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Timestamp: 2019-05-21 07:30:43+00:00

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Infos Bauvorhaben - Eisenstadt
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Infos Bauvorhaben
Im Bauverfahren werden gemäß dem Burgenländischen Baugesetz 1997, LGBl.Nr. 10/1998 idg.F. folgende Bauvorhaben unterschieden:
privatrechtliche Vereinbarung zur Einmessung eines Grundstückes (Beilage zu §27)
Darunter versteht man Maßnahmen
zur Verbesserung von Bauten (z.B. Fassadenrenovierung, Fenstertausch, Errichtung von Gerätehütten, usw.)
Die vorangeführten Bauvorhaben bedürfen keiner Bewilligung, sind aber spätestens 14 Tage vor Baubeginn der Baubehörde schriftlich mitzuteilen (Bauanzeige §16).
schriftliches Ansuchen (Mitteilung nach §16)
Angabe der Grundstücksnummer
Skizze in Papierform
Skizze in digitaler Form an technik@eisenstadt.at
Sonnenkollektoren und Photovoltaikanlagen bis 5 kWp Engpassleistung, die bei Gebäuden der Klasse 1 und 2 parallel zur Dach- oder Wandfläche auf dieser aufliegen oder in diese eingefügt sind, bedürfen keiner baubehördlichen Bewilligung.
Darunter versteht man folgende Bauvorhaben:
die Errichtung und Änderung von Wohngebäuden bis zu einer Wohnnutzfläche von 200 m² und der dazugehörenden Nebengebäude (Garage, Gartenhäuschen, etc.),
Die Baubehörde hat Auskünfte insbesondere über folgende Bebauungsgrundlagen zu erteilen:
Flächenwidmung des Grundstückes
Inhalt eines Bebauungsplanes/Teilbebauungsplanes bzw. der Bebauungsrichtlinien
Die genannten Bauvorhaben sind anzuzeigen. Auf den Bauplänen haben die Anrainer der Grundstücke, welche nicht weiter als 15 Meter von den Baufronten entfernt sind (sämtliche Grundstückseigentümer) ihre Zustimmung zum Bauvorhaben durch Unterschrift zu geben.
schriftliches Ansuchen (Bauanzeige §17),
Baupläne in dreifacher Papierform
Baupläne in digitaler Form an technik@eisenstadt.at
Baubeschreibung in dreifacher Papierform (von einem befugten Planverfasser)
Anrainerverzeichnis,
die Zustimmungserklärungen aller Anrainer,
GWR-Datenblatt
Die Baupläne und die Baubeschreibung sind von Grundstückseigentümer, Bauwerber und von einem befugten Planverfasser vor Abgabe an die Baubehörde zu unterzeichnen.
Sobald die Unterlagen vollständig sind, die Zustimmungserklärungen aller Anrainer vorliegen und das Bauvorhaben baupolizeiliche Interessen offensichtlich nicht verletzt, hat die Baubehörde die "Baufreigabe" zu erteilen. Liegt die Baufreigabe vor kann mit dem Bau begonnen werden. Der Bauwerber hat der Gemeinde den Baubeginn bekannt zu geben und hat seit 01.01.2013 auch dafür zu sorgen, dass die von der Baubehörde ausgestellte Bauplakette gut sichtbar auf der Baustelle angebracht wird. Hinweis: Sollte die Baufreigabe nicht ohne Auflagen oder Bedingungen erteilt werden können, oder liegen die Zustimmungserklärungen der Anrainer nicht vor, so hat die Baubehörde den Bauwerber aufzufordern, um eine Baubewilligung gemäß § 18 anzusuchen.
Darunter versteht man Bauvorhaben
die nicht anzeigepflichtig sind (§ 17, z.B. über 200 m²).
schriftliches Ansuchen (Bauansuchen § 18),
Baubeschreibung in dreifacher Papierform (von einem befugten Planverfasser),
GWR-Datenblatt.
Der Bauwerber hat bei der Baubehörde um eine Baubewilligung anzusuchen. Die Baubehörde hat über dieses Vorhaben unter Abhaltung einer Bauverhandlung mittels Bescheid zu entscheiden. Liegt die Baubewilligung vor kann mit dem Bau begonnen werden. Der Bauwerber hat der Gemeinde den Baubeginn bekannt zu geben und hat seit 01.01.2013 auch dafür zu sorgen, dass die von der Baubehörde ausgestellte Bauplakette gut sichtbar auf der Baustelle angebracht wird. Bei größeren Gebäuden (mehr als 200m² Wohnnutzfläche) ist für die Durchführung des Bauvorhabens ein Bauführer zu bestellen. Dieser ist dann statt dem Bauwerber für die ordnungsgemäße Abwicklung des Bauvorhabens verantwortlich.
Abbruch von Gebäuden (§20)
Der beabsichtigte Abbruch von Gebäude ist, sofern dieser nicht im Zusammenhang mit der Errichtung oder Änderung von Bauten steht, der Baubehörde schriftlich mitzuteilen.
Lage- und Bestandsplan in Papierform,
Lage- und Bestandsplan in digitaler Form an technik@eisenstadt.at
Zustimmungserklärung der Eigentümer des unmittelbar angrenzenden Grundstückes
Fertigstellungsanzeige, Schlussüberprüfung, Benützungsfreigabe (§27)
Schriftliches Ansuchen, (Fertigstellungsanzeige § 27),
die Rauchfangbefund,
ein Schlussüberprüfungsprotokoll eines Bausachverständigen (in dem dieser die bewilligungsgemäße Ausführung des Bauvorhabens mit seiner Unterschrift bestätigt).
Bei Gebäuden ist der Fertigstellungsanzeige ein Schlussüberprüfungsprotokoll einer dazu befugten Fachkraft, die an der Ausführung des Gebäudes nicht beteiligt gewesen sein darf, anzuschließen. Darin ist die bewilligungsgemäße Ausführung des gesamten Bauvorhabens oder des betreffenden Bauabschnittes zu bestätigen.
Gebäudeeinmessung (§27 Abs. 3)
Neu errichtete Gebäude sowie Zubauten ab 20m² sind nach deren Fertigstellung durch einen Ziviltechniker entsprechend der Vermessungsverordnung auf Kosten des Bauwerbers einmessen und in die Katastermappe eintragen zu lassen. Der Bauwerber kann diesen beauftragen oder die Baubehörde übernimmt dies, die Kosten werden dem Bauwerber in Rechnung gestellt (privatrechtliche Vereinbarung).

References: §27
 §16
 §16
 §17
 § 18
 § 18
 § 27