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Timestamp: 2019-12-11 07:48:43+00:00

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BGH, 20.10.2005 - IX ZR 145/04 - dejure.org
BGH, 20.10.2005 - IX ZR 145/04
https://dejure.org/2005,545
BGH, 20.10.2005 - IX ZR 145/04 (https://dejure.org/2005,545)
BGH, Entscheidung vom 20.10.2005 - IX ZR 145/04 (https://dejure.org/2005,545)
BGH, Entscheidung vom 20. Januar 2005 - IX ZR 145/04 (https://dejure.org/2005,545)
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InsO §§ 55, 103, 108; ErbbauVO §§ 1, 9 Abs. 1
Keine Aufrechnung des Erbbauzinses gegen Masseansprüche
Voraussetzungen für die Aufrechnung von Forderungen im Insolvenzverfahren; Rechtliche Einordnung des Erbbauzinsanspruchs; Aufrechnung mit Erbbauzinsansprüchen im Rahmen der Insolvenz; Voraussetzungen für die Erfüllungswahl des Insolvenzverwalters; Differenzierung ...
Anspruch auf Erbbauzinsen für Zeit nach Insolvenzeröffnung keine Masseforderung
Keine Anwendung von § 108 InsO auf Erbbaurechtsverträge
Ansprüche auf Erbbauzinsen für Zeit nach Insolvenzeröffnung keine Masseforderungen
Erbbauzinsen im Insolvenzverfahren; Insolvenzverfahren, Erbbauzinsen im -
Keine Anwendung des § 108 InsO auf Erbbaurechtsverträge; keine Begründung von Masseverbindlichkeiten durch Erbbauzinsansprüche für die Zeit nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens
InsO § 55 § 103 § 108; ErbbauVO § 1 § 9 Abs. 1
Ansprüche auf Erbbauzinsen in der Insolvenz des Schuldners
Erbbauzinsen im Insolvenzverfahren
Erbbauzinsen - Masseverbindlichkeiten oder einfache Insolvenzforderungen
Insolvenzrecht: Erbbauzinsansprüche für die Zeit nach der Eröffnung eines Insolvenzverfahrens begründen keine Masseforderungen
Erbbauzinsen keine Masseverbindlichkeit
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 20.10.2005, Az.: IX ZR 145/04 (Keine Masseverbindlichkeiten bei Ansprüchen auf Erbbauzinsen nach Verfahrenseröffnung)" von RA Michael Drasdo, original erschienen in: NZI 2006, 98 - 99.
LG Heilbronn, 19.12.2003 - 2 O 395/03
OLG Stuttgart, 01.07.2004 - 13 U 17/04
NJW-RR 2006, 188
ZIP 2005, 2267
MDR 2006, 470
NZI 2006, 97
NZM 2006, 116
WM 2005, 2325
Rpfleger 2006, 94
Der Vertrag über die Bestellung eines Erbbaurechts ist ein Rechtskauf und begründet kein Dauerschuldverhältnis (BGH, Urt. v. 20. Oktober 2005 - IX ZR 145/04, WM 2005, 2325, 2326).
Denn der Rechtskauf ist mit der Eintragung des Erbbaurechts vollständig erfüllt (vgl. BGH, Urt. v. 20. Oktober 2005, aaO S. 2326).
BGH, 15.03.2013 - V ZR 201/11
Insolvenzeröffnungsverfahren: Befugnis des Schuldners zur Ausübung des …
Dieser ist ein Rechtskauf (§ 453 BGB) und begründet kein Dauerschuldverhältnis (vgl. nur BGH, Urteile vom 20. Oktober 2005 - IX ZR 145/04, NJW-RR 2006, 188, 189 Rn. 10 …und vom 19. April 2007 - IX ZR 59/06, NJW 2007, 2325, 2326 Rn. 10).
BGH, 07.04.2011 - V ZB 11/10
Insolvenzverfahren: Erlöschen einer Mietsicherungsdienstbarkeit trotz …
Eine beschränkte persönliche Dienstbarkeit als ein dingliches Nutzungsrecht fällt somit grundsätzlich nicht in den Anwendungsbereich der Norm (vgl. BGH, Urteil vom 20. Oktober 2005 - IX ZR 145/04, ZIP 2005, 2267, 2268 [für einen Erbbaurechtsvertrag];… MünchKomm-InsO/Eckert, aaO, § 108 Rn. 41;… K/P/B/Tintelnot, aaO, § 108 Rn. 15;… HK-InsO/Ahrendt, InsO, 3. Aufl., § 108 Rn. 3).
Das beruht darauf, dass der Erbbauberechtigte als Käufer des Erbbaurechts (zur Rechtsnatur des Bestellungsvertrags: BGH, Urteil vom 20. Oktober 2005 - IX ZR 145/04, NJW-RR 2006, 188 Rn. 10;… Urteil vom 19. April 2007 - IX ZR 59/06, NJW 2007, 2325 Rn. 10) wie der Käufer eines Grundstücks das Risiko der Entwertung der Sachleistung tragen muss.
BGH, 23.05.2014 - V ZR 208/12
Geschäftsgrundlage eines Erbbaurechtsvertrages: Störung des …
Der Erbbauzins ist das von dem Erbbauberechtigten zu zahlende Entgelt für die Bestellung des Erbbaurechts (vgl. Senat…, Urteil vom 15. März 2013 - V ZR 201/11, NJW-RR 2013, 1319 Rn. 27; BGH, Urteil vom 20. Oktober 2005 - IX ZR 145/04, NJW-RR 2006, 188 Rn. 10;… Urteil vom 19. April 2007 - IX ZR 59/06, NJW 2007, 2325 Rn. 10), dessen wesentlicher Inhalt die Befugnis zur Nutzung des fremden Grundstücks als Baugrund ist (Senat, Urteil vom 20. Dezember 1985 - V ZR 263/83, BGHZ 96, 385, 387).
OLG Naumburg, 14.02.2006 - 3 U 35/05
Ein Erbbaurecht kann zum Inhalt haben, dass der Heimfall bei Insolvenz des …
Es liegt im Gegensatz zur Auffassung der Berufung kein Dauerschuldverhältnis vor, da die Klägerin mit der Begründung des Erbbaurechts und Übertragung des Rechts auf die Gemeinschuldnerin vollständig erfüllt hat (BGH, Urteil vom 20. Oktober 2005, IX ZR 145/04 - Umdruck S. 5 ff.; OLG Düsseldorf, Urteil vom 24. September 2001, 9 U 24/01 = DZWir 2002, 124-127).
VGH Bayern, 05.10.2009 - 4 B 08.2877
Entfernung eines Kanals; Duldungspflicht; schuldrechtliche Verpflichtung zur …
Wegen des Abstraktionsprinzips, wonach das schuldrechtliche Grund- oder Verpflichtungsgeschäft und das dingliche Rechtsgeschäft (Erfüllungsgeschäft) getrennt zu beurteilen sind, werden Rechte und Pflichten erst durch das dingliche Recht und nicht bereits durch die schuldrechtliche Verpflichtung begründet (BGH vom 20.10.2005 MDR 2006, 470/471 zum Erbbaurecht;… Palandt, BGB, 68. Aufl. 2009, RdNr. 13 Einl. vor § 854), d.h. die Verpflichtung des Grundstückseigentümers folgt nicht bereits aus der Vereinbarung über die Bestellung des dinglichen Rechts, sondern erst aus dem im Grundbuch eingetragenen dinglichen Recht.
FG Bremen, 16.04.2008 - 3 K 33/07
Anspruch auf Befreiung von der Grundsteuer für ein mit einem Erbbaurecht …
Der Erbbauberechtigte hat gemäß § 9 Abs. 1 Satz 1 ErbbauVO (seit dem 30. November 2007 inhaltlich unverändert gültig als Erbbaurechtsgesetz - ErbbauRG, Art. 25 des Gesetzes vom 23. November 2007, BGBl. I 2614) den Erbbauzins für die Bestellung des Erbbaurechts und nicht als Entgelt für die dauernde Duldung der Grundstücksnutzung zu entrichten (vgl. BGH-Urteil vom 20. Mai 2005 IX ZR 145/04, NJW-RR 2006, 188).
FG Hamburg, 25.09.2009 - 2 K 99/08
Gesonderte und einheitliche Feststellung: Gemeinsame Einkunftserzielung von Erbe …
Darauf, dass die Erbbauzinsen steuerrechtlich und zivilrechtlich unterschiedlich qualifiziert werden, und zwar steuerrechtlich nach allgemeiner Ansicht und nach der ständigen Rechtsprechung des BFH, (erneut bestätigt durch Urteil vom 20.09.2006, IX R 17/04, BStBl II 2007, 112 m. w. N.) als Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Einkommensteuergesetz ( EStG ) angesehen werden, während nach der zivilrechtlichen Rechtsprechung (z. B. Bundesgerichtshof -BGH- Urteil vom 20.10.2005 IX ZR 145/04, NJW Report 2006, 188 m. w. N.) Gegenstand des Vertrages über die Bestellung eines Erbbaurechts der Kauf eines künftigen, erst durch den Erfüllungsakt des Verkäufers begründeten Rechtsaktes des Verkäufers begründeten Rechts ist, das zum Besitz des Erbbaurechts berechtigt, kommt es nach den vorstehenden Ausführungen für den Streitfall nicht an.

References: § 108
 § 108
 § 55
 § 103
 § 108
 § 1
 § 9
 BGH 
 § 108
 § 108
 § 108
 § 854
 § 9
 Art. 25
 § 21