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Timestamp: 2019-02-16 15:50:21+00:00

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§ 459 BGB: Ersatz von Verwendungen
BGH, URTEIL vom 3.9.2014, Az. VIII ZR 195/13 Bereits für die Vorgängerregelung des § 6 Futtermittelgesetz (FMG) habe der Bundesgerichtshof in solchen Fällen eine Zusicherung im Sinne von § 459 Abs. 2 BGB aF angenommen (BGHZ 57, 292).
BGH, URTEIL vom 3.9.2014, Az. VIII ZR 195/13 Der Bundesgerichtshof hat im Anschluss an das Senatsurteil vom 24. November 1971 (VIII ZR 81/70, aaO) und unter Hinweis auf die Gesetzesmaterialien, wonach ein Schweigen des Veräußerers zwingend als Zusicherung der handelsüblichen Reinheit und Unverdorbenheit im Sinne von § 459 Abs. 2 BGB aF anzusehen sei (BT-Drucks. 7/2990, S. 18), ausgesprochen, dass für § 7 Abs.3 des Futtermittelgesetzes 1975 nichts anderes gelte als zuvor (BGH, Urteil vom 20. November 1984 - IVa ZR 104/83, BGHZ 93, 23, 25 f.).
BGH, URTEIL vom 3.9.2014, Az. VIII ZR 195/13 - 18- 43	a) Rechtsfehlerfrei hat das Berufungsgericht an die Rechtsprechung des Senats angeknüpft, wonach beim Kauf von Lebensmitteln, die zur Weiterveräußerung bestimmt sind, ein Sachmangel der gelieferten Ware auch dann anzunehmen ist, wenn sie wegen ihrer Herkunft unter dem auf konkrete Tatsachen gestützten, naheliegenden Verdacht gesundheitsschädlicher Beschaffenheit stehen, dieser Verdacht durch dem Käufer zu demutbare Maßnahmen nicht zu beseitigen ist und daher die nach dem Vertrag vorausgesetzte Verkäuflichkeit der Ware entfällt (Senatsurteile vom 16. April 1969 -VIII ZR 176/66, BGHZ 52, 51; vom 14. Juni 1972 -VIII ZR 75/71, WM 1972, 1314; vom 23. November 1988 -VIII ZR 247/87, NJW 1989, 218; jeweils zu § 459 Abs. 1 BGB aF).
BGH, BESCHLUSS vom 2.7.2014, Az. VIII ZR 335/13 Bei derart entfernt liegenden Beziehungen des als nachteilig angesehenen Umstandes zu dem Kaufgegenstand ist aber selbst unter Geltung des § 459 Abs. 2 BGB aF keine zusicherungsfähige Eigenschaft angenommen worden (vgl. BGH, Urteile vom 30. Oktober 1987 - V ZR 144/86, WM 1988, 48 unter II 1 aa bb; vom 28. März 1990 - VIII ZR 169/89, BGHZ 111, 75, 78 f.).
BGH, URTEIL vom 3.4.2014, Az. VIII ZR 94/13 21	(1) Nach der einen Auffassung sind in Bezug auf die Frage der Erheblichkeit die zur Vorgängerregelung in § 459 Abs. 1 Satz 2 BGB aF entwickelten Grundsätze auf § 323 Abs. 5 Satz 2 BGB zu übertragen (OLG Schleswig, Urteil vom 15. Dezember 2004 - 9 U 120/03, BeckRS 2007, 10141 unter II 3; OLG Köln, Urteil vom 27. März 2008 - 15 U 175/07, juris Rn. 57 ff.; NK-BGB/Dauner-Lieb/Dubovitskaya, BGB, 2. Aufl., § 323 Rn. 38; NK-BGB/Büdenbender, aaO, § 437 Rn. 35; jeweils mwN; Schmidt in Prütting/Wegen/Weinreich, BGB, 9. Aufl., §437 Rn. 21; Erman/Grunewald, BGB, 13. Aufl., §437 Rn. 6; Ball, ZGS 2002, 49, 51; Haas, BB 2001, 1313, 1316; Gröschler, NJW 2005, 1601, 1604 mwN; Hopfner, NJW 2011, 3693, 3694 mwN; Teigelack in Himmelreich/ Andreae/Teigelack, Autokaufrecht, 5. Aufl., § 6 Rn. 118, 125).
BGH, URTEIL vom 3.4.2014, Az. VIII ZR 94/13 24	(b) Nach dem von der vorgenannten Auffassung angeführten § 459 Abs. 1 Satz 2 BGB aF kamen Gewährleistungsansprüche des Käufers, sofern der Verkäufer keine Eigenschaft zugesichert hatte, bei einer unerheblichen Minderung des Wertes oder der Tauglichkeit der Sache nicht in Betracht (vgl. BGH, Urteile vom 11. März 1987 - VIII ZR 203/86, NJW 1987, 1886 unter II 2 b aa ß; vom 27. September 2000 - VIII ZR 155/99, BGHZ 145, 203, 222; vom 24. März 2006 - V ZR 173/05, BGHZ 167, 19 Rn. 8; Staudinger/Honsell, BGB, Bearb. 1995, §459 Rn. 59; Lorenz, NJW 2006, 1925 f.).
BGH, URTEIL vom 3.4.2014, Az. VIII ZR 94/13 -14- satzes der Verhältnismäßigkeit der Rechtsfolgen einer Vertragsverletzung sei (Staudinger/Otto/Schwarze, aaO Rn. 24 C f.; Bamberger/Roth/Grothe, aaO; BeckOK BGB/Schmidt, aaO) - zwangsläufig höher liegen müsse als die Schwelle des § 459 Abs. 1 Satz 2 BGB aF (OLG Bamberg, aaO; Schmidt-Räntsch, aaO; Soergel/Gsell, aaO Rn. 213; MünchKommBGB/Ernst, aaO Rn. 243a und 243e; Bamberger/Roth/Grothe, aaO; BeckOK BGB/Schmidt, aaO).
BGH, URTEIL vom 3.4.2014, Az. VIII ZR 94/13 -15- NK-BGB/Dauner-Lieb/Dubovitskaya, aaO Rn. 40, trotz Heranziehung der Maßstäbe des § 459 Abs. 1 Satz 2 BGB aF [s.o.]; vgl. auch OLG Oldenburg, Urteil vom 4. April 2012 - 3 U 100/11, juris Rn. 41), bei 15 Prozent (Müller/Matthes, aaO S. 748) oder sogar bei 20 bis 50 Prozent (MünchKommBGB/Ernst, aaO, unter Berufung auf § 651 e BGB; dies ablehnend: Schmidt-Räntsch, aaO S. 418 f.; Soergel/Gsell, aaO Rn. 215; Stürner/Medicus, aaO) des Kaufpreises angesetzt.
BGH, URTEIL vom 5.3.2013, Az. VIII ZR 134/15 Denn der an die Stelle des § 459 BGB aF getretene § 434 BGB geht von einem wesentlich weiteren Sachmangelbegriff aus, so dass auf diese Vorschrift die enge Beschaffenheitsdefinition des § 459 Abs. 1 BGB aF, auf die sich das Berufungsgericht gestützt und die auch der Senat - zu dem früheren Recht, auch speziell zur Kraftfahrzeuggarantie -vertreten hat (Senatsurteil vom 24. April 1996 - VIII ZR 114/95, BGHZ 132, 320, 324 ff.), nicht mehr angewendet werden kann.
BGH, URTEIL vom 5.3.2013, Az. VIII ZR 134/15 10	a) Durch die Neuregelung des Gewährleistungsrechts im Schuldrechtsmodernisierungsgesetz sind die im früheren Recht vorhandenen Unterschiede zwischen Fehlern (§ 459 Abs. 1 BGB aF) und zusicherungsfähigen Eigenschaften (§ 459 Abs. 2 BGB aF) dergestalt aufgehoben worden, dass über den engen Fehlerbegriff hinaus jedenfalls jede nach früherem Recht zusicherungsfähige Eigenschaft nunmehr eine Beschaffenheit im Sinne des § 434 Abs. 1 BGB darstellt (BGH, Urteile vom 5. November 2010 - V ZR 228/09, NJW 2011, 1217
BGH, URTEIL vom 5.3.2011, Az. V ZR 185/10 -10- rungsfähige Eigenschaften im Sinne des § 459 Abs. 2 BGB aF - ausgeschlossen sind; die Vorschriften der §§ 459 ff. BGB aF bilden insoweit eine abschließende Sonderregelung (st. Rspr., vgl. Senat, Urteil vom 16. März 1973 - V ZR 118/71, BGHZ 60, 319, 321 f.; Urteil vom 19. März 1976 - V ZR 146/74, WM 1976, 791, 792; Urteil vom 10. Juli 1987-VZR 236/85, NJW-RR 1988, 10, 11).
BGH, URTEIL vom 4.4.2009, Az. VII ZR 15/08 Einer 'gesteigerten Einstandspflicht' im Sinne des § 459 Abs. 2 BGB bedurfte es hierfür nicht (BGH, Urteil vom 17. Mai 1994-XZR 39/93, aaO).
BGH, URTEIL vom 3.2.2008, Az. VIII ZR 253/05 Fz.-Brief nicht als Zusicherung einer Eigenschaft der Kaufsache im Sinne von §459 Abs. 2 BGB aF angesehen (BGHZ 135, 393, 398; vgl. auch Reinking/Eggert, aaO, mit Wiedergabe nicht veröffentlichter Rechtsprechung verschiedener Oberlandesgerichte).
BGH, BESCHLUSS vom 2.4.2007, Az. VIII ZR 19/05 Entscheidend sind vielmehr - ausgehend vom Maßstab des § 459 Abs. 1 Satz 2 BGB aF - die Auswirkungen, die der Kraftstoffmehrverbrauch für den Käufer im Hinblick auf den Wert des Fahrzeugs hat (BGHZ 136, 94, 98 f.).
BGH, URTEIL vom 5.2.2006, Az. V ZR 173/05 So wollte eine Auffassung die Geringfügigkeitsklausel des §459 Abs. 1 Satz 2 BGB a.F. unter Hinweis auf Wortlaut und Entstehungsgeschichte der Norm auch bei arglistigem Verhalten des Verkäufers zur Anwendung bringen (RG SeuffA83 Nr. 66; OLG Stuttgart NJW-RR 1997, 754; MünchKomm-BGB/Westermann, 3. Aufl., §463 a.F. Rdn. 5; Palandt/Putzo, BGB, 60. Aufl., §463 a.F. Rdn. 11; Soergel/Huber, BGB, 12. Aufl., §463 a.F. Rdn. 22 und 25).
LG Köln, Urteil vom 2.6.2005, Az. 28 O 70/05 Kfz-Brief' stellt ferner auch nicht nur eine unverbindliche Wissenserklärung dar, sondern war vielmehr – gerade wegen der Bedeutung für einen Käufer - unmittelbar Gegenstand der vertraglichen Einigung (sogar für Annahme einer rechtverbindlichen Zusicherung i.S.d.§ 459 Abs. 2 BGB a.F. etwa OLG Düsseldorf, Urt. v. 3.12.1993 – 22 U 127/93, juris; allgemein OLG Hamm, Urt. v. 14.7.1983 – 28 U 61/83, MDR 1984, 141; OLG Köln, Urt. v. 6.Juni 1973 – 2 U 64/72, Fahrschule 1977, 72 = juris).
BGH, URTEIL vom 3.2.2005, Az. VIII ZR 67/04 Soweit das Oberlandesgericht allerdings bei der Prüfung der Frage, ob das gelieferte Fleisch im Zeitpunkt des Gefahrübergangs vertragsgemäß im Sinne der Art. 35, 36 CISG war, auf die Senatsurteile vom 16. April 1969 (BGHZ 52, 51), vom 14. Juni 1972 (VIII ZR 75/71, NJW 1972, 1462 = WM 1972, 1314) und vom 23. November 1988 (VIII ZR 247/87, NJW 1989, 218) Bezug nimmt, verkennt es, daß diese Entscheidungen noch vor dem Inkrafttreten des CISG in Deutschland und zu § 459 BGB a.F. ergangen sind.
BGH, BESCHLUSS vom 4.9.2004, Az. V ZR 328/03 Nur unter dieser strengen Voraussetzung kann eine Zusicherung im Sinne des § 459 Abs. 2 BGB a.F. vorliegen (BGH, Urt. v. 13. Dezember 1995, VIII ZR 328/94, NJW 1996, 836, 837).
BGH, URTEIL vom 2.8.2004, Az. X ZR 244/01 Dabei darf der Begriff des Fehlers nicht rein objektiv verstanden werden; er wird vielmehr subjektiv vom Vertragswillen der Parteien ('geschuldeter Werkerfolg') mitbestimmt (vgl. zu § 459 BGB a.F.: BGH, Urt. v. 20.03.1987 - V ZR 27/86, NJW 1987, 2511), wie dies auch der Neuregelung in § 633 Abs. 2 Satz 1 n.F.
BGH, URTEIL vom 3.10.2001, Az. VIII ZR 191/15 -9- 18	aa) Eine konkludente Beschaffenheitsvereinbarung kann zwar unter Umständen dadurch getroffen werden, dass in der im Vertrag enthaltenen Beschreibung des Kaufobjekts (gegebenenfalls in Verbindung mit mündlichen Erklärungen des Verkäufers) zugleich eine auf Bindung angelegte Aussage über seinen Charakter und damit einem diesem Charakter entsprechende Beschaffenheit enthalten ist (vgl. Senatsurteil vom 23. September 2009 -VIIIZR 300/08, NJW 2010, 1133 Rn. 14 mwN [zu dem Mietrecht]; vgl. ferner Senatsurteil vom 4. Juni 1997 - VIII ZR 243/96, BGHZ 135, 393, 399 [zur Frage einer Zusicherung nach § 459 Abs. 2 BGB aF]; vgl. auch BGFI, Urteil vom 6. November 2015 - V ZR 78/14, juris Rn. 15 ff. [zu den Besonderheiten bei einem notariell beurkundeten Grundstückskaufvertrag]).
AG Aachen, Urteil vom 3.3.1999, Az. 85 C 315/98 24Nach allgemeiner Auffassung (vergleiche Reinking Eggert, Rdnr. 1890 f. und BGH NJW 83, 2242) ist ein als repariert veräußerter Unfallwagen nicht nur dann mangelhaft, wenn ihm nach den in § 459 Abs. 1 BGB gesetzten Maßstäben Fehler in technischer Hinsicht noch anhaften, sondern ein Mangel liegt auch dann noch vor, wenn der Fahrzeugwert im Hinblick auf den Umstand, dass der Wagen einen erheblich schwereren Vorschaden erlitten hatte als offenbart, deutlich gemindert ist.
BGH, URTEIL vom 6.9.1997, Az. V ZR 187/96 6 c)	Zutreffend ist zwar, daß der Mietertrag eines Hausgrundstücks eine Eigenschaft im Sinn des § 459 Abs. 2 BGB sein kann (BGH, Urt. v. 14. Juni 1980, V ZR 174/78, NJW 1980, 1456, 1457 m.w.N.; v. 19. September 1980, V ZR 51/78, NJW 1981, 45,
BGH, Urteil vom 3.5.1997, Az. VIII ZR 52/96 BGB § 459 a)	Weicht der Kraftstoffverbrauch eines verkauften Neufahrzeugs um weniger als 10 % von den Herstellerangaben ab, so stellt dies eine nur unerhebliche Minderung des Fahrzeugwerts im Sinne des § 459 Abs. 1 Satz 2 BGB dar (Fortführung von BGHZ 132, 55).
BGH, URTEIL vom 2.11.1995, Az. X ZR 13/93 a) Der Begriff der Eigenschaft im Werkvertragsrecht entspricht dem des Kaufvertragsrechts (§§ 459 Abs. 2, 463 BGB), wenn auch mit der Besonderheit, daß es nicht um gegenwärtige, sondern um künftige Merkmale eines noch zu schaffenden Werkes geht, Eigenschaften sind danach die physikalischen Merkmale oder geistigen Wesenszüge, die Beziehungen des Werkes zur Umwelt, die nach der Verkehrsanschauung einen Einfluß auf die Wertschätzung, über Art und Dauer der Brauchbarkeit sowie des Wertes des Werkes überhaupt haben (vgl. u.a. BGHZ 79, 183, 185; BGHZ 87, 302).
BGH, Urteil vom 3.4.1995, Az. VIII ZR 70/94 Jedenfalls handelt es sich beim Baujahr um eine zusicherungsfähige Eigenschaft im Sinne des § 459 Abs. 2 BGB (vgl. BGH aaO, Reinking/Eggert aaO Rdnr. 1597, 1893), von der die Wertschätzung eines Kraftfahrzeugs wesentlich abhängt.
BGH, URTEIL vom 3.10.1994, Az. VIII ZR 133/93 Ein Fehler im Sinne des § 459 Abs. 1 BGB liegt vor, wenn die tatsächliche Beschaffenheit der gekauften Sache von der im Kaufvertrag vereinbarten abweicht und diese Abweichung den Wert der Sache oder ihre Tauglichkeit zu dem gewöhnlichen oder nach dem Vertrag Vorausgesetzen Gebrauch aufhebt oder mindert (z.B. BGH, Urteil vom 28. März 1984 - VIII ZR 5/83 = WM 1984, 815 unter II 2 b aa).
BGH, URTEIL vom 5.9.1994, Az. V ZR 196/93 Die Vorschriften über die Sachmängelgewährleistung verdrängen Ansprüche aus Verschulden bei Vertragschluß, denen der Vorwurf fehlender Aufklärung über Umstände zugrunde liegt, die einen Mangel (§ 459 BGB) begründen, es sei denn, der Mangel wurde vorsätzlich verschwiegen (st.Rspr. vgl. BGH, Urt. v. 22. Februar 1991, V ZR 299/89, WM 1991, 1341, 1343).
BGH, Urteil vom 3.2.1994, Az. VIII ZR 47/93 Zusicherungsfähige Eigenschaften einer KaufSache im Sinne des § 459 Abs. 2 BGB sind auch ihre wirtschaftlichen und rechtlichen Beziehungen zur Umwelt, sofern sie Brauchbarkeit oder Wert der Sache beeinflussen; jedoch müssen die rechtlichen Umweltbeziehungen in der Sache selbst ihren Grund haben, insbesondere dürfen sie nicht an Umstände in der Person des Erwerbers anknüpfen (BGHZ 114, 263, 266 m.w.Nachw.).
BGH, URTEIL vom 5.9.1993, Az. V ZR 146/92 Die Versicherung, wie sie hier (nur) abgegeben wurde, daß ergangene Bescheide bezahlt seien, stellt nach der neuesten Rechtsprechung des Senats (Urt. v. 2. Juli 1993, V ZR 157/92 zu dem Abdruck in BGHR vorgesehen) keine Eigenschaftszusicherung im Sinne des § 459 Abs. 2 BGB dar (vgl. dazu auch BGH, Urt. v. 28. März 1990,
BGH, URTEIL vom 5.6.1992, Az. V ZR 97/91 b)	Eine zusicherungsfähige Eigenschaft (§ 459 Abs. 2 BGB) muß sich auf die Kaufsache beziehen; sie braucht ihr aber nicht unmittelbar innezuwohnen und von ihr auszugehen (Klarstellung zu BGHZ 114, 263).
BGH, URTEIL vom 5.6.1992, Az. V ZR 97/91 Die	Bedeutsamkeit eines Umstandes für den Wert oder die Brauchbarkeit der Kaufsache ist aber Voraussetzung sowohl dafür, daß er Gegenstand einer Zusicherung (§ 459 Abs. 2 BGB) sein kann, wie auch dafür, daß er als Beschaffenheitsmerkmal (§ 459 Abs. 1 BGB) in Frage kommt (BGHZ 70, 47, 49; BGHZ 114, 263, 266).
BGH, URTEIL vom 5.1.1991, Az. V ZR 299/89 Damit scheidet ein Wandlungsanspruch wegen Fehlens einer zugesicherten Eigenschaft (§§ 459 Abs. 2, 452 BGB), der von dem vereinbarten Gewährleistungsausschluß auch dann nicht berührt sein müßte, wenn die Voraussetzungen des § 475 BGB fehlen (BGH, Urt. v. 27. April 1984, V ZR 137/83, WM 1984, 941; Urt. v. 30. November 1990, V ZR 91/89, zur Veröffentlichung bestimmt), aus; dasselbe gilt für einen unter den gi eichen Voraussetzungen gegebenen Schadensersatzanspruch nach § 459 Abs, 2, 453 Satz 1 BGB, der den entrichteten Kaufpreis als Mindestschaden (BGHZ 57, 78, 80; BGH, Urt. v. 29. Oktober 1980, VIII ZR 148/79, WM 1980, 1388, 1389) erfassen würde.
BGH, URTEIL vom 5.4.1989, Az. V ZR 10/88 Ein Schadensersatzanspruch wäre in diesem Fall selbst dann gegeben, wenn die behauptete Erklärung der Beklagten nicht als Zusicherung im Sinne der §§ 459 Abs. 2, 463 Satz 1 BGB (vgl. dazu etwa BGHZ 59, 158, 160) zu werten wäre (vgl. Senatsurt.
BGH, URTEIL vom 3.5.1988, Az. VIII ZR 135/87 Liegt - wie hier - ein Spezieskauf vor, so führt der Umstand, daß das Bild entgegen dem Vertragsinhalt nicht von dem Maler Duveneck herrührt, nicht zur Annahme einer Falschlieferung, sondern stellt einen Fehler im Sinne des § 459 Abs. 1 BGB dar (Senatsurteil BGHZ 63, 369, 371).
BGH, URTEIL vom 3.10.1987, Az. VIII ZR 304/86 ee) Allerdings wird das Berufungsgericht zunächst zu prüfen haben, ob eine Haftung des Beklagten aus Verschulden bei Vertragsschluß nicht durch die in ihrem Regelungsbereich abschließenden Vorschriften über die kaufrechtliche Gewährleistung für Sachmängel (§§ 459, 462, 463 BGB) ausgeschlossen ist (vgl. dazu BGHZ 60, 319), die auf einen Unternehmenskauf
BGH, URTEIL vom 5.9.1987, Az. V ZR 144/86 Würde es sich dagegen um eine zusicherunqsfähige und hier nicht zugesicherte Eigenschaft im Sinne des § 459 Abs. 2 BGB handeln, so wäre ein konkurrierender Schadensersatzanspruch aus Verschulden bei den Vertragsverhandlungen zwar nicht von vornherein ausgeschlossen (BGHZ 79, 183, 187 m.w.N.), wohl aber würde dann die von den Beklagten erhobene Einrede der Verjährung durchgreifen können, denn in diesem Fall gälte grundsätzlich die einjährige Verjährungsfrist
BGH, URTEIL vom 5.9.1987, Az. V ZR 144/86 Eigenschaften im Sinne des § 459 Abs. 2 BGB werden durch rechtliche Verhältnisse nur dann begründet, wenn diese die Beziehung der Sache zur Umwelt betreffen und wegen ihrer Art und Dauer die Brauchbarkeit oder den Wert der Sache beeinflussen (BGH aaO S. 185 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 5.6.1987, Az. V ZR 152/86 Die Auffassung des Berufungsgerichts, der Schwammbefall des Hauses im Jahre 1958 bedeute, trotz seiner technisch einwandfreien Beseitigung, noch beim Verkauf im Jahre 1983 einen Fehler im Sinne des § 459 Abs. 1 BGB, ist aus Rechtsgründen nicht zu beanstanden (vgl. BGH Urt. v. 20. Juli 1968, III ZR 32/66, WM 1968, 1220).
BGH, URTEIL vom 5.6.1987, Az. V ZR 236/85 Eine so geartete Immission beeinträchtigt ein ungestörtes Wohnen und mindert den Wert eines Wohnhaus-grundstücks sowie seine Tauglichkeit zu dem - im Rahmen des § 459 Abs. 1 BGB nach objektiven Gesichtspunkten zu bestimmenden (Senatsurt. v. 27. Mai 1977, V ZR 201/75, WM 1977, 1088, 1089; BGH Urt. v. 28. März 1984, VIII ZR 5/83, NJW 1984, 2289) - gewöhnlichen Gebrauch nicht nur unerheblich.
BGH, URTEIL vom 5.6.1987, Az. V ZR 236/85 Danach wäre hier davon auszugehen, daß hinsichtlich der Geräuschbelästigungen (vertragsgemäß) eine 'Sache von schlechterer Qualität' verkauft worden ist und diese Geräuschbelästigungen daher schon deshalb keinen Fehler im Sinn des § 459 Abs. 1 Satz 1 BGB darstellen (s. dazu BGH Urt. v. 22. Juni 1983, VIII ZR 92/82, WM 1983, 934, 935; BGB-RGRK/Mezger aaO § 459 Rdn. 5).
BGH, URTEIL vom 3.9.1984, Az. IVa ZR 170/82 Der Revision ist zwar darin zuzustimmen, daß ein Fehler im Sinne von § 459 Abs. 1 BGB auch dann vorliegen kann, wenn das Werk den anerkannten Regeln der Technik gerecht wurde (vgl. BGHZ 48, 310, 311).
BGH, Urteil vom 3.11.1981, Az. VIII ZR 280/80 Im Zeitpunkt der Übergabe bestehende Sachmängel konnten jedoch ohnehin nur - vom Beklagten nicht mehr geltend gemachte - Gewährleistungsansprüche auslösen, neben denen die §§ 320 ff. BGB nicht anwendbar sind (vgl. BGH, Urteil vom 14.7.1978 - I ZR 154/76, LM § 459 BGB Nr. 47 unter II 4 = NJW 1979, 33).
BGH, URTEIL vom 4.9.1980, Az. VII ZR 332/79 Die Anfechtung wegen Eigenschaftsirrtums ist auch insoweit nicht möglich, als die Eigenschaft - hier das Alter oder Baujahr - Gegenstand einer Zusicherung gemäß § 459 Abs. 2 BGB geworden ist (BGHZ 16, 54, 57).
BGH, URTEIL vom 3.1.1980, Az. VIII ZR 26/79 15. Januar 1975 (VIII ZR 80/73 * BGHZ 63, 369 - Jawlensky -) ausgeführt, daß die Aufnahme eines Kunstwerkes in einen Katalog unter Angabe des Künstlers und der Herkunft des Werkes u.U. für eine stillschweigende Eigenschaftszusicherung im Sinne des § 459 Abs. 2 BGB sprechen könne (aaO S. 372 unter Hinweis auf Locher, Das Recht der bildenden Kunst 1970, S. 133 ff und RGZ 114, 239).
BGH, URTEIL vom 3.1.1980, Az. VIII ZR 26/79 Es entspricht auch gefestigter Ansicht in Rechtsprechung und Schrifttum, daß es sich bei der Unechtheit eines Kunstwerkes um einen Fehler im Sinne des § 459 Abs. 1 BGB handelt, der Gewährleistungsansprüche und insbesondere eine Wandlungsbefugnis auslösen kann (BGHZ 63, 369, 371 f m.w.Nachw.; vgl. dazu auch von Westerholt/Graupner, NJW 1978, 794).
BGH, URTEIL vom 5.11.1978, Az. V ZR 205/75 Daß die Bebaubarkeit eines Grundstückes unter den Sachmängelbegriff des § 459 BGB fällt, ist seit langem ständige Rechtsprechung (vgl. BGH aaO m.w.Nachw.).
BGH, URTEIL vom 3.5.1978, Az. VIII ZR 91/77 c)	Nur wenn man von einer solchen Zusicherung im Sinne des § 459 Abs. 2 BGB ausgeht, würden im übrigen der Beklagten gegebenenfalls Schadensersatzansprüche (§§ 463, 480 Abs. 2 BGB) zustehen, die nicht von der formularmäßigen Freizeichnungsklausel in Nr. VI Satz 1 der Geschäfts bedingungen der Klägerin erfaßt würden (BGHZ 50, 200; Senatsurteile vom 25. Juni 1975 aaO und vom 19. Januar 1977
BGH, URTEIL vom 3.3.1978, Az. VIII ZR 39/77 schweigend zugesichert hätte (§ 459 Abs. 2 BGB; vgl-dazu Senatsurteil vom 4. Oktober 1972 - VIII ZR 117/71 = BGHZ 59, 303, 306), und daß aus diesem Giunde eine Frei Zeichnung für die Haftung wegen Fehlens einer zugesicherten Eigenschaft unwirksam wäre (Senatsurteil vom 29. Mai 1968 - VIII ZR 77/66 = BGHZ 50,
BGH, URTEIL vom 3.4.1977, Az. VIII ZR 186/75 Reichsgericht und Bundesgerichtshof haben zwar wiederholt ausgesprochen, daß neben der 'Ertragsfähigkeit' eines Unternehmens auch der über einen längeren Zeitraum hinaus erwirtschaftete 'Ertrag' - insoweit einer Eigenschaft im Sinne des § 459 Abs. 2 BGB 'rechtlich gleichgestellt' - vertraglich zugesichert werden kann (BGH Urteil vom 12. November 1969 - I ZR 93/67 aaO m.w.Nachw.).
BGH, URTEIL vom 3.4.1977, Az. VIII ZR 186/75 Dagegen sollen nach der Rechtsprechung des I. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs Bilanzen (BGH Urteil vom 5. Oktober 1973 - I ZR 43/72 = WM 1974, 51) einer Zusicherung im Sinne des § 459 Abs. 2 BGB deswegen nicht zugänglich sein, weil es sich insoweit lediglich tun Umstände handelt, die bei entsprechend langer Übersicht nicht für sich allein, sondern allenfalls zusammen mit anderen Faktoren - insbesondere der Person des Inhabers, von dessen Einsatz die Entwicklung des Unternehmens in erster Linie geprägt wird - Rückschlüsse auf die Ertragsfähigkeit des Unternehmens zulassen (vgl. dazu auch das Urteil vom
BGH, URTEIL vom 3.4.1977, Az. VIII ZR 186/75 d)	Haftet mithin der Beklagte nicht aufgrund eines Sachmangels im Sinne des § 459 BGB, sondern aus Verschulden bei Vertragschluß, so geht damit zugleich die Berufung auf die kurze Verjährungsfrist des § 477 BGB ins Leere (BGHZ 49, 77; BGH Urteil vom 5. Oktober 1973 - I ZR 43/72 aaO) .
BGH, URTEIL vom 3.0.1977, Az. VIII ZR 319/75 Ob diese Auffassung richtig ist, bezweifelt die Revision mit Recht; denn knüpft wie hier die 'Garantie” an eine bestimmte Eigenschaft der Kaufsache an, die auch Gegenstand einer gewährleistungsrechtlichen Zusicherung im Sinne von § 459 Abs. 2 BGB sein kann (vgl. BGHZ 59, 158, 161), so bedarf es stets einer besonders sorgfältigen Prüfung, ob die Parteien wirklich eine weitergehende Garantiehaftung begründen wollten.
BGH, URTEIL vom 3.0.1977, Az. VIII ZR 319/75 Wertet man dagegen die streitige Erklärung als bloße Eigenschaftszusicherung im Sinne des § 459 Abs. 2 BGB, so wäre ein formularmäßiger Ausschluß von Schadensersatzansprüchen deswegen unwirksam, weil die Zusicherung nach der - wenn auch in anderem Zusammenhang getroffenen -rechtsfehlerfreien Würdigung durch das Berufungsgericht den Kläger gerade vor etwa an seinen Pflanzen entstehenden Mangelfolgeschäden absichem sollte und damit die formularmäßige Freizeichnung der Zusicherung ihren eigentlichen Sinn nehmen würde (BGHZ 50, 200, 206; Senatsurteil vom 5. Juli 1972 - VIII ZR 74/71 = WM 1972, 969, 970, insoweit in BGHZ 59, 158 nicht abgedruckt; siehe dazu nunmehr auch § 11 Nr. 11 des Gesetzes zur Regelung des Rechts der Allgemeinen Geschäftsbedingungen vom 9. Dezember 1976 /'AGB-Gesetz^/» BGBl I, 3317).
BGH, URTEIL vom 4.11.1975, Az. VII ZR 269/73 1. Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs richten sich Sachmängelansprüche des Erwerbers eines Grundstücks mit einem vom Veräußerer darauf noch zu errichtenden oder im Bau befindlichen Bauwerk nach Werkvertragsrecht (BGHZ 60, 362, 364; 61, 369, 371, 373; 63, 96, 97 alle mit weiteren Nachweisen) . Dieselben Grundsätze gelten für den Erwerb von Wohnungseigentum (BGH Urteil vom 12. Dezember 1968 - VII ZR 18/66 « LM § 459 BGB Nr. 20).
BGH, URTEIL vom 3.5.1975, Az. VIII ZR 244/73 Die Annahme einer derartigen stillschweigenden Zusicherung setzt Jedoch - das gebietet die notwendige Abgrenzung zu einer bloßen Bestimmung des vertragsgemäß vorausgesetzten Gebrauchs (§ 459 Abs. 1 BGB) - stets voraus, daß der Verkäufer hinreichend deutlich seine Bereitschaft zu erkennen gibt, für das Vorhandensein einer bestimmten Eigenschaft die Gewähr zu übernehmen und, sofern diese Eigenschaft fehlt, auch ohne Verschulden für die Folgen - insbesondere durch Gewährung von Schadensersatz wegen Nichterfüllung (§§ 463, 480 Abs. 2 BGB) - einzustehen (BGHZ 59, 158; Senatsurteil vom 11. November 1974 - VIII ZR 137/73 = WM 1974, 1204; Mezger in BGB-RGRK, 12. Aufl. 1975 § 459 An. 21, Jeweils mit weiteren Nachweisen).
BGH, URTEIL vom 3.5.1975, Az. VIII ZR 244/73 10 darf der Kaufinteressent, an den diese Erklärung gerichtet ist, nach Treu und Glauben mit Rücksicht auf die Verkehrssitte (vgl, BGHZ 59, 158, 160; Mezger aaO § 459 An. 21) davon ausgehen, daß der Händler sich für diese Angabe stark machen, mithin gemäß § 459 Abs. 2 BGB eine entsprechende Eigenschaft zusichem will.
BGH, URTEIL vom 4.9.1974, Az. VII ZR 28/73 2.	Dem kann nicht gefolgt werden, wie die Revision mit Erfolg geltend macht« a)	Nach nunmehr gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs richten sich Sachmängelansprüche des Erwerbers eines Grundstücks mit einem vom Veräußerer darauf zu errichtenden Bauwerk in aller Regel nach Werkvertragsrecht (BGHZ 60, 362, 364; 61, 369, 371, 373; Urteil vom 25. Oktober 1968 - V ZR 80/65 - * WM 1969, 96; vom 12. Dezember 1968 - VII ZR 18/66 - = LM § 459 BGB Nr. 20 für den Erwerb von Wohnungseigentum; vgl. aus dem neueren Schrifttum zustimmend Weitnauer JZ 1973, 735 und Hofmann B1GBW 1973, 225, ablehnend Brych NJW 1973, 1583, 1587).
BGH, Urteil vom 4.10.1973, Az. VII ZR 86/73 1.	Nach dem vom Berufungsgericht festgestellten Sachverhalt richten sich die Sachmängelansprüche der Kläger nach Werkvertragsrecht (BGHZ 60, 362; Urteil vom 12. Dezember 1968 - VII ZR 18/66 = LM § 459 BGB Nr. 20).
BGH, Urteil vom 4.10.1973, Az. VII ZR 86/73 In solchen Fällen richten sich, wie bereits erwähnt, nach gefestigter Rechtsprechung des Senats die Sachmängelansprüche der Erwerber in der Regel nach den werkvertraglichen Vorschriften (BGHZ 60, 362; Urteil vom 12. Dezember 1968 - VII ZR 18/66 - = LM § 459 BGB Nr. 20).
BGH, URTEIL vom 5.1.1973, Az. I ZB 155/71 Unabhängig davon, ob die persönlichen Beziehungen des Beklagten zu Veranstaltern von Volksfesten oder Generalpächtem von Plätzen, auf denen Peste dieser Art abgehalten werden, überhaupt als eine Eigenschaft des verkauften Unternehmens angesehen werden könnten, ist jedenfalls nicht ersiohtlich, daß eine Zusicherung im Sinne von § 459 Abs. 2 BGB gegeben worden sei; denn auch diese setzt die Übernahme einer vertragsmäßigen Gewähr, nämlich für das Vorhandensein einer Eigenschaft, voraus (vgl. BGH NJV 1967, 1903, 1904).
BGH, URTEIL vom 2.4.1971, Az. VI ZR 267/69 Bas Verschweigen des Unfalls, bei dem es sich - wie aus der Reparaturrechnung zu ersehen ist - nicht nur um einen ganz unbeachtlichen Blechsohaden handelte -stellt aber entgegen der Meinung des Berufungsgerichts einen Grund zur Minderung des Kaufpreises dar (§ 459 Abs. 1 BGB; BGH Urt. v. 8. Oktober 1954 - I ZR 42/53 -LM BGB § 123 Nr. 10; Schmidt BAR 1964, 201, 203 m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 1.1.1967, Az. III ZR 128/65 Das Berufungsgericht hat nicht verkannt, daß die vorliegende Sache sich von dem in BGHZ 37, 94 behandelten Sachverhalt insofern unterscheidet, als es hier nicht um den Verkauf einer fabrikneuen Ware geht und dem Darlehensanspruch nicht ein Gewährleistungsanspruch (§ 459 BGB), sondern die Nichtigkeit des Kaufvertrages entgegengehalten wird; es hat jedoch diese Abweichungen
BGH, Urteil vom 2.2.1958, Az. VIII ZR 48/57 Grundsätzlich ist allerdings, soweit sich unrichtige Erklärungen des Verkäufers auf Eigenschaften des Kauf gegenständes beziehen, eine besondere Haftung für fahrlässig unrichtige Angaben bei Vertragsschluß durch die Sondervorschriften der §§ 459 BGB ausgeschlossen (HG Seuff A 78 Kr. 7; HG JW 1934, 2906; ferner HGZ 135, 339, 346; 148, 286, 296; 161, 193, 196; BGH Urteil vom 29. September 1955 - II ZH 210/54 - MDR 1956, 214, 216, insoweit in RGZ 18, 212 und NJff 1956, 1794 nicht abgedruckt)..
BGH, URTEIL vom 3.6.1938, Az. V ZR 204/77 Der Senat hat mehrfach ausgesprochen, daß neben der in § 459 BGB abschließend geregelten Sachmängelhaftung andere auf die mangelhafte Beschaffenheit der Sache gestützte Ansprüche grundsätzlich nicht in Betracht kommen (Senatsurteile BGHZ 34, 32, 34; BGHZ 60, 319, 322; RGZ 161, 193, 195 f; 330, 337; a.A. Schaumburg, MDR 1975, 105, 109 f).

References: § 6
 § 459
 § 459
 § 7
 § 459
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 § 459
 § 323
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 § 437
 §437
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 § 6
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 §459
 § 459
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 § 651
 § 459
 § 434
 § 459
 § 434
 § 459
 § 459
 §459
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 §459
 §463
 §463
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 Art. 35
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 § 459
 § 459
 § 633
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 § 459
 § 459
 § 475
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 § 459
 § 459
 § 459
 § 459
 § 477
 BGH 
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 § 11
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 BGH 
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 § 123
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 § 459