Source: http://barpartygoers.com/msmv/17-Cammello_NERO_BIANCO_sweater_Pinko_ZGZ_RZp1Fxq.cgi
Timestamp: 2019-02-22 04:18:51+00:00

Document:
Cammello NERO BIANCO sweater Pinko ZGZ RZp1Fxq|barpartygoers.com
Cookies helfen uns bei der Bereitstellung und Optimierung unserer Inhalte und Dienste. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Die Nutzung der Webseite ist auch mit Ablehnung von Cookies möglich. Mehr erfahren
Duek 38814 shoulder off top the Tufi UwnpdvTRqq
| | | | Sacai mit 754 red Pullover blue Rollkragen q6rwqP5nxa | |
Ur­tei­le
Au­to­recht
Com­pu­ter­recht
Sport­rechtDuek Tufi Duek Tufi 58719 dress mullet mullet dress w5qIx6pdZ
Stan­des­recht
Drome Drome Lammlederjacke Geraffte Geraffte 4177 n4YUqwdz
Lost Found Kleid LIP amp; Rooms Drapiertes qRw5AOqr
974 mit Schlitz Peserico GREY Rock tSFxqZx
Cropped Suspicion Denim 'Geo' Jeans Nobody Skinny qE1wCEP
The Capri Leoparden LEOPARD mit Print Leggings Upside rqwS5r
Be­ra­tungs­for­mu­lar
Ausschnitt mit BLACK V Gestreifter Badeanzug Marysia PANNA vqfxnIw1gE
On­line For­mu­la­re
Wei­te­re Web­sei­ten
Voll­mach­ten etc.
Ter­mins­ver­tre­ter
CLOVER V Joseph 487 neck blouse LIGHT FnqXH4
Rat­ge­ber-Vi­de­os
In­fo-Bro­schü­ren
LINE Skinny Cult Ankle Denim WHITE Line Nobody White vwPq6n0
Man­dan­ten­in­for­ma­ti­on
OFFWHITE 888 Gestreiftes Anderson T JW Shirt NAVY wOf6zqB
Fach­an­walt Ar­beits­recht
Fach­an­walt Ver­kehrs­recht
Fach­an­walt Ver­si­che­rungs­recht
BK Yuiki am Shimoji mit Print Jacke Rücken AYwqFSUYr
On­line Man­dats­be­din­gun­gen
wellenförmigen Saum Chloé Bluse mit NERO 001 w4xa08AqP
Man­dan­ten­hin­wei­se nach DSGVO
Cammello NERO BIANCO sweater Pinko ZGZ RZp1Fxq
In­halt: [zeigen]
Leit­satz (vom Ver­fas­ser nicht amt­lich):
Ent­schei­dungs­grün­de:
Wei­te­re in­ter­es­san­te Bei­trä­ge
AG Müns­ter
58719 Duek fit midi dress slim Tufi gqwYWX0AxA
Az.: 3 C 4334/10
Kön­nen wir Ihnen hel­fen?
Kurz­fris­ti­ge Ter­min­ver­ga­be – Ef­fi­zi­en­te Be­ra­tung On­line.
mit Victoria BLACK Oberteil Beckham Victoria Schößchen qxTa8nSf
JETZT NEU! Schnel­le & un­kom­pli­zier­te Kon­takt­auf­nah­me über SMART­PHO­NE MES­SEN­GER.
Mit Hoc­cer di­rekt los­le­gen!
Ur­teil vom 08.03.2011
slim Tufi Duek dress midi 0050 WUExrUnO
Der Ver­mie­ter kann das Miet­ver­hält­nis mit dem Mie­ter nach § 543 Abs. 1 BGB frist­los kün­di­gen, wenn dem Ver­mie­ter eine Fort­set­zung des Miet­ver­hält­nis­ses unter Ab­wä­gung der bei­der­sei­ti­gen In­ter­es­sen nicht zu­ge­mu­tet wer­den kann. Gemäß § 569 Abs. 2 BGB liegt bei einem Woh­nungs­miet­ver­hält­nis ein wich­ti­ger Grund ins­be­son­de­re dann vor, wenn eine Par­tei den Haus­frie­den so nach­hal­tig stört, dass dem Ver­mie­ter ein Fest­hal­ten an den Miet­ver­trag nicht zu­zu­mu­ten ist. Eine sol­che Be­ein­träch­ti­gung des Haus­frie­dens ist ins­be­son­de­re dann ge­ge­ben, wenn ein Mie­ter seine Woh­nung in einem der­art un­hy­gie­ni­schen Zu­stand ver­setzt, dass un­zu­mut­ba­rer Ge­stank in das Trep­pen­haus und an­de­re Woh­nun­gen dringt und so die Miet­mie­ter be­ein­träch­tigt.
In dem Rechts­streit hat das Amts­ge­richt Müns­ter auf die münd­li­che Ver­hand­lung vom 08.03.2011 für Recht er­kannt:
Der Be­klag­te wird ver­ur­teilt, die im ers­ten Ober­ge­schoss rechts des Hau­ses …………., ge­le­ge­ne Woh­nung, be­ste­hend aus drei Zim­mern, Küche, Flur, Bad/WC nebst Kel­ler­raum zu räu­men und in ge­räum­ten Zu­stand an die Klä­ge­rin her­aus­zu­ge­ben.
Der Be­klag­te wird wei­ter­hin ver­ur­teilt, an die Klä­ge­rin au­ßer­ge­richt­li­che Rechts­an­walts­kos­ten in Höhe von 603,93 Euro nebst Zin­sen in Höhe von 5 Pro­zent­punk­ten über dem je­wei­li­gen Ba­sis­zins­satz seit dem 15.10.2010 zu zah­len.
Die Kos­ten des Rechts­streits trägt der Be­klag­te.
Das Ur­teil ist gegen Si­cher­heits­leis­tung in Höhe von 7.500 Euro vor­läu­fig voll­streck­bar.
ZGZ NERO BIANCO sweater Cammello Pinko Der Streit­wert wird auf 6.660 Euro fest­ge­setzt.
Der Klä­ger hat mit einem Miet­ver­trag vom 01.01.1999 die im Ur­teils­te­nor näher be­zeich­ne­te Woh­nung von einem …. an­ge­mie­tet. Im Jahr 2005 oder 2006 er­warb die Klä­ge­rin das Haus­grund­stück und trat in den Miet­ver­trag ein. Die Miete be­lief sich zu­letzt auf 555,35 Euro.
Am 18.06.2010 be­sich­tig­te der Zeuge …… – der ge­schie­de­ne Ehe­mann der Klä­ge­rin – ge­mein­sam mit dem Zeu­gen …… die Woh­nung des Be­klag­ten. Der Zeuge …. er­stat­te dar­auf­hin ein schrift­li­ches Gut­ach­ten (Bl. 9 ff. GA), des­sen in­halt­li­che Fest­stel­lun­gen je­doch vom Be­klag­ten be­strit­ten wer­den. Die Klä­ge­rin über­sand­te dem Be­klag­ten am 22.07.2010 ein an­walt­li­ches Schrei­ben, in dem sie ihn auf­for­der­te, seine stark ver­schmutz­te und auf­ge­räum­te Woh­nung auf­zu­räu­men und zu säu­bern, um eine Ge­ruchs­be­läs­ti­gung zu be­sei­ti­gen und einen Un­ge­zie­fer­be­fall zu ver­hin­dern. Hier­für wurde dem Be­klag­ten eine Frist bis zum 20.08.2010 ge­setzt, an­dern­falls wurde ihm eine Kün­di­gung des Miet­ver­hält­nis­ses an­ge­droht. Wegen des wei­te­ren In­halts wird auf die mit der Kla­ge­schrift vor­ge­leg­te Kopie (Bl. 14 ff. GA) Bezug ge­nom­men. Der Be­klag­te ant­wor­te­te mit Schrei­ben vom 09.08.2010 über den Mie­ter­ver­ein (Bl. 17 f. GA). Die Par­tei­en ver­ein­bar­ten in der Fol­ge­zeit eine Frist­ver­län­ge­rung bis zum 20.09.2010, da in der Woh­nung zwi­schen­zeit­lich oh­ne­hin Re­no­vie­rungs­ar­bei­ten durch­ge­führt wer­den soll­ten. Am 24.09.2010 be­sich­tig­ten die Zeu­gen …. und ….. er­neut die Woh­nung. Mit an­walt­li­chem Schrei­ben vom 30.09.2010 er­klär­te die Klä­ge­rin die frist­lo­se Kün­di­gung des Miet­ver­hält­nis­ses, die sie mit dem Zu­stand der Woh­nung und den von ihr aus­ge­hen­den Ge­ruchs­be­läs­ti­gun­gen be­grün­de­te. Wegen des wei­te­ren In­halts des Kün­di­gungs­schrei­bens wird auf die der Kla­ge­schrift bei­ge­füg­te Kopie (Bl. 22 ff. GA) Bezug ge­nom­men.
Die Klä­ge­rin ver­langt vom Be­klag­ten die Räu­mung der Woh­nung und die Er­stat­tung au­ßer­ge­richt­li­cher Rechts­an­walts­kos­ten. Sie be­haup­tet, die Woh­nung sei am 18.06.2010 kom­plett mit ver­schie­de­nen Mo­dell­bah­nen, an­de­ren Mo­del­len, Spiel­zeug, Bü­chern, Ton­trä­gern und an­de­ren Ge­gen­stän­den zu­ge­stellt ge­we­sen. Man habe die Zim­mer nur über schma­le Lauf­we­ge be­tre­ten kön­nen. Die Woh­nung sei zudem voll­kom­men ver­dreckt ge­we­sen. Dies gelte ins­be­son­de­re für die Küche und das Bad. Die Was­ser­häh­ne seien of­fen­sicht­lich seit Jah­ren nicht mehr be­nutzt wor­den. Es be­ste­he daher die Ge­fahr, dass die Was­ser- und Ab­was­ser­lei­tun­gen be­schä­digt oder mit Le­gio­nel­len be­fal­len seien. Auch an­sons­ten be­ste­he die Ge­fahr eines Be­falls der Woh­nung mit Un­ge­zie­fer. Von der Woh­nung gehe ein un­er­träg­li­cher Ge­ruch aus, über den sich be­reits an­de­re Mie­ter des Hau­ses be­schwert hät­ten. Bis zum 24.09.2010 sei keine we­sent­li­che Bes­se­rung des Zu­stan­des er­folgt. Auch hät­ten sich wei­ter­hin die Woh­nungs­nach­barn des Be­klag­ten über den Ge­ruch be­schwert. Die dro­hen­de Be­schä­di­gung der Woh­nung und die Be­ein­träch­ti­gung der an­de­ren Haus­be­woh­ner recht­fer­ti­ge eine frist­lo­se Kün­di­gung des Miet­ver­hält­nis­ses.
Sie be­an­tragt,
1) den Be­klag­ten zu ver­ur­tei­len, die im ers­ten Ober­ge­schoss rechts des Hau­ses ………………, ge­le­ge­ne Woh­nung, be­ste­hend aus drei Zim­mern, Küche, Flur, Bad/WC nebst Kel­ler­raum zu räu­men und in ge­räum­ten Zu­stand an die Klä­ge­rin her­aus­zu­ge­ben,
2) den Be­klag­ten zu ver­ur­tei­len, an sie au­ßer­ge­richt­li­che Rechts­an­walts­kos­ten in Höhe von 603,93 Euro nebst Zin­sen in Höhe von 5 Pro­zent­punk­ten über dem je­wei­li­gen Ba­sis­zins­satz seit dem 15.10.2010 zu zah­len.
Der Be­klag­te be­an­tragt, die Klage ab­zu­wei­sen.
Er be­haup­tet, dass er be­reits seit 55 Jah­ren in der Woh­nung wohne. Das Haus sei von sei­nen El­tern er­rich­tet wor­den, er wohne dort seit sei­nem zwölf­ten Le­bens­jahr. Er habe das Haus spä­ter ge­erbt und es dann 1999 an Herrn …. ver­äu­ßert und mit die­sem den Miet­ver­trag ge­schlos­sen. Er be­strei­tet den von der Klä­ge­rin be­haup­te­ten Zu­stand der Woh­nung. Er habe eine um­fang­rei­che Samm­lung an Mo­dell­ei­sen­bah­nen, an­de­ren Mo­del­len, Ton­trä­gern und der da­zu­ge­hö­ri­gen Fach­li­te­ra­tur. Die Samm­lung sei so um­fang­reich, dass er sie teil­wei­se auf dem Boden der Woh­nung la­gern müsse. Er pfle­ge seine Samm­ler­stü­cke aber, von einem ver­müll­ten Zu­stand könne keine Rede sein. Es sei ihm auch ohne wei­te­res mög­lich, die Woh­nung zu lüf­ten oder die Was­ser­an­schlüs­se zu nut­zen, er müsse dazu nur ein­zel­ne Sa­chen zur Seite räu­men. Nach dem Be­sich­ti­gungs­ter­min am 18.06.2010 habe er be­gon­nen, um­fang­rei­che Teile sei­ner Samm­lung an ver­schie­de­ne Händ­ler zu ver­kau­fen. Er habe sich einen Staub­sau­ger ge­kauft und könne sich nun um die Rei­ni­gung der Woh­nung zu küm­mern. Er be­strei­tet, dass eine Be­schä­di­gung der Lei­tun­gen drohe. Wenn die Sa­ni­tär­an­la­gen in einem schlech­ten Zu­stand seien, dann läge das daran, dass sie seit Er­rich­tung des Hau­ses nicht aus­ge­tauscht wor­den seien. Es drohe auch kein Be­fall mit Bak­te­ri­en oder Un­ge­zie­fer. Wei­ter­hin be­strei­tet er, dass sich an­de­re Haus­be­woh­ner über einen üb­li­chen Ge­ruch be­schwert hät­ten. Wenn es üblen Ge­ruch im Haus­flur ge­ge­ben habe, dann stam­me die­ser von Haus­be­woh­nern, die mit Knob­lauch ko­chen. Die Klä­ge­rin be­ab­sich­ti­ge le­dig­lich, ihn aus der Woh­nung zu ver­trei­ben, um sie mit hö­he­rer Miete an eine Stu­den­ten-WG ver­mie­ten zu kön­nen.
Das Ge­richt hat durch die Ver­neh­mung der Zeu­gen ….., …, ……, ……..​zum Zu­stand der Woh­nung und den Be­schwer­den an­de­rer Haus­be­woh­ner Be­weis er­ho­ben. Wegen des Er­geb­nis­ses der Be­weis­auf­nah­me wird auf das Pro­to­koll der münd­li­chen Ver­hand­lung vom 08.03.2011 (Bl. 66 ff. GA) Bezug ge­nom­men. Wegen des wei­te­ren Vor­tra­ges der Par­tei­en wird auf die ge­wech­sel­ten Schrift­sät­ze und die Pro­to­kol­le der münd­li­chen Ver­hand­lun­gen Bezug ge­nom­men.
Die Klage ist zu­läs­sig und in vol­lem Um­fang be­grün­det.
Die Klä­ge­rin hat einen An­spruch auf Räu­mung der Woh­nung aus § 546 Abs. 1 BGB.
Zwi­schen den Par­tei­en be­stand ein Miet­ver­hält­nis über die Woh­nung, seit die Klä­ge­rin mit dem Er­werb des Haus­grund­stü­ckes gemäß § 566 Abs. 1 BGB in das Miet­ver­hält­nis zwi­schen dem Be­klag­ten und dem Vor­ei­gen­tü­mer …. ein­ge­tre­ten ist. Die­ses Miet­ver­hält­nis ist be­en­digt, weil die Klä­ge­rin mit dem Schrei­ben vom 30.09.2010 wirk­sam die frist­lo­se Kün­di­gung er­klärt hat:
Die Klä­ge­rin konn­te das Miet­ver­hält­nis gemäß den §§ 543 Abs. 1, 569 Abs. 2 BGB frist­los kün­di­gen.
§ 543 Abs. 1 BGB er­mög­licht die frist­lo­se Kün­di­gung eines Miet­ver­hält­nis­ses aus einem wich­ti­gen Grund dann, wenn der kün­di­gen­den Ver­trags­par­tei eine Fort­set­zung des Miet­ver­hält­nis­ses unter Ab­wä­gung der bei­der­sei­ti­gen In­ter­es­sen nicht zu­ge­mu­tet wer­den kann. Gemäß § 569 Abs. 2 BGB liegt bei einem Miet­ver­hält­nis über Wohn­raum ein wich­ti­ger Grund im Sinne des § 543 Abs. 1 BGB ins­be­son­de­re dann vor, wenn eine Par­tei den Haus­frie­den nach­hal­tig stört, so dass im Er­geb­nis der vor­zu­neh­men­den Ab­wä­gung ein Fest­hal­ten am Miet­ver­trag nicht zu­mut­bar ist.
Eine sol­che Be­ein­träch­ti­gung des Haus­frie­dens ist ins­be­son­de­re auch dann ge­ge­ben, wenn ein Mie­ter seine Woh­nung in einem der­art un­hy­gie­ni­schen Zu­stand ver­setzt, dass un­zu­mut­ba­rer Ge­stank in das Trep­pen­haus und an­de­re Woh­nun­gen dringt und so die Miet­mie­ter be­ein­träch­tigt (vgl. hier­zu AG Saar­brü­cken, Ur­teil vom 29.10.1993, Az. 37 C 267/93; AG Gör­litz, Ur­teil vom 24.10.1997, Az. 2 C 0431/97).
So war es hier; ob auf­grund des Zu­stan­des der Woh­nung tat­säch­lich eine Be­schä­di­gung der Lei­tun­gen oder ein Un­ge­zie­fer­be­fall zu be­fürch­ten war, konn­te in­so­fern da­hin­ste­hen:
Maxikleid Duek Tufi VAR3 mit Print qq5Ordgw
Zu­nächst ist das Ge­richt im Er­geb­nis der Be­weis­auf­nah­me zu der Über­zeu­gung ge­langt, dass sich die Woh­nung des Be­klag­ten am 18.06.2010 in der vom Zeu­gen …. in sei­nem Gut­ach­ten vom 19.08.2010 fest­ge­hal­te­nen Zu­stand be­fand. So­wohl der Zeuge …. als auch der Zeuge ….. haben den Zu­stand der Woh­nung glaub­haft und ein­dring­lich der­art be­schrie­ben, dass sie kom­plett zu­ge­stellt und in einem äu­ßerst un­hy­gie­ni­schen Zu­stand war. Das Ge­richt ist wei­ter­hin auf­grund der Aus­sa­gen der bei­den Zeu­gen auch zu der Über­zeu­gung ge­langt, dass sich der Zu­stand bis zum 24.09.2010 nicht we­sent­lich ge­bes­sert hat.
Auch die Aus­sa­gen der vom Be­klag­ten ge­gen­be­weis­lich be­nann­ten Zeu­gen ste­hen die­sen Fest­stel­lun­gen nicht ent­ge­gen. Auch diese Zeu­gen haben den be­haup­te­ten Zu­stand der Woh­nung im we­sent­li­chen be­stä­tigt. Sie haben al­le­samt aus­ge­sagt, dass der Be­klag­te seine Woh­nung kom­plett mit sei­nen ver­schie­de­nen Samm­lun­gen zu­ge­stellt habe und sie nicht son­der­lich sau­ber ge­hal­ten habe. Dabei haben zwar die dem Be­klag­ten durch län­ge­re Ge­schäfts­kon­tak­te näher be­kann­ten Zeu­gen ver­sucht, den Zu­stand zu re­la­ti­vie­ren, dies wie­der­um auf Nach­fra­ge je­weils wie­der ein­ge­schränkt. So hat bei­spiels­wei­se der Zeuge ….. zu­nächst aus­ge­sagt, dass die hy­gie­ni­sche Si­tua­ti­on „nicht gut“ ge­we­sen sei, die Woh­nung dann spä­ter aber als „Mes­sie“-Woh­nung be­zeich­net, bei der le­dig­lich die Ten­denz zu einem be­wohn­ba­ren Zu­stand zu sehen ge­we­sen sei. Die dem Be­klag­ten nicht näher be­kann­ten Zeu­gen …. und …. haben den von den Zeu­gen … und … . ge­schil­der­ten Zu­stand hin­ge­gen un­ein­ge­schränkt be­stä­tigt. Auch die Er­klä­rung des Be­klag­ten in sei­ner An­hö­rung am 25.01.2011, er habe sich einen Staub­sau­ger an­ge­schafft, stützt den klä­ge­ri­schen Vor­trag, be­deu­tet er doch im Um­kehr­schluss, dass der Be­klag­te vor dem 18.06.2010 jah­re­lang kei­nen Staub­sau­ger ein­ge­setzt hat.
Das Ge­richt ist im Er­geb­nis der Be­weis­auf­nah­me wei­ter­hin zu der Über­zeu­gung ge­langt, dass von der Woh­nung ein un­er­träg­li­cher Ge­ruch aus­ging, der auch au­ßer­halb der an­ge­mie­te­ten Woh­nung wahr­ge­nom­men wor­den ist. Dies wurde von den Zeu­gen …. und ….., aber auch von dem ge­gen­be­weis­lich be­nann­ten Zeu­gen ….. be­stä­tigt. Ins­be­son­de­re der Zeuge …..​hat sehr ein­dring­lich ge­schil­dert, wie er sich als Be­woh­ner der Nach­bar­woh­nung durch den Ge­ruch be­ein­träch­tigt sieht und sogar ge­zwun­gen war, seine Woh­nungs­tür unten ab­zu­de­cken, um das Ein­drin­gen des Ge­ruchs zu ver­hin­dern. Das Ge­richt ver­kennt hier nicht, dass die an­de­ren Zeu­gen den Ge­ruch als nicht so stark oder zu­min­dest nicht nach außen drin­gend be­schrie­ben haben. Es muss hier je­doch be­rück­sich­tigt wer­den, dass diese Zeu­gen sich je­weils nur für kurze Zeit an ein­zel­nen Tagen dort auf­ge­hal­ten haben, an denen die Ge­ruchs­be­las­tung mög­li­cher­wei­se we­ni­ger stark war. Dem­hin­ge­gen war der Zeuge …….als Nach­bar des Be­klag­ten durch­ge­hend im Haus.
Zudem er­scheint der ge­schil­der­te Ge­ruch in An­be­tracht des von allen Zeu­gen be­stä­tig­ten Zu­stan­des der Woh­nung auch plau­si­bel. Das gilt umso mehr, als ei­ni­ge Zeu­gen aus­ge­sagt haben, dass der Be­klag­te zu­min­dest bis in den Som­mer des Jah­res auch eine Katze ge­hal­ten hat. Der durch Kat­zen­u­rin ver­ur­sach­te Ge­ruch ist von be­son­de­rer Pe­ne­tranz und kann sich bei man­geln­der Rei­ni­gung der Woh­nung schnell fest­set­zen.
Die Klä­ge­rin sah sich auch Be­schwer­den an­de­rer Mie­ter über den Ge­ruch aus der Woh­nung des Be­klag­ten aus­ge­setzt. Der Zeuge ….. hat glaub­haft aus­ge­sagt, dass münd­li­che Be­schwer­den der an­de­ren Mie­ter An­lass für die Be­sich­ti­gung am 18.06.2010 ge­we­sen sei. Spä­ter seien hät­ten sich auch die Mie­ter ….. und …… per e-mail be­schwert. Diese mails sind der Kla­ge­schrift bei­ge­fügt (Bl.19 f. GA). Dies hat der Zeuge …… in sei­ner Aus­sa­ge be­stä­tigt, der sich nach sei­nem Ein­zug am 23.08.2010 ge­mein­sam mit sei­ner Freun­din …… per e-mail bei dem Zeu­gen ….. be­schwert und auch über eine Miet­min­de­rung nach­ge­dacht haben will. Diese An­ga­ben des Zeu­gen er­schei­nen im Hin­blick auf seine Dar­stel­lung der Ge­ruchs­be­läs­ti­gung plau­si­bel – in­wie­fern er hin­ge­gen die Klä­ge­rin bei dem vom Be­klag­ten be­haup­te­ten Vor­ha­ben, aus sei­ner Woh­nung eine Stu­den­ten-WG zu ma­chen, un­ter­stüt­zen soll­te, er­schließt sich dem Ge­richt hin­ge­gen nicht.
Die vor­zu­neh­men­de Ab­wä­gung der In­ter­es­sen der Klä­ge­rin mit den­je­ni­gen des Be­klag­ten führt hier dazu, dass der Klä­ge­rin eine Fort­dau­er des Miet­ver­hält­nis­ses nicht zu­ge­mu­tet wer­den kann. Der Klä­ge­rin kann hier nicht ab­ver­langt wer­den, dass sie Miet­min­de­run­gen und Kün­di­gun­gen an­de­rer Mie­ter hin­nimmt, zumal sie dem Be­klag­ten eine hin­rei­chen­de Frist ge­setzt hat, sein Ver­hal­ten ab­zu­stel­len. Da die­ser die zwi­schen­zeit­lich noch­mals ver­län­ger­te Frist je­doch nicht dazu ge­nutzt hat, eine tief­grei­fen­de Ver­bes­se­rung her­bei­zu­füh­ren, kann ihr ein wei­te­res zu­war­ten nicht zu­ge­mu­tet wer­den. Dabei kann auch da­hin­ste­hen, ob der Be­klag­te tat­säch­lich die be­haup­te­te Zeit­span­ne in dem Haus wohnt: Zwar kann ein au­ßer­or­dent­lich lange an­dau­ern­des Miet­ver­hält­nis ge­ra­de bei einem äl­te­ren Mie­ter dazu füh­ren, dass eine be­son­de­re Pflicht zur Rück­sicht­nah­me be­steht und die Kün­di­gung nur unter er­schwer­ten Vor­aus­set­zun­gen mög­lich ist – aus­ge­schlos­sen ist sie je­doch nicht.
Duek Tufi 50 Kontrasteinsatz mit Mantel qXZxnxYSz
Auch eine Be­rück­sich­ti­gung des Ver­schul­dens des Be­klag­ten führt hier zu kei­nem an­de­ren Er­geb­nis: Der Be­klag­te hat be­reits nicht dar­ge­legt, dass er nicht zu einer Wie­der­her­stel­lung des ver­trags­ge­mä­ßen Zu­stan­des in der Lage ge­we­sen wäre. Dies gilt ins­be­son­de­re unter dem Ge­sichts­punkt, dass er durch­aus in der Lage war sich an den Mie­ter­ver­ein zu wen­den, also auch Hilfe von außen in An­spruch zu neh­men.
Die gemäß § 543 Abs. 2 BGB er­for­der­li­che Ab­mah­nung ist mit dem Schrei­ben vom 22.07.2010 er­folgt. Der Be­klag­te hatte auch hin­rei­chend Ge­le­gen­heit, das ab­ge­mahn­te Ver­hal­ten ab­zu­stel­len: Zu­min­dest nach der ge­währ­ten Frist­ver­län­ge­rung war die ihm ein­ge­räum­te Frist aus­rei­chend.
Das Kün­di­gungs­schrei­ben ent­spricht auch den An­for­de­run­gen des § 569 Abs. 4 BGB: Der zur Kün­di­gung füh­ren­de wich­ti­ge Grund ist an­ge­ge­ben.
Die Klä­ge­rin hat wei­ter­hin einen An­spruch auf Er­satz ihrer Rechts­an­walts­kos­ten aus den §§ 535, 280, 249 BGB. Die durch die Kün­di­gung ent­stan­de­nen Rechts­an­walts­kos­ten sind er­satz­fä­hi­ge Kos­ten der Rechts­ver­fol­gung; die Klä­ge­rin konn­te sich zur Aus­übung ihres Kün­di­gungs­rechts eines an­walt­li­chen Bei­stan­des be­die­nen.
Cammello BIANCO ZGZ NERO Pinko sweater Die Kos­ten­ent­schei­dung folgt aus § 91 ZPO, die Ent­schei­dung über die vor­läu­fi­ge Voll­streck­bar­keit des Ur­teils aus § 709 ZPO.
Der Streit­wert wurde gemäß § 41 Abs. 1 GKG auf den zwölf­fa­chen Be­trag der Mo­nats­mie­te von 555 Euro fest­ge­setzt.
Wär­meer­fas­sungs­ge­rä­te: „Stra­f­abzug“ nach § 12 Abs. 1 S. 1 Heiz­KV bei Kos­ten des Wär­me­ver­brauchs
Wohn­flä­che – Be­rech­nung bei Ein­be­zie­hung von Bal­ko­nen, Ter­ras­sen, Dach­gär­ten und Log­gi­en
Im­mo­bi­li­en­ver­kauf – Be­schaf­fen­heits­ver­ein­ba­rung – Nut­zung als Ver­mie­tungs­ob­jekt zu Wohn­zwe­cken
Wohn­be­darf des Ver­mie­ters – Vor­aus­set­zun­gen der Kün­di­gung
Wär­me­lie­fe­rungs­ver­trag – Pflich­ten des Ver­mie­ters
Wohn­raum­miet­ver­trag – Wohn­flä­chen­be­rech­nung
BE­RA­TEN
Be­ra­tung On­line
Pinko ZGZ BIANCO NERO sweater Cammello
Kon­takt per Mes­sen­ger!
Look Connexion im Bomberjacke 001 Oversized BLACK Faith v4OqSww
Bü­ro­zei­ten
ZGZ Pinko BIANCO sweater NERO Cammello SA:nach Ver­ein­ba­rung
Erst­ge­spräch
zum Fest­preis!
Wir ana­ly­sie­ren für Sie Ihre ak­tu­el­le recht­li­che Si­tua­ti­on und in­di­vi­du­el­len Be­dürf­nis­se. Dabei zei­gen wir Ihnen auf, wie in Ihren Fall sinn­voll, ef­fi­zi­ent und mög­lichst kos­ten­güns­tig vor­zu­ge­hen ist. Wei­te­re InfosConnexion BLACK im Smoking Kleid Look Faith dpqXd.
Ter­min ver­ein­ba­renConnexion Klassisches 001 BLACK Faith Sweatshirtkleid pFxqqS
Be­wer­ten Sie uns
Man­dan­ten-Fra­ge­bo­gen
Ak­tu­el­le Stel­len­an­ge­bo­te
Rück­ruf ge­wünscht?
Konn­ten Sie uns te­le­fo­nisch nicht er­rei­chen? Gerne rufen wir Sie zum ge­wünsch­ten Zeit­punkt zu­rück.
Ak­tu­el­le Ur­tei­le
GmbH-Ge­schäfts­füh­rer­haf­tung – zweck­wid­ri­ge Bau­geld­ver­wen­dung
WEG: Be­schluss­kom­pe­tenz der Ei­gen­tü­mer­ver­samm­lung
Kri­tik eines Rechts­an­walts­an­walts am geg­ne­ri­schen Ver­hal­ten – zu­läs­si­ge Mei­nungs­äu­ße­rung
Ver­kehrs­un­fall an Bahn­über­gang mit An­dre­as­kreuz – War­te­pflich­ten
2555 Intarsienpullover Moschino SpongeBob Moschino mit Intarsienpullover Intarsienpullover mit SpongeBob Moschino 2555 RBFxwZnw
Ver­kehrs­un­fall: Un­brauch­bar­keit eines Pri­vat­sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­tens bei Ver­schwei­gen von Vor­schä­den
BIANCO Cammello sweater ZGZ NERO Pinko
Ver­kehrs­un­fall: Star­kes Ab­brem­sen vor einer auf Gelb sprin­gen­den Ampel
Ver­kehrs­un­fall – ge­werb­li­ches Be­hin­der­ten­fahr­zeug – An­mie­tung eines Er­satz­fahr­zeu­ges
Irr­tüm­li­che Zu­viel­über­wei­sung – An­spruch gegen den Zah­lungs­emp­fän­ger
Ver­kauf Un­fall­fahr­zeug zum Rest­wert – In­for­ma­ti­ons­pflicht der geg­ne­ri­schen Kfz-Haft­pflicht­ver­si­che­rung
Flug­ver­spä­tung: Aus­gleichs­an­spruch bei zwei selb­stän­di­gen Flü­gen
Sper­rung eines Gas­zäh­lers wegen Zah­lungs­rück­stands – Miss­brauch
Ur­teils­da­ten­bank
Bei uns fin­den Sie rund 15.000 Ur­tei­le im Voll­text. Stö­bern Sie kos­ten­los in den ge­sam­mel­ten Ent­schei­dun­gen aus ver­schie­de­nen Rechts­be­rei­chen.
Wei­te­re Ur­tei­le
Ur­tei­le su­chen
Wir be­treu­en Sie mehr­spra­chig
Unser Ar­chiv
Unser Archiv Monat auswählen September 2018 August 2018 Juli 2018 Juni 2018 Mai 2018BIANCO NERO Cammello ZGZ sweater Pinko April 2018 März 2018 Februar 2018 Januar 2018 Dezember 2017 November 2017 Oktober 2017 September 2017 August 2017 Juli 2017 Juni 2017Cammello Pinko NERO sweater BIANCO ZGZ Mai 2017 April 2017 März 2017 Februar 2017 Januar 2017 Dezember 2016 November 2016Connexion BEIGE Pullover 250 Faith Klassischer RAwx7UUqZ Oktober 2016 September 2016 August 2016 Juli 2016 Juni 2016 Mai 2016 April 2016 März 2016 Februar 2016 Januar 2016 Dezember 2015Pinko NERO ZGZ sweater Cammello BIANCO November 2015 Oktober 2015 September 2015 August 2015 Juli 2015Cammello NERO sweater ZGZ BIANCO Pinko Juni 2015 Mai 2015 April 2015 März 2015sweater ZGZ Pinko NERO BIANCO Cammello Februar 2015 Januar 2015 Dezember 2014 November 2014 Oktober 2014 September 2014 August 2014 Juli 2014 Juni 2014 Mai 2014 April 2014 März 2014 Februar 2014 Januar 2014 Dezember 2013 November 2013 Oktober 2013 September 2013 August 2013 Juli 2013 Juni 2013 Mai 2013 April 2013 März 2013 Februar 2013 Januar 2013 Dezember 2012 November 2012 Oktober 2012
BLACK Wollmantel Facetasm Zweireihiger Facetasm Wollmantel Zweireihiger wcqaS7
Print Cargohose Burberry mit GREEN FOREST Camouflage w1xTdt
So kön­nen Sie in un­se­rer Kanz­lei zah­len:
For Sleepers mit R FUXIA Restless 468 Print F Rosen S Kleid xnERwI
sweater NERO Pinko Cammello ZGZ BIANCO
Kos­ten­hin­weis
In­kas­so
Rechts­be­ra­tung on­line
(c) 1998 - 2018 Rechts­an­wäl­te Kotz GbR, Kreuz­tal / Sie­gen - Ihr Rat­ge­ber in Sa­chen Recht - Alle Rech­te vor­be­hal­ten
Mail: info@​ra-​kotz.​de | Fol­gen Sie uns auf: Face­book und auf Twit­ter.
Black and white virgin wool-blend Cammello sweater from Pinko.
Designer-Farbbezeichnung: ZGZ BIANCO NERO
Designer Style ID: 1X1076Y4UXZGZ
Farfetch ID: 13096230

References: § 543
 § 569
 § 546
 § 566

§ 543
 § 569
 § 543
 § 543
 § 569
 § 91
 § 709
 § 41
 § 12