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Timestamp: 2018-02-19 02:19:38+00:00

Document:
Anleitung zur Einkommensteuererklärung für beschränkt steuerpflichtige Personen 2013
Haus- und Wohnungseigentümer V Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung
Grundsätzlich gilt die Einkommensteuer als abgegolten, wenn Einkünfte dem Steuerabzug vom Kapitalertrag oder dem Steuerabzug nach § 50a Absatz 1 bis 6 EStG unterliegen. Die Einkommensteuer gilt auch als abgegolten, wenn Einkünfte dem Steuerabzug vom Arbeitslohn unterliegen. Diese Einkünfte sind in der Einkommensteuererklärung grundsätzlich nicht anzugeben. Wurden jedoch bei einem Arbeitnehmer Werbungskosten, Sonderausgaben im Sinne des § 10b EStG, der Freibetrag oder der Hinzurechnungsbetrag nach § 39a Absatz 1 Nummer 7 EStG auf einer Bescheinigung nach § 39 Absatz 2 und 3 EStG berücksichtigt, greift die Abgeltungswirkung nicht (Ausnahme: der Arbeitslohn beträgt nicht mehr als 10.500 Euro).
Falls Sie im Laufe des Kalenderjahres 2013 Ihren Wohnsitz vom Ausland in das Inland verlegt haben (oder umgekehrt), sind die während der beschränkten Einkommensteuerpflicht (Wohnsitz im Ausland) erzielten inländischen Einkünfte in eine Veranlagung zur unbeschränkten Einkommensteuerpflicht einzubeziehen. Reichen Sie in diesen Fällen bitte nur die Einkommensteuererklärung für unbeschränkt Steuerpflichtige (ESt 1 A) bei Ihrem (ehemaligen beziehungsweise neuen) deutschen Wohnsitzfinanzamt ein.
Beschränkt Steuerpflichtige, deren Summe der Einkünfte im Kalenderjahr mindestens zu 90 Prozent der deutschen Einkommensteuer unterliegt, können auf Antrag als unbeschränkt einkommensteuerpflichtig behandelt werden. Entsprechendes gilt, wenn die Einkünfte, die nicht der deutschen Einkommensteuer unterliegen, nicht mehr als 8.130 Euro im Kalenderjahr betragen (§ 1 Absatz 3 EStG). Dieser Betrag wird bei Wohnsitz in bestimmten Ländern um ein Viertel, die Hälfte oder um drei Viertel gekürzt.
Andorra, Australien, Belgien, Brunei-Darussalam, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Hongkong, Insel Man (Isle of Man), Irland, Island, Israel, Italien, Japan, Kaiman-Inseln, Kanada, Kanalinseln, Katar, Kuwait, Liechtenstein, Luxemburg, Macau, Monaco, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Palästinensische Gebiete, San Marino, Schweden, Schweiz, Singapur, Spanien, Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigte Staaten, Vereinigtes Königreich, Zypern
Bahamas, Bahrain, Barbados, Estland, Republik Korea, Kroatien, Malta, Oman, Portugal, Saudi-Arabien, Slowakische Republik, Slowenien, Taiwan, Trinidad und Tobago, Tschechische Republik, Turks- und Caicos-Inseln, Ungarn
Äquatorialguinea, Algerien, Antigua und Barbuda, Argentinien, Aserbaidschan, Bosnien und Herzegowina, Botsuana, Brasilien, Bulgarien, Chile, Cookinseln, Costa Rica, Dominica, Dominikanische Republik, Gabun, Grenada, Iran, Islamische Republik, Jamaika, Kasachstan, Kolumbien, Kuba, Lettland, Libanon, Lybisch-Arabische Dschamahirija/Libyen, Litauen, Malaysia, Mauritius, Mazedonien, Mexiko, Montenegro, Namibia, Nauru, Niue, Palau, Panama, Polen, Rumänien, Russische Föderation, Serbien, Seychellen, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Südafrika, Suriname, Türkei, Uruguay, Venezuela, Weißrussland/Belarus
Beschränkt steuerpflichtige Staatsangehörige eines EU-/EWR-Staates, deren nicht dauernd getrennt lebender Ehegatte/Lebenspartner in einem EU-/EWR-Staat oder in der Schweiz ansässig ist, werden auf Antrag als unbeschränkt einkommensteuerpflichtig behandelt, wenn die Einkünfte des antragstellenden Ehegatten/Lebenspartners zu mindestens 90 Prozent der deutschen Einkommensteuer unterliegen oder wenn seine Einkünfte, die nicht der deutschen Einkommensteuer unterliegen, nicht mehr als 8.130 Euro (gegebenenfalls Kürzung nach Ländergruppen) im Kalenderjahr betragen.
Sofern der antragstellende Ehegatte/Lebenspartner eine der genannten Voraussetzungen erfüllt, können die Ehegatten/Lebenspartner auf Antrag die Zusammenveranlagung nach § 26 Absatz 1 Satz 1 EStG erhalten, wenn die gemeinsamen Einkünfte der Ehegatten/Lebenspartner zu mindestens 90 % der deutschen Einkommensteuer unterliegen oder wenn die gemeinsamen Einkünfte, die nicht der deutschen Einkommensteuer unterliegen, nicht mehr als 16.260 Euro (gegebenenfalls Kürzung nach Ländergruppen) im Kalenderjahr betragen.
Geben Sie in diesen Fällen bitte eine Einkommensteuererklärung für unbeschränkt
Steuerpflichtige (ESt 1 A) ab, und fügen Sie eine ausgefüllte Bescheinigung EU/EWR bei, wenn Sie Staatsangehöriger eines Mitgliedstaates der Europäischen Union (EU) oder der Staaten Island, Liechtenstein oder Norwegen sind.
Die allgemeine Frist für die Abgabe der Einkommensteuererklärung 2013 und der Erklärung zur Feststellung des verbleibenden Verlustvortrags 2013 läuft bis zum 31.05.2014. Bei Land- und Forstwirten endet die Abgabefrist spätestens fünf Monate nach Ablauf des Wirtschaftsjahres 2013/2014. Diese Fristen können auf Antrag verlängert werden. Wird die Einkommensteuererklärung nicht oder verspätetet abgegeben, kann das Finanzamt einen Verspätungszuschlag von bis zu 10 Prozent der Einkommensteuer und, falls erforderlich, Zwangsgelder festsetzen. Der Antrag auf Einkommensteuerveranlagung 2013 und der Antrag auf Festsetzung der Arbeitnehmer-Sparzulage 2013 müssen bis zum 31.12.2017 beim zuständigen Finanzamt eingegangen sein. Diese Fristen können nicht verlängert werden. Später eingehende Anträge muss das Finanzamt ablehnen.
Inländische Einkünfte im Kalenderjahr 2013
Haben Sie in der Bundesrepublik Deutschland (Inland) weder einen Wohnsitz noch einen gewöhnlichen Aufenthalt, so unterliegen Ihre inländischen Einkünfte grundsätzlich der beschränkten Einkommensteuerpflicht. Hierzu gehören insbesondere
Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit (Zeile 31, 32, 38 und 43), zum Beispiel wenn sie im Inland ausgeübt oder verwertet wird oder worden ist. Eine Eintragung in den Zeilen 31 und 32 ist jedoch nur erforderlich, wenn vom steuerpflichtigen Arbeitslohn kein Lohnsteuerabzug vorgenommen wurde. Bei Einkünften mit Lohnsteuerabzug gilt die Einkommensteuer grundsätzlich als abgegolten. Stellt ein Arbeitnehmer, der Staatsangehöriger eines EU-/EWR-Staates und in einem dieser Staaten ansässig ist, einen Antrag auf Veranlagung, sind die Zeilen 38 bis 43 sowie die Anlage N auszufüllen;
Einkünfte aus Kapitalvermögen (Zeile 33 bis 35), wie sie im Einzelnen in § 49 Absatz 1 Nummer 5 EStG bezeichnet sind. Hierzu gehören insbesondere Ausschüttungen von inländischen Kapitalgesellschaften sowie Einnahmen aus stiller Beteiligung oder aus partiarischen Darlehen von einem inländischen Schuldner. Erträge aus sonstigen Kapitalforderungen (zum Beispiel Sparzinsen) gehören nur dann zu den inländischen Einkünften, wenn das Kapitalvermögen durch inländischen Grundbesitz oder ähnliches gesichert ist oder wenn es sich um ein sogenanntes Tafelgeschäft handelt. Soweit von den Einnahmen Kapitalertragsteuer einbehalten wurde, gilt die Einkommensteuer grundsätzlich als abgegolten; diese Einnahmen sind in Zeile 33 nicht anzugeben. Beantragen Sie die Günstigerprüfung (Zeile 34), tragen Sie bitte die Kapitalerträge in Zeile 33 ein. In Zeile 35 geben Sie bitte die Kapitalerträge an, die der tariflichen Einkommensteuer unterliegen (§ 32d Absatz 2 EStG);
Zeile 36 und 37
Tragen Sie hier die Steuerabzugsbeträge ein, die mit den Einkünften im Zusammenhang stehen und fügen Sie bitte die Steuerbescheinigungen bei.
Zeilen 44 bis 51
Spenden in das zu erhaltende Vermögen (Vermögensstock) einer Stiftung sind bis 1 Million Euro begünstigt. Tragen Sie daher bitte alle entsprechenden Spenden in die Zeile 48 ein. Spenden in das verbrauchbare Vermögen einer Stiftung sind nicht abzugsfähig.
Ergibt sich bei Ihrer Einkommensteuerveranlagung 2013 ein nicht ausgeglichener Verlust, wird vom Finanzamt der Verlust in das Jahr 2012 zurückgetragen. Hierfür ist von Ihnen keine Eintragung erforderlich. Sie haben jedoch das Wahlrecht, den Verlustrücktrag zu beschränken. Der Antrag auf Beschränkung des Verlustrücktrags nach 2012 für nicht ausgeglichene negative Einkünfte (Verluste) 2013 kann der Höhe nach beschränkt werden. Falls Sie den Verlustrücktrag der Höhe nach begrenzen möchten, geben Sie bitte in Zeile 65 an, mit welchem Betrag Sie die negativen Einkünfte zurücktragen wollen. Sollen die Verluste nur in künftigen Jahren berücksichtigt werden, tragen Sie bitte "0" ein. Wurde für Sie auf den 31.12.2012 ein verbleibender Verlustvortrag festgestellt, kreuzen Sie bitte in Zeile 64 das Auswahlfeld an. Der Verlustvortrag wird dann automatisch vom Finanzamt berücksichtigt.
Zeilen 5 bis 8
Was Sie hier eintragen müssen, entnehmen Sie bitte Ihrer Lohnsteuerbescheinigung.
Waren Sie bei mehreren Arbeitgebern gleichzeitig beschäftigt, tragen Sie bitte die Angaben aus den Lohnsteuerbescheinigungen mit der Steuerklasse 1 in den ersten Abschnitt ein und darunter im zweiten Abschnitt tragen Sie bitte die zusammengerechneten Beträge aus den Lohnsteuerbescheinigungen mit der Steuerklasse 6 oder einer Urlaubskasse ein.
Arbeitslohn, von dem kein Steuerabzug vorgenommen wurde, tragen Sie bitte bei Zeile 31 des Hauptvordrucks im Abschnitt "Nichtselbständige Arbeit - Einkünfte, die im Inland nicht dem Steuerabzug unterliegen" ein.
Zeilen 11 bis 16
Übernehmen Sie bitte in die Zeilen 11 bis 16 die in der Lohnsteuerbescheinigung
ausgewiesenen Werte, damit die Freibeträge für Versorgungsbezüge berücksichtigt werden können. In Fällen, in denen Ihnen sowohl Arbeitslohn aus einem aktiven
Beschäftigungsverhältnis als auch Versorgungsbezüge zugeflossen sind, erläutern Sie bitte die Werbungskosten, die ausschließlich mit den Versorgungsbezügen im Zusammenhang stehen.
als nebenberuflicher Übungsleiter, Ausbilder, Erzieher, Betreuer oder für
eine vergleichbare nebenberufliche Tätigkeit,
für die nebenberufliche Pflege alter, kranker oder behinderter Menschen
für eine sonstige nebenberufliche Tätigkeit im gemeinnützigen, mildtätigen
oder kirchlichen Bereich
Haben Sie 2013 von Ihrem Arbeitgeber
In den Zeilen 28 beziehungsweise 29 tragen Sie bitte die folgenden, nicht vom Arbeitgeber gezahlten Lohn-/Entgeltersatzleistungen ein:
Insolvenzgeld (einschließlich vorfinanziertes Insolvenzgeld),
Arbeitslosengeld (ohne sogenanntes Arbeitslosengeld II), Teilarbeitslosengeld,
Zuschüsse zum Arbeitsentgelt, Übergangsgeld, Altersübergangsgeld-
Ausgleichsbetrag, Unterhaltsgeld als Zuschuss, Eingliederungshilfe nach
dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch;
Mutterschaftsgeld, Zuschuss zum Mutterschaftsgeld, Sonderunterstützung
nach dem Mutterschutzgesetz sowie der Zuschuss bei Beschäftigungsverboten
für die Zeit vor oder nach einer Entbindung sowie für den Entbindungstag
während einer Elternzeit nach beamtenrechtlichen Vorschriften;
Arbeitslosenbeihilfe oder Arbeitslosenhilfe nach dem Soldatenversorgungsgesetz;
Die Leistungsbeträge werden grundsätzlich elektronisch an die Finanzverwaltung übermittelt. Haben Sie über die Lohn-/Entgeltersatzleistungen eine Bescheinigung (Leistungsnachweis) erhalten, weil die Leistungsbeträge nicht elektronisch übermittelt werden konnten (zum Beispiel aus technischen Gründen oder bei ausländischen Leistungsträgern), fügen Sie diese bitte bei.
Standen Sie 2013 zeitweise nicht in einem Arbeitsverhältnis, geben Sie bitte an, wie lange und warum (zum Beispiel Arbeitslosigkeit, Schulausbildung, Studienzeit). Fügen Sie hierüber – gegebenenfalls neben der Bescheinigung über Lohn-/Entgeltersatzleistungen (vergleichen Sie bitte die Erläuterungen zu den Zeilen 28 und 29) – Belege bei (Studienbescheinigung und so weiter). Krankheitszeiten brauchen Sie nicht anzugeben, wenn das Arbeitsverhältnis während der Erkrankung fortbestanden hat.
Zeilen 31 bis 85
Werbungskosten im steuerlichen Sinne sind alle Aufwendungen, die durch Ihr Arbeitsverhältnis veranlasst sind. Sie können jedoch nur berücksichtigt werden, soweit sie steuerfreie oder pauschal besteuerte Ersatzleistungen Ihres Arbeitgebers übersteigen. Die Kosten Ihrer Lebensführung gehören nicht zu den Werbungskosten, selbst wenn sie Ihrer beruflichen Tätigkeit zugute kommen. Das Finanzamt berücksichtigt von sich aus für Werbungskosten, wie zum Beispiel Aufwendungen für Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte (Entfernungspauschale), einen Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.000 Euro, bei Empfängern von Versorgungsbezügen 102 Euro jährlich.
Aufwendungen für Wege zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte (Entfernungspauschale)
Für die Wege zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte erhalten Sie
– unabhängig von der Art, wie Sie zur regelmäßigen Arbeitsstätte gelangen – eine Entfernungspauschale. Diese beträgt 30 Cent für jeden vollen Entfernungskilometer.
Für die Bestimmung der Entfernung zwischen Wohnung und regelmäßiger
Arbeitsstätte ist – unabhängig von der Art des tatsächlich genutzten Verkehrsmittels
– grundsätzlich die kürzeste Straßenverbindung maßgebend. Bei Benutzung eines Kraftfahrzeugs kann eine andere als die kürzeste Straßenverbindung eingetragen werden, wenn diese offensichtlich verkehrsgünstiger ist und von Ihnen regelmäßig für die Wege zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte benutzt wurde.
Die Entfernungspauschale kann für die Wege zur regelmäßigen Arbeitsstätte für jeden Arbeitstag nur einmal angesetzt werden, selbst dann, wenn Sie den Weg zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte mehrmals je Arbeitstag zurücklegen. In Zeile 39 tragen Sie bitte die Arbeitgeberleistungen, die unter den Nummern 17 und 18 in der Lohnsteuerbescheinigung ausgewiesen sind, in das jeweilige Eintragungsfeld ein. Hier geben Sie auch die von der Agentur für Arbeit gezahlten Fahrtkostenzuschüsse an.
Für die Eintragung Ihrer regelmäßigen Arbeitsstätte(n) sind die Zeilen 31 bis 34 vorgesehen. Geben Sie bei mehreren Dienstverhältnissen oder bei einem Arbeitsplatzwechsel im laufenden Jahr in diesen Zeilen auch Ihre weitere(n) regelmäßige(n) Arbeitsstätte(n) an. Tragen Sie bitte ab Zeile 35 die Anzahl der Arbeitstage und die gesamten Entfernungskilometer ein.
Mit der Entfernungspauschale sind sämtliche Fahrzeugkosten abgegolten, also zum Beispiel auch die Garagenmiete, Parkgebühren, Reparaturkosten und Mautgebühren. Unfallkosten, die Sie selbst tragen mussten, werden jedoch daneben berücksichtigt, wenn sich der Unfall auf der Fahrt zwischen Wohnung und Arbeitsstätte ereignet hat. Dies gilt nicht, wenn der Unfall von Ihnen absichtlich oder unter Alkoholeinfluss verursacht worden ist.
Bei Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel können die tatsächlichen Aufwendungen die Entfernungspauschale oder den Höchstbetrag von 4.500 € übersteigen. Tragen Sie bitte deshalb zusätzlich zu Ihren Eintragungen in den Zeilen 35 bis 38 diese Aufwendungen in die dafür vorgesehene Spalte ein. Das Finanzamt berücksichtigt dann den höheren Betrag.
Haben Sie den Weg zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte zum Beispiel teilweise mit dem Pkw und teilweise mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt, tragen Sie bitte ab Zeile 35 die mit dem Pkw zurückgelegten Kilometer und die restlichen Entfernungskilometer sowie die Kosten für öffentliche Verkehrsmittel in die jeweiligen Spalten ein.
Fähr- und Flugkosten tragen Sie bitte in Zeile 45 ein. Die Entfernungspauschale gilt auch für die An- und Abfahrten zu und von Flug-/Fährhäfen.
Waren Sie Teilnehmer einer Fahrgemeinschaft, ist hier die Entfernungspauschale grundsätzlich auf den Höchstbetrag von 4.500 Euro begrenzt. Die Begrenzung greift jedoch nicht für die Tage, an denen Sie Ihren eigenen Pkw eingesetzt haben. Machen Sie deshalb die entsprechenden Angaben in einer der Zeilen 35 bis 38 für die Tage, an denen Sie mit dem eigenen Pkw gefahren sind und in einer weiteren Zeile für die Tage, an denen Sie mitgenommen wurden. Für die Ermittlung der Entfernung gilt Folgendes: Jeder Teilnehmer der Fahrgemeinschaft trägt als Entfernung zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte seine kürzeste benutzbare Straßenverbindung ein; Umwege zum Abholen der Mitfahrer werden nicht berücksichtigt.
Wenn Sie von Ihrem Arbeitgeber unentgeltlich oder verbilligt zur regelmäßigen Arbeitsstätte befördert wurden (Sammelbeförderung), können Sie für die Strecke der Sammelbeförderung keine Entfernungspauschale geltend machen. Haben Sie jedoch für die Sammelbeförderung ein Entgelt an den Arbeitgeber entrichtet, tragen Sie bitte die Aufwendungen in die Zeilen 46 bis 48 ein.
Wenn bei Ihnen der Grad der Behinderung mindestens 70 betragen hat oder bei einem Grad der Behinderung von mindestens 50 gleichzeitig eine erhebliche Gehbehinderung bestand, werden auch bei Benutzung Ihres eigenen Pkw die tatsächlichen Kosten der Hin- und Rückfahrt oder ohne Einzelnachweis 60 Cent je Entfernungskilometer (30 Cent je gefahrenen Kilometer) anerkannt. Aufwendungen für Fahrten, die durch die An- und Abfahrt eines Dritten zur regelmäßigen Arbeitsstätte entstehen (sogenannte Leerfahrten), können ebenfalls mit 30 Cent je gefahrenen Kilometer berücksichtigt werden. Achten Sie bitte darauf, dass in der Bescheinigung über den Grad Ihrer Behinderung gegebenenfalls eine Aussage über die Gehbehinderung enthalten ist. Machen Sie bitte in diesen Fällen ab Zeile 35 die entsprechenden Angaben oder tragen Sie bei Einzelnachweis die tatsächlichen Kosten in die Zeilen 46 bis 48 ein. Wird bei behinderten Menschen der besondere Kilometersatz von 60 Cent zugrunde gelegt, können zusätzlich Parkgebühren an der Arbeitsstätte abgezogen werden (Zeile 46 bis 48).
Zu den Arbeitsmitteln gehören Werkzeuge, typische Berufsbekleidung, Fachzeitschriften
und so weiter. Dabei können Sie nicht nur die Anschaffungskosten, sondern auch die Kosten für Reparaturen und Reinigungen geltend machen. Jedes Arbeitsmittel, das nicht mehr als 410 Euro (ohne Umsatzsteuer) kostet, können Sie im Jahr der Bezahlung voll absetzen. Betragen die Anschaffungskosten mehr als 410 Euro, müssen Sie diese auf die Jahre der üblichen Nutzungsdauer verteilen.
Werbungskosten können vorliegen, wenn die erstmalige Berufsausbildung oder das Erststudium Gegenstand eines Dienstverhältnisses (Ausbildungsdienstverhältnis) ist. Unabhängig davon, ob ein Dienstverhältnis besteht, können Aufwendungen für die Fortbildung in einem bereits erlernten Beruf und für Umschulungsmaßnahmen, die einen Berufswechsel vorbereiten, als Werbungskosten abziehbar sein. Das gilt auch für die
Aufwendungen für ein Erststudium nach einer bereits abgeschlossenen nichtakademischen Berufsausbildung oder für ein weiteres Studium, wenn dieses mit späteren steuerpflichtigen Einnahmen aus der angestrebten beruflichen Tätigkeit im Zusammenhang steht. Als Aufwendungen können Sie zum Beispiel Prüfungsgebühren, Fachliteratur, Schreibmaterial, Fahrtkosten und so weiter geltend machen. Ersatzleistungen von dritter Seite, auch zweckgebundene Leistungen nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch oder nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz, müssen Sie jedoch von Ihren Aufwendungen abziehen.
Sind Ihnen im Zusammenhang mit Ihrem Beruf weitere Aufwendungen entstanden
(zum Beispiel Bewerbungskosten, Umzugskosten), tragen Sie diese bitte auf der Seite "Weitere Werbungskosten" im Abschnitt "Sonstige Werbungskosten" ein.
Eine Auswärtstätigkeit liegt vor, wenn Sie vorübergehend außerhalb Ihrer Wohnung und Ihrer regelmäßigen Arbeitsstätte beruflich tätig waren.
Dies gilt auch, wenn Sie aufgrund Ihrer Tätigkeit typischerweise nur an ständig wechselnden Einsatzstellen beschäftigt oder auf einem Fahrzeug tätig waren.
Unter Auswärtstätigkeit werden Dienstreisen, die Fahrtätigkeit und die Einsatzwechseltätigkeit erfasst.
Allgemeines zum Beschäftigungsverhältnis
In diesem Bereich werden Angaben zur Tätigkeit und zur regelmäßigen Arbeitsstätte getätigt.
Der Bereich muss mindestens einmal ausgefüllt werden, wenn Reisekosten bei Auswärtstätigkeit erklärt werden und kann bis zu fünfmal erklärt werden (zum Beispiel für Fälle des Arbeitgeber- oder Tätigkeitswechsels während eines Jahres).
Allgemeines zum Ausfüllen dieses Bereiches
Die Aufwendungen für Reisekosten beziehungsweise für Verpflegungsmehraufwendungen bei beruflich veranlassten Auswärtstätigkeiten können detailliert über die Schaltfläche "Eintrag hinzufügen" im Abschnitt "Reisekosten bei beruflich veranlassten Auswärtstätigkeiten" erklärt werden. Alternativ dazu kann das Ergebnis einer eigenen Berechnung vereinfacht bei den Eingabefeldern "Gesamtsumme der Aufwendungen für Reisekosten (selbst ermittelt)" und/oder "Gesamtsumme der Mehraufwendungen für Verpflegung (selbst ermittelt)" eingetragen werden. Falls Sie die vereinfachte Erklärungsmöglichkeit nutzen möchten, tätigen Sie bitte keine weiteren Einträge zur Auswärtstätigkeit und insbesondere keine Einträge unter "Allgemeines zum Beschäftigungsverhältnis".
Allgemeine Angaben zu einzelnen Auswärtstätigkeiten
Hier werden allgemeine Angaben zu Anlass und Dauer der einzelnen Auswärtstätigkeit (zum Beispiel einer bestimmten Dienstreise) abgefragt. Es können bis zu 99 einzelne Auswärtstätigkeiten erklärt werden. Sind mehrere Auswärtstätigkeiten innerhalb eines Jahres exakt gleich verlaufen, so besteht die Möglichkeit, die Anzahl dieser Auswärtstätigkeiten im Feld "Anzahl der exakt gleichartig verlaufenen Auswärtstätigkeiten" anzugeben und die restlichen Angaben nur einmal zu tätigen. Die Summe der Fahrtkosten, die Summe der Übernachtungskosten und die Summe der Reisenebenkosten werden dann mit der angegebenen Anzahl multipliziert, um die Summe der Reisekosten zu berechnen.
Tragen Sie bitte im Feld "Anzahl der exakt gleichartig verlaufenen Auswärtstätigkeiten" mindestens die Anzahl "1" ein, damit für Sie ein Berechnungsvorschlag der Reisekosten-Summe erfolgen kann.
beim Motorrad oder Motorroller 13 Cent,
beim Moped oder Mofa 8 Cent und
beim Fahrrad 5 Cent.
Nehmen Sie einen oder mehrere Arbeitskollegen mit, erhöht sich der Betrag von 30 Cent auf 32 Cent und der Betrag von 13 Cent auf 14 Cent. Für Fahrstrecken, die mit einem vom Arbeitgeber gestellten Beförderungsmittel zurückgelegt werden (Firmenwagengestellung, unentgeltliche Sammelbeförderung), ist ein Werbungskostenabzug nicht möglich.
können nur in tatsächlich nachgewiesener Höhe als Werbungskosten anerkannt werden.
Zeilen 52 bis 56
Mehraufwendungen für Verpflegung können Sie für dieselbe Auswärtstätigkeit, höchstens für die Dauer von drei Monaten, nur pauschal geltend machen, und zwar mit folgenden Beträgen je Kalendertag:
Für Auslandsdienstreisen gelten andere Pauschbeträge. Die Dreimonatsfrist gilt nicht, wenn Sie aufgrund Ihrer Tätigkeit typischerweise auf einem Fahrzeug tätig waren.
Steuerfreie Arbeitgeberleistungen mindern die abzugsfähigen Werbungskosten. Geben Sie diese bitte in Zeile 56 an.
Zeilen 61 bis 85
Wenn Sie aus beruflichem Anlass einen doppelten Haushalt begründet haben, können Sie die notwendigen Mehraufwendungen als Werbungskosten geltend machen. Ein doppelter Haushalt liegt nur vor, wenn Sie außerhalb des Ortes, an dem Sie einen eigenen Hausstand unterhalten, beschäftigt sind und auch am Beschäftigungsort wohnen. Unschädlich ist es, wenn Sie den Haupthausstand aus privaten Gründen vom Beschäftigungsort wegverlegen und darauf in einer Wohnung am Beschäftigungsort einen Zweithaushalt begründen, von dem aus Sie Ihrer Beschäftigung weiter nachgehen. Anstelle der Mehraufwendungen für doppelte Haushaltsführung können Sie Fahrtkosten für mehr als eine Heimfahrt wöchentlich geltend machen. Füllen Sie in diesem Fall bitte die Zeile 67 und nur die Zeilen 31 bis 39 sowie bei steuerfreien Arbeitgeberleistungen die Zeile 85 aus.
Ein eigener Hausstand liegt im Allgemeinen bei verheirateten Arbeitnehmern vor. Bei einem nicht verheirateten Arbeitnehmer wird ein eigener Hausstand anerkannt, wenn er eine eingerichtete, seinen Lebensbedürfnissen entsprechende Wohnung hat,
die er als Eigentümer oder Mieter nutzt,
in der er einen Haushalt unterhält,
die den Mittelpunkt seiner Lebensinteressen darstellt und
die nicht nur gelegentlich zu Besuchszwecken oder für Urlaubsaufenthalte genutzt wird, das heißt, dass die Wohnung im Durchschnitt mindestens zweimal monatlich aufgesucht wird.
Keinen eigenen Hausstand hat, wer im Haushalt der Eltern lebt oder ein Zimmer in der Wohnung der Eltern bewohnt, auch wenn man sich an den Kosten beteiligt.
Wenn Sie keinen eigenen Hausstand haben, können Sie keine Mehraufwendungen für eine doppelte Haushaltsführung geltend machen. Heimfahrten zum Lebensmittelpunkt machen Sie in diesem Fall bitte in den Zeilen 31 bis 39 geltend.
Das Finanzamt berücksichtigt als notwendige Mehraufwendungen für die
erste und letzte Fahrt die Kosten für die erste Fahrt zum Arbeitsort bei Beginn der Tätigkeit und die letzte Fahrt vom Arbeitsort zum Ort des eigenen Hausstands nach Abschluss der Tätigkeit. Haben Sie für diese Fahrten ein eigenes Kraftfahrzeug benutzt, werden ohne Kostennachweis bei Benutzung eines Pkw 30 Cent, bei Benutzung eines Motorrads oder Motorrollers 13 Cent je gefahrenen Kilometer anerkannt.
Fahrten zum eigenen Hausstand (Familienheimfahrten) die Fahrtkosten für tatsächlich durchgeführte Fahrten zwischen Beschäftigungsort und Ort des eigenen Hausstands (höchstens eine Fahrt wöchentlich) mit 30 Cent je Entfernungskilometer. Auf die Art des benutzten Verkehrsmittels kommt es nicht an. Die Angaben zur Entfernungspauschale, die nicht für Flugstrecken, wohl aber für die An- und Abfahrten zum und vom Flughafen gewährt wird, ist im Feld "Betrag Entfernungspauschale" als Eintrag hinzuzufügen. Haben Sie öffentliche Verkehrsmittel benutzt, tragen Sie die tatsächlichen Kosten in Zeile 73 beim Feld "Kosten für öffentliche Verkehrsmittel" ein. Flug- und Fährkosten sowie Kosten für entgeltliche Sammelbeförderung werden stets in der nachgewiesenen Höhe berücksichtigt. Tragen Sie diese bitte im Abschnitt "Zusammenfassende Angaben" bei Zeile 76 ein. Bei Benutzung eines Firmen- oder Dienstwagens und bei Sammelbeförderung kommt der Ansatz einer Entfernungspauschale nicht in Betracht. Anstelle der Aufwendungen für eine Familienheimfahrt können die Gebühren für ein Ferngespräch bis zu einer Dauer von 15 Minuten mit Angehörigen, die zum eigenen Hausstand gehören, berücksichtigt werden;
Unterkunft die notwendigen Kosten der Unterkunft (Zimmermiete einschließlich Nebenkosten) in nachgewiesener Höhe;
Verpflegung die Mehraufwendungen für Verpflegung für die ersten drei Monate mit den für Auswärtstätigkeiten geltenden Pauschbeträgen;
Umzugskosten die Aufwendungen anlässlich der Begründung, Beendigung oder des Wechsels einer doppelten Haushaltsführung.
Tragen Sie die erhaltenen steuerfreien Ersatzleistungen (zum Beispiel Trennungsentschädigungen, Auslöse, Fahrtkostenersatz oder Verpflegungskostenersatz während der doppelten Haushaltsführung, Mobilitätsbeihilfen) bitte auf der Teilseite "Mehraufwendungen für doppelte Haushaltsführung" im Abschnitt "Zusammenfassung der Mehraufwendungen für die doppelte Haushaltsführung" bei Zeile 85 ein.
kein Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) besteht (vergleichen Sie bitte Zeile 4 bis 35) oder
ein DBA besteht, und zwar unabhängig davon, ob die Einkünfte im Inland besteuert werden können - gegebenenfalls mit Steueranrechnung - (vergleichen Sie bitte Zeile 4 bis 35) oder von der Besteuerung - gegebenenfalls mit Progressionsvorbehalt - freigestellt sind (vergleichen Sie bitte Zeile 36 bis 45).
Dabei wird davon ausgegangen, dass - soweit im Folgenden nichts Anderes geschrieben steht - die Einkünfte auch in den übrigen Anlagen zur Einkommensteuererklärung (Anlage G, L, R, S, SO, V) enthalten sind und im Quellenstaat nach dortigem Recht besteuert werden. Liegen Einkünfte aus Kapitalvermögen vor, kommt eine Eintragung in der Anlage AUS nur in Betracht, wenn die tarifliche Einkommensteuer Anwendung findet (Eintragungen in den Zeilen 24 bis 28 und 47 bis 49 der Anlage KAP). Ausländische Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit sind grundsätzlich nur in den Anlagen N und N-AUS anzugeben, es sei denn, es wird die Anrechnung im Ausland gezahlter Steuern gewünscht. In diesem Fall sind die ausländischen Einkünfte und die darauf entfallende ausländische Steuer zusätzlich in der Anlage AUS zu erklären (Ausnahme: Schweizerische Abzugsteuer, beachten Sie bitte Zeile 25 der Anlage N).
Zinszahlungen und anrechenbare Quellensteuern, auf die die Zinsinformationsverordnung (ZIV) Anwendung findet, sind nicht hier, sondern in der Anlage KAP zu erklären (beachten Sie bitte die Hilfe zur Zeile 59 der Anlage KAP).
Ausländische Einkünfte, die - unabhängig davon, ob ein DBA besteht oder nicht - im Inland steuerpflichtig sind, müssen stets in den Anlagen zur Einkommensteuererklärung enthalten sein. Ist auf diese Einkünfte im Ausland eine Steuer entrichtet worden, die der deutschen Einkommensteuer entspricht (vergleichen Sie das jeweilige DBA), ist diese Steuer grundsätzlich auf die deutsche Einkommensteuer anzurechnen (§ 34c Absatz 1 EStG), es sei denn, eine Steueranrechnung wird durch ein DBA ausgeschlossen oder eingeschränkt. Die ausländische Steuer wird jedoch höchstens bis zu dem Betrag angerechnet, bis zu dem auf die ausländischen Einkünfte eine deutsche Einkommensteuer entfällt.
Der Höchstbetrag für die Steueranrechnung ist für die Einkünfte und die Steuern aus jedem einzelnen ausländischen Staat gesondert zu ermitteln. Deshalb müssen Sie die Angaben über Ihre ausländischen Einkünfte und Steuern für jeden einzelnen Herkunftsstaat gesondert machen. Die Einkünfte aus den einzelnen Staaten sind dabei nach deutschem Steuerrecht zu ermitteln. Geben Sie bitte auch Einkünfte im Sinne des § 20 Absatz 2 AStG an. Wegen der Auswirkungen des § 2a EStG vergleichen Sie die Erläuterungen zu den Zeilen 31. Beträge in ausländischer Währung rechnen Sie bitte nach dem maßgeblichen Kurs zum Zeitpunkt des Zu- oder Abflusses um; geben Sie Kurs und Zeitpunkt auf einem besonderen Blatt an und reichen Sie dieses nach.
Für die nach Doppelbesteuerungsabkommen fiktive ausländische Steuer (vergleichen Sie die Erläuterungen zu Zeile 13) kommt ein Abzug nicht in Betracht. Insoweit besteht in diesen Fällen kein Wahlrecht. Die fiktive Steuer kann deshalb nur angerechnet und in den Zeilen 11 bis 13 eingetragen werden.
Die Steueranrechnung kann nur insoweit erfolgen, als die ausländischen Einkünfte - jeweils für den einzelnen Staat - bei der deutschen Einkommensteuerveranlagung in die Einkunftsermittlung einbezogen werden. Die Anrechnung der Steuer kommt für jene ausländischen Einkünfte bereits dem Grunde nach nicht in Betracht, die nicht der deutschen Steuer unterliegen (zum Beispiel aus privaten Veräußerungsgeschäften außerhalb der Fristen des § 23 EStG) oder nach einem Doppelbesteuerungsabkommen freigestellt sind. Für Einkünfte im Sinne des § 2a EStG (beachten Sie bitte die Hilfe zu den Zeilen 31) ist hingegen die Steueranrechnung im Rahmen der vorgeschriebenen Höchstbetragsberechnung nach § 34c Absatz 1 EStG zulässig.
Nach einigen Doppelbesteuerungsabkommen ist bei ausländischen Einkünften (Dividenden, Zinsen und Lizenzgebühren) auf die deutsche Einkommensteuer nicht die tatsächlich gezahlte, sondern eine fiktive Steuer anzurechnen, deren Höhe im jeweiligen DBA bestimmt ist. Reichen Sie bitte die in Zeile 7 enthaltenen Einnahmen auf einem besonderen Blatt nach und bezeichnen Sie dort die Einkunftsquelle. Zur Anrechnung fiktiver ausländischer Steuer auf Einnahmen aus Kapitalvermögen vergleichen Sie bitte die Erläuterungen zu den Zeilen 50 bis 55 der Anlage KAP.
Nach § 34c Absatz 5 EStG kann die deutsche Einkommensteuer unter bestimmten Voraussetzungen auf Antrag mit einem Pauschbetrag festgesetzt werden. Die Einkommensteuer beträgt 25 Prozent der begünstigten Einkünfte. Wegen Einzelheiten beachten Sie das Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 10.04.1984, BStBl 1984 I Seite 252. Tragen Sie bitte in Zeile 14 den Betrag der begünstigten Einkünfte ein, für den Sie die Festsetzung des Pauschbetrags beantragen, und erläutern Sie die Ermittlung auf einem besonderen Blatt, welches nachzureichen ist. Da für Einkünfte, die nach § 34c Absatz 5 EStG mit einem Pauschbetrag besteuert werden, eine Steueranrechnung nicht in Betracht kommt, dürfen die Einkünfte und die darauf etwa im Ausland gezahlte Steuer nicht in den Zeilen 5 bis 13 enthalten sein.
Einkünfte aus einer Familienstiftung, die Geschäftsleitung und Sitz im Ausland hat, wird dem Stifter, wenn er unbeschränkt steuerpflichtig ist, sonst den unbeschränkt steuerpflichtigen Personen, die bezugs- oder anfallsberechtigt sind, entsprechend ihrem Anteil zugerechnet. Das gilt nicht, wenn eine Familienstiftung, Geschäftsleitung oder Sitz in einem EU-/EWR-Staat hat und nachgewiesen wird, dass das Stiftungsvermögen der Verfügungsmacht der bezugs- oder anfallsberechtigten Personen rechtlich und tatsächlich entzogen ist. Zur Berechnung der Einkünfte können Sie die Papieranlage zur Einkommensteuererklärung über die Zurechnung des Einkommens einer ausländischen Familienstiftung im Sinne des § 15 AStG (Vordruck ASt 1 C) verwenden. Diese finden Sie unter www.finanzamt.bayern.de/Informationen/Formulare/Auslandssachverhalte/Aussensteuergesetz/default.php
Haben Sie im Jahr 2013 entsprechende negative Einkünfte erzielt, geben Sie bitte in den Zeilen 31 in der ersten Zeile den Staat an, aus dem die Einkünfte stammen, und bezeichnen Sie in der zweiten Zeile die Art der Einkünfte durch Angabe der Nummer des § 2a Absatz 1 Satz 1 EStG.
Dieselben Eintragungen sind erforderlich, wenn Sie zwar nicht im Jahr 2013, wohl aber in den Jahren 1985 bis 2012 negative ausländische Einkünfte im Sinne der dort geltenden Fassung des § 2a Absatz 1 EStG erzielt haben.
Haben Sie in den Jahren 1985 bis 2012 negative ausländische Einkünfte im Sinne des § 2a Absatz 1 EStG erzielt, die noch nicht mit positiven Einkünften ausgeglichen worden sind, tragen Sie den noch nicht ausgeglichenen Betrag in die dritte Zeile ein.
Die negativen Einkünfte des Jahres 2013 sind in die vierte Zeile einzutragen; bitte geben Sie in der fünften Zeile an, ob und falls ja, in welcher Anlage und Zeile zur Einkommensteuererklärung diese enthalten sind. Haben Sie im Jahr 2013 positive Einkünfte derselben Art aus demselben Staat erzielt, sind diese in der sechsten Zeile einzutragen. In der siebten Zeile ist anzugeben, in welcher Anlage und Zeile der Einkommensteuererklärung diese enthalten sind.
Ergeben sich keine verbleibenden negativen Einkünfte, müssen positive Einkünfte des Jahres 2013, soweit sie nicht zum Verlustausgleich verwandt wurden, in den Anlagen zur Einkommensteuererklärung enthalten sein.
Die am 31.12.2012 und 31.12.2013 etwa verbleibenden negativen Einkünfte werden jeweils gesondert festgestellt.
Wenn Einkünfte aufgrund eines DBA im Inland steuerfrei sind, dürfen diese nicht in den Anlagen zur Einkommensteuererklärung enthalten sein (ausgenommen Anlagen N und N-AUS). Die Einkünfte unterliegen jedoch regelmäßig dem Progressionsvorbehalt, das heißt die Einkünfte werden in die Bemessung des Steuersatzes einbezogen, der auf das zu versteuernde Einkommen anzuwenden ist. Geben Sie - getrennt nach Staaten - die Einkunftsquelle, die Einkunftsart und die Höhe dieser Einkünfte an. In den Zeilen 36 sind auch außerordentliche Einkünfte (beachten Sie bitte die Hilfe zu Zeile 43) sowie solche Einkünfte einzutragen, die in Zeile 42 anzugeben sind. Negative Einkünfte im Sinne des § 2a Absatz 1 EStG sind nicht hier, sondern in den Zeilen 45 einzutragen. Die Einkünfte im Sinne des § 32b Absatz 1 Satz 2 EStG unterliegen nicht dem Progressionsvorbehalt. In diesen Fällen erübrigt sich eine Eintragung in den Zeilen 36.
Hat das Investmentvermögen Erträge im Sinne des § 4 Absatz 1 InvStG erzielt, die nach dem jeweiligen DBA steuerfrei sind, jedoch dem Progressionsvorbehalt unterliegen, sind die Erträge in den Zeilen 36 einzutragen.
Der am 31.12.2013 verbleibende Betrag wird gesondert festgestellt.
Haben Sie vor 2013 Verluste aus gewerblichen, in einem ausländischen Staat belegenen Betriebsstätten nach § 2a Absatz 3 Satz 1 in Verbindung mit § 52 Absatz 3 Satz 4 bis 8 EStG oder § 2 Absatz 1 Satz 1 AIG bei der Ermittlung des Gesamtbetrags der Einkünfte abgezogen, ist dem Gesamtbetrag der Einkünfte 2013 die positive Summe der Einkünfte aus gewerblichen Betriebsstätten desselben Staates bis zur Höhe des Betrages hinzuzurechnen, bis zu dem in den vergangenen Jahren Verluste abgezogen, aber durch Hinzurechnung positiver Einkünfte der Folgejahre noch nicht ausgeglichen worden sind (§ 2a Absatz 3 Satz 3 in Verbindung mit § 52 Absatz 3 Satz 4 bis 8 EStG, § 2 Absatz 1 Satz 3 AIG). Die Hinzurechnung ist auch dann vorzunehmen, wenn sich die positiven Einkünfte aufgrund eines Veräußerungsgewinns ergeben. Entsprechendes gilt regelmäßig auch dann, wenn eine ausländische Betriebsstätte in eine Kapitalgesellschaft umgewandelt wird (§ 2a Absatz 4 Satz 1 Nummer 1 in der Fassung des § 52 Absatz 3 Satz 4 bis 8 EStG, § 2 Absatz 2 AIG). Eine Hinzurechnung kann auch vorzunehmen sein, wenn eine ausländische Betriebsstätte entgeltlich oder unentgeltlich übertragen oder aufgegeben wird und bei Beendigung der unbeschränkten Steuerpflicht oder der Ansässigkeit im Inland (§ 2a Absatz 4 Satz 1 Nummern 2 und 3, Satz 2 in der Fassung des § 52 Absatz 3 Satz 4 bis 8 EStG).
Leibrenten und andere Leistungen aus den gesetzlichen Rentenversicherungen, den landwirtschaftlichen Alterskassen und den berufsständischen Versorgungseinrichtungen unterliegen nur mit einem bestimmten Anteil der Besteuerung, der sich nach dem Jahr des Rentenbeginns richtet.
Bei Beginn der Rente im Jahr 2013 beträgt der Besteuerungsanteil 66 Prozent; Eintragungen zur Höhe des Besteuerungsanteils sind in den Zeilen 4 bis 10 nicht erforderlich. Der steuerfreie Teil der Rente wird in dem Jahr, das dem Jahr des Rentenbeginns folgt, ermittelt und gilt grundsätzlich für die gesamte Laufzeit des Rentenbezugs. Im Rahmen der Rentenbesteuerung der Folgejahre wird dieser vom Jahres(brutto)rentenbetrag abgezogen. Rentenerhöhungen, die auf einer regelmäßigen Rentenanpassung beruhen, werden in voller Höhe besteuert.
Das Gleiche gilt auch für Leistungen aus eigenen zertifizierten Basisrentenverträgen (beachten Sie bitte die Hilfe zur Anlage Vorsorgeaufwand, Zeilen 4 bis 10).
Die Rente wird seit 2010 gewährt. Im Jahr 2011 wurde der steuerfreie Teil der Rente ermittelt. Der Jahresbetrag der Rente beträgt 12.000 Euro. Die Rente wird aufgrund regelmäßiger Rentenanpassungen ab dem 01.07.2012 um 10 Euro/Monat erhöht. Im Jahr 2013 erfolgte ab dem 01.07.2013 eine regelmäßige Rentenanpassung in Höhe von 20 Euro/Monat.
Unter Beginn der Rente ist der Zeitpunkt zu verstehen, ab dem die Rente (gegebenenfalls nach rückwirkender Zubilligung) tatsächlich bewilligt wird (diese Angabe finden Sie in Ihrem Rentenbescheid). Haben Sie im Jahr 2013 eine Einmalzahlung erhalten, tragen Sie bitte das Datum des Zuflusses der Einmalzahlung ein.
Die in Zeile 5 enthaltenen Nachzahlungen für mehrere vorangegangene Jahre sind hier zusätzlich einzutragen. Dabei sind die Nachzahlungen für das laufende Kalenderjahr 2013 nicht mit einzutragen. Aufgrund dieser Eintragung wird das Finanzamt prüfen, ob für diese Nachzahlungen eine ermäßigte Besteuerung in Betracht kommt.
Die Höhe des steuerpflichtigen Ertragsanteils richtet sich nach dem Lebensalter des Rentenberechtigten zu Beginn des Rentenbezugs. Der so ermittelte Ertragsanteil beträgt zum Beispiel bei Beginn der Rente
Die in Zeile 15 enthaltenen Nachzahlungen für mehrere vorangegangene Jahre sind hier zusätzlich einzutragen. Dabei sind die Nachzahlungen für das laufende Kalenderjahr 2013 nicht mit einzutragen. Aufgrund dieser Eintragung wird das Finanzamt prüfen, ob für diese Nachzahlungen eine ermäßigte Besteuerung in Betracht kommt.
Über Ihre Leistungen aus einem Altersvorsorgevertrag (zum Beispiel Rentenversicherung, Investmentfonds- oder Banksparpläne) oder einer betrieblichen Altersversorgung (Pensionsfonds, Pensionskasse [auch VBL] oder Direktversicherung) haben Sie von Ihrem Anbieter in der Regel eine Leistungsmitteilung ("Mitteilung über steuerpflichtige Leistungen aus einem Altersvorsorgevertrag oder aus einer betrieblichen Altersversorgung [§ 22 Nummer 5 Satz 7 EStG]") zu Beginn der Leistung und bei Änderung der Leistungshöhe erhalten.
Sofern Sie keine höheren Werbungskosten haben, berücksichtigt das Finanzamt insgesamt einen Pauschbetrag von 102 Euro und/oder bei den Leistungen der Zeile 32 von 1.000 Euro.
Wiederkehrende Bezüge, die nicht in der Anlage R zu berücksichtigen sind (zum Beispiel Zeitrenten), tragen Sie bitte hier ein. Dazu gehören auch wiederkehrende Bezüge im Zusammenhang mit Vermögensübertragungen oder Leistungen aufgrund eines schuldrechtlichen Versorgungsausgleichs. Soweit der Versorgungsempfänger Versorgungsleistungen im Zusammenhang mit der Vermögensübertragung oder der Ausgleichsberechtigte Ausgleichszahlungen im Rahmen eines Versorgungsausgleichs erhalten hat, sind die Versorgungsleistungen oder Ausgleichszahlungen einzutragen, soweit beim Zahlungsverpflichteten oder der ausgleichspflichtigen Person die Voraussetzungen für den Sonderausgabenabzug erfüllt sind (vergleichen Sie die Erläuterungen zu den Zeilen 37 und38 sowie zu Zeile 39 des Hauptvordrucks).
Die Erläuterungen zu Zeile 13 gelten für Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften entsprechend:
Falls Sie die Verrechnung nach Maßgabe des § 10d Absatz 1 EStG (Verlustrücktrag nach 2012) begrenzen möchten, tragen Sie den gewünschten Betrag bitte in Zeile 51 ein.
Stehen die Ausgaben im Zusammenhang mit einer eigengenutzten oder unentgeltlich an Dritte überlassenen Wohnung, können die Ausgaben nicht als Werbungskosten abgezogen werden. Darin enthaltene erhöhte Absetzungen laut Zeile 34 können in der Anlage FW geltend gemacht werden, wenn die Wohnung eigengenutzt oder ohne gesicherte Rechtsposition überlassen wird.
Zu den Beiträgen zur Altersvorsorge (Zeile 4 bis 10) gehören Beiträge zu
zertifizierten Rentenverträgen (sogenannte Rürup- oder Basisrentenverträge).
Alle vom Anbieter übermittelten Beiträge zu zertifizierten Basisrentenverträgen (sogenannte Rürup-Verträge) werden beim Sonderausgabenabzug berücksichtigt. Tragen Sie diese bitte in Zeile 7 ein. Der Sonderausgabenabzug setzt voraus, dass Sie gegenüber Ihrem Anbieter des Basisrentenvertrags schriftlich und fristgemäß (das heißt, für das Beitragsjahr 2013 spätestens bis zum 31.12.2015) eingewilligt haben, dass dieser unter Angabe Ihrer Identifikationsnummer und der Vertragsdaten die Höhe Ihrer Beiträge der zentralen Stelle übermittelt. Die Einwilligung gilt auch für folgende Beitragsjahre, sofern Sie die Einwilligung nicht vor Beginn des jeweiligen Beitragsjahrs schriftlich gegenüber dem Anbieter widerrufen. Über die erfolgte Datenübermittlung werden Sie von Ihrem Anbieter informiert. Konnte der Anbieter die Daten nicht rechtzeitig übermitteln, erhalten Sie von ihm eine Bescheinigung, die dann nach zu reichen ist. Ohne die Datenübermittlung durch den Anbieter oder eine Beitragsbescheinigung können die erklärten Beiträge nicht berücksichtigt werden. Erhalten Sie die Bescheinigung erst nach der Übersendung Ihrer Einkommensteuererklärung, reichen Sie diese bitte nach.
Der Höchstbetrag für sonstige Vorsorgeaufwendungen ist davon abhängig, ob Krankheitskosten oder Beiträge für eine Krankenversicherung ausschließlich aus eigenen Mitteln bestritten werden oder ob steuerfreie Leistungen gewährt werden oder (zumindest) Anteile der Krankheitskosten von dritter Seite übernommen werden. Steuerfreie Leistungen in diesem Zusammenhang sind zum Beispiel der Arbeitgeberanteil zur Krankenversicherung bei sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmern, entsprechende Zuschüsse des Arbeitgebers bei freiwillig gesetzlich oder privat krankenversicherten Arbeitnehmern, Beitragsanteile der Träger der gesetzlichen Rentenversicherungen, Beihilfeansprüche von Beamten, Beiträge der Künstlersozialkasse und Beitragserstattungen der Träger von Kindertagespflegeeinrichtungen an Tagespflegepersonen. Werden die vorgenannten Leistungen für mindestens einen Teil des Jahres oder bei mehreren Einkünften für mindestens eine Einkunftsquelle erbracht, ist die in Zeile 11 gestellte Frage mit Ja zu beantworten. Bei Ehegatten/Lebenspartner, die über ihren Ehepartner/Lebenspartner versichert sind (zum Beispiel gesetzliche Krankenversicherung), ist die Frage wie beim Ehepartner/Lebenspartner mit Ja zu beantworten. Auch ein nicht berufstätiger Ehegatte/Lebenspartner eines Arbeitnehmers, der sich von der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht hat befreien lassen, hat die Frage mit Ja zu beantworten, sofern er ansonsten über den berufstätigen Ehegatten/Lebenspartner familienversichert gewesen wäre. Unerheblich ist in diesem Fall, ob der nicht berufstätige Ehegatte/Lebenspartner einen eigenen Krankenversicherungsvertrag abgeschlossen hat. Ein Ehegatte/Lebenspartner, der keinen eigenen Anspruch auf steuerfreie Zuschüsse, steuerfreie Arbeitgeberbeiträge oder steuerfreie Beihilfe hat (zum Beispiel der nicht erwerbstätige Ehegatte/Lebenspartner eines Beamten), beantwortet die Frage gleichwohl mit Ja, sofern für seine Krankheitskosten der andere Ehegatte/Lebenspartner einen Anspruch auf steuerfreie Beihilfe hat. Bei geringfügig Beschäftigten ist diese Frage mit Nein zu beantworten, soweit keine unentgeltliche Familienversicherung beim Ehegatten/Lebenspartner vorliegt.
Sofern Sie Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge für zukünftige Jahre vorausgezahlt haben, sind diese maximal nur in Höhe des 2,5-fachen des vertraglich geschuldeten Jahresbeitrags abzuziehen, der auf die Basisabsicherung entfällt.
Haben Sie als Versicherungsnehmer Ihren eingetragenen Lebenspartner im Sinne des Lebenspartnerschaftsgesetzes oder Ihr Kind, für das kein Anspruch auf Freibeträge für Kinder oder Kindergeld besteht, im Rahmen einer privaten Krankenversicherung als versicherte Person mitversichert, nehmen Sie bitte Eintragungen zur Basisabsicherung in den Zeilen 40 bis 44 und zu Wahlleistungen in Zeile 45 vor. In diesem Zusammenhang sind neben den im Jahr 2013 geleisteten Beiträgen auch die in diesem Jahr erstatteten Beiträge zur Basisabsicherung einzutragen.
Diese Zeilen sind von Arbeitnehmern auszufüllen, die während des ganzen oder eines Teils des Kalenderjahres 2013 nicht rentenversicherungspflichtig waren. Hierzu gehören insbesondere

References: § 50
 § 10
 § 39
 § 39
 § 26
 § 49
 § 20
 § 2
 § 23
 § 2
 § 34
 § 34
 § 34
 § 15
 § 2
 § 2
 § 2
 § 2
 § 32
 § 4
 § 2
 § 52
 § 2
 § 52
 § 2
 § 52
 § 2
 § 52
 § 10