Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F09-12-2011-8C_730-2011
Timestamp: 2016-10-24 21:52:17+00:00

Document:
8C_730/2011 (09.12.2011)
Basler Versicherungs-Gesellschaft, Hauptsitz, Aeschengraben 21, 4051 Basel, vertreten durch Rechtsanwalt Oskar M�ller,
Die 1974 geborene R.________, gelernte Kinderkrankenschwester, war als Arzthelferin in einer Gemeinschaftspraxis angestellt und dadurch bei der Basler Versicherungs-Gesellschaft (nachfolgend: Basler) obligatorisch gegen Unfallfolgen versichert, als sie am 28. April 2000 verunfallte. Sie beschleunigte den von ihr gelenkten Citro�n AX aus einem Kreisel und �bersah, dass vor ihr ein Nissan Primera verkehrsbedingt angehalten hatte. Der Citro�n prallte trotz noch eingeleiteter Vollbremsung ins Heck des Nissan. R.________ erlitt dabei eine Distorsion der Halswirbels�ule (HWS). Die Basler gew�hrte Heilbehandlung und richtete Taggeld aus. Nach Abkl�rungen zum Unfallereignis und zum medizinischen Sachverhalt (u.a. Einholung eines verkehrstechnischen Gutachtens vom 2. April 2002 sowie polydisziplin�rer medizinischer Gutachten des Instituts X.________, vom 21. Januar 2003 und des Zentrum Y.________, vom 3. September 2009) er�ffnete die Basler der Versicherten mit Verf�gung vom 22. September 2009, die Leistungen w�rden per 3. September 2009 eingestellt. Denn sp�testens seit diesem Zeitpunkt bestehe zwischen dem Unfall vom 28. April 2000 und den geklagten Beschwerden kein nat�rlicher Kausalzusammenhang mehr. Einspracheweise beantragte R.________, es seien weitere medizinische Abkl�rungen zu treffen und die gesetzlichen Leistungen, insbesondere Heilbehandlung, Taggeld, Invalidenrente und Integrit�tsentsch�digung, auszurichten. Der Unfallversicherer wies die Einsprache ab, wobei er nebst der nat�rlichen nunmehr auch die ad�quate Unfallkausalit�t der noch geklagten Beschwerden verneinte (Entscheid vom 25. M�rz 2010).
Die von R.________ hiegegen eingereichte Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich ab. Es begr�ndete dies im Wesentlichen damit, die noch bestehende Symptomatik sei mit zumutbarer Willensanstrengung �berwindbar (Entscheid vom 10. August 2011).
R.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und beantragen, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sei die Basler zu verpflichten, f�r die Folgen des Unfalls vom 28. April 2000 �ber den 3. September 2009 hinaus die gesetzlichen Leistungen auszurichten; eventuell sei die Sache zur weiteren Abkl�rung und Neubeurteilung an das kantonale Gericht oder an die Basler zur�ckzuweisen. Zudem seien dem Unfallversicherer die Kosten des neuroophtalmologischen Gutachtens des PD Dr. med. W.________, Klinik Z.________, vom 25. September 2011 aufzuerlegen.
Das Gutachten des PD Dr. med. W.________ vom 25. September 2011 wurde erst letztinstanzlich und ohne, dass erst der angefochtene kantonale Entscheid dazu Anlass gegeben h�tte, eingereicht. Es handelt sich daher um ein unzul�ssiges neues Beweismittel, welches bei der Beurteilung nicht ber�cksichtigt werden kann (Art. 99 Abs. 1 BGG). Damit entf�llt auch von vornherein die beantragte �berbindung der Gutachterkosten an die Beschwerdegegnerin.
Streitig und zu pr�fen ist, ob die Versicherte aus dem Unfall vom 28. April 2000 �ber den 3. September 2009 hinaus Anspruch auf Leistungen der obligatorischen Unfallversicherung hat.
Im Einsprache- und im vorinstanzlichen Entscheid sind die nachfolgend haupts�chlich interessierenden Grunds�tze zum f�r einen solchen Leistungsanspruch erforderlichen nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden im Allgemeinen (BGE 129 V 177 E. 3.1 und 3.2 S. 181) und bei HWS-Schleudertraumen ohne organisch objektiv ausgewiesene Unfallfolge im Besonderen (BGE 134 V 109 E. 6 ff. S. 116 ff.; 117 V 359), zur nur ausnahmsweise, unter bestimmten Voraussetzungen, gegebenen invalidisierenden Wirkung von anhaltenden somatoformen Schmerzst�rungen (BGE 130 V 352) und anderen pathogenetisch unklaren syndromalen Zust�nden, wie etwa Beschwerden nach HWS-Schleudertraumen ohne organisch objektiv ausgewiesene Funktionsausf�lle (BGE 136 V 279), zum Zeitpunkt des Fallabschlusses durch den Unfallversicherer (Art. 19 Abs. 1 UVG; BGE 137 V 199 E. 2 S. 201 ff.; 134 V 109 E. 4 S. 113 ff.) sowie zum Beweisrecht, namentlich mit Blick auf die W�rdigung �rztlicher Berichte und Gutachten (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352), zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
Umstritten ist zun�chst, ob die noch bestehenden Beschwerden mit einer organisch objektiv ausgewiesenen Folge des Unfalls vom 28. April 2000 im Bereich der HWS zu erkl�ren sind.
4.1 Ob eine organisch objektiv ausgewiesene Unfallfolge vorliegt, beurteilt sich nach dem im Sozialversicherungsrecht �blichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 129 V 177 E. 3.1 S. 181; Urteil 8C_310/2011 vom 5. September 2011 E. 4.1). Rechtsprechungsgem�ss kann von organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen erst dann gesprochen werden, wenn die erhobenen Befunde mit apparativen/bildgebenden Abkl�rungen best�tigt wurden und die hiebei angewendeten Untersuchungsmethoden wissenschaftlich anerkannt sind (Urteil 8C_216/2009 vom 28. Oktober 2009 E. 2 mit Hinweis, nicht publ. in: BGE 135 V 465, aber in: SVR 2010 UV Nr. 6 S. 25; SVR 2009 UV Nr. 18 S. 69, 8C_744/2007 E. 4.5 erw�hntes Urteil 8C_310/2011 E. 4.1). Nicht als organisch hinreichend nachweisbare Unfallfolgen zu betrachten sind beispielsweise das Thoracic-outlet-Syndrom oder myofasziale und tendinotische bzw. myotendinotische Befunde f�r sich allein. Auch Verh�rtungen und Verspannungen der Muskulatur, Druckdolenzen im Nacken sowie Einschr�nkungen der HWS-Beweglichkeit k�nnen f�r sich allein nicht als klar ausgewiesenes organisches Substrat der Beschwerden qualifiziert werden. Gleiches gilt f�r Nackenverspannungen bei Streckhaltung der HWS mit Retrohaltung (erw�hntes Urteil SVR 2009 UV Nr. 18, E. 4.5; erw�hntes Urteil 8C_310/2011 E. 4.1).
Diese Beurteilung ist nicht zu beanstanden. Soweit die Beschwerdef�hrerin unter Berufung auf das von ihr im kantonalen Verfahren aufgelegte Gutachten des Dr. med. M.________ vom 22. Oktober 2010 Gegenteiliges postuliert, kann ihr nicht gefolgt werden. Namentlich geht aus dieser Expertise nicht �berzeugend hervor, dass die bildgebenden Untersuchungen entgegen medizinischen Vorberichten (u.a. Gutachten des Zentrums Y.________ vom 3. September 2009; Bericht Institut J.________ vom 20. Juli 2000 �ber die MRI-Untersuchung der HWS vom 4. Juli 2000) verl�ssliche Hinweise f�r eine unfallbedingte organische Sch�digung ergeben haben.
Ausgehend vom Fehlen einer organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolge hat der Unfallversicherer einen weiteren Leistungsanspruch mit der Begr�ndung verneint, es fehle am nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 28. April 2000 und den noch geklagten Beschwerden.
Das kantonale Gericht ist mit anderer Begr�ndung (�berwindbarkeitspraxis im Sinne von BGE 136 V 279 und 130 V 352) ebenfalls zum Ergebnis gelangt, es bestehe kein Leistungsanspruch mehr.
Es rechtfertigt sich, zun�chst den Gesichtspunkt der Unfallad�quanz zu betrachten. Ist diese zu verneinen, er�brigen sich Weiterungen zur nat�rlichen Unfallkausalit�t (vgl. BGE 135 V 465 E. 5.1 S. 472) und zur �berwindbarkeit der Beschwerden (vgl. BGE 136 V 279 E. 3.2.3 S. 283). Auch braucht diesfalls nicht auf die - mindestens sinngem�ss vorgebrachten - Einw�nde der Versicherten zum Zeitpunkt des Fallabschlusses eingegangen zu werden. Denn liegen keine unfallkausalen Beschwerden mehr vor, ergibt sich ohne Weiteres, und namentlich ohne dass auch noch auf die Grunds�tze zum Fallabschluss (im Sinne des �bergangs von den vor�bergehenden Leistungen Heilbehandlung und Taggeld zu den - allf�lligen - Anspr�chen auf Invalidenrente und Integrit�tsentsch�digung; vgl. dazu Art. 19 Abs. 1 UVG und BGE 134 V 109 E. 4 S. 113 ff.) einzugehen w�re, dass kein Leistungsanspruch aus dem Unfall mehr besteht.
Der Unfallversicherer hat den ad�quaten Kausalzusammenhang nach der sog. Schleudertrauma-Praxis (BGE 134 V 109; 117 V 359) gepr�ft. Von deren Anwendbarkeit geht offensichtlich auch die Beschwerdef�hrerin aus.
6.1 F�r die Beurteilung des ad�quaten Kausalzusammenhangs ist an das (objektiv erfassbare) Unfallereignis anzukn�pfen. Zu pr�fen ist im Rahmen einer objektivierten Betrachtungsweise, ob der Unfall eher als leicht, als mittelschwer oder als schwer erscheint, wobei im mittleren Bereich gegebenenfalls eine weitere Differenzierung nach der N�he zu den leichten oder schweren Unf�llen erfolgt. Massgebend ist der augenf�llige Geschehensablauf mit den sich dabei entwickelnden Kr�ften, nicht jedoch Folgen des Unfalles oder Begleitumst�nde, die nicht direkt dem Unfallgeschehen zugeordnet werden k�nnen (BGE 134 V 109 E. 10.1 S. 12 f.; SVR 2008 UV Nr. 8 S. 26, U 2/07 E. 5.3.1; Urteil 8C_100/2011 vom 1. Juni 2011 E. 3.4 Ingress, nicht publ. in: BGE 137 V 199).
Der Unfallversicherer hat erwogen, der Unfall vom 28. April 2000 sei (maximal) bei den mittelschweren Unf�llen im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen einzuordnen. Das ist nicht zu beanstanden. Mit Blick darauf, dass die unfallbedingte Geschwindigkeits�nderung (Delta-v) lediglich im Bereich von 11 - 17 km/h lag (Polizeiprotokolle; verkehrstechnisches Gutachten vom 2. April 2002), mithin unter den 20 - 30 km/h, welche bei Frontalkollisionen als sog. Harmlosigkeitsgrenze f�r HWS-Beschwerden gelten (Urteil 8C_327/2010 vom 22. Juli 2010 E. 5.2.1 mit Hinweisen), w�re allenfalls auch eine Einstufung bei den leichten Unfallereignissen zu pr�fen. Davon kann hier abgesehen werden, da der ad�quate Kausalzusammenhang auch bei der von der Basler angenommenen Unfallschwere zu verneinen ist. Das zeigen die folgenden Erw�gungen.
6.2 Bei dieser Unfallschwere sind weitere Kriterien (gem�ss BGE 134 V 109 E. 10.3 S. 130: besonders dramatische Begleitumst�nde oder besondere Eindr�cklichkeit des Unfalls; Schwere oder besondere Art der erlittenen Verletzungen; fortgesetzt spezifische, belastende �rztliche Behandlung; erhebliche Beschwerden; �rztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert; schwieriger Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen; erhebliche Arbeitsunf�higkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen) in die Beurteilung einzubeziehen. Von diesen Kriterien m�sste f�r eine Bejahung des ad�quaten Kausalzusammenhanges entweder ein einzelnes in besonders ausgepr�gter Weise oder aber mehrere - mindestens vier (vgl. SVR 2010 UV Nr. 25 S. 100, 8C_897/2009 E. 4.5) - in geh�ufter Weise gegeben sein (BGE 134 V 109 E. 10.1 S. 126 f. mit Hinweis).
6.2.1 Der Unfallversicherer ist zum Ergebnis gelangt, es sei einzig, und auch nur knapp, das Kriterium der belastenden �rztlichen Behandlung erf�llt. Die Versicherte macht letztinstanzlich geltend, es seien mindestens drei Kriterien erf�llt, zwei davon (erhebliche Beschwerden und Arbeitsunf�higkeit) in besonders ausgepr�gter Weise. Mit dem dritten, in der Beschwerde nicht ausdr�cklich genannten Kriterium ist offenbar das vom Unfallversicherer bejahte (belastende �rztliche Behandlung) gemeint. Inwiefern auch die restlichen vier Kriterien (vgl. E. 6.2 Ingress hievor) erf�llt sein sollen, wird nicht dargetan, ist aus den Akten nicht ersichtlich und bedarf keiner Weiterungen.
Von den drei postulierten Kriterien m�sste mindestens eines in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt sein, um den ad�quaten Kausalzusammenhang bejahen zu k�nnen (E. 6.2 hievor). Die Versicherte macht dies - nach Lage der Akten zu Recht - nicht bez�glich des Kriteriums der belastenden �rztlichen Behandlung geltend, wohl aber hinsichtlich der Kriterien der erheblichen Beschwerden und der Arbeitsunf�higkeit. Dazu ergibt sich im Einzelnen Folgendes:
6.2.2 Das Kriterium der erheblichen Beschwerden beurteilt sich nach den glaubhaften Schmerzen und nach der Beeintr�chtigung, welche die verunfallte Person durch die Beschwerden im Lebensalltag erf�hrt (BGE 134 V 109 E. 10.2.4 S. 128). Die �blicherweise mit Schleudertraumen verbundenen Beschwerden k�nnen nicht gen�gen, ansonsten das Kriterium bei jeder solchen Verletzung bejaht werden m�sste und damit keine Bedeutung als Differenzierungsmerkmal mehr h�tte (Urteil 8C_46/2011 vom 18. April 2011 E. 5.2.2). Im vorliegenden Fall �bersteigen nach Lage der Akten die unfallbedingt aufgetretenen Schmerzen und die Beeintr�chtigung, welche die Versicherte dadurch im Lebensalltag erfahren hat, das bei derartigen Verletzungen �bliche sicher nicht in einem Masse, dass das Kriterium der erheblichen Beschwerden als in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt erscheint. Das gilt erst recht, wenn ber�cksichtigt wird, dass auch unfallfremden Beschwerden eine erhebliche Bedeutung zukam. Darauf wird in den folgenden Erw�gungen n�her eingegangen.
6.2.3 Nach Lage der Akten konnte die Arbeitsf�higkeit schon bald nach dem Unfall wieder auf 25 %, dann auf 40 %, auf 60 % und ab September 2001 auf 70 % gesteigert werden. �berdies war die Versicherte in der Lage, ab Mai 2002 berufsbegleitend eine Zusatzausbildung zu besuchen. Ab Juni 2002 wurde zwar erneut eine volle Arbeitsunf�higkeit bescheinigt, und im Juni 2003 folgte gem�ss dem behandelnden Arzt eine akute Dekompensation. F�r diese erst �ber zwei Jahre nach dem Ereignis vom 28. April 2000 eingetretene Entwicklung waren aber nach Lage der medizinischen Akten massgeblich unfallfremde Faktoren verantwortlich. Ausl�ser der Verschlimmerung im Juni 2000 war offensichtlich, dass die Arbeitgeberin der Versicherten ihre - sp�ter auch umgesetzte - Absicht er�ffnete, das Anstellungsverh�ltnis zu k�ndigen. Sodann w�re gem�ss Gutachten des Zentrums Y._______ vom 3. September 2009 rein von den Unfallfolgen her eine weitere Steigerung der bereits 70 %igen Arbeitsf�higkeit zu erwarten gewesen und standen einer solchen Verbesserung insbesondere gesundheitliche Probleme entgegen, welche nicht mehr auf den Unfall zur�ckzuf�hren waren. Diese interdisziplin�re fach�rztliche Einsch�tzung �berzeugt, zumal die Versicherte bereits vor dem Unfall seit Jahren wegen chronisch rezidivierender Migr�ne und Nackenproblemen in �rztlicher Behandlung gestanden hatte (u.a. R�ntgenbericht Spital A.________ vom 30. November 1999; Berichte Dr. med. W.________, FMH f�r Innere Medizin, vom 8. und 22. Juni 2000), mithin wegen Beschwerden, welchen auch im l�ngerfristigen Verlauf nach dem Unfall eine erhebliche Bedeutung zukam. F�r die vorliegende Beurteilung ergibt sich, dass die Arbeitsunf�higkeit ab Juni 2002 h�chstens teilweise mit dem Unfall vom 28. April 2000 zu erkl�ren war. Bei der gebotenen gesamthaften Betrachtung folgt, dass das Kriterium der erheblichen Arbeitsunf�higkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen jedenfalls nicht in besonders ausgepr�gter Weise bejaht werden kann. Das gilt auch unter Ber�cksichtigung der anerkennenswerten Bem�hungen der Versicherten, sich wieder im Erwerbsprozess einzugliedern.
6.2.4 Sind die besagten Kriterien demnach nicht in besonders ausgepr�gter Weise erf�llt, kann offen bleiben, ob sie �berhaupt in der einfachen Form vorliegen. Denn auch bejahendenfalls bliebe es dabei, dass dem Unfall vom 28. April 2000 keine rechtserhebliche Bedeutung f�r die noch bestehenden Beschwerden zukommt. Der Unfallversicherer hat den Anspruch auf weitere Leistungen demnach zu Recht verneint. Dies f�hrt zur Abweisung der Beschwerde, ohne dass noch gepr�ft werden m�sste, ob auch die Begr�ndung der Vorinstanz hiezu f�hren w�rde und wie es sich bez�glich nat�rlicher Unfallkausalit�t sowie den Grunds�tzen zum Fallabschluss verh�lt (vgl. E. 5 hievor).

References: BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 19
 BGE 
 BGE 
 BGE