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Timestamp: 2016-10-26 21:11:15+00:00

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8C_312/2010 (15.12.2011)
Der 1962 geborene R.________, deutscher Staatsangeh�riger mit Wohnsitz in X.________, war als Mitarbeiter der S.________ AG, bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unf�llen versichert, als er am 2. Dezember 2004 auf einer Baustelle der B.________ AG, von einem Dach fiel. Die SUVA anerkannte ihre Leistungspflicht f�r die Folgen dieses Ereignisses und erbrachte die gesetzlichen Leistungen. Mit Verf�gung vom 21. November 2008 und Einspracheentscheid vom 21. April 2009 sprach die Anstalt dem Versicherten f�r die Restfolgen des Unfalles eine (Komplement�r-)Invalidenrente bei einem Invalidit�tsgrad von 100 % und einem versicherten Jahresverdienst von Fr. 3'420.- und eine Integrit�tsentsch�digung - vorerst f�r die H�rst�rung - aufgrund einer Integrit�tseinbusse von 10 % zu. Bei der Berechnung des versicherten Verdienstes ging die SUVA davon aus, der Einsatzvertrag des Versicherten sei auf drei Wochen befristet gewesen.
Die von R.________ hiegegen erhobene Beschwerde hiess das Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt mit Entscheid vom 10. Februar 2010 in dem Sinne teilweise gut, als es den Einspracheentscheid der SUVA aufhob und die Sache zur Neuberechnung des versicherten Verdienstes im Sinne der Erw�gungen an die Versicherung zur�ckwies. Dabei erwog das kantonale Gericht, der Einsatzvertrag des Versicherten sei auf drei Monate befristet gewesen.
W�hrend das Bundesamt f�r Gesundheit auf eine Vernehmlassung verzichtet, beantragt R.________ die Abweisung der Beschwerde; die SUVA sei zu verpflichten, die Leistungen unter Zugrundelegung eines unbefristeten Arbeitsverh�ltnisses auszurichten. Gleichzeitig stellt R.________ ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege.
Im Rahmen des ihnen vom Bundesgericht gew�hrten rechtlichen Geh�rs haben sowohl die SUVA als auch R.________ Stellung genommen. Das Bundesamt f�r Gesundheit verzichtet weiterhin auf eine Vernehmlassung.
Das Bundesgericht hat am 15. Dezember 2011 eine publikums�ffentliche Beratung durchgef�hrt.
1.2 Beim kantonalen Entscheid vom 10. Februar 2010 handelt es sich um einen Zwischenentscheid: Die Vorinstanz hob den Einspracheentscheid der SUVA vom 21. April 2009 auf und wies die Sache zur Neuberechnung des versicherten Verdienstes im Sinne der Erw�gungen an die Versicherung zur�ck. Dabei stellte das kantonale Gericht f�r die Beschwerdef�hrerin verbindlich fest, dass der Einsatzvertrag des Versicherten auf drei Monate befristet war. K�nnte die Beschwerdef�hrerin diesen Entscheid nicht vor Bundesgericht anfechten, so h�tte dies zur Folge, dass sie unter Umst�nden gezwungen w�re, eine ihres Erachtens rechtswidrige, leistungszusprechende Verf�gung zu erlassen. Diese k�nnte sie in der Folge nicht selber anfechten; da die Gegenpartei in der Regel kein Interesse haben wird, den allenfalls zu ihren Gunsten rechtswidrigen Endentscheid anzufechten, k�nnte der kantonale Vorentscheid nicht mehr korrigiert werden und w�rde zu einem nicht wieder gutzumachenden Nachteil f�r die Verwaltung f�hren (vgl. BGE 133 V 477 E. 5.2 S. 483 ff.). Auf die Beschwerde der SUVA ist demnach einzutreten.
2.1 Im Verfahren vor Bundesgericht gibt es keine Anschlussbeschwerde (BGE 134 III 332 E. 2.5). Wer mit dem angefochtenen Entscheid nicht einverstanden ist, muss diesen selbst innert der Beschwerdefrist (Art. 100 BGG) anfechten. Sodann kann das Bundesgericht nicht �ber die fristgerecht gestellten Rechtsbegehren der Parteien hinausgehen (Art. 107 Abs. 1 BGG). Gibt die Vorinstanz beiden Parteien teilweise Recht und erhebt nur eine Partei Beschwerde ans Bundesgericht mit dem Antrag, es sei ihr vollumf�nglich Recht zu geben, so kann deshalb die andere Partei nicht im Rahmen der Vernehmlassung zu dieser Beschwerde wieder diejenigen Antr�ge stellen, bez�glich welcher die Vorinstanz ihr Unrecht gegeben hat. Auf den vom Beschwerdegegner gestellten Antrag w�re deshalb nicht einzutreten, soweit dieser �ber den Antrag auf Abweisung der Beschwerde hinausgeht.
2.2 Anders verh�lt es sich mit Bezug auf R�ckweisungsentscheide der Vorinstanz, welche nur nach Massgabe von Art. 93 BGG anfechtbar sind (vgl. auch Urteil 9C_756/2009 vom 8. Februar 2010 E. 4). Denn nach der gesetzlichen Konzeption ist die Anfechtung in diesem Fall fakultativ; die vor der Vorinstanz unterlegene Partei kann auf eine selbstst�ndige Anfechtung des R�ckweisungsentscheids verzichten und sich gegen das darin Entschiedene noch im Rahmen der Beschwerde gegen den Endentscheid wenden, soweit es sich auf dessen Inhalt auswirkt (Art. 93 Abs. 3 BGG). Erhebt nun gegen einen R�ckweisungsentscheid, der beiden Parteien teilweise Recht gibt, nur die eine Partei Beschwerde und erl�sst daraufhin das Bundesgericht einen Endentscheid, so wird dadurch der anderen Partei die M�glichkeit genommen, das im vorinstanzlichen R�ckweisungsentscheid zu ihrem Nachteil Entschiedene anzufechten. Es ist ihr auch nicht m�glich, eine bedingte Beschwerde f�r den Fall zu erheben, dass die Gegenpartei den Rechtsmittelweg einschl�gt (BGE 134 III 332). In dieser Konstellation muss demnach derjenigen Partei, welche den R�ckweisungsentscheid nicht selbst angefochten hat, die M�glichkeit einger�umt werden, in der Beschwerdevernehmlassung auch diejenigen Punkte zu thematisieren, bez�glich welcher sie vor der Vorinstanz unterlegen ist (vgl. Hansj�rg Seiler, R�ckweisungsentscheide in der neueren Sozialversicherungspraxis des Bundesgerichts, in: Sozialversicherungsrechtstagung 2008, S. 9 ff., 38 f.). Dies muss umso mehr gelten, wenn die vor Vorinstanz teilweise unterlegene Partei mangels nicht wieder gutzumachenden Nachteils oder mangels Aufwandersparnis zur selbstst�ndigen Anfechtung des R�ckweisungsentscheides gar nicht berechtigt w�re.
5.1.1 In zeitlicher Hinsicht ist in der Regel der innerhalb eines Jahres vor dem Unfall bezogene Lohn massgebend (Art. 15 Abs. 2 UVG, Art. 22 Abs. 4 Satz 1 UVV). Dauerte "das Arbeitsverh�ltnis" ("les rapports de travail"; "il rapporto di lavoro") nicht das ganze Jahr, so wird der in dieser Zeit bezogene Lohn auf ein volles Jahr umgerechnet (Art. 22 Abs. 4 Satz 2 UVV). Art. 22 Abs. 4 Satz 3 UVV sah in dem bis Ende 1997 g�ltig gewesenen Wortlaut vor, dass bei einem Versicherten, der eine Saisonbesch�ftigung aus�bt, die Umrechnung auf die normale Dauer dieser Besch�ftigung beschr�nkt ist. Diese Bestimmung war auch auf Kurzaufenthalter anwendbar, wo von einer normalen Besch�ftigungsdauer oft nicht gesprochen werden konnte (SVR 1994 UV Nr. 16 S. 46, U 40/94, E. 3a und b). Mit der auf den 1. Januar 1998 in Kraft getretenen Verordnungs�nderung vom 15. Dezember 1997 (AS 1998 151) wurde der letzte Satz wie folgt neu gefasst: "Bei einer zum Voraus befristeten Besch�ftigung bleibt die Umrechnung auf die vorgesehene Dauer beschr�nkt." ("En cas d'activit� de dur�e d�termin�e, la conversion se limite � la dur�e pr�vue."; "Nel caso di un'attivit� temporanea la conversione � limitata alla durata prevista."). Die Neuformulierung �bernahm die zur fr�heren Fassung von Satz 3 ergangene Rechtsprechung, wonach bei unterj�hrigen Arbeitsverh�ltnissen bei zum Voraus befristeter T�tigkeit keine Umrechnung auf ein volles Jahr erfolgte (RKUV 1998 S. 90; RKUV 2005 Nr. U 551 S. 299, U 307/04, E. 3.1, Urteile U 421/05 E. 2.3, U 16/01 E. 1b). Die fr�here Praxis ist daher weiterhin beachtlich (RKUV 2005 Nr. U 535 S. 51, U 155/04, E. 4.2).
5.1.2 In sachlicher Hinsicht wird der massgebende Lohn grunds�tzlich in Art. 22 Abs. 2 UVV definiert, welcher den versicherten Verdienst "im Allgemeinen" regelt. Danach gilt als versicherter Verdienst der nach der Bundesgesetzgebung �ber die AHV massgebende Lohn, einschliesslich Kinderzulagen (lit. b) und weiteren hier nicht relevanten Abweichungen (Abs. 2).
5.2 Bei den Tatbest�nden gem�ss Art. 22 Abs. 4 Satz 2 und 3 UVV handelt es sich um Abweichungen vom Grundsatz, dass der innerhalb eines Jahres vor dem Unfall bezogene Lohn f�r die Rentenberechnung massgebend ist (Art. 15 Abs. 2 UVG und Art. 22 Abs. 4 Satz 1 UVV). Damit auch unregelm�ssig besch�ftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Genuss eines angemessenen Versicherungsschutzes gelangen, beauftragte der Gesetzgeber in Art. 15 Abs. 3 lit. d UVG den Bundesrat, f�r solche Personen Sonderbestimmungen zu erlassen (vgl. auch Andr� Ottiger, Der prek�re Schutz der Fr�hinvaliden [junge Arbeitskr�fte, Lehrlinge, Schnupperlehrlinge und Studenten] in der sozialen Unfallversicherung, in: Sozialversicherungsrechtstagung 2002, S. 65 ff. S. 71 f. mit Hinweis auf den Bericht der Expertenkommission f�r die Revision der Unfallversicherung vom 14. September 1973, S. 80). Von dieser Kompetenz hat der Bundesrat in den Art. 22 bis 24 UVV Gebrauch gemacht. Diese Sonderregeln verlangen einerseits, dass - bei unterj�hrigem Arbeitsverh�ltnis - der nicht w�hrend eines ganzen Jahres geflossene Lohn auf ein Jahreseinkommen umgerechnet wird (Satz 2), beschr�nken aber anderseits bei zum Voraus befristeten Besch�ftigungen (bzw. bei Saisonniers in der fr�heren Fassung) die Umrechnung auf die Dauer der befristeten Besch�ftigung (bzw. der normalen Dauer der Saisonbesch�ftigung). Sie regeln die Frage, ob der Verdienst auf ein volles Jahr umzurechnen oder der effektiv erzielte Verdienst w�hrend der beabsichtigten Besch�ftigungsdauer anzurechnen ist (RKUV 1992 Nr. U 148 S. 117, U 19/90, E. 5c). Art. 22 Abs. 4 Satz 3 UVV bildet eine Sonderregel sowohl im Verh�ltnis zu Satz 1 als auch zu Satz 2 des Absatzes, indem bei einer befristeten Besch�ftigung weder der innerhalb eines Jahres vor dem Unfall bezogene Lohn massgebend (Satz 1) noch der bis zum Unfall bezogene Lohn auf ein Jahr umzurechnen ist (Satz 2). Als Sonderregel zu Satz 2 hat Satz 3 lediglich den f�r die Umrechnung massgebenden Zeitraum zum Gegenstand. Art. 22 Abs. 4 Satz 2 UVV kn�pft an ein unterj�hriges Arbeitsverh�ltnis an und legt als Rechtsfolge fest, dass der bislang bezogene Lohn auf ein Jahr umgerechnet wird. Wenn der folgende Satz 3 bloss noch ausf�hrt, dass bei einer zum Voraus befristeten Besch�ftigung die Umrechnung auf die vorgesehene Dauer dieser Besch�ftigung beschr�nkt bleibt und die Rechtsfolge in dieser Form umschreibt, so wird damit an das Verh�ltnis angekn�pft, wie es zu Beginn von Satz 2 formuliert ist, n�mlich an ein im Zeitpunkt des Unfalls bestehendes, noch nicht ein Jahr dauerndes Arbeitsverh�ltnis (Urteil U 421/05 E. 2.2 mit Hinweisen).
5.3 Bei unbefristeten unterj�hrigen Arbeitsverh�ltnissen wird vermutet, dass die versicherte Person ganzj�hrig zu den gleichen Bedingungen gearbeitet h�tte, weshalb die Umrechnung nach Art. 22 Abs. 4 Satz 2 UVV auf zw�lf Monate zu erfolgen hat. Diese Bestimmung ist anwendbar etwa bei Stellenwechsel, Aufnahme einer Erwerbst�tigkeit und Wechsel von selbstst�ndiger zu unselbstst�ndiger Erwerbst�tigkeit. Bei versicherten Personen, die nur einen zeitlich begrenzten Teil des Jahres erwerbst�tig sind, erfolgt keine Umrechnung auf ein ganzes Jahr, sondern es gilt als Verdienst derjenige w�hrend der vereinbarten Dauer. Dieser ist etwa massgeblich bei Studierenden und Sch�lern, die nur ferienhalber arbeiten, und bei Selbstst�ndigerwerbenden (z. B. Landwirte, Holzer usw.), die sporadisch unselbstst�ndige Arbeit leisten (RKUV 1992 Nr. U 148 S. 117, U 19/90, E. 4c/aa, Urteil U 89/86 E. 3). Entscheidendes Kriterium f�r eine von Art. 15 Abs. 2 UVG abweichende Ermittlung des versicherten Verdienstes bildet die infolge zeitlich reduzierter Erwerbst�tigkeit eingetretene Verdiensteinbusse, indem die versicherte Person w�hrend einer gewissen Zeitspanne innerhalb der f�r die Bestimmung des versicherten Verdienstes massgebenden Periode keine Eink�nfte hatte (RKUV 1990 Nr. U 114 S. 387, U 90/89, E. 3c und d).
5.4.1 Zur Frage des versicherten Verdienstes im Fall eines �berj�hrigen Arbeitsverh�ltnisses wurde in BGE 114 V 113 E. 3a und d ausgef�hrt, dass die Festlegung des Verdienstes auf dem Hintergrund einer m�glichst angemessenen Entsch�digung der berechtigten Person zu erfolgen hat. Es ist im Wesentlichen von der Natur des Arbeitsverh�ltnisses auszugehen. Eine entscheidende Rolle spielt die normale Dauer der Besch�ftigung, welche sich nach der bisherigen oder beabsichtigten k�nftigen Ausgestaltung des Arbeitsverh�ltnisses in zeitlicher Hinsicht richtet. Als unregelm�ssig besch�ftigt hat eine versicherte Person zu gelten, die �ber eine gewisse Zeitspanne keine gleichbleibende durchschnittliche Arbeitszeit aufweist. Nicht dazu z�hlen jedoch diejenigen Besch�ftigten, die lediglich ausnahmsweise w�hrend einer beschr�nkten Zeitspanne nicht die f�r sie �bliche Arbeitszeit ausweisen. So macht ein im Jahr vor dem Unfall bezogener unbezahlter Urlaub die Besch�ftigung nicht zu einer unregelm�ssigen. Vielmehr komme, so der angef�hrte Grundsatzentscheid, wie bei den Saisonbesch�ftigten oder denjenigen Arbeitnehmern, deren Anstellungsverh�ltnis noch nicht das ganze Jahr gedauert hat, der Grundsatz zum Tragen, dass auf die normale Dauer der Besch�ftigung oder die Natur des Arbeitsverh�ltnisses abzustellen ist. Das Kriterium der normalen Besch�ftigungsdauer, die aufgrund der bisherigen oder beabsichtigten k�nftigen Ausgestaltung des Arbeitsverh�ltnisses in zeitlicher Hinsicht festgestellt werden kann, ist geeignet, eine sachgerechte und rechtsgleiche Festsetzung des f�r die Rentenberechnung massgebenden Lohnes zu gew�hrleisten. Insbesondere ist es bei dieser L�sung unerheblich, ob nach einem Arbeitsunterbruch ein neues Arbeitsverh�ltnis begr�ndet oder das bestehende weitergef�hrt wird.
5.4.2 Ohne Aufrechnung von Einkommensl�cken im Jahr vor dem Unfall wurde dagegen im Fall eines Versicherten entschieden, der keine Berufslehre absolviert, schon fr�her in den verschiedensten Berufen und w�hrend mehr als einem Jahr vor dem Unfall ausschliesslich - mit l�ngeren Unterbr�chen - als Tempor�rmitarbeiter t�tig gewesen war. Aufgrund seiner Arbeitsbiographie konnte nicht angenommen werden, dass er lediglich deshalb tempor�r arbeitete, weil er keine geeignete Dauerstelle finden konnte. Deshalb wurde der versicherte Verdienst aufgrund des innerhalb eines Jahres vor dem Unfall effektiv bezogenen Lohnes und nicht durch Umrechnung des zur Zeit des Unfalles erzielten Lohnes auf ein Jahr festgesetzt (Urteil U 209/99 vom 9. November 2011 E. 2).
5.4.3 Diese �berlegungen sind auch wegleitend in F�llen, in denen die Bemessung aufgrund des innerhalb eines Jahres vor dem Unfall bezogenen Lohnes nicht in Betracht f�llt. So wurde bei einem zur Zeit des Unfalles in einem unterj�hrigen befristeten Arbeitsverh�ltnis stehenden Versicherten deutlich festgehalten, dass eine zum Voraus befristete Besch�ftigung (activit� de dur�e d�termin�e, attivit� temporanea) nicht gleichzusetzen ist mit einem zum Voraus beschr�nkten Arbeitsverh�ltnis. Dieser Versicherte hatte seit Beginn der Lehre, teilweise in Tempor�rstellen, voll im Erwerbsleben als unselbstst�ndig Erwerbender gestanden, unterbrochen lediglich wegen Milit�rdienst und Sprachaufenthalt. Da jegliche Anhaltspunkte daf�r fehlten, dass er sich k�nftig entgegen seinem gesamten beruflichen Werdegang mit dem Abschluss des befristeten Saison-Arbeitsvertrages auf eine befristete Besch�ftigung beschr�nken wollte, h�tte die Umrechnung des erzielten Lohnes lediglich auf die Zeit des befristeten Einsatzes zu einem stossenden, mit der Regelung in Art. 22 Abs. 4 Satz 3 UVV (in der fr�heren und der geltenden Fassung) nicht beabsichtigten Ergebnis gef�hrt. Die Umrechnung hatte demnach gest�tzt auf Satz 2 auf ein ganzes Jahr zu erfolgen (Urteil U 421/05 vom 10. Februar 2006 E. 3.1).
5.4.4 Bei der Pr�fung der normalen Dauer der Besch�ftigung sind die einschl�gigen Bestimmungen des Ausl�nderrechts zu ber�cksichtigen (RKUV 1994 Nr. U 186 S. 82, U 88/93, E. 3d).
5.4.5 Damit ist f�r die Rentenbemessung sowohl von Versicherten, die im Zeitpunkt des Unfalles in einem �berj�hrigen wie auch f�r solche, die in einem unterj�hrigen Arbeitsverh�ltnis stehen, die - im Rahmen eines oder mehrerer Arbeitsverh�ltnisse ausge�bte - normale Dauer der Besch�ftigung massgeblich. Diese richtet sich nach der bisherigen oder beabsichtigten k�nftigen Ausgestaltung der Erwerbsarbeitsbiographie.
6.1 Es steht fest und ist unbestritten, dass der Versicherte seine T�tigkeit bei der S.________ AG am 29. November 2004, mithin lediglich vier Tage vor dem Unfall vom 2. Dezember 2004, aufgenommen hat. Unbestritten ist auch der Umstand, dass der Versicherte in der Zeit zwischen dem 3. Dezember 2003 und dem 28. November 2004 in der Schweiz keine versicherte T�tigkeit ausge�bt hat. Eine Rentenbemessung gest�tzt auf Art. 15 Abs. 2 UVG und Art. 22 Abs. 4 Satz 1 UVV f�llt deshalb nicht in Betracht.
W�hrend die SUVA von einer auf drei Wochen befristeten Anstellung des Versicherten ausgeht, schloss das kantonale Gericht auf eine Befristung des Vertrages auf drei Monate; der Versicherte ist seinerseits der Ansicht, der Arbeitsvertrag sei nicht g�ltig befristet gewesen und daher als unbefristet zu betrachten.
6.2 Am 25. November 2004 schloss der Versicherte mit der S.________ AG einen Arbeitsvertrag ab. Gem�ss diesem war ab dem 29. November 2004 ein Einsatz von ca. drei Wochen bei der B.________ AG verabredet. Der Vertrag weist dar�ber hinaus noch folgende (kleiner gedruckte) Klausel auf:
"Dieser Vertrag ist auf maximal 3 Monate befristet. Dauert das Arbeitsverh�ltnis widererwarten l�nger, so wandelt sich dieser stillschweigend in einen unbefristeten Vertrag um."
Entgegen den Erw�gungen der Vorinstanz kann aus dieser Klausel nicht geschlossen werden, gem�ss dem wirklichen Willen der Parteien sei eine dreimonatige Anstellung vorgesehen gewesen. Der Sinn dieser Klausel besteht darin, dem Arbeitnehmer - sollte der Vertrag wider Erwarten �ber die urspr�nglich vorgesehene Einsatzdauer hinaus verl�ngert werden - nach drei Monaten den besseren sozialen Schutz eines unbefristeten Vertrages zukommen zu lassen. Gegen die Annahme einer dreimonatigen Befristung spricht auch die Angabe der Arbeitgeberin in der Unfallmeldung vom 6. Dezember 2004; gem�ss dieser war der Vertrag bis zum 17. Dezember 2004 befristet. Es erscheint wenig wahrscheinlich, dass die Arbeitgeberin der SUVA absichtlich eine zu kurze Befristung des Vertrages mitteilen wollte. Wie bereits das kantonale Gericht zutreffend erwogen hat, sind die �ber vier Jahre nach dem Unfall ausgestellten Bescheinigungen verschiedener Mitarbeiter der ehemaligen Arbeitgeberin wenig glaubw�rdig. Somit ist mit der Beschwerdef�hrerin davon auszugehen, dass der am 25. November 2004 abgeschlossene Vertrag auf drei Wochen befristet war.
Vorinstanz und Verwaltung gingen davon aus, diese Befristung des Vertrages f�hre ohne weiteres zu einer Anwendung von Art. 22 Abs. 4 Satz 3 UVV. Nach der in E. 5.4 hievor erw�hnten Rechtsprechung ist jedoch ein befristeter Arbeitsvertrag nicht in jedem Fall mit einer befristeten Besch�ftigung im Sinne der erw�hnten Norm gleichzusetzen.
7.1 Art. 15 Abs. 1 UVG geht von einem traditionellen Besch�ftigungsmodell aus. Kennzeichnend f�r ein solches ist eine unbefristete Vollzeitbesch�ftigung bei arbeitsrechtlich geregelten Besch�ftigungsverh�ltnissen mit einem Arbeitsvertrag als Dreh- und Angelpunkt und dem Vorhandensein eines einzigen Arbeitgebers, der f�r alle dem Arbeitgeber obliegenden Pflichten zust�ndig ist. In den letzten Jahrzehnten etablierten sich indessen nicht nur auf dem europ�ischen (vgl. etwa das Gr�nbuch der Kommission der Europ�ischen Gemeinschaften "Ein moderneres Arbeitsrecht f�r die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts" vom 22. November 2006), sondern auch auf dem schweizerischen Arbeitsmarkt zunehmend Nichtstandard-Arbeitsvertr�ge, wie Teilzeitvertr�ge, Abrufvertr�ge, befristete Arbeitsvertr�ge, Null-Stunden-Vertr�ge, Vertr�ge f�r Arbeitnehmer, die �ber Zeitarbeitsfirmen eingestellt werden, Freelance-Vertr�ge u.a.m. So sind etwa Tempor�rarbeitsvertr�ge, wie ihn der Beschwerdegegner abgeschlossen hat, in der Schweiz mehr als nur ein Randph�nomen. Ein wichtiger Grund daf�r sind der verst�rkte globale Wettbewerbsdruck und das damit einhergehende wachsende Bed�rfnis der Unternehmen nach flexibler Arbeit (vgl. etwa Myra Rosinger/Dragana Djurdjevic, Tempor�rarbeit in der Schweiz, Motive und Arbeitsmarktperspektiven, in: Die Volkswirtschaft 12/2007 S. 47 ff.). Gem�ss einem von swissstaffing, dem Verband der Personaldienstleister in der Schweiz, im Februar 2008 herausgegebenen Bericht "Tempor�rarbeit in der Schweiz" (verf�gbar unter http://www.swissstaffing.ch/documents/Publikation_de_00128_ 00.pdf) setzen Firmen tempor�r Arbeitende haupts�chlich ein, um Spitzen auszugleichen, um abwesendes Personal zu ersetzen, um keine neuen Festanstellungen t�tigen zu m�ssen und um von der Suche nach geeignetem Personal entlastet zu sein (S. 16). Diesen Bed�rfnissen der Wirtschaft steht auf Seiten der tempor�r Besch�ftigten nur bedingt der Wunsch nach flexibler Besch�ftigung gegen�ber. Im Vordergrund steht die Absicht, die Chance auf eine Festanstellung zu steigern und den Einkommensausfall zwischen zwei verschiedenen T�tigkeiten zu �berbr�cken; berufliche Erfahrungen zu sammeln steht f�r ganz Junge im Vordergrund (S. 15). Der Grossteil der tempor�r Arbeitenden wechselt in ein stabiles Berufsverh�ltnis (ein Jahr nach der Befragung 74 %; S. 24). Im Bericht �ber die Situation im Bereich des Personalverleihs vom 9. Juni 2006 weist der Bundesrat denn auch auf die Br�ckenfunktion zwischen Erwerbslosigkeit und Erwerbst�tigkeit hin (S. 11).
7.2 Unter Ber�cksichtigung dieser tats�chlichen Verh�ltnisse kann es nicht angehen, die Invalidenrente einer versicherten Person, die im Zeitpunkt des Unfalls von einem Personalverleiher tempor�r bei einem anderen Unternehmen eingesetzt war, grunds�tzlich auf der Grundlage des w�hrend des vereinbarten befristeten Einsatzes erzielten Verdienstes zu bemessen. Eine solche Sichtweise w�rde diesen Personenkreis von einem angemessenen Versicherungsschutz ausschliessen. Sie verst�sst auch insofern gegen das �quivalenzprinzip (vgl. dazu etwa BGE 127 V 165 E. 2b S. 169), als ein Arbeitgeber, welcher aneinandergereiht befristet Arbeitnehmer besch�ftigt, f�r die Berufsunfallversicherung Pr�mien in derselben H�he zu entrichten hat wie ein Arbeitgeber welcher bei gleicher Lohnsumme nur festangestellte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer besch�ftigt. Verunfallt nun ein Arbeitnehmer, so l�ste dies im ersten Fall weitaus geringere Versicherungsleistungen aus als im zweiten. Ebenfalls ist es f�r die Summe der bezahlten Pr�mien unerheblich, ob der Lohn aus einem Arbeitseinsatz, oder aus mehreren Eins�tzen in verschiedenen Einsatzbetrieben stammt. Da jedoch die verunfallte Person auch nicht �berentsch�digt werden soll, ist beim genannten Personenkreis im Einzelfall zu untersuchen, ob das befristete Arbeitsverh�ltnis bei einem Einsatzbetrieb im Sinne des in E. 5.4 Gesagten der normalen Besch�ftigung der versicherten Person entspricht. Ist dies der Fall, so ist der versicherte Verdienst einzig aufgrund des befristeten Einsatzes zu bestimmen. Ist demgegen�ber davon auszugehen, die versicherte Person w�rde normalerweise l�nger als die Einsatzdauer erwerbst�tig sein, so entspricht diese l�ngere Spanne der Dauer der "befristeten Besch�ftigung" im Sinne von Art. 22 Abs. 4 Satz 3 UVV und der im Einsatzbetrieb erzielte Lohn ist demgem�ss auf diese l�ngere Dauer umzurechnen. Ergibt sich, dass die versicherte Person das ganze Jahr �ber arbeiten w�rde, so ist die Sonderregelung von Art. 22 Abs. 4 Satz 3 UVV nicht anwendbar; die Umrechnung des erzielten Verdienstes auf ein Jahreseinkommen wird in diesen F�llen gem�ss Satz 2 von Art. 22 Abs. 4 UVV nicht eingeschr�nkt.
7.3 Es stellt sich die Frage, wie die normale Dauer der Besch�ftigung im Sinne vorstehender Erw�gung nachgewiesen werden kann. Blosse Absichtserkl�rungen der versicherten Person oder nach dem Unfall erstellte Best�tigungen potenzieller Arbeitgeber werden im Regelfall f�r den Nachweis nicht gen�gen. Demgegen�ber lassen sich wichtige Indizien aus einer vollst�ndigen - allenfalls auch im Ausland absolvierten - Erwerbsbiographie gewinnen. Ist aus dieser ersichtlich, dass die versicherte Person l�ngere Zeiten keiner Erwerbst�tigkeit nachging, so ist nicht davon auszugehen, dass die normale Besch�ftigungsdauer dieser Person einer unbefristeten T�tigkeit entspricht. Arbeitete eine verunfallte Person vor dem Unfall durchschnittlich etwa vier Monate pro Jahr, so ist der w�hrend der befristeten T�tigkeit erzielte Lohn auf vier Monate umzurechnen. War demgegen�ber die versicherte Person - wenn auch bei verschiedenen und allenfalls auch ausl�ndischen Arbeitgebern - in den Jahren vor dem Unfall mehr oder weniger l�ckenlos erwerbst�tig, so ist von einer unbefristeten Besch�ftigung auszugehen. Bei ausl�ndischen versicherten Personen ist zudem die Periode, auf die umgerechnet wird, stets auf jene Zeitspanne zu beschr�nken, w�hrend der diese ausl�nderrechtlich betrachtet in der Schweiz �berhaupt erwerbst�tig sein durfte.
8.1 Das kantonale Gericht hat die Sache zur Neuberechnung des versicherten Verdienstes an die Beschwerdef�hrerin zur�ckgewiesen. Im Rahmen dieser Neuberechnung wird die SUVA im Sinne vorstehender Erw�gungen - nach allf�lligen weiteren Abkl�rungen zur Erwerbsbiographe des Beschwerdegegners - zu pr�fen haben, welches die normale Besch�ftigungsdauer des Versicherten gewesen w�re.
8.2 Die Beschwerde der SUVA ist demgem�ss ohne Weiterungen im Sinne der Erw�gungen abzuweisen. Insbesondere braucht im vorliegenden Verfahrensstadium nicht gepr�ft zu werden, ob der Beschwerdegegner allenfalls gest�tzt auf das Abkommen vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft einerseits und der Europ�ischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten andererseits �ber die Freiz�gigkeit (Freiz�gigkeitsabkommen, FZA; SR 0.142.112.681) h�here Leistungen geltend machen kann. Ebenfalls braucht entgegen der Ansicht der SUVA in ihrer Stellungnahme vom 18. August 2011 vorliegend nicht untersucht zu werden, wie der versicherte Verdienst jener Personen zu bemessen ist, die mit anderen nicht-traditionellen Arbeitsvertr�gen angestellt sind. Es w�re indessen zweifellos w�nschenswert, wenn sich der Verordnungsgeber dieser Problematik annehmen w�rde.
Das Verfahren ist kostenpflichtig (Art. 65 BGG). Als unterliegende Partei hat die Beschwerdef�hrerin die Gerichtskosten zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG; BGE 133 V 642 E. 5). Sie hat dem Beschwerdegegner �berdies eine Parteientsch�digung zu entrichten (Art. 68 Abs. 1 BGG). Damit wird sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos.

References: BGE 
 Art. 93
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 Art. 15
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 Art. 22
 BGE