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Timestamp: 2019-11-17 18:03:00+00:00

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WEG-Verwalter | Rechtslupe
Schlagwort: WEG-Verwalter
Wer­den meh­re­re Bewer­ber um das Amt des Ver­wal­ters zur Wahl gestellt, muss über jeden Kan­di­da­ten abge­stimmt wer­den, sofern nicht ein Bewer­ber die abso­lu­te Mehr­heit erreicht und die Woh­nungs­ei­gen­tü­mer nur eine JaStim­me abge­ben kön­nen. Nach § 26 Abs. 1 Satz 1 WEG beschlie­ßen die Woh­nungs­ei­gen­tü­mer über die Bestel­lung und Abbe­ru­fung des Ver­wal­ters mit
Gegen eine im ers­ten Rechts­zug erfolg­te Kos­ten­ent­schei­dung, mit der die Kos­ten des Rechts­streits gemäß § 49 Abs. 2 WEG dem Ver­wal­ter der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft auf­er­legt wor­den sind, kann sich der Ver­wal­ter mit der sofor­ti­gen Beschwer­de wen­den; wird erst­mals im Beru­fungs­rechts­zug eine sol­che Kos­ten­ent­schei­dung getrof­fen, ist die Rechts­be­schwer­de statt­haft, sofern die­se zuge­las­sen wor­den
Vejäh­rung von WEG-Ansprü­chen – und die Kennt­nis des Ver­wal­ters
Das Wis­sen des Ver­wal­ters kann den ein­zel­nen Mit­glie­dern einer Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft bei der Durch­set­zung ihrer Ansprü­che als eige­ne Kennt­nis im Sin­ne von § 199 Abs. 1 Nr. 2 BGB ent­spre­chend § 166 BGB nur zuge­rech­net wer­den, wenn es sich um gemein­schafts­be­zo­ge­ne Ansprü­che im Sin­ne von § 10 Abs. 6 Satz 3 Fall 1 WEG han­delt oder
Haus­geld­vor­schüs­se im Wirt­schafts­plan der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft
In dem Gesamt­wirt­schafts­plan müs­sen die (künf­ti­gen) Haus­geld­vor­schüs­se der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer nicht aus­drück­lich als Ein­nah­men auf­ge­führt wer­den. Der not­wen­di­ge Inhalt eines Wirt­schafts­plans wird in § 28 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 bis 3 WEG fest­ge­legt. Der Plan hat zunächst die vor­aus­sicht­li­chen Ein­nah­men und Aus­ga­ben bei der Ver­wal­tung des gemein­schaft­li­chen Eigen­tums zu ent­hal­ten. Sie müs­sen in
Den Grund­sät­zen einer ord­nungs­ge­mä­ßen Ver­wal­tung (§ 21 Abs. 3 WEG) genügt jeden­falls bei Vor­lie­gen gra­vie­ren­der Män­gel der Bau­sub­stanz nur eine den all­ge­mein aner­kann­ten Stand der Tech­nik sowie die Regeln der Bau­kunst beach­ten­de Sanie­rung; da DIN-Nor­­men die Ver­mu­tung in sich tra­gen, dass sie den Stand der all­ge­mein aner­kann­ten Regeln der Tech­nik wie­der­ge­ben,
Vor­zei­ti­ge Abbe­ru­fung des WEG-Ver­wal­ters
Gemäß § 26 Abs. 1 S. 4 WEG liegt ein Grund für die Abbe­ru­fung des Ver­wal­ters regel­mä­ßig vor, wenn er die Beschluss­samm­lung nicht ord­nungs­ge­mäß führt. Die­se Wer­tung des Gesetz­ge­bers muss auch hier gel­ten. Dass das Gesetz hier Pflicht­ver­let­zun­gen des Ver­wal­ters in einem bestimm­ten Bereich sei­ner Tätig­keit schär­fer sank­tio­niert als in allen ande­ren,
Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft oder Ver­wal­ter als Arbeit­ge­ber
Ein Arbeits­ver­hält­nis ist die durch Arbeits­ver­trag begrün­de­te zwei­sei­ti­ge Pflicht zum Aus­tausch von Arbeit gegen Ent­gelt zwi­schen Arbeit­neh­mer und Arbeit­ge­ber . Arbeit­neh­mer ist, wer auf­grund eines pri­vat­recht­li­chen Ver­trags im Diens­te eines ande­ren zur Leis­tung wei­sungs­ge­bun­de­ner, fremd­be­stimm­ter Arbeit in per­sön­li­cher Abhän­gig­keit ver­pflich­tet ist . Arbeit­ge­ber ist der ande­re Teil des Arbeits­ver­hält­nis­ses, also
Beschlie­ßen die Woh­nungs­ei­gen­tü­mer Maß­nah­men zur Been­di­gung eines zwi­schen der Gemein­schaft und einem ihrer Mit­glie­der geschlos­se­nen Ver­tra­ges, ist eine ord­nungs­ge­mä­ße Ver­wal­tung nicht schon wegen eines mög­li­chen Schei­terns der Maß­nah­men zu ver­nei­nen, son­dern erst dann, wenn für einen ver­stän­di­gen Woh­nungs­ei­gen­tü­mer ohne wei­te­res ersicht­lich ist, dass die Been­di­gung aus tat­säch­li­chen oder recht­li­chen Grün­den
Ver­wal­ter­zu­stim­mung zum Woh­nungs­ver­kauf – und der Ablauf der Ver­wal­ter­be­stel­lung
Die Zustim­mung des Ver­wal­ters zu der Ver­äu­ße­rung von Woh­nungs­ei­gen­tum nach § 12 Abs. 1, 3 WEG bleibt auch dann wirk­sam, wenn die Bestel­lung des Ver­wal­ters vor dem in § 878 BGB genann­ten Zeit­punkt endet. Im Grund­buch­ver­fah­ren ist grund­sätz­lich nicht zu prü­fen, ob der Ver­wal­ter, des­sen Zustim­mung zur Ver­äu­ße­rung nach § 12
Woh­nungs­ei­gen­tum und die Ver­äu­ße­rungs­zu­stim­mung bei Mit­er­ben
Die Über­tra­gung eines Wohn­ei­gen­tums von der Erben­ge­mein­schaft auf sämt­li­che Mit­er­ben zu Bruch­tei­len unter­liegt nicht dem von den Woh­nungs­ei­gen­tü­mern für den Fall der "Ver­äu­ße­rung" ver­ein­bar­ten Erfor­der­nis der Zustim­mung des Ver­wal­ters. Das auf der Grund­la­ge des § 12 Abs. 1 WEG in einer Tei­lungs­er­klä­rung oder sons­ti­gen Ver­ein­ba­rung der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer ange­ord­ne­te Zustim­mungs­er­for­der­nis bei Ver­äu­ße­run­gen
Ver­wal­ter­be­stel­lung und die Beur­tei­lungs­spiel­raum der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer
Bei der Bestel­lung des Ver­wal­ters haben die Woh­nungs­ei­gen­tü­mer wie bei der Abbe­ru­fung einen Beur­tei­lungs­spiel­raum. Eine haf­tungs­be­schränk­te Unter­neh­mer­ge­sell­schaft kann Ver­wal­te­rin einer WEG sein. Zum Ver­wal­ter einer WEG darf – unab­hän­gig von der Rechts­form – nur bestellt wer­den, wer über aus­rei­chen­de finan­zi­el­le Mit­tel ver­fügt und aus­rei­chen­de Sicher­heit im Haf­tungs­fall bie­tet. Besteht bei

References: § 26
 § 49
 § 199
 § 166
 § 10
 § 28
 § 26
 § 12
 § 878
 § 12
 § 12