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Timestamp: 2019-08-19 20:26:15+00:00

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Cmg/Fragmente/Gesichtet s | VroniPlag Wiki | FANDOM powered by Wikia
Cmg/Fragmente/Gesichtet s
62 gesichtete, geschützte Fragmente: Plagiat
[1.] Cmg/Fragment 111 02 - Diskussion
Bearbeitet: 23. March 2015, 09:46 SleepyHollow02
Erstellt: 30. December 2012, 14:02 (SleepyHollow02) BauernOpfer, Cmg, Fragment, Gesichtet, Roxin 2007, SMWFragment, Schutzlevel sysop
Seite: 111, Zeilen: 2-14
Seite(n): 320, Zeilen: 4-21
[2.] Cmg/Fragment 100 01 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2013, 19:39 WiseWoman
Erstellt: 14. April 2013, 11:23 (TaBi) Cmg, Fragment, Gesichtet, Roxin 2007, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung
[3.] Cmg/Fragment 099 22 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2013, 19:37 WiseWoman
Erstellt: 14. April 2013, 10:41 (TaBi) BauernOpfer, Cmg, Fragment, Gesichtet, Roxin 2007, SMWFragment, Schutzlevel sysop
Seite: 099, Zeilen: 22-30
Seite(n): 351, Zeilen: 14-27
[...] Sie lassen sich daher gegen ethische oder religiös motivierte Kritik mit guten Gründen verteidigen. Denn da man, wie schon die Zulässigkeit der passiven Euthanasie und die Straflosigkeit der Beihilfe zum Suizid zeigen, den Sterbewillen eines schwer Leidenden respektieren muss oder darf, kann ein frei gewählter Tod gegen keine zentralen ethischen Grundsätze verstoßen. Außerdem könnte die ethische Problematik eines Verhaltens auch keine Strafe begründen, solange die Autonomie des Betroffenen gewahrt bleibt. Auch von einem Verstoß gegen die Menschenwürde kann nicht die Rede sein. Es wäre zynisch zu behaupten, dass der Sterbewillige durch den Wunsch, sein unerträgliches Leiden zu beenden, seine Menschenwürde preisgebe.
[4.] Cmg/Fragment 112 03 - Diskussion
Bearbeitet: 14. September 2013, 19:36 WiseWoman
Erstellt: 10. April 2013, 20:39 (TaBi) Cmg, Fragment, Gesichtet, Roxin 2007, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung
Seite: 112, Zeilen: 03; 12-29
Seite(n): 342 - 343, Zeilen: 01; 12-17; 25-27; 04-16
[...] In diesem Kontext werden oft Zweifel daran laut, ob die Abgrenzung sinnvoll und praktisch durchführbar ist. Dies ist grundsätzlich zu bejahen, auch wenn Grenzfälle Schwierigkeiten bereiten können. Ausgehend von der Annahme, dass dem Gesetzgeber die Autonomie des suizidalen Aktes gegen mögliche Fremdbestimmung nur gesichert erscheint, wenn der Sterbewillige den Selbstmord höchstpersönlich begeht, ist dies wohl sachlich richtig.364
Besonders schwierig aber gestaltet sich eine genaue Abgrenzung dann, wenn eigenhändige Tötungsakte des Suizidenten und eines Außenstehenden zeitlich aufeinander folgen, vgl. in diesem Zusammenhang den Scophedal-Fall365. Der BGH hat den handelnden Neffen wegen Tötung auf Verlangen verurteilt. Hierfür spricht, dass er das Leben des Suizidenten um mindestens eine Stunde verkürzt hat. Denn auch eine geringfügige Lebensverkürzung stellt nach den allgemeinen Regeln von Kausalität und Zurechnung eine Tötungshandlung dar. Roxin dagegen sieht in dieser Konstellation aufgrund einer Würdigung des Gesamtvorgangs lediglich eine straflose Beihilfe zum Suizid. Für diese Ansicht ist anzuführen, dass der Arzt selbst schon seinen Tod in einer für ihn irreversiblen Weise durchgeführt hat. Die nachfolgende Handlung des Täters dagegen förderte im Verhältnis hierzu den Geschehensablauf nur geringfügig und ist somit eher als Beihilfe zu werten. Diese Ansicht gewinnt zunehmend Anhänger.366
[...] Es wird oft bezweifelt, ob diese Abgrenzung sinnvoll und praktisch durchführbar sei. Das ist im Prinzip zu bejahen, auch wenn Grenzfälle, wie überall im Recht, Schwierigkeiten bereiten können70. Ihre sachliche Berechtigung findet sie in der Annahme, dass dem Gesetzgeber die Autonomie des suizidalen Aktes gegen mögliche Fremdbestimmung nur gesichert erscheint, wenn der Sterbewillige den Selbstmord höchstpersönlich begeht, [...] Ein Sonderproblem tritt auf, wenn eigenhändige Tötungsakte des Suizidenten und eines Außenstehenden zeitlich aufeinanderfolgen. Ein Beispiel dafür bietet der vom BGH entschiedene Scophedal-Fall.71[...] [S.343] Der BGH hat mit Zustimmung der h. M. den Neffen ohne weiteres wegen Tötung auf Verlangen bestraft. Dafür lässt sich geltend machen, dass er durch eine gezielte, aktive, durch keine weitere Tätigkeit des Arztes vermittelte Tötungshandlung dessen Leben um mindestens eine Stunde verkürzt hat und dass auch eine so geringfügige Lebensverkürzung nach den allgemeinen Regeln von Kausalität und Zurechnung schon eine Tötungshandlung ist. Mir scheint es aber näher zu liegen, bei Betrachtung des Gesamtvorganges nur eine straflose Beihilfe zum Suizid anzunehmen. Denn der Arzt hatte ja schon mit eigener Hand seinen Tod in einer für ihn nicht mehr reversiblen Weise ins Werk gesetzt, im Verhältnis zu der das Nachhelfen des Neffen nur als eine den Geschehensablauf geringfügig modifizierende Förderung und damit als Beihilfe erscheint. Immerhin gewinnt diese Minderheitsauffassung in zunehmendem Maße Anhänger72.
[5.] Cmg/Fragment 130 13 - Diskussion
Bearbeitet: 8. August 2013, 19:21 Sotho Tal Ker
Erstellt: 10. April 2013, 20:05 (TaBi) Cmg, Fragment, Gesichtet, Roxin 2007, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung
Seite: 130, Zeilen: 13-33
Seite(n): 344, 345, Zeilen: 05-28; 06-08
[6.] Cmg/Fragment 100 22 - Diskussion
Bearbeitet: 8. August 2013, 18:39 Sotho Tal Ker
Erstellt: 29. December 2012, 23:49 (Graf Isolan) BauernOpfer, Cmg, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Schwarzenegger 2007
[7.] Cmg/Fragment 222 17 - Diskussion
Bearbeitet: 18. March 2013, 01:13 Hindemith
Erstellt: 25. December 2012, 20:13 (SleepyHollow02) Cmg, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Sterbehilfe 2009
Seite: 222, Zeilen: 17-25
Quelle: Wikipedia Sterbehilfe 2009
Oftmals wird gerade auch in der aktuellen Debatte die Alternative der Schmerztherapie und Palliativmedizin unnötig ausgeblendet, wie dies auch die Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes (DGSS) und die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) anprangern. Beide Gesellschaften weisen in diesem Kontext auf bestehende Verfahren zur Linderung schwerster Schmerzen hin.625 Ihrer Ansicht nach würden Palliativmediziner immer wieder die Erfahrung machen, dass der Wunsch nach vorzeitiger Lebensbeendigung in dem Maße in den Hintergrund tritt, in dem es gelingt, durch eine gute palliativmedizinische Behandlung auch die letzte Lebenszeit erträglich zu gestalten.626
625 „Wir können fast immer die Schmerzen und Symptome sterbender Patienten lindern und ihnen ein Lebensende in Würde ermöglichen“, so Prof. Rolf-Detlef Treede, Präsident der DGSS, unter http://www.dgss.org/index.php?id=98&tx_ttnews[backPid]=15&tx_ttnews[pointer]= 16&tx_ttnews[tt_news]=25&cHash=15ef103851 (28.11.2008).
626 http://www.dgpalliativmedizin.de/diverses/ stellungnahmen-der-dgp.html (15.02.2008).
Sowohl die DGSS als auch die DGP weisen darauf hin, dass es Verfahren zur Linderung schwerster Schmerzen gibt. „Wir können fast immer die Schmerzen und Symptome sterbender Patienten lindern und ihnen ein Lebensende in Würde ermöglichen“, sagte Professor Rolf-Detlef Treede, Präsident der DGSS.[9] Palliativmediziner würden immer wieder die Erfahrung machen, dass der Wunsch nach vorzeitiger Lebensbeendigung in dem Maße in den Hintergrund tritt, in dem es gelingt, durch eine gute palliativmedizinische Behandlung auch die letzte Lebenszeit erträglich zu gestalten.
[9] http://www.dgss.org/index.php ?id=98&tx_ttnews%5BbackPid%5D= 15tx_ttnews%5Bpointer%5D =4&tx_ttnews%5Btt_news%5D= 25&cHash=722994e349
Kein Hinweis auf die Quelle, Belege werden mit übernommen. Marginale Umformulierung. Der Link in Fn. 626 bei Cmg führt auf eine reine Linkliste, auf der sämtliche Stellungnahmen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin aufgelistet sind, wo sich aber keinerlei inhaltlichen Gesichtspunkte finden.
[8.] Cmg/Fragment 154 13 - Diskussion
Bearbeitet: 11. February 2013, 12:21 Guckar
Erstellt: 26. December 2012, 22:47 (SleepyHollow02) BauernOpfer, Cmg, Fragment, Gesichtet, Nationaler Ethikrat 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop
Seite: 154, Zeilen: 13-31
Seite(n): 78, 79, Zeilen: 24-32; 1-28
[S. 79] behebbar wäre. In der weitaus überwiegenden Zahl der Fälle haben solche Suizidversuche appellativen Charakter. Wohl niemand wird der Auffassung widersprechen, dass diese Selbsttötungen Unglücksfälle sind beziehungsweise wären, die es zu verhindern gilt. Im ersten Falle wäre der Suizident nach unseren gängigen ethischen Vorstellungen nicht als urteils- und entscheidungsfähig anzusehen und dürfte, ja müsste von seinem Entschluss abgebracht und für eine Therapie gewonnen werden. Im zweiten Fall wäre der Tod nicht ernstlich gewollt und der Suizidversuch eher als ein Hilfeschrei zu verstehen. Moralisch wäre es nicht vertretbar, den Suizid in einem solchen Fall einfach geschehen zu lassen.Vielmehr muss tätige Hilfe geleistet werden, um den Betroffenen von seiner Selbsttötungsabsicht abzubringen. Wenn ein entscheidungsfähiger Patient sich angesichts unbeherrschbarer Krankheit zum Suizid entschließt, handelt es sich in der Regel um eine andere Problemkonstellation. Es ist durchaus möglich, dass der Patient im Rahmen einer „wohlüberlegten“ Güterabwägung zu dem Ergebnis kommt, dass er nicht mehr leben will und dass er für einen erfolgreichen Rettungsversuch auch im Nachhinein nicht dankbar wäre. Auch liebevolle Zuwendung und umfassende Versorgung werden an dem Entschluss eines solchen Patienten, sterben zu wollen, nicht notwendigerweise etwas ändern.
[9.] Cmg/Fragment 085 08 - Diskussion
Erstellt: 27. December 2012, 15:19 (TaBi) BauernOpfer, Böckenförde 2008, Cmg, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop
[10.] Cmg/Fragment 015 28 - Diskussion
Bearbeitet: 11. February 2013, 12:20 Guckar
Erstellt: 27. December 2012, 16:27 (TaBi) BauernOpfer, Böckenförde 2008, Cmg, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop
[11.] Cmg/Fragment 015 04 - Diskussion
Erstellt: 28. December 2012, 10:07 (TaBi) BauernOpfer, Cmg, Fragment, Gesichtet, Nationaler Ethikrat 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop
[12.] Cmg/Fragment 142 26 - Diskussion
Bearbeitet: 11. February 2013, 12:19 Guckar
Erstellt: 28. December 2012, 23:50 (Graf Isolan) BauernOpfer, Cmg, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Schwarzenegger 2007
[13.] Cmg/Fragment 084 07 - Diskussion
Erstellt: 29. December 2012, 00:52 (Graf Isolan) BauernOpfer, Cmg, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Schwarzenegger 2007
[14.] Cmg/Fragment 200 26 - Diskussion
Erstellt: 29. December 2012, 21:50 (Graf Isolan) BauernOpfer, Cmg, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Schwarzenegger 2007
Seite: 200, Zeilen: 26-31
Seite(n): 2, Zeilen: re. Sp. 3-10, 12-15
Dies ist ein abhängigkeitserzeugender psychotroper Stoff und daher als Betäubungsmittel in der Betäubungsmittelverordnung verzeichnet. Da es auch als Wirkstoff in einigen wenigen zugelassenen Arzneimitteln enthalten ist, wird es zudem von der Heilmittelgesetzgebung erfasst. Aus beiden Gesetzen ergibt sich der Grundsatz, dass Arznei- bzw. Betäubungsmittel wie Natrium-Pentobarbital nur auf ärztliches Rezept hin abgegeben werden dürfen.584
584 Schwarzenegger, SAeZ 2007, S. 2.
Natrium-Pentobarbital ist ein abhängigkeitserzeugender psychotroper Stoff und ist als solcher als Betäubungsmittel in der Betäubungsmittelverordnung verzeichnet [9]. Ausserdem dient die Substanz als Wirkstoff in einigen wenigen zugelassenen Arzneimitteln (Anästhetika). Deshalb wird es auch von der Heilmittelgesetzgebung erfasst. [...] Aus beiden Gesetzen ergibt sich der Grundsatz, dass Arznei- bzw. Betäubungsmittel wie Natrium-Pentobarbital nur auf ärztliches Rezept hin abgegeben werden dürfen [10].
9 Art. 1 Abs. 2 lit. c i.V.m. Art. 1 Abs. 4 BetmG; Art. 1 Abs. 1 und Art. 2 Abs. 1 BetmV-Swissmedic.
10 Art. 24 Abs. 1 lit. a HMG; Art. 10 i.V.m. Art. 9 Abs. 1 BetmG
Die Originalreferenzen wurden getilgt, der Text ohne Kennzeichnung weitgehend wörtlich übernommen. Auf die Tatsache, dass die Quelle schweizer Recht referiert, geht Cmg nicht ein, der Leser geht ohne weiteres davon aus, dass sie von deutschem Recht spricht (obwohl es hierzulande "Arzneimittelgesetz" heißt und nicht "Heilmittelgesetz"), nicht einmal dieser Transfer wird aber geleistet.
[15.] Cmg/Fragment 093 03 - Diskussion
Bearbeitet: 11. February 2013, 12:17 Guckar
Erstellt: 30. December 2012, 00:06 (Graf Isolan) BauernOpfer, Cmg, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Schwarzenegger 2007
Seite: 93, Zeilen: 3-8
Seite(n): 6, Zeilen: re. Sp. 10-20
[16.] Cmg/Fragment 221 15 - Diskussion
Bearbeitet: 11. January 2013, 14:38 Plagin Hood
Erstellt: 27. December 2012, 11:42 (SleepyHollow02) Cmg, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schmidt Patientenverfügung, Schutzlevel sysop
[17.] Cmg/Fragment 221 01 - Diskussion
Bearbeitet: 11. January 2013, 14:33 Plagin Hood
Erstellt: 27. December 2012, 11:36 (TaBi) BauernOpfer, Bundesrat 2008, Cmg, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop
[18.] Cmg/Fragment 118 17 - Diskussion
Bearbeitet: 11. January 2013, 13:47 Plagin Hood
Erstellt: 26. December 2012, 22:14 (SleepyHollow02) BauernOpfer, Cmg, Fragment, Gesichtet, Nationaler Ethikrat 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop
[19.] Cmg/Fragment 224 01 - Diskussion
Bearbeitet: 11. January 2013, 00:07 Plagin Hood
Erstellt: 26. December 2012, 23:25 (SleepyHollow02) BauernOpfer, Cmg, Fragment, Gesichtet, Nationaler Ethikrat 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop
Seite: 224, Zeilen: 01-14
Seite(n): 44, Zeilen: li. Sp. 01-16
[20.] Cmg/Fragment 232 01 - Diskussion
Bearbeitet: 11. January 2013, 00:06 Plagin Hood
Erstellt: 24. December 2012, 14:12 (TaBi) BauernOpfer, Cmg, Fragment, Gesichtet, NEK-CNE Stellungnahme 13 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop
TaBi, Sotho Tal Ker
Seite: 232, Zeilen: 1-2
Seite(n): 6, Zeilen: 15-31
[Die Gefahr besteht vor allem dann, wenn es sich bei der Organisation] um einen nicht-demokratisch organisierten Verein mit dominanter Führungsperson oder einen Kreis handelt, der einer bestimmten Ideologie nahe steht.652
Die Gefahr besteht vor allem, wenn es sich bei der Organisation um einen nicht-demokratisch organisierten Verein mit dominanter Führungsperson oder einen Kreis handelt, der einer bestimmten Ideologie nahe steht.
Fortsetzung des Fragments von voriger Seite. Die Übernahme ist durch die Fußnote nicht in als wörtliches Zitat in seinem Umfang kenntlich gemacht.
[21.] Cmg/Fragment 244 04 - Diskussion
Bearbeitet: 10. January 2013, 21:16 Plagin Hood
Erstellt: 28. December 2012, 02:53 (Hindemith) Bundesrat 2008b, Cmg, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop
Seite: 244, Zeilen: 4-13
Seite(n): 6, Zeilen: 10 ff.
[22.] Cmg/Fragment 228 17 - Diskussion
Bearbeitet: 6. January 2013, 17:21 KayH
Erstellt: 25. December 2012, 22:41 (SleepyHollow02) Bundesrat 2008, Cmg, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop
Seite: 228, Zeilen: 17-20
Seite(n): 217, Zeilen: 1. Sp.: 45ff
Die Strafandrohung muss auf die tatsächlich nicht hinnehmbaren Sachverhalte begrenzt werden. Insbesondere muss geprüft werden, welcher Spielraum besteht, gemeinnützige Organisationen, die in die Sterbebegleitung eingebunden sind, von der Strafnorm auszunehmen. Die Strafandrohung muss auf die tatsächlich nicht hinnehmbaren Sachverhalte begrenzt werden. Insbesondere muss geprüft werden, welcher Spielraum besteht, gemeinnützige Organisationen, die in die Sterbebegleitung eingebunden sind, von der Strafnorm auszunehmen.
Wörtliche Übernahme ohne Quellenverweis.
Die Quelle ist anderweitig (z.B. in Fn. 448) korrekt zitiert. Die Quelle ist im Materialienverzeichnis der Arbeit aufgeführt.
[23.] Cmg/Fragment 220 29 - Diskussion
Erstellt: 27. December 2012, 11:35 (TaBi) BauernOpfer, Bundesrat 2008, Cmg, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop
Seite: 220, Zeilen: 29-31
Unbestritten ist in dieser Hinsicht, dass der Staat verpflichtet ist, zu Gunsten des Lebens einzugreifen, wenn der Gemütszustand des kranken Menschen eine selbstbestimmte Entscheidung nicht mehr zulässt. Dies meint aber nicht, dass einem [urteilsfähigen Menschen im letzten Lebensabschnitt detaillierte Vorschriften von staatlicher Seite gemacht werden dürfen.623]
Siehe auch Cmg/Fragment_221_01
[24.] Cmg/Fragment 151 07 - Diskussion
Bearbeitet: 5. January 2013, 20:33 WiseWoman
Erstellt: 5. January 2013, 12:29 (TaBi) BauernOpfer, Cmg, Fragment, Gesichtet, Holenstein 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop
Seite: 151, Zeilen: 07-11
Seite(n): 28-29, Zeilen: 27-28;1-5
In einer WHO-Studie476 werden Finnland, England und Dänemark als jene Länder mit den höchsten Raten an Suizidversuchen bezeichnet (die niedrigsten Raten verzeichneten nach dieser Erhebung Spanien und Italien). Das Verhältnis Suizid zu Suizidversuch in Deutschland wurde mit 1:10 angegeben. Nach Schätzungen der WHO nehmen sich weltweit pro Jahr rund eine Million Menschen das Leben.477
476 Auszugsweise publiziert in der Süddeutschen Zeitung vom 9./10.03.2002, S. 13; Holenstein, S. 27.
477 Holenstein, S. 27.
In einer WHO-Studie4 (auszugsweise publiziert in der «Süddeutschen Zeitung» vom 9./10. März 2002, S. 13) werden Finnland, Frankreich, England und Dänemark als jene Länder mit den höchsten Raten an Suizidversuchen bezeichnet (die niedrigsten Raten verzeichneten gemäß dieser Studie Spanien und Italien). Das Verhältnis Suizid zu Suizidversuch in Deutschland wurde mit 1:10 angegeben.
4 Nach Schätzungen der WHO nehmen sich weltweit pro Jahr rund eine Million Menschen das Leben.
Wortwörtliche Übernahme mit minimalen Abwandlungen ohne entsprechende Kennzeichnung. So entfiel "Frankreich" in der Aufzählung, "März" wurde durch "03" ersetzt. "gemäß dieser Studie" wird zu "nach dieser Erhebung". Eine Quellenangabe wird als Fußnote ausgelagert, eine Fußnote in der Quelle in den Fließtext übernommen. Ein Verweis auf die Vorlage findet sich am Ende des Absatzes, jedoch ist dieser nicht geeignet, die inhaltliche und wortwörtliche Übereinstimmung mit dieser zu kennzeichnen. In der untersuchten Quelle beginnt der Abschnitt auf S. 28, nicht wie angegeben auf S. 27.
[25.] Cmg/Fragment 085 01 - Diskussion
Bearbeitet: 5. January 2013, 16:05 Klicken
Erstellt: 2. January 2013, 23:47 (Klicken) Antoine 2004, Cmg, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung
[26.] Cmg/Fragment 084 15 - Diskussion
Bearbeitet: 5. January 2013, 16:04 Klicken
Erstellt: 2. January 2013, 23:13 (Klicken) Antoine 2004, Cmg, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung
[27.] Cmg/Fragment 058 16 - Diskussion
Bearbeitet: 5. January 2013, 15:35 Klicken
Erstellt: 29. December 2012, 12:11 (TaBi) Cmg, Fragment, Gesichtet, Holenstein 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung
[28.] Cmg/Fragment 138 20 - Diskussion
Bearbeitet: 5. January 2013, 14:34 Klicken
Erstellt: 5. January 2013, 12:49 (TaBi) BauernOpfer, Cmg, Fragment, Gesichtet, Holenstein 2003, SMWFragment, Schutzlevel sysop
Seite: 138, Zeilen: 20 - 33
Seite(n): 12-14, Zeilen: 14-18; 13-18; 22-26; 1-3
Im Zusammenhang mit den Freitodbegleitungen durch die Organisationen Exit und Dignitas erklärte der Zürcher Staatsanwalt Dr. Brunner in einem Interview443 mit der Sonntagszeitung, dass dem Steuerzahler pro Suizid Kosten zwischen Fr. 3000 und 5000 entstehen. Diese Kosten setzen sich zusammen aus Kosten für den erforderlichen Polizeieinsatz, sämtlichen administrativen Aufwendungen wie z.B. Löhne, Personal, Miete, Ausbildung, Supervision und Spesen der Freitodbegleiter, medizinische Abklärung und Gutachten durch Vertrauensärzte sowie der Beschaffung des letalen Mittels. Die geschätzte Summe beruht auf den Angaben der sog. „begleiteten Suizide“ der insgesamt 105 Freitodbegleitungen, die im Jahr 1999 von Exit (100) und Dignitas (5) innerhalb der Schweiz durchgeführt wurden. Im Regelfall wird bei einem Suizid ein Amtsarzt zugezogen, der eine Obduktion der Leiche veranlasst. Dabei entstehende Kosten für Leichentransport, Notsarg, rechtsmedizinisches Gutachten und andere untersuchungsrichterliche oder amtliche Ausgaben, werden pro Suizid mit etwa Fr. 2700 angesetzt.444
443 Holenstein, S. 12.
444 Holenstein, S. 12 f.
Im Zusammenhang mit den Freitodbegleitungen durch die Organisationen Exit und Dignitas, erklärte der Zürcher Staatsanwalt Dr. Andreas Brunner in einem Interview mit der Sonntags-Zeitung (erschienen am 2. Februar 2003), dass dem Steuerzahler pro Suizid Kosten zwischen 3000 und 5000 Franken verursacht werden. [...] [S. 13] In der Regel wird bei einem Suizid ein Amtsarzt beigezogen und eine Obduktion der Leiche veranlasst. Für die dafür entstehenden Kosten, Leichentransporte, Notsärge, rechtsmedizinische Gutachten und andere untersuchungsrichterlichen oder amtliche Aufwendungen wurde hier pro Suizid ein durchschnittlicher Betrag von 2700 Franken eingesetzt. [...] In diesen Kosten sind sämtliche administrativen Aufwendungen wie Löhne, Personal, Miete, Ausbildung, Supervision und Spesen der Freitodbegleiter, medizinische Abklärungen und Gutachten durch Vertrauensärzte, Beschaffung des letalen Mittels etc. enthalten. Die hier vorliegende Schätzung für den [S. 14] Bereich «Begleitete Suizide» basiert auf den insgesamt 105 Freitodbegleitungen, die im Jahre 1999 von Exit (100) und Dignitas (5) gesamtschweizerisch durchgeführt worden sind.
Verändert übernommen. Die Quelle wird genannt, aber die inhalts- und teils wortgetreue Wiedergabe in diesem Umfang ist durch diese Quellenangabe nicht herzuleiten.
[29.] Cmg/Fragment 101 01 - Diskussion
Bearbeitet: 3. January 2013, 23:02 WiseWoman
Erstellt: 29. December 2012, 00:10 (Graf Isolan) BauernOpfer, Cmg, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Schwarzenegger 2007
[30.] Cmg/Fragment 035 08 - Diskussion
Bearbeitet: 3. January 2013, 20:33 Hindemith
Erstellt: 3. January 2013, 03:58 (Sotho Tal Ker) Cmg, Fragment, Gesichtet, NEK-CNE Stellungnahme 13 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung
Seite: 35, Zeilen: 8-13
Seite(n): 3, Zeilen: 37-43
[31.] Cmg/Fragment 034 03 - Diskussion
Bearbeitet: 3. January 2013, 20:31 Hindemith
Erstellt: 3. January 2013, 03:48 (Sotho Tal Ker) Cmg, Fragment, Gesichtet, NEK-CNE Stellungnahme 13 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung
[32.] Cmg/Fragment 198 01 - Diskussion
Erstellt: 3. January 2013, 19:24 (Klicken) Cmg, Fragment, Gesichtet, Gädeke 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung
Seite: 198, Zeilen: 01-12
Quelle: Gädeke 2006
Seite(n): 003, 004, Zeilen: 26-32, 01-07
[33.] Cmg/Fragment 185 24 - Diskussion
Erstellt: 3. January 2013, 19:40 (Klicken) Cmg, Fragment, Gesichtet, Gädeke 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung
Seite: 185, Zeilen: 24-30
Seite(n): 002, Zeilen: 23-32
Einig ist man sich in dem Punkt, dass Hilfe beim Suizid wegen der Irreversibilität nicht vorschnell oder unüberlegt geleistet werden soll. Vielmehr muss die Entscheidung, ob Hilfe geleistet wird, einzelfallabhängig und situationsorientiert erfolgen. Dies kann nur dann gelingen, wenn die Gründe für den Suizidwunsch und der persönliche Hintergrund bekannt sind. Nach der Schweizer „Nationalen Ethikkommission im Bereich Humanmedizin“ erfordert eine derartige Entscheidung „eine eingehende Kenntnis der Person und ihrer Situation, des individuellen Hintergrundes ihres Suizidwunsches, der [Konstanz dieses Wunsches und sie setzt das Besprechen möglicher alternativer Perspektiven, Optionen u.ä. voraus“.557]
557 Nationale Ethikkommission, Stellungnahme Nr. 13/2006, S. 5.
Einigkeit herrscht jedoch darüber, dass Freitod-Hilfe wegen der Irreversibilität nicht vorschnell oder gar unüberlegt gewährt werden soll. Eine Entscheidung über Beihilfe zum Suizid muss dem Einzelfall angepasst und jeweils situationsorientiert sein. Das macht es erforderlich, die Gründe für den Suizidwunsch und somit den persönlichen Hintergrund zu kennen. Die «Nationale Ethikkommission im Bereich Humanmedizin», welche in der Schweiz besteht, hat dazu erklärt, die Entscheidung erfordere «eine eingehende Kenntnis der Person und ihrer Situation, des individuellen Hintergrundes ihres Suizidwunsches, der Konstanz dieses Wunsches und sie setzt das Besprechen möglicher alternativer Perspektiven,
Optionen usw. voraus»4.
4 EXIT info 3/2005, S. 5
Übernahme eines Absatzes aus der Quelle, ein Hinweis darauf fehlt. Das Fragment zeigt einen hohen Verschleierungsaufwand in den Textvariationen bei inhaltlicher Äquivalenz. Auch im wörtlichen Zitat(!) wurde variiert: aus "usw." wurde "u.ä.".
[34.] Cmg/Fragment 086 02 - Diskussion
Bearbeitet: 3. January 2013, 20:30 Hindemith
Erstellt: 27. December 2012, 13:26 (TaBi) BauernOpfer, Böckenförde 2008, Cmg, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop
Seite: 86, Zeilen: 02-20
Seite(n): 256, Zeilen: 03-22
Vom freiheitsbezogenen, zur Autonomie führenden Menschenbild ausgehend, wie es insbesondere auch in der Philosophie Immanuel Kants (1724-1804) zum Ausdruck kommt, ist ebenso kein Selbstverfügungsrecht über das eigene Leben gegeben. Zwar meint Autonomie nicht, wie oft gedeutet, Beliebigkeit, da sie ihre „Grundlage im Menschen als Zweck an sich selbst hat.“ Weil er Zweck an sich selbst ist, ist er als Subjekt zur Autonomie berufen, d.h. zur Selbstgesetzgebung im Sinn einer Aufstellung verallgemeinerungsfähiger Maximen und Verhaltensnormen.“
Dieser Art von Selbstgesetzgebung sind im Widerspruch mit sich selbst Grenzen gesetzt. „Der Mensch als Zweck an sich selbst und Subjekt verantwortlichen Handelns setzt die Bejahung seiner Subjektstellung und damit des eigenen Lebens voraus, denn sein Leben ist die Voraussetzung seiner Selbstbestimmung.“277 Dabei meint Selbstbestimmung aber nicht, über die Subjektstellung selbst, also die Selbstbestimmungsfähigkeit, verfügen zu können, sondern vielmehr aus der eigenen Subjektstellung heraus selbstbestimmt zu handeln und zu verfügen. Insoweit wird auch nach dieser Ansicht Selbsttötung als Widerspruch in sich gesehen, da sie „die Existenz des Menschen als sittliches Subjekt und damit die eigene Würde“ zerstört. Dennoch aber erscheint ein Sterbenlassen statt möglicher Verlängerung des Sterbeprozesses „aus der Annahme der Endlichkeit des Lebens“ gerechtfertigt, wie auch die Vermeidung eines lediglich vegetierenden Lebens.278
277 Böckenförde, Stimmen der Zeit, 4/2008, S. 256.
278 Böckenförde, Stimmen der Zeit, 4/2008, S. 256.
Der Mensch als Zweck an sich selbst und Subjekt verantwortlichen Handelns setzt die Bejahung seiner Subjektstellung und damit des eigenen Lebens voraus, denn sein Leben ist die Voraussetzung seiner Selbstbestimmung. Selbstbestimmung meint, aus der eigenen Subjektstellung heraus selbstbestimmt handeln und verfügen, aber nicht über die Subjektstellung selbst, d. h. die Selbstbestimmungsfähigkeit zu verfügen. Selbsttötung ist daher ein Widerspruch in sich, zerstört die Existenz des Menschen als sittliches Subjekt und damit die eigene Würde24.
24 E.-W. Böckenförde, Vom Wandel des Menschenbildes im Recht (Münster 2001) 25–36.
Umfangreiche inhaltlich und teils wörtliche Übernahme der Vorlage. Durch die gelegentliche Verwendung von Anführungszeichen wird der Eindruck verstärkt, in der untersuchten Arbeit würden sich zwischen den zitierten Abschnitten nur eigene Formulierungen bzw. eigene inhaltliche Beiträge finden. Dieser Eindruck täuscht allerdings.
[35.] Cmg/Fragment 197 08 - Diskussion
Bearbeitet: 3. January 2013, 19:17 Klicken
Erstellt: 3. January 2013, 18:26 (Klicken) BauernOpfer, Cmg, Fragment, Gesichtet, Gädeke 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop
Seite: 197, Zeilen: 08-32
Seite(n): 002,003, Zeilen: 12-19, 03-09, 13-27
2. Voraussetzungen einer Freitodbegleitung
Es ist umstritten, ob es rechtlich gesehen materielle Voraussetzungen für eine Freitodbegleitung geben darf oder nicht. Dignitas vertritt die Auffassung, das Recht eines Menschen, sein eigenes Leben beenden zu dürfen, sei durch Art. 8 EMRK garantiert. Ferner bestehe auch ein Anspruch darauf, dass der Staat dem Menschen die Möglichkeit eröffne, sein Leben risikolos und schmerzfrei beenden zu dürfen, weil sonst diese Freiheit wegen der hohen Risiken laienhafter Suizidversuche nicht praktisch und effizient wäre.581
Fraglich ist, ob ein bestimmtes Zeitmaß einzuhalten ist oder sogar zur Richtlinie gemacht werden kann. Weiter ist zu entscheiden, ob man Kriterien mit zugehöriger Rangliste festschreiben kann, nach denen ein Einzelfall als gesamt bekannt und beurteilensfähig eingestuft werden kann. Andererseits ist zu überlegen, ob dies nicht eher eine persönliche Einschätzung ist, die letztlich die Entscheidung herbeiführt. Es erscheint jedenfalls nicht ausgeschlossen, dass auch nach kurzer Zeit eine Einschätzung über die individuelle Situation einer sterbewilligen Person denkbar ist.
Festzuhalten ist in diesem Zusammenhang aber, dass das Erfordernis einer sorgfältigen Abklärung dann nicht erfüllt ist, wenn etwa eine Person innerhalb eines Tages beim Arzt vorstellig wird (beispielsweise in der Schweiz) und noch an diesem oder am nächsten Tag beim Freitod begleitet wird. Hier ist zu sagen, dass ein einmaliger, zeitlich begrenzter Kontakt unmittelbar vor Durchführung des begleiteten Suizids diesem Kriterium nicht gerecht würde.
Problematisch erweist sich dies insbesondere dann, wenn Personen eine Freitodbegleitung wünschen, die nicht im Land der Begleitung leben. Denn ortsansässige Personen können insbesondere ihre Begleiter mehrfach aufsuchen und eine Beziehung zu diesen aufbauen. Dennoch kann nicht behauptet werden, dass eine seriöse Abklärung und Vorbereitung in einer Distanz-[Beziehung nicht stattfinden kann.]
581 Gädeke, S. 4.
[S. 2 Z. 12-19]
Voraussetzungen für eine Freitod-Begleitung
Es ist umstritten, ob es rechtlich gesehen materielle Voraussetzungen für eine Freitod-Begleitung geben darf oder nicht. Der Leiter von DIGNITAS, Ludwig A. Minelli, vertritt die Auffassung, das Recht eines Menschen, sein eigenes Leben beenden zu dürfen, sei durch Art. 8 der Europäischen Menschenrechts-Konvention (EMRK) garantiert, und es bestehe auch ein Anspruch darauf, dass der Staat dem Menschen die Möglichkeit eröffne, sein Leben risikolos und schmerzfrei beenden zu dürfen, weil sonst diese Freiheit wegen der hohen Risiken laienhafter Suizidversuche nicht praktisch und effizient wäre2.
[S. 3 Z. 03-09] Es fragt sich, ob in diesem Zusammenhang eine bestimmte Zeitspanne angegeben oder gar zur Richtlinie gemacht werden kann. Gibt es Kriterien mit zugehöriger Rangliste, nach denen ein Fall als vollständig bekannt und beurteilbar eingestuft werden kann, oder ist es nicht vielmehr ebenfalls eine persönliche Einschätzung, die letztlich zu einer Entscheidung führt? So betrachtet, ist es jedenfalls nicht ausgeschlossen, dass auch nach kurzer Zeit eine Einschätzung über die individuelle Situation einer sterbewilligen Person denkbar ist.
[S. 3 Z. 13-27] Zweifellos wäre das Erfordernis der sorgfältigen Abklärung nicht erfüllt, wenn es tatsächlich so wäre, dass jemand einfach an einem Tag in die Schweiz einreist, dort ein Gespräch mit einem Arzt führt und am selben oder am nächsten Tag bei seinem Suizid begleitet würde. Ein solcher einmaliger, zeitlich begrenzter Kontakt unmittelbar vor der Ausführung eines assistierten Suizids würde diesem Kriterium nicht entsprechen.
Freitod-Hilfe für außerhalb der Schweiz wohnhafte Personen kann selbstverständlich nicht gleich gehandhabt werden, wie dies für Personen mit Wohnsitz in der Schweiz der Fall ist. Diese werden in aller Regel von Freitod-Begleitern mehrfach besucht, die mit ihnen oft eine länger dauernde Beziehung aufbauen. [...] Dennoch ist eine seriöse Vorbereitung und Abklärung in der Distanz-Beziehung nicht etwa unmöglich.
2 LUDWIG A. MINELLI, Die EMRK garantiert die Suizidfreiheit, Aktuelle Juristische Praxis (AJP) 5/2004, S. 491 ff.; im Internet abrufbar unter der URL: http://www.dignitas.ch/we/WeitereTexte/05%20Die%20EMRK%20schützt%20die%20Suizidfreiheit% 20%20Abzug.pdf
Auf die wörtliche Abschrift eines ganzen Absatzes aus der Vorlage mit kosmetischen Variationen folgt die Nennung der Quelle in Fußnote 581. Daran anschließend folgt die Übernahme weitere Absätze aus der Quelle, wieder inhaltlich identisch, in Teilen wörtlich.
[36.] Cmg/Fragment 186 03 - Diskussion
Bearbeitet: 3. January 2013, 16:22 Klicken
Erstellt: 23. December 2012, 15:25 (TaBi) BauernOpfer, Cmg, Fragment, Gesichtet, NEK-CNE Stellungnahme 13 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop
Seite: 186, Zeilen: 3-23
Seite(n): 5, 6, Zeilen: 38-45; 1-13
VI. Intensive (persönliche) Kontakte zwischen der Organisation und dem Suizidwilligen558
Wesentlich ist dabei, dass die Lebenssituation einer suizidwilligen Person erfasst und dokumentiert wird. Dazu gehören auch die Kenntnisse über das schwere, krankheitsbedingte Leiden und Informationen über das psychosoziale Umfeld sowie die Lebensgeschichte. Dabei muss das Recht des Sterbewilligen auf Achtung der Privatsphäre respektiert werden. Mehrmalige und persönliche Begegnungen und Gespräche sind dabei unabdingbar. Denn nur so kann garantiert werden, dass die Konstanz des Sterbewunsches über längere Zeit überprüft und bestätigt wird. Gleichzeitig ist aber darauf zu achten, dass die sorgfältige Abklärung die Leidenszeit nicht unnötig verlängert. Schon hier fällt auf, dass dies durch eine Abklärung aufgrund einer einmaligen Begegnung oder auf dem Korrespondenzweg nicht gewährleistet werden kann. Denn die Feststellung der Urteilsfähigkeit bleibt auch bei sorgfältigster Abklärung von der subjektiven Wahrnehmung, den Werten, der Lebenserfahrung und der Gesprächsfähigkeit des Abklärenden abhängig. Entsprechend hoch sind somit auch die Anforderungen an die Person, die die Abklärung durchführt.
VII. Abgleichung durch ein Zweitgutachten559
Wichtiges Erfordernis ist weiter, dass die Beurteilung der Situation nicht nur durch eine einzige Person erfolgt, sondern durch eine zweite, von der ersten unabhängige Beurteilung überprüft wird. Diese Zweitmeinung soll von einer dafür kompetenten Person (etwa einem weiteren Arzt) stammen.
558 Nationale Ethikkommission, Stellungnahme Nr. 13/2006, S. 5.
559 Nationale Ethikkommission, Stellungnahme Nr. 13/2006, S. 6.
4.7 Persönliche, mehrmalige Kontakte und intensive Gespräche sind unabdingbar. Eine Abklärung aufgrund einer einmaligen Begegnung oder auf dem Korrespondenzweg ist ausgeschlossen.
Die Feststellung der Urteilsfähigkeit bleibt auch bei sorgfältigster Abklärung von der subjektiven Wahrnehmung, den Werten, der Lebenserfahrung und der Gesprächsfähigkeit des Abklärenden abhängig. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die Person, welche die Abklärungen durchführt.
Es ist wesentlich, dass die Lebenssituation einer suizidwilligen Person erfasst und dokumentiert wird. Dazu gehören die Kenntnisse über das schwere, krankheitsbedingte Leiden, und Informationen über das psychosoziale Umfeld sowie die Lebensgeschichte, unter Berücksichtigung des Rechtes des Suizidwilligen auf Achtung der Privatsphäre. Dazu sind mehrmalige und persönliche Begegnungen und Gespräche unabdingbar. So kann garantiert werden, dass die Konstanz des Sterbewunsches über längere Zeit überprüft und bestätigt wird. Gleichzeitig ist aber darauf zu achten, dass die sorgfältige Abklärung die Leidenszeit nicht unnötig verlängert.
4.8 Eine unabhängige Zweitmeinung kommt zum gleichen Schluss.
Es ist wichtig, dass die Beurteilung der Situation nicht nur durch eine einzige Person erfolgt, sondern durch eine zweite, von der ersten unabhängige Beurteilung überprüft wird. Diese Zweitmeinung soll von einer dafür kompetenten Person stammen.
Zwar sind in den Überschriften Fußnoten zur Quelle angegeben, allerdings sind damit die umfänglichen inhaltlichen und in größeren Teilen sogar wörtlichen Übernahmen nicht ausgewiesen. Auch ist durch diese Fußnoten nicht gekennzeichnet, dass keine eigenen inhaltlichen Beiträge in den folgenden Abschnitten zu finden sind.
[37.] Cmg/Fragment 185 18 - Diskussion
Bearbeitet: 3. January 2013, 16:09 Klicken
Erstellt: 23. December 2012, 15:18 (TaBi) Cmg, Fragment, Gesichtet, NEK-CNE Stellungnahme 13 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung
Seite: 185, Zeilen: 18-23
Seite(n): 5, Zeilen: 34-37
Es muss dementsprechend eine Prüfung der augenblicklichen Situation dahingehend erfolgen, ob der Sterbewunsch bei geänderter Ausgangslage, sie [sic!] es durch bessere Schmerzmedikation etc. immer noch besteht. Bei der Frage, wie weit man gehen muss, um alternative Optionen (wie ärztliche Behandlung, Sozialhilfe, Therapie) nicht nur abzuklären, sondern auch auszuschöpfen, muss der Wunsch der sterbewilligen Person berücksichtigt werden. Die Situation muss daraufhin geprüft werden, ob sie auf anderem Weg zu Gunsten der Person verändert werden kann. Bei der Frage, wie weit man gehen muss, um alternative Optionen (wie ärztliche Behandlung, Sozialhilfe, Therapie) nicht nur abzuklären, sondern auch auszuschöpfen, muss der Wunsch der sterbewilligen Person berücksichtigt werden.
Erster Satz umformuliert. Komplette Übernahme des zweiten Satzes. Weiter unten im gleichen Absatz wird auf die NEK Bezug genommen, so daß der Eindruck entstehen muß, das Vorherige wurde selbst formuliert.
[38.] Cmg/Fragment 184 01 - Diskussion
Bearbeitet: 3. January 2013, 16:08 Klicken
Erstellt: 23. December 2012, 14:57 (TaBi) BauernOpfer, Cmg, Fragment, Gesichtet, NEK-CNE Stellungnahme 13 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop
Seite: 184, Zeilen: 1-12
Seite(n): 5, Zeilen: 1-2, 13-23
IV. Dauerhaft konstanter Sterbewunsch554
Wichtig ist ferner, dass der Sterbewunsch nicht aus einem Affekt oder aus einer absehbar vorübergehenden Krise entstanden ist.
Zudem aber sollte der Wunsch auch frei von äußerem Druck zustande gekommen sein. Als Beispiele hierfür können etwa der Druck von Seiten Angehöriger oder soziale Isolation angeführt werden. Genannt werden in diesem Kontext aber auch die Sorge, den Angehörigen „zur Last zu fallen“, finanzielle Engpässe, die bei der betroffenen Person auch Angst vor fehlender oder mangelnder Betreuung und Fürsorge entstehen lassen. Solche beispielhaft genannten Druckfaktoren dürfen für den Sterbewunsch nicht ausschlaggebend sein. Nicht zu vergessen ist hierbei aber auch, dass Druckfaktoren auch als subjektive Befürchtungen vorhanden sein können, ohne objektiv feststellbar zu sein. Diese Faktoren entfalten dennoch ihre Wirkung.
554 SAMW-Richtlinien vom 25. November 2004, S. 3.
4.4 Der Sterbewunsch ist dauerhaft und konstant. Er ist nicht aus einem Affekt oder aus einer absehbar vorübergehenden Krise entstanden.
[Z. 14-23]
4.5 Der Wunsch zum Suizid ist frei von äusserem Druck zustande gekommen.
Beispiele äusseren Druckes können sein: Druck von Seiten Angehöriger, soziale Isolation, den Angehörigen „Zur-Last-Fallen“, finanzielle Engpässe, die bei der betroffenen Person auch Angst vor fehlender oder mangelhafter Betreuung und Fürsorge entstehen lassen. Solche beispielhaft genannten Druckfaktoren dürfen für den Sterbewunsch nicht ausschlaggebend sein.
Wichtig ist, dabei im Auge zu behalten, dass Druckfaktoren auch als subjektive Befürchtungen vorhanden sein können, ohne objektiv feststellbar zu sein. Diese Faktoren entfalten dennoch ihre Wirkung.
Leicht abgewandelt aus einem anderen Text als dem in der Fußnote genannten übernommen.
[39.] Cmg/Fragment 183 01 - Diskussion
Bearbeitet: 3. January 2013, 13:57 Klicken
Erstellt: 3. January 2013, 04:18 (Sotho Tal Ker) Cmg, Fragment, Gesichtet, NEK-CNE Stellungnahme 13 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung
Seite: 183, Zeilen: 1-2
Seite(n): 4, Zeilen: -
Dabei wird der Begriff der „Krankheit“ weit verstanden und umfasst beispielsweise auch Leiden, die infolge von Unfall oder schwerer Behinderung entstehen. 3 Der Begriff der Krankheit wird in einem weiten Sinn verstanden. Er umfasst beispielsweise auch Leiden, die in Folge von Unfall oder schwerer Behinderung entstehen.
Fortsetzung des Fragments der Vorseite, hier wird die Fußnote in Haupttext verwandelt.
[40.] Cmg/Fragment 182 22 - Diskussion
Erstellt: 3. January 2013, 04:14 (Sotho Tal Ker) Cmg, Fragment, Gesichtet, NEK-CNE Stellungnahme 13 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung
Seite: 182, Zeilen: 22-32
Seite(n): 4, Zeilen: 23-31
Unter dem Aspekt des Schutzes des Lebens erscheint es als ethisch fragwürdig, institutionelle Suizidbeihilfe denjenigen Personen anzubieten bzw. an diese zu leisten, die mit ihrem Leben nicht zufrieden sind, aus philosophischer Überzeugung nicht an ihrem Leben hängen oder generell eine lebensverneinende Haltung haben. Berührt ist dabei die Autonomie des Einzelnen. Zwar ist sie ein zentraler Wert, dennoch aber nicht der einzige, der im Rahmen der organisierten Suizidbeihilfe Beachtung finden muss. Gerade in den Fällen von Sterbewünschen, die nicht-krankheitsbedingt sind, bilden der Schutz des Lebens und sozialethische Gründe eine Grenze. Wenn kein von der Deklaration des Willens unabhängiger, darstellbarer Grund vorliegt, muss für die Organisation der Aspekt der Fürsorge (im Sinn des Lebensschutzes) Vorrang haben. Deshalb sollen nur Personen begleitet werden, die krankheitsbedingt schwer leiden. Unter dem Aspekt des Schutzes des Lebens erscheint es als ethisch fragwürdig, organisierte Suizidbeihilfe an Personen zu leisten, die mit ihrem Leben nicht zufrieden sind, aus philosophischer Überzeugung nicht an ihrem Leben hängen, oder eine lebensverneinende Haltung haben. Autonomie ist ein zentraler Wert, aber für die organisierte Suizidbeihilfe nicht der Einzige. Der Schutz des Lebens und sozialethische Gründe bilden in nicht-krankheitsbedingten Fällen eine Grenze. Wenn kein von der Deklaration des Willens unabhängiger, darstellbarer Grund vorliegt, muss für die Organisation der Aspekt der Fürsorge (im Sinn des Lebensschutzes) Vorrang haben. Es sollen darum nur Personen in Frage kommen, die krankheitsbedingt3 schwer leiden.
3 Der Begriff der Krankheit wird in einem weiten Sinn verstanden. Er umfasst beispielsweise auch Leiden, die in Folge von Unfall oder schwerer Behinderung entstehen.
Ein Absatz, leicht umformuliert ohne Quellenangabe übernommen.
[41.] Cmg/Fragment 181 17 - Diskussion
Bearbeitet: 3. January 2013, 13:56 Klicken
Erstellt: 3. January 2013, 04:06 (Sotho Tal Ker) Cmg, Fragment, Gesichtet, NEK-CNE Stellungnahme 13 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung
Seite: 181, Zeilen: 17-25
Seite(n): 4, Zeilen: 7-13, 16-17
[42.] Cmg/Fragment 205 02 - Diskussion
Bearbeitet: 3. January 2013, 12:44 Klicken
Erstellt: 23. December 2012, 13:59 (TaBi) BauernOpfer, Cmg, EKD 2008, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop
Seite: 205, Zeilen: 02-08
Quelle: EKD 2008
Seite(n): 21, Zeilen: 12-19
Im März 2008 sorgte die Durchführung einer Sterbebegleitung mittels eines mit Helium gefüllten Ballons, der zum Erstickungstod des Suizidwilligen führt, für Schlagzeilen. Das Motiv für diese Praxis liegt darin, die Suizidbeihilfe von der ärztlichen Verschreibung eines todbringenden Medikaments unabhängig zu machen. Hierdurch kann umgangen werden, dass ein Arzt zugezogen werden muss. Wie bereits dargestellt wäre dieser zur Abklärung der Konstanz des Suizidwunsches verpflichtet, was gerade bei Personen aus dem Ausland mit großem Aufwand verbunden ist.592
592 EKD, Heft 97, 2008.
Im März 2008 sorgte eine Sterbehilfeorganisation für Schlagzeilen, die sich auf die Suizidbeihilfe bei Personen aus dem Ausland spezialisiert hat. Sie leistete Suizidbeihilfe mittels eines mit Helium gefüllten Ballons, der zum Erstickungstod des Suizidwilligen führt. Das Motiv für diese Praxis liegt darin, die Suizidbeihilfe von der ärztlichen Verschreibung eines todbringenden Mittels unabhängig zu machen, bei der der Arzt zur Abklärung der Konstanz des Suizidwunsches verpflichtet ist, was bei Personen aus dem Ausland mit großem Aufwand verbunden ist.
Am Ende des Absatzes steht eine Fußnote mit Verweis auf die Vorlage, allerdings ohne Seitenzahl. Auch geht aus diesem Verweis nicht hervor, dass der gesamte Absatz inhaltlich gleich, in der Formulierung leicht variiert so aus der Quelle entnommen wurde.
(TaBi), Klicken
[43.] Cmg/Fragment 252 03 - Diskussion
Bearbeitet: 3. January 2013, 11:46 Klicken
Erstellt: 3. January 2013, 05:10 (Sotho Tal Ker) Cmg, Fragment, Gesichtet, NEK-CNE Stellungnahme 9 2005, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung
Seite: 252, Zeilen: 3-12
Quelle: NEK-CNE Stellungnahme 9 2005
Seite(n): 70, Zeilen: 13-26
Da es im Rahmen der Zulässigkeit der Suizidhilfeorganisationen nicht um die Suizidbeihilfe durch nahe Bezugspersonen, sondern um ein allgemeines Angebot an fremde Menschen geht, müssen hier spezielle Regeln getroffen werden. Es liegt in der Natur ihrer Mission, dass solche Organisationen dahin tendieren können, von den beiden Polen – Lebenshilfe einerseits und Respekt der Autonomie eines Suizidwilligen andererseits – den zweiten Pol, die Selbstbestimmung, zum Leitmotiv ihrer Aktivitäten zu machen. Wichtig ist es deshalb, dass auch die Lebenshilfe ausreichend sichergestellt wird. Dass die selbst gesetzten Maßstäbe der Organisationen hierzu nicht allein ausreichen, ist schnell klar, ist doch keine Sanktionsmöglichkeit gegeben. Der Ruf nach einer staatlichen Aufsicht ist somit verständlich. Es geht im Fall der Sterbehilfeorganisationen auch nicht um die Suizidbeihilfe durch nahe Bezugspersonen, sondern um ein allgemeines Angebot an fremde Menschen. Es liegt in der Natur ihrer Mission, dass solche Organisationen dahin tendieren können, von den beiden Polen – Lebenshilfe einerseits und Respektierung der Autonomie eines Suizidwilligen andererseits – den zweiten Pol, die Selbstbestimmung, zum Leitmotiv ihrer Aktivitäten zu machen. Daher bedarf es rechtlicher Vorgaben, die sicherstellen, dass der erste Pol ausreichend Berücksichtigung erfährt. Die selbst gegebenen Regeln von Sterbehilfeorganisationen reichen diesbezüglich nicht aus, da Verletzungen dieser Regeln durch die Sterbehilfeorganisationen selbst – solche sollen tatsächlich vorgekommen sein – rechtlich nicht einklagbar und sanktionierbar sind. Das Gebot der Fürsorge für suizidgefährdete Menschen erfordert daher eine Ergänzung des geltenden Rechts, welche diese Organisationen einer staatlichen Aufsicht unterstellt.
Leicht umformulierte Übernahme ohne Quellenangabe
(Sotho Tal Ker), Klicken
[44.] Cmg/Fragment 185 06 - Diskussion
Bearbeitet: 3. January 2013, 03:03 Sotho Tal Ker
Erstellt: 23. December 2012, 14:27 (TaBi) BauernOpfer, Cmg, Fragment, Gesichtet, NEK-CNE Stellungnahme 13 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop
Seite: 185, Zeilen: 6-13
Seite(n): 5, Zeilen: 24-30
2. Die Problematik des Paarsuizids556
Die Abklärung, ob die Entscheidung frei von äußerem Druck zustande gekommen ist, kann allein im individuellen Gespräch, d.h. ohne Beisein von Angehörigen oder Dritten, von denen eine mögliche Beeinflussung ausgehen kann, vollzogen werden. Dies schließt aber auch eine gemeinsame Abklärung im Rahmen des gemeinsamen Sterbewunsches von zwei oder mehreren Personen aus, die gemeinsam Suizid begehen möchten (z.B. Paarsuizide). Gerade diese Konstellation birgt das Risiko, dass die Initiative nicht von beiden Partnern gleichermaßen ausgeht und der Entschluss für den einen der Partner nicht frei zustande kommt.
556 Nationale Ethikkommission, Sorgfaltskriterien im Umgang mit der Sterbehilfe, Stellungnahme Nr. 13/2006, S. 5.
Die Abklärung, ob die Entscheidung frei von äusserem Druck zustande gekommen ist, verlangt zwingend das individuelle Gespräch, ohne Beisein von Angehörigen oder Dritten, von denen eine mögliche Beeinflussung ausgehen könnte. Dies schliesst eine gemeinsame Abklärung von zwei oder mehreren Personen aus, die gemeinsam Suizid begehen möchten (z.B. Paarsuizide). Denn dort ist das Risiko hoch, dass die Initiative nicht von beiden Partnern gleichermassen ausgeht und der Entschluss für den einen der Partner nicht frei zustande kommt.
Leicht abgewandelt mit einem Quellenbeleg (Fußnote) an der Überschrift zu dieser Passage. Der Umfang der teils wörtlicher Übernahme wird nicht gekennzeichnet.
[45.] Cmg/Fragment 184 17 - Diskussion
Bearbeitet: 3. January 2013, 03:02 Sotho Tal Ker
Erstellt: 23. December 2012, 15:02 (TaBi) Cmg, Fragment, Gesichtet, NEK-CNE Stellungnahme 13 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung
Seite: 184, Zeilen: 17-25
Seite(n): 5, Zeilen: 4-12
Denn gerade Zeit kann die Lebenslage, in der ein Sterbewunsch entsteht, verändern. Auch die Endgültigkeit des Sterbewunsches ist davon abhängig, dass er im Hinblick auf die Gesamtsituation genügend reflektiert ist. Hierzu ist ausreichend (Bedenk-) Zeit erforderlich. Es versteht sich von allein, dass es nicht möglich ist, für die Frage, ab wann ein Sterbewunsch als „konstant“ gilt, ein objektives Zeitmaß vorzugeben. In diesem Zusammenhang ist einerseits wichtig, ob sich die Lebenslage aus Sicht der abklärenden Person absehbar wesentlich verändern und sich damit der Sterbewunsch verringern kann. Dazu soll auch die Gesamtsituation ausreichend Berücksichtigung finden. Der Faktor Zeit kann die Lebenslage, in der ein Sterbewunsch entsteht, verändern. Zudem ist die Endgültigkeit des Sterbewunsches davon abhängig, dass er im Hinblick auf die Gesamtsituation genügend reflektiert ist. Dies bedarf ausreichender Zeit („Bedenkzeit“). Es ist allerdings nicht möglich, ein objektives Zeitmass anzugeben, bis ein Sterbewunsch als „konstant“ gelten kann. Wie viel Zeit eingeräumt werden muss, soll einerseits davon abhängen, ob sich die Lebenslage aus Sicht der abklärenden Person absehbar wesentlich verändern und sich damit der Sterbewunsch verringern kann. Andererseits soll in die Beurteilung der nötigen Zeitspanne auch einfliessen, ob die Gesamtsituation genügend bedacht werden konnte.
[46.] Cmg/Fragment 009 03 - Diskussion
Bearbeitet: 3. January 2013, 02:48 Sotho Tal Ker
Erstellt: 24. December 2012, 14:57 (TaBi) BauernOpfer, Cmg, Fragment, Gesichtet, NEK-CNE Stellungnahme 13 2006, SMWFragment, Schutzlevel sysop
[47.] Cmg/Fragment 023 07 - Diskussion
Bearbeitet: 2. January 2013, 23:34 WiseWoman
Erstellt: 25. December 2012, 19:58 (SleepyHollow02) Cmg, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Sterbehilfe 2009
Seite: 023, Zeilen: 07-11
Entgegen früherer Ansichten ist die indirekte Sterbehilfe aus medizinischer Sicht in der Praxis selten, weil korrekt eingesetzte Opiate (z. B. Morphium) oder Benzodiazepine das Sterben (nicht wie vormals gedacht) in der Regel nicht verkürzen, sondern sogar leicht verlängern. Die juristische Diskussion zu diesem Thema erscheint deshalb manchen Palliativmedizinern als eher akademische Debatte. Aus medizinischer Sicht ist die „indirekte Sterbehilfe“ in der Praxis sehr selten, weil korrekt eingesetzte Opiate (z. B. Morphium) oder Benzodiazepine das Sterben entgegen früheren Ansichten in der Regel nicht verkürzen, sondern sogar leicht verlängern. Die juristische Diskussion zu diesem Thema erscheint deshalb manchen Palliativmedizinern als eher akademische Debatte.
[48.] Cmg/Fragment 007 22 - Diskussion
Bearbeitet: 29. December 2012, 02:46 Hindemith
Erstellt: 27. December 2012, 23:31 (SleepyHollow02) BauernOpfer, Cmg, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Zimmermann-Acklin 2004
Seite: 007, Zeilen: 22-28
Quelle: Zimmermann-Acklin 2004
Seite(n): 31, Zeilen: r.Sp.: 24ff
Praxis, Meinungen, Rechtsprechung und gesetzliche Regelungen gehen in der Beantwortung dieser Punkte in Europa weit auseinander. Im Disput der Überzeugungen berufen sich die einen auf das Selbstbestimmungsrecht des Menschen und dessen Freiheit, über das eigene Leben verfügen zu dürfen, während die anderen den gesellschaftlichen Lebensschutz gefährdet sehen und auf die Bedeutung der Einhaltung des Tötungsverbots für das menschliche Zusammenleben verweisen.22
22 Zimmermann-Acklin, Aus Politik und Zeitgeschichte (Beilage zur Wochenzeitung „Das Parlament“), B 23-24/2004, 31-38.
Praxis, Meinungen, Rechtsprechung und gesetzliche Regelungen gehen in der Beantwortung dieser Fragen in Europa weit auseinander, wie die Kommentare zur Einführung der neuen gesetzlichen Sterbehilferegelungen in den Niederlanden und in Belgien 2002 gezeigt haben.4 Im Disput der Überzeugungen berufen sich die einen auf das Selbstbestimmungsrecht des Menschen und dessen Freiheit, über das eigene Leben verfügen zu dürfen, während die anderen den gesellschaftlichen Lebensschutz gefährdet sehen und auf die Bedeutung der Einhaltung des Tötungsverbots für das menschliche Zusammenleben verweisen.
4 Vgl. Jan Jans, „Sterbehilfe“ in den Niederlanden und Belgien. Rechtslage, Kirchen und ethische Diskussion, in: Zeitschrift für evangelische Ethik, 46 (2002), S. 283–300.
Quelle ist in Fn. 22 genannt, allerdings mit sehr ungenauer Fundstelle (31-38). Die wortlautnahe Übernahme wird nicht ersichtlich, auch ist deren Länge dem Leser nicht klar.
[49.] Cmg/Fragment 143 17 - Diskussion
Bearbeitet: 29. December 2012, 02:45 Hindemith
Erstellt: 27. December 2012, 23:36 (SleepyHollow02) BauernOpfer, Cmg, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Zimmermann-Acklin 2004
Seite: 143, Zeilen: 17-24
Seite(n): 31, Zeilen: r.Sp.: 10 ff
Was heißt würdig sterben genau, was selbstbestimmt, wie ist mit Situationen umzugehen, in denen die Selbstkontrolle zu entgleiten droht oder – bei schwer dementen oder komatösen Patienten – bereits unwiederbringlich verloren ist? Inwieweit vermag palliative Pflege tatsächlich Krisensituationen aufzufangen und ein Sterben in Würde zu ermöglichen? Wie weit soll eine Schmerz- oder Symptomtherapie gehen, die mit Wahrscheinlichkeit lebensverkürzenden Einfluss hat? Darf ein Arzt oder ein Angehöriger eines Patienten auch Beihilfe zum Suizid leisten, dessen Leben auf Verlangen oder aus Mitleid beenden?454
454 Zimmermann-Acklin, B 23-24/2004, 31-38.
Was heißt würdig sterben genau, was selbstbestimmt, wie ist mit Situationen umzugehen, in denen die Selbstkontrolle zu entgleiten droht oder – wie bei schwer dementen oder komatösen Patienten – bereits unwiederbringlich verloren ist? Inwieweit vermag palliative care (schmerzlindernde Fürsorge) tatsächlich Krisensituationen aufzufangen und ein Sterben in Würde zu ermöglichen? Wie weit soll eine Schmerz- oder Symptomtherapie gehen, die mit Wahrscheinlichkeit lebensverkürzenden Einfluss hat? Darf ein Arzt oder ein Angehöriger eines Patienten auch Beihilfe zum Suizid leisten, dessen Leben auf Verlangen oder aus Mitleid beenden?
Quelle ist in Fn. 454 genannt, wenn auch mit ungenauer Fundstellenangabe (31-38). Die wortlautnahe Übernahme ist nicht ersichtlich, auch ist deren Länge dem Leser nicht klar.
[50.] Cmg/Fragment 152 01 - Diskussion
Bearbeitet: 28. December 2012, 11:05 Guckar
Erstellt: 24. December 2012, 13:12 (TaBi) BauernOpfer, Bundesrat 2008, Cmg, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop
Seite: 152, Zeilen: 01-02
Seite(n): 217, Zeilen: 79-88
[Die Organisationen erheben Mitgliedsbeiträge als Ausgleich für ihre Dienstleistungen. Es kann ein gewisser Erwartungsdruck der Umwelt gegenüber alten und kranken Menschen entstehen, sich an eine Sterbehilfeorganisation wenden zu] müssen, um ihrer Umwelt „nicht mehr zur Last zu fallen“. Beispiele aus dem Ausland belegen dies in erschreckendem Ausmaß.478
478 Mackenroth, Bundesrat Stenographischer Bericht, 4. Juli 2008, 217C.
Ich erkenne ebenfalls die hier bereits beschworene Gefahr der Kommerzialisierung von Selbsttötungen; denn diese Organisationen erheben Mitgliedsbeiträge, fordern Gegenleistungen für ihre „Leistungen“. Es kann ein gewisser Erwartungsdruck der Umwelt gegenüber alten und kranken Menschen entstehen, sich an eine Sterbehilfeorganisation wenden zu müssen, um ihrer Umwelt „nicht mehr zur Last zu fallen“. Beispiele aus dem Ausland belegen dies in erschreckendem Ausmaß.
Leicht abgewandelter erster Satz, zwei Sätze identisch übernommen ohne als Zitat zu kennzeichnen.
Siehe auch Cmg/Fragment_151_24
[51.] Cmg/Fragment 151 24 - Diskussion
Bearbeitet: 28. December 2012, 11:04 Guckar
Erstellt: 23. December 2012, 19:19 (TaBi) BauernOpfer, Bundesrat 2008, Cmg, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop
Seite: 151, Zeilen: 24-26
Die Organisationen erheben Mitgliedsbeiträge als Ausgleich für ihre Dienstleistungen. Es kann ein gewisser Erwartungsdruck der Umwelt gegenüber alten und kranken Menschen entstehen, sich an eine Sterbehilfeorganisation wenden zu [müssen, um ihrer Umwelt „nicht mehr zur Last zu fallen“. Beispiele aus dem Ausland belegen dies in erschreckendem Ausmaß.478]
Siehe auch Cmg/Fragment_152_01
[52.] Cmg/Fragment 005 10 - Diskussion
Erstellt: 24. December 2012, 14:26 (TaBi) BauernOpfer, Bundesrat 2008, Cmg, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop
Seite: 005, Zeilen: 10-17
Seite(n): 217, Zeilen: 58-78
Unsere Gesellschaft wird immer älter. Der Altersquotient, das Verhältnis von Personen im Rentenalter zu Personen im erwerbsfähigen Alter, betrug 2005 noch etwa 32%. Im Jahre 2030 wird er Schätzungen zufolge bei 50 bis 52 % liegen. Damit wird naturgemäß zugleich der Kreis derjenigen größer, die sich, weil sie krank, einsam oder des Lebens müde sind, mit Fragen des Lebensendes beschäftigen. Gleichzeitig wächst das Wissen, dass sich auch in Deutschland bereits so genannte Sterbehilfeorganisationen etabliert haben, die sogar jungen oder eben nicht unheilbar oder psychisch erkrankten Menschen eine angeblich leichte Selbsttötungsmöglichkeit versprechen.13
13 Mackenroth, Bundesrat Stenographischer Bericht, 4. Juli 2008, S. 217B.
Unsere Gesellschaft wird immer älter. Der Altersquotient, also das Verhältnis von Personen im Rentenalter zu Personen im erwerbsfähigen Alter, betrug 2005 noch etwa 32 %. Im Jahre 2030 wird er bei 50 bis 52 % liegen. Damit wird naturgemäß zugleich der Kreis derjenigen größer, die sich, weil sie krank, einsam oder des Lebens müde sind, mit Fragen des Lebensendes beschäftigen.
Sie alle wissen, dass sich auch in Deutschland bereits sogenannte Sterbehilfeorganisationen etabliert haben. Sie versprechen der breiten Masse der Bevölkerung die schnelle und effiziente Möglichkeit eines Freitodes. Im Vordergrund steht dabei kein zuverlässiges und kontrolliertes Beratungsangebot mit lebensbejahender Perspektive, sondern allein die Abwicklung eines bereits gefassten Selbsttötungsentschlusses. Diese Organisationen versprechen sogar jungen oder eben nicht unheilbar oder psychisch erkrankten Menschen eine angeblich leichte Selbsttötungsmöglichkeit.
[53.] Cmg/Fragment 244 26 - Diskussion
Bearbeitet: 28. December 2012, 10:32 SleepyHollow02
Erstellt: 26. December 2012, 20:40 (SleepyHollow02) Bundesrat 2008b, Cmg, Fragment, Gesichtet, KomplettPlagiat, SMWFragment, Schutzlevel sysop
[54.] Cmg/Fragment 246 01 - Diskussion
Bearbeitet: 28. December 2012, 10:15 Hindemith
Erstellt: 26. December 2012, 21:15 (SleepyHollow02) Bundesrat 2008b, Cmg, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung
Seite: 246, Zeilen: 01-15
Seite(n): 8, 9, Zeilen: 8: letzte 2 Zeilen; 9: 1ff
Auffällig ist gerade im direkten Vergleich zum Entwurf aus 2006, dass ein Verhalten mit Strafe bedroht ist, das weit im Vorfeld denkbarer Rechtsgutsverletzungen angesiedelt ist. Hinzu kommt, dass es in den tatbestandsrelevanten Fällen weniger auf die Höhe der Strafe ankommen wird, als auf die Existenz des strafbewehrten Verbots. Es ermöglicht namentlich auch Maßnahmen der Sicherheitsbehörden.
d) Tätigkeit des Führungspersonals
Abs. 2 stellt die Tätigkeit des Führungspersonals von Suizidbeihilfe-Organisationen unter Strafe. In diesen Personenkreis fallen dabei sowohl Mitglieder als auch Nichtmitglieder der Organisation, sofern sie auf die Organisationsstruktur, Zielsetzung oder die konkreten Planungen usw. bestimmenden Einfluss haben.
Aus der Pönalisierung nur des Führungspersonals ergibt sich zugleich – ausweislich der Begründung –, dass die Strafdrohung nicht etwa das „einfache", Beitrag zahlende Mitglied einschlägiger Vereine erfasst, und zwar auch nicht in Form der Beihilfe (§ 27 StGB). Denn in Abs. 2 werden bewusst nur ausgewählte, zur Täterschaft verselbstständigte Beihilfehandlungen unter Strafe gestellt.
Bei der Bemessung der Strafandrohung berücksichtigt der Entwurf, dass ein Verhalten mit Strafe bedroht wird, das weit im Vorfeld denkbarer Rechtsguts-
verletzungen angesiedelt ist. Hinzu kommt, dass es in den tatbestandsrelevanten Fällen weniger auf die Höhe der Strafe ankommen wird, als auf die Existenz des strafbewehrten Verbots (dazu schon A. Allgemeines, Ziffer I). Es ermöglicht namentlich auch Maßnahmen der Sicherheitsbehörden.
Eine Bezugnahme auf die Quelle erfolgt immerhin andeutungsweise durch den Einschub "ausweislich der Begründung". Damit ist die fast wörtliche Übernahme, die bereits auf Seite 244 beginnt, aber nicht ersichtlich. Außerdem bezieht sich dieser Einschub nur auf den letzten hier dokumentierten Abschnitt.
[55.] Cmg/Fragment 245 02 - Diskussion
Bearbeitet: 28. December 2012, 10:00 Hindemith
Erstellt: 26. December 2012, 20:49 (SleepyHollow02) Bundesrat 2008b, Cmg, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung
[56.] Cmg/Fragment 138 02 - Diskussion
Bearbeitet: 28. December 2012, 09:20 SleepyHollow02
Erstellt: 27. December 2012, 14:32 (SleepyHollow02) Cmg, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Suizid 2008
Seite: 138, Zeilen: 02-19
Quelle: Wikipedia Suizid 2008
[57.] Cmg/Fragment 122 15 - Diskussion
Bearbeitet: 28. December 2012, 02:01 Hindemith
Erstellt: 27. December 2012, 14:51 (SleepyHollow02) Cmg, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Wikipedia Suizid 2008
Seite: 122, Zeilen: 15-18
Der Suizid ist als Ausdruck des Selbstbestimmungsrechts straffrei, ebenso die Teilnahme hieran (Beihilfe und Anstiftung). Die Verleitung eines Schuldunfähigen oder die „Anstiftung“ mittels einer Täuschung kann jedoch – wie bereits angesprochen – Tötung (des Suizidenten) in mittelbarer Täterschaft (§ 25 Abs. 1 Alt. 2 StGB) sein. Der Suizidversuch ist in Deutschland als Ausdruck des Selbstbestimmungsrechts straffrei, ebenso die Teilnahme (Beihilfe und Anstiftung) . Die Verleitung eines Schuldunfähigen oder die „Anstiftung“ mittels einer Täuschung kann jedoch Tötung (des Suizidenten) in mittelbarer Täterschaft (§ 25 Abs. 1 Alt. 2 StGB) sein: [...]
Ein Quellenverweis fehlt. Der hier dokumentierte Abschnitt trägt in der Dissertation den Titel "III Zwischenergebnis"
[58.] Cmg/Fragment 192 17 - Diskussion
Bearbeitet: 28. December 2012, 01:32 Hindemith
Erstellt: 27. December 2012, 22:48 (SleepyHollow02) Cmg, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zimmermann-Acklin 2004
Seite: 192, Zeilen: 17-21
Seite(n): 37, Zeilen: r.Sp.: 1ff
[59.] Cmg/Fragment 129 07 - Diskussion
Bearbeitet: 28. December 2012, 00:53 Hindemith
Erstellt: 27. December 2012, 23:01 (SleepyHollow02) Cmg, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung, Zimmermann-Acklin 2004
Seite: 129, Zeilen: 07-11
Seite(n): 32, Zeilen: r.Sp.: 2ff
Denn während Onkologen ihre Tumorpatienten in der Regel über Monate persönlich begleiten, sehen Intensivmediziner ihre Patienten im Durchschnitt bis zu jeden zweiten Tag und sind vor allem auf den Kontakt mit den Angehörigen angewiesen. Allgemeinmediziner wie Hausärzte sind meist vertraut mit einer familiären Krankheitshistorie. Während Onkologen ihre Tumorpatienten in der Regel über Monate persönlich begleiten, sehen Intensivmediziner ihre Patienten im Durchschnitt zwei bis vier Tage und sind vor allem auf den Kontakt mit den Angehörigen angewiesen; während Hausärzt/innen meist mit den familiären Verhältnissen ihrer Patienten vertraut sind, lernen Geriater ihre Patient/innen nicht selten erst in einem fortgeschrittenen Stadium der Demenz kennen.
[60.] Cmg/Fragment 187 09 - Diskussion
Bearbeitet: 27. December 2012, 23:11 Hindemith
Erstellt: 23. December 2012, 16:09 (TaBi) BauernOpfer, Cmg, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Schwarzenegger 2007
Seite: 187, Zeilen: 09-12
Seite(n): 845, Zeilen: 40-46 links
Sie bieten die beste Gewähr dafür, dass die Entscheidung für eine Suizidbeihilfe nur nach einer sorgfältigen Prüfung des Einzelfalles getroffen wird, unterstehen sie doch besonderen straf–, zivil– und gesundheitsrechtlichen Pflichten und Sanktionen. Ärzte bieten die beste Gewähr dafür, dass die Entscheidung für eine Suizidbeihilfe nur nach einer sorgfältigen Prüfung des Einzelfalles getroffen wird, unterstehen sie doch besonderen straf-, zivil- und gesundheitsrechtlichen Pflichten und Sanktionen.
[61.] Cmg/Fragment 097 22 - Diskussion
Bearbeitet: 27. December 2012, 23:00 Guckar
Erstellt: 23. December 2012, 12:53 (TaBi) Cmg, Dreier 2007, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Verschleierung
Seite: 97, Zeilen: 22-25
Quelle: Dreier 2007
Seite(n): 319, Zeilen: 21-27
Zur grundrechtlichen Verortung der Selbsttötung begreift man die Suizidhandlung als „negative“ Freiheit des Lebensrechts, gleichsam als Lebensbeendigungsrecht. Doch kann man hier mit guten Gründen bezweifeln, dass zur Grundrechtsausübung auch die Auslöschung des personalen Grundrechtsträgers gehört. Zur grundrechtlichen Verortung der Selbsttötung stellt man teilweise auf das Lebensrecht des Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG ab und begreift die Suizidhandlung als „negative“ Freiheit des Lebensrechts134, gleichsam als Lebensbeendigungsrecht. Doch kann man hier mit guten Gründen fragen, ob zur Grundrechtsausübung auch die Auslöschung des personalen Grundrechtssubstrats gehört.
134 So insb. U. Fink, Selbstbestimmung und Selbsttötung, 1992, S. 82 ff. u. ö.; auch B. Pieroth/B. Schlink, Grundrechte. Staatsrecht II, 21. Aufl. 2005, Rn. 392; dagegen die überwiegende Meinung: vgl. J. Hellermann, Die sogenannte negative Seite der Grundrechte, 1993, S. 33 f. m. w. N. – Ausführlich, wenn auch wenig übersichtlich zur Frage F. Günzel, Das Recht auf Selbsttötung, seine Schranken und die strafrechtlichen Konsequenzen, 2000, S. 19 ff.
[62.] Cmg/Fragment 187 01 - Diskussion
Bearbeitet: 27. December 2012, 22:49 Guckar
Erstellt: 23. December 2012, 15:55 (TaBi) BauernOpfer, Cmg, Fragment, Gesichtet, SMWFragment, Schutzlevel sysop, Schwarzenegger 2007
Seite: 187, Zeilen: 01-09
Seite(n): 845, Zeilen: 18-32 links
Um sicherzustellen, dass nur solche Personen bei ihrem Freitod begleitet werden, die urteilsfähig sind und sich in Kenntnis ihres Zustandes und der alternativen Möglichkeiten sowie frei von äußerem Druck zu diesem Schritt entscheiden, muss folglich ein verlässliches Kontrollsystem eingerichtet werden. In der Schweiz wird dies schon mit der Rezeptpflicht für Natrium-Pentobarbital, die das Heilmittel- und Betäubungsmittelrecht vorsieht, sichergestellt. Der Staat garantiert zudem, dass die erforderliche Kontrolle stattfindet. Da in der institutionellen Suizidbeihilfe praktisch ausschließlich dieses Betäubungsmittel zum Einsatz kommt, werden auch die Ärzte ganz zentral in den Entscheidungsprozess eingebunden. Um sicherzustellen, dass nur solchen Personen Natrium-Pentobarbital zur Selbsttötung abgegeben wird, die urteilsfähig sind und sich in Kenntnis ihres Zustandes und der alternativen Möglichkeiten sowie frei von äusserem Druck zu diesem Schritt entscheiden, muss folglich ein verlässliches Kontrollsystem eingerichtet werden. Mit der Rezeptpflicht für Natrium-Pentobarbital, die das Heilmittel- und Betäubungsmittelrecht vorsieht, garantiert der Staat, dass die erforderliche Kontrolle stattfindet. Da in der organisierten Suizidbeihilfe praktisch ausschliesslich dieses Betäubungsmittel zum Einsatz kommt, werden die Ärzte ganz zentral in den Entscheidungsprozess eingebunden.
Leichte Abwandlung, Quellenangabe als Fußnote am Ende des (noch weitergehenden) Absatzes.
Von „https://vroniplag.wikia.org/de/wiki/Cmg/Fragmente/Gesichtet_s?oldid=113141“

References: BGH 
 BGH 
 BGH 
 Art. 1
 Art. 1
 Art. 1
 Art. 2
 Art. 24
 Art. 10
 Art. 9
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 2