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Timestamp: 2018-06-24 13:16:25+00:00

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Jahrestagung 2017 Jugendamtsleiterinnen und Jugendamtsleiter
Veröffentlicht von:Kevin Bieber Geändert vor 7 Monaten
Präsentation zum Thema: "Jahrestagung 2017 Jugendamtsleiterinnen und Jugendamtsleiter"— Präsentation transkript:
1 Jahrestagung 2017 Jugendamtsleiterinnen und Jugendamtsleiter
Dr. Jürgen Strohmaier, Referat Jahrestagung 2017 Jugendamtsleiterinnen und Jugendamtsleiter
2 Fachkräfte in der stationären Erziehungshilfe
Das KVJS-Landesjugendamt hat im August 2016 den Fachkräftekatalog für stationäre Einrichtungen im Rahmen des SGB VIII und SGB XII erweitert. Folgende Berufsqualifikationen erhalten für die genannten Einrichtungen den Fachkräftestatus nach § 45 SGB VIII und § 21 LKJHG: Bachelor/Master Erziehungs- und Bildungswissenschaften Bachelor/Master Sonderpädagogik Master Waldorfpädagogik Bachelor/Master Soziale Arbeit und Diakonie Heilerziehungspfleger/in Weitere Ausbildungsberufe werden derzeit geprüft.
3 Fachkräfte im stationären Bereich Stand: 20.01.2017
Einrichtungsart Anzahl Anzahl Einrichtungen § 34 SGB VIII 8.834 347 §13 SGB VIII 921 117 SGB XII 897 33 Gesamt 10.652 497
4 Betreuungskräfte in der stationären Jugendhilfe
Einführungsfortbildung für Betreuungskräfte Bildungsangebot für Nicht-Fachkräfte, die zur Betreuung zugelassen sind. Dauer jeweils 15 Tage, Durchführung an vier Standorten. Durchführung in Kooperation mit den Fachschulen Sophienpflege Tübingen, Kompetenzzentrum Silberburg Stuttgart, Institut für Soziale Berufe Ravensburg und SRH-Fachschule Heidelberg. vermittelt – in komprimierter Form – Wissensgrundlagen für die Betreuungstätigkeit Beitrag zur Sicherung der Betreuungsqualität in den Einrichtungen. Inhaltliche Ziele: die Systematik und Intentionen des SGB VIII bekannt machen, Ansatzpunkte aufzeigen, wie diese in der täglichen Arbeit umgesetzt werden können, rechtliche und pädagogische Grundlagen vermitteln, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – auf die jeweiligen Zielgruppen ausgerichtet – interkulturell und interreligiös sensibilisieren, die Teilnehmenden dieser Veranstaltung zur Aufnahme einer einschlägigen Berufsqualifizierung motivieren.
5 Zugelassene Betreuungskräfte nach § 21 Abs. 1 S. 2 LKJHG – Stand: 10
Einrichtungsart Zulassungen gesamt Davon 2013 Davon 2014 Davon 2015 Davon 2016 § 34 477 17 23 53 93 § 13 135 7 4 13 40 Im Vergleich zu 2013 hat sich die Zahl der zugelassenen Betreuungskräfte verfünffacht
6 Weiterentwicklung Vollzeit- pflege
Beschluss Landesjugendhilfeausschuss vom : Verwaltung wird beauftragt, eine Orientierungshilfe mit Empfehlungen zur Vollzeitpflege zu erarbeiten und dabei Vorschläge zur Verbesserung der Rahmenbedingungen zu prüfen. Federführung für AG Weiterentwicklung hat KVJS-Landesjugendamt. Entwurfsfassung für Orientierungshilfe liegt vor und wurde in den Herbstsprengeln den Jugendamtsleitungen vorgestellt: Resonanz durchweg positiv. Zentrales Ziel der Orientierungshilfe ist die Erhöhung der Attraktivität der Vollzeitpflege und Empfehlungen mit vergleichbaren Leistungen in Umfang und Intensität für die Pflegekinderdienste in Baden-Württemberg zu erarbeiten. Dazu müssen auch finanzielle Aspekte wie Pflegegeld, Erziehungszuschläge und Rentenversicherung für Pflegepersonen sowie die Ausstattung der Fachdienste in den Jugendämtern unter die Lupe genommen werden.
7 Weiterentwicklung Vollzeit-Pflege
Klärungsbedarf besteht bei folgenden Punkten: Personalschlüssel in den Pflegekinderdiensten für Beratung, Begleitung und Unterstützung von Pflegefamilien Leistungen für Pflege und Erziehung: 237 €, 269 €, 300 €…? Erziehungszuschläge: Differenzierung der Zuschläge für Erziehung bzw. Pflege Leistungen für den Sachaufwand vgl. Deutscher Verein Unfallversicherung vgl. Deutscher Verein Einmalige Beihilfen und Zuschüsse Rentenversicherung für Pflegepersonen
8 Forschungsprojekt Beteiligung leben
„Beteiligung leben“ - Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren für Kinder und Jugendliche in Einrichtungen der Heimerziehung und sonstigen betreuten Wohnformen in Baden-Württemberg Das Forschungsprojekt mit dem Forschungsverbund Universität Tübingen, Institut für Erziehungswissenschaft und Institut für sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH wurde 2016 erfolgreich abgeschlossen. Neben dem Abschlussbericht (auch Kurzfassung) liegt in Kürze ein Praxishandbuch für Jugendämter und stationären Einrichtungen vor. In der Sommersitzung des Forschungsbeirates wird geklärt, ob eine Folgeforschung zur partizipativen Elternarbeit in Auftrag gegeben wird. Im Rahmen der KVJS-Fortbildung werden 2017 regionale Beteiligungswerkstätten für Jugendämter und stationäre HzE-Einrichtungen und diverse Workshops durchgeführt.
9 Arbeits- und Orientierungs- hilfen Referat 43
Folgende Arbeitshilfen werden überarbeitet bzw. neu gestaltet: Grundlagen BE für Sonstige Betreute Wohnformen § 34 SGB VIII Arbeitshilfe/Empfehlungen für Vollzeitpflege § 33 SGB VIII Schutz von Kindern und Jugendlichen der Hilfe zur Erziehung SGB VIII Arbeitshilfe Mitwirkung des Jugendamtes im Verfahren nach dem JGG Arbeitshilfe Erziehungsberatung
10 Islamische Schülerwohn-heime
Es gibt 12 Islamische Schülerwohnheime in Baden-Württemberg, alle gehören zum VIKZ Stuttgart -Zuffenhausen	Herrenberg Rastatt	Friedrichshafen Lörrach	Mühlacker Neckarsulm	Mannheim Giengen	Bad Wurzach (Mädchen) Kirchheim/Teck (Mädchen)	Pfullendorf (Mädchen) Fachgespräch im Mai 2017 mit VIKZ-Vertreter (Verband der Islamischen Kulturzentren e.V.) und Wohnheimleiter Anlass: Aufnahme von UMA - unterschiedliche Alltagskonzepte und religiöse Orientierung
11 § 47 Satz 1 Nr. 2 SGB VIII Unverzügliche Meldung
Auswertung 2016 wird im LJHA im März 2017 vorgestellt Signifikante Ergebnisse:
12 § 47 SGB VIII Unverzügliche Meldung
Gemeldete Gefährdungen von Kindern und Jugendlichen Gefährdungen ausgehend von Kindern/Jugendlichen Häufigkeit Prozent Sexuelle Gewalt (unter Kindern/Jugendlichen) 31 30,7% Körperverletzung (unter Kindern/Jugendlichen) 22 21,8% Drohungen von Kindern/Jugendlichen gegenüber Mitarbeiter 12 11,9% Körperverletzungen gegenüber MitarbeiterInnen 11 10,9% Andere 8 7,9% Selbsttötungsversuche/Selbsttötung 5 5,0% Gravierende selbstgefährdende Handlungen (z.B.: Substanzmissbrauch (illegale Betäbungsmittel))" 2 2,0% Weglaufen/Einrichtung verlassen/Ausgang verlängert Sonstige erhebliche/wiederholte Straftaten 2 Selbsverletzung z.B. „Rizzen“ (z.T. auch in Verbindung mit Substanzmissbrauch) Sachbeschädigung in Zusammenhang mit Substanzmittelmissbrauch 1 1,0% Summe 101 100%
13 § 47 SGB VIII Unverzügliche Meldung
Fehlverhalten von Mitarbeitenden im Dienst Fehlverhalten von MitarbeiterInnen im Dienst Insgesamt (Anzahl) Häufigkeit Prozent Körperliches Tätlichkeiten von MitarbeiterInnen gegenüber Kindern/Jugendlichen 13 48,1% Unpädagogisches Verhalten von MitarbeiterInnen 5 18,5% Sexuelle Gewalt/entwürdigende Handlungen von MitarbeiterInnen gegenüber Kindern/Jugendlichen 4 14,8% Andere Aufsichtspflichtverletzung 1 3,7% Substanzen im Dienst/Psychische Erkrankung 0% Verursachte oder begünstigte Übergriffe/Gewalttätigkeiten Summe 27 100%
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Chancen für Gliederungen

References: § 45
 § 21
 § 34
 §13
 § 21
 § 34
 § 13
 § 34
 § 33
 § 47
 § 47
 § 47