Source: https://www.sachkunde-34a.de/recht-vorgaben-34a-gewo-bewachungsverordnung/
Timestamp: 2020-05-31 18:02:35+00:00

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GewO und BewachV - Sachkunde Infoportal
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GewO und BewachV
Recht­li­che Vor­ga­ben über­sicht­lich zusam­men­ge­fasst
An die­ser Stel­le fin­den Sie die wesent­li­chen recht­li­chen Vor­ga­ben aus dem § 34a der Gewer­be­ord­nung (GewO) und der Bewa­chungs­ver­ord­nung (BewachV) hin­sicht­lich der Sach­kun­de­prü­fung im Bewa­chungs­ge­wer­be auf einer Sei­te zusam­men­ge­fasst. Zu den Voll­tex­ten der Regel­wer­ke gelan­gen Sie hier:
§ 34a der Gewer­be­ord­nung (Bewa­chungs­ge­wer­be; Ver­ord­nungs­er­mäch­ti­gung), zuletzt geän­dert am 22.11.2019
Ver­ord­nung über das Bewa­chungs­ge­wer­be (Bewa­chungs­ver­ord­nung — BewachV), zuletzt geän­dert am 03.05.2019
Anmer­kung: Die Rege­lun­gen für das Bewa­chungs­ge­wer­be wur­den in den letz­ten Jah­ren mehr­fach ange­passt. Unter ande­rem wur­de ein Bewa­cher­re­gis­ter ein­ge­führt, die Sach­kun­de­prü­fung für wei­te­re Tätig­kei­ten (z.B. für Objekt­lei­ter im Bereich Asyl) ver­pflich­tend und inhalt­li­che Vor­ga­ben (z.B. zum Dienst­aus­weis) haben sich geän­dert. Der­zeit gibt es Pla­nun­gen für ein bun­des­wei­tes Sicher­heits­dienst­leis­tungs­ge­setz und einen Res­sort­wech­sel vom Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um hin zum Innen­mi­nis­te­ri­um. Die gesetz­li­chen Vor­ga­ben wer­den sich also auch in Zukunft sicher­lich ändern. Für die Recher­che von bzw. in den ein­schlä­gi­gen, aktu­ell gül­ti­gen Rechts­quel­len emp­feh­len wir das Online-Ange­bot des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Jus­tiz und Ver­brau­cher­schutz unter www.gesetze-im-internet.de
§ 34a GewO (Gewer­be­ord­nung)
§ 34a GewO Absatz 1
Wer gewerbs­mä­ßig Leben oder Eigen­tum frem­der Per­so­nen bewa­chen will (Bewa­chungs­ge­wer­be), bedarf der Erlaub­nis der zustän­di­gen Behör­de. Die Erlaub­nis kann mit Auf­la­gen ver­bun­den wer­den, soweit dies zum Schutz der All­ge­mein­heit oder der Auf­trag­ge­ber erfor­der­lich ist; unter den­sel­ben Vor­aus­set­zun­gen sind auch die nach­träg­li­che Auf­nah­me, Ände­rung und Ergän­zung von Auf­la­gen zuläs­sig. Die Erlaub­nis ist zu ver­sa­gen, wenn
1. Tat­sa­chen die Annah­me recht­fer­ti­gen, dass der Antrag­stel­ler oder eine der mit der Lei­tung des Betrie­bes oder einer Zweig­nie­der­las­sung beauf­trag­ten Per­so­nen die für den Gewer­be­be­trieb erfor­der­li­che Zuver­läs­sig­keit nicht besitzt,
2. der Antrag­stel­ler in unge­ord­ne­ten Ver­mö­gens­ver­hält­nis­sen lebt,
3. der Antrag­stel­ler oder eine mit der Lei­tung des Betrie­bes oder einer Zweig­nie­der­las­sung beauf­trag­te Per­son nicht durch eine vor der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer erfolg­reich abge­leg­te Prü­fung nach­weist, dass er die für die Aus­übung des Bewa­chungs­ge­wer­bes not­wen­di­ge Sach­kun­de über die recht­li­chen und fach­li­chen Grund­la­gen besitzt; für juris­ti­sche Per­so­nen gilt dies für die gesetz­li­chen Ver­tre­ter, soweit sie mit der Durch­füh­rung von Bewa­chungs­auf­ga­ben direkt befasst sind oder kei­ne mit der Lei­tung des Betrie­bes oder einer Zweig­nie­der­las­sung beauf­trag­te Per­son einen Sach­kun­de­nach­weis hat, oder
4. der Antrag­stel­ler den Nach­weis einer Haft­pflicht­ver­si­che­rung nicht erbringt.
§ 34a GewO Absatz 1a
Der Gewer­be­trei­ben­de darf mit der Durch­füh­rung von Bewa­chungs­auf­ga­ben nur Per­so­nen (Wach­per­so­nen) beschäf­ti­gen, die
1. die erfor­der­li­che Zuver­läs­sig­keit besit­zen und
2. durch eine Beschei­ni­gung der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer nach­wei­sen, dass sie über die für die Aus­übung des Gewer­bes not­wen­di­gen recht­li­chen und fach­li­chen Grund­la­gen unter­rich­tet wor­den sind und mit ihnen ver­traut sind.
Für die Durch­füh­rung fol­gen­der Tätig­kei­ten ist zusätz­lich zu den Anfor­de­run­gen des Sat­zes 1 Num­mer 1 der Nach­weis einer vor der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer erfolg­reich abge­leg­ten Sach­kun­de­prü­fung erfor­der­lich:
1. Kon­troll­gän­ge im öffent­li­chen Ver­kehrs­raum oder in Haus­rechts­be­rei­chen mit tat­säch­lich öffent­li­chem Ver­kehr,
2. Schutz vor Laden­die­ben,
3. Bewa­chun­gen im Ein­lass­be­reich von gast­ge­werb­li­chen Dis­ko­the­ken,
4. Bewa­chun­gen von Auf­nah­me­ein­rich­tun­gen nach § 44 des Asyl­ge­set­zes in der Fas­sung der Bekannt­ma­chung vom 2. Sep­tem­ber 2008 (BGBl. I S. 1798), das zuletzt durch Arti­kel 6 des Geset­zes vom 31. Juli 2016 (BGBl. I S. 1939) geän­dert wor­den ist, von Gemein­schafts­un­ter­künf­ten nach § 53 des Asyl­ge­set­zes oder ande­ren Immo­bi­li­en und Ein­rich­tun­gen, die der auch vor­über­ge­hen­den amt­li­chen Unter­brin­gung von Asyl­su­chen­den oder Flücht­lin­gen die­nen, in lei­ten­der Funk­ti­on,
5. Bewa­chun­gen von zugangs­ge­schütz­ten Groß­ver­an­stal­tun­gen in lei­ten­der Funk­ti­on.
Zur Über­prü­fung der Zuver­läs­sig­keit einer Wach­per­son und einer mit der Lei­tung des Betrie­bes oder einer Zweig­nie­der­las­sung beauf­trag­ten Per­son hat die am Haupt­wohn­sitz der natür­li­chen Per­son für den Voll­zug nach Lan­des­recht zustän­di­ge Behör­de min­des­tens eine unbe­schränk­te Aus­kunft nach § 41 Absatz 1 Num­mer 9 des Bun­des­zen­tral­re­gis­ter­ge­set­zes sowie eine Stel­lung­nah­me der für den Wohn­ort zustän­di­gen Behör­de der Lan­des­po­li­zei, einer zen­tra­len Poli­zei­dienst­stel­le oder dem jeweils zustän­di­gen Lan­des­kri­mi­nal­amt ein­zu­ho­len, ob und wel­che tat­säch­li­chen Anhalts­punk­te bekannt sind, die Beden­ken gegen die Zuver­läs­sig­keit begrün­den kön­nen, soweit Zwe­cke der Straf­ver­fol­gung oder Gefah­ren­ab­wehr einer Über­mitt­lung der tat­säch­li­chen Anhalts­punk­te nicht ent­ge­gen ste­hen. Bei Wach­per­so­nen und mit der Lei­tung des Betrie­bes oder einer Zweig­nie­der­las­sung beauf­trag­ten Per­so­nen ohne einen Haupt­wohn­sitz in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land ist die Zuver­läs­sig­keit durch die für den Voll­zug zustän­di­ge Behör­de am Betriebs­sitz des Gewer­be­trei­ben­den, wel­cher die natür­li­che Per­son als ers­ter anmel­det, zu über­prü­fen. Absatz 1 Satz 5 Num­mer 4 ist ent­spre­chend anzu­wen­den bei Wach­per­so­nen, die eine der fol­gen­den Auf­ga­ben wahr­neh­men sol­len:
1. Bewa­chun­gen nach Satz 2 Num­mer 4 und 5, auch in nicht lei­ten­der Funk­ti­on, oder
2. Schutz­auf­ga­ben im befrie­de­ten Besitz­tum bei Objek­ten, von denen im Fall eines kri­mi­nel­len Ein­griffs eine beson­de­re Gefahr für die All­ge­mein­heit aus­ge­hen kann.
Bewa­chungs­ver­ord­nung (BewachV)
BewachV Abschnitt 3 — Sach­kun­de­prü­fung
BewachV § 9 Zweck und Gegen­stand der Sach­kun­de­prü­fung
(1) Zweck der Sach­kun­de­prü­fung nach § 34a Absatz 1 Satz 3 Num­mer 3 und Absatz 1a Satz 2 der Gewer­be­ord­nung ist es, den Nach­weis zu erbrin­gen, dass die dort genann­ten Per­so­nen die für die eigen­ver­ant­wort­li­che Wahr­neh­mung der Bewa­chungs­auf­ga­ben erfor­der­li­chen Kennt­nis­se über die dafür not­wen­di­gen recht­li­chen Vor­schrif­ten und fach­be­zo­ge­nen Pflich­ten und Befug­nis­se sowie deren prak­ti­sche Anwen­dung erwor­ben haben.
(2) Gegen­stand der Sach­kun­de­prü­fung sind die in § 7 in Ver­bin­dung mit Anla­ge 2 auf­ge­führ­ten Sach­ge­bie­te; die Prü­fung soll sich auf jedes der dort auf­ge­führ­ten Gebie­te erstre­cken.
BewachV § 10 Zustän­di­ge Stel­le und Prü­fungs­aus­schuss
(1) Die Sach­kun­de­prü­fung kann bei jeder Indus­trie- und Han­dels­kam­mer abge­legt wer­den, die die­se anbie­tet.
(2) Für die Abnah­me der Prü­fung errich­tet die Indus­trie- und Han­dels­kam­mer min­des­tens einen Prü­fungs­aus­schuss. Sie beruft die Mit­glie­der des Aus­schus­ses sowie den Vor­sit­zen­den und sei­nen Stell­ver­tre­ter. Die Mit­glie­der müs­sen für die Prü­fungs­ge­bie­te sach­kun­dig und für die Mit­wir­kung im Prü­fungs­we­sen geeig­net sein.
BewachV § 11 Prü­fung, Ver­fah­ren
(1) Die Sach­kun­de­prü­fung ist in einen münd­li­chen und einen schrift­li­chen Teil zu glie­dern.
(2) Im münd­li­chen Prü­fungs­teil kön­nen gleich­zei­tig bis zu fünf Prüf­lin­ge geprüft wer­den; er soll für jeden Prüf­lin­ge­t­wa 15 Minu­ten dau­ern. Im münd­li­chen Prü­fungs­teil ist ein Schwer­punkt auf die in § 7 Num­mer 1 und 6genannten Gebie­te zu legen.
(3) Der schrift­li­che Teil der Prü­fung kann mit Hil­fe unter­schied­li­cher Medi­en durch­ge­führt wer­den.
(4) Die Leis­tung des Prüf­lings ist von dem Prü­fungs­aus­schuss mit bestan­den oder nicht bestan­den zu bewer­ten. Die Prü­fung ist bestan­den, wenn die Leis­tun­gen des Prüf­lings im schrift­li­chen Teil und im münd­li­chen Teil der Prü­fung jeweils min­des­tens mit aus­rei­chend bewer­tet wur­den.
(5) Die Prü­fung ist nicht öffent­lich. Es kön­nen jedoch außer den Mit­glie­dern des Prü­fungs­aus­schus­ses und den zuprü­fen­den Per­so­nen fol­gen­de Per­so­nen anwe­send sein:
1. beauf­trag­te Ver­tre­ter der Auf­sichts­be­hör­den,
2. Mit­glie­der eines ande­ren Prü­fungs­aus­schus­ses,
3. Ver­tre­ter der Indus­trie- und Han­dels­kam­mern,
4. Per­so­nen, die beauf­tragt sind, die Qua­li­tät der Prü­fun­gen zu kon­trol­lie­ren, oder
5. Per­so­nen, die dafür vor­ge­se­hen sind, in einen Prü­fungs­aus­schuss beru­fen zu werden.Diese Per­so­nen dür­fen nicht in die lau­fen­de Prü­fung ein­grei­fen oder in die Bera­tung über das Prü­fungs­er­geb­nis­ein­be­zo­gen wer­den.
(6) Die Prü­fung darf wie­der­holt wer­den.
(7) Die Indus­trie- und Han­dels­kam­mer stellt eine Beschei­ni­gung nach Anla­ge 3 aus, wenn die geprüf­te Per­son die Prü­fung erfolg­reich abge­legt hat.
(8) Die Ein­zel­hei­ten des Prü­fungs­ver­fah­rens regeln die Indus­trie- und Han­dels­kam­mern nach Maß­ga­be des § 32 der Gewer­be­ord­nung durch Sat­zung.
BewachV § 12 Aner­ken­nung ande­rer Nach­wei­se
Inha­ber der in § 8 Num­mer 1 bis 3 genann­ten Nach­wei­se bedür­fen nicht der Prü­fung nach § 9.
BewachV § 8 Aner­ken­nung ande­rer Nach­wei­se
(Ver­weis von BewachV § 12 Aner­ken­nung ande­rer Nach­wei­se [für die Sach­kun­de­prü­fung])
Bei Vor­lie­gen fol­gen­der Nach­wei­se ist der Nach­weis einer Unter­rich­tung nicht erfor­der­lich:
1. Nach­weis einer mit Erfolg abge­leg­ten Abschluss­prü­fung
a) als geprüf­te Werk­schutz­fach­kraft,
b) als geprüf­te Schutz- und Sicher­heits­kraft,
c) als Ser­vice­kraft für Schutz und Sicher­heit,
d) als Fach­kraft für Schutz und Sicher­heit,
e) als geprüf­ter Meis­ter für Schutz und Sicher­heit oder als geprüf­te Meis­te­rin für Schutz und Sicher­heit,
f) als geprüf­ter Werk­schutz­meis­ter oder als geprüf­te Werk­schutz­meis­te­rin,
2. Prü­fungs­zeug­nis über den erfolg­rei­chen Abschluss im Rah­men einer Lauf­bahn­prü­fung min­des­tens für den mitt­le­ren Dienst im Bereich der Aus­bil­dung für den Poli­zei­voll­zugs­dienst eines Lan­des oder des Bun­des, für den Jus­tiz­voll­zugs­dienst, für den waf­fen­tra­gen­den Bereich des Zoll­diens­tes und für den Feld­jä­ger­dienst der Bun­des­wehr,
3. Prü­fungs­zeug­nis über einen erfolg­rei­chen Abschluss eines rechts­wis­sen­schaft­li­chen Stu­di­ums an ein­er­Hoch­schu­le oder Aka­de­mie, die einen Abschluss ver­leiht, der einem Hoch­schul­ab­schluss gleich­ge­stellt ist, wenn zusätz­lich ein Nach­weis über eine Unter­rich­tung durch eine Indus­trie- und Han­dels­kam­mer über die Sach­ge­bie­te nach § 7 Num­mer 5 bis 7 vor­liegt,
4. Beschei­ni­gung über eine erfolg­reich abge­leg­te Sach­kun­de­prü­fung nach § 11 Absatz 7.
BewachV Anla­ge 2 (zu § 7) Sach­ge­bie­te für das Unter­rich­tungs­ver­fah­ren im Bewa­chungs­ge­wer­be
Bewa­chungs­per­so­nal (40 Unter­richts­stun­den)
(Ver­weis von BewachV § 9 Abs. 2 Zweck und Gegen­stand der Sach­kun­de­prü­fung [Inhal­te gel­ten auch für die Sach­kun­de­prü­fung])
1. Recht der öffent­li­chen Sicher­heit und Ord­nung ein­schließ­lich Gewer­be­recht
– Auf­ga­ben sowie Abgren­zung der Tätig­keit von Bewa­chungs­un­ter­neh­men zu den Auf­ga­ben der Poli­zei- und Ord­nungs­be­hör­den
– § 34a Gewer­be­ord­nung, Bewa­chungs­ver­ord­nung
2. Daten­schutz­recht
3. Bür­ger­li­ches Gesetz­buch
– Not­wehr (§ 227 BGB), Not­stand (§§ 228, 904 BGB), Selbst­hil­fe (§§ 229, 859 BGB), ver­bo­te­ne Eigen­macht (§ 858 BGB), Haf­tungs- und Delikts­recht (§§ 823 ff. BGB), Eigen­tum und Besitz (§§ 903, 854 BGB), Schi­ka­ne­ver­bot (§ 226 BGB), wobei Abgren­zungs­fra­gen zu den ein­schlä­gi­gen Vor­schrif­ten des StGB (§§32 bis 35) auf­ge­zeigt wer­den
4. Straf- und Ver­fah­rens­recht, Umgang mit Waf­fen– ein­zel­ne Straf­tat­be­stän­de (z.B. § 123, §§ 185 ff., §§ 223 ff., § 239, § 240, §§ 244 ff. StGB)
– vor­läu­fi­ge Fest­nah­me (§ 127 StPO)
– Grund­zü­ge der Auf­ga­ben von Staats­an­walt­schaft und Poli­zei (§§ 152, 163 StPO)
– Umgang mit Waf­fen (Schlag­stö­cke, Reiz­stoff­sprüh­ge­rä­te usw.)
5. Unfall­ver­hü­tung
6. Umgang mit Men­schen, ins­be­son­de­re Ver­hal­ten in Gefah­ren­si­tua­tio­nen und Dees­ka­la­ti­ons­tech­ni­ke­n­in Kon­flikt­si­tua­tio­nen sowie inter­kul­tu­rel­le Kom­pe­tenz unter beson­de­rer Beach­tung von Diver­si­tät und gesell­schaft­li­cher Viel­falt
– Selbst­wert­ge­fühl (Vor­aus­set­zun­gen für rich­ti­gen Umgang mit sich selbst und sei­nen Mit­men­schen)
– Über­stei­ger­te Selbst­wert-/Min­der­wer­tig­keits­ge­füh­le (Ursa­chen und Maß­stabs­ver­lust)
– Konflikt/Stress (Ent­ste­hung, Kon­flikt­ebe­nen, schwie­ri­ge Situa­tio­nen, Lösungs­hil­fen)
– rich­ti­ges Anspre­chen und Füh­rung im Gespräch (Grund­re­geln für richtiges/falsches Ver­hal­ten)
– inter­kul­tu­rel­le Kom­pe­tenz unter beson­de­rer Beach­tung der Diver­si­tät
– Umgang mit und Schutz von beson­ders schutz­be­dürf­ti­gen Geflüch­te­ten (wie bei­spiels­wei­se allein­rei­sen­de Frau­en, Homo­se­xu­el­le, trans­ge­schlecht­li­che Per­so­nen, Men­schen mit Behin­de­rung, Opfer­schwe­rer Gewalt)
7. Grund­zü­ge der Sicher­heits­tech­nik
– Mecha­ni­sche Siche­rungs­tech­nik
– Gefah­ren­mel­de­an­la­gen; Alarm­ver­fol­gung
– Brand­schutz
[Die Anga­ben von Unter­richts­stun­den (Zeit­ein­hei­ten je The­men­be­reich) im Ori­gi­nal­text spie­len beim Able­gen der Sach­kun­de­prü­fung kei­ne Rol­le, son­dern ledig­lich bei der Unter­rich­tung nach § 34a GewO]
BewachV Anla­ge 3 (zu § 11 Absatz 7) — Beschei­ni­gung über die erfolg­rei­che Able­gung einer Sach­kun­de­prü­fung nach § 34a Absatz 1 Satz 3 Num­mer 3 und Absatz 1a Satz 2 der Gewer­be­ord­nung
(Fami­li­en­na­me und Vor­na­me)
wohn­haft in
vor der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer
die Sach­kun­de­prü­fung für die Aus­übung des Wach- und Sicher­heits­ge­wer­bes erfolg­reich abge­legt.
Die Prü­fung erstreck­te sich ins­be­son­de­re auf die fach­spe­zi­fi­schen Pflich­ten und Befug­nis­se fol­gen­der Sach­ge­bie­te:
1. Recht der öffent­li­chen Sicher­heit und Ord­nung ein­schließ­lich Gewer­be­recht,
2. Daten­schutz­recht,
3. Bür­ger­li­ches Gesetz­buch,
4. Straf- und Straf­ver­fah­rens­recht, Umgang mit Waf­fen,
5. Unfall­ver­hü­tungs­vor­schrift Wach- und Siche­rungs­diens­te,
6. Umgang mit Men­schen, ins­be­son­de­re Ver­hal­ten in Gefah­ren­si­tua­tio­nen und Dees­ka­la­ti­ons­tech­ni­ke­n­in Kon­flikt­si­tua­tio­nen sowie inter­kul­tu­rel­le Kom­pe­tenz unter beson­de­rer Beach­tung von Diver­si­tät und­ge­sell­schaft­li­cher Viel­falt,
7. Grund­zü­ge der Sicher­heits­tech­nik.
(Ort und Datum)(Unterschrift)
Fuß­zei­le: Iden­ti­fi­ka­ti­ons­num­mer und Vali­die­rungs­code der Indus­trie- und Han­dels­kam­mer
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 § 9
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 § 7
 § 10
 § 11
 § 7
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 § 12
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 § 9
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 § 11
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 § 9
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 § 123
 § 239
 § 240
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