Source: https://www.licitationen.dk/procurement/view/91773/umspannwerk_fehmarn
Timestamp: 2020-02-19 23:30:32+00:00

Document:
Umspannwerk Fehmarn - Licitationen
2020/S 019-040710
http://eu.eu-supply.com/app/rfq/rwlentrance_s.asp?PID=260950&B=KA
Kontaktperson: Matthias Laubenstein
E-mail: mla@femern.dk
Telefon: +45 33416387
Udbudsmaterialet er gratis, ubegrænset og fuldt tilgængeligt på: http://eu.eu-supply.com/app/rfq/rwlentrance_s.asp?PID=260950&B=KA
Bud eller ansøgninger om deltagelse skal sendes elektronisk via: http://eu.eu-supply.com/app/rfq/rwlentrance_s.asp?PID=260950&B=KA
Anden aktivitet: Femern A/S ist mit der Planung, dem Bau und Betrieb der festen Verbindung über den Fehmarnbelt zwischen Deutschland und Dänemark beauftragt
NUTS-kode: DEF08
Im Zusammenhang mit dem Bau der Festen Fehmarnbeltquerung (FBQ) soll auf der Insel Fehmarn eine dauerhafte Stromversorgung hergestellt werden. Die Stromversorgung besteht aus einer dauerhaften 30/20 kV-Umspannstation.
Die vorliegende Ausschreibung beschreibt die Anforderungen für die Errichtung der dauerhaften 30/20 kV-Umspannstation sowie die Anforderungen für die Errichtung einer temporären, für die Bauzeit der FBQ zu errichtende Stromversorgung, die als Optionen angeboten werden sollen.
Die Errichtung einer temporären 20/10 kV-Umspannstation („Option A“).
Die Installation von 2 20 kV-Kabeln zwischen der dauerhaften 30/20 kV-Umspannstation und der temporären 20/10 kV-Umspannstation und zwar entweder in der in den Anlagen zu dieser Ausschreibung dargestellten Leitungskorridor I („Option B“) oder
In der in den Anlagen zu dieser Ausschreibung dargestellten Leitungskorridor II dem Verlauf der zur erstellenden ca. 2 km temporärer Zufahrtsstraße zur temporären 20/10 kV-Umspannstation folgend („Option C“).
Betrieb und Wartung sowie Instandhaltung und Instandsetzung der Bauwerke, Anlagen und Einrichtungen für die dauerhafte 30/20 kV-Umspannstation und für die Option A, B und C („Option D“).
2014-EU-TM-0221-W
Der Bieter hat mit Angebotsabgabe eine Referenz vorzulegen, die nachweist dass er innerhalb der letzten 3 Jahre mindestens ein 30/20 kV-Umspannwerk erfolgreich errichtet und in Betrieb genommen hat.
Die Teilnahme an der Ausschreibung darf nur auf elektronischem Wege über das vom Auftraggeber genutzte elektronische Ausschreibungssystem erfolgen, siehe hierzu die in Abschnitt I.3) genannte Adresse. Für den Zugang zu den Ausschreibungsunterlagen muss der Bieter registriert sein oder sich als Nutzer registrieren.
Enthält das Angebot mehrere Versionen desselben Dokuments, gilt die zuletzt hochgeladene Version.
Die gesamte Kommunikation im Zusammenhang mit dem Ausschreibungsverfahren, einschließlich Fragen und Antworten, muss über das elektronische Ausschreibungssystem erfolgen. Die Fragen müssen bis spätestens 12.2.2020 eingereicht werden. Fragen, die nach diesem Datum eingereicht werden, werden nur beantwortet, wenn der Auftraggeber die angeforderten Auskünfte erteilen und die Antworten spätestens 6 Tage vor Ablauf der Angebotsabgabefrist übermitteln kann. Bei Fragen, die später als 6 Tage vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe eingehen, kann eine Antwort nicht erwartet werden.
Interessierte Unternehmen werden gebeten, sich über das elektronische Ausschreibungssystem auf dem Laufenden zu halten. Sollte der Bieter Probleme mit dem System haben, wenden Sie sich bitte per E-Mail, desupport@eu-supply.com oder per Telefon (+49) 41855749000 an den Kundenservice des Ausschreibungssystems.
Der Bieter muss, zusammen mit seinem Angebot, eine Einheitliche Europäische Eigenständigkeitserklärung (EEE) als vorläufige Dokumentation, der in § 148 Abschnitt 1 Absätze 1 bis 3 des dänischen Verga-begesetzes (udbudsloven) genannten Vorgaben, vorlegen. Bei Gruppen von Bietern (z. B. einem Konsortium) muss für jedes teilnehmende Unternehmen eine separate EEE eingereicht werden. Verlässt sich der Bieter auf die Kapazitäten anderer Unternehmen, ist für jedes Unternehmen, auf das er zurückgreift, eine EEE vorzulegen. Die unter Abschnitt III.1.3) benötigte Referenz ist in der EEE, Abschnitt IV, C. zu beschreiben.
Der Bieter wird von der Teilnahme am Ausschreibungsverfahren ausgeschlossen, wenn für ihn die Ausschlussgründe nach §§ 135 und 136 des dänischen Vergabegesetzes gelten, es sei denn, der Bieter hat ausreichend Nachweise für seine Zuverlässigkeit gemäß § 138 des dänischen Vergabegesetzes vorgelegt.
Bevor die Entscheidung über die Auftragsvergabe getroffen wird, muss der Bieter, an den der Auftraggeber den Auftrag zu vergeben beabsichtigt, die in der EEE gemachten Angaben gemäß §§ 151-152, vgl. § 153 des dänischen Vergabegesetzes dokumentieren.
Nach dem dänischen Gesetz über die Beschwerdestelle für Vergabeverfahren usw. (lov om Klagenævnet for Udbud m.v.) (das Gesetz ist unter www.retsinformation.dk in dänischer Sprache verfügbar), gelten folgende Fristen für die Einreichung von Beschwerden:
Beschwerden über die Nichtauswahl sind innerhalb von 20 Kalendertagen ab dem Tag nach der Benachrichtigung der beteiligten Bieter über die Identität des erfolgreichen Bieters, in der, gemäß § 7 Absatz 1 des Gesetzes, Gründe für die Entscheidung enthalten sind, bei der dänischen Beschwerdestelle für Vergabeverfahren einzureichen.
In anderen Fällen sind Beschwerden über Vergabeverfahren, siehe Abschnitt 7(2) des Gesetzes, vor Ablauf der folgenden Fristen bei der dänischen Beschwerdestelle für Vergabeverfahren einzureichen:
1) 45 Kalendertage nachdem der Auftraggeber eine Bekanntmachung über den Abschluss eines Vertrages im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht hat. Die Frist wird ab dem Tag nach dem Veröffentlichungstag der Mitteilung berechnet.
2) 30 Kalendertage, gerechnet ab einem Tag nachdem der Auftraggeber die teilnehmenden Bieter darüber informiert hat, dass ein Vertrag auf Grundlage einer Rahmenvereinbarung mit erneutem Aufruf zum Wettbewerb oder eines dynamischen Einkaufssystems abgeschlossen wurde, sofern die Mitteilung eine Erläuterung der relevanten Entscheidungsgründe beinhaltet hat.
3) 6 Monate nachdem der Auftraggeber eine Rahmenvereinbarung abgeschlossen hat, gerechnet ab einem Tag nachdem der Auftraggeber die teilnehmenden Bewerber und Bieter über den Abschluss der Vereinbarung benachrichtigt hat, siehe hierzu § 2 Absatz 2 des Gesetzes und § 171 Absatz 4 des dänischen Vergabegesetzes.
4) 20 Kalendertage, gerechnet ab einem Tag, nach dem Tag an dem der Auftraggeber seine Entscheidung mitgeteilt hat, siehe hierzu § 185 Absatz 2 des dänischen Vergabegesetzes.
Spätestens bei Einreichung seiner Beschwerde bei der dänischen Beschwerdestelle für Vergabeverfahren muss der Beschwerdeführer den Auftraggeber schriftlich darüber in Kenntnis setzen, dass eine Beschwerde bei der dänischen Beschwerdestelle für Vergabeverfahren eingereicht wurde und den Auftraggeber darüber informieren, ob die Beschwerde während der Stillhaltezeit eingereicht wurde, siehe Abschnitt 6 Absatz 4 des Gesetzes. In Fällen, in denen die Beschwerde nicht innerhalb der Stillhaltezeit eingereicht wurde, muss der Beschwerdeführer außerdem angeben, ob er eine aufschiebende Wirkung der Beschwerde beantragt hat (siehe Abschnitt 12 Absatz 1 des Gesetzes).
Die E-Mail-Adresse der Beschwerdestelle für Vergabeverfahren ist in Abschnitt VI.4.1) angegeben.
Die Verfahrensweise der Beschwerdestelle im Falle von Beschwerden ist unter https://naevneneshus.dk/start-din-klage/klagenaevnet-for-udbud/vejledning/ dargestellt.

References: § 148
 § 138
 § 153
 § 7
 § 2
 § 171
 § 185