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Timestamp: 2019-01-22 03:17:40+00:00

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FG Berlin, 21.12.1999 - 7 K 5176/98 - dejure.org
Einkünfte aus Gewerbebetrieb bei der Veräußerung von Kraftfahrzeugen; Negative Einkünfte; Unternehmereigenschaft; Komissionsgeschäfte; Gebrauchtwagenhandel; Aufzeichnungspflicht; Umfang der Aufzeichnungspflicht gem § 25a UStG
Formvorschriften und Aufzeichnungspflichten
Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass auch die Finanzgerichte in Fällen der fehlerhaften Aufzeichnung von Differenzgeschäften Schätzungen zulassen (vgl. FG Berlin, Urteil vom 21. Dezember 1999 - 7 K 5176/98, EFG 2000, 521, 523; Hessisches Finanzgericht…, Beschluss vom 14. Februar 2008 - 6 V 1019/07 Rn. 41) und eine anderweitige Behandlung im Strafprozess den strafrechtlichen Grundsatz "in dubio pro reo' außer Acht lassen würde.
Es ist Sache des Klägers, die für die Anwendung des § 25a UStG anspruchsbegründenden Tatsachen, u.a. die Voraussetzungen des § 25a Abs. 1 Nr. 2 Satz 2 UStG, darzulegen und nachzuweisen (FG Berlin, Urteil vom 21.12.1999 7 K 5176/98, EFG 2000, 521; Hundt-Eßwein in Offerhaus/Söhn/Lange, UStG, § 25a Rn 21; dem Grunde nach ebenso: Widmann in Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG, § 25a Rn 57; a.A. Stadie in Rau/Dürrwächter, UStG, § 25a Rn 65; Martini, UR 2010, 81 [85]).
Im Schrifttum ist daher anerkannt, dass allein der Verstoß gegen die Aufzeichnungsvorschriften nicht zum Ausschluss der Differenzbesteuerung führt (vgl. Stadie in Rau/Dürrwächter, Kommentar zum UStG, § 25a Rz 123; Radeisen in Hartmann/Metzenmacher, Kommentar zum UStG, § 25a Rz 134; offen FG Berlin, Urteil vom 21.12.1999, 7 K 5176/98, EFG 2000, 521).

References: § 25
in dubio
 § 25
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