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Timestamp: 2019-12-06 02:06:14+00:00

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BPW Jahresjournal 2013 by BPW Germany e.V. - Issuu
BPW Germany Jahresjournal 2013 B U S I N E S S A N D P R O F E S S I O N A L W O M E N – G E R M A N Y E .V.
SEMINARE ZUM WIEDEREINSTIEG
Eine männlich geprägte Führungskultur in Unternehmen scheint Schwangere und Mütter auszuschließen BPW GERMANY TAGUNG IN DRESDEN
EIN GESPRÄCH MIT VERA GÄDE-BUTZLAF
Ein Job für echte Kerle den nun auch Frauen machen CLUBS IM BPW GERMANY
BUSINESS AND PROFESSIONAL WOMEN Als Dachverband von 44 regionalen BPW Clubs in ganz Deutschland setzt sich der BPW Germany für die Chancengleichheit in Beruf, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ein. Im BPW engagieren sich berufstätige Frauen aller Branchen. Sie sind angestellt oder selbständig tätig. Der deutsche Verband ist Mitglied des BPW International (International Federation of Business and Professional Women). Mit weltweit etwa 30.000 Mitgliedern ist der BPW International einer der größten internationalen Verbände berufstätiger Frauen mit Beraterstatus bei den Vereinten Nationen und beim Europarat. Er hat ständige Vertreterinnen bei der UNO in New York, Paris, Wien, Genf sowie der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) in Genf und im Europarat in Straßburg. BPW Netzwerke in rund 100 Ländern eröffnen Kontakte zu Frauen in aller Welt. Das schafft Verbindungen und öffnet Türen. Gefördert werden nicht nur globales Denken und Handeln im Berufs- und Geschäftsleben, sondern auch die Völkerverständigung. Die Business and Professional Women (BPW) Germany engagieren sich für: • gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit (Equal Pay Day), • mehr Frauen in leitenden Positionen in Wirtschaft und Politik, politisch-	gesellschaftliche Lobbyarbeit auf nationaler und internationaler Ebene, • mehr qualifizierte Arbeitsplätze für Frauen, • bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie – nicht nur für Frauen, • existenssichernde Beschäftigungsverhältnisse • wachsenden weiblichen Einfluss bei politischen Entscheidungen, • weiteren Ausbau und Pflege lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Frauennetzwerke.
BPW Bundesgeschäftsstelle BPW Germany e.V. Waltraud Kratzenberg-Franke Leiterin Bundesgeschäftsstelle Sigmaringer Straße 1 10713 Berlin Tel. +49 (030) 311 705 15 info@bpw-germany.de www.bpw-germany.de
BPW Bundesvorstand Henrike von Platen Präsidentin hvp@bpw-germany.de Rosemarie Steinhage Vizepräsidentin r.steinhage@bpw-germany.de Sigrid Beyer Schatzmeisterin s.beyer@bpw-germany.de Johanna Marius Vorstandsmitglied j.marius@bpw-germany.de Isabell Rieder Vorstandsmitglied i.rieder@bpw-germany.de Monika Schiwy Vorstandsmitglied m.schiwy@bpw-germany.de Sonja Still Schriftführerin s.still@bpw-germany.de
36 XIV BPW European Congress, Sorrento, Italy Women´s innovation for a sustainable future
Editorial | Henrike von Platen
Die Clubs im BPW Germany
Die Letzte macht das Licht aus Generationen erfolgreich im Austausch Die Jahrestagung 2013 des BPW Germany in Dresden von Uta Zech
30	Equal Pay Day 2014: „ ... und raus bist Du? Minijobs und Teilzeit nach Erwerbspausen“ von Simone Denzler 32	Kinder und Karriere leben! Traum oder Alptraum? von Rosemarie Steinhage 48 BPW Nachrichten | Personalien | Unterstützung
BPW Miscellaneous
20	Publikationen von BPW-Mitgliedern 2012/2013
BPW Representative
38	Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer feierte im BPW Club Saarbücken zehnjähriges Bestehen 39	Starke Frauen – Starke Unternehmen?! – Wirtschaftlicher Erfolg durch gezielte Frauenförderung in Berlin
Netzwerktagung LandFrauen in Berlin, Stimmen für die Zukunft
40	Werkstattgespräch: Strategische Kompetenz für Frauen in Aufsichtsräten im Harriet Taylor Mill-Institut
Sonja Still beim CSU Jahresempfang in Wildbad Kreuth
41	Bundespräsident Joachim Gauck im Gespräch mit BPW Germany 42	Demokratie-Forum Hambacher Schloss, Ihr da oben – wir da unten, Die Kultur der Armut und die Bequemlichkeit der Eliten 43	Luncheon in a Members Salon of the European Parliament, Panacea Quota, or who needs Women in our Economy?
EU Exchange of good practices on gender equality, Tallin
50	BPW Essen – Spitzenengagement eines Clubs
44	BPW Jahrestagung in Dresden im Hilton Dresden Hotel, Generationen erfolgreich im Austausch
Endlich die gläserne Decke durchbrechen Warum die Entgeltlücke so hartnäckig weiterhin besteht und wie die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sie erfolgreich überwinden. von Dr. Sigrid Evelyn Nikutta
46	FidAR Forum V | Frauen in die Aufsichtsräte Die Wahl zum Erfolg, Berlin
24	Mangelnde Solidarität ist Macht der Männer Lore Maria Peschel-Gutzeit zu Gast beim BPW von Simone Denzler
47	Quote oder nicht? Diskussionsrunde im BPW Club München
2. Kongress für Migrantinnen und ihre Organisationen	Zusammen erreichen wir mehr! Vielfalt leben – Chancengleichheit am Arbeitsmarkt – Vernetzung mit Frauenorganisationen
26	Ein Job für echte Kerle und den sollten nun auch Frauen machen, ein Gespräch von Christel Riedel mit Vera Gäde-Butzlaff, Vorstandsvorsitzende der Berliner Stadtreinigung
IMPRESSUM V.i.S.d.P.: Henrike von Platen, Präsidentin BPW Germany e.V. · hvp@bpw-germany.de Geschäftsstelle: BPW Germany e.V. · Sigmaringer Straße 1 · 10713 Berlin Korrektorat: Simone Denzler, Waltraud Kratzenberg-Franke Koordination: Walter Dombrowsky, Henrike von Platen, Sonja Still Fotos: Bildarchiv des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung, Dieter Bühler, Inga Haar, Herbert Jennerich (BAFzA), Walter Dombrowsky, Rosemarie Steinhage, AutorInnen Gestaltung: Zech Dombrowsky Design · www.zech-dombrowsky.de Druck: Möllerdruck, Ahrensfelde · Auflage: 4.000 · Oktober 2013
BPW Germany 2012 2013
Liebe Business and Professional Women, liebe Leserinnen und Leser, Gleichstellung kann nur gemeinsam gehen – das war das große Thema des letzten Jahres. Es wird uns noch eine Weile begleiten. Innerhalb des Verbandes sind wir uns einig, dass wir unsere Ziele nur erreichen können, wenn Männer und Frauen sich gemeinsam dafür begeistern und einsetzen. Einem Ziel sind wir schon ein gutes Stück näher gekommen. Immer mehr Betriebe erkennen, dass Frauen im Unternehmen und speziell in Führungspositionen notwendig sind, um für die Zukunft besser aufgestellt zu sein. Die belächelte Frauenfrage wandelt sich zu dem, was sie ist: eine Frage der Wirtschaft. Es geht nicht mehr darum, dass sich etwas ändern muss, sondern wie die Veränderung umgesetzt wird. Die begeisterten Teilnehmerinnen an den Wiedereinstiegsseminaren sind ein gutes Beispiel dafür. Doch nicht nur die Unternehmen müssen ihre Arbeitsbedingungen und ihre Einstellungen zu Frauen überdenken. Wir Frauen müssen uns gegenseitig unterstützen. „Die mangelnde Solidarität unter Frauen ist die Macht der Männer“, sagte Lore Maria Peschel-Gutzeit bei unserem Führungstreffen. Es ist von immenser Wichtigkeit, dass Frauen miteinander über Berufe, Verbände, Nationalitäten und Weltanschauungen hinweg solidarisch Schulter an Schulter für die Gleichstellung von Mann und Frau eintreten. Wir können und dürfen es uns nicht leisten, hier persönlichen Empfindlichkeiten den Vorzug zu geben. Frauen müssen sich gegenseitig fördern und diese Förderung annehmen. Wenn Frauen Frauen zitieren, auf Frauen verweisen, ändert sich der Blick auf die Arbeit von Frauen und sie bekommen die Aufmerksamkeit, die ihnen zusteht. In diesem Journal stellen wir zwei erfolgreiche Persönlichkeiten vor, die das beispielhaft leben: Sigrid Nikutta, Vorstandsvorsitzende der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und Aufsichtsratsvorsitzende der BT Berlin Transport GmbH, und Vera Gäde-Butzlaff, Vorstandsvorsitzende der Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR). Zwei Frauen, die vorne stehen und als Vorbilder, als Rolemodels anderen Frauen den Weg weisen. Frauen sind heute so gut ausgebildet wie noch nie. Damit sie in den obersten Entscheidungsgremien der Wirtschaft zur Normalität werden, müssen sie nicht nur den Dialog mit den Männern suchen, sondern sich gegenseitig unterstützen und fördern. Im BPW leben wir dieses Prinzip und wollen es weitertragen. Wir bringen unser Wissen und Können im Ehrenamt tatkräftig in den Verband ein. Wir unterstützen uns gegenseitig und tauschen uns aus, damit wir unserem gemeinsamen Ziel jeden Tag ein Stückchen näher kommen: Eine gleichberechtigte Gesellschaft mit gleichen Chancen für Männer und Frauen.
BPW Germany 2013
Wie halten es die Parteien mit der Frauenpolitik? Präsidentinnen von zehn Frauenverbänden fühlten fünf Spitzenpolitikern auf den Zahn „Wann kommt die Quote? “ Das war eine der zentralen Fragen, mit der die Präsidentinnen von zehn Frauenverbänden, darunter BPWPräsidentin Henrike von Platen, am 17. Mai fünf Spitzenpolitiker aller Parteien vier Monate vor der Bundestagswahl konfrontierten. Zu den weitestgehenden Versprechen in Sachen Gleichstellungspolitik ließ sich SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hinreißen. Sympathisch und glaubwürdig kam Steinbrück jedoch nicht rüber: „Steinbrück fehlt die Emotionalität für dieses Thema, da werden wir schon genau hinschauen müssen, was davon auch umgesetzt wird“, sagte BPW-Präsidentin Henrike von Platen dem ZDF am Tag der Aktion. Steinbrück versprach nicht nur eine 40-Prozent-Quote für Aufsichtsräte, sondern auch für Vorstände – und das schon bis 2017. Schon in den ersten 100 Tagen wolle seine Partei nach einem Wahlsieg ein Entgeltgleichheitsgesetz vorlegen, ein gesetzlicher Mindestlohn solle so schnell wie möglich auf den Weg gebracht werden. Darüber hinaus sollen Ehegattensplitting und Betreuungsgeld abgeschafft und die Kinderbetreuung ausgebaut werden. CDU-Spitzenkandidatin Angela Merkel ließ sich von Ursula von der Leyen vertreten. Die Arbeitsministerin, die sich persönlich sehr für eine Quote einsetzt, sagte: „Nicht die Frauen brauchen die Quote – denn die sind schon gut genug – sondern das Land.“ Für die CDU werde es bis 2020 mit Flexi-Quoten weitergehen, ab dann solle es jedoch eine starre Quote von 30 Prozent für Aufsichtsräte geben. Von der Leyen plädierte für einen weiteren Vätermonat ohne Verlängerung der Gesamtbezugsdauer, um Müttern zu helfen, früher wieder in den Beruf zurückzukehren. Als großes Problem sah sie die hohe Teilzeitquote in Deutschland. Zum Thema Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern ließ sich von der Leyen zu keinerlei Versprechungen hinreißen und verwies lediglich auf den im Wahlprogramm festgeschriebenen Mindestlohn. Ihrer Meinung nach werde sich das Problem der ungleichen Bezahlung von selbst erledigen, wenn mehr Führungspositionen mit Frauen besetzt seien.
– die als einzige Partei auch intern keine Quote hat –, eine Frauenquote ab. Heinrich Kolb, der als Vize-Fraktionsvorsitzender Rainer Brüderle vertrat, tat sich auch bei anderen frauenpolitischen Themen nicht hervor. Anstatt Gesetzesinitiativen für gleiche Bezahlung setzt die FDP auf ein Umdenken in den Unternehmen, für eine verbesserte Teilhabe von Frauen unverändert auf die Selbstverpflichtung der Wirtschaft. Lohnungleichheit ist für Kolb zwar eine Ungleichheit, aber „keine himmelschreiende“. Die Spitzenkandidatinnen der Linken, Sahra Wagenknecht, und der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, sind hingegen überzeugte Verfechterinnen der Quote. „Ich bin gerne Quotenfrau“, betonte die Spitzenkandidatin von Bündnis 90/ Die Grünen. Eine 40-Prozent-Quote in Aufsichtsräten bis 2017 halten die Grünen für möglich – und nötig. Frauen müssten immer noch doppelt so gut sein wie Männer, um überhaupt erst für eine Führungsposition angefragt zu werden, so Göring-Eckardt. Die Frauenverbände werden die Umsetzung der Versprechen nach der Wahl sehr genau beobachten. „Es wurde deutlich wahrgenommen, dass zehn Frauenverbände den Schulterschluss üben“, so Henrike von Platen. Allein dadurch erhöhe sich der öffentliche Druck. An den Forderungen der Frauenverbände werden die Parteien nicht mehr vorbeikommen.
Die ausführlichen Antworten aller Kandidaten sind auf einer gemeinsamen Webseite der Verbände zu finden: www.spitzenfrauen-fragen.de
Beteiligt waren: Henrike von Platen (BPW Germany), Dr. Regine Rapp-Engels (Deutscher Ärztinnenbund), Sylvia Kegel (Deutscher Ingenieurinnenbund), Ramona Pisal (Deutscher Juristinnenbund), Brigitte Scherb (Deutscher LandFrauenverband), Dr. Martine Herpers (erfolgsfaktor FRAU), Rena Bargsten (EWMD), Monika Schulz-Strelow (FidAR), Annette Bruhns (ProQuote Medien), Prof. Gabriele Kaczmarczyk (Pro Quote Medizin).
Der Koalitionspartner FDP hatten den Verbänden in Sachen Gleichstellung wenig bis gar nichts anzubieten. Als „zu starken Eingriff in die unternehmerische Freiheit“ lehnt die FDP
1. Vorsitzende Cornelia F. Krämer cornelia_f_kraemer@bpw-berlin.de
2. Vorsitzende Dagmar Dittmann info@bpw-allgaeu.de
2. Vorsitzende Uta Zech u.zech@bpw-berlin.de
Gründungsjahr: 2009 11 Mitglieder
Klein und fein präsentiert sich der Club Allgäu mit seinen acht Mitgliedsfrauen - die meisten in Führungsposition. Einmal im Monat trifft man sich und tauscht sich über berufliche sowie private Themen aus. Im Frühjahr und Herbst werden jeweils größere Veranstaltungen geplant. Zum einen der Equal Pay Day, bei dem wir dieses Jahr in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Kempten den Kinosaal im Colosseum mit dem Film we want Sex (Equality) fast bis zum letzten Platz füllten. Zum anderen gab es den Vortrag: Frauen stehen Ihren Mann – oder wie haben Frauen mehr Erfolg im Beruf! Mit dem Arroganzprinzip. Über ein Jahr hat es gedauert, von der Anfrage bis zum Vortrag. Am 30.10.2012 war es endlich soweit und die gut vorbereitete Veranstaltung vom BPW Allgäu e.V. konnte statt finden. Der Dozent Dr. Peter Modler ist bereits seit vielen Jahren ein erfolgreicher Autor und gefragter Dozent zum Thema
Arroganz-Prinzip: Frauen wird ein menschlicheres Verhalten als ihren männlichen Kollegen nachgesagt. Dies liegt u.a. daran, dass Frauen lösungsorientierter denken. Trotzdem sind es oft die kompetenten Frauen, die im Wettbewerb um höhere Positionen ihren männlichen Kollegen unterlegen sind. Dr. Peter Modler vermittelte sein Fachwissen anhand von praxisnahen Übungen und gestaltete den anwesenden Frauen damit einen informativen und kurzweiligen Abend. Dr. Modler gibt den Teilnehmerinnen in kleinen Übungen einen Einblick in die männlich dominierte Business-Welt. Die Verhaltensweisen zu kennen ist wichtig – allein die Qualifikation reicht nicht aus, … wichtig ist die Codes der Männerwelt zu beherrschen. Sie müssten die JungsCodes beherrschen. Regel Nr. 1: Nonverbale Kommunikation vor verbaler! Regel Nr. 2: Rangordnung vor Inhalten! Im Fall einer Teilnehmerin, die etwas zaghaft ist, hieße dies, Lächeln abstellen, raumgreifend Platz nehmen, Territorium auf dem Konferenztisch mit Unterlagen besetzen. Beginnt das Gespräch: Eigenwerbung, laut werden, ruhig mal unterbrechen, unangenehme Pausen aushalten. Ein paar einfache Punkte, die Frau noch Frau sein lassen, aber sicherlich in nächster Zeit gut Wirkung im Umfeld der Teilnehmerinnen zeigen werden. Alle 36 Teilnehmerinnen waren begeistert, wie Dr. Modler den angemessenen Umgang mit männlichen Mitarbeitern, Vorgesetzten und Geschäftspartnern aufzeigte und die Machtsymbolik in Arbeitsstrukturen erläuterte. Der Vortrag über das Arroganzprinzip war ein voller Erfolg und die positive Resonanz auf den Vortrag bestätigt die Aktualität des Themas.
Club Allgäu
1. Vorsitzende Daniela Lurz info@bpw-allgaeu.de
Seit Januar 2013 ist der Young BPW des Berliner Clubs aus seinem Dornröschenschlaf erwacht. 20 begeisterte Teilnehmerinnen knüpften beim Kick-off-Treffen im Mai erste Kontakte und legten Ziele fürs nächste Halbjahr fest. In gegenseitiger Umarmung mit dem sehr aktiven MentoringTeam haben die Youngs dafür gesorgt, dass die Mitgliederzahlen steigen. Besonders schön: Vor allem junge Frauen fühlen sich angesprochen. Das bringt frischen Wind in den Club! In diesem Aufwind segelte auch der diesjährige Equal Pay Day. Das Thema der Veranstaltung: Machen Frauen Berufe unattraktiv? Eine muntere Diskussionsrunde mit Fachleuten aus Praxis, Wissenschaft und Wirtschaft war sich einig, dass sich noch viel ändern muss, bis Lohngerechtigkeit in den Gesundheitsberufen Wirklichkeit geworden ist. Gesellschaftlich bei den Rollenklischees, wirtschaftlich und politisch bei der Lohnbewertung, konkret in unserem Denken und in unseren Vorstellungen. Gute Idee: Nicht nur miteinander streiten, sondern auch gemeinsam lachen: Das Duo Incognito und special guest Wilma Schildhorn lockerten die Veranstaltung mit kabarettistischen Einlagen wunderbar auf.
Gründungsjahr: 1950 105 Mitglieder
Führen – können Frauen das besser, dürfen nur nicht? Dagmar Rosenbauer, Produzentin und Geschäftsführerin der cinecentrum GmbH, und Margarete Koppers, Vizepolizeipräsidentin von Berlin, waren sich im Interview einig. Führung ist nicht männlich oder weiblich. Sie ist entweder gut oder schlecht. Zur schlechten zählt die autoritäre Version im Kommandostil. Wer erfolgreich führen will, muss kooperativ sein, als Teamplayer handeln, Entscheidungen treffen, auch wenn sie unliebsam sind. Vor allem aber: begeistern. Das gilt für Männer und Frauen. Und: die Quote ist notwendig. Es hat sich lange genug nichts geändert. Magarete Koppers versteht Macht als Voraussetzung, etwas zu verändern, zu gestalten. Eine aktive, positive Definition von Macht, die zu oft als Zwang und Machtmissbrauch verstanden und von Frauen gemieden wird. Workshops wie Starke Stimmen – starke Frauen und Führen durch authentisch sein unterstützen Frauen dabei, ihre Macht in diesem Sinne einzusetzen. Dass wir mit unseren Veranstaltungen auf einem guten Weg sind, zeigen die steigenden Mitgliederzahlen. Die charmanteste Anerkennung für alle, die sich im Club engagieren. Vorstandsriege BPW Club Berlin 2013
Herzlich Willkommen beim BPW Bonn! Wir sind ein aktiver Club mit rund 60 Frauen zwischen 24 und 64 Jahren. Sie finden bei uns (leitende) Angestellte, Freiberuflerinnen und Unternehmerinnen aus unterschiedlichsten Branchen. Mitgliedsfrauen und Interessentinnen erfahren bei uns viel Austausch, Rückhalt und Unterstützung bei Fragen rund um Beruf und persönliche Fragen.
Unser abwechslungsreiches Programm schätzen Mitgliedsfrauen und Interessentinnen: Clubabende, zu denen wir uns spannende Frauen und Männer als Referenten einladen. Stammtische, teils mit Impulsreferaten. Exclusiv für Mitglieder bieten wir mit „BPW on Tour“ zweimal jährlich von der Weinprobe bis zum LateNight-Shopping das Besondere. Dazu kommen VisitenkartenPartys und Seminare – und natürlich Feste und Feiern! Unser neuester Service exklusiv für Mitglieder sind die „Erfolgsteams“, bei denen sich drei bis fünf Frauen zu einer Arbeitsgruppe zusammen schließen, um sich gemeinsam intensiv zu unterstützen bei der Erreichung von privaten und/oder beruflichen Zielen.
2. Vorsitzende BPW Bonn e.V. Claudia Thalmann 2.vorsitzende@bpw-bonn.de Gründungsjahr: 1951 61 Mitglieder
In 2011 sind wir 60 Jahre alt geworden, und damit einer der ältesten BPW Clubs Deutschlands. Dieses Jubiläum haben wir mit einem wunderbaren GalaAbend gemeinsam mit Gästen aus Deutschland und Europa begangen. In Bonn sind wir gut vernetzt mit Wirtschaft und Politik – von der Lokal- bis hin zur Bundespolitik. Dazu pflegen wir Kontakte zu den UN-Organisationen, Hochschulen und den anderen Verbänden in der Region. Wir sind bekannt als der Verein, der den Equal Pay Day seit Jahren mit starken Partnern erfolgreich organisiert. Auch bei frauenpolitischen Fragen sind wir ein anerkannter Ansprechpartner. Dazu engagieren wir uns auch lokal: seit 2010 bieten wir gemeinsam mit einem Bonner Gymnasium ein SchülerinnenMentoring an. In drei Jahren haben wir rund 50 Mädchen im 1:1 Mentoring für ein Jahr begleitet auf dem Weg zu Berufswahl bzw. Studienplatzwahl. Gerne berichten wir Ihnen mehr über uns. Stöbern Sie einfach auf unserer Webseite und lesen Sie unsere Newsletter. Wir freuen uns auf Ihren Besuch bei uns in Bonn!
1. Vorsitzende Claudia Bölling erste-vorsitzende@bpw-bremen.de
1. Vorsitzende Viktoria Balensiefen 1.vorsitzende@bpw-bonn.de
2. Vorsitzende Anja Reimers-Meinhardt zweite-vorsitzende@bpw-bremen.de
Was macht uns Frauen glücklich und zufrieden? Überraschende Einsichten und Erkenntnisse, wie wir sie im Rahmen eines spannenden Vortrags im BPW-Bremen hatten. Ende 2012 hatten wir die Soziologin und Demographin Prof. Dr. Hilke Brockmann von der Jacobs-University in BremenNord zu Besuch, die uns die Augen öffnete in Bezug auf die glücklich machenden Aspekte im Leben einer Frau. Sie gehört einer Forschergruppe im Bereich „Happiness Research“ an. Der provokannte Titel Kinder, Küche, Kirche oder doch lieber Business und Beziehungen ergab eine große Nachfrage und erstaunte Gesichter im Laufe des Vortrags. Weder Kinder noch Job machen glücklich – beides gar macht Stress und damit sinkt die Zufriedenheit im Leben ins unermessliche. Geld verdienen ist schön und wichtig – aber wir Frauen sind auch sehr zufrieden, wenn es jemand anderes für uns tut. Die Kinder machen uns weniger zufrieden als es ein Ehrenamt oder der Glaube vermag. Wir Bremerinnen waren jedenfalls erstaunt. Und hätten diese Daten und Fakten nicht im internationalen Vergleich messbar und wissenschaftlich untersucht vorgelegen, wir hätten nicht eine Silbe davon geglaubt. Beziehungen haben und pflegen und dieses sowohl im Ehrenamt als auch im Beruf – das ist, was uns Frauen weltweit zufrieden stellt. Wir ahnten es bereits – nicht das Geld allein ist entscheidend, eine Aufgabe zu haben und erfüllen zu können, das macht glücklich, auch wenn das Einkommen nicht selbst verdientes Geld ist. In Punkto Glaube und Ehrenamt unterscheiden sich Männer und Frauen nur unwesentlich. Erstaunlicherweise leiden Männer viel eher unter
dem Verlust der Partnerschaft als Frauen – die messen Ihren sozialen Beziehungen mehr Bedeutung zu als dem schnöden Mamon! Hausarbeit stört Frauen nur selten, keine Kontakte zu haben und einsam zu sein, stört viel mehr. Armut im Alter macht beide Geschlechter unglücklich. Aber Einsamkeit und Reichtum versüßen das Dasein allein nicht – auch dies trifft auf beide Geschlechter zu. Wenn Frau allerdings eine gute Pension hat und dazu noch viele Kontakte und eine Aufgabe über die Erwerbsarbeit hinaus, dann trägt dies zur Freude bei. Im Umkehrschluss lässt sich leicht erahnen, dass der Verlust der Arbeit und die damit einhergehenden Verluste sozialer Bindungen für die meisten Menschen einen Albtraum darstellen, so die Ergebnisse. Arbeitslos sein und arbeitslos machen, so die Untersuchungsergebnisse, ist für alle Betroffenen ein Unglück. Interessanterweise leiden Männer mehr unter dem Verlust ihrer Partnerschaft als Frauen. Diese sind eher in der Lage, soziale Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. Viele gaben an, in Ihrem Beruf den Kontakt zu den KollegInnen mehr zu schätzen, als die Tätigkeit selbst. Hier liegt die Zufriedenheit. Wenn dann noch ausreichend Anerkennung und Geld hinzu kommen, dann macht sie der Beruf glücklich. Auf die Frage, ob sie für mehr Geld einsam an der Spitze stehen wollten, reagierten die meisten Frauen mit Ablehnung. Für kein Geld der Welt will Frau einsam sein. Wir Bremerinnen stellten jedenfalls mit Erstaunen fest, dass Kirche, Küche, Beziehungen das unerwartete Ergebnis des Abends war.
Gründungsjahr: 1951 58 Mitglieder
2. Vorsitzende Heike Gottschalk h.gottschalk@albrecht-mediapro.de Gründungsjahr: 1974 19 Mitglieder
BPW Bremerhaven feiert 40 Jahre in der Seestadt Der 4. Dezember 1974 war ein stürmischer und kalter Tag, nicht ungewöhnlich für den Winter an der Küste. Genauso wie vor 40 Jahren. An diesem Dezembertag trafen sich acht Bremerhavener Frauen und gründeten den Deutschen Verband Berufstätiger Frauen in Bremerhaven (dvbf ) - so hieß damals noch der Dachverband - später umbenannt in BPW Business and Professional Women Club Bremerhaven e.V. Die Gründung des Clubs geht zurück auf die Initiative der Kinderbuchautorin Gerda Maria Scheidl und das Engagement der ersten Vereinsmitglieder. Was hat diese sehr unterschiedlichen Frauen motiviert, einen Verein zu gründen – damals sprach man noch nicht von Netzwerk – um die Interessen berufstätiger Frauen zu fördern und sich dem Deutschen Dachverband anzuschließen? Nun: Es war einfach an der Zeit. Was auch das Thema des Festvortrags der ersten Kerzenlichtfeier in Bremerhaven widerspiegelt: Die Anerkennung der Frau als Mensch. Bremerhaven war in den 1970er Jahren geprägt vom Schiff bau und der Fischwirtschaft. Die Möglichkeiten für Frauen, beruflich tätig zu sein, waren sehr begrenzt. Heute ist Bremerhaven mit etwa 120.000 Einwohnern eine der sich am stärksten wandelnden Städte Deutschlands: Weg von der Schiff bau- und Fischindustrie hin zu einem Wissenschaftsstandort: Das Alfred-WegenerInstitut für Meereskunde (AWI), das die Klimaveränderungen erforscht, sowie der Hochschule mit ihrer nautischen Ausrichtung, aber auch als boomender Standort für die Produktion von
Windkraftanlagen, die in naher Zukunft offshore einen wichtigen Beitrag zu Deutschlands alternativer Energieversorgung beitragen sollen. Viele Frauen sind heute in diesen Zukunftsbranchen beruflich tätig – hoch qualifiziert und engagiert – und besetzen in Bremerhaven Schlüsselpositionen in der Leitung wichtiger Einrichtungen und Institutionen. Das Thema unserer Tagung lautete demnach Frauen in MINT-Berufen und war ein voller Erfolg. Für Touristen und Besucher hält unsere Clubstadt Ungewöhnliches bereit: In keiner vergleichbaren Stadt wird man ein so großes Angebot an spektakulären Museen finden – viele geleitet von Frauen. Die Botschaft der Präsidentin von BPW International, Chonchanok Viravan aus Bangkok, Thailand, zur Kerzenlichtfeier 2007 lautete: Es braucht Zeit, extreme Hitze und Druck, um einen Kohleklumpen in einen Diamanten zu verwandeln. Diese Energien werden auch benötigt, um langfristig die Lebensbedingungen der Frauen zu verwandeln. In Deutschland sehen wir das sicher weniger drastisch. Trotz Diskussion um Krippenplätze und Elternzeit leben wir heute in einem Land mit immerhin relativ guten Bedingungen für berufstätige Frauen. Besser jedenfalls, als in vielen anderen Ländern. Und viel besser als vor 40 Jahren. BPW Bremerhaven richtet aus Anlass des 40. Gründungsjubiläums im Jahr 2014 eine Kerzenlichtfeier aus. Reservieren Sie doch bitte schon den Termin! Wir freuen uns am 29. März 2014 auf viele BPW-Frauen.
Club Bremerhaven
1.Vorsitzende Waltraud Lindenau-Niemeyer w.lindenau@praxis-lindenau.de
Ehrung langjähriger Mitglieder Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung fand zum ersten Mal eine Ehrung der Mitglieder statt, die unseren BPW Club seit 10 Jahren und länger aktiv unterstützen. Wir konnten acht Frauen, zwei Gründungsmitglieder, für Ihr Engagement und ihre Loyalität gegenüber BPW danken. Equal Pay Day 2013 Der besondere Zusammenhalt der Burghauser Truppe zeigte sich beim diesjährigen Equal Pay Day. Fast alle BPW-Frauen folgten der Einladung. Motto des interaktiven Diskussionsabends: Am Anfang des Equal Pay Day stehe ich!. Gemeinsam mit den Gästen wurde Ursachenforschung betrieben, systemische und gesellschaftliche Gründe benannt. Im Mittelpunkt stand die Frage: „Was kann ich selbst tun? “. Mit viel Ironie und Humor wurden die Faktoren gesucht, mit denen wir uns das Leben oft selbst schwer machen. Der Workshop war noch am selben Abend ausgebucht. Ein Gewinnspiel zum Schwerpunkt Gesundheitsberufe rundete die Veranstaltung ab. Der symbolträchtige Hauptpreis: eine Businesstasche in Rot. Beim Buffet wurde vor den Informationstafeln angeregt diskutiert. BPW Burghausen hat sich durch diese Veranstaltung einmal mehr als ernstzunehmende Instanz in puncto Chancengleichheit präsentiert. Der lokale Fernseh- und Radiosender sendete einen Nachbericht und lud die 1. Vorsitzende zu einem Telefoninterview zum Thema Frauen in Führungspositionen ein. Von der SPD wurden wir als Expertinnen zum parteiübergreifenden Diskussionsabend zum Equal Pay Day gebeten.
1. Vorsitzende Kerstin Hinterholzer 1.vorsitzende@bpw-burghausen.de 2. Vorsitzende Petra Egner-Fink 2.vorsitzende@bpw-burghausen.de Gründungsjahr: 2000 30 Mitglieder
Größtes Berufsnetzwerk für Frauen beim größten heimischen Arbeitgeber Im April war BPW Burghausen zu Gast beim größten heimischen Arbeitgeber. Eine Werkbesichtigung bei der Wacker Chemie AG stand unter dem Schwerpunkt Frauen bei Wacker. Nach einem kurzen Vortrag über den Konzern wurde uns erstmalig das Thema Einstieg und Aufstieg – Frauen bei Wacker präsentiert. Frauenförderung und Chancengleichheit ist Wacker ein ernstes Anliegen. Die anschließende Werkführung erfolgte mit dem Bus und vermittelte anschaulich die Dimension und Komplexität des Wacker Chemiewerks. Ermöglicht hat diesen Besuch unser BPW Mitglied Dr. Agnes Ehmann, die uns zum Abschluss einen wertvollen Einblick in ihre Arbeit als Führungskraft in ihrem naturwissenschaftlichen Labor gab. Ausblick 2013 Geographisch naheliegend ist unsere grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Für dieses Jahr ist ein Netzwerktreffen mit dem Twinning Club Salzburg, BPW Salzkammergut, BPW Tirol und dem UHD Rosenheim geplant. Bei einer Informationsveranstaltung im Herbst wird die Situation von jungen Frauen und Mädchen in Indien im Mittelpunkt stehen. Die Veranstaltung ist der Auftakt zu einem Charity-Projekt. Wir möchten mit dem Projekt junge Frauen in Indien bei der Berufsausbildung unterstützen.
Rezilienz - was ist das? Resilienz ist die emotionale Stärke eines Menschen, innere Schutzfaktoren zu aktivieren, um Stress, Niederlagen und Lebenskrisen schneller und erfolgreicher zu meistern. Gerade Frauen sind durch die Anforderungen in einer meist männlich dominierten Berufswelt besonders betroffen. Hinzu kommt bei vielen Frauen eine Mehrfachbelastung durch die Familie und das private Umfeld, wie beispielsweise die Betreuung von Kindern oder die Pflege älterer Angehöriger. Beeinflusst wird unsere Resilienz-Fähigkeit durch unser soziales und wirtschaftliches Umfeld, durch Gesundheit und biologische Vitalität sowie unsere Einstellung zu Problemen. Experten sprechen davon, dass man einen kleinen Teil dieser positiven Grundeinstellung mit in die Wiege gelegt bekommt, doch die gute Nachricht: Den weitaus größeren Teil können wir beeinflussen. Unter dem Motto Erfolgsfaktor Resilienz widmet sich das FrauenErfolgsForum 2014 diesem Thema in seinen Vorträgen, Interviews, Speed Coachings und Workshops. FrauenErfolgsForum 2014 Bereits zweimal wurde das FrauenErfolgsForum (www. frauenerfolgsforum.de) von den drei Gründerinnen in Frankfurt durchgeführt. In diesem Jahr
1. Vorsitzende Mandy Hindenburg hindenburg@bpw-essen.de
2. Vorsitzende Tanja Herrmann-Hurtzig tanja.herrmann-hurtzig @bpw-duesseldorf.de
2. Vorsitzende Silke Schöneberg schoeneberg@bpw-essen.de
Gründungsjahr: 1952 71 Mitglieder
geht die erfolgreiche Veranstaltungsreihe nach Düsseldorf. Die drei Frauen haben Sabine Grosser, 2. stellvertretende Vorsitzende beim BPW Düsseldorf, ihr Vertrauen ausgesprochen, dass ihr Baby beim BPW eine neue und gute Heimat bekommen wird. Somit richtet der Düsseldorfer Club das 3. FrauenErfolgsForum aus. Das Programm für die beiden Veranstaltungstage ist facettenreich und hochkarätig. Am Freitag, 07. Februar, nach den Vorträgen von Louise Fiegel, Nicola Fritze und Eva Loschky werden drei Erfolgsfrauen, Inge Kammerichs (Geschäftsführerin der Mülheimer Stadtmarketing- und Tourismus GmbH), Roxana Petcov (Herausgeberin STEP Elterntraining) und Sabine Charlotte Langen (Klangsalon), zu ihrem persönlichen Weg zum Erfolg interviewt. Nach einem Snack wird Choreografin Lisa Günther die Teilnehmerinnen spielerisch in Bewegung bringen, bevor der Abend beim Netzwerken ausklingt. Am Samstag können sich die Teilnehmerinnen zu drei Workshops anmelden: Überzeugungskraft durch Körperbewusstsein, Vom Selbstverständnis zur Führungsaufgabe und Resilienz von Innen, Ernährungstipps für den Business-Alltag. Im Anschluss finden jeweils 25minütige SpeedCoachings zu den Themen Burnout-Prävention, Persönliche Entwicklungsthemen sowie Jobund Karriere statt. Der BPW Club Düsseldorf freut sich auf zwei abwechslungsreiche Veranstaltungstage mit vielen interessanten Frauen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte den Veranstaltungshinweisen und unserer Internetseite www. bpw-duesseldorf.de.
Club Düsseldorf Lernen Sie, Hürden im beruflichen Alltag gedankenklar, auftrittsstark und selbstbewusst zu meistern. Lernen Sie von erfahrenen Frauen, Meisterinnen ihres Fachs! Ein Erlebnis mit den drei Gründerinnen des FrauenErfolgsforum, Louise Fiegel, Nicola Fritze, Eva Loschky, dem BPW und weiteren Erfolgsfrauen.
1. Vorsitzende Dr. Sabine Küsters vorstand@bpw-duesseldorf.de
Dem BPW Club Essen ist nicht nur ein starkes und professionelles Auftreten wichtig, sondern auch Kontakte zu gewinnen, sie langfristig zu pflegen um zukünftig Projekte aufzubauen. Schon in den letzten 1,5 Jahren haben wir mit unserer Außendarstellung einen Namen in Essen gewonnen, zusammen mit unserer Marketingexpertin Clubfrau Britta Becker, haben wir ein attraktives Portfolio zur Club-Darstellung geschaffen. Alleine mit dem Equal Pay Day hat der Club seine Präsenz und seine Aussage gefestigt, zusammen mit Politik, Gewerkschaft und Wirtschaft Zeichen zu setzten. Unter dem Motto, nach dem Equal Pay Day ist vor dem Equal Pay Day, gestaltet der Club den Equal Pay Day 2014. Gerne betonen wir an dieser Stelle, dass EPD nicht nur ein Thema für Angestellte ist: das gesamte Planungsteam des EPD 2014 ist in der Hand von Frauen, die alle selbstständig sind. Möglichkeit eines überzeugenden Clubauftritts bot uns auch der Essener Firmenlauf, an dem gleich mehrere Clubfrauen gemeinsam teilnahmen, und für den guten Zweck liefen. Ein großes und langfristiges Projekt ist für den Club Essen die Unternehmensmitgliedschaft, viele Gespräche mit interessanten Firmen und Personen wurden bereits geführt und viele sind für die Zukunft geplant. Uns ist bewusst, dass die Gewinnung von Unternehmen eine nachhaltige Betreuung beinhaltet.
Gründungsjahr 2007 38 Mitglieder
Ein sehr beeindruckendes Wochenende hat uns der Club Kiel ermöglicht, den wir als Partnerclub auserwählt hatten. Aktiver Clubaustausch im Zeichen der Kieler Woche, wozu sich eine Gruppe Essener Clubfrauen auf den Weg nach Kiel machte. Die Kieler Clubfrauen haben uns sehr herzlich empfangen und ermöglichten uns einen tollen Abend. Beeindruckt hat uns, dass sich die Kieler Clubfrauen Zeit nahmen mit uns Samstag und Sonntag die Kieler Woche zu erkunden. Pünktlich vor den Sommerferien ist es uns gelungen unseren neuen Zirkel ins Leben zu rufen. Der BPW Arbeitszirkel für Existenzgründerinnen ist eine große Erweiterung unseres Portfolios, die Ausarbeitung dazu ermöglichte uns Clubfrau Sabine Degner. Zusammen mit qualifizierten Clubfrauen und Fördermitgliedern werden wir in Einzelveranstaltungen in Zirkelform, alle für die Gründung relevanten Themenbereiche behandeln. Wir freuen uns alle schon sehr auf unser Event Die Welt zu Gast im Ruhrgebiet wo wir Frauen aus allen Ländern und Nationen mit einem sehr umfangreichen, spannenden und interessanten Programm willkommen heißen. Spaß am Mitgestalten, Spaß am Netzwerken, geben und auch nehmen im Gleichklang! Das ist der BPW Club Essen!
2. Vorsitzende Jessica Hamburger 2.vorsitzende@bpw-frankfurt.de Gründungsjahr: 1999 68 Mitglieder
Wie wird Mut weiblich?
Der BPW Frankfurt am Main folgt mit seinem Veranstaltungsprogramm 2013 der Spur des Mutes. Der Club versucht, mutige Frauen zu präsentieren und zu zeigen, was diese ausmacht. Darüber hinaus zeigt er auf, was frau für ihre eigene Entwicklung tun kann. Wirken mit der Kraft der Sprache gehört zu den wichtigen Lernfeldern. Sabine JürgensKrenzin, Geschäftsführerin der Kommunikationspiloten und Clubfrau, verdeutlichte uns, wie wir über Sprache positive innere Bilder gestalten, die Raum schaffen und Kraft spenden. Der bewusste Umgang mit unserer Sprache ermöglicht uns, gesünder, flexibler und entspannter mit uns und unserer Umwelt umzugehen. Wie schaffen wir es endlich zur Gender Balance, Gleichstellung und Entgeltgleichheit. Mittlerweile gibt es smarte Konzepte zur Bewertung und zur Erzielung. Diese stellten Gabriele von der Au, Gleichstellungsbeauftragte der Kf W, und Andrea Jochmann-Döll, GEFA Forschung + Beratung, an dem Abend Wege zur Gender Balance. Ziele und Konzepte für Gleichstellung und Entgeltgleichheit vor. Es bewegt sich was. Doch das befreit keine Frau davon: mutig in Gehaltsverhandlungen zu gehen, Karrierewege einzufordern und andere Sichtweisen auszuhalten. Hier ist neben strategischem Vorgehen Kraft und ganz besonders Mut, für sich selbst und den eigenen ganz individuellen Weg einzustehen, gefordert. Wie können wir mutiger leben? Wir diskutierten mit Gabriele von Lutzau. Sie erlebte als Stewardess die Entführung der
Lufthansamaschine Landshut. Sie war mittendrin und in Gefahr. Sie setzte sich für andere ein. Dieses Erlebnis hat sie nachhaltig verändert. Aus der Stewardess wurde zunächst eine Hausfrau und Mutter. Dann fing sie zu bildhauern an. Sie bearbeitet mit Motorsäge und Flammenwerfer Holz und schafft Überwältigendes: Wächter und Vögel, kraftvolle Herzen, die sich schützen und befreien. Sie sagt: „Ich will nie wieder Opfer sein.“ Von Christine Strobl, der Tochter unseres Finanzministers und Geschäftsführerin der ARD-Filmeinkaufsorganisation Degeto mit 400 Millionen Umsatzverantwortung und unserer Topfrau live im April 2013, erfahren wir von der Pflicht, auch Verantwortung zu übernehmen. Wir lernen, dass wir Fehler machen, diese zugeben und weitermachen können, ohne uns an ihnen aufzuhalten und an uns selbst zu zweifeln. Andere in Lösungsprozesse integrieren und auch durchaus Unterstützung von Außen zu holen, gehört zum Repertoire einer souveränen Persönlichkeit. Frau Strobl übernahm ihren Posten in einer Krisensituation und will ihre Firma mit ihren Leuten auf Vordermann bringen. Dabei fördert sie (trotzdem) die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, bindet ihre Mitarbeiter/-innen ein und übernimmt Verantwortung. Im Juni wird eine Truppe BPWFrauen und Interessentinnen nach Brüssel reisen und intensiv hinterfragen, wie im Europarat Frauenpolitk gestaltet wird.
Club Frankfurt
1. Vorsitzende Claudia Volk 1.vorsitzende@bpw-frankfurt.de
Auffordern, einen Korb bekommen, auf die Füße treten, Erfolge, die wir beim Tanzen machen, lassen sich auch auf Verhandlungen um Geld übertragen. Mit großem Unterhaltungswert und Leichtigkeit zeigte Claudia Kimich vom BPW München die Parallelen zwischen beiden Bereichen auf. Sie zeigte den Göttinger ClubFrauen auf, worauf es ankommt: Zunächst gelte es, gut vorbereitet in Gehaltsverhandlungen zu gehen. Dazu gehöre es, den eigenen Wert zu kennen und dem Verhandlungspartner zu vermitteln. Sei es ein gelungenes Projekt, Optimierung von Abläufen oder die Entwicklung von konkreten Einsparungsmöglichkeiten im Unternehmen. Darüber hinaus gebe es verschiedene Typen von Verhandlungspartnern. Kimich unterscheidet zwischen strategischen Gewinnmaximierern, dominanten, mitreißenden oder Loyalität fordernden Typen. Auf
1. Vorsitzende Isabella Wolter i.wolter@bpw-goettingen.de 2. Vorsitzende Doris Körner d.koerner@bpw-goettingen.de Gründungsjahr: 1954 52 Mitglieder
die müssen wir uns einstellen. Manchmal komme es auch darauf an, den richtigen Zeitpunkt zu erkennen. Und falls nicht gleich die erste Verhandlung von Erfolg gekrönt sei, empfiehlt Kimich sportlich damit umzugehen. Gute Erfahrungen hat Kimich mit Jonglieren gemacht. „Das schafft neuen Platz im Hirn,“ versichert sie „und bringt neue Ideen.“ Zum Schluss des Abends legte jede der Teilnehmerinnen ein persönliches Ziel und die ersten Schritte dorthin fest. Alles in allem: eine gelungene Veranstaltung, die wir nur weiter empfehlen können. Weitere Infos zu Claudia Kimich sind unter www.kimich.de zu finden. Kooperationspartner war der VNB – Verein niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. Göttingen.
Claudia Kimich unterscheidet vier Typen von Verhandlungspartner.
Jonglieren macht den Kopf frei für neue Ideen.
2. Vorsitzende Andrea Cammann zweite.vorsitzende@bpw-hh.de Gründungsjahr: 1951 45 Mitglieder
uns selbst anfangen können, um mit Konflikten konstruktiv umzugehen. Das Gespräch mit Christiane Breuer war ebenfalls ein Highlight. Thema des Abends war richtig gut essen, satt und voller Energie. Sie teilte uns mit, wie wir unsere täglichen Herausforderungen mit dem richtigen Essen meistern können. Sie motivierte uns – ohne erhobenen Zeigefinger – uns zu beobachten und wichtig zu nehmen. Darüber hinaus konnten wir auch in diesem Jahr viele Clubfrauen und Interessentinnen mit dem Speednetworking und unserem Sommerfest begeistern, wo wir uns über unsere beruflichen Tätigkeiten ausgetauscht und wertvolle Kontakte geknüpft und gepflegt haben. Unser Sommerfest haben wir im Freudenhaus auf St. Pauli gestartet und haben an einer Fackeltour durch die Hamburger Speicherstadt teilgenommen. Zusätzlich hat sich das Youngs & Friends Frühstück etabliert; wir veranstalten zudem einen Businesslunch für alle Mitglieder und Interessierte. Wer sich weiterbilden, Kontakte knüpfen und sich entwickeln möchte, ist bei uns jederzeit herzlich willkommen. Nur Mut.
Club Hamburg Um vorwärts zu kommen, den nächsten Schritt auf der Karriereleiter zu wagen, dafür benötigen wir vor allem Mut. So begann auch unser Jahr 2012 mit dem eindrucksvollen Vortrag Erfolgsfaktor Mut – zwischen Komfortzone und Karrieresprung. Wer Mut hat oder Unterstützung benötigt, ist bei uns im Club Hamburg richtig. Wir bilden ein gutes Netzwerk aus angestellten und selbstständigen Clubfrauen – auf alle Branchen verteilt. Unsere Clubabende finden am ersten Dienstag eines Monats in den Hamburger Kammerspielen statt. Neben wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Themen stehen das Netzwerken und die persönliche Weiterentwicklung im Vordergrund – und das nicht nur zum Thema Mut. Im Laufe der zwölf Monate gab es viele spannende, interessante und motivierende Beiträge. Ein besonderes Highlight kam von unserer Clubfrau, Petra Schwaiger, die uns über die wichtigsten Fakten zum Thema Image informierte und uns beibrachte, wie wir als Person oder als Unternehmen in der Außenkommunikation ein einheitliches mediales Auftreten geben. Konflikte gehören zum Leben dazu, weil Menschen verschieden sind und unterschiedliche Werte, Interessen, Meinungen und Charaktereigenschaften aufeinander treffen. Dieser Themenabend kam von Yvonne Kuster. Sie erläuterte uns die Grundlagen zum Umgang mit Konflikten und zeigte uns, wie wir mit kleinen Bausteinen bei
1. Vorsitzende Kristina Jürgens erste.vorsitzende@bpw-hh.de
„Wenn ich eines Tages auf mein politisches Leben zurückblicke, möchte ich da nicht lesen: selber Karriere gemacht, aber für andere Frauen nichts getan.“ Angela Merkel Dieser Satz unserer Bundeskanzlerin unterstützt und motiviert, sich im beruflichen Alltag miteinander auszutauschen und freudvoll und gewinnbringend zusammen zu arbeiten. So hatte die 1. Vorsitzende Karin Jahns zum Jahresbeginn im Hildesheimer Roemer und Pelizaeus Museum die Gelegenheit, in einem Kamingespräch mit Katrin Göring-Eckhardt den Netzwerkgedanken und die Schwerpunkte und Ziele der Business and Professional Women vorzustellen. Die gerechte Bezahlung von Frauen und Männern war ebenso Thema wie die Forderung nach besseren Karrieremöglichkeiten für Frauen. „Wir brauchen mehr Frauen in Führungspositionen“, machte Jahns deutlich. „Da können wir uns gern auch auf eine Quote für Männer einigen. Außerdem braucht es mehr Mut zu veränderten Rollenbildern, also mehr Zeit für die Familie bei den Männern und verbesserte Erwerbsmöglichkeiten für Frauen“. Der Hildesheimer BPW Club wird im Jahr 2013 fünf Jahre jung. Zur Zeit sind hier 30 Frauen organisiert. Wichtigste Unternehmung im bisherigen Jahresverlauf war der Equal Pay Day. Mit der Auftaktveranstaltung zum Thema: Doppel-Karriere-Paare wurden neue Ansätze zum gleichberechtigten Gestalten von Karriere, Familie und
1. Vorsitzende Karin Jahns k.jahns@stadt-hildesheim.de	2. Vorsitzende Nicola Volckmann office@volckmann-media.de Gründungsjahr: 2008 31 Mitglieder
Partnerschaft“ der Hildesheimer Öffentlichkeit vorgestellt. Am 21. März – trotz Schnee und Eis und Osterferien – machten zwei Stelzenfrauen auf den Equal Pay Day aufmerksam. Unter dem Motto Größe zeigen für mehr Gehalt in der Gesundheitsbranche, informierte der Club Hildesheim mit dieser aufmerksamkeitsstarken Aktion in der Innenstadt
1. Vorsitzende Karin Jahns im Hildesheimer Roemer und Pelizaeus Museum in einem Kamingespräch
zur Entgeltsituation im Gesundheitswesen. Ein abschließender Vortrag aus der alltäglichen Arbeit der Familienhebammen Maria Schinzel und Ute Mordeja gewährten Einblicke in den Arbeitsalltag der beiden Frauen, die Mütter in jedem Alter und in sehr unterschiedlichen Lebenssituationen begleiten und unterstützen. Neben den monatlich stattfindenden Clubabenden mit Impulsvorträgen, wird das Hildesheimer Clubleben durch weitere Angebote wie AfterWork-Treffen, offene Vorstandssitzungen, ein Lesefrühstück oder eine Stadtführung aus Frauensicht ergänzt.
2. Vorsitzende Anke Schubert-Hinrichs 2.vorsitzende@bpw-kl.de Gründungsjahr: 2009 36 Mitglieder
Mit Engagement, Ideen und Zielen in die Zukunft Am 3. April 2013 fand im BPW Club Kaiserslautern die Mitgliederversammlung mit Neuwahlen statt. Das neue Vorstandsteam ist teilweise aus der 2011 gegründeten „AG Clubentwicklung“ hervorgegangen und hat sich zum Ziel gesetzt, den Club noch attraktiver zu machen, den Austausch unter den Frauen weiter zu fördern, neue Mitglieder zu gewinnen, bekannter und in den Medien präsenter zu werden sowie die Angebote noch besser auf die Wünsche der berufstätigen Frauen in und um Kaiserslautern abzustimmen. 1. Vorsitzende ist nun Heike Thompson (Mediatorin, Coachin, Trainerin), 2. Vorsitzende Anke Schubert-Hinrichs (Strategieberaterin und Coach für marktgerechte Lösungen), 3. Vorsitzende Katariina Hall (U.S. Department of Defense Contractor). Als Schatzmeisterin gewählt wurde Eva Germann (Selbstständige Webdesignerin), als Schriftführerin Esther Day (Diplom-Agrarökonomin). Die beiden Beisitzerinnen sind Petra Mack (Diplom-Soziologin) und Heike Abidi (Werbetexterin/Autorin). Projekte, Pläne, Programm In mehreren neuen Arbeitsgruppen arbeiten Vorstand und weitere engagierte Clubfrauen inzwischen an Projekten wie Mitgliedergewinnung, PR, Workshopangebote oder Pro-
grammentwicklung 2014. Bereits das Club-Programm des Jahres 2013 orientierte sich stark an einer bei Clubfrauen und Interessentinnen durchgeführten Umfrage. Neben reinen Vorträgen werden vor allem interaktive Veranstaltungen angeboten, beispielsweise eine moderierte Diskussionsrunde zum Thema Erfolg – ein Konzept mit vielen Facetten (Mai 2013) oder Kurzvorträge, in denen Clubfrauen ihre aktuellen Projekte vorstellen (August 2013). Wie bereits in den Jahren zuvor findet im Herbst eine Autorinnenlesung statt. Im Oktober 2013 ist Lisa Graf-Riemann zu Gast in Kaiserslautern und stellt ihren neuesten Krimi vor. Weitere Infos zum Club und dem Programm: www.bpw-kl.de
1. Vorsitzende Heike Thompson 1.vorsitzende@bpw-kl.de
Britische Arbeiterfrauen kämpften schon Ende der 60er Jahre für Equal Pay Am 9. März, einen Tag nach dem internationalen Frauentag, veranstaltete der Diözesanverband Freiburg der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands in Kooperation mit dem BPW-Club Karlsruhe hinführend auf den EPD am 21.03. einen Aktionstag. Ziel dieser Veranstaltung war es, mit dem britischen Spielfilm We want sex, der vom Arbeitskampf englischer Ford-Arbeiterinnen erzählt, die Aufmerksamkeit der Frauen auf das Thema EPD zu fokussieren. Wir begannen mit einem gemeinsamen Frühstück im Karlsruher Kino Schauburg. Die Filmvorführung des britischen Films We want sex im Anschluss daran machte deutlich, dass es sich lohnt, sich für eine Sache einzusetzen und sich zu solidarisieren, damit Ziele erreicht werden können. Ende der 60er Jahre kämpften die Ford Fabrikarbeiterinnen für bessere Arbeitsbedingungen und equal pay – gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Mit welchen Widerständen die Frauen damals konfrontiert wurden, war im Film deutlich erkennbar. Die Konzernleitung und bald auch die eigenen Ehemänner sowie die männlichen Gewerkschaftsfunktionäre wollten den streikenden Frauen Einhalt gebieten. Doch
1. Vorsitzende Catriona Thomas catriona.thomas@t-online.de 2. Vorsitzende Karin Beckert karin.beckert @holzhauser-partner.com Gründungsjahr: 1951 69 Mitglieder
die Frauen ließen sich von ihren Forderungen nicht abbringen und legten durch ihre Streiks die ganze Ford Produktion über einen längeren Zeitraum lahm. Die Beendigung des Streiks sorgte dafür, dass 1970 der Equal Pay Act verabschiedet wurde, der Frauen die gleichen Bezüge garantiert wie ihren männlichen Kollegen. Im Anschluss an den Film informierten Sibylle Kappler und Ulrike Maier vom BPW Karlsruhe über den BPW Club und verdeutlichten anhand von Zahlen und Fakten die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen. Ulrike Maier zeigte auf, dass die vielmals (zu) schlecht bezahlten Berufe im Gesundheitswesen, in denen hauptsächlich Frauen tätig sind, allein zu rund 20 Prozent Anteil an dieser Lohnlücke haben. Den Wert, den die Arbeit im Gesundheitswesen für die Gesellschaft habe, spiegelt die Entlohnung dort in keiner Weise wider. Nach der ausführlichen und sehr aktiven Diskussionsrunde versammelten wir uns auf dem Vorplatz des Badischen Staatstheaters. Dort setzten wir zum Abschluss des Aktionstages gemeinsam ein Zeichen, indem jede Teilnehmerin einen roten Luftballon in den Nachmittagshimmel von Karlsruhe aufsteigen ließ. Wer diesen Luftballon fand, konnte sich anhand der am Ballon befestigten Informationskarte über den EPD informieren.
1. Vorsitzende Brigitte Lausch bpw-koeln@web.de
2. Vorsitzende Yvonne Deerberg deerberg@bpw-kiel.de
2. Vorsitzende Sonja Dominikowski bpw@dominikowski.net
Gegründet März 2000 44 Mitglieder
den Club Kiel “Wir lernen heute, was wir morgen brauchen“. Zielgerichtet lernen und dabei stets die Mitglieder im Blick behalten. Das ist die definierte Aufgabe des Vorstandes. Ziel für 2013 ist es die Medienkompetenz der Mitglieder zu erhöhen und für 2014 favorisiert die Kieler Programm AG den Ausbau der interkulturellen Kompetenz. Zur Clubphilosophie gehört es, jungen Frauen den Zugang zum BPW zu bieten, ohne ältere aus den Augen zu verlieren. Jede Clubfrau hat den Freiraum sich einzubringen. Struktur und Gemeinsamkeit bringt das Programm BPWaktiv. Jede übernimmt Aufgaben im Club und trägt so zum lebendigen und anregenden Clubleben bei.
Heldinnen der Bäume
Club Kiel BPW Kiel im Wachstum – Erfolgreiche Clubführung mit BPW-aktiv Seit seiner Gründung im Jahr 2000 gibt es für den Kieler Club nur eine Richtung – vorwärts. Alle bisherigen Vorstände haben kontinuierlich am Wachstum des Clubs gearbeitet. Ein absolutes Highlight in der Geschichte des Clubs ist allerdings von August 2012 bis März 2013 erzielt worden. Der Club wuchs innerhalb der neun Monate um 21 Prozent, bzw. um neun neue Mitglieder. Das Erfolgsgeheimnis des Clubs ist multiplizierbar. Im neugewählten Vorstand 2012 absolvierten 5 von 7 Vorstandsfrauen das Programm BPWaktiv. Eine in der Gold-, zwei in der Silber- und zwei in der Bronzestufe. Mit der Kandidatur zur 1.Vorsitzenden erfüllte Birgit Prange eine weitere Goldaufgabe. Für ihre Bewerbung wählte sie ebenfalls eine Goldaufgabe. Sie entwickelte eine Vision für
1. Vorsitzende Birgit Prange info@bpw-kiel.de
Köln ist seit vergangenem September um eine FrauenAttraktion reicher: Dank der Hartnäckigkeit ihrer Vizepräsidentin und einiger engagierter weiblicher Mitglieder lud die IHK Köln erstmals zum Frauen Business Tag. Diejenigen in der Organisation, die heimlich darauf gesetzt hatten, dass nur eine Handvoll Interessierter kommen würde, wurden enttäuscht: Mehr als 700 Frauen strömten in die heiligen Hallen der IHK, um neue Kontakte zu knüpfen, Workshops zu besuchen und die Vielfalt der Kölner Frauennetzwerke kennenzulernen, BPW Köln war - natürlich - auch vor Ort. Eine tolle Gelegenheit, um neue Frauen und bislang nicht bekannte Netzwerke kennenzulernen. Dort entstand auch der Kontakt zum noch jungen Netzwerk Women in Film and Television Germany - kurz WIFTG -, mit denen wir für den Equal Pay Day einen Film mit Tipps zu Gehaltsverhandlungen realisiert haben. Diesen finden Sie auf Youtube auf unserem Kanal BPW Köln. Die Kooperation mit anderen Frauenetzwerken soll über den Equal Pay Day hinaus vertieft werden; geplant sind gemeinsame Veranstaltungen mit Themen, die möglichst viele Mitglieder aus den unterschiedlichen Netzwerken interessieren, und auch Frauen anlocken, die noch nicht vernetzt sind. Zudem erhoffen wir uns so mehr Wahrnehmung in der Presse - aufgrund der großen Zahl von Events und Vereinen in Köln und der Omnipräsenz der Kultur- und Karnevalsszene ist eine Berichterstattung über
Gegründet: 1990 57 Mitglieder
Einzelaktionen in der Millionenstadt kaum realistisch; da muss schon geballte Frauenpower her. Dennoch machen wir unsere Veranstaltungen zweimal im Monat mit großer Freude und Engagement - mit speziellen Angeboten für die Young BPW und selbstständige Frauen und Themen von Schlagfertigkeitstraining über Coaching mit Pferden. Von der Kollegin zur Chefin bis hin zu einer schamanischen Trommelreise zu den Entspannungsinseln im Alltag. Aus diesem entfliehen wir zuweilen auch auf Kulturevents wie dem Besuch der größten deutschen Kunstmesse Art Cologne. Mehr Teilnehmerinnen wünschen wir uns hingegen beim Womens Run: Bislang war das BPW-Running-Team hier nur mit vier tapferen Teilnehmerinnen vertreten.
2. Vorsitzende Dr. Elke Koser 2.vorsitzende@ bpw-mannheim-ludwigshafen.de Gründungsjahr: 1952 38 Mitglieder
Unser Club hat im Jahr 2012 insgesamt elf Clubabende und neun Jour-Fix-Treffen veranstaltet. Gemeinsam haben wir eine Kunstausstellung in der Kunsthalle Mannheim besucht. Mit der BASF in Ludwigshafen besteht eine Kooperation hinsichtlich unseres Mintprojektes. In diesem Zusammenhang konnten Mädchen aus dem Kinderheim Mannheim die Werksfeuerwehr der BASF besuchen. Wir beteiligen uns regelmäßig an den Existenzgründungstagen in der Region Rhein Neckar. Im Oktober 2012 nahm unser Club an den Frauenwirtschaftstagen der Universität Mannheim teil. Vorstand und Mitgliedsfrauen trafen sich mit anderen Clubs und nahmen an der DACH-Tagung in Lindau, dem Regionaltreffen Süd-West in Kaiserslautern, der Mitgliederversammlung des BPW Germany in Berlin und an der Frühjahrstagung in Dresden teil. Im November 2012 feierten wir unser 60-jähriges Jubiläum. Unser Stammhotel hatte seinen größten Saal festlich für uns geschmückt. Bei einem bunten Programm und gutem Essen haben wir einen sehr schönen Abend miteinander verlebt. Im Dezember 2012 trafen wir uns zu unserem traditionellen Gänseessen. Gleich zu Beginn des Jahres 2013 haben wir unseren Club beim Neujahrsempfang der Stadt Mannheim mit einem eigenen Stand im Rosengarten vertreten. Im Mai 2013 fanden Neuwahlen statt. Dabei wurde Frau Dr. Bettina Laugwitz zur Vorstandsvorsitzenden gewählt. Die übrigen Vorstandsdamen wurden in ihren Ämtern bestätigt. Wir bedanken uns bei Frau Dr. Hil-
degard Flach für ihre engagierte Vorstandsarbeit. Sie steht als Beisitzerin dem Vorstand auch zukünftig zur Verfügung. Am 27.04.2013 feierten wir mit Teilnehmerinnen der Clubs Stuttgart und Karlsruhe unsere Kerzenlichtfeier im Mannheimer Luisenpark. Nach einer Führung durch den Park und das Pflanzenschauhaus wurden wir im Restaurant köstlich bewirtet. Besonders gefreut haben wir uns über den Besuch der Vizepräsidentin des BPW Germany, Frau Rosemarie Steinhage, die uns allen mit ihrer Rede den Geist des Welt umspannenden Netzwerks in Erinnerung rief. Zusammen mit der Stadt Ludwigshafen und anderen Vereinen aus der Region haben wir am Internationalen Frauentag 2013 teilgenommen. Unter anderem haben Mitgliedsfrauen das ehemalige Gefängnis in Mutterstadt besucht, in welchem Frau Sybille Bullatschek ihr Kabarettstück Volle Pflegekraft voraus aufführte. Die Teilnehmerinnen waren begeistert. Im Herbst planen wir wieder die Teilnahme an den Frauenwirtschaftstagen und dem Existenzgründungstag der MetropolRegion Rhein Neckar. Bei unseren monatlichen Clubabenden werden wir bis zum Jahresende Vorträge hören zu den Themen Frauen in MINTBerufen, Gleichstellungspolitik, Baubegutachtung aus sachverständiger Sicht und Qualitätsmanagement in der Zahnarztpraxis. In den vergangenen Jahren haben wir verstärkt Kontakte zu anderen Frauennetzwerken im Großraum Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg geknüpft. Diese Vernetzung wollen wir in Zukunft ausbauen.
Club Mannheim Ludwigshafen
1. Vorsitzende Dr. Bettina Laugwitz 1.Vorsitzende@ bpw-mannheim-ludwigshafen.de
BPW München ist der größte Club in Deutschland. Wir bieten jeden Monat ein buntes Clubprogramm mit verschiedenen Veranstaltungen an: Young BPW Themenabend, Clubabend mit wechselnden Vorträgen, Bizlounge und Businesslunch. Damit hat jedes Mitglied die Möglichkeit, jede Woche an einem BPW-Event teilzunehmen und interessante Frauen zu treffen und zu Netzwerken. Dank dem großen Engagement unserer Clubfrauen auf bundesweiter und internationaler Ebene verfügen wir über ein breites Netzwerk innerhalb des BPW sowie bei anderen Frauenverbänden. Diese Vernetzung nutzen wir beim Equal Pay Day. Seit Januar 2011 haben wir einen Sitz in der Stadtratskommission für die Gleichstellung der Frau der Landeshauptstadt München und koordinieren dort federführend das Aktionsbündnis aus mittlerweile über 40 Bündnispartnern. Unsere Mitgliedsfrauen setzen sich aus einer bunten Mischung zusammen: Angestellte und Unternehmerinnen, Fach- und Führungsfrauen, Netzwerkerinnen aus (fast) allen Branchen und Altersgruppen. Wir sind stolz auf die gute Resonanz für unser Clubprogramm, das sich am internationalen Motto des BPW für die Jahre 2012 bis 2014 ausrichtet: Empowered Women Leading Business – From the Top, At All Levels, In the Community. Wir haben getreu diesem Motto im Jahr 2013 ein buntes Programm zusammengestellt. Der bekannte Businesscoach Johannes Schmeer berichtete im April von seinen Erfahrungen und veranschaulichte anhand von Praxisbeispie-
1. Vorsitzende Astrid Bendiks 1.vorsitzende@bpw-muenchen.de 2. Vorsitzende Kunigunde Wagner 2.vorsitzende@bpw-muenchen.de Gründungsjahr: 1955 125 Mitglieder
len warum Frauen sich selbst im Weg stehen und es nicht in Führungspositionen schaffen. Besonders gefreut hat uns, dass die ehemalige Tourismusdirektorin der Stadt München, Frau Dr. Gabriele Weishäupl, die den Tourismus in München durch Ihre Persönlichkeit und ihr Engagement in den letzten 25 Jahren entscheidend geprägt und das Oktoberfest über die Grenzen von München bekannt gemacht hat, aus dem Nähkästchen plauderte. Ein besonderes Highlight war der Besuch von Thomas Sattelberger, dem ehemaligen Personalv orstand der Deutschen Telekom AG. Er war der erste Vorstand, der bei einem DaxUnternehmen eine 30 prozentige Frauenquote einführte. Er stand Rede und Antwort zu der Frage, was die Quote Frauen bringt. Wir freuen uns auf ein erfolgreiches zweites Halbjahr, das mit den Münchener Mitgliedsfrauen Sonja Still und Johanna Marius, beide im Bundesvorstand bei BPW Germany, startete. Sie berichteten beim Sommertreffen im August von ihrer Arbeit im Dachverband. Wir laden zum Clubtag Frauen in Führung und den Clubabenden und Biz Lounges, Young BPW Themen abenden und Business-Lunch, bei denen wir uns kennenlernen, Bekanntschaften vertiefen und unser Netzwerk weiterspinnen. Genaue Termine auf unserer website www.bpw-muenchen.de Wir freuen uns auf Sie!
2. Vorsitzende Jutta Fricke vorstand@bpw-muenster.de Gründungsjahr: 1997 53 Mitglieder
eine Club-AG Politik gegründet, damit ein noch regelmäßigerer Austausch mit Bürgerinnen, der Stadt Münster und anderen Frauenorganisationen in Münster erfolgt. Am BPW schätzen wir bei uns im örtlichen Club unsere engagierten und auch die stillen Clubfrauen und die wachsende Verbundenheit mit unseren Nachbarclubs in Hamm, Bielefeld und Osnabrück. Auch überregional sind wir aktiv, z.B. werden wir im August den Staffelstab aus Bielefeld für das Regionaltreffen der Nordclubs übernehmen und ein überregionales Sommerfest ausrichten. Schwerpunkt war und ist in der letzten Zeit die Umstrukturierung unseres Clubs, da bei uns nur wenige Frauen vlnr. Marie-Louise Hollad, Claudia Spangenbergdie Zeit haben, ein Kintrup, Sandra Beer, Doris Menne, Barbara Vorstandsamt zu Eckhorst, Jutta Fricke und Brigitta Hagemann übernehmen und wir deutlicher als früher merken, Veranstaltung der Wirtschaftsdass wir im Wettbewerb mit förderung Münster teilgenomeiner inzwischen großen Zahl an men und dabei den BPW-Club Netzwerken stehen. Das betrifft Münster e.V. vorgestellt leider auch die Beteiligung an - in der kommunalen Politik waunseren monatlichen Clubabenren wir wie jedes Jahr aktiv und den. Zurzeit haben wir einen haben zu lokalen Themen Stelkleineren Vorstand von zwei lung bezogen: u.a., als in Zeiten klammer Kassen das Frauenbüro sehr engagierten und starken Frauen, die projektbezogen von der Stadt Münster von massiven zahlreichen Clubfrauen unterKürzungen bedroht war und seine Arbeit nur sehr eingeschränkt stützt werden. Wir leben deshalb die Herausforderungen und sind hätte fortsetzen können, haben dabei, unseren Club neu zu gewir in Zusammenarbeit mit stalten. Oder kurz gesagt: Unser anderen Organisationen dafür gesorgt, dass diese Kürzungsplä- Club in Münster ist BPWaktiv! ne nicht umgesetzt wurden. Der Schauen Sie einfach mal bei uns Dank des Frauenbüros lautete: vorbei – auf unserer homepage Gut gebrüllt, Löwin. Auch im oder persönlich – der BPW-Club Arbeitskreis der Münsteraner Münster e.V. freut sich auf Sie! Frauenorganisationen haben wir zwei starke Stimmen. Inzwischen haben einige Club-Frauen Eingebettet in die Münsteraner Netzwerk-Szene leben wir den BPW-Gedanken auf vielfältige Weise. Angefangen von klassischen BPW-Aktivitäten wie monatlichen Clubabenden, neun Vortragsabenden im Jahr, Equal Pay Day im Rathaus der Stadt Münster und Kerzenlichtfeier haben wir in den letzten Monaten folgende Veranstaltungen erlebt: - im September 2012 haben wir zum ersten Mal an der SCOUT-
Club Münster
1. Vorsitzende Barbara Eckhorst vorstand@bpw-muenster.de
Aufbruch an der Donau! Das Motto unserer Kerzenfeier, zu der wir Henrike von Platen, Wilma Steinbacher, Präsidentin unseres Twinning-Club Linz, Eva Frank, Präsidentin BPW Tirol und Marion Volk, Vice Chair BPW Danube Net begrüßen konnten. Seit Sommer 2012 verändern wir Schritt für Schritt das Clubleben. Im Mittelpunkt steht dabei ein Paradigmenwechsel: wir erarbeiten nicht das soundsovielte hochinteressante und leicht konsumierbare Programm für Clubfrauen und Interessentinnen, sondern wir arbeiten mit ihnen. Unser Motto „Die da sind, sind genau die richtigen!“ erfordert einerseits Geduld und andererseits unsere ganze professionelle Kompetenz. Nach einer intensiven Analyse haben wir in drei zentralen Bereichen Veränderungen auf den Weg gebracht. Bei den Netzwerkabenden im Herbst 2012 entwickelten wir mit den Clubfrauen Projektideen und eruierten, wer sich an welchen Projekten beteiligen will. Der eintägige Workshop „Professionelles Projektmanagement im Ehrenamt“ im Februar 2013 bereitete uns auf die speziellen Herausforderungen der ehrenamtlichen Projektarbeit vor. Referentin Cornelia Niklas versorgte uns dabei nicht nur mit nützlichen Tools, sondern auch mit einer großen Portion Wertschätzung und Motivation. Zwei Projekte sind inzwischen gestartet (weitere werden folgen). Sehr wichtig ist uns die Transparenz. Die Gruppen Gelingende Vereinbarkeit und Konkurrenz und Kooperation unter Frauen treffen sich im Abstand von vier bis sechs Wochen, um zu arbeiten. In der Projektgruppe Gelingen-
1. Vorsitzende Ingrid Asche ingrid.asche@bpw-regensburg.de 2. Vorsitzende Karin Schnappauf karin.schnappauf@bpw-regensburg.de Gründungsjahr 2000 29 Mitglieder
de Vereinbarkeit geht es um die Vereinbarkeit von Familie (und dabei sind nicht nur die Kinder gemeint!), Beruf, Clubleben und Zeit für sich selbst. Wir stellen das Netzwerken neu in den Mittelpunkt und lernen unsere Kompetenzen und Persönlichkeiten (neu) kennen und schätzen. In der Nahaufnahme läßt eine Clubfrau uns hinter die Kulissen ihrer beruflichen Tätigkeit schauen. Wir intensivieren unsere öffentliche Präsenz: mit Artikeln in der Wirtschaftszeitung und im IHKMagazin, Gastkommentaren zu frauenpolitischen Themen in der regionalen Tageszeitung und Berichten über unsere Events (Kerzenfeier, EPD etc.). Wir nehmen an wichtigen Veranstaltungen der politischen, der Wirtschafts- und der Frauenszene teil. Wir sind in den sozialen Medien präsent. Mit der Regionalstelle Frau und Beruf der VHS arbeiten wir genauso intensiv zusammen wie mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Regensburg. Ganz im Sinne von Henry Ford „Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ein Erfolg“ läßt uns all das in mehrfachem Sinn neu zusammen wachsen. So sehen wir optimistisch in die Zukunft, freuen uns über neue aktive Clubfrauen und darauf im Herbst 2014 BPW aus ganz Deutschland und aus den Donauanrainerstaaten bei uns begrüßen zu können!
2. Vorsitzende Margarete Schmidt info@coaching-ms.de Gründungsjahr: 1955 20 Mitglieder
Der Club Region Lörrach hat sich zum Ziel gesetzt, die Besonderheiten des Dreiländerecks Deutschland/Schweiz/ Frankreich bei seinen Aktivitäten mit zu berücksichtigen. Deshalb finden sich immer wieder Anlässe, gemeinsam Veranstaltungen mit dem Club Basel und dem Club Strasbourg auszurichten. Dieser Austausch ist ein wesentlicher Teil unserer Club-Kultur. Unsere Frauen sind auch im Alltag nicht nur in Deutschland aktiv, sondern richten sich in ihrer Tätigkeit auch an das benachbarte Frankreich und die Schweiz.
So konnten wir durch unsere Clubfrau Vivïenne Gaskell, Leiterin der Medien- & Öffentlichkeitsarbeit am EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg, im März die einmalige Gelegenheit der Flughafenbesichtigung wahrnehmen. Wir haben viel Neues erfahren rund um den Alltag des bi-nationalen Flughafens. Bei der Schweizer Rettungseinheit REGA haben wir viel Hintergrundwissen über Rettungseinsätze per Hubschrauber erfahren. Frau Gaskell schilderte ihre Verantwortung in der Öffentlichkeitsarbeit, die sich erstreckt auf alle Vorgänge intern und extern, schlicht die Kommunikations- und Medienzentrale für die Flughafendirektion. Ihre Aufgaben bringen viel grenzüberschreitende Koordinationsarbeit mit sich,
unter anderem mit Geschäftsund Kooperationspartnern einschließlich der Regierungsstellen in Frankreich, in der Schweiz und in Deutschland. Im April 2013 hat uns Frau Dr. Petra Wüst mit ihrer Buchvorstellung Schüchtern war gestern einen praxisnahen und unterhaltsamen Vortrag gebracht. Die Autorin ist eine versierte Expertin im Selbstmarketing und Self Branding. Sie leitet das Beratungsunternehmen Wüst Consulting in Basel und ist international als Führungstrainerin, Referentin und Coach tätig. Seit Jahren befasst sie sich mit der Frage, wie sich Menschen in ihrem sozialen Umfeld sympathisch und erfolgreich in Szene setzen und dadurch Aufmerksamkeit und Anerkennung erhalten. Petra Wüst hat bereits mehrere vielbeachtete Bücher zum Thema verfasst. Der Abend war sehr gut besucht und hat viele Interessentinnen für unseren Club angezogen. Den Schlüssel zu mehr Ausstrahlung, Selbstvertrauen und Lebensfreude wollten doch viele Frauen entdecken und wurden nicht enttäuscht. Im Juni 2013 planen wir einen gemeinsamen Sommerevent mit dem BPW Switzerland Club Basel und Baselland und mit dem BPW Strasbourg. Dabei geht es auf der schönen Golfanlage Ehner-Fahrnau in Schopf heim zum Golf-Schnupperkurs. Der schöne Ausblick auf die Golfanlage wird sicher viele Clubfrauen anziehen und im besten Sinne unsere Absicht unterstützen, den Austausch zu pflegen.
Club Region Lörrach
1. Vorsitzende Margrit Roder-Öschger margrit.roder-oeschger@t-online.de
BPW Saarbrücken feierte sein 10-jähriges Bestehen In feierlichem Rahmen bei Crémant, Wein und gutem Essen feierte der BPW Club Saarbücken am 13. April sein zehnjähriges Bestehen im Casino am Staden. Nach der Begrüßung durch unsere 1. Vorsitzende Lisa Spier sprach auch Ministerpräsidentin und Clubmitglied Annegret Kramp-Karrenbauer Grußworte und wies auf die bereits erzielten Erfolge des Clubs bei der Unterstützung und Förderung berufstätiger Frauen hin. Gleichzeitig ermutigte sie die Clubmitglieder dazu, weiterhin engagiert an den Zielen des Vereins zu arbeiten. Unsere Präsidentin Henrike von Platen, war eigens aus Berlin angereist um mit uns zu feiern. Mit einer schwungvollen und motivierenden Ansprache betonte sie die Ziele des BPW und legte großen Wert darauf, dass es vor allem darum ginge, Gleichberechtigung und ein ausgewogenes Verhältnis der Geschlechter in Führungspositionen und Aufsichtsräten von Unternehmen zu erreichen – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Dabei sprach sie ganz besonders auch die anwesenden Männer an, die ihre Frauen an diesem Abend begleitet hatten. mitte: Ministerpräsidentin und Clubmitglied: Annegret KrampKarrenbauer
1. Vorsitzende (kommissarisch) Elke Rieder elke.rieder@bpw-saarbruecken.de Gründungsjahr: 2003 58 Mitglieder
Auch der Hauptsponsor dieser Veranstaltung, Herr Dr. Wolfgang Walter, Geschäftsführer der URGO GmbH war anwesend und betonte damit sein Engagement und seinen Einsatz, mehr Frauen zu fördern und in Führungspositionen zu bringen. Die URGO GmbH ist eines der führenden Unternehmen in Deutschland und Europa im Bereich der modernen und klassischen Wundversorgung mit Sitz in Sulzbach. Unsere Clubfrau Marion Bredebusch moderierte u.a. auch die Gesprächsrunde, in der die Clubgründerin und ehemalige erste Vorsitzende Dr. Christiane Weber sowie die ehemaligen ersten Vorsitzenden Andrea de Riz und Doris MailänderRech von ihren Amtszeiten und Erfahrungen berichteten und dadurch die Geschichte des Clubs lebendig werden ließen. Eine Präsentation von Bildern aus 10 Jahren Clubgeschichte, auf denen sich viele Clubfrauen wiederfanden, rundete das Jubiläum ab. Gegen drei Uhr morgens gingen die letzten Gäste nach Hause und alle waren sich einig: dies war eine rundum gelungene Feier!
Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) – was bedeutet das für Frauen? Das bedingungslose Grundeinkommen (BGE) ist ein sozialpolitisches Finanztransfermodell, nach dem jeder Bürger unabhängig von seiner wirtschaftlichen Lage vom Staat eine gesetzlich festgelegte und für jeden gleiche finanzielle Zuwendung erhält, für die keine Gegenleistung erbracht werden muss. (Quelle: wikipedia.org)
Die häufigste Reaktion, wenn man/frau zum ersten mal vom BGE hört, ist ungläubiges Kopfschütteln. Klingt ja ganz nett, aber wie soll das finanziert werden? Eine schöne Utopie, nichts weiter?! Und dann die Sache mit dem „bedingungslos“: Kann/ soll /darf das wirklich sein? Sobald man sich näher damit beschäftigt, stellt man fest, dass das BGE doch kein so exotisches Thema ist: Es wird international und quer durch die Parteienlandschaft diskutiert. In Deutschland hat so ziemlich jede Partei seit Jahren eine eigene Arbeitsgruppe, die konkrete Modelle ausarbeitet. Hintergrund dafür ist die Erkenntnis, dass unsere sozialen Sicherungssysteme nicht zukunftsfähig sind. So kontrovers die Modelle in einzelnen Punkten sind: in zwei wichtigen Aspekten sind sich verschiedene Gruppierungen einig: Es ist realisierbar und finanzierbar. Die eigentliche Hemmschwelle sind die gesellschaftlichen Veränderungen, die damit verbunden sind. An dieser Stelle tauchen dann auch Fragen auf, die für Frauen von besonderer Bedeutung sind, wie zum Beispiel:
2. Vorsitzende Birgit Fuchs b.fuchs@bpw-ulm.de Gegründet: 2001 35 Mitglieder
• Würde ein BGE Frauen eher fördern oder hindern, berufstätig zu sein? • BGE und Unterhaltsrecht – welche Gestaltungsvarianten mit welchen Auswirkungen wären denkbar / wünschenswert / nicht erstrebenswert ? • Würde die Altersarmut (von der Frauen in besonderem Maße betroffen sind) durch das BGE positiv oder negativ beeinflusst werden? • Welche Folgen hätte das BGE für die geschlechtsspezifische Rollenverteilung? • Wäre das BGE möglicherweise für Frauen ein wichtiger Schritt, sich leichter aus familiären Abhängigkeiten und destruktiven Paarbeziehungen zu lösen? Oft sind es finanzielle Notlagen und Abhängigkeiten von einem Ernährer, die insbesondere Frauen dazu bringen, Unterdrückung und Diskriminierung zu erdulden. Veranstaltungen des BPW Ulm zu diesem Thema: Mo. 07.10.13: Radio-liveInterview von 16 bis 17 Uhr bei http://www.freefm.de/programm/plattform
Di. 08.10.13: BPW Ulm veranstaltet zusammen mit einem breiten Aktionsbündnis einen offenen Abend, an dem über wir diese und andere Fragen zu diesem spannenden Thema diskutieren wollen. Alle Infos unter http://www.bpw-ulm.de/ termine/
1. Vorsitzende Ann-Kathrin Kühr a.kuehr@bpw-ulm.de
Frauen inspirieren Frauen Ob im vergangenen oder in diesem Jahr, wenn TOP-Frauen mit TOP-Themen anstehen, strömen neben Mitgliedsfrauen auch zahlreiche Interessentinnen zu den BPW-Vortragsabenden in Wiesbaden. Die Vortragsreihe Top-Frauen im Dialog erhielt viel Zulauf: Bärbel Meiborg, Sales Director bei Hewlett-Packard, berichtete über ihre Karriere in der Industrie und ihre persönlichen Erfolgsfaktoren. Heftig diskutiert wurde die Herausforderung der richtigen Balance zwischen Arbeit und Familie sowie die Kinderbetreuung. Social Media Beraterin Pilar May zeigte die Chancen und Gefahren von Social Media auf. Wer heute am Puls der Zeit sein will, kommt nicht an Social Media vorbei. Viktoria Balensiefen, Personalberaterin und Vorsitzende des BPW Club Bonn, ließ die Zuhörer hinter die Kulissen der Personalberater gucken, erklärte wie sie arbeiten und was generell zu beachten ist, wenn man sich beruflich verändern will. Neuer Vorstand Der am 21. März 2013 gewählte Vorstand hat sich für die begonnene Legislaturperiode die aktive Mitgliederwerbung und die Verbesserung des öffentli-
1. Vorsitzende Marion Wilms-Bouffier 1.Vorsitzende@bpw-wiesbaden.de 2. Vorsitzende Heidrun Kurtz h.kurtz@kklw.de Gründungsjahr: 1951 55 Mitglieder
chen Auftritts auf die Fahne geschrieben. Erklärtes Ziel ist es, möglichst viele Mitgliedsfrauen in das Clubleben und die vielfältigen Aktivitäten einzubinden sowie neue aktive Mitgliedsfrauen zu gewinnen. Besonders stolz sind wir darauf, dass wir seit November 2012 einen direkten Draht nach Berlin haben! Unsere bisherige Clubvorsitzende, Rosemarie Steinhage, bringt sich als Vizepräsidentin beim Dachverband BPW Germany ein. Wir wünschen ihr viel Freude und Erfolg bei der neuen Aufgabe! Ausblick 2013 Der Club Wiesbaden wird in 2013 weiterhin mit attraktiven Vorträgen auf sich aufmerksam machen. Wir haben uns auch vorgenommen noch lauter und aktiver für eine öffentliche Wahrnehmung unseres Clubs zu sorgen. Dazu gehört die gesteigerte Präsenz in der lokalen Presse, Teilnahme an Veranstaltungen, die Aktualisierung der Webseite und die Erweiterung des Newsletters sowie die direkte Ansprache von Interessentinnen durch unsere Mitglieder. Interessierte finden das Jahresprogramm und unseren Newsletter unter www.bpw-wiesbaden.de.
Der neue Vorstand BPW-Wiesbaden
Kerzenlichfeier beim BPW Club Regensburg vlnr. Henrike von Platen (Präsidentin BPW Germany), Ingrid Asche (1. Vorsitzende BPW Club Regensburg), Marion Volk (BPW Club München)
BPW Mitgliederversammlung 2012
k t iv a W
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit – Wahlkampfauftakt der Frauenunion vl. Dr. Angelika Niebler (BPW Club München), Prof. Dr. Maria Böhmer, Gerda Hasselfeldt, Bundeskanzlerin Angela Merkel
Clubabend beim BPW Club Göttingen vl. Isabella Wolter, Ilse Wissemann, Henrike von Platen, Edda Neumann, Larissa Kirchner
BPW Club Göttingen als Partner das Women’s Career Network in Göttingen. vl. Larissa Kirchner und Isabella Wolter nutzten die Gelegenheit zum Austausch mit den jungen Wissenschaftlerinnen
40 jähriges Jubiläum des Landesfrauenrat Bayern in der Bayerischen Staatskanzlei Vl. Astrid Bendiks, (1. Vorsitzende BPW Club München), Dietlinde Kunad, (BPW Club München, Mit-
glied im Hauptausschuss des Landesfrauenrat), Hildegund Rüger (Präsidentin des Bayerischen Landesfrauenrates), Anne Holler-Kuthe (BPW Club München, Deligierte im Frauenrat Bayern)
Club Aachen
Club Hamm
2. Vorsitzende Yinhua Bebronne-Zu 2.vorsitzende@bpw-aachen.de
2. Vorsitzende Barbara Claesberg-Wawerka 2.vorsitzende@bpw-hamm.de
2. Vorsitzende Anja Babbe-Wulf 2.vorsitzende@bpw-luebeck.de
Gründungsjahr 1980 29 Mitglieder
Gründungsjahr: 1999 31 Mitglieder
Gründungsjahr: 1953 27 Mitglieder
Club Homburg-Saar-Pfalz
2. Vorsitzende Ulrike Schmidt
2. Vorsitzende Ute Fechner utefechner@t-online.de
Gründungsjahr: 1997 27 Mitglieder
Gründungsjahr: 2005 26 Mitglieder
Club Osnabrück
1. Vorsitzende Kornelia Bebronne 1.vorsitzende@bpw-aachen.de
1. Vorsitzende Susanne Feile info@bpwclub-augsburg.de
Gründungsjahr: 2001 30 Mitglieder
1. Vorsitzende Carmen Zander-Helmle carmen.helmle@t-online.de 2. Vorsitzende Agnieszka Wrobel a_wrobel76@yahoo.com Gründungsjahr 2011 16 Mitglieder
Club Bremen-Nord 1. Vorsitzende Barbara Oltmann bau-kontor@freenet.de
2. Vorsitzende Ute Hannemann ute.hannemann@t-online.de Gründungsjahr: 2002 13 Mitglieder
1. Vorsitzende Dr. Andrea Benkendorff info@bpw-dresden.de 2. Vorsitzende Babett Friedland info@bpw-dresden.de Gründungsjahr: 1997 36 Mitglieder
1. Vorsitzende Bettina Wiesel wiesel.bettina@gmx.net 2. Vorsitzende Eva-Maria Schüler bpw@architekturbuero-schueler.de Gründungsjahr 1993 21 Mitglieder
1. Vorsitzende Manuela Wortmann 1.vorsitzende@bpw-hamm.de
1. Vorsitzende Barbara Oehl-Jaschkowitz info@bpw-homburg-saarpfalz.de
1. Vorsitzende Heike Rohdenburg rohdenburg@bpw-hannover.de 2. Vorsitzende Ulrike Pöhler ulrike@ulrike-poehler.de Gründungsjahr 1996 15 Mitglieder
1. Vorsitzende Sylvia Leinemann info@bpw-kassel.de 2. Vorsitzende Gerda Suresch 2.vorsitzende@bpw-kassel.de Gründungsjahr: 2004 18 Mitglieder
Club Kreis Mettmann
1. Vorsitzende Dagmar Christiane Flügge 1.vorsitzende@bpw-kreis.mettmann.de 2. Vorsitzende Dr. Ute Sophie Fuchs 2.vorsitzende@ bpw-kreis.mettmann.de Gründungsjahr: 2012 12 Mitglieder
Club Kreis Osterholz
1. Vorsitzende Kathrin Ostertag 1.vorsitzende@bpw-luebeck.de
1. Vorsitzende Sylvia Mauderer sylvia.mauderer@service.volksfuersorge.de
1. Vorsitzende Christiane Orschulik erste-vorsitzende@bpw-osnabrueck.de
Club Schleswig-Holstein
1. Vorsitzende Nancy Holst vorstand@ bpw-schleswig-holstein-west.de 2. Vorsitzende Maren Schmidt vorstand@ bpw-schleswig-holstein-west.de Gründungsjahr: 2012 11 Mitglieder
1. Vorsitzende Dagmar Bunk info@bpw-stuttgart.de Gründungsjahr: 1951 34 Mitglieder
1. Vorsitzende Uschi Engert uschi.engert@bpw-wuerzburg.de 2. Vorsitzende Susann Fiedler susann.fiedler@bpw-wuerzburg.de gegründet 2009 7 Mitglieder
1. Vorsitzende Barbara Oltmann bau-kontor@freenet.de 2. Vorsitzende Petra Stubakow p_stubakow@web.de Gründungsjahr: 1998 12 Mitglieder
Viktoria Balensiefen (BPW Club Bonn) Karriereturbo Headhunter C. H. Beck 13. März 2013 128 Seiten, € 6,90 EUR ISBN 978-3-406-64827-4
Oft werden die besten Jobs nicht bei Stepstone, Monster oder in der FAZ bzw. Süddeutschen Zeitung ausgeschrieben, sondern über Personalberater vermittelt. Auf was legen Headhunter wert, was können Sie von einem guten Berater erwarten und wie kann der Headhunter Ihnen zu Ihrem Traumjob verhelfen? Alle Antworten und zahlreiche Profi-Tipps finden Sie in diesem Ratgeber.
Stress und Burnout bei Führungskräften Rosemarie Steinhage präsentiert ein Coaching-Konzept, das Führungskräften ermöglicht, Stress frühzeitig zu erkennen und einen konstruktiven Umgang mit gleichbleibend hohen Arbeitsanforderungen zu finden, um nicht daran zu erkranken. Rosemarie Steinhage (BPW Germany) Stress und Burnout bei Führungskräften. In: Maurer, Ingmar: Coaching. Impulse für die professionelle Praxis S. 213-272: 321 Seiten Tectum-Verlag ISBN: 978-3828830509
Claudia Kimich (BPW Club München) in Die besten Ideen für erfolgreiches Verkaufen Gabal 270 Seiten 29,90 EUR ISBN 978-3-869-36437-7
Wollen Sie in der nächsten Geldverhandlungsrunde Ihren Marktwert kennen und eine angemessene Vergütung aushandeln? Lassen Sie sich in die Welt des Tanzens entführen und wundern Sie sich über die Leichtigkeit. Das kennen Sie alle: auffordern, einen Korb kriegen oder auf die Füße treten. Erfahren Sie, wie das mit Geld verhandeln zusammenhängt. Beschäftigen Sie sich mit Ihren Verhandlungstanzpartnern, Ihrem Führungsstil und dem Schlussapplaus.
Der ulimative Wiesnführer 2013
Sonja Still (BPW Germany) MERIAN live! Münchner Wiesn 2013 128 Seiten. 7,99 EUR ISBN 978-3-8342-1646-5
Wie Sie mit US-amerikanischen Geschäftspartnern und Mitarbeitern erfolgreich zusammenarbeiten
en ieder n n o i t i k a - M it g l l b u P BP W n o v /2013 2012
Johanna Marius (BPW Germany) Geschäftskultur USA Conbook Medien GmbH 120 Seiten 9,95 EUR ISBN: 978-3943176254
„Wie man eine Lederhose anzieht – und was man sonst zur Wiesn wissen muss, steht in einem neuen Merian. Aber das ist, andererseits, das Schöne an diesem Merian: Dass er das Originale und das Unverwechselbare, das Besondere und Einmalige der Wiesn in einer Weise beschreibt, dass einem – ob man will oder nicht – am Ende doch das Herz aufgeht … „ so Hermann Weiß aus Die Welt, vom 19. August 2013.
US-Amerikaner denken lösungsorientiert und handeln proaktiv. Unser Hang zur detaillierten Planung wirkt auf sie unnötig perfektionistisch und lässt uns als wenig kreative, langsame Partner in einer ohnehin kurzfristig angelegten Geschäftsbeziehung erscheinen. Weil Amerikaner auch in kritischen Momenten einen freundschaftlichen Ton anschlagen, glauben wir oft zu früh, sie bereits gut zu kennen.
Was ist bei der Gestaltung von Webdesigns zu beachten?
Sarah Hueber (BPW Club Augsburg) Webdesign und Usability E-Book GD Publishing Ltd. & Co. KG. 1. 2013 65 Seiten
Was ist den Besuchern wichtig? Wie lesen sie? Was mögen sie? Worauf ist bei der Erstellung einer Navigation zu achten? Und wie lesen Computerprogramme – und nichts anderes sind Suchmaschinen – dann diese bunten Seiten? Welche einfachen Regeln gibt es, um von Suchmaschinen besser wahrgenommen zu werden?
Cornelia F. Krämer (BPW Club Berlin) in: Coaching Magazin 3/2012 Christopher Rauen GmbH ISSN: 1866-4849
Beispiele, Tipps und humorvolle Episoden aus dem Verhandlungsalltag
Unternehmensgründung ist kein 100-Meterlauf
Die von Melanie Billings-Yun ins Leben gerufene und hier weiterentwickelte GRASP-Verhandlungsmethode zeigt einen Rahmen für das Schaffen vorteilhafter Verhandlungsbeziehungen durch aktives Zuhören. Hildegard Kuch-Kuthe (BPW Club Ulm) Wie Sie Ihre Firma sicher gründen, Kundengewinnen und erfolgreich wachsen abc Buchverlag 218 Seiten 19,90 EUR ISBN 978-3-938-45325-4
Birgit Hauser (BPW Club Stuttgart) Souverän verhandeln auf Augenhöhe Verlag Pesermo 300 Seiten 2013 ISBN 978-3-9503380-7-2 24,50 EUR
Daniela Lurz (BPW Club Allgäu) Kinderwagen-Wanderungen 2012 208 Seiten ISBN: 978-3-9502908-8-2 15,20 EUR
Konflikte im Unternehmen individuell zu klären, stellen eine große Versuchung dar. Der Coach gerät schnell in Gefahr, sich zum Erfüllungsgehilfen des Systems zu machen. Doch zu einem Konflikt gehören weitere Parteien. Wie ein Krisen-Coaching als Verzahnung eines Individual- mit einem Team-Coaching aufgesetzt werden kann, wird hier anhand eines Fallbeispiels beschrieben.
Der Ratgeber richtet sich an Existenzgründer und liefert Tipps zu Themen wie Positionierung, Pressearbeit, Finanzierung, Steuern und Buchhaltung. Die Beiträge sind kurz und frei von Fachjargons gehalten – was zählt, ist der Informationsgehalt, die Schonung des bei Gründern notorisch schwachen Budgets – und die sofortige Umsetzbarkeit.
MIT DEM BABY AUF WANDERTOUR
Ist Unterhaltung nicht etwas Wunderbares?
Daniela Lurz ist ein Energiebündel. Begeisterte junge Mama, eine Naturfreundin und jetzt auch noch Buchautorin. Zusammen mit Jennifer Kortländer hat sie 63 heimische Routen für Kinderwagen und mit Babytragetuch erwandert. Die Touren führen zwischen Alpsee und Bodensee sowie in das Dreiländereck Deutschland, Österreich und die Schweiz. Da quietscht Baby vor Freude!
Heike Abidi hat schon viele Bücher veröffentlicht. Das ist ihr Aktuelles: Friederike Engelbrecht, beinahe 40, ist Single mit mehr als nur ein paar Pfunden zuviel. Letztere sind schuld an allem! Denn bei einem wichtigen Meeting fragt ein Geschäftspartner mit Blick auf ihre üppige Körpermitte: »Wann ist es denn so weit?«, und Friederike antwortet geistesabwesend: »Im Sommer.« Sie verstrickt sich in einem Lügengeflecht.
Heike Abidi (BPW Club Kaiserslautern) Wahrheit wird völlig überbewertet Knaur Februar 2013 368 Seiten 8,99 EUR ISBN 978-3-426-51209-8
Dr. Sigrid Evelyn Nikutta wurde am 1. April 1969 in Ortelsburg geboren und wuchs in der Nähe von Bielefeld auf. Sie ist verheiratet und hat vier Kinder. Nach einem Psychologiestudium arbeitete sie zunächst bei einem mittelständischen Unternehmen und wechselte zur Deutschen Bahn AG. Dort arbeitete sie zuletzt als Leiterin Produktion Ganzzugverkehr bei DB Schenker Rail und Vorstand Produktion beim polnischen Schenker-Tochterunternehmen. Am 28. Mai 2010 wurde sie vom Aufsichtsrat der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) zur Vorstandsvorsitzenden und zum Vorstand Betrieb gewählt und trat das Amt zum 1. Oktober 2010 an.
Endlich die gläserne Decke durchbrechen Warum die Entgeltlücke so hartnäckig weiterhin besteht und wie die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) sie erfolgreich überwinden. Von Dr. Sigrid Evelyn Nikutta, Vorsitzende des Vorstandes und Vorstand Betrieb der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)
22 Prozent Entgeltdifferenz entsprechen 80 Tagen im Jahr, die Frauen für „lau“ arbeiten. Der Equal Pay Day am 21. März markiert dieses Datum. Mithin symbolisiert der internationale Aktionstag jene geschlechtsspezifische Ungleichbehandlung, die hierzulande besonders groß ist. Mit einer Entgeltlücke von 22 Prozent nimmt Deutschland den vorletzten Platz in der Europäischen Union ein, wo Frauen durchschnittlich 17 Prozent weniger verdienen.
Tradierte Rollenmuster haben die monetäre Benachteiligung von Frauen über die Jahrhunderte zementiert. Doch wie lässt sich gegensteuern? Wie gelangen wir zu mehr Gerechtigkeit? Und welche Maßnahmen ergreifen wir bei den Berliner Verkehrsbetrieben? Gemeinhin werden drei Gründe für die Entgeltlücke in unserem Land ausgemacht: 1. Es gibt zu wenige Frauen in bestimmten Berufen, Branchen und in höheren Positionen. 2. Frauen unterbrechen oder reduzieren häufiger ihre Erwerbstätigkeit für die Kindererziehung. 3. Typische Frauenberufe werden immer noch traditionell schlechter bewertet. Um Frauen den Zugang zu gut bezahlten Positionen und Branchen zu ermöglichen, erfordert es den Mut der Wirtschaft – sie muss einsehen, dass es die Mischung macht und kein Potential verschenkt werden darf. Es erfordert den Mut der Politik, endlich die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu schaffen und die Wirtschaft in die Pflicht zu nehmen. Schließlich erfordert es den Mut der Frauen, in Männerdomänen einzudringen und sich Leitungspositionen zuzutrauen. Zu alledem müssen die Arbeitsbedingungen stimmen, um Frauen die Rückkehr nach der Elternzeit zu erleichtern: Aufstocken der Arbeitszeit nach der Teilzeitphase muss möglich und rechtlich verbindlich sein. Dadurch würde man auch erreichen, dass es für Männer attraktiver wird, Elternzeit zu nehmen. Ebenso wichtig sind faire Einkommen in Berufen, in denen hauptsächlich Frauen arbeiten – zum Beispiel Gesundheitsberufen, in denen 80 Prozent Frauen tätig sind. Über lange Zeit war es gesellschaftlich akzeptiert, und ist es bis heute, in diesen frauentypischen Berufen weniger zu zahlen. Doch die hohe fachliche und soziale Kompetenz etwa von Frauen in Gesundheitsberufen muss angemessen entlohnt werden. Dies rechtfertigt eine kritische Betrachtung, denn Bewertungssysteme wurden Jahrhunderte lang von Männern erstellt! Die BVG ist traditionell bedingt noch ein sehr männliches Unternehmen. Ende 2012 lag der Frauenanteil von den rund 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei 17,5 Prozent. Auf diesem Niveau liegt er nahezu unverändert seit 1995. Deshalb haben wir uns als BVGVorstand die gezielte Förderung von Frauen zum Ziel gesetzt. Ende letzten Jahres haben wir eine ambitionierte und verbindliche Frauenquote beschlossen: Zehn Prozent Steigerung in zehn Jahren! Bis 2017 soll der Frauenanteil auf
20 Prozent steigen, bis 2022 dann auf 27 Prozent. Dadurch ermöglichen wir Frauen, in verschiedensten Berufen und in höheren Positionen tätig zu sein. Bei unserer Frauenquote handelt es sich folglich um keine abstrakte betriebliche Kennzahl. Wir haben uns tatsächlich Abteilung für Abteilung und die zu tätigenden Neueinstellungen bis 2022 angeschaut und darauf basierend beschlossen: Rund 50 Prozent aller Stellen von ausscheidenden Männern, die wiederbesetzt werden, müssen mit Frauen neu besetzt werden. Außerdem müssen alle Frauen, die in Rente gehen, durch Frauen ersetzt werden. In den Bereichen, in denen bereits 50 Prozent oder mehr Frauen beschäftigt sind, muss der Frauenanteil nicht erhöht werden. Gleichzeitig arbeiten wir eng mit unserer Gesamtfrauenvertretung zusammen, bieten extra Seminare für Frauen an, erleichtern Frauen mit flexiblen Arbeitszeitmodellen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und werben mit speziellen Kampagnen gezielt Mitarbeiterinnen und weibliche Auszubildende an. Und wir sind erfolgreich damit:
W I C HTI G WA R U N S I M M E R ZU S CH AU E N , W I E E S B E I M G E H A LT AU S S I E HT 2012 haben wir für den gewerblichen Teil der Auszubildenden einen Anteil von 17 Prozent Mädchen eingestellt. Im Vergleich: Alle Berliner Betriebe zusammen kommen durchschnittlich nur auf neun Prozent. Wichtig war uns aber auch zu schauen, wie es beim Gehalt aussieht. Mitte 2012 haben wir die beiden Expertinnen für Entgeltgleichheit Frau Dr. Tondorf und Frau Dr. Jochmann-Döll beauftragt, unseren Tarifvertrag samt Entgeltordnung zu prüfen. Uns wurde bescheinigt, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der gleichen Entgeltgruppe den gleichen Lohn und die gleichen Zulagen erhalten – es gibt also keine unmittelbare Diskriminierung bei uns. Auch auf mittelbare Diskriminierung haben wir unsere Entgeltordnung geprüft – ob also auch in der Praxis, und nicht nur auf dem Papier, kein Unterschied zwischen Frauen und Männern gemacht wird. Beide Expertinnen haben mittels des EG-Check-Verfahrens frauendominierte und männerdominierte Tätigkeiten gegenüber gestellt und geschaut, ob gleichwertige Arbeit auch gleich bezahlt wird. Und kamen zu dem Ergebnis: Bei der BVG besteht Entgeltgleichheit!
Der EG-Check wurde etwa für Fahrtätigkeiten, die für die BVG besonders wichtig sind und die fast 6.000 der 13.000 Beschäftigten im BVG-Konzern übernehmen, durchgeführt – das Ergebnis zeigte, dass Entgeltgleichheit gewahrt ist: Alle Straßenbahn-, UBahn- und Omnibusfahrer/innen sind bei uns in der gleichen Entgeltgruppe eingeordnet. Die Prüfung erfolgte auf Basis des Punktesystems des EGChecks, wobei jede Tätigkeit nach den vier Bewertungsfeldern Wissen und Können, psychosoziale Kompetenzen, Verantwortung, körperliche Anforderungen. Es wurde deutlich, der Tarifvertrag TV-N und die Entgeltordnung sind ein gerechtes und langjährig bewährtes Eingruppierungssystem. Gleiche und gleichwertige Arbeit wird bei uns also gleich bezahlt! Ich möchte hier betonen, dass die Rahmenbedingungen in Berlin auch wirklich gut sind und dass Frauen hier bessere Chancen haben. Ich persönlich und andere Frauen in Führungspositionen verdanken ihre Chance sicherlich der Landespolitik. Die Entgeltlücke ist hier in Berlin mit 15 Prozent im Vergleich zum Bundesdurchschnitt von 22 Prozent niedrig. Trotzdem gibt es hier und bundesweit quer durch alle Branchen noch genug zu tun, damit mehr Frauen in Führungspositionen kommen und damit sie auf jedem Qualifikationsniveau auch attraktive Jobs bekommen. Es bedarf der gemeinsamen Anstrengung von Politik, Wirtschaft und Frauenverbänden, damit Frauen die gleichen Zugangschancen haben, um in allen Branchen und auf allen Ebenen tätig zu werden. Deshalb ist es so wichtig, allen Frauen, besonders den jungen, Mut zu machen: Nehmt, was Euch zusteht, traut Euch mehr zu und nehmt Eure Partner in die Pflicht. Wenn das alles zusammen kommt, dann wird sich auch die Entgeltlücke schließen!
Mangelnde Solidarität ist Macht der Männer Lore Maria Peschel-Gutzeit zu Gast bei BPW Germany, von Simone Denzler, Pressesprecherin BPW Germany e.V.
„Selbstverständlich gleichberechtigt“ bezeichnet sich die Juristin und Politikerin Lore Maria Peschel-Gutzeit. Aus ihrer gleichlautenden autobiographischen Zeitgeschichte las die vor Energie sprühende 80-jährige ehemalige Hamburger Justizsenatorin bei dem BPWFührungstreffen und sprach über Männer, Macht und ihre ganz persönliche Erfolgsstrategie.
Wenn ich wirklich überzeugt bin von einer Sache und fest entschlossen, sie durchzusetzen, dann kann ich es schaffen“1, las die Juristin aus ihrer Autobiographie vor. Überzeugt war die gebürtige Hamburgerin von einer Sache, für deren Durchsetzung sie sich zeitlebens mit viel Mut und Engagement einsetzte: Frauen sind nicht schwächer, weniger begabt oder weniger wert als Männer – und deshalb sollten sie auch die gleichen Rechte und Chancen haben. Als Kriegskind hatte Peschel-Gutzeit eine männerlose Gesellschaft erlebt. Es waren Frauen, die das Überleben der Familien sicherten. Männer waren
FR AUEN SICHERTEN DAS ÜBERLEBEN in den Kriegsjahren kaum vorhanden und, zurückgekehrt aus Krieg oder Gefangenschaft, häufig traumatisiert oder krank. Doch: „Das Patriarchat erblühte erneut und hält bis heute an“, bedauerte Peschel-Gutzeit vor ihren Zuhörern, dem Bundesvorstand des BPW Germany, etwa 20 Club-Vorsitzenden, zwei (Ehe-)Männern und drei Journalistinnen. Männer übernahmen laut Peschel-Gutzeit in der Nachkriegszeit wieder das Ruder und verwiesen Frauen zurück auf das Häusliche. Aufgewachsen unter selbstbewussten Frauen, ließ sich die junge Hamburgerin aber nicht von der neu entstehenden Männergesellschaft einschüchtern. Als eine von vier Frauen studierte sie in den 50er Jahren Jura und suchte von Anfang an Verantwortung, weil sie mitgestalten und etwas verändern wollte. Dass heute immer noch so wenige Frauen in Führungspositionen zu finden sind, ist für Peschel-Gutzeit eine „wirtschaftliche und soziale Bankrotterklärung“, eine Verschwendung von Qualifikation und
Begabung. Frauen dürften die Macht und den mit ihr einhergehenden Gegenwind aber auch nicht scheuen, so die Juristin. Deshalb sagte Peschel-Gutzeit selbst auch prompt zu, als ihr 1991 in Hamburg die Position der Justizsenatorin angeboten wurde: „Wir Frauen können uns nicht beklagen, dass uns nichts angeboten wird, und dann ablehnen, wenn das Angebot kommt.“ 2 Nachdem die Juristin 1968 die so genannte Lex Peschel für ein Teilzeitrecht für Beamtinnen initiiert hatte und den Zusatz Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin im Gleichstellungsartikel des Grundgesetzes durchsetzte, sieht sie als nächstes
FR AUEN DÜRFEN DIE MACHT NICHT SCHEUEN großes Ziel die Verabschiedung einer Frauenquote: „Die Einführung der gesetzlich vorgeschriebenen Quote würde nicht mehr und nicht weniger bedeuten, als dass unser Staat endlich, fast zwanzig jahre nach seiner Einführung, dem Gleichstellungsgebot in Artikel 3, Absatz 2 unseres Grundgesetzes folgt“3, schreibt Peschel-Gutzeit in ihrem Buch. Dr. Lore Maria Peschel-Gutzeit, Jahrgang 1932, ist eine erfolgreiche Juristin und Politikerin, die sich zeitlebens für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern einsetzte. Als eine von vier Frauen in ihrem Semester studierte sie 1951 Jura und absolvierte mit 22 Jahren ihr erstes Staatsexamen. Ab 1960 war sie für mehr als 30 Jahre Richterin in Hamburg, zuletzt als Vorsitzende Richterin eines Familienrechtssenats am Hanseatischen Oberlandesgericht. Von 1991 bis 2001 war sie Justizsenatorin in Hamburg und Berlin. Ihr Einsatz für die Verwirklichung des Gleichberechtigungsgrundsatzes und für Kinderrechte zieht sich wie ein roter Faden durch ihre berufliche und politische Karriere. 1968 trat die von ihr initiierte Lex Peschel in Kraft, ein Gesetz, das es Beamtinnen ermöglichte, aus familiären Gründen Teilzeit zu arbeiten oder Familienpausen zu nehmen. Als Justizsenatorin wurde sie 1991 in die gemeinsame Verfassungskommission von Bundestag und Bundesrat berufen, wo sie die Ergänzung von Art.3 Abs. 2 GG um die Förderklausel „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin“ durchsetzte.
Den anwesenden BPW-Frauen machte sie Mut, weiter sensibel für Ungerechtigkeiten zu sein und nicht nachzulassen, „den Finger in die Wunden zu legen“. Denn es sei an den Frauen, Lösungswege aufzuzeigen. „Männer sind nicht schlecht, sie sehen die Ungerechtigkeiten oft nur nicht“, räumte die Juristin, die oft und gut mit ihren männlichen Kollegen zusammengearbeitet hat, ein. Wenn Frauen den ersten Schritt unternämen, würden sich häufig auch Männer finden, die mitgingen. Verbündete, so schreibt sie in ihrem Buch, seien wichtig – vor allem verbündete Männer.4 Die Wahl-Berlinerin warnte aber auch vor einer Entwicklung, die sie bei jungen Frauen beobachtete, vor einer Rolle rückwärts in der Gleichstellungsbewegung: „Nichts ist selbstverständlich. Was erkämpft ist, ist auch ganz schnell wieder verloren.“ Man müsse gerade junge Frauen darüber auf klären, welche Gefahren es berge, nicht oder nur geringfügig erwerbstätig zu sein. Sie riet zu einer kurzen Elternzeit von unter einem Jahr. Deutlich sprach sich die ehemalige Senatorin in diesem Zusammenhang gegen Minijobs und Ehegattensplitting aus. Um in Sachen Gleichstellung etwas zu erreichen, so schloss die ehemalige Senatorin ihre Lesung vor den BPWFrauen, sei Loyalität unter Frauen eine Grundvoraussetzung, denn, wie Lore Maria Peschel-Gutzeit es ausdrückte: „Die mangelnde Solidarität unter Frauen ist die Macht der Männer.“
Lore Maria Peschel-Gutzeit: Selbstverständlich gleichberechtigt. Eine autobiographische Zeit 2 Ebd., S. 245. 3 Ebd., S. 253. 4 Ebd., S. 157. 1
Vera Gäde-Butzlaff, 1954 in Bad Gandersheim geboren, ist verheiratet und Mutter einer Tochter. 1973 kam sie nach Berlin, um an der Freien Universität Rechtswissenschaften zu studieren. Sie wirkte als Regierungsrätin bei verschiedenen Behörden und als Richterin am Amtsgericht Tiergarten, ab 1985 war sie Richterin in der Bau- und Umweltkammer am Berliner Verwaltungsgericht. 1994 ging sie als Vorsitzende Richterin ans Verwaltungsgericht Frankfurt/ Oder und ab 1998 ins Umweltministerium von Sachsen-Anhalt als Ministerialdirigentin und spätere Staatssekretärin für Umwelt und Landwirtschaft. Seit 2003 ist sie Mitglied und seit 2007 Vorsitzende des Vorstandes der BSR.
Ein Job für echte Kerle und den sollten nun auch Frauen machen Ein Gespräch von Christel Riedel mit Vera Gäde-Butzlaff, Vorstandsvorsitzende der Berliner Stadtreinigung
Die Berliner Stadtreinigung (BSR) ist das größte kommunale Unternehmen der Branche in Deutschland. In diesem Jahr wurde der BSR der Strategie Award verliehen – eine Auszeichnung für Unternehmen, die mit klugen Strategien Familienfreundlichkeit nach innen leben und nach außen kommunizieren. C h r i s t e l R i e d e l : Wie ist es Ihnen gelungen, die Jungs in Orange von mehr Frauen bei der BSR zu überzeugen? Ve r a G ä d e - B u t z l a f f : Das ist mir natürlich nicht allein gelungen, sondern mit Unterstützung vieler im Unternehmen. Die Arbeitsgebiete bei der BSR sind sehr vielfältig, das sind ja nicht nur die Mitarbeiter und inzwischen Mitarbeiterinnen in Orange. Wir bilden selbst allein in acht Berufen aus – vom Mechatroniker über ITKaufleute bis zum Berufskraftfahrer. Hinzu kommen unsere Dual Studie-
renden und natürlich brauchen wir auch Hochschulabsolventen zum Beispiel aus den Bereichen Betriebswirtschaft, Ingenieurswissenschaften, Logistik. Da gab und gibt es schon viele Frauen und wir waren von Anfang an mit dabei, wenn es darum ging, junge Frauen auch für eher männertypische Berufe zu interessieren. Bei Müllabfuhr und Straßenreinigung gab es daher auch durchaus schon Frauen in Führungspositionen, etwa als Leiterin eines Betriebshofes, aber die operativ Tätigen waren eben doch Männer.
Das haben wir mit einer Initiative bei der Straßenreinigung seit 2010 geändert. Wir haben bei der Straßenreinigung neu eingestellt und uns das Ziel gesetzt, dass mindestens die Hälfte der seinerzeit 120 neu einzustellenden Beschäftigten Frauen sein sollten. Das ist uns auch gelungen. Hintergrund war, dass es viele körperlich ebenso schwere Tätigkeiten gibt, meist deutlich schlechter bezahlt, in denen überwiegend Frauen arbeiten. Am Anfang war das für die Kollegen bei der Straßenreinigung nicht leicht – ein Job für echte Kerle und den sollten nun auch Frauen machen. Inzwischen sind aber die allermeisten von den Vorzügen gemischter Teams überzeugt. C h r i s t e l R i e d e l : Wie hoch ist der Anteil von Frauen bei der BSR? Ve r a G ä d e - B u t z l a f f : Im Gesamtunternehmen sind es 15%. Auf den ersten drei Führungsebenen, also Vorstand, Prokuristen und Abteilungsleitung sind es 35%. Beispielsweise leiten in der zweiten Ebene Frauen die Kundenbetreuung, das Immobilienmanagement und den Personalbereich, in der dritten Ebene leiten Frauen zwei Regionalzentren der Straßenreinigung oder beispielsweise eine IT-Abteilung. C h r i s t e l R i e d e l : Wie müssen wir uns ganz konkret das Recruiting in Ihrem Unternehmen vorstellen? Ve r a G ä d e - B u t z l a f f : Wir richten ganz allgemein den Blick darauf eine gute Mischung von Männern und Frauen im Unternehmen zu haben. In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, achten wir darauf, dass bei gleicher Eignung Frauen eingestellt werden. Da zählt dann die einfache Aussage der Headhunter: „Wir haben keine Frau gefunden,“ nicht. Wir wollen dann schon genau wissen, wie viele Frauen angesprochen wurden und warum sie nicht geeignet sind oder warum sie eventuell auch selbst nicht wollten.
werden, egal, ob das ein Headhunter oder die eigene Personalabteilung ist. Und wenn es wirklich keine geeignete Bewerberin gibt, dann muss man auch das akzeptieren. Wir haben zum Beispiel vor einiger Zeit die Werksleitung für unser Müllheizkraftwerk ausgeschrieben. Da gab es keine geeigneten Bewerberinnen. Wenn wir dann - um eine Frau in der Position zu haben - eine für diese Verantwortung nicht ausreichend qualifizierte Frau eingestellt hätten, hätten wir weder ihr noch der Sache Gutes getan. C h r i s t e l R i e d e l : Spüren Sie schon den Fachkräftemangel? Wie fördern Sie die Mitarbeiterbindung? Ve r a G ä d e - B u t z l a f f : Ja, der Fachkräftemangel ist inzwischen auch bei uns spürbar, wenn auch noch nicht wirklich dramatisch. Wir setzen aber viele Mittel ein, um dem entgegenzuwirken und das auch nicht erst seit gestern. Da ist zum einen unsere Ausbildung, derzeit noch über Bedarf, auf deren Qualität wir immer sehr großen Wert gelegt haben. Des Weiteren haben wir seit langer Zeit Dual Studierende im Haus, haben uns von Anfang an an dieser akademischen Ausbildung aktiv beteiligt. Der intensive Kontakt zu den Hochschulen in Berlin ist ein weiterer Baustein, da fördern wir auch konkret Studierende mit dem sog. Deutschlandstipendium. Und last but not least haben wir auch ein Traineeprogramm, mit dem wir junge Menschen bereits vorausschauend ins Unternehmen holen, damit sie später frei werdende Stellen besetzen können.
Frauen in den Gesundheitsberufen – viel Dienst, wenig Verdienst gewählt. Dabei diente uns der Müllwerker mit seinen tariflich vereinbarten Erschwerniszulagen immer als Referenzgröße zur Krankenschwester, die ohne vergleichbare Zulagen schwere Lasten bewegen und dabei auch noch menschliche Zuwendung an den Tag legen muss – beim Umbetten von Patienten und Patientinnen zum Beispiel. Haben Sie eine Empfehlung, wie solche Ungerechtigkeiten auszumerzen sind? Ve r a G ä d e - B u t z l a f f : Dafür ist die Einstellung von Frauen bei der Straßenreinigung ein gutes Beispiel. Bisher war das, auch in der Außenwahrnehmung, immer eine Männerdomäne. Und ja, es ist eine körperlich anstrengende Arbeit. Das sind aber viele Tätigkeiten bei denen Frauen in der Mehrzahl sind, auch. So beispielsweise in der Gebäudereinigung und auch eine Frisörin ist z.B. durch langes Stehen körperlich belastet. Hinzu kommt, dass diese Arbeiten schlechter bezahlt sind, als die Tätigkeit bei der Straßenreinigung. Eben genau das war auch eine Motivation für uns, nämlich den Frauen aktiv den Weg zu öffnen zu dieser Arbeit, bei der sie genauso bezahlt werden, wie die Männer eben equal pay.
C h r i s t e l R i e d e l : Für unsere Kampagne zum Equal Pay Day 2013 hatten wir das Schwerpunktthema:
C h r i s t e l R i e d e l : An dieser Stelle kommt üblicherweise das Argument, dass allein die Qualifikation des Bewerbers/der Bewerberin über die Stellenbesetzung entscheiden müsse. Wie gehen Sie mit diesem Argument um? Ve r a G ä d e - B u t z l a f f : Das Argument stimmt und ist auch kein Widerspruch dazu, Frauen einzustellen. Es gibt viele hoch qualifizierte und engagierte Frauen, wenn man gezielt nach Frauen sucht. Das muss ins Blickfeld der Handelnden gerückt
die komplette Dokumentation mit Artikeln der Referenten: http://www.bpw-germany. de/uploads/media/20130423_BPW_Tagung_Dresden-Dokumentation_final.pdf
Die Letzte macht das Licht aus Generationen erfolgreich im Austausch von Uta Zech, 2. Vorsitzende BPW Club Berlin
In Deutschland gibt es immer mehr alte Menschen und immer weniger junge. Das hat Auswirkungen auf die Wirtschaft, auf die Renten und auf unsere Bilder vom Alter und Altern. Schreckensszenario oder Chance? Deutschland wird älter. Mit dieser Feststellung eröffnet Henrike von Platen, Präsidentin des Business and Professional Women (BPW) Germany, die Jahrestagung 2013 des BPW Germany e.V. in Dresden. Der prosaische Satz birgt gute und schlechte Nachrichten. Die Menschen in Deutschland bleiben länger gesund, aktiv und leistungsfähig. Das ist die gute. Dass sinkende Geburtenzahlen der Wirtschaft Nachwuchskräftemangel bescheren und die Rentenkassen ins Trudeln bringen, ist die schlechte. Wie Forschung und Wirtschaft die Situation sehen, welchen dringenden Handlungsbedarf es gibt und was das mit uns persönlich zu tun hat - darauf sucht der Kongress Antworten. Dresden zum Beispiel ist eine junge Stadt. Die Geburtenhauptstadt Deutschlands, erklärt Oberbürgermeisterin Helma Orosz stolz. Eine Stadt, die offensiv auf junge
Menschen, Familien, Nachwuchskräfte zugeht. Die Nachwuchsförderung fahndet nach jungen Talenten für Wissenschaft und Technik, das WelcomeCenter zeigt ausländischen Studierenden und Fachkräften den Weg durch die Stadt und den Behördendschungel, gut ausgebaute Kinderbetreuung auch für die Kleinsten machen den Traum wahr, Kinder und Karriere vereinbaren zu können. Dresden führt den Beinamen kinderfreundlich. Die Unternehmen ziehen mit. Sie bemühen sich um flexible Arbeitszeitmodelle und betriebseigene Formen der Kinderbetreuung. Die Stadt ehrt das familienfreundlichste Unternehmen seit zwei Jahren mit einem Preis. Der Tagungsort Dresden ist gut gewählt. Im Rest der neuen Bundesländer sieht es nicht so rosig aus. Die Gründe dafür stellt Thomas Ketzmèrick vom Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. vor. Die DDR bevorzugte pragmatische Lösun-
gen. Arbeitskräftemangel? Mobilisiert die Frauen! Es fehlen immer noch welche? Schafft Anreize, mehr Kinder zu bekommen! In den letzten Jahren vor der Wende stieg die Geburtenrate rasant an. Nach der Wende waren es genau diese geburtenstarken Jahrgänge, die keine Arbeit fanden. Über Jahre wurden massiv Arbeitsplätze abgebaut, Neueinstellungen gab es keine. Wer über 55 war, wurde in den Vorruhestand komplimentiert. Viele wanderten in den Westen ab. Die veränderten Bedingungen führten zu einem starken Geburtenrückgang. Jetzt werden Nachwuchskräfte Hände ringend gesucht. Gibt es sie, klafft in den Betrieben oft eine breite Alterslücke zwischen ihnen und den Älteren, die im Besitz von Erfahrung und Firmenwissen sind. Der notwendige Wissensaustausch fließt nicht in diesen Dellenbetrieben, wie Ketzmèrick sie nennt. Um diesem Dilemma zu begegnen,
empfiehlt Ketzmèrick Mentoring und Teambildungsmaßnahmen. Gegen den Fachkräftemangel schlägt er vor, sich um Migranten, Langzeitarbeitslose und frühzeitig um Absolventen zu bemühen. Außerdem müssen die Unternehmen die Forderungen der jungen Generation ernst nehmen: Festanstellung, flexible Arbeitszeiten und Home-Office sind ihnen wichtig sowie adäquater Raum für Familie und Privates. Von den veränderten Bedingungen für die junge Generation sprechen alle – aber wer kümmert sich um die Älteren? In Anbetracht der Tatsache, dass die vorhandenen Nachwuchskräfte nicht ausreichen – wäre es da nicht sinnvoll, diejenigen zu hofieren, die da sind? Die das fragt, ist Dr. Alexandra-Kathrin Stanislaw-Kemenah, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Dresden und eloquente, kompetente Moderatorin der Tagung.
Sie spricht von den Vorurteilen gegenüber den älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Vom Defizitmodell des Alters, das behauptet, Lernfähigkeit, Intelligenz, Kreativität würden mit zunehmendem Alter abnehmen. Und ältere Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen so zum Innovationshemmnis abstempelt. Doch Innovation hängt von vielen Faktoren ab, von der Unternehmenskultur, der Führung, der Technologie, der Persönlichkeit der Mitarbeitenden. Das Kinderzentrum Dresden-Friedrichstadt, kurz Kid, jongliert mit allen. Gegründet 1993, arbeitet das ambulante Zentrum für Kinder interdisziplinär und mit altersheterogenen Teams. Dr. med. Beate Bonnaire und Dr. med. Arite Mentel, Kinderärztinnen und Mitbegründerinnen des Kid, berichten mit leuchtenden Augen. Von gemeinsam getragener Verantwortung, von flexiblen Arbeitszeiten, von gegenseitiger Unterstützung, sei es fachübergreifend oder durch den
erfahrenen Blick emeritierter und pensionierter Professoren. Die Zusammenarbeit erfordert Idealismus und Gemeinschaftssinn, regelmäßige Meetings und Kompromissbereitschaft. Der Einsatz lohnt sich. Mitgestalten macht nicht nur die Mitarbeitenden glücklich, sondern auch die Patienten und Patientinnen. Das Kinderzentrum ist sehr erfolgreich und wächst. Prof. Dr. Jürgen Wegge, Professor für Arbeits- und Organisationspsychologie der TU Dresden, ist nicht ganz so euphorisch. Auch für Betriebe gilt: Gleich zu gleich gesellt sich gern. Was meint, dass sich Erwerbstätige in altershomogenen Gruppen am wohlsten fühlen und am effektivsten arbeiten. Wenn die Aufgabe einfach ist. Komplexe Aufgaben lösen altersheterogene Teams besser. Prof. habil Thomas Klie führt uns dorthin, wo wir auf keinen Fall hin wollen. Unter der harmlosen Frage caring comunity – was ist das? konfrontiert er seine Zuhörerschaft mit dem Alter. Dem richtigen Alter. Dem vierten Lebensalter und seinen als dunkel empfundenen Seiten wie Demenz, Verwirrung, Hilflosigkeit. Das so völlig dem propagierten und von uns willig reproduzierten Altersbild vom agilen, mobilen, produktiven Silver Ager widerspricht. Das wir möglichst weit weg wissen wollen samt den Betroffenen, in Heimen, wo sie versorgt werden. Als Pflegefall. Als Objekt. Klie öffnet leise Türen. Das Sterben und der Tod sind Teil des Lebens und als solches kein passiv zu erduldender, sondern ein aktiv zu gestaltender Lebensabschnitt, der gewürdigt werden muss. Statt Exklusion fordert Klie Inklusion. Statt Mangelverwaltung Förderung der Kompetenzen, um ein selbstständiges, selbstverantwortliches, sinnerfülltes Leben zu führen. Kurz: neue Altersbilder. In Wohn- und Versorgungsformen wie Hospizen und Wohngruppen gibt es sie schon. Sie betonen die Normalität, gewähren eine bedürfnisorientierte Begleitung in Sorge um den ganzen Menschen mit seinen sozialen, seelischen und spirituellen Bedürfnissen und ermöglichen die Teilhabe des alten Menschen am sozialen Leben durch interpersonale Beziehungen. Die Ökonomisierung der Pflege hält er für kontraproduktiv. Neue Kooperationsformen sind gefragt, die alltägliche Sorge und Alltagsgestaltung einerseits und fachliche professionelle Begleitung andererseits verbinden. Care und Cure. Oder: caring community, die sich sorgende, kümmernde Gesellschaft. Gesellschaft meint territorial und sozial
naheliegende Gesellschaft. Das Wohnviertel, die Hausgemeinschaft, Nachbarschaft, Freundeskreis. Das Alter hat ein bisschen von seinem Schrecken verloren. Auch für die Persönlichkeitsentwicklung von Schülern sind Beziehungen ausschlaggebend. Margret Rasfeld, Schulleiterin der Evangelische Schule Berlin-Zentrum (esbz), fordert einen Paradigmenwechsel. Statt Wissen zu vermitteln sollen Schulen die Potenziale ihrer Schüler entfalten. An ihrer Schule sind Lehrer Begleiter und Coachs, die das selbstbestimmte Lernen der Schüler und Schülerinnen unterstützen. Hochbegabte, Kinder mit Handicaps oder aus anderen Kulturen bilden Teams und erfahren so, was Diversity und Teamarbeit heißen. Im Fach Verantwortung geben die Schüler_innen außerhalb der Schule weiter, was sie können. Tanzen, singen, Theater spielen. Im Fach Herausforderung sind die Schüler_innen in kleinen Gruppen im Umland von Berlin unterwegs, drei Wochen mit wenig Geld. Und entdecken im Selbstversuch ihre sozialen Fähigkeiten. Immer gilt, Scheitern als Chance zu begreifen und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln. Schule im Auf bruch heißt die Initiative, die Schulen bei der Umstrukturierung zu sinnvollem Lernen begleitet. Dass Menschen im dritten Lebensalter ihre Kompetenzen nutzen und Zukunft mitgestalten können, zeigt das Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung (ZAWiW) der Universität Ulm. Carmen Stadlhofer ist Akademische Direktorin a.D. und war bis Ende 2012 Geschäftsführerin des 1994 gegründeten ZAWiW. Die Organisation fördert den Dialog zwischen den Generationen und qualifiziert ältere Menschen für neue Aufgaben und Tätigkeitsfelder in Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft. Das Internet ist dafür ein hervorragendes Werkzeug. Projekte können so bundesweit und über die Landesgrenzen hinweg arbeiten. Und intergenerationell. Zum Beispiel als Coach für bildungsbenachteiligte Schüler und Schülerinnen. Generationen im Austausch – nicht Licht aus, sondern Spot an, wie am Vorabend zur Tagung die Managerin und ehemalige Bundespolitikerin Gunda Röstel forderte. Nehmen wir unsere Chancen wahr.
Equal Pay Day 2014: „ ... und raus bist Du? Minijobs und Teilzeit nach Erwerbspausen“ Simone Denzler, Pressesprecherin BPW Germany e.V. / Kommunikation Equal Pay Day
Familie und Beruf zu vereinbaren stellt vor allem für Frauen noch immer eine große Herausforderung dar. Wie kann es gelingen, nach einer Babypause oder Pflegezeit wieder Anschluss im Beruf zu finden?
Dr. Bettina Schleicher, Past-President BPW Germany, Mitinitiatorin des Equal Pay Day in Deutschland.
Wie können Frauen und Männer ihre familienbedingte Erwerbspause schon von vornherein so gestalten, dass der Wiedereinstieg problemlos klappt? Diese Fragen beschäftigen uns bei der Vorbereitung und Umsetzung unseres neuen Schwerpunktthemas zum Equal Pay Day 2014, „...und raus bist Du? Minijobs und Teilzeit nach Erwerbspausen“. Erwerbsunterbrechungen gehören zu den zentralen Ursachen für die geschlechtsspezifische Entgeltlücke. Frauen steigen aus dem Beruf aus, weil sie Kinder bekommen oder ältere Angehörige pflegen. Doch was meist als temporäre Unterbrechung geplant ist, hat langfristige Folgen. Ist die Rückkehr an den Arbeitsplatz nicht geregelt, ist oft keine qualifikationsangemessene Position im Unternehmen mehr verfügbar. Häufig werden Frauen auf Teilzeitstellen oder Minijobs verwiesen. Dies kommt zwar ihrem Bedürfnis nach Vereinbarkeit bis zu einem gewissen Grad entgegen, wirkt sich jedoch schon mittelfristig nachteilig auf die weitere berufliche Entwicklung und damit auf die Lohnhöhe aus. Unternehmer gehen davon aus, dass in Teilzeit weniger betriebsspezifisches Erfahrungswissen gebildet wird als bei einer Vollzeitbeschäftigung. Wer gar einen Minijob ausübt, wird nach Studien bereits nach einem Jahr nicht mehr als qualifizierte Fachkraft angesehen. Der Aufstieg in eine Führungsposition ist damit langfristig versperrt. Nirgends in der EU ist die Teilzeitquote von Frauen so hoch wie in Deutschland. Es fehlt zum einen an quantitativ ausreichenden und qualitativ hochwertigen Kinderbetreuungs- und Pflegemöglichkeiten, zum anderen stellen Ehegattensplitting, kostenlose Familienmitversicherung in der gesetzlichen Krankenkasse und steuerbefreite Minijobs vor allem für Frauen einen Anreiz dar, die Arbeitszeit zu reduzieren. Wertvolle Qualifikation geht verloren, die Frau begibt sich in die finanzielle Abhängigkeit von ihrem Partner. Das tradierte Familienbild mit einem männlichen Alleinverdiener und einer weiblichen Hinzuverdienerin wird so zementiert. Spätestens wenn die Familie wegen Trennung oder Scheidung auseinanderbricht oder der Haupternährer erwerbslos wird oder verstirbt, erweist sich dieses Familienmodell jedoch für denjenigen, der sich unentgeltlich um die Familie gekümmert hat, als Armuts-
falle – und das ist in den überwiegenden Fällen die Frau. Das neue Unterhaltsrecht fordert von Frauen wie Männern, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen – und das auch mit Kindern. Je länger Frauen aus dem Beruf ausscheiden – denn meist sind sie es, die die unbezahlten Familienarbeiten übernehmen –, desto geringer ist die Chance, auf einen gleichwertigen Arbeitsplatz zurückzukehren, desto größer die so genannte „Lohnstrafe“. Bereits nach sechs Monaten Unterbrechung sinkt der Lohn um neun Prozent. Auch wenn Erwerbsunterbrechung und Arbeitszeitreduktion nur ein paar Jahre im Lebenslauf betreffen, sind die Folgen langfristig fatal. Teilzeit und Minijob erweisen sich als berufliche Sackgasse, weil Aufstiegschancen langfristig versperrt sind und das Gehalt weder zur eigenen Existenzsicherung noch zum Auf bau einer angemessenen Rente reicht. Der Gender Pay Gap verdeutlicht dieses Dilemma. Frauen verdienen laut Statistischem Bundesamt im Durchschnitt 22 Prozent weniger als Männer. Schaut man genauer hin, zeigt sich, dass die Lohnlücke mit dem Alter steigt. Während der Verdienstunterschied bei bis zu 24-Jährigen noch bei zwei Prozent liegt, beträgt er bei 25 bis 34-Jährigen 11 Prozent, bei 35 bis 44-Jährigen bereits 24 Prozent. Der Entgeltunterschied steigt also gerade in den Jahren der Familiengründung dramatisch an und kulminiert in einer Rentenlücke von 59,6 Prozent. Die Auswirkungen einer traditionellen Rollenverteilung, in der der Mann in den 30ern noch einmal kräftig an Gehalt zulegt und Karriere macht und die Partnerin sich hauptsächlich um die Familie kümmert, werden von Frauen meist erst in und nach der Familienphase schmerzlich erlebt. Leider blenden gerade jüngere Frauen diese Problematik noch weitgehend aus; sie sehen sich gleichberechtigt.
weit bereits zur Verfügung stehen, sollen gebündelt und zum Equal Pay Day bekannt gemacht werden. Gute Beispiele von unternehmerischem Wiedereinstiegsmanagement sollen vorgestellt werden. Schließlich sollen gesetzliche Anreize in Frage gestellt werden, die dazu beitragen tradierte Rollenmuster zu zementieren, weil sie damit allein den Frauen die Risiken von Familienarbeiten überantworten. Wie in den vergangenen Jahren informieren wir im Vorfeld des Equal Pay Day gemeinsam mit unseren Schwerpunktpartnern über das Jahresthema. Geplant sind drei Tagesveranstaltungen: 4.11.2013 Auftaktveranstaltung in Berlin im BMFSFJ 22.11.2013 Forum in Frankfurt a. Main im Haus am Dom 29.11.2013 Forum in Düsseldorf in der Villa Horion Zusätzlich wird es regional eine Reihe von Abendveranstaltungen geben. Informieren Sie sich auf www.equalpayday.de
Deutschlandweite EPDFlaggenaktion an Rathäusern, in Berlin alle. Hier am Rathaus Berlin Charlottenburg mit Bürgermeister Naumann.
Das Ziel der Kampagne 2014 ist, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass familienbedingte Erwerbspausen eine Herausforderung gerade für das Erwerbsleben von Frauen darstellen. Damit wertvolle weibliche Qualifikation nicht verloren geht, bedarf es einer sorgfältigen Planung in den Familien, aber auch von Seiten der Unternehmen. Die Vielzahl an Beratungsangeboten für den beruflichen Wiedereinstieg, die bundes-
Seminarleiterin Rosemarie Steinhage
Kinder und Karriere leben! Traum oder Alptraum? von Rosemarie Steinhage, Vizepräsidentin BPW Germany e.V.
Frauen, die Familie und Berufstätigkeit zufriedenstellend miteinander verbinden wollen, haben in Deutschland enorme Hürden zu überwinden. Kinder und deren Betreuung verursachen extreme Brüche in den Berufs- und Erwerbsbiografien von Frauen. Trotz hervorragender Ausbildungen, bester Schulabschlüsse bringt die Elternschaft Mütter in prekäre Beschäftigungsverhältnisse. Frauen, die Familie und Berufstätigkeit zufriedenstellend miteinander verbinden wollen, haben in Deutschland immer noch enorme Hürden zu überwinden. Kinder und deren Betreuung verursachen starke Brüche in den Berufs- und Erwerbsbiografien von Frauen. Trotz hervorragender Ausbildungen, bester Schulabschlüsse bringt die Elternschaft Mütter in prekäre Beschäftigungsverhältnisse: Wiedereinstieg unter Qualifikation, Minijobs und geringfügig bezahlte Teilzeitarbeitsplätze, niedrige Löhne und als Folge davon eine Rente, mit der sie im Alter ihren Lebensunterhalt nicht sichern können. Mit Kompetenzen für Führungsaufgaben bestens ausgestattet, sind Mütter in Führungsetagen bisher kaum anzutreffen. Das alles geschieht in einem Land, das – wie kein anderes in Europa – wirtschaftlich sehr gut aufgestellt ist. Kindererziehung wird überwiegend von Frauen geleistet mit dem Verzicht auf eine bezahlte Erwerbstätigkeit, Verzicht auf beruflichen Aufstieg und mit gerin-
gen Alterssicherungsansprüchen. Der erste Bruch in der Berufs- und Erwerbsbiographie von Frauen fällt zusammen mit der Geburt des ersten Kindes. weitere mit dessen Schuleintritt oder dem zweiten Kind. (BMFSFJ, 2011, Erster Gleichstellungsbericht, S. 188ff ) DAS PROJEKT: BUILDING ON DIVERSITY Das Frauennetzwerk Business and Professional Women (BPW) setzt sich in zahlreichen Projekten für die Gleichstellung von Frauen und Männern im Beruf ein. Das neuste Projekt Building on Diversity – Karrierewege für Frauen, dass BPW in Kooperation mit GE Capital seit 2012 durchführt, setzt genau da an, wo Frauen wegen familiär bedingter beruflicher Pausen (Erziehungs- und Pflegezeiten) beruflich stark benachteiligt sind. Ziel ist, Frauen, die aus verschiedenen Gründen (Elternzeit, Pflege von Angehörigen...) ihre Erwerbstätigkeit unterbre-
chen, den Wiedereinstieg zu erleichtern beziehungsweise zum baldigen Wiedereinstieg zu ermutigen. In Seminaren werden Rollenstereotype und herkömmliche Denkmuster über Mütter und Familienernährer reflektiert mit der Absicht, sich von alten Rollenmustern zu lösen, in unterschiedliche Richtungen zu denken, und Neues zu wagen. Verhaltensweisen, die den Wiedereinstieg erschweren oder Einkommensnachteile bewirken, werden beleuchtet. Die eigenen beruflichen Ziele werden erarbeitet, um sie im Blick zu behalten und zu verfolgen. Gemeinsam werden konkrete Handlungsschritte beispielsweise wie halte ich Kontakt mit dem Unternehmen – erarbeitet, die ihre Situation beim Wiedereinstieg deutlich verbessern. Dabei unterstützen und ermutigen sich die Teilnehmerinnen gegenseitig. So gestärkt, mit dem aufgefrischten Wissen um ihre Qualifikationen und ihre Kompetenzen, gehen sie – selbstbewusst – wieder auf den
Arbeitgeber zu, um auf Augenhöhe mit ihren Vorgesetzten über die zukünftigen Arbeitsbedingungen (Arbeitszeiten, Aufgabenprofile, etc.) zu sprechen. Weitere Inhalte der Seminare sind das Zusammenstellen und Auf bereiten von Bewerbungsunterlagen und das Führen von Bewerbungsgesprächen. Darüber hinaus geht es darum, auch scheinbar Unmögliches anzudenken wie beispielsweise die berufliche Karriere oder eine Führungsposition.
schulalter, was Ganztagsschulplätze und Hortplätze anbetrifft. Wären diese vorhanden, würden sie deutlich früher und mit höherem Stundenkontingent wieder einsteigen. Das bestätigen auch aktuelle Studien (BMFSFJ, 2011, Erster Gleichstellungsbericht). Kommunale Entscheidungsträger orientieren sich bei der Errichtung von Kita- und Hortplätzen immer noch an herkömmlichen Rollenmustern nach denen Frauen nicht voll berufstätig sind.
ERSTE ERFAHRUNGEN Alle Teilnehmerinnen, die bisher an den Seminaren teilgenommen haben, sind hoch qualifiziert, in der Regel mit Studienabschluss, zum Teil promoviert. Sie befinden sich in den verschiedenen Stadien der Elternzeit (davor, während, danach), zum Teil seit mehreren Jahren in Familienzeit. Sie kommen aus den unterschiedlichsten Berufsfeldern. Sie eint, dass sie unzufrieden mit ihrer beruflichen Situation sind. Dass sie den aktuellen Status ändernd möchten, um endlich wieder Anschluss an Beruf und Karriere zu bekommen. Und es verbindet sie die enttäuschende Erfahrung: Sie sehen sich von Politik, von ihren Lebenspartnern und von ihren Arbeitgebern mit ihrem Streben nach beruflichen Wiedereinstieg allein gelassen.
VON IHREN MÄNNEN Die Männer sind in der Regel nicht bereit, auf einen Vollzeitjob zu verzichten – auch dann nicht, wenn dafür die Partnerin mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten würde (ebenda, S. 191). Während berufstätige Frauen ihre Erwerbstätigkeit beim Übergang in die Mutterschaft deutlich reduzieren, ziehen Väter sich aus den häuslichen Arbeitsfeldern immer mehr zurück und starten beruflich durch (ebenda, S. 188). Frauen in Familienzeit übernehmen nicht nur die Hauptfürsorge für die Kinder sondern zunehmend auch die Arbeiten, die vor der Geburt des ersten Kindes noch der Mann innehatte (Reparaturen, Autoservice); organisieren zunehmend allein sämtliche Haushaltsaufgaben, Familie, Kinder und puffern Überstunden und Dienstreisen des Mannes ab. Darüber hinaus deckeln sie nicht selten gesellschaftliche Missstände wie die Krankheit von Erzieherinnen und ausfallende Schulstunden (BMFSFJ, 2011, Erster Gleichstellungsbericht, S. 182).
VON DER POLITIK Ohne ausreichende Betreuungsplätze im Kleinkind und Kindergartenalter, ohne ausreichende Versorgungsmöglichkeiten nach der Schule für Kinder im Grund-
Während Frauen ihren Männer den Rücken für ihre Karriere frei halten, glauben Männer, dass der berufliche Wiedereinstieg ein organisatorisches Problem ihrer Partnerin ist, dass zu lösen ausschließlich in ihren Händen liegt (ebenda, S. 191). VON IHREN FÜGRUNGSK R Ä F T E N U N D A R B E I TGEBERN Viele Frauen berichten, dass sie sich von dem Moment an, an dem sie ihre Schwangerschaft ihrem Vorgesetzten mitgeteilt haben, langsam aber stetig ins Abseits gestellt fühlten. Einige bekamen keine interessanten, sie herausfordernden und für das Unternehmen wichtigen Aufgaben mehr zugeteilt. Entscheidende Projekte wurden an Kollegen gegeben. Eine männlich geprägte Führungskultur in Unternehmen scheint Schwangere und Mütter auszuschließen. Rollenstereotype über Mütter bestimmen das Handeln von Führungskräften unreflektiert. Beispielsweise, dass Frauen während der Schwangerschaft nicht mehr mit voller Arbeitskraft zur Verfügung stehen oder nur noch eingeschränkt arbeiten (können). Sie trauen ihnen systematisch weniger Leistungsfähigkeit bzw. Leistungsbereitschaft zu. In einigen Fällen wurde für die Schwangere schon vor ihrer Elternzeit neues Personal eingestellt, obwohl sie nur vorübergehend ausscheiden wollten. Solche Vorgehensweise demotivieren die Mitarbeiterinnen stark und hindern sie, während der Elternzeit mit dem Unternehmen in Kontakt zu bleiben,
an Unternehmensaktivitäten oder Fortbildungen in der Elternzeit teilzunehmen und auf den Vorgesetzen wieder unbefangen zuzugehen, um konkrete Absprachen bezüglich des Wiedereinstiegs zu treffen. Ihre Motivation, an denselben ehemaligen Arbeitsplatz zurückzukehren, sinkt deutlich. Sie informieren sich nicht mehr über betriebliche Abläufe, vernetzten sich nur begrenzt kollegial. Bei längerer Elternzeit, sinkt das Selbstwertgefühl zunehmend und Mütter fühlen sich beruflich nicht mehr ausreichend qualifiziert. Sie beginnen, das Wiedereinstiegs-Gespräch mit ihren Vorgesetzten vor sich her zu schieben mit fatalen Auswirkungen für ihren weiteren beruflichen Weg. Auch Vorgesetzte merken, dass sich ihre Mitarbeiterinnen nicht melden. Sie fühlen sich in ihrer Einschätzung bestätigt, wichtige Aufgaben anders vergeben zu haben. Sie müssen ihr Personal planen und planen folglich ohne sie. So ist „im letzten Moment“ der passende Platz nicht geschaffen bzw. auch nicht frei. Fatale Folgen mangelnder Kommunikation. Dass die Erwartungen über Aufgabenprofil, Arbeitszeit, Weiterqualifikation von Müttern und Arbeitgebern beim Wiedereinstieg nicht unbedingt zusammenpassen, belegen auch Studien (BMFSFJ, 2011, Erster Gleichstellungsbericht, S. 191). In den Köpfen von Frauen hat sich in den letzten Jahrzehnten einiges ver-
ändert: Sehr gut ausgebildet, für den Arbeitsmarkt bestens qualifiziert und selbstbewusst in ihrer Haltung wollen sie ihre Arbeitskraft einbringen, indem sie Berufstätigkeit und Kinder/Familie miteinander verbinden. Sie wollen in größerem Ausmaß berufstätig sein, als es den bisherigen gesellschaftlichen Normen und Standards entspricht. Es ist ihnen selbstverständlich, eigenes Geld zu verdienen, sich gleichermaßen am Familieneinkommen zu beteiligen und sich finanziell eigenständig für das aktuelle Leben und fürs Alter absichern. Sie wollen gemeinsam mit Männern gleichberechtigt leben – nicht nur auf dem Papier, in Verträgen und Gesetzen. Gleich-berechtigt, also die gleichen Lebenschancen haben, gleich-berechtigt in Bildung, in Ausbildung und Beruf; gleich-berechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben auf allen Ebenen. Beruflich die gleichen Chancen, die gleiche Bezahlung bekommen und gleichberechtigt behandelt zu werden. Damit wären Frauen und Männer an allen Arbeitsplätzen gleichermaßen vertreten. Die gesellschaftliche Realität sieht anders aus: Hier sind beide Geschlechter von beruflicher Gleich-Berechtigung noch Lichtjahre voneinander entfernt. Mütter schränken bei der Familiengründung – ganz selbstverständlich – ihre Erwerbstätigkeit zugunsten der Familie drastisch ein. Ihre Männer wissen Kinder und Haushalt gut versorgt, engagieren sich beruflich stärker, machen Karrie-
re. So vergrößern sich die Gehalts- und Versorgungsunterschiede zwischen den Geschlechtern zunehmend. Sie sind für Mütter nicht nur kaum aufzuholen, sondern dienen auch zukünftig als Argumentationshilfe: Es rechnet sich im Familieneinkommen, wenn die Frau (auch beim zweiten Kind) zu Hause bleibt. Dass Mütter für den Bereich Familie und Kinder zuständig sind und die Männer die Familienversorger, hat Geschichte und ist in den Köpfen von Frauen und Männern noch fest verankert. Nur haben sich die Zeiten geändert: Das Familieneinkommen zu sichern, wird zunehmend eine Herausforderung für Mütter und Väter. Gesellschaftliche Veränderungen erfordern, dass beide berufstätig sind. Eine Eheschließung versorgt die Frauen nicht mehr auf Lebenszeit. Frauen müssen sich ihre eigenen Lebens- und Altersansprüche erarbeiten. Damit hat jede berufliche Pause für Frauen in der Elternzeit/Familienphase dramatische Folgen: Es handelt sich dabei in der Regel nicht nur um eine Auszeit für mehrere Monate, nach der ein beruflicher Wiedereinstieg und ggf. sogar Aufstieg von selbiger Position aus ungehindert verläuft. Vielmehr bedeutet es für die meisten Frauen, beim Wiedereinstieg unter Qualifikation eingestellt, mit nicht attraktiven Aufgaben versehen, mit einem (deutlich) niedrigeren Gehalt oder/ und in Minijobs ausharren zu müssen, von denen sie nur sehr schwer wieder in eine Festanstellung gelangen und auch im Alter nicht abgesichert sind. Hier
Weitere Seminartermine 2013 20./21. September 2013 in Hürth bei Köln 28./29. September 2013	in Göttingen 12./13. Oktober 2013	in Oberhaching bei München 18./19. Oktober 2013 in Frankfurt am Main 22./23. November 2013 in Regensburg Anmeldung und Termine 2014 unter: www.bpw-germany.de/buildingondiversity
setzten die Seminare an. Sie machen den Frauen ihre gesellschaftliche Situation bewusst und verdeutlichen, wie wichtig es ist, sich eigene Ziele (nicht nur familiäre Ziele) zu setzen, ihre Berufstätigkeit im Blick zu behalten und zu verfolgen. Den Kontakt mit der Firma über die Pause aufrechtzuerhalten, ggf. auch während der Familienzeit an Fortbildungen oder Meetings teilzunehmen, rechtzeitig den Kontakt zu intensivieren und sich für einen passenden Arbeitsplatz und angemessene Bezahlung einzusetzen. Auch dann, wenn die Stelle in der Firma nicht die Wunschposition war, sind Bewerbungen aus einer Festanstellung erfolgreicher als aus der Elterzeit heraus. Ergebnisse: Einige der Teilnehmerinnen haben sich schnell in einem virtuellen Netzwerk zusammengeschlossen, um den Kontakt untereinander aufrecht zu erhalten, sich über relevante berufliche Themen gegenseitig zu informieren und zu unterstützen. Einzelne sind in Kontakt mit den Trainerinnen und geben Rückmeldung, dass die Bearbeitung von Rollenstereotypen, alten Denkmustern, das Üben von Gehaltsverhandlungen und Bewerbungsgesprächen hilfreich in der Praxis war. Sie haben zum Teil neue Stellen gefunden. Andere sind in den BPW eingetreten, um sich in einem professionellen Netzwerk zu engagieren und auszutauschen. Es gibt Anzeichen der Veränderung: Immer mehr Unternehmen setzen – wie GE Capital – auf Diversity und sind bestrebt,
Frauen und Männer gleichermaßen in ihrem Unternehmen zu beschäftigen. Sie setzen gezielt dort an, wo Frauen dem Arbeitsmarkt verloren gehen: der Elternzeit. Der Trend, dass auch zunehmend junge Väter sich mehr Zeit für Kinder und Familie wünschen, zwingt Unternehmen – wenn sie sehr gute Fachkräfte halten wollen – zu einem Engagement in Richtung Diversity. Unternehmen, die auf Vielfalt und ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis unter den Mitarbeitern und Führungskräften setzen, sind im Wettbewerb erfolgreicher; geschlechtergemischte Teams bringen bessere Ergebnisse – das belegen Studien. Dabei profitieren Unternehmen, die die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördern und sich mit dem Thema Chancengleichheit auf dem Markt positionieren: Sie sind attraktive Arbeitgeber für Frauen und für Männer, die Ansprüche an den Arbeitgeber stellen, dafür sich aber auch motiviert für die Belange und den Erfolg des Unternehmens einsetzen.
erhalten Einblicke in das Unternehmen, lernen Mitarbeiter_innen und Führungskräfte aus dem Unternehmen kennen, was Hürden bei Kontaktaufnahme überwinden lässt. Immerhin könnte GE Capital für einige ein attraktiver Arbeitgeber sein. Mit Seminaren an vielen BPW und GE-Capital Standorten lassen sich die Seminare in guter Kooperation deutschlandweit durchführen.
Literatur: Bischoff, Sonja (2010): Wer führt in (die) Zukunft?
Die Projektkooperation von GE Capital mit dem BPW birgt viele Chancen: Wissen und Kompetenzen beider Seiten fließen in die Seminare ein. Die Anwesenheit und aktive Teilnahme einer Führungskraft oder Mitarbeiterin aus dem Human Resource Management des Unternehmens in den Seminaren ermöglicht den Teilnehmenden Fragen bspw. zu Bewerbungen, Arbeitszeitenregelungen direkt an einen Personaler zu stellen und Bewerbungssituationen mit diesen durchzuspielen. Die Teilnehmerinnen
Männer und Frauen in Führungspositionen der Wirtschaft in Deutschland – die 5. Studie. Bielefeld. BMFSFJ, 2011: Neue Wege – Gleiche Chancen. Gleichstellung von Frauen und Männern im Lebensverlauf. Erster Gleichstellungsbericht. BMFSFJ, 2012: Früher beruflicher Wiedereinstieg von Eltern (5. Auflage). BMFSFJ, 2009: Entgeltungleichheit zwischen Frauen und Männern in Deutschland, Dossier. Kaiser, S.; Hochfeld, K.; Gertje, E.; Schraudner, M. (2012): Unternehmenskulturen verändern- Karrierebrüche vermeiden. Fraunhofer Verlag.
XIV BPW European Congress, Sorrento, Italy Women´s innovation for a sustainable future 28.-30. September 2012
Rund 350 Frauen aus der ganzen Welt diskutierten drei Tage Themen rund um Empowering Women for Leadership. Wir freuen uns auf den nächsten europäischen Kongress 2016 in Zürich.
Kongresseröffnung im Hilton Sorrento Palace mit dem Bürgermeister von Sorrent, Rechtsanwalt Giuseppe Cuomo
vlnr. Sibylle Kappler-Dragmanli (BPW Club Karlsruhe), Henrike von Platen (BPW Germany), Dr. Rakshanda Faizi (BPW Club München)
Am Abend auf der Hotelterasse, laues Lüftchen über dem Golf von Neapel und ein paar Regentropfen nach einem langen Kongresstag.
Die Gruppe der Deutschen Teilnehmerinnen, nicht ganz vollständig zu diesem Zeitpunkt. Es waren rund 30 Frauen aus Deutschland zu diesem Kongress angereist.
Das in Sorrent neu gewählte European Coordinating Commitee, vlnr. Sabine Schmelzer (Regional Coordinator Europe), Giuseppa Bombaci (ECC Member), Alexandra Preuss-Ribaric (Finance Officer) Miette Dechelle (ECC Member)
Eufemia Ippolito (President BPW Italy), Anastasia Safarian (International Young BPW Representative and member of the International Executive Board), Freda Miriklis (President BPW International) Tuulikki Juusela (Past-President BPW International)
Ministerpräsidentin und Clubmitglied Annegret Kramp-Karrenbauer feierte im BPW Club Saarbücken zehnjähriges Bestehen 30. April 2013
vlnr: Henrike von Platen (Präsidentin BPW Germany), Lisa Spier (1. Vorsitzende BPW Club Saarbrücken), Ministerpräsidentin Annegret KrampKarrenbauer
Marion Bredebusch, Moderation durch den Abend
Netzwerktagung LandFrauen in Berlin Stimmen für die Zukunft – Faire Einkommensperspektive sichern 22. Februar 2013
Starke Frauen – Starke Unternehmen?! – Wirtschaftlicher Erfolg durch gezielte Frauenförderung in Berlin 10. Oktober 2012
oben: Henrike von Platen, Präsidentin BPW Germany rechts: Karin Nordmeyer, Vorsitzende UN Women Nationales Komitee Deutschland e.V. In den letzten Jahren haben deutsche Unternehmen ihr Engagement im Bereich Diversity stark ausgebaut. Das gemeinsam vom Deutschen Global Compact Netzwerk (DGCN), UN Women Nationales Komitee Deutschland e.V. und Business and Professional Women (BPW) Germany e.V. veranstaltete Fachgespräch wirft einen Blick auf die Qualität der Maßnahmen und widmet sich den Fragen, wie erfolgreich die Aktivitäten aus betriebswirtschaftlicher Sicht sind und in welchen Bereichen Programme weiterentwickelt werden sollten.
Frauennetzwerke stellen sich und ihre Aktivitäten für mehr Präsenz von Frauen in Gremien vor Brigitte Scherb, Mitglied in der Vollversammlung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen Beate Roll, Mitglied in der Vollversammlung der Handwerkskammer Berlin Claudia Alder, Hauptgeschäftsführerin Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern
Werkstattgespräch: Strategische Kompetenz für Frauen in Aufsichtsräten Harriet Taylor Mill-Institut, Berlin, 31. Januar 2013
CSU Jahresempfang in Wildbad Kreuth
Foto oben: Präsident der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Prof. Dr. Bernd Reissert An der Diskussion nehmen teil: Ekin Deligöz (Bündnis 90/Die Grünen; MdB), Prof. Dr. Christiane Funken (TU Berlin), Prof. Dr. Viktoria Koch-Rust (Deutscher Juristinnenbund), Andrea Kunwald (Fidar e.V.), Regina Michalik (EWMD Berlin/ Brandenburg), Henrike von Platen (BPW Germany e.V.)
Ausreichend Gelegenheit zum Dialog fand Sonja Still (Vostand BPW Germany) mit Bundesagrarministerin Ilse Aigner auf dem Neujahresempfang der Klausurtagung der CSU in Wildbad Kreuth (-> www.bpw-germany.de -> Neuigkeiten)
Bundespräsident Joachim Gauck im Gespräch mit BPW Germany Empfang beim Bundespräsidenten zum Weltfrauentag
Fotos: Bundesregierung / Jürgen Gebhardt
Anlässlich des Weltfrauentags empfing Bundespräsident Joachim Gauck am 7. März 2013 im Schloss Bellevue sieben Vertreterinnen der führenden Frauenverbände Deutschlands zu einem Gespräch, darunter auch Henrike von Platen und Sigrid Beyer. Dabei ließ er sich über Ideen und Wege informieren, wie sich die Benachteiligungen von Frauen im Erwerbsleben abbauen lassen.
Gruppenfoto vl. Sigrid Beyer (Schatzmeisterin BPW Germany), Henrike von Platen (Präsidentin BPW Germany), Stephanie Bschorr (Präsidentin VDU), Monika Schulz-Strelow (Präsidentin FidAR), Daniela Schadt, Bundespräsident Joachim Gauck, Henny Engels (Geschäftsführung Dt. Frauenrat), Hannelore Buls (Vorsitzende Dt. Frauenrat), Jutta von Falkenhausen (Vizepräsidentin FidAR)
Demokratie-Forum Hambacher Schloss IHR da oben – WIR da unten Die Kultur der Armut und die Bequemlichkeit der Eliten
„Es ist nicht unser Wunsch, in einer Gesellschaft zu leben, in der alle gleich sind. Was aber nicht geht, ist, dass es Auswüchse gibt, dass Menschen einerseits von ihren Vollzeitjobs nicht leben können und auf der anderen Seite trotz Misswirtschaft Boni und Abfindungen ausbezahlt werden.“ Henrike von Platen, Präsidentin Business and Professional Women (BPW) Germany
Der Zug zum Hambacher Schloss 1832 gilt als Symbol der deutschen Demokratiebewegung.
Auf dem Podium: Moderation Prof. Dr. Thomas Leif (SWR, 2+LEIF), Henrike von Platen, (Präsidentin Business and Professional Women (BPW) Germany), Dr. Jürgen Borchert (Sozialrichter und Politikerberater, Darmstadt), Ruth Kühn (Pro Quote, Projektmanagerin Deutsche Welle, Bonn), Pius Knüsel (Direktor der Volkshochschule Zürich), Detlef Wetzel (2. Vorsitzender IG Metall, Frankfurt), Sven Gerich (Oberbürgermeister Wiesbaden)
Luncheon in a Members Salon of the European Parliament Panacea „Quota“, or who needs Women in our Economy?
Exchange of good practices on gender equality 18. – 19. June 2013
Von BPW Germany und allen andern eingereichte papers zum Thema Equal Pay Days: http://ec.europa.eu/justice/gender-equality/ other-institutions/good-practices/review-seminars/seminars_2013/equal_pay_days_en.htm
im Parliament – Riigikogu, Tallinn, Estonia Henrike von Platen, President of BPW Germany, MEP Silvana Koch Mehrin, Member of the Committee on Women‘s Rights and Gender Equality, Cornelia Krämer, 1. Vorsitzende BPW Club Berlin
mittleres Foto Besuch bei den Gründerinnen des Projektes World Cleanup: Let‘s clean the world together! http://www.letsdoitworld.org
BPW Jahrestagung in Dresden im Hilton Dresden Hotel „Die Letzte macht das Licht aus – Generationen erfolgreich im Austausch“ 19. bis 21. April 2013
Prof. habil. Thomas Klie: Caring Community - Was ist das?
v.l.n.r.: Dr. Jens Wiedemann, Dr. med. Beate Bonnaire, Dr. med. Arite Mentel, Prof. Dr. Jürgen Wegge, Dr. Alexandra-Kathrin Stanislaw-Kemenah
mitte: Monika Schiwy und Miriam Hanke unten: Thomas Ketzmèrick
Cornelia Krämer, 1. Vorsitzende BPW Club Berlin
Carmen Stadelhofer: Menschen im dritten Lebensalter: Kompetenzen Älterer nutzen - Zukunft mitgestalten
Ruth Mößmer, BPW Club Regensburg
oben: Helma Orosz, Oberbürgermeisterin von Dresden mitte: Sabine Soeder unten: Margret Rasfeld
Dagmar Geffken, Past-Präsidentin BPW Germany
Dagmar Bischof, Past-Präsidentin BPW Germany
Karin Steinberg Past-Präsidentin BPW Germany
FidAR Forum V | Frauen in die Aufsichtsräte Die Wahl zum Erfolg 27. Juni 2013
oben vlnr. Rena Bargsten, Präsidentin EWMD, Henrike von Platen (BPW Germany), Ramona Pisal (Präsidentin Deutscher Juristinnenbund) in rot: Helena Morrissey, (CEO Newton Investment Management Ltd. und Vorsitzende des 30% Club)
Mit der Vorlage des Women-onBoard-Index 2013 zieht FidAR nach zwei Jahren Bilanz. Wie hat sich der Frauenanteil in Aufsichtsräten und Vorständen der 160 im DAX, MDAX, SDAX und TecDAX notierten Unternehmen seit Januar 2011 entwickelt? FidAR hat mit dem WoB-Index ein Ranking erstellt, das Transparenz schafft und Orientierung bietet. BPW Germany ist seit Beginn Kooperationspartner des FidAR Forum. www.fidar.de
Monika Schulz-Strelow, Präsidentin FidAR e.V.
Henrike von Platen und Jasmin Solfaghari, (neuestes Fördermitglied des BPW Germany)
Quote oder nicht? Diskussionsrunde im BPW Club München 14. Mai 2013
2. Kongress für Migrantinnen und ihre Organisationen in Deutschland Zusammen erreichen wir mehr! Vielfalt leben – Chancengleichheit am Arbeitsmarkt – Vernetzung mit Frauenorganisationen 9. – 10. März 2013
Warum Quote noch nötig ist. Eine Veranstaltung des BPW Club München. vlnr. Thomas Sattelberger (ehem. Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Deutschen Telekom), Sonja Still (Vorstand BPW Germany), Annette Karl (SPD, MdL Bayern)
Workshop „Austausch: Wie stellen sich deutsche Frauenverbände für den Arbeitsmarkt auf? Wie agieren Migrantinnenorganisationen?“
Cornelia Spachtholz, Bundesvorsitzende Verband berufstätiger Mütter (VBM), Köln, Henrike von Platen (Präsidentin BPW Germany e.V.), Gülsen Akcay, BENGI e.V. Interkultureller Lernund Begegnungsort für Frauen, Kassel, Patricia dos Santos, Sara Freire imbradiva, Frankfurt
Gülsen Akcay, Henrike von Platen, Patricia dos Santos Renate Augstein (Leiterin der Abteilung Gleichstellung, Chancengleichheit im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)
BPW Germany und Ernst & Young stellen Forschungsprojekt für BMI vor
Svea Kuschel erhielt das Bundesverdienstkreuz am Bande Svea Kuschel, Past-Präsidentin und seit über 20 Jahren BPW-Mitglied in München, erhielt den Budesverdienstkreuz am Bande. Ministerpräsident Horst Seehofer überreichte der Finanzfachfrau die Auszeichnung am 22. Februar 2013 in der Bayerischen Staatskanzlei für ihr Engagement in der Finanzberatung für Frauen. Svea Kuschel hat frühzeitig erkannt, dass Frauen in Geldangelegenheiten anders beraten werden wollen als Männer. Vor mehr als zwanzig Jahren gründete sie deshalb das erste Finanzdienstleistungs-Unternehmen für Frauen in Deutschland. Sie gilt als Pionierin in der Finanzberatung für Frauen. Mit ihren Beratungen und Vorträgen gab sie den Frauen das Wissen darüber, wie sie ihre finanzielle Unabhängigkeit sichern können. Unzählige Frauen bekamen durch ihre Bücher erst ein Bewusstsein dafür, dass der Auf bau einer eigenen Altersvorsorge unabdingbar ist. Ihr erstes Buch „Frauen leben länger – aber wovon? “ wurde ein Klassiker und später auch von Banken und Versicherungen übernommen. Kuschel war Expertin unter anderem im Bundestagsausschuss zur Riester-Rente. Sie war als Delegierte für den BPW beim Deutschen Frauenrat aktiv sowie im Vorstand vom Stadtbund Münchner Frauenverbände. Nach wie vor bringt Svea Kuschel ihr großartiges frauenpolitisches und ehrenamtliches Engagement in die bundesdeutsche Gesellschaft ein, indem sie ihr Wissen und ihre Erfahrung in Vorträgen und als Autorin weitergibt. Als Mentorin unterstützt sie Frauen in einer Umbruchphase. Ihre anhaltende Energie, ihr soziales und menschliches Wirken über Jahrzehnte hinaus verdienen Anerkennung und haben Vorbildfunktion für andere.
Kommunalpolitik ist – bis jetzt – noch Männersache. Dies belegt die Forschungsstudie „Frauen in der Kommunalpolitik der neuen Länder“, mit der der Beauftragte der Bundesregierung für die Neuen Länder die Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft beauftragt hatte und an der BPW Germany als Kooperationspartner mit tätig war. Unser Netzwerk ist, neben Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, damit auch erfolgreich in Wissenschaft und Forschung vertreten. Wir freuen uns sehr über diese Zusam-
menarbeit und möchten Ihnen gerne die Ergebnisse der Studie vorstellen: Sie untersucht erstmals die kommunalpolitische Repräsentanz von Frauen in den Kommunen der neuen Länder unter 50.000 Einwohnern. Ein Ergebnis: Frauen sind auf allen untersuchten Ebenen und Positionen deutlich unterrepräsentiert. Auf der Kreisebene beträgt der Frauenanteil in kommunalen Gremien 19,9 Prozent, auf Ebene der Verwaltungsverbände 17,9 Prozent und auf Ebene der Gemeinden 21,5 Prozent. Je kleiner die Stadt oder Ge-
women&work 2014 in Bonn Deutschlands größter Messe-Kongress für Frauen Ob Studentin, Absolventin, erfahrene Fachfrau, Wiedereinsteigerin, Führungskraft oder einfach nur ambitioniert – auf der women&work, Deutschlands größtem Messe-Kongress für Frauen, können Besucherinnen knapp 100 TopArbeitgeber treffen, die nach weiblicher Verstärkung Ausschau halten. Bewerbergespräche, Vorträge und ein umfangreiches Kongress-Programm helfen beim persönlichen Networking und bei der erfolgreichen Karriereplanung. Hier können Kontakte geknüpft, berufliche Chancen ausgelotet oder beim Kongress Informationen darüber ausgetauscht werden, wie Frauenkarrieren heute und in Zukunft aussehen können. Schwerpunkt der women&work am 24. Mai 2014 ist das Thema Ethik im Business. Und auch der BPW ist mit einem eigenen Messestand und zahlreichen Referentinnen wieder vertreten. Weitere Infos unter www.womenandwork.de
meinde und je ländlicher die Region, desto weniger Frauen sind in den Gremien vertreten. Über Ursachen, mögliche Lösungen und Kommunalpolitik als spannendes Arbeitsgebiet, in das Frauen sich einmischen sollten, diskutierten die fast 200 TeilnehmerInnen des Kongresses in der BerlinBrandenburgische Akademie der Wissenschaften intensiv. http://www.bpw-germany.de/ neuigkeiten/newsartikel/datum/2012/08/31/studie-frauen-in-der-kommunalpolitikder-neuen-laender-vorgestellt/
Fragen Sie WILMA SCHILDHORN Liebe Wilma! Ich bin seit 32 Jahren meinem Betrieb treu. Ich mache jede Weiterbildung mit, singe sogar Karaoke auf dem Betriebsfest, bin beliebt bei meinen Kollegen und Kolleginnen – und trotzdem werde ich bei anstehenden Beförderungen nicht berücksichtigt. Soll ich einen Arbeitsprozess wagen oder doch lieber bei BPW Hamburg eintreten? Ulrike Tsch., 57 Jahre, Hamburg-Osfeld Liebe Ulrike! Ich hab Ihr Problem mit meiner Freundin Ilse bei ein Gläschen Eierlikör erörtert. Wir sind da einer Meinung. Deshalb jetzt mal so von Frau zu Frau: Schaffen Sie sich ein’n Hund an. Üben Sie das Befehlen. Ssitz. Platz. Hol das Sstöckchen. Dann gehen Sie zu Ihrn Chef. Wiederholen Sie dort die Befehle. Ssitz. Platz. Hol das Sstöckchen. Wenn Sie ihn abgerichtet ham, sagen Sie: Unterschreib den Vertrach. Ihr Salär und Ihre Position setzen Sie dann selbst ein. Und vor allem: Schauen Sie ihm tief in die Augen. Warten Sie, bis er wegschaut. Dann ham Sie gewonnen. Mitglied beim BPW Hamburch sollten Sie trotzdem werden!
Neue Fördermitglieder des BPW Germany
Dr. med. Giulia Tillmann-Hauser Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe
Regine Tischtau Dipl.-Psychologin
Jasmin Solfaghari Opernregisseurin
„Wir Frauen sollten nicht versuchen, uns dem männlichen kulturellen Code anzupassen, um als kompetent wahrgenommen zu werden. Ich halte es für wichtig, dass wir unsere Kompetenz auf unsere feminine Art und Weise entfalten und dadurch die herrschenden Wahrnehmungsmuster unserer Gesellschaft erweitern.“
„Mich begeistert das Netzwerk BPW, weil ich erlebt habe, dass die Unterstützung durch Frauen hier groß ist und wir die Besetzung herausragender Positionen mit Frauen dringend gemeinsam voranbringen sollten.“
Auch mit 55 Sachen Model werden
Model Ruth Mößmer | BPW Club Regensburg
Niemals wäre sie bei Deutschlands Supermodel mit Heidi Klumm angekommen. Mit Kleidergröße 38 bei 157 cm Größe und 59 kg Gewicht wäre sie bereits vor der Vorausscheidung rausgefallen. Aber durch einen Spaß bei einer befreundeten Photographin passierte es. Ruth Mößmer 55 Jahre alt mit völlig unmodelhafter Figur stellte sich vor die
Kamera. Jetzt zählt etwas anderes: Konzentration, Kompetenz, Lachen und Lebensfreude. Mut zu Neuem und Ausstrahlung! Ja bitte da klickts. Jetzt findet Ruth ihr Konterfei in der Zeit und anderen Zeitschriften und ist als Model für die Silver Generation bei einer Senior Model Agentur gelistet. Das setzt ihr doch die Krone auf!
Fördermitglieder des BPW Germany
Dr. Mariana Bozesan AQAL Investing
Regine Sixt Senior Executive Vice President Sixt International
Petra Herrmann General Manager European Customs Compliance, Panasonic Europe
Unternehmensmitglieder im BPW Germany
Erwin Lebon, Director Human Resources GE Germany
Unternehmensmitglied 2013 Wir fördern das Frauennetzwerk BPW, weil wir der Meinung sind, dass Frauen in der ITBranche noch deutlich unterrepräsentiert sind und deshalb gezielt geJens Harig, fördert werden sollten. CEO SEVEN PRINVerschiedene Studien CIPLES AG bestätigen, dass ein ausgeglichener Geschlechteranteil in der Unternehmensführung den Firmenerfolg fördert. Auch unsere praktische Erfahrung bestätigt den Wertbeitrag von Frauen für den Unternehmenserfolg und zeigt somit das bisher noch nicht erschlossene Potential. Hier wollen wir mit einer verstärkten Förderung ansetzen.
Im Herbst 2012 besuchten zwölf Ladies des BPW Club Kreuzlingen Berlin. Glücklicherweise an dem Wochenende, an dem das traditionelle Flying Dinner stattfand. Ute Lindner, BPW Club-BerlinMitglied und Modedesignerin, hatte einen schicken Mantel aus ihrer Kollektion an, der die Schweizer Clubfrauen so sehr begeisterte, das die Idee einer Modenschau in Kreuzlingen geboren war.
Im Herbst 2013 fährt Ute Lindner nach Kreuzlingen, um dort ihre neue Kollektion zu präsentieren. Gelungenes Netzwerken über Staatsgrenzen hinaus. Übrigens: Die Schweizerinnen brachten nicht nur leckere Schokolade mit, sondern importierten auch die Idee des Suppendinners, einer Mitglieder aktivierenden Maßnahme. Der Club Berlin hat die Idee erfolgreich umgesetzt.
Modedesignerin Ute Lindner (li.) | BPW Club Berlin
BPW Essen – Spitzenengagement eines Clubs Equal Pay Day 2013 -Nur gemeinsam sind wir stark!- Projektleiterin Ursula Schweitzer
Das Motto 2012 des BPW Club Essen bildete Mitte des Jahres die Grundlage für Planung und Organisation des Equal Pay Day 2013. Nur Hand in Hand mit anderen Organisationen aus Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften können wir vor Ort Nachhaltiges bewirkt werden. Bereits am Weltfrauentag eröffnete der BPW Club Essen den Equal Pay Day mit einer viel beachteten Pressekonferenz. Um auf die prekäre Situation vieler Frauen aufmerksam zu machen und das Ziel gleiche Bezahlung für Männer und Frauen zu erreichen, riefen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Gewerkschaft, Wirtschaft und BPW dazu auf, endlich für Lösungen zu sorgen, um berufliche Chancen für Frauen zu verbessern. Frauen halten zusammen! diesen kämpferischen Appell richtete der BPW Club Essen, der Frauen eine Plattform für den beruflichen Austausch, gegenseitige Unterstützung und Motivation sowie Fortbildung bietet, an die Essenerinnen und lud zu Workshops und Vorträgen, Podiumsdiskussion und Speedcoaching rund um das Thema ein. Themen wie „IQ, EQ, KQ – Konfliktintelligenz, was ist das? “ mit Dr. Kerstin Bruns (MG), „Lohnlücke gleich Rentenlücke, Alternativen zur Altersarmut“ mit Mandy Hindenburg (MG) und Was Frau trägt und wie sie wirkt mit Ursula Schweitzer (MG) wurden in interaktiven Vorträgen und Workshops diskutiert. Intensiv befragten im Rahmen einer Podiumsdiskussion Frauen aus Gesundheits- und Pflegeberufen sowie aus anderen Dienst-
leistungsberufen Vertreter aus Gewerkschaft, Politik, Pflegemanagement und BPW zu den Themen „Aufwertung von Dienstleistungsberufen und Equal Pay: Welche Veränderungen sind in absehbarer Zeit geplant und mit welchen Hürden ist zu rechnen? Gemeinsam gilt es Mut zu entwickeln, sich zu organisieren, gemeinsam zu kämpfen und Forderungen zu stellen, auch Forderungen nach mehr Gehalt. Das wurde gleich im Anschluss bei einem Speedcoaching „20 Minuten für mehr Gehalt“ trainiert. In allen Gesprächen wurde betroffen festgestellt, dass die Arbeit an Maschinen besser honoriert wird als die Arbeit am Menschen. Das muss sich dringend ändern. Dafür kämpft der BPW Club Essen weiter. Traditionsgemäß verschenkten wieder viele Essener BPW Frauen am diesjährigen Equal Pay Day rote Taschen mit Infomaterial in der Fußgängerzone und diskutierten mit Passantinnen und Passanten über das Thema „Lohnfindung in Gesundheitsberufen – viel Dienst wenig Verdienst“ sowie über andere Themen aus dem Bereich Entgeltgleichheit und knüpften erneut viele Kontakte. Zum Abschluss schickten sie wirkungsvoll viele rote Luftballons in den Abendhimmel. Dem Equal Pay Day 2013 werden weitere Veranstaltungen folgen. Zusammen mit dem Universitätsklinikum Essen und Essener Pflegeeinrichtungen macht der BPW Club Essen weiter auf das Thema aufmerksam. Gleichzeitig arbeiten sie an Ideenfindung, Planung und Kontaktpflege zu Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften und Verbänden, um Nachhaltigkeit zu
bewirken und gemeinsam Visionen für den Equal Pay Day 2014 zu entwickeln. BPW - Arbeitszirkel für Existenzgründerinnen Projektleiterin Sabine Degner
Diverse Anfragen zum Thema Veranstaltungen für Existenzgründerinnen brachten uns auf die Idee, speziell für diesen Bereich ein Projekt aufzustellen. Der Grundgedanke dabei ist, alle für die Gründung relevanten Themenbereiche zu behandeln und zwar nicht nur hinsichtlich der fachlichen, sondern auch der persönlichen Ebene. Beispiele hierfür sind: Erstellung eines Businessplanes, rechtliche Aspekte, Rechnungswesen, Kommunikation, Marketing, Vertrieb, Steuern, Controlling, persönliches Auftreten, Social Media, usw., um nur einige Oberbegriffe zu nennen. Zu jedem Thema gibt es eine darauf spezialisierte Beraterin/Trainerin (ggf. auch männliche Kollegen), die den Zirkel entsprechend vorbereitet und durchführt. Voraussetzung hierfür ist, dass sie Mitglied im BPW sind, bzw. für die männlichen Kollegen die Fördermitgliedschaft. Da gerade in der Vorgründungsphase die wichtigsten Weichen für die Selbstständigkeit gestellt werden, ist unsere Hauptzielgruppe Existenzgründer/-innen, die sich in dieser Phase befinden. Aufgrund der Themengebiete sind uns auch Gründer/-innen willkommen, die bereits gestartet sind. Unternehmensmitgliedschaft – Projektleiterin Mandy Hindenburg
Die Unternehmensmitgliedschaftsakquise ist eine langfristige und nachhaltige Möglichkeit gute Kontakte in einer Stadt
aufzubauen. Mit unserer Unternehmensmappe haben wir die Grundlage für die Kontaktaufnahme geschaffen. Dafür haben wir durchweg nur positives Feedback erhalten, was uns auch sehr wichtig ist und worauf wir stolz sind. Wir machen einen persönlichen Termin aus und stellen erst einmal unseren Verband vor. Durch unsere Gutscheine laden wir dann gezielt Frauen aus der ausgewählten Firma zu einem Clubabend ein. Was ein positiver Nebeneffekt ist, das sich dadurch unser Interessentenkreis und unser Netzwerk erweitert. Wir laden auch die Herren (Personalchefs oder Inhaber) zu unseren Netzwerkabenden ein, damit sie sich ein Bild von uns machen können. Wir haben das Mentoringprogramm etwas in den Vordergrund gestellt, was wirklich sehr gut ankommt. Wir machen die Erfahrung, dass die Herren der Firmen größeres Interesse haben, was von den Frauen weniger zu berichten ist. Es ist nicht schlimm, wenn die Firma nicht Mitglied wird, aber sie kennt uns und wir pflegen sie! Wir haben dadurch ein großes Netzwerk, was uns dann vielleicht sporadisch unterstützt oder bei Projekten hilft. Was noch nicht ist, kann ja noch werden!
Der BPW Club Essen läuft am Essener Firmenlauf für den guten Zweck
Der Essener Firmenlauf fand in diesem Jahr bereits das fünfte Mal statt. Bereits im letzten Jahr wollten ein paar Clubfrauen gemeinsam antreten, doch der große Anklang dieses Firmenlaufes ermöglichte es uns erstmalig in 2013. Bei der Anmeldung konnten wir 8 Startplätze gewinnen, die schnell innerhalb der Clubfrauen vergriffen waren. Gemeinsam liefen wir für den guten Zweck. Es war auch der erste Auftritt unseres neuen einheitlichen Poloshirts, was durch seine doch recht auffällige Farbe ein regelrechter Hingucker war. Der BPW Club Essen besucht den
Und als Letztes: BPW Club Essen hat jetzt BPW Club Kiel als Partner-Club. Zur Kieler Woche 2013 besuchten wir uns erstmals. Ein voller Erfolg.
CWDI eröffnet Deutsche Börse in Frankfurt - 30. September 2013
TERMINE 11.10. - 12.10.2013
Workshop für Trainerinnen/Coaches: Perspektive Wiedereinstieg, Berlin
BPW Vorstandsschulung in Kassel
12.10 - 13.10.2013
Seminar: „Building on Diversity - Karrierewege für Frauen“ in München (Oberhaching)
Young BPW Europe Symposium in Lille/Frankreich
Seminar: „Building on Diversity - Karrierewege für Frauen“ in Frankfurt am Main
BPW Germany Mitgliederversammlung 2013 in Berlin
Equal Pay Day-Forum - Auftaktveranstaltung in Berlin
Equal Pay Day-Forum in Frankfurt a.M.
Seminar: „Building on Diversity - Karrierewege für Frauen“ in Regensburg
Equal Pay Day-Forum Düsseldorf
07.02. - 08.02.2014
10.03. - 21.03.2014
CSW58 - Commission on the Status of Women, New York City
BPW Bremerhaven feiert 40jähriges Jubiläum
BPW European Presidents Meeting in Brüssel
BPW Germany Mitgliederversammlung 2014 in Berlin
23.05. - 27.05.2014
BPW International Congress Jeju/Korea
BPW auf der women&work - Karrieremesse für Frauen in Bonn
05.06. - 07.06.2014
GLOBAL SUMMIT OF WOMEN in Paris
BPW DACH Tagung, Schloss Hofen bei Bregenz
01.11. - 02.11.2014
BPW Tagung & Danube Net in Regensburg
BPW European Congress in Zürich
Frankfurt Market open Irene Natividad, Chair of Corporate Women Directors International (CWDI), was joined by top German women board directors and executives in Frankfurt on September 30 to open the Deutsche Börse. CWDI, in partnership with Egon Zehnder International, brought the group together to salute German women’s contributions to the country’s economy as well as the country’s commitment to increasing women’s access to corporate leadership. “German women, whether they are CEOs, executives with multinational corporations, or entrepreneurs of businesses large or small, play a major role in the country’s economy,” Natividad stated. “We are pleased to bring them together to salute their achievements and to discuss what more can be done to increase the number of women in leadership positions,” she added. http://globewomen.org/CWDI/ CWDI.htm
BPW Jahresjournal 2013
Das Journal von und für Mitglieder und Interessierte

References: BGE 
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 Art.3