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Timestamp: 2016-10-22 23:41:10+00:00

Document:
U 113/00 (20.07.2001)
Bundesrichter Sch�n, Bundesrichter Spira und Ursprung; Gerichtsschreiber Fl�ckiger
P._________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Massimo Aliotta, Lindg�etli, Hermann G�tz-Strasse 21, 8400 Winterthur,
A.- Der 1947 geborene P._________ war seit 1988 als Maler bei der W._________ AG, U._________, angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Unfall und Berufskrankheit versichert. Am 9. Februar 1996 rutschte er beim Betreten eines Neubaus auf einer mit Neuschnee bedeckten, vereisten Stelle aus. Dabei erlitt er eine supra- sowie transcondyl�re Humerusfraktur rechts und eine distale Radiusfraktur rechts, welche gleichentags im Spital L._________, S._________, operativ behandelt wurden (Zugschrauben- und Plattenosteosynthese der supracondyl�ren Humerusfraktur rechts; T-Plattenosteosynthese des Radius rechts). Der Versicherte blieb bis zum 27. Februar 1996 hospitalisiert, wobei im Austrittsbericht vom 7. M�rz 1996 ein problemloser postoperativer Verlauf - bei Schwellung und starker Druckdolenz im Ellbogen und Handgelenk rechts sowie schmerzbedingt stark eingeschr�nkter Motorik - wiedergegeben wird, und war anschliessend zun�chst vollumf�nglich arbeitsunf�hig (Zwischenbericht des Dr. med. H._________, Innere Medizin FMH, D._________, vom 20. Mai 1996). Am 24. Juli 1996 wurde er durch Dr. med. R._________, Neurologie FMH, Z._________, untersucht. Vom 25. Juli bis 8. August 1996 hielt er sich zur Schultermobilisation und Entfernung des Osteosynthese-Materials am Ellbogen sowie Mobilisation des Ellbogen- und Schultergelenks erneut im Spital L._________ auf. Es folgte ein Therapieaufenthalt in der Klinik B._________, B._________, der vom 4. September bis 2. Oktober 1996 dauerte. Einen am 7. Oktober 1996 begonnenen Arbeitsversuch brach der Versicherte wegen Beschwerden im rechten Vorderarm nach etwa zwei Stunden ab. Anschliessend bestand wiederum eine �rztlich bescheinigte vollumf�ngliche Arbeitsunf�higkeit. Dr. med. M._________, Chirurgie FMH, speziell Handchirurgie, S._________, diagnostizierte am 7. November 1996 eine erhebliche Funktionseinbusse des rechten Arms bei Status nach intraartikul�rer Humerusfraktur im Ellbogen rechts sowie distaler Radiustr�mmerfraktur rechts und regte eine kreis�rztliche Untersuchung an. Dr. med. S._________, Kreisarzt-Stellvertreter, der diese am 26. November 1996 durchf�hrte, sprach sich f�r weitere Arbeitsversuche aus und erkl�rte, er betrachte den Versicherten ab 27. November 1996 als "zu therapeutischen Zwecken wieder arbeitsf�hig". In der Folge leistete P._________ an seinem bisherigen Arbeitsplatz unregelm�ssige Eins�tze, wobei er mit geringem Pensum einfache Arbeiten verrichtete, ohne dass ihm ein Lohn ausbezahlt worden w�re. Auf Zuweisung des Dr. med. N._________, Chefarzt-Stellvertreter, Spital L._________, wurde er am 17. und 20. Januar 1997 durch Dr. med. C._________, Chirurgie FMH, W._________, untersucht (Bericht vom 22. Januar 1997 mit beigelegter Krankengeschichte). Es folgte am 3. M�rz 1997 eine Untersuchung durch den SUVA-Kreisarzt Dr. med. O._________, der einen operativen Eingriff zur Verbesserung der Supination vorschlug, was der Versicherte jedoch ablehnte (Schreiben des Dr. med. M._________ vom 16. April 1997 und des Dr. med. N._________ vom 29. April 1997). Am 21. Mai 1997 erstattete der Kreisarzt Dr. med. O._________ den Abschlussbericht. Mit Verf�gung vom 11. September 1997 sprach die SUVA dem Versicherten eine Invalidenrente auf Grund eines Invalidit�tsgrades von 40% f�r die Zeit ab 1. Oktober 1997 und eine Integrit�tsentsch�digung von Fr. 19'440.-, entsprechend einer Integrit�tseinbusse von 20%, zu. An dieser Beurteilung hielt die Anstalt mit Einspracheentscheid vom 23. Januar 1998 fest.
B.- Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich ab (Entscheid vom 11. Februar 2000).
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst P._________ die Zusprechung einer Invalidenrente auf Grund eines Invalidit�tsgrades von mindestens 60% und einer Integrit�tsentsch�digung auf Grund einer Integrit�tseinbusse von mindestens 30%, eventualiter die R�ckweisung der Sache an die Vorinstanz zwecks Erhebung neuer Abkl�rungen, beantragen.
1.- Der Beschwerdef�hrer l�sst geltend machen, sein Anspruch auf rechtliches Geh�r sei verletzt worden, indem Beschwerdegegnerin und Vorinstanz auf eine in einer Aktennotiz festgehaltene m�ndliche Auskunft abgestellt h�tten. Konkret beanstandet er die Verwendung einer telefonischen Auskunft der fr�heren Arbeitgeberin W._________ AG zum Valideneinkommen vom 18. Juni 1998. Dieser Einwand ist unbegr�ndet, hat doch die Vorinstanz zur Bestimmung des Valideneinkommens nicht auf diese Angaben, sondern auf den in der Unfallmeldung vom 12. Februar 1996 genannten Lohn zur Zeit des Unfalls von Fr. 5651.- pro Monat sowie den vom Beschwerdef�hrer eingereichten allgemeinverbindlich erkl�rten Gesamtarbeitsvertrag f�r das Maler- und Gipsergewerbe abgestellt. Die beanstandete m�ndliche Auskunft war somit nicht entscheidwesentlich. Unter diesen Umst�nden kann offen bleiben, ob es zul�ssig gewesen w�re, darauf abzustellen.
2.- Die Vorinstanz hat die massgeblichen Rechtsgrundlagen zum Rentenanspruch (Art. 18 Abs. 1 UVG) und zur Ermittlung des Invalidit�tsgrades nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 18 Abs. 2 UVG und BGE 114 V 313 Erw. 3a) sowie zur Aufgabe des Arztes oder der �rztin im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 261 Erw. 4, 115 V 134 Erw. 2, 114 V 314 Erw. 3c, 105 V 158 Erw. 1) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden.
3.- a) F�r das gesamte Verwaltungs- und Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahren gilt der Grundsatz der freien Beweisw�rdigung (Art. 40 BZP in Verbindung mit Art. 19 VwVG; Art. 95 Abs. 2 OG in Verbindung mit Art. 113 und 132 OG; Art. 108 Abs. 1 lit. c UVG). Danach haben Versicherungstr�ger und Sozialversicherungsgerichte die Beweise frei, d.h. ohne Bindung an f�rmliche Beweisregeln sowie umfassend und pflichtgem�ss zu w�rdigen (Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Auflage, S. 278). F�r das Beschwerdeverfahren bedeutet dies, dass das Sozialversicherungsgericht alle Beweismittel, unabh�ngig davon, von wem sie stammen, objektiv zu pr�fen und danach zu entscheiden hat, ob die verf�gbaren Unterlagen eine zuverl�ssige Beurteilung des streitigen Rechtsanspruchs gestatten. Insbesondere darf es bei einander widersprechenden medizinischen Berichten den Prozess nicht erledigen, ohne das gesamte Beweismaterial zu w�rdigen und die Gr�nde anzugeben, warum es auf die eine und nicht auf die andere medizinische These abstellt. Hinsichtlich des Beweiswertes eines Arztberichtes ist also entscheidend, ob der Bericht f�r die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden ber�cksichtigt, in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, in der Darlegung der medizinischen Zusammenh�nge und in der Beurteilung der medizinischen Situation einleuchtet und ob die Schlussfolgerungen des Experten oder der Expertin begr�ndet sind (BGE 125 V 352 Erw. 3a mit Hinweis).
b) Die Rechtsprechung hat es mit dem Grundsatz der freien Beweisw�rdigung als vereinbar erachtet, in Bezug auf bestimmte Formen medizinischer Berichte und Gutachten Richtlinien f�r die Beweisw�rdigung aufzustellen (BGE 125 V 352 Erw. 3b). Danach kommt auch den Berichten und Gutachten versicherungsinterner �rzte Beweiswert zu, sofern sie als schl�ssig erscheinen, nachvollziehbar begr�ndet sowie in sich widerspruchsfrei sind und keine Indizien gegen ihre Zuverl�ssigkeit bestehen. Die Tatsache allein, dass der befragte Arzt in einem Anstellungsverh�ltnis zum Versicherungstr�ger steht, l�sst nicht schon auf mangelnde Objektivit�t und Befangenheit schliessen. Es bedarf vielmehr besonderer Umst�nde, welche das Misstrauen in die Unparteilichkeit der Beurteilung als objektiv begr�ndet erscheinen lassen. Im Hinblick auf die erhebliche Bedeutung, welche den Arztberichten im Sozialversicherungsrecht zukommt, ist an die Unparteilichkeit des Gutachters allerdings ein strenger Massstab anzulegen (BGE 125 V 353 f. Erw. 3b/ee mit Hinweis).
4.- a) Beschwerdegegnerin und Vorinstanz haben gest�tzt auf den Schlussbericht des SUVA-Kreisarztes Dr. med. O._________ vom 21. Mai 1997 festgehalten, dem Beschwerdef�hrer k�nne in einer leidensangepassten T�tigkeit (Bedienen von Maschinen, leichte Montagearbeiten, leichte Abpack-, Einpack- oder Sortiert�tigkeiten, Kontroll- oder �berwachungsfunktionen) ein ganzt�giger Arbeitseinsatz zugemutet werden. Der Versicherte vertritt demgegen�ber die Ansicht, auf diese Zumutbarkeitsbeurteilung k�nne nicht abgestellt werden, da der Bericht des Kreisarztes die von der Rechtsprechung entwickelten Anforderungen an ein beweiskr�ftiges Gutachten nicht erf�lle und die Arbeitsf�higkeit in der Stellungnahme des Dr. med. C._________, W._________, vom 22. Januar 1997 wesentlich ung�nstiger beurteilt werde.
b) �ber die Entwicklung des Beschwerdebildes und der funktionellen Einschr�nkungen des Versicherten seit dem Unfall und der nachfolgenden Operation liegen insbesondere die folgenden �rztlichen Aussagen vor:
aa) Die �rzte des Spitals L._________ weisen im Bericht vom 15. August 1996 �ber die Hospitalisation vom 25. Juli bis 8. August 1996 insbesondere darauf hin, dass die Frakturlage unver�ndert sei mit nur einem teilweisen Durchbau der Radiusfraktur, und dass die Ulnaseite des distalen Radiusfragmentes nach dorsal rotiert sei, zusammen mit dem Ulnakopf. Im Bereich des Ellbogens seien die Frakturen durchgebaut, ohne Fehlstellung. In funktioneller Hinsicht wird �ber eine fehlende Supination und ein Extensionsdefizit im Ellbogen von 20� berichtet.
bb) Dem Austrittsbericht der Klinik B._________, B._________, vom 2. Oktober 1996 (Dr. med. L._________, Orthop�dische Chirurgie FMH) ist zu entnehmen, dass die Schulterfunktion recht gut wieder hergestellt werden konnte und die Beschwerden hier deutlich nachgelassen haben. Die Flexion des Ellbogens sei vollst�ndig wieder hergestellt, w�hrend ein Extensionsverlust von 19 Grad bestehe, welcher beim Tragen auch kleiner Lasten ab 2 kg Schmerzen verursache. Die Pronation sei m�ssig behindert, die Supination vollst�ndig aufgehoben und auch therapeutisch nicht beeinflussbar. Bei der Funktion des Handgelenks sei insbesondere die Dorsalextension behindert, wobei der Ulnavorschub mit Subluxation nach dorsal limitierend erscheine. Das distale Radio-Ulnar-Gelenk sei druckdolent und radiologisch gesprengt. Die Behinderung im Beruf als Maler ergebe sich in erster Linie aus der Supinationsst�rung und der gest�rten Handextension, nebst der muskul�ren Atrophie. Dagegen sei der Extensionsverlust im Ellbogen zweitrangig.
cc) Laut dem Bericht des Dr. med. C._________ vom 22. Januar 1997 besteht im Bereich des Ellbogengelenks keine Verbesserungsm�glichkeit. Am Vorderarm sei der Beschwerdef�hrer in erster Linie durch die eingeschr�nkte bzw. vollkommen verunm�glichte Supination sowie durch die schmerzhafte Extension des Handgelenks beeintr�chtigt. Die dem Bericht beigelegte Krankengeschichte enth�lt die Bemerkung, der Patient sei mit dem jetzigen Zustand einigermassen zufrieden, obwohl er nicht mehr arbeitsf�hig sei und dies auch durch eine Operation nicht mehr werde. Der Arzt schl�gt einen operativen Eingriff vor, um Schmerzfreiheit und eine gewisse Verbesserung der Supination zu erreichen.
dd) Der Bericht des Kreisarztes vom 21. Mai 1997 nennt als relevante funktionelle Restfolgen des Unfalls vom 9. Februar 1996 eine herabgesetzte Faustschlusskraft rechts, eine eingeschr�nkte Funktion des rechten Handgelenkes sowie eine aufgehobene Supination des rechten Vorderarms. Nach der Beurteilung des Kreisarztes k�nnen Gewichte bis in die Gr�ssenordnung von 5 kg auch rechts gehandhabt werden, wobei starke, auf den Vorderarm und die Hand wirkende Schl�ge oder Vibrationen zu vermeiden seien, ebenso sehr rasch sich wiederholende Bewegungen. Wegen der Einschr�nkung der Handgelenksfunktion sei es f�r den Beschwerdef�hrer auch schwierig, mit den Fingern schlecht zug�ngliche Stellen zu erreichen. Mit gestrecktem, h�ngendem Arm k�nnten f�r k�rzere Zeit Gewichte bis in die Gr�ssenordnung von 10 kg gehandhabt werden. Keine ins Gewicht fallenden zus�tzlichen Einschr�nkungen sollten sich nach der Beurteilung des Kreisarztes aus der marginalen Einschr�nkung der Fingerbeweglichkeit, dem leichten Streckdefizit des Ellbogens und der geringf�gig eingeschr�nkten Schulterfunktion ergeben. Bei einer geeigneten T�tigkeit d�rfe vom Versicherten ein ganzt�giger Arbeitseinsatz erwartet werden.
c) Der SUVA-Kreisarzt Dr. med. O._________ konnte sich bei der Abfassung seines Berichts vom 21. Mai 1997 auf die anl�sslich der ersten Untersuchung vom 3. M�rz 1997 gewonnenen Erkenntnisse, die Angaben der Dres. med. M._________ und N._________ in ihren Schreiben vom 16. und 29. April 1997 sowie auf zus�tzliche Untersuchungen vom 21. Mai 1997 st�tzen. Aus dem Bericht des Kreisarztes vom 3. M�rz 1997 wird deutlich, dass ihm die Vorakten, mit Einschluss des Berichts des Dr. med. C._________ vom 22. Januar 1997, zur Verf�gung standen. Die kreis�rztlichen Untersuchungen waren in Bezug auf die relevanten Beschwerden am rechten Arm (Schulter, Ellbogen, Vorderarm, Handgelenk) umfassend. Die Entwicklung seit dem Unfall war dem Kreisarzt bekannt und wird in seinen Berichten vom 3. M�rz und 21. Mai 1997 wiedergegeben. Dass bei der Untersuchung kein �bersetzer zugegen war, schm�lert den Wert der Ergebnisse nicht, werden doch keine sprachlichen Missverst�ndnisse geltend gemacht. Der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde angerufene Entscheid der Vorinstanz ist nicht einschl�gig, da der pr�zisen sprachlichen Verst�ndigung bei einer psychiatrischen Exploration naturgem�ss eine wesentlich gr�ssere Bedeutung zukommt als bei der Untersuchung somatischer Beschwerden. Die Aussage des Kreisarztes, unbelastet schmerze der rechte Arm kaum, stimmt mit den Angaben des Dr. med. N._________ im Schreiben vom 29. April 1997 �berein. Dass sich der Kreisarzt nur auf R�ntgenbilder des Ellbogens vom 5. September 1996 st�tzen konnte, w�hrend die am 17. Januar 1997 erstellten neuen R�ntgenaufnahmen des Ellbogens und des Handgelenks nicht bis zu ihm gelangten, schm�lert die Zuverl�ssigkeit seiner Stellungnahme ebenfalls nicht, gehen doch die Ergebnisse der neuen R�ntgenaufnahmen aus dem Bericht des Dr. med. C._________ vom 22. Januar 1997, der dem Kreisarzt vorlag, hervor. Auf Grund der medizinischen Befunde und der festgestellten funktionellen Einschr�nkungen leuchtet auch die Zumutbarkeitsbeurteilung ein. Die in der durch Dr. med. C._________ gef�hrten Krankengeschichte enthaltene Aussage, der Patient sei nicht mehr arbeitsf�hig und werde es auch durch eine Operation nicht mehr werden, vermag die Feststellungen des Kreisarztes nicht in Frage zu stellen, da sie sich nicht auf konkrete, ausserhalb des bisherigen Berufs liegende T�tigkeiten bezieht. Im Bericht vom 22. Januar 1997, der eine Zusammenfassung der Erkenntnisse des Dr. med. C._________ enth�lt, ist die Aussage zur Arbeitsf�higkeit nicht enthalten. Die dort wiedergegebenen Befunde werden zudem in der Stellungnahme des Kreisarztes ber�cksichtigt. Das kantonale Gericht hat daher zu Recht gest�tzt auf diese Stellungnahme festgestellt, dass dem Beschwerdef�hrer eine leichte, leidensangepasste T�tigkeit ganzt�gig zugemutet werden kann.
5.- Die Vorinstanz hat das Einkommen, welches der Beschwerdef�hrer ohne Invalidit�t bei ausgeglichenem Arbeitsmarkt durch eine ihm zumutbare Erwerbst�tigkeit im massgebenden Zeitpunkt des Einspracheentscheides vom 23. Januar 1998 (BGE 116 V 248 Erw. 1a mit Hinweisen) h�tte erzielen k�nnen (Valideneinkommen), ausgehend von den Angaben der Arbeitgeberin in der Unfallmeldung vom 12. Februar 1996 bestimmt, wonach sich der Verdienst auf 13 Monatsl�hne � Fr. 5651.- belief. Der von der Beschwerdegegnerin eingeholte Lohnbuchauszug vom 20. M�rz 1997 best�tigt diese Information. Gem�ss dem allgemeinverbindlich erkl�rten Gesamtarbeitsvertrag f�r das Maler- und Gipsergewerbe f�r die Jahre 1996 bis 1998 hatte der jeweilige Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern eine generelle Lohnerh�hung von Fr. 25.- pro Monat zuz�glich eine individuell leistungsabh�ngige Lohnerh�hung im durchschnittlichen Ausmass von mindestens Fr. 20.- pro Monat zu gew�hren. Das kantonale Gericht ist zu Recht von einer j�hrlichen Erh�hung um Fr. 45.- pro Monat ausgegangen, da keine hinreichenden Anhaltspunkte daf�r bestehen, dass der Lohn des Beschwerdef�hrers st�rker erh�ht worden w�re. Damit ergibt sich f�r das erste Quartal des Jahres 1997 ein hypothetisches Jahreseinkommen von Fr. 74'048.- (13 x Fr. 5696.-) und f�r Januar 1998, als der Einspracheentscheid erging, ein solches von Fr. 74'633.- (13 x Fr. 5741.-), dies unabh�ngig davon, ob die Erh�hung jeweils auf den Beginn des Kalenderjahres oder, wie in der Einsprachebegr�ndung vom 21. November 1997 geltend gemacht wurde, bereits per 1. April erfolgt w�re.
6.- Da der Beschwerdef�hrer keine Erwerbst�tigkeit aus�bt, hat die Vorinstanz das Invalideneinkommen zu Recht ausgehend von der vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 1996 bestimmt (BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb mit Hinweisen). Auf Grund der nunmehr vorliegenden LSE 1998 ist von einem standardisierten Zentralwert des Monatslohns der mit einfachen und repetitiven Aufgaben (Anforderungsniveau 4) besch�ftigten M�nner (privater und �ffentlicher Sektor [Bund] zusammen) von Fr. 4334.- auszugehen (LSE 1998, Tabelle A7). Hochgerechnet auf die durchschnittliche betriebs�bliche Arbeitszeit von 41,9 Stunden (BGE 126 V 77 mit Hinweis) ergibt sich ein Betrag von Fr. 4540.- pro Monat oder Fr. 54'480.- pro Jahr. Die Vorinstanz hat den Tabellenwert um 15% reduziert, um einer wegen der gesundheitlichen Beeintr�chtigung zu erwartenden Lohneinbusse Rechnung zu tragen. Dies ist im Lichte der von der Rechtsprechung entwickelten Richtlinien zur Bemessung des Abzugs (BGE 126 V 79 Erw. 5b mit Hinweisen) und deren �berpr�fung durch die Rechtsmittelinstanz (BGE 126 V 81 Erw. 6 mit Hinweis) nicht zu beanstanden. Insbesondere ist dem Beschwerdef�hrer eine leidensangepasste T�tigkeit ganztags zumutbar, sodass entgegen den Ausf�hrungen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kein Abzug f�r eine durch Teilzeitt�tigkeit bewirkte Lohneinbusse vorzunehmen ist, w�hrend der leidensbedingten Beeintr�chtigung durch die Reduktion um 15% auch dann angemessen Rechnung getragen wird, wenn die Arbeit bei der W._________ AG die in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde beschriebene Schwere aufgewiesen haben sollte. Damit resultiert ein Invalideneinkommen von Fr. 46'308.-. Die Gegen�berstellung dieses Betrags und des Valideneinkommens von Fr. 74'633.- ergibt einen Invalidit�tsgrad von 38%. Dass die SUVA dem Versicherten eine Rente auf Grund eines Invalidit�tsgrades von 40% zugesprochen hat, ist daher nicht zu beanstanden.
7.- Streitig ist ausserdem die Bemessung der Integrit�tsentsch�digung. SUVA und Vorinstanz sind von einer Integrit�tseinbusse von 20% ausgegangen. Der Beschwerdef�hrer verlangt demgegen�ber die Annahme einer Integrit�tseinbusse von 30%.
a) Die Vorinstanz hat die Bestimmungen und Grunds�tze zum Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung (Art. 24 Abs. 1 UVG; Art. 36 Abs. 1 UVV), zu deren Abstufung nach der Schwere des Integrit�tsschadens (Art. 25 Abs. 1 UVG) gem�ss den vom Bundesrat aufgestellten Richtlinien (Anhang 3 zur UVV, basierend auf Art. 36 Abs. 2 UVV) und zur Bedeutung der von der medizinischen Abteilung der SUVA erarbeiteten weiteren Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form (sog. Feinraster; vgl. dazu auch BGE 124 V 32 Erw. 1c) zutreffend dargelegt. Darauf kann verwiesen werden.
b) SUVA und Vorinstanz haben den Integrit�tsschaden, ausgehend von der Stellungnahme des Kreisarztes Dr. med. O._________ vom 21. Mai 1997, gest�tzt auf Tabelle 1 (Integrit�tsschaden bei Funktionsst�rungen obere Extremit�ten) und Tabelle 5 (Integrit�tsschaden bei Arthrosen) der von der SUVA unter dem Titel "Integrit�tsentsch�digung gem�ss UVG" ver�ffentlichten Richtwerte bestimmt. Die Aufhebung der Supination ist gem�ss Tabelle 1 dieser Richtwerte mit 10% zu veranschlagen. Eine m�ssige Handgelenksarthrose entspricht laut Tabelle 5 einem Integrit�tsschaden von 5 bis 10%, eine schwere einem solchen von 10 bis 25%. Angesichts der erheblichen Funktionseinbusse einerseits und der hinreichend dokumentierten Schmerzarmut ohne Belastung andererseits erscheint die Gewichtung des vorliegenden Beschwerdebildes mit 15%, etwas unter dem Durchschnittswert f�r eine schwere Handgelenksarthrose, als angemessen. Schliesslich ist dem Umstand, dass die Supination einen Teil der Handgelenksfunktion darstellt und somit durch den f�r die schwere Handgelenksarthrose eingesetzten Wert bereits teilweise miterfasst ist, durch eine Reduktion der Summe von 25% Rechnung zu tragen. Der von der Vorinstanz unter Ber�cksichtigung dieses Umstandes, des Streckdefizits des Ellbogens sowie der geringf�gigen Funktionseinschr�nkungen der Schulter und der Finger festgesetzte Integrit�tsschaden von 20% erscheint als angemessen. Die dagegen in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde erhobenen Einw�nde sind, soweit sie nicht bereits von der Vorinstanz entkr�ftet wurden, unbegr�ndet. Insbesondere geht aus dem Bericht des Kreisarztes vom 3. M�rz 1997 klar hervor, dass ihm die Stellungnahme des Dr. med. C._________ vom 22. Januar 1997 bekannt war, sodass deren ausdr�ckliche Erw�hnung im Rahmen der Beurteilung des Integrit�tsschadens nicht erforderlich war.

References: BGE 
 Art. 19
 Art. 95
 Art. 113
 Art. 108
 Art. 36
 Art. 36
 BGE