Source: http://www.notwort.de/
Timestamp: 2019-02-22 07:52:05+00:00

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NotWort: NotWörter, NotWorte und NotWerke
— NotWehrWörter & NotDurftWörter mit Definitionen
© Ernst Albert 20160106_1830 auf www.NotWort.de mit der Bunten Rose
>>Die Sprache ist eine Waffe,
haltet sie scharf!<<
[Kurt Tucholsky (nach http://www.kurt-tucholsky.info/zitate)]
NotWörter bzw. (komplexere) NotWorte werden i.d.R. aus einer Not geboren im (rhetorisch gestützten) Kampf gegen eine übergriffige Macht.
Sofern NotWörter neu und kaum in Veröffentlichungen oder gar Wörterbüchern zu finden sind, zählen sie zu den Neologismen (=Wort-(Neu-)Schöpfungen).
Unsere Sympathie ist dabei stets auf der Seite der (gewöhnlich rücksichtsvoll defensiv agierenden und an MachtGehabe und Waffengewalt völlig desinteressierten und schon insofern) friedfertigen Menschen — auch (und besonders) Einzelnen und sonstigen Minderheiten —, die sich gegen eine (aggressiv übergriffig agierende) Übermacht an Zahl oder Machtmitteln zu wehren haben (in ihrem Kampf für Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit) und dafür ersatzweise die Macht der besseren Argumente nutzen, bei Bedarf bissig und zugespitzt mit NotWörtern angereichert.
Wir bevorzugen sowieso die argumentative Auseinandersetzung, müssen aber befremdet feststellen, dass diese uns zwar von oben regelmäßig gepredigt wird, aber von dort keineswegs als Mittel der Wahl in einem einigermaßen herrschaftsfreien Diskurs nach Habermas akzeptiert oder gar praktiziert wird, sondern dort im Gegenteil Machtmissbrauch in Form von Einschüchterung, Diskreditierung, Manipulation und Gewalt als erstes Mittel der Wahl angesehen wird!
Tatsächlich geht es um den zunehmend notwendigen Kampf der Bürger um ihre Bürger- und Menschenrechte, die von der Obrigkeit und den von ihr dazu Ermächtigten, immer ungenierter und massiver verfassungswidrig verletzt und ihnen vorenthalten werden, wobei sie den Staat vom Rechtsstaat in Richtung eines Unrechtsstaats immer unaufhaltsamer zu entwickeln drohen.
Dabei versagen alle 4 staatlichen Gewalten, nicht nur die 3 klassischen Gewalten, die nur noch leidlich dem Gebot der Gewaltenteilung entsprechen und nicht ihrer Verpflichtung nachkommen, die Würde der (ungeniert unterdrückten und verfolgten) Menschen noch zu schützen, sondern vorneweg die 4-te Gewalt (Mediative), die besonders ungeniert mit einer erschreckend korrupten Judikative unter einer Decke steckt und auch sonst menschenverachtende Staatsgewalt kriminell gegen die Bürger bündelt, organisiert und so konzentriert für ihre Interessen missbraucht.
Wir erinnern darum ausdrücklich an den fundamentalsten Artikel des Grundgesetzes, den zu beachten inzwischen von >>aller staatlichen Gewalt<< entgegen ihrer ausdrücklichen >>Verpflichtung<< arrogant ignorant wie selbstverständlich verfassungswidrig "vergessen" wird, nämlich Art. 1 GG:
Das deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten
Statt der Schärfe von Messern, Lanzen, Pfeilen und Feuerwaffen interessiert uns trotzdem selbstverständlich nur ein scharfer Verstand und bei Bedarf auch eine spitze Feder oder/und spitze Zunge, die scharfzüngig und scharfsinnig "Spitzen" an (Schärfe und Qualität) kreiert, auch scharfe / spitze (Not)Worte (komplexere Ausdrücke), Sprüche, "Spitzen" oder "Gedankensplitter" (Aphorismen), die eine arrogant ignorante Macht zu treffen und aufzuwecken verstehen, welche nach dem Prinzip des A-ohneOhren ihre Ohren (ohne vorschriftsmäßige Gewährung Rechtlichen Gehörs) einfach verschließt, solange sie auf uns, unser Gewissen und unsere Rechte buchstäblich "scheißt".
Wahrlich muss die Schärfe in der Sprache und den Wörtern und Worten des Widerstandes liegen, auch in der BildSprache der Künstler, die Grundrechtsverletzungen und andere Missstände noch feinsinniger wahrnehmen und oft auch besonders brutal zu spüren bekommen!
Dass es kaum noch die nötigen kritischen Journalisten gibt, die die Sprache gemäß Tucholsky scharf zu halten verstehen, ist u.a. ebenfalls eine der kontraproduktiven Folgen des RBeitrStV, der sie wie geschmiert als Lakaien und Speichellecker (aber auch als zusätzliche, uns geradezu tonangebend zerherrschende, übergriffige Machtlinge) auf die Seite derer zieht, die sie eigentlich kritisieren und mit im Zaum halten müssten.
Begründet wird das typische Machtgefälle und die Asymmetrie der Sympathie ggf. durch die schlimmen Erfahrungen mit einem faschosozialistischen Unrechtsstaat im "Dritten Reich" und in der DDR und überhaupt durch die (auch heute noch bzw. wieder zunehmend) immer wieder gleich falsch benutzten 2 Wege, nämlich insbesondere die 2 Wege nach Arno Gruen und die gleichnishaften 2 Wege in Jesu Bergpredigt, beachtenswert überliefert in Matthäus 7; 13-15 (die auch für Nicht-Christen und Atheisten zumindest als Weisheiten bedenkenswert sein sollten, ungeachtet ihrer Herkunft):
Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit,
Aber die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal,
Hütet euch aber vor den falschen Propheten,
welche in Schafskleidern zu euch kommen,
Matthäus 7; 13-15
Die NotWörter (bzw. NotWorte) der Bürgerrechtler heißen genauer auch NotWehrWörter (bzw. NotWehrWorte).
Dagegen sind rhetorische Waffen der Übermacht eigentlich NotDurftWörter (bzw. NotDurftWorte), mit denen sie bspw. auf die Rechte der (an Machtmitteln) Unterlegenen "scheißt" und zwar dann weniger aus einer Not heraus und viel mehr eine Not beim anderen erst hervorrufend!
Diese (uns unwichtigere) Art von NotWörtern, also NotDurftWörter, wurden traditionell oft als "Unwörter" gebrandmarkt.
Auch auf diesen Begriff "Unwort" spielt "NotWort" als möglicher anderer Ausdruck für "NichtWort" an. Zu beanstanden ist, dass die damit ursprünglich vorbildlich verbundene Kritik an Manipulation von oben (mit Hilfe von Wörtern und Worten, die zum "Bescheißen" gedacht sind) immer mehr in Kritik an den Kritikern problematischer Herrschaftsverhältnisse zu kippen droht.
Umso nötiger sind unabhängige (NotWehr-)Methoden und (-)Sites zur Entlarvung und Brandmarkung von NotDurftWörtern (und anderen NotDurft-Methoden).
Einschub zur Illustration solcher Missstände:
Tatsächlich kennen inzwischen die Methoden zur Diffamierung von Kritikern kaum noch Grenzen. Dazu werden insbesondere die Bedeutungen von Wörtern in einer Art verdreht und umgewertet, die das, was George Orwell in seinem "1984" unter "Neusprech" beschrieb, noch (negativ) zu übertrumpfen versucht.
Hinzu kommen Diffamierungen berechtigter Empörung als zu zensierender "Hatespeech", von begründet hartnäckigem Widerspruch als "pathologische Renitenz"; und überhaupt wird alles getan, um Kritiker, die um Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit berechtigt besorgt sind, in vollkommen falsche Schubladen zu stecken mit (auch und besonders deren) Gegnern, nämlich ausgerechnet mit Menschen, die zu den offensichtlichsten unangenehmen Feinden dieser und ähnlicher Werte gehören, insbesondere mit den offensichtlich Rechtsextremen, die der weniger offensichtliche "Extremismus der [vermeintlichen] Mitte" so gerne nutzt, um seine eigenen Übergriffe und Menschenrechtsverletzungen als vergleichsweise unerheblich hinzustellen und perfide zu bagatellisieren.
Offenbar haben die herrschenden Medien entschieden aufgegeben, sich mit mehr als nur oberflächlicher Kritik und mehr als nur oberflächlichen Kritikern und mehr als oberflächlicher Opposition noch argumentativ auseinanderzusetzen und auf echten Diskurs, Überzeugung und Emanzipation zu setzen. Eine Manipulation, die (auch und vielleicht sogar besonders) engagierte Menschen verachtet, ersetzt mit solch besonders verheerender Menschen-Verachtung inzwischen das, worauf es in einer funktionierenden anständigen Demokratie eigentlich ankommt, auf ganzer Linie. So werden die wachsamsten anständigen Bürger und Mahner in A-ohneOhren-Manier ohne Rechtliches Gehör ignoriert, totgeschwiegen, unter falschem Vorwand zensiert und ausgerechnet mit denen in der manipulativ tendenziösen Berichterstattung in einen Topf geworfen, die auch uns abstoßen.
Der RBeitrStV macht nicht nur unseren Widerstand dagegen nötig, sondern zugleich die perfide Diffamierung und Verfolgung aller diesem RundfunkErmächtigungsGesetz Widersprechenden möglich, ohne dass diese medial Verfolgten, Diffamierten und Vergewaltigten gemäß dem natürlichen Minimum an Selbstbestimmung und Selbstschutz noch solchen unerträglichen Medien wenigstens den Rücken kehren könnten und die Zwangssubventionierung dieses vorgeblichen "Vorteilsgebers", der sie diffamiert und auf viele weitere Arten fortgesetzt vergewaltigt und verfolgen lässt, verweigern könnten. Vielmehr werden die so Missbrauchten gar noch infamst als "Vorteilsnehmer" dessen hindefiniert, der sie da lebenslang missbraucht, so widerwärtig verlogen hindefiniert von "Juristen", die keine Scheu vor Orwell'schem Neusprech zu haben scheinen. Und es wird weidlich ausgenutzt vom sprichwörtlichen >Fisch, der< seither mehr denn je >vom Kopfe her stinkt<.
Darum müssten auch diejenigen, die vorher damit zufrieden und einverstanden waren, dass (nach ihrem Eindruck) vernünftig wirkende Kräfte die unvernünftig wirkenden Kräfte medial, auch mittels Manipulationen und (dazu eingesetzter) Deutungshoheit (DeutungsHohlheit) und der sogen. Schweige-Spirale, klein zu halten versuchten (bei den Schlimmsten anscheinend kontraproduktiv), nun aufschrecken! Der "Kopf", der da zum Himmel stinkt, ist längst nicht mehr mit wirklich vernünftigen Kräften besetzt, sondern mit solchen Falschen ("falschen Propheten"), die die Demokratie totalitär, mitsamt allen Menschen im Land, (mit Hilfe der Typisierung (RBeitrStV) zwingend) — für die meisten ganz unbemerkt —, auf den >Weg der Verdammnis< [Matth. 7; 13-15] >>ins Verderben<< [a.a.O. in anderer Übersetzung] steuern.
Fritz Bauer warnte schon früh davor, sich führenden Köpfen anzuvertrauen, statt selber mitzudenken (vgl. Sapere aude) und entsprechend mitzubestimmen:
>>Demokratie
ist kein Dampfer,
dessen Kapitän man sich anvertraut,
sondern ein Boot,
in dem wir alle mitrudern müssen. <<
Fritz Bauer: Im Kampf um des Menschen Rechte [Aus: Vorgänge Heft 6/1969, S. 205-210]
Nicht nur diejenigen (und ihre Freunde), die in ungenierter Menschen-Verachtung bei Flüchtlingsbooten "Absaufen" skandieren, sind eine große Menschen-verachtende Gefahr für Demokratie und Menschenrechte in Deutschland! Sondern auch diejenigen, die den Dampfer erschreckend blind — und begründete Warnungen (in überheblicher Titanic-Manier) eiskalt ignorierend —, ohne Korrekturen am Ruder zuzulassen, auf den nächsten Eisberg zusteuern, dessen Entstehung sie letztlich sogar selber mit ihrem falschen Verhalten nebenbei gravierend begünstigt und erheblich mitzuverantworten haben, steuern uns unverantwortlich ausgerechnet in die refaschisierende Richtung derer, vor denen sie zu Recht warnen, denen sie aber schon viel ähnlicher sind, als sie einsehen können und wollen, und manche Unanständigkeit geradezu vormachen, wenn auch >>hinter dem Schleier von Erfolg, Nützlichkeit und scheinbarer Wertbezogenheit<< u.U. unbewusst und für sie selber und für die Masse der Bevölkerung viel weniger offensichtlich, >>aber deswegen nicht [viel] weniger gefährlich<< [vgl. ein ähnlich formuliertes Zitat von Arno Gruen, das ebenfalls vor der aktuellen Gefahr von unerkannt den faschistischen verwandten Kräften >in führenden Positionen< warnt].
Das, was zum Erfolg der Nationalsozialisten und gleichzeitig zum Erfolg ihrer Machtstruktur führte,
war nicht nur der Judenhaß und die offene Kriminalität.
Der "neue Mensch", der da emporstieg, war der Mensch ohne Persönlichkeit, ohne Selbst.
Das Entsetzliche der "Banalität des Bösen" (H. Arendt, 1963)
liegt [...] in der Menge der Menschen ohne Selbst,
die uns als Menschen mit menschlichen Gefühlen erscheinen,
uns auch als solche vorgehalten werden.
Diese Art von Selbst jedoch floriert heutzutage unter Menschen in den führenden politischen, wirtschaftlichen und auch wissenschaftlichen Positionen unserer Gesellschaft
— zwar ohne die offene Mordlust Hitlers und seiner Kohorten,
aber deswegen nicht weniger gefährlich.
weil dieses Selbst, das keines ist, hinter dem Schleier von Normalität, Erfolg, Nützlichkeit und scheinbarer Wertbezogenheit nicht ohne weiteres erkennbar ist.
[S. 148-149]
Arno Gruen: "Der Verrat am Selbst" (1986); S. 147-149
So droht die ganze Demokratie abzusaufen, und obwohl eine weniger arrogante Führung und mehr Mündigkeit und Bürger-Emanzipation in verantwortungsvoll genutzter Freiheit wichtig wäre, wurde längst das Gegenteil vorbereitet und das Volk zu einem Kadavergehorsam und einer Autoritätshörigkeit gedrillt, als ginge es (entgegen aller regelmäßigen — zum Glück wenigstens noch anders lautenden — Lippenbekenntnisse) darum, einen neuen Faschismus (im zeitgemäß verschleierten Gewand) eher vorzubereiten, als zu verhindern.
Vor allem aus Kostengründen (wegen steigender Preise für Webprojekte und abnehmender finanzieller Ressourcen) sehen wir uns leider gezwungen, zunehmend ausführlichere Begründungen zu den aufgeführten NotWörtern direkt dabei auf dieser Site unterzubringen und unser ursprüngliches Ansinnen, für einige von ihnen extra Websites für ausführlichere Information zu betreiben, weitgehend aufzugeben. (Wir bitten dafür um Verständnis.)
Das macht zwar das (unten folgende) VERZEICHNIS leider etwas unübersichtlicher, aber macht es seltener nötig, auf andere Websites zu springen für gewünschte zusätzliche Information.
Wir differenzieren in folgender alphabetischer Auflistung (vorläufig) kaum zwischen beiden obigen Arten von NotWörtern. Wir konzentrieren uns auf die NotWehrWörter (sie trotzdem nur als NotWörter bezeichnend). (NotWörter, die als NotDurftWörter dienen, werden aber als solche i.d.R. ausdrücklich von uns bezeichnet.)
Hehre Begriffe, die von der Obrigkeit gerne als falsche Fassade zur Blendung und Ablenkung von ihren wahren Absichten und Menschen verachtenden Maßnahmen (insofern ähnlich wie NotDurftWörter) missbraucht werden, entlarven wir vorzugsweise mit dem Präfix "Pseudo-" (manchmal auch nur, indem wir sie in Anführungszeichen setzen, was freilich auch zu anderen Zwecken geschehen kann und insofern weniger deutlich ist). Dadurch erobern wir aber die hehren Begriffe in ihrer eigentlichen wertvollen Bedeutung uns zurück und kehren sie gegen die, die sie offenbar missbrauchen. Insofern werden zwar gängige hehre Begriffe, die uns Freunde und Verbündete in der NotWehr sind (und insofern geeignete NotWehrWörter) auch zur Beschönigung verderbter Herrschaft missbraucht und insofern zu einer Art NotDurftWörter von Machtlingen umfunktioniert, aber der korrekte Ausdruck wäre (aus unserer Sicht) dafür dann die Variante mit dem "Pseudo-"-Präfix, die aber dank des Präfixes zur Kritik an diesem Missbrauch und damit zu unserer Waffe umfunktioniert wird, insofern also jeweils zu einem NotWehrWort. (Dass mit den von uns kritisierten Werte-verdrehenden Methoden des "Neusprech" auch eine verwirrende Verkehrung der Begriffe NotWehrwort und NotDurftWort einhergehen kann, sollte nicht verwundern.)
VERZEICHNIS von NotWörtern, insbes. v. NotWort-Innovationen (alphabetisch)
|-|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z
Tipp: Zu diesem Alphabet kommen Sie jederzeit schnell mit dem Pfeil (↑) neben den Anfangsbuchstaben (in den gliedernden Balken).
Achtung: Wichtiger Hinweis: Links zu den hier gelisteten Begriffen führen grundsätzlich jeweils (nur) zum richtigen Anfangsbuchstaben (sodass zum jeweiligen Begriff i.d.R. noch ein wenig weiter-gescrollt werden muss)!
Wo Begriffe durch mehrere Absätze erklärt sind, unterscheiden wir vorläufig nicht, ob in den Absätzen verschiedene (einander ergänzende) Aspekte des Begriffes aufgeführt werden, verschiedene (jeweils vollständige) äquivalente Definitionsmöglichkeiten oder verschiedene Interpretationen / (Be-)Deutung(smöglichkeit)en.
Im letzteren Fall werden solche Interpretationsmöglichkeiten, die wir i.d.R. mit dem Begriff nicht meinen und nutzen, durch ein "Ferner:" eingeleitet.
Es ist sicherlich nicht auszuschließen, dass Begriffsbildungen teilweise von verschiedenen Autoren unabhängig geleistet wurden, zumal wir sprechende (und insofern objektiv naheliegende) Begriffsbildungen (und Wortspiele) bevorzugen. Insofern kann die Priorität u.U. bei einem anderen als dem jeweils angegebenen Autor liegen (den wir bei entsprechendem Verdacht oft in Klammer setzen). Eine diesbezügliche Recherche ist von uns nicht erfolgt. Wir bitten diese Nachlässigkeit zu entschuldigen und die jeweils angegebene Autorschaft entsprechend als bloßen Hinweis auf eine vermeintliche Autorschaft bzw. Autorschaft im obigen Sinne ohne damit verbundenem Prioritätsanspruch zu deuten!
(mit Ziffern oder Sonderzeichen beginnende Wortbildungen. Bitte ggf. scrollen!)
2-Wege / 2Wege [NotWort v. Ernst Albert]
Synonym (andere Schreibweise) für "Zwei Wege" / "Zwei-Wege" / "ZweiWege" (s. dort!)
4-Gewalten-(Macht-)Komplex [NotWort v. Ernst Albert]
Synonym (andere Schreibweise) für "politisch-medialer Komplex" (s. dort!) und für "staatlich-medialer Komplex".
(Bitte scrollen Sie zum gewünschten Begriff mit diesem Anfangsbuchstaben!)
A-ohneOhren [NotWort(e) v. Ernst Albert]
Macht, insbes. Obrigkeit, die ungerührt auf Rechte ihrer Bürger "scheißt", insbesondere bspw. auf deren Grundrechte, insbes. auf deren Gewissen, besonders Art. 1 und Art. 4 GG verfassungswidrig schwer verletzend.
Macht, insbes. Obrigkeit, die "Rechtliches Gehör" verweigert und sich argumentativer Auseinandersetzung verweigert, erst recht einem einigermaßen "Herrschaftsfreien Diskurs" nach Jürgen Habermas.
Beides zusammen als geballte Ladung dem Bürger zumutende Macht.
Bspw. der öff.-"rechtl." Rundfunk, der sich darin gefällt, zwar im Übermaß (zudem auf unsere Kosten) zu SENDEN, was seinen Einfluss-, Macht-, Meinungsmache- und Quoten-Interessen entspricht, aber keinerlei Bereitschaft und Fähigkeit erkennen lässt, denen, die er refeudalisierend zu Frondiensten verpflichtet und mit seiner (teilweise Tatsachen verdrehenden (Pseudo-)"Wahrheit") zwangs-"beglückt", auch nennenswert ZUZUHÖREN, um Fehler insbesondere in seiner diesbezüglichen Berichterstattung zu korrigieren, der seine taubblind Auftrags-widrig v.a. Quoten-orientierte Sendewut aber trotzdem sich selbst als "Qualitätsjournalismus" zu bescheinigen sich erdreistet und ebenso unangebracht (wenn auch im Einklang mit einer hier anglizistisch verhunzten Sprache) "KOMMUNIKATION" zu nennen sich anmaßt (etwa wenn die einseitig sendende Tätigkeit seiner Sprecher hochtrabend "ästhetische Kommunikation" heißt und das, was seine Glotze ohne Rückkanal sendet, "visuelle Kommunikation" (den eigentlichen deutschen Begriff der Kommunikation, der immer ein Miteinander-Reden meint, mit Hilfe der bloßen Mitteilungs-Bedeutung aus dem Englischen fleißig sinnentstellend gern zur Kaschierung der empörenden eigenen Einseitigkeit missbrauchend). (Vgl. auch DeutungsHohlheit!)
Bei den Schergen seines Beitrags-"Services", die ebenfalls nur senden und dabei besonders viel zum Himmel Stinkendes in fremde Briefkästen statt ins eigene Klo wandern lassen, ist nicht einmal sinnerfassende Lesekompetenz feststellbar.
Besonders HerzVersagung gehört meist zu einem A-ohneOhren-Charakter.
Dies wird im verstockt nur sich an Buchstaben von Vorschriften klammernden Bürokratismus, dessen Amtsträger den eigentlichen Sinn, die Funktion und das Wesen der Bestimmungen und des Staates oft gar nicht erfassen können, wollen und inzwischen wohl staatsdirigistisch auch gar nicht mehr erfassen können sollen, geradezu als Tugend missverstanden, obwohl Staat und Vorschriften in einem humanen Rechts-Staat letztlich immer den Menschen (und nie ersatzweise nur der Masse!) zu dienen und unbillige Härten zu vermeiden haben, wenn man nicht stattdessen den >>Massenstaat<< [Bruno Bettelheim] möchte, der bereits im nationalsozialistischen (und auch im SED-) FaschoSozialismus ein ausgeprägter Unrechtsstaat war.
Paul Kirchhof gefällt sich bspw. darin, dass er seine Freiheit (und damit — wenn es denn überhaupt wahre Freiheit ist und nicht bloß Pseudo-Freiheit — jeden Rest von Menschlichkeit und Empathie) an der Garderobe abgibt, bevor er die Richterrobe anzieht, und in diesem — geradezu die Judikative kirchhöfisch verseuchenden — Sinn seine Studenten ausbildet bzw. verkorkst.
Schon Theodor W. Adorno erkannte >>Züge von Unansprechbarkeit<< beim >>Typus des manipulativen Charakters<<, der mit aller (als vermeintliche Tugend vollkommen missverstandener) >>Härte<< und (weitestgehend empathiefrei bürokratischen) >>Organisationswut<< das >>Fertigmachen<< der >>Menschen [...] als im doppelten Sinne zugerichtete Dinge<< betreibt, im Sinne der entmenschlichenden >>Verdinglichung<< zu einer >>amorphen Masse<<, die nicht nur gemäß der Dürig'schen Objektformel Art. 1 GG verletzt, sondern geradezu als Menschen-verachtend unmenschliche >>Folter<< bzw. als ein den Menschen verachtender unmenschlicher Missbrauchsakt zu verstehen ist. [Theodor W. Adorno: "Erziehung nach Auschwitz"]. Ausführlicher zitiert:
>>Was aber Auschwitz hervorbringt, die für die Welt von Auschwitz charakteristischen Typen, sind vermutlich ein Neues [im Vergleich zum >>alten autoritären Charakter<<]. Sie bezeichnen auf der einen Seite die blinde Identifikation mit dem Kollektiv. Auf der anderen sind sie danach zugeschnitten, Massen, Kollektive zu manipulieren, so wie die Himmler, Höss, Eichmann. Für das Allerwichtigste gegenüber der Gefahr einer Wiederholung halte ich, der blinden Vormacht aller Kollektive entgegenzuarbeiten, den Widerstand gegen sie dadurch zu steigern, dass man das Problem der Kollektivierung ins Licht rückt. [...] In dieser gesamten Sphäre geht es um ein vorgebliches Ideal, das in der traditionellen Erziehung auch sonst eine erhebliche Rolle spielt, das der Härte. [...] Dies Erziehungsbild der Härte, an das viele glauben mögen, ohne darüber nachzudenken, ist durch und durch verkehrt. Die Vorstellung, Männlichkeit bestehe in einem Höchstmass an Ertragenkönnen, wurde längst zum Deckbild eines Masochismus, der — wie die Psychologie dartat — mit dem Sadismus nur allzu leicht sich zusammenfindet. Das gepriesene Hart-Sein, zu dem da erzogen werden soll, bedeutet Gleichgültigkeit gegen den Schmerz schlechthin. Dabei wird zwischen dem eigenen und dem anderer nicht einmal so sehr fest unterschieden. Wer hart ist gegen sich, der erkauft sich das Recht, hart auch gegen andere zu sein, und rächt sich für den Schmerz, dessen Regungen er nicht zeigen durfte, die er verdrängen musste. [...] Erziehung müsste Ernst machen mit einem Gedanken, der der Philosophie keineswegs fremd ist: dass man die Angst nicht verdrängen soll. Wenn Angst nicht verdrängt wird, wenn man sich gestattet, real so viel Angst zu haben, wie diese Realität Angst verdient, dann wird gerade dadurch doch manches von dem zerstörerischen Effekt der unbewussten und verschobenen Angst verschwinden. [...] Menschen, die blind in Kollektive sich einordnen, machen sich selber schon zu etwas wie Material, löschen sich als selbstbestimmte Wesen aus. Dazu passt die Bereitschaft, andere als amorphe Masse zu behandeln. Ich habe die, welche sich so verhalten, in der "Authoritarian Personality" den manipulativen Charakter genannt [...]. Der manipulative Charakter — jeder kann das aus den Quellen kontrollieren, die über jene Naziführer zur Verfügung stehen — zeichnet sich aus durch Organisationswut, durch Unfähigkeit, überhaupt unmittelbare menschliche Erfahrungen zu machen, durch eine gewisse Art von Emotionslosigkeit, durch überwertigen Realismus. Er will um jeden Preis angebliche, wenn auch wahnhafte Realpolitik betreiben. Er denkt oder wünscht nicht eine Sekunde lang die Welt anders, als sie ist, besessen vom Willen of doing things, Dinge zu tun, gleichgültig gegen den Inhalt solchen Tuns. Er macht aus der Tätigkeit, der Aktivität, der sogenannten efficiency als solcher einen Kultus, der in der Reklame für den aktiven Menschen anklingt. Dieser Typ ist unterdessen — wenn meine Beobachtungen mich nicht trügen und manche soziologische Untersuchungen Verallgemeinerung gestatten — viel weiter verbreitet als man denken könnte. Was damals nur einige Nazimonstren exemplifizierten, wird man heute feststellen können an sehr zahlreichen Menschen, etwa jugendlichen Verbrechern, Bandenführern und ähnlichen, von denen man jeden Tag in der Zeitung liest. Hätte ich diesen Typus des manipulativen Charakters auf eine Formel zu bringen — vielleicht soll man es nicht, aber zur Verständigung mag es doch gut sein -, so würde ich ihn den Typus des verdinglichten Bewusstseins nennen. Erst haben die Menschen, die so geartet sind, sich selber gewissermaßen den Dingen gleichgemacht. Dann machen sie, wenn es ihnen möglich ist, die anderen den Dingen gleich. Der Ausdruck "Fertigmachen", ebenso populär in der Welt jugendlicher Rowdies wie in der der Nazis, drückt das sehr genau aus. Menschen definiert dieser Ausdruck "Fertigmachen" als im doppelten Sinn zugerichtete Dinge. Die Folter ist nach der Einsicht von Max Horkheimer die in Regie genommene und gewissermaßen beschleunigte Anpassung des Menschen an die Kollektive. Etwas davon liegt im Geist der Zeit, sowenig es auch mit Geist zu tun hat. Ich zitiere bloß das vor dem letzten Krieg gesprochene Wort von Paul Valéry, die Unmenschlichkeit habe eine große Zukunft. Besonders schwer ist es, dagegen anzugehen, weil jene manipulativen Menschen, die zu Erfahrungen eigentlich nicht fähig sind, eben deshalb Züge von Unansprechbarkeit aufweisen [...].<<
Theodor W. Adorno: "Erziehung nach Auschwitz"
Auch von Fritz Bauer gibt es ein Zitat gegen die Unsitte, sich dumm zu stellen oder schlicht nicht zuzuhören (bis hin zur Verweigerung Rechtlichen Gehörs), auch nicht aus (noch so gut gemeinter) Staatsräson:
>>Niemand ist berechtigt,
auf ein Verstehen, das ihm möglich ist,
mögen die Folgen sein, wie sie wollen.<<
A-ohneOhren-Funk [NotWort v. Ernst Albert]
Ausdruck für einen Rundfunk, der sich wie ein A-ohneOhren (s. dort) benimmt, nicht nur auf seine Beitrags-Zwangszahler, auf deren Leben, Rechte und insbesondere auf deren Freiheit und Gewissen im wahrsten Sinne des Wortes ekelerregend "scheißend", sondern nicht einmal die Widersprüche lesend, die zu schreiben er explizit auffordert, und deren Lesen und Berücksichtigen wenn schon nicht das Gebot der Gewährung Rechtlichen Gehörs von "rechtlich" sich bezeichnenden Institutionen mit staatsähnlichen Befugnissen, dann wenigstens die Achtung der Menschenwürde verlangt.
Synonym für Zwangsfunk (s. dort!), Kirchhoffunk, ...
AFDP [Provozierendes KofferWort v. Ernst Albert]
Der rechte Bereich des Parlamentes mit erheblichen Überschneidungen.
Inbegriff einer Menschen verachtenden Politik
Inbegriff einer Verachtung des Humanismus und (folglich) des (ausdrücklich humanistischen) GrundGesetzes, die vor langer Zeit bei einer der beiden Gruppen noch ganz anders aussah und etwa bei einem Ingo v. Münch und auch bei einem Gerhard Baum und einem Burkhard Hirsch als auffälligen Ausnahmeerscheinungen (in aller Regel) auch noch erfreulich vorbildlich anders aussieht.
Inbegriff pseudofreiheitlicher Bestrebungen.
(I.d.R. auffällig INSM-nahe Interessenvertreter.)
ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice [Euphemistische bzw. NotDurftWort-Selbstbezeichnung einer Organisation]
Euphemistische Bezeichnung für einen pseudo-öffentlich-"rechtlichen" anmaßenden Pseudo-Service, insbesondere nach Art mafiosen Schutzgeld-Services, der seine Zwangskunden folgerichtig — weil für ihn folgenlos — wie den letzten Dreck behandeln kann und behandelt, wofür sogar offenbar extra Menschen verachtende Stasikinder rekrutiert werden. Einen Service in der Art eines Kunden-Services bietet diese Organisation nicht. Allerdings hat sie auch keine Kunden, sondern ausschließlich Zwangszahler in der Art von entrechteten Zwangsmitgliedern ohne Mitspracherecht.
Ferner auch angelehnt an Bezeichnungen wie Rotary-Service-Club: Hinter der Bezeichnung "Service" werden primär ganz andere Interessen verborgen.
Auch mit der Liste von Waren und Dienstleistungen, für die beim Markenamt (für die Wortmarke BEITRAGSSERVICE) Schutz beansprucht wird, eine an ein Unternehmen der Mafia erinnernde Organisation, demnach nämlich ausdrücklich u.a. Hieb- und Stichwaffen, Spirituosen und Nikotinhaltiges für die eigene Geschäftstätigkeit beanspruchend.
Lächerlich lange Bezeichnung für die GEZ-Nachfolgeorganisation, deren teilweise kriminellen Methoden noch weit übertrumpfend, aber mit ihrem unhandlichen Namen pointierte Kritik verunmöglichend.
Darum von den zahlreichen Kritikern bevorzugt kürzer GEZ, Beitrag_sehr_fies oder Beitrags-"Service" genannt.
Mitnichten geht es dabei um Rundfunk-Beiträge im eigentlichen Sinn, d.h. um interessante Beiträge, die eher verdienen als ergänzende Perspektive gesendet zu werden als manches von dem, was auf unsere Kosten gesendet wird, etwa uns als endlich gerecht zur Zahlung herangezogene Schwarzseher Wahrheit verdrehend rufschädigend diffamierend und uns diese Lügenpropaganda auch noch finanzieren lassend (ebenso wie den Kampf gegen uns gemäß dem Gröning-Prinzip)
AsozialTransfer [NotWort v. Ernst Albert (s. www.AsozialTransfer.de)]
Abkürzung für AsozialTransfer-Leistungen, also das Gegenteil von SozialTransfer(-Leistungen).
Diese (letzteren) werden ja von besonders Vermögenden an Bedürftige bezahlt, ohne dafür etwas zu bekommen. Das ist nicht gerecht, aber das Prinzip des Sozialstaates, das in Maßen durchaus begründet werden kann.
Genau umgekehrt ist es bei AsozialTransfer(-Leistungen). Das sind Leistungen, die besonders von Menschen, die jeden Cent umdrehen, um frei zu überleben, an "Geldsäcke", Verschwender und Menschen-Verachter zu zahlen sind, ohne von diesen Machtlingen, Ausbeutern und Peinigern etwas Brauchbares dafür zu bekommen.
Bspw. der sogenannte RundfunkZwangsBeitrag in Deutschland, der an Intendanten mit ein- oder mehrfachem Kanzlergehalt sitten- und verfassungswidrig zu zahlen ist, aber ohne irgendeine erwünschte Gegen-Leistung, welche auch nur die Gesellschaft nennenswert bereichern würde, ganz zu schweigen davon, dass diejenigen, die sich diese Art von überflüssigem Konsum, den sie zudem oft als schädlich erachten, in jeder anständigen Gesellschaft (die Deutschland aber allenfalls vor2013 war), selbstverständlich als erstes (er-)sparen, i.d.R. auch gar kein geeignetes Equipement zur Nutzung erwerben und zur Verfügung hätten.
Aufstehen [eine ursprünglich vielversprechende Initiative von Sahra Wagenknecht u.a.]
Eine als außerparlamentarisch angekündigte, ursprünglich vielversprechende Initiative der Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht, von der uns keine falsche Verklärung des SED-Regimes bekannt ist, aber teilweise vorbildlich engagiertes Eintreten gegen Krieg und Morden mit Drohnen.
Aufstehen wird als hehrer Begriff des Widerstandes vielfältig benutzt und ist so eine anziehende Bezeichnung. Bspw. ähnlich:
Als >>Nicht-Mitmachen<< bei Theodor W. Adorno
Als >>Du musst nein sagen<< bei Fritz Bauer
Als >>Niemand hat das Recht zu gehorchen<< bei Hannah Arendt
Als >>Aufstände<< von Jean-Claude Juncker in seinem von uns "Juncker-Prinzip" genannten bedrohlich klingenden Plädoyer zur Brüsseler Politik, diese allerdings dabei mehr in falsche Richtung be->ratend<, als die Bürgerrechtler in richtige Richtung.
Aufstehen auf Schultische ist eine Schlüsselszene des Filmes "Club der toten Dichter", in dem es um individuelle schöpferische Selbstentfaltung und gegen pseudo-elitären Drill und Kadavergehorsam geht. Auch wenn dabei der Ausspruch "Kaptain, mein Kaptain" (als ein ursprünglich auf Lincoln gemünztes Zitat) fällt, der mit gemischten Gefühlen doch problematisch auf eine Art Ersatzführer zu verweisen scheint, geht es letztlich um Emanzipation (auch von dem, der zur Selbständigkeit anleitet).
Leider hat die Initiative 3 ganz wesentliche Fehler und muss uns darum enttäuschen:
Sie favorisiert das unsägliche Video-Medium so, dass sie zeitweise nichts als Videos zur Information anbot.
Sie hat als Zielgruppe ausschließlich die "Nutzer" "Sozialer Medien", um ihre "sozialen" Anliegen zu kommunizieren. Entsprechend eingeschränkt ist das Niveau, sofern man es als Nichtnutzer solcher Medien mitbekommen kann.
Das Anliegen sind erklärtermaßen linke Mehrheiten. Entsprechend werden auch mehrheitsfähige Themen gesucht und Mehrheiten, die fernsehaffin und in den "Sozialen Medien" sind. Dagegen werden Werte, die auch auf solche Weise weiter in Vergessenheit geraten, wie Humanismus oder der einst selbstverständliche Schutz der Grund- und Menschenrechte vor Verwässerung oder Nichtbeachtung durch Mehrheiten, der heute bereits kaum noch ernstgenommen wird, sowie sonstige berechtigte Anliegen, die nur noch Minderheiten vertreten, nicht oder nur stiefmütterlich behandelt, wie eben von allen Parteien, die in unseren Parlamenten vertreten sind.
(Vgl. auch den gutgemeinten, aber gefährlich naiven Slogan "Wir sind mehr", dessen Entwickler und Anhänger vergessen zu haben scheinen, dass nicht immer die Guten mehr sind, jedenfalls nicht immer mehr waren und leider wahrscheinlich auch nicht immer mehr sein werden! Mehr zu sein, fühlt sich vielleicht gut und beruhigend an, aber diejenigen, die das brauchen, um Flagge zu zeigen, sind die ersten, die den Mund halten oder die Seiten wechseln, wenn nicht mehr sie zu der Mehrheit gehören.)
aussatziges / aussätziges / aussaetziges Recht, (ferner auch) ausgesaetztes Recht [NotWorte von Ernst Albert]
Synonym für negatives gesatztes Recht.
Natürlich ist gesatztes Recht nicht immer negativ, aber auch nicht immer als positiv zu bewerten. Darum lehnen wir die irritierend euphemistisch klingende Bezeichnung "positives Recht" für "gesatztes Recht" ab, da man sonst in solchen Fällen kurios von negativem positivem Recht sprechen muss.
Da aussaetziges Recht das Rechtswesen i.d.R. ansteckend verseucht und ausgesetzt werden sollte, ist die Schreibweise mit ae besonders empfehlenswert, in der neben dem Aussätzigen sowohl mit aussatzig seine Herkunft aus gesatzt steckt, als auch mit aussetzig die Notwendigkeit seiner Aussetzung.
Einige Beispiele für ausaetziges Recht sind die Lex Kirchhof und der RBeitrStV sowie (zumindest zu weitgehende) Typisierungsbefugnisse (wie sie empörenderweise usus im deutschen TypisierungsWahn sind).
Autonomie [Als NotDurftWort missbrauchter aber als NotWehrWort geeigneter Begriff]
Von sogenannten Autonomen und denen, die gerne gewaltbereit zu diesen gezählt werden, leider diskreditierter Begriff, der mit Gewalt eigentlich aber gar nichts zu tun hat. Darum lehnen wir die Begriffsauffassung ab, die sich an gewalttätigen "Autonomen" (für uns eine Art von Pseudo-Autonomen) orientiert!
Zu Recht wichtiger Begriff für bspw. Theodor W. Adorno, der sowohl die einzig wertvolle Kunst (vgl. www.Art5GG.de) mit diesem Attribut versieht (autonome Kunst im Gegensatz zur "Kultur-Industrie"), als auch im autonomen Bürger die einzige Kraft sieht, die dem Prinzip Auschwitz, d.h. dem Faschistischen und Refaschisierenden, widerstehen und nennenswerten Widerstand entgegenbringen kann.
Wichtiger Begriff des Humanismus, Selbstbestimmtheit meinend, die auf einem ethisch, geistig-intellektuell und empathisch feinsinnig feinfühlend entwickelten Selbst beruht.
Ferner: Vom Neoliberalismus für dessen Egoismus und (über Statussymbole definierte) Pseudo-Individualität missbrauchter Begriff, für (aus unserer Sicht) bloß eine Art von Pseudo-Autonomie.
Befehlsnotstand [als NotWort (beider Art) nutzbarer Begriff]
Als NotDurftWort von Schergen des Faschismus zu ihrer Verteidigung fleißig gebrauchter Begriff, etwa von Eichmann, damit ausdrücken wollend, dass er bei Nicht-Befolgung des Führerprinzips unzumutbare (lebensbedrohliche) Nachteile gehabt hätte, was aber nie bewiesen wurde und heute wohl als widerlegt gilt.
Von uns wird das Geltend-Machen von Befehlsnotstand im Zusammenhang mit einer Art Führer-Prinzip teilweise auch Eichmann-Prinzip genannt.
Stets geht es darum, dass beschämend Kadavergehorsame eigene Verantwortungslosigkeit mit einer widerlichen Ausrede (wie ein Eichmann) zu entschuldigen versuchen und viel zu oft damit durchkommen. Die Begriffe können darum auch als NotWehrWörter genutzt werden, wenn Verhaltensweisen von Schergen der Macht heute schlimm an solche von Schergen von einst erinnern, um auf diese Beobachtung und entsprechend unangenehmen Empfindungen im Sinne eines Warn-Vergleichs oder Mahn-Vergleichs hinzuweisen.
Eigentlich gibt es heute gegen vermeintlichen Befehlsnotstand die sogenannte Remonstrationspflicht. Es erschreckt, wie wenig Bürokraten selbst dann, wenn sie den Beamteneid geschworen haben, Ahnung von solch entscheidenden Pflichten haben.
Statt dessen ist ihr Kadavergehorsam gegenüber Vorgesetzten und vermeintlichen Autoritäten so ausgeprägt, als habe man aus dem Faschismus nur gelernt, wie man ein willkommener Scherge jedes eventuellen neuen Faschismus wird.
Der kann übrigens (auch aus solchen Gründen) viel schneller kommen als man üblicherweise ahnt. Schließlich sitzen die Anhänger der "Neuen" Rechten längst in Behörden einschließlich der Polizei, wo sie bspw. mit öffentlich gezeigtem Hitlergruß auffallen und entsprechend ungeeignet sind, anständige Bürger vor ihren Gleichgesinnten in der Masse, die durch die Straßen wogt, zu schützen. (Vgl. auch: Marie von Kuck: "Täter in Uniform", DLF im August 2018)
Hinzu kommt der sogen. >>Extremismus der Mitte<<, die eigentlich NEUE Rechte (die ihre refaschisierende Art sogar vor sich selbst zu verhüllen und zu vertuschen versteht), deren logischer Schattenwurf das ist, was sie als "Neue Rechte" bezeichnet, was aber eher die Wiederauferstehung einer von ihr provozierten und salonfähig (vor-)gemachten, kaum verhüllten Form der eigentlich ALTEN Rechten ist.
BEITRAG MACHT FREI [NotWorte (NotWort-Slogan) v. Ernst Albert]
Sinngemäße Zusammenfassung dessen, was Paul Kirchhof in seinem Rundfunk-"Gutachten" schreibt, auch den darin liegenden Zynismus zum Ausdruck bringend, zumal in Verbindung mit einem anderen falschen Versprechen dieses Herrn (>>Garten der Freiheit<<).
Ausdruck für die eigentliche Gesinnung des Kirchhof-Funks.
Fast-Anagramm eines widerwärtigen bekannten anderen Slogans.
Titel / Thema verschiedener Graphiken v. Ernst Albert.
Beitrag_sehr_fies [NotWort v. Ernst Albert]
Sprechendere Umbenennung für einen pseudo-öffentlich-"rechtlichen" anmaßenden Pseudo-Service, insbesondere nach Art mafiosen Schutzgeld-Services, der seine Zwangskunden folgerichtig weil für ihn folgenlos wie den letzten Dreck behandeln kann und behandelt, wofür sogar offenbar extra Menschen verachtende Stasikinder rekrutiert werden.
Ferner auch angelehnt an Bezeichnungen wie Rotary-Service-Club. (Hinter der Bezeichnung "Service" werden primär oft ganz andere Interessen verborgen.)
Synonym für Beitrags-"Service".
Beitrags-"Service" auch "Beitrags"-"Service" [NotWort v. Ernst Albert]
Handhabbare Kurzform von >>ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice<<, die mit Anführungszeichen um "Service" deutlich macht, wie verlogen der öffentlich-"rechtliche" Moloch ist, den allein dieser "Service" ebenso (offenbar schon im Namen) verlogen vertritt.
Da auch entlarvend ist, dass sich ein Medienmoloch, der beansprucht, BEITRÄGE zu senden, von uns (alles inhaltlich Wertvolle verachtend, ersatzweise geldgeil) "BEITRÄGE" ausschließlich in Geldform nicht nur wünscht, sondern erzwingt, kann durchaus auch "Beitrags" in Anführungszeichen geschrieben werden, um zusätzlich dies zum Ausdruck zu bringen.
Synonym für Beitrag_sehr_fies.
Beitragsschuldner [oft NotDurftWort, wenn es v. öff.-"rechtl." Rundfunk" benutzt wird]
Anständige Fernsehboykotteure aus Gewissensgründen kriminell und verfassungswidrig als Kriminelle diskriminierend und verfolgen lassend (ihnen nicht einmal Rechtliches Gehör, geschweige denn ihre Grundrechte gewährend).
Den Menschen in Deutschland verwehrend, unnötigen und als schädlich entlarvten Konsum aus guten Gründen zu verweigern und ihr Leben selbstbestimmt mit ihren eigenen Ressourcen zu bestreiten, zumal wenn die beschränkten Ressourcen sinnvoller eingesetzt werden müssen.
Anständige Fernsehboykotteure aus Gewissensgründen mit kriminellen Schwarzsehern entgegen dem fundamentalen Rechtsstaat-Prinzip des in-dubio-pro-reo in einen Topf werfend, schon dadurch beweisend, dass man den Rechtsstaat mit Füßen tritt und das Attribut "rechtlich" im Namen nicht verdient sowie Vorurteile schürt und sogar in die Welt setzt, statt eine dem entgegenwirkende differenzierte Berichterstattung auftraggemäß zu gewährleisten.
BlendVergleich [NotWort v. Ernst Albert]
Ein BlendVergleich funktioniert ähnlich wie ein TrostVergleich, nur aus umgekehrter Richtung:
Zeigt man jemandem aus relativ schlechten Verhältnissen bessere, so ist er von diesen leicht geblendet und findet sie entsprechend objektiv super.
Zeigt man dagegen jemandem aus vergleichsweise guten Verhältnissen schlechtere, dann empfindet er diese leicht als so schlimm, dass ihm jede (berechtigte) Kritik an den eigenen Verhältnissen ausgetrieben werden kann, indem man ihn mittels solchen TrostVergleichs tröstet, es gehe ihm schließlich so viel besser, dass es undankbar wäre, an seiner Kritik daran festzuhalten.
BrutKastenLüge [als NotWort nutzbarer Begriff]
Bezeichnung für eine skandalöse Lüge, die von einer amerikanischen PR-Agentur gegen Bezahlung aus der Politik in die Welt gesetzt wurde und erheblich dazu beitrug, dass ein Krieg mit sehr vielen Toten vom Zaun gebrochen wurde.
Verallgemeinerte Bezeichnung für ein kriegstreibend inszeniertes Horrorszenario (insbesondere im LügenBrutKasten verbreitet).
Teil des Titels eines Gedichts von Ernst Albert.
Buchclub [als NotWort nutzbarer veraltender Begriff]
Über Buchclubs gibt es ausgedehnte Witzseiten, die in der Regel thematisieren, dass sie quasi wie unkündbar und der Inbegriff eines nervigen Unternehmens ohne brauchbare (Zu-)Sendungen sind.
Buchclubs sind wohl aus derartigen Gründen in dieser Form heute praktisch ausgestorben.
Wenn man als Glotzen-freier Fernsehboykotteur ohne Satellitenschüssel oder dgl. vom öffentlich-"rechtlichen" Rundfunk heute mit wirklich unkündbaren lebenslangen, Tausende Euros teuren Fernseh-Abos (-ZwangsFlatrates) belästigt wird, die man ungefragt zwangsweise aufgebrummt bekommt, fühlt man sich unwillkürlich an Zeiten mit aufdringlich werbenden Buchclubs erinnert, muss aber zugeben, dass die doch fromm-brave Lämmchen im Vergleich zu den (geradezu supersatanisch) teuflischen Wölfen waren, die uns heute staatsdirigistisch als vorgebliche Schafspelze auf den Hals gehetzt werden.
Der öffentlich-"rechtliche" Rundfunk ist der Buchclub der aktuellen Postdemokratie. Noch aufdringlicher, noch verschlagener, noch sinnloser und unbrauchbarer, aber Garant für den ewigen Erhalt der aktuellen "Demokratie"-Form und "darum" auch ewig unkündbar und zu bezahlen, auch wenn man nie ein Abo mit ihm abgeschlossen hat. (Denn tatsächlich kann solch eine Ausgeburt einer "Demokratie" sich auf die Dauer nicht anders halten als durch Manipulationsmedien, die wir unentrinnbar selbst und ewig finanzieren müssen.)
Bunte Rose [WiderstandsBewegung v. Ernst Albert]
Schätzt die vorbildliche Weiße Rose sehr und versteht sich als bunte dufte humanistische Gruppe, mit wehrhaften Dornen, aber unverpanzert.
Es gibt keine Mitglieder-Verzeichnisse, keine Mitgliedsbeiträge etc. Wer sich mit den Zielen und Mitteln identifizieren kann, kann sich als Mitglied verstehen. Jeder ist selbst für das verantwortlich, was er dann tut.
Es gibt immer Dinge (wie bspw. MenschenRechte), die sind nicht mit Hilfe von Mehrheiten verhandelbar, jedenfalls nicht abschaffbar (auch nicht mit Volksbefragungen und Volksentscheid wäre ihre Nichtbeachtung zu rechtfertigen). Dass solches trotzdem in Deutschland geschieht, (insbesondere unter Missbrauch von "Typisierung") macht uns (die Bunte Rose) nötig.
BVerfG [eigentlich kein NotWort, aber Abk. für etwas, was allmählich zum euphemistischen NotDurftWort verkommt]
Abkürzung für BundesVerfassungsGericht, die wir häufig verwenden (was einer der Gründe ist, dass wir sie hier aufführen).
Der bekanntlich auffällig gute Ruf des BVerfG kommt auch und besonders daher, dass es die Staatsmedien traditionell verhätschelt und entsprechend von diesen regelmäßig in höchsten Tönen gelobt wird.
Spätestens die (die Gewaltenteilung aushebelnde) schmierige Zusammenarbeit von Kirchhof-Brüdern in Sachen Kirchhof-Rundfunk und seinem RBeitrStV (über die Familien-Bande) und wie sich der offenbar befangene Ferdinand Kirchhof in Sachen Kirchhof-Rundfunk von seinen Untergebenen "Unbefangenheit" bescheinigen ließ, wirft einen kirchhöfischen dunklen Schatten auf dieses oberste Gericht.
Insofern sind Verweise auf dessen Urteile, die damit etwas als rechtens hinstellen wollen, den noch (viel zu) guten Ruf des Gerichts missbrauchend, — zumindest im Zusammenhang mit dem RBeitrStV — lächerlich wie alles, was man mit NotDurftWorten sagen möchte. (Dies ist ein zweiter Grund, warum wir das Gericht in der Abkürzung hier aufführen.)
Abk. für das oberste deutsche Gericht, das wir auch "das Kirchhof-Gericht" nennen, da es das Kirchhöfische in besonderem Maße repräsentiert, bspw. indem es vom Hüter der Verfassung immer mehr zu ihrem Totengräber mutiert.
Conscientia [als NotWort nutzbarer lat. Ausdruck für Gewissen und Bewusstsein]
Die doppelte Bedeutung von Conscientia als Bewusstsein und Gewissen ist ein wichtiger Hinweis darauf, dass — entgegen idiokratischer Urteile, die versuchen, dem Gewissen allenfalls dort den grundgesetzlichen Freiraum zu gewähren, wo es sich als irrational abstempeln lässt, — lediglich solch Ansinnen irrational, unhaltbar und vollkommen inakzeptabel ist. Ein entwickeltes Gewissen ist von einem rationalen Bewusstsein nicht zu trennen, sondern im Gegenteil aufs Engste damit verknüpft. Nur die leider übliche Gewissensarmut der Macht(linge) und ihrer Gerichte kann das dank ihrer unerträglichen Gewissenlosigkeit anders sehen. (Siehe dazu bspw. ein unverschämt idiokratisches Bundesverwaltungsgerichtsurteil zur Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen, das verstandes- und vernunftmäßige Gründe nicht als Gewissensgründe akzeptiert.)
Die Conscientia ist dem Integren ein zugleich moralisches und vernünftiges Bewusstsein, in das das Gewissen widerspruchsfrei integriert ist
Der Concientia-Begriff für Gewissen macht darauf aufmerksam (und besteht darauf), dass dieses Gewissen in Übereinstimmung mit dem Bewusstsein, der Vernunft und Weltanschauung verstanden wird, nicht nur in Übereinstimmung mit dem Glauben. Nur durch diese Stimmigkeit kann es eine tiefe unbeirrbare (unkorrumpierbare) Überzeugungskraft haben und muss entsprechend darauf bestehen, unbedingt respektiert zu werden, da es den Kern der Persönlichkeit und deren Lebens bestimmt.
So wie der Integre auf eine stimmige Conscientia, also — besonders im Kern — auf eine stimmige Persönlichkeit wertlegt, so legt der integre Jurist (wie die wunderbaren Väter des Grundgesetzes) auch auf stimmige (widerspruchsfreie) Gesetzeswerke wert.
Entsprechend müssen die so integer Gewissenhaften solche Gesetzeswerke, empören, die nicht widerspruchsfrei sind, zumal sie und diejenigen Juristen, die diese Widersprüche in Gesetzeswerken verbrechen, diejenigen sind, die denselben destruktiven Zersetzungs-Keim, den sie den vorher stimmigen Gesetzeswerken einpflanzen, auch ihnen als Personen zumuten wollen. Die Integren aber wissen wohl um die vernichtende Wirkung solcher Zersetzungskeime.
Conscientia entsteht in Freiheit, die als eigentliche Freiheit freilich aus Überzeugung nach Stimmigkeit von Moral und Vernunft strebt und auf diese aus derselben tiefen Überzeugung auch besteht. Eine nur scheinbar größere "Freiheit", statt dessen auch Bösem folgen zu können (wie der unsäglich pseudofreie Neoliberalismus und das ihn propagierende Kirchhöfische, das auch seine Freiheit an der Garderobe abgibt, wenn es die Richterrobe anzieht), empfinden diese Integren nicht, deren Freiheit schließlich Stimmigkeit und Integrität als einzig tragbares Fundament erkennt und in einer ausreichend freien Gesellschaft zu erzielen, zu behaupten und wahrhaft frei (d.h. auch verantwortungsbewusst) zu nutzen versteht.
Vielmehr bestehen sie auf denjenigen Teil des Naturrechts, den selbst seine schärfsten Kritiker als selbstverständlich akzeptieren: Das Recht, das Gute zu tun und das Böse zu lassen. Gesetze oder Bestimmungen, die Stimmigkeit aushebeln, kann ein integres Gewissen nicht befolgen. Ein >knechtischer Respekt vor allem, was formal als Gesetz auftritt< (s. Fritz Bauer: "Im Kampf um des Menschen Rechte") ist darum kadavergehorsame Pseudo-Gewissenhaftigkeit statt integre Gewissenhaftigkeit, die auf Conscientia beruht, der aus tiefster Überzeugung gefolgt werden muss, wohlwissend, dass nur so auch höchste Moralmaßstäbe befolgt werden.
Contenance [oft als NotDurftWort missbrauchter Begriff]
Die Contenance, d.h. die (Selbst-)Beherrschung (insbesondere in schwierigen Situationen) zu wahren und sich nicht empört zu ereifern gilt unseres Erachtens fälschlich als Stärke, sie zu verlieren ebenso fälschlich als Schwäche; fälschlich aus verschiedenen Gründen:
Es sind in aller Regel Machtlinge, die die Gewalt über die Situation und andere Beteiligte haben, nicht etwa die besseren Argumente, die aber wissen, dass es dank ihres Gewaltmonopols auf die besseren Argumente auch gar nicht ankommt, die darum ganz gelassen die Contenance wahren können, mit Pokerface oder geheuchelter Freundlichkeit sich als die "Guten" gebend und inszenierend.
Die Wahrung der Fassung gilt (ebenfalls fälschlich) als Gesichtswahrung. In einer Situation, die Anlass gibt, die Fassung über eine Unverschämtheit zu verlieren, ist genau dies ehrlicherweise angebracht, will man nicht das Rollenspiel der Machtlinge mitspielen, nur um dazuzugehören und vermeintlich oder wirklich nicht ihre Achtung zu verlieren, als sei einem die wichtig und käme es darauf an.
Worauf es ankommt, ist viel mehr eine echte, authentische Reaktion! Die Contenance zu wahren, wenn einem natürlicherweise und verständlicherweise nach heftiger Entrüstung ist, wäre scheinheilig und unaufrichtig, ja geradezu unehrlich verlogen oder jedenfalls verschleiernd und womöglich manipulativ berechnend, bloß zur psychologischen Beeinflussung gespielt. Um deutlich zu machen, worum es geht, ist nie eine Maske, insbesondere nie ein Pokerface angebracht, sondern Offenheit, die sich auch ihrer Gefühle und berechtigten Emotionen nicht schämt! Wo sie das argumentativ Vorgetragene einer integren authentischen Persönlichkeit unterstreichen, verliert diese damit nicht ihr Gesicht oder ihre Selbstbeherrschung, sondern ist Vorbild an Integrität, Authentizität, Offenheit und Ehrlichkeit gegenüber Menschen, die darum so viel Empörung verdienen, weil sie all das gerade nicht haben und unerträglich und unverantwortlich folgenreich vermissen lassen. (Vgl. dazu im Folgenden Georg Schramm!)
Wie Georg Schramm einen >Papst Gregor zitierend< meint, sollte der gerechte Zorn der Vernunft gelegentlich >dienend zur Hand gehen<.
Wie wir unter "WutMut" bekennen, muss man unwillkürlich die (Selbst-)Beherrschung verlieren dürfen, wollen und können, will und muss man die (Fremd-)Beherrschung verlieren, um freier Mensch zu bleiben oder endlich wieder zu werden! Nichts zeigt das deutlicher und eindrucksvoller als eine Situation, in der wenigstens Ersteres unwillkürlich geschieht, ohne falsche Bemühung, stattdessen die Contenance zu wahren!
Demokratieabgabe / DemokratieAbgabe / Demokratie-Abgabe [NotDurftWort von Jörg Schönenborn, auch als NotWehrWort nutzbar]
Indem Jörg Schönenborn, Chefredakteur des WDR-Fernsehens, die Rundfunk-Abgabe des RBeitrStV unter der Überschrift "Ein Beitrag zur Funktionsfähigkeit der Gesellschaft" als >>Demokratie-Abgabe<< bezeichnete, versuchte er anscheinend, eine verfassungswidrige Gemeinheit als eine Abgabe für Demokratie schönzureden, obwohl sie ganz im Gegenteil die demokratische Wahlmöglichkeit und Freiheit der Bürger empfindlich einschränkt — und auch eine Demokratie, die neben Steuern zusätzlich Abgaben pro Kopf (oder Haushalt) für sie und ihre Funktionsfähigkeit für nötig hält, eine wahrlich armselige "Demokratie" ist, die sich und den Demokratiebegriff ins Hassenswerte nachhaltig beschädigt, wofür ihr Zwangsfunk — Demokratie-beschädigend — offenbar auch in seinen Text-Beiträgen die allerbesten Dienste leistet. (Quelle: DWN)
Viel treffender als die anscheinend beabsichtigte Bedeutung des "Demokratie-Abgabe"-Begriffs als Abgabe für eine funktionsfähige Demokratie ist (darum) die (der Begriffs-Konstruktion nach ebenfalls mögliche) Bedeutung als Abgabe von Demokratie. Jedenfalls passt nur diese Bedeutung auf die Rundfunk-Abgabe und eignet sich in diesem Zusammenhang als NotWehrWort.
Eine Auseinandersetzung mit dieser Begriffsbildung zeigt eine Postkarte "DemokratieAbgabe". Ebenfalls kommt der Begriff in einem Aphorismus "Auf- & Abgaben" vor.
Ergänzung: Dass der öff.-rechtl. Rundfunk über Steuern finanziert werden müsste, ginge es beim Rundfunk-Beitrag um eine Demokratie-Abgabe, gab inzwischen sogar der unsägliche Ferdinand Kirchhof vom BVerfG offiziell in seinem hanebüchenen Rundfunkurteil zu. Insofern belog Jörg Schönenborn vom öff.-"rechtl." Rundfunk seine Leser so, dass einige davon zu Recht klagten, der Beitrag müsse als Zwecksteuer vom Bund erhoben werden, davon ausgehend, dass der öff.-"rechtl." Rundfunk auftragsgemäß die Wahrheit sagt, worin sie sich dann aber kostspieligst zu Recht getäuscht fühlen mussten, als ihnen trotzdem (insofern zu Unrecht) nirgends Recht gegeben wurde.
Verschlagen, wie er nunmal ist, beeilte sich F. Kirchhof zwar hinzuzufügen, wenn der Rundfunkbeitrag auch Demokratieabgabe sei, könne er trotzdem auch über Beiträge finanziert werden, wenn er auch ein Angebot sei, quasi wie ein Buchclub, bei dem man Zwangsmitglied werden muss, weil sein Vorteilsnehmer, in unserem Fall der dort besonders schönmalerisch dargestellte Staat, einfach definiert, dass das Angebot dieses Clubs von besonders großem Vorteil für die dadurch Manipulierten und fernsehabhängig Gemachten sei, auch dann, wenn diese ganz anderer Meinung seien, sodass eigentlich sie die Vorteilsnehmer seien und dafür zu zahlen hätten, auch wenn sie nur Nachteile dadurch empfänden. Ab "quasi" hat der wortkarge Ferdinand Kirchhof das allerdings lieber nicht so entlarvend formuliert, den Bundespräsident Steinmeier dafür als vorbildlich unauffällig gelobt hat bei seinem um Monate verspäteten Abgang vom kirchhöfischen BVerfG. (Sein Nachfolger ist wieder so ein "Professor aus Heidelberg", ohne jede Erfahrung als Richter übrigens und demnächst automatisch auf den Posten des höchsten Richters in Deutschland aufrückend, fünft-wichtigste Person Deutschlands dann und oberster Schützer unserer Verfassung. Sein Fachgebiet (Dissertationstitel) ist passenderweise(?!) "Anlegerschutz in öffentlichen Unternehmen", klingt zwar ein bisschen wie Schutz vor öffentlichen Unternehmen, ist aber wohl eher das Gegenteil. So verewigt das Kirchhöfische seine verfassungsmäßig höchst bedenkliche kirchhöfische Macht am BVerfG über Generationen, und alle Parteien nicken den Deal selig ab.)
Demokratur [(kofferwortartiges) NotWort aus Demokratie & Diktatur]
schon lange gerne für eine Demokratie mit diktatorischen Zügen gebraucht.
Wir schlagen vor, damit insbesondere eine vermeintliche Demokratie zu bezeichnen, die sich darauf beschränkt, pseudodemokratisch zu meinen, es käme einzig auf Mehrheiten an. Unberücksichtigt bleibt dann (neben dem Gewaltenteilungs-Gebot u. dgl.) in so verstandener Demokratur insbesondere:
Dass ein Recht auf Beachtung der Rechte, insbes. der Grundrechte, nicht der Zugehörigkeit zu einer Mehrheit bedürfen darf, sondern auch allen Minderheiten und jedem Einzelnen zusteht. (Dies hat der Faschismus und sein Reichsbürgertum missachtet und missachtet der RBeitrStV mit seinem TypisierungsWahn z.B. bei Boykotteuren aus Gewissensgründen eklatant.)
Dass keine Mehrheit der Welt das Recht hat, Grundlegendes wie Naturrecht/Vernunftrecht und die darauf basierenden Menschenrechte und Grundrechte abzuschaffen (oder mehr, als in ihnen selbst begründet ist, einzuschränken) oder das Demokratieprinzip mit den dazu notwendigen Freiheiten. (Besonders (aber nicht nur) Letzteres gelang Erdogan durch die Abstimmung für sein Präsidial-System. Ersteres (aber nicht nur) bewirkt bspw. der RBeitrStV, der illegal Grundrechte einschränkt, ohne darauf überhaupt vorschriftsmäßig hinzuweisen, auch ausdrücklich nicht einschränkbare und in keinem Fall legitim.)
DEUTUNGSHOhlHEIT [(kofferwortartiges) NotWort von Ernst Albert]
Hinweis auf den häufigen Missbrauch der Deutungshoheit von Politik und von den mit ihr (seit dem RBeitrStV) enger denn je verbandelten MassenMedien durch diese.
Indirekter Hinweis auf den idiokratischen Charakter viel zu vieler Journalisten und Politiker, die alles tun, um uns eine zumindest fragwürdige Sicht der Dinge unterzujubeln, ohne bereit oder fähig zu sein, diese Fragwürdigkeit zu erkennen und ihrem (insbesondere journalistischen) Auftrag der Hinterfragung des Fragwürdigen wenigstens einigermaßen befriedigend gerecht zu werden.
Die 2 Wege [NotWorte(-Formel) (v. Ernst Albert)]
Siehe "Zwei Wege"
s. besonders Matth. 7; 13-15!
s. www.2Wege
Die Bunte Rose [WiderstandsBewegung v. Ernst Albert]
Siehe "Bunte Rose"
Diktatur des Neoliberalismus [als NotWort(e) nutzbarer Ausdruck von Byung-Chul Han]
Kritik am totalitären Primat der Ökonomie durch einen Philosophen [>>Tut mir leid, aber das sind Tatsachen<<].
Vgl. "Wirtschaft, Wirtschaft über alles, über alles in der Welt".
diogen [als NotWort nutzbares Adjektiv v. Ernst Albert]
in der Art eines Diogenes, besonders dessen geistigen Anspruch und materielle Genügsamkeit meinend, auch das Humanistische dabei (insbes. Empathie, Gewissen, Freiheit).
DiogenesLaterne / Diogenes-Laterne [als NotWort nutzbare Begriffsbildung (v. Ernst Albert)]
Instrument des historischen Diogenes, mit dem er in der Art eines Stadt-Narren, der Till-Eulenspiegel-artig der Bevölkerung den Spiegel vorhält (nach dem Prinzip "Narrenmund tut Wahrheit kund") klar machte, dass zu "Menschen" im eigentlichen (letztlich humanistischen) Sinn mehr gehört als menschliche Gene.
Mit dieser (angezündeten) Laterne lief Diogenes (der Überlieferung nach) am hellichten Tag über den belebten Markt und rief: "Ich suche Menschen."
Instrument, das (so) den massenhaft im Menschen schlummernden Unmenschen symbolisch deutlich machte, der die Entfaltung und Wirksamkeit des eigentlichen Menschen zu unterdrücken versteht, lange bevor Milgram-Experimente dies praktisch deutlich machten.
DiogenesWonne [NotWort v. Ernst Albert]
Bezeichnung für ein einfaches Leben, das geistig (und was das Gewissen betrifft) umso anspruchsvoller ist.
Bezeichnung für eine relativ einfache Behausung;
insbesondere Bezeichnung für die Tonne, in der Diogenes hauste.
Bezeichnung für das Lebens-Motto von Ernst Albert.
DoppelStaat [als NotWort brauchbarer Begriff]
Drohnenmördermentalität [als NotWort nutzbare Begriffsbildung (v. Ernst Albert)]
Drohnenmörder morden in der Ferne mit dorthin gelenkten Objekten, scheinbar ohne sich selbst die Finger schmutzig zu machen. Doch dadurch wird das Morden nicht nur nicht objektiviert und versachlicht, sondern auf perfide und perverse Weise jede Gefühlsregung, insbesondere Empathie als wertvolles Korrektiv und jede Form fairen Widerstands verunmöglicht. Solch Morden ist ethisch noch viel verwerflicher als Morden sowieso schon ist. Es ist besonders ausländerfeindlich (wird es doch meist im Ausland verübt, der dortigen Bevölkerung keine Rechte zubilligend). Und dazuhin wird es auch noch viel leichtfertiger, weil "dank" Technik ungerührter verübt! Wer zu solcher Art Drohneneinsatz bereit ist, muss sich eine Drohnenmördermentalität vorwerfen lassen.
Im übertragenen Sinne sind auch Amtshandlungen, die aus der Ferne folgenschwere Urteile fällen, wohlwissend, dass die Betroffenen ihnen kaum je persönlich begegnen können und falschen Eindruck revidieren können, Beispiele für die Drohnenmördermentalität von Amtsträgern!
Erich Fromm bezeichnet sogar (jeden) Bürokratismus als (ablehnenswertes) Gegenteil von Humanismus.
Der letztlich oft verharmlosende Begriff des "Schreibtischtäters" wird insofern durch den des Bürokraten mit Drohnenmördermentalität zugespitzt.
Dysphemismus [eine Not(Durft)Wort-Art]
Herabsetzender Ausdruck, der Positives in schlechterem Licht erscheinen lassen soll.
Art von Begriffsbildungen, die teilweise als NotDurftWort genutzt werden, bspw. wenn Oppositionelle als Querulanten oder Verschwörungstheoretiker diffamiert werden.
Im Vergleich zum medial gepflegten euphemistischen Selbstbild der Obrigkeit, können unsere NotWehrWörter teilweise wie Dysphemismen wirken, was sie trotz gelegentlich beabsichtigter bissig-satirischer Zuspitzung aber i.d.R. nicht sein wollen, da sie entschieden immer lediglich verschleiert Negatives entlarven und nie wirklich Positives diffamieren wollen.
(Für eine ausführlichere (und vielleicht ausgewogenere) Definition und Erläuterung s. z.B. zugehöriger Wikipedia-Artikel)
Eichmann-Prinzip [Als NotWort nutzbares Prinzip (v. Ernst Albert nach Eichmann so benannt)]
Wenn man eigene Verantwortungslosigkeit (wegen mangelnder eigener Empathie, Moral- und Gewissens-Entwicklung und wegen mangelnden eigenen Sapere-Aude(s)) zu rechtfertigen versucht mit Anweisungen von oben (vgl. Führer-Prinzip), mit (aussaetzig) gesatztem Recht, das man aber als Unrecht erkennen müsste, oder mit sonstigen Arten von vermeintlichem oder vorgeblichem "Befehlsnotstand".
Das, was heute untergeordnete Gerichte nach den Skandalurteilen des kirchhöfischen BVerfG und EuGH in Sachen RBeitrStV kadavergehorsam, treudoof und verantwortungslos tun, wenn sie sich dran anhängen, als könnten und dürften sie nicht anders, obwohl sie schon nach Art. 1 GG entschieden abweichend urteilen müssten!
Das, was in Milgramexperimenten i.d.R. gut 2/3 der Probanten schockierend falsch machen, dabei besonders deutlich entlarvend, welch katastrophale Folgen Typisierung oder sonstige Gleichschaltung gemäß der Masse gewöhnlich hat.
Schon die Orientierung an der Masse, die nur widerliche Führer zur verbindlichen Norm für alle machen und von allen verlangen, ist ein katastrophal unverantwortliches Armutszeugnis mit entsprechenden Folgen.
Zwar wird in den Milgram-Experimenten nur gezeigt, wie die gehorsame Ergebenheit gegenüber der Autorität jede natürliche mitmenschliche Reaktion unterdrücken kann, aber dass Menschen massenhaft dazu neigen, lieber kadavergehorsam als verantwortungsbewusst zu sein, müsste dazu führen, dass (entsprechend Arno Gruens "Wider den Gehorsam") blinder Gehorsam gegenüber Vorgesetzten und Machthabern — zugunsten von verantwortungsbewusster Zivilcourage — als Untugend gebrandmarkt werden müsste und nicht stattdessen umgekehrt Kadavergehorsam hart wie Kruppstahl und zäh wie Leder mit allen Menschen-verachtenden Mitteln erzwungen werden dürfte wie beim RBeitrStV!
EIGENtlichES LEBEN / eigen(tlich)es Leben / eigentliches Leben [Als NotWorte nutzbare Formulierung von Brian Brain]
Während "eigentlich" als Adverb (eigentlich) eher als überflüssiges, bloß abschwächendes Füllwort kritisiert wird (was meist aber nicht immer zutrifft), ist es als Adjektiv, insbesondere in der Verbindung mit Leben und ggf. unterstützt durch die Schreibweise, sehr wertvoll und betonend statt bloß abschwächend.
In obigen ersten Schreibweisen auf ein inhaltlich bedeutendes Wortspiel hinweisend, nämlich dass das eigentliche Leben, also das Leben, auf das es eigentlich (d.h. wirklich) ankommt, das eigene Leben ist, also das der eigenen Person und Persönlichkeit angemessene, das sie selber wählt (und wählen muss), um dem gerecht zu werden, was sie aus sich gemacht hat und wozu sie sich berufen und bestimmt fühlt. Das muss selbstverständlich im Einklang mit den guten Sitten, der Vernunft und der (entsprechenden) Verfassung und dem entsprechenden eigenenGewissen geschehen und geschehen können. Weil das in faschistisch geprägten Zeiten nicht im notwendigen Maße möglich und erlaubt ist und staatsdirigistisch verfolgt wird, hat die Weiße Rose in einem Flugblatt formuliert: >>Wir fordern unsere persönliche Freiheit zurück!<< Auf diese kommt es an, um sein eigen(tlich)es Leben leben zu können, wie es das Recht und die göttliche Bestimmung jedes Einzelnen ist, auch die Bestimmung jedes Menschen nach den Lehren des Humanismus und auch das Recht jedes Menschen nach dem (bewusst humanistisch geprägten) Grundgesetz.
Man nimmt einem Menschen darum sein Leben nicht nur, wenn man ihm das Leben so nimmt, dass er physisch tot ist. Man nimmt es ihm (nach humanistischer Vorstellung eines eigentlichen und lebendigen Lebens auch schon dann, wenn man ihm sein eigen(tlich)es Leben (psychisch) nimmt. Entsprechend betont auch Arno Gruen: >>Die Nazis waren davon besessen, Menschen, die menschlich waren, ihre Identität zu nehmen. Das KZ-Grauen hatte nicht einfach nur eine körperliche Vernichtung im Sinn. Übergeordnetes Ziel war es, die menschliche Würde und "persona" zu zerstören. Es waren Menschen ohne eigene wirkliche Identität, die anderen das nehmen mussten, was sie selbst nicht besaßen. Aus Rache töteten sie im anderen Menschen das eigene Fremde, das sie selbst zu ihrer eigenen, wirklichen Identität hätte führen können.<< [Arno Gruen: "Wider den Gehorsam", S. 39]
Insofern nimmt der RBeitrStV den Menschen das Leben, die entschieden den schmalen Pfad >>zum Leben<< nach Matthäus 7; 13-15 wählen, und den breiten Weg der Massen und Massenmedien und ihrer Verführung zu massenhaftem Konsum ihres Programmes (erst Recht durch die Zwangs-Flatrate dafür) und der Produkte der bei ihnen massenhaft Werbenden ablehnen müssen, nicht nur obwohl >>viele<< auf diesem für sie entschieden falschen Weg der >>falschen Propheten<< >unterwegs sind< (der sich durch den RBeitrStV geradezu als ZwangsKonsumWeg entpuppt), sondern auch weil dies (viel zu massengemäße) ein Zeichen für genau den mainstream ist, den noch zu boykottieren für jeden echten Pluralismus wichtig ist. Es ist dabei unerheblich, ob sie diese Wahl aus religiösen Gründen tief überzeugt treffen, weil sie gläubige Christen sind, die diese Bibelstelle besser verstehen und ernster nehmen als manche andere Christen, oder ob sie entschiedene Humanisten sind, die diese Wahl aus weltanschaulicher tiefer Überzeugung treffen, vielleicht ohne überhaupt zu wissen, dass sie mit dieser Überzeugung Humanisten sind, vielleicht auch ohne Erich Fromm oder/und Arno Gruen gelesen zu haben, die eine ähnliche Wahl gut begründet ebenfalls dringend anraten. Diese Freiheit der Wahl seines persönlichen Lebensweges lässt jedenfalls ganz entschieden auch das Grundgesetz, insbesondere in seinen ersten 5 Artikeln, wobei besonders Artikel 4 mit der Gewissensfreiheit und Artikel 2 mit der Handlungsfreiheit zu nennen sind.
Entsprechend nimmt der RBeitrStV den Menschen das Leben verfassungswidrig und auf eine Weise, die nicht nur die Überlebenden des Holocaust, die bis zuletzt mahnten, insbes. Arno Gruen, Fritz Bauer, Theodor W. Adorno, Erich Fromm und Stéphane Hessel, aber auch die Hingerichteten der Weißen Rose daran erinnern muss, wovor sie immer gewarnt haben, vor dem Faschistischen und seinem latenten Fortbestehen und Wiederaufflammen-Können; sondern auf eine Weise, die auch diejenigen, die nun unter Verweis auf das RundfunkErmächtigungsGesetz RBeitrStV an solch düstere faschosozialistische Zeiten erinnern muss, die heute ihre besten Freunde in den erwähnten Überlebenden des Holocaust und ihren Schriften gefunden haben, den nahezu einzigen noch angesehenen Persönlichkeiten, bei denen sie Verständnis finden, als habe die Ausrottung solcher großen Menschen, groß an Geist und Herz, im Nationalsozialismus doch fast ganze Arbeit geleistet und die Zeit nach ihm vollendet, was Hitler nur plante, aber nicht geschafft hat, solche vorbildliche Menschlichkeit in Deutschland mit Hilfe einer unheiligen Allianz von Politik (insbes. Judikative) und öff.-"rechtl." Rundfunk ganz auszurotten!
EinFLACH [in den NotWort-Status erhoben v. Ernst Albert nach einem solchen vielsagenden Freud'schen Versprecher von Paul Kirchhof]
Unerträglich FLACHe Idee, wie die, die hinter dem steckt, das wir deshalb EINFLACH FÜR ALLE nennen.
Unerträglich FLACHe Idee, wie die, die hinter dem steckt, das wir deshalb FLAT FLAT FLAT FLAT nennen
Unerträglich FLACHe Idee, wie die, die hinter dem steckt, was Paul Kirchhof zu Recht Flat-Tax nennt.
Unerträglich FLACHe Idee, wie die, einen FLACHen Bierdeckel zur Steuererklärung zu benutzen.
EinFLACH-Funk [NotWort v. Ernst Albert]
ausdrückend, dass dieser Rundfunk heute auf einem "Gutachten" des bekennenden EinFLACH-Denkers Paul Kirchhof beruht, der meint, dass auch andere dermaßen vereinflachend denken, dass es "gerecht" ist, solch (unerträglich) EINF(L)ACHes-Denken ALLEN aufzuzwingen.
Entsprechendes Logo-artiges Erkennungszeichen des EinFLACH-Funks und seines Beitrags-"Service": >>EINFACH. FÜR ALLE. DER NEUE RUNDFUNKBEITRAG<<.
Ferner mit "FLACH" auch auf FLAT anspielend, was sowohl der FLAT-Tax von Paul Kirchhof den Namen gab, als auch mit "FLAT FLAT FLAT FLAT" unsere Bezeichnung für seine (übersetzt:) "vollkommen unsinnige Haushalts-FLATrate" ist, seinen RBeitrStV für den FLAT-Funk.
Synonym für Zwangsfunk (s. dort!), Kirchhoffunk, FLAT-Funk, ...
ElitenNieten [NotWort v. Ernst Albert (aus (mindestens) einem Gedicht)]
Idiokratische Entscheider in Führungspositionen, die sie als Machtling erklommen haben.
Menschen mit enormem Einfluss, dem sie weder geistig noch ethisch gerecht werden können.
In gewisser Weise das Gegenstück bzw. ein GegenBegriff zu QuotenIdioten (s. dort).
ElitenNieten-Diktatur [NotWort v. Ernst Albert]
Wenn ElitenNieten (als A-ohneOhren) (mit unangemessener Selbst-Herrlichkeit) herrschen. (Wie bei der Diktatur des Proletariats herrscht dann alles andere als Intelligenz und zudem herrscht die gewaltig / gewalttätig (zumindest im strukturellen Sinne bzw. durch missbrauchte Staatsgewalt), nämlich als Diktatur.)
Wenn Dummheit (im wahrsten Sinne des Wortes) "herrscht" (d.h. auch (die) Macht ausübt), sich aber für den Gipfel an Klugheit hält.
EntARTete (ART) [NotWort(e) v. Ernst Albert (reaktiviert)]
Allgemein kritische Kunst bezeichnend, wie sie Rechtsstaaten begrüßen und Unrechtsstaaten bekämpfen.
Ursprünglich (historisch) eingeschränkter genutzt, nämlich als vom Faschismus diffamierend gegen kritische oder aus anderen Gründen unliebsame Künstler gerichtete Begriffsbildung: "Entartete Kunst".
Entgeistern [NotWort v. Ernst Albert]
Gegenteil von Begeistern.
den Geist GeistReicher beleidigen und mit unerträglich Geistlosem quälen.
Den Geist verbiegen und manipulieren (vgl. HirnWäsche & HIrN-Manipulierung).
Den Geist schrumpfen und verkümmern lassen.
Wider die Sapere_aude-Übersetzung v. Kant wirken, also gerade NICHT fördern, dass die Menschen den >>Muth<< haben, sich ihres >>eigenen Verstandes zu bedienen<<, sondern sie davon eher abhalten, v.a. durch Ablenkung und Entmutigung, insbes. durch fortgesetzte Verweigerung Rechtlichen Gehörs.
Erwachsenen-Erziehung [Vorstellung des NS-Pädagogen Ernst Kriek, die aktuell im Zusammenhang mit dem RBeitrStV refaschisierend wieder aufgegriffen wird]
Wenn neben Kinder-Erziehung und Erwachsenen-Bildung eine Erwachsenen-Erziehung zur Anpassung ans Massenhafte (insbesondere mittels Typisierung) für akzeptabel erachtet wird und in besonders drastisch Menschen-verachtenden Fällen gar als geboten bezeichnet und staatsdirigistisch erzwungen wird.
Beispielhaft geschah das im Nationalsozialismus gemäß Ernst Kriek.
Beispielhaft geschieht dies aktuell empörenderweise wieder, wenn sich ein Paul Kirchhof, der vom öff.-"rechtl." Rundfunk mittels zweckentfremdeter Gebühren für ein gefälliges "Gutachten" gedungen wurde, als Oberkindergärtner der Nation aufspielt, der besser weiß, was für Erwachsene (in Deutschland) gut ist, als diese selber und sich erdreistet, diesen diese seine kognitiv defizitären Vorstellungen zu diktieren, die Menschen entsprechend entmündigend und bevormundend mit Hilfe seines Bruders, Vizepräsident beim BVerfG, und dessen Untergebenen (nachdem er wahrheitswidrig den Parlamentariern mittels dieses "Gutachtens" quasi diktiert hatte, die Verfassung verlange eine Beitragsregelung, obwohl diese im Gegenteil solch sitten-und verfassungswidrige Regelung selbstverständlich verbietet).
Esoterrik / EsoTERRik [kritische Wortbildung v. Brian Brain (auch als NotWort gegen autoritäre Charaktere im Esoterischen nutzbar)]
Kofferwort aus Esoterik & Terror, für Esoterik-Terror als Kurzform stehend.
Der Begriff weist u.a. darauf hin, dass Menschen, die weder an Logik, noch an Naturgesetzlichkeiten so recht zu glauben bereit sind, oft umso leichtgläubiger (und zwanghafter) autoritären Charakteren (bzw. manipulativen Charakteren) in esoterischen Zusammenhängen (insbesondere vermeintlich "erleuchteten" Gurus) folgen und sich teilweise erschreckend sklavisch an deren Anweisungen halten, als seien die der Weisheit letzter Schluss, gar nicht merkend, wie sie damit sich terrorisieren lassen (und teilweise andere mit-terrorisieren).
Insbesondere kritisiert der Begriff das dort vielfach geschürte MindAIDS. Aufforderungen wie "Lose your mind!" sollen in einfältig exklusiver Denkweise vorgeblich zur Stärkung der Herzkräfte (auf Kosten der Kopf-Kräfte) beitragen und — mit dem bekannten, ebenso einfältigen Teetassen-Vergleich irreführend "argumentierend" — im Hirn Platz für neue Lehren machen.
Tatsächlich wird so neuen — aber meist manipulativen — Lehren der Weg freigemacht, da das wertvolle geistige Immunsystem (statt differenziert entwickelt und in seiner wachsamen Kritikfähigkeit gestärkt) weitgehend lahmgelegt wird und von einem emanzipierten Sapere-aude keine Rede sein kann.
Auch statt der versprochenen Stärkung der Herzkräfte bleibt aber gerade die Empathie i.d.R. ebenfalls (z.T. desaströs) auf der Strecke, da zumindest übertriebenes Meditieren den Mandelkern im Hirn dahingehend (und zudem nachhaltig) manipuliert, dass einem Problematisches "weniger zu Herzen geht", d.h. die wertvolle Empfindsamkeit herabgesetzt wird bis hin zu einer Verhärtung, die man Versteinerung des Herzens zu nennen pflegt (vgl. den norwegischen Massenmörder A. Breiwik, der sich nach eigenen Angaben durch japanische Meditationstechniken auf seine Taten vorbereitet hat). Dann sind wertvolle Gefühlsempfindungen z.T. so verkapselt dass zwar Missstände ungerührt ertragen und akzeptiert werden, als sei das wünschenswert, dass aber auch kaum noch Freude und sinnliches Glück nennenswert empfunden werden können.
Da insofern auch das seelische Warn- und Immunsystem desensibilisiert wird bis zum Totalversagen, das ganz besonders bei hoch-sensitiven Persönlichkeiten (HSP), bspw. derartigen Künstlerseelen, aber eine wertvolle Seismographen-Funktion als Frühwarnsystem erfüllt, sprechen wir hier auch von SoulAIDS oder Herz-Versagung.
Der Begriff Esoterrik möchte allerdings ausdrücklich nicht prinzipiell alles kritisieren oder schlechtmachen, was zum Esoterischen oder Spirituellen zählt. Vielmehr gibt es dort durchaus auch Bedenkenswertes und schonend Hilfreiches, inspirierend Vorwissenschaftliches, teilweise wirklich erfreulich Ganzheitliches und erfrischend Unkonventionelles, manchmal phantasievolle Hypothesen und anregende Symbolik, die bestechend ins Schwarze treffen kann, zugleich eine schwer fassbare Vielfalt überzeugend umreißend.
Typisch für den Bereich der Esoterik und des Spirituellen bis hin zum Religiösen sind Weisheiten, die zwar ganz ausgezeichnete Faustregeln sind, aber als sklavisch zu befolgende, vermeintlich universelle Gesetze missverstanden, nur tyrannisieren müssen. V.a. solch falsches Verständnis und die Suche nach ehernen Gesetzen und bestimmenden Autoritäten im falschen Bereich macht Esoterisches allzu leicht zu Esoterrischem.
EuGH [Abk. für den Europäischen Gerichtshof]
Der EuGH ist das (wohl) oberste europäische Gericht (vor dem internationalen Gerichtshof in den Haag) und letzte Hoffnung derer, die aus guten Gründen der kirchhöfischen Judikative Deutschlands nicht mehr trauen.
Der EuGH wurde u.a. angerufen, weil wohl eine erhebliche Änderung einer Finanzierung eines öffentlichen Unternehmens formal europäisch genehmigt werden müsste. Da die Finanzierung des öff.-"rechtl." Rundfunks über Zwangsbeiträge statt über die Gebühren für freiwillige Hörfunk- oder/und Fernseh-Teilnahme geradezu ein Paradigmenwechsel in der Finanzierung darstellt, konnte damit gerechnet werden, dass diese Klage bestätigt werden würde. Der EuGH wies die Klage aber ab. Bemerkenswert ist die Begründung, die bspw. das "Qualitätsmedium" DLF sendete. Anscheinend ungeachtet der Tatsache, dass ausschließliche Radiohörer ohne Glotze nun 3-fache sittenwidrige Wucherpreise berappen müssen und totale Nichtnutzer wie Amische gar unendlich-fachen Wucher für etwas, was sie (anscheinend hellsichtiger als alle anderen) schon seit jeher Teufelszeug nennen und verabscheuen, soll der EuGH laut DLF keine nennenswerte Änderung in der Finanzierung festgestellt haben, da seine Begründung laut DLF (nur) war, dass die insgesamt ähnlich hohen Einnahmen wie vor der Änderung keine gravierende Änderung begründeten, als sei das das Einzige, worauf es ankommt und die übergebührliche, zudem sittenwidrige und verfassungswidrige Schröpfung von weitgehend oder gänzlich Unbeteiligten vollkommen egal. Solch Menschen-verachtendes Urteil auf europäischer Ebene ist natürlich hervorragend geeignet, die letzten Anhänger eines vereinten vermeintlich menschlicheren Europas zu Europa-Skeptikern und Brexit-Bewunderern zu machen und darüber hinaus aufgrund ähnlich Menschen-verachtender Urteile am BVerfG in Deutschland zunehmend Gegenbewegungen der Selbstverwalter auf übersichtlicherer persönlicherer Ebene zu verstehen zu beginnen, denen sie sonst entschieden ablehnend und verständnislos begegneten. (Für uns nehmen wir da allerdings alle rechten Bewegungen, insbesondere alles Reichsbürgerische, entschieden aus und behalten einen Großteil unserer Skepsis.)
Da bloß formale Beanstandungen bzgl. des RBeitrStV unseres Erachtens zu bloß juristischem Geplänkel führen, haben wir diesem Prozess bzw. Urteil Ende 2018 keine nennenswerte Aufmerksamkeit geschenkt und bitten darum die daran interessierten Leser, sich selbst besser zu informieren, als es hier ohne größeren Recherche-Aufwand geschehen konnte.
Euphemismus [ein NotWehrWort für eine NotDurftWort-Art]
Für Beschönigenden Ausdruck, der Negatives (das man i.d.R. uns oder anderen von oben zumutet) verschleiern oder in besserem Licht erscheinen lassen soll.
Häufige Art von Begriffsbildungen, die als NotDurftWort genutzt werden.
euphemistisch [eine NotDurftWort-Art]
Adjektiv zu Euphemismus (s. dort).
exklusives Denken [eine kritische Begriffsbildung von Gerhard Schaefer, von Urs Ars in leicht modifizierter Form für die Ideamatik übernommen]
Gegenbegriff zum inklusiven Denken [ebenfalls von Gerhard Schaefer entwickelte Begriffsbildung und von Urs Ars in leicht modifizierter Form für die Ideamatik übernommen]
Exklusives Denken ist das ausschließende Entweder-oder-Denken, auch (primitives, praktisches, aber simplifizierend i.d.R. subjektiv verfälschendes) Schubladen-Denken genannt und baumartig (mono-)hierarchischen Gliederungen entsprechend.
Inklusives Denken ist dagegen das einschließende Sowohl-als_auch-Denken, das wertvollere und objektiv angemessenere integratives/integrierendes Denken, (multi-hierarchischen) verbandsartigen Gliederungen (mit sogen. Mehrfachvererbung) entsprechend.
Beide Begriffsbildungen spielen eine entscheidende Rolle in der Begriffstheorie, insbesondere (adäquate) Begriffsklassifikationen betreffend.
FaschoSozialismus / faschoSozialistisch [NotWort v. Ernst Albert]
Merkmale Menschen verachtender Systeme wie des NationalSozialismus oder des DDR-Sozialismus, aber aktuell auch des Rundfunk-Faschismus (vgl. Mediokratie/Mediokratur).
FaschoSozialistische Gleichmacherei (Typisierung) des Unvergleichbaren
Erniedrigung oder/und Brechen des berechtigten Willens und der Persönlichkeit
Vergewaltigung des Gewissens und "Drauf regelrecht scheißen"
ErmächtigungsGesetze wie das Hitler'sche oder das RundfunkErmächtigungsGesetz RBeitrStV
Verlangen von Kadavergehorsam (zwecks Garantierung des Führerprinzips)
Aushebelung des Rechtsstaates (aktuell durch den RBeitrStV mittels der Lex Kirchhof)
Fernblähprogramm [NotWort v. Ernst Albert]
Bezeichnung für den atemberaubenden und alles verpestenden Mist, den in aller Regel das Fernsehen jeder Art ungefragt verbreitet.
Hinweis darauf, für welche Art frischen Windes Fernsehprogramm jeder Art i.d.R. in Oberstübchen sorgt.
(Vgl. HIrN-PROGRAMMIERUNG!)
Fernsehverblödung, Fernsehverdummung [NotWort ((v. Ernst Albert))]
Der Begriff weist darauf hin, dass Fernsehen aller Art mitnichten der Bildung dient, sondern in aller Regel mehr verblödet als bildet.
Das hat seinen Grund zum Einen darin, dass Fernsehen ein lineares zeitbasiertes Medium ist, das uns ein Rezipier-Tempo vorgibt, das an der Fähigkeit der Masse orientiert ist oder/und an verfügbaren Realbildern und sehr viel Zeit stiehlt, indem man auf die Glotze starren muss.
Zum Anderen verbildet nichts mehr als die Suggestivität des Fernsehens, bei dem man — zudem bei dauernder Wiederholung — kaum je merkt, ob gezeigte Bildausschnitte die Realität verzerren oder sogar ganz aus einem anderen Zusammenhang gerissen gebracht werden, um die beabsichtigte Botschaft manipulativ zu unterstreichen.
Insofern sind Menschen, die wissen, dass sie uninformiert sind und sich ständig aktiv bilden müssen, wesentlich angenehmere Mitbürger, als die, die sich einbilden, durch täglichen (passiven) Tagesschau-Konsum (oder Bildzeitungs-"Bildung") seien sie klüger als andere und nicht etwa nur v.a. ver-bildeter (durch Vorurteile und Blicklenkung).
Der Begriff kritisiert also auch und besonders die Förderung der Verdummung durch Fernsehen, zumal dessen zeitstehlender und zur Passivität verdammender Charakter durch die pausenlose Verführung mit Unterhaltung noch potenziert wird. So versäumen die Menschen massenhaft eine nennenswerte (Selbst-)Bildung auch im Sinne einer humanistischen Selbst-Entwicklung zum Schaden aller, nämlich ihrer Selbst, ihrer Mitbürger und der Gesellschaft.
Einer der Gründe, warum Paul Kirchhof besonders unerträglich lügt, wenn er in seinem Rundfunk-"Gutachten" behauptet, der öff.-"rechtl." Rundfunk diene allen, auch denen, die ihn ablehnen, was erst recht ein Grund sein sollte, ihn zu boykottieren, obwohl gerade das perfide verboten wird durch den RBeitrStV.
Feudalfunk / Feudal-Funk [NotWort v. Ernst Albert]
Ausdruck für einen refeudalisierenden Rundfunk, der mit dafür zweckentfremdeten Gebühren einen Rhetorikbaron gedungen hat, ihm wie geschmiert ein gefälliges "Gutachten" zu erstellen, das ihm (trotz offensichtlicher Verfassungswidrigkeit) die Genehmigung verschafft, mittels eines Ermächtigungsgesetzes sich in jedem Bundesland wie ein Feudalherr über den Äther aufzuführen, der berechtigt ist, alle vorher freien Bürger wie Leibeigene abzuzocken, auch ohne, dass sie auf seinem Sendemist irgendetwas erwirtschaften könnten, schon gar nicht das Zehnfache dessen, was er von ihnen auch mittels Asozialtransferleistung sich zu erzwingen erdreistet.
Realisierung einer der mittelalterlichen (FLAT-) Vorstellungen Paul Kirchhofs, die zu haben, Gerhard Schröder Kirchhof zu Recht vorwarf, ohne dass dieser verstehen konnte oder wollte, was Schröder damit meinte.
Rundfunk, der für Intendanten ohne nennenswerte Leistungen, außer schmieriger Unterdrückung, Entrechtung und Verfolgung von Minderheiten, Intendanten, die aber (z.T. mehrfache) Kanzlergehälter und entsprechende Pensionen beanspruchen, Asozialtransferleistungen beansprucht, auch für Bespaßer mit Millionengagen, Sportevents und anderes Kropfunnötiges ohne jeden Wert für Demokratie.
FLAT FLAT FLAT FLAT [NotWort-Formel v. Ernst Albert]
Idee eines bekennenden EinFLACH-Denkers und vermeintlichen Vor-Denkers mit mittelalterlichen Vorstellungen, entsprechend FLACH.
Englische entlarvende Formulierung für "vollkommen einfältige Wohnungs-FLAT(rate)", gewöhnlich RBeitrStV genannt.
Abstoßende Windmühlenflügel-Form auf einem Bierdeckel, die sich dort natürlicherweise ergibt, wenn man die Formel mit FLAT-TAX ästhetisch adäquat (und ideal auf die Formen der Wörter und Fläche eingehend) zu kombinieren versucht.
FLAT-Funk [NotWort v. Ernst Albert]
Auf die gewöhnlich einfach kurz FLAT genannte und in diesem Fall auch FLAT im Sinne von FLACH (EinFLACH und EinFALT) zu nennende Zwangs-FLATrate an die Drogendealer des "kulturellen Opiats" Fernsehen / Rundfunk (Erich Fromm) anspielend und den Architekten und Erzwinger dieser auch RBeitrStV genannten verfassungswidrigen Unverschämtheit: Paul Kirchhof.
Genauer auch auf "FLAT FLAT FLAT FLAT" anspielend, unsere Bezeichnung für Paul Kirchhofs (übersetzt:) "vollkommen unsinnige Haushalts-FLATrate", seinen RBeitrStV für den — gemäß seinem EinFLACH-Denken auch EinFLACH-Funk genannten FLAT-Funk.
Daneben auch auf die in ihm von anderen INSM-Lobbyisten wie Friedrich März propagierte FLAT-Tax anspielend, ein anderes Produkt, des mittelalterlichen (EinFLACH-) Denkens, das Paul Kirchhof einst von Gerhard Schröder zu Recht vorgeworfen wurde.
Ferner ausdrückend, dass dieser Rundfunk heute auf einem "Gutachten" des bekennenden EinFLACH-Denkers Paul Kirchhof beruht, der sich beide vor (Ein-)FLACHheit (und der nicht nur anagrammatisch verwandten EINFALT) und vor entsprechender Ungerechtigkeit strotzende Regelungen) ausgedacht hat und uns idiokratisch einbilden zu können glaubt, dass auch andere dermaßen vereinflachend denken, dass es "gerecht" ist, solch (unerträglich) EINF(L)ACHes-Denken ALLEN aufzuzwingen.
Ferner auch auf ein entsprechendes Logo-artiges Erkennungszeichen des FLAT- und EinFLACH-Funks mit seinem Beitrags-"Service" hinweisend, das wir in: >>EINFLACH. FÜR ALLE. DER NEUE GESSLERHUT<<. zu persiflieren uns erlaub(t)en, zumal Paul Kirchhof in seiner typischen Art eines überragenden Rhetorikbarons vollmundig verspricht, dass sich niemand mehr vor einem Geßlerhut des Steuerrechts solle (ver-)beugen müssen.
Synonym für Zwangsfunk (s. dort!), Kirchhoffunk, EinFLACH-Funk, Feudal-Funk, ...
Führerprinzip / FührerPrinzip / Führer-Prinzip [als NotWort nutzbarer Begriff]
>>Garten der Freiheit<< [NotDurftWorte von Paul Kirchhof]
(s. >>Wir entlassen die Menschen in den Garten der Freiheit<<)
"Geht uns aus der Sonne!" [NotWort-Formel v. Ernst Albert nach bekanntem Ausspruch v. Diogenes]
...darauf hinweisend, dass der vorgebliche Gönner und Vorteils-"Anbieter" als bloß lästiger Schatten vor der Sonne empfunden wird, also als einer, der einem einfach — aber intelligent — lebenden Menschen selbst so etwas Grundlegendes, Unverzichtbares und selbstverständlich frei Verfügbares wie die Sonne zu stehlen sich erdreistet, diese stehend für ein frohes, geistreiches und Gott gefälliges Leben unter seiner Sonne, auch als sein (geistreiches Stirn-)Auge verstanden.
...insbesondere gegen Paul Kirchhof gerichtet, der zwar abfällig bekennt, dass ein Diogenes (ungeachtet seiner Klugheit und Bescheidenheit im Materiellen) staatlich unbeliebt ist, da er keine Steuern erwirtschaftet, der aber als Rhetorik-Baron behauptet, dass ein Diogenes damit toleriert wird, obwohl er mit seinem Rundfunk-"Gutachten" bzw. dem daraus resultierenden RBeitrStV besonders diese Art von Menschen ungeniert quälen und unbarmherzig nach Art eines Saulus verfolgen lässt.
...insbesondere gegen das Kirchhöfische des öff.-"rechtl." Rundfunks mit seinem RBeitrStV gerichtet, der selbst von fernsehabstinenten "Diogenessen" (die in Deutschland klimabedingt nicht in Tonnen hausen können) Rundfunk-"Beiträge" erheblichen Ausmaßes nach Art von AsozialTransferLeistungen für Landesfeudalherren (Intendanten) erzwingt.
(...insbesondere in einem Gedicht von Ernst Albert thematisiert.)
Germany first [NotWorte, angelehnt an eine Formulierung von Donald Trump]
Ein Motto, das die zu Recht verbotene erste Strophe der Nationalhymne inhaltlich trifft und an eine entsprechende Formulierung von D. Trump angelehnt ist, also dem derzeitigen Präsidenten der befreundeten Großmacht, der man gerne alles nachmacht.
(Entsprechend hat es NotDurftWorte-Charakter wie Vieles, was Trump benutzt. Allerdings ist es gerade deshalb auch als NotWehrWort nutzbar, indem diejenigen, die unter Arroganz des deutschen Staates leiden, ihm solch Motto unterstellen.)
(Eine mehr formale Variante der verbotenen Strophe lautet: "Wirtschaft, Wirtschaft über alles").
gesatztes Recht [NotWorte nutzbare Begriffsbildung]
(Besseres) Synonym für "positives Recht". Letztere Formulierung lehnen wir ab, da sie allzu oft Negatives bezeichnet und insofern irritierend euphemistisch wirkt (s. dort).
Wo gesatztes Recht negativ ist, kann es leicht auch als aussatziges oder aussätziges bzw. aussaetziges Recht bezeichnet werden, zumal es dann das Rechtswesen i.d.R. ansteckend verseucht und ausgesetzt werden sollte.
Gesslerhut, auch Geßler-Hut [als NotWort nutzbarer Begriff]
(Allgemein:) >>Ein Gesslerhut ist redensartlich eine Einrichtung, deren einzig sinnfälliger Zweck die öffentliche Erzwingung untertänigen Verhaltens ist.<< [Siehe zugeh. Wikipedia-Artikel]
(Historisch erster Gesslerhut:) >>Nach der Legende ließ Hermann Gessler in Altdorf einen Hut aufstellen, den jeder Vorbeikommende zu grüßen hatte. Wilhelm Tell habe es versäumt, diesen Gruß auszuführen und sei deshalb zu jenem Apfelschuss gezwungen worden, der im Mittelpunkt von Friedrich Schillers Darstellung der Gründungssage der Schweiz steht.<< [s. zugehörige Wikipedia-Artikel Gesslerhut und für's Folgende W. Tell.] Später erschießt er (ebenfalls der Sage nach) den Vogt >>mit der Armbrust und wird so zum Tyrannenmörder.<< [a.a.O.] >>Seit Ende des 19. Jahrhunderts gilt Tell als der Nationalheld der Schweiz.<< [a.a.O.]
(Historisch weiterer (vielleicht zweiter ganz besonders empörender) Gesslerhut: >>Eine moderne Variante des Gesslerhutes ließ Hermann Göring im KZ Dachau errichten. Da ihn die beiden katholischen Priester Josef Zilliken und Johannes Schulz am 27. Mai 1940 in einem Gartenlokal nicht gegrüßt hatten, wurden sie noch am gleichen Abend verhaftet und ins KZ eingeliefert. Als besondere Schikane mussten sie dort ständig mit zum Hitlergruß erhobenem Arm an einer auf eine Stange gesteckten Uniformmütze vorbeimarschieren, die Göring symbolisieren sollte.<< [Siehe zugeh. Wikipedia-Artikel]
Beide Geistliche erlagen den KZ-Strapazen. [Siehe die (lesenswerten) zugehörigen Wikipedia-Artikel zu ihren Namen] Empörenderweise gelten solche Arten des sadistischen und Menschen verachtenden Leben-Nehmens damals wie heute nicht ausdrücklich als Morden oder Totschlag(en). Jedenfalls steht auf der Gedenktafel für Zilliken >>an der Kirche St. Remigius in Wassenach<< nur >>[...] 1942 IM KZ DACHAU GESTORBEN<<, also der Terminus Sterben [a.a.O.; vgl. auch "strukturelle Gewalt"].
Als NotDurftWort von Paul Kirchhof benützt, um uns wahrheitswidrig vorzumachen, seine Bierdeckel-"Flat-Tax"-Idee sorge dafür, dass sich >>niemand mehr vor dem modernen Geßler-Hut des Steuerrechts verbeugen müssen<< sollte [Stern (16. Sept. 2005)], während er (als historisch weitere (wohl am besten als dritte besonders empörend zu bezeichnende) Form eines Gesslerhutes) mit seinem Rundfunk-"Gutachten", das zum RBeitrStV führte, erst selber einen der widerlichsten Gesslerhüte perfide generierte und von seinem Bruder beim BundesVerfassungsGericht verfassungswidrig aufrechterhalten ließ, der uns vor unseren Peinigern zu beugen zwingt und zu brechen beabsichtigt zwecks lebenslanger AsozialTransfer-Leistungen zugunsten Seinesgleichen (nämlich zugunsten der uns schikanierenden und wie Leibeigene behandelnden Rundfunk-Landesherrn (-Intendanten), die ja (abgesehen von Personalwechsel) auch Paul Kirchhof beauftragten und entsprechend mit zweckentfremdeten Gebühren bezahlten) auf Kosten unseres Lebens.
Darum auch NotWehrWort gegen das Kirchhöfische des RBeitrStV.
Insbesondere v. Ernst Albert in einer Collage auf EntARTete auf den Hut des Vizepräsidenten des BundesVerfassungsGerichts bezogen, der als Fressnapf der "Wölfe im Schafspelz" [Matthäus 7; 13-15] interpretiert wird, in dem Asozialtransfer von den Verfolgten des kirchhöfischen RundfunkErmächtigungsGesetzes für die Kirchhof-Gerichte und den Kirchhof-Rundfunk zum Beugen und Brechen der letzten aufrechten Menschen mit Gewissen gesammelt werden, die von diesen kirchhöfischen Kräften auch ausdrücklich in Beugehaft gesteckt werden, um dem Kirchhöfischen zwangsweise zu huldigen, das sie aber aus gutem Grund (gemäß ihrer Grundrechte) boykottieren.
GEZ [Abk. für GebührenEinzugsZentrale]
Eigentlich veraltete, aber griffigere Bezeichnung für das, was heute euphemistisch verlogen >>ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice<< genannt wird. Darum teilw. NotWort-artig von Kritikern benutzt, zumal schon die GEZ einen sehr schlechten Ruf hatte, was ihre teilw. illegalen Methoden anbelangt, der aber von der Nachfolge-Organisation noch weit in den Schatten gestellt wird.
Andere Kurzbezeichnungen für die Nachfolge-Organisation sind: Beitrag-"Service" und Beitrag_sehr_fies.
Gnothi Sauton / Gnothi Seauton [(Als NotWorte nutzbarer (sehr alter) Spruch der griechischen Antike unklarer Herkunft)]
Wörtlich übersetzt: "Erkenne dich selbst", (nach Wikipedia-Artikel)erst v.a. meinend, seine Grenzen und Verletzlichkeit (selbstkritisch) zu erkennen, später ergänzend mehr meinend, quasi seine Gaben (und Gottesebenbildlichkeit) zu erkennen und in Harmonie zu entfalten.
Deutbar als Wahlspruch des Humanismus. In freierer (humanistischer) deutbarer Übersetzung: "Erkenne dein Selbst!" Der Humanismus begrüßt sowohl menschliche Demut gegenüber der Natur und Selbstkritik, als auch den GottesEbenbildlichkeits-Gedanken als Schöpfer (auch seiner selbst). In diesem schöpferischen Sinn einer lebenslangen (kritisch reflektierten) Entwicklung seiner selbst (und seines Selbsts) dient das Erkennen zum Entfalten und Weiterentwickeln seiner (jeweils individuellen) Gaben, Anlagen, Bestimmung(en) und Berufung(en) im harmonischen Einklang mit dem Ganzen, was genau das ist, worauf es dem Humanismus im Kern ankommt.
In einer Zeit, die den Humanismus überwinden möchte, als hätte sie eine bessere Idee, wird so der Wahlspruch des Humanismus zu NotWehrWorten wie auch der Wahlspruch der Aufklärung (Sapere aude) aufgrund des ersatzweise von den interdressiert konditionierten Bürgern anti-aufklärerisch erzwungenen Kadavergehorsams.
Als >>Noscere te ipsum<< ins Lateinische übernommener Spruch der griechischen Antike.
In einem Fragment des Heraklit erstmalig belegt als: >>Allen Menschen ist zuteil, sich selbst zu erkennen und verständig zu denken.<< [nach Wikipedia-Artikel nach Diels/Kranz 22B 116].
(Diese Formulierung verbindet bemerkenswerterweise Humanismus und Aufklärung lapidar.)
Gröning-Prinzip [NotWort v. Ernst Albert & der Bunten Rose]
Als Gröning-Prinzip bezeichnen wir das besonders erniedrigende Menschen-verachtende Prinzip, verfolgte (unschuldige) Minderheiten das Geld für ihre Verfolgung selbst bezahlen zu lassen, bzw. sie unter Vorwänden zu schröpfen und das Geld im Kampf gegen sie zu verwenden.
Denn dass dies eine besondere Schwere von Schuld begründet, wurde vor wenigen Jahren in einem Prozess gegen einen Herrn Gröning deutlich gemacht, der unter Hitler im KZ gedient hatte und diese typisch faschistische und erniedrigende Methode (wie viele seiner Kollegen auch) angewandt und den unschuldig ein- und ihm ausgelieferten Insassen zugemutet haben soll.
Das Gröning-Prinzip wird heute wieder — gleich mehrfach — staatsdirigistisch gewollt (und jedenfalls staatlich geduldet und trotz besonderer Schwere von Schuld, die der Staats-Rundfunk damit auf sich lädt, staatlicherseits aufrecht erhalten) entsprechend ungehindert von seinem Hätschelfunk gegen Bürger praktiziert, die noch für die Beachtung der Verfassung und der Grundrechte kämpfen.
Zur Praktizierung des Gröning-Prinzips gehört, dass sowohl das Rundfunk-"Gutachten", das den RBeitrStV schlangenzüngig erzwungen hat, von zweckentfremdeten Rundfunk-Gebühren (auch) der braven Hörfunkgebührenzahler bezahlt wurde, die seither als endlich gerechterweise zur Finanzierung mitherangezogene Schwarzseher in diesem Rundfunk verunglimpft werden (ebenfalls mit Hilfe ihrer Zwangszahlungen) und für die gleiche "Angebotspalette" nun einen illegalen ca. 3-fachen Wucherpreis bezahlen sollen, der die staatsdirigistisch zu verantwortende Zwangslage, dem überhaupt nicht mehr, auch nicht durch Abschaffung des Radios mehr entkommen zu dürfen, schamlos ausnutzt und auch ausnutzt, dass selbst die Verunglimpfungen wehrlos ertragen werden müssen, ohne kündigen zu dürfen. Weiter gehört dazu, dass die nun plötzlich völlig grundlos als Schuldner diffamierten und kriminalisierten Schuldlosen (anständigen Bürger) nicht sich gegen diese Anklage, Kriminalisierung und Verfolgung als Angeklagte verteidigen dürfen, wie es sich in einem Rechtsstaat gehören würde, sondern wegen der perfiden Konstruktion als "Beitrag" zusätzlich kostenpflichtig aus der eigenen Tasche prozessieren müssen, während der Staats-Rundfunk wiederum einfach so lange Zwangsbeiträge zweckentfremdend zur Brechung derer verwendet, die er permanent zu solchen verfassungswidrigen Zwangsbeiträgen für seine Menschen-verachtenden Taten zwingt, das Gröning-Prinzip auch hier ungeniert anwendend, um die unschuldig Verfolgten bei Bedarf bis zur letzten Instanz zu jagen, wo mit Ferdinand Kirchhof ein natürlicher Verbündeter des KirchhofFunks regiert und dem entscheidenden ersten Senat vorsitzt.
Er missbraucht auch seine Rundfunkfreiheit, um zu verschweigen, wieviel Geld aus dazu zweckentfremdeten Gebühren an Familie Kirchhof floss, die den RBeitrStV sowohl schlangenzüngig erzwang, als auch — trotz unbestreitbarer Gründe zur Besorgnis der Befangenheit — persönlich (unter Missbrauch der natürlichen Einflussmacht auf die Untergebenen) als vorgeblich "verfassungsgemäß" aufrecht erhält.
Für noch natürlich moralisch empfindende Menschen stinkt das zum Himmel! Und dass die Judikative auch in untergeordneten Instanzen versichert, das sei alles juristisch rechtens, und nach dem Führerprinzip in vorauseilendem Gehorsam Ferdinand Kirchhofs Entscheidung in Sachen KirchhofFunk abwartet, um sie, gefährlich treudoof wirkend wie einst ein Eichmann, unter vermeintlichem Befehlsnotstand zu übernehmen, macht es nicht besser, sondern zerstört das letzte Fünkchen Hoffnung, dass man es noch mit einem halbwegs anständigen Rechtsstaat zu tun haben könnte, in dem Recht der bekommt, der recht hat, auch wenn der Staat selbst es ist, der unrecht hat.
Grundversorgung [NotDurftWort des öff.-"rechtl." Rundfunks]
Für das über alle Maßen aufgeblähte Zwangs-"Angebot" an Überflüssigem eines widerlichen Medien-Molochs.
Das (ähnlich) überflüssige und ungesunde Angebot einer Fastfood-Kette.
Ein Begriff, der sich wie eine >>Supernova<< maßlos aufbläht, bevor er sich vollends lächerlich macht und vernichtet [nach einer Idee von Kull 1987 (s. folgenden Pkt.)].
(Genauer:) Marius Herold weist in seiner Bachelorarbeit "Die Integrationsfunktion des öffentlich-rechtlichen Fernsehens" (auf Seite 3) darauf hin, dass es in Fachkreisen heftige Kritik am Begriff "Grundversorgung" gibt, der dessen ungeachtet juristisch ungeniert verwendet wird. >>Kull nennt ihn die "Supernova am juristischen Begriffshimmel"9, Kresse "einen der schillerndsten Begriffe unserer Rechtssprache"10 und Libertus "oszillierend"11. Auch das Bundesverfassungsgericht gab keine konkrete Deutung aus, sondern beschrieb ihn vielmehr "dynamisch" und als einen Begriff, der sich am Zeitgeist und der gegenständlichen Offenheit12 orientieren sollte.<<
Dabei verweist er mit seinen Fußnoten auf: >>
9Kull 1987, 462 Archiv für Presserecht
10Kresse 1996, 59 Zeitschrift für Urheber- und Medienrecht
11Libertus 1991, 59
12BVerfGE 83, 238, 299
GtD [NotWort (Akronym) v. Ernst Albert & der Bunten Rose]
GtD heißt Grundgesetz-treues Deutschland und musste proklamiert werden, weil GrundGesetz-Treue in Deutschland nicht mehr gepflegt wird.
Auf die Verfassungswidrigkeit des RBeitrStV wies z.B. der renommierte GG-Kommentator Ingo von Münch hin. Trotzdem nickten alle Parteien in den Parlamenten die verlogen als alternativlos bezeichnete kirchhöfische Vorlage ab.
Wo selbst ein Ministerpräsident eine verfassungsfeindliche "Obergrenze" fordern darf, werden alle Schleusen geöffnet bzw. brechen alle Dämme, was Anstand und Verfassungstreue anbelangt. Da besteht kaum noch ein Unterschied zu Reichsbürgern, die das GG auch nicht achten!
Hätschelfunk / Hätschel-Funk [NotWort v. Ernst Albert]
ausdrückend, dass dieser Rundfunk staatsdirigistisch geradezu verhätschelt wird, besonders vom BVerfG traditionsgemäß in den sogenannten Rundfunkurteilen, was vor dem Paradigmenwechsel 2013 von der (anständigen) Gebührenregelung zur (unanständigen) verfassungswidrigen Beitragsregelung nicht als Problem angesehen wurde; bspw. verhätschelt wurde mit dem Gummibegriff der Grundversorgung, für den seit 2013 alle im nicht mehr rechtfertigbaren Übermaß für ausufernde Dekadenz und vollkommen Überflüssiges zahlen müssen.
Die Verhätschelung durch die Politik begründet auch die Bezeichnung Staatsfunk. Es besteht eine unheilige Interessensallianz zwischen Staat und öff.-"rechtl." Rundfunk (vgl. M. Döpfner), die zu auffälliger gegenseitiger Verwöhnung führt und auch den Begriff des 4-Gewalten-(Macht-)Komplexes begründet.
Die besondere Verhätschelung durch die Rundfunkurteile des BundesVerfassungsGerichts (KirchhofGericht) sorgt auch regelmäßig dafür, dass dessen Urteile und Beschlüsse von den so Verhätschelten immer über den grünen Klee gelobt werden, als könne es nicht irren und sei außerordentlich verlässlich und vertrauenswürdigst. So wäscht die eine Hand die andere in schmieriger Seife.
Synonym für Zwangsfunk (s. dort!), Kirchhoffunk, Feudal-Funk, ...
Hart wie Kruppstahl und zäh wie Leder [v. Ernst Albert als Notworte umgestellte und verkürzte Formel aus dem Nationalsozialismus]
Angespielt wird
auf ein nazistisches Erziehungs-Ideal, nämlich das der Härte, das über die Kriegskinder-Problematiken hinaus immer noch gepflegt und weitergegeben wird [s. Th. W. Adorno]. Noch heute sind viele Menschen stolz darauf, so erzogen worden zu sein und prahlen geradezu damit, teilweise öffentlich (Heino), öfter privat.
auf ein Zitat von Fritz Bauer, in dem er sich gegen >>bloße Gesetzeshörigkeit<< durch Juristen und jeden >>knechtische[n] Respekt vor allem, was formal als Gesetz auftritt<< wendet, da solcher falscher Respekt gefährlicherweise glauben lässt, >>der Staat sei rechtlich durch keine Schranke gebunden; selbst brutale Gewaltakte würden, wenn sie in der Form des Gesetzes aufträten, formell Recht sein und Gerichte, Verwaltungsbehörden und Untertanen binden.<< So lädt auch >>das erbarmungslose Pathos des kalten Satzes: es lebe das Gesetz, mag auch die Welt untergehen<< einen >>nazistischen Unrechtsstaat[...], der Unrecht in Gesetzesform schuf<< bzw. wieder schafft, geradezu ein:
>>Dem menschlichen Faktor eine Gasse zu bahnen,
ist die Aufgabe aller Berufe, vor allem der Juristen,,
denn Gesetze sind nun einmal nicht auf Pergament,
sondern auf empfindliche Menschenhaut geschrieben.,
Vom Gesetzesfetischismus führt ein schnurgerader Weg
zu den Konzentrationslagern von Auschwitz und Buchenwald.<<
Es weist in der weniger gekürzten Version (s. unter Jurist aus Ordnungssinndarauf hin, wie der Gesetzes-Fetischismus von den Juristen aus Ordnungssinn gepflegt wird und zwar so unerbittlich wie die Formel ausdrückt, was allzu leicht (wieder) zu einem "Auschwitz" führen kann, das freilich (wie wir bemerken wollen) in der heute eher zeitgemäßen (und doch nicht weniger empörenswerten) Form ganz anders aussieht, als das historische, das nur wir als berechtigte Warnung im Gedächtnis haben, die heutige ähnliche Gefahren harmloser erscheinen lässt, als sie sind.
Sehr wichtig ist uns hier, zu bemerken, wie typischerweise Härte in Verbindung mit "Richtern aus Ordnungssinn" auf den >>schnurgeraden Weg nach Auschwitz<< führt, genau wie der breite Weg gemäß der Bergpredigt (Matth.) in die Verdammnis, dass dem Menschlichen (Faktor) aber umso entschiedener immer eine >>Gasse<< >gebahnt< werden muss, letztlich zwar von jedem Einzelnen selbst, wie der jeweils eigene >>schmale Pfad<< zum eigen(tlich)en Leben in der Bergpredigt, dass es aber auch die Aufgabe aller Berufe sei, v.a. der Juristen, die dem gewiss nicht entgegenstehen dürfen, wie sie es bisher tun! Natürlich ist es auch besonders Aufgabe der Künstler, wie wir sehr wohl längst verstanden haben und nach Kräften mit den sehr bescheidenen Resourcen tun, die man uns lässt und nicht mittels Asozialtransfer an unsere Peiniger zur Stärkung ihres Kampfes gegen uns raubt.
darauf, dass sich (lebendige und empfindsame) Menschenhaut sowohl von Pergament (s. obiges Zitat) als auch von Leder (beides tote Tier-Häute) entschieden unterscheidet. Wo man dessen ungeachtet zäh wie Leder behandelt wird, wird man wie Tiere von "Unmenschen" mit entsprechend stahlhart versteinertem oder bestialisch verledertem Herzen behandelt, die sich vergleichsweise zum menschlichen Menschen unerträglich >>brutal<< bestialisch verhalten.
Das kann sowohl in Roben geschehen, als auch in Nadelstreifen oder in Springerstiefeln. Stets fehlt dabei diejenige Empfindsamkeit, die jeder Mensch jedem Menschen schuldig ist, dem er die teils unerträglichen Folgen seiner Macht zumutet.
ferner darauf, dass gerade dort, wo Organisationen (wie heute der öff.-"rechtl." Rundfunk-Moloch) >>wuchern<<, Freiraum und Ermunterung zum Widerstand (statt staatlicher Härte dagegen!) angebracht sind, auch und gerade wenn viele sich nur allzu gerne ihnen unterordnen. (Vgl. das darum falsche Typisierungs-Argument!)
Fritz Bauer (bemerkenswert treffend dazu, schon lange vor dem aktuellen Skandal):
>>[...] die Organisationen haben ein Eigenleben, sie wachsen und wuchern. Wir sind oft kaum mehr Herr der Werkzeuge, die wir selber schufen. Die eigene Verantwortung schwindet, es wird uns schwer gemacht, unseren Lebensinhalt selbst zu bestimmen. Oft sind auch die Menschen allzu gerne bereit, innere und äußere Unfreiheit auf sich zu nehmen und sich den Sachverständigen und Managern aller Art zu verschreiben. [...] Menschliche und mitbürgerliche Tugenden leiden Not [...]. Das Leben regelt sich von oben nach unten, vertikal. [...] Wenn wir die Demokratie wirklich ernst nehmen, bedarf es eines günstigen Klimas für jede Behauptung und Verteidigung staatsbürgerlicher Rechte; jedem ist der Rücken zu stärken und Mut zu machen, der [...] in der Tretmühle des Alltags sich gegen Übergriffe staatlicher oder privater Machtkonzentrationen zur Wehr setzt und, da [...] die Individuen ohne Raum sind, um jeden Quadratmeter seines privaten Eigenlebens streitet. Die privaten Existenzen geben in der Demokratie dem Staat Gesicht und Gepräge, nicht umgekehrt. Da wir das Ruhebedürfnis der Besitzenden und Satten und den Herdentrieb, den geheimen und offenen Hang der Menschen zur Ein- und Unterordnung, zur Uniformität und Konformität kennen, brauchen wir nicht zu fürchten, daß diese Aufforderung zur Resistance in Wissenschaft, Politik, Kunst und Gesellschaft zur Anarchie und permanenten Revolution führt.
Keine Angst also vor Demokratie und dem zugehörigen Engagement freier Bürger bitte! Nicht vor Indignation (Empörung) und wo nötig Resistance (Widerstand), die auch besonders Stéphane Hessel (ergänzend) vertrat und forderte.
Die Parole weist darum mahnend (vgl. Mahn-Vergleich darauf hin, dass wir eine so empfundene Behandlung durch Juristen aus Ordnungssinn heute auch so empfinden müssen, als sei der Faschismus zurückgekehrt oder/und jedenfalls im Begriff, sich wieder in Deutschland festzusetzen. Sie gibt eine Befindlichkeit wieder und protestiert entschieden gegen die inakzeptable Behandlung, die Auslöser dieser alarmierenden Befindlichkeit ist.
Hass [Emotion, oft als NotDurftWort missbraucht!]
Hass ist eine gottgegebene Emotion, die nicht der Funktionalität entbehrt, auch wenn er sowohl von denen, die ihn empfinden, als auch von denen, gegen die er gerichtet ist, i.d.R. als unangenehm empfunden wird und schon darum gerne pauschal geächtet wird, als sei er die Ursache für Unfrieden, was zwar ebenfalls vorkommt, aber nicht die Regel ist.
Hass ist bestenfalls (und nicht selten tatsächlich) eine Steigerung gerechten Zorns und des Mutes zur berechtigten Wut.
Hass ist meist (recht berechtigter) Ausdruck verzweifelter Menschen, die schon mit dem Rücken zur Wand stehen, aber trotzdem zusätzlich unter Druck gesetzt werden, den sie kaum bewältigen können und vollkommen zu Recht auch nicht als durch sie selbst, d.h. durch eigenes Fehlverhalten oder Versagen, begründet ansehen können.
Insbesondere erzeugen Doublebind-Situationen Hass, die man (letztlich unter Machtmissbrauch) unschuldigen Menschen zumutet. Hass warnt insofern vor der Anbahnung einer Katastrophe, ohne dass klar wäre, ob sie sich für die Betroffenen (unter Druck Gesetzten) oder für die Täter anbahnt, die für diesen Druck achtlos (versehentlich oder rücksichtslos) oder (gar absichtlich) sadistisch sorgen, oder ob er sich gar gegen weitgehend Unbeteiligte entlädt wie typischerweise in Amokläufen.
Hass, der in solchen Situationen erzeugt wird, kann sich verschieden äußern:
Er kann sich in gesunder Weise gegen die tatsächlichen Täter richten, die den Hass verdienen und an seiner Heftigkeit in etwa erkennen können, wie sehr sie wahrscheinlich zu weit gegangen sind und einen Schuss vor den übergriffigen Bug verdienen, jedenfalls aus Sicht des Betroffenen. (So muss man sich bspw. des natürlichen Hasses gegenüber den faschistischen Kräften von einst und gegenüber refaschisierenden Kräften von heute gewiss nicht schämen!)
Das Juncker-Prinzip begründet, dass es manchmal eines typischerweise von verzweifeltem Hass befeuerten >großen Geschreies< bedarf, um überhaupt eine Chance zu haben, die Macht, die bei sachlichen Auseinandersetzungsversuchen zur A-ohneOhren-Mentalität und entsprechenden Ignoranz tendiert, von gravierend falschen Weichenstellungen noch abzuhalten.
Er kann sich gegen vermeintliche Täter richten, die tatsächlich aber evtl. auch nur Opfer sind und den Hass nicht verdienen! (Bspw. Flüchtlinge, die von Versagern* als Konkurrenz empfunden werden, von Versagern*, die sich auch und besonders erst einmal an die eigene Nase fassen müssten!)
*Ob der Ausdruck "Versager" auch nur einigermaßen gerechtfertigt ist, darf/muss allerdings bezweifelt werden. Es könnte bspw. auch sein, dass es sich um Kriegsenkel oder dgl. biographisch vorgeschädigte Menschen handelt, denen es unter den ihnen verfügbaren Lebensumständen nicht gelungen ist, mehr aus ihrem Leben zu machen. Insbesondere können solche hinderlichen Umstände neben Eltern mit unbewältigter Kriegskinder-Problematik eine frühzeitige Gewöhnung an erheblichen Fernsehkonsum sein, was Probleme allenfalls zu verdrängen hilft, also nicht hilft sie zu lösen, und sie auch dadurch verstärkt, dass durch Fernseh-Abhängigkeit eine frühe Konditionierung auf äußere Reize erfolgt, die die Entwicklung eines nennenswerten Selbsts verhindert, das man zur gesunden Entwicklung und Problemlösung benötigt.
Er kann sich gegen Ersatz-Feindbilder richten, insbesondere Schwächere (bspw. Obdachlose), die noch leiden können. An ihnen wird dann (nach Arno Gruen) die Wut darüber ausgelassen, dass man selbst gelernt hat, hart zu sein und nicht leiden zu dürfen und schon gar nicht zu zeigen, wie man leidet.
Er kann "in sich hineingefressen werden", also sich gegen sich selbst richten, weil man gelernt hat, ihn nicht äußern zu dürfen. (Dafür sorgt u.a. auch der viel zu undifferenzierte Umgang mit dem, was Hatespeech genannt — und teilweise als NotDurftWort missbraucht — wird!) Dann zerfrisst der Hass das Opfer, ohne die eigentlichen Täter auch nur zu tangieren, was aber seine natürliche Aufgabe wäre (die von Tätern und ihren Handlangern künstlich perfide und unangemessen unterdrückt wird, auch durch die (nur vermeintlich anständige) Einforderung von Contenance).
Allerdings hat diese Haltung gegenüber sadistischen Tätern auch eine gewisse Berechtigung, denen man schließlich meist nicht auch noch gönnen kann/möchte, sich am von ihnen verursachten Leiden zu ergötzen, wie im letzten Punkt mit den Ersatz-Feindbildern. Dieser Punkt macht aber darauf aufmerksam, dass die Täter letztlich nicht selten und wahrscheinlich sogar (fast?) immer selbst Opfer anderer Täter sind.
Wenn man erkennt, dass die schlimmsten Täter letztlich furchtbar kranke und verkorkste Opfer anderer Täter oder Taten sind, eventuell solcher, die ihnen schon in frühester Kindheit widerfahren und ihnen ganz unbewusst sind, kann den aktuellen Tätern statt Hass eventuell auch Mitleid entgegengebracht werden, was denen freilich nicht angenehmer schmecken wird. In persönlichen Begegnungen kann man so eine explosive Situation oft deeskalieren. Die Drohnenmördermentalität (vgl. Schreibtischtäter-Mentaltät), die heute — staatsdirigistisch erwünscht und forciert — persönliche Distanz wahrt, persönliche Begegnung ausschließt und Empathiefähigkeit verachtet, ja auf Seiten der Exekutive scheinbar überflüssig macht, schürt Konflikte unnötig und behindert ihre Lösung und Deeskalation.
Sehr wertvoll und wichtig ist die Unterscheidung zwischen 2 Arten von Hass durch Erich Fromm, die Obiges bestätigen und vereinfachend zusammenfassen, nicht aber so sträflich simplifizierend, wie häufig in der Hatespeech-Diskussion, in der i.d.R. nur undifferenziert von Hass gesprochen wird, als gäbe es nur eine Art von Hass, die stets zu verdammen und zu bekämpfen ist und der Feind alles Friedliebenden.
Nach Fromm sind zu unterscheiden (wir zitieren jeweils gemäß Wikipedia):
>>Er ist immer das Ergebnis einer tiefen Verletzung oder einer schmerzlichen Situation, der man ohnmächtig gegenübersteht, da man sie aus eigener Kraft nicht verändern kann.
„Unter reaktivem Hass verstehe ich eine Hassreaktion, die aufgrund eines Angriffs auf mein Leben, meine Sicherheit, auf meine Ideale oder auf eine andere Person, die ich liebe oder mit der ich identifiziert bin. Reaktiver Hass setzt immer voraus, dass jemand eine positive Einstellung zum Leben, zu anderen Menschen und zu Idealen hat. Wer stark lebensbejahend ist, wird entsprechend reagieren, wenn sein Leben bedroht ist.“
>>Er wird zwar auf die gleiche Art und Weise wie der reaktive Hass ausgelöst, setzt aber eine grundlegend andere Persönlichkeitsstruktur des Hassenden voraus – Hass sei in diesem Fall ein Charaktermerkmal, eine Hassreaktion sei lediglich ein Ausdruck des innewohnenden Hasses. Der Hauptunterschied zum „reaktiven Hass“ sei die allgemeine Bereitschaft zu hassen, eine erkennbare Feindseligkeit, welche in Hassausbrüchen ihren Ausgang finde. „Doch wurde der Hass dann zu einem Charakterzug des Betroffenen, so dass er jetzt feindselig ist. ... Im Falle des reaktiven Hasses ist es die Situation, die den Hass erzeugt; im Falle des charakterbedingten Hasses hingegen wird eine nicht-aktivierte Feindseligkeit durch die Situation aktualisiert. ... Ein solcher Mensch zeigt eine besondere Art von Befriedigung und Spaß, wenn er hasst, die bei reaktivem Hass fehlt.“[aus: Erich Fromm: Die Antwort der Liebe, Herder 2003, ISBN 3-451-05366-7, Seite 92–93 „Hass und Selbsthass“] Das Aktivieren des charakterbedingten Hasses in der Bevölkerung bezeichnet Fromm als eines der wichtigsten Mittel zur Vorbereitung eines Angriffskrieges.<<
Reaktiver Hass ist also eine gesunde Reaktion auf Missstände, ein entschiedener Protest gegen den Verursacher des inakzeptablen Missstandes. Nicht weil Reaktives positiv wäre, gar positiver als Kreatives, sondern weil das verdammt-Werden zu einer bloßen Reaktion, gar zu einer ziemlich aussichtslosen, berechtigte Empörung auslöst (insbesondere bei eigentlich Kreativen), die als Hass empfunden wird, der auf die Spitze getriebener Protest ist.
Charakterbedingter Hass ist uns dagegen so fremd und abwegig wie ein Freud'scher Todestrieb, Selbsthass oder ein Streben nach negativer Aufmerksamkeit. Trotzdem gibt es all dies nach den Lehren der Psychologie und nach den niederschmetternden Erfahrungen mit dem Nationalsozialismus und mit einigen seiner KriegsKinder und KriegsEnkel... oder mit auf ähnliche falsche Weise erzogenen Menschen.
Seine ursprüngliche Wurzel ist wohl von derselben Art, wie die des reaktiven Hasses, also eine tiefe Verletzung eines Wehrlosen, nur liegt jene schon in der frühen (besonders wehrlosen) Kindheit und hat (wahrscheinlich durch sogar fortgesetzten Missbrauch der Wehrlosigkeit) einen gesunden Charakter nie entstehen lassen bzw. trostlos nachhaltig verdorben. Insofern wäre hier Mitgefühl in besonderem Maße angebracht. Doch die Brutalität, mit der solch eine Person viel zu spät — aber ebenfalls mit Hass — reagiert, der dann auch (als wollte sie als Täter an einem neuen Opfer demonstrieren, was ihr einst als Opfer widerfuhr) die ganz und gar Falschen trifft, nämlich insbesondere wieder die Wehrlosesten, erlaubt allenfalls noch Mitleid mit solch brutaler Armseligkeit, in das sich vor Abscheu Verachtung mischt.
In diesem Hass wird wohl nicht mehr der eigentliche Täter gehasst, der einem womöglich nie recht bewusst geworden ist, sondern ersatzweise die eigene Wehrlosigkeit, ja alle Wehrlosigkeit und alles Wehrlose (insbesondere die eigene Person in Selbsthass, von dessen Unerträglichkeit sie sich anscheinend ablenken muss durch ersatzweisen Fremdenhass auf andere Wehrlose).
Kein Staat darf die Entstehung solcher hoffnungslosen Hass-Charaktere fahrlässig zulassen! Doch mit dem RBeitrStV unterstützt Deutschland staatsdirigistisch, dass kirchhöfische Hassproduzenten mit unzähligen kadavergehorsamen Schergen in ihrem Beitrags-"Service" die staatsdirigistisch produzierte Wehrlosigkeit der Bevölkerung lebenslang ausnutzen (lassen), so wahrscheinlich selbst noch bei Erwachsenen durch fortgesetztes lebenslanges Quälen Hass-Charaktere züchtend, wie man sie in der Neuen Rechten in Massen findet, die uns zu Recht erschrecken müssen!
Der flottierende Hass, mit dem sich Else Frenkel-Brunswik befasst hat, bzw. der latente, verschiebbare Hass nach Alice Miller und Arno Gruen gehört insofern wahrscheinlich zum charakterbedingten Hass [aus demselben Wikipedia-Artikel].
Hass-Produzent / Hassproduzent [NotWort von Ernst Albert]
Ein Hass-Produzent ist eine Person oder Institution / Organisation, die die Wehrlosigkeit Anderer schamlos ausnutzt, ungeachtet der Tatsache, dass sie damit der Person empfindlich schadet.
Ein Hass-Produzent, der auf eine natürlicherweise empörte Reaktion seines Opfers trotzdem mit Fortsetzung seiner Ausnutzung der Wehrlosigkeit reagiert, ist ein hoffnungsloser Hassproduzent, dem das Handwerk ohne weitere Bewährungsmöglichkeit umgehend gelegt werden muss.
Wer Hassproduzenten unterstützt und ihren Opfern Hilfe verweigert, obwohl er für ihre Wehrlosigkeit haupt- oder mit-verantwortlich ist, ist ebenfalls ein hoffnungsloser Hassproduzent.
Hatespeech [Ambivalenter Begriff, der empörend undifferenziert gebraucht (allzu oft als bloßes NotDurftWort missbraucht!) wird]
Einerseits wird unter diesem Begriff korrekt verfolgt, wenn irgendeine Art von hilfloseren und schwächeren Menschen Menschen-verachtend gehasst wird, bspw. ihnen gewünscht wird, abzusaufen oder sie mit Springerstiefeln getreten, geschlagen, angezündet, ... werden und solches gar als Sieg gefeiert wird. Verfolgt wird dann mit diesem Begriff(!) zu Recht typisch Faschistisches (nach Arno Gruen).
Andrerseits wird unter diesem Begriff aber auch verfolgt, wenn staatlich unterdrückte Minderheiten, gerecht zornig mit Mut zur Wut und entschieden empört (wie Stéphane Hessel zu Recht ausdrücklich forderte), auf Unrecht reagieren. (Auch Jean-Claude Juncker ruft zu solchem Geschrei auf als einziger Chance, heute seine Rechte noch zu verteidigen (s. Juncker-Prinzip!).)
In diesem "Andrerseits" wird also nicht mehr der faschistische Hatespeech geächtet, sondern die (ebenfalls einfach als Hatespeech angesehene) Empörung gegen Faschistisches!
Zu diesem Andrerseits gehört auch, dass der Hass, den jeder normal empathische Mensch gegenüber Hitler und seinen Schergen empfindet, wenn er von deren Menschen-verachtenden Missetaten hört, heute mittels Hatespeech-Kategorisierung unterdrückt wird und unterdrückt würde, wo immer eine Refaschisierung stattfindet. Je weiter diese Refaschisierung sich im Regime breitmacht, desto idiokratischer weisen die refaschisierenden Kräfte die Möglichkeit ihrer Nähe zum Faschistischen von sich und verfolgen die von ihnen schikanierten und verfolgten Minderheiten auch noch dafür, dass die sich über diese Behandlung zu Recht empören.
Die typische Bestrebung refaschisierender Kräfte, ihre Kritiker mundtot zu machen, wird also mittels der missbräuchlich eingesetzten Hatespeech-Keule noch verstärkt, was niemand befürworten kann, der an einer gesunden und wachsamen Demokratie interessiert ist.
HerzKlopfer [WiderstandsArt v. Ernst Albert & der Bunten Rose]
HerzKlopfer klopfen an versteinerte Herzen von Machtlingen, deren Herzen nicht mehr menschlich schlagen.
Eigentlich sind sie heilsame Engel. Aber u.U. müssen sie auch heftiger klopfen, um den Panzer, der das Herz und seinen Besitzer entmenschlicht, zu sprengen und das erstickte Herz darunter wieder zum Schlagen zu bringen.
HerzVersagung / Herz-Versagung / Herzversagung [NotWort v. Ernst Albert]
HerzVersagung bedeutet ein Versagen der HerzQualität, aber nicht im Sinne des sogen. HerzVersagens, sondern in dem seelischen Sinne, dass dem Herzen (i.d.R.) frühkindlich Liebe in solch tief verwundendem Maße versagt wurde, dass es (aus solchem oder anderem Grunde) versteinert und verkapselt (d.h. als eine HerzVerkapselung) nur noch zäh wie Leder hartherzig schlägt und jede menschliche Empathie vermissen lässt und den Menschen versagt, denen es diese HerzQualität schuldig ist!
HerzVersagung spiegelt (also) i.d.R. eine erlittene (passive) HerzVersagung durch eine aktive HerzVersagung später (meist gegenüber Anderen). Diese passive und aktive HerzVersagung bei derselben Person heißt auch genauer doppelte HerzVersagung.
Aktive HerzVersagung bedeutet ein empathiefreies Verhalten, das aber auch gespielte (unechte) Empathie enthalten kann zum Zweck der Übertünchung des Defizits und zum manipulativen Erreichen der eigenen Ziele. Im engeren Sinne sprechen wir nur dann von HerzVersagung, wenn derjenige, der keine echte Empathie empfinden kann, diese aus Gründen der Macht über Andere diesen aber schuldig ist, da in diesen Fällen Machtmissbrauch zum regelrechten Missbrauch der ihm Ausgelieferten allzu leicht passieren kann. Dagegen aber müssen wir uns entschieden empören (mit Hilfe des NotWehrWortes Herzversagung)!
Passive HerzVersagung ist typisch für sogenannte Kriegskinder, die nach dem faschistischen Erziehungsideal Hitlers erzogen wurden, oft auch noch nach dem Krieg (meist unbewusst). Bleibt diese psychische Schädigung unbehandelt, falsch oder nicht ausreichend behandelt, entwickelt das Kriegskind i.d.R. ein Verhalten aktiver HerzVersagung, also insgesamt "doppelte HerzVersagung". Aus den bemitleidenswerten Opfern werden dann allzu leicht schlimme (hassenswerte) Täter.
HerzVersagung ist die typische Krankheit der sogen. Juristen aus Ordnungssinn.
Die Kirchhof-Krankheit (KhKh) hat als Kern eine aktive HerzVersagung, oft gepaart mit (meist frühkindlich) vorhergehender passiver HerzVersagung.
HIrN-PROGRAMMIERUNG [NotWort v. Ernst Albert]
darauf hinweisend, dass HIN-biegende Konditionierung in die gewünschte Richtung mittels entsprechender PROGRAMMIERUNG der Hirne mit Fernseh-PROGRAMMEN für die Betroffenen, insbesondere die treuen täglichen Tagesshow-Glotzer so unmerklich wie unwillkürlich und unwiderstehlich geschieht.
Humanistische Politik [als NotWort nutzbarer Begriff]
Eine Politik, die auf humanistischen Prinzipien aufbaut, wie das einstige Nachkriegs-Deutschland auf seinem humanistischen GrundGesetz vorbildlich aufbaute historisch vor seiner Menschen- und Menschenrechte- verachtenden Kirchhofisierung durch insbes. den seit 2013 zersetzend wirkenden RBeitrStV.
Eine ÖHI-Politik, die gemäß dem ÖHI-Prinzip den Menschen zwar von sonstigen Tieren unterscheidet, aber unter Achtung des Ökologischen in dieses harmonisch eingebettet leben lässt, und das den Wert individueller Unterschiede zu schätzen und zu achten weiß, insbesondere vor jeder faschosozialistischen Gleichschaltung (Typisierung) zurückschreckend und im "Herrschafts-freien Diskurs" (Habermas) das Sapere-Aude (nach Kant) fördernd und berücksichtigend und eine nennenswerte Moralentwicklung fördernd. (Siehe www.ÖHI-P.de!)
Gegenteil einer Konditionierungs-Politik.
Ideale-Vergewaltiger/IdealeVergewaltiger, Ideale-Vergewaltigung/IdealeVergewaltigung [NotWort v. Ernst Albert]
Ideale-Vergewaltiger sind Menschen oder Gruppierungen, meist politische wie insbesondere Parteien oder Lobbyisten-Vereine oder auch zu solchen Zwecken getarnte Stiftungen, welche die fiese und folgenschwere Eigenschaft haben, sich nicht nur ein falsches, viel zu sehr beschönigendes (=euphemistisches) Image zuzulegen, sondern auch eines, das (jedenfalls anfangs) sehr in die Irre führt, weil es ihren eigentlichen Bestrebungen geradezu entgegengesetzt ist.
Sie vergewaltigen so die eigentliche Bedeutung der hehren Ausdrücke (Ideale), die sie missbräuchlich verwenden, nämlich hehre Begriffe oder/und Parolen oder/und Namen vorbildlicher historischer Persönlichkeiten. Das hat weitere Folgen: So wird auch das Image dieser eigentlich wertvollen Begriffe, Parolen und Namen nachhaltig beschädigt, womöglich sogar so sehr, dass man allmählich nur noch die missbräuchliche Bedeutung damit assoziiert und die entsprechend widerliche Gruppierung (d.h. den Ideale-Vergewaltiger).
(Dies geschah bspw. mit der Parole "Wir sind das Volk", die einst die Befreiung von dem Menschen-verachtenden Faschosozialismus der DDR durch Bürgerrechtler kennzeichnete und heute fast nur noch mit PEGIDA und den "Neuen" Rechten assoziiert wird, die nicht weniger Menschen-verachtend agieren und gesonnen sind.)
Damit wird dann aber auch das Image all derer beschädigt, die dieselben Begriffe, Parolen oder/und Persönlichkeiten ebenfalls, aber noch in ihrem eigentlichen Sinn korrekt und unterstützenswert nutzen.
In gewisser Weise ist dies mehr oder weniger ausgeprägter Image-Diebstahl durch (im Extrem) Image-Mimikry, Werte-verdrehend, Rollen-verdrehend und quasi Image-vertauschend. (Das gute Image anderer wird zur eigenen Aufwertung nachgeahmt, wodurch das des Originals nachhaltig beschädigt wird.)
In jedem Fall ist es ein Problem unlauterer Image-Pflege.
Ideale-Vergewaltigung gehört zum typischen Repertoir des Big Brothers aus Orwells 1984, der Bedeutungen verkehrt (vgl. >>Neusprech<<) und Geschichte umschreibt, bis die Wahrheit ganz verlorengeht und nicht mehr erkennbar ist.
Beispiele für Ideale-Vergewaltiger und -Vergewaltigung:
Die Okkupation der Parole "Wir sind das Volk" der Bürgerrechtler in der DDR durch die Pegida und "Neue" Rechte (s.o.).
Auch der Volks-Begriff wird so (wieder) ausschließlich mit dem Rechtsextremen konnotiert (d.h. in Verbindung gebracht).
Die Okkupation des Widerstands-Begriffs, der eigentlich v.a. gegen das Rechtsextreme Tradition hatte, durch die "Neue" Rechte. Gemäß dem Widerstand (etwa der Weißen Rose, Stéphane Hessel (Résistance) u.a.) im "Dritten Reich", haben auch besonders Fritz Bauer und Th. W. Adorno, aber auch andere linke Kräfte, auf die ungebrochene Bedeutung von Widerstand eindringlich hingewiesen. Obwohl der natürlich auch gegen (sich als links verstehenden) FaschoSozialismus (SED-DDR) angebracht ist, ist nicht alles links von der "Neuen" Rechten nennenswert links und nichts Mitregierendes zu links, als dass ausgerechnet die "Neue" Rechte dagegen ein Widerstandsrecht geltend machen könnte. Auch wenn dort durch den RBeitrStV ebenfalls eine NEUE rechte Refaschisierung in Nadelstreifen zu beklagen ist, ist die "Neue" Rechte gewiss kein akzeptabler Bündnispartner im Kampf um Anstand und Grund- und Menschenrechte!
Auch ein Slogan wie: >>Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht<<, wurde wohl von der damals noch klar linken Friedens- und Anti-AKW-Bewegung der Siebziger (evtl. Petra Kelly) populär gemacht und in der linken "Republik Freies Wendland" phantasievoll für's gesunde, lebendige und friedliche Leben friedlich genutzt; er wird heute aber ebenfalls widerlich von der Rechten okkupiert, insbesondere von Reichsbürgern, oft wohl mit Waffengewalt kämpfend, und nicht für die Gemeinschaft und Menschenrechte, sondern gegen das Grundgesetz und Steuern (die sie der Gemeinschaft vorenthalten wollen).
Eine Partei, die ihrem Namen nach eindeutig für's Grundgesetz stand, wollte aber wohl nicht etwa für die (dringend nötige) bessere Beachtung der Grundrechte eintreten, sondern geradezu umgekehrt dafür, dass aus dem GG abgelesen würde, dass es ab der Wiedervereinigung mit DDR-Gebiet keine Geltung mehr habe. Selbst wenn man so etwas mit genügend Verschlagenheit vielleicht daraus ableiten kann, kann kein vernünftiger Mensch glauben, dass wir mit Hilfe der Wahl einer neuen Verfassung in absehbarer Zeit etwas Besseres oder auch nur einigermaßen Gleichwertiges bekommen könnten wie das GG, dessen Problem nicht eine mangelnde Qualität ist, sondern, dass es immer unverfrorener und folgenschwerer auch von Parteien missachtet wird, die wir für seriös hielten.
Nun wirbt die vermutliche Nachfolgeorganisation mit dem wunderbaren Slogan "Sapere aude" zwar auch (wie teilweise wir) für den Kampf gegen den RBeitrStV, aber mit evtl. bedenklichem Hintergrund, dann so beides (durch Ideale-Vergewaltigung) desavouierend (=entehrend).
Eine sich humanistisch nennende Partei entpuppte sich als Gruppierung, die den Humanismus überwinden wollte, als sei er veraltet und sei nicht die Gesellschaft immer dekadenter auf Abwegen.
Der Humanismus-Begriff wird derzeit aber überhaupt auffällig demontiert:
Im DLF wird im Gespräch mit einem Vorsitzenden einer humanistischen Gruppierung aus Bayern auffällig betont, dass Humanismus nichts mit Religionen zu tun haben wolle, ohne dass dem widersprochen würde. (Humanismus ist zwar keine Religion, aber auch nicht antireligiös, sondern in der Lage, Religiöses zu integrieren.)
Wo sich AfD-Anhänger als Humanisten bezeichnen, findet für wirkliche Humanisten eine typische Ideale-Vergewaltigung statt. (Vgl. auch unten: Erasmus-Stiftung)
Die AfD gründet in Baden-Württemberg eine Stiftung unter dem Namen "Gustav von Struve", einen Revolutionär bezeichnend, der auch von SPD-Seite als Namenspate für einen Preis gewählt wurde (den Gustav-Struve-Hut), den sie zur Ehrung vergibt, was die SPD natürlich brüskieren muss, auch wenn sie schon länger nicht gerade revolutionäre Elemente zur Emanzipierung der Bürger noch vertritt.
Die AfD möchte eine parteinahe Stiftung nach dem Humanisten Erasmus von Rotterdam bezeichnen oder (noch lieber) nach dem Friedensnobelpreisträger Gustav Stresemann. Beide Namenswünsche stoßen auf Widerstand.
Gegen die Ideale-Vergewaltigung von Erasmus durch die AfD gibt es vom Versöhnungsbund sogar eine Petition. Diese führt unter den Gründen überhaupt nicht auf, dass er Humanist war. Allerdings war Erasmus auch ambivalent und insofern gar kein idealer Humanist. Er hatte zwar immerhin eine deutlich bessere Freiheitsvorstellung bzgl. des freien Willens als Luther, aber (nach einigen Wikipedia-Zitaten) teilweise auch Vorstellungen, die wir mit Humanismus ähnlich unmöglich in Verbindung bringen können und wollen, wie ähnlich klingende der AfD. Insofern wird hier deutlich, dass nicht unbedingt alles Ideale-Vergewaltigung sein muss, was danach aussieht. Es kann sich auch um die Korrektur einer evtl. übertriebenen Idealisierung handeln. Unter Berücksichtigung seiner Zeit war Erasmus allerdigs wohl tatsächlich ein positiv herausragender Mensch, jedoch nicht ohne alle Fehler seiner Zeit und darum nicht in jeder Hinsicht vorbildlich, was aber wohl für alle Menschen gilt, irgendwo auch für die, die wir für Vieles schätzen.
Indem Kritik am Missbrauch "Politischer Korrektheit" zwar von verschiedener Seite geübt wird, teilweise gut begründet (s. VerGLEICHnis.de, teilweise aber auch selbst missbräuchlich, weil bspw. Holocaust geleugnet werden soll oder anders historisches Unrecht relativiert werden soll, das von Deutschen ausging, wird durch zweitere Art der Kritik (nämlich durch die unberechtigte) einfach erstere Art (nämlich die berechtigte Kritik) mit-diffamiert (= in Verruf gebracht) und in dieselbe rechte Ecke gestellt, in die sie aber ganz und gar nicht gehört (AssoziationsManipulation und SchubladenDenken).
Hier erschreckt, wie sehr solche Verfälschung aktueller Tatsachen durch Staat und Staats-Medien mit falschem leichtfertig pauschalierendem Schubladendenken gefördert und aktiv betrieben wird, sodass in dieser Hinsicht ein unbedarfter (zu) junger Beobachter durchaus auch Argwohn gegenüber eventuellen ähnlichen früheren Manipulationen entwickeln kann, den nur die besser Informierten entschieden zurückweisen können und müssen. Eine ersatzweise Tabuisierung jeder Hinterfragung ist vielleicht gutgemeint, aber kontraproduktiv, da sie den Argwohn nur verstärkt statt Bürger durch geduldige Aufklärung zu emanzipieren.
Auch der wichtige Begriff der Autonomie wird von verschiedenen Seiten vergewaltigt und als Ideal in den Schmutz gezogen. Wer den idealen Charakter von Autonomie, wie er bspw. bei Th. W. Adorno oder Arno Gruen hervorgehoben wird, schätzt, kann nicht schätzen, wenn er einerseits von gewaltbereiten "Autonomen" (und Chaoten) missbraucht wird oder/und andrerseits von Neoliberalen zur Rechtfertigung von Egoismus.
Idiokrat [NotWort v. Ernst Albert (s. www.Idiokrat.de)]
Ein Mensch, von dem man nicht sicher sagen kann, ob er den Unsinn, den er uns erzählt, aufgrund kognitiver Defizite selbst glaubt, oder ob er sich darauf verlässt, uns für so dumm verkaufen zu können, dass wir den Schwachsinn glauben, den er uns weismachen möchte. BEIDES empfinden wir (gleichermaßen) als unzumutbar, wenn sich dies Verhalten mit Macht paart (vgl. Machtling).
Anders ausgedrückt: Ein Mensch (Machtling), der seiner Machtposition nicht gewachsen ist, was Verantwortung, Ethik, Verstandes- oder/und Verständnis-Fähigkeiten anbelangt, was man an seinen unerträglich dummen oder verdummenden Äußerungen merkt.
Insbesondere Angehöriger der ElitenNieten, die mehr Einfluss als Kompetenz dazu haben und zu haben sich anmaßen.
Idiokratie [NotWort v. Ernst Albert (s. www.Idiokrat.de)]
Ein System, in dem Idiokraten herrschen
insbesondere eine vorgebliche Demokratie, die allenfalls noch eine PostDemokratie [Colin Crouch] ist, in der Dummheit oder/und Verdummung reagiert oder eine Bürokratie, in der man uns Idiokraten zumutet (die ihrer Machtposition nicht gewachsen sind, was Verantwortung, Ethik, Verstandes- oder/und Verständnis-Fähigkeiten anbelangt).
Dabei kann Bürokratie auf eine Idiokratie verweisen, die auf Ämtern herrscht oder auf den Bürokratismus, der nach Erich Fromm das Gegenteil des nötigen Humanismus ist.
inklusives Denken [eine konstruktive Begriffsbildung von Gerhard Schaefer, von Urs Ars in leicht modifizierter Form für die Ideamatik übernommen]
Gegenbegriff zum exklusiven Denken [ebenfalls von Gerhard Schaefer entwickelte Begriffsbildung und von Urs Ars in leicht modifizierter Form für die Ideamatik übernommen]
INSM-Funk [NotWort v. Ernst Albert]
ausdrückend, dass dieser Rundfunk deutlich INSM-geprägt ist und zu den Hauptverantwortlichen und effektivsten Multiplikatoren gehört, die die total(itär)e Durchsetzung des Neoliberalen auf Kosten des Humanistischen, dem er mit dem RBeitrStV geradezu den Todesstoß versetzte, auf dem (nicht nennenswert existenten) Gewissen haben.
Die INSM schickt(e) für ihre Lobbyarbeit regelmäßig ihre nicht als solche gekennzeichneten Lobbyisten in Talkrunden, die sie mit ihrem neoliberalen Geschwätz von der Bedeutung des Konsums und Wirtschaftswachstums dominierten. Der öff.-"rechtl." Rundfunk nahm sie quasi mit Kusshand und sparte sich über die kostenlose Nutzung von nicht als solcher gekennzeichnetern INSM-Öffentlichkeitsarbeit journalistische Arbeit.
Die INSM machte nach Erkenntnissen von Lobby-Control sogar im "Marienhof" illegale(!) Schleichwerbung. Der öff.-"rechtl." Rundfunk hielt es nicht einmal für nötig, die illegale (in Unterhaltung verpackte) unterschwellige Indoktrinierung, die er schon aus Gründen finanzieller Vorteilnahme begrüßt und gedeckt hatte, den von ihm so beschissenen Konsumenten wenigstens nachträglich zu offenbaren. So bspw. missbraucht dieser Rundfunk die ihm gewährte Freiheit ungeniert und beansprucht sie trotzdem weiter.
Als Gipfel der INSM-Prägung wurde der einst offizielle INSM-Botschafter Paul Kirchhof (der entsprechend von der INSM auch geehrt wurde im typischen Spiel der Auszeichnungen unter Freunden) vom öff.-"rechtl." Rundfunk gedungen, mit seinem Rundfunk-"Gutachten" die verfassungswidrige Beitragsregelung durchzusetzen. Er ist Architekt und Erzwinger des RBeitrStV, der Basis, auf der der öff.-"rechtl." Rundfunk heute gründet, einer kirchhöfischen, neoliberalen, INSM-Botschafter- & INSM-Botschaften-Basis.
Integrer [ein eigentlich ganz normales Wort, dessen Bedeutung im Sinne von Bedeutsamkeit so in Vergessenheit zu geraten droht, dass es v. Ernst Albert unter NotWort gelistet wird]
Einer, der noch integer ist und auf Integrität wertlegt, also auf ein stimmiges Gewissen und ein stimmiges und authentisches Zusammenspiel von diesem mit Bewusstsein, Wissen & Glauben, Denken, Fühlen & Handeln.
Komparativ zu integer
Gegenteil von einem, der keine Schwierigkeiten hat, sich dauernd zu widersprechen (bspw. indem er schlangenzüngig seinen Vorteil sucht).
INTERdrESSIEREN [(kofferwortartiges) NotWort v. Ernst Albert]
Menschen für etwas (mittels sogen. "Grundversorgung" mit Unterhaltung) interessieren, um sie dabei zu inter-dressieren, d.h. (faschosozialistisch) übergriffig und übergreifend gleichschaltend / normend in eine gewünschte Richtung zu konditionieren. (Vgl. Zuckerbrot-Politik!)
Auch Ausdruck bspw. für das, was die INSM nach Erkenntnissen von Lobby Control mit illegaler Schleichwerbung in der Sendung "Marienhof" des öff.-"rechtl." Rundfunks machte. (Vgl. INSM-Funk!)
Hirnwäscheartiges umPROGRAMMieren von Menschen mit Hilfe eines "interessant" wirkenden Fernseh-PROGRAMMs.
Verkehrterweise die Philosophie von Viehzüchtern und Dompteuren auf Menschen anwenden (vgl. Ausspruch von Carlo Schmid zum Nationalsozialismus).
Juncker-Prinzip [als NotWort nutzbares Prinzip nach Jean-Claude Juncker, von Ernst Albert so benannt)]
So funktioniert europäische Machtpolitik gemäß des Spiegel-Artikels "Die Brüsseler Republik" nach Aussage von Jean-Claude Juncker [Jean-Claude Juncker in Dirk Koch: "Die Brüsseler Republik", Spiegel 52/1999, S. 136, 27.12.1999 http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-15317086.html]
Salamitaktik zur allmählichen Aushebelung unserer Rechte und der guten Sitten und Werte
Ausnutzen, dass Bürger z.T. gar nicht merken, was da geschieht und welche Tragweite es hat.
Nur >>großes Geschrei<< und >>Aufstände<< können (evtl.) noch verhindern, dass die Entrechtung unaufhaltsam weitergeht, >>bis es kein Zurück mehr gibt<<.
Das bedeutet natürlich letztlich, dass (in Europa so wie im Faschismus) nur Massen noch imponieren können (auch destruktive, insbesondere rechtsextreme) und demgegenüber Minderheiten in Europa praktisch keine Chancen haben (sollen), ihre Rechte noch zu verteidigen, es sei denn, sie sind extrem laut. Doch schon das ist Menschen-verachtend! Eine Demokratie ohne wirksamen Minderheitenschutz ist keine! Und wo unverletzliche Grundrechte so ungeniert missachtet und verletzt werden, wie heute schon in Deutschland (z.B. im Zusammenhang mit dem RBeitrStV), da reicht es nicht, dass ihre Unverletzlichkeit in der Verfassung steht, wenn Machtlinge wie Juncker regieren. Zudem wissen wir, wie leicht man abgestempelt werden kann, wenn man die Stimme erhebt, dass sie schrill klingen muss. So stellen sie uns Double-Bind-Fallen, in denen jedes Verhalten falsch ist und keines mehr zum Ziel führt, Minderheitenrechte und sonstige Menschenrechte zu verteidigen: Wer ruhig und sachlich bleibt, bleibt zu ruhig und zeigt zu viel Contenance, um gravierende Betroffenheit deutlich machen zu können und die schuldigen Machtlinge aus ihrer bequem ignoranten A-ohneOhren-Haltung aufrütteln zu können. Wer aber anständig empört sich lauthals echauffiert, zeigt sich zu unbeherrscht, um nach ihrem perfiden und verächtlichen Erachten ernstgenommen werden zu müssen. Trotzdem zeigt das Zitat Junckers und die Praxis, dass — leider — tatsächlich allenfalls Letzteres eine (kleine) Chance hat zu funktionieren: >lautes Geschrei und Aufstände<.)
das Prinzip fordert eigentlich Minderheiten, deren Rechte ihnen vorenthalten werden, auch gemäß Stéphane Hessel zu empörtem Geschrei als einziger Chance auf, was aber heutzutage — in solchen Fällen fälschlich und perfide — als "Hatespeech" abgestempelt wird und so pauschal und Demokratie-verachtend unter Machtmissbrauch zensiert statt gehört oder gar erhört wird und womöglich auch noch statt der staatlichen Rechtsverletzer verfolgt wird, um bei dieser Gelegenheit letzte noch wirklich echt und unerschrocken Oppositionelle brutal einschüchternd mundtot zu machen. (Vgl. dazu Tucholsky, der einmal bemerkt haben soll, in Deutschland gelten doch die, die den Schmutz aufdecken als viel gefährlicher als die, die den Schmutz machten.)
Ein Prinzip, das insofern das für Politiker ausgesprochen menschliche Image Junckers als trügerische Fassade eines perfiden Machtlings und Pseudo-Demokraten entlarvt, auf die wir massenhaft hereinfallen.
Jurist aus Freiheitssinn [als NotWort nutzbarer Begriff von Gustav Radbruch]
Vorstellung eines menschlichen Juristen, der weiß und (nach bestem Wissen und Gewissen) berücksichtigt, dass >Gesetze nicht auf Pergament, sondern auf empfindliche Menschenhaut geschrieben< sind [Fritz Bauer].
Gegenbegriff zum Juristen aus Ordnungssinn, welcher sich "gewissenhaft" nur an Regeln hält, auch gewissenlos an fragwürdige. (Nach Fritz Bauer ebneten solche Juristen den Weg in den Faschismus.)
Humanistische Vorstellung eines Juristen, insbesondere bekannte sich Fritz Bauer dazu.
Ein Jurist aus Freiheitssinn würde natürlich niemals seine (humanistische) Freiheit (die insbesondere die Freiheit des Sapere-Aude und des gewissenhaften Gewissens umfasst und erst ermöglicht) an der Garderobe abgeben, wenn er seine Robe anzieht, wie es Paul Kirchhof nach eigenen Angaben tut (und seinen Studenten empfiehlt).
Jurist aus Ordnungssinn [als NotWort nutzbarer Begriff von Gustav Radbruch]
Vorstellung eines vermeintlich objektiv urteilenden Juristen, nicht beachtend, dass
Gesetzeswerke inzwischen häufig inkonsistent (in sich widersprüchlich) sind;
Bestimmungen oft erst im Einzelfall ihre Unzulänglichkeit und z.T. himmelschreiende Ungerechtigkeit beweisen.
ohne freie Einschaltung des jeweils eigenen Verstandes (Sapere_aude [Kant]) in Verbindung mit einem entwickelten Gewissen gar nicht verantwortungsbewusst geurteilt werden kann.
Vgl. dazu unbedingt das Zitat von Fritz Bauer unten, das auf alle 3 Aspekte eingeht, erst recht in Verbindung mit dem Zitat zur Parole Hart wie Kruppstahl....
auf die bloße Gesetzestechnik gegen bloße Gesetzeshörigkeit und bloß logische Operationen der Juristen aus Ordnungssinn;
auf den menschlichen Faktor und das Individuelle, das keinenknechtischen Respekt vor Typisierungsgesetzen und keine so befohlene knechtische Unterordnung verträgt.
auf die Notwendigkeit eines Freiraumes zum engagierten Widerstand und gegen ersatzweise >>erbarmungslos<< hart und kalt vertretenes >>es lebe das Gesetz<< [statt der Mensch]->>Pathos<<.
Gegenbegriff zum Juristen aus Freiheitssinn, welcher gewissenhaft den Einzelfall betrachtet mit der Freiheit seines Gewissens und der Kraft des Sapere_aude in der Kant'schen Übersetzung.
Fritz Bauer wies auf die Nähe des Juristen aus Ordnungssinn zum Polizeistaat hin, der sich (schon im Faschismus) fast zwangsläufig aus dieser Juristenmentalität entwickeln konnte.
>>Bloße Gesetzeshörigkeit macht den Juristen leicht zum reinen Techniker, der durch logische Operationen, Auslegungen und Unterlegungen zum Kern der Dinge vorzustoßen sucht. Dann arbeiten die Gesetze und ihre Techniker wie eine Maschine; ihre Leistungen mögen standardisiert und berechenbar sein, aber dahinter steht das erbarmungslose Pathos des kalten Satzes: es lebe das Gesetz, mag auch die Welt untergehen. Gerade in unserer technisierten Zeit sollte aber kein Raum mehr für solch juristisches Technokratentum sein. Dem menschlichen Faktor eine Gasse zu bahnen, ist die Aufgabe aller Berufe, vor allem der Juristen, denn Gesetze sind nun einmal nicht auf Pergament, sondern auf empfindliche Menschenhaut geschrieben. Vom Gesetzesfetischismus führt ein schnurgerader Weg zu den Konzentrationslagern von Auschwitz und Buchenwald. Der knechtische Respekt vor allem, was formal als Gesetz auftritt, hat einem bedeutenden deutschen Juristen an der Jahrhundertwende den Satz in die Feder diktiert, der Staat sei rechtlich durch keine Schranke gebunden; selbst brutale Gewaltakte würden, wenn sie in der Form des Gesetzes aufträten, formell Recht sein und Gerichte, Verwaltungsbehörden und Untertanen binden. Eine Justiz, die zu einer solchen bloßen Gesetzestechnik entartete, war dann auch dem Ansturm des nazistischen Unrechtsstaates, der Unrecht in Gesetzesform schuf, nicht gewachsen.<<
Indem Paul Kirchhof sich [in seiner Abschiedsvorlesung] dazu bekennt, dass ein Menschenfreund (für den er sich anscheinend hält) seine Freiheit an der Garderobe abgibt, wenn er die Richterrobe überstreift, bekennt er sich nicht nur (geradezu exemplarisch) zum Juristen aus Ordnungssinn, sondern auch dazu, von Humanismus und echter Freundschaft zu wahren Menschen nichts zu verstehen oder/und auch nichts davon zu halten.
Wie er mit seinem Rundfunk-"Gutachten" bzw. RBeitrStV beweist, gehört er zu den Typisierungsaposteln, die den Menschen leichtfertig faschosozialistische Gleichschaltung zumuten.
Juristen aus Ordnungssinn leiden oft an HerzVersagung, genauer: lassen Andere darunter leiden, dass sie aktive HerzVersagung pflegen, evtl. weil sie unter passiver HerzVersagung einst zu leiden hatten und wegen fehlender Behandlung ihr eigenes kaum bewusst schwelendes Leiden durch Leidenlassen Anderer kompensieren.
Sie klammern entweder darum das Menschliche aus oder/und weil sie sich menschlicher Regungen enthalten wollen, sich so auf der sicheren Seite der Objektivität wähnend, in Wirklichkeit aber Logik nicht nur gegen das Menschliche feige missbrauchend, sondern auch schlicht sie nicht verstehend. Denn der fundamentale Satz vom Widerspruch sorgt in kirchhöfisch schwer beschädigten Gesetzeswerken (d.h. in Gesetzeswerken, die todbringend widersprüchlich (überbestimmt) sind und auf den Kirchhof der Geschichte geraten, wenn die Überbestimmtheiten nicht ausgemerzt werden) dafür, dass Logik kein brauchbares Fundament dort vorfindet, auf dem sie Verlässliches nur mit ihren Mitteln ableiten könnte. Vielmehr besagt der Satz vom Widerspruch, dass man in einem logisch widersprüchlichen System unter ausschließlicher Benutzung der Logik gerade nichts Brauchbares ableiten kann, weil mit ihren Mitteln dort sogar alles zugleich beweisbar und widerlegbar ist. Was man aber entgegen der Logik dabei i.a. nicht beachtet, ist, dass der Geltungsbereich eines widersprüchlichen System logischerweise auf das Nichts eingeschränkt ist, das also nichts enthält, wofür der Unsinn gelten könnte, den man aus einem widersprüchlichen System ableiten kann.
Kadaver-Gehorsam / KadaverGehorsam / Kadavergehorsam / KADavER-Gehorsam [als NotWort nutzbarer Begriff]
Gehorsam als sei man ein Kadaver an Marionettenfäden ohne menschliche Regung, Gewissen, Empathie und Fähigkeit (Willen u. Verantwortung) zum Sapere_aude.
Solch Gehorsam führt (auch) nur allzu leicht zu einem Kadaver-Dasein als lebender Toter (i.S. des Humanismus: Mensch ohne Selbst / Selbstachtung) oder als Halbtoter (i.S. der Vampir-Symbolik: Mensch, der davon lebt, Lebendigere zu Seinesgleichen zu machen).
Typisches Funktionieren von Amtsträgern heutzutage, denen (unter dem Diktat des Ökonomie-Primats) bewusst keine Zeit mehr für Nachdenklichkeit gelassen wird.
Von uns erwartetes "Funktionieren" statt kritischem Mitdenken & Mitwirken.
Garantiert die Verewigung (d.h. Perpetuierung) des unsäglichen Führerprinzips und die entsprechende Missachtung der Remonstrationspflicht.
(Frei) nach C. P. Snow (1961) gilt: >Die furchtbarsten Verbrechen wurden in der Geschichte immer im Namen des Gehorsams verübt< (zitiert nach Arno Gruen: Wider den Gehorsam, S. 82.)
In Schreibweisen wie KADavER-Gehorsam oder Kad(av)erGehorsam auch auf den damit eng verbundenen KaderGehorsam aufmerksam machend, auf — als Tugend missverstandene — bedingungslose Loyalität (Treue, Ergebenheit, Anpassung) gegenüber der Bezugsgruppe (Berufsgruppe, Familie, Unternehmen, ...), also dem Unterliegen unter einen vermeintlichen oder perfide suggerierten Gruppenzwang.
Kader-Gehorsam / KaderGehorsam / Kadergehorsam [als NotWort nutzbarer Begriff (v. Ernst Albert)]
Synonym für bedingungslose Loyalität (gegenüber einer Bezugsgruppe wie Familie, Unternehmen, Berufsgruppe, Stand, Verein, Partei, ...), das deutlich zu machen versucht, dass der i.d.R. als Tugend begriffene Loyalitäts-Begriff dort, wo er zu bedingungsloser Loyalität neigt (d.h. zu unterwürfiger Treue selbst bei Sittenwidrigem, Bösem, Menschen-Verachtendem, Verlogenem, ...) zu einer Untugend verkommt, zu etwas ausgesprochen Negativem und Gefährlichen, nämlich einem kadavergehorsamen Unterliegen unter empfundenen und vielleicht auch tatsächlich ausgeübten Gruppenzwang.
KaderGehorsam ist die Folge von Gruppenzwang auf der einen Seite, also dem Bestreben von Gruppen aller Art, ihre Reihen geschlossen zu halten und der damit leider verbundenen Neigung, Abweichler selbst dann als Feinde zu betrachten, wenn diese nur auf Fehlentwicklungen in der Gruppe lobenswert kritisch aufmerksam machen. Auf der anderen Seite unterliegen solchem Gruppenzwang aber nur solche Individuen kadergehorsam, die der (z.B. als Geborgenheit empfundenen) Zugehörigkeit zur Gruppe unbedingt bedürfen, i.d.R. aus mangelndem Selbstwertgefühl und unterentwickeltem Selbstbewusstsein, überhaupt wegen eines unterentwickelten SELBSTs. Sie verstehen sich nicht als wache, autonome und kreative Mitgestalter des Ganzen (die im Zweifel auch wichtige Minderheiten-Anliegen vertreten), sondern als reaktive Mitmacher / Mitläufer / Mehrheitenbeschaffer.
Ergänzend zum vorigen Punkt ist folgender Sonderfall zu nennen: Sehr problematisch sind natürlich alle Arten von Zwangsmitgliedschaften bei Gruppen, die Gruppenzwang empörender Art ausüben, trotzdem KADavER-Gehorsam verlangend, ohne dass man der Gruppe ohne unzumutbare Nachteile entrinnen kann, was aber nicht bedeuten muss, dass die Gruppe eben für Vorteile verantwortlich ist, die man dann nicht mehr hat.
Das Gegenteil von KaderGehorsam zeigen und verkörpern besonders Abweichler. Gewiss sind diese weder automatisch zu verdammen, noch automatisch zu begrüßen. I.d.R. sind sie zwar ein beachtenswertes Symptom für einen Missstand, aber nicht selten schießen sie auch über das Ziel hinaus und erzeugen andere Missstände (wie einige Beispiele in der folgenden Auflistung oder sie unterschätzen das, was die Gruppe bei aller berechtigten Kritik leistet). Aber es gibt auch wichtige geglückte Beispiele von Abweichlertum, das zu einer besseren Alternative führte. (Oft, aber nicht immer, schließt die Gruppe ihre Abweichler aus, straft sie anders ab oder sie verlassen die Gruppe freiwillig, dann gern eine neue gründend, die häufig erst Konkurrenz zur alten Gruppe ist und später ein Verbündeter werden kann.) Beispiele von (teils vollkommen zu Recht, teils zu Unrecht) immer viel geschmähten Abweichlern:
Die Weiße Rose (Kritik am Nationalsozialismus, mit Tod sanktioniert)
Martin Luther (Protestantismus statt Katholizismus)
Oskar Lafontaine (Die Linke statt SPD)
Thilo Sarrazin (noch in SPD trotz AfD-Affinität)
Gauland (AfD statt CSU)
Groß-Brittanien (Brexit statt EU-Mitgliedschaft)
In Schreibweisen wie Kad(av)erGehorsam (oder KADavER-Gehorsam) wird besonders deutlich auf den mit KaderGehorsam eng verbundenen KadaverGehorsam aufmerksam gemacht, den man schon syntaktisch beim KaderGehorsam-Begriff assoziieren können sollte. (Denn:)
Wie KADER-Gehorsam in KADAVERGEHORSAM syntaktisch steckt, so KADAVERGEHORSAM in KADER-Gehorsam semantisch. [E. A. 20180915_1130]
KastenLügenBrut [NotWort v. Ernst Albert]
Abschätzige Bezeichnung für diejenigen, die uns (besonders mit Hilfe des LügenBrutKastens (Flimmer-Kiste / den Flimmer-Kasten)) zu manipulieren versuchen.
Abschätzige Bezeichnung insbesondere für diejenigen, die uns mit Hilfe des LügenBrutKastens (Flimmer-Kiste / den Flimmer-Kasten) mit der BrutKastenLüge belogen, um einen Krieg anzuzetteln.
Teil eines 3-Zyklogramms in einem Poemagramm(-Gedicht) von Ernst Albert, insofern ein Wortspiel, nämlich mit BrutKastenLüge.
Kategorischer Imperativ [Als NotWort(e) nutzbare Begriffsbildung v. Immanuel Kant]
Der Kategorische Imperativ ist das Fundament jeder entwickelten Ethik und darum unabdingbar für Menschen mit entsprechend hoher Moralentwicklung (höchste Stufe 6 nach Lawrence Kohlberg).
Am bekanntesten ist sicher der Kategorische Imperativ von Immanuel Kant, den er selbst in verschiedenen Versionen formuliert. Die wohl griffigste davon ist: >>Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.<< [Immanuel Kant: AA IV, 421 (zitiert nach Wikipedia)]
Die sicherlich gut-gemeinte Stiftung "Weltethos" versucht entsprechende ethische Selbstverpflichtung zu etablieren. Dies muss krachend scheitern, wenn unter solch hehren Absichtserklärungen jemandem wie Paul Kirchhof erlaubt wird, so etwas Menschen-Verachtendes wie sein FLAT-Denken in einem Vortrag zu bewerben. In diesem FLAT-Denken des "Architekten" der FLAT-FLAT-FLAT-FLAT, der vollkommen unsinnigen Wohnungs-Flat(rate) namens RBeitrStV, die total(itär) refeudalisierend alle zu Leibeigenen der Landesrundfunkanstaltintendanten (der Landesherrn über den Äther) macht und ggf. zu Asozialtransferleistungen verpflichtet, und des "Architekten" der FLAT-Tax, eines (nach Gerhard Schröder) >>mittelalterlichen<< Steuersystems (das auch ein nach kirchhöfischer Macht strebender Friedrich Merz propagiert), geht es jeweils darum, die Bürger zu ihrem vorgeblichen Vorteil zu entmündigen statt zu emanzipieren, ihnen sebstbestimmende (demokratische) Mitwirkungsmöglichkeiten zu entziehen (teilweise — v.a. im ersten Fall — auch ganz entscheidende). So missbraucht Paul Kirchhof in seinem Vortrag das Schicksal einer bedauernswerten Frisörin, die anscheinend falsch beraten wurde, um sein System, das ihr gar keinen nennenswerten Entscheidungsspielraum mehr lässt, als die ethischere Alternative darzustellen, ohne dass irgendwelche Einsprüche von den Stiftern überliefert wären.
Ambivalente Gefühle ruft aber auch hervor, dass etwas, was eigentlich intrinsisch aus tiefster innerer Überzeugung befolgt werden (können) sollte, von der Stiftung Weltethos als letztlich extrinsisches ethisches Gesetz formuliert wird, was zwar inhaltlich nicht stört, aber in der äußeren Verpflichtungsform unangenehme Gefühle hervorrufen kann.
Der kategorische Imperativ von Theodor W. Adorno ist weniger bekannt, aber für höhere Stufen der Moralentwicklung auch schon als Teil des Sittengesetzes in Deutschland selbstverständlich vor dessen schlimmer Historie, was insbesondere den nationalsozialistischen FaschoSozialismus anbelangt, ferner auch den SED-Sozialismus der DDR. Er ist — zumindest bei vordergründiger Betrachtung — weniger allgemein als der Kategorische Imperativ Kants, der ja auch einfach "der Kategorische Imperativ" heißt. Das kleine k scheint uns den Eigenschaftscharakter von "kategorisch" zu betonen, statt der seit Kant feststehenden Redewendung bzw. zusammengesetzten Begriffsbildung des "Kategorischen Imperativs". Allerdings kann Adornos kategorischer Imperativ auch helfen, dort, wo man die größere Abstraktheit des Kant'schen Begriffs missbraucht, um ihm (unerkannt und ungestraft) nicht folgen zu müssen, solche faulen Ausflüchte nicht gelten lassen zu müssen. Dass Adorno daraus ausdrücklich einen "kategorischen Imperativ" formulierte, ist weniger bekannt, aber durchaus nicht unangemessen zur Unterstreichung der unbedingten — d.h. kategorischen — Bedeutung dieses Aspekts dessen, was in Deutschland zu den selbstverständlichen guten Sitten gehört — oder gehörte? Dann ist es umso wichtiger, daran zu erinnern und ist es angebracht, dem als einem "kategorischem Imperativ" den gebotenen Nachdruck zu verleihen. Adorno schreibt: >>Hitler hat den Menschen im Stande ihrer Unfreiheit einen neuen kategorischen Imperativ aufgezwungen: ihr Denken und Handeln so einzurichten, daß Auschwitz nicht sich wiederhole, nichts Ähnliches geschehe. << [Theodor W. Adorno: Negative Dialektik, Suhrkamp, Frankfurt am Main 1970, S. 356]<<. Natürlich hat Hitler uns diesen kategorischen Imperativ Adornos nur indirekt aufgezwungen, nicht etwa als ein an Ethik interessierter gewissenhafter Denker, der sich gewünscht hätte, dass wir — diesem folgend — alles bekämpfen, was Hitler selber zusammen mit seinen Schergen ähnlich Menschen-verachtend verbrochen hat. Seit Hitlers Verbrechen gegen die Menschlichkeit müssen wir wissen, was geschehen kann, wenn wir nicht unermüdlich wachsam sind und alle Tendenzen in solche Richtung im Keim ersticken! Wir haben also unser Denken und Handeln so einzurichten, dass sich ein Auschwitz nicht wiederholt, auch nicht in neuem Gewand als etwas scheinbar ganz anderes. Das ist der Kern des "kategorischen Imperativs" Adornos. >>Dass sich ein Auschwitz nicht wiederhole<<, formuliert er genauer, also den präventiven Charakter betonend, das Vermeiden des besonders Schlechten. Letzteres könnte man zwar kritisieren als eine auch paralysierend wirken könnende Fixierung der Aufmerksamkeit auf das zu vermeidende Übel (vgl. das auf die Schlange fixierte Kaninchen). Doch sehr viel schlimmer sind leichtfertige Ratschläge, Schlimmem weniger Beachtung zu schenken, um es so (vermeintlich) aus der Welt zu schaffen, als sei aus der Welt, was es so wenig in unsere Vorstellungswelt bringt, wie es Auschwitz einst in die Vorstellungswelt der Deutschen schaffte, die sich so teilweise bis heute für ganz unschuldig an all den Gräueln halten, die die von ihnen gewählten oder immerhin widerstandslos tolerierten Nazis verbrachen. Als ein wesentlicher Teil des (zumal in Deutschland) unbedingt zu beachtenden Sittengesetzes ist der Kategorische Imperativ Adornos auch unter dieser Bezeichnung voll und ganz berechtigt.
Den kategorischen Imperativ Adornos missachten insbesondere die öffentl.-"rechtl." Zwangsmedien mit ihrem faschosozialistischen RBeitrStV. Schon indem sie uns als bloß vorgebliche "Qualitätsmedien" verschweigen, dass sie Paul Kirchhof dafür bezahlt haben, dass der ihnen den Menschen-verachtenden RBeitrStV als Existenzgrundlage beschert, weil er der Bruder des Vizepräsidenten am BVerfG ist, der verlässlich dafür sorgen würde, dass dies Rundfunkermächtigungsgesetz trotz Verfassungs- und Sittenwidrigkeit nicht gekippt würde, entpuppen sie sich als Speerspitze und Steigbügelhalter der faschosozialistischen Refaschisierung Deutschlands trotz aller Lippenbekenntnisse gegen das Rechtsextreme, dem sie letztlich damit nur noch mehr Zulauf bescheren, zumal das Mittel ihrer Wahl für ihre über alles gehende "Freiheit" unsere Unfreiheit und Entmündigung statt Emanzipation ist, als seien wir die größte Gefahr für die Demokratie, die doch durch sie längst zur Mediokratie und Postdemokratie entartet ist. Auch indem sie uns allen Ernstes fragen, ob sie mehr Positives senden sollen, als bestimme nicht das, was geschieht (und sei es noch so negativ), das, was zu senden ist, zeigen sie, wie wenig sie ihren Auftrag erfüllen und statt investigativem Journalismus besonders Schönfärberei betreiben, was sie selbst und ihre judikativen und sonstigen politischen Gönner anbelangt. Schon mit der Schweigespirale und TrostVergleichen tun sie dies täglich unerträglich idiokratisch.
KhKh / Kh-Kh [Abk. e. NotWorts v. Ernst Albert]
Abkürzung für KirchhofKrankheit
Kirchhöfisches (/ kirchhöfisch) [NotWort v. Ernst Albert]
Die moderne (verschleiernde) Form dessen, was Erich Fromm das Nekrophile nannte und Arno Gruen "Schrecken" nennt, der heute >nicht mehr in Gestalt eines Dschingis Khan oder Hitler, sondern in Gestalt des Lächelns, des Fortschritts und der Güte< uns nahegebracht wird.
Das Todbringende, das man symbolisch Vampiren nachsagt, also dass Halbtote im Sinne von humanistisch nicht lebendigen Lebenden/Menschen blutsaugend den humanistisch lebendigen Menschen/Lebenden den Lebenssaft, den Lebensweg, das Leben aussaugend nehmen, um sie zu brechen und zu Ihresgleichen zu machen.
Über die Kriegskinder-Problematik wieder auferstandene faschistische Erziehungsideale und Menschen-verachtende Methoden.
Ein Kirchhof des Grauens.
Alles im Umkreis des Kirchhof-Funks mit diesem und seinem Beitrags-"Service" im (Epi-)Zentrum.
Die moderne Form eines Auschwitz, auch zynisch "Garten der Freiheit" genannt und implizit mit "BEITRAG MACHT FREI" überschrieben.
Das (tödliche) Verlangen von Kadaver-Gehorsam (auch von Menschen mit Gewissen, die das Sapere_aude (mit deutlich besseren Ergebnissen) beherzigen).
Eine Politik, die den Menschen nicht emanzipiert, sondern entmündigt, nicht als ein Wesen mit (möglichst) hochentwickeltem Gewissen sieht, sondern als eines, dem man die Entwicklung eines Gewissens ersparen kann, indem man die eigene desaströs niedrig-niveauige "Ethik" mittels Typisierung allen aufzwingt.
Schlimmer Populismus, der sich hinter Rhetorik zu verbergen weiß.
Wenn sich das Neoliberale mit seinen Botschaftern teuflisch in die Zwangsmedien schleicht wie die INSM illegal schleichwerbend in den Marienhof (s. Lobby-Control).
Letztlich todbringend Krankmachendes, insbesondere seuchenartig überall eindringend und oft Massen erfassend
... u.v.a. Empörende mehr!
Kirchhof- [NotWort-Präfix v. Ernst Albert]
Bei Verwendung von diesem Präfix wird ausgedrückt, dass das daran Angehängte kirchhöfisch geprägt ist (s. "Kirchhöfisches").
Oft kann dies Präfix auch das Präfix "Pseudo-" ersetzen. Dabei präzisiert es die Problematik als typisch fürs Kirchhöfische und als entsprechend todbringend.
Kirchhoffunk [NotWort v. Ernst Albert]
Ein kirchhöfischer Rundfunk, der von uns kirchhöfischen Kadaver-Gehorsam für seine Teufeleien verlangt.
Ein Rundfunk, der dem Kirchhof geweiht ist, weil er sich (in vermeintlich raffiniertem Deal mit diesem) (durch den verfassungswidrigen RBeitrStV) (in anmaßend gieriger Goldgräber-Absicht) letztlich sein eigenes Grab schaufeln ließ.
Inakzeptabel totalitär Menschen verachtende Degenerierung eines einst geschätzten Rundfunks.
KirchhoffunkErmächtigungsGesetz [NotWort v. Ernst Albert]
Synonym für RundfunkBeitragStaatsVertrag (RBeitrStV), das darauf hinweist, dass es sich dabei um eine Art von verfassungswidrigem ErmächtigungsGesetz handelt, das Paul Kirchhof und sein Bruder Ferdinand Kirchhof zu verantworten haben, (zusammen mit sonstigem Kirchhöfischem wie dem KirchhofRundfunk selber (in einer verderbten Günstlingswirtschaft).
Synonym auch für genauer KirchhofRundfunkErmächtigungsGesetz oder kürzer RundfunkErmächtigungsGesetz.
Kirchhofgericht [NotWort v. Ernst Albert]
Ein kirchhöfisch geleitetes überaus hohes deutsches Gericht mit entsprechend orientierten "Urteilen" und "Beschlüssen", insbesondere wenn es um Angelegenheiten geht, die einen Kirchhof betreffen.
Ein Gericht mit einem befangenen Vizepräsidenten dieses Namens der sein Gericht lächerlich macht, indem er es so überzeugend wie einst die unsäglichen Mollath-Richter beschließen lässt, er sei in Sachen Kirchhoffunk ganz und gar nicht befangen.
Ein Gericht in dem besonders auffällig gemäß der Familienbande geurteilt wird.
Verniedlichender Ausdruck für den wohlverdienten Ansehensverfall eines heillos überschätzten Gerichts.
Nach wie vor das Vorbild aller deutschen Gerichte, nach dem sie sich in frei fallender Dekadenz gemäß dem nach wie vor dort herrschenden Führerprinzip ergebenst richten (wie früher ebenso selbstverständlich nach dem Volksgerichtshof).
KirchhofKrankheit / Kirchhof-Krankheit [NotWort v. Ernst Albert]
KirchhofKrankheit ist die Krankheit des Kirchhöfischen unter der zwar — wie man sagt — das Kirchhöfische leidet, aber v.a. die zu leiden haben, die unter dem Kirchhöfischen wie unter einer Krankheit / Seuche zu leiden haben.
Die Abkürzung ist Kh-Kh oder KhKh.
Die Kh-Kh wird auch als KriegsKinderKrankheit (KKK) bezeichnet.
im Kern gehört HerzVersagung dazu, i.d.R. doppelte, besonders aber aktive.
Wie Kruppstahl mancher demonstriert,
wie Menschenrecht er demontiert.
Doch was in ihm todhart und -kalt
ist Herzversagung furchtbar alt.
© Ernst Albert 20180901_1120
Auch das Idiokratische gehört i.d.R. zur KhKh.
KirchhofRundfunkErmächtigungsGesetz [NotWort v. Ernst Albert]
Synonym für RundfunkBeitragStaatsVertrag (RBeitrStV), das darauf hinweist, dass es sich dabei um eine Art von verfassungswidrigem ErmächtigungsGesetz handelt, das Paul Kirchhof und sein Bruder Ferdinand Kirchhof als befangen für Pauls Konzept urteilender Vizepräsident am BundesVerfassungsGericht zu verantworten haben, (zusammen mit dem KirchhofRundfunk, der Paul für ein Rundfunk-"Gutachten" gedungen hat, das Vorlage für den RBeitrStV war und so perfide als doppelt verfassungsgemäß abgesichert dargestellt werden konnte, obwohl das Gegenteil der Fall ist in dieser verderbten Günstlingswirtschaft.
Synonym auch für Abkürzungen wie KirchhofFunkErmächtigungsGesetz oder RundfunkErmächtigungsGesetz.
Kollateral-Effekt [NotWort von Ernst Albert]
Neutralisierende Zusammenfassung der Bedeutungen des Unwortes Kollateralschaden einerseits und seines ebenso problematischen Gegenteils Kollateralnutzen (s. für beide Begriffe Wikipedia-Artikel).
Vorgeblich unbeabsichtigter Nebeneffekt, der aber insbesondere von Idiokaten (wie idiokratischen Machtlingen/ElitenNieten) ungeniert in Kauf genommen wird, sei es, weil sie dessen für Hehres schädliche Wirkung nicht bemerken können oder uns nicht merken lassen wollen, da sie dem entgegengesetzte Ziele verfolgen, wofür dieser "Nebeneffekt" ihnen gar nützlich ist. Da man bei Idiokraten definitionsgemäß nicht sicher sagen kann, ob sie nur zu dumm sind, um die schädlichen Auswirkungen ihrer Vorstellungen/Vorhaben/Maßnahmen zu erkennen, oder uns für dumm genug halten, um die Verderbtheit ihrer Absichten nicht zu durchschauen, kann man auch nicht sicher sagen, ob sie bspw. Kollateralschäden für Demokratie als Kollateralnutzen für sich empfinden. Darum ist dann sogar Argwohn angebracht, ob der "Kollateralnutzen" für sie nicht sogar das eigentliche Motiv der Maßnahme ist und deren offizielle Begründung nur vorgeschoben ist.
Kollateralnutzen [als NotWort (NotDurftWort & NotWehrWort) nutzbarer Begriff]
Gegenteil des Unwortes Kollateralschaden (s. für beide Begriffe Wikipedia-Artikel), so dessen negatives Image zum Glück teilweise übernehmend und sich ebenfalls als Beschönigung entlarvend.
Gewöhnlich werden damit eigentliche (unlautere) Absichten (bspw. eines vorgeblich bloß humanitären Kriegseinsatzes) vertuscht und ihre Erfüllung als bloßer erfreulicher Nebeneffekt ("Kollateralnutzen") abgetan.
Kollateralnutzen lässt sich daher auch als NotWehrWort verwenden, um darauf hinzuweisen, dass die eigentlich(er)en Zwecke einer Maßnahme, die man uns oder anderen aus vorgeblich guten Gründen zumutet, hinter diesen vorgeschobenen anderen Begründungen versteckt werden.
Kollateralschaden [Unwort des Jahres 1999]
Begleitschaden (s. Wikipedia-Artikel)
Zu Recht Unwort 1999, weil der Begriff unerträglich Menschen-Verachtendes quasi achselzuckend (wie eine in Kauf zu nehmende Nebenwirkung eines lebensrettenden Medikamentes) verharmlosend abtut.
Kann auch als NotWehrWort genutzt werden, indem man kritisiert, dass etwas Menschen-Verachtendes und Menschenrechtsverletzungen bei Minderheiten wie ein "Kollateralschaden" achselzuckend abgetan werden, um bspw. wenig erhebliche Wahlgeschenke an Mehrheiten auf deren Kosten zu ermöglichen.
Koma-Glotzen [Analog zum Koma-Saufen gebildete NotWorte-Formulierung (v. Ernst Albert)]
Entgegen dem zu Recht geächteten Koma-Saufen und den entsprechend geächteten Alkohol-Flatrates, die zeitweise für Partys nicht unüblich waren, werden Flatrates fürs Koma-Glotzen mit dem kulturellen Opiat [Erich Fromm] Fernsehen trotz offenbar massenhafter Fernsehabhängigkeit nicht nur nicht geächtet, sondern staatsdirigistisch sogar sittenwidrig und verfassungswidrig jedem aufgezwungen! Darauf macht die analoge Begriffsbildung aufmerksam, das verderbt zweierlei Maß kritisierend.
Die unzähligen Menschen, die bis in den Schlaf hinein den Fernseher laufen lassen und sich seinem perfide unbewusst wirkenden Einfluss noch nicht einmal im Schlaf entziehen, sind eben nicht ein Beispiel für die Unbedenklichkeit des kulturellen Opiats, sondern dafür, dass das, was wir der schieren Masse wegen als Normalität betrachten, trotzdem krankhaft sein kann. (Derartiges betont Fromm in seinem Buch: "Wege aus einer kranken Gesellschaft".)
Konditionierungs-Politik [NotWort v. Ernst Albert]
Manipulative Konditionierung, insbes. durch INTERdrESSIEREN oder durch sogen. Zuckerbrot-und-Peitsche-Politik.
Zusammenfassender Ausdruck für zum Einen Zuckerbrot-Politik und für zum Anderen Peitschen-Politik.
Eine Politik, die letztlich manipulativ konditioniert, auch korrumpierend vorgehend und zu Korrumpierten und Korrumpierbaren erziehend.
Gegenteil einer emanzipierenden, Menschen als Menschen achtenden, auf Einsicht und Moralentwicklung bauenden humanistischen Politik.
Kriegsenkel [als NotWort nutzbarer Begriff]
Kind eines Kriegskindes, insbesondere eines solchen, das seine Vergangenheit nicht aufgearbeitet und höchstens durch Arrangieren mit ihr scheinbar bewältigt hat und darum seine Kinder ähnlich erzieht, wie es auch ihm (vermeintlich) "nicht geschadet" hat (zumal eine gewisse resultierende Hartherzigkeit hilft, utilitaristisch rücksichtsloser erfolgreich zu sein und insofern bestätigend wirkt). So kann sich das Faschistische über Generationen "vererben" und sich Hitlers Absicht seiner Herrschaftsverewigung posthum erfüllen.
Kriegskind [als NotWort nutzbarer Begriff]
Ein Mensch, der (im zweiten Weltkrieg oder der (früheren) Nachkriegszeit) nach faschistischen Erziehungsidealen erzogen wurde (mit denen sich die Nazis zu verewigen suchten [Arno Gruen]) und i.d.R. weitere kriegsbedingte Zumutungen als Kind erleben musste.
Zu unterscheiden sind (abgesehen von Mischformen) besonders 3 sehr verschiedene Arten von Kriegskindern:
Kriegskinder, die ihr Leben lang unter (und an) ihrer schlimmen Vergangenheit leiden und Opfer bleiben. Ihre Leidensbereitschaft und -Fähigkeit ehrt sie, jedenfalls deutlich mehr als diejenigen, die das Problem, das man ihnen zumutete, gar nicht erst als ein auch ihre Umgebung (indirekt) belastendes Problem erkennen wollen, mit dem man sich nicht arrangieren darf (s.u.)!
Kriegskinder, die ihre schlimme Vergangenheit aufgearbeitet und bewältigt haben, insbesondere durch intensive Reflexion, Schreiben, Therapie oder/und dgl.. Solche Opfer können sehr besondere und vorbildliche Menschen werden! (S. z.B. Katrin Himmler auf NomenOmen)
Kriegskinder, die ihre schlimme Vergangenheit eher verdrängt bzw. nur scheinbar bewältigt haben, indem sie sich mit ihr eher arrangiert haben, etwa indem sie offen oder heimlich stolz sind, "zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl" zu sein, oder indem sie diese Eigenschaft jedenfalls nutzen, um sich erfolgreicher (im Sinne von rücksichtsloser und skrupelloser) durchsetzen zu können und ungenierter "über Leichen gehen" zu können bei ihrer Karriere und ihrem Machtstreben. Oft wird solche Hartherzigkeit dann kaschiert durch bloß gut vorgetäuschte/gespielte Empathie, Ethik, Güte, ... (vgl. dazu Arno Gruen). Solche Menschen sind ehemalige Opfer, die gemäß der Nazi-Planung zu neuen Tätern heranwuchsen, die die Nazi-Ideologie — wenn auch in neuem Gewand, das wie ein perfektes Deckmäntelchen wirken kann, — in die neue Zeit tragen, in der man den Faschismus für längst überwunden hält. Doch macht man sich dabei sehr leichtsinnig etwas vor, wie es auch sein kann, dass diese Kriegskinder sich ihres gefährlich tief eingeprägten und stark ausgeprägten (und sich auswirkenden) faschistischen Kerns gar nicht bewusst sind (und auch nicht bewusst sein wollen) mit entsprechend verheerenden (und zugleich unerkannten und nicht korrigierten) Auswirkungen. Insbesondere erziehen sie ihre Kinder meist entsprechend (unerkannt/unbewusst) Menschen verachtend zu sogenannten Kriegsenkeln, sodass sich der Faschismus (bzw. sein Erbe & Ungeist) in den äußerlich Erfolgreichsten erfolgreich über Generationen perpetuiert (vgl. Arno Gruen dazu).
Kriegskinder-Problematik / KriegskinderProblematik / kriegskinderproblematik [als NotWort nutzbare Begriffsbildung]
Oft einseitig (und insofern falsch) gebrauchter Begriff, nur erkennend und anerkennend, dass Kriegskinder Opfer sind, was sie ursprünglich sicher alle sind und teilweise leider problematischerweise bleiben (s.o. unter Kriegskinder "1.").
Die andere, i.d.R. fatalerweise übersehene Seite der Kriegskinder-Problematik ist eine falsch, nämlich zum Schaden anderer (pseudo-)"bewältigte" Opferrolle dadurch, dass aus ehemaligen Opfern statt wieder gesunde Menschen nur neue Täter werden, die die Kriegskind-Problematik beider Art nur weiter fortführen und verbreiten, oft vervielfältigend zum Problem anderer Unschuldiger / Unbeteiligter werdend, sei es zum Problem der eigenen Kinder oder/und zum Problem anderer, die ihrer Macht ausgeliefert sind / werden (s.o. unter Kriegskinder "3."). Dies ist diejenige Art der Kriegskinder-Problematik, die die größten Probleme erzeugt!
Beispielhaft entsteht letztere Art der Kriegskinder-Problematik über den RBeitrStV, der von kirchhöfischen Kriegskindern in besonderem Maße sowohl verbrochen als auch sitten- und verfassungswidrig aufrechterhalten (perpetuiert) wird.
Wie alle Missbrauchsopfer, die später zu — Andere missbrauchenden — Tätern werden, trifft diejenigen, die wegen einer fehlerhaften oder unterbliebenen Aufarbeitung und Behandlung ihrer Opfer-Problematik später selbst zu Tätern werden, zwar nur eine Teilschuld, aber kann ihre Täterschaft weder hingenommen, noch einfach weitgehend entschuldigt werden. Auch darin liegt eine Problematik, die als eine fernere Form der Kriegskinder-Problematik angesehen werden kann.
kulturelles Opiat [als NotWorte nutzbare Begriffsbildung von Erich Fromm]
aus Fromms Werk: "Wege aus einer kranken Gesellschaft", letztlich darauf hinweisend, dass Fernsehen (und sonstiger Rundfunk) und Sportveranstaltungen zur Ruhigstellung und Ablenkung der Bürger ähnlich wie Opiate (oder andere Drogen, wie bspw. "Soma" in "Schöne Neue Welt" von Aldous Huxley oder "Brot und Spiele") wirkt und eingesetzt wird.
Nach dieser Begriffsbildung und unabhängig davon nach der Erfahrung, dass die Mehrheit sich ein Leben ohne Fernsehen gar nicht mehr vorstellen kann und hoffnungslos davon abhängig ist, bedeutet der RBeitrStV, also das, was wir auch FLAT FLAT FLAT FLAT nennen, eine Zwangs-Flat(rate) für die, die uns total(itär) von der Fernsehdroge abhängig machen (wollen), eine DrogenDealer-ZwangsFlat zum Koma-Glotzen!
Lex Kirchhof [NotWorte v. Ernst Albert]
Ein widernatürlicher und eigentlich verfassungswidriger Rechts-Grundsatz fürs Steuer-Recht, den Paul Kirchhof sich als Hebel zur Aushebelung fundamentaler(er) Rechts-Grundsätze geschaffen hat; dass nämlich bei einem erheblichen strukturellen Erhebungs- und Vollzugsdefizit bei einer Steuervorschrift die Erhebung von Steuern nach dieser Vorschrift unzulässig sei. Dies setzte er unter dem populistischen Vorwand gegen berechtigte Widerstände durch, so die Steuerehrlichen zu schützen. Es machte ihn zum "teuersten Richter" von Waigel. Inzwischen nutzt er seine Lex Kirchhof, um in seinem Rundfunk-"Gutachten" zu "begründen", warum die [gerechte und verfassungskonforme] Gebührenregelung ungerecht und verfassungswidrig sei oder zu werden drohe, wenn nicht die [ungerechte und verfassungswidrige] Beitrags-Regelung umgesetzt wird, die auf den RBeitrStV hinauslief, der aber ausdrücklich gar nicht auf eine Steuer hinauslaufen können soll.
Ferner: Der RBeitrStV als eine zweite Lex Kirchhof, von Paul Kirchhof verfassungswidrig verbrochen und vom Bruder Ferdinand Kirchhof als VizePräsidenten beim BVerfG aufgrund der FamilienBande mit Hilfe des FührerPrinzips auf allen Ebenen der Instanzen Menschen verachtend trotz offenbarer Verfassungswidrigkeit (Ingo v. Münch) verteidigt.
LügenBrutKasten [NotWort v. Ernst Albert]
Abschätzige Bezeichnung für die Flimmer-Kiste / den Flimmer-Kasten (auch für Flach-Bildschirme), insbesondere darauf hinweisend, dass die Glotze besonders gut zu Manipulationszwecken jeder Art eingesetzt werden kann.
Abschätzige Bezeichnung für die Flimmer-Kiste / den Flimmer-Kasten (auch für Flach-Bildschirme), insbesondere darauf hinweisend, dass dies bereits bspw. mit der sogenannten BrutKastenLüge geschah.
Teil eines 3-Zyklogramms in einem Poemagramm(-Gedicht) von Ernst Albert.
Lynchgrausen [Wortspiel-NotWort v. Ernst Albert]
Herkunftsort und Wirkungsstätte des Kirchhöfischen gemäß einem Wortspiel.
Obwohl man Lynchgrausen gewöhnlich irgendwo im badischen Südwestdeutschland verorten zu können meint, trifft leider auch der Slogan "Lynchgrausen ist überall" mit der grenzenlosen Verbreitung des kirchhöfischen Schattenreiches gefährlich in's Schwarze.
Machtling [NotWort v. Ernst Albert (s. www.Machtling.de & www.2Wege.de)]
Ein Mensch, der nach Macht, Besitz und Geld in besonderem Maße strebt, anscheinend aufgrund eines unterentwickelten Selbsts, d.h. unterentwickelter Menschlichkeit im humanistischen Sinne, was seine Machtausübung den Betroffenen ebenso unerträglich macht, wie sie ihm zur Kompensation seiner Defizite unerlässlich zu sein scheint (und doch diese Defizite trotz aller Maßlosigkeit seines Strebens) nie kompensieren wird können.
Ein Vertreter derer, die den sogenannten "Weg der Macht" (Arno Gruen) besonders entschieden gehen und bahnen und als einzig möglichen ansehen, obwohl er "ins Verderben" / "in die Verdammnis" führt (Matthäus 7).
Ein Zwerg an Menschlichkeit, Herz/Sittlichkeit/Gewissen & Verstand, aber ein Riese an Macht und Einfluss.
Macht-Tabu / Machttabu [als NotWort nutzbarer Begriff]
Der Begriff weist darauf hin, dass Macht sich stets als wohlwollend darzustellen pflegt und ihre oft davon abweichenden wahren Absichten zu verschleiern versteht, dieses falsche Bild mit allen (auch perfiden) Mitteln aufrechterhaltend.
Macht macht berechtigte Kritik an ihr durch unberechtigte Kritik an den Kritikern mit aller Macht mundtot. Der kritisierte Machtmissbrauch wird dazu ungeniert auf die Spitze getrieben, um ihn mit allen (auch missbräuchlichen) Mitteln zu vertuschen auf Kosten der Kritiker, die man umso dringender bräuchte.
Macht korrumpiert gerne die, die sie kontrollieren sollten, indem sie gegenseitige Abhängigkeiten schafft, wo eine schmutzige Hand die andere wäscht, was natürlich nicht erkannt und benannt werden darf, um den Trug aufrechtzuerhalten. Dazu missbrauchen insbesondere offizielle oder verschleierte Staatsmedien ihre Medienmacht.
Verderbte Machtkontrolleure können insbesondere sein:
Öffentlich-"rechtliche" Staatsmedien, in Deutschland durch den von ihnen betriebenen und staatsdirigistisch abgesegneten verfassungswidrigen und sittenwidrigen RBeitrStV erwiesenermaßen.
Die Judikative, insbes. das Bundesverfassungsgericht. Vorbereitet erstens durch das Richterprivileg, das erlaubte, Juristen (selbst vom Volksgerichtshof) vom Nazistaat in die Bundesrepublik zu übernehmen und vom Stasistaat später ebenfalls, zweitens durch die enge gegenseitige Abhängigkeit von Staatsrundfunk und BVerfG über die sogen. "RundfunkGesetze" Gewaltenteilungs-aushebelnd und drittens schließlich auch besiegelt durch die Familienbande des Paul Kirchhof und des Ferdinand Kirchhof (der sich in Sachen Kirchhof-Rundfunk trotzdem von seinen Untergebenen ungeniert Unbefangenheit bescheinigen ließ).
Ein Bundesverfassungsschutz, der bspw. mit Staatstrojanern selbst Verfassungsbruch begeht.
Eine Polizei, die zunehmend Reichsbürger in ihren Reihen hat.
Ein Militär, das zunehmend jeden nimmt und an Waffen lässt, auch solche, die nicht einmal einen Hauptschulabschluss schaffen. Zwar zeugt ein Schulabschluss nicht von Vertrauenswürdigkeit, Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein, aber kein Schulabschluss lässt in besonderer Weise (berechtigte) Zweifel an solchen Qualitäten aufkommen.
Siehe beispielhaft das vorbildlich investigative Feature "Täter in Uniform" von Marie von Kuck.
MahnerFreund / Mahnerfreund / Mahner-Freund [NotWort v. Ernst Albert]
MahnerFreunde sind Menschen, die vor denselben empörenden Gefahren, Missständen und Fehlentwicklungen warnen, die wir (insbesondere als wachsamere, feinsinnigere oder empfindsamere (HSP-)Menschen) auch selber heute in Deutschland (und teilweise darüber hinaus) empört wahrnehmen.
Alarmieren und aufrütteln sollte, dass die überzeugendsten MahnerFreunde mit den treffendsten Analysen auffällig oft zu den Überlebenden der Verfolgten des Naziregimes gehören.
Unsere MahnerFreunde sind insbesondere:
Fritz Bauer, Erich Fromm, Arno Gruen, Theodor W. Adorno, Bruno Bettelheim, Stéphane Hessel, Jesus Christus.
(Ferner: Colin Crouch, Byung-Chul Han, Immanuel Kant, ...)
MahnVergleich [NotWort v. Ernst Albert]
Ein (i.d.R. struktureller) Vergleich (im Sinne einer Analogie) mit höchst Problematischem, der aufrütteln und vor einem sorglosen Schliddern ins Abgründige rechtzeitig warnen soll (bzw. auch dann noch mahnen soll, wenn dies bereits geschehen ist) (genauer auf: VerGLEICHnis).
(dramatisierendes) Synonym für WarnVergleich
Manipulativer Charakter [eine als NotWorte nutzbare Begriffsbildung von Th. W. Adorno]
Der manipulative Charakter herrschte in besonderem Maße im Faschismus. Adorno: >>Hätte ich diesen Typus des manipulativen Charakters auf eine Formel zu bringen — vielleicht soll man es nicht, aber zur Verständigung mag es doch gut sein -, so würde ich ihn den Typus des verdinglichten Bewusstseins nennen. Erst haben die Menschen, die so geartet sind, sich selber gewissermaßen den Dingen gleichgemacht. Dann machen sie, wenn es ihnen möglich ist, die anderen den Dingen gleich. Der Ausdruck "Fertigmachen", ebenso populär in der Welt jugendlicher Rowdies wie in der der Nazis, drückt das sehr genau aus. Menschen definiert dieser Ausdruck "Fertigmachen" als im doppelten Sinn zugerichtete Dinge. Die Folter ist nach der Einsicht von Max Horkheimer die in Regie genommene und gewissermaßen beschleunigte Anpassung des Menschen an die Kollektive. Etwas davon liegt im Geist der Zeit, sowenig es auch mit Geist zu tun hat. Ich zitiere bloß das vor dem letzten Krieg gesprochene Wort von Paul Valéry, die Unmenschlichkeit habe eine große Zukunft. Besonders schwer ist es, dagegen anzugehen, weil jene manipulativen Menschen, die zu Erfahrungen eigentlich nicht fähig sind, eben deshalb Züge von Unansprechbarkeit aufweisen<<. [Th. W. Adorno: "Erziehung nach Auschwitz"]
Adorno weist darauf hin, dass er nicht nur >>Nazimonster<< bezeichnete, sondern immer noch (oder sogar besonders) Konjunktur hat: >>Was damals nur einige Nazimonstren exemplifizierten, wird man heute feststellen können an sehr zahlreichen Menschen<<. [Th. W. Adorno: "Erziehung nach Auschwitz"]
Adorno weist auf einige weitere Eigenschaften des manipulativen Charakters hin. Insbesondere bemängelt er seine Unfähigkeit zu Emotionen und Erfahrungen. Insbesondere fehlt ihm demnach Empathie: >>Der manipulative Charakter — jeder kann das aus den Quellen kontrollieren, die über jene Naziführer zur Verfügung stehen — zeichnet sich aus durch Organisationswut, durch Unfähigkeit, überhaupt unmittelbare menschliche Erfahrungen zu machen, durch eine gewisse Art von Emotionslosigkeit, durch überwertigen Realismus. Er will um jeden Preis angebliche, wenn auch wahnhafte Realpolitik betreiben.<< [a.a.O.]
Damit scheint auch zusammenzuhängen, dass er >>Züge von Unansprechbarkeit<< aufweist. Adorno: >>Ich zitiere bloß das vor dem letzten Krieg gesprochene Wort von Paul Valéry, die Unmenschlichkeit habe eine große Zukunft. Besonders schwer ist es, dagegen anzugehen, weil jene manipulativen Menschen, die zu Erfahrungen eigentlich nicht fähig sind, eben deshalb Züge von Unansprechbarkeit aufweisen<< [a.a.O.].
Verantwortlich i.S.d.Presserechts ist ggf. Ernst Albert (Künstler, Satiriker und "Bürgerrechtler wider Willen", d.h. weil die Not empörte und engagierte Notwehr in Wort & Bild verlangt und Ressourcen an Zeit und Geld, die für andere Arbeit und Werke dann leider fehlen, von dem uns genommenen Leben, unserer Freiheit, Demokratie und Gesundheit ganz zu schweigen, die der öff.-"rechtl." Rundfunk seit 2013 seinen staatsdirigistisch zu leibeigenen Zwangssklaven gemachten Boykotteuren lebenslang — uns vergewaltigend — verfassungs- und sittenwidrig stiehlt).

References: Art. 1
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 Art. 4
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 EuGH 
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