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Timestamp: 2019-06-19 10:48:49+00:00

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Stadt Weingarten: Pläne & Konzepte
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Wo kann ich mich bei laufenden Verfahren der Stadtplanung beteiligen (z.B. bei der öffentlichen Auslegung von Bebauungsplänen) ?
Der Flächennutzungsplan orientiert sich an den Raumordnungszielen des Regionalplans. Er stellt die Art der Bodennutzung in den Grundzügen dar, ohne parzellenscharf zu sein. Aus dem Flächennutzugsplan kann kein Baurecht abgeleitet werden.
Planfolge
Der für Weingarten rechtswirksame Flächennutzungsplan ist der „Flächennutzungsplan Gemeindeverband Mittleres Schussental“, der die Städte Ravensburg und Weingarten sowie die Gemeinden Baienfurt, Berg und Baindt beplant.
Flächennutzungsplan (FNP) - Arbeitsplan, Ausschnitt Weingarten (Stand 10.04.2012) ((6,381 MB))
Legende FNP - Arbeitsplan, Ausschnitt Weingarten (Stand 10.04.2012) ((193,4 KB))
Der Bebauungsplan wird aus dem Flächennutzungsplan entwickelt und schafft verbindliches Baurecht. Er regelt in seinem Geltungsbereich im Wesentlichen die Art (z.B. Wohnen, Gewerbe) und das Maß (Größe) der baulichen Nutzung sowie die Lage der Gebäude und deren Erschließung.
Das Bebauungsplanverfahren ist bundesrechtlich im Baugesetzbuch (BauGB) geregelt. Es sieht prinzipiell eine zweistufige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden (Träger öffentlicher Belange) vor. Zunächst werden die Öffentlichkeit und Behörden frühzeitig beteiligt. Nach Ausarbeitung des Bebauungsplanentwurfes besteht in einer öffentlichen Auslegung das zweite Mal die Möglichkeit, Stellungnahmen (Anregungen, Bedenken) vorzubringen. Die Stellungnahmen werden vom Gemeinderat abgewogen. Bei einer erforderlichen Planänderung wird die Öffentlichkeit erneut angehört. Werden jedoch keine Änderungen mehr vorgenommen, wird der Bebauungsplan als Satzung beschlossen. Mit der Veröffentlichung im Amtsblatt "Weingarten im Blick" tritt der Bebauungsplan in Kraft.
Ablaufschema des Bebauungsplanverfahrens und Bürgerbeteiligung
Hinweis: Für Plangebiete, bei denen bereits Baurecht besteht, kann im Einzelfall ein vereinfachtes oder beschleunigtes Verfahren angewandt werden, bei denen auf eine frühzeitige Beteiligung verzichtet werden kann.
Beteiligung der Öffentlichkeit und Behörden
Veröffentlichung rechtskräftiger Bebauungspläne
Die vom Gemeinderat als Satzung beschlossenen Bebauungspläne und örtlichen Bauvorschriften treten durch die Veröffentlichung im Amtsblatt "Weingarten im Blick" in Kraft. Die vollständige Satzung kann in der Abteilung Stadtplanung und Bauordnung zu den allgemeinen Öffnungszeiten eingesehen werden. Nachrichtlich werden im Folgenden lediglich die Dokumente der jüngst veröffentlichen Bebauungspläne digital zur Verfügung gestellt.
"Meisterhofstraße, 3. Änderung", rechtskräftig seit 18.12.2015
01 Fertigung 18.12.2015 (16,44 MB)
02 Lageplan 18.12.2015 (1,527 MB)
03 Zeichenerklärung 17.12.2015 (539,5 KB)
04 Textteil 17.12.2015 (265,7 KB)
05 Begründung 17.12.2015 (239,7 KB)
06 Artenschutzrechtliche Beurteilung 17.12.2015 (2,955 MB)
07 Artenschutzrechtliche Beurteilung Eidechsen 17.12.2015 (1004 KB)
"Hochwang, 2. Änderung", rechtskräftig seit 29.04.2016
01 Fertigung 28.04.2016 (13,272 MB)
02 Lageplan 28.04.2016 (962,4 KB)
03 Zeichenerklärung 28.04.2016 (455,7 KB)
04 Textteil 28.04.2016 (254,5 KB)
05 Begründung 28.04.2016 (232,6 KB)
06 Ökologischer Erläuterungsbericht 28.04.2016 (1,02 MB)
"Ettishofer Straße / Jakob-Reiner-Straße, Teil I, Änderung", rechtskräftig seit 02.12.2016
01 Fertigung 30.11.2016 (10,933 MB)
02 Lageplan 30.11.2016 (736,7 KB)
03 Zeichenerklärung 30.11.2016 (531 KB)
04 Textteil 30.11.2016 (269 KB)
05 Begründung 30.11.2016 (381 KB)
06 Ökologischer Erläuterungsbericht 30.11.2016 (1,176 MB)
"Ettishofer Straße / Jakob-Reiner-Straße, Teil II, Änderung Nord", rechtskräftig seit 02.12.2016
01 Fertigung 30.11.2016 (11,3 MB)
02 Lageplan 30.11.2016 (507,5 KB)
03 Zeichenerklärung 30.11.2016 (471,5 KB)
04 Textteil 30.11.2016 (276,3 KB)
05 Begründung 30.11.2016 (376,4 KB)
"Winzerweg", rechtskräftig seit 27.10.2017
01 BP 159 Winzerweg_Lageplan_Rechtskraft_Fertigung 27.10.2017 (12,684 MB)
02 BP 159 Winzerweg_Lageplan_Rechtskraft_Lageplan DIN A2_M500 27.10.2017 (966,8 KB)
03 BP 159 Winzerweg_Lageplan_Rechtskraft_Lageplan_DIN A4_M1000 27.10.2017 (693 KB)
04 BP 159 Winzerweg_Zeichenerklärung_Rechtskraft 27.10.2017 (461 KB)
05 BP 159 Winzerweg_Textteil_Rechtskraft 27.10.2017 (265,2 KB)
06 BP 159 Winzerweg_Begründung_Rechtskraft 27.10.2017 (367,5 KB)
07 BP 159_01_ökologischer Erläuterungsbericht_2016 07 04 27.10.2017 (1,534 MB)
08 BP 159_02_Löderbusch_Artenschutzrechtliche Einschätzung_2016 06 30 27.10.2017 (13,849 MB)
"Stadtesch-Süd II, 2. Änderung", rechtskräftig seit 08.12.2017
01 BP 054.III Stadtesch Süd II, 2. Änderung_Lageplan_Rechtskraft_Fertigung 11.12.2017 (9,543 MB)
02 BP 054.III Stadtesch Süd II, 2. Änderung_Lageplan_Rechtskraft_DIN A4 11.12.2017 (281,3 KB)
03 BP 054.III Stadtesch Süd II, 2. Änderung_Zeichenerklärung_Rechtskraft 11.12.2017 (477,8 KB)
04 BP 054.III Stadtesch Süd II, 2. Änderung_Textteil_Rechtskraft 11.12.2017 (253,7 KB)
05 BP 054.III Stadtesch Süd II, 2. Änderung_Begründung_Rechtskraft 11.12.2017 (386,7 KB)
06 BP 054.III_Ökologischer Erläuterungsbericht_2017 08 31
11.12.2017 (9,981 MB)
"Kreuzberg - Hallersberg, Teil 1, Erweiterung", rechtskräftig seit 27.07.2018
01 BP 153.III Kreuzberg Hallersberg, Teil 1, Erweiterung_Fertigung_RK_2018 07 27 26.07.2018 (14,838 MB)
02 BP 153.III Kreuzberg Hallersberg, Teil 1, Erweiterung_LP_RK_2018 07 27_M500_A2 26.07.2018 (852,6 KB)
03 BP 153.III Kreuzberg Hallersberg, Teil 1, Erweiterung_ZEK_RK_2018 07 27 26.07.2018 (775,2 KB)
04 BP 153.III Kreuzberg Hallersberg, Teil 1, Erweiterung_TXT_RK_2018 07 27 26.07.2018 (129,4 KB)
05 BP 153.III Kreuzberg Hallersberg, Teil 1, Erweiterung_BGR_RK_2018 07 27 26.07.2018 (306,5 KB)
10a Lindinger Flst. 212 7_südl. Böschungsgelände_2014 05 08_Bericht 27.07.2018 (7,352 MB)
10b Lindinger Flst. 212 2, 212 8_2014 05 09_Bericht 18.05.2018 (21,456 MB)
11a Berghof_Reutebühlstraße 1 1_Untergrund und Bausubstanz_2014 09 10_Bericht 18.05.2018 (2,619 MB)
11b Berghof_Scherzachstraße 14 1_Untergrund und Bausubstanz_2014 09 10_Bericht 18.05.2018 (767,1 KB)
12 Schallschutzgutachten, Büro ita, Wiesbaden_2015 12 07 und 2014 12 19 18.05.2018 (1,596 MB)
13 2018 06 11_Artenschutzrechtliche Prüfung 26.07.2018 (736,6 KB)
Vorhaben- und Erschließungsplan und örtliche Bauvorschriften
"Am Bläsiberg, Änderung Nord", rechtskräftig seit 14.12.2018
01 BP 059.I Am Bläsiberg, Änderung Nord_FTG_RK_2018 12 14 19.12.2018 (1,505 MB)
02 BP 059.I Am Bläsiberg, Änderung Nord_TXT_RK_2018 12 14 19.12.2018 (371,5 KB)
03 BP 059.I Am Bläsiberg, Änderung Nord_BGR_RK_2018 12 14 19.12.2018 (493,8 KB)
04 BP 059.I_Artenschutzrechtliche Prüfung_2018 07 02 19.12.2018 (772,4 KB)
05 BP 059.I_VEP_A0_2018 07 02 19.12.2018 (5,444 MB)
Das Wohnraumentwicklungskonzept für die Stadt Weingarten wurde am 30.01.2017 vom Gemeinderat als städtebauliches Entwicklungskonzept gemäß § 1 Abs. 6 Nr. 11 BauGB beschlossen. Wesentliche Inhalte sind:
Bauflächenentwicklung – "Strategische Innenentwicklung und sanfte Außenentwicklung"
Das Wohnraumentwicklungskonzept ist aus dem Bürgerdialog STEP 2020 hervorgegangen, in dem 2011-2013 ein Leitbild für die Zukunft Weingartens entwickelt wurde. Ein dort definiertes Oberziel "Strategische Innenentwicklung und sanfte Außenentwicklung" wurde im Wohnraum-entwicklungskonzept weiterbearbeitet. Nach wie vor gilt der Grundsatz "Innenentwicklung vor Außenentwicklung". Aufgrund des prognostizierten Bevölkerungszuwachses wird aber in dem Gutachten aufgezeigt, dass eine ergänzende Außenentwicklung notwendig sein wird. Das Wohnraumentwicklungskonzept stellt hierzu Prüfflächen dar.
Potential Innenentwicklung – "Qualitative Nachverdichtung und quantitative Nachverdichtung"
Der Übersichtsplan "Potentiale Innenentwicklung Wohnen" gibt Hinweise auf Schwerpunkte und mögliche Typologien der Innenentwicklung. Es wird unterschieden zwischen "qualitative Nachverdichtung" und "quantitative Nachverdichtung". Während die quantitative Nachverdichtung z.B. durch Hinterliegerbebauung neue Wohneinheiten schafft und dadurch direkt den Bedarf an neuem Wohnbauland reduziert, zeigt die qualitative Nachverdichtung z.B. mit dem zeitgemäßen Ausbau von Einfamilien-häusern eher indirekt über Unterstützung des Generationenwechsels Wirkung. Die Darstellung auf dem Übersichtsplan ist jedoch weder exklusiv (d.h. auch Projekte außerhalb der dargestellten Bereiche können genehmigt werden), noch lässt sich daraus per se eine Genehmigungsfähigkeit ableiten.
Qualifizierte Quartiersentwicklung – "Qualitäten stärken und Wachstum ermöglichen"
Aus den Untersuchungen vor Ort und den Beteiligungen der Öffentlichkeit sind Ideen, Strategien und Vorgaben für eine mögiche Quartiersentwicklung hervorgegangen. Diese Ergebnisse können als Leitfaden für Bestandserweiterungen oder Projekte für Neues Wohnen dienen. Gleichwohl ist zu beachten, dass jedes Bauvorhaben einzigartig ist und daher die Verträglichkeit im Einzelfall zu bewerten sein wird. Nachverdichtung auf Kosten von Wohnqualität gilt es zu vermeiden. Vielmehr sind bauliche Entwicklungen im Quartier zu nutzen, um Defiziten zu begegnen. Gelungene Planungen schaffen neuen Wohnraum oder erleichtern den Generationswechsel in Einfamilienhäusern bspw. durch die Bereitstellung von altersgerechten Wohnungen im Quartier. Gleichzeitig fördern sie aber auch die Identität des Quartiers, werten Aufenthaltsbereiche auf oder stärken die Quartierszentren mit Nahversorgungsfunktion. Qualifizierte Quartiersentwicklung heißt "Qualitäten stärken und Wachstum ermöglichen".
Stadt der kurzen Wege – "Quartiers-Inseln aufbrechen und vernetzen zur Weingarten-Blüte"
In der Bestandsanalyse wurde festgestellt, dass das Stadtgebiet sich in einzelne "Quartiers-Inseln" aufteilt, die durch Barrieren wie z.B. breite Straßen, große Gewerbegrundstücke oder die eingezäunte Kleingartenanlage voneinander getrennt sind. Die Quartiere sind isoliert und schwimmen wie Inseln im Stadtraum. In dem formulierten Zielbild "Weingarten-blüht-auf" werden Verbindungsachsen definiert, die es gilt auszubauen und mit Grün- und Infrastruktur-achsen zu kombinieren. Die Vision geht von einem erweiterten starken Stadtzentrum aus, das über die (dann zurückgebaute) Barriere der alten B 30 reicht und Verbindungen zwischen den Quartieren untereinander und zur Landschaft aufbaut. Das Wegenetz ist ausgebaut, Fußgänger- und Radfahrerverbindungen sind privilegiert und Barrieren sind durchbrochen im Sinne einer "Stadt der kurzen Wege".
01 Wohnraumentwicklungskonzept_Endbericht_2016 12 21_web
Wohnraumentwicklungskonzept Weingarten
01.06.2017 (17,008 MB)
02 Wohnraumentwicklungskonzept_Endbericht_2016 12 21_Kurzfassung 01.06.2017 (6,095 MB)
03 Ausgangslage Gesamtstadt_01 Identität der Orte 01.06.2017 (3,351 MB)
04 Ausgangslage Gesamtstadt_02 Wohnquartiere 01.06.2017 (4,196 MB)
05 Ausgangslage Gesamtstadt_03 Infrastruktur 01.06.2017 (4,142 MB)
06 Ausgangslage Gesamtstadt_04 Erreichbarkeit 01.06.2017 (5,851 MB)
07 Restriktionen_Wohnbauflächenentwicklung 01.06.2017 (1,081 MB)
08 Potenziale in den Quartieren_Innentwicklung Wohnen 01.06.2017 (4,128 MB)
09 Quartierssteckbriefe_01 Äußere Halde 01.06.2017 (3,566 MB)
10 Quartierssteckbriefe_02 Campus 01.06.2017 (3,031 MB)
11 Quartierssteckbriefe_03 Dörfle 01.06.2017 (2,924 MB)
12 Quartierssteckbriefe_04 Obere Halde Bockstall 01.06.2017 (3,298 MB)
13 Quartierssteckbriefe_05 Mühlbachviertel Lauratal 01.06.2017 (2,536 MB)
14 Quartierssteckbriefe_06 Stadtzentrum 01.06.2017 (3,488 MB)
15 Quartierssteckbriefe_07 Promenade 01.06.2017 (3,24 MB)
16 Quartierssteckbriefe_08 Untere Breite_Lerchenfeld 01.06.2017 (3,898 MB)
17 Quartierssteckbriefe_09 Stadtesch 01.06.2017 (3,272 MB)
18 Quartierssteckbriefe_10 Talsiedlung Süd 01.06.2017 (2,928 MB)
19 Quartierssteckbriefe_11 Blumenau 01.06.2017 (3,263 MB)
20 Quartierssteckbriefe_12 Burach_Vorderer Ochsen 01.06.2017 (3,4 MB)
Das Gewerbeentwicklungskonzept ist eine quantitative und qualitative Aussage für die zukünftige gewerbliche Entwicklung in Weingarten. Hierzui wurde untersucht, in welchem Maße und durch welche Nachfragergruppen Flächenbedarfe zu verzeichnen sind, in welchem Maße diese Bedarfe durch das derzeitige Flächenangebot abgedeckt werden können und in welchem Maße ein Bedarf an zusätzlichen gewerblichen Flächen besteht. Des Weiteren wird dargestellt, welche qualitativen Nutzungsperspektiven bestehende Gewerbestandorte besitzen und welche unterschiedlichen Nutzungsperspektiven Standorte mit Flächenpotenzialen besitzen können.
Auf der Grundlage dieses Konzeptes wird in einem zweiten Schritt die Verortung von zukünftigen Gewerbeflächenentwicklungen stattfinden.
Das Gewerbeentwicklungskonzept für die Stadt Weingarten wurde am 26.09.2016 vom Gemeinderat als städtebauliches Entwicklungskonzept gemäß § 1 Abs. 6 Nr. 11 BauGB beschlossen.
Gewerbeflächenentwicklungskonzept ((1,001 MB))
Die Vergnügungsstättenkonzeption regelt unter Berücksichtigung der unterschiedlichen städtebaulichen und rechtlichen Rahmenbedingungen eine verträgliche Ansiedlung von Vergnügungsstätten in ihren unterschiedlichen Ausprägungen.
Die Vergnügungsstättenkonzeption für die Stadt Weingarten wurde am 26.09.2016 vom Gemeinderat als städtebauliches Entwicklungskonzept gemäß § 1 Abs. 6 Nr. 11 BauGB beschlossen.
Vergnügungsstättenkonzeption ((2,292 MB))
Bereits im Jahr 1987 hat man begonnen, zum Schutz der Innenstadt die Ansiedelung von Einzelhandel zu steuern. Im Jahr 2016 wurde das Einzelhandelsgutachten für Weingarten erneut fortgeschrieben. Es regelt die Zulässigkeit der Ansiedlung von Einzelhandel nach Standort, Größe und Sortimenten.
Wichtige Bestandteile des Gutachtens sind die Abgrenzung des zentralen Versorgungsbereiches sowie die "Sortimentsliste Weingarten" (s. Gutachten S. 73). Als zentraler Versorgungsbereich wurde der Umgriff gemäß Entwicklungsszenario 2 (s. Gutachten S. 81-85) beschlossen. Der südliche Bereich des Schuler-Geländes ist hierbei kein zentraler Versorgungsbereich, sondern eine Fläche für den Einzelhandel, die nach den Vorgaben des Konzepts zu entwickeln ist. Ebenfalls zentrealer Versorgungbereich ist das Nahversorgungszentrum Untere Breite (s. Gutachten S. 89 und Karte 5 S. 39).
Das Einzelhandelskonzept für die Stadt Weingarten wurde am 30.05.2016 vom Gemeinderat als städtebauliches Entwicklungskonzept gemäß § 1 Abs. 6 Nr. 11 BauGB beschlossen.
Einzelhandelskonzept ((6,433 MB))
Grünraumkonzept
Dem Erhalt von Grünzonen kommt bei der Siedlungsentwicklung eine zentrale Bedeutung zu. Das Grünraumkonzept liefert eine Grundlage zur Bewertung von Flächen und stellt einen Leitfaden bei einer Inanspruchnahme von Grünflächen dar. Zu den wesentlichen Elementen des Konzepts zählen Grünraum-Vernetzung, Frischluftversorgung sowie Schutz und Entwicklung der Grünbestände.
Das Grünraumkonzept wurde am 02.03.2015 vom Gemeinderat als städtebauliches Entwicklungskonzept gemäß § 1 Abs. 6 Nr. 11 BauGB beschlossen.
Textteil ((6,143 MB)) | Bewertungsbögen ((9,933 MB)) | Karten und Pläne ((25,51 MB))
Stadtumbau Schuler-Areal Süd
Der Stadtumbau auf dem südlichen Schuler-Areal stellt für die Stadt Weingarten eine einzigartige Chance dar, dringend benötigte Flächen in der Innenstadt bereitzustellen und den sensiblen Bereich am Fuße des Martinsbergs städtebaulich aufzuwerten.
Angesichts der stadträumlichen Bedeutung der Konversion der Industriebrache wurde für die bauliche Entwicklung ein Strukturkonzept erarbeitet. Das Strukturkonzept definiert einen städtebaulichen Rahmen und dient als Grundlage für die im Weiteren zu erarbeitenden städtebaulichen Planungen. Es wurde in Zusammenarbeit zwischen Investor, Bauverwaltung, Fachplanern und Gemeinderat unter reger Beteiligung der Öffentlichkeit ausgearbeitet.
Das Strukturkonzept Schuler-Areal Süd wurde am 26.02.2018 vom Gemeinderat als städtebauliches Entwicklungskonzept gemäß § 1 Abs. 6 Nr. 11 BauGB beschlossen.
00_Präsentation zum Beschluss im GR_2018 02 26 27.02.2018 (2,003 MB)
01_Strukturkonzept Stadtumbau Schuler Areal Süd_2018 02 12 27.02.2018 (7,383 MB)
02_Kurzstellungnahme Eckdaten Schuler Areal_2017 07 03 27.02.2018 (32,9 KB)
03_Verkehrsuntersuchung_2017 09 07 27.02.2018 (280,1 KB)
04_Verkehrsuntersuchung_Anlagen_2017 09 07 27.02.2018 (12,452 MB)
05_Lärmuntersuchung_Verkehr und Gewerbe_2017 10 02 27.02.2018 (9,886 MB)
06_GR Klausur_Strukturkonzept Schuler Areal Süd_Protokoll mit Stellwänden_2017 03 27 27.02.2018 (763,6 KB)
07_Bürgerdialog_Schuler Areal Süd_Protokoll mit Stellwänden_2017 04 25 27.02.2018 (2,375 MB)
08_Bürgerdialog_Schuler Areal Süd_Protokoll mit Stellwänden_2017 10 26 27.02.2018 (1,218 MB)
09_JGR_Schuler Areal Süd_Protokoll mit Stellwänden_2017 11 06 27.02.2018 (1,277 MB)
Im Zuge der Ausarbeitung des Strukturkonzepts wurden zwei Bürgerworkshops durchgeführt. Nach Anregungen der Bürger sollte ein attraktives Zukunfts-Quartier entstehen, das lebendig, urban und umweltgerecht ist und sich durch Vielfalt und Innovation auszeichnet. Das Strukturkonzept diente als Grundlage für den städtebaulichen Wettbewerb und war Anlage der Wettbewerbsauslobung.
Wesentliche Bestandteile der Aufgabenstellung in der Wettbewerbsauslobung waren
a) der städtebauliche Entwurf für den Neubau von Wohn- und Gewerbeeinheiten unter Berücksichtigung einer funktionalen Anbindung an den südlich und östlich angrenzenden Stadtraum mit
b) einem qualitativ hochwertigem Freiraumkonzept unter Berücksichtigung der Wohn- und Gewerbenutzung und des Frei- und Straßenraumes um das ehemalige Schuler-Areal sowie
c) ein innovatives und flächensparendes Verkehrskonzept für den nicht motorisierten und den motorisierten Verkehr unter Berücksichtigung der geplanten Wohn- und Gewerbenutzung, des relevanten örtlichen und überörtlichen Verkehrssystems, sowie eine gemeinsame Zufahrt mit den verbleibenden Bürogebäuden der Firma Schuler.
Ein nachhaltiges städtebauliches und architektonisch hochwertiges Konzept, das sich auch durch eine ressourcenschonende Bauweise auszeichnet, wurde hierbei ausdrücklich vorausgesetzt.
Die Planer Ackermann + Raff Architekten und Stadtplaner und faktorgruen Landschaftsarchitekten überzeugen die Jury mit ihrem Entwurf zur Neubebauung des Schuler-Areals. Ihr Wettbewerbsbeitrag setzte sich gegen acht Konkurrenten durch und wurde mit dem 1. Preis gekürt.
01_WIB_Info Wettbewerbsergebnis.pdf 23.10.2018 (301,2 KB)
02_Auszug Präsentation Ausstellung Wettbewerb Weingarten_1. 4. Preis.pdf 23.10.2018 (1,707 MB)
03_Auszug Protokoll Preisgericht_Beurteilung 1. 4. Preis.pdf 23.10.2018 (108,6 KB)
04.1 Plan 1_1. Preis.pdf
23.10.2018 (14,068 MB)
04.2 Plan 2_1. Preis.pdf
23.10.2018 (3,932 MB)
04.3 Plan 3_1. Preis.pdf
23.10.2018 (9,961 MB)
04.4 Plan 4_1. Preis.pdf
23.10.2018 (32,764 MB)
Integriertes Stadtentwicklungskonzept 2030 (ISEK 2030)
Im Rahmen eines ISEK werden die verschiedenen gesamtstädtischen Konzepte zu Wohnen, Gewerbe, Einzelhandel und Grünraum überlagert. Die einzelnen fachlichen "Bausteine" werden zu einem konzeptionellen "Gesamtgebäude" zusammengeführt. Hierbei gilt es, teilweise konkurrierende oder sich widersprechende Belange gegeneinander und untereinander abzuwägen und zu harmonisieren. Ergebnis wird ein integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept sein, das die Stadtentwicklung Weingartens für die nächsten ein bis zwei Jahrzehnte prägen wird.
Die Ausarbeitung des ISEK ist in den Jahren 2018/19 vorgesehen.
Am 11.12.2018 hat ein Informationsabend mit einem Bürgerworkshop stattgefunden. Die Präsentation an diesem Abend wird samt einer Erläuterung und den Unterlagen, die beim Workshop als Grundlage gedient haben, nachstehend zur Verfügung gestellt. Bis zum 15.02.2019 können hierzu Anregungen bei der Abteilung Stadtplanung und Bauordnung abgegeben werden (s. Bürgerbeteiligung Stadtplanung).
00 Einladung Bürgerworkhop_Amtsblatt_2018 12 07.pdf 19.12.2018 (211,8 KB)
01 ISEK 2030_Präsentation Bürgerdialog_2018 12 11.pdf 19.12.2018 (8,173 MB)
02 ISEK 2030_Erläuterungstext_2018 12 11 19.12.2018 (71,9 KB)
03 ISEK 2030_Protokoll Bürgerworkshop 2018 12 11.pdf 21.01.2019 (1,191 MB)
Bestand_01_Identität der Orte_2016 12 21.pdf 19.12.2018 (3,351 MB)
Bestand_02_Infrastruktur_2018 10 17.pdf 19.12.2018 (1,932 MB)
Bestand_03_Wohnquartiere_2016 12 21.pdf 19.12.2018 (4,196 MB)
Bestand_04_Gewerbe und Handel_2018 11 29.pdf 19.12.2018 (1,429 MB)
Bestand_05_Restriktionen_2018 12 19.pdf 19.12.2018 (2,22 MB)
Bestand_06_Potenziale_2018 12 19.pdf 19.12.2018 (1,491 MB)
Bestand_07_Erreichbarkeit_2016 12 21.pdf 19.12.2018 (5,851 MB)
Prüfflächen_Kategorien_2018 10 09.pdf 19.12.2018 (1,217 MB)
Zielbildskizze_01_Stadtbild_Identität_2018 10 18.jpg 19.12.2018 (1,392 MB)
Zielbildskizze_02_Tourismus_2018 10 18.jpg 19.12.2018 (1,306 MB)
Zielbildskizze_03_Wohnen_Infrastruktur_2018 10 18.jpg 19.12.2018 (1,364 MB)
Zielbildskizze_04_Zentren_2018 10 18.jpg 19.12.2018 (1,27 MB)
Zielbildskizze_05_Wirtschaft_2018 10 18.jpg 19.12.2018 (1,328 MB)
Zielbildskizze_06_Hochschule_2018 10 18.jpg 19.12.2018 (1,258 MB)
Zielbildskizze_07_Grün_Umwelt_2018 10 18.jpg 19.12.2018 (1,338 MB)
Zielbildskizze_08_Mobilität_Energie_2018 10 18.jpg 19.12.2018 (1,312 MB)
siehe Klima & Verkehr
Die Städte Ravensburg und Weingarten haben zusammen mit Akteuren der Wohnungs- und Bauwirtschaft sowie Sozialverbänden ein "Bündnis für bezahlbaren Wohnraum" geschlossen. Mit der Vereinbarung wollen die Bündnispartner dafür Sorge tragen, dass Wohnraum auch weiterhin für alle Bevölkerungsgruppen zur Verfügung steht. So wird z.B. bei Wohnbauprojekten mit einer Anzahl von mehr als zehn Wohnungen, für die notwendiges Baurecht geschaffen werden muss, in einem städtebaulichen Vertrag vereinbart, dass auch für einkommensschwache Haushalte Wohnflächen für einen gewissen Zeitraum vorzuhalten sind. Andere Themen sind bei Bauvorhaben mit mehr als 50 Wohnungen die soziale Begleitung und Unterstützung z.B. durch ein Quartiersmanagement oder die Qualitätssicherung z.B. durch konkurrierende Planungsverfahren.
Das Bündnis trat mit der Unterzeichnung am 13. Dezember 2016 in Kraft.
Bündnis für bezahlbaren Wohnraum ((2,658 MB))
Jens Herbst
Tel. 0751 405 196
Fax 0751 4055 196
j.herbst@weingarten-online.de

References: § 1
 § 1
 § 1
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