Source: http://unity-of-real-life.de/webpanel/?site=server_rules
Timestamp: 2019-11-21 13:18:00+00:00

Document:
Unity-of-Real-Life - Server Rules
Startseite Bewerbung Kalender Neuigkeiten News Archive
Umfrage Shoutbox Bürger/Mitglieder
Forum Server Regeln Server User Liste Wer ist Online
Galerie Download Discord Verknüpfen Sie uns Links Partner Sponsoren Streams To-do-Liste Videos
Kontakt Über uns Seitenstatistik Antworten auf häufige Fragen Impressum
Belästigungen, Beleidigungen, Hassreden und Rassismus unter Spielern sind verboten
Auch im RP ziehen wir individuelle Grenzen (Das N-Wort ist beispielsweise bei uns in keiner Form erwünscht)
Handelt nach gesundem Menschenverstand
Ständig wiederholende Beleidigungen, usw sind auch im RP nicht erwünscht
Das Ausnutzen von Bugs, Exploits oder offensichtlicher Ausnutzung von ungewollten Spielmechaniken ist verboten
Bugs oder Lücken sind umgehend dem Support zu melden
Das Ausnutzen von Lücken im Regelwerk wird ebenfalls bestraft
Das Mindestalter zur Spielberechtigung auf -Rage Projekt Life-beträgt 18 Jahre (USK Grand Theft Auto V)
Jeder Spieler hat Sorge zu tragen, dass er ein funktionstüchtiges Mikrofon besitzt
Störgeräusche sind umgehend zu beheben
Modifikationen, die das Spielgeschehen zu eurem Vorteil beeinflussen, sind verboten
Bei Verstößen gegen die Serverregeln werden sowohl temporäre, als auch permanente Sperren verhängt
Ein Spieler, der als Broadcaster permanent von Twitch ausgeschlossen wurde, darf nicht auf -Rage Projekt Life- spielen
Das vorsätzliche Stören anderer Spieler auf jeglicher Art ist verboten (Aktionen ohne RP Hintergrund werden bestraft)
Auf dem Server hat man sich stets in der Rolle zu befinden. Jegliche Kommunikation zwischen Spielern ist verboten. Wir dulden kein "Out of Character"
Das Leben des Charakters ist dessen wertvollster Besitz.
Achte es stets im Kontext der Charakterentwicklung
Der Ingame-Name muss aus einem ordentlichen Vor- und Zunamen bestehen.
Troll-Namen (Fixi Hartman, Alpha Tier, Wat Willsu, Reinhardt Stecken etc.) und
Namen berühmter Persönlichkeiten (ob real oder fiktiv) werden nicht zugelassen oder nachträglich entfernt.
Roleplay-Kommunikation zwischen Spielern aller Fraktionen dürfen ausschließlich über Tools des Projektes stattfinden (siehe ganz unten: Meta (genauere Ausführung)).
Das Verlassen des Servers in einer laufenden Roleplay-Situation ist verboten und wird bestraft.
Client-Crashes sind davon ausgenommen.
Sollte ein Spieleintritt technisch nicht mehr möglich sein, muss dies dem Supporter mitgeteilt werden.
Man kann einen maskierten Spieler nicht allein an seiner Stimme oder dem Kleidungsstil identifizieren.
Mehrere schlüssige Übereinstimmungen können allerdings zu Verdächtigungen und Mutmaßungen führen.
Ein mehrmaliges, grundloses Maskieren, um die Identifizierung auf biegen und brechen zu verhindern, wird als Power-RP interpretiert.
Diese Regel ist ebenfalls im Bezug auf Stimmenverzerrer in Kraft.
Ein Regelverstoß muss dem Support gemeldet werden
Ein Regelverstoß wird nicht im laufenden RP thematisiert.
Eine Meldung findet nach Beendigung der RP-Situation statt
Metagaming (Informationsbeschaffung außerhalb des RP’s) ist in jeglicher Weise verboten
Power RP ist verboten
Wir erwarten von unseren Spielern jegliche RP-Szenarien kreativ und fair für alle auszuspielen
Bedenke immer, deinem Mitspieler etwas mitzugeben, damit mindestens im Nachgang auf die Handlung eingegangen werden kann
Das Nachspielen von Vergewaltigungen ist verboten
Sexuelle Anspielungen gegenüber Spieler*innen sind verboten
Scripted RP (das RP vorher mit allen Parteien absprechen) ist verboten
Das Ausloggen/Quitten während einer RP-Situation ist verboten (Combat Logging)
Sollte das RP durch einen Serverrestart/-absturz unterbrochen wurde, muss dieses nach dem Serverrestart fortgesetzt werden
Auf Client-Crashes wird im RP nicht eingegangen
Während man am Boden liegt und auf den Medic wartet, ist ausloggen ebenfalls verboten (Combat Logging)
Fahrzeuge auf dem Dach liegend dürfen nicht umgedreht werden
Sofern ein Fahrzeug sich auf der Seite befindet, darf es im RP, sofern ordentlich und sauber ausgespielt, gekippt werden
Die eigenen Aufnahmen und VODs werden nur vor dem Support, jedoch nicht vor Gericht als Beweismittel akzeptiert
Schwangerschaften im RP auszuspielen, ist verboten
Das Ausspielen von lebensbedrohlichen Erkrankungen ist verboten
Ein Helikopter darf nicht entwendet werden.
Ebenso darf keine Erpressung zur Nutzung eines Helikopters erfolgen
Das Aufhalten und Verweilen auf Dächern, die nicht direkt mit einer Leiter oder einer Treppe erreichbar sind, ist verboten
Schwarzgeld ist wie normales Geld zu betrachten. Sollten Rückschlüsse über die Herkunft möglich sein, kann es als unversteuertes Geld betrachtet werden
Schwarzgeld ist kein ausländisches Geld
Schwarzgeld ist kein Falschgeld
Cross-Bikes (Manchez, Sanchez, BF400, Cliffhanger, u. ä.) dürfen nicht aktiv in eine kriminelle Handlung eingebunden werden
Aktive Einbindung in eine kriminelle Handlung versteht sich bspw. die Nutzung als Fluchtfahrzeug bei einer Straftat, u. ä.
Bis zu 3 Spieler haben die Möglichkeit gemeinsam einzureisen und sich flüchtig zu kennen
Euer Charakter hat einen Reset und stattdessen wart ihr mal zusammen auf der selben Schule/habt euch irgendwo mal getroffen, oder ähnliches.
Dies trifft auch auf eine Verwandtschaft zu. Die gemeinsame Vergangenheit hat nur oberflächlich ausgespielt zu werden
Sofern eine Gruppe gemeinsam einreisen möchte, die über dieses Prinzip hinaus geht, muss das im Support angefragt werden
Verhalten gegenüber und von Fraktionen
Polizei: Die Untersuchungshaft darf nicht länger als 24 Std andauern. Sollte gegen diese Regel verstoßen werden, muss dies dem Support gemeldet werden
Aus einem gepanzerten Fahrzeug dürfen keine Schüsse abgefeuert werden (RIOT)
Polizei/Justiz: Das Police Department und die Justiz müssen zwingend als staatlich ausführendes Organ angesehen werden. Hierbei gilt zu beachten, dass jeder Staatsbeamte, unabhängig seines Ranges, den Staat in dem Rahmen vertritt, wie es unser Strafgesetzbuch und die damit verbundenen Ordnungen (StPO, StVO, etc.) vorschreiben. Die Charaktere dürfen nicht aufgrund dieses vorgeschriebenen Handlungsrahmen Vergeltung abbekommen
Zusatz 1: Das Strafgesetzbuch (StGB) ist öffentlich für jeden Spieler einsehbar, sodass sichergestellt werden kann, dass jeder Spieler kontrollieren kann, ob der Handlungsrahmen/Strafrahmen seitens der Polizei eingehalten wird
Zusatz 2: Sollte ein Polizist/Sheriff, unabhängig von seinem Rang, außerhalb des vorgeschriebenen Handlungsrahmen, basierend auf Strafgesetzbuch (StGB), Strafprozessordnung (StPO), Straßenverkehrsordnung (StVO) und Grundgesetz (GG) agieren, so gilt ab diesem Moment für diese Person(en) nicht mehr der Vergeltungsschutz
Zusatz 3: Im Zuge der Polizei- und Justizmaßnahmen, die unter dem Vergeltungsschutz stehen, darf zu keinem Zeitpunkt aufgrund polizeilicher oder juristischer Maßnahmen ein Kopfgeld auf Polizisten/Mitglieder der Justiz ausgesetzt werden
In einer Safezone darf kein Spieler bedroht, als Geiseln genommen oder getötet werden
Fahrzeuge in einer Safezone dürfen nicht vorsätzlich gestohlen und beschädigt werden
Der Schutz der Safezone ist dann aufgehoben, wenn die Roleplay-Situation außerhalb der Safezone begonnen hat
Bei freistehenden ATMs beläuft sich die Safezone auf einen Radius von 10 Metern um das Objekt herum
Spieler ohne eine Schussankündigung oder RP-Hintergrund zu töten ist verboten
Spieler mit einem Fahrzeug zu überfahren ist verboten
Solltet ihr versehentlich einen Spieler getötet haben, informiert die Medics, um die Situation aufzuklären
Eine Verhaftung ist keine Schussankündigung und auch kein ausreichender RP-Hintergrund
Der Gebrauch eines Tazers gilt als Schußankündigung
New-Life-Regel | Bewusstlosigkeit | Respawn
Knockdown-Phase
In der Knockdown-Phase liegt der Charakter am Boden und kann nur kriechen
Während der Knockdown-Phase kann man nur sprechen und telefonieren um Hilfe zu rufen (bedenkt euren Zustand, beim Telefonat)
Der Timer zur Bewusstlosigkeit läuft ab und man steht an der Stelle wieder auf
Sofern man in die stabile Seitenlage versetzt wurde, kann man nur von einem Mediziner zu Bewusstsein gebracht werden oder man spawnt am Krankenhaus neu
Beim Respawn am Krankenhaus ist der Charakter soweit versorgt, dass er wieder unterwegs sein kann
Es ist nicht erwünscht, dass der Charakter unmittelbar nach dem Respawn direkt wieder zum Ort des Geschehens zurückkehrt (30 Minuten)
Der Spieler hat die Verantwortung die schwere seiner Verletzungen entsprechend zu berücksichtigen
Der "richtige" Tod kann nur durch eine Hinrichtung oder einem Selbstmord eintreten
Nach einer Hinrichtung oder Selbstmord wird der Charakter gelöscht
Informationen, die man während der Bewusstlosigkeit (Knockout-Phase) erhält, dürfen nicht im RP verwendet werden
Geiselnahme, Banküberfalle und ausrauben
Im Vordergrund steht das Roleplay (realistische Forderungen, nur direkte Verhandlungen)
Das Töten der Geisel(n) ist nur dann gestattet, wenn diese nicht kooperativ ist oder die Forderungen nicht erfüllt wurden
Zivilisten die nicht der Roleplayhandlung angehören, sich trotzdem dem Geschehen nähern, handeln auf eigene Gefahr
Die Forderung von Server oder Gesetzesänderungen sind nicht verhandelbar
Versetzt euch stets in euren Gegenüber und gebt ihm was zurück
Eine Gruppierung/Gang muss permanent durch ein eindeutiges Erkennungsmerkmal (Farbe, besonderes Kleidungsstück) von der zivilen Bevölkerung zu unterscheiden sein
Ausnahme: Während ein RP-Beruf (bspw. Benny's) ausgeführt wird, in dem es eine feste Arbeitskleidung gibt, ist man während der Arbeit davon befreit
Eine Gruppierung/Gang darf die Farbe anderer Gruppierungen/Gangs annehmen, um Aktionen unter deren Flagge durchzuführen
Gruppierungsanträge können nur noch von Spielern gestellt werden, die eine aktive Mindestspielzeit von 6 Wochen haben
Gang-Konflikte dürfen nur im "Gang vs. Gang" ausgespielt werden
Eine Gang ist für sich verantwortlich und löst ihre Probleme selber
Kleine Gruppen dürfen einen Antrag für eine Allianz stellen, die ihnen bei einem Konflikt zur Seite steht. Dieser Antrag ist im Support einzureichen
Laufende Situationen, in denen sich verschiedene Parteien an einem Ort aufhalten sind davon unberührt
Das gezielte "campen" an einem Händler, innerhalb eines Zusammenschlusses, um die Regel zu umgehen, ist nicht gestattet
Bezüge zu Gangs aus der realen Welt sind nicht erwünscht.
Gruppierungen/Gangs in San Andreas entwickeln sich selbstständig. Allein auf Grund der Vorlage, an die die eigene Gruppierung/Gang angelehnt ist, darf keine Ablehnung zu anderen Gruppierungen/Gangs stattfinden und/oder ausgespielt werden.
Zugehörigkeit entsteht im RP und nicht durch das gemeinsame Ausarbeiten eines Wikipedia-Beitrags zu einer realen Gruppierung/Gang.
Sofern es der RP-Hintergrund zulässt, kann ein Spieler für einen anderen Charakter eine Hinrichtung beantragen
Eine Hinrichtung ist die letzte RP-Lösung
Die Hinrichtung kann erst nach Freigabe durch den Support stattfinden
Der hingerichtete Charakter wird nach der Hinrichtung gelöscht
Sofern es der RP-Hintergrund zulässt, kann für einen Charakter ein Suizid beantragt werden
Ein Suizid ist die letzte RP-Lösung
Der Suizid kann erst nach Freigabe durch den Support stattfinden
Der Charakter wird nach dem Suizid gelöscht
Wenn ein Spieler wiederholt extrem illegal wirkt (töten, etc.), können im RP die Maßnahmen getätigt werden, einen Charakter lebenslang einzusperren
Solch eine Strafe findet nur unter Betrachtung des Supports statt
Wer seinen Charakter nicht mehr spielen möchte, muss diesen nicht gleich umbringen, sondern kann auch ausreisen, bzw ihn nicht mehr spielen
Dieser Vorgang muss im Support beantragt werden
Alle RP-Stränge müssen abgeschlossen sein
Der Charakter wird gelöscht
Jede der Charakterenden kann eine Auszeit bis zu 7 Tagen nach sich ziehen, bis ein neuer Charakter angelegt werden kann
Der Wechsel auf ein anderen Charakter ist nur dann erlaubt, wenn der jetzige gespielte Charakter sich in keiner laufenden RP Situation befindet
Deine Charaktere dürfen sich NICHT im direkten Kontakt befinden
Überweisungen (auch über Dritte), Informationsaustausch, usw. sind verboten
Teamspeak und Funk
Sofern man mit dem Server verbunden ist, hat man sich mit Hilfe des Plugins im Ingame-Channel aufzuhalten
Das Nutzen von externen Programmen und Plugins zur Kommunikation (Skype, Steam Chat, zweites Teamspeak, TS Overlays, TSNotifier etc.) ist verboten
Für Polizisten und Medics wird vom Projekt ein Discord zur Verfügung gestellt, über den zusätzlich eine Funk-Kommunikation gewährleistet wird
Meta (genauere Ausführung)
RP-Kommunikation
Folgende Kommunikations- und Organisationstools stellt das Projekt aktuell:
Audiokommunikation (Ingame-Channel und Funk-Discord)
Aktensystem Justiz/Polizei
Jegliche Tools zur Organisation oder Kommunikation, die nicht durch das Projekt zur Verfügung gestellt werden, sind verboten
Habt ihr beispielsweise ein Unternehmen und wollt Preise o. ä. an die Mitarbeiter kommunizieren, verschickt die Liste selbst per E-Mail (Text oder Bild als Anhang)
Wenn ihr für euch selbst Notizen oder ähnliches anlegt, ist das in Ordnung. Solche Dokumente dürfen aber nicht im RP geteilt werden
Jeglicher Verlust (Items, Waffen, Fahrzeuge, Häuser, etc.) kann ausschließlich durch einen Videobeweis im Support geltend gemacht werden
Ein Gespräch im Support darf nicht aufgezeichnet oder gestreamt werden
Ihr dürft nachträglich über eure Supportfälle sprechen
Namensänderungen können nur durch die Justiz im RP ausgeführt werden
Eine Namensänderung erlaubt euch nicht euren RP-Charakter zu ändern
Regeln können sich jederzeit verändern
Das Verkaufen des Accounts oder sonstigen Spielementen ist strengstens verboten
Die Spieleranzeige (F2-Taste) darf nur für Support-Aufzeichnungen verwendet werden.
Es ist strengstens untersagt, sich während des Spielens in Streams oder Streamchats aufzuhalten. Dies wird als Meta-Gaming betrachtet
E-Mails und Bankkonten sind Zusatzmittel im RP, die Freiheiten, Möglichkeiten und Bequemlichkeiten hervorbringen, aber auch kontrolliert werden können.
Anfragen für E-Mail und Kontoauskünfte müssen sehr detailliert sein.
Jeder Fall wird einzeln bewertet.
Anfragen werden nur für Rechtsfälle bearbeitet.
(2) Der Lenker eines Fahrzeuges darf im Ortsgebiet nicht schneller als 80 km/h, außerhalb des Ortsgebietes nicht schneller als 120 km/h und auf dem Highway nicht schneller als 120 km/h fahren.
a. wer ein Fahrzeug lenkt oder in Betrieb nimmt, obwohl er sich in einem alkoholisierten oder durch Rauschmittel beeinträchtigten Zustand befindet,
(1) Die Strafprozessordnung regelt das Verfahren zur Aufklärung von Straftaten und über die Verfolgung verdächtiger Personen. Straftat im Sinne des Gesetzes ist jede mit Strafe bedrohte Handlung.
(1) Polizei und Staatsanwaltschaft sind im Rahmen ihrer Aufgaben verpflichtet, jeden ihnen zur Kenntnis gelangten Anfangsverdacht einer Straftat aufzuklären.
(2) Ein Anfangsverdacht liegt vor, wenn auf Grund bestimmter Anhaltspunkte angenommen werden kann, dass eine Straftat begangen wurde.
(3) Das Gericht hat die der Anklage zu Grunde liegende Tat und die Schuld des Angeklagten aufzuklären.
(1) Polizei, Staatsanwaltschaft und Gericht haben die Wahrheit zu erforschen und alle Tatsachen aufzuklären, die für die Beurteilung der Tat und des Beschuldigten von Bedeutung sind.
(2) Alle Richter, Staatsanwälte und polizeilichen Organe haben ihr Amt unparteilich und unvoreingenommen auszuüben. Sie haben die zur Belastung und die zur Verteidigung des Beschuldigten dienenden Umstände mit der gleichen Sorgfalt zu ermitteln.
§ 4 Anklagegrundsatz
(1) Die Anklage obliegt der Staatsanwaltschaft. Die Staatsanwaltschaft hat für die zur Entscheidung über das Einbringen der Anklage notwendigen Ermittlungen zu sorgen.
(2) Die Durchführung des gerichtlichen Hauptverfahrens setzt eine Anklage voraus.
(3) Das Gericht hat die Anklage zu erledigen, darf sie jedoch nicht überschreiten.
§ 5 Rechtliches Gehör
(1) Der Beschuldigte hat das Recht, am gesamten Verfahren mitzuwirken, alle gegen ihn vorliegende Verdachtsgründe zu erfahren und vollständige Gelegenheit zu deren Beseitigung und zu seiner Rechtfertigung zu erhalten.
§ 6 Recht auf Verteidigung
(1) Der Beschuldigte hat das Recht, sich selbst zu verteidigen und den Beistand eines Verteidigers zu beantragen.
(2) Der Beschuldigte darf nicht gezwungen werden, sich selbst zu belasten. Er darf nicht durch Zwangsmittel, Drohungen oder Versprechungen zu Äußerungen bewogen werden.
§ 7 Unschuldsvermutung
(1) Jede Person gilt bis zu ihrer rechtskräftigen Verurteilung als unschuldig.
§ 8 Freie Beweiswürdigung
(1) Ob Tatsachen als erwiesen festzustellen sind, hat das Gericht auf Grund der Beweise nach freier Überzeugung zu entscheiden; bei Zweifeln stets zu Gunsten des Angeklagten.
§ 9 Verbot wiederholter Strafverfolgung
(1) Nach rechtswirksamer Beendigung eines Strafverfahrens ist die neuerliche Verfolgung desselben Verdächtigen wegen derselben Tat unzulässig.
Polizei, Staatsanwaltschaft und Gericht
§ 10 Polizei
(1) Die Polizei besteht in der Wahrnehmung von Aufgaben im Dienste der Strafrechtspflege.
(2) Die Organe der Polizei sind die Vollzugsbeamten des Los Santos Police Department.
§ 11 Staatsanwaltschaft
(1) Die Staatsanwaltschaft übt ihre Tätigkeit als Organ der Rechtspflege aus.
(2) Die Staatsanwaltschaft leitet das Ermittlungsverfahren. Ihr allein steht die Erhebung der öffentlichen Anklage zu. Sie entscheidet, ob gegen eine bestimmte Person Anklage einzubringen, von der Verfolgung zurückzutreten oder das Verfahren einzustellen ist.
(3) Staatsanwälte sind die eingetragenen Staatsanwälte des Prosecutor’s Office.
§ 12 Rücktritt von der Verfolgung wegen Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft
(1) Der Täter einer Straftat hat das Recht den Rücktritt von der Strafverfolgung zu verlangen, wenn er sein Wissen über neue Tatsachen oder Beweismittel offenbart, deren Kenntnis dazu beiträgt die Aufklärung von Straftaten zu ermöglichen, die dem Staatsanwalt besonders wichtig erscheinen.
§ 13 Gericht
(1) Als Gerichte sind im Strafverfahren tätig:
a. der Court of Los Santos
b. der Supreme Court Los Santos
§ 14 Court of Los Santos
Dem Court of Los Santos obliegt die Entscheidung über
a. alle Vergehen und Verbrechen nach dem Strafgesetzbuch.
b. Das Verfahren über Anträge im Zuge des Strafverfahrens.
Der Court of Los Santos kann durch einen Einzelrichter oder durch eine Richterbank, bestehend aus bis zu vier Berufsrichtern, gebildet werden.
§ 15 Supreme Court Los Santos
(1) Dem Supreme Court Los Santos obliegt die Entscheidung über Rechtsmittel gegen Urteile des Court of Los Santos.
(2) Der Supreme Court Los Santos kann durch einen Einzelrichter oder durch eine Richterbank, bestehend aus bis zu vier Berufsrichtern, gebildet werden.
§ 16 Richter
(1) Richter sind die durch das Department of Justice zur Bildung der Gerichtshöfe und Mitwirkung im Ermittlungsverfahren legitimierten Personen.
(2) Die Richter sind in der Ausführung ihrer Arbeit unabhängig und weisungsfrei.
§ 17 Ermittlungen
(1) Die Polizei ermittelt von Amts wegen. Anordnungen der Staatsanwaltschaft und des Gerichts hat sie zu befolgen.
(2) Ist für eine Ermittlungsmaßnahme eine Anordnung der Staatsanwaltschaft oder des Gerichts erforderlich, so kann die Polizei diese Maßnahme bei Gefahr in Verzug eigenmächtig ausüben.
§ 18 Zwangsgewalt
(1) Die Polizei ist ermächtigt verhältnismäßigen und angemessenen Zwang anzuwenden, soweit dies für die Durchführung von Ermittlungen oder die Aufnahme von Beweisen unerlässlich ist.
§ 19 Festnahme
(1) Die Festnahme einer Person, die der Begehung einer strafbaren Handlung verdächtig ist, ist zulässig, wenn sie auf frischer Tat betreten oder unmittelbar danach entweder glaubwürdig der Tatbegehung beschuldigt oder mit Gegenständen betreten wird, die auf ihre Beteiligung an der Tat hinweisen oder Flucht-, Verdunkelungs-, Tatbegehungs- oder Tatausführungsgefahr vorliegt.
(2) Auf die Festnahme kann die Untersuchungshaft folgen, wenn zumindest ein Haftgrund vorliegt.
(3) Anstelle der Festnahme kann die Vorführung des Beschuldigten zur sofortigen Vernehmung erfolgen, wenn einer der in Abs. 1 bezeichneten Festnahmegründe vorliegt. Die Polizei kann den Verdächtigen von sich aus vorführen. Die Festnahme ist nach der Vernehmung sofort aufzuheben.
(4) Die in Abs. 1 und Abs. 2 beschriebenen Zwangsmittel müssen vom Staatsanwalt angeordnet und dem Gericht unverzüglich zur Prüfung vorgelegt werden. Wenn das Gericht die Festnahme oder die Untersuchungshaft für rechtmäßig erklärt, hat der Beschuldigte das Recht zur Beschwerde an den obersten Gerichtshof.
§ 20 Durchsuchung von Orten, sowie von Personen
(1) Durchsuchungen von Orten sind zulässig, wenn auf Grund bestimmter Tatsachen anzunehmen ist, dass sich dort eine Person verbirgt, die einer Straftat verdächtigt ist oder sich dort Gegenstände befinden, die sicherzustellen sind.
(2) Durchsuchung einer Person ist zulässig, wenn Grund zur Annahme besteht, der Beschuldigte habe in seiner Kleidung oder in seinem Gepäck Sachen, die sichergestellt werden sollen, oder wenn dieser festgenommen wurde, auf frischer Tat betreten wurde oder sie einer Straftat verdächtig ist.
(1) Sicherstellung iSd Gesetzes ist die vorläufige Begründung der Verfügungsmacht über Gegenstände.
(2) Sicherstellung ist zulässig, wenn sie aus Beweisgründen erforderlich scheint.
Rechtsmittel gegen Urteile des Gerichtshofs Los Santos
(1) Ein Rechtsmittel kann gegen ein freisprechendes Urteil nur zum Nachteile gegen ein verurteilendes, sowohl zum Vorteile, als auch zum Nachteile des Angeklagten ergriffen werden.
(2) Das Rechtsmittel ist in Form der Nichtigkeitsbeschwerde zulässig, wenn sich aus den Akten erhebliche Bedenken gegen die Richtigkeit des Urteils ergeben. Wird der Nichtigkeitsbeschwerde stattgegeben, so hat der Supreme Court of Los Santos die Wiederaufnahme des Verfahrens an den Court of Los Santos zu weisen.
(3) Das Rechtsmittel ist in Form der Berufung zulässig, wenn sich aus den Akten erhebliche Bedenken gegen die Bemessung der Strafhöhe ergeben. Wird der Berufung stattgegeben, entscheidet der Supreme Court of Los Santos ohne eine Wiederaufnahme des Verfahrens über die angemessene Strafhöhe.
(4) Das Rechtsmittel ist unmittelbar nach Verkündung des Urteils beim Court of Los Santos anzumelden. Mit der Entscheidung über die Nichtigkeitsbeschwerde und die Entscheidung über die Berufung wird das Urteil rechtskräftig.
Andere Beteiligte am Strafverfahren
§ 23 Zeugen
(1) Zeuge ist eine vom Beschuldigten verschiedene Person, die zur Aufklärung der Straftat wesentliche Tatsachen wahrgenommen haben könnten und darüber im Verfahren aussagen sollen.
(2) Zur Verweigerung sind Zeugen berechtigt, falls sie ansonsten sich oder einen Angehörigen der Gefahr strafrechtlicher Verfolgung aussetzen würden.
§ 24 Privatankläger
(1) Strafbare Handlungen, deren Begehung nur auf Verlangen des Opfers zu verfolgen sind, bezeichnet das Gesetz. Das Hauptverfahren wird in diesen Fällen auf Grund einer Anklage des Privatanklägers durchgeführt; ein Ermittlungsverfahren findet nicht statt.
(2) Der Privatankläger hat grundsätzlich die gleichen Rechte wie die Staatsanwaltschaft. Zwangsmaßnahmen zu beantragen ist er jedoch nur insofern berechtigt, als dies zur Sicherung von Beweisen erforderlich ist. Die Festnahme des Beschuldigten oder die Verhängung oder Fortsetzung der Untersuchungshaft zu beantragen ist er nicht berechtigt.
(3) Kommt der Privatankläger nicht zur Hauptverhandlung oder stellt er nicht die erforderlichen Anträge, so wird angenommen, dass er auf die Verfolgung verzichtet habe. In diesen Fällen ist das Verfahren durch Beschluss einzustellen.
§ 25 Definitionen
a. »Beschuldigter« jede Person, sobald er auf Grund bestimmter Tatsachen konkret verdächtig ist, eine strafbare Handlung begangen zu haben.
b. »Angeklagter« jeder Beschuldigte, gegen den Anklage eingebracht worden ist.
c. »Verteidiger« eine zur Vertretung im Strafverfahren berechtigte Person, die von der Anwaltskammer eine Lizenz erworben hat.
(2) Festnahme und Haftgründe:
a. »Fluchtgefahr« besteht, wenn der Beschuldigte flüchtig ist oder sich verborgen hält oder, wenn aufgrund bestimmter Tatsachen die Gefahr besteht, er werde flüchten oder sich verborgen halten.
b. »Verdunkelungsgefahr« besteht, wenn der Beschuldigte Zeugen, Sachverständige oder Mitbeschuldigte zu beeinflussen, Spuren der Tat zu beseitigen oder sonst die Ermittlung der Wahrheit zu erschweren versuchen.
c. »Tatbegehungsgefahr« besteht, wenn die Gefahr besteht, der Beschuldigte werde eine eben solche gegen dasselbe Rechtsgut gerichtete Tat begehen.
d. »Tatausführungsgefahr« besteht, wenn die Gefahr besteht, der Beschuldigte werde die ihm angelastete versuchte oder angedrohte Tat ausführen.
§ 26 Verstoß gegen die Strafprozessordnung
(1) Wenn Richtern ein möglicher Verstoß gegen die Strafprozessordnung bekannt wird, so haben sie diesen Verdacht aufzuklären und darüber zu entscheiden, ob gegen die StPO verstoßen wurde.
(2) Über die Rechtsfolgen des Verstoßes entscheidet ein Senat bestehend aus zwei oder vier Berufsrichtern und dem Chief of Police oder dem Assistant Chief of Police. Kein Mitglied darf sich der Abstimmung enthalten und die Rechtsfolge setzt zwei beziehungsweise drei Mitglieder, die eben dieser zustimmen, voraus.
(3) Die Rechtsfolgen können Geld- und Freiheitsstrafen, aber auch eine Verwarnung, Suspendierung oder Entlassung aus dem Staatsdienst darstellen.
Abwesenheit. Zwei Wochen ohne Abmeldung werdet ihr von der Whitelist entfernt. Ihr könnt euch erneut diesbezüglich im Forum bei den Admins / Supportern melden. Erfolgt erneut nach Zwei Wochen keine Meldung, werden wir euch von dem Projekt komplett ausschließen

References: § 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18

§ 19

§ 20

§ 23

§ 24

§ 25

§ 26