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Timestamp: 2016-10-27 15:05:50+00:00

Document:
6B_344/2010 (11.05.2010)
6B_344/2010
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 15. M�rz 2010.
Der Beschwerdef�hrer hat auf Aufforderung des Bundesgerichts innert Frist die Beschwerde pers�nlich unterzeichnet. Folglich muss sich das Bundesgericht mit der Frage, ob die Ehefrau des Beschwerdef�hrers zu dessen Vertretung befugt ist (vgl. act. 7), nicht mehr befassen.
Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass auf eine Strafanzeige gegen ein Betreibungsamt nicht eingetreten und im angefochtenen Entscheid eine dagegen gerichtete Beschwerde abgewiesen wurden. Da die Staatsanwaltschaft am kantonalen Verfahren beteiligt war, ist der Beschwerdef�hrer indessen nicht Privatstrafkl�ger im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG. Da er durch die angezeigten Straftaten in seiner k�rperlichen, psychischen oder sexuellen Integrit�t nicht unmittelbar beeintr�chtigt wurde, ist er auch nicht Opfer im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 OHG. Als Gesch�digter, der nicht Opfer ist, ist er zur vorliegenden Beschwerde grunds�tzlich nicht legitimiert (BGE 6B_540/2009 vom 22. Oktober 2009; 133 IV 228). Soweit er im �brigen geltend macht, der Fall sei nicht unabh�ngig bzw. gar nicht untersucht worden (Beschwerde S. 1 Ziff. II und S. 2 Ziff. IV/3), legt er nicht in einer nachvollziehbaren Weise dar, dass seine Vorw�rfe zutreffen k�nnten. Insoweit gen�gt die Eingabe den Begr�ndungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 bzw. Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das nachtr�glich jedenfalls sinngem�ss gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (act. 7) ist in Anwendung von Art. 64 BGG abzuweisen, weil die Rechtsbegehren aussichtslos erschienen. Der finanziellen Lage des Beschwerdef�hrers ist bei der Bemessung der Gerichtsgeb�hr Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).

References: Art. 81
 Art. 81
 Art. 1
 Art. 42
 Art. 106
 Art. 108
 Art. 64