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Timestamp: 2018-07-17 23:49:24+00:00

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PPT - Elternqualifizierung für die Arbeit im Schulvorstand PowerPoint Presentation - ID:354176
Elternqualifizierung für die Arbeit im Schulvorstand PowerPoint Presentation
Elternqualifizierung für die Arbeit im Schulvorstand
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Elternqualifizierung für die Arbeit im Schulvorstand - PowerPoint PPT Presentation
Elternqualifizierung für die Arbeit im Schulvorstand. Herzlich Willkommen!. Aufbau der Präsentation. 1.  Einführung der eigenverantwortlichen Schule (Gesa)  Zusammensetzung des Schulvorstandes (Martina)  Aufgaben des Schulvorstandes (Martina)
PowerPoint Slideshow about 'Elternqualifizierung für die Arbeit im Schulvorstand' - dallon
Martina Brandt Michael Kyas Gesa Uhde
1.  Einführung der eigenverantwortlichen Schule (Gesa)
 Zusammensetzung des Schulvorstandes (Martina)
 Aufgaben des Schulvorstandes (Martina)
 Beteiligung des Schulträgers (Martina)
 Verhältnis des Schulvorstandes zu anderen schulischen Gremien (Martina)
2.  Qualitätsmanagement an Schulen (Gesa)
 Externe Evaluation (Gesa)
 Schulprogrammarbeit (Gesa)
3.  Künftiger Haushalt der eigenverantwortlichen Schule (Michael)
 Personalrechtliche Änderungen (Michael)
4.  Arbeitshilfen
- Kurzeinführung
Die Schulgesetznovelle (seit 01.08.2007)
Die wesentlichen Neuerungen im Kontext der Schulverfassung:
§ 32 Eigenverantwortung der Schule
§ 38 a-c Schulvorstand
§ 43 Stellung der Schulleiterin / des Schulleiters
§ 32 Eigenverantwortung
„Die Schule ist im Rahmen der staatlichen Verantwortung und der Rechts- und Verwaltungsvorschriften eigenverantwortlich in Planung, Durchführung und Auswertung des Unterrichts, in der Erziehung sowie in ihrer Leitung, Organisation und Verwaltung.“ (NSchG, §32 Abs.1)
Instrumente der Steuerung schulischer Arbeit sind:
 Entwicklung eines Schulprogramms
 Jährliche Überprüfung der Erfolge schulischer Arbeit
(Selbstevaluation)
 Haushalts- und Personalbewirtschaftung
In der Gesamtkonferenz wirken die an der Unterrichts- und
Erziehungsarbeit der schule Beteiligten in pädagogischen
Angelegenheiten zusammen (unverändert, ebenso
unverändert: Mitglieder der GK)
(2) GK entscheidet über
Geschäfts- und Wahlordnungen der Konferenzen und Ausschüsse
Grundsätze für Leistungsbewertung und Beurteilung, Klassenarbeiten und Hausaufgaben
(3) Schulleiter/in unterrichtet die GK über alle wesentlichen
Angelegenheiten der Schule
§ 38 Zeitpunkt Konferenzen
Die Mindestanzahl der Sitzungen der Gesamtkonferenzen (§38) entfällt.
Konferenzen sind in der Regel so anzuberaumen, dass auch berufstätige Vertreter/innen der Erziehungsberechtigten daran teilnehmen können.
§ 43 Schulleiter/in
SL trägt Gesamtverantwortung für die Schule und für deren Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung.
… ist Vorgesetzte/r aller Personen in Schule und besucht die
Lehrkräfte im Unterricht und berät sie
… trifft Maßnahmen zur Personalentwicklung
(Fortbildungsplan) und –wirtschaft
… führt Verwaltungsgeschäfte
… vertritt Schule nach außen
… legt Rechenschaft über Haushaltsplan ab
… legt Einspruch gegen Beschlüsse ein, die nicht den
Verwaltungsvorschriften entsprechen
§ 38b Zusammensetzung des Schulvorstandes:
Lehrer/innen,	ErziehungsberechtigteSchüler/innen
Der Schulvorstand hat bei Schulen mit bis zu
20 Lehrkräften	422	= 8
21 – 50 Lehrkräften	633	= 12
über 50 Lehrkräften	844	= 16
(grundsätzlich) stimmberechtigte Mitglieder
- Beratende Mitglieder können eingeladen werden
- Der Schulvorstand tagt nicht öffentlich
20 Lehrkräften	440	= 8
21 – 50 Lehrkräften	630	= 12
über 50 Lehrkräften	840	= 16
bei BBS mit überwiegend volljährigen Schülerinnnen und Schülern
20 Lehrkräften	404	= 8
21 – 50 Lehrkräften	606	= 12
über 50 Lehrkräften	808	= 16
Auf Beschluss des Schulvorstandes können auch Elternvertreter/innen bis zu ¼ der Mitglieder des Schulvorstandes die Vertreter der Schülerinnen und Schüler ersetzen
§ 38a Aufgaben des Schulvorstandes:
Inanspruchnahme von Entscheidungsspielräumen
Haushaltsmittel, Entlastung der Schulleiterin/ des Schulleiters
Anträge auf Genehmigung einer besonderen Ordnung (§ 23)
Namensgebung; Achtung: § 107 beachten
Anträge auf Genehmigung von Schulversuchen (§ 22)
- die Tätigkeit päd. Mitarbeiter
- Durchführung von Projektwochen
- jährliche Überprüfung der Arbeit der Schule nach § 32 Abs 3
Der Schulvorstand schlägt vor:
 Schulprogramm
Will die GK vom vorgeschlagenen Schulprogramm abweichen, so ist das Benehmen mit dem Schulvorstand herzustellen.
Benehmensherstellung:
Das Benehmen herzustellen, bedeutet in der Verwaltungssprache, dass die Gelegenheit zur Stellungnahme mit dem Ziel der Verständigung zu geben ist. Die GK muss die Stellungsnahme des Schulvorstandes zur Kenntnis nehmen und in ihre Überlegungen einbeziehen. Eine Bindung an die geäußerte Auffassung besteht nicht.
Wird eine Entscheidung getroffen, ohne das Benehmen herzustellen, ist die Entscheidung rechtswidrig, aber nicht nichtig. Die Benehmensherstellung kann in einem solchen Fall nachgeholt werden.
§ 38c Beteiligung des Schulträgers:
Vertreter/in des Schulträgers wird zu jeder Sitzung eingeladen ( § 38 c)
- wird vom SL über wesentliche Angelegenheiten der Schule
Verhältnis des Schulvorstandes zu anderen schulischen Gremien:
Gremienstruktur in den Schulen
leitet + berichtet
Gesamtkonferenz 3/5/7 Lehrkräfte
2/3/4 Eltern 2/3/4 Schüler/innen
Qualitätsmanagement an Schulen:
- Kurzeinführung -
Was bedeutet eigentlich „Qualität“?
?Definieren Sie die Qualität eines Brötchens!
Teig muss locker sein
Brötchen muss essbar sein
soll leicht verdaulich sein und die Gesundheit nicht
erwartungen (PE)
Qualitätsmanagement (QM) umfasst alle Tätigkeiten des Gesamtmanagements, die im Rahmen eines QM-Systems folgendes festlegen:
von Stärken und
der beschlossenen Maßnahmen
(inkl. Umsetzungscontrolling)
Formulierung und
Externe & Interne Evaluation:
„Eigenverantwortliche Schulen bewerten und analysieren regelmäßig Stärken und Schwächen ihrer Arbeit. Sie bedienen sich dabei geeigneter Instrumentarien wie z.B. denen standardisierter Selbst-Evaluation.“ (Niedersächs. Kultusministerium 2005)
 Je nach Auftraggeber unterscheidet man externe und interne
Vielzahl von Evaluationsinstrumenten und QM-Systemen, z.B.
diverse einzelne Skalen (LASSO 4-13, LIST, SKSLF, SWE,…)
Niedersächsische Schulinspektion:
Seit Mai 2005: Gründung NSchI (Zentrale in Bad Iburg)
Ist „Außensicht“ im Sinne externer Evaluation
bietet eine Organisationsdiagnose
nimmt Bezug auf den Orientierungsrahmen Schulqualität
nimmt Bezug auf Leitbild, Schulprogramm, Ergebnisse der
Selbstevaluation, „harte Daten“, u.a.
begutachtet das System, nicht die einzelne Lehrkraft
ist organisatorisch unabhängig von der fachlichen Schulaufsicht
Niedersächsische Schulinspektion - Elemente
Die fünf Säulen der Inspektion:
Schulrund-
(Insp.-Bericht)
Schulprogrammarbeit – Was ist ein Schulprogramm?
Das Schulprogramm ist das schriftlich fixierte Handlungskonzept der Schule.
Es beschreibt auf der Grundlage der staatlichen Rahmenvorgaben (Schulgesetz, Grundsatzerlass, Rahmenrichtlinien u.a.)
 die Situation der Schule
 die Bildungs- und Erziehungsziele
 die pädagogische Grundorientierung des Kollegiums
 die pädagogischen Ziele und die inhaltlichen, methodischen
und organisatorischen Schwerpunkte der Unterrichts- und
Erziehungsarbeit sowie die angestrebten Kooperations- und
Partizipationsstrukturen und gibt an,
 wie diese realisiert (Arbeitsprogramm/Maßnahmeplanung,
inkl. Zeitplan) und
 überprüft werden sollen (Evaluation)
Schulprogrammarbeit – mögl. Gliederung eines Schulprogramms
3. Konzepte und Perspektiven für die pädagogische Arbeit/Entwicklungs-
 Schwerpunkte der Unterrichts- und Erziehungsarbeit
 Kooperations- und Partizipationsstrukturen
 Personal- und Ressourcenmanagement
5. Unterstützungsbedarf
6. Ergebnisüberprüfung
Künftiger Haushalt der eigenverantwortlichen Schule:
§ 32 NSchG
„Eigenverantwortung der Schule“
(4) Die Schule bewirtschaftet ein Budget aus Landesmitteln nach näherer Bestimmung des Kultusministeriums, die der Zustimmung des Finanzministeriums bedarf, Girokonten führen; dabei können Ausnahmen von den Vorschriften über Zahlungen, Buchführung und Rechnungslegung (§§ 70 bis 72, 75 bis 80 der Landeshaushaltsordnung) zugelassen werden.
§ 17a Landeshaushaltsordnung (LHO)
„Leistungsbezogene Haushaltsplanaufstellung und –bewirtschaftung“
(1) Die Einnahmen, Ausgaben und Verpflichtungsermächtigungen können im Rahmen eines Systems der dezentralen Verantwortung einer Organisationseinheit veranschlagt und bewirtschaftet werden. Dabei wird die Finanzverantwortung im Rahmen der haushaltsmäßigen Ermächtigung auf die Organisationseinheiten übertragen, die die Fach- und Sachverantwortung haben. Vorraussetzung sind geeignete Informations- und Steuerungsinstrumente, mit denen insbesondere sichergestellt wird, dass das jeweils verfügbare Ausgabevolumen nicht überschritten wird. Art und Umfang der zu erbringenden Leistungen sind durch Gesetz oder den Haushaltsplan festzulegen.
(2) In den Fällen des Absatzes 1 ist durch Gesetz oder Haushaltsplanung für die jeweilige Organisationseinheit zu bestimmen,
Die künftige eigenverantwortliche Schule...
Verfügt neben dem Budget aus kommunalen Mitteln über ein Budget aus Landesmitteln, das beinhalten kann:
(a) ein so genanntes „Basisbudget“, (bisherige Mittel für schulinterne Lehrerfortbildungen sowie Schulfahrten und evtl. weitere Mittel)*
(b) ggf. Mittel aus dem so genannten „erhöhtenBudget“ (z.B. für GTS, die eine begrenzte Kapitalisierung von Lehrer/innenstunden gewünscht haben; für verlässliche Grundschulen; für Modellprojekte; etc.)
*Der Verteilungsschlüssel der jeweiligen Landesmittel auf die einzelne Schule ist zur Zeit in der Diskussion (ggf. VZLE)
Das schuleigene Budget (1)
Die Verwendung der Budgetmittel liegt in der Verantwortung der jeweiligen Schule
Die Höhe des Landesbudgets je Schule
errechnet sich aus den Beträgen für das
Basisbudget und das erhöhte Budget. Diese
Mittel bilden dann bei der Bewirtschaftung
nur noch ein Budget der Schule. Die Schule
muss die Mittel nach ihren Erfordernissen
Die Schule muss gewährleisten, das die
Ursprünglich mit den Mitteln verbundenen Aufgaben
(z.B. SchiLF, Schulfahrten) wahrgenommen werden
Mit dem schuleigenen Budget wird gleichzeitig ein
schulinterner Deckungskreis definiert, so dass die
Mittel des schuleigenen Budgets gegenseitig
deckungsfähig (§ 46 LHO) und zudem übertragbar
(§ 45 LHO) sind
Das schuleigene Budget (2)
Geplant sind im Rahmen des schuleigenen Budgets folgende Budgettitel:
1. Dauerpersonal (z.B. unbefristet beschäftigtet PM in verlässlichen Grundschulen)
2. Befristet Beschäftigte (z.B. befristet beschäftigte PM)
3. Sachausgaben
Bewirtschaftet demnach folgende Haushaltsmittel:
Budget aus Landesmitteln
sonstige Landesmittel (i.d.R Reisekosten)
Budget aus kommunalen Mitteln (§ 111 NSchG)
Sonstige kommunale Mittel
Ausschließlich über die Mittelverwendung der Budgets (§ 43 Abs. 4 Nr NSchG) kann innerhalb der Schule eigenverantwortlich entschieden werden.
Bewirtschaftet demnach folgende
Hinweis: Personalmittel bewirtschaftet die Schule nicht. Die Schule bewirtschaftet ihre Personalressourcen innerhalb des von der Landschulbehörde bereit gestellten Rahmens.
Hat die Möglichkeit ein eigenes Schulgirokonto zu führen
Hierüber entscheidet allein die Schulleiterin bzw. der Schulleiter
Mit der Entscheidung für ein schuleigenes Girokonto geht gleichzeitig die Notwendigkeit einer revisionssicherenBuchführung einher.
Auf dem Girokonto dürfen max. 1000 Euro geführt werden ( Werte darüber über das bewährte Kassenverfahren)
Schulleiter/in stellt jährlich einen Plan über die Verwendung der Haushaltsmittel auf
Der Schulvorstand entscheidet über den Plan über die Verwendung der Haushaltsmittel.
Schulleiter/in muss dem Schulvorstand über die Verwendung der zugewiesenen Haushaltsmittel Rechenschaft ablegen.
Die Schulleiterin bzw. der Schulleiter haftet alleinverantwortlich.
Der Schulvorstand kann eine Entlastung der Schulleitung versagen; zwar ergeben sich hieraus keine unmittelbaren Rechtsfolgen; gleichwohl werden Schulöffentlichkeit, Schulträger und Schulaufsicht dies zur Kenntnis und ggf. auch zum Anlass nehmen, sich genauer zu informieren und ggf. auch zu handeln.
§ 43 NSchG
„Stellung der Schulleiterin und des Schulleiters“
(2) Die Schulleiterin ist Vorgesetzte und der Schulleiter ist Vorgesetzter aller an der Schule tätigen Personen, besucht und berät die an der Schule tätigen Lehrkräfte im Unterricht und trifft Maßnahmen zur Personalwirtschaft einschließlich der Personalentwicklung.
Erlassentwürde
„Dienstrechtliche Befugnisse“ und „Unterrichtsbesichtigungen und Unterrichtsbesuche- Dienstliche Beurteilung der Lehrkräfte“
Darin enthalten sind abhängig von Schulform,-größe und –zusammenschluss (Schulverbünde) u.a.
Der Neueinstellung von Lehrkräften,
Der Feststellung der Bewährung ,
Der Beförderung von Lehrkräften ins erste Beförderungsamt (einschließlich der damit verbundenen auch anlassbezogenen Beurteilungen der Lehrkräfte durch die Schulleiterin und Schulleiter)
Des Abschlusses von Arbeitsverträgen mit Vertretungslehrkräften (den so genannten „Feuerwehrlehrkäften)
Im Rahmen der Übertragung dienstrechtlicher Befugnisse liegt die Verantwortung für Personalauswahl und Personalmanagement bei der Schulleiterin bzw.dem. Schulleiter.
Der Schulvorstand hat in personalrechtlichen Angelegenheiten keinerlei Befugnisse. Diese obliegen allein der Schulleiterin oder dem Schulleiter im Rahmen der Übertragung dienstrechtlicher Befugnisse und im Zusammenwirken mit dem Schulpersonalrat.
Die Schulleiterin oder der Schulleiter unterrichtet den Schulvorstand über alle wesentlichen Angelegenheiten der Schule. Hierzu gehören u.a. auch Informationen über Personalplanungen und Stellenausschreibungen.
www.mk.niedersachsen.de (niedersächs. Kultusministerium)
www.schure.de (Schule und Recht)
www.das-macht-schule.de (SEIS-Instrument)

References: § 32

§ 38

§ 43

§ 32
 §32

§ 38

§ 43

§ 38

§ 38
 § 107
 § 32

§ 38
 § 38

§ 32

§ 17

§ 43