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Timestamp: 2017-07-24 19:24:09+00:00

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Norbert Struck Der Paritätische GV Berlin - ppt herunterladen
Veröffentlicht von:Renate Wuesthoff
Präsentation zum Thema: "Norbert Struck Der Paritätische GV Berlin"— Präsentation transkript:
Norbert Struck Der Paritätische GV BerlinParadigmenwechsel in der Kinder- und Jugendhilfe? Weg von Einzelfallhilfen auf Antrag Hin zu präventiven Hilfen? Norbert Struck
1. Strukturmaxime Prävention 2. 3 Stufen der Prävention 31. Strukturmaxime Prävention 2. 3 Stufen der Prävention 3. Die Schule als exemplarisches Regelangebot 4. Lücken im Angebot der KJH 5. Hilfen zur Erziehung als Hilfen in akuten Notfällen
Paradigmenwechsel? Es müsste schon sehr grundlegend sein!Wikipedia: „Erst wenn über einen längeren Zeitraum hinweg an zentralen Stellen Probleme aufgetreten sind oder überraschende Entdeckungen gemacht worden sind, beginnt die Phase der außerordentlichen Wissenschaft. In ihr wird auch wieder über die Grundlagen selbst diskutiert. Eine solche Krise kann zu einem Paradigmenwechsel führen, bei dem das Paradigma der Disziplin verworfen und durch ein anderes ersetzt wird.“ Es müsste schon sehr grundlegend sein!
3 Stufen der Strukturmaxime Prävention des Achten Jugendberichts (1990):Regelangebote und Infrastruktur Angebote in strukturellen Krisen Hilfen in akuten Konflikten
Schule als exemplarisches Regelangebot:Der Aufbau eines inklusiven Schulwesens Der Ausbau der Ganztagsschulen Der Ausbau der Schulsozialarbeit
Inklusion Salamanca 1994 UN-Behindertenkonvention (2009)
Angebote in strukturellen Krisen§ 17 Beratung in Fragen der Partnerschaft, Trennung und Scheidung § 18 Beratung und Unterstützung bei der Ausübung der Personensorge und des Umgangsrechts § 19 Mütter oder Väter, die allein für ein Kind unter sechs Jahren zu sorgen haben
§ 20	Betreuung und Versorgung des Kindes in Notsituationen§ 21	Unterstützung bei notwendiger Unterbringung zur Erfüllung der Schulpflicht § 50	Mitwirkung in Verfahren vor den Familiengerichten § 52 Mitwirkung in Verfahren nach dem Jugendgerichtsgesetz.
Angebote für Kinder von psychisch kranken Eltern,Angebote für Kinder, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, Angebote für junge Menschen, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind, Angebote für Flüchtlingskinder
Feld: psychische Erkrankungen von Eltern:10-20% der stationär untergebrachten psychisch kranken PatientInnen haben Kinder pro Jahr zählen wir ca. 3 Mio. psychisch kranke Eltern, von denen ca stationär behandelt werden Ca. 2,65 Mio. Kinder unter 18 Jahren leben mit ihren alkoholkranken Eltern zusammen, Ca Kinder sind von der Drogenabhängigkeit ihrer Eltern betroffen
Feld: Kinder und häusliche GewaltCa. jedes 5. Kind in Deutschland wird unmittelbares Opfer oder Zeuge von häuslicher Gewalt.
Feld: Angebote für junge Menschen, die von sexualisierter Gewalt betroffen sind:Allein die polizeiliche Kriminalstatistik weist jährlich ca Fälle sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen aus. 7,3 % der Männer und 18,1% der Frauen an, sexuelle Übergriffe in Kindheit oder Jugend erlebt zu haben.
Feld Angebote für Flüchtlingskinder8.000 Kinder, die auf ihre Entscheidung im Asylverfahren warten etwa Minderjährige sind lediglich »geduldet« 3.000 bis Kinder ohne Eltern als unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Deutschland
50% Erziehungsberatung 35% ambulante HzE 15% stationäre HzE15 Mio. junge Menschen U20 2010: HzE 50% Erziehungsberatung 35% ambulante HzE 15% stationäre HzE
1992 2001 2005 2007 KJH 100 142 157 165 insgesamt 115 119 132
Entwicklung der Fallzahlen HzE2000 2008 § 27 ---- 29.618 § 29 13.375 15.121 § 30 28.900 42.759 § 31 31.232 81.164 § 32 22.296 24.951 § 35 4.140 6.295 § 33 § 34 57.862 95.070 66.069 86.163 Entwicklung der Fallzahlen HzE
Durchschnittliche monatlichen Kosten je Fall/Monat2000 2008 Differenz § 27 ---- 637 § 29 255 410 + 38 § 30 312 348 + 10 § 31 693 556 25 § 32 1.321 1.318 § 35 § 33 § 34 1.646 809 2.259 1.200 925 2.594 37 + 13 Durchschnittliche monatlichen Kosten je Fall/Monat
2010-2020: Das kritische Jahrzehnt der Kinder- und Jugendhilfe
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Neuere Entwicklungen in den Hilfen zur Erziehung- Mehr Hilfen für weniger Geld? Fachbereichstag Soziale Arbeit 29.11.2012, Mönchengladbach. Über Projekt

References: § 18
 § 19

§ 20
 § 50
 § 52
 § 27
 § 29
 § 30
 § 31
 § 32
 § 35
 § 33
 § 34
 § 27
 § 29
 § 30
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