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Analyse:Kw/Fragment 003 10 | VroniPlag Wiki | FANDOM powered by Wikia
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Stieper 2009
Analyse:Kw/Fragment 003 10
Seite: 03, Zeilen: 10-24
Quelle: Stieper 2009
Seite(n): 05, Zeilen: 17-20
Das Urheberrecht ist ein Immaterialgüterrecht, also ein absolutes, gegenüber jedermann geltendes Herrschaftsrecht an einem geistigen Gut, das die Rechtsordnung einer konkreten Person zugeordnet und damit als Rechtsobjekt verfügbar gemacht hat4.
Zum Ausdruck kommt dies in § 11 S. 1 UrhG. Diese Bestimmung enthält den allgemeinen Grundsatz, dass der Urheber als Werkschöpfer in seinen ideellen Beziehungen zu seinem Werk und in der Nutzung seines Werkes durch das Urheberrecht geschützt ist5. Der Urheberschutz ist umfassend zu verstehen, er betrifft gerade auch in wirtschaftlicher Hinsicht die dem Urheber zustehenden Nutzungen seines Werkes6. Die Sicherung einer angemessenen Vergütung folgt aus § 11 S. 2 UrhG.
Um den Schutzzweck des Urheberrechtsgesetzes erfüllen zu können, werden dem Urheber, neben dem Urheberpersönlichkeitsrecht mit seinen in §§ 12 ff. UrhG aufgeführten Einzelbefugnissen, in §§ 15 ff. UrhG ausschließliche Verwertungsrechte zugewiesen.
4 Badura, in: Festschrift f. Maunz 1981, 1 (3); Schack, UrhR, S. 10 Rn. 21 ff.; Stieper, Rechtfertigung, Rechtsnatur, Disponibilität der Schranken des Urheberrechts, S. 5.
5 Schulze, in: Dreier/Schulze, UrhG, § 11 Rn. 1 ff.
6 Kroitsch, in: Möhring/Nicolini, UrhG, § 11 Rn. 3; Schulze, in: Dreier/Schulze, UrhG, § 11 Rn. 8.
Das Urheberrecht ist ein Immaterialgüterrecht, also ein absolutes, gegenüber jedermann geltendes Herrschaftsrecht an einem geistigen Gut, das die Rechtsordnung einer konkreten Person zugeordnet und damit als Rechtsobjekt verfügbar gemacht hat.2
Im deutschen Recht kommt das in § 11 S. 1 UrhG zum Ausdruck, wonach das Urheberrecht den Urheber als Werkschöpfer in seinen ideellen Beziehungen zum Werk und in der Nutzung seines Werkes schützt. Diesen Schutzzweck gewährleistet das Urheberrecht, indem es dem Urheber neben dem Urheberpersönlichkeitsrecht mit seinen in §§ 12 ff. UrhG aufgeführten Einzelbefugnissen in §§ 15 ff. UrhG ausschließliche Verwertungsrechte gewährt, die es dem Urheber Vorbehalten, das geschützte Werk unter Ausschluss Dritter auf die gesetzlich umschriebene Art und Weise zu nutzen.3
2 Schack, UrhR, Rn. 21 ff.; Stephanblome S. 15.
3 Dreier/Schulze-Dreier, Einl. Rn. 3.
Eine wörtliche Übernahme hätte man üblicherweise durch Anführungszeichen gekennzeichnet. Nach dem Hinweis auf die Quelle in Fn. 4 geht die Übernahme leicht umformuliert weiter.
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References: § 11
 § 11
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