Source: https://blog.minijob-zentrale.de/kontakt/comment-page-6/
Timestamp: 2020-07-13 05:57:35+00:00

Document:
Hans Dieter Vetter sagt:
bis30.09.2019 war ich in Vollzeit beschäftigt, danach ging ich in Altersrente. Meine Frage. Ab 01.10.2019 bekam ich eine Minijob bei meiner
alten Firma. Die vollzeitbeschäftigten Mitarbeiter bekamen 2020 eine Gratifikation für 2019. Mir wurde diese verweigert, bzw. Angeboten dafür 4 Wochen nicht zu arbeiten, weil ich sonst mein Hinzuverdienst von 6300 € überschreite. Mein Hinweis: Im Jahr 2020 wurde aufgrund der CORONA-
PANDEMIE eine deutliche Hinzuverdienstgrenze vorgenommen. Da sowohl im medizinischen Bereich als auch in anderen systemrelevanten Bereichen aufgrund der Corona-Pandemie ein besonders hoher Personalbedarf besteht, möchte der Gesetzgeber erreichen, dass die Hinzuverdienstgrenze die betroffenen Altersfrührentner ( Altersrentenbezieher vor erreichen der Regelaltersgrenze/ wozu ich gehöre) nicht daran hindert, ihre Arbeitskraft zur Verfügung zu stellen.
Meldung der DEUTSCHEN RENTENVERSICHERUNG:
Wenn ich dieses richtig verstehe darf man mir diese Gratifikation nicht verweigern?
Davor Matijevic sagt:
Hallo, Guten Tag, ich habe eine Frage. Mein minijob startet am selben Tag wie meine kurzarbeit. Ist mein Minijob noch steuerfrei?
gänzlich steuerfrei ist auch ein Minijob nicht. Der parallele Bezug von Kurzarbeitergeld hat keine Auswirkung auf die Versteuerung eines Minijobs. Der Arbeitgeber hat in der Regel die Wahl zwischen der Versteuerung nach Ihren individuellen Lohnsteuermerkmalen und einer Pauschsteuer in Höhe von 2 Prozent im 450-Euro-Minijob oder 25 Prozent pauschal in einem kurzfristigen Minijob.
Mehr Informationen zur Besteuerung von Minijobs finden Sie auf unserer Homepage: https://t1p.de/MJZE-Besteuerung-von-Minijobs
Guten Morgen liebes Team der MJ-Zentrale,
ich habe eine Frage bezüglich der Anrechnung des Entgeltes aus einem Minijob auf das Kurzarbeitergeld: Ich habe seit 2018 einen Minijob welcher ab 04/2019 ausgesetzt / ruhend gestellt wurde. Die Abmeldung zur SV (Meldegrund 34 -wegen einer Unterbrechung) erfolgte in 06/2019. Der Vertrag wurde jedoch nicht gekündigt oder beendet. In meiner Hauptbeschäftigung bin ich in Kurzarbeit – arbeite dort zur Zeit nur 80%. Wie verhält es sich, wenn ich die Arbeit in meinem Minijob wieder aufnehme? Zählt das dann als Neuaufnahme einer Beschäftigung (mit Anrechnung auf KUG) oder wird es so gewertet, dass ich den Minijob schon vor Eintritt von KUG hatte?
2. Juli 2020 um 13:35 Uhr
am 29. Mai 2020 ist das Sozialschutzpaket II in Kraft getreten. Es enthält auch erweiterte Hinzuverdienstmöglichkeiten neben dem Bezug von Kurzarbeitergeld. Der Verdienst aus einem 450-Euro-Minijob bleibt danach grundsätzlich anrechnungsfrei.
Darüber hinaus berät Sie zu Fragen des Kurzarbeitergeldes Ihre zuständige Agentur für Arbeit.
Ömürcan Dogru sagt:
1. Juli 2020 um 21:41 Uhr
Im Zuge eines Bewerbungsverfahrens bei Edeka habe ich mir parallel zu meiner Ausbildung im September 2020 einen Minijob ergattern können der vom 10.06.2020 bis zu meinem Ausbildungsbeginn läuft. Nun ist das Problem, dass ich Monate im Voraus einem Minijob bei mir im Fitnessstudio zugesagt hatte und der beginnt laut Vertrag ab dem 01.07.2020.
Das bedeutet dass ich in den Monaten Juli und August 2 Minijobs nachgehe die zusammen weit über 450€ liegen (ich rechne mit 600-700€).
Welche Steuerlichen folgen hat dass wenn man annehmen würde ich komme auf 700€ Brutto? Wieviel müsste ich abgeben?Kann ich das mit einer Steuererklärung zurück holen und kann dass auch andere negative Folgen nach sich ziehen?
Arbeiten werde ich insgesamt 4 Tage die Woche. Beim Edeka sind es 2 x 6h die Woche und beim Fitnesstudio 2 x 6-8h.
2. Juli 2020 um 13:33 Uhr
Hallo Ömürcan,
um Ihre Beschäftigungen richtig einschätzen zu können ist es wichtig zu wissen, in welchem Rahmen die Beschäftigung bei Edeka stattfindet. Betrachtet man allein die Beschäftigungsdauer von 3 Monaten (Juni bis August 2020), ist grundsätzlich auch ein kurzfristiger Minijob nicht ausgeschlossen. Ist das der Fall, wird die Beschäftigung nicht mit Ihrem 450-Euro-Minijob zusammengerechnet.
Handelt es sich jedoch um zwei parallel ausgeübte 450-Euro-Minijobs, werden beide im Juli und August 2020 sozialversicherungs- und steuerpflichtig zu Ihrer Krankenkasse gemeldet. Die Versteuerung kann dann nicht mehr pauschal mit 2 Prozent erfolgen, sondern wird anhand Ihrer individuellen Lohnsteuermerkmale vorgenommen. Alternativ ist auch die pauschale Besteuerung in Höhe von 20 Prozent möglich. Zur Höhe der Sozialversicherungsbeiträge in diesem Fall berät Sie Ihre zuständige Krankenkasse. Bei Fragen zu Steuern ist das zuständige Finanzamt Ihr Ansprechpartner.
Ulrich Brauckmann sagt:
meine Frage : Habe seit dem 01.06.2020 die Flexirente . Kann ich zum Zuverdienst d.h.450 E im Monat diese auf zwei Arbeitsstellen verteilen. Habe ein Angebot über 300 € erhalten, möchte die 450 € in Anspruch nehmen. Die Differenz bei einem anderen Unternehmen ausgleichen Kann ich dies in Anspruch nehmen
ja, das ist möglich. Ihr Rentenbezug gilt nicht als sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung. Sie dürfen daher auch mehrere 450-Euro-Minijobs ausüben. Der durchschnittliche monatliche Verdienst darf jedoch zusammen 450 Euro nicht überschreiten, um den Minijob nicht zu gefährden.
eine Frage die mich z.Z. intensiv beschäftigt ist folgende:
Ich befand mich bis zum 30.06.2020 in Kurzarbeit. AG hat das Kurzarbeitergeld auf 90% aufgestockt. Diese Kurzarbeit wurde jetzt seitens des Arbeitgebers „ausgesetzt“. Lt. Gesetz kann die Kurzarbeit, ohne Meldung, innerhalb von drei Monaten nochmal aufgenommen werden. Welche steuerliche Regel ist jetzt bei der Aufnahme eines 450€-Jobs zu berücksichtigen? Auch wenn die Kurzarbeit wieder aufgenommen werden sollte?
– 450€ vor der Kurzarbeit (keine Beeinflussung)
– 450€ während der Kurzarbeit (Einfluss)
Ich habe leider zu dieser besonderen Situation keine Informationen gefunden, daher gehe ich davon aus, das eine „Unterbrechung“, wie die Aufnahme eines Nebenjobs vor der Kurzarbeit gewertet wird.
durch die Bundesregierung wurde zwischenzeitlich ein zweites Sozialschutzpaket verabschiedet. Es enthält eine Reihe weiterer Regelungen zur Bewältigung der Corona-Krise.
Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Kurzarbeit weitet die Bundesregierung die Hinzuverdienstmöglichkeiten aus: Sie können vom 1. Mai bis 31. Dezember 2020 in allen Berufen bis zur vollen Höhe ihres bisherigen Monatseinkommens hinzuverdienen. Die Beschränkung auf systemrelevante Berufe ist aufgehoben. Nach den Ausführungen der Bundesagentur für Arbeit bleibt ein 450-Euro-Minijob nun gänzlich anrechnungsfrei. https://www.arbeitsagentur.de/finanzielle-hilfen/kurzarbeitergeld-arbeitnehmer
ich übe eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Teilzeit aus, außerdem einen Minijob auf 450 Euro-Basis (normalerweise voll ausgeschöpft) und eine kurzfristige Beschäftigung (ca. 10-20 Tage pro Jahr).
Da mein 450 Euro-Job wegen der Corona-Krise komplett pausiert (Ruhens-Vereinbarung und Abmeldung bei der Sozialversicherung durch den Arbeitgeber), bin ich auf der Suche nach einem anderen/weiteren Nebenjob.
Ist es möglich, zusätzlich eine weitere kurzfristige Beschäftigung anzunehmen, wenn beide kurzfristigen Beschäftigungen insgesamt die 70 Tage nicht überschreiten?
Kann ich einen weiteren 450 Euro-Job annehmen für die Dauer, in der der eigentliche 450 Euro-Job ruht obwohl der erste nicht gekündigt wurde?
beides ist grundsätzlich möglich. Da Ihr bisheriger 450-Euro-Minijob momentan nicht ausgeübt wird und abgemeldet wurde, können Sie einen neuen 450-Euro-Minijob annehmen. Achten Sie bitte darauf, dass dieser sich nicht mit Ihrem alten Minijob überschneidet, falls dieser wieder aufgenommen wird. Neben Ihrer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung dürfen Sie nur einen 450-Euro-Minijob sozialversicherungsfrei ausüben.
Auch ein oder mehrere kurzfristige Minijobs können Sie parallel neben Ihrer sozialversicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung und dem 450-Euro-Minijob ausüben. In Summe dürfen alle kurzfristigen Beschäftigungen den zeitlichen Rahmen von 3 Monaten oder 70 Arbeitstagen nicht überschreiten. Für die Zeit vom 1. März 2020 bis 31. Oktober 2020 gelten die Zeitgrenzen von fünf Monaten oder 115 Arbeitstagen. Werden Sie an einem Tag von zwei Arbeitgebern eingesetzt, gilt dieser dennoch nur als ein Arbeitstag.
ich arbeite auf 450 Euro Basis, und das Unternehmen schließt Ende des Monats Juni. Nun ist es so, dass ich diesen Monat viele Überstunden anhäufen werde, da die meisten anderen Mitarbeiter alle noch Resturlaub nehmen müssen. Mein Chef meint, er zahlt mir die Überstunden dann im Juli aus, also nach Ende meines Vertrages. Allerdings ist er sehr unzuverlässig und ich habe Angst, dass er mir dann nichts zahlt. Meine Frage nun: Ist es rechtlich in Ordnung, wenn er das Geld nach Vertragsende und nach Schließung des Betriebes auszahlt? Habe ich dann rechtliche Handhabe, wenn das Geld nicht kommt?
zunächst sind Sie als Arbeitnehmerin vorleistungspflichtig. Das bedeutet: die Vergütung erfolgt nach Ihrer Tätigkeit. Erfolgt die Vergütung nach Zeitabschnitten – z. B. nach Monaten – schreibt das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) eine Fälligkeit der Zahlung nach Ablauf des zugrunde liegenden Zeitabschnittes vor – also beispielsweise am ersten Tag nach Ablauf des zu bezahlenden Monats. Von dieser Regelung kann aber arbeits- oder tarifvertraglich abgewichen werden. Eine gesetzliche Grenze zur individuellen Gestaltung der Fälligkeit der Lohnzahlung bildet das Mindestlohngesetz. Hierin heißt es:
2. spätestens am letzten Bankarbeitstag des Monats, der auf den Monat folgt, in dem die Arbeitsleistung erbracht wurde, zu zahlen. Für den Fall, dass keine Vereinbarung über die Fälligkeit getroffen worden ist, bleibt § 614 des Bürgerlichen Gesetzbuchs unberührt.
Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir Sie zu arbeitsrechtlichen Einzelanfragen im Detail nicht beraten können. Als Minijob-Zentrale erteilen wir lediglich allgemeine Auskünfte zum Thema Arbeitsrecht. Für eine individuelle Beratung zum Thema Arbeitsrecht empfehlen wir Ihnen das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030/221 911 004.
Katia S. sagt:
Eine wichtige Zusatzinformation: Die kurzfristige Beschäftigung wird auf Honorarbasis vergütet („dienstleistungsbezogener Honorarvertrag“).
Falls die Beschäftigungen steuerpflichtig werden, gilt dies bei meinem dauerhaften Nebenjob dann nur für den Zeitraum der kurzfristigen Beschäftigung? Und wird die kurzfristige Steuerpflicht meinem Arbeitgeber des dauerhaften Minijobs mitgeteilt, sodass ich für den Zeitraum der kurzfristigen Beschäftigung in meinem dauerhaften Minijob wegen der Steuerpflicht weniger Geld bekomme?
Falls die Beschäftigungen steuerpflichtig werden, kann ich dann die Steuern durch die Steuererklärung zurückbekommen, wenn ich Studentin bin und nicht über die Grenze des Steuerfreibetrages komme?
16. Juni 2020 um 09:57 Uhr
sprechen Sie am besten erst einmal mit Ihrem Arbeitgeber / Auftraggeber. Bei einem Honorarvertrag ist es auch möglich, dass kein abhängiges Beschäftigungsverhältnis und damit auch kein kurzfristiger Minijob vorliegt. Möglich ist in diesem Fall auch eine selbständige Tätigkeit. Wie diese zu versteuern ist, erfahren Sie bei Ihrem zuständigen Finanzamt. Die Besteuerung einer selbständigen Tätigkeit oder eines kurzfristigen Minijobs hat keine Auswirkungen auf die Besteuerung Ihres momentan bereits laufenden 450-Euro-Minijobs.
Ob Sie Steuern im Rahmen der Lohnsteuererklärung zurückbekommen hängt davon ab, ob Ihr Einkommen individuell oder pauschal versteuert wurde. So stellt beispielsweise die einheitliche Pauschsteuer in Höhe von zwei Prozent im 450-Euro-Minijob die endgültige Besteuerung des Arbeitslohns dar und wird bei der Einkommensteuerveranlagung des Minijobbers nicht berücksichtigt. Dieser kann daher keine Aufwendungen als Werbungskosten abziehen, die bei dem pauschalversteuerten Minijob anfallen. Auch zu Fragen rund um die Einkommenssteuererklärung informiert Sie Ihr zuständiges Finanzamt.
ich übe einen Minijob auf 450 Euro-Basis aus, der wegen der Corona-Pandemie derzeit pausiert, mir jedoch eine Lohnfortzahlung von 300 Euro monatlich gewährt. Demnächst möchte ich aber auch eine kurzfristige Beschäftigung anfangen, bei der ich im Zeitraum von ca. 4 Wochen 450 Euro verdienen werde.
Werden dann beide Tätigkeiten steuer- bzw. abgabenpflichtig oder kann grundsätzlich ein Minijob und eine kurzfristige Beschäftigung ausgeübt werden, ohne dass Abgaben oder Steuern gezahlt werden müssen?
einen kurzfristigen Minijob dürfen Sie grundsätzlich parallel neben Ihrem 450-Euro-Minijob ausüben. Die Verdienste werden nicht addiert.
Liegt Ihre Einkommen aus dem kurzfristigen Minijob nicht über 450 Euro im Monat, ist auch die Berufsmäßigkeit dieser Beschäftigung nicht zu prüfen.
Steuerfrei sind jedoch auch die Einnahmen aus einem kurzfristigen oder einem 450-Euro-Minijob nicht. Grundsätzlich bestimmt der Arbeitgeber die Art der Versteuerung. Im 450-Euro-Minijob kann er hierbei wählen zwischen der Besteuerung nach den individuellen Lohnsteuermerkmalen des Arbeitnehmers und der Pauschsteuer in Höhe von 2 Prozent. Bei einem kurzfristigen Minijob wählt der Arbeitgeber zwischen der Besteuerung nach den individuellen Lohnsteuermerkmalen des Minijobbers oder unter bestimmten Voraussetzungen auch der pauschalen Besteuerung mit 25 Prozent des Verdienstes. Auf unserer Homepage erfahren Sie mehr zu diesem Thema: Besteuerung kurzfristiger Minijobs: http://t1p.de/MJZE-Steuerrecht-kurzfristig oder auch zur Besteuerung von 450-Euro-Minijobs: http://t1p.de/MJZE-Steuerrecht-450-Euro-Minijob
Darüber hinaus berät Sie in steuerrechtlichen Fragen Ihr zuständiges Finanzamt.
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe einen Minijob als Haushaltshilfe den ich in 3 Privathaushalten ausübe. Seit 7.März 2020 befinde ich mich in Rumänien und konnte nicht mehr nach der Beerdigung meiner Mutter, aufgrund der Suspendierungen der Flüge nach Deutschland zurückfliegen. Ich hoffe sehr, dass ich in der zweiten Hälfte des Monats (Juni) zurückreisen kann. Meine Fragen an Sie lauten: Wie wird diese Zeit wo ich nicht in Deutschland war und nicht arbeiten konnte, betrachtet? Was soll ich darüber wissen? Auf welche Ansprüche wäre ich berechtigt(wenn dies der Fall ist)? Ich bitte Sie um Ihre Hilfe um meine Situation zu klären. Ich danke Ihnen im Voraus. Mit freundlichen Grüßen, Daniela
als Arbeitnehmer tragen Sie das so genannte Wegerisiko. Es liegt im persönlichen Verantwortungsbereich des Arbeitnehmers, dass er den Weg zur Arbeit selbständig sicherstellt. Dies gilt sowohl im Winter bei Glatteis und Schnee oder bei Sturmschäden als auch bei Ausfall des öffentlichen Nahverkehrs oder Flugverkehrs aufgrund von allgemein angeordneten Maßnahmen. Kann der Arbeitnehmer den Arbeitsplatz nicht mehr erreichen, hat er auch keinen Anspruch auf die Vergütung für die ausgefallene Arbeitszeit.
ich bin familienversicherter Student und habe eine geringfügige Beschäftigung, in der der Lohn jeden Monat unterschiedlich ist (in der Spanne zwischen 20 und 250 Euro pro Monat, in manchen Monaten auch gar kein Einkommen). Ich möchte eine zweite Stelle annehmen, bei der ich 450€ pro Monat verdienen würde (Minijob).
Kann ich den ersten Arbeitgeber bitten, die Beschäftigung als „normale“ Hauptbeschäftigung zu melden? In dem Falle könnte ich ja den 450€-Job als Minijob ausüben. Oder können Sie mir das beste „Modell“ für meine Situation empfehlen?
Vor einer Steuerklasse 6 habe ich keine Angst, da ich mir am Ende des Jahres die gezahlte Lohnsteuer über die Steuererklärung zurückholen würde (Gesamteinkünfte unter dem Freibetrag von ca. 8700€).
ob dem Grunde nach ein 450-Euro-Minijob oder eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung vorliegt bemisst sich am durchschnittlichen monatlichen Verdienst in dieser Beschäftigung. Bei einem Minijob liegt dieser bei maximal 450 Euro.
Nach Ihrer Schilderung verdienen Sie bei Arbeitgeber A und Arbeitgeber B jeweils maximal 450 Euro im Monat. Somit liegen für sich betrachtet zwei 450-Euro-Minijobs vor. Der Arbeitgeber kann hier auch nicht „freiwillig“ eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung anmelden.
Ohne sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung (Verdienst über 450 Euro im Monat) dürfen Sie zwar mehrere 450-Euro-Minijobs parallel ausüben, der gesamte monatliche Verdienst darf jedoch durchschnittlich 450 Euro nicht überschreiten. Verdienen Sie insgesamt mehr als 450 Euro im Monat, werden alle Beschäftigungen versicherungspflichtig zu Ihrer Krankenkasse gemeldet.
Darf man einen Minijob auf 450€ Basis haben und einen Job als SaisonarbeiterIn?
Wenn ich zuerst den Job als SaisonarbeiterIn annehme, muss mein/e ArbeitgeberIn des 450€ Jobs dann mehr bezahlen, wenn er/ sie mich anmeldet?
wir gehen davon aus, dass Sie mit der Formulierung „Saisonarbeiterin“ einen kurzfristigen Minijob meinen. Kurzfristige Minijobs sind von vornherein auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt. Regulär sind das 3 Monate oder 70 Arbeitstage. Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Zeitgrenzen für kurzfristige Beschäftigungen übergangsweise neu geregelt worden. Für die Zeit vom 1. März 2020 bis 31. Oktober 2020 gelten die Zeitgrenzen von fünf Monaten oder 115 Arbeitstagen. Vielleicht interessiert Sie in diesem Zusammenhang auch unser Blogbeitrag „Erntehelfer und Saisonarbeitskräfte – das gilt jetzt bei kurzfristigen Minijobs“: https://t1p.de/Blogbeitrag-Erntehelfer-Corona
Kurzfristige Minijobs dürfen Sie parallel neben 450-Euro-Minijobs ausüben, ohne dass die Verdienste aus beiden Beschäftigungsarten zusammengerechnet werden.
Auch auf die Beiträge des Arbeitgebers in einem 450-Euro-Minijob hat ein parallel ausgeübter kurzfristiger Minijob keine Auswirkungen. Umgekehrt ist das auch der Fall: Ein Arbeitgeber in einem kurzfristigen Minijob zahlt auch dann nicht mehr Abgaben, wenn Sie parallel in einem 450-Euro-Minijob beschäftigt sind.
ein Minijobber ist rentenversicherungspflichtig und möchte das auch so beibehalten.
Er geht mit 63 in den vorzeitigen Ruhestand. Sein Renten-Regelalter ist 65 J. + 11 Monaten.
Sein Minijob läuft unverändert mit Bgeinn der Flexirente weiter.
Frage: Muss mit Beginn der Rente (vorzeitiger Ruhestand) für den laufenden Minijob eine Meldung über sv.net abgesetzt werden? Wenn ja, welche?
Braucht die gesetzliche Rente des DRV eine Meldung, dass der Minijob unverändert weiter geht?
nein, eine Meldung zur Sozialversicherung ist zu diesem Zeitpunkt in der geschilderten Konstellation nicht zu erstellen. Durch den Umstand, dass der Beschäftigte die Regelaltersgrenze noch nicht erreicht hat, besteht für ihn dem Grunde nach noch immer die Rentenversicherungspflicht im Minijob.
Rentenversicherungsfreiheit per Gesetz tritt für den Rentner erst mit dem Erreichen der Regelaltersgrenze ein. Erst zu diesem Zeitpunkt muss eine Meldung zur Sozialversicherung abgegeben werden.
Für den Beschäftigten besteht die Möglichkeit, auf die Versicherungsfreiheit zu verzichten und trotz Erreichen der Regelaltersgrenze weiterhin eigene Rentenversicherungsbeiträge zu zahlen.
8. Juni 2020 um 09:59 Uhr
Nun hat sich doch die Rentenstelle (DRV) gemeldet, dass sie eine Mitteilung über den Beschäftigten braucht.
Die Auskunft bei der Minijobzentrale hat dazu die sv.net > Sondermeldung 57 für den Zeitraum 01.01. bis 31.05. genannt.
der Meldegrund 57 beinhaltet keine Abmeldung des Beschäftigten. Er dient lediglich der Übermittlung des bis zum Zeitpunkt der Rentenberechnung erzielten Verdienstes aus der Beschäftigung. Hintergrund ist, dass die Jahresmeldung mit dem Verdienst aus 2020 erst im Jahr 2021 abgegeben wird. Für die Rentenberechnung im laufenden Jahr 2020 wäre das zu spät. Aus diesem Grund ist eine gesonderte Meldung mit Grund 57 erforderlich. Hier finden Sie den passenden Blog-Beitrag dazu: https://t1p.de/Gesonderte-Meldung-Grund-57
Ted K. sagt:
ich war von 15.09.2019 bis 19.03.2020 bei Securitas beschäftigt, mit einem Minijob-Vertrag. Dementsprechend war ich zum 15.09.2019 als „Geringfügig Beschäftigte §8 Abs.1 Nr.1 SGB IV“ angemeldet. Das Beschäftigungsverhältnis endete am 19.03.2020.
Im Jahr 2019 verdiente ich 1296,69 € (SV-pflichtig) mit einmaliger Überschreitung der Verdienstgrenze von 450 €.
Im Jahr 2020 verdiente ich 1384,66 € (SV-pflichtig), auch mit einmaliger Überschreitung der Verdienstgrenze von 450 €.
Insgesamt verdiente ich für ca. 6,14 Beschäftigungsmonate 2.681,35 € (SV-pflichtig), oder im Durchschnitt 436,26 € monatlich.
Nach dem Beschäftigungsende (am 03.04.2020) bin ich
–	zum 29.02.2020 als 2020 als „Geringfügig Beschäftigte §8 Abs.1 Nr.1 SGB IV“ „wegen Krankenkassenwechsel“ abgemeldet worden und gleichzeitig
–	zum 01.03.2020 als „Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte“ „wegen Krankenkassenwechsel“ angemeldet worden.
Deswegen wurden bei mir 43,09 € SV-rechtliche Abzüge gemacht.
Meine Frage „Warum?“ wurde so beantwortet:
„da Sie im Jahr 2020 einen Verdienst für drei Kalendermonate von Securitas bezogen haben, dürfen Sie auch nur die drei Monate aus 2020 für Ihre Berechnung ansetzen. Hierbei ist auf Ihrer Abrechnung aus dem Monat März 2020 das ausgewiesene SV-Brutto zu beachten, welches bei 1.384,66€ liegt. In diesen drei Monaten im Jahr 2020 hätten Sie aber insgesamt nur 1.350,00€ verdienen dürfen, damit Sie in einem monatlichen Mittel auf die 450€ kommen. Da Sie in diesen drei Monaten im Schnitt über die 450€ gekommen sind, wurden Sie automatisch in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis umgewandelt, damit Ihr Gehalt, welches Sie ‚zu viel‘ erhalten haben, richtig versteuert werden konnte. Die Berechnung wird hierbei auf das Kalenderjahr gestützt und nicht auf das Zeitjahr.“
Soweit ich informiert bin, werden bei der Kontrolle auf Überschreiten der Verdienstgrenze nicht nur die (wenige) Monate des letzten Kalenderjahres betrachtet, sondern der gesamte Zeitraum bis zu einem Zeitjahr.
Bitte, teilen Sie mir mit was in diesem Fall maßgebend ist – das Kalenderjahr oder die gesamte Beschäftigungszeit von ca. 6 Monate.
vorab ist zu sagen, dass die versicherungsrechtliche Beurteilung grundsätzliche Ihr Arbeitgeber vornimmt. Er beurteilt zu Beginn der Beschäftigung vorausschauend für den maximalen Zeitraum eines Jahres. Dieser 12-Monats-Zeitraum kann auch kalenderjahrübergreifend sein.
Ist die Beschäftigung wie in Ihrem Fall von vornherein auf einen kürzeren Zeitraum (7 Monate) befristet, darf auch nur maximal dieser Zeitraum bei der ersten sozialversicherungsrechtlichen Beurteilung Betrachtung finden.
vielen Dank für Ihre Rückmeldung und bitte, bitte um Verständnis, dass ich so lange brauche, um meine Frage einigermaßen zutreffend zu präzisieren.
Ich war mit einem Lohn bis 450 € zum 15.09.2019 auf Dauer eingestellt worden. Die erste sozialversicherungsrechtliche Beurteilung bestätigt das (Anmeldung als „Geringfügig Beschäftigte §8 Abs.1 Nr.1 SGB IV“).
Am 05.02.2020 erfolgte die Jahresmeldung – weiterhin als „Geringfügig Beschäftigte §8 Abs.1 Nr.1 SGB IV“.
Eine erneute vorausschauende Jahresbetrachtung zur Ermittlung des regelmäßigen Arbeitsentgelts zu Beginn des neues Kalenderjahres 2020 hat der Arbeitgeber nicht angestellt.
Der Arbeitgeber hat mir am 11.03.2020 zum 19.03.2020 gekündigt und erst am 03.04.2020 – nachträglich – hat er mich als „Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte“ zum 01.03.2020 angemeldet. Mit der Begründung:
–	nicht das Zeitjahr, sondern das Kalenderjahr ist für die Beurteilung maßgebend,
–	ich habe 1.384,66 € für die ersten drei Monate des Kalenderjahres 2020 bekommen, also mehr als die dreimonatige Grenze von nur 1.350,00 €.
Dies widerspricht der Tatsache, dass ich für den gesamten 7-monatigen Beschäftigungszeitraum regelmäßig im Durchschnitt weniger als 450 € verdient habe.
Darf der Arbeitgeber bei dieser nachträglichen sozialversicherungsrechtlichen Beurteilung die Geringfügigkeits-Richtlinien in der Fassung vom 21.Nov.2018 ignorieren?
Zitat aus den Geringfügigkeits-Richtlinien:
„2.2.1 Ermittlung des Arbeitsentgelts
Bei der Prüfung der Frage, ob das Arbeitsentgelt 450 Euro übersteigt, ist vom regelmäßigen
Arbeitsentgelt auszugehen. … Dabei darf das regelmäßige monatliche Arbeitsentgelt im Durchschnitt einer Jahresbetrachtung 450 Euro nicht übersteigen (maximal 5.400 Euro pro Jahr bei durchgehender mindestens 12 Monate dauernder Beschäftigung gegen Arbeitsentgelt in jedem Monat).“
Mit der Formulierung “ im Durchschnitt einer Jahresbetrachtung … bei durchgehender mindestens 12 Monate dauernder Beschäftigung gegen Arbeitsentgelt in jedem Monat“ (in meinem Fall mindestens 7 Monate, weil es insgesamt nur 7 Monate waren) wird gerade sichergestellt, dass tatsächlich das regelmäßige monatliche Arbeitsentgelt ermittelt wird, und nicht ein zufälliges monatliches Arbeitsentgelt.
Die Geringfügigkeits-Richtlinien definieren ausdrücklich die Jahresbetrachtung als Betrachtung eines Zeitraums „durchgehender mindestens 12 Monate dauernder Beschäftigung gegen Arbeitsentgelt in jedem Monat“. Nichts in dieser Formulierung spricht für die Reduzierung der Jahresbetrachtung auf eine zufällige Anzahl von Monaten, nämlich von 1 bis 12, welche die Kalenderjahresbetrachtung repräsentieren würde.
Übertrieben dargestellt, wäre ein Arbeitnehmer ursprünglich dauerhaft zum 01.03.2019 als Minijobber eingestellt aber tatsächlich unerwartet am 11.01.2020 zum 19.01.2020 gekündigt worden, also insgesamt nur für die Dauer von elf Monaten beschäftigt (von 01. März bis 31.Dezember 2019 gegen 420 € Arbeitsentgelt monatlich und im Januar 2020 – gegen 700 €), so soll das durchschnittliche regelmäßige monatliche Arbeitsentgelt nach Beschäftigungsende lt. Geringfügigkeits-Richtlinien so ermittelt werden
(10 x 420 € + 700 €) / 11 = 4.900 € / 11 = 445,45 € („Geringfügig Beschäftigte §8 Abs.1 Nr.1 SGB IV“ für die ganze Beschäftigungsdauer)
700 € für den einzigen Monat des Kalenderjahres 2020 („Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte“ für Januar 2020).
Die zweite Beurteilung trägt – entgegen den Geringfügigkeits-Richtlinien – nicht dem regelmäßigen Arbeitsentgelt, sondern nur dem zufälligen Ende des Minijobs Rechnung. Dies ist lebensfremd. Es kann nach Treu und Glaube nicht den Arbeitnehmern zugemutet werden solche Beurteilung überhaupt für möglich zu halten. Deswegen wurde sie auch von Geringfügigkeits-Richtlinien ausgeschlossen. Der GKV-Spitzenverband, die Deutsche Rentenversicherung Bund, die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See und die Bundesagentur für Arbeit verlangen eine Beurteilung, welche ausdrücklich der dauerhaften regelmäßigen Natur der (geringfügige) Beschäftigung Rechnung tragen soll und nicht dem zufälligen Kündigungszeitpunkt, bzw. dem zufälligen Datum des letzten Beschäftigungstages.
Hätte der Arbeitgeber am Anfang des Jahres 2020 eine neue 12-monatige Prognose aufgestellt, dass ich von Januar bis inkl. Dezember 2020 mehr als 5.400 € verdienen würde, wäre das rechtens, weil im Einklang mit den Geringfügigkeits-Richtlinien. Es wäre dann aber nur mir überlassen, ob ich mit dieser einseitigen indirekten Änderung des Arbeitsvertrages einverstanden bin und weiterhin für ihn arbeite. Allerdings war die einzige Sozialversicherungsmeldung im Jahr 2020 vor der Kündigung die o. g. Jahresmeldung als „Geringfügig Beschäftigte §8 Abs.1 Nr.1 SGB IV“ v. 05.02.2020, welche aus den Begleitumständen auch als Jahresprognose für 2020 zu interpretiert ist…
Also, darf der Arbeitgeber die Geringfügigkeits-Richtlinien in der Fassung vom 21.Nov.2018 in Bezug auf den mindestens zu betrachtenden 12-monatigen Zeitraum „dauernder Beschäftigung gegen Arbeitsentgelt in jedem Monat“ ignorieren? Natürlich, bei einer tatsächlich vorhandenen Beschäftigung von weniger als 12 Monaten – in Bezug auf den gesamten Zeitraum.
grundsätzlich stimmen wir Ihnen zu, dass die Beschäftigung im Rahmen eines Minijobs möglich wäre. Um dies jedoch abschließend beurteilen zu können, müssten wir alle relevanten Faktoren kennen, die Ihren Arbeitgeber beispielsweise zu einer Ummeldung in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung motiviert haben.
Bitte haben Sie jedoch Verständnis dafür, dass wir an dieser Stelle keine umfassende sozialversicherungsrechtliche Beurteilung vornehmen können.
Für weitere Detailfragen dürfen Sie und Ihr Arbeitgeber sich aber gerne schriftlich an uns wenden. Unser Kontaktformular finden Sie unter minijob-zentrale.de. https://t1p.de/MJZE-Kontakt
29. April 2020 um 02:39 Uhr
Der Blog ist sehr informativ, dich leider konnte ich bisher keine Antwort für meine Situation finden.
Zur Zeit arbeite ich als 450 Euro Kraft als Verkäufer im Einzelhandel. Der Laden hatte allerdings jetzt 6 Wochen geschlossen, da er nicht sytemrelevant ist. Mein Arbeitgeber hat den Lohn weitergezahlt. Nun meine Frage: Kann mein Arbeitgeber sich den Betrag der Lohnfortzahlung der letzten 6 Wochen irgendwie ersetzen lassen durch einen Antrag oder ähnliches oder bleibt er quasi selbst auf den Kosten sitzen? Falls ja, wo wie und an wen ist ein solcher Antrag zu richten?
Sein Vorschlag ist es die verlorenen Stunden nachzuarbeiten. Ist sowas rechtens oder habe ich einen Anspruch auf eine Lohnfortzahlung auch wenn der Laden geschlossen war und ich arbeitsfähig war?
Der Betrieb besteht nur aus meinem Arbeitgeber als Einzelunternehmer und mir als Minijobber.
Vielen Dank.im voraus.
Weitere Informationen finden Sie in unserem „FAQ zum Coronavirus“ https://t1p.de/MJZE-FAQ-Coronavirus.
Wir empfehlen Ihnen sich mit arbeitsrechtlichen Fragen an das Bürgertelefon des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) zu wenden. Dieses erreichen Sie montags bis donnerstags zwischen 8.00 und 20.00 Uhr unter der Rufnummer 030 221 911 004. Im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat das BMAS auch einen Fragen- und Antwortenkatalog zu arbeitsrechtlichen Fragen veröffentlicht. https://t1p.de/BMAS-FAQ-Corona-Arbeitsrecht
28. April 2020 um 07:12 Uhr
auch während der Schulzeit können Schüler in ihrer Freizeit eine Beschäftigung ausüben. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir Sie zu diesem Thema nicht näher beraten können. Die Minijob-Zentrale ist die zentrale Servicestelle für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahren zur Sozialversicherung für Minijobs. Unsere Kernkompetenz liegt im Bereich des Sozialversicherungsrechts.
21. April 2020 um 07:47 Uhr
Hallo, vielen Dank für die interessanten Beträge! Ich habe eine Frage zum Mini-Job in der Kurzarbeit. Ich konnte in eurem Artikel lesen, dass es möglich ist bis zu 450 Euro monatlich (teilw. mehr) hinzuzuverdienen, wenn der Minijob schon vorher existiert hat (Ist bei mir der Fall). Mein Mini-Job Arbeitgeber hat zur Zeit auch keine Jobs. Kann ich einen anderen Minijob bei einem anderen Arbeitgeber ausüben und trotzdem die volle Summe hinzuverdienen? Wenn ja, kann ich bei beiden Arbeitgebern (plus meinem Hauptarbeitgeber) gemeldet sein, wenn ich mit beiden Mini-Jobs zusammen nicht über die 450 Euro Grenze komme?
Ob Ihr Verdienst aus dem neuen Minijob auf das Kurzarbeitergeld angerechnet wird ist unter anderem davon abhängig, ob die Beschäftigung in einem systemrelevanten Bereich stattfindet. Hierzu berät Sie Ihre zuständige Agentur für Arbeit.
Maria Teresa Ciccotti sagt:
Laura Gandini sagt:
31. März 2020 um 13:26 Uhr
Finta sagt:
Marion Bartosch sagt:
Fabian M sagt:
3. März 2020 um 19:51 Uhr
3. März 2020 um 09:44 Uhr
17. Februar 2020 um 11:48 Uhr
17. Februar 2020 um 13:51 Uhr
10. Februar 2020 um 15:26 Uhr
Blacka sagt:
3. Februar 2020 um 08:28 Uhr
31. Januar 2020 um 11:54 Uhr
3. Februar 2020 um 07:15 Uhr
sonnen sagt:
23. Januar 2020 um 18:51 Uhr
Magdalena Krop sagt:
Renate Scheide sagt:
15. Januar 2020 um 14:24 Uhr
Lena Kallisch sagt:
3. Januar 2020 um 14:55 Uhr
1. Januar 2020 um 21:26 Uhr
27. Dezember 2019 um 11:18 Uhr
Christian SCW sagt:
14. Dezember 2019 um 13:14 Uhr
27. April 2020 um 23:43 Uhr
Mein Freund arbeitet seit 4 Jahre Vollzeit als Koch . Seit März 2020 ist er in Kurzarbeit er bekommt 60% vom sein Nettogehalt . Die Frage ist wenn er jetzt noch ein Minijob findet , wird es mit Kurzarbeitergeld angerechnet ? So wie ich gelesen habe wenn man in einen bestimmte Branche findet wird es nicht angerechnet stimmt das ? Danke im Voraus
in unserem Blog-Beitrag -Minijob neben Kurzarbeit in Zeiten von Corona- informieren wir ausführlich zu diesem Thema. https://t1p.de/Blogbeitrag-Minijob-neben-Kurzarbeit
Kurzarbeitergeld ist eine Leistung, die von der Agentur für Arbeit ausgezahlt wird. Bei weiteren Fragen zur Anrechnung Ihres Verdienstes aus dem Minijob auf das Kurzarbeitergeld bitten wir Sie, sich an Ihre zuständige Agentur für Arbeit zu wenden.

References: § 614
 §8
 §8
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