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Timestamp: 2016-09-28 17:04:09+00:00

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8C_69/2016 � � Urteil vom 9. Mai 2016
Die 1957 geborene A.________ meldete sich im Mai 2002 unter Hinweis auf Kraftlosigkeit und Schmerzen an der rechten Hand nach einem Hundebiss bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an. Die IV-Stelle Luzern sprach der Versicherten berufliche Massnahmen zu. Im Februar 2006 meldete A.________ der IV-Stelle eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes. Die Verwaltung holte das Gutachten der Medizinischen Abkl�rungsstelle (MEDAS) Zentralschweiz vom 20. Juli 2009 ein. Mit Verf�gung vom 4. M�rz 2010 verneinte sie einen Rentenanspruch. Das damalige Verwaltungsgericht des Kantons Luzern (heute: Kantonsgericht) hiess die dagegen erhobene Beschwerde mit Entscheid vom 6. Juli 2010 gut und wies die Sache zur weiteren Abkl�rung an die Verwaltung zur�ck.
Die IV-Stelle veranlasste daraufhin das Gutachten der MEDAS Zentralschweiz vom 19. Oktober 2012 und den Abkl�rungsbericht Haushalt vom 30. Oktober 2012. Nach durchgef�hrtem Vorbescheidverfahren lehnte sie den Rentenanspruch mit Verf�gung vom 4. Juni 2014 erneut ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten l�sst A.________ beantragen, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids sei ihr ab 1. April 2004 eine Invalidenrente zuzusprechen. Zudem wird um unentgeltliche Rechtspflege ersucht.
Das kantonale Gericht und die IV-Stelle schliessen unter Verzicht auf eine begr�ndete Stellungnahme auf Abweisung der Beschwerde.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzungen gem�ss Art. 95 und 96 BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG), doch pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen R�ge- und Begr�ndungspflicht (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), nur die geltend gemachten Vorbringen, falls allf�llige weitere rechtliche M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind. Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann deren Sachverhaltsfeststellung nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht, und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 105 Abs. 2 BGG und Art. 97 Abs. 1 BGG). Als "offensichtlich unrichtig" gelten die vorinstanzlichen Feststellungen, wenn sie willk�rlich erhoben worden sind (Art. 9 BV; BGE 140 III 115 E. 2 S. 117; allgemein zur Willk�r in der Rechtsanwendung BGE 140 III 16 E. 2.1 S. 18 f.; 138 I 49 E. 7.1 S. 51; 138 III 378 E. 6.1 S. 379 f.; insbesondere zu jener in der Beweisw�rdigung BGE 137 I 58 E. 4.1.2 S. 62; 135 III 127 E. 1.5 S. 129 f.; Urteil 2C_1143/2013 vom 28. Juli 2014 E. 1.3.4, nicht publ. in: BGE 140 I 153).
2.1.�Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen nur so weit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG).
2.2.�Die Beschwerdef�hrerin hat den nach Erlass des angefochtenen Entscheids erstellten �rztlichen Bericht des Prof. Dr. med. B.________, Facharzt FMH f�r Radiologie, vom 16. Dezember 2015 eingereicht. Dieses Dokument hat aufgrund des Verbots, im Beschwerdeverfahren echte Noven beizubringen (BGE 139 III 120 E. 3.1.2 S. 123; 133 IV 342 E. 2.1 S. 344; Urteil 2C_793/2015 vom 29. M�rz 2016 E. 2.3) sowie aufgrund der Bindung des Bundesgerichts an den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt (Art. 105 Abs. 1 BGG) mit Beschr�nkung der Pr�fung in tats�chlicher Hinsicht auf die in Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG festgestellten Beschwerdegr�nde grunds�tzlich unbeachtet zu bleiben (Urteil 9C_908/2015 vom 14. April 2016 E. 1). Abgesehen davon �ussert der Radiologe gest�tzt auf bildgebende Befunde der Lendenwirbels�ule vom 18. Dezember 2012 und 25. November 2015 seine Sichtweise lediglich dahingehend, dass das Verlaufsmuster im Bereich der Sakroilialgelenke nicht dem typischen mechanischen Muster einer Degeneration entspreche, weshalb differenzialdiagnostisch an eine Spondyloarthritis gedacht werden sollte. Die Differenzialdiagnose bezeichnete er gest�tzt auf die MRT-Aufnahmen nur als "wahrscheinlich". Damit ist der neu aufgelegte Bericht ohnehin nicht geeignet, die Beurteilung der (medizinischen) Verh�ltnisse im massgebenden Verf�gungszeitpunkt zu modifizieren (vgl. BGE 132 V 215 E. 3.1.1 S. 220; 131 V 242 E. 2.1 S. 243; Urteil 8C_569/2015 vom 17. Februar 2016 E. 4.2).
2.3.�Weiter legt die Beschwerdef�hrerin die Berichte des Psychiatriezentrums C.________ vom 28. Februar 2000, 28. Dezember 2000 und 19. Dezember 2001 ins Recht. Auch dabei handelt es sich um unzul�ssige Noven (Art. 99 Abs. 1 BGG), da sie ohne weiteres bereits im vorinstanzlichen Verfahren h�tten eingereicht werden k�nnen (BGE 136 III 123 E. 4.4.3 S. 129; Urteil 9C_887/2015 vom 12. April 2016 E. 1). Zudem verm�chte die Beschwerdef�hrerin damit das Ergebnis des psychiatrischen Teilgutachtens des Dr. med. D.________ ohnehin nicht in Zweifel zu ziehen. Aus dem im MEDAS-Gutachten vom 19. Oktober 2012 auszugsweise wiedergegebenen ersten Gutachten derselben MEDAS vom 20. Juli 2009 geht n�mlich hervor, dass die Versicherte laut eigenen Angaben seit dem Jahre 2000 zun�chst beim ambulanten psychiatrischen Dienst E.________ und seit 2002 bei Frau lic. phil. F.________ in regelm�ssiger psychologischer Behandlung stand. Dasselbe l�sst sich auch dem der Beschwerde beigelegten, von Frau F.________ mitunterzeichneten Verlaufsbericht der Ambulanten Dienste G.________ vom 26. August 2008 entnehmen. Dieser Bericht wurde im Aktenauszug des MEDAS-Gutachtens vom 20. Juli 2009 auszugsweise wiedergegeben. Der Gutachter nahm die darin erw�hnte Diagnose im Rahmen seiner damaligen Beurteilung auf.
2.4.�Nicht n�her einzugehen ist auf die Beschwerde, soweit die Edition s�mtlicher Berichte des Psychiatriezentrums C.________ und des Schmerzzentrums H.________ direkt im bundesgerichtlichen Verfahren verlangt wird. Das Bundesgericht ist grunds�tzlich an den kantonal festgestellten Sachverhalt gebunden (Art. 105 Abs. 1 BGG) und f�hrt keine eigenen Beweiserhebungen durch (vgl. BGE 133 IV 293 E. 3.4.2 S. 295; Urteile 5A_707/2015 vom 5. Januar 2016 E. 1.2; 2C_347/2012 vom 28. M�rz 2013 E. 3.2, nicht publ. in: BGE 139 II 185).
Streitig und zu pr�fen ist der Anspruch auf eine Invalidenrente ab 1. April 2004.
3.1.�Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und die von der Rechtsprechung entwickelten Grunds�tze zum Begriff der Invalidit�t (Art. 4 Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 8 Abs. 1 ATSG), zum Rentenanspruch (Art. 28 Abs. 1 und 2 IVG), zur Beurteilung der sog. Statusfrage und damit zur anwendbaren Invalidit�tsbemessungsmethode (bei erwerbst�tigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode [Art. 28a Abs. 1 IVG in Verbindung mit Art. 16 ATSG]; bei teilerwerbst�tigen Versicherten nach der gemischten Methode [Art. 28a Abs. 3 IVG und Art. 27bis IVV in Verbindung mit Art. 28a Abs. 1 und 2 IVG, Art. 16 ATSG und Art. 27 IVV]; BGE 130 V 393 E. 3.3 S. 395 f.; 125 V 146 E. 2c S. 150; vgl. ferner BGE 134 V 9; 133 V 477 E. 6.3 S. 486 f.; 130 V 97 E. 3 S. 98 ff.), zur Aufgabe des Arztes oder der �rztin bei der Invalidit�tsbemessung (BGE 132 V 93 E. 4 S. 99) und zu den Anforderungen an beweiskr�ftige medizinische Berichte und Gutachten (BGE 137 V 210 E. 6.2.2 S. 269; 134 V 231 E. 5.1 S. 232; 125 V 351 E. 3a S. 352) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
3.2.�Mit BGE 141 V 281 hat das Bundesgericht die �berwindbarkeitsvermutung aufgegeben und das bisherige Regel/Ausnahme-Modell durch einen strukturierten normativen Pr�fungsraster ersetzt. An der Rechtsprechung zu Art. 7 Abs. 2 ATSG - ausschliessliche Ber�cksichtigung der Folgen der gesundheitlichen Beeintr�chtigung und objektivierte Zumutbarkeitspr�fung bei materieller Beweislast der rentenansprechenden Person (Art. 7 Abs. 2 ATSG) - �ndert sich dadurch nichts (BGE 141 V 281 E. 3.7 S. 295 f.). Die Anerkennung eines rentenbegr�ndenden Invalidit�tsgrades ist nur zul�ssig, wenn die funktionellen Auswirkungen der medizinisch festgestellten gesundheitlichen Anspruchsgrundlage im Einzelfall anhand der Standardindikatoren schl�ssig und widerspruchsfrei mit (zumindest) �berwiegender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen sind (BGE 141 V 281 E. 6 i.f. S. 308).
4.1.�Die Vorinstanz hat in umfassender W�rdigung der medizinischen Unterlagen, insbesondere aber gest�tzt auf die beiden MEDAS-Gutachten vom 20. Juli 2009 und 19. Oktober 2012 f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindlich festgestellt, dass die Beschwerdef�hrerin seit Ende M�rz 2001 als Pflegerin nicht mehr arbeitsf�hig sei. Bis Juni 2006 sei ihr eine leichte T�tigkeit vollst�ndig zumutbar gewesen. Erst ab Juli 2006 h�tten eine persistierende Schmerzproblematik und eine sich schleichend entwickelte psychische Beeintr�chtigung zu einer Leistungseinschr�nkung von 30 Prozent gef�hrt. Weiter ging das kantonale Gericht davon aus, dass der Invalidit�tsgrad zumindest bis April 2004 (16. Altersjahr des j�ngsten Kindes) aufgrund der gemischten Bemessungsmethode zu ermitteln sei. Mit dem Wegfall der Betreuungspflichten habe kein spezifischer Aufgabenbereich mehr vorgelegen, weshalb ab diesem Zeitpunkt die allgemeine Einkommensvergleichsmethode zur Anwendung komme. Aufgrund der gesamten Umst�nde m�sse angenommen werden, dass die seit dem Jahr 2000 von ihrem Ehemann getrennt lebende (seit 2005 geschiedene; vgl. Urteil 5C.138/2006 vom 18. Juli 2006) Versicherte ohne gesundheitliche Einschr�nkungen eine 50 prozentige Erwerbst�tigkeit ausge�bt h�tte. Gest�tzt auf einen Invalidit�tsgrad von 17 Prozent (gewichtet: 9 Prozent) f�r die Zeit vom 1. M�rz 2002 (fr�hest m�glicher Rentenbeginn) bis 31. M�rz 2004 (Statuswechsel) und von 18 Prozent ab 1. April 2004 verneinte die Vorinstanz einen Rentenanspruch. Daran �ndere die ab 1. Juli 2006 attestierte Leistungseinschr�nkung von 30 Prozent bezogen auf ein 100 Prozent Pensum mit Blick auf die hypothetisch ausge�bte Teilerwerbst�tigkeit von 50 Prozent nichts.
4.2.�Im vom kantonalen Gericht als schl�ssig betrachteten polydisziplin�ren MEDAS-Gutachten vom 19. Oktober 2012 wurden - mit Auswirkung auf die Arbeitsf�higkeit - folgende Diagnosen festgehalten: Klinisch m�ssiges zervikovertebrales Syndrom mit m�glicher intermittierend spondylogener Ausstrahlung (ausgepr�gte mehrsegmentale degenerative Ver�nderungen [C3/4 bis Th1/2]); Verdacht auf wahrscheinlich multifaktorielles lumbospondylogenes Schmerzsyndrom links (differenzialdiagnostisch: Periarthropathia coxae nach H�fttotalprothese am 6. Januar 2011 infolge Coxarthrose/partieller Femurkopfnekrose links) mit m�ssig degenerativen Ver�nderungen mehrsegmental L3 bis S1, ohne radikul�re Reizung, schwierig abgrenzbar von einer chronischen Schmerzst�rung mit somatischen und psychischen Faktoren (ICD-10:F45.41); chronische Mittelhandschmerzen und Rhizarthrosebeschwerden rechts, bei radiologischer STT-Arthrose und Mitbeteiligung eines Karpaltunnelsyndroms rechts; Dysthymia (ICD-10:F34.1). Weitere von ihnen erhobene Diagnosen bezeichneten die Gutachter als die Arbeitsf�higkeit nicht wesentlich einschr�nkend: Nicht aktivierte Gonarthrose beidseits, Genitofemorialisneuropathie links, Adipositas, rezidivierende depressive St�rung mit m�glicherweise bis zu mittelgradigen Episoden mit somatischem Syndrom, gegenw�rtig remittiert (ICD-10:F33.4), Struma nodosa, diverse Allergien, rezidivierende Quincke-Reaktion unklarer �tiologie, Nikotinabusus, Hypertriglycerid�mie/Hypercholesterin�mie/Hyperurik�mie, Verdacht auf arterielle Hypertonie. Zudem wurden von den Gutachtern diverse Nebenbefunde angef�hrt.
5.1.�Die Beschwerdef�hrerin benennt verschiedene Punkte, welche ihrer Auffassung nach den Beweiswert der rheumatologischen MEDAS-Teilexpertise von Dr. med. I.________ in Frage stellen. In diesem Zusammenhang bringt sie gest�tzt auf den Bericht des Prof. Dr. med. B.________ vom 16. Dezember 2015 vor, die Differenzialdiagnose einer Spondyloarthritis verm�ge die von ihr seit langem geklagten Beschwerden zu erkl�ren. Falls sich diese mittels eines noch in Auftrag zu gebenden medizinischen Gutachtens best�tigen sollte, w�ren entgegen der Darstellung des Rheumatologen Gehstrecken von zwei bis drei Stunden und Schreibarbeiten von ein bis zwei Stunden nicht mehr zumutbar. Auf diese Einw�nde ist nach dem in E. 2.2 hievor Gesagten nicht n�her einzugehen. Im �brigen konnte sich der rheumatologische Gutachter in einer eingehenden klinischen Untersuchung ein umfassendes Bild �ber das k�rperliche Leiden machen. Es ist nicht offensichtlich unrichtig, dass das kantonale Gericht gest�tzt auf das MEDAS-Gutachten vom Zumutbarkeitsprofil einer k�rperlich leichten und wechselbelastenden, Gehstrecken von maximal zwei bis drei Stunden mit k�rzeren Pausen und Schreibarbeiten von maximal ein bis zwei Stunden mit ca. 1 st�ndiger Pause beinhaltenden T�tigkeit ausging.
5.2.�Soweit die Beschwerdef�hrerin auch das psychiatrische MEDAS-Teilgutachten des Dr. med. D.________ unter Hinweis auf die somatische Diagnose einer Spondyloarthritis beanstandet, ist darauf aus den bereits erw�hnten Gr�nden (vgl. E. 2.2 hievor) ebenfalls nicht n�her einzugehen. Eine Neubeurteilung der Aspekte Komorbidit�t und Leidensdruck unter Ber�cksichtigung einer Spondyloarthritis ist daher nicht erforderlich. Unbehelflich erweist sich auch der Einwand, der psychiatrische Gutachter habe sich mit wesentlichen Vorakten nicht auseinandergesetzt. Soweit die Beschwerdef�hrerin in diesem Zusammenhang auf neu aufgelegte Berichte des Psychiatriezentrums C.________ aus den Jahren 2000 und 2001 verweist, ist darauf nicht weiter einzugehen (vgl. E. 2.3 hievor). Mit der im Bericht der Psychiatrie G.________ vom 26. August 2008 gestellten Diagnose einer Angst- und depressiven St�rung gemischt (ICD-10:F41.2) hatte sich der psychiatrische Gutachter anl�sslich seines ersten MEDAS-Teilgutachtens vom 29. Juni 2009 bereits auseinandergesetzt. Im zweiten MEDAS-Teilgutachten vom 2. Juli 2012 hat Dr. med. D.________ die erhobenen Diagnosen, insbesondere auch mit Blick auf die Depression, diskutiert und seine Schlussfolgerung einer rezidivierenden depressiven St�rung, m�glicherweise bis zu mittelgradigen Episoden mit somatischem Syndrom, gegenw�rtig remittiert (ICD-10:F33.4) eingehend begr�ndet. Diese hat keine Auswirkung auf die Arbeitsf�higkeit. Der von der Beschwerdef�hrerin aufgelegte Bericht des Schmerzzentrums H.________ vom 8. September 2010 lag den Gutachtern gem�ss Aktenauszug der zweiten MEDAS-Expertise vom 19. Oktober 2012 vor. Zur Beantwortung der Frage, ob die damals von Dr. med. K.________ erw�hnte mittelgradige Depression zur Zeit der Untersuchung durch die MEDAS-Gutachter noch bestand, tr�gt sein Bericht nichts bei. Soweit die Beschwerdef�hrerin bem�ngelt, die im Schmerzzentrum H.________ erw�hnte Suizidalit�t sei von Dr. med. D.________ nicht ber�cksichtigt worden, ist festzuhalten, dass die vom Schmerztherapeuten damals in Betracht gezogene station�re Behandlung nicht durchgef�hrt wurde. Der psychiatrische Gutachter konnte sich in einer eingehenden psychiatrischen Exploration zudem ein schl�ssiges Bild �ber die psychische Befindlichkeit der Versicherten machen.
5.3.�Im �brigen wird in der Beschwerde nicht aufgezeigt, aus welchen Gr�nden die aus einer medizinischen Gesamtsicht resultierenden und auf einer umfassenden Anamnese basierenden Angaben der MEDAS-Experten nicht verl�sslich sein sollten. Die Vorinstanz durfte daher willk�rfrei auf die Schlussfolgerungen im Gutachten vom 19. Oktober 2012 abstellen. Von zus�tzlichen medizinischen Abkl�rungsmassnahmen sind keine neuen entscheidwesentlichen Aufschl�sse zu erwarten. Es kann und konnte daher auf weitergehende medizinische Erhebungen und eine nochmalige Begutachtung verzichtet werden (antizipierte Beweisw�rdigung; BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236).
6.1.�In Bezug auf die anzuwendende Invalidit�tsbemessungsmethode ist nicht mehr streitig, dass bis Ende M�rz 2004 die gemischte Methode zum Zuge kommt und ab 1. April 2004 die allgemeine Einkommensvergleichsmethode heranzuziehen ist.
6.2.�Die Beschwerdef�hrerin ist jedoch der Ansicht, f�r den Gesundheitsfall sei von einer 100 prozentigen Erwerbst�tigkeit auszugehen. F�r ein Vollzeitpensum habe sie sich in der Zeit ab April 2004 nur deshalb nicht beworben, weil ihr vom Hausarzt lediglich eine eingeschr�nkte Arbeitsf�higkeit von 50 Prozent attestiert worden sei. Da sie bis Mitte 2006 nicht gewusst habe, wie hoch die Alimentenzahlungen ihres fr�heren Ehemannes ausfallen w�rden, h�tte sie sich bei guter Gesundheit ab der Entlastung von der Kinderbetreuung um eine Vollzeitstelle bem�ht. Dazu w�re sie auch im Hinblick auf den zu erwartenden, bescheidenen BVG-Rentenanspruch verpflichtet gewesen.
6.3.�Dr. med. L.________ ging im Bericht vom 15. September 2008 zwar von einer m�glichen Arbeitsf�higkeit von 50 Prozent in einem angepassten Umfeld aus. Er umschrieb das Zumutbarkeitsprofil jedoch nicht n�her. Kurze Zeit sp�ter attestierten die MEDAS-Gutachter gest�tzt auf die Untersuchungen vom M�rz 2009 eine Arbeitsf�higkeit von 70 Prozent (Einschr�nkung aus psychischen Gr�nden) in einer B�rot�tigkeit mit Aufteilung zwischen Empfang/Telefon und B�roarbeiten. Die von der Versicherten bis Ende M�rz 2009 - in einem Teilpensum von 40 Prozent - ausge�bte T�tigkeit im Altersheim entsprach laut den Gutachtern dem Profil "B�ro-Empfang-Telefont�tigkeit" in idealer Weise. Da sich die psychische Problematik laut den Gutachtern �ber Jahre schleichend entwickelt hat, ist f�r die Vergangenheit eher von einer h�heren Arbeitsf�higkeit auszugehen. Aufgrund der Akten ergeben sich keine Anhaltspunkte daf�r, dass die Versicherte Anstalten unternommen h�tte, ihre erwerblichen M�glichkeiten im Rahmen des gesundheitlich Zumutbaren voll auszusch�pfen. Mangels konkreter Hinweise ist daher auch nicht anzunehmen, dass sie im Gesundheitsfall eine 100 prozentige Erwerbst�tigkeit angenommen h�tte.
7.1.�Das von der Vorinstanz im Rahmen des Einkommensvergleichs f�r die Zeit ab 1. April 2004 ermittelte Valideneinkommen von Fr. 26'798.- bezogen auf ein Arbeitspensum von 50 Prozent wird von der Beschwerdef�hrerin nicht bestritten. Dieses ist jedoch nicht auf ein Vollpensum umzurechnen (vgl. E. 6.3 hievor).
7.2.�Das Invalideneinkommen setzte das kantonale Gericht ausgehend von den Schweizerischen Lohnstrukturerhebungen (LSE) des Jahres 2004 auf Fr. 21'915.- fest (50 Pensum von Frauen in Aus�bung von einfachen und repetitiven T�tigkeiten unter Ber�cksichtigung eines Leidensabzugs von 10 Prozent). Weiter hielt es fest, dass sich die ab 1. Juli 2006 attestierte Leistungseinschr�nkung von 30 Prozent bezogen auf ein Vollpensum in der von der Versicherten hypothetisch ausge�bten 50 prozentigen Erwerbst�tigkeit nicht leistungseinschr�nkend auswirke. Da diese im Rahmen des massgebenden 50 prozentigen Arbeitspensums in der Lage sei, die Leistungsf�higkeit im gleichen Umfang auszusch�pfen, bleibe kein Raum f�r einen 10 Prozent �bersteigenden Abzug vom Tabellenlohn.
Soweit die Beschwerdef�hrerin von einem Invalideneinkommen von Fr. 29'220.- ausgeht (Fr. 48'700.-; 70 Prozent Pensum; Abzug 10 Prozent), kann ihr nicht gefolgt werden, da wie erw�hnt nicht von einem Vollzeitpensum im Gesundheitsfall auszugehen ist. Unbehelflich ist auch der Einwand, wegen der Teilzeitbesch�ftigung m�sse aufgrund neuerer Erhebungen des Statistischen Amtes des Kantons Z�rich, entgegen der bisherigen Rechtsprechung, auch bei Frauen ein zus�tzlicher Abzug (von 6 Prozent) vom Tabellenlohn gew�hrt werden. Bei der vorliegenden Konstellation einer Teilzeitbesch�ftigung von 50 Prozent im Gesundheitsfall und einer Einschr�nkung von 30 Prozent bezogen auf ein Vollzeitpensum, w�rde sich die Ber�cksichtigung des Abzugs nicht rentenbegr�ndend auswirken (Art. 28 Abs. 2 IVG). Es bleibt demzufolge beim vorinstanzlichen Entscheid.
Der Beschwerdef�hrerin wird die unentgeltliche Rechtspflege gew�hrt und Rechtsanwalt Dr. Bruno H�fliger wird als unentgeltlicher Anwalt bestellt.

References: Art. 95
 Art. 95
 Art. 97
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 97
 Art. 105
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 8
 Art. 16
 Art. 27
 Art. 28
 Art. 16
 Art. 27
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 7
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