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Timestamp: 2019-12-11 03:12:33+00:00

Document:
Aufwandsentschädigung anrechenbar? | Erwerbslosenforum Deutschland
Aufwandsentschädigung anrechenbar? (1 Betrachter)
bei einem gemeinnützigen Verein kann ich gegen eine Aufwandentschädigung tätig werden oder bzw. und auch Minijob.
2100Euro sind jährlich (montl. 175€) für jeden in den entsprechenden Einrichtungen arbeitenden steuerfrei.
Normalerweise dürfte m.W. das Jobcenter, den monatlichen Betrag von 175€ nicht anrechnen.
Das Jobcenter hier aber, behandelt die Tätigkeit mit Aufwandentschädigung wie einen Minijob.
Bei mir ist das so. Zu Anfang arbeite ich für ca.120 Euro auf 400,-Euro Basis. Ca. 80€ auf Aufwand in der sozialen Betreuung.
Das wird sich mit Zugehörigkeit ändern. Auch eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist später machbar. (Der Lohn übrigens 7,70€/Std. )
Wer hat genaue Infos zu den Aufwandentschädigungen und der Anrechenbarkeit?
AW: Aufwandentschädigug anrechenbar?
mach es als Ehrenamt
dann paßt es mit der Aufwandsentschädigung und anrechnungsfrei
Nein, eben nicht. Die aufwandsentschädigung für ein Ehrenamt verrechenen die wie einen minijob!
2011_04_06 Info Ehrenamt bei ALG II.pdf
44,1 KB Aufrufe: 343
Es gab entscheidende Änderung zum 01.07.2011.
Bis dahin gab es im §11 "Zweckbestimmte Einnahmen". Zweckbestimmheit war nicht zu überpruefen, wenn dieser Höhe nicht die Hälfte des Regelsatzes, also 175€, überstieg.
Jetzt gibt es 11b, Zweckbestimmheit ist weggefallen, biddy hat schon mehrmals gepostet.
https://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-anrechnung-von-aufwandsentschaedigungen-2011.php
Ich habe Link gepostet. siehe Paragrapf 11
bis zu 175 Euro darf man doch bei Ehrenamt bekommen
ohne das es angerechnet wird
• Mit dem Gesetz zur Ermittlung von Regelbedarfen und zur Änderung des Zweiten und Zwölften Buches Sozialgesetz-buch wurden die Regelungen zur Berücksichtigung von Ein-kommen umfassend geändert und auf die §§ 11, 11a und 11b aufgeteilt. Die Vorschriften zur Höhe der Freibeträge bei der Berücksichtigung von Erwerbseinkommen finden sich nun in § 11b Abs. 3. Auf Grund dieser rechtlichen Änderung wurden die fachlichen Hinweise zu § 11 komplett überarbei-tet und um die Hinweise zu den §§ 11a und 11b ergänzt. Die Weisungen gelten zum 01. April 2011.
Sorry, geändert am 20.04.2011, nicht zum 01.07
Nein, so wie's im Artikel, zu dem Verona verlinkt hat, steht, ist's korrekt. Nichts anderes steht in den FH zu § 11, 11a, 11b
Du hast Recht, ich glaubte, es wurde im Juli geändert.
gut, aber so ganz kapiere ich das nicht. Kannst du mir an Hand meines Beispiels erklären, was übrig bleibt?
Ich habe nämlich mehrere Möglichkeiten. Eine wäre erstmal, den alten (trotz das er mies ist) zu behalten und bei der anderen Stelle die Betreuung mit Aufwandsentschädigung.
Aufwandsentschädigung: 154,- Euro
Minijob: 80,- Euro
Es ist also eine Nebentätigkeit bzw. Nebeneinkommen nach § 3 EStG Nr. 26 (Betreuer)?
154 + 80 = 234 € gesamt
175 € (nach § 11b Abs. 2 SGB II)
... plus weiterer Freibetrag nach § 11b Abs. 3 SGB II:
20 % des Brutto von 100 bis 1.000 € (hier bei Dir also von 100 bis 234 € brutto wie netto --> 20 % von 134) = 26,80 €
175 € + 26,80 € = 201,80 € Gesamtfreibetrag
234 € brutto wie netto
- 201,80 € Gesamtfreibetrag
= 32,20 € anrechenbar
... und 201,80 € hast Du zusätzlich.
geht ja noch. Die Betreuung geht übrigens nach &45 SGBXI.
Was ist eigentlich wenn ich nur auf aufwand arbeite. Also 175Euro montl. bekommen würde? Wird das denn wie ein Minijob behandlet?
Also 135,-Euro Freibetrag?
Wie diese Einnahmen aus Nebentätigkeiten freibettagsberechnet werden, steht alles in dem von Hartzerola eingestellem Link in Posting #8, u. a. dort unter Randziffer 11.166 (mit Beispielrechnungen), wenn es eine Nebeneinnahme aus einer Tätigkeit nach "§ 3 Nummer 12, 26, 26a oder 26b EStG (z. B. Übungsleiter, Ausbilder, Erzieher, Betreuer, Tätigkeit im gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Bereich)" ist (bitte dort im EStG einmal nachlesen). Ob es eine solche ist, müsste Dir der Träger, für den Du tätig bist bestätigen oder auch das Finanzamt mitteilen können, wenn Du dort beschreibst, was genau Du bei welchem Träger (Du schreibst ja, es ist ein e.V.) machst.
Wenn es wie ein Minijob berechnet werden würde, wären 115 € frei, nicht 135 €.
Nein, dann wären in Deinem Fall die 175 € frei.
Im § 45 SGB XI geht's um PflegeKURSE ... ich weiß nicht, worunter das fällt.
Weiß aber jetzt woher der Fehler überhaupt kommt. Also, dass die hier bei dem Verein (vermeintliche) Aufwandsentschädigungen verrechnen.
Die Mitarbeiter unterschreiben einen Vertrag auf 400,-Basis, den sie dem Amt übersenden. Der mobile Dienst rechnet aber aber auf Ehrenamt und so mit Aufwandsentschädigung ab. Klar, dass das Amt auf Minijobebene verrechnet.
Haben die geschrieben.
am 21.12 ist die längste Nacht. Dann werden Tage wieder.....
Nein, hier steht: § 45b SGB XI - Sozialgesetzbuch Elftes Buch - Soziale Pflegeversicherung
K Aufwandsentschädigung als Einnahme vs. ALG-II ALG II 3 18 April 2017
C ALG II und Aufwandsentschädigung (Ehrenamt) ALG II 1 14 März 2017
M Aufwandsentschädigung auch als Einkommen anrechenbar ALG II 1 31 Januar 2012
Aufwandsentschädigung als Einnahme vs. ALG-II
ALG II und Aufwandsentschädigung (Ehrenamt)
Aufwandsentschädigung auch als Einkommen anrechenbar

References: §11
 § 11
 § 11
 § 11
 § 3
 § 11
 § 11
 § 45
 § 45