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Timestamp: 2016-10-26 04:08:19+00:00

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Der 1958 geborene M.________ war zuletzt als gelernter Plattenleger bei der W.________ AG t�tig. Am 22. April 2007 meldete er sich unter Hinweis auf eine Fehloperation mit Verletzung des Gesichtsnervs bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Nach Durchf�hrung der Vorbescheidverfahren verneinte die IV-Stelle des Kantons Aargau mit Verf�gung vom 9. November 2009 einen Anspruch des Versicherten auf berufliche Massnahmen und sprach ihm mit Verf�gung vom 15. Dezember 2009 aufgrund eines Invalidit�tsgrades von 50 % eine vom 1. Juni bis 31. Dezember 2007 befristete halbe Invalidenrente zu.
Die hiegegen erhobene Beschwerde, mit welcher M.________ die Zusprechung einer halben Invalidenrente ab 1. Juni 2007 bis 31. Mai 2009 sowie einer Viertelsrente ab Juni 2009 beantragen liess, hiess das Versicherungsgericht des Kantons Aargau mit Entscheid vom 16. Dezember 2010 teilweise gut, hob die Verf�gung vom 15. Dezember 2009 auf und wies die Sache zur weiteren Abkl�rung und zur Neuverf�gung im Sinne der Erw�gungen an die IV-Stelle zur�ck.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beantragt die IV-Stelle die Aufhebung des kantonalen Gerichtsentscheids und die Best�tigung ihrer Verf�gung vom 15. Dezember 2009, eventualiter die R�ckweisung der Sache zur neuen Beurteilung an das kantonale Gericht. Zudem ersucht sie um Erteilung der aufschiebenden Wirkung.
M.________ l�sst auf Abweisung der Beschwerde im Hauptpunkt sowie auf deren Gutheissung im Eventualpunkt und R�ckweisung der Sache an die Vorinstanz schliessen. Mit der Gew�hrung der aufschiebenden Wirkung erkl�rt er sich einverstanden. Das Bundesamt f�r Sozialversicherungen verzichtet auf eine Vernehmlassung.
Mit Verf�gung vom 28. M�rz 2011 hat der Instruktionsrichter der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuerkannt.
Die Vorinstanz hat die Sache zu weiteren (medizinischen) Abkl�rungen und neuer Verf�gung an die Verwaltung zur�ckgewiesen. Es liegt somit ein Zwischenentscheid vor, der nicht im Sinne von Art. 92 BGG die Zust�ndigkeit oder den Ausstand betrifft und daher nur unter den Voraussetzungen des Art. 93 BGG selbstst�ndig anfechtbar ist. Voraussetzung f�r die selbstst�ndige Anfechtbarkeit von Zwischenentscheiden ist gem�ss Art. 93 Abs. 1 BGG zun�chst, dass sie selbstst�ndig er�ffnet worden sind, was hier zutrifft. Erforderlich ist sodann alternativ, dass der angefochtene Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (lit. a) oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeif�hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten f�r ein weitl�ufiges Beweisverfahren ersparen w�rde (lit. b). Eine Gutheissung der Beschwerde w�rde zwar einen sofortigen Endentscheid herbeif�hren; durch die Aufhebung kantonaler R�ckweisungsentscheide, mit denen einzig eine erg�nzende Sachverhaltsabkl�rung angeordnet wird, kann indessen nach st�ndiger Rechtsprechung kein bedeutender Aufwand an Zeit oder Kosten f�r ein weitl�ufiges Beweisverfahren im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG erspart werden, zumal auch insoweit die selbstst�ndige Anfechtbarkeit von Zwischenentscheiden aus prozess�konomischen Gr�nden eine Ausnahme darstellt, die restriktiv zu handhaben ist und die Parteien keiner Rechte verlustig gehen, da sie die mit dem Zwischenentscheid zusammenh�ngenden Fragen mit dem Endentscheid anfechten k�nnen (Urteil 8C_985/2010 vom 2. Mai 2011, E. 1, 8C_778/2010 vom 18. Oktober 2010, 8C_593/2008 vom 4. August 2008, E. 4, 8C_742/2007 vom 4. April 2008, E. 3, 8C_222/2007 vom 5. Mai 2008, E. 3, 8C_222/2008 vom 13. Juni 2008, E. 3, und 8C_575/2008 vom 24. Juli 2008, E. 4, je mit Hinweisen).
3.1 Massgebend daf�r ist, ob der Nachteil auch mit einem f�r die Beschwerdef�hrerin g�nstigen Entscheid in Zukunft nicht behoben werden kann. Rechtsprechungsgem�ss bewirkt ein R�ckweisungsentscheid in der Regel keinen irreversiblen Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, da der Rechtsuchende ihn sp�ter zusammen mit dem neu zu f�llenden Endentscheid wird anfechten k�nnen (vgl. Art. 93 Abs. 3 BGG). Anders verh�lt es sich allerdings f�r die Verwaltung bzw. den Versicherungstr�ger, wenn diese durch den R�ckweisungsentscheid gezwungen werden, eine ihres Erachtens rechtswidrige Verf�gung zu treffen. Diesfalls kann bereits dieser Entscheid angefochten und braucht nicht der Endentscheid abgewartet zu werden (BGE 133 V 477 E. 5.2, 5.2.1-5.2.4 S. 483 ff.; Urteile 8C_531/2008 vom 8. April 2009 E. 1.2.1 mit Hinweisen, nicht publ. in: BGE 135 V 279, aber in: SVR 2009 UV Nr. 40 S. 137, und 8C_682/2007 vom 30. Juli 2008 E. 1.2.1, nicht publ. in: BGE 134 V 392, aber in: SVR 2008 UV Nr. 31 S. 115).
3.2 Einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil ortet die IV-Stelle vorliegend zun�chst darin, dass die Vorinstanz ihr verbiete, auf die Gutachten des behandelnden Arztes Dr. med. S.________, Co-Chefarzt der Klinik f�r Hals-, Nasen-, Ohren- und Gesichtschirurgie des Spitals X.________, abzustellen. Sie beruft sich hiezu auf das k�rzlich ergangene Urteil des Bundesgerichts 9C_588/2010 vom 3. November 2010, namentlich dessen E. 1.4.
3.2.1 Im erw�hnten Urteil 9C_588/2010 hielt das Bundesgericht die Eintretensvoraussetzung des nicht wieder gutzumachenden Nachteils gem�ss Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG f�r gegeben. Das kantonale Gericht hatte in diesem Fall einem MEDAS-Gutachten den Beweiswert zur Beurteilung des Rentenanspruchs abgesprochen, weil zwei der begutachtenden �rzte zwar das Gutachten mit "Dr. med." unterzeichnet, jedoch gem�ss FMH-�rzteindex nicht �ber den Doktortitel verf�gt h�tten. Es verbot der IV-Stelle, entscheidend auf das MEDAS-Gutachten abzustellen, weil dieses an einem rechtlichen Mangel leide, was die IV-Stelle bestritt, und wies die Sache zur Durchf�hrung weiterer Abkl�rungen und zur Neuverf�gung an die IV-Stelle zur�ck. Das Bundesgericht bejahte den nicht wieder gutzumachenden Nachteil, weil die IV-Stelle damit gezwungen gewesen w�re, entgegen ihrer Rechtsauffassung auf ein von ihr als beweiskr�ftig erachtetes Gutachten nicht abzustellen (E. 1.4 des genannten Urteils).
3.2.2 Vorliegend ist das kantonale Gericht im Rahmen der Beweisw�rdigung zum Schluss gekommen, dass die genaue Festlegung der Arbeitsf�higkeit in der angestammten T�tigkeit anhand der Aktenlage nicht m�glich sei. Wohl l�gen - so die Vorinstanz - an sich �berzeugende Facharztmeinungen des Dr. med. S.________ einerseits und des Dr. med. T.________, Facharzt FMH f�r Ohren-, Nasen-, Halsheilkunde speziell Hals- und Gesichtschirurgie, andrerseits vor, welche jedoch nicht �bereinstimmen, weshalb darauf nicht abgestellt werden k�nne.
3.2.3 Die R�ckweisung zu weiteren Abkl�rungen und anschliessender Neuverf�gung erfolgt im hier zu beurteilenden Fall, anders als in dem von der Beschwerdef�hrerin angerufenen Urteil 9C_588/2010, weil das kantonale Gericht die Aktenlage als nicht schl�ssig betrachtet hat. Es hat dabei keine Sachverhaltsfeststellungen getroffen, welche f�r die Beschwerdef�hrerin in dem Sinne verbindlich w�ren, dass sie nach Vorliegen des einzuholenden Gutachtens von ihr nicht korrigiert werden k�nnten. Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ist damit nicht erf�llt. Dies gilt praxisgem�ss selbst wenn die vorinstanzliche Feststellung, der rechtserhebliche Sachverhalt sei ungen�gend abgekl�rt, offensichtlich unrichtig oder Ergebnis unhaltbarer Beweisw�rdigung w�re (Urteile 8C_530/2010 vom 24. Januar 2011, E. 2.2, 8C_778/2010 vom 18. Oktober 2010, 8C_593/2008 vom 4. August 2008, E. 3, 9C_301/2007 vom 28. September 2007, E. 2.2, 8C_78/2008 vom 9. Juli 2008, E. 2, und 8C_575/2008 vom 24. Juli 2008, E. 3).
3.3 Einen weiteren nicht wieder gutzumachenden Nachteil glaubt die IV-Stelle sodann darin zu erkennen, dass das kantonale Gericht f�r die neue Verf�gung festhalte, erst wenn feststehe, dass der Versicherte in seiner angestammten T�tigkeit weniger als 60,51 % arbeitsf�hig sei, w�re eine leidensangepasste T�tigkeit f�r den Entscheid �ber eine Invalidenrente zu ber�cksichtigen. Andernfalls sei er gem�ss Auffassung der Vorinstanz in der angestammten T�tigkeit optimal eingegliedert. In dieser Erw�gung des kantonalen Gerichts ist - entgegen der Auffassung der IV-Stelle - ebenfalls kein nicht wieder gutzumachender Nachteil f�r sie zu erkennen. Bei einer Arbeitsunf�higkeit in der angestammten T�tigkeit von weniger als 39,49 % resultiert immer ein rentenausschliessendes Einkommen, sodass eine entsprechende Verf�gung die IV-Stelle nicht benachteiligt.
3.4 Zusammenfassend kann der angefochtene R�ckweisungsentscheid f�r die Beschwerdef�hrerin keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG bewirken, weshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten ist. Die IV-Stelle wird die von der Vorinstanz angeordneten Abkl�rungen treffen und neu verf�gen. Das Bundesgericht wird dar�ber allenfalls zusammen mit dem Endentscheid befinden k�nnen (Art. 93 Abs. 3 BGG).
Die Gerichtskosten sind bei diesem Verfahrensausgang der unterliegenden Beschwerdef�hrerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Diese hat dem Beschwerdegegner �berdies eine Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG).

References: Art. 92
 Art. 93
 Art. 93
 Art. 93
 Art. 93
 Art. 93
 BGE 
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 Art. 93
 Art. 93
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