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Timestamp: 2016-10-28 19:58:24+00:00

Document:
6B_720/2015 (05.04.2016)
6B_720/2015 � � Urteil vom 5. April 2016
Beschwerdegegner 2-155.
Mehrfachen gewerbsm�ssigen Betrug etc.; atypische Auslieferung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 25. Februar 2015.
Die Staatsanwaltschaft f�r Wirtschaftsstraff�lle und Organisierte Kriminalit�t des Kantons Thurgau f�hrte gegen X.________ eine Strafuntersuchung wegen des Verdachts auf gewerbs- und bandenm�ssigen Diebstahl, Sachbesch�digung, Hausfriedensbruch, gewerbsm�ssigen Betrug, ungetreue Gesch�ftsbesorgung, Misswirtschaft, Unterlassen der Buchf�hrung und Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz.
X.________ reiste im Fr�hjahr 2006 in die Republik der Philippinen. Am 24. Mai 2006 erliess das Kantonale Untersuchungsrichteramt einen internationalen Haftbefehl gegen ihn, den es am 26. September 2006 erneuerte und im Hinblick auf ein Rechtshilfeverfahren erweiterte. Die schweizerische Botschaft leitete das Auslieferungsersuchen des Bundesamts f�r Justiz (nachfolgend BJ) an das philippinische Aussenministerium weiter. Eine Email an das BJ vom 17. Oktober 2006 rapportierte eine am gleichen Tag in der schweizerischen Botschaft stattgefundene Zusammenkunft zwischen zwei hochrangigen philippinischen Interpol-Funktion�ren und einem Botschaftsmitarbeiter. Das Kantonale Untersuchungsamt bef�rwortete das von den philippinischen Beh�rden vorgeschlagene Vorgehen. Das BJ informierte die Vertretung in Manila entsprechend. Weiter beantragte das Kantonale Untersuchungsamt beim Bundesamt f�r Polizei (Fedpol) die Entkr�ftung der Ausweisschriften von X.________.
Am 19. Oktober 2006 verhafteten die philippinischen Beh�rden X.________. Am folgenden Tag besuchte ihn ein Botschaftsmitarbeiter im "Detention Center" des "Bureau of Immigration" in Manila und �bergab ihm das an neu inhaftierte Schweizerb�rgerinnen und Schweizerb�rger abzugebende Informationsschreiben samt Beilagen sowie eine Kopie des Schreibens des Fedpol betreffend "Ausweisentzug - rechtliches Geh�r". Er informierte X.________ dar�ber, dass sowohl die schweizerischen als auch die philippinischen Beh�rden an einer schnellen Auslieferung interessiert seien. X.________ kam zum Schluss, er werde dem Verfahren zustimmen, falls ihm dadurch "keine Rechte abhanden" k�men. Daraufhin sicherte ihm der Botschaftsmitarbeiter zu, eine schnelle Auslieferung werde keinen Einfluss auf das Untersuchungsverfahren in der Schweiz haben.
Das an X.________ ausgeh�ndigte Informationsblatt macht darauf aufmerksam, dass ein Anwalt beizogen werden kann. Der beigelegte Fragebogen enth�lt in der Rubrik Informationen �ber den Anwalt die Frage: "W�nschen Sie, dass die Botschaft Ihnen Namen und Adressen von privaten Anw�lten gibt?". X.________ f�llte in diese Rubrik ein: "Wenn ich nicht umgehend entlassen und heimreisen kann, w�nsche ich Verteidiger + Dolmetscher". Die Rubrik "Verhaftungsgr�nde" versah er mit einem Fragezeichen. In der Folge verfasste er drei Schreiben. Mit der Einverst�ndniserkl�rung vom 20. Oktober 2006 verzichtete er auf ein formelles Auslieferungsverfahren, sofern er damit "keine Rechte aufgebe". Mit Schreiben vom 22. Oktober 2006 an die Botschaft beantragte er, es sei von einem Ausweisentzug abzusehen. Sodann beschwerte er sich am 27. Oktober 2006 bei der Botschaft �ber das schleppende Vorankommen des ganzen Verfahrens.
X.________ reiste am 6. November 2006 in Begleitung zweier philippinischer Beamter via Hongkong in die Schweiz ein und wurde den thurgauischen Beh�rden �bergeben.
Das Bezirksgericht Arbon erkl�rte X.________ am 17./18./19./20. und 25. September 2012 sowie 7. Februar 2013 des mehrfachen gewerbs- und bandenm�ssigen Diebstahls und des Versuchs dazu (Sachverhalte Nr. 1, 3-11 [Versuch], 12-17, 19 [Versuch], 23, 24, 26-34, 36-38, 40-42, 44, 45 [Versuch] sowie 49 Deliktsliste Einbruchdiebstahl [nachfolgend EBD] und SVG), des Missbrauchs von Ausweisen und Schildern (Sachverhalt Nr. 47 Deliktsliste EBD und SVG), des mehrfachen gewerbsm�ssigen Betrugs und des Versuchs dazu (Sachverhalte Nr. 1-66, 67 [Versuch], 68-76, 77 [tlw. Versuch], 78-86, 87 [Versuch], 88-94, 95 [tlw. Versuch], 96-113, 114 [tlw. Versuch], 115, 116 [tlw. Versuch], 117-140, 141 [tlw. Versuch], 142-152, 153 [tlw. Versuch], 154-161, 162 [tlw. Versuch], 163, 164 [tlw. Versuch], 165 185, 186 [tlw. Versuch], 187-207, 208 [Versuch], 209-224, 225 [tlw. Versuch], 226-232, 233 [tlw. Versuch], 234-238, 239 [tlw. Versuch], 240-246, 247 [Versuch], 248-254, 255 [tlw. Versuch], 256-265, 266 [tlw. Versuch], 267-269, 270 [Versuch], 271-276, 277 [tlw. Versuch] und 278-292 Deliktsliste Betrug), der mehrfachen qualifizierten ungetreuen Gesch�ftsbesorgung und des Versuchs dazu (Sachverhalte Nr. 1-61, 64-66, 67 [Versuch], 68-76, 77 [tlw. Versuch], 78-86, 87 [tlw. Versuch], 88-94, 95 [tlw. Versuch], 96-113, 114 [tlw. Versuch], 115, 116 [tlw. Versuch], 117-140, 141 [tlw. Versuch], 142-152, 153 [tlw. Versuch], 154-161, 162 [tlw. Versuch], 163, 164 [tlw. Versuch], 165-185, 186 [tlw. Versuch], 187-191, 193-207, 208 [Versuch], 209-224, 225 [tlw. Versuch], 226-232, 233 [tlw. Versuch], 234-238, 239 [tlw. Versuch], 240-246, 247 [Versuch], 248-254, 255 [tlw. Versuch], 256-265, 266 [tlw. Versuch], 267-269, 270 [Versuch], 271-276, 277 [tlw. Versuch], 278-280 und 282-290 Deliktsliste Betrug), der mehrfachen Misswirtschaft und des Versuchs dazu (Sachverhalte Nr. 1-61, 64-66, 67 [Versuch], 68-76, 77 [tlw. Versuch], 78-86, 87 [tlw. Versuch], 88-94, 95 [tlw. Versuch], 96-107, 109-113, 114 [tlw. bis Versuch], 115, 116 [tlw. Versuch], 117-122, 124-140, 141 [tlw. Versuch], 142-152, 153 [tlw. Versuch], 154-161, 162 [tlw. Versuch], 163, 164 [tlw. Versuch], 165-181, 183-185, 186 [tlw. Versuch], 187, 189-191, 193-197, 199, 201, 206, 224, 279-280, 282 und 290 Deliktsliste Betrug) und der mehrfachen Unterlassung der Buchf�hrung im Zusammenhang mit der A.________ AG schuldig. Die Verfahren betreffend gewerbs- und bandenm�ssigen Diebstahl (Sachverhalte Nr. 21 und 22 Deliktsliste EBD und SVG), mehrfache Sachbesch�digung und mehrfachen Hausfriedensbruch (s�mtliche einschl�gige Sachverhalte gem�ss Deliktsliste EBD und SVG), Entwendung zum Gebrauch (Sachverhalt Nr. 36 Deliktsliste EBD und SVG), mehrfaches Fahren trotz Ausweisentzugs sowie mehrfaches F�hren eines Motorfahrzeugs ohne Versicherungsschutz (s�mtliche einschl�gige Sachverhalte gem�ss Deliktsliste EBD und SVG), mehrfachen Missbrauch von Ausweisen und Schildern (Sachverhalte Nr. 18, 39 sowie 43 Deliktsliste EBD und SVG) sowie betreffend mehrfacher Unterlassung der Buchf�hrung im Zusammenhang mit der B.________ GmbH, der C.________ AG und der D.________ AG stellte es ein. Das Bezirksgericht sprach X.________ frei von den Vorw�rfen des gewerbs- und bandenm�ssigen Diebstahls (Sachverhalte Nr. 2 und 35 Deliktsliste EBD und SVG), des mehrfachen Missbrauchs von Ausweisen und Schildern, der mehrfachen qualifizierten ungetreuen Gesch�ftsbesorgung (Sachverhalte Nr. 62, 63, 192, 281, 291 und 292 Deliktsliste Betrug), der mehrfachen Misswirtschaft (Sachverhalte Nr. 62, 63, 108, 123, 182, 188, 192, 198, 200, 202-205, 207-223, 225-278, 281, 283-289, 291 sowie 292 Deliktsliste Betrug) und der mehrfachen Unterlassung der Buchf�hrung im Zusammenhang mit der E.________ AG und der F.________ AG. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren, tlw. als Zusatzstrafe zum Entscheid des Bezirksgerichts Werdenberg und Sargans vom 5. November 2002, zur Strafverf�gung des Bezirksamts Arbon vom 20. September 2003, zum Strafbescheid des Untersuchungsamts Uznach vom 5. Februar 2004, zum Strafbescheid des Untersuchungsamts Altst�tten vom 28. September 2004 und zum Entscheid des Kreisgerichts St. Gallen vom 13. Oktober 2005. Das Bezirksgericht verpflichtete X.________ teilweise solidarisch mit G.________, H.________ und I.________ verschiedenen Privatkl�gern Schadenersatz zu bezahlen. Gegen dieses Urteil erhob X.________ Berufung.
Das Obergericht des Kantons Thurgau trat am 25. Februar 2015 nicht auf das Ausstandsbegehren gegen den Obergerichtspr�sidenten ein. Es wies die Berufung von X.________ ab, best�tigte vollumf�nglich den erstinstanzlichen Entscheid und stellte auch die Verfahren betreffend gewerbs- und bandenm�ssigen Diebstahl (Sachverhalt Nr. 23 Deliktsliste EBD und SVG) sowie betreffend gewerbsm�ssigen Betrug (Sachverhalt Nr. 53 Deliktsliste Betrug) ein.
X.________ beantragt mit Beschwerde in Strafsachen sinngem�ss, die Urteile des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 25. Februar 2015 und des Bezirksgerichts Arbon vom 17./18./19./20. und 25. September 2012 sowie 7. Februar 2013 seien aufzuheben. Eventualiter sei die Sache zur neuen Beurteilung an die Staatsanwaltschaft zur�ckzuweisen. Es sei ihm f�r das Verfahren die notwendige Verteidigung in der Person von Rechtsanwalt J.________ zu bestellen. Bei M�ngeln in der Beschwerdeschrift sei ihm die Gelegenheit zur Korrektur zu geben. Zudem ersucht er um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung.
Die Begr�ndung der Beschwerde muss in der Beschwerdeschrift selbst enthalten sein. Soweit der Beschwerdef�hrer auf Akten aus dem vorinstanzlichen Verfahren verweist (z.B. Beschwerde S. 100) oder diese seiner Eingabe lediglich beilegt (z.B. Beschwerde S. 88) ist darauf nicht einzutreten (BGE 138 IV 47 E. 2.8.1; 134 I 303 E. 1.3; je mit Hinweisen).
Auf die Beschwerde ist weiter nicht einzutreten, sofern die Aufhebung bzw. Nichtigerkl�rung des erstinstanzlichen Urteils beantragt wird (Beschwerde S. 1). Anfechtungsobjekt der Beschwerde in Strafsachen ist das Urteil des Obergerichts des Kantons Thurgau vom 25. Februar 2015 als letztinstanzlicher kantonaler Entscheid (Art. 80 Abs. 1 BGG).
Unbeachtlich ist das Vorbringen des Beschwerdef�hrers, die Vorinstanz h�tte ihm gest�tzt auf die Frage- und F�rsorgepflicht gem�ss Art. 29 Abs. 1 i.V.m. Art. 385 und Art. 400 StPO die Gelegenheit zur Nachbesserung allf�llig ungen�gender Eingaben erteilen m�ssen (Beschwerde S. 7). Diese Bestimmungen beziehen sich nicht auf das m�ndliche Berufungsverfahren.
Die Beurteilung der Rechtm�ssigkeit der Anordnung der Untersuchungshaft (Urteil 1B_217/2011 vom 7. Juni 2011) hat das Bundesgericht schon entschieden und ist nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens, ebenso die R�ge der falschen Protokollierung (Urteile 1B_567/2011 vom 30. M�rz 2012 und 1B_311/2011 vom 30. August 2011).
Der Beschwerdef�hrer erhebt etliche Vorw�rfe und R�gen. Soweit im Folgenden auf seine Ausf�hrungen nicht eingegangen wird, sind sie f�r die Entscheidfindung offensichtlich rechtlich nicht relevant oder gen�gen den Begr�ndungsanforderungen im Sinne von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG nicht (vgl. BGE 138 I 274 E. 1.6 mit Hinweis). Dies ist beispielsweise der Fall, wenn er pauschal r�gt, die Vorinstanz gehe nicht auf seine Vorbringen betreffend �ffentliche, faire Verhandlung, unmittelbare Beweisaufnahme, Ermittlung der materiell-historischen Wahrheit, Aufkl�rungs-, Untersuchungs- und Beweislastgrundsatz, Beweisantragsrecht sowie verbotene Beweiserhebungsmethoden etc. ein (Beschwerde S. 7 f.). Auf die Beschwerde kann auch hinsichtlich der R�gen Missachtung der Menschenw�rde, Rechtsstaatsgarantien, des Legalit�tsprinzips und der Justizf�rmigkeit nicht eingetreten werden (Beschwerde S. 96-100). Die Behauptung, eine Vielzahl von Prozesshandlungen sei gesetzeswidrig, gen�gt den Begr�ndungsanforderungen nicht (Beschwerde S. 99 Ziff. 379). Gleich verh�lt es sich in Bezug auf die Themen faire, �ffentliche Verhandlung, unmittelbare Beweisaufnahme, Gewaltenteilung (Beschwerde S. 101-105), Beweisf�hrung und Wahrheitsfindung (Beschwerde S. 105-121) oder der Personalbeweis, Einvernahmen als Beweismittel, Amtsaufkl�rung, Wahrheitsgrundsatz, Unschuldsvermutung, Beweisw�rdigung, unparteiischer Richter (Beschwerde S. 130-140). Mangels hinreichender Begr�ndung ist sein Antrag, alle Beweisaufnahmen seien vom Gericht zu wiederholen, denn die Staatsanwaltschaft habe Kabinettsjustiz betrieben, nicht zu behandeln (Beschwerde S. 104 Ziff. 417). Auf die Beschwerde ist �berdies nicht einzutreten (z.B. Beschwerde S. 141-144 zu Teilnahmerechte an Beweiserhebungen und Anspruch auf Konfrontation oder Beschwerde S. 145 f. zur Befragung von Entlastungszeugen sowie z.B. Beschwerde S. 137 ff. zur Beweisw�rdigung oder Beschwerde S. 176-179 zur Strafzumessung), soweit sich der Beschwerdef�hrer nicht einmal ansatzweise mit den jeweiligen Erw�gungen der Vorinstanz auseinandersetzt (z.B. Urteil S. 47-51 E. F oder S. 26 E. 3 bzw. S. 59 ff. E. J oder S. 142 ff. E. R) und auch damit den Begr�ndungsanforderungen nicht gen�gt (Art. 42 Abs. 2 Satz 1 BGG; BGE 136 I 65 E. 1.3.1 mit Hinweisen; 134 II 244 E. 2.1).
Der Beschwerdef�hrer beantragt, bei M�ngeln in seiner Beschwerdeschrift sei ihm die Korrektur zu erm�glichen (Beschwerde S. 1).
Das Gesuch ist abzuweisen. Die Frist zur Einreichung einer Beschwerde in Strafsachen betr�gt 30 Tage (Art. 100 Abs. 1 BGG). Die Beschwerdefrist ist eine gesetzliche Frist, die nicht erstreckt werden kann (Art. 47 Abs. 1 BGG). Es ist nicht ersichtlich, dass ein Anwendungsfall von Art. 43 BGG vorliegt. Das Nachreichen einer erg�nzenden Beschwerdebegr�ndung ausserhalb einer Replik hat innerhalb der Rechtsmittelfrist zu erfolgen (Urteil 6B_1039/2014 vom 24. M�rz 2015 E. 4.3 mit Hinweis). Der vorinstanzliche Entscheid wurde dem Beschwerdef�hrer am 28. Mai 2015 er�ffnet (act. 8). Die 30-t�gige Frist um die Beschwerde einzureichen, endete am 29. Juni 2015 (Art. 45 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdef�hrer reichte seine Beschwerde am letzten Tag der Beschwerdefrist ein. Eine Beschwerdekorrektur innerhalb dieser Frist ist damit nicht mehr m�glich. Auch soweit sich der Beschwerdef�hrer in seiner Eingabe vom 30. August 2015 erg�nzend zur ersten Beschwerdeschrift �ussert (act. 10), kann dies nicht ber�cksichtigt werden.
3.1.�Der Beschwerdef�hrer ersucht um Bestellung eines notwendigen Verteidigers (Beschwerde S. 1).
3.2.�Das bundesgerichtliche Beschwerdeverfahren sieht keine notwendige Verteidigung vor. Unter Vorbehalt von Art. 41 BGG (Unf�higkeit zur Prozessf�hrung) kommt die Bestellung eines Anwalts nur im Rahmen der unentgeltlichen Rechtspflege in Betracht (Art. 64 Abs. 2 BGG; Urteil 6B_81/2012 vom 16. Juli 2013 E. 2). Nach Art. 41 Abs. 1 BGG kann das Bundesgericht einer Partei, die offensichtlich nicht imstande ist, ihre Sache selber zu f�hren, einen Anwalt bestellen. Unf�higkeit zur Prozessf�hrung ist nicht leichthin anzunehmen. Grunds�tzlich ist jede Partei selbst daf�r verantwortlich, dass ihre Eingabe den gesetzlichen Anforderungen gen�gt (Urteil 6B_13/2015 vom 11. Februar 2015 E. 3 mit Hinweisen). Unf�higkeit, den Prozess selber zu f�hren, kann allenfalls bei einem Analphabeten oder bei jemandem angenommen werden, der sonst im betreffenden Verfahren v�llig unbeholfen ist. Entsprechendes d�rfte sich unmittelbar aus den Eingaben der Partei ergeben (vgl. LAURENT MERZ, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 11 ff. zu Art. 41 BGG).
3.3.�Die Eingabe des Beschwerdef�hrers ist mit 179 eng beschriebenen Seiten ausgesprochen weitschweifig, aber enth�lt sowohl klare Rechtsbegehren als auch teilweise eine Begr�ndung. Die Voraussetzungen f�r die Bestellung eines Rechtsanwalts nach Art. 41 BGG sind nicht gegeben. Das Gesuch ist abzuweisen.
Der Beschwerdef�hrer stellt sodann den Antrag, es sei ihm ein unentgeltlicher Rechtsanwalt nach Art. 64 Abs. 2 beizuordnen (act. 10). Eine Beschwerdebegr�ndung ist w�hrend der Beschwerdefrist einzureichen. Die Beschwerdefrist endete am 29. Juni 2015 (E. 2). Eine Erg�nzung der Beschwerde durch einen Rechtsanwalt w�hrend der Beschwerdefrist ist daher nicht mehr m�glich.
4.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r und auf ein faires Verfahren. Er macht geltend, es bestehe ein Widerspruch im vorinstanzlichen Dispositiv, da ihn die Vorinstanz generell vom Vorwurf des mehrfachen Missbrauchs von Ausweisen und Schildern freispreche, ihn aber zugleich des Missbrauchs von Ausweisen und Schildern (Sachverhalt Nr. 47 Deliktsliste EBD und SVG) schuldig spreche. Ferner verurteile sie ihn in Anwendung von Strafbestimmungen, f�r welche er freigesprochen oder in Bezug auf welche das Verfahren eingestellt worden sei (Beschwerde S. 5 f. und S. 8).
4.2.�Letztinstanzlich im Sinne von Art. 80 Abs. 1 BGG ist ein Entscheid, wenn die R�ge, die Inhalt der Beschwerde an das Bundesgericht sein soll, bei keiner kantonalen Instanz mehr vorgebracht werden kann. Das heisst, es darf im Kanton kein Rechtsbehelf irgendwelcher Art mehr zur Verf�gung stehen. Die M�glichkeit der Anfechtung im Kanton schliesst jedoch die Beschwerde an das Bundesgericht nur aus, wenn auf die Entscheidung der kantonalen Instanz ein Rechtsanspruch besteht (Urteil 1B_25/2008 vom 2. Juli 2008 E. 1.2.2 mit Hinweis).
Ist das Dispositiv eines Entscheids unklar, widerspr�chlich oder unvollst�ndig oder steht es mit der Begr�ndung im Widerspruch, so nimmt die Strafbeh�rde, die den Entscheid gef�llt hat, auf Gesuch einer Partei oder von Amtes wegen eine Erl�uterung oder Berichtigung des Entscheids vor (Art. 83 Abs. 1 StPO). Erl�uterung und Berichtigung sind keine Rechtsmittel, sondern sog. Rechtsbehelfe. Sie sind nicht fristgebunden, und bezwecken nicht die materielle �berpr�fung eines Entscheids, sondern dessen Klarstellung bzw. die Korrektur offensichtlicher Versehen. Ein solches liegt vor, wenn aus der Lekt�re des Textes eines gerichtlichen Entscheids eindeutig hervorgeht, dass das, was das Gericht aussprechen oder anordnen wollte, nicht �bereinstimmt mit dem, was es tats�chlich ausgesprochen oder angeordnet hat (NILS STOHNER, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, N. 2 f. zu Art. 83 StPO; hierzu auch NIKLAUS SCHMID, Schweizerische Strafprozessordnung, Praxiskommentar, 2009, N.1 ff. zu Art. 83 StPO; DANIELA BR�SCHWEILER, in: Donatsch/Hansjakob/Lieber, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 2010, N. 1 ff. zu Art. 83 StPO; je mit Hinweisen).
4.3.�Die Kritik des Beschwerdef�hrers ist berechtigt. Das Dispositiv des vorinstanzlichen Urteils ist in sich widerspr�chlich und steht im Widerspruch zur Begr�ndung. In Dispositiv-Ziff. 4 erkl�rt die Vorinstanz den Beschwerdef�hrer unter anderem schuldig des Missbrauchs von Ausweisen und Schildern (Sachverhalt Nr. 47 Deliktsliste EBD und SVG). In Dispositiv-Ziff. 5 spricht sie ihn unter anderem frei vom Vorwurf des mehrfachen Missbrauchs von Ausweisen und Schildern. Der Begr�ndung l�sst sich entnehmen, dass der Freispruch vom Vorwurf des mehrfachen Missbrauchs von Ausweisen und Schildern nicht vollumf�nglich erfolgte, sondern nur - wie schon im erstinstanzlichen Entscheid - in Bezug auf die Sachverhalte Nr. 15, 39 und 43 Deliktsliste EBD und SVG (Urteil S. 20 E. B.2 und S. 140 f. E. Q). Damit ergibt sich, dass der Fehler nicht auf einer unrichtigen richterlichen Willensbildung beruht, sondern auf einem redaktionellen Versehen. Gleich verh�lt es sich in Bezug auf die in Dispositiv-Ziff. 6 des Urteils (Strafpunkt) als angewendet bezeichneten Strafbestimmungen, obwohl diesbez�glich das Verfahren eingestellt wurde (z.B. Art. 144 Abs. 1 StGB Sachbesch�digung). Zur Korrektur dieser offensichtlichen Versehen steht die Berichtigung gem�ss Art. 83 StPO bei der Vorinstanz zur Verf�gung. Der Beschwerdef�hrer legt weder dar noch ist ersichtlich, dass er bei der Vorinstanz diesen Rechtsbehelf erhob und die M�ngel beanstandete. Auf die Beschwerde ist in diesem Punkt nicht einzutreten. Dass die Vorinstanz trotz diverser Freispr�che und Verfahrenseinstellungen eine h�here Strafe ausf�llt als urspr�nglich von der Staatsanwaltschaft beantragt, l�sst entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers nicht darauf schliessen, es handle sich bei den Fehlern im Urteilsdispositiv nicht um ein Versehen. Die Vorinstanz ist in ihrer Strafzumessung nicht an den Antrag in der Anklageschrift gebunden.
5.1.�Der Beschwerdef�hrer wendet ein, Oberrichter K.________ habe ein pers�nliches Interesse in der Sache und sei vorbefasst sowie befangen. Die Vorinstanz erachte sein Ausstandsgesuch zu Unrecht als versp�tet. Oberrichter K.________ habe nicht gem�ss Art. 59 Abs. 1 lit. c StPO (recte: Art. 58 Abs. 2 StPO) Stellung zum Gesuch bezogen. Nicht zul�ssig sei auch, dass die Vorinstanz �ber den Ausstand von Oberrichter K.________ im Endentscheid mit seiner Mitwirkung befunden habe (Beschwerde S. 8-11).
5.2.�Der Beschwerdef�hrer beanstandete erstmals an der Berufungsverhandlung vom 23. Februar 2015, dass Oberrichter K.________ befangen sei. Die Vorinstanz erachtete das Ausstandsgesuch als versp�tet, offensichtlich unbegr�ndet und querulatorisch, weshalb sie nicht darauf eintrat (Urteil S. 16-20).
5.3.�Nach Art. 30 Abs. 1 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK hat jede Person Anspruch darauf, dass ihre Sache von einem durch Gesetz geschaffenen, zust�ndigen, unabh�ngigen und unparteiischen Gericht ohne Einwirken sachfremder Umst�nde entschieden wird. Dieser Anspruch ist verletzt, wenn bei einer Gerichtsperson - objektiv betrachtet - Gegebenheiten vorliegen, die den Anschein der Befangenheit und die Gefahr der Voreingenommenheit zu begr�nden verm�gen. Solche Umst�nde k�nnen entweder in einem bestimmten Verhalten der betreffenden Person oder in �usseren Gegebenheiten funktioneller und organisatorischer Natur begr�ndet sein. F�r den Ausstand wird nicht verlangt, dass der Richter tats�chlich befangen ist. Es gen�gt, wenn Umst�nde vorliegen, die bei objektiver Betrachtung den Anschein der Befangenheit und Voreingenommenheit erwecken. Eine gewisse Besorgnis der Voreingenommenheit und damit Misstrauen in das Gericht kann bei den Parteien immer dann entstehen, wenn einzelne Gerichtspersonen in einem fr�heren Verfahren mit der konkreten Streitsache schon einmal befasst waren. In einem solchen Fall sogenannter Vorbefassung stellt sich die Frage, ob sich ein Richter durch seine Mitwirkung an fr�heren Entscheidungen in einzelnen Punkten bereits in einem Mass festgelegt hat, die ihn nicht mehr als unvoreingenommen und dementsprechend das Verfahren nicht mehr offen erscheinen lassen (vgl. BGE 140 I 326 E. 5.1; 137 I 227 E. 2.1; 131 I 113 E. 3.4 f.; je mit Hinweisen).
Will eine Partei den Ausstand einer in einer Strafbeh�rde t�tigen Person verlangen, so hat sie der Verfahrensleitung ohne Verzug ein entsprechendes Gesuch zu stellen, sobald sie vom Ausstandsgrund Kenntnis hat (Art. 58 Abs. 1 StPO). Nach der Rechtsprechung muss der Ablehnungsgrund unverz�glich nach dessen Kenntnisnahme geltend gemacht werden; andernfalls ist der Anspruch verwirkt (BGE 138 I 1 E. 2.2 S. 4; 136 I 207 E. 3.4; 134 I 20 E. 4.3.1, je mit Hinweisen). Der Ausstand ist mithin so fr�h wie m�glich, d.h. in den n�chsten Tagen nach Kenntnisnahme, zu verlangen. Ein Ablehnungsgesuch, das beispielsweise erst nach zwei Wochen gestellt wird, ist klarerweise versp�tet (Urteil 1B_499/2012 vom 7. November 2012 E. 2.3 mit Hinweisen).
5.4.1.�Der Beschwerdef�hrer begr�ndet umfangreich, weshalb Oberrichter K.________ befangen sein soll. Mit der vorinstanzlichen Hauptbegr�ndung, wonach auf sein Ausstandsgesuch u.a. infolge versp�teter Geltendmachung nicht eingetreten wurde, setzt er sich nur rudiment�r auseinander. Der Feststellung der Vorinstanz, ihm sei l�ngst bekannt gewesen, dass Obergerichtspr�sident K.________ das Verfahren leite und an der Berufungsverhandlung teilnehmen werde (Urteil S. 19 E. A.1.d), widerspricht er nicht. Der Beschwerdef�hrer begr�ndete sein Ausstandsgesuch vor Vorinstanz mit der Vorbefassung des Oberrichters aufgrund der inquisitorischen Bestellung des Verteidigers und weil der Oberrichter ihm Delikte anlaste (letztmals im Schreiben vom 29. Januar 2015), die nicht Verfahrensgegenstand seien (Pl�doyernotizen Berufungsverhandlung des Beschwerdef�hrers S. 5 f.). Die Vorinstanz informierte den Beschwerdef�hrer bereits mit Schreiben vom 19. Dezember 2013, dass Rechtsanwalt L.________ vom Offizialmandat entbunden und als neuer Offizialverteidiger f�r das weitere Berufungsverfahren Rechtsanwalt M.________ eingesetzt werde (vorinstanzliche Akten). Im Lichte der vorerw�hnten Rechtsprechung erfolgte das erst an der Berufungsverhandlung vom 23. Februar 2015 gestellte Ausstandsgesuch - selbst unter Ber�cksichtigung der Vorbringen des Beschwerdef�hrers - zu sp�t. Der angefochtene Entscheid ist im Ergebnis bez�glich Ausstand nicht zu beanstanden.
5.4.2.�Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG), was in der Beschwerde darzulegen ist. Hierbei handelt es sich um unechte Noven. Echte Noven, d.h. Tatsachen, die sich zugetragen haben, nachdem vor der Vorinstanz keine neuen Tatsachen mehr vorgetragen werden durften, sind vor Bundesgericht unbeachtlich (BGE 139 III 120 E. 3.1.2; 135 I 221 E. 5.2.4; je mit Hinweisen).
Soweit der Beschwerdef�hrer ausf�hrt, er habe vom engen Verh�ltnis zwischen Oberrichter K.________ und dem neuen Verteidiger erst kurz vor der Verhandlung erfahren, die beiden h�tten nicht nur seinen Fall, sondern auch seine Verteidigung miteinander besprochen (Beschwerde S. 11), ist darauf nicht einzugehen. Gleich verh�lt es sich mit dem Vorbringen, Oberrichter K.________ habe vor der Verhandlung der Presse selektiv Akten herausgeben lassen. Es ist weder dargelegt noch ersichtlich, inwiefern erst der angefochtene Entscheid Anlass dazu gab, diese neuen Tatsachen vorzubringen.
5.5.�Da auf das offensichtlich unzul�ssige Ausstandsbegehren nicht einzutreten war, musste kein Ausstandsverfahren durchgef�hrt werden (vgl. BGE 114 Ia 278 E. 1; 105 Ib 301 E. 1.c; Urteil 5F_16/2014 vom 16. September 2014 E. 1 mit Hinweisen). Nach st�ndiger Rechtsprechung darf in einem solchen Fall die Person, gegen welche das Gesuch gerichtet ist, am Entscheid �ber ihren eigenen Ausstand mitwirken (BGE 129 III 445 E. 4.2.2 mit Hinweisen; z.B. Urteil 6F_28/2015 vom 15. Oktober 2015 E. 1.3 mit Hinweisen; MARKUS BOOG, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, N. 6 zu Art. 59 StPO). Die R�gen der Verletzung von Art. 58 Abs. 2 und Art. 59 StPO erweisen sich insofern als unbegr�ndet.
Der Beschwerdef�hrer r�gt in mehrfacher Hinsicht eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r, weil die Vorinstanz in Missachtung ihrer Begr�ndungspflicht auf seine Vorbringen nicht eingehe.
Der Einwand ist unbegr�ndet. Die Vorinstanz setzt sich mit s�mtlichen entscheidrelevanten Ausf�hrungen des Beschwerdef�hrers auseinander und begr�ndet ihren Entscheid hinreichend. Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers ist nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Standpunkten ausf�hrlich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegt (BGE 139 IV 179 E. 2.2; 138 IV 81 E. 2.2; je mit Hinweis).
7.1.�Der Beschwerdef�hrer wirft den kantonalen Beh�rden unter dem Titel notwendige Verteidigung und F�rsorgepflicht f�r die Sicherstellung einer wirksamen Verteidigung vor, im Auslieferungs-, Untersuchungs- und Gerichtsverfahren die notwendige Verteidigung durch einen Rechtsbeistand willk�rlich behindert sowie vereitelt zu haben (Beschwerde S. 62-95).
7.2.�Das Bundesgericht hat die Verletzung der F�rsorgepflicht der Beh�rden im Rahmen des Haftverl�ngerungsverfahrens bereits verneint (Urteil 1B_253/2007 vom 29. November 2007 E. 3). Ebenso war der erneute Wechsel des Offizialverteidigers wegen nicht wirksamer Verteidigung (vgl. Beschwerde S. 93-95) Gegenstand bundesgerichtlicher Verfahren (Urteile 1B_29/2014 vom 18. M�rz 2014, 1B_23/2015 vom 9. Februar 2015 und 1B_53/2015 vom 19. Februar 2015).
7.3.�Die Vorbringen des Beschwerdef�hrers erweisen sich als nicht stichhaltig, soweit sie �berhaupt den Begr�ndungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG gen�gen. Wird die Verletzung von Grundrechten (einschliesslich der willk�rlichen Anwendung von kantonalem Recht) ger�gt, gelten qualifizierte Anforderungen an die Begr�ndung. Eine solche R�ge pr�ft das Bundesgericht nicht von Amtes wegen, sondern nur, wenn sie in der Beschwerde vorgebracht und substanziiert begr�ndet worden ist. Das bedeutet, dass klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, inwiefern verfassungsm�ssige Rechte verletzt worden sein sollen (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 138 I 225 E. 3.2; 136 I 65 E. 1.3.1; 134 II 244 E. 2.2; je mit Hinweis).
Der Beschwerdef�hrer setzt sich mit den vorinstanzlichen Ausf�hrungen nur oberfl�chlich auseinander. Er beschr�nkt sich haupts�chlich darauf, diese als unzutreffend zu taxieren und seine Sicht der Dinge zu schildern und legt auch nicht dar, dass und inwiefern die den rechtlichen Erw�gungen der Vorinstanz zugrunde gelegten tats�chlichen Feststellungen unhaltbar sein sollen. Im �brigen kann auf die entsprechenden Ausf�hrungen der Vorinstanz verwiesen werden (Urteil S. 13 f. E. 3.d und E. 3.g, S. 15 f. E. 3.i-l, S. 22-26 E. C und S. 39 E. D.3.f/cc). Diese h�lt fest, der Beschwerdef�hrer habe im Rahmen seiner Inhaftierung in Manila die M�glichkeit erhalten, einen Rechtsbeistand beizuziehen. Darauf habe er verzichtet, mit der Bedingung einer raschen Verbesserung seiner Situation. Ihm sei bewusst gewesen, dass dies nur durch die rasche Verbringung in die Schweiz eintreten w�rde und dass der Beizug eines Anwalts hierzu nicht dienlich sei. Es habe keine die Willensbildung beeintr�chtigende Drucksituation vorgelegen. Der Beschwerdef�hrer habe sich frei entscheiden k�nnen, ob er einen Anwalt beiziehen wolle, wobei dann vermutlich das ordentliche Auslieferungsverfahren mit den damit verbundenen zeitlichen Verz�gerungen durchgef�hrt worden w�re, oder ob er mit dem informellen Verfahren, wie es die philippinischen Beh�rden vorgeschlagen hatten, einverstanden sein sollte. Das sich stellende Dilemma habe er selber zu verantworten (Urteil S. 39 E. D.3.f/cc). Nicht ersichtlich ist, dass und inwiefern die schweizerische Botschaft in Manila ihren Pflichten nicht nachgekommen sein sollte (z.B. Beschwerde S. 71 und S. 77). Den vorinstanzlichen Erw�gungen zur notwendigen und wirksamen Verteidigung in den weiteren Verfahrensstadien und dem Verzicht des Beschwerdef�hrers im Untersuchungsverfahren auf amtliche Verteidigung vom 15. Februar 2007 ist nichts beizuf�gen. Wie bereits erw�hnt, kann darauf verwiesen werden (Urteil S. 22 ff. E. C.2).
8.1.�Der Beschwerdef�hrer kritisiert, bei seiner �bergabe von den Philippinen in die Schweiz handle es sich um eine v�lkerrechtswidrige Entf�hrung. Die schweizerischen Beh�rden h�tten alles unternommen, um ein korrektes Auslieferungsverfahren zu umgehen. Sein Verzicht auf ein ordentliches Auslieferungsverfahren habe er aufgrund falscher Ausk�nfte sowie mangelnder Orientierung �ber die rechtlichen Folgen abgegeben und sei ohne rechtlichen Beistand erfolgt. Er sei get�uscht und unter Druck gesetzt worden. Ausserdem sei er bei seiner Verhaftung nicht �ber seine Rechte informiert worden.
8.2.�Soweit sich der Beschwerdef�hrer von den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz entfernt, ohne aufzuzeigen, dass diese willk�rlich sind (vgl. Art. 105 Abs. 1 und Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 137 III 226 E. 4.2 S. 234 mit Hinweisen), ist auf seine Beschwerde nicht einzutreten. Dies ist z.B. der Fall, wenn er behauptet, er habe die Beh�rden um Rechtsbeistand gebeten. Auf die Beschwerde ist weiter nicht einzutreten, soweit sich der Beschwerdef�hrer nicht mit dem angefochtenen Entscheid auseinandersetzt, so wenn er ausf�hrt, er sei bei seiner Verhaftung nicht �ber seine Rechte informiert worden und habe keine Kenntnis vom internationalen Auslieferungshaftbefehl erhalten (z.B. Beschwerde S. 26 und S. 54; Urteil S. 27 E. D.2).
Der Beschwerdef�hrer r�gt, ihm sei eine Konfrontation mit der involvierten Botschaftsangestellten verweigert worden (z.B. Beschwerde S. 27, S. 29 und S. 55). Darauf ist ebenfalls nicht einzutreten. Der Beschwerdef�hrer legt nicht dar, er habe entsprechende Antr�ge im kantonalen Verfahren rechtzeitig gestellt. Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen im bundesgerichtlichen Verfahren nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG).
Unverst�ndlich ist die R�ge, ihm sei verweigert worden, sich zu Protokoll zu diesen Vorg�ngen zu �ussern (Beschwerde S. 27, S. 29 und S. 55). Sie kann nicht behandelt werden.
8.3.�
8.3.1.�Tritt die Schweiz als ersuchender Staat auf, richtet sich das Auslieferungsverfahren im Ausland nach den einschl�gigen Staatsvertr�gen bzw. dem jeweiligen Landesrecht. Als Besonderheit gilt zu beachten, dass die vereinfachte Auslieferung gem�ss Art. 54 des Bundesgesetzes �ber internationale Rechtshilfe in Strafsachen vom 20. M�rz 1981 (IRSG; SR 351.1) in den meisten L�ndern nicht m�glich ist (DORIS B�HLMANN, in: Basler Kommentar, Internationales Strafrecht, 2015, N. 30 zu Art. 16 IRSG mit Hinweis). Am 19. Oktober 1989 haben die Republik der Philippinen und die Schweiz einen Auslieferungsvertrag abgeschlossen (nachfolgend Auslieferungsvertrag; SR 0.353.964.5). Eine vereinfachte Auslieferung ist darin nicht vorgesehen.
8.3.2.�Nach den Grunds�tzen des V�lkerrechts ist jeder Staat verpflichtet, die Souver�nit�t anderer Staaten zu beachten. Handlungen eines Staates auf fremdem Staatsgebiet sind daher unzul�ssig. Soweit eine verfolgte Person sich im Ausland befindet, kann sie dem verfolgenden Staat nur mittels eines hoheitlichen Aktes des Staates, auf dessen Gebiet sie sich befindet, �berstellt werden. Werden Organe des verfolgenden Staates ohne Bewilligung auf dem Gebiet eines anderen Staates t�tig, bem�chtigen sie sich insbesondere des Verfolgten mittels Gewalt, List oder Drohung, verletzen sie die Souver�nit�t. Das Verbot, fremde Staatsangeh�rige mit List in den eigenen Machtbereich zu locken, ergibt sich auch aus dem innerstaatlichen wie v�lkerrechtlichen Gebot von Treu und Glauben. Verboten ist jede missbr�uchliche Machenschaft (BGE 133 I 234 E. 2.5.1; vgl. auch BGE 121 I 181 E. 2.c; Urteil P.1201/1981 vom 15. Juli 1982 E. 3; je mit Hinweisen).
Gem�ss dem Urteil der Grossen Kammer des Europ�ischen Gerichtshofes f�r Menschenrechte vom 12. Mai 2005 in Sachen Abdullah �calan gegen die T�rkei (EuGRZ 2005 S. 463 ff.) enth�lt die EMRK keine Bestimmungen �ber die Voraussetzungen, unter denen eine Auslieferung gew�hrt werden kann; ebenso wenig �ber das der Auslieferung vorangehende Verfahren. Selbst eine atypische Auslieferung ("extradition atypique") widerspricht f�r sich der Konvention nicht, sofern sie das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen den betroffenen Staaten ist und der Haftbefehl seine gesetzliche Grundlage in einem Zuf�hrungsbefehl findet, der von den Beh�rden des Heimatstaates des Betroffenen ausgestellt worden ist (Ziff. 89) (BGE 133 I 234 E. 2.5.2. mit Hinweis; vgl. auch ROBERT ZIMMERMANN, La coop�ration judiciaire internationale en mati�re p�nale, 4. Auflage 2014, N. 207 ff.).
8.4.�Es kann auf die grunds�tzlich zutreffenden Ausf�hrungen der Vorinstanz verwiesen werden. Diese kommt zusammengefasst zum Schluss, das Verhalten der schweizerischen Beh�rden habe die Souver�nit�t der Republik der Philippinen nicht verletzt. Die schweizerischen Beh�rden h�tten weder Zwang noch List oder Drohung angewendet und kein Unrecht begangen, um den Beschwerdef�hrer dem hiesigen Strafverfahren zuf�hren zu k�nnen. Es bestehe kein Prozesshindernis. Die Philippinen seien gehalten gewesen, der Schweiz Rechtshilfe zu gew�hren. Die ordentliche Auslieferung w�re materiell ohne weiteres m�glich gewesen. Bei der Umgehung des Auslieferungsvertrags habe die Verfahrensbeschleunigung im Vordergrund gestanden, was bei objektiver W�rdigung der Gesamtsituation des Beschwerdef�hrers durchaus in seinem eigenen Interesse gelegen habe. Es sei gerichtsnotorisch, dass ein offizielles Auslieferungsverfahren langwierig sei und die Haftbedingungen in den Philippinen teilweise sehr prek�r seien. Vor diesem Hintergrund sei auch die Zustimmung des Beschwerdef�hrers vom 20. Oktober 2006 zu sehen. Er habe ausdr�cklich ein informelles, aber daf�r rasches Verfahren akzeptiert. Eine Umgehung des Auslieferungsvertrags, die mit Art. 9 BV oder dem Gebot von Treu und Glauben unvereinbar sei, liege nicht vor. Der Einwand des Beschwerdef�hrers, er habe seinen Verzicht auf ein ordentliches Verfahren aufgrund falscher Ausk�nfte und mangelnder Orientierung �ber die rechtlichen Folgen abgegeben, sei aktenwidrig. Sein Verzicht sei grunds�tzlich rechtsg�ltig. Auch eine Missachtung des Grundsatzes eines fairen Verfahrens und der daraus fliessenden Garantien der Waffengleichheit sowie des rechtlichen Geh�rs sei nicht gegeben. Die Umst�nde der Inhaftierung des Beschwerdef�hrers verletzten den Grundsatz der Waffengleichheit nicht. Er habe auf den Beizug eines Rechtsvertreters verzichtet, mit der Bedingung einer raschen Verbesserung seiner Situation. Ihm sei somit bewusst gewesen, dass eine Verbesserung seiner Lage nur durch die rasche Verbringung an die schweizerischen Beh�rden eintreten w�rde und dass der Beizug eines Anwalts hierzu nicht dienlich sei. Er habe sich am 27. Oktober 2006 bei der schweizerischen Botschaft denn auch �ber das schleppende Vorankommen des ganzen Verfahrens beschwert. Eine die Willensbildung beeintr�chtigende Drucksituation habe nicht vorgelegen. Die Festnahme des Beschwerdef�hrers habe ausschliesslich der Auslieferung gedient und sei nicht zu anderen Zwecken missbraucht worden. Art. 5 EMRK sei nicht verletzt (Urteil S. 26-41 E. D).
Die Beschwerde erweist sich in diesem Punkt als unbegr�ndet, soweit darauf einzutreten ist.
8.5.�An der Sache vorbei geht das Vorbringen des Beschwerdef�hrers, die Dokumentations- und Protokollierungspflichten gem�ss Art. 76 f. und Art. 100 StPO sowie Art. 18 der Verordnung �ber internationale Rechtshilfe in Strafsachen vom 24. Februar 1982 (IRSV; SR 351.11) seien missachtet worden. Es ist weder dargelegt noch ersichtlich, dass und inwiefern diese Bestimmungen bei der im Jahr 2006 erfolgten, atypischen Auslieferung des Beschwerdef�hrers, der ausdr�cklich auf die Durchf�hrung eines ordentlichen Auslieferungsverfahrens verzichtete, einschl�gig sind.
9.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung des Grundsatzes der Spezialit�t. Er macht im Wesentlichen geltend, im internationalen Haftbefehl seien nicht alle angeklagten Sachverhalte umschrieben. Zudem sei willk�rlich, dass die Vorinstanz selbst die Verletzung des Spezialit�tsprinzips pr�fe, ohne Bewilligungs- oder Zustimmungsentscheid der Philippinen und ohne dessen Recht zu ber�cksichtigen (Beschwerde S. 38-43).
9.2.�Die Vorinstanz h�lt fest, es liege kein Auslieferungsentscheid der Philippinen vor. Daraus d�rfe dem Beschwerdef�hrer aber kein Nachteil erwachsen, insbesondere d�rfe ihm der Schutz des Spezialit�tsgrundsatzes nicht versagt werden. Zufolge Einstellung des Verfahrens seien die mehrfache Sachbesch�digung, die Sachverhalte nach Art. 95 und Art. 96 aSVG sowie die Tatbest�nde Nr. 39 und 43 nicht mehr relevant. Zu pr�fen seien hingegen die Anklagepunkte wegen Missbrauchs von Ausweisen und Schildern, gewerbsm�ssigen Betrugs, mehrfacher ungetreuer Gesch�ftsbesorgung, mehrfacher Misswirtschaft sowie mehrfacher Unterlassung der Buchf�hrung (Urteil S. 43 E. E.2.b und 3.a).
Die Vorinstanz erw�gt, der internationale Haftbefehl umschreibe bei den Diebst�hlen und den Betrugstatbest�nden einen allgemeinen "modus operandi" und weise auf eine deliktische T�tigkeit w�hrend mehrerer Jahre sowie in verschiedenen Kantonen hin. Die Angabe der Deliktssumme, die deliktische T�tigkeit w�hrend Jahren und an mehreren Orten sowie die Umschreibung der verfolgten Sachverhalte anhand eines Grundmusters machten deutlich, dass im Zeitpunkt, als das Auslieferungsbegehren gestellt worden sei, keine abschliessende Beurteilung der strafrechtlich relevanten Tatsachen vorgenommen worden sei. Die Sachverhalte, f�r welche nicht ausdr�cklich Rechtshilfe verlangt worden sei und die Gegenstand dieses Verfahrens bildeten, seien implizit im Haftbefehl enthalten. Bez�glich des Missbrauchs von Ausweisen und Schildern halte der Haftbefehl fest, der Beschwerdef�hrer habe f�nf Ausweisschilder entwendet. Eine Strafverfolgung wegen missbr�uchlicher Verwendung der Nummernschilder st�tze sich damit auf einen im Haftbefehl enthaltenen Sachverhalt. Auch jene Delikte, die als Begleiterscheinungen mit der deliktischen T�tigkeit des Beschwerdef�hrers einhergingen, erg�ben sich hinreichend deutlich aus dem Haftbefehl. So werde die Verwendung der Mantelgesellschaften erw�hnt, und aus der Vorgehensweise, n�mlich dem Bestellen auf Namen der juristischen Person ohne operative T�tigkeit, sei ersichtlich, dass mit den Bestellungsbetr�gereien auch gesellschaftsrechtliche Vorschriften missachtet worden seien. Dies gelte f�r die ungetreue Gesch�ftsbesorgung ebenso wie f�r die mehrfache Misswirtschaft und die mehrfache Unterlassung der Buchf�hrung. Der Haftbefehl lasse sowohl bez�glich der SVG-Delikte als auch hinsichtlich der Betrugstatbest�nde und der damit verbundenen Begleitdelikte die Absicht der Schweiz erkennen, den Beschwerdef�hrer wegen mehrerer Sachverhaltskomplexe zu verfolgen. Eine Zustimmung der Philippinen h�tte damit auch Sachverhalte gedeckt, die nicht eigens in den Deliktslisten aufgef�hrt gewesen seien, sich aber in das Grundmuster einf�gen liessen (Urteil S. 45 f. E. E.3.c).
Die Vorinstanz pr�ft weiter, ob die Vorw�rfe des gewerbsm�ssigen Betrugs, der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung, der mehrfachen Misswirtschaft und der mehrfachen Unterlassung der Buchf�hrung hinreichend miteinander zusammenh�ngende Sachverhalte beschlagen. Es sei mit der Garantie eines fairen Verfahrens vereinbar, bei Serienbetr�gen nicht die Strafbarkeit jeder einzelnen Tathandlung zu beurteilen. Umso weniger k�nne der Grundsatz der Verfahrensfairness verletzt sein, wenn die Beh�rden ein Auslieferungsbegehren anhand eines konkreten "modus operandi" spezifizieren k�nnten. Gerade dass sich ein solcher "modus operandi" aufzeigen lasse, untermaure den sachlichen Zusammenhang der Lebensvorg�nge. Das Grundmuster der Tatbegehung sei geeignet, nicht nur den Betrugstatbestand, sondern gleichzeitig jenen der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung, der Misswirtschaft und der Unterlassung der Buchf�hrung zu verwirklichen. Die Instrumentalisierung einer Mantelgesellschaft gegen�ber einem Lieferanten f�r Bestellungsbetr�ge k�nne und werde betr�gerisch erfolgen, wobei die betreffende juristische Person gesch�ftsfremden Aufwand erleide und insofern gesch�digt werde. Die fraglichen Delikte seien also bez�glich des massgebenden Sachverhalts eng mit den Betrugshandlungen gem�ss "modus operandi" verkn�pft. Der enge sachliche Zusammenhang der fraglichen Lebenssachverhalte sei damit gegeben (Urteil S. 46 E. E.4). Zusammenfassend werde mit dem internationalen Haftbefehl um Rechtshilfe f�r eine nicht genau festgelegte, aber aufgrund des jeweiligen Grundmusters ohne weiteres erkennbare Deliktsmehrheit ersucht. Der enge sachliche Zusammenhang zwischen den im Haftbefehl umschriebenen Lebenssachverhalten und den angeklagten Delikten liege somit vor. Der Spezialit�tsgrundsatz sei gewahrt und es bestehe kein Prozesshindernis (Urteil S. 46 E. E.5).
9.3.�
9.3.1.�Der Grundsatz der Spezialit�t ist auch im Auslieferungsvertrag zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Republik der Philippinen geregelt. Dieser bestimmt in Art. 12 Ziff. 1: Unter Vorbehalt von Ziffer 3 dieses Artikels darf der gem�ss diesem Vertrag Ausgelieferte wegen einer anderen, vor der �bergabe begangenen strafbaren Handlung im ersuchenden Staat nur in folgenden F�llen in Haft gehalten, abgeurteilt oder einer sonstigen Beschr�nkung seiner pers�nlichen Freiheit unterworfen werden: (lit. a) f�r eine strafbare Handlung, f�r welche die Auslieferung bewilligt wurde; oder (lit. b) f�r eine andere auslieferungsf�hige Handlung, wenn der ersuchte Staat zustimmt.
Das Spezialit�tsprinzip schr�nkt die Strafgewalt des ersuchenden Staates ein (BGE 123 IV 42 E. 3b S. 47; Urteile 6S.379/2003 vom 1. Dezember 2004 E. 2.3.2 und 6S.78/2001 vom 6. Dezember 2001 E. 2 a/aa; je mit Hinweisen). Es bezweckt den Schutz der Souver�nit�t des ersuchten Staates. Ob sich die Strafverfolgung und Verurteilung der ausgelieferten Person im ersuchenden Staat im Rahmen der Tatsachen sowie Straftatbest�nde bewegt, f�r welche die Auslieferung bewilligt worden ist, ist in erster Linie anhand des Auslieferungsentscheids des ersuchten Staates zu bestimmen (BGE 123 IV 42 E. 3b S. 47). Das Spezialit�tsprinzip bezweckt aber auch den Schutz der ausgelieferten Person im Rahmen ihres Anspruchs auf ein faires Verfahren (BGE 135 IV 212 E. 2.1; Urteil 6S.78/2001 vom 6. Dezember 2001 E. 2 a/aa; je mit Hinweis).
9.3.2.�Der Beschuldigte, der mit seiner Zustimmung vom Ausland bedingungslos an die Schweiz ausgeliefert wird, kann seine Verurteilung in der Schweiz nicht wegen Verletzung des Grundsatzes der Spezialit�t anfechten (BGE 104 IV 77 E. 2).
9.3.3.�Als allgemeiner Rechtsgrundsatz gilt das Rechtsmissbrauchsverbot in der ganzen Rechtsordnung mit Einschluss des �ffentlichen Rechts sowie des Prozess- und Vollstreckungsrechts. Es bildet Bestandteil des schweizerischen Ordre public und ist von jeder Instanz von Amtes wegen anzuwenden (BGE 128 III 201 E. 1c; 122 II 193 E. 2c/ee). Die Geltendmachung eines Rechts ist missbr�uchlich, wenn sie im Widerspruch zu einem fr�heren Verhalten steht und dadurch erweckte berechtigte Erwartungen entt�uscht (BGE 138 III 401 E. 2.2; 129 III 493 E. 5.1; 125 III 257 E. 2a; je mit Hinweisen). Widerspr�chliches Verhalten kann aber auch ohne Entt�uschung berechtigter Erwartungen in einer gegenw�rtigen, in sich v�llig unvereinbaren und darum widerspr�chlichen Verhaltensweise gesehen werden. Missbr�uchlich ist ferner die Rechtsaus�bung, die ohne sch�tzenswertes Interesse erfolgt oder zu einem krassen Missverh�ltnis berechtigter Interessen f�hren w�rde. Rechtsmissbrauch liegt auch vor, wenn ein Rechtsinstitut zweckwidrig zur Verwirklichung von Interessen verwendet wird, die nicht in dessen Schutzbereich liegen (vgl. etwa BGE 138 III 401 E. 2.2 mit Hinweisen).
9.4.�Der Beschwerdef�hrer wurde nicht im Rahmen eines f�rmlichen Auslieferungsverfahrens von der Republik der Philippinen in die Schweiz verbracht. Diese atypische Auslieferung erfolgte in Zusammenarbeit der betroffenen Staaten. Die Souver�nit�t der Philippinen wurde dabei nicht verletzt (E. 8.4). Sowohl die philippinischen als auch die schweizerischen Beh�rden haben mit Blick auf den konkreten Einzelfall und in gemeinsamer Absprache entschieden, diese �berstellung nicht in Anwendung des Auslieferungsvertrags vorzunehmen und sich dementsprechend nicht an die Vorschriften dieses bilateralen Vertrages zu halten. Daher ist entgegen den vorinstanzlichen Erw�gungen hier nicht zu pr�fen, ob das Spezialit�tsprinzip eingehalten ist. Im Lichte der vorliegenden, ausserordentlichen Umst�nde steht dem auch der Grundsatz eines fairen Verfahrens nicht entgegen. Der Beschwerdef�hrer hat ausdr�cklich und rechtsg�ltig auf die Durchf�hrung eines ordentlichen Auslieferungsverfahrens verzichtet (E. 8.4). Aufgrund seiner Zustimmung und dank der Zusammenarbeit zwischen den philippinischen und den schweizerischen Beh�rden konnte er im Interesse aller - insbesondere auch des Beschwerdef�hrers - innert k�rzester Zeit in die Schweiz verbracht werden. Seine hiesige Verurteilung kann er daher nicht wegen der Verletzung des Grundsatzes der Spezialit�t anfechten. Dass ihm in Manila im Zeitpunkt seines Verzichts auf ein ordentliches Auslieferungsverfahren kein Rechtsanwalt beistand, wie es in BGE 104 IV 77 der Fall war, �ndert daran nichts. Zum einen verzichtete der Beschwerdef�hrer damals explizit auf den Beizug eines Rechtsanwalts. Ihm war dabei bewusst, dass er seine Lage lediglich durch eine bef�rderliche Verbringung in die Schweiz im Rahmen einer atypischen Auslieferung verbessern konnte, und dass der Beizug eines Verteidigers hierzu nicht hilfreich gewesen w�re. Bereits eine Woche nachdem er seinen Verzicht auf ein formelles Auslieferungsverfahren erkl�rt hatte, beschwerte er sich bei der Botschaft �ber das schleppende Vorankommen seines Verfahrens. Zum anderen ist der Beschwerdef�hrer auffallend rechtskundig. Es ist gerichtsnotorisch, dass er �ber gutfundierte Rechtskenntnisse verf�gt, namentlich auch in Bezug auf die Rechtshilfe in Strafsachen. Dies ergibt sich nicht nur aus der Beschwerdeeingabe selber, sondern auch aus seinen zahlreichen Verfahren vor Bundesgericht. Insbesondere war er Beteiligter im Verfahren 6S.236/1993 bei dem es unter anderem auch um die Themen Auslieferungsverfahren und Verzicht auf Wahrung des Grundsatzes der Spezialit�t ging (Urteil vom 25. April 1994 E. 3). Im Lichte der konkreten, speziellen Umst�nde ist dem Beschwerdef�hrer nicht zu folgen, wenn er nun (sinngem�ss) geltend macht, sein Verzicht auf einen Rechtsanwalt und auf ein formelles Auslieferungsverfahren seien nicht g�ltig, ihm werde der Schutz des Spezialit�tsprinzips in rechtswidriger Weise vorenthalten.
10.1.�Der Beschwerdef�hrer wendet ein, es sei kein umfassendes sowie objektives Erforschen der materiellen Wahrheit erfolgt, und r�gt sinngem�ss eine Verletzung der Unschuldsvermutung sowie des Untersuchungsgrundsatzes (Beschwerde S. 122-129).
10.2.�Der Untersuchungsgrundsatz verpflichtet die Strafbeh�rden, den Sachverhalt von Amtes wegen zu ermitteln (Gebot der materiellen Wahrheit). Nach der Rechtsprechung kann der Beschuldigte den Beh�rden aber grunds�tzlich nicht vorwerfen, gewissen Beweisen nicht nachgegangen zu sein, wenn er es unterl�sst, rechtzeitig und formgerecht entsprechende Beweisantr�ge zu stellen (BGE 125 I 127 E. 6c/bb mit Hinweisen; Urteil 6B_130/2012 vom 22. Oktober 2012 E. 3.3, nicht publ. in: BGE 138 IV 209). Der Untersuchungsgrundsatz verpflichtet das Gericht nicht, von Amtes wegen Beweiserhebungen vorzunehmen, wenn es sich aufgrund der bereits erhobenen Beweise seine �berzeugung gebildet hat und in vorweggenommener Beweisw�rdigung annehmen darf, dass die zus�tzlichen Beweise nichts an seiner �berzeugung zu �ndern verm�chten (vgl. BGE 136 I 229 E. 5.3; Urteil 6B_859/2013 vom 2. Oktober 2014 E. 2.1; je mit Hinweisen).
10.3.�Weder zeigt der Beschwerdef�hrer auf, welche konkreten Beweismassnahmen seiner Meinung nach h�tten durchgef�hrt werden m�ssen, noch legt er dar, im kantonalen Verfahren rechtzeitig und formgerecht entsprechende Beweisantr�ge gestellt zu haben. Auf seine Vorbringen ist deshalb nicht einzutreten.
Der Beschwerdef�hrer wendet sich gegen den Schuldspruch des mehrfachen gewerbsm�ssigen Betrugs (Beschwerde S. 166-176). Es kann auf die zutreffenden Erw�gungen der Vorinstanz verwiesen werden (Urteil S. 88 ff. E. L). Diesen ist nichts beizuf�gen.
Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist infolge Aussichtslosigkeit der Rechtsbegehren abzuweisen (Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG). Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Seiner finanziellen Lage ist mit einer reduzierten Gerichtsgeb�hr Rechnung zu tragen (Art. 65 Abs. 2 BGG).

References: Art. 29
 Art. 385
 Art. 400
 Art. 42
 Art. 106
 BGE 
 BGE 
 Art. 43
 Art. 41
 Art. 41
 Art. 41
 Art. 41
 Art. 64
 Art. 80
 Art. 83
 Art. 83
 Art. 83
 Art. 144
 Art. 83
 Art. 59
 Art. 58
 Art. 30
 Art. 6
 BGE 
 BGE 
 Art. 59
 Art. 58
 Art. 59
 Art. 42
 Art. 106
 BGE 
 Art. 105
 Art. 97
 BGE 
 Art. 54
 Art. 16
 BGE 
 Art. 9
 Art. 5
 Art. 76
 Art. 100
 Art. 18
 Art. 95
 Art. 96
 Art. 12
 BGE 
 BGE 
 BGE 
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