Source: https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1988/400/P33/NOR40010111?ResultFunctionToken=0261416d-9f95-4917-a872-017413b488f3&Abfrage=Bundesnormen&Kundmachungsorgan=&Index=&Titel=&Gesetzesnummer=&VonArtikel=&BisArtikel=&VonParagraf=33&BisParagraf=&VonAnlage=&BisAnlage=&Typ=&Kundmachungsnummer=400%2F1988&Unterzeichnungsdatum=&FassungVom=&VonInkrafttretedatum=&BisInkrafttretedatum=&VonAusserkrafttretedatum=&BisAusserkrafttretedatum=&NormabschnittnummerKombination=Und&ImRisSeitVonDatum=&ImRisSeitBisDatum=&ImRisSeit=Undefined&ResultPageSize=100&Suchworte=
Timestamp: 2019-12-14 10:34:21+00:00

Document:
§ 32 am 29.12.2000
§ 34 am 29.12.2000
BGBl. Nr. 400/1988 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2000
Bezugszeitraum: Abs. 4 Z 1
ab 1. 8. 1999
§ 124b Z 38 idF BGBl. I Nr. 106/1999
Abs. 1 und 3
§ 124b Z 42 idF BGBl. I Nr. 106/1999
abgerundeten Einkommen beträgt jährlich
für die ersten 50 000 S ..................................... 0%
für die nächsten 50 000 S ................................... 21%
für die nächsten 200 000 S .................................. 31%
für die nächsten 400 000 S .................................. 41%
für alle weiteren Beträge ................................... 50%.
(3) Ein allgemeiner Steuerabsetzbetrag von 12 200 S jährlich steht jedem Steuerpflichtigen zu. Der allgemeine Steuerabsetzbetrag verändert sich nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen:
1. Für Arbeitnehmer oder Pensionisten ohne Alleinverdiener- oder
Alleinerzieherabsetzbetrag verändert sich der allgemeine
Steuerabsetzbetrag gleichmäßig einschleifend für
Einkommensteile
von 122 000 S bis 135 000 S um .................... -1 600 S
von 135 000 S bis 150 000 S um .................... +1 300 S
von 150 000 S bis 200 000 S um .................... - 500 S.
2. Für Arbeitnehmer oder Pensionisten mit Alleinverdiener- oder
von 85 000 S bis 100 000 S um .................... -5 300 S
von 100 000 S bis 115 000 S um .................... +1 800 S
von 115 000 S bis 136 500 S um .................... +6 650 S
von 136 500 S bis 150 000 S um .................... -1 750 S
von 150 000 S bis 155 500 S um .................... -1 800 S
von 155 500 S bis 200 000 S um .................... - 400 S.
3. Für Steuerpflichtige ohne Arbeitnehmer-(Grenzgänger-) oder
Pensionistenabsetzbetrag und ohne Alleinverdiener- oder
von 85 000 S bis 100 000 S um .................... -2 900 S
von 100 000 S bis 110 000 S um .................... -1 000 S
von 110 000 S bis 150 000 S um .................... +3 600 S
4. Für Steuerpflichtige ohne Arbeitnehmer-(Grenzgänger-) oder
Pensionistenabsetzbetrag, jedoch mit Alleinverdiener- oder
von 50 000 S bis 70 000 S um .................... -8 000 S
von 70 000 S bis 90 000 S um .................... +2 100 S
von 90 000 S bis 111 500 S um .................... +6 800 S
von 111 500 S bis 133 000 S um .................... -2 800 S
von 133 000 S bis 150 000 S um .................... +1 600 S
5. Für alle Steuerpflichtigen mit einem Einkommen von über
200 000 S vermindert sich der allgemeine Steuerabsetzbetrag
gleichmäßig einschleifend für Einkommensteile
von 200 000 S bis 250 000 S um .................... -2 000 S
von 250 000 S bis 400 000 S um .................... -2 900 S
von 400 000 S bis 500 000 S um .................... -4 000 S
von 500 000 S bis 700 000 S um .................... -2 000 S.
Einem Alleinverdiener steht ein Alleinverdienerabsetzbetrag von 5000 S jährlich zu. Alleinverdiener ist ein Steuerpflichtiger, der mehr als sechs Monate im Kalenderjahr verheiratet ist und von seinem unbeschränkt steuerpflichtigen Ehegatten nicht dauernd getrennt lebt. Für Steuerpflichtige im Sinne des § 1 Abs. 4 ist die unbeschränkte Steuerpflicht des (Ehe-)Partners nicht erforderlich. Alleinverdiener ist auch ein Steuerpflichtiger mit mindestens einem Kind (§ 106 Abs. 1), der mehr als sechs Monate mit einer unbeschränkt steuerpflichtigen Person in einer anderen Partnerschaft lebt. Voraussetzung ist, daß der (Ehe)Partner (§ 106 Abs. 3) bei mindestens einem Kind (§ 106 Abs. 1) Einkünfte von höchstens 60 000 S jährlich, sonst Einkünfte von höchstens 30 000 S jährlich erzielt. Die nach § 3 Abs. 1 Z 4 lit. a, weiters nach § 3 Abs. 1 Z 10 und 11 und auf Grund zwischenstaatlicher Vereinbarungen steuerfreien Einkünfte sind in diese Grenzen miteinzubeziehen. Andere steuerfreie Einkünfte sind nicht zu berücksichtigen. Der Alleinverdienerabsetzbetrag steht nur einem der (Ehe)Partner zu. Erfüllen beide (Ehe)Partner die Voraussetzungen im Sinne der vorstehenden Sätze, hat jener (Ehe)Partner Anspruch auf den Alleinverdienerabsetzbetrag, der die höheren Einkünfte im Sinne der Z 1 erzielt. Haben beide (Ehe)Partner keine oder gleich hohe Einkünfte im Sinne der Z 1, steht der Absetzbetrag dem weiblichen (Ehe)Partner zu, ausgenommen der Haushalt wird überwiegend vom männlichen (Ehe)Partner geführt.
Einem Steuerpflichtigen, dem auf Grund des Familienlastenausgleichsgesetzes 1967 Familienbeihilfe gewährt wird, steht im Wege der gemeinsamen Auszahlung mit der Familienbeihilfe ab dem Jahr 2000 ein Kinderabsetzbetrag von monatlich 700 S für jedes Kind zu. Für Kinder, die sich ständig im Ausland aufhalten, steht kein Kinderabsetzbetrag zu. Wurden Kinderabsetzbeträge zu Unrecht bezogen, ist § 26 des Familienlastenausgleichsgesetzes anzuwenden.
Abweichend von lit. a steht im Jahr 1999 einem Steuerpflichtigen, dem auf Grund des Familienlastenausgleichsgesetzes 1967 Familienbeihilfe gewährt wird, im Wege der gemeinsamen Auszahlung mit der Familienbeihilfe ein Kinderabsetzbetrag von monatlich 475 S für das erste Kind, 650 S für das zweite Kind und 825 S für jedes weitere Kind zu. Für Kinder, die sich ständig im Ausland aufhalten, steht kein Kinderabsetzbetrag zu. Wurden Kinderabsetzbeträge zu Unrecht bezogen, ist § 26 des Familienlastenausgleichsgesetzes anzuwenden.
(8) Ist die nach Abs. 1 und 2 errechnete Einkommensteuer negativ, so sind der Alleinverdienerabsetzbetrag bei mindestens einem Kind (§ 106 Abs. 1) oder der Alleinerzieherabsetzbetrag in Höhe von höchstens 5 000 S sowie der Arbeitnehmerabsetzbetrag in Höhe von höchstens 10% der Werbungskosten im Sinne des § 16 Abs. 1 Z 3 lit. a (ausgenommen Betriebsratsumlagen) sowie der Werbungskosten im Sinne des § 16 Abs. 1 Z 4 und 5 gutzuschreiben. Die Gutschrift ist mit der nach Abs. 1 und 2 berechneten negativen Einkommensteuer begrenzt und hat im Wege der Veranlagung oder gemäß § 40 zu erfolgen. Der Kinderabsetzbetrag gemäß Abs. 4 Z 3 lit. a bleibt bei der Berechnung der Steuer außer Ansatz.
NOR40010111
https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1988/400/P33/NOR40010111

References: § 34

§ 124

§ 124
 § 1
 § 3
 § 3
 § 26
 § 26
 § 16
 § 16
 § 40