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Timestamp: 2016-10-23 01:36:22+00:00

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5A_27/2011 (21.02.2011)
5A_27/2011
vertreten durch Rechtsanw�ltin Catherine Berger,
R�ckf�hrung von Z.________,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau vom 23. Dezember 2010.
Z.________ ist die am xxxx 2007 geborene Tochter von X.________ (geb. xxxx 1984) und Y.________ (geb. xxxx 1983), die seit dem xxxx 2008 miteinander verheiratet sind. Beide Eltern leiden unter einer an Taubheit grenzenden Schwerh�rigkeit. Die Mutter kann sich nur in Geb�rdensprache oder schriftlich verst�ndigen. Der Vater kann sprechen, allerdings akustisch oft schwer verst�ndlich.
Bis Ende Juli 2010 lebte die Familie im Haus der Eltern des Vaters in A.________ bei Kehl (Deutschland). Der Vater ist seit 2009 in einer Behindertenwerkstatt in Kehl besch�ftigt. Die Mutter machte bis Juli 2010 eine �berbetriebliche Ausbildung zur Buchbinderin in C.________ und war deshalb nur am Wochenende anwesend (der Vater kam jeden Abend nach Hause). Die faktische Betreuung des Kindes wurde weitgehend von den Grosseltern wahrgenommen.
Am 8. Juli 2010 machten die Grosseltern v�terlicherseits beim Familiengericht in Kehl ein Sorgerechtsverfahren anh�ngig und verlangten die Feststellung des Ruhens der elterlichen Sorge und die Anordnung einer Vormundschaft. Zur Begr�ndung wurde u.a. ausgef�hrt, die Ehe der Kindseltern befinde sich in der Krise; die Trennung stehe unmittelbar bevor und kein Elternteil sei in der Lage, sich allein um das Kind zu k�mmern.
Am 1. August 2010 nahm die Mutter zusammen mit ihrer Halbschwester das Kind unter dem Vorwand, mit ihm Eis essen zu gehen, an sich und zog mit ihm zu den Eltern ihres Stiefvaters, bei denen sie seinerzeit aufgewachsen war, nach D.________ bei Trier. Sie begr�ndete die Flucht damit, dass sie sich in A.________ durch die Grosseltern v�terlicherseits bevormundet und unterdr�ckt gef�hlt habe und dass sie Angst habe, dass diese ihr das Kind entziehen k�nnten. Beim Familiengericht Kehl beantragte sie, dass das Aufenthaltsbestimmungsrecht f�r Z.________ auf sie �bertragen werde.
Diesem Begehren gab das Familiengericht Kehl nach Anh�rung beider Elternteile nicht statt. Vielmehr �bertrug es mit Entscheid vom 24. September 2010 das Aufenthaltsbestimmungsrecht, welches bis dahin den Eltern gemeinsam zugestanden hatte, vorl�ufig auf den Vater mit der Begr�ndung, das Kind habe eine starke emotionale Bindung zu den Grosseltern in A.________ und die listige Aktion der Mutter sei unter keinem Gesichtspunkt entschuldbar; weder sei sie mit dem Kindeswohl vereinbar noch spreche es von einer Bindungstoleranz, wenn sie das Kind aus dem vertrauten Umfeld herausgerissen und jeglichen Kontakt zum Vater, aber auch zu den Grosseltern abgebrochen habe. Sie h�tte jederzeit die M�glichkeit gehabt, ein gerichtliches Verfahren zur Regelung des Sorgerechts in Gang zu bringen, in welchem auch gekl�rt worden w�re, wo das Kind seinen Aufenthalt zu nehmen habe. Die Mutter werfe dem Vater vor, von seinen Eltern abh�ngig zu sein; dabei nehme sie wie selbstverst�ndlich die Hilfe ihrer Herkunftsfamilie in Anspruch und messe mit zweierlei Ellen, indem sie geflissentlich �bersehe, dass jeder Elternteil auf einen unterst�tzenden und erg�nzenden Hintergrund angewiesen sei. In Abw�gung aller Umst�nde entspreche es dem Kindeswohl, wenn Z.________ sich wieder in der vertrauten Umgebung in A.________ beim Vater und den Grosseltern aufhalten k�nne, welche bis anhin die Hauptbezugspersonen gewesen seien.
Mit einstweiliger Anordnung vom 29. September 2010 befahl das Familiengericht Kehl der Mutter sodann die Herausgabe von Z.________ an den Vater, unter Androhung von Ordnungsgeld und Ordnungshaft im Unterlassungsfall.
Die hiergegen erhobene Beschwerde der Mutter wies das Oberlandesgericht Karlsruhe mit Beschluss vom 14. Oktober 2010 zur�ck. Es befand, dass die einseitige Handlungsweise der Mutter, das Kind aus dem vertrauten Umfeld herauszunehmen und den Kontakt zum Vater sowie die f�r das Kind f�rderliche Bindung zu den Grosseltern unvorbereitet zu unterbrechen, Zweifel an ihrer F�higkeit aufkommen lasse, dem Kindesinteresse ausreichend Rechnung zu tragen; eine rasche R�ckkehr an den Ort seines gew�hnlichen Aufenthaltes entspreche dem Kindeswohl, da keine Anhaltspunkte daf�r best�nden, dass der Vater nicht mit Unterst�tzung seiner Eltern f�r eine ausreichende Betreuung sorgen k�nne. Die Mutter w�re gehalten gewesen, die Frage des Aufenthaltes einer gerichtlichen Kl�rung zuzuf�hren; eine eigenm�chtige Wegnahme des Kindes k�nne nicht geduldet werden, da keine besonderen Umst�nde, die ihr Verhalten rechtfertigen k�nnten, vorliegen w�rden.
In der Zwischenzeit reiste die Mutter mit dem Kind zu ihrem Stiefvater nach E.________/CH weiter, wobei sie offenbar von ihrer Halbschwester und deren Freund im Auto dorthin gefahren wurden.
Nachdem das Kind in E.________ hatte lokalisiert werden k�nnen, stellte der Vater am 25. Oktober 2010 einen Antrag auf R�ckf�hrung, welcher am 29. Oktober 2010 von der deutschen an die schweizerische Zentralbeh�rde f�r Kindesentf�hrungen �bermittelt wurde.
Am 4. November 2010 leitete der Vater das gerichtliche Verfahren ein, im Wesentlichen mit dem Antrag auf R�ckf�hrung des Kindes an seine Adresse in A.________.
Mit Pr�sidialverf�gung vom 5. November 2010 wies das Obergericht des Kantons Aargau das Gesuch um superprovisorische R�ckf�hrung ab, entzog aber in Gutheissung der betreffenden Antr�ge der Mutter vorsorglich die Obhut und platzierte das Kind vorl�ufig bei einer Pflegefamilie in Basel. Nach einem rund einw�chigem Aufenthalt wurde es der Mutter zur�ckgegeben, mit welcher es seither in der Wohnung von deren Stiefvater in E.________ lebt.
Nach Anh�rung beider Elternteile und nachdem ein Mediationsversuch gescheitert war, verpflichtete das Obergericht die Mutter mit Entscheid vom 23. Dezember 2010, das Kind bis Montag 17. Januar 2011 nach Deutschland zur�ckzuf�hren oder vom Vater abholen zu lassen, unter Androhung der Zwangsvollstreckung und Bestrafung im Widerhandlungsfall sowie unter Regelung der Vollzugsmodalit�ten.
Gegen diesen Entscheid hat die Mutter am 12. Januar 2011 eine Beschwerde in Zivilsachen eingereicht mit den Begehren, auf das R�ckf�hrungsgesuch sei nicht einzutreten, eventualiter sei es abzuweisen, subeventualiter seien in Zusammenarbeit mit den deutschen Beh�rden geeignete flankierende Massnahmen zu treffen, mit welchen die Beibehaltung der Obhut �ber das Kind bis zum Abschluss eines noch einzuleitenden Ab�nderungsverfahrens gew�hrleistet sei, und um R�ckweisung der Sache an die Vorinstanz zur Neubeurteilung. In seiner Vernehmlassung vom 18. Januar 2011 wies der Vertreter des Kindes, ohne ein f�rmliches Begehren zu stellen, einerseits auf die klare Rechtslage in Deutschland, andererseits aber auch auf den seit dem obergerichtlichen Entscheid ergangenen E-Mail-Verkehr hin, der ein echtes Novum darstelle und in welchem Zusammenhang abzukl�ren sei, ob der Vater allenfalls auf eine R�ckf�hrung von Z.________ habe verzichten bzw. konkludent das R�ckf�hrungsgesuch zur�ckziehen wollen. Das Obergericht hat mit Schreiben vom 18. Januar 2011 auf eine Vernehmlassung verzichtet. Mit Vernehmlassung vom 26. (Postaufgabe: 31.) Januar 2011 schloss der Vater auf Abweisung der Beschwerde. Mit Pr�sidialverf�gung vom 2. Februar 2011 wurde der Beschwerde die aufschiebende Wirkung erteilt.
Bei R�ckf�hrungsentscheiden nach dem Haager �bereinkommen �ber die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentf�hrungen (HK�, SR 0.211.230.02) geht es um die Regelung der Rechtshilfe zwischen den Vertragsstaaten (BGE 120 II 222 E. 2b S. 224), die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Respektierung und Durchsetzung ausl�ndischen Zivilrechts steht (Art. 72 Abs. 2 lit. b Ziff. 1 BGG; BGE 133 III 584). Das Obergericht hat als einzige kantonale Instanz entschieden (Art. 7 Abs. 1 des Bundesgesetzes �ber internationale Kindesentf�hrung und die Haager �bereinkommen zum Schutz von Kindern und Erwachsenen, BG-KKE, SR 211.222.32), d.h. das Prinzip der double instance gilt in diesem Bereich nicht (Art. 75 Abs. 2 lit. a BGG). Die Beschwerdefrist von zehn Tagen ist eingehalten (Art. 100 Abs. 2 lit. c BGG).
Mit der Beschwerde in Zivilsachen kann nebst der Verletzung von Bundesrecht insbesondere die Verletzung von Staatsvertr�gen, vorliegend namentlich des HK�, geltend gemacht werden (Art. 95 lit. a und b BGG). Dem Bundesgericht steht diesbez�glich freie Kognition zu (Art. 106 Abs. 1 BGG).
Das Obergericht hat erwogen, dem Vater habe vor dem Verbringen des Kindes in die Schweiz gemeinsam mit der Mutter das Sorgerecht zugestanden und das Verbringen sei unbestrittenermassen ohne seine Zustimmung oder nachtr�gliche Genehmigung erfolgt. Mit seinem Antrag auf �bertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechts vor dem Familiengericht Kehl habe er seinen Willen zum Ausdruck gebracht, seine Rechte auch tats�chlich auszu�ben. Das Verbringen des Kindes sei deshalb widerrechtlich im Sinn von Art. 3 HK� erfolgt. Soweit die Mutter geltend mache, die Grosseltern wollten sie vom Kind fernhalten, und sie in diesem Zusammenhang eine schwerwiegende Gefahr oder unzumutbare Lage im Sinn von Art. 13 Abs. 1 lit. b HK� behaupte, d�rfe die besondere Familien- und Betreuungssituation nicht ausser Acht bleiben: Z.________ sei infolge der ausw�rtigen Ausbildung der Mutter bei den Grosseltern v�terlicherseits aufgewachsen; beide Eltern seien geh�rlos und auch deshalb auf Drittunterst�tzung bei der Betreuung angewiesen. Gem�ss Beobachtung des Jugendamtes F.________ sei das Kind altersgem�ss entwickelt und von den Grosseltern zusammen mit dem Kindesvater w�hrend der rund zweij�hrigen Ausbildung der Mutter offensichtlich gut betreut worden. Der Eindruck eines gut und altersentsprechend entwickelten Kindes finde sich auch im Kurzbericht des Sozialdienstes E.________ �ber den Vollzug der vorsorglich angeordneten Fremdplatzierung. Desgleichen werde im Bericht der Pflegefamilie in Basel von einem altersentsprechend entwickelten und gut erzogenen Kind geschrieben. Insofern liege offensichtlich keine Gef�hrdungssituation f�r Z.________ vor. Das �ndere nun allerdings nichts daran, dass sie gem�ss den Beobachtungen im Platzierungsbericht der Stadt E.________ und im Bericht der Pflegefamilie in Basel auch bei der Mutter gut aufgehoben sei. Problematisch erscheine vor diesem Hintergrund, dass mit der R�ckf�hrung zum Vater der Besuchskontakt der Mutter zur Zeit ungeregelt sei, und der Mail-Verkehr seitens der Grosseltern lasse in diesem Zusammenhang die gebotene Sachlichkeit und das Problembewusstsein vermissen. Es d�rfe aber erwartet werden, dass die Mutter mit anwaltlicher Unterst�tzung sofort nach der R�ckf�hrung eine Regelung werde anstrengen k�nnen, und die Grosseltern seien auf ihrer schriftlich ge�usserten Absicht zu behaften, dass Z.________ der Mutter nicht entzogen werden soll. Unzutreffend sei schliesslich der Einwand, es handle sich bei der R�ckf�hrung zum Vater faktisch um eine Fremdplatzierung, da die in A.________ gelebte Betreuungssituation auf die besonderen �usseren Umst�nde zur�ckzuf�hren sei und keiner Fremdplatzierung entspreche.
In verschiedener Hinsicht wird dem Obergericht in der Beschwerde eine Verletzung der Begr�ndungspflicht als Teilgehalt des rechtlichen Geh�rs (Art. 29 Abs. 2 BV) vorgeworfen; diese R�ge ist wegen der formellen Natur vorweg zu pr�fen (121 I 230 E. 2a S. 232; 122 II 464 E. 4a S. 469).
Die Begr�ndung eines Entscheides muss so abgefasst sein, dass der Betroffene ihn gegebenenfalls sachgerecht anfechten kann. Dies ist nur m�glich, wenn sowohl er wie auch die Rechtsmittelinstanz sich �ber die Tragweite des Entscheides ein Bild machen k�nnen. In diesem Sinn m�ssen wenigstens kurz die �berlegungen genannt werden, von denen sich die Beh�rde hat leiten lassen und auf welche sich ihr Entscheid st�tzt. Es ist jedoch nicht n�tig, dass sich die Beh�rde mit jeder tats�chlichen Behauptung und mit jedem rechtlichen Einwand auseinandersetzt. Vielmehr kann sie sich auf die f�r den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschr�nken (BGE 129 I 232 E. 3.2 S. 236; 133 III 439 E. 3.3 S. 455; 134 I 83 E. 4.1 S. 88).
Entgegen dem Tenor der Ausf�hrungen in der Beschwerde ergibt sich eine Verletzung der Begr�ndungspflicht nicht bereits daraus, dass das Obergericht nicht den Argumenten der Mutter gefolgt ist, sondern die R�ckf�hrung des Kindes angeordnet hat. Im angefochtenen Entscheid werden die zentralen �berlegungen, von denen das Obergericht ausgegangen ist, genannt und in jeder Hinsicht verst�ndlich und nachvollziehbar ausgef�hrt. Wie ihre 30-seitige Beschwerde zeigt, war die Mutter denn auch in der Lage, diesen in allen Teilen sachgerecht anzufechten.
Die R�ge der Verletzung der Begr�ndungspflicht ist demnach unbegr�ndet.
Was die verletzte Sorgerechtsposition im Sinn von Art. 3 lit. a HK� anbelangt, ist gemeinsam mit dem Obergericht und dem Kindesvertreter festzuhalten, dass dem Vater ein geteiltes Sorgerecht zustand, welches insbesondere das in Art. 5 lit. a HK� aufgef�hrte Aufenthaltsbestimmungsrecht �ber das Kind beinhaltet. Dies war offensichtlich auch der Mutter bewusst, ansonsten sie beim Familiengericht Kehl nicht die �bertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechtes an sich allein verlangt h�tte. Unmassgeblich ist sodann, ob sich die Mutter tats�chlich bereits vor Erlass des Entscheides des Familiengerichtes Kehl vom 24. September 2010 oder nicht vielmehr als Reaktion darauf in die Schweiz abgesetzt hat (nach ihrer Behauptung erfolgte die Einreise in die Schweiz am 17. September 2010; im Urteil des Oberlandesgerichtes Karlsruhe ist allerdings noch die Adresse in D.________ angegeben und von einem Wegzug nicht die Rede; sodann gab die Pflegegrossmutter in D.________ am 20. Oktober 2010 gegen�ber der Polizeiinspektion H.________ und der Vertreterin des Kreisjugendamtes H.________ an, dass sich Mutter und Kind seit rund 14 Tagen in der Schweiz bef�nden, vgl. Gesuchsbeilage 5b). Es versteht sich von selbst, dass ein erst nach dem Verbringen des Kindes auf den Vater �bertragenes Sorgerecht nicht massgeblich sein k�nnte (vgl. Urteil 5A_713/2007 vom 28. Februar 2008 E. 3 bez�glich Verbringen eines Kindes aus S�dafrika). Wie vorstehend erw�hnt, stand dem Vater aber bereits vor dem Entscheid des Familiengerichts Kehl ein geteiltes, das Aufenthaltsbestimmungsrecht miteinschliessendes Sorgerecht zu, was gen�gt (vgl. Explanatory Report zum HK� von ELISA P�REZ-VERA, Rz. 71 und 84).
Im �brigen ist es offensichtlich, dass der Vater unter starkem Einfluss seiner Eltern steht. Entgegen der Behauptung in der Beschwerde l�sst sich aber nicht sagen, dass das Gesuch in Wahrheit von diesen gestellt worden sei und eine R�ckf�hrung des Kindes gegen Art. 7 UN-KRK verstossen w�rde: Der Vater tritt nicht nur selbst als Gesuchsteller, sondern auch aktiv im regen Mail-Verkehr mit der Mutter auf. Wie die Mutter in ihrer Beschwerde betont, wohnte das Kind nicht in der Wohnung der Grosseltern, sondern in der elterlichen (Einleger-)Wohnung im gleichen Haus; die Grosseltern h�tten einfach die Betreuung �bernommen, wenn die Eltern aufgrund der Arbeitst�tigkeit bzw. Ausbildung ausser Haus gewesen seien. Vor diesem Hintergrund trifft es nicht zu, dass das Kind in Wahrheit zu den (nicht �ber das Sorgerecht verf�genden) Grosseltern zur�ckgef�hrt w�rde. Vielmehr geht es um eine R�ckf�hrung zum Vater, der sich vor dem Verbringen des Kindes mit der Unterst�tzung der Grosseltern um dieses gek�mmert hat, und damit um die Wiederherstellung des Status quo ante, auf welchen das HK� zielt (vgl. dazu E. 7).
Das Verbringen bzw. Zur�ckhalten eines Kindes ist gem�ss Art. 3 lit. b HK� freilich nur dann widerrechtlich, wenn das verletzte Sorgerecht vom anderen Elternteil auch tats�chlich ausge�bt worden ist oder tats�chlich ausge�bt worden w�re, wenn das Verbringen oder Zur�ckhalten nicht stattgefunden h�tte.
In diesem Zusammenhang bringt die Mutter vor, sie habe das Kind ja bereits am 1. August 2010 nach D.________ und erst am 17. September 2010 in die Schweiz verbracht. W�hrend dieser Zeit habe kein Kontakt mit dem Vater bestanden und dieser habe deshalb die Obhut im Zeitpunkt des Verbringens �ber die Landesgrenze gar nicht aus�ben k�nnen; Art. 3 lit. b HK� spreche aber klarerweise von einem Zeitpunkt, nicht von einer Zeitspanne.
Die Mutter �berspielt mit ihrer Sichtweise, dass Art. 3 lit. b HK� auch den Fall erfasst, dass das Sorgerecht tats�chlich ausge�bt worden w�re, falls das Verbringen oder Zur�ckhalten nicht stattgefunden h�tte. Dazu muss auch ein Vorenthalten innerhalb des Landes geh�ren bzw. kann jedenfalls mit Bezug auf die Landesgrenze das Wort "Zeitpunkt" nicht tagesscharf verstanden werden, ansonsten k�nnte der Entf�hrer die Widerrechtlichkeit umgehen, indem er zuerst im eigenen Land kurz untertaucht und sich erst dann ins Ausland absetzt. Dies ist offensichtlich nicht die Meinung von Art. 3 HK�. In der vorliegenden Konstellation ist ausschlaggebend, dass die Mutter das Kind heimlich aus dem gemeinsamen Haushalt verbracht und der Vater sofort gerichtliche Schritte unternommen hat, sobald er den neuen Aufenthaltsort des Kindes in Erfahrung bringen konnte, d.h. dass er die ihm materiell zustehenden Rechte weiterhin in Anspruch bzw. aktiv wahrnehmen wollte. Als die Mutter sah, dass sie das von ihr anbegehrte alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht nicht erhalten, sondern zur R�ckf�hrung des Kindes verpflichtet werden w�rde, reiste sie in die Schweiz weiter, nach ihren Aussagen bei der Einvernahme vor Obergericht "zum Schutz meines Kindes" bzw. weil sie fand, "hier leben wir sicherer"; sie will "einen Neuanfang" und "m�chte gerne in der Schweiz leben" (Verhandlungsprotokoll, S. 4 ff.).
Bei dieser Ausgangslage ist klar, dass der Vater das ihm zustehende Sorgerecht aus�ben wollte und ohne Verbringen des Kindes auch tats�chlich weiterhin ausge�bt h�tte, so wie er es bis anhin getan hatte. Damit ist das v�terliche Sorgerecht durch die Entf�hrung des Kindes in die Schweiz im Sinn von Art. 3 HK� widerrechtlich verletzt worden, was gem�ss Art. 12 Abs. 1 HK� den R�ckf�hrungsrichter zur Anordnung der sofortigen R�ckf�hrung des Kindes verpflichtet, soweit nicht ein Ausschlussgrund nachgewiesen ist.
Diesbez�glich macht die Mutter geltend, der Vater habe das Verbringen bzw. Zur�ckhalten des Kindes im Sinn von Art. 13 Abs. 1 lit. a HK� nachtr�glich genehmigt. Sie beruft sich dabei auf eine angeblich von ihm verfasste E-Mail, die ein echtes Novum darstelle und im bundesgerichtlichen Verfahren zu ber�cksichtigen sei.
Die E-Mail ist nach Erlass des angefochtenen Entscheides verfasst worden, weshalb sie an sich unter das Novenverbot gem�ss Art. 99 Abs. 1 BGG f�llt. Vorliegend ist jedoch zu beachten, dass es nicht um die Sachverhaltsfeststellung im eigentlichen Sinn bzw. um vorinstanzlich vers�umte Sachverhaltsbehauptungen, sondern letztlich um die Frage geht, ob eine nachtr�gliche Genehmigung im Sinn von Art. 13 Abs. 1 lit. a HK� erfolgt bzw. das R�ckf�hrungsgesuch zur�ckgezogen worden ist.
Die Mutter leitet dies ab aus den Textpassagen "... gut urlaub ohne dich und Z.________ ..." sowie "... m�chte nie wieder dich und Z.________ ...". Der Vater bestreitet in der Vernehmlassung vehement, die E-Mail verfasst zu haben und will diesbez�glich in Deutschland ein Strafverfahren einleiten.
In der Tat fallen verschiedene Unstimmigkeiten auf, die erhebliche Zweifel an der Urheberschaft des Vaters aufkommen lassen: Am 6. Januar 2011 hatte die Mutter dem Vater in einer E-Mail verschiedene Besuchstermine �bermittelt (Betreff: "Besuchtermine f�r Feb. 2011"). Auf diese E-Mail hatte der Vater am 8. Januar 2011 um 19:08:59 geantwortet (Betreff: "RE: Besuchtermine f�r Feb. 2011"): "hallo X.________ Morgen ich will Z.________ nach hause in A.________. gericht schweiz sagen: ich darf nach hause abholen Z.________...du hast verloren muss respekt was gericht sagen....ich bin gewonnen kindvater als du hat verloren ...du muss respekt auf mich, wenn du geben nicht Z.________ mir ..10.000 chF oder gef�ngnis du musst...". Die von der Mutter geltend gemachte E-Mail vom 9. Januar 2011 ist wiederum eine Antwort auf die bereits genannte Mail der Mutter (erneut Betreff: "RE: Besuchtermine f�r Feb. 2011") und wurde am darauf folgenden Morgen um 09:44 versandt; sie hat den Text: "hallo X.________ warum respekt mir nicht????..du weiss gericht sagen... ich war sch�n in urlaub ostdeutschland..... ....gut urlaub ohne dich und Z.________....ich habe neue frauen gesehen...m�chte nie wieder dich und Z.________...... ..ostdeutschland f�r mich gut...ist viel freude mit neuer frauen...aus ostdeutschland... bitte sofort e-mail". Der �bermittlungskopf weist aber in verschiedener Hinsicht eine andere Formatierung auf als die �brigen E-Mails, und was besonders ins Auge sticht: Bei allen anderen E-Mails, insbesondere auch bei der Antwort-Mail vom Vorabend, sind die richtigen E-Mail-Adressen ersichtlich, w�hrend exakt diejenige vom 9. Januar 2011 keine E-Mail-Adressen, sondern sog. Adresszus�tze aufweist. Solche frei w�hlbaren Adresszus�tze lassen aber keinerlei R�ckschl�sse auf die dahinter stehenden E-Mail-Adressen zu. Sodann war der Vater nach seinen Ausf�hrungen nicht in Ostdeutschland in Urlaub, sondern im Ruhrgebiet. Schliesslich dreht sich der ganze �brige (neu eingereichte sowie in den Vorakten liegende) E-Mail-Verkehr stets um das Kind, die Entf�hrung, das Besuchsrecht und die R�ckf�hrung; der abrupte Themenwechsel in der angeblich vom Vater stammenden E-Mail vom 9. Januar 2011 passt nicht in den gesamten Aussagekontext, umso weniger als der Vater noch am Vorabend sehr dezidiert die R�ckf�hrung des M�dchens nach A.________ verlangt hatte.
All diese Unstimmigkeiten (und dabei insbesondere der Umstand, dass im Unterschied zum gesamten �brigen Mail-Verkehr genau in der fraglichen E-Mail nur Adresszus�tze, aber keine echten E-Mail-Adressen aufgef�hrt sind) lassen erhebliche Zweifel an der Authentizit�t der angeblichen E-Mail aufkommen, umso mehr als der Beschwerde einfach kopierte Ausdrucke beigelegt worden sind, welche in einem Textbearbeitungsprogramm ohne weiteres frei gestaltet werden k�nnten. Vor diesem Hintergrund kann die angebliche E-Mail bzw. ihr Absender nicht als nachgewiesen gelten, zumal der Vater in der Vernehmlassung mehrmals und entschieden bestreitet, je einen solchen Text verfasst zu haben.
Nur am Rande sei deshalb angef�gt, dass der angeblichen E-Mail auch inhaltlich keine klar ge�usserte Genehmigung bzw. kein Gesuchsr�ckzug zu entnehmen w�re: Wie aus dem gesamten E-Mail-Verkehr, aber auch den anderen in den Akten befindlichen Schreiben ersichtlich ist, k�nnen sich beide Elternteile nur rudiment�r und ungelenk schriftlich ausdr�cken. Die leicht verworrenen Zeilen lassen sich nicht als Kundgebung eines gefestigten Willens, dass das Verbringen des Kindes gebilligt und auf eine R�ckf�hrung verzichtet werde, interpretieren, zumal der Vater diese noch am Vorabend kompromisslos gefordert hatte und er im ganzen R�ckf�hrungsverfahren nie etwas anderes hat verlauten lassen.
Die Mutter beruft sich schliesslich auf Art. 13 Abs. 1 lit. b HK� und behauptet, in willk�rlicher Aktenw�rdigung habe das Obergericht die schwerwiegende Gefahr f�r das Kind verkannt, indem es bei einer R�ckf�hrung nach Deutschland ultimativ und definitiv zu einer Trennung zwischen Mutter und Kind kommen w�rde.
Im Einzelnen macht die Mutter geltend, von den Eltern des Vaters stets an den Rand gedr�ngt und bevormundet worden zu sein, was sich auch bei einer R�ckf�hrung wiederum so verhalten w�rde. Diese Bef�rchtungen sind aus ihrer Sicht verst�ndlich. Sie betreffen aber prim�r die Mutter selbst und in materieller Hinsicht jedenfalls die Ausgestaltung der gesamten zuk�nftigen Sorgerechts-, Betreuungs- und Umgangsregelung, f�r welche der Sachrichter im Herkunftsstaat zust�ndig ist (Art. 16 und 19 HK�). Insofern geht auch die Kritik an den deutschen Gerichtsentscheiden, welche die Mutter als schreiend ungerecht empfindet, an der Sache vorbei, soweit Sorgerechtsbelange betroffen sind.
Potentiell eine schwerwiegende Gefahr f�r das Kind im Sinn von Art. 13 Abs. 1 lit. b HK� ist aber insofern angesprochen, als die Mutter geltend macht, in Deutschland w�rde ihr Z.________ sofort entrissen und sie w�rde das Kind nie mehr sehen. In diesem Zusammenhang verweist sie namentlich auf den Bericht des Pflegevaters in Basel, wonach eine Trennung von der Mutter "Z.________ sicher stark belasten und traumatisieren w�rde". Allerdings ist nicht glaubhaft, dass in Deutschland jeglicher Kontakt zwischen Mutter und Kind unterbunden w�rde. Solches ergibt sich insbesondere nicht aus den Entscheiden des Familiengerichts Kehl und des Oberlandesgerichts Karlsruhe. In den betreffenden einstweiligen Anordnungen wird lediglich festgehalten, dass die Mutter mit dem heimlichen Wegf�hren des Kindes aus dem vertrauten Umfeld nicht im Kindesinteresse gehandelt und sie dieses nach A.________ zur�ckzubringen habe, weil dies im Kindesinteresse liege, aber letztlich auch, damit am bisherigen Aufenthaltsort �ber die zuk�nftige Ausgestaltung der Sorge- und Umgangsrechte entschieden werden kann. Damit ist nichts �ber die definitive Unterbringung des Kindes gesagt und noch viel weniger, dass die Mutter keinerlei Kontakt zum Kind haben soll. Was die konkrete Situation in A.________ anbelangt, legen die Grosseltern, wie insbesondere auch ihre E-Mails zeigen, zwar eine starke Tendenz zur Monopolisierung des Kindes an den Tag. Indes haben sie zugesichert, dass die Mutter mit dem Kind soll Kontakt pflegen k�nnen, und es bestehen auch keine Anhaltspunkte daf�r, dass die zust�ndigen Beh�rden in Deutschland einer Marginalisierung der Mutter tatenlos zuschauen w�rden.
Abgesehen von der soeben er�rterten Frage des Mutter-Kind-Kontaktes ist weder dargetan noch ersichtlich, inwiefern f�r das Kind mit der R�ckf�hrung ins v�terliche Heim eine schwerwiegende Gefahr drohen k�nnte: Aufgrund der verf�gbaren Dokumente wurde es dort immer gut betreut, konnte es sich altersad�quat entwickeln und hatte es zu seinen dortigen Bezugspersonen eine innige Beziehung. Im �brigen entspricht dies der Wiederherstellung des Status quo ante, auf welchen das HK� zielt (vgl. Art. 1 lit. a) und mit welchem vermutungsweise dem in der Pr�ambel des HK� genannten Kindeswohl am besten gedient ist (vgl. Explanatory Report zum HK� von Elisa P�rez-Vera, Rz 16 ff.).
Die weiteren Vorbringen der Mutter (Verweis auf den Bericht des Pflegevaters in Basel, wonach die Interaktion zwischen Mutter und Kind gut und die Beziehung liebevoll ist, aber auch die ausf�hrliche Schilderung in der Beschwerde, weshalb die Grosseltern und der Vater zur Erziehung des Kindes nicht geeignet seien) beschlagen - abgesehen davon, dass die Mutter mit der ausw�rtigen Ausbildung w�hrend zweier Jahre genau dieser Betreuungssituation zugestimmt hatte - allesamt die materiell-rechtliche Frage, bei wem das Kind letztendlich besser aufgehoben w�re. Dies kann, wie bereits erw�hnt, nicht im R�ckf�hrungsverfahren thematisiert werden; vielmehr ist dar�ber vom Sachrichter am gew�hnlichen Aufenthaltsort des Kindes vor dem widerrechtlichen Verbringen zu entscheiden (Art. 16 und 19 HK�). Es bestehen aber nicht die geringsten Anhaltspunkte, dass die zust�ndigen Gerichte in Deutschland nicht willens w�ren, sich bei der Regelung der Sorge-, Betreuungs- und Umgangsrechte allein von der Maxime des Kindeswohles leiten zu lassen, indem die tats�chlichen Bed�rfnisse des Kindes im Rahmen der speziellen Elternsituation ad�quat und unabh�ngig von den kontr�ren Positionen der beteiligten Bezugspersonen ermittelt werden. Mithin kann entgegen der Behauptung der Mutter auch unter diesem Aspekt keine schwerwiegende Gefahr f�r das Kind drohen, und ebenso wenig ist der Ausschlussgrund von Art. 20 HK� gegeben. Schliesslich kann in diesem Zusammenhang nicht direkt Art. 7 Abs. 1 UN-KRK angerufen werden, wonach das Kind, soweit m�glich, das Recht hat, von den Eltern betreut zu werden: Ob die Eltern ohne fremde Unterst�tzung gemeinsam oder einzeln zur Erziehung von Z.________ f�hig sind und wer diesfalls besser zur Betreuung geeignet w�re, ist genau die materielle Frage, �ber die der Sachrichter am Ort des gew�hnlichen Aufenthaltes vor dem Verbringen zu entscheiden hat.
Angesichts des grunds�tzlich auf die Wiederherstellung des Status quo ante zielenden Abkommens und der fehlenden Gefahr f�r das Kind bei einer R�ckf�hrung ins angestammte Umfeld sind schliesslich auch keine "flankierenden Massnahmen" in dem Sinn m�glich, wie sie der Mutter vorschweben, wonach eine R�ckf�hrung davon abh�ngig zu machen w�re, dass die deutschen Gerichte oder andere deutsche Beh�rden (z.B. Jugendamt) die �bertragung der Obhut auf die Mutter zusichern. Dies beschl�gt wiederum die materielle Sorgerechtsfrage, �ber welche der R�ckf�hrungsrichter nicht entscheiden darf (Art. 16 und 19 HK�), denn die Mutter verlangt damit nichts anderes als eine materielle Regelung durch die Hintert�r; im R�ckf�hrungsverfahren w�re solches einzig im Rahmen eines Vermittlungsverfahrens oder einer Mediation m�glich, wie sie vorliegend stattgefunden hat, aber leider ergebnislos verlaufen ist.
Aufgrund der bereits erw�hnten Monopolisierungstendenz der Grosseltern und der damit zusammenh�ngenden Hauptbef�rchtung der Mutter, sie w�rde vom Kind ferngehalten, sobald sich dieses wieder in A.________ befinde, wird jedoch die schweizerische Zentralbeh�rde ersucht, via deutsche Zentralbeh�rde die f�r Kindesbelange zust�ndigen Beh�rden vor Ort �ber die R�ckkehr des Kindes und die Hintergrundproblematik zu informieren, damit diese die Mutter einstweilig bei der Aufrechterhaltung des Kontaktes mit dem Kind unterst�tzen k�nnen, bis �ber die gesamten Fragen rund um das Sorge- und Umgangsrecht entschieden sein wird.
Nicht gefolgt werden kann der Ansicht der Mutter, das Dispositiv des angefochtenen Entscheides sei widerspr�chlich, indem sie einerseits zur R�ckf�hrung verpflichtet und ihr Zwang angedroht, gleichzeitig aber eine Frist f�r die freiwillige R�ckf�hrung des Kindes angesetzt werde. Das Ansetzen einer solchen Frist ist �blich und ber�cksichtigt, dass gem�ss Art. 12 Abs. 2 BG-KKE auch im Vollstreckungsverfahren auf einen freiwilligen Vollzug hinzuwirken ist. Im �brigen hat das Obergericht detailliert den zwangsweisen Vollzug geregelt, wie dies in Art. 11 Abs. 1 BG-KKE vorgesehen ist.
Etwas befremdend mutet schliesslich das Vorbringen an, die Vollzugsbeh�rde d�rfe nicht angewiesen werden, das Kind im Unterlassungsfall nach A.________ zur�ckzubringen, sondern wenn schon w�re sie anzuweisen, Z.________ nach D.________ zu schaffen, von wo aus das Kind in die Schweiz verbracht worden sei: Abgesehen davon, dass die betreffenden Ausf�hrungen Zweifel daran aufkommen lassen, inwiefern die Mutter f�hig ist, zwischen ihren eigenen und den �bergeordneten Interessen des Kindes zu unterscheiden, kann eine R�ckf�hrung nicht gewissermassen in den luftleeren Raum erfolgen. In D.________ befinden sich die seinerzeitigen Pflegegrosseltern der Mutter, aber keine Bezugspersonen des Kindes. Das Gericht, welches die R�ckf�hrung anordnet, hat sich gem�ss Art. 10 Abs. 2 BG-KKE zu vergewissern, ob und auf welche Weise diese vollzogen werden kann. Die R�ckf�hrung hat selbstredend zum Antragsteller und Inhaber des verletzten Sorgerechtes in A.________ zu erfolgen, wo das Kind vor der Entf�hrung beim Vater gelebt hat und wo es ohne weiteres wieder aufgenommen und betreut werden kann.
Zusammenfassend ergibt sich, dass die Beschwerde in Zivilsachen abzuweisen ist. Weil die aufschiebende Wirkung gew�hrt wurde, ist indes die im angefochtenen Entscheid angesetzte Frist zur freiwilligen R�ckf�hrung zu verl�ngern.
Grunds�tzlich sind im R�ckf�hrungsverfahren keine Verfahrenskosten zu erheben und den Parteien d�rfen keine Kosten aus der anwaltlichen Verbeist�ndung erwachsen (Art. 26 Abs. 2 HK�). Indes k�nnen der Person, welche das Kind verbracht hat, die Kosten namentlich der Rechtsvertretung des Antragstellers auferlegt werden (Art. 26 Abs. 4 HK�); hiervon ist mit R�cksicht auf die offensichtliche Mittellosigkeit der Mutter und das von ihr gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abzusehen.
Die Beschwerde in Zivilsachen wird abgewiesen, wobei die im angefochtenen Entscheid zur freiwilligen R�ckf�hrung des Kindes gesetzte Frist bis zum 6. M�rz 2011 verl�ngert wird.
Sodann wird die schweizerische Zentralbeh�rde ersucht, via deutsche Zentralbeh�rde die f�r die Ortschaft A.________ zust�ndigen Beh�rden f�r Kinderbelange im Sinn der Erw�gungen zu orientieren.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben. Rechtsanw�ltin Catherine Berger und Advokat Dr. Reto Krummenacher werden aus der Bundesgerichtskasse mit je Fr. 4'000.-- entsch�digt, Rechtsanwalt Oliver Bulaty mit Fr. 2'000.--.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kindesvertreter, dem Obergericht des Kantons Aargau, dem Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau (Justizabteilung, Sektion B�rgerrecht und Personenstand) als Vollzugsbeh�rde und der Zentralbeh�rde f�r Kindesentf�hrungen sowie der Gemeinde E.________ (dieser nur im Dispositiv) mitgeteilt.

References: BGE 
 Art. 3
 Art. 13
 Art. 3
 Art. 5
 Art. 7
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 12
 Art. 13
 Art. 99
 Art. 13
 Art. 13
 Art. 13
 Art. 1
 Art. 20
 Art. 7
 Art. 12
 Art. 11
 Art. 10