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Timestamp: 2016-10-23 14:26:14+00:00

Document:
Pr�sident Lustenberger, Bundesrichter Sch�n, Meyer, Ferrari und nebenamtlicher Richter Maeschi; Gerichtsschreiberin Keel
B.________, 1956, Beschwerdegegner, vertreten durch F�rsprecher Rudolf Gautschi, Ulrichstrasse 14, Z�rich,
A.- B.________, geboren 1956, ist Vater von drei am 18. Dezember 1984, 28. November 1987 und 27. Juli 1990 geborenen Kindern. Am 26. Mai 1987 st�rzte er bei der Arbeit als Spengler von einem Dach und zog sich dabei eine Beckenringfraktur links zu. Die Schweizerische Unfall- versicherungsanstalt (SUVA) kam f�r die Heilungskosten auf und richtete Taggelder aus. Am 1. Oktober 1988 begann B.________ zu Lasten der Invalidenversicherung eine Umschulung zum Hochbauzeichner. Vor Abschluss der Eingliederungsmassnahme wurde er am 5. Juni 1990 Opfer eines Auffahrunfalls, bei dem er sich ein Schleudertrauma der Halswirbels�ule zuzog. Mit Verf�gung vom 18. November 1992 sprach ihm die SUVA f�r die verbliebene Beeintr�chtigung aus beiden Unf�llen mit Wirkung ab 1. November 1992 eine Invalidenrente als Komplement�rrente zur Rente der Invalidenversicherung auf Grund einer Erwerbsunf�higkeit von 100 % und eines versicherten Jahresverdienstes von Fr. 63'987.- sowie eine Integrit�tsentsch�digung von 15 % zu, welche im Rahmen des Einspracheverfahrens auf 20 % erh�ht wurde (Einspracheentscheid vom 29. M�rz 1993). Die hiegegen erhobene Beschwerde, mit welcher B.________ unter anderem beantragte, die Komplement�rrente sei auf einem h�heren Jahresverdienst zu berechnen, wurde vom Versicherungsgericht des Kantons Z�rich abgewiesen, soweit darauf eingetreten wurde (Entscheid vom 15. M�rz 1994). Auf Verwaltungsgerichtsbeschwerde hin hob das Eidgen�ssische Versicherungsgericht den angefochtenen Entscheid und den Einspracheentscheid der SUVA unter anderem insoweit auf, als der versicherte Jahresverdienst auf Fr. 63'987.- festgesetzt wurde, und wies die Sache an die SUVA zur�ck, damit sie in Anwendung von Art. 24 Abs. 2 UVV den massgebenden Lohn vor Rentenbeginn ermittle und die dem Versicherten ab 1. November 1992 zustehende Invalidenrente neu festsetze (Urteil vom 9. April 1997, U 80/94, publi- ziert in BGE 123 V 45).
Am 24. Juni 1998 erliess die SUVA eine neue Verf�gung, mit welcher sie die Rente auf Grund eines versicherten Jahresverdienstes von nunmehr Fr. 74'381.- festsetzte. Die hiegegen erhobene Einsprache, mit welcher B.________ die Berechnung der Komplement�rrente unter Ber�cksichtigung nicht nur einer, sondern von drei Kinderzulagen verlangte, wies sie mit Einspracheentscheid vom 28. Januar 1999 ab.
B.- Die hiegegen gerichtete Beschwerde hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich gut und wies die Sache an die SUVA zur�ck, damit sie den versicherten Verdienst und die Komplement�rrente unter Ber�cksichtigung von drei Kinderzulagen festsetze (Entscheid vom 22. August 2000).
C.- Die SUVA f�hrt Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit dem Rechtsbegehren, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben.
W�hrend B.________ auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliesst, l�sst sich das Bundesamt f�r Sozialversicherung (BSV) mit dem Antrag auf deren Gutheissung vernehmen.
1.- Nach Art. 15 UVG werden Taggelder und Renten nach dem versicherten Verdienst bemessen (Abs. 1). Als versicherter Verdienst gilt f�r die Bemessung der Taggelder der letzte vor dem Unfall bezogene Lohn, f�r die Bemessung der Renten der innerhalb eines Jahres vor dem Unfall bezogene Lohn (Abs. 2). Gem�ss Abs. 3 der Bestimmung setzt der Bundesrat den H�chstbetrag des versicherten Verdienstes fest und bezeichnet die dazu geh�renden Nebenbez�ge und Ersatzeink�nfte; ferner erl�sst er Bestimmungen �ber den versicherten Verdienst in Sonderf�llen.
Gest�tzt auf Art. 15 Abs. 3 UVG hat der Bundesrat erg�nzende Vorschriften zum versicherten Verdienst erlassen und in Art. 22 UVV unter anderem Folgendes bestimmt:
�ber die AHV massgebende Lohn mit den
a.L�hne, auf denen wegen des Alters des Versicherten
keine Beitr�ge der AHV erhoben werden, gelten ebenfalls
Haushaltszulagen im orts- oder branchen�blichen
Rahmen gew�hrt werden, gelten ebenfalls als versicherter
c.f�r mitarbeitende Familienglieder, Gesellschafter,
Aktion�re und Genossenschafter wird mindestens der
berufs- und orts�bliche Lohn ber�cksichtigt;
d.Entsch�digungen bei Aufl�sung des Arbeitsverh�ltnisses,
oder bei �hnlichen Gelegenheiten werden
nicht ber�cksichtigt.
4Als Grundlage f�r die Bemessung der Renten gilt der
Rechtsanspruch besteht. Dauerte das Arbeitsverh�ltnis
zum Voraus befristeten Besch�ftigung bleibt die Umrechnung
auf die vorgesehene Dauer beschr�nkt."
Mit Art. 24 UVV hat der Bundesrat Vorschriften zum versicherten Verdienst in Sonderf�llen erlassen. Abs. 2 dieser Bestimmung lautet wie folgt:
"2Beginnt die Rente mehr als f�nf Jahre nach dem
Rentenbeginn bezogen h�tte, sofern er h�her ist als
2.- Auf Grund des letztinstanzlichen Urteils vom 9. April 1997 (U 80/94, BGE 123 V 45) steht fest, dass der f�r den Rentenanspruch massgebende Verdienst nach Art. 24 Abs. 2 UVV auf Grund des Lohnes festzusetzen ist, welchen der Beschwerdegegner ohne die Unf�lle im Jahr vor dem Rentenbeginn bezogen h�tte. Streitig ist, ob dabei auf Grund von Art. 22 Abs. 2 lit. b UVV Kinderzulagen nur f�r das vor dem ersten Unfall im Jahre 1984 geborene Kind oder auch Zulagen f�r die 1987 und 1990 geborenen Kinder zu ber�cksichtigen sind.
a) Die Vorinstanz hat erwogen, dass sich auf Grund des Wortlautes und der Systematik von Gesetz und Verordnung die streitige Frage nicht eindeutig beantworten lasse. F�r den Einbezug der Kinderzulagen spreche die Betrachtungsweise, dass mit Art. 22 Abs. 2 UVV ganz allgemein festgelegt werde, welche zus�tzlichen Einkommenskomponenten neben dem massgebenden Lohn gem�ss AHV-Gesetzgebung zu ber�cksichtigen seien, sodass unter dem in Art. 24 Abs. 2 UVV genannten, im Ausnahmefall massgebenden Lohn der nach der Grundregel von Art. 22 Abs. 2 UVV ermittelte Lohn zu verstehen sei. Die Ausnahme betreffe damit lediglich die Frage des zu betrachtenden Zeitpunktes, nicht aber die weiteren Modalit�ten zur Festsetzung des versicherten Verdienstes. Gegen den Einbezug von Kinderzulagen spreche ein Verst�ndnis von Art. 24 Abs. 2 UVV als eine zu Art. 22 Abs. 2 UVV gleichrangige Spezialbestimmung, welche vorschreibe, dass bei der Festsetzung des versicherten Verdienstes im zeitlichen Ausnahmefall auf eine hypothetische Gr�sse abzustellen sei, die dem Lohn entspricht, welcher zwischenzeitlich ohne Unfall erzielt werden k�nnte, ohne Ber�cksichtigung weiterer - realer oder hypothetischer - Elemente. Eine eindeutige Antwort lasse sich auch der Rechtsprechung des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichtes nicht entnehmen. F�r einen eingeschr�nkten Geltungsbereich von Art. 22 Abs. 2 UVV spreche die Feststellung, wonach Art. 24 Abs. 2 UVV lediglich die Anpassung an die normale Lohnentwicklung im angestammten T�tigkeitsbereich bezwecke (BGE 123 V 51 Erw. 3c, 118 V 303 Erw. 3b). Anderseits habe das Gericht klar spezifiziert, welche Faktoren dem Sinn von Art. 22 Abs. 2 UVV entsprechend beim versicherten Verdienst nicht zu ber�cksichtigen seien, n�mlich �nderungen in all jenen erwerblichen Verh�ltnissen, welche in Form von Hypothesen bei der Festlegung des Invalideneinkommens ber�cksichtigt werden. Ferner habe das Eidgen�ssische Versicherungsgericht Art. 24 Abs. 2 UVV die Eigenschaft einer Spezialbestimmung im Verh�ltnis zu Art. 22 Abs. 4 Satz 3 UVV abgesprochen, woraus zu schliessen sei, dass der Titel von Art. 22 UVV (Versicherter Verdienst "im Allgemeinen") eine generelle Bedeutung anzeige, welche von Art. 24 UVV ("Massgebender Lohn f�r Renten in Sonderf�llen") nicht verdr�ngt werde. Die Auslegung von Art. 24 Abs. 2 UVV f�hre zum vorl�ufigen Schluss, dass die Gr�nde f�r den Einbezug zwischenzeitlich hinzugetretener Anspr�che auf Kinderzulagen �berw�gen. Die Frage k�nne in dieser generellen Form jedoch offen bleiben, weil ein Einbezug jedenfalls dann zu erfolgen habe, wenn es sich - wie im vorliegenden Fall - um eine Komplement�rrente handle. Bei diesen Renten gelte der Grundsatz, dass hinzutretende Kinderrenten voll anzurechnen seien. Dementsprechend seien die nach dem Unfallzeitpunkt und vor dem Rentenbeginn geborenen Kinder auch bei der Festsetzung des versicherten Verdienstes zu ber�cksichtigen.
b) Die SUVA stellt sich auf den Standpunkt, dass nicht der Kongruenzgrundsatz und das �berentsch�digungsverbot den massgeblichen Ansatzpunkt darstellten, sondern das �quivalenzprinzip, welches den Geldleistungen gem�ss UVG zu Grunde liege und wonach bei der Festsetzung des versicher- ten Verdienstes von den gleichen Faktoren auszugehen sei, welche auch Basis f�r die Pr�mienberechnung bildeten. Diese Ordnung lasse erwerbliche Faktoren unber�cksichtigt, welche sich nach einem Unfall und ohne Unfall verwirklicht h�tten. Auch bei Renten, die ausnahmsweise auf Grund des mutmasslichen Lohnes im Jahr vor dem Rentenbeginn festzusetzen seien, schlage rechtsprechungsgem�ss das �quivalenzprinzip durch, indem Grundlage der Rentenberechnung nach wie vor die Verh�ltnisse im Zeitpunkt des Unfalles bzw. im Jahr zuvor bildeten und sp�tere Entwicklungen nur insofern zu ber�cksichtigen seien, als es um die normale Lohnentwicklung im angestammten T�tigkeitsbereich gehe. Bei den Kinderzulagen, auf die zwischen Unfall und Rentenbeginn ein Anspruch entstehe, handle es sich um sp�ter eintretende Faktoren, die aus �quivalenzgr�nden nicht in die Berechnung des versicherten Verdienstes einbezogen werden d�rften. Der angefochtene Entscheid trage auch dem Grundsatz der Unab�nderlichkeit des versicherten Verdienstes in der Unfallversicherung nicht Rechnung. Die gesetzliche Regelung lasse erkennen, dass der bei erstmaliger Berentung festgelegte Jahresverdienst mit einigen wenigen im Gesetz geregelten Ausnahmen f�r die gesamte Dauer der Rentenzahlung unver�ndert bleibe. Die Erw�gungen der Vorinstanz w�rden dazu f�hren, den versicherten Verdienst bei Komplement�rrenten der Unfallversicherung und Kinderrenten der Invaliden- versicherung laufend neuen Entwicklungen anzupassen, was als systemwidrig bezeichnet werden m�sste. Wegen des Grundsatzes der Unab�nderlichkeit des versicherten Ver- dienstes k�nnte keine Korrektur mehr erfolgen, wenn die Kinderrenten der Invalidenversicherung nachtr�glich entfielen, womit wieder eine Inkongruenz entst�nde. Unbeachtet bleibe zudem, dass Kinderrenten der Invaliden- versicherung, die nach dem Rentenbeginn anfielen, regelm�ssig und gesetzesimmanent zu inkongruenten Zust�nden f�hrten, indem sie die Komplement�rrente automatisch reduzierten, ohne dass der versicherte Verdienst angepasst werde. Der vorinstanzliche Entscheid l�se daher weder den Einzelfall befriedigend noch sei er geeignet, eine Richtschnur f�r die Komplement�rrentenberechnung im Allgemeinen abzugeben.
c) Das BSV schliesst sich der Meinung der SUVA an und vertritt die Auffassung, auch wenn die Rente mehr als f�nf Jahre nach dem Unfall beginne, sei bei der Bestimmung des versicherten Verdienstes an die Verh�ltnisse im Zeitpunkt des versicherten Unfalls anzukn�pfen. Nach der Rechtsprechung des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichtes erm�gliche Art. 24 Abs. 2 UVV weder die Ber�cksichtigung einer mutmasslichen (�ber die allgemeine Lohnentwicklung hinausgehenden) Lohnerh�hung oder eines Arbeitsverh�ltnisses, welches erst nach dem Unfallereignis angetreten wurde, noch den Wechsel vom Saisonnier- zum Jahresaufenthaltsstatut nach dem Unfallereignis. Gleiches m�sse f�r die Kinderzulagen gelten, auf die erst nach dem Unfallereignis ein Anspruch entstehe. Die gegenteilige L�sung h�tte eine ungerechtfertigte, mit der Rechtsgleichheit nicht zu vereinbarende Privilegierung derjenigen Versicherten zur Folge, deren Rente nicht innert f�nf Jahren nach dem Unfall festgesetzt wird. Der Vorinstanz sei darin beizupflichten, dass bei der Berechnung der Komplement�rrenten eine gewisse Inkongruenz bestehe, wenn Kinderrenten der Invalidenversi- cherung gem�ss Art. 33 Abs. 2 lit. a UVV zwingend zu ber�cksichtigen seien, die Kinderzulagen f�r Kinder, die nach dem Unfall geboren werden, beim versicherten Verdienst dagegen nicht ber�cksichtigt werden. Die vom kantonalen Gericht getroffene L�sung sei jedoch abzulehnen. Denn es sei nicht Sache des Gerichts, sondern allenfalls des Gesetz- oder Verordnungsgebers, eine andere Regelung zu treffen.
3.- a) Der Vorinstanz ist darin beizupflichten, dass sich aus Wortlaut und Systematik von Gesetz und Verordnung keine eindeutige Antwort auf die streitige Rechtsfrage ergibt. Art. 15 UVG beschr�nkt sich auf den Grundsatz, wonach als versicherter Verdienst f�r die Bemessung der Renten der innerhalb eines Jahres vor dem Unfall bezogene Lohn gilt (Abs. 2), und �berl�sst die n�heren Bestimmungen �ber die Festsetzung des versicherten Verdienstes und den versicherten Verdienst in Sonderf�llen dem Verordnungsgeber (Abs. 3). Gest�tzt auf die Delegationsnorm von Art. 15 Abs. 3 UVG hat der Bundesrat in Art. 22 ff. UVV erg�nzende Vorschriften erlassen und unter dem Titel "Im Allgemeinen" in Art. 22 UVV unter anderem bestimmt, dass als versicherter Verdienst der nach der AHV-Gesetzgebung massgebende Lohn gilt mit unter anderem der Abweichung, dass Kinderzulagen ebenfalls als versicherter Verdienst gelten (Abs. 2 lit. b). Unter dem Titel "Massgebender Lohn f�r Renten in Sonderf�llen" bestimmt Art. 24 Abs. 2 UVV, dass bei Rentenbeginn mehr als f�nf Jahre nach dem Unfall oder dem Ausbruch der Berufskrankheit der Lohn massgebend ist, den der Versicherte ohne den Unfall oder die Berufskrankheit im Jahre vor dem Rentenbeginn bezogen h�tte, sofern er h�her ist als der letzte vor dem Unfall oder dem Ausbruch der Berufskrankheit erzielte Lohn. Die Bestimmung von Art. 24 Abs. 2 UVV l�sst sich sowohl in dem Sinne verstehen, dass der versicherte Verdienst im Zeitpunkt des Rentenbeginns nach den allgemeinen Regeln von Art. 22 UVV festzusetzen ist, als auch in dem Sinne, dass die Bestimmung eine Sonderregelung lediglich in Bezug auf den f�r die Festsetzung des massgebenden Lohnes entscheidenden Zeitpunkt enth�lt und im �brigen an den unfallzeitlichen Bemessungselementen nichts �ndert. F�r Letzteres spricht immerhin der Umstand, dass Art. 24 UVV nicht vom versicherten Verdienst, sondern vom massgebenden Lohn spricht (zu welchem Kinderzulagen eben gerade nicht geh�ren; vgl. Art. 22 Abs. 2 UVV). Aus den Materialien zur UVV vom 20. Dezember 1982 ergeben sich keine Hinweise zur Beantwortung der streitigen Auslegungsfrage. Es ist daher auf Grund von Sinn und Zweck der Regelung zu entscheiden, welche Bedeutung der Bestimmung beizumessen ist.
b) Wie das Eidgen�ssische Versicherungsgericht im Urteil vom 9. April 1997 (U 80/94, BGE 123 V 45) in dieser Sache festgestellt hat, kann die Grundregel von Art. 15 Abs. 2 UVG und Art. 22 Abs. 4 UVV, wonach f�r die Rentenberechnung der vor dem Unfall bezogene Lohn massgebend ist, bei steigenden L�hnen zu unbilligen Ergebnissen f�hren, wenn sich die Rentenfestsetzung insbesondere wegen einer langen Heilungsdauer verz�gert. Die Sonderregel von Art. 24 Abs. 2 UVV tr�gt diesem Umstand dadurch Rechnung, dass auf den Lohn abzustellen ist, welchen der Versicherte ohne den Unfall im Jahr vor dem Rentenbeginn erzielt h�tte, sofern er h�her ist als der letzte vor dem Unfall erzielte Lohn (BGE 123 V 51 Erw. 3c). Art. 24 Abs. 2 UVV bezweckt die Anpassung des versicherten Verdienstes an die normale Lohnentwicklung im angestammten T�tigkeitsbereich (BGE 118 V 303 Erw. 3b; vgl. auch Maurer, Schweizerisches Unfall- versicherungsrecht, 2. Aufl., Bern 1989, S. 331 Ziff. 2). Daraus folgt, dass im Rahmen von Art. 24 Abs. 2 UVV nicht jeder Bezug zur Grundregel von Art. 15 Abs. 2 UVG in Verbindung mit Art. 22 Abs. 4 UVV (Massgeblichkeit der Verh�ltnisse vor dem Unfall) aufgehoben ist. Bei der Festsetzung des versicherten Verdienstes ist vielmehr beim angestammten Arbeitsverh�ltnis anzukn�pfen und fallen Arbeitsverh�ltnisse, die erst nach dem Unfallereignis angetreten werden, ausser Betracht. Denn es entspricht dem Willen des Gesetzgebers, dass Ver�nderungen des vom Versicherten ohne den Versicherungsfall mutmasslich erzielbaren Jahresverdienstes keinen Einfluss auf die Rente der Unfallversicherung haben sollen. Vorbeh�ltlich Art. 24 Abs. 4 UVV gilt der erstmalig festgesetzte versicherte Verdienst grunds�tzlich f�r die gesamte Dauer des Renten- anspruchs; insbesondere kann eine sp�tere Rentenrevision nicht dazu dienen, den massgebenden Jahresverdienst anzupassen (BGE 119 V 492 Erw. 4b). Nicht anders verh�lt es sich grunds�tzlich, wenn zwischen dem Eintritt des versicherten Ereignisses und der Rentenfestsetzung nach Art. 24 Abs. 2 UVV eine berufliche Ver�nderung oder Karriereschritte zu h�herem Einkommen f�hren oder ein neues Arbeitsverh�ltnis mit anderem Lohnniveau angetreten wird. Es handelt sich dabei um �nderungen in den erwerblichen Verh�ltnissen, die bei der Bemessung des f�r die Rentenberechnung massgebenden Verdienstes ausser Acht zu bleiben haben (RKUV 1999 Nr. U 340 S. 405 Erw. 3c). In gleichem Sinn hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht beim Rentenanspruch von Saison-Arbeitnehmern entschieden und ausgef�hrt, bei der Festsetzung des versicherten Verdienstes sei selbst dann vom Saisonnierstatut auszugehen, wenn rechtsgen�glich nachgewiesen sei, dass der Versicherte noch vor dem Rentenbeginn die Jahresaufenthaltsbewilligung erhalten h�tte. Art. 24 Abs. 2 UVV bezwecke n�mlich nur, einen allf�lligen Lohnausfall, z.B. wegen teuerungsbedingter Lohnerh�hung, auszugleichen, keineswegs aber einen Systemwechsel zwischen Saisonnier- und Jahresaufenthaltsstatus. Die Bestimmung solle eine Anpassung an die normale Lohnentwicklung im angestammten T�tigkeitsbereich und damit eine Gleichbehandlung gew�hren, nicht aber zu einer Besserstellung von Saisonniers f�hren, deren Rentenanspruch nicht innert f�nf Jahren nach dem Unfall entsteht (BGE 118 V 303 Erw. 3b).
Die bisherige Rechtsprechung l�sst sich dahin zusammenfassen, dass im Rahmen von Art. 24 Abs. 2 UVV lediglich die allgemeine Lohnentwicklung, nicht aber andere den versicherten Verdienst beeinflussende �nderungen in den erwerblichen Verh�ltnissen zu ber�cksichtigen sind. Im Lichte dieser Praxis ist auch die hier zur Diskussion stehende �nderung in den erwerblichen Verh�ltnissen zufolge Hinzutritts von Kinderzulagen ausser Acht zu lassen. Zwar geht es dabei nicht um bloss hypothetische �nderungen wie bei m�glichen beruflichen Ver�nderungen, sondern um �nderungen in den Berechnungselementen des versicherten Verdienstes, welche effektiv eingetreten sind. Wie SUVA und BSV zu Recht ausf�hren, h�tte eine Ber�cksichtigung angesichts der grunds�tzlichen Unab�nderlichkeit des versicherten Verdienstes aber auch hier eine mit der Rechtsgleichheit nicht zu vereinbarende Besserstellung derjenigen Versicherten zur Folge, deren Rente nicht innert f�nf Jahren nach dem Unfall festgesetzt wird. Art. 24 Abs. 2 UVV soll lediglich verhindern, dass der Versicherte zufolge Verz�gerung in der Rentenfestsetzung einen Nachteil erleidet, wenn die L�hne steigen. Die Bestimmung will den Versicherten jedoch nicht besser stellen gegen�ber Versicherten, deren Rente innert f�nf Jahren nach dem Unfall festgesetzt wird, indem auch individuelle Lohnentwicklungen ber�cksichtigt werden. Was das Eidgen�ssische Versicherungsgericht diesbez�glich zur Ber�cksichtigung nachtr�glicher �nderungen beim Arbeitsverh�ltnis festgestellt hat (RKUV 1999 Nr. U 340 S. 406 Erw. 3d), hat in gleicher Weise f�r Kinderzulagen zu gelten, auf die erst nach dem Unfallereignis ein Anspruch entsteht.
4.- Die Vorinstanz gelangte zum Ergebnis, dass eine Anrechnung der zwischen Unfallereignis und Rentenbeginn hinzutretenden Kinderzulagen aus Kongruenzgr�nden jedenfalls bei Komplement�rrenten zu erfolgen habe.
a) Die SUVA wendet hiegegen zun�chst ein, massgeblich sei nicht der Kongruenzgrundsatz, sondern das �quivalenzprinzip, welches den UVG-Geldleistungen zu Grunde liege. Als Grundregel gelte, dass f�r die Bemessung des versicherten Verdienstes von den gleichen Faktoren auszugehen sei, welche auch Basis f�r die Pr�mienberechnung bildeten. Hiezu ist festzuhalten, dass dem �quivalenz- prinzip lediglich die Bedeutung eines Grundsatzes f�r die Pr�mienfestsetzung in dem Sinne zukommt, dass zwischen den Pr�mien und den Versicherungsleistungen ein Gleichgewicht bestehen soll (Art. 92 UVG; vgl. auch Thomas Locher, Grundriss des Sozialversicherungsrechts, 2. Aufl., Bern 1997, S. 14 f. sowie Maurer, a.a.O., S. 46 oben). Ein Grundsatz, wonach der versicherte Verdienst im Einzelfall stets dem pr�mienpflichtigen Verdienst zu entsprechen hat, l�sst sich daraus nicht ableiten. Zudem besteht gerade bez�glich der hier zur Diskussion stehenden Kinderzulagen insofern keine �quivalenz, als diese nach Art. 22 Abs. 2 lit. b UVV wohl Bestandteil des versicherten Verdienstes bilden, nach Art. 115 Abs. 1 lit. a UVV aber von der Pr�mienpflicht ausgenommen sind.
b) Hingegen ist der SUVA darin beizupflichten, dass der Kongruenzgrundsatz im vorliegenden Zusammenhang keine hinreichende Grundlage f�r die von der Vorinstanz vertretene Auffassung bildet. Richtig ist zwar, dass nach Art. 33 Abs. 2 lit. a UVV hinzutretende Kinderrenten der Alters- und Hinterlassenen- oder der Invalidenversicherung bei den Komplement�rrenten zu ber�cksichtigen sind. Nach der gesetzlichen Regelung bleibt der versicherte Verdienst jedoch auch in diesen F�llen unver�ndert (BGE 119 V 491 Erw. 4a). Art. 24 Abs. 2 UVV erlaubt keine Neufestsetzung des versicherten Verdienstes bei der Anpassung von Komplement�rrenten nach Art. 33 UVV. Eine solche ist lediglich im Rahmen von Art. 24 Abs. 3 UVV bei den im Zeitpunkt des Unfalls noch in Ausbildung stehenden Versicherten m�glich, welcher Sachverhalt in Art. 33 Abs. 2 lit. d UVV ausdr�cklich erw�hnt wird (zur gleich lautenden, bis 31. Dezember 1996 g�ltig gewesenen Bestimmung des Art. 33 Abs. 1 lit. c UVV ergangene Rechtsprechung: BGE 119 V 493). Es k�me daher auch hier zu Rechtsungleichheiten zwischen Versicherten, deren Rentenanspruch mehr als f�nf Jahre nach dem Unfall beginnt, gegen�ber Versicherten, deren Anspruch vor diesem Zeitpunkt entstanden ist. Die SUVA weist zudem zu Recht darauf hin, dass wegen der grunds�tzlichen Unab�nderlichkeit des versicherten Verdienstes eine nachtr�gliche Anpassung des Verdienstes bei Wegfall von Kinderrenten ausgeschlossen w�re. Eine Kongruenz besteht auch insofern nicht, als nach Art. 33 Abs. 2 lit. a UVV die Komplement�rrente auch beim Wegfall von Kinderrenten anzupassen ist, wogegen die Sonderregel von Art. 24 Abs. 2 UVV nur zu Gunsten des Versicherten Anwendung findet (vgl. hiezu Maurer, a.a.O., S. 331). Eine befriedigende L�sung liesse sich wohl nur dann erreichen, wenn der versicherte Verdienst erwerblichen �nderungen regelm�ssig angepasst w�rde, was sich mit der geltenden gesetzlichen Regelung jedoch nicht vereinbaren l�sst. Wie das Eidgen�ssische Versicherungsgericht bereits wiederholt festgestellt hat, vermag die Regelung der Komplement�rrenten-Berechnung nicht in allen Teilen zu befriedigen. Angesichts des dem Bundesrat zustehenden weiten Ermessensspielraums ist es indessen nicht Sache des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts, sondern allenfalls des Gesetz- oder Verordnungsgebers, eine andere Regelung zu treffen (BGE 122 V 342 Erw. 5 mit Hinweisen). Dies hat auch in Bezug auf die vorliegende Streitfrage zu gelten, weil sich diese nicht isoliert betrachten und nur im Gesamtzusammenhang befriedigend beantworten l�sst. Den Angaben in der Vernehmlassung zufolge ist sich das BSV der Problematik bewusst und wird die geltende Regelung im Rahmen der n�chsten Revision �berpr�fen. Angesichts des bestehenden unbefriedigenden Rechtszustandes gibt das Gericht seiner Erwartung Ausdruck, dass die entsprechenden Arbeiten nunmehr vorangetrieben werden.
Z�rich vom 22. August 2000 aufgehoben.

References: Art. 24
 BGE 
 Art. 15
 Art. 15
 Art. 22
 Art. 24
 BGE 
 Art. 24
 Art. 22
 Art. 22
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 Art. 24
 Art. 22
 Art. 22
 Art. 24
 Art. 22
 Art. 24
 Art. 22
 Art. 22
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 33
 Art. 15
 Art. 15
 Art. 22
 Art. 22
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 22
 Art. 24
 Art. 22
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 Art. 15
 Art. 22
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 15
 Art. 22
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 24
 Art. 22
 Art. 115
 Art. 33
 Art. 24
 Art. 33
 Art. 24
 Art. 33
 Art. 33
 BGE 
 Art. 33
 Art. 24