Source: http://gav-service.ch/Contract.aspx?stellaNumber=909004&versionName=1
Timestamp: 2017-07-23 02:46:40+00:00

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GAV-ÜbersichtStammdatenGAV-TypFirmenvertragBranchePost/Transport/LogistikVerantwortliche/r für den GAVDaniel Münger (syndicom)Geltungsbereicheörtlicher GeltungsbereichFirmenvertrag (Post; ganze Schweiz) Artikel 1betrieblicher GeltungsbereichDieser GAV gilt für die Mitarbeitenden von PostAuto Management AG, PostAuto Schweiz AG, PostAuto Mobilitätslösungen AG und PostAuto Produktions AG (nachfolgend Arbeitgeberin oder PostAuto), die in einem Arbeitsverhältnis gemäss Art. 319 ff. OR stehen. Artikel 1persönlicher GeltungsbereichVom Geltungsbereich dieses GAV ausgenommen sind die unten aufgeführten Personalgruppen, wobei die in den Buchstaben a bis c vom Geltungsbereich ausgenommenen Mitarbeitenden 10 Prozent der Mitarbeitenden von PostAuto nicht übersteigen dürfen: a. Mitarbeitende oberhalb Funktionsstufe 9 b. Mitarbeitende in Führungs-, Spezialisten- und Projektleitungsfunktionen, die per 31. Dezember 2015 einem Kader- oder Spezialistenreglement unterstellt sind c. Weitere bisherige Mitarbeitende auf eigenen Antrag und Neueintretende d. Praktikantinnen und Praktikanten Artikel 1allgemeinverbindlich erklärter örtlicher GeltungsbereichFirmenvertrag (Post; ganze Schweiz) Artikel 1allgemeinverbindlich erklärter betrieblicher GeltungsbereichDieser GAV gilt für die Mitarbeitenden von PostAuto Management AG, PostAuto Schweiz AG, PostAuto Mobilitätslösungen AG und PostAuto Produktions AG (nachfolgend Arbeitgeberin oder PostAuto), die in einem Arbeitsverhältnis gemäss Art. 319 ff. OR stehen. Artikel 1allgemeinverbindlich erklärter persönlicher GeltungsbereichVom Geltungsbereich dieses GAV ausgenommen sind die unten aufgeführten Personalgruppen, wobei die in den Buchstaben a bis c vom Geltungsbereich ausgenommenen Mitarbeitenden 10 Prozent der Mitarbeitenden von PostAuto nicht übersteigen dürfen: a. Mitarbeitende oberhalb Funktionsstufe 9 b. Mitarbeitende in Führungs-, Spezialisten- und Projektleitungsfunktionen, die per 31. Dezember 2015 einem Kader- oder Spezialistenreglement unterstellt sind c. Weitere bisherige Mitarbeitende auf eigenen Antrag und Neueintretende d. Praktikantinnen und Praktikanten Artikel 1 Leihpersonal: Leiharbeitende, die im Geltungsbereich dieses GAV eingesetzt werden, dürfen bei PostAuto ununterbrochen maximal für die Dauer von zwölf Monaten eingesetzt werden. Will PostAuto die Leiharbeiterin bzw. den Leiharbeiter über diese Dauer weiterbeschäftigen, so hat sie ihr/ihm einen Arbeitsvertrag gestützt auf diesen GAV anzubieten. Bei konzerninternem Personalverleih analog. Beim Abschluss von Verträgen mit Personalverleihfirmen vereinbart PostAuto, dass für die Leiharbeitenden betreffend Arbeitszeit und Lohn die Bestimmungen dieses GAV angewendet werden. Artikel 2.6Vertragsdauerautomatische Vertragsverlängerung / VerlängerungsklauselDie Vertragsparteien verpflichten sich, spätestens sechs Monate vor Ablauf der Geltungsdauer Verhandlungen zu einem neuen GAV aufzunehmen. Artikel 4AuskünfteAuskünfte / Bezugsadresse / paritätische Kommissionsyndicom - Gewerkschaft Medien und Kommunikation Daniel Münger Monbijoustrasse 33 Postfach 6336 3001 Bern 058 817 18 18 mail@syndicom.chArbeitsbedingungenLohn und LohnbestandteileLöhne / MindestlöhneLohnbänder 2016 Funktionsstufe (vgl. Funktionsraster und Anhang 2)Region ARegion BRegion CRegion DFS 154 80052 40051 20050 000FS 254 80052 40051 20050 000FS 355 25952 85951 65950 459FS 460 24257 84256 64255 442FS 565 31662 91661 71660 516FS 669 42967 02965 82964 629FS 775 29772 89771 69770 497FS 881 87579 47578 27577 075FS 989 43187 03185 83184 631 Lohnregionen: Zuordnung politischer Gemeinden zu einer Lohnregion, vgl. Anhang 2 (Artikel 6.2). Sämtliche Gemeinden, die nicht in der Liste aufgeführt sind, sind der Region D zugeordnet. Massgebend für die Zuordnung der Mitarbeitenden zu einer Lohnregion ist der Arbeitsort. Der Divisor für die Umrechnung eines Jahreslohns in einen Stundenlohn beträgt 2192. Der Lohn für 20-jährige Mitarbeitende ohne abgeschlossene Berufslehre beträgt mindestens CHF 50'000.-- brutto im Jahr, für 18-jährige Beschäftigte ohne abgeschlossene Berufslehre CHF 47'620.-- brutto im Jahr (werden jüngere Personen angestellt, so kann der Anfangslohn um bis zu 10 % reduziert werden). Art. 2.19.3.2, Anhang 2 Nachgewährung im Todesfall: Die Arbeitgeberin bezahlt den Hinterbliebenen beim Tod der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters insgesamt einen Sechstel des Jahreslohns. Die Familienzulagen werden noch für den laufenden Monat und die drei darauffolgenden Monate ausgerichtet. Bei Bedürftigkeit der Hinterbliebenen kann die Arbeitgeberin weitere Zahlungen an diese leisten, wenn die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter nachgewiesenermassen zu ihrem Unterhalt beigetragen hat. Die Hinterbliebenen können ein entsprechendes Gesuch an die Arbeitgeberin richten. Die Gesamtbezüge der Hinterbliebenen dürfen zusammen mit den jährlichen Barleistungen der Invalidenversicherung, der Alters- und Hinterlassenenversicherung, einer Pensionskasse, einer Unfallversicherung und einer Haftpflichtversicherung den Betrag des zuletzt bezogenen Jahreslohns nicht übersteigen. Artikel 2.21.8Lohnkategorienvgl. Art. 2.19.3.2: Funktionentabelle Überführung bisheriger Löhne: Die Löhne (exklusive Zulagen und Prämien) der Mitarbeitenden, deren Arbeitsverhältnisse mit der Arbeitgeberin vor dem 1. Januar 2016 begonnen haben, bleiben mit dem Inkrafttreten dieses GAV ohne anderslautende individuelle schriftliche Vereinbarung zwischen Arbeitgeberin und der Mitarbeiterin bzw. dem Mitarbeiter unverändert. Mitarbeitenden, die vor dem 1. Januar 2016 Anspruch auf eine fixe Arbeitsmarktzulage hatten, wird diese Zulage in den Lohn integriert. Löhne von Mitarbeitenden, die ab dem 1. Januar 2016 über dem jeweils anwendbaren Lohnband liegen, bleiben solange unverändert, bis sie innerhalb dieses Lohnbandes liegen. Löhne von Mitarbeitenden, die ab dem 1. Januar 2016 unter dem jeweils anwendbaren Lohnband liegen, werden in zwei Schritten wie folgt angepasst: a. Am 1. Januar 2017 mindestens bis 3 Prozent unterhalb des massgebenden Lohnbandes gemäss diesem GAV b. Am 1. Januar 2018 mindestens bis zum unteren Wert des anwendbaren Lohnbandes gemäss diesem GAV Anhang 3: Artikel 7.4LohnerhöhungZur Information: Lohnverhandlungen Die GAV-Parteien können jeweils bis 15. November schriftlich Verhandlungen über kollektive Massnahmen zur Entlöhnung für das Folgejahr verlangen. Die Lohnmassnahmen werden jeweils im April umgesetzt. Artikel 3.1Jahresendzulage / 13. Monatslohn / Gratifikation / Dienstaltersgeschenke13. Monatslohn: Die Auszahlung des Jahreslohnes erfolgt in 13 Teilen. Die 13. Rate wird im November und bei Ein- und Austritt im Kalenderjahr pro rata temporis ausbezahlt. Der Anteil des 13. Monatslohns ist im Stundenlohn inbegriffen. Artikel 2.19.1 Treueprämie: Die Mitarbeitenden haben jeweils nach Vollendung von fünf Anstellungsjahren Anspruch auf eine Treueprämie. Die Mitarbeitenden können wählen zwischen einer Woche Ferien oder 1500 Franken, pro rata Beschäftigungsgrad Übergangsbestimmungen: Treueprämie Mitarbeitende, die während der Geltungsdauer dieses GAV das 25., 30., 35., 40., 45. oder 50. Anstellungsjahr bei der Arbeitgeberin vollenden, haben Anspruch auf vier Wochen zusätzliche Ferien. Eine Abgeltung in Geld ist ausgeschlossen. Die Ferien können in einem oder in zwei Teilen bezogen werden. Mitarbeitende, die während der Geltungsdauer dieses GAV das 20. Anstellungsjahr bei der Arbeitgeberin vollenden, haben Anspruch auf drei Wochen zusätzliche Ferien. Eine Abgeltung in Geld ist ausgeschlossen. Die Ferien können in einem oder in zwei Teilen bezogen werden. Der Anspruch gemäss Abs. 1 oder Abs. 2 besteht höchstens einmal pro Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter. Anschliessend gilt Ziff. 2.20 (Treueprämie). In den Fällen gemäss Abs. 1 und Abs. 2 besteht kein Anspruch auf die Treueprämie gemäss Ziff. 2.20. Mitarbeitende mit Eintrittsjahr 2009 oder 2010 erhalten im Januar 2016 eine Treueprämie von 500 Franken, pro rata Beschäftigungsgrad. Artikel 2.20, Anhang 3: Artikel 7.5KinderzulagenFamilienzulagen: Falls das anwendbare kantonale Recht keine höheren Zulagen vorsieht, beträgt die Kinderzulage (bis zum vollendeten 16. Altersjahr) 260 Franken und die Ausbildungszulage (maximal bis zur Vollendung des 25. Altersjahres) 320 Franken pro Kind und Monat. Artikel 2.19.4LohnzuschlägeÜberstunden / ÜberzeitRegelungen für Mitarbeitende im Betrieb: Überzeit: die über den Dienstplan hinausgehende Arbeitszeit. Überzeit ist innerhalb von 56 Tagen durch Freizeit von gleicher Dauer auszugleichen. Die Arbeitgeberin und die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter vereinbaren den Zeitpunkt des Ausgleichs; sie können wenn nötig die Frist erstrecken. Ist der Ausgleich innerhalb der vereinbarten Frist nicht möglich, so wird die Überzeit mit einem Zuschlag von 25 Prozent ausbezahlt. Pro Jahr dürfen maximal 150 Stunden Überzeit ausbezahlt werden. Artikel 2.16.2Nachtarbeit / Wochenendarbeit / AbendarbeitRegelungen für Mitarbeitende im Verwaltungsdienst: Lohnzuschlag für Abendarbeit: Regelmässige Abendarbeit: 25 oder mehr Tage pro Kalenderjahr zwischen 20 und 23 Uhr/ Lohnzuschlag von CHF 5.10//h oder angebrochene Stunde. Pausen (ohne Verlassen des Arbeitsplatzes) und bezahlte Pausen innerhalb der Abendarbeitszeit sind bei der Bemessung der zuschlagspflichtigen Abendarbeitszeit als Arbeitszeit anzurechnen. Lohnzuschläge für Abend- und Sonntagsarbeit werden kumuliert bei regelmässiger Sonntagsarbeit. In anderen Fällen erfolgt keine Kumulation, massgebende der jeweils höhere Lohnzuschlag. Artikel 2.15.2.2 Zeit- und Lohnzuschläge für Nachtarbeit: Regelmässige Nachtarbeit: 25 oder mehr Nächte pro Kalenderjahr (23 und 6 Uhr) Zeitzuschlag von 10 %/ Lohnzuschlag von CHF 5.10/h oder angebrochene Stunden Nachtarbeit zwischen 24 und 4 Uhr (bis 5 Uhr bei Dienstantritt vor 4 Uhr): zusätzlich Zeitzuschlag 20% Nachtarbeit (5 und 6 Uhr): Lohnzuschlag von CHF 5.10/h unregelmässige Nachtarbeit: Lohnzuschlag 25 % Kumulation der Lohnzuschläge für Nacht- und Sonntagsarbeit bei regelmässiger Nacht- und Sonntagsarbeit. In allen anderen Fällen erfolgt keine Kumulation, und die Mitarbeitenden erhalten den jeweils höheren Lohnzuschlag. Artikel 2.15.2.3 Lohnzuschläge für Sonntagsarbeit: Regelmässige Sonntagsarbeit: mehr als 6 Sonntage (Samstag 23 Uhr bis Sonntag 23 Uhr) und/oder dem Sonntag gleichgestellte gesetzliche Feiertagen pro Kalenderjahr/ Lohnzuschlag von CHF 8.30 pro Stunde unregelmässiger Sonntagsarbeit: Lohnzuschlag von 50 % Sonntagsarbeit bis zu 5 h: Ausgleich durch Freizeit gleicher Dauer Sonntagsarbeit länger als 5 h: während der vorhergehenden oder der nachfolgenden Woche im Anschluss an die tägliche Ruhezeit Anspruch auf einen arbeitsfreien Tag von mindestens 24 aufeinander folgenden Stunden. Kumulation von Lohnzuschlägen vgl. oben (Artikel 2.12.2 Abs. 4 und Artikel 2.12.3 Abs. 7.) Artikel 2.15.2.4 Regelungen für Mitarbeitende im Betrieb: Nachtarbeit: Arbeit im Zeitraum zwischen 24 und 4 Uhr. Lohnzuschläge: zwischen 20 und 6 Uhr: 5 Franken und 10 Rappen je volle und angebrochene Stunde Sonntag oder einem den Sonntagen gleichgestellten Feiertag gemäss Anhang 1: CHF 8.30/h Pausen, während denen die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter den Arbeitsplatz nicht verlassen darf und bezahlte Pausen innerhalb der zuschlagspflichtigen Zeit sind bei der Bemessung der zuschlagspflichtigen Zeiten als Arbeitszeit anzurechnen. Lohnzuschläge für Nacht- und Sonntagsarbeit werden kumuliert. Zeitzuschläge: Zwischen 22 und 5 Uhr werden folgende Zeitzuschläge gewährt: – 15 Prozent für den Dienst zwischen 22 und 24 Uhr – 30 Prozent für den Dienst zwischen 24 und 4 Uhr sowie zwischen 4 und 5 Uhr, wenn die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter den Dienst vor 4 Uhr angetreten hat – 40 Prozent statt 30 Prozent ab Beginn des Kalenderjahres, in dem die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter das 55. Altersjahr vollendet. Zusätzlich wird ein Lohnzuschlag ausgerichtet. Ruhetage: 63 Ruhetage (Sonn- und Feiertage). Mindestens 20 Ruhetage müssen auf einen Sonntag fallen. An den Feiertagen gemäss Anhang 1: Lohnzuschläge CHF 8.30/h. Artikel 2.16.1-2.16.3, 2.16.5Schichtarbeit / PikettdienstRegelungen für Mitarbeitende im Verwaltungsdienst: Entschädigung für Pikettdienst von 4 Franken und 40 Rappen pro Stunde , pro rata temporis. Artikel 2.15.3SpesenentschädigungAuslagenersatz bei auswärtiger Arbeitsleistung: a. Fahrkosten für Geschäftsfahrten: – 60 Rappen pro Kilometer bei Benutzung des Privatautos – 30 Rappen pro Kilometer bei Benutzung anderer Motorfahrzeuge ab 50 Kubikzentimeter – Oder Kosten für das Billett bei Benutzung des öffentlichen Verkehrs (Halbtaxabo, grundsätzlich 2. Klasse) b. Verpflegungskosten (sofern die Mahlzeit nicht am üblichen Ort oder am Wohnort eingenommen werden kann): – Frühstück maximal 10 Franken pro Mahlzeit – Mittag- und Abendessen maximal 17 Franken pro Mahlzeit – Übernachtungskosten: maximal 150 Franken pro Übernachtung (Basis: Dreisternehotel) Artikel 2.8 + 2.9weitere ZuschlägePrämien und Sonderzulagen: Die Arbeitgeberin kann auf Prämiensystemen basierende versicherte und unversicherte Prämien ausrichten. Die Arbeitgeberin kann versicherte und unversicherte Sonderzulagen im Umfang von maximal 30 000 Franken pro Jahr und Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter ausrichten. Die Arbeitgeberin kann Stellvertretungszulagen ausrichten. Diese können im Grundlohn oder als Sonderzulage abgegolten werden. Artikel 2.19.6Arbeitszeit und freie TageArbeitszeitNormale durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit: 41 h (vollzeitbeschäftigte Mitarbeitende, Fünftagewoche). Die Mitarbeitenden erbringen diese Arbeitsleistung grundsätzlich in 42 Stunden pro Woche. Die so zusätzlich geleistete Arbeitszeit wird kompensiert, in der Regel mit einer Ausgleichswoche pro Kalenderjahr. Artikel 2.10.2 Bezahlte Kurzpausen: geplante ununterbrochene Arbeitszeit (inkl. diese Pause) mind. dreieinhalb Stunden: 15 Minuten Artikel 2.10.3 Arbeitszeitmodelle: a. Fahrpersonal: grundsätzlich das Modell «Arbeitszeiten gemäss Einsatzplan» b. Mitarbeitende, die ihre Arbeitsleistung nicht gemäss Einsatzplanung zu erbringen haben: möglich das Modell «Jahresarbeitszeit» Arbeitszeiten gemäss Einsatzplan: Die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit erfolgt gemäss Einsatzplanung, zwei Wochen im Voraus. Jahresarbeitszeit Betrieb: Mitarbeitende erbringen die vertragliche Arbeitszeit innerhalb eines Jahres unter Beachtung einer allfälligen Einsatzplanung. Der Zeitsaldo der Mitarbeitenden soll zu keinem Zeitpunkt 50 Minusstunden und 200 Plusstunden überschreiten. Gleitende Arbeitszeit (GLAZ): Der Zeitsaldo der Mitarbeitenden soll zu keinem Zeitpunkt zehn Minusstunden und 50 Plusstunden überschreiten. Zeitsparkonto: max. 250 Arbeitsstunden können angespart werden (ohne gesetzlichen Ferienanspruch sowie Überzeit) Mitarbeitende in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis, die das 58. Lebensjahr vollendet haben, sind berechtigt, ihren Beschäftigungsgrad einmalig um mindestens 10 Prozent (gemessen an einer Vollzeitbeschäftigung) zu reduzieren. Artikel 2.11 Regelungen für Mitarbeitende im Betrieb: Pausen/ Arbeitsunterbrechungen: Bestimmungen des Arbeitszeitgesetzes. Wird anstelle einer Pause eine als Arbeitszeit zählende Arbeitsunterbrechung von mindestens 20 Minuten gewährt, besteht kein Anspruch auf eine bezahlte Kurzpause gemäss Artikel 2.10.3. Artikel 2.16.1FerienAlterskategorieFerienanspruchbis zum und mit dem Kalenderjahr, in dem das 59. Altersjahr vollendet wird5 Wochenab dem Kalenderjahr, in dem das 60. Altersjahr vollendet wird6 Wochen Artikel 2.12.1 Ferienzuschläge: Mitarbeitende, die regelmässig Abend-, Nacht- und/oder Sonntagsarbeit leisten erhalten zusätzlich zu den Zulagen folgende Ferienentschädigung: -10.64% bei einem Ferienanspruch von 5 Wochen -13.04% bei einem Ferienanspruch von 6 Wochen Artikel 2.12.3bezahlte arbeitsfreie Tage (Absenzen)bezahlte arbeitsfreie Tage (Absenzen) EreignisBezahlte AbwesenheitErfüllen gesetzlicher Pflichtennotwendige Zeit gemäss AufgebotAusüben eines öffentlichen Amtsnach Absprache bis zu 15 Tage pro KalenderjahrEigene Trauung/ Eintragen einer Partnerschaft1 WocheTeilnahme an der Trauung/Eintragung der Partnerschaft von Eltern, Kinder und Geschwistern1 TagFür Eltern zur Erledigung unaufschiebbarer Angelegenheiten, die in direktem Zusammenhang mit dem Kind/den Kindern stehen und die Anwesenheit der Eltern oder eines Elternteils erfordernbis zu fünf Tage pro KalenderjahrPlötzliche Erkrankung der Lebenspartnerin/ des Lebenspartners, eines Elternteils oder eines Kindes. Fällt die Erkrankung in die Ferien, so können die Ferientage nachbezogen werdenbis zu einer WocheBeim Tod der Lebenspartnerin/des Lebenspartners, eines Elternteils oder eines Kindes. Fällt der Todesfall in die Ferien, so können die Ferientage nachbezogen werdenbis zu 1 WocheFür die Teilnahme an einer Trauerfeier in andern Fällenbis zu 1 Tag auf GesuchFür die Besorgung von Formalitäten, die in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Tod einer nahe stehenden Person stehenbis zu 2 TageEigener Umzugbis zu einem Tagfür Expertinnen-/Experten- sowie Lehrtätigkeitgemäss individueller Vereinbarungfür Mitglieder von Gremien der vertragschliessenden Gewerkschaftenbis zu 20 Tage pro Jahrvon den vertragschliessenden Gewerkschaften angebotene Weiterbildungen, die durch den Vollzugskostenfonds finanziert werdenbis zu drei Tage innerhalb von zwei Jahren Artikel 2.14.5bezahlte FeiertageRegelungen für Mitarbeitende im Verwaltungsdienst: Neun bezahlte Feiertage am Arbeitsort. In Kantonen mit weniger als neun den Sonntagen gleichgestellten Feiertagen können die Mitarbeitenden ersatzweise zusätzliche arbeitsfreie Tage beziehen, bis das Maximum von neun Tagen erreicht ist. Der Bezug dieser Tage erfolgt in Absprache mit der Arbeitgeberin. Fallen Feiertage gemäss Anhang 1 auf einen Sonntag oder einen arbeitsfreien Wochentag, besteht ein Anspruch auf Nachbezug dieser Feiertage. Kein Nachbezug von Feiertagen wegen Verhinderung an der Arbeitsleistung (Krankheit, Unfall, Schwangerschaft, Militärdienst). Weitere Feiertage sind entweder vor- oder nachzuholen (Zeitkompensation), mit entsprechenden Zeitguthaben oder mit einem entsprechenden Lohnabzug abzugelten. Fallen Feiertage in die Ferien, so werden sie nicht als Ferientag angerechnet. Artikel 2.15.5, Anhang 1 Regelungen für Mitarbeitende im Betrieb: Ruhetage: Die Mitarbeitenden haben Anspruch auf insgesamt 63 Ruhetage (Sonn- undFeiertage). Mindestens 20 Ruhetage müssen auf einen Sonntag fallen. Artikel 2.16.5 Feiertagszuschlag für Gelegenheitsarbeitende: Die Mitarbeitenden haben Anspruch auf einen Feiertagszuschlag von 4,4 Prozent. Der Grundlohn der Mitarbeitenden, deren Arbeitsverhältnis vor dem 1. Januar 2016 begonnen hat und die Gelegenheitsarbeit verrichten, wird aufgrund des Feiertagszuschlags ab 1. Januar 2016 nicht erhöht. Der Grundlohn dieser Mitarbeitenden ab 1. Januar 2016 entspricht dem Grundlohn vor dem 1. Januar 2016 abzüglich Feiertagszuschlag. Artikel 2.5, Anhang 3: Übergangsbestimmungen: Art. 7.6BildungsurlaubDie Arbeitgeberin fördert die Weiterbildung der Mitarbeitenden aktiv. Die Verantwortung für die Weiterbildung liegt gemeinsam bei den Mitarbeitenden und den Vorgesetzten. Die Mitarbeitenden sind berechtigt und verpflichtet, sich durch Weiterbildung den sich ändernden beruflichen Verhältnissen und Anforderungen anzupassen Von der Arbeitgeberin angeordnete Weiterbildungen werden als Arbeitszeit angerechnet und finanziert. Zeitsparkonto: Arbeitgeberin und Mitarbeitende können schriftlich vereinbaren, dass geleistete Arbeitszeit und Ferienguthaben auf ein Zeitsparkonto übertragen und zu einem späteren Zeitpunkt in Form von Freizeit oder in Form von Arbeitszeiterleichterung für eine Weiterbildung bezogen werden (max. 250 Arbeitsstunden) Artikel 2.11.4 + 2.17LohnausfallentschädigungenKrankheit / UnfallKrankheit und Unfall: Kollektiv-Taggeldversicherung: Für die Dauer von 730 Tagen gewährt die Post bei unverschuldeter, medizinisch begründeter Arbeitsunfähigkeit infolge Krankheit während 365 Tagen eine Lohnfortzahlung von 100% und anschliessend 80%. Muss die Arbeit infolge eines Berufsunfalls oder einer nach UVG gleichgestellten Berufskrankheit ausgesetzt werden, so erfolgt keine Kürzung auf 80%. Die Versicherungsprämien werden wie folgt aufgeteilt: 1/3 Mitarbeiterin bzw. Mitarbeiter, 2/3 Arbeitgeberin. Krankheit in der Probezeit: Lohnfortzahlungsanspruch max. 8 Wochen Artikel 2.21.5 + 2.21.6Mutterschafts- / Vaterschafts- / ElternurlaubMutterschaftsurlaub: 18 Wochen, 100% des bisherigen Lohnes Vaterschaftsurlaub: 2 Wochen bezahlt, 4 Wochen unbezahlt Adoptionsurlaub: 2 Wochen bezahlt, 4 Wochen unbezahlt Rückkehrgarantie Bei Bezug von Mutterschaftsurlaub, Vaterschaftsurlaub und Adoptionsurlaub besteht eine Garantie auf Rückkehr an die angestammte Arbeitsstelle nach Massgabe des jeweiligen EAV Artikel 2.14.1-2.14.4 Vaterschaftsurlaub und Adoptionsurlaub: Anspruch auf Vaterschaftsurlaub und Adoptionsurlaub besteht im Zusammenhang mit Kindern, die ab dem 1. Januar 2016 geboren bzw. adoptiert werden. Anhang 3: Übergangsbestimmungen: Artikel 7.3Militär- / Zivil- / ZivilschutzdienstLeisten männliche Mitarbeitende schweizerischen obligatorischen Militär-, Zivil- oder Zivilschutzdienst, oder leisten weibliche Mitarbeitende schweizerischen Militär- oder Rotkreuzdienst, wird folgende Lohnfortzahlung gewährt: a. Während der Rekrutenschule und dieser gleichgestellten Dienstzeiten: 80 % des auf die Dauer der Dienstzeit entfallenden Nettolohns bei normaler Arbeitstätigkeit. 100 %: Mitarbeitende mit Anspruch auf Kinderzulagen gemäss Art. 6 EOG b. Während den übrigen obligatorischen Dienstleistungen: 100 % des auf die Dauer der Dienstzeit entfallenden Nettolohns Als Dienstzeiten, die der Rekrutenschule gleichgestellt sind, gelten die Grundausbildung von Personen, die ihre Dienstpflicht ohne Unterbruch erfüllen (Durchdiener), die Unteroffiziers- und Offiziersschule, die Beförderungsdienste sowie der Zivildienst nach dem Zivildienstgesetz für die Anzahl Tage, die einer Rekrutenschule entsprechen. Bestimmung des Nettolohns: Lohnbestandteile gemäss Art. 2.22 Abs. 2 Artikel 2.21.7Pensionsregelungen / FrühpensionierungKeine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden BestimmungenBeiträgeParitätische Fonds / Vollzugsbeiträge / WeiterbildungsbeiträgeVollzugskostenbeitrag: Die Arbeitgeberin erhebt von den Mitarbeitenden im Geltungsbereich dieses GAV, die nicht Mitglied einer vertragschliessenden Gewerkschaft sind, einen Vollzugskostenbeitrag von monatlich: – 10 Franken für Mitarbeitende mit einem Beschäftigungsgrad von mindestens 50 Prozent – 5 Franken für Mitarbeitende mit einem Beschäftigungsgrad von weniger als 50 Prozent Der Vollzugskostenbeitrag wird nicht vom Lohn abgezogen, sofern der Mitarbeiterin oder dem Mitarbeiter ein Lohnabzug für den Mitgliederbeitrag einer vertragschliessenden Gewerkschaft gemacht wird. Die Vollzugskostenbeiträge werden in einen Beitragsfonds einbezahlt, welcher von der «Paritätischen Kommission Vollzugskostenbeitrag» verwaltet. Artikel 2.19.7Arbeits- / DiskriminierungsschutzAnti-DiskriminierungsbestimmungenDie Arbeitgeberin achtet die Gleichstellung aller Mitarbeitenden. Sie sorgt dafür, dass die Mitarbeitenden nicht aufgrund persönlicher Merkmale wie insbesondere Geschlecht, Herkunft, Sprache, Gesundheitszustand, Zivilstand, familiäre Situation oder Schwangerschaft direkt oder indirekt benachteiligt werden Das Diskriminierungsverbot gilt insbesondere für die Stellenausschreibung, Anstellung, Aufgabenzuteilung, Gestaltung von Arbeitsbedingungen, Entlohnung, Aus- und Weiterbildung, Beförderung und Entlassung. Die Arbeitgeberin trifft Massnahmen zur Verwirklichung der Gleichstellung sowie zur Verhinderung von Diskriminierungen. Angemessene Massnahmen zur Verwirklichung der tatsächlichen Gleichstellung stellen keine Diskriminierung dar. Artikel 2.26Gleichstellung allg. / Lohngleichheit / Vereinbarkeit Beruf und Familie / Sexuelle BelästigungDie Arbeitgeberin achtet die Gleichstellung aller Mitarbeitenden. Sie sorgt dafür, dass die Mitarbeitenden nicht aufgrund persönlicher Merkmale wie insbesondere Geschlecht, Herkunft, Sprache, Gesundheitszustand, Zivilstand, familiäre Situation oder Schwangerschaft direkt oder indirekt benachteiligt werden Das Diskriminierungsverbot gilt insbesondere für die Stellenausschreibung, Anstellung, Aufgabenzuteilung, Gestaltung von Arbeitsbedingungen, Entlohnung, Aus- und Weiterbildung, Beförderung und Entlassung. Die Arbeitgeberin trifft Massnahmen zur Verwirklichung der Gleichstellung sowie zur Verhinderung von Diskriminierungen. Angemessene Massnahmen zur Verwirklichung der tatsächlichen Gleichstellung stellen keine Diskriminierung dar. Artikel 2.26 Unterstützung bei der Angehörigenpflege: Die Arbeitgeberin unterstützt Mitarbeitende mit familiären Betreuungsverpflichtungen bei der Ausübung dieser Pflichten, sofern dies möglich ist. Unterstützung kann unter anderem im Rahmen der Planung von Arbeitseinsätzen, der Anpassung des Beschäftigungsgrads und/oder der Gewährung von unbezahlten Urlauben erfolgen. Artikel 2.14.7Arbeitssicherheit / GesundheitsschutzPersönlichkeitsschutz: Die Arbeitgeberin schützt die Persönlichkeit der Mitarbeitenden und nimmt insbesondere auf ihre physische und psychische Gesundheit gebührend Rücksicht. Die Arbeitgeberin schützt die Mitarbeitenden vor Mobbing und sexueller Belästigung am Arbeitsplatz Artikel 2.27Lehrlinge / Angestellte bis 20 JahreDer Lohn für 20-jährige Mitarbeitende ohne abgeschlossene Berufslehre beträgt mindestens CHF 50'000.-- brutto im Jahr, für 18-jährige Beschäftigte ohne abgeschlossene Berufslehre CHF 47'620.-- brutto im Jahr (werden jüngere Personen angestellt, so kann der Anfangslohn um bis zu 10 % reduziert werden). Anhang 2: Artikel 6.1KündigungKündigungsfristAnstellungsjahrKündigungsfrist der PostWährend der Probezeit (3 Monate; kürzere Probezeit oder ein Verzicht können vereinbart werden)7 Tageim 1. Anstellungsjahr1 Monat, auf das Ende eines Monatesab dem 2. Anstellungsjahr3 Monate, auf das Ende eines MonatesMitarbeitende im ungekündigten Arbeitsverhältnis, die das 50. Altersjahr und das 20. Anstellungsjahr vollendet habenVerlängerung 5 Monate (auf Verlangen) Artikel 2.2 + 2.30.3KündigungsschutzVerwarnung: Ab dem zweiten Anstellungsjahr hat einer ordentlichen Kündigung aus Gründen, die von der Mitarbeiterin oder dem Mitarbeiter zu vertreten sind, eine schriftliche, weniger als drei Jahre zurückliegende Verwarnung vorauszugehen. Der betroffene Mitarbeiterin bzw. der betroffene Mitarbeiter hat infolge Verletzung dieser Formvorschrift Anspruch auf eine Entschädigung in der Höhe von zwei Monatslöhnen. Die Kündigung bleibt gültig. Krankheit und Unfall: Begleitung durch das betriebliche Case Management: a. Bei einer krankheitsbedingten Arbeitsunfähigkeit auf den Zeitpunkt, in dem der Anspruch der bzw. des Mitarbeitenden auf Leistungen der Krankentaggeldversicherung endet, spätestens per Ablauf von 730 Tagen b. Bei einer unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit per Ablauf von 730 Tagen Artikel 2.30.6SozialpartnerschaftVertragspartnerArbeitnehmervertretungsyndicom (ehemals: Gewerkschaft Kommunikation) transfairArbeitgebervertretungPost CH AGparitätische OrganeVollzugsorganeBetriebliche Mitwirkung: Personalkommissionen (PeKo): An Standorten mit mindestens 50 Mitarbeitenden können die Mitarbeitenden aus ihren Reihen eine Personalkommission (PeKo) bilden. Die PeKo konstituiert sich selbst. Sie umfasst mindestens drei und maximal sieben Mitglieder. Die Arbeitnehmervertretung kann ihre Tätigkeit während der Arbeitszeit ausüben, wenn die Wahrnehmung ihrer Aufgabe es erfordert und ihre Berufsarbeit es zulässt. Die Arbeitgeberin stellt die erforderliche Infrastruktur innerhalb des Standortes zur Verfügung. Artikel 2.28FondsDie «Paritätische Kommission Vollzugskostenbeitrag» setzt sich aus zwei Mitgliedern der Post und je einem Mitglied der vertragschliessenden Gewerkschaften zusammen. Sie vollzieht die Aufgaben gemäss Reglement selbstständig. Sie entscheidet auch über die Verwendung eines allfälligen Restvermögens bei Auflösung des Fonds. Aus dem Beitragsfonds können anteilmässig Aufwendungen finanziert werden, die mit der Aus- und Weiterbildung, dem Vollzug und der Umsetzung dieses GAV sowie mit der kollektiven Interessenvertretung der Mitarbeitenden einen direkten Zusammenhang haben, insbesondere: – Verhandlungskosten der vertragschliessenden Gewerkschaften für die Aushandlung und Weiterentwicklung des GAV – Druckkosten für den GAV und Informationsmaterial sowie Kosten weiterer Informationsmassnahmen – Kosten der vertragschliessenden Gewerkschaften für die paritätischen Organe des GAV – Administration des Beitragsfonds – Kosten für gewerkschaftliche Weiterbildungskurse gemäss Reglement – Kosten für die Ausbildung der Mitglieder einer Personalkommission gemäss Ziff. 2.28 – Kosten für Urlaub von Mitgliedern der vertragschliessenden Gewerkschaften, die an GAV- oder Lohnverhandlungen teilnehmen – Kosten für Urlaub von Mitgliedern der vertragschliessenden Gewerkschaften, die an Sitzungen der Fachkommissionen teilnehmen Artikel 2.19.7MitwirkungFreistellung für VerbandstätigkeitDie Arbeitnehmervertretung kann ihre Tätigkeit während der Arbeitszeit ausüben, wenn die Wahrnehmung ihrer Aufgabe es erfordert und ihre Berufsarbeit es zulässt. Die Arbeitgeberin stellt die erforderliche Infrastruktur innerhalb des Standortes zur Verfügung. Artikel 2.28Mitwirkungsbestimmungen (Betriebskommissionen, Jugendkommissionen, usw.)Fachkommissionen (FaKo) Artikel 2.19.7, 3.1, 3.2.3 Betriebliche Mitwirkung: Personalkommissionen (PeKo): An Standorten mit mindestens 50 Mitarbeitenden können die Mitarbeitenden aus ihren Reihen eine Personalkommission (PeKo) bilden. Die PeKo konstituiert sich selbst. Sie umfasst mindestens drei und maximal sieben Mitglieder. Mitwirkungsrechte: Die vertragschliessenden Gewerkschaften haben unterschiedlich ausgeprägte Mitwirkungsrechte: – Mitbestimmung (Stufe 3): Die GAV-Parteien treffen einen einvernehmlichen Entscheid – Anhörung (Stufe 2): Die vertragschliessenden Gewerkschaften werden angehört, bevor definitiv entschieden wird. Werden Vorschläge der vertragschliessenden Gewerkschaften nicht berücksichtigt, wird die ablehnende Haltung begründet – Information (Stufe 1): Die vertragschliessenden Gewerkschaften haben Anspruch auf rechtzeitige und umfassende Information. Die Art der Mitwirkungsrechte ist abhängig vom Mitirkungsgegenstand. MitwirkungsgegenstandMitwirkungsstufeAnwendung Jahresarbeitszeit gemäss Ziff. 2.11.2 für ganze Personalgruppen3Wahlmöglichkeiten zwischen Ferien, Zeit und Lohn gemäss Ziff. 2.133Ausrichtung von Sonderzulagen gemäss Ziff. 2.19.6 Abs. 2 für ganze Personalkategorien3Verhandlungen über flankierende Massnahmen gemäss Ziff. 2 Abs. 4 des Sozialplans vom 1. Dezember 20103Regelungen «Vollzugskostenbeiträge»3Regelungen Fachkommissionen (FAKO)3Vereinbarung Gewerkschaftsurlaub3Fachweisung familienergänzende Kinderbetreuung2Wechsel von der Fünftagewoche zur Sechstagewoche oder zur alternierenden Fünf-/Sechstagewoche, sofern der Wechsel mindestens 31 Mitarbeitende betrifft1Strategisches (Organisation, Standorte usw.)1Restrukturierungen, die mindestens 31 Mitarbeitende betreffen1Übertragung eines Betriebs oder eines Betriebsteils auf Dritte, Fusionen und Übernahmen, Umstrukturierungen, Outsourcing1SpesenreglementPostAuto1Anwendungsbestimmungen1 Artikel 2.28, 3.2.2 + 3.2.3Schutzbestimmungen von Gewerkschaftsdelegierten und von Mitgliedern der Personal- / BetriebskommissionenKeine über das gesetzliche Minimum hinausgehenden BestimmungenSoz. Massnahmen / Sozialpläne / Massenentlassungen / Erhaltung v. ArbeitsplätzenDer zwischen den Sozialpartnern vereinbarte Sozialplan ist integrierender Bestandteil dieses GAV. Artikel 2.32 Der Sozialplan ist bei Anpassungen des Beschäftigungsgrads mit Option (BG-Option) nicht anwendbar und für Mitarbeitende mit Beschäftigungsart Gelegenheitsarbeit. Artikel 2.4 + 2.5KonfliktregelungenSchlichtungsverfahrenKonflikte zwischen den GAV-Parteien: Bei Konflikten über die Auslegung und Anwendung des GAV können die GAV-Parteien die GAV-Vollzugskommission anrufen. Artikel 3.5FriedenspflichtArbeitsfriede: Die GAV-Parteien verpflichten sich, während der Geltungsdauer dieses GAV den absoluten Arbeitsfrieden zu wahren und sich jeglicher Kampfmassnahmen zu enthalten. Das Gebot des absoluten Arbeitsfriedens schliesst auch Gegenstände ein, die in diesem GAV nicht geregelt sind. Die GAV-Parteien bemühen sich bei drohenden oder ausgebrochenen Konflikten um die unverzügliche Beilegung. Artikel 3.3

References: Art. 319
 Art. 319
 Art. 2
 Art. 2
 Art. 7
 Art. 6
 Art. 2