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1917 / 275 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger)
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8 2 Diese Bekanntmachung triit mit dem Tage der Verkündun birfihtiih der Strafbeftimmungen jedoch erst mit dem 20. Novembas 1917 in Kraft. Berlin, den 10. November 1917.
Der Reichskanzler. In Vertretung: Dr. Schwander.
über die Kraftloserklärung von Aktien bei der Liquidation feindlihen Vermögens.
Vom 15. November 1917.
Der Bundesrat hat auf Grund des §8 3 des Geseßes über die Ermächtigung des Bundesrats zu wirtschaftlichen Maß- nahmen usw. vom 4. August 1914 (Neichs-Gesezbl. S. 327) folgende Verordnung erlassen:
Ist auf Grund der Befkauntmacktung, betreffend Liquidation britischer Unternehmungen, vom 31. Zuli 1916 (Reichs - Gesegzbl. S. 871) über eine Aktiengesellshait oder Kommanditgesellshaft auf Aktien, die Inhaberaktien ausgegeben hat, oder über die Beteiligung an einer solchen Gesellihaft die Liquidation angeorduret, so kann der Reichskanzler bestimmen, daß nah Ablauf einer von ihm zu be- stimmenden Fiist sämtlihe Inhaberaktien der Sesellshaft oder ein Teil von ihnen durch den Liquidator für fraftlos erklärt werden Tônnen und von der Gesellshaft neue Aktienurkunden ausgestellt werden.
8&2 Die für den Sly der Gesell|chaft zuständige Landeszertralbe hörde oder die von ihr bestimmte Stelle hat dur ôffent'ie Bekannt- machung die Inhaber der Aktien aufzufordern, bebu's Wahrung threr Rechte vor Ablauf der Frist diese Nette schriftlich nah Maßgabe der Vorschriften des Abs. 2 anzumelden. Die Stelle, bei der die Anmeldung zu erfolgen hat, ift in der Bekanntmachung anzugeben. Die Anmeldung muß die Angabe enthalten, welhem Staate der Inbaber der Aktie angebört und ‘wann der Johaber die Aktie er- worben hat. Hat der Inhaber die Aktie nah dem 31. Juli 1914 erworben, so ist außerdem anzugeben, wzr die Vorbesiter der Aktie seit dem 1. August 1914 gewesen sind und welhem Staate sie ange- hören. Der Zeitponkt des Erwerbes, die Staatsangehörigkeit des Inhabers und tim Falle etnes nah dem 31. Jult 1914 erfolgten Er- werbes auch di-e Staaisangehörigkeit der Borbesizer sind auf Ver- langen nachzuweisen. Es kann gefordert werden, daß der Nachweis der Staatsangehörigkeit dur öfentlihe Urkunden geführt wird.
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Gekbören der Inhaber der Aktie und im Falle cines nach dem 31. Juli 1914 erfolgten Erwerbes die Vorbesiger zu derjenigen Personen, auf welche die Vorschriften über zwangsweise Verwaltung oder Liquidation feindlicher Unternehmungen keine Anwendung finden, so ist dem Juhaber der Aktie nach threr Krästleserklärung gegen Einreichung der alten Aktie die neue Aktie auszuhändigen. Ueber das Vorliegen dieser Voraussetzungen entscheidet die Landeszentral- behörde oder bie von ihr bestimmte Stelle. Ob bei Akttenrechten, bei denen die Voraussetzungen nicht vo: liegen, eine Aushändigung der neuen Akttenurkunde an den Inhaber der alten Aktie stattzufinden hat, oder wie sonst mit folhen Aktienr-chien zu verfahren ist, ent- scheidet die Landeszentralbehörde oder die von ibr besiimmte Stelle nah Maßgabe der bestehenden Vergeltungsvorschristen und sonstigea geleßlihen Bestimmungen.
An Stelle der Ausgabe neuer Aktien kann mit Genebmtgung der Landeszentraibehörde oder der von ihr bestimmten Stelle cine Ab- stempelung dec alten Aktien ecfolgen.
Die Vorschrift des § 3 Ab). 5 der Verordnung vom 31. Juli 1916 bletbt unberührt. Die Vorschrift des f 11 der genanuten Ver- ordnung über die Uebertragung der Befugnisse des Reichskanzlers auf einen Reichskorimissar findet auch in Ansehung “der Befugnis Anwendung, die dem Reichskanzler durch die gegenwärtige Verord- nung zugewiesen ist.
85 Diese Verordnung tritt mit dem Tage der Verkündung in Kraft. Der Reichskanzler bestimmt, wann sie außer Kraft tritt. _: D
Berlin, den 15. November 1917.
Die Liquidation der Beteiligung des britishen Staats- angehörigen Henry Dexter an der offenen Handelsgesellschaft Dexter und Birkmann in Nürnberg ist beendet.
München, den 10. November 1917.
Königlich Bayerisches Staatsministerium des Königlichen Hauses und des Aeußern. J. A.: von Meinel, K. Staalsrat.
Auf Grund der Verordnung, betreffend die zwangs- weise Verwaltung französisher Unternehmungen, vom 26. November 1914 (RGBl. S. 487) it für die folgenden Unternehmungen die Zwangsverwaltung angeordnet worden.
6186, Liste. Ländlicher Grundbesig.
E R — Gemeinden Alben und Mud.
99 ha Aecker und Wiesen der Bogenez, Marta, Rentnerin i Pagny (Verwalter: Notar Hübsh in Wallersberg). E
8,26 ha Aker und Weefen der: 1) Bogenez, Wtaria, Rentnerin in Magny, 2) Robtnet, Josef Edmund, Kontrolleur der direkten Steuern, Witwe, geborene Xardel, Nentnertn in Nancy, 3) Xardel, Zelte, obne Gewerbe in Ajoncourt, 4) Willemin, Karl Viktor osef, Glathüitendtr-ktor, Witwe, Feltzie geborene Xardel, in Ajoncourt (Verwalter: derselbe).
¿ Gemeinden Damund Mud.
221 ha Aeder, Wald und Wiesen des Nobinet, Iosef Edmund
Kontrolleur der direkten Steuern, Witwe, Julie A Fabel W Nancy, Willemin, Karl Josef Viktor, Glashüttendirekter, Witwe, Felizie geb. Xarde!, tn Ajoncourt; Xardel Zetin in Gütergemeinschaft in Njoncourt (Verwalter : der|elbe).
Straßburg, den 11. November 1917. Ministerium für Elsaß-Lothringen. Abteilung des Fnnern. 53. A.: Dittmar.
BekanntmackchGung.
Der Ebesrau des Friedrich Buxbaum von Nieder Ingelheim ist der Handel mit Nahrungs- und Genußmitteln alier Art, sowie mit Nahrungsersaß- mitteln und Washmitteln anf Grund des §8 1 der B'nde2- ratéberordnung vom 23. September 1915 durch Beschluß de3 Krels- aus\chu}s:s vom 23, Oktober 1917 untersagt wocrden.
Birgen, den 6. November 1917.
Großherzoglihes Kreifamt Bingen.
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Dr. Stee g.
Beschluf.
Dem Kaufmann Oskar Krüger, geboren am 15. März 1881 tin Hamburg, wohrhaft in Hamburg, Evpendorferweg 44, ptr., wird der Handel mit Nahrungsmitteln und allen anderen Gegenständen des täglihen Bedarfs sowie des Kriegs- bedarfs auf Grund der Bundesratéverordnuna zur Fernhaltuvg unzuverlässiger Personen vom Handel vom 23. September 1915 untersagt.
Hamburg, den 13. Novemker 1917.
Die Deputation für Handel, S&iffahrt und Gewerbe. Fustus Straudes®.
Dew Milhändler Wilhelm Hentshe! und seiner Ehefrau, Marie Lutîe geborenen Müller, wohnhait Bremen, Zieten- straße Nr. 61, ist gemäß der Verordnung des Bundesrats vom 93. September 1915 der Handel mit Milch für die Dauer von drei Monaten, vom Tage dec Behändigung die|es Bescheides an ge- rehnet, untersagt unier Auferlegung der Kosten tieses Verfahrens.
Bremen, den 14. November 1917.
Die Polizeidirektion. Abteilung 1. Steengrafe.
auf Grund des § 28 des Landesverwaltungsgesezes vom
30. Juli 1883 (GS. S. 195) den Regierungsrat Mirow in
Stralsund zum Mitglied des Bezirksausschusses in Stralsund
und zum Stellvertreter des Regierungspräsidenten im Vorsißge
dieser Behörde mit “dem Titel Verwaltungsgerichtsdirektor auf Lebenszeit zu ernennen.
den Regierungsrat Freiherrn von Erffa in Anger- münde zum Landrat zu ernennen.
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Auf Grund Allerhöchster Ermächtigung Seiner Majestät des Königs ist die Wahl des Oberlehrers an dem Gym- näsium in Brühl, Professors Oberle zum Direktor dieser Anstalt durch das Staatsministerium bestätigt worden.
Der bisherige Privatdozent Professor Dr. Paul Karge in Breslau is zum außerordentlihen Professor in der katholish-theologishen Fakultät der Westfälishen Wilhelms- Universität in Münster ernannt worden.
Dem Privatdozenten in der philosophishen Fakultät der Friedrich Wilhelms-Universität in Berlin Dr. Reichenheim und den ständigen Mitarbeilern des Könialichen Material- prüfungsamts in Berlin-Dahlem Deiß und Dr. Shürmann ist das Prädikat Professor beigelegt worden.
Dem Landrat Freiherrn von Erffa ist das Landratsamt im Kreise Angermünde übertragen worden.
Dem Förster von Willig in Seebruch (Marienwerder) ist der Titel Hegemeister verliehen worden.
_ Bei der Hauptverwaltung der Staatsschulden ist der Ge- heime Kanzleisekretär Georg Neumann zum Geheimen Kanzleivorsteher ernannt worden.
Preußische Ausführungsanweisung
zur Bekanntmachung über die Bewirtshaftung von Milch und den Verkehr mit Milh vom 35 Ndvember 1917 (Reichsgeseybl. S. 1005) und zu den hierzu ergangenen Anordnungen der Reichsstelle für Speise- fette vom 8. November 1917 (Reichsanzeiger 266).
_ Auf Grund des § 15 der Bekanntmachung über die Be- wirtshaftung von Milch und den Verkehr mit Milch vom 3. November 1917 (RGBl. S. 1005) wird folgende Aus- führungsanmweisung erlassen:
Höhere Verwaltungsbebörde ist der Regierungépräsident, für die E be De NIUNG N T Groß Berlin pugeweenen \ unalverbände der Borsigende taat A Groh n : pen er Staatlichen Verteilungsstelle
ommunalverbände im Sinne d Stadt- und Landkreise. e O
Wer als Gemeinde anzusehen ist, bestimmen die Gemeindever- fafsung8gesete und die Kreisordnungen. Die Gutsbe¡t1ke werden den Gemeinden aletchgestellt. Die den Kommunalverbänden und Ge- p V a übertragenen Anordnungen können durch deren Vorstände rfolgen.
Verteilunasstelle im Sinne der Bekanntmachung sind die auf Grund des § 19 der Bekanntmahung über Speisefette vom 20.
1916 (RGBl. S. 755) etitgeri@tten Stellen. S L
Die den Landes3zentralbebörden in den 3 Abs\. 3 und 4 Abf. 2, 9 und 13 der Verordaung vom A 1917 ad in dea Anorduungen der MReichsstele für Speisefette vom 8. November 1917 ju § 10 der Vero:dnung vom 3. No- vember 1917 vorbehaltenen Befugnisse werden den Ober- präsidenten — für Berlin dem Vorsigenden der Staatlichen Veiteilungêfielle für Groß Berlin — mit der Mafgabe übertragen, daß ne Prie O: E S mit Zustimmung
reuß!\{en Staattkommissars für Voiksernährun / ‘ gierungspräsidenten zu übertragen. E e M
Zuständig zur Entscheidung von Beshwerden über Anordnun
der Kommunalvertände sowie der Bezirks- und Provinitalverteilunas, stellen ist ter Oberpräfident, über Anordnungen der Fettstelle Gro Berlin der Vorsißende der Staatlichen Verteilungsstelle für Groß Berlin. Die Oberpräsiderten können die Entscheidung über Besbwerden geaen Maßnahmen der Kommunalverbände auf die Heaterungs- prâsidenten mit Zustimmuvrg des Preußischen Staatekommissars für Volkaernährung übertragen. Sie entscheiten alsdann auf wettere
Die oberste Aufsiht steht dem Pieußishen Staatskommissar für Volkz3ernährung zu.
Berlin, den 18. November 1917.
Der Preußische Staatskommissar für Volksernährung. von Waldow.
Auf Grund der Bekanntmachuna, betreffend die zwan gs- weise Verwaltung französisher Unternehmungen vom 26. November 1914 — Reichs-Geseßbl. S. 487 — sind die im Kreise Saarlouis gelegenen, in der Gemeinde Niedalt- dorf unter Artikel 442 und 504 der Grundsteuermutterrolle eingetragenen 1,7599 ha großen Ackergrundstücke der fran- zösischen Staatsangehörigen, des Kaufmanns Franz Mathis und seiner Ehefrau, Pauline geborenen Gugenheim, zwangsg- weise unter Verwaltung gestellt. Zum Verwalter ist der ad Notar, Justizrat Schüttel in Busendorf i. Lothr, estellt.
Berlin, den 13. November 1917.
Der Minister für Landwirtschaft, Domänen und Forsten. J. A.: Wesener.
Gemäß § 46 des Kommunalabgabengeseßes vom 14. Juli 1893 (GS. S. 152) wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß der im laufenden Steuerjahre zu den Kommunal- abgaben einshägbare Reinertrag aus dem Betriebsjahre 1916/1917 bei der Stendal-Tangermünder Eisenbahn auf 94 200 # festgestellt worden ist.
Magdeburg, den 15. November 1917.
aae —————
Gemäß 8 46 des Kommunalabgabengeseßes vom 14. Juli 1893 (Geseg-Sammlung Seite 152) wird zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß aus dem Betriebe der Me ppen-Haselünner Eisenbahn im Betriebsjahre 1916/17 ein kommunalsteuer- pflichtiger Reinertrag nicht erzielt worden ist.
Münster (Westf.), den 15. November 1917.
Der Königliche Eisenbahnkommisfsar. J. V.: Gerstberger.
Der Wiiwe des August Stumpf, Hermannsiraße 16 hier wobnhaft, ist durch Verjügung vom 26. Oktober 1917 jeder E mit Nahrungs- und Genußmitteln und mit onstigen Gegenständen des täglihen Bedarfs wegen Unzuver!ässigkeit untersagt worden. — Die Kosten der Ver- öffentlihung des Verbots hat die Betroffene zu tragen.
Barmen, den 8. November 1917.
Die Polizeiverwaltung. J. V.: Köhler.
Auf Grund der Bundesraisverordnung vom 23. September 1915, betreffend Fernhaltung nicht zuverlässiger " Personen vom Handel (RGBl. S. 603), ist dem Kausmann Jördens in Munsterlaaer hiesigen Kreises durch Verfügung vom heutigen Tage wegen Un- zuverlässigkeit der Handel mit Obst und Gemüse untersagt worden.
Soltau, den 7. November 1917.
Der Landrat. Dr. von Rappard.
Muf Grun» der 8 1 und 2 der Verordnung des Bundeërats vom 23. September 1915 zur Fernhaltung unzuverkäi\sizger Per)onen vom Handel (RGBVI. S. 603) und der Ausführuncsbestimmungen zu diefer Verordnung vom 27. September 1915 wird dem Milchhändler Johann Lunkenheimer, wohnhaft {n Sterkrade, Holtenstr. 84, der Handel mit Mil vom 15. d. M. ab für das Gebiet des Deutschen Reiches untersagt. — Die durch das Strafverfahren entstandenen baren Auslagen, insbesondere auch die Bekanntmahhunzs- kosten fallen dem Betroffenen zur Last.
Sterkrade, den 12. Oktober 1917.
Die Polizeiverwaltung. I. V.: Der Belgeordnete: Dr. Hauser.
BekanntmacMhung-.
Dem Handelsmann Otto Holz und dessen Ehefrau Wil- helmine, geb. Bergmann, f|st die Ausübung de9 Handels mit Gegenständen des täglihen Bedarfs wegen Urz1yer- lässigkeit untersagt worder. — Ske haben die Kosten der V-r- öffentlihung zu tragen.
Wittenberge, den 14. November 1917.
Die Polizeiverwaltung. Bock\ch.
Aichkamfklihes.
Preußen. Berlin, 19. November 1917.
_ Der Reichskanzler Dr. Graf von Hertling ist heute vor- mittag hier eingetroffen.
Der Aus\{huß des Bundesrats für Zoll- und Steuer- wesen sowie die vereinigten Ausschüsse für Sol und Steuer- wesen und für Handel und Verkehr hielten heute Sigzungen.
p i der Reichsentshädigungskom- mission weist durch „Wolffs Telegraphenbüro“ nochmals
darauf hin, daß die Frist für die Anmeldung von Forde- rungen gegen die in Riga wohnenden Schuldner am 30. November 1917 abläuft und daß spätere Anmeldungen niht mehr berücksichtigt werden. Der Präsident der Reichsentshädigungskommission hat ferner folgende amtlihe Mitteilung ergehen lassen:
Nachdem au die Inseln Oesel, Dcgó und Moon bon dea
Beschwerde. Die Entscheidungen der Oberpräsidenten sind endgülitg,
deutshen Truppen beseyt worden sind, können Forderungea gegen
+4 wehnbaste Schuldrer in gleiher Weise, wie es bis zum 30. No- doi 1917 tür Riga und für die übrigen besepten Gebiete bis zum
917 zulä)sia gewesen ist, bei der Nelhsent|chädigungs- m in Berlia W. 10, V'ktoriastraße 34, zur Anmeldung ge- Die Anmeldungen müssen bis zum 31. Jauuar 1918 ein-
ee spâter eingeherde Anmeidangen fkôönuen nicht berüdsichtigt
Die Kommission zur Nachprüfung der Verträge iber Kriegslieferungen seßte am 16. d. M. ihre Beratungen unter dem Vorsiß des Ministerialdirektors im Yeihsamt des Jnnern Dr. Lewald fort. Wie „Wolffs Telegraphenbüro“ berichtet, wurde nah Beantwortung einiger jon Mitgliedern der Kommission vorgebrachten Einzelfälle urh einen Vertreter des Reichsam1s8 des Junnern das Perpflegungswesen in der Marine eingehend besprochen. Die von der Marineverwaltung auf diesem Gebiete ‘etroffenen Einrichtungen wurden von verschiedenen der Kommission angehörenden Mitgliedern des Reichstags als porbildlich bezeichnet. Von einem Mitgliede wurde noch der Bunsh ausgesprochen, daß die süddeutschen Staaten, wenn möglih, noch mehc als bisher an den Lieferungen beteiligt würden, und, um ihren Wettbewerb zu ermöglichen, der Erwägung anheimgestellt, ob nicht die Lieferungen all- gemein aus\chließlich der Frachtkosten vergeben werden finnten. Die weiter von Vertretern des Reichsmarine- amts gemachten Mitteilungen über die auf dem Gebiete des Gesundheitswesens erfolgten Beschaffungen sowie über die Lieferung der Admiralitätskarten und Seehandbücher gaben 1 besonderen Erörterungen keinen Anlaß. Es wurde für erwünsht erahtet, daß die Marineverwaltung auf dem Wege, sich hinsichtlih der Beschaffung der Admiralitätskarten vom Ausland unabhängig zu machen, weiter fortschreiten möge. Bei der sih anschließenden Besprehung über die Lieferung nautisher Jnstrumente wurde darauf hingewiesen, daß die auf diesem Gebiete gemachten Erfindungen dauernd ver- folgt und auh angemessen vergütet werden müßten, wenn auh eine Uebervorteilung des Reichs selbstverzändlih zu vermeiden sei. Einen weiteren Punkt der Beratung bildete der Ankauf der Kohlen für die Marineverwaltung. Dabei wurde auh auf die Frage der Erhöhung der Kohlenpreise allgemein eingegangen. Nachdem endlich noch von verschiedenea Ver- tretern dec Marineverwaltung Auskunst über die Beschaffung der Oele, Metalle und Kabel gegeben und die Art der Oel- lieferungen des näheren erörtert worden war, wurde die Sigung auf Sonnabend vertagt. :
Der Reichskanzler Dr. Graf von Hertling hat, wie „Volffs Telegraphenbüro“ meldet, begleitet von dem Ge- heimen Legationsrat Freiherrn von Stengel und dem Legations- sekretär von Prittwip, gestern abend Müchen verlassen. Seine Majestät der König hatte den Oberstzeremonien- meister Grafen Moy an den Bahnhof entsandt und durch ihn dem Grafen Hertling Abschiedsgrüße übermitteln lassen. Zur Verabschiedung hatten sich ferner die in München beglaubigten Gesandien mit ihren Legationssekretären, der Ministerpräsident von Dandl mit sämtlichen Staatsministern, Staatsrat von Loessl und eine Anzahl dem Reichskanzler nahestehender Per- sonen eingefunden.
Oefterreih-Ungarn. Graf Stefan Tisza hat für die nächste Sißung des unga- hen Abgeordnetenhauses eine dringlihe Jnterpellation, betreffend die polnische Frage, angemeldet.
Großbritannien und Jrland.,
Die Regierung hat eine von den Sinnfeinern de Valera uind Griffiths angekündigte Versammlung in Waterford, dem Hauptoit des Wahlkreises des Nationalisten Redmond, verboten. Der Versuch der Anhänger Redmonds, den Zug der Einnfeiner anzugreifen, wurde, wie „Wolffs Telegraphenbüro“ meldet, durch ein slarkes mit Maschinengewehren ausgerüstetes Militäraufgebot verhindert. Die Sinnfeiner hielten außerhalb der Stadtgrenzen eine Versammlung ab, wobei de Valera wiederum betonte, das Ziel der Sinnfeiner sei die Unab- hängigkeit Jrlands, und bedeutungsvoll hinzufügie, für die irische Freiheit werde heute an der italienishen Front ebenso gelämpft wie daheim.
Frankreich. Laut Meldung der „Agence Havas“ sind der Vizegouverneur
der Bank von Frankreih Charles Regent zum Unterstaats- sefretär der Finanzen, der Abgeordnete Abramy zum Unter-
, staatssekretär für Mannschaftsbestände und Pensionen beim
Kriegsministerium, Jg nace zum Unterstaatssekretär für Militär- gerihtsbarfeit und Pensionen, Go dart zum Unterstaatssekretär für den Gesundheitsdienst, Dumes nil zum Unterstaatssekretär für Flugwesen und Lemery zum Unterstaatssekretär für Handels- \hiffahrt ernannt worden.
— Der konservative Abgeordnete Baudry d’Asson wird die neue Regierung über ihre allgemeine Politik, der geeinigt- sozialistishe Abgeordnete Mayeras über die Führung und die
diele des Krieges interpellieren.
Rußland. j Aus dem Junern Rußlands la \ alahrihten vor, da infolge des finnischen allgemeinen Ausstands die Eisenbahnverbindung mit St. Petersburg unterbrochen ist, dagegen sind zahlreihe Gerüchte ver- breitet. Die neueste Meldung aus Haparanda besagt der ¡Verlingske Tidende“ zufolge, daß Kerensfi von einem ettishen Heer von 30000 Mann von neuem ge- lagen worden sei und hierauf die Flucht ergriffen habe. Er soll nun versuchen, mit Kornilow und Kaledin in Ver- bindung zu kommen. - Die Bolschewiki entdeckten einen Tele- grammwechsel zwischen Kornilow und Kaledin, aus dem hervor- geht, daß beide Kosakengenerale darüber einig sind, daß sie vorläufig mit Kerenski zusammenhalten müssen. Später werde man noch immer mit ihm Abrechnung halten können. Laut „Dagens Nyheter“ erzählen aus Rußland in Sto- folm eintreffende Schweden, daß in St. Petersburg in den eten Tagen viel Blut geflossen sei; besonders die Kadetten N zu Tausenden ermordet worden. Nah der Zeitung -lowaje Schisn“ hat die Vereinigung der Eisenbahner ver- B zwischen den kämpfenden Parteien zu vermitteln. Das g att bestätigt die frühere Nachricht, tas der General Kaledin ¿je Kohlenbezirke des Donebeckens besezt habe und dadurch inen Druck auf den gesamten Eisenbahnverkehr ausübe,
lagen vorgestern keine
Das „Neutershe Büro“ meldet, daß beim Aufstand in Moskau viel Blut geflossen sei. Die Zahl der Toten werde auf 2000 geschäßt. Der öffentlihe Wohlfahrtsaus\chuß sei aufgelöst worden. Die Maximalisten verlangen als Be- dingung für ihren Eintritt in ein sozialistishes Koalitions- kabinett u. a. die Kontrolle über die Truppen von St. Peters- burg und Moskau und über die Arbeiter von ganz Rußland. Der Eisenbahnerverband hat Sonnabendmitternacht den allgemeinen Ausstand angekündigt, wenn bis dahin die beiden Parteien si nicht geeinigt haben sollten. Für die Dauer der Unterhandlungen weigerten sih die Eisenbahner, Truppen und Munition für beide Teile zu befördern. Die Extremisten unter- stüßen diese Auffassung der Eisenbahner.
— Von „Wolffs Telegraphenbüro“ verbreiteten Meldungen aus Finnland zufolge ist dort der Bürgerkrieg in vollem Gange. Die Sozialisten gewannen mit Hilfe russisher Ma- trosen in Helsingfors die Oberhand; seitdem aber bemächtigten sich mehrere tausend Mann Bürgerwehr des Polizei- amts, um ein Pogrom zu verhüten. Sonst scheinen die Streikenden überall in Finnland die Macht an sich gerissen zu haben. Telegramme werden nicht befördert, es verkehren nur noch Eisenbahnzüge, die Arbeiter befördern. Reisende, die sich durch Finnland nah Rußland begeben wollten, sind unverrichtetec Sache nah Haparanda zurückgekehrt. Als Vorsteher des Telegraphenamts in Tornea ist ein finnisher Soldat angestellt worden, der nur finnish spriht. Das ganze Offizierkorps in Tornea ist abgesetzt worden. Streikende und Soldaten beherrschen die Stadt. Das „Svenska Telegrambyran“ meldet, daß Finnland nun- mehr ganz und gar unter der Aufsicht der Sozialisten stehe, deren Bevolmächtigte alle zentralen und öffentlichen Ein- richtungen im ganzen Lande in die Hand nehmen.
\ Niederlande.
Der Minister für auswärtige Angelegenheiten hat dem „Haager Korrespondenzbüro“ zufolge der Zweiten Kammer mit- geteilt, daß die vorläufige russishe Regierung in einer Mitteilung des Ministers des Aeußern Terestschenko an den niederländischen Gesandten in St. Petersburg den Handels- vertrag mit Holland vom September 1846 für den 11. Oftober d. J. gekündigt hat und daß der Vertrag am 12. November außer Kraft getreten ist.
Nach einer Meldung der „Central News“ ist die Re- gierung der Vereinigten Staaten von Amerika bisher noch nicht eingeladen worden, Vertreter zum allgemeinen Kriegsrat der Verbündeten zu senden. Sie zieht in Er- wägung, ob sie selbst ihre Teilnahme an der Beratung be- antragen soll.
— Dos amerikanische Kabinett hat, wie „Reuter“ meldet, die neuen Maßregeln gegen feindlihe Aus- länder angenommen, die sih wahrscheinlich in Register werden einschreiben müssen.
/ Asien.
Einer Depesche des Reuterschen Büros aus Tokio zufolge wird amtlich gemeldet, Japan sehe sich genötigt, die Ver- handlungen über ein Abkommen mit den Ver- einigten Staaten von Amerika, wonach Japan eine Viertel Million Tonnen Schiffsraum gegen Lieserung von 175000 Tonnen Stahl stellen sollte, abzubrechen. Japan sei nit imstande, die amerikanishen Forderungen be- züglih der Altersgrenze der Schiffe und des Preises anzu- nehmen.
— Der japanische Finanzminister hat in Osaka eine Nede gehalten, in der er dem „Reutershen Büro“ zufolge agte: sag Es sei durdaus unmöalih, japanische Truppen nah Europa zu senden. Die Verbündeten würdigten diese Schwierig- keiten und hätten niemals darauf gedrängt. Die Japaner bätten ihre Bereitwilligkeit, der Sache der Verbündeten zu dienen, bewie!en durh Bereitstellung der Marine und dur Unterstüßung im Schiffbau und in der Industrie und\mit Geldmitteln. Die den BWervündeten unmittelbar oder mittelbar geletstete finanzielle Hilfe belaufe ih gegeuwärtig auf eine Milliarde Pfund Sterling.
Einer vom „Reuterschen Büro“ wverbreitelen amtlichen Meldung zufolge haben sih zahlreiche Eingeborenenhäuptlinge in Portugiesish-Ostafrika unterworfen. Der Aufstand in der Zumbo-Gegend wird jeyt für beendet gehalten.
Zu dem ungeheuren Geländegewinn von über 45550 qkm, die die Verbündeten in vier kurzen Monaten von Mitte Juli bis Mitte November erobert haben, treten noch die ge- waltigen Zahlen an Gefangenen und Geschützen, die allein die größeren Operationen dieser Zeitspanne einbrachten. Vom 19. Juli bis Mitte November wurden rund 390 500 Gefangene gemacht und mehr als 3233 Geschüge er- obert. Nicht mitgerechnet sind hierbei die größeren und kleineren Zahlen an Gefangenen, die in den dauernden Kämpfen an allen Fronten fast täglih einfommen. Das während dieser Zeit außerdem erbeutete Material an Maschinengewehren, Minenwerfern und sonstigem Kriegsgerät ist bisher nit an- nähernd zu übersehen. Die blutigen Verluste der Eng- länder, Franzosen, Jtaliener und Russen während dieser Monate sind entsprechend hoh. Vor allem haben die Kanadier und Engländer während ihrer 14 Schlachten um die V-Bootbasis in Flandern unerhört blutige Verluste erlitten, die sich durch die fast täglichen ergebnislosen Teilangriffe noch erhöhen.
Berlin, 17. November, Abends. (W. T. B.) Von keiner Front sind bisher besondere Ereignisse ge- meldet.
In Flandern wurden am 16. bei dem erfolgreichen Unternehmen an der Chaussee Dixrauide—Bixschoote außer den 63 gefangenen Belgiern zwei Maschinengewehre erbeutet.
Das in den frühen Morgenstunden des 16. November auf unseren Stellungen in Gegend Passchendaele liegende starke feindlihe Feuer steigerte sich gegen 8 Uhr Vormittags zu heftigstem Trommelfeuer. Unsere Artillerie nahm sofort als stark beseßt erkannte feindliche Gräben unter wirksamstes Ver-
beabsichtigte Angriffe unterblieben. Vom Blankaartsee his Becelaeue unterhielt der Feind Nachmittags lebhaftes Feuer, das sih nach verschiedenen heftigen Feuerüberfällen in Gegend von Passchendaele erneut zum Trommelfeuer steigerte. Angriffs- versuche der Engländer wurden wiederum durch unser Feuer in ihrer ersten Entwicklung erstickt. Die in dem \{chlammigen Trichterfeld und Wassergräben dicht massierten Engländer er- litten hierbei starke Verluste. J Auf der Front zwishen Bahn Ypern—Staden und N pern—-Roulers nahm vom Nachmittag bis zum Abend das Feuer zu und lag furze Zeit als Trommelfeuer auf unseren Stellungen nördlih Passchendaele, ohne daß die feind- liche Jafanterie angriff. Auch Nachts hieit frästiges Störungsfeuer gegen diesen Abschnitt und weiter südlich bis Becelaere an. : Dem hestigen Minenfeuer, das am Morgen des 16. No- vember auf unseren Stellungen bei St. Quentin laa, it fein Angriff gefolgt. Das jiarke Artillerie- und Minenseuer hielt jedoch hier mit kurzen Unterbrehungen den ganzen Tag über an. Nach kurzem Abflauen in der Nacht hat es am 17. November in den frühen Morgenstunden mit großer Stärke wieder eingeseßt. Auch in _ Gegend Bullecourt, Havrincourt, Vendhuille und Guillemont-FFerme war die Feuer- tätigkeit gesteigert. i 9 Nordöstlich Soissons lag auf unseren Stellungen bei Neuville lebhafteres Feuer. Patrouillengefechte brachten uns hier Gefangene ein, während beiderseits Reims mehrfache Patrouillenvorstöße des Gegners namentlih am Hochberge unter Einbehaitung von Gefangenen blutig abgewiesen wurden. In Jtalien machen nach wie vor troß ungünstiger Witterung die Verbündeten weitere Fortschritte. Oesterreichisch- ungarische Truppen haben nach erbitterten Kämpfen die steilen Höhen des Monte Prassolan und Monte Peurna erobert und über 800 Gefangene eingebracht.
Großes Hauptquartier, 18. November. (W. T. B.)
IWestlicher Kriegsschauplaßy. 2
Jn Flandern blieb der Ärtilleriekamp} in mäßigen Grenzen.
Jm Artois und nördlih von St. Quentin wurden in erfolgreichen E:fundungs8gefehten mehr als 40 Engländer ein- gebracht und mehrere Maschinengewehre erbeutet.
Starker, seit zwei Tagen gesteigerter Feuerwirkung aegen die Südfront von St. Quentin folgte ein französischer Vor- stoß. Dec Feind wurde im Nahkampf zurückgeworfen und büßte Gefangene ein.
Oestlicher Kriegsschauplaß. Nichts Besonderes.
Mazedonische Front. Nördlich vom Dojran-See wiesen bulgarische Feldwachen den Angriff eines englischen Bataillons ab.
Ftalienishe Front. ,
Nordöstlih von Asiago verbluteten sich starke italienische Kräfte in erfolglosen Angriffen gegen die ihnen entriyenen Höhen. 4 Zwischen Brenta und Piave warfen unsere Truppen den Feind aus mehreren Stellungen.
An der unteren Piave zeitweilig verstärkter Feuerkampf.
Berlin, 18. November, Abends. (W. T. B.) An der West- und Ostfront keine größeren Kampf- handlungen. i Zwischen Brenta und Piave wurde der Jtaliener erneut aus starken Gebirgsstellungen geworfen.
In Flandern wurden wir om Morgen des 17. November bei Passchendaele und östlich Ypern zeitweise lebhafter be- schossen. Nachmittags lag auf unseren Linien in Gegend von Houthoulster Wald bis nördlich Passchendaele sowie auf den Vorstellungen teilweise lebhafter planmäßiger Beschuß.
Das regnerishe Wetter hat die Stellungen der Engländer in dem flandrishen Sumpf weiterhin vershlechtert und auch ihr Hintergelände in einen tiefen Morast verwandelt
Im Artois lebte an verschiedenen Stellen das Feuer auf. Jn mehrfachen Patrouillengefehten brachten wir Gefangene ein. Nördlih St. Quentin drangen eigene Stoßtrupps het der Gillemont-Ferme in die feindlichen Stellungen ein, sprengten Unterstände und Minenwerfer, fügten dem Gegner starte blutige Verluste zu und brahten mehr als 40 Gefangene und einige Maschinengewehre zurü. &
Südlih St. Quentin ist dem mehrtägigen starken Artillerie- und Minenfeuer 6 Uhr Vormittags nah starker Feuersteigerung der erwartete feindlihe Vorstoß gefolgt. Die Franzosen wurden im Gegenstoß unter \hweren Verlusten blutig abgewiesen und ließen Gefangene in unjerer Hand.
Nordöstlih Soissons wurde Abends und Nachts das Feuer zeitweise lebhafter. Der Franzose richtete mehrere Feuerüberfälle auf unsere Stellungen zwishen Dise und Chevrignwy. j /
Oestlih der Maas steigerte sich am Morgen und am Abend das Feuer und hielt mit besonderer Stärke in Gegend Samogneux und Beaumont auch Nachts an. i
In Magzedonien fügten bulgarische Feldwachen nördlich vom Doiransee einem angreifenden englishen Bataillon eine blutige Niederlage zu.
Während in Jta lien zwischen Brerta und Piave unsere Truppen den Feind aus mehreren Stellungen zurückwarfen, \cheiterten starke italienishe Angriffe nordöstlih Asiago unter schwersten blutigen Verlusten.
Im Oktober haben unsere Gegner durch die Tätigkeit unserer Kampfmittel auf allen Fronten im ganzen 244 Flug- zeuge und 9 Ballone verloren. Wir haben demgegen- über 67 Flugzeuge und 1 Ballon eingebüßt. Davon sind 39 Flugzeuge jenseits der Linien verblieben, während die anderen 28 über unserem Gebiet verloren gingen. Auf die Westfront allein entfallen von den 244 außer Gefecht geseßten feindlichen Flugzeugen 201, von den 67 deutschen: 53. An der italienishen Front haben wir 35 feindlihe Flugzeuge ab- geshossen und 9 eigene eingebüßt. Jm einzelnen sept sich dia Summe der feindlichen Verluste folgendermaßen zusammen:
] nichtungsfeuer, worauf die jeindliche Feuertätigkeit nachließ und
207 Flugzeuge wurden im Luftkampf, 22 durch Flugabwehrs

References: §8
 § 3
 §8
 § 28
 § 15
 § 19
 § 10
 § 46