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Timestamp: 2019-09-15 05:27:43+00:00

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§ 712 ZPO: Schutzantrag des Schuldners
BGH, BESCHLUSS vom 2.5.2016, Az. VI ZR 152/16 Sie hat in der Berufungsinstanz keinen Vollstreckungsschutzantrag nach § 712 ZPO gestellt, obwohl ihr dies auch in dem hier von dem Berufungsgericht gewählten Verfahren nach § 522 Abs. 2 ZPO möglich gewesen wäre (vgl. BGH, Beschluss vom 20. März 2012 - VZR 275/11, MDR 2012, 671 Rn. 3 ff.).
BGH, BESCHLUSS vom 3.5.2016, Az. VI ZA 6/16 der Schuldner es versäumt hat, im Berufungsrechtszug einen Vollstreckungsschutzantrag nach § 712 Abs. 1 ZPO zu stellen (vgl. BGH, Beschlüsse vom 6. Mai 2004 - V ZA 4/04, NJW-RR 2004, 936; vom 4. Juni 2008 - XII ZR 55/08, NJW-RR 2008, 1038 Rn. 5; vom 20. März 2012 - VZR 275/11, NJW 2012, 1292 Rn. 5; vom 8. Juli 2014 - X ZR 61/13, GRUR 2014, 1028).
BGH, BESCHLUSS vom 2.6.2014, Az. X ZR 61/13 Die Einstellung der Zwangsvollstreckung durch das Revisionsgericht kommt nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs allerdings grundsätzlich nicht in Betracht, wenn der Schuldner es versäumt hat, im Berufungsrechtszug einen Vollstreckungsschutzantrag nach § 712 Abs. 1 ZPO zu stellen (BGH, Beschluss vom 4. Juni 2008 - XII ZR 55/08, NJW-RR 2008, 1038 Rn. 5; Beschluss vom 20. März 2012-VZR 275/11, NJW 2012, 1292 Rn. 5).
BGH, BESCHLUSS vom 2.6.2014, Az. X ZR 68/13 Die Einstellung der Zwangsvollstreckung durch das Revisionsgericht kommt nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs allerdings grundsätzlich nicht in Betracht, wenn der Schuldner es versäumt hat, im Berufungsrechtszug einen Vollstreckungsschutzantrag nach § 712 Abs. 1 ZPO zu stellen (BGH, Beschluss vom 4. Juni 2008 - XII ZR 55/08, NJW-RR 2008, 1038 Rn. 5; Beschluss vom 20. März 2012 - VZR 275/11, NJW 2012, 1292 Rn. 5).
BGH, BESCHLUSS vom 3.6.2014, Az. XII ZR 65/14 -5- das Absehen von einem Vollstreckungsschutzantrag nach §712 ZPO nicht rechtfertigen, weil es grundsätzlich in den Risikobereich der Partei fällt (Senatsbeschluss vom 10. April 2003 - XII ZR 280/01 - juris Rn. 6; BGH Beschlüsse vom 23. Oktober 2007 - XI ZR 449/06 - WuM 2008, 50; vom 29. Juli 2004 - Ill ZR 263/04- NJW-RR 2005, 147, 148 und vom 26. September 1991 -1 ZR 189/91 - NJW-RR 1992, 189, 190).
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.3.2012, Az. 4b O 273/10 Hinsichtlich des Unterlassungstitels gilt jedoch, dass im Rahmen der nach § 712 ZPO vorzunehmenden Interessenabwägung in der Regel von einem überwiegenden Interesse des Patentinhabers an der Durchsetzung seines zeitlich begrenzten Anspruchs auszugehen ist (OLG Düsseldorf, Urt. v. 10.07.2009 - I-2 U 23/08, BeckRS 2010, 21820; OLG Düsseldorf, InstGE 8, 117 – Fahrbare Betonpumpe; OLG Düsseldorf, GRUR 1979, 188 – Flachdachabläufe).
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.3.2012, Az. 4b O 274/10 Hinsichtlich des Unterlassungstitels gilt jedoch, dass im Rahmen der nach § 712 ZPO vorzunehmenden Interessenabwägung in der Regel von einem überwiegenden Interesse des Patentinhabers an der Durchsetzung seines zeitlich begrenzten Anspruchs auszugehen ist (OLG Düsseldorf, Urt. v. 10.07.2009 - I-2 U 23/08, BeckRS 2010, 21820; OLG Düsseldorf, InstGE 8, 117 – Fahrbare Betonpumpe; OLG Düsseldorf, GRUR 1979, 188 – Flachdachabläufe).
BGH, BESCHLUSS vom 2.2.2012, Az. V ZR 275/11 25. August 2011 zurückgewiesen hat, kann schon wegen der unterschiedlichen Zielrichtung ein Vollstreckungsschutzantrag nach § 712 ZPO nicht gesehen werden (BGH, aaO).
BGH, BESCHLUSS vom 2.2.2012, Az. V ZR 275/11 Zwar ist der Antrag nach §712 ZPO ein Sachantrag, der - ebenso wie die Berufungsanträge - gemäß § 297 ZPO in der mündlichen Verhandlung gestellt werden muss (§ 297 ZPO; BGH, Beschluss vom 2. Oktober 2002 -XII ZR 173/02, FamRZ 2003, 598).
LG Düsseldorf, Urteil vom 4.10.2011, Az. 4a O 143/10 197Hinsichtlich des titulierten Unterlassungs- und Vernichtungsanspruchs gilt, dass im allgemeinen zwar auf Seiten des Schuldners die Voraussetzung des § 712 Abs. 1 ZPO - der nicht zu ersetzende Nachteil - gegeben sein dürfte, dass jedoch gleichwohl im Rahmen der Interessensabwägung gemäß § 712 Abs. 2 ZPO in der Regel von einem überwiegenden Interesse des Patentinhabers an der Durchsetzung seines zeitlich begrenzten Anspruchs auszugehen ist (vgl. im Einzelnen: OLG Düsseldorf GRUR 1991, 188 (189 ff.) - Flachdachabläufe).
BGH, BESCHLUSS vom 1.8.2010, Az. II ZR 99/10 1	Eine Einstellung gemäß § 719 Abs. 2 ZPO kommt nicht in Betracht, weil die Beklagten in der Berufungsinstanz vor Schluss der mündlichen Verhandlung keinen Schutzantrag gemäß § 712 ZPO gestellt haben (st. Rspr. vgl. nur BGH, Beschluss vom 24. November 1999 - XII ZR 69/99, NJW-RR 2000, 746; vom 13. März 2007 -VIII ZR 2/07, WuM 2007, 209 Rn. 4).
BGH, BESCHLUSS vom 1.8.2010, Az. II ZR 99/10 Sie hätten daher spätestens in der mündlichen Verhandlung unabhängig von der Frage eines Schriftsatznachlasses einen Antrag nach §712 ZPO stellen können und müssen (vgl. BGH, Beschluss vom 23. Oktober 2007 - XI ZR 449/06, WuM 2008, 50).
BGH, BESCHLUSS vom 1.8.2010, Az. II ZR 98/10 1	Eine	Einstellung	gemäß	§	719	Abs. 2 ZPO kommt nicht in Betracht, weil die Beklagte in der Berufungsinstanz vor Schluss der mündlichen Verhandlung keinen Schutzantrag gemäß § 712 ZPO gestellt hat (st. Rspr. vgl. nur BGH, Beschluss vom 24. November 1999 - XII ZR 69/99, NJW-RR2000, 746; vom 13. März 2007 - VIII ZR 2/07, WuM 2007, 209 Rn. 4).
BGH, BESCHLUSS vom 1.8.2010, Az. II ZR 98/10 Sie hätte daher spätestens in der mündlichen Verhandlung unabhängig von der Frage eines Schriftsatznachlasses einen Antrag nach §712 ZPO stellen können und müssen (vgl. BGH, Beschluss vom 23. Oktober 2007 - XI ZR 449/06, WuM 2008, 50).
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.3.2009, Az. 4b O 87/08 119Insoweit ist zunächst festzuhalten, dass die Voraussetzung des § 712 Abs. 1 ZPO, wonach die Vollstreckung des Urteils dem Schuldner einen nicht zu ersetzenden Nachteil bringen muss, allein im Hinblick auf den titulierten Unterlassungsanspruch denkbar ist (vgl. OLG Düsseldorf, InstGE 8, 117 – fahrbare Betonpumpe).
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.2008, Az. III ZA 7/08 hier - für die Durchführung dieser Beschwerde zunächst die Bewilligung von Prozesskostenhilfe beantragt worden ist; daneben hat es der Beklagte auch versäumt, in der Berufungsinstanz einen Vollstreckungsschutzantrag nach § 712 ZPO zu stellen (vgl. BGH, Beschluss vom 6. Mai 2004 - V ZA 4/04 - NJW-RR 2004, 936).
BGH, BESCHLUSS vom 2.6.2008, Az. 7 U 132/07 Der Schuldner kann sich daher nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes nicht auf einen unersetzlichen Nachteil berufen, wenn er im Berufungsrechtszug keinen Vollstreckungsschutzantrag nach §712 ZPO gestellt hat (BGH, Beschl. v. 6. Mai 2004, V ZA 4/04, NJW-RR 2004, 936; Beschl. v. 29. Juli 2004, III ZR 263/04, NJW-RR 2005, 147; Beschl. v. 9. August 2004, VIII ZR 178/04, WuM 2004, 553).
BGH, BESCHLUSS vom 1.5.2008, Az. VIII ZR 98/08 Eine solche Einstellung kommt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs aber nicht in Betracht, wenn der Schuldner es im Berufungsverfahren versäumt hat, einen Vollstreckungsschutzantrag (§712 ZPO) zu stellen oder bei einem Übergehen eines derartigen Antrags durch das Berufungsgericht Urteilsergänzung gemäß §§ 716, 321 ZPO zu beantragen (Senatsbeschluss vom 9. August 2004 -VIII ZR 178/04, WuM 2004, 553; BGH, Beschluss vom 27. August 1998 - XII ZR 167/98, NJW-RR 1998, 1603; Beschluss vom 24. November 1999
BGH, BESCHLUSS vom 4.2.2008, Az. I ZR 156/07 Hierzu zählt namentlich, dass er es versäumt hat, im Berufungsrechtszug einen Vollstreckungsschutzantrag gemäß § 712 ZPO zu stellen, obwohl ihm ein solcher Antrag möglich und zuzu demuten gewesen wäre (BGH, Beschl. v. 8.8.1991 -1 ZR 141/91, GRUR 1991, 943 = WRP 1991, 721 - Einstellungsbegründung I; Beschl. v. 2.4.1997 -1 ZR 14/97, GRUR 1997, 545, 546 - Einstellungsbegründung II; Beschl. v. 22.7.2002 -1 ZR 135/02).
BGH, BESCHLUSS vom 4.2.2008, Az. I ZR 156/07 Nicht anders ist der Fall zu behandeln, dass zwar ein Vollstreckungsschutzantrag gemäß §712 ZPO gestellt worden ist, ihn rechtfertigende Gründe aber trotz Erkennbarkeit und Nachweisbarkeit nicht vorgebracht worden sind und der Antrag aus diesem Grund in der Berufungsinstanz keinen Erfolg hatte (BGH GRUR 1997, 545, 546 - Einstellungsbegründung II).
BGH, BESCHLUSS vom 4.2.2008, Az. I ZR 156/07 Da bereits das Landgericht den in der ersten Instanz mit Schriftsatz vom 5. Dezember 2005 (S. 82/83, GA 293/294) gestellten - gleichfalls nicht näher begründeten -Schutzantrag der Beklagten nach §712 ZPO mit der Begründung abgelehnt hatte, es sei nicht ersichtlich, dass die Vollstreckung den Beklagten einen nicht zu ersetzenden Nachteil bringen würde, und dem Antrag stehe zudem das überwiegende Interesse der Klägerin entgegen (LGU S. 23), bedurfte es eines (weiteren) Hinweises des Berufungsgerichts auf die mangelnde Substantiierung des Vollstreckungsschutzbegehrens der Beklagten nicht.
BGH, BESCHLUSS vom 2.9.2007, Az. XI ZR 449/06 1	Eine Einstellung gemäß § 719 Abs. 2 ZPO kommt nicht in Betracht, weil der Beklagte in der Berufungsinstanz keinen Schutzantrag gemäß §712 ZPO gestellt hat (vgl. BGH, Beschlüsse vom 24. November 1999 - XII ZR 69/99, NJW-RR 2000, 746 und vom 13. März 2007 - VIII ZR 2/07, WuM 2007, 209, Tz. 4).
BGH, BESCHLUSS vom 4.2.2007, Az. V ZR 253/06 4	Die	Einstellung	der Zwangsvollstreckung durch das Revisionsgericht in dem Verfahren über die Nichtzulassungsbeschwerde kommt nicht in Betracht, wenn es der Beklagte versäumt hat, in der Berufungsinstanz einen Vollstreckungsschutzantrag nach § 712 ZPO zu stellen, obwohl ihm ein solcher Antrag möglich und zu demutbar gewesen wäre (BGH, Beschl. v. 6. Juni 2006, XII ZR 80/06, NJW-RR 2006, 1088).
LG Düsseldorf, Urteil vom 4.9.2006, Az. 4a O 292/05 Demgegenüber ist das Interesse des Gläubigers an der baldigen Vollstreckung - insbesondere angesichts der zeitlichen Beschränkung des patentrechtlichen Unterlassungsanspruchs auf die Laufzeit des Schutzrechts - zu berücksichtigen und im Falle der Patentverletzung im Sinne des § 712 Abs. 2 ZPO in der Regel als überwiegend anzuerkennen (vgl. OLG Düsseldorf, GRUR 1979, 188, 189 – Flachdachabläufe).
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.2.2006, Az. 4b O 128/05 Es fehlt an einer substantiierten Darlegung eines nicht zu ersetzenden Nachteil im Sinne des § 712 ZPO, an dessen Vorliegen im Patentverletzungsverfahren strenge Anforderungen zu stellen sind (OLG Düsseldorf, GRUR 1979, 188 – Flachdachabläufe).
LG Düsseldorf, Urteil vom 4.2.2006, Az. 4a O 62/05 84Das Interesse des Gläubigers an einer baldigen Vollstreckung ist im Falle der Patentverletzung in der Regel als überwiegend im Sinne des § 712 Abs. 2 Satz 1 ZPO anzuerkennen (OLG Düsseldorf, GRUR 1979, xxx, xxx – Flachdachabläufe).
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.2005, Az. XII ZR 126/05 Er vermag den erforderlichen Antrag nach §712 ZPO dahin, dass das Berufungsgericht ihm auch bei seiner Entscheidung Vollstreckungsschutz gewähren solle, daher nicht zu ersetzen (vgl. Senatsbeschlüsse vom 22. April 2004 -XIIZR 16/04- GuT 2004, 129 f. und vom 4. September 2002 - XIIZR 173/02- NJW-RR 2002, 1650; BGH, Beschluss vom 5. Juni 1996 - VIII ZR 130/96 - NJW 1996, 2103 f.).
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.2.2005, Az. 4a O 81/04 Es kann dahin stehen, ob die Voraussetzungen des § 712 ZPO vorliegen und die Beklagten insbesondere einen nicht zu ersetzenden Nachteil im Sinne dieser Vorschrift, an dessen Vorliegen im Patentverletzungsverfahren strenge Anforderungen zu stellen sind (vergl. OLG Düsseldorf, GRUR 1979, 188 – Flachdachabläufe), in hinreichender Art und Weise vorgetragen haben.
BGH, BESCHLUSS vom 2.5.2004, Az. IX ZR 274/03 Er hat schon versäumt, den ihm möglichen und zu demutbaren Vollstreckungsschutzantrag nach § 712 ZPO in der Berufungsinstanz zu stellen (BGH, Beschl. v. 4. Januar 1999 - IX ZR 429/98, n.v.; st. Rspr.).
BGH, BESCHLUSS vom 3.6.2002, Az. IV ZR 54/02 Der Antrag kann schon deshalb keinen Erfolg haben, weil die Kläger es unterlassen haben, im Berufungsrechtszug einen Antrag nach § 712 ZPO zu stellen (st.Rspr. des BGH, vgl. Beschluß vom 27. August 1998 - XII ZR 167/98 - BGHR ZPO § 719 Abs. 2 Gläubigerinteressen 5).
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.2001, Az. II ZR 261/00 In der Revisionsinstanz kann ein Antrag nach § 712 ZPO in bezug auf ein vorinstanzliches Urteil nicht nachgeholt werden (BGHZ 10, 88).
BGH, BESCHLUSS vom 1.0.1999, Az. IX ZR 429/98 Hierfür ist auch die Erwägung maßgebend, daß über einen Antrag nach §712 ZPO regelmäßig aufgrund mündlicher Verhandlung und jedenfalls nach Gewährung rechtlichen Gehörs des Vollstrek-kungsgläubigers entschieden wird, so daß auch dessen Interessen angemessen berücksichtigt werden können, was im Verfahren nach § 719 Abs. 2 ZPO nicht in gleicher Weise möglich ist (vgl. BGH, Beschl. v. 26. September 1991 -IZR189/91, BGHR ZPO §719 Abs. 2 - Gläubigerinteressen 2; v. 28. März 1996 - IZR 14/96, BGHR ZPO §719 Abs. 2 - Einstellungsgründe2; v. 5. Juni 1996 - VIIIZR130/96, BGHR ZPO §719 Abs. 2 - Gläubigerinteressen 3; v. 16. September 1998 - X ZR 107/98, Umdruck S. 4 f, z.V.b; auch BVerwG NVwZ 1998,1177-je m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.1998, Az. I-ZR 120/98 Nicht anders ist der Fall zu behandeln, daß zwar - wie hier - ein Vollstreckungsschutzantrag gemäß § 712 ZPO gestellt worden ist, ihn rechtfertigende Gründe aber trotz Erkennbarkeit und Nachweisbarkeit nicht vorgebracht worden sind, und der Antrag aus diesem Grund keinen Erfolg haben konnte (BGH GRUR 1991, 943 - Einstellungsbegründung).
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.1997, Az. XII ZR 288/97 Dieser Vollstrek-kungsschutz ist deshalb regelmäßig zu verweigern, wenn es der Schuldner versäumt hat, im Berufungsrechtszug einen Vollstreckungsschutzantrag nach § 712 ZPO zu stellen (ständige Rechtsprechung, vgl. BGH, Beschluß vom 2. Februar 1997 - I ZR 14/97 - GRuR 1997, 545 f. m.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 3.11.1997, Az. XII ZR 288/97 Dieser Antrag betrifft nicht die Zeit nach Erlaß des Berufungsurteils und kann deshalb den erforderlichen Vollstreckungsschutzantrag nach § 712 ZPO nicht ersetzen (vgl. BGH, Beschluß vom 5. Juni 1996 - VIII ZR 130/96 - NJW 1996, 2103, 2104 m.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 1.4.1997, Az. X ZA 1/97 Die vom Berufungsgericht daraufhin ohne Sicherheitsleistung angeordnete Einstellung der Zwangsvollstreckung wirkte nur für die Dauer des Berufungsverfahrens und endete mit Erlaß des Berufungsurteils (Stein/Jonas/ Münzberg, ZPO, 21. Aufl. § 707 Rdnr. 19, Zöller/Herget, ZPO, 20. Aufl. § 707 Rdnr. 20), sie machte daher den Antrag aus § 712 ZPO nicht entbehrlich (vgl. BGH, Beschluß vom 2. Februar 1993 - IV ZR 229/92, BGHR ZPO § 719 Abs. 2 S. 1 -Nachteil 3).
BGH, BESCHLUSS vom 2.1.1996, Az. x ZR 2/96 Zwar konnte die Beklagte die vom Berufungsgericht erst im Urteil festgesetzte Höhe der Sicherheit nicht voraussehen, so daß im Hinblick hierauf während der Berufungsinstanz keine Veranlassung zu einem Antrag nach § 712 ZPO bestand (vgl. BGH, Beschl. v. 08.08.1991 - I ZR 141/91, NJW 1992, 376).
BGH, BESCHLUSS vom 2.0.1996, Az. XII ZR 252/94 3 de Nachteile als Folge einer Vollstreckung berufen will, im Berufungsrechtszug einen Schutzantrag nach § 712 ZPO nicht gestellt hat, obwohl ihm ein solcher Antrag möglich und zu demutbar gewesen wäre (Senatsbeschluß vom 28. März 1990 - XII ZR 3/90 - BGHR ZPO § 719 Abs. 2 Gläubigerinteressen 1; BGH, Beschluß vom 26. September 1991 - I ZR 189/91 -BGHR ZPO § 719 Abs. 2 Gläubigerinteressen 2, jeweils m.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 2.0.1996, Az. XII ZR 252/94 Über einen Antrag nach § 712 ZPO wird nämlich regelmäßig erst nach mündlicher Verhandlung entschieden, mithin nach zuverlässiger Sicherung des rechtlichen Gehörs des Vollstreckungsgläubigers, so daß dessen Interessen in diesem Verfahren angemessen berücksichtigt werden, was in dem Verfahren des Antrags nach § 719 Abs. 2 ZPO nicht in gleicher Weise gewährleistet ist, da hier die Entscheidung ohne mündliche Verhandlung (§ 719 Abs.3 ZPO) unter Umständen sogar ohne Anhörung des Gegners ergehen kann (BGH, Beschluß vom 26. September 1991 aaO).
BGH, BESCHLUSS vom 3.7.1995, Az. III ZR 47/95 Hat der Schuldner es im •zweiten Rechtszug versäumt, durch einen Antrag nach § 712 ZPO den über die Möglichkeiten des § 711 ZPO wesentlich hinausgehenden Vollstreckungsschutz zu erlangen, dann kommt im Revisionsrechtszug eine Einstellung der Zwangsvollstrekkung nach § 719 Abs. 2 ZPO regelmäßig nicht in Betracht (BGH Beschluß vom 26. September 1991 - I ZR 189/91 - BGHR ZPO § 719 Abs. 2 Gläubigerinteressen 2; stRspr).
BGH, BESCHLUSS vom 5.6.1995, Az. XII ZR 145/95 Anhaltspunkte dafür, daß es dem Beklagten nicht zu demutbar gewesen sei, die zur Begründung eines Antrages nach § 712 ZPO vorzutragenden Umstände dem Gericht und damit auch der Klägerin offenzulegen (vgl. BGH, Beschluß vom 26. März 1980 - I ZR 1/80 - MDR 1980, 553), sind nicht ersichtlich.
BGH, BESCHLUSS vom 5.6.1994, Az. XII ZR 150/94 Der Schuldner kann daher nach ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung eine einstweilige Einstellung der Zwangsvollstreckung von vorneherein nicht erreichen, wenn er von anderen ihm zu Gebote stehenden Möglichkeiten, seine Interessen zu wahren, keinen Gebrauch gemacht und es verabsäumt hat, im Berufungsrechtszug einen Vollstreckungsschutzantrag gemäß § 712 ZPO zu stellen, obwohl ihm ein solcher Antrag möglich und zuzu demuten war (vgl. BGH, Beschluß vom 8. August 1991 - I ZR 141/91 = BGHR ZPO § 719 Abs. 2 Einstellungsgründe 1 m.w.N.; auch MünchKomm/Krüger aaO § 719 Rdn. 13).
BGH, BESCHLUSS vom 4.6.1993, Az. V ZR 89/92 Die Klägerin hat schon versäumt, in 2. Instanz einen Schutzantrag nach § 712 ZPO zu stellen, obwohl ihr dies möglich und zu demutbar gewesen wäre (vgl. BGH, Beschl. v. 8. August 1991, I ZR 141/91, NJW 1992, 376).
BGH, BESCHLUSS vom 2.4.1991, Az. XI ZR 130/91 Hat es der Schuldner im zweiten Rechtszug versäumt, durch einen Antrag nach § 712 ZPO den über die Möglichkeiten des § 711 ZPO wesentlich hinausgehenden Vollstreckungsschutz zu erlangen, kommt eine Einstellung der Vollstreckung nach § 719 Abs. 2 ZPO regelmäßig nicht in Betracht (vgl. BGH, Beschluß vom 28. März 1990 - XI ZR 3/90 = BGHR ZPO § 719 Abs. 2, Gläubigerinteressen 1) .
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.1990, Az. 22 U 52/90 Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ist einem Vollstreckungsschutzantrag in der Revisionsinstanz regelmäßig der Erfolg zu versagen, wenn es der Vollstreckungsschuldner versäumt hat, im zweiten Rechtszug die ihm aus einer möglichen Vollstreckung drohenden Nachteile durch einen Vollstreckungsschutzantrag nach § 712 ZPO geltend zu machen (BGH WM 1990, 998; BGH NJW-RR 1988, 1530, 1531; BGH WM 1984, 321; BGH WM 1980, 660 = MDR 1980, 553 = LM § 719 ZPO Nr. 34; BGH MDR 1979, 138 = LM § 712 ZPO Nr. 1 = BGH GRUR 1978, 726).
BGH, BESCHLUSS vom 5.8.1988, Az. VII ZR 352/87 ohne einen vorhergehenden Antrag gemäß § 712 ZPO in Betracht kommt (BGH, Beschluß vom 26.3.1980 - I ZR 1/80 = LM ZPO § 719, 34), hier nicht vorliegen, mußte der Antrag zurückgewiesen werden.
BGH, BESCHLUSS vom 2.7.1988, Az. XI ZR 103/88 Da auch ein sonstiger Ausnahmefall, in dem die Einstellung der Zwangsvollstreckung auch ohne einen vorhergehenden Antrag gemäß § 712 ZPO in Betracht kommt (BGH, Beschl. vom 26.3.1980 - I ZR 1/80 = LM ZPO § 719 Nr. 34), hier nicht vorliegt, muß der Antrag zurückgewiesen werden.
BGH, BESCHLUSS vom 5.11.1986, Az. 2 U 58/81 Da einer der Ausnahmefälle, in denen eine Einstellung der Zwangsvollstrekkung auch ohne einen vorhergehenden Antrag gemäß § 712 ZPO in Betracht kommt (BGH Beschluß vom 26.3.1980 - I ZR l/80 = LM ZPO § 719 Nr. 34), hier nicht vorliegt, muß der Antrag zurückgewiesen werden.
BGH, BESCHLUSS vom 4.2.1985, Az. I ZR 186/84 Gründe : Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes ist einem Vollstreckungsschutzantrag regelmäßig der Erfolg zu versagen, wenn der Vollstreckungsschuldner in der 2. Instanz es unterlassen hat, die ihm aus einer möglichen Vollstreckung tretenden Nachteile mittels eines Vollstreckungsschutzantrages nach § 712 ZPO geltend zu machen (vgl. BGH, Beschl. v. 26.3.1980 - I ZR 1/80, GRUR 1980, 755; Beschl. v. 14.7.1982 - X ZR 10/82, NJW 1983, 455).
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.1985, Az. 10 U 92/83 Gründe : Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist einem Vollstreckungsschutzantrag regelmäßig der Erfolg zu versagen, wenn es der Vollstreckungsschuldner in 2. Instanz versäumt hat, die ihm aus einer möglichen Vollstreckung drohenden Nachteile mittels eines Vollstreckungsschutzantrags nach § 712 ZPO geltend zu machen (vgl. BGH, Beschl. v. 26. März 1980 - I ZR 1/80, GRUR 1980, 755; Beschl. v. 14. Juli 1982 - X ZR 10/82, NJW 1983, 455).
BGH, BESCHLUSS vom 2.10.1983, Az. Ill ZR 177/51 Da ferner einer der Ausnahmefälle, in deren Einstellung der Zwangsvollstreckung auch ohne einen vorhergehenden Antrag gemäß § 712 ZPO in Betracht kommt (BGH, Beschluß vom 26.3.1980 - I ZR 1/80 = LM ZPO § 719 Nr. 34) hier nicht vorliegt, muß der Antrag insoweit zurückgewiesen werden.
BGH, BESCHLUSS vom 3.2.1980, Az. 1 ZR 1/00 der Zivilsenate des BGH ist einem VollstreckungsSchutzantrag in der Revisionsinstanz regelmäßig der Erfolg zu versagen, wenn es der Vollstrek-kungsSchuldner versäumt hat, im zweiten Rechtszuge die ihm aus einer möglichen Vollstreckung drohenden Nachteile mittels eines Vollstreckungsschutzantrags nach §712 ZPO geltend zu machen (BGH Beschluß des II. Ferienzivilsenats vom 25,8.1978 - X ZR 17/78, GRUR 1978, 726; Beschluß des Kartellsenats vom 11.12.1979 - KZR 25/79).
BGH, BESCHLUSS vom 3.0.1979, Az. iv zr 205/78 Hierzu wird auch die Möglichkeit gerechnet, Vollstreckungsschutz nach § 712 ZPO zu erlangen, so daß der Schuldner in Fällen der Anwendbarkeit dieser Vorschrift Vollstreckungsschutz nach § 719 Abs. 2 ZPO grundsätzlich nur erlangen kann, wenn sein Schutzantrag nach § 712 ZPO im Zeitpunkt der letzten mündlichen Verhandlung im Berufungsrechtszuge nicht zu dem Erfolg geführt hätte, weil etwa der die Einstellung oder Beschränkung der Vollstreckung rechtfertigende Nachteil noch nicht erkennbar war oder nicht glaubhaft gemacht werden konnte (BGH GRUR 1978, 726).

References: § 712
 § 522
 § 712
 § 712
 § 712
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 BGH 
 § 712
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 § 297
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 § 719
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 § 711
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