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Timestamp: 2018-04-25 05:11:25+00:00

Document:
RSPO – Regelungen der Rahmenstudien- und -prüfungsordnung | Beratung für Studierende mit besonderen gesundheitlichen Bedürfnissen des AStA FU Berlin
Umsetzungsregelung für die Prüfungswiederholungen:
150619 RSPO Handreichung Kurzfassung (132 kB)
150612 RSPO Handreichung ab 1 10 2015 (404 kB)
ISSN 0723-0745
Amtsblatt der Freien Universität Berlin
32/2013, 22. August 2013
Diese Version ist eine verkürze Version, die von der Beratung selbst konzipiert wurde. Die Idee dahinter war, die interessantest Aspekten, die für die Inklusion von Studierenden mit besonderen gesundheitliche Bedürfnisse relevant sind, in Vordergrund zu bringen.
Link zu Gesamtausgabe.
(1) Ein Bachelorstudiengang hat eine Regelstudienzeit von mindestens drei Jahren, höchstens vier Jahren. Für einen Bachelor-Abschluss sind nicht weniger als 180 Leistungspunkte nachzuweisen.
(2) Ein Masterstudiengang hat eine Regelstudienzeit von mindestens einem Jahr, höchstens zwei Jahren. Für einen Master-Abschluss sind unter Einbeziehung des ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschlusses in der Regel nicht weniger als 300 Leistungspunkte nachzuweisen.
(3) Konsekutive Masterstudiengänge gemäß § 23 Abs. 3 Nummer 1 Buchstabe a BerlHG werden so konzipiert, dass in Verbindung mit einem vorangegangenen Bachelorstudiengang insgesamt 300 Leistungspunkte erreicht werden.
(4) Die Gesamtregelstudienzeit eines Bachelorstudiengangs und eines konsekutiven Masterstudiengangs gemäß § 23 Abs. 3 Nummer 1 Buchstabe a BerlHG beträgt insgesamt höchstens fünf Jahre.
(5) Unbeschadet der Regelung der Absätze 1 bis 4 ermöglicht die Freie Universität Berlin ein zeitlich variables Studium, um Studentinnen und Studenten z. B. studienbegleitende Erwerbstätigkeit oder die Übernahme familiärer Pflichten auch ohne einen formalen Teilzeitstudierendenstatus zu ermöglichen. Ein Anspruch auf spezielle curriculare Sonderregelungen im Kontext eines zeitlich variablen Studiums besteht nicht.
Leistungen bei Behinderungen,
sowie bei familiären Belastungen
Versäumnis, Rücktritt, Täuschung, Ordnungsverstoß, Ungültigkeit von Entscheidungen
(1) Eine Prüfungsleistung gilt als mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet, wenn die Studentin oder der Student einen für sie oder ihn bindenden Prüfungstermin ohne triftigen Grund versäumt oder wenn sie oder er von der Prüfungsleistung ohne triftigen Grund zurücktritt, nachdem sie oder er diese begonnen hat oder die von dem Prüfungsausschuss gemäß § 8 Abs. 1 Satz 4 festgelegte Frist verstrichen ist.
Dasselbe gilt, wenn die Prüfungsleistung nicht innerhalb der vorgegebenen Bearbeitungszeit erbracht wird. Der Grund ist dem Prüfungsausschuss unverzüglich schriftlich anzuzeigen und glaubhaft zu machen. Bei Krankheit der Studentin oder des Studenten oder eines von ihr oder ihm allein zu betreuenden nahen Angehörigen gemäß § 11 Abs. 2 ist ein ärztliches Attest vorzulegen. Der Prüfungsausschuss kann auf Antrag im Fall von außergewöhnlichen, leistungsmindernden, prüfungsbezogenen Umständen der oder des Geprüften einen Rücktritt von einer nichtbestandenen letztmöglichen Prüfungsleistung auch nach Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses zulassen; dieser Antrag und entsprechende Nachweise zur Glaubhaftmachung können nur innerhalb von drei Monaten nach Bekanntgabe des Ergebnisses der nichtbestandenen letztmöglichen Prüfungsleistung vorgelegt werden.
(2) War eine Studentin oder ein Student wegen eines triftigen Grundes an der fristgerechten Bearbeitung einer Abschlussarbeit in einem Bachelor- oder Masterstudiengang oder in einem sonstigen modularisierten Studiengang gehindert, so kann der Prüfungsausschuss auf Antrag die Bearbeitungsfrist um den Zeitraum nachgewiesener Prüfungsunfähigkeit verlängern. In der jeweiligen Prüfungsordnung kann geregelt werden, wann die Arbeit erneut erbracht werden soll oder muss. Die Prüfungsleistung gilt für den Fall, dass der Prüfungsausschuss eine erneute Erbringung verlangt, als nicht unternommen.
(6) Der Studentin oder dem Studenten ist vor einer belastenden Entscheidung gemäß den Absätzen 3 bis 5 Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Entlastende Umstände sind zu berücksichtigen. Belastende Entscheidungen sind der Studentin oder dem Studenten schriftlich mitzuteilen und zu begründen.
(1) Eine mit „nicht ausreichend“ (über 4,0) bewertete Abschlussarbeit in einem Bachelor- oder Masterstudiengang oder in einem sonstigen modularisierten Studiengang darf einmal wiederholt werden. Dies gilt entsprechend für einen der Arbeit gemäß Satz 1 folgenden mündlichen Prüfungsteil, soweit dieser vorgesehen ist.
(2) Die Wiederholung der Arbeit gemäß Abs. 1 Satz 1 soll spätestens drei Monate nach Bekanntgabe des Ergebnisses des Erstversuchs beginnen.
(3) Prüfungsleistungen, die nicht unter Abs. 1 fallen, dürfen im Falle des Nichtbestehens mindestens zweimal, höchstens dreimal wiederholt werden. Ist die Anzahl der möglichen Wiederholungsversuche für Prüfungsleistungen gemäß Satz 1 in der Prüfungsordnung nicht geregelt, so dürfen diese Prüfungsleistungen im Falle des Nichtbestehens dreimal wiederholt werden. Der letztmögliche Wiederholungsversuch wird von mindestens zwei Prüferinnen oder Prüfern abgenommen. Wird auch der letztmögliche Wiederholungsversuch ohne Erfolg abgelegt, ist die Prüfungsleistung endgültig nicht bestanden. Kann mit Nichtbestehen der Prüfungsleistung der Studienabschluss nach Maßgabe der jeweiligen Prüfungsordnung nicht mehr erreicht werden, ist auch die gesamte Prüfung nicht bestanden.
(4) Der erste Wiederholungsversuch einer studienbegleitenden Prüfungsleistung soll so rechtzeitig erbracht werden können, dass eine verzögerungsfreie Fortsetzung des Studiums ermöglicht wird. Mindestens ein weiterer Wiederholungsversuch soll spätestens im zweiten Folgesemester angeboten werden; Satz 1 findet dabei entsprechende Anwendung. Wiederholungsversuche sollen so angeboten werden, dass eine angemessene Vorbereitungszeit von in der Regel mindestens zwei Wochen gewährt wird. Bei Klausuren soll der Termin für die erste Wiederholungsprüfung zusammen mit dem ersten Prüfungstermin bekannt gegeben werden.
(5) Mit „ausreichend“ (4,0) oder besser bewertete Prüfungsleistungen dürfen nicht wiederholt werden. In der jeweiligen Prüfungsordnung kann abweichend hiervon eine einmalige Wiederholung der im ersten Versuch bestandenen Prüfungsleistungen zur Notenverbesserung vorgesehen werden; hierbei wird nur die Note mit dem besseren Ergebnis eingerechnet.
(1) Innerhalb eines Jahres nach Bekanntgabe einer Entscheidung über Leistungen ist auf Antrag Akteneinsicht zu gewähren. Sie soll in der Regel im zuständigen Prüfungsbüro stattfinden. Die Akteneinsicht kann auch durch eine schriftlich bevollmächtigte Person wahrgenommen werden. Die Akteneinsicht umfasst das Recht, sich vom Akteninhalt umfassend Kenntnis zu verschaffen und handschriftliche Notizen anzufertigen. Gegen die Entrichtung einer Verwaltungsgebühr werden Fotokopien des Akteninhalts angefertigt und ausgehändigt.
(2) Die für die Benotung von Leistungen erforderlichen Nachweise in schriftlicher oder elektronischer Form sind bis zur Bestandskraft der Entscheidung über die gesamte Prüfung und im Falle eines Rechtsstreits bis zur rechtskräftigen Entscheidung aufzubewahren. Abschlussarbeiten in einem Bachelor- oder Masterstudiengang oder in einem sonstigen modularisierten Studiengang sind darüber hinaus zehn Jahre lang aufzubewahren. Danach werden die Dokumente gemäß Sätzen 1 und 2, sofern die Studentin oder der Student nicht die Aushändigung dieser Dokumente beantragt hat, vernichtet; über die Möglichkeit der Aushändigung dieser Dokumente werden die Studentinnen und Studenten rechtzeitig unterrichtet.
(1) Gegen Prüfungsbewertungen können die Betroffenen beim zuständigen Prüfungsausschuss schriftlich Gegenvorstellung erheben.
(2) Eine fehlende Begründung gemäß § 17 Abs. 1 ist auf Verlangen unverzüglich nachzuholen. Nach Zugang der Begründung können die Betroffenen Gegenvorstellung beim Prüfungsausschuss gemäß Abs. 1 erheben.
(3) Die Gegenvorstellung ist innerhalb von drei Monaten nach Bekanntgabe des begründeten Prüfungsergebnisses zu erheben.
(4) Der Prüfungsausschuss ist für eine ordnungsgemäße Durchführung des Gegenvorstellungsverfahrens verantwortlich. Er leitet die Gegenvorstellung den Prüferinnen oder Prüfern zu, gegen deren Entscheidung sich die Gegenvorstellung richtet. Der Prüfungsausschuss teilt die Entscheidung der Prüferinnen oder Prüfer über die Gegenvorstellung den Betroffenen mit.
(5) Die Prüferinnen oder Prüfer entscheiden grundsätzlich innerhalb eines Monats über die Gegenvorstellung. Dabei sind die betroffenen Bewertungen und die für die Bewertung maßgeblichen Gründe zu überprüfen. Das Ergebnis dieser Überprüfung einschließlich der Benotung ist gemäß § 17 Abs. 1 Satz 1 zu begründen.
(6) Die Absätze 1 bis 5 sowie § 17 gelten sinngemäß auch für Promotions- und Habilitationsverfahren.

References: § 23
 § 23
 § 8
 § 11
 § 17
 § 17
 § 17