Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/154379
Timestamp: 2018-09-22 16:33:57+00:00

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Ergebnis: Neubau für das Bundespolizeipräsidium...competitionline
(ID 3-154379)
Baukosten 41.912.000	EUR	zzgl. USt.
Preisrichter	 Prof. Claus Anderhalten, Prof. Lydia Haack, Prof. Anett Maud Joppien, Prof. Irene Lohaus, Elisabeth Rüthnick, Prof. Kirsten Schemel, Prof. Benedikt Schulz	, Jann Jakobs, Ralf Poss, Dr. Romann
Kammer Brandenburgische Architektenkammer (Reg.-Nr.: W2014/01)
Nichtoffener Realisierungswettbewerb für Architekten in Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekten mit vorgeschaltetem, offenen Bewerbungsverfahren, gem. § 3 Absatz 3 RPW 2013 und anschließendem Verhandlungsverfahren. Verfahrenssprache für den Wettbewerb ist deutsch.
. Die Realisierung muss im Rahmen der Kostenobergrenze für die Bauwerkskosten (KGr. 300 bis 500) von rd. 41.912.000 EUR (zzgl. 19 % USt.) erfolgen. Die Aufgabe stellt besondere Anforderungen an die planerische Qualität der verschiedenen Sicherheitsbereiche im Führungs- und Lagedienst. Die Zusammenarbeit mit einem Bauphysiker wird empfohlen.
Die Planungsleistungen bei Gebäuden werden in die Honorarzone IV Mindestsatz (Neubau) und III Mindestsatz + 20 % Umbauzuschlag (Bestand Haus 17) eingestuft, die Leistungen bei Freianlagen werden in die Honorarzone III Mindestsatz eingestuft.
Anmeldefrist zum Erhalt der Bewerbungsunterlagen: 16.12.2013, 24:00 Uhr MEZ
Abgabe der Bewerbungsunterlagen bis zum 18.12.2013, 12:00 Uhr MEZ
Auswahlverfahren: 4. KW 2014
Benachrichtigung der ausgewählten Teilnehmer: 5. KW 2014
Bearbeitungszeitraum: 7. KW 2014 – 19. KW 2014
Teilnehmerkolloquium: 10. KW 2014
Preisgerichtssitzung: 26. KW 2014
Ausstellung Die Ausstellung wird am Donnerstag, 3. Juli 2014 um 14 Uhr eröffnet. Alle Entwürfe des Wettbewerbs werden dann bis zum 17. Juli im „Schaufenster“ der Fachhochschule Potsdam ausgestellt.
Montag bis Freitag von 13 bis 19 Uhr,
Ort: „Schaufenster“ der FH, Friedrich-Ebert-Straße 4, 14467 Potsdam.
Projektadresse DE-14473 Potsdam
Zu Händen von: Frau Adrian
+49 33158181190
MjEzYVVVY2JfYzNVX1UhVWVUYVdYYVVoZVohV1g=
Neubau für das Bundespolizeipräsidium in Potsdam.
Gegenstand des Wettbewerbs ist der Neubau unter Einbeziehung des Bestandsgebäudes Haus 17 für das Bundespolizeipräsidium einschließlich der Freianlagen sowie einer gesonderten Stellplatzanlage für ca. 280 Stellplätze in der Heinrich-Mann-Allee 103, Potsdam. Neben dem hoch technisierten Führungs-und Lagedienst (FLD) sind im Neubau Büroflächen für ca. 850 Beschäftigte zu planen. Insgesamt beträgt die Nutzfläche (NFa) rd. 15 200 m2. Die Realisierung muss im Rahmen der Kostenobergrenze für die Bauwerkskosten (KGr. 300 bis 500) von rd. 41.912.000 EUR (zzgl. 19 % USt.) erfolgen. Die Aufgabe stellt besondere Anforderungen an die planerische Qualität der verschiedenen Sicherheitsbereiche im Führungs- und Lagedienst. Die Zusammenarbeit mit einem Bauphysiker wird empfohlen.
Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt zunächst über eine Anmeldung zum Erhalt der Bewerbungsunterlagen beim Brandenburgischen Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB) per Post (siehe Ziffer I.1) oder per E-Mail (MTRKXj5MS0hMPF5oXipebl1qYGFqXnFuYypgYQ==). Die Anmeldung muss spätestens am Montag, den 16.12.2013, beim Brandenburgischen Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen vorliegen. Im Anschluss erhält der Bewerber die Bewerbungsunterlagen. Diese sind dann im Original sowie digital beim Brandenburgischen Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen einzureichen
Für eine Teilnahme am Bewerbungsverfahren müssen folgende Unterlagen unter der Adresse in Ziffer I.1.) eingereicht werden:
1.) Nachweise der beruflichen Qualifikationen des Bewerbers bzw. aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft
2.) Bewerbungsformular für Architekten und Bewerbungsformular für Landschaftsarchitekten inkl. Angaben (2.1.) für die jeweilige Planungsleistung, Eigenerklärungen (2.2.) und Referenzliste (2.3.): im Falles eines Bewerber, der beide Leistungen anbietet, sind beide Formulare durch diesen entsprechend auszufüllen/im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist durch jedes Mitglied entsprechend der angebotenen Planungsleistung das jeweilige Formular auzufüllen
3.) Referenzblätter des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft: insgesamt sind 3 Referenprojekte (2 Referenzprojekte im Bereich der Objektplanung für Gebäude, 1 Referenzprojekt im Bereich der Freianlagenplanung) auf jeweils einem DIN A3 Blatt einzureichen
Nachweise der beruflichen Qualifikationen des Bewerbers bzw. aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft gemäß den Angaben unter III.2)
Kopien der Eintragungsurkunde bzw. Bescheinigung einer Listeneintragung in einer Architektenkammer oder durch Studiennachweise über die berufliche Befähigung der Führungskraft bzw. Führungskräfte des Unternehmens (gem. § 5, Abs. 5, a VOF 2009) inkl. einer eventuell notwendigen, beglaubigten Übersetzung oder sonstigen Nachweisen
Das Fehlen der Nachweise führt zum Ausschluss.
Vorlage der ausgefüllten und rechtsverbindlich unterschriebenen Bewerbungsformulare des Bewerbers bzw. aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft im Original sowie digital auf CD oder USB-Stick im pdf-Format mit:
2.1.) Angaben in den Bewerbungsformularen:
Angaben zum Geschäftssitz des Bewerbers bzw. Mitglied einer Bewerbergemeinschaft.
Angaben zum Büroprofil: durchschnittliche Anzahl der festangestellten Mitarbeiter für die Geschäftsjahre 2010 bis 2012 inkl. Inhaber/Gesellschafter/Partner und Berufserfahrung der Inhaber/Gesellschafter/Partner, im Falle einer Bewerbergemeinschaft je Bewerber separat ausgewiesen. Angerechnet für die festangestellten Mitarbeiter werden nur Architekten oder Bauingenieure Hochbau bzw. Landschaftsarchitekten mit einer durchschnittlichen Arbeitszeit von mind. 20Std/Woche. Die durchschnittliche Anzahl der festangestellten Mitarbeiter sind auf eine Vollzeitbeschäftigung von 40 Std/Woche umzurechnen.
Angaben zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit: Jahresumsatz Gebäudeplanung nach §§ 34 HOAI (oder vergleichbar) bzw. Freianlagen nach §§ 39 HOAI (oder vergleichbar), Leistungsphasen 1 bis 9, für die Geschäftsjahre 2010 bis 2012, im Falle einer Bewerbergemeinschaft je Bewerber separat ausgewiesen.
Unvollständige Angaben zu 2.1.b) und 2.1.c) können zu Minderbewertungen führen.
2.1.d)
Angaben zu Inhaber/Gesellschafter/Partner
Nachweis der Vertretungsbefugnis bei juristischen/natürlichen Personen soweit diese Personen eintragungspflichtig sind (im Falle einer GmbH, z. B. durch die Vorlage des Handelsregisterauszugs) im Falle einer Bewerbergemeinschaft je Bewerber separat ausgewiesen.
Für Bewerber bzw. Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft, die den Nachweis durch einen Handelsregisterauszug nicht führen können (z. B. GbR), ist im Bewerbungsformular eine Eigenerklärung zur Unterschriftsberechtigung zu leisten.
Das Fehlen des Nachweises oder der Eigenerklärung durch ankreuzen im Bewerbungsformular führt zum Ausschluss des Bewerbers bzw. aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft.
2.2.) Eigenerklärungen im Bewerbungsformular durch ankreuzen:
Eigenerklärung des Bewerbers bzw. aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft, zur Bereitschaft einer Sicherheitsüberprüfung nach dem Gesetz über die Voraussetzungen und das Verfahren von Sicherheitsüberprüfungen des Bundes (Sicherheitsüberprüfungsgesetz - SÜG) maximal Ü2 gemäß § 9 SÜG. Vor Auftragserteilung muss der Antrag für die Aufnahme in die Geheimschutzbetreuung gestellt und vom BMWI der Eingang bestätigt sein. Die aus der Aufnahme in die Geheimschutzbetreuung entstehenden Aufwendungen werden nicht erstattet.
Eigenerklärung gemäß §4 Abs. 2 VOF 2009 des Bewerbers bzw. aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft. Ist es beabsichtigt Unteraufträge zu vergeben, muss die Verpflichtungserklärung des jeweiligen Unterauftragnehmers eingereicht werden.
Eigenerklärung nach § 4 Abs. 9 a) bis e) VOF 2009 des Bewerbers bzw. aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft, dass keine Ausschlussgründe vorliegen.
Eigenerklärung nach § 4 Abs. 6 VOF 2009 des Bewerbers bzw. aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft, dass keine Ausschlussgründe vorliegen.
Eigenerklärung des Bewerbers im Auftragsfall eine ausreichende objektbezogene Berufshaftpflichtversicherung abzuschließen und diese für die gesamte Dauer des Vertrages bis zur vollen Leistungserbringung aufrechtzuerhalten.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft Eigenerklärung der Mitglieder gesamtschuldnerisch zu haften oder einer an den Auftragsanteilen orientierten Haftungsregelung zuzustimmen und im Auftragsfall eine ausreichende objektbezogene Berufshaftpflichtversicherung abzuschließen und diese für die gesamte Dauer des Vertrages bis zur vollen Leistungserbringung aufrechtzuerhalten. Erklärung der Benennung eines bevollmächtigten Vertreters, welcher die Anforderungen erfüllen muss, die an natürliche Personen als Bewerber gestellt werden.
2.2.f)
Eigenerklärung des Bewerbers bzw. aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft zur Richtigkeit aller Angaben im Bewerbungsformular.
2.2.g)
Verbindliche Teilnahmeerklärung am Wettbewerb des Bewerbers bzw. aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft durch rechtsverbindliche Unterschrift auf dem Bewerbungsformular.
Der Bewerber bzw. alle Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft müssen durch ankreuzen allen Eigenerklärungen zustimmen. Sollte einer der Erklärungen nicht zugestimmt werden (durch nicht angekreuzt) führt dies zum Ausschluss des Bewerbers bzw. allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft.
2.3.) Referenzliste im Bewerbungsformular:
Referenzliste mit Angaben zu den Referenzen (ausschließlich im Bewerbungsformular), die eigenverantwortlich bearbeitet wurden.
Die Referenzliste soll 3 Referenzen enthalten: 2 Referenzen im Bereich der Objektplanung bei Gebäuden und 1 Referenz im Bereich der Freianlagenplanung. Bei Bewerbergemeinschaften sind ebenfalls nur insgesamt 3 Referenzen anzugeben. Ansprechpartner beim Auftraggeber sind zu benennen.
Im Bereich der Objektplanung bei Gebäuden muss die Referenz Nr. 1 ein Büro- oder Verwaltungsgebäude, wenn möglich in Verbindung mit einer Sonderfunktion (Lagezentrum, Einsatzzentrale, Schaltzentrale o.ä.), sein, mindestens die Leistungsphasen 2 bis 5 beinhalten und im Zeitraum von 2006 bis zum Tag dieser Veröffentlichung realisiert worden sein (d. h. erfolgte behördliche Abnahme, Übergabe an den Nutzer o.vglb.). Diese Referenz Nr. 1 muss mit dem „Referenzprojekt Nr. 1“ auf den Referenzblättern, siehe 3.) identisch sein. Die Referenz Nr. 2 ist frei wählbar. Die Referenz Nr. 3 muss aus dem Bereich der Freianlagenplanung sein.
Sollten diese Vorgaben nicht eingehalten werden, führt dies zum Ausschluss des Bewerbers bzw. allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft.
Anzugeben sind zu den Referenzen:
Bei der Objektplanung bei Gebäuden: Projekttitel, Ort, Bauherr, Nutzungstyp, Honorarzone, Projektbestandteil Lagezentrum, Einsatzzentrale, Schaltzentrale oder vergleichbar, Art der Baumaßnahme, Art des Auftraggebers, Beauftragte Leistungen und erbrachte Leistungsphasen, Projektgröße (NF), Projektvolumen (Bauwerkskosten KG 300 + 400), Wettbewerbsergebnis, Zertifizierung Nachhaltigkeit, Status (realisiert), Bearbeitungszeitraum.
Bei der Freianlagenplanung: Projekttitel, Ort, Bauherr, Nutzungstyp, Honorarzone, Art der Maßnahme (mit/ohne Bauwerksbezug), Art des Auftraggebers, Beauftragte Leistungen und erbrachte Leistungsphasen, Projektgröße (Freianlagenfläche), Projektvolumen (KG 500), Wettbewerbsergebnis, Status (realisiert), Bearbeitungszeitraum.
Unvollständige Angaben können zu Minderbewertungen führen.
zu 3.) Referenzblätter (DIN A3 Blätter)
Vorlage von drei Referenzprojekten auf je einem DIN A3 Blatt (insgesamt 3 DIN A3 Blätter) im Querformat, einseitig bedruckt mit Illustrationen und textlichen Erläuterungen, die für die Arbeitsweise des Bewerbers bzw. aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft typisch sind:
„Referenzprojekt Nr. 1“ : Büro- oder Verwaltungsgebäude, muss identisch sein mit der Referenz Nr. 1 in der Referenzliste, siehe 2.3)
„Referenzprojekt Nr. 2“ : Referenzprojekt zur Objektplanung bei Gebäuden, Nutzungsart frei wählbar
„Referenzprojekt Nr. 3“ : Referenzprojekt zur Freianlagenplanung mit Bauwerksbezug
Die Blätter sollen eindeutig mit „Referenzprojekt Nr.1“, „Referenzprojekt Nr. 2“ und „Referenzprojekt Nr. 3“ betitelt sein. Die Referenzprojekte Nr. 2 und 3 können mit den Projekten in der Referenzliste unter 2.3) identisch sein (Übereinstimmung bitte kenntlich machen), müssen es aber nicht.
Die Referenzblätter sollen so gestaltet sein und Inhalte vermitteln, die es dem Auswahlgremium erlauben, eine Bewertung der Kriterien: Städtebauliche Aspekte, Funktionalität, Gestalterisches Konzept und Gesamteindruck vorzunehmen.
Im Bereich der Objektplanung bei Gebäuden werden die Kriterien: Städtebauliche Aspekte, Funktionalität, Gestalterisches Konzept und Gesamteindruck bewertet. Dabei werden die ersten drei genannten Kriterien mit jeweils 30 v.H. der zu vergebenden Punkte und das vierte Kriterium mit 10 v.H. der zu vergebenden Punkte gewichtet.
Im Bereich der Freianlagenplanung werden die Kriterien: Funktionalität, Gestalterisches Konzept und Gesamteindruck bewertet. Dabei wird das erste Kriterium mit 30 v.H., das zweite Kriterium mit 60 v.H und das dritte Kriterium mit 10 v.H. der zu vergebenden Punkte gewichtet.
Eine Überschreitung der Vorgabe von 3 DIN A3 Blättern einseitig bedruckt führt zum Ausschluss des Bewerbers bzw. allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft.
Die Referenzblätter (3 DIN A3 Blätter) sind zusätzlich digital in angemessener Auflösung im Dateiformat .jpeg oder .pdf auf einer Daten-CD/USB-Stick gemeinsam mit den weiteren Unterlagen einzureichen. Darüber hinausgehende Unterlagen werden nicht berücksichtigt.
Die formalen Teilnahmebedingungen für Bewerber bzw. für alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind:
A. Fristgerechter Eingang der kompletten Bewerbungsunterlagen im Original sowie digital im Format .jpeg oder .pdf in geeeigneter Auflösung auf einer Daten- CD/USB Stick.
B. Nachweis der geforderten beruflichen Qualifikationen, siehe 1.)
C. Einreichung der vollständig ausgefüllten und rechtsverbindlich unterschriebenen Bewerbungsformulare für Architekten und Landschaftsarchitekten im Original, siehe 2.)
D. Vorlage der Handelsregisterauszüge bzw. Eigenerklärungen, siehe 2.1.d)
E. Erklärungen zur Bereitschaft einer Sicherheitsüberprüfung nach dem Gesetz über die Voraussetzungen und das Verfahren von Sicherheitsüberprüfungen des Bundes (Sicherheitsüberprüfungsgesetz - SÜG), maximal Ü2 gemäß §9 SÜG., siehe 2.2.a)
F. Eigenerklärungen gem. § 4 Abs. 2 VOF 2009, ggf. Verpflichtungserklärung der Unterauftragnehmer, siehe 2.2.b)
G. Eigenerklärungen, dass keine Ausschlussgründe gem. § 4, Abs. 9 VOF 2009 vorliegen, siehe 2.2.c)
H. Eigenerklärungen, dass keine Ausschlussgründe gem. § 4, Abs. 6 VOF 2009 vorliegen, siehe 2.2.d)
I. Eigenerklärungen, dass im Auftragsfall eine ausreichende objektbezogene Berufshaftpflichtversicherung abgeschlossen wird und diese für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechterhalten wird, siehe 2.2.e)
J. Eigenerklärungen zur Richtigkeit aller Angaben im Bewerbungsformular, siehe 2.2.f)
K. Verbindliche Teilnahmeerklärungen am Wettbewerb, siehe 2.2.g)
Das Nichteinhalten von einer der o.g. Bedingungen (A bis K) führt zum Ausschluss des Bewerbers bzw. allen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft.
L. Bei der Wertung der Teilnahmeanträge wird auf den Inhalt der geforderten Nachweise, Erklärungen und Belege Ziffer 1.) bis 3.) mit einem Schwerpunkt auf die Referenzprojekte unter 2.3) und 3.) abgestellt.
Weil alle Referenzen bewertet werden, ist es ratsam die Referenzliste unter 2.3) vollständig auszufüllen;
Die Wertung der Teilnahmeanträge erfolgt für beide Planungsleistungen zunächst seperat (Architekt und Landschaftsarchitekt) auf Basis der folgenden vier Hauptkriterien, die jeweils aus der Bewertung von Unterkriterien gebildet werden.
L.1. Technisch-organisatorische Leistungsfähigkeit, siehe 2.1.b)
L.2. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit, siehe 2.1.c)
L.3. Technische Leistungsfähigkeit Referenzprojekte (Referenzliste, siehe 2.3.)
L.4. Technisch-gestalterische Leistungsfähigkeit (Referenzblätter, siehe 3.)
Die Wichtung zwischen den drei ersten Hauptkriterien ist:
zu L.1.
Technisch-organisatorische Leistungsfähigkeit = max. 35 Punkte:
Bewertet wird die durchschnittliche Anzahl der festangestellten Mitarbeiter für die Geschäftsjahre 2010 bis 2012 und Berufserfahrung der Inhaber/Gesellschafter/Partner (siehe 2.1.b)
zu L.2.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit = max. 15 Punkte:
Bewertet wird der durchschnittliche Jahresumsatz Gebäudeplanung nach §§ 34 HOAI bzw. Freianlagenplanung nach §§ 39 HOAI (oder vergleichbar), Leistungsphasen 1 bis 9, für die Geschäftsjahre 2010 bis 2012, (siehe 2.1.c)
zu L.3.
Technische Leistungsfähigkeit Referenzprojekte = max. 50 Punkte:
Bewertet wird die Vergleichbarkeit der Referenzen aus der Referenzliste, siehe 2.3), mit dem Projekt gemäß Aufgabenstellung
zu L.4
Technisch-gestalterische Leistungsfähigkeit = max. 100 Punkte:
Bewertet werden die dargestellten Referenzprojekte anhand der Kriterien unter 3.)
Die Summe der Hauptkriterien L.1. bis L.3. fließt mit gleicher Gewichtung in die Gesamtwertung ein, wie das Hauptkriterium L.4 Technisch-gestalterische Leistungsfähigkeit:
Max. erreichte Punktzahl aus Hauptkriterien L.1 bis L.3 = 50 %.
Max. erreichte Punktzahl aus Hauptkriterium L.4 = 50 %.
Die Gesamtbewertung des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft setzt sich aus der Bewertung der Leistungsfähigkeit des Architekten und des Landschaftsarchitekten im Verhältnis 90:10 zusammen.
M. Übersteigt die Zahl der gleichermaßen geeigneten Bewerber die Teilnehmerzahl von 25, behält sich der Auslober vor, das Los entscheiden zu lassen.
N. Mehrfachbewerbungen, auch einzelner Planer, die Mitglied in Bewerbergemeinschaften sind und/oder sich als Unterauftragnehmer benennen lassen sind unzulässig. Eine Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen sofern es sich um ein und dieselbe juristische Person handelt. Verstöße hiergegen haben den Ausschluss sämtlicher Bewerbungen des/der Bewerber zur Folge;
O. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die am Tage der Bekanntmachung nach den Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zum Tage der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt“ berechtigt sind, in Zusammenarbeit mit natürliche Personen, die am Tage der Bekanntmachung nach den Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zum Tage der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung „Landschaftsarchitekt“ o. vglb. berechtigt sind. Sofern in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnungen gesetzlich nicht geregelt sind, so erfüllt die Anforderungen, wer über ein Diplomprüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung gemäß Richtlinie 2005/36/EG (EU-Berufsqualifikationsrichtlinie) gewährleistet ist.
Teilnahmeberechtigt sind ferner Arbeitsgemeinschaften (Bewerbergemeinschaften) natürlicher Personen sowie juristische Personen, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck der Wettbewerbsaufgabe entsprechende Planungsleistungen gehören, sowie Arbeitsgemeinschaften solcher juristischer Personen (Federführung durch den Architekten). Juristische Personen haben einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist.
Der bevollmächtigte Vertreter sowie der (die) verantwortliche(n) Verfasser der Wettbewerbsarbeit müssen die Anforderungen erfüllen, die an natürlichen Personen als Teilnehmer gestellt werden.
Die Aussagen in den eingereichten Verfassererklärungen sind verbindlich. Die Teilnehmer haben ihre Teilnahmeberechtigung eigenverantwortlich zu prüfen. Als Teilnahmehindernisse gelten die unter § 4 Abs. 2 der RPW 2013 beschriebenen.
Die Teilnahmeberechtigung der Verfasser wird nach der Preisgerichtssitzung nochmals (gemäß RPW 2013 § 4 Abs. 1 und 2) überprüft.
Die Kriterien des Preisgerichts zur Beurteilung der Arbeiten betreffen vorbehaltlich einer entsprechenden Entscheidung des Preisgerichtes im Rahmen des Preisrichtervorgespräches folgende Punkte, wobei die Reihenfolge keine Rangfolge darstellt:
— Städtebauliche Bezüge und Gesamtlösung
— Gestaltung der Baukörper und Freianlagen
— Funktionalität des Gebäudes und der Freianlagen
— Nachhaltigkeit und Energieeffizienz
Die Zuschlagskriterien werden den Teilnehmern des Verhandlungsverfahrens vor Verfahrensbeginn bekannt gegeben. Die Ergebnisse und Platzierungen aus dem Wettbewerb werden dabei ein deutliches, aber nicht allein entscheidendes Gewicht haben. Daneben werden das Honorarangebot und weitere auftragsbezogene Kriterien maßgeblich sein.
F01P1.000276
Tag: 18.12.2013 - 12:00
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Der Auslober stellt eine Wettbewerbssumme in Höhe von 275 000 EUR (netto) zur Verfügung.
Die Aufteilung steht unter dem Vorbehalt einer einstimmigen Entscheidung des Preisgerichtes.
1. Preis: 70 000 EUR
2. Preis: 44 000 EUR
3. Preis: 26 000 EUR
Anerkennungen: 2 à 17 500 EUR
100 000 EUR werden an die ausgewählten Teilnehmer, die eine zur Beurteilung durch das Preisgericht zugelassene Wettbewerbsarbeit einreichen, als anteilige Aufwandsentschädigung zu gleichen Teilen ausgezahlt (entspricht mindesten 4 000 EUR netto pro Teilnehmer).
Sofern der Teilnehmer in Deutschland für die Leistungen aus diesem Wettbewerb Umsatzsteuer abführt, wird diese zusätzlich zum Bearbeitungshonorar/Preise erstattet.
1. Prof. Claus Anderhalten, Architekt, Berlin
2. Prof. Lydia Haack, Architektin, München
3. Prof. Anett-Maud Joppien, Architektin, Potsdam
4. Prof. Irene Lohaus, Landschaftsarchitektin, Hannover
5. Elisabeth Rüthnick, Architektin, Berlin
6. Prof. Kirsten Schemel, Architektin, Berlin
8. Oberbügermeister Jann Jakobs, Landeshauptstadt Potsdam
9. Ralf Poss, Unterabteilungsleiter B 2, BMVBS
10. Bundespolizeipräsident Dr. Romann, BPOL 11.Lutz Leide, BImA
Der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft sendet die ausgefüllten und rechtverbindlich unterschriebenen Bewerbungsbögen mit den weiteren erforderlichen Unterlagen an den Brandenburgischen Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen.
Rückfragen sind bis 6 Tage vor Ende der Bewerbungsfrist ausschließlich an den Brandenburgischen Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen zu stellen (siehe Ziffer I.1)
Der zu vergebende Planungsauftrag wird Leistungen der Leistungsphasen 2 bis 5 und optional 6 bis 8 (Stufenauftrag ohne Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung) gemäß §§ 34 HOAI und §§ 39 HOAI umfassen.
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