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Timestamp: 2020-08-11 13:24:07+00:00

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Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 2253 Wider ... / C. Rechtsfolgen
Rz. 6 Ist der Widerruf wirksam erklärt, dann gilt die widerrufene letztwillige Verfügung im Zeitpunkt des Erbfalls (ganz oder teilweise) als beseitigt. Das Erbrecht beruht auch dann auf dem späteren Widerrufstestament, wenn in diesem die widerrufsfreie Erbfolge erneut angeordnet wird. Wird daher in einem späteren handschriftlichen Testament eine Erbfolge bestimmt und damit e...mehr
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 1949 Irrtu ... / D. Verfahrensfragen
Rz. 7 Die Darlegungs- und Beweislast trifft nach allg. Regeln denjenigen, der sich auf den Irrtum beruft.mehr
Allgemeine Geschäftsbedingungen (Miete) / 1 Definition
Allgemeine Geschäftsbedingungen sind gem. § 305 Abs. 1 BGB alle für eine Vielzahl von Verträgen vorformulierten Vertragsbedingungen, die eine Vertragspartei (Verwender) der anderen Vertragspartei bei Abschluss eines Vertrags stellt. Gleichgültig ist, ob die Bestimmungen einen äußerlich gesonderten Bestandteil des Vertrags bilden oder in die Vertragsurkunde selbst aufgenommen...mehr
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 2018 Herau ... / Literaturtipps
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 2084 Ausle ... / D. Verfahrensfragen
Rz. 116 Die Auslegung ist Rechtsanwendung. Nicht Rechtsanwendung ist jedoch die Feststellung der der Auslegung zugrunde liegenden Tatsachen. Hierfür gelten die allg. Beweisregeln. Handelt es sich um einen Zivilprozess, trägt derjenige, der eine Tatsache behauptet und hieraus eine bestimmte Auslegung herleitet, die Beweislast. Im Erbscheinsverfahren werden die Tatsachen, die ...mehr
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 1935 Folge ... / D. Verfahrensfragen
Rz. 9 Den begünstigten Erben trifft die Beweislast für das Erreichen der Erbteilsgrenze.mehr
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 2317 Entst ... / I. Örtliche Zuständigkeit
Rz. 25 Der Pflichtteilsanspruch ist vor dem Prozessgericht geltend zu machen, wahlweise am Gerichtsstand der Erbschaft, § 27 ZPO, oder am Gerichtsstand des Beklagten, §§ 12 ff. ZPO.mehr
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 2158 Anwac ... / D. Verfahrensfragen
Rz. 10 Die Anwachsung tritt kraft Gesetzes ein. Der Begünstigte kann daher unmittelbar auf Erfüllung seines erhöhten Vermächtnisanteils klagen. Rz. 11 Der Begünstigte hat die Voraussetzungen der Anwachsung (Abs. 1) darzutun und zu beweisen. Denjenigen, der den Ausschluss der Anwachsung (Abs. 2) oder eine vorrangige Ersatzberufung behauptet, trägt hierfür die Beweislast.mehr
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 2298 Gegen ... / D. Verfahrensfragen
Rz. 8 Die Beweislast für einen abweichenden Willen der Vertragsschließenden nach Abs. 3 trägt derjenige, der sich darauf beruft.mehr
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 1943 Annah ... / II. Zulässigkeit der Feststellungsklage
Rz. 13 Wenn die Voraussetzungen des § 256 ZPO – insbesondere das rechtliche Interesse – vorliegen, kann gegen den Erben Feststellungsklage erhoben werden, um feststellen zu lassen, dass eine wirksame Annahme – sei sie ausdrücklich oder konkludent – die Wirksamkeit einer widersprechenden Ausschlagung ausschließt. Dabei muss jedoch die Möglichkeit der Anfechtung der Annahmeerk...mehr
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 2085 Teilw ... / I. Verhältnis § 2085 BGB zu § 139 BGB
Rz. 14 Die Regelungen der § 2085 BGB und § 139 BGB unterscheiden sich in der Darlegungs- und Beweislast. Gem. § 2085 BGB im Gegensatz zur Regelung des § 139 BGB trägt derjenige, der behauptet, dass die Unwirksamkeit einer Verfügung die Unwirksamkeit des gesamten Testaments zur Folge hat, die Darlegungs- und Beweislast. Der Wille zum Zeitpunkt der Testamentserrichtung ist hie...mehr
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 1955 Form ... / C. Verfahrensfragen
Rz. 3 Die Beweislast für die Einhaltung der Form- und Fristerfordernisse trifft grundsätzlich denjenigen, der sich auf die Anfechtung beruft. Allerdings wird in den Fällen des § 1945 Abs. 3 BGB – Vorlage der Vollmachtsurkunde – derjenige für beweisverpflichtet gehalten, der zu seinen Gunsten rechtsvernichtend eine verspätete Nachreichung der Vollmachtsurkunde behauptet. Dem ...mehr
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 2219 Haftu ... / Literaturtipps
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 2304 Ausle ... / D. Beweislastverteilung
Rz. 28 Die Beweislast dafür, dass § 2304 BGB nicht anwendbar sei, trägt stets derjenige, der hieraus Rechte für sich ableiten will. Das gilt sowohl für den testamentarisch Bedachten als auch bspw. für einen Gläubiger, der den Pflichtteilsberechtigten wegen einer Nachlassverbindlichkeit in Anspruch nehmen möchte.mehr
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 2160 Vorve ... / C. Verfahrensfragen und Prozesstaktik
Rz. 6 Nur wer den Erblasser überlebt oder erst nach dessen Tode geboren wird, kann Vermächtnisnehmer sein. Sollte auch der Bedachte verstorben sein, tragen dessen Erben die Beweislast dafür, dass der Bedachte im Zeitpunkt des Erbfalls gelebt hat oder erst danach geboren worden ist. Rz. 7 Diese Beweislastverteilung folgt daraus, dass es sich bei dem Überleben oder der nachfolg...mehr
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 2049 Übern ... / C. Verfahrensfragen und Prozesstaktik
Rz. 44 Es obliegt dem Tatrichter, festzustellen, ob im Einzelfall ein zur Fortführung geeigneter landwirtschaftlicher Betrieb einerseits und ein geeigneter Übernehmer, der die Fortführung sichern kann, anderseits vorhanden sind. Dabei trifft die Darlegungs- und Beweislast für die Begünstigungsvoraussetzungen den übernehmenden Erben.mehr
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 2299 Einse ... / D. Verfahrensfragen
Rz. 9 Die Beweislast für einen abweichenden Willen der Vertragsschließenden nach Abs. 3 trägt derjenige, der sich darauf beruft.mehr
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 2350 Verzi ... / D. Verfahrensfragen und Prozesstaktik
Rz. 18 Die Unwirksamkeit eines Erbverzichts ist regelmäßig erst im Erbscheinsverfahren oder im Rechtsstreit zwischen (potentiellen) Erben zu berücksichtigen. Die Beweislast, dass der Verzicht zugunsten eines Dritten gem. Abs. 1 erklärt wurde, trägt der Verzichtende. Dagegen muss derjenige, der sich entgegen der Auslegungsregel des Abs. 2 darauf beruft, der Verzicht sei nicht...mehr
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 2054 Zuwen ... / A. Allgemeines
Rz. 1 Die Vorschrift enthält für Zuwendungen an gemeinschaftliche Abkömmlinge aus Mitteln des Gesamtguts einer – auch fortgesetzten – Gütergemeinschaft in Abs. 1 S. 1 eine Vermutung dahin, dass sie von jedem Gatten je zur Hälfte vorgenommen wurde. Sie soll Zweifel ausschließen, welcher Ehegatte als Zuwendender gilt – die namentlich dadurch angelegt sein können, dass ein Eheg...mehr
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 1963 Unter ... / D. Verfahrensfragen
Rz. 30 Die Regelung des § 1958 BGB hindert die gerichtliche Geltendmachung des Anspruchs aus S. 1 gegen den Erben vor dem Zeitpunkt der Annahme der Erbschaft. Eine grundsätzlich mögliche Annahme der Erbschaft durch den gesetzlichen Vertreter nach Eintritt des Erbfalls scheidet vor der Geburt des Erben aus, weil ungewiss ist, ob dieser lebend geboren wird und damit nach § 1 B...mehr
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 1922 Gesam ... / a) Recht zur Totenfürsorge
Rz. 43 Das Rechtsinstitut der Totenfürsorge beinhaltet das Recht und die Pflicht der nächsten Angehörigen, über den Leichnam zu bestimmen und die Art der Bestattung, den Bestattungsort, die Grabgestaltung und die Grabpflege festzulegen. Das Totenfürsorgerecht beinhaltet auch das Entscheidungsrecht über den Zugang anderer Angehöriger zum Leichnam des Verstorbenen. Nach h.M. s...mehr
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 2120 Einwi ... / D. Einwilligung
Rz. 9 Einwilligung meint die vorherige Zustimmung, § 183 BGB. Unter den Voraussetzungen des § 2120 BGB wird vom Nacherben jedoch auch die Genehmigung, d.h. die nachträgliche Zustimmung (§ 184 BGB), geschuldet. Die Zustimmung zu einem Vertragsschluss oder einem Rechtsgeschäft, das einem Dritten gegenüber vorzunehmen ist, kann gem. § 182 Abs. 1 BGB auch dem Dritten gegenüber e...mehr
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 2339 Gründ ... / Literaturtipps
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 2268 Wirku ... / 2. Unwirksamkeit durch Auslegung bzw. Anfechtung
Rz. 8 Auch wenn jedoch eine Analogie abgelehnt wird, kann gleichwohl durch Auslegung oder Anfechtung die ganze oder teilweise Unwirksamkeit des gesamten gemeinschaftlichen Testaments in solchen Fällen herbeigeführt werden. I.d.R. wird hier eine Anfechtung nach § 2078 Abs. 2 BGB in Betracht kommen, da der Erblasser in der irrigen Erwartung des Fortbestandes der Ehe testiert h...mehr
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 2270 Wechs ... / I. Allgemeines
Rz. 35 Die Beweislast im Prozess bzw. die materielle Feststellungslast im Erbscheinsverfahren trägt nach den allg. Regeln derjenige, der sein Erbrecht aus der Wechselbezüglichkeit herleiten will für diejenigen Tatsachen, die die Wechselbezüglichkeit einer Verfügung begründen. Dieser Grundsatz ist im Anwendungsbereich der Auslegungsregel des Abs. 2, und zwar für die 1. und di...mehr
Immaterielles Vermögen nach HGB, EStG und IFRS / 2.2.2.2 Außerplanmäßige Abschreibungen und Teilwertabschreibungen
Rz. 62 Die allgemeinen Vorschriften über die Verrechnung außerplanmäßiger Abschreibungen in der Handelsbilanz gelten auch für die Gegenstände des immateriellen Vermögens; genauso wie bei der Bemessung der Nutzungsdauer sind die handelsrechtlichen Vorgaben auch in der Steuerbilanz nachzuvollziehen, sofern steuerliche Vorschriften dem nicht ausdrücklich widersprechen. Nach § 2...mehr
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 2039 Nachl ... / I. Prozesstaktik
Rz. 13 Vom BGH ist bislang ausdrücklich offengelassen worden, ob Miterben notwendige Streitgenossen sind (siehe hierzu § 2032 Rdn 17 f.), die überwiegende Meinung scheint dies jedoch abzulehnen. Bei einer Klage der Erbengemeinschaft kann daher lediglich ein Miterbe klagen, auch damit die übrigen Erben ggf. als Zeugen zur Verfügung stehen. Dabei hat das Gericht – wie stets in...mehr
Allgemeine Geschäftsbedingungen (Miete) / 12 Anwendungsbereich der §§ 305 ff. BGB
§ 310 Abs. 1 BGB beschränkt den persönlichen Anwendungsbereich der §§ 305 ff. BGB: Werden Allgemeine Geschäftsbedingungen gegenüber einem Kaufmann (Voll- oder Minderkaufmann) verwendet und gehört der Vertrag zum Betrieb seines Handelsgewerbes, finden die §§ 305 Abs. 2 und 3, 308 und 309 BGB keine Anwendung. Bei Verwendung eines Formularvertrags gegenüber einem Kaufmann kann s...mehr
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 2021 Herau ... / 1. Bereicherung
Rz. 7 Die Bereicherung ist die Vermögensmehrung, die dem Vermögen des Erbschaftsbesitzers durch die Erbschaft als Ganzes zugeflossen ist. Der Verbrauch von Nachlassmitteln löst dann eine Bereicherung des Erbschaftsbesitzers aus, wenn dieser dadurch anderweitige Ausgaben spart. Dabei ist stets darauf zu achten, ob der Erbschaftsbesitzer durch den Verbrauch von Nachlassmitteln...mehr
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 2061 Aufge ... / C. Rechtsfolge
Rz. 4 Nach der Teilung haftet jeder Miterbe, in dessen Person die Voraussetzungen des § 2061 BGB vorliegen, also nicht nur der auffordernde, nur noch für den seinem Erbteil entsprechenden Teil einer Forderung. Maßgebend ist wie bei § 2060 BGB die Erbquote und nicht die Verteilungsquote (vgl. § 2060 Rdn 11). Die rechtzeitige Anmeldung einer Nachlassforderung i.R.d. Aufforderu...mehr
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 2271 Wider ... / II. Gemeinschaftlicher Widerruf
Rz. 2 § 2271 BGB regelt nur den einseitigen Widerruf von einzelnen wechselbezüglichen Verfügungen eines gemeinschaftlichen Testaments. Beide Ehegatten können gemeinsam das gemeinschaftliche Testament insgesamt nach den allg. Vorschriften der §§ 2254 ff. BGB widerrufen oder auch nur einzelne Verfügungen davon widerrufen. Möglicher Inhalt eines Widerrufs ist auch eine Herabstu...mehr
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 2373 Dem V ... / B. Eingeschränkte Leistungspflicht
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 2018 Herau ... / 4. Keine Erbrechtsanmaßung
Rz. 10 Wer sich kein Erbrecht anmaßt (d.h. wer für sich kein Erbrecht in Anspruch nimmt), ist nicht Erbschaftsbesitzer, auch wenn er Erbschaftsgegenstände besitzt. Der Erbschaftsanspruch besteht somit nicht gegenüber demjenigen, der etwas aus der Erbschaft erlangt hat, ohne sich auf irgendein Recht oder einen Titel zu berufen, wie z.B. der Dieb. Er besteht auch nicht gegenüb...mehr
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 2207 Erwei ... / C. Verfahrensfragen/Praktische Hinweise
Rz. 3 Die Beweislast trifft diejenige Partei, die sich auf die Kenntnis bzw. grob fahrlässige Unkenntnis beruft. Die Einwilligungserklärung kann trotz § 2207 BGB nach § 2206 Abs. 2 BGB von den Erben im Wege einer Klage verlangt werden. Voraussetzung ist aber, dass die Handlung zur ordnungsgemäßen Nachlassverwaltung erforderlich war. Wird die Einwilligung außergerichtlich erk...mehr
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 2195 Verhä ... / B. Abhängigkeit der Zuwendung von der Auflage
Rz. 2 Kraft Gesetzes ist die Zuwendung von der Auflage unabhängig. Wendet der Erblasser bspw. eine Rente für die Unterhaltung seines Grabes zu und entscheidet er sich später für ein Seebegräbnis, entfällt die Auflage und mit ihr die Rente. Dem Erblasser bleibt es jedoch unbenommen, in den Grenzen des rechtlich Möglichen die Wirksamkeit einer Zuwendung von der Erfüllung der A...mehr
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 2108 Erbfä ... / 1. Auslegungsregel
Rz. 5 Der Erblasser kann die Vererblichkeit der Nacherbenanwartschaft ausschließen. Die Vererblichkeit kann hierbei ganz ausgeschlossen oder auf einen bestimmten Personenkreis, z.B. Abkömmlinge oder Familienangehörige, beschränkt werden. Abs. 2 S. 1 enthält eine Auslegungsregel, die nur greift, soweit die individuelle Auslegung keinen abweichenden Erblasserwillen ergibt. Wer...mehr
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 1931 Geset ... / I. Wirksame Ehe
Rz. 2 Die Vorschrift des § 1931 BGB setzt voraus, dass zum Zeitpunkt des Erbfalls zwischen dem überlebenden Ehepartner und dem Erblasser eine Ehe bestand (vgl. Rdn 3) und die Voraussetzungen des § 1933 BGB nicht vorlagen. Beweisbelastet für das Vorliegen einer wirksamen Ehe ist grundsätzlich der überlebende Ehepartner. Behauptet hingegen jemand, die Ehe sei aufhebbar (§ 1318...mehr
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 1931 Geset ... / III. Feststellung der Aufhebbarkeit nach dem Tod
Rz. 4 Eine Aufhebbarkeit der Ehe kann nach dem Tod eines Ehepartners grundsätzlich nicht mehr festgestellt und begehrt werden. Dies gilt auch für die Verwaltungsbehörde, da die Ehe durch den Tod eines Ehepartners selbst aufgelöst wurde (§ 1317 Abs. 3 BGB). Für den bösgläubigen Ehegatten, der bei Verstoß gegen die §§ 1304, 1306, 1307, 1311 BGB oder im Fall des § 1314 Abs. 2 N...mehr
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 2170 Versc ... / C. Verfahrensfragen
Rz. 12 Auch wenn beim Verschaffungsvermächtnis ein Dritter in die Erfüllung des Vermächtnisses eingeschaltet ist, ist der Anspruch und gegebenenfalls die Klage gegen den mit dem Vermächtnis Beschwerten zu richten. Der Bedachte kann nicht unmittelbar auf Wertersatz (Abs. 2 S. 2) klagen, auch wenn die Verschaffung des Vermächtnisses mit unverhältnismäßigem Aufwand verbunden is...mehr
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 2257 Wider ... / A. Allgemeines
Rz. 1 § 2257 BGB stellt klar, dass der Widerruf einer letztwilligen Verfügung selbst ebenfalls widerrufen werden kann, so dass dann im Zweifel die zunächst widerrufene Verfügung wieder wirksam ist. Dem Wortlaut nach gilt § 2257 BGB aber nur für ein Widerrufstestament i.S.v. § 2254 BGB. Das durch Realakt nach § 2255 BGB durch Vernichtung oder Veränderung oder das durch Rückga...mehr
Damrau/Tanck, Praxiskommentar Erbrecht, BGB § 2156 Zweck ... / II. Beweisfragen
Rz. 12 Aufgrund des Verweises in § 2156 BGB auf die §§ 315–319 BGB richtet sich auch die Beweislastverteilung nach den zu diesen Bestimmungen entwickelten Grundsätzen. Steht das Bestimmungsrecht dem Beschwerten zu, hat dieser zu beweisen, dass seine Bestimmung der Billigkeit entspricht. Der Beschwerte trägt weiter die Beweislast, wenn er die Bestimmung des Dritten nicht gege...mehr

References: § 2253
 § 1949
 § 305
 § 2018
 § 2084
 § 1935
 § 2317
 § 27
 § 2158
 § 2298
 § 1943
 § 256
 § 2085
 § 2085
 § 139
 § 2085
 § 139
 § 2085
 § 139
 § 1955
 § 1945
 § 2219
 § 2304
 § 2304
 § 2160
 § 2049
 § 2299
 § 2350
 § 2054
 § 1963
 § 1958
 § 1
 § 1922
 § 2120
 § 183
 § 2120
 § 182
 § 2339
 § 2268
 § 2078
 § 2270
 § 2
 § 2039
 BGH 
 § 2032

§ 310
 § 2021
 § 2061
 § 2061
 § 2060
 § 2060
 § 2271
 § 2271
 § 2373
 § 2018
 § 2207
 § 2207
 § 2206
 § 2195
 § 2108
 § 1931
 § 1931
 § 1933
 § 1931
 § 1314
 § 2170
 § 2257
 § 2257
 § 2257
 § 2254
 § 2255
 § 2156
 § 2156