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Timestamp: 2016-10-24 23:44:36+00:00

Document:
6B_543/2016 (22.09.2016)
6B_543/2016 � � Urteil vom 22. September 2016
Mehrfacher versuchter Betrug, Vergehen gegen das Waffengesetz; Willk�r,
X.________ bemerkte am 1. Juni 2010 nach der R�ckkehr in seine Wohnung, dass in seiner Abwesenheit eingebrochen worden war. In den folgenden Tagen erstellte er zusammen mit seiner Freundin eine Liste der gestohlenen Gegenst�nde. Am 12. Juli 2010 reichte er seiner Hausratsversicherung eine Schadensmeldung ein, welche 76 Positionen umfasste. Am 22. August 2010 erg�nzte er die Liste um weitere 16 Positionen. In seinen Schadensmeldungen waren namentlich aufgef�hrt eine Fotoausr�stung der Marke Nikon im Gesamtwert von ca. CHF 23'900.- (Fotoapparat Nikon D3, cromos senzor infx-Format, Preis: ca. CHF 7'600.-; Objektiv, PC-E Micro-Nikkor, 85mm, 1:2.8 D, Preis: ca. CHF 3'800.-; Teleobjektiv, Nikon AF-S, 400m/m, 2.8 VR ED, Preis: ca. CHF 12'500.-) sowie drei Flaschen Whisky "Malargan fein (recte: Macallan), Jahrgang 1926", deren Wert die Versicherung nach Recherchen auf CHF 117'858.90 bezifferte. Insgesamt belief sich die Schadenssumme gem�ss der Schadensaufstellung auf rund CHF 385'000.--. Die Versicherung war aufgrund der Umst�nde des Falles misstrauisch geworden und nahm vorerst keine Auszahlung vor. Aufgrund ihrer Abkl�rungen ermittelte sie einen um rund CHF 140'000.-- geringeren Schadensbetrag.
X.________ wird vorgeworfen, er habe die die Fotoausr�stung und den Whisky nie besessen und diese Gegenst�nde der Versicherung in betr�gerischer Weise als gestohlen gemeldet. Ferner wird ihm ein Vergehen gegen das Waffengesetz (Erwerb eines bewilligungspflichtigen Schalld�mpfers) vorgeworfen.
Das Strafdreiergericht erkl�rte X.________ mit Urteil vom 30. Juni 2014 des mehrfachen versuchten Betrugs sowie des Vergehens gegen das Waffengesetz schuldig und verurteilte ihn zu 14 Monaten Freiheitsstrafe, mit bedingtem Strafvollzug, unter Auferlegung einer Probezeit von 2 Jahren. Ferner entschied es �ber die Einziehung bzw. R�ckgabe der beschlagnahmten Gegenst�nde. Auf Berufung des Beurteilten best�tigte das Appellationsgericht Basel-Stadt am 23. Februar 2016 das erstinstanzliche Urteil im Schuldspruch sowie den Nebenpunkten und verurteilte X.________ zu einer Freiheitsstrafe von 13 Monaten, unter Anrechnung des Polizeigewahrsams vom 12. Juni 2012, sowie zu einer Geldstrafe von 30 Tagess�tzen zu CHF 30.--, beides mit bedingtem Strafvollzug bei einer Probezeit von 2 Jahren, und zu einer Busse von CHF 500.--.
X.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen. Er beantragt, das angefochtene Urteil sei aufzuheben und er sei vom Vorwurf des mehrfachen versuchten Betruges freizusprechen.
1.1.�Der Beschwerdef�hrer macht zun�chst geltend, die Vorinstanz st�tze sich verschiedentlich auf Aussagen in Einvernahmen, in denen er als Auskunftsperson und Privatkl�ger im Sinne von Art. 178 lit. a StPO befragt worden sei. Diese Aussagen d�rften nach seinem Rollenwechsel zum Beschuldigten nicht zu seinem Nachteil verwertet werden. Das ergebe sich schon daraus, dass er nicht gem�ss Art. 158 StPO belehrt worden sei. Dar�ber hinaus sei er als Auskunftsperson gem�ss Art. 178 lit a StPO zur Aussage verpflichtet gewesen und habe folglich die Aussage nicht verweigern k�nnen. Soweit die kantonalen Instanzen ihre Urteile auf die unverwertbaren Aussagen st�tzten, h�tten sie somit die Art. 141 und 158 StPO verletzt. Zudem habe er bei den fraglichen beiden Einvernahmen den befragenden Beamten erkl�rt, er habe aus medizinischen Gr�nden 60 mg Morphium eingenommen. Trotz der dadurch bedingten mangelnden Vernehmungsf�higkeit sei die Befragung durchgef�hrt worden (Beschwerde S. 4 f.).
1.2.�Der Beschwerdef�hrer erhebt die R�ge, seine Aussagen, die er in den Einvernahmen vom 31. Januar 2011 und vom 8. Februar 2011 als Auskunftsperson gemacht habe, seien nicht verwertbar, erstmals vor Bundesgericht. Die Beschwerde in Strafsachen ist zul�ssig gegen verfahrensabschliessende Entscheide letzter kantonaler Instanzen (Art. 80 Abs. 1, 90 BGG). Sie kann namentlich wegen Verletzung von Bundesrecht erhoben werden (Art. 95 lit. a BGG). Der Instanzenzug muss nicht nur prozessual durchlaufen, sondern auch materiell ersch�pft sein. Verfahrensrechtliche Einwendungen, die im kantonalen Verfahren h�tten geltend gemacht werden k�nnen, k�nnen nach dem Grundsatz der materiellen Aussch�pfung des kantonalen Instanzenzugs vor Bundesgericht nicht mehr vorgebracht werden (BGE 135 I 91 E. 2.1). Dem Beschwerdef�hrer w�re es ohne Weiteres m�glich und zumutbar gewesen, seine Einw�nde gegen die Verwertbarkeit seiner Aussagen in einem fr�heren Stadium des Verfahrens vorzubringen. Die R�ge ist daher versp�tet, so dass auf die Beschwerde in diesem Punkt mangels Ersch�pfung des Instanzenzugs (Art. 80 Abs. 1 BGG) nicht eingetreten werden kann. Im �brigen hat der Beschwerdef�hrer auch in den sp�teren Befragungen als Beschuldigter in der Untersuchung und in den gerichtlichen Verfahren die fraglichen Aussagen best�tigt (vgl. Untersuchungsakten act. 442, 448; erstinstanzliches Protokoll S, 2 ff.; zweitinstanzliches Protokoll S. 2 ff.).
Dasselbe gilt in Bezug auf die Einvernahmen unter Einfluss von Morphium. Im �brigen hat der Beschwerdef�hrer lediglich �ber Beschwerden beim Gehen und Sitzen geklagt. Dass er wegen des Medikamenteneinflusses nicht in der Lage gewesen w�re, der Vernehmung zu folgen, hat er nicht geltend gemacht und ist auch nicht ersichtlich (Untersuchungsakten act. 373, 388).
2.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt im Weiteren eine offensichtlich unrichtige Feststellung des Sachverhalts. Er bringt in Bezug auf den Zeitpunkt des Erwerbs bzw. den Besitz der Fotoausr�stung vor, die Vorinstanz habe, anstatt von der naheliegenden Variante auszugehen, wonach er sich �ber das Kaufdatum der Fotoausr�stung und �ber den Namen des Whisky geirrt und diesbez�glich unvollst�ndige, eventuell missverst�ndliche Angaben gemacht habe, angenommen, er habe diese Gegenst�nde nie besessen. Seinen Aussagen lasse sich nicht mit Bestimmtheit eine zeitliche Verkn�pfung des Erwerbs der Kamera mit dem Tod seiner Frau entnehmen. Zudem verkenne die Vorinstanz, dass er auf �rztliche Anordnung w�hrend mehrerer Jahre starke Opiate eingenommen habe und auch anl�sslich der Einvernahme vom 31. Januar 2011 unter dem Einfluss von Morphium gestanden habe. Soweit die Vorinstanz trotz dieser Umst�nde einen Irrtum �ber die ungef�hre Zeitangabe des Erwerbs der Kamera f�r ausgeschlossen erachte, verfalle sie in Willk�r. Sodann erliege die Vorinstanz, soweit sie annehme, die Fotoausr�stung sei im Zeitpunkt des behaupteten Erwerbs noch gar nicht erh�ltlich gewesen, einem Zirkelschluss. Wenn die Fotoausr�stung im Jahre 2005 noch nicht habe erworben werden k�nnen, d�rfe daraus nicht geschlossen werden, er habe die Fotoausr�stung nie besessen. Vielmehr spreche dies f�r einen Irrtum �ber das Datum des Erwerbs. Im Weiteren treffe die Erw�gung der Vorinstanz, wonach die Firma Fust nur Ger�te f�r den allenfalls gehobenen Durchschnittasabnehmer anbiete, nicht zu, was schon ein Besuch ihrer Webseite best�tige. Schliesslich sei die Auffassung der Vorinstanz, wonach es nicht einleuchte, weshalb er sich f�r sein Hobby eine Fotoausr�stung aus dem Profisegment h�tten kaufen sollen, realit�tsfremd und nicht nachvollziehbar. Spiegelreflexkameras aus dem Profisegment w�rden auch von Amateuren und Hobbyfotografen gekauft, da auch diese eine hochwertige Verarbeitung und eine hohe Bildqualit�t sch�tzten (Beschwerde S. 6 ff.).
In Bezug auf die drei Flaschen Whisky macht der Beschwerdef�hrer ebenfalls geltend, die Erw�gungen der Vorinstanz zu den angeblichen Indizien f�r ein strafbares Verhalten seien unhaltbar. Er habe in der "Schadenaufliste-Erg�nzung" unter Nr. 16 als Schadensposten "Wisky Malargan [sic] fein Jahrgang 1926 (3 Flaschen) " aufgef�hrt; in der Rubrik "Kaufdatum" habe er "** ** 1974" angegeben, die Rubrik Kaufpreis habe er leer gelassen. Als Kaufsort habe er Hamburg angegeben und unter "Schadenh�he" habe er ein Fragezeichen gesetzt. Die Versicherung habe seine Angaben in der Folge interpretiert und daraus aufgrund eigener Recherchen einen "Whisky Macallan fine and rare 1926" gemacht und einen der ermittelten Provenienz entsprechenden Wert eingesetzt. Er selbst habe gegen�ber der Versicherung indes nie derartige Angaben gemacht. Die Annahme, bei den gestohlenen drei Flaschen Whisky habe es sich um einen solchen der Marke "Macallan Fine and Rare 1926", abgef�llt 1986 gehandelt, sei daher unhaltbar. Dies ergebe sich schon daraus, dass er angegeben habe, den Whisky im Jahre 1974 erhalten zu haben. Sodann ignoriere die Vorinstanz seine Erkl�rung gegen�ber der Versicherung, wonach der Hinweis, es handle sich um einen Whisky Macallan von der von ihm sp�ter konsultierten Firma A.________ gekommen sei, so dass auch ein Irrtum vorliegen k�nne. Er habe mithin selber Zweifel an den eigenen Angaben ge�ussert (Beschwerde S. 8 ff.).
2.2.�Die Vorinstanz nimmt in Bezug auf die beanzeigten Fotoausr�stung an, der Besitz des Beschwerdef�hrers an derselben und damit deren Diebstahl seien nicht nachgewiesen. Nach den Angaben des Beschwerdef�hrers habe er die von ihm genau spezifierte Fotoausr�stung Ende 2004 resp. Anfang 2005 bei Jelmoli Basel (heute Fust) gekauft. In der "Schadenaufliste" vom 12. Juli 2010 habe er als Kaufdatum den 21. Januar 2005 genannt und als Beleg hierf�r eine Bankquittung von jenem Tag �ber einen Bargeldbezug von CHF 20'000.-- eingereicht. Teile der fraglichen Fotoausr�stung, namentlich das Geh�use Nikon D3 und das Objektiv PCE Micro-Nikkor 85mm 1:2.8 D, seien indes zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht erh�ltlich gewesen, sondern gem�ss Auskunft der Herstellerfirma erst ab August 2007 resp. M�rz 2008 auf den Markt gekommen. Das zweite Objektiv Nikon AF-S, 400m/m, 2.8 VR ED sei zwar im Jahre 2004/2005 erh�ltlich gewesen, der Beschwerdef�hrer habe indes stets angegeben, er habe damals eine komplette Fotoausr�stung gekauft. Ein Irrtum in der ungef�hren Zeitangabe k�nne ausgeschlossen werden, da der Beschwerdef�hrer den Kauf zeitlich mit dem Tod seiner im Dezember 2004 verstorbenen Ehefrau verkn�pft habe, mit welcher er den Kauf der Ausr�stung besprochen habe. Dar�ber hinaus seien auch die Aussagen des Beschwerdef�hrers zu den Umst�nden des Erwerbs der Fotoausr�stung nicht glaubhaft. Zun�chst handle es sich bei der fraglichen Fotoausr�stung um eine solche aus dem Profisegment in einer Preiskategorie, welche von der Fust AG nicht angeboten worden sei. Zudem sei der Beschwerdef�hrer vom Verkaufsgesch�ft nicht als Kunde verzeichnet gewesen. Auch die Herstellerfirma Nikon habe sodann best�tigt, dass sie "ab 2002 keine Bestellung von Fust mit den entsprechenden Angaben des Beschwerdef�hrers" erhalten habe. Im �brigen habe der Beschwerdef�hrer offenbar nur �ber rudiment�re Fotografiekenntnisse verf�gt, so dass nicht einleuchte, weshalb er sich f�r sein Hobby eine Fotoausr�stung aus dem Profisegment h�tte kaufen sollen, zumal er offenbar bereits �ber eine hochwertige Ausr�stung verf�gt habe. Schliesslich spreche auch der Umstand gegen den Erwerb der Ausr�stung, dass der Beschwerdef�hrer nach seinen Angaben damals an schweren Schmerzen gelitten und lediglich Gewichte von maximal 3 Kilogramm habe heben k�nnen, die fragliche Fotoausr�stung indes ein Gewicht von rund 6 Kilogramm aufweise. Der Kauf einer derart schweren Ausr�stung sei daher auch unter gesundheitlichen Aspekten kaum nachvollziehbar (angefochtenes Urteil S. 5 ff.).
Hinsichtlich der drei Flaschen Whisky nimmt die Vorinstanz an, der fragliche Whisky sei nachweislich erst im Jahre 1986 in Flaschen abgef�llt worden. Es sei daher schlechterdings unm�glich, dass der Beschwerdef�hrer den Whisky, wie er geschildert habe, im Jahre 1974, und damit 12 Jahre vor seiner offiziellen Abf�llung, als Geschenk von einem Hotelier erhalten habe. Dies gelte umso mehr, als lediglich 40 Flaschen dieses Whiskys abgef�llt worden seien und es sich entsprechend um ein exklusives und teures Produkt handle. Der Beschwerdef�hrer habe daher auch in dieser Hinsicht gegen�ber der Versicherung falsche Angaben gemacht (angefochtenes Urteil S. 8 ff.).
2.3.1.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Gem�ss Art. 97 Abs. 1 BGG kann die Feststellung des Sachverhalts durch die Vorinstanz im bundesgerichtlichen Verfahren nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig, d.h. willk�rlich ist oder auf einer Verletzung von schweizerischem Recht im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann. Die R�ge der willk�rlichen Feststellung des Sachverhalts pr�ft das Bundesgericht gem�ss Art. 106 Abs. 2 BGG nur insoweit, als sie in der Beschwerde explizit vorgebracht und substantiiert begr�ndet worden ist. In der Beschwerde muss im Einzelnen dargelegt werden, inwiefern der angefochtene Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet.
2.3.2.�Was der Beschwerdef�hrer gegen die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz einwendet, ersch�pft sich weitgehend in einer appellatorischen Kritik am angefochtenen Urteil, auf welche das Bundesgericht praxisgem�ss nicht eintritt (BGE 141 IV 249 E. 1.3.1; 140 III 264 E. 2.3; 138 I 171 E. 1.4). Nach konstanter Rechtsprechung gen�gt f�r die Begr�ndung von Willk�r nicht, dass das angefochtene Urteil mit der Darstellung der beschwerdef�hrenden Partei nicht �bereinstimmt oder auch eine andere L�sung oder W�rdigung vertretbar erscheint. Willk�r liegt nur vor, wenn der angefochtene Entscheid auf einer schlechterdings unhaltbaren Beweisw�rdigung beruht, d.h. wenn die Beh�rde in ihrem Entscheid von Tatsachen ausgeht, die mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch stehen oder auf einem offenkundigen Fehler beruhen, oder wenn der Entscheid eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 141 I 49 E. 3.4 und 70 E. 2.2; 140 I 201 E. 6.1; 138 I 49 E. 7.1 und 305 E. 4.3; 138 V 74 E. 7). F�r den Nachweis einer willk�rlichen Beweisw�rdigung gen�gt es mithin nicht, wenn der Beschwerdef�hrer einzelne Beweise anf�hrt, die aus seiner Sicht anders als im angefochtenen Entscheid h�tten gew�rdigt werden sollen, und er zum Beweisergebnis frei pl�diert, wie er dies im Berufungsverfahren mit freier Rechts- und Tatsachen�berpr�fung tun kann. Das Bundesgericht ist keine Appellationsinstanz, welche die vorinstanzliche Beweisw�rdigung mit freier Kognition �berpr�ft. Der Beschwerdef�hrer h�tte klar und substantiiert darlegen m�ssen, inwiefern die Feststellungen der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar sein und die vorhandenen Beweise andere Schlussfolgerungen geradezu aufdr�ngen sollen. Diesen Anforderungen gen�gt seine Beschwerde nicht. Der Beschwerdef�hrer beschr�nkt sich vielmehr darauf, im Wesentlichen noch einmal alle Einw�nde vorzubringen, die er schon im Berufungsverfahren vorgetragen hat. Dies gilt insbesondere, soweit er geltend macht, er sei in Bezug auf das Kaufdatum der Fotoausr�stung und der Whiskymarke einem Irrtum erlegen. Dabei �bersieht er, dass die Vorinstanz sich hinsichtlich der Fotoausr�stung nicht allein auf seine Angabe abst�tzt, wonach er die Ausr�stung kurz vor oder nach dem Tod seiner Ehefrau erworben habe. Die Vorinstanz verweist in diesem Zusammenhang auch auf die Umst�nde, dass der Beschwerdef�hrer bei der Fust AG nicht als Kunde registriert war, dass ferner die Herstellerfirma Nikon in der fraglichen Zeit keine Ausr�stung an Fust geliefert hat, dass dar�ber hihnaus nicht einleuchte, weshalb ein Amateur mit bloss rudiment�ren Kenntnissen eine Fotoausr�stung aus dem Profisegment kaufen sollte, und dass schliesslich die Ausr�stung f�r den Beschwerdef�hrer, der aufgrund seiner angeschlagenen Gesundheit nicht mehr als drei Kilogramm tragen durfte, viel zu schwer war. Mit diesen Erw�gungen setzt sich der Beschwerdef�hrer nicht hinreichend auseinander. Jedenfalls ist, was er dagegen vorbringt, nicht geeignet, Willk�r darzutun. Dasselbe gilt, soweit er geltend macht, er habe sich in der Marke des gestohlenen Whiskys get�uscht und es habe sich offensichtlich nicht um einen Whisky der Provenienz "Macallan fine and rare 1926" gehandelt. Auch in diesem Punkt setzt sich der Beschwerdef�hrer nicht hinreichend mit den Erw�gungen des angefochtenen Urteils auseinander. Dies gilt namentlich, soweit die Vorinstanz ausf�hrt, der Beschwerdef�hrer habe die Originaletikette identifiziert und mehrmals explizit best�tigt, es habe sich um einen "Macallen 1926" gehandelt. Zudem weist die Vorinstanz zutreffend darauf hin, dass die Darstellung des Beschwerdef�hrers, er habe den Whisky von einem Hotelier als Geschenk erhalten, angesichts der Exklusivit�t des Geschenks auch unabh�ngig von dessen konkretem damaligen Wert als unglaubhaft erscheine. Ob er den Whisky wie einen Schatz geh�tet hat, weil im Geburtsjahr des Hoteliers gebrannt worden sei (angefochtenes Urteil S. 10) oder ob es sich vielmehr um das Geburtsjahr eines Freundes gehandelt hat, wie der Beschwerdef�hrer geltend macht (Beschwerde S. 10), ist in diesem Zusammenhang ohne Bedeutung. Schliesslich f�hrt zu keinem anderen Ergebnis, dass der Schadensbetrag von rund CHF 117'000.-- nicht vom Beschwerdef�hrer angegeben, sondern durch die Versicherung ermittelt wurde. Der Schluss der Vorinstanz ist somit nicht zu beanstanden. Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegr�ndet, soweit sie �berhaupt den Begr�ndungsanforderungen gen�gt.
3.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt in rechtlicher Hinsicht, die Vorinstanz habe zu Unrecht das Merkmal der Arglist bejaht. Die Ausf�hrungen der Vorinstanz zur Sorgfaltspflicht der Versicherung beziehe sich auf Bagatellf�lle, bei welchen der Aufwand einer �berpr�fung in keinem Verh�ltnis zu den Kosten stehe. In F�llen mit grossen Schadenssummen seien Abkl�rungen der Versicherung indes angezeigt und zumutbar. Die Versicherung habe im vorliegenden Fall denn auch jeden Posten genau �berpr�ft und bei Unklarheiten mit ihm R�cksprache genommen. Er habe in den Schadensmeldungen angegeben, wann er die einzelnen Gegenst�nde erworben habe. Der Versicherung h�tte daher schon bei der ersten oberfl�chlichen Pr�fung auffallen m�ssen, dass die Fotoausr�stung Nikon D3 im Jahre 2005 noch gar nicht auf dem Markt und der Whisky der Provenienz "Macallan Fine and Rare 1926" im Jahre 1974 noch nicht abgef�llt gewesen sei. Tats�chlich habe die Versicherung dies bei der ersten Pr�fung denn auch bemerkt. Die Vorinstanz widerspreche sich selbst, wenn sie einerseits annehme, es k�nne nicht von einer unbeholfenen und offensichtlichen T�uschung ausgegangen werden und im Rahmen der Strafzumessung andererseits annehme, der Erfolgseintritt habe nicht besonders nahe gelegen, was gerade darauf hinweise, dass die T�uschung offensichtlich leicht zu erkennen gewesen sei. Schliesslich nehme die Vorinstanz zu Unrecht an, er habe sich besonderer Kniffe oder Machenschaften bedient. Er habe lediglich die Schadensanzeigen ausgef�llt, mit denen er der Versicherung den Verlust von Gegenst�nden im Wert von CHF 270'000.-- (ohne den Wert des Whiskys) gemeldet habe. Das Festhalten an einer Aussage sei keine besondere Machenschaft. Dasselbe gelte f�r die Einreichung der Bargeldquittung, zumal es sich dabei um eine wahre und echte Urkunde gehandelt habe (Beschwerde S. 11 ff.).
In subjektiver Hinsicht macht der Beschwerdef�hrer geltend, es sei allgemein bekannt, dass Versicherungen bei komplexeren Schadenf�llen und h�heren Schadenssummen eingehende Abkl�rungen vorn�hmen und nicht automatisch Leistungen erbr�chten. Eine Schadensmeldung mit einem geltend gemachten Schaden von mehr als CHF 200'000.-- werde in jedem Fall �berpr�ft. Er habe sich aus diesem Grund bem�ht, die fehlenden Beweise, namentlich Kaufquittungen, f�r das Vorhandensein der als gestohlen gemeldeten Gegenst�nde beizubringen. In Bezug auf die Fotoausr�stung und den Whisky sei dies indes nicht m�glich gewesen. Das Scheitern seiner Bem�hungen belege indes keinen Betrugsversuch (Beschwerde S. 14 f.).
3.2.�Die Vorinstanz nimmt an, der Beschwerdef�hrer habe seine Versicherung mit Bezug auf den behaupteten Besitz und Diebstahl der Fotoausr�stung sowie der drei Flaschen Whisky get�uscht. Die T�uschung sei �berdies in der Absicht erfolgt, die Versicherung zur Auszahlung entsprechender Leistungen zu veranlassen. Sie sei mithin in unrechtm�ssiger Bereicherungsabsicht erfolgt. Da der beabsichtigte Erfolg und damit ein Schaden nicht eingetreten seien, komme nur ein Betrugsversuch in Frage. Die Vorinstanz erachtet sodann auch das Merkmal der Arglist als erf�llt. Die Versicherung habe sich nicht leichtfertig verhalten, sondern vielmehr umfangreiche Abkl�rungen getroffen und gest�tzt darauf eine Auszahlung mit Bezug auf die fraglichen Gegenst�nde verweigert. Dies bedeutet jedoch im Umkehrschluss nicht, dass der Beschwerdef�hrer in jedem Fall mit derartigen Abkl�rungen der Versicherung habe rechnen m�ssen und es daher von vornherein an der Arglist fehle. Bei Versicherungsf�llen von Hausratsgegenst�nden handle es sich um ein eigentliches Massengesch�ft und es sei der Versicherung daher weder m�glich noch zumutbar, in jedem Einzelfall umfassende Abkl�rungen zu jedem als gestohlen gemeldeten Gegenstand vorzunehmen, wenn kein konkreter Verdacht auf Unregelm�ssigkeiten bestehe. Dies gelte umso mehr, wenn - wie im vorliegenden Fall - eine Vielzahl von Sachwerten abhandengekommen sein soll und wenn deren Vorhandensein unter den gegebenen Umst�nden als plausibel erscheine. Soweit Versicherungen lediglich gest�tzt auf die Angaben des Gesch�digten Ersatz leisteten, seien sie nur bei begr�ndetem Verdacht auf Unregelm�ssigkeiten im Einzelfall zu einer Plausibilit�tspr�fung verpflichet. Im zu beurteilenden Fall verf�ge der Beschwerdef�hrer �ber ein betr�chtliches Verm�gen und habe eine Vielzahl hochwertiger und teurer Gegenst�nde als gestohlen gemeldet. Unter diesen Umst�nden sei es deshalb durchaus plausibel gewesen, dass er die Fotoausr�stung und den Whisky tats�chlich h�tte besitzen k�nnen. Er habe daher sehr wohl damit rechnen k�nnen, dass die Versicherung vertiefte Abrechnungen hinsichtlich jedes einzelnen Gegenstandes unterlassen und sich mit einer Plausibilit�tspr�fung begn�gen w�rde. Dies gelte insbesondere mit Bezug auf den Whisky, dessen Wert der Beschwerdef�hrer kaum im mittleren f�nfstelligen Bereich vermutet haben d�rfte. Im gegenteiligen Fall w�re vern�nftigerweise kaum anzunehmen, dass er der Versicherung derart teure Gegenst�nde ohne Vorlage von Quittungen angegeben h�tte. Schliesslich h�tten keine ohne weiteres erkennbare Anzeichen f�r die Unechtheit der Schadensliste vorgelegen. Ebensowenig k�nne aus dem Umstand, dass sich die Versicherung nicht habe t�uschen lassen, auf das Fehlen von Arglist geschlossen werden. Im �brigen habe sich der Beschwerdef�hrer auch einiger Kniffe bedient, die sein Verhalten als arglistig erscheinen liessen. So habe er hartn�ckig an seinen Behauptungen festgehalten, wohl wissend, dass der Gegenbeweis, dass er Fotoausr�stung und Whisky nicht besessen habe, schwer zu f�hren sein w�rde. Gleiches gelte f�r die Behauptung, dass die Quittung der Fotoausr�stung beim Deliktsgut aufbewahrt worden sei und dass er den Whisky vor Jahren geschenkt erhalten habe. Zudem habe er als Beleg im Zusammenhang mit dem Kauf der Fotoausr�stung eine vom angeblichen Kauftag datierende Bargeldbezugsquittung �ber CHF 20'000.-- eingereicht, was seiner Behauptung zus�tzliche Glaubhaftigkeit verliehen habe (angefochtenes Urteil S. 12 ff.).
3.3.�Gem�ss Art. 146 Abs. 1 StGB macht sich des Betruges schuldig, wer in der Absicht, sich oder einen andern unrechtm�ssig zu bereichern, jemanden durch Vorspiegelung oder Unterdr�ckung von Tatsachen arglistig irref�hrt oder ihn in einem Irrtum arglistig best�rkt und so den Irrenden zu einem Verhalten bestimmt, wodurch dieser sich selbst oder einen andern am Verm�gen sch�digt.
Der Tatbestand erfordert eine arglistige T�uschung. Betr�gerisches Verhalten ist strafrechtlich nur relevant, wenn der T�ter mit einer gewissen Raffinesse oder Durchtriebenheit t�uscht. Dieses Erfordernis ist erf�llt, wenn der T�ter ein ganzes L�gengeb�ude errichtet oder sich besonderer Machenschaften oder Kniffe bedient (BGE 135 IV 76 E. 5.2, mit Hinweisen). Einfache falsche Angaben gelten als arglistig, wenn deren �berpr�fung nicht oder nur mit besonderer M�he m�glich oder nicht zumutbar ist und wenn der T�ter das Opfer von der m�glichen �berpr�fung abh�lt oder er nach den Umst�nden voraussieht, dass dieses die �berpr�fung der Angaben aufgrund eines besonderen Vertrauensverh�ltnisses unterlassen werde (BGE 135 IV 76 E. 5.2 S. 81 f.; 128 IV 18 E. 3a; je mit Hinweisen). Die T�uschung ist nicht arglistig, wenn das T�uschungsopfer den Irrtum mit einem Mindestmass an Aufmerksamkeit h�tte vermeiden k�nnen. Wie es sich damit verh�lt, beurteilt sich unter Ber�cksichtigung der jeweiligen Lage und Schutzbed�rftigkeit des T�uschungsopfers im Einzelfall. Dabei wird einerseits auf besonders schutzbed�rftige Opfer R�cksicht genommen und andererseits die allenfalls vorhandene besondere Fachkenntnis und Gesch�ftserfahrung in Rechnung gestellt. Der Tatbestand erfordert indes in keinem Fall, dass das T�uschungsopfer die gr�sstm�gliche Sorgfalt walten l�sst und alle erdenklichen Vorkehren zu seinem Schutz trifft. Arglist scheidet nur aus, wenn es leichtfertig die grundlegendsten Vorsichtsmassnahmen nicht beachtet, so dass das t�uschende Verhalten des T�ters in den Hintergrund tritt. Die zum Ausschluss der Strafbarkeit des T�uschenden f�hrende Opferverantwortung wird von der Rechtsprechung nur in Ausnahmef�llen angenommen (BGE 135 IV 76 E. 5.2; 128 IV 18 E. 3a; 126 IV 165 E. 2a; je mit Hinweisen).
Der subjektive Tatbestand von Art. 146 Abs. 2 StGB verlangt Vorsatz und Handeln in unrechtm�ssiger Bereicherungsabsicht. Der Vorsatz muss sich auf die Verwirklichung s�mtlicher objektiver Tatbestandsmerkmale richten. Eventualvorsatz gen�gt.
3.4.�Die Vort�uschung eines Diebstahls oder die Abfassung einer falschen Schadenanzeige zuhanden der Versicherung sind nach der Rechtsprechung grunds�tzlich immer arglistig. Eine allzu weitgehende �berpr�fungspflicht ist dem Versicherer nicht zumutbar. Dies gilt grunds�tzlich immer, wenn blosse Bagatellsch�den geltend gemacht werden, zumal in diesen F�llen eine �berpr�fung oftmals einen unverh�ltnism�ssigen Aufwand erfordert, der in keinem vern�nftigen wirtschaftlichen Verh�ltnis mehr steht (Urteil 6B_840/2015 vom 14. Januar 2016 E. 1.4 und 6B_447/2012 vom 28. Februar 2013 E. 2.3, je mit Hinweisen). Wie der Beschwerdef�hrer zutreffend vorbringt, liegt dem zu beurteilenden Fall indes kein Bagatellschaden zugrunde. Der Beschwerdef�hrer hat einen Schaden von insgesamt CHF 385'000.-- angemeldet, wobei die beiden hier bedeutsamen Posten einen Umfang von rund CHF 140'000.-- ausmachen. F�r die Versicherungsgesellschaft bestand daher zweifellos Anlass f�r weitere Abkl�rungen. Diese hat denn auch nicht unbesehen Leistungen ausgerichtet, sondern umfangreiche Nachforschungen angestellt. Dies bedeutet, wie die Vorinstanz zu Recht erkannt hat (angefochtenes Urteil S. 12), freilich nicht, dass der T�ter in einem Fall mit gr�sserer Schadenssumme stets mit einer �berpr�fung durch die Versicherung rechnen muss mit der Folge, dass f�r ihn der Versuch, die Versicherung zu sch�digen, mit keinem Risiko mehr behaftet ist, weil Arglist von vornherein ausscheidet (vgl. GUNTHER ARZT, in: Basler Kommentar, Strafrecht II, 3. Aufl. 2013, N 113 zu Art. 146). Aus dem Umstand, dass eine T�uschung ohne Erfolg bleibt, die Versicherung mithin nicht darauf hereinf�llt, darf nicht abgeleitet werden, jene sei notwendigerweise nicht arglistig. Es ist vielmehr in einer hypothetischen Pr�fung zu bestimmen, ob nach dem vom T�ter entworfenen Tatplan Arglist objektiv erf�llt war (BGE 128 IV 18 E. 3b), d.h. ob die T�uschung unter Einbezug der dem Opfer nach Wissen des T�ters zur Verf�gung stehenden Selbstschutzm�glichkeiten als nicht oder nur erschwert durchschaubar erscheint (BGE 135 IV 76 E. 5.2, mit Hinweisen). Dies hat die Vorinstanz im zu beurteilenden Fall zu Recht angenommen. Es lagen f�r die Versicherung keine ernsthaften Anzeichen f�r eine T�uschung vor. Diese war denn auch nicht derart unbeholfen und offensichtlich, dass sie f�r die Versicherung schon bei geringster Aufmerksamkeit bzw. bei einer ersten oberfl�chlichen Pr�fung leicht zu durchschauen gewesen w�re (anders etwa in dem Urteil 6B_447/2012 vom 28. Februar 2013 E. 2.3 zugrunde liegenden Fall). Dabei ist auch von Bedeutung, dass die Fotoausr�stung und der Whisky nur zwei Posten unter insgesamt mehr als 90 als gestohlen gemeldeten hochwertigen und teuren Gegenst�nden ausmachten, f�r welche der Beschwerdef�hrer �berwiegend auch Quittungen vorlegen konnte. Zudem hat der Beschwerdef�hrer etwa als Beleg f�r den Kauf der Fotoausr�stung eine vom angeblichen Kauftag datierende echte Bargeldbezugsquittung �ber CHF 20'000.- eingereicht und haben die Abkl�rungen in Bezug auf den Whisky, dessen Wert der Beschwerdef�hrer, wie die Vorinstanz wohl zu Recht annimmt, kaum im mittleren f�nfstelligen Bereich vermutet haben d�rfte, einen erheblichen Aufwand verursacht. Insgesamt war der T�uschungsversuch des Beschwerdef�hrers somit nicht leicht zu durchschauen. Die Vorinstanz hat deshalb das Merkmal der Arglist zu Recht bejaht. Ob dabei das blosse Festhalten des Beschwerdef�hrers an seinen Behauptungen als besondere betr�gerische Machenschaften aufgefasst werden m�ssen, wie die Vorinstanz meint (angefochtenes Urteil S. 13 f.), kann bei diesem Ergebnis offenbleiben.
Nicht zu beanstanden ist das angefochtene Urteil auch, soweit die Vorinstanz den subjektiven Tatbestand bejaht. Der Umstand, wonach allgemein bekannt sein soll, dass Versicherungen bei komplexeren Schadenf�llen eingehende Abkl�rungen vornehmen, f�hrt entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers (Beschwerde S. 15) nicht zum Ausschluss des Vorsatzes. Nach den obstehenden Ausf�hrungen war das Vorgehen des Beschwerdef�hrers objektiv arglistig. Dass sich sein Vorsatz nicht auf die Arglist begr�ndenden Umst�nde gerichtet h�tte, macht er selbst nicht geltend. Der Beschwerdef�hrer leitet seinen Standpunkt in Bezug auf subjektiven Tatbestand im Grunde allein aus der nach seiner Auffassung mangelnden Arglist ab. Wenn er f�lschlicherweise davon ausgegangen sein sollte, sein Verhalten sei lediglich eine nicht arglistig einfache T�uschung gewesen, bef�nde er sich in einem unbeachtlichen Subsumtionsirrtum (ARZT, a.a.O., N 111). Seiner Beschwerde ist in diesem Punkt kein Erfolg beschieden. Eine Verletzung der Begr�ndungspflicht ist nicht ersichtlich.
Die rechtliche W�rdigung des Sachverhalts als versuchter Betrug verletzt somit kein Bundesrecht. Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegr�ndet.
4.1.�Der Beschwerdef�hrer beanstandet ferner die W�rdigung des Sachverhalts als mehrfache Tatbegehung. Den Akten sei zu entnehmen, dass er die erste Schadensliste am 12. Juli 2010 und die zweite am 22. August 2010 eingereicht habe. Der zeitliche Abstand habe mithin etwas mehr als einen Monat betragen. Beide Schadensmeldungen h�tten sich sodann auf ein einziges Schadensereignis bezogen. Die zweite Schadensmeldung sei lediglich eine Erg�nzung der ersten gewesen. Sein Handeln beruhe auf einem einheitlichen Willensakt und das Geschehen erscheine kraft des engen r�umlichen und zeitlichen Zusammenhanges der beiden Einzelakte noch als einheitlich und zusammengeh�rend. Es liege eine nat�rliche Handlungseinheit vor (Beschwerde S. 15 f.).
4.2.�Der Vorinstanz nimmt in �bereinstimmung mit dem Strafgericht an, der Tatbestand des versuchten Betrugs sei mehrfach erf�llt. Der Beschwerdef�hrer habe bei zwei gesonderten Gelegenheiten und mit einem zeitlichen Abstand von knapp drei Monaten unwahre Schadenslisten eingereicht. Die zeitlich erheblich auseinander liegenden Handlungen k�nnten nicht als eine Tat gewertet werden (angefochtenes Urteil S. 14).
4.3.�Mehrere Einzelhandlungen k�nnen im Sinne einer nat�rlichen Handlungseinheit zusammengefasst werden, wenn sie auf einem einheitlichen Willensakt beruhen und wegen des engen r�umlichen und zeitlichen Zusammenhangs bei objektiver Betrachtung noch als ein einheitliches Geschehen erscheinen (BGE 133 IV 256 E. 4.5.3; 131 IV 83 E. 2.4.5; 132 IV 49 E. 3.1.1.3).
4.4.�Das angefochtene Urteil verletzt auch in diesem Punkt kein Bundesrecht. Nach der Rechtsprechung f�llt eine nat�rliche Handlungseinheit ausser Betracht, wenn zwischen den einzelnen Handlungen - selbst wenn sie aufeinander bezogen sind - ein l�ngerer Zeitraum liegt (BGE 131 IV 83. E. 2.4.5). Im zu beurteilenden Fall hat der Beschwerdef�hrer der Versicherung am 12. Juli und am 22. August 2010 zwei Schadenslisten eingereicht. Auf der ersten, die 76 Positionen umfasste, waren unter anderem auch die Fotoausr�stung (Fotoapparat, Nikon D3 und zwei Objektive; Posten Nr. 41-43) aufgef�hrt. Die zweite Liste enthielt u.a. als Schadensposten die drei Flaschen Whisky (Untersuchungsakten act. 281 und 350). Der Zeitraum zwischen den beiden Schadensmeldungen steht, auch wenn dieser entgegen der Auffassung der Vorinstanz nicht knapp drei Monate betr�gt (angefochtenes Urteil S. 14), der Annahme einer nat�rlichen Handlungseinheit entgegen. Dem Umstand, dass sich die Schadensmeldungen auf dasselbe Schadensereignis beziehen und die zweite Meldung die Erg�nzung der ersten war, kommt in diesem Zusammenhang keine eigenst�ndige Bedeutung zu. Daraus allein liesse sich jedenfalls nicht ableiten, dass die Tat auf einem einheitlichen Willensakt beruhen w�rde. Im �brigen gen�gt der blosse Umstand, dass die mehreren strafbaren Handlungen auf denselben Entschluss zur�ckgehen, f�r die Annahme der nat�rlichen Handlungseinheit ohnehin nicht (BGE 94 IV 65 E. 2b, S. 67, mit Hinweisen). Schliesslich unterscheidet sich der Sachverhalt auch von der iterativen Tatbestandserf�llung der tatbestandlichen Handlungseinheit, wie etwa bei der mehrfachen Wegnahme von Gegenst�nden anl�sslich ein und desselben Diebstahls (J�RG-BEAT ACKERMANN, in: Basler Kommentar, Strafrecht II, 3. Aufl. 2013, N 30 zu Art. 49).
5.1.�Der Beschwerdef�hrer wendet sich schliesslich gegen die Strafzumessung. Die Vorinstanz habe zun�chst einseitig nur auf den Deliktsbetrag abgestellt. Zudem seien genauere Abkl�rungen zu dessen H�he unterblieben. Des Weiteren habe die Vorinstanz unzul�ssigerweise das fehlende Gest�ndnis und sein Festhalten an seinen Aussagen als straferh�hend gewertet. Ferner habe sie nicht begr�ndet, weshalb ein hohes Einkommen und Verm�gen f�r sich allein schon auf Geldgier als Beweggrund schliessen lasse. Sie habe sich in diesem Punkt ohne eigene Begr�ndung den Erw�gungen im erstinstanzlichen Urteil angeschlossen. Schliesslich verkenne die Vorinstanz, dass die mehrfache Tatbegehung bereits durch Art. 49 StGB abgedeckt sei. Eine zus�tzliche Straferh�hung sei nicht zul�ssig. Zuletzt habe die Vorinstanz die Verletzung des Beschleunigungsgebots nicht ber�cksichtigt. Die im Juni 2010 aufgenommenen Ermittlungen h�tten zwischen Mai 2011 und 2012 vollst�ndig geruht. Er sei erst im Juni 2012 f�rmlich in Kenntnis gesetzt worden, dass gegen ihn ein Vorverfahren er�ffnet worden sei. Bis zur erstinstanzlichen Hauptverhandlung seien weitere zwei Jahre verstrichen. Insgesamt habe es bis zum erstinstanzlichen Urteil vier Jahr gedauert. Eine derart lange Verfahrensdauer f�r eine Tatbegehung mit einer Tathandlung, die in der Niederschrift von vier Schadensposten bestanden habe, sei nicht angemessen. Diesem Umstand m�sse im Rahmen der Strafzumessung Rechnung getragen werden (Beschwerde S. 16 ff.).
5.2.�Die Vorinstanz nimmt an, das Verschulden des Beschwerdef�hrers wiege objektiv recht schwer. Der Deliktsbetrag bei den Betrugsversuchen sei mit rund CHF 140'000.-- betr�chtlich. Der Beschwerdef�hrer habe zwar keinen besonderen Aufwand betrieben, um der Versicherung die gef�lschten Inventarlisten einzureichen. Immerhin hat er aber seine damalige Freundin f�r seine Zwecke eingespannt, welche die Listen tats�chlich erstellt habe. Zudem habe er trotz R�ckfragen und Hinweisen der Versicherung auf Ungereimtheiten hartn�ckig und unbeirrt an seiner Darstellung festgehalten. Das Vorgehen des Beschwerdef�hrers zeuge daher von einem erheblichen Mass an Dreistigkeit und krimineller Energie, was sich auch am zu Unrecht geltend gemachten Schadensbetrag zeige. M�ssig verschuldenserh�hend sei zudem mit Blick auf die subjektive Tatschwere das Motiv des Beschwerdef�hrers zu ber�cksichtigen. Dieser verf�ge f�r sich alleine �ber eine monatliche Invalidenrente von CHF 9'000.-- sowie �ber ein Verm�gen von weit �ber einer Million Franken. Er lebe daher in einer sehr privilegierten wirtschaftlichen Situation und habe offensichtlich ohne jede finanzielle Bedr�ngnis, sondern aus reiner Geldgier gehandelt. Er habe �berdies eine "gewisse Unbek�mmertheit" resp. Gleichg�ltigkeit gegen�ber der geltenden Rechtsordnung offenbart, was sich auch bei der Widerhandlung gegen das Waffengesetz gezeigt habe. Andere, das Verschulden erh�hende oder mindernde Umst�nde, namentlich allgemeine Strafmilderungsgr�nde gem�ss Art. 48 StGB, seien mit Bezug auf den Betrugsvorwurf nicht ersichtlich. Die Vorinstanz legt die hypothetische, verschuldensangemessene Strafe im Bereich von ca. 2 Jahren fest und erh�ht sie aufgrund der Deliktsmehrheit angemessen. Eine weitere Straferh�hung gem�ss Art. 49 Abs. 1 StGB infolge der Widerhandlung gegen das Waffengesetz nimmt sie nicht vor. Hingegen ber�cksichtigt sie die Tatsache, dass es mit Bezug auf den Betrug beim Versuch geblieben ist, "recht erheblich" strafmildernd. Leicht strafmindernd wertet sie schliesslich die etwas erh�hte Strafempfindlichkeit des Beschwerdef�hrers aufgrund seiner gesundheitlichen Situation (angefochtenes Urteil S. 16 f.).
5.3.�Das Bundesgericht hat die Grunds�tze der Strafzumessung nach Art. 47 ff. StGB wiederholt dargelegt (BGE 136 IV 55 E. 5.4 ff.; 134 IV 17 E. 2.1; 132 IV 102 E. 8.1; je mit Hinweisen). Darauf kann verwiesen werden. Es liegt im Ermessen des Sachgerichts, in welchem Umfang es die verschiedenen Strafzumessungsfaktoren ber�cksichtigt. Das Bundesgericht greift auf Beschwerde hin in die Strafzumessung nur ein, wenn das Sachgericht den gesetzlichen Strafrahmen �ber- oder unterschritten hat, wenn es von rechtlich nicht massgebenden Kriterien ausgegangen ist oder wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht gelassen bzw. in �berschreitung oder Missbrauch ihres Ermessens falsch gewichtet hat (BGE 136 IV 55 E. 5.6 mit Hinweis).
5.4.�Das angefochtene Urteil ist auch in diesem Punkt nicht zu beanstanden. Die Vorinstanz setzt sich in ihren Erw�gungen zur Strafzumessung mit den wesentlichen schuldrelevanten Komponenten auseinander und w�rdigt s�mtliche Zumessungsgr�nde zutreffend. Dass sie sich dabei von rechtlich nicht massgeblichen Gesichtspunkten h�tte leiten lassen oder wesentliche Gesichtspunkte nicht ber�cksichtigt h�tte, ist nicht ersichtlich. Dies gilt uneingeschr�nkt, soweit die Vorinstanz den Deliktsbetrag von CHF 140'000.-- als betr�chtlich erachtet. Der Deliktsbetrag ist nach der Rechtsprechung ein wesentlicher, wenn auch nicht vorrangiger Zumessungsfaktor (Urteil 6B_157/2014 vom 26. Januar 2015 E. 3.2 mit Hinweisen). Die H�he des Betrages ergibt sich aus dem in den Schadensmeldungen angegebenen bzw. ermittelten Wert der angeblich gestohlenen Gegenst�nde. Dass die Vorinstanz dieser Schadenssumme ein zu grosses Gewicht beigemessen h�tte, ist nicht ersichtlich. Zudem trifft nicht zu, dass die Vorinstanz das fehlende Gest�ndnis des Beschwerdef�hrers straferh�hend gewichtet hat. Dass der Beschwerdef�hrer unbeirrt und gegen jede Evidenz an seiner Darstellung festgehalten hat, ber�cksichtigt die Vorinstanz lediglich im Zusammenhang der Verwerflichkeit des Handelns. Dabei gelangt sie mit �berzeugenden Gr�nden zum Schluss, der Beschwerdef�hrer habe mit einem erheblichen Mass an Dreistigkeit und krimineller Energie gehandelt. Nicht zu beanstanden ist auch der Schluss der Vorinstanz, der Beschwerdef�hrer habe aus Geldgier gehandelt. Die Vorinstanz leitet dies zu Recht aus dem Umstand ab, dass der Beschwerdef�hrer angesichts seiner monatlichen IV-Rente von CHF 9'000.-- und seinem Verm�gen von weit mehr als einer Million Franken offensichtlich nicht aus einer finanziellen Bedr�ngnis heraus gehandelt hat. Inwiefern die Vorinstanz sodann die mehrfache Tatbegehung �ber die Strafsch�rfung von Art. 49 Abs. 1 StGB hinaus straferh�hend ber�cksichtigt haben soll, ist nicht ersichtlich. Schliesslich verletzt auch kein Bundesrecht, dass die Vorinstanz die Verfahrensdauer nicht strafmindernd ber�cksichtigt hat. Diese erscheint angesichts der umfangreichen Abkl�rungen, welche der gesamte Versicherungsfall verursacht hat, nicht als �berm�ssig lang. Eine Verletzung des Beschleunigungsgebots liegt nicht vor.
Insgesamt sind die Erw�gungen der Vorinstanz ohne weiteres nachvollziehbar und die daraus gezogenen Schl�sse einleuchtend. Im �brigen k�nnte das Bundesgericht das angefochtene Urteil, wo sich die Strafe unter Beachtung aller relevanten Faktoren wie hier offensichtlich im Rahmen des dem Sachgericht zustehenden Ermessens h�lt, auch best�tigen, wenn dieses in Bezug auf die Erw�gungen zum Strafmass einzelne Unklarheiten und Unvollkommenheiten enthielte. Die Vorinstanz hat somit jedenfalls ihr Ermessen in der Strafzumessung nicht �berschritten.

References: Art. 178
 Art. 158
 Art. 178
 Art. 141
 Art. 97
 Art. 95
 Art. 106
 Art. 146
 Art. 146
 Art. 146
 Art. 49
 Art. 49
 Art. 48
 Art. 49
 Art. 47
 Art. 49