Source: http://www.schulberatung.bayern.de/schulberatung/niederbayern/paed_psych_themen/inklusion/index.asp
Timestamp: 2018-01-22 08:25:30+00:00

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Telefon: 0871- 430 310
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Jutta Gammel
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Ansprechpartnerinnen für Inklusion in Niederbayern:
Claudia Guth, Lin, Beratungslehrerin
Kontakt: Staatliche Schulberatungsstelle für Niederbayern
montags 09.00 - 10.00
mittwochs 09.00 - 10.00 u. 13.00 - 14.00
Tel: 0871 - 430 31 25
Hanne Reiter, SoKRin, Beratungslehrerin
montags 11.00 - 12.00 SFZ 0871-95354-13 oder -0
dienstags 11.00 - 12.00
mittwochs 14.00 - 15.00 SFZ
donnerstags 11.00 - 12.00
Tel: 0871 - 430 31 22
In Kooperationsklassen der Volksschulen und Berufsschulen wird eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf zusammen mit Schülerinnen und Schülern ohne sonderpädagogischen Förderbedarf gemeinsam unterrichtet. Dabei erfolgt eine stundenweise Unterstützung durch die Mobilen Sonderpädagogischen Dienste.
Offene Klassen der Förderschule (BayEUG Art. 30a Abs.7 Nr.3)
In offenen Klassen der Förderschule, in denen auf der Grundlage der Lehrpläne der allgemeinen Schule unterrichtet wird, können Schülerinnen und Schüler ohne sonderpädagogischen Förderbedarf unterrichtet werden. Voraussetzung ist, dass kein Mehrbedarf hinsichtlich des benötigten Personals und der benötigten Räume entsteht. Im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel können die Schulaufsichtsbehörden bei Förderzentren mit den Förderschwerpunkten Sehen, Hören oder körperliche und motorische Entwicklung in Abweichung von Satz 2 Schülerinnen und Schüler ohne Förderbedarf bis zu 20 v.H. der vom Staatsministerium festgelegten Schülerhöchstzahl je Klasse bei der Klassenbildung berücksichtigen.
Inklusion einzelner Schülerinnen und Schüler (BayEUG Art. 30b Abs.2)
Einzelne Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die die allgemeine Schule, insbesondere die Sprengelschule, besuchen, werden unter Beachtung ihres Förderbedarfs unterrichtet. Sie werden nach Maßgabe der Art. 19 und 21 durch die Mobilen Sonderpädagogischen Dienste unterstützt. Art. 30a Abs. 4, 5 und 8 Satz 1 gelten entsprechend.
(3) Schulen können mit Zustimmung der zuständigen Schulaufsichtsbehörde und der beteiligten Schulaufwandsträger das Schulprofil ,Inklusion’ entwickeln. Eine Schule mit dem Schulprofil ,Inklusion’ setzt auf der Grundlage eines gemeinsamen Bildungs- und Erziehungskonzepts in Unterricht und Schulleben individuelle Förderung im Rahmen des Art. 41 Abs. 1 und 5 für alle Schülerinnen und Schüler um; Art. 30a Abs. 4 bis 6 gelten entsprechend. Unterrichtsformen und Schulleben sowie Lernen und Erziehung sind auf die Vielfalt der Schülerinnen und Schüler mit und ohne sonderpädagogischem Förderbedarf auszurichten. Den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf wird in besonderem Maße Rechnung getragen. Das Staatsministerium für Unterricht und Kultus wird ermächtigt, das Nähere durch Rechtsverordnung zu regeln.
(4) In Schulen mit dem Schulprofil ,Inklusion’ werden Lehrkräfte der Förderschule in das Kollegium der allgemeinen Schule eingebunden und unterliegen den Weisungen der Schulleiterin oder des Schulleiters; Art. 59 Abs. 1 gilt entsprechend. Die Lehrkräfte der allgemeinen Schule gestalten in Abstimmung mit den Lehrkräften für Sonderpädagogik und gegebenenfalls weiteren Fachkräften die Formen des gemeinsamen Lernens. Die Lehrkräfte für Sonderpädagogik beraten die Lehrkräfte, die Schülerinnen und Schüler sowie die Erziehungsberechtigten und diagnostizieren den sonderpädagogischen Förderbedarf. Sie fördern Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf und unterrichten in Klassen mit Schülerinnen und Schülern ohne und mit sonderpädagogischem Förderbedarf. Der fachliche Austausch zwischen allgemeiner Schule und Förderschule ist zu gewährleisten. Hinsichtlich der möglichen Unterstützung durch Schulbegleiterinnen und Schulbegleiter gilt Art. 30a Abs. 8 Satz 1 entsprechend; sind mehrere Schülerinnen und Schüler einer Klasse pflegebedürftig gilt Art. 30a Abs. 8 Satz 2 entsprechend.
(5) Für Schülerinnen und Schüler mit sehr hohem sonderpädagogischen Förderbedarf können in Schulen mit dem Schulprofil ,Inklusion’ Klassen gebildet werden, in denen sie im gemeinsamen Unterricht durch eine Lehrkraft der allgemeinen Schule und eine Lehrkraft für Sonderpädagogik unterrichtet werden. Die Lehrkraft für Sonderpädagogik kann durch sonstiges Personal unterstützt bzw. teilweise nach Maßgabe der Art. 60 Abs. 2 Sätze 1 und 2 ersetzt werden. Diese Klassen bedürfen der Zustimmung des Schulaufwandsträgers und der Regierung.
Das Angebot der staatlichen Schulberatungsstelle für Niederbayern richtet sich an Schüler, Eltern und Lehrer aller Schularten. Es bezieht sich auf folgende Schwerpunkte:
- Zusammenarbeit mit pädagogischen, psychologischen und medizinischen Fachdiensten
Fortbildungen, Materialien und Links
Inklusion an Schulen in Bayern - Informationsbroschüre für Beratungslehrkräfte und Schulpsychologen (Januar 2014)
Erziehung unterstützen - sonderpädagogische Angebote für Schulen auf dem Weg zur Inklusion: Multimediale Fortbildungsbausteine, Hrsg. Institut für Schulqualität und Bildungsforschung München
Unterstützung schwerbehinderter Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Bund-Länder-Programms "Initiative Inklusion" in Bayern:Informationspapier für Lehrkräfte
Beschreibung der Maßnahme "Berufsorientierung individuell"
Erstes Handwerkszeug für den inklusiven Unterricht (siehe Angebotskatalog unter Fortbildungen)
Individuelle Förderung in der Regelklasse (siehe Angebotskatalog unter Fortbildungen)
Mobile sonderpädagogische Dienste gibt es für den jeweiligen Förderschwerpunkt sowie speziell für den Bereich Autismus (MSD-A)
Die Lehrer aller Schularten können sich in allen Fragen der Inklusion an die zuständigen Förderzentren oder an die Koordinatoren des MSD wenden.
Förderzentren in Niederbayern
ISB - Förderschulen: Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung
ISB - Brief Förderplanung
ISB - Gelingensfaktoren für Schulbegleitung
Außerschulisches Beratungsangebot Netzwerk Autismus Passau
ISB-Brief Nachteilsausgleich Hören
MSD Hören Flyer 2017
Pädagogisch-audiologische Beratungsstelle Straubing
ISB-Brief Nachteilsausgleich Körperliche und Motorische Entwicklung
Neuer Lehrplan für den Förderschwerpunkt Lernen
Adressen und Links zum Förderschwerpunkt Sehen

References: Art. 30
 Art. 30
 Art. 19
 Art. 30
 Art. 41
 Art. 30
 Art. 59
 Art. 30
 Art. 30
 Art. 60