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Timestamp: 2020-07-16 12:37:23+00:00

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Gewässerordnung | Angelverein Cuxhaven
Diese Gewässerordnung gilt im Bereich aller Gewässer, die in der Anlage zum Fischereierlaubnisschein aufgeführt sind. Darüber hinaus gelten allgemeine Regelungen, die nicht die Fischerei selbst betreffen, auch an Pachtgewässern des AV, die nicht für die Fischerei vorgesehen sind.
die Mitglieder des AV Cuxhaven-Land Hadeln e.V., soweit sie im Besitz eines Fischereierlaubnisscheines sind,
Gäste, die im Besitz eines Fischereierlaubnisscheines des Vereins sind und die Sportfischerprüfung nachweisen können.
Bei der Ausübung der Fischerei ist der Fischereierlaubnisschein, der Sportfischerpass und der Personalausweis mitzuführen und auf Verlangen den Fischereiaufsehern und den Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes vorzulegen. Auf Verlangen sind auch die gefangenen Fische vorzuzeigen.
§ 3 Uferschutz / Zugang zu den Gewässern
Weideeinfriedigungen sind schonend zu behandeln, Hecks und Tore sind sofort wieder zu verschließen. Eingefriedete Haus- und Hofgrundstücke dürfen nur mit Genehmigung des Besitzers betreten werden.
Angelplätze sind möglichst auf dem direkten, kürzesten Weg aufzusuchen. Sofern Zugänge zu den Angelplätzen angelegt sind, sind diese zu benutzen. Ein Abweichen von den direkten Wegen ist aus Gründen des Naturschutzes so weit wie möglich zu vermeiden.
§ 4 Verbotene Handlungen / Verhalten am Gewässer
An, in und auf den Gewässern sind ausnahmslos alle Handlungen verboten,
die gegen Recht und Gesetz oder vereinsinterne Regelungen verstoßen,
durch die Flora oder Fauna geschädigt oder – mehr als unvermeidbar – gestört wird,
durch die der Zustand des Gewässers oder des Ufers in negativer Weise beeinträchtigt wird,
durch die das Ansehen des Vereins oder der Anglerschaft schlechthin in der Öffentlichkeit geschädigt werden kann.
An allen Vereinsgewässern sind außerdem die Anlage von Feuerstellen, das Aufstellen und Betreiben von Grills, sowie das Aufstellen von Zelten untersagt. Jeder Angler hat seinen Angelplatz sauber zu verlassen. Das gilt auch, wenn diese Sauberkeit beim Betreten des Angelplatzes nicht gegeben war!
Eine Auflistung verbotener Handlungen ist dieser Gewässerordnung als Anlage beigefügt. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich nicht um eine abschließende, sondern lediglich um eine exemplarische Aufstellung handelt. Diese soll den Mitgliedern eine Interpretation erleichtern, welches Verhalten von Ihnen erwartet wird, bzw. zu vermeiden ist.
§ 5 Ahndung von Fehlverhalten
Ein festgestellter Verstoß gegen die in § 4 oder der Anlage zu dieser Gewässerordnung beschriebenen Verbote führt in jedem Fall zu einer Ahndung. Ahndungsmittel sind,
mündliche Verwarnung,
zeitlich befristeter Entzug des Fischereierlaubnisscheines
Verunreinigungen des Ufers und des Gewässers sind strengstens verboten und führen immer zum Ausschluss aus dem Verein!
§ 6 Fanggeräte
Es dürfen nur Handangeln mit je einem Haken verwendet werden. Ausgenommen sind Zwillings- und Drillingshaken an künstlichen Ködern wie Wobblern, Löffeln, Spinnern und Systemen.
Alle Gewässer dürfen zum Fang von Köderfischen mit einer Senke bis zu 1 m² Größe befischt werden..
Das Fanggerät hat sich in einem einwandfreien, waidgerechten Zustand zu befinden und muss vor jedem Einsatz darauf kontrolliert werden..
Folgende Geräte müssen beim Angeln mitgeführt werden: Maßstab, Kescher oder Gaff, Fischtöter und Hakenlöser. Sie sind bei Kontrollen auf Verlangen vorzuzeigen..
An Fliegenruten sind zwei Fliegen erlaubt..
Jegliches Hältern von gefangenen Fischen ist verboten..
Die Verwendung lebender Köderfische zum Fang ist ausnahmslos verboten.
Ausgelegte Fanggeräte müssen unter ständiger Aufsicht sein. Selbst bei kurzfristigem Verlassen des Angelplatzes müssen diese eingezogen werden.
Sofern für einzelne Gewässer kein ausdrückliches Verbot der Anfütterung besteht, ist die Futtermenge auf 1 Liter pro Kalendertag begrenzt. Davon ausgenommen ist der Baggersee Gudendorf. Dort gilt bis auf weiteres keine Begrenzung der Anfüttermenge.
Jegliches Legen von Reusen, Grundschnüren und Setzangeln ist verboten.
Störungen von in der Nachbarschaft angelnden Personen sind zu vermeiden. Bootsfahrer müssen beim Befahren des Gewässers einen möglichst großen Abstand zu Uferanglern einhalten. Kein Angler hat ein Anrecht auf einen bestimmten Angelplatz vor dem Betreten desselben. Ausgenommen von dieser Regelung sind Platzverlosungen bei Gemeinschaftsveranstaltungen.
Als Köderfische dürfen nur folgende Fischarten verwendet werden: Rotauge, Rotfeder, Brassen, Güster, Gründling, Barsch, Kaulbarsch, Hundsfisch, Karausche, Moderlieschen. Die Verwendung unter Artenschutz stehende Wirbeltiere ist ausnahmslos verboten.
In der Schonzeit für Hecht und Zander dürfen weder Köderfische, noch Teile davon als Köder verwendet werden. Das Angeln mit Blinkern, Wobblern, Spinnern, Gummifischen und anderen zum Raubfischfang geeigneten Kunstködern ist ebenfalls untersagt.
Töten von Fischen sind die Regelungen des Tierschutzgesetzes und der dazu erlassenen Verordnungen strikt einzuhalten. Gefangene maßige Fische sind vor dem Lösen vom Haken zunächst zu betäuben und dann sofort zu töten. Untermaßige Fische sind schonend zu behandeln, nur mit nassen Händen oder nassem Tuch zu berühren, um eine Verletzung der Schleimschicht zu vermeiden, und vorsichtig zurück zu setzen. Falls der Haken nicht gelöst werden kann, ohne den Fisch dabei erheblich zu verletzen, ist das Vorfach möglichst kurz abzuschneiden. Bei untermaßigen Zandern sind vor dem Zurücksetzen vorsichtig die Kiemendeckel zusammen zu drücken.
§ 8 Sonderregelungen für den Gudendorfer See
Für das korrekte Verhalten von Begleitpersonen, die nicht dem AV angehören, ist das Mitglied verantwortlich. Begleiterinnen bzw. Begleiter haben sich in unmittelbarer Nähe zum angelnden Mitglied aufzuhalten. Mitgebrachte Kinder sind unter Aufsicht zu halten. Hunde sind in jedem Fall angeleint zu halten.
In der Süd-Ost-Ecke des Sees befindet sich zu Lande und zu Wasser ein Schongebiet. Das Schongebiet ist landseitig durch Schilder und wasserseitig (in der Sommersaison) durch Bojen gekennzeichnet. Es ist verboten, das Schongebiet zu betreten, mit Booten zu befahren oder zu beangeln. Ausnahmen können in begründeten Einzelfällen durch den geschäftsführenden Vorstand genehmigt werden. Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes sind jederzeit berechtigt, das Schongebiet zu Kontrollzwecken zu betreten. Das gilt auch für die Fischereiaufseher, sofern sich – von außen erkennbar – Personen widerrechtlich im Bereich des Schongebietes aufhalten.
Jedes Vereinsmitglied sollte dafür Sorge tragen, dass keine vereinsfremden Personen das Gelände betreten oder für irgendwelche Freizeitaktivitäten nutzen.
Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen der Gewässerordnung und / oder gegen nicht ausdrücklich darin wiederholte gesetzliche Regelungen können mit Maßnahmen nach § 5 geahndet werden.
Diese Gewässerordnung ist vom geschäftsführenden Vorstand in seiner Sitzung am 15. November 2005 beschlossen worden. Sie wird allen Mitgliedern mit der Einladung zur Jahreshauptversammlung 2006 zugesandt und tritt am 1.3.2006 in Kraft.
Angelverein Cuxhaven-Land Hadeln e.V.
Anlage zu § 4 der Gewässerordnung
Beispielhafte Aufzählung an den Gewässern verbotener Handlungen:
Beschädigungen und Veränderungen von Stegen in jeglicher Art, z.B. durch Anbohren, Eindrehen von Schrauben, Abbrennen von Kerzen usw.
Hinterlassen von Müll und Abfällen jeglicher Art
Aufstellen und Benutzen von Zelten, ausgenommen Schirmzelte
Geräuschbelästigungen durch Radiogeräte o.ä. sowie lautes Verhalten
Ab-und Aussägen von Bäumen, Büschen und Sträuchern
Graben von Löchern
Verrichtung der Notdurft in zugänglichen Bereichen, insbesondere im Bereich der Angelstellen und der Zuwegungen
Abstellen von Kraftfahrzeugen außerhalb der Zufahrtswege und deren Seitenstreifen
Abstellen von Kraftfahrzeugen mit Katalysator auf trockenen Grasflächen

References: § 3

§ 4

§ 5
 § 4

§ 6

§ 8
 § 5
 § 4