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Timestamp: 2020-01-19 22:15:42+00:00

Document:
VORIS Kultusministerium | 41-80006/5/1 | Verwaltungsvorschrift (Niedersachsen) | Ergänzende Bestimmungen für das berufsbildende Schulwesen (EB-BbS) | i. d. F. v. 25.01.2019 | gültig ab 01.08.2018 (unbefristet gültig)
Aktenzeichen: 41-80006/5/1
Erlassdatum: 10.06.2009
Fassung vom: 25.01.2019
Normen: § 1 AVO-GOBAK, § 15 ApoBetrO 1987, § 22 ApoBetrO 1987, § 66 BBiG 2005, § 3 BbS-VO ... mehr
Fundstellen: Nds. MBl. 2009, 538, SVBl. 2009, 238
Ergänzende Bestimmungen für das berufsbildende Schulwesen (EB-BbS)
Erster Abschnitt Grundlagen der Ausbildung
1. Allgemeine Hinweise zur Ausbildung
2. Allgemeine Hinweise zu den Stundentafeln
2.1 Unterrichtsstunde
2.2 Vollzeit- und Teilzeitunterricht
2.3 Gesamtwochenstunden und Gesamtstunden
2.4 Wochenstundenzahl für mehrere Fächer
2.5 Verteilung der Unterrichtsstunden
2.6 Teilung von Klassen, Demonstrationsunterricht, Versuche, Übungen und Planungsunterricht
2.8 Lernfelder, Module und Lerngebiete
2.9 Optionale Lernangebote
2.10 Förderunterricht
2.11 Praktische Ausbildung
2.12 Betriebspraktikum
2.13 Praktikum
2.14 Erwerb der Fachhochschulreife in beruflichen Bildungsgängen
2.15 Selbstlernphasen
3. Berufsschule
3.2 Stundentafeln für die Berufsschule
3.3 Stundentafel für die Berufsschule nach § 67 Abs. 4 NSchG
4. Berufseinstiegsschule
4.1 Berufseinstiegsklasse
4.1.1 Organisation des Unterrichts
4.1.2 Betriebspraktikum und praktische Ausbildung
4.1.3 Überweisung ins Berufsvorbereitungsjahr nach § 59 Abs. 5 Satz 3 NSchG
4.1.4 Stundentafel für die Berufseinstiegsklasse
4.2 Berufsvorbereitungsjahr
4.2.1 Berufsvorbereitungsjahr — Regelform —
4.2.3 Berufsvorbereitungsjahr — Sprachförderklasse —
4.2.4 Optionale Lernangebote
4.2.5 Einzelfallbezogene Förderpläne nach § 69 Abs. 4 NSchG
4.2.6 Betriebspraktikum
4.2.7 Stundentafel für das Berufsvorbereitungsjahr
5. Berufsfachschule
5.1.1 Struktur der Berufsfachschulen
5.1.2 Planungsunterricht
5.1.3 Praktische Ausbildung
5.1.4 Überweisung in die Berufseinstiegsschule nach § 59 Abs. 5 Satz 3 NSchG
5.1.5 Demonstrationen, Versuche und Übungen
5.1.6 DEULA
5.2 Stundentafel für die einjährige Berufsfachschule
5.3 Stundentafel für die Klasse 2 der zweijährigen Berufsfachschule
5.4 Stundentafel für die zweijährige Berufsfachschule — Sozialpädagogik —
6. Berufsqualifizierende Berufsfachschule
6.1 Allgemeine Hinweise
6.2 Stundentafel für die Berufsfachschule — Altenpflege —
6.3 Stundentafel für die Berufsfachschule — Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin/Atem-, Sprech- und Stimmlehrer —
6.4 Stundentafel für die berufsqualifizierende Berufsfachschule der Fachrichtungen
6.5 Stundentafel für die Berufsfachschule — Ergotherapie —
6.6 Stundentafel für die Berufsfachschule — Informatik —
6.7 Stundentafel für die Berufsfachschule — Kaufmännische Assistentin Schwerpunkt Fremdsprachen und Korrespondenz/Kaufmännischer Assistent Schwerpunkt Fremdsprachen und Korrespondenz —
6.8 Stundentafel für die Berufsfachschule — Kaufmännische Assistentin Schwerpunkt Informationsverarbeitung/Kaufmännischer Assistent Schwerpunkt Informationsverarbeitung —
6.9 Stundentafel für die Berufsfachschule — Kosmetik —
6.10 Berufsfachschule — Agrarwirtschaftlich-technische Assistentin/ Agrarwirtschaftlich-technischer Assistent —
6.10.1 Stundentafel für den Schwerpunkt Tierproduktion
6.10.2 Stundentafel für den Schwerpunkt Pflanzenproduktion
6.11 Stundentafel für die Berufsfachschule — Pflegeassistenz —
6.12 Berufsfachschule — Pharmazeutisch-technische Assistentin/ Pharmazeutisch-technischer Assistent —
6.12.1 Erster Ausbildungsabschnitt
6.12.2 Zweiter Ausbildungsabschnitt — Praktische Ausbildung
6.13 Berufsfachschule — Schiffsbetriebstechnische Assistentin/Schiffsbetriebstechnischer Assistent — mit den Schwerpunkten Nautik, Fischerei und Schiffsbetriebstechnik
6.13.1 Stundentafel
6.13.2 Praktische Ausbildung im berufsbezogenen Lernbereich — Praxis —
6.14 Stundentafel für die Berufsfachschule – Sozialpädagogische Assistentin/Sozialpädagogischer Assistent –
6.15 Stundentafel für die Berufsfachschule Sozialassistentin/Sozialassistent – Schwerpunkt Persönliche Assistenz
7. Fachoberschule
7.2 Stundentafel für die Fachoberschule
7.3 Ergänzungsbildungsgang zum Erwerb der Fachhochschulreife oder des schulischen Teils der Fachhochschulreife
8. Stundentafel für die Berufsoberschule
9. Berufliches Gymnasium
9.1 Allgemeine Hinweise
9.1.1 Verteilung der Unterrichtsstunden
9.1.2 Projektarbeit
9.1.3 Bewertung der sprachlichen Richtigkeit
9.1.4 Klausurarbeiten unter Prüfungsbedingungen
9.1.5 Betriebspraktikum
9.2 Stundentafel für das Berufliche Gymnasium – Wirtschaft –
9.3 Stundentafel für das Berufliche Gymnasium – Technik –
9.4 Stundentafel für das Berufliche Gymnasium – Gesundheit und Soziales –
9.4.1 Schwerpunkt Agrarwirtschaft
9.4.2 Schwerpunkt Gesundheit-Pflege
9.4.3 Schwerpunkt Ökotrophologie
9.4.4 Schwerpunkt Sozialpädagogik
10. Fachschule
10.2 Stundentafel für die zweijährige Fachschule der Fachrichtungen
10.3 Stundentafel für die Fachschule — Bohr-, Förder- und Rohrleitungstechnik — mit den Schwerpunkten Bohrtechnik und Fördertechnik
10.4 Stundentafel für die zweijährige Fachschule — Lebensmitteltechnik —
10.5 Fachschule — Agrartechnik —
10.5.1 Stundentafel für die Klasse 1 der zweijährigen Fachschule — Agrartechnik —
10.5.2 Stundentafel für die Klasse 2 der zweijährigen Fachschule — Agrartechnik — mit dem Schwerpunkt Garten- und Landschaftsbau
10.5.3 Stundentafel für die Klasse 2 der zweijährigen Fachschule — Agrartechnik — mit dem Schwerpunkt Umweltschutztechnik
10.6 Fachschule — Agrarwirtschaft —
10.6.1 Stundentafel für die einjährige Fachschule — Agrarwirtschaft — mit den Schwerpunkten Landwirtschaft und Gartenbau
10.6.2 Stundentafel für die einjährige Fachschule — Agrarwirtschaft — mit dem Schwerpunkt Floristik
10.6.3 Stundentafel für die zweijährige Fachschule — Agrarwirtschaft —
10.6.3.1 Stundentafel für die Klasse 1 der zweijährigen Fachschule — Agrarwirtschaft —
10.6.3.2 Stundentafel für die Klasse 2 der zweijährigen Fachschule — Agrarwirtschaft — mit dem Schwerpunkt Marketing
10.6.3.3 Stundentafel für die Klasse 2 der zweijährigen Fachschule — Agrarwirtschaft — mit dem Schwerpunkt Betriebs- und Unternehmensführung
10.7 Stundentafel für die Fachschule — Betriebswirtschaft —
10.8 Stundentafel für die zweijährige Fachschule – Hotel- und Gaststättengewerbe –
10.9 Stundentafel für die zweijährige Fachschule — Hauswirtschaft —
10.10 Stundentafel für die zweijährige Fachschule — Sozialpädagogik —
10.11 Stundentafel für die Fachschule — Heilerziehungspflege —
10.12 Stundentafel für die Fachschule – Heilpädagogik –
Zweiter Abschnitt Zeugnisse und Noten
2. Inhalt der Zeugnisse
3. Arten der Zeugnisse
3.1 Halbjahreszeugnis
3.2 Versetzungszeugnis
3.3 Abschluss- und Ergänzungszeugnisse
3.3.1 Berufsbezeichnung
3.3.2 Schulischer Abschluss
3.3.3 Durchschnittsnote
3.3.4 Abschlusszeugnis und Ergänzungszeugnis der Berufsoberschule
3.3.5 Abschlusszeugnis der Fachschule
3.3.6 Modularisierte Fachschulen – Sozialpädagogik –, – Heilpädagogik – und – Hotel- und Gaststättengewerbe –
3.3.7 Fachschule Seefahrt
3.3.8 Zeugnis über den Erwerb der Fachhochschulreife und des schulischen Teils der Fachhochschulreife
3.4 Abgangszeugnis und -bescheinigung
3.5 Jahreszeugnisse
3.6 Zeugnis des Berufsvorbereitungsjahres
3.7 Sonstige Zeugnisse und Bescheinigungen
3.8 Studienbuch im Beruflichen Gymnasium
3.9 Deutscher Qualifikationsrahmen (DQR)
4. Anlagen zu Zeugnissen (Portfolio)
5. Unterrichtsversäumnis, Arbeits- und Sozialverhalten
5.1 Angaben über Unterrichtsversäumnisse
5.2 Bewertung des Arbeits- und des Sozialverhaltens
6. Nicht benotete Fächer, Lernfelder, Module, Lerngebiete und Qualifizierungsbausteine
Dritter Abschnitt Klassenbildung
1. Fachliche Anforderungen an die Bildung von Klassen
1.1.1 Klassen ohne äußere Differenzierung
1.1.2 Klassen mit äußerer Differenzierung
1.1.3 Jahrgangsübergreifende Fachklassen
1.2 Berufsbildende Schulen in Vollzeitform
2. Quantitative Anforderungen an die Klassenbildung
3. Berechnung des Lehrkräftesollstunden-Budgets der Schule
5. Planzahlen für die Neueinführung von Bildungsgängen
Vierter Abschnitt Rechtsstellung der Schülerinnen und Schüler
Fünfter Abschnitt Kosten
Sechster Abschnitt Gastschulverhältnisse im Bereich der öffentlichen berufsbildenden Schulen
1. Grundlagen der Gastschulverhältnisse
2. Gastschulbeiträge
3. Erstattung der Sachkosten durch das Land Niedersachsen nach § 105 Abs. 8 NSchG
Siebenter Abschnitt Zertifizierung von Fremdsprachenkenntnissen in der beruflichen Bildung
RdErl. d. MK v. 10. 6. 2009 — 41-80006/5/1 —
Fundstelle: Nds. MBl. 2009 Nr. 24, S. 538; SVBl. 2009 Nr. 7, S. 238
Zuletzt geändert durch RdErl. vom 25.01.2019 (Nds. MBl. 2019 Nr. 6, S. 338; SVBl. 2019 Nr. 3, S. 103)
RdErl. v. 24. 7. 2000 (Nds. MBl. S. 367), zuletzt geändert
durch RdErl. v. 1. 8. 2008 (Nds. MBl. S. 810)
— VORIS 22410 01 82 50 001 —
Gem. RdErl. d. MF u. d. übr. Min. v. 20. 1. 2006 (Nds. MBl. S. 101)
— VORIS 20441 —
Allgemeine Hinweise zu den Stundentafeln
Vollzeit- und Teilzeitunterricht
Gesamtwochenstunden und Gesamtstunden
Wochenstundenzahl für mehrere Fächer
Verteilung der Unterrichtsstunden
Teilung von Klassen, Demonstrationsunterricht, Versuche, Übungen und Planungsunterricht
Lernfelder, Lerngebiete und Module
Stundentafel für die einjährige Berufsfachschule
Stundentafel für die Klasse 2 der zweijährigen Berufsfachschule
Stundentafel für die zweijährige Berufsfachschule — Sozialpädagogik —
Stundentafel für die Berufsfachschule — Altenpflege —
Stundentafel für die Berufsfachschule — Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin/Atem-, Sprech- und Stimmlehrer —
Stundentafel für die berufsqualifizierende Berufsfachschule der Fachrichtungen
Berufsfachschule — Ergotherapie —
Berufsfachschule — Informatik —
Berufsfachschule — Kaufmännische Assistentin für Fremdsprachen und Korrespondenz/Kaufmännischer Assistent für Fremdsprachen und Korrespondenz —
Berufsfachschule — Kaufmännische Assistentin für Wirtschaftsinformatik/Kaufmännischer Assistent für Wirtschaftsinformatik —
Berufsfachschule — Kosmetik —
Berufsfachschule — Agrarwirtschaftlich-technische Assistentin/Agrarwirtschaftlich-technischer Assistent —
Stundentafel für die Berufsfachschule — Pflegeassistenz —
Berufsfachschule — Pharmazeutisch-technische Assistentin/ Pharmazeutisch-technischer Assistent —
Berufsfachschule — Schiffsbetriebstechnische Assistentin/ Schiffsbetriebstechnischer Assistent —
Stundentafel für die Berufsfachschule – Sozialpädagogische Assistentin/Sozialpädagogischer Assistent –
Stundentafel für die Berufsfachschule – Sozialassistentin/Sozialassistent, Schwerpunkt Persönliche Assistenz –
Stundentafel für die Fachoberschule
Stundentafel für die Berufsoberschule
Stundentafel für das Berufliche Gymnasium — Wirtschaft —
Stundentafel für das Berufliche Gymnasium — Technik —
Stundentafel für das Berufliche Gymnasium — Gesundheit und Soziales —
Stundentafel für die zweijährige Fachschule der Fachrichtungen
Holzgestaltung, Schwerpunkt Objektdesign
Mühlenbau, Getreide- und Futtermitteltechnik
Stundentafel für die Fachschule — Bohr-, Förder- und Rohrleitungstechnik —
Stundentafel für die zweijährige Fachschule — Lebensmitteltechnik —
Stundentafel für die zweijährige Fachschule — Agrartechnik —
Stundentafel für die Fachschule — Agrarwirtschaft —
Stundentafel für die zweijährige Fachschule — Betriebswirtschaft —
Stundentafel für die zweijährige Fachschule — Hotel- und Gaststättengewerbe —
Stundentafel für die zweijährige Fachschule — Hauswirtschaft —
Stundentafel für die zweijährige Fachschule — Sozialpädagogik —
Stundentafel für die dreijährige Fachschule — Heilerziehungspflege —
Stundentafel für die Fachschule — Heilpädagogik —
Stundentafel für die Fachschule — Nautik —
Stundentafel für die Fachschule — Schiffsbetriebstechnik —
Inhalt der Zeugnisse
Arten der Zeugnisse
Anlagen zu Zeugnissen (Portfolio)
Unterrichtsversäumnis, Arbeits- und Sozialverhalten
Nicht benotete Fächer, Lernfelder, Module, Lerngebiete und Qualifizierungsbausteine
Fachliche Anforderungen an die Bildung der Klassen
Quantitative Anforderungen an die Klassenbildung
Berechnung des Lehrkräftesollstunden-Budgets der Schule
Planzahlen für die Neueinführung von Bildungsgängen
Rechtsstellung der Schülerinnen und Schüler
Ende der Schulpflicht
Prüfung für Nichtschülerinnen und Nichtschüler und Fernlehrgangsteilnehmerinnen und Fernlehrgangsteilnehmer im Bereich des berufsbildenden Schulwesens
Gastschulverhältnisse im Bereich der öffentlichen berufsbildenden Schulen
Die Grundlagen der Ausbildung in den einzelnen Bildungsgängen sind die folgenden
Vorschriften über die praktische Ausbildung,
Erläuterungen zu den Stundentafeln.
Außerdem sind die in der Datenbank unter der Internet-Adresse http://www.nibis.de/nibis.phtml?menid=303 aufgeführten Rahmenlehrpläne der Kultusministerkonferenz (KMK) sowie die Niedersächsischen Richtlinien, Rahmenrichtlinien und Kerncurricula (Ordnungsmittel) für den Unterricht in berufsbildenden Schulen verbindlich.
Das rechnerische Zeitmaß einer Unterrichtsstunde beträgt 45 Minuten. Die Pausen sind nach Zahl und Dauer ausreichend zu bemessen.
In den Stundentafeln wird die Zahl der zu erteilenden Unterrichtsstunden grundsätzlich für Bildungsgänge mit Vollzeitunterricht angegeben. Soweit pädagogisch und schulorganisatorisch möglich, können die Bildungsgänge für ganze Klassen auch mit Teilzeitunterricht angeboten werden. In diesem Fall sind — soweit nicht besonders geregelt — die für den Vollzeitunterricht insgesamt vorgeschriebenen Unterrichtsstunden auf die doppelte Dauer der Teilzeitausbildung umzurechnen. Abweichende Umrechnungen sind nur mit Genehmigung der Schulbehörde zulässig.
Weisen die Stundentafeln für mehrjährige Bildungsgänge Gesamtwochenstunden (durchschnittliche Wochenstunden vervielfacht mit der Dauer der Ausbildung in Schuljahren) oder Gesamtstunden (Unterrichtsstunden, die in dem jeweiligen Zeitraum insgesamt erteilt werden sollen) aus, regelt die Schule die Verteilung der Unterrichtsstunden auf die einzelnen Schuljahre in eigener Verantwortung.
Werden Wochenstunden oder Gesamtwochenstunden in der Stundentafel für mehrere Fächer gemeinsam ausgewiesen, so legt die Schule entsprechend den schulfachlichen Erfordernissen und den einschlägigen Rahmenrichtlinien und Richtlinien die Stundenanteile für die einzelnen Fächer fest. Dabei darf jedoch kein Fach vollständig entfallen. Der Anteil des Unterrichts im Fach Religion darf in der
Berufsschule bei dreijähriger Ausbildungsdauer und in der Berufsfachschule — Altenpflege —
1,5 Gesamtwochenstunden,
Berufsschule bei dreieinhalbjähriger Ausbildungsdauer
2,0 Gesamtwochenstunden,
Berufseinstiegsschule, einjährigen Berufsfachschule und Klasse 2 der zweijährigen Berufsfachschule
1,0 Wochenstunde
– Sozialpädagogik –,
– Heilerziehungspflege –
und – Heilpädagogik –
2,0 Gesamtwochenstunden
nicht unterschreiten.
Die in den Stundentafeln ausgewiesene Stundenzahl kann innerhalb eines Schuljahres aus schulorganisatorischen Gründen auf die einzelnen Unterrichtswochen anders verteilt werden. Dabei dürfen jedoch die in einem Schuljahr insgesamt vorgesehenen Unterrichtsstunden nicht verändert werden.
Die Klasse darf geteilt werden bei
praktischem Unterricht,
Der Unterricht in berufsbildenden Schulen soll nach dem didaktisch-methodischen Konzept der Handlungsorientierung umgesetzt werden. Für alle Bildungsgänge sind kompetenzorientierte schulische Curricula anzulegen, die entsprechend der Leitlinie "Schulisches Curriculum-BBS (SchuCu-BBS)" zu erstellen und zu implementieren sind.
Lernfelder, Module und Lerngebiete
Sehen die Stundentafeln vor, dass der Unterricht in einem Lernbereich nach Lernfeldern, Modulen oder Lerngebieten zu erteilen ist, so soll der Unterricht pro Schuljahr in der Regel in vier bis sechs Lernfeldern, Modulen oder Lerngebieten stattfinden. Die in den Ordnungsmitteln vorgesehenen Unterrichtsinhalte sind in den Lernfeldern, Modulen oder Lerngebieten pädagogisch und fachlich sinnvoll zusammenzufassen. Die im jeweiligen Schuljahr unterrichteten Lernfelder, Module und Lerngebiete sind im Zeugnis besonders auszuweisen.
2.9.1 Optionale Lernangebote sind für die Schülerin oder den Schüler verpflichtende Unterrichtsangebote.
2.9.2 Soweit in den Stundentafeln vorgesehen und in den Ordnungsmitteln nicht abweichend geregelt, kann die Schule im Rahmen der vorgegebenen Stundenzahl optionale Lernangebote wie folgt erteilen:
als besonders benotetes zusätzliches Fach, Lernfeld, Modul oder Lerngebiet;
zur Verstärkung des Unterrichtsumfangs der in der Stundentafel ausgewiesenen Fächer, Lernfelder, Module oder Lerngebiete.
2.10.1 Für Schülerinnen und Schüler, die durch die Teilnahme am Unterricht nach der Stundentafel nicht hinreichend gefördert werden können und deshalb einer besonderen, individuellen Förderung bedürfen, um das Ausbildungsziel zu erreichen, ist Förderunterricht als zusätzlicher Pflichtunterricht einzurichten. Der Förderunterricht kann bis zu zwei Wochenstunden betragen. Eine Fördergruppe besteht aus höchstens acht Schülerinnen oder Schülern. Sie soll vier Schülerinnen oder Schüler nicht unterschreiten.
2.10.2 Förderunterricht ist vorrangig in der Berufseinstiegsklasse, in der einjährigen Berufsfachschule und in der Berufsschule zu erteilen.
2.10.3 Förderunterricht ist nur für solche Schülerinnen und Schüler einzurichten, die voraussichtlich das Ausbildungsziel bzw. den angestrebten Abschluss nicht erreichen. Über den Förderbedarf im Einzelfall beschließt die zuständige Konferenz.
2.10.4 Jeder Zuweisung zum Förderunterricht muss eine intensive Beratung der Schülerinnen und Schüler vorausgehen, an der alle beteiligten Lehrkräfte teilnehmen. Gegebenenfalls sind der Ausbildungsbetrieb und bei Minderjährigen die Erziehungsberechtigten hierbei einzubeziehen. Erklärt die oder der Jugendliche sich einverstanden, wird sie oder er einer Fördergruppe zugewiesen oder es wird eine entsprechende Gruppe eingerichtet. Nach erfolgter Zuweisung ist die Teilnahme am Förderunterricht Pflicht.
2.10.5 Förderunterricht kann sich auf alle Inhalte der jeweiligen Stundentafel erstrecken. In den Fachstufen der Berufsschule sind die prüfungsrelevanten Fächer vorrangig anzubieten. Förderunterricht soll darüber hinaus Beiträge leisten zur Verbesserung der Lernfähigkeit sowie zur Entwicklung und Stabilisierung der Persönlichkeit. An Schulstandorten, an denen die Arbeitsverwaltung für die betreffenden Schülerinnen und Schüler ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) anbietet, sollte sich der Förderunterricht auf berufsbezogene Inhalte konzentrieren. Absprachen zur inhaltlichen Abstimmung mit den abH-Maßnahmeträgern sind durchzuführen.
2.10.6 Im Förderunterricht sind Unterrichtsmethoden zu bevorzugen, die die Schülerselbsttätigkeit anregen. Der Einsatz von Lehrerinnen und Lehrern für Fachpraxis ist in Anlehnung an Nummer 3.1.6 möglich. Im Hinblick auf die zulässigen Kleingruppen ist eine Doppelbesetzung nicht erforderlich.
2.10.7 Die Förderung soll zeitlich immer dann beginnen, wenn ein erheblicher Leistungsmangel erkennbar wird. Bei der Beratung (vgl. Nummer 2.10.4) ist zunächst festzulegen, ob eine kontinuierliche, unterrichtsbegleitende Förderung oder eine themenorientierte, zeitlich begrenzte Förderung notwendig ist.
2.10.8 Angesichts der unterschiedlichen Unterrichtsversorgung und des differenzierten Bedarfs an Förderunterrichtsstunden kann eine detaillierte Vorgabe über die zu erteilenden Gesamtstunden pro Schule nicht getroffen werden. An jeder Schule soll jedoch ein Stundenpool für den Förderunterricht eingerichtet werden. Die in diesem Pool vorgehaltenen Stunden können einen Umfang von bis zu 5 v. H. aller in der Berufseinstiegsklasse, der einjährigen Berufsfachschule und der Berufsschule zu erteilenden Stunden der o. g. Schulformen erreichen. Da Förderunterricht nur im Bedarfsfall erteilt werden soll, dürfen auch im laufenden Schuljahr Stundenpläne zugunsten von Fördergruppen umgeschichtet werden.
2.10.9 In einem Förderkurs können auch Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassen zusammengefasst werden; daher soll die Organisation des gesamten Förderunterrichts einer Schule einem Koordinationsbereich zugewiesen werden. Aufgrund des besonderen pädagogischen Anspruchs und der beschriebenen Zielgruppe ist — wenn vorhanden — der Koordinationsbereich zu wählen, in dem auch die Berufseinstiegsschule angesiedelt ist.
Ort und Zeitpunkt der in den Stundentafeln vorgesehenen praktischen Ausbildung regelt die Schule. Der Ausbildungsplan wird von dem Betrieb oder der Einrichtung und der Schule gemeinsam erstellt. Die praktische Ausbildung kann geblockt oder unterrichtsbegleitend erfolgen. Die praktische Ausbildung wird durch die Lehrkräfte vor- und nachbereitet. Während der praktischen Ausbildung werden die Schülerinnen und Schüler von Lehrkräften der Schule in dem Betrieb oder der Einrichtung besucht, beraten und in ihren Leistungen unter Einbeziehung der Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter des Betriebes oder der Einrichtung bewertet. Nach Abschluss der praktischen Ausbildung haben die Schülerinnen und Schüler der Schule einen Bericht über ihre Tätigkeit und eine Bescheinigung des Betriebes oder der Einrichtung über die ordnungsgemäße Durchführung der praktischen Ausbildung einzureichen. Die Leistungen, die die Schülerinnen und Schüler während der praktischen Ausbildung erbringen, werden von den beteiligten Lehrkräften in die Leistungsbewertung für den entsprechenden Lernbereich einbezogen.
Soweit diese Bestimmungen Betriebspraktika vorsehen, hat die Schule die Durchführung zu organisieren und in geeigneter Weise sicherzustellen, dass die Schülerinnen und Schüler ordnungsgemäß daran teilnehmen und von den Lehrkräften beraten werden. Die Dauer der in diesen Bestimmungen vorgesehenen Betriebspraktika kann in jedem Schuljahr um bis zu sechs Wochen dadurch verlängert werden, dass die Schulferien in diesem Umfang für Betriebspraktika genutzt werden.
Soweit diese Bestimmungen Praktika vorsehen, ist nur die Beratung der Schülerinnen und Schüler durch die Lehrkräfte der Schule vorgesehen.
Bei Bildungsgängen, in denen, ggf. i. V. m. einem Ergänzungsbildungsgang, die Fachhochschulreife oder der schulische Teil der Fachhochschulreife erworben werden kann, hat die Schule im Rahmen der ihr übertragenen Entscheidungsmöglichkeit den Unterricht so zu erteilen, dass er den Rahmenvorgaben der Vereinbarung über den Erwerb der Fachhochschulreife in beruflichen Bildungsgängen (Beschl. der KMK vom 5. 6. 1998 i. d. F. vom 9. 3. 2001) entspricht.
Werden Bildungsgänge gemäß Nummer 2.2 mit Teilzeitunterricht angeboten, können in den Rahmenrichtlinien vorgesehene Kompetenzen der berufsbezogenen Lernbereiche von den Schülerinnen und Schülern statt im Unterricht in Selbstlernphasen außerhalb des Lernortes Schule selbständig erworben werden, wenn die Stundentafeln dies vorsehen. Die für die berufsbezogenen Lernbereiche vorgesehenen Lehrerstunden reduzieren sich entsprechend. Die Selbstlernphasen werden von den Lehrkräften im Unterricht vorbereitet, nachbereitet und bewertet.
Der Unterricht in der Berufsschule findet in den folgenden Organisationsformen statt:
Berufsschulunterricht an Einzeltagen:
Der Berufsschulunterricht findet regelmäßig wöchentlich an einem Tag oder an zwei Einzeltagen statt.
Gebündelter Teilzeitunterricht:
Die Berufsschule bündelt die einzelnen Unterrichtstage z. B. in der Weise, dass Berufsschulunterricht mit wöchentlich zwei bis drei Berufsschultagen im Wechsel mit unterrichtsfreien Wochen über einen längeren Zeitraum angesetzt wird.
Blockunterricht ist Vollzeitunterricht, der in zusammenhängenden Teilabschnitten von mindestens einer Woche mit fünf Werktagen im regelmäßigen Wechsel mit betrieblichen Ausbildungszeiten stattfindet. Die Einrichtung von Blockunterricht ist mit den örtlichen, an der Berufsausbildung beteiligten Trägern öffentlicher Belange abzustimmen.
Berufsschulunterricht im Rahmen von dualen Studiengängen:
Bei einer Verknüpfung eines Hochschulstudiums mit einer dualen Berufsausbildung ist es erforderlich, dass die Kompetenzen beider Abschlüsse vermittelt werden. Dabei ist es aber nicht sinnvoll, gemeinsame Schnittmengen aus den Berufsbildern an zwei Bildungsstandorten (doppelt) zu unterrichten. Im Interesse einer effektiven Ausbildung muss deshalb zwischen der Hochschule und der Berufsschule abgestimmt werden, wer welche Kompetenzen, die nach Maßgabe
des Studienplans der Hochschule,
der Ausbildungsverordnung für den dualen Ausbildungsberuf,
der Ergänzenden Bestimmungen für das berufsbildende Schulwesen und
des einschlägigen Rahmenlehrplanes
erworben werden müssen, zu welchem Zeitpunkt im Bereich der Theorie vermittelt. Über das Ergebnis dieser Abstimmung soll ein Kooperationsvertrag zwischen der Hochschule und der Berufsschule abgeschlossen werden. Für den betrieblichen Teil der dualen Berufsausbildung tragen die Betriebe und die zuständigen Stellen nach dem BBiG die Verantwortung. Ob auch der betriebliche Teil der Ausbildung in den Kooperationsvertrag einbezogen wird, ist im Einzelfall vor Ort zu entscheiden.
Anrechnung von Studienleistungen auf den Berufsschulunterricht:
Für Schülerinnen und Schüler, die vor dem Beginn einer dualen Berufsausbildung eine Hochschule besucht haben, können nachgewiesene Studienleistungen im Umfang der Gleichwertigkeit auf den Berufsschulunterricht im berufsbezogenen Lernbereich angerechnet werden. Im zeitlichen Umfang der Anrechnung können diese Schülerinnen und Schüler vom Unterricht beurlaubt werden. Die Anrechnung ist auf den Berufsschulzeugnissen zu vermerken. Für den Unterricht im berufsübergreifenden Lernbereich ist Nummer 3.1.3 maßgebend.
3.1.2 Ein Unterrichtstag darf für Schülerinnen und Schüler nicht mehr als 9, eine Unterrichtswoche bei Blockunterricht nicht mehr als 37 Unterrichtsstunden umfassen.
3.1.3 Die in der Berufsschule mit Teilzeitunterricht oder Vollzeitunterricht in zusammenhängenden Teilabschnitten (Blockunterricht) für den berufsübergreifenden Lernbereich bei dreijährigen Ausbildungsverhältnissen ausgewiesene Gesamtwochenstundenzahl kann für Auszubildende mit einer Hochschulreife von 14 auf 8 reduziert und für lernschwächere Auszubildende in Abstimmung mit dem Ausbildungsbetrieb auf 16 erhöht werden. Für Ausbildungsverhältnisse mit einer längeren oder kürzeren Gesamtausbildungsdauer können die ausgewiesenen Gesamtwochenstunden entsprechend reduziert oder erhöht werden. Nummer 3.1.4 Halbsatz 1 und Nummer 2.4 Satz 1 bleiben unberührt.
3.1.4 Zum Erwerb von Zusatzqualifikationen im Rahmen der beruflichen Erstausbildung können zur Unterrichtsdifferenzierung für eine Lerngruppe die Gesamtwochenstunden abweichend von der Stundentafel vorgesehen werden; dadurch darf jedoch kein Fach und kein nach dem Rahmenlehrplan vorgeschriebenes Lernfeld vollständig ersetzt werden.
3.1.5 Die Schule setzt die Stundentafeln in den in Nummer 3.1.1 genannten Organisationsformen nach Maßgabe der vorhandenen räumlichen und personellen Voraussetzungen stundenplanmäßig um und hat dabei sicherzustellen, dass sowohl der Berufsschulunterricht als auch die überbetriebliche Unterweisung ordnungsgemäß erteilt werden können und der Ausfall von Berufsschulunterricht für einen Teil einer Klasse oder die ganze Klasse aufgrund der Teilnahme an der überbetrieblichen Unterweisung ausgeschlossen wird. Die Unterrichtsorganisation soll so gewählt werden, dass sie über einen längeren Zeitraum beibehalten werden kann.
3.1.6 Im Rahmen des didaktischen Konzepts des berufsbezogenen Lernbereichs können Demonstrationen, Versuche und Übungen durchgeführt werden. Die Demonstrationen und Versuche werden in der Regel von einer Fachtheorielehrkraft und einer Lehrkraft für Fachpraxis gemeinsam durchgeführt.
3.1.7 In der Berufsschule für die Ausbildungsberufe Fachkraft für Agrarservice, Fischwirt/Fischwirtin, Gärtner/Gärtnerin, Landwirt/Landwirtin und Pferdewirt/Pferdewirtin soll jährlich ein einwöchiger Lehrgang an einer Lehranstalt für Agrartechnik (DEULA) durchgeführt werden. Für den Ausbildungsberuf Gärtner/Gärtnerin gilt dies nur für die Grundstufe und die Fachstufe 1.
3.1.8 In der Berufsschule für die Ausbildungsberufe Rechtsanwaltsfachangestellter/ Rechtsanwaltsfachangestellte, Notarfachangestellter/ Notarfachangestellte, Rechtsanwalts- und Notarfachangestellter/ Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte und Justizfachangestellter/ Justizfachangestellte kann der berufsbezogene Lernbereich im Rahmen der Gesamtwochen-stunden um zwei Gesamtwochenstunden erhöht werden.
Stundentafeln für die Berufsschule
Gesamtwochenstunden bei einer Ausbildungsdauer von
3 ½ Jahren
Fremdsprache/Kommunikation1)
Stundentafel für die Berufsschule nach § 67 Abs. 4 NSchG
Bewegungserziehung/Sport
In dem berufsbezogenen Lernbereich soll, in Abstimmung zwischen Theorie und Praxis, die Vermittlung von Grundlagen beruflicher Handlungsfähigkeit insbesondere durch inhaltlich und zeitlich abgegrenzte Lerneinheiten erfolgen, die aus den Zielen und Inhalten anerkannter Ausbildungsberufe oder berufsqualifizierender Berufsfachschulen entwickelt werden (Qualifizierungsbausteine). Diese Qualifizierungsbausteine sollen
zur Ausübung einer Tätigkeit befähigen, die Teil einer Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf oder einer gleichwertigen Berufsausbildung ist, und
einen Vermittlungsumfang von jeweils mindestens 60 und höchstens 120 Zeitstunden umfassen.
Aus pädagogischen Gründen können bis zu vier Unterrichtsstunden mit doppelter Lehrerbesetzung stattfinden. Diese Stunden sind jedoch auf das Stundenmaß der Stundentafel anzurechnen.
Eine gemeinsame Beschulung von Fachrichtungen ist nur soweit möglich, wie sich die jeweiligen Curricula (Ziele und Inhalte) nicht unterscheiden.
Betriebspraktikum und praktische Ausbildung
Während des Bildungsganges soll ein Betriebspraktikum von 160 Zeitstunden Dauer durchgeführt werden.
Die praktischen Inhalte von Qualifizierungsbausteinen können ganz oder teilweise in außerschulischen Einrichtungen als praktische Ausbildung vermittelt werden.
Überweisung ins Berufsvorbereitungsjahr nach § 59 Abs. 5 Satz 3 NSchG
Ist von einer Schülerin oder einem Schüler einer Berufseinstiegsklasse, die oder der noch kein Berufsvorbereitungsjahr besucht hat, nicht zu erwarten, dass sie oder er das Bildungsziel einer Berufseinstiegsklasse erreichen wird, kann er oder sie auf Beschl. der Klassenkonferenz mit Zustimmung der Schulleiterin oder des Schulleiters bis spätestens sechs Wochen und im Regelfall nicht früher als vier Wochen nach Beginn des Unterrichts in ein Berufsvorbereitungsjahr überwiesen werden. Stimmt bei einer Überweisung an eine andere Schule diese nicht zu, entscheidet die Schulbehörde.
Stundentafel für die Berufseinstiegsklasse
mit den Qualifizierungsbausteinen
Unterrichtsstunden der Klasse pro Woche
Berufsvorbereitungsjahr — Regelform —
Die berufsbezogenen Lernbereiche — Theorie — und — Praxis — beziehen sich in der Regel auf Bildungsinhalte aus zwei Fachrichtungen.
Eine Fachrichtung muss mit den berufsbezogenen Lernbereichen — Theorie — und — Praxis — durchgehend während des gesamten Schuljahres erteilt werden, um eine Leitfunktion zu übernehmen. Die zweite Fachrichtung darf jedoch nicht mit weniger als sechs Stunden pro Woche angesetzt werden. Die Stundenanteile, die den jeweiligen Fachrichtungen zugeordnet werden, bleiben variabel. Sie sollen — wie die Wahl der Fachrichtungen auch — die individuellen Bildungsinteressen der Schülerinnen und Schüler und die Wirtschafts- und Arbeitsmarktstruktur des jeweiligen Schulstandortes angemessen berücksichtigen. In der Fachrichtung Wirtschaft wird im berufsbezogenen Lernbereich nicht zwischen — Theorie — und — Praxis — getrennt. Hier sollen solche Bildungsinhalte unterrichtet werden, die für anwendungsbezogene Tätigkeiten besonders geeignet sind. Aus pädagogischen Gründen können bis zu vier Unterrichtsstunden mit doppelter Lehrerbesetzung durchgeführt werden. Diese Stunden sind jedoch auf das Stundenmaß der Stundentafel anzurechnen.
Förderkonzept zum Erwerb des Hauptschulabschlusses
Im Berufsvorbereitungsjahr können für leistungsbereite Schülerinnen und Schüler Lerngruppen im Rahmen eines besonderen handlungsorientierten Förderkonzeptes mit innerer oder äußerer Differenzierung zum Erwerb des Hauptschulabschlusses gebildet werden. Dabei ist ein besonderes sechsstündiges Förderangebot vorzusehen. Im Rahmen dieses Förderangebotes sind zwei Stunden Englischunterricht zu erteilen. Die Stundentafel ist unter Einhaltung der Gesamtwochenstunden zu modifizieren. Das Förderkonzept muss die besondere berufspädagogische Förderung geeigneter Schülerinnen und Schüler zur ausgewogenen Entwicklung von Fach-, Methoden- sowie Sozialkompetenz darlegen. Durch eine projektorientierte Unterrichtsgestaltung soll das theoretische Wissen gefestigt werden. In den Fächern Deutsch/Kommunikation und Mathematik ist im zweiten Schulhalbjahr eine schriftliche Überprüfung der Schülerleistungsstände durchzuführen. Als schriftliche Überprüfung wird je eine Klausur mit einer Bearbeitungszeit von 90 Minuten geschrieben. Die Klausuraufgaben werden von den Lehrkräften, die in dem Fach zuletzt unterrichtet haben, gestellt und bewertet. Das Ergebnis der Klausurarbeit geht bei der Bildung der Endnote für das Fach so ein, als läge eine zusätzliche Lernkontrolle mit gleicher Bewertung (doppelte Wertung) vor.
Im Fach Deutsch/Kommunikation findet eine mündliche Überprüfung statt. Die Überprüfung soll die mündliche Ausdrucksfähigkeit der Schülerin oder des Schülers in einem berufsbezogenen Thema erkennen lassen. Sie soll in der Regel 15 Minuten dauern. Es kann auch eine Gruppe von bis zu drei Schülerinnen und Schülern gebildet werden. In diesem Fall dauert die Überprüfung in der Regel 30 Minuten. Die mündliche Überprüfung soll von der das Fach Deutsch/Kommunikation unterrichtenden Lehrkraft durchgeführt werden.
Die Förderangebote sind besonders zu benoten und in eine Lernbereichsnote Förderkonzept zum Erwerb des Hauptschulabschlusses zusammenzufassen.
Berufsvorbereitungsjahr — Sprachförderklasse —
Im Berufsvorbereitungsjahr in der Sprachförderklasse kann zugunsten eines vermehrten Deutschunterrichts im Rahmen der Gesamtwochenstundenzahl eine andere als die vorgesehene Stundenverteilung vorgenommen werden. Der Unterricht im berufsbezogenen Lernbereich kann sich auf eine Fachrichtung beschränken.
Abweichend von Nummer 2.9 dienen optionale Lernangebote im Berufsvorbereitungsjahr der schwerpunktmäßigen Entwicklung von Interessen und Neigungen, der Förderung der Kreativität und der Freizeitgestaltung, für Aussiedlerinnen und Aussiedler sowie Ausländerinnen und Ausländer auch der Förderung in der deutschen Sprache.
Die Leistungen der Schülerin oder des Schülers in den optionalen Lernangeboten werden nicht bewertet.
Einzelfallbezogene Förderpläne nach § 69 Abs. 4 NSchG
Für Jugendliche, die in besonderem Maße auf sozialpädagogische Hilfe angewiesen sind, können im Rahmen der Erfüllung der Schulpflicht nach § 69 Abs. 4 NSchG einzelfallbezogene Förderpläne aufgestellt werden. Die einzelfallbezogene Förderung kann vollständig durch eine Jugendwerkstatt oder eine andere geeignete Einrichtung übernommen oder durch eine Vernetzung schulischer (z. B. Teilbesuch des Berufsvorbereitungsjahres) und außerschulischer Förderangebote durchgeführt werden.
Im Berufsvorbereitungsjahr soll ein Betriebspraktikum von zwei bis vier Wochen durchgeführt werden. Das Betriebspraktikum soll so angelegt werden, dass auch die beteiligten Lehrkräfte die Möglichkeit haben, die Schülerinnen und Schüler im betrieblichen Umfeld zu beobachten, um sie dadurch besser beurteilen und fördern zu können.
Stundentafel für das Berufsvorbereitungsjahr
Theorie — Fachrichtung ... —
Praxis — Fachrichtung ... —
Struktur der Berufsfachschulen
Die Schule strukturiert die Fachrichtungen und ggf. berufsbezogenen Schwerpunkte nach regionalen Erfordernissen so, dass nachweislich die Kompetenzen des ersten Ausbildungsjahres bestimmter (einzelner oder einer Gruppe) dualer Ausbildungsberufe erworben werden. Der Unterricht in bestimmten berufsbezogenen Schwerpunkten soll auf dem Sekundarabschluss I — Realschulabschluss — aufbauen, wenn anders die Anforderungen an den Beruf nicht erreicht werden können. Die Berufsfachschule — Wirtschaft —, die auf dem Sekundarabschluss I — Realschulabschluss — aufbauend geführt wird, kann mit der Zusatzbezeichnung „Höhere Handelsschule” versehen werden.
Planungsunterricht
In der einjährigen Berufsfachschule kann in den berufsbezogenen Lernbereichen — Theorie — und — Praxis — wöchentlich pro Klasse im Durchschnitt eine gemeinsame Unterrichtsstunde für Planungsunterricht verwendet werden, der im Klassenverband gemeinsam von der Fachtheorielehrkraft und den Fachpraxislehrkräften erteilt wird. Für die Schülerinnen und Schüler reduziert sich dadurch die Stundenzahl der Stundentafel entsprechend.
In einjährigen Berufsfachschulen sollen für eine Klasse mindestens 160 Zeitstunden des berufsbezogenen Lernbereichs — Praxis — als praktische Ausbildung in geeigneten Betrieben durchgeführt werden.
Überweisung in die Berufseinstiegsschule nach § 59 Abs. 5 Satz 3 NSchG
Ist von einer Schülerin oder einem Schüler einer Berufsfachschule nicht zu erwarten, dass sie oder er das Bildungsziel einer Berufsfachschule erreichen wird, kann er oder sie auf Beschl. der Klassenkonferenz mit Zustimmung der Schulleiterin oder des Schulleiters bis spätestens sechs Wochen und im Regelfall nicht früher als vier Wochen nach Beginn des Unterrichts in eine Berufseinstiegsklasse oder ein Berufsvorbereitungsjahr überwiesen werden, wenn dieser Bildungsgang noch nicht besucht wurde. Stimmt bei einer Überweisung an eine andere Schule diese nicht zu, entscheidet die Schulbehörde.
Demonstrationen, Versuche und Übungen
In der Klasse 2 der zweijährigen Berufsfachschule können im Rahmen des didaktischen Konzepts des berufsbezogenen Lernbereichs — Theorie — bis zu zwei Wochenstunden Demonstrationen, Versuche und Übungen durchgeführt werden. Die Demonstrationen und Versuche werden in der Regel von einer Fachtheorielehrkraft und einer Lehrkraft für Fachpraxis gemeinsam durchgeführt.
In der einjährigen Berufsfachschule — Agrarwirtschaft — und — Gartenbau — soll ein einwöchiger Lehrgang an einer Lehranstalt für Agrartechnik (DEULA) durchgeführt werden.
Berufsbezogener Lernbereich — Theorie —1)
Berufsbezogener Lernbereich — Praxis — 1)
Berufsbezogener Lernbereich — Theorie —
Gesamtwochenstunden des zweijährigen
Berufsbezogener Lernbereich — Praxis —
Während des Bildungsganges wird eine praktische Ausbildung von insgesamt 420 Zeitstunden in geeigneten sozialpädagogischen Einrichtungen durchgeführt.
Zum Erwerb von Zusatzqualifikationen können zur Unterrichtsdifferenzierung für eine Lerngruppe die Gesamtwochen-stunden mit Genehmigung der Schulbehörde abweichend von der Stundentafel vorgesehen werden; dadurch darf jedoch kein Fach vollständig ersetzt werden.
Gesamtwochen-
des dreijährigen
— Theorie und schulische Praxis —
Während des Bildungsganges wird zusätzlich eine praktische Ausbildung von insgesamt 2 500 Zeitstunden in geeigneten Einrichtungen der Altenpflege und Altenhilfe durchgeführt. Die praktische Ausbildung in den Versorgungsformen der stationären, teilstationären und ambulanten Pflege ist in mindestens drei der folgenden Einrichtungen durchzuführen:
Heim i. S. des § 1 HeimG oder einer stationären Pflegeeinrichtung i. S. des § 71 Abs. 2 SGB XI, wenn es sich dabei um eine Einrichtung für alte Menschen handelt,
ambulante Pflegeeinrichtung i. S. des § 71 Abs. 1 SGB XI, wenn deren Tätigkeitsbereich die Pflege alter Menschen einschließt,
psychiatrische Klinik mit gerontopsychiatrischer Abteilung oder andere Einrichtungen der gemeindenahen Psychiatrie,
Allgemeinkrankenhaus, insbesondere mit geriatrischer Fachabteilung oder geriatrischem Schwerpunkt oder geriatrische Fachklinik,
Einrichtungen der offenen Altenhilfe.
Davon müssen mindestens 2 000 Zeitstunden in Einrichtungen nach den Buchstaben a und b abgeleistet werden. Dabei ist sicherzustellen, dass die Schülerinnen und Schüler Urlaub nur während der unterrichtsfreien Zeit erhalten. Soweit die Dauer des Urlaubs nicht durch Tarifvertrag bestimmt ist, sind pro Jahr mindestens fünf Wochen zu gewähren.
Pädagogik/Heilpädagogik
Atem- und Sprachtherapie
Atem- und Stimmtherapie1)
Atem- und Sprachtherapie1)
Atem- und Bewegungstherapie1)
Lehrproben im Bereich Schulung
Instrumentalspiel1)
Chor/Chorische Stimmschulung
Insgesamt2)
Biologisch-technische Assistentin/Biologisch-technischer Assistent,
Chemisch-technische Assistentin/Chemisch-technischer Assistent,
Elektrotechnische Assistentin/Elektrotechnischer Assistent,
Gestaltungstechnische Assistentin/Gestaltungstechnischer Assistent,
Umweltschutz-technische Assistentin/Umweltschutz-technischer Assistent:
Berufsbezogener Lernbereich — Theorie — 1)
mit den Fächern/Lernfeldern
Berufsbezogener Lernbereich — Praxis — 1) 2)
Stundentafel für die Berufsfachschule — Ergotherapie —
— Theorie und praktischer Unterricht —
— Praxis —
Während des Bildungsganges wird zusätzlich eine praktische Ausbildung von 1 700 Zeitstunden durchgeführt, die in folgenden Bereichen abzuleisten sind:
Psychosozialer (psychiatrischer/ psychosomatischer) Bereich
400 Zeitstunden
Motorisch-funktioneller, neurophysiologischer oder neuropsychologischer Bereich
Erhöhung der Bereiche a bis c nach Wahl der Schule
500 Zeitstunden
Dabei soll sich jeweils ein praktischer Einsatz auf die ergo-therapeutische Arbeit mit Kindern oder Jugendlichen, mit Erwachsenen und mit älteren Menschen erstrecken. Die während der praktischen Ausbildung anleitenden Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten müssen die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung besitzen und eine mindestens einjährige einschlägige hauptberufliche Tätigkeit nachweisen. Das Zahlenverhältnis zwischen anleitenden Ergotherapeutinnen oder Ergotherapeuten und Schülerinnen oder Schülern soll höchstens 1 zu 4 betragen.
Stundentafel für die Berufsfachschule — Informatik —
des zweijährigen
— Kernbereiche der Informatik —
— Schwerpunkte der Informatik —1)
Stundentafel für die Berufsfachschule — Kaufmännische Assistentin Schwerpunkt Fremdsprachen und Korrespondenz/Kaufmännischer Assistent Schwerpunkt Fremdsprachen und Korrespondenz —
— Wirtschaft/Bürokommunikation —
— Englisch/Zweite Fremdsprache —
Stundentafel für die Berufsfachschule — Kaufmännische Assistentin Schwerpunkt Informationsverarbeitung/Kaufmännischer Assistent Schwerpunkt Informationsverarbeitung —
— Wirtschaft —
— Informationsverarbeitung —
Stundentafel für die Berufsfachschule — Kosmetik —
Berufsbezogener Lernbereich — Praxis —1)
Berufsfachschule — Agrarwirtschaftlich-technische Assistentin/ Agrarwirtschaftlich-technischer Assistent —
Stundentafel für den Schwerpunkt Tierproduktion
Naturwissenschaftliche Laborarbeit
Zusätzlich findet während des Bildungsganges eine praktische Ausbildung mit einer Dauer von insgesamt 1 800 Zeitstunden in geeigneten anerkannten betrieblichen Ausbildungsstätten statt. Sie kann entsprechend den regionalen Erfordernissen auch abweichend von der Stundentafel, jedoch unter Einhaltung der Gesamtstundenzahl, organisiert werden. Ort und Zeitpunkt der praktischen Ausbildung regelt die Schule. Nach Abschluss der praktischen Ausbildung haben die Schülerinnen und Schüler der Schule einen Bericht über ihre Tätigkeit und eine Bescheinigung der betrieblichen Ausbildungsstätte über die ordnungsgemäße Durchführung der praktischen Ausbildung einzureichen.
Stundentafel für den Schwerpunkt Pflanzenproduktion
Naturwissenschaftliche Laborarbeit Praktische Ausbildung Zusätzlich findet während des Bildungsganges eine praktische Ausbildung mit einer Dauer von insgesamt 1 800 Zeitstunden in geeigneten anerkannten betrieblichen Ausbildungsstätten statt. Sie kann entsprechend den regionalen Erfordernissen auch abweichend von der Stundentafel, jedoch unter Einhaltung der Gesamtstundenzahl, organisiert werden. Ort und Zeitpunkt der praktischen Ausbildung regelt die Schule. Nach Abschluss der praktischen Ausbildung haben die Schülerinnen und Schüler der Schule einen Bericht über ihre Tätigkeit und eine Bescheinigung der betrieblichen Ausbildungsstätte über die ordnungsgemäße Durchführung der praktischen Ausbildung einzureichen.
Während des Bildungsganges wird eine zusätzliche praktische Ausbildung von insgesamt 960 Stunden (24 Wochen) in geeigneten Einrichtungen in dem Bereich Pflege und in mindestens einem der bei- den Bereiche Betreuung und Versorgung durchgeführt. Die praktische Ausbildung soll geblockt erfolgen. Die praktische Ausbildung ist um Fehlzeiten zu verlängern, die vier Wochen überschreiten. Die Fehlzeiten sind vor Eintritt in die praktische Prüfung auszugleichen.
6.12.1.2
— theoretischer Anwendungsbereich —
Verordnungen ausführen
Beraten und Abgeben im Rahmen der Selbstmedikation
Dienstleistungen anbieten und erbringen
Bei Betriebsgestaltung und -entwicklung mitwirken
Während der Ausbildung ist ein Praktikum von 160 Zeitstunden außerhalb der schulischen Ausbildung in einer Apotheke unter Aufsicht einer Apothekerin oder eines Apothekers abzuleisten. Es soll Einblicke in die Betriebsabläufe einer Apotheke und die pharmazeutischen Tätigkeiten vermitteln und in Abschnitten von mindestens fünf Tagen abgeleistet werden. Von der Apotheke wird über die regelmäßige Teilnahme an dem Praktikum eine Bescheinigung erteilt.
Außerhalb der schulischen Ausbildung ist eine Ausbildung in Erster Hilfe abzuleisten.
Zweiter Ausbildungsabschnitt — Praktische Ausbildung
Die praktische Ausbildung dient der Vorbereitung auf den zweiten Prüfungsabschnitt und wird in Apotheken, ausgenommen Zweigapotheken, abgeleistet. Die Leiterin oder der Leiter der Apotheke hat dafür zu sorgen, dass die praktische Ausbildung nur Tätigkeiten umfasst, die die Ausbildung fördern. Einer in der Apotheke tätigen Apothekerin oder einem in der Apotheke tätigen Apotheker soll nicht mehr als eine Schülerin oder ein Schüler zur praktischen Ausbildung zugewiesen werden. Die praktische Ausbildung vertieft die im Lehrgang erworbenen pharmazeutischen Kenntnisse und wendet sie praktisch an. Sie erstreckt sich auf folgende Lerngebiete:
Rechtsvorschriften über den Apothekenbetrieb sowie über den Verkehr mit Arzneimitteln, Betäubungsmitteln und Gefahrstoffen, soweit sie die Tätigkeit der pharmazeutisch-technischen Assistentin und des pharmazeutisch-technischen Assistenten berühren,
Fertigarzneimittel, deren Anwendungsgebiete sowie ordnungsgemäße Lagerung,
Gefahren bei der Anwendung von Arzneimitteln,
Merkmale eines Arzneimittelmissbrauchs und einer Arzneimittelabhängigkeit,
Notfallarzneimittel nach § 15 ApBetrO,
Prüfung von Arzneimitteln, Arzneistoffen und Hilfsstoffen in der Apotheke,
Herstellung von Arzneimitteln in der Apotheke,
Ausführung ärztlicher Verschreibungen,
Beschaffung von Informationen über Arzneimittel und apothekenübliche Waren unter Nutzung wissenschaftlicher und sonstiger Nachschlagewerke einschließlich EDV-gestützter Arzneimittelinformationssysteme,
Berechnung der Preise von Fertigarzneimitteln, Teilmengen eines Fertigarzneimittels, Rezepturarzneimitteln sowie apothekenüblichen Medizinprodukten,
Informationen bei der Abgabe von Arzneimitteln, insbesondere über die Anwendung und die ordnungsgemäße Aufbewahrung sowie Gefahrenhinweise,
Aufzeichnungen nach § 22 ApBetrO,
Apothekenübliche Waren, insbesondere diätetische Lebensmittel, Mittel der Säuglings- und Kinderernährung, Mittel und Gegenstände der Körperpflege, Verbandstoffe und andere apothekenübliche Medizinprodukte sowie die Beratung zur sachgerechten Anwendung dieser Waren,
Umweltgerechte Entsorgung von Arzneimitteln, Chemikalien, Medizinprodukten und Verpackungen sowie rationelle Energie- und Materialverwendung.
Während der praktischen Ausbildung hat die Schülerin oder der Schüler ein Tagebuch zu führen. In diesem sind die Herstellung und Prüfung von je vier Arzneimitteln zu beschreiben und zu zwei weiteren Gebieten der praktischen Ausbildung schriftliche Arbeiten anzufertigen.
Über die praktische Ausbildung in der Apotheke hat die Apotheke eine Bescheinigung auszustellen, in der auch zu bestätigen ist, dass die im Tagebuch beschriebenen Arbeiten von der Schülerin oder dem Schüler selbst ausgeführt wurden.
Nummer 2.11 findet keine Anwendung.
Berufsfachschule — Schiffsbetriebstechnische Assistentin/Schiffsbetriebstechnischer Assistent — mit den Schwerpunkten Nautik, Fischerei und Schiffsbetriebstechnik
Gesamtwochenstunden des zweijährigen Bildungsganges
— Theorie —
Aufgaben im Maschinendienst übernehmen
guter Seemannschaft arbeiten
Aufgaben im Wach- und
Brückendienst übernehmen
Für eine sichere Arbeitsumgebung
Metallische Werkstücke und
Baugruppen herstellen
Auf dem Schiff arbeiten und leben
Praktische Ausbildung im berufsbezogenen Lernbereich — Praxis —
Während des Bildungsganges wird eine praktische Ausbildung auf Seeschiffen mit einer Dauer von 30 Wochen durchgeführt. Die Schülerin oder der Schüler, die Schule und die Ausbildungsstätte schließen einen Vertrag über die praktische Ausbildung ab. Der für die ordnungsgemäße Durchführung des Praktikums vorgesehene Schiffsoffizier soll Inhaber eines deutschen Befähigungszeugnisses sein.
Während der praktischen Ausbildung haben die Schülerinnen und Schüler der Schule ein Berichtsheft über ihre Tätigkeit zu führen und nach Abschluss eine Bescheinigung der Ausbildungsstätte über die ordnungsgemäße Durchführung einzureichen. Die Leistungen, die die Schülerinnen und Schüler während der praktischen Ausbildung erbringen, werden in Anwendung von § 22 Abs. 5 BbS-VO von den beteiligten Praxisanleiterinnen und Praxisanleitern bewertet.
des zweijährigen Bildungsganges
Berufsübergreifender Lernbereich1)
Berufsbezogener Lernbereich – Theorie2)
Vielfalt in der Lebenswelt von Kindern3)
Arbeit mit Familien und Bezugspersonen3)
Optionale Lernangebote3)
Reflexion der Praktischen Ausbildung
Durchführung der Praktischen Ausbildung1)
Während des Bildungsganges wird zusätzlich die praktische Ausbildung von insgesamt 840 Zeitstunden in geeigneten sozialpädagogischen Einrichtungen für Kinder durchgeführt. Die Schule hat sicherzustellen, dass Schülerinnen und Schüler, die gemäß § 3 Abs. 8 der Anlage 4 zu § 33 BbS-VO in die Klasse 2 aufgenommen werden, in der Klasse 2 eine praktische Ausbildung von 600 Zeitstunden ableisten.
Stundentafel für die Berufsfachschule Sozialassistentin/Sozialassistent – Schwerpunkt Persönliche Assistenz
Grundkompetenzen pflegerischen Handelns personenbezogen anwenden Optionales Lernfeld
Dienstleistungen für Menschen mit Unterstützungsbedarf koordinieren und organisieren
Während des Bildungsganges wird eine praktische Ausbildung in geeigneten hauswirtschaftlichen, sozialen oder pflegerischen Einrichtungen im Umfang von insgesamt 20 Wochen durchgeführt.
Optionales Lernfeld
7.1.1 Die Klasse 11 umfasst sowohl den in der Stundentafel vorgesehenen Unterricht als auch ein gelenktes Praktikum.
7.1.2 Das Praktikum soll in einschlägigen Betrieben oder gleichwertigen Einrichtungen auf unterschiedlichen Arbeitsplätzen abgeleistet werden und muss geeignet sein, einen möglichst umfassenden Überblick über betriebliche Abläufe sowie Inhalte einer entsprechenden Berufsausbildung zu vermitteln. Teile des Praktikums können in Werkstätten berufsbildender Schulen abgeleistet werden. Diese Anteile sollen 240 Stunden nicht überschreiten. In der Fachoberschule – Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie – ist die Teilnahme an einem berufsspezifischen Lehrgang bis zu drei Wochen möglich.
7.1.3 Das Fach Naturwissenschaft wird nur in der Klasse 12 erteilt.
mit den Lerngebieten der jeweiligen Fachrichtung und des jeweiligen Schwerpunktes
Stundentafel für den Ergänzungsbildungsgang zu der
— Berufsschule für den Ausbildungsberuf............
— Berufsfachschule — Altenpflege —
— Berufsfachschule — Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin/Atem-, Sprech- und Stimmlehrer —
— Berufsfachschule — Biologisch-technische Assistentin/Biologisch-technischer Assistent —
— Berufsfachschule — Chemisch-technische Assistentin/Chemisch-technischer Assistent —
— Berufsfachschule — Elektro-technische Assistentin/Elektro-technischer Assistent —
— Berufsfachschule — Gestaltungstechnische Assistentin/Gestaltungstechnischer Assistent —
— Berufsfachschule — Umweltschutz-technische Assistentin/Umweltschutz-technischer Assistent —
— Berufsfachschule — Ergotherapie —
— Berufsfachschule — Informationstechnische Assistentin/Informationstechnischer Assistent —
— Berufsfachschule — Kaufmännische Assistentin für Fremdsprachen und Korrespondenz/Kaufmännischer Assistent für Fremdsprachen und Korrespondenz —
— Berufsfachschule — Kaufmännische Assistentin für Wirtschaftsinformatik/Kaufmännischer Assistent für Wirtschaftsinformatik —
— Berufsfachschule — Agrarwirtschaftlich-technische Assistentin/Agrarwirtschaftlich-technischer Assistent —
— Berufsfachschule — Pharmazeutisch-technische Assistentin/Pharmazeutisch-technischer Assistent —
— Berufsfachschule — Schiffsbetriebstechnische Assistentin/Schiffsbetriebstechnischer Assistent —
— Berufsfachschule – Sozialpädagogische Assistentin/Sozialpädagogischer Assistent —
— Berufsfachschule — Sozialassistentin/Sozialassistent, Schwerpunkt Persönliche Assistenz —
— Schule für Gesundheits- und Krankenpflegerin/Gesundheits- und Krankenpfleger
— Schule für Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin/Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger
— Schule für Logopädin/Logopäde
— Schule für Physiotherapeutin/Physiotherapeut
— Schule für Diätassistentin/Diätassistent
— Schule für Technische Assistentin/Technischer Assistent in der Medizin
— Schule für Hebamme/Entbindungspfleger
In der Fachrichtung Technik zusätzlich Wirtschaftslehre
mit den Fächern oder den Lerngebieten der jeweiligen Fachrichtung
9.1.1.1 Im Beruflichen Gymnasium Gesundheit und Soziales, Schwerpunkte Agrarwirtschaft und Ökotrophologie können in der Einführungsphase zwei Naturwissenschaften jeweils ein halbes Schuljahr erteilt werden.
9.1.1.2 Das Fach „Praxis” ist thematisch und durch gemeinsame Unterrichtsanteile mit dem die Fachrichtung und ggf. den Schwerpunkt prägenden Profilfach hinsichtlich der Planung und Bewertung zu verbinden.
9.1.1.3 Zusätzlich können im Rahmen der Gesamtwochenstundenzahl unter Beachtung der Belegungsverpflichtung optionale Lernangebote eingerichtet werden.
In einem Halbjahr des 12. Jahrgangs der Qualifikationsphase ist eine Projektarbeit mit beruflichem Bezug anzufertigen. Sie gibt den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zur vertieften selbständigen wissenschaftspropädeutischen Arbeit. Sie kann als Einzel- oder Gruppenarbeit angefertigt werden, wobei im Falle der Gruppenarbeit die Einzelleistung der Schülerin oder des Schülers klar ersichtlich sein muss. Die Projektarbeit ist auf der Grundlage des Profilfaches „Praxis“ und der die Fachrichtung und ggf. den Schwerpunkt prägenden Profilfächer zu erstellen. Es können jedoch auch alle weiteren Fächer der Stundentafel in das Projekt einbezogen werden.
Bewertung der sprachlichen Richtigkeit
Schwerwiegende und gehäufte Verstöße gegen die sprachliche Richtigkeit in der deutschen Sprache oder gegen die äußere Form in einer Klausur oder in gleichwertigen schriftlichen Leistungsnachweisen führen in der Qualifikationsphase zu einem Abzug von bis zu zwei Punkten bei der einfachen Wertung.
Klausurarbeiten unter Prüfungsbedingungen
Im dritten oder vierten Schulhalbjahr ist in den vier schriftlichen Prüfungsfächern jeweils mindestens eine Klausur von Art und Dauer der Abiturprüfungsarbeit zu schreiben.
Während der Einführungsphase kann ein Betriebspraktikum in geeigneten Einrichtungen durchgeführt werden.
Stundentafel für das Berufliche Gymnasium – Wirtschaft –
Einführungsphase 11. Schuljahrgang
Lernbereich – Kernfächer –
3 (5)1)
Lernbereich – Ergänzungsfächer –
2 je ein
2 (3)2)
– (3)2)
Biologie oder
Chemie oder
2 (3/5)3)
Lernbereich – Profilfächer –
-Controlling4)
Praxis der Unternehmung
Stundentafel für das Berufliche Gymnasium – Technik –
Technik (schwerpunktbezogen)4)
Praxis (schwerpunktbezogen)
Stundentafel für das Berufliche Gymnasium – Gesundheit und Soziales –
2 (3)3)
– (3)3)
oder Chemie
2 (3/5)4)
Agrar- und Umwelttechnologie5)
Biologie oder Chemie
Gesundheit-Pflege4)
Biologie oder Chemie2)
Lernbereich – Profilfächer–
Ernährung5)
Pädagogik-Psychologie4)
Rahmenvorgaben für den Erwerb der Fachhochschulreife:
Sprachlicher Bereich 240 Stunden,
Mathematisch-naturwissenschaftlicher Bereich 240 Stunden,
Gesellschaftswissenschaftlicher Bereich 80 Stunden.
Diese Stundenvorgaben sind im Rahmen der Lernbereiche der Stundentafel zu erbringen.
Stundentafel für die zweijährige Fachschule der Fachrichtungen1)
Mathematik2)
Betriebswirtschaft2)
Berufsbezogener Lernbereich — Kernbereich — 1) 3)
Berufsbezogener Lernbereich — Schwerpunkt — 1) 3)
Stundentafel für die Fachschule — Bohr-, Förder- und Rohrleitungstechnik — mit den Schwerpunkten Bohrtechnik und Fördertechnik
Mitarbeiterführung/ Berufs- und Arbeitspädagogik
— Kernbereich —
Antriebs- und Arbeitsmaschinen Qualitätsmanagement
— Schwerpunkt —
Bergbehördliche Vorschriften und Arbeitssicherheit
Bohrgerätetechnik
Workovertechnik
— Betriebswirtschaft —
Verkaufs- und Filialorganisation
— Produktion —
Fachschule — Agrartechnik —
Stundentafel für die Klasse 1 der zweijährigen Fachschule — Agrartechnik —
Der Unterricht wird im Schwerpunkt Garten- und Landschaftsbau nach der Stundentafel der einjährigen Fachschule — Agrarwirtschaft — mit dem Schwerpunkt Gartenbau und im Schwerpunkt Umweltschutztechnik nach der Stundentafel der einjährigen Fachschule — Agrarwirtschaft — mit dem Schwerpunkt Landwirtschaft oder Gartenbau — erteilt.
Stundentafel für die Klasse 2 der zweijährigen Fachschule — Agrartechnik — mit dem Schwerpunkt Garten- und Landschaftsbau
— Agrartechnische Fachaufgaben —
mit dem Fach
— Agrartechnische Führungsaufgaben —
Stundentafel für die Klasse 2 der zweijährigen Fachschule — Agrartechnik — mit dem Schwerpunkt Umweltschutztechnik
Naturschutz/Landschaftspflege
Fachschule — Agrarwirtschaft —
Stundentafel für die einjährige Fachschule — Agrarwirtschaft — mit den Schwerpunkten Landwirtschaft und Gartenbau
— Agrarwirtschaftliche Fachaufgaben —
— Agrarwirtschaftliche Führungsaufgaben —
Stundentafel für die einjährige Fachschule — Agrarwirtschaft — mit dem Schwerpunkt Floristik
Stundentafel für die zweijährige Fachschule — Agrarwirtschaft —
10.6.3.1
Stundentafel für die Klasse 1 der zweijährigen Fachschule — Agrarwirtschaft —
Der Unterricht in der Klasse 1 wird nach der Stundentafel der einjährigen Fachschule —Agrarwirtschaft — erteilt.
Stundentafel für die Klasse 2 der zweijährigen Fachschule — Agrarwirtschaft — mit dem Schwerpunkt Marketing
Stundentafel für die Klasse 2 der zweijährigen Fachschule — Agrarwirtschaft — mit dem Schwerpunkt Betriebs- und Unternehmensführung
Stundentafel für die Fachschule — Betriebswirtschaft —
Gesamtwochenstunden des
Mathematik/Naturwissenschaft1)
Berufsbezogener Lernbereich3)
— Betriebswirtschaftliche Fachaufgaben —
Berufsbezogener Lernbereich3) — Betriebswirtschaftliche Führungsaufgaben —
Zentralfach2)
Stundentafel für die zweijährige Fachschule – Hotel- und Gaststättengewerbe –
zweijährigen Bildungsganges
Veranstaltungsmanagement anwenden und reflektieren
Betriebswirtschaftliche Daten aufbereiten
Unternehmensgründungsprozesse gestalten
Qualitätsmanagement für den Food-Bereich entwickeln
Personal rechtssicher, situationsangemessen und zielorientiert führen1)
Betriebliche Wertströme dokumentieren und analysieren
Berufliche Bildung im Betrieb systematisch fördern1)
Marketingkonzept entwickeln
Warenwirtschaftliche Abläufe für den Beverage-Bereich entwickeln und überprüfen
Kosten- und Leistungsrechnung anwenden und
Handlungsmöglichkeiten im operativen Bereich gestalten
Anlassbezogene Lösungen in einer Projektarbeit entwickeln
— Hauswirtschaftliche Fachaufgaben —
Berufs- und Arbeitspädagogik/Betreuung
— Hauswirtschaftliche Führungsaufgaben —
Zentralfach1)
Entwicklung professioneller Perspektiven
Netzwerkarbeit und Qualitätsentwicklung
Individuelle Lebenslagen
Professionelle Gestaltung von Bildungsprozessen I
Professionelle Gestaltung von Bildungsprozessen II
Professionelle Entwicklungs- und Bildungsbegleitung3)
Erziehungs- und Bildungspartnerschaften3)
Pädagogische Arbeit mit Gruppen3)
Während des Bildungsganges wird zusätzlich die praktische Ausbildung von insgesamt 600 Zeitstunden in geeigneten sozialpädagogischen Einrichtungen für Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene durchgeführt. Die praktische Ausbildung erfolgt in zwei Tätigkeitsbereichen mit Menschen in verschiedenen Altersstufen (0 bis 3, 3 bis 6, 6 bis 10, 10 bis 14, 14 bis 21, über 21). Der Umfang in einem Tätigkeitsbereich beträgt mindestens 180 Zeitstunden.
Stundentafel für die Fachschule — Heilerziehungspflege —
Mathematik/Naturwissenschaft
Während des Bildungsganges wird zusätzlich eine praktische Ausbildung von 1 500 Zeitstunden durchgeführt. Die praktische Ausbildung ist vorrangig in den Bereichen Pflege, Bildung und Erziehung abzuleisten. Die praktische Ausbildung ist um Fehlzeiten zu verlängern, die sechs Wochen überschreiten. Die Fehlzeiten sind vor Eintritt in die praktische Prüfung auszugleichen.
Stundentafel für die Fachschule – Heilpädagogik –
eineinhalbjährigen Bildungsganges
Heilpädagogische Profession1)
Organisationsentwicklung und Leitung
Heilpädagogische Analyse von Entwicklungsbedingungen I
Heilpädagogische Analyse von Entwicklungsbedingungen II
Optionale Lernangebote2)
Berufsbezogener Lernbereich – Heilpädagogisches Handeln3)
Heilpädagogische Diagnostik und Beratung I1)
Heilpädagogische Diagnostik und Beratung II
Heilpädagogische Gestaltung von Bildungsprozessen I1)
Heilpädagogische Gestaltung von Bildungsprozessen II
11. Fachschule Seefahrt
11.1 Fachschule – Nautischer Schiffsdienst –
11.1.1 Stundentafel für den Bildungsgang Kapitänin/Kapitän NK
des zweijährigen Bildungsgangs
Seefahrtbezogene
Ladungsumschlag und Stauung Steuerung des Schiffsbetriebs und
Fürsorge für Personen an Bord Projekte
11.1.2 Stundentafel für den verkürzten Bildungsgang Kapitänin/Kapitän NK
Steuerung des Schiffsbetriebs und Fürsorge für Personen an Bord Projekte
11.1.3 Stundentafel für den Bildungsgang Kapitänin/Kapitän NK 500
Steuerung des Schiffsbetriebs und Fürsorge für Personen an Bord
11.1.4 Stundentafel für den Bildungsgang Kapitänin/Kapitän BG
11.1.5 Stundentafel für den Bildungsgang Kapitänin/Kapitän BK
11.1.6 Stundentafel für den Bildungsgang Kapitänin/Kapitän BKü
11.2 Fachschule – Technischer Schiffsdienst –
11.2.1 Stundentafel für den Bildungsgang Leiterin/Leiter der Maschinenanlage TLM
Gesamtwochenstunden des zweijährigen Bildungsgangs
Elektrotechnik, Elektronik und Leittechnik
Steuerung des technischen
Schiffsbetriebs und Fürsorge für Personen an Bord Projekte
11.2.2 Stundentafel für den verkürzten Bildungsgang Leiterin/Leiter der Maschinenanlage TLM
Elektrotechnik, Leittechnik
11.2.3 Stundentafel für den Bildungsgang Schiffsmaschinistin/Schiffsmaschinist TSM
Steuerung des technischen Schiffsbetriebs
11.2.4 Stundentafel für den verkürzten Bildungsgang Schiffsmaschinistin/ Schiffsmaschinist TSM
11.2.5 Zusatzangebot zum Bildungsgang Schiffsmaschinistin/ Schiffsmaschinist TSM
11.3 Stundentafel für den Bildungsgang Schiffssicherheitsdienst und Gefahrenabwehr, Befähigungen für den Schiffsdienst auf besonderen Schiffstypen
Sicherheitsgrundausbildung (SGA)
Führen von Überlebensfahrzeugen und Bereitschaftsbooten (SÜB)
Leitung von Brandbekämpfungsmaßnahmen (SLB)
Grundausbildung in der Gefahrenabwehr (SRT)
Beauftragter für die Gefahrenabwehr auf dem Schiff (SSO)
Optionale Lernangebote: Tankerschein Theorie und Praxis
Das Zeugnis einer Schülerin oder eines Schülers ist ein urkundlicher Nachweis, in dem die Leistungsbewertungen, die sich daraus ergebenden Entscheidungen für die Schullaufbahn, Berufsqualifizierungen und sonstige wichtige Angaben für ein Schulhalbjahr oder Schuljahr zusammengefasst werden. Dazu gehören auch Aussagen über Schulversäumnisse sowie das Arbeits- und Sozialverhalten.
2.1 Zeugnisse berufsbildender Schulen müssen enthalten:
Name der Schule;
Art des Zeugnisses;
Name, Vorname, Geburtstag und Geburtsort der Schülerin oder des Schülers;
Bezeichnung des Bildungsganges (Schulform, Fachrichtung, ggf. Schwerpunkt, Ausbildungsberuf, Klassenstufe);
Bezeichnung der besuchten Klasse;
Angaben über Unterrichtsversäumnisse und Bemerkungen zum Arbeits- und Sozialverhalten bei Zeugnissen der Berufsschule, der Berufseinstiegsschule, der Berufsfachschule nach Anlage 3 zu § 33 BbS-VO, der Klasse 1 der berufsqualifizierenden Berufsfachschule, der Klasse 11 der Fachoberschule und der Einführungsphase des Beruflichen Gymnasiums;
Aussage über das Ergebnis des Schulbesuches (Versetzung, erfolgreicher Besuch);
Bewertung der Leistungen in den Lernbereichen, Fächern, Lernfeldern, Modulen, Lerngebieten und Qualifizierungsbausteinen, die in den Stundentafeln ausgewiesen oder durch Platzhalter gekennzeichnet sind. Die Bewertung des Faches Englisch/Kommunikation ist in der Berufsschule um den Zusatz der erreichten Kompetenzstufe zu ergänzen, wenn mindestens die Niveaustufe B 1 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen erreicht wird. Die erreichte Kompetenzstufe im Fach Englisch oder Englisch/Kommunikation kann auch in Zeugnissen anderer Bildungsgänge ausgewiesen werden.
Vermerke zu den erworbenen Abschlüssen und Berechtigungen;
Ort und Datum der Zeugnisausgabe;
Unterschriften bei
Abschlusszeugnissen nach einer Abschlussprüfung
der oder des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses,
soweit nicht selbst vorsitzendes Mitglied im Prüfungsausschuss: der Schulleiterin oder des Schulleiters,
der Klassenlehrerin oder des Klassenlehrers,
bei Abschlusszeugnissen eines Bildungsganges, in dem Unterricht in Modulen erteilt wird, und in sonstigen Abschluss- oder Abgangszeugnissen
der Schulleiterin oder des Schulleiters,
Versetzungszeugnissen, Zeugnissen nach erfolglosem Besuch der Abschlussklasse, wenn die Klasse wiederholt wird,
der Erziehungsberechtigten, soweit die Schülerin oder der Schüler nicht volljährig ist,
Jahreszeugnissen der Berufsschule mit Teilzeit- oder Blockunterricht
der Klassenlehrerin oder des Klassenlehrers im Auftrag der Schulleiterin oder des Schulleiters,
der oder des Ausbildenden,
bei Halbjahreszeugnissen, die durch Anlagen der elektronischen Datenverarbeitung hergestellt werden, kann auf die Unterschriften und Namenswiedergaben der Klassenlehrerin oder des Klassenlehrers verzichtet werden.
der Schulleiterin oder des Schulleiters;
Kleines Landessiegel bei allen Zeugnissen und Bescheinigungen, die einen Abschluss oder eine Berechtigung vergeben oder einen erfolglosen Schulbesuch bescheinigen.
2.2 Zeugnisse berufsbildender Schulen können Erläuterungen zu der Leistungsbewertung enthalten.
2.3 Schülerinnen und Schülern, die sich durch eine ehrenamtliche Tätigkeit außerhalb des Verantwortungsbereichs der Schule verdient gemacht haben, können auf Antrag der Schülerin oder des Schülers und mit schriftlicher Bestätigung der Organisation, bei der die ehrenamtliche Tätigkeit ausgeübt wurde, durch ein entsprechendes Beiblatt zum Zeugnis gewürdigt werden. In dem Beiblatt ist darauf hinzuweisen, dass für den Inhalt der Würdigung die Organisation verantwortlich zeichnet.
Eine Schülerin oder ein Schüler einer einjährigen berufsbildenden Schule mit Vollzeitunterricht und der Klasse 12 der Fachoberschule erhält am Ende des Schulhalbjahres ein Zeugnis, im Berufsvorbereitungsjahr zusätzlich zu diesem Zeugnis eine Bescheinigung über die Lerninhalte der berufsbezogenen Ausbildung. In das im Berufsvorbereitungsjahr zu erteilende Zeugnis ist der folgende Vermerk aufzunehmen:
„Zu diesem Zeugnis gehört eine Bescheinigung über die Lerninhalte der berufsbezogenen Ausbildung.”
An den übrigen berufsbildenden Schulen kann einer Schülerin oder einem Schüler eine Bescheinigung über den Leistungsstand oder ein Halbjahreszeugnis ausgestellt werden.
Versetzungszeugnis
Eine Schülerin oder ein Schüler erhält am Ende des Schuljahres ein Versetzungszeugnis, sofern der Bildungsgang länger als ein Schuljahr dauert und zu diesem Zeitpunkt nicht endet. Satz 1 gilt entsprechend, soweit in einzelnen Bildungsgängen eine Versetzung zu einem anderen Zeitpunkt stattfindet. In das Versetzungszeugnis ist einzutragen:
„Auf Beschluss der Klassenkonferenz versetzt.”
„Auf Beschluss der Klassenkonferenz nicht versetzt.”
Abschluss- und Ergänzungszeugnisse
Wer die Schule erfolgreich besucht, die Prüfung für Nichtschülerinnen und Nichtschüler bzw. die Abschlussprüfung für Fernlehrgangsteilnehmerinnen und Fernlehrgangsteilnehmer oder für Schülerinnen und Schüler der Schulen des Bundes bestanden hat, erhält ein Abschlusszeugnis, in das beim Vorliegen der Voraussetzungen die folgenden Vermerke aufzunehmen sind:
„Frau/Herrn
wird die Berechtigung zuerkannt, die Berufsbezeichnung
zu führen."
„Sie/Er hat den/die
Sekundarabschluss I — Hauptschulabschluss/
Sekundarabschluss I — Realschulabschluss/
Erweiterten Sekundarabschluss I/
Berufsschulabschluss/
schulischen Teil der Fachhochschulreife/
fachgebundene Hochschulreife/
erworben."
Liegt zum Zeitpunkt der Ausgabe des Berufsschulabschlusszeugnisses der für den Erwerb des Sekundarabschlusses I -Realschulabschluss oder Erweiterten Sekundarabschlusses I erforderliche Nachweis über die erfolgreiche Berufsausbildung noch nicht vor, kann folgender Vermerk auf das Berufsschulabschlusszeugnis gesetzt werden:
„Sie/Er hat
(Sekundarabschluss I - Realschulabschluss
oder Erweiterten Sekundarabschluss I)
erworben, wenn der Nachweis über die erfolgreiche Ausbildung zur/zum
(Bezeichnung des Ausbildungsberufes)
erbracht wird."
Wird mit dem Abschlusszeugnis oder einem Ergänzungszeugnis die Fachhochschulreife, der schulische Teil der Fachhochschulreife, die fachgebundene Hochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife bescheinigt, so ist der Vermerk nach Nummer 3.3.2 um den folgenden Zusatz zu ergänzen:
(in Ziffern und in Buchstaben)
Abschlusszeugnis und Ergänzungszeugnis der Berufsoberschule
3.3.4.1 Wer an der Berufsoberschule die allgemeine Hochschulreife erworben hat, erhält ein Abschlusszeugnis mit dem weiteren Zusatz:
“Entsprechend der Rahmenvereinbarung über die Berufsoberschule — Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 25. 11. 1976 in der jeweils geltenden Fassung — berechtigt dieses Zeugnis in allen Ländern in der Bundesrepublik Deutschland zum Studium aller Studiengänge an Hochschulen.”
Dieser Zusatz ist auch in ein Ergänzungszeugnis aufzunehmen, wenn die Allgemeine Hochschulreife erst zu einem späteren Zeitpunkt durch eine Ergänzungsprüfung nach § 5 der Anlage 6 zu § 33 BbS-VO erworben wurde.
3.3.4.2 Wer an der Berufsoberschule die fachgebundene Hochschulreife erworben hat, erhält ein Abschlusszeugnis mit dem weiteren Zusatz:
“Entsprechend der Rahmenvereinbarung über die Berufsoberschule — Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 25. 11. 1976 in der jeweils geltenden Fassung — berechtigt dieses Zeugnis in allen Ländern in der Bundesrepublik Deutschland zum Studium einschlägiger Studiengänge an Hochschulen (Studiengänge der jeweiligen Fachrichtung eintragen):
3.3.4.2.1
Diplom- und Magisterstudiengänge oder Bachelor- und Masterstudiengänge:
Ingenieurwissenschaftliche und technologische Studiengänge Architektur und Innenarchitektur Chemie und Lebensmittelchemie Geowissenschaften (ohne Geografie) Informatik und Wirtschaftsinformatik Lebensmitteltechnologie
Technologische Fächer jeweils als berufliche Fachrichtungen,
Lehrämter der Sekundarstufe II (berufliche Fächer) oder für berufliche Schulen und der allgemein bildenden Schulen der Sekundarstufe I und Sekundarstufe II in den nach Bestimmungen der einzelnen Ländern zugelassenen Fächerverbindungen mit:
3.3.4.2.2
Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung:
Wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Studiengänge einschließlich Wirtschaftsingenieurwesen, -informatik und -mathematik
Rechts- und verwaltungswissenschaftliche Studiengänge
Wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Fächer jeweils als berufliche Fachrichtungen;
3.3.4.2.3
Fachrichtung Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie:
Agrar-, forst- und gartenbauwissenschaftliche Studiengänge einschließlich Landespflege und Umweltschutz
Landwirtschaftliche Fächer jeweils als berufliche Fachrichtungen;
3.3.4.2.4
Fachrichtung Ernährung und Hauswirtschaft:
Ernährungs- und Hauswirtschaftswissenschaft jeweils als berufliche Fachrichtungen,
Lehramt für allgemein bildende Schulen oder einzelner Schularten der Sekundarstufe I:
Ernährungs- und Hauswirtschaftswissenschaft jeweils als Fach;
3.3.4.2.5
Fachrichtung Gesundheit und Soziales:
Pädagogik, einschließlich Schul-, Sonder- und Sozialpädagogik, Psychologie
jeweils als berufliche Fachrichtungen,
Sonderpädagogisches Lehramt,
Lehramt für allgemein bildende Schulen der Primarstufe und aller oder einzelner Schularten der Sekundarstufe I.
Abschlusszeugnis der Fachschule
In das Abschlusszeugnis der Fachschule ist zusätzlich der folgende Vermerk einzutragen:
“Der Abschluss der Fachschule entspricht der Rahmenvereinbarung über Fachschulen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 7. 11. 2002 in der jeweils geltenden Fassung) und wird von allen Ländern der Bundesrepublik Deutschland anerkannt.”
Modularisierte Fachschulen – Sozialpädagogik –, – Heilpädagogik – und – Hotel- und Gaststättengewerbe –
In das Abschlusszeugnis der jeweiligen Fachschule ist ein zusätzlicher Vermerk aufzunehmen:
"Der Berufsabschluss ...*)kann von der Hochschule mit bis zu 90 Credit-Points auf ein einschlägiges Hochschulstudium angerechnet werden (Empfehlung der Kultusministerkonferenz zur Anrechnung von außerhalb des Hochschulwesens erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten auf ein Hochschulstudium [I] und [II] vom 28. 6. 2002 und 18. 9. 2008)".
In das Abschlusszeugnis der Fachschule Seefahrt ist zusätzlich folgender Vermerk aufzunehmen:
"Die Ausbildung wurde nach den Vorschriften der Verordnung über berufsbildende Schulen (BbS-VO) vom 10. 6. 2009 (Nds. GVBl. S. 243), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 13. 1. 2017 (Nds. GVBl. S. 8), und der Ergänzenden Bestimmungen für das berufsbildende Schulwesen (EB-BbS), RdErl. des MK vom 10. 6. 2009 (Nds. MBl. S. 538), zuletzt geändert durch RdErl. vom 14. 1. 2017 (Nds. MBl. S. 136), durchgeführt und entspricht der Rahmenordnung der Ausbildung und Prüfung von nautischen und technischen Schiffsoffizieren an den seefahrtbezogenen Fachschulen der Länder (Rahmen-APO See) vom 2. 11. 2015.
Vorbehaltlich der Nachweise über die Befähigung im Schiffssicherheitsdienst dient dieses Zeugnis nach § 5 (1) Nr. 3 a der Seeleute-Befähigungsverordnung (See-BV) dem Nachweis der fachlichen Eignung für den Erwerb des Befähigungszeugnisses zum/zur
Subject to the proof of proficiency in ship safety training, this document serves to provide evidence of the professional aptitude according to § 5 (1) No. 3 a of the Seafarers‘ Competenciens and Proficiencies Regulations (See-BV) for the issuance of a certificate as
Zeugnis über den Erwerb der Fachhochschulreife und des schulischen Teils der Fachhochschulreife
Abschlusszeugnis der Fachoberschule
In das Abschlusszeugnis der Fachoberschule ist zusätzlich folgender Vermerk aufzunehmen:
“Entsprechend der Rahmenvereinbarung über die Fachoberschule — Beschluss der Kultusministerkonferenz in der Fassung vom 1. 10. 2010 — berechtigt dieses Zeugnis in allen Ländern der Bundesrepublik Deutschland zum Studium an Fachhochschulen.”
Abschlusszeugnis der Fachschule, einschließlich der Fachschule Seefahrt
Wird mit dem Abschluss der Fachschule die Fachhochschulreife erworben, ist zusätzlich der folgende Vermerk einzutragen:
“Entsprechend der Vereinbarung über den Erwerb der Fachhochschulreife in beruflichen Bildungsgängen — Beschluss der Kultusministerkonferenz in der Fassung vom 9. 3. 2001 — berechtigt dieses Zeugnis in allen Ländern der Bundesrepublik Deutschland zum Studium an Fachhochschulen.”
3.3.8.3
Abschlusszeugnis des Ergänzungsbildungsganges beim Erwerb der Fachhochschulreife nach § 29 Abs. 1 Nrn. 4 bis 6 BbS-VO
In das Abschlusszeugnis des Ergänzungsbildungsganges zum Erwerb der Fachhochschulreife sind, wenn die Fachhochschulreife nach § 29 Abs. 1 Nrn. 4 bis 6 BbS-VO erworben wurde, die im Ergänzungsbildungsgang erteilten Unterrichtsfächer auszuweisen und zu benoten.
Zusätzlich zu den Vermerken nach den Nummern 3.3.2 und 3.3.3 ist folgender Vermerk einzutragen:
“Durch den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zur/zum
(Berufsabschlüsse nach § 29 Abs. 1 Nrn. 4 bis 6 BbS-VO)
und des Ergänzungsbildungsganges werden die Voraussetzungen der Vereinbarung über den Erwerb der Fachhochschulreife in beruflichen Bildungsgängen — Beschluss der Kultusministerkonferenz in der Fassung vom 9. 3. 2001 — erfüllt. Entsprechend dieser Vereinbarung berechtigt dieses Zeugnis in allen Ländern der Bundesrepublik Deutschland zum Studium an Fachhochschulen.
Dieses Zeugnis gilt nur in Verbindung mit dem Berufsabschlusszeugnis der
(Schule, die den vorgenannten Berufsabschluss bescheinigt hat)
vom ............................ .”
3.3.8.4
Zeugnis der Fachhochschulreife nach dem Besuch des Beruflichen Gymnasiums oder der gymnasialen Oberstufe und der Praxis
Wer die Fachhochschulreife nach § 29 Abs. 1 Nr. 7 BbSVO erworben hat, erhält ein Zeugnis über den Erwerb der Fachhochschulreife, in das neben den Vermerken nach den Nummern 3.3.2 und 3.3.3 folgender Zusatz einzutragen ist:
„Dem Zeugnis liegt die Vereinbarung zur Gestaltung der gymnasialen Oberstufe in der Sekundarstufe II — Beschluss der Kultusministerkonferenz in der Fassung vom 1. 10. 2010 zugrunde. Nach dieser Vereinbarung wird das Zeugnis der Fachhochschulreife in allen Bundesländern — außer in den Ländern Bayern und Sachsen — anerkannt.“
Abschlusszeugnis des Ergänzungsbildungsganges beim Erwerb des schulische Teils der Fachhochschulreife nach § 29 Abs. 2 BbS-VO
In das Abschlusszeugnis des Ergänzungsbildungsganges zum Erwerb der Fachhochschulreife sind, wenn der schulische Teil der Fachhochschulreife nach § 29 Abs. 2 BbS-VO erworben wurde, die im Ergänzungsbildungsgang erteilten Unterrichtsfächer auszuweisen und zu benoten. Zusätzlich zu den Vermerken nach den Nummern 3.3.2 und 3.3.3 ist folgender Vermerk einzutragen:
“Dieses Zeugnis gilt nur in Verbindung mit dem Abschlusszeugnis der
(Berufsqualifizierende Berufsfachschule)
vom ............................ .“
3.3.8.6
Zeugnis der Fachhochschulreife nach § 29 Abs. 3 BbS-VO
Die Schule, die das Abschlusszeugnis des Ergänzungsbildungsganges beim Erwerb des schulischen Teils der Fachhochschulreife nach § 29 Abs. 2 BbS-VO ausgestellt hat, erkennt auf Antrag die Fachhochschulreife zu, wenn eine Berufsausbildung, eine Berufstätigkeit oder ein einschlägiges Praktikum nach § 29 Abs. 3 BbS-VO nachgewiesen wird.
Sie erteilt darüber ein Zeugnis, in das zusätzlich zu den Vermerken nach den Nummern 3.3.2 und 3.3.3 folgender Vermerk aufzunehmen ist:
“Sie/Er hat eine Berufsausbildung/eine hauptberufliche Tätigkeit/ein einschlägiges Praktikum am ............... abgeschlossen und dadurch mit Wirkung von diesem Tage die
Durch den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zur/zum
Abgangszeugnis und -bescheinigung
3.4.1 Wer die Schule am Ende eines Bildungsganges — in der Berufsschule mit Teilzeit- oder Blockunterricht bei Beendigung des Berufsausbildungsverhältnisses — verlässt, ohne den Bildungsgang nach Maßgabe der Vorschriften der BbS-VO erfolgreich besucht zu haben, erhält ein Abgangszeugnis. Auf Antrag kann statt eines Abgangszeugnisses eine Bescheinigung über den Schulbesuch ausgestellt werden.
3.4.2 Wer die Schule vor dem Ende des laufenden Bildungsganges verlässt, erhält auf Antrag ein Abgangszeugnis, wenn eine Bewertung der Leistungen möglich ist.
3.5.1 Eine Schülerin oder ein Schüler der Berufsschule mit Teilzeitunterricht oder Blockunterricht erhält am Ende des Schuljahres bzw. des in diesem Schuljahr zuletzt erteilten Blockunterrichts ein Zeugnis, sofern der Besuch der Berufsschule zu diesem Zeitpunkt nicht endet. In der Berufsschule für Ausbildungsberufe mit dreieinhalbjähriger Ausbildungsdauer wird am Ende des dritten Ausbildungsjahres kein Jahreszeugnis erteilt; in diesem Fall gelten die letzten eineinhalb Jahre als ein Schuljahr.
3.5.2 In Bildungsgängen mit einer Dauer von eineinhalb, zweieinhalb und dreieinhalb Jahren, die von Schuljahresbeginn an in Teilzeit mit dieser Dauer geführt werden, gelten die letzten eineinhalb Jahre als ein Schuljahr. Erst bei Beendigung eines solchen Schuljahres erfolgt eine Zeugniserteilung. Einer Schülerin oder einem Schüler kann auf Verlangen am Ende eines Schulhalbjahres eine Bescheinigung über den Leistungsstand oder ein Halbjahreszeugnis ausgestellt werden.
Am Ende des Berufsvorbereitungsjahres werden ein Zeugnis, beim Vorliegen der Voraussetzungen des § 25 Nr. 1 BbS-VO mit dem Vermerk nach Nummer 3.3.2, und eine Bescheinigung über die Lerninhalte der berufsbezogenen Ausbildung ausgestellt.
3.7.1 Wer den Bildungsgang nicht erfolgreich besucht, aber den Bildungsgang oder die Abschlussklasse wiederholen will, erhält ein Zeugnis.
3.7.2 Schülerinnen und Schüler, die am Ende der Klasse 1 der zweijährigen Fachschule — Lebensmitteltechnik — oder — Hauswirtschaft — die Berechtigung zum Führen einer Berufsbezeichnung erwerben, erhalten ein Zeugnis mit dem Vermerk nach Nummer 3.3.1.
3.7.3 Schülerinnen und Schüler, die die zweijährige Fachschule nach Anlage 8 zu § 33 BbS-VO erfolgreich besucht haben, können eine Urkunde über die zuerkannte Berechtigung zum Führen der jeweiligen Berufsbezeichnung erhalten.
Studienbuch im Beruflichen Gymnasium
In das nach § 6 Abs. 2 der Anlage 7 zu § 33 BbS-VO von den Schülerinnen und Schülern in der Qualifikationsphase des Beruflichen Gymnasiums zu führende Studienbuch wird am Ende eines jeden Halbjahres für jedes Fach die erreichte Punktzahl eingetragen. Die Richtigkeit der Eintragungen wird von der Schule bestätigt. Am Ende eines Schuljahres wird das Studienbuch zusätzlich von der Schulleiterin oder dem Schulleiter unterschrieben.
3.9.1 Auf dem Zeugnis des Berufsvorbereitungsjahres nach Nummer 3.6 und allen Abschlusszeugnissen der berufsbildenden Schulen mit Ausnahme der Fachoberschule, der Berufsoberschule und des Beruflichen Gymnasiums ist die erreichte Niveaustufe nach dem Deutschen Qualifikationsrahmen zu vermerken. Die jeweilige Niveaustufe richtet sich nach der von der Bund-Länder-Koordinierungsstelle (B-L-KS DQR) erarbeiteten und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung veröffentlichten Liste der zugeordneten Qualifikationen (http://www.dqr.de/content/2453.php).
3.9.2 In dem Zeugnis des Berufsvorbereitungsjahres wird die Niveaustufe 1 vermerkt, wenn Leistungen nachgewiesen wurden, die dem § 23 Abs. 2 Satz 2 BbS-VO entsprechen.
3.9.3 Die Berufseinstiegsklasse und die einjährige Berufsfachschule, die nicht auf dem Sekundarabschluss I – Realschulabschluss aufbaut, werden der Niveaustufe 2 zugeordnet.
3.9.4 Die Klasse 2 der zweijährigen Berufsfachschule, die zum Sekundarabschluss I – Realschulabschluss führt, und die einjährige Berufsfachschule, die auf dem Sekundarabschluss I – Realschulabschluss aufbaut, werden der Niveaustufe 3 zugeordnet.
3.9.5 Für das Ausweisen der Niveaustufen auf den Zeugnissen berufsbildender Schulen sind die folgenden Formulierungen zu verwenden:
3.9.5.1 Berufsschulabschlusszeugnis:
"Der Abschluss ist in Verbindung mit dem Berufsabschluss (Prüfung vor der zuständigen Stelle) im Deutschen und Europäischen Qualifikationsrahmen dem Niveau ......... zuzuordnen."
Abschlusszeugnisse doppelqualifizierender Berufsfach- und Fachschulen:
"Der Abschluss ......... (Berufsabschlussbezeichnung) ist im Deutschen und Europäischen Qualifikationsrahmen dem Niveau ......... zugeordnet."
Abschlusszeugnisse berufsqualifizierender Berufsfach- und Fachschulen ohne Doppelqualifizierung, der Berufseinstiegsklasse und der Berufsfachschulen (die zu einem schulischen Abschluss führen):
"Der Abschluss ist im Deutschen und Europäischen Qualifikationsrahmen dem Niveau ......... zugeordnet."
Zeugnisse des Berufsvorbereitungsjahres:
"Das Zeugnis ist im Deutschen und Europäischen Qualifikationsrahmen dem Niveau 1 zugeordnet."
4.1 Die Schule kann Abschlusszeugnissen Anlagen beifügen, aus denen sich die Beschreibung
der Bildungsziele,
des vermittelten Berufsprofils,
der besonderen Schwerpunktbildung,
der vermittelten Kompetenzen,
der Credit-Points der bestandenen Module im Modulhandbuch; zusätzlich können hier Credit-Points ausgewiesen werden, wenn weitergehende Anrechnungsmöglichkeiten gegeben sind,
die in der praktischen Ausbildung oder in einem Förderkonzept erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen sowie
anderer wesentlicher Qualifikationen (z. B. Europass) ergeben.
Diese Beschreibung kann auch mehrsprachig vorgenommen werden.
4.2 Für die Abschlusszeugnisse der Berufsfachschulen und der Fachschulen hat die Kultusministerkonferenz als einen Teil des Europasses "europass Zeugniserläuterungen" erarbeitet, die als Anlagen für diese Zeugnisse verwendet werden können.
Diese können unter der Internet-Adresse
http://www.kmk.org/bildung-schule/berufliche-bildung/europass-zeugniserlaeuterung.html
Nähere Informationen zum Europass stehen unter der Internet-Adresse
http://www.europass-info.de/
4.3 In den Zeugnissen der einjährigen Berufsfachschulen sind die dualen Ausbildungsberufe zu benennen, für die die Berufsfachschule die Kompetenzen des ersten Ausbildungsjahres vermittelt hat. Außerdem können darüber hinaus vermittelte Kompetenzen vermerkt werden.
In Zeugnisse der Berufsschule, der Berufseinstiegsschule, der Berufsfachschule nach Anlage 3 zu § 33 BbS-VO, der Klasse 1 der berufsqualifizierenden Berufsfachschule, der Klasse 11 der Fachoberschule und der Einführungsphase des Beruflichen Gymnasiums sind auch Angaben und Bemerkungen über entschuldigte und unentschuldigte Unterrichtsversäumnisse sowie das Arbeits- und Sozialverhalten der Schülerin oder des Schülers aufzunehmen. In anderen Zeugnissen berufsbildender Schulen dürfen keine entsprechenden Eintragungen vorgenommen werden.
Angaben über Unterrichtsversäumnisse
Angaben über entschuldigt oder unentschuldigt versäumte Unterrichtstage sind in den Kopfteil des Zeugnisses aufzunehmen.
Bewertung des Arbeits- und des Sozialverhaltens
Das Arbeits- und Sozialverhalten soll auf der Grundlage von Beobachtungen, die sich auch über den Unterricht hinaus auf das Schulleben erstrecken, bewertet werden. Die Bewertung des Arbeitsverhaltens soll sich vor allem auf folgende Gesichtspunkte beziehen:
Leistungsbereitschaft und Mitarbeit,
Ziel- und Ergebnisorientierung,
Kooperationsfähigkeit,
Die Bewertung des Sozialverhaltens soll sich vor allem auf folgende Gesichtspunkte beziehen:
Selbstbewusstsein und Reflexionsfähigkeit,
Vereinbaren und Einhalten von Regeln,
Hilfsbereitschaft und Respektieren anderer,
Übernehmen von Verantwortung,
Die Bewertung des Arbeits- und des Sozialverhaltens erfolgt durch Beschl. der Klassenkonferenz. Die Klassenkonferenz trifft eine zusammenfassende Bewertung sowohl zum Arbeitsverhalten als auch zum Sozialverhalten. Dabei sind fünf Abstufungen in folgender standardisierter Form zu verwenden und durch Hervorhebung einzelner Gesichtspunkte zu ergänzen:
„verdient besondere Anerkennung",
„entspricht den Erwartungen in vollem Umfang",
„entspricht den Erwartungen",
„entspricht den Erwartungen mit Einschränkungen",
„entspricht nicht den Erwartungen".
Die Gesamtkonferenz kann entscheiden, dass für die gesamte Schule oder für einzelne Fachbereiche die standardisierten Bemerkungen ohne Hervorhebung einzelner Gesichtspunkte verwendet oder durch freie Formulierungen ersetzt werden.
6.1 Ist eine Leistung im Zeugnis nicht mit einer Note zu versehen, ist „teilgenommen" zu vermerken.
6.2 Ist der Unterricht in einem Fach, Lernfeld, Modul oder Lerngebiet aus schulorganisatorischen Gründen nicht erteilt worden, so ist anstelle der Note „nicht erteilt" zu vermerken.
6.3 Hat sich eine Schülerin oder ein Schüler vom Religionsunterricht abgemeldet und wird kein Unterricht in Werte und Normen nach § 128 NSchG erteilt, so ist der Vermerk „nicht teilgenommen" einzutragen.
6.4 Wenn eine Schülerin oder ein Schüler von der Teilnahme am Sportunterricht befreit worden ist, ist „befreit" einzutragen.
6.5 Können die Leistungen aus Gründen, die die Schülerin oder der Schüler nicht zu vertreten hat, in einzelnen Fächern, Lernfeldern, Modulen, Lerngebieten oder Qualifizierungsbausteinen nicht beurteilt werden, so ist anstelle einer Note der Vermerk „kann nicht beurteilt werden" aufzunehmen.
Die Erziehungsberechtigten einer Schülerin oder eines Schülers sind über
die Gefährdung der Versetzung,
die Gefährdung des Abschlusses,
die Nichtversetzung,
das Nichtbestehen der Abschlussprüfung,
den erfolglosen Besuch des Bildungsganges
Über die Gefährdung der Versetzung oder des Abschlusses ist durch einen Vermerk auf einem Zeugnis oder in anderer geeigneter schriftlicher Form so rechtzeitig zu unterrichten, dass noch eine Verbesserung der Leistungen der Schülerin oder des Schülers möglich ist. Die Eltern volljähriger Schülerinnen und Schüler sind in diesen Fällen zu benachrichtigen, sofern die Schülerin oder der Schüler nicht widerspricht. Eine unterbliebene Unterrichtung begründet keinen Anspruch auf Versetzung oder Vergabe des Abschlusses.
Auf der Grundlage der folgenden fachlichen und quantitativen Anforderungen bilden die Schulen Klassen, anderweitig organisierte Lerngruppen und Praxisgruppen selbstständig nach eigenem pädagogischen und fachlichen Ermessen sowie im Rahmen der vorhandenen organisatorischen Möglichkeiten und des ihnen tatsächlich zur Verfügung stehenden Lehrkräftesollstunden-Budgets (Schulbudget).
Fachliche Anforderungen an die Bildung von Klassen
Die Erfüllung des Bildungsauftrages der berufsbildenden Schulen erfordert die Einrichtung fachlich und jahrgangsweise gegliederter Klassen. Für die Bildung von Klassen werden daher folgende Rahmenvorgaben gegeben:
In der Berufsschule können folgende Klassen gebildet werden:
Klassen ohne äußere Differenzierung
Auszubildende einzelner oder verschiedener anerkannter Ausbildungsberufe, deren jeweilige Curricula für den berufsbezogenen Lernbereich sich nicht um mehr als etwa 25 v. H. voneinander unterscheiden, werden in jahrgangsweise gegliederten Fachklassen unterrichtet. Eine äußere Differenzierung ist daher nicht erforderlich.
Klassen mit äußerer Differenzierung
Auszubildende verschiedener anerkannter Ausbildungsberufe, deren jeweilige Curricula für den berufsbezogenen Lernbereich sich um mehr als etwa 25 v. H. voneinander unterscheiden, können in Berufsgruppenklassen mit äußerer Differenzierung zusammengefasst werden. Die äußere Differenzierung kann je nach Unterschied der Curricula einen Umfang bis zur Höhe der Unterrichtsstunden des berufsbezogenen Lernbereichs haben.
Jahrgangsübergreifende Fachklassen
Werden Schülerinnen und Schüler einzelner oder verschiedener anerkannter Ausbildungsberufe, deren jeweilige Curricula für berufsbezogenen Lernbereich sich nicht um mehr als etwa 25 v. H. voneinander unterscheiden, ausnahmsweise in jahrgangsübergreifenden Klassen zusammengefasst, so ist eine äußere Differenzierung bis zur Hälfte dieser Unterrichtsstunden möglich.
Die Entscheidung darüber, wie groß die Übereinstimmung der jeweiligen Curricula ist und welchen Umfang die äußere Differenzierung haben muss, trifft die berufsbildende Schule nach eigenem pädagogischen und fachlichen Ermessen auf der Basis der Ordnungsmittel für den Unterricht in berufsbildenden Schulen im Rahmen der vorhandenen organisatorischen Möglichkeiten.
Berufsbildende Schulen in Vollzeitform
Berufsbildende Schulen in Vollzeitform müssen jahrgangsweise organisiert werden. Verschiedene Fachrichtungen derselben Schulform können in einer Klasse zusammengefasst werden; für den fachrichtungsspezifischen Unterricht können die Schülerinnen und Schüler einer Fachrichtung jeweils in getrennten Gruppen unterrichtet werden (äußere Differenzierung).
2.1 Die Bildung von Klassen und anderweitig organisierten Lerngruppen muss sich im Rahmen des für jede Schule nach Nummer 3 berechneten Schulbudgets an Unterrichtsstunden
für den theoretischen Unterricht und
für den praktischen Unterricht
halten. Die Schule entscheidet in diesem Rahmen eigenverantwortlich über die Organisation des Unterrichts (z. B. Einrichtung von Klassen, von anderweitig organisierten Lerngruppen und von Praxisgruppen, über Angebote für äußere Differenzierung, über die Teilung von Klassen, über Doppelbesetzungen mit Lehrkräften) und legt den Bedarf an Lehrkräftesollstunden für ihre Unterrichtsorganisation fest.
Die Lehrkräftesollstunden für diese Organisationsmaßnahmen insgesamt dürfen das jeweilige Schulbudget der Schule nicht überschreiten.
2.2 Bei den organisatorischen Entscheidungen nach Nummer 2.1 haben die Schulen einer hohen und gleichmäßigen Unterrichtsversorgung in allen Schulformen Vorrang einzuräumen.
3.1 Jede berufsbildende Schule ermittelt zu Beginn des Schuljahres auf der Basis der Schülerzahlen und der Festlegungen des Faktorenverzeichnisses, das von der obersten Schulbehörde für das jeweilige Schuljahr erstellt wird, ihr Schulbudget für den theoretischen Unterricht und ihr Schulbudget für den praktischen Unterricht. Den Stichtag zur Ermittlung der Schulbudgets legt die oberste Schulbehörde fest.
Die Schulbudgets werden zum Termin der amtlichen Schulstatistik überprüft.
3.2 In der Berufsschule und dem Berufsvorbereitungsjahr wird das Schulbudget für den theoretischen Unterricht nach einem differenzierten klassenbezogenen Sollstundenwert oder bei Überschreiten der folgenden Grenzwerte nach einem schülerbezogenen Sollstundenwert errechnet:
Berufsschule — Teilzeit
Gruppen von ...
Schülerinnen und Schülern:
Klassenfaktor

References: § 1
 § 15
 § 22
 § 66
 § 3
 § 67
 § 59
 § 69
 § 59
 § 105
 § 67
 § 59
 § 69
 § 69
 § 59
 § 1
 § 71
 § 71
 § 15
 § 22
 § 22
 § 3
 § 33
 § 33
 § 5
 § 33
 § 5
 § 5
 § 29
 § 29
 § 29
 § 29
 § 29
 § 29
 § 29
 § 29
 § 29
 § 25
 § 33
 § 6
 § 33
 § 23
 § 33
 § 128