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Timestamp: 2016-07-01 16:57:10+00:00

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Über den ASB Bremen	Satzung des ASB-Landesverbandes Bremen e.V.
Download: Landessatzung des ASB Bremen (PDF) - 2005-06-04Download: Bundesrichtlinien des ASB-Bundesverbandes (PDF) - 2010-10-23
Beschlossen auf der Landeskonferenz vom 04.06.2005 in Bremen
§1: Name, Erkennungszeichen, Sitz, Geschäftsjahr
Der Landesverband trägt den Namen „Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Bremen e.V.“, abgekürzt ASB
Erkennungszeichen des Landesverbandes ist ein rotes lang gezogenes „S“ im gelben Kreuz auf rotem Untergrund in Verbindung mit dem Namen „Arbeiter-Samariter-Bund e.V.“
Sitz und Gerichtsstand des Landesverbandes befinden sich in Bremen. Er ist in das Vereinsregister eingetragen
§2: Wesen und Aufgaben
Zu den Aufgaben des ASB in seinen regionalen Gliederungen gehören insbesondere:
Förderung des freiwilligen und ehrenamtlichen Engagements;
Übernahme von Aufgaben im Sanitäts- und Ambulanzdienst, soweit dieser vorwiegend durch Freiwillige durchgeführt wird;
Breitenausbildung der Bevölkerung für ein angebrachtes Verhalten bei Unglücks- oder Notfällen;
Durchführung der Breitenausbildung im Schwimmen und Rettungsschwimmen sowie Schwimmsport;
Übernahme von Aufgaben in der Auslandshilfe des ASB in Abstimmung mit dem Landes- und Bundesverband;
Aufbau von Freiwilligendiensten für soziale oder gesundheitspflegerische Aufgaben;
Aufbau und Förderung von Jugendgruppen der Arbeiter Samariter Jugend;
Aufbau und Förderung von Seniorenselbsthilfegruppen;
Aus-, Fort- und Weiterbildung der in diesen Bereichen eingesetzten Helfer(innen) im Rahmen der geltenden Richtlinien;
Vertretung und Repräsentation des ASB auf Ebene der Ortsteilbeiräte und gegenüber der Stadtgemeinde Bremerhaven, soweit nicht die Belange von ASB Gesellschaften oder der des Landesverbandes berührt werden.
Entwicklung, Einführung, Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung eines Qualitätsmanagementsystems in Abstimmung mit dem Landesverband und dem Bundesverband;
Aufgaben des Landesverbandes des ASB sind insbesondere:
Förderung und Koordination der Aktivitäten der Ortsverbände im Bereich des freiwilligen Engagements;
Übernahme von Aufgaben im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe; Übernahme von Aufgaben im öffentlichen Hilfeleistungssystem bei Unglücksfällen, soweit hierdurch die Belange der Stadtgemeinde oder des Landes Bremen betroffen werden.
Übernahme von Aufgaben der regionalen Gliederungen, soweit die Durchführung dieser Aufgaben nicht vorwiegend durch Freiwillige erbracht werden kann.
Stellungnahme zu sozial- und gesellschaftspolitischen Angelegenheiten;
Förderung des freiwilligen Engagements; Förderung der Jugend und Seniorenarbeit;
Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen und Wohlfahrtsverbänden;
Vertretung und Repräsentation gegenüber Parlament, Regierung, Behörden, Institutionen, Gesellschaften und Vereinigungen;
Ausführung der von den Konferenzen und Ausschüssen zugewiesenen Aufgaben;
Entwicklung, Einführung, Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung eines Qualitätsmanagementsystems;
Beschaffung von Mitteln für die Verwirklichung steuerbegünstigter Zwecke durch ASB-Gliederungen, soweit sie nicht für eigene steuerbegünstigte Zwecke eingesetzt werden.
§3: Sicherung der Gemeinnützigkeit
Die Mittel des ASB dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder dürfen keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des ASB erhalten. Ausgenommen hiervon ist die angemessene Erstattung von Aufwendungen, die den Mitgliedern durch die Wahrnehmung der satzungsgemäßen Aufgaben des ASB entstehen. Für solche Tätigkeiten können mit Zustimmung des Landesausschusses angemessene Aufwandsentschädigungen auch pauschal gewährt werden; pauschale Aufwandsentschädigungen für den Bereich des Landesvorstandes und der Landeskontrollkommission bedürfen der Genehmigung des Landesausschusses und für den Bereich der Ortsverbände der Genehmigung des Landesvorstandes
§4: Ortsverbände
Die Ortsverbände sind regionale Gliederungen des ASB Landesverbandes Bremen e.V. Sie dienen der demokratischen Willensbildung und der Förderung des Ehrenamtes. Sie nehmen die in § 2 Abs. 2 genannten Aufgaben im Rahmen der beschlossenen Wirtschaftpläne, der zur Verfügung stehenden Mittel und unter Aufsicht der Vereinsorgane auf ihrem jeweiligen regionalen Gebiet wahr.
Ein Ortsverband fasst alle in seinem Bereich beigetretenen Mitglieder, sofern sie nicht den Beitritt in eine andere Gliederung wünschen, und die auf speziellen Wunsch des Mitgliedes in den Ortsverband aufgenommenen Mitglieder zusammen und soll in der Regel mindestens 20 Mitglieder haben. Der Bereich eines Ortsverbandes wird vom Landesausschuss festgelegt. Eine Gebietsänderung der bestehenden Bereiche ist nur mit Zustimmung des Landesausschusses und der betroffenen Gliederung zulässig.
§5: Verhältnis zwischen Landesverband und Ortsverbänden
Das Verhältnis zwischen Landesverband und Ortsverbänden ist in gesonderten Vereinbarungen zu regeln.
In den Vereinbarungen sind die folgenden Vorgaben zu beachten:
Die Verteilung der Mitgliedsbeiträge zwischen Landesverband und Ortsverbänden hat dem Umstand Rechnung zu tragen, dass der ASB Landesverband Bremen e.V. als Landesverband in einem 2 Städtestaat, sowohl die zentrale Administration erbringt, als auch vorrangig die nicht ehrenamtlichen oder freiwilligen Geschäftsbetriebe unterhält. Die Prozentuale Verteilung der Mitgliedsbeiträge ist analog den Bundesrichtlinien XII Nr. 3 vorzunehmen.
Der Landesverband Bremen e.V. ist mit Ausnahme des den Ortsverbänden verbleibenden Beitragsanteils als Treuhänder Vermögensträger des den Ortsverbänden rechnerisch zustehenden Vermögens.
Die Ortsverbände haben bei der Durchführung der Aufgaben inhaltliche Gestaltungsfreiheit.
Die Ortsverbände führen im Rahmen der zu erstellenden Teilwirtschaftspläne eine Planung der Projekte durch. Soweit diese Planung vom Landesverband mit dem Gesamtwirtschaftsplan beschlossen wird, können die erforderlichen Mittel beim Landesverband im Rahmen der vorhandenen Liquidität abgerufen werden. Bei Abweichungen von der Planung ist eine Bewilligung durch Landesvorstand oder Landesgeschäftsführung erforderlich.
Der Landesverband ist Arbeitgeber der in den Ortsverbänden tätigen hauptamtlichen Mitarbeiter.
§6: Mitgliedschaft im Bundesverband
Der ASB Landesverband Bremen e.V. ist Mitglied des Arbeiter-Samariter-Bundes Deutschland e.V.
Bei Austritt oder Ausschluss aus dem Arbeiter- Samariter- Bund Deutschland e.V. verliert der Landesverband das Recht, sich als Arbeiter-Samariter-Bund zu bezeichnen und das ASB-Zeichen zu führen. Ein etwa neu gewählter Name muss sich von dem bisherigen Namen deutlich unterscheiden. Er darf nicht in einem bloßen Zusatz zu dem bisherigen Namen bestehen. Entsprechendes gilt für Kurzbezeichnungen. Bei Austritt, Ausschluss oder Auflösung fällt das nach Liquidation verbleibende Vermögen des Landesverbandes an den Arbeiter- Samariter- Bund Deutschland e.V. Dieser hat das Vermögen ausschließlich und unmittelbar für seine steuerbegünstigten Zwecke zu verwenden.
Die von der Bundeskonferenz am 15. Dezember 2001 beschlossenen Richtlinien des Arbeiter-Samariter-Bundes Deutschland e.V. sind Bestandteil dieser Satzung.
§7: Mitgliedschaft im Landesverband
Mitglied des ASB Landesverbandes Bremen e.V. sind die regionalen Gliederungen und deren Mitglieder sowie die korporativen Mitglieder des Landesverbandes.
Die Mitgliedschaft im Landesverband endet durch Austritt, Ausschluss oder Auflösung oder mit Beendigung der Mitgliedschaft in der regionalen Gliederung mit Ausnahme des Abs. 4. Regionale Gliederungen und korporative Mitglieder haben den Austritt schriftlich an den Landesvorstand zum Ende eines Kalenderjahres, spätestens am 30. September zu erklären.
Bei Ausschluss oder Austritt aus dem Landesverband verliert die regionale Gliederung das Recht, sich als Arbeiter-Samariter-Bund zu bezeichnen und das ASB-Zeichen zu führen. Ein etwa neu gewählter Name muss sich von dem bisherigen Namen deutlich unterscheiden. Er darf nicht in einem bloßen Zusatz zu dem bisherigen Namen bestehen. Entsprechendes gilt für Kurzbezeichnungen. Bei Austritt, Ausschluss oder Auflösung fällt das nach Liquidation verbleibende Vermögen an den ASB Landesverband Bremen e.V. Dieser hat das Vermögen ausschließlich und unmittelbar für seine steuerbegünstigten Zwecke zu verwenden.
Endet die Mitgliedschaft einer regionalen Gliederung, bleibt die Mitgliedschaft ihrer Mitglieder im Landesverband erhalten. Ihnen ist die Gelegenheit zu geben, einer anderen regionalen Gliederung beizutreten. Machen sie hiervon keinen Gebrauch, so endet mit dem Austritt aus der ausgeschlossenen regionalen Gliederung nicht die Mitgliedschaft im Landes- und Bundesverband. Der Austritt ist diesem gegenüber unmittelbar zu erklären.
Juristische Personen können dem Landesverband Bremen e.V. als korporative Mitglieder angehören. Nach Zugang der Beitrittserklärung entscheidet der Landesvorstand über die Aufnahme. Die korporativen Mitglieder haben kein aktives oder passives Wahlrecht, sie üben ihre Mitgliederrechte durch ihren gesetzlichen Vertreter oder einen Bevollmächtigten ohne Stimmrecht aus. Die Höhe des Mitgliedsbeitrags für korporative Mitglieder wird gesondert vereinbart.
§8: Mitgliedschaft natürlicher Personen
Mitglied des ASB kann jede Person werden, soweit sie nicht Unterstützer, Mitglied oder selbst eine Organisation aus dem rechtsradikalen, faschistischen oder neonationalsozialistischen Bereich ist.
Die Aufnahme erfolgt durch schriftliche Beitrittserklärung, die zentral vom Arbeiter- Samariter- Bund Deutschland e.V. bearbeitet wird. Minderjährige bedürfen der Zustimmung des gesetzlichen Vertreters. Vor der Registrierung in der Mitgliederkartei und der Ausstellung der bundeseinheitlichen Mitgliedskarte erhalten die regionale Gliederung und der ASB Landesverband Bremen e.V. die Liste der beim Bundesverband eingegangenen Beitrittserklärungen. Sofern diese nicht binnen acht Wochen nach Eingang der Beitrittserklärung bei der zentralen Mitgliederverwaltung widersprechen, versendet der Bundesverband die Mitgliedskarte und führt die Registrierung in der Mitgliederkartei durch.
Die Mitglieder erwerben zugleich die Mitgliedschaft in ihrer regionalen Gliederung, im ASB Landesverband Bremen e.V. und im Arbeiter- Samariter- Bund Deutschland e.V. Ihre Rechte im Bundesverband werden durch den ASB Landesverband Bremen e.V., ihre Rechte im ASB Landesverband Bremen e.V. durch die regionalen Gliederungen wahrgenommen.
Nach Vollendung des 16. Lebensjahres ist das Mitglied stimmberechtigt. Das Mitglied hat Beiträge zu zahlen, deren Mindesthöhe von der Bundeskonferenz festgesetzt wird. Eine Rückforderung gezahlter Beiträge ist ausgeschlossen. Gerichtsstand für die aus den Mitgliedsrechten und -pflichten entstehenden Rechtsansprüche ist der Sitz des Vereins.
Nur Mitglieder können als Delegierte, in Vorstände, Kontrollkommissionen oder sonstige Organstellungen gewählt werden. In die Funktion des Vertretungsvorstandes können nur voll geschäftsfähige Mitglieder gewählt werden. Mit Beendigung der Mitgliedschaft endet auch die Organstellung oder das Mandat.
Bei der Durchführung der Aufgaben des ASB können die Mitglieder ehrenamtlich und freiwillig aktiv mitwirken. Das für die Erfüllung der Aufgaben an das Mitglied überlassene Eigentum des ASB ist unaufgefordert nach Widerruf oder Erledigung des Auftrages oder Beendigung der Mitgliedschaft an diesen herauszugeben.
Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, der schriftlich zu erklären ist, durch Beitragsrückstände von mehr als sechs Monaten, die trotz schriftlicher Mahnung nicht innerhalb von einem Monat bezahlt werden, durch Ausschluss oder durch Tod. Mit Beendigung der Mitgliedschaft in der regionalen Gliederung endet mit Ausnahme des § 7 Abs. 4 auch die Mitgliedschaft im Landesverband Bremen e.V. und im Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V.
§9: Organe des Landesverbandes
die Landeskonferenz (als Mitgliederversammlung im Sinne des § 32 BGB),
die Landesgeschäftsführung,
die Landeskontrollkommission.
§10: Landeskonferenz
Die Landeskonferenz ist das höchste Organ. Sie entscheidet über die Angelegenheiten des Vereins, soweit die Entscheidung nicht dem Landesausschuss oder dem Landesvorstand zugewiesen ist.
Zu den Aufgaben und Befugnissen der Landeskonferenz gehören insbesondere:
den Bericht von Landesvorstand und Landesgeschäftsführung über ihre Tätigkeit und die Gesamtlage des Landesverbandes und seiner Gesellschaften entgegenzunehmen,
den Prüfbericht der Landeskontrollkommission entgegenzunehmen,
über die Entlastung der Mitglieder des Landesvorstandes zu entscheiden,
die Mitglieder des Landesvorstandes und der Landeskontrollkommission zu wählen, wobei der Landesvorstand bei Wahlen zur Landeskontrollkommission kein Stimmrecht hat,
den Landesjugendleiter zu bestätigen; diese Bestätigung ist befristet bis zur Wahl eines neuen Landesjugendleiters,
Mitglieder des Landesvorstandes und der Landeskontrollkommission abzuberufen,
über die Anträge zur Landeskonferenz zu entscheiden, sowie über Anträge zur Bundeskonferenz zu beschließen.
Die ordentliche Landeskonferenz findet alle vier Jahre statt. Sie wird vom Landesvorstand einberufen.
Eine außerordentliche Landeskonferenz ist vom Landesvorstand einzuberufen:
auf Antrag von mindestens 25% der Stimmberechtigten der Landeskonferenz,
auf Beschluss des Landesausschusses; dazu ist er verpflichtet, wenn das Wohl des Landesverbandes es erfordert,
auf Antrag von mindestens 2 Ortsverbänden,
auf Antrag der Landeskontrollkommission,
für Nach- und Ergänzungswahlen zum Landesvorstand und zur Landeskontrollkommission.
den Delegierten der Ortsverbände,
den Vorsitzenden oder ihren Stellvertretern, den Schatzmeistern und den Technischen Leitern der Ortsverbände,
den Mitgliedern des Landesvorstandes,
den Mitgliedern der Landeskontrollkommission,
vier von der Landesjugend gewählten Vertretern,
den Mitgliedern der Landesgeschäftsführung ohne Stimmrecht,
den Beauftragten oder gesetzlichen Vertretern der korporativen Mitglieder des Landesverbandes ohne Stimmrecht.
Die Anzahl der zu wählenden Delegierten der Ortsverbände beträgt 75. Für die einzelnen Ortsverbände werden die zu verteilenden Delegiertenmandate nach dem Niemeyer-Verfahren (Mitgliederzahl des Ortsverbandes multipliziert mit der Zahl der zu vergebenden Delegiertenmandate dividiert durch die Gesamtmitgliederzahl des Landesverbandes) ermittelt.
Stichtag für die Berechnung des Delegiertenschlüssels ist der 31.1. des Jahres, in dem die Landeskonferenz stattfindet. Hierbei darf kein Ortsverband mehr als die Hälfte der gewählten Delegierten auf sich vereinigen.
Die Amtszeit der Delegierten beträgt vier Jahre. Sie endet mit der Wahl neuer Delegierter in der nachfolgenden ordentlichen Ortsverbandmitgliederversammlung. Soweit Delegierte während der Wahlperiode zurücktreten, von diesem Amt suspendiert sind, den Ortsverband verlassen haben, oder aus anderen Gründen an der Konferenzteilnahme gehindert sind, rücken die auf der Ortsverbandsmitgliederversammlung ebenfalls zu wählenden Ersatzdelegierten in der Reihenfolge der meist erzielten Stimmen bei ihrer Wahl nach.
Anträge zur Landeskonferenz können gestellt werden:
von den Mitgliederversammlungen der Ortsverbände,
vom Landesausschuss,
von der Landeskontrollkommission,
von der Landesjugend,
von zwei Ortsverbänden durch Vorstandsbeschluß gemeinsam,
vom Vorstand des Arbeiter-Samariter-Bundes Deutschland e.V..
Anträge müssen dem Landesvorstand spätestens vier Wochen vor der Landeskonferenz vorliegen. Initiativanträge, die auch von den Delegierten gestellt werden können, bedürfen der Zustimmung von mindestens einem Viertel der anwesenden Stimmberechtigten. Bei Widerspruch von mindestens einem Drittel der anwesenden Stimmberechtigten darf über die Angelegenheit kein Beschluss gefasst werden. Über Initiativanträge auf Abänderung der Satzung kann nur mit Zustimmung von drei Vierteln der anwesenden Stimmberechtigten beschlossen werden.
Die Landeskonferenz gibt sich ihre Geschäftsordnung selbst.
Die Mitglieder der Landeskonferenz sind spätestens drei Wochen vorher schriftlich unter Übersendung der Tagesordnung und der wesentlichen Unterlagen einzuladen.
Die Landeskonferenz ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Stimm-berechtigten anwesend sind.
Beschlüsse der Landeskonferenz werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten gefasst. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt. Die Mehrheit ist nur nach der Zahl der abgegeben Ja- und Nein-Stimmen zu berechnen. Ungültige Stimmen und Stimmenthaltungen zählen nicht mit.
Bei Vorstandswahlen und Wahlen zur Kontrollkommission ist der gewählt, der mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt. Erlangt im ersten Wahlgang der Bewerber diese Stimmenanzahl nicht, so findet ein zweiter Wahlgang statt, in welchem gewählt ist, wer mehr Stimmen auf sich vereinigt als ein Mitbewerber für das gleiche Amt oder wer mehr Ja- als Nein- Stimmen erhält. Bei diesen Wahlen muß den Wählern ermöglicht werden, mit Ja, Nein oder Enthaltung zu stimmen, bzw. zwischen verschiedenen Bewerbern auszuwählen. Diese Wahlen sind grundsätzlich geheim durchzuführen. Eine verbundene Einzelwahl ist zulässig. Erreicht ein Bewerber die erforderliche Stimmenzahl auch in diesem Wahlgang nicht, so ist er nicht gewählt. Der Landeskonferenz steht es frei, einen neuen Wahlgang um die zu besetzende Position zu eröffnen, die Position unbesetzt zu lassen oder einen neuen Termin für einen erneuten Wahlgang zu beschließen.
Bei Delegiertenwahlen wird von der Versammlungsleitung eine Liste erstellt; die Wahlberechtigten können so viele Stimmen abgeben, wie Mandate zu vergeben sind. Kumulieren und panaschieren ist nicht möglich. Gewählt sind die Delegierten in der Reihenfolge ihres Wahlergebnisses. Nicht gewählte Delegierte bilden in der Reihenfolge ihres Wahlergebnisses die Ersatzdelegierten. Soweit erforderlich wird eine Stichwahl durchgeführt, in welcher gewählt ist, wer mehr Stimmen erhält. Soweit keiner der Wahlberechtigten widerspricht, kann diese Stichwahl per Handzeichen durchgeführt werden.
§11: Landesausschuss
Der Landesausschuss beschließt zwischen den Landeskonferenzen über die Angelegenheiten des Vereins, soweit die Entscheidung nicht dem Landesvorstand zugewiesen ist oder in den Fällen des § 7 Abs. 2 Ziff. 8 und 9 in die alleinige Zuständigkeit der Landeskonferenz fällt. Ergänzungs- oder Nachwahlen zum Vorstand oder zur Kontrollkommission kann er nicht vornehmen.
Aufgabe des Landesausschusses ist es insbesondere,
den jährlichen Bericht des Landesvorstandes und der Landesgeschäftsführung über die Tätigkeit und die Gesamtlage des Landesverbandes und seiner Gesellschaften entgegenzunehmen,
den Jahresabschluss des Landesverbandes entgegenzunehmen,
den jährlichen Wirtschaftsplan und ggf. erforderlich werdende Nachtragswirtschaftspläne des Landesverbandes zu beschließen,
Anzahl und Verteilung der Delegierten zur Landeskonferenz nach § 10 Abs. 6 und 7 festzustellen,
Ort und Zeitpunkt der nächsten ordentlichen Landeskonferenz festzusetzen,
über die Entlastung von vorzeitig ausgeschiedenen Mitgliedern des Landesvorstandes zu entscheiden,
ein landesweit einheitliches ASB-Qualitätsmanagementsystem zu beschließen,
Rahmenvorgaben für die Arbeit des ASB zu beschließen und die ihm nach der Bundessatzung, dieser Satzung und den Bundesrichtlinien übertragenen Regelungen zu treffen,
Den Landesjugendleiter im Falle einer Nach- oder Ergänzungswahl zu bestätigen.
für besondere Aufgaben Ausschüsse einzusetzen.
Es finden jährlich zwei Sitzungen des Landesausschusses statt. Zwischen den Sitzungen liegt in der Regel ein halbes Jahr. Der Beschluß über den Wirtschaftsplan des Folgejahres hat bis zum 30.11. des laufenden Jahres zu erfolgen. Die Sitzungen werden vom Landesvorstand einberufen. Der Landesvorstand hat weitere Sitzungen einzuberufen:
auf eigenen Beschluss; dazu ist er verpflichtet, wenn das Wohl des Vereins es erfordert,
auf Antrag von mindestens 25% der Stimmberechtigten des Landesausschusses,
auf Antrag von mindestens zwei Ortsverbänden,
auf Antrag der Landeskontrollkommission.
den Ortsverbandsvorsitzenden oder ihren Vertretern,
den Schatzmeistern und Technischen Leitern der Ortsverbände,
dem Landesjugendleiter und einem weiteren von der Landesjugend gewählten Vertreter,
den Mitgliedern der Landeskontrollkommission ohne Stimmrecht,
den Mitgliedern der Landesgeschäftsführung ohne Stimmrecht.
Anträge zum Landesausschuss können gestellt werden:
von den Mitgliedern des Landesausschusses,
von den Ortsverbandsvorständen und Mitgliederversammlungen der Ortsverbände.
Anträge müssen dem Landesvorstand spätestens drei Wochen vor der Landesausschusssitzung vorliegen. Initiativanträge bedürfen der Zustimmung von mindestens einem Viertel der anwesenden Stimmberechtigten. Bei Widerspruch von mindestens einem Drittel der anwesenden Stimmberechtigten darf über die Angelegenheit kein Beschluss gefasst werden.
Die Mitglieder des Landesausschusses sind spätestens zwei Wochen vorher schriftlich unter Übersendung der Tagesordnung und der wesentlichen Unterlagen einzuladen.
Den Vorsitz führt ein vom Landesvorstand bestimmtes Mitglied des Landesvorstandes. Im Übrigen gelten § 10 Abs. 13 und 14 entsprechend.
§12: Landesvorstand
Der Landesvorstand führt die Geschäfte des Landesverbandes eigenverantwortlich und gewissenhaft und vertritt ihn gerichtlich und außergerichtlich. Dabei hat er die Bundesrichtlinien, diese Satzung, die Geschäftsordnung sowie die Beschlüsse von Bundeskonferenz, Bundesausschuss, Landeskonferenz und Landesausschuss zu beachten und sich im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel zu bewegen.
Der Landesvorstand überträgt der Landesgeschäftsführung, die er als besonderen Vertreter nach § 30 BGB zu bestellen hat, die in § 13 Abs. 1 bis 3 aufgeführten Geschäftskreise. Er behält sich das Weisungsrecht in diesen Bereichen vor.
Nicht übertragbare Entscheidungen des Landesvorstandes sind insbesondere:
die strategischen Ziele des Landesverbandes periodisch festzulegen,
die Mitglieder der Landesgeschäftsführung auszuwählen, einzustellen und zu entlassen sowie als besonderen Vertreter nach § 30 BGB zu bestellen und abzuberufen,
nach Anhörung der Landeskontrollkommission einen externen Wirtschaftsprüfer auszuwählen und zu beauftragen sowie den Jahresabschluss einschließlich des Lageberichtes und der Prüfung der Geschäftsführung zu verabschieden,
Grundstücksgeschäfte, Darlehens- und Bürgschaftsverträge sowie Miet- und Leasingverträge abzuschließen oder eine andere Person rechtsgeschäftlich hierfür zu bevollmächtigen.
Aufgabe des Landesvorstandes ist es ferner, dafür Sorge zu tragen, dass
die ASB-Gesellschaften des Landesverbandes sich im Gesellschaftsvertrag verpflichten, diese Satzung einschließlich der Bundesrichtlinien anzuerkennen, und dass eine solche Anerkennungsvereinbarung in den Verträgen mit den Geschäftsführungen enthalten ist,
die unmittelbaren ASB-Gesellschaften des Landesverbandes sich im Gesellschaftsvertrag verpflichten, von ihren Einsichts- und Auskunftsrechten nach § 51a GmbHG gegenüber ihren Tochtergesellschaften Gebrauch zu machen, wenn der Landesvorstand als Gesellschaftervertreter dies verlangt.
Dem Landesvorstand obliegt es gemeinsam mit der Landesgeschäftsführung,
die Vertretung und Repräsentation gegenüber Parlament, Regierung, Behörden, Institutionen, Gesellschaften, Vereinigungen und der Öffentlichkeit wahrzunehmen,
für eine gute Zusammenarbeit der Ortsverbände zu sorgen und sie bei ihrer Arbeit zu unterstützen,
Das Nähere regelt die verpflichtend zu schaffende Geschäftsordnung über die Zusammenarbeit zwischen Landesvorstand und Landesgeschäftsführung.
Die Mitglieder des Landesvorstandes haben das Recht, an allen Konferenzen, Ausschusssitzungen oder Mitgliederversammlungen der Gliederungen im ASB Landesverband Bremen e.V. beratend teilzunehmen. Der Landesvorstand hat das Recht, aus wichtigem Grund die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der Ortsverbände zu verlangen oder diese selbst einzuberufen.
Die Sitzungen finden mindestens vierteljährlich statt. Sie werden vom Landesvorsitzenden, bei dessen Verhinderung durch einen der stellvertretenden Landesvorsitzenden einberufen.
der/dem Landesvorsitzenden,
vier stellvertretende(n) Landesvorsitzende(n).
Gerichtlich und außergerichtlich wird der Landesverband durch je zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten.
Die Mitglieder der Landeskontrollkommission sind berechtigt und die Mitglieder der Landesgeschäftsführung sind verpflichtet, an den Sitzungen des Landesvorstandes beratend teilzunehmen.
Im Landesvorstand soll ärztlicher, kaufmännischer, juristischer und sozialpolitischer Sachverstand vertreten sein. Dem Grundsatz der Gleichstellung von Frauen und Männern soll Rechnung getragen werden. Je ein Vorstandsmitglied soll Erfahrung in der Freiwilligen- und in der Jugendarbeit haben. Soweit ärztlicher Sachverstand nicht für den Landesvorstand gewonnen werden kann, ist ein Arzt vom Landesvorstand zu seiner Beratung sowie als Vertreter in ärztlichen Gremien als Landesarzt zu berufen. Er ist berechtigt, an den Sitzungen des Landesvorstandes ohne Stimmrecht teilzunehmen.
Der Landesvorstand wird für vier Jahre gewählt. Die Wahl findet in der ordentlichen Landeskonferenz statt. Bei Nachwahl einzelner Mitglieder des Landesvorstandes bleibt ihre Amtszeit auf die verbleibende Amtsdauer der übrigen Mitglieder des Landesvorstandes beschränkt.
Der Landesvorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend ist. Sind nicht alle Vorstandsämter besetzt, so ist der Landesvorstand beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der amtierenden Mitglieder anwesend ist.
Der Landesvorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt. In einfachen oder besonders eilbedürftigen Angelegenheiten können Beschlüsse auch im Umlaufverfahren gefasst werden.
Die gewählten Mitglieder des Landesvorstandes sind ehrenamtlich tätig. Sie dürfen nicht in einem Beschäftigungsverhältnis zum ASB oder einer Gesellschaft des ASB stehen. In Ihrer Eigenschaft als Vorstandsmitglied dürfen sie für eine begrenzte Zeit ausnahmsweise Geschäftsführer einer ASB- GmbH sein, soweit der Bundesausschuss diesem zustimmt. Geschäftsführer einer ASB-GmbH und stimmberechtigte Mitglieder des Landesvorstandes dürfen nur mit Zustimmung des Landesausschusses gleichzeitig Vorstandsmitglied eines Ortsverbandes sein.
Die Landesvorstandsmitglieder haften gegenüber dem Verein nur für Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Der Landesvorstand hat dafür Sorge zu tragen, dass die Organe des Vereins ausreichend gegen die Haftung für Vermögensschäden abgesichert sind.
Das Nähere regelt die Geschäftsordnung für den Landesvorstand.
§13: Landesgeschäftsführung
Die Landesgeschäftsführung ist befugt, die im Zusammenhang mit der ihr übertragenen Gesamtleitung der auftretenden Geschäfte der laufenden Administration und der operativen Leitung von nicht ehrenamtlich oder freiwillig betriebenen Geschäftsbetrieben auszuführen. Sie hat alleinige Vertretungsmacht für alle Rechtsgeschäfte, die der ihr zugewiesene Geschäftskreis gewöhnlich mit sich bringt. Dabei hat sie die Bundesrichtlinien, diese Satzung, die Geschäftsordnung, die Beschlüsse von Bundeskonferenz, Bundesausschuss, Landeskonferenz, Landesausschuss und Landesvorstand zu beachten und sich im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel zu bewegen. Soweit Mitglieder der Landesgeschäftsführung auch zu Geschäftsführern von Unternehmen bestellt sind, an welchen der ASB beteiligt ist, können die Mitglieder der Geschäftsführung von den Beschränkungen des § 181 BGB im Rechtsverkehr mit und für diese Unternehmen befreit werden. Die Befreiung erfolgt durch Beschluß des Landesausschusses.
Zu den Geschäften der laufenden Administration und der operativen Leitung gehören insbesondere:
der Abschluss der für diese Aufgabe notwendigen Verträge,
die Durchführung des vom Landesausschuss beschlossenen Wirtschaftsplans,
die Sorgetragung für die Entwicklung, Einführung, Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung eines Risikomanagementsystems,
die Förderung, Beratung, Koordination, Anleitung und Information der Gliederungen und der Gesellschaften,
die Betreuung und Information der Mitglieder und Mitglieder- und Spendenwerbeaktionen in Abstimmung mit dem Bundesverband,
die Unterstützung des Landesvorstandes bei der Durchführung seiner Aufgaben, insbesondere bei der Entwicklung der strategischen Vorgaben,
die vorrangige Befriedigung von Forderungen der Sozialversicherungsträger und der zumindest anteiligen Tilgung von Steuerschulden,
die Durchführung von Beschlüssen des Landesvorstandes.
Die nachfolgend aufgeführten Geschäfte bedürfen der Zustimmung des Landesvorstandes:
Der Landesgeschäftsführung obliegt es gemeinsam mit dem Landesvorstand,
für eine gute Zusammenarbeit der regionalen Gliederungen zu sorgen und sie bei ihrer Arbeit zu unterstützen,
Die Landesgeschäftsführung hat gegenüber dem Landesvorstand die folgenden Berichts-, Unterrichtungs- und Vorlagepflichten:
Die Landesgeschäftsführung hat dem Landesvorstand zu einzelnen Sachverhalten, die für die Entwicklung des Landesverbandes von Bedeutung sein können, Bericht zu erstatten.
Die Landesgeschäftsführung hat dem Landesvorstand
regelmäßig schriftlich, mindestens einmal im Quartal, über den aktuellen Stand der Ergebnisse des gewöhnlichen Geschäftsbetriebes des Landesverbandes zu berichten,
jährlich bis zum 31.10. des Vorjahres einen Entwurf des Wirtschaftsplans und gegebenenfalls einen Nachtrags-Wirtschaftsplans vorzulegen,
spätestens bis zum 30.6. des Folgejahres den Jahresabschluss des Landesverbandes mit Entwurf des Lageberichtes zur Beratung vorzulegen.
Eine Kopie der im vorigen genannten Berichte hat unverzüglich den stimmberechtigten Mitgliedern des Landesausschusses zuzugehen.
Die Landesgeschäftsführung hat den Landesvorstand unverzüglich zu unterrichten bei
außergewöhnlichen Ereignissen, insbesondere wenn sie zu einer Gefährdung des Landesverbandes oder in nicht unerheblichen Vermögensteilen führen können,
Ereignissen, die das Abführen von Sozialversicherungsbeiträgen gefährden können.
Die Mitglieder der Landesgeschäftsführung müssen Mitglied im ASB sein.
Als Leitung der Administration und der operativen Geschäftsbetriebe des Landesverbandes ist die Landesgeschäftsführung Vorgesetzte aller hauptamtlichen Mitarbeiter. Zu ihren Aufgaben gehört das Personalwesen, insbesondere die Personalentwicklung nach Maßgabe der vom Landesausschuss beschlossenen verbindlichen Rahmenvorgaben. Sie stellt den Zugang der Mitarbeiter zu ASB-internen Kommunikations- und Informationsmitteln sicher. Sie ist verpflichtet die Verpflichtungen des ASB aus § 28 e SGB IV vorrangig vor anderen Lohn- und Gehaltsverbindlichkeiten zu erfüllen.
Die Landesgeschäftsführung übt ihre Tätigkeit hauptamtlich aufgrund eines mit dem Landesvorstand geschlossenen Dienstvertrages und der Berufung als besonderer Vertreter nach § 30 BGB aus.
Das Nähere regelt die Geschäftsordnung über die Zusammenarbeit zwischen Landesvorstand und Landesgeschäftsführung. Die Mitglieder der Landesgeschäftsführung verpflichten sich, diese als verbindlich anzuerkennen.
Die Amtszeit beträgt fünf Jahre. Dementsprechend ist der Dienstvertrag ebenfalls auf maximal fünf Jahre zu befristen. Die erneute Berufung und befristete Anstellung ist möglich. Die Landesgeschäftsführung wird ausreichend gegen die Haftung für Vermögensschäden abgesichert.
Der Landesvorstand kann ein Mitglied der Landesgeschäftsführung vor Ablauf der Amtszeit aus wichtigem Grund abberufen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn Tatsachen vorliegen, die das Vertrauen in die weitere Amtsführung ausschließen. Gleiches gilt für die Kündigung des Dienstvertrages. Kündigt ein Mitglied der Landesgeschäftsführung den Dienstvertrag, so ist auch seine Organstellung beendet.
Die Landesgeschäftsführung nimmt an den Sitzungen der anderen Vereinsorgane mit Ausnahme der Landeskontrollkommission beratend teil. Sie hat das Recht, an den Landeskonferenzen, Landesausschusssitzungen und Mitgliederversammlungen im Bereich des ASB Landesverbandes Bremen e.V. beratend teilzunehmen.
Besteht die Landesgeschäftsführung aus mehreren Mitgliedern, so gibt sie sich eine Geschäftsordnung, die der Zustimmung des Landesvorstandes bedarf.
§13a: Weitere Gremien ohne Organstellung
Auf Beschluß des Landesausschusses können beim Landesverband weitere Gremien geschaffen werden, welche dem Lobbying oder dem Austausch mit gesellschaftlichen Gruppen dienen. Der Landesvorstand benennt die jeweiligen Mitglieder für die Dauer einer Wahlperiode. Der Landesausschuß kann einer Benennung widersprechen.
Auf Beschluß des Landesausschusses können beim Landesverband Ehrenvorstandsfunktionen geschaffen und besetzt werden.
Mitglieder der zusätzlichen Gremien haben Rederechte bei den Mitgliederversammlungen der Ortsverbände, bei der Landeskonferenz und dem Landesausschuß.
§14: Landeskontrollkommission
Die Landeskontrollkommission stellt die wirtschaftlichen Verhältnisse des Vereins und das satzungsgemäße Handeln des Landesvorstandes fest, indem sie die Verwendung der Mittel, die Planung und Rechnungslegung und die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung im Sinne der Bundesrichtlinien überprüft. Haben interne und externe Revision oder Aufsichtsgremien Mängel festgestellt, so überwacht sie deren Behebung durch den Landesvorstand.
Die Landeskontrollkommission führt mindestens einmal im Jahr eine Prüfung des Landesverbandes durch. Darüber hinaus kann sie in begründeten Fällen weitere Prüfungen vornehmen. Ihr können vom Landesvorstand und vom Landesausschuss in besonderen Fällen Prüfungen bei nachgeordneten Gliederungen übertragen werden. Anlässlich der Prüfungen können auch Prüfungsberichte der nachgeordneten Kontrollkommissionen oder Teile davon bestätigt oder aufgehoben werden.
Im Rahmen der Prüfungen hat die Landeskontrollkommission ein Einsichtsrecht in alle Unterlagen und Aufzeichnungen über Geschäftsvorgänge. Soweit vorhanden, stützt sie sich auf die Berichte und Ergebnisse der internen und externen Revision sowie von Aufsichtsgremien. Ihr ist alles vorzulegen und ihr ist jede Aufklärung und jeder Nachweis zu gewähren.
Die Vorlage-, Aufklärungs- und Nachweispflicht erstreckt sich auch auf Unterlagen über Gesellschaftsbeteiligungen. Auf Verlangen der Landeskontrollkommission ist der Landesvorstand verpflichtet, von seinem Auskunfts- und Einsichtsrecht als Gesellschaftervertreter (§ 51a GmbHG) Gebrauch zu machen. Bei ASB-Gesellschaften kann er Mitglieder der Landeskontrollkommission zur Ausübung dieser Rechte bevollmächtigen, wenn sie eine sanktionsbewehrte Geheimhaltungserklärung abgeben.
Die Landeskontrollkommission ist berechtigt, zur Aufklärung von Sachverhalten die Einberufung von Landesvorstands-, Landesausschusssitzungen und Landeskonferenzen, sowie von Vorstandssitzungen regionaler Gliederungen zu verlangen und an diesen Sitzungen teilzunehmen.
Spätestens innerhalb von drei Monaten nach der Prüfung legt die Landeskontrollkommission dem Landesvorstand und der Landesgeschäftsführung zur Beachtung einen schriftlichen Prüfungsbericht vor.
Vor Erstellung des Prüfungsberichts sind Landesvorstand und Landesgeschäftsführung zu hören. Der Bericht ist unter Beachtung der Stellungnahme von Landesvorstand und Landesgeschäftsführung zu erstellen.
Die Mitglieder der Landeskontrollkommission sind berechtigt, an den Sitzungen des Landesvorstandes ohne Stimmrecht teilzunehmen. Die Mitglieder der Landeskontrollkommission sind berechtigt, an den Landeskonferenzen mit Stimmrecht und an den Landesausschusssitzungen ohne Stimmrecht teilzunehmen.
Bei der Auswahl des externen Wirtschaftsprüfers ist die Landeskontrollkommission zu hören.
Die Landeskontrollkommission besteht aus drei Mitgliedern. Sie wählen sich ihren Vorsitzenden selbst. In der Landeskontrollkommission sollen Mitglieder mit kaufmännischem und juristischem Sachverstand vertreten sein. Die Wahl von Mitgliedern der Bundeskontrollkommission ist unzulässig.
Die Landeskontrollkommission wird von der ordentlichen Landeskonferenz für vier Jahre gewählt und ist nur ihr gegenüber verantwortlich. Bei ihrer Arbeit ist sie unabhängig und an Weisungen nicht gebunden.
Die Landeskontrollkommissionsmitglieder haften gegenüber dem Verein nur für Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Die Landeskontrollkommission wird als Organe des Vereins ausreichend gegen die Haftung für Vermögensschäden abgesichert.
Im Übrigen gelten § 12 Abs. 12 bis 15 entsprechend.
§15: Organe der Ortsverbände
die Mitgliederversammlung des Ortsverbandes,
der Ortsverbandsvorstand,
die Ortsverbandskontrollkommission.
§16: Mitgliederversammlungen
Die Mitglieder des Ortsverbandes bilden eine Mitgliederversammlung. An diesen Versammlungen können alle Mitglieder teilnehmen. Sie sind spätestens drei Wochen vorher durch Veröffentlichung des Termins nebst Tagesordnung in Form einer Anzeige in der Tagespresse, in welcher auch das örtlich zuständige Amtsgericht seine Bekanntmachungen veröffentlicht, anzuzeigen. Dieses kann ersetzt werden durch eine an jedes Mitglied gerichtete schriftliche Einladung.
Aufgabe dieser Versammlung ist es
alle vier Jahre drei bis sechs Monate vor der Landeskonferenz den Ortsverbandsvorstand, die Ortsverbandskontrollkommission und die Landesdelegierten zu wählen, den Ortsverbandsvorstand zu entlasten und über Anträge an die Landeskonferenz zu beraten und zu beschließen. § 10 Abs. 14 bis 16 gilt analog.
Mindestens einmal jährlich findet eine Mitgliederversammlung statt, auf der die Mitglieder über die Tätigkeit des Vorstandes und den aufgestellten Teilwirtschaftsplan unterrichtet werden. Hierbei kann die Mitgliederversammlung auch über andere als vom Vorstand gesetzte Arbeitsschwerpunkte entscheiden. Der Vorstand ist im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel hieran gebunden.
Die Mitgliederversammlung führt erforderliche Abberufungen und Nachwahlen durch und nimmt den Prüfbericht der Kontrollkommission entgegen.
Die Mitgliederversammlung kann über Anträge an die Landeskonferenz und den Landesausschuss befinden, welche der Ortsverbandsvorstand in diese einzubringen hat.
Auf der Wahlmitgliederversammlung hat der Tätigkeitsbericht des Vorstandes vor den Wahlen zu erfolgen.
Die Mitgliederversammlung kann Ortsverbandsvorstandsmitglieder jederzeit abberufen.
Der Ortsverbandsvorstand kann außerordentliche Mitgliederversammlungen einberufen; er hat sie auf Verlangen von mindestens 30 Mitgliedern oder des Landesvorstandes oder der Landeskontrollkommission einzuberufen.
§17: Ortsverbandsvorstände
Zur Koordinierung der demokratischen Willensbildung, Förderung der Ehrenamtlichkeit und zur operativen Leitung der in § 2 Abs. 2 genannten Aufgaben wählt sich der Ortsverband einen Vorstand.
der/dem orsitzenden,
der/dem Technischen Leiter(in),
der/dem Ortsverbandsjugendleiter(in),
Gerichtlich und außergerichtlich wird der Ortsverband hinsichtlich der ihm zur Verfügung stehenden Mittel durch je zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten.
Die Zahl der Beisitzer wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung des Ortsverbandes festgelegt.
Der Ortsverbandsvorstand wird für vier Jahre gewählt. Die Wahl findet auf der Wahlmitgliederversammlung statt. Bei Nachwahl einzelner Mitglieder des Ortsverbandsvorstandes bleibt ihre Amtszeit auf die verbleibende Amtsdauer der übrigen Mitglieder des Ortsverbandsvorstandes beschränkt.
Aufgaben des Ortsverbandsvorstandes sind
im Rahmen des beschlossenen Wirtschaftsplanes und der vom Landesverband zur Verfügung gestellten Mittel die Aufgaben des ASB im Sinne des § 2 Abs. 2 zu organisieren, zu planen, weiterzuentwickeln und durchzuführen. Die von den Ortsverbänden hierbei gesetzten Arbeitsschwerpunkte unterliegen keiner Inhaltskontrolle durch den Landesvorstand,
für den Ortsverband bis zum 30.09. des Vorjahres einen ausgerichtet an den realen Einnahmeerwartungen ausgeglichenen Teil-Wirtschaftsplan für das Folgejahr zu erstellen und diesen dem Landesvorstand und der Landesgeschäftsführung zuzuleiten und die Einhaltung des beschlossenen Teilwirtschaftsplans sicherzustellen,
für die Aufgabenerfüllung notwendige Investitionsmittel festzustellen und diese bei dem Landesvorstand und der Landesgeschäftsführung zu beantragen,
bei der Aufgabenerfüllung auf die Einhaltung der Satzung, der Beschlüsse von Bundesausschuss, Bundeskonferenz, Landesausschuss und Landeskonferenz, der Anweisungen von Landesvorstand und Landesgeschäftsführung und der Bundesrichtlinien zu achten und sich an der Entwicklung und Umsetzung der ASB eigenen Qualitätsmanagementsystem und des Risikomanagementsystem zu beteiligen und diese zu fördern,
regelmäßig schriftlich eine Schwachstellenanalyse durchzuführen,
die Mitgliederversammlungen einzuladen und durchzuführen, die Mitglieder zu betreuen und an der verbandspolitischen Willensbildung mitzuwirken und diese gegenüber den Mitgliedern anzuleiten,
den Ortsverbandsjugendleiter zu bestätigen.
Der Ortsverbandsvorstand hat gegenüber dem Landesvorstand und der Landesgeschäftsführung die folgenden Berichts-, Unterrichtungs- und Vorlagepflichten:
Der Ortsverbandsvorstand hat dem Landesvorstand und der Landesgeschäftsführung zu einzelnen Sachverhalten, die für die Entwicklung des Orts- und Landesverbandes von Bedeutung sein können, Bericht zu erstatten.
Der Ortsverbandsvorstand hat dem Landesvorstand und der Landesgeschäftsführung
regelmäßig schriftlich, mindestens einmal im Quartal, über den aktuellen Stand der Ergebnisse des gewöhnlichen Geschäftsbetriebes der Gliederung zu berichten,
jährlich bis zum 30.09. des Vorjahres einen Entwurf des Teil-Wirtschaftsplans und gegebenenfalls einen Teil-Nachtrags-Wirtschaftsplans vorzulegen,
Der Ortsverbandsvorstand hat den Landesvorstand und die Landesgeschäftsführung unverzüglich zu unterrichten bei
wesentlicher Über- oder Unterschreitung des Teil-Wirtschaftsplanes, die zu einem erkennbaren Bedarf eines Teil-Nachtrags-Wirtschaftsplans im laufenden Geschäftsjahr führt,
außergewöhnlichen Ereignissen, insbesondere wenn sie zu einer Gefährdung der regionalen Gliederung führen könnte.
Für die Erfüllung der Aufgaben nach § 2 Abs. 2 ist der Ortsverbandsvorstand hinsichtlich der vom Landesverband zur Verfügung gestellten Mittel als besonderer Vertreter nach § 30 BGB durch den Landesvorstand zu bestellen. Der Vorstand des Ortsverbandes Bremerhaven kann durch den Landesvorstand auch für andere Vereinsaufgaben zum besonderen Vertreter nach § 30 BGB bestellt werden.
Der Ortsverbandsvorstand gibt sich eine Geschäftsordnung.
§18: Ortsverbandskontrollkommissionen
Für die Ortsverbandskontrollkommissionen gilt, soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt ist, § 14 entsprechend.
Die Ortsverbandskontrollkommissionen bestehen aus bis zu drei Mitgliedern und führen einmal im Jahr eine Prüfung des Ortsverbandes durch. Darüber hinaus können sie in begründeten Fällen weitere Prüfungen vornehmen. Die Zahl der Ortsverbandskontrollkommissionsmitglieder wird jeweils durch Beschluß der Mitgliederversammlung festgelegt.
Die Ortsverbandskontrollkommissionen sind berechtigt, zur Aufklärung von Sachverhalten die Einberufung von Mitgliederversammlungen und Ortsverbandsvorstandssitzungen zu verlangen und an diesen Sitzungen teilzunehmen. Sie sind darüber hinaus berechtigt, an den Ortsverbandsvorstandssitzungen ohne Stimmrecht teilzunehmen.
Die Befugnisse hinsichtlich der Aufstellung von Bilanzen und Jahresabschlüssen entfallen solange, wie für die Ortsverbände keine eigenen Abschlüsse erstellt werden.
Die Ortsverbandskontrollkommission ist verpflichtet erstellte Prüfberichte unverzüglich der Landeskontrollkommission zuzuleiten.
§19: Ordnungsmaßnahmen
gegen die für sie geltenden Satzungen oder Beschlüsse der zuständigen Organe oder gegen die Richtlinien des ASB Deutschland e.V. verstoßen oder sonstige Mitgliedspflichten verletzen;
Über die Verhängung von Vereinsordnungsmitteln gegen natürliche Personen entscheidet der Ortsverbandsvorstand, in schwer wiegenden Fällen oder zur Abwendung eines nicht unbedeutenden Schadens der Landesvorstand. Gegenüber korporativen Mitgliedern und Mitgliedsverbänden entscheidet der Landesvorstand. Über den Vereinsausschluss von Mitgliedsverbänden entscheidet der Landesausschuss. Die Verhängung von Vereinsordnungsmitteln bei Organmitgliedern beschließt das wählende oder bestellende Organ. Zwischen den Landeskonferenzen kann der Landesausschuss hierüber entscheiden. Über den Vereinsausschluss von Ortsverbandsvorstandsmitgliedern entscheidet der Landesvorstand.
Vor der Entscheidung sind das Mitglied, der Vorstand des Mitgliedsverbandes oder der Vertreter des korporativen Mitglieds anzuhören. In schwer wiegenden Fällen oder zur Abwendung eines nicht unbedeutenden Schadens kann die Anhörung ausnahmsweise entfallen. Sie ist unverzüglich nachzuholen.
Gegen eine Entscheidung kann innerhalb von vier Wochen nach deren Zugang das Schiedsgericht des Arbeiter-Samariter-Bundes Deutschland e.V. angerufen werden. Bei Fristversäumung wird die Entscheidung endgültig wirksam. Das Schiedsgerichtsverfahren hat keine aufschiebende Wirkung. Das Schiedsgerichtsverfahren richtet sich nach § 17 der Satzung des Arbeiter-Samariter-Bundes Deutschland e.V. und der hierzu erlassenen Schiedsordnung. Beides wird hiermit anerkannt.
§20: Beurkundung von Beschlüssen
§21: Satzungsänderung, Richtlinienänderung und Auflösung
Satzungs- und Richtlinienänderungen oder die Auflösung des Arbeiter Samariter Bundes Landesverband Bremen e.V. können von der Landeskonferenz nur mit einer Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Stimmberechtigten beschlossen werden.
Satzungs- und Richtlinienänderungen oder -ergänzungen, die auf einer Auflage des Amtsgerichts oder der Finanzverwaltung beruhen, kann der Landesvorstand selbstständig vornehmen. Hierüber ist der Landesausschuss in seiner nächsten Sitzung zu unterrichten.Die Vorstände der Ortsverbände sind hierüber unverzüglich zu informieren.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Arbeiter Samariter Bundes Landesverband Bremen e.V. oder bei Wegfall seines bisherigen steuerbegünstigten Zweckes darf sein Vermögen nur für steuerbegünstigte Zwecke verwendet werden. Es fällt daher das verbleibende Vermögen an den Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V. Falls dieser nicht mehr besteht, fällt es zu gleichen Teilen an die anderen Landesverbände des ASB. Falls solche nicht mehr bestehen, fällt es an die Arbeiterwohlfahrt Bremen e.V. Der Empfänger hat das Vereinsvermögen ausschließlich und unmittelbar nur für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden.
Beschlossen auf der Landeskonferenz vom 04.06.2005 in Bremen	Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Bremen e.V. · Landesgeschäftsstelle
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References: §1

§2

§3

§4
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§5

§6

§7

§8
 § 7

§9
 § 32

§10

§11
 § 7
 § 10
 § 10

§12
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 § 13
 § 30
 § 51

§13
 § 181
 § 28
 § 30

§13

§14
 § 12

§15

§16
 § 10

§17
 § 2
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 § 30
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§18
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§19
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§20

§21