Source: https://www.aerzteinitiative.at/_Aktuelles_1.htm
Timestamp: 2019-11-22 04:33:15+00:00

Document:
Holen Sie sich Unterstützung, um im November rauchfrei zu werden! Lustiges zum Rauchverbot in der Gastronomie von Peter Klien.
"Dampfer-Krankheit (EVALI) kann Tage bis Wochen nach E-Zigarettenkonsum auftreten und zum lebensbedrohlichen Lungenversagen führen. Bis 14.11.2019 in USA schon 2172 Erkrankungen, 42 Todesfälle.
Rauchverbot in allen Lokalen ab 1. November 2019. Keine Ausnahmen (E-Zigaretten, erhitzter Tabak, Shisha fallen auch darunter; ebenso Mehrzweckräume, Zelte, etc., aber noch nicht die Gastgärten wie z.B. in Schweden). Nur die Österr. Wirtschaftskammer hofft, dass die rauchfreie Gastronomie nach der Wahl durch eine FPÖVP-Koalition wieder gekippt wird und ignoriert Gesundheitsgefahren für Personal und Gäste (auch durch Rauch aus dritter Hand). Ein Verein hilft aber Wirten, die durch die Schmutzkonkurrenz von Gesetzesbrechern leiden. Das Marktamt in Wien kontrolliert aktiv und es gab in 1161 Betrieben 8 Anzeigen. In anderen Bundesländern sind keine Kontrollen vorgesehen, sondern man wartet auf Anzeigen, die dann wieder von den Komplizen der Tabakindustrie als "Vernaderung" geschmäht werden können.
Wiener Allgemeines Krankenhaus (AKH) und Medizinische Universität Wien (MUW) folgen wissenschaftlichen Erkenntnissen und werden rauchfrei. MUG ging voran, MUI folgt.
Suchtmittelvertrieb in Lebensmittelmärkten in NÖ (ADEG/REWE). Das STERBEmittel Tabak wird von der Monopolverwaltung auch in LEBENSmittelmärkten in OÖ beworben und vertrieben (SPAR mit prominenter PowerWall).
Konferenzbeiträge der Österr. Ges. f. Public Health zur Tabakpolitik.
30. Nov. 2019 Wien: Raucherentwöhnung (Expertenseminar)
Raucherentwöhnung in anderen Bundesländern
ENSP-Tagung in Bukarest wies auf die Versklavung von Kindern und Jugendlichen hin, die oft bis zu ihrem frühzeitigen Tod nicht mehr von der Zigarette loskommen; ein klarer Bruch der Menschenrechte.
SRNT-Konferenz 2019 in Oslo diente der Promotion von E-Zigaretten: 11% der Teilnehmer waren nicht gekennzeichnete Vertreter der Industrie.
Mehrheit der Deutschen für besseren Schutz vor Passivrauch, 78 Prozent der Nichtraucher und 63 Prozent der Raucher befürworten ein Verbot der Tabakwerbung.
Die EU sagt der Verschmutzung mit Plastik und toxischen Zigarettenstummeln den Kampf an. An Stränden sind Zigarettenstummel der zweithäufigste Plastikmüll.
Kroatien ratifitierte das WHO-Protokoll gegen illegalen Tabakhandel.
China verbietet Online-Verkauf von E-Zigaretten und schließt Internetseiten, die dafür werben.
Olympische Spiele 2020 werden rauchfrei.
Disney World und Disneyland verbannen Zigaretten (auch E-Zigaretten), San Francisco verbietet E-Zigaretten. Beverly Hills untersagt Tabakhandel ab 2021. Auch Manhattan Beach möchte den Verkauf aller Tabakprodukte verbieten. Damit folgen Städte in Nordamerika den Gesetzen, die schon in Ländern Asiens, Australiens und Südamerika gelten.
Höhere Tabaksteuern und -preise senken den Tabakkonsum und steigern trotzdem die Tabaksteuereinnahmen des Finanzministers. In Österreich kosteten 20 Zigaretten im Schnitt 2017 noch 4,76 € und 2018 im Schnitt 5,06 € und ein Packerl Marlboro Red 5,30 € (in Frankreich 8,80 €). Eine Schachtel Zigaretten müsste 7,80 € kosten, um nur die Gesundheitskosten des Rauchers abzudecken. Rechnet man Produktionsausfälle (Krankenstand, Frühinvalidität) hinzu, kommt man auf 11,30 €. Die größte Wirkung hätten starke Tabaksteuererhöhungen in einem Schritt, besonders auf Jugendliche und auf bildungsferne Schichten. Im Schnitt ließ schon die geringe Steuererhöhung von 2017 auf 2018 den Zigarettenkonsum von 12,3 auf 11,9 Mrd. Stück sinken und die Tabaksteuereinnahmen von 1,868 auf 1,911 Mrd. € steigen. Umso unverständlicher ist, weshalb die Regierung Tabaksteuererhöhungen ab 2019 stoppte. Davon profitieren nur Trafikanten und Tabakindustrie. 2018 wurde die Handelsspanne der Trafikanten erhöht: Mit 53 Prozent vom Wirtschaftsnutzen (Bruttoverkaufspreis abzüglich Tabak- und MWSt) ist sie die höchste in Europa. Das brachte den Fachtrafikanten ein Umsatzplus von 3,4% auf 1,04 Mrd. Euro (Die Presse, 20.2.2019).
Rauchen und Passivrauchen schädigen das Herz und verursachen Diabetes.
Auch E-Zigaretten und erhitzter Tabak fördern Herzerkrankungen: Dass ein Herzinfarkt zum Konsum von E-Zigaretten führte, ist unwahrscheinlicher als dass der Konsum von E-Zigaretten zum Herzinfarkt führte. Zwei voneinander unabhängige Studien fanden nach Konsum von E-Zigaretten ein erhöhtes Risiko für Herzattacken und Schlaganfälle. EU-Gesundheitskommissar und U.S. Gesundheitsbehörde warnen Jugendliche vor E-Zigaretten: Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Lernfähigkeit leiden und der Nikotinsucht wird der Weg gebahnt. Juul-Epidemie in USA. Durch die Nikotinsucht ihrer Kunden wurden Adam Bowen und James Monsees zu Multimilliardären und verkauften 35% von Juul an Altria (P. Morris) für 13 Mia $. Beide behaupten Exraucher zu sein, sind aber eher "dual user". Altria unterstützte den Wahlkampf von Trump und gab 2018 über 10 Millionen Dollar für Lobbying aus. Juul kauft Suchtforscher Rubinstein, bewarb sein Produkt in Schulen und einem Sommerlager für Kinder ab 8 Jahren. Juul wurde wegen illegalen Nikotin- Marketings an Minderjährige und Betrug der Konsumenten zu Risken des "Dampfens" verurteilt. 2019 übernahm Altria die Führung von Juul.
Österreichs 5600 Trafikanten möchten als legalisierte Suchtgiftdealer auch mit IQOS und Cannabis handeln. Sie berufen sich auf Ungarn und verschweigen, dass dort Minderjährige keinen Zutritt zu Tabakverkaufsstellen haben, deren Zahl auf etwa ein Zehntel reduziert wurde und dass in Ungarn Zigarettenautomaten und jede Außenwerbung verboten und noch weitere Maßnahmen geplant sind, um die abnehmenden Trends beim Aktiv- und Passivrauchen fortzusetzen. Für die Generation ab Geburtsjahr 2020 soll es lebenslang keinen Tabak mehr zu kaufen geben. In Österreich gibt es pro Raucher viel mehr Tabakverkaufsstellen als Tankstellen pro Fahrer und zusätzlich tausende Zigarettenautomaten. Trafikanten möchten jetzt auch Kaffee ausschenken und weiter Kinder mit Spielwaren, Comics-Heften, Süßigkeiten und Softdrinks anlocken, um sie der Tabakwerbung und dem Tabakrauch auszusetzen. Einen Ausweis verlangen sie von Jugendlichen selten (z.B. nur 3 von 9 Grazer Trafiken). Es ist auch nötig, den Ausweis zu kontrollieren. Nachdem Jugendschutzgesetze der Länder das Rauchen unter 18 Jahren verbieten, können Minderjährigen Zigaretten abgenommen und von der Packung ab 20.5.2019 festgestellt werden, aus welcher Trafik sie stammen; denn bestraft werden sollten die Dealer und den Opfern sollte bei der Nikotinentwöhnung geholfen werden. Wir brauchen ein Verbot der Tabakwerbung am Verkaufsort!
Schleichwerbung für Zigaretten in sozialen Medien (Instagram, Facebook, Twitter, etc.) und weiter illegale Tabakwerbung in österreichischen Zeitungen. Mail an Mark Zuckerberg gegen Schleichwerbung.
40% der geprüften Zigaretten enthielten mehr Teer oder Nikotin als in der EU zulässig ist.
Lügen der Tabakindustrie über Werbeverbote (Video).
Österreichische Regierung versagte beim EU-Vorsitz ebenso wie in der Klima-, Umwelt- und Sozialpolitik: großspurige Ankündigungen, aber reale Rückschritte.
IHS-Studien schätzten durch das Rauchen in Österreich 2006 einen volkswirtschaftlichen Schaden von 511 Millionen €, 2016 von 665 Millionen € und 2018 (ohne Abzug der Tabaksteuer) 2,4 Milliarden €, weiters positive Folgen eines Rauchverbots in der Gastronomie und keine Umsatzeinbußen für Wirte. Durch Senkung der Raucherrate auf das Niveau, das Finnland schon 2014 erreichte, könnte Österreich jährlich eine Milliarde € einsparen.
Medizinstudenten klären Schüler über Tabak auf. Die Aktion "Aufklärung gegen Tabak" wurde mit dem EC-Gesundheitspreis ausgezeichnet.
Lebensrettung für Raucher. Hoffnung durch Rauchstopp und Früherkennung von Raucherkrankheiten: Lungenkrebs, COPD, Herz- und Gefäßkrankheiten, etc.
Das Unwort des Jahres: "Pakttreue" als Deckname für Korruption von FPÖVP, besonders durch die Tabakindustrie.
Klima- & Umweltschutz durch Nichtrauchen.
EU-Preis für Tabakprävention durch NGOs.
Buch: "Risiko Rauchen".
Zigaretten kosten in Australien fast 20-mal so viel wie in der Ukraine.
Steiermark: Preise für rauchfreie Umwelten.
Mutige Holländerin klagt Tabakindustrie wegen der Täuschung der Raucher, der Verführung von Kindern und wegen Mordes.
Mag. Beate Meinl-Reisinger setzte die Politik von Strolz fort und unterstützt auch das Volksbegehren für die rauchfreie Gastronomie. Mit Liberalismus hatte die Politik von Strache nichts zu tun und auch Kanzler Kurz wird seinen Wählern erklären müssen, wie die "Erneuerung" der ÖVP mit einer reaktionären Tabakpolitik zu vereinbaren ist.
Weltnichtrauchertag 2018 erinnerte an die Bedeutung von Aktiv- und Passivrauchen für Herzkrankheiten und 2019 für Lungenkrankheiten.
ENSP forderte Gleichstellung von E-Zigaretten mit Tabak. Jugendliche in Italien wurden Zielscheibe für Philip Morris (IQOS). IQOS-Filter geben schon bei 100 Grad gefährliche Isozyanate ab.
Lungenunion lobt Verbot von E-Zigaretten in Indien.
Aufruf eines Arztes: Lungenkrebs wäre leicht verhütbar, ist aber nach Diagnose meist unheilbar.
Tabakrauch und Feinstaub schädigen die Lunge nachhaltig.
Seit der Verwaltungsstrafgesetznovelle 2018 sind Übertretungen von Rauchverboten, Schwarzfahren, Verunreinigen durch Alkoholisierte, etc. für die Polizei keine Straftatbestände mehr und die Identitätsfeststellung für eine Verwaltungsstrafe kann oft gar nicht mehr erfolgen, weil die Polizei das Gewaltmonopol hat, aber es für Verwaltungsstrafen nicht ausübt.
Tabakkontrolle, Seminar-Unterlagen von Barcelona.
Zum Weltnichtrauchtag 2017 forderte die MUW mehr Jugendschutz, ebenso die ÖGP, aber 2018 blieb es bei Lippenbekenntnissen der Regierung Kurz/Strache.
Einen Fortschritt erzielte die Regierung Kern/Mitterlehner noch beim Nichtraucherschutz am Arbeitsplatz, der jetzt für alle Arbeitsräume gilt (nur Gasträume sind bis Nov.2019 noch ausgenommen).
Videos zum Rauchen im 3-Sat. OÖ Fußballverband und GKK helfen Spielern beim Rauchstopp.
Kapstadt-Deklaration für das Menschenrecht auf eine tabakfreie Umwelt. Ghebreyesus et al. versuchen, die Ausbreitung der Tabakepidemie zu stoppen.
Bei der 7. Europäischen Konferenz "Tabak oder Gesundheit" wurde das neue Ranking der Tabakkontrolle veröffentlicht: Österreich landete wieder auf dem letzten Platz, hinter Deutschland und Luxemburg. Zur Korruption wurde in Deutschland 2017 wenigstens eine Liste von Parteispenden veröffentlicht, während österreichische Wähler kaum ausreichende und zeitnahe Informationen bekommen. Aus den Äußerungen des früheren Parteichefs Strache kann vermutet werden, welche Partei die meisten Spenden von der Tabakindustrie erhält. Aber auch die Deutsche Kanzlerin lässt sich lächelnd vor der Sponsorenwand mit dem Logo des JTI fotografieren, während das Tabakwerbeverbot im Bundestag sabotiert wird. Die Tabakindustrie finanziert (dafür?) der Jungen Union die Jubiläumsfeier ihrer Zeitschrift „Die Entscheidung“.
CDU streicht das Tabakwerbeverbot und die CSU das Lobbyregister aus dem Koalitionsvertrag. Die Tabakindustrie gängelt die Deutsche Politik also weiterhin.
Appelle der Kinderärzte, Kardiologen, Diabetologen, Pneumologen, Augenärzte, Onkologen und Allgemeinmediziner an die Landesjugendreferenten führten endlich auch in Österreich zur Anhebung der Altersgrenze für Zigaretten auf 18 Jahre, gemäß Menschenrechtskonvention, Art. 16 der FCTC und Art. 33 der Kinderrechte. Mit gutem Beispiel gingen Steiermark, Burgenland und Kärnten voran. Durchsetzung mittels Testkäufen (wie in Nord- und Westeuropa) erforderlich. Die bisherige Alterskontrolle durch die Monopolverwaltung war nur ein Placebo für Trafikanten und weitgehend wirkungslos, wie Studien nachwiesen. Mystery Shopping durch ein unabhängiges Meinungsforschungsinstitut wird in Trafiken schon durch die Lotterien gemacht, wobei erst durch Nachschulungen und Strafen bis zur Vertragskündigung eine akzeptable Alterskontrollrate erreicht wurde. Grundprinzip muss sein, die Dealer für Rechtsbruch zu bestrafen und den Opfern zu helfen; im Fall nikotinsüchtiger Jugendlicher durch Ausstiegshilfen, die aus Mitteln der Tabaksteuer bezahlt werden. Die Ärzteinitiative riet schon Wirtschaftsminister Bartenstein aus Anlass der Umstellung von Schilling auf Euro, die Suchtgiftautomaten nicht mehr umrüsten zu lassen, sondern abzuschaffen. Jetzt soll wieder umgerüstet werden? Der VfGH anerkannte das öffentliche Interesse an der Kontrolle der Einhaltung von Altersgrenzen beim Jugendschutz vor Tabak. Vom 10. April bis 24. Juni 2017 wurden in Wien und Niederösterreich 179 Trafiken von der Monopolverwaltung kontrolliert, wobei >45% vertragsbrüchig waren, was aber keine Konsequenzen hatte. Erst bei der 3. Verfehlung sind Geldstrafen vorgesehen. Der Bericht weist auch einen Freud'schen Fehler auf: "Jugendschutz unterlässlich". Aber die Forderungen der 9 Jugendanwaltschaftenkonnten von der Politik nicht länger ignoriert werden. Theoretisch gilt ab 2019 für Zigarettenkauf auch am Automaten ein Mindestalter von 18 Jahren, was aus Sicht der Trafikanten naturgemäß ausreichend ist.
In Deutschland zeigte u.a. der Dieselskandal, welche Folgen Lobbyismus für Gesundheit und Umwelt haben kann. In Österreich darf Strache Dieselruß und Tabakrauch weiterhin verharmlosen. Geldflüsse der Diesel- und Tabaklobby werden nicht kontrolliert, Lobby-, Transparenz- und Parteiengesetz sind lückenhaft. Die Klimastrategie Österreichs ohne CO2-Steuer wird die EU-Ziele verfehlen.
Unter dem Schlagwort "Gold Plating" versucht die österreichische Regierung auf Wunsch von Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung alle Fortschritte im Gesundheits- und Umweltschutz, Arbeitnehmer- und Konsumentenschutz, Nichtraucher- und Jugendschutz wieder rückgängig zu machen, die über Mindestanforderungen der EU hinausgehen. Japan Tobacco International unterstützt sie dabei und schaltet entsprechende Inserate, z.B. in der Zeitschrift "Der österreichische Journalist".
Tourismus-Direktoren haben erkannt, dass nur eine rauchfreie Gastronomie langfristig erfolgreich sein kann.
Ausweichende Antwort der Ministerin auf die parlamentarische Anfrage zur Gesundheitsfolgenabschätzung für die Stornierung der rauchfreien Gastronomie mit angeblichem Jugendschutz. Hartinger-Klein soll einen Rachefeldzug gegen die AUVA geführt haben, unterstützt von Obmann Ofner und hatte sich schon als HV-Chefin eine riesen Party in ihrem Penthouse von der Pharmig zahlen lassen.
Die Tabakindustrie missbraucht soziale Medien für ihre Werbung.
Tabakindustrie unterminiert Tabakkontrolle im U.K.. Jugendschutz lückenhaft. Britische Firma Freuds verharmlost E-Zigaretten im Auftrag von Public Health England und wirbt gleichzeitig für Juul. Auch wenn 93% der Raucher, die zu E-Zigaretten wechseln, schon nach 6 Monaten wieder rauchen, wird das als Erfolg verkauft. Edward Bernays, ein Neffe von Sigmund Freud, hatte seinerzeit erfolgreich für das Rauchen von Frauen geworben. Während der Trend zum Nichtrauchen in Australien ungebrochen ist, verlangsamt er sich im U.K.. Gottlob hat Schottland eine kritischere Haltung zu E-Zigaretten als England. In Kalifornien macht Juul zunehmend Probleme bei Teenagern, wobei in den USA noch 50 µg Nikotin pro ml Fluid zulässig sind (in der EU nur 20 µg). E-Zigaretten fördern Herz- und Lungenerkrankungen und wahrscheinlich auch Krebserkrankungen. Todesfälle nach Konsum von E-Zigaretten: In USA schon >2000 Fälle gemeldet, die nach Konsum von E-Zigaretten Lungenschäden erlitten und zum Teil auf Intensivstationen behandelt werden mussten. Einem jungen Mann musste sogar eine neue Lunge transplantiert werden. Ursache dürfte die fehlende Regulierung und häufige Verwendung von E-Zigaretten in USA sein (wobei in Städten mit vielen Dampfern auch der Anteil an Depressionen höher war). In Canada trat ein schwerer Fall der akuten "Dampferkrankheit" bei einem Teenager auf, in England bei einer jungen Frau sowie bei einem Mann, der mit 57 Jahren daran verstarb. Dieser zweite Todesfall, der in England auf den Konsum von E-Zigaretten zurückgeführt wurde, sowie Einzelfälle in Belgien, Holland und Dänemark dürften nur die Spitze des Eisbergs sein, ebenso wie eine Hypersensitivitätspneumonie bei einem 16-Jährigen. Glyzerin wird als angenehm empfunden, könnte aber an Lipidpneumonien beteiligt sein. Wenn die Erkrankung nicht tödlich verläuft, kann es im weiteren Verlauf auch zu karnifizierenden Pneumonien und Lungenfibrosen kommen. In Japan wurde auch nach dem Konsum von IQOS eine akute eosinophile Pneumonie beobachtet.
Baby starb nach Verschlucken einer E-Zigaretten-Füllung.
Junger Mann durch explodierende E-Zigarette getötet.
Das Wiener Volkstheater wirbt für Zigaretten in der Zeitschrift Heute und das Tiroler Landestheater auf Plakaten. Wer bezahlte diese Schleichwerbung? Bei einer Pressekonferenz zum Rauchen auf Theaterbühnen wurde auch die Verführung Jugendlicher zum Rauchen (Trafik, Automat) und die Toxikologie der E-Zigarette behandelt. Die Verwendung von Zigaretten und E-Zigaretten auf Theaterbühnen ist laut Volksanwaltschaft verboten, denn Attrappen sind für die Darstellung ausreichend und ein Sponsoring für das Rauchen auf Bühnen ein Gesetzesbruch.
Gesundheitsbehörden warnen vor E-Zigaretten und deren Folgen für die Lunge. New York verbietet E-Zigaretten in Innenräumen, auf allen Schul-Liegenschaften und in Fahrzeugen, die Schüler transportieren. Pulegon wegen Krebsverdacht in Lebensmitteln verboten, aber in E-Zigaretten mit Pfefferminz- und Mentholgeschmack nicht.
Tabakkonzern missbraucht die Demokratie und manipuliert Wähler, um gegen Verbote von E-Zigaretten, Werbung auf Zigarettenpackungen und Mentholzusatz in Zigaretten abzustimmen.
Die Werbung auf Zigarettenautomaten verkehrt die gesetzlich vorgeschriebene Warnung ins Gegenteil. Das Verdecken von Bildwarnungen in Trafiken und auf Automaten ist nicht zulässig. Die Monopolverwaltung spricht von "armen Trafikanten, die sich diese Bilder ansehen müssen"; Ärzte müssen das nicht nur auf Bildern, sondern täglich an ihren Patienten sehen und die Patienten leiden am eigenen Leib an diesen Krankheiten, deren Ursache ihnen Trafikanten verkauft haben.
Missbrauch sozialer Medien für Tabakwerbung, die an Jugendliche gerichtet ist.
Tabakindustrie manipuliert Daten zum Tabakschmuggel, um Tabaksteuern niedrig zu halten und propagiert Codentify, um den Schwarzmarkt weiter beliefern zu können.
Stellen Sie sich vor, ein Genussmittel würde erfunden, das die meisten schon in jungen Jahren süchtig und jeden zweiten im Laufe des Lebens todkrank macht und dann würde gefordert, dieses Genussmittel auf einer Fachmesse oder an Stammtischen mit Branchenvertretern konsumieren und bewerben zu dürfen: absurd? Nein, die Dealer verhandeln laut Zeitschrift "Filterlos" schon mit der Regierung!
Ein Lob der BH Flachgau: Auch Trafikanten müssen in einer Messehalle (Tabakmesse in Bergheim bei Salzburg) das Rauchverbot einhalten.
Mutiger Hausarzt und Internist verhüllt Zigarettenautomaten. Plakataktion am 11.1.2018 von Prof. Schiffler im Deutschen Bundestag.
Slowenien's Tabakgesetz vorbildlich: Ab 1.3.17 rauchfreie Innenräume mit Gleichstellung von E-Zigaretten, Rauchverbot im Auto bei Anwesenheit Minderjähriger, totales Tabakwerbeverbot (samt Verbot des Zur-Schau-Stellens am Verkaufsort, Promotions- und Sponsoringverbot und ab 2020 Einheitsverpackung), Testkäufe (Mystery Shopping) zur Alterskontrolle. Besteuerung von E-Zigaretten wie in Ungarn.
Tschechien machte ab 31.5.17 alle Gaststätten und Spitäler rauchfrei, ebenso die Schulliegenschaften sowie die Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel. Seither sind Herzinfarkte um 13% und Asthmaanfälle um 11% zurück gegangen. Verbotenes Rauchen kostet bis 190 € und dem Wirt noch mehr. Trotz Befürwortung der rauchfreien Gastronomie durch 71% der Tschechen und Rückgang der Hospitalisierungen wegen Angina pectoris und anderer Tabakrauchfolgen möchte eine rechtspopulistische Partei dem Beispiel Österreichs folgen und das Rauchverbot wieder rückgängig machen. Aber Gesundheitsminister Vojtěch blieb standhaft und die Raucherzahl sinkt.
Bosnien-Herzegovina beschloss am 16.2.17 ein Rauchverbot in allen Arbeitsräumen, öffentlich zugänglichen Räumen und Verkehrsmitteln sowie in Privatautos beim Mitführen Minderjähriger, ein Verkaufsverbot von Tabakwaren 100m um Schulen, ein Werbe-, Promotions- und Sponsoringverbot sowie ein Zur-Schaustellungsverbot am Verkaufsort.
Tabakrauchen kostet die Wirtschaft viel mehr, als Tabaksteuern einbringen: weltweit, in Europa und auch in Österreich ein Verlustgeschäft und eine gesundheitliche Katastrophe.
2016 wurden laut Monopolverwaltung Tabakwaren im Wert von € 3,057 Mrd in Österreich verkauft. Dies entspricht einem Umsatzzuwachs zum Vorjahr in der Höhe von 0,9% (€ 3,03 Mrd im Jahr 2015). Das ist der Monopolverwaltung noch zu wenig, die in Tabakmonopol und Trafikwesen einen Vertriebskanal für das "sensible Genussmittel" Tabak sieht, der einen "geregelten Ausgleich zwischen der Rauchkultur und dem Gesundheitswesen schafft"! Tabak ist kein Genuss- sondern ein Suchtmittel und das Abbrennen krebserregender Zigaretten trägt ebenso wenig zur Kultur bei, wie krebserregende Baumaterialien (Asbest) zur Baukunst. Tabakrauchen kam im 30jährigen Krieg zu uns und verbreitete sich mit dem kulturellen Niedergang während der Weltkriege. Offener Brief von >100 Gesundheitsorganisationen an Philip Morris. Auch ein offener Brief, der an die WHO gerichtet ist, pocht auf Art. 5.3 FCTC und fordert, jede Einmischung der Tabakindustrie in die Gesundheitspolitik zu verhindern. Aber Morris gab im Schnitt für jeden gekauften Wissenschaftler eine Million Euro aus: eine erschreckende Bilanz für die Zukunft der Wissenschaft zu Tabakprodukten und E-Zigaretten.
Terror durch Zigarettenschmuggel finanziert. Der Schmuggel lässt sich nur eindämmen, wenn auch der Schwarzmarkt bekämpft wird, den die Tabakindustrie selbst beliefert.
Kinderarbeit für die Produktion von Zigaretten: Seit vielen Jahren wird darüber berichtet, aber die Kinder werden weiterhin mit Nikotin vergiftet, um die Profite der Tabakkonzerne zu maximieren.
Internationale Kritik an halbherziger Tabakkontrolle in Mitteleuropa. Besonder rückständiger deutschsprachiger Bereich: Deutsche Zigarettenmaschinen, österreichisches Zigarettenpapier und Schweizer Tabak- Konzernzentralen beeinflussen Politik. Die Schweiz hat FCTC nicht ratifiziert, hat mangelhaften Jugendschutz, exportiert Tabakwaren mit höheren Schadstoffen als in der EU zulässig und könnte auch zur Drehscheibe des Tabakschmuggels werden.
Warnung vor E-Zigaretten, besonders vor Juul (Pod Mod) und ähnlichen Nikotinsalzen, für die bei Kindern geworben wird. Schlaganfall-Risiko! In zunehmend mehr Ländern (z.B. Argentinien, Brasilien, Indien, Thailand, Türkei) wurden E-Zigaretten verboten (in Singapur auch Shisha). FDA droht mit Verbot in U.S.A., aber Trump möchte nur Aromen verbieten (in New York und Michigan schon durchgeführt). Nach Konsum von E-Zigaretten wurden bei Jugendlichen Lungenschäden und Krampfanfälle beobachtet. Tierversuche zeigen ein Risiko für Lungen- und Blasenkrebs sowie Herzschädigung. Aber die Waffen- und Tabakindustrie, die den Wahlkampf von Trump finanzierten, fordern ihren Lohn. Das erste Opfer war U.S. Surgeon General Vivek Murthy, den Trump wegen der Regulierung von E-Zigaretten entließ. Scott Gottlieb war das nächste Opfer. Dabei gibt es schon jetzt eine dramatische Zunahme von E-Zigaretten bei Teenagern und es ist fraglich, ob die neuen Pläne der FDA diesen Trend noch stoppen können. Aber Ned Sharpless möchte Gottlieb's Politik fortsetzen. In England, das davon träumt, E-Zigaretten in die ganze Welt zu exportieren, wird die Förderung der E-Zigarette und zügellose Werbung die zukünftige Raucherquote bei Jugendlichen wieder erhöhen. Australien war ohne E-Zigaretten erfolgreicher: nur 2% der Teenager rauchen dort. In den USA zeigte sich, dass gute Gesetze sowohl Tabakrauchen als auch den Konsum von E-Zigaretten reduzieren können.
In Deutschland ließen sich Parteien von Tabakfirmen bestechen. Warum die CDU/CSU ein Tabakwerbeverbot verhinderte. Aber jetzt kommt endlich auch in Deutschland das Tabakwerbeverbot.
Seit 8.8.2016 sind E-Zigaretten in den U.S.A. reguliert: Meldepflicht für Inhaltsstoffe, Ausweiskontrolle bis 27a, Abgabeverbot bis 18a für Tabakprodukte und E-Zigaretten. Auch Canada reguliert E-Zigaretten. Gefährdung für Nebenstehende durch ausgeatmetes Nikotin und krebsfördernde Nitrosamine. Verletzungen durch Akku-Brände nehmen zu. Illegale Mischungen im Internet propagiert.
Aus Zitronensäure können in E-Zigaretten Anhydride entstehen, die den Atemtrakt sensibilisieren und daher möglicherweise die Entwicklung von Heuschnupfen und Asthma fördern.
Nikotin in jeder Form beeinträchtigt sportliche Leistung; E-Zigaretten: jugendliche Athleten müssen sich Entziehungskuren unterziehen.
Schottland verbot Rauchen im Auto beim Mitführen von Kindern und folgte damit Frankreich und Italien. Im Gegensatz zu Österreich gibt es auch Kontrollen und Strafen.
Plain Packaging (Standard-verpackung) erfolgreich: Nach Australien von Frankreich eingeführt (mit Verbot von Aromen und der Tabakwerbung in Trafiken) sowie von U.K., Irland, Norwegen, Neuseeland, Ungarn, Singapur, Canada, Thailand, Saudi Arabien, Uruguay, Slowenien und Belgien. Finland, Rumänien, Schweden, Chile, Südafrika, Türkei und Israel werden folgen. Auch andere lernen von Pionieren. In England versuchte P.Morris, das Plain Packaging mit Dosenzigaretten zu umgehen. Nur in Deutschland gibt es sogar noch Plakatwerbung für Zigaretten.
Rauchszenen in Filmen werden von der Tabakindustrie bezahlt, um Kinder zum Rauchen zu verführen.
Aufsehenerregendes Urteil in Quebec: 17 Mia $ Schadenersatz der Tabakfirmen, durch deren 1950-1976 konsumierte Zigaretten (bis 1998) Krebs oder COPD auftrat.
Brände in Österreich durch Zigaretten.
Der Präsident von Uruguay besuchte die Wiener Lungenkrebstagung, um anderen Regierungen Mut zu machen, sich gegen die Tabakindustrie zu wehren. Leider unterstützt die Bloomberg Foundation nur arme Entwicklungsländer und keine reichen Länder wie Österreich, die nur bei der Tabakkontrolle zurückgeblieben sind und auch eine falsche Tabaksteuerpolitik machen.
Die 7. COP der WHO zur FCTC empfahl E-Zigaretten wie Arzneimittel oder Tabakprodukte zu regulieren, sofern sie nicht ganz verboten werden (u.a. wegen DNA-Schädigung). Nikotinhältige E-Zigaretten erhöhen schon nach einer halben Stunde die Arteriensteifigkeit, den Bludruck und die Herzfrequenz. Die Raucher-Bronchitis verschlechtert sich durch E-Zigaretten; nur der Rauchstopp hilft.
Höhere Schulbildung und Arbeit schützen vor Nikotinsucht, Übergewicht, Krankheit und frühzeitigem Tod. Ungebildete und Arbeitslose lassen sich am leichtesten von der Tabakwerbung verführen und oft nur durch hohe Zigarettenpreise vom Rauchen abhalten. Alkohol und Tabak in Österreich zu billig, Lebensmittel zu teuer. Kindergeld erhöht, aber eine Verbesserung seiner Verwendung ist noch nicht gesichert (Chancengleichheit bei Bildung, Tabakprävention, etc.). Perfide Zigarettenwerbung auf Kinderspielplatz in Wien. Dafür wurde das Rauchverbotsschild entfernt! Auch vor Schulen wurden diese Werbeträger angebracht, für die Japan Tobacco 20.000 € zahlte.
Patientenanwältin fordert rauchfreie Spitäler.
Plakat hustet. Erfolgreiche Proteste gegen Zigarettenautomaten vor Schulen.
Die Tabakindustrie versucht über ihre Konsulenten Einfluss auf die Schmuggel-Kontrolle der EU zu nehmen, um sowohl den legalen wie den Schwarzmarkt zu kontrollieren.
CDU-Vorsitzender Kauder blockiert Tabakwerbeverbot. "Spenden" der Tabakindustrie an die Partei machen sich bezahlt.
Auf Einladung der ÖAW sprachen 4 internationale Experten über Tobacco Control - State of the Art & Best Available Practice: Schlussfolgerungen für Österreich. Ärzte & Wissenschaftler diskutierten auch mit dem ÖVP-Gesundheitssprecher.
Entwurf der Tabakgesetznovelle 2016 mit 110 : 36 Stimmen vom Nationalrat angenommen. Erläuterungen. Seriöse Stellungnahmen von Ärzten, Toxikologen, Suchtexperten, Urologen, Schulärzten, etc. und ein von Zigarettenhändlern organisierter Shitstorm. Leider haben Tabakhändler laut Zeitschrift "Filterlos" schon den Entwurf des Gesetzes beeinflusst, während unabhängige Experten ausgeschlossen blieben. Der Jugendschutz bleibt daher in Österreich schlechter als in vielen EU-Ländern. Aber die Umsetzung der EU-Direktive für Tabakprodukte mit Warnbildern und die Einbeziehung von E-Zigaretten in das Werbe- und Sponsoringverbot sowie in das Versandhandelsverbot von Zigaretten sind für Österreich ein Fortschritt, der nur mehr von den reaktionären Parteien bekämpft wird. Tschechien führte Bildwarnungen ab 7.12.2016 ein, Österreich erst zum spätestmöglichen Termin: 20.5.1017. Die Klagen der Tabakkonzerne und der rechtsradikalen polnischen Regierung gegen die EU-Direktive wurden vom EU-Gerichtshof abgewiesen und danach verbot auch Polen die Verwendung von E-Zigaretten in allen Räumen, wo das Rauchen verboten ist. Offen ist noch, ob die Verletzung demokratischer EU-Regeln zu Sanktionen nach Art. 7 führen wird.
In Italien trat am 2.2.2016 trat ein Rauchverbot um Spitäler und in Autos in Kraft, zum Schutz von Kranken, Schwangeren und Kindern. Strafen bis 500 € für rauchende Autofahrer, die Kinder mitführen und bis 3000 € für Trafikanten, die Minderjährigen Zigaretten verkaufen. Lieben Italiener ihre Kinder mehr als Österreicher die ihren oder ist nur der Gesetzgeber konsequenter?
U.S.A.: New York limitiert Tabakverkaufsstellen und führt Mindestpreis für eine Schachtel Zigaretten von 13 $ ein. FDA schützt Jugend vor Zigaretten (auch E-Zigaretten), aber leider bleiben Aromen in E-Zigaretten, Zigarren und Shisha erlaubt, deren Verwendung zunimmt. Die Bevölkerung von San Francisco denkt fortschrittlicher. Die Tabakindustrie engagiert viele Lobbyisten, um gegen die Regulierung zu kämpfen. In England fehlen bisher Alterskontrollen bei e-Zigaretten. Jugendliche durch E-Zigaretten besonders gefährdet (Immunsystem, Reproduktion).
Third Hand Smoke aus Sicht der Umwelthygiene, Pädiatrie, Inneren Medizin und Arbeitsmedizin, mit Diskussion.
Krebsrisiko durch Tabak und durch Fleisch & Wurst: Vollständiger Verzicht auf Fleisch hätte auch negative Auswirkungen, vollständiger Verzicht auf Tabak nicht.
Tabakhandel versucht, die EU-Verordnung zu Warnbildern auszutricksen, aber laut Gesundheitsministerium dürfen sie auch in Trafiken nicht verdeckt werden.
Rauchstopphilfe für Krankenpflegeschüler.
Deutschland: Parteispenden der Tabakindustrie (nur Grüne und Linke blieben sauber).
Neuer Vizepräsident der U.S.A. nahm 100.000 $ Wahlkampfspenden von der Tabakindustrie.
Umweltschäden durch Tabakanbau.
Rauchverbot im Gefängnis.
Warnung vor TTIP, CETA, JEFTA. Petition gegen das Vorgehen des Tabakkartells: Staaten wurden wegen "Handelshemmnissen" geklagt, weil sie die Gesundheit ihrer Bürger schützen. TTIP wird von Public Health Experten, aber auch von einem U.S. Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften kritisiert. Die EU-Ombudsperson Emily O’Reilly rügte die fehlende Transparenz. Im TPP wurde Tabak nur beim Investor-State Dispute Settlement (ISDS) ausgenommen, statt im gesamten TPP. Das ist mit FCTC nicht kompatibel und ein schwerer Fehler, der in Europa nicht wiederholt werden darf. Schon die Androhung von Konzernklagen um Milliarden hat kleine Staaten eingeschüchtert. "Investorenschutz" und "Diskriminierung" sind Vorwände, um Konzerninteressen mit hochbezahlten Anwälten durchzusetzen. Die Sondergerichte sollen auch keine wirklichen Richter bekommen, sondern die Urteile fällt eine kleine Gruppe von Juristen auf Honorarbasis. CETA wurde in diesem Punkt verbessert, könnte uns aber U.S. Konzernen ausliefern, die in Canada Tochterfirmen haben.
Raucheranteil in Österreich nahm in den letzten 8 Jahren bei Männern nur um 1% ab, aber bei Frauen um 3% zu. Wien hat den höchsten Raucheranteil und ist beim Vollzug des Tabakgesetzes besonders nachlässig.
Tabakprodukte-Gesetz (TPD) seit 20.5.2016 in Kraft. Klagen abgewiesen. In Österreich Verbesserungen, aber im Widerspruch zu Art. 5.3 FCTC, die von Österreich 2005 ratifiziert wurde, sind vor der offiziellen Begutachtung wieder nur Vertreter von Industrie und Handel gehört worden und keine Ärzte und Wissenschaftler. In Holland dürfen mit der Tabakindustrie keine Geheimverhandlungen mehr geführt werden, aber leider noch immer in Brüssel. Deshalb suchen Sie nach "tobacco" oder "cigarettes" im Transparenzregister der EU und machen Sie Verbesserungsvorschläge für ein in Zukunft hoffentlich verbindliches Lobbyregister. Die Sucht, die schon bald zwanghaft und kein Genuss mehr ist, kostet den Raucher ein Vermögen!
Deutschland verschob das Tabakwerbeverbot unter massivem Druck der Tabakindustrie auf 2020: eine Schande! Nirgends in der EU dürfen die Nikotinversorger ihre Massenvernichtungsprodukte so freizügig anpreisen wie in Deutschland. Herr M.C.Maier aus Tirol sandte uns eine von Jänner bis Mai 2016 dokumentierte Sammlung von Alkohol- und Tabakwerbung in ARD und ZDF. Wird Düsseldorf rauchfrei?
2 Publikationen der Universität Zürich (gegen Plain Packaging, ohne Peer Review) wurden von Philip Morris bezahlt.
EU-Parlament forderte Kommission und Mitgliedsstaaten auf, das WHO-Protokoll gegen Tabakschmuggel zu ratifizieren und das Abkommen mit P. Morris nicht zu verlängern (432 gegen 236 Stimmen). Am 6.7. erklärte die Europäische Kommission, den Vertrag mit P. Morris, der am 9.7.2016 ausläuft, nicht zu verlängern: Ein Fortschritt bei der Umsetzung der FCTC (Art. 5.3 und 15).
Das Tabakkartell möchte die Kontrolle über den Schwarzmarkt behalten.
Österreichisches Tabakgesetz am 8.7.2015 beschlossen. Die Anträge von Dr. Mückstein und Mag. Schatz wurden leider abgelehnt. "Verbesserung" des Tabakgesetzentwurfes nur für Wirte mit Raucherzimmern: Ihre "Prämie" aus Steuermitteln wurde von 10% auf 30% erhöht (auch für die bisherigen Gesetzesbrecher und ohne Rückzahlungsverpflichtung, wenn sie weiter rauchen lassen!). Clubs wurden ausgenommen. Ignoriert wurden alle guten Stellungnahmen zur Regierungsvorlage: Ärzteinitiative, ÄARG, Akademie der Wissenschaften, Arbeitskreise: Innenraumluft, Nichtraucherschutz, ARGE Suchtvorbeugung, ASI, AUVA, BAK, Cancer Prevention, DGP, DKFZ, Dont Smoke, ENSP, EPHA, Finland's ASH, Krebspatienten, LKH Graz, MUG, ÖÄK, ÖGB, ÖGE, ÖGKJ, ÖSN, TC, VIVID, Volksanwältin: Rauchverbot ohne Verbesserung beim Vollzug und auf 2018 verschoben, was sich rächte. Die Weichen dazu dürften in 2 Geheimverhandlungen mit der WKO und Hoteliersvereinigung gestellt worden sein, zu denen angeblich keine Protokolle vorliegen. FPÖ und Team Stronach versuchten, das Gesetz weiter zu verwässern, damit Österreich eine Bastion des Tabakkartells und der Aschenbecher der EU bleibt. Ein Jahrzehnt hat die Tabakindustrie ein Tabakgesetz in Österreich nach westeuropäischem Vorbild verhindert, unterstützt von ewig Gestrigen von der FPÖ und der Wirtschaftskammer. Aber von der Regierung hätten wir erwartet, dass sie die Gesundheitsinteressen ihrer Bürger vertritt und nicht Geschäftsinteressen von Wirtschaftskämmerern. War das Ergebnis der Wirtschaftskammerwahl gefälscht? Absolute Mehrheit durch Wahlbetrug? In WienWirtschaftskammer für das Tabakkartell protestieren!
Halsstarrige sind die Totengräber unserer Wirtschaft, ebenso Korrupte. Im Gegensatz zu sturen Funktionären haben die Gastronomen längst die Vorteile der Rauchfreiheit erkannt, nicht nur in Bayern.
Gallup-Umfrage 2015 zur zweckgebundenen Erhöhung der Tabaksteuer, zum Rauchverbot in der Gastronomie und zur Anhebung der Altersgrenze für den Kauf von Tabakwaren. Gastronomen klagen jetzt Schmutzkonkurrenten, die sich nicht an das Gesetz halten, beim Handelsgericht: Das scheint erfolgreicher zu sein, als die laxen Behördenkontrollen des Tabakgesetzes. Aber es ist beschämend, dass ein privater gemeinnütziger Verein die Einhaltung des Gesetzes erzwingen muss, während in Italien und Westeuropa die Exekutive für Disziplin sorgte. hatte Leitl nur mehr 11% hinter sich. Mitglieder aus dem Gesundheitssektor, Lebensversicherer, etc. sollten endlich gegen das Lobbying der
2015 nahm der österreichische Finanzminister 1,8 Milliarden € Tabaksteuern ein, Tendenz steigend. Von Minderjährigen kassiert er jährlich über 70 Millionen € Tabaksteuern, ohne einen Cent davon in die Tabakprävention zu investieren.
Nach Norwegen und Australien entschloss sich auch die internationale AXA-Versicherung, Tabakindustrie-Aktien aus ihren Portfolios zu entfernen und die AMRO-Bank gibt keine Kredite mehr an die Tabakindustrie. Bravo!
Raucherkrebs hat ein unverwechselbares Erbgut.
Tabakrauch führt zu COPD und um diese Krankheit zu lindern, wird Sauerstoff gegeben. Raucht der Patient mit seinem Sauerstoffgerät aber weiter, begibt er sich in akute Lebensgefahr.
Umweltschäden durch Tabakraucher.
Rückständiger Jugendschutz in Salzburg? Schuldirektor in Neumarkt ignoriert Rauchverbot und wird vom Bürgermeister gedeckt.
Computerviren beim Laden von E-Zigaretten über USB.
Tabakanbau für Biotreibstoffe statt Zigaretten.
Österreich hat sich verpflichtet, den Tabakschmuggel gemäß WHO-Protokoll zu bekämpfen und sollte dringend den Jugendschutz verbessern.
Eine kluge Entscheidung von Verteidigungsminister Gerald Klug, der auch Sportminister war: Das Bundesheer wurde am 1.7.2015 rauchfrei. Aber jetzt werden wieder Grundwehrdiener zur Rauchpause verführt.
Noch bevor das Tabakgesetz 2016 Verwendungsverbote für E-Zigaretten mit Tabakwaren gleichstellte, untersagten die Verkehrsbetriebe in Graz, Innsbruck, Linz, Salzburg und Wien die E-Zigaretten. Damit wurden die Fahrgäste auch vor dem schädlichen "Passiv-Dampfen" geschützt.
E-Zigaretten sollten in Spitälern verboten werden: Brandgefahr bei Sauerstoffbrille. Brand- und Explosionsgefahr in der Tasche und lebensgefährlich im Mund (auch im Bus, Flugzeug). Autopsie bestätigte Vape-Pen als Todesursache bei einem 38jährigen Mann. Unfälle nahmen zu. Auf Flügen bleiben E-Zigaretten auch wegen des Passivdampfens verboten.
Die Tabakindustrie pflegte über die Tabakmonopolverwaltung enge Beziehungen zum Finanzministerium, die sie auch nach dem Verkauf der ATW ans Ausland aufrecht erhielt. Jetzt bricht ein Insider sein Schweigen zur beschämenden Tabakpolitik Österreichs. Das Verfassungsgericht hob die Monopolisierung von E-Zigaretten auf Trafiken auf, weil sie nicht dem Jugendschutz, sondern nur dem Geschäft der Trafikanten diente. Denn "durch die Einbeziehung der E-Zigaretten in das Vertriebsmonopol der Trafikanten treibt der Gesetzgeber die ehemaligen Tabaksüchtigen gleichsam zurück zu ihren 'Dealern", die sich bisher kaum um den Jugendschutz scherten und in ihr Verkaufslokal Kinder lockten. Dort sind Minderjährige sowohl der Werbung wie dem Rauch von Zigaretten ausgesetzt. E-Zigaretten werden von Minderjährigen als Einstiegsdroge in die Nikotinsucht verwendet. Andere Länder haben nikotinhältige oder alle E-Zigaretten verboten. Österreich untersagte ihre Verwendung ab 20.5.2016 an Orten mit Rauchverbot.
Auffahrunfälle und Gefährdung von Kindern durch Luftschadstoffe beim Rauchen im Auto. Strafe € 68 in Frankreich, € 100,- in Irland, 50 Pfund im U.K.
Zigarettenstummel sind toxischer Plastikmüll. 1230 € Strafe für eine weggeworfene Zigarette.
Nachruf: Elizabeth Spira: "ich habe COPD, weil ich furchtbar viel geraucht habe".
Rauchende Eltern kontaminieren ihre Frühgeborenen auch auf der Intensivstation durch ihre Hände und Kleidung.
Haben Politiker in Deutschland ein Herz für Kinder? Berlin: Bannmeile für Tabakwerbung um Schulen, aber der Schulweg ist meist länger als 200 m. Generelles Werbeverbot im Tabakgesetz fehlt.
Österreich: Raucherprävalenz nahm laut Eurobarometer und HBSC ab. Nur mehr 26% der Österreicher ab 15 Jahren rauchen (die aber mehr als andere EU-Bürger). Etwa 23% der Fünfzehnjährigen rauchen (ca. 10% täglich). Ist das ein Selektionsbias oder eine Trendwende? Werden die Tricks der Tabakindustrie von immer mehr Jugendlichen (vor allem aus höheren Bildungsschichten) durchschaut?
Eine rauchfreie Generation ist in Norwegen und Tasmanien ab dem Geburtsjahrgang 2000 geplant. Dagegen könnten Jugendliche, denen in England E-Zigaretten schmackhaft gemacht werden, die Raucher von morgen werden, denn E-Zigaretten sind eine Einstiegsdroge in die Nikotinsucht, was endlich auch im U.K. erkannt wurde. Beim Rauchstopp sind sie keine Hilfe.
Rauchverbote im Freien gibt es in vielen Ländern schon auf Kinderspielplätzen, in Italien auch um Krankenhäuser, in Australien (NSW) in der Gastronomie und vor den Eingängen von öffentlichen Gebäuden. In der Türkei ist ein Rauchverbot im Freien sogar vor Einkaufzentren, Teehäusern, religiösen Einrichtungen und in Fitnessparks geplant und Gesundheitsminister Prof Recep Akdag, der schon 2008 die entscheidende Novellierung des Tabakgesetzes durchsetzte, plant auch die Einheitsverpackung von Zigaretten.
Neue Studie zum Schlaganfall durch Passivrauchen.
500 Wirte bei Demo in Wien, einen der Raucher ereilte dabei sein Schicksal und er erlitt einen Herzinfarkt; die anderen haben nichts daraus gelernt. Ave, Strachus, morituri te salutant!
Handelsgericht verhängt für unlauteren Wettbewerb viel höhere Strafen als sie das Tabakgesetz vorsieht, aber nur wenn Wirte anzeigen.
Fußball-Funktionäre sollten bei der Jugendarbeit vom Ausland lernen. YOLO-Kampagne des Gesundheitsministeriums mit Quiz-App für Android oder iOS.
Tabakkontrolle: Mitteleuropäische Staaten wie Österreich, Slowakei, Kroatien und große Teile Deutschlands und der Schweiz hinken der Entwicklung hinterher.
Der Produzent von e-Zigaretten NicoBlue klagte erfolgreich beim Verfassungsgericht gegen das Trafikanten-Verkaufsmonopol. Da Wilhelm Molterer den Trafikanten erlaubte, auch Süßigkeiten zu verkaufen, dürfen sie die auch gleich neben E-Zigaretten mit Zuckerlgeschmack zur Schau stellen. Die Tabakfirmen freuen sich über die neue Einstiegsdroge in die Nikotinsucht, vor der Kinderärzte warnen. Auch der Chinese, der die E-Zigarette erfand, um vom Tabak loszukommen, verwendet heute E-Zigaretten und Tabakzigaretten abwechselnd.
Bath University deckt Manipulationen der Tabakkonzerne auf, die in der EU die Tabakproduktrichtlinie verzögerte und verwässerte.
Display Ban ist im U.K. seit 20.5.2016 in Kraft und wird von Big Tobacco bekämpft, weil diese Maßnahme viel erfolgreicher ist als die von der britischen Pharmaindustrie empfohlene Nikotinersatztherapie und die von der Tabakindustrie propagierte E-Zigarette.
Die Tabakfirma Lorillard erreichte über ein Gericht bei der FDA die Entlassung von 4 Experten, die sich zu sehr für Public Health engagiert hatten.
Erfahrung mit jugendlichem Enthusiasmus vermittelt: Nach der erfolgreichen Aktion in Deutschland klären jetzt auch Medizinstudenten in Wien und Innsbruck 13-15jährige Schüler über Tabak auf.
Die Stadt New York hat das Zugangsalter für Zigaretten auf 21 Jahre angehoben. Die Staaten Hawaii , Kalifornien , New Jersey, Maine, Oregon, Massachusetts, Illinois, Maryland, Texas ,Connecticut, New York und >300 U.S. Städte folgten. Canadamöchte gleichfalls folgen. Die Tabakindustrie bekämpft die Erhöhung der Altersgrenze für Tabakwaren nicht mehr, weil sie hofft, dass der Reiz des Verbotenen zusammen mit einer schlechten Kontrolle des Gesetzes ihr weiter Geschäfte mit Jugendlichen ermöglicht und weil sie Verbote aromatisierter Nikotinprodukte mehr fürchtet und Kinder auch mit E-Zigaretten, Skruf, etc. in die Nikotinsucht führen kann.
Peking verbot Tabakwerbung und verbannte Tabakverkaufsstellen aus der Nähe von Kindergärten und Schulen.
10.000 Kellnerlehrlinge haben ein Recht auf Atemluft ohne Gifte und krebsfördernde Stoffe. Willy Turecek behauptete, 70% der Wiener Gastronomen wäre für die Beibehaltung des Gesetzes, gab aber zu, dass er nur von 9% eine Antwort bekam. Die tatsächlichen Meinungen wurden daher besser von Dr. Kirnbauer und Dr. Wagnererfasst, wobei anzunehmen ist, dass seit ihrer Umfrage der Anteil der Befürworter einer Gesetzesänderung noch zugenommen hat. Denn die Gastronomen sind schon klüger geworden, trotz der Falschmeldungen ihrer Funktionäre, die aus der Feder der Tabakindustrie stammen.
Kampagne „DON’T SMOKE“ gegen Tabakrauch uns seine katastrophalen Folgen in Österreich. Nur reaktionäre PolitikerInnen verschließen davor noch immer die Augen davor, dass das Tabakgesetz in der österreichischen Gastronomie gescheitert ist. Aber Ärzte werden Mahner bleiben, bis wir ein Tabakgesetz wie in Westeuropa oder bei unseren Nachbarn haben. 4000 Österreicher erkranken jedes Jahr an Lungenkrebs und nur 15% können geheilt werden. Noch mehr Raucher sterben jährlich an Herzinfarkten und Schlaganfällen, die vermeidbar wären und rund 1000 Nichtraucher sterben jedes Jahr am Passivrauchen!
WHO warnt vor E-Zigaretten. Hemiacetale, die das krebsfördernde Formaldehyd freisetzen wie konventionelle Zigaretten sowie andere Karzinogene. Außerdem werden auch lungenschädigendes Diacetyl und toxische Flammschutzmittel von E-Zigaretten abgegeben. Das Weiße Haus (Office of Management & Budget) verwässerte die FDA-Restriktionen für E-Zigaretten, aber nach deren dramatischer Zunahme bei Kindern erkannten auch die US-Behörden die Gefahr, vor der wir schon vor Jahren gewarnt hatten, als die ersten E-Zigaretten aus China auf dem EU-Markt erschienen. Canada stellte E-Zigaretten den Tabakzigaretten gleich: Altersbeschränkung ab 19 Jahren, Automatenverbot, Verwendungsverbot überall wo Rauchverbote gelten. In Europa gibt es Empfehlungen, in Deutschland ein Memorandum und Verbote in Innenräumen sind geplant, z.B. in Wales. Dampfverbote gibt es u.a. schon im Öffentlichen Verkehr, Flugverkehr, in Kaffeehausketten wie Starbucks und in Wiener Bädern. Jugendschutzgesetze in Oberösterreich und Salzburg verbieten Erwerb und Konsum von E-Zigaretten und Wasserpfeifen. Dort wo es noch keine Verbote gibt, nehmen Dampfer rasant zu. Kinder und Jugendliche verwenden E-Zigaretten, Wasserpfeifen und Snus als Einstieg in die Nikotinsucht, manchmal auch als Vehikel für DMT, Cannabis u.a. Drogen. Mit Shisha lernen sie den Lungenzug und mit E-Zigaretten Rauchringe zu blasen. Brandgefahr durch E-Zigaretten, auch im Fluggepäck. Unterdrücken E-Zigaretten den Hustenreflex? Keine nachhaltige Hilfe beim Rauchstopp.
Akute Vergiftungen in Shisha-Lokalen. Berlin schließt 30 Shisha-Lokale wegen Kohlenmonoxid.
British American Tobacco manipulierte die Meinung Praktischer Ärzte durch einseitige Informationen zu E-Zigaretten. Danach werden solche "Meinungsumfragen" für Werbezwecke verwendet.
Freigabe von Cannabis? Ärzte dagegen. Passivrauchen von Marihuana führt zur Abnahme der Erweiterbarkeit von Arterien bei Sauerstoffbedarf.
Bibione rauchfrei: Kinder können ungefährdet am Strand spielen. Andere folgen, z.B. Sottomarina di Chioggia (Venice), Cagliari, Stintino, Olbia, Arzachena, Costa Smeralda, die Strände von Sardinien, Kalifornien, usw. Eine Aktivistin möchte das gleiche in Neuseeland erreichen und sammelte Zigarettenstummel am Strand.
Israel verbietet Rauchen bei Freiluftveranstaltungen, die von mehr als 50 Personen besucht werden.
Appell an Papst Franziskus. Antwort.
Keine Rauchszenen mehr in jugendfreien Filmen der Walt Disney Co. Bravo!
Fehlendes Problembewusstsein beim Jugendreferat in Niederösterreich.
Wer mit 16 oder 17 Jahren eine falsche Wahlentscheidung trifft, kann das schon bei der nächsten Wahl korrigieren; aber nikotinsüchtig bleibt man oft lebenslang. Wer bis 21 nicht raucht, bleibt suchtfrei.
Der von BAT finanzierte Pfaller-Verein versuchte das Kulturamt der Stadt Wien zu überlisten obwohl er wegen illegaler Werbung schon verurteilt wurde.
Urteil zum Rauchen auf dem Balkon. Geruchsbelästigung des Wohnnachbarn durch Rauchen bei offenem Fenster oder auf dem Balkon ist zumindest bei Zigarren unzumutbar.
Britisches Parlament ohne Zigaretten: Abgeordnete müssen ins Freie gehen, um zu rauchen oder eine E-Zigarette zu benutzen.
Luxemburg: Rauchverbot in Lokalen hilft Rauchern.
In Shisha-Lokalen in der Türkei, Russland und Deutschland sind Passivraucher ebenso belastet wie in Raucherlokalen, aber Bayern, NRW, Saarland, Türkei und Russland haben dagegen schon Maßnahmen ergriffen.
Wird auch die Schweiz der EU-Tabakprodukte-Richtlinie folgen? Oder wird sie zur Drehscheibe des legalen und illegalen Tabakhandels?
In Holland nehmen Inspektoren Luftproben in Cafes, um mittels Nikotin- und 3-Ethenylpyridin-Gehalt zu überprüfen, ob das Rauchverbot eingehalten wurde. Das Gericht in Den Haag verbot Raucherräume.
Wer in Frankreich beim Rauchen auf einem Kinderspielplatz erwischt wird, zahlt 68 Euro Strafe.
Eine kräftige Tabaksteuererhöhung, die zu einer Verdoppelung der Zigarettenpreise führt, könnte die Raucherquote um ein Drittel senken und die Tabaksteuereinnahmen um ein Drittel erhöhen.
„Rauchfrei Telefon“ kostenfrei: Nummer 0800 810 013, auch als App. Aber sonst ist Österreichs Tabakpolitik letztklassig: Wir sind in der EU das Schlusslicht!
Rauchverbote senken Frühgeburten und Spitalsaufnahmen von Asthmakindern.
Tägliches Rauchen macht dicker.
Oberösterreich: Tabakkonsum bei Jugendlichen sinkt, aber noch 43% der Lehrlinge rauchen. Befürwortung der rauchfreien Gastronomie stieg auf über 70%.
Tabakfirma verbietet das Rauchen im eigenen Haus.
Computerviren über USB-Anschluss von E-Zigaretten eingeschleust.
Imperial Tobacco (Gauloises, Davidoff, Winston) ändert seinen Namen zu Imperial Brands, vermutlich wegen des Geschäfts mit E-Zigaretten und dem schlechten Ruf von Tabakfirmen.
Fußball hat ihm alles gegeben, Tabak alles genommen. Rauchfreie Fußballstadien, ab 2020 auch in Holland.
San Mateo, California: Konsequente Wohnungshygiene: Rauchverbot in Appartment-Häusern.
In China wurde Rauchen in Restaurants verboten, Verkaufspreise und Tabaksteuer-Einnahmen stiegen, Zigaretten-Verkauf sank und immer mehr Städte führen rauchfreie Innenräume ein.
3 Tabakfirmen müssen 11 Milliarden € Entschädigung an kanadische Raucher zahlen.
Turkmenistan verbietet Zigaretten.
Reynolds und Lorillard fusionierten. BAT kauft Reynolds und wird zur größten Tabakfirma.
Othmar Karas ließ sich von der Tabakindustrie beraten. Auch andere ÖVP-Politiker im EU-Parlament (Rübig, Seeber) hatten laut P.Morris ein offenes Ohr für die Wünsche der Tabakindustrie, die Tabakprodukte-Direktive zu verwässern. Konflikte mit Geschäftsinteressen von Paul Rübig sind bekannt.
US Videos über Raucherkrankheiten.
Auch Haustiere leiden unter Passivrauch.
Rauchen im Auto kann teuer werden.
Thailand verbietet Rauchen in Wohnhäusern.
Waldbrand in Bruck-Oberaich. Durch eine weggeworfene Zigarette fängt ein Flüchtlingsschiff Feuer und geht unter.
Lassen Sie sich nicht zu einer Gelegenheitszigarette oder einer E-Zigarette verführen: Das verteuert Ihre Lebensversicherung.
Die Tabakindustrie beeinflusst Politiker über Dritte: In England über das Institute of Economic Affairs und die Gruppe "Forest", in Österreich über die Wirtschaftskammer.
Auch Holland hat für den Schutz vor der Alkohol- und Tabakindustrie die Altersgrenze auf 18 Jahre angehoben, wie fast alle Staaten in Europaund Nordamerika. Wirte und Trafikanten werden gestraft, wenn sie gegen das Jugendschutzgesetz verstoßen. In Österreich wurde zunächst nicht einmal die Altersgrenze von 16 Jahren kontrolliert, zwar auf unseren Druck auf 18 Jahre angehoben, aber Erwerb, Besitz und Konsum von Tabakwaren und anderen Nikotinprodukten sind noch nicht in allen Bundesländern für Minderjährige geregelt und in NÖ und Wien fehlen noch die gesetzlichen Voraussetzungen für Testkäufe (mystery shops).
Saudis verbannen Zigaretten und Wasserpfeifen von den heiligen Stätten des Islam.
Proteste gegen die Förderung des Tabakverkaufs in Indonesien durch die Stadt Dortmund waren erfolgreich. Die Tabakmessen in Istanbul, Moskau, auf Bali und in Singapur wurden abgesagt. Auch die Westfalenhalle Dortmund verlor gegen das Forum Rauchfrei, aber beharrte auf die Tabakmesse, weil Dortmund sein Ruf weniger wichtig ist als das schmutzige Geschäft mit Tabak.
Maulkorb für 'Berlin-qualmfrei': Fachstelle Suchtprävention der Senatsverwaltung würgt die Kritik an der Zusammenarbeit der Krebsstiftung mit der Tabakindustrie ab.
Rauchfreie Gaststätten in Deutschland: Zustimmung wächst. In Europa ist sie dort am höchsten, wo schon positive Erfahrungen gemacht wurden. Österreich rückständig: TV-Diskussion deckte auf (trotz manipulierter Umfrage): 2010 hielten sich 48% (von 112) Lokale nicht an das Tabakgesetz, 2011 waren es 61% (von 88) und 2013 sogar 86% (von 314 Wiener Lokalen). Bis auf eine von 93 Gaststätten in Wien-Neubau mit Raucher- und Nichtraucherbereich verletzten alle das Tabakgesetz. Auch bei einer Studie 2018 in Wien-Fünfhaus zeigten die Ergebnisse einen dringenden Handlungsbedarf.
Betreiber von Shisha-Bars stellen sich dumm und versuchen mit Hilfe der Wirtschaftskammer das ohnehin schwache Gesetz noch zu umgehen.
E-Zigaretten erschweren Rauchern den Ausstieg aus der Nikotinsucht und erleichtern Nichtrauchern den Einstieg (auch Kindern). "Nikotinfreie" E-Zigaretten waren nicht nikotinfrei und andere enthielten 10-mal so viel Nikotin wie eine Zigarette. In New York und Los Angeles gilt das Zigarettenverbot auch für E-Zigaretten. Zunehmend mehr US-Staaten folgen diesem Beispiel. Australien, Brasilien, Canada, Singapur und Thailand haben ein Einfuhrverbot beschlossen (in Australien sind nikotinhältige E-Zigaretten generell verboten und nikotinfreie dort wo Rauchen verboten ist). E-Zigaretten wirken auf die Erbsubstanz von Zellen ähnlich wie Tabakrauch und geben Karzinogene wie Formaldehyd ab. Auch Schweizer Lungenärzte warnen vor E-Zigaretten und E-Shishas.
Weniger rauchen? Das hilft nur als Vorbereitung auf den Aufhörtag. Aber ohne Rauchstopp wird die Lebenserwartung nicht verlängert.
EU-Tabakprodukte-Direktive am 26.2.2014 (514 pro, 66 contra) beschlossen: eine Enttäuschung. Strengere Regelung in Indien oder Uruguay.
Tabakhändler sind Todeshändler in einer vom Egoismus geprägten Gesellschaft die um jeden Preis der Logik der Macht und des Geldes folgen. WHO gibt Hoffnung. Zur Senkung der Raucherraten muss auch das Anbot von Tabak und Zigaretten reduziert werden. Gratiszigaretten für Kinder erzeugen die süchtigen Kunden der Tabakindustrie von morgen. In Afrika werden sie vor Schulen verteilt.
Gesündere Babies nach Rauchverbot in der Gastronomie.
Berliner Aktivisten überkleben Tabakwerbung vor Kindertagesstätten.
Wird Österreich korrupter? Grüne fordern Transparenzgesetz gegen Korruption und Abschaffung des Amtsgeheimnisses in Österreich.
In Europa stiegen seit 2005 die Zigarettenpreise in Österreich am geringsten (+25%), in U.K. +70%, Spanien +94%, Lettland und Rumänien + 270%,....
2015 war der Einfluss des Tabakkartells auf die EU-Kommission noch immer besorgniserregend. Am 8.10.2013 wurde im EU-Parlament über die Tabakrichtlinie abgestimmt, nachdem Lobbyisten der Tabakindustrie ausreichend Gelegenheit gegeben wurde, Abgeordnete zu beeinflussen. Ein Einspruch der Europäischen Volkspartei verzögerte zunächst die Entscheidung und dann wurde der Vorschlag der EU-Kommission weiter verwässert. Eine Schande. dass die konservativ-liberale Mehrheit nach der Pfeife der Tabakindustrie tanzt. Die Parlamentarier, die für die Interessen des Tabakkartells stimmten, haben vermutlich mehr bekommen als eine Flasche Wein, da dafür allein P. Morris eine Million Euro investierte. Wenigstens wurden Warnbilder durchgesetzt.
Ein Drittel bis die Hälfte aller Krebsfälle ließe sich verhindern; in Österreich eher mehr als die Hälfte, weil hier Aktiv- und Passivrauchen noch so häufig ist.
USA investieren 115 Millionen $ in Kampagne für Teenager und verurteilen die Tabakindustrie zur Korrektur ihrer betrügerischen Werbung, aber in Entwicklungsländern darf sie weiter Gratiszigaretten an Kinder verteilen.
BAT kauft Politiker in Kroatien, um Glo zu verbreiten.
Philip Morris bezahlte den ersten Berater von David Cameron, um das Gesetz für schmucklose Zigarettenpackungen (plain packaging) in England zu Fall zu bringen, aber das Parlament bestand darauf.
Thoraxchirurgin in der "Kleinen Zeitung" zur österreichischen Tabakpolitik.
Unverantwortlicher Radiologe produziert und bewirbt E-Zigaretten.
Nikotin in Nachfüllungen von E-Zigaretten wird auch durch die Haut resorbiert und kann Kinder vergiften. Verwechslung kann für ein Kind lebensgefährlich sein.
Von 2005 bis 2013 stieg in Deutschland die Zustimmung für ein Rauchverbot von 53% auf 82%. Nur reaktionäre Politiker können das ignorieren.
Deutschland erfüllte seine internationalen Verpflichtungen zur Tabakprävention schlecht, Österreich noch schlechter: Blamage für Mitteleuropa.
Albert Schweitzer: "Keine Zukunft vermag gutzumachen, was du in der Gegenwart versäumst."
In Räumen, in denen geraucht wurde, bleiben unsichtbare Rückstände an Polstermöbeln, Teppichen, etc., die für Kleinkinder gefährlich sind.
Rauchstopp verbessert auch die psychische Gesundheit.
Kleine Studie zur Tabakentwöhnung mit Magnetfeldern.
Rehab-Zentrum Weyer als erste rauchfreie Krankenanstalt mit Gold-Zertifikat ausgezeichnet. Weyer bietet eine 3-wöchige Raucherentwöhnung (auch in türkisch: Sigara zarar verir!). Anmeldung. Leider sind in ganz Österreich nur 11 rauchfreie Krankenanstalten zertifiziert (4 in OÖ, 3 in Sbg, 2 in Stmk und je 1 in Ktn und Wien); im kleinen Irland sind es 53. Grüne fordern österreichweite Tabakprävention für Kinder und Jugendliche, finanziert aus der Tabaksteuer.
EU-Preis für Artikel zum Fortschritt der Tabakkontrolle in Deutschland. Der Wirtschaftsminister war eine Schande für die Ärzteschaft, aber seine Partei wurde abgewählt.
Sind die Salzburger Festspiele schon so heruntergekommen, dass sie sich von der Tabakindustrie sponsern lassen müssen? Die Kronenzeitung hat auch keine Skrupel bei Sponsoren und Inseratenbestellern und äußert daher Verständnis für die Geschäfte der Rabl-Stadler. Es ist eine perfide Marketingstrategie von JTI sich durch Zahlungen an soziale und kulturelle Organisationen gesellschaftliche Anerkennung verschaffen zu wollen. Statt anonym ohne Namensnennung zu spenden, wirbt JTI mit seiner Unterstützung von Sozialprojekten für Obdachlose oder Behinderte: Almosen an eine Gruppe, deren Leiden man z.T. selbst verschuldet hat (Blindheit, Raucherbein, etc.). Diese PR macht den Täter zum Wohltäter, steigert den Umsatz des Konzerns und verursacht damit noch mehr Arme und Kranke.
Mit den Niederlanden (Beschluss des obersten Gerichtshofs 2013 und 2018, dass auch kleine Lokale 100% rauchfrei sein müssen, entspr. Art. 8 FCTC) wurde Westeuropa (ohne deutschsprachige Gebiete) rauchfrei. Davor wurden vom belgischen Verfassungsgerichtshof (37/2011) nach einer Klage des 'Kom op tegen Kanker' unter Berufung auf Art. 8 FCTC die Raucherzimmer in der Gastronomie abgeschafft. Österreich hat FCTC gleichfalls ratifiziert und sich mit diesem Staatsvertrag verpflichtet, auch Art. 8 einzuhalten.
Aarhus, die zweitgrößte Stadt Dänemarks, erließ ein Gesetz, das rauchenden Angestellten den Ausstieg erleichtern, Nichtraucher vor Tabakrauch und Kinder vor schlechtem Beispiel schützen wird. Parlamentarische Anfrage der Grünen zum Schutz von Kindern vor der Tabakindustrie. Die Antwort des Gesundheitsministers war ein Skandal!
Welt-Krebs-Tag: Risikofaktoren. In der EU wird Lungenkrebs zum häufigsten Krebs bei Frauen. Weltweit entwickelt sich die Nikotinsucht zur größten Gesundheitskatastrophe.
Missverhältnis zwischen Tabaksteuereinnahmen von Kindern & Jugendlichen und den Ausgaben für die Tabakprävention in Deutschland. In Österreich ist dieses Missverhältnis noch größer.
Rauch ins Gesicht blasen ist Körperverletzung (Gerichtsurteil Erfurt). Er enthält ja nicht nur Reizgase, sondern auch sehr potente Karzinogene.
New York Lokale boomen seit sie rauchfrei sind. Jetzt wird (wie in England) die Zur-Schau-Stellung von Zigaretten verboten und Händlern die Lizenz entzogen, wenn sie illegal Tabak verkaufen.
Fortschritt in Osteuropa: Russland bekam 2013 ein Tabakgesetz, verbot Zigarettenverkauf über Straßenkioske und Automaten und die Raucherrate der 13-15-Jährigen nahm von 25,4% auf 9,3% ab. Ähnliche Fortschritte gab es in der Ukraine. Aber insgesamt wird in Europa noch mehr geraucht als anderswo. In Prag versucht die Tabaklobby Aktivisten zu neutralisieren.
Was Österreich von Spanien lernen könnte, aber auch von Ungarn, Italien, Slowenien, der Türkei und vielen anderen Ländern, wie z.B. Australien (dzt. Steuer von 70 Cent pro Zigarette soll weiter erhöht werden)
Sollen Spitäler nur Nichtraucher einstellen? In der Rauchpause erlischt die Unfallversicherung. Im Schnitt kostet ein Raucher seinem Arbeitgeber pro Jahr um 4600 € mehr als ein Nichtraucher. Das Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall vor dem 50. Lebensjahr zu bekommen, wird durch Aktivrauchen verfünffacht und auch durch Passivrauchen deutlich erhöht.
Mit einem Päckchen Zigaretten verbraucht man täglich 29 (statt 24) Stunden seiner Lebenszeit.
Passivrauch-Schäden sogar in den fortschrittlichen U.S.A. noch größer als erwartet. Richterin verurteilt Tabakfirmen, ihre Lügen öffentlich zu gestehen.
In Österreich mobilisierte das Tabakkartell seine Dealer, die Trafikanten, gegen EU-Vorschriften zum Schutz der Jugend. In Deutschland wurden wenigstens Mentholkapseln in Zigaretten verboten; in Österreich wird für diesen Giftverstärker geworben! Die österreichische Tabakpolitik ist ein Sumpf: Das Profil berichtete z.B. von 200.000 €, die Herr Trinkl jährlich für seinen Trafikantenverein von Philip Morris kassiert, damit diese Tabakfirma über die Trafikantenvertretung Einfluss auf die Tabakgesetzgebung bekommt. Die Antwort der Finanzministerin auf eine Anfrage lässt darauf schließen, dass die Tabakindustrie Einfluss auf österreichische Gesetzgebung nimmt (Punkt 8 und 17-25, Verbindung Rosam-Ecker). Fortschrittliche Länder haben die Tabaksteuern erhöht und 5% der Tabakprävention, Rauchertherapie und Schmuggelbekämpfung gewidmet. Raucher waren dort gern bereit, 5% mehr zu zahlen, wenn diese Zweckwidmung garantiert wird. Dass in Österreich die Zigarettenpreiserhöhung, um deren Ausmaß wochenlang gestritten wurde, dann wieder abgesagt wurde, spricht jedenfalls wieder für ein schmutziges Geschäft mit der Tabakindustrie, zu der manche unserer Politiker und WKO-Funktionäre gute Beziehungen unterhalten.
China: Interessenskonflikt der Führung zwischen Öffentlicher Gesundheit und Geschäft mit Tabak. Das Rauchen nahm bei Männern seit den 1980er Jahren stark zu und damit auch das Passivrauchen bei Frauen. Die Folgen zeigen sich schon bei Krebserkrankungen, aber das Schlimmste steht China noch bevor.
Australische Regierung siegt über Tabakkonzerne. Tasmanien möchte sogar das Mindestalter für Zigaretten von dzt. 18 Jahren jährlich um ein weiteres Jahr anheben.
Wehrt Euch gegen die Tabakindustrie! Laut Frau Dr. Chan (WHO) ist die Tabakindustrie ein aggressiver, skrupelloser und hinterhältiger Feind der Gesundheit.
Wer regiert Österreich? Nicht vom Volk gewählte Funktionäre und Lobbyisten, die eine korrupte Handelspolitik unterstützen?
Das Gesundheitsministerium hat erkannt, dass E-Zigaretten echte Zigaretten imitieren, um in Schulen und an anderen Orten mit Rauchverbot Zigaretten weiterhin präsent zu halten und dass E-Zigaretten für Konsumenten und Passiv-Konsumenten gesundheitsschädlich sind. Die EU und andere warnen vor E-Zigaretten, u.a. wegen Brandgefahren (können auch im Mund explodieren). Laut WHO ist ihre Wirksamkeit als Ausstiegshilfe nicht bewiesen, aber ihre Schädlichkeit wahrscheinlich. Akute Vergiftungen von Kindern nehmen zu. Nötig ist ihr Verbot am Arbeitsplatz, in der Gastronomie und bis 18 Jahre. E-Zigaretten imitieren echte Zigaretten und sollten daher (auch ohne Nikotin) wie Zigaretten versteuert werden. Der Tabakindustrie dient die E-Zigarette zur Werbung und um in der Tabakprävention engagierte Behörden und NGOs abzulenken und zu beschäftigen.
Die Tabakindustrie versuchte durch bezahlte Studien das Alzheimer-Risiko der Raucher zu verschleiern.
U.S.-FDA zahlt 390 Millionen Dollar für eine Nichtraucherkampagne. Europa könnte mit einem Bruchteil davon erfolgreich sein, wenn es zuvor die direkte und indirekte Tabakwerbung und das Sponsoring der Tabakindustrie verbietet wie Australien.
Nachdem Austria Tabak jetzt den Japanern gehört, zieht sich P. Morris aus Tobaccoland zurück.
Bei der Durchsetzung des Tabakgesetzes könnte sich Österreich an Kolumbien, bei der Mütterberatung an Uruguay und bei der Aufklärung über Passivrauchen an der Türkei ein Beispiel nehmen (nach dem Tabakgesetz 2008 gaben 2 Millionen Türken das Rauchen auf).
Schnellerer geistiger Abbau bei Rauchern: Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Gehirns durch Tabakrauch beeinträchtigt.
Das Passivrauchen im Mutterleib hinterlässt Veränderungen im Gehirn von Jugendlichen, die ihre Impulsivität schlecht kontrollieren können. Rauchen führt zu Parodontose und Zahnausfall.
In NRW hat sich die rot-grüne Regierung auf ein Rauchverbot in Lokalen und darauf geeinigt, dass verrauchte Kneipen kein Kulturgut sind. Endlich stieg auch Baden-Württemberg aus der Tabakforschung aus. Der Anbau von Tabak soll durch andere landwirtschaftliche Produkte ersetzt werden. Nach Rauchverboten auch in Deutschland Rückgang der Herzinfarkte. Millionen Raucher verklagen Tabakkonzerne. Canada klagt Tabakindustrie.
In Argentinien beginnt das Rauchen bei 13-15-jährigen Schülern abzunehmen.
Bilanz zum österreichischen Tabakgesetz: Professoren der Medizin und Wirtschaft stellen Scheitern des Nichtraucherschutzes in der Praxis fest.
Profite der Wirte in Belgien durch Rauchverbot nicht geschmälert.
Linz plant rauchfreie Kinderspielplätze: Sie sollen Bewusstsein schaffen für die schädliche Vorbildwirkung des Rauchens auf Kinder und für deren Gefährdung durch Zigarettenstummel. Andere europäische Städte sind schon weiter und sanktionieren das gefährliche Wegwerfen von Zigarettenstummel überall. In Paris kostet das 68 € Strafe.
Gesundheitsministerium schätzt in Österreich 12.000 bis 14.000 Tote pro Jahr durch Tabakrauch, aber Exraucher Stöger zog keine Konsequenzen.
Wirtschaftskammer präsentiert dubiose Zahlen so oft, bis sie geglaubt werden. Ähnlich unverschämte Behauptungen kommen von der Tabakindustrie.
Feinstaub an einer verkehrsreichen Straße erhöht langfristig das Sterberisiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen um ca. 7%. Weitere 7% kommen dazu, wenn man eine Stunde pro Tag in einem Lokal passiv raucht. Bei einem Kellner, der dort 8 Stunden verbringen muss, kommen sogar fast 20% zum Stadtluft-Risiko hinzu. Aber Funktionären der Wirtschaftskammer sind die gehäuften Herz-, Gefäß- und Krebserkrankungen in der Gastronomie egal und die Wirte husten aufs Tabakgesetz.
EU unterstützt einkommensschwache Länder bei der Umsetzung des WHO-Rahmenübereinkommens mit 5,2 Millionen Euro.
Seriöse medizinische Journals lehnen Beiträge ab, die von der Tabakindustrie mitfinanziert wurden.
Universität Nagasaki stellt keine Raucher mehr als Lehrer ein, weil Raucher nicht im Bildungsbereich arbeiten sollen. Medizinische Universitäten von Innsbruck, Graz und Wien planten den Verzicht auf Gelder der Tabakindustrie (freiwillige Spezifizierung zu Antikorruptions- Richtlinien bzw. Richtlinien zur guten wissenschaftlichen Praxis als Bestandteil der Satzung) und wollten die unabhängige Forschung zu Wirkungen des Aktiv- und Passivrauchens und seine Prävention fördern. Auch ihre Mitglieder sollten zum Verzicht auf jedes Sponsoring der Tabakindustrie verpflichtet werden. Die Med. Univ. Graz ging dabei mit gutem Beispiel voran, das Grazer Klinikum wurde rauchfrei und andere Universitäten folgten (Linz, u.a.) Dagegen schwächte der Senat der Med. Univ. Wien die ursprüngliche Intention von Rektor Schütz ab, nennt die Tabakindustrie jetzt nicht mehr beim Namen und lässt den Mitgliedern der Universität primär freien Spielraum, indem er nur mehr vage formuliert: „Aufträge von Industriezweigen mit potentiell gesundheitsgefährdendem Interesse können untersagt werden.“ Es wäre interessant, wer diesen Abänderungsvorschlag einbrachte (eigene Wirtschaftsinteressen?), was aber nicht protokolliert wurde.
Dzt. versucht P. Morris wieder, geldgierige Universitäten zu ködern.
Buchempfehlung: Die Tabakindustrie - Eine Geschichte des Betruges und der Korruption.
FDA möchte Nikotin in Zigaretten reduzieren, aber solange die Tabakkonzerne und ihre Tochterfirmen dabei mitmischen, ist ein Erfolg fraglich.
Österreichische Sozialversicherung bietet Einstieg zum Ausstieg, aber dzt. nur 0,2% der Raucher erreicht.
Kärnten bietet Raucherworkshops in Schulen. Salzburg (Tel. 0662/887588−0) und Steiermark (Tel. 0316/8035-1919) fördern Raucher-Entwöhnungskurse. In Graz wurde auch eine Fortbildung für Rauchertherapeuten und ein Kurs in motivierender Interviewtechnik angeboten.
Aggressive Raucher sollten Sie nicht selbst auf das Rauchverbot hinweisen, sondern die Polizei informieren.
Während Österreichs schmierige Minister noch immer Geheimverhandlungen mit der Tabakindustrie führen und Ärzte und Wissenschaftler bei der Entscheidungsfindung ausgrenzen, hat der Kosovo ein strenges Gesetz verabschiedet, um eine Einflussnahme der Tabakindustrie auf die Politik zu verhindern, sowie 45 Minuten/ Monat verpflichtendes Info-Programm in Radio und Fernsehen!
Ungarn hat rauchfreie Lokale und macht seither auch Fortschritte bei rauchfreien Wohnungen. In Bulgarien sind Lokale und Spielplätze seit 2012 rauchfrei. Slowakei, Ungarn und Rumänien verboten Zigarettenautomaten zum Schutz der Jugend. Trotz vieler Raucher verschärfte Polen 2008 sein Tabakgesetz und verbot Zigarettenautomaten. Wer wird in Europa als rückständigstes Land zum "Schmutzfink" gekürt? Österreich, Albanien, Serbien? Slowenien und der Kosovo sind längst fortschrittlicher. Rumänien verbesserte 2013 sein Tabakgesetz, opponierte aber leider gegen die EU-Tabakrichtlinie, weil die Tabakindustrie "der zweitgrößte Beitragszahler für den Staatshaushalt" sei. In Westeuropa stieß aber vor allem die reaktionäre Tabakpolitik im "Balkanstaat" Österreich auf Verwunderung: vom fortschrittlichen Schottland bis nach Portugal und auch bei unseren Nachbarn Italien, Ungarn, Slowenien und Bayern. Die Passivrauch-Belastung in der Schweiz nimmt ab. Damit gingen im Kanton Genf die Spitalseinweisungen wegen COPD um 19% zurück und die Herzinfarkte in Graubünden wurden reduziert. Koronarographien nahmen in Graubünden um 21% ab. Der Umsatz der Wirte im Tessin und anderen Kantonen blieb nach dem Rauchverbot gleich. Wettbewerb Rauchstopp: Die Schweiz macht eine vorbildliche Raucherberatung. Aber von der Schweiz aus klagte P. Morris Uruguay wegen seiner Gesetze zu Warnhinweisen. Niemalsraucher nahmen in der Schweiz durch fiskalische und präventive Maßnahmen von 2001 (48%) bis 2008 (53%) zu und tägliche Raucher nahmen von 24% auf 19% ab; seit 2008 ist leider kein weiterer Fortschritt zu verzeichnen, weil ein entsprechendes Bundesgesetz noch immer fehlt. Andere Länder haben erkannt, dass eine tödliche Droge in ihrer Gesellschaft keinen Platz mehr haben sollte: Norwegen entfernte wie Island und Irland die Zigaretten aus den Auslagen, wurde deshalb geklagt, ließ sich aber nicht einschüchtern. Irland und Norwegen machten Gaststätten schon 2004 rauchfrei, in Schweden gilt ab Juli 2019 nicht nur in Gaststätten ein totales Rauchverbot, sondern auch auf öffentlichen Plätzen davor, auf Spielplätzen, an Bushaltestellen und Bahnsteigen. Rauchverbote in Irland und Italien senkten die Raucherquote auf 22%. Auch in England, Schottland und Wales waren sie ein voller Erfolg gegen Passivrauchen und zur Senkung der Raucherquote auf 19%, in U.S.A. auf 15%, in Norwegen auf 17% und in Australien auf 16%. In Schweden und Island konnte der Anteil der Raucher schon auf 15% gesenkt werden. In den USA nahmen Raucher von 25% (1997) auf 15% (2015) ab und bei Tabakzigaretten bis 2017 auf 14% (plus 5% andere Tabakprodukte). In Kalifornien und Utah rauchten 2015 nur mehr 12%, in New York 14%, in Brasilien und Canada 15% (Ziel 5%). Neuseeland (16%) möchte Tabak bis 2025 völlig verbieten. Auch in der EU nehmen die Befürworter eines Ausstiegs zu. Finnland verschärfte sein Tabakgesetz und hat wie Norwegen, U.K., Island und Neuseeland den Weg in eine rauchfreie Zukunft eingeschlagen. Die Tabakindustrie musste ihre Klage gegen die englische Regierung zurückziehen (Das britische Parlament beschloss ein Rauchverbot in KFZ beim Mitführen Minderjähriger, ein Verkaufsverbot für E-Zigaretten bis zum Alter von 18 Jahren und Einheitsverpackungen für Tabakzigaretten). Das Tabakkartell versuchte, die WTO für sich zu instrumentalisieren, um den Fortschritt in Australien und anderen Staaten zu verhindern. Australien hat trotzdem auch bei der WTO durchgesetzt, dass sowohl die Zigarettenpackungen (bis auf die Bildwarnung) als auch die Zigaretten selbst weiß bleiben müssen (Standardisierung), verbot Sponsoring der Tabakindustrie (zur politischen Einflussnahme), gewann den Prozess beim Höchstgericht, senkte seine Raucherrate von 1993 bis 2013 von 25% auf 13% und bei 12-17jährigen auf unter 5% und spendete der WHO 700.000 $ für den Kampf gegen Tabak. Doch allein der Rechtsstreit mit P. Morris verschlang 39 Millionen $. Auch das Höchstgericht in England & Wales hat Plain Packaging durchgesetzt. Sogar das kleine Uruguay hat trotz Klagen des mächtigen Tabakkartells WHO-Empfehlungen umgesetzt und dadurch die Herzinfarkte reduziert. Es wurde von Bloomberg und Gates unterstützt und gewann den Prozess, was weitere Staaten ermutigt, seinem Beispiel zu folgen. Gleichzeitig wurden aber die Gefahren von ISDS in Handelsverträgen wie TTIP und CETA deutlich.

References: Art. 16
 Art. 33
 Art. 5
 Art. 7
 Art. 5
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 8