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Timestamp: 2019-09-17 11:01:04+00:00

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Schema zum schweren Raub, § 250 StGB | iurastudent.de
I. Verwirklichung des Raubes, § 249 I StGB
II. § 250 StGB:
1. § 250 I StGB
(1) Nr. 1a: Beisichführen einer Waffe / eines anderen gefährlichen Werkzeugs
Ein Werkzeug setzt voraus, dass der Täter eine (bewegliche) Sache bei sich führt, die als Tatmittel in Betracht kommt. Diese muss mindestens objektiv gefährlich, also auf Grund ihrer objektiven Beschaffenheit geeignet sein, bei entsprechender Verwendung erhebliche Verletzungen herbei zu führen.
(2) Nr. 1b: Beisichführen eines sonstigen Werkzeugs / Mittels
(3) Nr. 1c: Gefahr einer schweren Gesundheitsschädigung
(4) Nr. 2: Raub durch Bande
Unter eine Bande versteht man den Zusammenschluss von mindestens drei Personen, die sich mit dem Willen verbunden haben, künftig für eine gewisse Dauer mehrere selbstständige, im Einzelnen noch ungewisse Straftaten des im Gesetz genannten Deliktstyps zu begehen.
(5) Kausalität
(6) Objektive Zurechnung
(2) Bei Nr. 1b: Verwendungsabsicht
(3) Bei Nr. 1c: Gefährdungsvorsatz
2. § 250 II StGB
(1) Nr. 1: Verwenden einer Waffe / eines anderen gefährlichen Werkzeugs
In Abgrenzung zu § 250 I Nr. 1a StGB, wo ein bloßes Mitführen einer Waffe oder eines anderen gefährlichen Werkzeugs ausreicht, setzt Verwenden den Gebrauch der Waffe oder des anderen gefährlichen Werkzeugsvoraus. Hierzu reicht bereits der Einsatz zur Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben aus.
(2) Nr. 2: Bandenraub mit Beisichführen von Waffen
(3) Nr. 3a: Schwere körperliche Misshandlung
(4) Nr. 3b: Todesgefahr
Todesgefahr liegt vor, wenn der Täter eine andere Person durch die Tat in die konkrete Gefahr des Todes bringt.
(2) Bei Nr. 3b: Gefährdungsvorsatz
V. ggf. § 250 III StGB
I. Tatbestand 1. Objektiver Tatbestand a) Nötigen (1) mit Gewalt oder durch Drohung mit ein…
I. Rechtsgrundlage , § 76 BauO II. Erläuterung Genehmigung eines Teils der Bauausführung II…

References: § 250
 § 249
 § 250
 § 250
 § 250
 § 250
 § 250
 § 76