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Timestamp: 2016-10-25 21:00:04+00:00

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6B_341/2011 (10.11.2011)
Mehrfache Veruntreuung im Amt; teilbedingter Strafvollzug; Einziehung; Willk�r,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, I. Strafkammer, vom 27. Januar 2011.
X.________ wurde vorgeworfen, er habe als Rechnungsf�hrer des Bezirksjugendsekretariats B�lach/ZH sich selbst oder Dritten im Zeitraum von sp�testens 2. Mai 2000 bis l�ngstens am 22. September 2006 zum Nachteil des Jugendsekretariats sowie des Kantons und der Gemeinden des Bezirks B�lach Geld- und Elektronische Datenverarbeitungsmittel (EDV-Mittel) zum ungerechtfertigten Verbrauch zukommen lassen. Dabei sei er zu keinem Zeitpunkt f�hig und willens gewesen, die Geld- und EDV-Mittel zu ersetzen. Zur Erm�glichung und nachtr�glichen Verschleierung seines deliktischen Tuns habe er die Buchhaltung des Jugendsekretariats oft und umfangreich materiell unwahr gef�hrt.
Das Bezirksgericht B�lach sprach X.________ erstinstanzlich der mehrfachen Veruntreuung im Amt (Anklageziffern 75 bis 95) und der mehrfachen Urkundenf�lschung im Amt schuldig. Vom Vorwurf der mehrfachen Veruntreuung im Amt in den Anklageziffern 16 bis 74 (recte: 16 - 45 und 48 - 74 ) sprach es ihn hingegen frei. X.________ wurde mit einer teilbedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 28 Monaten bestraft. Es wurde vorgemerkt, dass er die Schadenersatzforderung der Gesch�digten im Betrag von Fr. 957'916.80 anerkannte.
Die Staatsanwaltschaft und X.________ erhoben Berufung gegen das Urteil. Unangefochten blieben die Schuldspr�che der mehrfachen Urkundenf�lschung im Amt sowie der mehrfachen Veruntreuung im Amt (Anklageziffern 75 bis 95). Das Obergericht des Kantons Z�rich sprach X.________ mit Urteil vom 27. Januar 2011 zus�tzlich der mehrfachen Veruntreuung im Amt in den Anklageziffern 16 - 74 (recte: 16 - 45 und 48 - 74) schuldig und verurteilte ihn zu einer unbedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von drei Jahren. Die durch die Grundbuchsperre erfolgte Beschlagnahme der Liegenschaft "A.________" wurde aufrechterhalten. Das Obergericht verpflichtete X.________, dem Staat als Ersatz f�r nicht mehr vorhandene Verm�genswerte Fr. 300'000.-- zuz�glich 5 % Zins ab 15. August 2006 zu bezahlen. Im Weiteren beschloss es, das Verfahren betreffend die Verpflichtung von X.________, B.________, C.________ sowie D.________ zur Zahlung eines Ersatzes von Fr. 201'761.-- an den Staat zum Entscheid an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Mit Beschwerde in Strafsachen beantragt X.________, das Urteil des Obergerichts sei hinsichtlich der Verurteilung der mehrfachen Veruntreuung im Amt in den Anklageziffern 16 - 45 und 48 - 74 aufzuheben, und er sei von diesem Vorwurf freizusprechen. Das Urteil sei hinsichtlich der Strafzumessung, der Verpflichtung zur Zahlung einer Ersatzforderung in der H�he von Fr. 300'000.-- sowie der Aufrechterhaltung der Grundbuchsperre aufzuheben und zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Der Beschluss des Obergerichts, das Verfahren betreffend die Ersatzforderung von Fr. 201'761.-- an die erste Instanz zur�ckzuweisen, sei aufzuheben.
Die Beschwerde richtet sich zun�chst gegen den Schuldspruch der Veruntreuung im Amt (Anklageziffern 16 - 45 und 48 - 74). Der Beschwerdef�hrer r�gt die Verletzung von Bundesrecht. Die Guthaben auf dem PC-Konto des Jugendsekretariats seien ihm nicht anvertraut gewesen.
1.1 Der Beschwerdef�hrer war durch seinen �ffentlichrechtlichen Arbeitsvertrag mit dem Amt f�r Jugend- und Berufsberatung der Bildungsdirektion des Kantons Z�rich damit betraut, die dem Jugendsekretariat f�r dessen Aufgabenerf�llung durch den Kanton und durch die Gemeinden des Bezirks B�lach zur Verf�gung gestellten eigenen Geldmittel und sonstigen Verm�genswerte Dritter sowie die EDV-Mittel des Jugendsekretariats f�r die geh�rige Erf�llung aller dem Jugendsekretariat obliegenden Aufgaben zu verwalten. Dazu wurde ihm f�r alle Konti des Jugendsekretariats jeweils kollektiv zu Zweien mit den jeweiligen anweisungsberechtigten Amtsstellenleitern sowie mit deren Stellvertretern die Unterschrifts- und Verf�gungsberechtigung einger�umt (Anklageschrift der Staatsanwaltschaft vom 27. Oktober 2009, Ziff. 6). Der Beschwerdef�hrer nahm ab dem PC-Konto 80-9529-9 des Jugendsekretariats �berweisungen auf seine privaten E.________ Bank Konti in der Gesamtsumme von Fr. 608'742.35 vor (Anklageziff. 16 - 45). Er �berwies ab dem PC-Konto 80-9529-9 insgesamt Fr. 201'761.-- direkt auf das E.________ Bank Konto "Mieterkonto A.________" zugunsten der "Gesellschaft A.________", der wirtschaftlich berechtigten Eigent�merin der Liegenschaften "A.________". Der Beschwerdef�hrer verwaltete das Mieterkonto f�r die Gesellschaft, bestehend aus den Gesamteigent�mern B.________ (Vater des Beschwerdef�hrers), C.________ (Mutter des Beschwerdef�hrers), D.________ (Schwester des Beschwerdef�hrers) sowie sich selbst (Anklageziff. 48 - 59). Der Beschwerdef�hrer bezahlte private Rechnungsschulden von insgesamt Fr. 112'451.45 direkt ab dem PC-Konto 80-9529-9 (Anklageziff. 60 - 74).
1.2 Die erste Instanz sprach den Beschwerdef�hrer vom Vorwurf der Veruntreuung im Amt in den Anklageziffern 16 - 45 und 48 - 74 frei. Sie hielt fest, der Beschwerdef�hrer sei zur Ausl�sung einer Zahlung auf eine Zweitunterschrift angewiesen gewesen. Den Zweitunterschriftsberechtigten habe er den Zahlungsauftrag sowie die Liste mit den einzelnen Zahlungen bzw. Zahlungsbelegen vorgelegt. Er habe auf den Zahlungslisten sich selbst, die Gemeinschaft "A.________" oder Dritte offen als Empf�nger deklariert. Die Zweitunterschriftsberechtigten h�tten gem�ss ihren Aussagen die Zahlungen nicht �berpr�ft, weil sie dem Beschwerdef�hrer vertraut h�tten und es so Praxis gewesen sei. Dass der Beschwerdef�hrer �ber mehrere Jahre namhafte Betr�ge vom PC-Konto habe abzweigen k�nnen, sei somit darauf zur�ckzuf�hren, dass sich die Zweitunterschriftsberechtigten nicht weisungsgem�ss verhalten h�tten. Diese h�tten das Konto dem Beschwerdef�hrer pflichtwidrig �berlassen, was zur Folge gehabt habe, dass ihm die Barwerte zu keinem Zeitpunkt anvertraut gewesen seien (Urteil des Bezirksgerichts B�lach vom 31. Mai 2010 E. 3 S. 11 ff.).
1.3 Die Vorinstanz erw�gt, dem Beschwerdef�hrer sei als Rechnungsf�hrer des Jugendsekretariats - zumindest faktisch - Verf�gungsmacht �ber das PC-Konto einger�umt worden. Die erste Instanz nehme eine Art "Opfermitverantwortung" an und gelange so zum Ergebnis, dass die Werte dem Beschwerdef�hrer nicht anvertraut gewesen seien. Dieser Schluss sei unzul�ssig. Der Tatbestand der Veruntreuung zeichne sich gerade dadurch aus, dass der Treugeber dem Treuh�nder Verm�genswerte "�berlasse", ohne gleichzeitig den Treuh�nder l�ckenlos zu �berwachen oder jede einzelne Handlung einer "Genehmigung" zu unterstellen. Der Treugeber wirke im Gegensatz zum Gesch�digten beim Betrug an den tatbest�ndlichen Handlungen nicht mit (angefochtenes Urteil E. 4.1.4 S. 21 f.).
1.4 Der Beschwerdef�hrer bringt vor, gem�ss bundesgerichtlicher Rechtsprechung gelte Gesch�ftsverm�gen von Handelsgesellschaften nicht als deren Organen anvertraut. Da seine Stellung als Rechnungsf�hrer des Jugendsekretariats vergleichbar mit derjenigen eines Organs sei, habe der Staat analog einer Handelsgesellschaft den Gewahrsam an den Verm�genswerten behalten. Der Beschwerdef�hrer macht weiter geltend, Verm�genswerte k�nnten nur mehreren Kollektivzeichnungsberechtigten zusammen anvertraut werden, wenn der Treuh�nder ohne Mitwirkung des Treugebers �ber den Verm�genswert verf�gen k�nne. Der Staat lasse seinen Gewahrsam an den Verm�genswerten durch die Mitarbeiter der Verwaltungsabteilungen, vorliegend durch die Zweitunterschriftsberechtigten, aus�ben. Diese habe er �ber die Rechtm�ssigkeit der Zahlungsauftr�ge get�uscht und dadurch zur Leistung der Zweitunterschrift veranlasst. Indem er die Zahlungsauftr�ge mit Hilfe der Zweitunterschriftsberechtigten unterschrieben habe, habe er nicht ohne Mitwirkung des Treugebers gehandelt.
1.5 Den Tatbestand der Veruntreuung nach Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB erf�llt, wer ihm anvertraute Verm�genswerte unrechtm�ssig in seinem oder eines anderen Nutzen verwendet. Die Veruntreuung im Sinne von Art. 138 Ziff. 1 StGB wird mit Freiheitsstrafe bis zu f�nf Jahren oder Geldstrafe bestraft. Wer die Tat als Mitglied einer Beh�rde begeht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren oder Geldstrafe bestraft (Art. 138 Ziff. 2 StGB).
Als anvertraut gilt, was jemand mit der Verpflichtung empf�ngt, es in bestimmter Weise im Interesse des Treugebers zu verwenden, insbesondere es zu verwahren, zu verwalten oder einem anderen abzuliefern (BGE 133 IV 21 E. 6.2 S. 27 mit Hinweisen). Gem�ss bundesgerichtlicher Rechtsprechung ist das Tatbestandsmerkmal des Anvertrauens trotz Fortbestehens der Verf�gungsberechtigung des Treugebers erf�llt, wenn der Treuh�nder allein, daher ohne Mitwirkung des Treugebers, �ber die Verm�genswerte verf�gen kann. Dies ist auch bei blosser Kollektivzeichnungsberechtigung von mehreren Treuh�ndern m�glich (BGE 117 IV 429 E. 3b/aa S. 434; Urteil 6B_596/2009 vom 27. Mai 2010 E. 4.2.2; je mit Hinweisen). Das Gesch�ftsverm�gen von Handelsgesellschaften gilt nicht als deren Organen anvertraut. Die Gesellschaft beh�lt vielmehr Gewahrsam an den betreffenden Verm�genswerten und verwaltet sie, wenn auch durch ihre Organe, weiterhin selbst (Urteil 6B_609/2010 vom 28. Februar 2011 E. 4.2.2 mit Hinweisen).
1.6 Das Bezirksjugendsekretariat ist gem�ss � 11 des Gesetzes �ber die Jugendhilfe des Kantons Z�rich vom 14. Juni 1981 ausf�hrendes Organ f�r die Erf�llung der generellen und der individuellen Hilfe an Kinder und Jugendliche sowie an ihre Familien (Jugendhilfegesetz; LS 852.1). Das Arbeitsverh�ltnis des Personals des Bezirksjugendsekretariats ist �ffentlichrechtlich (� 10 Jugendhilfegesetz). In Anbetracht des Zwecks des Jugendsekretariats und dem �ffentlichrechtlichen Arbeitsverh�ltnis ist nicht ersichtlich, weshalb die Stellung des Beschwerdef�hrers als Rechnungsf�hrer des Jugendsekretariats vergleichbar mit derjenigen eines Organs einer privatrechtlichen K�rperschaft sein soll. Dies wird vom Beschwerdef�hrer auch nicht begr�ndet. Er kann aus der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, wonach das Gesch�ftsverm�gen von Handelsgesellschaften nicht als deren Organen anvertraut gilt, nichts zu seinen Gunsten ableiten. Vielmehr vertraute das Jugendsekretariat das Guthaben auf dem PC-Konto dem Beschwerdef�hrer zusammen mit dem jeweils Zweitzeichnungsberechtigten gemeinsam an. Daran �ndert nichts, dass den Zweitunterschriftsberechtigten die Unrechtm�ssigkeit der Zahlungen nicht bewusst war. Entscheidend ist, dass der Beschwerdef�hrer ohne Mitwirkung des Jugendsekretariats �ber die Guthaben verf�gen konnte. Denn das Bed�rfnis nach dem strafrechtlichen Schutz des Verm�gens des Treugebers gem�ss Art. 138 StGB besteht, wenn und weil der T�ter aufgrund seiner Stellung, sei es allein, sei es nur gemeinsam mit andern Treuh�ndern, �ber das Verm�gen des Treugebers ohne dessen Mitwirkung verf�gen kann (Urteil 6B_596/2009 vom 27. Mai 2010 E. 4.2.2 mit Hinweis). Der vorinstanzliche Schuldspruch in den Anklageziffern 16 - 45 und 48 - 74 verst�sst nicht gegen Bundesrecht.
Der Beschwerdef�hrer wendet sich weiter gegen die Verweigerung des teilbedingten Vollzugs der Freiheitsstrafe. Die Vorinstanz nehme keine Gesamtw�rdigung aller wesentlichen Umst�nde vor.
2.1 Die erste Instanz f�hrte aus, der Beschwerdef�hrer sei nicht einschl�gig vorbestraft und weise einen tadellosen Leumund auf. Es k�nne ohne Weiteres davon ausgegangen werden, dass die verb�ssten 41 Tage Untersuchungshaft einen durchaus bleibenden Eindruck auf ihn hinterlassen h�tten. So gesehen k�nne dem Beschwerdef�hrer keine schlechte Prognose gestellt werden. Demgegen�ber sei sein Verschulden als �beraus schwer einzustufen. Unter diesen Umst�nden erscheine es als angemessen, zehn Monate der Freiheitsstrafe zu vollziehen und die Strafe im Umfang der verbleibenden 18 Monate aufzuschieben (Urteil des Bezirksgerichts B�lach vom 31. Mai 2010 E. 5 S. 25).
2.2 Die Vorinstanz erw�gt, der Beschwerdef�hrer habe die von der Gesch�digten geltend gemachte Schadenersatzforderung im Betrag von Fr. 957'916.80 anerkannt. Im �brigen weise er keine Schulden aus. Bei seinem monatlichen Nettoeinkommen von Fr. 8'929.20 und seinen geringen Fixkosten w�re es f�r ihn ohne weiteres zumutbar und m�glich gewesen, monatliche Teilzahlungen an die Gesch�digte zu leisten. Er habe jegliche Zahlungen unterlassen und sein Interesse auf den Abschluss eines guten Vergleichs gerichtet. Hinzu komme, dass er noch nicht mit der Reservenbildung begonnen habe, sondern den allf�lligen Vergleichsbetrag mithilfe eines einmaligen Darlehens von seinen Eltern begleichen wolle. Die unterbliebenen Teilzahlungen an die Gesch�digte begr�nde er damit, am Ende des Monats sein gesamtes Einkommen aufgebraucht zu haben. Gleichzeitig gebe er an, einen gewissen monatlichen Betrag zur Verf�gung zu haben, um den Kredit seinen Eltern zur�ckzahlen zu k�nnen. Es falle auf, dass er bis anhin keinerlei Bem�hungen gezeigt habe, die seine Lebensf�hrung massgeblich einschr�nken k�nnten (angefochtenes Urteil E. 5.12 S. 37 ff.).
2.3 Der Beschwerdef�hrer wendet ein, die Vorinstanz begr�nde die Verweigerung des teilbedingten Strafvollzugs einzig mit der unterlassenen Schadenbehebung, wobei sie teilweise von unzutreffenden Annahmen ausgehe. Zudem setze sich die Vorinstanz nicht mit seiner Entwicklung seit den Taten sowie mit seinen pers�nlichen und famili�ren Verh�ltnissen im Zeitpunkt des Urteils auseinander. Unber�cksichtigt bliebe die Tatsache, dass er von sich aus das Versteck der Barschaft von Fr. 55'000.-- bekannt gegeben und sich daf�r eingesetzt habe, die sichergestellten Personenwagen zu ver�ussern. Weiter verf�ge er noch nicht lange �ber das aufgef�hrte monatliche Nettoeinkommen. Er habe seit der Entlassung aus der Untersuchungshaft zeitweise ohne Einkommen und von Taggeldern der Arbeitslosenkasse im Betrag von weniger als Fr. 4'000.-- monatlich gelebt.
2.4 Gem�ss Art. 43 StGB kann das Gericht den Vollzug einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr und h�chstens drei Jahren teilweise aufschieben, wenn dies notwendig ist, um dem Verschulden des T�ters gen�gend Rechnung zu tragen. Grundvoraussetzung f�r die teilbedingte Strafe im Sinne von Art. 43 StGB ist, dass eine begr�ndete Aussicht auf Bew�hrung besteht. Dies ergibt sich aus Sinn und Zweck der Bestimmung. Wenn und soweit die Legalprognose nicht schlecht ausf�llt, muss somit der Vollzug jedenfalls eines Teils der Strafe bedingt aufgeschoben werden. Andererseits ist bei einer schlechten Prognose auch ein bloss teilweiser Aufschub der Strafe ausgeschlossen. Die subjektiven Voraussetzungen des teilbedingten Vollzugs richten sich nach denselben Kriterien, die f�r den vollbedingten Vollzug gem�ss Art. 42 Abs. 1 StGB gelten (BGE 134 IV 1 E. 5.3.1 S. 10 mit Hinweisen).
2.5 Nach der Rechtsprechung setzt die Pr�fung, ob der Verurteilte f�r ein dauerndes Wohlverhalten Gew�hr bietet, eine Gesamtw�rdigung aller wesentlichen Umst�nde voraus. In die Beurteilung mit einzubeziehen sind neben den Tatumst�nden auch das Vorleben und der Leumund sowie alle weiteren Tatsachen, die g�ltige Schl�sse auf den Charakter des T�ters und die Aussichten seiner Bew�hrung zulassen. Dabei sind die pers�nlichen Verh�ltnisse bis zum Zeitpunkt des Entscheides mit einzubeziehen (BGE 134 IV 1 E. 4.2.1 S. 5). Die Vorinstanz verweigert den teilbedingten Strafvollzug einzig mit der unterbliebenen Schadenbehebung (vgl. Art. 42 Abs. 3 StGB). Dies ist bundesrechtswidrig. Der Umstand, dass der T�ter die zumutbare Schadenbehebung unterlassen hat, ist aber lediglich als weiteres Indiz im Rahmen der Legalprognose zu ber�cksichtigen (BGE 134 IV 1 E. 4.2.4 S. 7; vgl. zum alten Recht Urteil 6S.477/2002 vom 12. M�rz 2003 E. 1.3; je mit Hinweisen). Demnach bringt der Beschwerdef�hrer zu Recht vor, dass die Vorinstanz keine Gesamtw�rdigung der Prognosekriterien vornimmt. Insbesondere pr�ft sie nicht, ob Aussicht bestehe, der Beschwerdef�hrer werde sich durch einen teilweise gew�hrten Strafaufschub beeinflussen lassen (vgl. BGE 134 IV 60 E. 7.5 S. 78). Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als begr�ndet, weshalb die Sache zum neuen Entscheid an die Vorinstanz zur�ckzuweisen ist.
Der Beschwerdef�hrer r�gt weiter, die Vorinstanz wende kantonales Recht willk�rlich an. Da die Staatsanwaltschaft ihre Berufung auf die Freispr�che der Veruntreuung im Amt und die Strafzumessung eingeschr�nkt habe, sei die Rechtskraft im Umfang der Nichtanfechtung sofort eingetreten. Demgem�ss sei auf die Antr�ge hinsichtlich der Ersatzforderungen und der Grundbuchsperre nicht einzutreten.
3.1 Das Gericht verf�gt die Einziehung von Verm�genswerten, die durch eine strafbare Handlung erlangt worden sind oder dazu bestimmt waren, eine strafbare Handlung zu veranlassen oder zu belohnen, sofern sie nicht dem Verletzten zur Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands ausgeh�ndigt werden (Art. 70 Abs. 1 StGB). Sind die der Einziehung unterliegenden Verm�genswerte nicht mehr vorhanden, so erkennt das Gericht auf eine Ersatzforderung des Staates in gleicher H�he (Art. 71 Abs. 1 StGB). Das Gericht kann von einer Ersatzforderung ganz oder teilweise absehen, wenn diese voraussichtlich uneinbringlich w�re oder die Wiedereingliederung des Betroffenen ernstlich behindern w�rde (Art. 71 Abs. 2 StGB). Die Untersuchungsbeh�rde kann im Hinblick auf die Durchsetzung der Ersatzforderung Verm�genswerte des Betroffenen mit Beschlag belegen (Art. 71 Abs. 3 Satz 1 StGB).
3.2 Die Staatsanwaltschaft beantragte bereits vor der ersten Instanz, der Beschwerdef�hrer sei zu verpflichten, dem Staat als Ersatz f�r nicht mehr vorhandene Verm�gensvorteile Fr. 614'675.80 zuz�glich gesetzlichem Zins zu bezahlen. Der Beschwerdef�hrer, B.________, C.________ und D.________ seien zu verpflichten, dem Staat als Ersatz f�r nicht mehr vorhandene Verm�gensvorteile je Fr. 55'440.25 zuz�glich gesetzlichem Zins zu bezahlen, bei solidarischer Haftbarkeit eines jeden f�r den Gesamtbetrag von Fr. 201'761.00 (angefochtenes Urteil E. 6.2 S. 39). Die durch die Grundbuchsperre erfolgte Beschlagnahme der Liegenschaft "A.________" im Grundbuch Obersiggenthal/AG sei solange aufrecht zu erhalten, bis im Zwangsvollstreckungsverfahren betreffend die Ersatzforderung des Staates �ber Sicherungsmassnahmen entschieden oder die Ersatzforderung getilgt worden sei (angefochtenes Urteil E. 7.1 S. 43).
3.3 Die Vorinstanz erw�gt, die Ersatzforderungen und die Grundbuchsperre st�nden mit den von der Staatsanwaltschaft angefochtenen Freispr�chen in den Anklageziffern 16 - 45 und 48 - 74 (mehrfache Veruntreuung im Amt) im Konnex. Sie g�lten deshalb als mitangefochten, und es handle sich nicht um eine Ausdehnung einer beschr�nkten Berufung. Hinzu komme, dass die erste Instanz nicht �ber die Antr�ge betreffend die Ersatzforderungen befunden habe, und es der Staatsanwaltschaft deshalb nicht m�glich gewesen sei, in ihrer Berufungserkl�rung auf eine entsprechende Dispositivziffer Bezug zu nehmen (angefochtenes Urteil E. 2.4 S. 16). Die Vorinstanz f�hrt weiter aus, der Beschwerdef�hrer habe insgesamt Fr. 957'916.80 veruntreut, wovon Surrogate im Gesamtwert von Fr. 141'480.00 eingezogen worden seien. Der Betrag von Fr. 201'761.00 sei in mehreren Einzelbetr�gen dem Mieterkonto "A.________" �berwiesen worden, um Renovationsarbeiten an den Liegenschaften der Gesellschaft "A.________" zu bezahlen. Der Verbleib der restlichen Fr. 614'675.80 sei ungekl�rt. Es sei zwischen der Ersatzforderung gegen�ber dem Beschwerdef�hrer alleine und derjenigen gegen�ber ihm und seinen Familienangeh�rigen zu unterscheiden. Die erste Instanz habe bloss festgehalten, der Beschwerdef�hrer habe das Schadenersatzbegehren in der H�he von Fr. 957'916.80 anerkannt, weshalb kein Platz mehr f�r die Anordnung einer Ersatzforderung bestehe. Da den Familienangeh�rigen weder in der Untersuchung noch vor erster Instanz das rechtliche Geh�r gew�hrt worden sei, sei das Verfahren hinsichtlich der Ersatzforderung in der H�he von Fr. 201'761.00 an die erste Instanz zur�ckzuweisen (angefochtenes Urteil E. 6 S. 39 ff.).
Gem�ss � 413 Abs. 1 der Strafprozessordnung des Kantons Z�rich vom 4. Mai 1919 (StPO/ZH, aufgehoben am 1. Januar 2011) kann die Berufung beschr�nkt werden auf einzelne Schuldspr�che, auf die Strafzumessung, die Anordnung von Massnahmen, den Entscheid �ber die Zivilforderung sowie die besonderen Anordnungen. Die Rechtskraft des angefochtenen Urteils wird im Umfang der Anfechtung gehemmt (� 413 Abs. 3 StPO/ZH). Will der Berufungskl�ger die Berufung einschr�nken, so muss er angeben, welche Teile des Entscheids er anfechten will (� 414 Abs. 3 StPO/ZH).
Die Anwendung einfachen kantonalen Rechts kann gem�ss Art. 95 BGG mit Beschwerde an das Bundesgericht nur ger�gt werden, wenn geltend gemacht wird, sie verletze gleichzeitig das Willk�rverbot von Art. 9 BV. Willk�r liegt nach st�ndiger Rechtsprechung vor, wenn der Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 135 I 313 E. 1.3 S. 316; 135 II 356 E. 4.2.1 S. 362; je mit Hinweisen).
Die R�ge der willk�rlichen Anwendung von kantonalem Recht muss in der Beschwerde anhand des angefochtenen Entscheids pr�zise vorgebracht und begr�ndet werden, ansonsten darauf nicht eingetreten wird (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 137 IV 1 E. 4.2.3 S. 5; 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68; je mit Hinweisen).
3.5 Die Staatsanwaltschaft beschr�nkte ihre Berufung auf die Freispr�che in den Anklageziffern 16 - 45 und 48 - 74 (mehrfache Veruntreuung im Amt). Die Strafzumessung und der Vollzug wurden f�r den Fall angefochten, dass auch in den freigesprochenen Punkten eine Verurteilung erfolge (Berufungserkl�rung vom 2. Juni 2010, kantonale Akten Urk. 79/1). Nach Auffassung des Beschwerdef�hrers stellen die Antr�ge betreffend die Ersatzforderungen und die Grundbuchsperre eine sp�tere Ausdehnung der Berufung dar. Wie er grunds�tzlich zu Recht vorbringt, ist eine solche Ausdehnung unzul�ssig. Konsequenz der Berufungsbeschr�nkung gem�ss den �� 413 f. StPO/ZH ist, dass sich die Berufungsinstanz nur noch mit den angefochtenen Urteilspunkten zu befassen hat und die nicht angefochtenen Schuldspr�che sofort in Rechtskraft erwachsen (vgl. ANDREAS DONATSCH UND ANDERE, Die Revision des Z�rcher Strafverfahrensrechts vom 27. M�rz 2003, 2005, S. 57; Urteil 6B_120/2009 vom 11. Juni 2009 E. 3.1.1 mit Hinweisen). Die Vorinstanz geht aber davon aus, dass die angefochtenen Freispr�che die Antr�ge betreffend die Ersatzforderungen und Grundbuchsperre mitumfassen, weshalb es sich nicht um eine Ausdehnung der Berufung handle. Diese Auffassung l�sst sich unter dem Gesichtspunkt der Willk�r nicht beanstanden. Der Beschwerdef�hrer nahm ab dem PC-Konto Zahlungen in der Gesamtsumme von Fr. 608'742.35 (Anklageziff. 16 - 45, vgl. E. 1.1 hiervor) bzw. Fr. 112'451.45 (Anklageziff. 60 - 74) zu seinem Nutzen vor. Zudem �berwies er unrechtm�ssig Fr. 201'761.00 auf das Mieterkonto "A.________" zwecks Zahlung von Renovationsarbeiten an den Liegenschaften (Anklageziff. 48 - 59). Da die Zahlungen entweder zugunsten des Beschwerdef�hrers oder der "Gesellschaft A.________" erfolgten, stehen die beantragten Ersatzforderungen in engem Zusammenhang mit den angefochtenen Freispr�chen in den genannten Anklageziffern. Die beantragte Beschlagnahme der Liegenschaft "A.________" dient der Durchsetzung der Ersatzforderung (vgl. Art. 71 Abs. 3 Satz 1 StGB) und h�ngt somit ebenfalls mit den Antr�gen zusammen. Im Weiteren ist es entgegen dem Einwand des Beschwerdef�hrers nicht willk�rlich, dass die Vorinstanz nicht �ber beide Ersatzforderungen gleichzeitig entschieden hat. Den Antrag betreffend die Ersatzforderung gegen�ber dem Beschwerdef�hrer und seinen Familienangeh�rigen wies sie zur Wahrung des rechtlichen Geh�rs und somit aus sachlichen Gr�nden an die erste Instanz zur�ck. Die R�ge der willk�rlichen Anwendung von kantonalem Recht erweist sich demnach als unbegr�ndet, soweit darauf einzutreten ist (Art. 106 Abs. 2 BGG).
Der Beschwerdef�hrer r�gt schliesslich eventualiter die Verletzung von Art. 71 StGB. Die Vorinstanz habe die Ersatzforderung zu hoch festgesetzt.
4.1 Die Vorinstanz erw�gt, die Voraussetzungen f�r eine Ersatzforderung gegen�ber dem Beschwerdef�hrer seien erf�llt, da die deliktischen Betr�ge von total Fr. 614'675.80 weder "in natura" noch als Surrogat vorhanden seien. Der Beschwerdef�hrer gehe einer geregelten Erwerbst�tigkeit nach und erziele einen monatlichen Nettolohn von rund Fr. 9'000.--. Er bewohne zusammen mit seiner Frau und seinen drei Kindern den landwirtschaftlichen Betrieb "A.________", f�r welchen er monatlich eine Miete von Fr. 250.-- leisten m�sse. Im Hinblick auf seine Wiedereingliederung und Resozialisierung rechtfertige es sich, die H�he der Ersatzforderung auf Fr. 300'000.-- zu reduzieren (angefochtenes Urteil E. 6.4.1 S. 42).
4.2 Der Beschwerdef�hrer bringt vor, er sei unmittelbar vor der vorinstanzlichen Hauptverhandlung vom Arbeitgeber freigestellt und im Anschluss zu einer unbedingt zu vollziehenden Freiheitsstrafe verurteilt worden. Deshalb k�nne f�r die Zukunft nicht mehr von einer geregelten Erwerbst�tigkeit und von einem Einkommen in der bisherigen H�he ausgegangen werden. Die Vorinstanz h�tte bei dieser Sachlage annehmen m�ssen, dass eine Ersatzforderung in der H�he von Fr. 300'000.-- voraussichtlich uneinbringlich w�re und/oder seine Wiedereingliederung ernstlich behindern w�rde.
4.3 Die Verm�genseinziehung steht wesentlich im Dienst des sozialethischen Gebots, dass sich strafbares Verhalten nicht lohnen soll (BGE 129 IV 322 E. 2.2.4 S. 327 mit Hinweisen). Durch die Festlegung einer Ersatzforderung wird verhindert, dass derjenige, welcher die Verm�genswerte bereits verbraucht beziehungsweise sich ihrer entledigt hat, besser gestellt wird als jener, der sie noch hat (BGE 123 IV 70 E. 3 S. 74 mit Hinweis). Die Ersatzforderung entspricht daher in ihrer H�he grunds�tzlich den Verm�genswerten, die durch die strafbaren Handlungen erlangt worden sind und somit der Verm�genseinziehung unterl�gen, wenn sie noch vorhanden w�ren. Der Richter kann aber die Ersatzforderung reduzieren, um dem Gedanken der Resozialisierung des T�ters Rechnung zu tragen. Dem Verurteilten soll nicht durch �berm�ssige Schulden die Wiedereingliederung zus�tzlich erheblich erschwert werden (BGE 122 IV 299 E. 3b S. 302; 119 IV 17 E. 3 S. 24).
4.4 Die vorinstanzlichen Erw�gungen zu den finanziellen Verh�ltnissen des Beschwerdef�hrers fallen zwar sehr knapp aus. Die Vorinstanz erw�gt jedoch im Zusammenhang mit der unterlassenen Schadensbehebung, der Beschwerdef�hrer weise ein gutes Einkommen und geringe Fixkosten auf. Sie weist ferner zutreffend darauf hin, dass die Ehefrau des Beschwerdef�hrers eine Eigentumswohnung besitze, welche monatlich Mietzinseinnahmen von ca. Fr. 1'300.-- einbringe. Die Wohnung stehe zwar im Eigengut der Ehefrau, diese sei aber aufgrund der ehelichen Beistandspflicht zur finanziellen Unterst�tzung des Beschwerdef�hrers verpflichtet (angefochtenes Urteil E. 5.12 S. 37 f.). Was der Beschwerdef�hrer gegen die H�he der Ersatzforderung vorbringt, bezieht sich im Wesentlichen auf seine zuk�nftige Erwerbst�tigkeit und ist unbehelflich. Denn bei der Festsetzung der Ersatzforderung sind die finanziellen Verh�ltnisse im Zeitpunkt des Entscheids, zu denen auch das Verm�gen geh�rt, zu ber�cksichtigen (Urteil 6B_538/2007 vom 2. Juni 2008 E. 6.5.1, nicht publ. in: BGE 134 IV 241). In Anbetracht der finanziellen Situation des Beschwerdef�hrers zum Zeitpunkt des vorinstanzlichen Urteils erscheint die H�he der Ersatzforderung nicht als �beraus hoch. Die R�ge der Verletzung von Bundesrecht erweist sich als unbegr�ndet.
Die Beschwerde ist teilweise gutzuheissen. Im �brigen ist sie abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Der Beschwerdef�hrer wird im Umfang seines Unterliegens kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Der Kanton Z�rich hat ihn f�r das bundesgerichtliche Verfahren zu entsch�digen (Art. 68 Abs. 1 BGG).
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen, der Entscheid des Obergerichts des Kantons Z�rich vom 27. Januar 2011 aufgehoben und die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckgewiesen. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
Der Kanton Z�rich hat den Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 800.-- zu entsch�digen.

References: Art. 138
 Art. 138
 Art. 138
 Art. 43
 Art. 43
 Art. 42
 Art. 42
 BGE 
 Art. 95
 Art. 9
 BGE 
 Art. 71
 Art. 71
 BGE