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Timestamp: 2016-10-21 21:56:25+00:00

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6B_425/2011 (10.04.2012)
Widerhandlungen gegen das Bundesgesetz �ber die Kontrolle zivil und milit�risch verwendbarer G�ter (Art. 15a GKG); Einziehung von Verm�genswerten,
A.a Mit Anklageschrift vom 9. Oktober 2008 wirft die Schweizerische Bundesanwaltschaft X.________ vor, er habe in der Zeit zwischen dem 3. August 2004 und Oktober 2006 als verantwortlicher Direktor und als Alleinhandelnder seiner Firma Y.________ AG mit Sitz in S.________ und mittels seiner Einzelhandelsfirma X.________ mit Sitz in S.________ mehrfach G�ter von der Schweiz direkt oder �ber Drittl�nder in den Iran geliefert, ohne die ben�tigte Bewilligung beim Staatssekretariat f�r Wirtschaft (SECO) eingeholt zu haben oder die geplante Ausfuhr von G�tern dem SECO zu melden, obschon er vom SECO mit Verf�gung vom 3. August 2004 verpflichtet worden sei, alle geplanten Ausfuhren von G�tern in den Iran, die unter bestimmte Zollkapitel fallen, schriftlich, unter Vorlage der erforderlichen Begleitdokumente, dem SECO zu melden. Im Anklagepunkt I.A wird X.________ zur Last gelegt, er habe vors�tzlich gegen Art. 14 Abs. 1 lit. a, eventualiter lit. d und f GKG in Verbindung mit Art. 3 GKV beziehungsweise Art. 4 GKV verstossen, indem er am 22. Februar 2005 bewilligungspflichtige G�ter im Sinne von Art. 3 GKV ohne die notwendige Ausfuhrbewilligung des SECO und auch ohne Anmeldung im Sinne von Art. 4 GKV beim SECO von der Schweiz via ein Unternehmen in Kuala Lumpur/Malaysia an die Firma A.________ Co., Teheran/Iran, exportiert habe. Im Anklagepunkt I.B wird X.________ vorgeworfen, er habe in insgesamt zw�lf F�llen vors�tzlich G�ter, die unter bestimmte Zollkapitel fallen, an Firmen im Iran, die als Beschaffungsfirmen f�r R�stungsg�ter des Iran bekannt seien, geliefert, ohne die geplante Ausfuhr dem SECO im Sinne von Art. 4 GKV zu melden, obschon er vom SECO mit Verf�gung vom 3. August 2004 dazu verpflichtet worden sei. Damit habe er in Verbindung mit Art. 4 GKV gegen Art. 14 Ziff. 1 lit. d und eventualiter lit. f GKG verstossen.
Mit Schreiben vom 19. Januar 2009 wies der Einzelrichter am Bundesstrafgericht die Bundesanwaltschaft darauf hin, es sei fraglich, ob die im Anklagepunkt I.B umschriebenen Verhaltensweisen entsprechend der Auffassung der Ankl�gerin unter die Straftatbest�nde von Art. 14 Abs. 1 lit. d und f GKG fallen. Hinsichtlich einer Strafbarkeit nach Art. 15a GKG w�re in der Mehrzahl der F�lle die Verj�hrung eingetreten. Insoweit fehle es auch an einer Zuweisung des Falles an den Richter nach Art. 21 VStrR in Verbindung mit Art. 18 Abs. 1bis GKG. Der Einzelrichter gab daher der Bundesanwaltschaft die Gelegenheit, die Anklageschrift zu �ndern. Die Bundesanwaltschaft sah von einer �nderung ab.
A.b Der Einzelrichter der Strafkammer des Bundesstrafgerichts trat mit Urteil vom 26. M�rz 2009 auf die Anklage im Punkt I.B nicht ein. Er sprach X.________ im Anklagepunkt I.A der vors�tzlichen Widerhandlung gegen das G�terkontrollgesetz gem�ss Art. 14 Abs. 1 lit. a GKG schuldig. Er bestrafte ihn mit einer Geldstrafe von 70 Tagess�tzen zu Fr. 100.--, bedingt vollziehbar bei einer Probezeit von zwei Jahren, und mit einer Busse von 2000 Franken. Zudem ordnete der Einzelrichter die Einziehung eines Geldbetrags von Fr. 26'466.86 ab einem Bankkonto der Firma Y.________ AG an.
A.c X.________ erhob Beschwerde in Strafsachen an das Bundesgericht. Er beantragte, das Urteil des Einzelrichters am Bundesstrafgericht vom 26. M�rz 2009 sei - mit Ausnahme der Dispositiv-Ziffer 1 (betreffend das Nichteintreten auf die Anklage im Punkt I.B) - aufzuheben, und er sei vom Vorwurf der vors�tzlichen Widerhandlung gegen das G�terkontrollgesetz gem�ss Art. 14 Abs. 1 lit. a GKG freizusprechen. Eventuell sei die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
A.d Das Bundesgericht hiess mit Entscheid 6B_400/2009 vom 16. Oktober 2009 die Beschwerde gut, hob das Urteil des Bundesstrafgerichts vom 26. M�rz 2009 auf und wies die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ck.
B.a Der Einzelrichter am Bundesstrafgericht trat mit Entscheid vom 18. Januar 2010 auf die Anklage nicht ein (Dispositiv-Ziffer 1) und �bermittelte die Akten zur allf�lligen weiteren Amtshandlung dem Staatssekretariat f�r Wirtschaft (Dispositiv-Ziffer 2).
B.b X.________ erhob Beschwerde in Strafsachen mit den Antr�gen, Dispositiv-Ziffer 1 des Entscheids des Einzelrichters am Bundesstrafgericht vom 18. Januar 2010 sei aufzuheben, und er sei vom Vorwurf der Widerhandlung gegen Art. 14 GKG freizusprechen. Dispositiv-Ziffer 2 des Entscheids sei ersatzlos aufzuheben. Eventuell sei die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
B.c Das Bundesgericht hiess mit Entscheid 6B_174/2010 vom 21. Oktober 2010 die Beschwerde, soweit darauf einzutreten war, teilweise gut und wies die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ck. Es erwog, die Vorinstanz werde im neuen Verfahren pr�fen, ob der Beschwerdef�hrer durch das ihm im Anklagepunkt I.A zur Last gelegte Verhalten den Tatbestand einer Ordnungswidrigkeit im Sinne von Art. 15a GKG erf�llt und ob er durch eine allf�llige Ordnungswidrigkeit Verm�genswerte erlangt habe und ob diese gegebenenfalls einzuziehen seien.
Die Y.________ AG f�hrt Beschwerde in Strafsachen mit den Antr�gen, das Urteil des Einzelrichters am Bundesstrafgericht vom 13. Mai 2011 sei in Bezug auf die Einziehung von Verm�genswerten aufzuheben, und es sei festzustellen, dass keine Verm�genswerte einzuziehen seien. Eventuell sei die Sache in diesem Punkt zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Die Bundesanwaltschaft beantragt unter Hinweis auf die Ausf�hrungen im angefochtenen Entscheid die Abweisung der Beschwerde. Sie weist auf eine Bemerkung im angefochtenen Entscheid (E. 2.2.1 S. 6) hin, wonach im vorliegenden Fall das Recht zur Einziehung - bei einer Verj�hrungsfrist von sieben Jahren - fr�hestens am 22. Februar 2012 verj�hrt.
Das Bundesstrafgericht verzichtet darauf, einen Antrag zur Beschwerde zu stellen und zu den Ausf�hrungen in der Beschwerdeschrift Stellung zu nehmen. Es ersucht darum, das Bundesgericht m�ge selber in der Sache entscheiden, falls es die Beschwerde f�r ganz oder teilweise begr�ndet erachten sollte. Das gerichtliche Verfahren habe angesichts vieler neuer Rechtsfragen, die sich nach bereits zwei R�ckweisungen durch das Bundesgericht jeweils gestellt h�tten, schon weit �ber drei Jahre in Anspruch genommen.
1.1 Das Bundesgesetz �ber die Kontrolle zivil und milit�risch verwendbarer G�ter sowie besonderer milit�rischer G�ter (G�terkontrollgesetz, GKG; SR 946.202) regelt in Art. 14 die Verbrechen und Vergehen, in Art. 15 die �bertretungen und in Art. 15a die Ordnungswidrigkeiten. Gem�ss Art. 15a Abs. 1 lit. b GKG wird mit Busse bis zu 5000 Franken bestraft, wer vors�tzlich oder fahrl�ssig gegen eine Verf�gung verst�sst, in der auf die Strafandrohung dieses Artikels hingewiesen wird. Die Verfolgung und Beurteilung der Widerhandlungen nach den Artikeln 14 und 15 unterstehen der Bundesgerichtsbarkeit (Art. 18 Abs. 1 GKG). Demgegen�ber werden Widerhandlungen gem�ss Art. 15a GKG nach dem Bundesgesetz �ber das Verwaltungsstrafrecht verfolgt und beurteilt (Art. 18 Abs. 1bis GKG). Gleichwohl war gem�ss dem Bundesgerichtsentscheid 6B_174/2010 vom 21. Oktober 2010 (E. 5.4) im vorliegenden Fall die Vorinstanz gest�tzt auf den Grundsatz der "perpetuatio fori" auch zust�ndig, dar�ber zu entscheiden, ob der verantwortliche Direktor der Beschwerdef�hrerin durch das ihm im Anklagepunkt I.A als Widerhandlung im Sinne von Art. 14 GKG zur Last gelegte Verhalten allenfalls den Tatbestand einer Ordnungswidrigkeit im Sinne von Art. 15a GKG erf�llte. Das Bundesgericht wies daher im zitierten Entscheid (E. 5.6) die Vorinstanz an zu pr�fen, ob eine Verurteilung des Angeklagten wegen einer Ordnungswidrigkeit gem�ss Art. 15a GKG in Betracht kommt, ob durch eine allf�llige Ordnungswidrigkeit Verm�genswerte erlangt wurden und ob diese gegebenenfalls eingezogen werden k�nnen.
1.2 Die Vorinstanz erw�gt in ihrem neuen Urteil, der verantwortliche Direktor der Beschwerdef�hrerin habe durch das ihm im Anklagepunkt I.A zur Last gelegte Verhalten vom 22. Februar 2005 den Tatbestand einer Ordnungswidrigkeit im Sinne von Art. 15a Abs. 1 lit. b GKG erf�llt. Diese Straftat sei allerdings bereits im Zeitpunkt der Ausf�llung des ersten Urteils der Vorinstanz vom 26. M�rz 2009 bei einer Verj�hrungsfrist von vier Jahren verj�hrt gewesen. Durch das tatbestandsm�ssige Verhalten sei in Form des Erl�ses aus dem Verkauf der ohne die erforderliche Meldung an Unternehmen im Iran exportierten G�ter ein Verm�genswert im Nettobetrag von Fr. 12'673.95 erlangt worden, welcher der Einziehung unterliege. Das Recht zur Einziehung sei vorliegend bei einer Verj�hrungsfrist von sieben Jahren noch nicht verj�hrt. Die Vorinstanz ordnete daher die Einziehung des Betrags von Fr. 12'673.95 ab einem Bankkonto der Beschwerdef�hrerin an.
Gegen diese Einziehung erhebt die Beschwerdef�hrerin zahlreiche Einw�nde.
2.1 Widerhandlungen im Sinne von Art. 15a GKG werden gem�ss Art. 18 Abs. 1bis GKG nach dem Bundesgesetz �ber das Verwaltungsstrafrecht (VStrR; SR 313.0) verfolgt und beurteilt. Gem�ss Art. 82 VStrR gelten f�r das Verfahren vor dem Bundesstrafgericht die entsprechenden Vorschriften der StPO, soweit die Artikel 73-81 VStrR nichts anderes bestimmen.
Das Bundesgericht hob mit Entscheid 6B_174/2010 vom 21. Oktober 2010 das Urteil der Vorinstanz vom 18. Januar 2010 auf und wies die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ck. Diese f�llte ihr neues Urteil am 13. Mai 2011. Sie vertritt unter Hinweis auf Art. 453 Abs. 2 der Schweizerischen Strafprozessordnung (StPO; SR 312.0) die Auffassung, dass neues Verfahrensrecht, mithin die StPO, anwendbar sei, und sie wendet zur Begr�ndung ihres Einziehungsentscheids verschiedene Vorschriften der StPO an.
Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, die Vorinstanz habe Art. 453 Abs. 2 StPO falsch ausgelegt und daher im Rahmen der neuen Beurteilung zu Unrecht die Vorschriften der StPO angewendet. Die Vorinstanz h�tte ihren neuen Entscheid auf der Grundlage des bis zum 31. Dezember 2010 geltenden Prozessrechts f�llen m�ssen.
2.2 Ist ein Entscheid vor Inkrafttreten dieses Gesetzes gef�llt worden, so werden Rechtsmittel dagegen nach bisherigem Recht, von den bisher zust�ndigen Beh�rden, beurteilt (Art. 453 Abs. 1 StPO). Wird ein Verfahren von der Rechtsmittelinstanz oder vom Bundesgericht zur neuen Beurteilung zur�ckgewiesen, so ist neues Recht anwendbar. Die neue Beurteilung erfolgt durch die Beh�rde, die nach diesem Gesetz f�r den aufgehobenen Entscheid zust�ndig gewesen w�re (Art. 453 Abs. 2 StPO).
2.2.1 Es stellt sich die Frage, ob bei der neuen Beurteilung durch die Vorinstanz das neue Recht, mithin die StPO, nur anwendbar ist, wenn der R�ckweisungsentscheid nach dem Inkrafttreten der StPO am 1. Januar 2011 gef�llt wurde, oder auch, wenn zwar der R�ckweisungsentscheid noch vor dem 1. Januar 2011 gef�llt wurde, die neue Beurteilung durch die Vorinstanz aber erst nach diesem Zeitpunkt erfolgte. Art. 453 Abs. 2 StPO regelt die Frage nicht ausdr�cklich. Die Bestimmung entspricht w�rtlich Art. 459 Abs. 2 des bundesr�tlichen Entwurfs. Sie wird in der Botschaft (BBl 2006 1085 ff., 1353, 1529) nicht erl�utert. Die Schweizerische Zivilprozessordnung vom 19. Dezember 2008, in Kraft seit 1. Januar 2011, enth�lt in ihren �bergangsbestimmungen (Art. 404 ff. ZPO) keine Vorschrift betreffend das anwendbare Prozessrecht bei R�ckweisungsentscheiden. Die Lehre geht - offenbar selbstverst�ndlich - davon aus, dass im neuen Verfahren vor der Vorinstanz die StPO nur anwendbar ist, wenn der R�ckweisungsentscheid nach deren Inkrafttreten gef�llt wurde (siehe VIKTOR LIEBER, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 2010, Art. 453 N 6, 8; DERSELBE, Knifflige Fragen zum �bergangsrecht, Pl�doyer 6/10 S. 36 ff., 40; NIKLAUS SCHMID, Handbuch des schweizerischen Strafprozessrechts, 2009, N 1867; MAX HAURI, in: BRIGITTE TAG/MAX HAURI, Schweizerische Strafprozessordnung, Ausgew�hlte Aspekte aus Z�rcher Sicht, 2010, S. 191 ff., 196).
2.2.2 Art. 453 StPO betrifft nach seinem Randtitel "vor Inkrafttreten dieses Gesetzes gef�llte Entscheide". Die Bestimmung regelt die Konstellation, dass der angefochtene Entscheid vor und das Urteil der Rechtsmittelinstanz nach dem Inkrafttreten der StPO ausgef�llt wird. In dieser Situation stellt sich �bergangsrechtlich die Frage, welches Prozessrecht bei dessen �nderung w�hrend des Rechtsmittelverfahrens anzuwenden ist. Bei Ausf�llung des Rechtsmittelentscheides vor dem Inkrafttreten des neuen Prozessrechts ist auf das Rechtsmittelverfahren selbstredend das alte Recht anwendbar und eine entsprechende ausdr�ckliche gesetzliche Regelung �berfl�ssig. Art. 453 Abs. 1 StPO betrifft somit offenkundig den Fall, dass der Rechtsmittelentscheid nach dem Inkrafttreten des neuen Rechts ausgef�llt wird. Entsprechend betrifft auch Art. 453 Abs. 2 StPO eben diese Konstellation, dass der R�ckweisungsentscheid der Rechtsmittelinstanz nach dem Inkrafttreten des neuen Rechts ergeht. Aus Art. 453 StPO ergibt sich somit, dass erstens auf das Rechtsmittelverfahren bei Anfechtung eines vor dem 1. Januar 2011 ausgef�llten Entscheids das alte Recht anwendbar ist, obschon der Rechtsmittelentscheid nach dem Inkrafttreten des neuen Rechts ausgef�llt wird (Abs. 1), dass zweitens aber auf das neue Verfahren vor der Vorinstanz das neue Recht Anwendung findet, wenn der R�ckweisungsentscheid der Rechtsmittelinstanz nach dem Inkrafttreten des neuen Rechts ergangen ist. Das neue Prozessrecht ist im neuen Verfahren vor der Vorinstanz somit nur anwendbar, wenn der R�ckweisungsentscheid der Rechtsmittelinstanz beziehungsweise des Bundesgerichts nach dem Inkrafttreten der StPO am 1. Januar 2011 gef�llt wurde. Wenn hingegen der R�ckweisungsentscheid vor dem 1. Januar 2011 erging, dann ist auf das neue Verfahren vor der Vorinstanz das bis zum 31. Dezember 2010 geltende Prozessrecht anwendbar, auch wenn der neue vorinstanzliche Entscheid erst nach dem 1. Januar 2011 gef�llt wird. Dies ergibt sich auch aus Art. 453 Abs. 2 Satz 2 StPO, wonach die neue Beurteilung durch die Beh�rde erfolgt, die nach diesem Gesetz f�r den aufgehobenen Entscheid zust�ndig gewesen w�re. Eine Beurteilung durch die nach dem neuen Recht zust�ndige Beh�rde ist aber erst nach dem Inkrafttreten des neuen Rechts �berhaupt m�glich. Wurde die Sache vor dem Inkrafttreten der StPO an die Vorinstanz zur�ckgewiesen, so bestand in jenem Zeitpunkt noch keine zust�ndige Beh�rde im Sinne von Art. 453 Abs. 2 Satz 2 StPO und hat daher die neue Beurteilung nach dem alten Recht durch die gem�ss diesem zust�ndige Beh�rde zu erfolgen. F�r diese Auffassung spricht auch, dass im Zeitpunkt der Ausf�llung des R�ckweisungsentscheids und damit der Fortf�hrung des vorinstanzlichen Verfahrens nicht feststeht, wie lange dieses dauern wird, und es daher, je nach den Umst�nden, ungewiss ist, ob das neue Urteil im neuen Verfahren noch vor oder erst nach dem Inkrafttreten der StPO ausgef�llt werden kann. Unerheblich ist, dass der neue Entscheid im neuen vorinstanzlichen Verfahren, das mit der Ausf�llung des R�ckweisungsentscheids vor dem 1. Januar 2011 seinen Fortgang nimmt, erst nach diesem Zeitpunkt ausgef�llt wird. Insoweit gilt Art. 450 StPO entsprechend, wonach die Hauptverhandlung, die bei Inkrafttreten der StPO bereits er�ffnet war, nach bisherigem Recht und vom bisher zust�ndigen Gericht fortgef�hrt wird.
2.2.3 Der bundesgerichtliche R�ckweisungsentscheid 6B_174/2010 wurde am 21. Oktober 2010 und somit vor dem Inkrafttreten der StPO gef�llt. Daher ist auf das neue Verfahren vor der Vorinstanz nicht die StPO, sondern das bis zum 31. Dezember 2010 geltende Prozessrecht anwendbar. Indem die Vorinstanz die StPO als anwendbar erachtet, verletzt sie Art. 453 Abs. 2 StPO.
2.3.1 Die Vorinstanz verweist in der Begr�ndung ihres Entscheids auf verschiedene Bestimmungen der StPO, unter anderen Art. 268, 329 Abs. 4, 344, 345 und 376. Diese Bestimmungen sind indessen nicht anwendbar, weil f�r die Neubeurteilung der Sache durch die Vorinstanz nach dem bundesgerichtlichen R�ckweisungsentscheid 6B_174/2010 vom 21. Oktober 2010 das alte, bis zum 31. Dezember 2010 geltende Prozessrecht massgebend ist. Die Beschwerde ist insoweit gutzuheissen, der angefochtene Entscheid aufzuheben und die Angelegenheit an die Vorinstanz zur�ckzuweisen, damit diese beziehungsweise die ihres Erachtens zust�ndige Beh�rde die Sache auf der Grundlage des bis zum 31. Dezember 2010 geltenden Prozessrechts neu beurteile.
2.3.2 Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid das Verfahren gegen den verantwortlichen Direktor der Beschwerdef�hrerin im Anklagepunkt I.A eingestellt mit der Begr�ndung, dass zwar der Straftatbestand von Art. 15a Abs. 1 lit. b GKG erf�llt, diese Straftat aber verj�hrt sei. Die Vorinstanz hat im angefochtenen Entscheid die Einziehung eines Verm�genswerts von Fr. 12'673.95 angeordnet, welchen die Beschwerdef�hrerin durch die ihrem Direktor im Anklagepunkt I.A zur Last gelegte Straftat vom 22. Februar 2005 erlangt habe. Ob dieses Prozedere einer akzessorischen Einziehung im Rahmen einer Verfahrenseinstellung zufolge Verj�hrung der Strafverfolgung auch gem�ss dem bis 31. Dezember 2010 geltenden Prozessrecht zul�ssig gewesen w�re oder ob bei Anwendung des alten Prozessrechts, wie die Beschwerdef�hrerin geltend macht, ein selbst�ndiges Einziehungsverfahren h�tte durchgef�hrt werden m�ssen, ist hier nicht zu entscheiden. Die Vorinstanz wird sich im neuen Verfahren mit diesen prozessualen Fragen befassen und ihren Entscheid auf der Grundlage des bis zum 31. Dezember 2010 geltenden Prozessrechts f�llen. Sie wird dabei auch kl�ren, ob das Bankkonto der Beschwerdef�hrerin, ab welchem sie den Verm�genswert von Fr. 12'671.95 einzog, entsprechend einer Feststellung im angefochtenen Entscheid (S. 9) tats�chlich beschlagnahmt war, was in der Beschwerdeschrift als aktenwidrig kritisiert wird, und sie wird pr�fen, welche Konsequenzen sich in prozessualer Hinsicht ergeben, falls das Bankkonto nicht beschlagnahmt gewesen sein sollte.
2.4 Obschon die Beschwerde aus den genannten Gr�nden gutzuheissen ist, ist im Folgenden zu pr�fen, ob eine Einziehung des Verm�genswerts von Fr. 12'673.95 �berhaupt in Betracht kommt.
3.1 Die Verf�gung des SECO vom 3. August 2004 bestimmt in Dispositiv-Ziff. 1 Folgendes: "Alle geplanten Ausfuhren Ihres Unternehmens von G�tern (Waren, Technologien und Software) in den Iran, die unter die Zollkapitel 28-29, 30 (nur die Tarifnummern 3002. 1000/9000), 34, 36-40, 54-56, 62, 65 (nur die Tarifnummer 6506.1000), 68-76, 79, 81-90 und 93 fallen, sind ab sofort dem SECO, Ressort Exportkontrollen/Industrieprodukte, 3003 Bern, unter Vorlage der erforderlichen Begleitdokumente (Verwendungserkl�rung des Exporteurs, Endverbleibserkl�rung, Firmenprofile des Endempf�ngers, Kundenfaktura/Auftragsbest�tigung) schriftlich zu melden." Die Anklage warf dem Direktor der Beschwerdef�hrerin im Anklagepunkt I.A vor, er habe am 22. Februar 2005 drei Teile �ber die B.________ mit Domizil in Kuala Lumpur in den Iran, n�mlich an die A.________ Co. in Teheran, ausgef�hrt, und zwar ohne Ausfuhrbewilligung des SECO und ohne Anmeldung der Ausfuhr an dieses. Die drei Teile w�rden unter das Zollkapitel 90 fallen. Damit habe der Direktor der Beschwerdef�hrerin die Meldepflicht nach Art. 4 GKV verletzt (siehe das erste Urteil der Vorinstanz vom 26. M�rz 2009 E. 3.1 S. 10).
3.2 Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, die blosse Angabe der Zollkapitelnummern gen�ge nicht. Eine Zollkapitelnummer umfasse mehrere Seiten mit Dutzenden von Zolltarifnummern, welche wiederum Dutzende von G�tern umfassten. Mit der Nennung eines Zollkapitels sei der Anklagevorwurf nicht ausreichend umschrieben. Es sei nicht aktenm�ssig erstellt, dass die am 22. Februar 2005 ausgef�hrten G�ter unter eines der in der Verf�gung des SECO genannten Zollkapitel falle.
Der Einwand ist unbegr�ndet. Aus dem Amtsbericht des SECO vom 13. M�rz 2009 ergibt sich, dass die von der Beschwerdef�hrerin gem�ss Anklagepunkt I.A am 22. Februar 2005 ausgef�hrten G�ter unter das Zollkapitel 90 fallen. Ob sie innerhalb dieses Kapitels unter die Tarifnummer 9014 oder aber unter die Tarifnummer 9030 fallen, ist unerheblich. Soweit den Verantwortlichen der Beschwerdef�hrerin allenfalls unklar gewesen sein sollte, ob die G�ter, die sie am 22. Februar 2005 ausf�hrten, unter eines der in der Verf�gung des SECO genannten Zollkapitel fallen, h�tten sie sachdienliche Abkl�rungen treffen m�ssen.
3.3.1 Das SECO h�lt in der Begr�ndung seiner Verf�gung vom 3. August 2004 unter anderem fest, es sei aufgrund gewisser Vorkommnisse angezeigt, der Beschwerdef�hrerin "f�r Ausfuhren von G�tern an s�mtliche Firmen im Iran, die f�r die Herstellung, die Entwicklung oder die Verwendung von nuklearen, biologischen oder chemischen Waffen (ABC-Waffen) oder von Tr�gersystemen f�r den Einsatz von ABC-Waffen oder f�r den Bau von Anlagen f�r ABC-Waffen oder deren Tr�gersysteme bestimmt sind oder bestimmt sein k�nnten, eine generelle Meldepflicht gem�ss Art. 4 GKV aufzuerlegen".
3.3.2 Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, ihr Direktor habe die zitierten Ausf�hrungen in dem Sinne verstanden, dass nur geplante Lieferungen an Firmen meldepflichtig seien, die in Verdacht standen, an der Entwicklung oder Herstellung von ABC-Waffen etc. beteiligt zu sein.
Der Einwand ist unbegr�ndet. Das Dispositiv der Verf�gung, das insoweit entscheidend ist, h�lt unmissverst�ndlich fest, dass alle geplanten Ausfuhren der unter die genannten Zollkapital fallenden G�ter "in den Iran" ab sofort schriftlich zu melden sind. Die Meldepflicht bestand somit offensichtlich nicht nur im Falle der Belieferung von Unternehmen, die im Verdacht standen, an der Entwicklung oder Herstellung von ABC-Waffen etc. beteiligt zu sein.
4.1 Die Beschwerdegegnerin weist in ihrer Stellungnahme auf eine Bemerkung im angefochtenen Entscheid (S. 6 E. 2.2.1) hin, wonach im vorliegenden Fall das Recht zur Einziehung fr�hestens am 22. Februar 2012 verj�hrt. Die Vorinstanz geht von einer Verj�hrungsfrist von sieben Jahren aus und nimmt an, dass die Verj�hrung bis zum genannten Zeitpunkt weiterlief.
Das Bundesgericht hat die Frage, ob w�hrend der H�ngigkeit des bundesgerichtlichen Beschwerdeverfahrens die Verj�hrung eingetreten ist, von Amtes wegen zu pr�fen.
4.2 Ob bei Ordnungswidrigkeiten im Sinne von Art. 15a GKG eine Einziehung �berhaupt zul�ssig ist, kann hier dahingestellt bleiben. Ein allf�lliges Recht zur Einziehung w�re jedenfalls entgegen den Andeutungen der Vorinstanz nicht am 22. Februar 2012 verj�hrt.
4.3 Das G�terkontrollgesetz enth�lt keine Bestimmungen betreffend die Verj�hrung im Allgemeinen und die Verj�hrung des Einziehungsrechts im Besonderen. Ordnungswidrigkeiten im Sinne von Art. 15a GKG werden gem�ss Art. 18 Abs. 1bis GKG nach dem Verwaltungsstrafrechtsgesetz verfolgt und beurteilt. Dieses Gesetz enth�lt keine Bestimmungen betreffend die Verj�hrung des Einziehungsrechts. Daher gelten zufolge der Verweisung in Art. 2 VStrR die allgemeinen Bestimmungen des Strafgesetzbuches.
Gem�ss Art. 70 Abs. 3 StGB verj�hrt das Recht zur Einziehung nach sieben Jahren, es sei denn, dass die Verj�hrung der Strafverfolgung einer l�ngeren Verj�hrungsfrist unterworfen ist, in welchem Fall diese auch auf die Einziehung Anwendung findet. Auf den Beginn und das Ende der Verj�hrung des Einziehungsrechts sind die allgemeinen Bestimmungen betreffend die Verj�hrung der Strafverfolgung analog anwendbar (siehe die Botschaft des Bundesrates vom 30. Juni 1993 betreffend die �nderung des Schweizerischen Strafgesetzbuches und des Milit�rstrafgesetzes [Revision des Einziehungsrechts, Strafbarkeit der kriminellen Organisation, Melderecht des Financiers], BBl 1993 III 277 ff., 316). Somit findet auch Art. 97 Abs. 3 StGB auf die Verj�hrung des Einziehungsrechts analog Anwendung, wonach die Verj�hrung nicht mehr eintritt, wenn vor Ablauf der Verj�hrungsfrist ein erstinstanzliches Urteil ergangen ist.
4.4 Die Ausfuhr, deren Meldung der Direktor der Beschwerdef�hrerin in Missachtung der Verf�gung des SECO unterliess, erfolgte gem�ss den Feststellungen der Vorinstanz am 22. Februar 2005. Die Vorinstanz hatte durch ihren ersten Entscheid vom 26. M�rz 2009 im Anklagepunkt I.A den Direktor der Beschwerdef�hrerin wegen vors�tzlicher Widerhandlung gegen das G�terkontrollgesetz gem�ss Art. 14 Abs. 1 lit. a GKG verurteilt und die Einziehung eines Betrags von Fr. 26'466.86 angeordnet. Im Zeitpunkt der Ausf�llung jenes Urteils waren noch nicht sieben Jahre seit der strafbaren T�tigkeit verstrichen. Mit der Ausf�llung des ersten vorinstanzlichen Urteils vom 26. M�rz 2009 h�rte die Verj�hrung in Bezug auf ein allf�lliges Recht zur Einziehung zu laufen auf. Daran �ndert nichts, dass der Entscheid der Vorinstanz vom 26. M�rz 2009 durch das Bundesgerichtsurteil 6B_400/2009 vom 16. Oktober 2009 aufgehoben wurde mit der Begr�ndung, dass der Direktor der Beschwerdef�hrerin durch das im Anklagepunkt I.A umschriebene Verhalten h�chstens allenfalls eine Ordnungswidrigkeit gem�ss Art. 15 aGKG begangen habe, und dass die Vorinstanz im vorliegend angefochtenen Entscheid vom 13. Mai 2011 im Anklagepunkt I.A das Verfahren wegen Widerhandlung im Sinne von Art. 15a GKG zufolge Verj�hrung der Strafverfolgung bei einer diesbez�glichen Verj�hrungsfrist von vier Jahren (siehe Art. 2 VStrR in Verbindung mit Art. 333 Abs. 6 lit. b StGB respektive Art. 333 Abs. 5 lit. b aStGB in der Fassung gem�ss Bundesgesetz vom 22. M�rz 2002) einstellte. Massgebend ist, dass unstreitig der Tatbestand einer Ordnungswidrigkeit gem�ss Art. 15a GKG erf�llt ist und dass der erste vorinstanzliche Entscheid betreffend die Einziehung vor Ablauf der f�r ein allf�lliges Einziehungsrecht geltenden Verj�hrungsfrist von sieben Jahren ergangen ist.
5.1 Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, bei Ordnungswidrigkeiten im Sinne von Art. 15a GKG falle eine Einziehung ausser Betracht. Dies ergebe sich unter anderem daraus, dass bei Ordnungswidrigkeiten Zwangsmassnahmen und damit auch die Beschlagnahme unzul�ssig sind, wie aus Art. 45 Abs. 2 und Art. 46 VStrR hervorgehe. Die Beschwerdef�hrerin macht im Weiteren geltend, die Einziehung des Verm�genswerts von Fr. 12'673.95 sei auch deshalb unzul�ssig, weil dieser nicht durch eine strafbare Handlung erlangt worden sei. Es fehle am erforderlichen Zusammenhang zwischen der inkriminierten Straftat und dem erlangten Verm�genswert.
5.2 Ob bei Ordnungswidrigkeiten im Sinne von Art. 15a GKG eine Einziehung zul�ssig ist, kann hier dahingestellt bleiben. Eine Einziehung f�llt vorliegend jedenfalls aus nachstehenden Gr�nden ausser Betracht.
5.3 Die Einziehung von durch strafbare Handlungen erlangten Verm�genswerten (sog. "Ausgleichseinziehung") beruht auf dem grundlegenden Gedanken, dass sich strafbares Verhalten nicht lohnen darf (BGE 137 IV 305 E. 3.1; 129 IV 107 E. 3.2, 305 E. 4.2.5, je mit Hinweisen). Die Einziehung setzt einen Zusammenhang zwischen der strafbaren Handlung und dem erlangten Verm�genswert voraus. Welche Anforderungen an diesen Zusammenhang zu stellen sind, ist in der Lehre umstritten. Ob der erforderliche Zusammenhang gegeben ist, kann im konkreten Einzelfall schwierig zu entscheiden sein (siehe die �bersicht bei NIKLAUS SCHMID, Kommentar Einziehung, Organisiertes Verbrechen, Geldw�scherei, Bd. I, 2. Aufl. 2007, Art. 70-72 StGB N 29 ff.). In BGE 125 IV 4 E. 2a/bb erwog das Bundesgericht, es sei unbeachtlich, ob der Verm�gensvorteil rechtlich oder bloss tats�chlich, direkt oder indirekt durch strafbare Handlung erlangt worden sei. Auf die Unrechtm�ssigkeit des Vorteils d�rfe aber nicht schon aufgrund der Tatbegehung selbst geschlossen werden. Der Vorteil m�sse "in sich" unrechtm�ssig sein. Dies sei beispielsweise nicht der Fall, wenn die fragliche Handlung objektiv nicht verboten sei. Das Bundesgericht erkannte im zitierten Entscheid, dass der Erl�s aus dem objektiv legalen Verkauf von Gegenst�nden mangels Unrechtm�ssigkeit des Verm�gensvorteils nicht eingezogen werden kann, auch wenn der Verk�ufer irrt�mlich angenommen hatte, die Gegenst�nde seien durch eine strafbare Handlung erlangt worden, und er sich daher durch den Verkauf der Gegenst�nde des untauglichen Versuchs der Hehlerei schuldig gemacht hatte. Weil der Verkauf objektiv nicht rechtswidrig war und der Verk�ufer einen zivilrechtlichen Anspruch auf den Kaufpreis hatte, durfte der Verkaufserl�s trotz des Schuldspruchs des Verk�ufers wegen untauglichen Versuchs der Hehlerei nicht eingezogen werden (BGE 125 IV 4 E. 2b/bb). In BGE 137 IV 305 entschied das Bundesgericht, dass der Lohn aus sog. "Schwarzarbeit" eines Ausl�nders trotz Strafbarkeit der Aus�bung der nicht bewilligten Erwerbst�tigkeit (siehe Art. 115 Abs. 1 lit. c AuG) nicht eingezogen werden darf, da der Lohnanspruch des ausl�ndischen Arbeitnehmers ohne ausl�nderrechtliche Arbeitsbewilligung sowohl zivilrechtlich als auch �ffentlichrechtlich gesch�tzt und der Lohn daher nicht unrechtm�ssig erlangt ist. Unter Berufung auf diesen Entscheid erkannte das Bundesgericht, dass auch das Einkommen aus Prostitution durch eine Ausl�nderin, die nicht �ber die erforderlichen ausl�nderrechtlichen Bewilligungen verf�gt, nicht eingezogen werden darf, da die Prostitution als solche nicht rechtswidrig ist (Urteil 6B_188/2011 vom 26. Oktober 2011). In mehreren Entscheiden erwog das Bundesgericht unter Hinweis auf Meinungs�usserungen in der Lehre, die Ausgleichseinziehung setze voraus, dass die Straftat die wesentliche respektive ad�quate Ursache f�r die Erlangung des Verm�genswerts sei und dass der Verm�genswert typischerweise aus der Straftat herr�hre. Es m�sse ein Kausalzusammenhang in dem Sinne bestehen, dass die Erlangung des Verm�genswerts als direkte und unmittelbare Folge der Straftat erscheine. Diese Voraussetzung sei namentlich erf�llt, wenn die Erlangung des Verm�genswerts ein objektives oder subjektives Element des Tatbestands bilde oder wenn der Verm�genswert einen direkt aus der Straftat herr�hrenden Vorteil darstelle. Demgegen�ber sei der Verm�genswert nicht durch die Straftat erlangt, wenn diese lediglich die sp�tere Erlangung des Verm�genswerts durch eine nachfolgende Handlung erleichtert habe, welche nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Straftat stehe (BGE 137 IV 79 E. 3.2 = Pra 2011 Nr. 120; Urteile 6S.667/2000 vom 19. Februar 2001 E. 3a; 6S.819/1998 vom 4. Mai 1999 E. 2a).
5.4 Im Dispositiv der Verf�gung des SECO vom 3. August 2004 wurde der Direktor der Beschwerdef�hrerin unter Hinweis auf die Strafandrohung gem�ss Art. 15a Abs. 1 lit. b GKG verpflichtet, alle geplanten Ausfuhren seines Unternehmens von G�tern in den Iran, die unter die in der Verf�gung im Einzelnen genannten Zollkapitel fallen, ab sofort dem SECO unter Vorlage der erforderlichen Begleitdokumente schriftlich zu melden. Der Direktor der Beschwerdef�hrerin unterliess diese Meldung. Dadurch verstiess er gegen die Verf�gung des SECO und erf�llte er den Tatbestand von Art. 15a Abs. 1 lit. b GKG. Zwischen dieser strafbaren Handlung und dem von der Beschwerdef�hrerin erlangten Verm�genswert besteht indessen kein Kausalzusammenhang. Die Beschwerdef�hrerin erlangte den Verm�genswert nicht dadurch, dass ihr Direktor die gem�ss Verf�gung vorgeschriebene Meldung unterliess und somit den Tatbestand von Art. 15a Abs. 1 lit. b GKG erf�llte. Sie erlangte den Verm�genswert vielmehr dadurch, dass sie G�ter an ein Unternehmen im Iran ver�usserte, diese G�ter in Erf�llung des Kaufvertrags an das Unternehmen im Iran liefern und somit in den Iran ausf�hren liess. Diese Lieferung von G�tern an ein Unternehmen im Iran wurde dem Direktor der Beschwerdef�hrerin aber im Dispositiv der Verf�gung des SECO vom 3. August 2004 nicht ausdr�cklich verboten. Durch die Lieferung verstiess dieser nicht gegen die Verf�gung des SECO und erf�llte er den Tatbestand von Art. 15a Abs. 1 lit. b GKG nicht.
5.5 Die dem Direktor der Beschwerdef�hrerin durch die Verf�gung des SECO auferlegte Meldepflicht st�tzt sich auf Art. 4 GKV. Dies wird aus der Begr�ndung der Verf�gung ersichtlich, wonach es dem SECO aufgrund gewisser Vorkommnisse als angezeigt erschien, dem Direktor der Beschwerdef�hrerin "eine generelle Meldepflicht gem�ss Art. 4 GKV aufzuerlegen".
5.5.1 Art. 4 GKV ("Meldepflicht") bestimmt in Absatz 1 Folgendes: "Die geplante Ausfuhr von G�tern, die nicht der Bewilligungspflicht nach Artikel 3 unterstehen, ist dem SECO schriftlich zu melden, wenn (a.) der Exporteur weiss, dass diese G�ter ganz oder teilweise f�r die Entwicklung, die Herstellung oder die Verwendung von nuklearen, biologischen oder chemischen (ABC-Waffen) oder von Tr�gersystemen f�r den Einsatz f�r ABC-Waffen oder f�r den Bau von Anlagen f�r ABC-Waffen oder deren Tr�gersysteme bestimmt sind oder bestimmt sein k�nnten; (b.) der Exporteur vom SECO davon unterrichtet worden ist, dass die G�ter ganz oder teilweise f�r einen der in Buchstabe a genannten Zwecke bestimmt sein k�nnten". Art. 4 GKV regelt in Absatz 3 Folgendes: "In den 14 Tagen, die der Meldung folgen, d�rfen die G�ter nur mit Zustimmung des SECO ausgef�hrt werden. Das SECO �berpr�ft, ob die Ausfuhr mit Artikel 7 des Kriegsmaterialgesetzes vom 13. Dezember 1996 vereinbar ist. Reicht die Frist von 14 Tagen nicht aus, kann es ein vorl�ufiges Ausfuhrverbot oder andere vorsorgliche Massnahmen anordnen".
Der Zweck der Meldung gem�ss Art. 4 GKV, zu welcher der Direktor der Beschwerdef�hrerin durch die Verf�gung des SECO vom 3. August 2004 verpflichtet wurde, ergibt sich aus Art. 4 Abs. 3 Satz 2 GKV. Das SECO �berpr�ft, ob die Ausfuhr mit Art. 7 des Kriegsmaterialgesetzes (KMG; SR 514.51) vereinbar ist. Gem�ss Art. 7 Abs. 1 KMG ist es verboten, (a.) Kernwaffen, biologische oder chemische Waffen (ABC-Waffen) zu entwickeln, herzustellen, zu vermitteln, zu erwerben, jemandem zu �berlassen, ein-, aus-, durchzuf�hren, zu lagern oder anderweitig �ber sie zu verf�gen; (b.) jemanden zu einer Handlung nach Buchstabe a zu verleiten; (c.) eine Handlung nach Buchstabe a zu f�rdern. Das Verbot gilt gem�ss Art. 7 Abs. 3 KMG, unabh�ngig vom Recht des Tatorts, auch f�r Handlungen, die im Ausland begangen werden, wenn (a.) sie v�lkerrechtliche Vereinbarungen verletzen, an welche die Schweiz gebunden ist; und (b.) der T�ter Schweizer ist oder Wohnsitz in der Schweiz hat. Indem der Direktor der Beschwerdef�hrerin die ihm durch die Verf�gung des SECO vom 3. August 2004 auferlegte Meldepflicht gem�ss Art. 4 GKV verletzte, unterlief er das in Art. 4 Abs. 3 GKV vorgesehene Prozedere.
Daraus folgt indessen nicht, dass der Erl�s aus dem Verkauf der in den Iran exportierten G�ter eingezogen werden kann. Selbst wenn man davon ausgehen wollte, dass dem Direktor der Beschwerdef�hrerin durch die strafbewehrte Verf�gung des SECO vom 3. August 2004 nicht nur eine Meldepflicht auferlegt, sondern - durch den Hinweis auf Art. 4 GKV - auch verboten wurde, die G�ter ohne Meldung in den Iran auszuf�hren, dass mithin nicht nur durch die Unterlassung der Meldung, sondern auch durch die Ausfuhr als solche der Tatbestand von Art. 15a Abs. 1 lit. b GKG erf�llt wurde, f�llt eine Einziehung ausser Betracht. Die unstreitig nicht gem�ss Art. 3 GKV bewilligungspflichtige Ausfuhr der G�ter war zwar insoweit mit einem Makel behaftet, als sie nicht gem�ss Art. 4 GKV vorg�ngig gemeldet und daher nicht auf ihre Vereinbarkeit mit Art. 7 KMG �berpr�ft worden war. Daraus allein ergibt sich aber nicht, dass die Ausfuhr, durch welche der Verm�genswert erlangt wurde, ein objektiv illegales Gesch�ft war. Zwar wurde durch die Verletzung der Meldepflicht eine vorg�ngige �berpr�fung der Vereinbarkeit der Ausfuhr mit Art. 7 KMG verunm�glicht und war daher im Zeitpunkt der Ausfuhr nicht durch die in Art. 4 Abs. 3 GKV vorgesehene �berpr�fung gekl�rt, ob die Ausfuhr mit Art. 7 KMG vereinbar ist. Die Einziehung des durch die Ausfuhr erlangten Verm�genswerts ist aber nicht schon zul�ssig, wenn die Ausfuhr m�glicherweise objektiv illegal ist und dies gerade infolge der Verletzung der Meldepflicht nicht vor der Ausfuhr gekl�rt werden kann. Objektiv illegal ist die Ausfuhr der G�ter insoweit nur, wenn sie nicht mit Art. 7 KMG vereinbar und somit nach dieser Bestimmung verboten ist. Dies aber wird dem Direktor der Beschwerdef�hrerin nicht zur Last gelegt. Im �brigen ist im vorliegenden Fall trotz Verletzung der Meldepflicht klar, welche G�ter die Beschwerdef�hrerin am 22. Februar 2005 an welches Unternehmen geliefert hat.
5.5.2 Allerdings w�re die Ausfuhr im Falle ihrer Meldung an das SECO um eine gewisse Zeit verz�gert worden. Im angefochtenen Entscheid wird jedoch nicht erwogen, dass der Zeitpunkt der Ausfuhr f�r das Zustandekommen des Gesch�fts beziehungsweise die H�he des Kaufpreises von Bedeutung war und der Direktor der Beschwerdef�hrerin die Meldung unterliess, um eine nachteilige Verz�gerung der Ausfuhr zu vermeiden.
5.5.3 Der vorliegende Fall weist entgegen der nicht n�her begr�ndeten Auffassung der Vorinstanz keine strukturellen �hnlichkeiten mit dem in BGE 129 II 338 (recte: BGE 129 IV 338) beurteilten Fall betreffend Einziehung bei Finanzgesch�ften ohne sorgf�ltige Feststellung der Identit�t des wirtschaftlich Berechtigten auf. Die vom Beschuldigten in jenem Fall als Entsch�digung f�r tatbestandsm�ssige Dienstleistungen gem�ss Art. 305ter StGB bezogenen Provisionen waren als durch strafbare Handlungen erlangte Verm�genswerte einzuziehen. Die Dienstleistungen, unter anderen der Transport von Bargeld in grossen Mengen aus dem Ausland in die Schweiz, waren mangels sorgf�ltiger Abkl�rung der Identit�t des daran wirtschaftlich Berechtigten ein objektiv illegales Gesch�ft. Demgegen�ber ist im vorliegenden Fall die Ausfuhr nicht schon deshalb ein objektiv illegales Gesch�ft, weil der Direktor der Beschwerdef�hrerin die ihm durch strafbewehrte Verf�gung auferlegte Meldepflicht verletzte und daher die Vereinbarkeit der Ausfuhr mit Art. 7 KMG nicht vorg�ngig gepr�ft werden konnte.
5.6 Die von der Vorinstanz angeordnete Einziehung des Betrags von Fr. 12'673.95 verst�sst somit gegen Bundesrecht, weil dieser Verm�genswert entgegen der Auffassung der Vorinstanz nicht im Sinne von Art. 70 Abs. 1 StGB durch eine strafbare Handlung erlangt worden ist.
5.7 Bei diesem Ergebnis er�brigt sich die Behandlung der von der Beschwerdef�hrerin erhobenen weiteren Einw�nde gegen die Einziehung.
6.1 Die Vorinstanz ersucht in ihrer Vernehmlassung darum, das Bundesgericht m�ge im Falle einer (teilweisen) Gutheissung der Beschwerde selbst in der Sache entscheiden.
6.2 Heisst das Bundesgericht die Beschwerde gut, so entscheidet es in der Sache selbst oder weist diese zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zur�ck (Art. 107 Abs. 2 Satz 1 BGG).
Die Vorinstanz hat in Dispositiv-Ziff. 3 des angefochtenen Urteils Folgendes entschieden: "Ab dem Konto Nr. ..., lautend auf die Y.________ AG, wird der Betrag von Fr. 12'673.95 eingezogen. Die Beschlagnahme wird im weiteren Umfang aufgehoben." In ihren Urteilserw�gungen h�lt die Vorinstanz fest (angefochtenes Urteil S. 9): "Vom beschlagnahmten Bankkonto der Y.________ AG ist daher der Betrag von Fr. 12'673.95 einzuziehen." Die Beschwerdef�hrerin wendet ein, das genannte Konto sei nie beschlagnahmt worden. Sie habe immer dar�ber verf�gen k�nnen und k�nne auch noch heute ohne jegliche Einschr�nkung dar�ber verf�gen. Die Akten enthielten denn auch keine Beschlagnahmeverf�gung (Beschwerde S. 20/21). In ihrem ersten Entscheid vom 26. M�rz 2009 hatte die Vorinstanz den Direktor der Beschwerdef�hrerin im Anklagepunkt I.A wegen vors�tzlicher Widerhandlung gegen das G�terkontrollgesetz gem�ss Art. 14 Abs. 1 lit. a GKG verurteilt und angeordnet, dass "ab dem Konto Nr. ..., lautend auf die Y.________ AG, ... ein Betrag von Fr. 26'466.86 eingezogen" wird. Weder im Dispositiv noch in der Begr�ndung jenes Entscheids war von einer Beschlagnahme und deren Aufhebung die Rede. Zwischen dem ersten Entscheid der Vorinstanz vom 26. M�rz 2009 und dem vorliegend angefochtenen Urteil scheint insoweit ein Widerspruch zu bestehen.
Es ist somit unklar, ob und gegebenenfalls was inwiefern beschlagnahmt wurde. Daher ist das Bundesgericht im vorliegenden Verfahren nicht in der Lage, diesbez�gliche sachdienliche Entscheide zu treffen, die im Zusammenhang mit der Aufhebung der von der Vorinstanz angeordneten Einziehung erforderlich w�ren.
Zudem ist offen, ob das von der Vorinstanz gew�hlte Prozedere einer akzessorischen Einziehung im Rahmen der Verfahrenseinstellung zufolge Verj�hrung der Strafverfolgung auch bei Anwendung des bis zum 31. Dezember 2010 geltenden Prozessrechts zul�ssig gewesen w�re (siehe E. 2.3.2 hievor).
Aus diesen Gr�nden kann das Bundesgericht nicht selber in der Sache entscheiden. Vielmehr ist diese zur neuen Beurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Die Beschwerde ist teilweise gutzuheissen, das Urteil des Bundesstrafgerichts, Strafkammer, vom 13. Mai 2011 aufzuheben und die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat die Beschwerdef�hrerin einen Teil der Gerichtskosten zu tragen und hat die Eidgenossenschaft (Bundesanwaltschaft) der Beschwerdef�hrerin eine reduzierte Entsch�digung zu zahlen.
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen und im �brigen abgewiesen, das Urteil des Bundesstrafgerichts (Strafkammer) vom 13. Mai 2011 aufgehoben und die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckgewiesen.
Die Eidgenossenschaft (Bundesanwaltschaft) hat der Beschwerdef�hrerin eine Entsch�digung von Fr. 2'500.-- zu zahlen.

References: Art. 14
 Art. 3
 Art. 4
 Art. 3
 Art. 4
 Art. 4
 Art. 4
 Art. 14
 Art. 14
 Art. 15
 Art. 21
 Art. 18
 Art. 14
 Art. 14
 Art. 14
 Art. 15
 Art. 14
 Art. 15
 Art. 15
 Art. 15
 Art. 15
 Art. 14
 Art. 15
 Art. 15
 Art. 15
 Art. 15
 Art. 18
 Art. 82
 Art. 453
 Art. 453
 Art. 453
 Art. 459
 Art. 453
 Art. 453
 Art. 453
 Art. 453
 Art. 453
 Art. 453
 Art. 453
 Art. 450
 Art. 453
 Art. 268
 Art. 15
 Art. 4
 Art. 4
 Art. 15
 Art. 15
 Art. 18
 Art. 2
 Art. 70
 Art. 97
 Art. 14
 Art. 15
 Art. 15
 Art. 2
 Art. 333
 Art. 333
 Art. 15
 Art. 15
 Art. 45
 Art. 46
 Art. 15
 Art. 70
 BGE 
 BGE 
 Art. 115
 Art. 15
 Art. 15
 Art. 15
 Art. 15
 Art. 4
 Art. 4
 Art. 4
 Art. 4
 Art. 4
 Art. 4
 Art. 7
 Art. 7
 Art. 7
 Art. 4
 Art. 4
 Art. 4
 Art. 15
 Art. 3
 Art. 4
 Art. 7
 Art. 7
 Art. 4
 Art. 7
 Art. 7
 BGE 
 BGE 
 Art. 305
 Art. 7
 Art. 70
 Art. 14