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Timestamp: 2019-09-21 09:21:01+00:00

Document:
Landesrecht Sachsen-Anhalt § 3 KiFöG | Landesnorm Sachsen-Anhalt | - Anspruch auf Kinderbetreuung | Gesetz zur Förderung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen und in Tagespflege des Landes Sachsen-Anhalt (Kinderförderungsgesetz - KiFöG) vom 5. März 2003 | gültig ab: 01.08.2019
Gesetz zur Förderung und Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen...
§ 1 - § 8 Abschnitt 1 - Ziel, Arten und Aufgaben der Kinderbetreuung
§ 1 - Ziel der Kinderbetreuung
§ 2 - Freiwilligkeit der Kinderbetreuung
§ 3 - Anspruch auf Kinderbetreuung
§ 3 a - Betreuung und Versorgung des Kindes in Notsituationen...
§ 3 b - Wunsch- und Wahlrecht
§ 4 - Arten der Kinderbetreuung
§ 5 - Aufgaben der Tageseinrichtungen
§ 6 - Tagespflege
§ 7 - Kindermitwirkung in den Tageseinrichtungen
§ 8 - Besondere Angebote für Kinder mit Behinderung
§ 9 - § 15 Abschnitt 2 - Träger, Finanzierung, Errichtung...
§ 16 - § 20a Abschnitt 3 - Betrieb und Unterhaltung
§ 21 - § 23 Abschnitt 4 - Pädagogische Fachkräfte
§ 24 - § 26 Abschnitt 5 - Schlussvorschriften
Amtliche Abkürzung: KiFöG
Fassung vom: 13.12.2018
Gliederungs-Nr: 2160.15
Gesetz zur Förderung und Betreuung von Kindern in
Tageseinrichtungen und in Tagespflege des Landes Sachsen-Anhalt
Vom 5. März 2003
(3) Ein ganztägiger Platz umfasst für Kinder bis zum Eintritt in die Schule ein Förderungs- und Betreuungsangebot bis zu acht Stunden je Betreuungstag oder bis zu 40 Wochenstunden. Für Schulkinder umfasst ein ganztägiger Platz ein Förderungs- und Betreuungsangebot von sechs Stunden je Schultag; während der Schulferien gilt Satz 1 entsprechend.
(4) Jedes Kind mit gewöhnlichem Aufenthalt im Land Sachsen-Anhalt hat bis zum Eintritt in die Schule Anspruch auf einen erweiterten ganztägigen Platz in einer Tageseinrichtung, sofern die Eltern aufgrund der familiären Situation oder wegen anderer Gründe, die eine erweiterte ganztägige Betreuung erfordern, diesen Bedarf anmelden. Unter diesen Voraussetzungen hat jedes Schulkind bis zur Versetzung in den 7. Schuljahrgang während der Schulferien auch einen solchen Anspruch. Ein erweiterter ganztägiger Platz umfasst ein Förderungs- und Betreuungsangebot bis zu zehn Stunden je Betreuungstag oder bis zu 50 Wochenstunden. Bestehen im Einzelfall erhebliche Zweifel an der Erforderlichkeit eines erweiterten ganztägigen Platzes, kann der örtliche Träger der öffentlichen Jugendhilfe entsprechende Nachweise verlangen.
(5) Der Anspruch nach den Absätzen 1 bis 4 richtet sich gegen den örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe, in dessen Gebiet das Kind seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
(6) Der Anspruch nach den Absätzen 1 bis 4 gilt als erfüllt, wenn ein Platz in einer für Kinder zumutbar erreichbaren Tageseinrichtung oder unter den Voraussetzungen des § 24 Abs. 2 bis 4 des Achten Buches Sozialgesetzbuch in einer Tagespflegestelle angeboten wird. Tageseinrichtung und Tagespflegestelle sollen hierbei miteinander kooperieren.
(7) Die Eltern haben das Recht, den täglichen Betreuungsbedarf gemäß ihren individuellen Bedürfnissen zu wählen. Sie können ihre Kinder jederzeit in Tageseinrichtungen oder in Tagespflegestellen anmelden. Abweichend von Satz 2 sind Schulkinder spätestens zur Schulanmeldung oder zum Schulhalbjahr für das kommende Schuljahr anzumelden. Der Leistungsumfang und die Anzahl der Betreuungsstunden sind schriftlich zu vereinbaren.
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References: § 3

§ 1
 § 8

§ 1

§ 2

§ 3

§ 3

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9
 § 15

§ 16
 § 20

§ 21
 § 23

§ 24
 § 26
 § 24