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Timestamp: 2020-04-04 06:57:46+00:00

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024_2020 by AZ-Anzeiger - Issuu
AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 24 I 174. Jahrgang I Freitag, 27. März 2020
Auch der Öki-Hof Affoltern spürt die Corona-Krise – und achtet auf Distanz. > Seite 3
Der Gemeinderat Hausen erhöht seinen Sitzungsrhythmus – im digitalen Raum. > Seite 5
Statt mit rauschenden Finissagen enden Ausstellungen derzeit mit stillem Abräumen. > Seite 8
Beliebte Hofläden
Die Angebote der Bauern erfahren viel Wertschätzung von Seiten der Bevölkerung. > Seite 9
Hochwasserschutz in Schutzgebieten an der Reuss? Variantenstudie für Massnahmen in der Maschwander Allmend und am «Rüssspitz» Der Kanton Aargau plant beim Hochwasserschutz in der Reussebene auch Massnahmen für sehr seltene Ereignisse. In die Variantenstudie mit einbezogen werden unter anderem die Maschwander Allmend und der «Rüssspitz» – zwei besonders heikle Schutzgebiete.
Waldstreifen opfern? Zum Beispiel wegen der auf Zuger Gebiet liegenden Maschwander Allmend, wo ebenfalls Hochwasserschutzmassnahmen geprüft werden und eine Variante zur Diskussion steht: unter anderem eine Dammverlängerung entlang der Reuss beim «Rüssspitz», dem ein Waldstreifen geopfert werden müsste. Dort ﬂiesst die Lorze in die Reuss – ein sehr heikles Schutzgebiet
In die Variantenstudie einbezogen wird auch eine Dammverlängerung gegen den «Rüssspitz», wo die Lorze in die Reuss fliesst – eine heikle Angelegenheit in einem Schutzgebiet. Dazu müsste ein Waldstreifen weichen. (Bild Werner Schneiter) mit Flachmooren von nationaler Bedeutung wie die gesamte Maschwander Allmend, die mit einer Ausdehnung von über 100 Hektaren als «schweizweit einzigartig» bezeichnet wird. Silvio Moser räumt ein, dass die diversen Interessen von Naturschutz und Landwirtschaft bei den Überlegungen hinsichtlich Hochwasserschutz eine zentrale Rolle spielen, jede Variante Vor- und Nachteile aufweise. Man sei derzeit auf der Suche nach einer Bestvariante, aber das spiele sich derzeit noch auf hoher Flughöhe und auf der reinen Fachschiene ab.
Corona-Fälle am Kispi Im Kinderspital Affoltern haben sich drei Lehrpersonen mit dem CoronaVirus angesteckt, wie der «Blick» am Donnerstagmorgen vermeldete. Die Fälle betreffen die betriebseigene Spitalschule. Anders als in der Volksschule ﬁndet der Unterricht dort weiterhin statt, weil dieser Teil des Behandlungskonzepts ist. Im Beitrag heisst es, die Unsicherheit bei den Eltern sei derzeit gross, zumal es sich bei den Schülerinnen und Schülern teils um Risikopatienten handle und das SpitalPersonal auch nach den Tests noch keine Schutzmasken getragen habe. Urs Rüegg, Generalsekretär des Kinderspitals, bestätigt auf Anfrage, dass es zu Ansteckungen gekommen ist. Allerdings seien die betroffenen Personen nach dem Testergebnis umgehend in Selbst-Quarantäne gegangen und nicht mehr zur Arbeit erschienen. «Bei uns haben keine positiv getesteten
Sich Gutes tun für Leib und Seele – darum dreht sich die nächste Folge der Serie Cocooning. > Seite 11
Olympische Premiere verschoben Die Olympischen Spiele werden verschoben – das hat das IOC am Dienstag bekannt gegeben. Damit verzögert sich auch die olympische Premiere des Sportkletterns mit Petra Klingler. Erstmals überhaupt sollen in Tokio auch im Sportklettern olympische Medaillen vergeben werden. Dazu kommt es aber erst 2021. Petra Klingler, Boulder-Weltmeisterin von 2016 und eine der Weltbesten in der Kombination der drei Kletter-Disziplinen Lead, Speed und Boulder, zeigt bei aller Enttäuschung auch Verständnis für den Entscheid des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Dabei wäre die Bonstetterin nach ihrem Boulder-Sieg zum nationalen Auftakt der Klettersaison vom 1. März in Bulle auf Kurs gewesen. Statt sich im Wettkampf mit den Weltbesten messen zu können, muss sie sich aktuell Corona-bedingt weitgehend auf kräftigende und mentale Trainingseinheiten beschränken. Weiter will sie die Zeit nutzen, an ihrer Schwäche, der aktiven Beweglichkeit, zu arbeiten, wie sie im Interview verrät.
von werner schneiter An der Reuss wurde für Hochwasserschutz schon viel investiert. Gleichwohl sind Deﬁzite vorhanden, insbesondere bei grossen Hochwassern wie jenen in den Jahren 2005 und 2007. Laut Silvio Moser, Projektleiter Wasserbau des Kantons Aargau, stellt sich die Frage, wo im oberen Reusstal bei allfälligen Überströmungen im oberen und unteren Reusstal gezielt entlastet werden kann – auch bei seltenen Ereignissen. «Wir haben im Rahmen einer Konzeptstudie diverse Gebiete untersucht, Lösungsmöglichkeiten analysiert, diskutiert und in einem Bericht festgehalten», sagt Moser. Dabei sind auch die Nachbarkantone Zug und Zürich einbezogen worden.
Personen gearbeitet.» Weiter habe man im Anschluss jeweils sämtliche Beteiligten kontaktiert, die mit der inﬁzierten Person vorgängig in Kontakt gekommen waren. Den Vorwurf, dass die Hygiene-Vorschriften am Kinderspital nicht eingehalten worden seien, weist er zurück. Seit Montag, 16. März, gelte in der Spitalschule eine Maskenpﬂicht, auch wenn diese zu jenem Zeitpunkt noch nicht Vorgabe des BAG war. Parallel dazu setze man das «Social Distancing» auch während des Unterrichts um: «Wir haben für sämtliche Schulräume die Anzahl der zugelassenen Personen reduziert, damit der Mindestabstand von zwei Metern jederzeit eingehalten werden kann.» Sollte der Schulraum dadurch knapp werden, habe man die Möglichkeit, auf andere Räume wie beispielsweise auf Sitzungszimmer auszuweichen. (lhä)
«Möglicherweise können wir uns im dritten Quartal dieses Jahres auf eine Variante festlegen. Aber dazu braucht es weitergehende Abklärungen, damit wir ein schärferes Bild erhalten», hält Silvio Moser fest. Ziel sei es, dem Aargauer Regierungsrat nach der Evaluierung einer weiteren Variante ein Konzept vorzulegen, das er verabschieden könne, ergänzt er. Beim Variantenstudium wurden auch Kostenvergleiche gemacht. Moser spricht von Gesamtkosten in der Höhe «von mehreren zehn Millionen Franken».
Zu grosser Eingriff «Dieses Geld könnte man bei Jahrhundert-Hochwassern für Entschädigungen einsetzen», sagt Markus Bühlmann von der Holzkorporation Maschwanden, zuständig für die Maschwander Allmend. Diese erachtet die vom Kanton Aargau ins Auge gefassten Hochwasserschutzmassnahmen als einen zu grossen Eingriff in ein Schutzgebiet von nationaler Bedeutung. «Wegen eines Damms gegen den ‹Rüssspitz› müsste mehr als eine Hektare Auenwald weichen», schätzt Bühlmann.
Grossaufgebot an Reuss
> Interview auf Seite 19 ANZEIGEN
Polizei, Rega, Sanität und Feuerwehr waren vor Ort. (Bild Andy Schwager) Vor der Reussbrücke ausgangs Obfelden ist es am Mittwochmorgen kurz vor 9 Uhr zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen und einem Lieferwagen gekommen. Ein Auto landete im Ried. Wegen Verdacht
auf Rückenverletzungen musste der Fahrer aus dem Auto geschnitten werden. Sieben Personen wurden leicht bis mittelschwer verletzt, wie die Kantonspolizei auf Anfrage mitteilte. (lhä)
50013 9 771661 391004
Auﬂage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über Manuel Ramón Rey Vázquez, geb. 13. Dezember 1977, Staatsangehörigkeit: Spanien, Alte Landstrasse 19, 8912 Obfelden, als Inhaber der Einzelunternehmung «Manuel Rey Vazquez, Sitz: Zürich, UID CHE347.963.315», liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 27. März 2020 verwiesen. Affoltern am Albis, 27. März 2020 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis
Das Spital Aﬀoltern trauert um
Reinhold Spörri war von 2011 bis 2013 Präsident der Betriebskommission und davor langjähriges Mitglied der BK des Spitals Aﬀoltern. Er hat stets für das Spital Aﬀoltern gekämpft und war massgeblich an der Weiterentwicklung des Spitals beteiligt. Wir sprechen seinen Angehörigen unsere aufrichtige Anteilnahme aus. Die Betriebskommission, Geschäftsleitung und Mitarbeitenden des Spitals Aﬀoltern
Wir sind unendlich traurig. Unser geliebtes Mami, Schwiegermami und Grossmami hat uns für immer verlassen.
Edith Widmer-Iseli * 28. 1. 1936
† 22. 3. 2020
Du bist jetzt wieder vereint mit deinem geliebten Karl. Gemeinsam werdet ihr über uns wachen. Du fehlst uns sehr
Stefan Widmer und Caroline Dangel Gabriela und Hans-Peter Reiner-Widmer Martin Widmer und Karin Schlatter Claudia und Beat Jutzet-Widmer Nicola Widmer Sabrina Widmer Kevin Widmer Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Martin Widmer, Loorenfeldstr. 7, 8910 Affoltern am Albis
HERZLICHEN DANK für die Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir für meinen lieben Mann, Vater, Bruder, Opa und Schwiegervater
Es werden keine Leidzirkulare verschickt
Hans Lang-Fiabane erfahren durften.
Schluss des Konkursverfahrens Die konkursamtliche Liquidation der Erbschaft von Bär Siegfried Hans, geb. 8. Oktober 1938, von Zürich ZH, verstorben am 6. November 2017, wohnhaft gewesen Im Wängli 9, 8910 Affoltern a.A., ist durch Urteil des Bezirksgerichts Affoltern vom 11. März 2020 als geschlossen erklärt worden.
Besonders danken möchten wir: Spitex Knonaueramt und Villa Sonnenberg Aﬀoltern am Albis für die liebevolle Pﬂege. Olaf Schulz von Palliaviva Zürich für die wertvolle Begleitung in den letzten Monaten. Herr Pfr. Antonio Lee für die einfühlsamen Abschiedsworte. Für die vielen Beileidskarten und für die Spenden zu Gunsten an die Spitex Knonaueramt. Wettswil am Albis, im März 2020
Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem du einst froh geschaﬀt. Du siehst die Blumen nicht mehr blühen, weil Dir der Tod nahm die Kraft. Was du aus Liebe uns gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein. Was wir an dir verloren haben, das wissen wir nur ganz allein.
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem Papi und Grosspapi
Otto Halder-Zollinger 26. Oktober 1928 – 19. März 2020
Nach einem reich erfüllten Leben bist du heute Nacht von uns gegangen. Du lebst in unseren Herzen weiter. Wir vermissen Dich: Hans-Jakob und Cecile Halder Barbara Halder, Fabian Halder Dorothée Halder Nora Halder Anne-Gret Halder und Lalith Perera
Affoltern am Albis Am 19. März 2020 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:
Sheila Huber geb. Ward geboren am 2. August 1937, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet Familienkreis statt.
Die Urnenbeisetzung ﬁndet in Lenzburg im engsten Familienkreis statt. Es werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradresse:
Anne-Gret Halder, Brüschstrasse 115, 8708 Männedorf
Affoltern am Albis Am 22. März 2020 ist in Zürich ZH gestorben:
Edith Alice Widmer geb. Iseli geboren am 28. Januar 1936, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Die Beisetzung findet Familienkreis statt.
HERZLICHEN DANK allen Freunden, Nachbarn und Bekannten für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben Mutter
Rosmarie Lütolf-Koch erfahren durften. Wir danken besonders Pfarrerin Susanne Sauder für die überaus einfühlsamen und tröstenden Worte bei der Abschiedsfeier, welche uns sehr berührt haben. Wir danken Regula Brawand und Casey Crosby für die sehr schöne, gefühlsvolle sowie beschwingte musikalische Umrahmung. Wir danken dem Pﬂegepersonal des Seewadels für die fürsorgliche Betreuung und Unterstützung, welche Sie unserer Mutter in den letzten Jahren entgegenbrachten und die herzliche, würdevolle Pﬂege in den letzten Wochen. Wir danken Dr. Markus Vergin für die jahrelange ärztliche Betreuung und Unterstützung sowie die liebevolle Begleitung in den letzten Wochen. Wir danken für die vielen Beileidskarten und persönlichen Briefe, die uns Trost und Kraft gespendet haben. Wir danken für all die grosszügigen Spenden für die Eleonoren Stiftung des Kinderspitals Zürich. Wir danken allen, die Rosmarie mit Liebe und Freundschaft begegnet sind und ihr die letzte Ehre erwiesen haben. Bonstetten, im März 2020
Wir bewegen DICH täglich zu Hause Tag Distanz halten auch beim Entsorgen - im Öki-Hof steht derzeit nur jeder zweite Parkplatz zur Benutzung bereit. (Bild Stefan Schneiter)
Entsorgen aus Langeweile Wie der Öki-Hof Affoltern die Pandemie spürt Auch der Öki-Hof Affoltern spürt die Corona-Krise. Mehr Leute entsorgen Sachen. Viele wohl, weil sie nun mehr Zeit zum Aufräumen haben, andere weil der April-Zügeltermin ansteht. Von stefan schneiter «Die Leute entsorgen mehr aus Langeweile, statt aus Not», bringt ein Mitarbeiter, der beim Entsorgungsbetrieb Öki-Hof in Affoltern arbeitet, seine Erkenntnisse auf den Punkt. Wie zur Bestätigung sagt seine Arbeitskollegin an diesem Mittwochmorgen: «Haben Sie diese Frau gesehen? Die hat eben nur gerade einen Karton zur Entsorgung gebracht». Viele Entsorgungsstellen im Kanton Zürich werden derzeit richtiggehend überrannt. Einige haben wegen des Ansturms sogar zugemacht, etwa das Werdhölzli in Zürich. Nun, da Restaurants, Läden und Institutionen des öffentlichen Lebens geschlossen sind und die Leute ihr Privatleben neu ordnen müssen, kommen viele offenbar auf die Idee, zu Hause auszumisten. So viele, dass die Stadt Affoltern dazu aufgerufen hat, «Sammelstellen nur aufzusuchen, wenn es absolut notwendig ist». Bevölkerung und Unternehmen und ganz besonders die Risikogruppen sind gebeten, den Entsorgungshof nur bei Dringlichkeit zu besuchen. Doch längst nicht alle beachten diesen Aufruf. «Wir haben zurzeit viele ältere Leute, die eigentlich besser zu Hause bleiben sollten, die aber nun bei uns
auftauchen, um ihre Waren zu entsorgen», sagt eine Mitarbeiterin. «Wir merken auch, dass die Abfallsammelstelle Hedingen geschlossen ist. Es kommen derzeit Leute, die sonst nie da sind.» Eine weitere Mitarbeiterin listet auf, was derzeit vor allem entsorgt wird: Möbel, Stühle, Velos, Blumentöpfe, Metallwaren, Bücher und «uralte verstaubte Sachen aus dem Keller.» Für die kommenden Tage, da nun der Zügeltermin von Anfang April näherrückt, erwarten sie noch sehr viel mehr Leute, die nun ihren Haushalt von unnötigem Ballast erleichtern wollen. Beide Mitarbeiterinnen haben auch festgestellt, dass viele Leute sich nicht an das Gebot des gegenseitigen Distanzwahrens halten. «Die haben es nicht begriffen, dass sie zwei Meter Abstand nehmen sollen», sagen sie. Dabei hat sich der ÖkiHof eigentlich dafür gerüstet. So sind derzeit maximal 20 Personen gleichzeitig zugelassen. Die Zahl der Parkplätze, die für die Entsorgung zur Verfügung stehen, wurde von 30 auf 11 reduziert, sodass sich die Leute auch beim Abstellen ihrer Wagen nicht zu nahe kommen.
Gedämpfte Stimmung Für einige mag der Akt der Entsorgung ein wenig Abwechslung in den eintönigen Alltag zu Hause bringen. Doch nichtsdestotrotz tun sie dies mit wenig Freude. Beiden Mitarbeiterinnen ist eines aufgefallen in den Tagen seit dem Ausbruch der Coronavirus-Krise: «Die Stimmung ist sehr gedämpft. Die Leute lachen nicht mehr.»
09.00 Uhr 10.00 Uhr 12.00 Uhr 17.00 Uhr 18.00 Uhr 19.00 Uhr Dienstag 09.00 Uhr 12.00 Uhr 18.00 Uhr 19.00 Uhr Mittwoch 09.00 Uhr 10.00 Uhr 19.00 Uhr Donnerstag 09.00 Uhr 10.00 Uhr 12.00 Uhr 19.00 Uhr Freitag 09.00 Uhr 10.00 Uhr 12.00 Uhr 18.00 Uhr Samstag 09.00 Uhr 10.00 Uhr 17.00 Uhr Sonntag 09.00 Uhr 10.00 Uhr 17.00 Uhr
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besuche uns ab sofort für deinen täglichen Sport auf:
Fussball gefrönt. Ein Telefon erreichte die Polizei, weil sich Gleisarbeiter in Affoltern nicht an die notwendigen Abstände hielten. So versuchten Gesetzeshüter, mit Aufklärung der Leichtsinnigkeit zu begegnen. (-ter.)
WIR GRATULIEREN Zum 90. Geburtstag In Affoltern feiert am Sonntag, 29. März, Hanna Belck-Spahn Geburtstag. Sie darf auf stolze 90 Lebensjahre zurückblicken. Wir gratulieren ihr herzlich.
Zum 85. Geburtstag Am Samstag, 28. März, feiert in Affoltern Inga Elisabeth Rendi-Pettersson ihren 85. Geburtstag. Wir wünschen alles Gute im neuen Lebensjahr.
Zum 80. Geburtstag Auf 80 Lebensjahre darf am Sonntag, 29. März, Olga Bernath-Schmid in Affoltern zurückblicken. Wir wünschen alles Gute im neuen Lebensjahrzehnt. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Livia Häberling Stefan Schneiter
Ziehe bequeme Sportbekleidung an und
Nur mit viel Glück keine Entgleisung Unbekannte haben am Samstag, 21. März, nachts, im Bereich von Hedingen grosse Holzbalken, Eisenträger und Betonplatten auf die S-Bahn-Schienen gelegt – und somit eine Entgleisung riskiert. Dazu kam es glücklicherweise nicht, aber Züge fuhren auf die massiven Gegenstände. Den Sachschaden kann die Kantonspolizei noch nicht beziffern. Ermittlungen laufen. Verwerﬂich handelten vom 20. auf den 21. März auch Vandalen. Sie überzogen im Gebiet Goldiger Berg in Affoltern Mauern und Garagentore mit Grafﬁti. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 1000 Franken. Ein Knabe deponierte am Sonntag, 22. März, auf der Sportanlage beim Schulhaus Ennetgraben in Affoltern zwischen 15 und 17.30 Uhr seinen Rucksack und spielte Fussball. In dieser Zeit wurde ihm daraus eine Goldkette im Wert von mehreren hundert Franken gestohlen. Rund ein Dutzend Mal rückte die Polizei in den vergangenen Tagen aus, weil sich Personen nicht an die CoronaVorschriften des Bundes hielten. Gruppenweise wurde gespielt, mit dem Skateboard herumgetobt oder dem
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Ersatzwahl eines Mitglieds der evang.-ref. Kirchenpﬂege für den Rest der Amtsdauer 2018 bis 2022 (provisorischer Wahlvorschlag)
Ersatzwahl eines Mitglieds der Primarschulpﬂege für den Rest der Amtsdauer 2018 bis 2022 (provisorischer Wahlvorschlag)
Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 7. Feb. 2020 ist für die Ersatzwahl eines Mitglieds der evang.-ref. Kirchenpﬂege innert der festgesetzten Frist folgender Wahlvorschlag eingereicht worden:
Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 31.1. 2020 ist für die Ersatzwahl eines Mitglieds der Primarschulpﬂege innert der festgesetzten Frist folgender Wahlvorschlag eingereicht worden:
Fischer Diana, Jg. 69, Musiklehrerin, Hueb 3, 8911 Rifferswil
Ziegler Thomas, Jg. 69, Hauswart, Sennengasse 4, 8911 Rifferswil
In Anwendung von Art. 6 der Kirchgemeindeordnung und § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von 7 Tagen (ab Publikationsdatum, d. h. bis spätestens am 3.4.2020) angesetzt, innert welcher der Wahlvorschlag zurückgezogen oder geändert werden oder auch neue Wahlvorschläge beim Gemeinderat eingereicht werden können.
In Anwendung von Art. 7 der Gemeindeordnung und § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von 7 Tagen (ab Publikationsdatum, das heisst bis spätestens am 3. 4. 2020) angesetzt, innert welcher der Wahlvorschlag zurückgezogen oder geändert werden kann oder auch neue Wahlvorschläge beim Gemeinderat eingereicht werden können.
Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat (zu beachten sind § 23 GPR und allfällige weitere Bestimmungen in der Gemeindeordnung zur Wohnsitzpﬂicht). Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen, Vornamen und Geschlecht, Geburtsdatum, Konf., Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden.
Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat (zu beachten sind § 23 GPR und allfällige weitere Bestimmungen in der Gemeindeordnung zur Wohnsitzpﬂicht). Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen, Vornamen und Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname und die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei angegeben werden.
Die evang.-ref. Kirchenpﬂege erklärt die vorgeschlagene Person als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Ansonsten wird eine Urnenwahl mit einem leeren Wahlzettel durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung im amtlichen Publikationsorgan an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Präs. der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, Martin Billeter, Püntenstr. 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 27. März 2020 Evang.-ref. Kirchenpﬂege Rifferswil
Der Gemeinderat erklärt die vorgeschlagene Person als gewählt, wenn die Voraussetzungen für eine stille Wahl gemäss § 54 GPR erfüllt sind. Ansonsten wird eine Urnenwahl mit einem leeren Wahlzettel durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung im amtlichen Publikationsorgan an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, PF 121, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. c VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 27. März 2020 Gemeinderat Rifferswil
Was wir jetzt suchen, sehnen, ahnen, glauben – Gott wird es uns einmal zeigen und schenken als etwas ganz Neues. Hannelore Frank
Ein reiches und kreatives Leben ist zu Ende gegangen. In Liebe nehmen wir Abschied von
Hermann Sommer-Vontobel 22. März 1930 – 10. März 2020
Wir sind traurig, dass du nicht mehr bei uns bist, aber dankbar, dass wir dich auf deinem letzten Wegstück zu Hause begleiten durften. Bis fast am Schluss deiner Lebensreise konntest du in deinem geliebten Steinatelier tätig sein. Was du uns gabst und uns bedeutet hast, bewahren wir tief in unseren Herzen.
Ursula Sommer-Vontobel Andreas Sommer Christine und Daniel Sommer Sidler Joel und Lucinda Sommer Seraina Sommer und Flurin Locher Sabine und Rob Sommer Vojacek Max und Charly Verwandte und Freunde
Bauprojekt: Unterdorfstrasse 1, Aeugst am Albis Bauherrschaft: Nadia und Markus Hausheer, Unterdorfstrasse 11, 8914 Aeugst am Albis Projektverfasser: Projekt Holz GmbH Dietrich Gregor, Im Moos 1, 8966 Oberwil-Lieli Projekt: Div. Abbrucharbeiten (Wintergarten, Dach, Innenwände). Aufstockung des Bestandes (Dach). Nutzung des Dachraumes als Wohnraum sowie der Einbau von Dachﬂächenfenster Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 432, Zone: WB
Die Beisetzung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Die Abschiedsfeier in der Reformierten Kirche Obfelden ﬁndet zu einem späteren Zeitpunkt statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man (mit Vermerk: Hermann Sommer) Palliaviva, IBAN: CH27 0900 0000 8003 8332 6 oder ADES – Nachhaltig wirksam für Madagaskar, IBAN: CH48 0900 0000 6039 8927 9 Traueradresse: Ursula Sommer, Alte Landstrasse 38, 8912 Obfelden
Bonstetten Bauprojekt: Schachenstrasse 124, Bonstetten Bauherrschaft: Verena Bollier Schachenstrasse 124, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Mons Solar AG Gewerbestrasse 3, 9444 Diepoldsau Schweiz Projekt: Erstellung von Luft/Wasser-Wärmepumpe als Ersatz von Ölheizung Katasterinformationen: GrundstückNr.: 77, Zone: W2/30
Aﬀoltern am Albis, im März 2020 So dearly loved – So sadly missed. R.I.P.
Unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter ist am 19. März sanft entschlafen.
Bauherrschaft: Bäckerei Conditorei Conﬁserie Pfyl AG, Zürcherstrasse 15, 8908 Hedingen Projektverfasser: Grogg Baumanagement GmbH, Rotsangelstrasse 6, 4616 Kappel Bauprojekt: Provisoriums-Anbau (temporäre Bewilligung) und Umbau bestehende Bäckerei, Zürcherstrasse 15, Kat.-Nr. 2164, Zone WG 2.9
Obfelden Bauherrschaft: Manfred und Andrea Pechlaner, Gugelrebenstrasse 20a, 8912 Obfelden Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Sitzplatzüberdachung am Wohnhaus Vers.-Nr. 1930 Gugelrebenstrasse 20a, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 4799 Zone: W1
Pamela & Franz Görres mit Alexander und Alicia Madeleine & Daniel Köppel mit Vincent und Anna Wir danken allen für die Freundschaften und Besuche, die Sheila geniessen durfte. – Einen besonderen Dank den Mitarbeitenden des Pﬂegezentrums Sonnenberg. Die Beisetzung ﬁndet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Madeleine Köppel, Luzernerstrasse 35, 6330 Cham
Hausen a/A, im März 2020
HERZLICHEN DANK Wir sind überwältigt von der riesigen Anteilnahme und den Zeichen der Verbundenheit in Form von tröstenden Worten, Kartengrüssen, Umarmungen, Blumen und Geldspenden zum Abschied von
Ernst Muhmenthaler Danke allen Verwandten, Freunden und Bekannten, die sich in den letzten Tagen so liebevoll um uns gekümmert haben. Einen besonderen Dank sprechen wir folgenden Personen aus: – Dr. F. Kuhn für die langjährige Betreuung – Der Spitex Knonaueramt für die Pﬂege – Pfarrerin Irene Girardet für die würdige Abschiedsfeier – Den Jagdhornbläsern für die Begleitung auf dem Friedhof und in der Kirche – Dem Jodlerklub am Albis Hausen am Albis für den eindrücklichen Jodelgesang in der Kirche Die Trauerfamilie
Soforthilfe per Videokonferenz
Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Hausen am Albis Aufgrund der aktuellen Lage verhandelte der Gemeinderat Hausen am 24. März in einem virtuellen Sitzungszimmer. Neben der Abnahme des erfreulichen Jahresergebnisses 2019 nahm vor allem die Diskussion über Soforthilfe viel Zeit in Anspruch. Zudem beschloss der Gemeinderat seinen Sitzungsrhythmus zu erhöhen. Bereits letzte Woche wurden die Schaltergeschäfte auf der Gemeindeverwaltung zum Schutz der Mitarbeitenden und der Bürger auf das Notwendigste beschränkt. Veranstaltungen und Ähnliches werden aufgrund des bundesrätlichen Verbotes ohnehin keine mehr toleriert. Auch im Übrigen möchte der Gemeinderat mit gutem Beispiel vorangehen und zur Eindämmung der Pandemieverbreitung beitragen. So hat er beispielsweise das Sitzungswesen der Gemeinde so weit wie möglich in die digitale Welt verbannt. Auch koordiniert die Gemeindeverwaltung die Vermittlung von Angeboten und Nachfragen bei der sogenannten Nachbarschaftshilfe (Einkaufshilfe etc.). An seiner jüngsten Gemeinderatssitzung hat sich der Gemeinderat vor allem mit den gravierenden wirtschaftlichen Auswirkungen der Coronakrise befasst und beschlossen, insbesondere den von der Krise besonders hart getroffenen Unternehmen und Selbstständigen unterstützend beizustehen. Hierfür musste sich der Gemeinderat zuerst einen Überblick über bereits bestehende Hilfsangebote verschaffen: Zu unterscheiden ist hierbei zwischen Liquiditätshilfen (erleichterter Zugang zu Darlehen) und Entschädigungen (Erwerbsausfallentschädigung, Kurzarbeit). Letztere stehen derzeit jedoch nur Unternehmungen mit Angestellten oder Selbstständigen, welche durch
die Massnahmen des Bundes direkt vom Erwerb ausgeschlossen sind, zur Verfügung. Zwischen Stuhl und Bank fallen aus Sicht des Gemeinderats somit Selbstständige, die zu wenig oder keine Entschädigungen erhalten, weil sie nur indirekt durch die Massnahmen des Bundes betroffen sind (z.B. Lieferanten) oder solche, welche die administrativen Voraussetzungen für Hilfeleistungen nicht mitbringen (z.B. weil sie nicht wissen, wo und bis wann sie sich melden müssen, oder mit den Formularen überfordert sind). Der Gemeinderat Hausen hat deshalb einen Ausschuss gebildet, der dafür sorgen soll, dass solchen Unternehmen und Selbstständigen rasch und unkompliziert Hilfe geleistet werden kann. Zudem ruft er Studenten und andere Personen, welche Kenntnisse insbesondere im Finanz- oder Rechtswesen mitbringen und helfen möchten, auf, sich bei der Gemeindeverwaltung zu melden. Diese sollen Hausemer Selbstständige beim administrativen Dschungel auf der Suche nach Hilfe unterstützen, z.B. beim Ausfüllen der Formulare zum Erhalt von Bankdarlehen. Weitere Informationen zum Hilfsangebot des Gemeinderates ﬁnden sich auf der Gemeindehomepage. Mit Blick auf die mittel- bis längerfristigen Auswirkungen der Coronakrise prüft der Gemeinderat zudem, Investitionsvorhaben und Unterhaltsarbeiten zur Ankurbelung der Wirtschaft gegenüber der ursprünglichen Planung vorzuziehen.
Jahresrechnung 2019 Die Jahresrechnung 2019 der politischen Gemeinde Hausen schliesst statt mit einem budgetierten Aufwandüberschuss von 607 450 Franken mit einem Ertragsüberschuss von 1 759 733 Franken und dabei um 2 367 183 Franken
besser ab als budgetiert. Der Geldsegen ist aufgrund der anstehenden grösseren Investitionsvorhaben sehr willkommen. Das gegenüber dem Budget erheblich bessere Jahresergebnis resultiert aus einem um knapp 0.6 Mio. Franken tieferen Aufwand und einem um rund 1.8 Mio. Franken höheren Ertrag. Die hohe Differenz lässt sich unter anderem mit einem mittlerweile wieder aufgehobenen kantonalen Gesetzesartikel betreffend Abgrenzung des Finanzausgleichs erklären, welcher die Gemeinde zwang, beim erwarteten Ertrag einen Abzug von fast 0.5 Mio. Franken vorzunehmen, welcher sich erwartungsgemäss nicht im Jahresergebnis niederschlug. Der Gesamtaufwand des Gemeindehaushaltes betrug im Jahr 2019 rund 20.5 Mio. Franken, bei Nettoinvestitionen von knapp 4 Mio. Franken. Dass der Aufwand etwas tiefer ausﬁel, basiert vor allem auf einer tieferen resp. verzögerten Investitionstätigkeit, welche zu weniger Abschreibungen führte. Auch im Bereich der «Sozialen Sicherheit» (Ergänzungsleistung AHV und gesetzliche wirtschaftliche Hilfe) reduzierte sich der Aufwand. Auf der Ertragsseite liegt der Steuerertrag sogar rund 2.2 Mio. Franken höher als budgetiert, wobei sich dieser Mehrbetrag je hälftig auf die ordentlichen und die Grundstückgewinnsteuern aufteilt. Auch die gebührenﬁnanzierten Bereiche Wasserwerke und Abwasserbeseitigung erzielten positive Ergebnisse. Der Gemeinderat beantragt der Gemeindeversammlung die Abnahme dieses erfreulichen Jahresabschlusses.
Bauamt neu an der Ebertswilerstrasse 1 Aufgrund der Platzknappheit im Bauamt an der Zugerstrasse 6 hat sich der Gemeinderat dazu entschieden, den
jetzigen Standort aufzugeben und auf Anfang 2021 in die Liegenschaft an der Ebertswilerstrasse 1 (derzeitiger Standort der ZKB) zu ziehen. Die Verhandlungen mit der Eigentümerin Landi Albis konnten zielführend abgeschlossen werden. Neben den Platzverhältnissen und der Nähe zum Gemeindehaus besticht der neue Standort auch durch die Möglichkeit, einen barrierefreien Schalter nicht nur für die Baugeschäfte, sondern auch für weitere Verwaltungsgeschäfte einzurichten, was im heutigen Gemeindehaus aufgrund des Denkmalschutzes nicht möglich war.
Personelles Als Nachfolgerin von Nicole Weber, welche die Gemeindeverwaltung per Ende Februar verlassen hat, konnte Monika Germann gewonnen werden. Monika Germann hat ihre Stelle als Mitarbeiterin in der Schulverwaltung bereits am 1. März angetreten. Ausserdem wird Megzon Klaiqi die Gemeindeverwaltung ab 1. Mai als neuer stellvertretender Leiter des Betreibungs- und Gemeindeammannamtes verstärken. Gemeinderat und Verwaltung danken Nicole Weber für ihre langjährigen Dienste und heissen die neuen Mitarbeitenden herzlich willkommen.
Einbürgerungen Der Gemeinderat nahm mit Beschluss vom 25. Februar 2020 Herrn Neil und Frau Janet Peacock (vom Vereinigten Königreich) sowie Josef und Kerstin Zimmermann mit den Kindern Luca und Anica (von Deutschland) in das Bürgerrecht der Gemeinde Hausen auf. Die Einbürgerungen erfolgen vorbehältlich der Erteilung des Kantonsbürgerrechts resp. der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung. Christoph Rohner, Gemeindeschreiber
Entscheid über Investitionsbeitrag an Primarschulgemeinde vertagt Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Wettswil
Affoltern - derzeit parkgebührenfrei. (Bild Stefan Schneiter)
Parkgebühren werden erlassen Die Parkuhren in Affoltern sind zugeklebt. Der Stadtrat erlässt auf dem gesamten Stadtgebiet bis auf Weiteres die Parkgebühren. Dies hat der Stadtrat Sicherheit, Markus Meier, entschieden. Seit Dienstag kann damit auf dem öffentlichen Grund der Stadt gratis parkiert werden. All jene Personen, die nicht daheim arbeiten und aktuell anstellederöffentlichenVerkehrsmittel das Auto benützen müssen, sollen gratis parkieren können. «Grundsätzlich soll in Zeiten des Coronavirus jede Kontaktﬂäche, die nicht nötig ist, nicht berührt werden. Darum haben wir die Parkuhren abgedeckt», sagt Stadtschreiber Stefan Trottmann. Da sich die Leute in der Coronakrise ohnehin in der Öffentlichkeit nicht stark bewegen sollen, werden Affoltern daher auch keine grossen EinnahmeEinbussen entstehen. (sts)
Der Bundesrat hat entschieden, auf die Durchführung der eidgenössischen Volksabstimmung vom 17. Mai zu verzichten. Der Regierungsrat ist ihm mit seinem Entscheid vom 25. März gefolgt. Es kann somit auch nicht über kommunale Vorlagen abgestimmt werden. Vorgesehen war, dass die Stimmberechtigten am 17. Mai über den Investitionsbeitrag in der Höhe von 12 Millionen Franken an die Primarschulgemeinde Wettswil für die Erweiterung der Primarschulanlage Mettlen am Standort Ägerten um einen Neubau mit sechs Klassenzimmern (inkl. Gruppen- und Therapieräumen, Werk- und Handarbeitsräumen, Lehrerbereich), einem Kindergarten, einem Hort, einer Schul- und Gemeindebibliothek sowie einem Mehrzwecksaal im Jahr 2017, abstimmen. Nachdem jedoch der Bundesrat sowie der Regierungsrat beschlossen haben, dass am 17. Mai keine Abstimmungen stattﬁnden, wird auch der Entscheid über den Investitionsbeitrag an die Primarschulgemeinde vertagt. Vorgesehen ist, dass der Antrag den Stimmberechtigten an der Urnenabstimmung vom 27. September unterbreitet wird. Damit ist sichergestellt, dass der Investitionsbeitrag der Erfolgsrechnung 2020 der Politischen Gemeinde belastet werden kann. Damit sind für das Budget und den Steuerfuss 2021 und damit die weitere gemeinsame Finanz- und Aufgabenplanung der
beiden Güter klare Planungsgrundlagen vorhanden.
Gemeindeverwaltung und Werkdienst sind weiterhin für die Bevölkerung da Die Gemeindeverwaltung Wettswil setzt alles daran, auch in dieser schweren Zeit für die Bevölkerung da zu sein. Deshalb wurde vergangene Woche in sämtliche Haushaltungen ein Flyer verteilt, um den Zugang zu Notfallnummern, Unterstützungsangeboten sowie weiteren wichtigen Adressen zu erleichtern. Sollte Ihre Frage dennoch nicht beantwortet sein, wenden Sie sich an die Gemeindeverwaltung, Telefon 044 700 00 60 oder 044 700 81 48. Die Schalter der Gemeindeverwaltung sind zum Schutz der Mitarbeitenden und der Bevölkerung seit 20. März 2020 geschlossen. Alle Verwaltungsabteilungen sind aber während den üblichen Öffnungszeiten telefonisch und per E-Mail für Sie da. Persönliche Vorsprachen sind nur nach Voranmeldung möglich. Der Werkdienst inklusive Wasserversorgung arbeitet in aufgeteilten Teams, ist aber stets für Sie im Einsatz.
Abfallentsorgung nur an der Nebensammelstelle möglich Die Abfallsammelstelle an der Kirchgasse kann nicht mehr so betrieben werden, dass das Personal und Kundschaft bestmöglich geschützt
sind. Sie bleibt deshalb bis auf Weiteres geschlossen. Entsorgungsmöglichkeiten für Aluminium, Batterien, Glas, Kapseln aus Aluminium, Korken und Papier bestehen bei der Nebensammelstelle beim Werkgebäude, Friedgrabenstrasse 9 (Seite Leimattenstrasse) täglich von 7 bis 20 Uhr ausser an Sonn- und Feiertagen. Achtung: Kein Karton, kein Sperrmüll bei der Nebensammelstelle entsorgbar! Die nächsten Papier- und Kartonsammlungen werden am 1. April und 6. Mai durchgeführt.
Im Weiteren… hat der Gemeinderat einen Kredit von 6300 Franken für Plattenarbeiten im Grabfeld E auf dem Friedhof Heissächer bewilligt. Aufgrund des normalen Setzungsprozesses senken sich die Erdgräber und Wege nach einiger Zeit ab. Sie müssen deshalb aufgefüllt und die Platten angehoben werden. Die Arbeiten sind für Anfang Mai vorgesehen. Ebenso wurden ein Kredit von 19 800 Franken für die Sanierung diverser Verbindungs- und Treppenwege auf dem Gemeindegebiet genehmigt sowie der Jahresrechnung des Zweckverbandes Kläranlage Birmensdorf mit einem Kostenanteil von 593 582 Franken für Wettswil zugestimmt. Alexandra Brandenberger, Gemeindeschreiberin
Viktor Arheit, Paarberater und Mediator in Affoltern
Sich neu organisieren Wunderbar – endlich haben Paare und Familien mal einfach Zeit zusammen! Viktor Arheit: Ja, das ist aber nur die eine Seite. Die neue Situation bietet Chancen, aber auch Risiken. Es kann sehr herausfordernd sein, plötzlich Tag und Nacht zusammen in derselben Wohnung zu sein. Wo sind die Chancen? Der Stopp vom Dauerstress, vom dauernden Rennen und immer noch mehr Wollen und Haben. In der verordneten Ruhe ist es möglich, sich zu Themen Gedanken zu machen, für die nie Raum war. Mir kommt die Corona-Krise vor wie eine Kinderkrankheit der Menschheit. Nach einer durchstandenen Krankheit machten die Kinder früher, als sie noch nicht gegen alles geimpft waren, jeweils einen inneren Entwicklungsschub durch. Es könnte für unsere Gesellschaft jetzt eine Chance sein, durch diese Erfahrung reifer zu werden. Und die Risiken? Viele Paare und Familien stehen jetzt in einer Situation, die noch nie erprobt wurde. Die Eltern sollten im Homeofﬁce arbeiten oder sie können ihre Tätigkeit nicht ausüben – was auch sehr belastend ist. Die Kinder sollten ihre Schulaufgaben machen. Den ganzen Tag sind alle zusammen. Es gibt wenig Gelegenheit, einander auszuweichen. Das kann zu einer Überforderung werden. Was tun? Ich denke, es ist wichtig, sich ganz bewusst neu zu organisieren und vielleicht die bisherigen Strukturen zu ändern. Wie könnte eine solche neue Organisation aussehen? Die Eltern – oder in einer Zweierbeziehung die Partner – setzen sich bewusst zusammen und treffen Abmachungen: Wer übernimmt wann welche Verantwortungen und Aufgaben? Wer hat wann und wo Zeiten ganz für sich alleine? Wer kauft ein? Wer erledigt welche Hausarbeiten, wer kocht? Wer macht Hausaufgaben mit den Kindern? Wie wird die freie Zeit gestaltet? Und wie soll der Tag strukturiert sein? Die Struktur mit ﬁxen Zeiten kann eine grosse Hilfe sein. Und wichtig ist auch, sich aufs Wesentliche zu konzentrieren. Haben Sie sonst noch einen hilfreichen Tipp? Ich möchte alle ermutigen, in dieser ausserordentlichen Lebenssituation die Zuversicht und eine gewisse Leichtigkeit zu behalten. Schaffen Sie jeden Tag Momente, die Ihnen und den andern gut tun und denken Sie Gedanken, die Sie stärken – das stärkt auch Ihr Immunsystem.
IN KÜRZE Hilfe für Opfer häuslicher Gewalt Die Einschränkung der individuellen Bewegungsfreiheit zur Eindämmung des Coronavirus dürfte zu einem Anstieg der Fälle von häuslicher Gewalt führen. Die Opferhilfe-Organisationen im Kanton Zürich ergreifen darum gemeinsam Sofortmassnahmen. So werden mehr Personal eingestellt und zusätzliche Räume für die Unterbringung von Opfern bereitgestellt: opferhilfe-schweiz.ch.
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Wenn Ausstellungen still zu Ende gehen Ausstellungen werden verschoben – aber es gibt Alternativen Manche Kunstschaffenden haben sich darauf gefreut, dass ihre Werke jetzt oder in nächster Zeit ausgestellt werden. Und vielleicht lange darauf hingearbeitet. Klar ist man vernünftig – aber ein bisschen Wehmut ist schon dabei. Galeristin Elﬁ Bohrer meint: «Eine aussergewöhnliche Zeit, in der wir bereit sein müssen, gewisse Dinge loszulassen.»
die sich für wenig zeichenbegabt halten, einmal ausprobieren, wie man beispielsweise mit der Gratis-Software Paint.net experimentieren könnte. Materialien wie Farben und Leinwände kann man etwa bei Boesner über Internet bestellen.» Langweilig wird es Katharina Proch bestimmt nicht. «Man könnte beispielsweise selbst ein Memory herstellen oder ein Sujet mit verschiedenen Techniken darstellen ...»
Die Bonstetter Galeristin Elﬁ Bohrer hat ihr Kunstfenster geschlossen. Sie muss sich überlegen, wie es weitergeht. Denn Miete und Versicherungen laufen weiter. Sie empﬁehlt allen kunstafﬁnen Personen, die Webseiten von Künstlern und Galerien zu besuchen. Denn man kann auch virtuell die Auseinandersetzung mit Kunst leben. Vielleicht spricht einen beim virtuellen Spaziergang durch die Webauftritte von Kunstschaffenden ein Werk an, das man gerne haben möchte. Dann kann man telefonisch oder über Mail Kontakt aufnehmen und vorbestellen, ohne deﬁnitive Kaufverpﬂichtung – man muss ein Werk schon zuerst real gesehen haben. Damit unterstützt man Kunstschaffende und zeigt ihnen auf, dass ihre Werke wertgeschätzt werden. Und selbst kann man sich auf die Zeit freuen, wenn man wieder Atelier- und Ausstellungsbesuche machen kann. «Mir fehlen die persönlichen Begegnungen mit Kunstfreunden und Künstlern bald einmal», meint Elﬁ Bohrer. Und ergänzt nachdenklich: «Eine aussergewöhnliche Zeit, in der wir bereit sein müssen, gewisse Dinge loszulassen.»
Die Vernissage der Ausstellung «licht und leicht» mit Radierungen und Monotypien von Susanne Baer vom 20. Oktober 2019 im Pfarrhauskeller in Mettmenstetten war ein voller Erfolg. Am 29. März wäre die Finissage der ansprechend kuratierten Ausstellung gewesen. Susanne Baer wird dann einfach in aller Ruhe ihre rund 40 Werke von den Wänden nehmen. Die Ausstellung macht sich quasi sangund klanglos aus dem Staub. Eine ähnliche Beﬁndlichkeit kennen viele in dieser Zeit. Susanne Baer spürt eine leichte Traurigkeit. Aber als kreative Frau im Pensionsalter kommt sie gut mit den nationalen Vorschriften klar. «Meine Agenda ist leer. Im Moment ist das noch ein gutes Gefühl. Ich habe mehr Zeit für mich selbst und viele Ideen.» Ihr Atelier beﬁndet sich in der Wohnsiedlung in Mettmenstetten, in der sie lebt. Sie kann sich zurückziehen: Tapetenwechsel mit kleinem Radius, der verbunden ist mit dem Wechsel der Tätigkeiten.
Susanne Baer Ihre Kreativität hat bereits die Berufswahl von Susanne Baer bestimmt. Als Kindergärtnerin konnte sie Kindern ihre Freude am Zeichnen und Malen,
Die Vernissage der Ausstellung von Susanne Baer war ein voller Erfolg. Statt Finissage nun stilles Abräumen der Ausstellung. (Bild Vanja Marty) an Sprache und an Musik vermitteln, Talente entdecken und fördern. In der Ausstellung mit dem hochaktuellen Titel «licht und leicht» zeigt sie eher kleine, feine Bilder. «Im Atelier steht für mich die Arbeit mit der Druckerpresse im Vordergrund. Beim Radieren oder beim Drucken von Monotypien kann ich mein Vorstellungsvermögen und den Sinn für Form und Farbe weiterentwickeln, zugleich aber auch körperlich zupacken und mein handwerkliches Geschick anwenden.» Sie kombiniert aber auch Sprache mit darstellender Kunst, fertigt Collagen mit Texten, spielt mit der Sprache. «Ich habe jetzt Zeit, am Bilderbuch weiterzuarbeiten», erzählt sie. Sie hat auch Erfahrung als «Songwriterin». So hat sie beispielsweise das
Lied «Brugg international» fürs Brugger Jugendfest 2003 geschrieben. Bald veröffentlicht sie ihr Kinderlied – passend zur aktuellen Situation: «Hände waschen». Für die Vertonung nutzt sie alle technischen Möglichkeiten, beispielsweise Face-to-Face-Kommunikation.
Katharina Proch Die Gemeinschaftsausstellung der Obfelder Künstlerin Katharina Proch und des Hedinger Bildhauers Noldi Vogler in der Galerie Märtplatz in Affoltern ﬁndet nicht statt. Am 3. April wäre Vernissage gewesen. Katharina Proch erzählt, dass sie bereits alles vorbereitet hatte. «Dass die Ausstellung nun nicht durchgeführt wird, ist kein Unglück. Wahrscheinlich ist sie nur
verschoben. Wie viele andere warte ich einfach ab und akzeptiere, was ich nicht ändern kann.» Sie schätzt die aktuelle Ruhe. Seit vielen Jahren führt die Künstlerin Malkurse durch – und nun macht sie sich Gedanken, wie sie ihre Schülerinnen beschäftigen kann. So dreht sie zusammen mit ihrem Mann Uwe zu Hause kleine Filme, und erklärt neue Aufgaben. Im Moment machen ihre «Schülerinnen» voller Begeisterung Skizzen, Übungen und Bilder mit einem Umriss in «Ostereier-Form». Katharina Proch beherrscht viele Techniken, unter anderen Bleistiftund Kohlezeichnen, Fotograﬁeren, Aquarell, Holzschnitt, verschiedene Druckformen und digitale Techniken. Sie meint: «Jetzt könnten auch Leute,
Internet-Adressen: www.susannebaer.ch, www.katharina-proch.ch, www.sonoarte.ch (Noldi Vogler), www.ggbohrer.ch, Künstlermaterialien: www.boesner.ch.
Angebote für mobile Menschen
Verzicht auf Prüfungen und Promotion
Bericht der abgesagten Mitgliederversammlung der TCS-Ortsgruppe
Mehrere Aufnahmeprüfungen an die Maturitätsschulen können aufgrund der ausserordentlichen Lage nicht stattﬁnden. Zudem wird an den Mittelschulen die Leistungsbeurteilung ausgesetzt.
Die TCS-Mitgliederversammlung hätte am vergangenen Freitag stattgefunden. Wie alle andern Anlässe wurde sie abgesagt. Es gibt dennoch über ein paar interessante Neuigkeiten zu berichten. von marianne voss Es wäre die 60. Mitgliederversammlung der TCS-Ortsgruppe Knonauer Amt gewesen und sie hätte am vergangenen Freitag in Hausen stattgefunden. Der Anlass dient in erster Linie der Information und der Geselligkeit. Beschlüsse zu Budget oder Rechnung müssen jeweils keine gefasst werden. Da keine Wahlen anstanden, konnte die Versammlung nun ersatzlos abgesagt werden. Die langjährigen Mitglieder, die geehrt worden wären, erhalten für nächstes Jahr eine spezielle Einladung. Präsident Andreas Renggli kann im Gespräch mit dem «Anzeiger» von einem erfreulichen Mitgliederzuwachs berichten. Letztes Jahr zählte die TCS-Ortsgruppe Knonauer Amt rund 8784 Mitglieder, neu sind 245 dazugekommen. Vermutlich sei dies auf das neue Familienmitgliedschafts-Modell zurückzuführen, vermutet der Präsident. Das Jahresmotto 2020 laute «TCS – immer an meiner Seite», erklärt er. «Wenn man TCS hört, denkt man in der Regel an den Pannendienst. Wir wollen aber Ansprechpartner sein für alle Menschen, die mobil unterwegs sind.» Der TCS bietet also einen unter-
Andreas Renggli, Präsident der TCS-Ortsgruppe Knonauer Amt. (Archivbild Marianne Voss)
stützenden Service auch für Menschen, die zum Beispiel zu Fuss oder mit dem Bike unterwegs seien und in irgendeiner Weise Hilfe benötigten.
Breite Unterstützung Der TCS hat in diesem Jahr einige Neuerungen auf dem Programm. So können die Mitglieder die Fahrzeugkontrolle statt im Strassenverkehrsamt auch in einem der TCS-Mobilitätszentren (zum Beispiel Schlieren, Volketswil, Neftenbach oder Au/Wädenswil) machen lassen. Der Termin ist frei wählbar, und das Abwickeln der Kontrolle kann man einem Experten überlassen. Neu werden auch E-Scooter-Fahrkurse
angeboten und für Senioren die Kurse «Mobile Technik im Alltag». Dabei geht es beispielsweise um das Erlernen, ein Bahn-Billet mit dem Handy zu kaufen oder eine Route auf Google-Maps zu ﬁnden. Auch im Bereich der Beratung macht sich der TCS stark und bietet Unterstützung an, sei es bei vermutetem Telefonbetrug, allgemeiner Rechtsauskunft oder Störungen am Fahrzeug. Im Oktober wird wieder das beliebte Jugendfahrlager durchgeführt. Jugendliche können sich in einem geschützten Umfeld im Autofahren üben, bereits Theorie erlernen und erhalten von der Polizei sehr anschauliche Informationen über die Gefahren des Drogenkonsums.
Etwas zurückgeben Finanziell steht die TCS-Ortsgruppe Knonauer Amt gut da. Man habe für dieses Jahr bewusst eine Null budgetiert, um angehäufte Reserven zu reduzieren, erläutert Andreas Renggli und betont, dass all die vielen Angebote und Aktivitäten nur dank des grossen Einsatzes aller Vorstandsmitglieder möglich seien. Zum Vorstand gehören aktuell Alexia Hungerbühler, Claudia Hurter, Nicole Schneider, Toni Jäggi und Urs Moser. «Wir haben uns für 2020 zum Ziel gesetzt, näher an der Bevölkerung zu sein. Wir möchten unseren Mitgliedern für die Beiträge, die sie leisten, so viele Angebote wie möglich präsentieren.» Weitere Infos unter www.tcs-knonaueramt.ch. Nächste Mitgliederversammlung am 26. März 2021.
Aufgrund der ausserordentlichen Lage im Zusammenhang mit dem Corona-virus konnten verschiedene Prüfungen nicht stattﬁnden: die Aufnahmeprüfung der Berufsmaturität II, die Nachprüfung und die mündlichen Prüfungen der zentralen Aufnahmeprüfung ans Gymnasium sowie die gestalterische Aufnahmeprüfung für das Liceo Artistico. Um die entsprechenden Schutzmassnahmen treffen zu können, die das Bundesamt für Gesundheit fordert, hat die Bildungsdirektion zuerst die Verschiebung der Prüfungen auf einen späteren Zeitpunkt beschlossen. Damit die betroffenen Jugendlichen und jungen Erwachsenen Gewissheit über ihre schulische bzw. beruﬂiche Zukunft nach den Sommerferien haben und um die Lehrpersonen in dieser ausserordentlichen Situation zu entlasten, haben der Regierungsrat und der Bildungsrat folgende Beschlüsse gefasst: Für die Aufnahme in die Kurzgymnasien, Handelsmittelschulen, Fachmittelschulen gilt dieses Jahr: Die mündlichen Aufnahmeprüfungen werden nicht durchgeführt. Wer aufgrund der schriftlichen Prüfung noch zusätzlich die mündliche Prüfung hätte absolvieren müssen, wird automatisch aufgenommen. Die Eignungsabklärungen für die Aufnahme ins K+S-Gymnasium und
das Liceo Artistico werden anhand der bereits eingereichten Unterlagen vorgenommen. Die gestalterische Eignungsprüfung des Liceo Artistico ﬁndet nicht statt. Bei Doppelanmeldungen fürs Kurzgymnasium und die Handelsmittelschule bzw. Fachmittelschule gilt: Wer aufgrund der schriftlichen Prüfung die Aufnahme ins Kurzgymnasium nicht bestanden hat und zusätzlich zur mündlichen Prüfung für die Handelsmittelschule bzw. zur Nachprüfung für die Fachmittelschule aufgeboten wurde, wird automatisch aufgenommen. Für diejenigen, die krankheitsbedingt die Aufnahmeprüfung am 9./10. März nicht ablegen konnten, wird weiterhin mit Hochdruck an einer Lösung für die Nachprüfung gearbeitet. Das Berufsmaturitätsreglement sieht für gewisse Ausrichtungen der Berufsmaturität bereits eine prüfungsfreie Zulassung nach Abschluss der beruﬂichen Grundbildung (BM 2) vor. Diese Möglichkeit wird nun auf alle Ausrichtungen ausgeweitet. Kandidatinnen und Kandidaten, die das eidgenössische Fähigkeitszeugnis (EFZ) vor 2020 mit einer Gesamtnote von mindestens 5.0 erlangt haben, werden 2020 prüfungsfrei aufgenommen, ebenso wie jene, die im Sommer 2020 das Qualiﬁkationsverfahren abschliessen sollen und deren schulischer Notendurchschnitt in den Semesterzeugnissen der beruﬂichen Grundbildung mindestens 5.0 beträgt. Für alle Mittelschultypen wird die Promotion im Frühlingssemester 2020 ausgesetzt. Eine Leistungsbeurteilung ﬁndet nur in den für das Abschlusszeugnis massgebenden Fächern im zweitletzten und letzten Jahr vor den Abschlussprüfungen statt. (ki.)
Hofläden erleben grossen Zulauf Sie gehören zur Grundversorgung und werden sehr geschätzt Die zahlreichen kleinen und auch grösseren Hoﬂäden im Bezirk Affoltern werden seit zwei Wochen von einer zunehmenden Kundschaft besucht. Hamsterkäufe sind hier aber kaum üblich. Die Bäuerinnen und Bauern erfahren viel Wertschätzung vonseiten der Bevölkerung. von marianne voss Restaurants, Bars, Freizeitbetriebe oder Kleidergeschäfte sind geschlossen. Geöffnet bleiben dürfen Betriebe, die der Grundversorgung dienen. Und zu ihnen gehören auch die Hoﬂäden. Ob es sich nur um einen Selbstbedienungsstand oder ein umfangreiches Ladenlokal handelt, die Bauernfamilien dürfen ihre Produkte weiterhin direkt an die Konsumenten verkaufen. Natürlich unterstehen sie denselben Vorschriften wie andere Lebensmittelgeschäfte und müssen die Auﬂagen wie Hygiene oder Distanz einhalten. In den vergangenen zwei Wochen erlebten die Bauernfamilien in ihren Hoﬂäden eine noch nie dagewesene Nachfrage. Mehrheitlich bekannte Gesichter, aber auch neue Kundinnen und Kunden suchten die Hoﬂäden auf, um dort die regionalen Produkte einzukaufen. Hamsterkäufe wurden kaum festgestellt. Die Sozialkontrolle ist hoch, und die Gestelle sind nicht so dicht gefüllt wie in grossen Geschäften. Alle befragten Bauernfamilien berichten von viel Wertschätzung, die ihnen und ihren Produkten entgegengebracht wird. Sie freuen sich an Aussagen wie: «Gut, gibt es euch Bauern!» oder «Wir sind so froh, dass ihr euren Laden noch offen habt.»
Zurück zum Bauern Serge Duperrex bewirtschaftet mit seinem Vater Jean-Jacques in einer
Serge Duperrex im neuen grosszügigen Hofladen auf dem Familienbetrieb im Uttenberg. (Bild Marianne Voss) Generationengemeinschaft den Landwirtschaftsbetrieb im Uttenberg. Direktverkauf bieten sie schon seit vielen Jahren an. Seit einem Umbau können die Kundinnen und Kunden jetzt in einem grosszügigen Verkaufslokal in Selbstbedienung einkaufen. An der Eingangstür hängt ein grosses Plakat mit den «Corona-Regeln». Bezahlt wird mehrheitlich mit der Zahlungs-App Twint. Im Angebot gibt es zurzeit nebst Früchten und Gemüse auch Sirup, Most, Konﬁtüren oder Nussöl und in einer grossen Kühlvitrine Fleisch- und Wurstwaren vom Hof. «Im Moment haben wir ungefähr 20 Prozent mehr Umsatz», erklärt Serge Duperrex. Die Regeln, wie der Abstand zueinander, würden von der Kundschaft gut eingehalten, und die Leute seien recht entspannt. «Wir sind sehr auf Sauberkeit bedacht und putzen regelmässig zum Beispiel auch die Türklinken.» Der jun-
ge Landwirt freut sich, dass die Konsumenten in dieser ungewöhnlichen Situation wieder zurück zum Bauern kommen. «Ich glaube, viele realisieren wieder, woher eigentlich unsere Nahrungsmittel stammen.»
Lange Schlangen Auch in Bonstetten bei der Familie Wettstein läuft es im kleinen Laden rund. «Wir sind zurzeit sehr gefordert und dauernd daran, für Nachschub zu sorgen», berichtet Ruth Wettstein. Der Kundenansturm ist hoch, die Leute haben Zeit und möchten einkaufen. Doch das Ladenlokal ist klein. «Den Verkauf drinnen betreue ich, und es darf nur eine Person aufs Mal reinkommen. Nach jeder Bedienung reinige ich intensiv meine Hände. Es gab Tage, da standen die Leute draussen in einer langen Schlange an.»
Ruth Bieri in Aeugst ist an diesem Morgen in der Backstube beschäftigt. Sie bäckt frische Grissini, es duftet herrlich. Natürlich muss sie beim Backen die nötigen Hygienevorschriften einhalten. Am Samstag habe sie nach wie vor Brot und Zopf gebacken. «Doch für den Verkauf habe ich jetzt jedes Stück einzeln in einen Papiersack gepackt.» Normalerweise habe sie das Brot offen in grossen Körben bereitgestellt. Auch hier an der Dorfstrasse hängt vor dem kleinen Ladenlokal ein Plakat: «Nur zwei Personen dürfen sich gleichzeitig im Raum aufhalten, Dinge nicht unnötig anfassen, Leute mit Krankheitssymptomen dürfen nicht eintreten und dann die Bitte, wer bar bezahlt, dies erst kurz vor dem Verlassen des Ladens zu tun. Auch bei Bieris ist die Zahlungs-App Twint eingerichtet, die auch von vielen Kunden genutzt wird. Das «Dorfstrasslädeli» wird in Selbstbedienung betrieben. Am vergangenen Samstag habe sie aber ein Auge darauf gehabt, dass die Social Distance eingehalten werde, berichtet Ruth Bieri. «Meine Kundschaft war extrem diszipliniert. Die Leute standen mit grossen Anständen in einer langen Schlange der Dorfstrasse entlang an.» Sie verzeichne etwa 30 Prozent mehr Umsatz. Besonders gross sei zuerst die Nachfrage nach Äpfeln und Eiern gewesen. «Die waren schnell weg.»
Keine Aemtlerchörbe Völlige Flaute herrscht im Moment jedoch bei der Nachfrage nach dem beliebten Aemtlerchorb. Antoinette Frey betreut den Laden in Affoltern und erhält zurzeit keine Bestellungen. Natürlich gibt es auch keine Aufträge für Apéros, die vom Verein Aemtlerchorb ebenfalls angeboten werden. Sie nimmt es relativ gelassen. «Wir müssen zum Glück nicht nur davon leben. Und irgendwann wird die Zeit kommen, wo wir wieder Geschenkkörbe ausliefern können.»
Die Glocken läuten weiter Glocken sind in Zeiten der Verunsicherung für viele Menschen ein Hoffnungszeichen Noch vor Kurzem war das unvorstellbar: wir erleben Zeiten, in denen alle Veranstaltungen, sogar der Gottesdienst, von den staatlichen Behörden untersagt werden müssen, um Menschenleben zu retten. Alt und Jung sind ans Haus gebunden und vermissen die Gemeinschaft, die Begegnung, das normale soziale Leben. Dazu gehört nicht zuletzt der Halt, den es bedeutet, miteinander in der Kirche zu beten, zu singen, Lebensmut aus dem Glauben zu schöpfen und Gottesdienst zu feiern. Doch die Glocken läuten weiter. Vielleicht hören wir sie in diesen Wochen aufmerksamer als sonst. Womöglich so, wie unsere Grossväter und Grossmütter ihrem Klang lauschten in einer Zeit, die noch nicht mit Lärm und Reizen überﬂutet war. Die Kirchenglocken im Säuliamt erklingen weiter, mit ihren modernen elektronischen Läutwerken, zu den alten Gebetszeiten. Das gilt auch für die schweizweit letzten noch von Hand geläuteten (Gemeinde-)Glocken der Klosterkirche Kappel. Zwei davon stammen nach neuesten Erkenntnissen aus dem 14. Jahrhundert und gehörten mit hoher Wahrscheinlichkeit schon zum Urgeläut der Zisterziensermönche. Der Kirchgemeinde und dem Kloster Kappel ist dieses spirituelle Zeichen des Läutens gleichermassen wichtig; gerade jetzt, wenn wir uns nicht
physisch zum Beten und Feiern versammeln können. Denn der Klang dieser Glocken verbindet seit Jahrhunderten und bringt auf eine besonders schöne Weise den Trost und die Hoffnung des Evangeliums zum Ausdruck. Dazu passt der Spruch auf der dritten und grössten Glocke, die 1704 von der berühmten Züricher Glockengiesserei Füssli gegossen wurde: «Ich mahn die Gmeind zur Christenpﬂicht und warne sie, wann Gfahr einbricht».
Sigristen und Glöckner wechseln sich ab Allerdings läutet zurzeit immer nur eine von dreien, damit sich die Sigristen und Glöckner an den Seilen nicht gegenseitig anstecken können. Auch das Tagzeitenglöckli auf dem Amtshaus erklingt mit seinem hellen Klang: zum Morgengebet um 7.45 Uhr, zum Mittag um 12 Uhr und zum Abendgebet um 18 Uhr. Die Anfänge dieser ökumenischen Gebetsform liegen im Jahr 1978, noch in der Erprobungsphase für das spätere «Haus der Stille und Besinnung». Zum ersten Mal seither kann man sich nicht zu den Tagzeitengebeten versammeln, aber der Klang der Glocke lädt ein, es geistig doch zu tun. Vielleicht halten wir nur einen Moment inne vor Gott; aber mit dem Bewusstsein, dass gerade viele Mitchristen ebenfalls innehalten. Vielleicht nehmen wir auch wieder einmal das Gesangbuch, oder die Bibel zur Hand. Und lesen einen alten,
Die Kirchenglocken bieten Orientierung in Zeiten der Verunsicherung. In der Klosterkirche Kappel werden sie noch von Hand geläutet. (Bild Frank Brüderli) erfahrungsgetränkten Psalm, wie Psalm 121: «Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe?» Oder der Klang der Glocken gibt uns den Anstoss, um konkret für Menschen zu beten, die krank, alt und in Ängsten sind. Und für diejenigen, die jetzt viel Kraft und Weisheit brauchen, um unser Gesundheitswesen und unser Gemeinwesen am Laufen zu halten. Die Glocken läuten weiter und sie sind ein starkes Hoffnungszeichen. In diesem Zusammenhang folgende
Information: die von Ende April bis Juli geplante Ausstellung in der Klosterkirche mit dem Titel «Glocken giessen – Glocken läuten» mit umfangreichem Begleitprogramm – unter anderem kommt ein fahrbares Glockenspiel (Carillon) – wird um genau ein Jahr verschoben. Die Eröffnung ﬁndet am Wochenende vom 24. und 25. April 2021 statt. Pfarrer Volker Bleil, Theologischer Leiter Kloster Kappel
Jugendarbeit weiterhin da Die Büros der Jugendarbeit Affoltern sind derzeit nicht besetzt. Trotzdem ist sie weiterhin für die Jugendlichen da. Zum Beispiel über Social Media. Die Jugendarbeit Affoltern arbeitet der zeit im Homeofﬁce. Sie ist aber weiterhin für die Anliegen der Jugendlichen da. Regelmässig sind die Mitarbeitenden in den sozialen Medien präsent, beraten und informieren die Jugendlichen oder haben einfach ein offenes Ohr. «Uns ist es wichtig, dass die Jugendlichen über die aktuellen Empfehlungen des BAG informiert werden. Hier leisten wir Übersetzungsarbeit und informieren über Do’s und Dont’s. Andererseits liegt uns die psychische Gesundheit der Jugendlichen am Herzen», heisst es in einer Mitteilung. So stehe das Team für persönliche (Beratungs-)Gespräche via Telefon oder Chats zur Verfügung und suche mit den Jugendlichen nach alternativen und kreativen Ideen für den Zeitvertreib. Die Jugendarbeit erhalte auch Anfragen von Jugendlichen, die sich gerne solidarisch zeigen möchten und ihre Hilfe anbieten. Wer Hilfe braucht oder diese vermitteln kann, darf sich gerne melden. (pd./lhä) Weitere Infos und Kontakt: www.ja-aaa.ch.
Den Chef nicht enttäuschen Meine Schwägerin aus dem Schwarzwald ist am Telefon. Ich: Was für ein Riesenglück, dass du seit Februar pensioniert bist! (Sie war PTA = Pharmazeutisch-technische-Angestellte in einer Apotheke) Sie: Finde ich auch. Nur – am Samstagnachmittag geh ich ausnahmsweise nochmal hin. Die haben soo viel Arbeit. Ich: Wie bitte??!! Sie: Ja. Liegengebliebenes erledigen. Mein Chef ist froh, wenn ich komme. Ich: Du musst nicht, aber du gehst freiwillig? Ihr habt mehrere Angestellte. Da kann doch jemand anderes Überstunden machen. Sie: Nein, ich geh. Weisst du, es ist nach Ladenschluss. Ich: Aber bis Ladenschluss waren viele Leute in der Apotheke. Hast du nicht erzählt, dass das Desinfektionsmittel ausgegangen ist? Sogar keines mehr da für die Angestellten? Sie: Ja, aber wir waschen uns oft die Hände. Ich: Du gehörst doch zur Risikogruppe mit deiner Brust-OP Anfang Februar. Sie: So leichtsinnig wie du meinst, bin ich gar nicht. Wir gehen nicht mehr selber einkaufen. Ein junges Paar im Haus erledigt das für uns. Ich: Aha, einkaufen gehst du nicht, aber du bist am Samstag ein paar Stunden in einer Apotheke ohne Desinfektion. Sie: Ich will meinen Chef jetzt nicht enttäuschen mit einer Absage. Ich: Es ist doch unwichtig, ob er enttäuscht ist oder nicht, wenn man bedenkt, dass du dich anstecken könntest und deinen Mann (meinen Bruder) ansteckst und der dann unsere uralte Mutter, wenn er ihr Lebensmittel bringt. Sie: Ich pass schon auf. Also, machs gut. Damit war das Gespräch beendet. Ich rief meine Tochter an. Sie telefonierte mit der Schwägerin. Als Ärztin hatte sie wahrscheinlich die besseren Argumente. Jedenfalls sagte diese nun ab. Und ihr Chef war gar nicht enttäuscht, er übertrug ihr sogar eine Arbeit im Homeofﬁce, die ihr Spass macht. Ute Ruf
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Sich Gutes tun für Leib und Seele Cocooning-Zeit: Immunsystem stärken Immunsystem wird das biologische Abwehrsystem genannt, das Schädigungen durch Krankheitserreger verhindert. Körper und Seele stehen in steter Wechselwirkung. Wenn es einem physisch und psychisch gut geht, dann freut sich auch das Immunsystem. Von Regula ZellwegeR Glaubt man gewissen «Fachleuten», dass man Immunität quasi essen kann, so ist das nicht falsch, umfasst aber bei Weitem nicht die ganze Palette von Aktivitäten, mit denen man das Wohlbeﬁnden steigern und die Resistenz gegen Krankheiten erhöhen kann. Gesunde Ernährung ist unabdingbar, wenn man gesund bleiben will. Keine Kuren, sondern beispielsweise «Regenbogen essen» – viele bunte Früchte und farbenfrohes Gemüse. Es braucht aber auch Licht, am besten Sonne auf der Haut, um das lebenswichtige Vitamin D und Stimmungshormone wie Serotonin auszuschütten. Und schon zeigt sich die Wechselwirkung zwischen Vorgängen im Körper und der psychischen Beﬁndlichkeit. Es braucht zudem Bewegung, um die Abwehrzellen und Botenstoffe des Immunsystems auf Trab zu bringen. Und ausreichend Ruhe, um das Stresshormon Cortisol abzubauen und Abwehrzellen sowie Botenstoffe des Immunsystems zu aktivieren.
Licht für Körper und Seele Selbstverständlich ist es beglückend, einen Spaziergang an der Sonne zu machen oder im Garten zu werken. Einen Platz an der Sonne kann man aber auch einrichten, wenn man weder Balkon noch Garten hat. Man öffnet ein Fenster, stellt einen bequemen Stuhl genau da hin, wo die Sonne ins Zimmer scheint, wickelt sich nötigenfalls in eine Wolldecke und räkelt sich, bis es sich bequem anfühlt. Man richtet das Gesicht zu den Sonnenstrahlen – wie eine Sonnenblume – schliesst die Augen und beamt sich mit dem Kopf kino an einen Strand oder in die Alpenwelt. Denn dann treffen Sonnenstrahlen auf die Haut und es bildet sich Vitamin D. Dieses aktiviert spezielle Zellen des Immunsystems, die kranke Zellen erkennen und abtöten. Besonders viel Vitamin D steckt übrigens in Fisch. Und an Regentagen? Da kann der Schein von ein paar Kerzen zwar nicht dem Körper, aber der Seele Helligkeit schenken. Wer sich ins Bett verkriecht und den Regentropfen lauscht, tut sich auch was Gutes. Im Schlaf wird das Stresshormon Cortisol, das die Immunabwehr bremst, reduziert im Körper.
10 Ideen -Sich eine Folge von Turnübungen zusammenstellen -Füsse verwöhnen: baden, massieren, pflegen -Salbeitee trinken -Regenbogen essen: farbige Früchte und Gemüse -Wechselduschen – heiss-kalt -Kurkuma und Ingwer verwenden -Freudentagebuch führen: Jeden Tag etwas aufschreiben, das Freude bereitet hat -Liste erstellen: Menschen, die mir guttun -Sich bewusst Zeit für positive Tag träume nehmen -Sich selbst und andere zum Lachen bringen.
Tempo 30 in Ottenbach Das Vorprojekt für die Strassenraumgestaltung der Ortsdurchfahrt von Ottenbach, die Jonen-, Affoltern- und Rickenbacherstrasse lag in Ottenbach auf und es konnten Einwendungen zu Handen des Kantons eingereicht werden. Als wichtigster Punkt verlangen die Grünen Tempo 30 auf der Ortsdurchfahrt. Damit könnte die Schulwegsicherheit verbessert werden. Von tiefen Geschwindigkeiten würden aber letztlich alle Verkehrsteilnehmenden proﬁtieren, denn bei tieferen Geschwindigkeiten passieren weniger Unfälle. Die Ortsdurchfahrt ist Teil des kantonalen Alltags-Velonetzes. Der Regierungsrat will Lücken schliessen und Gefahrenstellen beseitigen. Das Vorprojekt setzt diese aber nicht um. Aufgrund der engen räumlichen Verhältnisse sind keine Radstreifen vorgesehen. Hier ist zur Erhöhung der Sicherheit Tempo 30 unabdingbar. Zwischen dem «Engel» und dem Restaurant Post soll die Fahrbahn von 6 auf 7.4 Meter verbreitert werden. Das heutige Bankett wird neu als Gehweg bezeichnet,
ist aber nach wie vor einen Meter breit. Das ist absurd. Hier braucht es ein Trottoir von zwei Metern. Bei der Abzweigung Klosterweg ist ein Fussgängerstreifen nötig, damit das dortige Wohnquartier eine sichere Verbindung zum Ortszentrum und zur Schule hat. In Ottenbach werden die Lärmschutzgrenzwerte überschritten. Das Bundesgericht hat entschieden, dass bei Strassensanierungen Lärmschutzmassnahmen durch Temporeduktion immer zu prüfen seien. Der technische Bericht nimmt das Thema Lärm nicht auf. Die Bushaltestelle Rigiblick wird dorfauswärts verschoben und verfügt über keine Querungsmöglichkeit. Hier muss eine neue Lösung gefunden werden. Am besten wird die Haltestelle in den Knoten Affoltern-/Rickenbacherstrasse integriert. Dieser muss ohnehin überarbeitet werden, denn die Sicherheit für Fuss- und Veloverkehr (Schulweg für Sekundarschüler) ist hier nicht gewährleistet. Thomas Schweizer, Kantonsrat Grüne, Hedingen
Kleinunternehmen unterstützen Sich nicht nur gesund, sondern auch lustvoll ernähren. Beispielsweise mit selbstgemachtem kernigem Knäckebrot und einer Kreation aus dem, was man noch im Schrank und im Kühlschrank findet. Zum Beispiel mit Thonmousse, liebevoll angerichtet. (Bild Regula Zellweger) Gelassenheit
Andersherum: Wenn wir Stress produzieren, belasten wir unseren Körper und schwächen das Immunsystem. Überhöhte Angst stresst. Wer dauernd über eine Krankheit nachdenkt, sie fürchtet, nimmt manchmal sogar entsprechende Symptome wahr, wenn auch keine entsprechende Diagnose gestellt werden kann. Wenn man in eine Angst-Spirale gerät, gilt es einen Moment innezuhalten und sachlich zu analysieren: Worum geht es? Was könnte schlimmstenfalls geschehen? Wie würde ich damit umgehen? Was tue ich, dass es gar nicht so weit kommt? Stress entsteht im Kopf, übertüncht aber Seele und Körper mit Belastendem. Muss nicht sein! Gerät man unter Stress, kann man die Räume schnell gut durchlüften, dies ist sowieso empfohlen. Mit etwas Glück weht es den Stress nach draussen. Oder man spült die Angst mit einem grossen Glas Wasser oder Salbeitee runter – auch das ist generell empfohlen. Andere schwören darauf, gelassen unter der warmen Dusche stehend zuzuschauen, wie der Stress-Mief im Abﬂuss verschwindet. Angst ist nicht per se schlecht. Angst verhält sich oft wie überfürsorgliche Eltern: Sie meint es gut, übertreibt es aber manchmal schrecklich.
Toll, wenn man sich mal kurz ins soziale Netz fallen lassen kann. Dieses muss aber gepﬂegt sein. Insbesondere Grosseltern mit Hausarrest fehlt der Kontakt mit den Enkelkindern. Es gibt aber Mittel und Wege, intensiv in Kontakt zu bleiben. Kinder wissen heute die elektronischen Mittel zu nutzen, Grosseltern müssen einfach allfällige Schwellenängste beispielsweise vor Facetime Telefonie abbauen. Statt zusammen ins Kino zu gehen, kann man gleichzeitig denselben Film anschauen und ihn danach übers Telefon diskutieren. Das gilt auch für das Hören von Musik. Man kann sich gegenseitig You-Tube-Links mailen und danach darüber reden. Wichtig ist, dass man nicht dauernd übers Virus redet, sondern sich mit Erhellendem befasst.
Bewegung Regelmässige Bewegung ist ein Mittel gegen Immunschwäche – es muss ja nicht gleich Triathlon sein. Die Fitnesszentren sind geschlossen, reagieren jetzt aber bereits mit Online-Angeboten. Das Internet bietet viele Trainingsmöglichkeiten zum Mitmachen. Wenn man schon zu zweit zu Hause bleiben muss, kann man dies auch tanzend. Noch darf man mit dem Fahrrad los oder in der Natur joggen. Vielleicht zeichnet man sich eine Folge von Übungen auf, die man täglich absolvieren wird. Ja, zeichnen, da hat man auch gleich ein Lächeln auf dem Gesicht, wenn man den GymnastikSpickzettel anschaut. Zudem hilft Sport auch beim Stressabbau – wenn er nicht selbst zum Stress wird. Also gemächlich!
Lachen lockert Und ganz wichtig: Auch übers Telefon oder WhatsApp kann man gemeinsam lachen. Lachen lockert nicht nur die Gesichtsmuskeln, sondern auch die Gedankenmuster. Gelontologen, Lachen-Wissenschaftler, behaupten, dass eine Minute Lachen ebenso erfrischend sein kann wie 45 Minuten Entspannungstraining. Und Lachen macht kreativ. Der amerikanische Immunologe Lee S. Berk hat festgestellt, dass bei lachenden Personen die Blutwerte von Gamma-Interferon, Killerzellen und Antikörpern steigen. Gamma-Interferon aktiviert und koordiniert die Produktion von mehreren körpereigenen Abwehrstoffen und Killerzellen sollen bereits inﬁzierte Zellen vernichten. Selbst einige Tage nachdem man sich beispielsweise einen lustigen Film angesehen hat, sind höhere Werte messbar als bei solchen, die in den letzten Tagen keinen Grund zum Lachen hatten. Diese Zeit ist eine Herausforderung. Man kann die Brandung nicht aufhalten, aber surfen lernen. Die Serie Cocooning bietet wöchentlich Impulse, wie man das Leben in den eigenen vier Wänden, auf dem Balkon und im Garten im Rahmen der aktuellen Möglichkeiten gestalten kann. 20. März: Bucketlist. Nächstes Thema: Wurzeln suchen.
Aktuell sind wir alle gefordert, geschäftlich, privat, im sozialen Umgang und als Personen selbst, weil rasant so Vieles, was selbstverständlich schien, nun ganz anders ist. Vieles ist anspruchsvoll, doch wir alle haben in den letzten Tagen auch viel Neues, viel Solidarität und viel Entschlossenheit gesehen und erlebt. Wirtschaftlich besonders herausfordernd ist es aktuell für viele unserer lokalen Kleinunternehmer, deren Geschäftsmodell stark auf der von uns so geschätzten, besonderen und persönlichen Kundenorientierung und Nähe basiert. Ich denke da an den lokalen Kinderkleiderladen mit einer tollen Auswahl an coolen Outﬁts und seiner besonders guten, persönlichen Beratung. Oder ich denke an den lokalen Blumenladen, welcher den Kunden während des persönlichen Zusammenstellens des Blumenstrausses einen Kaffee serviert. Oder ich denke an das Restaurant in Ihrer Nähe, in welches Sie gerne mal am Freitag nach einer anstrengenden Woche spontan essen gegangen sind. Und ich denke an all die Kleinunternehmen, die mit ihren Sponsoring-Beiträgen viele Aktivitäten
der lokalen Sport- und Kulturvereine möglich machen. Wir sollten all diese Kleinunternehmen, die wir so schätzen, nicht vergessen und wir sollten sie unterstützen – wir alle können einen Betrag dazu leisten. Lasst uns nicht einfach ohne zu überlegen auf grosse Online-Anbieter ausweichen. Viele Kleinunternehmen überlegen sich aktuell, oder haben bereits damit gestartet alternative Angebote aufzugleisen. Wir dürfen uns nicht von der Bequemlichkeit leiten lassen. Vielleicht wird es etwas aufwändiger und nicht genau gleich günstig sein, sich beispielsweise die Kinderkleider aus dem lokalen Geschäft nach Hause liefern zu lassen, im Vergleich zum etablierten internationalen Online-Shop – aber das sollten uns unsere lokalen doch so sehr geschätzten Geschäfte wert sein. Zeigen Sie sich also geduldig und drücken Sie mal ein Auge zu, wenn diese Kleinunternehmen im neuen Interagieren mit Ihnen zu Beginn vielleicht noch das eine oder andere dazulernen müssen. Das müssen wir doch alle in diesen Tagen. Sibylle Kammer, Urdorf
Hilfe annehmen kann Leben retten An alle Menschen, die zur Corona-Risikogruppe gehören: Es sind schwierige Zeiten, so etwas haben wir noch nicht erlebt. Wir müssen uns zuerst daran gewöhnen und uns in dieser neuen Lebenssituation zurechtﬁnden. Aber es bleibt uns keine Zeit, um lange zu überlegen. Wir müssen uns den Anweisungen des Bundesrates fügen, ohne Wenn und Aber, JETZT, wenn wir diese Pandemie überstehen wollen! Es haben sich ganz viele Menschen, die nicht zur Risikogruppe gehören, gemeldet, weil sie Sie unterstützen wollen. Zögern Sie nicht, die Hilfe anzunehmen. Ich weiss, es ist nicht einfach,
Hilfe anzunehmen, aber jetzt rettet es Leben, auch Ihr Leben. Informieren Sie sich in Ihrer Gemeinde über die Hilfsangebote! Unterstützen auch Sie alle die Menschen, die sich einsetzten im Kampf gegen das Virus, in Pﬂege und alle Dienstleister, Menschen, die um ihre Existenz bangen, indem Sie sich an die Anweisungen des Bundesrats halten und solidarisch handeln! Bleiben Sie zu Hause und nehmen sie die gebotene Hilfe an! Und: Bleiben Sie gesund! Ursula Jarvis, Sozialdiakonin reformierte Kirche Affoltern
1. Mai: Demo in Zürich abgesagt Der Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich und das Zürcher 1.-Mai-Komitee haben entschieden, sowohl das 1.-MaiFest, als auch die traditionelle Demonstration in der Stadt Zürich abzusagen. Der Verzicht sei eine Frage der Solidarität und des Respekts für die Beschäftigten im Gesundheitswesen, in der Reinigung, in Lebensmittelgeschäften und
anderen Tieﬂohnberufen, die sich jetzt als unverzichtbar erweisen. Stattdessen werde sowohl online unter www.1mai.ch als auch auf Radio Lora ein Alternativprogramm organisiert. Die 1.-Mai-Zeitung soll ebenfalls erscheinen. Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich und 1.-Mai-Komitee Zürich
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Um uns gegenseitig zu schützen, bleibt der Weinladen Obfelden vorübergehend geschlossen. Wir sind weiterhin für sie da und bieten einen Liefer-Abholservice unter 079 728 27 66, 079 136 50 58 oder info@bioweinladen.ch an. Bleiben sie gesund und herzliche Grüsse! Myriam und Roland Bulliard
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Geschätzte Kundschaft Die Apotheke bleibt am 30. und 31. März 2020 wegen unseres Umzugs geschlossen. Wir freuen uns, Sie ab dem 1. April 2020 in unseren umgebauten Räumlichkeiten an der Obere Bahnhofstrasse 12, 8910 Affoltern am Albis, wieder begrüssen zu dürfen! Unsere Öffnungszeiten Mo – Fr 08.00 – 12.00 und 13.00 – 18.30 Sa 08.00 – 16.00
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Die Corona-Krise fordert von uns allen viel und bietet uns gleichzeitig eine Chance. Besonders betroffen sind viele KMU- und Gewerbebetriebe.
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Kleider direkt ins Haus Trainieren ohne Ziel Der Bonstetter Kinderkleidershop «Rockzwergä» liefert direkt ins Haus. > Seite 15
Wie die Mountainbiker Jacqueline Schneebeli und Urs Huber mit der Coronakrise umgehen. > Seite 19
Wie lebt es sich im CoronaZeitalter? Ein Tagebuch gibt Aufschluss. > Seite 20
Lehre in der Praxis der Mutter Miriam Guggenheim, Lernende Dentalassistentin EFZ in der Zahnarztpraxis Ancona in Wettswil «Ich bin kein Mamititti», betont Miriam Guggenheim. Sie ist im zweiten Lehrjahr bei ihrer Mutter, der Zahnärztin Antonella Ancona. Mutter und Tochter sind sich einig, dass es für sie beide stimmt. Sie arbeiten am Patienten Hand in Hand und verstehen sich ohne viele Worte.
Lob hält Antonella Ancona auch für ihre Tochter bereit: «Sie ist genau, gründlich und denkt proaktiv. Am meisten bewundere ich ihre Ruhe, Geduld und Empathie im Umgang mit Angstpatienten, Kindern und Jugendlichen.» Antonella Ancona ist auch Schulzahnärztin. «Ich freue mich, wenn die Schulklassen kommen», bestätigt Miriam Guggenheim.
Von Regula ZellwegeR «Dentalassistentinnen und Dentalassistenten kümmern sich um einen möglichst reibungslosen Arbeitsalltag in Zahnarztpraxen und Zahnkliniken. Sie planen den Tagesablauf vorausschauend, empfangen und betreuen Patienten und Patientinnen und assistieren der Zahnärztin oder dem Zahnarzt bei Behandlungen. Als wichtiges Teammitglied übernehmen sie Aufgaben sowohl im zahnmedizinischen als auch im administrativen Bereich.» So ist es bei berufsberatung.ch zu lesen. Das Wort Dentalassistent kann man aber beinahe vergessen. Laut einer Statistik von 2018 an, erfährt man, dass vom Gesamtbestand von 2822 Lehrverträgen in der Dentalassistenz lediglich 38 Männer betreffen. In der Klasse von Miriam Guggenheim war ein junger Mann, der die Lehre aber bald abgebrochen hat. Antonella Ancona würde gern auch einmal einen Dentalassistenten ausbilden.
Gute Vorbilder Früher meinte man scherzhaft, die beste beruﬂiche Weiterentwicklung von Dentalassistentinnen bestehe darin, den Zahnarzt zu heiraten. Eine durch den Ehemann ermöglichte Karriere sieht Miriam Guggenheim aber gar nicht. Sie will die Berufsmatura, danach die Passerelle machen und dann allenfalls Medizin oder Psychologie studieren. Bei der «Passerelle» handelt es sich um eine Ergänzungsprüfung zur Berufs- oder Fachmaturität. Wer sie besteht, hat Zugang zu allen Studiengängen der Universitären Hochschulen der Schweiz sowie zu allen Studiengängen der Pädagogischen Hochschulen. Ihre
Die lernende Dentalassistentin Miriam Guggenheim (links) lernt auch zu bildgebenden Diagnostiken viel von ihrer Mutter, der Wettswiler Zahnärztin Antonella Ancona. (Bild Regula Zellweger) Mutter, die seit gut 20 Jahren eine eigene Praxis führt, ist ein gutes Vorbild. Vorbilder sind ihr auch der ältere Bruder und die ältere Schwester, die beide studieren. Miriam Guggenheim schätzt aber ihren eigenen Start in die Berufswelt über eine Berufslehre sehr. Sie arbeitet gern mit Menschen, ist ein Bewegungsmensch und legt Wert auf Genauigkeit und Ordnung – gute Voraussetzungen für diesen Beruf. Seit frühester Kindheit ist sie mit der Zahnarztpraxis vertraut. Sie hat schon immer gern Hilfsarbeiten übernommen. Sie schätzt es, dass sie in der mütterlichen Praxis mit Liebe und Respekt angeleitet wird und sich durch Fragen viel modernes zahnärztliches Wissen aneignen kann. In der Schule ist sie einen Tag pro Woche und kann sehr gute Noten vorweisen. In der Berufswahlphase standen auch Berufe mit Tieren auf der Wunschliste. Dreimal wöchentlich ist die junge Dentalassistentin im Pferdestall anzutreffen. Und damit ist das
Die Zeit während der Corona-Krise mit der Familie kreativ nutzen Der Spielwarenhersteller Ravensburger-Online hat einen Ideenpool für Spiele eingerichtet. Die Angebote sind kostenlos. Den kompletten Tag gemeinsam zu verbringen und teilweise noch die Arbeit zu erledigen, ist derzeit für viele eine Herausforderung. Auf der Website www.ravensburger.de/zuhause-mitravensburger) ﬁnden Eltern ab sofort Anregungen, Ausmal- und Bastelvorlagen, Tutorials, Apps und vieles mehr, um mit den Kindern eine abwechslungsreiche Zeit zu verbringen. Wie wäre es beispielsweise mit
Flaschen-Kegeln oder Pappteller-PingPong im Garten? Selbst gebastelt natürlich, so wie das Armband oder der Traumfänger fürs Kinderzimmer. Die Bastelanleitungen dazu sind Schritt für Schritt mit Fotos erklärt. Für jüngere Kinder gibt es Vorlesegeschichten, für kleine Künstler jede Menge Ausmalbilder zum Herunterladen und für leidenschaftliche GraviTraxer coole Tipps und Ideen für eine kreative Bahn. Die Seite wird fortlaufend aktualisiert, die Angebote sind kostenfrei. Über seine Social-MediaKanäle organisiert Ravensburger zudem täglich Lesungen und Fragerunden mit Autoren. (pd.)
Bedürfnis nach einer Tätigkeit mit Tieren abgedeckt.
Tägliche Arbeiten Miriam Guggenheim ist morgens bereits vor ihrer Mutter in der Praxis. Sie informiert sich über die Art der Behandlung der Patienten, die erwartet werden. Sie bereitet alles entsprechend vor und setzt Apparate in Gang. Vor einer Behandlung legt sie gezielt Instrumente, Materialien und Krankengeschichte des Patienten bereit. Danach bittet sie den Patienten in den Behandlungsraum, weist ihn auf den Patientenstuhl und bereitet ihn für die Behandlung vor. Während der Behandlung assistiert sie ihrer Mutter, reicht Instrumente, saugt Speichel und Bohrkühlwasser ab und mischt die Füllungs- und Abdruckmaterialien an. Sie assistiert bei den Röntgenaufnahmen und achtet dabei auf die Einhaltung der Strahlenschutzvorschriften. In der Praxis Ancona legt ANZEIGE
man grossen Wert auf neuste technische Lösungen, vieles ist digital. Die Zahnärztin arbeitet transparent, erklärt den Patienten genau, was sie macht und schlägt auch alternative Behandlungen vor. Dadurch lernt Miriam Guggenheim viel. Nach der Behandlung räumt die Lernende das Behandlungszimmer auf. Sie desinﬁziert den Schwebetisch, den Patientenstuhl, die Arbeitsﬂächen und das Speibecken. Die gebrauchten Instrumente sterilisiert sie. Daneben übt sie administrative Arbeiten aus, verwaltet Material, macht Bestellungen und sorgt für die umweltgerechte Abfallentsorgung. «Ich habe es gern sauber und ordentlich.» Für organisatorische und administrative Arbeiten ist Dentalassistentin Alessia Terio für Miriam Guggenheim eine optimale Ansprechpartnerin. Sie hat sie von Beginn an in alle Aufgaben einer Dentalassistentin eingeführt. «Sie ist die Seele der Praxis», lobt Antonella Ancona ihre Dentalassistentin.
Die Zahnärztin, die sich auch in Nepal in Hilfsprojekten engagiert hat, vermittelt ihrer Tochter Werte wie Hilfsbereitschaft oder Respekt. In ihrer Praxis hat sie eine Philosophie, die auf einem ganzheitlichen Menschenbild basiert. «Probleme mit Zähnen können auch andere Beschwerden hervorrufen», ist sie überzeugt. Mittels Decoder-Dermographie, einer bioelektrischen Funktions- und Regulationsdiagnostik, und neuraltherapeutischen Testinjektionen ﬁndet sie Störfelder. «Mit Neuraltherapie können oft auch langjährige, chronische Krankheitszustände zum Ausheilen gebracht werden.» Die Restaurationen sind metall- und amalgamfrei, aus Keramik oder Kunststoff. So lernt Miriam Guggenheim ihren Beruf als Dentalassistentin nicht nur von der Pike auf, sondern auch mit einem breiten Fokus auf zahnärztliche Themen. Antonella Ancona ist stolz auf ihre Tochter, stärkt im Alltag ihren Selbstwert und vor allem können Mutter und Tochter herzlich zusammen lachen. Anzeiger-Serie: In unregelmässigen Abständen portraitiert der «Anzeiger» Lehrlinge in Ämtler Unternehmen. Zuletzt waren dies Michelle Stäubli, Zeichnerin, Werkstatt Architektur Energie, Hedingen; Valeria Spagnoletti, Drogistin, Vitalis, Affoltern; Sarina Welti, Fachfrau Betreuung, Meilihof, Ebertswil; Andreas Tellenbach, Apparateglasbläser, Metroglas AG, Affoltern; Saskia Schneebeli, Drogistin, Drogerie Rütimann, Hausen; Robin Birrer, Fachmann Betreuung, Kinderkrippe Knirpsen Villa, Mettmenstetten; Nicole Keller, Kauffrau Notariate Schweiz, Notariat, Affoltern, Tanja Stevanovic, Fachfrau Gesundheit, Seewadel – Zentrum für Gesundheit und Alter, Affoltern; Luca Di Santo, Fachmann Betriebsunterhalt, Albisbrunn, Hausen; Janine Steiner, Kauffrau, Stadt Affoltern, Affoltern; Leandro Calabrese, Fachmann Bewegungs- und Gesundheitsförderung, Gesundheitszentrum Gut, Mettmenstetten.
Reformierte Kirchgemeinden im Bezirk Spirituelle Impulse Unter Tel. 032 520 10 82 oder www.ref-saeuliamt.ch gibt es ein gutes Wort zu jedem Tag und am Sonntag eine Predigt von Säuliämtler PfarrerInnen. Kontakt und Hilfe Wenn Sie sich allein fühlen und das Bedürfnis haben, mit jemandem zu sprechen, sind Ihre OrtspfarrerInnen wie bisher für Sie da und haben auch für Ihre Sorgen und Anliegen ein offenes Ohr. Unsere Telefonnummern und Mailadressen ﬁnden Sie unten bzw. auf den Websites Ihrer Kirchgemeinde. Dort erfahren Sie auch, welche Hilfsangebote in Ihrer Gemeinde bereits bestehen. Alle Angebote stehen grundsätzlich allen Menschen offen, ungeachtet ihrer Religionszugehörigkeit. Offene Kirchen Viele Kirchen stehen auch in diesen Tagen als Rückzugsort und Raum der Stille und Besinnung für Sie offen. Bleiben Sie behütet!
Ref. Kirche Aeugst a. A. www.kirche-aeugst.ch Pfarrerin Bettina Stephan Tel.: 044 761 44 74 oder 079 581 23 55 Unsere Kirche ist immer offen!
Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 27. März www.refkircheaffoltern.ch Pfrn. Bettina Bartels 044 761 60 15 / bettina.bartels@ref-affoltern.ch Pfr. Thomas Müller 044 761 30 40 / thomas.mueller@ref-affoltern.ch Pfr. Werner Schneebeli 044 761 56 50 / werner.schneebeli@ref-affoltern.ch Sozialdiakoninnen Gabriela Bregenzer (Anfragen für Einkaufs- bzw. Alltagshilfe) 044 552 01 88 / gabriela.bregenzer@ref-affoltern.ch Ursula Jarvis 043 466 83 23 / ursula.jarvis@ref-affoltern.ch Sekretariat: Monika Sutter 044 761 24 00 / sekretariat@ref-affoltern.ch Die Kirche ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.
Ref. Kirche Bonstetten www.kirchebonstetten.ch Wir sind für Sie da: Pfarrerin Susanne Sauder: 044 701 15 81 oder 079 460 31 67 Sozialdiakonin Silke Korn: 044 701 15 83 oder 079 393 53 73 Sekretariat, Pascale Righetti: 044 701 15 82 (Di + Do 8.30 – 12 Uhr, Do 14 – 16 Uhr) Wir helfen: Einkaufs-Hilfe, Hoffnungsfenster, Gesprächsangebot und mehr «Für DICH!»: täglich ein Wort oder Bild zur Aufmunterung bzw. zum Nachdenken Die Kirche ist täglich von 8.00 – 22.00 Uhr geöffnet (Seiteneingang) Mit Anliegen-/Gebetsbuch und «Lichtblick-Karten» zum Mitnehmen
Ref. Kirche Hausen a. A. www.ref-hausen.ch. Pfarrerin Irene Girardet: 044 764 02 15 / pfarramt@ref-hausen.ch. Die Kirche ist täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet (in den letzten Tagen vor Beginn der Sommerzeit von 7 bis 19 Uhr).
Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntagsgedanken jeden Sonntag neu auf kirchekappel.ch Pfr. Christof Menzi, 044 764 12 59, christof.menzi@kirchekappel.ch Die Kirche ist offen
Ref. Kirche Knonau Sonntag, den 29. März Sonntag Judika Beginn Sommerzeit – wir können noch eine Stunde länger zu Hause bleiben wie jetzt schon. – Kein Gottesdienst – beachten Sie Gottesdienste «gestreamt im Internet» oder meditieren Sie den Predigttext für heute persönlich zu Hause: Hebräer 13, 12 – 14 : «Unser Leben ist Geschenk und Aufgabe» Donnerstag, den 2. April 20.00 Uhr Die Kirchen laden ein, eine Kerze ins Fenster zu stellen und der Leidenden zu gedenken. Der Pfarrer steht Tag und Nacht telefonisch und per E-Mail zur Verfügung! Jesus Christus spricht: «Siehe, ich bin bei euch alle Tage der Welt.»
Ref. Kirche Maschwanden Pfrn. Claudia Mehl; Tel: 044 767 09 78 Die Kirche ist immer offen. www.kirche-maschwanden.ch
Ref. Kirche Obfelden Pfrn. Eva Eiderbrant 043 817 10 81 / pfarramt@kircheobfelden.ch Sekretariat: Marianne Voss 043 817 10 11 / sekretariat@kircheobfelden.ch Die Kirche ist täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. www.kircheobfelden.ch
www.kircheottenbach.ch Jeden Sonntag wird das sonntägliche Einläuten des Gottesdienstes mit den Kirchenglocken im Sinne einer «Versammlung im Geiste» beibehalten. Die Kirche ist täglich von 6 bis 22 Uhr geöffnet. Pfarrerin Sonja Weisenhorn, Telefon 079 732 23 04 VDM Lilian Gächter, Telefon 078 808 10 28 Präsidium Kirchenpﬂege: Hans Peter Stutz, praesidium@kircheottenbach.ch Sekretariat: Daniela Burkart, ref.kirche.ottenbach@bluewin.ch
Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 29. März 09.30 Die Kirchenglocken werden läuten, auch ohne dass der Gottesdienst stattﬁndet. Auf der Treppe v o r der Kirche brennen jeden Abend drei Kerzen, die zum Innehalten und Nachdenken anregen. I n der Kirche sind Flyer ausgelegt mit Kurzbesinnungen. Wir sind für administrative Angelegenheiten telefonisch erreichbar unter 079 413 49 19 (Urs Guldener) und für seelsorgerliche Gespräche 079 520 12 33 (Jürgen Schultz). „Unsere Kirchgemeinde weiterhin bemerkbar machen“, unter dieses Motto stellen wir die nächsten Wochen.
Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Kontakte Pfr. Matthias Ruff: 079 674 27 01 Pfr. Otto Kuttler: 044 700 01 53 Sekretariat: ref@stawet.ch Offene Kirchen Wettswil 9.00 Uhr – 18.00 Uhr Stallikon 10.30 Uhr – 17.00 Uhr mit Stationenweg zum Kreuz Predigt vom 29. März ab 10.00 Uhr auf der Homepage YouTube Kanal: Reformierte Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil jeweils sonntags und mittwochs mit einem neuen Beitrag WhatsApp-Gruppe: Kirche Stallikon Wettswil Instagram: kirche_stallikon_wettswil Als Zeichen läuten die Kirchenglocken am Sonntag weiterhin zu den üblichen Gottesdienstzeiten. www.kirche-stallikon-wettswil.ch
Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 29. März 10.00 Livestream-Gottesdienst Marcel Hager Mehr unter www.sunntig.ch
Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten Weidstrasse 20 Sonntag, 29. März Kein Gottesdienst in der ETG. Die Predigt kann am Sonntag, ab 10.30 Uhr, auf www.etg-mettmenstetten.ch gehört werden. Thema: Sehnsucht nach einem Wiedersehen mit der Gemeinde. 1. Thessalonicher 2, 17–20 Sämtliche Wochenveranstaltungen sind abgesagt.
Kath. Kirche Hausen a. A. In dieser besonderen Zeit ist unsere Kirche jeden Tag offen von 9.00 bis 20.00 Uhr. Alle sind zu einem Stillen Gebet willkommen. Ein interaktiver Versöhnungsweg, Besinnungs- bzw. Kreuzweg lädt Euch herzlich zur Teilnahme ein. Das mit Kindern gestaltete Kreuz im Altarraum ist das Zentrum unserer Pfarrei und verbindet uns untereinander im Glauben an den gekreuzigten und auferstandenen Herrn. Auch ich bin als Seelsorger immer ansprechbar. Einfach anrufen. Wir wissen ja alle, dass sich Krisen nur dann bewältigen lassen, wenn man eine Sprache dafür ﬁndet. Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten, um seine Gefühle auszudrücken: eigene Gedichte, Texte, Notizen und Gedanken, selbstgemachte Fotos und Videos etc. Alles das sammeln wir auf unserer Homepage unter der Rubrik «Gedanken zur aktuellen Lage». Schickt uns das, was Euch am Herzen liegt. Es kann andere Menschen ermutigen, den Glauben oder das Wesentliche im Leben wieder neu zu entdecken – «Krise als Chance». Unsere Kontaktmöglichkeiten: Matthias: 079 291 03 00 oder pfarrei@kath-hausen.ch; Kath. Pfarramt: 044 764 00 11 oder sekretariat@kath-hausen.ch Matthias Diakon, Gemeindeleiter www.kath-hausen-mettmenstetten.ch
April – Programm 2020 Aus aktuellem Anlass ﬁnden zur Zeit keine Aktivitäten statt. VORANZEIGE: Die Seniorenreise nach Burgdorf ﬁndet voraussichtlich im Herbst statt.
Schöne neue Kleider – direkt ins Haus Unterstützung zu Hause
Das Kinderkleidergeschäft «Rockzwergä» setzt auf Home-Delivery
Erweiterte private Spitex im Knonauer Amt
Im Kinderkleidergeschäft «Rockzwergä» in Bonstetten sind soeben viele tolle Frühlingskleider eingetroffen. Das Team, welches für seine persönliche Beratung bekannt ist und nicht nur Eltern, sondern auch viele Kinder begeistert, geht aktiv mit der aktuell für alle Non-Food-Geschäfte schwierigen Situation um.
Seit November 2019 hat die PHS Spitex einen neuen Standort in Affoltern. Hier berät, pﬂegt und betreut Ingrid Thönen die Kundinnen und Kunden in pﬂegerischen, medizinischen und organisatorischen Fragen.
Es gilt nicht nur sicherzustellen, dass das Geschäft diese Zeit der «verschlossenen Läden» ﬁnanziell möglichst gut übersteht, es geht auch darum, den Kunden im Hier und Jetzt weiterhin einen tollen, persönlichen Service zu bieten. Ab sofort liefert das Team seinen Kunden im Umkreis von 15 Kilo-
metern eine Auswahl an Kinderkleidern nach Hause und holt sie wieder ab. So können die Kinder, wie sie es aus dem Geschäft gewohnt sind, eine breite Palette an Kleidern und Kombinationen in Ruhe anprobieren. Kinder werden bekanntlich schnell grösser, und vielleicht brauchen sie ja auch während des Home-Schoolings oder fürs Spielen mal wieder neue bequeme Kleider, die Freude in den Alltag zaubern. Damit die richtige Auswahl zugestellt werden kann, rüstet das Team seine Website laufend mit Bildern auf. Aktuell im Trend liegen bunte oder unifarbene Hosen – kurz und lang, Outdoorbekleidung für wechselhafte Apriltage, Jeansjacken oder Print-TShirts. Ein Blick ins digitale Schaufenster www.rockzwergae.ch lohnt sich. Und falls auf den Bildern das Gesuchte nicht
zu ﬁnden ist, ein Anruf oder eine E-Mail reicht. Wie alle Stammkunden wissen, bieten die «Rockzwergä» weit mehr als was im digitalen oder physischen Schaufenster zu ﬁnden ist. Gerade in diesen Tagen haben Geschenke einen zusätzlichen, besonderen emotionalen Wert. Sei es ein lustiges T-Shirt oder ein Sommerkleidli zu Ostern vom Gotti. Oder steht im Umfeld gar Nachwuchs an, dann ist dies die Gelegenheit, ein lokales Geschäft zu unterstützen, sei es mit der Bestellung eines süssen BabyGeschenks über E-Mail oder Telefon, oder durch den Bezug eines Gutscheins. Aktuell bieten die «Rockzwergä» Geschenkgutscheine im Wert von 100 für 90 Franken an. (pd.) Rockzwergä, Im Heumoos 11, Bonstetten, Telefon 043 818 72 73, E-Mail: info@rockzwergae.ch.
Ingrid Thönen ist gelernte Pﬂegefachfrau und seit über dreissig Jahren in verschiedenen Bereichen der Spitex tätig. Seit über fünfzehn Jahren lebt und arbeitet sie im Raum Knonauer Amt und Freiamt. Sie ist mit der Region und ihren Menschen verbunden. Ingrid Thönen, warum hat die PHS einen Standort in Affoltern eröffnet? Jede Person kann wählen, welche Spitex-Organisation sie oder ihn zu Hause unterstützen soll. Mit unserem neuen Angebot haben die Leute in der Region Knonauer Amt eine grössere Auswahl zwischen professionellen Dienstleistern. Wie funktioniert die Betreuung? Wir setzen kleine Teams mit erfahrenen Mitarbeitenden ein. Die Termine planen wir verbindlich für einen Monat im Voraus. Uns ist Pünktlichkeit und Vertrauen wichtig. Das gibt den Betroffenen Sicherheit. Wir besprechen die Pﬂegesituation regelmässig mit allen Beteiligten und passen sie laufend an.
Das Kinderkleidergeschäft «Rockzwergä» bietet nun einen Heimlieferdienst an. (Bild zvg.)
Ämtler Bibliotheken im April Alle Ämtler Bibliotheken bleiben gemäss den Weisungen des BAG bis am 19. April geschlossen. Die geplanten öffentlichen Veranstaltungen während dieser Zeit sind abgesagt worden. Alle Bezirksbibliotheken versenden keine Mahnungen und verlängern die Fristen der ausgeliehenen Medien kostenlos. Kundinnen und Kunden der folgenden Bibliotheken haben die Möglichkeit, die digitale Bibliothek (www.dibiost.ch) zu nutzen: Affoltern, Bonstetten, Hausen, Hedingen, Mettmenstetten, Obfelden, Ottenbach, Rifferswil, Stallikon und Wettswil. Bei Fragen wenden Sie sich an Ihre Bibliothek. Ob die Bibliotheken ab dem 20. April wieder öffnen können, ist zurzeit noch ungewiss. Da ab diesem Zeitpunkt in allen Gemeinden des Bezirks – ausser in Hedingen – Frühlingsferien sind, werden nachfolgend die voraussichtlichen Ferienöffnungszeiten der einzelnen Bibliotheken aufgeführt.
und Unterstützung bei der Onleihe. Interessierte können mit Fragen und Gerät vorbeikommen.
Bibliothek Bonstetten Während der Frühlingsferien vom 20. April bis 2. Mai ist die Bibliothek voraussichtlich am Montag und Donnerstag von 15 bis 19 Uhr offen.
Bibliothek Hausen Medienrücknahmen sind zurzeit nicht möglich. Während der Frühlingsferien ab 20. bis 25. April ist die Bibliothek voraussichtlich am Donnerstag, von 17 bis 20 Uhr offen.
Bibliothek Hedingen Kundeninformationen erfolgen via Newsletter und Homepage www.bibliothek-hedingen.ch.
Während der Frühlingsferien ab dem 20. bis 25. April ist die Bibliothek voraussichtlich am Montag, 20. April, von 18 bis 20 Uhr und am Samstag, 25. April, von 10 bis 12 Uhr offen.
Die Bibliothek bleibt bis und mit den Frühlingsferien geschlossen und öffnet voraussichtlich am Dienstag, 28. April, wieder.
Regionalbibliothek Affoltern Aktuelle Informationen unter: www. bibliothek-affoltern.ch. Medienrückgaben sind via Einwurf jederzeit möglich. Während der Frühlingsferien ab dem 20. bis 25. April gelten voraussichtlich die normalen Öffnungszeiten. Samstag, 25. April, 11 bis ca. 11.30 Uhr: Bibliothekseinführung. Auf einem Rundgang wird über das Angebot, die Katalogsuche, die Onleihe, die Anmeldung, die Ausleihbedingungen und die Gebührenordnung informiert. Anmeldung nicht erforderlich. Mittwoch, 29. April, 17.30 bis 19 Uhr: Anlaufstelle Onleihe. Beratung
Bibliothek Knonau Die Bibliothek bleibt bis und mit den Frühlingsferien geschlossen und öffnet voraussichtlich am Dienstag, 28. April, wieder. Gemäss den Empfehlungen von Bibliosuisse sind die Kunden gebeten, die ausgeliehenen Medien zu Hause zu behalten und nicht im Bibliotheksbriefkasten zu deponieren.
Bibliothek Maschwanden Die Bibliothek bleibt bis und mit den Frühlingsferien geschlossen und öffnet voraussichtlich am Dienstag, 28. April, wieder.
Bibliothek Mettmenstetten Während der Frühlingsferien ab 20. bis 25. April ist die Bibliothek voraussichtlich am Montag, 20. April, und Freitag, 24. April, von 15 bis 18 Uhr offen.
Bibliothek Obfelden Während der Frühlingsferien vom 20. April bis 2. Mai ist die Bibliothek voraussichtlich am Dienstag, von 17 bis 19 Uhr und am Mittwoch und Donnerstag von 14 bis 18 Uhr offen.
Was liegt Ihnen bei Ihrer Arbeit besonders am Herzen? Die individuelle, vertrauensvolle und ganzheitliche Begleitung unserer Kundinnen und Kunden zu Hause. Deshalb spreche ich Probleme offen an. Meine unkomplizierte, lebensfrohe Art hilft mir dabei. Ich suche die beste Lösung für die Kunden – auch unkon-
Pflegefachfrau Ingrid Thönen. (Bild zvg.) ventionelle. Damit das klappt, hole ich alle ins Boot: Betroffene, Angehörige, Krankenkasse und ergänzende Dienste wie die Physiotherapie. Ich interessiere mich für Ihre Dienstleistungen. Wie gehe ich vor? Am Telefon besprechen wir Ihre Anliegen und Wünsche. Am besten können wir die individuelle Situation einschätzen, wenn wir die betroffene Person daheim besuchen. Nach der Erstabklärung stellen wir den Kontakt zur Krankenkasse her und planen die Betreuung.
Über PHS AG PHS AG ist ein Unternehmen der Diakonie Bethanien. Es beschäftigt über 250 Mitarbeitende, hat über 30 Jahre Erfahrung und ist krankenkassenanerkannt. PHS unterstützt seine Kundschaft in den Kantonen Zürich und Aargau rund um die Uhr mit Pﬂegeleistungen, im Haushalt und im Alltag: daheim, im Spital oder Heim; im Alter, bei Krankheit, Unfall, Mutterschaft oder Behinderung. (pd.) PHS AG, Telefon 044 761 20 40 E-Mail: info@spitex-affoltern.ch, www.spitex-affoltern.ch.
Hilfe für Gewerbetreibende Vergangenen Freitag hat der Bundesrat verschiedene Massnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. Der KMU- und Gewerbeverband hat die verschiedenen Massnahmen geprüft, strukturiert und wo immer möglich mit Ansprechpersonen, Formularen, Merkblätter und Informationen
verlinkt. Das Ziel des KMU- und Gewerbeverbands Kanton Zürich ist es, seinen Mitgliedern eine umfassende Hilfestellung anbieten zu können, welche auf Fakten basiert und verständlich sowie praktikabel ist. Eine Übersicht mit all den Unterstützungsmassnahmen und Anlaufstellen ist auf der Homepage www.kgv.ch zu ﬁnden. (pd.)
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Die Bibliothek bleibt bis am 3. Mai geschlossen. Weitere Informationen sind auf der Homepage unter www.bibliothek-ottenbach.ch ersichtlich.
Bibliothek Rifferswil Während der Frühlingsferien ab 20. bis 25. April ist die Bibliothek voraussichtlich am Samstag, 25. April, von 9.30 bis 11.30 Uhr offen.
Bibliothek Stallikon Das Bibliotheksteam bittet die Kundinnen und Kunden, keine Medien in den Brief kasten der Bibliothek zu legen. Weitere Informationen unter www.bibliothek-stallikon.ch. Vom 20. April bis 2. Mai, während der Frühlingsferien, ist die Bibliothek voraussichtlich am Dienstag von 15 bis 18 Uhr offen.
Bibliothek Wettswil Aktuelle Informationen zu Abhol- und Lieferservice unter: www.bibliothekwettswil.ch. Während der Frühlingsferien – ab 20. April bis 2. Mai – ist die Bibliothek voraussichtlich am Mittwoch und Donnerstag von 15 bis 19 Uhr offen. (I.S.)
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«Das Corona-Problem ist viel schlimmer als ausfallende Rennen» Wie die beiden Mountainbiker Jacqueline Schneebeli und Urs Huber mit der Corona-Krise umgehen Ausfallende Sportanlässe en Masse und kein Ende ist in Sicht. Das drückt auf die Motivation von Spitzensportlern wie Jacqueline Schneebeli und Urs Huber. Alters-, erfahrungs- und typenbedingt gibt sich Huber gelassener als die letztjährige Juniorenweltmeisterin Schneebeli. Von Martin Platter Martin Platter: «Hoi Jacqueline. Wie läufts bei dir?» Jacqueline Schneebeli: «Wies halt so läuft…Training ohne Aussicht ;-)» MP: «Lust, ein bisschen zu erzählen?» JS: «Es braucht einfach extrem viel Selbstdisziplin, sich zum Training zu bewegen...noch mehr als sonst. Es ist schwierig zu trainieren, wenn man kein Ziel hat. Und man kann ja nicht mal zusammen trainieren :-(» Der kurze WhatsApp-Austausch bringt mit wenigen Worten auf den Punkt, wie sich viele Spitzensportler derzeit fühlen. Dabei hätte Jacqueline Schneebeli in wenigen Monaten ja noch ihre Lehrabschlussprüfung als Elektroinstallateurin, auf die sie sich nun in Ruhe konzentrieren könnte. Aber sie sagt: «Das habe ich zuerst auch gedacht. Doch inzwischen wissen wir nicht mal, ob die LAPs überhaupt durchgeführt werden.» Dabei widerstrebt ihr eigentlich diese Fülle an negativen Meldungen, die das Coronavirus ausgelöst hat. Sie sagt: «Ist doch doof, wie man sich gegenseitig hochschaukelt. Jeder will ärmer dran sein als der andere. Dabei geht es den meisten doch noch immer gut. Wir dürfen noch immer raus in die Natur, wofür ich unendlich dankbar bin.»
Die Angst vor der Ansteckung Natürlich gebe es auch Belastendes. Beispielsweise die permanente Angst
Nach diesen Momenten sehnen sich derzeit Spitzensportlerinnen wie Jacqueline Schneebeli. (Bilder Martin Platter) vor der Ansteckung, wenn sie auf den Baustellen unterwegs sei. «Dabei geht es nicht nur um mich. Wenn ich das Virus bekomme, stecke ich meine ganze Familie an.» Deshalb trainiert die Hauptikerin derzeit auch nicht intensiv, denn das belastet den Organismus zu sehr, was das Immunsystem schwächt. Fürs Krafttraining bleibt sie zu Hause. Anstatt der Gewerbeschule ist Home-Schooling angesagt. Mit gemischten Gefühlen blickt die 18-Jährige dem ungewissen Ende der «ausserordentlichen Situation» entgegen. Sie sagt: «Das wird speziell. Ich werde mir dann vorstellen müssen, es sei Anfang November und der komplette Aufbau des Wintertrainings liegt noch vor mir.» Aber damit sei sie nicht alleine. Mit dieser Situation müssten alle Sportler klarkommen.
Urs Huber wäre bis am letzten Sonntag seinen ersten Saisonhöhepunkt gefahren. Doch auch das Cape Epic in Südafrika wurde abgesagt. Die Veranstalter haben sich sehr lange Zeit für den Entscheid gelassen: erst am Freitagabend vor dem Start am folgenden Sonntag wurde die Absage bekannt gegeben. Huber sass da schon im Flugzeug zurück in die Schweiz. Er sagt: «Schon zwei Wochen vor dem Start wurde mir immer klarer, dass das Cape Epic mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht stattﬁnden würde.» Ende Februar war er vom Trainingslager in Südafrika nach Hause gekommen und nutzte die Zeit, um sich intensiver mit der Gesamtsituation im Zeichen des Coronavirus zu befassen. Schon zu dieser Zeit wurden immer mehr Sportanlässe abgesagt, was auch Thema bei den Teambesprechungen war. Dennoch reiste er
Der Brauch des Vortrages der biblischen Leidensgeschichte Jesu ist schon seit dem 5. Jahrhundert belegt: im Mittelalter waren es drei singende Geistliche. Die Lektoren werden die Stimme von Christus und die Stimme des Evangelisten vortragen, der Mauritiuschor die Stimmen der Juden und der Kriegesknechte. Das ganze Stück ist in
Der Mauritius-Chor sucht neue Mitglieder. (Bild zvg.)
Die Ruhe behalten Bedingt durch seine Verletzungen in früheren Jahren bringe ihn nichts
mehr so schnell aus der Ruhe. Der 34-Jährige hat auch keine Angst, dass ihm die Decke auf den Kopf fällt. «Ich bin derzeit am Holzen auf dem elterlichen Bauernhof in Jonen und werde noch die eine oder andere Wanderung unternehmen, solange das Wetter hält.» Er sei froh, dass keine Ausgangssperre herrsche. «Das wäre eine Katastrophe – nicht nur für mich. Da bleibt man vielleicht vom Coronavirus verschont, ist dann aber sonst krank.» Huber hofft, dass die Notlage am 19. April endet und der Rennbetrieb im Juni wieder aufgenommen wird. Mit dem Training beginnt der Mettmenstetter im April, denn er rechnet wegen der zahlreichen Rennverschiebungen mit einem harten Herbst. Immerhin wäre dann die aufwändige Vorbereitung fürs Cape Epic nicht ganz für die Katz gewesen.
Junge Detektive ermitteln zum 3. Mal
Mauritius-Chor sucht neue Stimmen
einem orientalischen Ton komponiert und erhält dadurch eine ergreifende Ruhe im schrecklichen Geschehen der Geschichte. Für die Osternacht hat der Mauritiuschor seine traditionelle «Messe brève no. 7 aux chapelles» des französischen Komponisten der Spätromantik Charles Gounod vorbereitet. Charles Gounod ist heute insbesondere als Komponist der Opern «Faust» (1859) und «Roméo et Juliette» (1867) sowie der sehr populären, 1859 als Ave Maria bearbeiteten «Méditation sur le 1er prélude de piano de J. S. Bach» (1852) bekannt. Den zentralen Schwerpunkt im Schaffen Gounods bildet dabei sein kirchenmusikalisches Werk, dessen Umfang alle anderen französischen Komponisten des 19. Jahrhunderts in
Mitte März erneut nach Südafrika, blieb aber nur drei Tage. «Als die Teams von Specialized am Freitagmorgen ihren Rückzug bekanntgaben, war mir klar, dass der Wettkampf nicht stattﬁnden würde. Ich habe mich sogleich ans Telefon gesetzt, und meinen Rückﬂug umgebucht. Die Lage hatte sich innert kurzer Zeit derart zugespitzt, dass ich auch mental nicht mehr bereit für die Strapazen des Rennens gewesen wäre.» Ohne Komplikationen landete er in der Schweiz. «Schade für die harten drei Monate Vorbereitungszeit. Aber das Corona-Problem ist viel schlimmer als die paar ausfallenden Rennen», ﬁndet Huber.
«Allzeit fallbereit»
Kein Konzert zu Ostern Am Karfreitag hätte der Mauritius-Chor die Johannespassion von Heinrich Schütz vortragen sollen. Das Konzert wird wenn möglich nachgeholt, ausserdem sind neue Sängerinnen und Sänger im Chor herzlich willkommen.
Auch Urs Huber freut sich auf die Momente, in denen er sich wieder auf dem Bike in den Bergen austoben kann.
den Schatten stellt. In der aktuellen Situation werden mit den Gottesdiensten an Ostern auch die Auftritte des Chors ausfallen. Die Mitglieder des Chors hoffen, diese Stücke einmal nach der Corona-Epidemie erklingen zu lassen. Natürlich sind weiterhin auch Sängerinnen und Sänger gesucht! Die Proben ﬁnden jeweils mittwochs um 19.30 bis 21.30 Uhr in der Aula der Mauritiuskirche an der Stallikerstrasse 2 in Bonstetten statt. Die Proben werden wieder aufgenommen, sobald dies zulässig und verantwortbar ist. Regina Luthiger, Präsidentin und German Bosshard, Musikalischer Leiter Weitere Infos unter www.mauritiuschor.ch.
Amélie, Sam, Matteo und Lena, das sind die «MounTeens». Im dritten Buch der Serie für Kinder und Jugendliche ab 9 bis 15 Jahre erhält die Detektivbande des Zürcher Autors Marcel Naas Unterstützung durch Pfadﬁnder. «Meine Söhne fanden es immer schade, dass es keine Detektiv-Abenteuer in den Schweizer Bergen gibt», sagt Marcel Naas. Diese Herausforderung hat der Zürcher Autor gepackt und vor zwei Jahren die Reihe «MounTeens» erfunden. In ihrem ersten Fall wurden die Hobbydetektive mit Fremdenfeindlichkeit konfrontiert, in Band zwei ging es darum, einen Tierpark zu retten. Diesmal freuen sich die «MounTeens» auf die Sommerferien – und insbesondere auf die neue Sommerrodelbahn. Doch bereits am Eröffnungstag passiert ein Unfall und schon bald stecken die vier Freunde mitten in einem knifﬂigen Fall rund um den russischen Investor Viktor Makarenko, der alle Hebel in Bewegung zu setzen scheint, um die Bergbahnen von Bad Lärchenberg aufzukaufen. Oder ist alles ganz anders? Zusammen mit einer Pfadﬁndergruppe, die sich im Sommerlager beﬁndet, beginnen die MounTeens ihre Nachforschungen. Die Geschichte sei
denn auch in enger Kooperation mit Pfadi Schweiz entstanden, verrät Marcel Naas, dessen jugendliche Detektive nicht nur in Buchform begeistern: Die ersten beiden Fälle sind inzwischen auch als Hörspiel-CDs erhältlich und auf dem neuen Detektiv-Weg am Pizol, Sarganserland, kann man in der Sommersaison gemeinsam mit dem Detektiv-Quartett den Fall vom Berggeist lösen. (tst.) Marcel Naas: «Allzeit fallbereit» (MounTeens, 3. Fall), boox-verlag 2020, 177 Seiten, weitere Infos unter www.mounteens.ch.
Dieses Mal erhalten die MounTeens Hilfe von Pfadfindern. (Bild zvg.)
«Krafttraining kann ich auch zu Hause machen» Sportklettern: Petra Klingler versucht ihren Trainingsplan trotz Einschränkungen abwechslungsreich zu gestalten Die Olympischen Spiele werden verschoben – das hat das IOC am Dienstag bekannt gegeben. Damit verzögert sich auch die olympische Premiere des Sportkletterns mit Petra Klingler, Boulder-Weltmeisterin von 2016. Die Verschiebung ﬁndet sie richtig, trotzdem sei sie auch etwas enttäuscht, verrät die Bonstetterin im Interview. Von Thomas sTöckli Die Olympischen Sommerspiele werden deﬁnitiv nicht wie geplant vom 24. Juli bis zum 9. August diesen Jahres durchgeführt. Das hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) am Dienstag kommuniziert, nur zwei Tage nach der Ankündigung, sich für den Entscheid vier Wochen Zeit lassen zu wollen. Das Olympische Feuer solle das Licht am Ende des dunklen Tunnels werden, so IOC-Präsident Thomas Bach. Das Verschiebedatum steht noch nicht fest, die Rede ist von spätestens Sommer 2021. Erstmals überhaupt sollen an den nun verschobenen Spielen auch im Sportklettern olympische Medaillen vergeben werden. Einen der 20 FrauenStartplätze für diese Premiere hat sich vergangenen August an den Weltmeisterschaften Petra Klingler gesichert. Während der nationale Auftakt der Klettersaison am 1. März in der Boulderhalle «L’entrepôt» in Bulle noch stattﬁnden konnte – mit einem Sieg der Bonstetterin in der Kategorie Elite – mussten der Weltcup-Start, geplant am 3. und 4. April in Meiringen, und die Europameisterschaften vom 19. bis 27. März (letzte Gelegenheit zur Qualiﬁkation für die Olympischen Spiele) wegen des Coronavirus’ verschoben werden. Wie geht Petra Klingler mit der Ungewissheit und dem aktuellen «Hausarrest» um? Der «Anzeiger» hat die Athletin telefonisch in Bern erreicht, wo sie als Wochenaufenthalterin ein zweites Zuhause gefunden hat. «Anzeiger»: Petra Klingler, können Sie im Moment überhaupt trainieren? Petra Klingler: Ja, da muss ich halt kreativ sein. Krafttraining kann ich auch zu Hause machen, vor allem mit Eigengewicht. Ich versuche, es möglichst vielseitig zu gestalten: Rumpftraining, Liegestützen, Klimmzüge – alles eher auf Schnellkraft ausgerichtet. Zum Beispiel mit erhöhten Füssen bei den Liegestützen und Extragewicht bei
den Klimmzügen kann ich die Intensität noch erhöhen. Weiter habe ich ein Holzbrett mit verschieden grossen Leisten aufgehängt. Da kann ich ranhängen, um die Griff kraft zu stärken. Dazu kommen komplexere Übungen etwa auf instabilem Untergrund. Ich versuche, möglichst kreativ zu sein.
Das neue Olympische Format ist ja eine Kombination aus den drei Disziplinen Lead, Speed und Boulder. Hat dies Auswirkungen auf die Vorbereitung? Weil ich zuvor schon alle drei Disziplinen bestritten habe, hat sich bei mir nicht viel geändert. Es wird höchstens etwas mehr auch Speed trainiert. Diese Disziplin kommt mir entgegen, da ich kräftig bin – und vor allem auch schnellkräftig.
«Nach dem intensiven Training stünde jetzt das Wettkampf klettern an.»
Bei Kletter-Allroundern, die in verschiedenen Disziplinen am Start sind, war zunehmend die Abnützung ein Thema, was sich etwa in blutenden Fingerkuppen zeigte. Spitzt sich dies mit dem Olympischen Format noch mehr zu? Das wurde in den Wettkämpfen tatsächlich eine grössere Herausforderung, wenn man über anderthalb Wochen in je drei Runden Einzeldisziplinen und dann noch in der Kombi kletterte. An den Olympischen Spielen geht es allerdings nur um die Kombination und das an zwei Tagen.
In die Kletterhalle können Sie momentan ja nicht. Wie schaffen Sie es trotzdem, sich zu motivieren? Ich ziehe mein Trainingsprogramm «normal» durch. Die Anzahl der Einheiten bleibt gleich und ich halte an meinen Routinen fest. Das ist für viele in solch einer Situation am schwierigsten. Aber für mich sehr wichtig, um die Motivation und Disziplin aufrechtzuhalten. Es gibt mir eine Struktur und einen Tagesablauf, einen Grund, am Morgen aus dem Bett zu kommen (sie lacht). Während die internationale Klettersaison gar nicht starten kann, standen Sie auf nationaler Bühne bereits im Einsatz. Waren Sie zufrieden? Ich habe mich nicht so schlecht gefühlt. In Topform bin ich natürlich noch nicht, das Saisonziel waren die Olympischen Spiele im Sommer. Aber die Basis stimmt. Ich bin verletzungsfrei geblieben und konnte viel trainieren. Planmässig waren wir auf Kurs. Nach dem intensiven Training stünde jetzt das Wettkampfklettern an. Da geht es mehr um Taktisches. Darum, die Routen lesen zu können und sich unter Wettkampfbedingungen – Stress – trotzdem zu konzentrieren und fehlerfreie Leistungen zu zeigen. Das logische Saisonziel – Sie haben es gesagt – waren die Olympischen Sommerspiele. Diese werden nun verschoben. Ist das für Sie mehr Fluch oder Segen? Weder noch, es ist einfach eine Tatsache. Der Entscheid war naheliegend – und es ist auch der richtige Entscheid. Die Gesundheit geht auf jeden Fall vor. Die Struktur des Trainings werde ich trotzdem beibehalten, auch wenn ich jetzt natürlich mehr Flexibilität habe und mir auch die eine oder andere Freiheit nehmen kann. Ich klettere, weil ich gerne klettere und auch gerne Wettkämpfe bestreite. Und wenn die Spiele ein Jahr verschoben werden,
An Wettkämpfen kann Petra Klingler (hier im Leadklettern an der WM 2019) ihr Können derzeit nicht unter Beweis stellen ... (Bild zvg.)
«Beim Eisklettern kann ich auch mal im mentalen Bereich etwas testen.»
Petra Klingler: «Das Klettern fehlt mir sehr.» (Bild zvg.) bereite ich mich halt dann nochmals vor. Natürlich ist es eine Enttäuschung, aber es ist ja nur eine Verschiebung und keine Absage. Allerdings sind noch viele Fragen offen: Auf welchen Zeitpunkt hin trainiere ich? Und bleibt meine Qualiﬁkation überhaupt bestehen? Das Positive ist: Ich habe jetzt mehr Zeit, um zu trainieren. Und durch die Verschiebung werden die Spiele noch etwas spezieller.
«Die jetzige Zeit kann eine Chance sein, mit sich selber ins Reine zu kommen.» Wie erleben Sie die Corona-Isolation persönlich? Die jetzige Zeit ist sehr lehrreich. Man ist gezwungen, Zeit mit sich selber
... stattdessen steht Einzeltraining an, hier für die Griffkraft. (Bild Micha Riechsteiner)
zu verbringen, sich mehr mit Mentalem zu beschäftigen. Das kann auch eine Chance sein, mehr mit sich selber ins Reine zu kommen. Das tut mir und auch anderen Menschen nicht schlecht. Das Klettern fehlt mir sehr. Umso mehr schätze ich, was mir der Sport geben kann und ich merke, dass ich am richtigen Ort bin. Die Situation ist, wie sie ist und wir müssen das Beste daraus machen. Ich kann der Regeneration mehr Aufmerksamkeit schenken und an meinen Deﬁziten arbeiten. Woran denken Sie da? Meine Schwäche ist die aktive Beweglichkeit. Diese habe ich vielfach mit meiner Kraft kompensiert. Daran kann ich nun arbeiten. Oder im mentalen Bereich: Wie kann ich die Konzentration über einen ganzen Wettkampf aufrechterhalten – auch wenn es vielleicht mal nicht so läuft. Im Speedklettern, wo die Wand genormt ist, kann ich mit Visualisierung arbeiten. Und weil meine Stärke die Kraft ist, spielt hier die Dosierung eine wichtige Rolle. Ich investiere oft mehr Kraft, als ich bräuchte. Da kann mir Videostudium und der Vergleich mit anderen Athletinnen helfen. Bei zu viel Krafteinsatz kann es schwieriger werden, den nächsten Griff zu packen. Und wenn die Kraftreserven mal aufgebraucht sind, dann sind sie weg. Wie sieht Ihr weiterer Trainingsplan aus? Die letzte Woche habe ich etwas runtergefahren, mich gesammelt, neu orientiert, die Entwicklung verdaut und neue Ideen auf kommen lassen. Die Planung ist sicher durcheinandergebracht, aber wir machen, was wir können. Es gilt, auf der gelegten Basis wieder weiter aufzubauen, agil und kreativ zu bleiben und nicht mit dem Kopf durch die Wand zu wollen. Eine Gefahr ist, dass ich jetzt zu viel Zeit für zu viel Training habe. Aber mittlerweile habe ich gelernt, auf meinen Körper zu hören.
In anderen Jahren haben Sie auch im Eisklettern für Furore gesorgt, diesen Winter war es allerdings eher ruhig um Sie. Haben Sie diese Disziplin aufgegeben? Nein, das mache ich nach wie vor, dieses Jahr liess es sich aber nicht kombinieren. Die Wettkämpfe waren zu weit weg. Das Eisklettern ist eine tolle Abwechslung. Die Grundbewegungen sind dieselben, trotzdem wird die Vielseitigkeit erhöht. Es macht extrem Spass und bringt zusätzliche Wettkampferfahrung. Dabei kann ich auch mal im mentalen Bereich etwas testen. Was zum Beispiel? Ein grosser Punkt war zum Beispiel, wie ich mit meiner Nervosität umgehe. Wie kann ich fokussieren, Kopf und Körper in Einklang bringen. Es ist eine andere Rolle, ob man anderen hinterherjagen kann oder sich in einer Favoritenrolle beweisen muss. Damit muss man umgehen lernen. Manchmal geht es auch schlicht darum, auszuprobieren, mit welchen Übungen ich mich aufwärmen kann, ohne zu viel Kraft zu verpuffen. Was gibt Ihnen in dieser Phase der Ungewissheit Schub, weiterzumachen? Trotz Abstandhalten sind wir nicht abgeschnitten von der Welt oder alleine. Auf Social Media tauschen wir Kletterer und andere Sportler Übungen aus und stellen uns sportliche Herausforderungen. Es ist schön, wie sich die Gemeinschaft gegenseitig auf Trab hält. So kommt auch immer mal wieder ein Motivationsspruch. Am Tag, an dem die Olympia-Verschiebung bekannt gegeben wurde, hatte ich mit zwei, drei anderen Athleten Kontakt. Wir haben uns gegenseitig gestärkt. Aber nicht nur wir, auch die Trainer, Swiss Olympic und die Organisatoren haben viel Herzblut investiert. Ich fühle mich nicht alleingelassen. Die Situation schweisst uns zusammen. Selbst meine Sponsoren wie Coop Rechtschutz, Adidas, Mood und RedBull sind emotional bei der Sache und suchen aktiv den Kontakt. Und sie haben mir ihre Unterstützung zugesagt – unabhängig von der Durchführung der Olympischen Spiele. Das gibt mir natürlich auch die nötige Sicherheit, um ruhig zu bleiben und mich weiter auf den Sport konzentrieren zu können.
ZVV reduziert Angebot weiter
Abseits der gesellschaftlichen Nähe
Das öffentliche Verkehrsangebot im Grossraum Zürich wird in den nächsten Tagen weiter reduziert – mindestens bis am 26. April.
Aufzeichnungen aus der selbstgewählten Corona-Quarantäne
Nach dem Ausruf der ausserordentlichen Lage erfolgten letzte Woche erste Angebotsreduktionen im Fernverkehr und Anfang dieser Woche auf regionaler Ebene. Die zusätzlichen Anpassungen im Gebiet des ZVV wurden wiederum zusammen mit den nationalen Systemführern erarbeitet. Hauptziel der Fahrplananpassung ist der Schutz des Personals und der Fahrgäste. Gleichzeitig sollen funktionierende Reiseketten sichergestellt werden. Die Fahrpläne im ganzen Postauto-Gebiet im ZVV werden per kommendem Montag angepasst. Ebenfalls ab Montag fahren in der Stadt Zürich alle Tram- und die meisten Buslinien an Werktagen von 6 bis 22.30 Uhr neu im 10-Minuten-Takt. Der Online-Fahrplan wird laufend aktualisiert. (pd.)
Wenn das ganze Säuliamt lächelt «I have a dream ...», hat sich «Anzeiger»Leserin Helen Spörri gedacht: «Stell dir vor, im ganzen Säuliamt lächeln dir überall Smileys zu ...» Den Start hat sie gleich selber gemacht und mit Löwenzahn und Primeln ein Lächeln auf den Rasen gezaubert. Nachahmen ist ausdrücklich erwünscht, auch auf Plätzen und an Wegrändern. Lachende Gesichter – nicht nur aus Löwenzahn – sollen so ganz vielen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Fotograﬁen von Ihren eigenen «Smile»-Kreationen können Sie gerne an redaktion@affolteranzeiger.ch senden.
Smiley im Garten. (Leserbild Helen Spörri)
Keller ohne WC-Papier: Schon vor der Coronakrise autark. (Bild Martin Mullis)
ie Medien, der Regierungs- und der Bundesrat predigen der Bevölkerung die Verhaltensweisen unaufhörlich. Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit wiederholte es bei seinen TV-Auftritten in den letzten Tagen mit stoischen Worten mindestens ein Dutzend Mal: «Bleibt! Bitte! Zu Hause!» Es bleibt ein Rätsel, welches der drei Worte so viele Menschen nicht verstehen. Liebe Seniorinnen, liebe Senioren, liebe AHV-Teenager, die Lage ist ernst! Helfen Sie mit, dass Sie Ihre Enkelkinder bald wieder in die Arme schliessen können. Solche Denksportaufgaben haben mich vor dem Einschlafen beschäftigt und führten dazu, dass ich mich als Angehöriger der höchsten Risikogruppe entschloss, mich zurückzuziehen und das Haus wirklich nur noch für einen kurzen Waldspaziergang zu verlassen. Am frühen Sonntagmorgen werde ich im sonst so stillen Ottenbacher Hinterdorf abrupt aus dem Schlaf gerissen. Wie schon öfters schoss unsere sanfte und leicht übergewichtige Luna einer
Flugabwehrrakete ähnlich durch die Katzenklappe und hat sich damit vermutlich vor den Belästigungen einer der zahlreichen herumstreunenden Kater gerettet. Mein Versuch, wieder einzuschlafen, scheiterte. Es ist zu still, ich höre kein auch noch so entferntes Motorengeräusch, kein Hundegebell und selbst die sonst stets streitenden Krähen scheinen den Tag des Herrn friedlich verbringen zu wollen.
Der winzige Sars-CoV-2 Virus beeinflusst unser Leben Obwohl ich mein Haus nicht verlasse, gelingt es mir dank UPC und den unzähligen Webcams von Schaffhausen bis Genf den Verkehr zu beobachten. Die Autobahn bei Brüttisellen ist Stand Sonntagmorgen, 10.41 Uhr leer. Ebenso der Dorfplatz von Bülach, der Flughafen Kloten, die Hardbrücke und der Bellevueplatz in Zürich. Fast nicht zu glauben was der winzige Sars-CoV-2Virus fertigbringt. Was tausenden Schülern an Freitagnachmittagen mit
Schulstreiks und Erwachsenen mit Klima-Demos nicht im Ansatz gelang, schafft der Erreger Corona innert Wochen. Irgendjemand muss einen Schalter auf «Off» gestellt oder einen ziemlich grossen Stecker gezogen haben. Bloss die Kirchenglocken läuten kurz vor 10 Uhr, ganz so, als ob ein Gottesdienst stattﬁnden würde. Sie versuchen wohl, mindestens den Gläubigen noch etwas Zuversicht zu vermitteln. Wer jedoch noch mehr Optimismus schaffen möchte, müsste den Opa im Coop mit seinem Rollator und den grauen schnauzbärtigen Rentner, der seinen drei Alterskollegen auf der Dorfplatzbank mit «Abstand», aber leider ohne Abstand die besten Witze erzählt, überzeugen zu Hause zu bleiben. Persönlich ﬁnde ich mein klösterliches Dasein fast gemütlich. Einen Blick in meinen Keller zeigt deutlich, dass ich dank meinen seit Jahren getätigten Hamsterkäufen noch einige Wochen, sogar ohne WC-Papier, überleben kann. Ausserdem bin ich mit Nichtstun voll beschäftigt. (mm)
Basel 0° 13° Zürich -2° 13°
St.Gallen -1° 9°
Luzern 0° 13°
Neuchâtel 2° 12°
Bern -2° 12° Interlaken 0° 13°
Chur 2° 15° St.Moritz -6° 5°
Sion 1° 16°
Genève 1° 12°
Bellinzona 1° 14°
Hackﬂeischzigarren
LEBENSWEISHEIT «Wer keine Hoffnung für die Zukunft hat, wird sich kaum für etwas einsetzen.» Olafur Eliasson
1 Weggli 200 g Rindﬂeisch gehackt 100 g Brät ½ Peperoni fein gewürfelt 2 Eier Salz, Pfeffer, Curry 500 g Blätterteig Mehl zum Auswallen Sesam
Zubereitung Weggli zerzupfen und in heissem Wasser einweichen. Rindﬂeisch mit Brät, Peperoni und 1 Ei in Schüssel geben. Weggli ausdrücken, dazugeben und pikant würzen. Mit feuchten Händen gut durchkneten. Masse kühl stellen. Blätterteig auf wenig Mehl dünn auswallen. In lange, zirka 6 cm breite Streifen schneiden. Fleischmasse in kalt ausgespülten Dressiersack ohne Tülle füllen und auf den Teigstreifen verteilen. Zweites Ei
Chance Das lateinische Wort «corona» bedeutet Krone und hat im Rahmen königlicher Verhältnisse etwas Ehrwürdiges an sich. In Verbindung mit dem ebenfalls lateinischen Ausdruck «virus» verliert die Krone ihren Glanz. Das neutrale Substantiv bedeutet nämlich Schleim, Saft oder Gift und ist in gesundheitlicher Hinsicht alles andere als neutral. Wer sich damit inﬁziert (hergeleitet von lateinisch «inﬁcere» = hineintun, anstecken), ist hochgradig gefährdet. Niemand ist davor gefeit. Und keiner ist immun dagegen (von lateinisch «immunis» = unempfänglich, im Gegensatz zu «communis» = gemeinschaftlich, dienstbereit). Insbesondere wer einer Risikogruppe angehört, sollte nichts riskieren (von italienisch rischio = Wagnis, Gefahr). Deshalb gilt es, sich und andere bestmöglich zu schützen, um einer Ansteckung präventiv zuvorzukommen (von lateinisch prävenire = zuvorkommen). Dies umso mehr, als es noch keinen Impfstoff gibt, der das heimtückische Virus unschädlich machen könnte. (Der Ausdruck impfen geht zurück auf das altgriechische Verb «emphyteuein», das einpﬂanzen, einpfropfen, veredeln bedeutet. Es bezog sich ursprünglich auf den Obst- und Weinanbau und wurde im 18. Jahrhundert in die medizinische Fachsprache übertragen, als man begann, dem menschlichen Körper zwecks Immunisierung Krankheitserreger in abgeschwächter Form «einzupropfen» beziehungsweise einzuimpfen). In Anbetracht der gegenwärtigen Pandemie, die im Unterschied zu einer regional begrenzten Epidemie, die ganze Weltbevölkerung betrifft (abgeleitet von griechisch «pan» = ganz und «demos» = Volk), ist es nötig, verdächtige oder bereits inﬁzierte Personen in Quarantäne zu setzen. Die Vorsichtsmassnahme hat eine lange Tradition, die zurückgeht bis ins Alte Testament. Sie beruht auf einer Zeitspanne von vierzig Tagen (hergeleitet von volkslateinisch «quaranta», französisch «quarante»), während der allfällige Krankheitsträger vorübergehend isoliert wurden. Die bewährte Praxis hat an Dringlichkeit nichts verloren, wenn auch in zeitlich angepasster Form. Und was den Schutz der übrigen Bevölkerung anbelangt, gilt es, Menschenansammlungen jeder Art zu meiden, was neuerdings unter der englischen Bezeichnung «Social Distancing» propagiert wird. Missverständlicherweise. Es geht ja nicht darum, soziale Kontakte einzuschränken, sondern körperliche Berührungen zu vermeiden und hygienische Standards einzuhalten (hergeleitet von griechisch «hygieinos» für gesund, munter und heilsam). Wohl bekomms. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.
DIGITALISIERUNG IN WORTEN trennen. Ränder mit Eiweiss bestreichen und Teig schliessen. Mit Verschlussseite nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. 15 Minuten kühlstellen. Ofen auf 200° C vorheizen. Zigarren mit Eigelb bestreichen, mit Sesam bestreuen und in der unteren Ofenhälfte zirka 20 Minuten backen. Mit Blattsalat servieren. Weitere Rezepte unter www.volg.ch/rezepte
4.0 Unter Industrie oder Digitalisierung 4.0 wird der Einsatz vernetzter, digitaler Technologien durch Unternehmen verstanden. Systeme der Digitalisierung 4.0 sind vernetzt und selbststeuernd. In Zukunft wäre es beispielsweise denkbar, dass nur Digitalisierung-4.0-fähige Autos zu Stosszeiten gewisse Verkehrsknotenpunkte befahren dürfen. Die Verkehrssteuerung 4.0 würde dann sicherstellen, dass beispielsweise die Geschwindigkeiten und Routen aller Autos zwischen den vier Kreiseln in Affoltern so angepasst werden, dass ein optimaler Verkehrsﬂuss gewährleistet ist. (sals) In der Serie «Digitalisierung in Worten» erläutert der «Anzeiger» primär aus dem Englischen stammende Begriffe, die sich im 21. Jahrhundert auch im deutschen Sprachgebrauch durchgesetzt haben.

References: Art. 6
 § 53
 Art. 7
 § 53
 § 23
 § 23
 § 54
 § 54