Source: https://www.prinzessinnenreporter.de/2015/03/
Timestamp: 2019-04-19 22:50:43+00:00

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März | 2015 | PrinzessinnenReporter
Geld-Update
Universell gültiges Symbolbild
Heute war wieder ein schöner Tag im Prinzessinnen-Headquarter. Die Vorbereitungen für den Zertifizierungskurs für Qualitätsleser laufen auf vollen Touren, obwohl das Crowdfunding immer noch in der Post-Alpha-prä-Beta-Phase steckt, aber dazu kommen wir etwas später im letzten Absatz.
Wobei, nicht alle arbeiten konzentriert daran, den Qualitätsmedien, also im Prinzip uns, die Leser zu verschaffen, die uns zustehen: Nachdem ein Blogger namens Fefe uns beinahe täglich immer verzweifeltere Briefe und schließlich sogar Telegramme („Habe zehnjähriges Blogjubiläum -stop – bittebitte schickt eine Würdigung – stop – darf auch kritisch sein – stop – aber beachtet mich!“) geschickt hatte, sitzt Redaktionskater Kasimir nun schon seit Tage an einem längeren Werk mit dem Arbeitstitel „Fefe und Blaumeisen, ein Vergleich unter besonderer Berücksichtung geschmacklicher Komponenten“. Svenna vertritt hingegen die Meinung, ein Verweis auf §1 unserer Grundsätze für einen neuen Journalismus sollte genügen.
Niemand hatte im allgemeinen geschäftigen Treiben auf Ethik-Prinzessin Leo geachtet, der konzentriert an seinem Hochleistungsrechner gesessen und vor sich hin gewerkelt hatte. „Heureka!“ rief er plötzlich, „ich habe die Lösung: Spendenbuttons auf unserer Webseite! Damit kann die Untertanencrowd uns bereits jetzt in unserem aufopferungsvollen Kampf gegen die Horden der Finsternis unterstützen!“ Gesagt, gecodet!
Der Spendenbutton klebt jetzt rechts oben auf der Seite und kann mit allen üblichen Kreditkarten beschickt werden. Er entspricht allen anerkannten journalistischen Ethik-Standards sowie noch einigen zusätzlichen Standards, die wir uns selber ausgedacht haben. Aus Gründen des Monarchiegebots weisen wir darauf hin, daß es sich nicht im eigentlichen Sinn um Spenden handelt, sondern um freiwillige Tribute unserer Untertanen, die wir huldvoll akzeptieren, um ihnen keine Blöße zu geben.
Dieser Eintrag wurde am 31. März 2015 veröffentlicht.	Hinterlasse einen Kommentar
Das Finnland-Dekret
verfügt von Elke Wittich, angehende Chefprinzessin Finnlands.
§1 Wenn es möglich ist, es rosa zu machen, mach es rosa (siehe Bild)
§2 Das Internet hat überall schnell zu sein.
§3 Und Wlan.
§4 Die Untertanencrowd ist angehalten, Sprachen zu lernen, damit sie sich nett mit fremden Leuten unterhalten kann.
§5 Oder wenigstens gut im Fach pantomimischer Darstellung zu sein.
§6 Wir mögen keine Hipster. Sie sind lästig.
Dieser Eintrag wurde am 28. März 2015 veröffentlicht.	Hinterlasse einen Kommentar
Leserkommentarschreiber-Dekret
Seit 57 Tagen retten wir Prinzessinnenreporter nun schon den Journalismus – mit großem Erfolg, wie die unzähligen Briefe und Telegramme beweisen, die täglich im Prinzessinnenreporter-Headquarter (kurz: PR♕HQ) eintreffen.
Und so könnte alles wunderbar gelassen seinen Gang gehen, wenn wir bei unseren Analysen nicht einen Faktor entdeckt hätten, der unbedingt mit gerettet gehört: Der Leser.
Derzeit entwickeln wir Dekrete und Grundsätze, nach denen sich diese Spezies künftig zu richten hat. Aus aktuellen Gründen präsentieren wir nun aber bereits heute einen kleinen Vorgeschmack, das Leserkommentarschreiber-Dekret
1. Ja dann lies es halt nicht
2. Und schreib vor allem keine Leserkommentare, wenn Du es trotzdem gelesen hast
3. Deine Meinung ist nämlich nicht interessant
4. Schon gar nicht, wenn sie anläßlich aktueller Katastrophen Fragen wie „Cui bono?“ und Worte wie „New world order“, Bilderberger, Zionisten, Amis enthält.
5. Immer dran denken: „Hat mehr als tausend mies gelaunte Kommentare bei SpOn, Faz, Süddeutsche und Co geschrieben und wurde fünf mal wegen Beleidigungen gesperrt“ ist nichts, was sich dereinst in Traueranzeigen als Deine große Lebensleistung gut macht.
Dieser Eintrag wurde am 27. März 2015 veröffentlicht.	Hinterlasse einen Kommentar
Mindestanforderungen an Prinzanwärter
Da uns seit der Veröffentlichung unseres Pitch-Videos eine überwältigende Anzahl von Anfragen bzgl. Heiratswunsch erreicht hat, möchten wir an dieser Stelle kurz unsere Mindestanforderungen an Prinzessinnenheiratskandidaten vorstellen, welche sich traditionsgemäß durch drei unmöglich scheinende Heldentaten zu qualifizieren haben. Drachen sind leider durch ein übermäßiges Heldenaufkommen in früheren Jahrhunderten ausgestorben, aber auch unser Jahrtausend hält genügend Herausforderungen für unsere Traumprinzen bereit.
„Ich befinde mich seit mehreren Jahren in einem ‚Es ist kompliziert‘-Verhältnis mit der Stadt Hamburg. Das wäre für mich jedoch kein Hinderungsgrund, mit demjenigen vor den Traualtar zu treten, der folgende drei Aufgaben erfüllen kann.
Eine unbezwingbare Burg einnehmen. Beziehungsweise mir Zugang auf den Hamburger Fernsehturm verschaffen, der seit der Schließung des Besucherrestaurants für Normalsterbliche unzugänglich ist. (P.S.: Wer „Telemichel“ statt „Heinrich-Hertz-Turm“ sagt, braucht sich gar nicht erst zu melden.)
Die Drogenpolitik revolutionieren: Wer es schafft, die für die Stadtplanung Verantwortlichen von was immer die da nehmen auf Cannabis umzustellen, darf sich Chancen bei mir ausrechnen.
Schöne Jungfrauen waren gestern, viel dringender muß der FC St. Pauli gerettet werden. Zielmarke: Tabellenplatz 15 mit Stand 24. Mai 2015, 17:25 Uhr. Wenn Du dieses Wunder fertigbringst, ist Dir mein Herz gewiss. Auch wenn Du wider Erwarten Ewald Lienen heißen solltest.“
Ramona ist zwar schon verheiratet, hat auch bisher keine Anfragen, lässt aber wissen, dass sie sich von einem Prinzen mit folgenden drei Eigenschaften erfolgreich abwerben lassen würde:
1. Er muss vermögend sein. Sehr sehr vermögend.
2. Er sollte reich sein. Sehr sehr reich.
3. Er muss wohlhabend sein. Sehr sehr wohlhabend.
Kontakte zu Schuhfabrikanten sind von Vorteil.
Leo ist sich bei den genauen Auswahlkriterien noch nicht sicher (zu viele Bewerbungen), aber auf jeden Fall muss sich sein Prinz mit Steuersachen auskennen.
Elke hat eigentlich nur wenig Bedarf an weiteren Prinzen, allerdings könnte ein stinkereicher Bewerber in die engere Wahl kommen, wenn er a. über ein landschaftlich hübsches Königreich an einem nett gelegenen Meer (mit Sandstrand) verfügt, in dem es b. idyllische Shoppingstraßen gibt und c. Ballonmützenverbot herrscht.
Marit: „Wer bei mir auch nur den Hauch einer Chance haben soll, müßte nicht nur alle Hammond-Orgeln vernichten, sondern deren ‚Klänge‘ auch aus allen Musikstücken auf bereits erschienenen Tonträgern eliminieren. Außerdem hätte mein Prinzanwärter dafür Sorge zu tragen, daß ich, jeden Tag, wenn ich (wo auch immer) aufwache, stets ein kristallklares Gewässer, See oder Meer, vor der Haustür zum Hineinspringen vorfinde. Drittens muss er es schaffen, ein Jahr lang alle Qualitätszeitungen von mir fernzuhalten.“
Kasimir (leidet wie die meisten Katzen unter Diskalkulie und nennt daher nur eine wichtige Bedingung): „Da ich als Senior Editor nicht mehr der Jüngste bin und ein wenig von meiner Sprungkraft eingebüßt habe, müßte meine Mieze in spe in einem sehr waghalsigen Satz vom Dinnertisch auf die Küchenanrichte im PR-Headquarter springen und von dort aus mit Pfotenkraft den Schrank rechts ganz oben öffnen, um die dort von um meine schlanke Linie besorgten Prinzessinnen (ich kann so nicht arbeiten!) versteckten Dreamies (‚der traumhafte Katzensnack mit der cremigen Füllung in der knusprigen Hülle‘), Geschmacksrichtung Käse, hervorzuzaubern. Menge: all I can eat. Und dankeschön, beim Fressen brauch ich keine Hilfe.“
Dieser Eintrag wurde am 26. März 2015 veröffentlicht.	2 Kommentare
Dieser Eintrag wurde am 25. März 2015 veröffentlicht.	1 Kommentar
Heute gibt es statt eines Updates ein Statement. Und zwar ein royales:
„Was die blauen Reiter für die Kunst waren, werden die rosa Prinzessinnen für den Journalismus sein!“
(by Manuel Al-Ghassani, via Flickr)
Dieser Eintrag wurde am 24. März 2015 veröffentlicht.	Hinterlasse einen Kommentar
Prinzessinnenreporterin Hofmann tanzt Hamburgs Olympiabewerbung
Obwohl die Olympischen Spiele 2024 niemals in Hamburg stattfinden werden, betanzt Prinzessinnenreporterin Marit Hofmann schon mal einige der olympischen Austragungsorte.
Dank an: Taverna Olympisches Feuer, Altona 93, Salon Algan
Realisation und Gastprinzenrolle: Fritz Tietz
Dieser Eintrag wurde am 23. März 2015 veröffentlicht.	Hinterlasse einen Kommentar
Krisen-Update
Von Fotos von finnischen Butterbroten werden wir nicht satt, Prinzessin Elke!
Kaum ist die recherchereisende Prinzessin Elke ausgezogen, Finnland zu erobern, hat sich eine große Traurigkeit im Prinzessinnenreporter-Headquarter (kurz: PR♕HQ) breitgemacht. Zumal Elke sich den letzten Erdbeerkuchen aus dem Redaktionskühlschrank als Wegzehrung gemopst hat und uns mit Fotos von Smörebröds abspeist. Wer soll uns nun motivieren, loben und maßregeln, wer verrät uns die geheimen Elke-Tricks beim Twittern, denen schon unzählige rechtschaffene Follower zum Opfer gefallen sind? Prinz Leo ist XXL-Frustpizza essen gegangen, Kasimir hat sich hoffnungslos in sein Rechercheobjekt Schwanzmeise verbissen, Ramona ist in Schuhprospekte versunken, Marit sucht verzweifelt eine olympische Idee, und Svenna hat sich bis auf weiteres aus den Social Media zurückgezogen, „weil da ohne Elke ohnehin nix los ist“. Elke, komm bald wieder, und bring Kuchen mit!
Dieser Eintrag wurde am 22. März 2015 veröffentlicht.	Hinterlasse einen Kommentar
Ja, wir stehen zu den Prinzessinnenreportern! (8)
Torsun von Egotronic sagt: Support your local prinzessin!
Dieser Eintrag wurde am 20. März 2015 veröffentlicht.	Hinterlasse einen Kommentar

References: §1

§1

§2

§3

§4

§5

§6