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Timestamp: 2019-04-19 15:37:32+00:00

Document:
Im Dreieck Krankenkasse, Rentenversicherung und Agentur für Arbeit nach der Aussteuerung | Erwerbslosenforum Deutschland
seit dem 12.12.2016 ist meine Frau bis heute krankgeschrieben und hat den GdB von 100%.
Im Frühjahr 2017 machte meine Frau auf Anraten der Ärzte eine Reha gemacht, ohne (!) von der KK dazu aufgefordert zu sein. Im Sommer 2017 wurde ihr Dispositionsrecht entzogen und sie wurde von der KK (!!!) aufgefordert einen Rente zu beantragen.
Die RV wurde Amts wegen aktiv, weil das Reha-Bericht negativ ausgefallen war, und hat meine Frau aufgefordert der RV mitzuteilen, ob sie einen Rentenantrag stellen möchte oder nicht.
Nebenbemerkung: die KK bekam keinen Reha-Bericht zugesandt, was sie schriftlich bestätigte.
Die KK erstellte ein Gutachten nach Aktenlage und drängte meine Frau zur Rentenantragstellung. Mit dem Schreiben vom 04. Juli schränkte sie das Dispositionsrecht meiner Frau.
Es folgte die Schriftverkehr mit der KK und RV, da meine Frau den Einspruch gegen Einschränkung des Dispositionsrechts eingelegt hatte.
Im Oktober 2017 forderte die RV meine Frau auf formell einen Rentenantrag zu stellen und argumentiert dies, das im Zuge der Umdeutung des Reha-Antrags in einen Rentenantrag. Darauf hat meine Frau ein Widerspruch bei der RV und KK eingelegt.
Zuletzt wollte die RV den Sachstand zur Frage der Einschränkung des Dispositionsrechtes wissen.
Darauf hat meine Frau erneut einen umfassenden Widerspruch an die KK gesandt, die sicher nicht so schnell antworten wird.
Also wir haben eine Hängepartie. Meine Frau wird aus dem Krankengeld ausgesteuert und muss bei der AfA die ALG1 nach §145 Absatz 1 Satz 1 SGBIII beantragen.
Sie ist jetzt 62 Jahre und 5 Monate alt, mit der GDB von 100%, wie bereits erwähnt.
Nun tritt die Afa in das magische Dreieck KK-RV-AfA ein. Sicher ein schlauer und mächtiger Gegner.
Es wird folgen die Feststellung des Restleistungsvermögens bei der ÄD der AfA. Ich bin mir sicher, dass sie die Rechtmäßigkeit der Anwendung des §145 Absatz 1 Satz 1 SGBIII bestätigen werden, es wird ihnen nichts anderes übrig bleiben.
Danach wird meine Frau aufgefordert, innerhalb eines Monats zur Reha oder einem Rentenantrag zu stellen.
Dazu habe ich meine Fragen.
1.	Reha Meine Frau hatte die Reha im Frühjahr 2017. Sicher wird nicht wieder aufgefordert einen Reha-Antrag zu stellen, da sie erst vor 15 Monaten eine Reha hatte. Kann es trotzdem sein?
2.	Rentenantrag Der Rentenermittlungsverfahren bei der RV liegt in der Schwebe. Die KK will meine Frau verrenten, weil sie den Reha-Antrag umdeuten wiel (§51 wird dazu gerne mißbraucht). Der Krankheitsverlauf ist sehr positiv, meine Frau macht Fortschritte, die Langzeit-Therapie braucht ihre Zeit und die Ärzte halten die Verrentung für verfrüht.
Wird dieses Rentenermittlungsverfahren von der AfA wieder ins Rollen gebracht, aufgelebt oder irgendwie anders ins Spiel gebracht? Wir werden diese Angelegenheit nicht bei der AfA erwähnen wollen, weil wir sie als rechts widrig ablehnen.
3.	Wenn die AfA die Stellung eines Rentenantrags verlangen wird, was für eine Arte des Renten-Antrags es sein wird? Eine ERM-Rente oder die Rente für schwerbehinderte Menschen?
4.	Was passiert mit den Rentenversicherungsbeiträgen der KK, die brav 80% während des Krankengeld-Bezug in die Rentenkasse eingezahlt hat? Wird die KK sie zurück bekommen? Wenn die KK diese RV-Beiträge zurück bekommt, dann werden die Abzüge bei der Rentenberechnung noch größer.
5.	Wenn meine Frau die ERM-Rente stellen soll sie sie unbefristet stellen oder nicht, da sie im Alter von 64 Jahren und 10 Monaten eine Rente für schwerbehinderten Menschen OHNE Abzüge stellen kann?
Die Hängepartie mit der KK dauert über 20 Monate. Wenn die Klärung mit der RV nach der Beantragung der ALG1 nach § 145 noch 15 Monate dauern wird, dann kann meine Frau ohne Abzüge als ein schwerbehinderter Mensch im Alter von 63 Jahre + 10 Monate in die Rente gehen.
Jetzt kommt die entscheidende Gretchen-Frage.
Soll meine Frau einfach die ERM-Rente beantragen, die ihr aufgrund ihrer Krankheitsgeschichte gewährt wird. Lohnt es für sie finanziell oder hat sie später die Nachteile bei der regulären Rente?
Meine Frau z. Z. 62 J. alat war 38 Jahre ununterbrochen versichert, die letzten 20 Monate bekam sie das Krankengeld.
Es wurden von mir viele Fragen gestellt, weil das Thema so komplex ist. Die soziale Verantwortung des Gesetzgebers wäre nötig, für die Einfachheit zu sorgen, aber da wären die ganze beratende Branche ohne Arbeit. So sorgt der Staat in einem Fall für das staatlich verordnete Reichtum und in anderen Fall für die Armut der Wenig-Wissenden, denn die VdK und alle Sozialverbände sind hoffnungslos überfordert, sie haben längst kapituliert.
Mein Fall soll eventuell den anderen Betroffen helfen, daher bitte ich um Ihre Antworten, auch gerne e Kritik, warum nicht?
Ich weiß, dass nicht alle Wünsche in Erfüllung gehen und die KK, RV und AfA haben kein Wunschkonzert zu veranstalten, aber sie sollen wenigstens mit den Versicherten fair umgehen, damit soziale Fried im Lande herrscht.
ein Teil deiner Beschreibungen und Vorstellungen dazu wurde ja bereits an einem anderen Ort diskutiert, so beschränke ich mich einfach mal auf einige "irrige" Annahmen deinerseits im Bezug auf die nun folgende Vorgehensweise der AfA ...
Wie ihr das nun persönlich einschätzen wollt ist eine Sache, es gibt Fragen dazu auf dem Antragsformular und die sind nun mal wahrheitsgemäß zu beantworten, das gilt auch für deine Frau.
Der Anspruch wegen Aussteuerung aus dem Krankengeld ist ohnehin schon ein sehr "diffiziles" Thema, denn diese "Kunden" sind der AfA schon länger ein "Dorn im Auge", die ja eigentlich gesunde Arbeitslose wieder in Arbeit vermitteln (können) soll.
Dass sie selbst dieser Aufgabe nicht im erforderlichen Umfang nachkommt soll jetzt hier nicht das Thema sein, der § 145 SGB III ist da als Sonderregelung allerdings nicht als eine Art "Ersatz-Krankengeld" zu betrachten.
Ob jemand berechtigte Aussichten hat wieder in die Erwerbstätigkeit zurück zu kehren (rein gesundheitlich betrachtet) oder eher nicht stellt sich in der Regel schon auf dem Wege dort hin heraus und hängt irgendwann eben nicht (mehr) alleine von den persönlichen Ansichten der Betroffenen ab.
Du schreibst ja oben selbst, dass bereits die Reha zu negativen Aussagen bezüglich ihrer gesamten Erwerbsfähigkeit geführt hat und das kommt in den DRV-Reha-Kliniken ziemlich selten vor.
Noch seltener kommt es vor, dass sich die DRV da anschließt und eine EM-Berentung selber "anbietet" als Umdeutung dieser Reha-Maßnahme.
Da frage ich mich schon wo da mit 62 Jahren (bei deiner Frau) noch der unbeirrbare Optimismus herkommt, trotzdem wieder in die reguläre Berufstätigkeit zurück kehren zu können ???
Jedenfalls "irgendwann vielleicht" aber leider jetzt inmmer noch nicht ... aber ich bleibe gerne zunächst mal bei den reinen Fakten ...
3. Wenn die AfA die Stellung eines Rentenantrags verlangen wird, was für eine Arte des Renten-Antrags es sein wird? Eine ERM-Rente oder die Rente für schwerbehinderte Menschen?
Die AfA kann im Zuge der Nahtlosigkeit auffordern eine EM-Rente zu beantragen, ebenso auch eine (weitere) med. Reha oder Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA), das Ergebnis dieser Anträge dürfte wohl in ALLEN Fällen ziemlich gleich ausfallen ...
Man wird deine Frau endgültig in die EM-Rente schicken, was ja bereits seit der letzten Reha schon von der DRV vorgeschlagen wurde ...
Welche medizinischen Argumente (für eine baldige Volle Genesung) wollt ihr da aufbieten können, um das weiterhin zu verhindern ???
Du betonst immer wieder, dass deine Frau bereits GDB 100 vom Versorgungsamt vorliegen hat (das sind KEINE Prozente), das bekommt man ja nicht weil man vor Gesundheit "nur so strotzt".
Die Rente wegen Schwerbehinderung könnte sie (theoretisch) bereits JETZT in Anspruch nehmen aber das wäre ja noch mit ein paar "Abzügen" behaftet, die ihr nicht hinnehmen wollt (zumindest wohl du nicht).
Damit ist diese Frage eigentlich schon geklärt zu welcher Rente man deine Frau bei der AfA auffordern darf (und ziemlich sicher auch auffordern wird), es geht NUR die Rente wegen Erwerbsminderung, für alles Andere gibt es KEINE Rechtsgrundlagen (von einer Regel-Alters-Rente mit 65 + X mal abgesehen, da endet der Anspruch auf "Lohnersatzleistungen" generell).
4. Was passiert mit den Rentenversicherungsbeiträgen der KK, die brav 80% während des Krankengeld-Bezug in die Rentenkasse eingezahlt hat? Wird die KK sie zurück bekommen?
Was genau meinst du damit bitte, die KK bekommt KEINE Rentenbeiträge zurück, bei einer Bewilligung von EM-Rente werden Zeiten von Lohnersatzleistungen sogar noch "aufgebessert", als wäre Erwerbseinkommen erzielt worden in dieser Zeit.
Wenn die KK diese RV-Beiträge zurück bekommt, dann werden die Abzüge bei der Rentenberechnung noch größer.
Es ist immer wieder frappierend, wie vehement du (vermeintliche) Ungerechtigkeiten bekämpfen willst, ohne wirklich viel Ahnung von der Materie zu haben ...
5. Wenn meine Frau die ERM-Rente stellen soll sie sie unbefristet stellen oder nicht, da sie im Alter von 64 Jahren und 10 Monaten eine Rente für schwerbehinderten Menschen OHNE Abzüge stellen kann?
Man KANN sich das NICHT aussuchen, ob man die EM-Rente direkt "unbefristet" bekommt wird die DRV entscheiden und direkt nachfolgend einer EM-Rente (mit Abschlägen) gibt es überhaut KEINE andere Renten-Art mehr OHNE Abschläge.
An Stelle deiner Frau hätte ich schon lange die EM-Rente genommen, wenn man mir die "förmlich hinterher wirft" seit mehr als einem Jahr, wenn sie die Bewilligung bei der AfA dann auch weiter ablehnen will, wird sie GAR KEIN Geld mehr bekommen, dann ist die AfA nämlich berechtigt die Leistungen einzustellen.
Die Nahtlosigkeit nach § 145 SGB III endet nämlich per Gesetz nach bindender Feststellung der DRV zur fehlenden Erwerbsfähigkeit, das bedeutet mit dem Bescheid zur EM-Rente ist "Ende der Fahnenstange" bei der AfA ...
Ein Widerspruch gegen die bewilligte EM-Rente läuft zunächst "ins Leere", weil der Bescheid wie beschieden umgesetzt wird ("aufschiebende Wirkung" des Widerspruches), dabei würde sich dann auch deine Frau bei der DRV "lächerlich" machen wenn sie nach der eigenen Antragstellung dann die bewilligte EM-Rente doch gar nicht "will".
Die Hängepartie mit der KK dauert über 20 Monate. Wenn die Klärung mit der RV nach der Beantragung der ALG1 nach § 145 noch 15 Monate dauern wird, dann kann meine Frau ohne Abzüge als ein schwerbehinderter Mensch in die Rente gehen.
Das wird eher NICHT der Fall sein, die AfA lässt sich da nicht "vor sich her schieben", der Bescheid zum ALGI wird aufgehoben sonbald ein Bescheid zur EM-Rente vorliegt "ist der Drops gelutscht", der Zweck der Nahtlosigkeit gilt als erfüllt.
Stellt sie den Antrag nach schriftlicher Aufforderung durch die AfA NICHT in der vorgegebenen Frist (1 Monat) wird ALGI eingestellt, bis zur Nachholung der Mitwirkung nach § 66 SGB I.
Dazu gibt es eigentlich keine "Gretchenfrage" mehr dein ganzes "taktieren" geht am Gesetz vorbei, du tust als würde es dabei um "Tausende" an Rente mehr oder weniger gehen, das sind ein paar lächerliche Euronen mehr oder weniger ...
Vielleicht wäre es sinnvoller mal nach dem gesundheitlichen Wert dieser ganzen Streitereien für deine Frau zu fragen, was sich da "finanziell für sie lohnen könnte" kann hier Niemand wirklich beurteilen, wir kennen ja ihre Renten-Informationen nicht.
Du vermittelst jedenfalls den Eindruck, dass es dabei (aus deiner Sicht) um "Riesen-Unterschiede" gehen könnte, die sehr wahrscheinlich NICHT der Realität entsprechen werden.
Meine Frau war 38 Jahre ununterbrochen versichert, die letzten 20 Monate bekam sie das Krankengeld.
Na-Und, was soll man damit jetzt anfangen können, es kommt auf die Beiträge (das Einkommen) in diesen ganzen Jahren an und nicht nur auf eine Jahreszahl ... ich hatte fast 40 Jahre eingezahlt und noch Erziehungszeiten für 2 Kinder und noch einen Versorgungs-Ausgleich aus meiner ersten Ehe ...
Weißt du deswegen auch nur ungefähr welche Rente ich inzwischen (seit Juni 2018 ) als Altersrente bekomme und wie mein Betrag der EM-Rente mal bei Bewilligung gewesen ist ???
Jedenfalls bin ich nun im 4-stelligen Bereich damit angekommen, nach der letzten "Renten-Anpassung" im Juli, der Betrag der letzten EM-Rente wurde bei der "Vergleichsberechnung" zur Altersrente jedenfalls nicht erreicht.
Dann besteht "Bestandsschutz" denn weniger darf es beim Übergang in die (reguläre) Altersrente nicht werden ... andere (vorher mögliche) Renten-Arten habe ich nicht mehr berechnen lassen, die Abschläge (bis 10,8 %) vom Beginn der EM-Rente bleiben sowieso lebenslang erhalten.
Es sei denn man könnte vor Beginn einer Altersrente (welcher auch immer) noch wieder einige Zeit arbeiten gehen, beim direkten Übergang aus einer EM-Rente gibt es KEINE Abschlagfreie Altersrente mehr.
Es wurden von mir viele Fragen gestellt, weil das Thema so komplex ist.
Das Thema hast besonders du selber durch deine "Abwehr-Aktionen" (im Namen und angeblich im Interesse deiner kranken Frau) so komplex und zusätzlich kompliziert gemacht ...
Die soziale Verantwortung des Gesetzgebers wäre nötig, für die Einfachheit zu sorgen, aber da wären die ganze beratende Branche ohne Arbeit.
So kann man das für sich selber natürlich auch "schön reden" und die Verantwortung an den Gesetzgeber abgeben wollen, Niemand hat dich / euch gezwungen die EM-Rente bisher abzulehnen, die man deiner Frau ja längst bewilligen wollte.
So sorgt der Staat in einem Fall für das staatlich gewollte Reichtum und in anderen Fall für die Armut der Wenig-Wissenden, denn die VdK und alle Sozialverbände sind hoffnungslos überfordert, sie haben längst kapituliert.
Mit dem "Wissen" hapert es ja noch immer gewaltig bei dir und die "Sozial-Verbände" verdienen diesen Namen schon lange nicht mehr.
Es ist der Fall deiner Frau und mich würde mehr interessieren, ob sie das auch alles immer noch so "locker" sieht oder nicht lieber endlich mal ihre Ruhe mit der bewilligten EM-Rente hätte, auch bei der AfA wird man sie nicht "mit offenen Armen" empfangen.
Wenn sie unbedingt mal noch wieder was arbeiten möchte darf sie das ja auch MIT einer bewilligten EM-Rente machen ...
danke für Deinen Beitrag. Ich habe wenig Hoffnung gehabt, dass ich eine Antwort von Dir bekomme, weil ich alles zu kompliziert sehe und t, wenig Ahnung von der Materie habe, was ich schon mehrmals bewiesen habe. Sorry für meine anarchistische Art.
Ehrlich gesagt, ich bewundere solche Menschen wie Du, die ihre private Freizeit den oft unglücklichen Menschen opfern um sie etwas glücklicher zu machen.
Ich schätze sehr Deine behutsame Art mit den Beiträgen wie meinen umzugehen, in denen man oft auch Unsinniges steht, und Du hilfst sehr solchen Menschen wie ich, da Du ihnen eine Denkrichtung zeigst, ohne sie zu kränken. Deine Kritik akzeptiere ich voll.
Meine Frau hat volles Vertrauen an mich und ich führe die ganze Schriftverkehr mit der KK, DRV und allen Behörden. Sie liest nur die fertigen Schreiben und unterschreibt sie bevor ich sie per Übergabe-Einschreiben wegschicke.
Sie ist voll informiert und hat keine Arbeit. Sie braucht ihre Ruhe und ihre Kräfte für ihre Krankheit und daher mache ich den ganzen Papierkram. Meine Frau ist eine Kämpferin und wir sind sehr optimistisch.
Laut einer Studie, die weltweit in 430 Krebszentren läuft, über einen Medikament, das meine Frau einnimmt, beträgt die progressive Lebemsdauer 48,3 Monate. Es ist genau die gleiche Zeit wie die Studie läuft. Es sagt, dass dieses Medikament, der sauerteuer ist, ein voller Erfolg ist, das wir noch nicht richtig einschätzen können. Dagegen können wir LEIDER bereits sagen, dass die Patienten der Placebo-Gruppe innerhalb von 2 Jahren sterben, Gott sei ihnen gnädig. Meine Frau hatte Riesenglück, dass sie nicht in dieser Gruppe gelandet war. Wir haben auch dafür gekämpft, dass die Ärzte sich für uns entschieden haben, weil meine Frau einen starken Willen zeigte.
Ich habe wie meine Frau den GdB-Grad von 100% und bin stark sehbehindert, daher ist das Lesen von vielen Unterlagen und im Internet (auch mit der Vergrößerungssoftware) ziemlich schwierig. Ich arbeite auch im Voll-Time-Job von zuhause, danke der Schwerbehindertenvertretung eines Großkonzerns ist es möglich geworden. Das Wissen fehlt mir, das gebe ich ungerne zu, daher wäre ich für Deinen Rat und den Rat anderer User sehr dankbar.
Zuerst muss ich aber die Karten auf den Tisch legen.
Meine Frau ist im Februar 1956 geboren, krank vom 12.12.2016 bis heute.
Mir liegt die Renteninformation von vorigen Jahr vor, die neueste habe ich noch nicht:
Rente wegen der vollen Erwerbsminderung Euro 1289
Höhe der erreichten Rentenanwartschaft Euro 1315
Die Höhe der ALG1 wäre Euro 1557
Also hängt alles davon, wann die DRV den Beginn der EM-Rente feststellen wird. Die Krankenkasse will sicher ab dem Datum der Diagnose am 12.12.2016. Gleichzeitig hat sie das Dispositionsrecht meiner Frau mit dem Schreiben vom 04. Juli 2017 eingeschränkt, wäre dieses Datum nicht eher das Datum des Beginns der EM-Rente?
Wir vertreten der Meinung, dass die Verrentung verführt ist und die KK sich nur vor der KG-Zahlung befreien will. Entgegen der Auffassung des KK war keine rentenrechtlich relevante Minderung des Leistungsvermögens anzunehmen gewesen, sondern bei dieser habe lediglich eine Arbeitsunfähigkeit im Sinne der Krankenversicherung vorgelegen
Wenn die DRV sich den Standpunkt der KK anschließt, dann ab welchen Datum? Die KK bekommt nur die Beiträge bis zur Höhe der Rente zurück und die an die DRV von der KK eingezahlten RV-Beiträge, korrekt so? Wenn so ist, dann wird die Abzüge noch größer, da der Rentenbeginn früh liegen wird.
Wenn die AfA meine Frau auffordert die EM-Rente zu stellen, dann entscheidet allein die DRV wann der Beginn der ERM ist.
Wir und die Ärzte meinen, dass es noch verfrüht ist. Wie lange kann das Renten-Ermittlungsverfahren bei der DRV dauern?
Unser Rentenverfahren dauert schon über 1 Jahr, jetzt schließt sich die AfA dazu. Kann sie das Verfahren beschleunigen? Die KK konnte es nicht, teilweise haben sie sich sehr unglücklich für sich verhalten und machten alle möglichen Fehler.
Nehmen wir an meiner Frau bekommt Ende September 2018 die ALG1 im Zuge der Nahtlosigkeitsregelung, danach wird aufgefordert, innerhalb eines Monats die EM-Rente zu stellen. Da haben wir schon Ende Oktober. Im Februar 2019 wird meine Frau 63 J. Im Dezember 2019 kann sie als schwerbehinderter Mensch OHNE Abzüge in die Rente. Schaffen wir es?
Du hast gefragt: „Was genau meinst du damit bitte, die KK bekommt KEINE Rentenbeiträge zurück, bei einer Bewilligung von EM-Rente werden Zeiten von Lohnersatzleistungen sogar noch "aufgebessert", als wäre Erwerbseinkommen erzielt worden in dieser Zeit.“
Ich habe irgendwo es gelesen, dass wenn die DRV eine Rente für schwerbehinderten Menschen bewilligt, dann werden die RV-Beiträge nicht an die KK zurückserstattet, nicht bei dieser Art von Rente. Ist es so?
Ich habe im Internet folgende Aussage zum Beginn einer EM-Rente gefunden:
https://www.cecu.de/erwerbsminderungsrente.html
Unabhängig davon, ob eine teilweise oder eine volle Rente aufgrund von Erwerbsminderungausgezahlt wird, beginnt die erste Rentenzahlung erst ab dem siebten Kalendermonat der Arbeitsunfähigkeit[/COLOR]. Zuvor erhalten Versicherte die gesetzliche Lohnfortzahlung des Arbeitgebers sowie im Anschluss Krankentagegeld aus der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung. Um eine Versorgungslücke zu vermeiden, müssen daher Besserverdiener in der gesetzlichen Krankenversicherung eine Zusatzversicherung für das Krankentagegeld abschließen.
Nun wenn es so ist, dann sind bereits die Abbzüge 0,3% x 6 Monate gerettet.
Ist es sinnvoll, die EM-Rente (Stand 2017) sofort zu beantragen oder lieber das ALG1 (1.557 Euro) zu beziehen ?
Wenn es gelingt das RV-Verfahren bis zum Antrag auf die Schwebebehinderten-Rente im Dezember 2019 zu verzögern, da wäre das Ziel erreicht. Diese Art von Rente kann nur nachträglich beantragen oder? Man hört sonst, dass man die Rente schon vorher beantragen soll, weil die Bearbeitung lange dauert. Wie ist es in diesem Fall?
Es klingt vielleicht nicht sehr vorteilhaft für mich und meine Frau, dass wir unsere Rente aufbessern und kein Geld verschenken wollen, aber wir
können NICHT wie die Bundestags- oder Landtagsabgeordnete einfach die Höhe der Bezüge und folglich der Rentenbezüge bestimmen. Dazu kommt es dass die MdB und den MdL die höhere Rente in 8 Jahren erreichen, dazu braucht meine Frau mindestens 120 Jahre.
Darum schäme ich nur wenn meine Angaben bei einigen Usern einwenig Sozialneid entflammen können, dafür sind aber die Politiker verantwortlich.
Viel Gerede und wenig Sinn. Vielleicht kann ich auf Antwort von Dir oder den anderen Usern hoffen?
Liebe Grüße und ich bin bereit dazu, verprügelt zu werden
Warum läuft das Rentenermittlungsverfahren schon über 1 Jahr , wobei das Reha-Bericht über ein 1 Jahr alt ist?
Wenn die DRV gewollt hätte, dann hätte sie längst schon den Reha-Antrag in die Rente umgewandelt. Ich denke, dass unsere Bereitschaft mit allen Mitteln dagegen vorzugehen hat die DRV und die KK davon abgehalten, eine schnelle Entscheidung zu treffen. Was meint ihr dazu?
Mag sein, dass bei Euch der Eindruck entsteht, dass ich mir Gedanken über ungelegte Eier oder die Sachen, die in der Zukunft liegen. Es ist der Schachspieler in mir: ein Schachspieler muss eine Eröffnung wählen und wissen was sie bezwecken kann. Wenn mir bekannt ist, dass die DRV gerne bestimme Vorgehensweise (in der Schachterminologie, z.B., spanische Partie spielt), die Krankenkasse lieber Daamengambit und die AfA die sizilianische Verteidigung spielt, dann kann ich diese Vorgehensweise analysieren. Mir ist aber klar, dass in einer Schachpartie wie auch im Leben unzähligen Varianten enstehen können, aber zumindestens 10-15 Züge (die 10-15 ersten Schritte einer Behörden) mehr oder weniger voraussehbar sind. Und für mich ist es wichtig nicht gleich am Anfang Fehler zu machen, die man nie korrigieren kann. Darum mache ich mir Gedanken über die Zukunft.
Ich vermisse bis heute eine Begrüßung Bin ich ein ungebetener Gast?
Na-Ja, für mich warst du ja nicht so neu und sonst gibt es ja scheinbar nicht sehr Viele (um das mal vorsichtig zu formulieren) die viel Lust haben sich mit dir auszutauschen ...
Zum Thema Schach und Schachspieler bist du hier sicher auch ziemlich falsch und dein Haupt-Problem "Wie verhindert man eine drohende EM-Berentung", reißt die User hier eben auch nicht gerade "vom Hocker" ...
Zumal es genug gibt die sich genau mit dem Gegenteil herumschlagen (müssen) und vermutlich nicht begreifen können was dich umtreibt, damit deine Frau KEINE EM-Rente bekommen soll.
Damit bist du ja auch schon auf anderen Plattformen nicht so wirklich gut "angekommen".
danke für Deinen Beitrag. Ich habe wenig Hoffnung gehabt, dass ich eine Antwort von Dir bekomme, weil ich alles zu kompliziert sehe
Die Hoffnung stirbt wie immer zuletzt und wenn ich gerade nichts Besseres zu tun habe, gebe ich gerne auch mal einfach meine Gedanken zu solchen Anfragen weiter ... auch wenn es nicht den Eindruck macht, dass sie auf besonders "fruchtbaren Boden fallen".
Ich kann mir das jetzt leisten, bin nun endlich in Altersrente und die Behörden können mich ALLE mal ganz furchtbar "gerne haben" ... das befreit ungemein, zumindest MICH.
Ob ich andere Menschen damit besonders "glücklich" mache wenn ich meine Meinung und meine Erfahrungen hier niederschreibe, das wage ich oft selber zu bezweifeln und es ist auch nicht unbedingt meine Absicht.
Für so besonders behutsam halte ich mich gar nicht , ich schreibe gerne "Klartext" und das verträgt durchaus auch nicht jeder User aber ich meine es IMMER ehrlich, ich bekomme ja NICHTS dafür, muss also auch Niemndem mehr "zum Munde reden wollen".
Das war allerdings noch nie meine Art, was mir schon im "richtigen Leben" nicht nur Freunde und Anerkennung gebracht hat aber es schult den Blick für Ungerechtigkeiten, für Naivität und leider auch viel "Dummheit", mit denen sich die Menschen das Leben oft selber schwer machen.
Vielleicht mag sie dir in deinem ungesunden, unsteten Handeln auch nur nicht widersprechen, um nicht noch mehr Stress zu haben, vielleicht hast du sonst keine Hobbys / Interessen die das Leben trotz Allem etwas angenehmer machen könnten ...
Ich würde es besser (und glaubwürdiger) finden das hier von ihr selber zu lesen ...
Das mit dem Papierkram kenne ich auch, bei uns bin ich die "Sekretärin" aber mein Männe lässt sich trotzdem nicht alles "aus der Hand nehmen" und gewährt mir "freie Bahn" sein eigenes Leben so weitreichend zu beeinflussen.
Keiner von uns beiden hätte dem Anderen gestattet auf die Bewilligung einer notwendigen EM-Rente zu verzichten und dafür in den "Dauer-Kampf-Modus" zu treten mit allem was auch nur nach Behörde "riecht" ...
Dafür ist mir deine "Studie" völlig EGAL, als "Versuchs-kaninchen" würde sich auch keiner von uns hergeben ...
Es ist eher erschreckend für mich was du dazu schreibst, deine Frau ist (angeblich) in der Gruppe die dieses neue Medikamet auch bekommt ... woher willst du das denn so genau wissen ???
Weil man dir das "erzählt hat", solche Studien taugen NICHTS wenn die Probanden informiert sind wer das Mittel und wer das Placebo bekommt ...
Laut einer Studie, die weltweit in 430 Krebszentren läuft, über einen Medikament, das meine Frau einnimmt, beträgt die progressive Lebemsdauer 48,3 Monate.
Wo kann man denn was dazu nachlesen (auf Deutsch bitte), dass es diese Studie (und dieses Mittel) überhaupt gibt, wer trägt die Kosten dafür, der Pharmakonzern der es entwickelt hat ???
Es ist genau die gleiche Zeit wie die Studie läuft. Es sagt, dass dieses Medikament, der sauerteuer ist, ein voller Erfolg ist, das wir noch nicht richtig einschätzen können.
Das wurde von "Conter*an" auch mal behauptet, zumindest "dass es völlig harmlos sei", die Opfer leiden heute noch darunter ...
Meine Frau hatte Riesenglück, dass sie nicht in dieser Gruppe gelandet war. Wir haben auch dafür gekämpft, dass die Ärzte sich für uns entschieden haben, weil meine Frau einen starken Willen zeigte.
Vielleicht ist es aber auch mehr der besonders starke WILLE deiner Frau, der sie bisher noch am Leben erhält und gar nicht diese (angebliche) Wunderpille und was hat das alles damit zu tun, dass man eine mögliche EM-Berentung ablehnt und sich "lieber" an allen Fronten herum streitet ???
An der Studie hätte sie doch sicher trotzdem teilnehmen können, wenn sie die "Umdeutung" der Reha angenommen hätte und Niemand hindert deine Frau sich nach einer erfolgten "Wunderheilung" einen Job zu suchen und wieder arbeiten zu gehen.
Da ist auch eine EM-Rente schneller wieder aufgehoben, als man gucken kann.
Und WARUM geht sie NICHT in die Rente für Schwerbehinderte, WARUM wird das gar nicht in Erwägung gezogen, die Abschläge dafür dürften doch nur noch minmal sein ???
Da wird sich nicht mehr viel ändern zu dieser letzten Renten-Auskunft, was steht darin zur Rente wegen Schwerbehinderung ???
ALGI wird sie nicht mehr lange bekommen, weil die AfA spätestens auf den EM-Renten-Antrag drängen wird und der liegt ja schon fast "unterschriftsreif" bei der DRV vor.
Das wird letztlich NUR die DRV entscheiden, wenn die KK bereits das "Dispositionsrecht" hat möchte sie natürlich so viel wei möglich noch erstattet bekommen, die AfA wird sich da mit "einreihen" und auch ihre Ansprüche stellen ...
Wir vertreten der Meinung, dass die Verrentung verführt ist und die KK sich nur vor der KG-Zahlung befreien will.
Ist doch "normal", das versuchen die KK doch inzwischen schon während der Lohnfortzahlung möglichst zu verhindern, dass sie überhaupt erst Krankengeld zahlen müssen ... da ist doch deine Frau keine besondere Ausnahme.
Entgegen der Auffassung des KK war keine rentenrechtlich relevante Minderung des Leistungsvermögens anzunehmen gewesen, sondern bei dieser habe lediglich eine Arbeitsunfähigkeit im Sinne der Krankenversicherung vorgelegen
Habt ihr das zutreffende MDK-Gutachten angefordert, das MUSS es ja geben wenn eine Reha gefordert wurde und darin steht IMMER, dass die Erwerbsfähigkeit bereits als gefährdet oder sogar schon gemindert anzusehen ist.
Das entscheidet NICHT die KK alleine, es ist das "übliche MDK-Gutachten" wenn (von der KK) zum Reha-Antrag aufgefordert wird und das ist Voraussetzung für die zulässige Anwendung des § 51 SGB V.
Wenn die DRV sich den Standpunkt der KK anschließt, dann ab welchen Datum?
Das wird NUR die DRV entscheiden und richtet sich bei mehreren möglichen Daten auch nicht unbedingt nach den "Wünschen" der KK dabei, der DRV ist es letztlich auch EGAL ob die KK viel oder wenig oder gar kein Geld zurück bekommen wird.
Die KK bekommt nur die Beiträge bis zur Höhe der Rente zurück und die an die DRV von der KK eingezahlten RV-Beiträge, korrekt so? Wenn so ist, dann wird die Abzüge noch größer, da der Rentenbeginn früh liegen wird.
Die KK bekommt überhaupt KEINE "Beiträge" zurück, schon gar keine Rentenbeiträge, das habe ich dir oben schon mal geschrieben.
Doie KK bekommt Monat für Monat genau den NETTO-Rentenbetrag erstattet den deine Frau (statt dem Krankengeld NETTO) bekommen hätte, Beiträge verbleiben bei der DRV.
Nur die KV-Beiträge werden untereinander ausgeglichen, das bedeutet, dass die DRV für die rückwirkende EM-Rentenzeit auch die Krankenversicherung (Beitrag der sich nun aus der Rente ergibt) noch bei der KK nachzahlen muss.
Das dauert wahrscheinlich NICHT lange, die stehen ja schon "in den Startlöchern" und fegen immer noch den Sand weg, den du "ins Getriebe gestreut hast", was ihr und die Ärzte meinen wird die dabei wenig interessieren.
Das interessiert ja im umgekehrten Fall auch Niemanden bei der DRV, ob wir und unsere Ärzte meinen, dass eine EM-Rente dringend nötig ist.
Unser Rentenverfahren dauert schon über 1 Jahr, jetzt schließt sich die AfA dazu.
Ich bitte dich, dass sich da NIX tut liegt doch an EUCH (vorwiegend an DIR), die AfA kann da selber auch nichts tun (dann wäre ja mein Weg zum Sozialgericht überflüssig gewesen, die AfA hatte mich ja bereits für faktisch Voll Erwerbsgemindert begutachtet), die DRV muss (und KANN) dann (endlich) was tun und wenn es schon einen Antrag gibt, dann wird der endlich bewilligt ...
Gibt es noch keinen offiziellen EM-Renten-Antrag von deiner Frau, dann wird sie den fristgerecht (innerhalb 1 Monat) zu stellen haben oder sie bekommt KEIN Geld mehr von der AfA.
Daran hat sich seit meinem letzten Beitrag auch nichts geändert ...
Kann sie das Verfahren beschleunigen?
Das wird wahrscheinlich gar nicht nötig sein, bisher hast du nicht konkret geschrieben WANN und OB deine Frau den regulären Antrag auf EM-Rente überhaupt schon gestellt hat, OHNE den Antrag passiert auch bei der DRV NICHTS ...
Das "Angebot der "Umdeutung" wird dann eben nicht umgesetzt, wenn der Amtsschimmel nicht "bedient" wird, auch dann muss man den Antrag auf EM-Rente immer noch selber stellen.
Ich hätte auch nach Ablauf meiner EM-Rente keine Altersrente bekommen wenn ich den Antrag dafür nicht rechtzeitig gestellt hätte (na gut, die DRV hat mich schriftlich daran "erinnert" ), es gibt KEINE Rente von der DRV ohne Antrag auf eine Rente.
Im Februar 2019 wird meine Frau 63 J. Im Dezember 2019 kann sie als schwerbehinderter Mensch OHNE Abzüge in die Rente. Schaffen wir es?
Das glaube ich eher nicht, die EM-Rente wird schneller bewilligt werden und DIREKT danach gibt es KEINE andere Rentenart mehr OHNE Abschläge.
Die Abschläge aus der EM-Rente bleiben lebenslang bestehen, es sei denn die Gesetzgebung würde das mal wieder "abschaffen" aber danach sieht es nicht aus.
Rentenbeiträge werden überhaupt NICHT zurück erstattet, an keinen Leistungsträger, die verbleiben IMMER bei der DRV und werden dann für dei Altersrente spätestens mit in die Berechnungen einbezogen.
Das gilt genau so z.B. für Beiträge die aus Pflege Angehöriger an die DRV gezahlt wurden (von der Pflegekasse).
Du kannst ALLE nötigen Informationen (auf dem aktuellen Stand) immer am Besten auf der DRV-Seite finden, da braucht man gar nicht lange im Internet zu suchen ...
Das wird genau im Rentenbescheid drin stehen.
Unabhängig davon, ob eine teilweise oder eine volle Rente aufgrund von Erwerbsminderungausgezahlt wird, beginnt die erste Rentenzahlung erst ab dem siebten Kalendermonat der Arbeitsunfähigkeit. Zuvor erhalten Versicherte die gesetzliche Lohnfortzahlung des Arbeitgebers sowie im Anschluss Krankentagegeld aus der gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung.
Das ist Blödsinn (brauche ich gar nicht erst deinen Link für benutzen um das festzustellen ), eine EM-Rente beginnt in der Regel völlig unabhängig vom Beginn einer "Arbeits-Unfähigkeit".
Bei einer EM-Rente (Volle oder teilweise EM) mit Befristung (bis zur Dauer von 3 Jahren) gilt die regel, dass erst ab dem 7. Monat nach "Eintritt des Leistungsfalles" ein Anspruch auf Zahlung der Geldrente besteht.
Der "Leistungsfall ist die Erwerbsminderung" (nach Rentenrecht) und der Zeitpunkt wird von der DRV bestimmt, AU hat damit meist nicht viel zu tun, eine Arbeits-Unfähigkeit bedeutet ja nicht zwangsläufig, dass man unbedingt bald EM-Rente bekommen wird.
Um eine Versorgungslücke zu vermeiden, müssen daher Besserverdiener in der gesetzlichen Krankenversicherung eine Zusatzversicherung für das Krankentagegeld abschließen.
AHA, das klingt nach "Versicherungs-Werbung", hat aber mit den 7 Monaten Renten-Karenz wenig zu tun, die bei einer EM-Rente mit Befristung zum Tragen kommt.
Ich hatte da keine Zahlungslücke, bekam ja 2 Jahre rückwirkend die EM-Rente (zunächst trotzdem noch "befristet"), da war dieser Zetraum längst abgelaufen.
Den ganzen Unsinn den du da gelesen hast kannst du ganz schnell wieder vergessen, die Zeiten wo es mal genügt hat von den eigenen Ärzten "kaputt geschrieben zu werden" sind spätestens seit 2001 VORBEI.
So lange wie das inzwischen meist dauert, ist da eine Zahlungslücke nur selten zu befürchten.
Zudem ist ja nicht gesagt, dass man die Rente noch befristen wird.
Man wird deine Frau bei der AfA nicht mit "Samthandschuhen" anfassen, was ihr tun wollt müsst ihr trotzdem selber entscheiden, das kann euch auch hier Keiner abnehmen.
Dafür muss ich noch ne "Weile stricken", aber ich gönn es deiner Frau, ich möchte nicht mit ihr tauschen ...
Diese Art von Rente kann nur nachträglich beantragen oder? Man hört sonst, dass man die Rente schon vorher beantragen soll, weil die Bearbeitung lange dauert. Wie ist es in diesem Fall?
Was du so alles "hörst" ist schon wundersam, eine Rente sollte man IMMER rechtzeitig im Voraus beantragen, die Bearbeitung dauert allerdings auch nicht länger als bei jeder anderen Altersrente auch (ich wüßte jedenfalls nicht warum), man sollte 5 - 6 Monate einplanen.
Die DRV schreibt von 3 - 4 Monaten aber darauf würde ich mich nun nicht verlassen wollen, mit den (oft sehr langen) Bearbeitungszeiten von EM-Rente ist das NICHT vergleichbar, da geht es ja zunächst mal um die medizinische Prüfung (außer bei deiner Frau, da ist das ja schon erledigt ).
Eine Altersrente unterliegt ja diesen Bedingungen nicht und für die Schwerbehinderten-Rente muss es zusätzlich einen (noch) gültigen Ausweis geben, den hat man oder den hat man eben nicht.
Es klingt vielleicht nicht sehr vorteilhaft für mich und meine Frau, dass wir unsere Rente aufbessern und kein Geld verschenken wollen,
Du "jammerst" auf ganz schön hohem Niveau, wenn ich die Zahlen so lese und du arbeitest sicher auch nicht "für einen Appel und ein Ei", wir können unsere Bezüge auch nicht selber bestimmen (und konnten das auch früher nur in engen Grenzen) aber ich glaube wir sind trotzdem mit unserem bescheidenen LEBEN deutlich zufriedener, als ihr beide es je noch sein werdet.
Wir schrammen gerade so an allen sozialen Mindest-Limits vorbei, sind für irgendwelche Zuschüsse überall schon um 10 - 20 € (Brutto) "zu reich" aber wir sind SEHR FROH darüber, dass wir uns damit NICHT (mehr) auseinandersetzen müssen und KEINEM Amt mehr irgendwelche Rechenschaften abgeben müssen.
Ich halte mich nicht an die Einkommen von irgendwelchen "Abgeordneten" und klage ständig mein Leid darüber, dass mir sogar die Mittel fehlen noch was "von der Welt" zu sehen, meine kleine Welt ist aber zum Glück ziemlich in Ordnung und glaube mir (mehr) Geld alleine macht weder glücklicher noch gesünder ...
Bei mir entflammt da GAR NICHTS, wenn ich das so lese tust du mir unendlich leid (und deine Frau noch mehr) für welchen Unsinn du so deine / eure Lebenszeit schon sinnlos verschwendet hast ... daran sind NICHT die Politiker "schuld" sondern besonders deine Verbohrtheit ...
Ich schlage kein Behinderten, keine Brillenträger und noch weniger Menschen, die ohnehin schon am Boden liegen ...
Hallo, liebe Doppeloma,
herzlichen Dank für Deine Kombinationstherapie mit Kritik und Hinweisen. Man braucht eine solche Hilfe, denn man muss nicht den Fahrrad erfinden und das Lehrgeld nochmal zahlen, was bereits die anderen User bezahlt haben. Vielleicht kann so nicht nur mir, sondern auch den anderen Menschen geholfen werden, die diesen Thread lesen werden. Danke und ich bin der harten Kritik gewöhnt, meine Frau nimmt kein Blatt vor dem Mund und ich bin für die ehrliche und faire Kritik immer dankbar.
Meine Frau schreibt nicht in den Foren, sie kommuniziert oft per Telefon, sie ist wie ein Psychotherapeut für viele Menschen.
Ich bin mehr für ein geschriebenes Wort und leistete meiner Frau Vorarbeit. Sie ist auf keinen Fall eine von mir unterdruckte Frau. Sie ist einfach der gleichen Meinung wie ich. Und sie haben überhaupt keinen Stress wegen mir, im Gegenteil sie trifft am Ende die Entscheidung.
Sie bekommt die Kombinationstherapie mit Palbociclib. In der Anlage kannst über diese Therapie und die Studie dazu nachlesen. Ein Arzt hat das mir zusammengestellt.
Auf der Seite der DRV habe ich folgende Passage gelesen:
Sind Sie erwerbsgemindert und haben Sie 35 Jahre Pflichtbeiträge und Berücksichtigungszeiten sowie bestimmte Anrechnungszeiten oder auch Ersatzzeiten zurückgelegt, bleibt es bei einem Lebensalter von 63 Jahren für die abschlagfreie Rente.
Meine Frau hat sogar inzwischen schon eine Urkunde für die 40 Jahre in Dienst bekommen, sie erfüllt die Voraussetzung von 35 Pflichtjahren. Zur Zeit der Erkrankung am 12.12.2016 war sie 60 Jahre und 10 Monate. Wenn ich das richtig verstanden haben, bekommt sie eine abschlagsfreie Rene erst ab 63 Jahren, demzufolge wäre die Abschläge von 26 Monte x 0,3 = 9,8 % fällig, wenn die volle EM-Rente ab dem Tag der Erkrankung festgelegt wird? Dann ist einee Voraussetzung von 35 Beitragsjahren zwar erfüllt, aber man war … noch nicht 63 Jahre alt. Richtig?
Daher ist es ganz wichtig der Zeitpunkt, ab dem die volle EM festgelegt wird. Wenn ab dem Ende der Reha, da war meine Frau schon 61 J. und 3 Monate und man hätte die Abzüge 21 Monate x 0,3% = 6,3%.
Über Deine Antwort muss ich viel nachdenken, dazu brauche ich Zeit, denn Du hast mir eine Denkrichtung gegeben. Ich melde mich noch.
Verlängerung des progressionsfreien Überlebens durch Palbociclib .doc
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Wenn ich das richtig verstanden haben, bekommt sie eine abschlagsfreie Rene erst ab 63 Jahren, demzufolge wäre die Abschläge von 26 Monte x 0,3 = 9,8 % fällig, wenn die volle EM-Rente ab dem Tag der Erkrankung festgelegt wird?
Was du da gefunden hast, hat doch für eine EM-Rente überhaupt KEINE Bedeutung, dabei geht es doch nur um reguläre (vorzeitige) Altersrenten und die Rente für Schwerbehinderte gehört auch dazu.
Dafür sind generell mindestens 35 Versicherungsjahre bei der DRV erforderlich.
Die EM-Rente ist ein Sonderfall (der NUR aus rein gesundheitlichen Gründen greift), der ohnehin nach ganz anderen Kriterien bewilligt und berechnet wird und darauf wird IMMER ein Abschlag (bis zu 10,8 %) vorgenommen, den KANN man nicht durch "Abwarten" verhindern wollen.
Dann ist einee Voraussetzung von 35 Beitragsjahren zwar erfüllt, aber man war … noch nicht 63 Jahre alt. Richtig?
NEEEE, völlig FALSCH, das gilt für die Rente wegen Schwerbehinderung, für die EM-Rente braucht man keine 35 Jahre "Wartezeiten" erfüllen, sondern es müssen die letzten 5 Jahre (vor Eintritt der Erwerbsminderung) mindestens 36 Monate mit Pflichtzeiten belegt sein. = FERTIG ...
Sonst würden ja jüngere Menschen gar keine EM-Rente bekommen, wie sollen die denn 35 Versicherungsjahre schaffen können, wenn sie schon mit 30 /40 Jahre so schwer erkranken, dass sie zukünftig gar nicht mehr arbeiten KÖNNEN ...
Und den Zeitpunkt wann die EM eingetreten sein soll wird auch dann die DRV festlegen, also nützen auch keine Berechnungen / Überlegungen was, wann es euch denn jetzt "besser passen würde".
Wichtig wäre erst mal, dass ihr die relevanten Unterschiede der einzelnen Renten-Arten mal begreifen wollt, selber "planen" KANN man NUR Renten wo man auch den Einfluss darauf hat wann die beginnen soll, die EM-Rente gehört aber NICHT dazu ...
Da KANN sich keiner "aussuchen" wollen, wann die zu beginnen hat, das entscheidet die DRV und sonst NIEMAND ...
Dafür interessieren auch keine Urkunden für lange Mitarbeit sondern NUR die gemeldeten Versicherungszeiten, die bei der DRV vorliegen, man wird euch NICHT danach fragen, ob es euch Recht ist die EM-Rente z.B. ab Reha-Antrag (oder ab Beginn der AU) zu leisten, wie alt deine Frau da gewesen ist spielt dafür gar keine Rolle.
Die Rente wegen Erwerbsminderung wird ja gerade unabhängig vom Lebensalter geleistet, sofern die DRV die gesundheitlichen Gründe dafür als ausreichend ansieht und dann sind NUR die die Versicherungszeiten der letzten 5 Jahre wichtig für den Anspruch.
Einfluss nehmen könnt ihr nur auf den Beginn einer Altersrente, auch bei der für Schwerbehinderte (sofern das gesetzlich erforderliche Mindest-Alter dafür erreicht ist).
Das entfällt aber bereits wenn zuvor schon eine EM-Rente bewilligt wird und deine Frau KANN die dann nicht ablehnen, weil das Entscheidungsrecht ("Dispositionsrecht") bei KK und / oder AfA liegt.
Dann gibt es die EM-Rente so wie sie rückwirkend zum Zeitpunkt des "Leistungsfalles Erwerbsminderung" von der DRV festgelegt und berechnet wird ... und dabei bleibt es dann auch FÜR IMMER ...
Das "Kind" (die "Renten-ART") bekommt später nur einen anderen Namen, denn beim Übergang in das reguläre Rentenalter (spätestens mit 65 + X) besteht KEIN Anspruch mehr auf eine EM-Rente, da braucht ja kein fehlendes "Arbeitseinkommen" mehr damit "ausgeglichen" werden.
Altersrentner müssen ja (in der Regel) nicht mehr arbeiten gehen, eine Altersrente OHNE Abschläge gibt es aber dann auch NICHT mehr, das ist vorbei wenn man bis dahin schon (nahtlos) eine EM-Rente bezogen hat.
Dann denk mal nach, ich habe es nicht mehr eilig ...
Dankeschöne für Deine Antwort. Du hilfst mir sehr, da kann ich besser die Fliegen von den Kotteletten trennen .
Zitat von Doppeloma:
Wie viel Abschläge kann es für meine Frau bei der EM-Rente geben und ab welchem Zeitpunkt wird am ehesten die EM-Rente bekommen, wenn sie
Im Februar 1956 geboren ist und
ab dem 12.12.16 krank ist und
ihr Leistungsvermögen im ausgeübten Beruf und im allg. Arbeitsmarkt unter 3 Stunden liegt (Reha-Bericht vom 07.05.2017) und
laut dem MDK-Gutachten vom 20.06.17 DAUER AU ist
Du schreibst auch von den Abschlägen, die auch bei der EM-Rente gibt. Was würde bei meiner Frau da anfallen? Ist die Höhe der Abschläge davon abhängig, wann der Leistungsfall für die EM-Rente eingetreten ist? Je früher, desto mehr Abschläge?
Kannst Du mir am Beispiel meiner Frau und ihrer Daten dies verdeutlichen?
Zur Erinnerung die Renteninformation (Stand 2017):
Nun haben wir die ärztlichen Gutachten von Tumor-Board (ca. 12 Fachspezialisten) und den anderen Ärzten, die meiner Frau eine Möglichkeit einer Tätigkeit mit Einschränkungen bescheinigt haben. Klar, dass die KK nur die negativen Prognosen, wie im MDK-Gutachten lieber akzeptieren will, weil dieses Wunschgutachten (ja, wir wissen, wer den MDK bezahlt ). Übrigens ist das Reha-Bericht angeblich der KK völlig unbekannt.
Man hat sehr solide Gutachten gegen einen MDK-Gutachten, der nur nach Aktenlage erstellt wurde. Die Frage des Dispositionsrechts ist immer noch vertagt (hier drängt der DRV auf die Entscheidung von KK).
Der Reha-Bericht wiegt schon bedeutend mehr für die DRV, aber inzwischen haben wir weitere und neuesten sehr positiven Gutachten, Beurteilungen von dern behandelten Ärzten (Genekologin, Radiologien etc.).
Kann man da keinen Einfluss auf den Zeitpunkt der EM-Rente nehmen, weil es gibt unterschiedliche Meinungen (Reha-Bericht und MDKI-Gutachten contra Gutachten der Gruppe von Ärzten)?
Das Ziel ist so viel wie möglich Abschläge bei der EM und später bei der Altersrente zu erreichen.
Wie lange wird die EM-Rente gezahlt?
Reguläre (normale) Altersrente wird meine Frau
mit 65 Jahren und 10 M. am 01.01.2022 erreichen.
Altersrente für schwerbeh. Menschen erreicht sie mit 63 Jahren und 10 M. am 01.01.2020.
Also wie lange bekommt sie die EM-Rente, d.h. welche Art der Rente wird die DRV für meine Frau aussuchen?
Doppeloma! Du hast mal geschrieben:
"Rente mit Befristung beginnt immer erst ab dem 7. Monat nach Eintritt der EM (Leistungsfall), das ist nun mal im Gesetz so geregelt, welchen Zeitpunkt die DRV dafür sieht, entnimmt sie ihrem "eigenen Empfinden", oft ist es der Antragsmonat, manchmal auch ein GA-Termin der dann meint die EM besteht erst seit seiner Untersuchung ... in meinem Falle wurde letztlich der Monat der Ablehnung des EM-Rentenantrages genommen, weil man erst fast 3 Jahre nach der Antragstellung (am Gericht) einlenken musste …"
Wenn meine Frau die volle EM-Rente bekommt, dann ist sie doch befristet … bis zur Erreichung des Regelrente-Alters.
Dann wäre es doch kein Blödsinn mit dem 7 Monat, jetzt bin ich verwirrt, habe zwei Aussagen von Dir, die sich nicht decken.
Liebe Doppeloma, danke Dir für Deine Hilfe. Das Durcheinander in meinem Kopf ist leider auch krankheitsbedingt (ich habe im Blut ein erhöhtes Serum aus Cortisol und Adrenalin, der meine Netzhaut total beschädigt hat) und weil so viele widersprüchlichen Infos im Internet lese oder einfach funktionell analphabet bin oder eine lange Leitung habe.
Du hilfst mir sehr, herzlichen Dank. Wenn wir uns die finanziellen Vorteile versprechen, dann werden wir sie auch spenden. Ich spende mindestens 2,5 % meines Geldes, d.h. alles was über 1000 Euro liegt. Das ist die soziale Pflichtabgabe, die mir meine Religion vorschreibt. Zusätzlich spende ich für die Wohltätigkeitsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen etc.
Du nimmst uns die Angst. Wir wurden von der KK so vorgeführt und ver@rscht, dass wir das nicht nochmal erleben wollen. Es kann nicht sein, dass in diesem Staat der das Recht hat, wer bessere Anwälte hat oder mehr Ausdauer (die Kläger so aushungern zu lassen, bis sie alles akzeptieren oder einfach einen letalen Ausgang erleiden). Daher ist Deine Tätigkeit einfach vorbildlich.
Ich helfe auch in 2 Selbsthilfevereinigung für Menschen mit den Netzhautdegenerationen (allein hier muss man viel in das Wissen zeitlich investieren, um Menschen zu helfen), da reicht mir die Zeit für das Rentenarten nicht. Man hat oft für sich selbst wenig Zeit, wenn man sieht, dass den anderen Menschen noch schlechter geht und sie dringend eine Hilfe brauchen.
P.S. Bei der AfA sollten wir eine Kopie der letzten AU-Bescheinigung zum ersten und letzten Mal bei der Anmeldung vorlegen. Ich habe eine Kopie gemacht, da ist nicht lesbar, da der Drucker so schwach gedrückt war und man kann keine brauchbare Kopien machen. Man kann zwar auf dem Original was lesen, aber denn wollen wir selbst behalten, weil dies unser Nachweis für die DRV etc. ist. Was soll man tun? Eine blöde Situation: AfA braucht den Nachweis, aber die Kopie kann nicht hergestellt werden. Blöd, dass die Ärztin jetzt im EU ist, hoffentlich kann de Krankenschwerster noch einen Bescheid erstellen.
Bis zu 10,8 % (mehr ist nicht erlaubt bei EM-Rente) und das hängt (mit) davon ab, zu welchem Datum die DRV den Leistungsfall als eingetroffen sehen möchte.
Ich bin KEIN Orakel und arbeite auch nicht bei der DRV, das KANN ich dir nicht beantworten ...
Das hat dafür überhaupt KEINE Bedeutung, die DRV entscheidet nicht zu Arbeits-FÄHIGKEIT (KK-Recht / SGB V) sondern zu Erwerbsfähigkeit nach Rentenrecht (SGB VI) .
Der MDK der KK hat nur Arbeits-Fähigkeit / Arbeits-UNFÄHIGKEIT nach Krankenkassenrecht (SGB V) zu beurteilen.
Zu ("gefährdeter / bereits geminderter") Erwerbsfähigkeit können vom MDK nur "Vermutungen" angestellt werden, denen sich die DRV aber auch nicht anschließen muss.
Im Prinzip richtig erkannt, bei 10,8 % endet dann die Berechnung weil es mehr Abschläge auf EM-Rente (UND auf Rente wegen Schwerbehinderung) NICHT geben darf.
Nein, das kann ich NICHT, da ich nicht zu entscheiden habe, wann eine EM-Rente für deine Frau dann beginnen soll ...
Zudem haben sich da seit 2014 einige gesetzliche Regelungen (betreffs "Zurechnungsjahre") geändert und das spielt dabei auch wieder eine Rolle, ich bin echt KEIN EM-Renten-Berechnungs-Experte, blicke kaum durch meinen eigenen Bescheid dazu durch.
Meine erste EM-Rente war noch befristet (fest auf 3 Jahre) und hat VOR meinem 60. Lebensjahr begonnen, damals (2010) war das noch ein Grund für Abschläge auf meine EM-Rente.
Zurechnungajahre gab es nur bis 60 und ich war schon 58, da hat mir das keinen besonderen "Rentenzuwachs" mehr gebracht.
Bei deiner Frau dürften die neuen Berechnungen ab 07/2014 zutreffen und ab da wurde bis zum 62. Lebensjahr "hochgerechnet" als hätte man noch weiter gearbeitet (= "Zurechnungsjahre", die gibt es NUR bei EM-Rente).
Das nützt mir dafür nur wenig, im genannten Betrag zur EM-Rente ist der aktuelle Abschlag (bei der EM-Rente = ca. Brutto-Rente) ja bereits enthalten, davon gehen dann nur noch die Beiträge für Krankenversicherung und Pflegeversicherung ab.
Der Rest kommt als "Netto"-Rente auf das Konto.
Das dürfte etwa die Grundlage für alle anderen Renten-Arten sein und die darauf entfallenden Abschläge werden dann den genannten Betrag (Brutto) verringern, je nach Lebens-Alter bei Inanspruchnahme und der Differenz bis zur regulären Altersgrenze (Monate X 0,3 % Abzug).
Das mal so meine ganz "grobe Denke dazu" ... die Anwartschaft ist in diesem Falle der ungekürzte Betrag (ab 65 + X) und bei der EM-Rente ist es schon die (etwa) zu erwartende Brutto-EM-Rente zum Zeitpunkt dieser Renten-Information.
Ich denke also zumindest nach dieser Renten-Information wird sie kein großes "Plus" machen wenn sie auf eine Rente wegen Schwerbehinderung wartet, denn die ungekürzte bekommt sie ja mit genau 63 Jahren auch nicht mehr ...
... hier kannst du das mit den korrekten Daten selber ausrechnen lassen ... meine "Schätzung" hänge ich mal als Scan unten an, sie kann frühestens 2020 in eine "ungekürzte" Altersrente wegen Schwerbehinderung gehen ...
Die dann etwa dem aktuellen Betrag der Anwartschaft entsprechen dürfte, denn es kommt ja (aus Erwerbseinkommen) wahrscheinlich nicts mehr dazu.
Zurechnungs-Jahre (wie bei EM-Rente) gibt es ja dafür NICHT, es gilt nur die erreichte Anwartschaft zum Rentenbeginn (abzüglich Abläge bei vorzeitiger Inanspruchnahme).
Übrigens ist das Reha-Bericht angeblich der KK völlig unbekannt.
Ist ja auch unwichtig für die KK, ob der Reha-Bericht dort bekannt ist oder nicht, die KK will nur wissen, ob sich aus der Reha eine "Umdeutung" in EM-Rente ergeben hat oder nicht, weil sie zur Antragstellung aufgefordert hatte und noch Erstattungen aus einer EM-Renten-Nachzahlung haben möchte in dem Falle.
Das wird sich spätestens bei der AfA dann wohl ändern, wenn die EM-Rente verlangen, gibt es dazu nichts mehr weiter zu klären ... das "Dispositionsrecht" liegt dann sicher bei der AfA ...
Dazu habe ich meine Meinung bereits kundgetan, wenn sie aktuell und vorerst (noch) nicht arbeiten KANN wird das auch die AfA nicht sonderlich interessieren, ob das (vielleicht) mal wieder der Fall sein könnte.
Du magst es immer noch nicht verstehen wollen, der Reha-Bericht hat IMMER Vorrang bei der DRV und der belegt eine volle Erwerbsminderung, das würde nur ein DRV-Gutachter anders beurteilen können und warum sollte die DRV den beauftragen wenn sie das Reha-Ergebnis bereits akzeptieren wird.
Wie ich bereits beschrieben habe hindert ja Niemand deine Frau wieder zu arbeiten wenn sie sich dazu wieder in der Lage sieht und die behandelnden Ärzte das auch so sehen möchten, das darf man ja auch MIT einer bewilligten EM-Rente gerne probieren ...
Die wird sowieso wieder reduziert (oder ganz eingestellt / wieder aufgehoben) wenn deine Frau die erlaubten Zuverdienst-Grenzen überschreitet.
Das glaube ich eher NICHT (dass ihr "soviele Abschläge wie möglich" erreichen wollt ) ... es gibt dann nur die Möglichkeit, dass sie sofort und ohne Einschränkungen wieder arbeiten geht ... du suchst immer eine "Lösung dazwischen" und die wirst du nicht finden.
Welche Rente (mit Abschlägen) sie auch immer VOR Erreichen der regulären Altersgrenze in Anspruch nimmt, diese konkreten Abschläge bleiben auch später (also lebenslang) erhalten, es sei denn die komplette Rechtslage dazu würde sich mal ändern ... UND das gilt dann auch für "Bestands-Rentner" ...
Ich fürchte eher gibt es "Schnee in der Sahara" ...
Dann wird eine bewilligte EM-Rente bis höchstens 31.12.2021 gezahlt und bis dahin auch höchstens als "befristet" bewilligt ... sofern es keine vorherige (kürzere) Befristung mehr gibt.
Das ist ja möglich, denn eine fest befristete EM-Rente KANN es bis zu 3 Jahren geben, es müssen aber keine vollen 3 Jahre sein (es geht also auch weniger bei realistischer Aussicht auf Besserung), auch das wird die DRV entscheiden.
Denkbar wäre (z. B.) ab Beginn der AU 2016 + 3 Jahre Bewilligung, dann läuft diese Befristung 2019 ab, kann aber auf Antrag noch verlängert werden.
Die DRV "sucht" ihr überhaupt keine Rente aus, die kümmert sich aktuell NUR darum, ob es eine EM-Rente gibt und wenn ja ab WANN und wie lange (also fest "befristet" bis 3 Jahre) ODER direkt bis zur regulären Altersrente, also bis 31.12.2021
Ob sie später (noch) die Rente für Schwerbehinderte in Anspruch nehmen möchte kann (und muss) sie selber entscheiden und dann auch den entsprechenden Antrag darauf an die DRV stellen ...
Bei direkter Befristung einer EM-Rente bis zur regulären Altersrente ist das in der Regel überflüssig, es wird an Abschlägen und Zahlbetrag der Rente NICHTS mehr ändern.
Ich habe jedenfalls nur noch meine reguläre Altersrente fristgerecht (zu Juni 2018) beantragt, es machte für mich keinen Sinn mehr vorher noch die Rente für "langjährig Versicherte" in Anspruch zu nehmen, das wäre mir mit 63,5 Jahren möglich gewesen.
Da hatte ich aber schon die erste Verlängerung meiner "EM-Zeitrente" und nun "auf Dauer" (also bis zur Altersrente) bewilligt bekommen und brauchte erst mal eine längere "Bürokratie-Pause" ... es hätte auch finanziell keinerlei sinnhafte Auswirkungen mehr gehabt.
Mein Männe könnte (theoretisch) auch bereits in die Rente für Schwerbehinderte wechseln aber wozu soll das gut sein, seine EM-Rente wurde (2011) direkt bis zur Altersrente bewilligt, da haben wir noch einige Jahre Zeit, bis der Antrag auf Altersrente dann auch für ihn zu stellen ist (er ist Jahrgang 55).
Das gilt aber nicht als wirklich "befristet", es ist normal, dass man dann Altersrente beantragen MUSS, eine EM-Rente gilt nur solange man am Arbeitsmarkt (eigentlich) Erwerbstätig sein müsste ...
Dabei gibt es diese 7 Karenz-Monate NICHT, die EM-Rente wird ab Feststellung des Leistungsfalles (Anerkenntnis der EM durch die DRV mit Bescheid) auch gezahlt ...
Man muss eben GENAU lesen, was unter einer EM-Rente mit Befristung zu verstehen ist ...
In der Regel wird eine EM-Rente (zumindest zu Beginn) befristet bewilligt bis zu höchstens 3 Jahren am Stück, weil (besonders bei jüngeren Betroffenen) durchaus noch eine gesundheitliche Besserung (von der DRV) erhofft wird.
Es ist also auch etwas vom Lebensalter zum Zeitpunkt der Berentung abhängig und von den konkreten gesundheitlichen Prognosen (aus der Sicht der DRV), das unterscheidet die EM-Rente eben auch von ALLEN anderen Renten-Arten.
Wenn Jemand mit z.B. mit 35 Jahre eine EM-Rente bewilligt bekommt, wird die eher selten direkt bis zur Altersrente schon bewilligt werden, die DRV hätte es schon gerne, dass derjenige noch mal wieder arbeiten kann (und wieder Beiträge einzahlt) VOR der regulären Altersrente.
Also wird befristet und nach spätestens 3 Jahren kann eine Verlängerung beantragt werden und es wird (von der DRV) überprüft, ob das gesundheitlich weiterhin nötig ist ... ansonsten wird die Rente wieder "eingestellt" zum Ablauf der 3 Jahre ... der Betroffene sollte dann mit 38 Jahren wieder arbeiten können.
Das ist nur ein BEISPIEL, um dir den Unterschied klar zu machen zur "Befristung bis zur Altersrente", diese Befristung kann auch (deutlich) länger als 3 Jahre sein, mit der Altersrente (dem endgültigen Anspruch darauf = Regel-Altersrente) endet aber generell der Anspruch auf eine EM-Rente.
Daher wird dieser genaue Tag als Ende der EM-Rente in den Bescheid geschrieben ... bei dieser Bewilligung wird auch ab dem ersten Monat die EM-Rente gezahlt, es gibt also keine "Karenz-Zeit" wie in meinem Beispiel oben.
Da würden die Zahlungen erst ab dem 7. Monat nach Feststellung der EM beginnen, einen Grund dafür kann ich dir nicht nennen, den kennen wahrscheinlich nicht mal die Politiker, die das mal (2001) so festgelegt haben.
Bei deiner Frau ist NICHT anzunehmen, dass man noch eine Besserung erwarten wird und daher wird wohl erst zur Regel-Altersrente (2022) eine EM-Rente dann beendet sein
Ob es wirklich Sinn macht weiter dagegen zu kämpfen wage ich zu bezweifeln, denn die Rente wegen Schwerbehinderung ist ja auch noch mit Abschlägen belegt (rund 10 % im Jahr 2020),
zieh das mal von der aktuellen "Anwartschaft" ab, da macht sie bestimmt kein "Plus" ... im Vergleich zur EM-Rente aktuell
Du hilfst mir sehr, herzlichen Dank. Wenn wir uns die finanziellen Vorteile versprechen, dann werden wir sie auch spenden.
Wenn euch das glücklicher macht, dann spendet so viel ihr wollt, wir "spenden" auch jede Woche ein paar € für die Umwelt, indem wir uns Bingo-Lose kaufen, dafür würde ich aber niemals meine Haut und meine Gesundheit "zu Markte tragen" ...
Uns hat auch noch keiner was gespendet wenn es uns schlecht gegangen ist und diesen ganzen Organisationen traue ich nicht "über den Weg", da ist auch schon viel "versickert" und nie dort angekommen wofür es eigentlich gespendet wurde ...
Daher ist Deine Tätigkeit einfach vorbildlich.
Es ist mir (noch) ein gewisses "Bedürfnis" und vielleicht auch einfach meine "Art der Therapie", um die Ungerechtigkeiten zu verarbeiten, mit denen ich im Leben schon zu tun haben musste.
Man hat oft für sich selbst wenig Zeit, wenn man sieht, dass den anderen Menschen noch schlechter geht und sie dringend eine Hilfe brauchen.
Die Zeit für sich selbst sollte IMMER Vorrang haben, auch das habe ich über die Jahre gelernt, ich entscheide NUR noch selber, wem ich (und WANN) meine helfen zu wollen und reibe mich nicht mehr daran auf, dass es (vermutlich) Millionen Anderen auf dieser Welt viel schlechter geht als mir ...
ICH KANN ES NICHT ÄNDERN ...
P.S. Bei der AfA sollten wir eine Kopie der letzten AU-Bescheinigung zum ersten und letzten Mal bei der Anmeldung vorlegen.
Wichtig ist die Information zur bevorstehenden Aussteuerung, die AU muss man nicht abgeben, wenn die Kopie schlecht lesbar ist sollte sich die Praxis mal neue Druckerfarben leisten, die AfA wird dann eben so damit leben müssen.
Das dient sowieso nur der reinen Information, dass weiterhin Leistungseinschränkungen vorhanden sind, nachfolgende AU-Bescheinigungen bekommt die AfA sowieso nicht mehr.
Man kann zwar auf dem Original was lesen, aber denn wollen wir selbst behalten, weil dies unser Nachweis für die DRV etc. ist. Was soll man tun?
Dann zeigt das doch einfach nur vor und wenn die unbedingt wollen sollen sie sich selber eine Kopie davon machen aber das Original wollt ihr zurück haben, die DRV kann auch bei der KK nachfragen zu den hinterlegten AUD-Zeiten darüber solltest du dir keine Gedanken machen.
Eine blöde Situation: AfA braucht den Nachweis,
Die AfA braucht diesen "Nachweis" NICHT, das ist nur eine "Nettigkeit" von euch, die weitere AU hat bei der AfA ohnehin keine Bedeutung mehr, die gilt NUR für die "ausgesteuerte Krankheit" und NICHT als Entschuldigung bei der AfA ...
aber die Kopie kann nicht hergestellt werden. Blöd, dass die Ärztin jetzt im EU ist, hoffentlich kann de Krankenschwerster noch einen Bescheid erstellen.
Was meinst du denn jetzt, eine AU-Bescheinigung (davon sollte es in der Praxis auch ein Exemplar geben) oder das Schreiben wo die Aussteuerung mitgeteilt wurde (das kommt ja von der KK) ???
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ich glaube, dass jetzt das Groschen gefallen ist. Du hast mir alles so gründlich vorgekaut, dass ich mich teilweise zutiefst schämen musste. Ich habe meine Naivität und schwaches Denk vermögen offenbart ( Die Gehirnströme sind im Eimer und ich muss mich als ein Organspende meldet ).
Nur ist mir eine Empfehlung noch in Erinnerung. Sorry, kann ich nicht sagen, wo ich es gelesen habe, aber Sinn dieser Empfehlung war es, dass wenn man eine Rente bei der DRV verhindern will, dann soll man schreiben, dass man den Antrag auf die EM-Rente nur auf Drängen der AfA stellt.
Wenn wir bei unserem Antrag auf die EM-Rente das bekundet, wird es die DRV wenig oder gar nicht beeinflussen? Die ALG1 ist höher als die Rente und die DRV kann sich viel Zeit nehmen, um ihre Entscheidung zu treffen. So wird noch viel Wasser in die Ostsee fließen und die DRV kann sich die Rentenzahlungen vorerst sparen.
Was kann schon die AfA machen? Eine Behörde richtet sich nach ihrem internen Rechtsverständnis.
Ich kann es an unserem Beispiel verdeutlichen:
Wir weigerten einen Rentenantrag auf das unzulässiges und rechtswidriges Drängen der KK zu stellen, weil
Es ist niemand verpflichtet, der Umdeutung des Reha- Antrages in einen Rentenantrag zuzustimmen, vor allem wenn die entsprechenden Voraussetzungen fehlen und wenn der Verwaltungsakt der KK sowohl an einem materiellrechtlichen Fehler (fehlendes Ermessen,) als auch an den Verfahrensfehlern (es lag kein aussagekräftiges ärztliches Gutachten vor sowie die Verletzung der Beratungspflicht) leidet.
Die DRV fehlt der formelle Rentenantrag, die KK konnte uns und die DRV nicht zur einer Blitz-Entscheidung verhelfen. Das Reha-Bericht wurde von uns auch als fehlerhaft eingestuft.
Aus diesem Grund wollte die DRV noch keine Entscheidung treffen.
Nun kommt die AfA ins Spiel und wird versuchen, das kurze Prozess zu machen. OK, wegen der drohenden Einstellung der ALG1 sind wir dann gezwungen, die EM-Rente zu beantragen.
Man stellt den Antrag auf die EM-Rente und schreibt im Schreiben dazu:
a) das man dies nur auf Drängen der AfA tut;
b) die AfA missbraucht das spezielle Rechtsinstitut des § 145 SGB III, um sich von ihrer Leistungspflicht befreien zu können;
c) die AfA ist trotz des Spielraums des § 145 SGB III verpflichtet, die einschlägigen Tatbestandsvoraussetzungen der Norm des § 51 SGB V und des § 145 SGB III sowie die verfahrensrechtlichen Vorschriften des SGB X zu beachten;
d) dass man an dem Widerspruch gegen die Einschränkung des Dispositionsrechts festhält.
Man kein noch giftiger werden und die BSG-Urteile erwähnen.
Man gewinnt die Zeit...und vielleicht auch Geld.
Was denkt Doppeloma über diese Doppelstrategie?
P.S. Wir sind fast gleicher Meinung, nur noch einige Zweifel...
Was soll denn damit verhindert werden können, auf dem EM-Renten-Antrag wird ja sogar gefordert, dass man ankreuzen soll ob eine andere Behörde (KK oder AfA) den Antrag gefordert hat ... damit bestätigt man also selber nur das vorrangige Entscheidungsrecht (Dispositionsrecht) dieser Behörde.
Wenn wir bei unserem Antrag auf die EM-Rente das bekundet, wird es die DRV wenig oder gar nicht beeinflussen?
Das wird die Entscheidung der DRV also NICHT beeinflussen, sehr viel mehr Einfluss wird der vorliegende Reha-Bericht haben, der ja bereits die volle Erwerbsminderung deiner Frau bestätigt hat.
Man wird (sehr wahrscheinlich) nicht mal mehr Geld für Gutachten oder gar eine erneute Reha ausgeben (wollen) und einfach den Bescheid zur EM-Rente zügig fertig machen.
Die ALG1 ist höher als die Rente und die DRV kann sich viel Zeit nehmen, um ihre Entscheidung zu treffen. So wird noch viel Wasser in die Ostsee fließen und die DRV kann sich die Rentenzahlungen vorerst sparen.
Die DRV "spart" ja keine Rente für deine Frau wenn die Reha "umgedeutet" wird erfolgt ja eine Nachzahlung ab diesem Zeitpunkt und rückwirkend sind die Zahlungen von KK und AfA auszugleichen, die bis dahin erfolgt sind.
Ob ihr "lieber" noch länger das höhere ALGI bekommen würdet interessiert die DRV dabei nicht im Geringsten und die AfA möchte ihre finanziellen Verluste auch lieber in Grenzen halten.
Denn aus einer Nachzahlung von EM-Rente bekommt sie ja nur zurück was aus der Rente (rückwirkend im gleichen Monat) auch möglich gewesen wäre, auf den Rest muss sie verzichten, wenn das ALG deutlich höher war, "tut das schon richtig weh" je länger das dauern wird bis zum EM-Rentenbescheid.
Nein, die richten sich ausnahmsweise mal komplett nach dem Gesetz und das besagt nach § 145 SGB III, dass der Anspruch auf ALGI NUR so lange besteht, bis die DRV rechtskräftig zur Erwerbsfähigkeit entschieden hat (= Bescheid zur EM-Rente liegt deiner Frau vor) ... dann ist der gesetzliche Zweck der "Nahtlosigkeit" erfüllt und ALGI wird (berechtigt) eingestellt.
Das möchtest du alles so sehen, das ist aber für die Vorgänge nach der Aussteuerung bei der AfA völlig irrelevant, was ihr da nun mit der KK "am Laufen" habt, das muss die AfA nicht bei ihrem eigenen Vorgehen nach § 145 SGB III stören.
Auch die KK und die AfA sind zwei völlig unabhängig voneinander agierende Behörden und die DRV "steht oben drüber" und hat alle Zeit der Welt bis sich eine der Behörden dann mit ihren berechtigten Forderungen (ganz nach Recht und Gesetz) durchsetzen wird ...
Richtig, es fehlt noch immer der "formelle EM-Renten-Antrag" und das ist auch der einzige Grund warum deine Frau noch keinen Bescheid bekommen hat.
Ob ihr den Reha-Bericht so akzeptieren wollt oder nicht ist der DRV so was von EGAL, damit habe ich auch meine eigenen Erfahrungen gemacht, für die DRV ist das in Ordnung, die sehen da keine Fehler.
Sehr gut erkannt und die "versuchen" das nicht nur, die machen das auch und sind dabei sogar völlig rechtskonform egal, ob du / ihr das auch so sehen wollt oder nicht.
Die brauchen NICHT mal ein ordentliches "Gutachten" dafür, deren Forderung ergibt sich schon aus der Aussteuerung, der weiter bestehenden Leistungsminderung (das wirkliche Ausmaß ist eigentlich egal) und dem Gesetz.
Wie oben schon erwähnt gehört das ohnehin mit auf den EMR-Antrag ...
Musste ich auch ankreuzen, bei mir hat es nicht "gehülft" ... da war es der DRV trotzdem egal, ob die AfA mich gerne in EM-Rente gesehen hätte ...
FALSCH, die AfA hält sich ganz genau an den Inhalt des § 145 SGB III, den darfst du auch nicht nur so lesen, wie du das gerne verstehen möchtest ... falls du den überhaupt schon mal in RUHE nachgelesen und auch verstanden hast ...
Stellt die leistungsgeminderte Person den Antrag nicht, ruht der Anspruch auf Arbeitslosengeld vom Tag nach Ablauf der Frist an bis zum Tag, an dem sie einen Antrag auf Leistungen zur medizinischen Rehabilitation oder zur Teilhabe am Arbeitsleben oder einen Antrag auf Rente wegen Erwerbsminderung stellt. .........................
.................... so ruht der Anspruch auf Arbeitslosengeld von dem Tag nach Unterlassen der Mitwirkung bis zu dem Tag, an dem die Mitwirkung nachgeholt wird. Satz 4 gilt entsprechend, wenn die leistungsgeminderte Person durch ihr Verhalten die Feststellung der Erwerbsminderung verhindert.
Quelle § 145 SGB III
Wo steht das bitte geschrieben, mit dem § 51 SGB V hat die AfA gar nichts zu schaffen und welchen "Spielraum" siehst du bitte im § 145 SGB III, wenn es darum geht die Entscheidung der DRV zur Erwerbsfähigkeit akzeptieren zu müssen ???
Dann kannst du dich (versuchen) gerne anschließend mit der DRV zu ihrer (vermeintlichen) Fehleinschätzung auseinanderzusetzen, was die dann bestätigte EM deiner Frau betrifft.
Die AfA (und die KK) sind damit RAUS aus der Sache sobald es einen schriftlichen Bescheid der DRV dazu gibt, dass deine Frau als Voll Erwerbsgemidert anzusehen ist ...
Diese Entscheidung ist für ALLE anderen Sozial-Leister gesetzlich BINDEND ... = ENDE der Diskussionen (bei KK/ AfA/ JC, sogar im SGB XII ) ...
Der Bescheid wird dann auch umgesetzt, egal was ihr dann dagegen noch veranstalten werdet, das bedeutet die AfA stellt die Leistungen ein und die DRV nimmt (nach Durchführung der Erstattungen bei KK und AfA) lt. Bescheid die Rentenzahlungen auf ...
Halt dich daran fest so lange du willst, es wird am Ablauf bei der AfA NICHTS ändern können ...
Welche BSG-Urteile meinst du dafür zur Hand zu haben, dass ein voll Erwerbsgeminderter berechtigt ist das Gegenteil zu behaupten und die EM-Berentung abzulehen, weil man dann weniger Geld haben könnte als mit ALGI ???
Solche Urteile sind zumindest mir völlig unbekannt und eine besondere Wirkung von BSG-Urteilen habe ich selber beim JC z.B. gar nicht feststellen können in unserem Falle, ich brauchte erst mein eigenes Urteil zu meinem konkreten Fall vom SG ...
Es ist KEINE, mehr gibt es dazu von meiner Seite nicht zu schreiben ...
Sei froh, dass Niemand deine Frau zwingen konnte die Rente wegen Schwerbehinderung ab dem 01.01.2017 schon in Anspruch zu nehmen (mit den entsprechenden Abschlägen natürlich), vielleicht hofft ja die DRV auch noch, dass sie dahin "umschwenken" wird, die Abschläge wären ja aktuell auch schon deutlich geringer als letztes Jahr im Januar ...
Man kann diese Rente ja auch jetzt noch (das geht NUR freiwillig ) für die "nähere Zukunft" beantragen, mit entsprechend weniger Abschlägen, dann kann man ihr sicher auch keine EM-Rente mehr "aufdrängen", ob sich das rechnerisch wirklich "lohnt" wage ich zu bezweifeln.
Immerhin werden alle Renten (auch die EM-Renten) jährlich ein wenig "erhöht" (Renten-Anpassungen) im Juli, es bleibt also nicht bei der EM-Rente stehen, die sie aktuell erst mal bekommen würde.
Das glaube ich eher nicht, unsere Meinungen und Ansichten dazu könnten kaum weiter voneinander entfernt sein, als sie es schon sind ...
wir leiden nicht an Starrsinn und Beratungsresistenz,
im Prinzip hast einfach Recht. So sieht die Lage aus, d.h. so sieht es theoretisch aus, aber wie in Deinem Fall läuft alles oft anders als in der Theorie und in der vom Gesetz vorgeschriebenen Weise. Es sind Gesetze, die von SB interpretiert und umgesetzt werden, da kann vieles passieren und unorthodox verlaufen.
So meinte ein Mann, den ich gefragt habe:
Nun siehst Du, dass SB der AfA schon 2 Vorgehensweise wählen kann : a) nur § 145 verwendem b) oder zusätzlich noch in die Hängepartie einzusteigen.
Wir werden es sehen, wie der SB der DRV und der SB der AfA vorgehen werden. Ich werde noch auf Deine Argumente eingehen, ich sammele die Munition
Liebe Grüße und herzlichen Dank, Du bist ein Geschenk des Himmels.
P.S. Einfach und ohne großen Aufwand zerlegst Du argumentativ unsere Position, da muss man jetzt kräftig nachdenken.
Auf den Reha-Zug wird die Afa vielleicht trotzdem/zusätzlich aus deren Sicht formell aufspringen (um die eigenen Ersatzansprüche zu sichern),
Wozu denn dieser "Umweg", die Ersatzansprüche ergeben sich doch bereits aus der Forderung direkt eine EM-Rente zu beantragen.
Einfach und ohne großen Aufwand zerlegst Du argumentativ unsere Position, da muss man jetzt kräftig nachdenken.
Dann denk mal fleißig weiter nach ... eure "Position" bröckelt doch schon lange vor sich hin ...
Ja, Du hast bewiesen, dass ich kein staatlich geprüfter und anerkannter Schlaumeier bin. Das was wir bis jetzt erreicht haben (3 Monate Extra-Krankengeld-Zahlung über 78 Wochen) war nicht unser Verdienst, sondern lag daran, dass wir keinen formellen Rentenantrag gestellt haben und die DRV und KK sich in einer Pattsituation befanden.
Du hast uns sehr geholfen, den Kopf gründlich gewaschen, das tut gut, danke! Denn ich bete immer: "Herr, lass Hirn regnen..
oder Steine. Hauptsache, Du triffst." Ich glaube, dass meine Gebete erhört wurden.
Jetzt, neigt die Partie dem Ende zu. Im Grunde genommen ist es mir völlig wurscht, wer hinter uns zweiter wird Das Ziel-Minimum ist erreicht. Nun ist alles anderes, was man noch erreichen könnte, wäre nur ein Bonus.
Die Fortsetzung folgt, bin schon sehr auf die AfA gespannt.
Im Telefonat im der DRV habe ich den Eindruck gewonnen, dass sie dort auf keinen Fall mehr tun werden als es nötig ist, vielleicht sogar weniger Der Nietzsche würde da sagen: "Menschliches, Allzumenschliches.." Aber meine Empfindungen sind noch keine Handlungen der AfA und der DRV, das hast Du mit viel Mühe in meinen dicken Schedel reingehämmert.
morituri te saluntant!
Das LSG der Länder Berlin und Brandenburg findet die ähnliche Situation überhaupt nicht lächerlich und erklärt das Vorgehensweise gegen den Rentenbescheid für zulässig.
https://openjur.de/u/733065.html
18 Allerdings ist nicht zu verkennen, dass der Antragsteller durch die Regelungen des § 125 a.F./§ 145 n.F. SGB III in mittelbaren Zwang gerät, einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente zu stellen, da ohne diesen die Leistungen nach dem SGB III ruhen. Er kann auch nicht darauf verwiesen werden, die Überprüfung der Erwerbsfähigkeit in einem gegen die Ablehnung von Arbeitslosengeld gerichteten Verfahren gegen die Agentur für Arbeit zu betreiben, da nach § 145 Abs.1 Satz 2 n.F./ § 125 Abs. 1 S. 2 a.F. SGB III der zuständige Rentenversicherungsträger über das Vorliegen einer verminderten Erwerbsfähigkeit entscheidet.
19 Vor diesem Hintergrund wird man dem Antragsteller die Möglichkeit nicht versagen dürfen, gegen die Feststellung der Erwerbsminderung vorzugehen. Denn für ihn geht es grundsätzlich darum, die Leistungen der Arbeitsverwaltung weiter in Anspruch nehmen zu können, insbesondere auch Vermittlungsleistungen, die bei voll erwerbsgeminderten Versicherten nicht mehr in Betracht kommen. Gegebenenfalls stehen für einen bestimmten Zeitraum im Vergleich zur Rente auch noch – höhere - Arbeitslosengeldleistungen im Raum.
20 Damit steht allerdings noch nicht fest, ob einstweiliger Rechtsschutz nach § 86 b Abs.1 SGG im Sinne der aufschiebenden Wirkung gegen die Feststellung der Erwerbsminderung zu gewähren ist oder der Antrag i.S. der Verpflichtung der Antragsgegnerin auf Feststellung der Erwerbsfähigkeit zu lauten hat. Nach Auffassung des Senats ist zu differenzieren: Hat der Rentenversicherungsträger noch nicht entschieden, wird der Versicherte sein Ziel nur mit der Verpflichtung auf Feststellung der Erwerbsfähigkeit erreichen können. Der Wortlaut des § 145 Abs. 1 Satz 2 SGB III lässt auch dies zu, da dort nur von der Feststellung, ob Erwerbsminderung vorliegt, die Rede ist. Der Wortlaut lässt beide Feststellungen (Erwerbsminderung oder Erwerbsfähigkeit) zu. Hat der Rentenversicherungsträger wie im vorliegenden Fall bereits entschieden, steht die Anfechtung allerdings im Vordergrund, so dass einstweiliger Rechtsschutz nach § 86 b Abs. 1 SGG mit Anordnung der aufschiebenden Wirkung gegen die Feststellung des Versicherungsfalls der Erwerbsminderung zu gewähren ist.
21 Da die prozessuale Situation recht komplex erscheint, hat der Senat aus Gründen der Klarstellung festgestellt, dass die Anfechtungsklage nach § 86 a Abs. 1 SGG aufschiebende Wirkung hat. Das bedeutet, dass aus der Feststellung der Erwerbsminderung durch die Antragsgegnerin bis zur Entscheidung über diese Feststellung im Klageverfahren vor dem Sozialgericht keine rechtlichen Schlussfolgerungen gezogen werden dürfen.
[I]Es ist möglich sich zu wehren und gegen den Rentenbescheid vorzugehen und auf die AlG1 (sowie die VERMITTLUNGSleistungen) zu pochen, so werden 2 Jahre der ALG1 vergehen.
Nun kannst Du mich steinigen
Wozu soll ich mich darüber aufregen wollen, es ist (wie schon an anderer Stelle betont) eine Einzelfall-Entscheidung und danach muss man sich in eurem Falle nicht unbedingt auch richten wollen.
Es gibt KEINEN Rechts-Anspruch auf das "höhere ALGI", im Falle einer Aussteuerung endet die Wirkung der Nahtlosigkeit nach § 145 SGB III mit der Feststellung der Erwerbsminderung durch die DRV ...
Das Gegenteil (es liegt gar keine EM vor) zu beweisen dürfte ziemlich schwierig werden, es sei denn sie geht "einfach wieder Vollzeit arbeiten" (was ja zumindest vorerst auch aus deiner Sicht gar nicht möglich ist), dann bekommt sie aber auch kein ALGI mehr (sie wäre ja weder ausgesteuert noch arbeitslos).
Ansonsten kann es auch später noch zu Rückforderungen der AfA kommen (sofern die AfA überhaupt noch zahlen wird wenn der EM-Rentenbescheid vorliegt, muss die AfA ja NICHT MEHR zahlen.) weil die "Leistung unberechtigt" (über die Rentenbewilligung hinaus) bezogen wurde ...
Warum sollten die das tun, ehe nicht (irgendwann mal) dazu gerichtlich entschieden wäre, dass sie das machen soll ... wer soll die AfA VORHER dazu zwingen können.
Mir persönlich ist das völlig EGAL wie lange ihr euch dazu noch mit Behörden und Gerichten herumschlagen wollt, du liest irgendwo was und meinst das müsse nun bei euch auch genau so angewendet werden.
"Gott erhalte dir diesen Kinderglauben", ich bin froh mit solchen Kämpfen NICHTS mehr zu tun zu haben ... zumindest als "gesundheitsfördernd" habe ich das nie empfunden ...
Du hast wieder Recht, Deine praktische und reine Vernunft siegt. Es wird alles so gehen wie Du sagst: die EM-Rente ist unabwendbar. Dazu kommt die Tatsache, dass eine Ärztin die Fronten gewechselt hat und nun die Verrentung befürwortet, was sie im ärztlichen Attest geschrieben hat.
Wenn der ÄD der AfA das liest, dann kann er a) entweder die ALG1 befürworten oder b) sogar ablehnen, was sicher unrecht wäre, da die Nathlosigkeitsregelung gerade für die ausgesteuerten Menschen eingeführt wurde, die nicht mittel- und versicherungslos sein sollen, bis die DRV über einen EM-Rente oder eine andere Rente eine Entscheidung trifft.
Ja, ich habe in einem anderen Thread eine Frage gestellt:
im Bertholino-Papier steht geschrieben:
1. Meldung bei der AfA
Zeitpunkt: 2 Wochen bis 3 Tage vor Ende des KG-Bezugs
2. Beginn des Anspruchs auf ALG 1
= Antragsdatum
Bei Antragstellung hast du noch KG- Anspruch!
Gib den Antrag spätestens 3 Tage vor Anspruchsbeginn ab, damit keine Lücke entsteht!
Dazu habe ich eine Grundsatzfrage:
Muss ich den Antrag grundsätzlich vor dem Anspruchsbeginn abgeben, obwohl ich mich schon vor der Aussteuerung den Formular des Antrages abholen werde, d.h. dass meine Frau sich schon vorher persönlich in der AfA meldet? Wenn ich mich 3 Tage vor dem Ende der Aussteuerung den Antrag abholen und ihn erst 1-2 Tage nach dem Wirkungstag der ALG1 abgeben, dann entsteht eine Lücke? Ich dachte bis jetzt, dass der Tag der Meldung bei der AfA vor der Aussteuerung lässt schon keine derartige Lücke entstehen? Wie ist es richtig zu verfahren?
Man stellt doch den Antrag und schreibt "mit Wirkung ab dem ---- (Tag nach der Aussteuerung), damit wäre egal, ob der Antrag nach der Aussteuerung abgegeben wird oder? Kerstin meint, dass es nicht schlimm ist wenn der Antrag später abgegeben wird, weil, z.B., noch die Anlagen von AG etc. fehlten. Nun bin ich sehr vorsichtig, weil die Formfehler manchmal fatale Formen annehmen können.
Z.B. mir hat meine Frau den Antrag auf die Erhöhung des Taschengeldes wegen des Formfehlers abgelehnt, weil ich das Formular dazu aus dem Jahr 2017 genommen habe.
Na ja, liebe Doppeloma, wenn Geld hat kann die Winkeladvokaten nehmen, die sicher eine Lösung gefunden hätten, weil in diesem Rechtsstaat oft der das Recht hat, der die besseren Anwälte hat. Aber Du hast Recht, warum soll man das meiner Frau antun, ich glaube auch, dass sie moralisch und seelisch eher eine schnelle Entscheidung will. Und wieder haben die Behörden usw. den "längeren Atem", weil wir, das Fussvolk,
einfacher gestrickt sind.
P.S. Als Dankeschön an Dich habe ich heute 33 Euro an diesen Forum gespendet. 33 weil es wegen meiner langen Leitung manchmal 33 Tage dauert bis ich was kapiere
Anträge im Sozialrechtsbereich kann man auch formlos stellen.
Mit der Abholung des Antrages stellst Du den Antrag. Deshalb wird auf demFormular vermerkt "Antrag gestellt am DATUM".
Die Abfabe des Formulars ist nur noch eien Vervollständigung des Antrages. Das kann man immer machen.
Was war denn das für ein Taschengeld? Kann ich mir kaum vortellen, dass man das wegen eines falschen Formulares ablehnen darf. Da geht doch sicher noch was mit Widerspuch/Überprüfungsantrag?
danke für Deinen Hinweis. Man hat schon den Angst vor eigenen Schatten, da die Behörden sehr trickreich sind.
meine Frau wird von der AfA aufgefordert, die EM-Rente zu beantragen. Sie muss der AfA den Nachweis liefern, dass sie den EM-Antrag gestellt hat. Reicht einfach eine formloser Antrag an die DRV sicher aus? Wenn die DRV die Bestätigung übe den formlosen Antrag auf die EM-Rente senden wird, dann wird es als ein Nachweis für die AfA ausreichend?
Sicher sendet die DRV uns die notwendigen Unterlagen zu, denn niemand ist verpflichtet, einen PC zu besitzen und über Internet die Formulare zu laden?
P.S. Das Formular für das Taschengeld war vom Jahr 2017. Für das Taschengeld im Jahr 2018 benötige ich das Formular vom Jahr 2018, den finde ich leider nicht auf unserem KOMPUTER.
Der Widerspruch wurde wegen meiner fehlenden Mitwirkung abgelehnt, meine Frau erwartet, dass ich nötige Mitwirkung mitbringe, d.h. selbständig den Antrag finde, ausfülle und die Fristen beachte, denn das Taschengeld kann nicht rückwirkend beantragt werden.
Der Formlose Antrag an die DRV reicht und das Zuschicken der Formulare ist auch kein Problem.
Ich finde es aber bei der DRV ganz angenehm, dass man die Formuare am PC ausfüllen kann. Habe behinderugsbedingt nicht so eine schöne Handschrift. Ich drucke die dann aus und schicke alles zusammen ab.
Die Zugeschickten Formulare benutze ich als Hlfe, um sicherzugehen, dass ich alle erwischt habe.
Was zum Geier ist das für ein Taschengeld? Deine Frau erwartet, dass Du Deiner Mitwirkungspfkicht nachkommst????

References: §145
 §145
 § 145
 § 145
 § 145
 § 145
 § 66
 § 51
 § 145
 § 145
 § 51
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 § 145
 § 51
 § 145
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 § 125
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 § 86
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 § 86
 § 86
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