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Timestamp: 2020-02-21 07:46:25+00:00

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1834 / 176 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung)
1834 / 176 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff
die gegebene Stände-Ver- hier auf Frysenborg, diesen Abend in
J. KK. HH. igen Theil nämlichen Ehren- mit dem Königl. Dampfboot Kammerjunkers und Capi- nach Kolundborg ab, von d daselbst noch die-
Monarchen für Majestät ging von dieselbén zu diniren und von da n dachten.
um 5 Uhr reisten auch J rif Ferdinand und Gemahlin mi sstaabes und Gefolge, ie bei ihrer Anfkunsft, Kommando des Herrn utenants Steen-Bille, von hier Hauptstadt zu begeben un fommen gedenken.
Sommer auf längere Zeit in die Bâder von
Imlauf gewesene Ge-
Cumberland die
zubringen werden, scheint
ner Ankunft hier dem fassung dankte. wo Allerhöchst Randers einzutreffe Prinz Frede t dem übr des Genera bezeigungen w
wo sie sch nach der sen Abend anzu
Hannover, von Cambridge werd verlassen und sich, Böhmen begeben. rúcht, daß der diesjährige Bade- sich zu bestätigen.
“Am 16ten theilte da ben lber die Majorats-Erthe und Knyphausen mit. zur Nachricht dienen theilung der bei Sti obachten Gru Natural-Bequartierung Antrag genehmigt, genstand beendigt war. Kammer die zweite B Kriminal-Geseßbuches fortgeseßt, Z wurde der Antrag r die untreue Gattin und Untreue tôdtet, wie bisher,
en uns in diesem dem Vernehmen nach, Das schon früher in 1 zog und die Herz Satson in Pyrmont
ogin von
s Ministerium den Ständen ein S an den Grafen von Jnan- beschloß, es si und das Ministerium um Mikt- vation von Majoraten be- athung Über die Kommissions- r diesen Ge- der zweiten n Theil des 90 erledigt.
cung und Conser suchen. — Jn der Ber tgefahren und der die erste Berathung übe — Am 17. Juni wurde in erathung über den allgemeine und Art. 41 bis des Dr. Christiani, daß der den Ehebrecher im straflos seyn soll,
ndsáße zu er wurde for
Zum Art. 8 Ehegatte, welche Augenblicke der genehmigt. Die neue menter, welche, Husaren in Drago in diesem Jahre vo beendigt we gleich, dun und die Regimenter unter elt Nummern der Knöpfe untersch ckvolle Helme gewählt. herigen Uniformirung Veränderungen eintreten.
Kassel, 18. Juní. einen unerwartet dem C Baurath Schuchhard,. von menen Befehl, um von dem Kur Der Prinz und Wafßfen- ger-Garden wur
Der Kurprinz- singen persönlich die Le Srändehaus vor Feierlichkeit mit d bereits alle Anstalten der Stánde-Versamm rien sih dabei einfinden. vor sih gehen.
Die in voriger Ausstellung war glänze in vielen vorhergegange hat mehrere von den a Kurprinz hat vornehmsten St kaufen Willens seyn follten.
Ein in Leipzig im Exemplaren verbreitetes Spo Verein oder die Jesuiten in hiesigen evange her desse Bickell, Pfarrer Lange u in die hiesige worin sie die anonyme heisigen Sache bezüchtigen.
Dresden, 20. Ju zweiten Kammer Etat der Münze zur Sprache Summe von 1500 Allgemeinen darau genwärtigen Zeiten, rechtlich jeyen, frúhern Z einträgliches sey, Im Gegent der eigenen Fabrication Wenn sich aber bei winn herausstell er sey einzig un entlich nur vermúnze, und da nem Preise úberlasse, Die Deputa messen scheine, waltungs - gends in
Silber -Prodbiex- endlih abzuschaffen, un âtten und auf Eintheilung de NHetriebs - Kapit 1832 109,630 Rthlr.
Das Resultat. des vor welchen Nachtheil sich eußen prá
Kavallerie - Regi- gen zufolge, von d theilweise, hon Frühjahre 1835 aber völlig die drei Regimenter agen und Vorstößen, sich nur durch die eiden. Zur Kopfbedeckung sind Wie es heißt, werden auch der Artillerie mehrere wesentliche
Uniformirung der drei leichten den Allerhöchsten Bestimmun ner umgeschaffen r sich gehen, im Die Uniform ist für felblaue Kollets mit rothen Kr einander werden
sind, wir
(Schwäbischer Merkur. hef der hiesigen Bür dem Kurprinzen-
ger-Garden, Regenten zugekom- n die ganze Bürgergarde der Residenz enten gemusert zu werden. iedenheit über die Haltung Offiziere der Bür- r Tafel gezogen.
seiner Reise nach Kis- des Grundsteins zu dem neuen e. Hoheit wünscht, daß gedachte mp vor sich gehe. Außer sämmtlichen Mitgliedern tinister und die Difkaste- 21, Juni
rúcte gester prinzen - Reg seine volle Zufr Uebung des Corps. den von dem ‘Prinzen zu Regent will n
Die Stabs-
em größten Po Es werden lung werden die V Die Feierlichkeit wird den
gehabte Kunst- und Gemälde- gezeichneter als H. die Kurfürstin Gemälden gekauft. cht und ein Verzeichniß der che die Eigenthümer zu ver-
Woche hier statt nder, zahlreicher und aus nen Jahren. V usgestellten stellung bej úcfe verlangt, wel
Dru erschienenes und hier in vielen ttgedicht, betitelt : Furhessen“/ hat eine außerordentliche hen Missions - Vereins veranlaßt Ober- Appellations - Gerichtsrath Assessor Ewald, haben Bekanntmachung einrücken lassen, Verunglimpfung einer
„Der Missions-
Sig6ung, des
nd Landgerichts - n Zeitungen eine n Verfasser der
In den fortgeseßten Berathungen úber das Einnahme-Budget kam der als Rein-Ertrag die Die Deputation machte im
thlr. gewährt. - Regale in ge-
m, daß das Münz Regierungen zu aufgeklärt und zu Völker mit s{hlechter Münze, wie oft in f kurze Zeit zu täuschen, ni das des Gewinnes wegen
heil bezahlen fast a der Landes - M
f aufmerf\
rgends mehr ein ausgeübt werden le Staaten die Ehre unze ziemlich theuer. Sächsischen Münze dennoch ein Ge- sey dieser eigentlich nur d allein dem Umstande zuzuschreiben, das durch eignen Bergbau gewonnene Silber waltung es der Múnz-Anstalt zu ei- Vermünzungés-Kosten reichlich über- tion fügte zugleih hinzu, wie es ihr ange- Wunsch auszusprechen : daß es der Ver- dchte, die veraltete, und wohl nir- úbliche Eintheilung des Lothes des Quentchen und Pfennig : Gewichte d dagegen der bei anderen Deutschen llen Deutschen Handelsplälßzen üblichen in Grâne- sich anzuschließen. — Das ze betrug am Schlusse de Der Abgeordnete Latte liegenden Etats gebe aber Sachsen dur ge sein Courant chter als Sachsen , und des Unalaufes
eiten , au
scheinbar, denn daß Sach-
ß die Ver
órde gefallen m Deutschlaud mehr Gewichts in
s Lothes : al der Mún s Jahres rmann bemerkte: mals den Bêweis, en Münzfuß nach dem 21 Guldenfuß,
aus, werde aber doch, in seines Geldes in ganz Deutsch- mitnur 22pCt Verlust die scchwerenSächsischen dadurch für Preußen ein 50,000 Rthlr. anschlagen shlagender Beweis, wie nöthig fuß zu ändern, was nur große Selbst in Frankreich habe man rication gewonnen. 0 (ot 0 °, 5
ch seinen {wer
aljo 5 pCt. schle Folge seines Kredits land, inStand.gescbt, Múnzen einzukaufen ; bedeutender Vortheil, den man Das, glaube er, sey es sep, den Sächsischen Münz gewähren köônne.
r Múnz-Fab
es ergebe sich
Vortheile ge : noch 26,000 Rthlr. bei de
die Frage über die Veränderung des Mänzfußes stehe mit dem vorliegenden Etat eigentlih in keiner Berührung. Eine solche Veränderung könne und dürfe auch nicht daßin führen, daß das Münz - Regale einen Gewinn gebe. Wo es Ertrag gewährte, habe dies hauptsächlich in dem Umstande gelegen, daß sich damals mehr Gelegenheit dargeboten , Silber zu billigeren Preisen zu faufen. Es liege in der Natur der Sache, daß, wenn die Münze wirklih den innern Werth haben solle, welcher darauf geprägt ist, fár die Staats - Regierung fein Nußen daraus hervorgehen fônne. Die Kammer erklärte sich darauf mit diesem Etat für einverstanden, und ging zu dem der Post-Einkünsfte úber, unter denen sich die Summe der Einnahme auf 424,518 Rthlr. beläuft, wovon, nach Abzug der mit 223,800 Rthlr. berechneten Ausgaben, ein Rein-Ertrag von 200,717 Rth{r. bleibt. Diese Ein- nahme wurde ebenfalls genehmigt, nachdem einem Antrage des Abgeordneten Richter (aus Zwickau), die Staats-Regierung zu ersuchen, sámmtliche Privilegien und Regalien der Post- Anstalt fünftig- aufhôren zu lassen, keine Folge gegeben war. Aus dem Debit der Zeitungen und Zeitschriften belief sich die Summe der Einnahme auf 68,340 Rthlr., der Rein-Ertrag auf 23,400 Rthlr. Der Abgeordnete Richter (aus Zwickau) stellte den Antrag, die Staats-Regierung zu ersuchen, das politische Zeitungswesen freizugeben. Es {ey hier noch ein Regale aus ganz früher Zeit vorhanden. Man |ey damals so weit ge- gangen, um dem Fiskus einen größern Gewinn zu verschassen, daß man sogar dieses höchste intellektucile Bildungs - Mittel der Nation zu einem gemeinen Erwerbs-Mittel herabwürdigte. "So habe man denn in ganz Sachsen ein einziges politisches Zei- tungsblatt, welches dazu dienen solle, die in jeder Hinsicht jo hochgebildete Nation politisch auszubilden, und auch dieses Blatt sey mit Privilegien ausgerüstet und bewaffnet, jo daß es anderen Staatsbürgern nicht erlaubt wäre, für die Aufklärung ihrer Mitbürger zaitzuwirken. Dieser Antrag fand jedoch in der Kammer keine ausreichende Unterstüßung. Eben so wurde einem Antrage des Abgeordneten Lattermann, die Staats- Regierung zu ersuchen, gleich wie in anderen constitutionnellen Staaaten, die fremden Zeitungen cinem Stempelgelde zu unter- worfen, keine Folge gegeben. — Der Etat der Salz-Nußun - gen gewährté die Cinnahme-Summe von 316,190 Rth(r. ; der Etat der Chaussée-Gelder als Rein-Ertrag 190,067 Rthlr. ; der Etat der Brücken- und Wege-Gelder 10,844 Rthlr. ; der Etat des Elb-Zolls 60,054 Kthlr.
Dresden, 21. Juni. Jn ihrer Si6ung voin Z0sten v. M. gelangte die zweite Kammer zum Schluß ihrer Berathungen úber das Einnahme-Budget. Nachdem darauf noch das Schôn- burgische Steuer-Kontingent, so wie die Ober-Lausizischen Steu- ern und Abgaben genehmigt worden - wurde das ganze Budget der Staats - Einnahme und Ausgabe fúr die Jahre 1834, 1835 und 1836, unter den von der Kammer beschlossenen Modificatio- nen und Vorbehalte, durch Namens- Aufruf einstimmig ange- nommen. Die Kammer hat über das gesammte Budget in 42 Sißungen, wozu noch eine nicht dffentlich bekannt gemachte zu rechnen, verhandelt; 38 umfassen die Verhandlungen über das Ausgabe-Budget, und 5 die über das Einnahme-Budget.
München, 20. Juni. Heute früh um 5 Uhr haben Se. Majestät der König, welche gestern von dem Lustschlusse Berg wieder hier eingetrossen waren, das aus Griechenland zurücge- fehrte Bataillon des 11. Linien-Jnfanterie-Regiments in der Ludwigsstraße inspicirt. Mit dem größten Enthusiasmus wur- den Se. Majestät mit einem dreimaligen Lebehoch begrüßt. Hierauf marschirten die Truppen nach ihrer Garnison Lindau ab.
Die hiesige politische Zeitung enthält nachstehenden „vom Jnn“/ überschriebenen Artikel: „Die tägliche Erfahrung lehrt, wie selbst Gelehrte der Französischen Nation zum großen Theile es nicht der Mühe werth halten, die Deutsche Sprache zu lernen, oder sich mit Deutscher Literatur nur einigermaßen bekannt zu machen, und wie sie so ganz uneingeweiht sind in unsere’ Sitten und Gebräuche und feine Kenntniß haben, weder von der Geschichte, noch der Geographie, noch der Statistik und den nothwendig dadurch bedingten Einrichtungen und-Regierungsformen der verschiedenen Staaten, die in ihrer Gesanimtheit den Deutschen Bund ausmachen. Deswegen is ihnen auch das Verhältniß der einzelnen Bundesglteder zur Bundes-Versammlung, und die- ser ‘zu jenen, ein unaufhörliches Räthl\el. Nichtsdestoweniger ist die revolutionnaire ‘Propaganda in Paris , von wo aus sie durch ihre Organe, die sogenannten liberalen Journale, ihre un- heilbringenden Doktrinen allenthalben zu verbreiten sucht, fort- während mit Deutschlands politischem Jnteresse beschäftigt. Da; freilih sehr unverbürgten Nachrichten zufolge, ganz ausgezeich- net geistige Notahilitäten die Wortführer in den besagten Jour- nalen seyn sollen, die unter die erleuchtetsten Staatömänner Eu- ropa’s gehören, so wäre ihr bodenloses Geschreibsel von Tyran- nei und Despotismus, unter welchen sämmtliche Deutsche Län- der s{hmachten, eine unerklärliche Erscheinung, wenn jene grán- zenlose Unkunde über eben jenes Land, dessen Geschick den Inhalt ihrer aufrührerischen Jeremiade ausmacht, und die ihnen eigen- thümliche Seichtigkeit in fast allen Kenntnissen und MWissenschaf- ten, als unvermeidliche Folge des in Frankreich seit Jahren schon herrschenden Encyklopädismus, nicht eine notorische Ge- wißheit wäre. — Mik glänzenden Floskeln preisen sie uns das unnennbare Glúck der Franzosen, das ihnen durch den Umsturz der Dinge im Jahre 1830 geworden. Nicht zufrieden mit dem eigenen Glücke, aus reiner Nächstenliebe wollten sie auch andere Völéer eines Gleichen theilhaftig machen. Belgien und Polen waren die ersten, welche durch die nah allen Ländern hin "ihre gierigen Arme ausstrecende Propaganda zuerst zum Handkusse famen. Aber vorzüglich sollte Deutschland. der erkorne Haupt- Schauplaß seyn, wo die neuen revolutionnairen Prinzipien Ein- gang finden, und gleich Drachenzähnen gesäet, die vermeinten Früchte bringen sollten. — ‘Als aber feine Deutsche Regièrung einer auf den Umsturz der Throne und aller auf frúher bestan- denen Staats-Einrichtungen gebauten Glückseligkeit den Eingang in ihr Gebiet gestatten wollte, da glaubten die Französischen Selig- feits-Fabrikanten: es sey Zeit, mit Macht Derer sich anzuneh- inen, denen ihre wohlwollenden Fürsten den trikoloren Glücks- Kometen nicht aufgehen lassen wollten. Bereits hatten die Ko- riphäen der Bewegungs-Partei Und ihr Anhang durch Rede und Schrift und durch ihre in allen Richtungen versendete Apostel wenigstens in Gedanken von der Súßigkeit des Französischen Freiheits-Honigs kosten lassen und darnach (Ústern gemacht. Noch wollte die Sache immer nicht zum erwünschten Resultate führen ; da riefen sie voll übel verstandenen Pslicht-Eifers den Deutschen Regenten zu: „Wenn ihr eure Regierten nicht gutrwillig an den wohlthätigen Strahlen der Französischen Glückssonne sich wär- men lassen wollt, so!‘ — Siehe, da ward aus dem menschen- freundlich wünschenden Samaritaner plóblih ein herrisch dro- hender Vormünder der Deutschen Völkerschaften geworden. Wie \ fein ‘ausgedacht! — “Man will also die Deutschen TF0 iede zei und die Herzen ihrer Unterthanen
námlich Monsignore Butiglia, Polidori und Ca vorgerücktem Alter, Und Er ist seit
ihnen entf Solchen Frevel können nur Jene wage welche die begeisternden Gefühle nicht kennen, die ein trey Volk an sein angeerbtes Fürstenhaus ketten, mit dem es Glüg Aber wer mit gleich kaltem Egoiómus, wi
Jrinzipien , auch- seine Könige wechselt, wie
derselben sind von sehr
Butiglia is g Prálat, a
ar schon 84 Jahre alt. ber da er fein Geschäftsmann war, Ansprüche auf eine schnelle Beförderung. hon lange den Hur, und man sagt, ch wiederholtes Fehlschlagen diejer
Als er indeß von seiner Erhebung Freude aus-
60 Jahren so hatte er
und Unglück theilt. seine Moden und P fônnen denen die sißen Bande zwischen Regenten und Vot heilig seyn? Das Deutsche Blut soll wieder durch ; vergossen werden, damit ein herrsh - und raubgieriger Nachbq unter dem pompösen Titel der „großen Nation“ den Unberufy nen Mittler spielen, und sich vollsaugen kônne an fremdem q Aber nimmer wird es solcher. Glattzüngig, feit gelingen, den frommen, biedern und innigen Sinn Deut: er Fürstenhäupter zu hintergehen, und ihre treuen Völker y Wohl konnten Einzelne im Volke sich täuschen (q; | Dr. rführt und verblendet durch die rastlosen Zuflüsterungey der geschwornen Feinde Deutscher Eintracht; aber die Deut {e Treue, die unbefleckte, wankte nicht. Der Himmel bewahre uns vor solcher Freiheit, und lasse uns fernerhin unsere Fürstey und Staats-Verfassungen, unter deren Schitm unser Wohlstand unsere Gewerbe und unser Handel, unsere Künste und Wissen schaften blühen und fröhlich gedeihen.“
Ueber den Bauplan des Kanals zu Verbindung der Don ih zwijchen dem Königl. Ober - Baurath Freiherrn von Pechmann und dem bekannten Wasser-Baumeiste, Geh. Rath Ritter von Wiebeking in München eine literarish
Die neueste Flugschrift des Lettern ist mer, cht sih darin über seinen Gegner, Freihetry von Pechmann (den Verfasser des Plans zu jenem Kanal), seh hestig aus, und erbietet sih, neun Posten zu 1000, 500, 300 f, u, \. w. (zusammen 3000 fl.) bei einem Banquier zu hinter, F ge gen und auszubezahlen, wenn die den Kanalbau betresfenden q gar geblichen Unrichtigkeiten in den bekannten Artikeln der allge h meinen Zeitung als richtig behauptet, und überhaupt bewiesen werden kann, daß der Kanal nah dem Pechmann'schen Plan (der von der Regierung bereits genehmigt worden) gelingen
Der Ausschuß des „Schiller-Yr eins‘ bringt in der heutigen Nummer des Morgenblattei 6ung für ein unserm großen Dich Dies Denkmal soil eine kolossal, sizende Statue des Dichters, der Kopf nach Dannecker, die Fey tigung der Skizze und Auéführung des Modells von Thorwaly n Die Aufforderung zur Untersiükun im Allgemeinen an alle Stände in Deutschland und s Deutschen Bühnen, Deutschlands Schriftsteller un) Künstler, zur Gründung eines „Schillers Album“ und an di Deutschen Frauen , welchen der Unsterbliche in seinen Liedern (1 oft Denkmäler errichtet.
rchtsdestoweniger st Nerven -System “dur sehr gelitten habe. Papst benachrichtigt wurde, war seine und indem er den Audienz-Saal verließ, eilte er, seine denen er zurief, daß er „endlich ein Kär- Bei dem Allen isi er ein sehr guter und — Der bekannte Amerikanische Bischof Tháätigkeir,
hweifend, 1d begrüßen,
geworden sey.“ | siebenswürdiger
plúndertem Gute.
in Nom. Mission gezeigt ‘hat, und der Erfolg, gewährten dem Papste, ungeachtet der verleum- Einflústerungen gewisser Fremden, deren Neid be erregt worden ist, große Genugthuung. Kardinal !‘/ riefen sie aus; „nein, niemals. Ja, Nichts kann indeß s{hmeichelhaf- sand seyn, als der lange von dem Prâfi- an den Papf| gerichtete Brief, worin jener Vollmacht ertheilt, die Angelegenheiten der Insel zu ordnen, wie er es für geeignet halte. Dr, England is aufgeschoben, da die diesem Augenblick seines Dienstes zu sehr Pabst nicht ei Englische Kardinäle zu ernennen, sobald sien, die Würde ihres Ran- Der Name des berühmten Pr. war eine Zeit, wo Es ist in der That Hof micht schon früher diesen gelehrtesten Mitgliede der ka- Solche Talente en nicht nur der gesammten machen, sondern auch, in den Augen der Rö- den Englischen Namen verbreiten. — Einer der die an dem Aufstande zu Perugia im J. 1831 is auf Verwendung eines Britischen ‘Pairs, der, wie em Englischen Gesandten zu Florenz aufge- Eine Anzahl merk-
sen, verfü mit dem sie
x Gelegenheit England etn wenn es noch Dr. den Dr. Eng von Hayti Ï dem Bischof | Kirche dieser | Die Promotion ' Rirche gerade
och zwei oder dr hinreihendes Vermögen be frecht zu erhalten. d wurde hier und dort genannt, und es stlich an seine Erhebung gedach daß der Rômische ohen Beweis seiner Gunst dem eistlichkeit in England ertheilt hat. hohe Stufe gestellt, würd
B. wäre.‘ mit dem Main hat
Fehde entsponnen. i abgeneigt
u verwundern,
Ï tholischen G I guf eine |0 Ho " Geistlichkeit Ehre I mer, Glanz über
N Haupt-Revolut N Theil nahmen, Ÿ man sagt, hierzu von d Ÿ fordert wurde, in würdiger Manusffkrip h Jahre Pro Ï lich von G Ÿ des Autors, entdeckt worden Ï lichen Gegenständen und werden n Ï den Papieren fanden sich mehrere
Ï tair der Königl. Societät in Londo Î cen und der Pflanzen. Ï der Universität zu Bo Î er den Kardinal Zurla, Dir Ï werthvollen Gegenstände zun as Verlangen wurde sogleich erfüllt, und die annt gemacht werden. den Gelehrten Jtaliens große Freude verursacht. haben der König und |st um Scheidung zu ersuchen.
Stuttgart, 20 Juni.
eine Aufforderung zur Unterstú zu errichtendes Denkmal.
Freiheit gesezt worden. — te von dem berühmten Malpigi, der mehrere
sen übernommen , bilden. Bologna war, ist kürz-
fessor an der Universität zu getano Atti in einer kleinen Stadt, dem Geburtsorte Sie handeln alle von wissenschaft- ehrere Bände bilden. Briefe an Oldenburg, Secre- | n, úber Anatomie des Men- ‘Als der Kardinal Oppizoni, Kanzler r Entdeckung hörte, ersuchte ektor der ôffentlichen Studien, diese | 1 Besten der Universität anzukaufen.
ziell an die
T 7/17, BUn, In Betres der Denunciatin des Herrn E. E. Hoffmänn gegen den Geheimenrath, Frhrn v. Breidenstein, lebenslängliches Mitglied der ersten Kammt unserer Stände, beabsichtigend den Ausschluß desselben aus di: F ser Kammer, beschloß die leßtere in ihrer gestrigen Sikzung ein F stimmig: 1) dem Vorbringen des Abgeordneten E. E. Hoffman f in keiner Beziehung irgend eine Folge zu geben; 2) der hohen - Staats-Regierung den Wunsch auszudrücken, daß eine Untersu F chung eingeleitet werden môge, zu ermitteln, auf welche Weist der Abgeordnete E. E. Hossmann in den Besiß der vorgelegten M Abschriften von Aktenstücken gekommen ist. E
Oesterreich. Se. Maj. der Kaiser wird bis zun 28sten d. M. von Persenbeug hier zurückerwartet.
Der kommandirende General von Mähren , Graf von Kt belsberg, is nicht, wie kürzlich gemeldet wurde, in den Pensions stand verseßt, sondern zum Festungs - Kommandanten von Thett sienstadt ernannt worden, ;
logna von diese
in Kurzem bek Die Entdeckung hat unter
rúchte zufolge, „die Königin von Neapei Î die Absicht, den Pap chd Ï Königin ist -von sehr zarter Gesundheit und
Ï Gemüthsstimmung zu haben.
G anien.
Am gestrigen Blatte der Hof-Zeitung „Um jede Art von Communication zur See unter
den Factionen von Biscaya und Guipuzco N den diese Küsten von den Fahrzeugen „„Jsabeüa ll. ““, „„Cristina‘/ und N „Vizcaya‘/, „„Vigilante‘“ und N freuzen in den dortigen Gewässern die M „Guadiana‘“ , „Nueva-Morria‘/ und „¡Lealtad‘!. Geschwader is neuerdings durch vier Fahrzeuge verstärkt worden, die ‘den Befehl -erhalten haben, von den Küsten Galiziens nach denen von Biscaya abzusegeln.““
— Der Madrider Korrespondent des Morning cald theilt demselben unterm 4. nah dem Jnhalt des Königlichen Statuts in Bezug auf die Cortes bei allen Geseßen die Jnitiative der Krone zusteht, \o liegen, wie ih vernommen habe, dem Regentschastsrath jelzt fol- ende Gesez-Entwürfe in Betreff der Schuld, welches in diesem ugenblick fúr Spanien die wichtigste Angelegenheit ijt, zur Be- j Erstes Dekret. Einziger Artikel: F den Vertrag vom 30. November 1828 anerkannte Schuld von 80 Millionen Franken soll auch fernerhin, nach den festgeselzten Bedingungen, zu ihrem vollen Belauf abgezahlt w — Qiveites Defret, Al die dura) den ) Schuld soll auch fernerhin, bis sie gänzlich getilgt ist, nah den in jenem Vertrag festgeseßten Be- À dingungen abgezahlt werden.
autoristrt werden, diejenigen Maßregeln zu treffen, die ihm zun
j Rückkauf dieser Schuld zu 60 pCt. am geeignetsten scheinen, und selbst ein neues Anlehen zu diesem Zweck abzuschließen, wenn
vortheilhaften Drittes- Dekret. Î dem constitutionnellen Spanien kontrahirte Schuld soll wieder in das große Buch der Spanischen Schuld eingezeichnet werden Und dieselben Zinsen tragen, welche zur Zeit dr Abschließung dieser Anleihen versprochen wurden. 2, 1 Schuld seit 1823 rückständigen Zinsen sollen kapitalisirt und in neue 3 pCt. Zinsen tragende Obligationen verwandelt werden. Art. 3. Die auf die durch das Dekret von 1831 umgewandel- ten Obligationen rückständigen Zinsen sollen ebenfalls in 5 pCt, Zinsen tragende Schuldscheine verwandelt werden. — Viertes Dekret, Art. 1. Die seit 1823 bis auf diesen Augenblick kon- | mahirten Schulden, selbst die Königlich Guebhardsche Anleihe, sollen auch fernerhin als ein Theil der geseßlichen Spanischen Schuld anerkannt werden, autorisirt werden, die zweckmäßigste Art und Weise vorzuschla- s wie diese Guebhardsche Anleihe, selbst wenn es eines neuen sn(ehens dazu bedürfte, Schaße nicht nachtheilig is, abzutragen seyn möchte. — wöhnlid i Die ganze- Spanische Schuld, die ge- ieb e dem Namen der einheimischen Schuld begriffen sie ; mit Einschluß der Obligationen und Schuldscheine, die Let eine Zinsen tragen, der s{webenden Schuld u, st. w., soll apitalisirt, in das große Staatsbuch eingezeichnet werden und den tüses sas itr Art. 2, Diese Schuld-Forderun- Á Jen |pâtestens binnen 4 Monaten nach der Bekanntma- An dieses Dekrets ausgemittelt seyn. Mitidials 0E, Fur Entschädigung der Käufer der in der Con- t ia es n veräußerten Staats-Domainen 30 Millionen Ren- große Buch der Staats-Schuld eingetragen werden.
Die junge scheint keine heitere
A i 19, Juni. Madrid, 7. Juni.
a zu verhindern, wer- „Atelanta‘“ bewacht. Außerdem
Schiffe „Guadalete‘“/ und
Agram, 17. Juni. Die unser benachbartes „Türkish [i Dieses kleine
Croatien““ bewohnenden zügellosen Bosnier, die sich seit länger F Zeit in Widerspenstigkeit gegen die Pforte und in einem Zustand . vollkommener Anarchie befanden, seßten ihren vielen auch gegn M unser Gebiet seit Jahren verúbten Frevelthaten darait die Kim N ‘auf, daß sie sich erkühnten, in der Nacht vom 10ten auf dit [iten d. M,, unter Begünstigung des Nebels und der Finstw" niß, in Horden von Tausenden an Zahl, auf unser Gebiet bli F zu den Mauern der im Szluiner Regiments - Bezirke gelegen / Gränzfeste Czettin zu schleichen, mit der Absicht diese zu erst Einige Bosnier erstiegen auch bereits al} den sie durch den ht}
Juni Folgendes mit:
men und zu nehmen. Leitern den hohen Schloßwall ; jedoch wur beigeeilten Kommandanten, Gränz - Regiment ,
rathung vor : Die durch
Hauptmann Szilliak, vom K. L}
welchèr bei dieser Gelegenhti verwundet wurde, und von der Besaßung, mit Bajonette 3 und Pros-Stangen zurückgeworfen. Eile ihren Rückzug, steckten auf ihrem Wege in den Gränz D! f in Brand und suchten ihre jenseitigl Im Verlauf des Gefechts und d}
| erden, bis sie änzlich getilgt ist.
Sie nahmen darauf i h au! ondoner Vertrag anerkannte
schaften mehrere Häuser Schlupfwinkel zu evrei chen. wurden unseveits noch 2 Gränzer durch Kugeln 9 Die Zahl ihrer Todten und B
Der Finanz - Minister soll
Verfolgung tôdtet und mehrere verwundet. sirten, die bei solcher Gelegenheit die Bosnier stets mitzunehm! sorgfältig bemüht sind, muß, den am Fuße des Walles vorgefun} denen Blutspuren und sonstigen Nachrichten gemäß, nicht unde vornämlich hatten das Kleingewehr fel! Brustwehr auf die Stürmendt
deutend gewesen seyn, der Besabung, und die von der herabgerollten Steine den abwehrendsten Erfolg; und es gilt utt auch vor der Hand zur Satisfation, daß beide Bosnische Au führer, der eine tödtlich, der andere aber {wer am Walle v wundet wurden. — Nach erhaltener Kunde hiervon verfügl sich Se. Excellenz der Banus von mandirender alsogleih an Ort und Stelle, um sich von All selbst zu überzeugen, und die gehdrigen Maßregeln anzuordnen.
Aus der Schweiz, 18. Juni. (Hanno tung.) Es har sih nun klar fel, welche die nahe Ausgleichung der mit dem Auslande als die wahrscheinlichste Sache von der schilderten, gänzlich ungegründet war die Ankunft des Herrn von Dusch in Zürich außer set, daß der Verkehr mit der sie nicht unverweilt den Forder Bis je6t sind jene noch jedoch weiß man so ziemli gewiß, ‘Ausführung gewisser Grundsäße, wi bezeichneten Anzahl von politischen j falle soll sofort Verkehrssperre eintreten.
Dèr Morning Herald enthält folgendes Juni: „Es sind drei neue
Croatien und Landes Kol
verische Zt! Zeitungs - Arti Zwistigkeiten der Schw
1 V E E erwiesen, daß alle Der Finanz- Minister soll
en; denn es ist jelzt du!
5 , Schweiz gesperrt wird, im 0 Fünsres Dekret. ungen der auswär nicht veröffentlicht wo? daß die Anerkennung unt é auch die Fortweisung eil Flüchtlingen verlangt wi
entspricht. künftig 3 pCr. Zinsen tragen.
Im Weigerungs a5 gerung - Sechstes Dekret.
Privat-Scht!! Kardinäle (l
ven aus Rom vom 4.
Art. 2. Es soll eine Kommission ernannt wérden, um diese Ent- schädigung unter die interessirten Parteien zu vertheilen. — Siebentes Dekret. Mit Rücksicht auf den jeßigen Finanz-Zu- stand und auf die Nothwendigkeit, den Landes- Kredit definitiv zu be- festigen, ist vorgeschlagen worden, zu verordnen, wie folgt: Art. 1. Die ganze in den vorstehenden Dekreten aufgeführte Spanische Schuld soll nach gleihem Verhältniß und zwar auf ein Drit- theil ihres Nominal - Werths reducirt und zu diesem herabgesebß- ten Belauf konsolidirt werden, diejenigen Schulden jedoch stets ausgenommen , hinsichtlich deren diplomatische Verträge bestehen. Art. 2. Die andern beiden Drittheile sollen in eine ausgesekzte Schuld, bestehend aus 100 Serien, verwandelt und hundert Jahre hindurch jährlich eine Serie davon aezogen werden, wor- auf donn der Gewinnende 3 pCt. Zinsen von seiner Schuldfor- derung erhalten soll. Art. 3. Die ganze Spanische Schuld, ohne Ausnahme, soll unter dem Namen Staats - Schuld begyvif- fen werden und gleihmäßig 3 pCr. von 4 zu 4 Monaten fällige Zinsen tragen. Art 4. Es' soll ein 1proc. Tilgungs-Fonds für die ganze Schuld errichtet werden. Art. 5. Durch dieses Dekret sind alle frühere auf diesen Gegenstand bezügliche auf: ehoben. — Die Regierung fängt an, unpopulair zu werden. Man hört all- gemein darüber klagen, daß die Königin sich mit Ge\chôpfen der Minister umgeben habe. So hat man den General Quiroga nach seiner Rúckkehr aus einer so langen Verbannung und nah so vielen Leiden acht Tage in Aranjuez si6en lassen, ohne daß er Jhre Majestät zu sehen bekam, bis er endlich voller Miß- muth nach Madrid zurückkehrte. Mehrere andere Flüchtlinge von Stande sind auf eine eben so geringschäßige Weise behan- delt worden. — Vor einigen Tagen ging hier das Gerücht, der Pfarrer Merino sey von dem Oberst Albuen, der ihn befkannt- lich seit langer Zeit verfolgt, gefangen genommen und erschossen worden; man will es aber nicht glauben. — Der Russische Bot- schafter hat endlich Madrid verlassen, und es befindet sih in diesem Augenblick kein einziger von den Repräsentanten der drei nordischen Mächte in dieser Hauptsiadt.‘
— Der Globe theilt folgendes Privat-Schreiben aus Madrid vom 4. Juni mit: „Aus einer sehr hohen Quelle habe ich er- fahren, dß die Minister gleich nah der Zusammenkunft der Cortes neben anderen schon mehr bekannten Gegenständen auch folgende drei überaus wichtige Maßregeln einbringen wol- len: 1) Die vollständige Ausschließung aller die Regie- rung anfeindenden Karlisten von jedem Zweige der Staats- Verwaltung; 2) die Anerkennung des Rechts der Käufer von Staats-Gütern,, den Werth- der auf diesen untér der constitutio- nellen Regierung angekauften Güter vorgenommenen Vevrbesse- rungen und die Zinsen des von jener Zeit bis jest hierzu verwandten Kapitals ausgezahír zu erhalten, und Z) die Ausführung cs am 30. September 1823 von Ferdinand am Abend vor seiner Abreise von Cadix aus freien Stücken erlassenen Dekrets, worin derselbe feier- lichst versprach, zugleih mit denjenigen liberalen In- stitutionen, die das vorgefchrittene Jahrhundert gebieterisch for derte, auch alle die, welche unter dem constitutionnellen System Aemter und Würden erlangt hatten, auf ihren Posten und in ihrem Gehalt zu belassen, welches Dekret der Herzvg von Än- gouleme, zn seiner und Frankreichs Schmach, schen am folgen- den Tage verleßzen ließ, indem Ferdinand seine Maske abwarf, und sich ganz in seinem wahren Charakter zeigte. — Der Gene- ral Rodil is zum Ober: Befehlshaber der Nord - Armee ernannt worden , und die Truppen, welche mit ihm in Portugal waren, soilen in einzelnen Abtheilungen nach den empörten Provinzen geschaft werden. Quesada wird, dem Vernehmen nach, zum Procer creirt werden, jedoch seinen Posten. als General-Capitain von Alr-Kastilen, fürs erste wenigstens, noch beibehalten.“
In einer von Französischen Blättern mitgetheilten Privat: Korrespondenz aus Madrid vom 7. Juni heißt es un- ter Anderem : „Man versichert, daß die Uebergabe von Evora g Millionen Realen gekostet habe; fügt man hierzu die 4 Mil lionen, welche fúr die Räumung von Almeida bezahlr worden seyn sollen, so bekômmt man eine Summe von 12 Millionen heraus, die hingegeben worden wäre, um den Krieg in Portu- gal zu beendigen. — Die Nachricht von der Quadruvel- Allianz ist in den Provinzen mit der größten Zufriedenheit aufgenom- men worden. „„,„Das Vertrauen“‘/‘/, schreibt man von dort, „wird wieder lebendig, weil man nun die Hoffnung hat, den Bürgerkrieg, der die Bevölkerung aufreibt, die jungen Leute dem Aterbau entzieht und Straßen und Felder mit Marodeurs anfúllt, bald beendigt zu sehen.“ — Der Hof wird am lôten d. M.,. nah Madrid zurückkehren und sh, der Zusammenkunft der Cortes wegen, in diesem Jahre wahr scheinlich niht mehr von hier entfernen. — Das Fal- lissement des Handelshauses Carasco beläuft sich auf 90 Millionen Realen ; man fürchtet, daß es noch andere Häuser mit in sei- nem Bankerott hineinziehen wird. — Wie verlautet, is der be- kannte San Miguel, der im Jahre 1823 Minister der auswär- tigen Angelegenheiten war, in Madrid angekommen. — Herr Jean Delavat is zum Spanischen Handels-Agenten in Brasi- en ernannt worden. — Die Regierung hat den Befehl erla\- sen, daß eine kleine Flotille an den Küsten von Bivcaya und Guipuzcoa kreuzen soll, um den Jusurgenten die Communica- tion zur See abzuschneiden, — Die erste Brigade der von Ro- dil befehligten Division ist auf dem Marsch nach Navarra be- griffen, und nah demselben Punkt hin sind Truppen aus Alt- Katitilien zu Wagen abgefertigt worden; auf jedem Wagen be- finden sih 16 Mann. — Die Bekanntmachung der Einberu- fung der Cortes soll auf folgende Weise gefeiert werden: ¡Am l29ten wird die eigentliche Feierlichkeit stattfinden und eine große Musterung über die hiesige Garnison und Stadtmiliz ab- gehalten werden: am 13ten will man Masfkeraden, Stangenklet- tern , Pferderennen und Jlluminationen veranstalten. — Das Preß - Geselz findet allgemeine Mißbilligung. — E soll eine große Verschwörung entdeckt worden seyn , als deren Zweck man die Wiedereinsezung der Minister Zea, Bermudez und Burgos angiebt; man will sehr wichtige hierauf bezügliche Papiere ge- fuiden haben. Es soll die Absicht gewesen seyn, zu dem Abso- (utiémus zurückzukehren; die Königin selbsi, heißt es, habe dem Minister-Rath alle aufgefundene Dokumente vorgelegt, um ihn von der Sache in Kenntniß zu seen. Man scheint die Königin habe verleiten zu wollen, einem Projekt ihre Zustimmung zu ge- ben, in Folge dessen der Römische Hof die Königin Jsabelle \o- gleich anzuerkennen geneigt gewesen wäre; die Königin Christine ging aver nicht darauf ein, sondern entschleierte vielmehr ohne Zaudern die ganze Intrigue.“' i
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__ Berlin, 26. Juni. Das neueste Amtsblatt der König- lichen Regierung zu Düsseldorf enthält das nachstehende Publikandum des Herrn Geheimen Staats- und Justiz - Mi-
nisters von Kamp Excellenz: merksamkeit theile niht entgehen können, gewerbreichen Kreise Elberfeld, Lennep und Solingen aus der Entfernung des Gerichts erster Jnstanz entstehen. i jestät haben daher beschlossen, die Abhülfe dieser Nachtheile nicht bis zur definitiven Organisation der Gerichts-Verfassung aus seßen, sondern den Bewohnern jener drei. Kreise die Wohlt einer weniger entfernten und sie in ihrem nüßlichen und aner- kennungswerthen Gewerbfleiße minder stdrenden Rechtspflege zu gewähren. Allerhöchstdieselben haben daher geruht, mittelst Ka- binets-Ordre vom 12ten d. M. zu bestimmen, daß für die Stadt Elberfeld und die Kreise Elberfeld, Lennep und Solingen ein eige: nes Königl. Landgericht errichtet werden und in der Stadt Elberfeld seinen Si6 haben soll, und die Organisation desselben mir zu ) g Die le6tere soll möglichst beschleunigt werden, und wird die Eröffnung des neuen Gerichtshofes demnächst öffentlich n Für je6t brtnge ich diesen abermali- gen Beweis der Allerhöchsten Fürsorge Sr. Majestät des Königs für das Wohl Jhrer getreuen Unterthanen in der Rhein-Provinz und für die Rechtspflege in derselben hierdurch zur öffentlichen Berlin, den 15. Mai 1834.
Kampt : er landesväterlichen Auf- Seiner Majestät des Königs haben die Nach- für die Bewohner der
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Seine Ma-
úbertragen.
Kenntniß. v. Kampk.“
Der diesjährige Remonte-Ankauf für die Armee hat in der Provinz Schlesien das günstige Resultat geliefert, daß 192 Pferde, im Durchschnitts-Preise von 92 Rthlr. 18 Sgr., an- : —- ein Ergebniß, das dem beabsichtigten Zwecke, den Landmann zur Verbesserung des Pferdeschlags auf: zumuntern, vollkommen entspricht. / diesem Ankaufe inländischer Truppen, bewährt sich als eine treffliche Anstalt, in welcher die Provinz die landesväterliche Fürsorge Sr. Majestät des Königs mit dankbarer Verehrung erkennt.
— Jn den Anstalten der barmherzigen Brüder zu Bres- Elisabethinerinnen ; und der Kloster- Jungfrauen zu Lauban wurden im vorigen Jahre, mit Einschluß des Bestandes aus dem Jahre 1832, 2805 Kranke aufgenommen und verpflegt. genasen 2375, erleichtert entlassen wurden 126 und es starben ,- so daß am 1. Januar 1834 noch 151 im Bestande ver-
gekauft worden sind,
Das Landgestút in Leubus,
verbunden mit Pferde für die
Neustadt Pilchowik, zu Breslau
— Aus Posen schreibt man unterm 23sten d. M.: „Zu den großartigen Instituten, welche die Stadt Posen dem Ge- meinsinn eines der ausgezeichnetsten Einsassen der Provinz zu verdanken hat, gehörr das mit sehr bedeutendem Kosten - Auf- u einer öffentlichen Bibliothek bestimmte shône | Der Stifter desselben, Kammer- herr Graf Eduard Nalecz Raczynski, erhöhte sein Geschenk durch die reiche Dotirung der chon an 20,000 Bände starken Biblothek, indem er der Stadt zur Vermehrung derselben zwet sichere Kapitalien von 20,000 Rthlr. und 2000 Rthlr., so wie die nicht unbedeutenden Miethen, welche aus den, von der Bi- bliothek noch nicht eingenommenen Räumen gezogen werden, Unjer jetziger Ober - Bürgermeister, dessen reger Ei- fer für das Wohl und die Verschönerung Posens von jedem hiesigen Einwohner mit Dank anerkannt wird, hat gestern, in Uebereinstimmung mit dem Magistrate und den Sradtverord- neten, dem Grafen E. Raczynski das Chren - Bürgerrecht der L Der Graf äußerte, bei Annahme die: ses dankbaren Anerkennrtnisses seiner Verdienste um die Stadt, seine Absicht, cine Fontaiñe in der Nähe des Breslauer Thores zur Verschönerung ‘Posens anlegen zu lassen.“
Im Regierungs - Bezirk Liegniß wurden nen Jahre 30,748 Kinder geboren, nämlich 15,825 Knaben und 14,923 Máädehen, worunter 368 Zwillings- und 4 Drillings-Ge- Gestorben sind 24,948 Menschen, so daß 5800 Personen Da nach der leßten Zählung
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wande errichtete,
Gebäude am Wilhelms-Plake.
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Stadt Posen úberreicht.
im verflosse-
mehr geboren als gestorben sind. der Liegniksche Regierungs - Bezirk 766,170 Einwohner enthielt, so würde er hiernach jekt, abgesehen von den Aus- und Ein wanderungen, 771,970 Seelen zählen. im vorigen Jahre 7765 geschlossen. gen Resultate mit denen des Jahres 1832, so wurden 2266 Kin- der mehr geboren, es starben 405 Menschen weniger, und es wurden 454 Ehen mehr geschlossen. ; Berichtigung. Spalte 3, Zeile
Ehe-Bündnisse wurden Vergleicht man die obi-
4 S S it E L T6; f wMAO E I Bre P i B
Le 1 Nachrichten Seite 718, man statt „Madrid“:
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Während der leßten Monate sind mehrere Opecn zur Auffüh- rung gekommen, welche man ohne Madame Schröder - Devrient nicht füglich hätte geben können; allein selbs mit dieser fremden Hülfe fianden einige Darstellungen weit hinter dem zurück, was wir früher auf dem hiesigen Opern - Theater sahen und hörten. Bestätigung dieser Behauptung erinnern wir beispielsweise an die Zeit, wo im Don Juan die Damen Schulz, Milder und Seidler, so wie die Herren Bader, Stümer, Gern, Blume und Devrient mit jugendlich frischen Kräften wirkten. eges g neigt, Alles zu tadeln und das Gute der Gegenwart zu verkennen ; wir sind ferner wohl unterrichtet von der außerordentlichen Selten heit ausgezeichneter Sänger und Sängerinnen und den oft unübee- steiglihen Schwierigkeiten, se anzustellen; dennoch dürfen wir dar
| auch eine falsche Genügsamfkeit giebt, die sich erst an das Mittelmäßige gewdhnt, und zuleßt das Schlechte er- träglich findet, ja es lobpreiset Publikum über wahre Mängel noch ungeduldig wird und die ein- ichtige Kritik unablässig zum Edelsten hinweisct, da wird den lei: ; i 1 die Kunst ohne Zweifel wohlgesinnten Per- sonen, die Besserung des Gerügten wesentlich erleichtert. n ; sedes el, die Zeit zu tôd ten, gletch willkommen ist, und die Kritik mit leichtsinniger Heiter: keit das Richtige am liebsten herauspußt und \{müdckt, geht aller Ernst und alle Tiefe, und biermit zugleich auch alle Fröhlich- keit, ja aller Zeitvertreib verloren, o daß um die niedergeftürzten Säulen ehemaliger Kunst nur noch das Schlingkraut auszehrender Langeweile hin- und herrankt. E
Das Reue, was die Oper in den leßten Fahren darbot, war der Quantität nach nicht groß, und der Qualität nach noch gerin- ger; deshalb wird der Wunsch immer lebhafter: man möge mit aller | die von der Bühne verschwundenen eten Kunstwerke wieder in S tges seßen.
_ Sänger, welche nur Mittelmäßiges vortragen, Maler, die Mittelmäßiges koviren, ein Publikum, welches nur Mittelmäßiges. oder doch nur Werke von drei bis vier Meistern ficht und hört, s Alle werden von Tage zu Tage unfähiger, das wahrhaft Vollendete darzustellen und zu begreifen. Fragt man den Maler: was is das Voll= o weiset er mit Bestimmtheit auf die großen anerkannten Mei- ter leßten Jahrhunderte hin ; fragt man viele Musikliebhaber, so zählen sie lediglich die Erzeugnisse der leizten vier Fahre auf. Deshalb hat jede große Bühne eine Pflicht, die geschichtliche Kenntniß der Ton- kunst zu erweitern und eine Art von historischem Cursus mit ihren sonstigen Aufgaben und Zwecken zu verbinden.
Wir stnd keinesweges ge
auf hinweicen, daß es
Wo indessen (wie in Berlin) das
O.» P I M A i
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Dies that de Vis-

References: Art. 41
 Art. 8
 Art. 3
 Art. 1
 Art. 2

Art. 2
 Art. 1
 Art. 2
 Art. 3
 Art. 5