Source: http://www.kath.net/news/17236
Timestamp: 2016-09-25 01:56:42+00:00

Document:
07 Juli 2007, 12:00 Summorum Pontificum
Hostien-Angebot auf ebay sorgt f�r �rger � �Finger davon lassen�Mit dem "Motu Proprio" erlaubt Benedikt XVI. "einen zweifachen Usus ein und desselben Ritus". KATH.NET dokumentiert das p�pstliche Schreiben im Wortlaut in deutscher und lateinischer Sprache.
Vatikan (www.kath.net) Der Vatikan ver�ffentlichte Samstagmittag eine nach eigenen Angaben �nicht-offizielle Arbeits�bersetzung� eines Apostolischen Schreibens von Papst Benedikt XVI. zur Liturgie vor der Reform von 1970. Wir dokumentieren das �Motu Proprio� in der von der vatikanischen Pressestelle verbreiteten Version. Motu Proprio SUMMORUM PONTIFICUM Die Sorge der P�pste ist es bis zur heutigen Zeit stets gewesen, dass die Kirche Christi der G�ttlichen Majest�t einen w�rdigen Kult darbringt, �zum Lob und Ruhm Seines Namens� und �zum Segen f�r Seine ganze heilige Kirche�.
Seit unvordenklicher Zeit wie auch in Zukunft gilt es den Grundsatz zu wahren, �demzufolge jede Teilkirche mit der Gesamtkirche nicht nur hinsichtlich der Glaubenslehre und der sakramentalen Zeichen �bereinstimmen muss, sondern auch hinsichtlich der universal von der apostolischen und ununterbrochenen �berlieferung empfangenen Gebr�uche, die einzuhalten sind, nicht nur Irrt�mer zu vermeiden, sondern auch damit der Glaube unversehrt weitergegeben wird; denn das Gesetz des Betens (lex orandi) der Kirche entspricht ihrem Gesetz des Glaubens (lex credendi).� (1)
Unter den P�psten, die eine solche gebotene Sorge walten lie�en, ragt der Name des heiligen Gregor des Gro�en heraus; dieser sorgte daf�r, dass sowohl der katholische Glaube als auch die Sch�tze des Kultes und der Kultur, welche die R�mer der vorangegangenen Jahrhunderte angesammelt hatten, den jungen V�lkern Europas �bermittelt wurden.
Er ordnete an, dass die in Rom gefeierte Form der heiligen Liturgie � sowohl des Messopfers als auch des Officium Divinum � festgestellt und bewahrt werde.
Eine au�erordentlich gro�e St�tze war sie den M�nchen und auch den Nonnen, die unter der Regel des heiligen Benedikt dienten und �berall zugleich mit der Verk�ndigung des Evangeliums durch ihr Leben auch jenen �u�erst heilsamen Satz veranschaulichten, dass �dem Gottesdienst nichts vorzuziehen� sei (Kap. 43). Auf solche Weise befruchtete die heilige Liturgie nach r�mischem Brauch nicht nur den Glauben und die Fr�mmigkeit, sondern auch die Kultur vieler V�lker.
Es steht fraglos fest, dass die lateinische Liturgie der Kirche � mit ihren verschiedenen Formen in allen Jahrhunderten der christlichen Zeit � sehr viele Heilige im geistlichen Leben angespornt und so viele V�lker in der Tugend der Gottesverehrung gest�rkt und deren Fr�mmigkeit befruchtet hat.
Dass aber die heilige Liturgie diese Aufgabe noch wirksamer erf�llte, darauf haben verschiedene weitere P�pste im Verlauf der Jahrhunderte besondere Sorgfalt verwandt; unter ihnen ragt der heilige Pius V. heraus, der mit gro�em seelsorglichen Eifer auf Veranlassung des Konzils von Trient den ganzen Kult der Kirche erneuerte, die Herausgabe verbesserter und �nach der Norm der V�ter reformierter� liturgischer B�cher besorgte und sie der lateinischen Kirche zum Gebrauch �bergab. Werbung
Unter den liturgischen B�chern des r�mischen Ritus ragt das R�mische Messbuch deutlich heraus; es ist in der Stadt Rom entstanden und hat in den nachfolgenden Jahrhunderten schrittweise Formen angenommen, die gro�e �hnlichkeit haben mit der in den letzten Generationen geltenden. �Dasselbe Ziel verfolgten die P�pste im Lauf der folgenden Jahrhunderte, indem sie sich um die Erneuerung oder die Festlegung der liturgischen Riten und B�cher bem�hten und schlie�lich am Beginn dieses Jahrhunderts eine allgemeine Reform in Angriff nahmen�. (2) So aber hielten es Unsere Vorg�nger Clemens VIII., Urban VIII., der heilige Pius X., (3) Benedikt XV., Pius XII. und der selige Johannes XXIII.
In j�ngerer Zeit brachte das Zweite Vatikanische Konzil den Wunsch zum Ausdruck, wonach mit der gebotenen Achtsamkeit und Ehrfurcht gegen�ber dem Gottesdienst dieser ein weiteres Mal reformiert und den Erfordernissen unserer Zeit angepasst werden sollte. Von diesem Wunsch geleitet hat Unser Vorg�nger Papst Paul VI. die reformierten und zum Teil erneuerten liturgischen B�cher im Jahr 1970 f�r die lateinische Kirche approbiert; �berall auf der Erde in eine Vielzahl von Volkssprachen �bersetzt, wurden sie von den Bisch�fen sowie von den Priestern und Gl�ubigen bereitwillig angenommen. Johannes Paul II. rekognoszierte die dritte Editio typica des R�mischen Messbuchs. So haben die P�pste daran gearbeitet, dass �dieses �liturgische Geb�ude� [�] in seiner W�rde und Harmonie� neu erstrahlte. (4)
Andererseits hingen in manchen Gegenden durchaus nicht wenige Gl�ubige den fr�heren liturgischen Formen, die ihre Kultur und ihren Geist so grundlegend gepr�gt hatten, mit derart gro�er Liebe und Empfindung an und tun dies weiterhin, dass Papst Johannes Paul II., geleitet von der Hirtensorge f�r diese Gl�ubigen, im Jahr 1984 mit dem besonderen Indult �Quattuor abhinc annos�, das die Kongregation f�r den Gottesdienst entworfen hatte, die M�glichkeit zum Gebrauch des R�mischen Messbuchs zugestand, das von Johannes XXIII. im Jahr 1962 herausgegeben worden war; im Jahr 1988 forderte Johannes Paul II. indes die Bisch�fe mit dem als Motu Proprio erlassenen Apostolischen Schreiben �Ecclesia Dei� auf, eine solche M�glichkeit weitherzig und gro�z�gig zum Wohl aller Gl�ubigen, die darum bitten, einzur�umen.
Nachdem die inst�ndigen Bitten dieser Gl�ubigen schon von Unserem Vorg�nger Johannes Paul II. �ber l�ngere Zeit hin abgewogen und auch von Unseren V�tern Kardin�len in dem am 23. M�rz 2006 abgehaltenen Konsistorium geh�rt worden sind, nachdem alles reiflich abgewogen worden ist, nach Anrufung des Heiligen Geistes und fest vertrauend auf die Hilfe Gottes, BESCHLIESSEN WIR mit dem vorliegenden Apostolischen Schreiben folgendes: Art. 1. Das von Paul VI. promulgierte R�mische Messbuch ist die ordentliche Ausdrucksform der �Lex orandi� der katholischen Kirche des lateinischen Ritus. Das vom hl. Pius V. promulgierte und vom sel. Johannes XXIII. neu herausgegebene R�mische Messbuch hat hingegen als au�erordentliche Ausdrucksform derselben �Lex orandi� der Kirche zu gelten, und aufgrund seines verehrungsw�rdigen und alten Gebrauchs soll es sich der gebotenen Ehre erfreuen. Diese zwei Ausdrucksformen der �Lex orandi� der Kirche werden aber keineswegs zu einer Spaltung der �Lex credendi� der Kirche f�hren; denn sie sind zwei Anwendungsformen des einen R�mischen Ritus.
Demgem�� ist es erlaubt, das Messopfer nach der vom sel. Johannes XXIII. promulgierten und niemals abgeschafften Editio typica des R�mischen Messbuchs als au�erordentliche Form der Liturgie der Kirche zu feiern. Die von den vorangegangenen Dokumenten �Quattuor abhinc annos� und �Ecclesia Dei� f�r den Gebrauch dieses Messbuchs aufgestellten Bedingungen aber werden wie folgt ersetzt:
Art. 2. In Messen, die ohne Volk gefeiert werden, kann jeder katholische Priester des lateinischen Ritus � sei er Weltpriester oder Ordenspriester � entweder das vom seligen Papst Johannes XXIII. im Jahr 1962 herausgegebene R�mische Messbuch gebrauchen oder das von Papst Paul VI. im Jahr 1970 promulgierte, und zwar an jedem Tag mit Ausnahme des Triduum Sacrum.
F�r eine solche Feier nach dem einen oder dem anderen Messbuch ben�tigt der Priester keine Erlaubnis, weder vom Apostolischen Stuhl noch von seinem Ordinarius.
Art. 3. Wenn Gemeinschaften der Institute des geweihten Lebens und der Gesellschaften des apostolischen Lebens � seien sie p�pstlichen oder di�zesanen Rechts � es w�nschen, bei der Konvents- bzw. �Kommunit�ts�-Messe im eigenen Oratorium die Feier der heiligen Messe nach der Ausgabe des R�mischen Messbuchs zu halten, die im Jahr 1962 promulgiert wurde, ist ihnen dies erlaubt.
Wenn eine einzelne Gemeinschaft oder ein ganzes Institut bzw. eine ganze Gesellschaft solche Feiern oft, auf Dauer oder st�ndig begehen will, ist es Sache der h�heren Oberen, nach der Norm des Rechts und gem�� der Gesetze und Partikularstatuten zu entscheiden.
Art. 4. Zu den Feiern der heiligen Messe, von denen oben in Art. 2 gehandelt wurde, k�nnen entsprechend dem Recht auch Christgl�ubige zugelassen werden, die aus eigenem Antrieb darum bitten.
Art. 5 � 1. In Pfarreien, wo eine Gruppe von Gl�ubigen, die der fr�heren Liturgie anh�ngen, dauerhaft existiert, hat der Pfarrer deren Bitten, die heilige Messe nach dem im Jahr 1962 herausgegebenen R�mischen Messbuch zu feiern, bereitwillig aufzunehmen. Er selbst hat darauf zu achten, dass das Wohl dieser Gl�ubigen harmonisch in Einklang gebracht wird mit der ordentlichen Hirtensorge f�r die Pfarrei, unter der Leitung des Bischofs nach der Norm des Canon 392, wobei Zwietracht zu vermeiden und die Einheit der ganzen Kirche zu f�rdern ist.
� 2. Die Feier nach dem Messbuch des sel. Johannes XXIII. kann an den Werktagen stattfinden; an Sonntagen und Festen kann indes ebenfalls eine Feier dieser Art stattfinden.
� 3. Gl�ubigen oder Priestern, die darum bitten, hat der Pfarrer auch zu besonderen Gelegenheiten Feiern in dieser au�erordentlichen Form zu gestatten, so z. B. bei der Trauung, bei der Begr�bnisfeier oder bei situationsbedingten Feiern, wie etwa Wallfahrten.
� 4. Priester, die das Messbuch des sel. Johannes XXIII. gebrauchen, m�ssen geeignet und d�rfen nicht von Rechts wegen gehindert sein.
� 5. In Kirchen, die weder Pfarr- noch Konventskirchen sind, ist es Sache des Kirchenrektors, eine Erlaubnis bez�glich des oben Genannten zu erteilen.
Art. 6. In Messen, die nach dem Messbuch des sel. Johannes XXIII. zusammen mit dem Volk gefeiert werden, k�nnen die Lesungen auch in der Volkssprache verk�ndet werden, unter Gebrauch der vom Apostolischen Stuhl rekognoszierten Ausgaben. Art. 7. Wo irgendeine Gruppe von Laien durch den Pfarrer nicht erhalten sollte, worum sie nach Art. 5 � 1 bittet, hat sie den Di�zesanbischof davon in Kenntnis zu setzen. Der Bischof wird nachdr�cklich ersucht, ihrem Wunsch zu entsprechen. Wenn er f�r eine Feier dieser Art nicht sorgen kann, ist die Sache der P�pstlichen Kommission �Ecclesia Dei� mitzuteilen. Art. 8. Ein Bischof, der f�r Bitten dieser Art seitens der christgl�ubigen Laien Sorge tragen m�chte, aber aus verschiedenen Gr�nden daran gehindert wird, kann die Sache der P�pstlichen Kommission �Ecclesia Dei� berichten, die ihm Rat und Hilfe zu geben hat. Art 9 � 1. Der Pfarrer kann � nachdem er alles wohl abgewogen hat � auch die Erlaubnis geben, dass bei der Spendung der Sakramente der Taufe, der Ehe, der Bu�e und der Krankensalbung das �ltere Rituale verwendet wird, wenn das Heil der Seelen dies nahe legt. � 2. Den Bisch�fen ist die Vollmacht gegeben, das Sakrament der Firmung nach dem alten Pontificale Romanum zu feiern, wenn das Heil der Seelen dies nahe legt. � 3. Die geweihten Kleriker haben das Recht, auch das R�mische Brevier zu gebrauchen, das vom sel. Johannes XXIII. im Jahr 1962 promulgiert wurde. Art. 10. Der Ortsordinarius hat das Recht, wenn er es f�r ratsam h�lt, eine Personalpfarrei nach Norm des Canon 518 f�r die Feiern nach der �lteren Form des r�mischen Ritus zu errichten oder einen Rektor bzw. Kaplan zu ernennen, entsprechend dem Recht. Art. 11. Die P�pstliche Kommission �Ecclesia Dei�, die von Johannes Paul II. im Jahr 1988 errichtet wurde (5), f�hrt fort mit der Erf�llung ihrer Aufgabe. Diese Kommission soll die Form, die Amtsaufgaben und die Handlungsnormen erhalten, mit denen der Papst sie ausstatten will. Art. 12. Dieselbe Kommission wird �ber die Vollmachten hinaus, derer sie sich bereits erfreut, die Autorit�t des Heiligen Stuhls aus�ben, indem sie �ber die Beachtung und Anwendung dieser Anordnungen wacht. Alles aber, was von Uns durch dieses als Motu Proprio erlassene Apostolische Schreiben beschlossen wurde, ist � so bestimmen Wir � g�ltig und rechtskr�ftig und vom 14. September dieses Jahres, dem Fest der Kreuzerh�hung, an zu befolgen, ungeachtet jeder anderen gegenteiligen Anordnung. Gegeben zu Rom, bei Sankt Peter, am 7. Juli, im Jahr des Herrn 2007, dem dritten Jahr Unseres Pontifikats. BENEDICTUS PP. XVI Anmerkungen: (1) INSTITUTIO GENERALIS MISSALIS ROMANI, EDITIO TERTIA, 2002, Nr. 397. (2) PAPST JOHANNES PAUL II., Apostolisches Schreiben Vicesimus quintus annus vom 4. Dezember 1988, Nr. 3: AAS 81 (1989) 899. (3) Ebd. (4) HL. PAPST PIUS X., Apostolisches Schreiben �Motu Proprio� Abhinc duos annos vom 23. Oktober 1913: AAS 5 (1913) 449-450; vgl. PAPST JOHANNES PAUL II., Apostolisches Schreiben Vicesimus quintus annus, Nr. 3: AAS 81 (1989) 899. (5) Vgl. PAPST JOHANNES PAUL II., Apostolisches Schreiben �Motu Proprio� Ecclesia Dei adflicta vom 2. Juli 1988, Nr. 6: AAS 80 (1988) 1498. LITTERAE APOSTOLICAE MOTU PROPRIO DATAE
Ab immemorabili tempore sicut etiam in futurum, principium servandum est �iuxta quod unaquaeque Ecclesia particularis concordare debet cum universali Ecclesia non solum quoad fidei doctrinam et signa sacramentalia, sed etiam quoad usus universaliter acceptos ab apostolica et continua traditione, qui servandi sunt non solum ut errores vitentur, verum etiam ad fidei integritatem tradendam, quia Ecclesiae lex orandi eius legi credendi respondet�.
Inter Ritus romani libros liturgicos patet eminere Missale Romanum, quod in romana urbe succrevit, atque succedentibus saeculis gradatim formas assumpsit, quae cum illa in generationibus recentioribus vigente magnam habent similitudinem. �Quod idem omnino propositum tempore progrediente Pontifices Romani sunt persecuti, cum novas ad aetates accommodaverunt aut ritus librosque liturgicos determinaverunt, ac deinde cum ineunte hoc nostro saeculo ampliorem iam complexi sunt redintegrationem�. Sic vero egerunt Decessores nostri Clemens VIII, Urbanus VIII, sanctus Pius X, Benedictus XV, Pius XII et beatus Ioannes XXIII.
Recentioribus autem temporibus, Concilium Vaticanum II desiderium expressit, ut debita observantia et reverentia erga cultum divinum denuo instauraretur ac necessitatibus nostrae aetatis aptaretur. Quo desiderio motus, Decessor noster Summus Pontifex Paulus VI libros liturgicos instauratos et partim innovatos anno 1970 Ecclesiae latinae approbavit; qui ubique terrarum permultas in linguas vulgares conversi, ab Episcopis atque a sacerdotibus et fidelibus libenter recepti sunt. Ioannes Paulus II, tertiam editionem typicam Missalis Romani recognovit. Sic Romani Pontifices operati sunt ut �hoc quasi aedificium liturgicum [...] rursus, dignitate splendidum et concinnitate� appareret. Aliquibus autem in regionibus haud pauci fideles antecedentibus formis liturgicis, quae eorum culturam et spiritum tam profunde imbuerant, tanto amore et affectu adhaeserunt et adhaerere pergunt, ut Summus Pontifex Ioannes Paulus II, horum fidelium pastorali cura motus, anno 1984 speciali Indulto �Quattuor abhinc annos�, a Congregatione pro Cultu Divino exarato, facultatem concessit utendi Missali Romano a Ioanne XXIII anno 1962 edito; anno autem 1988 Ioannes Paulus II iterum, litteris Apostolicis �Ecclesia Dei� Motu proprio datis, Episcopos exhortatus est ut talem facultatem late et generose in favorem omnium fidelium id petentium adhiberent.
Art. 1. Missale Romanum a Paulo VI promulgatum ordinaria expressio �Legis orandi� Ecclesiae catholicae ritus latini est. Missale autem Romanum a S. Pio V promulgatum et a B. Ioanne XXIII denuo editum habeatur uti extraordinaria expressio eiusdem �Legis orandi� Ecclesiae et ob venerabilem et antiquum eius usum debito gaudeat honore. Hae duae expressiones �legis orandi� Ecclesiae, minime vero inducent in divisionem �legis credendi� Ecclesiae; sunt enim duo usus unici ritus romani.
Proinde Missae Sacrificium, iuxta editionem typicam Missalis Romani a B. Ioanne XXIII anno 1962 promulgatam et numquam abrogatam, uti formam extraordinariam Liturgiae Ecclesiae, celebrare licet. Conditiones vero a documentis antecedentibus �Quattuor abhinc annos� et �Ecclesia Dei� pro usu huius Missalis statutae, substituuntur ut sequitur: Art. 2. In Missis sine populo celebratis, quilibet sacerdos catholicus ritus latini, sive saecularis sive religiosus, uti potest aut Missali Romano a beato Papa Ioanne XXIII anno 1962 edito, aut Missali Romano a Summo Pontifice Paulo VI anno 1970 promulgato, et quidem qualibet die, excepto Triduo Sacro. Ad talem celebrationem secundum unum alterumve Missale, sacerdos nulla eget licentia, nec Sedis Apostolicae nec Ordinarii sui. Art. 3. Si communitates Institutorum vitae consecratae atque Societatum vitae apostolicae iuris sive pontificii sive dioecesani quae in celebratione conventuali seu �communitatis� in oratoriis propriis celebrationem sanctae Missae iuxta editionem Missalis Romani anno 1962 promulgatam habere cupiunt, id eis licet. Si singula communitas aut totum Institutum vel Societas tales celebrationes saepe vel plerumque vel permanenter perficere vult, res a Superioribus maioribus ad normam iuris et secundum leges et statuta particularia decernatur. Art. 4. Ad celebrationes sanctae Missae de quibus supra in art. 2 admitti possunt, servatis de iure servandis, etiam christifideles qui sua sponte id petunt. Art. 5, � 1. In paroeciis, ubi coetus fidelium traditioni liturgicae antecedenti adhaerentium continenter exsistit, parochus eorum petitiones ad celebrandam sanctam Missam iuxta ritum Missalis Romani anno 1962 editi, libenter suscipiat. Ipse videat ut harmonice concordetur bonum horum fidelium cum ordinaria paroeciae pastorali cura, sub Episcopi regimine ad normam canonis 392, discordiam vitando et totius Ecclesiae unitatem fovendo.
� 4. Sacerdotes Missali B. Ioannis XXIII utentes, idonei esse debent ac iure non impediti. � 5. In ecclesiis, quae non sunt nec paroeciales nec conventuales, Rectoris ecclesiae est concedere licentiam de qua supra. Art. 6. In Missis iuxta Missale B. Ioannis XXIII celebratis cum populo, Lectiones proclamari possunt etiam lingua vernacula, utendo editionibus ab Apostolica Sede recognitis. Art. 7. Ubi aliquis coetus fidelium laicorum, de quo in art. 5 � 1 petita a parocho non obtinuerit, de re certiorem faciat Episcopum dioecesanum. Episcopus enixe rogatur ut eorum optatum exaudiat. Si ille ad huiusmodi celebrationem providere non potest res ad Pontificiam Commissionem �Ecclesia Dei� referatur.
Art. 8. Episcopus, qui vult providere huiusmodi petitionibus christifidelium laicorum, sed ob varias causas impeditur, rem Pontificiae Commissioni �Ecclesia Dei� committere potest, quae ei consilium et auxilium dabit. Art. 9, � 1. Parochus item, omnibus bene perpensis, licentiam concedere potest utendi rituali antiquiore in administrandis sacramentis Baptismatis, Matrimonii, Poenitentiae et Unctionis Infirmorum, bono animarum id suadente.
Art 10. Fas est Ordinario loci, si opportunum iudicaverit, paroeciam personalem ad normam canonis 518 pro celebrationibus iuxta formam antiquiorem ritus romani erigere aut rectorem vel cappellanum nominare, servatis de iure servandis. Art. 11. Pontificia Commissio �Ecclesia Dei� a Ioanne Paulo II anno 1988 erecta, munus suum adimplere pergit. Quae Commissio formam, officia et normas agendi habeat, quae Romanus Pontifex ipsi attribuere voluerit. Art. 12. Eadem Commissio, ultra facultates quibus iam gaudet, auctoritatem Sanctae Sedis exercebit, vigilando de observantia et applicatione harum dispositionum. Quaecumque vero a Nobis hisce Litteris Apostolicis Motu proprio datis decreta sunt, ea omnia firma ac rata esse et a die decima quarta Septembris huius anni, in festo Exaltationis Sanctae Crucis, servari iubemus, contrariis quibuslibet rebus non obstantibus.
Das Schreiben an die Bisch�fe
Berliner Schaub�hne betreibt Hass und Hetze gegen Andersdenkende
Augsburg: Solidarit�tskundgebung f�r verfolgte Christen in Augsburg
Papst: Herzliche Aufnahme von Fl�chtlingen bester Terrorschutz (59)Merkel muss die Vers�umnisse von Jahrzehnten ausbaden (35)Hessen: CDU-Minister dr�ckt umstrittenen Gender-Lehrplan durch (33)'Europa hat die W�lfe reingelassen' (32)Marx: 'Kirche darf sich aus den Fragen der Zeit nicht heraushalten' (29)Deutsche Bischofskonferenz: Deutschland ist ein Einwanderungsland (28)Belgien: Nach Gesetzes�nderung wurde erstmals erlaubt ein Kind get�tet (23)Georg B�tzing wurde zum Bischof von Limburg geweiht (21)Gebetstreffen in Assisi: jenseits der Trennungen der Religionen (20)Der 'Marsch f�r das Leben' und die Medien (17)Nichts Neues aus Bonn: Sternberg und seine 'verheirateten Priester' (16)Seehofer nimmt CSU-Generalsekret�r gegen Kirchenkritik in Schutz (15)Ist am Ende die H�lle leer? (15)Helmut Dieser zum neuen Bischof von Aachen ernannt (13)Gro�feuer im Fl�chtlingscamp des Papstes: Brandstiftung vermutet (10)	© kath.net 2000 - 2016 | Impressum

References: Art. 1

Art. 2

Art. 3

Art. 4
 Art. 2

Art. 5

Art. 6
 Art. 7
 Art. 5
 Art. 8
 Art. 10
 Art. 11
 Art. 12

Art. 1
 Art. 2
 Art. 3
 Art. 4
 art. 2
 Art. 5
 Art. 6
 Art. 7
 art. 5

Art. 8
 Art. 9
 Art. 11
 Art. 12