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Timestamp: 2020-08-09 08:22:50+00:00

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Grundstücksveräußerung und Bebauung: So vermeiden Sie Fa ... / 2 Gestaltungsempfehlungen
Die Finanzverwaltung vertritt schon seit längerer Zeit die Auffassung, dass bei sog. Bauträgermodellen eine einheitliche Leistung anzunehmen ist, die in der Veräußerung des Grundstücks und der Ausführung von Bau- bzw. Sanierungsleistungen besteht und insgesamt nach § 4 Nr. 9 Buchst. a UStG umsatzsteuerfrei ist. Der leistende Unternehmer hat insoweit kein Recht auf Vorsteuera...mehr
Frotscher/Drüen, GewStG § 14a Steuererklärungspflicht / 3.2 Erklärungspflichtiger
Rz. 11 Nach § 14a S. 1 GewStG ist zur Abgabe der GewSt- und der Zerlegungserklärung der Steuerschuldner verpflichtet. Die Steuerschuldnerschaft bestimmt sich nach § 5 GewStG. Als Unternehmer gilt danach der, für dessen Rechnung das Gewerbe betrieben wird. Ist die Tätigkeit einer Personengesellschaft Gewerbebetrieb, ist Steuerschuldner die Gesellschaft. Ist der Steuerschuldne...mehr
Gewerbesteuererklärung 2018 - Anlage EMU / 1.5 Zeile 9
Diese Zeile enthält weitere Fälle, in denen der Gewerbeverlust beim Übergang auf einen anderen Steuerpflichtigen erhalten bleibt. Einzutragen ist der anteilig auf den einzelnen Mitunternehmer entfallende Teil des Gewerbeverlustes. Der Gewerbeverlust einschließlich Verlustvortrag bleibt abzugsfähig, wenn der Betrieb einer Personengesellschaft in eine andere Personengesellschaf...mehr
Werkleistung/Werklieferung / 1 Allgemeines
Das Umsatzsteuergesetz kennt nur Lieferungen und sonstige Leistungen als steuerbare Leistungen i. S. v. § 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG. Einheitliche Leistungen, die sowohl Elemente von Lieferungen als auch von sonstigen Leistungen enthalten, müssen für die korrekte umsatzsteuerliche Erfassung entweder den Lieferungen oder den sonstigen Leistungen zugeordnet werden. Auswirkungen ergeb...mehr
Tausch/tauschähnlicher Umsatz / 1.2 Definition tauschähnlicher Umsatz
Ein tauschähnlicher Umsatz liegt nach § 3 Abs. 12 Satz 2 UStG dann vor, wenn die Gegenleistung für eine sonstige Leistung in einer Lieferung oder einer sonstigen Leistung besteht. Ein tauschähnlicher Umsatz ergibt sich aber auch, wenn das Entgelt für eine Lieferung in einer sonstigen Leistung besteht. Erfolgt im Rahmen eines solchen tauschähnlichen Umsatzes auch noch eine Zu...mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG § 3 Abs. 4 [Werklieferung ... / 9 Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers
Rz. 73 Führt ein im Ausland ansässiger Unternehmer eine steuerpflichtige Werklieferung aus, deren Ort gem. § 3 Abs. 7 S. 1 UStG im Inland liegt (Rz. 47), ist die für diesen Umsatz geschuldete USt unter den Voraussetzungen des § 13b Abs. 2 Nr. 1 i. V. m. Abs. 5 S. 1 UStG vom Leistungsempfänger einzubehalten und an das für ihn zuständige FA abzuführen (§ 13b UStG Rz. 29ff.).mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG § 18 Abs. 4a bis 7 Besteu ... / 1.1 Leistungsempfänger ist Steuerschuldner (§ 18 Abs. 4a UStG)
Rz. 1 Tätigt ein Unternehmer einen innergemeinschaftlichen Erwerb nach § 1 Abs. 1 Nr. 5 UStG, schuldet er die Steuer als Leistungsempfänger nach § 13b Abs. 5 UStG oder als letzter Abnehmer in einem innergemeinschaftlichen Dreiecksgeschäft nach § 25b Abs. 2 UStG, hat er auch dann eine Voranmeldung und eine Jahreserklärung abzugeben, wenn er ausschließlich USt für diese Umsätz...mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG § 3 Abs. 4 [Werklieferung ... / 3.1 Allgemeines
Rz. 6 Eine Werklieferung ist eine einheitliche, aus Liefer- und Dienstleistungselementen bestehende Leistung, bei der der Unternehmer die Be- oder Verarbeitung eines nicht ihm (dem Leistenden) gehörenden Gegenstands übernommen hat. Voraussetzung ist, dass er hierbei selbst beschaffte Stoffe verwendet, die nicht nur Zutaten oder sonstige Nebensachen darstellen. Die Werklieferu...mehr
Scheinunternehmen / 1.2.2 Scheinunternehmen und Reverse-Charge-Verfahren
Ein Problem ergibt sich für einen Leistungsempfänger auch dann, wenn er eine Leistung erhält, die dem Grunde nach dem Reverse-Charge-Verfahren nach § 13b UStG unterliegt. Das Reverse-Charge-Verfahren setzt regelmäßig voraus, dass der leistende Unternehmer eine in § 13b Abs. 1 und Abs. 2 UStG aufgeführte Leistung in Deutschland steuerbar und steuerpflichtig ausführt und der L...mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG § 18 Abs. 1 bis 4 Besteue ... / 3.4 Das Ausfüllen des Steuererklärungsvordrucks
Rz. 67 Der Unternehmer hat die Steuer für den Besteuerungszeitraum selbst zu berechnen. Dabei ist der jeweils zutreffende Vordruck zu verwenden (Rz. 62). Als wichtige Ausfüllhilfe hat sich – auch bei Übermittlung auf elektronischem Weg – die Anleitung des BMF (offizielle Vordruckbezeichnung "USt 2E"; zu beziehen in allen Personenfinanzämtern) erwiesen. Dabei gilt es zu beach...mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG § 18 Abs. 1 bis 4 Besteue ... / 2.7 Das Ausfüllen des Voranmeldungsvordrucks
Rz. 35 Der Unternehmer hat die Steuer für den Voranmeldungszeitraum selbst zu berechnen. Dabei ist der jeweils zutreffende Vordruck zu verwenden (Rz. 28). Als wichtige Ausfüllhilfe – auch für das Ausfüllen der auf elektronischem Wege zu übermittelnden Vordrucke – hat sich die Anleitung des BMF lt. Vordruck USt 1E bewährt. Rz. 36 Ab 2010 haben sich wesentliche Änderungen des U...mehr
Reihengeschäfte – Fehlerpotenzial mit großer Wirkung / 3.3 Lösung
Sowohl M als auch H sind Unternehmer nach § 2 Abs. 1 UStG, da sie selbstständig, nachhaltig und mit Einnahmeerzielungsabsicht Umsätze tätigen. Beide Unternehmer werden im Rahmen ihres Unternehmens und auch gegen Entgelt tätig. Im vorliegenden Fall handelt es sich nicht um ein Reihengeschäft nach § 3 Abs. 6 Satz 5 UStG, da die beteiligten Unternehmer nicht über denselben Gegen...mehr
Schwarz/Widmann/Radeisen, UStG , UStG § 25e Haftung beim ... / 2.1.1 Ermessensausübung
Rz. 10 Nach § 191 Abs. 1 AO kann durch Haftungsbescheid in Anspruch genommen werden, wer kraft Gesetzes für eine Steuer haftet (s. auch Rz. 64). Daraus leitet sich auch für § 25e UStG ab, dass das Finanzamt ein Ermessen hinsichtlich der Haftungsinanspruchnahme des Betreibers des elektronischen Marktplatzes hat. Da es sich beim Haftungsbescheid um einen sonstigen, schriftlich...mehr
Reihengeschäfte – Fehlerpotenzial mit großer Wirkung / 4.3.1 Unternehmer U1 hat den Gegenstand befördert:
Wenn U1 den Gegenstand der Lieferung befördert oder versendet hat, ist (zwingend nach der Auffassung der Finanzverwaltung wie auch regelmäßig nach der Rechtsprechung) die erste Lieferung die Beförderungslieferung, deren Ort sich nach § 3 Abs. 6 UStG bestimmt. Die Lieferung von U1 ist damit in Deutschland ausgeführt und nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG steuerbar. Eine Steuerbefreiu...mehr
Reihengeschäfte – Fehlerpotenzial mit großer Wirkung / 2.3 Lösung
U1 (Schneider aus Dresden) ist Unternehmer nach § 2 Abs. 1 UStG, da er selbstständig, nachhaltig und mit Einnahmeerzielungsabsicht tätig ist, er wird im Rahmen seines Unternehmens tätig. Er führt Lieferungen nach § 3 Abs. 1 UStG aus, da er dem Abnehmer (Zwingli) Verfügungsmacht an den Gegenständen verschafft; da es sich bei der Lieferung von 100 Waschmaschinen nicht um "eine...mehr
Ort der sonstigen Leistung – Dauerbrenner mit Fallstricken / 5.3 Lösung
Bei Arbeiten an beweglichen körperlichen Gegenständen muss geprüft werden, ob diese Leistungen gegenüber einem Unternehmer für dessen Unternehmen ausgeführt werden oder gegenüber einer nichtunternehmerisch tätigen Person bzw. einem Unternehmer, der die Leistung nicht für sein Unternehmen bezieht. Wird die Leistung gegenüber einem Unternehmer für dessen Unternehmen ausgeführt...mehr
Umsatzsteuer und Vorsteuer: Der richtige Zeitpunkt / 1 Problematik
Führt der Unternehmer einen im Inland steuerbaren und steuerpflichtigen Umsatz aus, muss der Steuerschuldner prüfen, wann die von ihm geschuldete Umsatzsteuer entsteht und diese Steuer gegenüber dem Finanzamt angemeldet werden muss. Wann der Umsatz angemeldet werden muss, ist von verschiedenen Voraussetzungen abhängig: Zeitpunkt der Ausführung der jeweiligen Leistung. Für den ...mehr
Ort der sonstigen Leistung – Dauerbrenner mit Fallstricken / 6.3 Lösung
Anmietung von dem polnischen Unternehmer Der polnische Unternehmer führt im Rahmen seines Unternehmens eine sonstige Leistung nach § 3 Abs. 9 Satz 1 UStG gegen Entgelt aus. Der Ort der sonstigen Leistung könnte sich nach § 3a Abs. 3 Nr. 2 UStG bestimmen, wenn es sich um eine kurzfristige Vermietung eines Beförderungsmittels handeln würde. Da die Vermietung aber über 30 Tage h...mehr
Ort der sonstigen Leistung – Dauerbrenner mit Fallstricken / 1 Problematik
Wird eine sonstige Leistung ausgeführt, bestimmt sich deren Ort regelmäßig nach § 3a UStG. Dies gilt aber nicht, wenn es sich um eine Personenbeförderungsleistung oder eine Güterbeförderung gegenüber einem Nichtunternehmer, eine damit zusammenhängende sonstige Leistung nach § 3b UStG, um die Abgabe von Speisen und Getränken in einem Beförderungsmittel oder eine unentgeltlich...mehr
Ort der sonstigen Leistung – Dauerbrenner mit Fallstricken / 4.3 Lösung
Der Börseninformationsdienst ist als Unternehmer im Rahmen seines Unternehmens gegen Entgelt tätig und führt eine sonstige Leistung nach § 3 Abs. 9 UStG aus. Grundsätzlich könnte sich der Ort der sonstigen Leistung nach § 3a Abs. 2 UStG bestimmen, da der Leistungsempfänger ein Unternehmer ist. Nach der ausdrücklichen Regelung des § 3a Abs. 2 UStG muss der Leistungsempfänger ...mehr
Umsatzsteuer bei Immobilien / 3 Fall: Der Ferienhausbesitzer
Sachverhalt Immobilienentwickler E plant, in einem Ferienpark an der Nordsee Ferienhäuser zu errichten. Es ist geplant, die Ferienhäuser in dem Ferienpark an ständig wechselnde Feriengäste zu vermieten. Für die einzelnen Häuser sucht E Investoren. E bietet seinen Kunden die 2 folgenden Möglichkeiten an: Die Kunden erwerben jeweils ein Ferienhaus für 300.000 EUR zzgl. Umsatzste...mehr
Umsatzsteuer und Vorsteuer: Der richtige Zeitpunkt / Zusammenfassung
Führt ein Unternehmer eine steuerbare und steuerpflichtige Lieferung aus oder empfängt er eine Leistung, muss festgestellt werden, wann die Umsatzsteuer für die Leistung entsteht oder wann die Vorsteuer abzugsfähig ist. Der richtige Zeitpunkt der Erfassung einer Umsatzsteuer oder einer Vorsteuer muss genauso sorgfältig geprüft werden, wie die Steuerbarkeit, die Steuerpflicht...mehr
Ort der sonstigen Leistung – Dauerbrenner mit Fallstricken / 3.3 Lösung
V ist als Unternehmer im Rahmen seines Unternehmens tätig. Er hat gegen Entgelt eine sonstige Leistung nach § 3 Abs. 9 Satz 1 UStG ausgeführt, da er selbst keine Verfügungsmacht an dem vermittelten Gegenstand verschafft hat. Der Ort der Vermittlungsleistung könnte sich nach der Vorschrift des § 3a Abs. 3 Nr. 4 UStG richten. Wichtig Vermittlung eines Umsatzes notwendig § 3a Abs...mehr
Grenzüberschreitende Leistungen – Ortsbestimmung und Rev ... / Zusammenfassung
Grenzüberschreitend ausgeführte Leistungen stellen an den leistenden Unternehmer aber auch an den Leistungsempfänger im Umsatzsteuerrecht besondere Anforderungen. Die falsche Bestimmung des Orts der Leistung und die unzutreffende Bestimmung des Steuerschuldners können für beide Vertragsparteien zu nachteiligen Steuerfolgen führen. Die zutreffende Feststellung der umsatzsteue...mehr
Bemessungsgrundlage – korrekte Ermittlung in Sonderfällen / 2.3 Lösung
R aus der Schweiz ist Unternehmer nach § 2 Abs. 1 UStG, da er selbstständig, nachhaltig und mit Einnahmeerzielungsabsicht tätig ist, er wird im Rahmen seines Unternehmens tätig. Nicht von Bedeutung ist, dass es sich um einen Unternehmer aus der Schweiz handelt. Er führt mit der Rechtsberatung eine sonstige Leistung nach § 3 Abs. 9 Satz 1 UStG aus, deren Ort sich nach den all...mehr
Werklieferung oder Werkleistung – Unterschied mit Folgen / 1 Problematik
Führt ein Unternehmer eine Leistung aus, muss für die Prüfung der Steuerbarkeit zuerst festgestellt werden, ob es sich um eine Lieferung oder um eine sonstige Leistung handelt. Abhängig vom jeweiligen Leistungstatbestand ergeben sich Unterschiede in der Festlegung des Orts der Leistung und für die Prüfung einer evtl. zu gewährenden Steuerbefreiung. Besondere Probleme ergeben...mehr
Werklieferung oder Werkleistung – Unterschied mit Folgen / 4.3 Lösung
Alle Beteiligten sind Unternehmer, die selbstständig, nachhaltig und mit Einnahmeerzielungsabsicht tätig sind; dass es sich teilweise um ausländische Unternehmer handelt, ist dabei ohne Auswirkung. Alle Unternehmer handeln im Rahmen ihres Unternehmens. E erhält die Gegenstände im Rahmen einer Lieferung nach § 3 Abs. 1 UStG, da Verfügungsmacht an den für E hergestellten Schalt...mehr
Rz. 13 Die Festsetzung des GewSt-Messbetrags erfolgt durch den GewSt-Messbescheid. Erlassen wird er von den FÄ. Bei dem GewSt-Messbescheid handelt es sich um einen Grundlagenbescheid, der für die Festsetzung der GewSt von bindender Wirkung ist. Einwendungen, z. B. hinsichtlich des Gewerbeertrags, sind daher gegen den GewSt-Messbescheid geltend zu machen, nicht gegen den Ge...mehr
Frotscher/Drüen, GewStG § 14 Festsetzung des Steuermessb ... / 3.1 Erhebungszeitraum
Rz. 8 Der Ez entspricht grundsätzlich dem Kj. Für diesen Zeitraum wird der GewSt-Messbetrag festgesetzt und die aufgrund des GewSt-Messbetrags festzusetzende GewSt erhoben. Rz. 9 Hat die GewSt-Pflicht nicht während des gesamten Kalenderjahrs bestanden, tritt der Zeitraum der GewSt-Pflicht während des jeweiligen Kalenderjahrs an die Stelle des gesamten Kalenderjahrs. Ez bei ...mehr
Frotscher/Drüen, GewStG § 14 Festsetzung des Steuermessb ... / 3.3 Form und Inhalt des GewSt-Messbescheids
Rz. 24 Da nach § 184 Abs. 1 S. 3 AO bei der Festsetzung von GewSt-Messbeträgen die Vorschriften der AO über die Durchführung der Besteuerung sinngemäß anzuwenden sind, muss der GewSt-Messbescheid nach § 157 Abs. 1 S. 1 i. V. m. § 184 Abs. 1 S. 3 AO schriftlich oder elektronisch erteilt werden. Des Weiteren muss er Angaben darüber enthalten, in welcher Höhe und für welchen Ez...mehr
Steuerschuldnerschaft bei Bauträgerfällen (zu § 13b Abs. 2 Nr. 4 UStG)
Kommentar Nachdem der BFH die Erstattung der von Bauträgern in den Altfällen zu Unrecht an die Finanzverwaltung abgeführten Steuerbeträge im Rahmen des Reverse-Charge-Verfahrens nicht von weiteren Bedingungen abhängig gemacht hat, musste die Finanzverwaltung ihre dem entgegenstehende Rechtsauffassung aus dem Jahr 2017 aufgeben. Die rechtliche Problematik Der BFH hatte 2013 die...mehr
Frotscher/Drüen, GewStG § 11 Steuermesszahl und Steuerme ... / 2.4.2 Natürliche Personen und Personengesellschaften (§ 11 Abs. 1 S. 3 Nr. 1 GewStG)
Rz. 7 Der abgerundete Gewerbeertrag ist bei natürlichen Personen und Personengesellschaften nach § 11 Abs. 1 S. 3 Nr. 1 GewStG um einen Freibetrag i. H. v. 24.500 EUR zu kürzen. Der Freibetrag darf höchstens in Höhe des abgerundeten Gewerbeertrags beansprucht werden. Durch die Gewährung des Freibetrags kann sich kein Gewerbeverlust ergeben. Der Freibetrag nach § 11 Abs. 1 S...mehr
Gewerbesteuererklärung 2018 / 3.4 Unternehmensübernahme
Vorsteuerabzug / 6 Steuer für Leistungen i. S. v. § 13b Abs. 1 und 2 UStG
In bestimmten Fällen schuldet der Leistungsempfänger die Steuer (Reverse-Charge-Verfahren; § 13b UStG). Das Reverse-Charge-Verfahren kommt u. a. bei Werklieferungen, sonstigen Leistungen ausländischer Unternehmer (im Inland) und in bestimmten inländischen Sonderfällen wie z. B. Bauleistungen zur Anwendung. Der Unternehmer kann in diesen Fällen die Steuer für Leistungen, die f...mehr
Umsatzsteuer-Voranmeldung 2019 / 2.2.10 Umsätze, für die als Leistungsempfänger die Steuer nach § 13b UStG geschuldet wird
Ort der sonstigen Leistung – der Einzelfall entscheidet / 1 Problematik
Führt ein Unternehmer im Rahmen seines Unternehmens eine Leistung aus, muss er prüfen, wo diese Leistung nach den umsatzsteuerrechtlichen Regelungen als ausgeführt gilt. Dabei kann nicht auf den Sitz des leistenden Unternehmers abgestellt werden, vielmehr muss immer nach den für den jeweiligen Sachverhalt einschlägigen Regelungen geprüft werden, ob der Ort der Leistung im In...mehr
Ort der sonstigen Leistung – der Einzelfall entscheidet / 2 Fall: Die günstigen Fahrzeuge
Sachverhalt Rechtsanwalt R aus Trier hat zum 1.1.2019 ein neues Leasingfahrzeug für seine unternehmerische Tätigkeit von der Leasinggesellschaft L aus Luxemburg angemietet. Die Leasinggesellschaft berechnet R monatlich 1.000 EUR. Da die Leasingkonditionen der L besonders günstig sind, least R darüber hinaus (auf seinen Namen) ebenfalls ab dem 1.1.2019 ein Fahrzeug, das er sein...mehr
Ort der sonstigen Leistung – der Einzelfall entscheidet / 4 Fall: Die grenzüberschreitende Beratungsleistung
Sachverhalt Personalberater P betreibt sein Unternehmen (unstrittig) von Arnhem (NL) aus. Unter anderem berät er auch eine Gemeinde in der Nähe von Münster (DE). Im Januar 2019 berät er den der Gemeinde zugeordneten Abwasserzweckverband, der die Abwasserbeseitigung in der Gemeinde betreibt. Die Gemeinde unterhält neben ihren hoheitlichen Tätigkeiten auch mehrere Bereiche, in d...mehr
Electronic Commerce (e-commerce) / 4.3.2 B2B-Geschäfte
Für Leistungen im unternehmerischen Bereich (B2B, Business to Business) ist zur Bestimmung des Leistungsorts generell § 3 a Abs. 2 UStG anzuwenden. Somit sind lediglich Leistungen an im Inland ansässige Unternehmen auch im Inland steuerbar und steuerpflichtig. Dagegen können die Leistungen ohne Umsatzsteuerbelastung an im Ausland ansässige Unternehmen berechnet und ohne Umsa...mehr

References: § 4
 § 14
 § 14
 § 5
 § 1
 § 3
 § 3
 § 3
 § 13
 § 18
 § 1
 § 13
 § 25
 § 3
 § 13
 § 13
 § 18
 § 18
 § 2
 § 3
 § 25
 § 191
 § 25
 § 3
 § 1
 § 2
 § 3
 § 3
 § 3
 § 3
 § 3
 § 3
 § 3
 § 3
 § 3
 § 3
 § 3
 § 2
 § 3
 § 3
 § 14
 § 14
 § 184
 § 157
 § 184
 § 13
 § 11
 § 11
 § 11
 § 13
 § 13
 § 13
 § 3