Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F17-12-2014-2C_1024-2014
Timestamp: 2016-10-25 22:53:12+00:00

Document:
2C_1024/2014 � � Urteil vom 17. Dezember 2014
Rekurskommission der Universit�t St. Gallen.
1.1.�A.________ wurde nach zwei gescheiterten Pr�fungen von weiteren Pr�fungen an der Rechtswissenschaftlichen Fakult�t der Universit�t Z�rich ausgeschlossen. Da er dort bereits ein Gastsemester besucht hatte, ersuchte er in der Folge um eine Reimmatrikulation an der Universit�t St. Gallen.
1.2.�Mit Verf�gung vom 12. Januar 2012 teilte ihm der Studiensekret�r der Universit�t St. Gallen mit, er erf�lle die Voraussetzungen zur Reimmatrikulation nicht und habe die M�glichkeit, sich ab dem 1. Februar 2012 f�r das Herbstsemester 2012 im ordentlichen Zulassungsverfahren zu bewerben. Die dagegen erhobenen kantonalen Rechtsmittel blieben erfolglos (Entscheid der Rekurskommission der Universit�t St. Gallen vom 12. M�rz/11. Oktober 2012; Rekursentscheid des Universit�tsrats vom 13./14. Juni 2013; Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 21. Oktober 2014).
1.3.�Vor Bundesgericht beantragt A.________ im Wesentlichen, das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 21. Oktober 2014 sei aufzuheben und er sei via Reimmatrikulation (evtl. Erstanmeldung) zum n�chstm�glichen Semester zuzulassen. Die Akten sind eingeholt, ein Schriftenwechsel ist dagegen nicht durchgef�hrt worden.
2.1.�Gem�ss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften nebst den Begehren deren Begr�ndung zu enthalten, wobei in gedr�ngter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt schweizerisches Recht (Art. 95 BGG) verletzt. Beruht der angefochtene Entscheid auf kantonalem Recht, kann bloss die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte ger�gt werden; entsprechende R�gen m�ssen spezifisch geltend gemacht und begr�ndet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG; zur Art der zul�ssigen R�gen und zur Begr�ndungspflicht s. BGE 135 III 513 E. 4.3. S. 521 f.; 134 I 349 E. 3 S. 351 f., 153 E. 4.2.2 S. 158).
Sollen die Sachverhaltsfeststellung und die Beweisw�rdigung der Vorinstanz bestritten werden, muss ebenfalls in einer den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG gen�genden Weise aufgezeigt werden, dass diese offensichtlich falsch, d.h. willk�rlich seien (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG; s. BGE 136 II 304 E. 2.4 und 2.5 S. 313 f.; 135 III 127 E. 1.5 und 1.6 S. 129 f.; 134 II 244 E. 2.2 S. 246).
2.2.�Vorliegend ist im Wesentlichen streitig, ob die Vorinstanz zurecht das Fehlen der Voraussetzungen f�r eine Reimmatrikulation bzw. f�r die Wiederherstellung der verpassten Frist zur Online-Anmeldung verneint habe. Der Beschwerdef�hrer m�sste somit - sowohl im Rahmen einer Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten als auch im Rahmen einer subsidi�ren Verfassungsbeschwerde - in der vorgeschriebenen Form aufzeigen (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass das massgebliche kantonale Recht willk�rlich oder in anderer Weise verfassungswidrig angewendet worden sei, was er aber nicht tut.
Soweit der Beschwerdef�hrer f�r die Begr�ndung auf Eingaben im kantonalen Verfahren verweist, ist darauf ebenfalls nicht einzutreten, weil die Begr�ndung in der Beschwerde selber enthalten sein muss (BGE 138 IV 47 E. 2.8.1 S. 54; 134 I 303 E. 1.3 S. 306; 133 II 396 E. 3.1 S. 399).
2.3.�Die Erw�gungen des Verwaltungsgerichts beruhen gleichzeitig auf Sachverhaltsfeststellungen, deren qualifizierte Unrichtigkeit im Sinne von Art. 97 Abs. 1 bzw. Art. 105 Abs. 2 BGG der Beschwerdef�hrer nicht in einer den erw�hnten strengen Begr�ndungsanforderungen gen�genden Weise aufzeigt.
Der im angefochtenen Urteil festgestellte Sachverhalt ist damit f�r das Bundesgericht verbindlich (Art. 105 Abs. 1 BGG), und kann insbesondere auch nicht durch die Einreichung weiterer Beweise erg�nzt werden, soweit solche �berhaupt nach Art. 99 Abs. 1 BGG zul�ssig w�ren (s. BGE 133 IV 342 E. 2.1 S. 343 f.).
Die eingereichte Beschwerde entbehrt damit offensichtlich einer hinreichenden Begr�ndung (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG), sodass darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist.
Die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) sind entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art.66 Abs. 1 erster Satz BGG).

References: Art. 42
 BGE 
 Art. 106
 Art. 105
 BGE 
 Art. 97
 Art. 105
 Art. 99
 BGE 
 Art. 108