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Timestamp: 2020-04-04 05:39:53+00:00

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030 2016 by AZ-Anzeiger - Issuu
aus dem bezirk affoltern I Nr. 30 I 169. Jahrgang I Freitag, 15. April 2016
In Hedingen ist Reto Merkli für Tiefbau und Sicherheit zuständig. > Seite 5
Ein Affoltemer hat mit der «Harley-Davidson» rechts überholt – Urteil bestätigt. > Seite 7
Melkroboter Die digitale Welt hat auch bei den Ämtler Landwirten längst Einzug gehalten. > Seite 11
Boogie, Boxen, Ballett Kindertanzstudio Helen Lemm begeisterte mit der Geschichte von «Billy Elliot». > Seite 13
Mehr Ruhe am «Rüssspitz» Einführung eines Besucherlenkungskonzepts zwischen Lorze und Reuss hat sich gelohnt Seit der Kanton Zug 2011 ein Besucherlenkungskonzept in Kraft gesetzt hat, ist in den Naturschutzgebieten zwischen Lorze und Reuss zunehmend Ruhe eingekehrt – zum Wohle der Tier- und Pflanzenwelt.
Feuer im Rathaus EVP-Vertreter Daniel Sommer über Arbeit und Anderes im Kantonsrat. > Seite 15
«eUmzugZH» in Wettswil Wer in Wettswil zu-, weg- oder umzieht, kann auf den Gang in die Gemeindeverwaltung verzichten und diese Dinge per Internet erledigen. Als erste Ämtler Gemeinde macht sie bei «eUmzugZH» mit. ................................................... > Bericht auf Seite 3
Spital: Kritische Berichte veröffentlicht Die Betriebskommission (BK) hat die Taormina-Berichte, in denen Geschäfte unter die Lupe genommen worden sind, auf der Homepage des Spitals veröffentlicht – teilweise mit Stellungnahmen von Betroffenen. Damit will die BK einen Schlussstrich ziehen – auch, weil der Bezirksrat weder aufsichtsrechtliche noch disziplinarische Massnahmen gegenüber dem Zweckverband für angezeigt hält. (-ter.) ................................................... > Bericht und Kommentar auf Seite 7
................................................... von werner schneiter Sie heisst Maschwander Allmend, liegt aber auf Zuger Boden und ist eine 123 ha grosse Moorlandschaft, die sich bis an den «Rüssspitz» erstreckt – dort, wo Lorze und Reuss zusammenfliessen. Seltene Vogel- und Pflanzenarten finden dort Lebensraum. Besonders sensibel ist die Fläche zwischen Allmendstrasse und «Rüssspitz». Es ist ein sogenanntes «Smaragdgebiet» und Brutstätte für diverse Sumpfvögel. Wertvolle Pflanzen und Auenwaldstreifen kommen vor. In diesem Bereich gilt seit Einführung des Besucherlenkungskonzepts ein vollständiges Hundeverbot und ist selbst für angeleinte Vierbeiner Tabuzone. Und das wird von den «Herrchen» grossmehrheitlich respektiert. «Die Massnahmen haben sich gelohnt. Es ist spürbar Ruhe eingekehrt», sagt Martina Brennecke, Abteilungsleiterin Natur- und Landschaftsschutz im Zuger Amt für Raumplanung. Bussen, die von patrouillierenden Sicherheitsassistenten der Zuger Polizei ausgefällt werden, sind nach ihren Worten äusserst selten. Ihre Präsenz sei aber nach wie vor nötig, nicht mehr so intensiv wie unmittelbar nach Inkrafttreten der Massnahmen – in besonderem Masse aber während
Der Maschwander Landwirt Markus Bühlmann ist für die Allmend (im Hintergrund) zuständig. (Bild Werner Schneiter) der Wild-Setzzeit von Frühling bis Sommer und im Herbst, wenn der Streuschnitt erfolge. Die Maschwander Allmend ist auch «Schauplatz» eines vom Kanton Zug lancierten Vernetzungsprojekts. Sektorweise werden Streu-Streifen nicht mehr gemäht. «Diese dienen den Tieren ebenso als Rückzugsgebiet», sagt der für die Allmend zuständige Maschwander Landwirt Markus Bühlmann.
Wieder Hasen Einschränkungen zeigen aber auch andere erfreuliche Resultate. «Im Gebiet
hat sich der Hase wieder angesiedelt, rund ein Dutzend haben wir gezählt», sagt Jagd- und Fischereiaufseher Ernst Suter. Dazu ist auch der Biber wieder vermehrt gesichtet worden. Die Schliessung des Pfades entlang der Lorze bis zum «Rüssspitz», die ganzjährig gilt, hat die Population sicher positiv beeinflusst.
Auch Lockerung von Verboten und Regeln Auch die Naturschutzgebiete an Reuss und Lorze sind natürlich dem Erholungsdruck ausgesetzt. Besonders von Frühling bis Herbst wird es von Wan-
derern, Joggern, Bikern und anderen Erholungssuchenden genutzt. Diesem Umstand trägt das Besucherlenkungskonzept Rechnung. Während gegen den «Rüssspitz» die Schraube angezogen worden ist und rigorose Einschränkungen gelten, ist auf der östlichen Seite der Allmendstrasse und entlang der Reuss bis Mühlau mehr möglich für den Menschen. Regeln und Verbote wurden gelockert. Fahrverbote zum Beispiel gelten nur noch für Motorfahrzeuge. Auf Infotafeln ist ein Wegnetz zum Wandern, Biken und Reiten bezeichnet. Einige dieser Infotafeln sind ausgebleicht und müssen in diesem Jahr erneuert werden.
Nummernschilder von Hydranten gestohlen
Temporäres Museum zum Jubiläum
Diebe in mehreren Ämtler Gemeinden
Sennhütte mit Mettmenstetter Geschichte
Weshalb sind neuerdings Nummernschilder von Hydranten so beliebt? Weil damit zum Beispiel Hosen-Gürtel verziert werden können? Tatsächlich wurden in den vergangenen Tagen in vier Ämtler Gemeinden Dutzende solcher 8 x 5 cm grossen Nummernschilder von Hydranten entfernt: In Affoltern rund 80, in Knonau 35, in Obfelden 15 und in Ottenbach 2. Nach den Worten von Ueli Hug, Betriebsleiter der Wasserversorgungsgenossenschaft Affoltern (WVA), beläuft sich der materielle Schaden auf rund 3000 Franken. «Es wurde jeweils Anzeige erstattet», ergänzt er und bittet, allfällige Beobachtungen der Polizei oder der Wasserversorgung zu melden. «Der materielle Schaden ist das eine. Die Kosten für eine Montage von neuen Schildern sind beträchtlich», sagt der WVA-Betriebsleiter. (-ter.)
Im Rahmen des 900-Jahre-Jubiläums von Mettmenstetten wird Dorfgeschichte in der alten Sennhütte lebendig gemacht. Die Interessengemeinschaft Dorfgeschichte hat dort ein temporäres Dorfmuseum eingerichtet. Gezeigt werden alte und neuere Bilder der Gemeinde sowie Gegenstände. Tonaufnahmen von verstorbenen Mettmenstettern und eine Tonbildschau kommen dazu. Im Museum ist ausserdem ein altes Klassenzimmer im Kleinformat aufgebaut worden. Vom 20. bis 28. Mai finden Klassenzusammenkünfte statt. 27 Klassen mit über 500 «Schülern» aus verschiedenen Generationen haben sich bisher angemeldet. Klassenlehrer werden in einem im alten Sekundarschulhaus hergerichteten, nostalgischen Klassenzimmer «nach alter Väter Sitte» unterrichtet.
Ueli Hug zeigt das Nummernschild eines Hydranten. (Bild -ter.)
Mehr als 500 Stunden Aufwand Unter dem Vorsitz von Peter Büchi hat die IG Dorfgeschichte mehr als 500 Arbeitsstunden aufgewendet und wird in der alten Sennhütte zweifellos für viele «Aha-Erlebnisse» und «Weisst-dunoch?» sorgen. Fotos und Gegenstände stammen aus Privatbesitz und wurden nach System archiviert – mit modernster Informatik-, Foto- und Medientechnik. Das temporäre Museum ist aber keine Premiere. Im Rahmen der 700Jahre-Feier der Eidgenossenschaft hat der Dunschtigclub in der alten Turnhalle ein temporäres Dorfmuseum eingerichtet. Die Ausstellung in der alten Sennhütte ist vom 1. Mai bis zum 24. Juni zu sehen. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 9
Vorläufige Konkursanzeige Schuldner: Reich Marcel, geb. am 27. März 1963, von Uzwil SG, Alte Hedingerstrasse 44b, 8910 Affoltern am Albis
Gräberräumung Für die Gräber auf dem Friedhof Knonau, mit Bestattungsjahren zwischen 1992 und 1996, ist die gesetzliche Ruhefrist von 20 Jahren abgelaufen. Diese Erd- und Urnengräber (Grabreihen 6 und 9) werden aufgehoben. Die Angehörigen werden gebeten, die Grabsteine, Pflanzen, etc., bis zum 22. Mai 2016 abzuräumen. Nach Ablauf dieser Frist erfolgt die Aufhebung der Gräber durch die Gemeinde, wobei über nicht abgeholte Grabsteine, Pflanzen, usw., frei und unter Ablehnung jeder Entschädigungspflicht, verfügt wird. Knonau, 15. April 2016 Bestattungsamt Knonau
Datum der Konkurseröffnung: 3. März 2016 Hinweis: Die Publikation betreffend Art, Verfahren, Eingabefrist usw. erfolgt später. Bemerkungen: Inhaber der im Handelsregister eingetragenen Einzelfirma Reich Unternehmensberatung, Alte Hedingerstrasse 44b, 8910 Affoltern am Albis, UID: CHE-489.625.103 Konkursamt Affoltern Postfach 574 8910 Affoltern am Albis
Gesuch um Erneuerung des Grundwasserrechts Öffentliche Bekanntmachung und Planauflage gemäss § 38 Wasserwirtschaftsgesetz Die Baudirektion Kanton Zürich hat, gestützt auf § 38 Wasserwirtschaftsgesetz, die Gemeinde Obfelden ersucht, folgende öffentliche Bekanntmachung durchzuführen: Konzessionsgesuch Die Gemeinde Obfelden ersucht um das Recht, dem Grundwasserstrom des Mettenholz mit der Grundwasserfassung Mettenholz auf dem Grundstück Kat.-Nr. 4382, Obfelden, bis zu 780 l/ Min. Wasser zu entnehmen und dieses wie bisher zu Trinkwasserzwecken für die öffentliche Wasserversorgung zu verwenden. Die Akten und Pläne können vom 15. April bis 15. Mai 2016 bei der Einwohnerkontrolle Obfelden, Dorfstrasse 66, eingesehen werden. Einsprachen gegen dieses Gesuch sind innert einer Frist von 30 Tagen, die am 15. Mai 2016 abläuft, schriftlich und mit Begründung im Doppel an den Gemeinderat Obfelden einzureichen. Politische Gemeinde Obfelden
Ersatzwahl eines Mitgliedes der Rechnungsprüfungskommission Der Bezirksrat Affoltern hat Florian Maier infolge Wegzugs aus der Gemeinde Wettswil am Albis als Mitglied der Rechnungsprüfungskommission entlassen. Für den Rest der Amtsdauer 2014/2018 ist deshalb eine Ersatzwahl vorzunehmen. Deren Durchführung erfolgt nach den Vorschriften der Gemeindeordnung und des Gesetzes über die politischen Rechte. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, welche ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat. Wahlvorschläge sind bis Mittwoch, 25. Mai 2016, der Gemeindeverwaltung, Postfach 181, 8907 Wettswil am Albis, einzureichen. Die Wahlvorschläge müssen von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde eigenhändig unterzeichnet sein, welche dabei Namen, Vornamen, Geburtsdatum und Adresse hinzufügen müssen. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Auf den Wahlvorschlägen sind für die vorgeschlagene Person Name, Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort anzugeben. Bei der Gemeindeverwaltung ist ein entsprechendes Formular erhältlich. Die Wahlvorschläge werden nach Ablauf der Frist veröffentlicht. Innert einer weiteren Frist von sieben Tagen können die Vorschläge geändert, zurückgezogen oder auch neue Vorschläge eingereicht werden. Geht nur ein Wahlvorschlag ein, wird der oder die Vorgeschlagene durch den Gemeinderat als gewählt erklärt (Stille Wahl). Gehen mehrere Wahlvorschläge ein, wird am 25. September 2016 eine Urnenwahl durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Stimmrechtsrekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Wettswil am Albis, 15. April 2016 Gemeinderat Wettswil am Albis
Aeugst am Albis Bauherrschaft: Streuli Verena. Birkenhof 8, 8914 Aeugstertal Bauvorhaben: Dachanbau bestehende Scheune (Nordseite), Neueindeckung, Erstellung Photovoltaikanlage Scheunendach Südseite, Birkenhof 8, Aeugstertal, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 1570, GV-996, Zone: Landwirtschaft (ausserhalb Bauzone)
Aeugst am Albis Bauherrschaft: Schnüriger René, IMMOSPACE Immobilien, Haldenrain 2, 8909 Zwillikon Grundeigentümerin: Zöllig Sonja, Chisweg 30, 5313 Klingnau Bauvorhaben: Abbruch Nebengebäude, Hüttliacherweg 4, Aeugstertal, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 2024, GV-Nr. 71, Zone K2 A
Planauflage: Gemeindeverwaltung, Kopfbau Kasino Obere Bahnhofstrasse 7 Hochbauabteilung, 1. OG, Büro K13 Bauherrschaft: Werner Schneebeli, Zürichstrasse 59, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Fassadensanierung mit 14 cm Aussenisolation, Einbau von 3 Dachflächenfenstern, Abbruch Vordach, Balkon- und Schopfsanierung, Vers.-Nr. 105, Kat.-Nr. 4460, Zürichstrasse 59, Zentrumszone Z4
Hausen am Albis Gesuchsteller: Homberger Timo, Oberdorfstrasse 18, 8926 Uerzlikon Bauprojekt: Umnutzung Militärgebäude zu Musikprobelokal, Ersatz Elektrospeicheröfen durch Holzofen auf Kat.-Nr. 2583, Albisstrasse (LZ)
Mettmenstetten Bauherrschaft: Elisabeth Hegnauer, Hübscheren 6, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Teilausbau Dachgeschoss mit Wohnungseinbau und Fassadenänderungen (Fenster) beim bestehenden Wohnhaus, Vers.-Nr. 19, Kat.-Nr. 4352, Hübscheren 6 (Kernzone KC) (Kommunales Inventar)
Obfelden Gesuchsteller: Politische Gemeinde Obfelden, Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden Projektverfasser: HOLINGER AG, Forchstrasse 59, 8032 Zürich Baurechtliches Vorhaben: Abbruch Betriebsgebäude Vers.-Nr. 518 und Vertikalfilterbrunnen, Neubau Grundwasserpumpwerk auf Kat.-Nr. 4382, Mettenholz (Landwirtschaftszone)
Wettswil am Albis Bauherrschaft: Markus und Sara Jenni, Aumülistrasse 18, 8906 Bonstetten Projektverfasser: ForrerGerber AG, Hürstringstrasse 3, 8046 Zürich Bauvorhaben: Aufstockung bestehendes Einfamilienhaus Vers.-Nr. 948 auf Kat.-Nr. 2617, In Bruggen 38 (Wohnzone W2a)
Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindeverwaltung, Kopfbau Kasino Obere Bahnhofstrasse 7 Hochbauabteilung, 1. OG, Büro K13 Bauherrschaft: Genossenschaft Migros Zürich Immobilien, Pfingstweidstrasse 101, 8021 Zürich, und Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG, Mythenquai 2, 8002 Zürich Bauvorhaben: Reklameanlagen, Kat.Nrn. 5288, 6749, 6750, Zürichstrasse, Oberdorfstrasse und Centralweg, Zentrumszone Z4
Gemeinde Maschwanden Wahlvorschlag für die Ersatzwahl eines Mitglieds des Gemeinderats für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 Ersatz- bzw. Ergänzungswahl von sechs Mitgliedern und des Präsidiums der evangelisch-reformierten Kirchenpflege Aeugst am Albis für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 Für die erforderliche Ersatz- bzw. Ergänzungswahl von sechs Mitgliedern und das Präsidium der evangelisch-reformierten Kirchenpflege für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 ist aufgrund der ordnungsgemässen Ausschreibungen (vom 19. Februar 2016 und 1. April 2016) nur ein Wahlvorschlag für sechs Mitglieder und das Präsidium eingegangen. Somit sind die Voraussetzungen für eine Stille Wahl der vorgeschlagenen Personen erfüllt. In Anwendung von § 54 Abs. 1 des Gesetzes über die politischen Rechte bzw. Art. 6 der Kirchgemeindeordnung werden als Mitglieder der evangelisch-reformierten Kirchenpflege Aeugst am Albis und das Präsidium für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 als gewählt erklärt: Mitglieder Kirchenpflege: Name
Bartels Bieri Hamad Emch Erb-Schärer Häne Stoop
Johannes Ruth Roberta Corinne Tanja Monica
1968 1969 1978 1971 1977 1963
8914 Aeugst am Albis 8914 Aeugst am Albis 8914 Aeugst am Albis 8914 Aeugst am Albis 8914 Aeugst am Albis 8914 Aeugst am Albis
MBA, selbstständig selbstständig Flight Attendant Ökonomin Primarlehrerin Mittelschullehrerin
MBA, selbstständig
Gegen diese Wahl kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die Wahlvorsteherschaft
Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 4. März 2016 ist für die Ersatzwahl eines Mitglieds des Gemeinderates innert festgesetzter Frist kein Wahlvorschlag eingereicht worden. In Anwendung von Art. 6 der Gemeindeordnung und § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von 7 Tagen, bis spätestens am 22. April 2016, angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen oder geändert werden oder auch neue Wahlvorschläge bei der Wahlvorsteherschaft, c/o Gemeindeschreiberin Suzana Sturzenegger, Dorfstrasse 54, 8933 Maschwanden, eingereicht werden können. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde Maschwanden hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Jeder neue Wahlvorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Gemäss § 54 GPR sind die Voraussetzungen für eine stille Wahl nicht erfüllt und eine stille Wahl ist nicht vorgesehen. Es wird eine Urnenwahl mit einem leeren Wahlzettel durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Maschwanden, 15. April 2016
Den Zu-, Weg- und Umzug in Wettswil per Internet in einem Schritt erledigen Die erste Ämtler Gemeinde mit dem Service «eUmzugZH» Seit Dienstag können die Einwohnerinnen und Einwohner in sieben Zürcher Gemeinden – darunter in Wettswil – den Weg-, Zu- und Umzug in der Gemeinde unabhängig von den Öffnungszeiten, bequem via Internet, in einem Schritt erledigen. Somit ist der Service «eUmzugZH» erstmals verfügbar.
weit sind es rund 700 000 Personen im Jahr. – Der Regierungsrat begrüsst die neue Dienstleistung, welche den Kontakt zwischen Einwohnerinnen und Einwohnern und den Gemeinden massgeblich vereinfacht. Jacqueline Fehr, die Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Innern, sieht in «eUmzugZH» einen Gewinn für die Bevölkerung und die Gemeinden. Die Vorsitzende des Steuerungsausschusses von egovpartner.zh.ch misst der weiteren Verbesserung von öffentlichen Dienstleistungen durch technische Möglichkeiten grosses Gewicht bei. (ki.)
Heute muss sich, wer umzieht, entweder persönlich am Schalter der Einwohnerkontrolle oder aber in separaten Formularen ab- und anmelden. Dies entfällt mit dem neuen Service «eUmzugZH», mit dem der Umzug bequem über den Online-Schalter der Wegzugsgemeinde gestartet werden kann. Das kantonale Umzugsportal «ZHservices» führt dabei durch die einzelnen Schritte, die Gebühren werden ebenfalls online beglichen.
wir gratulieren Zur goldenen Hochzeit Anna Luise und Josef Besmer-Kälin feiern heute Freitag, 15. April, in Obfelden die goldene Hochzeit. Ebenfalls auf 50 Ehejahre können Rosmarie und Ruedi Feuz in Obfelden zurückblicken. Sie feiern ihre goldene Hochzeit morgen Samstag, 16. April. Den Ehepaaren gratulieren wir herzlich, wünschen ihnen einen schönen Festtag und alles Gute.
Bis Jahresende bereits 100 Gemeinden dabei Bis Ende 2016 bieten rund 100 der 168 Zürcher Gemeinden den elektronischen Umzug an. Somit können bis zum Jahresende bereits über eine Million Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons Zürich vom neuen Angebot profitieren. Ziel ist eine flächendeckende Einführung in allen Gemeinden. Im Kanton Zürich ziehen jährlich rund 200 000 Personen um, schweiz-
Bei Zu-, Weg- und Umzug muss das Wettswiler Gemeindehaus nicht mehr aufgesucht werden. (Bild Werner Schneiter)
Am kommenden Montag, 18. April, feiert Mustafa Zoronjic in Affoltern den 80. Geburtstag. Herzliche Gratulation und alles Gute!
TO D E S A N Z E I G E Am Freitag, 8. April 2016, ist unsere langjährige Bewohnerin
Traurig, aber dankbar für die gemeinsame Zeit, nehmen wir Abschied von
Hansjörg Strasser-Furrer 25. Juli 1942 – 12. April 2016
Nach längerer Krankheit hat er seine letzte Reise angetreten. Wir werden ihn vermissen. In lieber Erinnerung:
Monica Gysin 14. August 1963 – 8. April 2016
im Götschihof in ihrer gewohnten Umgebung für immer eingeschlafen. Sie war eine temperamentvolle Persönlichkeit mit einem starken Willen, sie belebte die Gruppe, brachte uns oft zum Lachen und versetzte uns immer wieder in Erstaunen. Wir werden sie sehr vermissen. Stiftung Solvita Götschihof
Helen Strasser-Furrer Regula und Markus Osswald-Strasser Gertrud Müller-Strasser Heinz und Inger Strasser-Martens Verwandte und Freunde
Bewohnerinnen und Bewohner Personal Es findet keine Abdankungsfeier statt.
Die Urnenbeisetzung findet im Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof Stallikon im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Anstelle von Blumen gedenke man der Stiftung Spital Affoltern, Projekt Palliativstation, Postkonto 85-391373-1 (Vermerk: Hansjörg Strasser).
WIR DANKEN HERZLICH für die grosse Anteilnahme, die gesprochenen und geschriebenen Worte, welche wir beim Abschied von unserem lieben Nonno
Traurig und dankbar nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater, Schwiegervater, Grossvati, Urgrossvati, Götti, Schwager, Onkel
Burkard Hagenbuch-Vettorata erfahren durften. Ein herzliches Dankeschön an die Nachbarn, die ihn im Alltag immer unterstützten. Auch ein Dankeschön Herrn Dr. Ph. Luchsinger, dem Rettungsteam, dem Team des Spitals Affoltern, dem Turnverein Aristau wie auch Diakon Guerrero für seine tröstenden Abschiedsworte und der Pianistin für die schöne musikalische Begleitung. Dankeschön für die Blumen und Spenden.
Karl Beeler Dreissigster: Sonntag, 24. April 2016, 10.30 Uhr, in der katholischen Kirche Obfelden.
11. August 1931 – 5. April 2016
Du bleibst in den Gedanken bei uns, dein herzhaftes Lachen wird uns fehlen. Kari und Margrit Beeler-Moos mit Nicole und Martin mit Kilian und Flavia Simon und Eveline mit Luana, Elina und Yannick Mathias und Tamara Robert und Marinda Beeler-de Waal mit Sophia, Steven, Isabelle und James Ernst und Sandra Beeler-Sigler mit Elianne und Annette Verwandte und Bekannte Bestattung am Donnerstag, 21. April 2016, um 11.00 Uhr auf dem Friedhof Affoltern am Albis ZH, anschliessend Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle. Anstelle von Blumenspenden gedenke man des Begleitdienstes Knonaueramt, Clientis Sparcassa 1816, Affoltern am Albis, Postkonto 30-38138-8, IBAN: CH 05 0681 4276 3673 4090 5. Traueradresse: Ernst Beeler, Jonerstrasse 35, 8909 Zwillikon
EIN HERZLICHES DANKESCHÖN Es ist sehr schmerzhaft, einen wertvollen Menschen zu verlieren. Doch die überwältigende Anteilnahme, die uns beim Abschied von meinem geliebten Mann und unserem Vater
Urs Rudolf Gnädinger entgegengebracht wurde, hat uns tief berührt und gibt uns in dieser traurigen und schweren Zeit unendlich viel Trost und Kraft. Wir sind dankbar für all die tröstenden Worte, die stillen Umarmungen und das Mitgefühl, das wir auf so liebevolle Weise erfahren durften. Besonders danken möchten wir: – Pfarrer Müller für die einfühlsame Gestaltung des Abschiedsgottesdienstes. – für die wunderbare Musik auf Orgel und Keyboard von der Organistin. – der Sanitätergruppe und René Hofstetter, die alles versucht haben und uns in unserem ersten Schock betreuten. – für die Kollekte und die vielen Spenden an das Kinderspital Affoltern am Albis. – allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit. Affoltern am Albis, im April 2016
Was hat das Ei mit dem Strombezug Neue Leitung Tiefbau zu tun? und Sicherheit Strom von «solarbonstetten»
Aus dem Gemeinderat Hedingen
Viele Konsumenten machen sich beim Einkauf Gedanken darüber, wie etwas produziert wurde. Tun sie das bei jedem Produkt, dann gibt es zwischen einem Ei und einer Kilowatt-Stunde Strom einige Parallelen.
Daniel Berweger hat seine Stelle als Bereichsleiter Tiefbau und Sicherheit bei der Gemeinde Hedingen gekündigt. Als Nachfolger wurde Reto Merkli bestimmt. Er wird die Funktion per 1. August 2016 übernehmen. Reto Merkli ist 43 Jahre alt und hat nach seiner Lehre als Maurer die Ausbildung zum dipl. Polier und anschliessend die Polizeischule absolviert. Nach einigen Jahren als Polizeibeamter wechselte er in ein Ingenieurbüro, wo er verschiedene Gemeinden im Kanton Zürich bei baurechtlichen Fragestellungen unterstützte. Seit 2013 arbeitet Reto Merkli als Bausekretär bei der Gemeinde Arth, wo er neben Baubewilligungsverfahren auch planungsrechtliche und verkehrstechnische Belange im Tiefbau zu beurteilen hat.
Musters sind eine durchschnittliche Schweizer Familie, die sich auch Gedanken macht über die Zukunft. Grundsätzlich sind sie sich einig, dass wir diese nachhaltig gestalten müssen. Die Kinder und Enkel sollen ja auch gut leben. Heute sind Musters im Lebensmittelgeschäft und stehen vor dem EierRegal. «Ist halt schon gut, dass wir heute Eier von glücklichen Hühnern kaufen können», meint Frau Muster. Er: «Ab wann sind Hühner glücklich? Sieh doch, Eier aus Batteriehaltung, Bodenhaltung, Auslaufhaltung und
Rechnungs-Beispiel Wer die Hälfte seines Strombedarfs (zum Beispiiel 2000 kWh) mit Bonstetter Sonnenstrom deckt, zahlt dafür pro Monat 30 Franken für den ökologischen Mehrwert. Das entspricht etwa sieben Tassen Café Crème. Wenn er 10 000 Franken Darlehen an eine Bonstetter PV-Anlage gibt und das für 10 Jahre, erhält er 200 Franken Zins. Mit dem Strombezug gegenverrechnet, kostet ihn der Sonnenstrom noch Fr. 13.35 pro Monat.
Freiland.» Sie: «Freiland ist doch die einzige, wirklich natürliche Lebenssituation für ein Huhn – oder?» Sie kauft entschlossen Freiland-Eier und bezahlt mit gutem Gefühl einiges mehr als für die Eier aus Batteriehaltung. Zuhause findet Herr Muster in der Post die Stromrechnung. Musters beziehen «naturmade»-zertifizierten Naturstrom. In der gleichen Post ist eine Einladung von «solarbonstetten» zu einer Informations-Veranstaltung am 23. Juni 2016. Es geht um die Produktion von Solarstrom durch Anlagen, die von den Dorfbewohnern finanziert wurden. Der damit produzierte Strom ist für einen ökologischen Mehrwert von 18 Rappen zu beziehen. Herr Muster kommt ins Grübeln. Er könnte also Sonnenstrom, produziert in der Gemeinde einkaufen. «Eine natürlichere Strom-Art gibt es ja wohl kaum», denkt er. Er rechnet:
wenn er seinen Jahresverbrauch an Strom auf diese Weise deckt, würde ihn das knapp 700 Franken mehr kosten als heute. «Ich bezahle zwar mehr, aber ich habe ein sehr gutes Gefühl dabei», denkt sich Herr Muster. «Und wenn ich ein Darlehen für den Bau der Photovoltaik-Anlage gebe, erhalte ich 2,5 % Zins. Ziehe ich den Zins von den Strom-Mehrkosten ab, kostet mich das Ganze nur noch 450 Franken pro Jahr!». Sein Entscheid ist gefällt. Er spricht seine Frau darauf an: «Du, jetzt machen wir das in Zukunft beim Strom genauso, wie heute Morgen bei den Eiern.» «Wie bitte? Wie soll das gehen?» Er informiert sie über die erhaltenen Informationen, seine Überlegungen und seine Absicht. Sie sind sich einig: «Da bezahlen wir mit einem guten Gefühl etwas mehr.» Dafür ist es «Bonstetter Strom» von einer Anlage, an der sie zu einem Teil beteiligt sind.
Neues Mitglied Naturschutzkommission Durch den Rücktritt von Hans Piendl als Mitglied der Naturschutzkommission wurde die Nachfolge öffentlich ausgeschrieben. Der Gemeinderat hat für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 Renata Schneiter als Mitglied der Naturschutzkommission gewählt. Renata Schneiter ist diplomierte Biologin und war bis zu ihrer Pensionierung als Dozentin für Biologie für Lehrveranstaltungen in den Bereichen Botanik, Pflanzensystematik, Gewässerökologie und Zoologie zuständig. Der Gemeinderat und die Mitarbeitenden heissen Renata Schneiter und Reto Merkli herzlich willkommen und freuen sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.
Reto Merkli, neuer Bereichsleiter Tiefbau und Sicherheit. (Bild zvg.) Ausserdem hat der Gemeinderat der per 1. Januar 2016 durchgeführten Neubewertung der Liegenschaften des Finanzvermögens der Gemeinde Hedingen zugestimmt.
Start des Kafiträffs für Flüchtlinge gelungen
Zipfelsalat, Hamsterbraten und die Heisseliebe
Tandemprojekt in Hausen
Café Littéraire mit der Sek. Hausen
Seit Kurzem existiert in Hausen ein Tandemprojekt, bei dem asylsuchende Familien von freiwilligen Dorfbewohnern eng begleitet werden.
Der ganze Jahrgang der 1. Sek. Hausen hat im Singsaal Hausen ein Café Littéraire veranstaltet. In drei Gängen – Vorspeise, Hauptspeise und Dessert – wurden Gedicht-Gerichte serviert. Es gab Gedichte wie der Zipfelsalat, der Hamsterbraten oder die Heisseliebe. Während dreier Wochen haben die Schülerinnen und Schüler mit der Unterstützung von Frau Meier, der Bibliothekarin, und den Deutschlehrerinnen Frau Vogel und Frau Danioth viele Vokalgedichte, Elfchen, Tautogramme und Reimgedichte vorbereitet.
Das Projekt ist der Grundstein für jeden weiteren Versuch, die neu angekommenen Menschen möglichst gut in unser Dorf integrieren zu können. Der Kafiträff war eine daraus resultierende Idee, um die Dorfbevölkerung und die noch fremden Familien miteinander bekannt machen zu können. Kürzlich war im Pfarrhaus der reformierten Kirche Hausen der Kafiträff zum ersten Mal geöffnet. Noch wusste man nicht, ob die Menschen wirklich kommen würden. Doch schon bald war der Raum voller Stimmen mit Sprachen aus verschiedensten Regionen des Planeten erfüllt. Es wurde angeregt mit Händen und Füssen diskutiert, währenddessen Kinder verschiedener Altersstufen drinnen
und draussen in Begleitung spielen konnten. Die moderne Kaffeemaschine blieb aber trotz voller Pfarrhausstube still. Ein altes, orientalisches Kaffeepfännchen auf einer kleinen mitgebrachten Herdplatte brachte die HelferInnen zum Schwitzen. Sagten uns doch die Gäste, sie hätten gerne «normalen Kaffee», was so viel wie türkischer angerührter Kaffee bedeutete. Zwei Frauen aus Eritrea brachten ihr traditionelles Fladenbrot mit. Ein Ambasha, wie wir lernen und probieren durften. Der erfolgreiche Start hat alle motiviert, weiterzumachen. Es hat sich am Mittwoch, 13. April, gezeigt, dass die Familien wieder kommen. Auch für sie sind die neuen Begegnungen ein Bedürfnis. Die Gebäcke stammen diesmal nicht aus Eritrea, sondern von afghanischen Frauen. Zu hoffen bleibt, dass die Freude und die Lust am Kennenlernen auch weitergehen kann und wird und für die Zukunft ein Band zwischen Fremd und Neu, zwischen Da und Dort und zwischen den verschiedenen Menschen und Kulturen gezogen werden kann. Jeden Mittwoch von 14 bis 16 Uhr ist der Kafiträff in den Räumen des reformierten Pfarrhauses offen. Angelika Burtscher und Jeannette Baum
Zwei Frauen im Gespräch, möglich durch die Übersetzung auf dem Handy. (Bild zvg.)
kafitraeff@gmail.com
Fisch vom Tisch oder Vogelbraten ... Pünktlich um 19.30 Uhr wurde das Café Littéraire mit einer Begrüssungsrede gestartet, danach wurden Grüsse aus der Küche in Form von Elfchen serviert. Kellner bedienten die Gäste und machten Menüvorschläge. Einige Gäste bestellten einen Salat, andere eine Suppe und wieder andere Gemüse. Wieder wurden Grüsse aus der Küche serviert. Bei der Hauptspeise konnte man Gericht-Gedichte bestellen wie: Walfilet, Quarkauflauf, frischer Fisch vom Tisch oder Vogelbraten. Das Dessert folgte gleich danach. Beim Dessert konnten die Gäste originelle Kompositionen auswählen, zum Beispiel Frommbeere, Eselsbeeren oder Liebesfrappée. Die Gedichte ernteten viel Applaus oder wurden oft mit einem Lachen quittiert. Das war eine sehr wertvolle Erfahrung für die Schüler, indem das Sprechen vor Publikum trainiert werden konnte. Dabei entpuppten sich einige als versteckte Dichtertalente. Amélie Brodbeck und Tamara Leuthold, Klasse 1.3
Der Kellner nimmt die Bestellung der Gäste auf.
Schülerinnen und Schüler beim Servieren der Gedichte. (Bilder zvg.)
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Spital-Betriebskommission will Schlussstrich ziehen Veröffentlichung der Taormina-Berichte auf der Homepage des Spitals Affoltern Die Betriebskommission des Spitalzweckverbands veröffentlicht die Taormina-Berichte auf der Homepage des Spitals. Sie will damit einen Schlussstrich unter die zweckverbandsinterne Aufarbeitung der untersuchten Geschäfte ziehen. Anfang 2015 entschied die Betriebskommission des Zweckverbands Spital Affoltern (BK), eine Auswahl von Geschäftsfällen aus den Jahren 2012 bis 2014 – im Sinne von Stichproben – durch ein externes Anwaltsbüro auf ihre Rechtmässigkeit untersuchen zu lassen. Hintergrund dieses Entscheids waren ein gegen den früheren Spitaldirektor eingeleitetes Strafverfahren und eine ausserordentliche Prüfung der Verpflichtungskreditkontrolle durch das Gemeindeamt. Der «Anzeiger» hat am 22. Dezember 2015 darüber berichtet. Im Rahmen dieser Untersuchungen wurden vom beauftragten Anwaltsbüro AMT zwei Berichte verfasst (Taormina-Berichte). Die ausgewählten
Diebe rannten mit Beute davon In den Morgenstunden des 9. April kam es in einem Reihen-Einfamilienhaus in Bonstetten zu einem Einschleichediebstahl. Zwei Männer stahlen elektronische Geräte im Wert von rund 700 Franken. Die Hausbesitzerin befand sich zum Zeitpunkt des Einbruchs auf der Terrasse und sah die beiden Diebe beim Wegrennen. Die Kantonspolizei musste sich in Bonstetten mit einem weiteren Einbruch befassen. Unbekannte brachen in den Abendstunden des 12. April die Türe eines Einfamilienhauses auf. Sie entwendeten Wertgegenstände und Bargeld in der Höhe von mehreren 1000 Franken. Der Schaden beläuft sich auf rund 500 Franken. Mehrmals mussten die Gesetzeshüter in den vergangenen Tagen auch wegen Lärmimmissionen ausrücken. Am 8. April kurz vor Mitternacht in eine Privatwohnung in Affoltern. Ermahnungen nützten allerdings nichts. Nach 1 Uhr kehrte die Polizei zurück und verzeigte die Verursacher. Klagen über Lärm erreichten die Polizei ausserdem am 10. April um 1.30 Uhr. Verursacht wurde er in einem Mehrfamilienhaus im Zentrum von Affoltern. In Knonau wurden am 9. April junge Personen ermahnt, die bei der Stampfi durch ihren Lärm die Nachbarschaft störten. Tags darauf wurde um 1.30 Uhr beim Schulhaus abermals Lärm verursacht. Nicht klar ist, ob die Lärmverursacher auch für die beim Schulhaus angebrachten Graffiti verantwortlich sind. (-ter.) anzeige
Untersuchungsgegenstände betrafen einerseits einzelne Geschäfte (Neuorganisation der Radiologie; ausserordentliche Entschädigung der Betriebskommission: Auftragsvergabe an ein Unternehmen eines damaligen Mitglieds der Betriebskommission; Kreditantrag des Verpflegungszentrums; Bau des OVA-Areals und Betriebs-Kreditverträge mit der ZKB). Andererseits wurden, losgelöst von einzelnen Geschäften, die Themen Spesenabrechnungen, Sitzungsgelder und Honorare sowie die Frage von Interessenkonflikten einer ersten rechtlichen Würdigung unterzogen.
Bezirksrat: Keine Massnahmen Der Zweckverband unterbreitete die Taormina-Berichte dem Bezirksrat als Aufsichtsbehörde mit der Bitte um Prüfung, ob die Untersuchungsergebnisse ein aufsichtsrechtliches Einschreiten des Bezirksrats erforderten. Der Bezirksrat traf einzig mit Bezug auf einen Untersuchungsgegenstand eine aufsichtsrechtliche Anordnung. Die Betriebskommission wurde ange-
wiesen, fortan sämtliche Aufträge von finanzieller Tragweite der Rechnungsprüfungskommission des Zweckverbands zur Prüfung und Antragstellung zu unterbreiten. Darüber hinaus hielt der Bezirksrat weder aufsichtsrechtliche Massnahmen gegenüber dem Zweckverband noch disziplinarische Massnahmen gegenüber einzelnen Behördenmitgliedern für angezeigt. BKMitglied Jürg Burger hält es deswegen für angemessen, einen Schlussstrich zu ziehen. «Wir haben zeitlich und finanziell einiges in die Aufklärung investiert. Wir haben die Berichte auch der Staatsanwaltschaft zugestellt, von der wir keine Rückmeldung erhalten haben», sagt er und betont, dass an der Delegiertenversammlung dargetan worden sei, welche Lehren man aus diesen Untersuchungsergebnissen gezogen habe. «Wichtig ist, dass Fehler nicht wiederholt werden», fügt Burger bei. – Die Betriebskommission teilte den Delegierten und der Öffentlichkeit an den Delegiertenversammlungen vom 26. November 2015 und vom 18. Februar 2016 mit, dass die Taormina-Berichte veröffentlicht werden sol-
len. Auf entsprechende Anfrage der Betriebskommission bestätigte der Bezirksrat mit Verfügung vom 22. September 2015, dass die Taormina-Berichte dem Öffentlichkeitsprinzip unterliegen. Zur Wahrung des rechtlichen Gehörs der im Bericht erwähnten Personen wurde diesen in der Folge Gelegenheit gegeben, zu den Berichten Stellung zu nehmen. Die Betriebskommission hat nun entschieden, der Öffentlichkeit auf der Homepage des Spitals sowohl die Taormina-Berichte als auch die Stellungnahmen derjenigen in diesen Berichten erwähnten Personen zur Verfügung zu stellen, welche um eine entsprechende Veröffentlichung ersucht haben. Für diese Stellungnahmen sind inhaltlich ausschliesslich die betreffenden Personen verantwortlich. «Die Betriebskommission nimmt bewusst keine Stellung zu diesen Kommentaren», ergänzt Jürg Burger. Abschliessend hält er fest: «Mit diesen Veröffentlichungen zieht der Spital-Zweckverband einen Schlussstrich unter die zweckverbandsinterne Aufarbeitung der untersuchten Geschäfte.» (pd./-ter.)
Zu schneller Schlussstrich In zwei Gutachten, auf über 100 Seiten, die wohl um die 100 000 Franken gekostet haben, hat die Anwaltskanzlei AMT zahlreiche Mängel festgestellt. Von Kostenüberschreitungen, von ausserordentlichen Bezügen, zu hohen Spesen und Verfahrensmängeln ist da unter anderem die Rede. Mehrfach empfehlen die Anwälte in ihren Gutachten vertiefte Abklärungen und weisen darauf hin, dass ihnen für eine genaue Abklärung die nötigen Unterlagen fehlen, so zum Beispiel der Einblick in die Lohnstruktur des Spitals. Nun will die Betriebskommission (BK) das so stehen lassen und einen Schlussstrich ziehen. Sie beruft sich auch auf die Haltung des Bezirksrates, der aufgrund der vorliegenden Ergebnisse mit einer Ausnahme keinen Handlungsbedarf sieht, weder in aufsichtsrechtlicher noch in disziplinarischer Hinsicht. Die BK macht es sich aber mit dem Hinweis auf den Befund des Bezirksrates und auf den bisherigen zeitlichen und finanziellen Aufwand zu einfach. Für eine lupenreine Aufarbeitung der unerfreulichen Vergangenheit am Spital hätte man durchaus den Rat der Gutachter befolgen und vertiefte Abklärungen zulassen müssen – auch wenn das nochmals kostet. Nur so ist es möglich, dass Ruhe einkehrt. Und die ist nötig, um das Spital in eine gute Zukunft zu führen. Werner Schneiter
Mit «Harley-Davidson» rechts überholt: Rocker verurteilt Zürcher Obergericht bestätigt erstinstanzliches Urteil Ein Rocker aus Affoltern hat auf der Autobahn A1 mit seinem Motorrad der Marke HarleyDavidson gleich mehrere Personenwagen rechts überholt. Dummerweise unter den Augen einer zivilen Polizeipatrouille. Was nun den Rausschmeisser eine Stange Geld kostet. ................................................... von attila szenogrady Es war an einem frühen Abend, als eine zivile Patrouille der Kantonspolizei Zürich in der Region Winterthur über die Autobahn A1 in Richtung St. Gallen fuhr. Kurz vor einer Ausfahrt hörte der Lenker des Fahrzeugs von hinten plötzlich ein lautes Brummen und schaute in den Rückspiegel. Er erblickte dabei den Fahrer eines Motorrades der Marke «Harley Davidson». Dieser drückte dann auf das Gaspedal und überholte gleich drei auf der Überholspur befindliche Personenwagen von rechts.
Polizeivideo als Hauptbeweis Dann flitzte das Motorrad links am Polizeifahrzeug vorbei, worauf die Ver-
kehrsbeamten ihre Videokamera einschalteten. Der Film sollte am letzten Montag vor Obergericht als Hauptbeweis der Anklage eine wesentliche Rolle einnehmen. So war darauf zu sehen, dass der Beschuldigte aus Affoltern am Albis wieder auf die Normalspur wechselte und mit hoher Geschwindigkeit zwei weitere Personenwagen rechts überholte. Bis er zuletzt knapp vor einem Lastwagen wieder auf die Überholspur wechselte und weiterfuhr.
Winterthurer Schuldspruch angefochten Da die Polizeibeamten den Motorradlenker verzeigten, wurde der Vorfall vom 6. August 2014 zur Justizsache. Zunächst am Bezirksgericht Winterthur, das den heute 33-jährigen Beschuldigten im Spätsommer 2015 wegen mehrfacher grober Verkehrsdelikte neben einer bedingten Geldstrafe von 45 Tagessätzen zu 150 Franken, also 6750 Franken, zu einer happigen Busse von 3000 Franken verurteilte. Der Angehörige einer bekannten Rockervereinigung legte Berufung ein und beteuerte auch vor Obergericht seine Unschuld. Er habe nicht rechts überholt, erklärte er, sondern ledig-
lich beabsichtigt, infolge Benzinmangels die Ausfahrt anzusteuern, sagte der Rausschmeisser eines ErotikClubs. In der zweiten Phase habe er es sich aber anders überlegt und den langsam fahrenden Lastwagen hinter sich gelassen. Mehr nicht. Sein Verteidiger plädierte ebenfalls auf einen vollen Freispruch und zog die belastenden Darstellungen des Polizeibeamten in Zweifel. So sei dieser offenbar einer optischen Täuschung unterlegen. Bei der zweiten Phase machte der Rechtsanwalt einen «Vorsatz in Richtung Autobahnausfahrt» geltend. Dabei sei es legal, an den auf der Überholspur Fahrzeugen auf gleicher Höhe vorbeizuziehen, plädierte er.
Klassisches Rechtsüberholen Das Obergericht nahm den Rocker aus Affoltern am Albis ins Kreuzverhör und wollte wissen, weshalb er die Autobahn bei der fraglichen Ausfahrt nicht verlassen habe. Warum er nicht einfach dem Lastwagen gefolgt sei, hakte eine Oberrichterin nach. «Aus welchem Grund sind die Polizisten auf den Motorradlenker überhaupt aufmerksam geworden?», so lautete die
wohl entscheidende Frage des Referenten. Hinzu kam der Film, der im Gerichtssaal aufgeführt wurde und klar aufzeigte, wie der Beschuldigte zwei Fahrzeuge rechts überholte und danach auch noch knapp am Laster vorbeischlitterte. Der Gerichtsvorsitzende Franz Bollinger sprach zum Schluss von einem klassischen Rechtsüberholen des kräftig gebauten Zeitgenossen. «Es gibt zudem keinen Grund, warum der Polizeibeamte seine Beobachtungen erfunden haben soll», fuhr der Präsident fort. Zum Film führte er aus, dass sich der Beschuldigte weit entfernt von der Ausfahrtsspur bewegt habe, weswegen ihm die Oberrichter nicht abkauften, das Verlassen der Autobahn bezweckt zu haben. Mit der Bestätigung des Winterthurer Urteils wird es für den vorbestraften Verkehrssünder teuer. So muss er neben der Busse von 3000 Franken sämtliche bisher aufgelaufene Gerichtskosten von 6300 Franken bezahlen. Hinzu kommen die Kosten für seinen Rechtsanwalt. Nicht zuletzt muss er bei Rechtskraft des Entscheides mit dem Entzug des Führerausweises rechnen. Allerdings kann er den Fall auch noch an das Bundesgericht weiterziehen.
Dorfgeschichte, lebendig gemacht 900-Jahre-Jubiläum: Ein temporäres Museum in der alten Sennhütte von Mettmenstetten Im Rahmen der 900-Jahre-Feier wird in der alten Sennhütte von Mettmenstetten ein temporäres Dorfmuseum eingerichtet. Bilder, Tonaufnahmen und Gegenstände gewähren einen Blick in Dorfgeschichte und -entwicklung. ................................................... von werner schneiter Treibende Kraft ist die Interessengemeinschaft Dorfgeschichte (IG). Sie will verhindern, dass Dorfgeschichte und -geschichten in Vergessenheit geraten. Seit 1991 sammelt und verwaltet sie altes Fotomaterial und Dokumente, stellte Film- und Tonträger her und liess dabei betagte Einwohner zu Wort kommen, die Geschichten erzählten. Mann der ersten Stunde ist IG-Mitglied Sepp Ott, der vor 25 Jahren mit dem Fotografieren und Archivieren von alten und neuen Dokumenten, alten und neuen Fotos aus Privatbesitz begann und sie – zusammen mit einem weiteren Fachmann – mit System archiviert. Mit modernster Informatik, Foto- und Medientechnik.
Kein permanentes Dorfmuseum Als 1991 der Dunschtigclub Mettmenstetten im Rahmen der 700-Jahre-Feier der Eidgenossenschaft in der alten Turnhalle ein Dorfmuseum einrichtete, kam der Gedanke an ein permanentes Dorfmuseum hoch. Doch der wurde verworfen, weil sich kein geeigneter Lagerort fand und man nicht bestehenden Museen nacheifern wollte, die allesamt nach den gleichen Kriterien funktionieren. Im Rahmen der 900-Jahre-Feier der Gemeinde bietet sich nun die Chance, das bislang archivierte Material der Öffentlichkeit zugänglich zu machen – wenn auch nur über eine bestimmte Zeit. IG-Mitglieder sowie Helferinnen und Helfer wandelten die alte Sennhütte in ein Museum um. «Die Leute sind mit sehr grossem Enthusiasmus
IG Dorfgeschichte Die IG Dorfgeschichte Mettmenstetten besteht auf folgenden Mitgliedern: Peter Büchi (Vorsitz); Hans Huber (Geschichte), Werner Baur (Fotografien), Hans Hinnen (Informatik), Alfred Suter (Geschichte), Sepp Ott (Fotoverwalter), Armin Frick (Finanzen), Beni Federer (Fotos).
an der Arbeit. Unser Team besteht aus Personen mit den unterschiedlichsten Stärken, besticht durch viel Kompetenz und pflegt eine gute Kameradschaft», sagt der IG-Vorsitzende Peter Büchi. Mehr als 500 Arbeitsstunden wurden aufgewendet. An Stellwänden hängen nun alte Bilder und Dorfansichten, die – unschwer vorauszusagen – Aha-Erlebnisse und «Weisst-du-noch?» hervorrufen werden. Geschichte wird ausserdem mit alten Gegenständen greifbar gemacht. Wie sich Mettmenstettens Weiler vor vielen Jahren präsentiert haben und wie sie heute aussehen, die Entwicklung der Gemeinde vom vorletzten Jahrhundert bis heute, altes Brauchtum, Beizen oder Verkehrsentwicklung – all das wird in der Sennhütte vom 1. Mai bis zum 24. Juni 2016 gezeigt. Besondere Erwähnung verdienten alte und neue Luftaufnahmen vom Dorf und von den Weilern – Aufnahmen von 1950, 1960 und nach dem Jahr 2000, arrangiert von Beni Federer. Im Rahmen der Ausstellung läuft auch ein Wettbewerb. Dabei werden neun Bilder präsentiert. Wer erkennt, worum es sich handelt, hat die Chance, einen der drei Preise zu gewinnen. Mehr noch: In einer im Museum vorhanden Audiothek finden sich Tonaufnahmen von Ur-Mettmenstettern, die – bis auf eine Ausnahme – allesamt verstorben sind. Im Untergeschoss ist eine Art Kino eingerichtet worden, wo die Tonbildschau über Mettmenstetter Geschichte läuft, dazu auch ein Film von Hans Huber aus den 80er-Jahren. Was wohl besonders interessieren wird: Im PC, ebenfalls in der Ausstellung installiert, kann man sein altes Klassenfoto suchen. In der Ausstellung ist auch ein altes Klassenzimmer im Miniformat eingerichtet worden, dazu ein Café.
«Klassenzusammenkünfte» Vom 20. bis 28. Mai wird im alten Sekundarschulhaus ein nostalgisches Klassenzimmer eingerichtet. Dabei wird ein Klassenlehrer, früher auch Schulmeister genannt, die «Schüler» unterrichten. In dieser Zeitspanne finden solche «Klassenzusammenkünfte» statt. 27 Klassen mit 565 «Schülern» haben sich laut Peter Büchi bisher angemeldet. Dafür wird hinter der alten Sennhütte ein Festzelt aufgestellt. Die grosse Kulturausstellung im Dorfmuseum. 1. Mai bis 24. Juni 2016 in der Sennhütte. Öffnungszeiten: Mittwoch, 17 bis 20 Uhr; Samstag, 14 bis 18 Uhr; Sonntag, 11 bis 16 Uhr. Gruppen auf Anfrage: www.dorfgeschichte-mettmenstetten.ch. Am 29. Mai findet ein Familientag mit Risottoplausch statt.
Mit Enthusiasmus beim Einrichten des temporären Dorfmuseums in der Sennhütte, von links: Peter Büchi, Beni Federer, Hanni Mohr, Hans Huber und Werner Baur. (Bild Werner Schneiter)
Das Zentrum von Mettmenstetten mit dem «Rössli» im Hintergrund, um 1890. (Bild IG Dorfgeschichte)
Das bäuerliche Silicon Valley liegt auch im Säuliamt Die digitale Welt hat bei den Landwirten längst Einzug gehalten
Viel Technik auf dem Bauernhof: Landwirt Rolf Heer im Melkkarussell. (Bilder Martin Mullis)
Ob Wetter-App auf dem Smartphone, Melkroboter oder computerisierte Entscheidungshilfen, die Landwirte nutzen die modernsten digitalen Mittel. Die Bauern leben in der Welt der Zukunft wie kaum eine andere Berufsgruppe.
punkt ausgewählt. – In einer Generationengemeinschaft mit seinem Sohn Patrik hält Rolf Heer auf seinem Hof in Ebertswil 110 Kühe. Der Gebrauch von Smartphone, Tablet und Computer ist für die beiden Landwirte alltäglich. Der Grossbauer kann mit seinem Handy seine Tiere im Stall, welche allesamt mit einem Chip versehen sind, jederzeit überwachen. Im blitzsauberen Melkkarussell werden die Tiere während des Melkvorganges erfasst, identifiziert und vom Bewegungszähler registriert. Mit Handy, Laptop und Computer sind Vater und Sohn im Netzwerk des Bauernhofes miteinander verbunden. Rolf Heer hält jedoch dezidiert fest, dass die digitalen Hilfsmittel die Übersicht über die Arbeitsabläufe erleichtere, die Arbeiten auf dem Bauernhof aber nach wie vor eine tägliche Herausforderung bedeute.
................................................... von martin mullis Die Bauernhof-Romantik verschwindet immer häufiger hinter den Melkrobotern und den modernsten, mit GPS ausgerüsteten Mähdreschern. Hightech auf dem Bauernhof ist längst Normalzustand. Auch im Säuliamt nehmen immer mehr Landwirte die digitalen Hilfsmittel in Anspruch. Die Digitalisierung der Landwirtschaft nimmt riesige Schritte in Richtung «Smart Farming». Mit grosser Wahrscheinlichkeit ist im Säuliamt kaum mehr ein Bauer ohne Computer zu finden. Viele Betriebe sind so weit wie möglich automatisiert und erstreben eine grösstmögliche Effizienzsteigerung. Der Trend zum Digital Farming ist stark steigend. Zwar wird in den Landwirtschaftsbetrieben noch immer im wahrsten Sinne des Wortes geackert, vermehrt jedoch stecken hinter den ausgeklügelten Anbaumethoden moderne Softwarelösungen. Viele der riesigen Erntemaschinen dürfen als eigentliche Fabriken auf Rädern bezeichnet werden. Genau wie die Klimaanlage und der Kopfhörer für die Musik ist auch das Tablet im Traktor fast unabdingbar. Big Data auf dem Feld und im Stall heisst das Zauberwort. Es wird digital übermittelt, wie viel sich eine Kuh bewegt, wie lange sie frisst und wie viel sie wiederkäut. Zudem können die Daten vom Melken beigezogen werden.
Futtermenge wird individuell zugeteilt
Von überall mit dem Handy die Tiere überwachen Um die Produktionsmittel wie Saatgut, Dünger oder Pflanzenschutzmittel so einzusetzen, dass dabei optimal produziert werden kann, wird der bestmögliche Bearbeitungs-, Dünge-, Spritz-, Bewässerungs- oder Erntezeit-
Die Kühe lassen sich selbstständig melken: Peter Junker vom Gut Freudenberg.
Auch für Ursula und Peter Junker vom Gutsbetrieb Freudenberg in Mettmenstetten sind computergesteuerte Geräte sowie Handy, Laptop und PC für die täglichen Arbeiten unverzichtbar. Der Betriebsleiter ist verantwortlich für mehr als 500 Tiere, davon 70 Kühe, 60 Mutterschweine und gut 200 Mastschweine sowie verschiedene Jungtiere und einige Hühner. In seinem Freilaufstall suchen die Kühe den Melkroboter völlig selbstständig auf, wann immer sie Lust dazu haben. Der vollautomatische Vorgang erfasst die letzte Melkung, letzte Geburt und letzte Brunst, sowie die Temperatur und die Qualität der Milch. Sämtliche Mutterschweine sind gechipt, und die Futtermenge wird ebenfalls jedem Tier individuell zugeteilt. Der Betriebsleiter schätzt es auch, dass bei Störungen und Defekten Hilfeleistungen sogar mittels der Software «TeamViewer» möglich seien. Auch Ursula und Peter Junker betonen, dass die digitale Welt auf dem Hof gewisse Erleichterungen bringe. Die menschliche Seite der Tierhaltung, bei der ein ganz eigenes «Gschpüri» nötig sei, würde ein Computer jedoch nie ersetzen können.
Der Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern erscheint mit einer Auflage von 24 678 Exemplaren und bedient sämtliche Haushaltungen zweimal wöchentlich im Knonauer Amt. Als amtliches Publikationsorgan setzt der «Anzeiger» ausschliesslich regionale und lokale Schwerpunkte. Seit 1999 ist die Weiss Medien AG, als Herausgeberin des «Anzeigers», ein Tochterunternehmen der AZ Medien AG. Leben und arbeiten auf der Sonnenseite des Albis Auf den 1. Juli 2016 oder nach Vereinbarung suchen wir eine/-n
Redaktorin/Redaktor 80–100 % Ihre Aufgaben Das gesellschaftliche, kulturelle und politische Geschehen im Bezirk Affoltern ist Ihre Welt. Sie berichten über Neuigkeiten, stellen Zusammenhänge her und zeigen Hintergründe auf. Sie greifen Themen auf, welche die Menschen in der Region bewegen. Sie pflegen den Kontakt zu den publizistisch relevanten Ansprechpartnern und stellen eine kundennahe Publikation sicher. Ihr Profil Sie verfügen über Erfahrung im Journalismus und Ihr journalistisches Interesse ist breit gefächert. Sie besitzen von Vorteil ein gutes Netzwerk in wichtigen Kreisen der Region. Sie haben die Fähigkeit, sich schnell in Themen einzuarbeiten und diese lesernah aufzubereiten. Ihre Aufgaben verlangen thematische und zeitliche Flexibilität sowie ein hohes Mass an Selbstständigkeit. Freude am Neuen, Offenheit und Einsatzfreudigkeit runden Ihr Profil ab. Ihre Zukunft Wir bieten Ihnen einen abwechslungsreichen Job in einem dynamischen Umfeld. Wenn Sie gewillt sind, auch an Abendveranstaltungen teilzunehmen und an Wochenenden zu arbeiten, dann wartet eine interessante Aufgabe auf Sie. Ihr nächster Schritt Haben wir Sie neugierig gemacht? Corinne Gerber, HR Manager, freut sich auf Ihre OnlineBewerbung unter www.azmedien.ch/karriere. Für nähere Auskünfte steht Ihnen Werner Schneiter, Chefredaktor, Weiss Medien AG, gerne zur Verfügung unter Telefon +41 (0)58 200 57 04. Weitere Informationen über die Weiss Medien AG finden Sie unter: www.weissmedien.ch. Weiss Medien AG, 8910 Affoltern am Albis
Veranstaltungen Wir suchen für unsere Schulleitung der Schuleinheit Chilefeld/Stigeli per 15. Juni 2016 einen/eine
Schulleitungsassistent/-in 30 %
Sie arbeiten vorwiegend während den Schulwochen (35 bis 40 %) und können die Mehrzeit in den Schulferien kompensieren. Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Die ausführliche Stellenausschreibung mit Ansprechpersonen sowie weitere Informationen über die Primarschule Affoltern am Albis, finden Sie hier: www.psa.ch. Wir freuen uns auf Sie.
Tagesfahrten Muttertagsfahrt ins Toggenburg Sonntag, 8. Mai 2016 inklusive Mittagessen 5. Gutmadinger Kramerfest (D) Sonntag, 15. Mai 2016 ID und Euro mitnehmen Insel Mainau Samstag, 21. Mai 2016 inklusive Eintritt Bodensee – Lindau mit Aufenthalt Donnerstag, 2. Juni 2016 ID und Euro mitnehmen
Furka-Dampfbahnfahrt Fr. 115.– Mittwoch, 20. Juli 2016 inkl. Kaffee und Gipfeli Mittagessen und Dampfbahnfahrt Ballenberg Samstag, 23. Juli 2016 Eintritt
Fr. 38.– Fr. 22.–
Ferienreisen Mosel/Rhein/ Loreley/Rüdesheim DZ/HP Fr. 740.– 11. bis 15. Juli 2016 Zell am See DZ/HP Fr. 810.– 22. bis 26. August 2016 Dresden DZ/HP Fr. 750.– 26. bis 30. September 2016 Schwarzwald – Veloferien DZ/HP Fr. 740.– 3. bis 7. Oktober 2016 Bergweihnacht in Seefeld DZ/HP Fr. 590.– 13. bis 16. Dezember 2016 inkl. Konzert «die Kastelruther Spatzen»
Boogie, Boxen und Ballett Das Kindertanzstudio Helen Lemm begeistert in Sellenbüren mit der Geschichte von «Billy Elliot» Das Stück über den kleinen Jungen Billy Elliot, der zum erfolgreichen Balletttänzer wird, passt wie angegossen zum Kindertanzstudio Helen Lemm. Die Tänzerinnen nahmen das Publikum mit auf die Achterbahnfahrt zwischen dem harten Alltag des Arbeiterlebens und dem Traum von der erfolgreichen Karriere an einer Elitetanzschule. ................................................... von corinne obrist Schneeflöckchen purzelten umher, Balletttänzerinnen übten ihre letzten Schritte und Streikende suchten die Transparente. Hinter der Bühne des Schulhauses Loomatt in Sellenbüren ging es geschäftig zu und her dieses Wochenende. Mehr als 60 Kinder und Jugendliche fieberten gemeinsam mit dem Publikum der Vorstellung entgegen, für die sie monatelang geübt hatten.
Ein kleiner Junge mit einem grossen Traum Sie erzählten die Geschichte von «Billy Elliot» nach dem Film des britischen Regisseurs Stephen Daldry. Billy (Livia De Carlo) wächst in einer Arbeiterfamilie auf. Während Vater und Bruder streiken, um gegen die drohende Schliessung der Kohleminen zu protestieren, wird Billy in den Boxunterricht geschickt. Doch Billy schaut lieber den Mädchen beim Ballett- und Boogietanzen zu. Das bemerkt auch die Tanzlehrerin Mrs. Wilkinson, die Billy daraufhin ermuntert, mitzumachen. Die vielversprechenden ersten Tanzstunden haben ein jähes Ende, als Billys Vater davon erfährt. Doch Mrs. Wilkinson und Billys bester Freund Michael glauben an Billy und melden ihn zum Vortanzen an der Royal Ballet School in London an. Die ganze Familie Elliot zittert dem Entscheid entgegen. Billy wurde angenommen. Viele Jahre später fahren Billys Familie und Freunde an dessen erste grosse Aufführung.
Billy schaut den Mädchen beim Tanzen zu. (Bilder Nadine Citterio) & theater» choreografiert hatten. Auch die Bilder, die die Aufführung im Hintergrund begleiteten, waren von Silvano Mozzini. Johannes Knoth rückte die Bühne ins richtige Licht, während Helena Vagnières, Daniela Mettler und
Nadine Citterio die Vorstellung auf Foto und Video aufnahmen. Hinzu kamen zahlreiche weitere Hände, die Helen Lemm beim Nähen, im Backstagebereich und bei der Vorbereitung des Apéros unterstützten.
Auf der Bühne und hinter dem Vorhang Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, wie die Tänzerinnen die Aufführung miterlebten. Rahel Flückiger sprach nach der Aufführung mit dem «Anzeiger».
viel Aufregung. Wir sehen von hinten, wer das Schulhaus betritt. Wenn Familie und Freunde darunter sind, klopft das Herz natürlich schon etwas schneller.
Rahel, welche Rolle hattest du im Stück? Ich war eine von sieben Polizistinnen. Wir treten dem Streik der Kohlearbeitenden entgegen und verhaften Billys Bruder.
Und was geschieht, sobald du die Bühne betrittst? Meist vergesse ich den Tanz kurz bevor ich die Bühne betrete. Sobald der Vorhang hinter mir ist, verlasse ich mich vollkommen auf meinen Körper. Die vielen Proben zahlen sich dann wirklich aus.
Seit wann bist du dabei? Ich tanze schon bei Helen Lemm seit ich sieben bin, also seit 16 Jahren. Ich finde es schön, dass viele Kinder und Jugendliche ganz klein beginnen und dann viele Jahre treu dabei bleiben.
Viele helfende Hände waren beteiligt Die Zuschauerinnen und Zuschauer waren begeistert von den Tänzen, die Helen Lemm mit der Unterstützung ihrer Tochter, der Tänzerin Silvana Lemm sowie Silvano Mozzini und Christiane Loch vom «Carambole tanz
Helen Lemm nach der gelungenen Aufführung umringt von Tanzbegisterten.
Wie ist die Atmosphäre hinter der Bühne? Es herrscht eine konzentrierte Stimmung, aber es gibt immer auch
Was ist das Schwierigste an den Tanzaufführungen? Der rote Faden! Wir Tänzerinnen kennen die Geschichte, aber die Zuschauerinnen und Zuschauer sehen sie möglicherweise zum ersten Mal. Ich denke, dieses Jahr ist es uns gut gelungen, das Publikum mithilfe der Szenen der Familie Elliot durch das Stück zu führen. (co)
Damenund Herrencoiffeuse Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung eine motivierte, selbstständige und exakt arbeitende Mitarbeiterin für unser Team in Cham, 60 %- bis 100 %-Arbeitsstelle. Coiffure Grease Luzernerstrasse 28, 6330 Cham Tel. 041 780 19 58/079 703 11 92 E-Mail: coiffure.grease@gmail.com
Gesucht Putzfrau für unseren Betrieb in Mettmenstetten. Ca. 2 bis 4 Std./Woche. Personalraum, Lager, WC und Wohnung. Sie haben Freude am Putzen, sind ordentlich, ehrlich und zuverlässig, dann freuen wir uns über Ihre Bewerbungsunterlagen unter Chiffre 4552, Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis.
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Zur Ergänzung unseres Schulleiterteams suchen wir für die Schuleinheiten Chilefeld/Stigeli und Butzen/Semper auf der Kindergartenstufe per 1. August 2016 einen/eine
Arbeitszeit Montag bis Freitag: täglich zwischen 9.00 und 16.00 Uhr (frei wählbar), von Vorteil zwischen 12.00 und 16.00 Uhr
Sie sind eine Führungspersönlichkeit und bringen entweder • eine abgeschlossene Schulleiterausbildung sowie Führungserfahrung mit oder • sind eine erfahrene Kindergarten- bzw. Primarlehrperson mit Schulleiterausbildung (oder in Ausbildung)
Aufgabengebiet: ✓ Fakturierung und Kontrolle von Kundenbestellungen ✓ Verantwortlich für die Belegablage ✓ Allg. Aushilfe bei weiteren Lager- und administrativen Arbeiten
Schulleiter/-in 50 %
Interessiert? Die ausführliche Stellenausschreibung und weitere Informationen über die Primarschule Affoltern am Albis finden Sie hier: www.psa.ch. Wir freuen uns auf Sie.
Anforderungen: ✓ Exaktes und effizientes Arbeiten ✓ Engagiert und belastbar ✓ Unkompliziert
Fühlen Sie sich angesprochen, dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung. Bitte melden unter Chiffre 4553, Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis.
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Detailhandelsassistentin (EBA) oder Detailhandelsfachfrau (EFZ)
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Wir bieten: – Vielfältige und interessante Aufgabe mit reichlich Handlungsspielraum – Kollegiales Arbeitsumfeld – Einen bestehenden und ausbaufähigen Kundenstamm – Zeitgemässe Anstellungsbedingungen und Lohn = Fixum/Provision – Ihnen stehen ein Firmenfahrzeug sowie Handy und Laptop zur Verfügung Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie Ihre Unterlagen per E-Mail an info@hegra.ch oder schriftlich an Hegra AG, Mühlerainstrasse 6, 8908 Hedingen
Mit Feuer im Rathaus «Ich bin dann mal weg.» Das sage ich seit rund einem Jahr fast jeden Montag, wenn ich von Affoltern am Albis nach Zürich pilgere. Allerdings nicht zu Fuss, sondern mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Im ehrwürdigen Rathaus angekommen, zwänge ich mich dann auf Platz 37. Dieser ist nämlich so eng, dass er wahrscheinlich sogar die Mindestmasse in einem Billigflieger unterschreitet. Doch weil man zum Sprechen aufstehen muss oder darf, hält sich die Thrombosegefahr in Grenzen. Die sind eher ideologischer Art, wie ich nach meiner feurigen Rede für das SteuerSplitting für Ehepaare merkte. Denn obwohl meine Argumente die meisten Ratskolleginnen und -kollegen überzeugten, ging die Abstimmung dann doch mit einer Stimme Unterschied verloren. Apropos feurig: Brennen sollte es in diesem geschichtsträchtigen Gebäude lieber nie. Falls das Treppenhaus als einziger Fluchtweg versperrt wäre, bliebe uns nämlich nichts anderes übrig, als mutig durchs Fenster in die Limmat zu springen. Aber deswegen mit Schwimmring im Rat zu er-
scheinen, wäre trotz der Medienwirksamkeit eher etwas unpassend. Immer passender hingegen sind die Beziehungen innerhalb des Ratskollegiums. Verbindend wirkte sich da sicher auch meine Teilnahme am Kantonsrats-Fussballturnier aus. Gerade meine bürgerlichen Kollegen haben mich dabei mit einer Beweglichkeit überrascht, die ich ihnen so nie zugetraut hätte. Aber auch bei meinen linken «Gspänli» gerate ich manchmal ins Staunen. Allerdings mehr über deren Vorstellungen wettbewerbsfähiger Rahmenbedingungen für die Wirtschaft. Denn hätten sie in den vergangenen Monaten eine Mehrheit im Rat gehabt, wären wohl mindestens drei oder vier Mal irgendwelche Abgaben für Unternehmer erhöht werden. Vorstösse für die Verdoppelung der Kapitalsteuer oder zusätzliches Geld in den Berufsbildungsfonds sind nur zwei Beispiele, bei denen ich klar für Augenmass plädierte, um wertvolle Arbeits- und Ausbildungsplätze zu erhalten. Freude hatte ich, dass eine Ratsmehrheit meine Meinung teilte, dass es eine sinnvolle humanitäre
Hilfe ist, Familien auf der Flucht mit einem namhaften Beitrag zu unterstützen. Zu den Farbtupfern im Ratsalltag gehören träfe oder originelle Voten. So erinnerte ein Votant im Zusammenhang mit dem Laienrichtertum den Rat daran, dass seinerzeit die Arche Noah von Laien gebaut wurde, die Titanic jedoch von Profis. Und das Resultat sei ja bekannt. Natürlich gibt es manchmal auch persönliche Angriffe. Aber wenn man diese als Adelung auffasst, lassen sich solche Ausrutscher leicht verkraften. Nur wenn ich als «Schreinermeister aus dem Säuliamt» bezeichnet werde, muss ich korrigierend eingreifen. Denn schliesslich will ich keine Klage wegen unrechtmässig verwendetem Titel riskieren. Auch wenn nicht alle Erwartungen erfüllt wurden, sind meine Motivation und das Interesse für die politische Arbeit ungebrochen. Und es erfüllt mich mit Stolz, als Mitglied des Zürcher Kantonsrates einen Teil an unser Erfolgsmodell «Direkte Demokratie» leisten zu können. So freue ich mich auf das neue Amtsjahr und hoffe, auch weiterhin den einen oder anderen Akzent setzen zu können.
Wenn Esoteriker mathematische Regeln verletzen Steinkreis im Affoltemer Bislikerhau, Leserbrief im «Anzeiger» vom 12. April. Herr Steinegger bezeichnet den Bislikerhau als magischen Ort, was man spüre, wenn man unvoreingenommen hingehe. Esoteriker gehen eben gerade nicht unvoreingenommen hin, deshalb spüren sie auch etwas. Wenn es stimmen würde, dass unvoreingenommene Leute die Kraft des Ortes spüren, dann wäre ja schwer erklärlich, wieso so viele Wanderer dem Steinkreis bisher keine Beachtung geschenkt haben. Wenn sie nichts von ihm wussten, konnten sie nicht anders als unvoreingenommen sein und hätten demzufolge von der magischen Kraft erfasst werden müssen. Zum Längengradargument: Durch jeden Kreis führt genau eine Nordsüdlinie als Durchmesser, das ist nichts besonderes. Wenn man einen Längengrad nur auf Winkelminuten genau misst, so
Bislikerhau: Magischer Ort? (Bild mk.) erhält man in unseren Breiten ein Band von etwa einem Kilometer, das sich nach Süden verbreitert. Dass sich in einem solchen Band auch Kirchen und andere interessante Gebäude befinden, ist nicht erstaunlich, sondern
zu erwarten. Nimmt man noch den Längengrad 8,30’ dazu, erweitert sich das Band auf zirka drei Kilometer. Zwei Längengrade (oder «Nordsüdlinien») sind im Übrigen nicht parallel, sie schneiden sich an den Polen. Darüber kann man aber noch hinwegsehen, da sie auf kleinen Abschnitten tatsächlich fast parallel sind. Es ist immer das Gleiche mit den Esoterikern: Sie suchen überraschende Zusammenhänge, um zu beweisen, dass ihre Beobachtungen nicht zufällig sind, und verletzen dabei die elementarsten mathematischen Regeln über Wahrscheinlichkeit und Signifikanz. Wenn der Glaube an den Steinkreis aber Kraft verschafft und gut tut, dann spart man vielleicht den Arztbesuch, und Martin Kehrer muss das auch nicht bedrücken. Er ist ja pensioniert und braucht die Kundschaft nicht mehr. Hans Hegetschweiler, Hedingen
Landwirtschaft des Klosters Kappel: Anstatt weitere knappe Zeit zu verlieren (das Tierschutzgesetz mahnt), könnte sofort ein Baugesuch für den neuen Kuhstall eingereicht werden. (Bild ter.)
Baugesuch statt Vorentscheid Den Landwirtschaftsbetrieb des Klosters Kappel erhalten, «Anzeiger» vom 8. April. Was im Bericht des «Anzeigers», vom 8. April zur ausserordentlichen Delegiertenversammlung des Vereins Kloster Kappel nicht zum Ausdruck kommt: Es ging gar nicht um «alternative» Standorte für den neuen 70-Kühe-Laufstall des Kappelerhofs. Es geht um die drängende Frage, ob der Weg dorthin über einen Vorentscheid (der einem «Himmelfahrtskommando» gleichkommt) führen soll oder ob der Weg direkt über ein Baugesuch eingeschlagen werden kann. Das dem Vorstand zugestellte Dokument des Agrar-Ingenieurbüros Haegi AG hat vier mögliche Standorte im engeren Bereich der jetzigen Scheune aufgezeigt, für die die planerischen Voraussetzungen gegeben sind, um direkt ein Baugesuch einreichen zu können. Der Vorstand des Vereins Kloster Kappel hat diesen grundsätzlichen Aspekt nicht beachtet und hat sich stattdessen auf die Nebenfrage konzentriert, welcher der vier Standorte aus welchen Gründen nicht infrage käme. Wieso Präsident Andreas Müller im «Anzeiger» ausgerechnet vom gar nicht genannten Standort «Rossweid» (wo bereits ein Bauernhaus vorhanden wäre) spricht, ist mehr als eigenartig. Die Delegierten wurden denn auch nicht umfassend über die Zusammenhänge orien-
tiert. Die an erster Stelle stehende Standort-Variante 1 entspricht den baulichen Vorschlägen des am 13. Juni 2013 erstprämierten Projekts des damaligen internationalen Wettbewerbs «Intra muros – extra muros». Eine neue Mauer, die niemand will, soll zudem das Klosterareal vom Bauernhof trennen ... Anstatt weitere knappe Zeit zu verlieren (das Tierschutzgesetz mahnt), könnte sofort ein Baugesuch für den neuen Kuhstall eingereicht werden. Der Platz wäre standortgerecht und würde den prägenden Klosterabhang West weder optisch noch baulich belasten. Die gleiche Feststellung gilt auch für Variante 3. Die Varianten 2 und 4 betreffen die klösterliche Bauzone, nicht das Landwirtschaftsgebiet. Wenn Andreas Müller auch noch von einer möglichen Aufgabe des verpachteten Kappelerhofs spricht, muss er sich selber an der Nase nehmen: Seit mehreren Jahren ist dem Vorstand bekannt, dass die Stallungen schon bei der Verpachtung den Tierschutzvorschriften nicht mehr genügten. Anstatt dieses Problem zielstrebig einer Lösung (Vorentscheide einholen, Baurecht für den Pächter) zuzuführen, hat man mit dem Umweg über den internationalen Wettbewerb 2012/13 nicht nur viel Zeit, sondern auch noch viel Geld aus dem Lotteriefonds vergeudet. Hans Rudolf Haegi, Affoltern
Einladung zur Jubiläums-Ausstellung 16. April bis 29. Mai 2016
25 JAHRE GALERIE ELFI BOHRER Arbeiten von mehr als 50 Künstlerinnen und Künstlern im Burgwies 2 und Dorfstrasse 13 mit vielen Überraschungen Vernissage: Samstag, 16. April 2016, 16–19 Apéro: jeden Sonntag (ausser Pfingsten) 13–17 Finissage: Sonntag, 29. Mai 2016, 13–17 Do + Fr 14 bis 18, Sa und So 13 bis 17 und gerne nach Vereinbarung. Schaulager KUNSTFENSTER Dorfstrasse 13: geöffnet So von 14 bis 17 und nach Absprache. (Über Pfingsten 14. und 15. Mai geschlossen.)
BVCM Mettmenstetten 13. Beachvolleyball-Turnier 3. bis 5. Juni 2016 in der Badi Mettmenstetten. Festwirtschaft bis 2.00 Uhr
Kafi/Restaurant Mättmi Bahnhofstrasse 17 8932 Mettmenstetten Am 20. Mai 2016, nach 39 Jahren als Wirte-Ehepaar und 14 Jahren als Ihre Gastgeber im Kafi/Restaurant Mättmi, 8932 Mettmenstetten, ist es an der Zeit kürzerzutreten und in den Ruhestand zu gehen. Schon jetzt möchten wir uns herzlich für Ihre jahrelange Treue bedanken. Die verbleibende Zeit mit Ihnen werden wir in vollen Zügen geniessen. Wir wünschen unserer
Nachfolgerin Frau Doris Madersbacher viel Erfolg als neue Gastgeberin im «Mättmi». (Gutscheine sind nur noch bis 20. Mai 2016 bei uns einzulösen.) Erwin und Erja Wüthrich-Viinikka
Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen für den Spielbetrieb. Anmeldeschluss: 1. Juni 2016 Infos auf: www.bvcm.ch
«Mättmi fiiret»
Für ihre neue Produktion sucht die Aemtler Bühne Akteurinnen und Akteure. > Seite 22
Jahreskonzert des Musikvereins im Zeichen des 900-Jahre-Jubiläums in Mettmenstetten. > Seite 27
ZHV-Cupfinals Handballer treffen sich am kommenden Wochenende in Affoltern. > Seite 28
Neue Rückenmatratze Grandessa von riposa Mit Hybridkern und aktiver Lordosenstütze
Heinz Waser vor seinem Werkstattwagen. (Bild zvg.)
Neue Schärfe für Haus, Küche und Garten Neuer Standort für Bolleter Schleifservice Der Bolleter Schleifservice stellt seinen Wagen dieses Jahr auf dem Kronenplatz auf, anstatt bei der Migros. Vom 18. bis zum 21. April wird er dort alle Geräte mit Schneidflächen schleifen.
messer erhalten die Kunden gratis zu jedem Schleifauftrag eine Karton-Messerhülle. So geschützt lassen sich die Messer optimal in der Schublade aufbewahren.
In traditioneller Handarbeit werden Schneidwerkzeuge professionell wieder in Form gebracht. In seiner mobilen Schleifwerkstatt schleift Heinz Waser sämtliche Artikel, welche in Küche, Haushalt oder Garten gebraucht werden und nicht mehr optimal schneiden. Vom Montag, 18. April, bis Donnerstag, 21. April, kann sich die Kundschaft persönlich beraten lassen und sich überzeugen von der Präzision und Schärfe. Die Schleifwerkstatt steht in diesem Jahr wegen der aktuellen Bauarbeiten ausnahmsweise nicht bei der Migros, sondern auf dem Kronenplatz in Affoltern.
Qualitäts-Gartenscheren, Rasenscheren, Astscheren, Heckenscheren brauchen regelmässige Pflege. Die Lebensdauer der Geräte wird erhöht und das Arbeiten im Garten wird erleichtert. Dazu werden die Geräte wie folgt bearbeitet: 1. Fachmännische Zerlegung 2. Reinigung der Einzelteile 3. Schleifen der Klinge 4. Zusammenbau und Einstellung 5. Feineinstellung 6. Ölen der Federn Für Felco-Geräte sind nahezu alle Ersatzteile an Lager griffbereit. Rasenmähermesser können mit einem Schraubenschlüssel meist einfach ausgebaut werden. Nach dem Schleifen werden diese präzise ausgewuchtet. Das schont die Lager und das Getriebe des Rasenmähers. In der Preisliste findet man den Vermerk: «Ich schleife auch Äxte, Spaten, Klauenmesser, Dolche.» Wichtig, Personen die an der Haustür klingeln und nach Messer und Scheren fragen die sie zum Schleifen abholen wollen gehören keinesfalls zur Bolletergruppe. Bolleter Schleifservice macht grundsätzlich keine Haustürbesuche bei privaten Personen und es ist auch niemand angestellt dafür. (pd.)
Küchen-, Brot- und Tafelmesser Wer in der Küche sauber arbeiten will, braucht scharfe Messer. Auch ein qualitativ gutes Messer verliert mit der Zeit an Schärfe. Mit scharfen Messern arbeitet man sicherer, da beim Schneiden weniger Druck ausgeübt werden muss. Das Messer greift besser in das Schneidgut, rutscht weniger ab und die Hand ermüdet nicht so schnell. Das Schleifen eines Messers erfolgt in mehreren Arbeitsgängen: 1. Grober Vorschliff 2. Hauptschliff 3. Feinschliff 4. Schneidenface anbringen 5. Grat entfernen (polieren) Tafelmesser und Brotmesser mit Wellenschliff werden an speziell angefertigten Formscheiben geschliffen. Wichtig: Für alle Küchen- und Brotanzeige
Gartengeräte brauchen Pflege
Informationen zum Bolleter Schleifservice und zur Person von Heinz Waser unter www.schleifservice.ch. Die Öffnungszeiten sind: Montag, 18., bis Donnerstag, 21. April, von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr. Letzter Tag nur bis 16 Uhr.
Die riposa Matratze Grandessa vereint modernste Technologien – für ein unvergleichliches Schlaferlebnis. (Bild zvg.)
Mehr Rückenkomfort kann keine Matratze bieten. Die neue Matratze Grandessa von riposa hat im Hybridkern einzigartige Bauteile und Materialien der Matratzenarchitektur vereint: aktive Lordosenstütze, Schulterund Nackenentspannung und aktive Belüftung. Ob Rücken-, Bauch- oder Seitenlage, das neue Entwicklungskonzept der riposa Rückenmatratze Grandessa erhöht den Liegepunkt in allen Lagen. Das Hybrid-Komfortsystem im Matratzenkern schafft mit einer hochwertigen Materialkomposition und einer aufwendigen Kernarchitektur die idealen Voraussetzungen für eine korrekte Körperlagerung – und für einen staranzeige
ken Rücken. Das Hybrid-Komfortsystem besteht aus verschiedenen EvoPoreHRC-Bauteilen und ist mit ViscoElementen sowie mit einer aktiven Lordosenstütze ausgerüstet.
Lordosenstütze, für einen starken Rücken Die Lordosenstütze ist ein hochaktives AirBox-System für den Rücken. Es besteht aus thermisch vergüteten Federn, die einzeln in Vliestaschen eingenäht und mit einer Schaumisolations-Box gepolstert sind. Dank ihrer aktiven Rückenstützkraft bietet die riposa Grandessa eine systematisch erprobte und auf medizinische Erfahrung abgestützte Körperlagerung, die möglichen Fehlentwicklungen der Wirbelsäule und Rückenschmerzen
vorbeugt. Zusammen mit dem RelexUnterbett von riposa wird die punktgenaue Körperlagerung erreicht.
Aktives Belüftungssystem Das ASL-Ergonomiekonzept des Matratzenkerns wird durch einen elastischen und belüftungsaktiven Oberflächen-Flow vervollständigt. Die Rückenmatratze Grandessa ist in drei Konfektinierungsvarianten erhältlich. Einzigartig ist das Superluxe-Modell mit abnehmbarem MicroGelTopper, der eine samtweiche Oberfläche bietet. Der Topper ist auch für Allergiker geeignet. Riposa Rückenmatratzen können ab jetzt Probe gelegen werden, mit Fachberatung, bei Kurt Wohndesign in Obfelden. (pd.)
Sonntag, 17. April 10.00 Jugendgottesdienst mit den 4.-Klässlern und Katechetin Marianne Lang Pfarrer Marco Borghi Veronica Nulty, Orgel Anschliessend Chilekafi uf de Heiweg Freitag, 22. April 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Andreas Manz www.kircheottenbach.ch
Sonntag, 17. April 10.30 Gottesdienst mit heiliger Kommunion
Samstag, 16. April 14.00 Gottesdienst zur Trauung von Katja Sattel und Yves Gisler Pfarrerin Bettina Stephan Sonntag, 17. April 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern Pfarrerin Bettina Bartels Mittwoch, 20. April 17.00 Singwerkstatt mit Eva Stückelberger
Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 17. April 18.30 Gemeinsames Singen 19.30 Abendgottesdienst mit Pfr. Christof Menzi Mittwoch, 20. April 17.00 Offenes Singen Donnerstag, 21. April 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli
Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 15. April 18.00 Jugendgottesdienst 19.00 Filmabend: Young@Heart im Chilehuus (Eintritt frei) Samstag, 16. April 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfrn. B. Bartels Sonntag, 17. April 9.30 bis 9.55 Uhr «Morgenlob», Singen in der Kirche mit Chr. Sommer 10.00 Gottesdienst, Pfrn. B. Bartels Mittwoch, 20. April 19.00 bis 20.30 Uhr Vortrag für pflegende und begleitende Angehörige mit Dr. M. Minder im Chilehuus
Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 16. April 10.00 Fiire mit de Chliine in der reformierten Kirche Ökumenischer Gottesdienst für Kinder von 2 bis 6 Jahren Thema: «Jona und der Wal» Anschliessend Znüni im Kirchgemeindehaus Sonntag, 17. April 10.00 Gottesdienst mit Taufe von Lars Krattinger, gestaltet von den 5.-Klässlern und Pfarrerin Susanne Sauder Musikalische Leckerbissen mit Peter Landis, Saxofon und Ursula Hauser, Orgel Dienstag, 19. April 20.00 Podium unterm Glockenturm im Kirchgemeindehaus Thema: «Welche Werte wollen wir?» Mit Pfrn. Susanne Sauder Was früher galt, gilt heute nicht mehr! Zum Wertewandel in der westlichen Welt Anschliessend Apéro
Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 17. April 9.30 Gottesdienst mit Pfarrer Christof Menzi Montag, 18. April 19.00 bis 20 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Freitag, 22. April 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche
Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 17. April 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern mit Pfarrerin Bettina Bartels Fahrdienst auf Anfrage bei Th. Rinderknecht, 079 318 22 30
Ref. Kirche Kappel a. A. Freitag, 15. April 16.00 3.-Klass-Unti in Kappel Samstag, 16. April 9.00 JuKi 5 im Pfarrhauskeller Sonntag, 17. April 18.30 Gemeinsames Singen 19.30 Abendgottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi
Ref. Kirche Knonau Sonntag, 17. April Sonntag Jubilate 10.00 Gottesdienst mit alt Grossmünster-Pfarrer Werner Gysel, Thalwil Mittwoch, 20. April 12.00 Seniorennessen im Giebel Amtswoche: Claudia Mehl
Ref. Kirche Maschwanden Freitag, 15. April 9.30 Fiire mit de Chliine in der Kirche, gestaltet vom Team Sonja Neuweiler Irene Studer, Tobias Gsell Anschliessend Zopf und Kaffee im Pfarrhaus Sonntag,17. April 10.00 Gottesdienst «Es ist ein Blühen in der Welt» in Maschwanden mit Pfrn. C. Mehl Musik: Veronica Hvalic. Anschliessend Vernissage im Pfarrhaus Herr Maldonado aus Oberkirch stellt seine Frühlingsaquarelle vor
Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 17. April 10.00 Gottesdienst im Rahmen von Mättmi 900 Mit Zithergruppe Pfarrer Andreas Fritz Orgel Oliver Pierson 17.00 Konzert: «Eine Orgel packt aus» Ein musikalisch-literarischer Abend mit Johannes Fankhauser und Robert Tobler Freitag, 22. April 20.00 NAchtsamkeit Leitung Andreas Fritz www.ref-mettmenstetten.ch
Freitag, 15. April 12.00 Seniorenessen Samstag, 16. April 16.00 Fiire mit de Chline Sonntag, 17. April 9.30 Gottesdienst «Lobe den Herren!» Pfrn. Yvonne Schönholzer
Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 17. April 10.00 Kirche Stallikon: Familiengottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Taufe: Malin Anaïs Preisig Thema: «Was Erwachsene von Kindern lernen können» Anschliessend: Apéro Fahrdienst: Anmeldung 16. April, 044 777 99 72 Mittwoch, 20. April 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 21. April 9.15 und 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 14.00 Senioren-Nachmittag im Kirchgemeindehaus Musik: «kult-ur-guet» Freitag, 22. April 11.30 Stalliker Senioren-Mittagessen im Restaurant Schwarzer Hecht 19.30 Kirche Stallikon: Trostspuren Öffnungszeiten Jugendtreff siehe Homepage
Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 16. April 17.30 Gottesdienst mit heiliger Kommunion Sonntag, 17. April 9.00 Eucharistiefeier 11.00 Santa Messa 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten
Kath. Kirche Bonstetten Samstag,16. April 10.00 Fiire mit de Chliine Reformierte Kirche Bonstetten 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 17. April 10.15 Familiengottesdienst mit 1. OST im Singsaal Schulhaus Mettlen, Wettswil Dienstag, 19. April 19.30 Abendmesse im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 20. April 9.15 Ökumenisches Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 21. April 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten
Kath. Kirche Hausen a. A. Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 17. April 9.30 Konfirmationsgottesdienst mit Pfr. Andres Boller Erich Eder am Flügel Hans-Ruedi Bossart (Gitarre/Bass) Severin Bossart (Drums) Reformierte Kirche Montag, 18. April 16.00 Kolibri Ref. Kirchgemeindehaus Dienstag, 19. April 14.00 Frauen-Treff Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 Donnerstag, 21. April 12.00 Club 4, Gruppe Alpha Ref. Kirchgemeindehaus www.kircheobfelden.ch
Samstag, 16. April 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 17. April 10.00 Festgottesdienst zur Erstkommunion Donnerstag, 21. April 8.15 Wortgottesfeier
Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 16. April 17.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Dankgottesdienst für alle Erstkommunionkinder Sonntag, 17. April 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Luzius Huber Dienstag, 19. April 19.30 Elternabend 4. Klasse 20.00 Pfarreiratsitzung
Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 15. April 18.45 Ehe-Kurs Samstag, 16. April 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 17. April 10.00 Gottesdienst «Nachfolge und die Zentrale der Jüngerschaft» Ueli Baltensperger Kinderprogramm 18.30 ALL IN : Jugendgodi Montag, 18. April 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 20. April 12.15 Senioren-Zmittag 19.00 Teens: peech in der Heilsarmee Mehr Infos: www.sunntig.ch
Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 17. April 9.45 Liturgischer Gottesdienst (Urs Baumann) Kinderhort mehr unter: emk-affoltern.ch
Sonntag, 17. April 10.00 Gottesdienst Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch
Sonntag, 17. April 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch
Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 17. April 10.30 Gottesdienst, Kinderhort/ Sonntagsschulen/Unterricht 13.30 Missionsbericht Mittwoch, 20. April 20.00 Frauenabend Galater 2, 1–10 www.etg-mettmenstetten.ch
Strickler Reisen Neuheim, Carreisen, Einsteigen und geniessen! Telefon 041 756 07 66, Fax 041 756 07 60 Steigen Sie bei uns ein! Wir freuen uns, Sie an Bord begrüssen zu dürfen. Europa-Park Rust Dienstag, 19. April 2016/ Donnerstag, 28. April 2016/ Dienstag, 11. Oktober 2016 und Donnerstag, 20. Oktober 2016 Carfahrt inkl. Eintritt Erwachsene Fr. 88.– Kinder von 4 bis 11 Jahren Fr. 78.– Blumeninsel Mainau Donnerstag, 12. Mai 2016 und Dienstag, 6. September 2016 Carfahrt inkl. Eintritt Fr. 55.– Wochenmarkt Luino Mittwoch, 18. Mai 2016, 22. Juni 2016, 14. September 2016 und 19. Oktober 2016 Carfahrt Fr. 45.– Basel Tattoo Samstag, 23. Juli 2016, Frühvorstellung und Strassenparade am Nachmittag, Kat. 1, Carfahrt inkl. Eintritt Fr. 144.– Freitag, 29. Juli 2016, Spätvorstellung Kat. 4, Carfahrt inkl. Eintritt Fr. 144.– Überraschungsfahrt Sonntag, 16. Oktober 2016 Carfahrt inkl. Mittagessen Fr. 78.– 5-Tage-Fahrt nach Trier und Mosel Mittwoch, 25., bis Sonntag, 29. Mai 2016 Preis ab Fr. 750.– 8-Tage-Fahrt Magisches Südengland Samstag, 2., bis Samstag, 9. Juli 2016 Preis ab Fr. 1800.– Neu ab 2016 werden wir die Jassreisen von Arnold Loeliger weiterführen. Wir freuen uns auf diese Aufgabe, auch für Nichtjasser eine Reise wert. 11-Tage-Fahrt Schifffahrt Potsdam bis Prag mit zwei Nächten zusätzlich in Prag Freitag, 29. April bis Montag, 9. Mai 2016 Preis ab Fr. 2340.– 7-Tage-Fahrt Dresden Mittwoch, 8., bis Dienstag, 14. Juni 2016 Preis ab Fr. 1280.– 7-Tage-Fahrt Seefeld Sonntag, 4., bis Samstag, 10. September 2016 Preis ab Fr. 1280.– 8-Tage-Fahrt Krumlov, Böhmen Sonntag, 18., bis Sonntag, 25. September 2016 Preis ab Fr. 1150.– Direkte Anmeldung für Carreisen und weitere Informationen auf unserer Webseite: www.strickler-reisen.ch Für die sichere Hin- und Rückfahrt an Ihrem Firmen-/Vereinsanlass bieten wir Ihnen das richtige Fahrzeug an. Unsere zuverlässigen und gut ausgebildeten Chauffeure, sowie die modernen und sicheren Reisecars mit 6 bis 78 Plätzen sorgen für eine komfortable Reise.
Das neue Tonstudio im Knonauer Amt Thomas Bösch und Simon Binggeli eröffnen morgen Samstag Creative-Collective.ch Die beiden Musiker Thomas Bösch und Simon Binggeli haben vor drei Jahren nebenberuflich mit dem Aufbau eines Tonstudios begonnen. Jetzt haben sie sich entschieden, hauptberuflich ins Musikgeschäft einzusteigen und laden morgen Samstag zum Tag der offenen Tür an die Bachstrasse 29 in Obfelden ein. Thomas Bösch und Simon Binggeli sind seit Jahren musikbegeistert und inspirieren sich immer wieder gegenseitig. Simon Binggeli spielt Schlagzeug, Thomas Bösch macht House-Musik. Vor fünf Jahren begannen sie bei Thomas Bösch zuhause gemeinsam Musik zu kreieren. «Wir haben sehr schnell gemerkt, dass wir auf einer Wellenlänge sind und uns perfekt ergänzen. Thomas ist der analytische
Planer und Organisator, ich bin der Praktiker, der umsetzt», erklärt Simon Binggeli, der nach der Berufslehre ein berufsbegleitendes Studium als Tontechniker absolviert hat.
Bereits nach einem halben Jahr das bisherige Studio ausgebaut Im Jahr 2013 begannen Thomas Bösch und Simon Binggeli an der Bachstrasse 29 in Obfelden ein Tonstudio aufzubauen. 2014 war das erste Studio fertig. In den ersten Wochen produzierten sie ihre eigenen Songs und bald kamen Anfragen von Freunden und Bekannten dazu. Gerade im Bereich Mastering, das zahlreiche Bands – die selber aufnehmen – professionell machen lassen, erarbeiteten sie sich schnell einen Namen. «Durch den Zugang zu mehreren Musikproduzenten, die bei uns
Damit der Widerhall an den Wänden möglichst klein ist, haben die Produzenten kunstvolle Schalldämmer gebaut. (Bilder Salomon Schneider)
Simon Binggeli ruht sich beim Bauen in der Lounge aus und checkt dabei E-Mails. einsteigen wollten, mussten wir bereits ein halbes Jahr nachdem das erste Studio fertiggebaut war, mit dem Ausbau des Studios anfangen», erklärt Simon Binggeli. Thomas Bösch, der 2008 das Grafik- und Musikatelier buildthehouse.ch gegründet hatte und Simon Binggeli, der bisher unter dem Namen dein-studio.com produziert hatte, konnten direkt über den Gang, im dritten Untergeschoss, zwei weitere Räume dazumieten. Daraus machten sie eine Masteringregie, eine Produktionsregie und eine Rekordingregie, mit Gesangskabine und Aufnah-
meraum. Zudem hatten sie nun genügend Platz für eine Lounge, eine kleine Küche und das Büro. «Jetzt sind wir bereit für jegliche Nachtschichten», meint Simon Binggeli schmunzelnd.
Jahrelange Dreifachbelastung Im Creative-Collective werden jegliche Arten von Audioproduktionen angeboten, Gesang, Instrumente, Hörbücher, Beatproduktion, Jingles und Mastering. «Neben der Audioproduktion können wir auch grafische Arbeiten, Webdesign, Plakate, Plattencovers,
Merchandisingprodukte und 3D-Visualisierungen anbieten. «Wir führen vom Aufnahmekonzept bis zur fertigen Produktion alle Arbeitsschritte durch. Das macht uns in der Deutschschweiz einzigartig», meint Simon Binggeli stolz. Er ist aber auch froh, dass die Bauzeit langsam zu Ende ist. Mit der Dreifachbelastung von Broterwerb, Studiobau und Musikproduktion war er in den vergangenen Jahren gut ausgelastet. Mit zwei Jahren Erfahrung und ungebrochener Motivation wollen die beiden das Tonstudio nun hauptberuflich aufziehen. (sals)
Nach 33 Jahren immer noch Spitzenreiter Das Gymfit in Affoltern bietet spezielle Jubiläumsanlässe Die Nummer eins im Knonauer Amt feiert ihren 33. Geburtstag. Dazu werden allen Interessierten sieben Tage kostenloses Probetraining geschenkt.
«Mehr Qualität in der Bewegung ist mehr Qualität im Leben», lehrte Moshé Feldenkrais. (Bild zvg.)
Feldenkrais Schnuppertage Vom 9. bis 12. Mai in Obfelden Wer interessiert ist, seinen Körper geschmeidig, lebendig und einsatzbereit zu halten, wird mit der Feldenkrais-Methode fündig. Sonja Moser lädt vom 9. bis 12. Mai zu Schnupperstunden ein. Damit der Körper optimal funktionieren kann, benötigt er Energie durch Nahrung und Bewegung, um die Funktionen des Organismus anzuregen. Es ist wichtig, dass alle seine Elemente zusammenarbeiten. Wie in einer Gruppe von Musikern, ist es essenziell, dass durch dieses Miteinander die bestmögliche Harmonie entsteht. Bei den hier benutzten Bewegungsabfolgen werden Bänder, Sehnen, Muskeln, Knochen, Gelenke, Knorpel, Faszien sowie das Nervensystem angeregt. Das Ziel ist es, überflüssige Anspannung loszulassen und den Körper effizient zu nutzen. So können alltägliche Bewegungen leicht werden. Meist werden Schmerzen gemindert oder lösen sich auf. Je nach körperlicher Situation einer Person wird die Behandlung in der Einzelstunde oder in der
Gruppe empfohlen. Gruppenlektionen und Einzelstunden ergänzen sich zudem optimal. Ob zur Gesundheitsvorsorge, zur Rehabilitation, zur Verbesserung der Koordination, bei neurologischen Störungen oder Schmerzen am Bewegungsapparat – die langsam durchgeführten Bewegungsabfolgen richten sich an Menschen jeden Lebensalters. Mit der Feldenkrais-Methode werden Bedingungen geschaffen, um eigene Gewohnheiten wahrzunehmen, zu experimentieren, Alternativen zu integrieren und die Möglichkeit von Veränderungen zu erleben. So erweitern sich schrittweise Handlungsspielraum und Selbstbild. Im Andenken an den Gründer Moshé Feldenkrais (6. Mai 1904 bis 1. Juli 1984) lädt Sonja Moser, Feldenkrais-Lehrerin in der Woche vom 9. Mai alle Interessierten zu Schnupperstunden ein. (pd.) Montag, 9. Mai, um 9, 14 und 18.30 Uhr, Dienstag, 10. Mai, um 14 und 18.30 Uhr, Mittwoch, 11. Mai, 19.30 Uhr, Donnerstag, 12. Mai, 19 Uhr. Praxis am Brunnenweg 8 in Obfelden. Anmeldung und Infos 079 841 49 50 oder www.moser-feldenkrais.ch.
1983 von der Familie Gattiker eröffnet, übernahm Sonny Schönbächler das Gymfit vor 20 Jahren. Vieles hat sich in all den Jahren verändert, das Gymfit ist das Vorzeigefitnesscenter in der Umgebung. Der Inhaber, Sonny Schönbächler, hat über all die Jahre laufend investiert, in Räumlichkeiten, Ausstattung, Personal und Lehrlingsausbildung. Nach einem anstrengenden Arbeitstag findet man in diesem lichtdurchflutenden Fitnesscenter alles, was das Herz begehrt: Zwei grosse, topausgerüstete Fitnessfloors (inklusive Freihantelbereich, Life Fitness Kraftgeräte, mehrere Milonzirkel, Five Rückenkonzept, Faszientraining und mehr) lassen jedes Sportlerherz höherschlagen. Der grosszügige Wellnessbereich lädt zum Entspannen und Verweilen ein. Für alle, die sich mit einer neuen Herausforderung auf ein höheres Fitnesslevel katapultieren möchten, wird das Crosstraining-Konzept direkt aus den USA angeboten. Die Trainingsmöglichkeiten sind unbegrenzt. Trendbewussten Mitgliedern werden 60 aktuelle Groupfitnessstunden pro Woche angeboten, darunter auch Polefitness auf höchstem Level. Mit dem Pilates Reformer Training gibt es einen weiteren Megatrend im Angebot.
Das Gymfit wurde kontinuierlich ausgebaut. (Bild zvg.) senden Trainingsmöglichkeiten und Mitgliedschaftsarten beraten. Die siebentägige Testphase beginnt mit einem 60-minütigen Workshop über erfolgreiches Training. Zusätzlich erhalten Mitglieder pro Weiterempfehlung mit Vertragsabschluss 33 Tage Mitgliedschaft geschenkt. Im Spätsommer dieses Jahres wird mit der neuesten Technologie auf dem Markt aufgerüstet. Die neuen eGymGeräte berechnen durch Kraftmessungen die ideale Trainingsbelastung sowie allfällige Dysbalancen des Kunden. Durch diverse Analysemöglichkeiten wird die Betreuung damit noch nachhaltiger und erfolgreicher, das Training effizienter.
Sieben Tage kostenlos trainieren
Highlander-Games für alle
Zum 33-Jahre-Jubiläum startet eine zeitlich beschränkte Aktion: Alle Interessenten haben die Möglichkeit, das vielseitige Angebot im Fitnesspalast sieben Tage lang zu testen und danach eingehend werden sie über ihre pas-
Am 20. August steht ein weiterer Grossanlass auf dem Programm. Das Gymfit feiert eine gigantische Fitnessund Danceparty. International bekannte Presenter wie José Martinez, Marcelo Pereira und Jana Spring füh-
ren ausgelassene Groupfitness- und Tanzfans durch das Programm: Latino Dance, Zumba, FunTone flow und cardio werden angeboten, ausklingen wird der Marathon mit einem Längentraining angeleitet durch Manuela Schönbächler. Wer lieber Baumstämme stemmt, Steine stösst oder sich beim Axt werfen misst, beteiligt sich kostenlos und unter kompetenter Anleitung an den Highlander-Games. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen! Anmeldung für die Gymfit Fitness- und Danceparty ab sofort im Gymfit. Von Mai bis August bietet das Center jeden Montagabend ein Slacklineund Lauftraining an. Motivierte Teilnehmende (auch Nichtmitglieder) haben die Möglichkeit im Team mit viel Spass und Elan Wettkämpfe zu bestreiten. (pd.) Eine Besichtigung des Fitnesscenters ist jederzeit möglich. Informationen und Anmeldung gratis Einführungsworkshop: Telefon 044 761 77 74, info@gymfit-affoltern.ch, www.gymfit-affoltern.ch.
Gelungene «Tour de Säuliamt» der Jumba
Jungmusikanten unterwegs im Bezirk
Erstlingswerk von Eve Harris
Zur Mitgliederwerbung organisierte die Jugendmusik Bezirk Affoltern, die Jumba, eine «Tour de Säuliamt» im Oldtimer Car. An verschiedenen Anlässen wurde das Publikum von der Jumba unterhalten.
................................................... von susi fischli, leiterin bibliothek hausen
Bei trockenem, aber eher kühlem Wetter ging die Jumba am vergangenen Samstag auf Tour. Vom Jumbahaus in Affoltern ging es musizierend dem Jonenbach entlang bis zur Migros, dann weiter auf dem Centralweg zum Wochenmarkt und an die Velobörse. Gerne wurden die Einkaufstaschen abgestellt, um den originellen Trommelwirbeln der Tambouren und den flotten Märschen des Blasorchesters zuzuhören. Nach einem heissen Punsch im Café Casino, bei dem die Finger wieder aufgewärmt wurden, ging es musizierend weiter bis zum Coopark.
Einmal rund ums Säuliamt Dort erwartete Werner Utz die Jumba mit seinem originellen Oldtimer Car. Gemütlich und mit viel Spass ging die Reise der Jugendlichen weiter nach Obfelden, wo sie vor der Landi und
dem Dorfmärt spielten und von der Landi Obfelden auf eine Erfrischung eingeladen wurden. Im Anschluss fuhr der Oldtimer Car mit seiner musikalischen Fracht nach Mettmenstetten – ein kurzes Platzkonzert und weiter ging die Reise. Auch an der Autoshow auf dem Kronenplatz wurde die Jumba herzlich empfangen. Bei einem Getränk durften sich die Jungmusizierenden im warmen Festzelt aufwärmen. Zum Abschluss der «Tour de Säuliamt» brachte der Oldtimer Car die Jumbaner nach Bonstetten zum Coop und zum Gartencenter Guggenbühl. Nach sieben Stunden kamen die Jungmusikanten nach viel Musizieren wieder im Jumbahaus an. Es hatte Spass gemacht und Zusammenspiel und Marschieren klappten wunderbar. Die Jumbaner hoffen nun, dass einige Kinder und Jugendliche Lust bekommen haben und auch gerne mitspielen würden. Offene Proben dürfen gerne besucht werden. (pd.) Die offenen Proben finden an folgenden Terminen statt: Dienstag, 19. April, von 19.30 bis 21.30 Uhr Blasorchester. Mittwoch, 20. April, von 20 bis 21 Uhr Drummer Factory. Donnerstag, 21. April, von 18.30 bis 20 Uhr Aspirantenspiel. Infos auf www.jumba.ch.
Sie kennen sich kaum, haben sich noch nie berührt und werden heiraten. Eine fast unmögliche Geschichte im Jahre 2008. Schauplatz ist der jüdische Bezirk von Golders Green in London. Eine mehrtägige Hochzeitszeremonie bildet den Rahmen dieses spannenden Romans. Chani Kaufman ist neunzehn, hübsch und die mittlere der acht Töchter der ehrenwerten, doch mittellosen Rabbiner-Familie Kaufman. Es ist an der Zeit, die kluge, jedoch eigensinnige Tochter zu verheiraten, und zwar nach allen Künsten der orthodoxen Spielregeln. Keine einfache Sache, hat die junge Frau doch schon einige Kandidaten entschieden abgelehnt und überhaupt ihre eigene Vorstellung von ihrem Leben. Baruch Levy ist zwanzig, schüchtern und verliebt sich ganz unkonventionell in Chani, die er nur aus der Ferne beobachten darf. Der grossgewachsene, wenig attraktive Student aus wohlhabender Familie möchte dieses Mädchen unbedingt näher kennenlernen, was jedoch seiner hochnäsigen Mutter sehr missfällt. Mrs. Levy hat sich für ihren Sohn, der einmal ein bedeutender Rabbiner werden soll, eine standesgemässe Frau aus gutem Hause vorgestellt, nicht aber die Tochter einer einfachen osteuropäischen Familie, wie die Kaufmans. Also versucht sie mit allen Mitteln, Chani von Baruch fernzuhalten. Wie sie das anstellt, ist äusserst amüsant nachzulesen.
Verflochtene Geschichten erzeugen einen Spannungsbogen
Die Tambouren und Bläserinnen der Jumba waren am vergangenen Samstag sieben Stunden lang im Säuliamt unterwegs. Ziel der Reise war das Werben um neue Musikerinnen und Musiker. (Bild zvg.)
Ausstellungen Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Quartettspiel als Zeitspiegel» Vielfältige Sammlung von den ersten Spielen bis in die heutige Zeit, Quartettkarten mit farbigen Darstellung von teils bekannten Bilderbuchillustratoren. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis März 2017.
Affoltern am Albis Coopark, Büelstrasse 15: «Wasser-alles klar!» Interaktive Ausstellung rund um die Quelle des Lebens. Ausstellung durch die Stiftung Praktischer Umweltschutz (Pusch), Coca Cola Schweiz und Bundesamt für Umwelt (Bafu) entwickelt. Bis 23. April während der Ladenöffnungszeiten. Galerie 100, Zürichstrasse 100: Walter Kaufmann alias Walt zeigt neue Werke der surrealen Abstraktion, bekannt durch Ausstellungen in New York, Berlin, Barcelona und Zürich. www.galerie100.ch. Do.,Fr. 14-18, Sa, 10-15 Uhr. Bis 23. April. Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Geformt, Gemeisselt, Gebrannt,
Gemalt - Getrud Stähli, Christiane Landis, Marlis Brunner, Monika Marti. Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 15-18 Uhr. Bis 24. April.
Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: «25 Jahre Galerie Elfi Bohrer» Arbeiten von mehr als 50 Künstlerinnen und Künstlern und viele Überraschungen. Do/Fr, 14-18 Uhr, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Schaufenster Kunstlager So, 14-17 Uhr oder nach Absprache. Vom 16. April bis 29. Mai.
Kappel am Albis Kloster Kappel (Eingang, Réception, Café), Kappelerhof 5: «Schatten und Licht» Fotografien von Alina Zürcher. Täglich bis 17. April.
Mettmenstetten Pfarrhauskeller: Fotos Naturbilder, Stadtansichten und Portraits von Jennifer Riedel. Ab 17. April bis Herbst 2016.
Eine wichtige Rolle spielt auch Rebbetzin Zilberman, deren Aufgabe es unter anderem ist, heiratsfähige junge Frauen auf ihre Rolle in der Ehe vorzubereiten. Sie ist die geschätzte Gattin des hoch angesehenen Rabbiners Chaim Zilberman. Ihre Liebesund Leidensgeschichte, die 1981 in Jerusalem ihren Anfang nimmt, wird parallel eingeflochten, womit die Autorin eine wechselnde Spannung erzeugt. Und da wäre noch Avromi, Sohn der Zilbermans und bester Freund von Baruch, der eine heimliche Beziehung mit der Nichtjüdin Shola führt. Für jüdisch-orthodoxe Verhältnisse ein Ding der Unmöglichkeit – etwas, das überhaupt nicht geht. Darum darf niemand von dieser Verbindung erfahren. Jedes Mal, wenn Avromi heimlich an Sholas Seite durch London streift und mit ihr das weltliche Leben entdeckt, fällt es ihm schwer, wieder in die Enge seiner Gemeinde zurückzukehren. Gleichermassen von Liebeslust und Schuldgefühlen getrieben, muss er eine folgenschwere Entscheidung treffen.
Susi Fischli. (Bilder zvg.) weise einer Vermittlerin, der Schadchen, geprüft und ausgewählt als künftige Schwiegertöchter oder -söhne. Immer wieder finden sich im Text jiddische Ausdrücke. Dadurch entsteht eine besonders dichte, authentische Atmosphäre. Man wird sozusagen Teil des Geschehens. Zum besseren Verständnis der fremd klingenden Begriffe und kulturellen Besonderheiten ist am Ende des Buches ein ausführliches Glossar angefügt.
Viel Humor, trotz ernstem Thema Mit jüdischem Witz und britischem Humor erzählt die Autorin Eve Harris am Beispiel der drei verschiedenen Paare von deren geheimen Sehnsüchten, Verirrungen und Wirrungen zwischen persönlicher Freiheit und religiösen Regeln. Doch enthält der Stoff trotz seiner Tiefe ungemein viel Komisches, sodass man beim Lesen immer wieder schmunzeln muss. Die Figuren wachsen ans Herz, und man fiebert mit, unter welchen Umständen die gebändigte Chani ihren Baruch heiraten wird. Mit viel Turbulenz und List kommen sich die Familien Levy und Kaufman trotz aller Hindernisse näher, sodass der bedeutungsvollen Hochzeit nichts mehr im Wege steht. Dem jungen Paar sei zu wünschen: Mazel Tov! Rebecca Zilbermans sorgsam bedecktes Leben hingegen gerät endgültig ins Wanken und findet eine überraschende Wende.
Persönliches Urteil Ich finde diesen Roman beeindruckend, weil die junge Autorin nicht nur mit gutem Stoff unterhält, sondern subtil sowohl die Zwänge jahrhundertealter Traditionen wie auch den Mut zum Aufbruch in neue Lebensperspektiven beschreibt. Frisch, lebendig und überhaupt nicht muffelig! Eve Harris, geboren 1973 in London, schaffte es mit ihrem ersten Roman in England gleich auf die Longlist des renommierten Man Booker Preises. Im August 2015 ist ihr Debüt «Die Hochzeit der Chani Kaufman» auf Deutsch im Diogenes-Verlag erschienen.
Eintauchen in eine geheimnisvolle, andere Welt Aus wechselnden Perspektiven bieten sich Einblicke in eine religiöse Gemeinschaft, die uns gerade in Zürich in jüdischen Quartieren auch begegnen könnte. Im vorliegenden Buch taucht man von Beginn an in eine geheimnisvolle Welt von Anderssein. Mädchen und Frauen sind grundsätzlich sittsam gekleidet und bedecken nach der Hochzeit ihr Haar mit einer Perücke, dem Scheitel. Die Männer hüllen sich in lange Mäntel, tragen Bärte, Schläfenlocken und Hüte. Eine Ehe wird nach strengen Regeln geführt, Abweichungen werden nicht geduldet. Und junge Menschen können sich nicht einfach verlieben, sondern werden von den Eltern beziehungs-
«Die Hochzeit der Chani Kaufman» von Eve Harris. Diogenes Verlag, Zürich 2015. ISBN 978-3-257-30020-8.
Freitag, 15. April Affoltern am Albis 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, Kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstr. 12. 20.15: «Achterberg & Band» - «All the world is green» Balladen von Tom Waits. Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.
Samstag, 16. April Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, Brot, süsses Gebäck, Pasta, Handwerk und Geschenke, Honig, Käse, griechische, persische und sizilianische Köstlichkeiten, exotische Früchte aus Kamerun. Marktplatz.
Bonstetten 16.00-19.00: Vernissage: «25 Jahre Galerie Elfi Bohrer» Arbeiten von mehr als 50 Künstlerinnen und Künstlern und viele Überraschungen. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2. 19.00: Frühlingskonzert des Gemischten Chores Wettswil/Bonstetten unter der Leitung von Esther Kreis und der Pianistin Michiko Tsuda. Anschliessend Kaffee/ Kuchen/Apéro. Eintritt frei/Kollekte. Reformierte Kirche.
Das Maximtheater zeigt in Affoltern eine politisch fast korrekte Komödie Bereits zum fünften Mal gastiert das interkulturelle Maximtheater in Affoltern: am 22. April um 20.15 Uhr im Kasinosaal. Auf Einladung von Kultur Affoltern sowie der reformierten und der katholischen Kirche Affoltern kommt sein neues Stück «Garten Eden» zur Aufführung. In dieser Komödie gerät das multikulturelle Zusammenleben im Schrebergarten aus den Fugen. Das friedliche Zusammenleben von Menschen verschiedener Ethnien, Kulturen und Religionszugehörigkeiten gehört zu den grossen Herausforderungen unserer Tage. Dass es sich nicht immer einfach gestaltet, auch wenn der gute Wille vorhanden ist, thematisiert das Maxim Theater aus Zürich in dieser fast politischen Komödie um die Schrebergartenkolonie «Garten Eden».
organisation.gabriela@gmail.com, www.genialmedial.ch. Kloster Kappel.
Mettmenstetten 11.00: Vernissage mit Apéro: Fotos Naturbilder, Stadtansichten und Portraits von Jennifer Riedel. Nach dem Spezial-Gottesdienst mit der Zithergruppe Mettmenstetten. Pfarrhauskeller.
19.00: «Gebären am Spital Affoltern» Informationsabend für werdende Eltern. Dauer ca. 1½ Std. Spital, Mehrzweckraum Haus Rigi (1. Stock). Melchior-Hirzel-Weg 40.
Sonntag, 17. April Bonstetten 13.00-17.00: Apéro: «25 Jahre Galerie Elfi Bohrer» Arbeiten von mehr als 50 Künstlerinnen und Künstlern und viele Überraschungen. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2. 16.00: Frühlingskonzert des Gemischten Chores Wettswil/Bonstetten unter der Leitung von Esther Kreis und der Pianistin Michiko Tsuda. Anschliessend Kaffee/ Kuchen/Apéro. Eintritt frei/Kollekte. Reformierte Kirche.
Kappel am Albis 14.30-17.00: «Fühle die heiligen Klänge» Seelenrendezvous mit Gabriela Schimpel. Anmeldung:
Aufruhr im Schreber-Garten Eden
08.00: Papiersammlung in Hausen, Ebertswil und Höfe durch den Skiclub. Dorf.
08.00-17.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr» Mit Tee-Kreationen unter Berücksichtigung des JahreszeitenRhythmus zum Wohlfühlen, Anpreisen und Mitgeben. Marktstand von «wohlum» zum Thema «Aufblühen, Balance, Geniessen». Gemeindeplatz. 10.00-12.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr» Naturschutzgruppe lädt zum Naturspaziergang am Mättmi-Wäg zum Thema Fühlingsboten. Gemeindeplatz (Treffpunkt).
Dienstag, 19. April Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94. 14.30-16.00: Musikalische Weltreise - Lieder aus aller Welt mit Jean-Luc Oberleitner, Akkordeon. Dazu Kaffee und Kuchen. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 19.30: «Der Messias kommt nicht» Alfred Bodenheimer liest aus seinem Buch. Ein neuer Fall für Rabbi Klein - der Schweizer Krimi geht in die dritte Runde. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstr. 10A.
Hausen am Albis 09.00-10.00: Everdance: Für Männer und Frauen ab Generation 50+. Weder Vorkenntnisse noch Parrtner nötig - nur Freude an Musik, Bewegung und Neugierde. Schnupperstunde jederzeit möglich. Leitung und Auskunft Margrit
Das Image des Schrebergartens als Spiesser-Idylle hat sich längst gewandelt. Kleingartenkolonien sind Sehnsuchtsorte einer multikulturellen Gesellschaft, ein Stück heile Welt, in der ein friedliches Zusammenleben über kulturelle Grenzen hinweg mühelos zu gelingen scheint. Hier ist es möglich abzuschalten vom Stress des Alltags, die Natur zu geniessen und gesundes Gemüse anzubauen. Hier gärtnert die zum Islam konvertierte Schweizerin neben dem Chilenen, der in Zürich nach seinen jüdischen Wurzeln sucht – die einheimische Biogärtnerin neben der katholischen, aber völlig «neutralen» Kongolesin, die sich wundert, wieso einer Moslem ist, wenn er doch gar nicht so aussieht. Wie dünn das Eis über den Vorurteilen, Klischees und Alltagsrassismen ist, wird bei den Vorbereitungen zu einem gemeinsamen Grillfest offensichtlich. Halbwissen über fremde Religionen und Kulturen tun ihr Übriges – und schon wird die Kleingartenord-
Flumini 043 535 06 96. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.
Mittwoch, 20. April Affoltern am Albis 12.45: «Fitness ab 60: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 18.30-19.50: Öffentliche Führung: «Pulverdampf und Patina». Die Konservierung von zwei Bronzegeschützrohren aus dem Innenhof des Landesmuseums. Mit Martin Ledergerber, Konservator / Restaurator technisches Kulturgut, Anmeldung erforderlich: 058 480 13 13 oder fuehrungen.sz@snm.admin.ch. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen. Lindenmoosstrasse 1. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli. 20.15: «Der Aufbruch von 1968». Einführung, Filmdokumente, Diskussionen mit dem Zürcher Historiker Dr. Felix Aeppli. Bar und Abendkasse ab 18.30 Uhr, ab 19 Uhr Spezialitäten von Chäs Stöckli, Gschwellti und Salat. Reservierung erwünscht, Telefon 044 760 52 62.
nung hervorgeholt, das eigene Territorium überwacht und verteidigt. Das fragile, soziale Gefüge beginnt zu bröckeln. Die Idee, vom paradiesischen Leben im «Garten Eden» haben Judentum, Christentum und Das multikulturelle Zusammenleben im Schrebergarten der Islam gemein- gerät aus den Fugen. (Bild Heidi Arens) sam. Heinrich von Kleist sagte, das Paradies sei verriegelt nungen ermöglicht der Abend aber und «wir müssen die Reise um die auch so: Nach der Aufführung besteht Welt machen und sehen, ob es viel- die Möglichkeit zum moderierten Geleicht von hinten irgendwo wieder of- spräch mit den Theaterschaffenden. fen ist.» Das Maxim-Theater nimmt Sicher lässt sich dort in Erfahrung das Publikum mit auf eine solche Rei- bringen, ob es auch im Kongo oder in se und schafft es, spannende Einblicke Chile Schrebergärten gibt. zu eröffnen. Anders als in früheren Jahren veranstalten Kultur Affoltern, Abendkasse und Bar im Kasinosaal öffnen um 19.30 die reformierte und die katholische Uhr. Reservierung bei Bücher Scheidegger, Telefon Kirche den Auftritt des Maxim Thea- 044 762 42 42 oder www.kulturaffoltern.ch. Eintritt ters nicht zum Begegnungstag. Begeg- frei / Kollekte.
Bonstetten 09.30: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit dem Leseanimatorin Cornelia Ramming. Für Kinder von 1½ bis 4 Jahren in Begleitung. Dauer ca. 40 Minuten. Schul- und Gemeindebibliothek.
dung: Guido Jud 044 761 28 91. Bahnhof (Treffpunkt). 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Marco Santilli Quartet». Bar offen ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.
07.15: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Liestal, Abzweigung Hersberg-Sissacherflue-Sissach. Wanderzeit ca. 3¼ Std. Anmeldung/ Auskunft: Rosmarie Baumann 044 700 08 06. Bahnhof (Treffpunkt). 19.00: «Donnschtig-Jass» Qualifikation für den Austragungsort. Teilnahmeberechtigt sind angemeldete Einwohner aus Bonstetten ab 10 Jahren. Gemeindesaal. Am Rainli 2.
Hausen am Albis 07.50: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen): Vom Hönggerberg über den Altberg nach Weiningen. Marschzeit: ca. 3½ Std. Auskunft/Anmeldung: Kurt Gantenbein 044 341 07 93. Postplatz (Treffpunkt).
Donnerstag, 21. April Affoltern am Albis 08.00-14.00: Vernissage: «Geschärfter Blick» Bilder, die lügen und das Lügen-ABC. Die Arbeit der Kindergartenkinder fragt nach Objektivität von Bildern und zeigt Grundmuster von Manipulation auf. Kindergarten Haupel. Hasenbühlstrasse. 08.55: Arbeitsgruppe für Senioren dienste: Spaziergruppe, DielsdorfNeerach, 1½ Std. Leitung/ Anmel-
Ottenbach 09.09: OTTENBACH60plus: Fahrt mit Bus 215 nach Affoltern. Wanderung Sihlsprung-Sihlmatte-Menzigen. Dauer 3½ Std. Mittagessen im Restaurant Sihlmatt oder aus dem Rucksack. Auskunft und Anmeldung: Kathrin Noser, 044 761 26 96 bis Mittwoch 20. April 13 Uhr. Postautohaltestelle (Treffpunkt).
Die Aemtler Bühne lädt zum Mitwirken ein
Die 68er, das war einmal Die nächsten acht Tage im Kellertheater LaMarotte in Affoltern
Für die Produktion vom Herbst 2016 ist die Aemtler Bühne noch auf der Suche nach Mitwirkenden und Mitspielenden. Interessierte nehmen an der Produktionsversammlung im «weissen Rössli» in Mettmenstetten teil, am Montag, 18. April, um 20 Uhr.
Songs & Balladen mit «Achterberg & Band» Jaap Achterberg ist im Säuliamt kein Unbekannter. In den letzten Jahren war er mit seinen vielbeachteten Monologen und Ensemblestücken mehrfach zu Gast im LaMarotte. Heute Abend bietet sich nun die Gelegenheit, den Schauspieler von einer völlig anderen Seite kennenzulernen: Er lässt sich als Sänger auf Tom Waits’ Balladen und Texte ein. Seine melancholische Stimme kommt in den Liedern des legendären amerikanischen Songwriters so richtig zum Tragen. Er singt in englischer Sprache, Informationen, Anekdoten und Waits-Zitate dazwischen präsentiert er aber auf Deutsch. Musikalisch unterstützt wird Achterberg von Franco Mettler an der Klarinette und am Saxofon, Nick Gutersohn an der Posaune, Thomas Weber am Akkordeon und von Jojo Kunz am Kontrabass.
Mitglieder und Neugierige sind herzlich zur Produktionsversammlung der Aemtler Bühne eingeladen. Diese findet am Montag, 18. April, um 20 Uhr, im Gasthaus zum weissen Rössli in Mettmenstetten statt. An der Produktionsversammlung wird das neue Stück präsentiert und das Künstler-Team stellt sich vor. Die Premiere wird am 1. Oktober stattfinden, gespielt wird bis zum 5. November.
Zahlreiche noch zu vergebende Aufgaben Durch die Zusammenarbeit aller Beteiligten entsteht ein erfolgreiches Gesamtwerk. Ob auf der Bühne, im Schmink- oder Bauteam, bei der Werbung oder der Sponsorensuche, überall sind Leute willkommen, die zu einer gelungenen Aufführung beitragen. Der Vorstand freut sich auf eine rege Teilnahme und natürlich auf jedes neue Gesicht. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Margrit Gut
Heute Freitag, 15. April, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30 Franken.
Podium: «Der Aufbruch von 1968» Der Zürcher Historiker und Medienspezialist Dr. Felix Aeppli zeigt repräsentative Ausschnitte aus Schweizer Filmdokumenten und ordnet sie ins Zeitgeschehen ein. Die 68er sind aus der Mode gekommen. Das hängt damit zusammen, dass viele von ihnen innerhalb des Systems, welches sie ursprünglich ablehnten, Karriere machten. Zudem ist es darauf zurückzuführen, dass viele Postulate von einst inzwischen erfüllt wurden und als selbstverständlich gelten – namentlich in den Bereichen Partnerschaft, Bildung, Erziehung und Gesundheitswesen. Seit Kurzem fordern rechtskonservative Kreise hingegen eine Rückkehr zu den Werten von vor 1968.
«Abfahrt 6 Uhr 41» – eine Zugfahrt, die das Leben verändern wird. Es spielen Annette Wunsch und Gian Rupf. (Bild zvg.)
Infos unter www.aemtlerbuehne.ch oder direkt über den Präsidenten, Raffaele Cavallaro
Jazz am Donnerstag mit dem «Marco Santilli Quartet» Der Klarinettist Marco Santilli mit seinen Musikern Roger Näf, p, Luca Sisera, b, und Pius Baschnagel, d, ist ein gern gesehener Gast im LaMarotte. Das Repertoire umfasst gängige sowie weniger bekannte Standards. Und «Latin’s Clamori» (lateinische Wirbel) lassen es erahnen: der Latin Jazz versprüht südliches Lebensgefühl.
Mittwoch, 20. April, Bar ab 18.30 Uhr, 19 Uhr: Käsespezialitäten vom Chäs Stöckli, Gschwellti und Salat
Donnerstag, 21. April, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab
(Reservierung erwünscht), Beginn 20.15 Uhr, Eintritt
20.15 Uhr, Eintritt frei – Kollekte. Kleines Essen
25/15 Franken, Essen 15 Franken.
Theater: «6 Uhr 41» «6 Uhr 41» ist eine Bühnenbearbeitung nach dem Roman von Philippe Blondel, gespielt von Annette Wunsch und Gian Rupf. Regie führte Thilo Voggenreiter. Cécile hat das Wochenende bei den Eltern verbracht. Am Montagmorgen sitzt sie erschöpft im Frühzug nach Paris. Der Platz neben ihr ist frei, ein Mann setzt sich. Cécile erkennt ihn sofort: Philippe Leduc. Auch Philippe hat Cécile erkannt. Doch sie schweigen geschockt. Beide. Soll er sie ansprechen? Was könnte sie – nach
dreissig Jahren – zu ihm sagen? Cécile und Philippe erinnern sich jeder für sich, wie verliebt sie vor dreissig Jahren waren, als sie zusammen ein romantisches Wochenende in London verbringen wollten und dort alles aus den Fugen geriet. Philippe Blondel erzählt diese Geschichte aus den zwei Perspektiven der Hauptfiguren: leicht, leise und humorvoll. (pz)
raffaele.cavallaro@aemtlerbuehne.ch.
Freitag, 22. April, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30 Franken. Platzreservierung für alle Anlässe empfohlen über www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.
Die Aemtler Bühne genügt auf allen Ebenen hohen Ansprüchen. (Bild zvg.)
Der Wald erwacht! Naturschutzgruppe Mettmenstetten: Exkursion beim Paradies am Samstagnachmittag Wenn die Zeit gekommen ist, explodiert die Vegetation im Wald so richtig. Auf einer Exkursion vermittelt die Naturschutzgruppe Mettmenstetten einen Einblick in die erwachende Pflanzenwelt im Frühling. Zum 900-Jahre-Jubiläum der Gemeinde Mettmenstetten wurde kürzlich der «Mättmiwäg» eröffnet. Entlang dieses Weges – genauer genommen sind es fünf Schlaufen – gibt es allerhand zu sehen. Die Naturschutzgruppe hat deshalb zwei Anlässe im Festprogramm vorgesehen, die sich mit Pflanzen und Tieren entlang des Mättmiwägs befassen. Am Samstag, 16. April, ist ein Frühlingsspaziergang geplant, der beim Paradies beginnt und dort auch wieder endet (Achtung: im gedruckten Festprogramm war als Treffpunkt 10 Uhr beim Rössli vorgesehen, neu ist der Treffpunkt 13.30 Uhr beim Paradies-Spielplatz). Christine Gerber hat ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das speziell auch Nichtmitglieder ansprechen soll. Die Teilnehmenden gehen auf die Suche nach den typischen Frühblühern im Wald, die ihren Jahreszyklus schon
Nicht die Raritäten stehen im Vordergrund, sondern die ganz gewöhnlichen Pflanzen im Wald, die aus der Winterruhe erwachen.
Moose und Flechten tragen viel zur Biodiversität im Wald bei, sind aber oft unscheinbar und werden leicht übersehen. (Bilder zvg.)
fast abgeschlossen haben, wenn die Laubbäume später im vollen Laub stehen. Die Vielfältigkeit des Waldes wird von Fredi Keller von der Holzkorporation erläutert. Beim Totenmösli hat die Holzkorporation ein Projekt an die
Eugster wird den Teilnehmenden einige der häufigen Arten und deren verborgene Welt näherbringen. Im Anschluss an den knapp zweistündigen Rundgang ist gemütliches Ausklingen beim Grill und Spielplatz
Hand genommen, um die Vielfältigkeit des Waldes zu erhöhen. Aufmerksamkeit bekommen hier auch die Moose und Flechten, die viel zur Biodiversität beitragen, meist aber wenig Beachtung finden. Werner
Paradies eingeplant. Kinder können sich auf dem Spielplatz vergnügen, während die Eltern die Wurst auf dem Feuer bewachen. Grillgut bitte selber mitnehmen, für Getränke wird gesorgt. Werner Eugster
«Mättmi fiiret 900 Jahr» Jahreskonzert des Musikvereins Mettmenstetten im Zeichen des Dorfjubiläums
m Samstagabend stand wieder das Jahreskonzert des Musikvereins Mettmenstetten auf dem Programm. Bereits um 18.45 Uhr fanden sich die ersten Gäste ein, und mehr als die Hälfte der Konzertbesucher nutzte das kulinarische Angebot, bestehend aus drei verschiedenen hervorragenden Menüs und einem 900-Jahre-Jubiläumsmenü. Es herrschte eine lockere Stimmung mit viel Vorfreude auf das Konzert. Nachdem sich die Halle bis auf den letzten Platz gefüllt hatte, eröffneten die Mitglieder des Musikvereins Mettmenstetten kurz nach 20 Uhr das Jahreskonzert «Mättmi fiiret 900 Jahr» mit dem Marsch Jubelklänge.
Spannende Geschichten zu den Musikstücken Nach dem ersten Stück begrüsste die neue Präsidentin, Barbara Kunz, die Gäste. Speziell begrüsste sie den OKPräsidenten von 900 Jahre Mättmi, Jean-Pierre Feuz, die Gemeinderatsvertreter von Mettmenstetten und Knonau sowie den Moderator des Abends, Hanspeter Isoz. Zu den dargebotenen Stücken erzählte Hanspeter Isoz spannende und interessante Geschichten über die Mettmenstetter. Er erwähnte den Bauernkrieg 1489, als sich die Mettmenstetter Bauern gegen den Zürcher Bürgermeister Hans Waldmann auflehnten. Dazu spielte der Musikverein das Stück We me bi de Puure isch. Der Ohrwurm Über sieben Brücken musst du gehen begeisterte die Anwesenden. Zu «New York Ouverture» erläuterte Hanspeter Isoz die Auswanderungen von Säuliämtlern in die USA. Und wer wusste schon, dass 1899 Albert Einstein sechs Wochen Ferien im Kurhotel Paradies in Mettmenstetten verbrachte und in einem Brief schrieb, dass er sich die Welt im Paradies ge-
Der Musikverein Mettmenstetten unter der Leitung von Adrian Kuoni nimmt den Applaus verdient entgegen. (Bilder Brigitte Eugster) nau so vorstelle. . . Das Musikstück On the sunny side of the street bestätigte dies. Nach Schwyzer Soldate gab es eine 20-minütige Pause mit dem Verkauf der Tombola-Lose. Der Musikverein hat wiederum eine grosse schöne Tombola bereitgestellt. Viele Sponsoren aus Mettmenstetten und der Region machten sie auch dieses Jahr möglich.
«SaxoPhoning» Nach der Pause spielten die Musiker unter der Leitung von Dirigent Adrian Kuoni das Stück Always on my mind, danach bot Hanspeter Isoz auf der Bühne eine Liebeserklärung dar,
mancher «Romeo» dürfte gestaunt haben. Nach weiteren Stücken und Geschichten zeigten die sieben Saxophonspieler und -spielerinnen mit «SaxoPhoning» ihr Können und erhielten dafür begeisterten Applaus vom Publikum. Hanspeter Isoz erwähnte den Bau der Eisenbahn von Zürich nach Luzern 1864 und ein Highlight für Mettmenstetten, den Bau des Jumpin von Sonny Schönbächler, dem Olympiasieger von 1994. Die Schanze steht nun schon mehr als 20 Jahre und wird immer noch von vielen Jungen rege genutzt. Zum Abschluss bedankte sich die Präsidentin bei allen Gönnern, Passiv-
mitgliedern und Sponsoren. Auf der Bühne erhielten Hanspeter Isoz als Moderator, Adrian Kuoni als Dirigent und Urs Brinkmann als zurückgetretener Präsident des Musikvereins Präsente und den wohlwollenden Applaus des Publikums. Nach «Take me home country roads» und zwei Zugaben beendete der Musikverein sein Jahreskonzert. Die anschliessende Bar im Foyer der Turnhalle bot noch für etliche der Gäste Anlass zum Verweilen und Palavern über das hervorragend dargebotene Konzert. Delegation vom Dunschtigclub Mettmenstetten
Moderator Hanspeter Isoz: Spannende Geschichten zu den Stücken.
Eine Orgel packt aus Musikalisch-literarischer Abend Am Sonntag findet in der reformierten Kirche Mettmenstetten ein musikalisch-literarischer Abend mit Orgel statt. Der junge Konzertorganist Johannes Fankhauser, der schon verschiedene Wettbewerbe gewonnen hat, spielt und improvisiert zu einem neuen Text anzeige
Der Musikverein Maschwanden unter der Leitung von Heinz Aeberhard. (Bild zvg.)
Mit einer Portion Leidenschaft Flamencotanzduo am Konzert des Musikvereins Maschwanden Frühlingskonzert des Musikvereins Maschwanden, am 23. April zusammen mit dem Flamencotanzduo de la Fuente y Montero. Der Musikverein Maschwanden führt am 23. April zusammen mit dem Flamencotanzduo de la Fuente y Montero in der Mehrzweckhalle Maschwanden das traditionelle Frühlingskonzert
durch. Ab 18.30 Uhr wird Nachtessen serviert. Konzertbeginn 20.15 Uhr – Eintritt frei. Für das bevorstehende Jahreskonzert hat sich der Musikverein Maschwanden etwas Besonderes einfallen lassen. Mit dem Flamencoduo de la Fuente y Montero dürfen sich die Gäste auf ein breitgefächertes Programm freuen, das sie mit tollen Brass-Band-
Werken und leidenschaftlichen Tänzen des Flamencos in eine andere Welt führen wird. Man darf gespannt sein, wie Brass-Sound kombiniert mit dem spanischen Tanzduo bei den Zuhörern Anklang findet. Wer Glück hat, räumt mit wenigen Losen gleich die grosse Tombola ab. In Festwirtschaft, Bar und Kaffeestube wird für das leibliche Wohl der Gäste gesorgt.
des Jugendbuchautors Robert Tobler. Die Orgel erzählt aus ihrem abwechslungsreichen Leben. Aber auch davon, was ihr durch den Kopf geht, wenn sie tagelang mutterseelenallein in der Kirche steht. Zum Schluss improvisiert Johannes Fankhauser nach Wünschen aus dem Publikum. Sonntag, 17. April, 17 Uhr, ref. Kirche Mettmenstetten.
Sich in der Halfpipe mit Iouri Podladtchikov gemessen Zweiter Platz für Gian Andrin Biele an Schweizer Meisterschaft Anfang April trafen sich die Schweizer Freestyle-Snowboarder für eines der wichtigsten Highlights der Saison: die Schweizer Meisterschaft in der Kategorie Halfpipe. Der Stalliker Gian Andrin Biele sicherte sich den zweiten Platz in der Kategorie U13. Handball ist eine actionreiche Sportart. (Bild zvg.)
Gastgeber des ZHV-Cupfinals 2016 Der Handballverein HSV Säuliamt Nach zehn Jahren erfolgloser Bemühungen um die Vergabe des Austragungsortes des ZHV-Cups, hat das Warten ein Ende. Am kommenden Wochenende wird das Cupwochenende in der Affoltemer Stigeliturnhalle stattfinden. Das langersehnte Cupweekend findet dieses Jahr unter der Leitung des Gastgebers HSV Säuliamt in der Stigelisporthalle in Affoltern statt. Juniorenbis und mit Aktivteams, die sich bis in den Cupfinal gekämpft haben, ringen am 16. und 17. April um den heissbegehrten Zürcher Cuptitel 2016. Schenken wird sich keiner etwas. Emotionen, Spass und Spannung sind garantiert. Für die Verpflegung ist mit einem Grillstand und dem Kiosk gesorgt. Am Samstag finden die Finalspiele der Männer und Frauen im Aktivbe-
reich und der ältesten Juniorenkategorie MU19 statt. Am Sonntag werden die Finals der MU15 und MU17 Junioren sowie FU15 und FU17 Juniorinnen ausgetragen. Die Spielpläne sind auf der Homepage www.hsv-s.ch ersichtlich. Wer dieses Wochenende noch nichts vor hat, kann ein actionreiches Handballwochenende erleben. Interessierte gehen in die Sporthalle «Stigeli» in Affoltern und geniessen die grossartige Atmosphäre des Schweizer Handballs. (pd.)
Dieses Jahr fand die Schweizer Meisterschaft in der Halfpipe in der SuperPipe in Laax statt, eine der grössten Halfpipes der Welt. Mit einer Länge von 200 Metern und knapp sieben Metern Höhe ist sie eine Herausforderung für alle Fahrer. Kraft, Kondition und Können sind ein Muss für einen perfekten Run. Bei guten Schnee- und Wetterbedingungen zeigten die Mädchen und Jungen der Kategorie U13 am Samstag ihre Tricks und Hits in der Pipe. Für die Qualifikationsläufe wurden drei Runs gefahren, wobei für den Einzug ins Final der beste zählte. Gian Andrin Biele schaffte es mit einem guten, soliden Lauf ins Final. Nach einem missglückten ersten Final-Run, lagen die Nerven schon etwas blank. Der zweite Run musste gut überdacht werden, Risiko oder Sicherheit? Gian Andrin entschied sich für Sicherheit mit viel «Airtime», das heisst, so hoch wie möglich über den Halfpiperand zu
Gian Andrin Biele ging ganz schön hoch hinaus. (Bild zvg.) springen. Im zweiten Run überzeugte er mit hohen Sprüngen und sicheren Tricks wie beispielsweise Backside-Air, Roastbeef, Tailgrab, Frontside threesixty und Cap three-sixty. Die Wertungsrichter vergaben für diesen schönen Run 81 Punkte und damit sicherte er sich den zweiten Platz. Gian Andrin Biele darf sich nun Snowboard Vize Schweizer Meister U13 in der Kategorie Halfpipe nennen. Eine sehr gute Leistung, welche die zahlreichen Trainings belohnt. Der erste Platz mit 89 Punkten ging an Eric Blaser aus Adligenswil.
Für den Sonntag erhielten die Top drei der Kategorie U13 einen Startplatz für den Contest Elite und Kategorie U15. Gestartet wurde mit den grossen Cracks wie Iouri Podladtchikov, Christian Haller und Verena Rohrer. «Ein tolles Gefühl, seine Sprünge eins zu eins mit ihnen zu messen», bilanzierte Gian Andrin Biele. Ein weiteres letztes Highlight folgt Ende April auf dem Corvatsch in St. Moritz. Dort werden die Mädchen und Jungen ihr Können für die Schweizer Meisterschaft in der Kategorie Slopestyle unter Beweis stellen. (pd.)
Spielplan: Samstag 16. April 16 14.30 Uhr MU19 TV Unterstrass – HSG HCDU /SVL 16.30 Uhr Frauen HC Einsiedeln – SG Unterland 18.30 Uhr Männer HC Küsnacht – SG Horgen Sonntag 17. April 10 Uhr FU15 SG Zürisee – SG Züri Oberland 12 Uhr FU17 HC Bülach – TV Uster 14 Uhr MU15 TV Uster – GW Effretikon
Schach hat positive Auswirkungen auf die Schülerleistungen Jugendschach in Hausen mit geselligem Abschlussabend
16 Uhr MU17 SG Horgen/Wädenswil – TV Thalwil
Das 12. Jugendschachturnier des Schachclubs Hausen ging mit einem geselligen Abend zu Ende. Eine Studie, publiziert im Bildungsportal des Deutschen Bundeslandes Nordrhein-Westfalen belegt die obige Aussage und deshalb freute es die Leitung des Schachclubs Hausen, dass einmal mehr ein Jugendschachturnier, vom November 2015 bis April 2016, durchgeführt werden konnte. Es nahmen 20 Kinder, im Alter von 5 bis 15 Jahren an diesem Wettbewerb teil. Michael von Arx und Andreas Tandler organisierten und leiteten diesen Anlass ehrenamtlich. Auch nicht vergessen hat man, dass dieses Turnier vor 12 Jahren von Heinz Gick gestartet worden ist. Die reformierte Kirchgemeinde Hausen stellte die Zwinglistube wiederum unentgeltlich zur Verfügung.
Der Kurzspiel-Golfplatz Affoltern. (Bild zvg.)
Ein eigener Schlüssel zum Golfplatz
Schach im 5. Jahrhundert entstanden Am Abschlussabend des 7. April 2016 erschienen Eltern und weitere Angehörige der jungen Schachspieler. Clubpräsident Michael von Arx eröffnete mit einer Kurzansprache den Anlass. Er würdigte die Geschichte des Schachspiels, das wahrscheinlich im
Die stolzen Preisträger des Jugendschachturniers. (Bild zvg.) fünften Jahrhundert entstanden sei. Er unterstrich auch, dass die Durchführung des Jugendschachturniers für den Schachclub Hausen eigentlich ein willkommenes «Muss» geworden sei. Ein Schach-Blitzturnier folgte, welches von Seraphin Barth gewonnen wurde. Anschliessend schritt man zur Rangverkündigung. In der Gruppe A heisst der Sieger Severin Schweizer, vor Seraphin Barth, Timo Kuhn, Joel Alves, Britta Strathmann, Gideon Kilchmann, Simon Strathmann, Nele Wegner und Nathan Gallmann. In der Gruppe B hat Raphael Schweizer gewonnen, vor Philipp Breme, Liam Christen, Alexander Fava, Tamar
Apter, Yannick Müller, David Müller, Jana Albrecht und Luana Kuhn. Alle Teilnehmenden erhielten einen Pokal mit Namen und Rang eingraviert. Beim Jahresblitzturnier belegten Seraphin Barth, Joel Alves und Severin Schweizer in dieser Reihenfolge die drei ersten Plätze. Eine bessere Wahrnehmungsfähigkeit und mehr Gemeinsinn sind zwei Eigenschaften, die das Schachspiel bei den Jugendlichen fördert. Das Schachspiel ist schlichtweg eine gute Sache für alle. Hanspeter Zürcher Informationen auf der Homepage des Schachclubs Hausen: www.schausen.com.
Die Golfsaison startet am 16. April In Affoltern kann man auch in der Saison mit dem eigenen Schlüssel zur Golfanlage jeden Tag von 5 Uhr bis 22 Uhr für 150 Franken im Monat Golf spielen. Eine Saison Spielrecht, gültig bis zum 30. Oktober, kostet 950 Franken pro Person. Mit einem Partner-Spielrecht kostet es nur noch 825 Franken pro Person. Mit einem solchen Spielrecht profitiert man von weiteren Vorteilen: Kinder und Jugendliche spielen bis 16 gratis und das Benützen der Leiheisen kostet ebenfalls nichts.
Wichtige Regeln Natürlich ist der Besitz eines Golfplatzschlüssels an Regeln gebunden. Diese Regeln sollen garantieren, dass auch ohne Aufsicht den Mitspielenden und dem Golfplatz Sorge getragen wird. Insbesondere sollen keine Unfälle wegen Nichteinhalten der Vorschriften geschehen. Die Golfanlage ist ab dem 16. April jeden Samstag und Sonntag sowie an allen Feiertagen des Kantons Zürich, von 10 bis 20 Uhr, betreut. (pd.)
Ein Sieg und ein dritter Platz Top Wochenende für Michel Erni Am Samstag startete im «Griffig» in Uster die Zürcher Klettermeisterschaft mit einem Lead-Wettkampf. Michel Erni aus Affoltern kletterte am höchsten und gewann in der Kategorie U16. Am Sonntag fand in Küblis der grösste Junioren-Boulder-Wettkampf der Schweiz statt. Über 150 Nachwuchssportler aus vier Nationen reisten an und boten Topleistungen auf
höchstem Niveau. Die Routenbauer schraubten spektakuläre Boulderprobleme an die Wände, die vollen Körpereinsatz, viel Kreativität und ausgefeilte Technik abverlangten. Der Kletternachwuchs hatte für die insgesamt elf Boulder sechs Stunden Zeit. Michel Erni erkletterte sich dabei den ausgezeichneten 3. Rang. (pd.)
Michel Erni stilsicher. (Bild zvg.)
Auf der Spur der Superstars Seit Frühling 2013 engagiert sich Raiffeisen aktiv für Nachwuchskicker. Die Raiffeisen Football Camps bieten Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 15 Jahren in der ganzen Schweiz einen abwechslungsreichen und spielerischen Zugang zum König Fussball. Auch in Affoltern findet vom 2. bis 6. Mai ein Camp statt. Die Raiffeisen Football Camps werden von professionellen Trainerteams der MS Sports AG organisiert und betreut. Sie dauern jeweils von Montag bis Freitag, 10 bis 16 Uhr, inklusive Verpflegung und Getränke. Die Kosten betragen 235 Franken pro Kind. Interview mit Matthias Bär, Leiter der Geschäftsstelle Affoltern der Raiff-
eisenbank amt-Albis.
Anzeiger: Matthias Bär, wieso engagiert sich Raiffeisen bei Fussball-Camps? Matthias Bär: In der Saison 2012/13 hat Raiffeisen das Matthias Bär (zvg.) Titelsponsoring der Raiffeisen Super League übernommen und ist enge Partnerschaften mit allen Super League Clubs eingegangen. Zusätzlich zu diesem Engagement im Spitzenfussball war es für Raiffeisen stets ein zentrales Anliegen, sich auch für den Nachwuchs in der ganzen Schweiz einzusetzen. Mit MS Sports wurde ein idealer Partner gefunden. Die Raiffeisen Football Camps passen perfekt zur
seit Jahren bestehenden Verbindung von Raiffeisen mit dem Amateurfussball. Die 305 eigenständigen Raiffeisenbanken unterstützen über 500 lokale Fussballclubs. Davon profitieren Junioren und Aktive bis hin zu Senioren und Veteranen. Die Raiffeisenbank Kelleramt-Albis unterstütztmehrere Fussballclubs im Juniorenbereich. Ist Raiffeisen mit dem Ausbau und der Entwicklung der Football Camps zufrieden? Wir sind sehr zufrieden. Zu Beginn der Partnerschaft, im Frühjahr 2013, fanden über 40 Camps in der Deutschschweiz statt. Eine nationale Abdeckung mit den Raiffeisen Football Camps war schon damals das Ziel. Aufgrund des riesigen Engagements von MS Sports werden 2016 bereits über 80 Camps in allen Landesteilen der Schweiz angeboten. Besonders freut
mich, dass wir auch im Knonauer Amt Raiffeisen Football Camps durchführen. Sie haben das Engagement sowie die Partnerschaft mit MS Sports angesprochen. Welche Rolle spielt das Team von MS Sports im Football-Camp-Bereich? MS Sports übernimmt die Organisation der einzelnen Camps. Die Zusammenarbeit zwischen MS Sports, dem FC Affoltern und der lokalen Raiffeisenbank funktioniert einwandfrei. Die logistische Organisation durch MS Sports vor, während und nach dem Anlass ist vorbildlich und qualitativ hochstehend. Welche Rückmeldungen erhalten Sie von Kunden mit Kindern? Die Rückmeldungen sind durchwegs positiv. Die Camps werden für
ihre professionelle Organisation und motivierten Trainer gelobt. Sehr geschätzt wird das attraktive und abwechslungsreiche Programm. Die Kinder sind mit Spass und Begeisterung dabei. Warum sollten Kinder ein Raiffeisen Football Camp besuchen? Weil sie in den Camps den Spass an Training, Sport und Spiel entdecken und mit gleichgesinnten Altersgenossen eine tolle Zeit in einer lockeren Atmosphäre geniessen können. Wir beobachten immer wieder, wie in den Raiffeisen Football Camps neue Freundschaften geschlossen werden. Da die Camps in der ganzen Schweiz stattfinden, sind die Anfahrtswege meistens kurz. Willkommen sind alle Mädchen und Buben, auch solche, die nicht in einem Club spielen.
Simone Niggli und Daniel Hubmann nacheifern OL für alle auf dem Isenberg, am 16. April, von 12 bis 14.30 Uhr
«Wir kommen nächstes Jahr wieder». (Bild zvg.)
Schiessen gelernt Der Feldschützenverein Ottenbach lud ein Schiessen ist eine hochinteressante Sportart. Konzentration, mentale Stärke und der Fokus auf einen bestimmten Ablauf sind wichtig. Am vergangenen Samstag führte der Feldschützenverein Ottenbach einen Schiesskurs für Erwachsene durch. Zehn Interessierte haben sich für den Anlass angemeldet. Die Teilnehmer wurden nach einer Vorstellungsrunde in zwei Gruppen eingeteilt. Die Schiessanfänger wurden vom Jungschützenleiter Christian Schurtenberger betreut. Schützen, die schon Vorkenntnisse hatten, wurden vom Schützenmeister und Schiesstrainer Alfi Häfliger in die Kernelemente des Schiessens eingeführt. Kurz vor Mittag waren noch zwei kurze Lektionen angesagt: eine spezielle Atemtechnik zur Beruhigung und Entspannung des Körpers sowie eine Konzentrationsübung. Das feine Mittagessen wurde von Esther Häfliger und Romy Hug gekocht und serviert. Nach Kaffee und Kuchen gingen alle Kursteilnehmer zum Scheibenstand. Die meisten hatanzeige
ten noch nie einen Scheibenstand von innen gesehen. Die Scheiben und der Windsack wurden hochgezogen. Der praktische Teil konnte endlich beginnen. Die Anfänger waren vor dem ersten Schiessen verständlicherweise etwas nervös, aber Christian konnte sie alle mit seiner gelassenen Art beruhigen. Nach der ersten Zehnerpasse wurden eine Analyse gemacht und Ziele für die zweite Passe besprochen. In der Gruppe von Alfi Häfliger ging es darum, die Kernelemente des Schiessens umzusetzen. Stellungsaufbau, Nullpunkt, Atmung, zielen, auslösen und nachhalten. Aller Anfang ist schwer, aber der Wille war da und es wurde recht gut umgesetzt. Nachdem der Schiessstand aufgeräumt und geschlossen wurde, traf man sich nochmals in der Schützenstube zu einer kurzen Schlussbesprechung. Die Teilnehmer waren voll des Lobes für die Gestaltung des Kurses. Nach einem Gruppenfoto verabschiedete man sich mit dem Versprechen, nächstes Jahr wiederzukommen. (ah)
Wie schon seit Jahren organisiert die OLG Säuliamt auch in diesem Frühjahr wieder ihren traditionellen Orientierungslauf für Alle. Dieser findet am kommenden Samstag, 16. April, auf dem Isenberg bei Affoltern statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Orientierungslauf ist ja nicht nur eine Sportart, in der die Schweiz in der absoluten Weltspitze vertreten ist, sondern auch ein Breitensport, der von der Primarschülerin bis zum Veteranen von allen gleichermassen ausgeübt werden kann. Eine gute Gelegenheit also, einmal selbst den Versuch zu wagen, auf den Spuren erfolgreicher Spitzenläufer wie Simone Niggli und Daniel Hubmann mit Karte und Kompass auf Postenjagd zu gehen. Anfänger sind herzlich willkommen und werden eingehend instruiert, bevor sie sich ins Abenteuer stürzen. Es werden Bahnen in unterschiedlicher Schwierigkeitsstufe angeboten, von sehr einfach bis anspruchsvoll.
Ein Anlass für Einsteiger, Familien und Fortgeschrittene Aber auch für alle, die es gerne gemütlicher nehmen, wird mit dem nun schon zum 21. Mal durchgeführten Walking-OL eine Möglichkeit geboten, zum Spass und ohne Zeitdruck einmal OL-Luft zu schnuppern und sich dabei in der freien Natur zu bewegen. Und für die Kleinsten gibt es zudem auch noch den Schnur-OL, den schon Drei-
OL verbindet Naturerlebnisse und sportliche Aktivität. (Bild zvg.) jährige mit Begeisterung absolvieren. Auch wenn sich der Anlass primär an Einsteiger, Familien und Gesundheitssportler aus dem Säuliamt richtet, kommen auch die erfahrenen OLLäufer nicht zu kurz. Zwei Bahnen im oberen Schwierigkeitsgrad dürften auch OL-Cracks fordern und so ein willkommenes, rennmässiges Training bieten.
OL findet witterungsunabhängig statt Der Anlass findet bei jeder Witterung statt. Besammlung ist am 16. April, zwischen 12 und 14.30 Uhr (Walking-
OL bis 13.30 Uhr) bei der Klubhütte des Kynologischen Vereins Affoltern in Obfelden. Parkplätze sind genügend vorhanden, die Zufahrt ist ab Obfelden und Zwillikon markiert. Ebenso markiert ist der Anmarschweg von der Busstation Obfelden/Bickwil (Bus 213). Die Marschzeit beträgt zirka 10 Minuten. Eine kleine Festwirtschaft vor Ort stellt zudem sicher, dass niemand verdurstet! Die OLG Säuliamt freut sich schon heute auf zahlreiche Teilnehmende. (pd.) Bei Fragen gibt der Laufleiter, Heinz Tüscher (Tel. 079 264 53 64), gerne Auskunft.
Edna Yaretzi, 3. April.
Nina Eliane, 6. April.
Noelja Angelina, 8. April.
Ich sitze in einer Wartenische im Spital und warte. Rechts hinter mir irgendwo im Gang geht ab und zu ein Presslufthammer los. Seine Vibrationen füllen die ganze Nische aus, pressen sie zusam- Antoinette Suter. men und drücken mir auf die Ohren, den Magen, die Nerven. Ein weissbekittelter Mann passiert die Nische zum vierten Mal. Ich warte. Warte, dass jemand kommt, um mir Resultate mitzuteilen. Warte auf die nächste Presslufthammerattacke. Auf den weissen Mann. Darauf, endlich etwas in den Magen zu kriegen. Vielleicht noch eines der grossen buttrigen Croissants vorne im Café ergattern zu können. Warte darauf, weiter durch meinen Morgen zu schwimmen, störungsfrei, zielgerichtet auf den Mittag zu. «Wartenische» hat die Frau am Empfangsschalter gesagt. Ein neues Wort. Fünf Stühle, ein anorektischer Garderobeständer, drei bilderlose Wände, eine Ablage mit zwei Zeitschriften im ewigen Tiefschlaf. Ausser mir wartet niemand. «Also warte du», sagt die Nische, «warte auch für andere, warte konzentriert und hingebungsvoll.» Elise, habe ich eine Wahl? Hättest du dich widersetzt? Es ist zu früh am Morgen, ich bin noch nicht in Kampfstimmung. Ich nicke der Nische halbbatzig zu, zähle ein fünftes Mal den Weisskittel vorbeihuschen, warte. So hingebungsvoll wie möglich. Warte auf die Rückkehr
der Schwalben und aufs Hochklettern der Erbsen, auf das Verebben von Geschwätz über Abwesende, auf das Verschwinden des Pochens im Backenzahn. Ich warte auf mehr gute als schlechte Nachrichten in der Tageszeitung und auf Lebenszeichen von Freundinnen, die vielleicht gar keine mehr sind. Warte auf Nächte wie früher, warte auf den richtigen Moment fürs Ausfüllen der Steuererklärung und die möglichst rasche Ausschüttung von Endorphinen beim Joggen. Warte auf Tage mit Ruhepausen, auf das erste Gewitter im Jahr und Gerüche aus der Kindheit. Ich warte täglich auf Menschen, die nicht schnell sein können, auf die Abschaffung der Cumuluskarte und die Ausrottung der Zecke, darauf, dass die Zeit nicht so schnell vergeht und der Sommer einen Monat länger dauert. Warte, bis wir gleich viel verdienen wie die Männer, warte auf das Sonnenlicht morgens in der Küche und darauf, dass der Schrecken des Älterwerdens keiner mehr ist. Ich warte, dass mir das Warten leichter falle und das Loslassen, das Neinsagen und Geduldigsein. Ich warte auf graue Haare und einen grünen Daumen, auf die Instandstellung der rosaroten Brille und täglich auf die blaue Stunde. Und während ich immer noch in meiner Wartenische sitze und warte, wächst mir das Warten ans Herz, und ich warte grad noch ein wenig weiter. Lass mich nicht zu lange auf deinen nächsten Brief warten, Elise! Antoin
Mehr Unfälle bei Mountainbikern Alessio, 10. April. (Bilder Irene Magnin)
Zu Beginn der Velosaison hat die Suva die Daten der Velounfälle ausgewertet: In den letzten zehn Jahren ist die Anzahl Unfälle im Strassenverkehr stabil geblieben. Die Zahl der Fahrradunfälle abseits der Strasse hat sich hingegen verdoppelt. Sicher in die Velosaison startet, wer sein Fahrrad vom Fachhändler durchchecken lässt. Reifen, Bremsen, Licht und Schaltung sollten vor der ersten Fahrt einwandfrei funktionieren. Ein Blick in die Unfallstatistik zeigt, dass die Fahrradsaison wieder beginnt: Die Velounfälle nehmen ab April stark zu, im Sommer sind es
viermal mehr als in den Wintermonaten. Insgesamt verletzten sich im Jahr 2014 mehr als 30 000 Personen bei einem Fahrradunfall, über 40 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. «Die Hälfte der Zunahme lässt sich dadurch erklären, dass es heute mehr Versicherte als 2005 gibt», sagt Peter Andermatt, Statistiker der Suva. Berücksichtigt man diesen Fakt, blieb die Anzahl Velounfälle im Strassenverkehr mit 20 000 Unfällen stabil. «Dies ist sehr erfreulich», sagt Esther Hess, Kampagnenleiterin Velo. Bei 80 Prozent der Unfälle handelt es sich um Selbstunfälle. (pd.)
Seit 200 Jahren präsent: Stieleiche im Ottenbacher Wald. (Bild Martin Mullis)
Einer der ältesten und grössten Bäume Stieleiche im Waldrand in Ottenbach Die mächtige Stieleiche am Waldrand in Ottenbach könnte einiges aus ihrem langen Leben erzählen. Eine Besichtigung des vermutlich gegen 200 Jahre alten Baumes ist einen Spaziergang allemal wert. Von den Mitgliedern der Holzkorporation Ottenbach wird sie scherzhaft als grösste, dickste oder älteste Ottenbacherin bezeichnet. Revierförster Flurin Farrér schätzt das Alter der Stieleiche
zwischen 180 und 220 Jahre. Es wäre also durchaus möglich, dass Napoleon Bonaparte den Baum gepflanzt hat. Die mächtige Eiche dürfte also schon manches Reh und vielleicht auch schon das eine oder andere Liebespaar auf der abgelegenen Lichtung gesehen haben. Der Durchmesser des Stammes der ältesten Ottenbacherin beträgt gut und gerne zwei Meter. Zum guten Gedeihen der Stieleiche hat vielleicht auch das in der unmittelbaren Nähe fliessende Bächlein beigetragen, mutmasst Förster Flurin Farrér. (mm)
gedankensprünge Ungenau
Bananencurry mit Poulet und Reis
Beim Dichten hab ich in der Eile Mit dem Versmass mich verschätzt Am Schluss, kurz vor der letzten Zeile Fehlen mir fast zwei Meter jetzt Martin Gut
Zutaten für 4 Personen Salz, Pfeffer aus der Mühle 240 g Basmatireis 300 g Pouletgeschnetzeltes 1 TL Sonnenblumenöl 1 Zwiebel, fein geschnitten 1 EL Currypulver 1 Chili, in feinen Streifen 1 dl Bouillon 2 Bananen 2,5 dl Kokosnussmilch 60 g Cashewnüsse Korianderblätter nach Belieben
bauernregel «April – mehr Regen als Sonnenschein, dann wirds im Juni trocken sein.»
Viel Wasser aufkochen und salzen. Reis beigeben und zirka 15 Minuten garen. Geschnetzeltes im heissen Öl braten, Zwiebeln, Chili und Curry beigeben und mitdünsten. Mit Bouillon
ablöschen und zirka zehn Minuten köcheln. Bananen schälen, in dicke Stücke schneiden und mit Kokosnussmilch dazugeben. Alles erhitzen. Cashewkerne ohne Fett in beschichteter Pfanne rösten. Einige Korianderblätter zum Curry geben. Kochwasser abgiessen und den Reis mit den Cashewkernen und dem Curry anrichten. Reiszubereitung: zirka 25 Minuten.
030 2016

References: § 38
 § 38
 § 54
 Art. 6
 Art. 6
 § 53
 § 54