Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F09-05-2012-2C_405-2012
Timestamp: 2016-10-21 13:22:32+00:00

Document:
Beschwerde gegen das Urteil des Rekursgerichts im Ausl�nderrecht des Kantons Aargau vom 22. M�rz 2012.
X.________, 1987 geborener Kosovare, heiratete am 15. Oktober 2009 in seiner Heimat eine Landsfrau. Am 27. April 2010 erhielt er im Rahmen des Familiennachzugs eine Aufenthaltsbewilligung, die zuletzt bis zum 31. M�rz 2012 verl�ngert wurde. Die eheliche Wohngemeinschaft wurde am 22. April 2011, dies nach einem Vorfall h�uslicher Gewalt, der am 11. November 2011 zu einer Verurteilung von X.________ zu einer Geldstrafe von 90 Tagess�tzen f�hrte; diesem war es zudem bis zum 25. August 2011 verboten, mit seiner Ehefrau �berhaupt Kontakt aufzunehmen.
Mit Verf�gung vom 12. Dezember 2011, best�tigt mit Einspracheentscheid vom 24. Januar 2012, lehnte das Amt f�r Migration und Integration des Kantons Aargau eine weitere Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung ab; zudem wurde die Wegweisung angeordnet, welcher innert 30 Tagen seit Rechtskraft der Verf�gung Folge zu leisten war. Mit Urteil vom 22. M�rz 2012 wies das Rekursgericht im Ausl�nderrecht des Kantons Aargau die gegen den Einspracheentscheid erhobene Beschwerde ab.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 8. Mai 2012 beantragt X.________ dem Bundesgericht, das Urteil des Rekursgerichts sei aufzuheben; es sei ihm die Frist zur Ausweisung angemessen zu verl�ngern, mindestens bis Ende dieses Jahres.
2.1 Gem�ss Art. 83 lit. c BGG ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzul�ssig gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausl�nderrecht betreffend Bewilligungen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umt (Ziff. 2), sowie betreffend die Wegweisung (Ziff. 4).
Die Beschwerdeschrift hat gem�ss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG die Begehren und deren Begr�ndung zu enthalten; in der Begr�ndung ist in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletze. Die Begr�ndung hat sachbezogen zu sein; der Beschwerdef�hrer muss sich mit den f�r das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erw�gungen auseinandersetzen.
2.2 Das Rechtsbegehren zielt darauf ab, dem Beschwerdef�hrer die Frist zur Ausreise angemessen zu verl�ngern; dieses Anliegen betrifft allein die Frage (des Vollzugs) der Wegweisung. Damit ist der Beschwerdef�hrer im Rahmen einer Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten angesichts von Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG nicht zu h�ren, die Beschwerde erweist sich insofern als offensichtlich unzul�ssig (Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG).
Soweit das Rechtsbegehren in Kombination mit der Beschwerdebegr�ndung als ein solches auf Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung zu interpretieren ist, fehlt es offensichtlich an einer hinreichenden Beschwerdebegr�ndung (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG): Die Vorinstanz hat erkannt, dass der Beschwerdef�hrer angesichts der Aufgabe der Wohngemeinschaft im April 2011 die Voraussetzungen von Art. 43 in Verbindung mit Art. 49 oder von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG nicht erf�lle, um gest�tzt auf die Ehe mit einer Niedergelassenen die Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung erh�ltlich zu machen. Dazu bzw. zu diesen Normen l�sst sich der Beschwerdeschrift nichts Konkretes entnehmen. Das Rekursgericht hat alsdann erl�utert, dass und warum im Falle des Beschwerdef�hrers keine wichtigen pers�nlichen Gr�nde im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG vorliegen w�rden und ein solcher insbesondere nicht darin liege, dass das dem Beschwerdef�hrer auferlegte Verbot, mit seiner Ehefrau �berhaupt in Kontakt zu treten, seit einiger Zeit aufgehoben worden sei und der Beschwerdef�hrer behaupte, eine Wiederaufnahme der Ehegemeinschaft sei nicht ausgeschlossen. Was der Beschwerdef�hrer diesbez�glich vortr�gt, ist - abgesehen davon, dass auch nach seiner Darstellung keine konkreten Schritte zur Ann�herung der Ehegatten bestehen - in keiner Weise geeignet aufzuzeigen, dass das Rekursgericht das Vorliegen der Voraussetzungen f�r die Anerkennung eines H�rtefalls im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG (s. dazu BGE 137 II 345 E. 3.2 S. 348 ff. mit Hinweisen) rechtsverletzend verneint h�tte.

References: Art. 83
 Art. 42
 Art. 83
 Art. 43
 Art. 49
 Art. 50
 Art. 50
 Art. 50
 BGE