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Timestamp: 2016-10-25 05:14:24+00:00

Document:
2C_64/2013 2C_65/2013 � � Urteil vom 26. September 2014
vertreten durch Dr. Marcus Desax und Dr. Thomas Meister, Rechtsanw�lte,
Pauschale Steueranrechnung bei juristischen Personen ("Subject to tax"-Klausel; interkantonales Verh�ltnis)
Die X.________ AG mit Sitz in Y.________/BS betreibt statutengem�ss alle Arten von Versicherungs- und R�ckversicherungsgesch�ften, ausgenommen die direkte Lebensversicherung. Sie unterliegt keinem besonderen Steuerstatus; alle ihre Ertr�ge sind mithin auf Ebene Bund, Kanton und Gemeinde ordentlich steuerbar. Im hier interessierenden Steuerjahr 2006 unterhielt sie in der Mehrzahl der Kantone ein Nebensteuerdomizil, so auch im Kanton Genf. Das handelsrechtliche Nach-Steuer-Ergebnis 2006 der X.________ AG belief sich auf rund Fr. 30,7 Mio. In den Abschluss sind namentlich auch ausl�ndisch quellenbesteuerte, nicht zum Beteiligungsabzug berechtigende Dividenden und Zinsen von rund Fr. 14,7 Mio. (brutto) eingeflossen, die aus Staaten stammten, mit denen die Eidgenossenschaft ein Doppelbesteuerungsabkommen unterh�lt. Die nicht r�ckforderbaren ausl�ndischen Quellensteuern ("Sockelsteuern") beliefen sich auf rund Fr. 2,1 Mio., sodass die X.________ AG unter diesem Titel netto Fr. 12,6 Mio. vereinnahmen konnte.
Mit Veranlagungsverf�gung vom 30. Juli 2008 erfasste der Kanton Basel-Stadt (Hauptsteuerdomizil) die X.________ AG f�r die direkte Bundessteuer mit einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 31'152'365.--. In der Folge ber�cksichtigte er einen Beteiligungsabzug von 6,326 Prozent aufgrund anderer als der eingangs erw�hnten Dividenden. Dies f�hrte zu einem Steuerbetreffnis von Fr. 2'480'436.-- (8,5 Prozent). F�r die Zwecke der kantonalen Steuern kam die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt zu einem steuerbaren Reingewinn von Fr. 30'291'199.--, wobei die Interkantonale Steuerausscheidung 2006 vom 30. Juli 2008 dazu f�hrte, dass am Hauptsteuerdomizil kein Substrat verblieb. Dies ergab sich als Folge dessen, dass im Jahr 2006 im Kanton Genf anl�sslich der Ver�usserung eines Grundst�cks ein konjunktureller Mehrwert von rund Fr. 32,6 Mio. realisiert worden war. Der Kanton Genf, dem dieser Wertzuwachsgewinn objektm�ssig zuzuweisen war, hatte den operativen Verlust von rund Fr. 2,3 Mio. zu �bernehmen, andernfalls ein Ausscheidungsverlust entstanden w�re. Mit Veranlagungsverf�gung vom 23. Juli 2009 erhob der Kanton Genf eine Gewinnsteuer von Fr. 6'649'002.--.
�Die Veranlagungsverf�gungen vom 30. Juli 2008 (Basel-Stadt) und vom 23. Juli 2009 (Genf) sind unangefochten in Rechtskraft erwachsen.
Am 15. Juni 2007 machte die X.________ AG bei der Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt mit dem Formular DA-2 nicht r�ckforderbare ausl�ndische Quellensteuern in H�he von Fr. 2'099'867.-- geltend und ersuchte sie den Kanton Basel-Stadt um Vornahme der pauschalen Anrechnung an die Gewinnsteuern. Mit Anrechnungsverf�gung vom 8. August 2008 setzte die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt die anrechenbare Steuer auf Fr. 231'200.-- (Bund) bzw. Fr. 0.-- (Kanton) fest.
Gegen die Anrechnungsverf�gung vom 8. August 2008 erhob die X.________ AG am 10. September 2008 Einsprache. Sie beantragte die Vornahme einer pauschalen Steueranrechnung in H�he von Fr. 699'956.-- (Bund) bzw. Fr. 1'399'912.-- (Kanton). Im Einspracheverfahren verwarf die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt, nach Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs,�
in peiuseinen Anrechnungsanspruch nunmehr auch auf Stufe Bund (Einspracheentscheid vom 26. Oktober 2009). Der Rekurs vom 27. November 2009 an die Steuerrekurskommission des Kantons Basel-Stadt blieb erfolglos (Rekursentscheide 2009-232 [Kanton] bzw. 2009-233 [Bund], je vom 20. Oktober 2011 und mitgeteilt am 4. Dezember 2012).
Die hier und im weiteren Verlauf massgebenden Zahlen lassen sich wie folgt zusammenfassen:
OR Bund (DBG) Kanton BS Kanton GE Ergebnis versicherungs-technisches Gesch�ft 61'548'000 Ergebnis nichtversicherungs-technisches Gesch�ft -16'734'000 Steuern -14'141'000 Ergebnis 2006 30'673'199 Veranlagungsverf�gung der KSTV/BS vom 30.7.2008 Betriebsverlust -2'302'843 Wertzuwachsgewinn Kt. GE 32'594'042 Steuerbarer Reingewinn 31'152'365 30'291'199 Interkantonale Steuerausscheidung 2006 Erste Zuteilung -2'302'843 32'594'042 Verlust�bernahme 2'302'843 -2'302'843 Steuerbarer Reingewinn 31'152'365 0 30'291'199 Gewinnsteuer 2006 Vor Beteiligungsabzug (8,5%) 2'647'945 Beteiligungsabzug (6,326%) -167'509 Gewinnsteuerbetreffnis 2'480'436 0 6'649'002 Pauschale Steueranrechnung Brutto-Dividenden/-Zinsen 14'657'259 14'657'259 Netto-Dividenden/-Zinsen 12'557'392 12'557'392 Ausl�ndische Sockelsteuer 2'099'867 2'099'867 Aufteilung Sockel 1/3 / 2/3 699'955 1'399'912 Anrechnungsverf�gung der KSTV/BS vom 8.8.2008 231'200 0 0 Einspracheentscheid der KSTV/BS vom 26.10.2009 0 0 0 F.�
Mit zwei Eingaben vom 18. Januar 2013 erhebt die X.________ AG (nachfolgend: die Steuerpflichtige) beim Bundesgericht Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten. Sie beantragt, die beiden angefochtenen Entscheide vom 20. Oktober 2011 seien aufzuheben, und es sei die pauschale Steueranrechnung betreffend das Steuerjahr 2006 mit Fr. 1'399'912.-- (Kanton) bzw. Fr. 699'956.-- (Bund) festzusetzen.
�Die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt beantragt, die Beschwerde sei, soweit sie sich gegen den Kanton Basel-Stadt richtet, abzuweisen. Die Steuerverwaltung des Kantons Genf schliesst auf Abweisung der Beschwerde, eventualiter auf Neuberechnung der pauschalen Steueranrechnung im Sinne der Erw�gungen. In ihrer Eigenschaft als kantonale Verwaltung f�r die direkte Bundessteuer stellt sie Antrag, auf die Beschwerde sei nicht einzutreten, soweit sie sich gegen den Kanton Genf richtet, eventualiter sei die Beschwerde abzuweisen, subeventualiter sei die pauschale Steueranrechnung im Sinne der Erw�gungen neu zu berechnen. Der Antrag der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung lautet auf Abweisung der Beschwerde. Die Stellungnahmen veranlassen die Steuerpflichtige zu abschliessenden Ausf�hrungen.
1.2.�Die Vorinstanz hat am 20. Oktober 2011 zwei �ber weite Strecken gleichlautende Entscheide erlassen. Dies f�hrte dazu, dass die Steuerpflichtige zwei an sich �bereinstimmende Beschwerden einreichte. Das Bundesgericht beh�lt sich in solchen F�llen vor, die beiden Verfahren zu vereinigen und in einem einzigen Urteil zu erledigen (vgl. Art. 71 BGG i. V. m. Art. 24 BZP; Urteil 2C_1143/2013 / 2C_1144/2013 vom 28. Juli 2014 E. 1.2.1, zur Publikation vorgesehen; BGE 131 V 461 E. 1.2 S. 465). Dies rechtfertigt sich, da es um denselben Sachverhalt geht und sich dieselben Rechtsfragen stellen. Im vorliegenden Fall kommt hinzu, dass aufgrund von Art. 8 Abs. 1 Teilsatz 1 der Verordnung vom 22. August 1967 �ber die pauschale Steueranrechnung (SR 672.201; nachfolgend:�
PStAV�oder Anrechnungsverordnung) die pauschale Steueranrechnung f�r die von Bund, Kantonen und Gemeinden erhobenen Steuern gesamthaft erfolgt, und dass sie in einem Betrag verg�tet wird. Die beiden sind folglich zu vereinigen.
1.3.1.�Die Beschwerden richten sich gegen zwei verfahrensabschliessende Entscheide einer kantonalen Instanz in einer Angelegenheit des �ffentlichen Rechts. Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist grunds�tzlich gegeben (Art. 82 lit. a, Art. 83, 86 Abs. 1 lit. d, Art. 89 Abs. 1, Art. 90 BGG).
1.3.2.�Gem�ss Art. 86 Abs. 2 BGG, setzen die Kantone als unmittelbare Vorinstanzen des Bundesgerichts obere Gerichte ein, soweit nicht nach einem anderen Bundesgesetz Entscheide anderer richterlicher Beh�rden der Beschwerde an das Bundesgericht unterliegen (ausf�hrlich dazu Urteile 2C_124/2013 vom 25. November 2013 E. 1.3; 2C_1158/2012 vom 27. August 2013 E. 1.2.2, in: StE 2014 A 25 Nr. 13, StR 68/2013 S. 786). Zu pr�fen ist, wie es sich damit verh�lt.
1.3.3.�Aufgrund von Art. 18 PStAV unterliegen die Entscheide �ber die pauschale Steueranrechnung den gleichen Rechtsmitteln wie die Entscheide �ber die R�ckerstattung der eidgen�ssischen Verrechnungssteuer durch die Kantone (Art. 53 bis 56 des Bundesgesetzes vom 13. Oktober 1965 �ber die Verrechnungssteuer [VStG; SR 642.21]; URS JENDLY, Die pauschale Steueranrechnung, in: Ernst H�hn [Hrsg.], Handbuch des Internationalen Steuerrechts der Schweiz, 2. Aufl. 1993, S. 372). Im Anschluss daran bestimmt Art. 56 VStG in der Fassung vom 17. Juni 2005, in Kraft seit dem 1. Januar 2007 (AS 2006 2197), der Entscheid der kantonalen Rekurskommission k�nne durch Beschwerde beim Bundesgericht angefochten werden. Auf diese Weise ist die Rechtsweggarantie (Art. 29a BV) verwirklicht (vgl. schon Urteil 2A.140/1993 vom 1. Dezember 1993 E. 3) und ergibt sich, dass der streitbetroffene Entscheid der Steuerrekurskommission des Kantons Basel-Stadt unmittelbar vor Bundesgericht angefochten werden kann (dazu auch Urteil 2A.559/2006 vom 2. August 2007 E. 1.2, in: StE 2007 A 42 Nr. 2, StR 62/2007 S. 910). Die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen geben unter Vorbehalt des Nachfolgenden zu keinen Bemerkungen Anlass, sodass auf die Beschwerde einzutreten ist.
1.4.1.��ber den Kreis der eigentlichen Parteien hinaus kann das Bundesgericht weitere Beteiligte in das Verfahren einbeziehen (Art. 102 Abs. 1 BGG). Die prozessuale Beiladung bedingt, dass die Dritten zum rechtsh�ngigen Rechtsverh�ltnis (zwischen Haupt- und Gegenpartei) in einer besonders engen Beziehung stehen ( ULRICH MEYER/JOHANNA DORMANN, Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 27 zu Art. 102 BGG). Es verh�lt sich �hnlich wie hinsichtlich des Akteneinsichtsrechts ausserhalb eines rechtsh�ngigen Verfahrens. Auch dort ist ein besonderes schutzw�rdiges Interesse erforderlich (ausf�hrlich dazu Urteil 2C_387/2013 vom 17. Januar 2014 E. 4.2.2). Die beizuladenden Dritten m�ssen mithin durch den Ausgang des bundesgerichtlichen Verfahrens in rechtlicher oder tats�chlicher Weise hinreichend ber�hrt sein, ohne dass eine derart intensive Betroffenheit verlangt wird, dass sie formell als Gegenparteien auftreten k�nnten (Urteil 2C_836/2009 vom 15. Mai 2012 E. 2.3.1; BGE 135 II 384 E. 1.2.1 S. 387; 118 Ib 356 E. 2c S. 360; Nicolas von Werdt, in: Hansj�rg Seiler/Nicolas von Werdt/Andreas G�ngerich, Bundesgerichtsgesetz, 2007, N. 10 zu Art. 102 BGG; f�r das �ffentliche Recht gl. M. Bernard Corboz, in: Bernard Corboz/Alain Wurzburger/Pierre Ferrari/Jean-Maurice Fr�sard/Florence Aubry Girardin, Commentaire de la LTF, 2. Aufl. 2014, N. 23 zu Art. 102 BGG). Letztlich ist dies Ausdruck des Anspruchs auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV; Yves Donzallaz, Loi sur le Tribunal f�d�ral, 2008, Art. 102 BGG N. 4119).
1.4.2.�Die Steuerpflichtige beantragt, der Kanton Genf sei in das bundesgerichtliche Verfahren einzubeziehen. Sie f�hrt aus, im Steuerjahr 2006 habe sie aufgrund des interkantonalen Steuerrechts einzig im Kanton Genf kantonale Steuern entrichtet (vorne lit. B und E). Zudem gelte die j�ngste bundesgerichtliche Rechtsprechung zur interkantonalen Ber�cksichtigung des Beteiligungsabzugs (BGE 138 I 297) sinngem�ss auch im Bereich der pauschalen Steueranrechnung. Die Steuerverwaltung des Kantons Genf reicht eine Vernehmlassung ein und stellt den Antrag, die Beschwerde sei abzuweisen. Sie bringt damit zum Ausdruck, am Verfahren teilnehmen zu wollen.
1.4.3.�Der Anspruch auf pauschale Steueranrechnung ist im Kanton geltend zu machen, in welchem die steuerpflichtige Person am Ende der Steuerperiode (F�lligkeitsjahr) ans�ssig war (Art. 13 Abs. 2 PStAV). Dies ist hier der Kanton Basel-Stadt. Wie es sich hinsichtlich Bestand und H�he eines solchen Anspruchs verh�lt, wenn am Hauptsteuerdomizil kantonalsteuerlich (einzig) aufgrund der interkantonalen Steuerausscheidung kein Steuersubstrat verbleibt, war vom Bundesgericht bislang noch nicht zu entscheiden. Sollte es sich in den nachfolgenden materiellen �berlegungen zeigen, dass die Steuerpflichtige die Vornahme einer pauschalen Steueranrechnung tats�chlich beanspruchen kann, ist nicht ausgeschlossen, dass dies Reflexwirkung auf den Kanton Genf entfaltet (vgl. das Kreisschreiben der Schweizerischen Steuerkonferenz Nr. 31 vom 29. November 2012 ["Interkantonale Repartition der Pauschalen Steueranrechnung"]; dazu hinten E. 3.3.10). Aus diesem Grund kann der Kanton Genf mit Recht ein besonderes schutzw�rdiges Interesse anrufen. Er ist, entsprechend seinem eigenen und dem Antrag der Steuerpflichtigen, beizuladen.
1.5.�Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann insbesondere die Verletzung von Bundes- und V�lkerrecht ger�gt werden (Art. 95 lit. a und b BGG). Bei der Pr�fung verf�gt das Bundesgericht �ber volle Kognition und wendet es das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Das Bundesgericht ist daher weder an die in der Beschwerde vorgebrachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann die Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen, und es kann eine Beschwerde mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (Motivsubstitution; BGE 140 III 86 E. 2 S. 89 unten; 140 V 136 E. 1.1 S. 137 f.).
1.6.�Trotz der Rechtsanwendung von Amtes wegen (Art. 106 Abs. 1 BGG) pr�ft das Bundesgericht, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; BGE 139 I 306 E. 1.2 S. 308 f.), grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, es sei denn, die rechtlichen M�ngel l�gen geradezu auf der Hand (BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 ff.). Fehlt es an einer hinreichenden Begr�ndung, wird auf die Beschwerde nicht eingetreten (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; BGE 140 III 115 E. 2 S. 116; 140 V 136 E. 1.1 S. 138).
1.7.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Es kann die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, soweit sie offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (Art. 97 und 105 Abs. 2 BGG). Als "offensichtlich unrichtig" gelten die vorinstanzlichen Feststellungen, wenn sie willk�rlich erhoben worden sind (Art. 9 BV; allgemein zur Willk�r in der Rechtsanwendung BGE 140 III 16 E. 2.1 S. 18 f., 167 E. 2.1 S. 168; insbesondere zu jener in der Beweisw�rdigung BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 137 I 58 E. 4.1.2 S. 62). Rein appellatorische Kritik an der Sachverhaltsermittlung und an der Beweisw�rdigung gen�gt den Begr�ndungs- und R�geanforderungen nicht. Bei ungen�gender R�ge und Begr�ndung ist auf die R�ge nicht einzutreten (BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 139 I 138 E. 3.8 S. 144).
2.1.�Streitig und zu pr�fen ist, ob die streitbetroffenen Dividenden und Zinsen im Jahr 2006 in der Schweiz in die Gewinnsteuer eingeflossen sind und, sofern dies der Fall w�re, ob sie auch anrechnungsrechtlich als besteuert zu gelten haben.
2.2.1.�Ist eine Person in der Schweiz aufgrund pers�nlicher Zugeh�rigkeit steuerpflichtig (Art. 3 und Art. 50 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die direkte Bundessteuer [DBG; SR 642.11]), ist ihre Steuerpflicht unbeschr�nkt (Art. 6 Abs. 1 und Art. 52 Abs. 1 DBG). Von der unbeschr�nkten Steuerpflicht erfasst werden auch Dividenden, Zinsen und Lizenzgeb�hren, die aus ausl�ndischer Quelle stammen. Regelm�ssig unterliegen solche Kapitalertr�gnisse schon einer Besteuerung im Quellenstaat, was zu einer aktuellen Doppelbesteuerung f�hrt. Deren Behebung dienen die Doppelbesteuerungsabkommen (nachfolgend:�
DBA�), welche die Schweiz mit zahlreichen Staaten geschlossen hat.
2.2.2.�Die Vermeidung geschieht dadurch, dass eine vorbestehende Steuernorm des jeweiligen unilateralen Rechts ausgeschlossen oder beschr�nkt wird (Urteile 2A.11/1994 vom 16. August 1996 E. 2, in: ASA 66 S. 406, RDAF 53/1997 II 222; 2A.346/1992 vom 9. Mai 1995 E. 2, in: ASA 65 S. 51, StE 1995 B 72.11 Nr. 3; vgl. schon BGE 66 I 265 E. 1 S. 269 f.; 62 I 91 E. 2 S. 5 f.). Hingegen vermag ein derartiges Abkommen, da der Idee nach reines Kollisionsrecht, keine neue Steuernorm zu begr�nden oder eine bestehende Norm auszuweiten (Urteile 2C_604/2011 vom 9. Mai 2012 E. 2, in: RDAF 68/2012 II 240, StE 2012 A 32 Nr. 18; 2C_436/2011 vom 13. Dezember 2011 E. 2.1, in: StE 2012 B 82.1 Nr. 6, StR 67/2012 S. 172; BGE 117 Ib 358 E. 3 S. 366; Jessica Salom, in: Robert Danon/Daniel Gutmann/ Xavier Oberson/Pasquale Pistone (Hrsg.), Mod�le de Convention fiscal OCDE concernant le revenu et la fortune, 2014, N. 35 der Vorbemerkungen zu Art. 23 A und B OECD-MA; Xavier Oberson, Pr�cis de droit fiscal international, 4. Aufl. 2014, N. 138 f.; Peter Locher, Einf�hrung in das internationale Steuerrecht der Schweiz, 3. Aufl. 2005, S. 95;�
ders., Die negative Wirkung von Doppelbesteuerungsabkommen, in: ZBJV 124bis /1988 S. 365, insb. 367 ff.; Eric Hess, Die M�glichkeiten und Grenzen der Schweiz auf dem Gebiete der internationalen Zusammenarbeit in Steuersachen, in: ASA 71 S. 125, insb. 130; Peter J. Gm�r, Die Anrechnung von ausl�ndischen Quellensteuern in der Schweiz [pauschale Steueranrechnung], 1976, S. 57).
2.2.3.�In �bereinstimmung mit Art. 10 des Musterabkommens 2012 der OECD zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Verm�gen (nachfolgend:�
OECD-MA)�kennen die von der Schweiz geschlossenen DBA hinsichtlich der Dividendenzahlungen regelm�ssig eine geteilte Steuerhoheit ("Sowohl als auch"-Regelung; Urteile 2C_116/2010 vom 21. Juni 2010 E. 1.1 [DBA CH/FR], in: RDAF 66/2010 II 474, StR 66/2011 S. 54, StE 2011 A 31.2 Nr. 9; 2A.559/2006 vom 2. August 2007 E. 2.1 [DBA CH/US]; 2A.110/2006 vom 12. Oktober 2006 E. 3.1 [DBA CH/FR], in: RDAF 63/2007 II 287; A.266/1980 vom 26. November 1982 [DBA CH/UK]; BGE 110 Ib 246 E. 2a S. 248). Die Abkommen gehen dabei von der unbeschr�nkten Besteuerung im Ans�ssigkeits- (Art. 10 Abs. 1 OECD-MA) und der beschr�nkten Erfassung im Quellenstaat (Abs. 10 Abs. 2 OECD-MA) aus. �bersteigt der unilaterale Steuersatz im Quellenstaat den abkommensrechtlich zul�ssigen H�chstsatz, kann der �berschiessende Steuerbetrag im Quellenstaat zur�ckgefordert werden (sog.�
Erstattungsverfahren). Im Umfang, in welchem die Steuer dem Quellenstaat abkommensgem�ss definitiv zusteht, scheidet das Erstattungsverfahren aus und verbliebt im Quellenstaat eine Sockel- oder Residualsteuer.
2.2.4.�Die Schweiz begegnet diesem Umstand gem�ss st�ndiger Abkommenspraxis und unilateralem Recht mit dem�
Anrechnungsverfahren.�In der franz�sischen Originalfassung f�hrt Art. 23 B Abs. 1 OECD-MA ("M�thode d'imputation") aus:
�1. Lorsqu'un r�sident d'un �tat contractant re�oit des revenus ou poss�de de la fortune qui, conform�ment aux dispositions de la pr�sente Convention, sont imposables dans l'autre �tat contractant, le premier �tat accorde:
�a) sur l'imp�t qu'il per�oit sur les revenus de ce r�sident, une d�duction d'un montant �gal � l'imp�t sur le revenu pay� dans cet autre �tat;
�b) sur l'imp�t qu'il per�oit sur la fortune de ce r�sident, une d�duction d'un montant �gal � l'imp�t sur la fortune pay� dans cet autre �tat.
�Dans l'un ou l'autre cas, cette d�duction ne peut toutefois exc�der la fraction de l'imp�t sur le revenu ou de l'imp�t sur la fortune, calcul� avant d�duction, correspondant selon le cas aux revenus ou � la fortune imposables dans cet autre �tat.
�In inoffizieller deutscher �bersetzung lautet die Bestimmung folgendermassen (zitiert nach Locher, Einf�hrung, S. 606) :
�1. Bezieht eine in einem Vertragsstaat ans�ssige Person Eink�nfte oder hat sie Verm�gen und k�nnen diese Eink�nfte oder dieses Verm�gen nach diesem Abkommen im anderen Vertragsstaat besteuert werden, so rechnet der erstgenannte Staat:
�a) auf die vom Einkommen dieser Person zu erhebende Steuer den Betrag an, der der im anderen Staat gezahlten Steuer vom Einkommen entspricht;
�b) auf die vom Verm�gen dieser Person zu erhebende Steuer den Betrag an, der der in dem anderen Vertragsstaat gezahlten Steuer vom Verm�gen entspricht.
�Der anzurechnende Betrag darf jedoch in beiden F�llen den Teil der vor der Anrechnung ermittelten Steuer vom Einkommen oder vom Verm�gen nicht �bersteigen, der auf die Eink�nfte, die im anderen Staat besteuert werden k�nnen oder auf das Verm�gen, das dort besteuert werden kann, entf�llt.
�Das Musterabkommen ist, wie die weiteren Abkommen der OECD, nicht direkt verbindlich. Es wird aber in der Praxis als Interpretationshilfe zur Auslegung steuerrechtlicher Begriffe und Konstellationen herangezogen, soweit das Musterabkommen mit dem im konkreten Fall massgebenden Doppelbesteuerungsabkommen �bereinstimmt (BGE 140 II 88 E. 4.2 S. 93 f. und E. 6.1 S. 96 [Verrechnungspreise]; 2C_452/2012 vom 7. November 2012 E. 4.6 [Ans�ssigkeit], in: StE 2013 A 32 Nr. 19; 2P.306/2004 / 2A.709/2004 vom 24. Juni 2005 E. 8.1 [Sportler]; Daniel de Vries, Manuel de droit fiscal international, 2012, N. 148 ff.; Stefan Oesterhelt, Bedeutung des OECD-Kommentars f�r die Auslegung von Doppelbesteuerungsabkommen, in: ASA 80 S. 373, insb. 382 ff.; Oberson, a. a. O., N. 115 ff.).
2.3.1.�Gem�ss Art. 2 Abs. 1 lit. e des allgemeinverbindlichen Bundesbeschlusses - seit dem 1. Februar 2013: des Bundesgesetzes (AS 2013 231) - vom 22. Juni 1951 �ber die Durchf�hrung von zwischenstaatlichen Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung (SR 672.2; nachfolgend:�
DBAG)�ist der Bundesrat zust�ndig zu bestimmen, auf welche Weise eine staatsvertraglich vereinbarte Anrechnung von Steuern des andern Vertragsstaates auf die in der Schweiz geschuldeten Steuern durchzuf�hren ist. Im Anschluss daran hat der Bundesrat im Jahr 1967 die Anrechnungsverordnung (PStAV; vorne E. 1.2) erlassen.
2.3.2.�Nach Art. 1 Abs. 2 i. V. m. Art. 2 Abs. 1 PStAV k�nnen in der Schweiz ans�ssige nat�rliche und juristische Personen f�r die in �bereinstimmung mit einem Doppelbesteuerungsabkommen in einem Vertragsstaat erhobene begrenzte Steuer beantragen, dass ihnen auf den aus diesem Vertragsstaat stammenden Ertr�gnissen eine pauschale Steueranrechnung gew�hrt wird (vgl. Urteil 2A.559/2006 vom 2. August 2007 E. 2.2 [DBA CH/US]). Die pauschale Steueranrechnung kann lediglich f�r im Ausland residual (quellen-) besteuerte Kapitalertr�ge beansprucht werden, die in der Schweiz den Einkommenssteuern des Bundes, der Kantone und der Gemeinden (auch tats�chlich) unterliegen (Art. 3 Abs. 1 PStAV). Andernfalls besteht von vornherein keine Doppelbesteuerung. Es gilt das Prinzip "keine inl�ndische Anrechnung der ausl�ndischen Steuer ohne inl�ndische Steuer" (sog.�
"subject to tax"�-Klausel; dazu Urteile 2A.110/2006 vom 12. Oktober 2006 E. 3.2 [DBA CH/FR]; A.266/1980 vom 26. November 1982 E. 2 [DBA CH/UK], in: ASA 52 S. 574, RDAF 40/1984 S. 464; BGE 110 Ib 246 E. 2a S. 248; vgl. Andreas Kolb, in: Franz Wassermeyer/Michael Kempermann [Hrsg.], Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland-Schweiz, 2012, N. 324 zu Art. 24 DBA CH/DE; Max Widmer, Die pauschale Steueranrechnung, Teil 1, in: StR 38/1983 S. 55, insb. 62; Charles Constantin, L'imputation d'imp�ts �trangers, in: RDAF 24/1968 S. 273, insb. 277; Emmanuel Raingeard de la Bl�ti�re, in: Danon/Gutmann/Oberson/Pistone, a. a. O., N. 13 ff. zu Art. 23 B OECD-MA). Ohne inl�ndische Steuer scheidet die pauschale Steueranrechnung damit schon begrifflich aus (Art. 4 ff. PStAV); bei teilweiser Versteuerung kommt es zur Herabsetzung der Anrechnung (Art. 12 PStAV; SILVIA FROHOFER/MARTIN KOCHER, Die pauschale Steueranrechnung, in: ASA 73 S. 513, insb. 532 f.).
2.3.3.��ber das grunds�tzliche Erfordernis des�
"subject to tax"�(Art. 3 Abs. 1 PStAV) hinaus besteht aufgrund von Art. 8 Abs. 2 PStAV eine Beschr�nkung in betraglicher Hinsicht. Diese Norm lautet:
�Der Betrag der pauschalen Steueranrechnung entspricht, vorbeh�ltlich des Art. 12, der Summe der Steuern, die in den Vertragsstaaten von den im Laufe eines Jahres (F�lligkeitsjahres) f�llig gewordenen Ertr�gnissen in �bereinstimmung mit den anwendbaren Doppelbesteuerungsabkommen erhoben worden sind, h�chstens aber der Summe der auf diese Ertr�gnisse entfallenden schweizerischen Steuern (Maximalbetrag).
�Die Funktion des Maximalbetrags bei der pauschalen Steueranrechnung liegt in der Durchsetzung des Systems der gew�hnlichen Anrechnung (Markus Reich/Robert Waldburger, Rechtsprechung im Jahr 2007, zu Urteil 2A.559/2006 vom 2. August 2007 [DBA CH/US], in: FStR 2008 S. 302). Die "gew�hnliche" (beschr�nkte) Anrechnung (�
"ordinary credit"�) steht der unbeschr�nkten Anrechnung der residualen ausl�ndischen Sockelsteuer gegen�ber (�
"full credit"; Frohofer/ Kocher, a. a. O., S. 533 f.). Obergrenze der in der Schweiz vorzunehmenden Anrechnung ausl�ndischer residualer Quellensteuern bildet mithin in jedem Fall der Maximalbetrag (Urteil A.146/1982 vom 1. Februar 1985 [DBA CH/DE], in: ASA 55 S. 158, RDAF 44/1988 S. 33; dazu Kolb, N. 334 ff. zu Art. 24 DBA CH/DE; Oberson, N. 707 ff.; Jendly, S. 362 f.; Constantin, S. 279; Gm�r, S. 67 ff., jeweils a. a. O.; Locher, Einf�hrung, S. 88 und 495 f.). Auf diese Weise verhindert die Anrechnungsverordnung, dass die ausl�ndischen residualen Quellensteuern zu Lasten des inl�ndischen Steuersubstrats aus �brigen Eink�nften gehen (Reich/Waldburger, a. a. O.).
2.3.4.�Bei�
juristischen�Personen entspricht der Maximalbetrag der Summe der einzelnen Steuern des Bundes, der Kantone und Gemeinden, die auf dem Gewinn des F�lligkeitsjahres berechnet werden, unter Ausschluss der Kirchensteuer (Art. 10 Abs. 1 und 2 PStAV). Den Modus der Berechnung umschreibt Art. 10 Abs. 3 PStAV folgendermassen:
�Der Teilbetrag der Gewinnsteuer, der auf die aus den Vertragsstaaten stammenden Ertr�gnisse entf�llt, wird ermittelt, indem die Steuer im Verh�ltnis der aus den Vertragsstaaten stammenden Ertr�gnisse (allenfalls nach Abzug der Schuldzinsen, Unkosten und anderen Abz�ge gem�ss Art. 11) zum gesamten dieser Steuer unterliegenden Reingewinn des F�lligkeitsjahres aufgeteilt wird. Der Teilbetrag kann nicht h�her sein als die tats�chlich geschuldete Steuer.
2.3.5.�Weiter bestimmt Art. 11 Abs. 1 PStAV, dass die Kapitalertr�ge zwecks Berechnung des Maximalbetrags um die Schuldzinsen, die auf sie entfallen, und um die Unkosten, die mit der Erzielung der Ertr�gnisse zusammenh�ngen, gek�rzt werden k�nnen. Das Eidgen�ssische Finanzdepartement (EFD) kann f�r Dividenden und Lizenzgeb�hren pauschale Abz�ge vorsehen (Art. 11 Abs. 2 PStAV). Das Departement hat von dieser Subdelegation Gebrauch gemacht. Gem�ss Art. 1 Abs. 2 der Verordnung 1 des EFD vom 6. Dezember 1967 �ber die pauschale Steueranrechnung (SR 672.201.1) wird der Abzug f�r Unkosten bei Dividenden, die Kapitalgesellschaften und Genossenschaften zugeflossen sind, auf 5 Prozent der verbuchten Dividenden festgesetzt. Die Schuldzinsen sind zus�tzlich zu ber�cksichtigen (Art. 11 Abs. 1 PStAV; JENDLY, a. a. O., S. 366 f.).
3.1.�Es fragt sich, ob die streitbetroffenen Dividenden und Zinsen im Jahr 2006 in der Schweiz in die Gewinnsteuer eingeflossen sind (hinten E. 3.2) und, sofern dies der Fall w�re, ob sie auch anrechnungsrechtlich als besteuert zu gelten haben (Art. 3 Abs. 1 PStAV; hinten E. 3.3). Die Steuerpflichtige ist der Auffassung, die Vorinstanz verletze V�lkerrecht (Art. 95 lit. b BGG), insbesondere den Methodenartikel in den betroffenen DBA, und Bundesrecht (Art. 95 lit. a BGG), so die Art. 8 Abs. 1, Art. 49 Abs. 1 und Art. 127 Abs. 2 BV, ferner Art. 24 Abs. 1 StHG, Art. 3 Abs. 1 und Art. 8 Abs. 1 PStAV.
3.2.�In�
tats�chlicher�Hinsicht ist aufgrund der f�r das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz (Art. 105 Abs. 1 BGG) unbestritten, dass die fraglichen Kapitalertr�ge aus ausl�ndischer Quelle im handelsrechtlichen Abschluss 2006 vollst�ndig, also brutto (Art. 3 Abs. 3 PStAV; Constantin, S. 285; FROHOFER/KOCHER, S. 523, jeweils a. a. O.), erfasst worden sind (vgl. Art. 662a Abs. 2 Ziff. 1 OR in der Fassung vom 4. Oktober 1991). Die Steuerpflichtige wies insgesamt ein handelsrechtliches Nach-Steuer-Ergebnis 2006 von rund Fr. 30,7 Mio. aus. Bei der von ihr gew�hlten Form der Darstellung bestand der Gewinn aus dem Ergebnis des versicherungstechnischen Gesch�fts (Fr. 61,5 Mio.), dem Ergebnis des nichtversicherungstechnischen Gesch�fts (Fr. - 16,7 Mio.) und den verbuchten Steuern (Fr. - 14,1 Mio.; vorne lit. E). F�r die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt ist demgegen�ber massgebend, dass der rechtskr�ftig festgesetzte Gewinn aus einem Betriebsverlust (Fr. 2,3 Mio.) und einem Wertzuwachsgewinn (Fr. 32,6 Mio.) besteht. Diese Auffassung ist insoweit nicht zu beanstanden. Letztlich ist dies eine Frage der Optik, zumal handelsrechtliche und steuerrechtliche Herangehensweise - vorbeh�ltlich steuerlicher Korrekturen - zum selben Gewinn f�hren bzw. f�hren m�ssen. Die streitbetroffenen Ertr�ge sind damit in das gewinnsteuerlich massgebende Ergebnis eingeflossen (Art. 58 Abs. 1 lit. a DBG; Art. 24 Abs. 1 StHG). Mit Recht tr�gt die Steuerpflichtige vor, w�ren die Ertr�gnisse nicht verbucht worden, h�tte sich ein entsprechend geringerer Jahresgewinn eingestellt.
3.3.1.�In�
rechtlicher�Hinsicht stellt sich die Frage, ob die ins gewinnsteuerliche Ergebnis eingeflossenen Kapitalertr�ge auch unter dem Gesichtspunkt der pauschalen Steueranrechnung als besteuert ("subject to tax") gelten k�nnen, wie dies namentlich die Grundsatzbestimmung von Art. 3 Abs. 1 PStAV verlangt. Es ist insbesondere zu pr�fen, ob eine Spartenrechnung am Platz ist, wie die Vorinstanz und die streitbetroffenen Steuerverwaltungen dies annehmen, und was die Steuerpflichtige ausdr�cklich bestreitet. Dies erfordert die Auslegung der Wendung "... der auf diese Ertr�gnisse entfallenden schweizerischen Steuern (Maximalbetrag) " (so namentlich Art. 8 Abs. 2 PStAV).
3.3.2.�Die Vorinstanz erw�gt, die Anrechnungsverordnung diene der Ausf�hrung des jeweiligen DBA. Beispielhaft k�nne auf Art. 25 lit. B Ziff. 2 lit. a des Abkommens vom 9. September 1966 zwischen der Schweiz und Frankreich zur Vermeidung der Doppelbesteuerung auf dem Gebiet der Steuern vom Einkommen und vom Verm�gen und zur Vermeidung von Steuerbetrug und Steuerflucht (SR 0.672.934.91; nachfolgend:�
DBA CH/FR)�verwiesen werden. Der Methodenartikel nach diesem DBA hat, soweit hier interessierend, folgenden Wortlaut (Hervorhebungen durch das Bundesgericht) :
�2. Bezieht eine in der Schweiz ans�ssige Person Dividenden, Zinsen oder Lizenzgeb�hren, die nach den Art. 11-13 in Frankreich besteuert werden k�nnen, so gew�hrt die Schweiz dieser Person auf Antrag eine Entlastung. Diese Entlastung besteht:
�a) in der�
Anrechnung�der nach den Art. 11-13 in Frankreich erhobenen Steuer auf die von den in Rede stehenden Eink�nften dieser Person�
geschuldete schweizerische Steuer, wobei der anzurechnende Betrag jedoch den Teil der von der Anrechnung
ermittelten schweizerischen Steuer�nicht �bersteigen darf, der auf die in Rede stehenden Eink�nfte, die in Frankreich besteuert werden, entf�llt, oder
�b) in einer pauschalen�
Erm�ssigung�der schweizerischen Steuer, oder
�c) in einer teilweisen�
Befreiung�der betreffenden Eink�nfte von der schweizerischen Steuer, mindestens aber im Abzug der in Frankreich erhobenen Steuer vom Bruttobetrag der aus Frankreich bezogenen Eink�nfte.
�In Auslegung der Bestimmung gelangt die Vorinstanz zum Schluss, ein Anspruch auf pauschale Steueranrechnung sei ausgeschlossen. Die erforderliche Spartenrechnung mache klar, dass aufgrund der (doppelbesteuerungsrechtlich gebotenen) objektm�ssigen Zuweisung des Wertzuwachsgewinns an den Kanton Genf am Hauptsteuerdomizil kein verteilbarer Gewinn zur�ckgeblieben sei. Einzig der Wertzuwachsgewinn werde einer - wenn auch nur teilweisen - Besteuerung unterzogen, was bedeute, dass die "im Ausland erzielten Dividendenertr�ge keiner schweizerischen Gewinnsteuer unterliegen". Folglich entfalle die behauptete Doppelbesteuerung der Ertr�ge und er�brige sich die pauschale Steueranrechnung. Die Vorinstanz trifft diese Feststellung sowohl f�r die Kantons- und Gemeindesteuer (Entscheid 2009-232 E. 4d) als auch f�r die direkte Bundessteuer (Entscheid 2009-233 E. 5d). Die beiden andern Steuerverwaltungen schliessen sich dieser Interpretation im Ergebnis an.
3.3.3.�F�r die Auslegung eines Staatsvertrags ist das Wiener �bereinkommen vom 23. Mai 1969 �ber das Recht der Vertr�ge (VRK; SR 0.111) massgebend. Demzufolge ist ein Vertrag nach Treu und Glauben in �bereinstimmung mit der gew�hnlichen, seinen Bestimmungen in ihrem Zusammenhang zukommenden Bedeutung und im Lichte seines Zieles und Zweckes zu w�rdigen (Art. 31 Ziff. 1 VRK; BGE 140 II 167 E. 5.5.2 S. 180 [Quellenbesteuerung des Erwerbseinkommens einer Person aus einem FZA-Staat]; 138 II 524 E. 3.1 S. 526 f. [Zollverg�nstigungen im Grenzbereich]). Das �bereinkommen herrscht auch im Bereich der von der Schweiz geschlossenen DBA (BGE 139 II 404 E. 7.2.1 S. 422 f. [DBA CH/US]). Was hingegen die im Abkommen nicht definierten Begriffe betrifft, verweist Art. 3 Abs. 2 OECD-MA auf die lex fori. Bei Anwendung des DBA durch einen Vertragsstaat hat jeder im Abkommen nicht definierte Ausdruck die Bedeutung, die ihm im Anwendungszeitraum nach dem unilateralen Recht dieses Staates zukommt. Von der Auslegung nach der lex fori ist (nur) abzusehen, wenn der Zusammenhang des Abkommens etwas anders erfordert (dazu Michael Lang, in: Danon/Gutmann/Oberson/Pistone, a. a. O., N. 47 ff. zu Art. 3 OECD-MA; Oberson, a. a. O., N. 123 ff.; FRANK ENGELEN, Interpretation of Tax Treaties under International Law, 2004, S. 549).
3.3.4.�Art. 25 lit. B Ziff. 2 lit. a DBA CH/FR spricht namentlich von der "geschuldeten schweizerischen Steuer" bzw. der "ermittelten schweizerischen Steuer". Dies bringt das Erfordernis des�
"subject to tax"�zum Ausdruck (Art. 3 Abs. 1 PStAV). Im Anschluss daran liegt die Funktion des Maximalbetrags (landesrechtlich Art. 8 Abs. 2 bzw. Art. 10 Abs. 3 Satz 2 PStAV) bei der pauschalen Steueranrechnung in der Durchsetzung des Systems der gew�hnlichen Anrechnung (Reich/ Waldburger, a. a. O., S. 302). Entgegen der Auffassung der Vorinstanz l�sst sich nicht schon in�
grammatikalischer�Auslegung von Art. 25 lit. B Ziff. 2 lit. a DBA CH/FR bzw. Art. 8 Abs. 2 PStAV auf das Erfordernis der Spartenrechnung schliessen. Methodologisch legt Art. 25 lit. B Ziff. 2 lit. a DBA CH/FR sich nicht fest. Dies bekr�ftigt der Blick in den Kommentar 2012 der OECD zu Art. 23 B OECD-MA. Dessen Ziff. 60 h�lt fest: "L'article 23 B fixe les r�gles principales de la m�thode de l'imputation mais ne donne pas de r�gles d�taill�es sur le calcul de l'imputation. Ceci est conforme � la structure g�n�rale de la Convention", wobei hierf�r die unterschiedlichen L�sungen in den Staaten angef�hrt werden.
3.3.5.�Demgegen�ber macht der OECD-Kommentar pr�zise Angaben zur Berechnung des Maximalbetrags, was unter�
teleologischen�Gesichtspunkten bedeutsam ist. So f�hrt der Kommentar in Ziff. 62 aus: "Cette d�duction maximum peut �tre calcul�e soit en r�partissant l'imp�t total qui frappe les revenus totaux en fonction de la proportion existant entre les revenus pour lesquels l'imputation doit �tre accord�e et les revenus totaux (Proportionalmethode; Art. 10 Abs. 3 PStAV betreffend juristische Personen), soit en applicant le taux d'imp�t pour les revenus totaux aux revenus pour lesquels l'imputation doit �tre accord�e" (Steuersatzmethode; Art. 9 Abs. 1 PStAV betreffend nat�rliche Personen).
�Nach der Proportionalmethode gilt es, "l'imp�t total qui frappe les revenus�
totaux�" (vgl. Art. 3 Abs. 1 PStAV) nach dem Verh�ltnis von quellensteuerbelasteten Kapitalertr�gen ("les revenus pour lesquels l'imputation doit �tre accord�e") und Gesamtertr�gen ("les revenus�
totaux")�zu mindern (dazu Raingeard de la Bl�ti�re, a. a. O., N. 30 ff. zu Art. 23 B OECD-MA). Dies entspricht der von Art. 10 Abs. 3 PStAV f�r die juristischen Personen und Personengesellschaften vorgesehenen Methode (vgl. Kolb, a. a. O., N. 337 zu Art. 24 DBA CH/DE ["Verh�ltnis der verbuchten Ertr�gnisse zum gesamten Reingewinn"]; Locher, Einf�hrung, S. 496; Jendly, S. 364). Gleiches gilt f�r die Steuersatzmethode, bei welcher der Steuersatz "pour les revenus�
totaux"�mit den quellensteuerbelasteten Kapitalertr�gen multipliziert wird.
�Die beiden Vorgehensweisen setzen folglich �bereinstimmend voraus, dass vom Gesamtbetrag der Ertr�ge ausgegangen wird, was einer isolierten Betrachtung der quellensteuerbelasteten Kapitalertr�ge entgegen steht. Aus diesem Grund sind die H�chstbetr�ge nicht f�r jede Einkunftsart (quellenbesteuerte ausl�ndische vs. �brige Ertr�ge) gesondert zu ermitteln, sondern "gesamthaft". Das Prinzip des�
"limitation per item of income"�findet im Bereich von Art. 23 B OECD-MA gerade keine Anwendung (Jens Sch�nfeld/Nils H�ck, in: Jens Sch�nfeld/ Xaver Ditz [Hrsg.], Doppelbesteuerungsabkommen, 2013, N. 56 zu Art. 23A/B OECD-MA; KLAUS VOGEL, in: Klaus Vogel/Moris Lehner [Hrsg.], DBA, Kommentar, 5. Aufl. 2008, N. 152 zu Art. 23 OECD-MA; Harald Schaumburg, Internationales Steuerrecht, 2. Aufl. 1998, N. 16.573). Demzufolge er�brigt sich - wie schon auf Ebene der direkten Bundessteuer - anrechnungsrechtlich eine Unterscheidung der Eink�nfte nach Natur (Kapitalertrag oder Grundst�ckgewinn?) oder Herkunft (Kanton A oder B?). Alle steuerbaren Ertr�ge fallen in denselben Topf.
3.3.6.�Nichts anderes ergibt sich unter�
systematischen�Gesichtspunkten. Der Verordnungsgeber hat eine Spartenrechnung nur, aber immerhin vorgesehen, soweit Verwaltungsgesellschaften (Art. 28 Abs. 3 StHG) und gemischte Gesellschaften (Art. 28 Abs. 4 StHG) betroffen sind (Art. 5 Abs. 3 PStAV). Aufgrund der vollen Besteuerung auf Stufe Bund und der kantonalrechtlich eingeschr�nkten Besteuerung ist der Maximalbetrag gesondert zu berechnen. In einer solchen Konstellation ist ohnehin schon von Harmonisierungsrechts wegen eine Spartenrechnung am Platz (Marco Duss/Julia von Ah/Frank Rutishauser, in: Martin Zweifel/Peter Athanas [Hrsg.], Kommentar zum schweizerischen Steuerrecht, Band I/1, StHG, 2. Aufl. 2002, N. 145 ff. zu Art. 28 StHG).
�Die Steuerpflichtige verf�gt �ber kein besonderes Steuerstatut (Art. 28 Abs. 2 ff. StHG), das den Ausschluss oder die Herabsetzung der Anrechnung nach sich z�ge (Art. 4 ff. bzw. Art. 12 PStAV). Nach den f�r das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz handelt es sich bei ihr um eine ordentlich besteuerte, operativ t�tige (Versicherungs-) Gesellschaft. Weder abkommens-, noch harmonisierungs- oder anrechnungsrechtlich ist unter diesen Umst�nden eine Spartenrechnung vorgesehen. Der anderslautende Schluss der Vorinstanz erweist sich als bundesrechtswidrig.
3.3.7.�Die Vorinstanz hat weiter erwogen, Art. 11 PStAV (Ber�cksichtigung von Schuldzinsen, Unkosten und anderen Abz�gen) sei im konkreten Fall ohne Bedeutung. Bei dem von ihr gewonnenen Ergebnis war dieser Aspekt auch nicht zu pr�fen. Anders wird es sich bei der Neubeurteilung verhalten.
3.3.8.�Zum selben Schluss f�hren die Regeln �ber die interkantonale Doppelbesteuerung (Art. 127 Abs. 3 BV), zumal die Vorinstanz und die Steuerverwaltungen ihre Argumentation nicht darauf abst�tzen. Die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt f�hrt pr�zisierend aus, sie w�rde auch bei rein innerkantonalen Verh�ltnissen zum Schluss kommen, es k�nne keine pauschale Steueranrechnung erfolgen. Entscheidend ist, dass landesrechtlich kein Auseinanderfallen der Berechnungsmethoden f�r Bundes- und Kantonsanteil vorgesehen ist. Aufgrund von Art. 8 Abs. 1 Teilsatz 1 PStAV erfolgt die pauschale Steueranrechnung f�r die von Bund, Kantonen und Einwohnergemeinden erhobenen Steuern "gesamthaft" (vorne E. 1.2). "Gesamthaft" ist dar�ber zu befinden, ob die fraglichen Ertr�ge "subject to tax" sind (Art. 3 Abs. 1 PStAV), und ebenso "gesamthaft" ist der Maximalbetrag zu ermitteln (vgl. auch Art. 5 Abs. 3 PStAV e contrario). Im Anschluss daran bestimmt Art. 8 Abs. 1 Teilsatz 2 PStAV, die Anrechnung werde "in einem Betrag" verg�tet. Dieser Gesamtbetrag wird entweder ausbezahlt oder mit Steuern des Bundes, des Kantons oder der Gemeinde verrechnet (Art. 19 Abs. 1 PStAV). Die Zust�ndigkeit liegt beim Sitzkanton (Art. 13 Abs. 2 PStAV; vorne E. 1.4.3).
3.3.9.�Tats�chlich hat der Kanton Basel-Stadt f�r die Kantonssteuer rechtskr�ftig einen Reingewinn von Fr. 30, 3 Mio. veranlagt. Zufolge der interkantonalen Steuerteilung konnte er aber letztlich keine Steuer erheben. Im Gegenzug bezog der Kanton Genf gest�tzt auf seine eigene rechtskr�ftige Veranlagung eine Steuer von Fr. 6,6 Mio. (vorne lit. B und E). Bei Vornahme der gebotenen "Gesamtschau" (so Gm�r, S. 222, im Anschluss an Constantin, S. 282, jeweils a. a. O.) ergibt sich ein "kumuliertes Kantonssteuerbetreffnis" von Fr. 6,6 Mio.
3.3.10.�Zur�
interkantonalen�Repartition der pauschalen Steueranrechnung hat die Schweizerische Steuerkonferenz das Kreisschreiben Nr. 31 vom 29. November 2012 erlassen. Danach ist die pauschale Steueranrechnung grunds�tzlich vom Sitzkanton zu tragen (Ziff. 3.1). In "wirtschaftlich bedeutenden F�llen", worunter Anrechnungsbetreffnisse von Fr. 5'000.-- und mehr pro Gesch�fts- oder F�lligkeitsjahr zu verstehen sind, kann der Sitzkanton indes von etwaigen Betriebsst�tte-Kantonen verlangen, dass diese einen "angemessenen Teil" des Anrechnungsbetrags �bernehmen (Ziff. 3.1 des Kreisschreibens; vgl. schon Max Widmer, Die pauschale Steueranrechnung, Teil 2, in: StR 38/1983 S. 107, insb. 114). Finden die Kantone keine �bereinstimmende L�sung, entscheidet - als Schlichtungsstelle - der Vorstand der Schweizerischen Steuerkonferenz (Ziff. 3.4.3). Wie es sich im Detail mit der interkantonalen Ausgleichung verh�lt, insbesondere in F�llen, in welchen am Hauptsteuerdomizil kein Kantonssteuersubstrat verbleibt, und ob im Kanton Genf tats�chlich eine Betriebsst�tte vorliegt, ist im vorliegenden Verfahren nicht Streitgegenstand. So oder anders ist die Steuerpflichtige berechtigt, den gesamten Anrechnungsbetrag am Hauptsteuerdomizil (Sitzkanton) geltend zu machen. Hierzu wird die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt das Anrechnungsbetreffnis zu ermitteln haben, was bisher noch nicht geschehen ist.
3.4.�Damit er�brigen sich die weiteren materiellrechtlichen R�gen der Steuerpflichtigen.
4.1.�Die Beschwerde erweist sich mithin als begr�ndet. Sie ist im Sinne der Erw�gungen gutzuheissen, und das angefochtene Urteil ist aufzuheben. Die vorliegende Sach- und Rechtslage erfordert die neue Veranlagung der pauschalen Steueranrechnung 2006. Aus diesem Grund ist die Sache zur neuen Entscheidung an die Unterinstanz zur�ckzuweisen (Art. 107 Abs. 2 Satz 2 BGG).
4.2.1.�Die Gerichtskosten werden in der Regel der unterliegenden Partei auferlegt (Art. 65 i. V. m. Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG). (Gegen-) Partei in diesem Sinne ist die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt, ebenso die Eidgen�ssische Steuerverwaltung. Sie verfolgen in ihrer Eigenschaft als Abgabegl�ubigerin Verm�gensinteressen im Sinne von Art. 66 Abs. 4 BGG.
4.2.2.�Wer sich als "�briger Beteiligter" im Sinne von Art. 102 Abs. 1 BGG am Verfahren beteiligt hat, gilt an sich nicht als kostenpflichtige Partei im Sinne von Art. 66 BGG. Die Steuerverwaltung des Kantons Genf ist allerdings antragsgem�ss zum Verfahren beigeladen worden (vorne E. 1.4). Sie hat sich in der Folge auch tats�chlich wie eine Partei verhalten, indem sie Antr�ge gestellt hat und auf diese Weise f�r ihr Steuersubstrat eingetreten ist (Art. 66 Abs. 4 BGG). F�r die Zwecke der Kostenverlegung ist der Kanton Genf daher als Partei zu behandeln (Urteil 2C_116/2011 bis 2C_118/2011 vom 29. August 2011 E. 12.3; BGE 127 V 107 E. 6b S. 111; Hansj�rg Seiler, in: Hansj�rg Seiler/Nicolas von Werdt/Andreas G�ngerich, Bundesgerichtsgesetz, 2007, N. 14 zu Art. 66 BGG). Aufgrund seines Unterliegens wird er kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). In Abweichung von Art. 66 Abs. 5 BGG rechtfertigt sich eine Verteilung im Verh�ltnis von drei Vierteln (Basel-Stadt) zu einem Viertel (Steuerverwaltung des Kantons Genf).
4.2.3.�Die Kosten einer obsiegenden Partei sind ihr grunds�tzlich von der unterliegenden Partei zu ersetzen (Art. 68 Abs. 1 BGG). Praxisgem�ss ist unter den gegebenen Umst�nden ein "�briger Beteiligter" im Sinne von Art. 102 Abs. 1 BGG einer Partei im eigentlichen Sinne gleichzusetzen (Urteil 2C_116/2011 bis 2C_118/2011 vom 29. August 2011 E. 12.2; Bernard Corboz, in: Corboz/Wurzburger/Ferrari/ Fr�sard/Aubry Girardin [Hrsg.], Commentaire de la LTF, 2. Aufl. 2014, N. 19 und 23 zu Art. 68 BGG). Die Kantone Basel-Stadt und Genf haben der Steuerpflichtigen mithin eine Parteientsch�digung auszurichten. Verlegung von Gerichtskosten und Parteientsch�digung erfolgen im selben Verh�ltnis.
4.2.4.�Die Festsetzung der Kosten und Entsch�digung f�r das vorinstanzliche Verfahren wird der Vorinstanz �bertragen (Art. 67 i. V. m. Art. 68 Abs. 5 BGG).
Die Verfahren 2C_64/2013 und 2C_65/2013 werden vereinigt.
Die Beschwerden werden im Sinne der Erw�gungen gutgeheissen; die beiden Urteile der Steuerrekurskommission des Kantons Basel-Stadt vom 20. Oktober 2011 werden aufgehoben, und die Sache wird zur neuen Entscheidung an die Steuerverwaltung des Kantons Basel-Stadt sowie zur Neuregelung der Kosten- und Entsch�digungsfolgen f�r das vorinstanzliche Verfahren an die Steuerrekurskommission des Kantons Basel-Stadt zur�ckgewiesen.
Die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens von insgesamt Fr. 20'000.-- werden zu drei Vierteln dem Kanton Basel-Stadt und zu einem Viertel dem Kanton Genf auferlegt.
Der Beschwerdef�hrerin steht f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine Parteientsch�digung von insgesamt Fr. 10'000.-- zu, die zu drei Vierteln dem Kanton Basel-Stadt und zu einem Viertel dem Kanton Genf auferlegt wird.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, der Steuerrekurskommission des Kantons Basel-Stadt und der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 71
 Art. 24
 BGE 
 Art. 8
 Art. 83
 Art. 89
 Art. 90
 Art. 86
 Art. 18
 Art. 56
 Art. 102
 BGE 
 Art. 102
 Art. 102
 Art. 102
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 95
 BGE 
 BGE 
 Art. 50
 Art. 52
 BGE 
 BGE 
 Art. 23
 Art. 10
 BGE 
 Art. 23
 Art. 2
 Art. 1
 Art. 2
 BGE 
 Art. 24
 Art. 23
 Art. 8
 Art. 12
 Art. 24
 Art. 10
 Art. 11
 Art. 11
 Art. 1
 Art. 8
 Art. 49
 Art. 127
 Art. 24
 Art. 3
 Art. 8
 Art. 662
 Art. 24
 Art. 3
 Art. 8
 Art. 25
 Art. 11
 Art. 11
 BGE 
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 8
 Art. 10
 Art. 25
 Art. 8
 Art. 25
 Art. 23
 Art. 10
 Art. 9
 Art. 3
 Art. 23
 Art. 10
 Art. 24
 Art. 23
 Art. 23
 Art. 23
 Art. 28
 Art. 12
 Art. 11
 Art. 8
 Art. 5
e contrario
 Art. 8
 Art. 66
 Art. 66
 Art. 102
 Art. 66
 BGE 
 Art. 66
 Art. 66
 Art. 102
 Art. 68
 Art. 68