Source: https://verbraucherschutzforum.berlin/2019-04-08/fc-bayern-muenchen-ag-bilanz-194978
Timestamp: 2019-05-23 19:46:05+00:00

Document:
FC Bayern München AG - Bilanz - Verbraucherschutzforum.berlin
FC Bayern München AG – Bilanz
Zusammengefasster Lagebericht und Konzern für das Geschäftsjahr 2017/2018
Die Gesellschaft betreibt auf der chinesischen Handelsplattform „TMALL Global“ einen Onlineshop in Landessprache. Das entsprechende Logistik- und Versandzentrum wird vom Partnerunternehmen Deutsche Post AG (DHL) in Hongkong betrieben.
B Wirtschaftsbericht
Der FC BAYERN MÜNCHEN verfolgt durch jährliche internationale Reisen, sogenannte „Summer Tours“ und regelmäßigen Events eine Steigerung der Präsenz in seinen Zielmärkten USA und China. Diese Aktivitäten dienen einem nachhaltigen Markenausbau und darauf aufbauend einer Steigerung der Einnahmenströme (u.a. im Merchandising und Sponsoring). Dabei sind u.a. Medienkooperationen, Kooperationen im Bereich Jugendfußball (Football Schools), Fanclub-Aktivitäten, Aktivierung mit Sponsoring-Partnern und vor allem digitale Plattformen mit spezifischem, lokalem Content wesentlicher Bestandteil der internationalen Strategie. Hierfür unterhält der FC BAYERN MÜNCHEN in den USA und in China jeweils eine Tochtergesellschaft zur permanenten Betreuung der lokalen Märkte durch Mitarbeiter vor Ort.
Der FC BAYERN MÜNCHEN eV ist mit 290.000 Mitgliedern der größte Sportverein der Welt. Nachfolgend ein Überblick über Kennzahlen aus der digitalen Welt:
– Instagram: 13,3 Millionen Follower
– Facebook: 47,3 Millionen Follower
– Twitter: 6,2 Millionen Follower
– Website: 13,0 Mio. page impressions / Monat
– App: 11,7 Mio. page impressions / Monat
Das Jahresergebnis 2017/2018 im Konzern ist von € 39,2 Mio. im Vorjahr auf € 29,5 Mio. zurückgegangen. Die FC BAYERN MÜNCHEN AG erzielte einen Jahresüberschuss von € 22,0 Mio. (VJ € 33,2 Mio.).
Die Umsatzerlöse des FC BAYERN MÜNCHEN AG Konzerns stiegen im Geschäftsjahr 2017/2018 von € 618,0 Mio. im Vorjahr auf € 648,1 Mio., die sonstigen betrieblichen Erträge gingen von € 22,5 Mio. im Vorjahr auf 9,3 Mio. zurück. Die Gesamtleistung des Konzerns hat damit das Ergebnis des Vorjahres (€ 640,5 Mio.) mit € 657,4 Mio. erneut überschritten.
Bei der FC BAYERN MÜNCHEN AG stiegen die Umsatzerlöse von € 581,8 Mio. auf € 616,1 Mio. Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf € 8,3 Mio. (VJ € 21,3 Mio.).
Die Entwicklung der Gesamtleistung zeigen die folgenden Grafiken:
Entwicklung der Gesamtleistung
Die Ertragssituation im Spielbetrieb ist generell gekennzeichnet durch die ungebrochene Nachfrage der Fans nach Eintrittskarten – sämtliche Heimspiele in der Bundesliga, wie auch alle Partien in der UEFA Champions League, waren ausverkauft. Die Erlöse sind gegenüber der Vorsaison 2016/2017 deutlich gestiegen, hauptsächlich durch die Erträge aus der UEFA Champions League, in der der FC BAYERN MÜNCHEN durch das Erreichen des Halbfinales eine Runde weiterkam als im Vorjahr. Im DFB-Pokal hat der FC BAYERN MÜNCHEN zwar das Finale erreicht, die Einnahmen im Pokal gingen jedoch durch die geringere Anzahl an Heimspielen deutlich um € 4,7 Mio. zurück.
Im Bereich Werbung (Marketing und Sponsoring) bestehen mit allen Top-Sponsoren langfristige Verträge, was eine weitgehend stabile Ertragssituation garantiert. Bei Vertragsverlängerungen können auf Grund der höheren Reichweite und der Stärkung der Marke bessere Konditionen durchgesetzt werden. Dadurch und infolge von Bonuszahlungen für das sportlich bessere Abschneiden gegenüber dem Vorjahr konnten die Einnahmen hier deutlich gesteigert werden. Außerdem vermarktet die FC BAYERN MÜNCHEN AG die Werberechte des FC BAYERN Campus für den FC BAYERN MÜNCHEN eV als Eigentümer des Geländes auf Provisionsbasis.
Die Erlöse im Bereich der medialen Verwertungsrechte resultieren überwiegend aus der zentralen Vermarktung dieser Rechte durch die DFL (Bundesliga) und dem DFB (DFB-Pokal). In der Zentralvermarktung der Medienrechte für die Bundesliga hat 2017/2018 die neue vierjährige Vermarktungsperiode mit deutlich höheren Erträgen begonnen, was auch beim FC BAYERN MÜNCHEN zu deutlich steigenden Einnahmen führt.
Im Bereich Handel sind die Erlöse aus dem Handel mit Merchandisingprodukten um 4,7 % zurückgegangen. Dies konnte durch andere Bereiche wie z.B. das Lizenzgeschäft nicht kompensiert werden, sodass die Einnahmen im Handel leicht gesunken sind.
Die Umsätze im Bereich Allianz Arena resultieren überwiegend aus dem Pachtverhältnis mit der DO & CO München GmbH sowie aus Parkeinnahmen. Aufgrund des Auszugs des TSV München von 1860 zum Saisonende 2016/2017 und der geringeren Anzahl von Heimspielen des FC BAYERN MÜNCHEN im DFB-Pokal haben sich diese plangemäß leicht verringert.
FC BAYERN MÜNCHEN AG Konzern Aufwendungen 2017 / 2018 Aufwendungen 2016 / 2017 Veränderung
Materialaufwand 37,0 Mio. € 38,5 Mio. € -4,0 %
Personalaufwand 315,0 Mio. € 276,1 Mio. € + 14,1 %
Abschreibungen 90,1 Mio. € 81,8 Mio. € + 10,2 %
Übrige Aufwendungen 169,8 Mio. € 178,7 Mio. € -5,0 %
Steuern 16,7 Mio. € 27,0 Mio. € -38,2 %
Gesamt 628,6 Mio. € 602,2 Mio. € + 4,4 %
FC BAYERN MÜNCHEN AG Aufwendungen 2017 / 2018 Aufwendungen 2016 / 2017 Veränderung
Materialaufwand 37,4 Mio. € 38,8 Mio. € -3,6 %
Personalaufwand 302,5 Mio. € 264,9 Mio. € + 14,2 %
Abschreibungen 75,7 Mio. € 68,8 Mio. € + 10,0 %
Übrige Aufwendungen 174,7 Mio. € 178,6 Mio. € -2,2 %
Steuern 12,8 Mio. € 19,8 Mio. € -35,2 %
Gesamt 603,1 Mio. € 570,9 Mio. € + 5,6 %
Der Materialaufwand hat sich analog der Entwicklung der Einnahmen im Bereich Handel reduziert.
Der Personalaufwand ist vor allem im Bereich Lizenzspielbetrieb deutlich gestiegen. Der FC BAYERN MÜNCHEN hat erheblich in den Spielerkader investiert, um sportlich mit den anderen europäischen Spitzenclubs mithalten zu können. Die Personalkostenquote (Gesamtpersonalaufwand, bezogen auf die Gesamtleistung des Konzerns) ist deshalb auf 48 % (VJ 43 %) gestiegen.
Das Abschreibungsvolumen 2017/2018 beläuft sich nach einem Rückgang in 2016/2017 wieder auf dem Niveau von 2015/2016. Die Veränderung in den Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr resultiert überwiegend aus den getätigten Investitionen in den Spielerkader. In der Allianz Arena wurde erheblich in die Infrastruktur investiert, was sich hier in höheren Abschreibungen niederschlägt.
Die übrigen Aufwendungen sind per Saldo leicht gesunken. Dies basiert auf diversen gegenläufigen Effekten:
Die Inbetriebnahme des FC BAYERN Campus ist mit einem erheblichen Anstieg der Ausbildungskosten für das Junior Team verbunden.
a) Grundzüge des Finanzmanagements
Der FC BAYERN MÜNCHEN AG Konzern nimmt die Kapitalmärkte zur Finanzierung des Geschäftsbetriebs nicht in Anspruch und finanziert sich ausschließlich aus Liquiditätsreserven und dem Cashflow.
b) Kapitalstruktur
Kapitalstruktur des FC BAYERN MÜNCHEN AG Konzern 2017 / 2018 2016 / 2017 Veränderung in Prozent
Eigenkapital 456,4 Mio. € 443,5 Mio. € 13,0 Mio. € 2,9 %
Rückstellungen 49,2 Mio. € 41,6 Mio. € 7,6 Mio. € 18,3 %
Verbindlichkeiten 155,3 Mio. € 138,3 Mio. € 17,0 Mio. € 12,3 %
Rechnungsabgrenzungsposten 75,9 Mio. € 52,2 Mio. € 23,7 Mio. € 45,4 %
Gesamt 736,8 Mio. € 675,5 Mio. € 61,3 Mio. € 9,1 %
Kapitalstruktur der FC BAYERN MÜNCHEN AG 2017 / 2018 2016 / 2017 Veränderung in Prozent
Eigenkapital 451,3 Mio. € 445,8 Mio. € 5,5 Mio. € 1,2 %
Rückstellungen 44,5 Mio. € 33,3 Mio. € 11,2 Mio. € 33,6 %
Verbindlichkeiten 141,2 Mio. € 121,4 Mio. € 19,8 Mio. € 16,3 %
Rechnungsabgrenzungsposten 41,4 Mio. € 26,6 Mio. € 14,8 Mio. € 55,5 %
Gesamt 678,5 Mio. € 627,2 Mio. € 51,2 Mio. € 8,2 %
Das Eigenkapital ist im Konzern gegenüber dem Vorjahr um € 13,0 Mio. auf € 456,4 Mio. gestiegen. Infolge der deutlichen Zunahme der Rechnungsabgrenzungsposten (auf Grund von Vorauszahlungen für die Saison 2018/2019) hat sich die Eigenkapitalquote im Konzern von 65,7 % auf 62,0 % und in der FC BAYERN MÜNCHEN AG von 71,1 % auf 66,5 % reduziert.
c) Investitionsanalyse
Die Bilanzsumme des FC BAYERN MÜNCHEN AG Konzerns stieg zum 30.06.2018 gegenüber dem Vorjahresstichtag um € 61,3 Mio. auf € 736,8 Mio.
Vermögen des FC BAYERN MÜNCHEN AG Konzern 2017 / 2018 2016 / 2017 Veränderung in Prozent
Sonstige immaterielle Wirtschaftsgüter 1,6 Mio. € 1,9 Mio. € – 0,3 Mio. € -14,9 %
Lizenzspieler inkl. Anzahlungen 173,1 Mio. € 141,2 Mio. € 31,9 Mio. € 22,6 %
Sachanlagen 257,7 Mio. € 252,1 Mio. € 5,7 Mio. € 2,3 %
Finanzanlagen 15,6 Mio. € 0,0 Mio. € 15,5 Mio. € –
Vorräte 10,9 Mio. € 14,3 Mio. € – 3,4 Mio. € – 24,0 %
Forderungen und sonst. Vermögensgenstände 43,0 Mio. € 58,3 Mio. € – 15,3 Mio. € – 26,2 %
Liquide Mittel 220,8 Mio. € 199,9 Mio. € 20,9 Mio. € 10,4 %
Übrige 14,0 Mio. € 7,8 Mio. € 6,3 Mio. € 80,3 %
Vermögen der FC BAYERN MÜNCHEN AG 2017 / 2018 2016 / 2017 Veränderung in Prozent
Sonstige immaterielle Wirtschaftsgüter 1,4 Mio. € 1,8 Mio. € – 0,4 Mio. € -22,6 %
Lizenzspieler inkl. Anzahlungen 173,1 Mio. € 141,2 Mio. € 32,0 Mio. € 22,6 %
Sachanlagen 35,8 Mio. € 28,1 Mio. € 7,7 Mio. € 27,5 %
Finanzanlagen 243,7 Mio. € 228,4 Mio. € 15,2 Mio. € 6,7 %
Vorräte 10,5 Mio. € 13,9 Mio. € – 3,4 Mio. € -24,4 %
Forderungen und sonst. Vermögensgenstände 38,7 Mio. € 54,4 Mio. € – 15,7 Mio. € -28,9 %
Liquide Mittel 161,6 Mio. € 151,9 Mio. € 9,7 Mio. € 6,4 %
Übrige 13,7 Mio. € 7,5 Mio. € 6,1 Mio. € 81,3 %
Die Zunahme des Gesamtvermögens im Konzern wie auch bei der FC BAYERN MÜNCHEN AG basiert überwiegend auf den Investitionen in den Spielerkader sowie auf der Zunahme der Finanzmittel.
Das Jahresergebnis liegt im Rahmen der Erwartungen. Die Finanz- und Vermögenslage hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich verbessert.
Der Umsatz hat sich im Konzern und in der FC BAYERN MÜNCHEN AG abermals verbessert und konnte neue Rekordmarken setzen.
Trotz der getätigten Investitionen in den Spielerkader und die Infrastruktur konnte wieder ein beachtliches EBIT-Ergebnis sowie eine Steigerung des Cash-Flows erreicht werden.
Der Vorstand der FC BAYERN MÜNCHEN AG ist insgesamt mit dem wirtschaftlichen Verlauf des Geschäftsjahres 2017/2018 sehr zufrieden.
C Prognose-, Chancen- und Risikobericht
1.Risikomanagement
An der deutschen Fußballbundesliga herrscht unverändert großes Interesse, bisher zeigten die für die Weltwirtschaft sowie den europäischen Markt allgemein belastenden Krisen der letzten Jahre keinen oder nur minimalen Einfluss.
Die Fußballbranche lebt vom Interesse der Fans und den daraus resultierenden Vermarktungspotentialen.
Der FC BAYERN MÜNCHEN AG Konzern stellt hier eine in Deutschland und Europa dominierende Marktgröße dar.
Die immer wieder geäußerte Zuschauermüdigkeit auf Grund der starken Stellung des FC BAYERN MÜNCHEN konnte bisher nicht festgestellt werden. Nach wie vor hat die Bundesliga einen sehr hohen Zuschauerschnitt und die Spiele des FC BAYERN MÜNCHEN sind grundsätzlich ausverkauft.
Durch die regelmäßig betriebene Marktforschung, die intensive interne wie externe Beobachtung und Diskussion von Veränderungen werden hinreichende Informationen generiert, um rechtzeitig auf negative Entwicklungen reagieren zu können. Die solide Struktur des Konzerns sowie die vorhandenen Liquiditätsreserven stellen einen weiteren Sicherheitsaspekt dar.
Ein relevantes Umfeld- und Branchenrisiko wird deshalb auf mittel- bis langfristige Sicht nicht gesehen.
Große Chancen und grundsätzlich auch die sportliche Notwendigkeit sieht der FC BAYERN MÜNCHEN in der Förderung und eigenen Ausbildung von jungen Fußballspielern. Egal ob sie später – gut ausgebildet – in der eigenen Lizenzmannschaft oder aber bei anderen Clubs weltweit zum Einsatz kommen, sind die jungen Talente ein wesentlicher Bestandteil der langfristigen Kader- und Transferstrategie. Bereits das bestehende Nachwuchsleistungszentrum in der Säbener Straße gehörte zu den besten Ausbildungsstätten Deutschlands und hat bei der alle drei Jahre durchgeführten Zertifizierung durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) und die Deutsche Fußball Liga (DFL) mit den „allerhöchsten Qualitätsanforderungen“ überzeugt und erneut die Höchstwertung in Form von „3 Sternen“ erhalten.
Im August 2017 wurde das neue 30 Hektar große Nachwuchsleistungszentrum, der FC BAYERN Campus in Betrieb genommen als neue Heimat für die U9 bis U19-Jugendmannschaften sowie der Frauenmannschaften. Es wird das Herzstück und Zentrum der neukonzeptionierten Ausbildungsarbeit des FC BAYERN MÜNCHEN sein. Hier werden auf der Basis eines Dreisäulenprinzips, bestehend aus fußballerischer Förderung, schulischer Begleitung und der Formung von Persönlichkeiten, wesentliche Bausteine für die Nachhaltigkeit des FC BAYERN MÜNCHEN gesetzt. Neben der sportlichen Ausbildung ist eine enge Zusammenarbeit mit Pädagogen und Schulen vorgesehen, auch um der sozialen Verantwortung des Clubs für seine Nachwuchsspieler gerecht zu werden. Seit der Grundsteinlegung im Oktober 2015 wurden hier ein Clubheim, ein Akademiegebäude mit Internatsplätzen, eine Spielstätte für die Jugendmannschaften, sieben weitere Fußballfelder – davon zwei mit Kunstrasen – und die für Athletik, Physiotherapie und Ausbildung wichtige Infrastruktur geschaffen. Im neuen Internat können zunächst 35 Jugendliche umfassend betreut werden. Dazu gibt es vor Ort eine Arztpraxis sowie für das Junior Team ausreichend neue Büros und Besprechungsräume.
Im Bereich der medialen Verwertung kann der FC BAYERN MÜNCHEN die Einnahmen nur sehr eingeschränkt beeinflussen. Die Clubs sind hier abhängig von dem Vermarktungserfolg der DFL im Rahmen der Zentralvermarktung. Zusammen mit der Auslandsvermarktung werden hier die Einnahmen von € 0,8 Mrd. in 2016/2017 auf bis zu € 1,6 Mrd. in 2020/2021 steigen.
In den europäischen Wettbewerben beginnt in 2018/2019 die neue Vermarktungsperiode. Ab dieser Saison kann mit steigenden Einnahmen gerechnet werden.
Weitere Potentiale ergeben sich aus der angestrebten Internationalisierung. Im Juli 2017 reiste die Mannschaft zu vier Freundschaftsspielen nach Asien und 2018 fand wieder eine Summer Tour mit zwei Spielen in den USA statt.
Bei einer konsequenten Entwicklung der Geschäftspolitik werden sich möglicherweise auftretende Erlöseinbußen durch die vorhandenen Liquiditätsreserven ausgleichen lassen. Der Vorstand sieht in der Gesamtbetrachtung keine relevanten Risiken für die mittelfristige Entwicklung des FC BAYERN MÜNCHEN AG Konzerns und der Muttergesellschaft, der FC BAYERN MÜNCHEN AG.
Die bestehenden guten Rahmenbedingungen für den Profifußball zeigen sich national und international als stabil und weitgehend unabhängig von der jeweils nationalen gesamtwirtschaftlichen Situation.
Die Bundesliga Heimspiele des FC BAYERN MÜNCHEN der Saison 2018/2019 sind bereits alle ausverkauft. Für die Spiele in der UEFA Champions League und mögliche DFB-Pokal-Heimspiele wird auch eine 100%ige Auslastung erwartet.
Zugänge: Leon Goretzka (ablösefrei von Schalke 04), Serge Gnabry (Ende Leihe), Renato Sanches (Ende Leihe)
Abgänge: Douglas Costa (Verkauf Juventus Turin), Felix Götze (Vertrag beendet)
Außerdem haben folgende Jugendspieler einen Lizenzspielervertrag erhalten: Franck Evina, Lars Lukas Mai, Meritan Shabani.
Die nationale Fan-Basis und Markenstärke des FC BAYERN MÜNCHEN bleibt die Grundlage für ein nachhaltig erfolgreiches sportliches und wirtschaftliches Handeln. Die wesentlichen Wachstumschancen werden dagegen im internationalen Umfeld erwartet. Die weltweite Markenstärke ist ein wesentlicher Faktor für die notwendige wirtschaftliche Kraft, um auch mit den anderen führenden europäischen Clubs mithalten zu können.
Auf der Basis bestehender langfristiger Verträge erwartet der Vorstand insgesamt ein stabiles Einnahmeniveau für das kommende Geschäftsjahr. Veränderungen können sich aus den Transferaktivitäten ergeben. Für die Sicherung und Steigerung der hohen sportlichen Qualität des Spielerkaders wird weiterhin mit einer steigenden Tendenz des Investitions- und Aufwandsvolumens gerechnet.
Der Vorstand erwartet bei den finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und EBIT für das Geschäftsjahr 2018/2019 grundsätzlich eine leichte Steigerung. Für beide Kenngrößen spielen Transfermaßnahmen eine wesentliche Rolle, welche sich in ihren Auswirkungen nur schwer vorherbestimmen lassen.
Die Umsatzerlöse im Spielbetrieb werden auf einem unverändert stabilen Niveau erwartet. Mit dem Gewinn des Meistertitels 2018 hat sich der FC BAYERN MÜNCHEN wieder für die Königsklasse des europäischen Fußballs, die UEFA Champions League qualifiziert und damit eine wesentliche Grundlage für eine stabile Ertragssituation im Spielbetrieb gelegt. Aufgrund der anhaltenden Nachfrage und der Erweiterung der Hospitalityangebote ergeben sich weitere Ertragspotentiale. Zusätzliche Erträge werden zudem im Sommer 2018 durch die Audi Summer Tour in die USA mit zwei Freundschaftsspielen, einem Vorbereitungsspiel in Österreich sowie einem Freundschaftsspiel gegen Manchester United erzielt.
Eine generelle Erhöhung der Umsätze aus dem Spielbetrieb wäre durch ein Anheben der Eintrittspreise im Stadion denkbar, der FC BAYERN MÜNCHEN fühlt sich dabei aber auch dem Ziel verpflichtet, weiterhin allen gesellschaftlichen Schichten den Zugang zum Top-Fußball zu tragbaren Eintrittspreisen zu geben. In 2018/2019 bleiben die Eintrittspreise deshalb im fünften Jahr stabil, ab dem Folgejahr sollen die Eintrittskartenpreise an die Entwicklung des Lebenshaltungskostenindex angepasst werden.
Auf der Basis bestehender sowie bereits, meist langfristig, abgeschlossener Verträge sowohl im Sponsoring als auch der sonstigen Werbung erwartet der Vorstand im Bereich der Werbung insgesamt stabile Umsatzerlöse für das kommende Geschäftsjahr. Steigerungen sind aus den angestrebten neuen Partnerschaften mit Unternehmen in Asien und Amerika möglich sowie aus der Höherbewertung der Marke FC BAYERN MÜNCHEN bei der Verlängerung bestehender Verträge.
Die Erlöse in der medialen Vermarktung werden sich im Geschäftsjahr 2018/2019 gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr steigern. Auch wenn die DFL, die für die Zentralvermarktung der Medienrechte in der Bundesliga verantwortlich ist, für die neue Vermarktungsperiode 2017/2018 bis 2020/2021 die Einnahmen erheblich verbessern konnte, liegt die Bundesliga hier noch Welten hinter anderen Ligen zurück. Ein weiteres Steigerungspotential liegt hier in der nationalen und internationalen Vermarktung der Bewegtbilder, die auf der Qualität der Liga und verstärkter Präsenz der deutschen Clubs in den Zielmärkten beruht.
In der UEFA Champions League beginnt 2018/2019 eine neue, vierjährige Vermarktungsperiode mit einem höheren Einnahmevolumen und einem gegenüber den Vorjahren geänderten Ausschüttungsmodell. Zu den auch bisher schon verwendeten Ausschüttungssäulen Startgeld, Leistungsprämien, Geldverteilung kommt eine vierte Säule hinzu, die über einen langjährigen Klubkoeffizienten die bisherigen Leistungen der Clubs würdigt.
Im Handel bestehen auf dem erreichten hohen Niveau national stagnierende Tendenzen. Neue Erlöschancen sollen vor allem im internationalen Umfeld erschlossen werden. Um im Handel mittel- und langfristig wettbewerbsfähig zu sein, wurden gezielt Maßnahmen zum Ausbau und zur Modernisierung von Strukturen ergriffen, wie dem Wechsel des Logistikdienstleisters, dem kompletten Redesign der IT- und Backend-Strukturen, der Entwicklung eines EDV-gestützten Lieferantenportals, der Entwicklung eines Onlineshops für Großkunden/Händler usw. Die positiven Effekte dieser Projekte werden in den kommenden Jahren im Umsatz und Ertrag sichtbar werden.
International können bei einer nachhaltigen Bearbeitung der Auslandsmärkte qualitativ wertvolle, weitere Erlösquellen erschlossen werden.
Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erwartet der Vorstand für das kommende Geschäftsjahr ein weitgehend unverändertes Ausgabenniveau.
Für den Leistungsindikator Cash-Flow verfolgt der FC BAYERN MÜNCHEN das Prinzip einer einnahmenorientierten Ausgabepolitik. Für die Zukunft sind weitere erhebliche Investitionen in den Spielerkader und in die Infrastruktur notwendig und geplant. Diese sollen nach den Planungen jedoch vollständig aus der vorhandenen Liquidität und dem erzielten Cash-Flow finanziert werden.
Für das Geschäftsjahr 2018/2019 wird wieder ein positiver Cash-Flow prognostiziert, der zusammen mit den Liquiditätsreserven die Finanzierung notwendiger Investitionen in die Mannschaft, in Projekte der Allianz Arena, in den Neubau eines Verwaltungsgebäudes an der Säbener Straße sowie in die Infrastruktur des Konzerns aus eigenen Mitteln ermöglichen wird.
Die Entwicklung der Vermögenslage hängt stark von Transfer- und Investitionsentscheidungen, v.a. in den Spielerkader ab, die sich schwer planen lassen.
Konzernbilanz zum 30.06.2018
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.547.002,00 1.781.570,00
2. Entgeltlich erworbene Spielerwerte 172.388.324,88 133.667.447,00
3. Geleistete Anzahlungen 845.975,00 174.781.301,88 7.649.242,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 212.844.879,00 217.618.048,09
2. Technische Anlagen und Maschinen 18.343.337,00 12.497.562,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.710.171,06 14.309.876,85
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.839.690,95 257.738.078,01 7.637.313,71
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 561.298,43 25.000,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 15.000.697,85 15.561.996,28 0,00
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 89.262,00 49.576,00
2. Waren 10.785.595,98 10.874.857,98 14.257.546,85
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 36.706.204,66 54.986.618,42
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 303.985,14
3. Sonstige Vermögensgegenstände 6.319.976,70 43.026.181,36 2.990.283,14
IV. KASSENBESTAND, GUTHABEN BEI KREDITINSTITUTEN UND SCHECKS 220.756.012,61 199.899.380,65
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 9.681.757,87 2.479.519,51
D. AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER VERMÖGENSVERRECHNUNG 4.347.959,00 5.300.081,00
736.768.144,99 675.453.050,36
Andere Gewinnrücklagen 116.347.632,71 93.657.808,91
IV. EIGENKAPITALDIFFERENZ AUS WÄHRUNGSUMRECHNUNG -11.543,69 17.150,82
V. KONZERNBILANZGEWINN 29.518.748,27 456.447.384,99 39.189.823,80
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 5.484.093,38 4.488.765,00
2. Steuerrückstellungen 25.958.375,42 16.929.468,91
3. Sonstige Rückstellungen 17.713.678,07 49.156.146,87 20.143.039,83
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.314.316,55 2.979.448,62
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 110.774.662,36 86.441.764,77
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 764.176,88 258,41
4. Sonstige Verbindlichkeiten 40.447.238,76 155.300.394,55 48.842.110,81
– davon aus Steuern: € 23.980.563,96 (Vj.: € 32.284.612,74)
– davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 5.613,16 (Vj.: € 3.954,17)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 75.864.218,58 52.170.862,78
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Juli 2017 bis 30. Juni 2018
€ 2016/2017
1. Umsatzerlöse 648.134.017,79 617.961.236,19
2. Sonstige betriebliche Erträge 9.299.684,87 22.497.107,30
– davon aus Währungsumrechnung € 285.715,68 (Vj: € 698.861,25)
a) Aufwendungen für bezogene Waren 35.169.481,74 36.906.494,60
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.791.532,85 1.581.159,92
36.961.014,59 38.487.654,52
a) Löhne und Gehälter 304.281.871,18 267.526.356,54
– davon für Altersversorgung € 1.929.476,87 (Vj.: € 1.246.631,00) 10.738.435,49 8.600.756,27
315.020.306,67 276.127.112,81
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 90.089.542,07 81.773.099,31
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 168.907.753,01 176.752.529,55
– davon aus Währungsumrechnung € 725.725,33 (Vj.: € 892.411,45)
7. Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 529.118,43 515.235,42
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 55.009,50 0,00
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 59.525,48 366.513,67
– davon aus Abzinsung, bzw. Aufzinsung € 41.086,46 (Vj: € 302.745,16)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 884.896,65 1.988.313,28
– davon aus Abzinsung, bzw. Aufzinsung € 315.104,13 (Vj: € 616.519,12)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 16.422.718,78 25.887.044,80
12. Ergebnis nach Steuern 29.791.124,30 40.324.338,31
13. Sonstige Steuern 272.376,03 1.134.514,51
14. Jahresüberschuss 29.518.748,27 39.189.823,80
KONZERNABSCHLUSS ZUM 30.06.2018
Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2017/2018 (01.07.2017-30.06.2018), bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzernanhang, Konzernkapitalflussrechnung und Konzerneigenkapitalspiegel) wurde nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches aufgestellt. Zudem waren die ergänzenden Bestimmungen des Aktiengesetzes zu beachten.
Allianz Arena Payment GmbH,
Arena Stadion Beteiligungs GmbH & Co. KG,
FC BAYERN MÜNCHEN Service AG & Co. KG und
enden am 30.06.2018. Die Aufstellung von Zwischenabschlüssen für Zwecke der Konzernrechnungslegung entfällt deshalb.
Das Geschäftsjahr der FC BAYERN MUNICH (Shanghai) Co., Ltd. endet am 31.12. Auf den 30.06.2018 wurde ein Zwischenabschluss aufgestellt.
Der Konsolidierungskreis umfasst das Mutterunternehmen und zehn Tochterunternehmen, für die eine Vollkonsolidierung gem. §§ 300 ff. HGB durchgeführt wird, sowie ein assoziiertes Unternehmen, das gem. §§ 311, 312 HGB at equity einbezogen wird.
Die Kapitalkonsolidierung für die in den Geschäftsjahren 2014/2015 und 2016/2017 erworbenen Tochterunternehmen erfolgt nach der Neubewertungsmethode. Die Erstkonsolidierung für diese Unternehmen stellt auf den 29.12.2014, bzw. den 23.08.2016 ab.
Im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogene Unternehmen:
FC BAYERN MUNICH (Shanghai) Co., Ltd., Shanghai
Die Vermögensgegenstände des immateriellen Anlage- und des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten – vermindert um nutzungsbedingte planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen – bewertet. Es sind keine immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aktiviert, die nicht entgeltlich erworben wurden.
Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode in Anlehnung an die steuerlichen Abschreibungstabellen. Die geringwertigen Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis netto € 410,00, seit 01.01.2018 bis netto € 800,00 werden bereits im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Gleichzeitig wird ein Abgang im Jahr des Zugangs unterstellt.
Rückstellungen sind ausschließlich i m Rahmen des § 249 Abs. 1 HGB gebildet worden und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Preis- und Kostensteigerungen wurden berücksichtigt. Rückstellungen, mit Ausnahme der Altersversorgungsrückstellungen, mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden restlaufzeitkongruent auf Basis der durch die Deutsche Bundesbank veröffentlichten Zinssätze diskontiert.
Altersversorgungsrückstellungen werden nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) auf Basis der Sterbetafeln 2005 G Heubeck und unter Zugrundelegung des jeweiligen Finanzierungsendalters (zwischen 60 und 65 Jahre) auf Basis des durchschnittlichen Marktzinses für eine Restlaufzeit von 15 Jahren in Höhe von 3,53 % diskontiert. Ein Lohn-, Gehalts- und Rententrend ist nicht zu berücksichtigen. Die insolvenzsicher verpfändeten Rückdeckungsansprüche aus Versicherungen werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mit der Rückstellung für Pensionen verrechnet. Der Zeitwert der verpfändeten Rückdeckungsansprüche wurde mit dem vom Versicherungsunternehmen mitgeteilten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Vertrages angesetzt.
– Konzernanlagenspiegel
€ Stand 30.06.2018
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.943.631,72 806.709,15 149.242,00 84.677,16 9.814.905,71
2. Entgeltlich erworbene Spielerwerte 407.003.845,32 114.275.759,88 7.500.000,00 33.750.000,00 495.029.605,20
3. Geleistete Anzahlungen 7.649.242,00 845.975,00 -7.649.242,00 0,00 845.975,00
423.596.719,04 115.928.444,03 0,00 33.834.677,16 505.690.485,91
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 344.734.311,99 6.071.972,33 746.926,42 2.424.209,35 349.129.001,39
2. Technische Anlagen und Maschinen 64.842.704,21 5.127.364,16 4.697.619,03 3.194.972,73 71.472.714,67
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 36.119.274,39 6.612.349,34 200.011,43 1.295.471,40 41.636.163,76
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.637.313,71 8.846.934,12 -5.644.556,88 0,00 10.839.690,95
453.333.604,30 26.658.619,95 0,00 6.914.653,48 473.077.570,77
1. Beteilungen an assoziierten Unternehmen 25.000,00 536.298,43 0,00 0,00 561.298,43
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 15.000.697,85 0,00 0,00 15.000.697,85
3. Sonstige Ausleihungen 32.657.800,00 847.905,05 0,00 995.387,43 32.510.317,62
32.682.800,00 16.384.901,33 0,00 995.387,43 48.072.313,90
909.613.123,34 158.971.965,31 0,00 41.744.718,07 1.026.840.370,58
kummulierte Abschreibungen Verrechnung und Ausweis § 246 Abs. 2 Satz 2 und 3 HGB
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.162.061,72 1.190.519,15 0,00 84.677,16 8.267.903,71
2. Entgeltlich erworbene Spielerwerte 273.336.398,32 68.921.549,00 0,00 19.616.667,00 322.641.280,32
280.498.460,04 70.112.068,15 0,00 19.701.344,16 330.909.184,03
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 127.116.263,90 10.720.839,20 0,00 1.552.980,71 136.284.122,39
2. Technische Anlagen und Maschinen 52.345.142,21 3.908.722,19 0,00 3.124.486,73 53.129.377,67
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 21.809.397,54 5.347.912,53 0,00 1.231.317,37 25.925.992,70
201.270.803,65 19.977.473,92 0,00 5.908.784,81 215.339.492,76
1. Beteilungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 32.510.317,62
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 32.510.317,62
481.769.263,69 90.089.542,07 0,00 25.610.128,97 546.248.676,79 32.510.317,62
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.781.570,00 1.547.002,00
2. Entgeltlich erworbene Spielerwerte 133.667.447,00 172.388.324,88
3. Geleistete Anzahlungen 7.649.242,00 845.975,00
143.098.259,00 174.781.301,88
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 217.618.048,09 212.844.879,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 12.497.562,00 18.343.337,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.309.876,85 15.710.171,06
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.637.313,71 10.839.690,95
252.062.800,65 257.738.078,01
1. Beteilungen an assoziierten Unternehmen 25.000,00 561.298,43
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 15.000.697,85
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
25.000,00 15.561.996,28
395.186.059,65 448.081.376,17
– Forderungen aus Lieferungen und Leistungen T€ 1.466 (Vorjahr: T€ 1.628)
– Sonstige Vermögensgegenstände T€ 63 (Vorjahr: T€ 55)
Das Grundkapital ist eingeteilt in 30.000.000 auf den Namen lautende Stückaktien. Gesellschafter
Stand 30.06.2017 T€ 280.593
Stand 30.06.2017 T€ 93.658
Einstellung aus dem Bilanzgewinn 2016/2017 T€ 22.690
Eine Dotierung der gesetzlichen Rücklage gem. § 150 AktG ist nicht erforderlich. Der Reservefonds ist durch die Kapitalrücklage voll dotiert.
Gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB zum 30.06.2018 verrechnete Beträge:
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände: T€ 32.510
Beizulegender Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände: T€ 32.510
Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung: T€ 33.646
Verrechneter Zinsaufwand aus Aufzinsung der Pensionsverpflichtung: T€ 1.147
Verrechnete Erträge aus verpfändeten Rückdeckungsversicherungen: T€ 848
Der Erfüllungsbetrag der erteilten Pensionszusagen auf Basis des zugrunde gelegten 10 Jahres-Durchschnitts bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren (Zinssatz 3,53 %) beträgt T€ 33.646. Bei Anwendung des (bisherigen) 7 Jahres-Durchschnitts und einer Restlaufzeit von 15 Jahren (Zinssatz 2,64 %) hätte sich ein Erfüllungsbetrag von T€ 37.609 ergeben. Der Unterschiedsbetrag aus der geänderten Ermittlung des Abzinsungssatzes beträgt damit T€ 3.963. In Höhe dieses Unterschiedsbetrags liegt eine Ausschüttungssperre vor.
T€ mehr als 1 Laufzeit Jahr
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.314 3.314 2.980 0 0 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 110.775 85.424 59.115 25.351 27.326 0
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 764 764 0 0 0 0
4. Sonstige Verbindlichkeiten 40.447 40.447 48.842 0 0 0
– davon aus Steuern 23.981 23.981 32.285 0 0 0
– davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 6 6 4 0 0 0
155.300 129.949 110.937 25.351 27.326 0
– davon aus Steuern – keine
– davon im Rahmen der sozialen Sicherheit – keine
Zum Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse aus Bürgschaften für Verbindlichkeiten gegenüber Vermietern und Sicherungsnehmern in Höhe von T€ 548. Eine Inanspruchnahme aus den Avalen ist auf Grund der Bonität der Schuldner am Bilanzstichtag nicht zu erwarten.
Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 21.270. Die finanziellen Verpflichtungen sind zum Teil von in der Zukunft liegenden Ereignissen abhängig.
Im Geschäftsjahr 2017/2018 konnten Umsatzerlöse in Höhe von T€ 648.134 (Vorjahr T€ 617.961) erzielt werden.
Spielbetrieb T€ 190.568 29,4 %
Werbung und Sponsoring T€ 196.442 30,3 %
Medienvermarktung T€ 107.823 16,6 %
Handel und Sonstiges T€ 153.301 23,7 %
Steuerberatungsleistungen € 0,2 Mio.
sonstige Leistungen € 0,2 Mio.
Bilanzgewinn zum 30.06.2017 T€ 39.190
Ausschüttung Dividenden T€ – 16.500
Einstellung in andere Gewinnrücklagen T€ – 22.690
Jahresüberschuss T€ 29.519
Der Bilanzgewinn steht in Höhe von T€ 25.556 zur Ausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung. Ausschüttungsgesperrt sind T€ 3.963 gem. § 253 Abs. 6 HGB.
Der Vorstand schlägt vor von dem Bilanzgewinn eine Dividende von € 0,40 je Aktie auszuschütten und den Rest in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen.
E.6. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen
Jan-Christian Dreesen stellvertretender Vorstandsvorsitzender
Prof. Rupert Stadler stellvertretender Vorsitzender
Dr. Werner Zedelius stellvertretender Vorsitzender
Vorstandsmitglied der Allianz SE (bis 31.12.2017)
Senior Advisor Allianz SE (seit 01.01.2018)
Dr. Theodor Weimer Vorstandssprecher UniCredit Bank AG (bis 31.12.2017)
CEO Deutsche Börse AG (seit 01.01.2018)
Prof. Dr. Martin Winterkorn Manager
Der Aufsichtsrat erhielt eine Vergütung im Geschäftsjahr in Höhe von T€ 625. Im Geschäftsjahr 2017/2018 belaufen sich die Bezüge der Vorstände auf T€ 9.434. Kredite an Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wurden nicht gewährt.
Der FC BAYERN MÜNCHEN AG Konzern hat in der Verwaltung durchschnittlich 618 Mitarbeiter und im Trainings- und Spielbetrieb 274 Mitarbeiter beschäftigt.
Die Zahlen umfassen auch eine Vielzahl von Teilzeit- und Aushilfskräften, die zur Abdeckung von Belastungsspitzen – vor allen an Spieltagen – notwendig sind.
Verwaltung/Geschäftsstelle 618
Trainings- und Spielbetrieb 148
Trainer/Lehrer 21
Lizenzspieler/-innen 52
Ordnungsdienst 75
Amateurspielbetrieb 126
Amateurspieler 37
Amateurspielerinnen 42
Jugendspieler 47
Karl-Heinz Rummenigg, Vorstandsvorsitzender
Jan-Christian Dreesen stellvertretender, Vorstandsvorsitzender
(T€) 1. Juli 2017 bis 30. Juni 2018 1. Juli 2016 bis 30. Juni 2017
laufende Geschäftstätigkeit (indirekte Methode)
+/- Periodenergebnis 29.519 39.190
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 90.090 81.773
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen (ohne Zunahme/Abnahme der Rückstellungen aufgrund von Ertragsteuern) -634 -4.857
-/+ Sonstige zahlungsunwirksame Erträge und Aufwendungen -29 -2
-/+ Zunahme /Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 11.485 35.284
+/- Zunahme /Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 40.730 -32.132
-/+ Gewinn /Verlust aus dem Abgang von Anlagevermögens -13.245 -40.104
+/- Zinsaufwendungen/Zinserträge 770 1.622
+/- Zahlungsunwirksame Erträge und Aufwendungen aufgrund von Auf- bzw. Abzinsung -274 -314
– Sonstige Beteiligungsertäge -529 -515
+/- Ertragsteueraufwand/Ertragsteuerertrag 16.423 25.887
-/+ Ertragsteuerzahlungen -7.389 -18.023
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 166.917 87.809
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 28.052 35.514
– Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -115.928 -35.099
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 331 29
– Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -26.658 -11.625
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 995 5.208
– Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -16.384 -8.712
+ Erhaltene Zinsen 73 64
+ Erhaltene Dividenden 529 515
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -128.990 -14.106
– Gezahlte Zinsen -570 -1.372
– Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens -16.500 -12.000
– Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter 0
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -17.070 -13.372
= Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 20.855 60.331
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 199.899 139.568
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 220.756 199.899
Gezeichnetes Kapital Eigene Anteile
Stammaktien Vorzugsaktien Summe Stammaktien Vorzugsaktien Summe
Stand 30.06.2017 30.000.000,00 0,00 30.000.000,00 0,00 0,00 0,00
Ausgabe von Anteilen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Einziehung von Anteilen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausschüttung 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand 30.06.2018 30.000.000,00 0,00 30.000.000,00 0,00 0,00 0,00
Stand 30.06.2017 0,00 0,00 0,00 30.000.000,00
Ausgabe von Anteilen 0,00 0,00 0,00 0,00
Erwerb/Veräußerung eigener Anteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Einziehung von Anteilen 0,00 0,00 0,00 0,00
Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln 0,00 0,00 0,00 0,00
Einforderung/Einzahlung bisher nicht eingeforderter Einlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00 0,00 0,00
Stand 30.06.2018 0,00 0,00 0,00 30.000.000,00
Kapitalrücklage Gewinnrücklagen
nach § 272 Abs. 2 Nr. 1-3 HGB nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB Summe gesetzliche Rücklage nach § 272 Abs. 4 HGB satzungsmäßige Rücklagen
Stand 30.06.2017 11.392.547,70 269.200.000,00 280.592.547,70 0,00 0,00 0,00
Stand 30.06.2018 11.392.547,70 269.200.000,00 280.592.547,70 0,00 0,00 0,00
Stand 30.06.2017 93.657.808,91 93.657.808,91 374.250.356,61
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 22.689.823,80 22.689.823,80 22.689.823,80
Eigenkapitaldifferenzen aus Währungsumrechnung Gewinnvortrag/ Verlustvortrag Konzernjahresüberschuss /-fehlbetrag der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Summe
Stand 30.06.2017 17.150,82 39.189.823,80 0,00 443.457.331,23
Kapitalerhöhung/- herabsetzung
Einstellung in/Entnahme aus Rücklagen 0,00 -22.689.823,80 0,00 0,00
Ausschüttung 0,00 -16.500.000,00 0,00 -16.500.000,00
Währungsumrechnung -28.694,51 0,00 0,00 -28.694,51
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00 29.518.748,27 29.518.748,27
Stand 30.06.2018 -11.543,69 0,00 29.518.748,27 456.447.384,99
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Egenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
Stand 30.06.2017 0,00 0,00
Stand 30.06.2017 0,00 0,00 443.457.331,23
Ausschüttung 0,00 0,00 -16.500.000,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 -28.694,51
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00 29.518.748,27
Wir haben den von der FC BAYERN MÜNCHEN AG aufgestellten Konzernabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel – und den zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.07.2017 bis 30.06.2018 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und zusammengefassten Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den zusammengefassten Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den zusammengefassten Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und zusammengefassten Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der zusammengefasste Lagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 14. August 2018
R H S Rein ■ Hambrecht ■ Singer GmbH
Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2017/2018
In dem Berichtsjahr 2017/2018 hat sich der Aufsichtsrat eingehend mit der Lage der Gesellschaft befasst, die Geschäftsführung des Vorstands laufend überwacht und beratend begleitet und damit seine gesetzlichen und satzungsgemäßen Aufgaben wahrgenommen.
In insgesamt vier Sitzungen im Berichtsjahr, die am 28. August 2017, 13. November 2017, 26. Februar 2018 sowie 07. Mai 2018 stattfanden, hat der Aufsichtsrat mit dem Vorstand die laufende Geschäftstätigkeit und alle wichtigen Entscheidungen des Unternehmens beraten.
Im Berichtsjahr bestanden im Aufsichtsrat ein Präsidialausschuss sowie ein Prüfungsausschuss. Der Präsidialausschuss bestand aus vier Mitgliedern. Der Prüfungsausschuss bestand aus drei Mitgliedern. Der Prüfungsausschuss trat im Berichtsjahr insgesamt dreimal zusammen. Der Präsidialausschuss trat einmal zusammen und hielt drei Telefonkonferenzen ab.
Der von der Hauptversammlung gewählte Abschlussprüfer, die Rein Hambrecht Singer GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, München, hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und Konzernabschluss sowie den Lagebericht und Konzernlagebericht der FC Bayern München AG zum 30. Juni 2018 geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Auch der Aufsichtsrat hat diese Unterlagen eingehend geprüft und sich dabei insbesondere eingehend mit dem Prüfungsbericht des Abschlussprüfers befasst.
Im Vorstand und Aufsichtsrat gab es weder im Berichtsjahr noch in der Zeit danach personelle Veränderungen.
AKW Laufzeiten:Verfassungsklage

References: § 249
 § 246
 § 150
 § 246
 § 253
 § 272
 § 272
 § 272
 § 317