Source: https://www.ajc-bk.de/2009/index.php?option=com_content&view=article&id=239&Itemid=190
Timestamp: 2020-08-15 11:06:52+00:00

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Hygieneplan des AJC-BK
Home Hygieneplan
Nach § 36 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz (IfSG) ist das AJC-Berufskolleg Ratingen des Kreises Mettmann verpflichtet, in einem Hygieneplan innerbetriebliche Verfahrensweisen zur Einhaltung der Infektionshygiene festzulegen. Mit dem Hygieneplan wird der Zweck verfolgt, Infektionsrisiken am AJC-Berufskolleg zu minimieren. Der Hygieneplan muss hinsichtlich seiner Aktualität regelmäßig überprüft und ggf. verändert oder ergänzt werden und auf organisatorische und baulich-funktionelle Gegebenheiten der Einrichtung abgestimmt sein. Außerdem muss er für Beschäftigte jeder Zeit zugänglich und einsehbar sein. Alle an der Schule Beteiligten müssen regelmäßig über die festgelegten Hygienemaßnahmen belehrt und dies schriftlich festgehalten werden.
Bei der Erstellung des Hygieneplans müssen alle hygienerelevanten Bereiche der Einrichtung beachtet werden. Dabei sind insbesondere folgende Punkte am AJC zu berücksichtigen:
· im Aufenthaltsbereich: Klassenräume, Fachräume, Werkstätten, Lehrerzimmer, Werkstätten, Lehrerzimmer, Büros, Sammlungsräumen etc.
· im Küchenbereich
· im Sanitärbereich
· Abhängig von den zu betreuenden Personen der Einrichtung (Abwehr- und Immunsituation, Impfstatus, Alter), Erreger und Übertragungswege
· hinzunehmende geringe Risiken
· hohes Risiko (muss zu Minimierungsmaßnahmen führen)
· Festlegung von Reinigungs-/Desinfektionsmaßnahmen
· Einmalhandtücher
· separate Toiletten etc.
4. Festlegung von Überwachungsmaßnahmen
· regelmäßige Kontrolle durch die beauftragte Person der Einrichtung
· schriftliche Dokumentation anhand von Checklisten
5. Aktualisierung des Hygieneplans
· in regelmäßigen Zeitabschnitten und bei Bedarf
6. Dokumentation und Schulung
· Einzelheiten des Hygieneplans schriftlich festlegen
· Informationen beziehungsweise Schulung der Beteiligten festlegen
Die Reinigungsfrequenzen und -intervalle sind dem Leistungsverzeichnis des Schulträgers (Anlage 1), also des Kreises Mettmann, und dem Raumbuch des AJC-BK zu entnehmen. Das Leistungsverzeichnis und das Raumbuch befinden sich beim Hausmeister, der bei der Stadt Ratingen, die Eigentümerin des AJC-Schulgebäudes ist, angestellt ist. Der Hausmeister über- wacht die ordnungsgemäße Reinigung der Schule. Der Schulträger oder die vom Schulträger beauftragte Reinigungsfirma schaffen die Reinigungs- und Desinfektionsmittel, die am AJC-BK verwendet werden, an. Diesen obliegt daher die Pflicht, die EG-Sicherheitsdatenblätter bereit- zustellen und alle Beteiligten in die sichere Lagerung und den Umgang mit den Reinigungs- und Desinfektionsmitteln zu unterweisen.
1. Hygiene in Klassenräumen, Aufenthaltsräumen und Fluren
1.4 Umgang mit Lern- und Beschäftigungsmaterialien
2. Hygiene in Sanitärbereichen
2.2 Händereinigung
2.3 Flächenreinigung
3. Persönliche Hygiene der Schülerinnen und Schüler
4. Küchenhygiene
4.2 Händedesinfektion
4.3 Flächenreinigung und -desinfektion
4.4 Lebensmittelhygiene
4.5 Lebensmittelhygiene für Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Personal
4.6 Tierische Schädlinge
5.3 Trinkwasserzubereitungsgeräte
6. Hygiene in Sporthallen
7. Hygiene bei Tierhaltung
8.1 Hygiene im Erste-Hilfe-Raum
8.2 Versorgung von Bagatellwunden
8.3 Behandlung kontaminierter Flächen
8.4 Überprüfung des Erste-Hilfe-Kastens
8.5 Notrufnummern
9. Belehrungs- und Meldepflichten, Tätigkeits- und Aufenthaltsverbote
9.1 Belehrung der Betreuungspersonen
9.2 Belehrung der Eltern, Schülerinnen und Schüler
9.3 Meldepflicht und Sofortmaßnahmen
9.4 Wiederzulassung in Einrichtungen für Schülerinnen und Schüler
10. Spezielle Hygienemaßnahmen beim Auftreten übertragbarer Krankheiten
10.1 Durchfallerkrankungen
10.2 Kopflausbefall
10.3 Covid-19 Pandemie
Mehrmals täglich, zum Beispiel 1 x pro Stunde, ist eine Stoßlüftung beziehungsweise Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten vorzunehmen. Lassen sich die Fenster aus Sicherheitsgründen teilweise nur in Kippstellung öffnen, muss entsprechend die Lüftungszeit vervielfacht werden.
Die Ablage für die Kleidung ist so zu gestalten, dass die Kleidungsstücke der Schülerinnen und Schüler sowie der Beschäftigten keinen direkten Kontakt untereinander haben, da sonst die Gefahr der Übertragung von zum Beispiel Läusen bestehen kann.
Eine gründliche und regelmäßige Reinigung der Fußböden sowie häufig genutzter Flächen und Gegenstände ist wesentlich für einen guten Hygienestatus in der Einrichtung. Das Auslegen von Schmutzmatten im Eingangsbereich kann den Eintrag von Schmutz in das Gebäude reduzieren.
Fußböden (glatte Oberflächen, aber auch textile Bodenbeläge) müssen feucht zu reinigen und zu desinfizieren sein. Grundsätzlich ist in Schulen und sonstigen Ausbildungseinrichtungen für Schülerinnen und Schüler eine Desinfektion nur dann erforderlich, wenn Verunreinigungen durch Ausscheidungen, Erbrochenes, Blut, etc. auftreten, Infektionserreger in der Einrichtung bekannt werden und die Gefahr einer Weiterverbreitung besteht. Fußböden (in Klassenräumen und Aufenthaltsräumen) sind mind. 2x wöchentlich, Tische oder sonstige oft benutzte Gegenstände sind 2x wöchentlich nass zu reinigen. Chemie- und Physikräume ggf. zusätzlich nach Benutzung. Teppichböden sind mind. 2x wöchentlich mit einem Staubsauger gründlich abzusaugen. Eine Grundreinigung sollte regelmäßig erfolgen (zum Beispiel monatlich).
Gegenstände, wie Lern- und Beschäftigungsmaterialien sind regelmäßig nass zu reinigen oder zu waschen (mindestens 60°C). Sind in der Einrichtung für Schülerinnen und Schüler und Entspannungsbereiche (zum Beispiel Sofa- Ecke) vorhanden, sind Textilien wie Decken etc. in regelmäßigen Abständen (zum Beispiel wöchentlich) bei mindestens 60°C zu waschen.
In Sanitärbereichen sind die Oberflächen von Fußböden und Wänden feucht zu reinigen und zu desinfizieren sein. An den Waschplätzen werden aus hygienischen Gründen Flüssigseife aus Seifenspendern und Einmalhandtuchpapier bereitgestellt. Die Benutzung von Gemeinschaftshandtüchern ist aus hygienischer Sicht bedenklich und daher abzulehnen. Papierabwurfbehälter sind mit einem Beutel zu versehen und täglich zu entleeren. Eine Reinigung der Abfallbehälter innen und außen sollte wöchentlich durchgeführt werden. Toilettenbürsten sind regelmäßig auszutauschen. Toilettenpapier, Handtuchpapier und Flüssigseife sind grundsätzlich vorzuhalten.
Schülerinnentoiletten und Damentoiletten sind mit Hygieneeimern mit Beutel auszustatten, täglich zu entleeren und regelmäßig innen und außen zu reinigen.
· nach jedem Toilettengang,
· vor und nach dem Umgang mit Lebensmitteln, und dem Essen, bei Bedarf,
· nach Kontakt mit Stuhl, Urin, Erbrochenem, Blut oder anderen Körperausscheidungen,
· nach Ablegen von Schutzhandschuhen,
· nach Verunreinigung mit infektiösem Material,
· nach dem Kontakt mit erkrankten Schülerinnen und Schülern oder erkranktem Personal.
Außerdem kann eine hygienische Händedesinfektion nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt bei Schülerinnen und Schülern oder Erwachsenen, die Ausscheider von Krankheitserregern (zum Beispiel Salmonellen) sind oder im Ausbruchsfall in der Einrichtung zum Beispiel durch Noroviren erforderlich sein.
Durchführung: Eine ausreichende Menge (3-5 ml) des Desinfektionsmittels in die trockenen Hände geben und einreiben. Dabei Handgelenke, Fingerkuppen, Fingerzwischenräume, Daumen und Nagelpfalz berücksichtigen und die vom Hersteller angegebene Einwirkzeit beachten. Während der Einwirkzeit müssen die Hände von der Desinfektionslösung feuchtgehalten wer- den.
Toilettensitze, Urinale, Armaturen, Waschbecken, Duschbereiche, Fußböden und Türklinken sind täglich beziehungsweise nach Bedarf feucht zu reinigen. Bei Verschmutzung mit Fäkalien, Blut oder Erbrochenem ist nach Entfernung der Kontamination eine prophylaktische Wisch- Desinfektion mit einem in Desinfektionsmittel getränkten Einmaltuch (VAH-Liste) erforderlich. Eine effektive Desinfektion wird erreicht, wenn ein geeignetes Desinfektionsmittel in der vorgeschriebenen Konzentration und unter Beachtung der Einwirkzeit angewendet wird. Hierzu müssen die Herstellerangaben des Desinfektionsmittels beachtet werden. Bei der Desinfektion ist geeignete Schutzkleidung, wie Arbeitsgummihandschuhe und/oder Schürze, zu tragen.
Die Schülerinnen und Schüler sollten im Sinne der Gesundheitsförderung und -erziehung über die Notwendigkeit eines hygienischen Verhaltens unterrichtet werden und eine korrekte Händehygiene erlernen. Eine Händereinigung sollte nach der Pause auf dem Schulhof, bei Verschmutzung, vor dem Essen, nach Toilettenbenutzung sowie bei Bedarf erfolgen.
Durch das Kochen und Hauswirtschaften mit Schülerinnen und Schülern sollen diese in den Umgang mit Lebensmitteln eingeführt werden. Beim Umgang mit Lebensmitteln kann eine er- höhte Infektionsgefahr durch Krankheitserreger bestehen, die direkt oder indirekt auf den Menschen übertragen werden können. Vor jedem gemeinsamen Kochen ist deshalb darauf zu achten, dass die Hände gründlich gewaschen werden, lange Haare zusammengebunden werden, eine Schürze getragen wird und beim Umgang mit rohem Fleisch flüssigkeitsdichte Einmalhandschuhe getragen werden. Auf Lebensmittel und Speisen darf nicht gehustet oder genießt werden.
Es dürfen nur saubere Geschirr und Besteckteile benutzt werden. Die benutzten Geschirr- und Besteckteile müssen nach jeder Mahlzeit heiß gereinigt werden. Tische, Tabletts und Platzdeckchen, etc. sind nach der Mahlzeit feucht abzuwischen, um Essensreste zu entfernen. Die dafür genutzten Geschirrtücher und Lappen sind regelmäßig zu reinigen und zu wechseln.
Die Abfallentsorgung in Küchenbereichen ist so vorzunehmen, dass eine Belästigung durch Gerüche, Insekten oder Schädlinge vermieden wird. Daher sollten Abfälle in gut verschließbaren Behältern aufbewahrt, täglich entleert und gereinigt werden.
Personen, die an einer Infektionskrankheit im Sinne § 42 IfSG, an infizierten Wunden oder an Hautkrankheiten erkrankt sind, bei denen die Möglichkeit besteht, dass Krankheitserreger über Lebensmittel übertragen werden können, dürfen in der Küche nicht beschäftigt werden.
Das Küchenpersonal und alle Beschäftigten die mit Lebensmitteln zur Gemeinschaftsverpflegung in Berührung kommen, sind gemäß § 43 IfSG bei Aufnahme der Tätigkeit und dann regelmäßig alle zwei Jahre über die in § 42 beschriebenen Tätigkeitsverbote und Verpflichtungen zu belehren. Das Küchenpersonal ist regelmäßig lebensmittelhygienisch zu schulen. Die Belehrung ist schriftlich zu dokumentieren.
Einige Lebensmittel sind besonders empfindlich und können leicht verderben. Auf kritische Lebensmittel (rohes Tatar, Mett, rohen Fisch, Rohmilchkäse) sollte daher verzichtet werden. Die Ausgabe von Lebensmitteln wie Speisen mit rohen Eiern, selbstgemachte Majonäse, Tiramisu, Rohmilch und Vorzugsmilch an Schülerinnen und Schüler ist verboten.
Von Betreibern von Schulkantinen sind gesonderte Hygienepläne aufzustellen.
Eine Händedesinfektion mit Mitteln der Liste des VAH für die in der Küche beschäftigten Personen ist in folgenden Fällen erforderlich:
· bei Arbeitsbeginn,
· nach Husten, Niesen in die Hand, nach jedem Gebrauch des Taschentuchs,
· nach Pausen,
· nach dem Toilettenbesuch,
· nach Schmutzarbeiten,
· nach Arbeiten mit kritischer Rohware zum Beispiel rohes Fleisch, Geflügel.
Durchführung: Die Durchführung der hygienischen Händedesinfektion hat sorgfältig zu erfolgen unter Einbeziehung aller Innen- und Außenflächen einschließlich der Handgelenke, Fingerzwischenräume, Fingerspitzen, Nagelfalz und Daumen. Bitte die Menge des Desinfektionsmittels, 3-5 ml, und Einwirkungszeit pro Händedesinfektion nach Herstellerangaben beachten. Für Händedesinfektionsmittel sollten Wandspender vorhanden sein.
Die Fußböden im Küchenbereich sind täglich zu reinigen. Flächen, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, sind danach mit klarem Wasser abzuspülen. Eine Flächendesinfektion ist erforderlich:
· - bei Arbeiten mit kritischen Rohwaren wie rohem Fleisch, Geflügel,
· - nach Arbeitsende auf Oberflächen, auf denen Lebensmittel verarbeitet werden.
Für eine Flächendesinfektion in Küchenbereichen dürfen nur Mittel aus der Liste der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft (DVG) verwendet werden.
Durchführung: Das Flächendesinfektionsmittel wird gebrauchsfertig geliefert oder ist vor der Verwendung mittels geeigneter Dosierhilfe (Messbecher) als Gebrauchsverdünnung anzusetzen. Die Flächendesinfektion wird als Wischdesinfektion durchgeführt. Bei allen routinemäßigen Desinfektionsarbeiten kann eine Fläche wieder benutzt werden, sobald sie sichtbar trocken ist.
Bei Desinfektionsmaßnahmen im Lebensmittelbereich muss die angegebene Einwirkzeit vor Wiederbenutzung der Fläche abgewartet werden.
Bei der Anlieferung von Lebensmitteln und Speisen, die kühl gelagert werden müssen, ist es wichtig, dass Kühlketten nicht unterbrochen werden. Warme Speisen müssen bis zur Essensausgabe Temperaturen von > 65°C aufweisen.
Um einem Qualitätsverlust von Lebensmitteln durch den Befall von Schädlingen (zum Beispiel Mehlwürmern) vorzubeugen, sind Lebensmittel sachgerecht zu verpacken (zum Beispiel Umverpackungen, Eimer) und die Verpackungen mit dem Anbruchdatum / Verarbeitungsdatum und einer Inhaltskennzeichnung zu versehen. Folgende betriebseigene Kontrollen der Lebensmittel sind durchzuführen:
· Wareneingangskontrolle auf Verpackung, Haltbarkeit, diverse Schäden an Waren.
· Tägliche Temperaturkontrolle in Kühleinrichtungen. Die Temperatur darf im Kühlschrank nicht über 7°C, in Gefriereinrichtungen nicht über -18°C ansteigen.
· Regelmäßige Überprüfung der Mindesthaltbarkeitsdaten.
· In Küchen, in denen regelmäßig gekocht wird, sind Rückstellproben in Absprache mit dem Lebensmittelüberwachungsamt zu nehmen.
· Die Betriebskontrollen sind schriftlich zu dokumentieren.
4.5 Lebensmittelhygiene für Personal, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern
Eltern bzw. Sorgeberechtigte, Schülerinnen und Schüler sowie das Personal sollten vor ehren- amtlichen Tätigkeiten auf Schulfesten, oder anderen Feierlichkeiten in der Einrichtung (zum Beispiel Kuchenausgabe, Getränkeausgabe, Kuchen-, Salatspenden), über Hygieneregeln im Umgang mit Lebensmitteln und Speisen aufgeklärt werden, um eine gesundheitlich unbedenkliche Herstellung, Versorgung und Abgabe von Nahrungsmitteln gewährleisten zu können. Ein Leitfaden für Eltern kann dabei eine Orientierungshilfe sein.
Die Küche ist regelmäßig auf Schädlingsbefall zu kontrollieren und dies zu dokumentieren. Bei Befall sind Schädlingsbekämpfungsmaßnahmen durch eine Fachfirma zu veranlassen. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt bei Schädlingsbefall ist zu empfehlen.
Lebensmittelabfälle müssen zum Schutz vor Ungeziefer in verschließbaren Behältern gelagert werden. Die Behälter sind nach jeder Leerung zu reinigen.
Küchenfenster, die ins Freie geöffnet werden können, sind mit Insektengittern auszustatten.
Sofern die Einrichtung durch zentrale Warmwasserspeicher mit Warmwasser versorgt wird, ist einmal jährlich eine orientierende Untersuchung auf Legionellen entsprechend der aktuellen Trinkwasserverordnung (Verordnung über die Qualität von Wasser für den menschlichen Ge- brauch - Trinkwasserverordnung - TrinkwV* in der Fassung vom 02. August 2013) und DVGW- Arbeitsblatt W 551 (Trinkwassererwärmungs- und Trinkwasserleitungsanlagen-technisch Maß- nahmen zur Vermeidung des Legionellenwachstums, Planung, Errichtung, Betrieb und Sanierung von Trinkwasserinstallationen) erforderlich. Kalkablagerungen an den Duschköpfen sind regelmäßig zu entfernen.
Am Wochenanfang und nach den Ferien ist das Trinkwasser ablaufen zu lassen, um die Leitungen zu spülen und einen Wasseraustausch zu gewährleisten.
Die Verordnung über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch (Trinkwasserverordnung TrinkwV) und das IfSG §§ 37-39 regeln die hygienischen Anforderungen an das Trinkwasser.
Trinkwasserzubereitungsgeräte (zum Beispiel Soda-Streamer) dürfen nur verwendet werden, wenn die Trinkwasserqualität nicht negativ beeinflusst wird. Ein entsprechender Reinigungs- und Desinfektionsplan für das Trinkwasserzubereitungsgerät ist aufzustellen.
Die Reinigung von Turnhallen erfolgt arbeitstäglich durch feuchtes Wischen. Bei einer Kontamination der Flächen bzw. Materialien ist eine Desinfektion mit einem Mittel der VAH-Liste durch- zuführen. Nass- bzw. Duschbereiche sind täglich zu reinigen und mit einem Desinfektionsmittel (VAH-Liste) zu desinfizieren.
6. Hygiene bei Tierhaltung
Am AJC-Bk werden keine Tiere gehalten.
Leitungen von Schulen und Ausbildungseinrichtungen müssen dafür sorgen, dass eine ausreichende Anzahl an Personen Erste-Hilfe-Kenntnisse vorweist und zur Verfügung steht. Die Erste-Hilfe-Kenntnisse sollten regelmäßig aufgefrischt werden.
Der Erste-Hilfe-Raum, sollte mit einem Handwaschbecken, Flüssigseife und Einmalhandtuchpapier ausgestattet sein. Er darf nicht als Abstell- oder Lagerraum zweckentfremdet werden. Die Krankenliege ist nach jeder Benutzung von sichtbaren Verschmutzungen zu reinigen und ggf. mit einem Flächendesinfektionsmittel zu desinfizieren. Verbandsmaterialien müssen zu jeder Zeit zur Verfügung gestellt werden (§ 26 GUV-V A1 „Grundsätze der Prävention“).
Die Ersthelferin oder der Ersthelfer trägt bei der Wundversorgung Einmalhandschuhe und des- infiziert sich vor und nach der Hilfeleistung die Hände.
Mit Blut oder sonstigen Exkreten kontaminierte Flächen sind (unter Tragen von Einmalhand- schuhen) mit einem mit Desinfektionsmittel getränkten Einmaltuch zu reinigen. Die betroffene Fläche ist anschließend nochmals regelrecht zu desinfizieren.
· Großer Verbandkasten nach DIN 13169 oder „Verbandkasten E“
· Kleiner Verbandkasten nach DIN 13157 oder „Verbandkasten C“
Zusätzlich sind ein alkoholisches Händedesinfektionsmittel und ein Flächendesinfektionsmittel bereitzustellen.
Verbrauchte Materialien (zum Beispiel Einmalhandschuhe, Pflaster) sind umgehend zu erset- zen, regelmäßige Bestandskontrollen der Erste-Hilfe-Kästen sind durchzuführen. Insbesondere ist das Ablaufdatum des Händedesinfektionsmittels zu überprüfen und dieses erforderlichenfalls zu ersetzen.
02102/851-4225
Notarzt Herr Dr. Braun
· Informationszentrale gegen Vergiftungen Bonn www.gizbonn.de 0228 19240
Nach Abschnitt 6 IfSG (§§ 34-36) bestehen eine Reihe von Tätigkeits- und Aufenthaltsverbote, Verpflichtungen und Meldungsvorschriften für Personal und Schülerinnen und Schüler bzw. deren Sorgeberechtigte, die dem Schutz vor Übertragung infektiöser Erkrankungen dienen. Bei einem Auftreten von Infektionskrankheiten ist das Gesundheitsamt direkt hinzuzuziehen.
Bei Rückfragen hierzu wenden Sie sich bitte an das zuständige Gesundheitsamt.
9.1 Belehrungen des Aufsichts-, Erziehungs- und Lehrpersonals
· Personen, die in einer Gemeinschaftseinrichtung für Schülerinnen und Schüler Lehr-, Er- ziehungs-, Pflege-, Aufsichts-, oder andere Tätigkeiten ausüben, sind vor erstmaliger Aufnahme der Tätigkeiten und darauffolgend mindestens alle zwei Jahre von ihrem Arbeitgeber über gesundheitliche Anforderungen und Mitwirkungspflichten nach § 34 IfSG zu belehren.
o Lehrpersonen oder andere in der Einrichtung Beschäftigte, die an den in § 34 (1) genannten Erkrankungen erkrankt oder dessen verdächtigt sind sowie zu den in §34
(3) genannten Kontaktpersonen gehören, dürfen ihre Tätigkeit nicht ausüben, bis nach ärztlichem Urteil eine Weiterverbreitung der Erkrankung oder Verlausung nicht mehr zu befürchten ist.
o Ausscheider von in §34 (2) benannten Erregern dürfen nur nach Zustimmung des Gesundheitsamtes und unter Beachtung von Schutzmaßnahmen die Schule oder Ausbildungseinrichtung betreten.
o Die Leitung der Schule oder Ausbildungseinrichtung muss über das Auftreten dieser Erkrankung unverzüglich informiert werden.
· Personen, die in Schulküchen zur Gemeinschaftsverpflegung tätig sind oder bei der Herstellung und in Verkehr-bringen von Lebensmitteln wie Fleischprodukten, Milchprodukten, Schülernahrung, Backwaren, Fein- oder Rohkost beteiligt sind, müssen über Tätigkeits- und Beschäftigungsverbote sowie Verpflichtungen gemäß § 43 IfSG) belehrt werden.
o Die Leitung hat, gemäß § 43, Personen die eine der genannten Tätigkeiten ausüben, nach Aufnahme der Tätigkeit und folgend alle zwei Jahre über Tätigkeitsverbote und Verpflichtungen zu belehren.
o Voraussetzung für eine Beschäftigung in dem genannten Bereich ist eine weniger als drei Monate alte Bescheinigung des Gesundheitsamtes über die stattgefundene Belehrung und Erklärung, dass keine Anhaltspunkte vorliegen, dass Erkrankungen oder Verdachtsmomente gemäß § 42 Abs. 1 bestehen.
Teilnahmen an Belehrungen sind grundsätzlich zu dokumentieren.
9.2 Belehrungen der Eltern, Schülerinnen und Schüler
· Laut IfSG ist jede Person, die in einer Schule neu betreut wird (oder deren
Sorgeberechtigte), von der Schule über Mitwirkungspflichten gemäß § 34 Satz 1-4 zu belehren.
o Schülerinnen und Schüler oder deren Sorgeberechtigte sollen die Schulleitung unverzüglich über das Auftreten (§34 Absatz 1-3) der genannten Krankheitsfälle informieren.
o Schülerinnen und Schüler, die an den genannten Krankheiten erkrankt, dessen verdächtigt, Ausscheider oder Kontaktpersonen sind, dürfen die Räume der Schule o- der Ausbildungseinrichtung nicht betreten, nicht benutzen und an Veranstaltungen der Einrichtung nicht teilnehmen.
· Tritt in der Schule oder Ausbildungseinrichtung eine genannte Erkrankung oder ein entsprechender Verdacht auf, so müssen nicht nur die Sorgeberechtigten der betroffenen Person, sondern auch die der anderer Schülerinnen und Schüler darüber anonym informiert werden. Dies kann über Informationsveranstaltungen, persönliche Gespräche, Merkblätter oder Aushänge erfolgen.
· Im Sinne der Infektionsprävention sollen Leitungen von Ausbildungseinrichtungen und Schulen die Schülerinnen und Schüler oder deren Sorgeberechtigte gemäß § 34 (10) IfSG über die Bedeutung eines vollständigen Impfschutzes (Empfehlungen der Ständigen Impfkommission Deutschlands STIKO) und über die Vorbeugung übertragbarer Krankheiten aufklären. Dies kann über Informationsveranstaltungen, persönliche Gespräche, Merkblätter oder Aushänge erfolgen.
· Die Schulleitung ist gemäß Infektionsschutzgesetz dazu verpflichtete, das Auftreten bzw. den Verdacht der in § 34 Absatz 1-3 genannten Erkrankungen (beim Personal oder bei Schülerinnen und Schülern) unverzüglich dem zuständigen Gesundheitsamt zu melden.
· Inhalte dieser Meldung sind:
o Angaben zur meldenden Einrichtung (Adresse, Telefonnummer, Fax, Art der Einrichtung),
o Angaben zur meldenden Person,
o Angaben zu(r) betroffenen Person(en) (Name, Adresse, Geburtsdatum, Telefonnummer, Geschlecht, Funktion: betreute Person oder Mitarbeiter),
o die Art der Erkrankung bzw. des Verdachtes,
o Erkrankungsbeginn,
o Meldedatum an das Gesundheitsamt,
o Meldedatum des Meldeeingangs in der Einrichtung,
o Name, Anschrift und Telefonnummer des behandelnden Arztes.
· Wird in der Einrichtung eine der genannten Erkrankung bzw. der Verdacht festgestellt, so werden Sofortmaßnahmen in der Einrichtung eingeleitet. Diese können zum Beispiel folgende sein:
o Isolierung der erkrankten Schülerinnen und Schüler,
o Betreuung durch eine zuständige Aufsichtsperson,
o Verständigung der Erziehungsberechtigten,
o Sicherstellung möglicher Infektionsquellen,
o Verstärkung der Händehygiene (Personal, Schülerinnen und Schüler).
· Die getroffenen und geplanten Maßnahmen sind mit dem zuständigen Gesundheitsamt abzustimmen. Beispiele zu speziell festgelegten Hygienemaßnahmen beim Auftreten von übertragbaren Krankheiten sind unter 10. „spezielle Hygienemaßnahmen beim Auftreten übertragbarer Erkrankungen“ aufgeführt.
9.4 Wiederzulassungen in Einrichtungen für Schülerinnen und Schüler
In § 34 des IfSG ist festgelegt, bei welchen Erkrankungen oder Verdachtsfällen ein Besuchsverbot für Lehrpersonal, Schülerinnen und Schüler sowie andere Mitarbeiter besteht. Eine Wiederzulassung ist erst nach Abklingen der Symptome, ärztlichem Urteil bzw. Zustimmung des Gesundheitsamtes möglich.
Ein Merkblatt zur Wiederzulassung in Einrichtungen für Schülerinnen und Schüler kann eine Orientierungshilfe sein.
10. Spezielle Hygienemaßnahmen beim Auftreten übertragbarer Erkrankungen
Bei einem Verdacht oder Auftreten übertragbarer Krankheiten, sind unter Umständen spezielle und zu den genannten auch ergänzende Hygienemaßnahmen in der Einrichtung erforderlich, die mit dem Gesundheitsamt abgestimmt bzw. von diesem veranlasst werden.
Bei einem Auftreten von Brech-Durchfallerkrankungen sind unter anderem folgende Maßnahmen zu beachten:
· Eltern der Schülerin oder des Schülers informieren.
· Die betroffene Schülerin oder der Schüler ist bis zur Abholung durch die Eltern von den anderen Schülerinnen und Schülern getrennt zu betreuen.
· Bei der pflegerischen Versorgung von erkrankten Schülerinnen und Schülern sollte das Personal Einmalhandschuhe, Schutzkittel und ggf. einen geeigneten Atemschutz tragen.
· Nach Beenden der Tätigkeit wird die Schutzkleidung sofort in einem geschlossenen Müllbeutel entsorgt.
· Nach dem Umgang mit der erkrankten Schülerin oder dem erkrankten Schüler und nach Ablegen der Einmalhandschuhe ist eine hygienische Händedesinfektion durchzuführen. Auch auf die Händehygiene der Schülerinnen und Schüler (erkrankte und nicht erkrankte Schülerinnen und Schüler) sollte intensiv hingewiesen werden.
· Nach jeder Toilettenbenutzung durch eine Schülerin oder einen Schüler, die/der an Durchfall erkrankt ist, sind Toilettenbecken und WC-Sitz gründlich zu reinigen und zu des- infizieren.
· Auch weitere Oberflächen, mit denen die Schülerinnen und Schüler intensiven Kontakt hatten, sind zu desinfizieren (Viruswirksamkeit des Desinfektionsmittels beachten: zum Beispiel bei Rota- und Norovirus).
· Die Eltern aller Schülerinnen und Schüler sind über vermehrt aufgetretene Durchfallerkrankungen zu informieren.
Bei einem Auftreten von Kopflausbefall sind unter anderem folgende Maßnahmen zu beachten:
· Ggf. Eltern/Erziehungsberechtigte/Betreuer der betroffenen Schülerin oder des Schülers informieren.
· Die Schülerin oder den Schüler bis zur Abholung durch die Eltern / Erziehungsberechtigte / Betreuer nach Möglichkeit getrennt betreuen. Eltern/Erziehungsberechtigte/Betreuer der anderen Schülerinnen und Schüler über Kopflausbefall in der Einrichtung informieren und sensibilisieren.
Leitungen von Schulen und Ausbildungseinrichtungen sind verpflichtet das Gesundheitsamt über Kopflausbefall namentlich zu benachrichtigen.
Die vorherrschende Übertragung des Erregers von Covid-19, des Virus SARS-CoV-2, geschieht durch den Eintrag virushaltiger Tröpfchen (größer als 5 µm) oder Aerosole (kleiner als 5 µm) auf die Schleimhäute des oberen Respirationstraktes. Durch Husten und Niesen werden vorwiegend Tröpfchen, beim Atmen, Sprechen, Schreien und Singen werden größtenteils virushaltige Aerosole verbreitet und führen so zur Übertragung der Infektion von Mensch-zu-Mensch. Neben der steigenden Lautstärke können auch individuelle Unterschiede zur verstärkten Freisetzung beitragen. Grundsätzlich ist die Wahrscheinlichkeit einer Exposition gegenüber Tröpfchen und Aerosolen im Umkreis von 1-2 m um eine infizierte Person herum erhöht. Während insbesondere größere respiratorische Tröpfchen schnell zu Boden sinken, können Aerosole - auch über längere Zeit - in der Luft schweben und sich in geschlossenen Räumen verteilen. Ob und wie schnell die Tröpfchen und Aerosole absinken oder in der Luft schweben bleiben, ist neben der Größe der Partikel von einer Vielzahl weiterer Faktoren, u.a. der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit, abhängig. Der längere Aufenthalt in kleinen, schlecht oder nicht belüfteten Räumen kann die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung durch Aerosole auch über eine größere Distanz als 2 m erhöhen, insbesondere dann, wenn eine infektiöse Person besonders viele kleine Partikel (Aerosole) ausstößt und exponierte Personen besonders tief einatmen.[1], [2]
Die nachfolgenden Hygienemaßnahmen sollen die Erregerübertragung minimieren, sodass es zu weniger Infektionen kommt.
· Grundsätzlich ist außerhalb der Klassen-/Kursräume im Schulgebäude und auf dem Schulgelände der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen, soweit wie baulich oder schulorganisatorisch möglich einzuhalten.[3]
· Um den Mindestabstand besser einhalten zu können, sind die Laufwege durch die Schule im Einbahnstraßensystem geregelt, d. h. Treppenhäuser und Flure dürfen nur in der vorgeschriebenen und durch Pfeile markierten Laufrichtung genutzt werden.
Erklärvideo der Klasse ITA3a, Schuljahr 19/20: https://www.youtube.com/watch?v=bW4jhyE04ws&feature=youtu.be
· Am Adam-Josef-Cüppers-Berufskolleg besteht im Schulgebäude und auf dem Schulgelände für alle Schülerinnen und Schüler sowie für alle weiteren Personen eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung (MNB, Maske, Tuch oder Schal). Sie gilt für die Schülerinnen und Schüler grundsätzlich auch für den Unterrichtsbetrieb auf den festen Sitzplätzen in den Unterrichts- und Kursräumen. Soweit Lehrkräfte im Unterrichtsgeschehen den empfohlenen Mindestabstand von 1,5 Meter nicht sicherstellen können, haben auch diese eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.[4]
o Die Eltern bzw. Schülerinnen und Schüler sind dafür verantwortlich, Mund-Nase-Bedeckungen zu beschaffen und zur Schule mitzubringen.
o Die Schule kann vom Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in Prüfungssituation und zwingenden Fällen absehen. Hierbei ist jedoch die Einhaltung der Abstandsregel mit 1,5 Meter zu beachten. Darüber hinaus gehende Ausnahmen, zum Beispiel aus medizinischen Gründen oder auf Grund einer Beeinträchtigung, sind möglich.[5]
o Auch mit Maske sollte der Sicherheitsabstand von mindestens 1,50 m zu anderen Menschen möglichst eingehalten werden.
o Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte, die textile Mund-Nasen-Bedeckungen aufgrund einer Erkrankung der Atemwege aus medizinischen Gründen nicht oder nur eingeschränkt tragen können, lassen sich dies ärztlich attestieren und tragen stattdessen ein das Gesicht vollständig bedeckendes Visier (Face Shield).[6]
o Beim Essen und Trinken in der Pause kann man die Mund-Nasen-Bedeckung kurzfristig entfernen, am besten aber nur von unten lockern und durch seitlichen Griff am Halteband anheben. Wenn man die Mund-Nasenbedeckung in der Pause im Freien zum Essen abnimmt, muss man unbedingt darauf achten, den Mindestabstand von 1,5 m zu seinem Nachbarn einzuhalten. Es dürfen keine Bedarfsgegenstände wie Gläser, Flaschen zum Trinken, Löffel etc. gemeinsam genutzt werden.
Allgemeine Hygieneregeln zum Umgang mit Mund-Nasen-Bedeckungen[7]
o Beim Anziehen einer Maske ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht kontaminiert wird.
o Waschen Sie sich daher vor dem Anlegen einer Mund-Nasen-Bedeckung gründlich die Hände (mindestens 20 bis 30 Sekunden mit Seife).
o Achten Sie beim Aufsetzen darauf, dass Nase und Mund bis zum Kinn abgedeckt sind und die Mund-Nasen-Bedeckung an den Rändern möglichst eng anliegt.
o Wechseln Sie die Mund-Nasen-Bedeckung spätestens dann, wenn sie durch die Atemluft durchfeuchtet ist. Denn dann können sich zusätzliche Keime ansiedeln.
o Vermeiden Sie, während des Tragens die Mund-Nasen-Bedeckung anzufassen und zu verschieben. Die Maske sollte auch nicht um den Hals getragen werden.
o Berühren Sie beim Abnehmen/Wechseln der Mund-Nasen-Bedeckung möglichst nicht die Außenseiten, da sich hier Erreger befinden können. Greifen Sie die seitlichen Laschen oder Schnüre und legen Sie die Mund-Nasen-Bedeckung vorsichtig ab.
o Waschen Sie sich nach dem Abnehmen der Mund-Nasen-Bedeckung gründlich die Hände (mindestens 20 bis 30 Sekunden mit Seife).
o Nach der Verwendung sollte die Mund-Nasen-Bedeckung bis zum Waschen luftdicht (z. B. in einem separaten Beutel) aufbewahrt oder am besten sofort bei 60 ° bis 95 ° C gewaschen werden.
Erklärvideo zum Merkblatt auf dem Youtube-Kanal der BZgA: https://www.youtube.com/watch?v=oMlhnINiDDs&feature=emb_logo
· Gegenstände wie Arbeitsmittel, Stifte oder Lineale etc. dürfen nicht gemeinsam genutzt oder ausgetauscht werden. Ist eine gemeinsame Benutzung unvermeidlich, müssen sie entsprechend gereinigt werden.
· Neben der Aufnahme des Virus über Tröpfchen in der Luft besteht das größte Risiko darin, dass Viren über die Hände aufgenommen bzw. weitergegeben werden. Berührungen der eigenen Augen, Nase und Mund sind zu vermeiden.
· Öffentlich zugängliche Gegenstände wie Türklinken oder Handläufe möglichst nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen, ggf. Ellenbogen benutzen.
· Körperkontakt ist zu vermeiden. Dies gilt insbesondere für Begrüßungsrituale wie Hand- schlag, Umarmungen oder Wangenkuss.
· Nach Betreten des Schulgebäudes sind alle Personen verpflichtet die Hände zu desinfi- zieren. An den Eingängen zum Schulgebäude stehen Handdesinfektionsmittel zur Ver-fügung. Dazu muss Desinfektionsmittel in ausreichender Menge in die trockene Hand ge- geben und bis zur vollständigen Abtrocknung ca. 30 Sekunden in die Hände einmassiert werden. Dabei ist auf die vollständige Benetzung der Hände zu achten.
Siehe hierzu auch Kapitel 2.2 Händereinigung.
· Im laufenden Schulbetrieb ist regelmäßiges Händewaschen mit Flüssigseife besonders wichtig für den Infektionsschutz. Die sanitären Anlagen werden durch eine Reinigungskraft täglich mehrfach gereinigt und desinfiziert, Seife und Handtücher stehen dort zur Verfügung und werden laufend nachgefüllt.
Händewaschen mit Seife für 20 – 30 Sekunden. Die Wassertemperatur hat keinen Einfluss auf die Reduktion der Viren. Viel wichtiger sind die Dauer des Händewaschens und das Maß der Reibung beim Einseifen der Hände.
Eine ausführliche Anleitung zur Handhygiene finden Sie in dem Video der BZgA:
https://www.infektionsschutz.de/mediathek/filme/filme-zum-richtigen- haendewaschen.html#c7715
· Häufiges Händewaschen, vor allem bei hohen Wassertemperaturen, strapaziert die Haut: Der schützende Säureschutzmantel und natürliche Hautfette, die die oberste Hornschicht der Haut widerstandsfähig halten, können ausgewaschen werden. Die Haut kann aus- trocknen und Hautirritationen können die Folge sein. Deshalb sollten die Hände nach Bedarf nach dem Waschen oder zwischendurch mit einer selbst mitgeführten feuchtigkeitsspendenden und rückfettenden Hautpflege eingecremt werden.
· Von besonderer Bedeutung ist die Einhaltung der Husten- und Niesetikette (Husten oder Niesen in die Armbeuge oder in ein Taschentuch). Husten oder niesen Sie auch dann in die Ellenbeuge, die Mund und Nase umschließen soll, wenn Sie eine MNB tragen. Wenden Sie sich beim Husten und Niesen von anderen Personen ab.
· Die Schülerinnen und Schüler werden durch Schilder[8] und Lehrkräfte auf die Einhaltung des Sicherheitsabstandes von 1,50 m sowie der Hygienevorschriften regelmäßig hingewiesen.
· In geschlossenen Räumen führt regelmäßiges Lüften zu einer Verringerung des Übertragungsrisikos. Eine wirksame Durchlüftung der Räume (mind. alle 20 Minuten) ist daher durch regelmäßiges Öffnen der Fensterflügel sicherzustellen. In allen Räumen lässt sich das erste und letzte Fenster voll öffnen. Den notwendigen Luftaustausch kann man mit vollständig geöffnete Fenster durch Stoß- bzw. Querlüften über wenige Minuten schnell erreichen. Eine Lüftung in Kippstellung der Fenster ist nur gering wirksam und muss daher ein Vielfaches länger oder andauernd erfolgen. Räume, in denen eine wirksame Durchlüftung nicht möglich ist, sind für den Unterricht nicht zugelassen.[9]
Die Schülerinnen und Schüler sollten sich, je nach Tagestemperatur, durch passende Kleidung auf diese Frischluftzufuhr einstellen.
Siehe auch Kapitel 1.1 Lufthygiene.
· Nach Husten oder Niesen einer Person sollte unmittelbar gelüftet werden.[10]
· Um im Bedarfsfall Infektionsketten nachvollziehen und unterbrechen zu können, sind konstante Gruppenzusammensetzungen erforderlich, soweit nicht zwingende schulorganisatorische Gründe entgegenstehen. In den Unterrichtsräume soll für alle Klassen, Kurse und Lerngruppen eine feste Sitzordnung eingehalten und dokumentiert werden. Für jede Unterrichtsstunde und vergleichbare Schulveranstaltung ist darüber hinaus die jeweilige Anwesenheit zu dokumentieren. Die entsprechenden Dokumente sind zur Rückverfolgbarkeit für vier Wochen aufzubewahren.[11]
Die Corona-Warn-App kann bei der Eindämmung der Pandemie einen zusätzlichen Beitrag leisten, indem sie schneller als bei der klassischen Nachverfolgung Personen identifiziert und benachrichtigt, die eine epidemiologisch relevante Begegnung mit einer Corona-positiven Person hatten. Zudem hilft sie, den zeitlichen Verzug zwischen dem positiven Test einer Person und der Ermittlung und Information ihrer Kontakte zu reduzieren. Die Nutzung der App wird daher allen am Schulleben Beteiligten empfohlen.[12]
· Böden, Tische, Stühle und alle Kontaktflächen werden während der Pandemie täglich durch Reinigungskräfte gereinigt und desinfiziert.
Coronaviren sind behüllte Viren und relativ gut empfindlich gegen viele Desinfektionsmit- tel. Für die Desinfektion können Mittel mit nachgewiesener Wirksamkeit gegen behüllte Viren („begrenzt viruzid“) verwendet werden. Mittel mit erweitertem Wirkbereich gegen Viren wie "begrenzt viruzid PLUS" oder "viruzid" können ebenfalls verwendet werden. Geeignete Mittel sind u.a. in der Liste der vom RKI geprüften und anerkannten Desinfektionsmittel und -verfahren (RKI-Liste) sowie in der VAH-Liste aufgeführt. Die Anwendung von alkoholbasierten Produkten ist aus Brandschutzgründen auf kleine Flächen zu beschränken.[13]
· Eine Zwischendesinfektion von Tischen und sonstigen Handkontaktflächen bei einem unvermeidbaren Raumwechsel kann vor dem Unterricht und bei Bedarf durch die Lehrkraft/die SchülerInnen im Wischverfahren (z.B. mit einem getränkten Wischtuch) erfolgen. Ein Flächendesinfektionsmittel steht hierfür zur Verfügung.
· Nach Husten oder Niesen einer Person ist eine Zwischendesinfektion des Arbeitsplatzes angeraten.
· Eine routinemäßige Flächendesinfektion in öffentlichen Bereichen, auch der häufigen Kontaktflächen, wird auch in der jetzigen COVID-Pandemie nicht empfohlen.
Hier ist die angemessene Zwischenreinigung das Verfahren der Wahl, denn nach gegenwärtigem Kenntnisstand haben Maßnahmen zur Verhinderung einer indirekten Aufnahme in die Schleimhäute über kontaminierte Hände gegenüber dem persönlichen Hygieneverhalten (Einhaltung eines Mindestabstandes von 1,5 m, Husten- und Niesetikette, Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, wenn die sichere Abstandswahrung nicht eingehalten werden kann) nur eine zweitrangige Bedeutung.
Wird eine Desinfektion im Einzelfall als notwendig erachtet, so sollte diese generell als Wischdesinfektion durchgeführt werden. Eine Sprühdesinfektion, d. h. die Benetzung der Oberfläche ohne mechanische Einwirkung, ist weniger effektiv und auch aus Arbeits- schutzgründen bedenklich, da Desinfektionsmittel eingeatmet werden können.11
Siehe auch Kapitel 2.3 Flächenreinigung.
· Für den Sport- und den Musikunterricht, die Praxisanleitung in den Werkstätten, den Küchen und den Mensabetrieb gelten ergänzende Bestimmungen.
· Die Schülerinnen und Schüler sollten das Schulgelände nach Unterrichts- und Prüfungsschluss unverzüglich verlassen.
· Schülerinnen und Schüler dürfen nur symptomfrei am Unterricht bzw. an Prüfungen teil- nehmen.
Folgende Symptomatik führen zum Ausschluss einer Teilnahme: insbesondere die Symptome trockener Husten, Fieber, Verlust Geschmacks-/Geruchssinn sowie auch Schnupfen, Halsschmerzen, sonstige Symptome einer Atemwegserkrankung, allgemeine Abgeschlagenheit, Glieder- und Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.
Die Symptomatik sollten durch eine medizinische Untersuchung auf Covid-19 abgeklärt werden und nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt ggf. die Kontakte nachverfolgt werden.[14],[15]
· Auch Schnupfen kann nach Aussage des Robert-Koch-Instituts zu den Symptomen einer COVID-19-Infektion gehören. Angesichts der Häufigkeit eines einfachen Schnupfens wird den Eltern unter Bezugnahme auf § 43 Absatz 2 Satz 1 SchulG empfohlen, dass eine Schülerin oder ein Schüler mit dieser Symptomatik ohne weitere Krankheitsanzeichen oder Beeinträchtigung ihres Wohlbefindens zunächst für 24 Stunden zu Hause beobachtet werden soll. Wenn keine weiteren Symptome auftreten, nimmt die Schülerin oder der Schüler wieder am Unterricht teil. Kommen jedoch weitere Symptome wie Husten, Fieber etc. hinzu, ist eine diagnostische Abklärung zu veranlassen.[16]
· Personen mit bestimmten Vorerkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck) oder der Lunge (z. B. COPD), Patienten mit chronischen Lebererkrankungen), mit Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), mit einer Krebserkrankung oder Patienten mit geschwächtem Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, wie z.B. Cortison) und Personen über 60 Jahre zeigen ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf. Sie sollten Rücksprache mit ihrem behandelnden Arzt nehmen. Dies gilt grundsätzlich auch für Schwerbehinderte, Schwangere und Stillende.[17]
Für Schülerinnen und Schüler mit relevanten Vorerkrankungen entscheiden die Eltern, ob für ihr Kind eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch entstehen könnte. Die Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt wird empfohlen. In diesem Fall benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen dies schriftlich mit. Entsprechende Pflichten gelten für volljährige Schülerinnen und Schüler.
Die Eltern bzw. die betroffenen volljährigen Schülerinnen und Schüler müssen zum einen darlegen, dass für die Schülerin oder den Schüler wegen einer Vorerkrankung eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen schweren Krankheitsverlauf im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Bei begründeten Zweifeln kann die Schule ein ärztliches Attest verlangen und in besonderen Fällen ein amtsärztliches Gutachten einholen.
Besucht die Schülerin oder der Schüler die Schule voraussichtlich oder tatsächlich länger als sechs Wochen nicht, muss ein ärztliches Attest vorgelegt werden. In besonderen Fällen kann ein amtsärztliches Gutachten erforderlich sein. Für die Schülerin oder den Schüler entfällt lediglich die Verpflichtung zur Teilnahme am Präsenzunterricht. Sie oder er ist weiterhin dazu verpflichtet, daran mitzuarbeiten, dass die Aufgabe der Schule erfüllt und das Bildungsziel erreicht werden kann. Hierzu gehört auch der Distanzunterricht. Die Verpflichtung zur Teilnahme an Prüfungen bleibt bestehen.[18]
· Sofern eine Schülerin oder ein Schüler mit einem Angehörigen – insbesondere Eltern, Großeltern oder Geschwister – in häuslicher Gemeinschaft lebt und bei diesem Angehörigen eine relevante Erkrankung, bei der eine Infektion mit SARS-Cov-2 ein besonders hohes gesundheitliches Risiko darstellt, besteht, sind vorrangig Maßnahmen der Infektionsprävention innerhalb der häuslichen Gemeinschaft zum Schutz dieser Angehörigen zu treffen.
Eine Entbindung von der Teilnahme am Präsenzunterricht kommt vor allem dann in Betracht, wenn sich die oder der Angehörige aufgrund des individuellen Verlaufs ihrer oder seiner Vorerkrankung vorübergehend in einem Zustand erhöhter Vulnerabilität befindet. Die Verpflichtung der Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme am Distanzunterricht und zur Teilnahme an Prüfungen bleibt bestehen.[19]
· Im Falle einer akuten Erkrankung oder eines Ansteckungsverdachtes während einer Schulveranstaltung wird die betreffende Person unverzüglich vom Unterricht ausgeschlossen und nach Rücksprache mit den Erziehungsberechtigten nach Hause geschickt bzw. einer medizinischen Versorgung zugeführt. Das Gesundheitsamt wird von der Schulleitung informiert und entscheidet über das weitere Vorgehen.[20]
Siehe auch Kapitel 9.3. Meldepflicht und Sofortmaßnahmen.
· Bei einer Einreise aus einem Risikogebiet[21] ist die Coronaeinreiseverordnung[22] des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales zu beachten, aus der sich besondere Verpflichtungen für Schülerinnen und Schüler sowie alle an Schulen tätigen Personen ergeben können, z. B. eine 14 tägige Quarantänepflicht nach Ankunft in NRW.
DVG Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft, Geschäftsstelle: Friedrichstr. 17, 35392 Gießen
www.dvg.net (Abruf: 02.04.2015)
DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e. V. Josef-Wirmer-Str. 1-3, 53058 Bonn
Tel.: 0228 9188-5
Fax: 0228 9188-990
IfSG Infektionsschutzgesetz vom 20. Juli 2000 (BGBl. I S. 1045), das durch Artikel 5 Absatz 2 des Gesetzes vom 20. April 2013 (BGBl. I S. 868) geändert worden ist.
LMHV Lebensmittelhygiene-Verordnung vom 8. August 2007 (BGBl. I S. 1816, 1817), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 14. Juli 2010 (BGBl. I S. 929) geändert worden ist.
RKI Robert Koch-Institut (RKI) http://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Merkblaetter/merkblaetter_node.htm l (Abruf: 21.01.2015)
VAH Verbund für angewandte Hygiene Desinfektionsmittel-Liste des VAH zu beziehen bei:
mhp-Verlag GmbH Vertrieb, Marktplatz 13, 65183 Wiesbaden oder online unter www.vah-online.de (Abruf: 01.04.2015)
[1] https://www.bvoegd.de/wp-content/uploads/2020/04/2020_04_16_Stellungnahme-DGKH-BVOEGD-GHUP-Praeventivkonzept.pdf
[2]https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html#doc13776792bodyText1
Zugriff 30.06.2020
[3] https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2020-07-12_fassung_coronabetrvo_ab_15.07.2020_lesefassung.pdf
[4] https://www.schulministerium.nrw.de/ministerium/schulverwaltung/schulmail-archiv/archiv-2020/03082020-konzept-fuer-einen-angepassten
[5] https://www.schulministerium.nrw.de/system/files/media/document/file/Konzept.pdf
[6]https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/200712_fassung_coronaschvo_ab_15.07.2020_lesefassung.pdf
[7] https://www.infektionsschutz.de/fileadmin/infektionsschutz.de/Downloads/Merkblatt-Mund-Nasen-Bedeckung.pdf; BZgA; Stand 4.05.2020 und https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Medizinprodukte/DE/schutzmasken.html; BfArM, Stand 31.03.2020
[8] https://service.bzga.de/pdf.php?id=1868e4076f315de48c28ddf7ee20c399
[9] https://www.schulministerium.nrw.de/system/files/media/document/file/Konzept.pdf
[10] https://www.bvoegd.de/wp-content/uploads/2020/04/2020_04_16_Stellungnahme-DGKH-BVOEGD-GHUP-Praeventivkonzept.pdf
[11] https://www.schulministerium.nrw.de/system/files/media/document/file/Konzept.pdf
[12] https://www.schulministerium.nrw.de/system/files/media/document/file/Konzept.pdf
[13] https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Reinigung_Desinfektion.htmline; RKI; Stand 4.4.2020
[14] https://www.bvoegd.de/wp-content/uploads/2020/04/2020_04_16_Stellungnahme-DGKH-BVOEGD-GHUP-Praeventivkonzept.pdf
[15]https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html;jsessionid=40004A5AA80DB2DF62E34C8417162AA0.internet101#doc13776792bodyText3
[16] https://www.schulministerium.nrw.de/system/files/media/document/file/Konzept.pdf
[17] https://www.bvoegd.de/wp-content/uploads/2020/04/2020_04_16_Stellungnahme-DGKH-BVOEGD-GHUP-Praeventivkonzept.pdf
[18] https://www.schulministerium.nrw.de/system/files/media/document/file/Konzept.pdf
[19] https://www.schulministerium.nrw.de/system/files/media/document/file/Konzept.pdf
[20] http://gag-mg.de/fileadmin/Wordslinger/Texte/Texte_2019_2020/20_-_Umgang_mit_Covid19-Verdachtfa__llen.pdf
[21] www.rki.de/covid-19-risikogebiete
[22] https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/200717_fassung_coronaeinrvo_ab_18.07.2020_lesefassung.pdf

References: § 36
 § 42
 § 43
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