Source: https://elternbewegung1.jimdo.com/2012/08/20/http-www-lra-ffb-de-landratsamt-f%C3%BCrstenfeldbruck-amt-f%C3%BCr-jugend-und-familie-ajuf/
Timestamp: 2017-08-23 06:04:58+00:00

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http://www.lra-ffb.de/ - Landratsamt Fürstenfeldbruck - Amt für Jugend und Familie (= AJuF) - Homepage der Elternbewegung
http://www.lra-ffb.de/ - Landratsamt Fürstenfeldbruck - Amt für Jugend und Familie (= AJuF)
Telefon Festnetz +49 (0) 8151 148 - 486
bezugnehmend auf Ihre Mail vom 01. Juni 2012 will ich Sie freundlichst bitten, mir aus pädagogischer Sicht, unter Hinweis auf die Soziale Kompetenz der Pflegemutter und Ihnen als Amtsvormund meiner 2 Kinder Evelyn und Kay, mitzuteilen, warum dass vereinbarte Telefonat am Samstag, den 18. August 2012, um 09:00 Uhr, zwischen meinen Kinder Evelyn und Kay n i c h t zustande kam.
Meine liebe Evelyn und mein lieber Kay, heut könnt ihr ja mal dem Papa erzählen, was ihr in den Sommerferien alles unternommen habt. Freue mich schon auf das Telefonat mit Euch beiden. Hab Euch ganz toll lieb. Gruss von Eurem Papa.
Nachdem am gleiche Tage um 09:05 Uhr keinen Rückruf von meiner Tochter Evelyn erhalten habe, starte ich einen Anruf an meine Tochter - leider ohne Erfolg. Das Mobilfunkgerät war nicht eingeschaltet gewesen. Um 10:30 Uhr ein weitere Versuch - wieder ohne Erfolg.
Seit dem 11.08.2011 - Schreiben des Landratsamtes Fürstenfeldbruck vom 11.08.2011 - kam es lediglich zu Zwei Telefonat zwischen meiner Tochter und ein Telefonat zwischen meinem Sohn Kay und mir.
Seit Ihrer Amtsübernahme zum 07.11.2011 haben wie folgt die Telefonate zwischen meinen Kinder und mir stattgefunden:
Seit 07.11.2012 haben Sie die Rechtsgeschäfte von Herrn Roland Völk - ehemaliger Vormund meiner Kinder - übernommen. Siehe dazu auch den Beschluss des Amtsgerichts Fürstenfeldbruck - Familiengericht - vom 07.11.2011. Aktenzeichen dürfte Ihnen ja bekannt sein.
Am 19. Dezember 2011 hatte ich Sie in einem persönlichen Gespräch im Landratsamt Starnberg gebeten, dass zwischen meinen Kinder und mir, auch die telefonische Kontakte aufgebaut werden - Telefonate mit den leiblichen Kinder sind auch Bestandteil des Umgangsrechts nach § 1684 Abs. 2 mit Abs. 1 BGB in Verbindung mit Art. 6 Abs. 2 Satz 1 in Verbindung mit Art. 2 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1, vgl. auch dazu BVerfG, in: BVerfGE 1, 97 >104< unter Hinweis auf BVerfGE 30, 1 ff. - Grundrechte der Kinder - GG und Elternrechte aus Art. 6 Abs. 2 Satz 1 GG mit § 1684 Abs. 2 mit Abs. 1 BGB. Siehe auch Art. 8 Abs. 2 EMRK, insbesondere Art. 3 und Art. 9 UN-KRK.
Wenn Sie schon von pädagogischer Sicht - siehe dazu Ihre Mail vom 08.08.2012 - schreiben oder sprechen, dann sollten Sie es auch Wissen, dass die "Soziale Kompetenz" auch zu den pädagogischen Sichtpunkten gehört. Eine Antwort auf meine Mail vom 12.08.2012 - siehe unten a.a.O. - iwurde bis dato von Ihnen noch nicht beantwortet. Vileleicht besteht ja aus pädagogischer Sicht die Möglichkeit, dass Sie meine Mail in absehbarer Zeit zu beantworten werden. Besten Dank bereits in voraus.
Nun darf man sich hier mit Fug und Recht die Frage stellen, wo denn die "Soziale Kompetenz", unter Hirnweis auf die "pädagogischer Sicht", auf die Pflegemutter und Ihnen als Amtsvormund bleibt.
Sie haben wegen einem Sonderumgangstermin mit Evelyn nachgefragt, da sie ihr einen Computer schenken wollen.
Wir halten einen Sonderumgangstermin nicht für angebracht. Aus pädagogischer Sicht benötigt ein 9-jähriges Kind noch keinen eigenen Computer. Im Übrigen ist im Haushalt der Pflegemutter bereits ein Computer vorhanden.
zu Ihrer Mail vom 08.08.2012 teile ich Ihnen folgendes mit:
Meiner Tochter Evelyn schenkte ich eine Lern CD für Deutsch für die 3. - 4. Klasse, um ihre Deutschkenntnisse zu verbessern. Diese CD erwarb ich zu einem Sonderpreis von 3,99 € beim Lidl in München - Neuaubing. Rechnug kann auf Wunsch vorgelegt werden.
Das bereits in den Grundschulen mit Computer gelernt wird, dürfte Ihnen wohl aus pädagogischer Sicht entgangen sein.
Hierzu rege ich an, dass Sie sich das Buch "Computer und Grundschule, 236 Seiten, Ringbuch inklusive CD-ROM mit Softwaresammlung Autoren Margret Datz und Rainer W. Schwabe" besorgen, damit Sie in Zukunft aus pädagogischer Sicht ein anderes Verhalten an den Tag legen.
Der Computer kann nicht für das Internet benutzt werden. Dieser ist nur für Lernzwecke für meiner Tohter gedacht.
Sollten Sie nach wie vor den Standpunkt vertreten, dass meine Tochter keinen Computer mit 9 Jahre aus pädagogischer Sicht benötigt, werden ich sämtliche Geschäfte anschreiben, die Lern - CD für Kinder ab der 3. Klasse verkaufen, diese unverzüglich aus den Regalen zu nehmen und auch diese n i c h t mehr anzubieten. Auf Ihre Mail vom 08.08.2012 werde ich mich dann verständlich berufen.
Mir liegt ein Schreiben des Landratsamtes Fürstenfeldbruck vom 11.08.2011 vor. In diesem Schreiben wurde geregelt, dass ".. Sie Evelyn jeden zweiten Samstag im Monat, bei Verhinderung am darauffolgenden Sonntag (erstmals also am 13. oder 14.08.), in der Zeit von 9.00 bis 10.00 Uhr anrufen können. ...". Aus diesem Schreiben geht klar hervor, dass entgegen Ihrer Meinung auch mit dem Landratsamt Fürstenfeldbruck nur ein Telefonkontakt im Monat vereinbart war.
Zum Umgangsrecht habe ich Ihnen in meiner Mail vom 29.05.2012 bereits mitgeteilt, dass die Umgangstermine ab Juli 2012 in der Regel am ersten Freitag im Monat stattfinden. Abweichungen von dieser Regel können nicht ausgeschlossen werden, wenn z.B. die Kinder wegen schulischer Veranstaltungen oder Krankheit oder Frau Theiler wegen anderen Terminen verhindert sind.
Die Geburtstage von Pflegekindern werden immer in der Pflegefamilie gefeiert, weil die Kinder in der Pflegefamilie ihren Lebensmittelpunkt haben. Damit Sie mit Ihren Kindern auch deren Geburtstag feiern können wurden Ihnen bereits heuer zeitnah zusätzliche Umgangstermine ermöglicht. Diese zusätzlichen Termine werden wir Ihnen auch im nächsten Jahr ermöglichen.
tagPlaceholderTags: -, Familienrecht, Amtsvormund, pädagogischer, Sicht
Joie Hinman (Sonntag, 22 Januar 2017 14:05)

References: § 1684
 Art. 6
 Art. 2
 Art. 1
 Art. 6
 § 1684
 Art. 8
 Art. 3
 Art. 9