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Timestamp: 2018-04-26 17:04:08+00:00

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Satzung der "Isen-Fischer Dorfen e. V. " | Isen-Fischer Dorfen
Satzung der „Isen-Fischer Dorfen e. V. “
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Der Verein ist hervorgegangen aus dem Zusammenschluss von Fischern und Fischerinnen der Stadt Dorfen und der Umgebung Dorfens. Da die Wortwahl der Gründerväter des Vereins nach mehr als dreißig Jahren nicht mehr den heutigen Anforderungen an einen Verein aus juristischer, gesellschaftlicher und fiskalischer Sicht entspricht, wurde die Satzung des Vereins mehrfach geändert. Der Geist der Kameradschaft, der Weidgerechtigkeit und des Naturschutzes im Einklang mit bestehenden Traditionen der Fischerei, speziell der Angelfischerei, wird jedoch dadurch nicht leiden und weiterhin gepflegt werden.
§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr und Registereintragung
1Der am 23.04.1982 gegründete Fischerverein führt den Namen Isen-Fischer Dorfen e. V. und hat seinen Sitz in Dorfen. 2Der Gerichtsstand ist in Erding. 3Das Geschäftsjahr ist das jeweilige Kalenderjahr. 4Der Verein ist in das Vereinsregister beim jeweils zuständigen Gericht eingetragen.
1Der Fischerverein Isen-Fischer Dorfen e. V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. 2Der Zweck des Vereins ist der Schutz und die Pflege der Natur, insbesondere die Erhaltung der Gewässer in ihrem natürlichen Zustand und ihrer Ursprünglichkeit mit ihrem Fischbestand zum Wohl der Allgemeinheit. 3Der Verein ist politisch, konfessionell und weltanschaulich neutral. 4So lange der Verein mindestens sieben Mitglieder hat, kann er nicht aufgelöst werden.
§ 3 Mittelverwendung und Gemeinnützigkeit
1Der Verein ist selbstlos tätig. 2Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. 3Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. 4Die Mitglieder der Vorstandschaft können in angemessenem Umfang eine Erstattung ihrer Auslagen und eine Vergütung für ihre Tätigkeit erhalten. 5Über die Höhe der Vergütung entscheidet die Mitgliederversammlung. 6Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. 7Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden. 8Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Dorfen, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke des Naturschutzes zu verwenden hat.
§ 4 Mitgliedschaft und Ehrungen
1Vereinsmitglied im Fischerverein Isen-Fischer Dorfen e. V. kann jede unbescholtene, geschäftsfähige, natürliche Person werden. 2Bei der Mitgliedschaft wird unterschieden in:
3ordentliche Mitglieder nach § 4.1
4Ehrenmitglieder nach § 4.2 und
5Jungfischer nach §4.3
1Der Verein unterscheidet seine ordentlichen Mitglieder weiter in aktive, passive und fördernde Mitglieder.
2Aktive Mitglieder sind diejenigen, welche im Besitz eines gültigen staatliche Fischereischeines sind und die Angelfischerei in den Vereinsgewässern mittels eines Jahresfischereierlaubnisscheines ausüben. 3Die Anzahl der aktiven Mitglieder soll in einem vernünftigen Verhältnis zu den verfügbaren Jahresfischereierlaubnisscheinen für die Vereinsgewässern stehen.
4Passive Mitglieder sind diejenigen, die die Angelfischerei nicht mittels eines Jahresfischereierlaubnisscheines ausüben. 5Die Anzahl der passiven Mitglieder soll nicht mehr als die Anzahl der aktiven Mitglieder betragen.
6Fördernde Mitglieder müssen nicht im Besitz eines staatlichen Fischereischeines sein, üben die Angelfischerei nicht mittels eines Jahresfischereierlaubnisscheines aus, aber sie fördern den Fischereigedanken und unterstützen die Bestrebungen des Vereins aus ideellen Gründen. 7Fördernde Mitglieder sind nicht den übergeordneten Verbänden angeschlossen und sie erhalten keinen Mitgliedsausweis. 8Die Überführung eines fördernden Mitglieds zum aktiven Mitglied erfolgt auf Antrag des Mitgliedes.
1Personen, die sich in hervorragender Weise um den Verein oder die Fischerei im Allgemeinen Verdient gemacht haben, können auf Vorschlag des Gesamtvorstandes durch Beschluss einer Hauptversammlung zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt werden. 2Bei der Ernennung erhält das Ehrenmitglied eine Urkunde überreicht. 3Ehrenmitglieder sind von der Zahlung von Beiträgen, Gebühren und Umlagen befreit. 4Für Ehrenmitglieder wird auch der Beitrag für die Mitgliedschaft beim Verband vom Verein bezahlt. 5Ehrenmitglieder erhalten den Jahresfischereierlaubnisschein für alle Vereinsgewässer kostenlos. 6Ehrenmitglieder sind grundsätzlich vom Arbeitseinsatz befreit.
§ 4.3 Jungfischer
1Jungfischer sind diejenigen Mitglieder, die das 10. Lebensjahr erreicht und das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. 2Der Jugendliche ist im Besitz eines Jugendfischereischeins oder eines staatlichen Fischereischeins nach Bestehen der dazu notwendigen staatlichen Fischerprüfung. 3Die Anzahl der Jungfischer soll ein Fünftel der Summe der aktiven und passiven Mitglieder zusammen nicht übersteigen.
§ 4.4 Ehrungen
Vereinsmitglieder werden nach Dauer der Vereinszugehörigkeit für Ihre Treue zum Verein geehrt.
1Für 10 jährige Mitgliedschaft erhalten Mitglieder eine Urkunde.
2Für 15 jährige Mitgliedschaft erhalten Mitglieder eine Urkunde und die Ehrennadel in Silber.
3Für 25 jährige Mitgliedschaft erhalten Mitglieder eine Urkunde und die Ehrennadel in Gold.
1Zur Aufnahme in den Verein ist ein Aufnahmeantrag schriftlich beim Vorstand einzureichen. 2Über die Aufnahme in den Verein entscheidet der Gesamtvorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. 3Bei Stimmengleichheit entscheidet der 1.Vorsitzende. 4Die Ablehnung der Aufnahme ist dem Antragsteller ohne Angabe von Gründen schriftlich mitzuteilen. 5Das erste Jahr der Mitgliedschaft gilt als Probezeit. 6Erhält das neu aufgenommene Mitglied nach Ablauf der Probezeit keinen negativen Bescheid, ist es automatisch übernommen.
1Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds, durch freiwilligen Austritt aus dem Verein, oder durch Ausschluss aus dem Verein. 2Der freiwillige Austritt aus dem Verein hat schriftlich unter Einhaltung einer vierteljährlichen Kündigungsfrist zum Jahresende des Vereinsjahres an den Vorstand zu erfolgen. 3Ein Ausschluss aus dem Verein erfolgt mit sofortiger Wirkung nach geheimer Abstimmung des Gesamtvorstandes bei einfacher Stimmenmehrheit. 4Der Beschluss ist dem Mitglied mittels eingeschriebenen Briefs zuzuleiten. 5Gegen den Ausschluss kann binnen vier Wochen nach Zustellung beim Vorstand Berufung eingelegt werden. 6Es entscheidet dann ein Schiedsgericht durch geheime Abstimmung mit einfacher Stimmenmehrheit. 7Bei Stimmengleichheit ist der Ausschluss genehmigt. 8Macht das Mitglied von dem Recht der Berufung gegen den Ausschlussbeschluss keinen Gebrauch oder versäumt es die Berufungsfrist, so unterwirft es sich damit dem Ausschlussbeschluss mit der Folge, dass der Ausschluss gerichtlich nicht angefochten werden kann. 9Mit dem Austritt oder Ausschluss eines Mitgliedes erlöschen seine sämtlichen Rechte an den Verein, unbeschadet der Ansprüche des Vereins aus bestehenden Forderungen. 10Sämtliches Vereinseigentum (auch Ausweise, Fangbücher, Satzung usw.) ist binnen 14 Tagen an den Vorstand zurückzugeben. 11Ausgeschlossene Mitglieder sind dem Verband (siehe § 19) zu melden.
§ 7 Gebühren, Beiträge, Umlagen und Vereinsvermögen
1Von den Vereinsmitgliedern werden Beiträge, Gebühren und Umlagen erhoben. 2Die Festsetzung der Höhe des Jahresbeitrags, der Gebühren für die Jahresfischereierlaubnisscheine und sonstige Gebühren sowie der notwendigen Umlagen erfolgt durch den Gesamtvorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. 3Der Gesamtvorstand wird weiterhin ermächtigt eine Beitragsordnung zu erlassen. 4Die Betragsordnung regelt für alle Mitglieder verbindlich die Höhe der Beträge, Gebühren und Umlagen, die Fälligkeit der jeweiligen Beträge und die möglichen Zahlungsarten 5Jedes Mitglied ist mit der ausschließlich unbaren Abwicklung aller Gebühren, Beiträge und Umlagen im Rahmen des jeweils aktuell gesetzlich zulässigen Lastschriftverfahrens einverstanden. 6Jedes Mitglied erteilt dazu bereits bei der Aufnahme alle erforderlichen Vollmachten, welche für die gesamte Dauer der Mitgliedschaft aufrecht zu erhalten und ggfls. neu zu erteilen sind, sofern die Kreditwirtschaft oder die gesetzlichen Regelungen dies zur Nutzung verlangen. 7Für sämtliche Verbindlichkeiten des Vereins haftet das Vereinsvermögen, das aus dem Kassenbestand und sämtlichem Inventar besteht. 8Überschüsse aus Veranstaltungen gehören zum Vereinsvermögen.
§ 8 Elektronische Datenverarbeitung und Datenschutz
1Der Verein ist auf Grund seiner Größe nicht mehr in der Lage, seine Mitgliederverwaltung ohne den Einsatz von elektronischer Datenverarbeitung zu handhaben. 2Er ist nach dem Bundesdatenschutzgesetz verpflichtet, von seinen Mitgliedern eine schriftliche Einwilligung zu dieser Datenverarbeitung einzuholen. 3Mit dem Beitritt erklärt sich das Mitglied einverstanden, dass die im Zusammenhang mit der Mitgliedschaft benötigten personenbezogenen Daten unter Berücksichtigung der Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes per EDV für den Verein erhoben, verarbeitet und genutzt werden. 4Dabei handelt es sich um folgende Angaben: Name, Anschrift, Geburtsdatum, Familienstand, Beruf, E-Mail, Telefon, Fax, Abteilung, Bankverbindung und Gültigkeitszeitraum des Fischereischeins. 5Ohne dieses Einverständnis kann eine Mitgliedschaft nicht begründet werden. 6Die überlassenen personenbezogenen Daten dürfen ausschließlich für Vereinszwecke verwendet werden. 7Hierzu zählen insbesondere die Mitgliederverwaltung, die Durchführung des Geschäftsbetriebes des Vereins, Adressübermittlung an den Fischereiverband zum Erhalt der Verbandszeitung, die Veröffentlichung in der Vereinszeitung, Tageszeitung, Internetseite, sowie interne Aushänge am "Schwarzen Brett". 8Eine anderweitige Verarbeitung oder Nutzung (z. B. Übermittlung an Dritte) ist - mit Ausnahme der erforderlichen Weitergabe von Angaben zur Erlangung von Start- und Spielberechtigungen an entsprechende Sportverbände - nicht zulässig.
§ 9 Arbeitseinsatz
1Jedes Mitglied ist eigenverantwortlich zur persönlichen Ableistung der vom Gesamtvorstand festgelegten jährlichen Arbeitsstunden verpflichtet. 2Ausgenommen hiervon sind Ehrenmitglieder, passive Mitglieder, fördernde Mitglieder und Mitglieder, die wegen festgestellter andauernder Krankheit, Behinderung, körperlichen Gebrechens oder hohen Alters körperlich nicht in der Lage sind, den Arbeitseinsatz zu leisten. 3Ausnahmen müssen beim 1.Vorstand beantragt werden und sind von diesem zu genehmigen. 4Für nicht geleisteten Arbeitseinsatz wird eine festgelegte Gebühr gemäß aktuell gültiger Beitragsordnung erhoben.
1Aktive Mitglieder und Ehrenmitglieder besitzen unbeschränktes Stimmrecht. 2Aktive, passive und Ehrenmitglieder können zu allen Ämtern gewählt werden. 3Sofern ein gewähltes Amt eine bestimmte Qualifikation erfordert, so muss der Bewerber für dieses Amt jene Qualifikation nachweisen. 4Beispielhaft sei hier genannt dass zur Ausübung des Amtes eines Jugendwartes der Bewerber ein erweitertes Führungszeugnis nach §72 SGB VIII vorzulegen hat, welches keinerlei Eintragungen aufweist. 5Alle Ämter sind ehrenamtlich. 6Jungfischer sind bei Wahlen nicht stimmberechtigt. 7Passive Mitglieder und Fördernde Mitglieder sind nur stimmberechtigt bei Entscheidungen, die nicht die aktive Fischerei betreffen. 8Alle Mitglieder unterliegen der Satzung und der Fischereiordnung des Vereins. 9Sie verpflichten sich, die Beschlüsse und Anordnungen des Vereins einzuhalten und den Verein darüber hinaus in der Öffentlichkeit durch vorbildliches Verhalten zu unterstützten.
1Der Verein ahndet Verstöße seiner Mitglieder gegen Satzung oder Weidgerechtigkeit. 2Er kennt als Disziplinarmaßnahmen die Verwarnung, den zeitlich begrenzten Entzug der Fischereierlaubnis an den Vereinsgewässern und den Ausschluss aus dem Verein. 3Verstößt ein Mitglied gegen die Vereinssatzung oder gegen die vom Verein erlassenen Bestimmungen, sind die Voraussetzungen für eine Verwarnung gegeben. 4Grobe Verstöße, wie z.B. die Missachtung von Schonzeiten oder Schonmassen, die Verwendung verbotener Köder, etc, werden mit dem zeitlich begrenzten Entzug der Fischereierlaubnisscheine geahndet. 5In besonders schweren Fällen oder bei wiederholten Verstößen wird das Mitglied aus dem Verein ausgeschlossen.
6Jede Disziplinarmaßnahme wird vom Vereinsausschuss mit einfacher Stimmenmehrheit beschlossen. 7Das betroffene Mitglied ist durch eingeschriebenen Brief zu informieren. 8Gegen die Disziplinarmaßnahmen kann keine Berufung eingelegt werden. 9Bevor ein Mitglied im Streitfall einen Rechtsanwalt oder ein Gericht bemüht, muss versucht werden, durch ein von der Mitgliederversammlung bestimmtes Schiedsgericht eine vernünftige Lösung zu finden.
1Mitgliederversammlungen des Vereins sind die Jahreshauptversammlung nach § 12.1, die außerordentliche Hauptversammlung nach § 12.2 und die ordentliche Versammlung nach 12.3. 2Bei jeder Mitgliederversammlung ist eine Anwesenheitsliste aufzulegen, in der sich die anwesenden Mitglieder eintragen. 3Eine Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens ein Viertel aller Mitglieder anwesend ist. 4Ein Beschluss gilt als gefasst, wenn ihm drei Viertel der anwesenden Mitglieder zugestimmt haben. 5Die wichtigsten Termine werden in der Jahresterminliste bekannt gegeben. 6Terminänderungen werden nicht mehr schriftlich mitgeteilt, sondern auf der Homepage des Vereins.
§ 12.1 Jahreshauptversammlung
1Die Jahreshauptversammlung findet einmal jährlich pro Vereinsjahr statt. 2Der Termin muss allen Mitgliedern zwei Wochen vorher durch schriftliche Einladung bekannt gegeben werden. 3Soweit dem Verein zusätzlich zur Postadresse weitere Kommunikationsdaten eines Mitgliedes bekannt sind, insbesondere Emailadressen oder Telefaxnummern, kann die schriftliche satzungsgemäße Einladung auch auf diesen Wegen übermittelt werden. 4Anträge zur Hauptversammlung sind schriftlich zu stellen und müssen acht Tage vor der Jahreshauptversammlung dem Vorstand zugegangen sein. 5Regelmäßige Gegenstände der Beratung und Beschlussfassung der Jahreshauptversammlung sind der Jahresbericht des 1. Vorsitzenden, der Bericht des Schriftführers, der Bericht des Gewässerwartes, der Bericht des Gewässerschutzbeauftragen, der Bericht des Kassiers, der Bericht der Kassenrevisoren, die Entlastung des Vorstandes und des Gesamtvorstandes, Neuwahlen im Turnus von drei Jahren, Ehrungen und Anträge. 6Die Teilnahme an der Jahreshauptversammlung ist für jedes stimmberechtigte Mitglied verpflichtend.
§ 12.2 Außerordentliche Hauptversammlung
1In dringenden Fällen kann der Gesamtvorstand selbst oder auf Verlangen von einem Drittel aller Mitglieder eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen. 2Für diese Versammlung genügt es, wenn der Versammlungstermin den Mitgliedern acht Tage vorher schriftlich bekannt gegeben wird.
§ 12.3 Ordentliche Versammlung
1In der Mitgliederversammlung werden die wichtigsten Neuaufnahmen, Austritte usw. bekannt gegeben. 2Ebenso werden Anträge und Wünsche besprochen.
1Vereinsorgane sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.
1Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden. 2Der 1. Vorsitzende und der 2. Vorsitzende vertreten den Verein allein nach außen hin. 3Der 2. Vorsitzende vertritt den Verein nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden.
§ 14.1 Vereinsausschuss
1Beschlüsse des Vereinsausschusses werden mit einfacher Stimmenmehrheit von der Personengruppe (a) bis einschließlich (e) gefasst. 2Bei Themen die nicht das Tagesgeschäft betreffen, ist der Gesamtvorstand stimmberechtigt. 3Der 1. Vorstand hat in diesem Fall 2 Stimmen, um Stimmgleichheit zu vermeiden. 4Der Vereinsausschuss besteht aus:
(d) dem Kassier
(e) dem Gewässerwart
(g) dem Gewässerschutzbeauftragten
(h) dem Organisationswart
(i) dem Gerätewart
Zu (a) 1. Vorsitzender
1Ihm obliegen die Geschäftsleitung, die Ausführung der Vereinsbeschlüsse und die Verwaltung des Vereinsvermögens. 2Ausgaben über 1000 € (eintausend) bedürfen der Zustimmung des Vereinsausschusses. 3Der 1. Vorsitzende leitet die Verhandlungen des Vereinsausschusses, er beruft den Vereinsausschuss, so oft die Lage der Geschäfte dies erfordert oder drei Vereinsausschussmitglieder dies beantragt, ein. 4Der 1. Vorsitzende hat alle zur Leitung des Vereins erforderlichen Vollmachten. 5Er hat in seinen Entscheidungen stets das Wohl des Vereins im Auge zu behalten.
Zu (b) 2. Vorsitzender
1Siehe § 14 Satz 3 der Vereinssatzung.
Zu (c) Schriftführer
1Ihm obliegt die Anfertigung der zur Erledigung der Beschlüsse des Vereinsausschusses und der Mitgliederversammlung erforderlichen Schriftstücke. 2Er hat über jede Verhandlung des Vereinsausschusses und der Mitgliederversammlung ein Protokoll aufzunehmen, insbesondere Beschlüsse festzulegen. 3Die Protokolle sind vom Protokollführer und dem Versammlungsleiter zu unterzeichnen. 4Der Schriftführer fertigt alljährlich eine Vereinsmitteilung mit Jahresterminliste. 5Er erledigt den gesamten Schriftverkehr des Vereins.
Zu (d) Kassier
1Er verwaltet die Kasse des Vereins, führt ordnungsgemäß Buch über alle Einnahmen und Ausgaben und ist für die Bankkonten des Vereins verantwortlich. 2Alle Zahlungen sind zu belegen.
Zu (e) Gewässerwart
1Er sorgt in erster Linie für den termingerechten und ordnungsgemäßen Besatz der Vereinsgewässer. 2Sein besonderes Augenmerk richtet er dabei auf ein gesundes und vor allem seuchenfreies Besatzmaterial. 3Die Besatzmaßnahmen sind im Rahmen der vom Vereinsausschuss beschlossenen Gesamtbewirtschaftung der Vereinsgewässer durchzuführen. 4Zu seinen Aufgaben gehört es, evtl. Aufzuchtbetriebe des Vereins zu betreuen. 5Daneben leitet er eigenständig den gesamten Arbeitseinsatz der Mitglieder. 6Insbesondere arbeitet er mit dem Gewässerschutzbeauftragten und den eidlich verpflichteten Fischereiaufsehern zusammen.
Zu (f) Jugendwart
1Er betreut die vom Verein errichtete Jugendabteilung (siehe § 17 Jugendabteilung).
Zu (g) Gewässerschutzbeauftragter
1Er überwacht die Reinhaltung und den Gesamtzustand der Vereinsgewässer, der Ufer und Uferzonen. 2Er führt mindestens einmal jährlich Kontrollen über die Gewässergüte durch. 3Die Überwachung der Vereinsgewässer erstreckt sich auch auf den Fischereibetrieb als solchen. 4Mit den ihm zugeteilten Fischereiaufsehern überwacht er die Einhaltung der Schonzeiten und Mindestmaße, der vereinsinternen Bestimmungen, sowie der Fischereiordnung. 5Zu seinen Aufgaben gehört die Bekämpfung der Schwarzfischer und der sonstigen Fischereischädlinge. 6Er ist auch Naturschutz- und Vogelschutzbeauftragter des Vereins.
Zu (h) Organisationswart
1Ihm obliegt die Organisation bei Veranstaltungen des Vereins.
Zu (i) Gerätewart
1Er ist für die Wartung und Pflege sämtlicher Vereinsgeräte (auch Bücher, Hütte etc.) verantwortlich. 2Daneben leitet er eigenständig den gesamten Arbeitseinsatz der Mitglieder.
1Dem 1. Vorsitzenden obliegen
- und die Verwaltung des Vereinsvermögens.
2Der 1. Vorsitzende leitet auch die Verhandlungen des Gesamtvorstandes und er beruft ihn ein, so oft die Lage der Geschäfte dies erfordert oder sobald drei Gesamtvorstandsmitglieder dies beantragen. 3Der 1. Vorsitzende hat alle zur Leitung des Vereins erforderlichen Vollmachten und muss in seinen Entscheidungen stets das Wohl des Vereins im Auge behalten.
1Von der Mitgliederversammlung werden für die gleiche Amtsperiode wie der Vorstand und der Gesamtvorstand zwei Kassenrevisoren gewählt. 2Die Wahl erfolgt ebenfalls für die Dauer von drei Jahren. 3Die zwei Revisoren überprüfen die Kassengeschäfte des Vereins auf rechnerische Richtigkeit. 4Eine Überprüfung hat mindestens einmal im Jahr zu erfolgen. 5Über das Ergebnis ist in der Jahreshauptversammlung zu berichten. 6Die Kassenprüfung erstreckt sich ausschließlich auf die Richtigkeit der Vorgänge, nicht auf deren Zweckmäßigkeit. 7Auf Grundlage des Prüfungsergebnisses haben die Revisoren der Mitgliederversammlung die Entlastung des Vorstands und des Gesamtvorstands vorzuschlagen oder diese zu versagen.
1Der Verein hat eine Jugendabteilung. 2Zweck der Jugendabteilung ist die theoretische und praktische Ausbildung und Schulung von Jugendlichen bis zum Bestehen der staatlichen Fischereiprüfung. 3Aus der Jugendabteilung soll der Nachwuchs des Vereins hervorgehen. 4Die Ausbildung erfolgt durch den qualifizierten Jugendwart, der dem Verein vor Amtsantritt ein erweitertes Führungszeugnis nach §72 SGB VIII vorzulegen hat, welches keinerlei Eintragungen aufweist.
5Dem Jungfischer ist es untersagt, ohne Paten zu fischen. 6Die Suche nach einem geeigneten Paten obliegt dem Jugendlichen. 7Die Anweisungen des Paten müssen vom Jungfischer beachtet werden. 8Wird vom Paten das Fischen beendet, so muss sich der Jungfischer um einen anderen Paten umsehen oder gegebenenfalls sogleich das Fischen einstellen. 9Die Patenschaft darf seitens des Paten nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes versagt werden. 10Die Notwendigkeit der Patenschaft entfällt, sobald der Jungfischer
- die staatliche Fischerprüfung bestanden hat,
- das 14. Lebensjahr vollendet hat,
- im Besitz eines auf ihn lautenden gültigen staatlichen Fischereischeines ist.
1Die Wahl des Vorstandes, der Gesamtvorstandsmitglieder und der zwei Revisoren erfolgt alle drei Jahre durch die Mitgliederversammlung. 2Die Gewählten bleiben bis einer gültigen Neuwahl im Amt. 3Scheidet ein Gesamtvorstandsmitglied während der Amtszeit aus, kann ein Nachfolger vom Gesamtvorstand kommissarisch gewählt werden oder ein anderes Mitglied des Gesamtvorstandes übernimmt die Aufgabe kommissarisch. 4In der Hauptversammlung ist das kommissarische Mitglied oder ein Bewerber zur Wahl zu stellen. 5Zur Wahl des Vorstandes und des Gesamtvorstandes können nur Mitglieder vorgeschlagen werden, die persönlich anwesend sind oder sich mit einer eventuellen Wahl schriftlich einverstanden erklärt haben. 6Alle Wahlen erfolgen mit einfacher Stimmenmehrheit. 7Bei Stimmengleichheit gilt die Wahl als abgelehnt und muss als Stichwahl wiederholt werden. 8Die Wahldurchgänge für den 1. und 2. Vorsitzenden sind mit Stimmzettel geheim durchzuführen. 9Alle anderen Wahlvorgänge können per Akklamation erfolgen. 10Vor der Wahl ist ein Wahlausschuss, bestehend aus dem Wahlleiter und zwei Wahlbeisitzern, zu bilden. 11Der Wahlleiter übernimmt bis zur vollzogenen Neuwahl die Leitung der Hauptversammlung. 12Er fertigt über die Wahlen eine Niederschrift an.
13Der gewählte 1. Vorsitzende ist verpflichtet, unter Vorlage der Wahlniederschrift, die Neuwahlen bei dem für den Verein zuständigem Registergericht anzuzeigen.
1Die Isen-Fischer Dorfen e. V. gehören dem Fischereiverband Oberbayern e. V. München als ordentliches Mitglied an. 2Der Austritt aus demselben kann nur mit drei Viertel Stimmenmehrheit der Anwesenden einer Hauptversammlung beschlossen werden.
1Satzungsänderungen können nur nach Beschluss einer zu diesem Zwecke einberufenen Hauptversammlung erfolgen. 2Zu diesem Beschluss ist eine Stimmenmehrheit von drei Viertel der anwesenden Mitglieder erforderlich. 3Satzungsänderungen sind zur Eintragung dem Registergericht des zuständigen Amtsgerichtes vorzulegen.
§ 21 Beurkundung der Beschlüsse
1Die von Vereinsorganen gefassten Beschlüsse sind schriftlich niederzulegen und von dem jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen.
1Vorstehende Satzung wurde bei der Gründungsversammlung am 23.April 1982 besprochen und mit 40 (vierzig) Stimmen von 52 (zweiundfünfzig) anwesenden Mitgliedern, das ist drei Viertel Stimmenmehrheit angenommen. 2Die Satzung tritt mit dem heutigen Tage in Kraft. 3Dorfen, den 23. April 1982
1Die Satzung (Stand: 30.01.2011) wurde mit Beschluss an der Jahreshauptversammlung vom 22.02.2015 neu gefasst.

References: § 1

§ 3

§ 4
 § 4
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§ 4

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 § 19

§ 7

§ 8

§ 9
 §72
 § 12
 § 12

§ 12

§ 12

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 § 26

§ 14
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 § 17
 §72

§ 21