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Timestamp: 2016-10-25 10:20:54+00:00

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2A.605/2005 (28.02.2006)
Der Staatsangeh�rige der Dominikanischen Republik X.________ (geb. 1973) reiste im April 1995 in die Schweiz ein zwecks Vorbereitung der Heirat mit einer hier niedergelassenen Italienerin. Nach der Heirat im September 1995 erhielt er eine Aufenthaltsbewilligung zwecks Verbleib bei seiner Ehefrau, welche zuletzt bis zum 14. September 2001 verl�ngert wurde. Im Juli 2002 wurde die Ehe mit der italienischen Staatsangeh�rigen geschieden. Am 4. Mai 2005 schlossen X.________ und die Schweizer B�rgerin Y.________ die Ehe. Beide hatten sich 1997 kennen gelernt. Aus ihrer Beziehung ist eine im Jahre 2001 geborene Tochter hervorgegangen.
Ende Januar 2001 wurde X.________ verhaftet und am 21. M�rz 2002 vom Kreisgericht II Biel-Nidau wegen qualifizierter Widerhandlungen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz (BetmG; SR 812.121) zu dreieinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt. Ausserdem sprach das Kreisgericht gegen ihn eine Landesverweisung von sieben Jahren aus, deren Vollzug mit einer Probezeit von drei Jahren aufgeschoben wurde. Am 30. Mai 2003 wurde der Beschwerdef�hrer bedingt aus dem Strafvollzug entlassen.
Mit Verf�gung vom 18. Juli 2002 verweigerte der Migrationsdienst des Kantons Bern die Erneuerung der Aufenthaltsbewilligung von X.________; er setzte ihm gleichzeitig den Tag der Entlassung aus dem Strafvollzug als Ausreisefrist an. Die von X.________ dagegen erhobenen Rechtsmittel wurden zun�chst von der Polizei- und Milit�rdirektion des Kantons Bern mit Entscheid vom 28. Oktober 2004 und anschliessend vom Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Urteil vom 12. September 2005 abgewiesen.
Mit Postaufgabe vom 10. Oktober 2005 hat X.________ beim Bundesgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht. Er beantragt sinngem�ss, das Urteil des Verwaltungsgerichts aufzuheben und die Vorinstanzen anzuweisen, ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen.
Auf den entsprechenden Antrag von X.________ hin hat der Pr�sident der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde mit Verf�gung vom 31. Oktober 2005 aufschiebende Wirkung zuerkannt.
Die Milit�r- und Polizeidirektion sowie das Verwaltungsgericht des Kantons Bern schliessen auf Abweisung der Beschwerde. Den gleichen Antrag stellt auch das Bundesamt f�r Migration.
Hat wie hier eine richterliche Beh�rde als Vorinstanz entschieden, ist das Bundesgericht an deren Sachverhaltsfeststellung gebunden, sofern diese nicht offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen erfolgt ist (Art. 105 Abs. 2 OG). Somit kann das Bundesgericht - entgegen der Ansicht des Beschwerdef�hrers - die tats�chliche Entwicklung, die im Nachgang zum angefochtenen Entscheid eingetreten ist, nicht ber�cksichtigen (BGE 128 II 145 E. 1.2.1 S. 150; 127 II 60 E. 1b S. 63 je mit Hinweisen); demnach hat es auch keine dahin gehenden Sachverhaltsermittlungen anzustellen. Der Hinweis des Beschwerdef�hrers auf die nicht publizierte Erw�gung 2 des Urteils BGE 127 II 49 geht fehl. Anfechtungsobjekt im dortigen Verfahren war nicht der Entscheid einer richterlichen Instanz, sondern derjenige eines Departments.
2.1 Der Beschwerdef�hrer hat gest�tzt auf Art. 7 des Bundesgesetzes vom 26. M�rz 1931 �ber Aufenthalt und Niederlassung der Ausl�nder (ANAG, SR 142.20) und Art. 8 EMRK (SR 0.101) grunds�tzlich Anspruch auf Bewilligung des Aufenthalts in der Schweiz. Aus dem Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europ�ischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits �ber die Freiz�gigkeit (Freiz�gigkeitsabkommen, FZA; SR 0.142.112.681) kann der Beschwerdef�hrer indes nichts f�r sich ableiten, nachdem seine (erste) Ehe mit einer italienischen Staatsangeh�rigen seit Juli 2002 geschieden ist und er davor kein vom Fortbestand der Ehe unabh�ngiges Verbleiberecht erlangt hat (vgl. Art. 4 Anhang I FZA sowie die dort erw�hnte Verordnung und Richtlinie; Urteil 2A.94/2004 vom 6. August 2004, E. 4, publ. in: Pra 2005 Nr. 15 S. 102).
2.2 Der Aufenthalt kann dem Beschwerdef�hrer untersagt werden, wenn ein Ausweisungsgrund vorliegt (vgl. Art. 7 Abs. 1 Satz 3 und Art. 9 Abs. 1 lit. d ANAG; BGE 130 II 176 E. 3.3.1 S. 181). Wie die Vorinstanz richtig festgehalten hat, ist vorliegend der Ausweisungsgrund von Art. 10 Abs. 1 lit. a ANAG erf�llt, da der Beschwerdef�hrer vom Kreisgericht II Biel-Nidau am 21. M�rz 2002 wegen eines Verbrechens gerichtlich bestraft wurde. Eine Ausweisung darf jedoch nur ausgesprochen werden, wenn sie nach den gesamten wesentlichen Umst�nden angemessen erscheint (Art. 11 Abs. 3 ANAG; vgl. BGE 125 II 521 E. 2b S. 524). Dabei sind namentlich die Schwere des Verschuldens, die Dauer der Anwesenheit sowie die dem Betroffenen und seiner Familie drohenden Nachteile zu ber�cksichtigen (vgl. Art. 16 Abs. 3 der Vollziehungsverordnung vom 1. M�rz 1949 zum ANAG [ANAV; SR 142.201]; Urteil des Europ�ischen Gerichtshofs f�r Menschenrechte vom 2. August 2001 i.S. Boultif gegen die Schweiz, N. 48, in: Recueil CourEDH 2001-IX S. 137 und VPB 65/2001 Nr. 138; BGE 125 II 105). Eine solche Pr�fung der Verh�ltnism�ssigkeit ist auch dann vorzunehmen, wenn zwar nicht eine Ausweisung angeordnet, daf�r aber - wie hier - die Erneuerung der Aufenthaltsbewilligung verweigert wird (BGE 130 II 176 E. 3.3.4 S. 182; 120 Ib 6 E. 4a S. 13).
Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Vorinstanz habe die Verh�ltnism�ssigkeitspr�fung unzutreffend vorgenommen. Vor allem seien die f�r einen Verbleib in der Schweiz sprechenden Umst�nde nicht gen�gend ber�cksichtigt bzw. falsch gewichtet worden.
Das Bundesgericht pr�ft die Verh�ltnism�ssigkeit der Ausweisung als Rechtsfrage frei (vgl. Art. 104 lit. a OG); es ist ihm jedoch verwehrt, sein eigenes Ermessen - im Sinne einer �berpr�fung der Opportunit�t - an die Stelle desjenigen der zust�ndigen kantonalen Beh�rde zu setzen (BGE 114 Ib 1 E. 1b S. 2; 125 II 521 E. 2a S. 523; 129 II 193 E. 5.1 S. 208; vgl. auch Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG und Art. 4 ANAG).
2.3 Ausgangspunkt der Interessenabw�gung ist die Schwere des Verschuldens des straff�lligen Ausl�nders; dieses beurteilt sich vorab nach den vom Strafrichter verh�ngten Strafen.
2.3.1 Das Strafgericht hat dem Beschwerdef�hrer vorgeworfen, als Mitglied einer Gruppe in einem Zeitraum von Sommer 1998 bis Fr�hjahr 2000 beim Erwerb und Verkauf von rund 1,5 Kilogramm Kokaingemisch (mit einem Reinheitsgrad von 11 bis 22 %) mitgewirkt zu haben. Ausserdem beteiligte er sich in der zweiten Jahresh�lfte von 1998 am Transport von einem Kilogramm Kokaingemisch, indem er eine Kurierin in Z�rich abholte und nach Biel brachte. Damit erachtete das Strafgericht, dass sein deliktisches Verhalten sowohl mengen- als auch banden- und gewerbsm�ssig einen schweren Fall der Widerhandlung gegen Art. 19 BetmG darstellt. Unter Ber�cksichtigung auch entlastender Momente verurteilte es den Beschwerdef�hrer daher zu dreieinhalb Jahren Zuchthaus.
2.3.2 Nach st�ndiger Rechtsprechung liegt die Grenze, von der an einem mit einer Schweizer B�rgerin verheirateten Ausl�nder, der erstmals um eine Bewilligung ersucht oder nach bloss kurzer ordnungsgem�sser Aufenthaltsdauer die Erneuerung beantragt, in der Regel keine Bewilligung mehr erteilt wird, bei einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren. Das gilt selbst dann, wenn dem Schweizer Ehepartner die Ausreise nur schwer zumutbar erscheint (sog. Reneja-Praxis, BGE 110 Ib 201). In solchen F�llen verm�gen nur noch aussergew�hnliche Umst�nde die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung zu rechtfertigen (BGE 130 II 176 E. 4.1 S. 185 mit Hinweisen).
Zwar h�lt sich der Beschwerdef�hrer einerseits bereits seit 1995 (rechtm�ssig) in der Schweiz auf, weswegen die erw�hnte Reneja-Praxis hier nicht unmittelbar zum Tragen kommt. Andererseits handelt es sich hierbei auch bloss um einen Richtwert und keine feste Grenze, die zu �ber- oder unterschreiten im Einzelfall nicht zul�ssig w�re. Entscheidend sind in jedem Fall die einander gegen�berstehenden �ffentlichen und privaten Interessen (BGE 120 Ib 6 E. 4b S. 14; Urteil 2A.308/2004 vom 4. Oktober 2004, E. 3.1 mit Hinweisen). Diese k�nnen unter Umst�nden die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung sogar rechtfertigen, wenn gegen�ber einem mit einer Schweizerin verheirateten Ausl�nder eine Freiheitsstrafe von weniger als zwei Jahren ausgesprochen worden ist (so etwa die Urteile 2A.308/2004 vom 4. Oktober 2004 und 2A.571/2001 vom 29. April 2002 bei Verurteilungen zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 18 Monaten).
2.3.3 Der Hinweis des Beschwerdef�hrers auf das Urteil 2A.122/1999 vom 28. Oktober 1999 geht fehl. Beim dem dort zu rund 40 Monaten Freiheitsstrafe verurteilten Ausl�nder handelte es sich um einen solchen, der in der Schweiz geboren und aufgewachsen ist (sog. Ausl�nder der zweiten Generation). Das war f�r das Bundesgericht daf�r ausschlaggebend, dass von einer Ausweisung abzusehen war. Die Ausweisung eines Ausl�nders mit nur einigen Jahren Aufenthalt in der Schweiz h�tte es bei der dortigen Sachlage als gerechtfertigt angesehen (vgl. E. 5 des Urteils 2A.122/1999). Allerdings ist der Beschwerdef�hrer anders als im dortigen Fall nur einmal strafrechtlich verurteilt worden und nicht mehrfach, und die Beh�rden hatten ihn weder bereits ausl�nderrechtlich ermahnt noch ihm die Ausweisung angedroht.
Demnach sind im Folgenden weitere Umst�nde in die Pr�fung einzubeziehen.
2.4 Das Strafgericht bezeichnete das Ausmass des durch den Beschwerdef�hrer und seine Mitt�ter verschuldeten Erfolges als gross. Der Beschwerdef�hrer war auf Zwischenh�ndler- und Endverteilerstufe aktiv geworden. Da er - im Gegensatz zum Ausl�nder im erw�hnten Urteil 2A.122/1999 - selber nicht drogens�chtig war, erwies sich nicht die Beschaffungsnot als Beweggrund. Seine Motivation war vielmehr, auf leichte Art und Weise m�glichst viel Geld zu verdienen, ohne dass eine besondere Notlage bestanden h�tte. Das Verhalten des Beschwerdef�hrers ist damit als umso verwerflicher zu qualifizieren. Auch wenn dem Beschwerdef�hrer zugute zu halten ist, dass er nicht bereits vorbestraft war, ist sein deliktisches Verhalten nicht als einmaliger Fehltritt anzusehen. Der Beschwerdef�hrer wurde im Drogenhandel mehrmals �ber einen l�ngeren Zeitraum von rund eindreiviertel Jahren t�tig. Die umgeschlagene Menge an Bet�ubungsmitteln konnte das Leben oder die Gesundheit vieler Menschen in Gefahr bringen. Das Bundesgericht verfolgt im Hinblick auf die Vermeidung dieser Gefahren und den Kampf gegen den Drogenhandel eine strenge Praxis (BGE 125 II 521 E. 4a S. 527; 122 II 433 E. 2c S. 436). Es besteht ein erhebliches Interesse, Drogenh�ndler von der Schweiz fern zu halten.
2.5 Der Beschwerdef�hrer weist darauf hin, dass er sich seit den Delikten, derentwegen er verurteilt worden ist, nichts mehr hat zuschulden kommen lassen. Es fehle jedwedes Indiz gegen eine gute Prognose. Er sei am 30. Mai 2003 bedingt aus dem Strafvollzug entlassen worden und die Berichte der Bew�hrungshilfe k�nnten nicht positiver ausfallen. Demgegen�ber geht das Verwaltungsgericht davon aus, dass eine R�ckfallgefahr derzeit nicht g�nzlich ausgeschlossen werden k�nne.
2.5.1 Richtig ist, dass in die Interessenabw�gung nach Art. 11 Abs. 3 ANAG regelm�ssig auch die R�ckfallgefahr einzubeziehen ist. Anders als im Anwendungsbereich des Freiz�gigkeitsabkommens gibt die Prognose �ber das k�nftige Wohlverhalten jedoch nicht den Ausschlag, sondern bildet nur ein Abw�gungselement (vgl. BGE 130 II 176 E. 4.2 S. 185 mit Hinweisen). Sodann verfolgen nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung strafrechtliche und fremdenpolizeiliche Massnahmen unterschiedliche Zwecke (vgl. BGE 125 II 105 E. 2c S. 110). Aus strafrechtlicher Sicht ist namentlich die Frage einer m�glichen Wiedereingliederung in die Gesellschaft massgeblich, wobei gewisse Unsicherheiten in Kauf genommen werden (vgl. Urteil 2A.480/ 2003 vom 26. August 2004, E. 4.2). Demgegen�ber steht f�r die Fremdenpolizeibeh�rden das Interesse an der �ffentlichen Ordnung und Sicherheit im Vordergrund, w�hrend der Wiedereingliederungsgedanke nur einen von mehreren Faktoren darstellt. Die bedingte Entlassung aus dem Strafvollzug unterliegt damit zum Teil anderen Massst�ben und Kriterien als die Entscheidung �ber die fremdenpolizeiliche Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung (vgl. BGE 120 Ib 129 E. 5b S. 132; 114 Ib 1 E. 3a S. 4). Insbesondere bei schwerwiegenden Drogen- und Gewaltdelikten ist angesichts der Schwere der potentiellen Gefahr fremdenpolizeilich nur ein geringes Restrisiko vertretbar (Urteile 2A.563/2001 vom 21. Februar 2002, E. 2e; 2A.531/2001 vom 10. April 2002, E. 3.1.3; Alain Wurzburger, La jurisprudence r�cente du Tribunal f�d�ral en mati�re de police des �trangers, RDAF 1997 I S. 308).
2.5.2 Wohl ist das seit Einstellung der deliktischen T�tigkeiten an den Tag gelegte korrekte Verhalten des Beschwerdef�hrers positiv zu werten. Die zust�ndigen Bew�hrungshelfer attestieren dem Beschwerdef�hrer, dass er sehr bestrebt sei, "alles richtig zu machen". Ein tadelloses Verhalten ist aber letztlich von jedem zu erwarten. Die bisherige Dauer der Bew�hrung besitzt mit Blick auf die in Erw�gung 2.4 hiervor dargelegten Umst�nde noch nicht gen�gend Gewicht, um die gegen den Beschwerdef�hrer bestehenden Bedenken auszur�umen (vgl. Urteil 2A.103/2005 vom 4. August 2005, E. 4.2.2). Der Umstand, dass der Beschwerdef�hrer zu keinen Klagen mehr Anlass gegeben hat, gen�gt f�r sich allein nicht, um bereits jetzt eine R�ckfallgefahr mit der f�r die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung erforderlichen Sicherheit auszuschliessen. Wie das Verwaltungsgericht richtig festgehalten hat, kommt dem Wohlverhalten in Unfreiheit (von Januar 2001 bis Mai 2003) praxisgem�ss bloss untergeordnete Bedeutung zu (BGE 114 Ib 1 E. 3b S. 5). Dasselbe gilt auch f�r die anschliessende Probezeit. Eine andere Wertung w�rde bedeuten, dass mit der Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung umso eher zu rechnen w�re, je h�her das Strafmass bzw. die Probezeit oder die Dauer der Schutzaufsicht ausf�llt (Urteile 2A.296/2001 vom 22. Oktober 2001, E. 3c/cc; 2A.531/ 2001 vom 10. April 2002, E. 3.1).
Zwar haben sich die pers�nlichen Verh�ltnisse des Beschwerdef�hrers seit der Verb�ssung der Gef�ngnisstrafe gefestigt, ist er doch wieder verheiratet. Diese Umst�nde allein bieten aber nicht mit gen�gender Sicherheit Gew�hr f�r sein k�nftiges Wohlverhalten, haben ihn doch seinerzeit weder eine bestehende Ehe bzw. Beziehung noch ein geregeltes Einkommen daran gehindert, aus rein finanziellen Interessen massiv in den Drogenhandel einzusteigen.
Gewiss hatte der Beschwerdef�hrer vor seiner Verhaftung freiwillig von weiteren Bet�ubungsmitteldelikten Abstand genommen; auch legte er in einem sehr fr�hen Zeitpunkt des Strafverfahrens ein umfassendes Gest�ndnis ab, mit dem er sich ohne konkrete Vorhalte selber massiv belastete. Das �ndert jedoch nichts daran, dass die Vorinstanz das Vorliegen einer R�ckfallgefahr bejahen durfte. Abgesehen davon, dass das Strafgericht diese Umst�nde bei der Strafzumessung angemessen ber�cksichtigt hat, andernfalls die Strafe noch strenger ausgefallen w�re (vgl. S. 44 und 48 des Strafurteils vom 21. M�rz 2002), ist darin noch kein tiefgreifender L�uterungsprozess des Beschwerdef�hrers zu erkennen. Als der Beschwerdef�hrer die erste Ehe mit der italienischen Staatsangeh�rigen schloss, war es ihm den Akten zufolge nicht um den Aufenthalt in der Schweiz gegangen; er h�tte diese Ehe auch in seiner Heimat gelebt. Vom Drogenhandel wandte er sich erst ab wegen der Schwangerschaft seiner (damals k�nftigen) zweiten Ehefrau, um seinen Verbleib bei ihr und dem Kind in der Schweiz nicht zu gef�hrden.
2.6 Nach dem Gesagten besteht ein erhebliches Interesse, den Beschwerdef�hrer von der Schweiz fern zu halten. Die dem gegen�berstehenden Interessen f�r einen Verbleib in der Schweiz verm�gen dieses nicht aufzuwiegen:
2.6.1 Der Beschwerdef�hrer erkl�rt, er sei in der Schweiz integriert. Daf�r spricht sicherlich, dass er zwischenzeitlich die deutsche und franz�sische Sprache erlernt hat, weswegen auch die Instruktionsverhandlung am Verwaltungsgericht mit Anh�rung des Beschwerdef�hrers ohne �bersetzungshilfe stattfinden konnte. Das Gleiche gilt f�r den Umstand, dass er von seinem letzten Arbeitgeber sehr gesch�tzt wurde. Andererseits f�llt doch auf, dass er den drei Jahre nach seiner Einreise aufgenommenen Drogenhandel gerade mit mehreren Landsleuten betrieb. Neben der mit seiner Ehefrau und der Tochter gelebten Beziehung hat er heute offenbar vor allem Kontakte zu seiner ebenfalls in der Schweiz lebenden �lteren Schwester, zu einem Neffen und zum Bekanntenkreis seiner Ehefrau. Abgesehen von seiner Familie verf�gt er nicht �ber ein besonders ausgepr�gtes soziales Beziehungsnetz im Inland. In seiner Heimat, wo er aufgewachsen ist und sich bis zu seiner Einreise in die Schweiz im 22. Lebensjahr aufgehalten hatte, leben noch seine Eltern und der gr�sste Teil seiner Geschwister. Er ist mit den dortigen Verh�ltnissen vertraut.
2.6.2 Wohl ist der Beschwerdef�hrer derzeit aus fremdenpolizeilichen Gr�nden ohne Arbeit; mangels Bewilligung konnte er eine Arbeitsstelle nicht antreten. Die letzte Arbeitsstelle verlor er wegen finanziellen Problemen seines Arbeitgebers. Das bedeutet aber auch, dass er bei Ausreise jedenfalls nicht ein Besch�ftigungsverh�ltnis aufgeben m�sste, in dem er sich lange bew�hrt und in das er sich besonders investiert hat. Gewiss hat er selber keine �ffentliche F�rsorge beansprucht. Ebenso mag die Sanierung seiner Schulden absehbar sein. Andererseits konnte er bisher auch nicht wirklich selber voll f�r den Unterhalt von Frau und Kind aufkommen, so dass die F�rsorge f�r diese einspringen musste. Entgegen der Andeutung des Beschwerdef�hrers stammen die Schulden nicht bloss aus dem Strafverfahren; sie umfassen auch Steuerschulden aus den Jahren 1999 und 2000. Obwohl der Beschwerdef�hrer noch bis einschliesslich Januar 2005 gearbeitet hatte, war eine Schuldensanierung vorerst ausgeblieben; diese soll erst in Zukunft stattfinden.
2.6.3 Ob der Ehefrau und der Tochter zugemutet werden kann, dem Beschwerdef�hrer in die Dominikanische Republik zu folgen, wo verglichen mit der Schweiz eine wirtschaftlich schlechtere Situation vorzufinden ist, kann hier - wie schon vom Verwaltungsgericht getan - offen gelassen werden. Immerhin hat die junge Ehefrau als Kind mehrere Jahre in Ecuador gelebt und spricht spanisch. Somit sind ihr die Verh�ltnisse in Lateinamerika nicht unvertraut. Die Tochter (geb. 2001) ist noch in einem Alter, in welchem sie sich problemlos in eine neue Umgebung einleben k�nnte.
W�rden Ehefrau und Tochter, die beide die Schweizer Staatsb�rgerschaft besitzen, in der Schweiz bleiben, ist es zwar richtig, dass pers�nliche Kontakte angesichts der Distanz sowie der wirtschaftlichen Verh�ltnisse der Familie und der Verdienstm�glichkeiten in der Dominikanischen Republik nur schwer durch regelm�ssige Besuche aufrechterhalten werden k�nnten. Die Interessen der Familie am Zusammenleben haben indes mit Blick auf das erw�hnte erhebliche Interesse an der Fernhaltung des Beschwerdef�hrers zur�ckzutreten. Auch wenn die Mutter bei Zeugung des Kindes noch nichts von der Delinquenz des Beschwerdef�hrers gewusst haben mag, war ihr jedenfalls bei der Heirat im Mai 2005 bewusst, das sie die Ehe unter Umst�nden nicht in der Schweiz wird leben k�nnen. Auf die strafrechtliche Verurteilung hin war dem Beschwerdef�hrer bereits im Juli 2002 die Erneuerung seiner Aufenthaltsbewilligung verweigert worden; in diesem Zusammenhang wurde die Ehefrau am 22. April 2005 von der Vorinstanz als Zeugin einvernommen. Ausserdem war der Beschwerdef�hrer bei Aufnahme der Beziehung mit ihr und bei Zeugung des Kindes noch mit seiner ersten Ehefrau, von der er seinen damaligen Aufenthaltsanspruch ableitete, verheiratet.
3.1 Nach dem Gesagten erweist sich der Entscheid des Verwaltungsgerichts mit Blick auf die nach Art. 11 Abs. 3 ANAG und Art. 16 Abs. 3 ANAV vorzunehmende Interessenabw�gung als bundesrechts-, aber auch als konventionskonform. Bei der nach Art. 8 Ziff. 2 EMRK geforderten Abw�gung sind n�mlich dieselben Gesichtspunkte massgebend, wie sie sich nach der Rechtsprechung aus dem Landesrecht ergeben (vgl. BGE 125 II 521 E. 5 S. 529; Urteil 2A.210/2004 vom 15. Februar 2005, E. 4.1). Damit ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde als unbegr�ndet abzuweisen.
3.2 Dem Verfahrensausgang entsprechend h�tte der unterliegende Beschwerdef�hrer die bundesgerichtlichen Kosten zu tragen (Art. 156 Abs. 2 OG). Da er bed�rftig ist und weil nicht gesagt werden kann, die Beschwerde sei von vornherein aussichtslos gewesen, ist dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung stattzugeben (vgl. Art. 152 Abs. 2 OG).
2.2 F�rsprecher Stephan Schmidli wird als amtlicher Vertreter des Beschwerdef�hrers bestellt, und es wird ihm f�r das bundesgerichtliche Verfahren ein Honorar von Fr. 1'500.-- ausgerichtet.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, der Polizei- und Milit�rdirektion und dem Verwaltungsgericht, Verwaltungsrechtliche Abteilung, des Kantons Bern sowie dem Bundesamt f�r Migration schriftlich mitgeteilt.

References: BGE 
 Art. 7
 Art. 8
 Art. 4
 Art. 7
 Art. 9
 BGE 
 Art. 10
 BGE 
 Art. 16
 BGE 
 Art. 104
 Art. 100
 Art. 4
 Art. 19
 BGE 
 Art. 11
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 11
 Art. 16
 Art. 8
 BGE 
 Art. 152