Source: http://jumpcgi.bger.ch/cgi-bin/JumpCGI?id=03.05.2012_4A_588/2011
Timestamp: 2013-05-23 04:47:02+00:00

Document:
Beschwerde gegen das Urteil des Handelsgerichts des Kantons Z�rich vom 16. August 2011.
A.a K.________ (Kl�gerin, Beschwerdef�hrerin) war mit A.________ verheiratet, der 1947 eine Druckmaschine f�r Banknoten erfunden und entworfen hatte. Im Jahr 1952 schloss er mit dem deutschen Unternehmen Y.________ AG einen langfristigen Lizenzvertrag betreffend die Herstellung von Druckmaschinen f�r Banknoten ab.
Im Jahr 1965 gr�ndete A.________ zusammen mit der englischen Gesellschaft Z.________ Ltd das Unternehmen Z.A.________ S.A. mit Sitz in Q.________ / Schweiz. Die Aktien der Z.A.________ wurden zu je 50 % von A.________ und von einer Gesellschaft der Z.________-Gruppe gehalten. Die Z.A.________ war Patentinhaberin f�r Gelddruckmaschinen, die von der deutschen Lizenznehmerin Y.________ hergestellt wurden.
Im Jahr 1974 �bertrug A.________ seinen Aktienanteil an der Z.A.________ an seinen Sohn (und Stiefsohn der Kl�gerin) B.________. Dieser hielt die Aktien �ber seine luxemburgische Gesellschaft R.________ Holding Cie., wobei vereinbart wurde, dass A.________ das Stimmrecht und alle Dividendenanspr�che behalte.
Am 3. Januar 1966 schloss die Z.A.________ eine Kooperationsvereinbarung mit der T.________ Ltd. ab, einer Gesellschaft nach dem Recht der Bahamas, an der A.________ und die Z.________ zu je 50 % beteiligt waren. Die T.________ Ltd. war fortan als Zwischenh�ndlerin zwischen der Z.A.________ und der Y.________ t�tig. Die T.________ Ltd. kaufte somit die Banknotendruckmaschinen von der Y.________ und verkaufte sie mit einem Gewinn an die Z.A.________, bevor diese dieselben Maschinen an ihre Kunden weiterverkaufte. Dies f�hrte dazu, dass der urspr�nglich bei der Z.A.________ angefallene Gewinn nun grossteils bei der T.________ Ltd. anfiel und nur noch untergeordnet bei der Z.A.________. Dadurch wurde der von der Z.A.________ zur T.________ Ltd. abgef�hrte Gewinn der Besteuerung in der Schweiz entzogen.
Am 1. Mai 1991 gr�ndete A.________ den U.________ Trust nach dem Recht der Bahamas. Der U.________ Trust war �ber drei Offshore-Gesellschaften zu 50 % an der V.________ Ltd. beteiligt, einer Gesellschaft nach dem Recht der Britischen Jungferninseln. Die anderen 50 % hielt die Z.________. Die V.________ Ltd. erhielt von A.________ und der Z.________ s�mtliche Aktien der T.________ Ltd. �bertragen. Im Ergebnis hielten nun der U.________ Trust und die Z.________ zu gleichen Teilen die Aktien der T.________ Ltd. Das Trusteinkommen bestand ausschliesslich aus den Gewinnen, die von der Z.A.________ abgef�hrt wurden.
A.b Nach dem Ableben von A.________ am 21. April 1992 wurden seine Ehefrau K.________ sowie sein Sohn B.________ zu gleichen Teilen Beg�nstigte des U.________ Trust. Zwischen diesen beiden entstand ein Konflikt, weshalb B.________ die Kl�gerin auskaufen und ihre Trust-Beteiligung �bernehmen wollte. Nach langen Verhandlungen schlossen B.________ und K.________ am 24. September 1999 eine als "Principal Agreement" bezeichnete Vereinbarung ab, wonach die Kl�gerin gegen eine Entsch�digung von Fr. 36.5 Mio. auf ihre Stellung als Beg�nstigte und Protektorin am U.________ Trust verzichtete. Nach Abschluss des Principal Agreement veranlasste B.________ per 31. M�rz 2000 die Beendigung der Offshore-Struktur, insbesondere die Aufl�sung des Gewinnabf�hrungsvertrags zwischen der Z.A.________ und der T.________ Ltd.
A.c Am 25. Juli 2000 er�ffnete die Eidgen�ssische Steuerverwaltung (EStV), Abteilung Verrechnungssteuer, ein Verfahren gegen die Z.A.________ betreffend deren vertragliche Vereinbarung mit der T.________ Ltd. f�r den Zeitraum der Gesch�ftsjahre 1994/1995 bis 1998/1999. Mit Schreiben vom 18. Mai 2001 erliess die EStV einen Steuer-Einsch�tzungsentscheid, nach dem sie den Betrag von Fr. 70'041'000.-- als ungerechtfertigt erzielte Gewinne durch die T.________ Ltd. �ber die Z.A.________ mittels Offshore-Vereinbarungen (ungen�gende Marge) f�r die f�nf erw�hnten Gesch�ftsjahre festlegte und die Nachzahlung von Verrechnungssteuern in der H�he von Fr. 24'514'000.-- und Verzugszinsen von Fr. 3'838'383.-- forderte. Weiter verpflichtete die EStV die Z.A.________ in diesem Schreiben, die Verrechnungssteuer gem�ss Art. 14 des Bundesgesetzes �ber die Verrechnungssteuer (VStG) auf die T.________ Ltd. zu �berw�lzen. Den Betrag von Fr. 3'838'383.-- f�r die Verzugszinsen bezahlte die Z.A.________, w�hrend die R.________ Holding Cie. und die Z.________ je die H�lfte (d.h. Fr. 12'257'000.--) der Steuerforderung bezahlten.
A.d In der Folge forderte B.________ von der Kl�gerin die H�lfte des von ihm bezahlen Betrags mit der Begr�ndung, sie habe in gleicher Weise wie er von der Offshore-Struktur profitiert. Die Kl�gerin lehnte jede Haftung ab.
Am 16. Mai 2002 machte B.________ ein Schiedsverfahren gegen die Kl�gerin anh�ngig. Das Schiedsgericht verpflichtete sie in der Folge mit Urteil vom 23. April 2007 zur Zahlung von Fr. 5'679'887.50 zuz�glich Zinsen von 5 % seit 17. Mai 2002 sowie Verfahrenskosten von Fr. 432'000.--. Zur Begr�ndung f�hrte das Schiedsgericht aus, dass die Beziehungen zwischen dem U.________ Trust und der Z.________ als einfache Gesellschaft zu qualifizieren seien mit dem Zweck, eine Offshore-Struktur zu unterhalten und zu kontrollieren, um Gewinne einer Schweizer Gesellschaft (Z.A.________) den schweizerischen Steuern zu entziehen, womit der Schwerpunkt der einfachen Gesellschaft in der Schweiz liege und schweizerisches Recht anwendbar sei. Weiter gelangte das Schiedsgericht zum Schluss, dass die nachtr�glich zur Bezahlung von Verrechnungssteuern verpflichtete Z.A.________ einen (�ffentlich-rechtlichen) Regressanspruch gegen die T.________ Ltd. als Beg�nstigte der verdeckten Gewinnaussch�ttung erworben habe. Die gesamte Steuerschuld der Z.A.________ (und damit in gleichem Mass auch die Regressschuld der T.________ Ltd.) sei tats�chlich und unbestrittenermassen je zur H�lfte von der R.________ Holding Cie. (namens B.________) und von der Z.________ bezahlt worden. Sodann erwog das Schiedsgericht, dass auch die T.________ Ltd. ihrerseits - im gleichen Augenblick, in dem die Z.A.________ einen gesetzlichen Regressanspruch gegen die T.________ Ltd. erworben habe - einen Regressanspruch gegen diejenigen Personen erworben habe, die am Ende die verdeckte Gewinnaussch�ttung erhalten h�tten. Dieser sei Teil des Offshore-Arrangements zwischen der einfachen Gesellschaft (bestehend aus der Z.________ und dem U.________ Trust als Treuh�nder der Beg�nstigten) und der T.________ Ltd. Dieser Regressanspruch sei vertraglicher Natur und die drei letztlich Beg�nstigten der verdeckten Gewinnaussch�ttung (Z.________ sowie die Kl�gerin und B.________ aus dem U.________ Trust) hafteten in Anwendung von Art. 544 Abs. 3 OR f�r diesen Regressanspruch, und zwar gem�ss Art. 551 OR auch nach Beendigung und Aufl�sung der einfachen Gesellschaft, wobei im internen Verh�ltnis B.________ in die von ihm f�r die Kl�gerin bezahlte Forderung in der H�he von Fr. 5.6 Mio. subrogiert sei.
Am 5. Oktober 2007 bezahlte die Kl�gerin den Betrag von Fr. 7'366'894.34 an B.________.
A.e Die Kl�gerin wurde im Hinblick auf den Abschluss der Vereinbarung mit B.________ vom 24. September 1999 von der Anwaltskanzlei und Kollektivgesellschaft von X.________ (Beklagte, Beschwerdegegnerin) beraten.
Die Kl�gerin warf der Beklagten in der Folge vor, sie habe entgegen entsprechenden Vorgaben ihrerseits nicht sichergestellt, dass sie mit dem vollst�ndigen Auskauf auch aus jeder Haftung entlassen sei. Aus diesem Grund sei sie mit Schiedsurteil vom 23. April 2007 zur Bezahlung des h�lftigen Anteils der von B.________ geleisteten Steuernachzahlung f�r eine Periode verpflichtet worden, als sie noch Mitberechtigte am Trust gewesen sei; zudem seien ihr infolge der Pflichtverletzungen Verfahrenskosten auferlegt und Anwaltskosten verursacht worden.
Am 3. Dezember 2009 stellte die Kl�gerin beim Handelsgericht des Kantons Z�rich das Rechtsbegehren, es sei die Beklagte zu verpflichten, ihr den Betrag von Fr. 7'139'216.15 zuz�glich Zins zu 5 % seit 17. Mai 2002 von Fr. 5'895'887.50 sowie zuz�glich Zins zu 5 % seit 2. Februar 2004 von Fr. 513'664.35 zu bezahlen.
Mit Urteil vom 16. August 2011 wies das Handelsgericht die Klage ab. Es bejahte zwar eine Sorgfaltspflichtverletzung der Beklagten, hielt der Kl�gerin jedoch vor, sie habe weder den Kausalzusammenhang noch den Schaden gen�gend substantiiert.
Mit Beschwerde in Zivilsachen beantragt die Beschwerdef�hrerin dem Bundesgericht, es sei das Urteil des Handelsgerichts des Kantons Z�rich vom 16. August 2011 aufzuheben und ihre Klage gutzuheissen. Eventualiter sei die Sache zur Durchf�hrung eines Beweisverfahrens und zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen, und es sei die Vorinstanz insbesondere anzuweisen, den Parteien Gelegenheit zu geben, vor der Beweisabnahme Beweismittel zu nennen.
Mit Verf�gung vom 27. Oktober 2011 wies das Bundesgericht das Gesuch der Beschwerdef�hrerin um Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung ab.
Angefochten ist ein Endentscheid einer letzten kantonalen Instanz (Art. 75 Abs. 1 und Abs. 2 lit. b sowie Art. 90 BGG). Dagegen steht die Beschwerde in Zivilsachen offen. Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt sind, ist - unter Vorbehalt einer hinreichenden Begr�ndung (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG) - auf die Beschwerde einzutreten.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt, die Vorinstanz habe �berh�hte Anforderungen an die Substantiierung des (hypothetischen) Kausalzusammenhangs sowie des Schadens gestellt.
2.1 Die Vorinstanz erwog, die Ausf�hrungen in der Klageschrift beschr�nkten sich auf einen pauschalen Hinweis hinsichtlich der Kausalit�t. Angesichts dieser zu allgemein gehaltenen Ausf�hrungen seien anl�sslich der Referentenaudienz und mit Instruktionsverf�gung vom 7. Juni 2010 detaillierte Substantiierungshinweise an die Beschwerdef�hrerin ergangen. Die Beschwerdef�hrerin habe sodann in ihrer Replikschrift insgesamt f�nf verschiedene denkbare Kausalverl�ufe dargelegt, n�mlich die M�glichkeit, dass a) das Principal Agreement mit unver�ndertem Inhalt und mit einer Saldo- oder Enthaftungsklausel im ausdr�cklichen Einverst�ndnis mit B.________ zustande gekommen w�re, dass b) das Principal Agreement mit unver�ndertem Inhalt und mit einer Saldo- oder Enthaftungsklausel zufolge richterlicher Vertragserg�nzung zustande gekommen w�re oder das Principal Agreement mit einer Saldo- oder Enthaftungsklausel und unver�ndertem Inhalt, d.h. einem reduzierten Kaufpreis von c) Fr. 35 Mio. bzw. d) Fr. 33.65 Mio. bzw. e) Fr. 31 Mio. zustande gekommen w�re. Im Rahmen der Schadensberechnung f�hre die Beschwerdef�hrerin noch zwei weitere m�gliche Kausalverl�ufe auf, n�mlich dass gar kein Principal Agreement abgeschlossen worden w�re und f) die Offshore-Struktur auf unbestimmte Zeit weitergef�hrt worden bzw. g) die Struktur ohne Principal Agreement beendet worden w�re.
Die Vorinstanz h�lt der Beschwerdef�hrerin vor, sie stelle mit ihren Ausf�hrungen in der Replikschrift eine ganze Auswahlsendung m�glicher Kausalverl�ufe zur Diskussion. Um den hypothetischen Kausalzusammenhang zwischen der Vertragsverletzung durch Unterlassung und dem Schaden nachzuweisen, h�tte sie jedoch darlegen m�ssen, welcher dieser m�glichen Kausalverl�ufe der �berwiegend wahrscheinliche sei. Zudem h�tte sie darlegen m�ssen, weshalb der von ihr behauptete Kausalverlauf der �berwiegend wahrscheinliche sei, wie dies mit der Instruktionsverf�gung vom 7. Juni 2010 angeordnet worden sei.
Im Weiteren f�hre die Beschwerdef�hrerin in ihrer Replikschrift beil�ufig auch noch die Variante ins Feld, dass bei geh�riger Aufkl�rung gar kein Principal Agreement abgeschlossen worden w�re, was in diametralem Widerspruch zur Behauptung stehe, wonach die Parteien ein Principal Agreement mit einer Saldo- bzw. Enthaftungsklausel abgeschlossen h�tten. Die Tatsachenbehauptung sei demnach widerspr�chlich und unstatthaft. Die Beschwerdef�hrerin habe es zudem etwa unterlassen, bez�glich der fraglichen Saldo- bzw. Enthaftungsklausel im Einzelnen und konkret darzutun, wie diese sie vor der im Schiedsverfahren auferlegten Verpflichtung gesch�tzt h�tte.
Auch in Bezug auf den Schaden stelle die Beschwerdef�hrerin eine Auswahl m�glicher Berechnungen zur Diskussion, ohne sich f�r eine derselben zu entscheiden. Ebenso wenig erl�utere sie, wie ihre Schadensberechnungen zum Rechtsbegehren st�nden. Die Beschwerdef�hrerin habe somit weder den (hypothetischen) Kausalzusammenhang zwischen der geltend gemachten Vertragsverletzung und dem geltend gemachten Schaden noch den Schaden selbst gen�gend dargetan, weshalb die Klage abzuweisen sei.
2.2.1 Die Pflicht einer Prozesspartei, ihre Sachdarstellungen zu substantiieren, bedeutet, dass die Partei die Tatsachen nicht nur in den Grundz�gen, sondern so umfassend und klar dazulegen hat, dass dar�ber Beweis abgenommen werden kann. Dabei bestimmt das Bundesrecht, wie weit ein Sachverhalt zu substantiieren ist, damit er unter die Bestimmungen des materiellen Rechts subsumiert werden kann. Wie weit die anspruchsbegr�ndenden Tatsachen im Hinblick darauf inhaltlich zu substantiieren sind, ergibt sich einerseits aus den Tatbestandsmerkmalen der angerufenen Norm und anderseits aus dem prozessualen Verhalten der Gegenpartei. Tatsachenbehauptungen m�ssen dabei so konkret formuliert sein, dass ein substantiiertes Bestreiten m�glich ist oder der Gegenbeweis angetreten werden kann (BGE 108 II 337 E. 2b S. 339; seither BGE 133 III 153 E. 3.3 S. 162; 127 III 365 E. 2b S. 368; 123 III 183 E. 3e S. 187 f.). Bestreitet der Prozessgegner das an sich schl�ssige Vorbringen der behauptungsbelasteten Partei, kann diese gezwungen sein, die rechtserheblichen Tatsachen nicht nur in den Grundz�gen, sondern so umfassend und klar darzulegen, dass dar�ber Beweis abgenommen werden kann (BGE 127 III 365 E. 2c S. 369; 108 II 337 E. 3 S. 341). Stellt das kantonale Gericht jedoch �berh�hte Anforderungen an die Substantiierungslast, indem es detailliertere Tatsachenbehauptungen verlangt als f�r die rechtliche Beurteilung des anspruchsbegr�ndenden Sachverhalts n�tig, verletzt es Bundesrecht und namentlich Art. 8 ZGB (BGE 114 II 289 E. 2a S. 291; 112 II 172 E. I.2c S. 181).
2.2.2 Die Parteien gingen bereits im vorinstanzlichen Verfahren �bereinstimmend davon aus und stellen auch im Beschwerdeverfahren nicht in Frage, dass zwischen ihnen ein Auftragsverh�ltnis bestand. Wie die Vorinstanz zutreffend festh�lt, obliegt der Beschwerdef�hrerin, die wegen mangelhafter Erf�llung des Auftrags Schadenersatz beansprucht (Art. 97 Abs. 1 i.V.m. Art. 398 OR), die Behauptungs- und Beweislast hinsichtlich des Schadens, der Vertragsverletzung und des Kausalzusammenhangs zwischen der Vertragsverletzung und dem geltend gemachten Schaden (vgl. Art. 8 ZGB).
Bei einer Unterlassung bestimmt sich der Kausalzusammenhang danach, ob der Schaden auch bei Vornahme der unterlassenen Handlung eingetreten w�re. Es geht um einen hypothetischen Kausalverlauf, f�r den nach den Erfahrungen des Lebens und dem gew�hnlichen Lauf der Dinge eine �berwiegende Wahrscheinlichkeit sprechen muss (BGE 124 III 155 E. 3d S. 165 f.). Grunds�tzlich unterscheidet die Rechtsprechung auch bei Unterlassungen zwischen nat�rlichem und ad�quatem Kausalzusammenhang. W�hrend bei Handlungen die wertenden Gesichtspunkte erst bei der Beurteilung der Ad�quanz zum Tragen kommen, spielen diese Gesichtspunkte bei Unterlassungen in der Regel schon bei der Feststellung des hypothetischen Kausalverlaufs eine Rolle. Es ist daher bei Unterlassungen in der Regel nicht sinnvoll, den festgestellten oder angenommenen hypothetischen Geschehensablauf auch noch auf seine Ad�quanz zu pr�fen. Die Feststellungen des Sachrichters im Zusammenhang mit Unterlassungen sind daher entsprechend der allgemeinen Regel �ber die Verbindlichkeit der Feststellungen zum nat�rlichen Kausalzusammenhang f�r das Bundesgericht bindend; nur wenn die hypothetische Kausalit�t ausschliesslich gest�tzt auf die allgemeine Lebenserfahrung - und nicht gest�tzt auf Beweismittel - festgestellt wird, unterliegt sie der freien �berpr�fung durch das Bundesgericht (BGE 132 III 305 E. 3.5 S. 311, 715 E. 2.3 S. 718 f.; 115 II 440 E. 5a S. 447 f.; je mit Hinweisen).
2.2.3 Die Beschwerdef�hrerin hat in ihrer Klageschrift behauptet, bei einer Aufnahme einer Saldo- und/oder einer Enthaftungsklausel ins Principal Agreement vom 24. September 1999 w�re die Klage von B.________ abgewiesen worden und h�tte entsprechend keine Zahlung der Beschwerdef�hrerin erfolgen m�ssen. Die Schiedsklage von B.________ sei - was sich aus dem Schiedsurteil ergebe - gutgeheissen worden, weil eine Saldo- bzw. Enthaftungsklausel im Principal Agreement vom 24. September 1999 gefehlt und so zur L�ckenf�llung des Schiedsgerichts mit den Bestimmungen �ber die einfache Gesellschaft gef�hrt habe, was den f�r sie negativen Entscheid bewirkt habe. Damit waren die Tatsachenbehauptungen hinsichtlich des hypothetischen Kausalverlaufs zumindest so konkret formuliert, dass der Beschwerdegegnerin ein substantiiertes Bestreiten m�glich war. Dies tat die Beschwerdegegnerin denn auch, indem sie vorbrachte, B.________ h�tte niemals eine Saldo- oder Enthaftungsklausel wie von der Beschwerdef�hrerin vorgeschlagen akzeptiert und unterzeichnet; er habe allf�llige Probleme nicht �bernehmen wollen, wie er selbst verlautbart habe.
In ihrer Replikschrift hat die Beschwerdef�hrerin unter Hinweis auf die vorinstanzlichen Substantiierungshinweise vom 7. Juni 2010 ausgef�hrt, welche konkrete Saldo- bzw. Enthaftungsklausel sie vor einer Inanspruchnahme durch B.________ f�r angefallene Verrechnungssteuern gesch�tzt h�tte. Sie hat weiter dargelegt, weshalb B.________ das Principal Agreement vom 24. September 1999 ihrer Ansicht nach auch dann unterzeichnet h�tte, wenn auf der Aufnahme einer Enthaftungs- bzw. Saldoklausel in die Vereinbarung beharrt worden w�re. Sie hat unter anderem ausgef�hrt, dass es B.________ darum ging, seine Beteiligung an der Z.A.________ zu verkaufen, wobei die potentielle Erwerberin zu einem Kauf dieser Beteiligung nur unter der Voraussetzung bereit gewesen sei, dass B.________ die Beschwerdef�hrerin vorg�ngig auskauft. Sie hat zudem dargelegt, die Aussagen von B.________ sowie seines Rechtsanwalts im Rahmen des Schiedsverfahrens liessen auf seine damalige Bereitschaft schliessen, das Principal Agreement auch mit einer Saldo- bzw. Enthaftungsklausel zu ansonsten unver�nderten Bedingungen abzuschliessen. Indem die Beschwerdef�hrerin behauptet, sie h�tte im Falle der Aufnahme einer Saldo- bzw. Enthaftungsklausel im Schiedsverfahren obsiegt bzw. B.________ h�tte gar nie geklagt, weshalb es nicht zum f�r sie negativen Schiedsentscheid mit Fr. 5'679'887.50 Schadenersatz und Fr. 432'000.-- auferlegten Verfahrenskosten sowie eigenen Anwaltskosten von Fr. 1'027'328.65 gekommen w�re, gen�gen ihre Ausf�hrungen f�r die gerichtliche Beurteilung der gest�tzt auf Art. 97 Abs. 1 i.V.m. Art. 398 Abs. 1 und 2 OR geltend gemachten Anspruchsvoraussetzungen des Kausalzusammenhangs sowie des Schadens. Die Behauptungen der Beschwerdef�hrerin sind gen�gend konkret, dass der Beschwerdegegnerin ein substantiiertes Bestreiten erm�glicht worden ist und diese den Gegenbeweis antreten kann. Sie sind auch gen�gend umfassend und klar, dass dar�ber Beweis abgenommen werden kann.
2.2.4 Die Vorinstanz wirft der Beschwerdef�hrerin zu Unrecht vor, sie habe mit ihren Ausf�hrungen in der Replikschrift eine ganze Auswahlsendung m�glicher Kausalverl�ufe zur Diskussion gestellt und sie h�tte sich f�r die wahrscheinlichste M�glichkeit entscheiden und �berdies darlegen m�ssen, inwiefern dieser der "�berwiegend wahrscheinliche" sei. Sie stellt damit �berh�hte Substantiierungsanforderungen an die Haftungsvoraussetzung des (hypothetischen) Kausalzusammenhangs. Wie die Vorinstanz in ihren rechtlichen Erw�gungen zutreffend festh�lt, ist ein direkter Beweis eines Kausalzusammenhangs zwischen dem entstandenen Schaden und einer vorangehenden Unterlassung nicht m�glich. Das Gericht bewegt sich somit notgedrungen in Spekulationen, da es die m�glichen Folgen einer nicht vorgenommenen Handlung zu beurteilen hat (vgl. ROLAND BREHM, Berner Kommentar, 2006, N. 119 zu Art. 41 OR). Angesichts der Unm�glichkeit eines direkten Beweises sind - analog der Schadenssch�tzung nach Art. 42 Abs. 2 OR - tiefere Anforderungen an die Substantiierung zu stellen; entsprechend sind Sachvorbringen ausnahmsweise auch dann als ausreichend substantiiert gelten zu lassen, wenn die bestehenden L�cken erst noch durch das Beweisverfahren geschlossen werden m�ssen (vgl. BGE 108 II 337 E. 3 S. 341; MAX GULDENER, Zivilprozessrecht, 3. Aufl. 1979, S. 167). Es muss der Beschwerdef�hrerin angesichts der hypothetischen Natur des Geschehensablaufs bei pflichtgem�ssem Handeln der Beschwerdegegnerin zudem m�glich sein, verschiedene Szenarien des hypothetischen Geschehensablaufs hinsichtlich der Vertragsverhandlungen mit B.________ zu behaupten, die nach ihrer Ansicht zur Vermeidung des behaupteten Schadens gef�hrt h�tten (vgl. etwa Urteil 4A_144/2009 vom 6. Oktober 2009 E. 3.3). Dass von der Beschwerdef�hrerin hinsichtlich der (hypothetischen) Vertragsverhandlungen bei pflichtgem�sser Mandatsf�hrung keine allzu hohen Anforderungen verlangt werden k�nnen, ergibt sich im �brigen daraus, dass der Ausgang der Verhandlungen nicht nur von ihren eigenen Entscheidungen abhing, sondern auch denjenigen der Vertragspartei B.________, mithin von Umst�nden beeinflusst war, die sich ausserhalb ihres Einflussbereichs abspielten.
Der Vorwurf, die Beschwerdef�hrerin habe ihre Substantiierungsobliegenheit verletzt, indem sie eine ganze Auswahlsendung m�glicher Kausalverl�ufe zur Diskussion gestellt habe, erscheint unter Ber�cksichtigung des Grundsatzes von Treu und Glauben (Art. 9 BV) auch insoweit ungerechtfertigt, als die Vorinstanz der Beschwerdef�hrerin mit Verf�gung vom 7. Juni 2010 ausdr�cklich auftrug, "sich im Hinblick auf den geltend gemachten Schaden mit den verschiedenen m�glichen Ergebnissen der Vertragsverhandlung auseinanderzusetzen". Es kann daher nicht angehen, die Klage der Beschwerdef�hrerin in der Folge mit der Begr�ndung abzuweisen, sie habe verschiedene m�gliche Kausalverl�ufe zur Diskussion gestellt. Ebenso wenig kann der Beschwerdef�hrerin Widerspr�chlichkeit vorgeworfen werden, wenn sie sich in ihrer Replik auch mit der Variante auseinandersetzte, dass bei pflichtgem�sser Mandatsf�hrung gar kein Principal Agreement abgeschlossen worden w�re, wurde dies doch von der Beschwerdegegnerin in der Klageantwort eingewendet und kann es der Beschwerdef�hrerin daher nicht verwehrt sein, sich mit dem Argument der Gegenpartei auseinanderzusetzen und aufzuzeigen, dass der Schaden - ganz oder teilweise - auch dann eingetreten w�re, wenn vom hypothetischen Geschehensablauf der Gegenseite ausgegangen wird. Zudem erging mit Verf�gung vom 7. Juni 2010 der Substantiierungshinweis an die Beschwerdef�hrerin, sie habe "im Einzelnen darzulegen, welche Auswirkungen das Scheitern des Abschlusses einer Vereinbarung zwischen ihr und B.________ vom 23./24. September 1999 auf ihr Verm�gen gehabt h�tte".
2.2.5 Mit ihrer Erw�gung, die von der Beschwerdef�hrerin vorgenommene Darstellung mehrerer m�glicher Kausalverl�ufe mache klar, dass keiner von diesen der �berwiegend wahrscheinliche sein k�nne, da neben den behaupteten Ursachenfolgen weitere M�glichkeiten best�nden, die ebenso sehr in Frage kommen oder sogar n�her liegen, verkennt die Vorinstanz die Eigenheit hypothetischer Kausalverl�ufe, die sich nie unmittelbar beweisen und feststellen lassen. Die Schwierigkeiten bei der Beurteilung hypothetischer Vorg�nge bzw. der Folgen von Unterlassungen rechtfertigen eine Klageabweisung nicht. Vielmehr hat sich das Gericht auch in dieser Konstellation gest�tzt auf Beweismittel, die Lebenserfahrung und Annahmen �ber den gew�hnlichen Lauf der Dinge eine �berzeugung dar�ber zu bilden, ob der behauptete Schaden bei Vornahme der unterlassenen Handlung ebenfalls eingetreten w�re. Dazu geh�rt unter anderem die Frage, ob die Behauptung der Beschwerdef�hrerin zutrifft, die von ihr in der Replik vorgelegten ausformulierten Klauseln h�tten eine Schiedsklage verhindert bzw. zu einem anderen Ausgang des Schiedsverfahrens gef�hrt.
Die Vorinstanz kann auf eine Pr�fung der Klage nicht mit dem Hinweis darauf verzichten, es sei g�nzlich offen, wie der Entscheid des Schiedsgerichts bei Vorliegen einer Saldo- bzw. Enthaftungsklausel ausgegangen w�re. Inwiefern die Behauptung der Beschwerdef�hrerin zum Ausgang des Schiedsverfahrens zutrifft, beschl�gt die materielle Begr�ndetheit der Schadenersatzforderung, ist aber f�r die Frage, ob die Sachbehauptungen den bundesrechtlichen Substantiierungsanforderungen gen�gen, nicht erheblich; ebenso wenig ist mit Bezug auf die hinreichende Substantiierung massgebend, dass "die Klausel vom Schiedsgericht [h�tte] ausgelegt und auf ihre G�ltigkeit und Tragweite hin �berpr�ft werden m�ssen" bzw. "dass eine Saldoklausel einschr�nkend auszulegen ist und zudem wegen Willensm�ngeln angefochten werden kann" (vgl. BGE 136 III 322 E. 3.4.4 S. 328).
Indem die Vorinstanz die Beschwerdef�hrerin wegen mangelnder Substanziierung des hypothetischen Kausalzusammenhangs zwischen der Vertragsverletzung und dem geltend gemachten Schaden daran hindert, den Beweis anzutreten, verletzt sie Bundesrecht.
2.3 Entsprechendes gilt f�r die Erw�gung der Vorinstanz, die Klage sei abzuweisen, weil die Beschwerdef�hrerin den Schaden nicht gen�gend substantiiert habe. Nachdem die Beschwerdef�hrerin in ihren Rechtsschriften zul�ssigerweise verschiedene m�gliche Ergebnisse der Vertragsverhandlungen vorgebracht hatte, stellte sie folgerichtig auch die verm�gensrechtlichen Folgen je nach dem hypothetischen Ausgang der Verhandlungen dar. Mit Verf�gung vom 7. Juni 2010 wurde sie von der Vorinstanz auch ausdr�cklich aufgefordert, sich im Hinblick auf den geltend gemachten Schaden mit den verschiedenen m�glichen Ergebnissen der Vertragsverhandlungen auseinanderzusetzen und insbesondere im Einzelnen darzulegen, welche Auswirkungen der Abschluss einer anderslautenden Vereinbarung sowie das Scheitern der Verhandlungen auf ihr Verm�gen gehabt h�tten.
Die Beschwerdef�hrerin machte bereits in ihrer Klageschrift geltend, der Schaden (bei Abschluss des Principal Agreement vom 24. September 1999 mit Saldo- bzw. Enthaftungsklausel und ansonsten unver�ndertem Inhalt) bestehe in der mit dem Schiedsurteil auferlegten Entsch�digungszahlung von Fr. 5'679'887.50 an B.________, Verfahrenskosten von Fr. 432'000.-- und eigenen Anwaltskosten f�r das Schiedsverfahren von Fr. 1'027'328.65, also insgesamt Fr. 7'139'216.15, zuz�glich Verzugszinsen. Dieser Betrag stimmt mit dem Rechtsbegehren �berein.
Wie die Beschwerdef�hrerin mit Hinweis auf ihre Replikschrift ohne weiteres nachvollziehbar aufzeigt, machte sie auch in dieser Rechtsschrift unter dem Titel "PA mit Enthaftungsklausel und ansonsten unver�ndertem Inhalt" eine Zahlung gem�ss Schiedsspruch von Fr. 5'679'887.50, Verfahrenskosten von Fr. 432'000.-- und Anwaltskosten von Fr. 1'027'323.65, jeweils zuz�glich Verzugszinsen, geltend. Dass der in der Replik aufgef�hrte Gesamtbetrag �ber dem im Rechtsbegehren genannten Betrag liegt, wie die Vorinstanz beanstandet, l�sst sich unzweideutig und sofort erkennbar darauf zur�ckf�hren, dass die Verzugszinsen auf der geleisteten Zahlung in der Aufstellung - im Gegensatz zum Rechtsbegehren - in absoluten Zahlen ausgedr�ckt werden und die Beschwerdef�hrerin in der Replik einen zus�tzlichen Schadensposten f�r entgangenen Gewinn im Betrag von Fr. 995'382.06 auff�hrt.
Eine Abweisung der Klage l�sst sich nicht mit dem Vorwurf rechtfertigen, die Beschwerdef�hrerin erl�utere nicht, wie ihre Schadensberechnungen zum Rechtsbegehren st�nden. Entgegen der Ansicht der Vorinstanz hat die Beschwerdef�hrerin ihren Schaden gen�gend substantiiert.
Die Beschwerdegegnerin bringt vor, die Klage w�re ohnehin abzuweisen, weil die Vorinstanz ihr zu Unrecht eine Pflichtverletzung vorgeworfen und damit Art. 398 Abs. 1 und Abs. 2 OR verletzt habe.
Ihr Einwand verf�ngt nicht, der damals f�r sie t�tige Rechtsanwalt I.________ habe im Rahmen seiner Beratungst�tigkeit f�r die Beschwerdef�hrerin nicht voraussehen k�nnen, dass die Beschwerdef�hrerin auch nach ihrem Ausscheiden aus der Offshore-Struktur f�r allf�llige Verrechnungssteuerfolgen einer Drittgesellschaft aus der Zeit vor ihrem Ausscheiden haften k�nnte. Sie verkennt mit ihren Ausf�hrungen, dass die Vorinstanz Rechtsanwalt I.________ nicht vorgeworfen hat, er h�tte ein bestimmtes Steuerrisiko bzw. eine daraus entstehende Schadenersatzforderung gegen die Beschwerdef�hrerin aufgrund nachtr�glich verh�ngter Verrechnungssteuern bei einer bestimmten Gesellschaft der Offshore-Struktur voraussehen und die Beschwerdef�hrerin dar�ber aufkl�ren m�ssen. Vielmehr hat sie die Missachtung der Sorgfaltspflicht ohne Verletzung von Bundesrecht darin erblickt, dass die Vorbereitung und Abfassung des Principal Agreement vom 24. September 1999 insoweit unzureichend war, als aufgrund der Offshore-Struktur ein gewisses Steuerrisiko im Raum stand und es sich daher aufdr�ngte, die Aufnahme einer Saldo- bzw. Enthaftungsklausel zu thematisieren. Die anwaltliche Pflichtwidrigkeit bestand somit darin, im konkreten Fall die Problematik allf�lliger weiterer Anspr�che zwischen den Parteien, die insbesondere aufgrund der komplexen Offshore-Struktur und der damit verbundenen - wenn auch aus damaliger Sicht m�glicherweise geringen - Steuerrisiken nicht auszuschliessen waren, weder erkannt noch vertraglich geregelt zu haben, obwohl sich ein Ausschluss allf�lliger weiterer Forderungen der Gegenseite angesichts des Zwecks des Auskaufs aufgedr�ngt h�tte.
Die Ausf�hrungen der Beschwerdegegnerin zur Vorhersehbarkeit der konkret verf�gten Verrechnungssteuern sowie der daraus folgenden Regressforderung gegen die Beschwerdef�hrerin stossen daher ins Leere. Der Vorinstanz ist keine Verletzung von Art. 398 Abs. 1 und 2 OR vorzuwerfen, wenn sie im konkreten Fall eine Sorgfaltspflichtverletzung der Beschwerdegegnerin bejahte.
Die Vorinstanz hat demnach die Beschwerdef�hrerin zu Unrecht wegen mangelnder Substantiierung daran gehindert, das Vorliegen eines Schadens sowie eines Kausalzusammenhangs zwischen der Vertragsverletzung durch Unterlassung und dem Schaden nachzuweisen. Entsprechend fehlen die tats�chlichen Feststellungen, um �ber die Klage im Rahmen des Beschwerdeverfahrens materiell zu entscheiden, weshalb der angefochtene Entscheid in teilweiser Gutheissung der Beschwerde aufzuheben und die Sache nach Art. 107 Abs. 2 BGG zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen ist. Entgegen der in der Beschwerde vertretenen Ansicht rechtfertigen sich demgegen�ber keine weitergehenden (vorsorglichen) Anweisungen an die Vorinstanz hinsichtlich der Durchf�hrung eines Beweisverfahrens; gegen einen neuen Entscheid in der Sache wird wiederum das Rechtsmittel der Beschwerde offenstehen.
Dem Ausgang des Verfahrens entsprechend wird die Beschwerdegegnerin kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 2 BGG).
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen, das Urteil des Handelsgerichts des Kantons Z�rich vom 16. August 2011 wird aufgehoben und die Sache zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zur�ckgewiesen.
Die Beschwerdegegnerin hat die Beschwerdef�hrerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 35'000.-- zu entsch�digen.

References: Art. 14
 Art. 544
 Art. 551
 Art. 90
 Art. 106
 BGE 
 Art. 8
 Art. 398
 Art. 8
 Art. 97
 Art. 398
 Art. 41
 Art. 42
 BGE 
 BGE 
 Art. 398
 Art. 398
 Art. 107
 Art. 68