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Timestamp: 2019-03-24 16:26:13+00:00

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Rechtsprechung: NJW 1958, 627 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BGH, 29.10.1957 | BGH, 21.01.1958
BGH, 02.07.1957 - VI ZR 205/56
Meckelsches Divertikel
§ 823 BGB, Folgeschaden, Zurechnung, Adäquanz
Universität des Saarlandes (Kurzinformation)
Allgemeines Lebensrisiko und spezifisches Schadensrisiko
BGHZ 25, 86
NJW 1957, 1475
NJW 1958, 627 (Ls.)
DB 1957, 772
Nach ständiger Rechtsprechung (BGH, Urteil vom 26.02.-, Az.: VI ZR 116/12, u. a. in: NJW -, Seiten 1679 f.; BGH, Urteil vom 05.05.2011, Az.: IX ZR 144/10, u. a. in: NJW 2011, Seiten 2960 ff.; BGH, Urteil vom 11.01.2005, Az.: X ZR 163/02, u. a. in: NJW 2005, Seiten 1420 ff. BGH, Urteil vom 20.10.1994, Az.: IX ZR 116/93, u. a. in: NJW 1995, Seiten 449 f.; BGH, Urteil vom 04.07.1994, Az.: II ZR 126/93, u. a. in: NJW 1995, Seiten 126 f.; BGH, Urteil vom 11.11.1999, Az.: III ZR 98/99, u. a. in: NJW 2000, Seiten 947 f.; BGH, BGHZ 96, Seiten 157 ff. = NJW 1986, Seite 576; BGH, NJW 1984, Seiten 432 ff.; BGH, VersR 1970, Seite 926; BGH, BGHZ 34, Seiten 206 ff. = NJW 1961, Seite 868; BGH, BGHZ 25, Seiten 86 ff. = NJW 1957, Seite 1475; BGH, BGHZ 3, Seite 267; BGH, BGHZ 2, Seiten 138 ff. = NJW 1951, Seite 711 BayObLG, BayObLGZ 1962, Seite 168) muss somit eine Tatsache (ein Ereignis, eine Handlung bzw. eine Unterlassung) erwiesener maßen vorliegen, die nicht hinweg gedacht werden kann, ohne dass ein vom Kläger behaupteter Erfolg entfiele.
Insofern ist die Äquivalenz eine Mindestvoraussetzung für den Ursachenzusammenhang bei der Haftungsbegründung und der Haftungsausfüllung (BGH, Urteil vom 26.02.-, Az.: VI ZR 116/12, u. a. in: NJW -, Seiten 1679 f.; BGH, Urteil vom 05.05.2011, Az.: IX ZR 144/10, u. a. in: NJW 2011, Seiten 2960 ff.; BGH, Urteil vom 11.01.2005, Az.: X ZR 163/02, u. a. in: NJW 2005, Seiten 1420 ff. BGH, Urteil vom 20.10.1994, Az.: IX ZR 116/93, u. a. in: NJW 1995, Seiten 449 f.; BGH, Urteil vom 04.07.1994, Az.: II ZR 126/93, u. a. in: NJW 1995, Seiten 126 f.; BGH, Urteil vom 11.11.1999, Az.: III ZR 98/99, u. a. in: NJW 2000, Seiten 947 f.; BGH, BGHZ 96, Seiten 157 ff. = NJW 1986, Seite 576; BGH, NJW 1984, Seiten 432 ff.; BGH, VersR 1970, Seite 926; BGH, BGHZ 34, Seiten 206 ff. = NJW 1961, Seite 868; BGH, BGHZ 25, Seiten 86 ff. = NJW 1957, Seite 1475; BGH, BGHZ 3, Seite 267; BGH, BGHZ 2, Seiten 138 ff. = NJW 1951, Seite 711 BayObLG, BayObLGZ 1962, Seite 168;… Grüneberg in: Palandt BGB-Komm., 74. Aufl. 2015, Vor § 249 BGB, Rn. 25;… Oetker in: MünchKomm zum BGB, 6. Aufl. 2012, § 249 BGB, Rn. 103;… Schubert in: BeckOK zum BGB, Edition: 24, Stand: 01.03.2011, § 249 BGB, Rn. 50).
BGH, 16.02.1972 - VI ZR 128/70
Ersatzfähigkeit von Schäden durch Umfahren der Unfallstelle
Er kann daher nicht als ausreichend angesehen werden, um einen zurechenbaren Zusammenhang zu begründen (vgl. auch BGHZ 25, 86, 90 [BGH 02.07.1957 - VI ZR 205/56]; Senatsurteil vom 12. Februar 1963 - VI ZR 181/62 - LM BGB § 823 [C] Nr. 28 = NJW 1963, 1671).
Nach ständiger Rechtsprechung (BGH, Urteil vom 26.02.2013, Az.: VI ZR 116/12, u.a. in: NJW 2013, Seiten 1679 f.; BGH, Urteil vom 05.05.2011, Az.: IX ZR 144/10, u.a. in: NJW 2011, Seiten 2960 ff.; BGH, Urteil vom 11.01.2005, Az.: X ZR 163/02, u.a. in: NJW 2005, Seiten 1420 ff.; BGH, Urteil vom 20.10.1994, Az.: IX ZR 116/93, u.a. in: NJW 1995, Seiten 449 f.; BGH, Urteil vom 04.07.1994, Az.: II ZR 126/93, u.a. in: NJW 1995, Seiten 126 f.; BGH, Urteil vom 11.11.1999, Az.: III ZR 98/99, u.a. in: NJW 2000, Seiten 947 f.; BGH, NJW 1986, Seite 576; BGH, NJW 1984, Seiten 432 ff.; BGH, VersR 1970, Seite 926; BGH, NJW 1961, Seite 868; BGH, NJW 1957, Seite 1475; BGH, BGHZ 3, Seite 267; BGH, NJW 1951, Seite 711; BayObLG, BayObLGZ 1962, Seite 168) muss somit eine Tatsache erwiesener maßen vorliegen, die nicht hinweg gedacht werden kann, ohne dass der vom Kläger behaupteter Erfolg entfiele.
Insofern ist die Äquivalenz eine Mindestvoraussetzung für den Ursachenzusammenhang bei der Haftungsbegründung und der Haftungsausfüllung (BGH, Urteil vom 26.02.2013, Az.: VI ZR 116/12, u.a. in: NJW 2013, Seiten 1679 f.; BGH, Urteil vom 05.05.2011, Az.: IX ZR 144/10, u.a. in: NJW 2011, Seiten 2960 ff.; BGH, Urteil vom 11.01.2005, Az.: X ZR 163/02, u.a. in: NJW 2005, Seiten 1420 ff. BGH, Urteil vom 20.10.1994, Az.: IX ZR 116/93, u.a. in: NJW 1995, Seiten 449 f.; BGH, Urteil vom 04.07.1994, Az.: II ZR 126/93, u.a. in: NJW 1995, Seiten 126 f.; BGH, Urteil vom 11.11.1999, Az.: III ZR 98/99, u.a. in: NJW 2000, Seiten 947 f.; BGH, BGHZ 96, Seiten 157 ff. = NJW 1986, Seite 576; BGH, NJW 1984, Seiten 432 ff.; BGH, VersR 1970, Seite 926; BGH, BGHZ 34, Seiten 206 ff. = NJW 1961, Seite 868; BGH, BGHZ 25, Seiten 86 ff. = NJW 1957, Seite 1475; BGH, BGHZ 3, Seite 267; BGH, BGHZ 2, Seiten 138 ff. = NJW 1951, Seite 711 BayObLG, BayObLGZ 1962, Seite 168;… Grüneberg, in: Palandt, BGB-Komm., 76. Aufl. 2017, Vor § 249 BGB, Rn. 25).
Nach ständiger Rechtsprechung (BGH, BGHZ 2, Seiten 138 ff. = NJW 1951, Seite 711 BGH, BGHZ 3, Seite 267; BGH, BGHZ 25, Seiten 86 ff. = NJW 1957, Seite 1475; BGH, BGHZ 34, Seiten 206 ff. = NJW 1961, Seite 868; BGH, VersR 1970, Seite 926; BGH, NJW 1984, Seiten 432 ff.; BGH, BGHZ 96, Seiten 157 ff. = NJW 1986, Seite 576; BGH, NJW 1995, Seiten 126 f. = MDR 1995, Seite 268 BGH, NJW 2005, Seiten 1420 ff. = DAR 2005,Seiten 334 ff.; BGH, MDR 2011,Seiten 1011 f. = NJW 2011,Seiten 2960 ff.; BayObLG, BayObLGZ 1962, Seite 168) muss somit eine Tatsache (ein Ereignis, eine Handlung bzw. eine Unterlassung) erwiesener maßen vorliegen, die nicht hinweg gedacht werden kann, ohne dass ein von der Klägerin hier behaupteter Erfolg entfiele.
Insofern ist die Äquivalenz eine Mindestvoraussetzung für den Ursachenzusammenhang bei der Haftungsbegründung und der Haftungsausfüllung (BGH, BGHZ 2, Seiten 138 ff. = NJW 1951, Seite 711 BGH, BGHZ 3, Seite 267; BGH, BGHZ 25, Seiten 86 ff. = NJW 1957, Seite 1475; BGH, BGHZ 34, Seiten 206 ff. = NJW 1961, Seite 868; BGH, VersR 1970, Seite 926; BGH, NJW 1984, Seiten 432 ff.; BGH, BGHZ 96, Seiten 157 ff. = NJW 1986, Seite 576; BGH, NJW 1995, Seiten 126 f. = MDR 1995, Seite 268 BGH, NJW 2005, Seiten 1420 ff. = DAR 2005,Seiten 334 ff.; BGH, MDR 2011,Seiten 1011 f. = NJW 2011,Seiten 2960 ff.; BayObLG, BayObLGZ 1962, Seite 168;… Grüneberg in: Palandt BGB-Komm., 73. Aufl. 2014, Vorb v § 249 BGB, Rn. 25 f. Oetker in: MünchKomm zum BGB, 6. Aufl. 2012, § 249 BGB, Rn. 103;… Schubert in: BeckOK zum BGB, Edition: 24, Stand: 01.03.2011, § 249 BGB, Rn. 50).
BGH, 23.10.1984 - VI ZR 30/83
Studenten-Vorlesungsstreik - § 249 BGB, Schadenszurechnung bei einem Unfall, der …
Nach dem richtigen Ausgangspunkt des Berufungsgerichts erstreckt sich zwar die Einstandspflicht eines Schädigers nicht auf solche Folgeschäden seiner unerlaubten Handlung, die bei wertender Betrachtung nicht mehr in einem inneren Zusammenhang mit der Unfallverletzung des Geschädigten stehen, sondern mit dieser nur eine bloß zufällige äußere Verbindung haben und sich deshalb letztlich als Verwirklichung eines allgemeinen Lebensrisikos darstellen (vgl. Senatsurteile vom 2. Juli 1957 - BGHZ 25, 86, 90 ff [BGH 02.07.1957 - VI ZR 205/56]; vom 7. Juni 1968 - VI ZR 1/67 - VersR 1968, 800, 802 f und vom 3. Februar 1976 - VI ZR 235/74 - VersR 1976, 639, 640;… Palandt/Heinrichs, BGB 43. Aufl. § 249 Vorbem. 5 c cc), Um einen solchen nur äußerlichen Zusammenhang handelt es sich hier jedoch nicht.
BGH, 22.04.1958 - VI ZR 65/57
Anklage nach Unfall - § 823 BGB, Schutzzweck, keine Haftung des Schädigers für …
Die bisherige Betrachtungsweise, die die Frage der Haftungsbegrenzung nur unter dem Gesichtspunkt des adäquaten Kausalzusammenhangs sieht, ist nicht immer geeignet, das Problem der Begrenzung der Haftung in geeigneter Weise zu lösen (…Von Caemmerer, Das Problem des Kausalzusammenhangs im Privatrecht, Freiburger Universitätsreden, Heft 23 der neuen Folge, und NJW 1956, 569 [570] sowie Larenz, Lehrbuch des Schuldrechts I. Band 2. Aufl. § 14 III bei Seite 121 ff und NJW 1955, 1009; 1958, 627).
Insoweit sei die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) zur Adäquanztheorie auf Sachverhalte der vorliegenden Art übertragbar (vgl BGH NJW 1963, 1671; BGHZ 25, 86 ff).
Unter Zugrundelegung dieses Rechtssatzes hat der BGH den ursächlichen Zusammenhang im Sinne der Adäquanztheorie in einem Fall verneint, in dem der Geschädigte nach einer bei ihm vorgenommenen unfallbedingten Bauchoperation starb, bei der auch eine erst während des Eingriffs entdeckte, nicht unfallbedingte Anomalie in Form eines Meckel'schen-Divertikels am Dünndarm des Patienten entfernt worden war (BGHZ 25, 86 ff).
BGH, 11.07.1972 - VI ZR 79/71
Haftung des Unfallverursachers eines Verkehrsunfalls für Nachfolgeschäden …
Für die Haftung des Schädigers ist es ohne Bedeutung, ob er die Verletzung unvermittelt und selbst bewirkt hat oder ob dies im Wege der "Kettenreaktion" geschehen ist (vgl. BGHZ 41, 123, 125; 25, 86, 90;… Müller, Straßenverkehrsrecht, 22. Aufl. § 7 StVG Bem. 116 ff.).
Vielmehr liegt hier der innere Zusammenhang vor, wie er bei wertender Beurteilung der Zurechnungsfrage gegeben sein muß (BGHZ 25, 86, 90; 58, 162, 167).
BVerfG, 18.01.2010 - 2 BvR 906/09
Verletzung von Art 3 Abs 1 GG in seiner Ausprägung als Verbot willkürlicher …
Besteht bei der insoweit gebotenen wertenden Betrachtung zwischen der Verletzungshandlung und der geltend gemachten Schadensfolge nicht mehr als ein rein äußerer, gleichsam zufälliger Zusammenhang, dann fehlt es an der sachlichen Berechtigung, dem Schädiger auch diese Schadensfolge zuzurechnen (vgl. BGHZ 25, 86 ; 70, 374 ; 74, 221 ; s. auch BGH…, Urteil vom 17. September 1991 - VI ZR 2/91 -, NJW 1991, S. 3275 ).
BGH, 17.09.1991 - VI ZR 2/91
Haftungsrechtlicher Zusammenhang eines erneuten Berufswechsels
Besteht bei der insoweit gebotenen wertenden Betrachtung zwischen der Verletzungshandlung und der geltend gemachten Schadensfolge nicht mehr als ein rein äußerer, gleichsam zufälliger Zusammenhang, dann fehlt es an der sachlichen Berechtigung, dem Schädiger auch diese Schadensfolge zuzurechnen (vgl. BGHZ 25, 86, 90 ff. [BGH 02.07.1957 - VI ZR 205/56]; 27, 137, 139 ff.; 70, 374, 376; 74, 221, 225; Senatsurteile vom 7. Juni 1968 - VI ZR 1/67 - VersR 1968, 800, 802; vom 23. Oktober 1984 - VI ZR 30/83 - VersR 1985, 62, 63 und vom 26. Februar 1991 - VI ZR 149/90 - VersR 1991, 596, 597).
BGH, 21.02.1978 - VI ZR 8/77
Schadenszurechnung bei Notarhaftung
BGH, 11.07.1972 - VI ZR 80/71
OLG München, 18.10.1989 - 20 U 6522/88
Bestimmung der Ursächlichkeit zwischen eingetretener Rechtsgutsverletzung und …
VG Magdeburg, 22.01.2013 - 5 A 378/11
Zum Schadensersatzbegehren eines Beamten wegen rechtswidriger Versetzung in den …
BGH, 11.01.1965 - III ZR 77/64
Verletzung der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt durch Angabe eines nicht …
VG Hannover, 28.11.2012 - 5 A 3356/11
Hinterbliebenenrente aus berufsständischer Versorgung bei Unfalltod
BGH, 03.07.1963 - IV ZR 19/63
BGH, 18.01.1962 - III ZR 185/61
Amtspflichtwidriges Unterlassen der Bestellung von Wildschadenschätzern - …
BGH, 09.01.1961 - VI ZR 138/61
BGH, 03.06.1975 - IX ZB 702/71
BGH, 23.04.1958 - IV ZR 299/57
BSG, 31.01.1958 - 2 RU 107/54
BGH, 08.10.1957 - VIII ZR 258/56
BGH, 29.10.1957 - VI ZR 233/56
BGB § 249 S. 2
Ersatzfähigkeit der Kosten ärztlich verordneter Stärkungsmittel
NJW 1958, 627
MDR 1958, 326
Ferner sind einem Verletzten die Kosten ärztlich verordneter Stärkungsmittel für die Vergangenheit auch dann zugesprochen worden, wenn er sich diese Stärkungsmittel aus Mangel an eigenen Finanzmitteln nicht verschaffen konnte (Urt. v. 29. Oktober 1957 VI ZR 233/56 = NJW 1958, 627 = LM BGB § 249 Gb Nr. 2); denn der Anspruch auf Ersatz des in der Bedarfsmehrung liegenden Schadens ist ein mit dem schädigenden Ereignis unmittelbar entstandener Schadensersatzanspruch und kein bloßer Erstattungsanspruch, dessen Bestand und Umfang von der Höhe des zur Befriedigung der erhöhten Bedürfnisse ausgegebenen Geldbetrages abhängen (RGZ 148, 68, 70; 151, 298, 300, 303 f).
BGH, 05.05.1970 - VI ZR 212/68
Begriff des Schadens durch Wegfall der Arbeitskraft im haftungsrechtlichen Sinne
Richtig ist zwar, daß ein Verletzter, den der Arzt zur Wiederherstellung seiner Gesundheit Stärkungsmittel verordnet hat, für diese auch dann wegen Vermehrung seiner Bedürfnisse (§ 843 BGB) Ersatz verlangen kann, wenn er sie sich nicht beschafft hatte (RGZ 151, 298, 303;Senatsurteil vom 29. Oktober 1957 - VI ZR 233/56 - VersR 1957, 176).
BGH, 14.01.1986 - VI ZR 48/85
Kosten einer kosmetischen Operation
Auch die Senatsentscheidung vom 29. Oktober 1957 (VI ZR 233/56 - NJW 1958, 627 = VersR 1958, 176) läßt sich in diesem Zusammenhang nur bedingt anführen.
BGH, 30.04.1959 - II ZR 126/57
Schadensersatzpflicht des beauftragten Fahrers eines fremden Kfz bei leichter …
BGH, 23.07.2004 - IX ZR 267/02
Geltendmachung von Einwendungen nach Abtretung einer Forderung
Auch diese Frage ist im Grundsatz durch die höchstrichterliche Rechtsprechung geklärt (vgl. BGHZ 66, 239, 245; BGH, Urt. v. 29. Oktober 1957 - VI ZR 233/56, LM Nr. 2 zu § 249 (Gb) BGB; v. 28. Oktober 1993 - VII ZR 256/92, NJW 1994, 314).
BGH, 14.09.2004 - VI ZR 358/03
Ausgleich verletzungsbedingt vermehrter Wohnbedürfnisse
Zutreffend hat das Berufungsgericht auch angenommen, daß der Anspruch auf Ersatz vermehrter Bedürfnisse kein bloßer Erstattungsanspruch ist, sondern vielmehr unmittelbar mit dem schädigenden Ereignis entsteht (vgl. Senatsurteil vom 29. Oktober 1957 - VI ZR 233/56 - NJW 1958, 627 unter Hinweis auf RGZ 148, 68, 70 und 151, 298, 300, 303 f.).
OLG Hamm, 16.11.1987 - 3 U 221/85
Im Rahmen dieser Vorschrift wäre es zwar ohne Belang, dass durch die häuslichen krankengymnastischen Übungen keine Kosten entstanden sind, weil dieser Erstattungsanspruch nach Meinung der Rechtsprechung abstrakt berechnet werden darf (vgl. RGZ 151, 298; BGH, VersR 1958, 176 ; OLG München, ZfS 1983, 358 ), der Anspruch scheitert jedoch daran, dass die Notwendigkeit der häuslichen Krankengymnastik nach Vojta nicht unter den Begriff der Vermehrung der Bedürfnisse fällt.
BGH, 24.10.1958 - VI ZR 178/57
Er entsteht vielmehr unmittelbar mit dem schädigenden Ereignis (RGZ 148, 68 [70]; 151, 298 [300] und Urteil des BGH vom 29. Oktober 1957 - VI ZR 233/56 - VRS 14, 248 Nr. 86 = VersR 1958, 176).
BGH, 21.01.1958 - VI ZR 306/56
MDR 1958, 327
BGH, 10.07.1959 - VI ZR 208/58
Das Berufungsgericht ist zwar mit Recht davon ausgegangen daß trotz der Übertragung von Bauarbeiten an einen selbständigen Unternehmer für den Auftraggeber eigene Sicherungspflichten bestehen können (LM § 823 BGB B b 4 = NJW 1958, 627, 629) [BGH 21.01.1958 - VI ZR 306/56].
Dies ist weder der Entscheidung des erkennenden Senats vom 24. Juni 1953 (VI ZR 322/52 = LM § 823 BGB EG = MDR 1953, 666 [BGH 24.06.1953 - VI ZR 322/52]) noch der vom 21. Januar 1958 (VI ZR 306/56 = LM § 823 BGB B b 4 = NJW 1958, 627 f) zu entnehmen.
BGH, 30.10.1959 - VI ZR 156/58
Als Täter nach § 367 Ziff. 14 StGB kommt aber nur in Betracht, wer den Bau leitet oder ausführt, der Bauherr dagegen nur dann, wenn er eine polizeiliche Anordnung erhalten und unbeachtet gelassen hat, die bestimmte Sicherungsmaßregeln von ihm forderte (Urteil des erkennenden Senats vom 21. Januar 1958 - VI ZR 306/56 - LM Nr. 4 zu § 823 [B b] BGB = NJW 1958, 627 = MDR 1958, 327).
BGH, 25.10.1960 - VI ZR 26/60
Inanspruchnahme als Gesamtschuldner für einen durch den Einsturz eines Hauses …
Die Vorschrift ist, wie der erkennende Senat in seinem vorerwähnten Urteil und im Urteil vom 21. Januar 1958 - VI ZR 306/56 - LM Nr. 4 zu § 823 (Bb) BGB - ausgeführt hat, eine Schutzvorschrift im Sinne des § 823 Abs. 2 BGB.
BGH, 30.11.1965 - VI ZR 145/64
Ausbau der Moselstaustufe Zeltingen - Verschmutzung von Hauswänden durch von …
Nach der Rechtsprechung muß der Bauherr jedenfalls dann eingreifen, wenn er ernsten Anlaß zu Zweifeln hat, ob bei der Durchführung der in Auftrag gegebenen Arbeiten dem Schutz dritter Personen ausreichend Rechnung getragen wird (BGH VI ZR 306/56 vom 21. Januar 1958 = NJW 1958, 627 = VersR 1958, 83; vom 17. Mai 1960 - VI ZR 117/59 = VersR 1960, 824; vom 30. Mai 1962 - V ZR 121/60 = NJW 1962, 1342, 1344 [BGH 30.05.1962 - V ZR 121/60]; vom 21. September 1965 - VI ZR 34/64 = VersR 1965, 1098).
BGH, 17.05.1960 - VI ZR 117/59
Das ist vor allem dann zu fordern, wenn der Bauherr wie im vorliegenden Falle die Beklagte die außergewöhnliche Gefahr, die mit den Arbeiten für andere verbunden ist, erkennt und er Anlaß zu zweifeln haben muß, ob der Beauftragte den Gefahren und Sicherungserfordernissen in ausreichendem Maße Rechnung tragen wird (vgl. die Urteile des erkennenden Senats vom 26. Mai 1954 - VI ZR 4/53 - VersR 1954, 36 -, 21. Januar 1958 - VI ZB 306/56 - NJW 1958, 627 Nr. 4 und vom 10. Juli 1959 - VI ZR 208/58 - VersR 1959, 998).
Das ist insbesondere dann anzunehmen, wenn der Bauherr Anlaß zu Zweifeln haben muß, ob der Beauftragte den Gefahren und Sicherungserfordernissen in hinreichendem Maße Rechnung tragen wird (…vgl. BGH Urt. v. 26. Mai 1954 - VI ZR 4/53 - VersR 1954, 36;… Urt. v. 8. Mai 1954 - VI ZR 155/52 - LM § 536 BGB Nr. 1 = VersR 1954, 324; Urt. v. 21. Januar 1958 - VI ZR 306/56 - VersR 1958, 183;… Urt. vom 10. Juli 1959 - VI ZR 208/58 - VersR 1959, 898;… Urt. vom 17. Mai 1960 - VI ZR 117/59 - VersR 1959, 824).

References: § 823
 § 249
 § 249
 § 249
 § 823
 § 249
 § 249
 § 249
 § 249
 § 249
 § 249
 § 823
 § 14
 BGH 
 BGH 
 § 7
 § 249
 § 249
 § 249
 BGH 
 § 823
 § 823
 § 823
 § 367
 § 823
 § 823
 § 823
 BGH 
 § 536