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Timestamp: 2017-05-26 17:15:41+00:00

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10_08_2012 by AZ-Anzeiger - issuu
Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.aus dem bezirk affoltern I Nr. 63 I 166. Jahrgang I Freitag, 10. August 2012Drei EinsprachenRuhiger gewordenIn Affoltern gibt es auch
Tempo-30-Zonen. > Seite 3Naturschutzgebiet Hasplen,
Maschwanden: Lenkungsmassnahmen greifen. > Seite 5-Problempflanzen weg! Im Wandel
-An der Reuss in Obfelden
standen Zivildienstleistende
im Einsatz. > Seite 5Ronald Weisbrod über die
Geschichte der letzten Schweizer
Seidendynastie. > Seite 7Aeugster Sieger
am Ticino Trail
8400 Höhenmeter
zu bewältigen –
das sind die imposanten Werte des
Ticino Trails. Adrian Brennwald hat
HerausfordeAdrian Brennwald. rung trotz garstigen Wetters in we(Bild zvg.)
niger als 19 Stunden bewältigt und den Ultra-Berglauf
mit über 40 Minuten Vorsprung für
sich entschieden. Das Ziel in Airolo
sollten allerdings nur gerade fünf Athleten erreichen, denn knapp drei
Stunden nach Brennwalds Ankunft
musste das Rennen wegen Sturm und
Hagel abgebrochen werden. «Es war sicher ein vernünftiger Entscheid der
Organisatoren», so der Aeugster.
Für Adrian Brennwald war der Ticino Trail letzter Test vor dem Tor des
Géants im Aosta-Tal. Dort geht es in
der zweiten September-Woche nonstop über 330 Kilometer und 24 000
Höhenmeter. Bereits letztes Jahr hätte
das wohl härteste Nonstop-Bergrennen überhaupt ein Saisonhöhepunkt
des Aeugster Ultra-Sportlers werden
sollen, doch nach 186 Kilometern
musste er den Wettkampf dann wegen
einer Fussverletzung abbrechen. (tst.)
> Bericht auf Seite 16-Genügend Lehrstellen
Ausbildungsplätze im Säuliamt
sind aber äusserst unterschiedlich
begehrt. > Seite 9Erneut weniger
Auch im Juli verzeichnet der Bezirk Affoltern einen leichten
Die Quote verharrt bei 2,2 Prozent.Sie freuen sich auf ihre Vorführungen. Einige der «Biber»-Artisten aus dem Säuliamt, von links: Romy, Noah, Jannik,
Manuela und Valérie. (Bild Thomas Stöckli)Schatzsuche mit Ämtler Artisten
Der Jugendzirkus Biber startet am Samstag in die Saison 2012
50 junge Artisten und 14 jugendliche
Musiker bieten ab morgen Samstagabend in Arni (AG) wieder beste ZirkusUnterhaltung. Am aktuellen Programm
«Schatzinsel» des Jugendzirkus Biberwirken auch wieder einige Säuliämtler
mit, etwa die neunjährigen Zwillinge
Romy und Valérie aus Wettswil. Sie sind
zum ersten Mal dabei und zeigen Jonglage. Schon fünf Jahre Manegenerfah-rung kann Knonauer Noah vorweisen.
Er zeigt seine Fähigkeiten beim Tanzen
und mit dem Diabolo. (tst.)
> Bericht auf Seite 13618 Personen waren in der Region Ende Juli als Arbeitslose registriert. Das
sind 15 weniger als im Vormonat, die
Quote bleibt bei 2,2 Prozent – 0,6 Prozentpunkte unter dem kantonalen
Mittel. Auch da bleibt die Quote stabil,
wenngleich die Arbeitslosigkeit im Juli
stark von saisonalen Einflüssen geprägt war. «Auf der einen Seite meldeten sich vermehrt Berufseinsteiger
und Lehrabgänger zur Stellensuche an
sowie Personen aus Berufen, die an
den Ausbildungszyklus gekoppelt
sind. Auf der anderen Seite war im
Baugewerbe ein deutlicher Rückgang
der Arbeitslosenzahlen zu verzeichnen», kommentiert das kantonale Amt
für Wirtschaft und Arbeit.
Mit der Quote von 2,2 Prozent
steht das Säuliamt gut da. Tiefer ist sie
nur in den Bezirken Andelfingen und
Pfäffikon. (-ter.)anzeigenDie Nordumfahrung von Affoltern bleibt Thema
– vorerst beim Bezirksrat
Initiativen gegen Gemeindeversammlungsbeschluss ungültig – Initianten wehren sich
Mit zwei gleichlautenden Initiativen soll das Ja der Gemeindeversammlung zu einer Nordumfahrung von Affoltern gekippt werden. Nun hat der Gemeinderat
diese Initiativen aus formalrechtlichen Gründen für ungültig erklärt. Das Komitee «Aespli autofrei» – darunter Mitglieder der
kommunalen Verkehrskommission – gelangt nun an den Bezirksrat.
Mit 138 gegen 107 Stimmen sprach
sich die Gemeindeversammlung am
30. Januar 2012 im Rahmen der Revision des kommunalen Richtplans für
den «Gegenvorschlag zum motorisierten Individualverkehr» aus. Dieser
sieht vor, die Zone für verkehrsintensive Einrichtungen wie Albispark und
Hornbach über eine zusätzliche Tunnelzufahrt unter dem «Goldigen Berg»
zu erschliessen. Diesen Vorschlag hatten damals Hans-Peter Gautschi und
Marco Perin eingebracht. Eine ähnliche Nordumfahrungs-Variante, die bereits in Hedingen beginnt, stammt ausder Küche der lokalen SVP, die das Ansinnen in Form einer Petition deponiert hat.
Der Gemeinderat bezeichnet diese
Nordumfahrungs-Idee
zweckmässig» und will sie nicht weiter verfolgen – aus ähnlichen Gründen
wie die Initianten, die sich gegen das
Ja der Gemeindeversammlung wehren. Als Hauptargumente dagegen
werden Kulturlandverlust und die Beeinträchtigung eines Naherholungsgebietes ins Feld geführt. Und dazu natürlich die Kosten. Die einen sprechen
von 25 Millionen Franken, vehemente
Kritiker – wie der grüne Kantonsrat
Hans Läubli – von 40 bis 60 Millionen.Kehrtwende
Obwohl der Gemeinderat einer Nordumfahrungsvariante in dieser Form
ablehnend gegenübersteht, hat er nun
zwei Initiativen, die das Ja der Gemeindeversammlung zur Nordumfahrung kippen wollen, für ungültig erklärt. Und dabei eine Kehrtwende vollzogen. Noch am 16. April 2012 sagte
er Ja zu den Einzelinitiativen «Aespli
autofrei» und «Echo vom Schwandenhölzli».
Nachdem während der Auflagefrist nach der Gemeindeversammlungverschiedene Einwendungen eingegangen sind, die sich mit der Gültigkeit der Initiativen beschäftigen, habe
sich der Gemeinderat «nochmals vertieft mit der gemeinderechtlichen Beurteilung auseinandergesetzt», hält er
im Entscheid fest. Und dabei ist er zu
einem anderen Schluss gekommen.
Formalrechtlich beziehe sich der
Wortlaut der Initiative nicht auf einen
Behandlungsgegenstand der Gemeindeversammlung. Anträge, mit denen
aufgehoben werden, fallen nach Auffassung des Gemeinderates in die Zuständigkeit von Rechtsmittelinstanzen
– und können dadurch nicht Gegenstand einer Initiative sein. Zudem sei
zu berücksichtigen, dass sich Initiativen nur auf bereits in Kraft stehende
Beschlüsse beziehen können. Das sei
vorliegend nicht der Fall, weil der
kommunale Verkehrsrichtplan erst
nach Genehmigung durch den Kanton
in Kraft trete. Deshalb sei die Initiative
als ungültig zu erklären, hält der Gemeinderat fest.Rekurs gegen Auslegung des Gesetzes
Die Initianten des Komitees «Aespli
autofrei» – darunter fünf Mitglieder
der kommunalen Verkehrskommissi-on – rekurrieren nun gegen diesen gemeinderätlichen Beschluss beim Bezirksrat. «Die Begründungen zur Ungültigkeitserklärung der beiden Initiativen halten unseres Erachtens einer
Überprüfung nicht stand. Die Rechte
der Bürger, die mit einer einzigen Unterschrift über eine Initiative wahrgenommen werden können, dürfen
nicht aus nicht ganz nachvollziehbaren Gründen eingeschränkt beziehungsweise sogar verhindert werden»,
heisst es in der Begründung unter anderem. Im Zweifelsfall sei zugunsten
der Bürger (Legislative, festsetzende
Behörde) und nicht zugunsten der Behörde (Exekutive, Ausführende) zu
entscheiden. Gerade in diesem Fall sei
es wichtig, dass der Kanton als Bewilligungsinstanz die wirkliche Meinung
der Stimmberechtigten kenne. «Es
würde ihm sogar die Begründung der
ohnehin zu erwartenden ablehnenden
Haltung noch erleichtern...», schreiben
die Rekurrenten des Komitees «Aespli
autofrei».
Noch offen ist, ob das Komitee
«Echo vom Schwandenhölzli» ebenfalls Rekurs gegen den Ungültigkeitsbeschluss erheben will.
> Seite 3: Stellungnahme des
Gemeinderates Affoltern500 32
Telefon 044 247 22 11.Telefon 144 für Sanitäts-NotrufFestsetzung
der Ausführungsprojekte
gemäss § 15, Abs. 2, Strassengesetz
Der Gemeinderat hat mit Beschluss
Nr. 157 vom 30. Juli 2012, gestützt auf
§ 15, Abs. 2, Strassengesetz, die Projekte (Bauliche Massnahmen) für folgende Tempo-30-Zonen festgesetzt:
Zone 3, Untere Kirchfeld-/ Brunnen-/
Zone 5, Tannholzstrasse/Oetlistal
Zone 6, Hasenbühl/Looren
Zone 8a, Betpur-/Breiten-/Wiesengrundstrasse
Zone 8b, Im Grund/Alte Kanzleistrasse
Zone 10, Bernhaustrasse/Wilgibelweg
Die Projekte sind vom 25. Mai 2012,
gestützt auf § 16, Strassengesetz, während 30 Tagen öffentlich aufgelegen.
In der Auflagefrist sind gegen die
oben aufgeführten Zonenprojekte keine Einsprachen eingegangen.
Die Festsetzungsakten liegen ab 10.
August 2012 während 30 Tagen bei
der Tiefbauabteilung der Gemeindeverwaltung Affoltern am Albis zu den
ordentlichen Öffnungszeiten zur Einsicht auf.
Gegen diesen Entscheid kann innert
30 Tagen, von der Veröffentlichung an
gerechnet, beim Statthalteramt, Im
Die in zweifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen
Antrag und dessen Begründung enthalten. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die im
Verfahren unterliegende Partei zu tragen.
Affoltern am Albis, 10. August 2012
Gemeinderat Affoltern am AlbisEinbürgerungen
Mit Beschluss vom 30. Juli 2012 hat
der Gemeinderat Affoltern am Albis,
unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung, ins
Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen:
– COLCHERO AYALA Bartolomé, geb.
12. Oktober 1976, spanischer Staatsangehöriger und seine Ehefrau
CUTIPA FLORES Nora, geb. 27. Mai
1978, peruanische Staatsangehörige
sowie deren Sohn COLCHERO
CUTIPA Lionel, geb. 7. April 2008,
spanischer Staatsangehöriger
– STARROWSKY Elena, geb. 18. Oktober 1969, russische Staatsangehörige und ihre Tochter STARROWSKY
Isabella, geb. 2. Oktober 1997, deutsche Staatsangehörige.
– VOINOV Sergei, geb. 6. Dezember
1964 und seine Ehefrau VOINOVA
Lioudmila, geb. 5. November 1965,
russische StaatsangehörigeAuflage
Im Konkursverfahren über Nuno Miguel De Sousa Macedo, geboren 23.
Januar 1984, Staatsangehöriger von
Portugal, Zürichstrasse 39, 8910 Affoltern, liegen der Kollokatiopnsplan
und das Inventar ab Freitag, 10. August 2012, den beteiligten Gläubigern
beim Konkursamt Affoltern, Bahnhofplatz 9, 8910 Affoltern, zur Einsicht
Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 10. August 2012 verwiesen.Die Anträge und Akten sowie das
Stimmregister liegen ab dem 27. August 2012 in der Gemeindekanzlei
während den Öffnungszeiten zur Einsicht auf. In elektronischer Form können auch sämtliche Akten über die
Homepage www.knonau.ch bezogen
werden.Einstellung des
KonkursesBezüglich des Stimmrechts wird auf
die Bestimmungen des Gesetzes über
die Politischen Rechte (GPR) verwiesen.
Die Vorsteherschaft:
GemeinderatDenkmalschutz/Entlassung aus dem
kommunalen Inventar
Mettmenstetten. Der Gemeinderat
hat am 24. Juli 2012, gestützt auf §
203 lit. c) Planungs- und Baugesetz
(PBG) beschlossen, dass die Scheune
Vers.-Nr. 764, Kat.-Nr. 4131, Dachlissen 7, 8932 Mettmenstetten, kein
Schutzobjekt darstellt und aus dem Inventar der kommunalen Schutzobjekte zu entlassen ist.Affoltern am Albis, 10. August 2012Gegen diesen Beschluss kann innert
30 Tagen, von der Zustellung (Eigentümer) bzw. Publikation (Dritte) an gerechnet, beim Baurekursgericht des
sind genau zu bezeichnen und, soweit
möglich, beizulegen. Materielle und
zu tragen. Der Beschluss des Gemeinderates kann während der Rekursfrist
bei der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, eingesehen werden.Konkursamt Affoltern
8910 Affoltern am Albis654 Obfelderstrasse, Flurweidstrasse
Kreiselneubau
und neue Bushaltestelle
Auflage des Projektes gemäss § 16
und 17 Strassengesetz
Das folgende Projekt wird nach
Durchführung des Mitwirkungsverfahrens gemäss § 13 StrG gemäss § 16
und 17 StrG öffentlich aufgelegt:
Kreiselneubau und neue Bushaltestelle an der Obfelderstrasse. Das Projekt
ist, soweit möglich, vor Ort ausgesteckt.
Die Pläne liegen vom 13. August 2012
bis 11. September 2012 auf und können bei der Gemeindeverwaltung,
Tiefbauabteilung, Marktplatz 1, 8910
Affoltern am Albis, zu den ordentlichen Öffnungszeiten eingesehen werden.
Auflagefrist schriftlich bei folgender
Stelle Einsprache erhoben werden: Gemeinderatskanzlei, Marktplatz 1, 8910
Mit der Einsprache können alle Mängel des Projekts geltend gemacht werden. Zur Einsprache ist berechtigt,
wer durch das Projekt berührt ist und
ein schutzwürdiges Interesse an dessen Änderung oder Aufhebung hat.
Die Einsprache muss einen Antrag
Allfällige Beweismittel sind genau zu
bezeichnen und soweit als möglich
beizulegen (§ 17 StrG; §§ 21 ff. VRG).Gemeinderat Affoltern am AlbisAffoltern am Albis, 10. August 2012
Gemeinderat Affoltern am AlbisSchützenverein
Obfelden-Maschwanden
Obligatorisches ProgrammEntsorgungDienstag, 14. August 2012
Schützenhaus ObfeldenVogelnistschutz an Gebäuden und in
Fax 041 710 75 74Datum Montag, 3. September 2012
ZeitOrtab 19.00 Uhr:
Einsicht in die Projektunterlagen
Vorstellung Projekt Landverkauf Törlenmatt durch Vertreter
des Gemeinderates, der Genossenschaft Wohnen im Alter
(GWA) und der Baugenossenschaft SILU
Vorstellung Projekt Garderobengebäude Sportplatz Jonentäli durch Vertreter des Gemeinderates und des Architekten
Gemeindesaal beim Schulhaus Weid, Hausen am AlbisAm Montag, 24. September 2012, können die Stimmberechtigten von
Hausen am Albis an der Gemeindeversammlung über zwei Geschäfte beschliessen:
1. Verkauf des Grundstücks Kat.-Nr. 2626 (8090 m²), Törlenmatt, an
die Baugenossenschaft SILU, Bassersdorf, zum Preis von 5 258 500
Franken zur Realisierung von Alters- und Familienwohnungen
mit genossenschaftlichem Zweck
2. Genehmigung eines Bruttokredits von Fr. 1 400 000.– (inkl. MwSt.)
für den Neubau eines Garderobengebäudes auf dem Sportplatz
Dem Gemeinderat ist es ein Anliegen, die Bevölkerung vor der Gemeindeversammlung an einer öffentlichen Informationsveranstaltung über
diese beiden Projekte im Detail zu informieren.Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 20.
August 2012 die Durchführung des
Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 2500.–
leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.Affoltern am Albis, 30. Juli 2012Der Vorstand1. Erteilung des Gemeindebürgerrechts an Mallia, Giuseppa, italienische Staatsangehörige
2. Gesamtrevision der Bau- und Zonenordnung, GenehmigungKonkursamt Affoltern
8910 Affoltern am AlbisÜber Christian Forderer, geb. 15. April
1983, von Gaiserwald SG, c/o Sabrina
Beck, Eichweid 1, 6203 Sempach-Station, ist mit Urteil des Konkursrichters
des Bezirkes Affoltern vom 26. Januar
2012 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Verfügung dieses Richters vom 27. Juli 2012 mangels Aktiven eingestellt worden.Einladung zur öffentlichen
Informationsveranstaltung über die Geschäfte
der kommenden GemeindeversammlungPolitische GemeindeAnfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft
mindestens 10 Arbeitstage vor der Gemeindeversammlung einzureichen.Begehren um Durchführung von Anpassungsarbeiten sind von den direkt
Betroffenen ebenfalls innerhalb der
Auflagefrist bei oben genannter Stelle
einzureichen (§ 17 StrG; §§ 21 ff.
VRG).SchiessvereineGemeinde Hausen am AlbisMettmenstetten, 10. August 2012
Gemeinderat MettmenstettenBaugrundstück Törlenmatt
Die Politische Gemeinde verfügt in der Törlenmatt, westlich des Postplatzes Hausen am Albis, über ein 8090 m² grosses Stück Bauland an
zentraler Lage. Die Genossenschaft Wohnen im Alter (GWA) hat Interesse an diesem Bauland bekundet und sich mit der Baugenossenschaft
SILU zu einer Kooperation zusammengeschlossen. Die SILU möchte das
gemeindeeigene Land für die Realisierung von Alters- und Familienwohnungen im Rahmen von genossenschaftlichem Wohnungsbau erwerben.
Zudem ist ein Spitex-Stützpunkt, Platz für eine Spielgruppe und allenfalls Raum für weitere Bedürfnisse der Gemeinde vorgesehen. Nach der
Realisierung des Projekts wird sich die GWA auflösen und die GWA-Genossenschafter können Mieter einer Wohnung und damit Genossenschafter in der SILU werden.
Der vereinbarte Landpreis von Fr. 650.–/m² liegt rund 20 % unter dem geschätzten Wert. Als Gegenleistung werden in unserer Gemeinde Mietwohnungen auf genossenschaftlicher Basis realisiert, die der Spekulation entzogen sind und dem Bedürfnis nach bezahlbarem Wohnraum für
ältere Menschen und Familien Rechnung tragen.
Die Stimmberechtigten haben am 28. Juni 2009 das Projekt und den Kredit für den Bau einer Fussballanlage auf der Huser Allmend abgelehnt.
Nach diesem Entscheid hat eine Arbeitsgruppe Möglichkeiten für eine
Verbesserung und den Ausbau der bestehenden Sportanlagen im Jonentäli geprüft. Diese sind zu zwei Dritteln im Besitz der Sekundarschule
Hausen–Kappel–Rifferswil und zu einem Drittel der Politischen Gemeinde Hausen a. A.
Die Arbeitsgruppe führte für das ganze Projekt entsprechende Machbarkeitsstudien durch. Dabei wurden folgende Bereiche geprüft:
•Garderobengebäude
Sanierung Tartanplatz und Leichtathletik-Infrastruktur
IndividualsportartenDie Teilbereiche wurden in verschiedenen Arbeitsgruppen bearbeitet.
Der am 24. September zur Abstimmung gelangende Antrag beinhaltet
den Neubau eines Garderobengebäudes.
Wie die beiden Projekte Landverkauf und Garderobengebäude im Detail
aussehen, erfahren Sie anlässlich der Informationsveranstaltung.Ref. Kirchgemeinde Ottenbach
KirchgemeindeversammlungAlle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich an der Informationsveranstaltung einen Überblick über diese beiden Projekte zu verschaffen.Sonntag, 9. September 2012,
11.00 Uhr, in der Kirche OttenbachHausen am Albis, 26. Juli 2012Die reformierten Stimmberechtigten
der Gemeinde Ottenbach werden auf
Sonntag, 9. September 2012, 11.00
Uhr (im Anschluss an den Gottesdienst), zu einer Kirchgemeindeversammlung in der Kirche Ottenbach
eingeladen.Gemeinderat Hausen am AlbisTraktanden
1. Antrag der Pfarrwahlkommission
für die Urnenwahl von Frau Pfarrerin Elisabeth Armingeon als Gemeindepfarrerin für den Rest der
Amtsperiode 2012/2016
2. Déchargeerteilung an Pfarrwahlkommission
Der Antrag und die Akten liegen ab
25. August 2012 auf dem Sekretariat
der Kirchgemeinde zur Einsicht auf.
Anfragen nach § 51 des Gemeindegesetzes sind der Vorsteherschaft mindestens 10 Arbeitstage vor der Versammlung einzureichen.
Bezüglich des Stimmrechts wird auf
die Bestimmung des Gesetzes über die
Politischen Rechte GPR vom 1. September 2003 verwiesen.
8913 Ottenbach, 9. August 2012
Präsident: F. Weiss
Aktuarin: E. Mollet–
Morgenmäntela
To% 50 %Neue Öffnungszeiten:
Mittwoch–Freitag: 9.00–12.00/14.00–18.00 Uhr
Samstag durchgehend 9.00–14.00 Uhr
Am Kronenplatz, 8910 Affoltern a. A., Tel. 044 760 07 77Bezirk AffolternFreitag, 10. August 20123Einsprachen gegen Tempo-30-Zonen
Im Januar 2012 hat der Gemeinderat die Projekte für elf Tempo30-Zonen genehmigt und nach
Strassengesetz öffentlich aufgelegt. Ebenfalls wurden die durch
die Kantonspolizei verfügten Verkehrsanordnungen publiziert. Innerhalb der Auflagefrist sind drei
Einsprachen eingegangen.chen Gültigkeit der Initiativen beschäftigen. Aufgrund dessen hat sich
der Gemeinderat nochmals vertieft
mit der gemeinderechtlichen Beurteilung auseinandergesetzt.
Insbesondere die Anforderungen
des Gemeindegesetzes an eine Initiative auf kommunaler Ebene wurden
mehrfach beleuchtet. Dabei wurde
festgestellt, dass der Wortlaut der Initiativen sich streng formalrechtlich
nicht auf einen Behandlungsgegenstand der Gemeindeversammlung bezieht. Anträge betreffend die Aufhebung eines Gemeindeversammlungsbeschlusses, wie dies die Initiativen
fordern, fallen in die sachliche Zuständigkeit der Rechtsmittelinstanzen, wie
beispielsweise der Bezirksrat oder das
Des weiteren gilt es zu berücksichtigen, dass der kommunale Verkehrsrichtplan erst nach der Genehmigung
durch den Kanton in Kraft tritt. Initiativen können nur auf bereits in Kraft
stehende Rechtserlasse Bezug nehmen. Die Begehren erfüllen auch diese
Anforderung nicht.
Durch die Ungültigkeitserklärung
entfällt die Behandlung der beiden Initiativen an der Gemeindeversammlung vom 17. September 2012....................................................
von stefan trottmann,
Sie betreffen die geplanten baulichen
Massnahmen in der Zone 2 (Sonnenberg), Zone 7 (Goldiger Berg/Schwanden/Seewadel), Zone 9 (Giessenstrasse),
Zone 11a (Weidstrasse) und Zone 11b
(Schul-/Rütirain/Langacherstrasse). Die
Einsprachen werden zurzeit in Zusammenarbeit mit der Verkehrstechnischen Abteilung der Kantonspolizei Zürich und dem Planungsbüro geprüft.
Gegen die übrigen Zonen und die
Verkehrsanordnungen der Kantonspolizei sind keine Einsprachen eingegangen. Die Festsetzung der unbestrittenen Projekte kann somit erfolgen. Die
vollständige Umsetzung aller Tempo30-Zonen wird sich jedoch so lange
verzögern, bis alle Rechtsmittelverfahren abgeschlossen sind.Kunst in Affoltern
Auf dem OVA-Areal sollen Kunstinstallationen platziert werden. Dies beabsichtigen die Eigentümer des Areals. Der Gemeinderat hat entschieden, die Kunstinstallationen auf dem
öffentlichen Grund weiterzuführen.
Damit soll das Ziel, die Anbindung
des Areals an weitere zu entwickelnde Areale sowie an Bahnhof und Begegnungszone, sichergestellt werden.
Für die Kunst auf öffentlichem Grund
wurde ein Kredit von 100 000 Franken bewilligt.Gegen Tempo-30-Massnahmen sind drei Einsprachen eingegangen, eine davon im Sonnenberg. (Bild Werner Schneiter)
nun ein Kunstwettbewerb durchgeführt. Anschliessend werden die Projekte von einer Jury beurteilt und ein
Siegerprojekt bestimmt. Die ehemalige Gemeindepräsidentin, Irene Enderli, hat sich auf Anfrage hin bereit erklärt, in der Jury mitzuwirken.Neue Leistungsvereinbarung
Das Feuerwehrkonzept im Kanton Zürich sieht vor, dass nebst Ortsfeuerwehren auch Stützpunkte betriebenwerden. Für die Kosten dieser Stützpunktfeuerwehren kommt die Gebäudeversicherung des Kantons Zürich
(GVZ) auf. Insbesondere stellt sie die
erforderlichen Stützpunktfahrzeuge
unentgeltlich zur Verfügung und übernimmt deren Wartungs- und Unterhaltskosten.
In der Leistungsvereinbarung werden die Aufgaben der Stützpunktfeuerwehr sowie die übrigen Leistungen
der GVZ geregelt. Sie bildet die Grundlage für die jährliche pauschale Stützpunktentschädigung in der Höhe von
gut 160 000 Franken. Die Entschädi-Einbau eines Deckbelags bei der
Arbeiten an der Wolfenstalstrasse in Aeugst
Ab Montag, 13. August 2012, wird mit
den Arbeiten für den Einbau des Deckbelags der Wolfenstalstrasse bei der
Reppischbrücke begonnen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis am 17.
August 2012. Der Einbau des Deckbelags erfolgt bei entsprechender Witterung am 15. August 2012. An diesem
Tag wird die Wolfenstalstrasse für den
Durchgangsverkehr gesperrt.
Die Bauarbeiten werden durch die
Firma Landis Bau AG ausgeführt, das
Bauvorhaben wird durch das Ingenieurbüro gpw begleitet.
Die Wolfenstalstrasse kann während den Bauarbeiten nur eingeschränkt und mit Behinderung befahren werden. Die Zufahrt zu den TCSParkplätzen oberhalb des Bachdurchlasses ist von Aeugst am Albis her gewährleistet.
Alle am Bau Beteiligten sind bestrebt, die Beeinträchtigungen durchGeschäftsführerin: Barbara Roth
Werner Schneiter, ChefredaktorInitiativen «Echo am Schwandenhölzli»/«Aespli autofrei» ungültig
Am 16. April 2012 hat der Gemeinderat die Einzelinitiativen «Echo am
Schwandenhölzli» und «Aespli autofrei» als zulässig erklärt. Während der
Auflagefrist nach Planungs- und Baugesetz (PBG) sind zahlreiche Einwendungen eingegangen, welche sich
nicht mit den planerischen Auswirkungen, sondern mit der grundsätzli-Und übrigens...
...führte die Gemeindepolizei im
Juli sechs Geschwindigkeitskontrollen durch. Von den insgesamt
3507 gemessenen Fahrzeugen fuhren 168 (5%) zu schnell. Spitzenreiter war ein Fahrzeuglenker auf der
Zürichstrasse, welcher bei einer signalisierten
Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h mit 72 km/h geblitzt wurde. Er muss sich vor den
Strafverfolgungsbehörden verantworten und mit einem Ausweisentzug rechnen. (tro)wir gratulieren
Zum 90.GeburtstagZur goldenen HochzeitMorgen Samstag, 11. August, darf Hulda Nievergelt aus Stallikon ihren 90.
Geburtstag feiern. Frau Nievergelt
wird im Haus Pilatus in Affoltern gut
umsorgt. Zu diesem grossen Jubeltag
wünschen wir alles Gute und gratulieren herzlich.Am kommenden Montag, 13. August
2012, dürfen Ruth und Max von RotzBetz in Affoltern die goldene Hochzeit
feiern. Zum 50-jährigen Ehebund gratulieren wir herzlich, wünschen dem
Ehepaar einen schönen Festtag und alles Gute.in kuerzeDie Arbeiten für den Deckbelagseinbau beginnen am 13. August. (Bild -ter.)
die Baustelle so gering wie möglich zu
halten. Für allfällige Fragen oder Auskünfte stehen gerne zur Verfügung:
– Bauleitung: Ingenieurbüro gpw,Thomas Stöckli, Redaktor
8910 Affoltern a. A.gung fällt ab 2013 rund 5% höher aus
als bisher.Copyright:
inserat@weissmedien.chH. Kocher, Telefon 043 322 77 35.
– Bauunternehmung: Landis Bau
AG, Bauführer D. Duvnjak, Telefon
079 709 68 86.Sonderseiten:
Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 57011.-August-Brunch in Wettswil: Gemäss
Bericht im «Anzeiger» vom 7. August
wurde die Organisation des Anlasses
kurzfristig durch die Feuerwehr, welche turnusgemäss verantwortlich gewesen wäre, abgesagt. Der Feuerwehrverein Wettswil stellt hiermit folgendes richtig: Nicht die Feuerwehr war
turnusgemäss für die Organisation
verantwortlich, sondern der Feuerwehrverein Wettswil. Die Feuerwehr
hat mit diesem Anlass nichts zu tun.
Der Gemeinde wurde bereits Anfang
März mitgeteilt, dass die GV des Feuerwehrvereins Wettswil beschlossen
hat, die Organisation des Anlasses
nicht mehr zu übernehmen.Kontakt:
AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV
Productions AG, AZ Verlagsservice AG,
AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Media
Solothurner Zeitung AG, Radio 32 AG,
Vertriebs GmbH, Weiss Medien AGPlanauflage:
Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.Es gibt Dinge, die wir nicht verstehen.
Wir können nur lernen zu vertrauen, dass sie einen Sinn ergeben.TODESANZEIGE
Nichts ist mehr wie es war.Werner Brenner
9. Oktober 1954 – 5. August 2012allen recht herzlich, die meine Gattin, unsere Mutter, unsere
Schwiegermutter und unser OmiVöllig unerwartet und überraschend wurde uns am Sonntag unser
geliebter, fröhlicher und vor Leben strotzender Werni weggenommen.
Wir sind alle fassungslos und vermissen ihn sehr.
Trix Brenner mit Christoph und Franziska
Ursula Läubli und Familie
Die Trauerfeier ist am Montag, 13. August 2012, um 14 Uhr in der
Kirche Knonau. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.auf ihrem Weg begleitet haben.
Es sei Dank, dass sie in all unseren Herzen bleibt und die Erinnerungen ewig währen. Sie wird nie vergessen werden.Anstelle von Blumenspenden gedenke man «Médecins sans frontières» Postkonto 12-100-2.Danken möchten wir besonders:
dem Spital Affoltern, dem Team A1 und dem Pflegepersonal
Pilatus Ps 3, dem Oberarzt Dr. Minder und Dr. Gruber
Dr. W. Baumann, Knonau
dem Verein Spitex-Team Knonaueramt Nord-West und der
Tagesklinik Affoltern am Albis.Affoltern am Albis
Bauherrschaft: Roger Mahler, Ringstrasse 14, 8910 Affoltern am Albis
Projektverfasser: Meier Zimmerei,
Schliffistrassse 4, 8912 Obfelden
Bauvorhaben: Dachaufbau Vers.-Nr.
1394, Kat.-Nr.825, Ringstrasse 14,
Wohnzone W2cTraueradresse: Trix Brenner, Dorfstrasse 5, 8934 KnonauGanz besonderer Dank gebührt Don Paolo Gallo für das letzte
Geleit und die Herzlichkeit, die er uns allen einfühlsam mit auf
den Weg gegeben hat.
Knonau, August 2012Bonstetten
Gesuchsteller: Ingold Martin und Petra, Bachtelstrasse 5, 8305 Dietlikon
Projektverfasser: Mameli Architektur
& Bau AG, Leiweg 2+4, 8305 Dietlikon
Bauvorhaben: Neubau von 6 Mehrfamilienhäusern mit 40 Wohnungen
und 2 Tiefgaragen auf Grundstück-Nr.
2937, Hohli-Gass (Zone W2/30)Hausen am Albis
Gesuchsteller: Markus und Helen
Tremp Gisler, Mülibachweg 7, 8925
Projektverfasser: Markus Tremp, Mülibachweg 7, 8925 Ebertswil
Bauprojekt: Projektergänzung Neubau EFH Hirzwangen auf Kat.-Nr.
3573, Wesenmattstrasse, 8925 Ebertswil (Kernzone Weiler)HedingenTODESANZEIGE
Betroffen müssen wir Abschied nehmen vonWerner Brenner-Lüthi
Mit grossem Einsatz hat er sich seit April 1990 für die Bibliothek
Knonau und das Wohl der Gemeinde eingesetzt. Sein Ideenreichtum
und seine hilfsbereite Art werden eine Lücke hinterlassen. Wir
werden Werner Brenner in dankbarer Erinnerung behalten.
Seiner Familie und den Angehörigen entbieten wir unsere tiefe
Das Bibliotheks- und VerwaltungsteamKein Baum war zu hoch
Nie hast Du geklagt
Nie warst Du verzagt
Dein Leben war voller Zuversicht
Stets warst Du immer hilfsbereitTraurig nehmen wir Abschied von meinem geliebten Mann,
unserem Papi, Sohn, Grosspapi, Schwiegervater, Bruder, Schwager,
Onkel und GöttiRoger Graf-Õunpuu
Unerwartet ist er nach kurzer Krankheit von uns gegangen.
Merike Graf-Õunpuu
mit Kindern und Grosskindern
Lydia Graf, Mutter
Andreas Graf und Svenja Walder
Vreni Elfassy-Graf
Gilbert und Margrit Graf
Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, den 14. August 2012,
14.00 Uhr, auf dem Friedhof in Ottenbach statt.
Anschliessend Abdankung in der Kirche.
Traueradresse: Merike Graf-Õunpuu, Funkenweg 1, 8913 OttenbachTODESANZEIGEIm Bezirk werden keine Leidzirkulare versandt.Traurigen Herzens und in liebevollen Gedanken verabschieden wir
unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter und liebe Grossmutter
zu ihrer letzten Reise.RifferswilGünstige Kaffeemaschinen
ReparaturenGratis-Tel. 0800 33 22 33Emmy Zimmermann-Wiesner
14. Dezember 1923 – 5. August 2012Wir sind dankbar für die lange und schöne Zeit, welche wir mit ihr
Sie wird uns fehlen, aber in unseren Herzen weiterleben.
Heinz und Severin Zimmermann
Urs und Somtawin ZimmermannStallikon
Bauherrschaft: Markus und Susanne
Renggli, Postweg 9, 8143 Stallikon,
Bauvorhaben: Anbau einer Metallspindeltreppe (Verbindung Balkon 1.
UG zum Gartensitzplatz EG), Assek.Nr. 190, Postweg 9, Kat.-Nr. 845, Zone
W3/50TODESANZEIGEDie Urnenbeisetzung (im engsten Familienkreis), mit anschliessender Trauerfeier findet am Montag, 13. August 2012, um 14.00 Uhr
auf dem Friedhof in Knonau statt.MettmenstettenBauherrschaft: Balogistik AG, Frohburgerstrasse 21, 4132 Muttenz
Projektverfassser/in:
Stierlin Architekten GmbH, Tellstr. 4,
Bauprojekt: Reihenhaussiedlung (3
Hauptgebäude mit je 3 Wohneinheiten), Tiefgarage und 3 Velounterstände an der Albisstrasse auf den
Grundst. Kat.-Nrn. 1918 und 1961 (KZ)Franz Schubert24. April 1954 – 6. August 2012Gesuchsteller: Diethelm Cornelia, Alte Kirchgasse 22, 7215 Fanas
Bauprojekt: Energetische Fassadensanierung, Neubau Lukarne, Veränderung div. Fensteröffnungen, Anbau
neuer Eingangsbereich mit interner
Treppenerschliessung, Buchenweg 3,
Kat.-Nr. 32, Vers.-Nr. 477; Landwirtschaftszone kantonalBauherrschaft: René Germann, Bergli 1, Rossau, 8932 Mettmenstetten
Vertreter: Jürg Meier, Zimmerei,
auf der Südseite des best. Wohnhauses, Vers.-Nr. 174, Kat.-Nr. 463, Bergli 1, Rossau (Landwirtschaftszone)«Wer die Musik liebt,
kann nie ganz unglücklich werden.»Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt.
Heinz Zimmermann, Mühlebergstrasse 60, 8910 Affoltern am AlbisAbhol- und Lieferservice
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Telefon 052 343 53 31, H. StruchenBezirk AffolternFreitag, 10. August 20125In der «Hasplen» ist es ruhiger geworden
Im Maschwander Naturschutzgebiet bewährt sich die seit April 2011 geltende Besucherlenkung
Anfänglich setzten sich einige
über die Regeln hinweg. Inzwischen greift die seit Anfang April
2011 geltende Besucherlenkung
«Hasplen» südlich von Maschwanden.
Die «Hasplen» ist ein Naturschutzgebiet von nationaler Bedeutung. Es
liegt in einer wenig verbauten, weiträumigen Flusslandschaft, bietet Lebensräume für seltene Tier- und Pflanzenarten und ist ein wertvolles Amphibienschutzgebiet. Von der Brücke
führt ein Trampelpfad entlang der Lorze Richtung Weiher im «Grischhei»,
der durch dieses Naturschutzgebiet
Genau diese Durchlässigkeit und
die an wärmeren Tagen grosse Besucherfrequenz wurden zum Problem.
Spaziergänger mit freilaufenden Hunden, Biker, Reiter und solche, die dort
ihre Boote auswasserten, setzten dem
Naturschutzgebiet zu – nicht zuletzt
wegen fehlender Markierungen oder
Absperrungen. Kanton und Gemeinde
Maschwanden setzten Anfang April
2011 ein neues Besucherlenkungskonzept ein mit dem Ziel, zumindest einen Teil der «Hasplen» vom steigenden Erholungsdruck zu entlasten.
Der an den beiden ehemaligen Badestellen vorbeiführende Pfad bleibt
auf einer Länge von rund 500 Metern
offen, ist aber auf der Südseite gesperrt. Drei Informationstafeln verweisen auf die neuen Regelungen. Dazuwurde der Trampelpfad auf der Nordund auf der Südseite mit Schlagbäumen bestückt, die das Ende des Weges
markieren.«Gewöhnungsphase» dauerte
«Nach Umsetzung der Massnahmen
haben wir positive und negative Reaktionen erhalten, wobei das Verständnis für Einschränkungen überwog»,
sagt der Maschwander Gemeinderat
und Hochbauvorstand Fredy Sommer.
Nach seinen Worten dauerte die «Gewöhnungsphase» mehrere Monate, in
denen sich Erholungsuchende auch
um die neuen Regelungen foutierten.
«Höhepunkt» einer Reihe von negativen Ereignissen: Der Schlagbaum auf
der Nordseite wurde mutwillig entfernt. «Darum werden diese Absperrungen jetzt mit Schlössern gesichert», so
Fredy Sommer. Inzwischen scheinen
sich die Nutzer an die Einschränkungen gewöhnt zu haben. «Ich war vor
kurzer Zeit vor Ort und habe auf dem
gesperrten Gebiet keine frischen Spuren entdeckt», fügt der Hochbauvorstand bei. Offenkundig zeigen auch
die regelmässigen Kontrollen durch
die Reussaufsicht Wirkung.
Mit der vom Kanton finanzierten
Sanierung der beiden Feuerstellen bei
der ehemaligen Maschwander Frauenund Männerbadi am Lorzeufer ist man
dem Ziel einer Entflechtung von Erholungsbedürfnissen und Naturschutz
ebenfalls ein Stück nähergekommen.
Die idyllischen Plätze, von der Gemeinde unterhalten, wurden ausserdem mit neuen Sitzgelegenheiten ausgestattet.Beschriftete Schranken sollen vom Begehen des Trampelpfads entlang der Lorze abhalten. (Bilder Werner Schneiter)Am offenen Weg befinden sich zwei idyllische Badestellen, früher die Frauen- und Männerbadi von Maschwanden.Einsatz gegen Problempflanzen im Naturschutzgebiet
Aktuell sind Zivildienstleistende
im Säuliamt damit beschäftigt,
von Übersee eingeführte Problempflanzen zu bekämpfen – etwa in der Lunner Allmend bei
der Reuss in Obfelden.Problempflanzen bekämpfen – Zivis leisten ihren Einsatz im Naturschutzgebiet Lunner Allmend. (Bild Thomas Stöckli)
anzeigeSie heissen Ambrosia oder Riesenbärenklau, Goldrute, Japanischer Knöterich oder Drüsiges Springkraut. Die
Rede ist von beabsichtigt oder unbeabsichtigt eingeführten Pflanzen, sogenannten Neophyten, die hiesige Arten
verdrängen. Wie jedes Jahr sind aktuell Zivildienstleistende dabei, diese
Problempflanzen zu bekämpfen – unter anderem in den Naturschutzgebieten entlang der Reuss vom Lorzenspitzbis hin zur Ottenbacher Grenze gegen
Jonen. Zuletzt waren unter der Leitung von Philippe Goeldin von Naturnetz 16 Leute in der Lunner Allmend
am Jäten und stellenweise auch am
25 Arbeitstage à durchschnittlich
acht Personen werden für die Aktion
im Säuliamt insgesamt geleistet, wie
Goeldin verrät. Die Zivis bekommen
es vor allem mit den verschiedenen
Arten von Goldruten zu tun. Diese
spinnen ein dichtes Netz an Wurzeln
an der Oberfläche und verdrängen alles andere. Ausgezupft werden aber
auch die Acker-Kratzdisteln – dies vor
allem im Sinne einer guten Nachbarschaft mit Landwirten, gelten sie doch
als besonders resistentes Unkraut. (tst.)Liegenschaften
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Affoltern am AlbisOttenbachAm 5. August 2012 ist in Affoltern
am Albis gestorben:Dienstag, 14. August, 14.00 Uhr,
wird in Ottenbach beerdigt (Urnenbeisetzung nach ref. Ritual):Emmy Zimmermann
geb. WiesnerEs findet keine Beisetzung statt. Urne wird an Angehörige ausgehändigt.
Bestattungsamt Affoltern am AlbisDer FriedhofvorsteherKnonau
Brenner-Lüthi
von Uitikon ZH, Winterthur ZH,
Märstetten TG, Kemmental TG, geboren am 9. Oktober 1954, wohnhaft gewesen in 8934 Knonau, Dorfstrasse 5, gestorben am 5. August
2012 in Knonau.
Die Urnenbeisetzung (im engsten
Familienkreis) mit anschliessender
Abdankungsfeier findet am Montag,
13. August 2012, um 14.00 Uhr auf
dem Friedhof in Knonau statt.
Die FriedhofvorsteherinTelefon 056 668 21 86Graf, Roger
von Guggisberg BE, geboren am 24.
April 1954, Sohn des Gilbert Roger
Graf und der Lydia Graf-Hegetschweiler, Ehemann der Merike
Graf-Õunpuu, wohnhaft gewesen in
Ottenbach am Funkenweg 1, starb
am 6. August 2012 in Zürich, im Alter von 58 Jahren, 3 Monaten und
13 Tagen.geb. 14. Dezember 1923, Witwe des
Zimmermann, Severin, von Eggerberg VS, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Untere Kirchfeldstrasse 8.Geniessen Sie Ruhe und Erholung
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Die Urnenbeisetzung findet am 17.
August 2012 um 11.00 Uhr auf dem
Friedhof «Heissächer», Wettswil am
Albis, statt.
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Sommerserie (8): Die bewegende Geschichte der letzten Schweizer Seidendynastie Weisbrod-Zürrer
Die Biographie von Ronald Weisbrod ist eng mit der Hausemer
Seidenweberei Weisbrod-Zürrer
verknüpft. Beides spiegelt
Schweizer Wirtschaftsgeschichte
– für die Seidenweberei ohne
Happy End. Über die Vergangenheit und Zukunft der 187-jährigen Unternehmer-Dynastie.
Ronald Weisbrod bleibt äusserlich gelassen, während er über sich und das Unternehmen erzählt, das einst die Familienbande zwischen den Zürrers, Syfrigs,
Schwarzenbachs und Weisbrods knüpfte, sowie Industrialisierung und Elektrizität ins Oberamt brachte. Nach 187-jähriger Geschäftstätigkeit gab das Unternehmen Anfang Jahr die Seidenweberei
in Hausen auf – als letztes in der ganzen
Schweiz. «Wenn ich jeweils in der Chronik unserer Firma blättere, fasziniert
mich stets aufs Neue, mit wieviel Herzblut unsere Vorfahren vom Unternehmergeist beseelt waren», sagt Weisbrod
anerkennend. Zuerst die fehlende Infrastruktur, später Kriege, Naturkatastrophen und Krisen seien stete Begleiter
des Unternehmens gewesen. «Noch bevor die Eisenbahnlinie 1864 durchs Säuliamt in Betrieb genommen wurde, gewann Firmengründer Jakob Zürrer mit
unseren Stoffkreationen bereits Auszeichnungen an den Weltausstellungen
in London, Paris und Wien.» Das zeige,
aus welchem Holz Firmengründer Jakob
Zürrer geschnitzt gewesen sei.Als Waise begonnen
Von einem Knecht und einer Bäckerin
abstammend, wurde Zürrer schon im
Vorschulalter Waise. Früh musste er lernen, sich gegen Widerstände zu behaupten. Beispielsweise gegen die Vormundschaftsbehörde, die ihn auf die
gleiche Laufbahn wie seinen Vater zwingen wollte. Dessen unbedingter Wunsch
war es jedoch gewesen, dass sein Sohn
in den Stand eines Kaufmanns aufsteigen darf. Mit der Hilfe seines Patenonkels, der ihm später auch bei der Firmengründung beistand, setzte sich Jakob Zürrer schliesslich durch. 1825
gründete der erst 20-Jährige seine eigene Ferggerei; eine Agentur, wo sich die
damals noch zahlreichen Heimweber
(auf eine Bevölkerungszahl von 2000
Personen zählte Hausen damals 450
Spindeln und 20 Webstühle) mit Seidengarn eindeckten und die fertigen Stoffe
ablieferten. Erst 1827 wurde Zürrer von
der Behörde aus der Vormundschaft
entlassen. Die Anzahl von Zürrers «Subunternehmern» war zwischenzeitlich
auf 700 angestiegen.
Der Bau der ersten firmeneigenen
Liegenschaft an der früheren Kappelerstrasse (heute Fabrikstrasse 2–6) wurde 1830 kurz nach Zürrers Heirat begonnen. Das Unternehmen prosperierte.
Die notorische Platznot des florierenden
Handelsbetriebs wurde durch die Erstellung weiterer Gebäude gelindert. Zürrers Handeln und sein politisches Engagement lösten auch ein Wachstum der
öffentlichen Infrastruktur aus. Neue
Verkehrsverbindungen (z. B. über den
Albis) wurden gebaut und im alten Zürrer-Gebäude die erste Post-Stelle Hausens eingerichtet, die später zum Restaurant «alte Post» wurde. Beeindruckende Bauten von damals bekannten
Architekten wie die «Villa Grandezza»
links am Dorfeingang von Kappel herkommend und rechts das zweite Geschäftshaus (später Haus Dr. Alder) prägen noch heute das Dorfbild.Beginn der Industrialisierung
Die eigentliche Industrialisierung leitete
aber Jakob Zürrers ältester Sohn Emil
ein. Mit einem Mechaniker modifizierteer mechanische Webstühle aus der
Baumwollverarbeitung, die er in England beschafft hatte für die Herstellung
feiner Seidenstoffe. Seine Werkstatt
richtete er in Adliswil ein, denn er benötigte die Wasserkraft der Sihl. Die ersten
maschinell gewobenen Seidenstoffe
weckten 1860 auch das Interesse seiner
beiden Schwager Alfred und Robert
Schwarzenbach, die in Thalwil eine bedeutende Ferggerei betrieben. Gemeinsam wurde die mechanische Seidenweberei Adliswil gegründet. Ein Unternehmen, das der Region jenseits des Albis
grossen Aufschwung brachte und bis
1930 bestand.
Als die Mode nach schwereren Stoffen verlangte, verfuhr der zweite Zürrer-Sohn Theophil nach demselben Muster. Er beschaffte sich in Frankreich einen Lyoner Webstuhl, der ebenfalls abgeändert und schliesslich in grösseren
Stückzahlen nachgebaut wurde. 1875
wurde in Hausen das erste hohe Fabrikgebäude mit Winderei, Zettlerei und 40
Lyoner Webstühlen gebaut, das heute
noch steht. Bereits zwölf Jahre später ist
die Produktion durch einen weiteren
Neubau ergänzt worden. Ein Grossteil
der Produktion wurde schon zu dieser
Zeit exportiert, beispielsweise Stoffe für
die Haute Couture Mode oder für seidene Fahnen, Uniformen und Trachten.Den Wetterkapriolen ausgesetzt
1876, nur ein Jahr nach Eröffnung der
neuen Fabrik, vernichtete ein später
Frost in Italien fast die gesamte Seidenernte. Die Rohstoffpreise verzehnfachten sich über Nacht. Mit dem Effekt,
dass die Grossisten das Risiko, auf den
teuren Stoffen sitzenzubleiben, nicht
eingehen wollten und ihre Bestellungen
sistierten. Die Gebrüder Zürrer reagierten darauf mit dem Direktverkauf in alle Welt. Die Reaktion der umgangenen
Grossisten: Boykott der Zürrer-Stoffe,
die durch eine Modeänderung in Paris
Mitte der 1880er Jahre – plötzlich waren
Wollstoffe gefragt – bereits mit dem Rücken zur Wand standen. Erstmals wurde die Schliessung des Produktionsstandortes in Hausen in Betracht gezogen. Doch Theophil Zürrer, durch den
frühen Krebstod seines Bruders Emil alleiniger Geschäftsführer geworden,
wollte nicht klein beigeben. Er veräusserte firmeneigene Immobilien und modernisierte mit dem Geld den Maschinenpark in Hausen.
1892 erwarb er die Baumwollzwirnerei Aeugsterthal, wo er weitere Seidenwebstühle einrichtete. Primär ging
es ihm aber um das Wasserrecht der
Reppisch zwischen Türlersee und
Aeugstertal. Über einen offenen Kanal
wurde schon damals eine Turbine zur
Stromproduktion angetrieben. Zürrer
stellte den Antrag, eine Freileitung nach
Hausen bauen zu dürfen, um die Fabrik
und seine umliegenden Wohnhäuser
mit Elektrizität zu versorgen. Er erhielt
die Bewilligung, obwohl die Expertenkommission des Regierungsrates damals noch die Meinung vertrat, «Dampfmaschinen, Leuchtgas und Acetylen laufen der Elektrizität bald den Rang ab.»Elektrizität im Oberamt
1908 erneuerte Teophil jun. die Konzession für das Wasserkraftwerk um
weitere 80 Jahre und liess den offenen
Kanal durch eine Druckleitung mit
grösserem Gefälle ersetzen. Damit
wuchs die Leistung der Turbine bei
maximal 230 Liter pro Sekunde auf 60
Kilowatt. Eine Pionierleistung, die politisch nicht ohne Auswirkungen
blieb. Zürrer, der wie sein Vater im
Kantonsrat sass, gehörte der Kommission an, die erfolgreich das Gesetz für
die Gründung der Elektrizitätswerke
des Kantons Zürich, EKZ, vorbereitete.
Nach seinem Tod wurde die Seidenweberei Zürrer von den hinterbliebenen
Geschwistern Robert Zürrer-Illi undFanny Weisbrod-Zürrer zusammen
mit der Witwe Emmy Zürrer-Syfrig in
eine Kollektivgesellschaft umgewandelt.
Es folgten die entbehrungsreichen
Jahre 1914 bis 1918 des ersten Weltkrieges, die bis etwa 1925 von einem
wirtschaftlichen Boom abgelöst wurden. Der Börsen-Crash von 1929 leitete
eine weltweite Wirtschaftskrise ein,
die auch die Seidenweberei existenziell bedrohte. Das englische Pfund, das
zur besten Zeit sagenhafte elf Franken
fünfzig gekostet hatte, verlor markant
an Wert, was die Preise im Hauptabsatzmarkt der Zürrer`schen Seidenstoffe massiv in die Höhe trieb. Dazu
kamen exorbitante Importzölle, mit
denen England seinen Binnenmarkt
abschottete. Wieder war in Hausen
von Werksschliessung die Rede.Zäsur zu Beginn der vierten Generation
Mit dem Eintritt des erst 23-jährigen
Hans Weisbrod ins Unternehmen ging
die Seidenweberei 1930 in die Hände
der vierten Generation über. Eine
schmerzhafte Zäsur stand bevor. Zusammen mit seinem Bruder Richard, dem
Vater von Ronald Weisbrod, beschloss
Hans Weisbrod, in England einen Produktionsstandort aufzubauen, um die
überlebenswichtigen Aufträge nicht zu
verlieren. Die dazu nötigen Webmaschinen wurden aus den Werken Aeugstertal und Ebertswil, wo die Façonweberei
Baer ausschliesslich Aufträge für Weisbrod-Zürrer ausgeführt hatte, Richtung
Darwen abtransportiert und die hiesigen Standorte geschlossen. «Als die Maschinen in Mettmenstetten auf den Güterzug verladen wurden, haben sich tumultartige Szenen abgespielt. Der Konvoi wurde von einem Pulk aufgebrachter Weber als ‹Arbeitsplatzvernichter›
beschimpft und die Waggons mit Steinen beworfen», erinnert sich Ronald
Weisbrod an die Schilderungen seines
Mit zwei ortsansässigen Partnern
gründete Richard Weisbrod im Vereinigten Königreich schliesslich die «Lancashire-Silk-Mills» und die Vertriebsgesellschaft «Zurrer-Silks». Zusammen mit
dem ältesten Bruder Hubert, einem renommierten Zürcher Rechtsanwalt,
übernahmen Hans und Richard 1939
die Kollektivgesellschaft in Hausen und
firmierten neu als «Weisbrod-ZürrerSöhne».
Wieder stand ein Weltkrieg bevor,
wieder hiess es, den Gürtel enger
schnallen. Die Preise für Rohseide betrugen 1935 noch Fr. 5.50 pro Kilo, stiegen
aber während der Kriegsjahre auf Fr.
225.-. Danach pendelten sie sich bei Fr.
22.- ein. Grössere Lieferungen nach Persien und Aufträge der Armee sicherten
den Standorten Hausen, Mettmenstetten und Darwen das Überleben.Blüte nach dem Zweiten Weltkrieg
1945 setzte die Zeit der Diversifizierung und Modernisierung ein. Kunststoffgewebe wie Nylon, Orlon und Terylene starteten ihren textilen Siegeszug. Bereits 1947 wurde mit der Produktion von Kunstfaserstoffen in Hausen das Seidensortiment ergänzt. 1951
wurde in Hausen eine Weberei errichtet mit 26 neuen Webstühlen, an denen zunehmend Gastarbeiterinnen
aus Italien arbeiteten. Neue Absatzmärkte in Übersee, Japan und Australien wurden mit immer neuen Stoffkreationen und Designs erschlossen.
Eine Entwicklung, die Ronald
Weisbrod zunächst nur aus der Ferne
mitbekam. Nach seiner Geburt Ende
Mai 1942 verbrachte er die ersten
zehn Lebensjahre bei seinen Eltern in
England. Dann wurde er in die Fremde
geschickt. «Ins Knabeninstitut in Flims
– ohne ein Wort Deutsch zu können»,
erinnert er sich. Seine Mutter habe«Krisen haben uns stets zum Wesentlichen zurückgeführt.» Ronald Weisbrod im
Garten seines Anwesens «Zum weiten Horizont». (Bild Martin Platter)
ihn damals in die Schweiz begleitet,
während der Vater in England blieb.
Die beiden haben sich in jener Zeit
scheiden lassen. «Die drei Jahre in diesem Institut waren hart für mich. Die
Leiterin war eine ziemliche Rabenmutter und der Drill militärisch», sagt
Ronald Weisbrod und lächelt. Dennoch habe ihn diese Zeit nicht traumatisiert, sondern eher geprägt – wie
auch sein Vater ihn geprägt habe. Man
habe gelernt, durchzubeissen und sich
nicht unterkriegen zu lassen.
Bezüglich Ausbildung trat Ronald
Weisbrod in die Fussstapfen seiner
Vorfahren. Wie sein Vater und Grossvater besuchte er die Appenzeller Kantonsschule in Trogen. Auf die Maturität bereitete er sich bei seinem Onkel
Hans in Ebertswil vor, wo er dem Familienunternehmen näherkam. Nach
einem Praktikum in Hausen entschied
er sich, ebenfalls in den Familienbetrieb einzusteigen und absolvierte zuerst die Textilfachschule und anschliessend die Handelsschule in Zürich. Das Wirtschaftsstudium wurde in
Frankreich und den USA komplettiert,
ehe er 1967 als 25-jähriger Junior-Partner bei Weisbrod-Zürrer in Hausen
einstieg. 1984, nach dem Tod von
Hans Weisbrod, übernahm er die Leitung der gesamten Gruppe.Krisenanfällige Branche
«Das war eine wunderbare Zeit, die
von Aufschwung und Zukunftsgläubigkeit geprägt war», erinnert sich Weisbrod. Zum geschäftlichen gesellte sich
das private Glück. 1971 heiratete er
die Ärztin Renate Aebli, die er während seines Studiums in Frankreich
kennengelernt hatte. Sie schenkte
ihm einen Sohn und zwei Töchter.
«Die Krisenanfälligkeit unserer Firma
bestand jedoch weiterhin. Nach dem
Zweiten Weltkrieg folgten Korea- und
Vietnamkrieg, Kuba- und Erdöl-Krise,
die sich stets negativ in unseren Geschäftszahlen niederschlugen. Dazu
kamen innenpolitische Vorstösse wie
die Schwarzenbach-Initiative gegen
Überfremdung oder das EWR-Nein, die
einen auf Trab hielten», erinnert sich
der Unternehmer. Mit Zukäufen weiterer Firmen wie beispielsweise die Loring in Mettmenstetten habe man sich
deshalb breiter abgestützt. Den technologischen Wandel hin zu computergesteuerten Webmaschinen und Designs habe man mit dem Erwerb spezialisierter Geräte und Unternehmen sichergestellt.
Doch der Kostendruck wuchs stetig weiter. «Alle Menschen auf dieser
Welt wollen Arbeit – zu jedem Preis.
Auf Dauer konnte das nicht gut gehen.
Gegen Billiglohnländer wie China
oder die Türkei hatten wir mit unseren stetig steigenden Kostenstrukturen einen immer schwereren Stand»,
sagt Weisbrod rückblickend. «Bis zuletzt waren wir dennoch optimistisch,
dass wir mit unseren viel beschworenen Schweizer Tugenden wie gute Arbeitsmoral, Zuverlässigkeit, Innovati-onskraft, Qualitätsbewusstsein und
dem flexiblen Arbeitsmarkt bestehen
können.» Im Endeffekt blieb aber die
bittere Erkenntnis, dass trotz romantischer Verklärung im Rückblick und
dem Hohelied auf «Schweizer Tugenden» letztlich die grenzenlose, globalisierte Wirtschaftsrealität über Sein
oder Nichtsein der Unternehmen in
der Schweiz bestimmt. «Da halfen
Grundsätze wie Sparsamkeit, Weitsicht und Bescheidenheit nicht mehr.»
Nach einem letzten kleinen Gewinn
im Geschäftsjahr 2007/2008 seien die
Defizite mit jedem Jahr grösser geworden. Die Firma habe sich nicht mehr
erholt, sei finanziell am Ausbluten gewesen. «Schweren Herzens mussten
wir die Produktion einstellen und den
Maschinenpark verkaufen», blickt
Weisbrod auf die schmerzhafte Zäsur
im letzten Winter zurück.
Zusammen mit seinem Sohn Oliver und seiner Schwiegertochter Sabine arbeitet er nun an der neuen Zukunft von Weisbrod. Die letzte Seidenweberei der Schweiz hat sich wie so
viele vor ihr vom Fabrikationsbetrieb
zur Liegenschaftsverwalterin gewandelt. Die Läden in Hausen, Bern und
Zürich sowie der Internet-Shop mit
den hochwertigen Seidenprodukten
werden weitergeführt. «Auf dem Fabrikareal in Hausen wird es dereinst
wieder mindestens so viele Arbeitsplätze geben wie einst mit der Seidenweberei», ist Ronald Weisbrod überzeugt. Ob er damit gleichermassen
glücklich sein wird wie einst als Seidenfabrikant, das steht jedoch auf einem anderen Blatt geschrieben.
* Ein Dank gilt Andreas Müller, Verfasser der Firmenchronik zum 175-jährigen Bestehen von WeisbrodZürrer, die in Passagen dieses Textes als Bezugsquelle
diente.«Anzeiger»Sommerserie
Für die traditionelle Sommerserie
berichten Journalistinnen und Redaktoren des Anzeigers aus dem
Bezirk Affoltern von ihrer Begegnung mit älteren Menschen, mit
denen sie gemeinsam einen Ort im
Säuliamt aufsuchen, der für ihn
Bedeutung hat. Dabei erzählen sie
über ihr Leben, ihren Beruf, ihre
Erfahrungen – und wie sie Gegenwart und Zukunft sehen.
Bisher erschienen: Elsi Baumann – Arbeiten
und für andere da sein (6. Juli). Auf eine Orange
und vier philosophische Romane mit Gusti vo
Huuse (17. Juli). Andi Kündig: Weiser Haudegen
mit Charme (20. Juli). Ein Spaziergang mit Erich
Gysling zum Bisliker Weiher (24. Juli). Als es in
der Kirche nach Kampfer roch (27. Juli). Die
«Mutter Theresa» des Schützenvereins Ottenbach: Theres Hausherr (31. Juli). Die Ottenbacherin Hedi Leutert blickt auf ihr Leben zurück
(7. August).8VermischtesFreitag, 10. August 2012«Mein schönstes Sommerbild»
Leser-Fotowettbewerb im «Anzeiger»Glücksbringer im Ährenfeld.Besondere Hochzeitsreise: Helen und Florian Winkler wasserten am 2. August bei der Reussbrücke in Obfelden ein mit
dem Ziel Holland. (Bild Annelies Meier)(Bild Lisa Stähli)Gefühl von Ferien auch im Alltag
Die Wohlfühlküche verwöhnt alle Sinne
Wer möchte nicht das Feeling von Ferien in den Alltag übernehmen und
hofft, dass dieses Gefühl etwas länger
als sonst anhält? Erinnert man sich an
die wunderbaren typischen Speisen,
die man im Urlaub genossen und lieb
gewonnen hat, werden die damit verbundenen Gefühle wieder wach. Die
Sinne vergessen nicht, das kann man
sich zunutze machen und die Ferien-lieblingsspeise auf den Tisch zaubern.
An aktuellen Kochkursen von Trudi
Bühler erfahren die Teilnehmer, dass
die mediterrane Küche nicht nur gut
schmeckt, sondern auch gesund ist.
Ihr Credo ist saisonale und regionale
Produkte auf eine dem Esser zuträgliche Art nach den Prinzipien der Naturheilkunde Ayurveda zuzubereiten.Das Geheimnis der WohlfühlkücheAyurveda-Köchin Trudi Bühler. (Bild zvg.)anzeige«Nach diesem Essen, fühl ich mich
einfach wohl», diese Feedbacks erhält
Trudi Bühler immer wieder, sei dies
von regelmässigen Mittagslunch-Gästen im wohlum in Rossau oder von
Kochkurs-Besuchern. Was macht denn
diese spezielle Küche aus, die immer
mehr Menschen zu schätzen wissen
und lieb gewinnen? Die Grundsätze
der ganzheitlichen Naturheilkunde
Ayurveda werden im Basis-Kochkurs
in der Schulküche Wygarten Mett-menstetten in einem einführenden
Teil anschaulich erklärt.
Die Ernährungsempfehlungen und
Rezepte sind auf die jeweilige Jahreszeit abgestimmt. Mit einheimischen
Nahrungsmitteln, alltäglichen Kräutern, Gemüse- und Obstsorten. Die
Ayurveda-Köchin zeigt hilfreiche Tipps
und Tricks, wie sich auf eine einfache
Art gesundes Essen sowohl für Berufstätige als auch für Familien in den Alltag integrieren lassen. Die Wohlfühlküche verwöhnt nicht nur den Gaumen, sondern alle Sinne, schafft Raum
im Herzen und ist im Dialog mit der
Basis-Kurs Wohlfühlküche am 6. und 13. September
19 bis 21.30 Uhr.
Herzgesunde mediterrane Küche am 19. September
Kontakt und weitere Angebote: Trudi Bühler, Telefon
079 410 23 26, trudibühler@bluewin.ch,
www.ayurveda-erleben.ch, www.wohlum.ch.Für Kraft
Qi-Gong-Kurs in Affoltern
Qi Gong besteht aus anmutigen
Bewegungsabläufen, die meistens im Stehen durchgeführt
werden. Passende Musik beeinflusst und stimuliert die Teilnehmenden auf positive Weise.
Langsame, achtsame Bewegungen lassen dem Nervensystem Zeit, die Informationen zu speichern und so den Organismus wirkungsvoll zu unterstützen. Dr. med. Werner Brand, Leiter des
Reha-Zentrums Kassel, schreibt: «Mit
Qi Gong wird der gesamte Bewegungsapparat sanft aber nachhaltig beansprucht. Alle Muskeln, Sehnen, Knochen und Faszien werden in das Spiel
von An- und Anspannung mit einbezogen. Durch die kontinuierliche Beugeund Streckbewegungen der Knie wirddie Beinmuskulatur schonend gestärkt. Die Koordination, die Innervation (nervale Versorgung) und die Eigenwahrnehmungsfähigkeit der Muskulatur, bzw. des gesamten Muskelsehnenkomplexes, werden deutlich verbessert. Die Gelenke werden hierbei geschont und die Versorgung der Gelenkknorpel verbessert. Neben dem
positiven Einfluss auf Herz-Kreislaufund Stoffwechselfunktionen ist bei regelmässig Übenden auch eine positive
Grundstimmung zu erkennen.
Dieser Kurs eignet sich für Menschen jeden Lebensalters und verlangt
Kursbeginn: 24. oder 31. August 2012, Kursort:
Kath. Pfarreizentrum Affoltern, Seewadelstrasse 13.
Anmeldung: Monika Klauser, Tel. 079 758 74 89.ForumFreitag, 10. August 20129Genügend Lehrstellen im Säuliamt
Die Anzahl Ausbildungsplätze ist vorhanden, jedoch äusserst unterschiedlich begehrt
werden von den meisten Lehrbetrieben erst nach den Sommerferien entgegengenommen. Grundsätzlich sind genügend Stellen
vorhanden, die Beliebtheit der
einzelnen Berufe bereiten jedoch
sowohl den Lehrbetrieben als
auch den Lernenden Probleme.
In der Abteilung Bildungsplanung der
sind keine Zahlen bezüglich der Lehrstellen pro Bezirk erhältlich. Im ganzen Kanton sind für das Jahr 2012 insgesamt fast 60 000 Lehrstellen gemeldet. Von den 2012 knapp 13 000 Schulabgängern wissen rund 700 junge
Menschen noch nicht so recht wie es
weitergehen soll. 8138 wählten eine
berufliche Ausbildung, während sich
der Rest davon für die Mittelschule
oder aber für andere Schul- oder praktische Brückenangebote entschied.
Nach Aussage der Bildungsdirektion,
Abteilung Bildungsstatistik, bestehen
prozentual diese Zahlen betreffend
keine nennenswerten Unterschiede in
den einzelnen Bezirken. Die Zahl der
Ausbildungsstellen zeigt sich rein zahlenmässig weitgehend zufriedenstellend. Die einzelnen Berufswünsche
der Schulabgänger zu erfüllen scheitern allerdings öfters aus Gründen der
schulischen Leistungen, Fähigkeiten
oder an den viel zu tief eingeschätzten
Schulabgänger mit dem Berufswunsch kaufmännischer Angestellter
haben bei der Suche nach einer Lehr-stelle weitaus grössere Probleme als
solche mit dem Ziel, einen handwerklichen Beruf zu ergreifen. Die Suche
nach einer Lehrstelle beginnt in der
Regel mit einer oder mehreren
Schnupperlehren. Bewerbungen für eine Lehrstelle auf nächstes Jahr werden
von den Lehrbetrieben in der Regel
erst nach den Sommerferien entgegengenommen.Handwerkliche Berufe weniger
Die Berufswünsche der Lernenden decken sich jedoch absolut nicht mit
den vorhandenen freien Stellen. Während eine Lehre als Kauffrau oder
Kaufmann sehr beliebt ist, sind wiederum gewisse andere Berufe nicht so
Jürg Büchi, Präsident des Vereins
Lehrstellenforum Bezirk Affoltern, bestätigt denn auch die immer grösser
werdenden Schwierigkeiten, die «richtigen» Lernenden zu der «richtigen»
Lehrstelle zu finden. Grundsätzlich
werden von den Schulabgängern Bürojobs den handwerklichen Berufen vorgezogen. Vielfach decken sich die Berufswünsche auch nicht mit den schulischen Leistungen. Xavier Nietlisbach,
Berufsbildner der Ernst Schweizer AG
in Hedingen, hält fest, dass die Anforderungen zum Beispiel für Konstrukteure grösser sind als für Metallbauer,
die Bewerbungen jedoch nicht immer
auch den erwarteten Ansprüchen entsprechen. So erhält die Firma Schweizer AG pro KV-Lehrstelle gut und gerne 50 bis 60 Bewerbungen. Ein weiterer grosser Lehrbetrieb ist mit 35 Lernenden das Bezirksspital Affoltern.
Auch hier driften die BerufswünscheSchnuppert im Restaurant Reussbrücke in Ottenbach: Dennis Berli will Koch oder Kellner lernen. (Bild Martin Mullis)
mit den Anforderungen manchmal etwas auseinander. Sämtliche Lehrstellen werden aber auch 2013 im Bezirksspital ohne Probleme besetzt werden können.
Rita Ebner, Leiterin Personalwesen
der HAWA Holding AG in Mettmenstetten, erhält zwar in der letzten Zeit
tendenziell weniger Bewerbungen für
Schnupperstellen, zeigt sich aber zu-versichtlich, auch für nächstes Jahr genügend Lernende zu finden.
Vermehrt schnuppern Schulabgänger auch sehr frühzeitig in verschiedenen Wunschberufen, um sich dann
besser für die passende Berufslehre
entscheiden zu können. So absolviert
der 15-jährige Dennis Berli im Restaurant Reussbrücke derzeit eine Schnupperlehre, um im übernächsten Jahrdann eine Ausbildung als Kellner oder
Koch zu beginnen.
Berufsbildner, Lehrlingsbetreuer,
Lehrer und Arbeitgeber betonen, dass
bei einer realistischen eigenen Einschätzung der Fähigkeiten und der
entsprechenden Anpassung des Berufswunsches für die überwiegende
Mehrheit der Schulabgänger eine
Lehrstelle gefunden werden kann.forumJonenstrasse – eine
RennbahnLärmimmissionen, Vandalen,
Einbrüche und ein MastbrandAktuelles aus der Ratsstube Ottenbach, Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern vom 3. August
2012.In warmen Sommernächten
draussen feiern. Nachbarn freuen sich nicht immer darüber.Bemerkenswert bei der Geschwindigkeitskontrolle an der Jonenstrasse von
Freitag, 13. April, bis Mittwoch, 18.
April 2012, ist die tiefe Anzahl der
Übertretungen. 10 482 Fahrzeuge wurden kontrolliert und nur 283 Übertretungen!
Gute Zahlen, nur sind folgende
Faktoren nicht berücksichtigt worden:
Freitag, 13. April: Start des kalten, nassen Sechseläuten-Wochenendes. Für
viele Gemeinden, Jonen inbegriffen,
der Beginn der Frühlingsferien. Der
Radarkasten stand nahe am Eingangzu Ottenbach und hat nur die Fahrzeuge von Jonen herkommend gemessen. Da die Fahrer, ob Motorrad, Auto
oder Lastwagen wegen der Kurve und
der Insel automatisch die Geschwindigkeit reduzieren, ist es tatsächlich
bemerkenswert, dass es trotzdem
noch 283 Übertretungen gab.
Tatsache ist, dass es viel zu viele
Fahrzeuglenker gibt, welche die Jonenstrasse als ihren eigenen Speedway (Rennbahn) sehen. Wie wäre es
mit einem Radarkasten nach der Ferienzeit, kurz vor dem Verlassen von Ottenbach Richtung Jonen? Ich wette, da
gäbe es dann wirklich bemerkenswerte Zahlen!
Brigitte Caldwell, OttenbachSchönstes Stück Land
für Egoisten opfern?
Golfpark im Oberamt.
Noch gibt es Büezer in Baar, welche
keine 10 000 Franken übrig haben,
um zu golfen. Es wäre zu schade, das
schönste Stück Land (Südhang mit
prächtiger See- und Alpensicht) für ein
paar Egoisten zu opfern, welche genügend Geld hätten, auf ideal flachem
Land in den USA einen Golfplatz zu errichten. Es ist menschenunwürdig,
wenn Bauern ihr Leben gefährden, indem sie am Steil-Hang heuen müssen,Mehrmals mussten Kantons- und Gemeindepolizei in den vergangenen Tagen wegen Lärmimmissionen ausrücken: Am Bahnhof in Hedingen, bei
Barbetrieben an der Zürichstrasse sowie bei privaten Feiern in Affoltern
und in Wettswil. In letzerer Gemeinde
übrigens auch wegen zu langen Arbeitens auf der Baustelle, wo bis 20 Uhr
Lärm verursacht wurde. Die Polizei intervenierte, die Arbeiten mussten eingestellt werden. – In Mettmenstetten
randalierten Jugendliche von Samstagauf Sonntag kurz nach Mitternacht
beim Bahnhof. Anwohner beobachteten, wie sie sich ihre Sitzplätze auf Autodächern aussuchten ... Als die Polizei
eintraf, waren sie weg. Am 8. August
kam es kurz nach Mitternacht gleichenorts zu einem weiteren Intermezzo: Jugendliche warfen Flaschen aufs
Perron und überquerten Geleise. Der
weitere Sachverhalt wird derzeit abgeklärt.
Aktiv wurden die Gesetzeshüter
auch wegen Einbrüchen: Zwischen
Samstag und Dienstag wurde in Uerzlikon versucht, in eine kleine Scheune
einzubrechen. Das misslang, der Sachschaden beläuft sich auf rund 500während so schönes (fast ebenes Land)
der Futterproduktion entrissen wird.
Ich hoffe sehr, dass die Stimmbürger
deshalb auch dieses Projekt ablehnen.
Wenn riesige Krater gebaggert werden
müssen, so ist der Schaden nicht wieder gutzumachen. Humus mit seinen
Lebewesen ist kein Sandkasten, auch
der CO2-Ausstoss wird nicht ungeschehen gemacht, wenn wieder zurückgebaggert wird.
Tony Stocklin, SteinhausenTeuren
Bei einem Einbruch ist in der
Nacht auf Dienstag in Stallikon
ein Sportwagen im Wert von
rund 135 000 Franken entwendet
Unbekannte verschafften sich in der
Zeit zwischen Mitternacht und 4 Uhr
gewaltsam Zutritt zum Einfamilienhaus und entwendeten, mit den vorgefundenen Fahrzeugschlüsseln, den in
der Garage parkierten Luxuswagen.
Gemäss Angaben der Kantonspolizei
Zürich beläuft sich der Sachschaden
sich auf rund 6000 Franken.anzeigeFranken. Auch in Obfelden misslang
der Einbruch in eine Firma, in der wegen Betriebsferien nicht gearbeitet
wurde. Sachschaden: 600 Franken.
Während der Ferienabwesenheit
des Eigentümers brachen Unbekannte
in Affoltern in ein Einfamilienhaus
ein. Das wurde vom Nachbarn festgestellt. Es laufen Abklärungen. Der
Sachschaden beträgt 1000 Franken.
In Mettmenstetten geriet am
Sonntag ein Holzmast in Brand, nachdem eine dort angebrachte 1.-AugustSonne entzündet wurde. Der Entfacher glaubte, das Feuerwerk gelöscht
zu haben – ein Irrtum. Er wird verzeigt. Die Feuerwehr rückte aus. (-ter.)SchlafenEckbänke nach Mass
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nach Ebertswil. > Seite 13Ein Tessiner 400-m-Läufer
sorgte am Meeting der LV Albis
für den Glanzpunkt. > Seite 16Freitag, 10. August 2012-11Wild aus dem Oberamt
Seit 16 Jahren halten Fritz
und Sonja Berger in Hauptikon
Damhirsche. > Seite 17aus gewerbesichtGlaubwürdige
von hans-ulrich bigler*Die energie- und umweltpolitischen Rahmenbedingungen lancieren die Gebäudehülle als zentralen Bauteil von Zukunftshäusern. Denn die Bauhülle muss vor Witterung schützen und Energie gewinnen. (Bild zvg.)Die Glasfassade hält dicht
Ernst Schweizer AG ist zweifach an der Umwelt Arena beteiligt
Ende August öffnet die Umwelt
Arena ihre Tore und präsentiert
beispielhafte Lösungen für eine
nachhaltige Schweiz. Das einzigartige Info-Zentrum ist ein Treffpunkt für Kinder und Jugendliche ebenso wie für Erwachsene.
In einer Arena fanden üblicherweise
Turniere statt; die «Umwelt Arena»
von Spreitenbach vereint dagegen die
technischen Errungenschaften und die
Akteure für die angestrebte Energiewende erstmals unter einem Dach:
Das «Kompetenzzentrum für Ökologie» öffnet am 24. August die Tore für
das breite Publikum – als einzigartiges
Informations- und Tagungszentrum
für Energieeffizienz und erneuerbare
Energien im Alltag. Die Ernst Schweizer AG ist Ausstellungspartner und
präsentiert in zwei Ausstellungen innovative Lösungen, die Wohn- und Arbeitsräume nicht nur schützen, sondern auch mit Energie versorgen.In der Ausstellung «Gebäudehülle»
sind Holz/Metall-Systeme von Schweizer tiefen Temperaturen ausgesetzt.
Der Besucher spürt die Unterschiede
zwischen herkömmlichen und hoch
isolierten Schiebetüren mit Minergie®-P-Zertifikat bzw. Fenstern. In der
Ausstellung «Sonnenenergie» wird das
Publikum in die spannende Welt der
Solarthermie, der Photovoltaik sowie
des solaren Bauens eingeführt. Sonnenkollektoren und eine Kombi-Indachlösung auf dem begehbaren Dach
der Umwelt Arena demonstrieren, wie
Sonnenenergie für die Erwärmung
von Brauch- und Heizungswasser sowie zur Stromerzeugung genutzt werden kann.Nach aussen geneigte Glasfassade
An der Erstellung der Umwelt Arena,
die das Energiepotenzial vor Ort ausschöpft, hat die Metallbaufirma aus
Hedingen ebenfalls mitgewirkt: Die
nach aussen geneigte Glasfassade wur-de von der Ernst Schweizer AG entwickelt und in wenigen Wochen montiert. Der amorphe, über 20 Meter hohe Gebäudekomplex ist seinerseits ein
Vorzeigeprojekt und erfüllt den Minergie®-P-Gebäudestandard. Wesentlich
dafür ist, dass das Innenklima in dieser kombinierten Stahl- und Glashülle
mit geringstem Heiz- und Kühlaufwand komfortabel bleibt.
Der spezifische Energieverbrauch
der Umwelt Arena ist nicht einmal
halb so gross wie bei konventionellen
Wohnhäusern. Insbesondere hat die
transparente Fassade dichtzuhalten:
Verbindungsstellen und die filigranen
Träger sind mit einem hochdämmenden Aufsatzsystem versehen. Das darüber gelegte Solardach ist rund 5000 m²
gross und erzeugt Strom im Gegenwert von rund 100 Grosshaushalten.
Zusammen mit einem Erdsondenfeld
und einer Holzpelletanlage wird so
der energiesparsame und CO2-neutrale
Betrieb der Umwelt Arena garantiert.
(pd.)anzeigeMerlin Schilliger:
Notendurchschnitt von 6,0!Merlin Schilliger. (Bild zvg.)Mit einem Notendurchschnitt von 6,0
hat Merlin Schilliger aus Zwillikon die
KV-Lehre an der Juventus Schule Zürich bestanden – als alleiniger Primus
im Kanton Zürich. Gleichzeitig schloss
er die KV-Berufsmatur mit einer hervorragenden 5,2 ab. Bei solchen Resultaten verwundert es kaum, dass Merlin Schilliger bereits eine Stelle gefunden hat.Ende Juli hat das
gfs.bern eine repräsentative
eidgenössischen Finanz- und
Steuerpolitik publiziert.
H.U. Bigler.
der Akteure. Mit
87% findet eine grosse Mehrheit, dass
«Leute wie Sie und ich» am fähigsten
sind, finanzpolitische Entscheide zu
fällen. Damit kommt in erster Linie
und erfreulicherweise das Vertrauen
in den Souverän an der Urne zum Ausdruck. An zweiter Stelle stehen auf
gleicher Höhe der Bundesrat und der
Schweizerische Gewerbeverband sgv.
Dies darf mit Fug und Recht als positives Zeichen für eine glaubwürdige Politik des grössten Dachverbandes der
Schweizer Wirtschaft gewertet werden.
Die positive Beurteilung der sgvPolitik durch die Stimmberechtigten
liegt bei rund 75 Prozent, gleich wie
übrigens bereits im Vorjahr. Das war
nicht immer so, noch vor wenigen
Jahren lag das Resultat bei knapp zwei
Dritteln und damit im oberen Mittelfeld. Das Resultat zeigt, dass die Politik des sgv in einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommen und der sgv in
den letzten Jahren deutlich an Glaubwürdigkeit zugelegt hat.
Erstmals stimmt eine Mehrheit
der Einführung einer Schuldenbremse
auch in den Sozialversicherungen zu,
einer langjährigen Forderung des sgv.
Zur Erinnerung: Bereits im April 2009
verabschiedete die Schweizerische Gewerbekammer – das Parlament des
sgv – eine Resolution unter dem Titel
«Sichere und finanzierbare Sozialwerke». Gefordert wurde ein Paradigmenwechsel in den Sozialwerken: «Zur Sicherung der heutigen Sozialwerke –
auch für die nächste Generation – sind
die Leistungen ausschliesslich an die
zur Verfügung stehenden Finanzen anzupassen.» Diese Position hat der
Schweizerische Gewerbekongress imMai dieses Jahres erneut einstimmig
Wie eine Schuldenbremse in den
Sozialversicherungen aussehen kann,
präsentierte der sgv mit einem konkreten Modell bereits im Herbst 2010
unter dem Titel «Flexibilisierter Anpassungsprozess beim AHV-Alter sichert Renten und verhindert Steuererhöhungen». Ausgehend von der Erkenntnis, dass einschneidende Leistungskürzungen bei der AHV weder
angebracht noch politisch realisierbar
sind, soll der Finanzhaushalt der AHV
nach Vorschlag des sgv durch eine
sukzessive, variabel ausgestaltete Erhöhung des Rentenalters stabilisiert
Unter Berücksichtigung der stetig
steigenden Lebenserwartung und der
demografischen Veränderungen wäre
für die jeweilige Anpassung der Deckungsgrad des AHV-Fonds massgebend. Der Deckungsgrad des AHVFonds würde sich nach unseren Vorstellungen kontinuierlich in einer
Bandbreite von 70 bis 80 Prozent der
aktuellen Jahresausgaben der AHV bewegen. Bei einer Verschlechterung erfolgt eine Anhebung des Rentenalters,
bei einer Verbesserung eine Senkung.
Um zu grosse Sprünge zu vermeiden,
ist das AHV-Alter inskünftig nicht
mehr in ganzen Jahren festzulegen,
sondern in Jahren und Monaten. Damit sich sowohl Arbeitnehmende als
auch Arbeitgeber rechtzeitig auf die
veränderten Rahmenbedingungen einstellen könnten, wären die Anpassungen mit einer ausreichend langen Vorlaufzeit – idealerweise zwei Jahre – zu
Bereits früh hat der sgv auf die
sich abzeichnende, inakzeptable Finanzierungslücke bei der Altersvorsorge hingewiesen und sich vor und hinter den Kulissen unermüdlich für seinen Vorschlag stark gemacht. Die
KMU-Wirtschaft kann ihr enormes Potential nur dann vollumfänglich entwickeln, wenn unser Land falsche Anreize beseitigt. Nur eine konsequente,
langfristige Wirtschafts- und Wachstumspolitik schafft schlussendlich die
unerlässliche Glaubwürdigkeit in der
*Der Autor ist Direktor des Schweizerischer Gewerbeverbandes sgv und wohnt in AffolternKath. Kirche Bonstetten
19.30 GottesdienstKath. Kirche Hausen a. A.
11.00 EucharistiefeierRef. Kirche Aeugst a. A.Ref. Kirche MettmenstettenSonntag, 12. August
Pfarrer Werner Schneebeli
13. bis 17. August:
Pfarrer Lukas Maurer,
Neuguetweg 2, 8630 Rüti
Telefon 055 241 30 24Sonntag, 12. August
Predigt Pfarrerin Susanne Wey
www.ref-mettmenstetten.chRef. Kirche Affoltern a. A.
«Regenmacher»
(Matthäus 5, 45b)
Taufe von Eileen Delli-Liuni und
Pierre Saluz
Pfr. W. Schneebeli
willkommenRef. Kirche Bonstetten
10.00 Gottesdienst mit Pfrn. S. Sauder
zum Thema «Be-Ruf-ung»
Aussendung von Sr. Margrit
Schenkel, MuKiba, Sudan
Nach dem Gottesdienst findet in
der Kirche ein Vortrag von Sr.
Margrit Schenkel über ihre
Arbeit im Sudan statt
Anschliessend sind alle ganz
herzlich zu einem Apéro riche
eingeladenRef. Kirche Hausen a. A.
mit Pfrn. Yvonne SchönholzerRef. Kirche Hedingen
10.00 Gottesdienst für Gross und Klein
Pfarrer Walter und Renate
Hauser und Team
11.28 Abfahrt ins Sommerlager
Amtswoche: Pfarrerin Elisabeth
Studer-Weiss, Affoltern
Tel. 044 761 53 82Ref. Kirche Obfelden
Kollekte nach Ansage
Fahrdienst: Alfred Häberling,
Tel. 044 761 35 71Ref. Kirche Ottenbach
Pfr. Walter und Renate Hauser
Telefon 044 761 23 47Kath. Kirche Mettmenstetten
9.30 EucharistiefeierChrischona Affoltern am Albis,
Mehr Infos: www.sunntig.chKath. Kirche Obfelden
mit KräutersegnungRef. Kirche Rifferswil
1. Petrus 1, 1–12: «Die Kraft des
Evangeliums oder wi(e)der die
Angst»Evang.-methodistische Kirche
Affoltern a. A.,Ref. Kirche Stallikon-WettswilHeilsarmee Affoltern a. A.,Sonntag, 12. August
9.45 Gottesdienst in der EMK
mit der Pfingstgemeinde
KinderhortWiesenstrasse 10Sonntag, 12. August
Taufe: Victoria Charlene Schüler,
Anmeldung 11. August
Telefon 044 700 09 91Sonntag, 12. August
9.30 Gottesdienst –
KingsKids-Ferienplausch
www.heilsarmee-affoltern.chKath. Kirche Affoltern a. A.Evang. Täufergemeinde
Mettmenstetten,Samstag, 11. August
mit KräutersegnungSonntag, 12. August
Sammelklasse für die Kinder
1. Mose 39, 7–18 / Josef in der
VersuchungRef. Kirche Kappel a. A.
20.00 Gesprächskreis im PfarrhausKloster Kappel a. A.
7.45, 12.00, 18.00 in der
Treffpunkt Eingang Amtshaus
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um 9.45 Uhr)
12.00 Senioren-Essen im «Giebel»Ref. Kirche Maschwanden
Orgel: Silvia SeippStellenanzeigerWir suchen per sofort oder nach Vereinbarung:Mitarbeiter/in im Bereich
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18.30-19.50: «Tafeln, Feste, Liturgie
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Telefon 044 762 13 13 oder
Sammlungszentrum. Lindenmoosstrasse 1.Hausen am Albis
07.00: Seniorenwanderung, Gruppe
2 (mittlere Anforderung): Flims Caumasee - Trin. Marschzeit: ca. 4
Std. Auskunft/Anmeldung: Lorenz
Curt, Telefon 044 764 07 22. Postplatz. Treffpunkt.Donnerstag, 16. AugustDer Jugendzirkus Biber in Arni zeigt dieses Jahr das Programm «Schatzinsel»
Im Trainingslager für die Artisten bekam das Programm
«Schatzinsel» diese Woche seinen
Feinschliff. Es wird morgen
Samstag um 19 Uhr beim Schulhaus in Arni erstmals gezeigt.
Zehn weitere Vorführungen folgen bis zum 8. September.
Das Diabolo habe ihn fasziniert, seit
er es zum ersten Mal gesehen habe,
verrät Noah. Der Knonauer ist bereits
zum sechsten Mal dabei und auch seine jüngere Schwester Sarah wirkt
routiniert mit. Dagegen ist die Manege für die Zwillinge Romy und Valérie
aus Wettswil noch Neuland. Das Jonglieren und die Lager-Atmosphäre haben es ihnen sichtlich angetan. Speziell am «Biber» ist, dass sich für die
einzelnen Nummern Kinder und Jugendliche von acht bis 15 Jahren arrangieren müssen – eine gute Lebensschule für alle.
Manuela aus Mettmenstetten gehört zu den älteren, ist allerdings erst
zum zweiten Mal dabei – wieder auf
der Leiter und neu auch in der FakirGruppe. Sie ist begeistert davon, wie
motiviert sich alle engagieren. WeiterDie Gruppe «Hippigschpängschtli» probt noch ohne Kostüm. Mittendrin die Ämtler Zwillinge Romy und Valérie. (Bild tst.)
wirken die Geschwister Jannik und
Julienne aus Aesch sowie Annina aus
Obfelden mit.Trainingswoche vor der Premiere
Musiker – selbst am Dirigentenpult
steht ein Lehrling – wirken am aktuellen Programm mit. Die Rahmengeschichte handelt von Kindern, die im
Wald eine Schatzkarte finden und
sich dann auf die Suche nach der
Schatzinsel machen. Das gleiche Ziel
verfolgt eine Gruppe Clowns. So lan-den die Suchenden in fremden Häfen,
auf exotischen Inseln und bekommen
es mit Piraten und Meernixen zu tun.
Ein Höhepunkt in der Proben-Zeit
ist jeweils die Trainingswoche vor der
Premiere. Seit Sonntag sind die jungen Artisten und Musiker am Feinschliff. Mittag- und Nachtessen gibt es
in der Turnhalle, doch sonst spielt
sich aktuell alles im und rund um das
Zirkuszelt ab. Fast die Hälfte der Kinder übernachtet sogar in den Zelten
auf dem Zirkusplatz. Ein Trainingsplan regelt ganz genau, wer wann in
der Manege übt. Bei Bedarf werdendann Zusatztrainings angesetzt. Als
Trainer wirken oft Jugendliche, die
früher selbst als Artisten mitgemacht
haben. «Der ‹Biber› ist ein Projekt für
die ganze Familie», so Isabella Aondio, im Verein für die Pressearbeit zuständig.
Vorstellungen: Samstag, 11. August, 19 Uhr; Sonntag, 12. August, 14 Uhr; Freitag, 17. August, 19 Uhr;
Samstag, 18. August, 19 Uhr; Sonntag, 19. August,
14 Uhr; Freitag, 31. August, 19 Uhr; Samstag, 1.
September, 19 Uhr; Sonntag, 2. September, 14 Uhr;
Freitag, 7. September, 19 Uhr; Samstag, 8. September, 14 und 19 Uhr. www.jugend-circus-biber.ch.«L’elisir d’amore
OpernHausen auf einer speziellen BühneBonstetten
09.05: Mittelschwere Wanderung,
Gruppe 1: Bauma - Ober Wolfsberg
- Sunnenhof - Ghöchweid Schloss - Steg. Wanderzeit ca. 3¼
Std. Anmeldung und Auskunft: Toni
Koller, Telefon 044 700 53 17. Bahnhof. Treffpunkt.Kappel am Albis
Treffpunkt: Amtshaus. Kappelerhof 5.Ottenbach
07.48: Wanderung: Eigental - Fräkmünt - Hergiswil NW. Wanderzeit
ca. 3 Std. Anmeldung bei Vreni, Telefon 044 761 26 13 bis Mittwoch, 15.
August, 15 Uhr. Ein Kollektivbillet
wird organisiert. Infos: www.
ottenbach60plus.homepage.bluewin.ch. Postautohaltestelle. Treffpunkt.OpernHausen stellt dieses Jahr
die elfte Oper auf eine sehr spezielle Bühne: Die Firma WeisbrodZürrer stellt ihre grosse Webhalle zur Verfügung.
Donizettis Meisterwerk «L’elisir d’amore» – Uraufführung 1832 in Mailand – ist
die erste weltberühmte und -bekannte
Oper, welche die begeisterte Gesellschaft aufführt. Die Vorbereitungen laufen auf vielen Ebenen. Das Sängerteam
und die Helfer haben die Bühne und die
Tribüne gebaut, sogar eine Kapelle wurde im Blitztempo hochgezogen. Seit einer Woche wird intensiv szenisch geprobt.
Die Geschichte des armen Bauern
Nemorino, der unsterblich in die reiche,
schöne Adina verliebt ist – in Konkurrenz mit dem grosssprecherischen Sergeant Belcore und im Glauben an dasWunder-Elixier des gewitzten Wanderdoktors Dulcamara – verzaubert auch
heute noch die ganze Welt.
Gaetano Donizetti und sein Librettist, Felice Romani, sollen gemäss
anekdotischer Überlieferung die Oper in
zwei Wochen geschrieben haben. Sie
enthält von den schönsten und berühmtesten Arien und Ensembles der Opernliteratur. Es musizieren sechs junge Solisten, ein Chor und dreissig Orchestermusiker. Raphael Honegger wirkt als
musikalischer Leiter, Mengia Caflisch
übernimmt Regie und Projektleitung.
Donizetti: L’elisir d’amore in der Weisbrod-Halle,
Farbrikstrasse, Hausen. Premiere: 1. September, 20
Uhr. Aufführungen: 5., 7., 12., 14., 15., 21., 29.
September, 20 Uhr, Sonntage, 16. September, um
15.30 Uhr, 23. September, um 19 Uhr. Reservieren:
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oder unter 044 764 07 52 (zwischen 18 und 21
Uhr). Kollekte zur Deckung der Unkosten.Everdance hält nicht nur den Körper, sondern auch das Gehirn fit. (Bild zvg.)Everdance neu auch
Ab August kann in Obfelden
auch am Donnerstag zu Evergreens getanzt werden.
Die Everdance-Stunden am Dienstagnachmittag gehören schon über ein
Jahr für viele Tänzerinnen und Tänzer
Wochenprogramm. Da die drei Dienstagsgruppen
schon recht gross sind, bietet Helen
Spörri die beliebte Tanzstunde neu
auch am Donnerstagnachmittag um
16.30 Uhr an. Die Choreografien halten nicht nur den Körper, sondernauch das Gehirn fit. Grundschritte des
Cha-cha, Jive, Salsa, Tango und viele
mehr werden ganz nebenbei gelernt.
Tanzen hält in Schwung, die Evergreens lassen Erinnerungen aufleben,
das Herz wird berührt und der ganze
Körper wird neu belebt. Interessiert?
Ein kurzer Anruf genügt und es kann
losgehen. Eine Schnupperstunde ist jederzeit möglich. Kursbeginn Dienstag,
28., und Donnerstag, 30. August.
Auskunft und Anmeldung: Helen Spörri, Obfelden,
Telefon 044 761 89 80, Pro Senectute Obfelden.anzeigeGemütlicher Abend in Ebertswil
«Feuermehr». Die Aeugster Feuerwehr präsentiert Interessantes, Überraschendes, Persönliches, Vorbeugendes und mehr.
Man folge dieser «Lebensversicherung». Die Ausstellung dauert bis 30. August. Infos unter
www.aeugst-albis.ch. Öffnungszeiten: Mo, 8-11.30/1618.15 Uhr, Di/Do, 8-11.30 Uhr, Mi,
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dauert bis 31. Oktober 2012. Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18 Uhr.Stubete mit dem Jodlerklub am Albis am 16. August
Nach der ausserordentlichen Generalversammlung bei den Jodlern von Hausen, unter anderem
mit Neuaufnahmen von Mitgliedern, geht auch die Zeit der Sommerferien zu Ende. Gefeiert wird
dies mit einer gemütlichen Stubete in Ebertswil, wobei jeder
Der Jodlerklub am Albis führt verschiedene Vereinsjahre: Einerseits
wird natürlich wie fast jeder Verein
das Klubjahr mit der ordentlichen Generalversammlung
Kurz nach dieser Generalversammlung im Februar findet der Höhepunkt
des Jodlerklubs statt, dies sind die beiden Jodlerabende im März in Hausen
und Mettmenstetten. Einen Jahresfixpunkt bildet jeweils auch die letzte
Probe vor den Sommerferien, die diesen Sommer wieder auf dem «Klubschiff MS Sentosa» auf dem ZürichseeDie grosse Scheune
der Familie Holliger an der Fabrikstrasse in Ebertswil
hergerichtet und
es wird eine Festwirtschaft und eine Bühne improvisiert und selbstverständlich
auch der Grill anJodler-Präsident Kurt Bertschinger mit den neu aufgenommenen Jodlern Köbi Huber und Matthias Kilchmann. (Bild zvg.) geheizt. Eine gute
Möglichkeit für die
stattfand. Der sehr erfreuliche Grund Bevölkerung, bei einem gemütlichen
dazu war die Neuaufnahme von Köbi Abend in stilvoller Umgebung mit guHuber und Matthias Kilchmann in den ter Volksmusik das Ende der Sommerferien zu feiern oder den Beginn der
Kreis der Jodler von Hausen.
Ebenso kann das neue Klubjahr Arbeitszeit, das schöne Sommerwetaber auch mit der ersten Probe nach ter, oder um bei einigen bekannten
den Sommerferien gerechnet werden: Liedern mitzusingen. Garantiert ein
Der Jodlerklub am Albis organisiert gemütlicher Abend in guter Stimnun bereits zum dritten Mal am Don- mung bei jedem Wetter.
nerstag, 16. August, ab 19.30 Uhr eine
gemütliche Jodler- und Örgelistubete. Infos unter www.jkamalbis.chkino kino kino
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für den GlanzpunktBrennwald siegt im SturmGute Leistungen am Meeting der LV AlbisEine Frau war am Ticino Trail stärkster Gegner des AeugstersDer Tessiner Nachwuchsläufer
Daniele Angelella von der Virtus
Locarno nutzte die Gunst der
Stunde. Mit der Zeit von 48.10
über die Bahnrunde stürmte er
auf den vierten Platz der Schweizer Bestenliste.Nur fünf Läufer erreichten am Ticino Trail über 115 Kilometer
und 8400 Höhenmeter das Ziel.
Der Ultra-Berglauf musste wegen
starken Gewitters abgebrochen
werden. Zu dem Zeitpunkt war
der Aeugster allerdings schon
fast drei Stunden im Trockenen....................................................
Die hervorragenden Bedingungen am
1.-August-Meeting in Affoltern scheinen ihn beflügelt zu haben. Mit der
Zeit von 48.10 über die Bahnrunde
stürmte Daniele Angelella auf den
vierten Platz der Schweizer Bestenliste
und verbesserte den Stadionrekord im
«Moos» um 1 Hundertstelsekunde. Der
19-jährige Tessiner lief ein sensationelles Rennen. Er liess seinen Gegnern
keine Chance und lieferte den Beweis,
dass auch in einer Zwischenphase tolle Resultate erzielt werden können.
Angelella gewann auch den 200-mLauf in einer Zeit von 22.00.
Gute Resultate gibt es auch aus
den Wurfdisziplinen zu vermelden.
Pascal Bruhin, LC Dübendorf warf den
Speer auf 58.35 m und der Diskuswerfer David Naef vom LC Zürich warf das
2-kg-Gerät auf eine Weite von 49.67 m.Daniele Angelella von Virtus Locarno.
(Bild Hans Spielmann)Spannend war der 100-m-Sprintfinal.
Raphael Meier, LAR Satus Oberentfelden gewann in 11.45 knapp vor Kevin
Kalu in 11.46.Standortbestimmung
Die Mittelstreckenläufe waren weniger gut besetzt, die Läufer befinden
sich im Trainingslager und zudem war
es zu heiss für gute Zeiten. Über die
Hürden und in den Wurfdisziplinen
waren mehrere Nachwuchs-Mehrkämpfer am Start, welche mit Erfahrungen von internationalen Grossanlässen nach Affoltern reisten. Für die
Truppe vom Mehrkampftrainer Torben Schade mit Benjamin Gföhler,
Christian Loosli und Dominik Alberto
war das 1.-August-Meeting eine willkommene Startgelegenheit zur Vorbereitung der zweiten Saisonhälfte. Die
Resultate sind weniger wichtig, wichtig sind die Standortbestimmung sowie Tests nach einer intensiven ersten
Saisonhälfte. Und genau deshalb
braucht es eine Wettkampfgelegenheit mitten in der Zwischenphase.
Nicht umsonst reisen Athletinnen und
Athleten am Nationalfeiertag aus allen
Teilen der Schweiz ins Säuliamt.Starts in mehreren Disziplinen
Beliebt ist das Meeting der LV Albis
auch bei den Masters-Athleten. In den
Würfen und im Hürdenlauf starten sie
zum Teil mit den U18- oder U16-Athleten, da ihre Gewichte und Hürdenhöhen denen dieser Kategorien entsprechen. Urs Spörri, ein Masters-Athlet
aus Affoltern, für die Hochwacht Zug
startend, warf den 800-Gramm-Speer
auf 48.71 m.
Von der LV Albis waren nur wenige am Start. Sergio Walker, Seraina
Berthoud, Noemi Christoffel, Alexandra Gärtner und Kathrin Oettli sowie
Bigna Herold starteten in mehreren
Disziplinen. In der Kat. U18W startete
Kathrin Rohr erstmals über die 400m-Distanz, und auch sie bestritt mehrere Disziplinen – dies im Hinblick auf
einen Mehrkampf im September. Nadia Kuratli und Marcel Weber erzielten ansprechende Resultate über 800
Meter.Gelungener Abschluss in Obfelden
Mit dem vergangenen Wochenende
hat die Raiffeisen Beach-Tour die offiziellen Turniere der regionalen BeachTour abgeschlossen. Tour-Organisator
Pascal Lüchinger blickt auf einen erfolgreichen Beach-Sommer 2012 zurück, wo die meisten Turniere bei guten Bedingungen, mit viel Spannung
und Spass durchgeführt werden konnten. So auch am vergangenen Sonntag
am Strand von Obfelden. «Noch ist es
nicht ganz vorbei – das Season End
Open der Kategorie Mixed bildet wie
jedes Jahr den krönenden und sehr beliebten Abschluss der Raiffeisen
Beach-Tour (2. September, Obfelden)
und darauf freuen wir uns immer besonders», meint Pascal Lüchinger weiter.
Im Rahmen der Raiffeisen BeachTour fand am vergangenen Sonntag
das Finalturnier der regionalen Kategorie Züri Fun statt. Bei herrlichem
Sommerwetter kämpften begeisterte
Beachvolleyballerinnen und -volleyballer im Sand um Punkte. Bei den Damen konnten sich Simone Walser/Cornelia Haas den Titel sichern. Sie gewannen das Finalspiel gegen Tamara
Meili/Maya Barben, welche Jessica
Ramp/Isabelle Kieser hinter sich klassierten. Das lokale Team Amelia Gasser/Nicole Roth, kämpfte sich auf den
guten 4. Schlussrang, wobei Helen Suter/Marilen Wittensöldner den 7. Rang
belegten. Im Herrentableau siegten...................................................
Bei Regen, Wind und völliger Dunkelheit erreichte Ultra-Sportler Adrian
Brennwald frierend den Lago Naret
auf 2200 Metern über Meer. 93 Kilometer und über 7000 Höhenmeter hatte der Aeugster zu diesem Zeitpunkt
bereits in den Beinen. Um wieder
warm zu bekommen, beschloss er,
sich komplett auszuziehen – in einem
kleinen Verpflegungszelt mit drei
weiblichen Helferinnen – und das Rennen in der mitgeführten langen trockenen Kleidung wieder aufzunehmen. «Das war der Knackpunkt», sollte
der Aeugster nach dem Rennen bemerken. Das gute Gefühl in der warmen und trockenen Kleidung habe
ihm wieder Schub gegeben. In den folgenden Abwärts-Passagen stürzte er
bei Nebel und rutschigen Verhältnissen zwar zweimal, hatte allerdings
Glück im Unglück und blieb unverletzt. Im happigen letzten Aufstieg
zum Christallinapass gelang es ihm
dann, den Vorsprung auf die Verfolger
auszubauen. Airolo erreichte er
schliesslich nach 18 Stunden und 33
Minuten um 2.33 Uhr. Das Ziel war zu
diesem Zeitpunkt völlig ausgestorben.
Es sollten noch über 40 Minuten vergehen, bis die Zweitschnellste eintreffen würde.
Richtig gelesen: Der stärkste Gegner von Adrian Brennwald war dies-mal eine Frau. Bereits als er die
Startliste studiert
hatte, war dem
Aeugster klar, dass
mit Lizzy Hawker
zu rechnen sein
würde. Die Engländerin ist aktuell
was Ultra-Bergläufe betrifft. «Am
Start hat sie das
Tempo bestimmt»,
verrät Brennwald.
sich der Aeugster
von der DreierSpitzengruppe absetzen. Der Vorsprung stieg und
pendelte sich bei
Rennhälfte gerieten die Spitzenläufer in Faido erstmals in ein Gewit- Adrian Brennwald auf dem Weg zum Sieg. (Bild zvg.)
ter. Der Regen sollte sie in den kommenden Stunden den Rennabbruch genannt. Die Marstets begleiten.
kierung gab diesmal keinen Anlass zu
Kritik, war doch die Strecke mit Reflektoren bestückt. Schwierig sei es
Wegmarkierung und Kuhaugen
höchstens auf der einen oder anderen
Nur die ersten fünf kamen ins Ziel, Kuhweide geworden, so Brennwald:
ehe der Wettkampf wegen Sturm und «Die Kuhaugen haben das Licht der
Hagel abgebrochen werden musste. Stirnlampe auch reflektiert. So bin ich
«Diesmal war der Abbruch begründet», zum Teil auf eine Kuh losgelaufen»,
sagt Brennwald. Nach dem Irontrail sagt er und lacht.
Für Adrian Brennwald war der Tiim Bündnerland, an dem er an zweiter
Position liegend aus dem Rennen ge- cino Trail letzter Test vor dem Tor des
nommen wurde, hatte er sich noch Géants im Aosta-Tal. Dort geht es in
über den Entscheid der Veranstalter der zweiten September-Woche nonbeschwert und die schlechte Wegmar- stop über 330 Kilometer und 24 000
kierung als eigentlichen Grund für Höhenmeter ...«On parle français» beim FCWB
Cupspiel bei Terre-Sainte
Im dritten Spiel der «englischen
Woche» spielt der FC WettswilBonstetten am Wochenende anlässlich der 2. Vorrunde des
Schweizer Cups am Genfer See
und trifft dabei auf die US TerreSainte. Der Sieger hat die Chance, auf ein grosses Los der Superoder Challenge-League.
von andreas wynigerErfolgreiche Verteidigung am Block.
(Bild Stephan Tuor)Michael Bungatore mit Pascal Köpfli
vor Stefan Schnyder/Radek Martinu.
Auf dem dritten Rang klassierten sich
Pascal Rechsteiner/Oli Räss.
Der Samstag stand einmal mehr
im Zeichen der regionalen Kategorie
B2. Die als Nr. 1 gesetzten Sandra
Eich/Cornelia Haas gewannen das Turnier souverän. Die Ränge 2 und 3 sicherten sich Giger/Breuss und Schuler/Birchler. Für mehr Spannung sorgten die Herrenteams. Hier gewannen
die als Nr. 8 gesetzten André Lobsiger/Lukas Ruosch das Turnier vor Sebastian Küchler/Philipp Müller. Rang 3
erkämpften sich Ganz/Müller.Wiederum steht dem FCWB eine weite Auswärtsreise bevor. Die US TerreSainte, der Gegner vom Weekend,
trägt seine Heimspiele in Coppet am
Genfersee aus. Terre-Sainte, das für die
erste Runde ein Freilos erhielt, ist wie
die Ämtler auf diese Saison hin von
der interregionalen zweiten in die erste Liga aufgestiegen.
Viel weiss man im Lager der Ämtler nicht über die Welschschweizer.
«Nicht entscheidend. Wir wollen unser Spiel spielen, eine gute Leistung
abrufen und uns natürlich möglichst
für die 1. Hauptrunde qualifizieren»,
meint der Trainer Wettswil-Bonstettens, Martin Dosch zu dieser Herausforderung gelassen. Auch Terre-Sainte
war am Mittwoch im Einsatz und
spielte ebenfalls sein erstes Meisterschaftsspiel bei Martigny (Resultat
nach Redaktionsschluss).Personell noch nicht optimal
Leider immer noch angespannt ist die
personelle Situation bei den Aemtlern.
Wohl noch längere Zeit fehlen werden
die Verletzten Popov und Gjergji. Wie-Der fliegende Jolländer: Prächtiger Flugkopfball von WB-Joller (Nr. 8) zum 3:2
gegen Höngg. (Bild Kaspar Köchli)
der aus dem Urlaub zurück kommt
am Wochenende Bonnemain, welcher
aber auch noch angeschlagen ist und
sicher nicht wird spielen können.
Wohl erst in 10 Tagen wird die Spielberechtigung von Balaj eintreffen und
erst ab nächster Woche ist Hasani von
seinem Urlaub wieder zurück und verfügbar. Immerhin hat Kohler seine
Sperren abgesessen und dürfte zu seinem Comeback kommen. «Natürlich
sind diese Abwesenheiten nicht optimal für uns. Aber, wir verfügen auch
so über genügend Qualitäten, um
auch bei Terre-Sainte ein gutes Spiel
zu machen. Wir sind sehr zuversichtlich und wollen diese Partie gewinnen.» Dosch will den Abwesenheiten
keine zu grosse Aufmerksamkeit
schenken und viel mehr auf das vorhandene Personal vertrauen.Wiederum Fanreise
mit dem Mannschaftscar
Natürlich sind Fans und Interessierte
auch für dieses Spiel herzlich eingeladen, die lange Reise im Teambus mit
zumachen und so die Mannschaft in
dieser wichtigen Partie zu unterstützen. Die Kosten pro Person betragen
wie gewohnt 30 Franken, Anmeldungen an Marc Enskat, Tel. 079 291 73 62,
sind erwünscht. Spielbeginn in Coppet
ist am Sonntag um 15 Uhr. Der Bus
fährt um 8 Uhr vom Stadion Moos ab,
vor dem Spiel wird noch das Mittagessen eingenommen.
Alle FCWB-Spiele: Sa, 14 Uhr: Jun. C1 - Küsnacht
(Testspiel); 17 Uhr: Mellingen - Jun. A1 (Testspiel);
So, 10.15 Uhr: FCWB 2 - Schlieren (Testspiel); So, 15
Uhr: US Terre Sainte - FCWB 1 (Cup).ExtraFreitag, 10. August 201217volg-rezepteWild aus Säuliämtler ZuchtBroccoli-CalzoneSeit 16 Jahren halten Fritz und Sonja Berger in Hauptikon Damhirsche
Was tun mit dem unwegigen
Land? Auf diese Frage hat das
Bauernpaar Fritz und Sonja Berger 1996 eine unkonventionelle
3,3 Hektaren gross ist das Areal ausgangs Hauptikon gegen Rifferswil.
Von den Hirschen ist auf den ersten
Blick kaum etwas zu sehen. Das Gelände ist unwegig und deshalb für konventionelle landwirtschaftliche Nutzung wenig geeignet. In einer Zeitschrift sind Sonja und Fritz Berger vor
16 Jahren auf die Idee gestossen, Hirsche zu halten. «Damals machte das
noch kaum jemand», blicken sie zurück. Pioniere auf diesem Gebiet waren eher Private und nicht unbedingt
Bauern. «Heute muss man eine gewisse Fläche haben, sonst bekommt man
keine Bewilligung», sagt Fritz Berger.
Und eine solche schreibt der Kanton
für die Haltung von Wildtieren vor.
Der «Gwunder» trieb anfänglich
viele an das mit über zwei Meter hohem Zaun abgesperrte Gehege. HeuteBroccoli-Calzone. (Bild zvg.)
Für 4 PersonenDrei einjährige Spiesser orientieren sich an ihrem männlichen Vorbild (vorne), ganz hinten die Hirschkühe.
sieht man kaum noch Schaulustige.
Man hat sich an die besonderen Weidetiere gewöhnt oder vergessen, dass
sie da sind. Das kann Fritz Berger
nicht passieren: Fast täglich macht er
sich auf den Weg, um nach seinen Tieren zu sehen. Meist geht er zu Fuss.
Die Hirschkühe stammen aus der
eigenen Zucht. Stiere kauft Fritz Ber-ger gelegentlich dazu. «Normalerweise
gibt der Älteste den Ton an», verrät er.
Gegen die 70 Tiere dürften sich aktuell im Gehege tummeln. Nicht alle lassen sich sehen. «Die älteren sind zahmer», verrät Sonja Berger, «die Weibchen sind scheuer», ergänzt ihr Mann
und stellt klar: «Das sind keine Streicheltiere.»Ein äusserst
robustes Wild
Der Damhirsch gilt als äusserst robuste Wildart. Er ist deutlich grösser als das Reh, aber kleiner und
vor allem leichter als der Rothirsch. Damhirsch-Männchen werden gewöhnlich zwischen 53 bis
90 Kilogramm schwer, Kühe wiegen zwischen 35 und 55 Kilogramm. Der Höhepunkt der Brunft
liegt in der zweiten Oktoberhälfte,
die Jungtiere werden im Juni und
Juli gesetzt.
Ein Geweih tragen nur die Stiere. Es beginnt im Frühling zu
wachsen, überzogen von einer
Basthaut, die abstirbt, wenn das
Geweih im Spätsommer ausgewachsen ist. Im April wirft der
Hirschstier sein Geweih wieder ab,
der Zyklus beginnt von vorne. (tst.)Kapitaler Hirsch im Gehege: Ein über siebenjähriger Stier. (Bilder Thomas Stöckli)wetterUnd doch: Wenn Bergers sie füttern, dann kommen einige der Hirsche ganz nah. Wenn ein Fremder dabei ist, ergreifen sie allerdings auch
ganz schnell wieder die Flucht – nicht
ohne das Geschehen aus sicherer Entfernung im Auge zu behalten.Mit Beginn der Wild-Saison
endet der Lebenskreis
«Hirsche sind heikle Fresser», weiss
Sonja Berger, «trockenes Brot oder
Obst, das lieben sie», verrät sie und
Fritz Berger erzählt, wie die beiden
Stiere während der Kirschen-Ernte jeweils unter dem Baum warten, um
die eine oder andere Frucht, die herunterfällt, zu verspeisen. Normalerweise steht allerdings Gras auf dem
Speiseplan. Im Winter wird täglich
Ende Monat beginnt bereits die
Wild-Saison und für die meisten der
Jährlinge endet damit der Lebenskreis
– eine arbeitsreiche Zeit für Bergers.
Vom Balkon des Hirsch-Unterstands
schiesst er die gut einjährigen Tiere –
jeweils fünf bis sechs aufs Mal. Das
Ausbeinen und Zerlegen übernimmt
dann der Metzger, Sonja Berger portioniert und vakuumiert das Fleisch. Auf
Bestellung gibt es ganze oder halbe
Tiere – abholbereit 10 Tage nach dem
Erlegen. Zu den Abnehmern gehören
übrigens auch das Restaurant Sonnental und der Denner in Kappel.2 Pizzateige rund ausgewallt
½ Glas Barilla-Arrabiatasauce
1 Pack Broccoli aufgetaut
2 Mozzarella gewürfelt
20 Oliven entsteint
Salz, Pfeffer aus der MühleZubereitung
Ofen auf 220° C vorheizen. Pizzateige
mit der Sauce bestreichen, Rand frei
lassen. Broccoli, Mozzarella und Oliven auf die Hälfte der beiden Teige geben. Pikant würzen. Mit freier Teighälfte decken. Rand gut andrücken.
Calzoni auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und in der unteren
Ofenhälfte ca. 20 bis 25 Minuten backen. – Zubereitung ca. 20 Minuten.Tipp
Frischen Broccoli verwenden, zuerst
ca. 5 Minuten im Salzwasser kochen.GlacesandwichglosseSchmarren! Trotzdem lachen?Glacesandwich. (Bild zvg.)
Für 4 Stückbauernregel«Ist Lorenz und auch Bertl (10. August) schön,
wird der Herbst gar gut ausgehn.»Sechs Mal habe ich mir seit Anfang
April erlaubt, einen Text für diese Rubrik zu schreiben. Die Rede war u.a.
von den Ämtler Raiffeisen-Fans, vom
stressigen Einkaufen oder kürzlich
von Herrgotts Bodenpersonal. Alle Artikel hatten einen Bezug zum Bezirk,
was in das Konzept des «Anzeigers»
passt. Unterzeichnet waren meine Beiträge mit «rf.». Es ist kein Geheimnis,
dass dieses Kürzel für «Erich Rüfenacht» dasteht.
Völlig anmassend war scheinbar,
mir die Frechheit zu nehmen, meine
Berichte unter dem Titel «Glosse» erscheinen zu lassen. Denn wie sich nun
herausgestellt hat, haben die bisher
nichts mit einer solchen am Hut. Dies
geht aus einem für mich in den letzten Tagen in Hedingen aufgegebenen
Brief hervor, welcher folgenden Wortlaut hat: «Sehr geehrter Herr Rüfenacht: Bitte lassen Sie ihre saudummen
Berichte unter dem Titel ‹Glosse› im
‹Anzeiger›. Veröffentlichen Sie ihre Ergüsse doch in einem Leserbrief, dann
gäbe es immerhin noch Reaktionen
und das wäre dann fast Realsatire.
Glosse heisst Übertreibung, Witz, Satirik und Ironie. Mamu schreibt Glossen, Sie schreiben dümmliche kleinka-rierte Motzereien, die niemanden interessieren. Tun Sie sich einen Gefallen
und verzichten Sie auf solchen peinlichen Schmarren, denn im grossen
Umkreis wird über Sie gelacht.»
Nun muss ich mir natürlich ernsthaft überlegen, ob ich noch einen weiteren Beitrag verfassen soll, nachdem
ich derart neben den Schuhen stehe.
Eines weiss ich jetzt aber ganz sicher.
Der anonyme Verfasser obiger Zeilen
ist viel besser geeignet, für diese Rubrik zu schreiben. Wer so ein Gespür
im Blut hat, verfügt über einen ganz
besonders humorvollen Schreibstil.
Wir dürfen uns auf seinen ersten Beitrag richtig freuen, auf eine echte
Glosse mit Übertreibung, Witz, Satirik
und Ironie. Aber Achtung: Eine richtige Glosse kann Lachkrämpfe auslösen.
Sollte eine solche tatsächlich erscheinen, fangen Sie nicht einfach mit Lesen an. Konsultieren Sie vorher Ihren
Arzt oder Apotheker und lassen Sie
sich die Packungsbeilage des Ihnen
verordneten Medikaments gegen solche Krämpfe erklären. Denn es wäre
wirklich schade, wenn Sie schon nach
den ersten Sätzen aus gesundheitlichen Gründen auf ein Weiterlesen verzichten und gesundheitliche Schäden
davontragen müssten. (rf.)Kuchenglasur
8 Petit-Beurres
Glace, z.B. StracciatellaZubereitung
schmelzen. Zwischen zwei Petit-Beurres im Kühlschrank angetaute Glace
streichen. Mit Schokoladeglasur Fäden
darüber ziehen.Tipp
Glace zuerst in Scheiben, dann auf
Grösse der Petit-Beurres zuschneiden.
Anstelle der Petit-Beurres Bricelets
oder Softwaffeln verwenden.gedankensprünge
Mein Nachbar reiste um die Welt
Er hat mir viel davon erzählt
Ich sagte nichts, denn ich fuhr nur
Von Zürich bis nach Winterthur
Martin GutSchulen/KurseFür Anfänger od. ProbelokalOcc.-Klavier, Miete Fr. 35.– p. Mt.
Marke May/Schimmel, Nussbaum,
gestimmt. Tel. 079 921 67 44Fahrzeuge
Jg., km & Zustand egal, gegen gute Barzahlung & gratis Abholdienst (CH-Unternehmer). Telefon 079 777 97 79 auch Sa/So.Wasserversorgungs-Genossenschaft
Wegen einer angekündigten Anfechtung
der Beschlüsse der ordentlichen
hat der Vorstand beschlossen, anlässlich einer ausserordentlichen Generalversammlung die damaligen Entscheide
bestätigen zu lassen.VeranstaltungenAusserordentliche
Im Saal der evangelisch-reformierten
Kirchgemeinde, Zürichstrasse 94,
8910 Affoltern am AlbisPreis-Jassen
ab 14.00 Uhr, Preis-Jassen im
Restaurant Ämtlerstübli.
Gespielt wird der Schieber mit zugelostem Partner.
Teilnahmekosten: Fr. 25.–
Nachtessen inbegriffen. Ohne Voranmeldung.Restaurant Aemtlerstübli
www.aemtlerstuebli.chTraktanden:
8. Beschaffung eines neuen Lecküberwachungssystems
9. Erneuerung Versorgungsleitungen im Jahr 2013
10. Erneuerung der Statuten
11. Wahl einer Revisionsstelle
12. Erneuerung der Tarifordnung
Anträge der Mitglieder zuhanden der Versammlung
müssen, gemäss den geltenden Statuten, 30 Tage vor
der Versammlung beim Vorstand schriftlich eingereicht werden.
Affoltern am Albis, im Juli 2012
Der VorstandAll pages:123456789101112131415161718InfoSaveLikeShareDownloadMore10_08_2012 Published on Aug 10, 2012 az-anzeigerFollowRead moreRead moreSimilar toPopular nowJust for youGo explore

References: § 15

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 § 16
 §
203
 § 16
 § 13
 § 16
 § 51
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