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Timestamp: 2019-08-21 18:43:45+00:00

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rechnungswesen-aktuell.de (BWR-media.de / VNR.de)
Dieses Thema im Forum "Adress- Branchenbuch- und Zeitschriftenabo" wurde erstellt von alibulala, 22. September 2009.
Also ich hab neulich für die Firma Informationen zur Umatzsteuer gesucht. Über Google bin ich auf www.rechnungswesen-aktuell . de gestossen. Dort wurden zwei .pdf zum Thema "Betriebsprüfung - Erste Hilfe" und "20 Steuerfallen" angeboten. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich allen Ernstes noch nicht viel zum Thema Abzocke resp. Abo-Falle gehört. Blauäugig angemeldet, .pdf's runtergeladen --> happy...aber nicht lange.
Bereits eine Woche später flattert eine Ausgabe von "Rechnungswesen-Aktuell" ins Haus. Und rund 2 Wochen später eine Rechnung über Euro 111.28.
Tel.: 0228 - 82 05 0 0228 - 82 05 0 (Zentrale)
Tel.: 0228 - 9 55 01 55 0228 - 9 55 01 55 (Kundenservice)
Internet: http://www.vnr dot de
E-Mail: info@vnr dot de
Heute habe ich diesen #§@%&! per Einschreiben mit Rückschein meinen Einspruch geschickt.
Bezahlt wird auch bei mir nix!
Lustig ist, dass bei Eingabe der Wörter "VNR + Abzocke" oder ähnliche Suchbegriffe/Konstelationen, viele Webseiten erscheinen, in denen eben diese Abzocker (=VNR, resp. BWRmed!a) vor Internetbetrug warnen und Ratschläge erteilen. Ziemlich perfid das ganze.
Vorsicht liebe Leser diese Gauner sind mit allen Wassern gewaschen.
PS: hier lest Ihr einen andern Erfahrungsbericht über VNR bzw. BWRmed!a
http://de.reclabox.com/beschwerde/3955- ... -anzurufen
alibulala, 22. September 2009
Nach den neuen Gesetzesänderungen gegen Telefonspam und Internetabzocke (seit 4.8.09) gibt es ein Widerrufsrecht von 14 Tagen, wenn VOR Vertragsabschluss über das Widerrufsrecht und die Folgen eines Widerrufs in Schriftform (Mail,FAx,Brief) aufgeklärt wurde. Das gilt auch für Zeitungsabos und Infobroschüren. Sollte keine ausreichende Info vorgenommen worden sein gilt das Widerrufsrecht bei im Internet untergeschobenen Verträgen bis zur vollständigen Bezahlung.
Krennz, 23. September 2009
vor etwa einem Monat habe ich von diesem Unternehmen eine Mahnung bekommen. Es geht da um die Zeitschrift "Selbstständig heute".
Ich weiß noch, wie die mich angerufenhaben, ob ich eine kostenlose Testausgabe haben will.
Ich habe auch noch extra nachgefragt, ob diese an ein Abo oder sonstige Kosten gebunden sind. Dies wurde ausdrücklich verneint.
Ich habe ihnen einen vorgefertigten Brief gesendet und damit war das für mich eigentlich erledigt.
Jetzt habe ich aber vor 2 Wochen wieder eine Rechnung für die Zeitschriften von nächsten Monat bekommen.
Eine Woche später auch schon die Mahnung.
Also habe ich wieder diesen vorgefertigten Brief gesendet. Heute hab ich folgende Antwort bekommen:
"Sehr geehrter Herr***,
vielen Dank für Ihre Nachricht. Gern erkläre ich Ihnen Ihre Anforderung.
In einem telefonischen Verkaufsgespräch am 27.08.2009 forderten Sie bei uns "Selbstständig heute" zur Ansicht an.
Dieses Ansichtsexemplar konnten Sie, wie telefonisch versprochen, kostenlos testen. Da wir nichts Gegenteiliges von Ihnen hörten, nahmen wir den Bezug auf.
Wir haben den Bezug zum nächstmöglichen Termin eingestellt. Sie erhalten als letzte Ausgabe 09/2010 im August 2010.
Die Vereinbarung bleibt allerdings bis dahin bestehen.
Bei Fragen melden Sie sich bitte bei uns unter E-Mail: serviceteam@vnr.de.
Zahlen werde ich diese Beträge auf keinen Fall.
mätz, 30. Dezember 2009
Hi Mätz
Wenn die mich nicht in entsprechender Form über mein Widerrufrsrecht VOR Abschluss des Vertrages aufgeklärt haben kann ich immer noch von meinem Widerrufsrecht nach den neuen § 312 d und 355 BGB gebrauch machen.
Ich schreibe denen dann:
"Da Sie mich, nach den geänderten § 355 und 312 d BGB, nicht in vorgeschriebener Form von meinem Widerrufsrecht, dass seit 4.8.2009 auch für Zeitschriftenabos gilt, informiert haben, besteht dies fort.
Ich mache daher von meinem Widerrufsrecht gebrauch.
Ausserdem fechte ich den "Vertrag" gemäss § 119 Irrtum, § 123 Täuschung, und § 125 Formmangel BGB an.
Sollten Sie noch weitere unberechtigte Forderungen an mich stellen, werde ich die Verbraucherzentrale einschalten und mich an die Öffentlichkeit wenden."
So in etwa könnte der Brief aussehen.
Melde dich bei Gelegenheit mal wieder
Krennz, 31. Dezember 2009
en-dresden
Hallo zusammen, ich bin ebenfalls auf "seltsame" Art und Weise zu einem angeblichen Abo der Zeitschrift Rechnungswesen aktuell gekommen. Ich hatte Ende September bei der Firma ein Formular zur Abrechnung von Dienstreisen heruntergeladen und auch ordnungsgemäß bezahlt. Kurze Zeit später flatterte mir die Zeitschrift ins Haus und danach auch die Rechnung über 111,28 €, die ich bisher nicht bezahlt habe. Wie verhält man sich jetzt am besten? Hat jemand eine Rat. Geöffnet habe ich die Umschläge mit der Zeitschrift noch nicht, soll ich sie zurückschicken?
en-dresden, 3. Januar 2010
ich schicke in diesem Falle alles gesammelt an die Firma zurück und teile denen nur mit, dass ich ihnen die unaufgefordert zugeschickten Zeitschriften samt Rechnung zurückschicke und keinen Bezug, weder damals noch jetzt , wünsche.
Sollten noch weitere Exemplare der Zeitschrift auftauchen mache ich meine anschrift unkenntlich und schmeisse sie mit dem Vermerk"Annahme verweigert" zurück in den gelben Kasten, oder gebe sie dem Postboten direkt wieder mit.
Krennz, 3. Januar 2010
ich habe heute folgende Antwort bekommen: "
schade, dass Sie den Bezug von "Selbstständig heute" beenden möchten. Wir haben Ihre Kündigung vermerkt.
Heißt das jetzt, dass die Sache für mich erledigt ist?
mätz, 4. Januar 2010
Sollte in nächster Zeit eine Mahnung kommen, einfach ignorieren. Lediglich bei einem gelben Brief vom Amtsgericht muss ich reagieren indem ich ein Kreuzchen auf dem beiliegenden Formular bei "Ich widerspreche......." mache und das Formular per Einschreiben mit Rückschein ans Gericht zurückschicke. Ader das wird wohl nie passieren.
Wer seine Nerven bewahrt und sich nicht einschüchtern lässt kann sein Geld behalten.
Krennz, 4. Januar 2010
Hätte beinahe auch was bei denen bestellt - aber man wird ja aus Erfahrung schlau - und kuckt sich mal die AGB im Internet an.
War damals so ein Sammelwerk wo sich alle paar Wochen neue Seiten als Update erhalte (50-100 Seiten) für einen Seitenpreis von (glaub ich damals) 39ct
Aber ganz schnell gestoppt
uquell, 4. Januar 2010
ich bin auch wie alibulala in die Internetfalle bei dieser BWR media Firma getappt. Bekam im Dezember die Rechnung. Habe beide Blätter mit meinem Widerspruch per Einschreiben mit Rückschein an den Verlag geschickt. Die einzige Reaktion die kam war am 30.12. eine E-Mail, wo man mir auf mein Einschreiben antwortete, der Text lautete wie bei mäz . wir haben den Bezug zum nächstmöglichen Termin eingestellt. Sie erhalten als letzte Ausgabe 12/2010 im November 2010.
Die Vereinbarung bleibt allerdings bis dahin bestehen. Bei Fragen melden Sie sich bitte bei uns unter
E-Mail: serviceteam@vnr.de. Mein Einschreiben mit Rückschein kam noch nicht an. Muss mich nochmal an die Post wenden, denn vor Gericht zählt nur diese Einschreibvariante wie mir die Post sagte. Ich warte nun auf die erste Mahnung. Schon allein was durch die Firma verschickt wird. Bei mir war ein Index Jan.-Dez. 2009 4 Blätter dabei Kosten 19,90 plus Mehrwertsteuer.
Mein Widerspruch wird hoffe ich der einzige Kontakt noch zu dieser Firma sein.
Rosi, 7. Januar 2010
heute kam nochmal ein Brief von der Firma : "
Die von uns beauftragte Telefon-Agentur darf nur bei ausdrücklich geäußertem Wunsch des Kunden eine Bestellung aufnehmen.
Wir bedauert deshalb, wenn bei Ihnen der Eindruck entstanden ist, die Kontaktaufnahme sei nicht korrekt abgewickelt worden.
Gern können Sie alle Ausgaben von "Selbstständig heute", die Ihnen geliefert wurden, kostenlos behalten."
Ich denke damit ist die Sache jetzt erledigt.
Danke nochmal, für die hilfreichen Antworten.
mätz, 13. Januar 2010
Gewonnen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich galube die haben hier mitgelesen und erkannt, dass sie keine -chance haben. Hoffentlich geht das be iden anderen auch so aus
Krennz, 13. Januar 2010
skyn12
Verlag für deutsche Wirtschaft VNR BWR Media
Ob Ich die Rechnung bezahlen werde weiss Ich noch nicht. Frist 26.01.2010
skyn12, 17. Januar 2010
wurdest Du eigentlich über Dein Widerrufsrecht ausreichend informiert?
Wenn ich nicht VOR "Vertragsabschluss" in vorgeschriebener Form per FAX, MAIL, BRIEF, über mein Widerrufrecht informiert wurde habe ich dieses ggf. bis zur vollständigen Bezahlung der Leistung.
Im Eigentlichen würde ich wegen § 119 BGB Irrtum (ich wollte eine kostenlose Ausgabe zum Test) und § 123 Täuschung über den wahren Inhalt des "Vertrages" und § 125 BGB wegen Formmangels des Internetauftritts (Es wird nicht ausreichend über die wahren Modalitäten aufgeklärt) sowie § 142 BGB einen Widerruf/Anfechtung an die Leutz schicken. Das Ganze per Einschreiben mit Rückschein, damit ich ggf. einen Beweis fürs Gericht habe. Texte finde ich hier bei Verhalten bei Abofallen.
Ich kann aber auch die Füsse stillhalten, alles zurückbuchen was abgebucht wurde (für mich kostenlos) und abwarten, ob was vom Gericht kommt (gelber Umschlag mit Antrag auf Mahnbescheid) dem kann ich dann innerhalb 14 Tage, am besten sofort widersprechen und gut ist. (Einschreiben mit Rückschein)
Merke: Wer sich nicht einschüchtern lässt und die Nerven bewahrt kann sein Geld behalten.
Krennz, 17. Januar 2010
Ich werde dir bei nächster Gelegenheit antworten.
Ich muss mich noch besser mit den deutschen Gesetzen ausseinandesetzen.
Insbesondere habe Ich mühe mit dem Begriff VERTRAG und diese Aboverlängerung von 2009 nach 2010
wenn ich mir das Ganze mal so n büschen Revue passieren lasse. (Hab Deinen Beitrag mal gaaaanz langsam gelesen) bist Du auf eine Adsense Werbung bei Google reingefallen. Dort wird i.d.R. nicht über die AGB, das Widerrufsrecht und sonstige "Vertragsmodalitaäten" aufgeklärt.
Eben. Du hast keinen Vertrag, sondern ein unverbindliches Angebot zu einem Testabo.
Da Du Schwyzer bist, kannst Du mit den deutschen Verordnungen, Gesetzen etc. sowieso nichts anfangen.
Der ganze nicht zu Stande gekommene "Vertrag" ist hier schon alleine wegen der fehlenden Rechtsgrundlage nichtig.
Schwyzer Recht hat mit deutschem Recht nichts zu tun.
Sollten die Ömmies sich noch mal Äussern um Dich einzuschüchtern würde ich denen nur mitteilen:"Ich bin Schweizer und kann mit Eurem Rechtsschrott nichts anfangen, bleibt mir von der Pelle"
Krennz, 18. Januar 2010
Hi Krenz,
danke für die Formulierungen mit der Vertragsanfechtung gemäss § 119 Irrtum, § 123 Täuschung, und § 125 Formmangel BGB !!! Hat geklappt!
Meine Frau ist bei bwr-media den Links eines kostenlosen Downloads gefolgt. Man kam nur weiter, wenn man seine Adresse angab, und schwupps kommen zwei Broschüren (Arbeitsrecht für Arbeitgeber) per Post, die 2. mit einer Rechnung über 89,99 Euronen (vierteljährig zu zahlen).
Ich habe mir das Einschreiben gespart und eine kurze emozionslose Mail an kundendienst@bwr-media.de gesendet, mit Bezug auf die Paragraphen oben.
Zwei Tage später kam die Antwort: Stornierung geht klar, wir sollen nichts zahlen (auch wenn noch weitere Broschüren oder Mahnungen ankommen).
Ich persönlich denke: Die haben über ihren breitangelegten Internetauftritt (Twitter, uvm) schon genug zahlende gutgläubige Mitbürger gefunden um ein riesen Geschäft zu machen. Ich wette es sind genug dabei, die sogar die Einzugsermächtigung erteilt haben. Ich hoffe die finden auch den Weg in dieses Forum.
cato, 26. Januar 2010
wer sagt denn, das man sich immer und überall mit seinem richtigen Namen und Adresse anmelden muß..
das gilt übrigens auch für alle anderen Abo-Fallen-Steller Seiten.....
Ich stelle mir gerade vor, das sich auf allen Abofallenseiten Leute mit Phantasienamen und Fake E-Mail-Adresse anmelden....
schon würde sich dieses "Geschäftsmodell" selbst ad absurdum führen....
Nein ich rufe nicht dazu auf, aber ich darf es mir doch mal vorstellen....
Reibold, 27. Januar 2010
@Reibold
vorsicht, bei regulären und seriösen Internetanbietern kann das schnell ins Auge gehen. Bei Abzockersites hätte ich damit auch kein Problem. Zumal die Rechtsprechung hier davgon ausgeht, dass ja z.B. die downloadete Software sowieso kosstenlos ist und der Kostenhinweis für die "redaktionelle Aufbereitung" (was immer das sein oder heissen mag) sträflich verschleiert wurde.
Selbst das Bundesministerium der Justiz (BMJ) gibt inzwischen den Ratschlag bei Abofallen nicht zu zahlen (www.bmj.bund.de/Abofallen) und erwähnt in diesen Ratschlägen, dass die Abofallensteller "vorsätzlich und böswillig" die Kosten für ihre angeblichen Dienstleistungen zu verschleiern versuchen. Damit müssten doch eigentlich die Staatsanwaltschaften aufwachen und endlich mal konkret ermitteln.
Krennz, 27. Januar 2010
Ich mache es mittlerweile Grundsätzlich.
Weil ich einmal mit Megadownloads Stress hatte.
Seitdem melde ich mich bei allen Aboseiten an die mir zu Ohren kommen.
Bisher ist noch nichts endscheidenes passiert,obwohl ich das schon seit mehr als 2 Jahren praktiziere
Da wird auch nie was kommen, weil dahinter nur heiße Luft steckt.
denen reichen die ca 10 Prozent von Trottel die sich einschüchtern lassen und zahlen.
das sind dann immer noch Gewinne, die wir durch ehrliche Arbeit in Jahrzehnten nicht zusammenbekommen würden.
Hier also sich keinen Stress machen und sich entspannt zurücklehnen.
Karin Z., 27. Januar 2010
ich habe im Internet einem Testabo bei dem Verlag für die deutsche Wirtschaft (vnr) zugestimmt. Allerdings kam nie eine Zeitschrift an. Daher habe ich mich nicht weiter darum gekümmert und wusste bis dahin nichts von Abofallen o.ä. Das war vergangenen Herbst, im Dezember flatterte dann eine Rechnung ins Haus (über den Postweg ). Daraufhin habe ich folgenden Brief per Einschreiben verschickt:
Ich beziehe mich auf Ihr Schreiben vom .Dezember 2009, in dem Sie einen Betrag von 59,85 Euro für eine Serviceleistung verlangen. Da bei mir bis zu dem heutigen Datum keine Zeitschrift, d.h. auch keine Testzeitschrift bei mir einging, habe ich jedoch nach meiner Überzeugung keinen gültigen Vertrag mit Ihnen geschlossen (und Ihren Service nicht genutzt). Daher bin ich auch nicht bereit, Ihre Forderung zu begleichen. Sollten Sie dennoch meinen, dass es zwei übereinstimmende Willenserklärungen und einen gültigen Vertrag gibt, fordere ich Sie auf, den Nachweis zu erbringen, welches Angebot Sie mir in welcher Weise und zu welchem Zeitpunkt gemacht haben, und wie und wann ich dieses Angebot angenommen habe und ein gültiger Vertrag gemäß den Bestimmungen des Fernabsatzrechtes und der BGB-Informationspflichten-Verordnung zustande gekommen ist. Zusätzlich verweise ich in diesem Zusammenhang auf das rechtskräftige Urteil des Amtsgerichtes München vom 16. Januar 2007 (AZ 161 C 23695/06). Darin verneint das Gericht den Zahlungsanspruch eines Anbieters, wenn nach dem Erscheinungsbild der Internetseite nicht mit einer kostenpflichtigen Leistung gerechnet werden muss und sich die Zahlungspflicht in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen versteckt. Nach Ansicht des Gerichtes ist eine solche Klausel dann überraschend und unwirksam. Hilfsweise widerrufe und kündige ich den Ihrer Meinung nach bestehenden Vertrag und fechte ihn auch hilfsweise wegen arglistiger Täuschung an. Außerdem erkläre ich ebenfalls vorsorglich die Anfechtung wegen Irrtums über den Inhalt der abgegebenen Willenserklärungen. Ich gehe davon aus, dass die Angelegenheit erledigt ist und bitte Sie um eine entsprechende schriftliche Bestätigung
Daraufhin habe ich folgende Mail von dem Verlag erhalten:
Bei der Bestellung vom 26.10.2009 haben Sie mit der Angabe Ihrer Anschrift und Ihrer E-Mail-Adresse einen Auftrag erteilt. Damit wurden gleichzeitig unsere Bestellkonditionen akzeptiert.
Wir haben den Bezug zum nächstmöglichen Termin eingestellt. Sie erhalten als letzte Ausgabe 12/2010 im November 2010.
Bei Fragen melden Sie sich bitte bei uns unter E-Mail: klaerung@vnr.de.
Ich habe auf die Mail nicht reagiert ( und auch keine Rechnung bezahlt ). Doch inzwischen habe ich zwei Mahnungen von dem Verlag erhalten ( per Mail ).
Sind Mahnungen per Mail ernst zu nehmen ? Was könnt ihr mir empfehlen, wie ich weiterhin vorgehen soll ? Bzw. wie gingen denn die anderen Geschichten aus ?
Lilli74, 7. März 2010
Hi Lilli74,
Du hast das gemacht, was machbar war.
Nun verhalte ich mich ruhig und lasse es mir gut gehen. Ich erfasse deren Mailaddy im Spamfilter und schmeisse deren Briefe mit dem Vermerk "Annahme verweigert" und meiner durchgestrichenen Anschrift wieder zurüc in den gelben Kasten.
Bisher sind keine Fälle bekannt geworden, dass die nen Mahnbescheid erfolgreich gestellt haben. Sollte eon gelber Brief von nem Amtsgericht auftauchen in dem einliegenden Formular nur "Ich widerspreche...." ankreuzen und per Einschreibdn mit Rückschein ans Amtsgericht zurück.
Ich drucke mir noch die Bestätigungmail von denen aus, als Antwort auf mein Schreiben und hebe sie für alle Fälle mit der Kpie meines briefes auf.
Krennz, 7. März 2010
Ich schreibe denen noch einen Brief etwa wie folgt:
Damit dürfte dann alles gegessen sein.
danke für deine Tips. Werde mal schauen, wie ich den Spamfilter einstellen kann. Alle Mails habe ich auch sofort nach Erhalt ausgedruckt.
Würdest du in dem Brief auch nochmal erwähnen, daß bis zum heutigen Zeitpunkt noch nicht einmal das Probeheft ankam ( und ich somit auch nicht innerhalb der 4 Wochen nach Erhalt mich für oder gegen den Weiterbezug entscheiden kann ) ?
Lilli74, 9. März 2010
Denen schreiben, dass mir ein kostenloses Exemplar zur Ansicht versprochen wurde, dass ich bisher nicht erhalten habe.
Ok, dann werde ich das nun tun. Mal sehen, was dann passiert - heute kam mal wieder Post von den Verbrechern.
Kann mir jemand sagen, ob Mails den gleichen Stellenwert haben wie Briefe über den Postweg?
Lilli74, 11. März 2010
Die Rechtsprechung gibt e-Mails nicht den gleichen Stellenwert wie einem eingeschreibenen Brief, lässt aber inzwischen zumindest den "Anscheinsbeweis" bei e-mails zu.
In diesem FAll schicke ich jedoch ein Einschreiben mit Rückschein, das ist für mich sicherer und kostet mich €4,40. Eigfentlich gut angelegt.
Die Masche mit den Zeitschriften, die viele nicht haben wollen, scheint BWR ja zu beherrschen.
Doch auch die Anfechtungsschreiben zeigen ihre Wirkung.
Das heisst dann für mich: nicht widerrufen, das lehnen die ab, sondern Anfechten. Da wo keine übereinstimmende Willenserklärung ist, ist auch kein Vertrag, was ich mit der Anfechtung bekannt gebe.
In Bezug auf übereinstimmende Wilenserklärungen hat uns Regine12 hier was nütlichen Reingestellt.
www.kleingewerbe.info/vertragsrecht/index.php
Scheinbar haben die bisher nichts aus den Anfechtungen gelernt. Es kommen immer noch Anfragen im PN Bereich um Hilfe.
Bitte Anfragen hier reinstellen.
Eine persönliche Rechtsberatung will und darf weder @Regine @Rechti noch ich machen. Eine persönliche Rechtsberatung darf, nach dem Rechtsberatungsgestz, nur eine dazu autorisierte Person wie z.B. ein Anwalt.
Die BGB § die ich hier erwähne sind jedem zugänglich und stellen insofern keine Rechtsberatung dar.
Bitte habt dafür Verständnis. Oder wollt Ihr, dass dieses Forum geschlossen werden muss?
Krennz, 30. Juni 2010

References: § 312
 § 355
 § 119
 § 123
 § 125
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 § 125
 § 142
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 § 123
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