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Heft Nr. 5/1973 – 54. Jahrgang (Heft bestellen) Seite
Bewilligungspflicht für den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland. BBGE Art. 3 lit. c. Erwerb durch eine juristische Person (Immobilienaktiengesellschaft) mit Sitz in der Schweiz, aber mit beherrschender finanzieller Beteiligung von Personen ohne Wohnsitz oder Sitz in der Schweiz. 257
Bewilligungspflicht für den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland.
BBGE Art. 3 lit. c. Erwerb durch eine juristische Person (Immobilienaktiengesellschaft) mit Sitz in der Schweiz, aber mit beherrschender finanzieller Beteiligung von Personen ohne Wohnsitz oder Sitz in der Schweiz.
Hellen Erklärungen der gesuchstellenden Immobilienaktiengesellschaft und eingereichte Bescheinigungen bestehende Unklarheiten nicht auf, so ist es nicht Aufgabe der Bewilligungsbehörde, die ausländische Beherrschung nachzuweisen. Es genügt die Feststellung, dass die Beherrschung durch Personen ohne Wohnsitz oder Sitz in der Schweiz ernsthaft in Betracht fällt.
REKURSKOMMISSION FUER GRUNDERWERB DURCH PERSONEN IM AUSLAND, Beschluss vom 6. Oktober 1972.
Hypothèque légale des artisans et entrepreneurs. - Dans le procès relatif à l'inscription définitive de l'hypothèque légale de l'entrepreneur sous-traitant, ce n'est pas l'ampleur de la créance qui est en cause, mais bien le montant du gage; il n'est dès lors pas nécessaire que, outre le propriétaire de l'immeuble, l'entrepreneur général soit mis en cause (art. 839 CC). Art. 961 CC, art. 22 al. 4 et 76 ORF. 263
Gesetzliches Grundpfandrecht der Handwerker und Unternehmer. Bei einem Prozess auf definitive Eintragung des Unternehmerpfandrechtes eines Unterakkordanten ist nicht der Umfang der Forderung entscheidend, sondern der Betrag des Pfandes. Es ist daher nicht nötig, ausser dem Eigentümer des Grundstückes auch den Gesamtunternehmer ins Recht zu fassen (Art. 839 ZGB).
Vornahme der provisorischen Eintragung ohne Ansetzung der Frist zur Klageeinreichung, weil eine solche in der gerichtlichen Anordnung nicht enthalten war: Massgebend für die Berechnung der dreimonatigen Frist des Art. 839 ZGB ist diese erste Eintragung und nicht der Zeitpunkt, an dem unter Mitwirkung des Richters eine Prozessvereinbarung erfolgte, welche die Klagefrist festsetzte (Art. 961 ZGB, Art. 22 Abs. 4 und 76 GBV).
TRIBUNAL CANTONAL, Ière Cour civile, arrêt du 9 mars 1971 en la cause Banque jurassienne c/Dussex et consorts (RVJ 1971 p. 67).
Details einblendenDetails ausblenden ATF 98 Ia 345
Loi cantonale d'application du Code civil. Arbitraire. Il est arbitraire de ne pas assimiler à un mur de clôture un mur de soutènement construit à la limite du fonds pour créer une esplanade. 267
Kantonales Einführungsgesetz zum ZGB. Willkür.
Es ist willkürlich, eine an der Grenze der Liegenschaft zur Schaffung eines Vorplatzes erstellte Stützmauer nicht einer Einfriedungsmauer gleichzustellen.
TRIBUNAL FEDERAL, IIe cour civile statuant comme chambre de droit public, arrêt du 29 juin 1972 dans la cause Kun contre Zufferey et Tribunal cantonal du canton du Valais.
Details einblendenDetails ausblenden ATF 97 II 333
Art. 704 al. 1 CC. Les sources qui jaillissent sur une propriété privée et qui forment dès le début un cours d'eau (sources de ruisseaux) ne sont pas des sources au sens de l'art. 704 al. 1 CC. 270
TRIBUNAL FEDERAL, IIe cour civile, arrêt du 21 octobre 1971 en la cause Consortage de Cleuson contre Commune de Nendaz.
Details einblendenDetails ausblenden BGB 98 II 73
Eigenhändige letztwillige Verfügung. Einrede der Ungültigkeit wegen mangelhaften Willens und wegen Formmangels. Art. 8, 469 Abs. 1 und 2 und 505 ZGB. 274
2. Ungültigkeit mangels eigenhändiger Niederschrift der ganzen Verfügung im Sinne von Art. 505 ZGB? Wieweit darf dem Erblasser bei der Niederschrift der Verfügung körperliche Hilfe geleistet werden? (Erw. 3a). Welchen Einfluss haben von fremder Hand eingefügte Stellen auf den übrigen Inhalt der Verfügung? (Erw. 3b).
BUNDESGERICHT, II. Zivilabteilung, Urteil vom 20. April 1972 i.S. Kienast und Mitbeteiligte gegen Gubler und Mitbeteiligte.
Details einblendenDetails ausblenden BGE 98 II 148
Einlieferung letztwilliger Verfügungen (Art. 556 ZGB), Zivilrechtsstreitigkeit (Art. 44/46 OG). 287
Einlieferung letztwilliger Verfügungen (Art. 556 ZGB), Zivilrechtsstreitigkeit (Art. 44/46 OG).
Ein behördlicher Entscheid, der die Einlieferung der letztwilligen Verfügungen anordnet, bildet eine blosse Sicherungsmassregel, die in den Bereich der nicht streitigen Gerichtsbarkeit fällt und somit nicht zu den Zivilrechtsstreitigkeiten im Sinne von Art. 44 ff OG gehört.
BUNDESGERICHT, II. Zivilabteilung, Urteil vom 13. Juli 1972 i.S. Erbengemeinschaft Saladin gegen Weiland.
Details einblendenDetails ausblenden BGE 98 II 305
OR Art. 22. Architektenklausel in einem Grundstückkaufvertrag als Vorvertrag zugunsten Dritter. OR Art. 404. Architektenvertrag als Auftrag, der jederzeit bedingungslos aufgelöst werden kann. 288
OR Art. 22. Architektenklausel in einem Grundstückkaufvertrag als Vorvertrag zugunsten Dritter.
OR Art. 404. Architektenvertrag als Auftrag, der jederzeit bedingungslos aufgelöst werden kann.
Sofern keine unerlaubte Handlung vorliegt, begründet der Widerruf des Architektenvertrages keinen Schadenersatzanspruch wegen Nichterfüllung.
BUNDESGERICHT, I. Zivilabteilung, Urteil vom 3. Oktober 1972 i.S. Sauter und Dirler gegen Mesana AG.
Details einblendenDetails ausblenden BGE 98 II 199
Erstreckung des Mietverhältnisses (Art. 267a ff. OR). ZGB Art. 677. Begriff der Fahrnisbaute. ZGB Art. 779 f. Die Begründung eines Baurechtes ist nach Art. 675 ZGB nur für Dauerbauten möglich. 295
Erstreckung des Mietverhältnisses (Art. 267a ff. OR).
ZGB Art. 677. Begriff der Fahrnisbaute (Erw. 2).
ZGB Art. 779 f. Die Begründung eines Baurechtes ist nach Art. 675 ZGB nur für Dauerbauten möglich (Erw. 3).
OR Art. 267a. Die Miete unbebauten Landes kann nach einer Kündigung oder nach Ablauf der Mietdauer auch dann nicht erstreckt werden, wenn der Mieter auf dem Grundstück eine Fahrnisbaute errichtet hat. Ausnahmsweise analoge Anwendung des Art. 267a OR in ganz besonders gelagerten Fällen (Erw. 4 a-b). Analoge Anwendung des Art. 267a OR im konkreten Fall verneint (Erw. 4c).
BUNDESGERICHT, I. Zivilabteilung, Auszug aus dem Urteil vom 11. Juli 1972 i.S. Koradi und Mitbeteiligte gegen Printing Studio AG.
Details einblendenDetails ausblenden BGE 98 II 221
OR Art. 839 und 850. Genossenschaftsrecht. Anforderungen an den Berufungsantrag. OG Art. 55 Abs. 1 lit. c. 300
OG Art. 55 Abs. 1 lit. c. Anforderungen an den Berufungsantrag (Erw. 1).
OR Art. 850. Tragweite einer statutarischen Bestimmung, welche den Entscheid darüber, ob der Erwerber der Liegenschaft eines Mitgliedes Genossenschafter werde, der Genehmigung durch die Generalversammlung vorbehält (Erw. 3).
OR Art. 839. Nach dieser Vorschrift hat der Bewerber grundsätzlich kein klagbares Recht auf Aufnahme in die Genossenschaft (Bestätigung der in BGE 69 II 45/6 begründeten Rechtsprechung; Erw. 4 und 5).
BUNDESGERICHT, I. Zivilabteilung, Urteil vom 20. Juni 1972 i.S. Fischer AG gegen Alpgenossenschaft Horben.
Details einblendenDetails ausblenden BGE 98 II 191
Strassenbau auf fremdem Boden, Gewährleistung. OG Art. 55 Abs. 1 lit. c, ZGB Art. 674. ZGB Art. 973, OR Art. 192 Abs. 1 und 194 Abs. 1. OR Art. 197 und 201. 308
Strassenbau auf fremdem Boden, Gewährleistung.
1. OG Art. 55 Abs. 1 lit. c, ZGB Art. 674. Neue rechtliche Begründung in der Berufungsschrift. Begriff des Ueberbaues im Sinne von Art. 674 ZGB. Anwendung des Begriffes auf eine Strasse (Erw. 2).
2. ZGB Art. 973, OR Art. 192 Abs. 1 und 194 Abs. 1. Der gutgläubige Käufer eines Grundstückes braucht sich ein zwischen seinen Rechtsvorgängen vereinbartes, im Grundbuch aber nicht eingetragenes Wegrecht nicht entgegenhalten zu lassen, kann folglich vom Richter nicht verlangen, gegen die Gefahr der Entwehrung geschützt zu werden (Erw. 3).
3. OR Art. 197 und 201. Anlegung einer Strasse als körperlicher Mangel eines Baugrundstückes. Prüfungs- und Rügepflicht des Käufers, der sich auf den Grundbuchplan verlässt (Erw. 4).
BUNDESGERICHT, I. Zivilabteilung, Auszug aus dem Urteil vom 24. Oktober 1972 i.S. AGIP (SUISSE) S.A. gegen E. Mainetui AG.

References: Art. 3
 Art. 3
 Art. 961
 art. 22
 Art. 839
 Art. 22

Art. 704
 Art. 8
 Art. 505
 BGE 
 Art. 44
 BGE 
 Art. 22
 Art. 404
 Art. 22
 Art. 404
 BGE 
 Art. 677
 Art. 779
 Art. 675
 Art. 677
 Art. 779
 Art. 675
 Art. 267
 Art. 267
 Art. 267
 BGE 
 Art. 839
 Art. 55
 Art. 55
 Art. 850
 Art. 839
 BGE 
 BGE 
 Art. 55
 Art. 674
 Art. 973
 Art. 192
 Art. 197
 Art. 55
 Art. 674
 Art. 674
 Art. 973
 Art. 192
 Art. 197