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Timestamp: 2019-09-16 13:12:08+00:00

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Seckelmann, Margrit (57)
Lamping, Wolfram (1)
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Industrialisierung, Internationalisierung und Patentrecht im Deutschen Reich 1871-1914, Schriften zur Europäischen Rechtsgeschichte, Band 201 (2006)
<b>Abstract</b> Kann Recht Innovationen befördern? Die Bedeutung rechtlicher Institutionen, lange von der Wirtschaftsgeschichte vernachlässigt, erfährt seit den letzten Jahren wieder stärkere Aufmerksamkeit. Meine Untersuchung zur Industrialisierung, Internationalisierung und Patentrecht im Deutschen Reich, 1871 - 1914, nimmt diese Debatte aus rechtshistorischer Sicht auf. Technikhistorische, wirtschaftshistorische und rechtshistorische Ansätze werden in der Arbeit kombiniert, um die Bedeutung des institutionellen "framework" für technischen und wissenschaftlichen Fortschritt zu untersuchen. Umgekehrt wird auch die Fortentwicklung des Rechts aufgrund der im Rahmen der Industriellen Revolution aufgetretenen sozialen und technischen Fragen in den Blick genommen. Die Arbeit erklärt die Kodifikation des Reichspatentgesetzes vom 25. Mai 1877 und seine Normanwendungsphase mithilfe institutionenökonomischer Überlegungen. Die wechselseitige Beeinflussung zwischen den Systemen der Wissenschaft, der Ökonomie und des Rechts wird anhand von Beschreibungen in der zeitgenössischen juristischen, volkswirtschaftlichen und technischen Fachliteratur analysiert. Ebenso werden die Rechtsprechung des Reichsgerichts, die publizierten Entscheidungen und internen Akten des Kaiserlichen Patentamts und des Reichsamts des Innern, die Akten des Deutschen Patentschutzvereins, die Dokumente über die internationalen Patentschutzkonferenzen und Akten aus Unternehmensarchiven ausgewertet. Dabei wird das Augenmerk auf die Frage gelegt, inwieweit das Zivilrecht und das sich entwickelnde Verwaltungsrecht zu Anpassungsleistungen gezwungen waren. Diese bezogen sich zum einen auf den zivilrechtlichen Eigentumsbegriff, zum anderen auf verfahrensorganisatorische Aspekte wie die Trennung von Anmelde- und Widerspruchsbehörden. Ein weiterer Punkt betraf die Bestrebungen zur Selbstregulierung der Verbände, welche auf deutscher wie internationaler Ebene verfolgt wurden. Schließlich wird untersucht, wie der Gesetzgeber, die Verwaltung und die Gerichte auf die Soziale Frage reagierten, welche auch auf die Rechtsstellung der angestellten Erfinder bezogen wurde.
Zustand und Perspektiven der Verwaltungsgeschichte (2017)
Grundzüge eines verwaltungswissenschaftlichen Curriculums (2017)
Der Beitrag umreißt Struktur und Inhalte eines verwaltungswissenschaftlichen Schwerpunktstudiums mit der für dieses Thema typischen Verbindung grundlagen- und anwendungsbezogener Aspekte. Dabei wird den für die Verwaltungswissenschaft(en) zentralen Fragen nachgegangen, ob es sich um eine‚einheitliche‘ Transdisziplin („Verwaltungswissenschaft“) oder eher um eine gegen- standsbezogene Verbindung verschiedener wissenschaftlich-methodischer Zugänge(„Verwaltungswissenschaften“) handelt. Ferner wird auf zentrale Werke der Verwaltungswissenschaft(en) eingegangen – und es werden zentrale Lehrinhalte wie Personal, Haushalt, (öffentliche) Aufgaben dargestellt. Abschließend werden auch neuere Strömungen bzw. Themen wie das New Public Management die Governance-Forschung und die „Neue Verwaltungsrechtswissenschaft“ vorgestellt, und es wird ihre Verortung in einem verwaltungswissenschaftlichen Curriculum untersucht.
Mit Verständnis für den Verwaltungsmann: Fritz Morstein Marx; die späten Jahre (1961-1969) (2017)
Transnationale Netzwerke gewinnen zunehmend an Aufmerksamkeit. Eine besondere Rolle spielen darin diejenigen Wissenschaftler und Verwaltungspraktiker, die nach der nationalsozialistischen „Machtergreifung“ emigrieren mussten oder aber aus eigenem Entschluss emigriert sind, weil sie im nationalsozialistischen Deutschland nicht mehr leben wollten. Teilweise fanden diese nach 1945 den Weg in die Bundesrepublik Deutschland und brachten in ihrem intellektuellen Reisegepäck Vorstellungen und Methoden mit, die durch ihre Kombination von Verwaltungsvorstellungen aus der Weimarer Zeit mit den in den USA erlernten und weiterentwickelten Methoden eine „transatlantische Bereicherung“ für Regierung und Verwaltung der jungen Bundesrepublik darstellten.
Jurist im Porträt: Fritz Morstein Marx (1900-1969) - Inspirator einer demokratischen Verwaltungswissenschaft (2017)
Rationale Verwaltung. Frido Wagener (1926-1985) (2017)
Im Rahmen von Verwaltungsreformen wird immer wieder – zumindest als Inspirationsquelle – Frido Wageners Habilitationsschrift „Neubau der Verwaltung“ herangezogen. Das 70. Jubiläum der DÖV soll zum Anlass genommen werden, an ihren langjährigen Schriftleiter Wagener zu erinnern und zugleich dessen Überlegungen vorzustellen, die in vieler Hinsicht nichts von ihrer Aktualität verloren haben.
Wieder gelesen: Frido Wagener "Neubau der Verwaltung. Gliederung der öffentlichen Aufgaben und ihrer Träger nach Effektivität und Integrationswert", Berlin 1969« (2017)
Rezension von: Andreas Anter, Max Weber und die Staatsrechtslehre, Mohr Siebeck, Tübingen 2016 (2017)
Verwaltungsgerichtlicher Rechtsschutz: Kapitel 16-26 (2017)
Kooperationsmöglichkeiten im Bundesstaat: (Art. 91a, 91b, 104b, 104c, 143c GG) (2017)
Transparenz als Legitimationsinstrument. Das Beispiel der Liquid Democracy (2017)
Postheroische Verwaltung: Fritz Morstein Marx (2017)
Ansätze zu einer erneuerten Ideengeschichte der Remigration (2017)
Seckelmann, Margrit ; Platz, Johannes
Die Geburt der Verwaltungswissenschaft aus dem Geiste der Demokratie: Fritz Morstein Marx (2017)
Eduard Hermann Rudolf Klostermann (1828-1886) (2017)
Arnold Seligsohn (1854-1939) (2017)
Wissenschaftsfreiheit und demokratische Legitimation in der Audit Society (2017)
Bürgerbeteiligung ohne Parlament? (2017)
Verwaltungswissenschaft und Remigration: Fritz Morstein Marx (1900-1969) (2017)
Rechtliche Grundlagen der Digitalisierung (2017)
The Judicial System in Germany (2017)
European Governance and National Policies (2017)
Evaluation und Recht (2017)
Wissenschaftsrecht in der Audit Society – Plädoyer für ein Wissenschaftskooperationsrecht (2017)
Polyzentrismus im deutschen Kaiserreich? – Das Verhältnis zwischen Reichs- und Landesverwaltung unter der Verfassung von 1871 (2016)
Rezension von: Hans Christian Wilms, Die Unverbindlichkeit der Verantwortung. Ethikkodizes der Wissenschaft im deutschen, europäischen und internationalen Recht, Berlin (Duncker & Humblot) 2015 (2016)
Arnold Seligsohn (1854-1939) (2016)
Verhaltensökonomischer Experimentalismus im Politik-Labor. Rechtliche Rahmenbedingungen und Folgerungen für die Evaluationsforschung (2016)
Seckelmann, Margrit ; Lamping, Wolfram
Rezension von: Ariane Neumann, Die Exzellenzinitiative. Deutungsmacht und Wandel im Wissenschaftssystem, Wiesbaden (Springer VS) 2015 (2016)
§ 1 (Auftrag der Schule) (2016)
§ 109a (Experimentierklausel zur Entwicklung eines inklusiven Schulsystems) (2016)
§ 20 (Schulversuche) (2016)
§ 23 (Selbständigkeit der Schulen) (2016)
Art. 91b GG (Zusammenwirken bei Forschungsförderung und Bildungsevaluation), Art. 91c GG (Zusammenwirken beim Betrieb informationstechnischer Systeme) (2016)
Einleitung (2016)
Rechtliche Rahmenbedingungen der Wissenschaftspolitik (2016)
Zukunftsorientierte Evaluation (2016)
Body-Cams als New Tools of Governance (2017)
Alles im Blick? Zur rechtlichen Zulässigkeit des Einsatzes von Body-Cams (2017)
Wissenschaftsrecht in der Audit Society (2018)
Evaluation und Recht. (2018)
Auf verschlungenen Wegen – Rezeption und Nichtrezeption der Arbeit exilierter bzw. remigrierter Rechtswissenschaftler in der jungen Bundesrepublik (2018)
New legal developments in Germany and Europe as a framework for university-AUF-collaboration (2018)
Police 2.0. Recent Developments in Information-related German Police Law (2018)
Kommentar zu Art. 70 - 76, 92 - 93 DS-GVO (2018)
Bürgerbeteiligung ohne Parlament? (2018)
Fritz Morstein Marx (1900-1969) (2018)
Rechtswissenschaftliche Verwaltungswissenschaft: eine Positionsbestimmung (2018)

References: § 1

§ 109

§ 20

§ 23

Art. 91
 Art. 91
 Art. 70