Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=06.03.2003&Aktenzeichen=III%20ZR%20170%2F02
Timestamp: 2019-10-23 19:39:47+00:00

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BGH, 06.03.2003 - III ZR 170/02 - dejure.org
https://dejure.org/2003,965
BGH, 06.03.2003 - III ZR 170/02 (https://dejure.org/2003,965)
BGH, Entscheidung vom 06.03.2003 - III ZR 170/02 (https://dejure.org/2003,965)
BGH, Entscheidung vom 06. März 2003 - III ZR 170/02 (https://dejure.org/2003,965)
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Gesetzlicher Übergang des Baulichkeiteneigentums auf den Grundstückseigentümer; Verpachtung eines Grundstücks zu Erholungszwecken; Einschaltung eines Zwischenpächters; Nutzung der "Märchenwiese"
Datschengrundstück; Erholungsnutzungsvertrag mit Zwischenpächter; Baulichkeitenübergang bei Beendigung des Unterpachtvertrages
SchuldRAnpG §§ 11 12
Gesetzlicher Übergang des Baulichkeiteneigentums bei zu Erholungszwecken verpachtetem Grundstück
Übergang des Baulichkeiteneigentums auf den Grundstückseigentümer
§§ 11, 12 SchuldRAnpG
Schuldrechtsanpassung - Zwischenpachtverhältnis
Zeitpunkt des Übergangs des Eigentums an Baulichkeit auf Grundstückseigentümer mit Beendigung der Unterpacht unabhängig von Beendigung einer Zwischenpacht
BGHZ 154, 132
NZM 2003, 412
NJ 2003, 367
Die Anwendbarkeit des Bundeskleingartengesetzes richtet sich, wie der Senat in seinen Urteilen vom 24. Juli 2003 (…aaO), vom 6. März 2003 (BGHZ 154, 132, 135) und vom 16. Dezember 1999 (III ZR 89/99 - WM 2000, 779, 782) bereits im einzelnen dargelegt hat, darüber hinaus nach der tatsächlich ausgeübten Nutzung zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens des Beitritts der DDR zur Bundesrepublik Deutschland am 3. Oktober 1990, unabhängig davon, welchen vertraglichen Bestimmungen das Pachtverhältnis unter Geltung des DDR-Rechts unterworfen war.
BGH, 04.06.2008 - VIII ZR 292/07
Zeitliche Grenze der Anbietpflicht des Vermieters gegenüber einem wegen …
Diese Annahme beruht auf der tatrichterlichen Auslegung einer Individualerklärung, die nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs revisionsrechtlich nur beschränkt darauf überprüfbar ist, ob gesetzliche Auslegungsregeln, anerkannte Auslegungsgrundsätze, Denkgesetze, Erfahrungssätze oder Verfahrensvorschriften verletzt worden sind (BGHZ 154, 132, 133; 168, 64, 69, jew. m.w.N.).
Diese Annahme beruht zwar auch auf einer tatrichterlichen Auslegung von Individualvereinbarungen, nämlich des Betriebsführungsvertrages und des Energielieferungsvertrages vom 20. Dezember 1995, die nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs revisionsrechtlich nur beschränkt auf Rechtsfehler hin überprüfbar ist (z.B. BGHZ 135, 269, 273; 137, 69, 72; 154, 132, 133; 160, 83, 90, 95 f.).
Begriff der Kleinkartenanlage bei überwiegender Bebauung mit Eigenheimen im Sinne …
aa) Maßgebend dafür, ob ein Nutzungsverhältnis nach den Vorschriften des Bundeskleingartengesetzes oder den allgemeinen Bestimmungen des Miet- und Pachtrechts, modifiziert durch die Regelungen des Schuldrechtsanpassungsgesetzes, zu beurteilen ist, ist die bei Wirksamwerden des Beitritts am 3. Oktober 1990 tatsächlich ausgeübte Art der Nutzung (Senatsurteile vom 6. März 2003 - III ZR 170/02 - VIZ 2003, 298, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen, und vom 16. Dezember 1999 - III ZR 89/99 - WM 2000, 779, 782; vgl. auch Senatsurteil BGHZ 139, 235, 238 ff).
Die Auslegung des Berufungsgerichts, im Schreiben der Beklagten vom 13. Februar 2004, dem entsprechend erhöhte Mietzahlungen folgten, liege ein Angebot auf einvernehmliche Erhöhung der Grundmiete um 17, 85 EUR, das die Klägerin durch ihr Schreiben vom 25. Mai 2004 angenommen habe, ist als tatrichterliche Würdigung einer Individualvereinbarung in der Revisionsinstanz nur beschränkt darauf überprüfbar, ob gesetzliche oder allgemein anerkannte Auslegungsregeln, Denkgesetze, allgemeine Erfahrungssätze oder Verfahrensvorschriften verletzt worden sind (BGHZ 135, 269, 273; 154, 132, 133).
Diese Annahme beruht auf einer tatrichterlichen Auslegung einer Individualerklärung, die nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs revisionsrechtlich nur beschränkt überprüfbar ist (vgl. BGHZ 135, 269, 273; 154, 132, 133, jew. m.w.Nachw.).
aa) Die Übertragung von selbständigem Baulichkeiteneigentum richtet sich gemäß Art. 233 § 2 Abs. 1 EGBGB grundsätzlich nach den Vorschriften der §§ 929 ff. BGB (BGHZ 154, 132, 138;… BFH, BFH/NV 2002, 171, 172; OLG Brandenburg, VIZ 2002, 692, 695;… MünchKomm-BGB/Holch, 3. Aufl., Art. 231 § 5 EGBGB Rdn. 11;… Staudinger/Rauscher, BGB, [2003] Art. 231 § 5 EGBGB Rdn. 51; Janke, NJ 1991, 238, 241).
Der Bundesgerichtshof hat die Frage bisher nicht entschieden (vgl. BGHZ 154, 132, 138).
Das kann als Auslegung individualvertraglicher Willenserklärungen vom Revisionsgericht nur dahin überprüft werden, ob gesetzliche Auslegungsregeln, anerkannte Auslegungsgrundsätze, Denkgesetze, Erfahrungssätze oder Verfahrensvorschriften verletzt worden sind (BGHZ 150, 32, 37; Senatsurteil BGHZ 154, 132, 133).
BGH, 24.07.2003 - III ZR 207/02
Begriff der Kleingartenanlage bei überwiegender Bebauung mit Eigenheimen im Sinne …

References: Art. 233
 § 2
 Art. 231
 § 5
 Art. 231
 § 5