Source: https://www.diebewertung.de/hamburg-trust-htg-deutschland-15-fonds-2-gmbh-co-kg-aergerliche-bilanz-fuer-anleger/
Timestamp: 2020-01-25 05:11:32+00:00

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Hamburg Trust HTG Deutschland 15 Fonds 2 GmbH & Co. KG - ärgerliche Bilanz für Anleger - Diebewertung
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Hamburg Trust HTG Deutschland 15 Fonds 2 GmbH & Co. KG – ärgerliche Bilanz für Anleger
Natürlich, wenn eine Fondsgesellschaft solch eine Bilanz vorlegt, sind die investierten Anleger natürlich verärgert; und das auch zu recht, denn die Fondsgeschäftsführung sollte sich eigentlich schämen, eine solche Bilanz abliefern zu müssen.
I. Finanzanlagen 28.513.020,53 30.626.511,57
I. Guthaben bei Kreditinstituten 3.163.536,15 4.172.761,64
31.676.556,66 34.799.273,21
1. Einlagen der Kommanditisten 48.300.000,00 48.300.000,00
2. Rücklagen 2.414.750,00 2.414.750,00
3. Ergebniskonten der Kommanditisten -7.909.995,50 -7.676.609,73
4. Entnahmekonten der Kommanditisten -11.163.352,60 -8.265.294,75
31.641.401,90 34.772.845,52
1. Sonstige Rückstellungen 14.802,15 15.552,69
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.852,63 0,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 16.500,00 10.875,00
20.352,63
31.676.556,68 34.799.273,21
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018
1. Sonstige betriebliche Erträge 179,76 0,00
2. Sonstige betriebliche Aufwendungen -233.784,90 -227.522,97
3. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 219,37 226,46
4. Ergebnis nach Steuern/Jahresfehlbetrag – 233.385,77 -227.296,51
5. Belastung auf den Kapitalkonten 233.385,77 227.296,51
6. Ergebnis nach Verwendungsrechnung 0,00 0,00
ANHANG zum Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2018
Die Hamburg Trust HTG Deutschland 15 Fonds 2 GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Hamburg und ist unter der Nummer HRA 113639 in das Handelsregister des Amtsgerichts in Hamburg eingetragen.
Die Gliederung und der Ausweis der Posten der Bilanz entsprechen den Vorschriften für kleine Personenhandelsgesellschaften gemäß § 264a HGB i. V. m. § 267 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die größenabhängigen Erleichterungen, unter anderem im Sinne § 288 HGB, werden in Anspruch genommen.
Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten nach handelsrechtlichen Vorschriften, ggf. mit dem zum Stichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden nicht vorgenommen. Auszahlungen von freier Liquidität in gesellschaftsrechtlich zulässiger Weise des Beteiligungsunternehmens an die Gesellschaft werden als ergebnisneutrale Minderungen des Beteiligungsbuchwertes behandelt.
Die Bestände sind zum Nominalwert angesetzt.
Der Ansatz des Kommanditkapitals sowie der gesellschafterbezogenen Rücklagen erfolgte zum Nennwert.
Zur Abdeckung von ungewissen Verbindlichkeiten hat die Gesellschaft im angemessenen Umfang Rückstellungen gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte gemäß § 253 Abs. 1 HGB mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag.
Die Ansätze der Verbindlichkeiten erfolgen zum Erfüllungsbetrag. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit sind die Angaben in Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in der Anlage zum Anhang in einem Verbindlichkeitenspiegel dargestellt.
Die Vertretung der Gesellschaft obliegt der Komplementärin HTD15 Verwaltungs GmbH, Hamburg. Sie wird durch deren Geschäftsführung wahrgenommen. Zur Geschäftsführerin ist allein die geschäftsführende Kommanditistin, Hamburg Trust Immobilien GmbH (vormals Hamburg Trust Fonds Management HTFM GmbH), Hamburg, bestellt.
Zu Geschäftsführern der Hamburg Trust Immobilien GmbH sind die im Folgenden genannten Personen bestellt:
Herr Dr. Georg Walter Reul, Bonn, Geschäftsführer
Herr Aldert Lobik, Hamburg, Geschäftsführer (bis 31. Oktober 2018)
Herr Markus Griese, Hamburg, Rechtsanwalt (bis 31. Oktober 2018)
Herr Oliver Priggemeyer, Karlsfeld, Geschäftsführer (ab 1. November 2018)
Das Kapital der Gesellschaft wird zum Stichtag wie folgt gehalten:
HTD15 Verwaltungs GmbH, Hamburg (gez. Kapital Euro 25.000,00) 0,00
Hamburg Trust Immobilien GmbH, Hamburg 5.000,00
Direkt- bzw. Treuhandkommanditisten 48.295.000,00
48.300.000,00
3. Wesentliche Beteiligungen
Eigenkapital 31.12.2018 Anteil am Kapital Ergebnis 2018
Euro % Euro
MILANEO Stuttgart KG, Hamburg 83.043.235,61 23,10 1.577.583,42
Hamburg, den 14. Juni 2019
Dr. Georg Reul, handelnd für die HTD15 Verwaltungs GmbH
Oliver Priggemeyer, handelnd für die HTD15 Verwaltungs GmbH
Dr. Georg Reul, handelnd für die Hamburg Trust Immobilien GmbH
Oliver Priggemeyer, handelnd für die Hamburg Trust Immobilien GmbH
Verbindlichkeitenspiegel 2018
Hamburg Trust HTG Deutschland 15 Fonds 2 GmbH & Co. KG, Hamburg
Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit bis zu einem Jahr Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren Summe davon durch Verpfändung von Bankguthaben und Abtretung von Forderungen gesichert davon gegenüber Gesellschaftern
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.852,63 0,00 0,00 3.852,63 0,00 0,00
im Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 16.500,00 0,00 0,00 16.500,00 0,00 16.500,00
im Vorjahr 10.875,00 0,00 0,00 10.815,00 0,00 10.875,00
der Hamburg Trust HTG Deutschland 15 Fonds 2 GmbH & Co. KG
Die Hamburg Trust HTG Deutschland 15 Fonds 2 GmbH & Co. KG ist eine Fondsgesellschaft (Fonds KG), die in das Shopping Center MILANEO in Stuttgart investiert. Die Investition erfolgt mittelbar, d.h. über eine Kommanditbeteiligung in Höhe von 23,1 % an der MILANEO Stuttgart KG (Objekt KG).
Die Objekt KG ist Eigentümerin des 29.800 m2 großen Grundstücks und der 53.919 m2großen Immobilie, davon 44.650 m2 Ladenflächen und 9.510 m2 Lager- und Nebenflächen, des am 9. Oktober 2014 eröffneten Einkaufszentrums.
a) Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche
Erstmals seit drei Jahren ist das Wirtschaftswachstum in Deutschland geringer als im Vorjahr ausgefallen. Dies zeigt sich insbesondere am Bruttoinlandsprodukt, dessen Wachstum im Jahr 2018 um 0,7 % auf einen Wert von 1,5 % sinkt. Im Vergleich lag das Wachstum des Bruttoinlandproduktes im Jahr 2017 bei 2,2 %. Der Grund hierfür ist unter anderem in der angespannten Weltwirtschaft zu finden. Insbesondere Themen wie Strafzölle der USA, Brexit oder das starke Wachstum Chinas haben zu einem spürbaren Rückgang der deutschen Exporte, z.B. in der Automobil- und Stahlindustrie, geführt. Zudem wurde im Jahr 2018 ein Rückgang der Konsumausgaben der Privatverbraucher verzeichnet. Neben dem Bruttoinlandsprodukt kann als Indikator für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland auch die Inflationsrate herangezogen werden. Analog zu dem Bruttoinlandsprodukt ist auch die Inflationsrate, gemessen am nationalen Verbraucherpreisindex, im Jahr 2018 im Vergleich zu 2017 um 0,1 % auf einen Wert von 1,7 % gesunken. Für die Folgejahre gehen die Ökonomen jedoch, begünstigt von der anhaltenden Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank, von einem leichten Anstieg des Wirtschaftswachstums aus. Einhergehend mit dem Wirtschaftswachstum hat sich auch der Arbeitsmarkt im Jahr 2018 positiv entwickelt. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren im Jahresdurchschnitt 2018 lediglich 5,2 % aller potenziellen Arbeitnehmer als arbeitslos gemeldet. Im Vorjahresvergleich bedeutete dies einen Rückgang von 0,5 % (Stand 2017: 5,7 %).
1. Einzelhandelsmarkt Deutschland gesamt
In den deutschen Top-10-Standorten lag die Vermietung der Einzelhandelsflächen mit einem innerstädtischen Flächenumsatz von knapp 193.000 m2 knapp über dem Vorjahr, wohingegen die bundesweite Bilanz Rückgänge aufwies. Im Wettbewerbsumfeld im Jahr 2018 scheinen größere Shoppingmetropolen mit einer breiten Palette an ergänzenden Gastronomie- und Freizeitangeboten bei der Flächenvermietung also bessere Karten gehabt zu haben, als viele B- und C-Städte.
Trotz einer relativ schwachen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung im zweiten Halbjahr 2018 sind die Einzelhandelsumsätze gestiegen und verzeichnen damit den neunten Anstieg in Folge. Nach dem statistischen Bundesamt zogen sie preisbereinigt um 1,4 bis 1,5 % an.
In keinem Marktsegment des deutschen Immobilienmarkts veränderten sich jedoch auch im Jahr 2018 die Strukturen so schnell wie im Einzelhandel. Der wesentliche Treiber für viele Entwicklungen war der E-Commerce, der seine Anteile am gesamten Retail-Umsatz ausbaute und gleichzeitigüberproportionale Wachstumsraten verzeichnete. Der Einzelhandel hat tendenziell spät begonnen, sich auf tiefgreifende Veränderungen im Verbraucherverhalten einzustellen. Der stationäre Handel ist zwar noch mit weitem Abstand der bedeutendste Absatzkanal im deutschen Einzelhandel, muss sich jedoch mit neuen Konzepten positionieren, indem er das Einkaufserlebnis mit Aktivitäten, die als Gesamtpaket eine interessante Freizeitgestaltung bieten, verbindet.
ShoppingCenter Markt als Segment des Einzelhandels
2018 wurde in der Assetklasse ShoppingCenter mit 1,38 Mrd. Euro das geringste Transaktionsvolumen seit 2010 verbucht. Ursächlich hierfür war u.a. die Unsicherheit vieler Investoren hinsichtlich der Insolvenzen in der Modebranche und anhaltenden Diskussionen über den Online & Offline Handel. Zudem lagen häufig die Kaufpreiserwartungen zwischen Käufer und Verkäufer zu weit auseinander. Gleichzeitig hielten Anleger ihre erstklassige Center an etablierten Standorten und mit langjährigbelegter Performance im Bestand.
Auf Seiten der Einzelhändler zeigte sich ebenfalls eine Fortsetzung vorsichtigerer Expansionsstrategien. Filialnetze wurden rationalisiert und Standorte zugunsten von größeren Filialen an ausgewählten Standorten zusammengelegt. Andererseits wurde bei einer Neuexpansion der bisherige Flächenbedarf hinterfragt und gegebenenfalls zugunsten kleinerer Ladeneinheiten optimiert. Dieses selektive Vorgehen versetzte die Einzelhändler wie auch in den Jahren zuvor in eine komfortable Verhandlungsposition gegenüber den Eigentümern und hemmte das Mietpreiswachstum.
Grundsätzlich wurden die Einzelhandelsimmobilienmärkte als „herausfordernd“ eingestuft. 2018 sanken die Spitzenmieten in diese Segment in den B-Städten im Schnitt um 0,8 %, mit den höchsten Rückgängen in Mainz (-3,5%) und Darmstadt (-3 %). In den Top-Märkten gaben die Spitzenmieten 2018 nur in Stuttgart (-2 %) nach, in den anderen A-Städten verlief die Entwicklung noch stabil. Für 2019 wird angenommen, dass sich der Abwärtstrend fortsetzen kann.
2. Standortentwicklung (Region) Stuttgart
Am gewerblichen Immobilienmarkt standen die Metropolen mit hohen Wirtschaftskraft sowie den großen und liquiden Immobilienmärkten unverändert im Fokus. In Deutschland zählen zu den Top-Standorten die sieben einwohnerstärksten Städte wie bspw. Stuttgart. Neben Einwohnerzuwachs und der regional unterschiedlichen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit machte sich in Stuttgart der aufstrebende Tourismus als nachfragerelevanter Faktor im Einzelhandel der Stadt bemerkbar.
Die Einzelhandelskennziffern für die Region Stuttgart waren auch im Jahr 2018 weiterhin sehr positiv. Die Region Stuttgart lagdeutschlandweit auf Platz vier, mit den wohlhabendsten Bürgern und schaffte es mit über 17,4 Mrd. Euro auf den dritten Platz beim Umsatz im stationären Einzelhandel in Deutschland. Statistisch gesehen, verfügte jeder in der Region Stuttgart über gut 9 % mehr Kaufkraft als ein Bundesbürger im Durchschnitt. Die einzelhandelsrelevante Kaufkraft in der Landeshauptstadt Stuttgart lag im Jahr 2018 bei rund 7.710 Euro pro Einwohner und damit fast 800 Euro über dem Bundesdurchschnitt.
Die Fonds KG entwickelt sich insgesamt positiv. Die Objekt KG hat im Jahr 2018 Liquidität in Höhe von 2,1 Mio. Euro an die Fonds KG ausgezahlt. Die betrieblichen Aufwendungen lagen 2018 bei rund 0,2 Mio. Euro, und lagen somit auf dem prospektierten Niveau.
c) Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Die Vermögens- und Finanzlage der Fonds KG ist durch die Kommanditbeteiligung an der Objekt KG und deren Finanzierung geprägt. Das Investitionsvolumen der Fonds KG einschließlich der mit der Fondsauflegung verbundenen Kosten beträgt rund 50,7 Mio. Euro und ist mit 48,3 Mio. Euro Kommanditkapital und einem Agio von 2,4 Mio. Euro finanziert worden.
Auf der Aktivseite hat sich die unter den Finanzanlagen ausgewiesene Kommanditbeteiligung an der Objekt KG zum 31. Dezember 2018 gegenüber dem Vorjahr von 30,6 Mio. Euro auf 28,5 Mio. Euro reduziert. Dies geht auf die 2018 von der Objekt KG an die Fonds KG ausgezahlten Barüberschüsse (2,1 Mio. Euro) zurück. Die erhaltenen Beteiligungseinnahmen sind vollständig an die Gesellschafter ausgezahlt worden. Im selben Zeitraum reduzierte sich die Liquidität von 4,2 Mio. Euro auf 3,2 Mio. Euro. Grund hierfür waren die Auszahlungen an die Gesellschafter (2,9 Mio. Euro) sowie die Verrechnung der betrieblichen Aufwendungen (0,2 Mio. Euro), denen die Beteiligungseinnahmen von 2,1 Mio. Euro gegenüberstanden.
Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr von 34,8 Mio. Euro auf 31,6 Mio. Euro verringert. Diese Verringerung geht auf Auszahlungen an die Gesellschafter (2,9 Mio. Euro) sowie die Verrechnung des Jahresfehlbetrages (0,2 Mio. Euro) zurück. Die Ertragslage der Fonds KG ist aufgrund betriebllicher Aufwendungen durch einen Fehlbetrag von 0,2 Mio. Euro gekennzeichnet (Jahresfehlbetrag 2017; 0,2 Mio. Euro).
Die Finanz- und Ertragslage der Objekt KG ist durch die Vermietung der Laden-, Lager und Nebenflächen des Shopping Centers MILANEO in Stuttgart stabil und ermöglichte die Auszahlung von Liquiditätsüberschüssen der Objekt KG an die Fonds KG. Der Fonds KG flossen daher 2018 Beteiligungseinnahmen zu, welche die Fonds KG mit der Liquidität ausstattete, die – unter Einbeziehung der bestehenden Liquiditätsreserve – für die Deckung der laufenden Kosten und für die im März 2019 vorgesehenen Auszahlungen an die Anleger erforderlich war.
Zusammenfassend stellt sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Fonds KG stabil dar.
Im Jahr 2019 rechnet die Fonds KG mit Beteiligungseinnahmen in Höhe von 2,3 Mio. Euro, sodass sie ihre Verpflichtungen erfüllen kann. Die für 2019 geplanten Auszahlungen an die Gesellschafter werden aufgrund der niedriger als diese liegenden Beteiligungseinnahmen voraussichtlich entsprechend angepasst. Die Auszahlung ist für März 2020 vorgesehen.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes waren bestandsgefährdende Risiken für die Gesellschaft nicht erkennbar. Risiken der künftigen Entwicklung bestehen in den immobilientypischen Risiken auf Ebene der Objekt KG und daraus resultierender niedrigerer Beteiligungseinnahmen der Fonds KG oder Abwertungen des Beteiligungsbuchwertes. Sowohl die Wertentwicklung der Immobilie als auch die Immobilienerträge und die mit der Immobilienbewirtschaftung verbundenen Kosten können schwanken und sich schlechter als prognostiziert entwickeln.
Diesen Risiken wird durch proaktives Center- und Vermietungsmanagement im Rahmen der festgelegten Vermietungsrichtlinien begegnet. lm Rahmen der langfristigen Finanzierung auf Ebene der Objekt KG besteht das Risiko von Zinssteigerungen nach Ende der vereinbarten Zinsbindungsfrist zum 31. März 2025.
Die wesentlichen Chancen der künftigen Entwicklung liegen in der Neuvermietung der Flächen sowie den grundsätzlich positiven Entwicklungsperspektiven des Standorts Stuttgart und der daraus resultierenden steigenden Attraktivität an Mietflächen.
D. Zusätzliche Angaben nach § 24 Abs. 1 Satz 3 Vermögensanlagengesetz
Die Gesamtsumme der im abgelaufenen Geschäftsjahr gezahlten Vergütungen beträgt 211.005 Euro, die als feste Vergütungen an insgesamt drei Begünstigte gezahlt wurden. Variable Vergütungen, besondere Gewinnbeteiligungen sowie Mitarbeitervergütungen im Sinne von § 24 Abs. 1 Satz 3 Nr. 2 Vermögensanlagengesetz wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht gezahlt.
An die Hamburg Trust HTG Deutschland 15 Fonds 2 GmbH & Co. KG, Hamburg
Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Hamburg Trust HTG Deutschland 15 Fonds 2 GmbH & Co. KG, Hamburg, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hamburg Trust HTG Deutschland 15 Fonds 2 GmbH & Co. KG, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.
entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung des Vermögensanlagengesetzes (VermAnlG) und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsgelichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018,
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 25 VermAnlG i.V.m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfung zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gellschaft abzugeben.
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit wie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
Sonstige Angaben und gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen
Wir haben auch die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten, die auch die von Treuhändern verwalteten Kapitalkonten umfassen, der Hamburg Trust HTG Deutschland 15 Fonds 2 GmbH & Co. KG, Hamburg, zum 31. Dezember 2018 geprüft.
Wir haben unsere Prüfung der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in Übereinstimmung mit § 25 Abs. 3 VermAnlG unter Beachtung des International Standard an Assurance Engagements (ISAE) 3000 (Revised) „Assurance Engagements Other than Audits or Reviews of Historical Financial Information“ (Stand Dezember 2013) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten“ unseres Vermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten zu dienen.
Die gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sind verantwortlich für die in allen wesentlichen Belangen ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten. Für die von Treuhändern verwalteten Kapitalkonten beschränkt sich die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter auf die Zuweisung der Gewinne, Verluste, Einlagen und Entnahmen zu dem Kapitalkonto des Treuhänders sowie auf die Einholung von Informationen zur Entwicklung der Kapitalkonten der von ihm treuhänderisch gehaltenen Anteile. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit diesen Vorschriften als notwendig bestimmt haben, um die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten zu ermöglichen.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der ordnungsgemäßen Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen den einzelnen Kapitalkonten
Kay Harder, Wirtschaftsprüfer
Axel Bachus, Wirtschaftsprüfer
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References: § 264
 § 267
 § 275
 § 288
 § 253
 § 24
 § 24
 § 25
 § 317
 § 25