Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/402665_Technische_Gebaeudeausstattung_fuer_den_Umbau_des_Gebaeudes_115_zum_Feuerwehrgeraetehaus_fuer_2017_Mettlach
Timestamp: 2018-12-10 22:50:06+00:00

Document:
Öffentliche Ausschreibung 2017 Technische Gebäudeausstattung für den Umbau des Gebäudes 115 zum Feuerwehrgerätehaus für die freiwillige Feuerwehr Mettlach. 2017-11-28
Technische Gebäudeausstattung für den Umbau des Gebäudes 115 zum Feuerwehrgerätehaus für ...
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E15569548
Die Revitalisierung des leerstehenden Industriegebäudes 115 ist Teil eines umfangreichen Konversionsprojektes auf den Flächen des Hauptsitzes der Villeroy & Boch AG. Durch die Gemeinde wird ein Teil des Gebäudes für eine neue Nutzung als Feuerwehrgerätehaus einschließlich moderner Sozial- und Schulungsräume hergerichtet werden. Der südliche Teil des Gebäudes wird von Villeroy & Boch selbst zu einer Lehrwerkstatt umgebaut (nicht Teil des vorliegenden Auftrages). Die Planungen werden aufeinander abzustimmen sein. Für den Umbau des nördlichen Teils zur freiwilligen Feuerwehr werden durch die Gemeinde Planungsleistungen für die Technische Gebäudeausstattung für die Leistungsphasen 5 bis 8 gem. § 55 HOAI benötigt. Das Gebäude mit einer Grundfläche von 1 220 qm befindet sich auf einem 3 674 qm großen Grundstück. Der betreffende Gebäudeteil (EG und 1. OG) umfasst eine BGF von 1 690 qm. Teile der Gebäude 116 sowie 126 auf dem Gelände müssen im Vorfeld abgerissen werden.
Benötigt werden Planungsleistungen der Technischen Gebäudeausstattung gemäß § 55 der HOAI für die Sanierung und den Umbau des von der Gemeinde gepachteten Teils von Gebäude 115 als Feuerwache. Der Abriss von Teilen des Gebäudes 116 sowie des kompletten Gebäudes 126 ist Teil der vorliegenden Ausschreibung (Freistellung). Die Umbaumaßnahme in Gebäude 115 wird nicht im laufenden Betrieb erfolgen.Die Umbaumaßnahme in Gebäude 115 wird nicht im laufenden Betrieb erfolgen.
Der vorliegende Auftrag umfasst die Planungsleistungen für die Anlagengruppen 1. Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, 2. Wärmeversorgungsanlagen und 4. Starkstromanlagen gem. § 53 HOAI.
Es wird darauf hingewiesen, dass auf innovative, nachhaltige Planungskonzepte Wert gelegt wird.
Der vorliegende Auftrag umfasst deswegen ausschließlich die Grundleistungen der vorgenannten Planungsleistungen TGA der folgenden Leistungsphasen:
Derzeit wird von einem geschätzten Investitionsvolumen von 3 200 000 EUR brutto (einschließlich Planungskosten) ausgegangen.
1. Objektplanung (Architektur) für den Umbau von Teilen des Gebäudes 115 für die freiwillige Feuerwehr Mettlach (Leistungsphasen 5-8, § 34 HOAI),
2. Tragwerksplanung für den Umbau von Teilen des Gebäudes 115 für die freiwillige Feuerwehr Mettlach (Leistungsphasen 4-6, § 51 HOAI).
Es ist zulässig, dass sich Bewerber für mehrere dieser Aufträge bewerben. Doppelbewerbungen im Rahmender vorliegenden Ausschreibung für den zu vergebenden Auftrag Technische Gebäudeausstattung sind hingegen nicht zulässig.
Qualitätskriterium - Name: Vorstellung des Bieters zu Organisation und Ablauf im Auftragsfall; interne und externe Projektkommunikation, Projektorganisation Planung vor dem Hintergrund des bereits vorliegenden Planungsstandes / Gewichtung: 35
(R-1) Erfahrungen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen (Mindestanforderung, d.h. mind. 1 Referenz je Anlagengruppe ist zu benennen): Referenzen für die Anlagengruppen 1, 2 und 4 für einen Neu- oder Umbau einer kommunalen Einrichtung mit vergleichbarer Funktionalität, wie Feuer- und Rettungswachen oder Bauhöfe sowie Einrichtungen für Hilfs- und Einsatzkräfte in denen Mannschaftsräume, Unterstellplätze für Einsatzfahrzeuge, sowie Schulungs- und Personalräume enthalten sind. Alternativ dazu (nicht ergänzend) können gewerbliche/industrielle Zweckbauten, mit vergleichbarer Funktionalität als Referenz benannt werden.
Je Anlagengruppe können max. 2 Referenzen mit jeweils 5 Punkten gewertet werden. Bei 2 wertbaren Referenzen je Anlagengruppe können somit max. 30 Punkte erreicht werden.
Sofern Referenzen vorgelegt werden, bei denen alle 3 genannten Anlagengruppen in einem Projekt bearbeitet wurden, können jeweils 10 Zusatzpunkte erreicht werden. Insgesamt können für 2 Referenzen, die wertbar sind und in denen jeweils alle drei Anlagengruppen bearbeitet wurden, somit insgesamt max. 20 Zusatzpunkte erreicht werden.
Insgesamt können max. 50 Punkte erreicht werden.
(R-3) Nachweis des Bewerbers zu Erfahrungen mit Baumaßnahmen im Rahmen von Förderprogrammen (KfW, Städtebauförderung etc.). Wertbar sind Referenzen, bei denen in den Formblättern eindeutig dargestellt wurde, dass es sich um ein Förderprojekt handelte und dass ein Mitwirken bei der Abrechnung der Förderung Bestandteil der Leistung war (Referenzen dürfen mit (R-1) bzw. (R-2) oder (R-4) identisch sein). Gewertet werden max. 2 Referenzen mit je 2 Punkten. Wertung max. 4 Punkte.
(R-4) Nachweis für Referenzen mit besonders innovativen, nachhaltigen technologischen Lösungen (Referenzen dürfen mit (R-1) bzw. (R-2) oder (R-3) identisch sein). Gewertet werden max. 2 Referenzen mit je 5 Punkten. Wertung max. 10 Punkte.
Insgesamt können 72 Punkte erreicht werden.
5) Eigenerklärung zu § 43 Abs. 1 VgV: namentliche Nennung der tatsächlichen Leistungserbringer zum Stichtag 01.11.2017, gegliedert in Projektleiter im Auftragsfall, Stellvertreter des Projektleiters, Projektingenieure und Bauleiter unter Angabe der von ihnen im Auftragsfall bearbeitenden Teilleistungen. Für den im Auftragsfall Projektverantwortlichen und seinen Stellvertreter ist mit der Bewerbung ein Nachweis der Befähigung für die vorliegende Aufgabenstellung und ein fachlicher Lebenslauf vorzulegen.
- Bearbeitung mind. der Lph 5-8 gem. § 55 HOAI,
- Anrechenbare Kosten des Referenzprojekts mind. 500 000 EUR (KG 300 und 400 brutto); wenn das Projekt noch nicht abgeschlossen ist, gilt die aktuelle Kostenschätzung.
Ingenieure gemäß § 75 Abs. 2 VgV.
2) Für den Teilnahmeantrag sind die einheitlichen Formblätter zu verwenden und an der dafür vorgesehenen Stelle zu unterschreiben. Nicht unterschriebene Formblätter werden ausgeschlossen. Für die Vollständigkeit der Bewerbungsunterlagen, die Voraussetzung für die Wertbarkeit ist, sind die Bewerber selbst verantwortlich.
Die Formblätter, die im Rahmen der Bewerbungsphase zu verwenden und vollständig auszufüllen sind, können auf subreport.de heruntergeladen werden. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Inhaltliche Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig. Formale Erweiterungen können zulässig sein, sofern dies in den Formblättern ausdrücklich zugelassen wird (z.B. Ergänzung weiterer Mitbewerber). Bewerber haben als Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung entweder:
3) Bei dem unter II.1.5) angegebenen Wert von 2 700 000 EUR netto handelt es sich um den Gesamtwert des Vorhabens. Dieser Wert beinhaltet Kosten für die Kostengruppen 300 und 400 im Umfang von rund 1 900 000 EUR netto (2 300 000 EUR brutto).
5) In der Zeit vom 21.12.2017 bis einschließlich 1.1.2018 können Rückfragen nicht beantwortet werden. Aus diesem Grund wird die Frist für die Abgabe der Teilnahmeanträge angemessen verlängert.
Siehe § 160 Abs. 3 GWB. Der Antrag ist unzulässig soweit,

References: § 55
 § 55
 § 53
 § 34
 § 51
 § 43
 § 55
 § 75
 § 160