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Timestamp: 2020-04-05 14:14:26+00:00

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BVerwG, 14.09.1987 - 4 B 179, 180.87, 4 B 179.87, 4 B 180.87 - dejure.org
BVerwG, 14.09.1987 - 4 B 179, 180.87, 4 B 179.87, 4 B 180.87
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BVerwG, 14.09.1987 - 4 B 179, 180.87, 4 B 179.87, 4 B 180.87 (https://dejure.org/1987,1341)
BVerwG, Entscheidung vom 14.09.1987 - 4 B 179, 180.87, 4 B 179.87, 4 B 180.87 (https://dejure.org/1987,1341)
BVerwG, Entscheidung vom 14. September 1987 - 4 B 179, 180.87, 4 B 179.87, 4 B 180.87 (https://dejure.org/1987,1341)
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Planfeststellung für Bundesstraße - Lärmbeeinträchtigung durch Verkehrslärm
Planfeststellung für Bundesstraße; Lärmbeeinträchtigung durch Verkehrslärm
BFernStrG § 17 Abs. 1 S. 2, Abs. 4
VG Darmstadt, 28.11.1985 - II/2 E 2159/83
NVwZ 1988, 363
DÖV 1988, 571
BauR 1989, 56
Hier kann aber ohne nähere Betrachtung nicht gesagt werden, dass die geltend gemachten Belange nicht abwägungserheblich waren oder Defizite von vornherein ausgeschlossen sind, denn die Abwägungserheblichkeit der geltend gemachten Belange ist nicht erst bei drohender Unzumutbarkeit der mit der Errichtung und dem Betrieb einer Abfallverbrennungsanlage einhergehenden Umwelteinwirkungen gegeben, sondern bereits dann, wenn mehr als nur geringfügig schutzwürdige Interessen berührt sind (BVerwG, Beschl. v. 14.9.1987 - 4 B 179.87 -, NVwZ 1988, 363;… Urt. v. 27.3.1992 - 7 C 18.91 -, BVerwGE 90, 96; Beschl. v. 28.6.2007 - 7 B 4.07 -).
BVerwG, 04.05.1988 - 4 C 2.85
Rechtsnatur von gerichtlich vorgenommenen Rechenoperationen; Planbetroffenheit …
Dazu gehören alle mehr als nur geringfügig betroffenen schutzwürdigen Interessen der Anlieger (so zuletzt BVerwG, Beschluß vom 14. September 1987 - BVerwG 4 B 179 und 180.87 - NVwZ 1988, 363 mit ausführlichen Belegen aus der Rechtsprechung des Senats).
Zu den schutzwürdigen privaten Interessen können auch eine vorteilhafte Verkehrslage (BVerwG, U. v. 14.05.1991 - 4 C 9.89 -, Buchholz 407.4 § 17 FStrG Nr. 88), Erwerbschancen, auch soweit sie nicht von Art. 14 GG geschützt sind (BVerwG, U. v. 09.11.1979 - 4 N 1.78 u. a., BVerwGE 59, 87 [102]), Interessen von Mietern und Pächtern (BVerwG, B. v. 01.09.1997 - 4 A 36.96 -, BVerwGE 105, 178 [180 f.]) sowie Verkehrsimmissionen gehören, auch wenn sie nicht unzumutbar sind (BVerwG, B. v. 14.09.1987 - 4 B 179.87 u. a. -, Buchholz 407.4 § 17 FStrG Nr. 68).
Die Erheblichkeit eines Belangs stellt sich auch nicht erst bei drohender Unzumutbarkeit der mit der Errichtung und dem Betrieb einer Braunkohlestaubfeuerungsanlage einhergehenden Umwelteinwirkungen, sondern bereits dann, wenn "mehr als nur geringfügig schutzwürdige Interessen der Betroffenen" berührt sind (BVerwG, Beschluss vom 14.09.1987 - 4 B 179, 180.87 -, NVwZ 1988, 363; Urteil vom 27.03.1992 - 7 C 18.91 - BVerwGE 90, 96 (101)).
In der Rechtsprechung ist anerkannt, dass Lärmeinwirkungen auf Grundstücke nicht erst bei Erreichen oder Überschreiten der Zumutbarkeitsgrenze, sondern auch schon unterhalb der Schwelle der Unzumutbarkeit abwägungsrelevant sind (vgl. BVerwG vom 14.9.1987 NVwZ 1988, 363; vom 4.5.1988 NVwZ 1989, 151; vom 16.12.1993 NVwZ 1994, 691; BayVGH vom 22.11.2011 Az. 8 B 09.2587 RdNr. 62).
Dies gilt auch, soweit der Beklagte dem Interesse an einer entlastenden Verkehrsregelung in der Ortslage den Vorrang vor dem Belang der Klägerin eingeräumt hat, auch von unterhalb der Immissionsgrenzwerte der 16. BImSchV verbleibendem Verkehrslärm verschont zu bleiben (vgl. BVerwG, Beschluss vom 14.9.1987, NVwZ 1988, 363 und juris, Rn. 3, 8).
In dieser Frage sieht es sich im Gegensatz zu dem Urteil des erkennenden Senats vom 29. Januar 1991 - BVerwG 4 C 51.89 - BVerwGE 87, 332 (vgl. auch BVerwG, Beschluß vom 14. September 1987 - BVerwG 4 B 179.87 - Buchholz 407.4 § 17 FStrG Nr. 68 = NVwZ 1988, 363 ).
Die Frage, ob im Hinblick auf Immissionsschutzinteressen der Anlieger eine andere Trassenführung zu planen ist, wird davon nicht berührt (Beschluß des Bundesverwaltungsgerichts vom 14. September 1987 - 4 B 179 und 180.87 -, NVwZ 1988, 363); insoweit hat die Planfeststellungsbehörde schon außerhalb des Anwendungsbereichs der Auflagenvorschriften zu prüfen, ob das Planungsziel unter geringeren Opfern an entgegenstehenden öffentlichen und privaten Belangen, beispielsweise durch eine Trassenverschiebung, erreicht werden kann.
Die Einhaltung der in der 16. BImSchV genannten Grenzwerte entbindet daher nicht von der Verpflichtung, eine unter diesen Werten liegende Zunahme des Lärms bei der Abwägung zu berücksichtigen, sofern sie nicht als nur geringfügig einzustufen ist (vgl. BVerwG, Beschl. v. 14.9.1987 - 4 B 179.87 -, Buchholz 407.4 § 17 FStrG Nr. 68; Urt. 29.1.1991 - 4 C 51.89 -, BVerwGE 87, 32, 341).
OVG Saarland, 03.11.1989 - 2 Q 4/89
Rechtsschutzbedürfnis und Voraussetzungen für die positive Bescheidung eines …
VG Meiningen, 09.12.2008 - 2 K 788/05
Klage eines durch einen Planfeststellungsbeschluss mittelbar in seinem …

References: § 17
 § 17
 Art. 14
 § 17
 § 17
 § 17