» (Hellinger) in die wildfremden Menschen einzufahren: Der Vater-Vertreter beispielsweise erzählt, ihm sei unwohl, der Ehemann berichtet, in ihm käme überwältigende Wut hoch. Daraufhin schiebt der Therapeut selbst die Stellvertreter auf der Bühne hin und her. Schliesslich ist eine Anordnung gefunden, die ihm gefällt.
Nun geht Hellinger in sich, «durch Sammlung» findet er zur Lösung. Er öffne sich «für das Wirken einer grösseren Seele», beschreibt er seine Bühnenarbeit, und dann komme ihm «plötzlich ein Bild oder ein Wort oder ein Satz». Im Falle der Schmerzpatientin ist es der Satz: «Rückenschmerzen entstehen oft durch eine verweigerte Verneigung.» Er befiehlt der Frau, vor dem Stellvertreter ihres Vaters zu knien. Die Frau weint, weigert sich. Hellinger insistiert: «Den Kopf runter, bis auf den Boden, Arme nach vorn, Handflächen nach oben, und jetzt sag: <Lieber Papi, ich gebe dir die Ehre.>» Sie tut es. Damit gilt der Fall als geheilt.
Der Psycho-Guru, der bisher über eine halbe Million Bücher und Lehr-Videos verkauft hat, schreibt in dem Buch «Ordnungen der Liebe»: «Die Lösung tut weh. Auch die gute Lösung tut weh, denn die gute Lösung ist demütig.» Weibliche Inzestopfer müssen beispielsweise die angeblich heilenden Worte formulieren: «Papa, für dich habe ich es gerne getan.»
Menschen, die dieses seelische Sado-Maso-Spiel nicht mitmachen und die Inszenierung verlassen, bekommen von dem ehemaligen Missionar meist Trostloses mit auf den Weg: «Die Frau geht, die kann keiner mehr aufhalten. Das kann auch sterben bedeuten.» Hellinger hat schon Recht behalten: Eine ratsuchende Ärztin soll sich einen Tag nach einem solchen Spruch umgebracht haben.
Nun könnte man diesen Mann wie andere Heiler und Sekten-Obere als zwar gefährliche, aber randständige Erscheinung abtun. Doch das Familienstellen nach Bert Hellinger hat Eingang gefunden in Managementkurse (dort werden der Chef und die Kollegen aufgestellt), in die Sozialarbeit von Kirchen, in normale Psycho-Praxen, in psychosomatische Kliniken. Rund 300 Anbieter des Familienstellens gibt es allein in der Schweiz. Auch Psychologen wollen eben vom Boom profitieren: So ist es durchaus üblich, für eine Familienaufstellung 200 bis 300 Franken zu verlangen, und an einem Tag können Hellinger-Adepten bis zu 20 Personen abfertigen.
«Einseitige Abhängigkeit»
Weil das Familienstellen als seriöse Familientherapie verkauft wird, haben zwei Fachgesellschaften entschieden, sich zu dem Unwesen zu äussern. So kommt die Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie und Familientherapie (DGSF) zu dem Schluss, die «reale Praxis der Familienaufstellungen» sei «als kritisch, ethisch nicht vertretbar und gefährlich für die Betroffenen zu beurteilen». Die Systemische Gesellschaft, ebenfalls ein deutscher familientherapeutischer Fachverband, wird noch deutlicher: Hellinger verunsichere seine Klienten, beeinflusse sie suggestiv, verängstige sie und treibe sie in «einseitige Abhängigkeit».
Auch Schweizer Fachverbände sind äusserst skeptisch. Markus Theunert, Generalsekretär der Föderation Schweizer Psychologinnen und Psychologen (FSP), bemängelt vor allem, dass eine «wissenschaftliche Fundierung» fehle. Und Raimund Dörr, Präsident des Schweizerischen Psychotherapeuten-Verbands (SPV), meint: «Das hat nichts mit Psychotherapie zu tun, das ist Ideologie.»
Doch viele Hellinger-Fans sind überzeugt, dass ihnen das Familienstellen geholfen habe. Dazu meint SPV-Präsident Dörr: «Wenn man gesund ist, kann das schon spannend sein.» Doch für psychisch Instabile - und das sind Hilfesuchende in der Regel - sei das Verfahren kaum zu empfehlen. Denn durch Hellingers Methoden könnten «Emotionen geweckt werden, die wohl verpackt schlummern». Brächen die Gefühle dann aus, werde die Person von niemandem aufgefangen.
Seltsamerweise halten sich die psychologischen Fachverbände mit Kommentaren über Hellingers Grund-Ideologie zurück. Dabei ist diese ebenso zweifelhaft wie seine Therapie. So propagiert der Katholik, Frauen hätten sich unterzuordnen («die Frau folge dem Mann»), Eltern dürften mit ihren Kindern alles anstellen («die Früheren haben Vorrang vor den Späteren»). Wer diese «Familienordnung» störe, werde krank, am Leib oder an der Seele. Auch «das eigene Volk und die Heimat seien Ordnungen, ausserhalb deren man krank werde», skizziert Klaus Weber das reaktionäre Weltbild Hellingers. Der Frankfurter Psychologe resümiert, dass der Ex-Priester damit auch «bedenkenlos an Kategorien völkischer Ideologie anknüpft». So etwa, wenn Hellinger postuliert: «Eine jüdische Frau kann keinen Deutschen heiraten. Das geht schief.»
Die Frage ist: Warum lassen sich emanzipierte, aufgeklärte Menschen auf eine derartige Rhetorik ein? Darauf gibt es zwei Antworten. Zum einen sind die Schüler Hellingers meist weniger reaktionär gesinnt. Auch sie vertrauen zwar auf die mystische «Familienseele», zwingen die Hilfesuchenden aber nicht, gegen ihren Willen zu handeln. Und zum Zweiten bringt Spirituelles, und darunter besonders das simple Versprechen einfacher Wahrheiten, offenbar der geschundenen postmodernen Seele Erleichterung. Zumal, wenn ein übergeordnetes Grösseres ihr scheinbar die Verantwortung für ihr Handeln und ihr Befinden abnimmt.
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