Source: https://www.kbw.de/tagungen/tarifrecht-tagung-bildungscontrolling/2015
Timestamp: 2017-09-25 07:56:39+00:00

Document:
2018 Vorankündigung (1)
Personaltage Berlin 2015
das Tarifrecht des öffentlichen Dienstes bleibt in ständiger Bewegung. Was haben die letzten Tarifrunden gebracht und welche aktuellen Entwicklungen gibt es in der Rechtsprechung? Vor welchen Herausforderungen stehen die Personalverantwortlichen durch den Bologna-Prozess? Welche Handlungsspielräume ergeben sich für Personalverantwortliche, aber auch für die Personalvertretungen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich unsere diesjährige Fachtagung im Fachforum zum Tarifrecht. In einem parallelen Fachforum stehen aktuelle Fragen der Personalentwicklung – und hier insbesondere der Fortbildung – im Mittelpunkt. Vorgestellt werden Praxiserfahrungen zur Nachhaltigkeit von Fortbildungen und Überlegungen, wie Mitarbeiterpotenziale erkannt werden oder der Wissenstransfer bei ausscheidenden Mitarbeiter/innen gewährleistet werden kann. Die Vorträge beider Fachforen sollen die Teilnehmer/innen zu einem intensiven fachlichen Austausch anregen, welcher, wie sich schon in den letzten Jahren bewährt hat, in den Kommunikationspausen und am Rande der Tagung fortgesetzt werden kann. Das Team des Kommunalen Bildungswerks e.V. würde sich freuen, Sie zu dieser Tagung begrüßen zu können.
Geschäftsführer KBW e. V.
Ist der öffentliche Dienst ein attraktiver Arbeitgeber? Nachwuchskräfte finden und binden, langjährig Beschäftigte erfolgreich einsetzen und motivieren
Prof. Hans Rainer Strahlendorf
Fachforum "Aktuelle Rechtsprechung und Entwicklungen des tarifrechts im öffentlichen Dienst"
Neue tarifrechtliche Entwicklungen - was haben die letzten Tarifrunden gebracht?
Prof. Dr. Kai Litschen
Praxisproblem Masterabschlüsse: inhaltliche und qualitative Bewertung vornehmen, Klarheit in der tarifrechtlichen sowie laufbahnrechtlichen Einordnung schaffen
Fachforum " Fortbildung und Personalentwicklung"
Gehirngerecht führen - Nachhaltigkeit in der Fortbildung sichern
Praxisbericht: Wie funktioniert Fortbildung?
Freitag, 26. Juni 2016
Fachforum "Aktuelle Rechtsprechung und Entwicklungen des Tarifsrechts im öffentlichen Dienst"
Karin Spelge
Die Zusammenarbeit zwischen Personalverwaltung und Personalvertretung - Reibungspunkte in der Praxis
Fachforum "Fortbildung und Personalentwicklung"
Von anderen lernen: Kompetenz- und Performancemanagement im DB Konzern: Entwicklungsbedarfe ermitteln und Potentiale erkennen
Caroline Schwarte
Wenn das Wissen geht - Wissenstransfer bei ausscheidenden Mitarbeitern
gegen 13.00 Uhr Ende der Tagung
Herr Prof. Hans Rainer Strahlendorf
Noch vor wenigen Jahren konnte es sich der öffentliche Dienst scheinbar leisten, junge Menschen auszubilden und nach erfolgreichem Abschluss bestenfalls eine befristete Stelle anzubieten. Die Situation hat sich geändert. Der demografische Wandel ist in vollem Gange. Doch was kann der öffentliche Dienst potenziellen Bewerbern bieten? Arbeitsverdichtung, Sparrunden und ständige „Streichkonzerte“- attraktiv geht anders. Nur wie kann der öffentliche Dienst als Arbeitgeber an Reiz gewinnen? Im Vortrag wird von aktuellen Studien ausgegangen, welche die Attraktivität des öffentlichen Dienstes als Arbeitgeber aus Sicht der Beschäftigten, der Bürger und der potenziellen Bewerber beleuchten. Weiterhin wird aufgezeigt, wie vor allem durch eine lebensphasenorientierte Personalführung, aber auch durch das Einstellen von leistungsbereiten Nachwuchskräften, die engagiert in den öffentlichen Dienst treten und sich nicht nur in dessen Schutz flüchten wollen, und durch die richtige Motivation der Mitarbeiter vermieden werden kann, dass aus vormals zufriedenen Mitarbeitern schließlich nur noch „Organisationsbewohner“ werden, die keine Leistung erbringen (wollen).
Aktuelle Studien zur Attraktivität des öffentlichen Dienstes als Arbeitgeber
Arbeitsverdichtung, Sparrunden und „Streichkonzerte“- attraktiv geht anders
Demografiesensibles Personalmanagement: lebensphasenorientierte Personalführung
Engagierte, leistungsbereite Nachwuchskräfte finden: was erwartet die „Generation Y“ vom öffentlichen Dienst und kann er das bieten?
Fehler vermeiden: wie aus zufriedenen Mitarbeitern Organisationsbewohner werden können, die keine Leistung erbringen (wollen)
Mitarbeiter fordern, fördern und schützen
Geld ist nicht alles: wie können (müssen) Führungskräfte die Mitarbeiter motivieren?
Weniger Stress, mehr Zufriedenheit: vom Wert des Wir-Gefühls
Neue tarifrechtliche Entwicklungen – was haben die letzten Tarifrunden gebracht?
Herr Prof. Dr. Kai Litschen
Das Tarifrecht ist ständigen Änderungen unterworfen. Das gilt nicht nur im Hinblick auf ausgehandelte Vertragsänderungen, sondern auch und vor allem aufgrund von Änderungen des rechtlichen Umfeldes, die zu einer Anpassung der bestehenden Tarifpraxis zwingen. Im Vortrag sollen nochmals ausgewählte Neuerungen der Tarifrunde 2014 aufgegriffen werden, die sich auf die tägliche Rechtspraxis auswirken. Daneben werden rechtliche Änderungen durch Gesetzgebung oder Rechtsprechung hinsichtlich ihrer Bedeutung für das Tarifrecht des öffentlichen Dienstes beleuchtet, die man als Praktiker beherrschen muss. Schließlich soll auch ein Ausblick auf die kommende Tarifrunde 2016 geworfen werden - insbesondere im Hinblick auf die Ergebnisse der diesjährigen Tarifverhandlungen der Länder und die Auswirkungen der neuen Entgeltordnungen TV-L/TVöD-Bund für den kommunalen Bereich.
Bewertung der Tarifrunde 2014
TVöD und Mindestlohn
TVöD und Urlaub
Auswirkungen der Tarifrunde Länder auf den kommunalen Bereich
Sachstand Entgeltordnung VKA – was ist zu erwarten?
Herr Holger Junghans
Der Bolognaprozess hat zu einer fast unüberschaubaren Vielzahl von Bachelor- und Masterstudiengängen und -abschlüssen im In- und Ausland geführt. Von den Mitarbeitern in den Personalabteilungen sind in der Folge schwierige Fragen zu lösen. Insbesondere Eingruppierungsfragen sowie Fragen statusrechtlicher Natur im Beamtenbereich sind vielerorts noch ungelöst bzw. unterschiedlich beantwortet worden. Diese Thematik - v.a. die Masterabschlüsse - wird im Vortrag aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Zugleich sollen Lösungsvarianten für das Vorgehen der Personalverantwortlichen aufgezeigt werden.
Verwaltungswissenschaften als eigenständige Forschungsdisziplin
Allgemeiner Überblick Masterstudiengänge, v.a. Verwaltungsmasterstudiengänge
Selektionsgedanke des Arbeitsgebers bzw. Dienstherrn bei der Übertragung höherwertiger Tätigkeiten
Tarifrechtliche bzw. laufbahnrechtliche Einordnungsproblematik
Grundsätzliche Anerkennungsproblematik im öffentlichen Dienst im Beamtenbereich
Personalwirtschaftliche Folgen bei bestehenden Arbeitsverhältnissen bzw. Beamtenverhältnissen
Im Mittelpunkt der aktuellen Rechtsprechung des BAG zu den neuen Tarifverträgen des öffentlichen Dienstes steht nach wie vor die Stufenzuordnung im Entgeltsystem der Tarifverträge des öffentlichen Dienstes. Mit einer Reihe von Entscheidungen hat der zuständige 6. Senat des BAG im Jahr 2015 die Systematik dieser Stufenzuordnung weiter herausgearbeitet. Entscheidungen zu § 8 Abs. 3 der Überleitungstarifverträge, zum Strukturausgleich und zu der die Entgeltsicherung für Leistungsgeminderte regelnden Protokollerklärung zum 3. Abschnitt der Überleitungstarifverträge zeigen, dass auch das Überleitungsrecht noch aktuelle Fragen aufwirft. Die Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union hat weiter unerwartete Auswirkungen auf tarifliche Ansprüche, z.B. auf den Umfang des Urlaubsanspruchs bei Wechsel in eine Teilzeittätigkeit. Auch arbeitszeitrechtliche Fragen beschäftigen das BAG immer wieder.
Besitzstandsregelungen hinsichtlich Bewährungsaufstieg, § 8 Abs. 3 der Überleitungstarifverträge, Stichwort: „Entgangener Höhergruppierungsgewinn“
Entgeltsicherung für Leistungsgeminderte und Konsequenzen der Entscheidung des BAG vom 13.11.2014 - 6 AZR 1102/12 - auf die Neuregelungen in § 16a TVöD/TV-L
Kein Anspruch auf Strukturausgleich für Beschäftigte, die aus der Vergütungsgruppe IIa BAT die in die Entgeltgruppe 12 TVöD/TV-L übergeleitet worden sind
Folgen einer Höhergruppierung auf den Strukturausgleich, Schadensersatz wegen fehlender Information über die negativen Folgen einer Höhergruppierung?
Einschlägige Berufserfahrung i.S.v. § 16 TVöD/TV-L und schädliche Unterbrechungen
Vorbeschäftigungen bei anderen Arbeitgebern
Stufenzuordnung nach Herabgruppierung aus einer individuellen Endstufe, bei Höhergruppierung im Anschluss an eine Tätigkeit i.S.v. § 14 TVöD/TV-L
Stufenzuordnung bei korrigierender Rückstufung, Begründung eines Arbeitsverhältnisses im Wege des Betriebsübergangs nach § 613a BGB, nach Übergang eines Arbeitsverhältnisses gemäß § 6c SGB II von der Bundesagentur für Arbeit auf einen Landkreis
Die Zusammenarbeit zwischen Personalverwaltung und Personalvertretung – Reibungspunkte in der Praxis
Es wird wie ein Mantra wiederholt: Personalvertretung und Dienststellenleitung sollen vertrauensvoll zusammenarbeiten, damit das Wohl der Beschäftigten gewahrt bleibt. Wer aber bestimmt, was Vertrauen ist und kann man einer Dienststellenleitung überhaupt vertrauen? Oder einer Personalvertretung? Sind diese nicht so auf ihre eignen Interessen fixiert, dass sie die Angelegenheiten der jeweils anderen Seite gar nicht berühren? Der Grundsatz der vertrauensvollen Zusammenarbeit beinhaltet die Begleitmusik im Umgang miteinander. Das jedenfalls soll als gemeinsame Grundlage gelten. Im Vortrag wird darauf eingegangen, wie eine solche Grundlage geschaffen und erhalten werden kann. Dabei wird Bezug auf die bislang ergangene Rechtsprechung zu den Grenzen der vertrauensvollen Zusammenarbeit genommen.
Personalvertretung und Dienststellenleitung als Gegner?
Rücksichtnahme oder Unterwerfung?
Vertrauen als weiterer Beteiligungstatbestand?
Vertrauen statt Kontrolle?
Gehirngerecht führen - Nachhaltigkeit in der Fortbildung sichern Praxisbericht: Wie funktioniert Fortbildung?
Frau Sabine Riedel-Schönfeld
Aktuelle neurobiologische Ansätze geben Denkanstöße für eine etwas andere Form der Mitarbeiterführung. Denn letztlich folgt jeder Mensch bestimmten Verhaltensmustern und bewegt sich in festen Gedankenbahnen. Heute sind flexible Strukturen und ungewohnte Perspektiven gefragt - es müssen neue und positive Steuerungsimpulse gesetzt werden. In der Mitarbeiterführung gilt es, den Boden für eine Nachhaltigkeit in der Fortbildung zu bereiten, die „Handbremse im Kopf zu lösen“ und durch geeignete Anschlusskommunikation eine Verbindung des Wissens zur Organisation herzustellen. Im ersten Teil des Vortrags werden neurobiologische Erkenntnisse und damit Methoden vorgestellt, die es ermöglichen, vorhandenes und in Fortbildungen erworbenes Wissen in der Organisation zu implementieren. Der zweite Teil des Vortrags ist interaktiv gestaltet. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, sich mit zwei Führungskräften aus der Verwaltung auszutauschen, die andere Wege beschritten, mit Mustern gebrochen haben, um Fortbildungsinhalte bei ihren Mitarbeitern nachhaltig zu implementieren und somit gehirngerecht zu führen.
Wie können Führungskräfte ihre Mitarbeiter trotz wachsender Aufgabenfülle zum Besuch von Fortbildungen motivieren?
Wie kann die Führungskraft bei den Mitarbeitern echte Identifikation zur Organisation schaffen und somit die Bereitschaft erzeugen, erlerntes Wissen umzusetzen?
Welche Führungsinstrumente gibt es, um die in Fortbildungen vermittelten Seminarinhalte bei den Mitarbeitern nachhaltig zu implementieren?
Von anderen lernen: Kompetenz- und Performancemanagement im DB Konzern: Entwicklungsbedarfe ermitteln und Potenziale erkennen
Frau Caroline Schwarte
Qualifizierte und engagierte Mitarbeiter bindet der DB Konzern mit einer strategisch ausgerichteten und attraktiven Personalentwicklung. Dabei wird vor allem auf die unternehmensinterne Entwicklung von Fach- und Führungskräften gesetzt. Attraktive Nachwuchsprogramme sowie die systematische Förderung von Leistungs- und Potenzialträgern sind wichtige Instrumente, um den internen Nachwuchsführungsbedarf zu sichern und Mitarbeiter langfristig zu binden. Grundlage hierfür ist der kontinuierliche Dialog zwischen Mitarbeitern und Führungskraft: die Bewertung und Förderung von Leistung und Kompetenzen, die Identifizierung von Potenzialen sowie die Unterstützung von Entwicklungen sind die Kernelemente im Rahmen der Mitarbeiterführung. In ihrem Vortrag zeigt die Referentin auf, wie in einer Konzernbetriebsvereinbarung die Mindeststandards sowie Aufgaben, Ziele und Grundsätze der spezifischen Elemente der Führungsinstrumente Leistungsbewertung, Kompetenzeinschätzung, Potenzialeinschätzung und Qualifizierung/Entwicklung beschrieben wurden und wie sich diese in der Praxis bewähren. Ein Schwerpunkt der anschließenden Diskussion wird sein, wie diese Methoden auf die Personalarbeit der öffentlichen Verwaltung übertragen werden können.
Welchen Nutzen bieten Kompetenz- und Performancemanagement?
Wie werden Bildungs- und Entwicklungsbedarfe erkannt und Maßnahmen abgeleitet?
Wie werden Potenzialträger identifiziert?
Wie sind diese Erfahrungen übertragbar?
Frau Prof. Dr. Gudrun Behm-Steidel
Im Rahmen des demografischen Wandels scheiden in den nächsten Jahren verstärkt Mitarbeiter ruhestandsbedingt aus. Vielfach verfügen sie als Wissensträger über langjährige Erfahrung und spezielle Expertise, die ohne entsprechende Maßnahmen der Organisation als wichtige Ressourcen verloren gehen. Hier können Methoden und Tools des Wissensmanagements helfen, die Wissensträger zu ermitteln, ihr Wissen zu würdigen und in angemessenen Verfahren zu erhalten und zu transferieren. Der Beitrag zeigt den Zusammenhang zwischen dem demografischen Wandel und der Besonderheit der Ressource Wissen für Organisationen und Unternehmen auf. Im Zentrum steht die Frage, wie "abwanderndes Wissen“ der ausscheidenden Mitarbeiter sinnvoll erfasst und gesichert werden kann. Die Referentin stellt diverse Methoden und Tools aus dem Wissensmanagement vor und erläutert ihre Anwendung in der Praxis.
Prof. Dr. Gudrun Behm-Steidel war lange Zeit in wissenschaftlichen Bibliotheken tätig. An der Hochschule Hannover lehrt sie Bibliotheks-, Informations- und Wissensmanagement. 2006 baute sie den berufsbegleitenden Masterstudiengang Informations- und Wissensmanagement auf, den sie bis heute leitet. Das Studienprogramm dient der umfassenden akademischen Qualifikation für Wissensmanager und ist einzigartig in Deutschland.
Friedrich-Wilhelm Heumann studierte in Saarbrücken und Heidelberg Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. 1980 legte er in Heidelberg das erste juristische Staatsexamen ab. Nach dem Ende der Referendarzeit, die ihn zeitweise auch zum Verwaltungsgerichtshof des Landes Baden-Württemberg geführt hat, folgte 1982 die zweite juristische Staatsprüfung. Danach ließ er sich als Rechtsanwalt nieder und arbeitete seitdem in den Bereichen Arbeitsund Sozialrecht. 1990 erfolgte die Zulassung zum Fachanwalt für Arbeitsrecht und 1992 die Qualifikation zum Notar. Parallel zur Anwaltstätigkeit arbeitete Herr Heumann seit Jahren als freiberuflicher Dozent für verschiedene Weiterbildungsträger mit dem Schwerpunkt Arbeitsrecht des öffentlichen Dienstes. Die Neuerungen des Tarifrechts im öffentlichen Dienst, insbesondere die Leistungsvergütung, hat er seit Oktober 2005 in vielen Seminaren und Abhandlungen dargestellt.
Holger Junghans, Master of Arts (M.A.), Absolvent der Hochschule für Ökonomie Management Hamburg, ist seit 15 Jahren im öffentlichen Dienst tätig. Aktuell arbeitet er in der Kulturbehörde - Amt für Behördenmanagement in der Freien und Hansestadt Hamburg. Nebenberuflich befasst sich Herr Junghans als Referent mit der Anerkennung von Studienabschlüssen.
Herr Prof. Kai Litschen
Prof. Dr. Kai Litschen absolvierte das Studium der Rechtswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel, wo er 1999 promovierte. Nach der Referendarzeit im Landgerichtsbezirk Flensburg arbeitete er als Rechtsanwalt in einer Kanzlei, bevor er 2001 die Stelle des stellvertretenden Geschäftsführers des Kommunalen Arbeitgeberverbands Schleswig- Holstein übernahm. Seit 2010 ist er Professor für Wirtschaftsrecht mit dem Schwerpunkt Arbeits- sowie Sozialrecht an der Brunswick European Law School (BELS) in Wolfenbüttel. Als freiberuflicher Dozent führt Herr Prof. Dr. Litschen seit 1995 verschiedene arbeitsrechtliche Seminare durch. Er ist Mitautor und Kommentator des Kommentars zum neuen Tarifrecht im öffentlichen Dienst (Wolters Kluwer Verlag) und des TVöD Office (Haufe Verlag).
Sabine Riedel-Schönfeld ist Kommunikationswirtin, besitzt eine psychotherapeutische Ausbildung und ist systemische Organisationsberaterin. Sie begleitet mit ihrem interdisziplinären Team seit 2006 Einrichtungen in der Verwaltung sowie privatwirtschaftliche Unternehmen in Entwicklungsprozessen der Organisationskultur und in Veränderungsprozessen. In den letzten Jahren beschäftigte sich Frau Riedel-Schönfeld intensiv mit der Frage, wie es Menschen in Organisationen gelingt, die wachsende Komplexität von Arbeitsabläufen und -strukturen zu meistern und wo dabei speziell die Herausforderungen für Führungskräfte liegen.
Caroline Schwarte studierte Pädagogik und Psychologie (Diplom) in Münster und Berlin. Seit 2009 ist Frau Schwarte im DB Konzern in verschiedenen Positionen verantwortlich für die Personalentwicklung von Mitarbeitern, zunächst in der Ausbildung interner Trainer im Personenverkehr, heute in der Grundsatzabteilung der Konzernholding in Berlin. Die Grundsatzabteilung entwickelt konzernweite Strategien zur Personalentwicklung sowie entsprechende Grundsätze, Prozesse, Instrumente und Methoden für Mitarbeiter und stellt deren Umsetzung im Unternehmen sicher. Dort verantwortet Frau Schwarte aktuell das konzernweite Kompetenz- und Performancemanagement für Mitarbeiter.
Karin Spelge studierte Rechtswissenschaften an der Georg-August-Universität in Göttingen. Nach Abschluss ihrer juristischen Ausbildung trat sie 1990 in den Richterdienst des Landes Niedersachsen ein und wurde als Richterin am Arbeitsgericht an mehreren Arbeitsgerichten eingesetzt. Von 1993 bis 1997 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an das Bundesverfassungsgericht abgeordnet. 1998 wurde sie zur Direktorin am Arbeitsgericht Nienburg ernannt. Von 2000 bis 2008 war Frau Spelge Vorsitzende Richterin am Landesarbeitsgericht Niedersachsen. Mit Wirkung vom 01. Juni 2008 hat der Bundespräsident Frau Spelze zur Richterin am Bundesarbeitsgericht ernannt. Sie ist Mitglied des 6. Senats, der für die Auslegung der Tarifverträge des öffentlichen Dienstes zuständig ist.
Prof. Hans R. Strahlendorf ist Professor für Führungs- und Organisationswissenschaften an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin. Er führt seit vielen Jahren Seminare für Führungskräfte aus Behörden und der Privatwirtschaft durch und veröffentlicht Fachbeiträge zu Führungsfragen.
Besichtigung des Bundeskanzleramtes
Abfahrt 16.15 Uhr vom ABACUS Hotel. Die Führung beginnt um 17:00 Uhr und dauert ca. 2 Stunden. Die Teilnehmerzahl ist auf 50 Personen begrenzt und wird entsprechend des Posteingangs zusammengestellt. Die Teilnehmerliste muss mit dem Geburtsdatum und dem Geburtsort versehen werden und bis zum 03. Juni 2015 vorliegen. Spätere Anmeldungen können leider nicht berücksichtigt werden. Des Weiteren muss ein gültiges Personaldokument (Personalausweis oder Reisepass) mitgeführt werden. Die Rückfahrt zum ABACUS Hotel erfolgt um 19:00 Uhr.
Besuch des Schlosses Friedrichsfelde mit anschließendem Tierparkbesuch
Treffpunkt 16.15 Uhr ABACUS Hotel. Die Führung durch das Schloss Friedrichsfelde beginnt um 16:30 Uhr und dauert ca. 45 Minuten. Anschließend haben Sie die Möglichkeit, selbstständig einen Spaziergang durch den Schlosspark und den Tierpark zu unternehmen.
Diskussionsrunde mit dem Politikwissenschaftler Dr. Ulrich Brückner in der Bundeszentrale für politische Bildung
Abfahrt 16.10 Uhr vom Tagungsort. Herr Dr. Brückner gehört zum Rednerteam der Europäischen Kommission und lädt Sie zu einem Fachgespräch zum Thema Beschäftigung in Deutschland unter dem Blickwinkel europäischer Entwicklungen ein. Seit dem Beginn der Finanzkrise 2008 hat sich die Arbeitslosigkeit in Deutschland halbiert, während sie in der Peripherie der Eurozone teilweise dramatisch angestiegen ist. Das Fachgespräch beschäftigt sich mit Ursachen, Folgen und politischen Handlungsmöglichkeiten, wie auf die neuen Chancen und Herausforderungen in Europa reagiert werden kann. darüber hinaus wird er auf Fördermöglichkeiten eingehen. Der Vortrag beginnt 17.00 Uhr und dauert ca. 90 Minuten. Durch die Begrenzung der Teilnehmerzahl auf 30 Personen wird die Liste entsprechend des Eingangs zusammengestellt. Die Rückfahrt zum ABACUS Hotel erfolgt um 18:30 Uhr.
Stadtrundfahrt "Berliner Kieze"
Abfahrt 16.30 Uhr vom Tagungsort. Lernen Sie die Berliner Bezirke Kreuzberg und Prenzlauer Berg einmal abseits touristischer Pfade kennen. Die Berliner Kieze bieten viele interessante und oft wenig bekannte Ecken mit ganz besonderem Flair. Durch die Begrenzung der Teilnehmerzahl auf 30 Personen wird die Liste entsprechend des Eingangs zusammengestellt.
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Hüthig Jehle Rehm GmbH
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RP - Prüfungsberichte Rechnungsprüfung
Prüfungsberichte - ihre effiziente Erarbeitung und Abfassung
04.06. 04.06.2018 - 05.06.2018
Weiterbildung Code:RPA100 als PDF
12.02. 12.02.2018 - 16.02.2018
Rhetorik Verwaltungskräfte Politiker Grundlagen
Frei sprechen, präsentieren, überzeugend auftreten - Rhetorik für Verwaltungskräfte und Politiker - Einführung
18.12. 18.12.2017 - 20.12.2017
FKB180
Weiterbildung Code:FKB180 als PDF
Mobbing - erkennen, verstehen, gegensteuern
FKB220
Weiterbildung Code:FKB220 als PDF
15.11. 15.11.2017 - 16.11.2017
FKB240
Weiterbildung Code:FKB240 als PDF
Kundenfreundlich kommunizieren Bürgeramt Telefonzentrale
Kundenfreundlich kommunizieren - Kommunikationstraining für Mitarbeiter in Bürgerämtern/Bürgerbüros, Telefonzentralen und Empfangsbereichen
FÜA290
Weiterbildung Code:FÜA290 als PDF
Grundlagen Parküberwachung, besondere Themen
Grundlagen für die Parküberwachung mit besonderen Themen
OWA160
Weiterbildung Code:OWA160 als PDF
Das Verwaltungsverfahrensrecht - systematisch und praxisorientiert
02.11. 02.11.2017 - 03.11.2017
VRA011
Weiterbildung Code:VRA011 als PDF
Gedächtnistraining Konzentrationstraining Kreativitätstraining - Kopf oder Zettel?
Kopf oder Zettel? - Gedächtnis-, Konzentrations- und Kreativitätstraining
16.04. 16.04.2018 - 17.04.2018
FKB225
Weiterbildung Code:FKB225 als PDF
Aktenführung - Aktenverwaltung - Aktenplan
Aktenführung und Schriftgutverwaltung - Finden statt Suchen
FÜA028
Weiterbildung Code:FÜA028 als PDF
OWiG - Bußgeldverfahren - Kriminal. Befragung
Kriminalistische Befragung im Rahmen des Bußgeldverfahrens
19.10. 19.10.2017 - 20.10.2017
OWA300
Weiterbildung Code:OWA300 als PDF
RP - Informationstechnik
Die Prüfung der Informationstechnik in Kommunalverwaltungen
27.09. 27.09.2017 - 28.09.2017
13.06. - 14.06.2018
RPB375
Weiterbildung Code:RPB375 als PDF
Demenz - Betreuungsrecht
Das Wesen der Demenz - der Umgang mit chronisch verwirrten Menschen
BEC047
Weiterbildung Code:BEC047 als PDF
Führungsfragen interne Kommunikation
Interne Kommunikation optimieren - Produktivitätsfaktoren steigern und Synergien nutzen
24.09. 24.09.2018 - 25.09.2018
FKB125
Weiterbildung Code:FKB125 als PDF
Verwaltungssprache modern Kundenorientierung Wie schreib' ich es meinen Kunden?
Wie schreib' ich es meinen Kunden? Die Sprache einer modernen Verwaltung
12.12. 12.12.2017 - 13.12.2017
10.12. - 11.12.2018
FÜA171
Weiterbildung Code:FÜA171 als PDF
Work-Life-Balance Stressmanagement Selbstmanagement
21.11. 21.11.2017 - 22.11.2017
10.04. - 11.04.2018
FÜA031
Weiterbildung Code:FÜA031 als PDF
Führungsstil - Identity Compass®
Welchen Führungsstil habe ich? - Sich selbst testen mit dem Identity Compass®
08.11. 08.11.2017 - 09.11.2017
FKB071
Weiterbildung Code:FKB071 als PDF
16.10. 16.10.2017 - 18.10.2017
Projektmanagement: Grundlagenwissen und Problemfelder im Projektmanagement
30.01. - 31.01.2018
09.08. - 10.08.2018
Öffentlichkeitsarbeit Statements Interviews
Auf den Punkt gebracht - Anforderungen an Statements und Interviews
ÖFA160
Weiterbildung Code:ÖFA160 als PDF

References: § 8
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 § 16
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 § 14
 § 613
 § 6