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1911 / 265 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger)
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[69418] __ Vekauntmachung.
Durch Aus\{lußurteil des unterzeihneten Gerichts vom 283. Oktober 1911 i der Wechsel Nr. 5120 vom 26. August 1910 über 217,65 4, ausgestellt von der Firma A. Knippenberg in Ohrdruf i. Thür., angenommen von der Frau A. Gransalke in Grün- berg, zahlbar am 31. Oktober 1910, für kraftlos erflärt.
Grünberg, den 30. Oktober 1911.
[69068] ü
Durch Aus\hlußurteil vom 10. Oktober 1911 ist die Urkunde über die im Grundbuche von Steinhagen Band 11 Blatt 169 in Abteilung T1 Nr. 4 (früher Band ITIT Blat{ 291) für den Hermann Heinrich Feldmann zu “Steinhagen Nr. 106 eingetragene Hypothek von 375 4 nebst Zinsen für kraftlos erklärt.
Halle i. W., den 2. November 1911.
Königliches Amtsgertchi.
[69930] Oeffentliche Zustellung
__ Frau Mathilde Seuther, geb. Streich, in Konojad bei Strasburg in Westpr., Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Dr. Meyer, Berlin, Molkenmarkt 9/10, Élagt gegen den Lehrer Gottlicb Seuther, unbe- Xannten Aufenthalts, früher in Grünthal, unter der Behauptung, daß Beklagter d'e. Klägerin böswillig verlassen habe, mit dem Antcag auf Chescheidung. Die Klägerin ladct den Beklagten zur mündlichen Berhandlung des Rechtsstreits vor die 22. Zivil- kammer des Könialichen Landgerichts in Berlin, Grunerstraße, 11. Stockwerk, Zimmer 2/4, auf, den 29. Januar 1912, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Netsanwalt als Prozeßbevollmächtigten berlretelit zu Tassen. 39. R. 422.11.
Berlæs, den 3. November 1911.
Grüß, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts 1. [692,95] Oeffeutliche Zustellung.
Die Altsiterfrau Anna Iwanska, verwitwet ge- wesene - Zietak, ged. Maczkowski, in Salno, Prozeß- bevollmächtigte: Rechtsanwälte Aronsohn und Kuhn in Bromberg, klagt gegen ihren Ehemann Anton Jwanski, früher in Crone a. B., jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen \{werer Verleßung der durch die Ehe begründeten Pflichten und Ghebruhs im Sinne der 88 1565 und 1568 B. G.-B., mit dem Antrage, die Che der Parteten zu scheiden und den Beklagten für den allein {huldigen Teil zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des Nechts\treits vor die zweite Zivil- Fammer des Königlichen Landgerichts in Bromberg auf den 26. Januar 1912, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Ge- rihte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Bromberg, den 4. November 1911.
Der Gerichts\chreiber des Königlichen Landgerichts. [69398] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Wdia Kapißke, geborene Schlesack, in Berlin, Fürstenwakderstraße 7, Prozeßbevoll- mächtigter: Nehtsanwalt Dr. Kuhlmann in Dorkt- mund, klagt gegen ibren Ehemann, den früheren Koblenhändler, jeßigen Müller Ernst Kapißke in Unna i. Westfalen, Bismarkstraße, Evangelisches Gemeindehaus, wegen Ehescheidung, mit dem An1rage, Königliches Landgericht wolle durch ein für vorläufig vollstreckbar zu erklärendes Urteil erkennen: die am 28. August 1909 zu Berlin ges{lossene Ehe der Par- teien wird geschieden und der Beklagte für den allein {huldigen Teil erklärt. Die Klägerin ladet den Be- klagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 4. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Dortmund auf den 15. Februar 1912, Vor- mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be- \tellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Dortmund, den 31. Oktober 1911.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts : Potthoff.
[69397] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehbefxau Bergmann Gustav Nepschläger in Nöhlinghausen, Wattenscheidersttaße 148, Prozeß- bevollmächtigter: Rechtsanwalt Uhlig zu Dortmund, flagt gegen ihren Ehemann, den Bergmann Gustav Repschläger, früher in Nöhlinghausen, jeßt un- bekannten Aufenthalts, mit dem Antrage, die Cbe der Parteien dem Bande nab zu trennen und den Beklagten für den allein {huldigen Teil zu er- klären. Die Klägerin ladet den Beklagten zux mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 4. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Dort- mund auf den 15. Februar 1912, Vor- mittags D Uhr, mit der Aufforderung, etnen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Dortmund, den 1. November 1911.
Gülfer, Gerichts\{reiber des Kgl. Landgerichts.
[69390] Oeffentliche Zustellung. ;
In der Chesahe der Arbeiterfrau Auguste Muschkowski, geborenen Newinski, in Marienburg, Fieishergafse 26, Klägerin, Prozeßbevollmächtigter : SFustizrat Passarge in Elbing, gegen ihren Che- mann, den Arbeiter Carl Muschkowsfi, früber in Marienbura, jet unbekannten Aufenthalts, Beklagten, wegen Ehescheidung, 2. R. 63/10, ladet die Klägerin den Beklagten von neuem zur mündlihen Verhand- lung des Rechtsstreits vor die 2. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Elbing auf den 16. Ja- nuar 1912, Vormittags 9 Uhr, mit der Auf- forderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zu- gelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.
Elbing, den 6. November 1911.
Dubinski, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[69400] L g Die Taglöhner August Bös Ehefrau, Susanna geb. Ubrig, in Wolfahrtsweier, Prozeßbevollmäch- tigter: Rechtsanwalt Trautwein in Durlach, klagt g:aen ihren Ehemann, früber zu Karléruhe-HRüppurr, auf Grund des § 1567? B. G.-B. mit dem Antrage auf Scheidung der Ebe aus Verschulden des Be- fiagten. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verbandlung des Rechtsstreits vor die V. Zivilkammer des Großh. Landgerichts zu Karlsruhe
auf Montag, den §8. Januar 1912, Vor- mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, si{ch durch einen bei diesem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Pcozeßbëvollmächtigten vertreten zu lassen. Karlsruhe, den 4. November 1911.
Der Gerichts\{reiber des Landgerichts.
[69401] Oeffentliche Zustellung.
Die Ehefrau Dorothea Körner, geb. Pöhls, in Kiel, Gr. Kuhberg 28 b, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Tannenwald in Kiel, klagt gegen ihren Ehemann, den Seemann Johannes Körner, zuleßt in Kiel, zurzeit unbekannten Aufenthalts, auf Grund böslicher Verlassung, § 1567 Abs. 2 B. G-B., mit dem Antrag, die Che der Parteien zu scheiden und auszusprechen, daß der Beklagte die Schuld an der Scheidung trägt. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die vierte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Kiel auf den 20. Januar 1912, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen, Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Kiel, den 22. September 1911. : i Der Gerichlsschreiber des Königlichen, Landgerichts.
[69402] Oeffentliche Zustellung. j Die Ebefrau Johann Adam Buecher, Franziska geb. Biechelin, hier, Didenheimerstraße 47, vertreten dur) die Nechtsanwälte Thomas und Dr. Moeder in Mülhausen i. E., klagt gegen ihren obengenannten Ehemann, Fuhrknecht, früher in Mülhausen t. E., jegt ohne bekannten Wohn- und Aufenthaltsort, wegen Ehebruchs, mit dem Antrage, die zwischen den Parteien bestehende Ebe für aufgelöït, den Beklagten für den allein {huldigen Teil zu erklären und dem- selben die Kosten des Rechtsstreits zur Last zu: legen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen NVerhandiung des Rechtsstreits vor die 11. Zipil- fammer des Kaiserlichen Landgerichts in Mülhausen im Elsaß auf den §. Januar 1912, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei ‘dem ge- daten Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt zu be- stellen. Zum Zwee der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Mülhausen, den 6. November 1911. y
[69404] Oeffentliche Zustellung. ;
Frau Emilie Hartung, geb. Schröder, in Kranich- feld, M. A, vertreten durch die Rechtsanwälte SJuslizrat Sommer und Fambah zu Rudolstadt, flagt gegen ihren Ehemann, den Klempner August Hartung, zuletzt in KraniGfeld, M.A.,jeßt unbekannten Aufenthalts, wegen \chwerer Verletzung der durch die Ehe begründeten Pflichten und chrlosen Verhaltens, mit dem Antrage: die Ehe der Parteien zu scheiden, den Beklagten auch für den {huldigen Teil zu er- flären. Klägerin ladet den Beklagten zur münd- lihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivilkammer des Landgerichts zu Nudolstadt auf Donnerstag, deu 4. Januar 1912, Vor- mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu be- stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Nudolstadt, den 6. November 1911.
Der Gerichtsschreiber des Landgerichts: Michael, Obersekretär.
[69405] Oeffeutliche Zustellung. :
Die Frau Marie Auguste Ernestine Schmidt, geb. Pawlewsky, in Greifenhagen, Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Justizrat Engelke in Stettin, klagt gegen ihren Ehemann, den Schuhmacher Franz Wilbelm Albert Schmidt, früher in Greifenhagen, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte die Klägerin Anfang März 1908 böslih verlassen, für den Unterhalt seiner Familie nicht gesorgt und die Klägerin grob mißhandelt hat, mit dem Antrage, die Ebe der Parteien zu scheiden und dem Beklagten die Schuld an der Scheidung bet- zumessen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die 4. Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Stettin, Albre(htstraße 3a, Zimmer Nr. 7, auf den 7. Februar 1912, Vormittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, sich durch einen bei diefem Gerichte zugelassenen Nechtsanwalt als Prozeßbevolmächtigten vertreten zu lassen.
Stettin, den 2. November 1911. : Frese, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[69406] Oeffentliche Zuftellung.
Die Arbeiterfrau Julianne Gallinat, geb. Behrendt, verwitwet gewesene Görke in Splitter, Prozeß- bevollmächtigter: Justizrat Thesing in Tilsit, fTlagt gegen ihren Chemann, den Arbeiter Johann Gallinat, fruber in Klofen, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß der Beklagte die Klägerin vor 3 Jahren in Kloken s\chwer mißhandelt, sie auch mit Totschlag bedroht und nach geschehener Mißhandlung die ebelide Wohnung in böslicher Absicht verlassen habe und seitdem nicht mehr zur Klägerin zurückgekehrt sci, mit dem Antrag, die Ehe der Parteien zu {heiden und auszusvrehen, day der Beklagte die Schuld an der Scheidung trägt, ibm auch die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Ver- handlung des ‘Rechtéstreits vor die d. _Zivil- fammer des Königlichen Landgerichts in Tilsit auf den 3. Februar 1912, Vormittags 9 Uhr, nit der Aufforderung, sih durch einen bei diesem Gericht zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevoll- mächtiaten vertreten zu lassen.
Tilfit, den 2. November 1911. / Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts.
[69339] Oeffeutliche Zustellung.
Die minderjährige Hermine Wiele zu Bremen, aesctlich vertreten durch den Generalvormund, Sekretär des Waisenamts Friedrih Rust in Bremen, flaat gegen den Arbeiter Johann Louis Koch, früher in Bremen, Stephanitorswallstraße 3, wohnhaft ge- wesen, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Zahlung von Unterhaltsgeldern gemäß § 1708 ff. B. G.-B. Klägerin beantragt, den Beklagten zur Zahlung eines iährlihen Unterhalts von 240 6 für die Zeit vom 10. September 1911 bis 9. September 1927, piertel- jährlich im voraus zahlbar, zu verurteilen und das Urteil, soweit die Beträge im voraus und für bas der Klagerhebung vorangegangene Vierteljahr gefordert
Beklagte wird hiermit zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor das Amtsgericht zu Bremen, Gerichtshaus, l. Oberges{oß, Zimmer Nr. 89 (Ein- gang Ostertorstraße), auf den 28, Dezember 1911, Vormittags 9} Uhr, geladen. Zum Zwecke der öffentlicen Zustellung werden dieser Auszug dec dlage sowie die Ladung bekannt gemacht.
Bremen, den 4. November 1911. i Der Gerichtsschreiber des Amtsgerichts: Kaulig.
[69396] Oeffentliche Zustellung. Die minderjährige Reta Loeschke, geboren am 19. September 1909, vertreten durch ihren Vor- mund, den Inspektor Bruno Häntish zu Berlin, Wulle-nweberstraße 9, Prozeßbevollmächtigter : Nechts- anwalt Justizrat Paul Meyer zu Berlin, Friedrich- straße 239, flagt gegen den Bauunternehmer Franz Loeschke, jeßt unbekannten Aufenthalts, früher in Berlin, Ofenerstraße Nr. 2, unter. der Behauptung, daß Beklagter der eheliche Vater der Klägerin sei, seit Januar 1910 von seiner Ehefrau, der Mutter der Klägerin, getrennt lebe und sich seitdem um letztere nicht mehr gekümmert, auch keinerlei Unterhaltsbeitrag für fie gezahlt habe, auch troy Aufforderung Zahlung: von Unterhalts- geldern von ihm nicht zu erlangen fei, mit dem An- trage, den Beklagten kostenpflichtig zu verurteilen, an die Klägerin zu Händen ihres Vormunds vom 1. Januar 1910 ab monatlich 25 4 Alimente zu zahlen, und zwar die rückündigen Beträge fofort, die künftigen am 1. eines jeden Monats im voraus, und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die sehzehnte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts 111 in Berlin zu Charlottenburg, Tegeler Weg 17/20, Zimmer 54 1, auf den 2. Februar 1912, Vor- mittags 410 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalk zu be- stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Charlottenburg, den 4. November 1911. Der Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts 111 in Berlin, Zivilkanimer 16:
Strahlen dorff, Landgerichtssekretär. [69331] Oeffentliche Zustellung. e Die minderjährige Berta Emma Elisabet Stille in Calbe a. M., vertreten dur ihren Vormund Barbier- herrn Hermann Hoffmann in Calbe a. M., Prozeß- bevollmächtigter: Nechtsanwalt Justizrat Heyden in Gardelegen, flagt gegen den Dienstknecht Friedrich Weber, früher in Deetz bei Vinzelberg, jeßt unbe- fannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß Weber der Vater des von der Ebefrau des Arbeiters Friedrich Lüdemann, Berta geb. Stille, in Calbe a M. am 9. Januar 1910 außerebelich geborenen Kindes, namens Berta Emma Elisabet Stille sei, mit dem Antrage, dem Kinde von seiner Geburt an bis zur Vollendung seines sechzehnten Lebensjahres als Unter- halt eine im voraus zu entrichtende Geldrente von vierteljährlih 37,50 (A und zwck& die rückständigen Beträge sofort, die künftig fällig werdenden am 9. Oktober, 9. Januar, 9. April, 9. Juli jedes Fahres zu zahlen, die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu er- flären. Zur mündlichen Verhandlung des Nechts- streits wird der Beklagte vor. das Königliche Amts geridt in Gardelegen auf den 19. Dezember 19918, Vormittags D Uhr, geladen.
Gardclegeä, den 3. November 1911.
Hanfkel, :
als Gerichts\hreiber des Königlichen Amtsgerichts. {69445] Oeffentliche Zustellung. :
Die Ebefrau des Arbeiters Engelke Buß, Gretje geb. Buß, in Logaerfeld, Prozeßbevollinächtigter : Sustizrat Hemkes in Leer, klagt gegen ihren Che mann, den Arbeiter Engelke Buß, früber in Holt- land, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Be hauptung, daß Beklagter fie vor mehreren Jahren verlassen habe und nicht für ihren Unterhalt sorge, nit dem Antrage, den Beklagten durch vorläufig vollstreckbares Urteil zu verurteilen, thr als Unterhalt eine jährliche, vierteliährlih im voraus zu entrichtende Geldrente von 240 M seit dem 1. Dftober 1911 zu zahlen, und ihm die Kosten des Rechtsstreits auf- zuerlegen. Zur mündlihen Verhandlung des Nechts3- streits wird der Beklagte vor das Königliche Amts- geriht in Ler (Ostfriesland) auf den 9. Jauuar 1912, Vormittags 10 Uhr, geladen.
Leer, den 6. November 1911. : : Der Gerictsshreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[69446] | Fn Sachen der minderjährigen Martha Krichbaum in Worms, vertreten durch den Vormund Frau Her- mann Nahn daselbst, Kl. Prozeßbevollmächtigte : Nechtsanwälte Georg Selb und Dr. Emil Selb hier —, gegen den Techniker Ludwig Hamm, dessen Aufenthalt unbekannt is — früher zu Mannheim wohnhaft —, Bekl., wegen Unterhalts, wird der Beklagte zur mündlichen Verhandlung des Rechts|treits vor das Umtsgeri(t Abteilung 1V hier (Il. Stod, Zimmer 113) auf Freitag, den 29. Dezember 191, Vormittags 9 Uhr, geladen. Maunheim, den 6. November 1911. Der Gerichtéshreiber Gr. Amtsgerichts. IV. [69391] Oeffentliche Zustellung. “ Der Arbeiter Heinrih Katt in Lüdingworth- Westermoor, Prozeßbevollmächtigter: Prozeßagent Schröder in W. E.-Otterndorf, klagt gegen den Koblenzieber Peter Wilhelm Rüther, unbekannten Aufenthalts, früher in Lüdingworth, unter der Be- hauptung, daß Kläger für die Gewährung von Unter- halt an den am 13. Februar 1898 geborenen Sohn des Beklagten, Johann Wilhelm Rüther, für die 2eit vom 17. September 1905 bis dahin 1911 einen Anspruch auf Zabluna von 600 A habe, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Verurteilung des Be- flagten zur Zahlung von 600 4 nebst 4 vom Hundert Zinsen seit Zustellung der Klage, auch das Urteil gegen Sicherheitsleistung für vorläufig vollstreckbar ¿u erklären. Zur mündlihen Verhandlung des Nechtéstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtéêgeribt in Otterndorf auf den 4. „Fanuar 1912, Vormittags 97 Uhr, geladen. Otterndorf, den 6. November 1911, i Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts. (693321 Oeffentliche Zustellung. | Christian Wedcker, geb. ten 22. April 1908 în Bitfeld, acseylih vertreten durch seinen Vormund Friedri Weder, Bauer und Eisenbohnarbeiter in
led. vollj. Kutscher von Hasenhof, Gmde. Wüsten- rot, mit unbekanntem Aufenthalt abwesend, wegen Forderung aus außerehelicher Vaterscbasft, mit dem Antrag, durch ein — soweit gefeylih zuläsfig — vorläufig vollstreckbares Urteil für Necht zu erkennen: Der Beklagte wird kostenfällig verurteilt, dem Kinde von seiner Geburt an bis zur Vollendung seines 16. Lebentejahres als Unterhalt eine im voraus zu entrihtende Geldrente von vierteljährlih 45 F, und zwar die rückständigen Beträge fofort, die fünstig fällig werdenden am 22. Jan., 22. April, 22. Juli und 22. Oktober jeden Jahres, zu zahlen. Der Be- klagte wird zur mündlihen Verhandlung des NRechts- . streits vor das Königliche Amtsgericht in Weinsberg auf Donnerstag, den 11. Januar 1912, Vor- mittags ¿10 Uhr, geladen. Weinsberg, den 4. November 1911. Amtsgerichtssekretär Tr ißler. [69388] Oeffentliche Zustellung. : Die Grundbesiger Hulda geb. Labott und Wilhelm Wolffschen Eheleute in Zielonke, Prozeßbevoll- mächtigter: Nechtsanwalt Thiel in Bromberg, flagen gegen die Eheleute Alwine Mathilde, geb. Schramm, Nitschmaun, unbekannten Aufenthalts, und Genossen wegen Auflassung, mit dem Antrage, den Beklagten die Kosten des Rechtsstreits aufzuerlegen. “Zur mund- lichen Verhandlung hierüber werden die Beklagten vor das Königliche Ämtégeriht in Bromberg auf den 9, Dezember L911, Vormittags 9 Uhr, geladen. Bromberg, den 1. November 1911. Der Gertichts|chreiber des Königlichen Amtsgerichts. [69451] Oeffeutliche Zustellung. Die offene Handelsgesellschaft Gilowy & Schulße in Berlin NW. 87, Kaiserin Augusta-Allee Ce Wiebestraße, Inhaber Kaufmann Ytichard Gilowy in CGharloitenburg, Lohmeyerstraße 7, und Adolf Schulße, Königin Luisenstraße 7, Prozeßbevollmächtigter : Nechtz2anwalt Dr. Franz Köhler in Berlin, Turm- straße 30, klagt gegen 1) den Kaufmann Albert Vito Friedrich Clebsch, früher in Hamburg, Hasselbrook- straße 117 1V, jeßt unbekannten Aufenthalts, 2) die G. m. b. H. Obronski, Impefoven & (o. Kunjt- werkstätten für komplette Theater-Ausstattungen, jegt in Liquidation, in Berlin NW. 7, Unter den Linden 48—49, vertreten durch den Liquidator Stege in Berlin, unter der Behauptung, daß die Beklagten ihr aus dem Wechsel de dato Berlin, den 16. April 1911, fällig am 16. Juli 1911, und dem mangels Zablung aufgenommenen Protest vom 18. Juli 1911 sowie aus der Nückrehnung vom 24. Juli 1911 die Wechselsumme von 650 4, 15,45 A Protestiolten und 8,85 #4 Provision, Speïen und Porto ver- \{ulden, mit dem Antrage, die Beklagten Tojten- vflihtig als Gesamtschuldner zu verurteilen, an die Klägerin 650 \Æ nebst 6 9/6 Zinsen scit 18. Juli 1911 fowie 24,30 4 Wechselunkosten zu zahlen, und das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Nach der bereits erfolgten Verurteilung der Beklagten zu 2 nah dem Klageantrage ladet die Klägerin den Beklagten zu 1 zur mündlichen Verhandlung des Nechtsstreits vor die 26. Zivilkammer des Köonig- lichen Landgerichts 1 in Berlin, Gruners|tr, 11. Qreppen, Zimmer 8/10, auf den 6. Januar 1912, Vor- mittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, etnen bei dem gedahten Gerichte zugelassenen Anwalt zu de- stellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. (43. P. d. I) Verlin, den 2. November 1911. Klockow, i : Gerichts\{reiber des Königlichen Landgerichts I.
[69394] Oeffentliche Zustellung.
Die Firma Wendt & Redlich in Berlin, Unier den Linden 11, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalk Abrahamfohn in Berlin, Wilhelm- siraße 94/96, klagt gegen den Baron Thomas von Siemienski, früher in Pofen, Lutjentiraße 19, jezt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Be- hauptung, daß fie dem Beklagten auf vorherige VBe- stellung Waren geliefert habe, deren Bezahlung er nicht leistet, mit dem Antrag, 1) den Beklagten fostenpflihtig zu verurteilen, an Klägerin 8/3 50 „s nebst 5 vom Hundert Zinsen seit 1. Februar 1909 zu zahlen, 2) das Urteil ev. gegen Sicherheits- leistung für vorläufig vollstreckbar zu erklären. _Die Klägerin ladet den Beklagten zur mündlichen Berhandlung des Nechtsstreits vor die 29. Zivil- kammer des Königlichen Landgerichts 1 in Berlin, Grunerstraße, Il. Stock, Zimmer 27, auf den 29, Januar 29142, Vormittags 10 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Unrwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. — 64. O. 325. 11.
(L. 8.) Orczykowski, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts 1. Zivilkammer 29.
[69393] Oeffentliche Zustellung.
Der Kaufmana Georg Knaak zu Berlin, Kreuz- bergstraße 5, Prozeßbevollmächtigte : Rechtsanwallk Juttizrat Friß Neumann und Rechtsanwalt N. Schumacher, Berlin, Eichhornstraße 6, klagt gegen den Architekten Andreas Kotta, früher in Berlin, jetzt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Be- hauptung, daß der Kläger gegenüber feiner abrede- gemäßen Verpflichtung, das Wegeland vor dem &Srund|tüce: Lichtenrade Band 28 Blatt 839 Parzelle 6447/147 nicht zu verkaufen, ih jet wetaert, die als Straßenland bestimmte Parzelle ge- mäß den ortsüblichen Vorschriften als Straße her- zustellen, mit dem Antrag, 1) den Beklagten kosten- vflichtig zu verurteilen, das Straßenland -vor seinem Grundstücke in LUchtenrade Band 28 Blatt 839 Parzelle 6447/147 nach den für Lichtenrade zur Zeit der Ausführung bezw. Vollstreckung geltenden orts- üblichen Vorschriften als Straße herzustellen. 2) Das Urteil ev. gegen Sicherheitsleistung für vor- läufig vollstreckbar zu erklären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die elfte Zivilkammer des König- lichen Landgerichts 1l in Berlin SW. 11, Hallesches Nfer 29/31, Zimmer 64, auf den 23. Januar 1942, Vocmittags 10 Uhr, mit der Auf- forderung, sich durch einen bei diesem Gerichte zu- gelassenen Rechtsanwalt vertreten zu lasen.
Berlin, den 4. November 1911,
Kugler, Gerichtsschreiber des Königlichen Landgerichts 11.
Dr. W Pr, 2D.
verden, für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Der
L Bißfeld, klagt gegen den Christian Zeltwanger,
M 26D,
: Üntersuhungsfachen. S
2. Aufgebote, Verlust- und Fundsachen, Zustellungen u. dergl.
). Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. . Verlosung c. von Wertpapieren.
5. Kommanditgesell schaften auf Aktien u. Aktiengesellschaften.
Preis sür deu Naum einer
Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung.
4gespaltenen Petitzeile 30 , 1
® — Öffentlicher Anzeiger. | ae
8 9. Bankausweise. 0. Verschiedene Bekanntmachungen.
[69387] Oeffentliche Zustellung.
Der Hofphotograph Nicola Perscheid in Berlin, Bellevuestraße 6a, Prozeßbevollmächtigter: Nechts- anwalt Dr. J. Fischer, Berlin O0. 27, Blumen- straße 79, klagt gegen den Baron vou Carnap, zurzeit unbekannten Aufenthalts, unter der Behaup- tung, daß der Beklagte für 20 Photographien und 2 Diapositive, die cr auf Bestellung geliefert erhalten habe, 220,— verschulde, daß für einen auf Antrag des Klägers am 14. Dezember 1910 vom Königlichen Amt? gericht Berlin-Mitte in den Akten 171. G. 44. 10 erlassenen Arrestbefehl 17,10 4 Kosten entstanden seien, und daß der Gerichtevollzieher Wiegand in Berlin auf Grund des vom Kläger am 25. April 1911 gegen den Beklagten abermals erwirkten Arrest- befehls des Königlichen Amtsgerichts Berlin-Mitte 75 C. 20. 11 bei dem Beklagten 270,— 4 ein- gezogen und bei der Kasse der Könialichen Minifterial- Militär- und Baukommission in Berlin zum Kassen- zeichen P. 57. 11 hinterlegt habe, und daß für dieses Berfahr-n 22,15 4 Kosten entstanden seien, mit dem Antrage: 1) den Beklagten kostenpflihtig zu ver- urteilen, darin zu willigen, daß von der dnrch den Gerichtsvollzieher Wiegand bei der Kasse der König- lihen Ministerial- Militär- und Baukommission zum Kassenzeichen P. 57. 11 hinterlegten Summe von 270,— #4 der Betrag von 259,25 46 nebst 4 9/9 Zinsen von 220,— 4 seit dem 28. September 1910 an den Kläger zu Händen des Rechtsanwalts Dr. I. Fischer in Berlin ausgezahlt wird, 2) das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht Berlin- Mitte, Abteilung 75, Neue Friedrichstraße 12—15, Il. Stockwerk, Zimmer 158, auf den 2. Februar 1912, Vormittags 10 Uhr, geladen.
Berlin, den 19. Oktober 1911.
Loska, Gerichtsschreiber
des Königlichen Amtsgerichts Berlin-Mitte. Abt. 75.
[69386] Oeffeutliche Zustellung.
Der Schneidermeister K. Kohn in Berlin, Char- lottenstraße 1, Prozeßbevollmächtigter: Nehtsanwalt Dr. Gottschalk, Berlin W. 9, Krausenstraße 12, klagt gegen Friß Hirschfeld, früher in Berlin, jeßt in Amerika, unter der Behauptung, daß er dem Be- Élagten in den Jahren 1909/10 Schneiderarbeiten ge- liefert hat zum Preise von 353,50 4, bisher aber nur 69 4 darauf erhalten hat, mit dem Antrage auf Zablung von 293 4 nebst 4 9/6 Zinsen seit dem 23. April 1910 und mit dem ferneren Antrage, dem Beklagten die Koen des Nechtsstreits aufzuerlegen und das ergehende Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erflären. Der Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verbandlung des Rechtsstreits vor das Königliche Amtsgericht Berlin-Mitte in Berlin C. 2, Neue Friedrichstraße 14/15, Zimmer Nr. 170/172, 1. Stockwerk, auf den 29. Dezember 191, Vor- mittags 10 Uhr. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
Berlin, den 29. Oktober 1911.
Us 2) Pohl, Gerichts\chreiber des Königlichen Amtsgerichts.
[69385] Oeffentliche Zustellung.
Die Firma I. Stock & Co. zu Berlin, Char- lottenstr. 55, Prozeßbevollmächtigter: Necbtsanwalt Stock in Weißensee-Berlin, klagt gegen den Schrift- steller Josef Sonntag, früher in Berlin, Am Tempel- hofer Berg 3 bei Scheunemann, jeßt unbekannten Aufenthalts, auf Grund der Behauptung, daß Klägerin dem Beklagten auf Abonnement am 10. April und 1. Oktober 1909 je einen Anzug ge- liefert habe, wofür in 4 Vierteljahrsraten à 30 4 zu zablen seien; Beklagter außer dem Abonnement einen Paletot zum Preise von 90 4 und die Re- paratur eines Anzuges zum Preise von 2,50 4 ge- liefert erhalten habe, worauf Beklagter inégesamt in 4 Naten 1.0 X gezahlt habe, mit dem Antrage auf vorläufige vollstreckbare Verurteilung des Be- klagten, an Klägerin 102,50 4 (einhundert und zwei Mark 50 Pfennig) nebst 49/6 Zinsen seit dem 10. Ja- nuar 1910 zu zahlen. Zur mündlihea Verhandlung des Nechtsstreits wird der Beklagte vor vas König- lihe Amtsgeriht Berlin-Mitte in Berlin, Neue Friedrichstr. 13/14, 11. Stockwerk, Zimmer 162/164, auf den 30. Januar 1912, Vormittags 10 Uhr, geladen.
Der Gerichtsschreiber des Königlichen Amtsgerichts Berlin-Mitte. Abteilung 159.
[69444] Oeffentliche Zustellung.
Die Strickmaschinen- Bertriebsgesellschaft G. m. b. H. in Cöln, Brüss-.lerst'aße 85, Prozeßbevollmächtigter : L. Meyer daselbst, klagt gegen die Marta Schulze, früher in Altona, jeßt ohne bekannten Aufenthalts- ort, auf Grund des Vertrages vom 22. November 1910 mit der Behauptung, daß Beklagte mit der Naten- zahlung auf die zum Preise von 325 # unter Eigen- tumsvo1 behalt gelieferte Vaschine in Verzug geraten set; unter NRücktrittserklärung vom Bert'age und Verrechnung der gezahlten 100, - #4 auf Benugung, Verschleiß und Aufwendungen, mit dem Antrage auf kostenfállige, vorläufig vollstreckbare Verurteilung zur Herausgabe einer Strickmaschine mit Gestell und Zubehör und Zahlung von 42/75 #4. Zur münd- lihen Verhandlung des Nechtsstreits wird die Be- klagte bor das Königliche Am'ögericht in Cöln, am Reichenspergerplay, Zimmer 150, auf den 30, De- zember 1911, Vormittags 9 Uhr, geladen.
Cöln, den 4. November 1911.
[693839] Oeffentliche Zustellung.
Die Firma Bamberger & Co. zu Frankfurt a. Main, Kaiserstraße, Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Dr. Epstein zu Duisburg, klagt gegen den Emil Strenitz, früher in Duisburg, jeßt unbe- kannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß ihr der Beklagte aus dem Wechsel vom 9. Akgust 1911 #46 318,96 und M 9,55 Provision, Porti und Protest- kosten \chulte, mit dem Antrage: 1) den Beklagten fostenpflihtig zu verurteilen, an die Klägerin
dem 17. Oktober 1911 und von 9,55 4 seit Klage- zustellung zu zahlen, 2) das Urteil für vorläufig vollstreckbar zu erklären. Zur mündlihen Ver- handlung des Nechtsstreits wird der Beklagte vor das Köntglide Amtsgeriht in Duisburg, Haupt- justizgebäude, Zimmer 144, auf den 16. Januar
1912, Vormittags 9 Uhr, geladen.
Duisburg, den 2. November 1911.
/ Muschiol,
Gerichts\hreiber des Königl. Amtszerichts.
(69399] Oeffentliche Zustellung.
Der Ernst August Schröder, Alt Nahlstedt, ver- treten durch Rechtsanwälte Dres. A. Wulff, Engels, Fischer, klagt gegen 1) Wrlli Meier, 2) dessen Ehe- frau Gertrud Meier, geb. Kunte, z. Zt. unbekannten Aufenthalts, wegen Wechselforderung, mit dem An- trage: die Beklagten kostenpflihtig zu verurtetlen, dem Kläger 4000 4 nebst 69/9 Zinsen seit dem l. Oftober 1911 zu zahlen, auch das Urteil für vor- läufig vollstreckbar zu erklären. Kläger klagt im Wechselprozeß und ladet die Beklagten zur münd- lihen Verhandlung des Rechtsstreits vor die Kammer 4 für Handelssachen des Landgerichts Hamburg (Ziviljustizgebäude vor dem Holstentor) auf den 29. Dezember 1941, Vormittags 91 Uhr, mit der Aufforderung, etnen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zweke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht.
P den 6. November 1911.
Der Gerichts\chreiber des Landgerichts.
[68265] Oeffentliche Zustellung.
Der Alisizer Iakob Gorski in Abbau Kelpin, Prozeßbevollmächtigte: Rechtsanwälte Weidmann und Monath in Karthaus, klagt 1) gegen den Monteur Paul Schabock, früher in Danzig, Rambau 15, jeßt unbekannten Aufenthalts, 2) den Slosser Ernst Janzen, früher in Karthaus, jeßt in Gr. Zünder, unter der Behauptung, daß Beklagte ihm zum Schadensersage verpflichtet seien, nahdem sie durh U1teil des hiesigen Schöffengerihts vom 6. Mai 1911 wegen gefährliher Körperverleßung bestraft worden wären, mit dem Antrage auf kostenpflichtige Verurteilung, gemeinschaftlich an ihn, den Kläger, 66 Æ — fechsundsechzig Mark — nebst 4 vom Hundert Zinsen seit Klagezustellung zu zahlen, und ‘vorläufige Vollstreckbarbeit des Urteils. Zur münd- lihen Berhandlung des Rechtsstreits wird der Be- flagte zu 1 vor das Königliche Amtsgericht in Kart- haus auf den 4. Januar 1912, Vormittags 10 Uhr, Zimmer Nr. 13, geladen.
Karthaus, den 24. Oktober 1911.
69437]
Der Metzgermeister Andreas Ziegler in Schwenningen a. N., Kläger, Prozeßbevollmächtigter : Nechtsanwalt Sch!oß in Villingen, klagt gegen den Tiefbauunter- nehmer Ernst Nikola, früher zu Villingen, jeßt an unbekannten Orten abwesend, auf Grund der Behauptung, daß der Beklagte während seiner Ttef- bauunternehmungen in Schwenningen für seine hierbei beschäftigten Arbeit:-r vom Kläger in der Zeit vom 25. August bis 22. September l. Is das Fleisch be- zogen habe und hierdurch dem Kläger zusammen ÁÆ 868 81 nebst 49/9 Verzugszinsen vom 23. September l. Js. — Tag der Mahnung — \{chuldig geworden sei, mit dem Antrage auf Verurteilung des Beklagten zur Zahlung von 4 868,81 nebst 4 9/9 Zins hieraus vom 23. September l. Is ab an den Kläger und zum Tragen der Kosten des Nechtsstreits, einsließlich des vorausgegangenen Arrestverfahrena, dur ein gegen Sicherheitsleistung vorläufig vollstreckbar zu erklärendes Urteil. Die Kläger ladet den Beklagten zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die zweite Zivil- fammer des Großherzoglichen Landgerichts zu Konstanz auf Freitag, den 22. Dezember 1911, Vor- mittays 9 Uhr, mit der Aufforderung, einen bei dem gedachten Gerichte zugelassenen Anwalt zu bestellen. Zum Zwecke der öffentlihen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. Konstanz, den 3. November 1911.
Gerichts\chreiber des Großh. Landgerichts.
[69403] Oeffentliche Zustellung.
Der Rechtsanwalt Hans Schulz in Plauen als Verwalter im Konkurse über das Vermögen des Kaufmanns Jacob Kupferstein (in Firma Jacob Kupferstein), zuleßt in Plauen, jeßt unbekannten Aufenthalts, klagt gegen die Kaufmanns8ehefrau Eva Kupferstein, zuleßt in Plauen, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß die Be- klagte von ihrem Manne aus dessen Mitteln am 31. Mai 1911 200 4 und am 4. Juli 1911 2000 unentgeltlih in bar zugewendet erhalten und in ibrem Nutzen verwendet habe. Als Konkursverwalter fit Kläger die bezeihneten Zuwendungen des Gemein s{uldners an die Beklagte, setne Ebefrau, als den Konkurégläubi êrn gegenüber unwirksam auf Grund von § 32 Ziffer 2 K.-O. an, mit dem Antrage, die Beklagte wird verurteilt, an den Kläger als Ver- walter der Jacob Kupfersteinschen Konkursmasse 2200 A nebst 4 vom Hundert Zinsen davon seit dem 90, Oktober 1911 zu zahlen und die Kosten des Necbts\t'eits zu tragen. Das Urteil ift vorläufig
328,51 M nebst 6 9/9 Zinsen von 31896 M4 seit [169448]
leistet. Der Kläger ladet die Beklagte zur münd- lichen Verhandlung des Rechtsstreits vor die dritte Zivilkammer des Königlichen Landgerichts in Plauen auf den 5. Javouar 1912, Vor- mittags 9 Uhr, mit der Aufforderung, \sich durch einen bei diefem Gerichte zugelassenen Rechtsanwalt als Prozeßbevollmächtigten vertreten zu lassen.
Der Gerichts\hreiber des Königlichen Landgerichts
Plauen, am 4. November 1911.
Der Installateur Hugo Nahmacher in Rekling- hausen-Süd, Bochumerstraße, Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Bertling in Recklinghausen Süd, klagt gegen den Bauführer August Tofall, früher Bau- unternehmer in Necklinghausen-Süd, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Be- flagte ihm für gelieferte Arbeiten noch einen Be- trag von 375,11 4 verschulde, mit dem Antrage, den Beklagten kostenpflihtig und vorläufig vollstreck- bar zu verurteilen, an den Kläger 375,11 nebst 4 9/0 Zinsen seit 20. Februar 1911 zu zahlen. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Neling- hausen auf den 22, Dezember 1911, Vor- mittags 9 Uhr, Zimmer 46, geladen. Zum Zweke der öffentlichen Zustellung wird dieser Aus- zug der Klage bekannt gemaht. — 14 C 922/11.
Recklinghausen, den 28. Oktober 1911.
Lisse, Gerichts\chreiber des Kgl. Amtsgerichts.
[69447] Oeffentliche Zustellung.
__ Der Bergmann Franz Kordus in Hüls, Römer- straße Nr 126, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Neuhaus in Recklinghausen, klagt gegen den Berg- mann Christoph Weil, früher in Drewer 267/2, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß der Beklagte ihm aus Kost und Logis sowie Darlehen den Restbetrag von 56 4 verschulde, mit dem Antrage: den Beklagten durch vorläufig voll- streckbares Urteil fkostenpflihtig zu verurteilen, an Kläger 56 # nebst 49/9 Zinsen seit dem Tage der Klagezustellung zu zahlen. Zur mündlihen Ver- handlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Necklinghausen auf den 22. Dezember 1911, Vormittags 9 Uhr, Zimmwer 44, geladen. Zum Zwecke der öffentlichen Zustellung wird dieser Auszug der Klage bekannt gemacht. — 14 C 777/11.
Ofen: den 2. November 1911. Lisse, Gerichteschreiber des Kgl. Amtsgerichts.
[67991] Oeffeutliche Zustellung.
Die verwitwete Hauseigentümerin Hulda Esch, geb. Necfzeh, in Berlin, Großgörschenstr. 31, Prozeß- bevollmächtigter: Justizrat Eugen Wolff in Berlin, Bülowístr. 85, klagt gegen den Friseur Karl Wuttig und dessen Ehefrau, Anna geb. Glaner, früher in Schöneberg, Großgörschenstr. 31, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Behauptung, daß sie ihr für die Monate Februar bis April 1911 zusammen 128 A Miete rückständig geblieben sind und auch die Miete für September 1911 mit 100 #4 nit bezab[t haben, mit dem Antrage auf 1) kostenpflichtige Ver- urteilung von 228 4 nebst 49/9 Zinsen von 128 4 seit 1. April und 100 # seit 1. September 1911, 2) Zurüdckschafffung in den Gewahrsam der K'ägerin nah Großgörschenstraße 31 folgender Gegenstände: | 1 Marmorplatte, 3 Untersaßspindhen, 1 Wasch- | toilette, 3 Rasierstühle, 4 eich. gebogene Wiener- stühle, 1 Kontrollkasse, 2 Kl-iderregale, diverse Bürsten, Kämme, Parfümerien und Toiletteartikel, | 3) Verurteilung der Beklagten zu den Kosten des
Handelsmann Miches Burg-Winterich, früher in Burg, jeßt unbekannten Aufenthalts, unter der Be- hauptung, daß der Beklagte ihm für ein am 22. Fe- bruar 1910 fäuflih geliefertes Pferd einschließlich Kopfgeschirr restlichß 160,— 4 \{chulde, mit dem An- trage, den Beklagten zu verurteilen, an den Kläger oder dessen Prozeßbevollmächtigten 160,— 4 nebst 49% Zinsen seit dem Klagetage zu zahlen. Zur mündlihen Verhandlung des Nechtsstreits wird der Beklagte vor das Königliche Amtsgericht in Wittlich auf den 27. Dezember £911, Vormittags 9 Uhr, geladen.
Wittlich, den 6. November 1911.
0 Kaul, Amtzgerichts\ekcetär, Gerichtsschretber des Königlichen Amtsgerichts.
[69450] Oeffentliche Zustellung.
Der Ackerer Alexander Rolling in Birkenwald, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Schisseie hier, flagt gegen den Tagner Michael Rolling, trüher in Birkenwald, jeßt unbekannten Wohnorts, mit der Behauptung, daß der Beklagte ihm aus einer lebens- gefährlihen Körperverlegung Entschädigung \{chulde, und zwar: 155,00 4 für die ersten 31 Tage völliger Arbeitsunfähigkeit, 27,00 4 für Arbeitsbehinderung während weiterer 3 Wochen, 150,00 A Shmerzens- geld, 150,00 4 Arztkosten, 10,85 A Apothbekerkosten und 30,00 46 Abwartungskosten , auf vorläufig voll- streckbare Verurteilung des Beklagten zur Zablung von 522,85 #4 nebst 49/9 Zinsen seit dem Klage- zustellungstag, eventuell gegen Siterheitsleistung. Zur mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits wird der Beklagte vor das Kaiserlihe Amtsgericht in Zabern auf Donnerêtag, den 21. Dezember 1911, Vormittags 9 Uhr, geladen.
Zabern, den 6. November 1911. Gerichtsschreiberei des Kaiserlihen Amtsgerichts.
P, R L T B T E, E A
9) Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2.
Die „Deutsche Verlags- und Vertriebs-Gesellchaft mit beshränkter Haftung“ in Liquidation zu Berlin, Friedrihstraße 240/241, ist im Besiße eines Ges schäftsanteiles an der „Deutsche Nachrichten“ Gesellschaft mit beschränfrier Haftung in Liqui- dation zu Berlin im Betrage von 4 187 500,— und wird diesen ihren Geschäftsanteil am Soun- abend, den 11. November 1911, Vormit- tags 10 Uhr, in ihren Geschäftsräumen, Friedrih- straße 240/241, öôffentlich durch einen Notar meist- bietend verfteigern lassen.
Dies wird hiermit gemäß § 12 des Gesellschafts- vertrags der „Deutsche Verlags- und Vertriebs- Gesellschaft mit beshränkter Haftung“ in Liquidation zu Berlin bekannt gemacht
„Deutsche Verlags- und Vertriebs-Gesellschaft mit beschränkter Saftuug“/ in Liquidation. Der Liquidator: L. Banzhbaff.
[68562] Verkaufsanzeige.
Am Diensêstag, den 21. November, Vormit- tags 107 Uhr, foll beim unterzeihneten Devot verschiedenes Altmaterial wie Kupfer, Kanonenbronze un verkauft werden.
Verkaufsbedingur des Marineartilleriedev Erstattung von 0,30 # e
c Eisen, Messina
10er i
einstweiligen Verfügungéverfahrens. Zur mündlichen Verhandlung des Rechtsstreits werden die Beklagten vor das Königliche Amtsgeriht Berlin-Schöneberg ! in Schöneberg, Grunewaldstr. 66/67, auf den 16, Ja- nuar 1912, Vormittags 9 Uhr, Zimmer 37, geladen.
Schöneberg-Berlin, Grunewaldstraße, den 27. Ok- | tober 1911. | Hopke, e anienante Sn Mgen |
Abt. 33. |
[69392] Oeffentliche Zustellung einer Klage.
Der Händler Santo Marani in Sch{wenningen, | Prozeßbevollmächtigter : Rechtsanwalt Sch{loß in | Villingen, klagt gegen den an unbekannten Orten | abwesenden i Laaitrabier Ernst Nikola, früher in Villingen, aus Kauf von Spezereiwaren | vom Sommer 1911 auf Zablung von 145 #4 38 4 | nebst 4 9/6 Zinsen vom Klagzustellungstage an. Zur | mündlihen Verhandlung des Rechtsstreits wird der | Beklagte vor das Großb. Amtsgericht in Villingen | auf Samêtag, den 30. Dezember 1911, Vor- | mittags 9 Uhr, geladen. | Villingen, den 3. November 1911.
Der Gerichts\chreiber Gr. Amtsgerichts.
(69449] Oeffentliche Zustellung.
Der Ackerer Matthias Peter Mever in Oberzerf
Kreis Merzig, Prozeßbevollmächtigter: Geschäfts
führer Jakob Juda in Saarlouis, klagt gegen den |
Î Die T “_ nni 1
| der Dienststunden des
Angebote müssen versiegelt, mit der Avfi@&
| „Angebot für den Verkauf von Altmaterial“ | bis zum 21. November 1911, Vormittags 10,
beim Artilleriedepot einge Geestemünde, im November 1911. Marinceartilleriedepot.
4) Verlosung x. von Wert-
non hor hon Mort mre Mert L MAOCE C T1484 N C4
n hef ck S4 T I Ra d A E ald | papieren befinden fi aus\{ließlich in Unterabteilung
Diejenigen Koblenzer Stadtobligationen vom Jahre 1877, die am 1. Juli 1912 einzulè F erden î
S CTnzuiOien
in g des unterzei en Ausschusses am Freitag. den 1. Dezem Js., Vormittags 10 Uhr, im selbst dur Auslosung deîtimrmt werden Koblenz, den 6. Novemder 1911. Der îädtische Aulcihcaussck{hu®.
Hir Sibuno bed ofentitmer T Í s
f D B od ek ael Di aue
qu A R A u 5 va d T D
Man «A . S L L i L Sa
t N tar p e aaa La La 4
[69095] verbands sind folgende Nummern gezogen worden :
Lit. B über 500 „# Nr. 628 633 657, nebst den dazu gebörigen Talons und Zinsscheine
Die Verzinsung bört mit dem 1. Jul
Randau, den 3. November 1911.
vollstreckbar, wenn der Kläger vor der Vollstreckung
in Höhe des beizutreibenden Betrages Sicherheit
Lit. A über 1000 # Nr. 9 84 88 99 184 196 200 201
welche mit der Aufforderung an die Indader gekündigt werden, gegen Rüclgade der n die Kapitaldeträge am L. Juli bei der Kasse des Elbeuauer Deichverbauds in Schönebeck a. Elde in Empang
Q, 1019 auft (Nis 1A
Kündigung von Obligationen des Elbenauer Deichverbauds. Bei der am beutigen Tage vorgenommenen Auslosung der Obligationen des Elben
l 256 283 368 385 408 430 473 477 5N
tek Se A Ats ch— i L Gean
über 500 # ist noch nit cingelöst; es wird an deren Abbebung diermit erinnert
Der Deihhauptmaun :
Henniîge.
e id hic fs E H E e E E SEE

References: § 1567
 §8
 § 1567
 § 1708
 § 32
 § 12