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Timestamp: 2017-04-23 19:44:40+00:00

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Niedersächsische Verordnung über die Laufbahn der
Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Bildung (NLVO-Bildung) Gesetze,
--- Niedersächsische Verordnung über die
Laufbahn der Laufbahngruppe 2... Niedersächsische
Verordnung über die Laufbahn der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Bildung
(NLVO-Bildung) Vom 19. Mai 2010
(Nds.GVBl. Nr.14/2010 S.218; SVBl. 7/2010 S.241), geändert durch
VO vom 2.3.2017 (Nds. GVBl. Nr. 4/2017
S. 60; SVBl. 4/2017 S. 152) - VORIS 20411 - Inhaltsübersicht Erster Abschnitt Allgemeines § 1 Regelungsbereich § 2 Regelmäßig zu durchlaufende Ämter § 3 Tätigkeiten an anerkannten Ersatzschulen als Probezeit oder
Erprobungszeit Zweiter Abschnitt Erwerb der Laufbahnbefähigung, Zugang für
die Einstiegsämter § 4 Grundsatz § 5 Zugang für die Einstiegsämter § 6 Erwerb der Lehrbefähigung für das Lehramt an
Grundschulen, an Haupt- und Realschulen, für Sonderpädagogik, an
Gymnasien und an berufsbildenden Schulen durch Studium und Vorbereitungsdienst
§ 7 Dauer des Vorbereitungsdienstes § 8 Erwerb der Lehrbefähigung für das Lehramt an
Gymnasien und an berufsbildenden Schulen durch Studium und berufliche
Tätigkeit § 8a Erwerb der Lehrbefähigung für das Lehramt an
Gymnasien und an berufsbildenden Schulen aufgrund im Ausland erworbener
Berufsqualifikationen § 9 Erwerb der Lehrbefähigung als Lehrerin oder Lehrer für
Fachpraxis § 10 Erwerb der Lehrbefähigung als Seefahrtoberlehrerin oder
Seefahrtoberlehrer Dritter Abschnitt Lehrbefähigungen für besondere
Lehrämter, Qualifizierung, Beförderungsvoraussetzungen § 11 Erwerb der Lehrbefähigung für besondere Lehrämter
an Förderschulen § 12 Erwerb der Lehrbefähigung als Oberlehrerin oder Oberlehrer
im Justizvollzugsdienst § 13 Qualifizierung, Beförderungsvoraussetzungen Vierter Abschnitt Übergangs- und Schlussvorschriften § 14 Lehrbefähigung für das Lehramt an Grund-, Haupt- und
Realschulen § 14a Lehrbefähigungen für das Lehramt an Grund- und
Hauptschulen und das Lehramt an Realschulen § 15 Übergangsbestimmungen für den Aufstieg § 16 Übergangsbestimmungen für Beamtinnen und Beamte im
Vorbereitungsdienst Erster
Abschnitt Allgemeines § 1Regelungsbereich Diese Verordnung enthält für die Laufbahn der Laufbahngruppe 2
der Fachrichtung Bildung von § 13 Abs. 3 Satz 4 und den §§
14 und 16 Abs. 2 des Niedersächsischen Beamtengesetzes abweichende
Regelungen und Regelungen, die die Niedersächsische Laufbahnverordnung
(NLVO) ergänzen oder von ihr abweichen. § 2Regelmäßig zu
durchlaufende Ämter Abweichend von § 3 Abs. 1 NLVO kann ein Amt mit Zulage auch
übertragen werden, wenn ein derselben Besoldungsgruppe zugeordnetes Amt
ohne Zulage nicht durchlaufen ist. § 3Tätigkeiten an anerkannten
Ersatzschulen als Probezeit oder Erprobungszeit (1) Lehrkräfte im Dienst des Landes können die Probezeit ganz
oder teilweise während eines Urlaubs mit oder ohne Dienstbezüge an
einer anerkannten Ersatzschule ableisten. (2) Für eine Lehrkraft im Dienst des Landes kann die Eignung
für ein höheres Amt auch festgestellt werden, wenn ihr kein
Dienstposten übertragen ist, weil sie für Tätigkeiten an einer
anerkannten Ersatzschule mit oder ohne Dienstbezüge beurlaubt ist, und die
ausgeübten Tätigkeiten nach Art und Bedeutung mindestens den
Anforderungen eines dem höheren Amt zugeordneten Dienstpostens
entsprechen. Zweiter
Abschnitt Erwerb der
Laufbahnbefähigung, Zugang für die Einstiegsämter § 4Grundsatz (1) 1Die Befähigung für die Laufbahn der
Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Bildung hat abweichend von § 15 Abs. 2
NLVO erworben, wer nach § 6, 8, 9 oder 10 eine Lehrbefähigung
erworben hat. 2Die §§ 24 bis 26 NLVO sind nicht
anzuwenden. (2) Die Befähigung für die Laufbahn der Laufbahngruppe 2 der
Fachrichtung Bildung hat auch erworben, wer nach § 8 a eine
Lehrbefähigung erworben hat. § 5Zugang für die
Einstiegsämter (1) Die Lehrbefähigung für das Lehramt an Grundschulen, für das Lehramt an Haupt- und Realschulen, für das Lehramt für Sonderpädagogik, als Lehrerin oder Lehrer für Fachpraxis, als Seefahrtoberlehrerin oder Seefahrtoberlehrer und als Oberlehrerin oder Oberlehrer im Justizvollzugsdienst eröffnet den Zugang für das erste
Einstiegsamt der Laufbahn der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Bildung. (2) Die Lehrbefähigung für das Lehramt an Gymnasien, für das Lehramt an berufsbildenden Schulen und für eines der besonderen Lehrämter an Förderschulen
eröffnet den Zugang für das zweite
Einstiegsamt der Laufbahn der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Bildung. § 6Erwerb der Lehrbefähigung
für das Lehramt an Grundschulen, an Haupt- und Realschulen, für
Sonderpädagogik, an Gymnasien und an berufsbildenden Schulen durch Studium
und Vorbereitungsdienst Die Lehrbefähigung für das Lehramt
an Grundschulen, das Lehramt an Haupt- und Realschulen, das Lehramt für
Sonderpädagogik, das Lehramt an Gymnasien oder das Lehramt an
berufsbildenden Schulen hat erworben, wer das für das betreffende Lehramt vorgeschriebene Studium mit
abgeschlossen hat oder ein anderes Hochschulstudium mit einem Mastergrad oder
einem gleichwertigen Abschluss abgeschlossen hat, wenn der Abschluss zwei
Fächern im Sinne der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung zugeordnet
werden kann, und den nach § 7 sowie durch die Ausbildungs- und
Prüfungsverordnung näher bestimmten Vorbereitungsdienst mit einer
Prüfung erfolgreich abgeschlossen hat. § 7Dauer des Vorbereitungsdienstes
(1) Der Vorbereitungsdienst dauert achtzehn Monate. (2) 1Auf die Dauer des Vorbereitungsdienstes werden bereits
in Niedersachsen abgeleistete Zeiten eines Vorbereitungsdienstes der Laufbahn
der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Bildung und Zeiten eines nach den
Vorschriften eines anderen Landes abgeleisteten Vorbereitungsdienstes für
ein Lehramt mit bis zu zwölf Monaten angerechnet. 2Ausgenommen
sind Zeiten eines Vorbereitungsdienstes für ein Lehramt, in dem auch die
wiederholte Abschlussprüfung nicht bestanden wurde. (3) Auf Antrag können auf den Vorbereitungsdienst Zeiten einer
förderlichen Ausbildung oder einer förderlichen beruflichen
Tätigkeit mit bis zu zwölf Monaten angerechnet werden. (4) Es ist ein Vorbereitungsdienst von mindestens sechs Monaten
abzuleisten. § 8Erwerb der Lehrbefähigung
und berufliche Tätigkeit (1) Die Lehrbefähigung für das
Lehramt an Grund- und Hauptschulen, das Lehramt an Realschulen, das Lehramt
für Sonderpädagogik, das Lehramt an Gymnasien oder das Lehramt an
berufsbildenden Schulen hat auch erworben, wer ein anderes Hochschulstudium als ein Lehramtsstudium mit einem
Mastergrad oder einem gleichwertigen Abschluss abgeschlossen hat, wenn der
Abschluss zwei Fächern im Sinne der Ausbildungs- und
Prüfungsverordnung zugeordnet werden kann, und mindestens vier Jahre lang eine berufliche Tätigkeit nach
Absatz 2 ausgeübt hat. (2) Die berufliche Tätigkeit muss fachlich an das Hochschulstudium anknüpfen sowie den fachlichen
Anforderungen für das jeweilige Einstiegsamt entsprechen und im Hinblick auf Aufgaben der Laufbahn die Fähigkeit der
Bewerberin oder des Bewerbers zu fachlich selbständiger
Berufsausübung erwiesen haben. (3) Die Dauer der beruflichen Tätigkeit in
Teilzeitbeschäftigung ist entsprechend dem Verhältnis zur
regelmäßigen Arbeitszeit zu berücksichtigen, wenn die
Teilzeitbeschäftigung mindestens die Hälfte der
regelmäßigen Arbeitszeit betragen hat. § 8 a Erwerb der Lehrbefähigung
Sonderpädagogik, an Gymnasien und an berufsbildenden Schulen aufgrund im
Ausland erworbener Berufsqualifikationen 1Die Lehrbefähigung für das Lehramt an
Gymnasien und an berufsbildenden Schulen hat auch erworben, wer im Ausland eine
der Lehrbefähigung gleichwertige Berufsqualifikation nach dem
Niedersächsischen Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (NBQFG) erworben
hat. 2Die §§ 35 bis 42 NLVO bleiben unberührt. § 9Erwerb der Lehrbefähigung
als Lehrerin oder Lehrer für Fachpraxis (1) 1Die Lehrbefähigung als
Lehrerin oder Lehrer für Fachpraxis hat erworben, wer als Bildungsvoraussetzung einen Realschulabschluss oder einen als
gleichwertig anerkannten Bildungsstand besitzt, als sonstige Voraussetzung a) eine Berufsausbildung und eine für die berufliche
Fachrichtung geeignete Fachschulausbildung von mindestens drei Schulhalbjahren
abgeschlossen hat, b) eine Berufsausbildung abgeschlossen und eine für die
berufliche Fachrichtung geeignete Meisterprüfung bestanden hat oder c) eine gleichwertige Ausbildung mit einer Prüfung
abgeschlossen hat und mindestens zwei Jahre lang eine berufliche Tätigkeit
ausgeübt hat. 2§ 8 Abs. 3 gilt
entsprechend. (2) Die berufliche Tätigkeit muss fachlich an die Vorbildung nach Absatz 1 Satz 1 Nr. 2 anknüpfen
sowie den fachlichen Anforderungen für das Einstiegsamt der Laufbahn
entsprechen und im Hinblick auf Aufgaben der Laufbahn die Fähigkeit der
Berufsausübung erwiesen haben. (3) 1In Fachgebieten, in denen es eine Fachschulausbildung
oder Meisterprüfung nicht gibt, wird die Lehrbefähigung als Lehrerin
oder Lehrer für Fachpraxis durch eine in diesem Fachgebiet abgeschlossene
Berufsausbildung und eine den Anforderungen des Absatzes 2 entsprechende
sechsjährige berufliche Tätigkeit erworben. 2§ 8
Abs. 3 gilt entsprechend. § 10Erwerb der Lehrbefähigung
als Seefahrtoberlehrerin oder Seefahrtoberlehrer (1) Die Lehrbefähigung als
Seefahrtoberlehrerin oder Seefahrtoberlehrer hat erworben, wer das Befähigungszeugnis a) als Kapitän für den nautischen Dienst auf
Kauffahrteischiffen aller Größen in allen Fahrtgebieten mit Ausnahme
der Fischereifahrzeuge, b) als Kapitän für den nautischen Dienst auf
Fischereifahrzeugen aller Größen in der Großen
Hochseefischerei (BG) oder c) als Leiter der Maschinenanlage für den technischen Dienst
auf Schiffen mit jeder Antriebsleistung erworben hat und ein für die Aufgabenwahrnehmung geeignetes Hochschulstudium mit
einem Bachelorgrad oder mit einem gleichwertigen Abschluss abgeschlossen hat.
(2) Über die Geeignetheit eines Hochschulstudiums und die
Gleichwertigkeit eines Abschlusses entscheidet das Kultusministerium. Dritter
Abschnitt Lehrbefähigungen
für besondere Lehrämter, Qualifizierung,
Beförderungsvoraussetzungen § 11Erwerb der Lehrbefähigung
für besondere Lehrämter an Förderschulen (1) Die Lehrbefähigung für das
besondere Lehramt an Förderschulen mit dem Schwerpunkt Hören in den
Landesbildungszentren für Hörgeschädigte hat erworben, wer die Lehrbefähigung für das Lehramt an Gymnasien oder
für das Lehramt an berufsbildenden Schulen erworben hat und das Studium a) der Gehörlosen- und
Schwerhörigenpädagogik oder der sonderpädagogischen Fachrichtung
Hören und b) einer weiteren
sonderpädagogischen Fachrichtung erfolgreich abgeschlossen hat. (2) Die Lehrbefähigung für das in
Absatz 1 genannte Lehramt hat auch erworben, wer die Lehrbefähigung für das Lehramt an Grundschulen, das
Lehramt an Haupt- und Realschulen oder das Lehramt für
Sonderpädagogik erworben hat, mindestens ein Jahr lang als Lehrkraft an einer Förderschule mit
dem Schwerpunkt Hören, an einer Förderschule mit dem Schwerpunkt
Hören und Sehen oder an einer anderen allgemein bildenden oder
berufsbildenden Schule überwiegend im Unterricht, in der Beratung oder in
der Förderung von Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an
sonderpädagogischer Unterstützung im Förderschwerpunkt
Hören tätig war und ein Studium nach Absatz 1 Nr. 2 erfolgreich abgeschlossen hat. (3) Die Lehrbefähigung für das
besondere Lehramt an der Förderschule mit dem Schwerpunkt Sehen im
Landesbildungszentrum für Blinde hat erworben, wer die Lehrbefähigung für das Lehramt an Gymnasien oder
für das Lehramt an berufsbildenden Schulen erworben hat und das Studium a) der Blinden- und
Sehbehindertenpädagogik, der Blindenpädagogik oder der
sonderpädagogischen Fachrichtung Sehen und b) einer weiteren
sonderpädagogischen Fachrichtung erfolgreich abgeschlossen hat. (4) Die Lehrbefähigung für das in
Absatz 3 genannte Lehramt hat auch erworben, wer die Lehrbefähigung für das Lehramt an Grundschulen, das
Sonderpädagogik erworben hat, mindestens ein Jahr lang als Lehrkraft für blinde
Schülerinnen und Schüler an einer Förderschule mit dem
Schwerpunkt Sehen, an einer Förderschule mit dem Schwerpunkt Hören
und Sehen oder an einer anderen allgemein bildenden oder berufsbildenden Schule
überwiegend im Unterricht, in der Beratung oder in der Förderung von
blinden Schülerinnen und Schülern mit Unterstützungsbedarf im
Förderschwerpunkt Sehen tätig war und ein Studium nach Absatz 3 Nr. 2 erfolgreich abgeschlossen hat. § 12Erwerb der Lehrbefähigung
als Oberlehrerin oder Oberlehrer im Justizvollzugsdienst Die Lehrbefähigung als Oberlehrerin oder Oberlehrer im
Justizvollzugsdienst hat erworben, wer eine in § 6 genannte
Lehrbefähigung erworben hat. § 13Qualifizierung,
Beförderungsvoraussetzungen (1) Beamtinnen und Beamte, die eine Lehrbefähigung nach
§ 8, 9 oder 10 erworben haben, müssen während der Probezeit
pädagogisch-didaktische Qualifizierungen erfolgreich abschließen.
(2) Für Beamtinnen und Beamte, denen erstmalig ein Amt
übertragen werden soll, das einer Lehrbefähigung nach § 5
Abs. 2 zugeordnet ist, und die nicht die Voraussetzung nach § 12 Abs.
2 Satz 1 Nr. 1 oder 2 NLVO erfüllen, ist eine Qualifizierung nach
§ 12 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 NLVO auch erforderlich, wenn es sich nicht
um die Übertragung eines Amtes der Besoldungsgruppe A 14 durch
Beförderung handelt. (3) Beamtinnen und Beamten, die eine Qualifizierung nach § 12 Abs.
2 Satz 1 Nr. 3 NLVO erfolgreich abgeschlossen haben, kann das Amt einer
Studienrätin oder eines Studienrates übertragen werden, ohne dass die
noch nicht durchlaufenen Ämter der Laufbahn durchlaufen sind. (4) Abweichend von § 12 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 NLVO kann ein Amt,
das einer Lehrbefähigung nach § 5 Abs. 1 zugeordnet ist, auch
ohne Qualifizierung übertragen werden. (5) 1Die erstmalige
Übertragung eines Amtes im Schulaufsichtsdienst durch Beförderung
setzt voraus, dass die Beamtin oder der Beamte ein vom Kultusministerium bestimmtes Auswahlverfahren erfolgreich
durchlaufen hat und während der Erprobungszeit (§ 10 NLVO) auf einem
Dienstposten im Schulaufsichtsdienst eine vom Kultusministerium bestimmte
Qualifizierung erfolgreich abgeschlossen sowie die Eignung für den
Schulaufsichtsdienst unter Beweis gestellt hat. 2Neben einer Qualifizierung nach Satz
1 Nr. 2 ist eine Qualifizierung nach § 12 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 NLVO
nicht erforderlich. 3Für die erstmalige Übertragung eines
Amtes im Schulaufsichtsdienst, die keine Beförderung ist, gilt Satz 1
entsprechend mit der Maßgabe, dass an die Stelle der Erprobungszeit eine
Einweisungszeit von sechs Monaten auf einem Dienstposten im
Schulaufsichtsdienst tritt. 4Für die Einweisungszeit gilt
§ 10 Abs. 1 Satz 3 NLVO entsprechend. (6) Erfüllt die Beamtin oder der Beamte die Voraussetzungen
für die Übertragung des Amtes einer Regierungsschulrätin oder
eines Regierungsschulrates, so kann dieses Amt übertragen werden, ohne
dass die noch nicht durchlaufenen Ämter der Laufbahn durchlaufen sind.
Abschnitt Übergangs- und
Schlussvorschriften § 14Lehrbefähigung für das
Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen (1) Die Lehrbefähigung für das Lehramt an Grund-, Haupt- und
Realschulen kann bis zum 31. Dezember 2018 nach näherer Bestimmung durch
die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung erwerben, wer das für dieses
Lehramt vorgeschriebene Studium mit einem Mastergrad (Master of Education), mit
der Ersten Staatsprüfung für ein Lehramt in Niedersachsen oder mit
einem gleichwertigen Abschluss abgeschlossen hat und den für dieses
Lehramt vorgeschriebenen Vorbereitungsdienst mit einer Prüfung erfolgreich
abgeschlossen hat. (2) Die Lehrbefähigung für das Lehramt an Grund-, Haupt- und
Realschulen eröffnet den Zugang für das erste Einstiegsamt der
Laufbahn der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Bildung. (3) Wer die Lehrbefähigung für das
Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen erworben hat, hat die Lehrbefähigung für das besondere Lehramt an
Förderschulen mit dem Schwerpunkt Hören in den Landesbildungszentren
für Hörgeschädigte erworben, wenn er die Voraussetzungen des
§ 11 Abs. 2 Nrn. 2 und 3 erfüllt, die Lehrbefähigung für das besondere Lehramt an der
Förderschule mit dem Schwerpunkt Sehen im Landesbildungszentrum für
Blinde erworben, wenn er die Voraussetzungen des § 11 Abs. 4 Nrn. 2
und 3 erfüllt, und die Lehrbefähigung als Oberlehrerin oder Oberlehrer im
Justizvollzugsdienst erworben. § 14 aLehrbefähigungen für
das Lehramt an Grund- und Hauptschulen und das Lehramt an Realschulen (1) Die Lehrbefähigung für das Lehramt an Grund- und
Hauptschulen oder für das Lehramt an Realschulen kann bis zum 31. Juli
2024 nach näherer Bestimmung durch die Ausbildungs- und
Prüfungsverordnung erwerben, wer das für das betreffende Lehramt
vorgeschriebene Studium mit einem Mastergrad (Master of Education), mit der
ersten Staatsprüfung für ein Lehramt in Niedersachsen oder mit einem
gleichwertigem Abschluss abgeschlossen hat und den für das betreffende
abgeschlossen hat. (2) Für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen und das Lehramt an
Realschulen gilt § 14 Abs. 2 und 3 entsprechend. § 15Übergangsbestimmungen
für den Aufstieg (1) 1Beamtinnen und Beamte, die vor dem 1. April 2009
zum Aufstieg in eine Laufbahn des höheren Dienstes nach § 8, 9
oder 11 der Besonderen Niedersächsischen Laufbahnverordnung in der Fassung
vom 27. Januar 2003 (Nds.GVBl. S.42), geändert durch Verordnung vom
20. Juli 2004 (Nds.GVBl. S.254), zugelassen worden sind, durchlaufen das
Aufstiegsverfahren nach den bisher geltenden Vorschriften. 2Das
erfolgreiche Durchlaufen eines Aufstiegsverfahrens gilt als Qualifizierung nach
§ 12 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 NLVO. (2) Beamtinnen und Beamten, die ein Aufstiegsverfahren nach
§ 8 der Besonderen Niedersächsischen Laufbahnverordnung in der
in Absatz 1 genannten Fassung erfolgreich durchlaufen haben, kann das Amt einer
noch nicht durchlaufenen Ämter der Laufbahn durchlaufen sind. (3) Beamtinnen und Beamten, die ein Aufstiegsverfahren nach
§ 9 der Besonderen Niedersächsischen Laufbahnverordnung in der
Regierungsschuldirektorin oder eines Regierungsschuldirektors übertragen
werden, ohne dass die noch nicht durchlaufenen Ämter der Laufbahn
durchlaufen sind. § 16Übergangsbestimmungen
für Beamtinnen und Beamte im Vorbereitungsdienst (1)1Für Beamtinnen und Beamte, die vor dem 1. Juni
2010 in den Vorbereitungsdienst für ein Lehramt eingestellt worden sind,
richtet sich die Dauer des Vorbereitungsdienstes nach den bisher geltenden
Vorschriften. 2Unterbrechen sie den Vorbereitungsdienst länger
als insgesamt sechs Monate, so richtet sich die Dauer des Vorbereitungsdienstes
nach dieser Verordnung. (2) Für Beamtinnen und Beamte, die sich am 1. Juni 2010 sechs
Monate oder weniger im Vorbereitungsdienst für ein Lehramt befinden,
richtet sich die Dauer des Vorbereitungsdienstes nach dieser Verordnung, wenn
sie dies vor dem 1. August 2010 beantragen. Schule und Recht in Niedersachsen (www.schure.de)

References: § 1
 § 2
 § 3
 § 4
 § 5
 § 6

§ 7
 § 8
 § 8
 § 9
 § 10
 § 11
 § 12
 § 13
 § 14
 § 14
 § 15
 § 16
 § 1
 § 13
 § 2
 § 3
 § 3
 § 4
 § 15
 § 6
 § 8
 § 5
 § 6
 § 7
 § 7
 § 8
 § 8
 § 9
 § 10
 § 11
 § 12
 § 6
 § 13

§ 8
 § 5
 § 12

§ 12
 § 12
 § 12
 § 5
 § 12

§ 10
 § 14

§ 11
 § 11
 § 14
 § 14
 § 15
 § 8

§ 12

§ 8

§ 9
 § 16