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Timestamp: 2016-10-21 15:07:53+00:00

Document:
8C_134/2010 (04.05.2010)
8C_134/2010
Invalidenversicherung (Invalidenrente, Teilerwerbst�tigkeit),
Die 1955 geborene, bis Ende Februar 2003 teilzeitlich als Aushilfsschuhmodeberaterin t�tige M.________ meldete sich am 4. Juni 2003 bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug (medizinische Eingliederungsmassnahmen, Rente) an. Die IV-Stelle des Kantons St. Gallen kl�rte die Verh�ltnisse in beruflich-erwerblicher (Bericht der vormaligen Arbeitgeberin vom 11. Juni 2003, Auszug aus dem Individuellen Konto [IK] vom 3. Oktober 2003, Schlussbericht der IV-Eingliederungsberaterin vom 15./27. Juni 2005), haushaltlicher (Abkl�rungsbericht vom 6. Januar 2006) und medizinischer (u.a. Gutachten der Frau Dr. med. H.________, FMH Orthop�die, vom 31. August 2004) ab. Gest�tzt darauf deklarierte sie die arbeitsvermittelnden Vorkehren f�r abgeschlossen und beschied das Rentenersuchen gleichentags unter Annahme einer ohne gesundheitliche Beeintr�chtigungen zu 70 % ausge�bten Erwerbs- und zu 30 % verrichteten Haushaltst�tigkeit, einer Behinderung im Haushalt von 24,5 %, einer Arbeitsf�higkeit f�r adaptierte T�tigkeiten von 50 % und einer Erwerbsunf�higkeit von 24 %, d.h. einer gewichteten Invalidit�t von 24 % ([0,7 x 24 %] + [0,3 x 25 %]), abschl�gig (Verf�gungen vom 5. April 2006). Auf Einsprache hin hob die IV-Stelle ihre rentenverneinende Verf�gung vom 5. April 2006 auf (Verf�gung vom 6. September 2007) und veranlasste in der Folge interdisziplin�re Abkl�rungen, welche mit den Expertisen des Dr. med. B.________, Spezialarzt FMH f�r Innere Medizin, spez. Rheumaerkrankungen, vom 11. November 2007 und des Dr. med. S.________, Spezialarzt FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, Z�rich, vom 1. November 2007 abgeschlossen wurden. Auf dieser Basis gelangte sie erneut zu einem Invalidit�tsgrad von 24 % (Vorbescheid vom 19. M�rz 2008, Verf�gung vom 9. Mai 2008).
Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 16. Dezember 2009 in Aufhebung der angefochtenen Verf�gung teilweise gut und wies die Sache zur Fortf�hrung des Verfahrens im Sinne der Erw�gungen sowie zu entsprechender neuer Verf�gung an die Verwaltung zur�ck.
Die IV-Stelle f�hrt Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und beantragt die Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids, soweit damit festgestellt werde, dass die Invalidit�t anhand eines reinen Einkommensvergleichs zu bemessen sei und der Invalidit�tsgrad sich auf 55 % belaufe. Die Sache sei an das kantonale Gericht zur�ckzuweisen, damit es unter Annahme eines 70%igen Erwerbspensums im Gesundheitsfall die Einschr�nkung der Versicherten im Haushalt feststelle und in der Folge den Invalidit�tsgrad mittels der gemischten Methode bestimme; eventuell sei der vorinstanzliche Entscheid unter Best�tigung der Verf�gung vom 19. Mai 2008 (recte: 9. Mai 2008) aufzuheben.
Die Vorinstanz, M.________ und das Bundesamt f�r Sozialversicherungen verzichten auf eine Vernehmlassung.
1.1 Das kantonale Gericht hat erwogen, die Versicherte w�re ohne gesundheitliche Einschr�nkungen vollzeitlich erwerbst�tig, weshalb zur Ermittlung der Invalidit�t die Einkommensvergleichsmethode Anwendung finde. Auf dieser Basis gelangte es unter Feststellung einer Arbeitsf�higkeit im Rahmen leidensangepasster T�tigkeiten von 50 % zu einem Invalidit�tsgrad von 55 % und wies dies Sache an die IV-Stelle zur�ck, damit diese vorab die Frage der beruflichen Eingliederung pr�fe und, falls entsprechende Massnahmen zu verneinen seien, �ber die Rentenleistungen verf�ge.
1.2 Beim angefochtenen R�ckweisungsentscheid handelt es sich - das Verfahren wird noch nicht abgeschlossen und die R�ckweisung dient auch nicht einzig der Umsetzung des oberinstanzlich Angeordneten (vgl. dazu Urteil 9C_684/2007 vom 27. Dezember 2007 E. 1.1 mit Hinweisen, in: SVR 2008 IV Nr. 39 S. 131) - um einen selbstst�ndig er�ffneten Vor- oder Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG (BGE 133 V 477 E. 4.2 S. 481 f. mit Hinweisen). Die Zul�ssigkeit der Beschwerde setzt somit alternativ voraus, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (Abs. 1 lit. a) oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeif�hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten f�r ein weitl�ufiges Beweisverfahren ersparen w�rde (Abs. 1 lit. b).
1.2.1 Rechtsprechungsgem�ss bewirkt ein R�ckweisungsentscheid in der Regel keinen irreversiblen Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, da der Rechtsuchende ihn sp�ter zusammen mit dem neu zu f�llenden Endentscheid wird anfechten k�nnen (vgl. Art. 93 Abs. 3 BGG). Anders verh�lt es sich allerdings f�r die Verwaltung bzw. den Versicherungstr�ger, wenn diese durch den R�ckweisungsentscheid gezwungen werden, eine ihres Erachtens rechtswidrige Verf�gung zu treffen. Diesfalls kann bereits dieser Entscheid angefochten und braucht nicht der Endentscheid abgewartet zu werden (BGE 133 V 477 E. 5.2, 5.2.1-5.2.4 S. 483 ff.; Urteil 8C_682/2007 vom 30. Juli 2008 E. 1.2.1, nicht publ. in: BGE 134 V 392, aber in: SVR 2008 UV Nr. 31 S. 115).
1.2.2 Im Umstand, dass der vorinstanzliche Entscheid materiell verbindliche Anordnungen hinsichtlich der Parameter der Invalidit�tsbemessung enth�lt (insbesondere Festsetzung der Invalidit�t mittels der Einkommensvergleichsmethode anstelle der gemischten Methode, Invalidit�tsgrad von 55 %), welche die IV-Stelle verpflichten, bei Verneinung beruflicher Eingliederungsvorkehren Rentenleistungen zuzusprechen, ist offenkundig ein nicht wieder gutzumachender Nachteil im Sinne des Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG zu erblicken. Denn die Verwaltung s�he sich ausserstande, ihre eigene Verf�gung anzufechten, und die Gegenpartei wird in der Regel kein Interesse haben, dem zu ihren Gunsten lautenden Endentscheid zu opponieren, sodass der kantonale Vor- oder Zwischenentscheid nicht mehr korrigiert werden k�nnte (Urteil 8C_682/2007 vom 30. Juli 2008 E. 1.2.2, nicht publ. in: BGE 134 V 392, aber in: SVR 2008 UV Nr. 31 S. 115). Auf die Beschwerde der IV-Stelle ist daher einzutreten.
2.2.2 Im Rahmen der Invalidit�tsbemessung - namentlich bei der Ermittlung von Gesundheitsschaden, Arbeitsf�higkeit und Zumutbarkeitsprofil sowie der Festsetzung der Vergleichseinkommen - sind zwecks Abgrenzung der (f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindlichen) Tatsachenfeststellungen vom (letztinstanzlich frei �berpr�fbaren) Rechtsanwendungsakt der Vorinstanz weiterhin die kognitionsrechtlichen Grunds�tze heranzuziehen, wie sie in BGE 132 V 393 E. 3 S. 397 ff. f�r die ab 1. Juli bis 31. Dezember 2006 g�ltig gewesene Fassung von Art. 132 des nunmehr aufgehobenen OG entwickelt wurden (vgl. ferner Urteil 8C_652/2008 vom 8. Mai 2009 E. 4, nicht publ. in: BGE 135 V 297). Die auf einer W�rdigung konkreter Umst�nde basierende Festsetzung des hypothetischen Umfangs der Erwerbst�tigkeit im Validit�tsfall stellt eine Tatfrage dar, welche f�r das Bundesgericht, ausser wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung beruht, verbindlich ist. Eine Rechtsfrage liegt demgegen�ber vor, wenn der Umfang der Erwerbst�tigkeit im Gesundheitsfall ausschliesslich auf die allgemeine Lebenserfahrung gest�tzt wird (Urteile [des Eidg. Versicherungsgerichts] I 693/06 vom 20. Dezember 2006 E. 4.1 und I 708/06 vom 23. November 2006 E. 3.1 und 3.2, je mit Hinweisen; vgl. auch BGE 132 V 393 E. 3.3 S. 399).
Das kantonale Gericht hat die massgeblichen Rechtsgrundlagen, unter Ber�cksichtigung der intertemporalrechtlichen Fragen, die sich auf Grund der am 1. Januar 2008 im Rahmen der 5. IV-Revision erfolgten Rechts�nderungen stellen (vgl. Urteil 8C_829/2008 vom 23. Dezember 2008 E. 2.1 mit Hinweisen), zutreffend dargelegt. Es betrifft dies insbesondere die Bestimmungen und Grunds�tze zu den Voraussetzungen und zum Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und 2 IVG), zur Beurteilung der Statusfrage und damit zur anwendbaren Invalidit�tsbemessungsmethode (bei erwerbst�tigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode [Art. 28a Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG]; bei nichterwerbst�tigen Versicherten nach der spezifischen Methode [Bet�tigungsvergleich; Art. 28a Abs. 2 IVG in Verbindung mit Art. 27 IVV]; bei teilerwerbst�tigen Versicherten nach der gemischten Methode [Art. 28a Abs. 3 IVG und Art. 27bis IVV in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 und 2 IVG, Art. 16 ATSG und Art. 27 IVV; vgl. ferner BGE 133 V 477 E. 6.3 S. 486 f. mit Hinweisen, 504 E. 3.3 S. 507 f.; 130 V 393 E. 3.3 S. 395 f.; 125 V 146 E. 2c S. 150 mit Hinweisen; Urteil 9C_49/2008 vom 28. Juli 2008 E. 3.1-3.4) sowie zur Aufgabe der �rztin oder des Arztes im Rahmen der Festsetzung der Invalidit�t (BGE 125 V 256 E. 4 S. 261 mit Hinweisen). Darauf wird verwiesen.
4.1 Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet die Frage, ob die Beschwerdegegnerin als Valide vollzeitlich einer Erwerbst�tigkeit nachginge (was die Bemessung der Invalidit�t anhand der Einkommensvergleichsmethode nach sich z�ge) - so Vorinstanz und Beschwerdegegnerin - oder ob sie sich, welche Auffassung die Beschwerdef�hrerin vertritt, neben ihrer erwerblichen Besch�ftigung im Umfang von 30 % der Verrichtung der h�uslichen T�tigkeiten widmen w�rde.
Letztinstanzlich zu Recht unbestritten geblieben ist vor dem Hintergrund der medizinischen Unterlagen, namentlich der Gutachten der Frau Dr. med. H.________ vom 31. August 2004 und der Dres. med. B.________ vom 11. November 2007 und S.________ vom 1. November 2007, demgegen�ber die - f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindliche (vgl. E. 2 hievor) - Sachverhaltsfeststellung des kantonalen Gerichts, wonach die Versicherte ihre angestammte T�tigkeit als Aushilfsschuhmodeberaterin zwar nicht mehr auszu�ben vermag, ihr eine insbesondere in orthop�discher, rheumatologischer und psychischer Hinsicht angepasste T�tigkeit jedoch im Ausmass von 50 % zumutbar ist. Diesbez�gliche Weiterungen er�brigen sich daher.
4.2 Die ungelernte, seit Dezember 1997 regelm�ssig teilzeitlich arbeitende Beschwerdegegnerin war ab 2. Februar 2001 in einem Pensum von durchschnittlich 70 % als Aushilfsschuhmodeberaterin bei der Firma K.________ AG t�tig (vgl. IK-Auszug vom 3. Oktober 2003, Bericht der Arbeitgeberin vom 11. Juni 2003, Abkl�rungsbericht Haushalt vom 6. Januar 2006, S. 8 f.). Nachdem sie ihrer Arbeitsstelle ab Mitte September 2002 krankheitsbedingt fern geblieben war, wurde das Arbeitsverh�ltnis auf Ende Februar 2003 aufgel�st (Arbeitszeugnis vom 6. Februar 2003). Ab 2. Mai 2005 war sie in der Folge w�hrend drei Stunden t�glich in einem Callcenter der Helsana und im Anschluss vom 25. Mai bis 20. Oktober 2005 zu 50 % in einem Callcenter der Firma R.________ AG t�tig. Seither geht sie keiner erwerblichen Besch�ftigung mehr nach. Die 1977 geborene, erwerbst�tige Tochter der Versicherten lebt im Haushalt ihrer Eltern, unterst�tzt diese mit einem monatlichen Betrag von Fr. 500.- und nimmt drei Mahlzeiten pro Tag zu Hause ein; im Haushalt kann ihr auf Grund der seit Kindheit bestehenden Polyarthritis keine Mithilfe zugemutet werden (vgl. Abkl�rungsbericht Haushalt vom 6. Januar 2006, S. 3, 5 und 9). Der Ehemann der Beschwerdegegnerin ist als Bauarbeiter tags�ber abwesend, weshalb eine Unterst�tzung im Rahmen der h�uslichen Aufgaben ebenfalls nur bedingt m�glich ist (Abkl�rungsbericht Haushalt vom 6. Januar 2006, S. 5 und 9). In Bezug auf die Statusfrage hatte die Versicherte der Beschwerdef�hrerin am 2. November 2004 telefonisch mitgeteilt, dass sie, da ihre Tochter erwachsen sei, als Gesunde 100 % erwerbst�tig sein w�rde, was sie gegen�ber ihrer ehemaligen Arbeitgeberin auch signalisiert habe. Diese Aussage wiederholte sie anl�sslich der Erhebungen im Haushalt gegen�ber der IV-Abkl�rungsperson (vgl. Abkl�rungsbericht Haushalt vom 6. Januar 2006, S. 1, 2, 7 und 9).
4.2.1 in Anbetracht dieser Verh�ltnisse erachtete die Vorinstanz es als in hinreichendem Masse erstellt, dass die Beschwerdegegnerin bei intakter Gesundheit ein volles ausserh�usliche Pensum geleistet h�tte. Insbesondere die Tatsache, dass eine Erh�hung des Besch�ftigungsgrades bereits anfangs November 2004 gegen�ber der Beschwerdef�hrerin geltend gemacht worden und in finanzieller Hinsicht ein entsprechender (Mehr-)Bedarf ausgewiesen sei, mache das Vorbringen der Versicherten glaubhaft, zumal nach deren plausiblen Angaben eine diesbez�gliche Anfrage gegen�ber der damaligen Arbeitgeberin get�tigt worden und der die Tochter betreffende Betreuungsaufwand zu jenem Zeitpunkt bereits deutlich vermindert gewesen sei.
4.2.2 Dem kann mit der Beschwerdef�hrerin nicht gefolgt werden. Die Beschwerdegegnerin hat seit Beginn ihrer beruflichen T�tigkeit nie vollzeitlich gearbeitet, wobei sie die Frage der IV-Berufsberaterin, weshalb sie nicht bereits vor Eintritt der gesundheitlichen Einschr�nkungen ab September 2002 eine Erh�hung ihres Teilpensums vorgenommen habe, nicht zu beantworten vermochte (Schlussbericht vom 15./27. Juni 2005). Ferner konnte ihre Behauptung, anl�sslich eines Qualifikationsgespr�ches sei ihr eine Stelle als stellvertretende Filialleiterin auf der Basis eines 100%-Pensums angeboten worden bzw. sie habe sich um eine entsprechende Anstellung bem�ht, nicht erh�rtet werden (vgl. Aktennotiz vom 19. Dezember 2005, Abkl�rungsbericht Haushalt vom 6. Januar 2006, S. 1, 2, 7 und 9). Eine wirtschaftliche Notwendigkeit f�r eine Aufstockung des Erwerbspensums bestand sodann im massgeblichen Zeitraum ebenfalls nicht, verf�gte die Versicherte mit ihrem Verdienst im Rahmen eines 70%-Pensums, dem Einkommen ihres Ehemannes und der Unterst�tzung durch die Tochter doch �ber ausreichende finanzielle Mittel. Demgegen�ber kann ein verst�rkter Bedarf an Einsatzt�tigkeit im Haushalt als gegeben angenommen werden, da der beruflich stark absorbierte Ehemann dazu nur sehr beschr�nkt in der Lage war und die Tochter sich krankheitsbedingt ausserstande sah, einen entsprechenden Beitrag zu leisten; im Gegenteil generierte sie f�r die Beschwerdegegnerin einen nicht unerheblichen Mehraufwand (K�rperpflege, W�sche, Ern�hrung, Reinigung etc.; vgl. Abkl�rungsbericht Haushalt vom 6. Januar 2006, S. 3 und 6).
In diesen wesentlichen Punkten hat das kantonale Gericht den rechtserheblichen Sachverhalt entweder unvollst�ndig erhoben oder qualifiziert unrichtig gew�rdigt, sodass darauf infolge Bundesrechtsverletzung nicht abgestellt werden kann (Art. 95 lit. a BGG; Urteile 9C_736/2009 vom 26. Januar 2010 E. 3.1 und 9C_772/2009 vom 12. Januar 2010 E. 4.3). Im Lichte der Aktenlage ist vielmehr als mit dem erforderlichen Beweisgrad ausgewiesen anzusehen, dass die Beschwerdegegnerin ohne gesundheitliche Beeintr�chtigungen zu 70 % einer erwerblichen Besch�ftigung nachgehen w�rde und zu 30 % im Haushalt t�tig w�re. Die Invalidit�t ist demnach anhand der gemischten Methode zu bemessen.
Bez�glich der erwerblichen Auswirkungen der auf 50 % gesch�tzten Arbeitsunf�higkeit stellt sich die Sachlage wie folgt dar.
5.1 Der Verdienst, den die Beschwerdegegnerin als Gesunde im Zeitpunkt des fr�hestm�glichen Rentenbeginns im Jahr 2003 auf der Basis eines 70%-Pensums h�tte erwirtschaften k�nnen (Valideneinkommen; BGE 134 V 322 E. 4.1 S. 325 f. mit Hinweis), bel�uft sich gem�ss Ausk�nften der ehemaligen Arbeitgeberin vom 11. Juni 2003 unbestrittenermassen auf Fr. 23'269.70 (Fr. 33'242.40 [1900 Jahresstunden x Fr. 16.20 + 8%ige Gratifikation] : 10 x 7). Eine im Sektor "Pers�nliche Dienstleistungen" t�tige, einfache und repetitive T�tigkeiten aus�bende Arbeitnehmerin erwirtschaftete im gleichen Zeitraum nach der vom Bundesamt f�r Statistik periodisch herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2002 (Fr. 3275.-; Tabelle TA1, S. 43, Anforderungsniveau 4) in Ber�cksichtigung einer durchschnittlichen w�chentlichen Arbeitszeit von 41,9 Sunden (Die Volkswirtschaft, 6/2009, Tabelle B9.2, S. 86, Noga-Abschnitt O), einer Nominallohnerh�hung in diesem Bereich von 1,7 % (2003; Die Volkswirtschaft, a.a.O., Tabelle B10.2, S. 87, Noga-Abschnitte M, N, O) und einem Besch�ftigungsgrad von 70 % ein Einkommen von Fr. 29'306.60. Der von der Beschwerdegegnerin erzielte Lohn lag somit knapp 21 % unter dem branchen�blichen Tabellenlohn und ist daher als deutlich unterdurchschnittlich zu bezeichnen (BGE 135 V 297 E. 6.1.2 S. 302 f. mit Hinweisen). Da keine Anhaltspunkte daf�r ersichtlich sind, dass diese Unterdurchschnittlichkeit in invalidit�tsbedingten Faktoren begr�ndet lag oder dass die Versicherte sich damit aus freien St�cken begn�gt hatte, hat in dem Umfang, in welchem die prozentuale Abweichung den Erheblichkeitsgrenzwert von 5 % �bersteigt, eine Parallelisierung der Vergleichseinkommen stattzufinden (BGE 135 V 297 E. 6.1.3 S. 303 f. mit Hinweisen).
5.2 F�r die Ermittlung des Einkommens, das die Beschwerdegegnerin trotz Gesundheitssch�digung zumutbarerweise noch zu erzielen verm�chte (Invalideneinkommen), ist sodann, da sie nach dem Verlust ihrer zwischenzeitlich innegehabten Anstellungen in Callcentern keiner Erwerbst�tigkeit mehr nachgeht, rechtsprechungsgem�ss auf statistische Werte abzustellen (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 S. 475 f. mit Hinweisen). Gest�tzt auf den Zentralwert f�r im privaten Sektor branchenunabh�ngige einfache und repetitive T�tigkeiten verrichtende Arbeitnehmerinnen ist nach der LSE 2002 (Tabelle TA1, S. 43, Anforderungsniveau 4) ein Betrag von Fr. 3820.- heranzuziehen. In Beachtung einer Durchschnittsarbeitszeit von 41,7 Wochenstunden (Die Volkswirtschaft, a.a.O., Tabelle B9.2, S. 86, Total), einer Nominallohnentwicklung von 6,2 % (2003, Die Volkswirtschaft, a.a.O., Tabelle B10.3, S. 87, Nominal Total, Frauen; BGE 129 V 408) und eines noch zumutbaren Pensums von 50 % (vgl. E. 4.1 hievor) resultiert daraus ein Einkommen von Fr. 25'375.55 j�hrlich bzw. - um 16 % parallelisiert - von Fr. 21'315.45. Wie nachstehend noch darzulegen ist, bewirkte selbst die zus�tzliche Ber�cksichtigung eines - in casu ohnehin nur unter restriktiven Bedingungen zul�ssigen (BGE 135 V 297 E. 6.2 S. 305 mit Hinweisen) - leidensbedingten Abzugs (vgl. dazu BGE 134 V 322 E. 5.2 S. 327 f.; 126 V 75 E. 5b/aa-cc S. 79 f.) in H�he von 10 %, wie ihn die Vorinstanz vorgenommen hat, kein f�r die Beschwerdegegnerin g�nstigeres Ergebnis.
Die Gegen�berstellung von Validen- (Fr. 23'269.70) und Invalideneinkommen (Fr. 21'315.45 bzw. - bei einem 10%igen leidensbedingten Abzug - Fr. 19'183.90) f�hrt zu einem Erwerbsunf�higkeitsgrad von 8,4 bzw. 17,55 %.
6.1 Die durch die Beschwerdef�hrerin auf der Grundlage des Abkl�rungsberichtes Haushalt vom 6. Januar 2006 ermittelte krankheitsbedingte Einschr�nkung der Versicherten im Rahmen der h�uslichen Aufgaben von insgesamt 24,5 % wurde weder im kantonalen Beschwerdeverfahren noch letztinstanzlich beanstandet; darauf ist mithin abzustellen. Auch wenn im �brigen allf�lligen Wechselwirkungen zwischen Erwerbs- und Haushaltsbereich im Umfang des Maximalansatzes von 15 ungewichteten Prozentpunkten Rechnung getragen w�rde (BGE 134 V 9 E. 7 S. 10 ff.; vgl. dazu etwa die Einsch�tzung der Frau Dr. med. H.________, welche im Haushalt eine Behinderung von ca. 30 % annimmt [Gutachten vom 31. August 2004, S. 23 oben]), resultierte kein rentenbegr�ndender Invalidit�tsgrad.
6.2 Die Invalidit�t bel�uft sich nach dem hievor Ausgef�hrten gewichtet auf h�chstens 24 % ([0,7 x 17,55 %] + [0,3 x 39,5 %]; zu den Rundungsregeln: BGE 130 V 121), woraus sich kein Rentenanspruch ergibt.
Dem Prozessausgang entsprechend hat die Beschwerdegegnerin die Gerichtskosten zu tragen (Art. 65 Abs. 4 lit. a in Verbindung mit Art. 66 Abs. 1 BGG).
Die Beschwerde wird gutgeheissen und der Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 16. Dezember 2009 aufgehoben.

References: Art. 93
 Art. 93
 Art. 93
 BGE 
 Art. 93
 BGE 
 BGE 
 Art. 132
 BGE 
 BGE 
 Art. 16
 Art. 28
 Art. 27
 Art. 27
 Art. 28
 Art. 16
 Art. 27
 BGE 
 BGE 
 BGE 
in casu
 BGE 
 BGE 
 Art. 66