Source: https://gesetze-in-app.de/EStG/32a
Timestamp: 2019-09-18 17:31:45+00:00

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§ 32a EStG: Einkommensteuertarif
1.bis 9 000 Euro (Grundfreibetrag):0;
2.von 9 001 Euro bis 13 996 Euro:(997,8 · y + 1 400) · y;
3.von 13 997 Euro bis 54 949 Euro:(220,13 · z + 2 397) · z + 948,49;
4.von 54 950 Euro bis 260 532 Euro:0,42 · x – 8 621,75;
5.von 260 533 Euro an:0,45 · x – 16 437,7.3Die Größe „y“ ist ein Zehntausendstel des den Grundfreibetrag übersteigenden Teils des auf einen vollen Euro-Betrag abgerundeten zu versteuernden Einkommens. 4Die Größe „z“ ist ein Zehntausendstel des 13 996 Euro übersteigenden Teils des auf einen vollen Euro-Betrag abgerundeten zu versteuernden Einkommens. 5Die Größe „x“ ist das auf einen vollen Euro-Betrag abgerundete zu versteuernde Einkommen. 6Der sich ergebende Steuerbetrag ist auf den nächsten vollen Euro-Betrag abzurunden.
1.bei einem verwitweten Steuerpflichtigen für den Veranlagungszeitraum, der dem Kalenderjahr folgt, in dem der Ehegatte verstorben ist, wenn der Steuerpflichtige und sein verstorbener Ehegatte im Zeitpunkt seines Todes die Voraussetzungen des § 26 Absatz 1 Satz 1 erfüllt haben,
2.bei einem Steuerpflichtigen, dessen Ehe in dem Kalenderjahr, in dem er sein Einkommen bezogen hat, aufgelöst worden ist, wenn in diesem Kalenderjahr
a)der Steuerpflichtige und sein bisheriger Ehegatte die Voraussetzungen des § 26 Absatz 1 Satz 1 erfüllt haben,
b)der bisherige Ehegatte wieder geheiratet hat und
c)der bisherige Ehegatte und dessen neuer Ehegatte ebenfalls die Voraussetzungen des § 26 Absatz 1 Satz 1 erfüllen. 2Voraussetzung für die Anwendung des Satzes 1 ist, dass der Steuerpflichtige nicht nach den §§ 26, 26a einzeln zur Einkommensteuer veranlagt wird.
BVerfG, vom 5.6.1957, Az. 1 BvL 35/57 Die entgegenstehende Regelung des § 32a Satz 1 EStG sei mit Art. 6 Abs. 1 GG nicht vereinbar, denn sie versage den Eheleuten eine im System der Besteuerung angelegte Vergünstigung, die allen Unverheirateten zustehe; dies beruhe auf der Annahme einer größeren wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit von zusammenlebenden Ehegatten, einem Gedanken also, den das Bundesverfassungsgericht in seiner Entscheidung vom 17. Januar 1957 (BVerfGE 6, 55) gegenüber der Schutznorm des Art. 6 Abs. 1 GG nicht habe gelten lassen.

References: § 26
 § 26
 § 26
 § 32
 Art. 6
 Art. 6