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Timestamp: 2019-03-20 06:39:26+00:00

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Steuern sparen: 2016
Blog rund um Steuern und wie man diese spart
Kassensysteme: Ablauf der Schonfrist zum 31.12.2016
Mit dem Schreiben vom 26.11.2010 verkündete das Bundesministerium der Finanzen (BMF) seine Ansichten hinsichtlich der Aufbewahrung digitaler Unterlagen bei Bargeschäften. Diese sogenannte "Kassenrichtlinie 2010" legt u.a. fest, dass elektronische Kassensysteme Geschäftsvorfälle einzeln und unveränderbar aufzeichnen und die Daten der Kassensysteme jederzeit zur Auswertung durch die Finanzbehörden verfügbar sein müssen. Zudem hat die Finanzverwaltung bei einer Außenprüfung nach § 147 Abs. 6 AO das Recht auf Datenzugriff, d.h., sie kann sich alle verwertbaren Datenträger wie CD, DVD oder USB-Stick aushändigen lassen. Die ab dem 01.01.2017 für alle elektronischen Kassenaufzeichnungen geltende Aufbewahrungspflicht von zehn Jahren wurde ebenfalls durch die Kassenrichtlinie 2010 eingeführt.
OFD-Merkblatt zur "Ordnungsmäßigkeit der Kassenbuchführung"
Die OFD Karlsruhe weist explizit auf die Folgen einer fehlerhaften Kassenführung hin. Der Gesetzgeber vertraut grundsätzlich nach § 158 AO auf die Richtigkeit des Ergebnisses der Buchführung, also von Gewinn und Umsatz. Fehler in der Buchhaltung oder ein nicht schlüssiger Nachweis, dass keine Änderungen an Einzelbuchungen oder den steuerlichen Abschlüssen vorgenommen wurden, können zu einer Verwerfung der Kassenbuchführung durch die Finanzverwaltung führen. Das Finanzamt hat dann die Möglichkeit, die Besteuerungsgrundlagen im Rahmen von § 162 AO zu schätzen. Kann der Steuerpflichtige von der Finanzbehörde festgestellte Differenzen nicht substantiell widerlegen, so folgt laut OFD Karlsruhe neben den Umsatz- und Gewinnzuschätzungen regelmäßig auch die Einleitung eines Steuerstrafverfahrens. Eingriffe in das Kassensystem können bei vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten den Tatbestand der Urkundenunterdrückung nach § 274 Abs. 1 StGB oder der Steuerhinterziehung nach § 370 AO erfüllen.
Dipl. - Kfm.
Christian Scholz -Steuerberater-
Steuerberater in Hessisch Oldendorf und Hameln
Eingestellt von Christian Scholz um Freitag, Dezember 02, 2016 Keine Kommentare:
Labels: Aufzeichnungspflichten, Betriebsausgaben, Betriebseinnahmen, Einkommensteuer, Gewerbesteuer, Selbstständige, Steuer, Unternehmer
Eingestellt von Christian Scholz um Dienstag, Oktober 11, 2016 Keine Kommentare:
Labels: Einkommensteuer, Handwerkerleistungen, Vermietung
Bundesfinanzhof, VIII-R-10/12, Urteil vom 22.03.2016
Eingestellt von Christian Scholz um Freitag, September 23, 2016 Keine Kommentare:
Labels: Arbeitnehmer, Einkommensteuer, Einspruch, Selbstständige, Unternehmer
Steuerberater in Hameln und Hessisch Oldendorf
Eingestellt von Christian Scholz um Montag, September 19, 2016 Keine Kommentare:
Labels: Arbeitnehmer, Einkommensteuer, Einspruch, Krankenkasse, Sonderausgaben
Rentenberaterin nicht freiberuflich, sondern gewerblich tätig
Eine selbstständige Rentenberaterin, die im Anschluss an ein dreijähriges Studium an einer Verwaltungsfachhochschule für Renten- und Sozialversicherung zunächst als Beamtin im gehobenen Dienst bei der Deutschen Rentenversicherung (Landesversicherungsanstalt) gearbeitet, dort u. a. als Dozentin Fortbildungsseminare durchgeführt hat und nunmehr mit einer von einem Amtsgericht erteilten Erlaubnis nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 des Rechtsberatungsgesetzes eine selbstständige Tätigkeit als Rentenberaterin ausübt, erzielt keine freiberuflichen, sondern gewerbliche Einkünfte. Die Tätigkeit als Rentenberaterin wird nicht von den Katalogberufen des § 18 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG erfasst, und kann auch nicht als eine einem bestimmten Katalogberuf, z. B. einem Fachanwalt für Sozialrecht, ähnliche Tätigkeit gleichgesetzt werden.
Eingestellt von Christian Scholz um Dienstag, September 13, 2016 Keine Kommentare:
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Der Bundesfinanzhof (BFH) hält an seiner Rechtsprechung fest, dass die Besteuerung der Altersrenten seit 2005 verfassungsgemäß ist, sofern nicht gegen das Verbot der doppelten Besteuerung verstoßen wird. Er hat zudem im Urteil vom 6. April 2016 X R 2/15 hervorgehoben, dass mit dem Vorbringen gegen die Richtigkeit eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) keine erneute verfassungsgerichtliche Prüfung eines Gesetzes erreicht werden kann.
Somit sind Renten auch weiterhin steuerpflichtig und werden es auch sein...
Eingestellt von Christian Scholz um Dienstag, August 09, 2016 Keine Kommentare:
Labels: Einkommensteuer, Renten
Steuerermäßigung für Beherbergungsleistungen
Neues Urteil des BFH zu
Bundesfinanzhof, XI-R-11/14; Urteil vom 01.03.2016
Bei Übernachtungen in einem Hotel unterliegen nur die unmittelbar der Vermietung (Beherbergung) dienenden Leistungen des Hoteliers dem ermäßigten Umsatzsteuersatz von 7 %.
Die Einräumung von Parkmöglichkeiten an Hotelgäste gehört nicht dazu; sie ist mit dem Regelsteuersatz von 19 % zu versteuern. Das gilt auch dann, wenn hierfür kein gesondertes Entgelt berechnet wird.
Eingestellt von Christian Scholz um Freitag, Juli 01, 2016 Keine Kommentare:
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Kassensysteme: Ablauf der Schonfrist zum 31.12.201...
Abzugsverbot der Mietaufwendungen für einen durch ...
Erstattet eine gesetzliche Krankenkasse im Rahmen ...
Rentenberaterin nicht freiberuflich, sondern gewer...
Verfassungsmäßigkeit des AlterseinkünftegesetzesPr...

References: § 147
 § 158
 § 162
 § 274
 § 370
 § 1
 § 18