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Timestamp: 2020-04-01 14:31:13+00:00

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Der Antrag auf Gründungszuschuss: Download und Hinweise zum Ausfüllen | akademie.de
Existenzgründung statt ArbeitslosigkeitGründungszuschuss: Der Antrag
Der Antrag auf Gründungszuschuss: Download und Hinweise zum Ausfüllen
Wir stellen ein Muster zum Download bereit und geben Ausfülltipps
Bewertung / 141 Kommentare
Stand: 23. Mai 2011	(aktualisiert)
Antragsformular Gründungszuschuss
Das Antragsformular für den Gründungszuschuss gibt es normalerweise nur direkt bei der Arbeitsagentur im Anschluss an eine Beratung. Wir stellen Ihnen ein Muster zum Download vor und geben einige Hinweise zum Ausfüllen.
Antrag auf Gewährung eines Gründungszuschusses - Formular BA GZ 1 der Agentur für Arbeit
Die Agentur für Arbeit rückt ihr Antragsformular "BA GZ 1 - 08/2006 - Antrag auf Gewährung eines Gründungszuschusses zur Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit nach § 57 SGB III" nur an gründungsbereite Arbeitslose heraus, die sich einem ausführlichen Beratungsgespräch unterzogen haben. Ein Geheimhaltungsbedarf ist für dieses Dokument aber nicht so recht erkennbar: Deshalb veröffentlichen wir das zweiseitige Antragsformular als PDF-Dokument, damit Sie es sich schon vorab einmal ansehen können:
Download: "BA GZ 1 08/2006- Antrag auf Gründungszuschuss"
(PDF-Datei. Formular Stand 05/2011. Quelle: Bundesagentur für Arbeit)
Seite 1 des Antrags auf Gründungszuschuss
Bitte beachten Sie: Das Muster dient nur Ihrer Information. Sie können diesen Antrag nicht einfach ausgefüllt bei Ihrer Arbeitsagentur in den Briefkasten werfen: Um den Vorgang anzustoßen, ist ein zunächst ein persönliches Beratungsgespräch erforderlich.
Leitfaden zum Gründungszuschuss
Alles Weitere rund um den Gründungszuschuss, zu Voraussetzungen, Antragsstellung und Detailfragen sowie Informationen zu weiteren Angeboten der Arbeitsagentur für Arbeitslose, die sich selbstständig machen wollen, finden Sie in unserem umfangreichen Praxis-Leitfaden "Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit: Gründungszuschuss, Einstiegsgeld und Coachingförderung".
Bitte beachten Sie: (Stand: 5/2011) Die Bundesregierung plant Einsparungen beim Gründungszuschuss. Dazu gehört, den bisher bestehenden Rechtsanspruch auf die Förderung zu streichen, die Voraussetzungen strenger zu fassen und die Gesamthöhe des Zuschusses zu senken. Noch ist nichts entschieden - aber im ungünstigsten Fall treten die Änderungen bereits im Herbst 2011 in Kraft. Einzelheiten entnehmen Sie unserer aktuellen Berichterstattung.
Zurück zur Antragstellung: Das Beratungsgespräch ergibt durchaus Sinn. Zunächst muss zum Beispiel klargestellt werden, dass Sie tatsächlich auch ein Anrecht auf Gründungszuschuss haben: Dazu müssen Sie ...
wenigstens einen Tag arbeitslos (gemeldet) sein und
am Tag der Gründung noch Anspruch auf mindestens 90 Tage Arbeitslosengeld I haben.
Ausführliche Hinweise zu den Voraussetzungen für die Gewährung des Gründungszuschusses finden Sie im Abschnitt Gründungszuschuss: Voraussetzungen des Kapitels zum Gründungszuschuss im Leitfaden "Existenzgründung aus Arbeitslosigkeit" von akademie.de.
Sind die Voraussetzungen im Beratungsgespräch geklärt, druckt Ihnen der Mitarbeiter der Arbeitsagentur das obenstehende Antragsformular für den Gründungszuschuss aus. Auf diesen Exemplaren sind dann Ihr Name und Ihre "Kundennummer" sowie das Datum bereits aufgedruckt.
Darüber hinaus erhalten Sie zwei weitere Formulare zur Tragfähigkeitsbescheinigung Ihrer Existenzgründung. Diese Formulare als PDF-Download sowie Hinweise dazu finden Sie hier: Antrag auf Gründungszuschuss: Die Formulare zur Tragfähigkeitsprüfung. Weitere Hinweise zur Tragfähigkeitsprüfung entnehmen Sie dem ausführlichen Leitfaden.
Der Antrag auf Gründungszuschuss ist, wie Sie sehen, relativ unkompliziert und unbürokratisch gestaltet. Im Folgenden geben wir Ihnen noch ein paar Hinweise zu den einzelnen Feldern bzw. Angaben:
"2.1 Ich bin in eine persönliche Abhängigkeit eines Auftraggebers, insbesondere durch örtliche, zeitliche, inhaltliche oder fachliche Weisungen eingebunden.
( ) ja ( ) nein"
Diese Angabe müssen Sie verneinen! "Ja" bedeutet, dass Sie gegenüber einem Auftraggeber persönlich abhängig sind und deshalb nicht selbstständig, sondern unselbstständig arbeiten. Damit gelten Sie als Arbeitnehmer und erhalten keinen Gründungszuschuss.
"2.2 Ich bin in die Organisation eines Auftraggebers, insbesondere durch die Zusammenarbeit mit Mitarbeitern des Auftraggebers oder durch die Arbeit mit Arbeitsmitteln des Auftraggebers eingebunden."
Wenn Sie hier "ja" ankreuzen, weil Sie Teil der Organisation Ihres Auftraggebers sind oder mit dessen Arbeitsmitteln arbeiten, gelten Sie ebenfalls als Arbeitnehmer und erhalten ebenfalls keinen Gründungszuschuss.
Ein Gründungszuschuss kommt weiterhin nur dann infrage, wenn Sie folgende drei Fragen unter "2.3 Unternehmensrisiko" allesamt mit "ja" beantworten können:
Weitere Hinweise zum Thema hält der Leitfaden bereit, und zwar im Abschnitt "Scheinselbstständigkeit" des Kapitels "Start in den Unternehmer-Alltag".
Im Punkt "3. Für meine selbstständige Tätigkeit wende ich künftig ca. __ Wochenstunden auf." müssen Sie auf mindestens 15 Wochenstunden kommen. Andernfalls gelten Sie als nebenberuflich selbstständig und werden nicht gefördert.
Es ist durchaus möglich, "hauptberuflich arbeitslos" und gleichzeitig nebenberuflich selbstständig zu sein! Alles Weitere dazu finden Sie im Abschnitt "Selbstständiges Nebeneinkommen" des Kapitels "Schritte in die Selbstständigkeit" im Leitfaden.
Die Feststellung in Punkt "4. Ich übe noch eine andere bzw. weitere Beschäftigung(en) aus." dürfen Sie dagegen durchaus mit "ja" beantworten, ohne dass damit gleich der Gründungszuschuss infrage steht. Jedoch muss es sich um eine der Gründung zeitlich klar untergeordnete Nebenbeschäftigung handeln. Der zeitlicher Umfang der Nebentätigkeit muss auf jeden Fall unter 15 Wochenstunden liegen.
Sie dürfen sehr wohl Ihr Gründungsprojekt mit Nebenjobs verbinden! Alles Weitere finden Sie im Abschnitt "Gründungszuschuss und Nebenjobs" im Gründungszuschuss-Kapitel des Leitfadens.
Nach einer früheren Gründungsförderung fragt die Arbeitsagentur in Punkt "5. Ich habe bereits in der Vergangenheit Überbrückungsgeld, einen Existenzgründungszuschuss oder einen Gründungszuschuss zur Förderung der Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit erhalten. Wenn ja, letzter Bezug ____. Bei der Agentur in ____."
Auch wenn die Arbeitsagentur Ihnen früher schon einmal bei der Existenzgründung unter die Arme gegriffen hat, ist eine Förderung per Gründungszuschuss durchaus möglich. Das gilt grundsätzlich sogar dann, wenn Sie einen zweiten Anlauf in derselben Branche machen wollen. In dem Fall sollten Sie in der Beschreibung des Gründungsvorhabens aber plausibel begründen können, warum das neue Gründungsvorhaben voraussichtlich erfolgreicher sein wird.
Bitte beachten Sie: Zwischen dem letzten Monat der vorhergegangenen Förderung und dem Starttermin der neuen Gründung müssen auf jeden Fall mindestens 24 Monate liegen.
Antwort: Vorgehen als Arbeitnehmer
Verfasst von Robert Chromow am 11. Juni 2014 - 19:20.
und vielen Dank für Ihre vertrauensvolle Anfrage. Eine Einzelfallberatung ist an dieser Stelle nicht möglich. Daher nur ganz allgemein:
Aus meiner Sicht ist das von Ihnen geplante Vorgehen äußerst riskant und fragwürdig - zumal mit einer großen Familie im Hintergrund!
1. Es gibt keinen Rechtsanspruch auf Gründungszuschuss. Es kann gut sein, dass Ihnen die Förderung auch nach Ablauf der Sperrfrist verweigert wird.
2. Das zwischenzeitliche "Aufstocken" durch ALG II ist m. W. zwar theoretisch möglich - setzt aber voraus, dass von vornherein "Hilfebedürftigkeit" vorliegt - was wiederum die Offenlegung und weitgehende Verwertung des eigenen Vermögens voraussetzt. Außerdem besteht die Gefahr, dass das ALG II später sogar zurückgefordert wird, wenn die Hilfebedürftigkeit grob fahrlässig herbeigeführt wurde.
3. Auch auf das Einstiegsgeld haben Sie keinen Anspruch: Es _kann_ unter ganz bestimmten Umständen im Rahmen einer Eingliederungsvereinbarung gewährt werden.
Ohne rechtliche Einzelfallberatung sollten Sie das Vorhaben also auf keinen Fall weiter verfolgen.
Gründerzuschussverlängerung um weitere 300€ für 9 Monate
Verfasst von Gast am 8. Juli 2013 - 13:46.
Ich heiße Axel und habe im Februar aus der Arbeitslosigkeit gegründet und den Zuschuss bewilligt bekommen. Nun wollte ich mich um eine Verlängerung bemühen und habe im Internet Forumberichte gelesen wo Gründer nach einer Verlängerungsantrag auf einmal den Gesamten Zuschuss der Ersten 6 Monate zurückzahlen sollte.
Beispiel: Ein KFZ-Mechaniker gründet und hatte im ersten Gründerzuschussantrag angegeben eine Werkstatt zu eröffnen und auch so in den Antrag vermerkt. Da dies aber nicht lief oder die Ausrüstung zu teuer war sattelte er um als Autopfleger und Folierer für Fahrzeugschutzbeklebung.
Als das im neuen Gründerzuschussantrag für die weiteren 9 Monate eingetragen wurde hiesse es vom Amt das dort eine unsachgemäße Nutzung unter falschangaben der erste Gründerzuschuss bewilligt wurde und das Geld nun zurückgefordert wird. Jetzt treffen sie sich alle vor dem Sozialgericht.
Wie kann man so was Ausschließen? Eine Geschäftsidee ist dynamisch und es gibt immer Änderungen
Was muss man beachten bei der zweiten Verlängerung?
Und was kann das Amt an unterlagen einfordern?
Antwort: Zuschussverlängerung und Rückzahlung
Verfasst von Robert Chromow am 9. Juli 2013 - 11:24.
das Gespenst der Zuschussrückzahlung geistert schon seit langem durch Internetforen. Auszuschließen ist das nicht - es kommt aber nur in ganz seltenen Ausnahmefällen vor. Hintergrund: Die Bewilligung erfolgt auf Basis eines Tragfähigkeitsgutachtens für den ursprünglichen Businessplan. Puntuelle Anpassungen der Geschäftsidee sind natürlich kein Problem.
Wenn ein Gründer jedoch die Branche wechselt oder ein ganz neues Geschäftsmodell praktiziert, kann die Arbeitsagentur Probleme machen. Am besten holen Sie den für Sie zuständigen Berater rechtzeitig mit ins Boot - oder Sie warten mit der Änderung, bis der Förderzeitraum abgelaufen ist.
Es soll auch Gründer geben, die nach dem Motto verfahren "Was die Arbeitsagentur nicht weiß, macht sie nicht heiß". In Zeiten des Internet ist das aber ausgesprochen gefährlich: Oft genügt ja bereits ein Blick auf die Website des Antragstellers, um die tatsächliche Tätigkeit zu erkennen.
Ach so: Ausführliche Informationen zur Verlängerung des Zuschusses finden Sie im Beitrag
https://www.akademie.de/wissen/gruendungszuschuss-verlaengern
Hallo wie lange dauert das so
Verfasst von Gast am 9. Juni 2013 - 17:02.
Hallo wie lange dauert das so ungefâhr bis das alles bearbeitet ist vom arbeitsamt für einen exestensgründungdzuschuss lg
Antwort: Hallo wie lange dauert das so
Verfasst von Robert Chromow am 10. Juni 2013 - 9:37.
vom ersten Gespräch über die Ausarbeitung des Geschäftsplans und dessen Begutachtung durch eine fachkundige Stelle bis hin zur endgültigen Entscheidung der Arbeitsagentur können Monate vergehen.
Falls Sie die eigentliche Entscheidung der Arbeitsagentur über den Antrag (ab Vorliegen des Tragfähigkeitsgutachtens) meinen: Auch hier ist die Bearbeitungsdauer von Arbeitsagentur zu Arbeitsagentur verschieden. Sie kann zwischen einigen Tagen und mehreren Wochen liegen. Die Bearbeitungssdauer hängt nicht zuletzt davon ab, wie gut sich Antragsteller und Fallmanager aus der Vergangenheit kennen.
Begründung der Förderung
Verfasst von Gast am 6. Dezember 2012 - 18:12.
wie kann man seinen Businessplan aufstellen und tragfähig machen, wenn der Grunderzuschuss nach §93 (1) zur Sicherung des Lebensunterhalts und zur sozialen Sicherung beitragen muss. Dann müsste der Zuschuss ja Teil der Umsatzplanung sein?!
Ist das nicht ein Widerspruch und wie begründe ich den Gründerzuschuss am besten?
Antwort: Begründung der Förderung
Verfasst von Robert Chromow am 7. Dezember 2012 - 11:16.
Ihre Überlegungen sind völlig berechtigt - um einen Widerspruch handelt es sich trotzdem nicht: Im betrieblichen Teil des Businessplans taucht der Gründungszuschuss tatsächlich überhaupt nicht auf. Insbesondere handelt es sich definitiv _nicht_ um einen Teil der Umsatzplanung!
Zum Nachweis der voraussichtlichen Tragfähigkeit einer Existenzgründung gehören aber neben der eigentlichen betrieblichen Planung auch plausible Aussagen zur Sicherung des privaten Unterhalts während der Anlaufphase. Und da spielt der Gründungszuschuss dann sehr wohl eine wichtige Rolle. Die Überlegung dahinter: Was nützt das tollste Geschäftsmodell, wenn es erst in drei Jahren erste Früchte abwirft und der / die geniale GründerIn in der Zwischenzeit verhungert ist. :-)
Alles Gute für Ihr Vorhaben und herzliche Grüße
Verfasst von Gast am 9. August 2012 - 18:32.
Hallo ich bin seit dem 02.02.2012 arbeitslos nach langen Überlegungen über die Selbstständikeit habe mir jetzt den Antrag auf Gewährung eines Gründungszuschusses zur Aufnahme einer Selbstständigen arbeit geholt. Da ich Dienstleistungen Rund ums Haus anbieten möchte, ich aber nur über eine Kaufmännische Ausbildung verfüge, stellt sich mir jetzt die Fragen zu dem Bogen siehe oben. Die beim Arbeitsamt legen viel Wert auf Kenntnisse und Fähigkeiten worüber ich einen Nachweis erbringen muss, da ich aber nur Dienstleistungen anbieten möchte, stellt sich die Frage wie soll ich einen Nachweis übers Rasenmähen, Winterdienst, Entrümplungen u.e.w erbringen was doch in der Regel jeder kann!!
Wäre schön wenn mir jemand einen Tipp mit auf den Weg geben könnte die Seite ist echt klasse Top
Antwort: Existenzgründung
Verfasst von Robert Chromow am 10. August 2012 - 10:44.
Hallo und vielen Dank für das nette Feedback.
Zu Ihrer Frage: Angesichts der rigiden Vergabepraxis der meisten Arbeitsagenturen haben Sie mit Ihrem geplanten Angebot haushaltsnaher Dienstleistungen vermutlich schlechte Karten: Sie sollten sich also nicht zu viele Hoffnungen machen.
Andererseits: Ausgeschlossen ist eine Förderung nicht. Da Sie Ihr Vorhaben ohnehin gründlich planen und durchrechnen müssen, lassen Sie sich am besten von einem Gründungsberater und / oder einem örtlichen Gründungszentrum unterstützen. Dort kann man Ihnen bestimmt auch sagen, mit welchen Argumenten Sie Ihre örtliche Arbeitsagentur (wenn überhaupt) überzeugen können.
Verfasst von Gast am 3. Januar 2012 - 11:21.
als "Tag der Antragstellung" gilt in der Tat der 15.12.2011. Voraussetzung für die Gewährung des Gründungszuschusses ist jedoch der Zeitpunkt, zu dem die Voraussetzungen erfüllt sind. Das kann in Ihrem Fall nicht vor dem 1.1.2012 sein, da Sie ja erst seit diesem Tag arbeitslos sind. Erst seit dem 1.1. können Sie "durch Aufnahme einer selbständigen, hauptberuflichen Tätigkeit die Arbeitslosigkeit beenden". Insofern ist die Position der Arbeitsagentur nachvollziehbar. Trotzdem haben Sie m. E. gute Karten, die Förderung zu erhalten - wenn auch zu ungünstigeren Konditionen: Schließlich haben Sie alle Voraussetzungen für die Gründung bereits ganz zu Beginn der Arbeitslosigkeit erfüllt und dokumentieren so die Ernsthaftigkeit Ihres Vorhabens und die Tatsache, dass Sie selbst davon überzeugt sind - und gar nicht erst versuchen, erst einmal die "normale" Arbeitslosigkeit auszuschöpfen...
Verfasst von Gast am 2. Januar 2012 - 18:58.
ich habe am 15.12.11 die Schreiben vom Arbeitsamt zur Beantragung des Gründergeldes bekommen.
Arbeitslos bin ich ab dem 01.01.12 und habe ich mich bereits im September 2011 gemeldet. Jetzt wollte ich am 29.12 den Buissnesplan und alle anderen Formulare einreichen.
Jetzt sagt die Frau vom Amt das ich nach dem neuem Recht behandelt werde und ich muss alles Neuaustellen. Ist das so Richtig ?
Beim Finazamt habe ich am 28.12.11 mich für den 02.01 als Selbständig gemeldet. Mein Steuerberater sagt das der 15.12 eigentlich der entscheidene Tag ist und das Arbeitsamt sagte mir der Tag der Gewerbeanmeldung sei maßgebend ?????? Viele Fragzeichen.
Verfasst von hero7 am 15. Dezember 2011 - 23:30.
Besten Dank für die übersichtlichen, hilfreichen Erläuterungen!
Rückvergewisserung zu Punkt 5 des Gründungszuschuss-Antrags nach früherer Förderung: Ich nehme an, dass darunter auch die ehemalige "Ich"-AG-Förderung fällt?
Verfasst von am 9. Dezember 2011 - 10:45.
hallo, Frau/Herr De Valerio,
Gründungszuschuss können Sie auch beantragen, wenn Sie durch eigene Kündigung arbeitslos geworden sind - bislang war das oft sogar noch in der Sperrzeit möglich. Andererseits könnte es sein, dass die Arbeitsagentur da jetzt nicht mehr mitspielt. Wenn Sie eine Sperrfrist abwarten müssen, fallen Sie unter die Neuregelung der Vorschriften zum Gründungszuschuss und haben keinen Rechtsanspruch mehr (Kann-Leistung) . Sie sollten diesen Schritt also nicht voreilig tun und sich ggf. mit dem Arbeitsberater schon vorher abstimmen.
Dass Sie die Branche und die Selbstständigkeit bereits aus der Nebenberuflichkeit kennen, sollte Ihre Chancen auf Gründungszuschuss dagegen eher steigern.
Verfasst von Gast am 8. Dezember 2011 - 11:35.
Der Mietvertrag für die Ferienanlage könnte man eher als Gründungsvorbereitung ansehen, da damit zunächst keine gewerblichen Aktivitäten entfaltet wurden. Mietvertrag dürfte auch unproblematisch sein, wenn man vorher eigentlich an einen anderen potentiellen Betreiber weitervermieten wollte, da die Miete günstig war und man sich erst danach entschlossen hat, das selbst zu machen. Dass Gewerbeanmeldung erst später erfolgt ist lässt doch erkennen, dass vorher noch keine gewerbliche Tätigkeit (Ferienvermietung usw.) erfolgte.
Verfasst von am 8. Dezember 2011 - 9:13.
@anonym vom 7.12 ("Ferienanlage")
so lange der Antrag auf Gründungszuschuss vor der Gewerbeanmeldung gestellt wurde, sehe ich in einem vorher erfolgten Mietvertragsabschluss kein Problem - das ist ja nur eine vorbereitende Tätigkeit zur Gründung, nicht die Aufnahme der unternehmerischen Tätigkeit selbst.
Verfasst von Gast am 7. Dezember 2011 - 23:16.
wir haben uns mit einer kleinen Ferienanlage slbstständig gemacht als GbR.
Den Antrag auf Gründungszuschuss natürlich gestellt. Nun wird der Mietvertrag der Immobilie verlangt. Dieser ist aber einen Monat VOR der Gewerbeanmeldung bereits geschlossen worden. Geht das trotzdem in Ordnung oder müssen wir mit Problemen rechnen ?
Verfasst von Gast am 7. Dezember 2011 - 20:53.
Hallo, ist es möglich Gründungszuschuss zu erhalten, wenn man schon im Vorfeld in Teilzeit freiberuflich gearbeitet hat? Die Branche würde gleich bleiben jedoch wäre dann der Hauptverdienst mit der freiberuflichen Tätigkeit zu erwirtschaften und nicht mehr durch die Festanstellung.
Gibt es eine Möglichkeit nach Kündigung der Festanstellung bei der Agentur für Arbeit Gründungszuschuss zu erhalten? Gruß De Valerio
Verfasst von am 1. Dezember 2011 - 10:03.
Grundätzlich ist eine Gründung und der - vorher zu stellende - Antrag auf Gründungszuschuss bereits während der Sperrzeit möglich, ausgezahlt wird dann nach Ablauf der Sperrzeit. Darauf haben sich aber bislang schon nicht alle Arbeitsagenturen eingelassen. Gerade unter den momentanen Umständen sollten Sie also vorher mit dem Berater der Arbeitsagentur reden.
Nach Ablauf der Sperrzeit haben Sie dann trotz Eigenkündigung grundsätzlich die Möglichkeit, Gründungszuschuss zu erhalten, aber ein Rechtsanspruch wird dann darauf nicht mehr bestehen. Wenn Sie wegen Elterngelds nur 30 Wochenstunden oder noch weniger arbeiten, könnte es sein, dass es dadurch noch schwieriger wird, den Berater von der Gewährung des Gründungszuschusses zu überzeugen.
Verfasst von Gast am 1. Dezember 2011 - 1:09.
Hallo, ich blicke mitlerweile bei allen Beiträgen im Netz nicht mehr ganz durch.
Ich möchte mich selbständig machen und befinde mich derzeit in Elternzeit.
Wenn ich jetzt zusammenfasse muss ich erst kündigen bei meinem jetzigem Arbeitgeber, dann zum Arbeitsamt gehen um mich arbeitslos zu melden, (ich werde dann 3 Monate Sperrzeit bekommen).
Dann stelle ich den Antrag auf Gründungszuschuss und beantrage eine Steuernummer beim Finanzamt (noch bevor unser Bundespräsident unterschreibt) und dann erhalte ich ab dem Tag der Antragsstellung 9 Monate ALG1 als Zuschuss?
Kann ich den Antrag jetzt stellen und ab dem Ende der Sperrzeit anfangen wenn ich den Zuschuss erhalte?
Verfasst von am 28. November 2011 - 11:31.
@anonym vom 25.11.
Ein Lebenslauf mit Zeugnissen etc. ist üblicherweise Teil der dem Geschäftsplan beigefügten Dokumente - und wird von der Arbeitsagentur auch erwartet. Und ja, nicht nur die fachkundige Stelle, sondern auch die Arbeitsagentur selbst sollte ein Exemplar Ihres Geschäftsplans bekommen.
Verfasst von Gast am 25. November 2011 - 15:57.
muss ich dem Antrag noch meinen Nachweis, dass ich befaehigt bin zur Existenzgruendung in Form von Lebenslauf etc. beifuegen?
Muss ich auch mein Konzept fuer das Vorhaben beilegen, obwohl es bereits die fachkundige Stelle gesehen und befuerwortet hat?
Verfasst von am 22. November 2011 - 10:04.
@anonym vom 18.11.
eine Weiterbildung und gleichzeitig Förderung mit Gründungszuschuss geht tatsächlich nicht - für das eine ist Arbeitslosigkeit die Voraussetzung, für das andere, dass diese dadurch endet. Deshalb wird es auch schwierig sein, vor Abschluss der Massnahme den Antrag auf Gründungszuschuss zu stellen. Und im März ist dieser vermutlich eine Kann-Leistung. Was allerdings nicht bedeutet, dass dann völlige Willkür herrscht - wenn Sie nachweisen können, dass Sie bereits Auftraggeber hätten _und_ die notwendige Qualifikation für den Freelancer-Job, hätte man damit gute Argumente gegen eine Ablehnung.
Verfasst von Gast am 18. November 2011 - 17:19.
bin seit August diesen Jahres als arbeitslos gemeldet. Habe von seitens Arge eine Weiterbildung von Nov-März finanziert bekommen, die ich momentan besuche. Aufgrund dieser Qualifikation bekomme ich nun Jobangebote ab Ende der Weiterbildung, allerdings im Freelancer-Bereich (üblich für meine Arbeitsbranche). ich würde die ein oder andere Stelle gerne annehmen. Da ich allerdings noch nie Selbstständig gearbeitet habe, ist es mir ohne Gründungszuschuß finanziell ein wenig zu riskant.
Mein Berater bei der Arge meinte vor dieser Weiterbildung, dass ich aber nicht beides haben könne, quasi Weiterbildung und Gründungszuschuss. Im Internet jedoch hab ich von verschiedenen Foren gelesen, das es doch Möglich sei, wenn alles andere wie die üblichen Fristen, Ansrüche etc. stimmen.
Ehrlich gesagt bin ich momentan ein wenig verwirrt was das alles angeht und weiß auch nicht so recht ob mein Berater nur nicht will statt nicht kann.
1) Wäre beides nun möglich oder geht wirklich nur entweder/oder?
2) Falls ja, kann ich den Antrag schon jetzt stellen oder erst nach der Weiterbildung?
3) Was mach ich wenn mein Berater sich "quer" stellt?
Verfasst von Gast am 28. Oktober 2011 - 12:17.
Zur Frage vom 27.10.2011 18:41 Uhr:
Dass Ihnen die Arbeitsagentur einen Aufhebungsbescheid zum 31.10.2011 schickt, ist aus meiner Sicht folgerichtig und völlig in Ordnung: Immerhin haben Sie dort mitgeteilt, dass Sie ab diesem Zeitpunkt eine "hauptberufliche selbstständige Tätigkeit" aufnehmen werden und damit per Definition nicht mehr arbeitslos sind. Die Bewilligung des Gründungszuschusses ist davon unabhängig. Dass der Aufhebungsbescheid, wenn ich Sie richtig verstanden habe, mit ...
§ 48 Abs. 1 S.2 SGB X
http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_10/__48.html
... begründet wurde, wundert mich aber: Schließlich haben Sie die Arbeitsagentur rechtzeitig über die "Änderung der Verhältnisse" informiert und keine Leistungen zu Unrecht bezogen. Am besten fragen Sie bei der Arbeitsagentur nach, was es mit dem Hinweis auf sich hat.
Abgesehen davon sollten Sie jetzt alles daransetzen, Ihren Betrieb auch tatsächlich kurzfristig aufzunehmen. Dafür ist übrigens nicht nötig, dass Sie schon konkrete Aufträge abwickeln oder erste Rechnungen schreiben: Auch bei Werbeaktivitäten oder der Einrichtung des Geschäftsbetriebes handelt es sich um unverzichtbare Teile einer selbstständigen Tätigkeit.
Verfasst von Gast am 28. Oktober 2011 - 12:00.
ausführlichere Informationen zur aktuellen Rechtslage können Sie dem Beitrag ...
"Kahlschlag beim Gründungszuschuss beschlossen: Nun aber hurtig!"
https://www.akademie.de/direkt?pid=64171
... entnehmen.
Verfasst von Gast am 27. Oktober 2011 - 20:09.
Danke für Ihre Antwort! Aber das stimmt nicht mehr: Der Gesetzentwurf ist vom Bundesrat mit Veto belegt worden, so dass er nochmals durch den Vermittlungsausschuss muss. Die dafür anberaumte Sitzung ist am 8.11. Danach erst - sofern es dann freigegeben wird wg. Einigung - geht das Ganze an den Bundespräsidenten und wird dort geprüft. Kann dauern, Experten rechnen mit mindestens drei Wochen Verzögerung für das Inkrafttreten des Gesetzes! Das würde mir nämlich noch ein wenig Zeit geben und diese möchte ich gern nutzen. Ich habe auch noch nie davon gehört, dass man sich vor Erhalt der Antragsformulare bei der AfA auf ein Gründungsdatum festlegen muss. Und dann schicken sie einfach einen Aufhebungsbescheid. Im Grunde darf ich ja dann davon ausgehen, dass ein Widerspruch in diesem Fall Erfolg hätte, oder? Schließlich tritt meine SElbständigkeit erst mit Datum der Gründung, also Gewerbeanmeldung, in Kraft. Bis dahin bin ich ja arbeitslos....
Verfasst von Gast am 27. Oktober 2011 - 19:50.
Sie müssen spätestens Montag 31.10.2011 gründen (Gewerbe- oder Finanzamt-Anmeldung) und den GZ Antrag bei Ihrer Arbeitsagentur (vollständig*) einreichen. Ab 1. November/Anfang November ändert sich voraussichtlich die Gesetzeslage. Den GZ wird es dann nicht mehr oder nur noch mit minimaler finanzieller Förderung und vor allem nur noch als "Kann-"Regelung geben.
Für die fachkundige Stellungnahme zur Tragfähigkeit des Gründungsvorhabens wird es jetzt sehr knapp, falls sie die noch nicht (beantragt) haben. Den Arbeitsagenturen genügt jedoch regelmäßig fristwahrend die Quittung, dass diese Stellungnahme zur Begutachtung angenommen wurde (von der Handelskammer, der Bank, den Wirtschaftsweisen, o. ä.)
Der § 48 Abs. 1 S. 2 10.SGB... wird, neben div. anderen §§ auch auf meinem Aufhebungsbescheid genannt. Ohne mir die §§ zu Gemüte zu führen, gehe ich davon aus, dass es mit Ihrem Aufhebungsbescheid seine Richtigkeit hat - wie gesagt, vielleicht sogar ein Wink, denn ab 1. Nov. gibt es vermutlich neue Gesetzte und den GZ nicht mehr.
Ferner: Es gibt auf dem GZ Antragsformular Seite 3 (nur von der Agentur auszufüllen) den Punkt "... verspätete Antragstellung; unbillige Härte gem. § 324 (1) SGB III liegt nicht vor". Was es damit auf sich hat weiß ich nicht, doch ggf. finden Sie dort noch ein Schlupfloch.
!! DANK AN DIETRICH HASE FÜR DIE HILFE - hatte doch tatsächlich mehrere Antragsfragestellungen missverstanden. Jetzt korrigiert. Morgen Gründung und Abgabe:-)
Verfasst von Gast am 27. Oktober 2011 - 18:41.
Meine zuständige Arbeitsagentur hat mir die Formulare für den Antrag auf Gründungszuschuß erst ausgehändigt, als ich Ihnen ein Gründungsdatum genannt habe. Also habe ich den 31.10.11 genannt, wobei dieses Datum von mir zwar angepeilt war, sich aber nun doch um einige Tage verschieben wird. Meine Informationen sind dahingehend, dass die Zahlungen des Gründungszuschuss natürlich mit Gründungsdatum beginnen werden und dass ich bis zu diesem Datum natürlich arbeitslos bin. Kann ja mal sein, dass mal etwas länger dauert, als man denkt. Nun hat mir die Arbeitsagentur aber schon einen Aufhebungsbescheid ab dem 31.10.11 geschickt. Und zwar nach §48 Abs.1 S.2 (und das ist doch, wenn man seiner Mitteilungspflicht nicht nachgekommen ist, wie ich nachgelesen habe). Also ich verstehe das alles nicht. Haben die das Recht dazu? Was kann ich jetzt tun?
Verfasst von Brian Eric Janßen am 19. Oktober 2011 - 12:44.
wenn Sie weniger als 15 Stunden in der Woche selbstständig tätig sind, gelten Sie als arbeitslos:
https://www.akademie.de/direkt?pid=56461
Mehr zum Thema finden Sie in unserem Beitrag "ALG II für Selbstständige":
https://www.akademie.de/direkt?pid=22240
Eine Übersicht über "Existenzgründung aus Arbeitslosigkeit" finden Sie hier:
https://www.akademie.de/direkt?pid=11595
Verfasst von Gast am 19. Oktober 2011 - 9:11.
ich bin selbstständig und erhalte vom Jobcenter einen kleinen Zuschuss zu meinem Einkommen.
Nun möchten diese wissen, ob ich unter oder über 15h/Woche tätig bin.
Ich dachte, Leistungen vom Jobcenter sind unabhängig von der Stundenzahl, nur die Einnahmen zählen (die ich auch monatlich beim Jobventer vorlege).
Ich würde mich sehr über eine fachkundige Stellungsnahme freuen. Vielen Dank!
Gründungszuschuss: Der Antrag(5 Seiten)
Antrag auf Gündungszuschuss (Muster) (240 KB)
Zum Thema: Gründung aus der Arbeitslosigkeit: Einzelaspekte

References: § 57
 §93

§ 48
 § 48
 § 324
 §48