Source: http://www.cobema.de/in-familie-2/
Timestamp: 2020-08-06 15:42:58+00:00

Document:
In Familie – COBEMA
Hier erhalten Sie einen Einblick in die Bandbreite unserer Angebote in ambulanten Settings:
§ 30 SGB VIII - Erziehungsbeistand
Diese Leistung ist ein Angebot an Kinder, Jugendliche und junge Volljährige, sie im Rahmen eines Hilfeprozesses bei der Bewältigung von Entwicklungsproblemen und bei der Ver-selbständigung unter Erhaltung des Lebensbezugs zur Familie zu unterstützen.
Die Durchführung der Hilfe zur Erziehung erfolgt unter intensiver Einbeziehung des Familiensystems, vor allem der Sorgeberechtigten, und wichtigen Bezugspersonen aus der Lebenswelt des Kindes bzw. des Jugendlichen.
Im Vordergrund des Hilfeangebotes für das Kind/ den Jugendlichen steht dabei,
kommunikative Fähigkeiten und soziale Kompetenz zu entwickeln
eigene positive Ressourcen wahrzunehmen, zu aktivieren und zu nutzen,
familiäre Beziehungen aufrecht zu erhalten und zu intensivieren
positive Netzwerkbeziehungen zu knüpfen und zu stabilisieren.
Grundvoraussetzung für das Gelingen der Hilfe ist eine aktive Mitwirkung des Kindes/ Jugendlichen und die Bereitschaft der Eltern bzw. Sorgeberechtigten innerhalb des Hilfeverlaufes mitzuarbeiten. D.h. eine Bereitschaft bzw. Motivierbarkeit muss bei den Beteiligten in der ersten Phase zu erkennen sein, da sonst eine Zusammenarbeit auf dieser Basis nicht möglich ist.
Die Hilfe wird von einer Fachkraft des cobema – Teams erbracht. Um eine kontinuierliche Leistungserbringung zu ermöglichen, arbeitet eine feste Vertretung Fall begleitend. Dies sichert bei Urlaub oder Krankheit sowohl dem Adressaten der Hilfe als auch dem Mitarbeiter des ASD einen festen Ansprechpartner.
Bei besonderen Problemlagen stehen über die kollegiale Fallberatung auch die fachlichen Ressourcen der anderen Teammitglieder zur Verfügung bzw. können die professions- übergreifenden Netzwerkbeziehungen aktiviert werden.
Die sozialpädagogische Familienhilfe unterstützt Eltern und/ oder Elternteile bei der Erfüllung ihrer Erziehungsaufgaben, bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, der Lösung von Konflikten und Krisen und im Kontakt mit Ämtern und Institutionen.
Die Hilfe wird direkt in der Lebenswelt der Familie erbracht und bezieht alle Mitglieder des Familiensystems ein. Langfristiges Ziel der Hilfe ist es, die Familie zu befähigen, Problemlagen frühzeitig selbstständig zu erkennen und konstruktive Problembewältigungsstrategien zu entwickeln.
Im Vordergrund der Hilfe steht dabei im Rahmen von Hilfe zur Selbsthilfe:
Entwickeln von kommunikativen Fähigkeiten und sozialen Kompetenzen der einzelnen Familienmitglieder untereinander und im Bezug zur Außenwelt
Vermittlung einer positiven Herangehensweise an Problemlagen unter dem Aspekt der selbst erfüllenden Prophezeiung
eigene und familiäre positive Ressourcen wahrzunehmen, zu aktivieren und zu nutzen,
Befähigen zum Aufbauen von tragfähigen positiven Netzwerkbeziehungen.
Dabei soll die Hilfe leistende Fachkraft der Familie begleitend strukturierend zur Seite stehen, Anregungen bei der Lösungssuche geben, helfen neue Sichtweisen zu entwickeln und Schwierigkeiten überwinden helfen.
Grundvoraussetzung für das Gelingen der Hilfe ist eine aktive Mitwirkung der Familie, d.h. eine Bereitschaft bzw. Motivierbarkeit muss bei allen Familienmitgliedern in der ersten Phase zu erkennen sein, da sonst eine Zusammenarbeit auf dieser Basis nicht möglich ist.
Die Sozialpädagogische Familienhilfe wird von berufserfahrenen Fachkräften in der Regel im Rahmen eines paritätisch besetzten Zweierteams durchgeführt.
Die Arbeit im Helferteam bietet die Möglichkeit, dass
den einzelnen Familienmitgliedern ein persönlicher Ansprechpartner zur Verfügung steht, der die geschlechtsspezifische Sichtweisen und Verhaltensweisen berücksichtigen kann. Damit fällt es leichter die gesamte Familie in den aktiven Hilfeprozess einzubeziehen
in Konfliktsituationen beide Parteien gleichwertig vertreten werden können durch die Aufteilung der Aufgaben unter den zwei Helferpersonen eine optimale Helferqualifikation bereit steht, die Methodenvielfalt erweitert wird und Überlastungssituationen vorgebeugt werden kann
durch eine Co- Moderation die Strukturierung von gemeinsamen Sitzungen mit der Familie vereinfacht wird
In gemeinsam durchgeführten Familienkonferenzen werden Aufgabenschwerpunkte festgelegt, die dann personen- oder themenzentriert auf die beiden Teamarbeiter verteilt und einzeln bearbeitet werden.
Mittels der Teamarbeit können folgende Situationen einfacher abgefangen werden:
Abfangen von Krisen und akutem Mehrbedarf
Schwierigkeiten mit einzelnen Familienmitgliedern in der Beziehung zum Helfer
§ 34 SGB VIII - Sozialpädagogisch betreutes Einzelwohnen
Entspechend der gesetzlichen Grundlage richtet sich das Angebot des sozialpädagogisch betreuten Einzelwohnens an Jugendliche ab 16 Jahren, bei denen eine Ablösung aus dem bisherigen Lebensumfeld erforderlich und gewollt ist bzw. die auf Grund ihrer Problemlagen nicht in anderen Formen stationärer Hilfe betreut werden wollen oder sollen. Das bisherige Lebensumfeld kann dabei sowohl die Ursprungsfamilie, aber auch eine Jugendhilfeeinrichtung oder andere Betreuungsform sein.
Um die persönliche Eignung für diese Hilfeform gründlich zu überprüfen, favorisiert das cobema – Team eine vorgeschaltete Kennenlernphase im Rahmen einer Erziehungsbeistandschaft. Die Entscheidung über die Eignung für das sozialpädagogisch betreute Einzelwohnen wird im cobema – Team gemeinsam gefällt.
Das Haupziel des Sozialpädagisch betreuten Einzelwohnens ist die Förderung der Verselbständigung sowohl in lebenspraktischer als auch in wirtschaftlich / finanzieller Hinsicht (Haushaltsplanung, Umgang mit Geld).
Daneben werden in Abhängigkeit der individuellen Situation weitere Ziele verfolgt, wie z.B.
Entwicklung und Verfolgung adäquater realistischer schulischer und beruflicher Ziele
Aufbau und Stabilisierung tragfähiger Beziehungen
Entwicklung und Verwirklichung individueller Interessen im Freizeitbereich
Differenzierte Reflektion eigener und fremder Verhaltensmuster
Übernahme von Verantwortung für sich und für andere.
Die Hilfe findet in einer durch das cobema – Institut angemieteten Wohnung statt, wobei der junge Mensch die Möglichkeit erhält, nach Beendigung der Hilfe selbst in den Mietvertrag einzutreten. Entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen werden notwendige Betriebserlaubnisse durch den Leistungerbringer eingeholt.
Zu Beginn der Hilfe wird mit dem jungen Menschen ein Vertrag abgeschlossen, der die Rechte und Pflichten regelt, die sich aus dem Bewohnen einer angemieteten Wohnung ergeben.
Das sozialpädagogisch betreute Einzelwohnen wird durch eine berufserfahrene sozialpädagische Fachkraft erbracht. Zu Beginn der Hilfe wird eine feste Vetretungsperson festgelegt und dem jungen Menschen bekannt gemacht, dies gewährleistet auch im Urlaubs-oder Krankheitsfall die durchgängige Hilfe.
Bei besonderen Problemlagen stehen über die kollegiale Fallberatung auch die fachlichen Ressourcen der anderen Teammitglieder zur Verfügung bzw. können professionsübergreifende Netzwerkbeziehungen aktiviert werden.
Die im cobema – Institut mitarbeitenden Sozialpädagogen führen regelmäßig Team-bzw. Fallberatungen durch und haben jederzeit die Möglichkeit der individuellen Supervision.
Mittels vielfältigen und langjährigen Erfahrungen in der Jugendarbeit wie z.B. in der Streetwork ist das cobema – Team spezialisiert auf die besonderen Problemlagen von Jungerwachsenen. Einem intensiven Assesment folgen Maßnahmen zur Integration in eine Arbeitswelt, zur Stabilisierung der persönlichen Situation und zur Bearbeitung besonderer Problematiken wie Drogenmissbrauch.
Das Institut bietet bei Bedarf Wohnungen an, um diese an junge Volljährige unter zu vermieten. Somit kommen obdachlose Jungerwachsene, welche keine Wohnung anmieten können zu entsprechendem Wohnraum. Die Finanzierung des Wohnraumes erfolgt dabei nicht über das Jugendamt. (vergleiche Punkt 8.4)
Die intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung ist ein Angebot für Jungendliche als Unterstützung zur sozialen Integration und beim Entwickeln einer eigenverantwortlichen Lebensführung.
Im Mittelpunkt der Hilfeausgestaltung stehen dabei die individuellen Bedürfnisse des Jugendlichen unter Berücksichtigung seiner Lebensweltbezüge.
Die Tätigkeit der Hilfe leistenden Fachkraft kann dabei neben der intensiven Unterstützung bei der Bewältigung von persönlichen Problemen und Notlagen auch die Hilfestellung bei der Beschaffung oder Sicherung einer geeigneten Wohnmöglichkeit, bei der Vermittlung einer schulischen oder beruflichen Ausbildung bzw. der Arbeitsaufnahme, bei der Verwaltung der finanziellen Ressourcen bzw. bei der Freizeitgestaltung sein.
Im Vordergrund des Hilfeangebotes für den Jugendlichen steht dabei,
eine positive Selbstwahrnehmung aufzubauen
eigene positive Ressourcen wahrzunehmen, zu aktivieren und zu nutzen
positive Netzwerkbeziehungen zu knüpfen und zu stabilisieren
lebenspraktische Fähigkeiten einzuüben
Bei besonderen Problemlagen stehen über die kolligiale Fallberatung auch die fachlichen Ressourcen der anderen Teammitglieder zur Verfügung bzw. können professionsübergreifende Netzwerkbeziehungen aktiviert werden.
Die Eingliederungshilfe richtet sich an Kinder und Jugendliche, die durch eine drohende oder bereits bestehende seelische Behinderung gefährdet sind. Diese Hilfe sollte bereits dann einsetzen, wenn eine seelische Behinderung erkennbar wird, um noch vorhandene soziale Integrationsansätze zu erhalten. Voraussetzung für die Gewährung der Hilfe nach § 35a ist die Abklärung durch eine fachärztliche Stellungnahme bzw. durch fachärztliches Gutachten, in welchem erkennbar wird, ob es sich bei der Problematik des Kindes / Jugendlichen / des jungen Volljährigen um eine psychische Störung handelt. Inhaltlich erfasst wird weiterhin eine Einschätzung der sozialen Beeinträchtigung und nach Möglichkeit eine konkrete Nennung es Förderbedarfs mit Vorschlägen zur Umsetzung der Eingliederungshilfe.
Die Hilfe wird nach Feststellung des Bedarfes in ambulanter Form im unmittelbaren Lebensumfeld des Kindes / Jugendlichen / jungen Volljährigen erbracht. Grundlegend arbeiten wir dabei nach dem von in der Leistungsbeschreibung erläuterten Phasenmodell. Hiemit sind der Inhalt und die Dauer der einzelnen Phasen auf die Bedarfe und Möglichkeiten des Adressaten abgestimmt. In den ersten 3 Phasen der Hilfe liegen die inhaltlichen Schwerpunkte im Assesment wie im Case Management. Es wird eine Problemanalyse und die Evaluation der sozialen Kontakte, der Integration/ Desintegration durchgeführt und durch die Kontaktaufnahme zu ehemaligen bzw. vorhandenen professionellen Helfern die Koodination der Maßnahmen ermöglicht und qualifiziert. Unter strikter Einhaltung des Datenschutzes können so Informationen ausgetauscht werden. Dieser Abgleich ermöglicht in Auseinandersetzung mit dem Adressaten der Hilfe, im Bezug auf dessen Handicaps, seine Ressourcen und Möglichkeiten, das gezielte Arbeiten nach dem Phasenmodell des cobema – Institutes.
Anspruchsberechtigt auf Eingliederungshilfe nach § 35a ist das Kind, der Jungendliche oder junge Volljährige selbst.
Grundlegendes Ziel des Hilfeangebotes ist die soziale Integration. Im Vordergrund der Arbeit mit dem Adressaten stehen dabei:
Aufbau einer positiven Selbstwahrnehmung
Erlernen, eigene Möglichkeiten und Grenzen realistisch einzuschätzen
Bewältigung persönlicher Krisen, Entwicklung von Strategien, dohende Krisen zu umgehen
soziale Integration in allen Lebensbereichen wie Familie, Schule/Beruf, soziales Umfeld
Fähigkeit zur aktiven Lebensgestaltung
Besonders betreuungsintensive und Krisen intervenierende Leistungen sollten bei der Konzipierung der Hilfe berücksichtigt werden. So sollte die Möglichkeit bestehen, dass in Krisensituationen kurzfristig die vereinbarte Wochenstundenzahl erhöht bzw. ein angemessener Stundenpool für die Hilfe vereinbart werden.
Die Hilfe wird von einer berufserfahrenen Fachkraft des cobema – Teams prinzipiell unter fachlicher Begleitung von der im Netzwerk mit arbeitenden Diplom-Rehabilitationspädagogin, nach Bedarf auch einer Diplom-Sonderschulpädagogin erbracht.
Um eine kontinuierliche Leistungserbringung zu ermöglichen, wird eine feste Vertretung Fall begleitend einbezogen. Dies sichert bei Urlaub oder Krankheit sowohl dem Adressaten der Hilfe als auch dem Mitarbeiter des ASD einen festen Ansprechpartner.
Bei besonderen Problemlagen stehen über die kollegiale Fallbetreuung auch die fachlichen Ressourcen der anderer Teammitglieder zur Verfügung bzw. können professions-übergreifende Netzwerkbeziehungen aktiviert werden.
Gleichzeitig wird so die Möglichkeit offen gelassen, in Krisensituationen durch eine in unserem Netzwerk mögliche Co-Moderation des Hilfeprozess optimal aufrecht zu erhalten.
Begeitung junger Erwachsener in die Selbständigkeit in der Regel nach § 41 SGB VIII
Die Erfahrungen der bisherigen Arbeit im Bereich Hilfen zur Erziehung haben gezeigt, dass es jungen Erwachsenen oft schwer fällt, die mit einem selbstständigen Lebenskonzept verbundenen Verantwortlichkeiten wahrzunehmen und konstruktiv mit der damit verbundenen Freiheit umzugehen. Es fehlen grundsätzlich Kenntnisse und Fähigkeiten den Alltag gelingend zu gestalten und oft bildet die Herkunftsfamilie auf Grund eigener Defizite bzw. auf Grund der schwierigen Beziehungen zwischen Kind und Eltern keine ausreichende Hilfestellung. Oft scheitern junge Erwachsene an diesen Anforderungen, die Folgen sind soziale Verwahrlosung. Obdachlosigkeit und Abrutschen in die Kriminalität.
Das cobema – Institut verfügt auf Grund der beruflichen Erfahrung seiner Mitarbeiter z..B. mehrjähriger Tätigkeit in der Streetwork über einen guten Zugang zu Jugendlichen und deren Lebenswelten.
Die methodische Vermittlung von lebenspraktischen Informationen in Zusammenhang mit der reflektorischen Auseinandersetzung mit persönlichen Lebenskonzepten stehen innerhalb dieser Hilfeform im Vordergrund. Ausgangspunkt dafür ist die dialektische Beziehung zwischen verbaler Einflussnahme und praktischen Handeln. Es werden Grenzen, Normen und Einstellungen über gemeinsames Tun vermittelt.
Dazu gehören Fähigkeiten wie:
Kenntnisse über das Sozialsystem
Stellen von Anträgen und Kommunikation mit Behörden
Umgang mit einem Bankkonto, Geldeinteilung
Pflege der Wohnung und der Kleidung
Gesundheitsvorsorge und Verhalten im Krankheitsfalle
Planung und Durchführung von Einkäufen
Kenntnisse der politischen Struktur in Deutschland und entwickeln eines eigenen Standpunktes
Grundvoraussetzung für die Hilfe ist das Vorhandensein von eigenem Wohnraum. Dieser sollte selbst angemietet werden. Ist dies nicht möglich, bietet das cobema – Institut die zeitlich begrenzte Möglichkeit eines Untermietsverhältnisses mit anschließender Überleitung in einen direkten Mietvertrag an.
Die Hilfe wird von einer Fachkraft des cobema – Teams erbracht. Um eine kontinuierliche Leistungserbringung zu ermöglichen, arbeitet eine feste Vertretung Fall begleitend. Dies sichert bei Urlaub oder Krankheit sowohl dem Adessaten der Hilfe als auch dem Mitarbeiter des ASD einen festen Ansprechpartner.
Bei besonderen Problemlagen stehen über die kollegiale Fallberatung auch die fachlichen Ressourcen der anderen Teammitglieder zu Verfügung bzw. können professionsübergreifende Netzwerkbeziehungen aktiviert werden.
Stärken fördern – Schwächen verstehen
Eltern stehen heute vor der schwierigen Entscheidung aus einer Vielzahl von Möglichkeiten den richtigen Bildungsweg für ihr Kind auszusuchen. Die Entscheidung für einen Weg schließt die anderen Möglichkeiten aus und ruft damit große Unsicherheit hervor. Wir möchten ihnen unser Wissen und unsere berufliche Erfahrung zur Verfügung stellen, um sie bei dieser Entscheidung zu begleiten und Unsicherheiten abzubauen.
Schüler unterscheiden sich in Leistungsfähigkeit, – willen und Intelligenz, daher sind sehr unterschiedliche Lernleistungen beobachtbar. Ein fundiertes Wissen zu Stärken und Schwächen sowie Talenten meines Kindes hilft mir, eine Entscheidung zu fällen, welche Schulkonzepte ( Lernmethoden und Profile) zu meinem Kind am besten passen.
Wir gehen davon aus, dass jedes Kind in der Lage ist, erfolgreich in der Schule zu lernen und über die dafür notwendigen geistigen und emotionalen Fähigkeiten verfügt. Es steht die Aufgabe, wie diese ausgebildet und weiterentwickelt werden können.
Im Rahmen der Diagnostik möchten wir sie bei der Beantwortung ihrer Fragen unterstützen:
Wie kann ich Lernprozesse meines Kindes optimal unterstützen?
Welche Stärken sollte ich gezielt fördern?
Welchen individuellen Besonderheiten sollte ich Rechnung tragen?
Welches Schulkonzept ist das richtige für mein Kind?
Wie kann ich Auffälligkeiten und Unzufriedenheiten im Lernverhalten meines Kindes erklären?
Welche Vorteile ergeben sich aus einem gezielten Suchen nach passenden Lernwelten und -umgebungen für mein Kind?
Ist mein Kind in der Schule möglicherweise über- oder unterfordert?
Spiegeln die Zensuren das Leistungsvermögen meines Kindes realistisch wieder?
Wir verdeutlichen die Kompetenzen ihres Kindes und ordnen diese den Kompetenzanforderung verschiedener Bildungswege zu.
Überprüfung der kognitiven Fähigkeiten und der Aufmerksamkeit/ Konzentration mittels standardisierten Tests
Aufstellung der familiären Potenzen und Ressourcen
Beobachtung und Analyse des Sozialverhaltens des Kindes
Analyse der motivationalen und affektiven Bestandteile im Handeln des Kindes
Abwendung von Kindeswohlgefährdung nach § 8a SGB VIII
Bei auftretenden Verdacht auf eine Kindeswohlgefährdung kann der Fall führende Sozialarbeiter jederzeit kurzfristig ein Krisenteam mit mindestens drei beratenden Personen aus dem cobema – Team einberufen. Dies ermöglicht die Bearbeitung der Anfrage aus verschiedenen Ausbildung- und Erfahrungshintergründen. Diese Beratungen werden entsprechend der Handlungsrichtlinie des Jugendamtes gestaltet, dokomentiert und dem Jugendamt zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der Beratung wird überprüft, ob eine akute Kindeswohlgefährdung vorliegt und entsprechende Maßnahmen zur Abwendung dieser erarbeitet. Sollte dafür das Leistungsspektrum des cobema – Institutes nicht ausreichen, stehen die Mitarbeiter des cobema – Institutes den Jugendamtsmitarbeiter zur Erarbeitung entsprechender realistischer Alternativen zur Verfügung und begleiten, falls gewünscht, den Prozess in eine andere Hilfeform.
pädagogisch - psychologische individuumsorientierte Diagnostik
Innerhalb der Hilfe kann entsprechend der vorliegenden Problemlage eine Diagnostik durchgeführt werden. Diese unterstützt anstehende Schullaufbahnenentscheidungen oder die Einleitung geeigneter Fördermaßnahmen außerhalb der Jugendhilfe. Die Diagnistik hilft, entweder Bedingungen eines Problemverhaltens aufzuklären oder die Entwicklungsmöglichkeiten im Hinblick auf ein Anforderungsprofil angemessen zu beurteilen und somit Hilfeleistung effektiver zu gestalten.
Dem cobema – Institut steht mir seinem Diagnostik – Team erfahrene Mitarbeiter zur Verfügung, die auf Grund ihrer Ausbildung und ihrer langjährigen Tätigkeit als Förderschullehrer mit diagnostischen Aufgaben für diese Tätigkeit prädestiniert sind.
Im Rahme der laufenden Hilfen bietet das cobema – Institut erlebnis- und sportorientierte Grunppenangebote an, welche sich sowohl an die Familien als auch an die Eltern und Kinder / Jugendliche themenbezogen richten. Ziel der Angebote ist es, dass die Klienten motiviert und befähigt werden formelle Angebote aus den Gebieten Sport, Kunst und Kultur selbstständig wahrzunehmen. Im Rahmen des Angebotes sollen folgende Effekte erreicht werden:
In Bezug auf die Sozialarbeiter:
Kennenlernen der Familien/ Familienmitglieder im Verhalten in Gruppen und außerhalb des Familienkontextes
Wahrnehmung von Besonderheiten/ Beeinträchtigungen im sozialen Verhalten und Einbeziehung der Erkenntnisse in den Hilfeprozess
In Bezug auf die Klienten:
Schaffung von Erlebnissen außerhalb des Familienalltages
Verbesserung der Selbstwahrnehmung im Bezug auf andere Menschen
Erkennen von eigenen Interessen, Fähigkeiten und Talenten und Erhöhung der Motivation diese zu nutzen
Eigene Problemlagen werden im Verhältnis zu anderen relativiert und Selbsthilfeprozesse initiiert
Die fallübergreifenden Angebote werden von den Fall führenden Sozialarbeitern der laufenden Hilfe entsprechend ihren besonderen Fähigkeiten gemeinsam organisiert und durchgeführt. Gleichzeitig wird damit ermöglicht, dass die einzelnen Klienten allen mitarbeitenden Personen bekannt sind und kollegiale Beratungen intensiviert und effektiviert werden können.
Hauwirtschaftliche Co - Begleitung
Die Erfahrung in den bisher geleisteten Hilfen zeigt, dass vielfach in den Familien Schwierigkeiten im Bereich Familienorganisation und Tagesstrukturierung bestehen. Dies liegt sowohl in fehlenden Fähigkeiten und Kenntnissen begründet als auch in der mangelnden Eigenmotivation und – strukturierung.
Besonders in diesem Arbeitsfeld fällt es den Familien / Eltern schwer, sich auf die Unterstützung der Sozialarbeiter einzulassen. Von den Adressaten der Hilfe wird schnell reflektiert, dass Sozialarbeiter persönlich aus einem völlig anderen sozialen Umfeld, Bildungs- und Einkommensniveau kommen, so dass Hilfe in diesem Bereich schnell als Bevormundung und Einmischung wahrgenommen wird.
Aus diesen Gründen entwickelte das cobema – Team das Leistungsangebot der hauswirtschaftlichen Co – Begleitung. Im Mittelpunkt dieses Leistungsangebotes steht dabei die Vereinfachung des Zugangs zu den Problemlagen in diesem Bereich, die Ermöglichung einer Hilfe auf Augenhöhe und damit die Verbesserung der Akzeptanz der erarbeiteten Lösungsstrategien durch die Adressaten und nicht zuletzt eine Kostenoptimierung der sehr zeitintensiven Trainingsphasen.
Im Rahmen der Hilfe wird durch entsprechend qualifiziertes Personal ein hauswirtschaftliches Training durchgeführt. Dies umfasst die Aufstellung eines Hauswirtschaftsplanes in Zusammenarbeit mir dem Jugendlichen / der Familie und dem Fall führenden Sozialarbeiter, sowie das begleitete Training zur Einübung von Routinen. Dieses Training ist zeitlich befristet und wird in den Hilfeverlauf integriert.
Entsprechend den besonderen Bedarfen der Familie / des Jugendlichen werden die Mitarbeiterinnen im hauswirtschaftlichen Bereich eingesetzt. Dabei verfügt das cobema – Team über einen Personenpool, der sich aus engagierten Frauen zusammensetzt, die sich auch in anderen sozialen Bereichen engagieren und damit schon Erfahrungen in der Arbeit mit Klientel Sozialer Arbeit sammeln konnten.
Bei der Auswahl der Mitarbeiterinnen steht vor allem die persönliche Eignung, eigene reflektierte Lebenserfahrung und Verständnis für die Lebensumstände der Adressaten der Hilfe im Vordergrund, so dass eine Unterstützung „auf Augenhöhe“ möglich wird und die Mitarbeiterinnen als kompetente Ansprechpartnerinnen von den Adressaten der Hilfe anerkannt werden.
Ambulantes Familienwohnen
Die Erfahrung in den bisher geleisteten Hilfen zeigt, dass vielfach in den Familien Schwierigkeiten im Bereich Familienorganisation und Tagesstrukturierung bestehen. Dies liegt sowohl in fehlenden Fähigkeiten und Kenntnissen begründet als auch in der mangelnden Eigenmotivation und –strukturierung.
Besonders in diesem Arbeitsfeld fällt es den Familien/ den Eltern schwer, sich auf die Unterstützung der Sozialarbeiter einzulassen. Von den Adressaten der Hilfe wird schnell reflektiert, dass Sozialarbeiter persönlich aus einem völlig anderen sozialen Umfeld, Bildungs- und Einkommensniveau kommen, so dass Hilfe in diesem Bereich schnell als Bevormundung und inkompetente Einmischung wahrgenommen wird.
Aus diesen Gründen entwickelte das cobema – Team das Leistungsangebot der hauswirtschaftlichen Co- Begleitung. Im Mittelpunkt dieses Leistungsangebotes steht dabei die Vereinfachung des Zugangs zu den Problemlagen in diesem Bereich, die Ermöglichung einer Hilfe auf Augenhöhe und damit die Verbesserung der Akzeptanz der erarbeiteten Lösungsstrategien durch die Adressaten und nicht zuletzt eine Kostenoptimierung der sehr zeitintensiven Trainingsphasen.
Im Rahmen der Hilfe wird durch entsprechend qualifiziertes Personal ein hauswirtschaftliches Training durchgeführt. Dies umfasst die Aufstellung eines Hauswirtschaftsplanes in Zusammenarbeit mit dem Jugendlichen / der Familie und dem fallführenden Sozialarbeiter, und das begleitete Training zur Einübung von Routinen. Dieses Training ist zeitlich befristet und wird in den Hilfeverlauf integriert bzw. zum Abschließen der sozialpädagogischen Hilfe in der Familie genutzt.
Entsprechend den besonderen Bedarfen der Familie/ des Jugendlichen werden die Mitarbeiterinnen im hauswirtschaftlichen Bereich eingesetzt. Dabei verfügt das cobema – Team über einen Personenpool, der sich aus engagierten Frauen zusammensetzt, die sich auch in anderen sozialen freiwillig engagieren und damit schon Erfahrungen mit der Arbeit mit Klientel Sozialer Arbeit sammeln konnten.
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Geschwister WG HzE stationäre Einrichtungen

References: § 30

§ 34
 § 35
 § 35
 § 41
 § 8