Source: https://verbraucherschutz.sachsen-anhalt.de/hygiene/infektionsschutz/infektionskrankheiten/coronavirus/
Timestamp: 2020-04-02 07:30:53+00:00

Document:
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Schutzmaßnahmen für Bürgerinnen und Bürger
Bestätigte COVID-19-Fälle aus Sachsen-Anhalt, 2020
Epidemische Kurve der COVID-19-Fälle in Sachsen-Anhalt, 2020
Visuelle Darstellung des COVID-19-Auftretens in Sachsen-Anhalt, 2020
Hinweise für Reiserückkehrende
Hinweise für Gesundheitsämter
Hinweise zum Arbeitsschutz in der Labordiagnostik und Einrichtungen des Gesundheitswesens und Wohlfahrtspflege
Hinweise zur Wiederverwendbarkeit von FFP2-/ FFP3- Masken
Empfehlungen zum ressourcenschonenden Einsatz von Schutzausrüstung und zu organisatorischen Maßnahmen
Hinweise zur Verwendung von Desinfektionsmitteln zur hygienischen Händedesinfektion
Schutzmaßnahmen im Einzelhandel
Am 31.12.2019 informierten die Behörden in Wuhan über ein Cluster von 27 Pneumonie-Fällen unbekannter Ursache mit Wuhan‘s South China Seafood City Markt als gemeinsamer Exposition. Am 20.01.2020 bestätigte China mehrere Mensch-zu-Mensch-Übertragungen, ebenso ein Dutzend Erkrankungsfälle bei medizinischem Personal. Am 23.01.2020 waren über 500 Erkrankungsfälle mit dem bis dahin identifizierten Erreger, dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2), in China bekannt, davon 17 Todesfälle.
Weltweit wurden 853.200 Fälle gemeldet, darunter 41.887 Sterbefälle (Stand: 01.04.2020 10:00 Uhr).
Als internationale Risikogebieten gelten mit Stand 31.03.2020:
Der erste Fall in Deutschland wurde am 27.01.2020 in Bayern bestätigt. Mit Stand vom 02.04.2020 (00:00 Uhr) waren 73.522 bestätigte Fälle – darunter 872 Sterbefälle – in Deutschland bekannt.
Das Ansteckungsrisiko senken durch:
regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife für mind. 20 Sekunden insbesondere, wenn man nach Hause kommt, vor dem Essen und bevor man Lebensmittel zubereitet oder sich ins Gesicht fasst
stehen Wasser und Seife nicht zur Verfügung, kann man die Hände auch desinfizieren (Desinfektionsmittel mit mind. 60 % Alkohol verwenden)
das Handy und die Brille regelmäßig säubern
Abstand von Erkrankten halten (nach Möglichkeit 2 m)
in öffentlichen Bereichen möglichst wenig Oberflächen mit den Händen berühren
abgewöhnen, sich unnötig ins Gesicht zu fassen
Andere schützen durch:
Kontaktreduktion, wenn man krank ist
eigenes Handtuch oder Einmaltücher verwenden
ggf. Mund-Nasen-Schutz verwenden, wenn man krank ist
Auch, wenn es noch keinen Impfschutz gegen das neue Coronavirus gibt, ist es empfehlenswert seinen Impfstatus gemäß den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut überprüfen zu lassen. Dies betrifft insbesondere die Impfung gegen Pneumokokken (empfohlen für Säuglinge und ab 60 Jahre sowie bei Menschen mit bestimmten chronischen Erkrankungen/ Immunsuppression), gegen Keuchhusten (für Kinder und Erwachsene) und gegen Influenza (in Sachsen-Anhalt für alle empfohlen). Ein aktueller Impfschutz kann helfen, Doppel- oder Superinfektionen und damit einen möglicherweise schweren Verlauf zu vermeiden.
Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) führte dazu, dass die WHO am 30.01.2020 den internationalen Gesundheitsnotstand (Public Health Emergency of International Concern) ausrief, v. a. um Länder mit weniger leistungsfähigen Gesundheitssystemen zu schützen. Reise- und Handelsbeschränkungen empfahl die WHO am 30.01.2020 nicht. Am 11.03.2020 rief die WHO eine Pandemie aus.
Nach Maßgabe der WHO wurde die Krankheit, die durch das neue Coronavirus ausgelöst wird, offiziell als "Coronavirus Disease 2019" (COVID-19) benannt (WHO Situation Report 22). Das Virus wird offiziell als "Severe Acute Respiratory Syndrome Coronavirus 2" (SARS-CoV-2) bezeichnet.
In Deutschland wird die Beobachtung der Lage durch das Robert Koch-Institut (RKI) koordiniert. Das RKI hat eine Webseite zu COVID-19 veröffentlicht. Darin sind Informationen zu Maßnahmen in Bezug auf das neuartige Coronavirus enthalten.
In Sachsen-Anhalt werden die Gesundheitsämter durch den Fachbereich Hygiene des Landesamtes für Verbraucherschutz (LAV) über das aktuelle Geschehen informiert. Das LAV hat den Gesundheitsämtern eine Handlungsempfehlung zur Verdachtsabklärung und zu Maßnahmen bei COVID-19 in Sachsen-Anhalt zur Verfügung gestellt. Außerdem wurde die PCR-Labordiagnostik für SARS-CoV-2 zeitnah etabliert und steht zur Verfügung, um Verdachtsfälle im Auftrag der Gesundheitsämter abzuklären.
Melde-Stadt-/Landkreis
LK Altmarkkreis Salzwedel 15
LK Anhalt-Bitterfeld 37
LK Börde 60
LK Burgenlandkreis 34
LK Harz 62
LK Jerichower Land 20
LK Mansfeld-Südharz 24
LK Saalekreis 69
LK Salzlandkreis 44
LK Stendal 59
LK Wittenberg 92
SK Dessau-Roßlau 20
SK Halle 183
SK Magdeburg 87
Gesamtzahl ST
Stand: 01.04.2020 (15:43 Uhr)
Personen, die von einer Reise zurück kommen und keinerlei Beschwerden haben, wird dringend geraten, 14 Tage zu Hause zu bleiben und unnötige Kontakte zu vermeiden. Ferner sollten sie sich regelmäßig gründlich die Hände mit Wasser und Seife waschen und vermeiden, Auge, Nase und/oder Mund mit den Händen zu berühren, vgl. Informationsschreiben des Bundesgesundheitsministeriums.
Personen, die innerhalb von 14 Tagen seit ihrer Rückreise eine akute Atemwegserkrankung mit Symptomen wie Husten, Abgeschlagenheit, Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen, Atemnot und/oder Kurzatmigkeit bekommen, sollten 14 Tage zu Hause bleiben und Abstand von anderen Personen halten. Dies gilt bis 2 Tage nach Abklingen der Symptome. Bei einer schwereren Erkrankung sollte man sich telefonisch mit diesem Hinweis ankündigen, bevor eine medizinische Einrichtung aufgesucht wird oder ein Arzt/eine Ärztin gerufen wird. An immer mehr Orten gibt es außerdem Fieberambulanzen, in denen der Test auf SARS-CoV-2 durchgeführt wird.
Personen, die Kontakt zu einem mit dem neuartigen Corona-Virus Infizierten hatten, sollten ihre sozialen Kontakte reduzieren und sich umgehend telefonisch bei ihrem zuständigen Gesundheitsamt melden. Möglicherweise ordnet das Gesundheitsamt eine 14-tägige häusliche Quarantäne an.
Treten innerhalb von 14 Tagen seit dem Kontakt zu dem neuartigen Corona-Virus Infizierten eine akute Atemwegserkrankung mit Symptomen wie Husten, Abgeschlagenheit, Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen, Atemnot und/oder Kurzatmigkeit oder auch andere Symptome auf, sollte man das Gesundheitsamt telefonisch informieren, zu Hause bleiben und Abstand von anderen Personen halten. Dies gilt bis 2 Tage nach Abklingen der Symptome. Bei einer schwereren Erkrankung sollte man sich telefonisch mit diesem Hinweis ankündigen, bevor eine medizinische Einrichtung aufgesucht wird oder ein Arzt/eine Ärztin gerufen wird. An immer mehr Orten gibt es außerdem Fieberambulanzen, in denen der Test auf SARS-CoV-2 durchgeführt wird.
Personen, die aus anderen Gründen befürchten, an COVID-19 erkrankt zu sein, sollten bei einer leichten Erkrankung zu Hause bleiben und Abstand von anderen Personen halten. Dies gilt bis 2 Tage nach Abklingen der Symptome. Bei einer schwereren Erkrankung sollten sie sich telefonisch mit diesem Hinweis ankündigen, bevor sie eine medizinische Einrichtung aufsuchen oder einen Arzt/eine Ärztin rufen.
Wenn Sie eine erkrankte Kontaktperson sind oder erkrankt von einer Reise zurückkehren, benutzen Sie bitte keine öffentlicher Verkehrsmittel, halten 2 Meter Abstand von anderen Personen und niesen und husten nur in die Armbeuge.
Bitte halten sie die vom Gesundheitsamt angeordneten oder empfohlenen Maßnahmen, z. B. Quarantäne, unbedingt ein!
Das neuartige Corona-Virus ist, wie andere Viren, die Atemwegserkrankungen verursachen, von Mensch zu Mensch übertragbar. In Einzelfällen können Infizierte bereits in der Inkubationszeit, die in der Regel 2 bis 14 Tage beträgt, ansteckend sein. Das neuartige Corona-Virus kann milde, grippeähnliche Symptome, aber bei einem kleinen Teil der Erkrankten auch schwere Infektionen der unteren Atemwege verursachen, und zu Lungenentzündungen führen. Im Allgemeinen haben Kleinkinder, ältere Menschen und Menschen mit Grunderkrankungen (z. B. Herzerkrankungen, Diabetes, chronische Atemwegserkrankungen) ein höheres Risiko, schwer zu erkranken.
China CDC Weekly hat eine Studie mit dem Titel "The Epidemiological Characteristics of an Outbreak of 2019 Novel Coronavirus Diseases (COVID-19) — China, 2020" veröffentlicht, in der u.a. die epidemiologischen Charakteristika von insgesamt 44.672 bestätigten Fällen in China beschrieben werden. Dreiviertel der bestätigten Fälle mit entsprechenden Angaben hatten keine Grunderkrankung. Besonders betroffen scheinen die Altersgruppen der 30–69-Jährigen, während insbesondere Kinder, aber auch Personen ab 70 Jahre und junge Erwachsene bis 29 Jahre einen relativ geringen Anteil unter den bestätigten Fällen bilden. Altersspezifische Inzidenzen wurden jedoch nicht angegeben. Unter den 44.672 bestätigten Fällen waren etwa gleich viele männliche und weibliche Personen. Von ihnen erkrankte der überwiegende Teil leicht. Schwerwiegende (Pneumonie, Atemnot) und kritische (Atemversagen, septischer Schock und/oder Multiorganversagen) Erkrankungen traten auf. Die Sterblichkeit sank zwischen Dezember 2019 und Februar 2020 von 15 auf 0,8 %. Den höchsten Anteil an Sterbefällen hatten über 80-jährige bestätigte Fälle, gefolgt von 70–79-jährigen, 60–69-jährigen und 50–59-jährigen bzw. bestätigte Fälle mit Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Hypertonie, chronischen Atemwegserkrankungen und Krebs. Kinder schienen nicht von schweren Verläufen betroffen zu sein.
Zurzeit sollte eine Labordiagnostik auf SARS-CoV-2 erfolgen bei begründeten Verdachtsfällen und bei Fällen unter differenzialdiagnostischer Abklärung.
Begründeter Verdachtsfall:
akute respiratorische Symptome jeder Schwere und Kontakt zu bestätigtem COVID-19-Fall bis max. 14 Tage vor Erkrankungsbeginn
klinische oder radiologische Hinweise auf eine virale Pneumonie in Zusammenhang mit einer Häufung von Pneumonien in einer Pflegeeinrichtung oder im Krankenhaus
Fall unter differenzialdiagnostischer Abklärung:
Prioritär zu testen:
linische oder radiologische Hinweise auf eine virale Pneumonie ohne Alternativdiagnose und kein Kontakt zu bestätigtem COVID-19 Fall
akute respiratorische Symptome jeder Schwere und kein Kontakt zu bestätigtem COVID-19 Fall, dafür Tätigkeit in Pflege, Arztpraxis oder Krankenhaus oder einer anderen kritischen Infrastruktur* oder Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe (aktuell entsprechend Risikogruppen Influenza)
Nur bei hinreichender Testkapazität zu testen:
alle anderen Erkrankten mit akuten respiratorischen Symptomen jeder Schwere, die nicht zu einer der oben genannten Gruppen gehören
Darüber hinaus sollten auch Influenzaviren und andere Erreger von akuten Atemwegserkrankungen in die Differentialdiagnose einbezogen werden.
Zur Diagnostik von SARS-CoV-2 werden tiefe Nasen- und Rachenabstriche oder Materialien aus tieferen Atemwegen (Sputum, Trachealabstrich, BAL) mittels einer spezifischen PCR untersucht.
Die notwendigen Hygienemaßnahmen beim Kontakt mit Verdachtsfällen und bestätigten Fällen beinhalten persönliche Schutzausrüstung für das betreuende Personal (mindestens FFP2-Maske, Kittel, Handschuhe, Schutzbrille), Händedesinfektion und Flächendesinfektion mit Desinfektionsmitteln mit begrenzt viruzidem Wirkungsspektrum.
Das RKI hat Kriterien zur Entlassung aus dem Krankenhaus bzw. der häuslichen Isolierung für COVID-19-Fälle veröffentlicht.
Der Verdacht einer Erkrankung, die Erkrankung sowie der Tod in Bezug auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 muss umgehend dem zuständigen Gesundheitsamt gemeldet werden.
Die ABAS hat am 19.02.2020 beschlossen, SARS-CoV-2 vorläufig in die Risikogruppe 3 einzustufen.
Parallel zum Schutz vulnerabler Gruppen (Protection) wird in Deutschland weiterhin eine Eindämmungsstrategie (sog. Containment) verfolgt, um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Das Ziel ist vor allem das Unterbrechen von Infektionsketten ausgehend von einem bestätigten Fall. Die Suche nach der Infektionsquelle steht nicht mehr im Vordergrund. Im Mittelpunkt steht die Ermittlung ausgehend von einem bestätigten Fall. Kontaktpersonen der Kategorie I (enger Kontakt) haben Priorität über Kontaktpersonen der Kategorie II. ein Ausbruchsgeschehen bei vulnerablen Personen oder medizinischem Personal (z.B. Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser) hat Priorität über das Nachverfolgen von anderen Einzelfällen.
Kontaktpersonen und Reiserückkehrer
Wenn Kontaktpersonen und Reiserückkehrer 2 Wochen symptomfrei bleiben, müssen Sie nicht abgestrichen werden. In Einzelfällen, z.B. wenn sie in einer Einrichtung mit vulnerablen Personen arbeiten oder wenn Sie zwei Wochen mit einem COVID-Fall (wenn auch separiert) gelebt haben, kann das aber u.U. sinnvoll sein. In den Hinweisen zum ambulanten Management von COVID-19-Verdachtsfällen und leicht erkrankten bestätigten COVID-19-Patienten sind Empfehlungen zur Separierung bestätigter Fälle von anderen in ihrer Wohngemeinschaft lebenden Personen zu finden. Sollte eine räumliche Separierung möglich sein und die im Haushalt lebende Kontaktperson bis zur Entisolierung des Falls nicht erkranken, kann mit dem Hinweis, weitere 14 Tage Kontakte zu reduzieren und bei Erkrankungszeichen zu hause zu bleiben und das Gesundheitsamt zu informieren (Kat.2), die häusliche Quarantäne aufgehoben werden.
Eine Hospitalisierung von COVID-19-Fällen kann aus klinischer Indikation oder zur Überwachung erfolgen. Diese Fälle werden isoliert. Bei leichter Symptomatik ist eine häusliche Absonderung möglich.
Das RKI hat Kriterien zur Entlassung aus dem Krankenhaus bzw. der häuslichen Isolierung für COVID-19-Fälle veröffentlicht. Bei der Entlassung aus der häuslichen Isolierung ist kein "Entisolierungs"-Abstrich notwendig. Sie sollte jedoch frühestens 14 Tage nach der Entlassung aus dem Krankenhaus (schwerer Verlauf) bzw. nach Symptombeginn (leichter Verlauf) und nach mind. 48 Stunden Symptomfreiheit bezogen auf COVID-19-Erkrankung erfolgen.
Labordiagnostik von SARS-CoV-2 mit humanem Probematerial mittels PCR-Verfahren
Tätigkeiten können in Laboratorien der Schutzstufe 2 nach Biostoffverordnung (BioStoffV) durchgeführt werden, sind aber zuvor bei zuständiger Gewerbeaufsicht anzuzeigen.
die Schutzmaßnahmen gem. § 10 & Anhang II BioStoffV sind einzuhalten
die Schutzmaßnahmen der Technischen Regel für Biologische Arbeitsstoffe – TRBA 100 für Tätigkeiten der Schutzstufe 2 sind zu beachten
zugesandtes Probenmaterial in einer Mikrobiologischen Werkbank der Klasse II öffnen, es wird empfohlen dabei FFP2-Maske und Schutzbrille zu tragen
Labortätigkeiten mit SARS-CoV-2 die unmittelbar auf das Virus gerichtet sind (z. B. Vermehrung des Virus mit Hilfe von Zellkulturen)
Tätigkeiten sind in einem Labor der Schutzstufe 3 nach BioStoffV durchzuführen
u. a. Einhaltung der Schutzmaßnahmen gem. § 10 & Anhang II BioStoffV
Beachtung der Schutzmaßnahmen der TRBA 100 für Tätigkeiten der Schutzstufe 3
Erlaubnispflicht gem. § 15 BioStoffV
Tätigkeiten in Einrichtungen des Gesundheitswesens und der Wohlfahrtspflege (verdächtige oder bestätigte Fälle einer SARS-CoV-2-Infektion)
hier sind u. a. die Schutzmaßnahmen gem. § 11 BioStoffV einzuhalten und die der Technischen Regel für Biologische Arbeitsstoffe – TRBA 250 zu beachten
Patienten, Kunden bzw. Heimbewohner sollten einen Mund-Nase-Schutz tragen
Zahl der Beschäftigten auf ein Mindestmaß beschränken
Beschäftigte mit ausreichend Kitteln, Handschuhen, Schutzbrille, partikelfiltrierende Halbmasken mindestens der Klasse FFP2 oder FFP3 (z. B. für Tätigkeiten an Patienten, die stark Husten oder zum Husten provoziert werden) ohne Ventil ausstatten
auf korrekte Tragen und Ablegen der Schutzkleidung achte
Hinweise für die stationären und ambulanten Altenpflege zu Prävention und Management von COVID-19-Erkrankungen
BAuA: Schutzmaßnahmen im Gesundheitswesen bei beruflichen Tätigkeiten mit möglichem Kontakt zu SARS-CoV-2
Probenabholung aus Arztpraxen während einer pandemischen Situation, Empfehlungen des ABAS
Informationen finden Sie auf der Seite der BAuA.
Für den Fall, dass FFP-Masken nicht in ausreichender Anzahl zur Verfügung stehen und nur die Möglichkeit besteht, auf bereits benutzte Masken zurückzugreifen, können diese ausnahmsweise unter folgenden Bedingungen auch mehrfach, jedoch längstens über eine Arbeitsschicht, eingesetzt werden:
die Maske wird anschließend vom selben Träger benutzt (Zugriff durch andere Personen muss ausgeschlossen sein)
Mehr zum Thema im Beschluss 609 des ABAS und in der technischen Regel für Biologische Arbeitsstoffe – TRBA 250.
Empfehlungen der BAuA
Es kann davon ausgegangen werden, dass alle viruziden und begrenzt viruziden Desinfektionsmittel auf Alkoholbasis wirksam sind, die in der Liste des Verbundes für angewandte Hygiene e. V. oder des Robert-Koch-Institutes gelistet sind.
Stellungnahme der Desinfektionsmittelkommission von DVV/GfV
Desinfektionsmittel-Liste des Verbundes für angewandte Hygiene e. V.
Falls keine Desinfektionsmittel mehr verfügbar sind, ist nun aufgrund zweier Allgemeinverfügungen die Herstellung und das Inverkehrbringen speziell empfohlener Desinfektionsmittel zur hygienischen Händedesinfektion durch Apotheken, die pharmazeutische Industrie und Unternehmen der chemischen Industrie möglich.
Allgemeinverfügungen, Ausnahmezulassung für Händedesinfektionsmittel
häufig gestellte Fragen zu den Allgemeinverfügungen zur Zulassung von Biozidprodukten zur hygienischen Händedesinfektion
Einhaltung der allgemeinen und publizierten Abstands- und Hygieneregeln.
Pausenräume/Umkleiden/Toiletten:
möglichst 2 m Abstand halten
Umkleidung erfolgt bereits zu Hause (soweit möglich)
regelmäßige Reinigung / Desinfektion der Kontaktflächen
Toilettenausstattung entsprechend der ASR A4.1
(In Toilettenräumen müssen Mittel zum Reinigen (z. B. Seife in Seifenspendern) und Trocknen der Hände (z. B. Einmalhandtücher, Textilhandtuchautomaten oder Warmlufttrockner) bereitgestellt werden.
Persönliche Verhaltensregeln:
Nicht ins Gesicht fassen! Regelmäßig gründlich Hände waschen (Seife und warmes Wasser sind ausreichend) oder desinfizieren.
Kassenarbeitsplätze/Kundenkontakt:
wenn möglich, sollte der Abstand zum Kunden von mindestens einem Meter eingehalten werden (über vorgelagerte Absperrungen oder Bodenmarkierungen o. ä.)
wenn nicht möglich: An solchen Arbeitsplätzen sollten keine Beschäftigten mit Vorerkrankungen, insbesondere bestehenden Atemwegserkrankungen wie Asthma, beschäftigt werden. Mitarbeiter mit Vorerkrankungen sollten, wenn möglich, übergangsweise zum Beispiel im Lager eingesetzt werden.
Durchsichtige Trennwände: Durch eine bauliche Abtrennung lässt sich wirksam verhindern, dass der Luftstrom beim Husten oder direkten Ansprechen durch Kunden in Höhe des Kopfes auf die Kassenkraft trifft (ausreichende Stabilität, keine spitzen Ecken oder scharfe Kanten). Je breiter die Abtrennung ist desto besser. Sie sollte in der Breite mind. vom Ende des Vorlaufbandes bis zum Beginn der Warenmulde reichen.
Die Kunden über Hinweisschilder bitten, wenn möglich im Kassenbereich nicht zu sprechen und beim Husten/Niesen die allgemeinen Hygienemaßnahmen einzuhalten.
Bei Barzahlung gilt: Damit das Geld nicht direkt vom Kunden an die Kassenkraft übergeben werden muss (Hand-Hand-Kontakt), sollte ein kleines Tablett oder eine fixe Geldablage genutzt werden.
Nachtschalter: In Verkaufsstellen (Tankstellen/Apotheken) usw., in denen ein Nachtschalter vorhanden ist, wird empfohlen, diesen zu nutzen.
Das Tragen von Einmal- Handschuhen, dies erweckt ein falsches Gefühl von Sicherheit. Während der Benutzung werden sie genauso verschmutzt und kontaminiert wie eine unbedeckte Hand.
Das Virus "frisst" sich nicht durch intakte Haut. Es bedarf einer Übertragung über die Schleimhäute (Nase/Mund/Augen).
Auswärtiges Amt: Coronavirus / Covid-19: Informationen für Reisende und zu Rückholungen von Deutschen
Auswärtiges Amt: Covid-19: Informationen für Beschäftigte und Reisende
BAUA: Neuartiges Virus SARS-CoV-2 (bislang 2019-nCoV) durch den ABAS in risikogruppe 3 eingestuft und Empfehlungen zur Labordiagnostik gegeben.
BfR: Kann das neuartige Coronavirus über Lebensmittel und Spielzeug übertragen werden?
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin: Arbeitsschutzmaßnahmen beim Umgang mit einem neuartigen Coronavirus (COVID-19) aus Wuhan, China
RKI: Empfehlungen des RKI für die Hygienemaßnahmen und Infektionskontrolle bei Patienten mit Pneumonien verursacht durch ein neuartiges Coronavirus (nCoV) aus Wuhan, China
RKI: Empfehlungen der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO)
RKI: Handzettel für Reisende aus Risikogebieten bzw. aus Gebieten, in denen COVID-19-erkrankungen vorgekommen sind in den auf Deutsch, Englisch und Chinesisch bzw. Italienisch oder Koreanisch oder Persisch
RKI: Hinweise zur Testung von Patienten auf Infektion mit dem in Wuhan entdeckten neuartigen Coronavirus (COVID-19)
RKI: Mögliche Maßnahmen zum Ressourcen-schonenden Einsatz von Mund-Nasen-Schutz (MNS) und FFP-Masken in Einrichtungen des Gesundheitswesens bei Lieferengpässen im Zusammenhang mit der neuartigen Coronaviruserkrankung COVID-19
RKI: Neuartiges Coronavirus COVID-19: Risikogebiet und Fallzahlen
RKI: Verdachtsabklärung und Maßnahmen - Orientierungshilfe für Ärzte
RKI-Seite zum neuartigen Coronavirus, u.a. mit Hinweisen zu Diagnostik, Hygiene und Infektionskontrolle
Universitätsklinik Halle: Informationen zum Corona-Virus COVID-19
Universitätsklinik Magdeburg: Aktuelles zum Coronavirus (2019-nCoV)
Verordnung über die Ausdehnung der Meldepflicht nach § 6 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 und § 7 Absatz 1 Satz 1 des Infektionsschutzgesetzes auf Infektionen mit dem erstmals im Dezember 2019 in Wuhan/Volksrepublik China aufgetretenen neuartigen Coronavirus („COVID-19") (CorViMV k.a.Abk.)
Pressemitteilung MS Nr. 024/2020 v. 06.03.2020: Schüler sollen zur Sicherheit zuhause bleiben
RKI: Ergänzung zum Nationalen Pandemieplan - COVID-19 - neuartige Coronaviruserkrankung
Kontaktdaten der Gesundheitsämter in Sachsen-Anhalt
EMPFEHLUNGEN ZUR UMSETZUNG DES NATIONALEN INFLUENZAPANDEMIEPLANS IN SACHSEN-ANHALT
Arbeitsschutz: Antworten auf häufig gestellte Fragen zu SARS-CoV-2
Die Geschäftsstelle des Einsatzstabes informiert zu Coronavirus
Hier finden Sie eine detaillierte visuelle Darstellung des COVID-19-Auftretens in Sachsen-Anhalt...

References: § 10
 § 10
 § 15
 § 11
 § 6
 § 7