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Timestamp: 2018-06-21 07:38:59+00:00

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Wegen Geburt meines Sohnes---Anhörung nach §24 SGBX mögliche Rückforderungen aller Leistungen - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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24.07.2017, 10:24 #1
Wegen Geburt meines Sohnes---Anhörung nach §24 SGBX mögliche Rückforderungen aller Leistungen
Hallo Ihr Lieben, ich bräuchte mal eure Hilfe, zwecks der Anhörung vom ALG II.
Kurze Zusammenfassung um es etwas verstehen zu können. Mein Freund und ich wohnen in zwei verschieden Städte. Er in Stadt B und ich in Stadt A. Wir sind schwanger geworden. Ich habe meine Ausbildung abgeschlossen bei der Stadtverwaltung und wurde (in meinen Augen), wegen der Schwangerschaft nicht übernommen (8 Monat schwanger). Bin also gleich in HartzIV gerutscht nach meiner Beendigung der Ausbildung.
So habe dann um eine neue Wohnung gebeten, da ich nur in einer 1 Raumwohnung (45qm²) 4 Stock 70 Stufen wohne. Wurde vom Amt abgelehnt, es sei groß genug für 2 Personen.
Da mir aber die Stufen einfach zu viel waren, ich das aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr schaffte und vom Arzt auch nicht mehr durfte, (ich hatte schon im 4 Monat Schwangerschaft ein Beschäftigungsverbot bekommen), bin ich zu meinem Freund in Stadt B gegangen. Weil ich es gesundheitlich nicht mehr geschafft habe, weder einkaufen, noch zum Arzt oder ähnliches, alleine sein wollte und wir gemeinsam die Schwangerschaft erleben wollten.
Wir wohnen 220km voneinander entfernt.
So nun ist unser Kind im März auf die Welt gekommen, 1 Monat zu früh in der Stadt B. Unser Sohn hat nun eine Geburtsurkunde von der Stadt B erhalten. Nun musste ich ja das alles einreichen in meiner Stadt A wo ich immer noch gemeldet bin , HarztIV , Kindergeld usw. Alles wunderbar soweit. Ich bin immer noch bei meinem Freund um gemeinsam das für unser Kind zu sorgen. Wir sind noch nicht zusammen gezogen, weil wir nicht wussten wo wir hin ziehen und ob er in Stadt B nach seiner Umschulung hier Arbeit findet. Und auch meine Wohnung wäre unzumutbar für mich und das Kind, denn jeder braucht seinen Freiraum und auch mein Baby braucht eine Ruhezone, denn wenn ich Staub sauge, abwasche, aufräume oder ähnliches und das Baby schläft ist es mal möglich, aber wie soll denn das Baby zur Ruhe kommen und in Ruhe und vor allem ungestört schlafen, hinzu kommen die Stufen ...mit Baby, Kinderwagen, einkaufen und und und.
So ich hoffe, bis hier her ist soweit alles verständlich geschrieben
Nun habe ich ein Brief vom ALG2 aus meiner Stadt A bekommen:
Anhörung nach § 24 Zehntes Buch Sozialgesetzbuch(SGBX)
nach Prüfung der Aktenlage und der hier vorliegenden unterlagen wurde bekannt, dass Sie sich zum Zeitpunkt der Geburt Ihres Kindes ................ nicht gemäß § 7 Absatz 4a SGB II im zeit- und ortsnahen Bereich des Landkreises Stadt A aufgehalten haben. Die Geburt Ihres Kindes erfolgte lauf Geburtsurkunde in Stadt B.
Am 11.10.2016 wurden sie über Ihre Rechten und Pflichten sowie Folgen bei Ortsabwesenheit belehrt.
Ich beabsichtige, die mit Bescheid vom .............., in Gestalt der Bescheide vom ............., .................., ................., ............, und .............., bewilligte Leistung zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem SGB II zu prüfen und diesen Bescheid gegebenenfalls teilweise bzw. vollständig nach § 45 SGB X zurückzunehmen und die überzahltes Leistung nach § 50 SGB X zurückzufordern.
Ich gebe Ihnen hiermit die Gelegenheit sich schriftlich oder persönlich zu dem Sachverhalt zu äußern.
So nun meine Frage wie soll ich mich richtig Verhalten, was kann ich denen jetzt schreiben, damit ich kein Ärger bekomme. Hätte jetzt sowas geschrieben wie, ich habe den Vater des ungeborenen Kindes besucht, um zu klären wie es mit uns weiter geht und unserem Kind (Habe dem Amt im Antrag immer angekreuzt wir leben nicht zusammen, da wir ja jeder eine eigene Wohnung haben und ich bin in Stadt A gemeldet und er in Stadt B)
Dann ist in der Nacht die Fruchtblase geplatzt ( 1 Monat zu früh) und wir mussten umgehend ins Krankenhaus fahren, da ich auch schon sehr starke Wehen hatte. Ins Krankenhaus in meiner Stadt A, hätte es ja wie sie sich denken können, nicht gereicht. Also blieb mir ja nur übrig , dies in der Stadt B sein.
Ich weiß, dass man dies hätte beantragen müssen, aber ich habe es irgendwie nie gemacht, weil ich dann einfach zu viel um die Ohren hatte.
Ich war ja nur "übers Wochenende mal da" und deshalb gleich ein Antrag stellen, damit ich aus mein Wohnort darf? Bin ich wieder in der DDR gelandet , das man anfangen muss um seine Stadt zu verlassen?
Ich muss dazu sagen, die Frist läuft morgen ab, somit bräuchte ich dringend ihre Hilfe!
Ich habe den Brief erst gestern geöffnet und bin völlig fertig und wollte nun dringend mit Ihnen Kontakt aufnehmen.
Ich bedanke mich schon einmal für alles!
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AW: Wegen Geburt meines Sohnes---Anhörung nach §24 SGBX mögliche Rückforderungen aller Leistungen
Ich war ja nur "übers Wochenende mal da"
Hast du dafür Belege, dass du nur zu Besuch am Wochenende da warst? Fahrkarten etc? Dann wäre evtl. nur die Zeit der "ungenehmigten" Ortsabwesenheit zurückzuerstatten.
24.07.2017, 12:38 #3
Hallo, danke für die schnelle Antwort. Nein ich habe keine Fahrkarte, bin mit dem Auto gefahren.
Ja ich war gestern erst zu Hause und der Brief lag leider schon länger im Briefkasten.
24.07.2017, 12:44 #4
Hallo @Lillemore
zunächst einmal eine Verständnisfrage zu diesem Satz:
bin ich zu meinem Freund in Stadt B gegangen. Weil ich es gesundheitlich nicht mehr geschafft habe, weder einkaufen, noch zum Arzt oder ähnliches, alleine sein wollte und wir gemeinsam die Schwangerschaft erleben wollten.
Bedeutet das, dass du schon ab dem 4 Schwangerschaftsmonat zu deinem Freund gegangen/gefahren bist?
(ich hatte schon im 4 Monat Schwangerschaft ein Beschäftigungsverbot bekommen
Das hast du schriftlich per Attest bekommen, richtig?
Hast du dieses Attest beim JC nachweisbar eingereicht?
Also bei Erstantragsstellung.
ch habe den Brief erst gestern geöffnet und bin völlig fertig und wollte nun dringend mit Ihnen Kontakt aufnehmen.
Also erst gestern zurückgekommen, von wann ist das Schreiben?
Und was mir noch auffällt, du hast im März dein Kind zur Welt gebracht,
dazu noch nachträglich Glückwunsch!
Wann hast du das JC darüber informiert?
Ist ausser der Anhörung noch andere Post vom JC bei dir eingegangen?
Bitte beantworte erstmal meine Fragen.
Geändert von Seepferdchen (24.07.2017 um 13:02 Uhr) Grund: Tippfehler
Tankquittungen, Bank-Kontobewegungen bei Einkäufen, sonstigen Geldausgaben vor und nach dem Besuch? Geblitzt worden? Um die "ungenehmigte Ortsabwesenheit" zeitlich belegbar einschränken zu können?
24.07.2017, 13:32 #6
Erst mal einen Glückwunsch zu dem neuer Erdenbürger!
Du hast jetzt jede menge im Kopf, und dann möchtest Duz Dich damit auch noch rum ärgern, hast ja viel Puste!
Deshalb mein Tipp such dir einen Anwalt und lass den das Regeln, egal was Du schreiben wirst du wirst auf taube Ohren stoßen, also gleich mit der groben Kelle drauf!
24.07.2017, 13:35 #7
Vorschlag um Zeit zu gewinnen: um Fristverlängerung ersuchen.
Einfach heute noch nachweisbar per qualifiziertem FAX mit kurzer Begründung
aufgrund der Brisanz der Situation und aus zeitlichen Gründen bitte ich hiermit um Verlängerung der Frist zur Stellungnahme auf Ihr Anhörungsschreiben nach §§ Praragraf blablub vom dd.mm.yyyy. bis zum
DATUM (in 2 Wochen)
Für eine kurze postalische positive Rückmeldung bedanke ich mich im Voraus.
Vielen Dank für Ihr Verständnis und mit besten Grüßen
Lillemore"
Damit wär erstmal bisschen Luft.
24.07.2017, 14:29 #8
Der Aufsatz von Ute Winkler über "Die Erreichbarkeit in SGB II und III" ist in diesem Zusammenhang sehr beachtlich.
Demnach ist der zeit- und ortsnahe Bereich nicht so definiert, daß man seine Stadt nicht verlassen dürfe.
Entscheidend ist, daß die tägliche Briefkastenentleerung gewährleistet ist.
Demnach darst du sehr wohl deinen Freund in Stadt B besuchen.
Wegen der plötzlichen Geburt deines Kindes war dir die Rückkehr in deinen Wohnort bis Mitternacht eben nicht mehr möglich.
24.07.2017, 15:01 #9
Nein, ich bin erst seit Anfang März bei ihm.
Ja, ich habe ein schriftliches Attest vom Arzt bekommen, siehe Mutterpass.
Ja, das habe ich dem Jobcenter nachweisbar eingereicht.
Also erst gestern zurückgekommen, von wann ist das Schreiben? Und was mir noch auffällt, du hast im März dein Kind zur Welt gebracht, dazu noch nachträglich Glückwunsch!
Genau, gestern zurück (Stadt A). Das Schreiben ist vom 05.07.2017.
Das Jobcenter habe ich mit der Geburtsurkunde über die Geburt informiert (Anfang Mai 2017).
Nur Berechnungsbögen.
Nein, alles bar bezahlt, hasse mit Karte zu zahlen und trage die nie mit mir rum.
Ja, du sagst es. Wenn es kommt, dann kommt es dicke.
Ja, das bezweifle ich auch. Die Überlegung hatte ich auch schon mit dem Anwalt.
Ja, perfekt! Super, vielen Dank für den Hinweis!
Geändert von Seepferdchen (24.07.2017 um 16:31 Uhr)
24.07.2017, 15:12 #10
Vielen Dank für die ausführliche Antwort, sowie den Verweis von 'UTE WINKLER' - sehr informativ.
Die tägliche Briefkastenleehrung war und ist bis dato nicht möglich, da ich in der Stadt A niemanden habe.
Ja, das habe ich auch gedacht, dass ich meinen Freund in der Stadt B besuchen darf, laut dem Jobcenter wohl NICHT, da ich ortsabwesend war und mich nicht innerhalb des Landkreises aufgehalten habe.
ABER: Zudem bin ich in Elternzeit und weder vermittelbar noch muss ich sofort beim Amt sein um ein Jobangebot entgegen zu nehmen. So denke ich, zählt die Ortsabwesendheit doch gar nicht 'so streng' wie bei einem der auf Jobsuche ist.
Und ganz genau, die Rückkehr in die Stadt A war nicht mehr möglich, aufgrund der geplatzten Fruchblase und starker Wehen.
Geändert von Seepferdchen (24.07.2017 um 16:29 Uhr) Grund: Bitte kein Vollzitat, ein einfaches reicht völlig, Danke
24.07.2017, 15:23 #11
Ja Barquittungen? Reicht doch.
Was sagt denn deine EGV?
24.07.2017, 15:31 #12
So etwas habe ich gar nicht, wüsste jedenfalls nicht wer dies sein soll.
Noch bin ich in Elternzeit und mich muss ja niemand ins Arbeitsleben eingliedern. Oder wie meinst du das?
24.07.2017, 15:41 #13
naja ich dachte du bist irgendwie in ALG II, da hat man sowas (Eingliederungsvereinbarung) üblicherweise und dadrin sollten "solche Sachen" halt irgendwie "geregelt" sein.
Leider kenne ich mich mit "Elternzeitgedöns" nicht aus. Aber dazu melden sich bestimmt noch paar "Profis". Vielleicht bist du ja innem ganz anderen "Rechtskreis" oder so, das weiß ich leider nicht.
Auf jeden Fall schadet es nicht, wenn du da heute noch das obige Schreiben mit der Fristverlängerung losfaxt. Am besten auch an die richtigen Adressen, evtl. sogleich an die "Teamleitung" oder höher (Geschäftsleitung), um sicherzustellen, dass das auch ankommt.
Wenn du Barquittungen hast, die deine Anwesenheit an deinem "Meldeort" VOR der Geburt und die Anwesenheit wieder zurück NACH der Geburt an deinem "Meldeort" belegen würden, könntest du evtl. damit beweisen, dass dein Kind halt bei deinem "Besuch" geboren worden ist.
Wenn das nur paar Tage waren, bräuchtest du ggf dementsprechend nur die Tagessätze für diesen Zeitraum zurückzuerstatten.
So mein erster Gedankengang für den Moment.... aber ich würde einen Schritt nach dem anderen vorschlagen, also erstmal Zeit gewinnen, um alles richtig und keine Fehler zu machen!
24.07.2017, 16:05 #14
Nein, so etwas habe ich nicht. Aber wie du schon sagst...man hat soetwas üblicherweise.
Ja, ich hoffe sehr, ihr seid alle eine große Hilfe. DANKE!
Ja klar, ist das eine Überlegung wert bezüglich der Fristverlängerung, dennoch muss ich sagen, dass fliegt doch umso mehr auf.
Der Brief ist von Anfang Juli und ich bitte 1 Tag vor Ablauf um Fristverlängerung. Regt das nicht noch mehr zum Nachdenken an!?
Ja, das mit den Quittungen könnte man belegen, aber mit 1-2 Quittungen und nur mal an und ab kommt man ja nicht weit - Kaufbelege aus Stadt A. Denn um dies zu belegen, bräuchte man ja schon den einen oder anderen weiteren Beleg. Man kauft ja nicht nur 1x im Monat ein...weißt du wie ich das meine?
Ohhhhh mann...ich weiß gar nicht mehr wo hinten und vorn ist.
24.07.2017, 16:20 #15
Wieso denn? Es ist allgemein und hauptsächlich den "Ämtern" bekannt, dass zur Urlaubs- und Ferienzeit einiges "stockt". Fristverlängerungsbegehren während der Sommerzeit sind normal.
Wovor hast du denn Angst? Die werfen dir vor, dass du dein Kind an einem anderen Ort geboren hast, als an dem, wo du "gemeldet" bist.
Und wollen allein deswegen von dir womöglich zigtausend Euro zurückhaben. Schwingen halt (per Standard) sogleich die große Keule. Womöglich wollen sie auch noch das komplette StGb mit Betrug und OWI an Land ziehen.
Es geht in dem "Brief" doch einzig und allein darum, zu entkräften, dass du dort durchgängig seit März aufhältst mit Betonung auf DURCHGÄNGIG (ohne Unterbrechung), denn DAS unterstellen sie dir "in Wirklichkeit".
Also würde ich es auch so simpel lassen wie es ist (und auf diesen "Zwischenton" überhaupt nicht eingehen) und denen anhand von Barquittungen belegen, dass ich dort nur zu Besuch war, fertig. Und dann ganz "blond" fragen, wo denn stehen würde, dass man nicht mal jemanden Besuchen dürfen soll. Und versichern, dass man das nicht wusste, und sich zukünftig immer "ordnungsgemäß abmelden" würde, sobald man sein Dorf verließe. Also überspitzt in dem Sinne.
Mehr würde ich da erstmal nicht machen.
24.07.2017, 17:09 #16
Wieso denn? Es ist allgemein und hauptsächlich den "Ämtern" bekannt ..........................
Ja, du hast vollkommen recht mit all dem was du schreibst.
Das ist alles super und total toll, dass du mich so unterstützt. DANKE!
Und ja, mit Betrug und OWI haben sie schon 'gedroht'.
Und wenn ich nun aber nicht um Fristverlängerung bitte und einfach schreibe ist es doch auch völlig in Ordnung...denke ich zumindest.
DENN , wenn ich erst um Fristverlängerung bitte, dann zieht sich das immer weiter und ich komme nie voran. Eine Fristverlängerung hilft mir ja nicht wirlich weiter und ich habe große Angst, dass sie dann erst recht bemerken, dass was nicht stimmt.
Zitat von Lillemore
@ Lillemore,
wenn du diese Angaben des JC bestätigst, dann solltest du dir auch einen Plan machen, wie du jene Leistungen zurückzahlen kannst. Wenn du weiterhin im ALG 2-Bezug bist, werden diese aufgerechnet, mit 10 oder 30% deines Leistungsbezuges.
Eine Fristverlängerung sollte im Normalfall nicht negativ ausgelegt werden. Der einzige negative Punkt in deinem Fall hier wäre, dass du die Fristverlängerung erst auf den letzten Drücker beantragen würdest.
An welchem Wochentag wurde dein Kind geboren?
Sollte es am WE gewesen sein, dann gänge dies das JC nichts an.
Auch wenn es Mo-Fr geboren wurde, sollte das kein Problem insofern darstellen, da man ja auch wochentags durchaus Ausflüge außerhalb der Meldeadresse unternehmen kann, sofern man am selben Tag auch wieder planmäßig zurück ist. 200 km hin und zurück kann man durchaus an einem Tag zurücklegen, auch per Bahn.
Du müsstest also nur darlegen können, dass du eigentlich nur einen Tagesausflug in den Ort B geplant hast und dabei nunmal dein Kind den Drang hatte, auf die Welt zu kommen.
24.07.2017, 17:42 #18
Muß das Amt nicht die Schuld "beweisen"?
*In den Raum stellt* Zudem kann eine Person des Vertrauens ja die Post jeden Tag kontrolliert haben und somit wäre die Erreichbarkeit gewährleistet gewesen. Das man wegen der Geburt eines Kindes so einen Aufriss seitens des Amtes durchzieht, macht mich sprachlos.
Das weißt ja nur du bis Dato *wink mit Zaunpfahl* Oder wurden Termine währenddessen versäumt?
Zudem bin ich in Elternzeit und weder vermittelbar noch muss ich sofort beim Amt sein um ein Jobangebot entgegen zu nehmen.
Ebend drum
24.07.2017, 17:45 #19
....außerdem hat man doch das REcht in Deutschland, sich eine Klinik auszusuchen....
d.h. wenn der Leistungsträger, in dem Fall dann die KK, schon nichts zu melden hat, wozu dann das JC?
Du bist 6 Wochen vor der Entbindung in der gesetzlichen SChutzfrist...d.h. du darfst gar nicht arbeiten..somit mußt du auch nicht verfügbar sein.
Du hattest Beschäftigungsverbot (wenn ich das richtig gelesen habe) auch damit kann das JC keinen Blumentopf gewinnen..weil es nichts wichtiges vom JC für dich gab.
Sie konnten dich aus gesetzlichen Grundlagen schon gar nicht plötzlich und ad hoc in einen Job vermitteln..
die Ortsanwesenheit erfüllt hier bei dir doch gar keinen Zweck...
http://www.bg45.de/index.php/10751/m...-sg-stuttgart/
http://www.hartziv.org/ortsabwesenhe...-hartz-iv.html
http://www.gegen-hartz.de/hartz-4-ra...-im-sgb-ii.php
Du hast auch jetzt m.E. keine Meldeverpflichtung..weil du ja gar nicht in ARbeit vermittelst werden kannst..da du dich nach der Entbindung auch noch in der gesetzlich vorgesehenen Mutterschutzfrist befindest.
Und den Aufenthalt in Deutschland, wo auch immer, kann man dir nicht verbieten...bzw. vorschreiben...
das JC hat und kann dich nicht in einen Job vermitteln..ergo ist die Ortsanwesenheit aus jobbedingten Gründen doch humbug.
Ggf. wollen sie rauskitzeln, ob du die eigene Wohnung in Ort B nicht tatsächlich nur "so" aus "Geldgründen" besitzt und du tatsächlich mit dem Vater des Kindes eine EG bildest.
WEnn das so wäre, dann müßtest du ggf. auf Leistungen durch das JC verzichten...dann müsste der Vater des Kindes bzw. dein LEbenspartner ggf. für euren Lebensunterhalt aufkommen..
Geändert von Anna B. (24.07.2017 um 17:58 Uhr)
24.07.2017, 17:46 #20
Gut und jetzt eine Verständnisfrage, du schreibst du bist in der Elternzeit,
also hast du noch ein Kind, richtig?
So wie sich das für mich darstellt, bist du nicht vermittelbar für einen Job.
Und ich muß noch mal fragen, hast du in deiner Abwesenheit noch andere Post vom JC ausser diese Anhörung bekommen, zum Beispiel eine Einladung Meldeaufforderung?
24.07.2017, 19:01 #21
du musst selbst wissen was du tust. Wenn du das bis morgen schaffst, dann mach das, wenn du mehr Zeit brauchst, um keine (weiteren und evtl. noch gravierendere) Fehler zu machen, dann beantrage Fristverlängerung. Wie gesagt, das ist ein völlig normaler Vorgang, um eine Fristverlängerung zu ersuchen. Anwalt nicht erreichbar, Ärzte nicht erreichbar, etcpp, in den Behörden ist sowas vollkommen normal.
Was soll denn da etwa "nicht stimmen" *hüstel* *Blond-blöd dreinschau*. Du hast ja noch nicht mal ne EGV, wo dir mal irgendwas annähernd erläutert hätte werden sollen bezüglich deiner rechtlichen Situation. Denn dafür ist die EGV ja eigentlich da! Und die hast du nicht. Darauf würde ich natürlich niemanden drauf hinweisen, das ist nur für deine reine private Information (aus der sich im Falle eines Falles als Pfeiler in deinem Köcher evtl. etwas basteln lässt, wenn es hart auf hart kommt)
Du bist "blond, unwissend und neue stolze Mutter eines strammen Sohnes, der rein zufällig während einem Besuch an Ort B rausgeflutscht ist". Fertig. Und dass du nicht mal zu Besuch wohin darfst, das wusstest du nicht und kannst aber anhand deiner Bar-Einkaufszettel belegen, dass du da nur von dann bis dann dort warst und nicht mehr und nicht weniger.
Klar ist das alles dünnes Eis aber mehr an "Schadensbegrenzung" fällt mir dazu nicht ein. Es sei denn, hier hat jemand mal paar knackige Paragrafen am Start bezüglich der Sachlage mit Elternzeit, ALG II, keine EGV usw. Vllt gibts da ja Urteile oder Bestimmungen dafür, deswegen schon würde ich halt die Fristverlängerung bevorzugen.
erwerbsuchend #17
Lille, rechne doch die "Schulden" und die prozentuale Rückzahlung mal aus. Angenommen, sie wollen 25.000,- € von dir zurückhaben und du sollst das irgendwie abstottern bei "Erbenhaftung" dh dein Sohn müsste deine "Schulden" evtl. weiterhin übernehmen, falls du nicht mehr da wärst, um das zu übernehmen.
Geändert von Mmepepper (24.07.2017 um 20:22 Uhr)
24.07.2017, 20:20 #22
wenn du diese Angaben des JC bestätigst ......
Ja, das mag schon sein, aber NOCH sagt niemand, dass ich zurückzahlen muss, somit denke ich 'erst einmal' nicht darüber nach wie ich was zurückzahle.
Ja, das stimmt schon, aber wie du schon sagt - im Normalfall.
Das Kind wurde an einem Sonntag geboren.
WAS? Wirklich, dann ginge das dem JC nichts an!??
Ja, richtig, man macht auch mal Ausflüge und ich denke das ist auch völlig normal und menschlich.
Ja, das stimmt Die 200 km schafft man an einem Tag hin und zurück, egal ob mit Auto oder Bahn.
24.07.2017, 20:25 #23
das ist meiner Ansicht nach völlig wurscht, es geht meiner Meinung nach ausschließlich darum, beweisen zu können, dass du dort nur zu Besuch warst
24.07.2017, 20:29 #24
........Person des Vertrauens ja die Post jeden Tag kontrolliert haben und somit wäre die Erreichbarkeit ; das man wegen der Geburt eines Kindes so einen Aufriss seitens des Amtes durchzieht .........
Ja ganz genau, du hast recht - dann wäre das mit der Erreichbarkeit auch geklärt.
Oh ja, du sagst es...da kommt ein kleiner Erdenbürger auf die Welt und das Amt macht einen Aufstand.
Nein, Termine wurden währeddessen nie versäumt!
24.07.2017, 20:32 #25
.........das ist meiner Ansicht nach völlig wurscht ......
Ja, das verstehe ich. Aber wie soll ich einen spontanen Besuch nachweisen? Das ist mit einer Fahrt mit dem Auto schwierig.
Denn mit der Bahn bin ich nicht gefahren um eine Bahnkarte nachweisen zu können und eine Tabkquittung habe ich auch nicht mehr.
Somit wären Beweise etwas schwer.
Einkommen meines Sohnes wurde auf meine Leistungen angerechnet. Bajando U 25 8 26.03.2012 22:32

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