Source: https://hpvbw.de/service/rundbriefe/infobrief/8852
Timestamp: 2018-10-23 03:56:04+00:00

Document:
Ausgabe März 2016 | Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg e.V.
Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde des Hospiz- und PalliativVerbandes Baden-Württemberg,
das neue Jahr startete mit viel Arbeit, die mit einem guten Ergebnis für die ambulante Hospizarbeit endete: Die Rahmenvereinbarung für das Förderverfahren nach § 39a wurde nach den neuen Vorgaben des Hospiz- und Palliativgesetzes überarbeitet und in Kraft gesetzt. Somit profitieren die Hospizdienste bereits in diesem Förderjahr von den Verbesserungen und dürfen auf einen höheren Zuschuss zu ihren Personal- und – eben auch ganz neu – zu den Sachkosten rechnen. Wir danken ganz besonders den Verantwortlichen in den ServicePoints, dem Landesausschuss und seinem Geschäftsführer Herrn Strobel für ihre Arbeit und ihren Einsatz, um auch in unserem Bundesland die neuen Vorgaben zeitnah umzusetzen. Nun steht auf Bundesebene die Überarbeitung der Rahmenvereinbarung für die stationären Hospize an. Die Länder werden vom DHPV für die Vorbereitungen der Verhandlungen eingebunden.
Über das, was sich in der Hospizlandschaft in unserem Bundesland tut, informieren wir Sie mit diesem Infobrief. Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und freuen uns, wenn Sie davon profitieren können.
Start der Palliative Care Teams für Kinder und Jugendliche in Baden-Württemberg
Zum 1. Januar 2016 nahmen die ersten drei baden-württembergischen SAPV-Teams für Kinder und Jugendliche ihre Arbeit auf: für die Region Freiburg bis Baden-Baden das "Palliative Care Team am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Freiburg", für die Region Stuttgart mit umliegenden Landkreisen das "Kinderpalliativ Care Team KiPaCT Stuttgart am Klinikum Stuttgart" sowie das "PalliKJUR Palliativteam für Kinder und Jugendliche am Universitätsklinikum Ulm" für die Region Ulm/Ravensburg. Für die vierte Region rund um Tübingen folgt noch das vierte SAPV-Team für Kinder und Jugendliche. Die Aufgabe der Teams besteht in der Beratung und in der Koordination aller beteiligten häuslichen Dienste und Ärzte und/oder in der Teil- oder Vollversorgung des erkrankten Kindes und seiner Familie.
Die Adressen der SAPV-Teams für Kinder und Jugendliche finden Sie hier: http://hpvbw.de/adressen/hospizangebote
Die Tafeln der weltweiten Kunstaktion „Bevor ich sterbe, möchte ich…“ unterwegs im Land
Die Kunstaktion der Amerikanerin Candy Chang, bestehend aus großen schwarzen Tafeln mit den Worten: „Bevor ich sterbe, möchte ich…“, nahm ihren Ausgang in Baden-Württemberg auf dem Evangelischen Kirchentag im Sommer 2015.
Im Jahr 2016 setzen die "Sterbetafeln" ihre Reise im Land fort. So waren die "Sterbetafeln" im Februar 2016 zum 10-jährigen Jubiläum des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Sternentraum in Backnang. Im Lauf des Jahres werden sie in Baden-Baden zum 20-jährigen Jubiläum des ambulanten Hospizdienstes aufgestellt sein. Weitere Aktionen mit den Tafeln sind ebenfalls zu 20 Jahren Hospizarbeit im Oberen Gäu eingeplant, sowie zu den Jubiläen der Hospizeinrichtungen in Ulm im Oktober dieses Jahres.
Die „Bevor-ich-sterbe, möchte ich…“-Tafeln können beim Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg e.V. ausgeliehen werden.
Informationen erhalten Sie bei unserer Referentin des Vorstandes: Edit 19.12.2017: Die Tafeln sind nicht mehr über den HPVBW e. V erhältlich - Interessenten finden alle Informationen zum Projekt unter http://candychang.com/work/before-i-die-in-nola/
Wir freuen uns über die folgenden neuen Mitgliedseinrichtungen:
Ambulante Hospizgruppe Bad Wurzach
Ökumenische Hospizgruppe Kornwestheim
Ambulante Hospizgruppe des Fördervereins Hospizbewegung Kreis Göppingen e.V.
Hospizgruppe Raum Oberndorf
Hospizdienst Oberes Enztal mit Sitz in Bad Waldbad
Hospiz Schussental in Ravensburg, Träger St. Elisabeth Stiftung
Hospizverein Eleison - Ulmer Alb e. V.
Aus der Mitgliedschaft ausgeschieden ist die „Trauerbegleitung Ludwigsburg e. V. (ehemals AK Sitzwache Ludwigsburg).
Mitgliederstand: 191
Teilnahme an Veranstaltungen im ersten Quartal 2016
Am 10. Februar 2016 hielt Bernhard Bayer, Vorsitzender des Hospiz-und PalliativVerbandes Baden Württemberg, ein Grußwort beim 10-jährigen Jubiläum des Kinder- und Jugendhospizdienstes Sternentraum Backnang.
Am 10. Februar 2016 feierte der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Karlsruhe sein 10-jähriges Bestehen. Christine Boß-Engelbrecht gratulierte Im Namen des Vorstandes zum Jubiläum.
Am 20. Februar 2016 feierte die Ambulante Hospizgruppe Bruchsal und Umgebung die Eröffnung der neuen Büroräume in der Kaiserstraße 18 in Bruchsal. Christine Boß-Engelbrecht, Referentin des Vorstandes des HPVBW, gratulierte zu den repräsentativen Räumlichkeiten und überbrachte die guten Wünsche des Vorstandes.
Nächste AK-Treffen:
Klausurtage: 10. bis 11. Mai 2016 in der Evangelischen Tagungsstätte Löwenstein
Herbsttagung: 18. Oktober in Esslingen
Die Mitglieder des AK erhielten am 14.01.2016 eine Einladung per E-Mail. Die Protokolle können im geschützten Mitgliederbereich des AK online abgerufen werden. Weitere Informationen und Beratung erhalten Sie bei der Leitung des Arbeitskreise: Ute Epple und Frank Schöberl.
Allgemeine Informationen zur stationären Hospizarbeit stellen wir hier zur Verfügung: http://hpvbw.de/stationaer
Nächstes AK-Treffen: 27. April 2016 von 12:15 bis 14:45 Uhr, Ort: Geschäftsstelle HPVBW Bietigheim-Bissingen
Die Mitglieder des AK erhielten eine Einladung per E-Mail am 22.03.2016. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Leitung des Arbeitskreises: Silvia Ulbrich-Bierig
Nächstes AK-Treffen: 19. April 2016 von 10:30 bis 15:30 Uhr, Ort: Hospiz Ulm
Alle Mitglieder des Arbeitskreises erhielten am 29.03.2016 die Einladung per E-Mail. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Leitung des Arbeitskreises Bernhard Bayer.
Allgemeine Informationen zur Kinder- und Jugendhospizarbeit: http://hpvbw.de/kinder-und-jugendhospizarbeit
Inhalt des letzten Treffens in Ludwigsburg waren u.a. die neuen Entwicklungen im Bereich der Qualifikation Ehrenamtlicher in der Trauerarbeit. Im kommenden Jahr ist ein weiterer Fachtag mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendtrauer in der Stadthalle Leonberg geplant.
13. Juli 2016 von 14:30 bis 17:30 Uhr Ort: Hospiz Ulm
26. Oktober 2016, ganztägig in Karlsruhe
Alle Mitglieder des Arbeitskreises erhalten rechtzeitig eine Einladung per E-Mail. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Leitung des Arbeitskreises Christine Ettwein-Friehs.
Informationen zum Arbeitskreis: http://hpvbw.de/kinder-und-jugendhospizarbeit
Protokolle und Einladungen der Arbeitskreise Ambulante Hospizarbeit, Kinder- und Jugendhospizarbeit und Kinder- und Jugendtrauer sind im geschützten Mitgliederbereich des HPVBW abrufbar: http://hpvbw.de/mitglieder Termine finden Sie auch ohne vorherige Anmeldung auf unserer Homepage unter http://hpvbw.de/mitglieder.
Wir gratulieren herzlich zum Jubiläum im Jahr 2016:
25 Jahre Ambulanter Hospizdienst Nürtingen
25 Jahre Hospizbewegung im Schwarzwald-Baar-Kreis e.V.
25 Jahre Ambulanter HospizDienst Baden-Baden
25 Jahre Ambulanter Hospizdienst Ulm
20 Jahre Hospizgemeinschaft Schwetzingen
20 Jahre Hospizdienst Oberes Gäu
20 Jahre Hospizgruppe Salem e.V.
20 Jahre Ökumenische Hospizgruppe Wernau
20 Jahre Hospizdienst Rastatt e.V.
15 Jahre Stationäres Hospiz Ulm
10 Jahre Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Sternentraum Backnang
10 Jahre Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Karlsruhe
10 Jahre Kinder- und JugendhospizDienst Baden-Baden
10 Jahre Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Ulm
5 Jahre Hospiz Haus Maria in Biberach
Hospizdienst Schwäbisch Hall
Ehrenamtliche und Hauptamtliche der ambulanten Hospizgruppe in Schwäbisch Hall spielen das Stück „Ente, Tod und Tulpe“ von Wolf Erlbruch. Die hospizliche Theatergruppe kann von anderen Diensten für eine Aufführung angefragt werden. Infos und ein Video der Aufführung finden Sie hier: Ente, Tod und Tulpe
Hospiz Haus Veronika in Eningen
Harald Schulz ist Gast im Hospiz Veronika in Eningen unter Achalm bei Reutlingen. Wie er dort den "Rest seines Lebens" verbringt, zeigt der Film: „Mein Zuhause im Hospiz“. Sie können sich den Film hier https://youtu.be/DI2ywjUma3A ansehen.
Informationen aus dem Bundesverband
finden Sie unter www.dhpv.de
Das Förderverfahren 2016
Nach der Verabschiedung des Hospiz- und Palliativgesetzes (HPG) im Dezember 2015 wurde die Rahmenvereinbarung § 39a Abs. 2 Satz 8 SGB V für die ambulanten Hospizdienste neu verhandelt. Infolge dieses Prozesses haben sich die Abgabefristen für den Förderantrag um einen Monat verschoben. Die Auszahlung der Fördergelder verschiebt sich somit auch um einen Monat. Der Förderantrag wurde an die neue Rahmenvereinbarung angepasst und erweitert. Zu den wesentlichen Änderungen, die im HPG geregelt sind, zählen u.a.:
Neben einem Zuschuss zu den Personalkosten erfolgt auch ein Zuschuss zu den Sachkosten.
Der €-Betrag pro Leistungseinheit wird von 11 % auf 13 % der monatlichen Bezugsgröße angehoben, d.h. konkret von 319,55 € auf 377,65 € je Leistungseinheit.
Begleitungen, die ausschließlich im Krankenhaus erfolgen, sind förderfähig.
Verkürzung der Vorfinanzierungszeit
Das Hospiz- und Palliativgesetz finden Sie hier: http://www.dhpv.de/service_gesetze-verordnungen.html
Die Personalkosten für die verantwortlichen Fachkräfte setzen sich wie folgt zusammen:
Lohn/Gehalt für die verantwortliche/-n Fachkraft/-kräfte einschließlich der Sozialversicherungsbeiträge
Beiträge zur Berufsgenossenschaft sowie gesetzliche Umlagen
Kosten für die Fort- und Weiterbildung der bereits tätigen Fachkräfte
Übernachtungs- und Bewirtungskosten entsprechend den Bestimmungen des Bundesreisekostengesetzes oder der Landesreisekostengesetze
Kosten für Supervision und die Erstqualifizierung (Befähigungskurs) ehrenamtlicher Mitarbeiter/-innen
Innerhalb des Förderbetrages nach § 5 Abs. 4 der Rahmenvereinbarung werden Aufwendungen für Fort- und Weiterbildung der Ehrenamtlichen pauschal je einsatzbereitem Ehrenamtlichen am 31.12. des Vorjahres in Höhe von 100,00 € je Kalenderjahr gefördert. Mit dieser pauschalen Förderung sind auch Sachkosten im Zusammenhang mit der Fort- und Weiterbildung abgegolten.
Die Personal- und Sachkosten werden aus dem Förderhöchstbetrag finanziert. Innerhalb des Förderhöchstbetrages gibt es einen Höchstbetrag bis zu dem die Sachkosten gefördert werden. Die monatliche Bezugsgröße nach § 18 Abs. 1 SGB IV beträgt 2016: 2905,- €. In 2016 stehen pro Leistungseinheit 13 % der monatlichen Bezugsgröße zur Verfügung: 377,65 €/LE.
Bis zu einem Maximalbetrag von 2,2 % der monatlichen Bezugsgröße können Sachkosten abgerechnet werden. 2,2 % entsprechen 63,91 € je Leistungseinheit.
Als Sachkosten sind förderfähig:
Fahrtkosten der Ehrenamtlichen und der Fachkraft: dazu zählen erstattete Fahrtkosten der Ehrenamtlichen und der Fachkraft, die mit dem öffentlichen Nahverkehr fahren oder einen eigenen PKW benutzen. Dabei gelten die Bestimmungen des Bundesreisekostengesetzes oder der Landesreisekostengesetze.
Betriebskosten für einen PKW, der dem Hospizdienst zur Verfügung steht
Kosten für Personal- und Lohnbuchhaltung/Verwaltungsgemeinkosten. Diese müssen im Verhältnis zur Größe des ambulanten Hospizdienstes stehen.
Sachkosten der Räumlichkeiten des ambulanten Hospizdienstes, sofern diese keine Investitionskosten sind
Raum- und Raumnutzungskosten (Miet- und Mietnebenkosten inkl. Energiekosten und Reinigungskosten)
Ausstattung (Büromaterial, Fachliteratur, Büromöbel [nur geringwertige Wirtschaftsgüter: (Begriffserklärung: geringwertige Wirtschaftsgüter sind Büromöbel und -technik, die im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben werden. Das sind derzeit Gegenstände bis 410 € Netto ohne Mehrwertsteuer.)], Post- und Telekommunikationsgebühren).
Versicherungen: Haftpflichtversicherung für Ehrenamtliche, Dienstreisekostenversicherung, Inventarversicherung
In der bisherigen Rahmenvereinbarung wurde der Satz gestrichen, dass der ambulante Hospizdienst „seit einem Jahr bestehen muss“. So kann ein Hospizdienst der im Oktober 2015 die Fördervoraussetzungen erfüllt, bereits im Jahr 2016 einen Förderantrag stellen. Das gilt auch für die Folgejahre.
Die Zahl der einsatzbereiten Ehrenamtlichen im Jahr der Neugründung eines Hospizdienstes, der die Fördervoraussetzungen erfüllt, wurde von 15 auf 12 einsatzbereite Ehrenamtliche abgesenkt.
Ebenfalls können Kosten für die Einstellung einer weiteren Fachkraft und / oder die Aufstockung der Arbeitszeit einer angestellten Fachkraft im regulären Förderverfahren geltend gemacht werden. Diese personelle Erweiterung muss durch einen Arbeitsvertrag oder Änderungsvertrag nachgewiesen werden.
Förderung von Krankenhausbegleitungen
Begleitungen, die ausschließlich im Krankenhaus erfolgen und im Auftrag des Krankenhausträgers erfolgen werden im Förderverfahren berücksichtigt und können im Förderantrag mit angegeben werden. Die Formulierung „im Auftrag des Krankenhausträgers“ bedeutet nicht, dass der Träger jeder einzelnen Begleitung zustimmen muss. Es bleibt nach wie vor die alleinige Entscheidung des Betroffenen und seiner Angehörigen, ob eine Begleitung gewünscht wird. Mit der o.g. Formulierung ist gemeint, dass die Tätigkeit von Hospizdiensten im Krankenhaus mit dem Träger abgestimmt sein muss. Dabei geht es um Absprachen zum Beispiel in Bezug auf Zuständigkeiten, Ansprechpartner und Aufgaben des Hospizdienstes im Krankenhaus. Ein abgestimmtes und vernetztes Vorgehen ist sicherzustellen. Der DHPV empfiehlt die Zusammenarbeit mit stationären Einrichtungen durch Kooperationsvereinbarungen zu regeln. Der DHPV hat eine Handreichung erarbeitet. Dort finden sie auch die Musterkooperationsvereinbarung.
Die Handreichung des DHPV und die aktuelle Rahmenvereinbarung nach §39a SGB V finden Sie hier: http://www.dhpv.de/service_gesetze-verordnungen.html
Förderung durch die Privaten Krankenversicherungen (PKV)
Die Sterbebegleitungen für privat Versicherte (Versicherte mit einer privaten Vollversicherung, nicht Personen mit einer privaten Zusatzversicherung) werden vollumfänglich in die Förderung miteinbezogen. Die Postbeamtenkrankenkassen und Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten sind nach wie vor keine ordentlichen Mitglieder des PKV-Verbandes. Begleitungen können deshalb bei der Förderung nicht berücksichtigt werden.
Für ambulante Hospizdienste, die mindestens eine/n Versicherte/n der Privaten Krankenversicherung begleitet haben, erfolgt die Förderung direkt durch den Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV-Verband). Die Förderung beträgt 10 % des im Förderbescheid der Krankenkassen ausgewiesenen Auszahlungsbetrages.
Der Antrag an die PKV erfolgt erst nach Erhalt des Förderbescheids durch die GKV.
Die im Jahr 2015 von den Beihilfestellen erstatteten Beträge werden als Gesamtbetrag im Antrag an den PKV-Verband angegeben. Dieser Betrag wird von der PKV-Förderung (10 %) abgezogen.
Beteiligung Beihilfestellen
Für abgeschlossene Begleitungen bei privat Versicherten, die Beihilfe durch die unten genannten Stellen erhalten, muss von den ambulanten Hospizdiensten ein Kostenbeitrag von der Beihilfestelle angefordert werden. Dieser beträgt im Jahr 2016: 902,28 €.
Bei folgenden Beihilfefestsetzungsstellen kann für privat Versicherte, die beihilfeberechtigt sind, der entsprechende Betrag einmalig von den Diensten in Rechnung gestellt werden:
Beihilfestellen in Trägerschaft des Bundes (06.06.2015)
Beihilfestellen der Länder:
Schleswig-Holstein (01.12.2015)
Brandenburg (17.02.2016)
Versorgungsausgleichskasse der Kommunalverbände in Schleswig-Holstein (1.12.2015)
Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein (1.01.2016)
Evangelische Kirche in Deutschland (1.04.2016)
Bremische Evangelische Kirche (1.04.2016)
Das Anforderungsformular, die Adressen der Beihilfefestsetzungsstellen sowie die Handreichung des DHPV zur Beteiligung der Privatkassen und der Beihilfen finden Sie hier: http://hpvbw.de/servicepoint/ambulante_hospizfoerderung_beihilfe
Statistik-Dateien
Die Statistik-Datei für die Dokumentation der Begleitungen der durch § 39a SGB V geförderten am­bulanten Hospizdienste und der am­bulanten Kinder- und Jugendhospiz­dienste in Baden-Württemberg konnte noch nicht an die neue Rahmenvereinbarung angepasst werden. Peter Balz hat den drei ServicePoints Hospiz eine Überarbeitung zugesagt. Eine Schulung zur aktualisierten Statistik-Datei ist für den Herbst 2016 geplant.
Die Dienste werden von ihrem ServicePoint Hospiz wieder direkt informiert. Weitere Infor­mationen zur ambulanten Hospizförderung finden Sie unter: http://hpvbw.de/servicepoint.de
Regionale Mitgliederversammlungen des Hospiz- und PalliativVerbandes Baden-Württemberg e. V.
In allen vier Regionen Baden-Württembergs finden im Herbst 2016 wieder regionale Mitgliedertreffen statt. Geleitet werden die Treffen von den Regionalpaten/-innen und unterstützt von unserer Referentin Christine Boß-Engelbrecht.
Bitte notieren Sie folgende Termine:
Süd-Württemberg: 8. November 2016, 10:15 bis 16:00 Uhr in Illerieden, Regionalpatin: Susanne Kränzle
Nord-Baden: 9. November 2016, 10:00 bis 15:00 Uhr in Heidelberg, Regionalpate: Frank Schöberl
Nord-Württemberg: 15. November 2016, 13:30 bis 17:30 Uhr in Böblingen, Regionalpatin: Dr. Christine Pfeffer
Süd-Baden: 17. November 2016, 10:30 bis 15:30 Uhr in Bühl, Regionalpatin: Christine Ettwein-Friehs
13. Juni 2016 von 10:15 bis 12:30 Uhr in Stuttgart in den Räumen der Sparkassenakademie
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung feiert der Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg e .V. von 14:00 bis 17.00 Uhr sein 20-jähriges Bestehen mit einem Festakt und Gästen aus der Politik, des Bundesverbandes und hoffentlich zahlreichen Wegbegleitern und Wegbegleiterinnen aus dem Land! Das musikalisch-poetische Rahmenprogramm gestaltet der Autor und Songwriter DADA PENG. Alle Mitglieder erhalten rechtzeitig eine Einladung. Wir freuen uns sehr darauf, Sie zahlreich begrüßen zu dürfen, um gemeinsam mit Ihnen zu feiern!
Fortbildungsangebot für Mitglieder des HPVBW
Coaching für hauptamtliche Koordinatoren und Koordinatorinnen: 4. bis 5. November 2016, Anmeldung & Infos über unsere Geschäftsstelle.
Koordinator(in)entreffen in Kooperation HPVBW und Wohlfahrtsverbände
Koordinator(in)entreffen Hospiz Baden und Hohenzollern: 19. April 2016 von 10:30 bis 15:30 Uhr, Ort: Katholische Akademie Freiburg, Wintererstrasse 1 in Freiburg
Forum Hospiz Württemberg: 3. Mai 2016 von 10:30 bis 16:30 Uhr, Ort: Stuttgart, Kolpinghaus in Bad Cannstatt
Inhalt der Treffen wird die neue Rahmenvereinbarung nach § 39a SGB V und das Thema "Informationen zu Kooperationen der Hospizdienste mit anderen Einrichtungen und Diensten" sein.
Tagungen / Kongresse in Baden-Württemberg mit Beteiligung des HPVBW
17. Süddeutsche Hospiztage: 15. bis 17. Juni 2016, Ort: Evangelische Akademie Bad Boll, Titel: „Dasein genügt“
2. Hospiz- und Palliativkongress Baden-Württemberg: „Sorgen? Los!“: 11. Oktober 2016, Ort: Kultur- und Kongresszentrum Liederhalle, Stuttgart; Unter http://hpvbw.de/webform/interesse_am_programm können Sie Ihre E-Mailadresse hinterlassen, um die Ausschreibung sofort nach Erscheinen automatisch zugesandt zu bekommen.
Woche für das Leben 2016, Thema: „Alter in Würde“; eine Initiative der katholischen und der evangelischen Kirche in Deutschland. Bundesweite Aktionen finden vom 9. bis 16. April 2016 statt. Zu weiteren Informationen über das Thema und zur Vorbereitung von Veranstaltungen im Rahmen der Woche für das Leben 2016 werden Sie verschiedene Begleitmaterialien bestellen können. Informationen unter: http://www.woche-fuer-das-leben.de
Beachten Sie bitte auch unseren umfangreichen Veranstaltungskalender im Internet: http://hpvbw.de/termine
Literatur- und Veranstaltungsempfehlung
Hrsg.: Mannheimer Institut für Integration und interreligiösen Dialog e.V., Talat Kamran, Leiter des Instituts
Die Broschüre beschreibt sehr übersichtlich Seelsorge in der islamischen Tradition und vermittelt auch einen Überblick über Seelsorge im Christentum. Der zweite Teil informiert über das Projekt „Islamische Seelsorge“ sowie über die Ausbildung zum/r islamischen Seelsorger/-in. Die Broschüre ist als Download erhältlich: http://www.mannheimer-institut.de/islamische-seelsorge
Handreichung des DHPV: Advance Care Planning (ACP) in stationären Pflegeeinrichtungen
Eine Einführung auf Grundlage des Hospiz- und Palliativgesetzes (HPG) – Mit der Verabschiedung des Hospiz- und Palliativgesetzes (HPG) tritt das Thema "Gesundheitliche Versorgungsplanung" bzw. "Advanced Care Planning (ACP)" verstärkt in den Fokus stationärer Pflegeeinrichtungen. Welche Aussagen trifft das HPG zum Advanced Care Planning? Was ist ACP genau und welche Elemente enthält es? Wie kann es in stationären Pflegeeinrichtungen, Netzwerken und auf regionaler Ebene implementiert werden? Diese und weitere Fragen werden in einer einführenden Handreichung, die vom DHPV erstellt worden ist, näher betrachtet. Weitere Informationen finden Sie hier: http://hpvbw.de/node/8770
Angebote für Trauernde 2016 im Bereich der Diakonie Württemberg
Hrsg.: Diakonie Württemberg; die Broschüre enthält mehrtägige Angebote für trauernde Menschen im Bereich der Diakonie Württemberg. Ebenso sind Kontaktadressen, über die regionale Angebote für Gesprächsgruppen oder Trauercafés erfragt werden können, aufgeführt. Sie erhalten die Broschüre unter folgender Adresse:
Diakonisches Werk Württemberg Referat Hospiz
Heilbronnerstr.180
Telefon: 0711/ 1656-206
Letzte Lieder und Geschichten von Menschen am Lebensende
„Letzte Lieder und die Welt steht still“ – so lautet der Titel des Kunstprojekts des Frankfurter Künstlers Stefan Weiller, mit dem er seit einigen Jahren deutschlandweit mit anderen Künstlern und Künstlerinnen unterwegs ist. Gespräche mit unheilbar kranken Menschen im Hospiz sind die Grundlage für seine Auftritte. Die Musik und die Lieder, die er mit stimmlicher und instrumentaler Unterstützung von Musikern und Musikerinnen, Sängern und Sängerinnen vorträgt, sind Lieder, die den Sterbenden etwas bedeutet haben, ihr „Soundtrack“ des Lebens. Informationen zum Projekt finden sie hier: http://www.und-die-welt-steht-still.de/
Erholsame Osterferien wünscht Ihnen Ihr Hospiz- und PalliativVerband Baden-Württemberg e. V.

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