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Timestamp: 2019-05-21 07:12:38+00:00

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Durchführung von Grundwassersanierung
LBB Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung Rheinland-Pfalz Niederlassung Koblenz
lbb.vergabe.rlp.de/…/documents
62582-2019
I.1) Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat
Amt für Bundesbau - ABB -
Landesbetrieb Leigenschafts- und Baubetreuung
E-Mail: VOFVergabe.Koblenz LBBnet.de
I.3) Kommunikation Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: Internet: lbb.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPLYYDY479/documents Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: Internet: lbb.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPLYYDY479
I.5) Haupttätigkeit(en) Andere Tätigkeit: Bundesminsterium des Innern, für Bau und Heimat
II.1.1) Bezeichnung des Auftrags: 19 D 0011 – Gutachterliche Leistung Grundwassersanierung Kaiserslautern Eselsfürth
II.1.4) Kurze Beschreibung: Ziel des Vergabeverfahrens ist die Vergabe von Gutachterlichen Leistungen in Anlehnung an Teilleistungen der Leistungsstufe 2 (2.1-2.3, 2.5, 2.7, 2.8 und weiteren besonderen Leistungen) des AHO-Hefts Nr. 8 (Baufeldfreimachung/Altlasten) am Standort Eselsfürth, Kaiserslautern. Mit dem Projekt der Grundwassersanierung wird durch die Weiterführung der bereits erbrachten Leistungen das Ziel verfolgt anhand der detaillierten Darstellung der hydrologischen Verhältnisse ein Gesamtkonzept für die künftige Sanierung/Bearbeitung des LHKW-Schadens zu erarbeiten. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es notwendig, dass das künftige Büro und sämtliche Beteiligte Behörden eng verzahnt zusammenarbeiten. Fläche der Liegenschaft: 82 179 qm Anzahl der GWM: 85 Stück Es wird von einem Bearbeitungszeitraum von mind. 3,5 Jahren ausgegangen. Siehe ergänzend Punkt II.2.7) Laufzeit des Vertrags.
II.2.3) Erfüllungsort NUTS-Code: DEB32 Hauptort der Ausführung: Kaiserslautern
II.2.4) Beschreibung der Beschaffung: In Anlehnung an das Leistungsbild der AHO-Schriftenreihe Heft Nr. 8 sind Teilleistungen der Leistungsstufe 2 zu erbringen: 2.1 Grundlagenermittlung für die Technische Untersuchung 2.2 Aufstellen des Untersuchungsprogramms 2.3 Vorbereiten der Vergabe 2.5 Untersuchungsüberwachung 2.7 Auswertung und Beurteilung 2.8 Dokumentation und Präsentation Des Weiteren sind folgende Leistungen zu erbringen: — Einarbeitung, Datenaufnahme, — Detaillierung des geologischen/hydrogeologischen Modells einschl. Erfassung von fehlenden Parametern wie Mächtigkeiten, Ausbildung der Dünnschichten, Durchlässigkeiten, hydraulische Konnektivität der Klüfte, Gesteinsporosität, Ermittlung der hydraulisch wirksamen Poren, Einlagerungs- und Freisetzungsverhalten von LHKW, — Einstellung des Pumpbetriebes und Beobachtung der Hydrodynamik (z. B. Einbau von Datenloggern), Erfassung der Schadstoffentwicklung im Ruhezustand (Kontrollanalytik), — Planung von weiteren Feldarbeiten, Feldtests wie Pumpversuche zur Erfassung der hydraulischen Wirkung und der Entfrachtung, Erfassung von Systemparametern (natürlicher Abbau), — Durchführung von Untersuchungen in der ungesättigten Bodenzone zur Erfassung von Stoffpotenzialen und zur Ableitung des weiteren Handlungsbedarfs im Zusammenhang im Umgang mit der Grundwasserbelastung, — Klärung der aktuellen Belastungssituation Boden/Bodenluft/Grundwasser anhand von gezielten Nachuntersuchungen, — Feststellung/Prognose der noch vorhandenen Schadstoffmengen und deren Verfügbarkeit einschl. Bilanzierung des Schadstoffpotenzials in der gesättigten und in der ungesättigten Bodenzone, — Überprüfung der Rezeptoren bei ungehindertem Ablauf im Grundwasser, — Überprüfung der Abbaumechanismen der LHKW am Standort; Plausibiltätsprüfung und Ausschluss weiterer Quellen; analytische Untersuchung des Grundwasserchemismus, — Ggf. Aufbau eines Strömungs- und Schadstofftransportmodells zur Simulation verschiedener Szenarien, — Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung und Herleitung der weiteren Maßnahmen, — Entwickeln eines Gesamtsanierungskonzeptes für den Bereich Grundwasser unter Berücksichtigung der Rezeptoren unter den Aspekten der Erfordernis, Eignung und Angemessenheit. Darstellung des Gesamtablaufes, der Vorteile und Risiken, Bewertung im Hinblick auf Kosten, Zeit und Akzeptanz, — Darstellung der favorisierten Variante einschließlich zugehöriger Zeit- und Kostenpläne, Überwachungsmöglichkeiten und Abbruchszenarien, — Vorstellen der Ergebnisse vor einem Gremium das Auftraggebers, — Aufstellen der Ausschreibungsunterlagen einschl. Leistungsbeschreibung und Leistungsverzeichnissen (in 2.2 und 2.3), — Mitwirken bei Behördengesprächen, — Fachgutachterliche Baubegleitung und Überwachung, — Dokumentation. Berichterstellung und Darstellung des weiteren Vorgehens einschließlich Darstellung von Kosten und Zeitplänen. Bereits erbrachte Leistungen: — Klärung der komplexen geologischen/hydrogeologischen Verhältnisse, Aufstellen eines hydrogeologischen Modells, — Validierung der vorliegenden Daten zum Sanierungsverlauf, — Erfassung sämtlicher GW-Messstellen, Anlegen eines Brunnenbuches, — Überprüfung Monitoringprogramm, Anpassung und Durchführung, — Überprüfung der bestehenden GW-Messstellen und Sanierungsbrunnen (Ausbau, Zustand, Leistungsfähigkeit), — Aufstellen von Leistungsbeschreibungen/Leistungsverzeichnissen für die Messstellenregenerierung, die Analytik und den Rückbau der ehemaligen Reinigungshalle, — Zustandserfassung der GWRA, Klärung Betriebssteuerung, Konzeption einer neuen Anlage sowie Vorbereitung der Ausschreibung (Lph. 1-5), — Erstellung eines Konzepts zur Untersuchung der ungesättigten Bodenzone (Bodenluft), — Konzept zur Anlagenabschaltung (Altanlage) und Erfassung der „unbeeinflussten“ Hydrodynamik und Schadstoffentwicklung am Standort, — Beratung des AG im Zusammenhang mit der Grundstücksverwertung (z. B. Verpachtung) und bei Behördengesprächen.
II.2.7) Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung, des dynamischen Beschaffungssystems oder der Konzession Laufzeit in Monaten: 42 Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja Beschreibung der Verlängerungen: Der AG behält sich nach § 14 (4) Nr. 9 VgV vor den Wettbewerbssieger nach erbrachter Leistung mit einem Folgeauftrag für die Leistungen Fortführung der Sanierungsplanung, die Durchführung des Sanierungskonzeptes sowie Einleitung der MNA (Monitored Natural Attenuation) zu beauftragen. Die Dauer des Folgeauftrages kann in Abhängigkeit zu dem gewählten Sanierungskonzept bis zu 10 Jahre betragen.
II.2.9) Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden Geplante Mindestzahl: 3 Höchstzahl: 5 Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach Prüfung der Vollständigkeit der nach III.1.1) bis III.1.3) vorzulegenden Erklärungen und Nachweise auf der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in den Vergabeunterlagen („Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb“) aufgeführt und näher erläutert ist. Folgende Eignungskriterien werden gewertet: Jahresumsatz, Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags, Beschäftigtenzahl, Zahl der Fach- und Führungskräfte der Fachrichtung Geologie, Anzahl und Qualität der Referenzen, Maßnahmen zur Qualitätssicherung. Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bei Punktgleichheit von mehr als 5 Bewerbern entscheidet das Los über die Teilnahme am weiteren Verfahren.
II.2.11) Angaben zu Optionen Optionen: ja Beschreibung der Optionen: Zunächst werden nur die Leistungen der Projektsstufe 2.1 entsprechend der AHO-Schriftenreihe Nr. 8 beauftragt. Im Weiteren beabsichtigt der AG den AN mit Leistungen der Leistungsstufe 2.2, 2.3, 2.5, 2.7 und 2.8 stufenweise zu beauftragen (Stufenvertrag). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der weiteren Leistungen, sowie der besonderen Leistungen, besteht nicht. Bei stufenweiser Beauftragung kann der Auftragnehmer den Vertrag innerhalb einer Frist von einem Monat kündigen, wenn der Auftraggeber die Leistungen für die jeweils folgende Stufe nicht innerhalb einer angemessenen Frist abruft. Eine solche angemessene Frist endet im Regelfall nicht vor Ablauf von 6 Monaten nach vollständiger Erfüllung der Leistungen der vorangegangenen Stufe.
III.1.1) Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen: Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem einschlägigen Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister (nicht älter als 2 Monate vor dieser Bekanntmachung) oder in Ermangelung eines solchen, eine aktuelle Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert. Erklärung, ob die in den §§ 123 und 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) genannten Ausschlussgründe vorliegen (einschließlich der Ausschlussgründe nach § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes, § 19 des Mindestlohngesetzes).
III.1.2) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: Als Nachweis ist mit dem Bewerbungsbogen vorzulegen: eine aktuelle Versicherungspolice einer Berufshaftpflichtversicherung aus dem Jahr 2019 oder eine schriftliche Erklärung der Versicherung ohne Vorbehalte und nicht älter als 3 Monate, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen. Der Auftragnehmer/die Arbeitsgemeinschaft muss eine Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragszeit unterhalten und ist verpflichtet dem AG jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen. Er/Sie hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der im Vertrag genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt. Bei einer Arbeitsgemeinschaft (ARGE) muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherung aller ARGE-Mitglieder vorgelegt werden, wenn gerade auch die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist; aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE enthalten ist. Erklärungen des Bewerbers (Einzelunternehmen bzw. Bewerbergemeinschaft) gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 VgV über den allgemeinen Jahresumsatz und den spezifischen Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags der letzten 3 Geschäftsjahre. Die Jahresumsätze der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft bzw. der benannten Nachunternehmer, welche die Leistungen tatsächlich erbringen, werden aufaddiert. Angaben und Nachweise zu Umsätzen bildet 15 % der im Rahmen der Eignungsprüfung insgesamt erzielbaren Punkten. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers/der Arbeitsgemeinschaft mit einer Deckungssumme von mind. 1 500 000 EUR für Personenschäden und von mind. 1 500 000 EUR für sonstige Schäden bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers.
III.1.3) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: Zum Nachweis der fachlichen Eignung hat der Bewerber Nachweise und Erklärungen gem. § 46 Abs. 3 Nrn.1, 2, 3, 6, 8, 9, 10 VgV, wie nachfolgend näher beschrieben, einzureichen. Entsprechende Formblätter werden mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt. Die mögliche Gesamtpunktzahl für die im nachstehenden Absatz genannten Angaben und Nachweise bildet 85 % der im Rahmen der Eignungsprüfung insgesamt erzielbaren Punkte. Die nachfolgend im Einzelnen aufgeführten technischen Fach- und Führungskräfte sind gem. § 46 Abs. 3 Nrn. 2 und 6 VgV namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben: — der Projektleiter (PL), — der Fachbauleiter (BL). Die in den Mindeststandards geforderten beruflichen Qualifikationen sind nachzuweisen. Der Bewerber hat des Weiteren eine Erklärung abzugeben, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers in den letzten 3 Jahren sowie die Zahl seiner Fach- und Führungskräfte in der Fachrichtung Geologie ersichtlich ist (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV). Der Bewerber hat die Maßnahmen zur Qualitätssicherung zu beschreiben (§ 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV) und anzugeben, welche Teile des Auftrages er unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt und – soweit bekannt – die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu nennen (§§ 46 Abs. 3 Nr. 10, 36 VgV). Weiterhin hat der Bewerber bei beabsichtigter Beauftragung von Unteraufträgen oder Entleihen die entsprechenden Angaben wie unter Punkt VI.3) beschrieben anzugeben. Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Der Projektleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Master) der Fachrichtung Geologie oder eine vergleichbare Berufszulassung und eine Berufserfahrung von mind 5 Jahren in der Fachrichtung nach Studienabschluss nachweisen. Der Fachbauleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Master) der Fachrichtung Geologie oder eine vergleichbare Berufszulassung und eine Berufserfahrung von mind 5 Jahren in der Fachrichtung nach Studienabschluss nachweisen. Für den Bewerber/das Unternehmen sind aussagekräftige, projektbezogene Referenzunterlagen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge in der Bearbeitung von LHKW-Schäden einzureichen. Es werden 3 Referenzen über einschlägige Dienstleistungsaufträge (zu je 25 % der insgesamt erzielbaren Punkte) berücksichtigt, die in den letzten 11 Jahren (Projektabschluss nach dem 1.1.2008) erbracht wurden und die geforderten Mindeststandards erfüllen. Zu den Referenzprojekten sind folgende Mindestangaben über ein Projektdatenblatt abzugeben: a) Kurzbezeichnung und Kurzbeschreibung der Referenz; b) Kluftaquifer/betroffene Fläche; c) Kluftaquifer/Untersuchungsstrategie; d) Überprüfung/Neukonzeption Sanierungsmaßnahme; e) Projektkosten; f) Projektzeit; g) Leistungsumfang nach AH BoGwS; h) Personal des Bewerberbüros; i) Auftraggeber mit Name und Anschrift. Die weiteren, in die Bewertung einfließenden Kriterien sind der Aufforderung zum Teilnehmerwettbewerb zu entnehmen. 1) Bewerber/das Unternehmen Wertungskriterium: Mindestens 1 Referenz über die Erfahrung und Kenntnisse in der Bearbeitung von LHKW-Schäden. Die Referenzen sollen eine Kurzbeschreibung bezogen auf die Sanierungsmaßnahmen in Anlehnung an des AHO Heft Nr. 8 enthalten. Hierdurch soll nachgewiesen werden, dass der Bewerber bereits vergleichbare Leistungen durchgeführt hat. Die Referenz muss soweit abgeschlossen sein, dass die Kernleistungen umgesetzt wurden. Die Referenz muss sich auf einen LHKW-Schadensfall im einem Kluftaquifer beziehen, entsprechende Untersuchungsstrategien aufzeigen und sich mit einer Überprüfung bzw. Neukonzeption einer LHKW-Sanierungsmaßnahme beschäftigen. Der Leistungsumfang muss den Phasen der AHBOGWS entsprechen. Der Projektabschluss darf nicht weiter als 11 Jahre zurückliegen. (Projektabschluss nach dem 1.1.2008).
III.2.2) Bedingungen für die Ausführung des Auftrags Die Teilnahme von Bewerbergemeinschaften ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten (siehe Bewerbungsbogen zum Teilnahmewettbewerb).
IV.2.2) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge Tag: 13.03.2019
VI.3) Zusätzliche Angaben 1) Bewerbergemeinschaften (BGen) BGen, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer BGen sind unzulässig u. führen zum Ausschluss aller betroffenen BGen. Für jedes Mitglied der BG ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Liegt bei einem Mitglied einer BG ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB od. ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Mitglied ersetzt werden. Bei BGen sind nur ein Projektleiter und ein Fachbauleiter zu benennen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der BG ist darzustellen. 2) Eignungsleihe (§ 47 VgV) Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche u. finanzielle sowie die technische u. berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch zu nehmen u. erfüllt dieses Unternehmen die entsprechenden Eignungskriterien nicht od. liegt bei diesem Unternehmen ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB od. ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Unternehmen ersetzt werden. Für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten in Anspruch genommen werden sollen, ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten des anderen Unternehmens zur Verfügung stehen, hat er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. 3) Unteraufträge (§ 36 VgV) Beabsichtigt der Bewerber eine Unterauftragsvergabe, so hat der Bewerber die Teile des Auftrags, die er an Dritte zu vergeben beabsichtigt, u. – soweit bekannt – die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen. Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag im Bewerbungsbogen Angaben zu den vorgesehenen Unterauftragnehmern u. dessen Vertretern sowie Erklärungen zum Vorliegen von Ausschlussgründen zu machen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er vor Zuschlagserteilung entsprechende Verpflichtungserklärungen vorzulegen. 4) Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Formulare bzw. die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) zu verwenden u. bei der unter Ziffer I.1) angegebenen Kontaktstelle vollständig ausgefüllt, elektronisch in Textform (§ 126b BGB) u. in deutscher Sprache über den Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz (VMP RLP) www.vergabe.rlp.de einzureichen. Die Unterlagen sind im Projektraum im Bereich „Teilnahmeanträge“ hochzuladen. Eine Unterschrift od. Signatur auf dem Bewerbungsbogen ist nicht erforderlich. Es ist jedoch zwingend an der dafür vorgesehenen Stelle der Name der bevollmächtigten, natürlichen Person anzugeben, die für den Bewerber die Eigenerklärung abgibt. Der Teilnahmeantrag muss die im Bewerbungsbogen geforderten Erklärungen u. Nachweise enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig. Nicht form- u. fristgerecht od. in Papierform eingereichte Teilnahmeanträge/Bewerbungsbögen u. Unterlagen bzw. formlose Anträge, die nicht unter Verwendung der Formulare des Auftraggebers bzw. der EEE gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. 5) Erhalt der Vergabeunterlagen/Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich auf dem VMP RLP Internet: www.vergabe.rlp.de zur Verfügung gestellt. Diese können dort kostenlos bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote od. Teilnahmeanträge (vgl. Ziff. IV.2.2) heruntergeladen u. Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des VMP RLP. 6) Kommunikation Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über den VMP RLP www.vergabe.rlp.de.
VI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt Villemombler Str. 76 Bonn 53123 Deutschland Telefon: +49 22894990 E-Mail: vk bundeskartellamt.bund.de Fax: +49 2289499163 Internet: www.bundeskartellamt.de
VI.4.3) Einlegung von Rechtsbehelfen Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gemäß § 160 Absatz 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Erkenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, 1) die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen, 2) die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Bei Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen.
VI.4.4) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt Amt für Bundesbau – ABB Wallstraße 1 Mainz 55122 Deutschland Telefon: +49 6131140880 E-Mail: postfach abb-rlp.de Fax: +49 61311408810 Internet: www.abb-rlp.de
VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung Tag: 05.02.2019
Geonet Ausschreibung 27762 vom 13.02.2019

References: § 14
 § 21
 § 98
 § 19
 § 45
 § 46
 § 46
 § 123
 § 124
 § 123
 § 124
 § 160