Source: http://www.juricom.de/tacheles-rechtsprechungsticker-kw-462015/
Timestamp: 2018-02-25 11:28:06+00:00

Document:
Tacheles Rechtsprechungsticker KW 46/2015 | Rechtsanwalt König in Göttingen für Strafrecht Arbeitsrecht Sozialrecht Ausländerrecht Rechtsanwalt in Göttingen für Strafrecht Arbeitsrecht Sozialrecht Ausländerrecht
Home Tacheles Rechtsprechungsticker KW 46/2015
1. 1 BVerfG, Beschluss vom 07.10.2015 – 1 BvR 1962/11
2. 1 BSG, Urteil vom 12.11.2015 – B 14 AS 23/14 R
Arbeitslosengeld II – Mehrbedarf bei Alleinerziehung – nicht hälftige Teilung der Kinderbetreuung und -erziehung – kein ausreichender zeitlicher Umfang – kein Anspruch auf höheres ALG II wegen der Berücksichtigung eines Anspruchs auf Alleinerziehendenmehrbedarf nach § 21 Abs 3 SGB II
2. Diese besondere Situation einer Alleinerziehung kann nach der Rechtsprechung des BSG auch dann vorliegen, wenn sich getrennt lebende Eltern bei der Pflege und Erziehung des gemeinsamen Kindes in größeren, mindestens eine Woche umfassenden Intervallen gleichmäßig abwechseln und die Kosten annähernd hälftig teilen (sog "Wechselmodell"; BSG Urteil vom 3.3.2009 – B 4 AS 50/07 R). Eine solche Gestaltung lag hier jedoch nicht vor.
3. Eine Übertragung dieser Rechtsprechung auf andere Betreuungskonstellationen, bei denen – nach den tatsächlichen Verhältnissen – abweichende Anteile der Betreuungsleistungen der Eltern praktiziert werden, scheidet aus, weil dies letztlich zur einer Aufhebung der spezifischen Situation Alleinerziehung führen würde (vgl BSG Urteil vom 11.2.2015 – B 4 AS 26/14 R). Daran vermag auch der Umstand nichts zu ändern, dass die Tochter vorliegend zumindest einmal durchgehend für mehr als einen Monat bei dem Kläger lebte, weil dies nicht zu der Dauersituation führte, wie sie dem "Wechselmodell" zugrunde liegt.
2. 2 BSG, Urteil vom 12.11.2015 – B 14 AS 34/14 R
2. 3 BSG, Urteil vom 12.11.2015 – B 14 AS 6/15 R
Grundsicherung nach dem SGB II – Leistungsausschluss bei Unterbringung in einer stationären Einrichtung – Rückausnahme – Unterbringung in einem Krankenhaus für voraussichtlich weniger als sechs Monate – Prognosezeitpunkt
3. 1 LSG Stuttgart, Urteil vom 29.01.2015 – L 7 AS 3201/13 – Revision anhängig beim BSG unter dem Az. B 4 AS 36/15 R
Arbeitslosengeld II – unangemessene Unterkunftskosten – Kostensenkungsaufforderung – Unzulässigkeit der Anfechtungsklage mangels Verwaltungsakteigenschaft – fehlendes Feststellungsinteresse für hilfsweise Feststellungsklage – verfassungskonforme Auslegung
2. Hat das Jobcenter – auf die Gegenwehr gegen die Kostensenkungsaufforderung hin – für die folgenden Bewilligungszeiträume die tatsächlichen Aufwendungen der Unterkunft übernommen, weil es selbst zu dem Ergebnis gelangt ist, dass die mietvertraglich geschuldete Kaltmiete aufgrund der Umstände des vorliegenden Einzelfalls der Leistungserbringung weiterhin zu Grunde zu legen ist, so fehlt es an dem erforderlichen Feststellungsinteresse für eine hilfsweise Feststellungsklage nach § 55 SGG.
3. Hat das Jobcenter für die folgenden Bewilligungszeiträume die tatsächlichen Aufwendungen der Unterkunft übernommen, weil es selbst zu dem Ergebnis gelangt ist, dass die mietvertraglich geschuldete Kaltmiete aufgrund der Umstände des vorliegenden Einzelfalls der Leistungserbringung weiterhin zu Grunde zu legen ist ( (Behinderung der Klägerin, Pflegebedürftigkeit, Verwandte im Haus, behindertengerechter Umbau der Küche, gewohnte Umgebung), wäre vor diesem Hintergrund ohnehin eine erneute Kostensenkungsaufforderung erforderlich, um überhaupt eine Obliegenheit der Kläger zur Kostensenkung auszulösen (vgl. BSG, Urteil vom 22. November 2011 – B 4 AS 219/10 R ).
Anmerkung: So auch zum SGB XII : LSG NSB, Urteil vom 27.11.2014 – L 8 SO 112/11 – Ist ein längerer Zeitraum – wie hier von zwei Jahren – verstrichen, kann eine früher erfolgte Kostensenkungsaufforderung keine Geltung mehr beanspruchen (ähnlich für den Fall, in dem auf eine erste Kostensenkungsaufforderung hin über längere Zeit hinweg gleichwohl die Kosten der Unterkunft und Heizung vollständig übernommen worden sind, BSG, Urteil vom 12. Juni 2013 – B 14 AS 60/12 R ).
3. 2 Landessozialgericht Baden-Württemberg, Beschluss v. 10.08.2015 – L 12 AS 2359/15 WA
Sozialgerichtliches Verfahren – zweckwidriges und missbräuchliches Beschreiten des Rechtswegs (hier: Einlegung von über 2.500 Rechtsmitteln innerhalb weniger Wochen) – Nichtbearbeitung und schlichtes Austragen von Rechtsschutzbegehren aus dem Prozessregister in Ausnahmefällen – deklaratorische Verfahrenseinstellung durch Beschluss – mündliche Verhandlung – Besetzung
Fehlt es an einem sinnhaften und ernst zu nehmenden Rechtsschutzbegehren kann in Ausnahmefällen (hier: Einlegung von über 2.500 Rechtsmitteln innerhalb weniger Wochen) eine bloße Nichtbearbeitung und schlichtes Austragen in Betracht kommen, wenn ein Begehren zu Unrecht als Klage in das Prozessregister eingetragen worden ist (Anschluss an BSG, Urteil vom 12.02.2015 – B 10 ÜG 8/14 B ).
3. 3 Landessozialgericht Sachsen-Anhalt, Urteil vom 26.08.2015 – L 4 AS 266/10
Sozialrechtliches Verwaltungsverfahren – Aufhebung eines Verwaltungsakts mit Dauerwirkung bei Änderung der Verhältnisse – Grundsicherung für Arbeitsuchende – vorläufige Entscheidung wegen Ungewissheit über die Höhe des Einkommens – Zufluss eines höheren Einkommens – Erforderlichkeit einer abschließenden Entscheidung nach § 328 Abs 3 S 2 Halbs 1 SGB 3
1. Eine abschließende Entscheidung über den Leistungsanspruch gemäß § 40 Abs 1 Nr 1a SGB II aF iVm § 328 Abs 3 SG III, mit der eine zuvor verfügte vorläufige Leistungsbewilligung ersetzt werden soll, muss so klar und eindeutig sein, dass für den Leistungsberechtigten – wie auch für einen unbeteiligten Dritten – auf den ersten Blick erkennbar ist, dass nunmehr endgültig und mit Bindungswirkung für die Beteiligten der Leistungsanspruch festgestellt wird.
Rechtstipp: S. dazu auch: LSG NRW, Urteil v. 21.09.2015 – L 19 AS 2333/14
3. 4 Landessozialgericht Sachsen-Anhalt, Urteil vom 28.05.2015 – L 5 AS 570/13 – rechtskräftig
Anmerkung: ebenso im Ergebnis: SG Freiburg, Urteil vom 17.04.2015 -S 15 AS 3600/13 ZVW – Berufung anhängig beim LSG Baden-Württemberg unter dem Az. L 9 AS 2069/15; zum SGB XII: LSG Hamburg, Urt. v. 24.09.2015 – L 4 SO 2/15
3. 5 Bayerisches Landessozialgericht, Beschluss vom 15.09.2015 – L 16 AS 523/15 B ER – rechtskräftig
Grundsicherung für Arbeitsuchende – Hilfebedürftigkeit – Pflicht zur Vorlage von Kontoauszügen – Aufbewahrung in der Verwaltungsakte als rechtmäßige Datenspeicherung – Einsicht in die Kontoauszüge nicht ausreichend – objektive Beweislast trägt der Antragsteller
Anmerkung: Vgl. dazu auch: Bay LSG, Beschluss vom 21.05.2014, L 7 AS 347/14 B ER und LSG BB, Beschluss vom 13.04.2015 – L 25 AS 111/15 B PKH – rechtskräftig
3. 6 LSG NRW, Beschluss vom 05.11.015 – L 6 AS 1463/15 B ER
2. Diese Voraussetzung ist – auch unter der Annahme eines Vorrangs der konsensualen Lösung ( BSG, Urteil vom 14.02.2013, B 14 AS 195/13 R ) hier erfüllt, denn der Antragsteller ( AST ) hat durch sein Verhalten im Rahmen der persönlichen Vorsprache und im Abschluss daran den Abschluss einer Eingliederungsvereinbarung konkludent abgelehnt.
Anmerkung: ähnlich im Ergebnis: SG Stuttgart, Beschluss vom 07.07.2014 – S 18 AS 3048/14 ER – anhängig beim LSG Baden-Württemberg L 9 AS 3351/14 ER-B; LSG NRW, Beschl. v. 24.03.2014 – L 19 AS 250/14 B ER – Reagiert der Antragsteller mit Streichungen und Anmerkungen wie "illegal" und "inakzeptabel" , ohne dass dies inhaltlich richtig oder auch nur aus seiner Sicht nachvollziehbar ist, so dass der Versuch, mit ihm eine einvernehmliche Regelung zu treffen, vom Jobcenter zu Recht als gescheitert angesehen werden durfte.
3. 7 LSG Schleswig-Holstein, Beschluss v. 12.11.2015 – L 6 AS 197/15 B ER
Volltext hier: http://www.harald-thome.de/media/files/LSG-SH—L-6-AS-197-15-B-ER.pdf
Anmerkung: im Ergebnis ebenso: SG Chemnitz im Urteil vom 31.01.2013, Az.: S 40 AS 5401/11; SG Kiel, Beschluss vom 02.12.2010, – S 38 AS 588/10 ER; SG Kiel, Urteil vom 07.02.2012, Az S 38 AS 218/10; SG Chemnitz, Urteil vom 31.01.2013 – S 40 AS 5401/11( Heizkostenguthaben); SG Chemnitz, Urteil vom 11.04.2013 – S 14 AS 4157/13; SG Potsdam, Urteil vom 14.06.2013 – S 42 AS 1322/10; offen gelassen LSG Berlin, Beschluss v. 25.10.2013 – L 25 AS 1711/13 B PKH
4. 2 Sozialgericht Berlin, Urteil vom 17.03. 2015 – S 173 AS 23394/14 – rechtskräftig – Die Berufung wird zugelassen.
Grundsicherung für Arbeitsuchende – Begrenzung der monatlichen Aufrechnung zur Tilgung mehrerer Darlehen
Anmerkung: ebenso: LSG BB, Beschluss vom 29.07.2015 – L 32 AS 1688/15 B ER rechtskräftig; SG Karlsruhe, Beschl. v. 25.02.2014 – S 4 AS 1/14 ER; Burkiczak in: jurisPK-SGB II, 4. Aufl. 2015, § 43 Rn. 34 ff. m. w. N.; Bittner in: jurisPK-SGB II 4. Aufl. 2015, § 42 Rn. 48 ff. m. w. N.; SG Dortmund, Beschl. v. 16.05.2014 – S 32 AS 484/14 ER und LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 18. September 2013 – L 3 AS 5184/12 ).
4. 3 Sozialgericht Berlin, Urteil vom 14.09.2015 – S 172 AS 20857/11 – Nichtzulassungsbeschwerde ist unter dem Aktenzeichen L 34 AS 2701/15 NZB beim LSG Berlin-Brandenburg anhängig.
Mehrbedarf nach § 21 Abs. 6 SGB II – Zuzahlungen Kompressionsstrümpfe
4. 4 SG Leipzig, Beschluss v. 28.10.2015 – S 9 AS 3039/15 ER
Grundsicherung nach dem SGB II – kein atypischer Fall – Rentenantragstellung durch JC
2. Ein atypischer Fall liegt dann vor, wenn die erzwungene Inanspruchnahme der vorgezogenen Altersrente mit einem außergewöhnlichen Nachteil für den Leistungsberechtigten verbunden ist, welche ihm ein deutlich größeres Opfer abverlangt als den mit der vorzeitigen Inanspruchnahme stets verbundenen Nachteils der Rentenminderung (LSG Niedersachsen – Bremen, Beschluss vom 28. Mai 2015 – L 15 AS 85/15 B ER ).
Anmerkung: ebenso LSG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 09.06.2015 – L4 AS 249/15 B ER, Rz. 28- 29
Rechtstipp: Bay LSG, Beschluss v. 23.06.2015 – L 11 AS 273/15 B ER – Vor erfolglosem Ablauf der im Aufforderungsschreiben gesetzten Frist zur Rentenantragstellung durch den Leistungsberechtigten kann der Jobcenter nicht selbst einen Rentenantrag für den Leistungsberechtigten stellen.
4. 6 Sozialgericht Gießen, Beschluss v. 04.11.2015 – S 25 AS 496/15 ER
Hartz IV – Konzept des Landkreises Gießen ist – jedenfalls für den Bereich der Stadt Gießen und Drei-Personen-Haushalte – schlüssig.
Anmerkung: offen gelassen,ob das schlüssige Konzept des JC überhaupt den Anforderungen des BSG entspricht – SG Gießen, Beschluss v. 21.05.2015 – S 27 AS 375/15 ER
4. 7 SG Aurich , Urteil vom 23.06.2011 – S 15 AS 91/09 – LSG NSB, Urt. v. 23.09.2015 – L 13 AS 225/11 – beide Parteien haben sich verglichen
Grundsicherung nach dem SGB II – Gesundheitszustand, Gutachterausschuss, Heizperiode, Wohneinheit, Heizkosten, Gesundheitszustand, Pflegebedürftigkeit, Verwertung besondere Härte ( § 12 Abs. 3 Satz 1 Nr. 6 SGB II), Leitvorstellungen des Gesetzgebers, Antragsteller übernimmt die Verpflichtung den Vater zu betreuen, zu verpflegen und im Falle der Gebrechlichkeit und Krankheit entsprechend seinem Gesundheitszustand zu pflegen.
Sog. Altenteilsrecht kann der Vermögensverwertung nach dem SGB II entgegenstehen – Besondere Härte bei Übertragung eines Hausgrundstücks gegen Übernahme einer Altenteilsverpflichtung
5. 1 Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 03.11.2015 – L 20 SO 388/15 B ER – rechtskräftig
Die umstrittene Frage, ob Prozesskostenhilfe wegen ihres höchstpersönlichen Charakters nach dem Tode des Antragstellers generell nicht mehr geltend gemacht werden kann oder ob hiervon eine Ausnahme zu machen ist, wenn der Prozesskostenhilfe-Antrag bereits vor dem Tode des Antragstellers entscheidungsreif gewesen ist (vgl. Thüringer LSG, Beschluss vom 15.04.2014 – L 8 SO 1450/12 B ), kann der Senat offen lassen.
2. Ein Anspruch auf Sozialhilfeleistungen kann wegen seines höchstpersönlichen Charakters grundsätzlich nicht im Wege der Sonderrechtsnachfolge (§ 56 SGB I) – und auch nicht im Wege der Vererbung (§ 58 SGB I, §§ 1922 ff. BGB) – auf einen Dritten übergehen, wenn nach dem Tode des Hilfesuchenden die Leistung nicht mehr der Erfüllung des mit ihr verfolgten Zwecks dienen würde; denn eine (etwa vorhanden gewesene) Notlage in der Person des Hilfebedürftigen lässt sich nach dessen Tod nicht mehr beheben. Der Anspruch geht deshalb mit dem Tod unter, und zwar unabhängig von einer etwaigen Rechtshängigkeit.
4. Ein Anspruch auf Leistungen für Einrichtungen oder auf Pflegegeld steht nach der Sonderregelung des § 19 Abs. 6 SGB XII, soweit die Leistung dem Berechtigten erbracht worden wäre, nach dessen Tode vielmehr allein demjenigen zu, der die Leistung erbracht oder die Pflege geleistet hat. Damit ist ein besonderer Fall der Sonderrechtsnachfolge im Sinne einer cessio legis geregelt (BSG, Urteil vom 13.07. 2010 – B 8 SO 13/09 R). Ein ggf. bestehender materiell-rechtlicher Leistungsanspruch der vormaligen Antragstellerin ist nach Maßgabe dieser Vorschrift also mit ihrem Tod auf den Heimträger (Beigeladene) übergegangen, nicht aber auf den/die Rechtsnachfolger.
Rechtstipp: S. a. dazu: BSG, Urteil vom 23.7.2015, B 8 SO 15/14 R – Nichtanwendbarkeit des § 19 Abs 6 SGB 12 bei Tod des Leistungsberechtigten nach bestandskräftiger Leistungsbewilligung und Kenntnis des Einrichtungsträgers von der Leistungshöhe
6. 1 LSG Baden-Württemberg Urteil vom 23.10.2015 – L 8 AL 4146/14
Alleine das Vorliegen von Arbeitsunfähigkeit bedingt für sich alleine nicht die Ungeeignetheit eines Arbeitsplatzes, der durch eine Gleichstellung nach § 2 Abs. 3 SGB IX behalten oder erlangt werden soll. Vielmehr ist die Geeignetheit des Arbeitsplatzes von der Behörde und den Gerichten für den jeweiligen Einzelfall konkret zu prüfen (konkrete Betrachtungsweise vgl. BSG Urt. v. 06.08.2014 – B 11 AL 16/13 R – SozR 4-3250 § 2 Nr. 6 ; Fortführung der Senatsrechtsprechung Urt. v. 28.02.2014 – L 8 AL 501/13 ).
7. Anmerkung zu: BVerwG 1. Senat, Beschluss vom 11.09.2015 – 1 B 39/15 – Autor: Anne-Kathrin Fricke, Ri'inBVerwG
Bayerisches Landessozialgericht, Beschluss vom 21.10.2015, – L 15 RF 38/15
9. VG Meiningen, Urt. v. 07.10.2015 – 5 K 20154/14 Me

References: § 21
 § 55
 § 328
 § 40
 § 328
 § 43
 § 42
 § 21
 § 12
 § 19
 § 19
 § 2
 § 2