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Timestamp: 2019-08-18 23:15:40+00:00

Document:
Anlage 1 - Übersicht über die im Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife erreichbare Höchstzahl von Punkten für Schülerinnen und Schüler an Waldorfschulen
Anlage 2 - Umrechnung der Gesamtpunktzahl in eine Gesamtnote
Anlage 3 - Anlage 3 Anlage 3 - Tabelle zur Ermittlung der Durchschnittsnote (N) für die Fachhochschulreife (schulischer Teil) an freien Waldorfschulen aus der Punktzahl (P) nach der Formel N = 5 2/3 - P/21
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Stand: letzte berücksichtigte Änderung: mehrfach geändert durch Artikel 4 der Verordnung vom 25. Juni 2019 (GBl. S. 289, 293)
§ 4 - Form der Prüfung 13.07.2019
§ 5 - Prüfungsfächer 13.07.2019
§ 6 - Durchführung der Prüfung 13.07.2019
§ 7 - Gesamtqualifikation, Ergebnis der Abiturprüfung 13.07.2019
§ 8 - Erwerb des schulischen Teiles der Fachhochschulreife 13.07.2019
Anlage 1 - Übersicht über die im Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife erreichbare Höchstzahl von Punkten für Schülerinnen und Schüler an Waldorfschulen 13.07.2019
Anlage 2 - Umrechnung der Gesamtpunktzahl in eine Gesamtnote 13.07.2019
Anlage 3 - Tabelle zur Ermittlung der Durchschnittsnote (N) für die Fachhochschulreife (schulischer Teil) an freien Waldorfschulen aus der Punktzahl (P) nach der Formel N = 5 2/3 - P/21 13.07.2019
(1) Die Prüfung gliedert sich in vier schriftliche und vier mündliche Prüfungsfächer. Die schriftlichen Prüfungsfächer werden nach den Anforderungen eines Kurses in einem Leistungsfach gemäß der Abiturverordnung Gymnasien der Normalform (AGVO) in der jeweils geltenden Fassung geprüft. Die mündlichen Prüfungsfächer werden nach den Anforderungen eines Kurses in einem Basisfach des Unterrichtsangebotes im Pflichtbereich oder einer spät beginnenden Fremdsprache gemäß der Abiturverordnung Gymnasien der Normalform oder im Fach Wirtschaft nach den Anforderungen gemäß Satz 2 geprüft.
(3) In zwei mündlichen Prüfungsfächern wird auf eine Prüfung verzichtet, wenn eine Vertreterin oder ein Vertreter der oberen Schulaufsichtsbehörde bei einem Unterrichtsbesuch im zweiten Schulhalbjahr der Jahrgangsstufe 13 zu der Überzeugung gelangt, dass der Unterricht den geforderten Leistungsstand erreicht und die Leistungsbewertung gymnasialen Anforderungen entspricht. Trifft dies zu, wird in diesen Hospitationsfächern die Leistungsbeurteilung der Fachlehrkraft aus der Jahrgangsstufe 13 übernommen, falls die Schülerin oder der Schüler keine mündliche Prüfung verlangt. In diesem Fall ist allein die Prüfungsleistung zu berücksichtigen. An Schulen, die bereits wiederholt die Prüfung durchgeführt haben, ist die Überprüfung nach Satz 1 nicht in jedem Schuljahr erforderlich.
(1) Prüfungsfächer können Deutsch, Englisch, Französisch, Latein, Griechisch, Russisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, evangelische und katholische Religionslehre, Ethik, Geographie, Geschichte, Gemeinschaftskunde, Wirtschaft, Mathematik, die Naturwissenschaften (Physik, Chemie, Biologie), Sport, Literatur und Theater, Musik und Bildende Kunst sein. Das Kultusministerium kann weitere Fächer zulassen.
nach Wahl eine weitere Fremdsprache, evangelische und katholische Religionslehre, Ethik, Geschichte, Geographie, Gemeinschaftskunde, Wirtschaft, eine Naturwissenschaft, Musik, Sport oder Bildende Kunst, wobei die Wahl einer weiteren Fremdsprache im Einzelfall aus Gründen der Prüfungsorganisation ausgeschlossen sein kann;
unter den schriftlichen Prüfungsfächern und den mündlichen Prüfungsfächern, die keine Hospitationsfächer sind, müssen zwei Fremdsprachen, die nicht spät beginnend sind, und eines der Fächer Geschichte, Geographie, Gemeinschaftskunde oder Wirtschaft sein;
(4) Für die schriftliche Prüfung in den modernen Fremdsprachen gilt § 24 Absatz 2 und 3 AGVO in der jeweils geltenden Fassung mit der Maßgabe, dass die Kommunikationsprüfung im zweiten Schulhalbjahr der Jahrgangsstufe 13 von der Fachlehrkraft der Schülerin oder des Schülers und einer weiteren von der durch das Kollegium beauftragten Person bestimmten Fachlehrkraft abgenommen wird.
(5) Die Fächer Geographie und Gemeinschaftskunde werden als mündliche Prüfungsfächer, die keine Hospitationsfächer sind, nur zusammen mit dem jeweils anderen Fach als ein mündliches Prüfungsfach geprüft.
Für die Prüfung gelten im Übrigen § 6 Absatz 1, § 18 Satz 4, § 19 Absatz 2 und 3, §§ 20, 23, 24, 26 Absatz 4 bis 9, §§ 29 und 30 AGVO entsprechend mit folgenden Maßgaben:
§ 20 Absatz 4 Satz 2 AGVO findet keine Anwendung; das leitende Mitglied eines Fachausschusses muss, die übrigen Mitglieder sollen die beiden Staatsprüfungen für das gymnasiale Lehramt abgelegt haben oder über eine entsprechende Lehrbefähigung verfügen und die Lehrbefähigung für die gymnasiale Oberstufe und für das betreffende Fach besitzen;
(1) Im Anschluss an die mündliche Prüfung ermittelt das vorsitzende Mitglied des Prüfungsausschusses das Ergebnis der Abiturprüfung (Gesamtqualifikation) und stellt fest, wer die Mindestqualifikation erreicht hat. Ferner ermittelt sie oder er die Gesamtnote nach der als Anlage 2 beigefügten Tabelle.
(2) Die Gesamtqualifikation besteht aus der Summe der in den acht Prüfungsfächern erreichten Punkte. Diese wird wie folgt ermittelt (vergleiche Anlage 1):
Die Durchschnittsnote wird nach Maßgabe der Anlage 3 ermittelt. Ergeben sich in den modernen Fremdsprachen wegen der Kommunikationsprüfung, in den Fächern Bildende Kunst, Musik und Sport wegen der praktischen Prüfung und in den Fällen einer zusätzlichen mündlichen Prüfung Bruchteile von Punkten, so wird zur Ermittlung der in Satz 3 Nummer 1 bis 3 genannten Punktzahlen das Ergebnis in der üblichen Weise gerundet.
Dokument 14 von 1952

References: § 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8
 § 24
 § 6
 § 18
 § 19

§ 20