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Timestamp: 2019-08-20 03:55:08+00:00

Document:
Monatsübersicht Mai 2018, Ausgabe 84
Salaire afférent aux vacances et abus de droit
Le Tribunal fédéral rappelle les conditions dans lesquelles les vacances peuvent être payées, comme indemnité supplémentaire au salaire, et revient sur la question de l'abus de droit pour l'employé d'en demander à nouveau le paiement à l'issue des rapports de travail.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 4A_561/2017 vom 19. März 2018
Le Tribunal fédéral rappelle les distinctions entre régimes complémentaire et dérogatoire et revient sur les conséquences du non-respect des conditions de forme liées au régime dérogatoire.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 4A_228/2017 vom 23. März 2018
Der Widerruf der Niederlassungsbewilligung bei wiederholter Delinquenz
Das Bundesgericht hält im Urteil 2C_884/2016 vom 25. August 2017 betreffend den Widerruf der Niederlassungsbewilligung zweierlei fest: Erstens kann eine Jahre zurückliegende überjährige Freiheitsstrafe bei erneuter Delinquenz nur dann zwecks Widerrufs der Niederlassungsbewilligung nach Art. 63 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 62 Abs. 1 lit. b AuG herangezogen werden, wenn sie nach wie vor genügend aktuell erscheint. Und zweitens ist bei wiederholter Delinquenz über einen längeren Zeitraum der Widerrufsgrund der Gefährdung bzw. des Verstosses gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung nach Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG in der Regel nur dann erfüllt, wenn weitere Umstände hinzutreten, die für den Widerruf sprechen.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 2C_884/2016 vom 25. August 2017
Révocation unilatérale de pactes successoraux
Engagement excessif / vices de la volonté
Dans cet arrêt, le Tribunal fédéral est confronté au cas d'une personne très âgée et fortunée qui a signé deux pactes successoraux réglant avec ses héritiers sa succession et qui, ultérieurement, décide unilatéralement de modifier ses dispositions en invoquant qu'elle aurait été sous l'influence de sa conseillère et amie, cocontractante du pacte, laquelle aurait tenté de l'influencer et en qui elle a par la suite perdu toute confiance. Le Tribunal fédéral analyse sous divers angles la question de la révocabilité des pactes, notamment sous celui des vices de la volonté et sous celui de l'article 27 al. 2 CC. Le Tribunal fédéral arrive à la conclusion que la testatrice ne pouvait pas révoquer les pactes de manière unilatérale, confirmant le caractère définitif de cet instrument de planification, sous réserve de circonstances très particulières et du respect de formalités strictes.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 5A_325/2017 vom 18. Oktober 2017
Zuständigkeit für Auskunftsbegehren
Die internationale Zuständigkeit für Auskunftsbegehren richtet sich nach Art. 86 IPRG. Etwas anderes gilt nur, wenn es sich um einen vererbten Informationsanspruch handelt, welcher schon dem Erblasser zustand.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 5A_681/2017 vom 7. Februar 2018
Indications de provenance étrangères et domaine public
« Les indications de provenance étrangères enregistrées dans le pays de provenance sont-elles systématiquement distinctives en Suisse ? »
Olivier Veluz / Nicolas Guyot
Dans cet arrêt, le TAF considère qu'un signe qui contient une indication de provenance étrangère et qui est enregistré dans le pays d'origine ne relève pas du domaine public, pour autant que la liste des produits et de services soit limitée à la provenance donnée. Peu importe que le signe soit, dans cette constellation, doté d'un caractère distinctif. Le signe « CLOS D'AMBONNAY », bien que perçu comme désignant un vignoble ou un domaine viticole de la commune française d'Ambonnay, ne relève, selon le TAF, pas du domaine public.
Kommentar zu: Urteil des Bundesverwaltungsgerichts B-5004/2014 vom 8. Juni 2017
Zur Schiedsfähigkeit arbeitsrechtlicher Streitigkeiten
Arbeitsrechtliche Streitigkeiten über die von Art. 341 Abs. 1 OR erfassten Ansprüche können erst nach Ablauf der 30-tägigen Frist einem Schiedsgericht zugewiesen werden (Bestätigung der Rechtsprechung).
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 4A_7/2018 vom 18. April 2018 publiziert als BGE 144 III 235
How to Set Aside a "Procedural Order" on Arbitrators' Impartiality?
The Swiss Federal Tribunal rejected a request for the setting aside of an award as belated because a previous procedural order on challenge applications was not directly submitted to setting aside proceedings within 30 days.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 4A_136/2018 vom 30. April 2018
Eröffnung von KESB-Entscheiden mittels Beistandsperson
Wird der Entscheid über die Anordnung der Beistandschaft und die Ernennung einer Beistandsperson nicht der urteilsfähigen betroffenen Person von der KESB selbst direkt eröffnet, sondern die vorgesehene Beistandsperson beauftragt, den KESB-Entscheid «in geeigneter Form» der betroffenen Person zu eröffnen, beginnt die Rechtsmittelfrist für die betroffene Person erst zu laufen, wenn es der vorgesehenen Beistandsperson gelungen ist, den Adressaten zu erreichen. Was das Bundesgericht im vorliegenden Fall als sinnvolle Eröffnungsform erachtet, erweist sich in Tat und Wahrheit als Stolperstein eines wirksamen Erwachsenenschutzes und Gefahr für die Rechtssicherheit.
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 5A_232/2018 vom 30. April 2018
Tessiner Regelung des gewerkschaftlichen Zutritts zu Verwaltungsgebäuden zu restriktiv
Karl-Marc Wyss / Federica Steffanini
Der Tessiner Staatsrat sah ein grundsätzliches Zutrittsverbot für Gewerkschaftsvertreter/innen zu Gebäuden der öffentlichen Verwaltung vor, verbunden mit der Möglichkeit zur Bewilligung bestimmter Anlässe sowie die Modalitäten zur Verteilung von Publikationen und Flugblättern. Das Bundesgericht taxierte diese Regelung als verfassungswidrig und hiess die Beschwerde der Gewerkschaft «Schweizerischer Verband des Personals öffentlicher Dienste» (SSP/VPOD) gut. Es prüfte dabei, ob die Regelung eine unverhältnismässige Beschneidung der verfassungsmässig garantierten Koalitionsfreiheit darstellt, bejahte dies und hob die Regelung auf (Urteil zur Publikation vorgesehen).
Kommentar zu: Urteil des Bundesgerichts 2C_499/2015 vom 6. September 2017 publiziert als BGE 144 I 50
Zweimalige unbeschränkte Äusserungsmöglichkeit und Novenschranke
Präzisierung der bisherigen Rechtsprechung
Gemäss BGE 140 III 312 haben die Parteien im ordentlichen Verfahren zweimal das Recht, sich unbeschränkt zu äussern. Danach tritt der Aktenschluss ein und sie können nur noch unter den eingeschränkten Voraussetzungen von Art. 229 Abs. 1 ZPO gehört werden. In BGE 144 III 67 stellt das Bundesgericht klar, dass eine Instruktionsverhandlung nach den ersten Schriften nicht als zweite Gelegenheit zur unbeschränkten Äusserung gilt, sofern sie bloss zum Versuch einer Einigung angesetzt wird. Im konkreten Fall hatten die Parteien allerdings die Möglichkeit, am Termin Noven einzureichen. Daher trat die Novenschranke ein, obwohl der Instruktionsrichter unzulässig vorging und keine neuen Tatsachenbehauptungen erlaubte.
Kommentar zu: BGE 144 III 67
GAV-Unterstellung; Tätigkeit, die dem Betrieb das Gepräge gibt; Veränderungen im Handelsvolumen
Befugnis der Quotenvermächtnisnehmerin das Willensvollstreckerhonorar im Rahmen einer Verantwortlichkeitsklage gegen den Willensvollstrecker überprüfen zu lassen
Swiss Supreme Court rejects challenge to CAS award for lack of jurisdiction
Praxisänderung zum Regress nach Art. 51 Abs. 2 OR und Art. 72 Abs. 1 VVG
Bemessung des Invaliditätsgrades in der beruflichen Vorsorge bei Teilzeittätigkeit
Teilliquidation einer Vorsorgeeinrichtung bei kollektivem Austritt
La révision d'un jugement pénal rendu en procédure simplifiée en cas de décision postérieure contradictoire (art. 410 al. 1 let. b CPP)
La compensation des créances portant sur une peine pécuniaire et de frais de procédure avec l'indemnité accordée au prévenu (art. 442 al. 4 CPP)
Die strafrechtliche Beschimpfung im politischen Umfeld (6B_1270/2017, 6B_1291/2017)
Schadensberechnung bei Anlageberatung
Zugang zum Push-Service Entscheide: 8835

References: Art. 63
 Art. 62
 Art. 63
 Art. 86
 Art. 341
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 229
 BGE 
 BGE 
 Art. 51
 Art. 72