Source: http://www.jurablogs.com/2015/04/01/fachanwalt-fuer-urheber-und-medienrecht-und-die-faelle-aus-dem-telekommunikationsrecht
Timestamp: 2017-01-24 19:59:25+00:00

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BlogsRechtslupeApril 2015Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht – und die Fälle aus dem TelekommunikationsrechtFallbearbeitungen aus dem Telekommunikationsrecht genügen nur dann für den Erwerb der erforderlichen besonderen praktischen Erfahrungen im Fachgebiet “Urheber- und Medienrecht”, wenn die Fälle einen konkret darzulegenden urheber- oder medienrechtlichen Bezug aufweisen1.Nach § 43c Abs. 1 Satz 1 BRAO, § 2 Abs. 1 FAO hat der Antragsteller für die Verleihung einer Fachanwaltsbezeichnung besondere theoretische Kenntnisse und besondere praktische Erfahrungen nachzuweisen. Solche liegen vor, wenn sie auf dem Fachgebiet erheblich das Maß dessen übersteigen, das üblicherweise durch die berufliche Ausbildung und praktische Erfahrung im Beruf vermittelt wird (§ 2 Abs. 2 FAO). Der Erwerb besonderer praktischer Erfahrungen im Urheber- und Medienrecht setzt nach § 5 Abs. 1 Buchst. q FAO voraus, dass der Antragsteller als Rechtsanwalt persönlich und weisungsfrei 80 Fälle aus allen der in § 14j Nr. 1 bis 6 FAO bestimmten Bereiche bearbeitet hat, davon mindestens jeweils fünf Fälle aus den in § 14j Nr. 1 bis 3 FAO bestimmten Bereichen. Mindestens 20 Fälle müssen gerichtliche Verfahren sein.Fallbearbeitungen genügen nur dann für den Erwerb der nach § 5 Abs. 1 Buchst. q FAO erforderlichen besonderen praktischen Erfahrungen im Fachgebiet Urheber- und Medienrecht, wenn sie einen – konkret darzulegenden – urheber- oder medienrechtlichen Bezug aufweisen. Die Grundsätze der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zu § 5 Abs. 1 Buchst. c FAO (Arbeitsrecht) und § 10 Nr. 1 Buchst. e FAO (Grundzüge des Arbeitsförderungs- und Sozialversicherungsrechts)2 sind auf die – hier zu beantwortende – Frage übertragbar, ob Fälle aus den in § 14j Nr. 6 FAO genannten Bereichen nur dann ausreichende Erfahrungen im Urheber- und Medienrecht ausweisen, wenn sie urheber- oder medienrechtliche Bezüge besitzen.Entstehungsgeschichte sowie Sinn und Zweck der Fachanwaltsbezeichnungen gebieten ein Verständnis von § 14j Nr ...Zum vollständigen Artikel121 LeserVerkehrsrecht Blog:BGH: Vernehmungslehre und Vernehmungstaktik als Fortbildung beim Fachanwalt für Verkehr...111 LeserBurhoff online Blog:Fachanwalt: Wo Verkehrsrecht draufsteht, darf nicht zu viel Versicherungsrecht drin sein79 LeserRING KÖLNER FACHANWÄLTE:Fachanwalt - was ist das ?40 Leserhiesige Meinung (hM):BGHSt 14/201567 LeserBurhoff online Blog:Qualitätssicherung beim Fachanwalt, oder: Was kann/darf/muss in der Fortbildung drin sein?218 LeserBurhoff online Blog:Für Fachanwälte: Ein Jahr ist ein Jahr, oder: Fortbildung kann man nicht nachholen.10 verwandte ArtikelDie Fallzahlen des angehenden Fachanwalts – bei fachgebietsübergreifenden MandatenDer angehende Fachanwalt für Arbeitsrecht – und die Fälle aus dem SozialversicherungsrechtFachanwalt für Bau- und Architektenrecht – und das Mindestquorum selbständiger BeweisverfahrenDie Fallliste des angehenden FachanwaltsFachanwalt für Verkehrsrecht – und die FallzahlenDer Fachanwalt für Verwaltungsrecht – und die Strafvollzugsfälle auf seiner FalllisteBGH: Bei der Liste für den Fachanwaltstitel sind auch “Ghostwriter”-Arbeiten unter fremden Briefkopf anzurechnenDie Fallzahlen des angehenden Fachanwalts – einstweilige Verfügung und anschließende KlageAGH Nordrhein-Westfalen: Was in der Fallliste zum “Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz” nicht “zählt” / Von Filesharing-Fällen,
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References: § 43
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