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Timestamp: 2019-06-17 10:04:02+00:00

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BGH, 07.06.2018 - I ZB 57/17 - dejure.org
https://dejure.org/2018,21668
BGH, 07.06.2018 - I ZB 57/17 (https://dejure.org/2018,21668)
BGH, Entscheidung vom 07.06.2018 - I ZB 57/17 (https://dejure.org/2018,21668)
BGH, Entscheidung vom 07. Juni 2018 - I ZB 57/17 (https://dejure.org/2018,21668)
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§ 522 Abs. 1 ZPO, § 574 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, § 522 Abs. 1 Satz 4 ZPO, § 574 Abs. 2 Nr. 2 ZPO, § 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 ZPO, § 130 Nr. 1 ZPO, § 522 ZPO, § 577 Abs. 4 Satz 1 ZPO, § 531 Abs. 2 ZPO
Zur Zulässigkeit einer Berufung bei Wiederholung der erstinstanzlich vorgetragenen Argumente
Unzulässigkeit einer Berufung bei Festhalten an einer im Urteil erster Instanz zurückgewiesenen Rechtsansicht; Unterlassung der Werbung für Matratzen
ZPO § 520 Abs. 2 Nr. 2
Festhalten an zurückgewiesener Rechtsansicht macht Berufung nicht unzulässig!
Festhalten an einer im Urteil erster Instanz zurückgewiesenen Rechtsansicht führt nicht zur Unzulässigkeit der Berufung
Ausschließliches Wiederholen der bereits in erster Instanz vorgetragenen rechtlichen Argumente führt nicht zur Unzulässigkeit der Berufung
Festhalten an erstinstanzlich vertretener Rechtsauffassung
Festhalten an zurückgewiesener Rechtsansicht macht Berufung nicht unzulässig! (IBR 2018, 601)
Kurznachricht zu "Anforderungen an Berufungsbegründung - Wiederholung erstinstanzlichen Vortrags - Anmerkung zum Beschluss des BGH vom 07.06.2018" von RA Kerstin Manteuffel, original erschienen in: NJW 2018, 2894 - 2895.
LG Köln, 28.09.2016 - 84 O 37/16
NJW 2018, 2894
MDR 2018, 1142
MDR 2018, 1230
GRUR 2018, 971
Die Berufungsbegründung muss aber auf den konkreten Streitfall zugeschnitten sein, ihr muss zu entnehmen sein, welche bestimmten Punkte des angefochtenen Urteils der Berufungskläger weshalb bekämpft (BGH, Beschluss vom 7. Juni 2018 - I ZB 57/17 Rn. 5 m.w.N., NJW 2018, 2894).
BGH, 18.12.2018 - X ZR 37/17
Angreifen jeder unabhängigen, selbständig tragenden rechtlichen Erwägung mit der …
Erforderlich ist eine aus sich heraus verständliche Angabe, welche bestimmten Punkte des angefochtenen Urteils der Berufungskläger weshalb bekämpft (BGH, Urteil vom 7. Juni 2018 - I ZB 57/17, NJW 2018, 2894 Rn. 5, 10).
Da die Berufungsbegründung erkennen lassen soll, aus welchen tatsächlichen und rechtlichen Gründen der Berufungskläger das Berufungsurteil für unrichtig hält, hat er diejenigen Punkte rechtlicher Art darzulegen, die er für unzutreffend ansieht, und dazu die Gründe anzugeben, aus denen er die Fehlerhaftigkeit dieser Punkte und deren Erheblichkeit für die angefochtene Entscheidung herleitet (…Senatsbeschlüsse vom 27. Mai 2008 - XI ZB 41/06, WM 2008, 1810 Rn. 11…, vom 12. Mai 2009 - XI ZB 21/08, juris Rn. 13…, vom 1. März 2011 - XI ZB 26/08, juris Rn. 11 …und vom 11. Oktober 2016 - XI ZB 32/15, NJW-RR 2017, 365 Rn. 9; BGH, Beschluss vom 7. Juni 2018 - I ZB 57/17, NJW 2018, 2894 Rn. 5, jeweils mwN).
Erforderlich ist eine aus sich heraus verständliche Angabe, welche bestimmten Punkte des angefochtenen Urteils der Berufungskläger weshalb bekämpft (…Senatsbeschluss vom 23. Oktober 2012 - XI ZB 25/11, NJW 2013, 174 Rn. 10;… BGH, Beschlüsse vom 14. Juli 2016 - IX ZB 104/15, NJW-RR 2016, 1269 Rn. 7 und vom 7. Juni 2018 - I ZB 57/17, NJW 2018, 2894 Rn. 5, jeweils mwN).
OLG Düsseldorf, 06.03.2019 - U (Kart) 15/18
Voraussetzungen des Kartellschadensersatzanspruchs
Aus dem Grundrecht auf effektiven Rechtsschutz ist das verfassungsrechtliche Gebot abzuleiten, dass formelle Anforderungen an die Einlegung eines Rechtsmittels nicht weitergehen dürfen, als es durch ihren Zweck geboten ist (BGH, Beschluss vom 7.6.2018 - I ZB 57/17 ).
Nicht erforderlich ist es in diesem Zusammenhang, dass die diesbezüglichen Ausführungen des Beschwerdeführers in sich schlüssig, hinreichend substantiiert oder rechtlich vertretbar sind (…vgl. Senatsbeschlüsse vom 29. November 2017 - XII ZB 414/17 - FamRZ 2018, 283 Rn. 9 mwN …und vom 23. Mai 2012 - XII ZB 375/11 - FamRZ 2012, 1205 Rn. 15; vgl. auch BGH Beschluss vom 7. Juni 2018 - I ZB 57/17 - NJW 2018, 2894 Rn. 5 mwN zu § 520 Abs. 3 ZPO).
Da die Berufungsbegründung erkennen lassen soll, aus welchen tatsächlichen und rechtlichen Gründen der Berufungskläger das angefochtene Urteil für unrichtig hält, hat dieser diejenigen Punkte rechtlicher Art darzulegen, die er als unzutreffend ansieht, und dazu die Gründe anzugeben, aus denen er die Fehlerhaftigkeit dieser Punkte und deren Erheblichkeit für die angefochtene Entscheidung herleitet (BGH, Beschluss vom 7. Juni 2018 - I ZB 57/17 -, juris Rn. 5 mwN).
Vielmehr muss er, soweit etwa die vom erstinstanzlichen Gericht vertretene Rechtsauffassung angegriffen werden soll, die eigene Rechtsauffassung in der Berufungsbegründung darlegen (… Heßler in Zöller, § 520 Rdnr. 35), wobei diese Darlegung nicht notwendig über seine erstinstanzliche Argumentation hinauszugehen braucht (vgl. BGH , Beschl. v. 07.06.2018, I ZB 57/17, Rdnr. 10 zit. nach Juris).

References: § 522
 § 574
 § 522
 § 574
 § 520
 § 130
 § 522
 § 577
 § 531
 § 520
 BGH 
 BGH 
 § 520
 § 520
 BGH