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Timestamp: 2019-03-22 19:34:59+00:00

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BGBl. I 1998 S. 3836 - Gesetz zur Änderung des Einführungsgesetzes zur Insolvenzordnung und anderer Gesetze (EGInsOÄndG) - dejure.org
BGBl. I 1998 S. 3836
Bundesgesetzblatt Jahrgang 1998 Teil I Nr. 85, ausgegeben am 28.12.1998, Seite 3836
Gesetz zur Änderung des Einführungsgesetzes zur Insolvenzordnung und anderer Gesetze (EGInsOÄndG)
19.11.1998 BT ÄNDERUNG DES EINFÜHRUNGSGESETZES ZUR INSOLVENZORDNUNG (GESETZENTWURF)
Im Zuge der Einführung der Insolvenzordnung vom 5. Oktober 1994 (BGBl I S. 2911) zum 1. Januar 1999 ist mit der Einfügung von Art. 1 § 3 Nr. 9 RBerG durch Art. 1 des Gesetzes zur Änderung des Einführungsgesetzes zur Insolvenzordnung und anderer Gesetze vom 19. Dezember 1998 (BGBl I S. 3836) geregelt worden, dass die Tätigkeit von Schuldnerberatungsstellen durch das Rechtsberatungsgesetz nicht berührt wird.
Geht es - wie hier - um eine Prognose, muss die Entwicklung, die eine Benachteiligung bewirken könnte, nicht nur abstrakt möglich, sondern aufgrund konkreter Anhaltspunkte wahrscheinlicher sein als eine Nichtschlechterstellung (vgl. BT-Drucks. 14/120, S. 14 zu Art. 2 Nr. 14 EGInsO ÄndG).
Rechtsgrundlage für den Widerruf der Bestellung des Klägers als Steuerberater ist im Streitfall § 46 Abs. 2 Nr. 4 StBerG in der ab 1. Januar 1999 geltenden Fassung des Art. 62 des Einführungsgesetzes zur Insolvenzordnung (EGInsO) vom 5. Oktober 1994 (BGBl I, 2911, 2940) i.d.F. des Art. 1 Nr. 14 des Gesetzes zur Änderung des EGInsO und anderer Gesetze vom 19. Dezember 1998 (BGBl I, 3836, 3838).
Nach § 115 der Bundesnotarordnung vom 24. Februar 1961 (BGBl. I S. 97) in der durch das Gesetz zur Änderung des Einführungsgesetzes zur Insolvenzordnung und anderer Gesetze vom 19. Dezember 1998 (BGBl. I S. 3836) geänderten Fassung (im Folgenden: BNotO) gilt dieses Gesetz im Oberlandesgerichtsbezirk Karlsruhe nicht.
Soweit aus der bisherigen Aktenlage ersichtlich, ist der Widerrufsbescheid der OFD zu Recht ergangen, weil der Antragsteller in Vermögensverfall geraten ist und nicht hinreichend dargelegt ist, dass dadurch die Interessen der Auftraggeber nicht gefährdet sind (§ 46 Abs. 2 Nr. 5 StBerG a.F., jetzt § 46 Abs. 2 Nr. 4 StBerG i.d.F. des Art. 1 Nr. 14 des Einführungsgesetzes zur Insolvenzordnung und anderer Gesetze --EGInsOÄndG-- vom 19. Dezember 1998, BGBl I 3836).
Art. 1 § 3 Nr. 9 RBerG wurde durch Art. 1 Nr. 3 EGInsOÄndG vom 19.12.1998 (BGBl. I, 3836) angefügt.
Ob die angefochtene Verrechnung von Beitragsansprüchen der Beigeladenen mit dem pfändbaren Teil der Altersrente des Versicherten ab Februar 2000 rechtmäßig ist, richtet sich nach § 52 SGB I i.V.m. den Vorschriften der Insolvenzordnung vom 5. Oktober 1994 (BGBl. I S. 2866) in der hier maßgebenden Fassung des Gesetzes vom 19. Dezember 1998 (BGBl. I S. 3836) - InsO -.
Für die selbständigen Berufe des Rechtsanwalts und des Notars stellen § 4 BRAO in der Fassung des Änderungsgesetzes vom 9.3.2000 (BGBl. I S. 182) und § 5 BNot0 in der Fassung des Änderungsgesetzes vom 19.12.1998 (BGBl. I S. 3836) übereinstimmend auf die Befähigung zum Richteramt nach dem Deutschen Richtergesetz ab; auf die Besonderheiten europäischer Eingliederungsvoraussetzungen (vgl. 4 BRAO) ist hier nicht einzugehen.
OLG Celle, 19.03.2003 - 222 Ss 24/03
Erfordernis der Erlaubnis zur Schuldnerberatung gem. Art. 1 § 1 RBerG bei …
19 bb) Dieser Regelungsansatz findet sich wieder im Gesetzgebungsverfahren des Gesetzes zur Änderung des Einführungsgesetzes zur Insolvenzordnung und anderer Gesetze (EGInsOÄndG) vom 19. Dezember 1998 (BGBl. I S. 3836), durch das u.a. Art. 1 § 3 RBerG um die neu angefügte Nr. 9 ergänzt worden ist.
Dieser Auffassung des Bundesrats hat sich letztlich auch der Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages durch Beschlussempfehlung vom 2. Dezember 1998 (BT-Drucksache 14/120) - ohne weitere Begründung - angeschlossen, nachdem zuvor die Bundesregierung in ihrer Gegenäußerung vom 18. November 1998 zur Stellungnahme des Bundesrats (BT-Drucksache 14/49 S. 10) darauf hingewiesen hatte, dass bei der durch den Bundesrat vorgesehenen Fassung von Art. 1 § 3 Nr. 9 RBerG die Unsicherheit hinsichtlich der Personen, die nicht ohnehin zur Rechtsberatung befugt sind, weiter fortbestehen würde.
Eine solche Kollisionslage wäre jedenfalls durch § 45 Abs. 1 Nr. 4, Abs. 2 Nr. 2, Abs. 3 der Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO) vom 1. August 1959 (BGBl. I S. 565), zuletzt geändert durch Gesetz vom 19. Dezember 1998 (BGBl. I S. 3836) so geregelt, dass sie sich von Rechts wegen nicht mehr auswirken kann.
BGH, 25.10.2007 - IX ZB 269/04
Feststellung eines Konkursvorrechts einer Steuerforderung
OVG Nordrhein-Westfalen, 20.03.2000 - 4 E 62/00
Zulässigkeit der Prozessvertretung durch Steuerberater und Wirtschaftsprüfer vor …
LG Stuttgart, 07.04.2003 - 19 T 288/02
Vorlage zum EuGH: Verstoß gegen die Gesellschaftssteuerrichtlinie durch die …
BFH, 13.11.2002 - VII B 206/02
Eröffnung des Konkursverfahrens als Indiz für den Vermögensverfall - Widerruf der …
LG Traunstein, 27.08.1999 - 4 T 2966/99
Voraussetzungen für die Bestätigung des Insolvenzplanes durch das Gericht; …
AG Köln, 16.10.2002 - 71 IK 103/02
Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens mit einem Formularvordruck
AG Duisburg, 02.12.2002 - 62 IK 61/00
Geeignetheit eines Juristen als Verbraucherinsolvenzberatungsstelle; Auftreten im …

References: Art. 1
 § 3
 Art. 1
 Art. 2
 § 46
 Art. 62
 Art. 1
 § 115
 § 46
 Art. 1

Art. 1
 § 3
 Art. 1
 § 52
 § 4
 § 5
 Art. 1
 § 1
 Art. 1
 § 3
 Art. 1
 § 3
 § 45