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Timestamp: 2017-02-28 01:11:39+00:00

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Gesellschaftssteuern Körperschaftssteuer - Anteilsverkauf VeranlagungFG Hamburg
2 K 54/07
Zwischen den Beteiligten ist streitig, ob ein aus der Veräußerung von GmbH-Geschäftsanteilen erzielter Gewinn körperschaftsteuerpflichtig ist.
1. Nach § 8 b Abs. 2 KStG bleiben bei der Ermittlung des Einkommens u.a. Gewinne aus der Veräußerung eines Anteils an einer anderen Körperschaft, deren Leistungen beim Empfänger zu Einnahmen i. S. d. § 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG gehören, außer Ansatz. Diese Voraussetzungen sind im Streitfall zwar erfüllt, weil die Gewinnausschüttungen der B GmbH, deren Anteile die Klägerin veräußert hat, ihrer Art nach zu den Einkünften i. S. d. § 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG zählen. Dass die Klägerin selbst hieraus nach § 8 Abs. 2 KStG Einkünfte aus Gewerbebetrieb erzielte, steht dem nicht entgegen.
2. Dennoch ist der Veräußerungsgewinn im Streitfall steuerpflichtig, weil die Anwendung des § 8 b Abs. 2 KStG durch die Ausnahmevorschrift des § 8 b Abs. 7 KStG ausgeschlossen wird. Nach § 8 b Abs. 7 Satz 1 KStG gelten die Absätze 1 bis 6 der Vorschrift nicht für Anteile, die bei Kredit- und Finanzdienstleistungsinstituten nach § 1 a KWG dem Handelsbuch zuzurechnen sind. Gleiches gilt nach § 8 b Abs. 7 Satz 2 KStG für Anteile, die von Finanzunternehmen i. S. d. KWG mit dem Ziel der kurzfristigen Erzielung eines Eigenhandelserfolges erworben werden. (Leitsatz der Redaktion)
KStG §§ 8, 8b
KWG § 1aAktenzeichen: 2K54/07 Paragraphen: KStG§8 KStG§8b EStG§20 KWG§1a Datum: 2008-02-26

References: § 8
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