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Timestamp: 2019-11-22 08:11:56+00:00

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Rechtsprechung: NJW 1965, 2252 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BGH, 01.04.1965 | BGH, 25.03.1965
BGH, 16.07.1965 - Ia ZB 3/64
https://dejure.org/1965,306
BGH, 16.07.1965 - Ia ZB 3/64 (https://dejure.org/1965,306)
BGH, Entscheidung vom 16.07.1965 - Ia ZB 3/64 (https://dejure.org/1965,306)
BGH, Entscheidung vom 16. Juli 1965 - Ia ZB 3/64 (https://dejure.org/1965,306)
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MDR 1966, 40
GRUR 1966, 160
Wird eine Partei nicht zur mündlichen Verhandlung geladen und kann sie deswegen den Termin nicht wahrnehmen, liegt eine Verletzung des rechtlichen Gehörs vor (vgl. BGH, Beschluss vom 16. Juli 1965 - Ia ZB 3/64, GRUR 1966, 160 - Terminladung; Beschluss vom 14. Dezember 1990 - X ZB 6/90, GRUR 1991, 442 - Pharmazeutisches Präparat).
BFH, 25.08.1982 - I R 120/82
Mündliche Verhandlung - Beteiligte
Die Rechtsprechung hat das Fehlen einer ordnungsgemäßen Vertretung insbesondere dann bejaht, wenn der Prozeßbevollmächtigte oder der Beteiligte selbst nicht geladen und deshalb nicht erschienen war (vgl. BFH-Urteile vom 14. Dezember 1971 VIII R 13/67, BFHE 104, 491, BStBl II 1972, 424; vom 15. November 1974 VI R 107/74, BFHE 114, 457, BStBl II 1975, 335; ebenso BGH-Beschluß vom 16. Juli 1965 Ia ZB 3/64, Neue Juristische Wochenschrift - NJW - 1965, 2252).
Der BGH hat die von ihm vertretene weite Auslegung des § 41 p Abs. 3 Nr. 3 BPatG mit der Erwägung gerechtfertigt, daß die zulassungsfreie Rechtsbeschwerde nicht mit der Rüge der Verletzung des rechtlichen Gehörs erreicht werden könne (BGH in NJW 1965, 2252 unter Hinweis auf den Beschluß des BGH vom 3. Dezember 1964 Ia ZB 18/64, BGHZ 43, 12).
Die Verletzung des rechtlichen Gehörs allein eröffnet nach der ständigen Rechtsprechung des Senats die zulassungsfreie Rechtsbeschwerde im patentgerichtlichen Verfahren nicht (vgl. u.a. BGHZ 43, 12, 14 = BGH GRUR 1965, 270, 271 f. - Kontaktmaterial; BGH GRUR 1965, 502, 503 f. - Gaselan; BGH GRUR 1966, 160, 161 - Terminsladung; BGH GRUR 1972, 474 - Zurückverweisung; BGH GRUR 1986, 667, 668 - Raumzellenfahrzeug II; BGH GRUR 1990, 110 - rechtliches Gehör).
Das ist anzunehmen, wenn eine kraft Gesetzes am Verfahren zu beteiligende Partei überhaupt nicht hinzugezogen (BGH NJW 1984, 494) oder zur mündlichen Verhandlung nicht geladen wurde und deswegen den Termin nicht wahrgenommen hat (BGH GRUR 1966, 160 - Terminsladung; vgl. auch v. Gamm, GRUR 1977, 413, 414 f.).
1985, 152 - Tetrafluoräthylenpolymere; nicht veröffentl.Beschl. v. 13.7.1982 - X ZB 25/81; GRUR 1981, 507, 508 - Elektrode; GRUR 1980, 846, 847 - Lunkerverhütungsmittel; GRUR 1972, 472, 474 - Zurückverweisung; GRUR 1966, 160, 161 - Terminsladung; GRUR 1965, 502, 503 f. - Gaselan; grundlegend BGHZ 43, 13, 14 ff. [BGH 03.12.1964 - Ia ZB 18/64] - Kontaktmaterial; allg. Ansicht: Benkard, PatG, 9. Aufl., München 1993, § 100 PatG Rdn. 19; Schulte, PatG, 5. Aufl., Köln 1994, § 100 Rdn. 12; Lindenmaier/Röhl, PatG, 6. Aufl, Köln 1973, § 41p Rdn. 25; Busse/Althammer, PatG, 4. Aufl., Berlin 1972, § 41p Rdn. 7; Klauer/Möhring, PatG, 3. Aufl., München 1971, § 41p Rdn. 11, 13; Reimer/Nastelski, PatG, 3. Aufl, Köln 1968, § 41p Rdn. 14, 15; Bernhardt/Kraßer, Lehrbuch des Patentrechts, 4. Aufl., München 1986, S. 299 Abs. 2), Daran wird auch im Hinblick auf den in der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts entwickelten Subsidiaritätsgrundsatz (vgl. u.a. BVerfGE 79, 1, 19 f.; 77, 381, 401 [BVerfG 26.01.1988 - 1 BvR 1561/82] ; 63, 77, 78 [BVerfG 12.01.1983 - 2 BvR 964/82] ; 60, 96, 98 f. [BVerfG 02.03.1982 - 2 BvR 869/81] ; 49, 252, 255 ff. [BVerfG 10.10.1978 - 1 BvR 475/78] ; 42, 252, 254 f. [BVerfG 30.06.1976 - 2 BvR 212/76] ; 28, 243, 245 ff.; 28, 88, 95 f. [BVerfG 10.03.1970 - 2 BvR 721/67] ) weiter festgehalten.
Richtig ist ferner, daß das Fehlen der Parteifähigkeit eines Verfahrensbeteiligten in der Rechtsprechung des beschließenden Senats dem Fall der mangelnden Vertretung gleichgesetzt worden ist (vgl. BGH GRUR 1966, 160 re. Sp. - Termins ladung; BGH BlPMZ 1986, 251 re. Sp. - Vertagungsantrag, je m.w.N.).
In diesem Sinne hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Beschwerdeverfahren aufgrund des Patentgesetzes (PatG) und des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) entschieden (Beschlüsse vom 16. Juli 1965 Ia ZB 3/64, Neue Juristische Wochenschrift - NJW - 1965, 2252; vom 28. Juni 1983 KVR 7/82, NJW 1984, 494).
Der Kläger stützt seine gegenteilige Auffassung auf die Rechtsprechung zu §§ 133 Nr. 3, 138 Nr. 4 VwGO, wonach eine nicht vorschriftsmäßige Vertretung eines Beteiligten im Verfahren auch dann angenommen wird, wenn dieser infolge unterbliebener oder nicht ordnungsgemäßer Ladung nicht zu einer in seinem Verfahren anberaumten und durchgeführten mündlichen Verhandlung erschienen ist (vgl. insbesondere die Urteile des 9. Senats des Bundesverwaltungsgerichts vom 1. Dezember 1982 - BVerwG 9 C 486.82 - <BVerwGE 66, 311> und vom 13. Dezember 1982 - BVerwG 9 C 894.80 - im Anschluß an die Entscheidungen des Bundesgerichtshofes vom 16. Juli 1965 - Ia ZB 3/64, BPatG <NJW 1965 S. 2252> und des Bundesfinanzhofes vom 14. Dezember 1971 - 8 R 13/67 - <BFHE 104, 491> und vom 15. November 1974 - VI R 107/74 - <BFHE 114, 457>).
Sie erfassen diejenigen Fälle, in denen für eine Partei ein unberufener Dritter gehandelt hat, eine prozeßunfähige Partei im Verfahren selbst aufgetreten ist oder ein nicht Parteifähiger das Verfahren betrieben hat (BGH GRUR 1966, 160;… Stein-Jonas, ZPO 20. Aufl. § 551, Rdn. 16 ff).
Eine im wesentlichen gleiche Situation ist auch dann gegeben, wenn eine Partei überhaupt nicht zu einem Verfahren hinzugezogen wurde (BGH NJW 1984, 494), oder wenn sie zur mündlichen Verhandlung nicht geladen wurde und deshalb den Termin nicht wahrgenommen hat (BGH GRUR 1966, 160; BVerwGE 66, 311).
BGH, 19.09.1989 - X ZB 6/89
Zulässigkeit einer Rechtsbeschwerde im patentgerichtlichen Verfahren wegen …
Das ist etwa dann der Fall, wenn eine kraft Gesetzes am Verfahren beteiligte Partei zu dem Verfahren überhaupt nicht hinzugezogen (vgl. BGH NJW 1984, 494 ff.) oder wenn sie zur mündlichen Verhandlung nicht geladen wurde und deshalb den Termin nicht wahrgenommen hat (vgl. BGH GRUR 1966, 160 - "Terminsladung"; vgl. auch von Gamm, GRUR 1977, 413, 414 ff.).
Sie erfassen diejenigen Fälle, in denen für eine Partei ein unberufener Dritter gehandelt hat, eine prozeßunfähige Partei im Verfahren selbst aufgetreten ist oder ein nicht Parteifähiger das Verfahren betrieben hat (BGH GRUR 1966, 160;… Stein-Jonas, ZPO 20. Aufl. § 551 Rdn. 16 ff).
BFH, 25.07.1979 - VI R 3/79
Ladungsfrist - Mangelnde Vertretung - Verfahrensbeteiligte - Zugang der Ladung - …
BFH, 15.11.1974 - VI R 107/74
Beteiligter - Prozeßbevollmächtigter - Vertretung - Mündliche Verhandlung - …
"Raumzellenfahrzeug II"; Berücksichtigung einer in einer Sitzungspause …
BFH, 14.12.1971 - VIII R 13/67
Prozeßbevollmächtigter - Ladung des Steuerpflichtigen - Mündliche Verhandlung - …
BGH, 21.10.1997 - X ZB 22/97
Nichtwahrnehmung eines Termins im Verfahren vor den Patentgerichten
BGH, 01.04.1965 - Ia ZR 218/63
https://dejure.org/1965,890
BGH, 01.04.1965 - Ia ZR 218/63 (https://dejure.org/1965,890)
BGH, Entscheidung vom 01.04.1965 - Ia ZR 218/63 (https://dejure.org/1965,890)
BGH, Entscheidung vom 01. April 1965 - Ia ZR 218/63 (https://dejure.org/1965,890)
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Stahlveredelung - Desoxydation mit Aluminium oder einer Aluminium-Silizium-Kalzium-Legierung - Mangelnde Ausführbarkeit der technischen Lehre eines Patents bis zum Abschluss des Erteilungsverfahrens - Ausführbarkeit der Lehre nach der Erteilung des Patents - ...
NJW 1965, 2252 (Ls.)
MDR 1965, 888
GRUR 1966, 141
b) Dem Bundespatentgericht ist weiter darin beizutreten, daß für die Prüfung der Ausführbarkeit bei Gebrauchsmustern auf die Verhältnisse am Anmelde- oder Prioritätstag abgestellt werden muß (vgl. aus der Rechtsprechung des BGH u.a. Urt. v. 1.4.1965 - Ia ZR 218/63, GRUR 1966, 141, 145 - Stahlveredlung;… Urt. v. 27.11.1975 - X ZR 29/75, GRUR 1976, 213, 214 - Brillengestelle;… Urt. v. 29.11.1983 - X ZR 87/78, GRUR 1984, 335, 336 f. - Hörgerät; BGHZ 112, 297, 301 - Polyesterfäden;… Urt. v. 22.10.1991 - X ZR 73/89, BlPMZ 1992, 308, 309 f. - Antigenenachweis).
BGH, 16.01.2018 - X ZR 89/15
Patentfähigkeit des Streitpatents mit der Bezeichnung "Verwendung von Diensten …
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs besteht ein Rechtsschutzbedürfnis für eine Nichtigkeitsklage auch nach Ablauf der Schutzfrist, wenn der Kläger ein Interesse daran hat, seine Abnehmer vor Angriffen des Beklagten wegen Patentverletzung zu schützen und damit einer Gefährdung oder Beeinträchtigung seines Absatzes entgegenzuwirken (BGH, Urteil vom 1. April 1965 - Ia ZR 218/63, GRUR 1966, 141 - Stahlveredelung;… Hall/Nobbe in Benkard, PatG, 11. Aufl., § 81 Rn. 15).
Ihr Beitritt ist wirksam, weil sie ein ausreichendes rechtliches Interesse am Obsiegen der Klägerin dargetan hat, denn ihre Rechtsvorgängerin hat möglicherweise patentverletzende Sektionaltore an eine C. BV geliefert, die deshalb von der Beklagten vor dem Landgericht Mannheim gerichtlich in Anspruch genommen worden ist und der Rechtsvorgängerin der Streithelferin den Streit verkündet hat (vgl. Sen. Beschl. v. 30.5.1967 - Ia ZB 24/65, GRUR 1968, 86 - landwirtschaftliches Ladegerät, Gebrauchsmustersache; Sen. Urt. v. 1.4.1965, GRUR 1966, 141 - Ia ZR 218/63, Stahlveredlung, zum Rechtsschutzbedürfnis nach Erlöschen des Patents;… Rogge in Benkard, PatG GebrMG, 10. Aufl. 2006, § 81 PatG Rdn. 8;… Keukenschrijver, aaO Rdn. 110).
Eine auf Nichtigerklärung gerichtete Klage wird dadurch aber nur unzulässig, wenn der Klägerin kein eigenes rechtliches Interesse an der rückwirkenden Vernichtung des Patents zur Seite steht (BGH X ZR 56/74 - Verfahren zur Herstellung von flexiblen Dauerhaftmagneten; BGH GRUR 1966, 141 - Stahlveredelung).
Ein solches berechtigtes Interesse besteht indes, wenn - wie hier - von der Beklagten Verletzungsansprüche gegen Abnehmer der Klägerin geltend gemacht und diese dadurch bei der Verwendung des Produkts der Klägerin behindert werden (vgl. BGH GRUR 1966, 141 - Stahlveredelung; BGH X ZR 56/74; BGH X ZR 183/01 - vgl. BGH GRUR 1965, 231 - Zierfalten;… Schulte, PatG, 9. Aufl., § 81 Rn. 41).
BGH, 29.11.1983 - X ZR 87/78
Nichtigkeit eines Patents (Schwerhörigengerät) - Fehlende Ausführbarkeit und …
Der technische Fortschritt als Voraussetzung für die Patentierbarkeit einer technischen Lehre nach dem vor dem 1. Januar 1978 geltenden Recht (hier: PatG 1953 § 1 Abs. 1) muß - ebenso wie die Ausführbarkeit - im Zeitpunkt der Anmeldung vorhanden sein (Ergänzung BGH GRUR 1966, 141 - Stahl-Veredelung).
Wie der Senat in der Entscheidung "Stahlveredelung" (GRUR 1966, 141) ausgesprochen hat, setzt die Patentfähigkeit einer technischen Lehre nach der bis zum Inkrafttreten des IntPatÜG am 1. Januar 1978 bestehenden Gesetzeslage voraus, daß sie bereits im Zeitpunkt der Anmeldung ausführbar ist.
BGH, 03.05.1977 - X ZR 56/74
Nichtigkeitsklage gegen ein Patent - Unzulässigkeit der Klage wegen Erlöschen des …
Damit wird eine auf Nichtigerklärung gerichtete Klage unzulässig, sofern nicht dem Kläger ein eigenes rechtliches Interesse an der rückwirkenden Vernichtung des Patents zur Seite steht (BGH GRUR 1966, 141 re. Sp. m.w. Nachw. - Stahlveredlung).
Der vorliegende Sachverhalt unterscheidet sich wesentlich von demjenigen, der dem Urteil des Senats vom 1. April 1965 (GRUR 1966, 141 - Stahlveredlung) zugrunde lag.
BGH, 22.11.1994 - X ZR 115/92
Patent für optisches Speichermedium zum Speichern eines modulierten Impulssignals …
Da das für die Klage ausreichende Interesse der Allgemeinheit an der Nichtigerklärung eines Patents nur so lange besteht, wie dieses noch wirksam ist, muß der Kläger ein eigenes Interesse an der Vernichtung des Patents dartun, wenn er nach dessen Erlöschen Klage erhebt (vgl. Sen.Urt. v. 1. April 1965 - Ia ZR 218/63, GRUR 1966, 141, 142 - Stahlveredelung und vom 26. Juni 1973 - X ZR 23/71, GRUR 1974, 146 - Schraubennahtrohr).
BPatG, 16.03.2000 - 20 W (pat) 83/99
Daher ist von Amts wegen zu prüfen, ob die besondere Verfahrensvoraussetzung des Rechtsschutzbedürfnisses für die Prüfung des Anmeldungsgegenstandes auf Patentfähigkeit und die Entscheidung über die Erteilung des nachgesuchten Patents bei Schluß der mündlichen Verhandlung noch gegeben war (BGH GRUR 1966, 141 - Stahlveredelung).
Damit ist das öffentliche Interesse an der Nichtigkeitserklärung entfallen, so dass eine auf Nichtigkeitserklärung des Patents gerichtete Klage unzulässig wird, sofern der Kläger nicht ein eigenes Rechtsschutzinteresse an der Vernichtung ex tunc des ex nunc erloschenen Patents dartun und auch beweisen kann (vgl. BGH GRUR 1966, 141 -Stahlveredelung; BGH GRUR 1995, 342 -Tafelförmige Elemente;… Schulte, Patentgesetz, 8. Aufl., § 81 Rn. 43, 44).
Auch nach Ablauf des Patents besteht mit Rücksicht auf den zwischen den Parteien vor dem Landgericht Düsseldorf schwebenden Patentverletzungsstreit weiter ein Rechtsschutzbedürfnis der Klägerin an der rückwirkenden Vernichtung des Streitpatents (vgl. BGH, Urt. v. 01.04.1965 - Ia ZR 218/63, GRUR 1966, 141, 142 - Stahlveredelung;… Urt. v. 26.06.1973 - X ZR 23/71, GRUR 1974, 146, 147 - Schraubennahtrohr).
BGH, 25.03.1965 - Ia ZR 9/63
https://dejure.org/1965,1335
BGH, 25.03.1965 - Ia ZR 9/63 (https://dejure.org/1965,1335)
BGH, Entscheidung vom 25.03.1965 - Ia ZR 9/63 (https://dejure.org/1965,1335)
BGH, Entscheidung vom 25. März 1965 - Ia ZR 9/63 (https://dejure.org/1965,1335)
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Anforderungen an die "Erfindungswesentlichkeit" von Patenten - Anforderungen an die Möglichkeit der Neugestaltung von Patentansprüchen - Anforderungen an die Neuheit von Patentansprüchen - Voraussetzungen zur Bejahung des technischen Fortschritts - Anforderungen an die ...
MDR 1965, 887
GRUR 1966, 138
BGH, 11.01.1966 - Ia ZR 135/63
Schutz des allgemeinen Erfindungsgedanken mangels erforderlicher Erfindungshöhe - …
Der erkennende Senat hat die gegen diese Entscheidung gerichtete Berufung der Klägerin durch Urteil vom 25. März 1965 zurückgewiesen (Ia ZR 9/63).
Sie will damit ersichtlich auch den Feststellungen Rechnung tragen, die inzwischen in dem das Streitpatent betreffenden Nichtigkeitsverfahren entsprechend der erwähnten Entscheidung des 1. Nichtigkeitssenats des Deutschen Patentamtes vom 3. Februar 1959 (Ni I 33/58) und dem Urteil des erkennenden Senats vom 25. März 1965 (Ia ZR 9/63) getroffen worden sind.
Der Erfinder hat nun sein Augenmerk auf Maßnahmen gerichtet, die geeignet sind, die Zerstörung einer so gearteten Einbettung zu bekämpfen oder zumindest in genügendem Abstand von der Poststelle aufzuhalten (vgl. hier zu Urteil des erkennenden. Senats vom 25. März 1965 - Ia ZR 9/63 - S. 18 unter Bezugnahme auf die Ausführungen des 1. Nichtigkeitssenats des deutschen Patentamts in seiner Entscheidung vom 3. Februar 1959).
gestellten Frage könne anstelle der Verwendung eines Metallröhrchens als Verbindungsmittel möglicherweise eine Verlötung in Betracht kommen, bei der das Lot eine dem Metallröhrchen entsprechend zylindrische Form erhält (vgl. Urteil des erkennenden Senats vom 25. März 1965 - Ia ZR 9/63 - S. 21).
Das Bundespatentgericht geht an sich zutreffend davon aus, daß ein Patent dadurch beschränkt werden kann, daß der Patentinhaber aus Merkmalen, die in den Unteransprüchen enthalten sind, einen neuen Hauptanspruch bildet (so z.B. BGH GRUR 1966, 138 - Wärmeschreiber).
BGH, 01.07.1965 - Ia ZR 293/63
Patentnichtigkeitssache - Patentrechtliche Überprüfung des "Verfahrens zum …
Eine Beschränkung des Schutzbegehrens auf diese besonderen Merkmale ist daher ohne weiteres zulässig (BGH Urt. v. 25. März 1965 - Ia ZR 9/63 - "Wärmeschreiber").

References: BGH 
 § 41
 BGH 
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 § 100
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 § 41
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 § 551
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 § 81
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 § 81
 § 1
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