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Timestamp: 2018-04-20 01:15:11+00:00

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Otto Stöben Immobilien - Verwaltung
Verfasst von Britta Mißbach.
Verfasst von Martin Olesch.
Der Mietspiegel ist eine Übersicht über die ortsübliche Vergleichsmiete im frei finanzierten Wohnungsbau. Er dient als Begründungsmittel für Mieterhöhungen und wird von Städten (selten auch von größeren Gemeinden) in Zusammenarbeit mit einschlägigen Interessengruppen (d. h. Mieter- und Vermieterverbände) aufgestellt. Der Mietspiegel bezieht sich räumlich auf die jeweilige Stadt oder Gemeinde. Es gibt keine Verpflichtung, einen Mietspiegel aufzustellen, deshalb gibt es nicht für jede Gemeinde eine solche Übersicht. (Wikipedia)
In unregelmäßigen Abständen veröffentlichen wir hier den Mietspiegel unterschiedlicher Städte und Gemeinden aus Norddeutschland.
Klicken Sie auf die nachfolgenden Links für einen Download der Mietspiegel
>> Mietspiegel Lübeck 2014
>> Mietspiegel Norderstedt 2015
>> Mietspiegel Reinbeck 2007
Mit der Einführung des neuen Mietrechtsnovellierungsgesetzes seit dem 01. Juni 2015, welches neben der Mietpreisbremse vor allem auch das Bestellerprinzip vorgibt, befindet sich die Immobilienbranche im Umbruch. Das neue Gesetz besagt, dass derjenige die fällige Provision zu entrichten hat, der den Makler beauftragt. Dies ist in der Regel der Vermieter.
Durch das zuvor geltende Wohnraumvermittlungsgesetz hatte in der Regel nicht der Vermieter die Provision an den Makler zu zahlen, sondern in den meisten Fällen der Mieter. Das ist nun nach Einführung des neuen Gesetzes in dieser Form nicht mehr möglich, wenn der Vermieter den Makler bestellt.
Aber bietet diese Neuregelung nicht auch eine Chance? „Ja, zum einen ist es jetzt einheitlich geregelt und zum anderen sehen wir das als gute Möglichkeit vor allem für die Immobilienmakler und Hausverwaltungen mit eigener, professioneller Vermietungsabteilung, die sich wie wir Qualität, Nachhaltigkeit und Transparenz auf ihre Fahne geschrieben haben", bestätigt Carsten Stöben, geschäftsführender Gesellschafter von OTTO STÖBEN IMMOBILIEN.
„Der nun eingesetzte Trend, dass die Vermieter nach Inkrafttreten des Gesetzes die Vermietung in eigene Hände nehmen, um die Kosten für die Provision zu sparen, wird sicherlich wieder den Rückwärtsgang einlegen. Die Selbstvermieter werden schnell merken, wie man in diesem Geschäft an seine eigenen Grenzen stößt, vor allem wenn Sachkenntnis in vielen Bereichen fehlt", ergänzt Carsten Stöben.
Die Vermietung einer Immobilie beinhaltet eine ziemlich komplexe Aufgabenstellung: Angefangen bei der Ermittlung der richtigen Miethöhe über die korrekte Berechnung der Quadratmeterzahl, die Erstellung eines ansprechenden Exposés, die Koordinierung der Besichtigungstermine, im weiteren Verlauf die Bonitätsprüfung der potenziellen Mieter, die Auswahl des richtigen Mieters, die Erstellung eines rechtssicheren Mietvertrages sowie letztendlich die korrekte Wohnungsübergabe.
„Diesen Aufwand nehmen unsere ausgebildeten Immobilienfachleute unseren Kunden mit all ihrer Erfahrung zuverlässig ab", so Carsten Stöben. „Die Beauftragung einer professionellen Hausverwaltung mit Vermietungsabteilung wie der unseren vermeidet juristische Fallstricke und erspart vor allem unvorhergesehene Kosten, aber auch wertvolle Zeit und Nerven. Wir halten für jeden Eigentümer ein individuell zugeschnittenes Angebot zur Vermietung und Verwaltung seiner Immobilie bereit."
OTTO STÖBEN IMMOBILIEN bietet seinen Kunden verschiedene Pakete zur Haus- und Wohnungsverwaltung und deren Vermietung mit dem Ziel an, die Kosten überschaubar zu halten. So kann sich jeder Vermieter als Smart-Kunde nur für einzelne Serviceleistungen oder aber für das Rundum-Sorglos-Paket der Premium-Kunden entscheiden.
„Wir verstehen uns als kompetente Dienstleister für Immobilienbesitzer und empfehlen uns als professionelle Hausverwalter mit geprüftem Fachwissen, kaufmännischem Sachverstand und Freude an der Kommunikation."
Kiel 08.07.2016 - Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Verbandes der Immobilienverwalter Schleswig-Holstein/Hamburg/Mecklenburg-Vorpommern wurde Carsten Stöben erneut in den Vorstand gewählt. Carsten Stöben ist Geschäftsführer des Immobilienunternehmens OTTO STÖBEN GmbH, welches in ganz Schleswig-Holstein mit Büros in Flensburg, Leck, Husum, Kiel, Neumünster, Itzehoe, Lübeck und Norderstedt vertreten ist.
Der Verband der Immobilienverwalter sorgt für eine nachhaltige Qualität der Immobilienverwaltung in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern. Hierfür werden regelmäßig Ausbildungs- und Fortbildungsveranstaltungen in Kiel, Hamburg und Rostock durchgeführt. Des Weiteren steht der Verband seinen Mitgliedern in Rechtsfragen zur Verfügung und stellt eine Vielzahl von Informationen rund um die Immobilienverwaltung bereit.
Der Verband ist Mitglied im Dachverband der Immobilienverwalter e.V. (DDIV) mit Sitz in Berlin, der ausschließlich die Interessen von Haus- und Immobilienverwaltern gegenüber der Politik, den Medien und der Öffentlichkeit vertritt. Unter diesem Dach sind über 2.000 Immobilienverwaltungen in ganz Deutschland organisiert.
Hier einige ausgesuchte Beispiele, wie das Nachbar recht in Schleswig-Holstein geregelt ist:
Die Baubehörden schreiten allerdings nur dann ein, wenn öffentlich-rechtliche Bauvorschriften verletzt sind, nicht aber, wenn der Nachbar das Bauwerk lediglich als „stö- rend“ empfindet. Wird die zulässige Höhe um nur zwei Zentimeter überschritten, genügt dies nicht, einen Abriss der Mauer zu verlangen. Im Rahmen der Ermessensaus- übung würde man dann feststellen, dass der Abriss eine unverhältnismäßige Maßnahme wäre.
In den seltensten Fällen wird die Gemeindeverwaltung bei einer solchen Beschwerde tätig werden, da es sich um einen zivilrechtlichen Rechtsstreit handelt, in dem sich die Nachbarn gleichberechtigt gegenüber stehen. Gleichwohl kann im Einzelfall, wenn es nicht nur um einen riechenden Misthaufen geht, auch ein Anspruch gegen die für den Immissionsschutz zuständige Behörde bestehen, etwa wenn der Nachbar eine nicht genehmigte, aber genehmigungspflichtige Anlage betreibt.
Unzumutbare Lärmbelästigungen können vom Nachbarn grundsätzlich beanstandet werden, wobei der Lärmpegel ab 22 Uhr im Allgemeinen erheblich zu reduzieren ist. Dabei ist stets der Einzelfall zu betrachten, d.h. die Abstände zwischen den Nachbarn, das Wetter, die allgemeine Zusammensetzung des Wohngebietes usw.
Wie weit muss der Carport des Nachbarn von der Grundstücksgrenze entfernt sein?
Hier gilt Landesrecht. Nach der Landesbauordnung von SchleswigHolstein ist zum Beispiel der Bau einer Garage oder eines Carports in den Abstandsflächen (drei Meter an der jeweiligen Grundstücksgrenze) direkt an der Grenze zulässig, wenn mit dem Bau eine Grundfläche von 36 Quadratmetern nicht überschritten wird. Die Gesamtlänge des Bauwerkes darf maximal neun Meter betragen, die mittlere Wandhöhe 2,75 Meter über Geländeoberfläche. Anders als bisher ist hierfür inzwischen keine vorherige Zustimmung des Nachbarn erforderlich. Der Nachbar muss selbst gegen eine entsprechend erteilte Baugenehmigung vorgehen, wenn er der Meinung ist, dass seine Rechte beeinträchtigt sind.
Darf ein Wohnwagen im Bereich der Grundstücksgrenze dauerhaft abgestellt
Sie suchen noch nach einem Nachbarn? Und einen Garten haben Sie auch noch nicht?
Na, dann helfen wir gerne nach ;-) Bitte klicken Sie hierund schauen sich die aktuellen Angebote für Häuschen im Grünen an:
Quelle Text: Schleswig-Holsteinische Rechtsanwaltskammer
Bildquelle Titelbild: fotolia ©Tom Bayer
Pressemitteilung OTTO STÖBEN 08.01.2016 – Tipps vom Immobilienprofi
Nachdem der Winter einen eher gemächlichen Start in diesem Jahr hingelegt hat, steuert nun voraussichtlich die sibirische Kälte auf uns zu. Um Schäden und unvorhergesehene, hohe Kosten in und an den Gebäuden zu vermeiden, sollten einige Vorkehrungen getroffen werden. Vor allem ist dies bei leerstehenden Objekten angezeigt, da hier keine ständige Kontrolle durch Bewohner gegeben ist.
„Wenn Minusgrade herrschen, müssen auch diese Wohnungen und Häuser ausreichend beheizt werden", warnt Thiebo Stöben, Gesellschafter von OTTO STÖBEN. „Immer wieder stellen unsere Mitarbeiter bei der Besichtigung leerstehender Objekte zum Teil gravierende Frostschäden fest. Maßgeblich beim Frostschutz ist die Dämmung der Gebäude. Altbauten müssen gegebenenfalls höher geheizt werden als Neubauten mit effektiverer Dämmung. Die vordringlichste Maßnahme hierbei ist der Schutz der Leitungen. Bei zweistelligen Minusgraden können diese schon recht schnell einfrieren. Zu beachten ist vor allem, dass eine Einstellung auf das Eiskristallsymbol nicht ausreichend ist, weil hiermit zwar der Heizkörper geschützt wird, nicht aber die wasserführenden Leitungen."
Trotz der winterlichen Temperaturen sollte auch das gelegentliche Lüften der Räume nicht vernachlässigt werden. Zudem sollten die Kellerfenster geschlossen und die Außenleitungen in Garten und Garage abgestellt und entleert werden. „Wenn Sie nicht wissen, ob Leitungen schon eingefroren sind, stellen Sie auf jeden Fall die Zuleitung im Haus ab. Dann hält sich der Schaden beim Auftauen durch die geringere Wassermenge in Grenzen."
„Nicht nur im Winter – achten Sie auch auf funktionstüchtige Rauchmelder, gerade in nicht bewohnten Räumen", gibt Thiebo Stöben noch einen weiteren, nützlichen Hinweis, „setzen diese erst einmal einen durchdringenden, permanenten Alarmton ab, weil sich die Batterie im Laufe der Zeit entleert hat, ist die zuverlässige Feuerwehr schnell zur Stelle. Nur leider umsonst und sehr zum Leidwesen Ihres Geldbeutels."
Es gibt sie immer noch, die legendären Irrtümer beim Thema Baufinanzierung, die sich scheinbar über die Generationen vererben und zu teuren Fehlern führen. Wir klären einmal die gängigsten Irrtümer auf.
Rabatte für gute Kunden gibt es nicht, ganz im Gegenteil, wer nicht vergleicht, zahlt schnell zig-Tausende drauf! Das gilt sowohl für Erstals auch Anschlussfinanzierungen. Nur die produkt- und bankenunabhängige Beratung findet für den Kunden die individuell beste Finanzierungslösung im gesamten Markt, zusätzliche Kosten fallen nicht an. Eine Bank wird verständlicherweise immer nur die eigenen Produkte verkaufen.
Doch, z. B. sind die KfW-Programme für Kauf, Bau oder Modernisierung nicht einkommensabhängig. Die öffentlichen Darlehen kommen nur oft beim Bankgespräch zu kurz, weil das ja keine bankeigenen Programme sind. Für die Baufinanzierung sollte auch geprüft werden, ob die Einbeziehung der IB.SH als Förderbank des Landes sinnvoll ist. Für eine kostenlose und umfassende produkt- und bankenunabhängige Beratung stehen die Sachverständigen für Baufinanzierung und Fördermittel von TGI Finanzpartner nach Terminabsprache gern zur Verfügung.
Quelle: TGI Finanzpartner GmbH & Co. KG
Bildquelle Titelbild: fotolia © peshkova
Verbraucher müssen sich in diesem Jahr auf Änderungen im Bereich Energie einstellen: Vielen drohen höhere Stromkosten, Hauseigentümer sollten ihren Heizkessel prüfen und neue Staubsauger dürfen ab September nur noch weniger als 900 Watt Leistung haben.
Heizungslabel jetzt auch für alte Heizkessel verpflichtend
Heizkessel, die vor über 30 Jahren eingebaut wurden, dürfen nicht mehr betrieben werden. Dies gilt für alle Heizkessel mit einer Nennleistung zwischen 4 und 400 Kilowatt (kW), jedoch nicht für Brennwertkessel und Niedertemperaturkessel. Eigentümer eines Ein- oder Zweifamilienhauses sind von der Pflicht zum Tausch ausgenommen, wenn sie das Gebäude schon vor dem 1. Februar 2002 bewohnt haben. Ist der Heizkessel älter als 15 Jahre, sollte generell ein Tausch geprüft werden.
Ein Drittel der Stromanbieter hat bisher laut Vergleichsportalen angekündigt, die Preise zu erhöhen. Eine Kilowattstunde soll im Schnitt 3,4 Prozent mehr kosten. Wer seine Stromkosten senken will, sollte auch einen Anbieterwechsel prüfen. Anbieter von klimafreundlichem Ökostrom sind häufig günstiger als lokale Versorger.
Ab September 2017 dürfen nur noch Staubsauger verkauft werden, deren maximale Leistung unter 900 Watt liegt. Grundlage dafür ist die Ökodesign-Richtlinie der EU. Mit dieser Regelung will die EU europaweit Terawattstunden Strom pro Jahr einsparen. Das entspricht etwa dem anderthalbfachen Stromverbrauch einer Stadt wie Berlin. Wichtig für Verbraucher: Tests haben gezeigt, dass die niedrigere maximale Leistung von Staubsaugern kein Nachteil ist.
Ansprechpartner: Patrick Stöben,
In einem Mehr-Parteien-Mietshaus können die Bewohner des Erdgeschosses per Hausordnung verpflichtet werden, am Abend die Eingangstüre zuzusperren.
Das hat nach Information des Infodienstes Recht und Steuern der LBS eine für Mietsachen zuständige Zivilkammer entschieden. (Landgericht Köln, Aktenzeichen 1 S 201/12)
Der Fall: Unter der Überschrift „Schutz des Hauses“ wurde den Erdgeschossmietern in der Hausordnung das spätabendliche Versperren der nach außen führenden Türen auferlegt. Konkret bedeutete das, dass sich die Mieter im Sommer spätestens um 22 Uhr und im Winter eine Stunde früher auf den Weg zum Eingang machen und dort den Schlüssel umdrehen sollten. Das war zwar nur eine Aktion von wenigen Sekunden, aber dennoch fanden sie es ungerecht. Sie sahen nicht ein, warum ausgerechnet sie eine Zusatzverpflichtung übernehmen sollten, die andere Bewohner des Hauses nicht treffe. Es handle sich um eine unangemessene Benachteiligung.
Das Urteil: Die Richter schätzten den Aufwand des Zusperrens als nicht allzu hoch ein. Das sei mit einer minimalen zeitlichen Belastung verbunden. Auch sei dieser Passus nicht derartig ungewöhnlich, dass ein Mieter in einer Hausordnung damit nicht habe rechnen müssen. Die Klausel könne also aus rechtlichen Gründen nicht beanstandet werden. Und schließlich, so die Richter, gebe es viele Erdgeschossmieter in vergleichbarer Situation, die selbst ohne ausdrückliche Regelung abends die Haustüren zusperrten.
Ansprechpartner: Cordt Enders,
Die Hoffnung auf ein baldiges Ende von Schnee und Eis? Nein! Der Winter scheint wirklich noch nicht bereit, sein Wirken zu beenden. Pünktlich zum meteorologischen Frühlingsanfang am 01. März hat er heute unsere OTTO STÖBEN-Maklerkollegen im Flensburger Büro außer Gefecht gesetzt. Denn in Flensburg ging heute früh nichts mehr. Dafür umso mehr bei unseren OTTO STÖBEN-Hausverwaltern.
Erreichbar bleiben unsere OTTO STÖBEN-Makler in Flensburg für Sie dennoch! Telefonisch unter +49 (0) 461 141 14 – 0 oder per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Unsere OTTO STÖBEN-Hausverwaltung erreichen Sie unter +49 (0)431 66 40 30 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Fotos: Patricia Stoltmann, 2018.
+49 (0) 461 141 14 – 0
In regelmäßgen Abständen informieren wir Sie über aktuelle Urteile aus allen wichtigen Themenbereichen rund um Immobilien.
Instandsetzung von Gemeinschaftseigentum
WEG § 14 Nr. 4 Halbsatz 2, BGB § 249 Abs. 2 Satz 1 Gb, Hb
Ein Wohnungseigentümer kann den Schaden, der ihm nach § 14 Nr. 4 Halbsatz 2 WEG zu ersetzen ist, fiktiv in Höhe des Nettobetrags der Reparaturkosten abrechnen, wenn er ihn in Eigenarbeit beseitigt.
BGH, Urteil vom 09.12.2016, Az.: V ZR 124/16
Weitere Urteile zum Wohnungseigentumsrecht
BGH, Urteil vom 13.01.2017, Az.: V ZR 138/16
BGH: Schadenersatzansprüche gegen WEG-Verwalter und Beschwerde
Das für die Rechtsmittelbeschwerde maßgebliche wirtschaftliche Interesse des klagenden Wohnungseigentümers, der im Wege der Anfechtungs- und Beschlussersetzungsklage die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen gegen den Verwalter erreichen will, bemisst sich nach seinem - im Zweifel nach Miteigentumsanteilen zu bestimmenden - Anteil an der Schadenersatzforderung; ebenso beschränkt sich das wirtschaftliche Interesse darauf, eine Kostenmehrbelastung (hier durch die beschlossene Erhöhung einer Kostenobergrenze) zu verhindern, auf den Anteil des Wohnungseigentümers an den Mehrkosten. (Leitsatz des Gerichts)
BGH, Beschluss vom 09.02.2017, Az.: V ZR 88/16
BGH, Urteil vom 09.12.2016, Az.: V ZR 84/16 (LG Aurich)
Wird ein Wohnungseigentümer von einem anderen Wohnungseigentümer auf Unterlassung bzw. auf Widerruf von Äußerungen in Anspruch genommen, die er in der Wohnungseigentümerversammlung getätigt hat, liegt eine Streitigkeit im Sinne von § 43 Nr. 1 WEG vor, es sei denn, ein Zusammenhang mit dem Gemeinschaftsverhältnis der Wohnungseigentümer ist offensichtlich nicht gegeben. (Leitsatz des Gerichts)
BGH, Beschluss vom 17.11.2016, Az.: V ZB 73/16
Die Verurteilung eines WEG-Verwalters zum Erstellen einer Jahresabrechnung für Kalenderjahre, in denen er die Verwaltung geführt hat, ist durch Androhung von Zwangsmitteln gegen den Verwalter zu vollstrecken. Der Verwalter muss die Abrechnung dann selbst erstellen. Die Wohnungseigentümer können sich nicht ermächtigen lassen, die Abrechnung anderweitig erstellen zu lassen.
BGH, Beschluss vom 23.6.2016, Az.: I ZB 5/16
BGH, Urteil vom 03.06.2016, Az.: V ZR 166/15
Die Mietpreisbremse – sie wird geliebt und gleichermaßen gehasst. Doch möglicherweise ist sie verfassungswidrig.
So urteilt jedenfalls das Landgericht in Berlin in Sachen Mietpreisbremse. Als Grund wird die „ungleiche Behandlung von Vermietern“ genannt. Und dies widerspreche Artikel 3 des deutschen Grundgesetzes.
Lesen Sie den ganzen Artikel bei ZEIT ONLINE.
Link: http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-09/berlin-landgericht-mietpreisbremse-verfassungswidrig
Ab dem 1. Januar 2018 verzichtet die Stadt Neumünster auf die Erhebung von Straßenbaubeiträgen und ist somit Vorreiter der Kommunen in Schleswig-Holstein. Dies wurde nach einem gemeinsamen Antrag der Fraktionen von CDU, FDP und dem Bündnis für Bürger (BfB) auf der Ratsversammlung beschlossen.
Die besten Empfehlungen sind unsere Referenzen. Erst, wenn ein Eigentümer mit unserer Arbeit der Immobilienverwaltung zufrieden ist, können Sie sicher sein, dass auch Ihr Wohneigentum in guten Händen ist.
Daher möchten wir Ihnen von Zeit zu Zeit gerne einige unserer Kundenmeinungen vorstellen, die wir in der WEG-Verwaltung betreuen.
Dr. H. N. schreibt:
Betr.: Protokoll der Eigentümerversammlung
Sehr geehrter Herr Pons,
vielen Dank für das umfangreiche, zutreffende und gute Protokoll unserer Versammlung. Anliegend die von mir unterschriebene Ausfertigung.
Leiter der WEG-Verwaltung
Voraussetzungen für ein Mieterhöhungsverlangen nach §558 BGB:
Miete muss mind. 15 Monate unverändert sein
Frühestens 1 Jahr nach der letzten Mieterhöhung kann das nächste Erhöhungsverlangen folgen
èJahressperrfrist
Innerhalb von 3 Jahren darf nicht mehr als 20% erhöht werden
èKappungsgrenze
(In einigen Gemeinden ist die Kappungsgrenze auf 15% runtergesetzt worden)
Es wird die Nettokaltmieteerhöht
Bei der Erhöhung sind die Jahressperrfrist, die ortsübliche Vergleichsmiete und die Kappungsgrenze zu beachten
Das Mieterhöhungsverlangen muss in Textform erfolgen + Begründung(!)
è4 Begründungsmöglichkeiten
Mietspiegel = Übersicht der ortsüblichen Vergleichsmiete (sollte alle 2 Jahre angepasst werden)
qualifizierter Mietspiegel = Mietspiegel durch Umfrage erstellt (muss mind. alle 4 Jahre angepasst werden)
Mietdatenbank = geführte Sammlung von Mieten (z.B. von einer Gemeinde)
Benennung von drei Vergleichswohnungen (Merkmale: m², Größe, Lage, Ausstattung)
Zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarungen sind unwirksam
Mieterhöhungen nach §559 BGB (Modernisierung) sind von den vorherigen Voraussetzungen ausgeschlossen
Nach §557 BGB können Vermieter und Mieter auch eine Erhöhung der Miete vereinbaren
Form eines Mieterhöhungsverlangen:
Ausgangsmiete und Erhöhungsbetrag bzw. Endbetrag
Begründungsmittel (siehe 4 Begründungsmöglichkeiten)
Art der Mieterhöhung (z.B. §558 BGB zur ortsüblichen Vergleichsmiete)
Hinweis auf die Überlegungsfrist
Autorin: Jana Pallack 27.11.2015

References: § 14
 § 249
 § 14
 § 43
 §558
 §559
 §557
 §558