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Timestamp: 2020-02-18 08:06:43+00:00

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Blog - Datenschutzbeauftragter Münsterland
Wann braucht man eine Einwilligung – Datenschutz Steinfurt gibt Tipps
Die Datenschutzgrundverordnung ist nun schon seit einiger Zeit in Kraft. In meiner täglichen Praxis als Datenschutzbeauftragte – auch für Unternehmen im Kreis Steinfurt – stelle ich oft fest, dass in vielen Unternehmen noch intensiv an der Umsetzung der DSGVO gearbeitet wird. Vieles ist auf dem Weg und an einigen Stellen herrscht nach wie vor Unklarheit. Gerade die datenschutzrechtliche Einwilligung sorgt in der Praxis für große Unsicherheit.
Nach wie vor habe ich das Gefühl überall in irgendetwas „einwilligen“ zu müssen. Das geht schon los mit Kontaktformularen im Web, die erst verschickt werden, wenn man anhakt, dass man in die Verarbeitung der Daten einwilligt bis hin zur Generaleinwilligung für den Arzt, der die Behandlung nur durchführt, wenn man den Zettel unterschreibt. Ich habe oft den Eindruck, Verantwortliche wissen gar nicht so genau, wann eine Einwilligung wirklich erforderlich ist und wann nicht. Gehandelt wird da lieber nach dem Gießkannen-Prinzip : Was man hat, das hat man.
Möchte man als Unternehmer personenbezogene Daten verarbeiten, braucht es eine Rechtsgrundlage. Hier hilft ein Blick ins Gesetz. Art. 6 Abs. I führt verschiedene Erlaubnistatbestände auf. Art. 9 spezifiziert die Rechtfertigungsgründe noch mal für „besondere Verarbeitungskategorien“ – dazu aber später mehr.
Blöderweise steht die „Einwilligung“ in Art. 6 an erster Stelle. Man könnte also auf die Idee kommen, dass das Instrument der Einwilligung besonders wichtig sei. Doch in unserer täglichen Praxis als Datenschutzbeauftragter spielt die Einwilligung eher eine untergeordnete Rolle.Weitaus wichtigere gesetzliche Legitimationen sind:
Wir von Datenschutz Steinfurt finden, dass Fallkonstellationen die Thematik am besten veranschaulichen. Darum hier einmal folgendes Beispiel: Mal angenommen, Sie haben einen Fahrradladen, eine Boutique, einen Heimwerkerbedarfsladen etc. Ein Kunde kommt rein und kauft etwas. Bezahlen möchte er mit EC-Cash. Brauchen Sie hier eine Einwilligung, um seine Zahlungsdaten zu verarbeiten? Nein – die Datenverarbeitung für den Verkauf und die Zahlungsabwicklung ist erlaubt, weil Sie mit dem Kunden einen Kaufvertrag geschlossen haben. In Ihrem Verarbeitungsverzeichnis könnte so ein Prozess z. B. als „Verkauf mit bargeldloser Zahlung“ auftauchen. Auf einem ganz anderen Blatt steht in diesem Zusammenhang jedoch, dass Sie als Unternehmer Informationspflichten gegenüber dem Kunden haben, der bargeldlos bezahlen möchte. Dazu in einem Artikel, der sich mit den Informationspflichten der DSGVO beschäftigt, mehr.
Werbung, Newsletter, aktuelle Infos und Aktionen – Tipps von Datenschutz Steinfurt
Mal angenommen, Sie möchten ausschließlich (und absolut sicher!) nur Personen anschreiben, die innerhalb der letzten 3 Jahre etwas bei Ihnen gekauft haben – das wären dann also aktive Kunden. Bei Bestandskunden wird davon ausgegangen, dass diese ein mutmaßliches Interesse an Informationen zu Ihren Produkten haben. Beispiel: Sie als Fahrradhändler bewerben das neueste Mountainbike mit Carbonrahmen und Druckluftfederung zum Sonderpreis. Dazu schreiben Sie alle Personen an, die in den letzten 3 Jahren bei Ihnen ein Fahrrad gekauft haben.
In so einem Fall benötigt das werbende Unternehmen keine explizite Einwilligung. E-Mail-Werbung an Bestandskunden ist ohne ausdrückliche Einwilligung zulässig, sofern die Voraussetzungen des § 7 Absatz 3 UWG erfüllt sind. Unternehmen haben ein anerkanntes (berechtigtes) Interesse an Direktwerbung. Das Oberlandesgericht München hatte ein Urteil in einem Fall zu sprechen, in dem sich der Kläger gegen Werbung eines Partnerportals wehren wollte. Die Richter urteilten wie folgt: „Unter den Voraussetzungen des § 7 Abs. 3 UWG sei nicht von einer unangemessenen Beeinträchtigung des Empfängers einer E-Mail auszugehen und diese daher hinzunehmen.“ Das gesamte Urteil finden Sie hier: http://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/Y-300-Z-BECKRS-B-2018-N-7250 .
Kreative Unternehmen lösen das Problem, indem Sie ihren Kunden und Interessen die kostenlose Mitgliedschaft in ihrem Kundenclub anbieten :-). Kundenclub-Mitglieder werden von der Rechtsprechung als „Bestandskunden“ angesehen und dürfen ohne Einwilligung Werbung erhalten.
Gestalten wir den Fall nun ein wenig anders. Sie sind Inhaberin eines Friseursalons oder Kosmetikstudios. Auf Kundenkarten notieren Sie nicht nur den Namen und die Kontaktdaten des Kunden, sondern Sie haben auch vermerkt, ob die Person bestimmte Allergien hat – da Sie diese Information ja benötigen, um Unfälle beim Färben oder in der kosmetischen Behandlung zu vermeiden.
Wenn es darum geht, die personenbezogenen Daten Ihres Kunden an Firmen weiterzugeben, die zur Vertragserfüllung erforderlich sind, ist das aus Art. 6 Abs. 1 lit. b) „Vertragserfüllung“ erlaubt. Die Weitergabe steht dann im Interesse des Kunden. Eine gesonderte Einwilligung benötigen Sie nicht! Allerdings gehört ein Hinweis in Ihre Datenschutzerklärung, dass die personenbezogenen Daten des Kunden eben in bestimmten Fällen an ausführende Unternehmen weitergegeben werden. Dazu aber auch an anderer Stelle mehr.
Oder nehmen wir exemplarisch einmal den IT-Service: Gerade kleinere Unternehmen lagern das Thema IT komplett an einen Dienstleister aus. Dieser richtet Rechner ein, verwaltet die Benutzerrechte im Netzwerk, sorgt für Sicherheit und kümmert sich um Backups – kurz: der externe Dienstleister hat Vollrechte im Netzwerk. Während solcher Arbeiten ist es zumindest sehr wahrscheinlich, dass dem Dienstleister auch personenbezogene Daten bekannt werden können. Dabei kann es sich um Usernamen und Loginzeiten Ihrer Mitarbeiter handeln oder einfach nur um Adresslisten Ihrer Kunden, die sich auf der Festplatte befinden. Für die Einbindung eines solchen Dienstleisters gelten die Grundsätze der Auftragsverarbeitung – dazu auch an anderer Stelle mehr. Doch benötigen Sie eine Einwilligung Ihrer Mitarbeiter / Kunden, dass der Dienstleister an den Rechner darf?
Nun stellen wir uns weiterhin vor, der findige Unternehmer hat die gute Idee, nicht nur seine Produkte und Dienstleistungen gewinnbringend zu vermarkten, sondern zusätzlich aus seinen vorhandenen qualifizierten Kundendaten Profit zu schlagen. Die Überlegung ist, das qualifizierte Adressmaterial – angereichert mit Informationen, wofür sich die Person genau interessiert und eventuell gar mit einer Kaufkrafteinschätzung an einen Adresshandel zu verkaufen. Sie ahnen es sicher schon: Das entspricht natürlich keinesfalls dem Interesse des Kunden und ist somit grundsätzlich verboten. Ein solches Geschäftsmodell setzt die Einwilligung zur Datenweitergabe voraus.
Anders sieht es aus, wenn Sie die Daten auch für einen Newsletter verarbeiten möchten. Dann ist es erforderlich den Kunden explizit zu fragen, ob er zukünftig den Newsletter erhalten möchte. Diese Checkbox darf auch nicht vor ausgefüllt sein und das Verarbeiten des Formulars darf nicht davon abhängig sein, dass das Kästchen angehakt ist. Sie lassen sich dann einen Einwilligung zum Newsletterempfang geben – die Sie nach Möglichkeit auch dokumentieren.
diese Daten landen dann häufig auf Servern außerhalb der Europäischen Union – in einem sogenannten Drittland.
Auch Praxen und Apotheken bündeln ihre Kompetenzen aus Effizienz- und Kostengründen und lagern Arbeiten an Dienstleister aus. Das kann z. B. ein Clouddienst zum Speichern von Patientenakten sein oder ein IT-Dienstleister, der umfassende Rechte im IT-System der Arztpraxis benötigt. Der neu gefasste § 203 StGB definiert in Absatz 4 einige Tatbestände, die dies ermöglichen, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Auch hierzu wird es noch einen speziellen Artikel geben – wenden Sie sich bei Fragen einfach telefonisch an uns. Eine Einwilligung des Patienten ist hierfür jedenfalls nicht erforderlich.
Ein Rückgriff auf den gesetzlichen Tatbestand ist ausgeschlossen. Heißt auf Deutsch: Wenn die Einwilligung widerrufen wird, können Sie als Unternehmer nicht argumentieren: „Wir haben doch einen Vertrag!“. Darum sollten Sie immer dort, wo es eine vertragliche Grundlage für die Datenverarbeitung gibt, auf keinen Fall zusätzlich noch eine Einwilligung holen!
Datenschutz Steinfurt ist ein Service von Datenschutzberater Münsterland – Anke Blömer. Wir bieten Datenschutzservice als externe Datenschutzbeauftragte für kleine und mittlere Unternehmen in und um Steinfurt und in den Regionen Münsterland, südliches Niedersachsen sowie im Ruhrgebiet an. Unser Schwerpunkt liegt dabei auf der Entwicklung eines belastbaren Datenschutzkonzeptes. Ganz besonders wichtig ist dabei der persönliche und direkte Kontakt zu unseren Klienten. Die Ausgestaltung der gesetzlichen Vorgaben erfolgt in jedem Unternehmen individuell. Darum ist es uns so wichtig, gemeinsam mit Ihnen, eine aussagefähige Datenschutzdokumentation zu erarbeiten. In bestimmten Fällen ist ein Datenschutzbeauftragter erforderlich. Lesen Sie in unserem Artikel „Wann muss ein Datenschutzbeauftragter bestellt werden?“ nach, in welchen Fällen eine Bestellpflicht für den Datenschutzbeauftragten besteht und wann nicht.
Bei Datenschutzbeauftragter Münsterland werden Sie keine bösen Überraschung hinsichtlich der Kosten erleben. Es fallen keine teuren „Erstbegehungskosten“ an oder Sonderzahlungen für Schulungen, außerplanmäßige Servicetermine oder sonst irgendwelche Extrakosten. Datenschutz und Datenschutzberatung ist Vertrauenssache und sehr persönlich. Darum zahlen Sie eine festgelegte Flatrate-Rate. So bleiben die Kosten für Ihre Datenschutzorganisation kalkulierbar und transparent. Unsere Datenschutz-Tarife sind auf die Größe des Unternehmens angepasst. So können sich auch als Einzelkämpfer professionelle Datenschutzorganisation leisten und gewinnen Wettbewerbsvorteile.
Unternehmen aus Münster fragen: Muss ich einen Datenschutzbeauftragten bestellen oder nicht?
Sorgenvoll und mit großer Verunsicherung werden mir Immer wieder Fragen wie folgende gestellt:
Und falls ja – kann ich doch einfach einem Mitarbeiter diese Aufgabe übertragen?
Bin ich verpflichtet, einen externen Datenschutzbeauftragten zu bestellen?
Zugegeben: Das Thema Datenschutz ist komplex. Der heutige Artikel beschäftigt sich mit der Frage, für wen bzw. für welche Unternehmen denn überhaupt eine Pflicht zur Bestellung eines Datenschutzbeauftragten besteht. Ich kann Entwarnung geben: Eigentlich ist es ganz einfach :-).
Die beiden weiteren Punkte folgen dann in den nächsten Tagen.
Der Datenschutzbeauftragte – freiwillig bestellt oder lästige Pflicht?
Da wäre zunächst einmal die Frage zu klären: Möchten Sie einen Datenschutzbeauftragten bestellen, oder unterliegt Ihr Unternehmen einer gesetzlichen Verpflichtung? Denn, ja, auch den Fall gibt es, dass Unternehmer die vielen Vorteile sehen, den professionelle Unterstützung bei der Organisation des Datenschutzes bringt – aber dazu an anderer Stelle mehr.
In welchen Fällen eine Bestellpflicht für einen Datenschutzbeauftragten besteht, definieren Art. 37 DSGVO und § 38 BDSG neu. Zu unterscheiden sind hier drei Fälle:
Bestellung des Datenschutzbeauftragten ist abhängig von der Unternehmensgröße
Als Richtgröße gilt hier: Hat Ihr privatwirtschaftlich tätiges Unternehmen mehr als 20 Personen, die regelmäßig mit personenbezogenen Daten zu tun haben (Email, Angebote schreiben, Rechnungen erstellen, Kundensupport usw.) ist schon per Gesetz ein Datenschutzbeauftragter zu bestellen. Das ergibt sich aus § 38 BDSG-neu.
Obligatorischer Datenschutzbeauftragter je nach Art der Geschäftstätigkeit
Je nach Art Ihrer Geschäftstätigkeit kann sich ebenfalls eine Bestellpflicht für einen Datenschutzbeauftragten ergeben. Und zwar immer dann, wenn die Kerntätigkeit des Unternehmens in der Durchführung von Verarbeitungsvorgängen besteht, welche aufgrund ihrer Art, ihres Umfangs und/oder ihrer Zwecke eine umfangreiche regelmäßige und systematische Überwachung von betroffenen Personen erforderlich machen. Zu denken ist hier insbesondere an folgende Tätigkeiten und Branchen:
Marketingagenturen, die z. B. datengesteuert Kaufverhalten analysieren und Kundenprofile erstellen, Marktforschungs- und Meinungsforschungsunternehmen
Finanzunternehmen, Banken, die Informationen über Kreditinteressenten systematisch zusammentragen (scoring) und diese dann in bestimmte Risikoklassen einteilen (profiling)
Versicherungsunternehmen – weil auch hier die Versicherungswilligen aufgrund von Datenanalysen in bestimmte Risikoklassen eingeteilt werden.
Bestellpflicht eines Datenschutzbeauftragten je nach Kerntätigkeit und Umfang der Verarbeitung
Desweiteren begründet eine Kerntätigkeit, die in der umfangreichen Verarbeitung besonderer Kategorien von Daten gemäß Artikel 9 DSGVO besteht, die Bestellpflicht eines Datenschutzbeauftragten. Auf deutsch: Immer dann, wenn Sie besondere Kategorien von Daten verarbeiten wie z. B. Daten über die rassische und ethnische Herkunft, politische Meinungen, religiöse oder weltanschauliche Überzeugungen oder Informationen aus denen die Gewerkschaftszugehörigkeit hervorgeht, falls Sie genetische Daten oder biometrische Daten zur eindeutigen Identifizierung einer natürlichen Person verarbeiten, Gesundheitsdaten oder Daten zum Sexualleben oder der sexuellen Orientierung, ist es wahrscheinlich, dass Sie einen Datenschutzbeauftragten bestellen müssen. Das trifft häufig zu auf
ggf. Rechtsanwälte (z. B. Medizinrechtler)
Ausschlaggeben für die Bestellpflicht eines Datenschutzbeauftragten ist, dass die Verarbeitung „umfangreich“ ist. Auch hier sind verschiedene Parameter zu berücksichtigen:
Die Datenschutzkonferenz (DSK), Konfernz der unabhängigen Datenschutzbehören des Bundes und der Länder, hat zum Glück einen Beschluss herausgegeben, an dem man sich ganz gut orientieren kann. Dort wird er Begriff der „umfangreichen Datenverarbeitung“ ein wenig geklärt. Den Beschluss der Datenschutzkonferenz vom 26.04.2018 finden Sie hier zum Download.
Zusammengefasst steht da in etwa folgendes:
Betreiben Sie als einzelner Arzt Ihre Praxis und haben Sie unter 10 Angestellte (Helferinnen, die regelmäßig mit Patientendaten umgehen), dann müssen Sie keinen Datenschutzbeauftragten bestellen. Gleiches gilt für kleine Apotheken und einzelne Rechtsanwälte.
Praxisgemeinschaften mit mehr als 10 Mitarbeitern – also immer dort wo mehrere Ärzte oder andere Angehörige eines Gesundheitsberufes eine Praxisgemeinschaft führen – liegt auch keine „umfangreiche“ Verarbeitung vor. Die Bestellpflicht richtet sich hier – wie immer – nach der Anzahl der Mitarbeiter, die regelmäßig Daten verarbeiten.
Falls jemand behauptet, Sie hätten die Pflicht zur Bestellung eines Datenschutzbeauftragten nur weil Sie Arzt oder Apotheker sind oder anderweitige Gesundheitsdienstleistung anbieten, bleiben Sie wachsam! So einfach ist es nämlich nicht. Mein Tipp: Bedanken Sie sich freundlich für den Hinweis und lenken Sie das Gespräch auf ein anderes Thema oder beenden Sie es.
Datenschutz Münster und im Münsterland
Ihr externer Datenschutzberater in Münster
Datenschutzberater Münsterland – Anke Blömer bietet Datenschutzservice als externe Datenschutzbeauftragte für kleine und mittlere Unternehmen in und um Münster und in den Regionen Münsterland, südliches Niedersachsen sowie im Ruhrgebiet an. Unser Schwerpunkt liegt dabei auf der Entwicklung eines belastbaren Datenschutzkonzeptes. Ganz besonders wichtig ist dabei der persönliche und direkte Kontakt zu unseren Klienten. Die Ausgestaltung der gesetzlichen Vorgaben erfolgt in jedem Unternehmen individuell. Darum ist es uns so wichtig, gemeinsam mit Ihnen, eine aussagefähige Datenschutzdokumentation zu erarbeiten.
Was kostet Datenschutz in Münster?
Bei Datenschutzbeauftragter Münsterland werden Sie keine bösen Überraschung hinsichtlich der Kosten erleben. Es fallen keine teuren „Erstbegehungskosten“ an oder Sonderzahlungen für Schulungen, außerplanmäßige Servicetermine oder sonst irgendwelche Extrakosten. Datenschutz und Datenschutzberatung ist Vertrauenssache und sehr persönlich. Darum zahlen Sie eine festgelegte Flatrate-Rate. So bleiben die Kosten für Ihre Datenschutzorganisation kalkulierbar und transparent. Unsere Datenschutz-Tarife sind auf die Größe des Unternehmens angepaßt. So können sich auch als Einzelkämpfer professionelle Datenschutzorganisation leisten und gewinnen Wettbewerbsvorteile.
Den Datenschutzservice von Datenschutzbeauftragter Münsterland können Sie buchen, wenn Sie Ihr Unternehmen in Billerbeck, Coesfeld, Münster, Ahaus, Bocholt, Borken, Steinfurt, Rheine, Gronau, Velen, Metelen, Emsdetten, Haltern am See, Dülmen, Lüdinghausen, Ascheberg, Nordkirchen haben.
Datenschutzberatung und Datenschutzservice bieten wir darüberhinaus auch für Bad Bentheim, Lingen, Nordhorn, Ibbenbüren, Osnabrück sowie im Ruhrgebiet an.
Als Externer Datenschutzberater sind wir auch in Essen, Gelsenkirchen, Dortmund, Bochum, Düsseldorf, Neuss, Ratingen, Velbert, Wuppertal, Remscheid und Bottrop für Unternehmen tätig.
Datenschutzverletzungen durch "böse" USB-Sticks
Datenschutz und technische Datensicherheit gehören untrennbar zusammen. Darum kommt das Gespräch bei der Datenschutzberatung vor Ort natürlich schnell auf das Thema „Mobile Datenträger“ und USB-Sticks. Diese kleinen alltäglichen Helferlein haben viele Datenschutzverantwortliche gar nicht auf dem Schirm, wenn das Thema auf die technischen und organisatiorischen Maßnahmen (kurz: TOM’s)-
Doch durch USB-Schnittstellen ist es Angreifern möglich, vollen Zugriff auf einen Rechner oder gar auf das gesamte Netzwerk zu erhalten. Darum ist es grundsätzlich immer eine Überlegung, USB-Schnittstellen dauerhaft zu deaktivieren – was in der Praxis meistens auf wenig Gegenliebe stößt.
Datenschutz und technische Datensicherheit durch geeignete Schutzmaßnahmen
Umso wichtiger ist es, sich darüber bewußt zu sein, dass eine reale Gefahr von sog. BadUSBs ausgeht. Dabei handelt es sich um USB-Sticks, die wie ein ganz normaler USB-Stick aussehen, die sich aber nicht so verhalten. Grundsätzlich ist es möglich, jeden handelsüblichen USB-Stick so zu manipulieren, dass diese Rechner und Systeme angreifen können. Dazu wird einfach der Firmware-Speicherbereich neu beschrieben und im freien Speicherbereich zusätzlicher Code eingefügt.
Mögliche Angriffsszenarien sind:
Ein Angreifer verschafft sich über einen erstellten Fernzugriff völlige Kontrolle. Datendiebstahl, Veröffentlichung von Betriebsgeheimnissen und vieles Weitere kann die Folge sein
Der Computer oder das gesamte System werden durch einen Virus infiziert / durch Ramsomsoftware angegriffen.
Denkbar ist auch, dass der gesamte Internet Datenverkehr umgelenkt und mitgeschnitten wird, z. B. in der Absicht Identitätsdiebstahl zu begehen.
Datenpannen vermeiden durch funktionierende Datensicherheit
Die sicherste aber auch unbeliebteste Möglichkeit sich gegen solche BadUSB-Angriffe zu schützen ist es, das Anschließen von USB-Sticks physisch zu verhindern und die USB-Ports dauerhaft und irreversibel zu versiegeln.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, softwareseitig ein Device Control Tool zu aktivieren. Dadurch wird es möglich, den Zugriff auf unbekannte USB-Geräte zu blockieren. Unter Windows kann über Gruppenrichtlinien festgelegt werden, ob neue, unbekannte USB-Geräte installiert werden dürfen, oder ob sie blockiert werden.
Eine weitere Möglichkeit ist das sogenannte Whitelisting. Dabei werden die USB-Geräde, die erlaubt sind, in eine Liste mit „guten“ USB-Geräten aufgenommen. Die Liste ist änderbar und kann natürlich ergänzt werden. USB-Geräte, die nicht auf der Liste stehen, können auch nicht verwendet werden.
Die genannten Risiken sind nicht auf USB-Sticks beschränkt. Grundsätzlich kann jedes USB-Gerät also auch Smartphones, externe Festplatten, Kameras, Drucker usw. so manipuliert werden, dass Schadsoftware eingeschleppt werden kann. Darum ist es unbedingt erforderlich, sich für den Umgang mit USB-Geräten sichere Methoden und Vorgehensweisen zu überlegen und diese in der Praxis dann auch umzusetzen. Technische Unterstützung erhalten Sie sicher von Ihrem IT-Fachmann – wir helfen gern bei der Erarbeitung von Richtlinien und Handlungsanweisungen für Ihre Datenschutzdokumentation.
Externer Datenschutzberater in Münster und in der Region Münsterland
Ihr externer Datenschutzberater
Datenschutzberater Münsterland – Anke Blömer bietet Datenschtuzservice als externe Datenschutzbeauftragte für kleine und mittlere Unternehmen in der Region Münsterland,südliches Niedersachsen sowie im Ruhrgebiet an. Unser Schwerpunkt liegt dabei auf der Entwicklung eines belastbaren Datenschutzkonzeptes. Ganz besonders wichtig ist dabei der persönliche und direkte Kontakt zu unseren Klienten. Die Ausgestaltung der gesetzlichen Vorgaben erfolgt in jedem Unternehmen individuell. Darum ist es uns so wichtig, gemeinsam mit Ihnen, eine aussagefähige Datenschutzdokumentation zu erarbeiten.
Wie sensibilisiert man Jugendliche zum Thema Datenschutz? Dazu haben sich der Rapper und Online-Berater Kevin Lehmann und der Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e. V. mit Unterstützung der DATEV-Stiftung Zukunft Gedanken gemacht und ein cooles Musik-Video produziert. Der Rap-Song „Datenschutz“, den der 18-jährige Musiker und ehrenamtliche Berater bei JUUUPORT selbst geschrieben hat, erzählt von den Gefahren vor allem für junge Leute, die aus Unkenntnis oder Nachlässigkeit im Umgang mit Datenschutz im Internet entstehen können.
Einen ganz herzlichen Dank an die Macher und Unterstützer für diese tolle Arbeit!
Am 5. September 2018 beschloss die Konferenz der unabhängigen Datenschutzaufsichtsbehörden des Bundes und der Länder, dass der Betrieb von Facebook-Fanpages weiterhin rechtswidrig bleibt.
Zwar hat Facebook bereits seit längerem Verbesserungen und Maßnahmen angekündigt, mit denen Seitenbetreiber einfacher ihre rechtlichen Verpflichtungen erfüllen können. Doch die bisher umgesetzten Änderungen erachtet die DSK als nicht ausreichend. Insbesondere trackt Facebook weiterhin auch Personen über sog. Cookies mit Identifikatoren, die eigentlich gar keine Facebook-Nutzer sind. Da personenbezogene Daten gerade von Nicht-Facebook-Mitgliedern als besonders schutzwürdig eingestuft werden, verlangt die DSK eine Vereinbarung nach Art. 26 DSGV. Für die Datenverarbeitung verantwortlich sind sowohl Facebook als auch der Seitenbetreiber und müssen somit die Rechtmäßigkeit nachweisen. Der dazu erarbeitete Fragenkatalog der DSK ist jedoch nicht ohne die Mitwirkung von Facebook zu beantworten. Also kann keine Vereinbarung nach Art. 26 zustande kommen.
Aktueller Status ist, dass sämtliche Facebook Fanpages als rechtswidrig einzuschätzen sind und verletzte Personen ihre Rechte gegenüber dem Verantwortlichen geltend machen können. Das ist einerseits Facebook und andererseits der Fanpage-Betreiber selbst. Möglich sind also Abmahnungen und Klagen.

References: Art. 6
 Art. 9
 Art. 6
 § 7
 § 7
 Art. 6
 § 203
 Art. 37
 § 38
 § 38
 Art. 26
 Art. 26