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Timestamp: 2016-10-22 11:58:22+00:00

Document:
6P.181/1999 (07.03.2000)
6P.181/1999
6S.652/1999/odi
Es wirken mit: Bundesgerichtspr�sident Schubarth, Pr�sident des Kassationshofes, Bundesrichter Schneider, Bundesrichterin Escher und Gerichtsschreiber Weissenberger.
G.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Philipp Perren, Dufourstrasse 29, Z�rich,
Generalprokurator des Kantons B e r n,
Obergericht des Kantons B e r n, 1. Strafkammer,
C.Z.________, Beschwerdegegnerin, vertreten durch F�rsprecher Franz M�ller, Casinoplatz 8, Postfach, Bern,
Art. 4 aBV und Art. 6 EMRK (Strafverfahren;
Grundsatz "in dubio pro reo"), hat sich ergeben:
A.- Am 2. August 1995 kollidierte G.________ um ca. 16.30 Uhr n�rdlich des Arpelistockes und s�dlich des Spitzhorns mit seinem Segelflugzeug Discus B mit dem von P.Z.________ gesteuerten Segelflugzeug des Typs Libelle. Bei der Kollision wurde das Seitenleitwerk der Libelle abgerissen und die Fl�geleintrittskante des Discus besch�digt. G.________ konnte in St. Stephan notlanden. P.Z.________ erlitt beim Absturz t�dliche Verletzungen.
B.- Die Schweizerische Bundesanwaltschaft delegierte am 17. Oktober 1995 die Befugnis zur Strafverfolgung des �berlebenden G.________ an die Beh�rden des Kantons Bern. Mit Urteil vom 27. August 1998 sprach der Gerichtspr�sident 1 des Gerichtskreises XIII Obersimmental-Saanen G.________ der fahrl�ssigen T�tung schuldig und verurteilte ihn zu einer bedingten Gef�ngnisstrafe von 14 Tagen mit einer Probezeit von zwei Jahren sowie zur Tragung s�mtlicher Gerichts- und Parteikosten (kt. act. 1115).
Die 1. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Bern best�tigte am 17. Juni 1999 Schuldspruch und Strafe.
C.-G.________ erhebt staatsrechtliche Beschwerde mit dem Antrag um Aufhebung des obergerichtlichen Urteils wegen Verletzung von Art. 4 aBV und Art. 6 EMRK. Er f�hrt �berdies eidgen�ssische Nichtigkeitsbeschwerde mit dem Rechtsbegehren, es sei das Urteil des Obergerichts aufzuheben und die Vorinstanz anzuweisen, ihn von Schuld und Strafe freizusprechen sowie die Zivilklage abzuweisen.
D.- Das Obergericht verzichtet auf Gegenbemerkungen zur Nichtigkeitsbeschwerde. Hingegen beantragt es die Abweisung der staatsrechtlichen Beschwerde.
Die stellvertretende Generalprokuratorin des Kantons Bern stellt Antrag auf Abweisung der beiden Beschwerden.
Die Beschwerdegegnerin C.Z.________ ersucht um Abweisung der staatsrechtlichen Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden kann. Im Verfahren der Nichtigkeitsbeschwerde beantragt sie, auf das Begehren der Abweisung der Zivilklage nicht einzutreten und die Beschwerde im �brigen abzuweisen.
1.- a) Der zust�ndige erstinstanzliche Gerichtspr�sident hat sich gr�ndlich mit dem Sachverhalt befasst (kt. act. 1143 - 1197). Seine tats�chlichen Feststellungen beruhen auf dem Bericht der Kantonspolizei Gstaad (kt. act. 1143 Ziff. 1.1), verschiedenen Unterlagen des B�ros f�r Flugunfalluntersuchungen (kt. act. 1145 f. und 1149 Ziff. 1.3 und 1.5), einem Gutachten der Stadtpolizei Z�rich (kt. act. 1147 f. Ziff. 1.4; vgl. dazu kt. act. 445 - 501), drei Arztberichten zum Gesundheitszustand des t�dlich verunfallten P.Z.________ (kt. act. 1151 Ziff. 1.6 und 1.7), den Aussagen des Angeschuldigten G.________ (kt. act. 1153 - 1157 Ziff. 2.1), der Privatkl�gerin C.Z.________ (kt. act. 1171 Ziff. 2.6) sowie der Zeugen F.________, O.________, D.________ und R.________ (kt. act. 1157 - 1171 Ziff. 2.2 - 2.5).
Dem Beschwerdef�hrer wird vorgeworfen, im Transitflug den Aufwindschlauch, in welchem P.Z.________ kreiste, durchflogen und damit dessen Vortrittsrecht missachtet zu haben, was zur Kollision der beiden Flugzeuge und letztlich zum Tod des andern Piloten gef�hrt habe (kt. act. 1171 unten). Ausgehend davon h�lt der Gerichtspr�sident in tats�chlicher Hinsicht fest, dass das Unfallopfer jeweils auf Grund der flieger�rztlichen Kontrolle als flugtauglich erkl�rt worden war. Das Opfer sei am Unfalltag weder alkoholisiert noch sonst irgendwie medizinisch beeintr�chtigt gewesen. Medizinische Faktoren fielen daher als unfallausl�sende Ursachen ausser Betracht (kt. act. 1151).
Ferner bezeichnet der Gerichtspr�sident Folgendes als beweism�ssig erstellt und unbestritten: G.________ sei am 2. August 1995 gegen 16.00 Uhr mit einem Discus in Zweisimmen gestartet. Kurz vor dem Unfall sei er mit rund 100 km/h auf ca. 3'200 bis 3'300 Meter �ber Meer vom Arpelistock her Richtung Schafhorn/Spitzhorn geflogen, in der Absicht, sp�ter in die Region des Stockhorns zu gelangen. Es habe gutes Segelflugwetter geherrscht. G.________ habe kurz vor dem Unfall die Sonne im R�cken und deshalb gute Sicht gehabt. Der Zusammenstoss mit der Libelle des P.Z.________ habe sich um ca. 16.30 Uhr ereignet. P.Z.________ habe beim Absturz schwerste stumpfe Verletzungen erlitten. Todesursache sei ein Verbluten infolge Zerreissens des Herzens und der grossen Gef�sse gewesen (kt. act. 1173 f. Ziff. 2.1). Der im Auftrage des Schweizer Pool f�r Luftfahrtversicherungen erstellte Untersuchungsbericht des wissenschaftlichen Dienstes der Stadtpolizei Z�rich sei von keiner Partei angezweifelt worden. Das Gutachten zeige klar definierte Kollisionsstellen an den untersuchten Objekten auf. Bei beiden Flugzeugen seien auch diejenigen Zerst�rungen untersucht worden, die vom Aufbau im Gel�nde her r�hrten und nicht Spurentr�ger der prim�ren Kollision sein k�nnten.
Die vom wissenschaftlichen Dienst minuzi�s erarbeitete Kollisionsgeometrie werde durch die Zeugenaussagen F.________ und D.________ gest�tzt. Damit gelte als bewiesen, dass die Libelle des P.Z.________ vor der Kollision in Flugrichtung links und der Discus rechts geflogen seien. Ausgeschlossen sei ebenfalls, dass der Discus vor der Kollision Fl�gel/Seitenleitwerk mit dem Capot der Libelle kollidiert sein k�nne. Gleiches w�rden die in diesem Punkt immer gleich lautenden Aussagen von G.________, F.________ und D.________ ergeben (kt. act. 1175 f. Ziff. 2.2).
Zur W�rdigung der noch offenen Punkte gewichtet der Gerichtspr�sident vorab die Partei und Zeugenaussagen. Er �ussert sich vorerst zur allgemeinen Glaubw�rdigkeit der einvernommenen Personen und anschliessend zur Glaubhaftigkeit der einzelnen Aussagen (kt. act. 1177 - 1183 Ziff. 3). Auf Grund der Aussagen des Beschwerdef�hrers und der von ihm erstellten Skizze sieht er es als erwiesen an, dass der Beschwerdef�hrer �ber dem Schafhorn das Flugzeug O.________ rechtsdrehend kreisen sah und sich diesem Kreis (der enger war, als derjenige von P.Z.________) anpasste, dass ihn beim Einflug in den Aufwindschlauch eine Libelle von rechts nach links kreuzte, welche sich ebenfalls rechtsdrehend im Aufwindschlauch - im gleichen H�henbereich (ca. 50 m h�her) - bewegte und schnell flog, und dass er das Flugzeug des F.________ und ein weiter hinten fliegendes gesehen hatte (kt. act. 1185 - 1189 Ziff. 3.3.1). Den Zeugenaussagen F.________ - welche die Flugh�he des G.________ und die Flugbewegung (leichte Rechtskurve) best�tigten - entnimmt der Gerichtspr�sident als wesentliche Erkenntnis, dass P.Z.________ aus gr�sserer seitlicher Distanz herangeflogen sein und einen weniger abrupten Kurswechsel vorgenommen haben musste, als dies der Beschwerdef�hrer rekonstruierte (kt. act. 1189 f.). Die Aussagen der Zeugin D.________ w�rden die Beweisw�rdigung bez�glich der Tatsache erh�rten, dass P.Z.________ unterhalb des Flugzeuges O.________ und mit gr�sserem Radius rechtsdrehend �ber dem Schafhorn flog, als die Kollision geschah (kt. act. 1191 - 1195 Ziff. 3.3.3). Bez�glich der Aussagen des Zeugen O.________ stellt der Gerichtspr�sident fest, dass sich dieser bei gewissen Annahmen get�uscht haben m�sse, was jedoch f�r die rechtserheblichen Sachverhaltselemente keine Rolle spiele (kt. act. 1195 Ziff. 3.3.4). Schliesslich wirkten gem�ss Gerichtspr�sident die Aussage des Zeugen R.________, der erstmals nach knapp zwei Jahren einvernommen worden war, allgemein und zum Teil theoretisch, weshalb er nicht auf sie abstellte (kt. act. 1197 Ziff. 3.3.5).
Zusammenfassend ist dem erstinstanzlichen Urteil zu entnehmen, dass O.________ und P.Z.________ rechtsdrehend �ber dem Schafhorn kreisten, als G.________ aus S�den herannahte. P.Z.________ flog einen etwas gr�sseren Radius als O.________ auf einer H�he von ca. 100 bis 200 m unter O.________. Im Augenblick, als G.________ in den Aufwindschlauch einflog, kreuzte P.Z.________ den G.________, ca. 50 m h�her fliegend, etwa 20 m vor G.________ von rechts nach links. G.________ sah ihn bis zur Kollision nicht mehr. Bei der Kollision kam P.Z.________ von links und unterschnitt den Discus des G.________, wie dies das Modell des wissenschaftlichen Dienstes darstellt. G.________ war in den Aufwindschlauch eingeflogen und hatte sich bez�glich Drehrichtung und Tangente an O.________ orientiert, nicht an P.Z.________, welcher n�her �ber ihm und einen gr�sseren Radius flog (kt. act. 1197 Ziff. 3.4).
b) Das Obergericht erkannte in prozessualer Hinsicht die vom Appellanten nach einem Anwaltswechsel eingereichten "Expertenfragen und Antworten" zu den Akten. Die �brigen Beweisantr�ge wurden abgewiesen (Urteil OG, S. 3 f. Ziff. 4).
Bez�glich des der Strafanzeige zu Grunde liegenden Sachverhalts sowie der Partei- und Zeugenaussagen verweist das Obergericht vorweg auf die ausf�hrliche Darstellung der ersten Instanz (Urteil OG, S. 4 Ziff. 1).
Zufolge der vollumf�nglichen Appellation pr�ft das Obergericht das Urteil des Gerichtspr�sidenten 1 des Gerichtskreises XIII Obersimmental-Saanen vom 27. August 1998 vollst�ndig (Urteil OG, S. 4 Ziff. 8). Im angefochtenen Urteil werden daher s�mtliche Partei- und Zeugenaussagen nochmals wiedergegeben (Urteil OG, S. 5 ff. Ziff. 4 - 9) und gew�rdigt (Urteil OG, S. 11 ff. Ziff. B). Das Obergericht verweist ferner auf das Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes der Stadtpolizei Z�rich (Urteil OG, S. 5 Ziff. 3 und S. 13 Ziff. 3) sowie die Ansichts�usserung zur Frage des Vertikalabstandes des �ber- bzw. Unterfliegens eines im Aufwindschlauch kreisenden Segelflugzeuges durch Peter H�berli vom Bundesamt f�r Zivilluftfahrt (Urteil OG, S. 11 Ziff. 10).
Das Obergericht kommt in tats�chlicher Hinsicht zum Ergebnis, dass der Angeschuldigte auf einem Transitflug vom Arpelistock Richtung Nord im Raume des Spitzhorns in den Aufwindschlauch - in der Absicht, diesen zu traversieren - hineinflog, in welchem u.a. P.Z.________ im Rechtsbogen kreiste, und dass er mit diesem zusammenstiess, wobei die beiden Flugzeuge sich in der Flugphase vor der Kollision horizontal und vertikal sehr nahe waren. Dieses Beweisergebnis stimmt nach Meinung des Obergerichts auch mit den zeichnerischen Darstellungen der Zeugen D.________ und O.________ �berein und widerspricht nicht zwingend den Darstellungen des Zeugen F.________, welcher die beiden Segelflugzeuge aus einem anderen Blickwinkel als die beiden genannten Zeugen wahrgenommen hatte (vgl. zum Ganzen, Urteil OG, S. 13 - 16 Ziff. 4 - 6 sowie S. 18 Ziff. 3 Abs. 1).
c) Der Beschwerdef�hrer bezeichnet in seiner staatsrechtlichen Beschwerde das Urteil des erstinstanzlichen Gerichtspr�sidenten als umfangreich und mehrheitlich wohlbegr�ndet. Seinen Ausf�hrungen sei - mit Ausnahme jenen �ber das Kreisen von P.Z.________ unmittelbar vor dem Unfall, insbesondere �ber die letzte halbe Drehung nach dem Kreuzen mit G.________ - zuzustimmen (Beschwerde, S. 6 - 8 Ziff. 6).
Demgegen�ber kritisiert der Beschwerdef�hrer das Urteil des Obergerichts. Dieses sei in vielen Punkten von einem wesentlich anderen Sachverhalt ausgegangen, als er erstinstanzlich erstellt worden sei. Aktenwidrig seien vor allem die Annahme, der Unfall sei im Thermikschlauch am Spitzhorn passiert, und der Angeschuldigte habe diesen Schlauch transit durchfliegen wollen (Beschwerde, S. 8 Ziff. 7). Der Beschwerdef�hrer wirft dem Obergericht ferner vor, es habe sich mit einigen seiner Argumente nicht auseinander gesetzt (Beschwerde, S. 9 f. Ziff. 8 und 9).
2.- Der Beschwerdef�hrer r�gt in zweifacher Hinsicht, das Obergericht habe ihm das rechtliche Geh�r verweigert. Man habe seine Redezeit beschr�nkt, und es seien verschiedene Beweismittel aus dem Recht gewiesen worden.
a) aa) Der Beschwerdef�hrer macht geltend, zufolge der in Art. 344 Ziff. 1 StPO vorgesehenen und in seinem Fall tats�chlich angeordneten Redezeitbeschr�nkung an der m�ndlichen Verhandlung vor Obergericht sei es ihm nicht m�glich gewesen, dem Gericht die notwendigen Hintergr�nde der Segelfliegerei angemessen n�her zu bringen und die Umfallumst�nde detailliert darzulegen. Als Mittel zur Sachaufkl�rung h�tte ihm das rechtliche Geh�r in besonders weitem Umfang gew�hrt werden m�ssen, sei es im Verfahren doch um einen Flugunfall gegangen, also um eine Materie, welche dem Sachrichter wohl besonders fremd sei. Zudem habe eine Gef�ngnisstrafe, mithin einer der gr�sstm�glichen Freiheitseingriffe, gedroht (Beschwerde, S. 12 - 14 Ziff. 11).
bb) Das rechtliche Geh�r dient einerseits der Sachaufkl�rung, anderseits stellt es ein pers�nlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, der in die Rechtsstellung des Einzelnen eingreift. Der Anspruch auf rechtliches Geh�r umfasst alle Befugnisse, die einer Partei einzur�umen sind, damit sie in einem Verfahren ihren Standpunkt wirksam zur Geltung bringen kann. Dazu geh�rt insbesondere das Recht des Betroffenen, sich vor Erlass eines in seine Rechtsstellung eingreifenden Entscheids zur Sache zu �ussern, Einsicht in die Akten zu nehmen, mit erheblichen Beweisantr�gen geh�rt zu werden und an der Erhebung wesentlicher Beweise entweder mitzuwirken oder sich zumindest zum Beweisergebnis zu �ussern, wenn dies geeignet ist, den Entscheid zu beeinflussen (BGE 122 I 350 E. 4a).
cc) Nach Art. 90 Abs. 1 lit. b OG muss die Beschwerdeschrift die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darstellung dar�ber enthalten, welche verfassungsm�ssigen Rechte bzw. welche Rechtss�tze und inwiefern sie durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht pr�ft nur klar und detailliert erhobene und, soweit m�glich, belegte R�gen. Der Grundsatz der richterlichen Rechtsanwendung gilt im Bereich der Verfassungsbeschwerde nicht (BGE 125 I 71 E. 1c).
dd) Der Beschwerdef�hrer behauptet, er sei durch die Beschr�nkung seines Parteivortrags in der Vorladung vom 9. April 1999 in seinem rechtlichen Geh�r verletzt worden. Er f�hrt indessen mit keinem Wort aus, welche rechtlich relevanten Tatsachen er zufolge der angezeigten Redebeschr�nkung nicht vorbringen konnte. Auf seine R�ge ist daher mangels rechtsgen�glicher Begr�ndung nicht einzutreten.
Im �brigen w�re die R�ge abzuweisen. Die Beschr�nkung der Redezeit eines Verteidigers verletzt den Grundsatz des rechtlichen Geh�rs nicht, wenn dieser Gelegenheit hatte, vor dem Gericht zu s�mtlichen Anklagepunkten Stellung zu nehmen. Dieses Recht bedeutet nicht, dass eine Partei sich stundenlang in alle Einzelheiten verlieren darf. Zudem anerkennt der Beschwerdef�hrer selber, das Gericht habe die Redezeitbeschr�nkung "flexibel gehandhabt" (Beschwerde, S. 12 Abs. 2). Der Beschwerdef�hrer macht denn auch nicht geltend, das Wort sei ihm entzogen worden. In der Tat hat er w�hrend rund 50 Minuten "variantenreich" mit Unterst�tzung von Computeranimationen und einem Videoband (Power-Point-Pr�sentation) pl�diert (Vernehmlassung Obergericht, S. 2; vgl. auch Beschwerde, S. 10 Abs. 1).
b) aa) Der Beschwerdef�hrer macht ferner geltend, das Obergericht habe verschiedene Beweismittel nicht ins Recht genommen. Es habe insbesondere Michel Barras, Mitarbeiter des Bundesamtes f�r Zivilluftfahrt, nicht zur angeblich von ihm aufgestellten 150-Meter-Regel befragt (Beschwerde, S. 14 f. Ziff. 12; vgl. ferner S. 11 Ziff. 10).
bb) Der Verzicht auf die Durchf�hrung beantragter Beweisabnahmen ist zul�ssig, wenn das Gericht auf Grund bereits abgenommener Beweise oder gest�tzt auf die Aktenlage seine �berzeugung gebildet hat und ohne Willk�r in vorweggenommener Beweisw�rdigung annehmen kann, dass diese seine �berzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht ge�ndert w�rde (BGE 124 I 208 E. 4a; 122 II 464 E. 4a). Der Anspruch auf rechtliches Geh�r ist hingegen verletzt, wenn ein Gericht einem Beweismittel zum Vornherein ohne sachliche Begr�ndung jede Erheblichkeit oder Tauglichkeit abspricht (BGE 114 II 289 E. 2).
cc) Der Beschwerdef�hrer behauptet zu Recht nicht, das Obergericht habe einem von ihm vor zweiter Instanz angerufenen Beweismittel unbegr�ndet jede Erheblichkeit oder Tauglichkeit abgesprochen. Das Obergericht hat vielmehr die Abweisung der Beweisantr�ge m�ndlich begr�ndet und dazu im schriftlichen Urteil kurz Stellung genommen. Daraus ergibt sich, weshalb das Obergericht den betreffenden Beweisen die Relevanz f�r die Beurteilung des Falles abgesprochen hat. Bez�glich der Einvernahme des Experten Michel Barras als Sachverst�ndigen hielt das Obergericht fest, es liege bereits ein schl�ssiges und nachvollziehbares Gutachten eines gerichtlich ernannten Experten vor, welches von keiner Partei bestritten werde. Das Verfahren sei gen�gend dokumentiert und entscheidungsreif. �berdies k�nnten grunds�tzlich von einer Prozesspartei eingeholte Berichte oder Befunde sachkundiger Personen nicht als Gutachten, sondern nur als Bestandteil der Parteivortr�ge behandelt werden (Urteil OG, S. 3 f. Ziff. 4).
c) Das Obergericht hat die Beweisantr�ge des Beschwerdef�hrers mit dieser Begr�ndung willk�rfrei abgewiesen.
Der Einwand der Verletzung des rechtlichen Geh�rs erweist sich als unbegr�ndet. Die Beschwerde ist in diesem Punkt abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann.
3.- Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo".
a) Der Beschwerdef�hrer sieht die angerufene Maxime sowohl in ihrem Wesen als Beweislastregel wie auch als Beweisw�rdigungsregel verletzt. Einerseits habe das Obergericht nicht einmal andeutungsweise aufgezeigt, worin der Tatbeitrag des Beschwerdef�hrers liege. Somit sei es ihm gar nicht m�glich, seine Unschuld zu beweisen (Beschwerde, S. 17 - 20 Ziff. 14c). Anderseits best�nden auf Grund der objektiven Sachlage erhebliche Zweifel, ob den Beschwerdef�hrer �berhaupt noch eine Schuld am Zusammenstoss treffen konnte. Da es f�r ihn faktisch unm�glich gewesen sei, P.Z.________ nach dem Kreuzen und vor dem Unfall nochmals zu sehen, k�nne er selber am Unfall nicht schuldig sein (Beschwerde, S. 16 f. Ziff. 14b; vgl. ferner S. 10 Ziff. 9).
b) aa) Das Prinzip "in dubio pro reo" bedeutet als Beweislastregel, dass es Sache der Anklagebeh�rde ist, die Schuld des Angeklagten zu beweisen, und nicht dieser seine Unschuld nachweisen muss. Der Grundsatz "in dubio pro reo" ist verletzt, wenn der Strafrichter einen Angeklagten einzig mit der Begr�ndung verurteilt, er habe seine Unschuld nicht nachgewiesen. Ebenso ist die Maxime verletzt, wenn sich aus den Urteilsgr�nden ergibt, dass der Strafrichter von der falschen Meinung ausging, der Angeklagte habe seine Unschuld zu beweisen, und dass er ihn verurteilte, weil ihm dieser Beweis misslang. Ob der Grundsatz "in dubio pro reo" als Beweislastregel verletzt ist, pr�ft das Bundesgericht mit freier Kognition (BGE 120 Ia 31 E. 2c und d).
bb) Vorliegend hat das Obergericht seinen Schuldspruch weder auf die Erw�gung gest�tzt, der Beschwerdef�hrer habe seine Schuldlosigkeit nicht bewiesen, noch ist aus dem angefochtenen Entscheid ersichtlich, dass der Sachrichter von der falschen Meinung ausgegangen ist, der Beschwerdef�hrer habe seine Unschuld zu beweisen, und dass er ihn verurteilte, weil ihm dieser Beweis misslang. Die entsprechende R�ge ist unbegr�ndet und abzuweisen.
c) aa) Als Beweisw�rdigungsregel besagt die Maxime, dass sich der Strafrichter nicht von der Existenz eines f�r den Angeklagten ung�nstigen Sachverhalts �berzeugt erkl�ren darf, wenn bei objektiver Betrachtung Zweifel bestehen, ob sich der Sachverhalt so verwirklicht hat. Dabei muss es sich um erhebliche und nicht zu unterdr�ckende Zweifel handeln, die sich nach der objektiven Sachlage aufdr�ngen. Bei der Beurteilung von Fragen der Beweisw�rdigung beschr�nkt sich das Bundesgericht auf eine Willk�rpr�fung. Es kann demnach nur eingreifen, wenn der Sachrichter den Angeklagten verurteilte, obschon bei objektiver W�rdigung des ganzen Beweisergebnisses offensichtlich erhebliche und schlechterdings nicht zu unterdr�ckende Zweifel an dessen Schuld fortbestanden (BGE 124 IV 86 E. 2a mit Hinweisen).
bb) Auf die vom Beschwerdef�hrer erhobene R�ge kann weitgehend nicht eingetreten werden, da sie sich im Wesentlichen in rechtlichen Ausf�hrungen ersch�pft. So �ussert sich der Beschwerdef�hrer etwa zum Grundsatz von "see and avoid", zur Ad�quanz seines Verhaltens, zur Unterbrechung des Kausalzusammenhanges und zum Vertrauensprinzip. Diese Fragen sind dem Bundesgericht mit eidgen�ssischer Nichtigkeitsbeschwerde zur Pr�fung vorzulegen.
Soweit sich der Beschwerdef�hrer mit dem Unfallhergang befasst, macht er wiederholt geltend, dass sich die beiden Segelflugzeuge nach der Kreuzung (recte: nach dem Kreuzen) zwingend aus den Augen verlieren mussten, weil sich jedes Flugzeug jeweils im sichttoten Bereich des andern befunden habe. Dem nach dem Kreuzen nach rechts drehenden P.Z.________ sei es anschliessend m�glich gewesen, ihn - also den Beschwerdef�hrer - wieder zu sehen, nicht aber umgekehrt. �berdies habe der Verunfallte ein ganz ungew�hnliches, unerwartetes und unvorhersehbares Man�ver geflogen.
Diese Sachdarstellung ergibt sich nicht aus dem angefochtenen Urteil. Sie findet offensichtlich auch in den Akten keine St�tze. Das Obergericht h�lt bei der W�rdigung der in zweiter Instanz eingereichten Expertenfragen und Antworten im Gegenteil fest, die vom Beschwerdef�hrer angerufenen E.________ und "H.________" w�rden als Grundlage ihrer Antworten ein unerwartet br�skes Man�ver von P.Z.________ annehmen und damit von einem anderen Sachverhalt als dem erstellten ausgehen (Urteil OG, S. 20 Ziff. 6). Die dagegen erhobenen Einw�nde des Beschwerdef�hrers beschr�nken sich auf eine appellatorische Kritik an der vorinstanzlichen Auffassung. Der Beschwerdef�hrer zeigt nicht auf, dass diese im Ergebnis schlechterdings mit vern�nftigen Gr�nden nicht zu vertreten sei (BGE 124 IV 86 E. 2a mit Hinweisen; vgl. ferner unten E. 4).
d) Die R�ge der Verletzung des Grundsatzes "in dubio pro reo" ist damit abzuweisen, soweit darauf �berhaupt eingetreten werden kann.
4.- Der Beschwerdef�hrer wirft dem Obergericht verschiedentlich willk�rliche Beweisw�rdigung vor (Beschwerde, S. 20 ff. Ziff. 15 - 19).
a) aa) Der Beschwerdef�hrer r�gt zun�chst, das Obergericht stelle die Aussagen der Zeugen D.________, O.________ sowie R.________ gegen�ber den Aussagen des Zeugen F.________ absolut in den Vordergrund, ohne zu erw�hnen, dass die drei erstgenannten Zeugen in enger Verbindung zum Verunfallten gestanden h�tten und alle aktuelle oder ehemalige Flugsch�ler von P.Z.________ gewesen seien. Deshalb seien die Zeugen gegen�ber dem Beschwerdef�hrer negativ voreingenommen gewesen, was bei der Gesamtw�rdigung durch das Gericht h�tte ber�cksichtigt werden m�ssen. Im Gegensatz zum Beschwerdef�hrer sowie zum Zeugen F.________ k�nnten zudem die drei Zeugen die Kollisionsgeometrie, wie sie gem�ss Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes unverr�ckbar feststehe, nicht erkl�ren (Beschwerde, S. 20 f. Ziff. 15).
bb) Willk�r erblickt der Beschwerdef�hrer sodann darin, dass das Obergericht das Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes nicht in die Beweisw�rdigung einbezogen und in keiner Art auf ein absolut ungew�hnliches Flugman�ver des Verunfallten geschlossen habe. Dies sei besonders stossend, weil der Verunfallte nachgerade den Beschwerdef�hrer abgeschossen habe und es reiner Zufall gewesen sei, dass dieser nicht auch (oder allein) abgest�rzt sei (Beschwerde, S. 21 f. Ziff. 17; vgl. ferner S. 11 Ziff. 10).
cc) Als im Ergebnis willk�rlich bezeichnet der Beschwerdef�hrer den Umstand, dass das Obergericht den Aufwindschlauch am Spitzhorn mit jenem am Schafhorn verwechselt habe und daher davon ausgegangen sei, dass zahlreiche weitere Flugzeuge im gleichen Thermikschlauch wie die Unfallbeteiligten gekreist h�tten (Beschwerde, S. 22 Ziff. 18; vgl. ferner S. 15 f. Ziff. 13).
dd) Schliesslich wirft der Beschwerdef�hrer dem Obergericht vor, es habe willk�rlich das Bestehen einer 150-Meter-Regel bejaht, ohne irgendwelche Abkl�rungen zu treffen. In der Tat g�be es keine festgelegten minimalen Vertikaldistanzen. Das Obergericht habe einzig auf die Aussage von Michel Barras abgestellt, welcher sich auf einen ganz anderen Sachverhalt bezogen habe (Beschwerde, S. 22 f. Ziff. 19).
b) Nach st�ndiger Rechtsprechung liegt Willk�r nicht schon vor, wenn die vom Sachrichter gezogenen Schl�sse nicht mit der Darstellung des Beschwerdef�hrers �bereinstimmen oder wenn eine andere L�sung oder W�rdigung vertretbar erscheint, sondern erst, wenn der angefochtene Entscheid auf einer schlechterdings unhaltbaren oder widerspr�chlichen Beweisw�rdigung beruht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Dabei rechtfertigt sich die Aufhebung eines Entscheides lediglich, wenn dieser auch im Ergebnis verfassungswidrig ist (BGE 125 II 10 E. 3a; 124 I 247 E. 5, je mit weiteren Hinweisen).
c) aa) Der erstinstanzliche Gerichtspr�sident hat sich eingehend mit der allgemeinen Glaubw�rdigkeit aller als Parteien oder Zeugen einvernommenen Personen sowie mit der Glaubhaftigkeit der einzelnen Aussagen befasst und seine Erkenntnis in die Beweisw�rdigung einfliessen lassen (Urteil Gerichtspr�sident, kt. act. 1177 ff. Ziff. 3). Das Obergericht verweist ausdr�cklich auf die Darstellung seiner Vorinstanz (Urteil OG, S. 4 f. Ziff. 1 und 2). Es hat sich somit die betreffenden Erw�gungen zu eigen gemacht und konnte darauf verzichten, im Einzelnen nochmals zur Glaubw�rdigkeit aller Personen Stellung zu nehmen, umso mehr, als es in seiner Beweisw�rdigung zum gleichen Ergebnis wie der erstinstanzliche Gerichtspr�sident gelangt. Im �brigen l�sst sich dem angefochtenen Entscheid keine einseitige W�rdigung der Aussagen der drei angeblich voreingenommenen Zeugen entnehmen. Das Obergericht hat sich f�r alle ihm stellenden Fragen mit den Darlegungen des Beschwerdef�hrers sowie des Zeugen F.________ auseinander gesetzt und diese den Aussagen der Zeugen O.________, D.________ und R.________ gegen�bergestellt (vgl. Urteil OG, S. 13 ff. Ziff. 4 - 6). Zu Recht weist schliesslich die Beschwerdegegnerin in ihrer Vernehmlassung darauf hin, dass sich der Beschwerdef�hrer zu sich selber in Widerspruch setze, weil er das erstinstanzliche Urteil, das hinsichtlich der Wertung der Zeugenaussagen vom denselben Beweisergebnis ausgegangen sei, als wohlbegr�ndet bezeichne (Vernehmlassung, S. 8 Ziff. 6).
Die Willk�rr�ge ist daher auch in diesem Punkt unbegr�ndet.
bb) Das Obergericht ber�cksichtigt im Rahmen der Beweisw�rdigung auch das Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes der Stadtpolizei Z�rich (Urteil OG, S. 5 Ziff. 3 sowie S. 13 Ziff. 3). Die gegenteilige Behauptung des Beschwerdef�hrers ist unrichtig.
Der Untersuchungsbericht (kt. act. 445 ff.) befasst sich ausf�hrlich mit der Kollision zwischen den beiden Segelflugzeugen. Er enth�lt indessen keine Aussagen zum Flugverhalten der Piloten vor der Kollision. Aus dem Gutachten ergibt sich also kein absolut un�bliches und nicht vorhersehbares Man�ver von P.Z.________ als Kollisionsursache (vgl. dazu Beschwerde, S. 21 Ziff. 17; zum angeblich unvorhersehbaren Man�ver siehe auch Vernehmlassung der Beschwerdegegnerin, S. 5 Ziff. 6 und gleich lautende Vernehmlassung der stellvertretenden Generalprokuratorin, S. 4 Abs. 1).
Von Willk�r kann insoweit keine Rede sein.
cc) In der Region Sanetschpass befinden sich das "Schafhorn" und das "Spitzhorn". Im Bereich beider Berge hatten sich Aufwindschl�uche gebildet. In der Begr�ndung des angefochtenen Entscheides werden die beiden Berge gelegentlich verwechselt, sodass der Eindruck entstehen k�nnte, das Obergericht habe das Unfallgeschehen in den Aufwindschlauch beim Spitzhorn verlegt. Das Obergericht weist in seiner Vernehmlassung jedoch darauf hin, es sei klar vom Aufwindschlauch beim "Schafhorn" ausgegangen, was auch aus der Umschreibung im Dispositiv ersichtlich sei. Die zum Teil falsche Benennung der beiden Berge im Motiv sei zu korrigieren und pr�zisieren (Vernehmlassung OG, S. 2 Ziff. 3; vgl. ferner die Vernehmlassungen der stellvertretenden Generalprokuratorin, S. 1 und der Beschwerdegegnerin S. 4 f. Ziff. 5 sowie S. 9 Abs. 2).
Es bestehen keine Zweifel, dass das Obergericht in �bereinstimmung mit s�mtlichen Parteien, Zeugen und seiner Vorinstanz immer der Meinung war, der Unfall habe sich in der Region "Schafhorn" ereignet. Soweit die schriftliche Begr�ndung anders lautet, handelt es sich um ein von Amtes wegen zu korrigierendes Versehen (dazu nachstehend E. 6), nicht aber um eine willk�rliche Beweisw�rdigung.
dd) Im Rahmen der Instruktion zur Hauptverhandlung holte das Obergericht beim Bundesamt f�r Zivilluftfahrt mit Blick auf die Konkretisierung der anerkannten Regeln der Luftfahrt Ansichts�usserungen zur Frage des Vertikalabstandes des �ber- bzw. Unterfliegens eines im Aufwindschlauch kreisenden Segelflugzeuges ein (Urteil OG, S. 11 Ziff. 10). Auf Grund der erhaltenen Ausk�nfte erachtete das Obergericht in der Folge die Einhaltung eines Mindest-Vertikalabstandes von 150 m als geboten (Urteil OG, S. 18 f. Ziff. 3 und 5).
Welche Sorgfalt beim Kreuzen zwischen zwei Segelflugzeugen einzuhalten ist, insbesondere welcher Abstand unter welchen Umst�nden beachtet werden muss, ist eine Rechtsfrage, die dem Bundesgericht mit eidgen�ssischer Nichtigkeitsbeschwerde zur Pr�fung vorzulegen ist. Tatfrage ist demgegen�ber, ob bestimmte Abstandsregeln beim Segelfliegen gelten. Der Beschwerdef�hrer selber r�umt ein, dass das Obergericht (zu Recht) davon ausging, es h�tten im Zeitpunkt des Unfalls keine festgelegten minimalen Vertikaldistanzen gegolten (Beschwerde, S. 22 Ziff. 19; Urteil OG, S. 11). Seine R�ge, das Obergericht habe willk�rlich das Bestehen einer 150-Meter-Regel bejaht, entbehrt somit jeder Grundlage. Tats�chlich wendet sich der Beschwerdef�hrer gegen die Annahme einer 150-Meter-Abstandsregel im Sinne eines allgemeinen, nicht reglementierten Sorgfaltsmassstabes. Auf diese Rechtsfrage kann hier nicht eingetreten werden.
d) Zusammenfassend ergibt sich, dass s�mtliche Willk�rvorw�rfe abzuweisen sind, soweit darauf �berhaupt eingetreten werden kann.
5.- a) Die eidgen�ssische Nichtigkeitsbeschwerde in Strafsachen ist, von hier nicht gegebenen Ausnahmen abgesehen, rein kassatorischer Natur. H�lt das Bundesgericht die Beschwerde im Strafpunkt f�r begr�ndet, so hebt es den angefochtenen Entscheid auf und weist die Sache zu neuer Entscheidung an die kantonale Beh�rde zur�ck (Art. 277ter Abs. 1 BStP). Soweit der Beschwerdef�hrer mehr als die Aufhebung des Urteils beantragt, ist daher auf die Beschwerde nicht einzutreten.
b) Das Bundesgericht ist im vorliegenden Verfahren an die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz gebunden (Art. 277bis Abs. 1 BStP). Ausf�hrungen, die davon abweichen, sind unzul�ssig (Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP). Der Beschwerdef�hrer geht verschiedentlich von einem anderen Sachverhalt aus als die Vorinstanz (nachstehend E. 7b; 9b). Insofern ist er nicht zu h�ren.
6.- a) Der Beschwerdef�hrer r�gt ein offensichtliches Versehen der Vorinstanz. Diese sei davon ausgegangen, der Unfall habe sich im Aufwindschlauch beim Spitzhorn ereignet, wo sich zahlreiche Segelflugzeuge befunden h�tten. In Wahrheit habe die Kollision knapp zwei Kilometer weiter s�dlich, n�mlich im Aufwindschlauch beim Schafhorn, stattgefunden. Dort habe sich aber neben dem Beschwerdef�hrer und dem Verunfallten nur noch das Flugzeug des Zeugen O.________ befunden. Der Irrtum sei daher wesentlich. Er habe zu seiner Verurteilung gef�hrt (Beschwerde, S. 7 letzter Absatz sowie S. 8 unten - S. 10).
b) In der staatsrechtlichen Beschwerde wurde aufgezeigt, dass die Vorinstanz in verschiedenen Erw�gungen die beiden Aufwindschl�uche beim Spitzhorn und beim Schafhorn verwechselt hat. Darin liegt eine offensichtlich auf Versehen beruhende tats�chliche Feststellung des Sachrichters, welche der Kassationshof gem�ss Art. 277bis Abs. 1 BStP von Amtes wegen berichtigt.
Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers hat dieses Versehen keine Auswirkungen auf den Ausgang des Verfahrens. Abgesehen davon, dass die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid ausdr�cklich auf die vom Beschwerdef�hrer anerkannte Darstellung des Sachverhaltes durch den Gerichtspr�sidenten 1 des Gerichtskreises XIII Obersimmental-Saanen verweist (Urteil OG, S. 4 Ziff. 1; staatsrechtliche Beschwerde S. 6 ff. Ziff. 6), wurde der Beschwerdef�hrer wegen fahrl�ssiger T�tung, begangen durch die Verletzung verschiedener Vorschriften der Verordnung �ber die Verkehrsregeln f�r Luftfahrzeuge (VVR; SR 748. 121.11) verurteilt (Urteil OG, S. 17 ff. Ziff. 2 - 7). Diese Regeln haben unabh�ngig von der richtigen Benennung des Aufwindschlauches Geltung. Die zu beachtenden Sorgfaltspflichten waren mit andern Worten in beiden Aufwindschl�uchen die gleichen. Dabei ist unbestritten, dass der Beschwerdef�hrer als unterstes Flugzeug in den Aufwindschlauch eintrat und mit dem zweituntersten Segelflugzeug, der Libelle des Verunfallten, kollidierte. F�r das Verhalten der Libelle ist es unbeachtlich, ob oberhalb Letzterer nur ein oder mehrere Flugzeuge kreisten.
Zu Recht macht die Beschwerdegegnerin in ihrer Vernehmlassung geltend, die Abweichung in der Rechtsauffassung zwischen Beschwerdef�hrer und Vorinstanz ergebe sich nicht aus dem Standort des Schlauches, sondern aus der Interpretation der Verhaltens- und Vortrittsregeln im Zusammenhang mit dem Einfliegen in einen Thermikschlauch (Vernehmlassung, S. 4 Abs. 1; vgl. ferner Vernehmlassung der stv. Generalprokuratorin, S. 2 Abs. 2).
7.- a) Der Beschwerdef�hrer bringt vor, die Vorinstanz habe mit ihrer Annahme �ber den Kollisionshergang physikalische Gesetzm�ssigkeiten missachtet und damit die Gesetze der Logik sowie der Lebenserfahrung verletzt. Die Vorinstanz gehe davon aus, dass P.Z.________ den Beschwerdef�hrer von rechts nach links, etwa 50 m h�her fliegend gekreuzt habe, bevor es einen halben Kreis sp�ter zum Unfall gekommen sei. Es sei indessen ausgeschlossen, dass bei dieser Ausgangslage die beiden Flugzeuge einen halben Kreis sp�ter h�tten zusammenstossen k�nnen, ohne dass P.Z.________ ein absolut unvorhersehbares und unerwartetes Man�ver durchgef�hrt h�tte. Ein halber Kreis sei n�mlich immer um rund 1,6 mal gr�sser als der Durchmesser. P.Z.________ h�tte nie gleichzeitig am Unfallort wie das andere Flugzeug sein k�nnen, ohne dass er 50 m H�he vernichtet und seine Geschwindigkeit um durchschnittlich 60 % erh�ht h�tte. Das ergebe sich aus der Power-Point-Pr�sentation und dem Video, worauf verwiesen werde. Ferner sei darauf hinzuweisen, dass P.Z.________ sich nach dem Kreuzen im R�cken des Beschwerdef�hrers befunden habe, weshalb Letzterer die Libelle nicht mehr habe sehen k�nnen, denn Segelflugzeuge h�tten hinten keine Fenster und seien auch nicht mit R�ckspiegel ausger�stet (Beschwerde, S. 8 Abs. 1 sowie S. 11 f.).
b) Soweit der Einwand �berhaupt zu h�ren ist, erweist er sich als unbegr�ndet.
Vorab ist der Hinweis auf die Pl�doyernotizen und die diesbez�glichen Darstellungen an der zweitinstanzlichen Hauptverhandlung unzul�ssig. Die Begr�ndung der Nichtigkeitsbeschwerde ist in dieser selbst anzubringen (BGE 123 IV 42 E. 3a S. 46; 118 IV 192 E. 1 in fine, je mit Hinweisen). Nachfolgend ist deshalb nur die sich aus der Beschwerdeschrift selbst ergebende Begr�ndung zu ber�cksichtigen.
Offen gelassen werden kann die Frage, ob der Beschwerdef�hrer wirklich allgemeine Erfahrungen oder nicht viel mehr tats�chliche Fragen zur Diskussion stellt. Fest steht jedenfalls, dass im angefochtenen Urteil nicht nur ausgef�hrt wird, P.Z.________ habe den Beschwerdef�hrer von rechts nach links, etwa 50 m h�her fliegend gekreuzt, bevor es einen halben Kreis sp�ter zum Unfall kam. Vielmehr hat die Vorinstanz auch erkannt, dass die beiden Flugzeuge sich in der Flugphase vor der Kollision horizontal und vertikal sehr nahe waren (Urteil OG, S. 16 erster Absatz). Ferner gibt sie die eigenen Worte des Beschwerdef�hrers wieder, welcher anl�sslich der Hauptverhandlung ausgef�hrt habe, die Libelle habe sich rechtsdrehend schnell und grossr�umig im Aufwindschlauch gedreht. Nach seinem Empfinden sei sie zu schnell geflogen. Er habe erg�nzt, dass man mit einer hohen Geschwindigkeit im Aufwindschlauch an H�he verliere (Urteil OG, S. 20 Ziff. 6; vgl. ferner kt. act. 1053 f. sowie 1157). Damit ergibt sich aus dem angefochtenen Entscheid klar, dass die Libelle des Verunfallten zwischen dem Kreuzen der beiden Segelflugzeuge und der Kollision wegen ihrer Geschwindigkeit an H�he verloren hatte. Es ist nicht ersichtlich, welche physikalischen Gesetze die Vorinstanz bei dieser f�r das Bundesgericht verbindlichen Ausgangslage (Art. 277bis Abs. 1 BStP) verletzt haben sollte.
Unzutreffend ist die Behauptung, die Vorinstanz sei mit keinem Wort darauf eingegangen, dass ihn P.Z.________ bei dem von ihr zu Grunde gelegten Unfallhergang h�tte sehen k�nnen, nicht aber umgekehrt. Die Vorinstanz hat dieses Argument nicht einfach �bergangen. Sie hat es aber nicht als Exkulpationsgrund gelten lassen, weil der Beschwerdef�hrer damit rechnen musste, dass die Libelle als vortrittsberechtigtes Flugzeug im Kreis dreht oder drehen k�nnte (Urteil OG, S. 18 unten).
8.- a) Der Beschwerdef�hrer bringt weiter vor, die Vorinstanz st�tze ihren Schuldspruch auf einen inexistenten Rechtssatz. Dabei entnehme sie die Regel, wonach zwischen einem kreisenden und einem traversierenden Segelflugzeug ein Vertikalabstand von 150 m einzuhalten sei, einzig der Aussage eines Bundesbeamten, was nicht angehe (Beschwerde, S. 8 Abs. 3 und S. 12 f.).
b) Es trifft zu, dass die Vorinstanz auf eine Erkl�rung des Segelfluginspektors Michel Barras abstellt und einen Vertikalabstand zu oben kreisenden Segelflugzeugen von 150 m als massgebend bezeichnet. Diese Erw�gung war aber nicht ausschliesslicher Grund f�r die Verurteilung des Beschwerdef�hrers. Die Vorinstanz h�lt ihm die Verletzung zahlreicher Sorgfaltspflichten entgegen, insbesondere eine Missachtung des Vortrittsrechtes von P.Z.________ (Urteil OG, S. 16 ff.). Ferner h�lt der angefochtene Entscheid fest, es gebe keine festgelegten minimalen Vertikaldistanzen (Urteil OG, S. 11 Ziff. 10). Das Gebot, vertikal und horizontal gen�gend Abstand von andern Luftfahrzeugen einzuhalten, ergibt sich aus Art. 14 Abs. 1 VVR, worauf die Vorinstanz zu Recht verweist (Urteil OG, S. 17 Ziff. 2).
Damit ist keine Bundesrechtsverletzung gegeben.
9.- a) Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung von Art. 18 StGB sowie des aus Art. 6 der Verordnung �ber die Verkehrsregeln f�r Luftfahrzeuge fliessenden Vertrauensprinzipes. Er sieht das Verschulden an der Kollision allein beim t�dlich verunfallten P.Z.________ (Beschwerde, S. 14 f. sowie S. 8 Abs. 2 und 4). Der Beschwerdef�hrer macht geltend, er habe nicht damit rechnen m�ssen, dass ihn die Libelle ca. 10 bis 15 Sekunden nach dem Kreuzen mit hoher Geschwindigkeit schr�g von oben links nach unten rechts unterfliegen w�rde. Das Verhalten des P.Z.________ sei nicht eine Lage- und Richtungs�nderung, wie sie gem�ss Urteil beim Zentrieren �fters vorkommen k�nne, sondern ein absolut un�bliches, unerwartetes und unkontrolliertes Flugman�ver, weshalb der rechtserhebliche
Kausalzusammenhang zwischen seinem eigenen Verhalten und dem Unfall fehle. Die Vorinstanz gehe jedoch auf ein m�gliches Fehlverhalten des Kollisionsgegners �berhaupt nicht ein. Sie halte schlicht fest, er selber h�tte durch pflichtgem�sses Verhalten den Unfall vermeiden k�nnen.
b) Der Beschwerdef�hrer ist nicht zu h�ren, soweit er in tats�chlicher Hinsicht vom angefochtenen Entscheid abweicht. Das gilt etwa f�r die Behauptung, die Libelle sei mit einer Geschwindigkeit von �ber 160 km/h aus dem sichttoten Bereich gekommen (Beschwerde, S. 16 oben). Die Frage, wie sich der Unfall ereignet hat (Beschwerde, S. 16 Abs. 3), kann im eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerdeverfahren ebenso wenig �berpr�ft werden wie die tats�chlichen Feststellungen zum nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Verhalten des Beschwerdef�hrers und dem Tod des Piloten P.Z.________ (Beschwerde, S. 8 Abs. 2).
Im �brigen ist die Beschwerde aus nachfolgenden Gr�nden abzuweisen.
c) aa) Gem�ss Art. 117 StGB wird mit Gef�ngnis oder mit Busse bestraft, wer fahrl�ssig den Tod eines Menschen verursacht. Fahrl�ssigkeit liegt vor, wenn die Tat darauf zur�ckzuf�hren ist, dass der T�ter die Folge seines Verhaltens aus pflichtwidriger Unvorsichtigkeit nicht bedacht oder darauf nicht R�cksicht genommen hat (Art. 8 Abs. 3 Satz 1 StGB). Ein Schuldspruch wegen fahrl�ssiger T�tung setzt damit voraus, dass der T�ter den Erfolg durch Verletzung einer Sorgfaltspflicht verursacht hat. Sorgfaltswidrig ist die Handlungsweise, wenn der T�ter zum Zeitpunkt der Tat als Grund der Umst�nde sowie seiner Kenntnisse und F�higkeiten die damit bewirkte Gef�hrdung der Rechtsg�ter des Opfers h�tte erkennen k�nnen und m�ssen und wenn er zugleich die Grenzen des erlaubten Risikos �berschritten hat (Art. 18 Abs. 3 Satz 2 StGB; BGE 122 IV 17 E. 2b; 133 E. 2a; 145 E. 3b sowie 225 E. 2a; 121 IV E. 3e je mit Hinweisen). Wo besondere Normen ein bestimmtes Verhalten gebieten, bestimmt sich das Mass der dabei zu beachtenden Sorgfalt in erster Linie nach diesen Vorschriften. Das schliesst nicht aus, dass der Vorwurf der Fahrl�ssigkeit auch auf allgemeine Rechtsgrunds�tze wie etwa den allgemeinen Gefahrensatz gest�tzt werden kann (BGE 122 IV 17 E. 2b/aa mit Hinweisen).
bb) Segelflugzeuge geh�ren zu den Luftfahrzeugen gem�ss Art. 2 Abs. 1 der Luftfahrtverordnung (LFV; SR 748. 01). F�r alle in der Schweiz verkehrenden Luftfahrzeuge gelten die Verkehrsregeln der einschl�gigen Verordnung (Art. 2 Abs. 1 VVR; SR 748. 121.11). Art. 6 VVR umschreibt den Grundsatz, dass ein Luftfahrzeug nicht in unvorsichtiger oder nachl�ssiger Weise gef�hrt werden darf, welche das Leben oder die Sachen Dritter gef�hrden k�nnte. Die Verordnung enth�lt verschiedene Vorschriften zur Verh�tung von Zusammenst�ssen. So schreibt Art. 14 Abs. 1 VVR vor, dass ein Luftfahrzeug nicht so nahe an ein anderes herangef�hrt werden darf, dass die Gefahr eines Zusammenstosses entsteht. Art. 19 VVR regelt das Kreisen mit Segelflugzeugen. Ein Segelflugzeug hat einem im Aufwind kreisenden anderen Segelflugzeug nach rechts auszuweichen (Abs. 1). Fliegt ein Segelflugzeug in einem Aufwindschlauch, in dem schon ein anderes kreist, hat es die Drehrichtung des ersten einzuhalten (Abs. 2). Die Flugschule Grenchen hat die einschl�gigen Bestimmungen der Verordnung �ber die Verkehrsregel f�r Luftfahrzeuge im Hinblick auf die komplexen Probleme des Thermikfliegens konkretisiert (kt. act. 999 ff.).
d) Ausgehend von den hier zur Anwendung gelangenden besonderen Normen, die den Luftfahrzeugen, im Speziellen den Segelfliegern, bestimmte Verhaltensweisen gebieten, erw�gt die Vorinstanz, dass allgemein grossr�umiges Ausweichen oder gr�sstm�gliche Vor- und R�cksicht geboten ist, und dass vor allem kreisenden Segelfliegern gegen�ber dem sich im Aufwindgebiet einordnenden oder durchfliegenden Segelfliegern der "absolute" Vortritt zusteht (Urteil OG, S. 17 f. Ziff. 2). Die Vorinstanz wirft dem Beschwerdef�hrer vor, er habe bereits beim Anflug zum Aufwindschlauch hin nicht die n�tige Aufmerksamkeit walten lassen. Durch das Missachten des Vortrittsrechtes von P.Z.________ und des Gebotes des Abstandhaltens habe er fliegerische Verhaltensregeln missachtet. Die Gefahr des Erfolgseintritts sei f�r den Beschwerdef�hrer erkennbar und voraussehbar gewesen. Der Weiterflug unter Missachtung der Regeln f�r einen Transitflug oder jener f�r das Einf�gen in den Aufwindschlauch seien geeignet gewesen, nach dem gew�hnlichen Lauf der Dinge und den Erfahrungen des Lebens einen Erfolg wie den eingetretenen herbeizuf�hren oder mindestens zu beg�nstigen. Der Erfolg w�re durch pflichtgem�sses Verhalten vermeidbar gewesen. Bez�glich der Bemerkung des Zeugen F.________, P.Z.________ habe eine abrupte Rechtsdrehung gemacht, sei festzuhalten, dass der Vortrittsbelastete mit allf�lligen Windturbulenzen und angesichts der ihm bekannten besonderen Flugeigenschaften der Libelle mit solchen Man�vern h�tte rechnen und entsprechend Abstand wahren m�ssen. Die Bewegung der Libelle sei keineswegs dermassen aussergew�hnlich gewesen, dass sie zur Unterbrechung des Kausalzusammenhangs h�tte f�hren m�ssen (Urteil OG, S. 18 ff. Ziff. 3 - 5).
e) aa) Diese Erw�gungen sind bundesrechtlich nicht zu beanstanden.
Der Beschwerdef�hrer flog mit der Sonne im R�cken in den Aufwindschlauch am Schafhorn. Trotz des optimalen Sonnenstandes und damit der guten Erkennbarkeit kreisender Segelflugzeuge nahm er die Libelle von P.Z.________ erst wahr, als diese etwa 50 m h�her und horizontal etwa 20 m vor ihm durchflog. Bei der gebotenen Aufmerksamkeit und Luftraumbeobachtung h�tte er das andere Segelflugzeug viel fr�her bemerken m�ssen. Ferner h�tte er voraussehen m�ssen, dass die ohnehin nur knapp �ber ihm fliegende Libelle an H�he verlieren w�rde, flog diese doch nach den eigenen Worten des Beschwerdef�hrers schnell - nach seinem Empfinden zu schnell -, was im Aufwindschlauch zu H�henverlust f�hrt. Zudem kannte er die Eigenschaften der Libelle, das als sehr lebendiges und wendiges und damit auch unberechenbares Segelflugzeug gilt. Der Beschwerdef�hrer ist ein erfahrener Pilot, der nicht nur die einschl�gigen Vorsichtsmassnahmen kennt, sondern in der Lage gewesen w�re, die kritische Situation richtig einzusch�tzen und entsprechend zu handeln. Er ist aber trotz der voraussehbaren Kollision und in Verletzung des Vortrittsrechtes sowie unter Missachtung der Abstandsvorschriften ohne die notwendige Korrektur seines eigenen Kurses (grossr�umiges Umfliegen, starkes Unterfliegen der Libelle etc. ) weitergeflogen. Dieses Verhalten war f�r den eingetretenen Erfolg ad�quat kausal.
Die Ad�quanz ist nur zu verneinen, wenn ganz aussergew�hnliche Umst�nde, wie das Mitverschulden eines Dritten oder Material- oder Konstruktionsfehler, als Mitursachen hinzutreten, mit denen schlechthin nicht gerechnet werden musste und die derart schwer wiegen, dass sie als wahrscheinlichste und unmittelbarste Ursachen des Erfolges erscheinen und so alle mitverursachenden Faktoren in den Hintergrund dr�ngen (BGE 122 II 315 E. 3c; 122 IV 17 E. 2c/bb; je mit Hinweisen). Solche aussergew�hnliche Umst�nde sind nach dem Gesagten nicht ersichtlich.
bb) Der Beschwerdef�hrer beruft sich auf den Vertrauensgrundsatz. Die Frage, ob Art. 26 SVG gest�tzt auf Art. 6 VVR analog im Luftverkehr anwendbar ist, wie der Beschwerdef�hrer ohne n�here Begr�ndung f�r sich in Anspruch nimmt, kann offen gelassen werden. Der Beschwerdef�hrer k�nnte ohnehin nichts zu seinen Gunsten aus dem Vertrauensgrundsatz ableiten. Auf den Vertrauensgrundsatz kann sich nach konstanter Rechtsprechung nur st�tzen, wer sich selbst verkehrsregelkonform verhalten hat. Wer gegen die Verkehrsregeln verst�sst und dadurch eine unklare oder gef�hrliche Verkehrslage schafft, kann nicht erwarten, dass andere diese Gefahr durch erh�hte Vorsicht ausgleichen (BGE 125 IV 83 E. 2b mit Hinweisen). Diese Einschr�nkung gilt nur dort nicht, wo gerade die Frage, ob der Verkehrsteilnehmer eine Verkehrsvorschrift verletzt hat, davon abh�ngt, ob er sich auf den Vertrauensgrundsatz berufen kann oder nicht. Diese Einschr�nkung kommt hier jedoch nicht zum Tragen. Der Beschwerdef�hrer hat das Vortrittsrecht der Libelle missachtet und auch einen ungen�genden Vertikalabstand eingehalten. Angesichts der f�r ihn g�nstigen Licht- und Sichtverh�ltnisse h�tte er das andere Segelflugzeug und die Gefahrentr�chtigkeit der Situation rechtzeitig erkennen und sich entsprechend verhalten k�nnen. Wie bereits aufgezeigt, war das Verhalten des vortrittsberechtigten Unfallgegners voraussehbar. Der Beschwerdef�hrer m�sste sich daher ohnehin Art. 26 Abs. 2 SVG (vgl. den vorzitierten BGE a.a.O.) entgegenhalten lassen.
f) Der Schuldspruch wegen fahrl�ssiger T�tung verletzt kein Bundesrecht. III. Kosten
10.- Die Beschwerden sind abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 156 Abs. 1 OG und Art. 278 Abs. 1 BStP). Er hat �berdies die Beschwerdegegnerin f�r das staatsrechtliche Beschwerdeverfahren angemessen zu entsch�digen (Art. 159 Abs. 1 und 2 OG). F�r die eidgen�ssische Nichtigkeitsbeschwerde wird der obsiegenden Beschwerdegegnerin aus der Bundesgerichtskasse eine Entsch�digung zugesprochen, f�r welche der Beschwerdef�hrer dem Staat Ersatz zu leisten hat (Art. 278 Abs. 3 BStP).
2.- Die Gerichtsgeb�hren von insgesamt Fr. 4'000. -- werden dem Beschwerdef�hrer auferlegt.
3.- Der Beschwerdef�hrer hat die Beschwerdegegnerin C.Z.________ f�r das staatsrechtliche Beschwerdeverfahren mit Fr. 2'500. -- zu entsch�digen.
4.- Der Beschwerdegegnerin C.Z.________ wird f�r das Nichtigkeitsbeschwerdeverfahren eine Entsch�digung von Fr. 2'500. -- aus der Bundesgerichtskasse ausgerichtet; der Beschwerdef�hrer wird verpflichtet, ihr daf�r Ersatz zu leisten.
5.- Dieses Urteil wird den Parteien, dem Generalprokurator und dem Obergericht (1. Strafkammer) des Kantons Bern schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 4
 Art. 6
in dubio
 Art. 4
 Art. 6
 Art. 344
 Art. 90
in dubio
in dubio
in dubio
in dubio
in dubio
 Art. 277
in fine
 Art. 14
 Art. 18
 Art. 6
 Art. 117
 BGE 
 Art. 2
 Art. 6
 Art. 14
 Art. 19
 Art. 26
 Art. 6
 Art. 26
 BGE 
 Art. 278