Source: https://www.arcguide.de/ausschreibung/deutschland-muenster-auftragsbekanntmachung/
Timestamp: 2018-08-18 21:43:29+00:00

Document:
2018/S 153-351181
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/notice/CXPWYYG9BV5
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.evergabe.nrw.de/VMPCenter/notice/CXPWYYG9BV5
LWL – Neubau „Schule am Marsbruch“, Dortmund – Tragwerksplanung
Referenznummer der Bekanntmachung: VgV-18-4.3-TWP
Gegenstand dieses VgV-Verfahrens sind die erforderlichen Leistungen der „Fachplanung Tragwerksplanung“ gem. §51 in Verbindung mit Anlage 14 HOAI für die nachfolgenden Leistungen:
Ersatzneubau der „Martin-Bartels-Schule“ und der „Schule am Marsbruch“ als 3. BA in den LPH 1 – 6 inkl.
„Beratungsleistungen Wärmeschutz und Energiebilanzierung“ gem. Anlage 1.2.3 HOAI und
„Beratungsleistungen Bauakustik“ gem. Anlage 1.2.4 HOAI
Schule am Marsbruch Marsbruchstraße 176 44287 Dortmund
Das LWL-Förderschulzentrum Dortmund genügt in seiner derzeitigen Form nicht mehr den baulichen Anforderungen. Um den geänderten Rahmenbedingungen Rechnung zu tragen, werden verschiedenen
Gebäudeteile saniert bzw. durch neu errichtete Gebäudeteile ersetzt. So soll der eingeschossige Gebäudeteil der „Schule am Marsbruch“ abgerissen werden und durch einen neuen Baukörper ersetzt werden (3. BA). Der neue Baukörper der „Schule am Marsbruch“ soll dann die komplette Funktion der bisherigen „Martin-BartelsSchule“ sowie die fehlenden Räumlichkeiten für Verwaltung und weitere Fachräume der „Schule am Marsbruch“ aufnehmen. Im Anschluss erfolgt der Rückbau der bisherigen „Martin-Bartels-Schule“ nach Fertigstellung des 3. BA, welcher separat vergeben wird.
Der Ersatzneubau anstelle des ursprünglichen eingeschossigen Gebäudeteils der „Schule am Marsbruch“ soll integraler Bestandteil beider Schultypen werden und baulich sowie inhaltlich mit beiden Schulen verbunden und zu nutzen sein. Neben den zu berücksichtigenden Räumlichkeiten beider Schulformen sollen im Ersatzneubau auch gemeinschaftlich genutzte Flächen geplant werden.
Das Bestandsgebäude der Martin-Bartels-Schule dient während des teilweisen Abbruchs der „Schule am Marsbruch“ und der Realisierung des Erweiterungsneubaus als Interimsstandort für Teile der „Schule am Marsbruch“ und wird ebenfalls rückgebaut sobald der Umzug in den Erweiterungsneubau erfolgt ist.
In Bezug auf die Planung und Umsetzung wird vom Bewerber ein wirtschaftliches und zukunftsfähiges Umsetzungskonzept erwartet.
Qualitätskriterium – Name: a) Vorschläge zur bzw. Darstellung der ersten Schritte/Abläufe zur Herangehensweise an die Aufgabenstellung […] / Gewichtung: 20 %
Qualitätskriterium – Name: b) Konzeptionelle Ansätze zur Umsetzung der Neubaumaßnahme unter Berücksichtigung der Abhängigkeiten zu den weiteren Leistungen […] / Gewichtung: 25 %
Qualitätskriterium – Name: c) Konzeptionelle Ansätze zur Organisation der Planung (Planung der Planung) und einer möglichst geringen Beeinflussung des angrenzenden Schulsbetriebes […] / Gewichtung: 10 %
Qualitätskriterium – Name: Steuerungs- und Kontrollmaßnahmen z.B. in Bezug auf die Sicherstellung der örtl. Präsenz bzw. örtl. Nähe, Darstellung der Kapazitätseinsatzplanung während der Planungs- und Ausführungsphase / Gewichtung: 10 %
Der Auftragnehmer hat weitere (Stufen-)Leistungen aus diesem Verfahren umzusetzen, sofern die letztmalig abgenommene Leistung je Objekt nicht länger als 12 Monate zurückliegt. Er hat mit der weiteren Leistungserbringung innerhalb einer Frist nach schriftlicher Beauftragung durch den Auftraggeber von 4 Wochen unter Einsatz der vorgesehenen Personalkapazitäten unter Berücksichtigung der aktuellen Projektsituation und Erfordernissen zu beginnen.
Der konkrete Ablauf der stufenweisen Beauftragung ist nachfolgend definiert:
Nach Abschluss des Verfahrens werden die Leistungsphasen 1 – 4 als 1. Stufe beauftragt.
Die weiteren Leistungsphasen 5 und 6 werden durch ein se-parates Schreiben des Auftraggebers als 2. Stufe abgerufen und beauftragt.
Aus der Beauftragung der Leistungen einer Stufe können weder ei-ne Verpflichtung oder ein Anspruch auf direkte oder zukünftige Beauftragung weiterer Stufen noch auf eine Vergütung dieser Leistungen abgeleitet werden.
Der Auftraggeber behält sich vor, auf eine Übertragung der Leistungen der weiteren Stufen nach der 1. Stufe zu verzichten. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung weiterer Leistungen dieses Verfahrens besteht nicht. Aus der stufenweisen Beauftragung kann der Auftragnehmer keine Erhöhung seines Honorars ableiten.
Für bereits beauftragte, aber noch nicht erbrachte Leistungen gilt im Falle der Kündigung § 649 BGB.
Nachweis der technischen Fachkräfte (§46 Abs. 3 Nr. 2 i. V. m. §75 Abs. 1 + 2 VgV 2016): Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur (oder vergleichbar) des Büro-Inhabers/-Geschäftsführers
Deckungssummen: 2,0 Mio. EUR (Personenschäden), 2,0 Mio. EUR (Sonstige Schäden). Die Zusage einer Versicherungsgesellschaft zum Abschluss einer solchen Haftpflichtversicherung im Auftragsfall ist zulässig.
Beschreibung der technischen Ausstattung (§46 Abs.3 Nr. 3 i. V. m. §46 Abs. 3 Nr. 9 VgV 2016), MS OfficeSoftware ab 2007, CAD-Software (2007 dwg – 2013 dwg), Terminplanung kompatibel mit pro-Plan 6
Nachweis der persönlichen Leistungsfähigkeit des Projektleiters des Bewerbers und stellv. Projektleiters des Bewerbers (§46 Abs. 3 Nr. 6 VgV 2016) Berufsbezeichnung Ingenieur (oder vergleichbar).
— Art der Leistung (max. 8 Punkte)
— eine vergleichbare Leistung für „Fachplanung Tragwerksplanung" für Objekte aus dem Bereich „Ausbildung/Wissenschaft/ Forschung“ gem. Anlagen 10.2 und 14.2 Objektliste HOAI 2013 mit einer HZ >= III
— eine vergleichbare Leistung für „Schulen mit durchschnittlichen Planungsanforderungen“ mit anrechenbaren Kosten (KG 300-400, netto) von >= 1,5 Mio. EUR
— eine vergleichbare Leistung für „Beratungsleistung Wärmeschutz und Energiebilanzierung“ mit einer HZ >= III
Bekanntmachungs-ID: CXPWYYG9BV5
Dies gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr.2 GWB. § 101a Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

References: §51
 § 649
 §75
 §46
 § 101
 § 101