Source: http://www.bauordnung.at/oesterreich/salzburg/salzburg_baugru_paragraph_12.php
Timestamp: 2018-05-20 17:51:00+00:00

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§ 13 Ansuchen
§ 12a Selbständige Bauplatzerklärung oder Bauplatzerklärung als Teil der Baubewilligung
§ 14 Entscheidung über das Ansuchen
§ 15 Grundabtretung für öffentliche Verkehrsflächen
§ 16 Tragung der Kosten der Straßenherstellung
§ 17 Nachträgliche Kostenersätze
§ 18 Verkehrsflächen, auf die sich die Grundabtretung und Kostenersätze beziehen
§ 19 Widmung von Grundflächen für den öffentlichen Verkehr
§ 20 Fälligkeit der Verpflichtungen des Grundeigentümers und der Entschädigungsleistung
§ 21 Haftungsbestimmungen
§ 22 Erlöschen der Eigenschaft einer Grundfläche als Bauplatz
§ 23 Rückgängigmachung von Grundabtretungen und sonstigen Leistungen der Grundeigentümer
§ 24 Änderung eines Bauplatzes
§ 24a Änderung bescheidmäßig festgelegter Bebauungsgrundlagen
(1) Baubewilligungen für Bauführungen (§ 1 Abs 1 des Baupolizeigesetzes 1997 - BauPolG) dürfen, abgesehen von den im Baupolizeigesetz geregelten Voraussetzungen, nur erteilt werden, wenn die Grundfläche zur Bebauung geeignet und zum Bauplatz erklärt ist.
Inhalt der Bauplatzerklärung sind außerdem die Festlegung der Bauplatzgröße und -grenzen und der erforderlich erscheinenden Bebauungsgrundlagen, soweit diese Festlegungen nicht im Bebauungsplan getroffen sind, sowie die Konkretisierung der Grundabtretungsverpflichtungen nach den Bestimmungen dieses Gesetzes. Besteht kein Erfordernis nach derartigen Festlegungen oder keine Verpflichtung zur Grundabtretung, beschränkt sich die Bauplatzerklärung auf die Feststellung der Bebaubarkeit. Die Bauplatzerklärung kann einen Bauplatz oder mehrere Bauplätze (Parzellierung) zum Gegenstand haben.
(2) In den von einem Bebauungsplan erfaßten Gebieten darf eine Bauplatzerklärung nur auf Grund des Bebauungsplanes ausgesprochen werden. Nicht im Bebauungsplan festgelegte Bebauungsgrundlagen können in der Bauplatzerklärung unter Bedachtnahme auf die materiellen Vorschriften des 3. Abschnittes, 3. Teil des ROG 1998 festgelegt werden.
(3) Bei Bauplatzerklärungen auf Grundflächen, für die ein Bebauungsplan nicht aufgestellt ist, sind mit der Bauplatzerklärung auch unter Bedachtnahme auf die materiellen Vorschriften des 3. Abschnittes, 3. Teil ROG 1998 die für den Bauplatz in Betracht kommenden Bebauungsgrundlagen festzulegen.
(4) Für Bauten geringfügiger und in der Regel einem anderen, übergeordneten Bau oder einer sonstigen solchen Anlage dienender Bedeutung bedarf es zur Erteilung der Baubewilligung keiner Bauplatzerklärung; die Erteilung liegt mit der Maßgabe im Ermessen der Baubehörde, daß die aus diesem Gesetz oder einem Bebauungsplan hervorgehenden Anforderungen angemessen zu berücksichtigen sind. Die Landesregierung hat durch Verordnung solche Bauten zu bezeichnen, für die dies zutreffen kann; hiebei können auch besondere örtliche, sachliche und zeitliche Umstände berücksichtigt werden.

References: § 13

§ 12

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18

§ 19

§ 20

§ 21

§ 22

§ 23

§ 24

§ 24