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Timestamp: 2016-10-26 07:40:29+00:00

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Art. 9 und Art. 29 Abs. 1 und 2 BV (Feststellung der Erbunw�rdigkeit),
K.________ (fortan: Beschwerdegegner) stammt aus einer Familie, die zum Freundes- oder Bekanntenkreis der Ehegatten E.________ und I.________ geh�rte. Gem�ss einem Testament vom 31. August 1987, dessen Original nicht vorliegt, setzte die Erblasserin ihn als Alleinerben ein. In einem Nachtrag zu diesem Testament best�tigte die Erblasserin am 10. M�rz 1991 die Erbeinsetzung des Beschwerdegegners.
B.________ (hiernach: Beschwerdef�hrer) war ab 1991 f�r die Erblasserin als Rechtsanwalt t�tig. Es ging dabei um R�ckerstattungsanspr�che in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik, insbesondere um eine Liegenschaft in Dresden. Die Erblasserin stellte dem Beschwerdef�hrer am 20. Oktober 1992 eine Anwaltsvollmacht aus, die sich �ber die bloss anwaltliche T�tigkeit hinaus auf die Besorgung ihrer Gesch�fte und auf ihre Betreuung insgesamt bezog. Der Beschwerdef�hrer wurde zu einer engen Bezugs- und Vertrauensperson der Erblasserin. In einem eigenh�ndigen Testament vom 16. November 1992 oder 1993 setzte die Erblasserin den Beschwerdef�hrer als ihren Alleinerben und Willensvollstrecker ein mit der Anweisung, dem Beschwerdegegner ein Verm�chtnis auszurichten. Sie best�tigte mit Testament vom 2. Dezember 1993 die Einsetzung des Beschwerdef�hrers als Alleinerben und Willensvollstrecker, hingegen nicht das Verm�chtnis zu Gunsten des Beschwerdegegners. Schliesslich widerrief die Erblasserin in einem Schreiben an den Beschwerdef�hrer vom 25. Februar 1995 alle fr�heren Vollmachten und Verf�gungen mit Ausnahme jener zu Gunsten des Beschwerdef�hrers.
Der Beschwerdegegner focht die Einsetzung des Beschwerdef�hrers als Alleinerben und Willensvollstrecker der Erblasserin an. Die Prozesse betreffend das Testament vom 16. November 1992/1993 (Klage vom 12. April 2001) und betreffend das Schreiben der Erblasserin vom 25. Februar 1995 (Klage vom 25. Juni 2003) sind h�ngig, aber sistiert bis zum Urteil �ber die Klage vom 9. Juli 1996 mit den Begehren, die auf den 2. Dezember 1993 datierte letztwillige Verf�gung ung�ltig zu erkl�ren, eventualiter festzustellen, dass der Beschwerdef�hrer erbunw�rdig und damit auch unf�hig sei, Willensvollstrecker zu sein. Das angefochtene Testament hat folgenden Wortlaut:
Das Zivilgericht Basel-Stadt hiess das Hauptklagebegehren gut und erkl�rte die letztwillige Verf�gung vom 2. Dezember 1993 f�r ung�ltig wegen Verf�gungsunf�higkeit und Willensm�ngeln der Erblasserin sowie wegen Sittenwidrigkeit. Einen Formmangel - R�ckdatierung - verneinte es. Auf die eventualiter beantragten Feststellungen trat das Zivilgericht nicht ein. Die ferner gestellten Herausgabebegehren verwies es in den Prozess betreffend das Testament vom 16. November 1992/1993 (Urteil vom 24. Oktober 2001). Das von beiden Parteien angerufene Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt verneinte die Ung�ltigkeit der letztwilligen Verf�gung vom 2. Dezember 1993. Es hiess das Eventualklagebegehren gut und stellte fest, dass der Beschwerdef�hrer gegen�ber der Erblasserin erbunw�rdig sowie unf�hig sei, das Amt des Willensvollstreckers auszu�ben. Bez�glich der weiteren Klagebegehren wurde das zivilgerichtliche Urteil best�tigt (Urteil vom 22. Dezember 2004).
Der Beschwerdef�hrer wie auch der Beschwerdegegner haben gegen das Urteil des Appellationsgerichts je staatsrechtliche Beschwerde erhoben und eidgen�ssische Berufung eingelegt. Die Bundesrechtsmittel des Beschwerdef�hrers (Verfahren 5P.161/2005 und 5C.121/2005) richten sich gegen die Feststellung seiner Erbunw�rdigkeit und seiner Unf�higkeit, das Amt des Willensvollstreckers auszu�ben. Die Bundesrechtsmittel des Beschwerdegegners (Verfahren 5P.160/2005 und 5C.120/2005) betreffen die Abweisung seiner Ung�ltigkeitsklage.
Mit seiner staatsrechtlichen Beschwerde (5P.161/2005) beantragt der Beschwerdef�hrer, das angefochtene Urteil insoweit aufzuheben, als darin seine Erbunw�rdigkeit sowie seine Unf�higkeit, das Amt des Willensvollstreckers auszu�ben, festgestellt werde. Der Beschwerdegegner schliesst auf Abweisung. Das Appellationsgericht hat auf eine Vernehmlassung verzichtet unter Hinweis auf sein Urteil.
Gem�ss Art. 540 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB ist unter anderem erbunw�rdig, wer den Erblasser durch Arglist daran verhindert hat, eine Verf�gung von Todes wegen zu errichten oder zu widerrufen. Das Appellationsgericht hat diesen Tatbestand als erf�llt betrachtet mit der Begr�ndung, der Beschwerdef�hrer habe die Erblasserin angesichts gezielter Ausn�tzung des bestehenden Abh�ngigkeitsverh�ltnisses, durch Unterlassen jeglicher Aufkl�rung sowie unter Mitnahme des Testaments daran gehindert, eine neue, anders lautende Verf�gung von Todes wegen zu errichten bzw. diejenige vom 2. Dezember 1993 zu widerrufen (E. 6.5 S. 27). Der Beschwerdef�hrer r�gt die tats�chlichen Feststellungen des Appellationsgerichts als willk�rlich, die der rechtlichen Beurteilung zugrunde liegen und die - von eng begrenzten Ausnahmen abgesehen - im Berufungsverfahren verbindlich sein werden (Art. 63 f. OG). Der Regel in Art. 57 Abs. 5 OG entsprechend, ist die staatsrechtliche Beschwerde deshalb vor der gleichzeitig eingelegten Berufung zu erledigen. Auf die staatsrechtliche Beschwerde kann grunds�tzlich eingetreten werden. Formelle Einzelfragen, namentlich die Subsidiarit�t der staatsrechtlichen Beschwerde gegen�ber der eidgen�ssischen Berufung (Art. 84 Abs. 2 OG) werden im Sachzusammenhang zu er�rtern sein.
Der Beschwerdef�hrer r�gt eine willk�rliche Beweisw�rdigung. In diesem Bereich verf�gt das Sachgericht �ber einen weiten Spielraum des Ermessens (BGE 83 I 7 S. 9; 120 Ia 31 E. 4b S. 40). Dass die Ergebnisse des Beweisverfahrens auch Schl�sse gestatten, die nicht mit den vom Sachgericht gezogenen �bereinstimmen, bedeutet nicht schon Willk�r (BGE 116 Ia 85 E. 2b S. 88). Beweisw�rdigung erscheint vielmehr erst dann als willk�rlich, wenn das Sachgericht Sinn und Tragweite eines Beweismittels offensichtlich verkannt hat, wenn es ohne sachlichen Grund ein wichtiges Beweismittel, das f�r sein Urteil wesentlich sein k�nnte, unber�cksichtigt gelassen hat oder wenn es auf Grundlage der festgestellten Tatsachen unhaltbare Folgerungen getroffen hat. Erforderlich ist Willk�r im Ergebnis und nicht bloss in der Begr�ndung (BGE 129 I 8 E. 2.1 Abs. 2 S. 9 und 173 E. 3.1 S. 178).
Es obliegt gem�ss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG dem Beschwerdef�hrer, Willk�r klar und detailliert und, soweit m�glich, belegt zu r�gen und anhand der angefochtenen Subsumtion im Einzelnen darzulegen, inwiefern die angefochtene Sachverhaltsermittlung an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 261 f.) und sich deshalb im Ergebnis nicht mehr halten l�sst (BGE 131 I 217 E. 2.1 S. 219). Den Anforderungen gen�gt der Beschwerdef�hrer teilweise nicht. Er beschr�nkt seine Willk�rr�gen schwergewichtig auf den Sachverhalt in E. 6 S. 23 ff. betreffend Erbunw�rdigkeit. Dabei handelt es sich indessen um eine Darstellung "nach dem bereits Gesagten" (E. 6.2 S. 23). Das Appellationsgericht hat sich damit auf seine eigenen Ausf�hrungen im Zusammenhang mit den Ung�ltigkeitsgr�nden bezogen, wo es auf Feststellungen des Zivilgerichts verwiesen hat (insbesondere in E. 5.2.4 S. 17 f.), die einleitend ganz allgemein f�r massgeblich erkl�rt werden (S. 3 des angefochtenen Urteils). Es geht um ein Gesamtbild des Verhaltens des Beschwerdef�hrers und seines Verh�ltnisses zur Erblasserin. Willk�r in Einzelaspekten bedeutet deshalb nicht zwangsl�ufig Willk�r im Ergebnis, was der Beschwerdef�hrer zumindest teilweise �bersieht.
Den formellen Anforderungen gem�ss Art. 90 Abs. 1 lit. b OG hat auch die Beschwerdeantwort zu gen�gen (BGE 115 Ia 27 E. 4a S. 30; 128 III 4 E. 4c/aa S. 7). Entgegen der Annahme des Beschwerdegegners (S. 5) gilt das namentlich f�r das Vorbringen neuer Tatsachen, das im Falle einer Willk�rbeschwerde - von hier nicht geltend gemachten Ausnahmen abgesehen (BGE 129 I 49 E. 3 S. 57) - unzul�ssig ist (f�r die Beschwerdeantwort: BGE 118 III 37 E. 2a S. 39). Neu sind dabei vorab auch Tatsachen, die den Feststellungen im angefochtenen Urteil nicht entnommen werden k�nnen (BGE 120 Ia 369 E. 3b S. 374).
Der Beschwerdef�hrer ist Anwalt der Erblasserin gewesen. Das Appellationsgericht hat daf�rgehalten, ein Anwalt und Berater in erbrechtlichen Angelegenheiten, der selbst zum Alleinerben eingesetzt werde, gerate in einen schweren pers�nlichen Interessenkonflikt. Der Beschwerdef�hrer w�re deshalb verpflichtet gewesen, die Erblasserin unaufgefordert von der Unzul�ssigkeit und Unzweckm�ssigkeit der getroffenen Nachlassregelung zu �berzeugen und ihr andere L�sungen aufzuzeigen. Wenigstens aber h�tte er die Erblasserin auf seinen Interessenkonflikt hinweisen und sie zu einem anderen, unabh�ngigen Berater schicken m�ssen (E. 6.3 S. 24 f.). Der Beschwerdef�hrer bestreitet, dass er die Erblasserin in erbrechtlichen Angelegenheiten beraten habe (S. 11 ff. Rz. 31-46) und dass er in einen Interessenkonflikt geraten sei und eine Aufkl�rungspflicht gehabt habe (S. 21 ff. Rz. 72-85 der Beschwerdeschrift).
3.1 Die staatsrechtliche Beschwerde ist unzul�ssig, soweit das Appellationsgericht nach Bundesrecht beurteilt hat, ob das Mandat eine erbrechtliche Beratung umfasst, ob die Einsetzung eines Anwalts als Alleinerben f�r diesen einen Interessenkonflikt bedeutet und ob sich daraus eine Aufkl�rungspflicht ergibt (Art. 84 Abs. 2 OG). Entsprechende Einw�nde erhebt der Beschwerdef�hrer denn auch in seiner Berufungsschrift (S. 17 f. Rz. 65-70 und S. 25 ff. Rz. 103-118). Soweit das Appellationsgericht die Fragen nach kantonalem Berufsrecht beantwortet hat, w�re die staatsrechtliche Beschwerde zwar zul�ssig (vgl. Art. 43 OG), doch erhebt der Beschwerdef�hrer diesbez�glich keinerlei R�gen (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).
In tats�chlicher Hinsicht steht fest, dass das Appellationsgericht nicht zu Lasten des Beschwerdef�hrers angenommen hat, er habe die Erblasserin dahin gehend beraten, ihn als Alleinerben einzusetzen und beizubehalten. Daf�r bestehen keine Anhaltspunkte, wie das der Beschwerdef�hrer zu Recht hervorhebt (S. 14 Rz. 45) und der Beschwerdegegner auch nicht in Abrede stellt (S. 15 ad Rz. 42-46). Es geht vielmehr um die Frage, ob sich der Beschwerdef�hrer im Rahmen seiner T�tigkeit f�r die Erblasserin mit erbrechtlichen Angelegenheiten befasst hat, bevor er im April 1994 das Testament erhalten und seine Erbeinsetzung zur Kenntnis genommen hat (vgl. E. 6.2 S. 23 f. des angefochtenen Urteils).
Der Beschwerdef�hrer r�umt ein, dass die Erblasserin ihm gegen�ber gelegentlich ihre Nachlassplanung erw�hnt hat (S. 11 Rz. 32) und dass sich dem Protokoll der Hauptverhandlung vor Zivilgericht entnehmen l�sst, er habe erkl�rt, die Erblasserin und er h�tten auch erbrechtliche Fragen besprochen (S. 12 Rz. 35). Eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r erblickt der Beschwerdef�hrer darin, dass das Appellationsgericht auf das Protokoll der informativen Parteibefragung abgestellt habe, ohne ihm Gelegenheit zu geben, sich zur entsprechenden Protokollstelle zu �ussern (S. 12 Rz. 38). Die Begr�ndungspflicht sei verletzt, weil sich das Appellationsgericht nicht mit seiner Bestreitung der protokollierten Aussage auseinandergesetzt habe (S. 12 Rz. 39). Das Protokollverfahren gem�ss ZPO/BS gen�ge den verfassungsm�ssigen Anforderungen an ein faires Verfahren (Art. 29 Abs. 1 BV) und insbesondere dem Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) nicht (S. 13 Rz. 41). Das Abstellen auf die protokollierte Aussage sei zudem willk�rlich (S. 13 f. Rz. 42-46 der Beschwerdeschrift).
3.2 In der Verhandlung vor Gericht kann eine Befragung der Parteien stattfinden (� 88). Nach Schluss der Parteivortr�ge schreitet das Gericht zur Beratung (� 89) und f�llt entweder ein Zwischenurteil �ber das noch weiter Vorzunehmende (�� 90 f.) oder in spruchreifen Sachen das Endurteil (� 92). Wird dagegen appelliert und die Appellation zugelassen, werden die Parteien zum Aktenschluss geladen, an dem sie Einsprachen gegen die Vollst�ndigkeit der Akten oder die Richtigkeit des Protokolls erheben k�nnen (� 227 Abs. 3 ZPO/BS). Der Beschwerdef�hrer ist in Anwendung dieser Bestimmungen an der Verhandlung vor Zivilgericht als Partei befragt worden und hat nach Aktenschluss gegen das Protokoll �ber seine Aussage an der Parteibefragung eingesprochen, unter anderem gegen die protokollierte Aussage "Wir besprachen auch erbrechtliche Fragen". Das Zivilgericht hat die Einsprache abgewiesen (act. 65 der kantonalen Akten, separates rosa Dossier).
Die R�gen gegen die Verfassungsm�ssigkeit des Protokollverfahrens sind unzul�ssig. Der Beschwerdef�hrer legt nicht dar, wo er diese R�gen bereits vor dem Appellationsgericht erhoben h�tte. In der angegebenen Rz. 356 S. 95 der Appellationsbegr�ndung (act. 71 der kantonalen Akten) geht es um Fragen der angeblich mandatswidrigen Passivit�t und um die Kenntnis von fr�heren Verf�gungen der Erblasserin, aber nicht um das Protokollverfahren, obschon mit der Appellation auch Verfahrensm�ngel h�tten ger�gt werden k�nnen (Staehelin/ Sutter, Zivilprozessrecht, Z�rich 1992, � 21 N. 1 S. 251). Mangels Aussch�pfung des kantonalen Instanzenzugs (Art. 86 Abs. 1 OG) kann auf die R�gen deshalb nicht eingetreten werden (BGE 119 Ia 237 E. 2b S. 238; 126 I 257 E. 1a S. 258). Den Einspracheentscheid des Zivilgerichts, der angeblich kantonal letztinstanzlich sein soll, hat der Beschwerdef�hrer zudem weder als selbstst�ndigen Zwischenentscheid (Art. 87 Abs. 2 OG) noch mit dem vorliegenden Endentscheid (Art. 87 Abs. 3 OG) angefochten.
Dass der Beschwerdef�hrer in seiner Einsprache die Streichung aus dem Protokoll und nicht bloss die Berichtigung seiner Aussage "Wir besprachen auch erbrechtliche Fragen" verlangt hat, belegt die Rechtserheblichkeit, die der Beschwerdef�hrer dieser Protokollstelle selber beigemessen hat. In Anbetracht dessen war das Appellationsgericht nicht verpflichtet, dem Beschwerdef�hrer die M�glichkeit einzur�umen, sich zu dieser Protokollstelle nochmals zu �ussern, abgesehen davon, dass sich aus dem Anspruch auf rechtliches Geh�r keine allgemeine Pflicht ergibt, die Parteien auf entscheiderhebliche aktenkundige Sachumst�nde hinzuweisen (BGE 108 Ia 293 E. 4c S. 295). Dem Appellationsgericht kann in diesem Punkt auch keine Verletzung der Pr�fungs- und Begr�ndungspflicht vorgeworfen werden. In der von ihm angegebenen Rz. 356 S. 95 der Appellationsbegr�ndung (act. 71 der kantonalen Akten) hat der Beschwerdef�hrer die Richtigkeit der Protokollstelle nicht eigens bestritten, so dass das Appellationsgericht keinen Anlass gehabt hat, sich damit in der Urteilsbegr�ndung zu befassen (vgl. BGE 112 Ia 1 E. 3c S. 3). Wo er andernorts die Richtigkeit der Protokollstelle form- und fristgerecht bestritten h�tte, legt der Beschwerdef�hrer nicht dar (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG).
3.3 Tatsachen, die eine Partei gegen�ber dem Gericht zum eigenen Nachteil zugesteht, bed�rfen gem�ss � 94 ZPO/BS keines Beweises. Tatsachengest�ndnisse sind grunds�tzlich in jedem Verfahrensstadium zul�ssig, auch an einer informativen Parteibefragung (Walder-Richli, Zivilprozessrecht, 4.A. Z�rich 1996, � 29 N. 9 S. 314) und selbst noch im Berufungsverfahren vor Bundesgericht (Urteil 4C.43/2005 vom 24. Juni 2005, E. 2.3, in: SZZP 2005 S. 410 f.; vgl. Greminger, Das Zugest�ndnis im Zivilprozessrecht, Diss. Z�rich 1980, S. 34 ff.). Die in der Beschwerdeschrift zitierten Autoren schliessen Zugest�ndnisse an der informativen Parteibefragung gem�ss � 88 ZPO/BS nicht aus, bezeichnen sie aber vom Zweck der Befragung her als problematisch (Staehelin/Sutter, a.a.O., � 14 N. 78 S. 173). Ob daraus und aus dem Verfahrensgrundsatz, dass Erbunw�rdigkeit von Amtes wegen zu beachten ist (Schwander, Basler Kommentar, 2003, N. 22 Abs. 4 zu Art. 540 ZGB), gefolgert werden muss, ein Tatsachengest�ndnis binde das Gericht nicht und unterliege der freien Beweisw�rdigung, kann dahingestellt bleiben. Denn die Richtigkeit der protokollierten Aussage "Wir besprachen auch erbrechtliche Fragen" l�sst sich willk�rfrei durch die unangefochtene Feststellung des Appellationsgerichts belegen, wonach die Erblasserin bei der Frage nach ihren Nachlassw�nschen zum Beschwerdef�hrer gesagt haben soll: "Das sind Sie" (E. 5.2.4 S. 17 des angefochtenen Urteils). Die Beweisw�rdigung erscheint deshalb nicht als willk�rlich, der Beschwerdef�hrer und die Erblasserin h�tten auch erbrechtliche Fragen besprochen.
Im kantonalen Verfahren hat der Beschwerdef�hrer wiederholt hervorgehoben, zwischen ihm und der Erblasserin habe sich nicht nur ein berufliches, sondern auch ein freundschaftliches Verh�ltnis bzw. ein starkes Vertrauensverh�ltnis in pers�nlicher Hinsicht entwickelt. Seine Honorarrechnung beschreibt seine Bem�hungen vom 11. Juni 1991 bis 6. Juli 1995 als solche der "allgemeinen Administration, Verm�gensverwaltung, Betreuung, verm�gensrechtliche Anspr�che in der ehemaligen DDR" (E. 5c S. 28 des zivilgerichtlichen Urteils). Das Appellationsgericht hat darauf verwiesen und festgehalten, neben seiner beruflichen Rolle als Anwalt sei der Beschwerdef�hrer f�r die Erblasserin auch in pers�nlicher Hinsicht eine wichtige - und je l�nger je mehr - beinahe die einzige Bezugsperson gewesen (E. 6.2 S. 23). Dieses zwischen ihm und ihr bestehende Vertrauens- und Abh�ngigkeitsverh�ltnis habe der Beschwerdef�hrer arglistig ausgen�tzt (E. 6.4 S. 26 und E. 6.5 S. 27 des angefochtenen Urteils). Der Beschwerdef�hrer r�gt die Annahmen als willk�rlich, er habe ein Abh�ngigkeitsverh�ltnis ausgen�tzt und sei die einzige Bezugsperson der Erblasserin gewesen. Er wirft dem Appellationsgericht vor, es schreibe zwar von einem Abh�ngigkeitsverh�ltnis, meine aber ein H�rigkeitsverh�ltnis (S. 15 f. Rz. 48-52 der Beschwerdeschrift).
4.1 Was "Arglist" im Sinne von Art. 540 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB bedeutet, kann als Rechtsfrage im Verfahren der Berufung beurteilt werden (Art. 84 Abs. 2 OG). Auf Willk�r hin zu pr�fen ist hingegen, ob sich die Beurteilung, das Vertrauensverh�ltnis zwischen der Erblasserin und dem Beschwerdef�hrer sei als "Abh�ngigkeitsverh�ltnis" aufzufassen und der Beschwerdef�hrer sei eine enge Bezugsperson der Erblasserin gewesen, auf die ihr zugrunde liegenden Tatsachen zu st�tzen vermag.
4.2 Die Erblasserin lernte den Beschwerdef�hrer 1991 kennen, als sie im vierundachtzigsten Altersjahr stand. Es ging zun�chst um R�ckerstattungsanspr�che in der ehemaligen DDR. Praktisch von Beginn weg entstand ein �ber das Berufliche hinausgehendes pers�nliches Verh�ltnis. Die Anwaltsvollmacht vom 20. Oktober 1992 umfasste die "Gesch�ftsbesorgung und Betreuung, wenn ich es nicht mehr kann". Nach Angaben des Beschwerdef�hrers wollte ihn die Erblasserin auch "die ganze Zeit" mit Bildern beschenken. Der Beschwerdef�hrer will seinerzeit ein Bild sowie diverse Goldbarren angenommen und dann im Jahre 1994 s�mtliche Bilder in der (nicht mehr bewohnten) Eigentumswohnung der Erblasserin geschenkt erhalten haben (E. 5.2.4 S. 17 des angefochtenen Urteils).
Nach den Feststellungen der kantonalen Gerichte folgte die Erblasserin den Ratschl�gen des Beschwerdef�hrers. Unbestritten ist, dass auf sein Anraten hin die Erblasserin eine compte-joint-Vereinbarung, die sie mit dem Beschwerdegegner nach dessen Erbeinsetzung im Jahre 1987 abgeschlossen hatte, im Dezember 1991 aufk�ndigte, obwohl ein �usserer Anlass zum Widerruf der Vereinbarung nicht bestanden haben soll. Unbestritten ist auch, dass die Erblasserin unter dem Einfluss des Beschwerdef�hrers ihrem urspr�nglich f�r die R�ckerstattung in der DDR beigezogenen Rechtsanwalt im Jahre 1993 das Mandat entzog (E. 5.2.4 S. 17 f. des angefochtenen Urteils).
Aufgefallen ist dem Zivilgericht, auf dessen Erw�gungen das Appellationsgericht verwiesen hat, schliesslich das Verhalten der Erblasserin nach ihrem Unfall vom 8. oder 9. Dezember 1993, als sie in ihrer Wohnung st�rzte und zun�chst unversorgt liegen blieb. Sobald sie dazu in der Lage war, w�hlte die nunmehr sechsundachtzigj�hrige Erblasserin nicht eine der Kurznummern des Polizei- oder Sanit�tsnotrufs, sondern rief das B�ro des Beschwerdef�hrers in Z�rich an (E. 5c S. 29 des zivilgerichtlichen Urteils).
4.3 Auf Grund der geschilderten Umst�nde erscheint die W�rdigung der Beziehung zwischen dem Beschwerdef�hrer und der Erblasserin als "Abh�ngigkeitsverh�ltnis" nicht als willk�rlich. Zum einen hat der Beschwerdef�hrer �ber die ihm als mandatiertem Anwalt zustehende Vertrauensstellung hinaus in Bereichen Einfluss gehabt, in denen die Erblasserin damals - d.h. Ende 1991 - ihre Gesch�fte im Sinne der sp�teren Vollmacht und auch nach der Darstellung des Beschwerdef�hrers noch selber besorgen konnte. Zum anderen hat die Erblasserin die Ratschl�ge des Beschwerdef�hrers nicht nur beherzigt. Ihre Grossz�gigkeit und Aufmerksamkeit ihm gegen�ber - nebst der vereinbarten Bezahlung als Anwalt - gestattet unter Willk�rgesichtspunkten den Schluss, die Erblasserin habe sich mit st�ndigen Geschenken die Freundschaft und Zuneigung des Beschwerdef�hrers erwerben und erhalten wollen. Welche Bedeutung er f�r sie in ihrer Wahrnehmung gehabt haben muss, verdeutlicht das Verhalten nach dem Sturz in der Wohnung. Es kann als Beleg f�r die affektive Bindung der Erblasserin an den Beschwerdef�hrer angerufen werden, die in dieser Intensit�t zu keiner anderen Person ihres Bekanntenkreises bestanden hat.
Die gegenteiligen Vorbringen des Beschwerdef�hrers beschr�nken sich auf einzelne Punkte, die am Gesamtbild nichts zu �ndern verm�gen. Sein Hinweis darauf, dass die Erblasserin auch mit anderen Personen vor und nach dem Unfall Kontakt gehabt haben soll, k�nnen nicht in Frage stellen, zu welcher Person unter all ihren Besuchern und Bekannten sie den engsten Bezug gehabt hat.
Die W�rdigung des Appellationsgerichts erscheint insgesamt nicht als willk�rlich, der Beschwerdef�hrer habe grossen Einfluss auf die Erblasserin gehabt, die Erblasserin sei nicht bloss in einem Vertrauensverh�ltnis zum Beschwerdef�hrer gestanden, sondern weitergehend in einem eigentlichen Abh�ngigkeitsverh�ltnis und der Beschwerdef�hrer sei beinahe die einzige Bezugsperson der Erblasserin gewesen.
Die kantonalen Gerichte haben angenommen, der Beschwerdef�hrer habe sich bereichern wollen (E. 5.2.4 S. 18 des angefochtenen Urteils). Das Appellationsgericht hat erg�nzt, die Erblasserin habe keinen triftigen Grund gehabt, den Beschwerdef�hrer als Erben einzusetzen. Der Beschwerdef�hrer k�nne nicht als Freund oder auch nur freundschaftlicher Berater der Erblasserin gelten, habe er sie doch ausgebeutet (E. 6.3 S. 25). Die Erblasserin sei davon ausgegangen, die Zuwendung des Beschwerdef�hrers ihr gegen�ber entspringe echter Freundschaft und Zuneigung. In diesem Zusammenhang st�nden zweifellos auch die Erbeinsetzung und die lebzeitigen Schenkungen. Die wahren Absichten des Beschwerdef�hrers seien der Erblasserin verborgen geblieben (E. 5.2.6 S. 19/20 des angefochtenen Urteils). Der Beschwerdef�hrer verwahrt sich gegen die Unterstellung einer Bereicherungsabsicht und der Ausbeutung der Erblasserin (S. 17 ff. Rz. 59-70 und S. 23 Rz. 78 f. der Beschwerdeschrift).
5.1 Der Beschwerdef�hrer wendet ein, es sei unzul�ssig, nach triftigen Gr�nden der Erblasserin f�r die Erbeinsetzung zu forschen (S. 19 Rz. 64). Ob eine "Motivpr�fung" die angerufene Verf�gungsf�higkeit (Art. 467 ZGB) und Testierfreiheit (Art. 481 Abs. 1 ZGB) verletzt, betrifft eine berufungsf�hige Rechtsfrage, auf die hier nicht einzugehen ist (Art. 84 Abs. 2 OG).
Soweit sich der Beschwerdef�hrer mit den Motiven der Erblasserin auseinandersetzt (S. 19 f. Rz. 65-67), erhebt er keine Willk�rr�gen, sondern geht mit dem Appellationsgericht einig. Die lebzeitigen Schenkungen und auch die Erbeinsetzung haben damit im Zusammenhang gestanden, dass die Erblasserin angenommen hat, die Zuwendung des Beschwerdef�hrers ihr gegen�ber entspringe echter Freundschaft und Zuneigung (E. 5.2.6 S. 19). Der Grund f�r die Errichtung des Testaments vom 2. Dezember 1993 war letztlich Dankbarkeit, was die Erblasserin mit ihrem Postskriptum selber klar zum Ausdruck gebracht hat.
Im Rahmen des angenommenen Erbunw�rdigkeitstatbestands (Art. 540 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB) hingegen ist entscheidend, ob die unterlassene Aufkl�rung von Seiten des Beschwerdef�hrers und die Unkenntnis der Erblasserin �ber die wahren Absichten des Beschwerdef�hrers daf�r kausal gewesen sind, dass sie das errichtete Testament nicht widerrufen hat und keine neue, andere letztwillige Verf�gung getroffen hat. In diesem Zusammenhang stehen die Feststellungen des Appellationsgerichts �ber die Absichten des Beschwerdef�hrers und die Unkenntnis der Erblasserin davon. Derartige innere Tatsachen lassen sich unmittelbar nur durch die Parteiaussage beweisen, im �brigen aber bloss durch Schlussfolgerungen aus dem �usseren Verhalten der betreffenden Person und aus �usseren Gegebenheiten, die auf sie eingewirkt haben (Kummer, Grundriss des Zivilprozessrechts, 4.A. Bern 1984, S. 121). Da die ZPO/BS die f�rmliche Parteibefragung als Beweismittel nicht kennt (Staehelin/ Sutter, a.a.O., � 14 N. 77 f. S. 173), hat das Appellationsgericht seine Feststellungen auf die �usseren Sachumst�nde st�tzen m�ssen.
5.2 F�r die Bereicherungsabsicht des Beschwerdef�hrers haben nach Auffassung der kantonalen Gerichte zwei Gr�nde gesprochen. Zum einen soll der Beschwerdef�hrer ausgesagt haben, er habe die - von der Erblasserin geschenkten - Goldbarren als Verrechnung f�r seine Aufwendungen entgegennehmen wollen, diese dann aber doch nicht zur Verrechnung gebracht. Zum anderen soll der Beschwerdef�hrer zu Lebzeiten der Erblasserin als seiner Klientin relativ moderate Honorare (Stundenansatz von Fr. 250.--) in Rechnung gestellt, nach deren Tod aber in der Endabrechnung von �ber Fr. 350'000.-- den Stundenansatz (Fr. 700.--) beinahe verdreifacht haben (E. 5.2.4 S. 18 des angefochtenen Urteils unter Hinweis auf E. 6c S. 33 f. des zivilgerichtlichen Urteils). Ausbeutung der Erblasserin statt angeblichem Freundschaftsdienst hat das Appellationsgericht darin erblickt, dass der Beschwerdef�hrer seine inneren Skrupel stets �berwunden und die Beg�nstigungen angenommen habe, obwohl er sich bei den bereits zu Lebzeiten erhaltenen Geschenken ebenso wie bei Kenntnisnahme der Erbeinsetzung unwohl gef�hlt haben wolle, und dass er sich dar�ber hinaus auch noch f�rstlich habe honorieren lassen (E. 6.3 S. 25 des angefochtenen Urteils).
Die Vorbringen des Beschwerdef�hrers verm�gen die Feststellungen der kantonalen Gerichte nicht als willk�rlich erscheinen lassen. Die Art der Rechnungstellung und die Angemessenheit der Honorarforderung sind nicht entscheidend (S. 18 f. Rz. 60-62 der Beschwerdeschrift). Entscheidend ist vielmehr sein Verhalten gewesen, Geschenke als Teil seiner Aufwandentsch�digung entgegenzunehmen, dann aber doch nicht an die Entsch�digung anzurechnen, und w�hrend des laufenden Auftragsverh�ltnisses tiefe Stundenans�tze zu veranschlagen, nach dem Tod der Auftraggeberin aber hohe Stundenans�tze in die Endabrechnung einzusetzen. Unter Willk�rgesichtspunkten und auf Grund der Vorbringen des Beschwerdef�hrers kann nicht beanstandet werden, dass die kantonalen Gerichte aus dem Vergleich, wie sich der Beschwerdef�hrer zu Lebzeiten der Erblasserin und nach deren Tod verhalten hat, auf seine Bereicherungsabsicht geschlossen haben. Sein Verhalten rechtfertigt willk�rfrei auch den zus�tzlichen Schluss des Appellationsgerichts, der Beschwerdef�hrer habe sich dadurch die Gunst der ihm freundschaftlich verbundenen Erblasserin zu deren Lebzeiten m�glichst erhalten wollen (E. 5.2.4 S. 18 des angefochtenen Urteils).
Entgegen der Darstellung des Beschwerdef�hrers hat das Appellationsgericht den Vorwurf der Ausbeutung nicht damit begr�ndet, der Beschwerdef�hrer habe sich nicht gegen seine Erbeinsetzung gewehrt (S. 20 f. Rz. 69-70 der Beschwerdeschrift). Die vorgeworfene "Ausbeutung" kann im Sachzusammenhang als erfolgreich umgesetzte Bereicherungsabsicht verstanden werden, da der Beschwerdef�hrer Beg�nstigungen erhalten hat, ohne sie an seine Entsch�digung anrechnen zu m�ssen, und da er im Nachhinein ein Honorar mit einem h�heren als dem urspr�nglich verrechneten Stundenansatz erhalten hat. Mag die Wortwahl auch hart sein, der Gedankengang des Appellationsgerichts jedoch erscheint nicht als derart abwegig, dass geradezu auf Willk�r erkannt werden m�sste.
5.3 Gegen die Feststellung des Appellationsgerichts, der Erblasserin seien die wahren Absichten des Beschwerdef�hrers (E. 5.2 soeben) verborgen geblieben, wendet der Beschwerdef�hrer ein, die Erblasserin habe gewusst, dass er als ihr Anwalt t�tig gewesen sei, und sie habe ihn ausdr�cklich unter Nennung seines Berufs testamentarisch beg�nstigt (S. 23 Rz. 79 der Beschwerdeschrift). Mit der Kenntnis der Erblasserin betreffend seinen Beruf kann die Unkenntnis der Erblasserin betreffend die wahren Absichten des Beschwerdef�hrers offensichtlich nicht �berzeugend widerlegt werden. Das eine hat mit dem anderen nicht zwingend etwas zu tun. Entgegen der Darstellung des Beschwerdef�hrers k�nnen Anhaltspunkte daf�r angef�hrt werden, dass der Erblasserin die wahren Absichten des Beschwerdef�hrers auch nach Errichtung des Testaments vom 2. Dezember 1993 verborgen geblieben sind. Dem gew�hnlichen Lauf der Dinge widerspr�che es, dass die Erblasserin, die an die echte Freundschaft und Zuneigung des Beschwerdef�hrers ihr gegen�ber im Zeitpunkt der Testamentserrichtung geglaubt hat, noch im Jahre 1994 dem Beschwerdef�hrer s�mtliche Bilder in ihrer Eigentumswohnung geschenkt h�tte, wenn ihr bewusst gewesen w�re, dass er sich an ihr bereichern will. Im Ergebnis erscheint die Feststellung des Appellationsgerichts deshalb nicht als willk�rlich, der Erblasserin seien die wahren Absichten des Beschwerdef�hrers verborgen geblieben.
Das Appellationsgericht ist entscheidend davon ausgegangen, der Beschwerdef�hrer habe das zur Erblasserin bestehende Vertrauens- und Abh�ngigkeitsverh�ltnis arglistig ausgen�tzt (E. 4) und mit Bereicherungsabsicht gehandelt (E. 5 hiervor). Seine Haupterw�gung hat es mit weiteren Feststellungen erg�nzt, die der Beschwerdef�hrer allesamt anficht. Im Einzelnen geht es um Folgendes:
6.1 Das Appellationsgericht hat festgestellt, dass sich die Arglist des Beschwerdef�hrers bereits in einem Brief vom 27. November 1991 an die Erblasserin zeige (E. 6.4 S. 26). Wie einleitend zusammengefasst, liegt die Erbunw�rdigkeit nach Auffassung des Appellationsgerichts nicht im Erwirken des Testaments vom 2. Dezember 1993, sondern darin, dass der Beschwerdef�hrer die Erblasserin daran gehindert haben soll, eine neue, anders lautende Verf�gung von Todes wegen zu errichten bzw. diejenige vom 2. Dezember 1993 zu widerrufen (E. 1 hiervor). Entscheiderheblich ist das Verhalten des Beschwerdef�hrers nach Errichtung des Testaments vom 2. Dezember 1993 gewesen (vgl. E. 5.1 hiervor), so dass es auf einen Brief aus dem Jahre 1991 nicht ankommen kann. Die daraus gezogenen Schl�sse sind f�r die Sachentscheidung vielmehr unerheblich. An einer Beurteilung der entsprechenden Willk�rr�gen (S. 26 f. Rz. 91-94 der Beschwerdeschrift) besteht deshalb kein aktuelles und praktisches Interesse (BGE 127 III 41 E. 2b S. 42; 131 I 153 E. 1.2 S. 157).
6.2 Das Appellationsgericht hat festgestellt, dass die hochbetagte Erblasserin auf Grund der Liste der Besucher im Alters- und Pflegeheim einsam gewesen sei (E. 6.4 S. 26 unter Hinweis auf Duplikbeilage Nr. 5). Bei der Duplikbeilage Nr. 5 handelt es sich um eine handschriftliche Aufzeichnung von Besuchsterminen zwischen dem Eintritt der Erblasserin in das Alters- und Pflegeheim am 10. Dezember 1993 und dem Tod der Erblasserin am 9. Juli 1995. In dieser Zeitspanne von rund siebzehn Monaten sind - abgesehen von den Arztbesuchen - sechzehn Tage verzeichnet, an denen die Erblasserin Besuch erhalten hat, und zwar an zw�lf Tagen vom Beschwerdef�hrer und/oder dessen Begleiterin und an vier Tagen vom Beschwerdegegner oder dessen Mutter. Selbst wenn die Liste nicht vollst�ndig sein sollte und die Erblasserin vereinzelt auch Besuch von ihren Freundinnen erhalten hat, erscheint die W�rdigung des Appellationsgerichts, auf Grund der Besucherliste sei die Erblasserin einsam gewesen, nicht als willk�rlich. Gegenteiliges vermag der Beschwerdef�hrer jedenfalls nicht darzutun, namentlich die von ihm angef�hrte Feststellung des Appellationsgerichts �ber die "zahlreichen Personen aus deren Umfeld" (S. 15 Rz. 50) bezieht sich auf die Zeit vor dem Unfall vom 8. oder 9. Dezember 1993 (vgl. E. 5.1.3 S. 14 des angefochtenen Urteils).
6.3 Entgegen der Darstellung des Beschwerdef�hrers hat das Appellationsgericht nicht festgestellt, der Beschwerdef�hrer habe die Erblasserin daran gehindert, mit Dritten in Kontakt zu treten. Das Appellationsgericht ist davon ausgegangen, der Beschwerdef�hrer habe das Seine dazu beigetragen, die Erblasserin zu isolieren und zu verhindern, dass sie ohne seine Zustimmung rechtsgesch�ftlich handle (E. 6.4 S. 26 mit Hinweis auf E. 5.2.4 S. 17 f. und die Aussage der Zeugin Z.________). An der verwiesenen Stelle hat das Appellationsgericht den starken Einfluss des Beschwerdef�hrers auf die Erblasserin festgestellt (vgl. E. 4 hiervor). In diesem Zusammenhang wird die Aussage der Zeugin Z.________ wiedergegeben, anl�sslich eines Besuchs bei der Erblasserin seien die Heimleiterin und anderes Personal immer wieder hereingekommen, obwohl sie alleine und ungest�rt h�tten essen wollen, und die Heimleiterin habe gesagt, die Erblasserin k�nne auf Geheiss des Beschwerdef�hrers nichts unterschreiben (E. 5.2.4 S. 18 des angefochtenen Urteils).
Nach � 113 ZPO/BS sind unter Zeugen solche Personen zu verstehen, welche von einer zu beweisenden, f�r die Entscheidung erheblichen Tatsache durch eigene Sinnenwahrnehmung Kenntnis haben. Wer etwas nur vom H�rensagen weiss, taugt nicht als Zeuge (Staehelin/ Sutter, a.a.O., � 14 N. 23 S. 159), doch kann seine Aussage ein Indiz darstellen (Walder-Richli, a.a.O., � 29 Rz. 26 S. 320) oder als Hilfstatsache dazu dienen, eine andere Aussage zu w�rdigen (Vogel/ Sp�hler, Grundriss des Zivilprozessrechts, 8.A. Bern 2006, 10 N. 126 S. 280). Sache gerichtlicher W�rdigung ist letztlich auch die Beweiskraft eines Zeugnisses, das sich nicht auf eigene unmittelbare Wahrnehmung st�tzt (Leuch/Marbach/Kellerhals/Sterchi, Die Zivilprozessordnung f�r den Kanton Bern, 5.A. Bern 2000, N. 2d zu Art. 243 ZPO). Es erscheint deshalb nicht als willk�rlich, dass das Appellationsgericht sowohl die Aussage der Zeugin �ber im Heim selbst Erlebtes als auch deren Aussage dar�ber, was die Heimleiterin gesagt haben soll, frei gew�rdigt hat.
Inwiefern die Beweisw�rdigung des Appellationsgerichts willk�rlich sein k�nnte, tut der Beschwerdef�hrer nicht dar. Seine Vorbringen (S. 16 f. Rz. 53-58) gehen an der entscheidenden Frage vorbei. Unter Willk�rgesichtspunkten durfte angenommen werden, die Aussage st�tze die aus anderen Sachumst�nden zu ziehenden Schl�sse, dass der Beschwerdef�hrer einen grossen Einfluss auf die Erblasserin gehabt hat (vgl. E. 4.3) und dass er sich die Gunst der ihm freundschaftlich verbundenen Erblasserin zu deren Lebzeiten m�glichst hat erhalten wollen (vgl. E. 5.2 Abs. 2 hiervor). Im Rahmen des Gesamtbildes �ber das Verhalten des Beschwerdef�hrers und seines Verh�ltnisses zur Erblasserin kann die Aussage deshalb willk�rfrei als weiteres Indiz - neben seinen regelm�ssigen Besuchen bei der Erblasserin (E. 6.2 soeben) - daf�r gew�rdigt werden, dass der Beschwerdef�hrer seine Einflussm�glichkeiten und die Bindung der Erblasserin, die in dieser Intensit�t zu keiner anderen Person als ihm bestanden hat, sicherstellen und von Seiten Dritter nicht st�ren lassen wollte. Seine Willk�rr�gen erweisen sich insoweit als unbegr�ndet.
�ber das gezielte Ausn�tzen des Abh�ngigkeitsverh�ltnisses und das Unterlassen jeglicher Aufkl�rung hinaus hat das Appellationsgericht dem Beschwerdef�hrer vorgehalten, er habe die Erblasserin auch "unter Mitnahme des Testaments" daran gehindert, eine neue, anders lautende Verf�gung von Todes wegen zu errichten bzw. diejenige vom 2. Dezember 1993 zu widerrufen, auch wenn es der Erblasserin theoretisch m�glich gewesen w�re, das Testament vom 2. Dezember 1993 nachtr�glich wieder aufzuheben und anders zu verf�gen (E. 6.5 S. 27 des angefochtenen Urteils).
7.1 Im Einzelnen hat das Appellationsgericht festgestellt, der Beschwerdef�hrer habe von dem ihn beg�nstigenden Testament erstmals anl�sslich seines Besuchs bei der Erblasserin am 21. April 1994 erfahren (E. 5.2.5 S. 19) bzw. im April 1994 das ihn beg�nstigende Testament erhalten und zweifellos auch zur Kenntnis genommen (E. 6.2 S. 23). Als besonders auff�llig hat das Appellationsgericht gewertet, dass der Beschwerdef�hrer das ihn beg�nstigende Testament damals nicht einfach nur zur Kenntnis genommen, sondern mitgenommen habe. Die Erblasserin habe dieses somit nicht mehr zerst�ren k�nnen und es habe ihr �berdies die Vorlage f�r ein neues, abge�ndertes Testament gefehlt. Dass ein Erbe das ihn beg�nstigende Testament mitnehme, sei nicht nur an sich ungew�hnlich; es widerspreche auch den Gepflogenheiten der Erblasserin, die jedes Testament und selbst jeden Entwurf zu einem solchen fein s�uberlich aufzubewahren und zu archivieren gepflegt habe (E. 6.4 S. 27 des angefochtenen Urteils).
7.2 Der Beschwerdef�hrer bestreitet heute nicht mehr, dass er von seiner Erbeinsetzung am 21. April 1994 erfahren hat, als ihm die Erblasserin das Testament �bergab (S. 7 Rz. 14). Er r�umt auch ein, dass er das Testament von der Erblasserin pers�nlich "erhalten" und nach Erhalt "mitgenommen" hat (S. 25 Rz. 87). Weder erstellt noch belegt ist hingegen die Behauptung des Beschwerdef�hrers, er habe das Testament auf Ersuchen der Erblasserin mitgenommen (S. 25 Rz. 87). Der Beschwerdef�hrer weicht damit von der Darstellung des Appellationsgerichts ab, das ihm gerade vorgehalten hat, dass er das Testament nicht bloss zur Kenntnis genommen, sondern mitgenommen habe. Es liegt insoweit eine Sachverhaltserg�nzung vor, von der nicht geltend gemacht wird, sie schon vor Appellationsgericht geltend gemacht zu haben, weshalb darauf nicht einzutreten ist (vgl. E. 2 hiervor). Hat er das ihn beg�nstigende Testament aber mitgenommen, ohne dass er von der Erblasserin darum ersucht worden ist, erscheint es auch nicht als willk�rlich, sein Verhalten als ungew�hnlich zu bezeichnen.
Die weitere Feststellung des Appellationsgerichts, die Erblasserin habe jedes Testament und selbst jeden Testamentsentwurf fein s�uberlich aufzubewahren und zu archivieren gepflegt, betrifft selbstredend nur diejenigen Schriftst�cke, die die Erblasserin tats�chlich bei sich behalten und nicht willentlich Drittpersonen zur Verwahrung �bergeben hat, wie dies bei einzelnen Testamenten aktenkundig der Fall gewesen ist (vgl. die Hinweise auf S. 25 Rz. 88 der Beschwerdeschrift). Die Feststellung wird zudem insofern belegt, als im Verlaufe des vorliegenden Verfahrens das - offenbar bei den Akten der Erblasserin liegende - Testament vom 16. November 1992/1993 zum Vorschein gekommen und vom Beschwerdef�hrer zwecks Er�ffnung dem Erbschaftsamt eingereicht worden ist (S. 8 Rz. 18 der Beschwerdeschrift). Soweit der Beschwerdef�hrer ferner behauptet, aus Platzgr�nden sei es im Heim gar nicht m�glich gewesen, ein fein s�uberliches Archiv anzulegen (S. 25 Rz. 88), erg�nzt er erneut in unzul�ssiger Weise den im angefochtenen Urteil festgestellten Sachverhalt (vgl. E. 2 hiervor).
Was der Beschwerdef�hrer vorbringt, ist insgesamt nicht geeignet, die Feststellungen des Appellationsgerichts als klar tatsachenwidrig, ohne St�tze im Beweisverfahren und damit willk�rlich erscheinen zu lassen (S. 25 Rz. 89 der Beschwerdeschrift).
7.3 Der Beschwerdef�hrer f�hrt aus, die Erblasserin habe w�hrend ihres ganzen Lebens unz�hlige Male neu testiert, in ihrem Brief vom 25. Februar 1995 alle fr�heren Verf�gungen ausser derjenigen zu seinen Gunsten widerrufen und noch am 15. Juni 1995 bei einem Notar eine Generalvollmacht beglaubigen lassen. Es w�re ihr deshalb v�llig frei gestanden, auch seine Beg�nstigung aufzuheben und �ber ihren Nachlass neu zu verf�gen. Die Erblasserin h�tte weder der M�glichkeit bedurft, das Testament vom 2. Dezember 1993 zu zerst�ren, noch eine Vorlage gebraucht, um neu testieren zu k�nnen (S. 27 f. Rz. 95-100 der Beschwerdeschrift). Mit seinen Vorbringen belegt der Beschwerdef�hrer zwar die theoretische M�glichkeit der Erblasserin, neu zu testieren, die auch das Appellationsgericht ausdr�cklich bejaht hat (E. 6.5 S. 27). Mit der entscheidenden W�rdigung aber, dass es der Erblasserin eben nur mehr theoretisch m�glich gewesen sei, neu zu testieren, setzt sich der Beschwerdef�hrer indessen nicht auseinander (Art. 90 Abs. 1 lit. b OG). Im Rahmen der Berufung wird zudem als Rechtsfrage zu pr�fen sein, worin das Verhindern am Errichten oder Widerrufen einer Verf�gung von Todes wegen besteht und ob es nach Art. 540 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB gen�gt, dass die Erblasserin subjektiv eine Verf�gungsm�glichkeit nicht kannte, obwohl sie objektiv bestand (Art. 84 Abs. 2 OG).
Der Beschwerdef�hrer erachtet schliesslich die Verneinung von Ung�ltigkeitsgr�nden im Sinne von Art. 519 Abs. 1 Ziff. 2 i.V.m. Art. 469 ZGB (Willensmangel der Erblasserin) als unvereinbar mit der Annahme einer Erbunw�rdigkeit gem�ss Art. 540 Abs. 1 Ziff. 3 ZGB (S. 28 Rz. 101-102 der Beschwerdeschrift). Ob der behauptete Widerspruch besteht, betrifft eine Rechtsfrage und ist im Rahmen der gleichzeitig eingelegten Berufung zu entscheiden. Dasselbe gilt f�r die R�gen der Verletzung der Eigentumsgarantie (S. 29 ff. Rz. 103-111 der Beschwerdeschrift). Sie betreffen den Grundsatz der verfassungskonformen Auslegung von Bundesrecht (BGE 122 III 469 E. 5a S. 474) und ersch�pfen sich damit im Einwand unrichtiger Anwendung von Bundesrecht (Art. 43 OG; BGE 129 III 301 E. 1.1 S. 303). Darauf kann nicht eingetreten werden (Art. 84 Abs. 2 OG).
Aus den dargelegten Gr�nden muss die staatsrechtliche Beschwerde abgewiesen werden, soweit darauf einzutreten ist. Der Beschwerdef�hrer wird damit kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 156 Abs. 1 und Art. 159 Abs. 1 und 2 OG).
Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 40'000.-- wird dem Beschwerdef�hrer auferlegt.
Der Beschwerdef�hrer hat den Beschwerdegegner f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 50'000.-- zu entsch�digen.

References: Art. 29
 Art. 540
 Art. 57
 Art. 90
 Art. 90
 BGE 
 Art. 43
 BGE 
 Art. 540
 Art. 540
 Art. 243
 Art. 540
 Art. 519
 Art. 469
 Art. 540
 BGE 
 Art. 159