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Timestamp: 2020-01-21 10:58:57+00:00

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BGH, 26.09.1995 - XI ZR 159/94 - dejure.org
https://dejure.org/1995,657
BGH, 26.09.1995 - XI ZR 159/94 (https://dejure.org/1995,657)
BGH, Entscheidung vom 26.09.1995 - XI ZR 159/94 (https://dejure.org/1995,657)
BGH, Entscheidung vom 26. September 1995 - XI ZR 159/94 (https://dejure.org/1995,657)
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Inhaberverrechnungsscheck - Barankauf - Gutgläubiger Erwerb
Pflicht der diskontierenden Bank zur Prüfung von Identität und Berechtigung des Einreichers bei Barankauf eines Verrechnungsschecks
BGB § 818 Abs. 3; ScheckG Art. 13
Prüfungspflicht der Bank bei Ankauf eines blanko ausgestellten Inhaberverrechnungsschecks
NJW-RR 1996, 169 (Ls.)
ZIP 1995, 1745
MDR 1996, 160
WM 1995, 1950
BB 1995, 2389
DB 1995, 2414
Solche Aufwendungen, die dem Bereicherungsschuldner im Zusammenhang mit der Erlangung des Bereicherungsgegenstandes entstanden sind, sind nicht ohne weiteres bereicherungsmindernd anzuerkennen; vielmehr hängt dies maßgeblich davon ab, welcher der Parteien des Bereicherungsverhältnisses das jeweilige Entreicherungsrisiko zugewiesen ist (…BGH, Urteile vom 27. September 2013 - V ZR 52/12, NJW 2014, 854 Rn. 31; vom 26. September 1995 - XI ZR 159/94, NJW 1995, 3315 unter II 2 c; vom 25. Oktober 1989 - VIII ZR 105/88, BGHZ 109, 139, 145; jeweils m.w.N.;… vgl. Baumann in Bruck/Möller, VVG 9. Aufl. § 1 Rn. 195).
Eine - widerrechtliche - Drohung macht jedoch ein Rechtsgeschäft lediglich nach § 123 BGB anfechtbar; nach § 138 Abs. 1 BGB nichtig ist es nur dann, wenn besondere Umstände hinzukommen, die das Geschäft nach seinem Gesamtcharakter als sittenwidrig erscheinen lassen (…BGH, Urt. v. 7. Juni 1988 - IX ZR 245/86, WM 1988, 1156, 1158 f; vgl. auch Urt. v. 23. Februar 1995 - IX ZR 29/94, WM 1995, 1064, 1068 und v. 26. September 1995 - XI ZR 159/94, WM 1995, 1950, 1951 zur arglistigen Täuschung).
Die Beantwortung der Frage, inwieweit nach eingetretener Bereicherung der Schuldner Aufwendungen im Zusammenhang mit der Erlangung des Bereicherungsgegenstands bereicherungsmindernd geltend machen kann, hängt maßgeblich davon ab, wer nach den Vorschriften des fehlgeschlagenen Geschäfts das Entreicherungsrisiko zu tragen hat (BGHZ 109, 139, 145; 116, 251, 256; s. auch Senatsurteil vom 26. September 1995 - XI ZR 159/94, WM 1995, 1950, 1952).
Es ist im Einzelfall zu prüfen, inwieweit das (jeweilige) Entreicherungsrisiko gemäß § 818 Abs. 3 BGB der einen oder der anderen Partei zuzuweisen ist (…Senatsurteil vom 25. Oktober 1989 - VIII ZR 105/88, aaO; BGH, Urteile vom 6. Dezember 1991 - V ZR 311/89, BGHZ 116, 251, 256; vom 26. September 1995 - XI ZR 159/94, NJW 1995, 3315 unter II 2 c;… vom 11. Juni 2010 - V ZR 85/09, NJW 2010, 2873 Rn. 21).
BGH, 24.09.1996 - XI ZR 227/95
Gutgläubiger einredefreier Erwerb einer Grundschuld kraft Gesetzes; Verfügung …
OLG Hamm, 21.10.1997 - 7 U 48/97
Girovertrag zwischen einer Bank und einer betrügerischen Anlagegesellschaft ist …
KG, 02.03.2004 - 7 U 191/02
Bereicherungsanspruch nach DDR-Recht: Herausgabeanspruch eines geschiedenen …

References: § 818
 Art. 13
 § 1
 § 123
 § 138
 § 818