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Timestamp: 2019-08-21 01:45:28+00:00

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übliche Abkürzung für Allgemeine Deutsche Spediteur Bedingungen
übliche Abkürzung für Übereinkommen über internationale Beförderung leicht verderblicher Lebensmittel
Das Wort Coil kommt aus dem Englischen und heißt Spule. Damit bezeichnet man üblicherweise aufgewickelte Metallbänder, die zuvor in einem Walzwerk gewalzt wurden.
übliche Abkürzung für Gefahrgutverordnung Eisenbahn
übliche Abkürzung für Betriebsabrechnungsbogen
Das ist der Name für eine einfache Berechnung der Haltekraft von Zurrmitteln in der Direktsicherung, entstanden durch Berechnungen des Kapitäns Winfried Strauch.
Das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) ist die für das Güter-Verkehrswesen in Deutschland zuständige selbstständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) Das BAG hat seinen Sitz in Köln. Präsident ist Andreas Marquardt. Sein Vertreter (Vizepräsident) ist Robert Maiworm.
Eisenbahntransporte bedeutet Gütertransport auf der Schiene. Erfolgt der Transport als kombinierter Verkehr, sind neben der VDI 2700ff, auch die Verladerichtlinien der Bahn zu beachten.
Genaue Informationen über die einzelnen Packstücke sind im an der Ware angebrachten Strichcode (Barcode) enthalten.
Barren sind metallurgisch in standardisierte Form gegossene Metallschmelzen. Barren als Produkt sind eine erstarrte Schmelze, deren Form sich keinem anderen Zweck zuordnet, als dem, eine leicht transportfähige und handhabbare Zwischenstufe für eine spätere Nutzung zu sein. Die spätere, beliebige Verwendbarkeit im Vergleich zu ebenfalls gehandelten, unmittelbar am Herdfeuer abgegossenen Formteilen bedingte die Barrenform. Kleinere Barren werden auch als Masseln bezeichnet.
übliche Abkürzung für Bundesverband der Deutschen Industrie
Einen starren Teil an der Last, z.B. Transportring, an dem die Ladungssicherungseinrichtungen befestigt wird, nennt man Befestigungspunkt (dazu zählt auch z.B. ein Zurrpunkt auf der Ladefläche)
Beförderer ist das Unternehmen, das die Beförderung mit oder ohne Beförderungsvertrag durchführt. Eine Beförderung ist die Ortsveränderung der Güter einschließlich der transportbedingten Aufenthalte und einschließlich des verkehrsbedingten Verweilens der Güter in den Fahrzeugen, Tanks und Containern vor, während und nach der Ortsveränderung.
Beförderung von Gütern (iSd des BKrFQG)
Unter der Beförderung von Gütern versteht man jede Ortsverlagerung beweglicher Sachen zwischen zwei bestimmten Orten (Belade- und Entladeort) auf oder in einem Fahrzeug
Beförderung von Personen (iSd des BKrFQG)
Unter der Beförderung von Personen versteht man jede Ortsverlagerung von Personen, die nicht der Fahrzeugbesatzung angehören, zwischen Einstiegs- und Ausstiegsorten in einem Fahrzeug.
Man unterscheidet zwischen Individualverkehr (Privat- und Dienstfahrten mit PKW und Krafträdern), Güterverkehr (Verkehr mit LKW) und Personenverkehr (Verkehr mit Omnibussen).
Beförderungsarten beim Gefahrguttransport
o Beförderung in loser Schüttung
o Beförderung als Stückgut
o Beförderung in Tanks
Beförderungspapiere im Linienverkehr
o Fahrplan
o Allgemeine Beförderungsbedingungen
o Vorschriften über Beförderungsentgelte
o Fahrscheine
o Abdruck des Tarifs
o Genehmigung für grenzüberschreitenden Linienverkehr
o Arbeitszeitplan
Beförderungspapiere im Güterverkehr
Die Mitführungspflichten sind – abgestimmt auf die Art des jeweiligen Transportes – und daher ohne Anspruch auf Vollständigkeit auf eine Reihe persönlicher Dokumente wie geschäftlicher Dokumente ausgerichtet. Zu den geschäftlichen Dokumenten zählen:
o CEMT-Genehmigung
o Fahrtenberichtheft
o CMR-Frachtbrief
o Gültige Kraftverkehrsgenehmigung
o Besondere Erlaubnisurkunden (ggf. Transportgenehmigung im Bereich der Abfalltransporte usw.)
o Fahrzeugschein
o Zolldokumente
o Legitimationspapier bei Grenzübertritt (Berechtigung für Auslandsfahrten)
Aufgrund der Beförderungspflicht ist der Unternehmer zur Beförderung verpflichtet, wenn
o die Beförderungsbedingungen eingehalten werden
o die Beförderung mit den regelmäßig eingesetzten Beförderungsmitteln möglich ist und
o die Beförderung nicht durch Umstände verhindert wird, die der Unternehmer nicht abwenden und denen er auch nicht abhelfen kann.
Beförderungssicherheit erfordert einerseits ein Verbringen und Absetzen des Gutes auf der Ladefläche, anderseits auch eine Sicherung gegen Umfallen, Verschieben und Herabfallen vom Fahrzeug bei der Beförderung. Nötigenfalls müssen zusätzlich geeignete Hilfsmittel zur Ladungssicherung eingesetzt werden.
Befreite Verkehrsarten innerhalb der CEMT-Staaten von Genehmigungsverfahren
o Gelegentliche Beförderungen von Gütern zu und von Flughäfen bei Umleitung der Flugdienste
o Beförderungen beschädigter oder abzuschleppender Fahrzeuge und Fahrten der Abschleppfahrzeuge
o Leerfahrten eines im Güterverkehr eingesetzten Fahrzeugs, das ein im Ausland liegengebliebenes Fahrzeug ersetzen soll, sowie die Rückkehr des liegengebliebenen Fahrzeugs nach Instandsetzung
o Beförderungen lebender Tiere mittels besonders konstruierter und ausgerüsteter Fahrzeuge
o Beförderungen von Ersatzteilen und Produkten zur Versorgung von Seeschiffen und Flugzeugen
o Beförderungen der für die ärztliche Behandlung in Notfällen, insbesondere bei Naturkatastrophen, erforderlichen Artikel und humanitäre Transporte
o Beförderungen von Kunstgegenständen und Kunstwerken für Ausstellungen, Messen oder für nicht gewerbliche Zwecke
o Beförderungen ohne Gewinnerzielung von Geräten, Zubehör und Tieren zu oder von Theater-, Musik-, Film-, Sport und Zirkusveranstaltungen, Ausstellungen oder Jahrmärkten sowie für Rundfunk-, Film- oder Fernsehaufnahmen
o Werkverkehr
o Beförderung von Leichen
Beim Begegnungsverkehr fahren zwei LKW aufeinander zu und tauschen am Treffpunkt zu einem vereinbarten Termin die Güter untereinander aus.
Begleitpapiere sind Schriftliche Unterlagen, die die Ware während des Transportes begleiten. Art und Anzahl der erforderlichen Papiere ist Abhängig von Transportmittel, Transportweg, Warenart, Bestimmungen des Empfänger- und Ausfuhrlandes.
Begleitpapiere beim Gefahrguttransport
o Das Beförderungspapier
o Schriftliche Weisungen
o ADR-Schulungsbescheinigung
o ADR-Zulassungsbescheinigung für Fahrzeuge zur Beförderung bestimmter gefährlicher Güter
o Großcontainer- oder Fahrzeugpackzertifikat
o Fahrwegbestimmung
Beispiel für Drittlandverkehr
Drittlandverkehr meint die Beförderung von Gütern zwischen zwei Ländern mit einem Güterkraftwagen aus einem dritten Land, z. B. die Fahrt eines österreichischen LKW von den Niederlanden oder Polen nach Deutschland.
Belagabnutzung der Kupplungsscheiben
Die Kupplungsdruckplatte verschiebt sich um den Betrag der Belagabnutzung in Richtung des Schwungrades. Die Ausrückhebel kehren die Bewegungsrichtung um, wodurch sich die Ausrückplatte näher an das Ausrücklager schiebt. Das Spiel wird mit zunehmender Belagabnutzung kleiner und verschwindet schließlich ganz. Der Pedalweg wird also kleiner.
Der Begriff Beschaffungslogistik als Teil der Beschaffung und der Logistik, bezeichnet in der Betriebswirtschaftslehre alle logistischen Prozesse während des Warenflusses vom Lieferant zum Unternehmen.
Die Änderung des Bewegungszustands eines Körpers bezeichnet man in der Physik als Beschleunigung.
Beschleunigungsbeiwert
Der Beschleunigungsbeiwert multipliziert mit der Fallbeschleunigung (g=9,81m/s²) ergibt die Beschleunigung der Ladung.
BestAbfVbü
übliche Abkürzung für Bestimmungsverordnung besonders überwachungsbedürftige Abfälle
BestVüVAbfV
übliche Abkürzung für Bestimmungsverordnung überwachungsbedürftige Abfälle Verwertung
Sie dient dem Fahrer zum Abbremsen des Fahrzeugs im Fahrbetrieb. Der Fahrer steuert dabei die Bremskraft über das Fußpedal. Die Kraft der Betriebsbremse lässt sich stufenlos regeln.
Betriebsgenehmigung im Gelegenheitsverkehr
Nach Erteilung einer Genehmigung wird hierüber eine Genehmigungsurkunde ausgestellt. Diese, oder eine gekürzte amtliche Ausfertigung, ist bei Gelegenheitsverkehr immer mitzuführen.
Alle Kosten zur Aufrechterhaltung des operativen Geschäftsbetriebes eines Unternehmens, bzw. in der Logistik zum Betrieb eines Fahrzeugs, werden als Betriebskosten bezeichnet.
Aufgrund der Betriebspflicht ist der Unternehmer verpflichtet,
o den ihm genehmigten Verkehr aufzunehmen und
o während der Gültigkeitsdauer der Genehmigung den Verkehr den öffentlichen Verkehrsinteressen und dem Stand der Technik entsprechend aufrechtzuerhalten
Betriebssicherheit bedeutet, dass durch die Art der Beladung der Betrieb des Fahrzeuges auf der gesamten Fahrstrecke bei jeder Verkehrslage nicht beeinträchtigt wird (z.B. durch Stabilitätsverlust). Zulässige Nutzlast, richtige Lastverteilung und Fahrzeugabmessungen müssen beachtet und eingehalten werden.
übliche Abkürzung für Betriebsverfassungsgesetz
Unter Bewachung wird die Sicherung eines Objektes verstanden.
Begleitfahrzeug für Großraum· und Schwertransporte (mit Wechselverkehrszeichen)
übliche Abkürzung für Berufsgenossenschaft
Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft Früher BG für Fahrzeughaltungen und BG See (Fusion zum 01. Januar 2010 zur BG Verkehr)
Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) ist die zentrale Kodifikation des deutschen allgemeinen Privatrechts. Das BGB umfasst die für alle Bürger geltenden Rechtsbeziehungen.
Zum 1. Januar 2010 hat die Berufsgenossenschaft für Fahrzeughaltungen (BGF) mit der See-BG fusioniert und unter dem Namen Berufsgenossenschaft für Transport und Verkehrswirtschaft - kurz BG Verkehr - ihre Arbeit aufgenommen.
übliche Abkürzung für Bundesverband Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL) e.V.
Berufsgenossenschaftliche Vorschrift
BGV D 29
BGV Fahrzeuge (Unfallverhütungsvorschrift)
Ein sackähnliches Transportbehältnis aus Kunststoffgewebe dass insbesondere für leichte Schüttgüter eingesetzt wird. An der Oberseite befinden sich in aller Regel Schlaufen zum leichteren Heben. Bigbags können wiederverwendet werden. Große Bigbags haben ungefähr die Grundfläche einer Europalette.
In Situationen, in denen die Gemeinschaftslizenz oder die CEMT Genehmigung im grenzüberschreitenden Güterverkehr nicht gilt, ist eine bilaterale Genehmigung erforderlich.
bilaterale Jahresgenehmigung
Die bilaterale Jahresgenehmigung berechtigt den Güterkraftverkehrsunternehmer im Rahmen der in der Genehmigung eingetragenen Geltungsdauer eine beliebige Anzahl von Beförderungen im Wechsel-, Transit-, oder im (zulässigen) Dreiländerverkehr (i.d.R. mit Durchfahren des Heimatlandes) durchzuführen. Mit ihr dürfen jedoch keine Kabotageverkehre durchgeführt werden.
Binnenverkehr ist jeder Transport von Gütern, bei der sich Be- und Entladeort innerhalb des Geltungsbereichs des Güterkraftverkehrsgesetzes befindet.
Ob die Verwendung von Bio-Kraftstoffen klimaneutral ist, wird derzeit unterschiedlich beurteilt. Probleme bestehen durch den großen Flächenbedarf, der für den Anbau der Pflanzen notwendig ist. Da einige Bestandteile des Biodiesels normale Kraftstoffleitungen und Dichtungen angreifen, sollten nur entsprechend modifizierte Motoren betrieben werden.
übliche Abkürzung für Bundeskriminalamt
übliche Abkürzung für Bußgeldkatalog-Verordnung
BKF (Berufskraftfahrer)
Berufskraftfahrer/-in (BKF) ist in Deutschland und in Österreich die Berufsbezeichnung für qualifizierte Kraftfahrer bestimmter Kraftfahrzeuge für den Güter- oder Personenkraftverkehr. In der Schweiz wird der BKF mit Strassentransportfachmann/-frau betitelt.
Gesetz über die Grundqualifikation und Weiterbildung der Fahrer bestimmter Kraftfahrzeuge für den Güterkraft- oder Personenverkehr. Dies Gesetz vom 14. August 2006 regelt die berufliche Qualifikation der Kraftfahrer bzw. Fernfahrer und die Weiterbildung der Berufskraftfahrer im gewerblichen Güterkraftverkehr und im Personenverkehr in Deutschland und ist eine Angleichung an EU-Recht (Richtlinie 2003/59/EG).
übliche Abkürzung für Bundes Immissionsschutzgesetz
übliche Abkürzung für Bundesminister/-ministerium für Verkehr
übliche Abkürzung für Bundesverband der Deutschen Arbeitgeberverbände
Eine Gitterbox bzw. Gitterboxpalette, ist ein aus einer Stahlrahmen-Gitter-Konstruktion bestehendes Ladehilfsmittel. Vier Füße ermöglichen die Aufnahme der Gitterbox mittels eines Gabelstaplers von allen vier Seiten. Die Boxpaletten sind stapelbar.
Bauteilbezogene Bremsanlagen:
Radbremssysteme, Trommelbremsen, Dauerbremsen und elektronische Bremssysteme
Ausführungsbezogene Bremsanlagen:
Hydraulisch, mechanisch, pneumatisch, Kombinationssysteme, elektronische Bremssysteme
Einteilung nach Art der Übertragungseinrichtung der Bremsanlagen:
Einkreisbremsanlage, Zweikreisbremsanlage, Einleitungsbremsanlage, Zweileitungsbremsanlage, Elektronisch geregelte Bremsanlage
Ein Bremsassistent (BAS) ist ein Bremskraftverstärker, der dafür sorgt, dass der notwendige Pedaldruck, um eine Gefahrenbremsung auszulösen, bei einem offensichtlichen Notbremsmanöver bis auf den maximal möglichen Bremsdruck erhöht wird.
Eine Brennstoffzelle ist eine galvanische Zelle, welche die chemische Reaktionsenergie eines kontinuierlich zugeführten Brennstoffes und eines Oxidationsmittels in elektrische Energie wandelt. Statt einer klassischen (und emissionsintensiven) Verbrennung arbeiten Brennstoffzellen mit einer elektrochemischen Reaktion
Die Betriebsstoffe für die Brennstoffzelle sind meist Wasserstoff und Sauerstoff. Durch eine kontrollierte Vereinigung entstehen Wasser, elektrische Energie und Wärme.
übliche Abkürzung für Bundesfachgruppe Schwertransporte und Kranarbeiten im BDF
übliche Abkürzung für Bundesverband Spedition und Lagerei e. V.
übliche Abkürzung für Bremssonderuntersuchung
übliche Abkürzung für Betäubungsmittelgesetz
Eine formschlüssige Sicherungsart. Man legt ein Zurrmittel um das zu sichernde Gut und befestigt es an zwei verschiedenen Zurrpunkten, aber auf einer Seite. Es sind immer mindestens drei Zurrmittel erforderlich.
übliche Abkürzung für Bundesurlaubsgesetz
Die Geldbuße bzw. das Bußgeld, ist die häufigste der verwaltungsrechtlichen Sanktionen.
Internationale Einheit für Kräfte ist Newton (Abkürzung N). Ein Gewicht mit 1 kg Masse entspricht ungefähr 1daN (1 daN = 10 N).
Technisch üblich sind auch KN (Kilo Newton).
In der Ladungssicherung wird regelmäßig die Kraft in daN (bei Zurrgurten) oder in kN (bei Zurrketten) angegeben.
Diese gibt es vor allem bei schweren Nutzfahrzeugen. Mit ihr kann die Fahrgeschwindigkeit z.B. bei Fahrten im Gefälle reduziert werden. Dauerbremsanlagen gibt es in verschiedenen Variationen, z.B. als Motorbremse oder als Retarder. Die Leistung, die von der Dauerbremsanlage minimal gefordert wird, orientiert sich an der Bremsbeanspruchung bei Fahrten im Gefälle von 7% und 6km Länge. Zu Grunde gelegt wird hierbei ein Fahrzeug unter voller Beladung bei einer Geschwindigkeit von 30km/h im richtigen Gang.
übliche Abkürzung für Deutscher Eisenbahn-Güter- und Tiertarif
Hier liegen die Gewebelagen aus Cord im Reifenunterbau – der Karkasse – diagonal übereinander und sind um den Reifenwulst geschlungen. Durch diese diagonale Anordnung können Seiten- und Umfangskräfte in gleichem Maße aufgefangen werden. Die Anzahl der Gewebelagen, welche die Tragfähigkeit des Reifens bestimmen, ist in der Seitenwand genauso groß wie in der Lauffläche.
Diagonalzurren ist eine im Wesentlichen formschlüssige Ladungssicherung mit 4 Zurrmitteln.
Die erforderliche zulässige Zugkraft der Zurrmittel ist von der Größe der Zurrwinkel abhängig.
Diesel-Motoren müssen wegen des in Ihnen entstehenden höheren Drucks robuster und damit schwerer als Benzin-Motoren gebaut werden. Außerdem verfügen diese über eine geringere Hubraum-Leistung je Liter Hubraum. Sie müssen daher großvolumiger ausgelegt oder mit Turboaufladung und Ladeluftkühlung leistungsgesteigert werden. Diesel-Motoren verfügen bei niedrigeren Motordrehzahlen über ein hohes Drehmoment. Diesel-Motoren besitzen einen hohen Wirkungsgrad – mit anderen Worten, der spezifische Kraftstoffverbrauch ist geringer als beim Otto-Motor.
Eine gute Gemischbildung ist die Voraussetzung für eine vollständige und effiziente Verbrennung des Kraftstoffes im Dieselmotor. Um diese zu erreichen, muss der Kraftstoff in der richtigen Menge und zum richtigen Zeitpunkt mit einem möglichst hohen Druck eingespritzt werden. Diese Aufgabe fällt dem Diesel-Einspritzsystem zu, wofür sich mittlerweile das Common Rail System (CRS) als beste technologische Lösung etabliert hat.
Ein Differential- bzw. Ausgleichsgetriebe kommt im Kraftfahrzeug meist zwischen den Antriebsrädern zum Einsatz. Bei einer Kurvenfahrt müssen die Räder einer Achse unterschiedlich lange Wege zurücklegen, das Differential ermöglicht hierbei unterschiedliche Raddrehzahlen und sorgt für eine gleichmäßige Verteilung der Antriebsmomente.
Der digitale Tachograf, vorgeschrieben seit 1. Mai 2006 durch die EU-Verordnung VO (EG) Nr. 561/2006 für alle neu zugelassenen Fahrzeuge, speichert in einem versiegelten Speichermodul und auf einer personengebundenen Fahrerkarte alle notwendigen Aufzeichnungen.
übliche Abkürzung für Deutscher Industrie- und Handelstag
Deutsches Institut für Normung e.V. (Mitglied im CEN - Europäisches Komitee für Normung)
DIN 12641-2
(2006) Wechselbehälter und Nutzfahrzeuge – Planen Teil 2 Mindestanforderungen // vorgeschrieben bei CU-Wechselbehältern und bei CU-Aufbauten mit seitlicher Schiebeplane entsprechend den Prüfanforderungen nach DIN EN 12642 Code XL.
Berechnung von Zurrkräften
Derzeit in Deutschland umstrittene Norm in der Version von 2010...
Norm für Zurrketten
DIN EN 12406
(1999) Kühl-Wechselbehälter // Größe C
DIN EN 12410
(1999) Kühl-Wechselbehälter // Größe A
(2000) Zurrpunkte an Nutzfahrzeugen zur Güterbeförderung
(2005) Wechselbehälter und Nutzfahrzeuge – Planen Teil 1 Mindestanforderungen // z.B.: Hamburger Verdeckgestell.
DIN EN 13044
(2000) Wechselbehälter Codierung (identification and marking)
DIN EN 1432
(1997) Tank-Wechselbehälter // Größe C
(1991 wird z.Zt. überarbeitet) Wechselbehälter Prüfung (Klasse C und A)
(2006) Wechselbehälter // Abmessungen, Größen C 745 und C782 (Länge 7450 mm und 7820 mm) // bauliche Vorgaben, Normung der Anschlussmaße.
DIN EN 452/A1
(1995) Wechselbehälter der Klasse A // Längen von 12192 bis 13600 mm
DIN-EN 12195-2
Norm für Zurrgurte aus Chemiefasern
DIN-EN 12195-4
Norm für Zurrdrahtseile
übliche Abkürzung für Deutsches Institut für Normung e.V./Europanorm
Direktzurrung
Art der Ladungssicherung, bei der die Zurrmittel die Ladung mit ihrer Lashing Capacity LC (früher: zulässige Zugkraft Fzul) sichern (abhängig vom Zurrwinkel).
Ein Zurrverfahren, bei dem die Zurrmittel direkt an den festen Teilen der Ladung, an für diesen Zweck vorgesehenen Befestigungspunkten oder an solchen Punkten unter Einbeziehung von Hilfsmitteln wie Palette für eine Kopfschlinge befestigt wird, nennt sich Direktzurrverfahren.
Doppelwoche VO (EG) 561/2006
Die Lenkzeit zweier aufeinander folgender Wochen ist mit 90 Stunden festgelegt. Dabei ist zu beachten, dass als Woche die Kalenderwoche gilt und zwar von Montag 0.00 Uhr bis Sonntag 24.00 Uhr.
Das Drehmoment beschreibt die Drehwirkung einer Kraft auf einen Körper. Es ist eine physikalische Größe in der klassischen Mechanik und spielt für Drehbewegungen die gleiche Rolle wie die Kraft für geradlinige Bewegungen. In Antriebswellen bestimmt das Drehmoment zusammen mit der Drehzahl die übertragene Leistung. Die international verwendete Maßeinheit für das Drehmoment ist das Newtonmeter.
Bei der Drehschemellenkung (Schwenkachslenkung) wird eine starre Achse als Ganzes geschwenkt, meist die Vorderachse. Die Achse ist mit dem Fahrzeug über einen Bolzen (Königsbolzen) oder ein Drehgestell (auch Drehschemel) drehbar verbunden.
Drittlandverkehr
Grundsätzlich berechtigt die Gemeinschaftslizenz auch zum Drittlandverkehr (Nicht- EU/EWR- Staat), wenn das Gebiet eines oder mehrerer EU-Mitgliedstaaten durchfahren wird; allerdings deckt die Gemeinschaftslizenz hierbei nur den Streckenanteil durchfahrener Mitgliedsstaaten ab; nicht aber jeweils den Streckenanteil des Mitgliedsstaates, in dem die Be- oder Entladung stattfindet. Die Gemeinschaftslizenz kann also nicht überall eingesetzt werden. Bei Transporten zwischen diesen Mitgliedstaaten und einem Drittland wird eine Transportgenehmigung notwendig, die vorher zu besorgen ist.
übliche Abkürzung für Deutscher Verkehrssicherheitsrat
übliche Abkürzung für eingetragener Verein
übliche Abkürzung für Verordnung zur Einführung des Europäischen AbfalIkatalogs
übliche Abkürzung für Economic Commission für Europe (Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa)
übliche Abkürzung für European Conference of Ministers of Transport
übliche Abkürzung für European Free Trade Association (Europäische Freihandelszone):
Island, Schweiz (inkl. Lichtenstein), Norwegen
Kontrollgeräte mit Schaublatt oder digitale Kontrollgeräte müssen in Fahrzeugen eingebaut und benutzt werden, die der Verordnung (EG) Nr. 561/2006 unterliegen
In der Verordnung (EG) Nr. 561 / 2006 werden die geänderten Lenk- und Ruhezeiten festgelegt.
Die VO (EG) 561/2006 gilt sowohl für abhängig beschäftigte Fahrer als auch für selbstfahrende Unternehmer, wenn Beförderungen mit Fahrzeugen durchgeführt werden, die unter den Anwendungsbereich der geltenden Vorschriften fallen. Die drei vorrangigen Ziele der VO sind die Verbesserung der Arbeitsbedingungen des Fahrpersonals, die Sicherheit im Straßenverkehr und die Sicherung eines fairen Wettbewerbs. Wesentlich werden die zulässigen Lenkzeiten, die erforderlichen Fahrtunterbrechungen, die täglichen und wöchentlichen Mindestruhezeiten sowie die Aufzeichnungspflichten anderer Tätigkeiten und Bereitschaftszeiten für alle Mitglieder des Fahrpersonals geregelt.
übliche Abkürzung für Europäische Gemeinschaft / Union
o Giftig
o Explosiv
o Entzündbar
o Ansteckungsgefährlich
o Radioaktiv
o Spaltbar
o Ätzend
o Umweltgefährdend
Bei dieser Geschäftsart betreibt der Unternehmer alleine ohne andere Gesellschafter seine Geschäfte.
übliche Abkürzung für Entsorgungsfachbetriebsverordnung
Elektronisch-Pneumatische-Schaltungen
Die EPS haben die mechanische Verbindung von Schalthebel und Schaltstange durch ein elektronisches Gebergerät ersetzt.
Der Empfänger ist der Begünstigte aus dem Beförderungsvertrag. An ihn hat der Frachtführer grundsätzlich die zu befördernden Güter abzuliefern.
Mit der Energie-Bilanz wird die im Kraftstoff enthaltene Primärenergie mit der am Ende zur Verfügung stehenden Bewegungsenergie verglichen.
Sie gibt somit Auskunft über den spezifischen Kraftstoffverbrauch. Definiert ist der als das Verhältnis zwischen Kraftstoffverbrauch pro Zeiteinheit und der abgegeben mechanischen Leistung. Damit führt der Begriff der Energiebilanz über den Begriff des spezifischen Kraftstoffverbrauchs zum Wirkungsgrad.
Welche Energieträger werden in Bus und LKW genutzt?
Dieselantrieb, Antriebe für Ottokraftstoffe, Hybridantrieb, Erdgasantrieb, Brennstoffzellenantrieb, Bio-Diesel-Antrieb, Elektro-Antrieb
Unter Entlassung versteht man im Arbeitsrecht eine Beendigung eines Arbeitsverhältnisses.
Motortechnisch handelt es sich um einen herkömmlichen, technisch optimierten Verbrennungsmotor.
Der Erinnerungswert ist ein buchhalterischer Begriff, der daran erinnern soll, wenn z. Bsp. ein Fahrzeug ganz abgeschrieben wurde, das allerdings noch vorhanden ist.
Die Erlaubnis zum Gütertransport über 3,5 t Gesamtmasse wird zunächst für 5 Jahre erteilt, wenn:
-Der Unternehmer und die zur Führung der Güterkraftverkehrsgeschäfte bestellte Person zuverlässig ist.
-Die finanzielle Leistungsfähigkeit des Unternehmens gewährleistet ist
-Der Unternehmer oder die zur Führung der Güterkraftverkehrsgeschäfte bestellte Person fachlich geeignet ist.
Örtlich zuständig ist die Erlaubnisbehörde, in deren Zuständigkeitsbereich das Unternehmen des Antragstellers einer Erlaubnis, seinen Sitz hat.
Gewerblicher Gütertransport über 3,5 t Gesamtmasse inkl. Anhänger ist erlaubnispflichtig.
übliche Abkürzung für Europäisches Transportrecht
Staaten in der EU: Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlanden, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Zypern
Albanien, Mazedonien, Montenegro, Serbien
Unter EuroCombi versteht man grenzüberschreitend den sogenannten Lang-Lkw. Siehe auch: Lang-Lkw
Sie ist eine Flachpalette aus dem Tauschsystem des Europools. Am gebräuchlichsten sind Europaletten mit den Maßen 120 cm x 80 cm. Sie ist genormt und entspricht den Bestimmungen der European Pallet Association (EPAL)
übliche Abkürzung für Eisenbahn-Verkehrsordnung
Fachliche Eignung des Unternehmers
Die fachliche Eignung des Unternehmers wird in der Regel durch eine Prüfung vor der IHK erbracht.
Laut Verordnung (EG) Nr. 561/2006 ist jede Person Fahrer, die das Fahrzeug, sei es auch nur kurze Zeit, selbst lenkt oder sich in einem Fahrzeug befindet, um es – als Bestandteil seiner Pflichten – gegebenenfalls lenken zu können.
Fahrer VO (EG) 561/2006
Jede Person, die das Fahrzeug, sei es auch nur kurze Zeit, selbst lenkt oder sich in einem Fahrzeug befindet, um es — als Bestandteil seiner Pflichten — gegebenenfalls lenken zu können.
Die FPersV regelt im Kern die Lenk- und Ruhezeiten von Transporten einschließlich Anhänger oder Sattelanhänger mit mehr als 2,8t und nicht mehr als 3,5t zHM sowie die Lenk- und Ruhezeiten von Fahrzeugen, die zur Personenbeförderung dienen und im Linienverkehr mit einer Linienlänge bis zu 50 km eingesetzt werden. Sofern keine Ausnahmetatbestände (§1 Absatz 2) vorliegen, hat das Fahrpersonal dieser Fahrzeuge die Lenkzeiten, Fahrtunterbrechungen und Ruhezeiten nach Maßgabe der Artikel 4,6 bis 9 und 12 der VO (EG) Nr. 561/2006 einzuhalten.
Fahrzeug VO (EG) 561/2006
Unter „Fahrzeug“ im hier behandelten Sinne versteht man ein Kraftfahrzeug, eine Zugmaschine, einen Anhänger oder Sattelanhänger oder eine Kombination dieser Fahrzeuge gemäß den nachstehenden Definitionen:
Kraftfahrzeug: jedes auf der Straße verkehrende Fahrzeug mit Eigenantrieb, das normalerweise zur Personen- oder Güterbeförderung verwendet wird, mit Ausnahme von dauerhaft auf Schienen verkehrenden Fahrzeugen
Zugmaschine: jedes auf der Straße verkehrende Fahrzeug mit Eigenantrieb, das speziell dafür ausgelegt ist, Anhänger, Sattelanhänger, Geräte oder Maschinen zu ziehen, zu schieben oder zu bewegen, mit Ausnahme von dauerhaft auf Schienen verkehrenden Fahrzeugen
Anhänger: jedes Fahrzeug, das dazu bestimmt ist, an ein Kraftfahrzeug oder eine Zugmaschine angehängt zu werden
Sattelanhänger: ein Anhänger ohne Vorderachse, der so angehängt wird, dass ein beträchtlicher Teil seines Eigengewichts und des Gewichts seiner Ladung von der Zugmaschine oder vom Kraftfahrzeug getragen wird.
Fahrzeug-Klassen bei Omnibussen
Kombi- oder Universalbus
Mit welcher Art von Fahrzeugen darf der Einsatz einer CEMT-Genehmigung nur erfolgen? Der Einsatz einer CEMT-Genehmigung darf nur mit lärm- und schadstoffarmen Fahrzeugen erfolgen.
Fahrzeugbesatzung (iSd des BKrFQG)
Der Fahrzeugführer ist diejenige Person, die ein Gerät zur Fortbewegung, ein Fahrzeug, bewusst lenkt oder steuert. Umgangssprachlich spricht man vom Fahrer oder Lenker; der Begriff Fahrzeugführer findet sich dagegen in juristischen Definitionen und Verordnungen zum Verkehrsrecht.
Fahrzeughalter ist, wer das Fahrzeug auf eigene Rechnung in Gebrauch hat und die Verfügungsgewalt darüber besitzt. Dabei ist nicht entscheidend, wer als Halter im Fahrzeugschein steht oder wer den Fahrzeugbrief verwahrt. Beispiel: Ein Großvater lässt einen Pkw seiner Enkelin auf seinen Namen zu, weil er einen höheren Schadenfreiheitsrabatt bei der Versicherung bekommt. Die Enkelin hat das Fahrzeug jedoch gekauft, begleicht die Rechnungen und benutzt das Fahrzeug ausschließlich. Halter ist somit die Enkelin. Bei Leasing-Fahrzeugen ist Halter generell der Leasingnehmer.
Ferryringe
Sie sehen aus wie Zurrpunke. Sie sind für die sichere Verladung beim Seetransport gedacht.
Sie dient dazu, das Fahrzeug im stehenden Zustand zu sichern. Die Feststellbremsanlage muss auch bei einem Defekt der Hydraulik- oder Druckluftanlage funktionsfähig bleiben.
Finanzielle Leistungsfähigkeit des Unternehmers
Die finanzielle Leistungsfähigkeit des Unternehmers wird durch Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Krankenkasse, Berufsgenossenschaft, Finanzamt und Gemeinde (Stadt) nachgewiesen.
Formschluss-Ladungssicherung
Die Ladung wird über Fahrzeug-Aufbauwände, wie z.B. Stirn-/Rückwand und die Seitenwände abgestützt. Eine Formschluss-Ladungssicherung kann auch über Sperrbalken, Schubklötze, Zwischenwände oder aber über Direktzurren von Zurrgurten oder Ketten sichergestellt werden.
Bei einer Kombination von Gurten / Ketten mit z.B. Schubnocken, muss die Dehnungen der Zurrelemente berücksichtigt werden.
Voraussetzung für eine Formschluss-Ladungssicherung ist, dass die eingesetzten Ladungssicherungs-Elemente den während der Fahrt auftretenden dynamischen Kräften standhalten.
Die Ladung muss nach einer Kurvenfahrt wieder auf der Fahrzeugladefläche ohne nennenswerten Überstand stehen, die zulässige Fahrzeugbreite muss eingehalten sein.
Die auftretenden dynamischen Kräfte sind in der VDI 2700 aufgeführt. Der Reibbeiwert zwischen der Ladung und dem Fahrzeugboden, sowie die Verpackung der Ladung spielen bei den auftretenden dynamischen Kräften eine entscheidende Rolle.
Eine standsichere Ladeeinheit übt z.B. beim Bremsen nur noch unten über den Palettenfuß eine entsprechende Schubkraft aus; in diesem Beispiel ist die Ladungssicherung in Fahrzeug-Längsrichtung einfach auszuführen.
übliche Abkürzung für Fahrpersonalgesetz
übliche Abkürzung für Fahrpersonalverordnung
Ein Frachtführer ist eine Person, die den Transport einer Ladung bzw. eines Frachtguts tatsächlich durchführt. Dies gilt unabhängig davon, welche Transportmittel eingesetzt werden und welcher Transportweg gewählt wird, also nicht nur für Transporte über Straße und Schiene, sondern auch auf dem Wasser- oder Luftweg. Im Straßenverkehrsgewerbe kann ein Frachtführer einen oder mehrere Lkw haben und ist eigentlich Subunternehmer der Speditionen. In nur seltenen Fällen ist er der direkte Auftragnehmer des Kunden, der eine Ware zu transportieren hat. An den Fahrzeugen lässt sich oft nicht gleich der Frachtführer ablesen, da sie meistens die großen Werbeschriften der Speditionen tragen, mit denen sie vertraglich verbunden sind. Nur kleinere Aufschriften, meist am Fahrerhaus angebracht, zeigen den Frachtführer an. Verantwortlich bezüglich der Lieferung ist der Frachtführer meist nur der Spedition gegenüber. Nur in Bezug auf die Einhaltung der Verkehrsvorschriften ist er selbst verantwortlich.
Durch den Frachtvertrag wird der Frachtführer verpflichtet, das Gut zum Bestimmungsort zu befördern und dort an den Empfänger abzuliefern. Der Absender wird verpflichtet, die vereinbarte Fracht zu zahlen.
Diese Vorschriften gelten, wenn das Gut zu Lande, auf Binnengewässern oder mit Luftfahrzeugen befördert werden soll und die Beförderung zum Betrieb eines gewerblichen Unternehmens gehört
Die Freistellungs-Verordnung beschreibt jene Beförderungsfälle, die von den Vorschriften des Personenbeförderungsgesetzes befreit sind. Hierunter fallen:
Beförderungen mit Kraftfahrzeugen außerhalb öffentlicher Straßen und Plätze im Sinne des Straßenverkehrsgesetzes.
Beförderungen mit Kraftfahrzeugen in Ausübung hoheitlicher Tätigkeit.
Beförderungen mit Personenkraftwagen, die nach ihrer Bauart und Ausstattung zur Beförderung von nicht mehr als sechs Personen (einschließlich Fahrer) geeignet und bestimmt sind, es sei denn, dass für die Beförderung ein Entgelt zu entrichten ist.
Es ist bei Futtermitteltransporten immer darauf zu achten, dass keine Verunreinigungen durch den Transport entstehen, die gegen die Verbote beim Behandeln verstoßen
Als Gefahrgut bezeichnet man im Zusammenhang mit dem Transport auf öffentlichen Straßen Stoffe, Zubereitungen und Gegenstände, welche Stoffe enthalten, von denen aufgrund ihrer Natur, ihrer physikalischen oder chemischen Eigenschaften oder ihres Zustandes beim Transport bestimmte Gefahren ausgehen können und die aufgrund von Rechtsvorschriften als gefährliche Güter einzustufen sind.
Fahrer von Gefahrguttransporten benötigen eine ADR-Bescheinigung, die in allen europäischen Staaten gültig ist. Der Gefahrgutführerschein wird für bestimmte Gefahrgutklassen erteilt. Es gibt neun verschiedene Gefahrgutklassen.
Von Gefahrgütern gehen Gefahren aus, die in der Regel der Verpackung nicht anzusehen sind. Es muss deshalb eine äußerliche Kennzeichnung geben, welche die entsprechende Information über den Inhalt gibt. Die Mittel hierfür sind Gefahrzettel und Großzettel.
Die Grundgröße für Gefahrzettel ist 10x10cm. Großzettel müssen 25x25cm groß sein und mit einer Umrandung in derselben Farbe wie die des Symbols versehen sein.
übliche Abkürzung für Gefahrstoffverordnung
Gelegenheitsverkehr ist die Beförderung von Personen mit Kraftfahrzeugen, die nicht Linienverkehr nach den §§ 42, 42a und 43 PBefG ist. Im Gegensatz zum Linienverkehr handelt es sich beim Gelegenheitsverkehr nicht um eine regelmäßige Beförderung zwischen bestimmten gleich- bleibenden Anfangs- und Endpunkten. Zugeordnet:
Verkehr mit Taxen (§ 47 PBefG), Ausflugsfahrten und Ferienziel-Reisen (§ 48 PBefG ), Verkehr mit Mietomnibussen und mit Mietwagen (§ 49 PBefG ).
Gelenk- und Doppeldeckerbusse
Ein Gelenkomnibus ist als Gelenkfahrzeug ausgebildet; dabei ist die Nutzfläche durch ein Kugelgelenk oder eine andere gleichwertige Verbindung, die ein Verschränken der Busteile ermöglicht, unterteilt. Der angelenkte Teil (Anhänger) stellt kein selbständiges Fahrzeug dar.
Bei Doppeldecker-Ausführung werden die Fahrgäste innerhalb eines Busses auf zwei Ebenen befördert. Diese Ausführung bietet mehr Sitzplätze, jedoch weniger Kofferraumvolumen
Geltung der Fahrpersonalvorschriften
Die Fahrpersonalvorschriften der Verordnung (EG) Nr. 561/2006, Verordnung (EWG) Nr. 3821/85, des FPersG und der FPersV gelten grundsätzlich für alle Beförderungen mit Fahrzeugen, die dem Gütertransport dienen, auf öffentlichen Straßen gelenkt werden und deren zulässiges Gesamtgewicht einschließlich Anhänger oder Sattelanhänger 3,5 t übersteigen.
Ferner gelten die Vorschriften für Unternehmer und Fahrer von Fahrzeugen, die zur Personenbeförderung dienen und die nach ihrer Bauart und Ausstattung geeignet und dazu bestimmt sind, mehr als 9 Personen einschließlich Fahrer zu befördern. Es kommt nicht darauf an, ob sich das Fahrzeug in leerem oder beladenem Zustand befindet bzw. mit Fahrgästen besetzt ist.
Geltung der Lenk- und Ruhezeiten
Fahrer, die nicht im gewerblichen Güterverkehr tätig sind, unterliegen den Bestimmungen nicht, wenn ihr Fahrzeug die zGM von 7,5t nicht übersteigt. Für den nicht-gewerblichen Güterverkehr gelten die Bestimmungen erst für Fahrzeuge ab einer zGM von mehr als 7,5 t gemäß VO EG 561/2006 Art. 3, h.
Die Lenk- und Ruhezeiten gelten u.a. nicht für Fahrer von Kraftfahrzeugen zur Personenbeförderung mit höchstens neun Sitzplätzen (einschl. Fahrer), der Polizei, des Zivilschutzes und der Rettungsdienste oder im Buslinienverkehr mit einer Streckenlänge von bis zu 50 Kilometer. Weitere Ausnahmen sind in Artikel 3 der VO (EG) 561/2006 und § 18 Fahrpersonalverordnung (FPersV) genannt.
Gemeinschaftslizenz (EU-Lizenz)
Die Gemeinschaftslizenz berechtigt zum grenzüberschreitenden Verkehr innerhalb der EU gemäß VO (EU) 1072/2009. Die Lizenz gilt nicht für den Güterverkehr mit Drittstaaten, wenn die EU kein entsprechendes Abkommen geschlossen hat.
Genehmigungsvoraussetzungen für Großraum- oder Schwertransport
Wenn der Verkehr nicht – wenigstens zum größten Teil der Strecke – auf der Schiene oder auf dem Wasser möglich ist oder wenn durch einen Verkehr auf dem Schienen- oder Wasserweg unzumutbare Mehrkosten (auch andere als die reinen Transportkosten) entstehen würden
Wenn für den gesamten Fahrweg Straßen zur Verfügung stehen, deren baulicher Zustand durch den Verkehr nicht beeinträchtigt wird und für deren Schutz keine besonderen Maßnahmen erforderlich sind, oder wenn wenigstens die spätere Wiederherstellung der Straßen oder die Durchführung jener Maßnahmen vor allem aus verkehrlichen Gründen nicht zu zeitraubend oder zu umfangreich wäre.
Für die Beförderung der in den Richtlinien für die Erteilung von Ausnahmegenehmigungen nach §70 StVZO definierten unteilbaren Ladungen. Mit dem Zusatz, dass auch das Zubehör von Kranen befördert werden darf.
Gesetzlichen Bestimmungen bei Tiertransporten
Seit 2007 ist die Verordnung (EG) Nr. 1/2005 über den Schutz von Tieren beim Transport und damit zusammenhängenden Vorgängen sowie zur Änderung der Richtlinien 64/432/EWG und 93/119/EG und der Verordnung (EG) Nr. 1255/97 in jedem Mitgliedstaat unmittelbar anzuwenden. Aus Tierschutzgründen sollten lange Beförderungen von Tieren – auch von Schlachttieren – auf ein Mindestmaß begrenzt werden.
Durch ein Getriebe werden unterschiedliche Zahnradkombinationen in den Kraftfluss geschaltet, die im Antriebsstrang eines Fahrzeuges, die Motordrehzahl auf die Antriebsdrehzahl übersetzen. Fahrzeuggetriebe erlauben es dadurch, die engen Drehzahlbereiche von Verbrennungsmotoren in die für einen normalen Fahrbetrieb notwendigen Raddrehzahlen umzuformen.
Getriebe-Bauarten
Gruppengetriebe, Wechselgetriebe, Hydraulische Getriebe, Stufenlose Getriebe, Kurzbaugetriebe, Direktschaltgetriebe, Elektronisch- Pneumatische-Schaltungen, Teilautomatisierte Getriebe, vollautomatisierte Getriebe.
Für schwere Nutzfahrzeuge hatte sich das 16-Gang-Getriebe als Wandlungseinheit über Jahre hinweg etabliert. Die hohe Anzahl der Gänge ist nötig, um zum Anfahren und in jeder Steigung eine möglichst passende Übersetzung zur Verfügung zu haben. Dabei ergeben sich Übersetzungen 13:1. Als Bauweise dieser Getriebe hat sich eine Gruppenbauweise durchgesetzt. Ein 16-Gang-Getriebe besteht aus einem Hauptgetriebe mit 4 Gängen, einem nachgeschalteten Ranggetriebe mit 2 unterschiedlichen Übersetzungen, so das diese beiden Baugruppen bereits 2 x 4 Gänge darstellen. Duch die Vorschaltung eines 2-stufigen Splitgetriebes wird die Anzahl der Gänge ein weiteres Mal verdoppelt, so dass 16 Gänge zur Verfügung stehen.
Die Gewichtskraft ist die Kraft, mit der ein Körper von der Erde angezogen wird. Dass es sich dabei tatsächlich um eine Kraft handelt, ist daran zu erkennen, dass ein freifallender Körper bis zu einer vom Luftwiderstand abhängigen Endgeschwindigkeit ununterbrochen beschleunigt wird.
Diese Beschleunigung, die man mit dem Buchstaben g kennzeichnet und „Normfallbeschleunigung“ (oder „Erdbeschleunigung“) nennt, beträgt konstant ca. 9,81 m/s2. Dies entspricht einer Beschleunigung von 0 km/h auf 100 km/h in einer Zeit von ungefähr 2,8 s.
übliche Abkürzung für Gewerbeordnung
übliche Abkürzung für Gefahrgut-Ausnahmeverordnung
GGKoslV
übliche Abkürzung für Kostenverordnung für Maßnahmen bei der Beförderung gefährlicher Güter
übliche Abkürzung für Gefahrgutverordnung Binnenschifffahrt
übliche Abkürzung für Gefahrgutverordnung Straße und Eisenbahn
übliche Abkürzung für Gefahrgutverordnung See
Mit Gigaliner werden überlange Fahrzeugkombinationen bezeichnet, die bis zu 25,25m lang sein dürfen und ein zulässiges Gesamtgewicht von bis zu 60 Tonnen (in Deutschland maximal 40 t, bzw. 44 t im kombinierten Verkehr).
Der Gleitreibungsbeiwert wird auch Gleitreibungszahl oder Gleitreibungskoeffizient genannt. Der G. ist ein Faktor und damit dimensionslos. Er wird auch manchmal in Prozent angegeben. Er gibt die Reibkraft FR bezogen auf die Anpresskraft FN an: µ = FR : FN. Für die Ladungssicherung wir nach den VDI-Richtlinien immer nur der Gleitreibbeiwert (Beispiele siehe unter Reibbeiwert) eingesetzt. Der Gleitreibbeiwert ist stets geringer als der Haftreibbeiwert. Mit der Anwendung des kleineren Gleitreibbeiwertes statt des Haftreibbeiwertes soll den dynamischen Einflüssen, wie Schwingungen, Vibrationen, Neigungen der Ladefläche (Wanken), Nicken der Ladefläche während eines Bremsmanövers, etc. begegnet werden. Die Verwendung des Gleitreibbeiwertes anstatt des Haftreibbeiwertes wird ersatzweise vorgenommen und steht in keinen direkten physikalischen Zusammenhang mit den wirksamen dynamischen Belastungen, die auf die Ladung wirken. Führende Experten sind der Meinung, dass dieser „Ersatzwert“, zur Kompensation der dynamischen Belastungen mindestens erforderlich ist bzw. diesen nur knapp gerecht wird.
Gleitreibung ist die Widerstandskraft, die ein bewegter Körper während des Rutschens der Unterlage entgegensetzt.
Es gibt eine Vielzahl von Gütern, die bei Einhaltung der Vorschriften aus der StVO und der StVZO nicht transportiert werden könnten. Der Gesetzgeber hat für diese Fälle eine Reihe von Regelungen erlassen, die Ausnahmen zulassen.
o §22 StVO Ladung
o §46 Abs. 1 Nr. 5 StVO Ladungsbedingte Abweichungen von §22 StVO
o §18 StVO Autobahnen und Kraftfahrstraßen
o §46 Abs. 1 Nr. 2 StVO Transportbedingte Abweichungen
o §29 Abs. 3 StVO Übermäßige Straßenbenutzung
o §70 StVZO Ausnahmen
Die Grundqualifikation kann erworben werden durch, eine Berufsausbildung zum Berufskraftfahrer bzw. Fachkraft im Fahrbetrieb, § 4 Abs. 1 Nr. 2 BKrFQG oder durch Bestehen einer Prüfung zur Grundqualifikation, § 4 Abs. 1 Nr. 1 BKrFQG, die beschleunigte Grundqualifikation, § 4 Abs. 2 BKrFQG
Grundsatz für das Befördern von Lebensmitteln
Lebensmittel dürfen keiner nachteiligen Beeinflussung ausgesetzt werden. Die Gewährleistung unbedenklicher und genusstauglicher Lebensmittel durch die entsprechenden, notwendigen Maßnahmen. Lebensmittel dürfen nur so behandelt werden, dass sie bei Beachtung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt der Gefahr einer nachteiligen Beeinflussung nicht ausgesetzt sind.
Zur optimalen Ausnutzung der Motorleistung besitzen LKW große Übersetzungsbereiche. Erreicht wird das durch die Verwendung von Vier- bis Sechs- Gang- Getrieben, denen zusätzliche Untersetzungsgetriebe angeschlossen sind.
Vorteil: Erhöhung der Anzahl der möglichen Gangstufen, Verringerung der Übersetzungssprünge.
GüK GrenzV
übliche Abkürzung für Verordnung über den grenzüberschreitenden Güterkraftverkehr
Das GüKG regelt den Berufszugang zum erlaubnispflichtigen, nationalen gewerblichen Güterkraftverkehr und definiert andererseits den Werkverkehr, der nicht erlaubnispflichtig ist.
GüKVwV
übliche Abkürzung für Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum GüKG
Das ist für alle vorkommenden Verkehrsarten nicht einheitlich geregelt.
Der geringste Geltungszeitraum beträgt 4 Jahre, der höchste 8 Jahre
Gültigkeitsdauer von CEMT-Genehmigungen
CEMT-Genehmigungen werden mit einer Gültigkeit von einem Kalenderjahr (Jahresgenehmigung) oder mit einer Gültigkeit von 30 Tagen (Kurzzeitgenehmigung) erteilt.
übliche Abkürzung für Gewinn- und Verlustrechnung
übliche Abkürzung für gemeinschaftliches Versandverfahren
übliche Abkürzung für Güterverkehrszentrum
übliche Abkürzung für Gewerbezentralregister
Ziel des HACCP-Konzeptes ist die gesundheitliche Unbedenklichkeit der Lebensmittel von der Herstellung bis zur Abgabe an den Verbraucher zu gewährleisten.
Haftreibung ist die Widerstandskraft, die ein ruhender Körper dem Verschieben auf seiner Unterlage entgegensetzt.
Der Absender haftet für die Verletzung folgender Pflichten dem Frachtführer für Schäden und Aufwendungen auch ohne Verschulden, die entstanden sind durch:
o Ungenügende Verpackung
o Unrichtige Angaben im Frachtbrief
o Unterlassen der Mitteilung über die Gefährlichkeit eines Gutes
o Fehlen, Unvollständigkeit, Unrichtigkeit der Begleitpapiere oder Auskünfte
Nach der Gefährdungshaftung haftet der Frachtführer grundsätzlich für Verlust oder Beschädigung des Gutes. Grundgedanke der Gefährdungshaftung ist, dass derjenige, der das Gut in seiner Obhut hat, für entsprechende Schäden haftet – unabhängig davon, wer den Schaden verursacht hat. Diese Haftung bezieht sich immer auf den Obhutszeitraum. Dieser umfasst die Zeit von der Übernahme des Gutes bis zu seiner Ablieferung.
Nichts ist gefährlicher als Halbwissen. Wenn sich dieser gering ausgebildete Wissensstand
dann auch noch auf den Bereich der Gesetze und Verordnungen bezieht, ist nicht nur die
eigene Sicherheit gefährdet, sondern auch die der zahlreichen anderen Verkehrsteilnehmer,
der Umwelt oder die Sicherheit von Gütern und Material.
Beim Hamburger Verdeck handelt es sich um einen herkömmlichen Planen-Aufbau für Pritschenfahrzeuge oder Wechselbrücken.
Der Aufbau besteht aus einer festen Rahmenkonstruktion aus Metall über welche die Plane gezogen wird. An den Außenseiten werden Alu- oder Holzbretter eingesteckt
Als neutraler Spezialist ist der Havariekommissar im Dienste der Versicherungswirtschaft, des Handels sowie der Lager- und Transportmitteleigentümer tätig. Seine Aufgabe ist es, bei behaupteten oder tatsächlichen Mängeln den Schaden an Gütern und Sachen zu bewerten und ihn dem Grunde und der Höhe nach festzustellen.
(Hand Force) Kraft am Griff des Spannelementes, die die Zugkraft im Zurrsystem erzeugt. Diese Vorgabekraft wird auf dem Zurretikett in SHF angegeben (Standard Handforce)
Das Handelsgesetzbuch (HGB) enthält wichtige, grundlegende Regelungen des wirtschaftlichen Zusammenlebens. Im HGB werden beispielsweise die Rechte und Pflichten von Kaufleuten definiert.
Sie stellt die Ersatzbremse dar, die eine Notbremsung beim Ausfall der Betriebsbremsanlage ermöglicht. Die Hilfsbremsanlage ist keine eigenständige Bremsanlage. Bei der zweikreisigen Betriebsbremsanlage stellt bei Ausfall eines Kreises der intakte zweite Kreis die Hilfsbremsanlage dar. Bei Fahrzeugen mit dosierbarer Feststellbremse stellt diese Bremse die Hilfsbremsanlage dar.
Als Hochdecker werden Reisebusse bezeichnet, die über einen hochliegenden Fahrgastraum verfügen.
Hochdecker sind ideale Fernreisebusse mit hohem Komfort auf den Sitzplätzen und viel Stauraum für das Reisegepäck
übliche Abkürzung für Handelsregister
übliche Abkürzung für Hauptuntersuchung
Der Hubkolbenmotor beruht auf dem Prinzip der Dampfmaschine von James Watt: Ein hin- und her- oder auf- und abfahrender Kolben bewegt sich in einem geschlossenen Zylinder und treibt über eine Pleuelstange eine sich drehende Kurbelwelle an. Die Hubbewegung des Kolbens wird mittels Pleuel und Kurbelwelle damit in eine Drehbewegung umgewandelt. Durch Erhöhung des Druckes oberhalb des Kolbens wird die Bewegung eingeleitet. In Fahrzeugmotoren erfolgt das durch Verbrennen eines geeigneten flüssigen oder gasförmigen Kraftstoffes oberhalb des Kolbens im Motorzylinder.
Bei diesem Konzept wird zur Entlastung des Straßenverkehrs der komplette LKW, also auch das Zugfahrzeug, auf die Bahn verladen.
Mischform zweier Antriebskonzepte, z.B. aus Verbrennungsmotor und Elektromotor. Beide Motoren werden entsprechend der Verkehrssituation alternativ genutzt. Der Elektromotor bezieht seine Energie aus einem am Fahrzeug befestigten Batteriepaket. Während der Nutzung des Verbrennungsmotors lädt ein Generator dieses Batteriepaket wieder auf.
Hier erfolgt die Kraftübertragung vom Motor auf die Antriebsachse durch eine Flüssigkeit. Unterschiedliche Pumpensysteme nutzen die
Flüssigkeit entweder, um Druck zu erzeugen oder um die Schaufel eines Turbinenrades in Bewegung zu setzen.
übliche Abkürzung für International Air Transport Association - Dangerous Goods Regulations
übliche Abkürzung für International Chamber of Commerce (Internationale Handelskammer)
übliche Abkürzung für Industrie- und Handelskammer
Inanspruchnahme der „Notstandsklausel“ VO (EG) 561/2006
Der Fahrer ist verpflichtet, Art und Grund der Abweichung spätestens bei Erreichen des geeigneten Halterplatzes handschriftlich in den Arbeitszeitaufzeichnungen (Schaublatt des analogen Kontrollgerätes bzw. Ausdruck aus dem digitalen Kontrollgerät) oder im Arbeitszeitplan festzuhalten.
Fällt unter den Oberbegriff „Kraftverkehr“. Hierbei handelt es sich um Privat- und Dienstfahrten mit PKW und Krafträdern.
Englischer Begriff für Barren. Wird häufig im Zusammenhang mit Zink- Blei- oder Siliciumbarren verwendet.
Inhalte der Beförderungspapiere beim Gefahrguttransport
o Bezeichnung des Gutes einschließlich der Kennzeichnungsnummer (UN-Nummer) und vorangestellten Großbuchstaben „UN“
o Verpackungsgruppe (ist nicht überall angegeben; z.B. sind bei den Klassen 1 und 2 die Klasse, die Ziffer und die Buchstaben anzugeben.
o Nummer des vorgeschriebenen Gefahrzettelmusters (die Nummern der Muster zur Anzeige von Zusatzgefahren sind in Klammern aufzuführen)
o Anzahl und Beschreibung der Versandstücke
o Die Gesamtmenge der gefährlichen Güter (als Volumen, Brutto- oder Nettomasse) je UN-
o Name und Anschrift des Absenders
o Name und Anschrift des Empfängers
inländischer Streckenteil
Die bilaterale Genehmigung ersetzt auf dem inländischen Streckenteil die erforderliche Erlaubnis für den Güterkraftverkehr nach §3 GüKG (Geltung der bilateralen Genehmigung auf dem inländischen Streckenanteil)
übliche Abkürzung für Internationale Straßentransportunion
Bei dieser Weiterentwicklung von Just-in-time wird die benötigte Menge an Teilen nicht nur zum richtigen Zeitpunkt geliefert, sondern auch in der richtigen Reihenfolge.
Bei Just-in-time Lieferungen wird die Ware genau dann angeliefert, wenn sie im Produktionsablauf benötigt wird.
Der K-Faktor ist ein Korrektur-Faktor, auch Übertragungsbeiwert genannt. Dieser Faktor soll den Kraftverlust durch die (Seil-)Reibung des Zurrmittels an den Kanten der Ladung beim Niederzurren pauschal berücksichtigen. Er kann mit 1,5 angesetzt werden, wenn eine Spannvorrichtung am Zurrmittel eingesetzt wird. Der Wert kann bis zu einem Faktor von 2 angesetzt werden, wenn zwei Spannvorrichtungen am Zurrmittel eingesetzt werden, oder wenn die Kantenwinkel sehr glatt sind und dadurch die einseitig eingeleiteten Vorspannkräfte gut auf die gegenüberliegenden Seite verteilt werden.
Kabotage bedeutet: Transportdienstleistungen innerhalb eines Landes, die von ausländischen Verkehrsunternehmen erbracht werden.
Wie alle Luftreifen sind auch Nutzfahrzeugreifen aus einer Karkasse, zwei Kernen mit Wulst, den Seitenwänden, einem umlaufenden Gürtel sowie der profilierten Lauffläche aufgebaut. Die Karkasse ist der Unterbau des Reifens und besteht bei Radialreifen aus ein oder zwei radial verlaufenden Lagen aus gummierten Stahlcord, welche um die aus Stahldrahtkernen bestehenden Wulste herumgelegt sind.
Kombinationen aus einem Zugfahrzeug der Klasse D1 und einem Anhänger über 750 kg zulässige Gesamtmasse. zGM des Anhängers ≤ Leermasse des Fahrzeugs Keine Personenbeförderung im Anhänger
Kombinationen aus einem Zugfahrzeug der Klasse D und einem Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 750 kg. zGM
Klassifizierung des Gefahrgutrechts
Soll ein Stoff oder Gegenstand befördert werden, muss geklärt werden, ob es sich überhaupt um Gefahrgut handelt. Der Teil „Klassifizierung“ des Gefahrgutrechtes enthält dazu Untersuchungsmethoden und Klassifizierungsroutinen. Wenn dann bekannt ist, worum es sich handelt und mit welchen Gefahren gerechnet werden muss, kann geregelt werden, in welchen Behältnissen ein sicherer Transport möglich ist. Wichtig ist hierbei eine äußere sichtbare Deklaration.
Systematische Zusammenfassung der Rechtssätze eines Rechtsgebiets in einem einheitlichen Gesetzeswerk.
übliche Abkürzung für Europäische Kommission
KOM (Kraftomnibus), Kraftfahrzeuge, die nach ihrer Bauart und Einrichtung zur Personenbeförderung bestimmt sind und mehr als acht Sitzplätze außer dem Fahrzeugführersitz haben.
Verkehrsunternehmen benötigen zur Vermeidung größerer Stillstandzeiten KOM, die sie sowohl im Kurzreiseverkehr als auch im Überlandlinien- oder Stadtlinienverkehr sowie für die Beförderung von Schülern einsetzen können.
Diese KOM müssen hinsichtlich der Bau- und Ausrüstungsvorschriften die Anforderungen für alle Einsatzarten erfüllen und erhalten dementsprechend auch eine Zulassung für den Einsatz als Reisebus und als Linienbus.
Kontingentierung von CEMT-Genehmigungen
Bei den CEMT-Genehmigungen gibt es eine Kontingentierung. Je nach Umweltfreundlichkeit der eingesetzten LKW gilt die Kategorie „grünes“, „supergrünes und sicheres“, „EURO3 sicheres“ sowie „EURO4 sicheres“ Fahrzeug. Auch für „EURO VI sichere“ Kraftfahrzeuge gibt es mittlerweile ein Muster für den Nachweis.
Berufskraftfahrer und ihre Fahrzeuge werden in Deutschland durch Autobahnpolizei, Zoll und Bundesamt für Güterverkehr (BAG) kontrolliert.
Wie erhalten Kontrollbeamte Zugriff auf im DTCO gespeicherte Daten?
Kontrollbeamte weisen sich mit einer Kontrollkarte als berechtigte Personen aus. Der Kontrollmodus identifiziert den Kontrollbeamten und ermöglicht das Anzeigen, Ausdrucken und Herunterladen aller gespeicherten Daten.
Welche Kontrollmittel, unabhängig vom Fahrzeugtyp, stehen dem Kraftfahrer zur Dokumentation seiner Arbeit generell zur Verfügung?
Kontrollgeräte: analoge oder digitale Geräte (Fahrtenschreiber, EU-Kontrollgeräte, DTCO) Kontrollmittel: Fahrerkarte, Ausdrucke, Schaublätter
Persönliche Aufzeichnungen: Persönliches Kontrollbuch, Schaublattbeschriftungen
Das Kopflashing ist eine besondere Art des Diagonalzurrens. Ein Zurrmittel wird als Lashing um die Ladung geführt und mit den Zurrpunkten verbunden.
Kraftschluss-Ladungssicherung
Bei der Kraftschluss-Ladungssicherung wird die Ladung durch Zurrmittel auf den Fahrzeugboden gedrückt. Der hier vorherrschende Reibbeiwert z.B. zwischen der Palette und dem Fahrzeugboden und / oder zwischen der Ladung und der Palette bzw. zu der Ladung untereinander, bestimmt die erforderliche Zurrmittel-Vorspannkraft (STF).
übliche Abkürzung für Kraftfahrzeugsteuergesetz
Kraftstoffmengenzufuhrmessung
Der Einsatz elektronisch geregelter Dieseleinspritzsysteme ermöglicht, genauso wie bei der elektronischen Benzineinspritzung, eine exakte Regelung des Einspritzbeginns, verbunden mit äußerst genauer Kraftstoffmengenzufuhrmessung.
Der Kraftverkehrsmeister (KVM) bzw. geprüfte Meister für Kraftverkehr (KVM) ist ein öffentlich-rechtlich anerkannter Abschluss auf Meisterebene, der nach einer erfolgreich absolvierten, branchenbezogenen gewerblich-technischen Aufstiegsfortbildung gemäß Berufsbildungsgesetz vergeben wird. Die bundeseinheitliche Prüfung erfolgt auf Grundlage einer besonderen Rechtsverordnung vor dem Prüfungsausschuss einer Industrie- und Handelskammer (IHK).
Kraftwagenspediteur
Ein Kraftwagenspediteur ist eine Kombination aus Spediteur und Fuhrunternehmer, also ein Spediteur, der die Besorgung der Beförderung mit eigenen Kraftfahrzeugen durchführt. In diesem Sinne ist er dann auch Transportunternehmer. Man spricht in diesem Fall vom „Spediteur im Selbsteintritt“
Dieses Gesetz regelt die Arbeitszeit von selbständigen Kraftfahrern die hauptsächlich Fahrtätigkeiten im Bereich des Straßentransports ausüben
Kronenstock
Kronenstock oder Kronenständer
Kronenstöcke oder Kronenständer sind Gestelle aus Stahl, auf denen die verschiedensten Arten von Drähten transportiert werden können. Die Tragfähigkeit liegt bei 750 - 2500 kg.
übliche Abkürzung für Kündigungsschutzgesetz
Eine Kühlkette ist das durchgängige System der Kühlung beim Transport zwischen Hersteller, Großhändler, Händler und Verbraucher; insbesondere von Lebensmitteln.
Bei einigen Motoren gibt es noch eine reine Luftkühlung. In der Regel gelangt heute die Wasserkühlung zum Einsatz. Öl und ein Gemisch aus Kühlmittel mit Wasser stehen dabei im Wärmeaustausch.
Die Kupplung dient dazu, den Motor vom Getriebe zu trennen, um den Kraftfluss zu unterbrechen. Sie muss beim Anfahren die Antriebskraft dosierbar in den Antriebsstrang überführen.
-Feststellbremse anziehen;
-Höchsten Gang einlegen;
- Bei gleichzeitigem Gas geben jetzt langsam einkuppeln.
Lässt sich der Motor „abwürgen“ ist die Kupplung noch in Ordnung.
Rutscht sie bei völlig entlastetem Pedal durch, ist sie verschlissen.
Ein Leerweg von etwa zwei Zentimetern beim Bedienen des Kupplungspedals.
Es gibt Einscheibenkupplungen, ausgeführt als Schraubenfeder- oder Membranfederkupplungen, sowie Zweischeibenkupplungen. Häufig werden die Kupplungen hydraulisch betätigt, damit entfallen lange Gestänge oder Seile. Kupplungen mit hohen Betätigungskräften werden oft mit Kupplungsverstärkern ausgestattet.
Sind meistens hydraulisch arbeitende, Pedalkraft unterstützende Systeme, die den Kupplungsvorgang beim Ein- und Auskuppeln sowie im eingekuppelten Zustand mit Kräften unterstützt, die mit Übertotpunktfedern nicht mehr möglich sind.
übliche Abkürzung für Krankenversicherung
Mit zunehmender Motordrehzahl erhöht sich der Ladedruck des Turboladers. Die Turboladergeometrie wird so ausgelegt, dass bei niedrigen Drehzahlen ein nutzbarer Ladedruck entsteht. Das bedeutet aber, dass er bei hohen Drehzahlen auf ein unzulässiges Maß ansteigen würde, also muss der Ladedruck geregelt werden, um folgende Aufgaben zu erfüllen:
Erhöhung der Motorlebensdauer; Optimale Anpassung des Ladedrucks an den Lastzustand des Motors; Gleichmäßiger Ladedruck über ein weites Drehzahlspektrum
Ladungssicherung bezeichnet das Sichern von Ladungen (Frachtgütern) im Straßen-, Eisenbahn-, Luft- und Schiffsverkehr gegen die beim Transport auftretenden physikalischen Bewegungskräfte und dient der Transportsicherheit.
übliche Abkürzung für Landesarbeitsgericht
Aufgrund der Anknüpfung des Gesetzes an den Begriff der Beförderung sind Leerfahrten vom Anwendungsbereich des BKrFQG nicht erfasst. Eine Leerfahrt liegt vor, wenn weder eine Beförderung von Gütern noch von Personen erfolgt. Eine Leerfahrt liegt auch dann noch vor, wenn sich in dem Fahrzeug Mittel zur Ladungssicherung in dem Umfang befinden, wie diese üblicherweise zur Sicherung von Ladung auf dem jeweiligen Fahrzeug erforderlich sind.
Beschäftigt sich mit der Erfassung der Zeiten, die ein Fahrer aufwendet, um sich zu einem Ort zu begeben, bei dem es sich nicht um den üblichen Ort der Übernahme oder Übergabe seines Fahrzeugs handelt
wöchentlichen Ruhezeit zum Bewegen eines Fahrzeugs an einem Terminal, einem Parkplatz oder
Beschäftigt sich mit Aufzeichnung der Lenkzeiten durch digitale Fahrtenschreiber bei Fahrten, die mit häufigen Stopps verbunden sind
Beschäftigt sich mit der Aufzeichnung der Zeiten, die der Fahrer in einer Eisenbahn oder auf einem Fährschiff verbringt
Befasst sich mit der Fragestellung, was die Begrifflichkeit „innerhalb von 24 Stunden“ im Sinne von Artikel 8 Absätze 2 und 5 der Verordnung (EG) Nr. 561/2006 bedeutet.
Gibt Hinweise, wie sich der Fahrer bei Verlust, Diebstahl, Beschädigung oder Fehlfunktion der Fahrerkarte korrekt verhält – Grundlage: Artikel 29 der VO (EU) Nr. 165/2014.
Die Verordnungen und Richtlinien, die auf Ebene der EU die Lenk-, Ruhe- und Arbeitszeiten des Fahrpersonals (Sozialvorschriften) regeln, lassen trotz des in manchen Teilen hohen Detaillierungsgrades Spielraum für Interpretationen und Auslegungen. Um die unzähligen verbleibenden Unklarheiten zu minimieren, werden seitens der EU-Kommission Leitlinien veröffentlicht
Die Lenk- und Ruhezeiten für Fahrer von Fahrzeugen mit einer zulässigen Höchstmasse einschließlich Anhänger von über 3,5 t zulässigem Gesamtgewicht (zGG) im gewerblichen Güter- oder Personenverkehr sind innerhalb der Europäischen Gemeinschaft in der Verordnung (EG) 561/2006 geregelt. In Deutschland werden zudem durch die Fahrpersonalverordnung (FPersV) bereits Fahrzeuge ab 2,8 t zGG erfasst.
Der Lenkrollhalbmesser ist die Abweichung der Schwenkachse des Rads von der Mitte der Reifenaufstandsfläche auf Höhe des Spurpunkts (Fahrbahn)
Prinzipiell funktioniert die Lenkung so, dass das Lenkgetriebe die Drehbewegung des Lenkrades auf das Lenkgestänge überträgt. Die Drehbewegungen setzt das Lenkgetriebe in Hin- und Herbewegungen um. Für unterschiedliche Fahrzeuganforderungen und im Laufe der fortschreitenden technischen Entwicklung haben sich unterschiedliche Lenksysteme etabliert.
o Mechanische Lenkungen
o Zahnstangenlenkungen
o Kugelumlauflenkungen
o Spindelfingerlenkungen
o Hydraulisch unterstützte Lenkungen
o Elektromechanische Lenkungen
Lenkzeit VO (EG) 561/2006
Als Lenkzeit gelten alle Zeiten, die mit der Fahrertätigkeit im Zusammenhang stehen und dementsprechend vom Kontrollgerät als Lenkzeit registriert wurden. Hierzu zählen auch Aufenthalte an Ampeln, Bahnübergängen oder bei Staus. Solange der Motor läuft, handelt es sich um Lenkzeit
Lenkzeitunterbrechnung VO (EG) 561/2006
Lenkzeitunterbrechung: Gesetzlich vorgeschriebene Zeit, während der das Fahrzeug nicht gelenkt werden darf. Der Fahrzeugführer darf während dieser Zeit keine anderen Arbeiten ausführen. Zur Lenkzeitunterbrechung zählen Ruhepausen, Ruhezeiten, Wartezeiten sowie Anwesenheitszeiten, die in einem fahrenden Fahrzeug, auf einer Fähre oder in einem Zug verbracht werden, ohne dass gelenkt wird, ab einer zusammenhängenden Zeit von 15 Minuten. Somit zählen Rangier- und Ladetätigkeiten nicht dazu.
Linienverkehr (Ortslinienverkehr, Nachbarortslinienverkehr, Regionalverkehr, Überlandverkehr, Fernlinienverkehr)
Linienverkehr liegt nur vor, wenn der Verkehr jedermann zur Verfügung steht und demzufolge auf der Hin- und Rückfahrt ein ständiger Fahrgastwechsel eintritt.
Linienverkehr ist eine zwischen bestimmten Ausgangs- und Endpunkten eingerichtete regelmäßige Verkehrsverbindung, auf der Fahrgäste an bestimmten Haltestellen ein- und aussteigen können. Er setzt nicht voraus, dass ein Fahrplan mit bestimmten Abfahrts- und Ankunftszeiten besteht oder Zwischenhaltestellen eingerichtet sind. Personenbeförderungsgesetz (PBefG)
übliche Abkürzung für Lebensmittel und Bedarfsgegenständegesetz
übliche Abkürzung für Lebensmitteltransportbehälter Verordnung
Heute versteht man unter Logistik eine ganze Reihe von Prozessen, die nicht mehr von einem Unternehmen allein effektiv umgesetzt werden können. Solche Prozessketten können alle Leistungen von der Beschaffung über die Produktion, den Vertrieb und die Entsorgung umfassen. Durch das Schaffen derartiger logistischer Ketten können sich die Einzelunternehmen stärker auf ihr eigentliches Kerngeschäft konzentrieren und freie Kapazitäten gewinnen.
Luftdruck und Tragfähigkeit eines Reifens
Der Luftdruck beeinflusst die Tragfähigkeit des Reifens. Je mehr der Luftdruck des Reifens abfällt, umso geringer wird dessen Tragfähigkeit. Der richtige Reifendruck ist ausschlaggebend für die Höhe des Rollwiderstandes und die Lebensdauer des Reifens.
Die Masse ist eine Eigenschaft der Materie und eine physikalische Grundgröße. Ihre internationale Einheit ist das Kilogramm. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird die Masse häufig als Gewicht bezeichnet.
Kleinere Barren werden auch als Masseln bezeichnet.
Hierbei handelt es sich um eine Gebühr für die Nutzung von Straßen, Brücken, Autobahnen und Tunnel.
Maximale Wochenlenkzeit VO (EG) 561/2006
Nach der Neuregelung der VO (EG) 561/2006 ist die Obergrenze der wöchentlichen Lenkzeit nunmehr auf 56 Stunden begrenzt.
Meldepflichten Futtermitteltransport
Wer im Rahmen seines beruflichen oder gewerbsmäßigen Umgangs mit Futtermitteln Kenntnis darüber erhält, dass ein Futtermittel so hoch mit unerwünschten Stoffen belastet ist, dass es bei bestimmungsgemäßer und sachgerechter Verfütterung eine schwerwiegende Gefahr für die menschliche oder tierische Gesundheit darstellt, hat die zuständige Behörde unverzüglich davon zu unterrichten, selbst wenn die Vernichtung der Futtermittel beabsichtigt ist.
Merkmale der CMR
Bei ihrer Schaffung wurde vor allem Wert auf die Vereinheitlichung der Beförderungspapiere, der Haftungsregelungen und der Durchsetzung daraus resultierender Schadensersatzansprüche gelegt.
Mitführpflichten beim Führen eines Fahrzeugs mit analogem Kontrollgerät
o Fahrerkarte, falls Sie eine besitzen
o Schaublatt des aktuellen Tages
o Diagrammscheiben der letzten 28 Kalendertage
o Bescheinigung über berücksichtigungsfreie Tage nach § 20 Abs. 1 Fahrpersonalverordnung und nach VO (EG) 561/2006, Art. 6, Abs. 5
o Alle während des laufenden Tages und der vorausgehenden 28 Tage erstellten handschriftlichen Aufzeichnungen
o Bei Defekt des Kontrollgeräts: Handschriftliche Aufzeichnungen
Mitführpflichten beim Führen eines Fahrzeugs mit digitalem Kontrollgerät
o Fahrerkarte
o Bescheinigung über berücksichtigungsfreie Tage nach § 20
Abs. 1 Fahrpersonalverordnung und nach VO (EG) 561/2006, Art. 6, Abs. 5
o alle in der EU-VO 3821/86 und der EU-VO 561/06 vorgeschriebenen Ausdrucke aus dem Kontrollgerät
o Bei Defekt, Verlust oder Diebstahl der Fahrerkarte: Tagesausdrucke mit handschriftlichen Angaben
Mitführpflichten beim Führen von Fahrzeugen im Mischbetrieb
Es sind die Mitführpflichten für das digitale und das analoge Kontrollgerät zu erfüllen:
o Schaublätter, handschriftliche oder digitale Aufzeichnungen und/oder die nach der VO (EG) Nr. 561/2006 und der VO (EWG) Nr. 3821/85 vorgeschriebenen Ausdrucke des laufenden Tages und der vorhergehenden 28 Tage, an denen ein Fahrzeug geführt wurde, welches unter die VO (EG) Nr. 561/2006 oder §1 FPersV fällt.
o Bescheinigungen nach §20 FPersV, falls der Fahrer im mitführungspflichtigen Zeitraum kein Fahrzeug gelenkt hat, welches unter die VO (EG) Nr. 561/2006 oder
1 FPersV fällt, krank war, Urlaub hatte oder ein Fahrzeug im Rahmen einer Ausnahme nach der FPersV oder der VO (EG) Nr. 561/2006 gelenkt hat.
Mitführungspflichten im Geltungsbereich der CEMT- Resolution
Folgende Papiere sind mitzuführen:
o CEMT-Genehmigung bzw. CEMT-Umzugsgenehmigung
o Fahrtenberichtheft (nicht bei CEMT-Umzügen)
Mitnahme von Sachen im Personenverkehr
(1) Ein Anspruch auf Beförderung von Sachen besteht nach BefBedV nicht. Handgepäck und sonstige Sachen werden bei gleichzeitiger Mitfahrt des Fahrgasts und nur dann befördert, wenn dadurch die Sicherheit und Ordnung des Betriebs nicht gefährdet und andere Fahrgäste nicht belästigt werden können.
o explosionsfähige, leicht entzündliche, radioaktive, übelriechende oder ätzende Stoffe,
o unverpackte oder ungeschützte Sachen, durch die Fahrgäste verletzt werden können,
o Gegenstände, die über die Wagenumgrenzung hinausragen.
(3) Die Pflicht zur Beförderung von Kleinkindern in Kinderwagen richtet sich nach den Vorschriften des § 2 Satz 1 BefBedV . Nach Möglichkeit soll das Betriebspersonal dafür sorgen, dass Fahrgäste mit Kind im Kinderwagen nicht zurückgewiesen werden. Die Entscheidung über die Mitnahme liegt beim Betriebspersonal.
Mitnahme von Tieren im Personenverkehr
(1) Auf die Beförderung von Tieren ist § 11 BefBedV Abs. 1, 4 und 5 anzuwenden.
Motorbauweisen
In unsere heutigen Kraftfahrzeuge werden fast ausschließlich Hubkolbenmotoren eingebaut. In Nutzkraftfahrzeuge, Lastkraftwagen und Omnibusse werden vorwiegend Motoren nach dem Dieselprinzip mit mehreren Zylindern eingebaut. Dies sind V-Motoren, Reihenmotoren und Boxermotoren.
In der Regel gelangt heute bei Fahrzeugen die Wasserkühlung mit Korrosions- und Frostschutzzusatz zum Einsatz. Bei stark beanspruchten Motoren in Nutzfahrzeugen reichen derartige Maßnahmen nicht mehr aus und deshalb werden heutzutage nicht nur der Motor sondern ebenfalls eine Reihe von Nebenaggregaten z. B. mit einer Ölkühlung in kompliziert abgestimmten Systemen gekühlt. Man spricht in der Gesamtbetrachtung dann von einem Thermomanagement.
übliche Abkürzung für Mutterschutzgesetz
Nachteilige Beeinflussung von Lebensmitteln
Ist die ekelerregende oder sonstige Beeinträchtigung der einwandfreien hygienischen Beschaffenheit von Lebensmitteln, wie durch Mikroorganismen, Verunreinigungen, Witterungseinflüsse, Gerüche, Temperaturen, Gase, Dämpfe, Rauch, Aerosole, tierische Schädlinge, menschliche und tierische Ausscheidungen sowie durch Abfälle, Abwässer, Reinigungs- Desinfektions-, Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel oder ungeeignete Behandlungs- und Zubereitungsverfahren.
Als Nahverkehr oder Ortsverkehr werden Verkehrsleistungen bezeichnet, die über geringe Entfernungen erbracht werden.
Nebelsensoren
Nebelsensoren sollen die individuelle oft fehlerbehaftete Einschätzung von Verkehrssituationen bei nebliger Witterung realistischer gestalten.
Man verwendet ein durch Sensoren gesteuertes optisches Erkennungssystem, das die objektiven Eindrücke in Signale oder Fahrbeschränkungsmaßnahmen umwandelt.
Newton ist die Einheit der Kraft. Sie wurde nach dem britischen Wissenschaftler Isaac Newton benannt. Gebräuchliche Vielfache sind: 1 MN (MegaNewton), 1 kN (KiloNewton), 1 daN (DekaNewton), 1 mN (MilliNewton)...
In der Ladungssicherung ist daN die gängige Größe für Kraft. 1 Kilogramm entspricht 0,981 daN.
Durch Niederzurren wird die Ladung auf die Ladefläche gedrückt. Hierdurch entstehen zusätzlich Sicherungskräfte durch Reibung. Diese wirken in der gleichen Weise, wie die Reibungskräfte aus der Gewichtskraft der Ladung.
Man bezeichnet dies auch als Kraftschluss.
Ein Notbremsassistent ist ein intelligentes „vorausschauendes“ Fahrassistenzsystem für Kraftfahrzeuge, das bei Gefahr vorbeugend eine Notbremsung unterstützt oder selbsttätig einleitet. Zusätzlich können weitere Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden. Hierdurch soll die Kollision mit einem Hindernis vermieden werden oder zumindest die eingebrachte Energie soweit wie möglich durch Bremsen im Vorfeld abgebaut werden.
Nothilfemittel
§145 StGB – Missbrauch von Notrufen und Beeinträchtigung von Unfallverhütungs- und Nothilfemitteln
vortäuscht, dass wegen eines Unglücksfalles oder wegen gemeiner Gefahr oder Not die Hilfe anderer erforderlich sei, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
Notstandsklausel VO (EG) 561/2006
Die Verordnung (EG) Nr. 561/2006 enthält eine Notstandsklausel, die dem Fahrer ein Abweichen von den Inhalten dieser Verordnung zubilligt.
o zur Gewährleistung der Sicherheit der Fahrgäste
o zur Gewährleistung der Sicherheit des Fahrzeugs
o zur Gewährleistung der Sicherheit der Ladung
Ein Nutzfahrzeug (Nfz), auch Nutzkraftwagen (Nkw), ist ein Kraftfahrzeug, das nach seiner Bauart und Einrichtung zum Transport von Personen oder Gütern bestimmt ist, oder zum Ziehen von Anhängern, so beispielsweise ein Omnibus, ein Lastkraftwagen, eine Zugmaschine oder ein Kranwagen.
Ein Oberleitungsbus (Obus) ist ein elektrisches Verkehrsmittel beziehungsweise Verkehrssystem im öffentlichen Personennahverkehr. Er ist wie ein im Stadtbusverkehr eingesetzter Stadtlinienbus aufgebaut, wird im Gegensatz zu diesem aber nicht von einem Verbrennungsmotor, sondern von einem oder mehreren Elektromotoren angetrieben. Seinen Fahrstrom bezieht er – ähnlich einer Straßenbahn – mittels Stromabnehmern aus einer über der Fahrbahn gespannten Oberleitung.
Öffentliche Straßen (iSd des BKrFQG)
Öffentliche Straßen sind alle Verkehrswege für nicht schienengebundene Landfahrzeuge, die eine Widmung für den öffentlichen Verkehr nach dem Bundesfernstraßengesetz oder den Straßengesetzen der Länder erhalten haben
Die On-Board Unit (OBU) ist ein Gerät, das in Lastkraftwagen eingebaut wird, um die automatische Abrechnung in einem Gebührenerhebungs- oder Mautsystem zu ermöglichen.
übliche Abkürzung für Öffentlicher Personennahverkehr
Verschiedene Anschlagpunkte sind in ihrer Form oval. Daher nennt man sie auch manchmal Ovalöse.
Palettierte Ladeeinheit
Auf einer Palette gestautes Ladegut.
Mit Überpackung oder Unterpackung der Palette. Bei „Überpackung" steht das Ladung seitlich über. Bei „Unterpackung" ist die Ladung seitlich kleiner als die Palette
Paragraphen der Ladungssicherung
Hier werden Auszüge aus den Vorschriften aufgeführt, die im Zusammenhang mit der Ladungssicherung, oder den Folgen die bei einer mangelhaften Ladungssicherung entstehen können, genannt werden müssen:
§ 22 StVO - Ladung (1) Die Ladung einschließlich Geräte zur Ladungssicherung sowie Ladeeinrichtungen sind so zu verstauen und zu sichern, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, hin- und herrollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen können. Dabei sind die anerkannten Regeln der Technik zu beachten.
VwV zu § 22 StVO Ladung
II: II.Schüttgüter, wie Kies, Sand, aber auch gebündeltes Papier, die auf Lastkraftwagen befördert werden, sind in der Regel nur dann gegen Herabfallen besonders gesichert, wenn durch überhohe Bordwände, Planen oder ähnliche Mittel sichergestellt ist, dass auch nur unwesentliche Teile der Ladung nicht herabfallen können.
§ 23 StVO - sonstige Pflichten des Fahrzeugführers (1) Der Fahrzeugführer ist dafür verantwortlich, dass seine Sicht und das Gehör nicht durch die Besetzung, Tiere, die Ladung, Geräte oder den Zustand des Fahrzeugs beeinträchtigt werden. Er muss dafür sorgen, dass das Fahrzeug, der Zug, das Gespann sowie die Ladung und die Besetzung vorschriftsmäßig sind und dass die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs durch die Ladung oder die Besetzung nicht leidet.
(1) Fahrzeug müssen so gebaut und ausgerüstet sein, daß 1. ihr verkerhsüblicher Betrieb niemanden schädigt oder mehr als unvemeidabar gefährdet, behindert oder belästigt 2. die Insassen insbesondere bei Unfällen vor Verletzungen möglichst geschützt sidn und das Ausmaß und die Folgen von Verletzungen möglichst gering bleiben.
§ 30 c StVZO - Vorstehende Außenkanten ...
§ 31 StVZO - Verantwortung für den Betrieb der Fahrzeug
(2) Der Halter darf die Inbetriebnahme nicht anordnen oder zulassen, wenn ihm bekannt ist, oder bekannt sein muss, dass der Führer nicht zur selbständigen Leitung geeignet oder das Fahrzeug, der Zug, das Gespann, die Ladung oder die Besetzung nicht vorschriftsmäßig ist oder dass die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs durch die Ladung oder die Besetzung leidet.
(1) Handelt jemand 1. als vertretungsberechtigtes Organ einer Juristischen Person oder als Miglied eines solchen Organs, 2. als vertretungsberechtigter Gesellschafter einer rechtsfähigen Personengesellschaft oder 3. als gesetzlicher Vertreter eines anderen, so ist ein Gesetz, nach dem besondere persönliche Eigenschaften, Verhältnisse oder Umstände (besondere persönliche Merkmale) die Möglichkeit der Ahndung begründen, auch auf den Vertreter anzuwenden, wenn diese Merkmale zwar nicht bei ihm, aber bei dem Vertretenen vorliegen.
§ 14 OWiG - Beteiligter
(1) Beteiligen sich mehrere an einer Ordnungswidrigkeit, so handelt jeder von ihnen ordnungswidrig. Dies gilt auch dann, wenn besondere persönliche Merkmale (§ 9 Abs.1), welche die Möglichkeit der Ahndung begründen, nur bei einem Beteiligten vorliegen.
§ 130 OWiG - Verletzung der Aufsichtspflicht
ADR 7.5.7 - Handhabung und Verstauung
7.5.7.1 Die Fahrzeuge oder Container müssen gegebenenfalls mit Einrichtungen für die Sicherung und Handhabung der gefährlichen Güter ausgerüstet sein. Versandstücke, die gefährliche Güter enthalten, und unverpackte gefährliche Güter müssen durch geeignete Mittel gesichert werden, die in der Lage sind, die Güter im Fahrzeug oder Container so zurückzuhalten (z.B. Befestigungsgurte, Schiebewände, verstellbare Halterungen), dass eine Bewegung während der Beförderung, durch die die Ausrichtung der Versandstücke verändert wird oder die zu einer Beschädigung der Versandstücke führt, verhindert wird. Wenn gefährliche Güter zusammen mit anderen Gütern (z.B. schweren Maschinen oder Kisten) befördert werden, müssen alle Güter in den Fahrzeugen oder Container so gesichert und verpackt werden, dass das Austreten gefährlicher Güter verhindert wird. Die Bewegung der Versandstücke kann auch durch das Auffüllen von Hohlräumen mit Hilfe von Stauhölzern oder durch Blockieren und Verspannen verhindert werden. Wenn Verspannungen wie Bänder oder Gurte verwendet werden, dürfen diese nicht überspannt werden, so dass es zu einer Beschädigung oder Verformung des Versandstücks kommt.
BGV D 29 - Fahrzeug (§ 22) 1) Fahrzeugaufbauten müssen so beschaffen sein, dass bei bestimmungsgemäßer Verwendung des Fahrzeuges die Ladung gegen Verrutschen, Verrollen, Umfallen, Herabfallen und bei Tankfahrzeugen gegen Auslaufen gesichert ist oder werden kann. Ist eine Ladungssicherung durch den Fahrzeugaufbau allein nicht gewährleistet, müssen Hilfsmittel zur Ladungssicherung vorhanden sein. Pritschenaufbauten und Tieflader müssen mit Verankerungen für Zurrmittel zur Ladungssicherung ausgerüstet sein. Satz 3 gilt nicht für Fahrzeuge mit Kippbrücken mit mehr als 7,5 t zulässigem Gesamtgewicht.
BGV D 29 - Be- und Entladen (§37)
§ 222 StGB - Fahrlässige Tötung Wer durch Fahrlässigkeit den Tod eines Menschen verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
§ 324 ff StGB - Umweltstraftaten
§ 410 HGB - Gefährliches Gut
(2) Der Frachtführer kann, sofern ihm nicht bei Übernahme des Gutes die Art der Gefahr bekannt war oder jedenfalls mitgeteilt worden ist, 1.gefährliches Gut ausladen, einlagern, zurückbefördern oder soweit erforderlich, vernichten oder unschädlich machen, ohne dem Absender deshalb ersatzpflichtig zu werden, und 2. vom Absender wegen dieser Maßnahmen Ersatz der erforderlichen Aufwendungen verlangen.
§ 411 HGB - Verpackung, Kennzeichnung Der Absender hat das Gut, soweit dessen Natur unter Berücksichtigung der vereinbarten Beförderung einer Verpackung erfordert, so zu verpacken, daß es vor Verlust und Beschädigung geschützt ist und daß auch dem Frachtführer keine Schäden entstehen. Der Absender hat das Gut ferner, soweit dessen vertragsgemäße Behandlung dies erfordert, zu kennzeichnen.
§ 412 HGB - Verladen, Entladen
§ 823 BGB - Schadenersatzpflicht
§ 830 BGB - Mittäter und Beteiligte
Pausen VO (EG) 561/2006
Die Pausenzeiten für den Kraftfahrer sind fest geregelt. So muss der Kraftfahrer nach spätestens 4,5 Stunden eine Pause von wenigstens 45 Minuten einlegen. Diese Pausen kann der Fahrer in zwei Abschnitte teilen. Das heißt, er kann zuerst innerhalb dieser 4,5 Stunden eine fünfzehnminütige Pause nehmen, muss aber nach den 4,5 Stunden dann 30 Minuten am Stück pausieren.
Das PBefG regelt auf nationalrechtlicher Ebene den Zugang zum Markt, die Vergabemodalitäten für die Genehmigungsverfahren und die Voraussetzungen für die Verteilung der Anteile eigenwirtschaftlicher und öffentlicher Verkehre.
Als öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) wird der Personenverkehr als Teil des öffentlichen Verkehrs im Rahmen der Grundversorgung auf Straße, Schiene und Wasser im Nahbereich bezeichnet.
Arbeitszeitnachweise können in verschiedenen Erscheinungsformen auftreten. Neben Gerätelösungen wird auch heute noch immer ein sog. „Persönliches Kontrollbuch“ gepflegt.
Diese Nachweise sind obligatorisch für die Verwendung von Fahrzeugen von mehr als 2,8t bis 3,5t einschließlich Anhänger. Zu beachten sind bei Gebrauch dieser Fahrzeuge im gewerblichen Verkehr die Vorschriften der Verordnung über tägliche Lenkzeiten, die höchstzulässigen Tageslenkzeiten, die Mindestdauer von Fahrtunterbrechungen sowie die Mindestdauer der täglichen und wöchentlichen Ruhezeiten und deren Übertragbarkeit.
Eine vereinfachte Fassung des Persönlichen Kontrollbuches ist das „Tageskontrollblatt“. Der Fahrer hat an jedem Tag seines Einsatzes ein Tageskontrollblatt auszufüllen. Ein solcher Nachweis soll mitgeführt und auf Verlangen den zuständigen Personen zur Prüfung ausgehändigt werden. Diese Pflicht betreffen die Aufzeichnungen der letzten 28 Tage.
Pflichten beim Tiertransport
Die besonderen Belastungen der Tiere während eines Transportes sollen auf ein Mindestmaß reduziert werden. Deshalb müssen Anschriften eindeutig und lesbar an den Behältnissen angebracht sein – auch um unnötige Fehlfahrten zu vermeiden. Es besteht eine Informationspflicht dem Empfänger gegenüber bzgl. der Ankunftszeit, des Bestimmungsortes und der Versandart.
Verwendete Behältnisse haben die Tiere vor äußeren Einflüssen zu schützen, die Beförderungsdauer muss auf die Fütterung und Tränkung abgestimmt sein, Art und Anzahl der Tiere sind auf dem Behältnis zu vermerken und Rücktransporte haben mit Ablauf des Freitags oder vor Feiertagen zu erfolgen.
Pflichten der Fahrgästen in der Personenbeförderung
Im Linienverkehr sind die Fahrgäste verpflichtet,
die Fahrzeuge nur an den Haltestellen zu betreten und zu verlassen; Ausnahmen bedürfen der Zustimmung des Betriebspersonals.
zügig ein- und auszusteigen und dabei die besonders gekennzeichneten Türen zu benutzen
Durchgänge sowie Ein- und Ausgänge freizuhalten
sich im Fahrzeug stets einen festen Halt zu verschaffen
sie begleitende Kinder sorgfältig zu beaufsichtigen und dafür zu sorgen, dass Kinder nicht auf Sitzplätzen knien oder stehen.
sich mit dem Fahrzeugführer während der Fahrt nicht zu unterhalten
die Benutzbarkeit der Betriebseinrichtungen, der Durchgänge und der Ein- und Ausstiege durch sperrige Gegenstände nicht zu beeinträchtigen.
HGB § 408 Frachtbrief
Ausstellung eines Frachtbriefes auf Verlangen des Frachtführers
Der Absender hat das Gut, soweit dessen Natur unter Berücksichtigung der vereinbarten Beförderung eine Verpackung erfordert, so zu verpacken, dass es vor Verlust und Beschädigung geschützt ist und dass auch dem Frachtführer keine Schäden entstehen. Der Absender hat das Gut ferner, soweit dessen vertragsgemäße Behandlung dies erfordert zu kennzeichnen.
HGB § 412 Verladen und Entladen
(1) Soweit sich aus den Umständen oder der Verkehrssitte nicht etwas Anderes ergibt, hat der Absender das Gut beförderungssicher zu laden, zu stauen und zu befestigen (verladen) sowie zu entladen.
414 Verschuldensunabhängige Haftung des Absenders in besonderen Fällen
(2) Hat bei der Verursachung der Schäden oder Aufwendungen ein Verhalten des Frachtführers mitgewirkt, so hängen die Verpflichtung zum Ersatz sowie der
Umfang des zu leistenden Ersatzes davon ab, inwieweit dieses Verhalten zu den Schäden und Aufwendungen beigetragen hat.
421 Rechte des Empfängers. Zahlungspflicht
Pflichten des Absenders bei gefährlichen Gütern
§410 Gefährliches Gut
gefährliches Gut ausladen, einlagern, zurückbefördern oder, soweit erforderlich, vernichten oder unschädlich machen, ohne dem Absender deshalb ersatzpflichtig zu werden, und
GüKG: § 7 Mitführungs- und Aushändigungspflichten im gewerblichen Güterkraftverkehr
(1) Soweit für eine Fahrt im gewerblichen Güterkraftverkehr eine Berechtigung (Erlaubnis, Gemeinschaftslizenz, CEMT-Genehmigung, CEMT-Umzugsgenehmigung, Schweizerische Lizenz oder Drittstaatengenehmigung) und der Nachweis der Erfüllung bestimmter Technik-, Sicherheits- und Umweltanforderungen für das eingesetzte Fahrzeug vorgeschrieben sind und die Fahrt im Inland durchgeführt wird, hat der Unternehmer dafür zu sorgen, dass während der gesamten Fahrt die jeweils erforderliche Berechtigung und die fahrzeugbezogenen Nachweise mitgeführt werden, die nicht in Folie eingeschweißt oder in ähnlicher Weise mit einer Schutzschicht überzogen sein dürfen.
(2) Das Fahrpersonal muss die erforderliche Berechtigung und die fahrzeugbezogenen Nachweise nach Absatz 1 während der Fahrt mitführen und Kontrollberechtigten auf Verlangen zur Prüfung aushändigen. Ausländisches Fahrpersonal muss auch den Pass oder ein sonstiges zum Grenzübertritt berechtigendes Dokument mitführen.
(3) Der Unternehmer hat dafür zu sorgen, dass während einer Beförderung im gewerblichen Güterkraftverkehr ein Begleitpapier oder ein sonstiger Nachweis mitgeführt wird, in dem das beförderte Gut, der Be- und Entladeort und der Auftraggeber angegeben werden. Das Fahrpersonal muss das Begleitpapier oder den sonstigen Nachweis nach Satz 1 während der Beförderung mitführen und Kontrollberechtigten auf Verlangen zur Prüfung aushändigen oder in anderer geeigneter Weise zugänglich machen.
HGB § 412 Verladen und Entladen (verkehrssicher)
(1) Der Frachtführer hat für die betriebssichere Verladung zu sorgen.
(2) Der Frachtführer ist für den Schaden verantwortlich, der durch Verlust oder Beschädigung der ihm übergebenen Urkunden oder durch deren unrichtige Verwendung verursacht worden ist, es sei denn, dass der Verlust, die Beschädigung oder die unrichtige Verwendung auf Umständen beruht, die der Frachtführer nicht vermeiden und deren Folgen er nicht abwenden konnte. Seine Haftung ist jedoch auf den Betrag begrenzt, der bei Verlust des Gutes zu zahlen wäre.
o Akkordlohnverbot
o Dispositionspflicht
o Fürsorgepflicht
o Überwachungspflicht
o Aufbewahrungspflicht
o Auskunftspflicht
Pflichten Freigestellter Verkehr
keine Betriebs- und Beförderungspflicht sowie kein Tarif- und Fahrplanzwang. Einhalten der individuellen Merkmale, die von den Vorschriften des Personenbeförderungsgesetzes befreien.
Pflichten Gelegenheitsverkehr
Keine Betriebs- und Beförderungspflicht sowie kein Tarif- und Fahrplanzwang. Einhalten der individuellen Merkmale der unterschiedlichen Beförderungsformen: Ausflugsfahrten, Fernziel-Reise, Mietomnibusverkehr.
Pflichten Linienverkehr
Im Linienverkehr herrschen Betriebs- und Beförderungspflicht sowie Tarifzwang für die festgelegten Fahrentgelte. Bereitgestellt werden muss ein mit festen Anfangs- und Endpunkten ausgestattetes Liniennetz mit Haltestellen zum individuellen Aus- und Zustieg.
Für ungeprüfte Aufbauten, die nicht der DIN EN 12642 entsprechen, weil sie z.B. vor 2002 hergestellt wurden, sind keine Mindestbelastbarkeiten gefordert. Besonders Aufbauten ohne feste Bordwände sind grundsätzlich lediglich als Wetterschutz zu betrachten.
Prüfung der Kontrollgeräte
Nach §57 StVZO (2) sind die Prüfungen mindestens einmal innerhalb von zwei Jahren seit der letzten Prüfung durchzuführen.
Qualifikationsnachweis des Fahrers beim Gefahrguttransport
Die ADR-Schulungsbescheinigung (ADR-Schein)
Qualitätsmanagementsysteme stellen sicher, dass die Systemqualität, Prozessqualität und die Produktqualität in einer Organisation geprüft und verbessert wird. Ziel eines Qualitätsmanagementsystems ist eine dauerhafte Verbesserung der Unternehmensleistung.
Die Trägheitskraft, die als Folge der Fahrzeugbewegungen in Richtung der Querachse (y-Achse) eines Transportmittels auf die Ladung wirkt, bezeichnet man als Querkraft der Ladung. Sie kann als Produkt von Masse, Beschleunigungsbeiwert quer, und Fallbeschleunigung berechnet werden.
Aus welchen Elementen besteht ein Rad?
Radnabe, Radschüssel mit Felge, zugehöriger Reifen
Die klare Trennung der Funktionen im Reifenunterbau – radial angeordnete Karkasselagen für besseres Einfedern, stabilisierende Gürtellagen unter der Lauffläche – führte zu einer erheblichen Steigerung der Reifenleistung bei allen wichtigen Kriterien.
Rechtsgrundlagen des Road-Package
o Verordnung (EG) Nr. 1071/2009 zur Festlegung gemeinsamer Regeln für die Zulassung zum Beruf des Kraftverkehrsunternehmers.
o Verordnung (EG) Nr. 1072/2009 über gemeinsame Regeln für den Zugang zum Markt des grenzüberschreitenden Güterkraftverkehrs
o Verordnung (EG) Nr. 1073/2009 über gemeinsame Regeln für den Zugang zum grenzüberschreitenden Personenkraftverkehrsmarkt und zur Änderung der Verordnung (EG) Nr 561/2006
Technische Richtlinien z. B. VDI 2700 ff, DIN EN
Hauptbauteile einer Reibungskupplung sind: Druckplatte, Kupplungsscheibe, Schwungscheibe
Was zeichnet einen guten Reifen aus?
Eine lange Lebensdauer, geringer Rollwiderstand, verringerter Kraftstoffverbrauch, präzises Lenkverhalten und hohe Laufruhe.
Der Reisebus ist für Fahrten über größere Entfernungen ohne festgelegten Zwischenhalt konstruiert und ausgerüstet. Stehplätze sind nicht vorhanden.
Die Ausrüstung richtet sich nach der Zweckbestimmung, dem Fahrgast möglichst viel Komfort zu bieten: Großer Gepäckraum, Beinfreiheit, Klimaanlage, Sicherheitsgurte, Toilette, Küche, evtl. eine Bar.
RestBestV
übliche Abkürzung für Reststoffbestimmungs Verordnung
Ein Retarder ist eine verschleißfreie hydrodynamische (mit Flüssigkeit arbeitende) oder elektrodynamische Dauerbremse oder Kupplung, die vorwiegend in Nutzfahrzeugen wie LKW oder Omnibussen eingesetzt wird.
übliche Abkürzung für Richtlinien für Großraum- und Schwertransporte
Die Auflistung unterscheidet die Verstöße nach Kategorien, Art und Schweregrad und systematisiert EU-weit die Risikoeinstufung aller Verkehrsunternehmen in der jeweiligen nationalen VUDat.
Risk Managements / Gefahrgutrecht
Das Gefahrgutrecht – entstanden als Reaktion auf katastrophale Unfälle mit zahlreichen Toten – stellt eine systematische Aufarbeitung des Transports gefährlicher Stoffe unter dem Gesichtspunkt der Risikominimierung dar. Es ist damit Teil des „Risk-Managements“ eines Transportunternehmens
Das Verordnungspaket regelt den Markt- und Berufszugang für Kraftverkehrsunternehmer umfassend neu und fasst die bislang auf dem Gebiet des Personen- und Güterkraftverkehrs geltenden europäischen Rechtsgrundlagen in drei neuen EU-Verordnungen zusammen.
RoLa und RoRo
Unter „RoLa“ versteht man die Verladeform, die auch unter dem Begriff „Rollende Landstraße“ bekannt geworden ist.
Unter „RoRo“ versteht man „Roll on Roll off“. Es handelt sich dabei um moderne Transportschiffe, die bewegliche Güter transportieren. Dabei werden ganze LKW von Schiffen auf festen Fährverbindungen transportiert.
Rückverfolgbarkeit Futtermittel
Alle Betriebe, die mit Lebens- und/oder Futtermitteln umgehen, sind seit 2005 zur Rückverfolgbarkeit verpflichtet. Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, dass Futtermittelhersteller ein hohes Eigeninteresse an der ordnungsgemäßen Behandlung (Beförderung) von Futtermitteln haben.
Ruhepausen nach dem Arbeitszeitgesetz
Die Arbeit ist durch im Voraus feststehende Ruhepausen von mindestens 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs bis zu neun Stunden und 45 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als neun Stunden insgesamt zu unterbrechen. Die Ruhepausen nach Satz 1 können in Zeitabschnitte von jeweils mindestens 15 Minuten bzw. 30 Minuten aufgeteilt werden. Länger als sechs Stunden hintereinander dürfen Arbeitnehmer nicht ohne Ruhepause beschäftigt werden.
Ruhezeiten VO (EG) 561/2006
Die tägliche Ruhezeit soll grundsätzlich 11 Stunden innerhalb eines 24-Stundenzeitraumes betragen. Dieser ist nicht mit einem Kalendertag identisch. Eine Aufteilung in mehrere Abschnitte ist jedoch möglich. Davon muss einer mindestens aus ( 3 + 9 ) zusammenhängenden Stunden bestehen. Eine Verkürzung auf 9 Stunden ist möglich (keine Aufteilungsmöglichkeit).
Ein Tachograf, auch Fahrtschreiber, Fahrtenschreiber, Fahrtenzähler oder EG-Kontrollgerät genannt, ist ein Tachometer mit angeschlossenem Messschreiber, der Lenk- und Ruhezeiten, Lenkzeitunterbrechungen, gefahrene Kilometer und die gefahrene Geschwindigkeit aufzeichnet.
Tageslenkzeit VO (EG) 561/2006
Die normale Tageslenkzeit beträgt 9 Stunden
Nach spätestens 4,5 Stunden ist eine Lenkzeitunterbrechung von 45 Minuten einzulegen. Tageslenkzeit ist die Lenkzeit zwischen zwei täglichen Ruhezeiten oder zwischen einer täglichen und einer wöchentlichen Ruhezeit.
Eine Verlängerung der Tageslenkzeit ist zweimal pro Woche mit 10 Stunden erlaubt.
Takte eines 2-Takt-Motors
Der Kolben bewegt sich nach oben. Dadurch wird frisches Kraftstoff-Luft-Gemisch vom Vergaser angesaugt. Durch den Einlass gelangt es ins Kurbelwellengehäuse.
Das im vorletzten Takt angesaugte Gemisch befindet sich im Brennraum und wird dort nach der Verdichtung von der Zündkerze gezündet. Dadurch wird der nächste Takt eingeleitet.
Der Kolben bewegt sich durch die explosionsartige Verbrennung nach unten. Dadurch wird das im Kurbelwellengehäuse befindliche Gemisch durch den Überströmer in den Brennraum gedrückt.
Gleichzeitig "entlässt" das frische Gemisch die Verbrennungsabgase durch den Auslass in den Auspuff.
Einer der größten Nachteile des Zweitaktprinzips ist, dass das Frischgas niemals 100%-ig das Abgas aus dem Zylinder verdrängt. Es kommt zu Vermischungen.
Takte eines 4-Takt-Motors
Takt – Ansaugen: Beim Abwärtsgehen des Kolbens entsteht durch die Vergrößerung des Raumes oberhalb des Kolbens ein Unterdruck, der eine Saugwirkung erzeugt, welche die Frischgase beim Einströmen über ein Einlassventil beschleunigt. Dabei werden Geschwindigkeiten des Luftstromes von ca. 300km/Std. erreicht.
Takt – Verdichten: Beim Aufwärtsfahren des Kolbens wird das Frischgas infolge der Volumenverringerung verdichtet. Die Gastemperatur steigt dabei auf 400°C bis 500°C beim Ottomotor und bis 700°C beim Dieselmotor. Der Verdichtungsdruck liegt beim Ottomotor bei 9 bis 14 bar und bei Nutzfahrzeug-Dieselmotoren bei bis zu 25 bar.
Takt – Arbeiten: Kurz bevor der Kolben seinen obersten Punkt (oberer Totpunkt) erreicht hat, springt an der Zündkerze ein Zündfunke über und leitet die Verbrennung ein. Die Temperatur steigt auf ca. 2.000°C und der Druck auf 35bar bis 45 bar. Der hohe Gasdruck drückt den Kolben abwärts bis zum Ende des Kolbenhubs (unterer Totpunkt).
Takt – Ausstoßen: Um das Ausströmen der Altgase zu begünstigen, schließt das Auslassventil erst kurz nach dem oberen Totpunkt, während das Einlassventil schon angehoben wird. Das Auslassventil öffnet schon 20° bis 50° vor dem unteren Totpunkt und entlässt die Altgase mit unvorstellbarer Geschwindigkeit (bis dreifache Schallgeschwindigkeit) aus dem Zylinder.
Welche Gefahrgüter eignen sich für den Transport in Tankcontainern?
Flüssige, gasförmige, pulverförmige oder körnige Gefahrstoffe
Teilautomatisierte Getriebe
Durch die Computersteuerung werden die mechanischen Schaltboxen durch pneumatische und elektronische Steuerelemente automatisiert.
Eine ganze Reihe von Gütern dürfen auf dem Transportweg zur Erhaltung ihrer zugesicherten qualitativen Merkmale eine bestimmte Temperatur nur in engen Grenzen über- bzw. unterschreiten. Sie werden aus diesem Grunde in Spezialfahrzeugen mit entsprechenden Kühl- oder Wärmeeinrichtungen verfrachtet.
übliche Abkürzung für Transportgenehmigungsverordnung
übliche Abkürzung für Tierschutztransportverordnung
Folgende Vorschriften sind Gegenstand der „Todsündenliste“ Kraftverkehrsunternehmer:
-Sozialvorschriften VO (EG) Nr. 561/2006 und VO (EU) Nr. 165/2014
-Arbeitszeitvorschriften Richtlinie 2002/15/EG
-Maße und Gewichte Richtlinie 96/53/EG
-Technischer Fahrzeugzustand Richtlinien 2014/45/EU und 2014/47/EU
-Geschwindigkeitsbeschränker Richtlinie 92/6/EWG
-Berufskraftfahrerqualifikation Richtlinie 2003/59/EG
-Fahrerlaubnisrecht Richtlinie 2006/126/EG
-Gefahrgutrecht Richtlinie 2008/68/EG
-Marktzugangsregelungen VO (EG) Nr. 1072/2009 und 1073/2009
-Tiertransportrecht VO (EG) Nr. 1/2005
Mit der Steuerungssoftware TopoDyn, passt das Getriebe während der Fahrt die Schaltcharakteristik an das jeweilige Streckenprofil an. Die Berechnung der Schaltpunkte erfolgt unter Berücksichtigung der Topografie, aktueller Last- und Beschleunigungswerte sowie variabler Fahrwiderstände wie Fahrbahnbelag oder Kurvenwinkel. Fährt der Bus auf ebenen Streckenabschnitten, wählt TopoDyn automatisch die verbrauchsgünstigste Schaltcharakteristik. Wird das Gelände steiler, stimmt die Software die Wahl der Schaltpunkte stufenlos gleitend auf den jeweils aktuellen Steigungsgrad ab.
Tränenbleche werden oft auf Ladeflächen verbaut. Sie haben u.a. eine reibwerterhöhende Aufgabe. Je nach Ladegut drücken sich die Tränen in das Ladegut und hindern es am Verrutschen. Wenn die Ladefläche (also die Tränen) mit der Zeit abgenutzt ist, verringert sich auch die reibwerterhöhende Eigenschaft.
Transportunternehmer/Frachtführer
Transportunternehmer ist derjenige, der Güter für andere gewerblich transportiert. Der Hauptzweck ist die Dienstleistung – Güterbeförderung.
übliche Abkürzung für Technische Richtlinien Straße
übliche Abkürzung für Technische Richtlinien für Tanks
übliche Abkürzung für Technische Richtlinien Tankcontainer
übliche Abkürzung für Technische Richtlinien Tankfahrzeuge
übliche Abkürzung für Technische Richtlinien Verpackung
übliche Abkürzung für Transportunternehmen
übliche Abkürzung für Tarifvertragsgesetz
übliche Abkürzung für Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaft
Überdruck in einem Reifen
Durch einen übertrieben hohen Luftdruck wölbt sich die Lauffläche des Reifens, so dass vorwiegend die Mittelpartie Kontakt mit der Fahrbahn hat. Auf unebenen Straßen werden der Kraftschluss und die Federungseigenschaften schlechter. Die Lauffläche nutzt sich vorwiegend und schneller in der Mittelpartie ab.
Der Überlandlinienbus ist ein für den Linienverkehr über Mittel- bis Langstrecken konstruierter KOM, der in der Fläche eingesetzt wird. Diese Busse verfügen über kleinere Kofferräume für den Transport von Reisegepäck z.B. in Ferienorte.
Man setzt diese KOM verstärkt dort ein, wo früher der Personenverkehr mit Eisenbahnen wahrgenommen wurde.
Mit dem Begriff Übersteuern wird das Verhalten eines Fahrzeuges bezeichnet, das in einer Kurve dazu tendiert, mit dem Heck auszubrechen. In einer schnell gefahrenen Kurve drängt dann das Heck des Fahrzeugs zum kurvenäußeren Fahrbahnrand.
Übertragungsmöglichkeiten für die Gemeinschaftslizenz
Die Gemeinschaftslizenz wird auf den Namen des Transportunternehmers ausgestellt. Sie darf von diesem nicht an Dritte übertragen werden.
Überwachung der Fahrpersonalvorschriften
Neben der Polizei und den Arbeitsschutzbehörden(Gewerbeaufsichtsämter) ist das Bundesamt für Güterverkehr für die Überwachung der Einhaltung der Fahrpersonalvorschriften zuständig, soweit diese im Rahmen von Straßenkontrollen durchgeführt werden. Für das Bundesamt ergibt sich die Aufgabe aus § 11 Absatz 2 Nr. 3 a) Güterkraftverkehrsgesetz (GüKG).
Der Vorteil einer Umspannung ist, dass das Zurrmittel mit seiner gesamten LC wirkt. Der Nachteil einer Umspannung ist, dass sie
nur in eine Richtung wirkt. Stellt z.B. eine Niederzurrung (LC 2.500 daN), bei einem Zurrwinkel von 90°, einer Vorspannung von
Umweltbewusste Fahrweise
Eine umweltbewusste Fahrweise ist ein Begriff für ein bewusstes, dem Schutz der Umwelt verbundenes Verhalten beim Führen von Fahrzeugen.
BGV D 29 für Fahrzeuge
Unterdruck in einem Reifen
Bei zu niedrigem Luftdruck oder zu hoher Belastung muss ein Reifen stärker walken. Dieses Walken erhöht die Reifentemperatur, was wiederum dem Reifenunterbau schadet und den Abrieb der Lauffläche fördert. Außerdem beeinträchtigt zu geringer Luftdruck erheblich die Fahrstabilität und den festen Sitz des Reifens auf der Felge.
Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht über 4 Tonnen und zweiachsige Anhänger mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 750 kg, müssen mit mindestens einem Unterlegkeil ausgerüstet sein.
Drei- und mehrachsige Fahrzeuge, Sattelanhänger und Starrdeichsel- und Zentralachsanhänger mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 750 kg, müssen mit mindestens zwei Unterlegkeilen ausgerüstet sein.
Unterpackung
Damit beschreibt man palettierte Ladeeinheiten, wenn die Ladung seitlich kleiner als die Palette ist.
Untersagt ist Fahrgästen in der Personenbeförderung:
Den Fahrgästen ist nach BefBedV ausdrücklich untersagt:
sich mit dem Fahrzeugführer während der Fahrt zu unterhalten
die Türen während der Fahrt eigenmächtig zu öffnen
Sicherungseinrichtungen missbräuchlich zu betätigen
Gegenstände aus dem Fahrzeug zu werfen oder hinausragen zu lassen
während der Fahrt auf- und abzuspringen
ein als besetzt bezeichnetes Fahrzeug zu betreten
ein Fahrzeug zu betreten oder zu verlassen, wenn die bevorstehende Abfahrt angekündigt ist und die Türen geschlossen werden
in Fahrzeugen des Linienverkehrs, in den gekennzeichneten Nichtraucherzonen des Gelegenheitsverkehrs sowie in den als „Nichtraucher“ gekennzeichneten Fahrzeugen des Taxenverkehrs zu rauchen
Tonrundfunk- oder Fernsehrundfunkempfänger sowie Tonwiedergabegeräte zu benutzen
In einer schnell gefahrenen Kurve 'schiebt' das Fahrzeug über die Vorderräder geradeaus zum kurvenäußeren Fahrbahnrand
V-Zurrung
Die V-Zurrung ähnelt der Y-Zurrung. Diese Sicherungen heißen so, weil sie so aussehen wie die Buchstaben V oder Y. Hinweise dazu beachten!
VDI-Richtlinien stellen "anerkannte Regeln der Technik" dar. Sie haben grundsätzlich empfehlenden Charakter. Sie haben grundsätzlich keine Gesetzeskraft
Für die Ladung ist nicht nur der Fahrzeugführer verantwortlich. Alle am Transport beteiligten Personen tragen Verantwortung für die Ladung. Der Fahrzeugführer, Verlader, Fahrzeughalter, Beförderer, Absender, Frachtführer und Unternehmer sind für ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereich selbst verantwortlich. Andere Personen können sich an Straftaten und Ordnungswidrigkeiten beteiligen.
Um dem wachsenden Verkehrsaufkommen auf der Straße entgegen wirken zu können, ist vor vielen Jahren das Konzept des kombinierten Verkehrs entstanden. Wechselbrücken und Sattel-Auflieger bis hin zum kompletten Lastzug werden heutzutage in Ganzzügen auf nationalen und internationalen Routen befördert.
Verkehrsmittel sind Transportmittel die dem außerbetrieblichen Transport (Verkehr) dienen. Dies sind technische Einrichtungen, die der Beförderung von Personen (Personenverkehr) oder Gütern (Güterverkehr) zwischen abgegrenzten Gebieten dienen.
Verkehrssicherheit liegt dann vor, wenn die Ladung richtig gesichert ist und die Lasten richtig verteilt sind.
In der beim Bundesamt für Güterverkehr (BAG) geführten Verkehrsunternehmensdatei (VUDat) sind diverse unternehmensbezogene Daten hinterlegt. Künftig sollen hier auch die gegenwärtig im Gewerbezentralregister oder Bundeszentralregister gespeicherten schwerwiegenden Verstöße zusammengeführt werden.
Als Verlader bezeichnet man denjenigen im Beförderungsvertrag, der eigene Güter absendet. Das ist grundsätzlich jemand, der Werkverkehr betreibt, wenn er die Güter selbst befördern würde.
Versender im Speditionsgeschäft ist derjenige, für dessen Rechnung der Spediteur die Versendung (Beförderung von Ort zu Ort) der Güter betreibt.
Die Trägheitskraft und die Gewichtskraft, die als Folge der Fahrzeugbewegungen in Richtung der Vertikalachse eines Transportmittels auf die Ladung wirkt, bezeichnet man als Vertikalkraft der Ladung. Sie kann als Produkt von Masse, Beschleunigungsbeiwert vertikal und Fallbeschleunigung berechnet werden.
Der Winkel (alpha) befindet sich zwischen Zurrmittel und Ladefläche eines Transportmittels in vertikaler Richtung.
Die Viskosität ist ein Maß für die Zähflüssigkeit eines Fluides. Je größer die Viskosität, desto dickflüssiger (weniger fließfähig) ist das Fluid; je niedriger die Viskosität, desto dünnflüssiger (fließfähiger) ist es.
Von der Beförderung ausgeschlossene Fahrgäste
Die Beförderung von Fahrgästen kann abgelehnt werden, wenn Tatsachen vorliegen, welche die Annahme rechtfertigen, dass die zu befördernden Personen eine Gefahr für die Sicherheit und Ordnung des Betriebes oder für die übrigen Fahrgäste darstellen.
o Personen, die unter Einfluss alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel stehen.
o Personen mit ansteckenden Krankheiten
o Personen mit geladenen Schusswaffen, es sei denn, dass sie zum Führen von Schusswaffen berechtigt sind
o Personen, die Gewaltbereitschaft zeigen bzw. Gewalt ausüben,
o verschmutze und/oder übelriechende Personen.
Vorspannanzeiger
Ein Vorspannanzeiger ist eine Vorrichtung, die die Kraft im Zurrmittel anzeigt, die mit Hilfe von Spannelementen und durch die Bewegung der Ladung oder durch elastische Verformung der Ladefläche auf das Zurrmittel aufgebracht wird.
Unter Vorspannkraft versteht man die verbleibende Kraft nach Loslassen des Handgriffes der Spannvorrichtung nach dem Spannen eines elastischen Zurrmittels.
Die Spur bezeichnet den Winkel in dem die Räder zu einander stehen. Ist der Abstand in Fahrtrichtung vorne geringer als hinten, spricht man von "Vorspur". Ist der Abstand vorne höher als hinten, spricht man von einer Nachspur.
Durch die Wankregelung soll das zu starke Wanken eines Fahrzeugs verhindert werden. Dies ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn die transportierte Ladung während der Fahrt ihre Position / Lage, und somit den Schwerpunkt des Zugfahrzeugs oder des Anhängers/Aufliegers, verändern kann. Dies ist besonders wichtig bei teilweise beladenen Flüssigkeitstransporten.
Das Warmfahren hat das Ziel, alle am Fahrprozess beteiligten Komponenten in Betriebstemperatur zu versetzen, um optimale Wirkungsweise zu erzielen. Heutzutage sind sowohl die beteiligten Komponenten wie auch die eingesetzten Medien z.B. zur Schmierung weitestgehend optimiert. Sie erreichen dadurch um ein Vielfaches eher ihre volle Leistungsfähigkeit. Ein Warmfahren wird zweckmäßigerweise im mittleren Drehzahlbereich durchgeführt.
Orangefarbene Warntafeln dienen zur äußerlichen Kennzeichnung der Beförderungseinheit. Bei Tankfahrzeugen und Beförderungseinheiten mit einem oder mehr Tanks wird die Warntafel mit zusätzlichen Informationen für die Feuerwehr versehen.
Ladungsträger, der vom Fahrzeug abgenommen und auf verschiedenen Verkehrsträgern transportiert (Bahn, LKW, Schiff) werden kann.
Das Prinzip des Wechselgetriebes veranschaulicht sich am besten beim heute nicht mehr verwendeten Zahnrad-Schaltgetriebe. Die Antriebswelle überträgt das Drehmoment des Motors in das Getriebe und treibt die Vorgelegewelle an. Auf der Vorgelegewelle befinden sich verschiedene Zahnräder. Durch Verschieben dieser, stellt sich ein Kraftschluss zwischen den Zahnrädern der Hauptwelle mit den Zahnrädern der Vorgelegewelle her. Das Motordrehmoment kann übertragen werden.
Zusammenschluss einiger absolut weltfremder hinterhältiger ewig Gestriger, die glauben, hart arbeitende, aufgeschlossene moderne Menschen, mit ihren veralteten puritanischen Moralvorstellungen, drangsalieren, nerven und denunzieren zu dürfen und das unter dem vorgetäuschten Deckmantel, sexistische Werbung verhindern zu wollen.
Kurzum: Weltfremde mindergeistige hinterfotzige verlogene Denunzianten!
Werkverkehr ist Güterkraftverkehr für eigene Zwecke eines Unternehmens mit eigenem Personal
Voraussetzungen für Werkverkehr: Die Beförderung muss der Anlieferung der Güter zum Unternehmen oder Ihrem Versand vom Unternehmen dienen; die Beförderung darf nur eine Hilfstätigkeit im Rahmen der gesamten Tätigkeit des Unternehmens darstellen. Sind diese Voraussetzungen nicht gegeben, liegt ein erlaubnispflichtiger gewerblicher Güterkraftverkehr vor. Werkverkehr ist sowohl im nationalen als auch im internationalen Güterkraftverkehr nicht erlaubnispflichtig.
Werkverkehr ist Güterverkehr für die eigenen Zwecke des Unternehmens. Gemäß § 15a Güterkraftverkehrsgesetz wird eine Datei über alle im Inland niedergelassenen Unternehmen, die Güter im Werkverkehr transportieren, beim Bundesamt für Güterverkehr geführt.
Hier wird aber erst der Verkehr mit Fahrzeugen ab 3,5 t zGG geregelt.
Wirtschaftlichen Fahrweise
Wirtschaftliche Fahrweise ist ein Begriff für ein „sparsames“, energieeffizientes Verhalten beim Führen von Fahrzeugen. Physikalische Ansatzpunkte einer energiesparenden Fahrweise ergeben sich aus den Widerständen, die jedes Fahrzeug bei der Fortbewegung zu überwinden hat, sowie aus den Wärmeenergieverlusten der eingesetzten Energie bei ihrer Umwandlung in Bewegungsenergie. Die Wertung dieser Fahrweise orientiert sich am wirtschaftlichen Erfolg der Einzelmaßnahmen.
Woche VO (EG) 561/2006
Als Woche gilt die Kalenderwoche von Montag 0.00 Uhr bis Sonntag 24.00 Uhr.
Wochenruhezeiten VO (EG) 561/2006
Die wöchentliche Ruhezeit soll grundsätzlich 45 zusammenhängende Stunden betragen. Verkürzungen auf 24 Stunden mit Ausgleich sind möglich und spätestens nach sechs Tageslenkzeiten einzulegen. Innerhalb von zwei Wochen sind zwei regelmäßige Ruhezeiten oder eine regelmäßige und eine verkürzte zu nehmen. Eine Verkürzung muss durch eine gleichwertige Ruhepause ausgeglichen werden, die ohne Unterbrechung vor dem Ende der dritten Folgewoche genommen werden muss.
X-Zurrung
Die X-Zurrung ist eine Direktzurrung, die sehr oft bei der Sicherung von Absetzbehältern verwendet wird.
Y-Zurrung
Als Y-Zurrung bezeichnet man eine Sicherungsart, bei der die zu sichernde Ladung auf die Ladefläche gepresst wird. Oft sieht man diese Art der Sicherung bei Absetzbehältern.
Es sind sehr hohe Vorspannkräfte erforderlich, um eine Ladung in dieser Form zu sichern. Für befüllte Absetzbehälter ist diese Sicherung nicht geeignet.
Eine ähnliche Sicherung ist die V-Zurrung.
Zielvorgabe des ATP
Für die Beförderung der leicht verderblichen Lebensmittel sind Beförderungsmittel in normgerechter Ausführung bzgl. Wärmedämmung bzw. Kühl- oder Wärmeleistung einzusetzen. Als Nachweis über das normgerechte Beförderungsmittel ist die ATP-Bescheinigung oder eine beglaubigte Kopie derselben im Fahrzeug mitzuführen oder ein ATP-Zulassungsschild am Fahrzeug anzubringen.
Zinkenbleche
Loses Hilfsmittel zur Ladungssicherung gegen Verschieben und Verrutschen bei allen Holz-Holz-Auflagen. Diese "Anti-Rutsch-Platten" mit Markierungs- und Sicherheitspapplasche sind zum Einsatz als loses Hilfsmittel der Ladungssicherung gedacht. Die Grundplatte ist nach beiden Seiten mit spitzen Zähnen versehen, die sich durch das Eigengewicht der Packstücke in den Holzboden und die Unterseite der Holzverpackung (Palette etc.) einpressen. - Somit können Zug- und Druckkräfte wirksam übertragen werden, die ein Verrutschen der Ladung verhindern. - Das Sicherheitselement ist mit Folie auf eine Lasche aufgeschweißt (Sandwichprinzip) und kann in dieser Weise gefahrlos auch während des Absenkens der Last eingebracht werden.
Zollausweispflicht
In einigen Branchen müssen die Beschäftigten ständig ein Dokument bei sich führen, mit dem sie sich gegenüber dem Zoll ausweisen können. Früher war das der Sozialversicherungsausweis. Heute reicht ein Personalausweis, Pass, Passersatz oder Ausweisersatz und natürlich der (vor 2011 ausgestellte) Sozialversicherungsausweis. Der Arbeitgeber muss nachweisen können, dass er seine Mitarbeiter schriftlich darauf hingewiesen hat, dass sie ein solches Dokument bei der Arbeit bei sich tragen müssen.
Neben anderen, in diesem Zusammenhang nicht relevanten Branchen sind besonders betroffen die Speditions-, Transport- und damit verbundenen Logistikgewerbe
Da die Ausweisdokumente explizit genannt sind, scheidet die Verwendung anderer "Papiere" mit Dokumentencharakter wie Führerschein oder Fahrerkarte leider aus.
Unternehmen, die Werkverkehr betreiben, sind von diesen Vorschriften ausgenommen.
Als Zollplombe bezeichnet man in Deutschland den aus einem Aluminiumstück mit zwei Löchern und einer rot-grünen Schnur mit eingedrehtem Metalldraht bestehenden Zoll-Verschluss, der eine Warensendung nach Inspektion durch die Zollbehörde vor unbefugtem Zugriff schützt.
übliche Abkürzung für Zollverordnung
Die einzelnen Zylinder eines Motors besitzen eine spezielle Zündfolge. Die Zündfolge gibt Auskunft, in welcher Reihenfolge die Zündung in den Zylindern erfolgt. Beim 4-Zylinder-Viertakt-Motor sind übliche Zündfolgen 1-3-4-2 oder 1-2-4-3.
Einrichtung, die dazu bestimmt ist, mit Zurrpunkten verbunden zu werden, um auf diese Weise Ladung auf einem Straßenfahrzeug zu sichern. Ein Zurrmittel besteht aus einem Spannmittel (z. B. Gurt, Kette, Drahtseil), dem Spannelement und nach Bedarf aus einem Verbindungsteil (z. B. Haken, Endglied)
Zuverlässigkeit des Unternehmers
Die Zuverlässigkeit wird durch ein Führungszeugnis und einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister nachgewiesen.
§ 21a Arbeitszeitgesetz
Gemäß § 21a Absatz 4 Arbeitszeitgesetz darf die Arbeitszeit des Fahrpersonals 48 Stunden wöchentlich nicht überschreiten. Sie kann auf bis zu 60 Stunden verlängert werden, wenn innerhalb von vier Kalendermonaten oder 16 Wochen durchschnittlich 48 Stunden wöchentlich nicht überschritten werden.
Zusätzlich regelt § 21a im Absatz 3 die Anrechenbarkeit von Bereitschaftszeit auf die Arbeitszeit durch Klärung der Voraussetzungen.
„Muss-Angaben“ in einem Frachtbrief
o Ort und Tag der Ausfertigung
o Name und Anschrift des Frachtführers
o Stelle und Tag der Übernahme des Gutes sowie die für die Ablieferung vorgesehene Stelle
o Die übliche Bezeichnung der Art des Gutes und die Art der Verpackung
o Bei gefährlichen Gütern ihre allgemein anerkannte Bezeichnung
o Anzahl, Zeichen und Nummer der Frachtstücke
o Rohgewicht oder die angegebene Menge des Gutes
o Die mit der Beförderung verbundenen Kosten
o Weisung für die zoll- und sonstige amtliche Behandlung
o Die Angabe, dass die Beförderung trotz einer gegenseitigen Abmachung den Bestimmungen dieses Übereinkommens unterliegt.

References: Art. 3
 § 18
 §70
 §22
 §46
 §22
 §18
 §46
 §29
 §70
 § 4
 § 4
 § 4
 §3
 § 20
 Art. 6
 § 20
 Art. 6
 §1
 §20
 § 2
 § 11

§145

§ 22
 § 22

§ 23

§ 30

§ 31

§ 14

§ 130

§ 222

§ 324

§ 410

§ 411

§ 412

§ 823

§ 830
 § 408
 § 412

§410
 § 7
 § 412
 §57
 § 11
 § 15

§ 21
 § 21
 § 21