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Timestamp: 2017-04-28 10:14:41+00:00

Document:
Kongress 2017: D.O.N.A.L.D. künftig als e.V. geschrieben von:
Datum: 18. April 2017 19:03
Angesichts der Größe der D.O.N.A.L.D. (weniger Mitglieder wären m.E. mehr – aber hier spricht/schreibt ein Nostalgiker) und des Finanzvolumens konnte und kann ich die Sorgen der Würdenträger gut nachvollziehen und habe daher auf dem Kongress spontan für die Satzungsänderung plädiert. Im Nachhinein: Eine derart gravierende Veränderung der Organisationsform – durchaus ein Fall für den § 2.15 der Satzung - hätte vor dem Kongress angekündigt werden müssen, damit sich die Mitglieder der D.O.N.A.L.D. vorher eine Meinung bilden und auch entscheiden können, ob sie deswegen zum Kongress kommen oder nicht. Und sich auch über mögliche Alternativen (welche gäbe es?) Gedanken hätten machen können. So war allein der Kassenwart Matthias Wagner auf das Thema vorbereitet.
Leider hat die D.O.N.A.L.D. seit Jahren keinen Justizrat mehr, der während des Kongresses auf die Satzung hätte pochen können. Denn es gab bei der Abstimmung einen gravierend Formfehler (Wenn das Ziel der Aktion rechtlich geordnete Verhältnisse sind, dann bitte richtig!): Die Abstimmung über die Satzungsänderung hat der Kassenwart geleitet. Dazu ist er nicht befugt! Siehe § 2.5 der Satzung! Die Abstimmung ist daher ungültig. ZACK! – Aber das Organisationsprinzip der DONALD ist nun mal das Chaos. Zumindest das ist also von dem alten Geist noch vorhanden.
Erste Äußerungen von Mitgliedern nach dem Kongress zeigen mir leider, dass jetzt die konkrete Gefahr besteht, dass sich die D.O.N.A.L.D. künftig auf dem Niveau eines Kaninchen-Züchter-Vereins bewegt („Geschäftsordnung“, „geheime Abstimmung über Personalien“). In tiefer Sorge über die Entwicklung der DONALD befinde ich mich deswegen seit dem 1. April im Sorgenraum. Da ich mir keinen professionellen Sorgenmacher leisten kann, muss ich selbst meine Sorgenrunden drehen -„Ochottochottogott! Ich armes Würstchen!“.
Datum: 18. April 2017 19:14
Jammere gefälligst etwas phantasievoller!
Aber: Wenn wir eh kein offizieller und eingetragener Verein sind, ist dann unsere Satzung überhaupt bindend, oder könnten wir sie nicht im Nachhinein als nicht bindend erklären?
Dann reklamieren wir doch eine Höchstmitgliederzahl von 313 hinein, werfen das Los über alle und verteilen ihr Gewand unter uns, um sie nachher rauszuschmeissen. Oder wie war das in der Geschichte, die ich voriges Wochenende gehört habe?
Datum: 18. April 2017 22:18
QuoteVerbrecherischer Kassenwart
Erste Äußerungen von Mitgliedern nach dem Kongress zeigen mir leider, dass jetzt die konkrete Gefahr besteht, dass sich die D.O.N.A.L.D. künftig auf dem Niveau eines Kaninchen-Züchter-Vereins bewegt („Geschäftsordnung“, „geheime Abstimmung über Personalien“).
Auch wenn die DONALD bislang kein Verein war - ich habe zahlreiche MVs miterlebt, auf denen es schlimmer als bei den o.g. Kanickel-Vereinen zuging. Allein das ständige Berufen auf die Satzung ist und war Vereinsmeierei pur. Ich denke, dass sich mit Ausnahme einiger Formalitäten, von denen der Großteil der Mitglieder gar nichts mitbekommen wird, weil der Kassenwart das an der Backe hat, im donaldistischen Leben nichts ändern wird. Dafür gibt es den Verantwortlichen das Gefühl der Sicherheit - sollte mal was schiefgehen. Auch wenn wir 1000 Mitglieder haben, Verantwortung trägt gerade mal ein gutes Dutzend. Diejenigen, die in den letzten Jahren immer am lautesten gegen den Verein gewettert haben, waren immer die, die nichts befürchten mussten, da sie kein Amt inne hatten. Wir leben im 21. Jahrhundert - dem Zeitalter der Abmahnanwälte. Jeder, der schon mal mit so einem Geschöpf der Finsternis zu tun hatte, wird da schnell vorsichtig. Wir sollten denen, die den Mut haben, in diesen Zeiten Ämter zu übernehmen, einen ordentlichen Rahmen bieten. Und wenn wir dann auf einer Stufe mit spießigen Vereinen stehen, so what? In Entenhausen gibt es, wie es Matthias auf dem Kongress treffend formulierte, zahlreiche Vereine. Selbst Donald Duck ist ein glühender Vereinsmeierer. Hier ist Entenhausen Vorbild - und nicht Mahnung...
Datum: 19. April 2017 07:56
Mei, wenn ich nicht dabei bin. Da kommt ihr wieder auf Ideen wie beim Whisky in Rauischholzhausen.
Vorab: Es muss etwas geschehen. Irgendwann stolpert jemand beim Kongress über ein falsch verlegtes Lautsprecherkabel und sitzt für den Rest seiner Tage im Rollstuhl. Und dann schaut ihr wie ein Kombüsenschlot. Wir brauchen jemanden, der rechtsverbindlich Verträge abschließen kann. Für Räume, Versicherungen und sowas. Irgendwann gibt es immer ein Tschernobyl.
Stelle anheim: Es wird ein Verein gegründet, der das absolute Minimum erledigt, das erledigt werden muss. Veranstaltungen, Verträge, Haftung und, nicht zu vergessen, die Bibliothek. Frl. Tuschel ans Rednerpult!
Aber aus der Organisation muss nicht der Verein werden. Der Verein könnte ja auch Diener der Organisation sein. Die Partei von Geert Wilders hat ein einziges menschliches Mitglied, ihn selbst. Hunde als Mitglieder wären vermutlich erlaubt.
Wie auch immer. Über die Änderungen sollte es auf jeden Fall eine Abstimmung aller Mitglieder der Organisation geben. Da gibt es gute Vorbilder mit der Türkei und dem Vereinigten Königreich. Das muss die demokratischste Wahl werden, die es je in einem westlichen Land gegeben hat.
Datum: 19. April 2017 11:21
Werter verbrecherischer Kassenwart,
ich war Dir für Deine Zustimmung sehr dankbar. Sie war inhaltlich völlig korrekt und nun solltest Du nachträglich nicht vor der eigenen Courage zurückschrecken.
§2.15 ist nicht anwendbar, da ich in meinem Vortrag bewiesen habe, dass Vereine donaldisch sind. Die FDGO (wo steht die eigentlich?) wird daher nicht verraten!
Zu §2.5: Das präsidiale Zweigestirn hat insgesamt die Mitgliederversammlung geleitet, die Abstimmung und das Vorgehen war auch mit ihr vorabgestimmt, insofern war ich nur stellvertretend in ihrem Namen und mit ihrer Zustimmung tätig. Dass das von mir vorgebracht wurde lag einfach daran, dass ich das dann arbeitstechnisch auch ausbaden darf und die (Vor-)Präsidente persönlich keinen Beschluss initiieren wollte, mit dem sie anschließend nichts mehr zu tun hat. Die Wirkungsdauer von Präsidenten ist eben nur kurz...
Die D.O.N.A.L.D. hat nach meinen Informationen sehr wohl noch einen Justizrat. Das ist Torsten Gerber-Schwarzer. Er ist m.E. nie zurückgetreten und auch nicht abgesetzt worden.Auch mit ihm habe ich das Thema im Vorfeld diskutiert. Er war anwesend, stand auch bereit um meine Ausführungen zu unterstützen oder ggf. zu korrigieren. Erwies sich aber als nicht notwendig, insofern hat er nicht das Wort ergriffen. Satzungsverstöße hat er auch nicht festgestellt, so viel ich weiß.
Das Thema der Notwendigkeit, die Organisation eigenständig rechtsfähig zu machen, zog sich durch den ganzen Kongress. Haftungsfragen und wie man diese Gefahren reduziert, blitzten immer wieder auf. Als ich es dann angegangen bin, war die Zustimmung riesig! Und die Glückwünsche, der Dank und das Lob danach waren so zahlreich, dass es mich sehr überrascht hat. Nun machen wir es auch. Zack! Dieser Beschluss von mehr als 100 Stimmen bei weniger als einer Handvoll Gegenstimmen kann hier nun wirklich nicht nicht von einigen wenigen Forumsteilnehmern konterkariert werden. Dafür haben wir ja eben Mitgliederversammlungen. Und Basisabstimmungen sind in der Satzung auch nicht vorgesehen. "Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig."
Die Befürchtungen, dass sich die D.O.N.A.L.D. grundlegend ändert, spielen sich nur im Kopf ab. Wir sind bereits ein Verein, nur nicht eingetragen. Deswegen wird sich auch nichts ändern. Wir müssen schließlich nicht erst einen Verein gründen! Vereinsmeierei hatten wir bisher schon reichlich in jeder Form! Das ist von einer Eintragung völlig unabhängig. An neuen Formvorschriften gibt es nur die Protokollierung der eintragungsrelevanten Beschlüsse und die müssen dann regelmäßig halt ans Amtsgericht geschickt werden. Eingetragen wird i.Ü. auch nur der Name, der Sitz, Gründungsdatum und der Vorstand. Ähh...ich meine die Präsidente. Und die Satzung wird beim Gericht hinterlegt und kann bei Bedarf eingesehen werden. Aber die haben wir eh schon auf der Homepage. Das isses schon. Du siehst, selbst die Beschlussprotokolle werden minimal sein. Im wesentlichen eigentlich nur Neuwahlen der Präsidente.
Da muss auch nichts geheim abgestimmt werden und wir brauchen auch keine neuen "Geschäftsordnungen" oder so. Das müssten wir schon selbst so beschließen, vorgeschrieben ist da gar nichts.Es ist eben nur eine Eintragung! Alles was gebraucht wird ist eine Satzung -die wir eh schon haben- mit bestimmten, harmlosen aber vorgeschriebenen Ergänzungen, die ich ebenfalls vorgestellt habe und die auch beschlossen wurden. Eigentlich ist das wirklich nicht ein so fundamentales Thema der Veränderung. Es kommt einem nur mental so vor... Das verstehe ich.
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.04.17 11:22.
Datum: 19. April 2017 11:59
Leider konnte ich nicht am Kongress teilnehmen-das liebe Geld, die Zeit, der Weg, seufz-und erfahre erst jetzt, daß aus der ehrwürdigen D.O.N.A.L.D. die D.V.N.A.L.D. geworden ist.
Hmmmmmm.........das klingt irgendwie ...ahem..gewöhnungsbedürftig, wenn nicht sogar valsch.
Aber ich verstehe, dass sich da etwas ändern musste.
Tja, auch wenn ich nur ein kleines Licht, quasi nur ein Mini-Leuchtkamel, bin:
Datum: 19. April 2017 12:14
Auf meine bescheidene Anfrage beim Kongress war zu erfahren, dass das e.V. nicht im Namen enthalten sein muss, sondern beispielsweise im Impressum oder im Kleingedruckten, und da lässt sich ja mit der modernen Technik einiges machen.
Datum: 19. April 2017 13:03
Werter gesetzestreuer Kassenwart,
gut gebrüllt! Du bist für mich ein wahrer Kemal Attatürk. Deine weise Konstruktion wird sicher für alle Zeiten Bestand haben.
> "Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig."
Aber: "Die MV kann alles mögliche außer Satzungsänderungen beschließen." Was soll das heißen? Das weiß ich nicht und du weißt es auch nicht." Noch nicht einmal paTrick weiß es und der weiß mehr als Chuck Norris. Von daher würde ich bei einer so wichtigen Änderung doch eine Abstimmung per Briefwahl bevorzugen.
Ein Verein, ein Verein, ein Verein! Finde ich gut. Man sollte jedoch Gehirnschmalz investieren, damit, soweit möglich, aus dem Verein nie ein Krebsgeschwür werden kann. Ich schwänze die MV in der Regel aus gesundheitlichen Gründen. Aber der Gedanke, dass es da in Zukunft viele Rechenschaftsberichte der Vorstände gemäß § 31, Absatz 176 in der Fassung vom 13.13.13 geben wird, ist mir nicht geheuer. Wir hatten mal ein sehr praktisches Mitgliederverzeichnis im Internet. Das wurde dann aus juristischen Gründen abgeschafft, weil irgend jemand wegen des Datenschutzes gemotzt hat. Das Problem hätte man vermutlich auch anders lösen können, z.B. mit einer Opt-out-Lösung ("Ich will nicht ins Mitgliederverzeichnis.") Hat man aber nicht. Die Juristerei ist eine Lemäische Schlange wie die im Entenhausener Zoo, der man jeden Hals einzeln kauterisieren muss. Wenn aus der Organisation ein Verein wird, dann kann man viel bequemer gegen alles und jedes klagen. Und bei 1000 Mitgliedern muss man damit rechnen.
Wie wäre es mit einem Verein, dessen Mitgliederversammlung nicht am Kongresswochenende stattfindet? Würde das den Hamburger Beschlüssen widersprechen?
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.04.17 13:09.
Datum: 19. April 2017 14:01
Kann mir mal jemand sagen, was eigentlich in Hamburg beschlossen wurde? Überall, wo Organisation steht, das Wort durchstreichen und darüber e.V. schreiben? Satzung, Würdenträger usw. eins zu eins übernehmen? Einklagbarer Verzehr von Pastinakenpudding?
Dazu könnte ich nur "Du bist naiv, Onkel Donald, das sind doch dressierte Delphine" sagen.
Datum: 19. April 2017 14:34
Kann mir mal jemand sagen, was eigentlich in Hamburg beschlossen wurde? Überall, wo Organisation steht, das Wort durchstreichen und darüber e.V. schreiben?
Darüber wird ausführlich in den nächsten MifüMi berichtet werden. Wir können uns nach wie vor Organisation nennen - der Verein ist schließlich nur eine mögliche Form einer Organisation.
Datum: 19. April 2017 14:42
Du lieber Himmel! Ich kann dieses ewige Auflehnen dagegen, daß die D.O.N.A.L.D. auch offiziell ein Verein werden soll nicht mehr ertragen. Wovor habt Ihr eigentlich so große Angst? Ihr wollt Euch abgrenzen von biederen Kleingärnervereinen? Ich auch! Also tut es weiterhin, indem Ihr Euch mit donaldischer Forschung befaßt, Euch für nichts zu schade seid, vor keiner Blamage zurückschreckt! Nicht mal, wenn man beim Mairennen mitten in einer Fußgänger-Einkaufspassage plötzlich wie ein Kanguru ins nächste Reisebüro hüpfen soll und Tickets für sich und seine Neffen bestellt.
Auch mir war in der Amtszeit als Präsidente manches Mal gar nicht wohl bei dem Gedanken, ich könnte für irgendwas gerade stehen müssen, was meinen Geldspeicher sprengt. Nur, weil man sich für ein Amt hergegeben hat. Aber das hat der Kassenwart ja bereits gründlich erklärt. Also, die Notwendigkeit ist da. Und nun kommen Ideen auf, einen "Verein" zu gründen um die D.O.N.A.L.D. nicht zum Verein werden lassen zu müssen. OMG! Ist das nicht ein bißchen zu hysterisch? Laßt es geschenen wie abgestimmt und nach kurzer Zeit wird Euch das kleine "e.V." im Impressum des DD gar nicht mehr jucken. Raider heißt jetzt Twix, sonst ändert sich nix!
Datum: 19. April 2017 16:15
Aber: "Die MV kann alles mögliche außer Satzungsänderungen beschließen." Was soll das heißen? Das weiß ich nicht und du weißt es auch nicht." Noch nicht einmal paTrick weiß es und der weiß mehr als Chuck Norris. Einfach den zweiten Satz des Paragraphen 2.15 lesen. Nicht beschließbare Satzungsänderungen sind nur solche, die die FDGO verraten.
Aber der Gedanke, dass es da in Zukunft viele Rechenschaftsberichte der Vorstände gemäß § 31, Absatz 176 in der Fassung vom 13.13.13 geben wird, ist mir nicht geheuer. Warum glaubt mir den keiner? Schnüff... Wieder so ein Vorurteil... Es gibt die gleichen Rechenschaftsberichte wie in den 40 Jahren vorher auch! Die sind seit damals in der Satzung schon geregelt und da tut sich auch nichts neues! Es ändert sich außer dem e.V. im Impressum und auf Briefbögen praktisch NICHTS, NICHTS, NICHTS...heul...
Nein. Aber warum sollte man das tun? Damit alle Mitglieder noch mehr reisen dürfen? Um die MV klein zu halten, weil dann keiner mehr Lust dazu hat? Nee, ist schon gut so.
Danke insbesondere an den Sumpfgnom und an Donald für die vernünftigen Worte!
Datum: 19. April 2017 17:16
> Es ändert sich außer dem e.V. im Impressum und auf Briefbögen praktisch NICHTS, NICHTS, NICHTS...heul...
Verpflichtest du dich, einen Monat lang das Geschirr zu spülen, wenn es anders kommt?
Ich bin ja für den Verein und hab das hier auch schon lange gesagt, aber nur wegen der Sachzwänge. Wir brauchen den e.V., so wie man manchmal einen Pariser braucht. Aber ohne ist das Leben lustvoller.
Ich halte die ganze Aktion für unerträglich, vor allem, wenn sie so prima ist, warum hat der Kassenwart nicht den Mut, die Sache anzumelden und allen die Möglichkeit zu geben sich vorzubereiten. Es gibt auch noch außerordentliche Mitgliederversammlungen. Aber scheinbar will er die Nachteile, die sich aus einem Verein und den einzuhaltenden Regularien ergeben, nicht gelten lassen. Es müsste doch auch in seinem Interesse sein, dass eine wohl überlegte - und zwar nicht nur von ihm - Entscheidung in einer so grundlegenden Frage getroffen wird. Eine Haftungsrisiko sehe ich in tatsächlicher Hinsicht nicht, oder würde die D.O.N.A.L.D. sich verweigern "ihre" Verbindlichkeiten zu zahlen? Wohl kaum.
Ich habe erhebliche Bedenken rechtlicher Art und sehe auch nicht, dass die Mitglieder der D.O.N.A.L.D so einfach Mitglieder eines Vereins würden. Ich werde es jedenfalls nicht sein.
Datum: 19. April 2017 18:39
QuoteMartina Gerhardt
Aber scheinbar will er die Nachteile, die sich aus einem Verein und den einzuhaltenden Regularien ergeben, nicht gelten lassen. ... Eine Haftungsrisiko sehe ich in tatsächlicher Hinsicht nicht...
Ich habe erhebliche Bedenken rechtlicher Art ...
Das ist alles absolut nebulös... Bitte mal öffentlich vollständig erläutern!
Datum: 19. April 2017 19:25
Ich werde es jedenfalls nicht sein.
OK, ich deute das als Kündigung... Richtig?
Datum: 19. April 2017 19:45
Datum: 19. April 2017 19:53
Das entspannt mich völlig bei dem Warten auf die Antwort! Da halte ich es auch völlig mit Onkel Dagobert. Möge er mir nie ausgehen. Seine darauf folgenden Abenteuer wären mir persönlich zu stressig....
Quo vadis D.O.N.A.L.D. geschrieben von:
Datum: 19. April 2017 20:51
Seit Rauischholzhausen ist der e.V. ein auch auf Kongressen (z. B. Basel) vieldiskutiertes Thema und die Gründe dafür sind in den grünen MifüMis dargelegt. Geschehen ist nichts. Die Notwendigkeit eines e.V. ergibt sich aus Haftungs- und Steuergründen. Das hat der Kassenwart in Hamburg deutlich dargelegt. Haftung ist relevant. Zwar verfügt die D.O.N.A.L.D. über ein gewisses (in meinen Augen dafür kleines) Vermögen, was für gewisse Haftungsprobleme sicher ausreichen würde, aber sollte ein das Vermögen überschreitender Schaden eintreten, haften ALLE Mitglieder zur Not mit ihren Privatvermögen dafür (außer ich verstehe Martina so, daß sie dann gerne die Haftung übernimmt). Deshalb haben sich auch einige der anwesenden Granden der D.O.N.A.L.D. für den e. V. ausgesprochen. Wenn jetzt einer dieser Granden (was mich bei dieser Person nicht überrascht) seine auf dem Kongreß erklärte Zustimmung relativieren will, zeigt dies, was von der Verbindlichkeit von Äußerungen zu halten ist, und das ist gerade ein Beweis dafür, daß die D.O.N.A.L.D. endlich den sicheren Hafen des e.V. anlaufen muß, dass der, der dann verantwortlich was sagt, auch an dieser Aussage festgehalten werden kann.
Hervorgegangen aus der 68.-Generation wollte und will die D.O.N.A.L.D. ein freigeistiger Ort in einem sich immer mehr verrechtlicheren Umfeld sein. Das ist schön und im "Vereinsleben" soll das auch weiterhin so sein. Ich bin seit 1994 Mitglied der D.O.N.A.L.D. und fand das auch immer toll, mußte aber auch feststellen, daß in der D.O.N.A.L.D. das kleinkarierte, kleingeistige Denken immer mehr im Vordergrund steht und wir untereinander teilweise ein Verhalten an den Tag legen, was schlimmster "Vereinsmeierei" entspricht. Als teilweise selbst davon Betroffener habe ich mir in der letzten Zeit häufiger überlegt, ob es nicht besser wäre, aus der D.O.N.A.L.D. auszutreten und dem Donaldismus frei zu fröhnen. Im Gegensatz zu Martina möchte ich aber klarstellen, dass ich einen Austritt sicher erwägen werde, wenn die D.O.N.A.L.D. kein e.V. wird, da mir dann wegen dieser Vereinsmeierei das Haftungsrisiko zu groß ist.
Datum: 19. April 2017 22:22
Ich glaube, Beppo hat in seiner unnachahmlichen Art den Konflikt auf den Punkt gebracht: QuoteBeppo Wir brauchen den e.V., so wie man manchmal einen Pariser braucht. Aber ohne ist das Leben lustvoller.
(Auch für die Damen, Beppo!) Wir wollen freie Geister sein, die sich nicht um Vereinsrecht scheren. Wir wollen unbelastet von Restriktionen, die uns im täglichen Leben ohnehin umfangen, einem freien, kreativen, intellektuellen und chaotischen Donaldismus frönen. Wir wollen keine Vorschriften, die wir uns nicht selbst geben.
Aber: So leicht ist Anarchie nicht machbar, Herr Nachbar. Vielleicht sind wir auch einfach nicht mutig genug. Jeder Kongress ist ein kleines RUMMS! mit der Realität, und wir wissen, dass es auch mal ein großes RUMMS! geben kann - z.B. falls Egmont Ehapa bzw. Disney uns die Rechte an Abbildungen entzieht.
Die meisten aktiven Donaldisten sind freie Geister, aber/und gleichzeitig vernünftige Menschen. Ich glaube, bei der Abstimmung in Hamburg empfanden viele das als innneren Konflikt. Ich auch, deshalb habe ich mich enthalten. Dass dann die Vernunft bzw. die Konventionalität siegte, ohne dass die meisten sich in allen Einzelheiten über die Konsequenzen des Übergangs in einen e.V. klar waren, lag sicher nicht nur am gut vorbereiteten Kassenwart, sondern an der Altersstruktur der Donaldisten, die gelernt haben, dass es kein richtiges Leben im Valschen gibt. Das tut weh. Ich empfinde einen "Eingetragenen Verein D.O.N.A.L.D." auch als schrecklich peinlich. Aber das hindert uns nicht, freie Geister zu sein im Sinne eines kreativen, chaotischen Donaldismus. Auf den kommt es doch an, und nicht auf die äußere Form unserer weltumspannenden Organisation.
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