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Timestamp: 2016-10-21 09:20:11+00:00

Document:
9C_234/2007 (03.10.2007)
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 29. M�rz 2007.
dass die IV-Stelle Luzern mit Verf�gung vom 28. August 2006 einen Anspruch des am 12. M�rz 2000 geborenen J.________ auf medizinische Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung verneinte, weil zum einen nicht vom Vorliegen des Geburtsgebrechens Ziff. 184 GgV Anhang (Dystrophia musculorum progressiva u.a. congenitale Myopathien) ausgegangen werden k�nne und zum andern "die Anspruchsvoraussetzungen (...) nach Art. 12 IVG" nicht erf�llt seien,
dass das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern die von der CSS Kranken-Versicherung AG (d.h. der obligatorischen Krankenpflegeversicherung von J.________) gegen die leistungsablehnende Verf�gung erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 29. M�rz 2007 in dem Sinne guthiess, als es die Sache an die IV-Stelle zur�ckwies, damit diese "zur Kl�rung der streitigen Frage nach dem allf�lligen Vorliegen eines Geburtsgebrechens gem�ss Ziff. 184 GgV Anhang ein fach�rztliches Gutachten" einhole und hernach �ber den Anspruch auf medizinische Massnahmen neu verf�ge (Dispositiv-Ziffer 1 des vorinstanzlichen Entscheids mit Verweis auf die Erw�gungen),
dass die IV-Stelle Beschwerde ans Bundesgericht f�hrt mit dem Antrag auf Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids,
dass die CSS Kranken-Versicherung AG auf Abweisung der Beschwerde schliesst (eventuell sei die IV-Stelle zur Gew�hrung medizinischer Eingliederungsmassnahmen zu verpflichten), w�hrend sowohl das Bundesamt f�r Sozialversicherungen als auch die Mutter von J.________ als dessen gesetzliche Vertreterin auf eine Vernehmlassung verzichten,
dass der als Vor- oder Zwischenentscheid im Sinne des BGG zu qualifizierende (E. 4.2 des noch nicht in der Amtlichen Sammlung ver�ffentlichten Urteils 9C_15/2007), nicht die Zust�ndigkeit oder ein Ausstandsbegehren (vgl. Art. 92 BGG) betreffende kantonale R�ckweisungsentscheid vom 29. M�rz 2007 nur unter den in Art. 93 Abs. 1 BGG genannten alternativen Voraussetzungen selbst�ndig anfechtbar ist,
dass nach dieser Gesetzesvorschrift die Beschwerde gegen selbst�ndig er�ffnete Vor- und Zwischenentscheide zul�ssig ist, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken k�nnen (lit. a), oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeif�hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten f�r ein weitl�ufiges Beweisverfahren ersparen w�rde (lit. b von Art. 93 Abs. 1 BGG),
dass der vorinstanzliche R�ckweisungsentscheid nur die erg�nzende fach�rztliche Begutachtung anordnet und keine materiellen Vorgaben enth�lt, an welche die IV-Stelle im Rahmen der anschliessenden Beurteilung und neuen Verf�gung gebunden w�re, weshalb ein nicht wieder gutzumachender Nachteil f�r die Verwaltung im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG zu verneinen ist (zumal die blosse Verl�ngerung oder Verteuerung des Verfahrens dieses Kriterium nicht erf�llt; E. 1.2 des noch nicht in der Amtlichen Sammlung ver�ffentlichten Urteils I 126/07),
dass im Folgenden der Eintretensgrund gem�ss Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG (Vermeidung unn�tigen Verfahrensaufwandes) zu pr�fen bleibt,
dass einerseits die Gutheissung der von der IV-Stelle erhobenen Beschwerde, d.h. die Verneinung eines Geburtsgebrechens sowie der Anspruchserfordernisse von Art. 12 IVG, sofort einen Endentscheid herbeif�hren w�rde (und demzufolge ein Verfahrensaufwand vermieden werden k�nnte),
dass indessen weder dargetan wird noch sonst ersichtlich ist, dass der damit eingesparte Aufwand bedeutend w�re,
dass andrerseits nicht ausser Acht gelassen werden darf, dass die Schlussfolgerung einer Vorinstanz, wonach der rechtserhebliche Sachverhalt nicht gen�gend abgekl�rt sei, eine Tatfrage darstellt, welche durch das Bundesgericht nur eingeschr�nkt �berpr�fbar ist (Art. 97 Abs. 1, Art. 105 Abs. 2 BGG),
dass eine derartige vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung in der Regel nicht offensichtlich unrichtig sein d�rfte, womit die Beschwerde ebenso regelm�ssig abzuweisen w�re und der damit bezweckte Nutzen doch nicht eintr�te,
dass es sich deshalb rechtfertigt, auf Beschwerden gegen vorinstanzliche R�ckweisungsentscheide, mit denen einzig eine erg�nzende Sachverhaltsabkl�rung angeordnet wird und die nicht auf einer falschen Rechtsanwendung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen, in iv-rechtlichen Streitigkeiten nicht einzutreten,
dass nach dem Gesagten auf die von der IV-Stelle erhobene Beschwerde gegen den kantonalen R�ckweisungsentscheid vom 29. M�rz 2007 nicht einzutreten ist,
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, dem Bundesamt f�r Sozialversicherungen, J.________ und der Ausgleichskasse Luzern zugestellt.

References: Art. 12
 Art. 92
 Art. 93
 Art. 93
 Art. 93
 Art. 93
 Art. 12
 Art. 105
 Art. 95