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Timestamp: 2019-09-24 09:44:52+00:00

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§ 8 ZPO: Pacht- oder Mietverhältnis
Titel 1: Sachliche Zuständigkeit der Gerichte und Wertvorschriften
Pacht- oder Mietverhältnis
BGH, BESCHLUSS vom 2.5.2016, Az. VIII ZR 291/15 Auch wenn man diese Begriffsbestimmung für die Bestimmung des zuständigkeitsbegründenden Rechtsmittelstreitwerts nach § 8 ZPO übernehmen wollte (offen gelassen von BGH, Beschluss vom 11. Dezember 2008 - III ZB 53/08, NJW-RR 2009, 277 Rn. 11), könnte sie abgesehen von der damit einhergehenden Vereinfachung der Wertberechnung allenfalls als Ausdruck dessen gewertet werden, dass der Verkehr in solch einem Fall - an-
BGH, BESCHLUSS vom 2.11.2015, Az. VIII ZR 129/15 Selbst wenn diese Begriffsbestimmung für die Bestimmung des Rechtsmittelstreitwerts nach § 8 ZPO übernommen werden könnte (offen gelassen von BGH, Beschluss vom 11. Dezember 2008 - III ZB 53/08, aaO Rn. 11), könnte sie abgesehen von der damit einhergehenden Vereinfachung der Wertberechnung allenfalls als Ausdruck dessen gewertet werden, dass der Verkehr in solch einem Fall - anders als hier - die ununterscheid-
BGH, BESCHLUSS vom 4.10.2015, Az. III ZB 84/15 7	b) § 8 ZPO erfasst neben Räumungsklagen auch Feststellungsklagen, wobei für diese kein Bewertungsabschlag vorzunehmen ist (s. dazu BGH, Beschluss vom 29. Oktober 2008 - XII ZB 75/08, NJW-RR 2009, 156 f Rn. 7 ff mwN; vgl. auch Senatsbeschluss vom 17. Dezember 2009 aaO Rn. 12).
BGH, BESCHLUSS vom 4.10.2015, Az. III ZB 84/15 Der Kostenaufwand zur Erfüllung der Räumungspflicht ist nach dem Wortlaut des § 8 ZPO ohne Bedeutung; für die Anwendung von § 3 ZPO neben § 8 ZPO ist insoweit kein Raum (s. Senatsbeschluss vom 29. April 2004 - III ZB 72/03, BeckRS 2004, 04908; BGH, Beschlüsse vom 13. Oktober 2004 aaO und vom 16. März 2012 - LwZB 3/11, NJW-RR 2012, 1103, 1104 Rn. 10, jeweils mwN; s. auch OLG Bremen, Beschluss vom 13. November 2012 - 5 U 18/12 (Lw), BeckRS 2013, 08957).
BGH, BESCHLUSS vom 2.2.2015, Az. VIII ZR 279/14 3	Soweit	die NZB meint, die streitige Zeit im Sinne des § 8 ZPO dauere in den Fällen, in denen sich der Mieter gegenüber einer Kündigung auf eine Mieterschutzregelung berufe, bis zu dem Endzeitpunkt des Mietvertrages, den der Mieter als den für ihn günstigsten in Anspruch nehme, verkennt sie, dass § 8 ZPO nicht die Aufgabe zukommt, den Wert der Beschwer bei Verträgen von unbestimmter Dauer zu bestimmen (BGH, Urteil vom 17. März 2005 - III ZR 342/04, NJW-RR 2005, 867 unter 2b).
BGH, BESCHLUSS vom 4.2.2014, Az. III ZR 295/12 Ein solches liegt hier ebenso wenig vor wie ein miet- oder pachtähnliches Nutzungsverhältnis (vgl. zur Anwendung des § 8 ZPO hierauf BGH, Beschluss vom 27. Oktober 2004 - XII ZB 106/04, NZM 2005, 157, 158).
BGH, BESCHLUSS vom 2.0.2013, Az. VIII ZR 104/12 Zivilsenats des Bundesgerichtshofs vom 19. Juni 2002 entgegen, wonach bei Mietzinsklagen für die Bemessung der Beschwer die Urteilssumme selbst dann maßgebend und § 8 ZPO nicht anzuwenden sei, wenn sich die Parteien letztlich nur über den (Fort-) Bestand des zugrundeliegenden Mietverhältnisses stritten (BGH, Beschluss vom 19. Juni 2002 - XII ZR 5/02, NJW-RR 2002, 1233 unter II 1 mwN).
BGH, BESCHLUSS vom 2.0.2013, Az. VIII ZR 104/12 Ansonsten unterliegen auch mietvertragliche Erfüllungsansprüche - wie etwa der Anspruch auf Einräumung des Besitzes an der Mietsache - dem §8 ZPO (vgl. BGH, Beschluss vom 19. Juli 2000 - XII ZR 269/99, NZM 2000, 1227; Schneider/Herget/Kurpat, aaO Rn. 3698).
BGH, BESCHLUSS vom 2.0.2013, Az. VIII ZR 104/12 12	aa) Der Bundesgerichtshof hat für das Pachtrecht bereits mehrfach entschieden, dass sich der Wert der Beschwer eines zur Räumung und Herausgabe des Grundstücks verurteilten Pächters allein nach § 8 ZPO bemisst und der Kostenaufwand des Pächters zur Erfüllung der Räumungspflicht nach dem klaren Wortlaut des § 8 ZPO unmaßgeblich ist (BGH, Beschlüsse vom 14. Oktober 1993 - LwZB 6/93, aaO; vom 16. März 2012 - LwZB 3/11, aaO mwN; vgl. auch MünchKommZPO/Wöstmann, aaO, §8 Rn. 17 mwN).
BGH, BESCHLUSS vom 2.0.2013, Az. VIII ZR 104/12 Wenn und soweit die Sonderbestimmung des § 8 ZPO einschlägig ist, ist der zur Räumung und Herausgabe des Pachtgrundstücks in vertragsgemäßem Zustand erforderliche Aufwand mithin ohne Bedeutung und für eine Anwendung des § 3 ZPO daneben kein Raum (BGH, Beschluss vom 4. Juli 1996 - III ZR 34/96, juris Rn. 6).
BGH, BESCHLUSS vom 5.2.2012, Az. XII ZR 104/02 Der Kostenaufwand der Beklagten zur Erfüllung der Räumungspflicht ist nach dem Wortlaut des § 8 ZPO ohne Bedeutung (Senatsbeschluss vom 14. Oktober 1993 - LwZB 6/93, NJW-RR 1994, 256 und BGH, Beschluss vom 4. Juli 1996 - III ZR 34/96, BGHR ZPO § 8 Räumungsklage 7).
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.2009, Az. III ZR 66/09 Gemäß § 8 ZPO, der auch auf Kleingartenpachtverhältnisse im Sinne des Bundeskleingartengesetzes Anwendung findet (Senat, Urteil vom 17. März 2005 - III ZR 342/04 - NJW-RR 2005, 867, 868 sowie Beschlüsse vom 2. Oktober 2007 - III ZB 47/07 - NZM 2008, 461, 462 Rn. 6 und vom 11. Dezember 2008 - III ZB 53/08 - NJW-RR 2009, 775 Rn. 8), ist der Wert eines Rechtsstreits über den Bestand eines Miet- oder Pachtverhältnisses nach dem bisher zu entrichtenden Nutzungsentgelt zu bemessen und nicht nach dem Betrag, der nach Ansicht einer Partei als (ortsübliches) Nutzungsentgelt angemessen wäre (vgl. BGH, Urteil vom 20. Dezember 1995 -XII ZR 244/94- WM 1996, 1064, 1065 und Beschluss vom 27. Oktober 2004 -XII ZB 106/04 - NZM 2005, 157, 158).
BGH, BESCHLUSS vom 3.9.2008, Az. XII ZB 75/08 Schon seinem Wortlaut nach zielt §8 ZPO in erster Linie auf Feststellungsklagen ab (BGH Beschluss vom 13. Mai 1958 -VIII ZR 16/58 - NJW 1958, 1291).
BGH, BESCHLUSS vom 2.2.2007, Az. VIII ZR 189/06 Demgegenüber kommt § 8 ZPO nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nicht die Aufgabe zu, den Wert bei Verträgen von unbestimmter Dauer oder in Fällen, in denen der Nutzungsberechtigte eine Fortsetzung des Vertragsverhältnisses verlangen kann, zu bestimmen (BGH, Urteil vom 17. März 2005, aaO).
BGH, BESCHLUSS vom 2.2.2007, Az. VIII ZR 2/06 Demgegenüber kommt § 8 ZPO nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nicht die Aufgabe zu, den Wert bei Verträgen von unbestimmter Dauer oder in Fällen, in denen der Nutzungsberechtigte eine Fortsetzung des Vertragsverhältnisses verlangen kann, zu bestimmen (BGH, Urteil vom 17. März 2005, aaO).
BGH, BESCHLUSS vom 3.10.2005, Az. XII ZR 137/05 Bei einer Klage auf Feststellung, dass die zu einem bestimmten Termin ausgesprochene fristlose Kündigung durchgreift, kommt es für den Beginn der streitigen Zeit auf den Zeitpunkt der fristlosen Kündigung an, und zwar auch dann, wenn er vor der Rechtshängigkeit des Feststellungsantrages liegt (BGH Urteil vom 13. Mai 1958 - VIII ZR 16/58- NJW 1958, 1291; BGH Urteil vom 17. März 2005 - III ZR 342/04- NJW-RR 2005, 867, 868; Stein/Jonas/Roth, ZPO, 22. Aufl., §8 Rdn. 16; MünchKommZPO/Schwerdtfeger, 2. Aufl. §8 Rdn. 17, jeweils zu § 8 ZPO).
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.2005, Az. XII ZR 256/03 Die streitige Zeit - d.h. die Spanne zwischen denjenigen Zeitpunkten, in denen nach dem jeweiligen Vorbringen der einen und der anderen Partei der Räumungsanspruch des Vermieters zu erfüllen ist - beginnt nach vorausgegangener Kündigung des Vermieters mit der Rechtshängigkeit des Räumungsantrags (OLG Bamberg JurBüro 1991, 1126 mit An. Mümmler; vgl. auch Senatsbeschluss vom 2. Juni 1999 - XII ZR 99/99 - NJW-RR 1999, 1385; BGH Urteil vom 17. März 2005 - III ZR 342/04- NJW-RR 2005, 867, 868, jeweils zu dem Zuständigkeitsund Rechtsmittelstreitwert nach § 8 ZPO).
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.2005, Az. XII ZR 256/03 Abzustellen ist wiederum auf das höchste Entgelt, welches innerhalb der streitigen Zeit für die Dauer eines Jahres vereinbart war, mithin die letzte Stufe der Mietstaffel in Höhe von monatlich 3.374,53 € Der daraus gebildete Jahresbetrag beträgt 40.494,36 €; der ansonsten bei positiven Feststellungsklagen übliche Abschlag ist im Anwendungsbereich der § 8 ZPO, § 41 Abs. 1 GKG nicht geboten, weil diese Vorschriften schon nach ihrem Wortlaut typischerweise Feststellungsklagen jeder Art betreffen (BGH Beschluss vom 13. Mai 1958 - VIII ZR 16/58 - NJW 1958, 1291; Meyer aaO § 41 Rdn. 16; Stein/Jonas/Roth, ZPO, 22. Aufl. § 8 Rdn. 22; vgl. auch Senatsbeschluss vom 30. September 1998 - XII ZR 163/98 - NZM 1999, 21).
BGH, BESCHLUSS vom 3.9.2004, Az. XII ZB 106/04 1.	Wie die Rechtsbeschwerde zutreffend erkennt, ist § 8 ZPO auch dann anzuwenden, wenn eine Herausgabeklage auf Eigentum gestützt wird und der Beklagte ein Miet- oder Pachtverhältnis einwendet, dessen Bestand oder Dauer streitig ist (vgl. BGH, Beschluß vom 7. November 2002 - LwZR 9/02 -BGH Report 2003, 757 f.).
BGH, URTEIL vom 1.2.2003, Az. III ZR 342/04 Vielmehr dauert in solchen Fällen die streitige Zeit im Sinn des § 8 ZPO bis zu dem Zeitpunkt, den der Mieter als den für ihn günstigsten Beendigungszeitpunkt des Vertrags in Anspruch nimmt (BGH, Urteile vom 1. April 1992 aaO S. 1360; vom 31. März 1993 aaO; Beschlüsse vom 25. Oktober 1995 - XII ZR 7/94 - NJW-RR 1996, 316; vom 14. April 2004 - XII ZB 224/02 - NZM 2004, 460).
BGH, URTEIL vom 1.2.2003, Az. III ZR 342/04 Die Regelung des § 8 ZPO ist auf Fälle zugeschnitten, in denen die streitige Zeit genau bestimmt werden kann (vgl. BGH, Urteil vom 1. April 1992 aaO S. 1359).
BGH, Urteil vom 3.5.1999, Az. 25 x 2.150 a)	Dabei hat das Berufungsgericht zu dem einen übersehen, daß bei einer Räumungsklage nach vorausgegangener Kündigung die streitige Zeit im Sinne des § 8 ZPO erst mit der Klageerhebung (hier: Zustellung der Klage durch Niederlegung am 29. November 1997) beginnt (vgl. Senatsurteil vom 1. April 1992 - XII ZR 200/91 - BGHR ZPO § 8 Räumungsklage 1).
BGH, Urteil vom 3.5.1999, Az. 25 x 2.150 Insoweit bedarf es jedoch keiner Entscheidung, ob - nicht zuletzt im Interesse möglichst einfacher, klarer und übersichtlicher Bewertungsgrundsätze -der Auffassung des Berufungsgerichts zu folgen ist, der Wertberechnung nach § 8 ZPO sei lediglich der Nettomietzins ohne Nebenkosten zugrunde zu legen (vgl. zur Streitwertberechnung nach § 16 GKG auch OLG Köln MDR 1996, 859 f.), oder ob nach wie vor an der Entscheidung BGHZ 18, 168 festzuhalten ist, nach der bestimmte, nicht verbrauchsabhängige Gegenleistungen des Mieters ebenfalls als Teil des 'Zinses' im Sinne des § 8 ZPO anzusehen sind.
BGH, BESCHLUSS vom 3.8.1998, Az. XII ZR 163/98 Bei dieser Sachlage ist zwischen den Parteien nicht (mehr) eine Dauer des Mietverhältnisses bis Ende 2002 'streitige Zeit' im Sinne von § 8 ZPO, sondern nur noch der Zeitraum bis Februar 1998 (vgl. dazu Senatsurteil vom 1. April 1992 - XII ZR 200/91 = BGHR § 8 ZPO Räumungsklage l).Bei einem monatlichen Mietzins von 1.000 DM entspricht dies einem Wert der Beschwer von 2.000 DM.
BGH, BESCHLUSS vom 4.0.1997, Az. III ZR 206/96 c)	Da der Wortlaut des § 8 ZPO nicht auf den Klagean-trag, sondern auf den im Hintergrund stehenden Streit der Parteien abstellt, spricht vieles dafür, die Bestimmung auch dann anzuwenden, wenn sich das Vorliegen eines solchen Streits erstmals (und nur) aus dem Vorbringen des Beklagten ergibt (vgl. BGHZ 48,	177, 179 fzu §12 GKG
BGH, URTEIL vom 3.11.1995, Az. XII ZR 244/94 'Zins' im Sinne des § 8 ZPO ist der vertraglich vereinbarte Miet- oder Pachtzins und nicht der Betrag, der nach Ansicht einer Partei als Nutzungsentgelt angemessen wäre (vgl. Senatsurteil vom 28. September 1994 - XII ZR 50/94 -BGHR ZPO § 8 Räumungsklage 3).
BGH, BESCHLUSS vom 4.1.1992, Az. III ZR 142/91 Die 'gesamte streitige Zeit' i. S. des § 8 ZPO beginnt hier mit der (ersten) fristlosen Kündigung des Vertrages durch die Kläger am 27. Oktober 1987 (vgl. BGH aaO); sie endet mit dem 31. März 1996, also dem Tag, bis zu dem der Jagdpachtvertrag befristet war.
BGH, BESCHLUSS vom 3.9.1991, Az. XII ZR 81/91 Würden neben den bereits ausgeurteilten 3.746,50 DM die im Rahmen des § 8 ZPO auf die gleiche Zeit entfallende Nutzungsentschädigung von 5.670 DM (15. November 1989 bis 28. Februar 1990) voll berücksichtigt, würde ein Teil des Streitgegenstandes mehrfach bewertet, was dem Sinn des § 5 ZPO widerspräche (vgl. BGH, Beschluß vom 25. Juni 1969 - IV ZR 787/68 - JurBüro 1969, 833).
BGH, URTEIL vom 4.0.1986, Az. V ZR 119/85 12 anderen normativen Streitwerten gelten (z.B. nach § 8 ZPO, vgl. dazu aber BGH, Urt. v. 1. April 1992, XII ZR 200/91, BGHR ZPO § 8 - Räumungsklage 1).
BGH, URTEIL vom 3.9.1985, Az. IVb ZR 53/84 Zwar ist grundsätzlich davon auszugehen, daß eine Partei, die eine Anwaltssozietät mit der Wahrnehmung ihrer Interessen beauftragt, das Mandat allen der Sozietät angehörenden Anwälten überträgt mit der Folge, daß all Anwälte der Sozietät als ihre Bevollmächtigten im Sinne des § 8 Abs. 2 ZPO gelten, auch wenn nur einer von ihnen die Sache bearbeitet (BGH Beschluß vom 24. November 1972 - IV ZB 37/72 = LM $ 232 (Cb) ZPO Nr. 14; vom 4. Juli 1975 - IV ZB 22/75 = VersR 1975, 1028, 1029 - beide im Anschluß an BGHZ 56, 355 ff; Beschluß vom 15. Februar 1978 - IV ZB 5/78 = VersR 1978, 521; vom 30. März 1978 - VII ZB 14/77 = LM § 233 (I) ZPO Nr. 15).
BGH, BESCHLUSS vom 1.5.1967, Az. y ZH 75/66 Daher ist umstritten, ob •ln diesen füllen'§ 12 GKG' (§8 ZPO)'oder die-'Siegel- ' Vorschriften dos § 6 oder § '5 ZPO .(.§ 11 Abs.T GKG) gölten (vgl. OLG München NJW 195-3,' 1399; OtG .Schleswig, , Schl.HÄ 1954, 19; OIG Nürnberg, M£DR;'i960:935; Gerold , Streitwert S. 240, 24-1/42* Hillach, Streitwert 2. Aufl. ■ § 31 B IV 3 a Hf l 33 B III 3 II; ; lautorbach 5 Kostengesetze 14. Aufl. GKG § 12 An. 3 A b) . Indessen wird auch vom Standpunkt dieses Bedenkens aus die Anwendbar-
BGH, vom 2.9.1961, Az. V ZR 15/61 Wegen dieser Ungewißheit ist die Übernahme des Wildschadens bei der Streitwert-festSetzung ausgeschieden worden, weil die Festsetzung nach § 8 ZPO nicht auf einer Schätzung, sondern auf Grund einer bestimmten vorgeschriebenen Berechnung erfolgen solle, welche die Berücksichtigung zahlenmäßig unbestimmter Nebenforderungen nicht zulasseo Daran hat der erkennende Senat festgehalten (BGHZ 18, 168, 173; Beschluß vom 90 Januar 1959 - V ZR 108/58).

References: § 8
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