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Timestamp: 2016-10-24 12:29:29+00:00

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2C_1123/2012 � � Urteil vom 11. Juli 2013
Nichterteilung einer Niederlassungsbewilligung/ Aufenthaltsbewilligung nach Nichtigerkl�rung der Einb�rgerung,
X.________ (geb. 1967) stammt aus Jordanien. Am 12. Oktober 1998 reiste er in die Schweiz ein und beantragte Asyl. Im Mai 2000 lernte er die 13 Jahre �ltere Z.________ kennen. Die beiden heirateten im Dezember 2000. In der Folge erhielt X.________ eine Aufenthaltsbewilligung und zog sein Gesuch um Asyl zur�ck.
Im September 2003 stellt X.________ ein Gesuch um erleichterte Einb�rgerung. Seit dem 1. November 2003 verf�gte er �ber eine Zweitwohnung in der N�he der ehelichen Wohnung. Dem Gesuch um Einb�rgerung wurde am 24. Juni 2004 stattgegeben. Am 8. Oktober 2004 wurden Eheschutzmassnahmen angeordnet und das Getrenntleben gerichtlich festgestellt. Im Februar 2005 reichten die Ehegatten ein gemeinsames Scheidungsbegehren ein; am 6. Juni 2005 wurde die Ehe geschieden. Das Bundesamt f�r Migration teilte X.________ in der Folge mit, es erw�ge die Nichtigerkl�rung der erleichterten Einb�rgerung.
Am 16. Dezember 2005 heiratete X.________ die Jordanierin Y.________. Z.________ war mittlerweile - die Vorinstanz hat nicht festgestellt, an welchem Datum - verstorben. Am 19. April 2006 reichte X.________ ein erstes, am 28. Mai 2010 ein weiteres Gesuch um Familiennachzug f�r seine jordanische Ehegattin ein. Dem zweiten Gesuch wurde am 29. Juli 2010 stattgegeben. Am 6. August 2010 reiste Y.________ in die Schweiz ein und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung. Am 6. Juli 2011 wurden dem Ehepaar in St. Gallen die beiden Kinder A.________ und B.________ geboren.
Mit Verf�gung vom 1. Mai 2009 erkl�rte das Bundesamt f�r Migration die im Jahr 2004 erfolgte erleichterte Einb�rgerung f�r nichtig. Das Bundesgericht wies eine hiergegen erhobene Beschwerde letztinstanzlich ab (Urteil 1C_476/2010 vom 13. Dezember 2010).
Bereits zuvor, am 17. Oktober 2010, stellte X.________ ein Gesuch um Wiedererteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Am 5. Januar 2011 ersuchte er um Erteilung einer Niederlassungsbewilligung. Das Migrationsamt wies die Gesuche um Erteilung einer Aufenthalts- bzw. einer Niederlassungsbewilligung mit Verf�gung vom 21. M�rz 2011 ab. X.________ und seine Gattin erhoben hiergegen Rekurs beim Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons St. Gallen, welches diesen am 9. M�rz 2012 abwies. Eine hiergegen gerichtete Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen blieb ohne Erfolg (Urteil vom 15. Oktober 2012).
Mit Eingabe vom 11. November 2012 erheben X.________ (Beschwerdef�hrer) und seine Gattin Y.________ (Beschwerdef�hrerin) Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und beantragen dem Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben. Dem Beschwerdef�hrer sei eine Niederlassungsbewilligung, eventuell eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen und vom Widerruf der Aufenthaltsbewilligung der Beschwerdef�hrerin sei abzusehen; ihr und den Kindern sei der weitere Aufenthalt in der Schweiz zu gestatten. Die Beschwerdef�hrenden beantragen zudem die unentgeltliche Prozessf�hrung und Verbeist�ndung.
Mit Verf�gung vom 16. November 2012 hat der Pr�sident der II. �ffentlich-rechtlichen Abteilung der Beschwerde antragsgem�ss aufschiebende Wirkung zuerkannt.
Das Sicherheits- und Justizdepartement und das Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen wie auch das Bundesamt f�r Migration beantragen, die Beschwerde sei abzuweisen.
1.1.�Die Nichtigerkl�rung des Schweizerb�rgerrechts des Beschwerdef�hrers in Anwendung von Art. 41 des Bundesgesetzes vom 29. September 1952 �ber Erwerb und Verlust des Schweizer B�rgerrechts (B�rgerrechtsgesetz, B�G; SR 141.0) ist rechtskr�ftig und steht hier nicht mehr infrage. Auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gem�ss Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG unzul�ssig gegen Entscheide betreffend die Erteilung oder Verweigerung von Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umt. Der Beschwerdef�hrer�war von 2000 bis 2005 mit einer Schweizerin verheiratet; er macht in vertretbarer Weise einen potenziellen Anspruch auf eine Niederlassungsbewilligung nach Art. 42 Abs. 3 AuG bzw. eventualiter auf eine Aufenthaltsbewilligung nach Art. 50 Abs. 1 lit. a und b AuG geltend. Auf die Beschwerde ist demnach einzutreten. Ob die jeweiligen Voraussetzungen tats�chlich gegeben sind, bildet Gegenstand der materiellen Beurteilung (BGE 136 II 177 E. 1.1 S. 179 f.).
1.2.�Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und 96 BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es legt seinem Urteil den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Feststellung des Sachverhalts kann nur ger�gt bzw. vom Bundesgericht von Amtes wegen berichtigt oder erg�nzt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. Art. 105 Abs. 2 BGG). Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG; vgl. BGE 135 I 143 E. 1.5 S. 146 f.). Die Eingabe vom 20. M�rz 2013 (Geburt eines weiteren Kindes; Hinweise auf die Fl�chtlingssituation in Jordanien) bleibt unbeachtlich.
1.3.�Soweit mit dem Rechtsmittel die Aufhebung der Entscheide der unteren kantonalen Instanzen verlangt wird, kann darauf nicht eingetreten werden. Das Anfechtungsobjekt ist ausschliesslich das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 15. Oktober 2012 (Devolutiveffekt; vgl. Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG; BGE 134 II 142 E. 1.4 S. 144; 129 II 438 E. 1 S. 441, mit Hinweisen).
Der Beschwerdef�hrer macht geltend, sein Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) sei verletzt, weil die Vorinstanz "allzu unkritisch" auf einzelne �usserungen der mittlerweile verstorbenen ersten Ehegattin des Beschwerdef�hrers abgestellt habe. Dagegen habe sie den angebotenen Beweis der Befragung ihrer Kinder abgelehnt.
2.1.�Der Anspruch auf rechtliches Geh�r beinhaltet das Recht des Betroffenen, sich vor Erlass eines in seine Rechtsstellung eingreifenden Entscheides zur Sache zu �ussern, sowie das Recht auf Abnahme der rechtzeitig und formrichtig angebotenen, rechtserheblichen Beweismittel (BGE 135 II 286 E. 5.1 S. 293; 132 II 485 E. 3.2 S. 494; 127 I 54 E. 2b S. 56). Das Gericht kann auf die Abnahme von Beweisen verzichten, wenn es aufgrund bereits abgenommener Beweise seine �berzeugung gebildet hat und ohne Willk�r annehmen kann, seine �berzeugung werde durch weitere Beweiserhebungen nicht ge�ndert (BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 131 I 153 E. 3 S. 157).
2.2.�Die Vorinstanz hatte gen�gend relevante Informationen zur Verf�gung, um sich - auch ohne zus�tzliche Anh�rung der vorgeschlagenen Zeugen - ein Bild �ber die eheliche Gemeinschaft des Beschwerdef�hrers und seiner ersten Gattin zu machen. Sowohl der Beschwerdef�hrer als auch seine Schweizer Gattin hatten sich mehrmals zu den Umst�nden der Ehe ge�ussert; die Vorinstanz hat sich mit diesen Unterlagen auseinandergesetzt. Das Verwaltungsgericht hat die �usserungen der Gattin im Gegensatz zum Beschwerdef�hrer nicht als widerspr�chlich betrachtet. Sie hat in nachvollziehbarer Weise dargelegt, weshalb sie deren �usserungen �berzeugungskraft zumass. Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers hat sich die Vorinstanz auch nicht auf diese Aussagen, sondern auf das prim�re und objektivierbare Kriterium der nach aussen wahrnehmbaren Wohngemeinschaft gest�tzt (vgl. BGE 138 II 229 E. 2 S. 231; 137 II 345 E. 3.1.2 S. 347; Urteil 2C_903/2011 vom 11. Juni 2012 E. 3.2; unten E. 3.4 und 4). Eine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV liegt nicht vor (vgl. BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148; 130 II 425 E. 2.1 S. 428 f.).
3.1.�Mit der - rechtskr�ftigen - Nichtigerkl�rung der Einb�rgerung wurde der Beschwerdef�hrer ausl�nderrechtlich in die gleiche Rechtsstellung wie vor der Einb�rgerung versetzt (vgl. BGE 135 II 1 E. 3.2 S. 5 f.; Urteil 2C_431/2010 vom 25. Juli 2011 E. 1.1). War die betroffene Person vor der Einb�rgerung im Besitz einer�Niederlassungsbewilligung, besteht diese zwar fort, unterliegt ihrerseits jedoch wieder den ausl�nderrechtlichen Erl�schens- oder Widerrufsgr�nden (vgl. Art. 51 bzw. Art. 63 AuG; Urteil 2C_226/2011 vom 14. November 2011 E. 2). War die betroffene Person vor der Einb�rgerung im Besitz einer�Aufenthaltsbewilligung, lebt diese entgegen der Ansicht des Beschwerdef�hrers nicht automatisch wieder auf. Vielmehr ist aufgrund der aktuellen Sachlage neu �ber ein allf�lliges Anwesenheitsrecht zu entscheiden (vgl. BGE 135 II 1 E. 3.2 S. 5 f.; Urteil 2C_431/2010 vom 25. Juli 2011 E. 1.1), dabei gelten die allgemeinen Zulassungsvoraussetzungen des AuG (vgl. Art. 30 Abs. 3 VZAE [SR 142.201]).
3.2.�Unter Vorbehalt von Art. 51 Abs. 1 AuG haben ausl�ndische Ehegatten von Schweizer B�rgern nach 5 Jahren ununterbrochenen und ordnungsgem�ssen Aufenthalts Anspruch auf Erteilung der Niederlassungsbewilligung (Art. 42 Abs. 3 AuG). Da die Ehe des Beschwerdef�hrers mit seiner ersten Gattin weniger als f�nf Jahre dauerte, bis sie im Juni 2005 geschieden wurde, f�llt ein Anspruch auf Erteilung der Niederlassungsbewilligung nach Art. 42 Abs. 3 AuG zum Vornherein ausser Betracht (Urteile 2C_413/2013 vom 28. Juni 2013 E. 2.1; 2C_899/2011 vom 20. April 2012 E. 2.1; 2C_568/2011 vom 16. November 2011 E. 3.2, je mit Hinweisen).
3.3.�Unter Vorbehalt von Art. 51 Abs. 1 AuG haben ausl�ndische Ehegatten von Schweizer B�rgern Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der�Aufenthaltsbewilligung,�wenn sie mit ihrem Partner zusammenwohnen (Art. 42 Abs. 1 AuG). Der Bewilligungsanspruch besteht trotz Aufl�sens bzw. definitiven Scheiterns der Ehegemeinschaft fort, wenn diese mindestens drei Jahre gedauert und die betroffene ausl�ndische Person sich hier erfolgreich integriert hat (Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG; BGE 136 II 113 E. 3.3.3; Urteile 2C_40/2012 E. 6; 2C_821/2011 vom 22. Juni 2012 E. 2; 2C_886/2011 vom 28. Februar 2012 E. 4.1).
Der Beschwerdef�hrer hat nach erfolgter Scheidung zwar keinen Anspruch mehr auf Verl�ngerung seiner Aufenthaltsbewilligung nach Art. 42 Abs. 1 AuG. Sollte er jedoch vor der Scheidung einen Anspruch auf die Aufenthaltsbewilligung nach Art. 42 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 50 Abs. 1 lit. a oder b erworben haben, kann er sich nach der Rechtsprechung hierauf auch nach der Beendigung der Ehe berufen (BGE 128 II 145 E. 1.1.4 S. 149; Urteil 2C_431/2010 vom 25. Juli 2011 E. 1.2), zumal die Vorinstanz explizit nicht vom Vorliegen einer Scheinehe, und damit nicht vom Erl�schen der Anspr�che des Beschwerdef�hrers nach Art. 51 Abs. 1 AuG ausgegangen ist (vgl. Urteil 2C_682/2012 vom 7. Februar 2013 E. 6.2.2 e contrario; vgl. auch Urteil des BVGer C-130/2012 vom 12. September 2012 E. 7).
3.4.�Eine im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG relevante Ehegemeinschaft liegt vor, solange dieeheliche�Beziehung tats�chlich gelebt wird und ein gegenseitiger Ehewille besteht. Mit Blick auf Art. 49 AuG, der den Ehegatten bei weiterdauernder Familiengemeinschaft gestattet, aus "wichtigen Gr�nden" getrennt zu leben, was auch bei vor�bergehenden Schwierigkeiten in der Ehe kurzfristig der Fall sein kann (vgl. Art. 76 VZAE; dazu Urteile 2C_891/2012 vom 7. Juni 2013 E. 2.3; 2C_635/2009 vom 26. M�rz 2010 E. 4.4 mit Hinweisen auf die Entstehungsgeschichte), ist jeweils aufgrund s�mtlicher Umst�nde im Einzelfall zu bestimmen, ab welchem Zeitpunkt die eheliche Gemeinschaft als definitiv aufgel�st zu gelten hat (vgl. BGE 138 II 329 E. 2 S. 231). Dabei ist auf objektivierbare Kriterien - im Wesentlichen auf die Dauer der nach aussen wahrnehmbaren ehelichen Wohngemeinschaft - abzustellen (BGE 137 II 345 E. 3.1.2 f. S. 347; Urteile 2C_891/2012 vom 7. Juni 2013 E. 2.1; 2C_903/2011 vom 11. Juni 2012 E. 2.2; 2C_544/2010 vom 23. Dezember 2010 E. 2.2). Die Grenze von drei Jahren gilt dabei absolut (BGE 137 II 345 E. 3.1.3 S. 347; Urteil 2C_430/2011 vom 11. Oktober 2011 E. 4.1). Selbst wenn die Frist von drei Jahren nur um wenige Wochen oder Tage verpasst wird, besteht kein Anspruch mehr darauf, dass die Bewilligung gest�tzt auf Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG verl�ngert wird (BGE 137 II 345 E. 3.1.3 und 3.2.1 S. 347 f.; Urteile 2C_903/2011 vom 11. Juni 2012 E. 2.3; 2C_366/2012 vom 1. Mai 2012 E. 2.1).
4.1.�Der Beschwerdef�hrer reiste im Mai 2000 in die Schweiz ein und heiratete seine Schweizer Gattin am 1. Dezember 2000. Die Eheleute lebten ab dem 7. August 2004 getrennt; die Ehe wurde am 6. Juni 2005 geschieden. Gem�ss den Feststellungen der Vorinstanz hatte dem Beschwerdef�hrer ab dem 1. November 2003, d.h. 2 Jahre und 11 Monate nach der Hochzeit, eine Zweitwohnung zur alleinigen Benutzung zur Verf�gung gestanden. Die Vorinstanz wertete diesen Umstand als Indiz daf�r, dass das Erfordernis des Zusammenlebens gem�ss Art. 42 AuG nicht mehr erf�llt war, und pr�fte, ob durch die Rechtsprechung anerkannte wichtige Gr�nde f�r ein vor�bergehendes Getrenntleben im Sinne von Art. 49 AuG vorlagen, was sie schliesslich - ohne Bundesrecht zu verletzen - verneinte:
4.1.1.�Der Beschwerdef�hrer bringt vor, die Anmietung einer Zweitwohnung habe lediglich "zeitweise" als "R�ckszugsort zwecks Deeskalation einer angespannten Lage" gedient. Aufgrund des Wunsches, seiner zu jenem Zeitpunkt bereits erkrankten Schweizer Gattin, oft allein zu sein, habe ein wichtiger Grund im Sinne von Art. 49 AuG bzw. f�r ein "teilweises living apart together" vorgelegen. Die Ehegemeinschaft habe zu jenem Zeitpunkt jedoch weiter bestanden; dies werde durch die Trennungsvereinbarung von 2004 dokumentiert. Der Beschwerdef�hrer bringt auch vor, das Bundesgericht sei in seinem Urteil vom 13. Dezember 2010 zur Nichtigerkl�rung der Einb�rgerung von einem bestehenden Ehewillen bis September 2004 ausgegangen.
4.1.2.�Im vom Beschwerdef�hrer herangezogenen Urteil vom 13. Dezember 2010 zur Nichtigerkl�rung seiner Einb�rgerung musste das Bundesgericht die tats�chlichen Verh�ltnisse nicht unter dem Gesichtswinkel von Art. 42 Abs. 1 bzw. Art. 50 AuG pr�fen; in jenem Urteil ist es jedoch gleichermassen von einer seit November 2003 instabilen Gemeinschaft ausgegangen (Urteil 1C_476/2010 vom 13. Dezember 2010 E. 4.3.2 in fine). Die Vorinstanz stellte ihrerseits fest, dass die Ehe seit Beginn von Spannungen gepr�gt war und f�r die Anmietung der Zweitwohnung nach weniger als drei Jahren gelebter Ehegemeinschaft keine wichtigen Gr�nde im Sinne der Rechtsprechung (vgl. oben E. 3.4) vorlagen. Was der Beschwerdef�hrer hiergegen vorbringt, ist nicht geeignet, die vorinstanzlichen Feststellungen als willk�rlich erscheinen zu lassen: Zwar hatte sich das Paar zur L�sung der ehelichen Probleme im August 2003 in eine Therapie begeben. Diese war auf Geheiss des Beschwerdef�hrers jedoch noch vor dem Bezug der Zweitwohnung bereits wieder abgebrochen worden; es sind zudem keine Hinweise ersichtlich, dass die Zweitwohnung nur vor�bergehend angemietet wurde. Die ehelichen Spannungen hielten offenbar vielmehr an und waren - wie dies auch die Schreiben der ersten Gattin des Beschwerdef�hrers aufzeigen - so gross, dass eine vollst�ndige R�ckkehr in die eheliche Wohnung nicht mehr m�glich war. Die Gatten nahmen den gemeinsamen Haushalt nicht mehr auf und trennten sich im August 2004 endg�ltig. R�ckblickend kann demnach entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers nicht von einer vor�bergehenden Trennung gesprochen werden, wie dies Art. 76 VZAE in Verbindung mit Art. 49 AuG vorschreibt (vgl. auch Urteile 2C_347/2013 vom 1. Mai 2013 E. 3.2.2; 2C_231/2011 vom 21. Juli 2011 E. 4.6). Entgegen der Ansicht des Beschwerdef�hrers stellt auch ein freiwilliger Entscheid, teilweise "together apart" zu leben, f�r sich keinen wichtigen Grund im Sinne von Art. 49 AuG dar (Urteile 2C_831/2012 vom 24. M�rz 2013 E. 6.1.1; 2C_40 vom 15. Oktober 2012 E. 4; 2C_388/2009 vom 9. Dezember 2009 E. 4).
4.1.3.�Das Verwaltungsgericht durfte demnach gest�tzt auf die �usseren Umst�nde davon ausgehen, es habe ab dem Bezug der Zweitwohnung am 1. November 2003 keine eheliche Gemeinschaft im Sinne von Art. 42 Abs. 1 AuG mehr vorgelegen und es sei kein Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung gem�ss Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG entstanden. Dass die Eheschutzmassnahmen und das Getrenntleben erst im Oktober 2004 gerichtlich festgestellt wurden und die Ehe - formell - noch bis ins Jahr 2005 weiter bestand, ist in diesem Zusammenhang nicht von Bedeutung (vgl. BGE 136 II 113 E. 3.2 S. 117; Urteile 2C_891/2012 vom 7. Juni 2013 E. 2.1; 2C_647/2010 vom 10. Februar 2011 E. 3.1).
Da die erforderlichen 3 Jahre Ehegemeinschaft im Sinne von Art. 42 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG nicht vorliegen, er�brigt es sich, die Hinweise auf eine erfolgreiche Integration n�her zu pr�fen.
4.2.�Der Beschwerdef�hrer beruft sich auf einen H�rtefall im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 AuG. Danach besteht der Bewilligungsanspruch nach einer gescheiterten Ehe bzw. Familiengemeinschaft fort, falls wichtige pers�nliche Gr�nde einen weiteren Aufenthalt der ausl�ndischen Familienmitglieder in der Schweiz erforderlich machen (vgl. BGE 137 II 345 E. 3.2 S. 348 ff.). Entscheidend ist, ob die pers�nliche, berufliche und famili�re Eingliederung der betroffenen ausl�ndischen Person bei einer R�ckkehr in ihre Heimat als stark gef�hrdet zu gelten h�tte und nicht, ob ein Leben in der Schweiz einfacher w�re und - aus welchen Gr�nden auch immer - vorgezogen w�rde (vgl. BGE 137 II 345 E. 3.2.3 S. 350). Ein pers�nlicher, nachehelicher H�rtefall setzt aufgrund der gesamten Umst�nde eine erhebliche Intensit�t der Konsequenzen f�r das Privat- und Familienleben voraus, die mit der Lebenssituation nach dem Dahinfallen der abgeleiteten Anwesenheitsberechtigung verbunden sein muss (vgl. BGE 137 II 345 E. 3.2.3 S. 350; Urteil 2C_65/2012 vom 22. M�rz 2013 E. 6 [zur Publikation vorgesehen]). Nach der Rechtsprechung kann der Tod desjenigen Ehegatten, welcher das Anwesenheitsrecht vermittelt hat, einen nachehelichen H�rtefall im Sinn von Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG begr�nden. Ein solcher H�rtefall wird vor Ablauf der Dreijahresfrist vermutet, wenn�sich keine Zweifel am tats�chlichen Bestehen der Ehe und an der Intensit�t der Verbundenheit der Ehegatten ergeben (BGE 138 II 393 E. 3.3 S. 396; 137 II 1 E. 3.1 S. 3 ff.; Urteil 2C_669/2012 vom 5. Mai 2013 E. 3.3).
4.3.1.�Vorliegend erfolgten die definitive Aufgabe der Ehegemeinschaft und die Scheidung, bevor die Schweizer Gattin des Beschwerdef�hrers verstorben ist. Der Beschwerdef�hrer muss nicht das Leben in der Schweiz aufgeben, das er zusammen mit seiner verstorbenen Partnerin in der Schweiz gef�hrt hat. Der Hinschied seiner ersten Gattin begr�ndet f�r ihn kein H�rtefall im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG (BGE 138 II 393 E. 3.3 S. 396; 137 II 1 E. 3.2 S. 6; Urteil 2C_669/2012 vom 5. Mai 2013 E. 3.3).
4.3.2.�Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers ist auch nicht ersichtlich, inwiefern die R�ckkehr nach Jordanien ihn vor�besondere�Probleme stellen w�rde, die in einem hinreichend engen Zusammenhang zur anspruchsbegr�ndenden Ehe und dem damit verbundenen bisherigen (bewilligten) Aufenthalt in der Schweiz st�nden (vgl. BGE 137 II 345 E. 3.2.3 S. 350). Der Beschwerdef�hrer ist erst mit 31 Jahren in die Schweiz eingereist. Er hat die pr�genden Jugendjahre und einen Grossteil seines Lebens in seinem Heimatland verbracht. Ebenso verf�gt er �ber verschiedene Verwandte in seinem Herkunftsland; dort leben auch die Verwandten seiner jordanischen Gattin. Aufgrund des verbindlich festgestellten Sachverhalts, dessen Richtigkeit der Beschwerdef�hrer diesbez�glich nur appellatorisch und damit nicht rechtsgen�gend kritisiert (vgl. Art. 105 und Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.4.3), bestehen keine Hinweise, wonach seine Wiedereingliederung in der Heimat ernstlich gef�hrdet erschiene. Dass die Arbeitslosenquote in Jordanien h�her liegt als in der Schweiz, vermag daran nichts zu �ndern (vgl. nebst BGE 137 II 345 E. 3.2.3 S. 350 auch die Urteile 2C_489/2011 vom 16. Juni 2011 E. 2.2 sowie 2C_216/2009 vom 20. August 2009 E. 3).
4.3.3.�Der Beschwerdef�hrer legt schliesslich keine �ber eine normale Integration hinausgehenden privaten Bindungen gesellschaftlicher oder beruflicher Natur dar (vgl. BGE 130 II 281 E. 3.2.1 S. 286, 126 II 377 E. 2c S. 384 ff.). Auch wenn es ihm nach einer l�ngeren Anwesenheit in der Schweiz zweifelsohne nicht leicht fallen wird, wieder in seine Heimat zur�ckzukehren, ist in Gesamtw�rdigung der Umst�nde davon auszugehen, dass kein H�rtefall im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG vorliegt. Die Vorinstanz hat durch ihre Interessenabw�gung weder Art. 50 AuG noch Art. 8 EMRK und Art. 13 BV (Schutz der Privatsph�re) verletzt.
4.4.�Steht dem Beschwerdef�hrer kein Anspruch auf eine Anwesenheits- oder Niederlassungsbewilligung zu, entf�llt auch jede Grundlage f�r entsprechende Anspr�che�seiner�zweiten Ehefrau und der beiden gemeinsamen Kinder. Auch seine Gattin ist erst im Alter von 32 Jahren in die Schweiz eingereist; ihre Einreise erfolgte im Jahr 2010 und liegt demnach noch nicht lange zur�ck. Der Beschwerdef�hrer und die Beschwerdef�hrerin wurden denn auch - wie sie selbst anf�gen - darauf hingewiesen, dass der Familiennachzug f�r die Gattin vorbeh�ltlich des Entscheids �ber die Nichtigkeit der Einb�rgerung erteilt werde. Da die Beschwerdef�hrerin und die im Jahr 2011 geborenen Kinder �ber kein gefestigtes Aufenthaltsrecht verf�gen und zusammen mit dem Beschwerdef�hrer in ihr Heimatland zur�ckkehren, liegt kein Eingriff in den Schutzbereich des Familienlebens im Sinne von Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 BV vor (vgl. f�r den Status der Kinder auch�MINH SON NGUYEN, Migrations et relations familiales: de la norme � la jurisprudence et vice versa, in: Amarelle/ Christen/Nguyen [Hrsg.], Migrations et regroupement familial, 2012, S. 109 ff., dort S. 253 f.).
5.1.�Nicht einzutreten ist auf die Eingabe schliesslich, soweit der Beschwerdef�hrer eine Verletzung von Art. 30 Abs. 1 lit. b und k AuG geltend macht (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Bei der angerufenen Bestimmung geht es um eine Ermessensbewilligung, welche von den Kantonen im Rahmen von Art. 96 AuG erteilt werden kann. Das Bundesgericht k�nnte die Anwendung von Art. 30 Abs. 1 lit. b und k AuG durch die kantonalen Beh�rden nur im Rahmen der subsidi�ren Verfassungsbeschwerde (Art. 113 ff. BGG) und der dort zul�ssigen R�ge der Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte (Art. 116 BGG) pr�fen. Entsprechende R�gen werden vom Beschwerdef�hrer im Zusammenhang mit dem kantonalen Ermessensentscheid nicht rechtsgen�gend begr�ndet erhoben (vgl. BGE 137 II 345 E. 3.2.1 S. 348; Urteile 2C_65/2012 vom 22. M�rz 2013 E. 7.1 [zur Publikation vorgesehen]; 2C_803/2010 vom 14. Juni 2011 E. 3), zudem fehlte ihm die Legitimation hierzu, da er gest�tzt auf Art. 30 Abs. 1 lit. b und k AuG resp. f�r die �berpr�fung eines Ermessensentscheids nur das Willk�rverbot anrufen k�nnte (vgl. BGE 133 I 185 E. 6 S. 198 ff.).
5.2.�Trotz fehlender Legitimation in der Sache selbst ist die ausl�ndische Person jedoch zur R�ge berechtigt, ihr zustehende Verfahrensgarantien, namentlich ihr Anspruch auf rechtliches Geh�r, seien verletzt worden. Nicht zu h�ren sind dabei jedoch wiederum Vorbringen, die im Ergebnis auf die �berpr�fung des Sachentscheids abzielen, wie die Behauptung, dass die Begr�ndung des angefochtenen Entscheids unvollst�ndig oder zu wenig differenziert ausgefallen sei, sich nicht mit s�mtlichen Argumenten auseinandersetze oder dass die Parteivorbringen willk�rlich gew�rdigt worden seien; ebenso wenig ist der Vorwurf zu h�ren, der Sachverhalt sei unvollst�ndig oder sonst wie willk�rlich festgestellt oder Beweisantr�ge seien wegen willk�rlicher antizipierter Beweisw�rdigung abgelehnt worden (vgl. zur Weiterf�hrung dieser so genannten "Star-Praxis" unter der Herrschaft des Bundesgerichtsgesetzes s. BGE 135 II 430 E. 3.2 S. 436 f.).
5.3.�Der Beschwerdef�hrer wirft der Vorinstanz vor, sie habe sich nicht n�her mit seinen Vorbringen zu Art. 30 Abs. 1 lit. k AuG auseinandergesetzt und macht geltend, die zeitlichen Voraussetzungen f�r die Erteilung einer H�rtefallbewilligung w�ren erf�llt gewesen. Die R�ge zielt im Ergebnis auf die �berpr�fung des Sachentscheids. Soweit er eine Verletzung von Treu und Glauben geltend macht, belegt er nicht, inwiefern die Migrationsbeh�rde durch ihr Verhalten eine Vertrauensgrundlage geschaffen haben soll (Art. 106 Abs. 2 BGG); seine diesbez�glichen Ausf�hrungen gehen materiell zudem nicht �ber den vom Willk�rverbot umfassten Schutzbereich hinaus. Auf die vorliegende Eingabe ist im Zusammenhang mit Art. 30 Abs. 1 lit. b und k AuG demnach mangels eines Rechtsanspruchs bzw. einer zul�ssigen Geh�rsverweigerungsr�ge weder als Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten noch als subsidi�re Verfassungsbeschwerde einzutreten.
5.4.�Nicht einzutreten ist auf die Beschwerde auch insoweit, als�der�Beschwerdef�hrer unabh�ngig vom Ergebnis des Entscheides �ber den Aufenthaltsanspruch die Wegweisung anficht. In dieser Hinsicht ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ebenfalls ausgeschlossen (vgl. Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG). Die Eingabe kann auch nicht als subsidi�re Verfassungsbeschwerde entgegengenommen werden, da der Beschwerdef�hrer keine gen�gend substanziierten zul�ssigen Verfassungsr�gen mit Bezug auf die Wegweisung erhebt (vgl. Art. 116 und 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254, 396 E. 3.1 S. 399; Urteil 2C_236/2011 vom 2. September 2011 E. 1.4).
Die Beschwerde ist als unbegr�ndet abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Da sie sich nicht als aussichtslos erweist und der Beschwerdef�hrer bed�rftig ist, kann die beantragte unentgeltliche Rechtspflege bewilligt und auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden (Art. 64 Abs. 1 BGG).
Das Gesuch um unentgeltliche Prozessf�hrung wird gutgeheissen.
2.2.�Den Beschwerdef�hrenden wird Rechtsanwalt Dr. Peter Kreis als Rechtsbeistand beigegeben. Diesem wird aus der Gerichtskasse eine Entsch�digung von Fr. 2'000.-- ausgerichtet.

References: Art. 41
 Art. 83
 Art. 42
 Art. 50
 Art. 95
 Art. 95
 Art. 105
 BGE 
 Art. 86
 BGE 
 BGE 
 Art. 29
 BGE 
 BGE 
 Art. 51
 Art. 63
 BGE 
 Art. 30
 Art. 51
 Art. 42
 Art. 51
 BGE 
 Art. 42
 Art. 42
 Art. 50
 Art. 51
e contrario
 Art. 50
 Art. 49
 Art. 76
 BGE 
 Art. 50
 Art. 42
 Art. 49
 Art. 49
 Art. 42
 Art. 50
in fine
 Art. 76
 Art. 49
 Art. 49
 Art. 42
 Art. 50
 BGE 
 Art. 42
 Art. 50
 Art. 50
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 50
 Art. 50
 BGE 
 Art. 105
 Art. 106
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 50
 Art. 50
 Art. 8
 Art. 13
 Art. 8
 Art. 13
 Art. 30
 Art. 96
 Art. 30
 BGE 
 Art. 30
 BGE 
 BGE 
 Art. 30
 Art. 30
 Art. 83
 Art. 116
 Art. 106
 BGE