Source: https://urteile-gesetze.de/gesetze/bgb/2289
Timestamp: 2019-04-26 06:38:51+00:00

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§ 2289 BGB - Wirkung des Erbvertrags auf letztwillige...
< § 2288
§ 2290 >
(1) Durch den Erbvertrag wird eine frühere letztwillige Verfügung des Erblassers aufgehoben, soweit sie das Recht des vertragsmäßig Bedachten beeinträchtigen würde. In dem gleichen Umfang ist eine spätere Verfügung von Todes wegen unwirksam, unbeschadet der Vorschrift des § 2297.
(2) Ist der Bedachte ein pflichtteilsberechtigter Abkömmling des Erblassers, so kann der Erblasser durch eine spätere letztwillige Verfügung die nach § 2338 zulässigen Anordnungen treffen.
Zitierende Urteile zu § 2289 BGB
BGH 4. Zivilsenat, IV ZB 23/11, Entscheidungsdatum: 2012-07-17
Der Senat beabsichtigt, die Rechtsbeschwerden der Beteiligten zu 1 und 2 gegen den Beschluss des 20. Zivilsenats des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main vom 14. November 2011 durch Beschluss nach § 74a FamFG zurückzuweisen. Die Parteien erhalten Gelegenheit zur Stellungnahme bis zum 15. August 2012
BGH 4. Zivilsenat, IV ZR 232/09, Entscheidungsdatum: 2011-04-06

References: § 2288

§ 2290
 § 2297
 § 2338
 § 2289

BGH 
 § 74

BGH