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Timestamp: 2016-10-28 21:49:40+00:00

Document:
U 66/02 (02.11.2004)
U 66/02
Pr�sident Borella, Bundesrichterin Widmer, Bundesrichter Lustenberger, Sch�n und Ursprung; Gerichtsschreiber Kr�henb�hl
B.________, 1954, Beschwerdegegner, vertreten durch Rechtsanw�ltin Nicole Kistler, Grosshaus am Kolinplatz 2, 6300 Zug
Der 1954 geborene B.________ kam, nachdem er in Italien eine dreij�hrige Lehre als Automechaniker absolviert hatte, 1974 in die Schweiz, wo er zun�chst als Bauhandlanger in den Firmen V.________ und P.________ AG arbeitete. In den Jahren 1978 bis 1994 war er als Automechaniker in der Garage W.________ AG angestellt und trat dann nach einer versuchsweise aufgenommenen Bet�tigung als selbstst�ndigerwerbender Automechaniker am 1. September 1994 eine Stelle als Klima- und L�ftungsmonteur in der Firma L.________ AG an. Ab 1. Juni 1995 war er zudem im Nebenerwerb in der Firma G.________ AG mit B�roreinigungen besch�ftigt.
Am 19. M�rz 1996 erlitt B.________ als Beifahrer eines in einen Verkehrsunfall involvierten Lieferwagens (Frontalkollision mit einem Lastwagen) eine Commotio cerebri, Rippenserienfrakturen rechts, eine Lungenkontusion rechts, eine drittgradig offene Unterschenkelfraktur links, eine geschlossene Unterschenkelfraktur mit Logensyndrom rechts sowie eine geschlossene Humerusschaftfraktur links. Zudem besteht ein Status nach im Kleinkindalter durchgemachter Poliomyelitis mit Verschm�chtigung der linken K�rperseite und Spitzfussstellung links. Nach operativer Behandlung seiner multiplen Verletzungen in der Klinik f�r Unfallchirurgie des Spitals Z.________ hielt sich B.________ vom 17. April 1996 bis am 19. Juni 1996 in der Rehabilitationsklinik E.________ auf. Seit dem Unfallereignis vom 19. M�rz 1996 geht er keiner Erwerbst�tigkeit mehr nach.
Die SUVA, welche ihre Leistungspflicht f�r die Folgen des Verkehrsunfalls vom 19. M�rz 1996 anerkannt hatte, kam f�r die Heilbehandlung auf und richtete Taggelder aus. Im Rahmen der Pr�fung des weiteren Genesungsverlaufs und der M�glichkeiten einer beruflichen Wiedereingliederung holte sie nebst den Austrittsberichten des Spitals Z.________ vom 17. April 1996 und der Rehabilitationsklinik E.________ vom 18. Juli 1996 unter anderem kreis�rztliche Stellungnahmen der Dres. med. I.________ vom 18. Februar 1997, T.________ vom 28. Juli und 4. November 1997 sowie A.________ vom 25. Februar 1999, 15. Juli 1999 und 25. Januar 2000 ein. Zudem pr�fte sie zahlreiche Atteste des Hausarztes Dr. med. K.________, die Berichte des Orthop�den Dr. med. S.________ vom 29. April und 9. September 1997 und des Dr. med. Y.________ von der Klinik Q.________ vom 26. August 1998. Regelm�ssig informierte sie sich des Weitern bei der IV-Stelle des Kantons Zug �ber den aktuellen Stand der invalidenversicherungsrechtlichen Abkl�rungen, wobei sie insbesondere von den Darlegungen der Berufsberaterin der Invalidenversicherung vom 20. Oktober 1997, 20. November 1998 und 10. September 1999 Kenntnis nehmen konnte und auch Einsicht in den Schlussbericht der Einrichtung f�r Behinderte X.________ vom 16. November 1998 erhielt, wo der Versicherte eine vom 12. Januar bis 11. April 1998 dauernde Abkl�rung der beruflichen M�glichkeiten durchlaufen hatte.
Gest�tzt auf diese Unterlagen, insbesondere auf die Beurteilungen durch Kreisarzt Dr. med. A.________ vom 25. Februar und 15. Juli 1999 sowie vom 25. Januar 2000 und die Erkundigungen �ber die Lohnverh�ltnisse und -entwicklung bei den beiden fr�heren Arbeitgeberfirmen, setzte die SUVA die unfallbedingte Erwerbsunf�higkeit auf 40 % fest. Mit Verf�gung vom 16. M�rz 2000 sprach sie dem Versicherten deshalb nebst einer Entsch�digung f�r einen Integrit�tsschaden von 7,5 % r�ckwirkend ab 1. Januar 2000 eine Invalidenrente auf der Basis einer 40 %igen Erwerbsunf�higkeit zu. Auf Einsprache hin liess sie den Chirurgen Dr. med. O.________ vom anstaltsinternen �rzteteam Unfallmedizin ein Aktengutachten ausarbeiten, welches dieser am 29. Juni 2000 erstattete. Mit Einspracheentscheid vom 13. Juli 2000 erh�hte sie darauf die Integrit�tsentsch�digung, indem sie nunmehr von einer auf 20 % zu veranschlagenden Integrit�tseinbusse ausging; hinsichtlich des Rentenanspruchs hielt sie hingegen an ihrem Standpunkt gem�ss Verf�gung vom 16. M�rz 2000 fest.
Mit zwei Verf�gungen vom 21. Juni 2000 hatte auch die IV-Stelle des Kantons Zug dem Versicherten eine Invalidenrente zugesprochen, wobei sie von einer 60 %igen Erwerbsunf�higkeit ausging. Den diesen Verf�gungen vorausgegangenen Beschluss vom 4. April 2000 hatte sie wie zuvor schon den Vorbescheid vom 24. November 1999 auch der SUVA mitgeteilt. Die SUVA ihrerseits hatte der IV-Stelle sowohl ihre Verf�gung vom 16. M�rz 2000 wie auch den Einspracheentscheid vom 13. Juli 2000 er�ffnet. Von einer Anfechtung der Erlasse des jeweils anderen Sozialversicherungstr�gers haben SUVA und IV-Stelle abgesehen.
B.________ hingegen liess sowohl gegen den Einspracheentscheid der SUVA vom 13. Juli 2000 wie auch gegen die Rentenverf�gungen der IV-Stelle vom 21. Juni 2000 beim Verwaltungsgericht des Kantons Zug Beschwerde erheben, wobei er jeweils eine Rente auf Grund einer 80 %igen Invalidit�t geltend machte. - Das kantonale Gericht ermittelte einen f�r den Unfall- und den Invalidenversicherungsbereich gleichsam massgebenden Invalidit�tsgrad von 81 %. Mit zwei Entscheiden vom 20. Dezember 2001 verpflichtete es daher einerseits die SUVA, r�ckwirkend ab 1. Januar 2000 eine Invalidenrente auf der Grundlage einer 81 %igen Erwerbsunf�higkeit auszurichten, und andererseits die IV-Stelle, ab 1. M�rz 1997 eine ganze Invalidenrente zu gew�hren.
Die SUVA f�hrt gegen beide Entscheide des kantonalen Gerichts Verwaltungsgerichtsbeschwerde. Das Eidgen�ssische Versicherungsgericht hat dementsprechend die beiden Verfahren U 66/02 und I 95/02 er�ffnet. F�r den Unfallversicherungsbereich beantragt die SUVA die Aufhebung des kantonalen Entscheids und damit die Best�tigung ihres Einspracheentscheids vom 13. Juli 2000. F�r den Invalidenversicherungsbereich tr�gt sie auf Festsetzung des Rentenanspruchs nach Massgabe des Ausgangs des unfallversicherungsrechtlichen Verwaltungsgerichtsbeschwerdeverfahrens (U 66/02) vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht an.
Das kantonale Gericht �ussert sich zu den gegen seine beiden Entscheide vom 20. Dezember 2001 erhobenen Einw�nden und h�lt an seiner Auffassung fest. B.________ l�sst je auf Abweisung der von der SUVA erhobenen Verwaltungsgerichtsbeschwerden schliessen.
Die IV-Stelle verzichtet in dem sie betreffenden invalidenversicherungsrechtlichen Verfahren (I 95/02) auf eine Stellungnahme. Ebenso sieht das Bundesamt f�r Sozialversicherung (f�r den Unfallversicherungsbereich dessen Abteilung Unfallversicherung [seit 1. Januar 2004 im Bundesamt f�r Gesundheit]) - in beiden Verfahren - von einer Vernehmlassung ab.
Mit Urteil vom heutigen Tag ist das Eidgen�ssische Versicherungsgericht auf die von der SUVA erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den die Leistungen der Invalidenversicherung betreffenden Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug vom 20. Dezember 2001 nicht eingetreten (I 95/02). Dieser Entscheid ist damit rechtskr�ftig geworden.
1.1 Das kantonale Gericht hat die massgebenden gesetzlichen Bestimmungen �ber den Anspruch auf eine Invalidenrente der obligatorischen Unfallversicherung sowie den Invalidit�tsbegriff und die Invalidit�tsbemessung nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 18 Abs. 1 und 2 UVG in der bis 31. Dezember 2002 g�ltig gewesenen Fassung) zutreffend dargelegt, worauf verwiesen wird. Richtig sind auch die Ausf�hrungen �ber die f�r einen Leistungsanspruch vorausgesetzte nat�rliche (vgl. BGE 119 V 337 f. Erw. 1, 118 V 289 Erw. 1b, je mit Hinweisen) und ad�quate (vgl. BGE 123 III 112 Erw. 3a, 123 V 103 Erw. 3d, 139 Erw. 3c, 122 V 416 Erw. 2a, je mit Hinweisen) Kausalit�t des versicherten Unfallereignisses f�r die vorhandenen gesundheitlichen Sch�digungen. Dasselbe gilt hinsichtlich der Bedeutung �rztlicher Arbeitsf�higkeitssch�tzungen f�r die Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen) und der Rolle der von der Invalidenversicherung �bernommenen Berufsberatung (Art. 15 IVG), insbesondere des erforderlichen Zusammenspiels von �rztlicher und berufsberaterischer T�tigkeit bei der Evaluation der f�r die Invalidit�tsbemessung ben�tigten Grundlagen (BGE 107 V 20 Erw. 2b). Beizupflichten ist den vorinstanzlichen Erw�gungen schliesslich bez�glich der bei der beweism�ssigen Auswertung verschiedener Arten medizinischer Berichte (von Versicherungstr�gern eingeholte Gutachten externer Spezial�rzte, Berichte versicherungsinterner �rzte, Parteigutachten, haus�rztliche Stellungnahmen) zu beachtenden Grunds�tze (BGE 122 V 160 Erw. 1c mit Hinweisen; vgl. auch BGE 125 V 352 ff. Erw. 3b mit Hinweisen).
1.2 Festzuhalten ist, dass das am 1. Januar 2003 in Kraft getretene Bundesgesetz �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000 nicht anwendbar ist, da nach dem Zeitpunkt des Erlasses des streitigen Einspracheentscheids (hier: 13. Juli 2000) eingetretene Rechts- und Sachverhalts�nderungen vom Sozialversicherungsgericht nicht ber�cksichtigt werden (BGE 129 V 4 Erw. 1.2, 364 Erw. 3.1).
2.1 Wie das kantonale Gericht mit ausf�hrlicher Begr�ndung, welcher seitens des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts nichts beizuf�gen ist, dargelegt hat, sind auch diejenigen Beeintr�chtigungen des Gesundheitszustandes und der Leistungsf�higkeit, die von der in der Kindheit durchgemachten Poliomyelitis herr�hren, erst durch den Unfall vom 19. M�rz 1996 ausgel�st worden. Ohne dieses Ereignis h�tte der heutige Beschwerdegegner gem�ss �berzeugender �rztlicher Einsch�tzung des Dr. med. O.________ vom 29. Juni 2000 mit grosser Wahrscheinlichkeit weiterhin uneingeschr�nkt seiner Erwerbst�tigkeit nachgehen k�nnen. Es ist demnach davon auszugehen, dass die Leistungspflicht der Unfallversicherung einerseits und der Invalidenversicherung andererseits - entgegen der urspr�nglichen Auffassung der SUVA - durch die Auswirkungen der n�mlichen Gesundheitssch�digungen begr�ndet werden.
2.2.1 Sind s�mtliche Beeintr�chtigungen als unfallkausal zu qualifizieren, m�sste die Invalidit�tsbemessung im Unfall- und im Invalidenversicherungsbereich grunds�tzlich zum selben Ergebnis f�hren (vgl. BGE 126 V 291 f. Erw. 2a mit Hinweisen). SUVA und IV-Stelle hatten sich jeweils gegenseitig �ber die Ergebnisse ihrer Abkl�rungen in Kenntnis gesetzt und einander die verf�gbaren Unterlagen zukommen lassen. Aus koordinationsrechtlicher Sicht trachtete die Vorinstanz denn auch zu Recht danach, einen f�r beide mit dem Fall befassten Versicherungstr�ger identischen Invalidit�tsgrad zu erhalten (vgl. BGE 126 V 293 f. Erw. 2d). Nachdem das kantonale Gericht den f�r die Invalidenversicherung massgebenden Invalidit�tsgrad in seinem Entscheid vom 20. Dezember 2001 auf 81 % festgesetzt hat und das Eidgen�ssische Versicherungsgericht auf die hiegegen von der SUVA erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde mit Urteil vom heutigen Tag (I 95/02) nicht eingetreten ist, liegt nunmehr eine f�r den Invalidenversicherungsbereich rechtskr�ftig gewordene Invalidit�tsbemessung vor, welche grunds�tzlich auch im Unfallversicherungsbereich nicht unbeachtet bleiben darf, sondern als Indiz f�r eine zuverl�ssige Beurteilung in die vom Unfallversicherer resp. im Beschwerdefall vom Richter gleichwohl selbstst�ndig vorzunehmende Invalidit�tsbemessung mit einbezogen werden muss (vgl. BGE 126 V 294 ff. Erw. 3; Urteil M. vom 17. August 2004 [I 106/03] Erw. 4)
2.2.2 Zu beachten ist vorliegend allerdings, dass der Rentenbeginn unbestrittenermassen f�r die Invalidenversicherung auf den 1. M�rz 1997 und f�r die Unfallversicherung auf den 1. Januar 2000 f�llt. Da im Rahmen der Invalidit�tsbemessung auf die Einkommensverh�ltnisse im Zeitpunkt der Entstehung des Rentenanspruchs abzustellen ist (BGE 129 V 222, 128 V 174), kann sich aus dem f�r die beiden Versicherungstr�ger unterschiedlichen Rentenbeginn eine (minime) Abweichung des massgebenden Invalidit�tsgrades ergeben, welche jedoch dem koordinationsrechtlichen Grundsatz, wonach der Invalidit�tsgrad in den beiden Sozialversicherungszweigen bei gleichem Gesundheitsschaden identisch zu sein hat, nicht entgegensteht.
2.2.3 Ein Abweichen von dem f�r den einen Sozialversicherungszweig rechtskr�ftig festgesetzten Invalidit�tsgrad kann in einem ebenfalls betroffenen andern aber auch angezeigt sein, wenn die - obschon in Rechtskraft erwachsene - Invalidit�tsbemessung eines von mehreren Versicherungstr�gern - oder im Beschwerdefall einer Rechtsmittelinstanz - schwerwiegende M�ngel aufweist, die sich nicht mehr bloss mit der dem jeweiligen Durchf�hrungsorgan zustehenden Ermessensaus�bung erkl�ren lassen. Eine �berpr�fung des die Invalidenversicherung betreffenden kantonalen Entscheids vom 20. Dezember 2001 f�rdert vorliegend tats�chlich gleich mehrere gravierende Unzul�nglichkeiten zu Tage, wie sich aus nachstehenden Erw�gungen ergibt. Schon von daher ist jegliche Verbindlichkeit des die Invalidenversicherung betreffenden kantonalen Entscheids f�r die SUVA von vornherein abzulehnen. Angesichts der H�ufung korrekturbed�rftiger Gesichtspunkte ist die vorinstanzliche Invalidit�tsbemessung in ihrer Gesamtheit kaum mehr vertretbar, weshalb die f�r die Unfallversicherung massgebende Bestimmung des Invalidit�tsgrades im Folgenden weitestgehend losgel�st von der vom kantonalen Gericht f�r die Invalidenversicherung durchgef�hrten zu erfolgen hat.
2.3 Weil es dabei um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen im Sinne von Art. 132 OG geht, steht dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht die erweiterte Kognition zu (BGE 128 V 233 Erw. 1b, 126 V 470 Erw. 1b). Die �berpr�fungsbefugnis ist daher nicht auf die Verletzung von Bundesrecht einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens beschr�nkt, sondern sie erstreckt sich auch auf die Angemessenheit der angefochtenen Verf�gung; das Gericht ist dabei nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden und kann �ber die Begehren der Parteien zu deren Gunsten oder Ungunsten hinausgehen (Art. 132 OG).
Zun�chst ist zu pr�fen, inwiefern das Leistungsverm�gen des Versicherten wegen der gesundheitlichen Beeintr�chtigungen eine funktionelle Einschr�nkung erf�hrt (nachstehende Erw. 3.1). Damit in engem Zusammenhang steht die Frage nach den M�glichkeiten einer wirtschaftlichen Verwertung der verbliebenen Arbeitsf�higkeit (Erw. 3.2). Weiter bedarf das Ausmass der in quantitativer und zeitlicher Hinsicht trotz Behinderung in einzelnen Verrichtungen und Bewegungsabl�ufen noch zumutbaren Arbeitsleistung einer Kl�rung (Erw. 3.3).
3.1 Nach Einsch�tzung des Dr. med. A.________ vom 25. Februar 1999 sind dem Beschwerdegegner T�tigkeiten mit "�ber-Kopf-Charakter" sowie solche mit repetitivem Charakter f�r die linke Schulter nicht mehr zumutbar; Arbeiten mit Schl�gen und Vibrationen seien f�r das ganze Skelett, insbesondere f�r die drei betroffenen Extremit�ten (linker Arm sowie beide Beine) ungeeignet; nur ausnahmsweise seien rein stehend auszuf�hrende Arbeiten und, bei g�nstiger Position, T�tigkeiten in stets gleich bleibender Stellung zumutbar; g�nstig w�ren sitzend zu verrichtende Arbeiten. Als nicht mehr zumutbar bezeichnete Dr. med. A.________ das Besteigen von Leitern und Treppen sowie h�ufiges Gehen auf unebenem Gel�nde; zudem sei die Gewichtslimite auf 10 bis maximal 12 kg reduziert und h�ufiges Anschlagen am linken Unterschenkel m�sse wegen elektrisierender Schmerzen vermieden werden. Auf spezielle Anfrage hin erkl�rte Dr. med. A.________ in einem Zusatzbericht vom 15. Juli 1999, leichte geeignete T�tigkeiten w�ren rein gesundheitsbedingt, auch auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, mit normaler Leistung und ganztags zumutbar. Am 25. Januar 2000 hielt Dr. med. A.________ fest, gegen�ber seiner Voruntersuchung vom 25. Februar 1999 seien die Befunde praktisch unver�ndert; in diesem Sinne seien auch die verbleibenden Unfallfolgen gleich geblieben; die damalige Zumutbarkeitsbeurteilung gelte daher weiterhin.
Dr. med. O.________ befand in seinem Aktengutachten vom 29. Juni 2000 das von Dr. med. A.________ am 25. Februar 1999 erstellte Zumutbarkeitsprofil als den verbleibenden Unfallfolgen "massstabgetreu und individuell angepasst und deshalb zwanglos nachvollziehbar". Aus medizinischer Sicht gebe es keine plausible Begr�ndung, weshalb eine den Unfallfolgen angepasste T�tigkeit nur in vermindertem leistungsm�ssigen oder zeitlichen Ausmass sollte verrichtet werden k�nnen.
3.2 Die SUVA geht in ihrer Verwaltungsgerichtsbeschwerde davon aus, das kantonale Gericht vertrete die Auffassung, eine Verwertung der verbliebenen Arbeitsf�higkeit sei nicht mehr realistisch. Tats�chlich vermag der vorinstanzliche Entscheid auf den ersten Blick diesen Eindruck zu erwecken, wird darin doch in Zusammenhang mit der Wiedergabe der Meinungs�usserungen der Berufsberaterin der Invalidenversicherung und des Ausbildungsleiters der Einrichtung f�r Behinderte X.________ w�rtlich festgehalten: "Damit aber ist die Verwertung seiner Restarbeitsf�higkeit auf dem offenen und ausgeglichenen Arbeitsmarkt nicht mehr realistisch" (S. 18 des angefochtenen Entscheids vom 20. Dezember 2001). Dass die Vorinstanz die wiedergegebene Drittmeinung nicht in indirekte Rede gekleidet hat, k�nnte zur Annahme verleiten, es handle sich dabei um ihre eigene Betrachtungsweise. Indem das kantonale Gericht indessen gleich anschliessend zu bedenken gibt, dass zum allgemeinen Arbeitsmarkt auch Stellen wie jene eines Hilfseinrichters in der Einrichtung f�r Behinderte X.________ geh�ren, wo der Beschwerdegegner gem�ss vorinstanzlicher Feststellung im Jahr 2000 mit einem Gehalt von Fr. 10'859.- h�tte rechnen k�nnen, bejaht es, zumindest dem Grundsatz nach, die Verwertbarkeit des verbliebenen Leistungsverm�gens doch.
Wenn der Ausbildungsleiter der Einrichtung f�r Behinderte X.________ daf�r h�lt, dass der Versicherte "kaum in die offene Wirtschaft vermittelt" werden k�nne, so d�rfte er dabei weniger den ausgeglichenen als vielmehr den aktuell zur Verf�gung stehenden Arbeitsmarkt vor Augen haben. Der f�r die Invalidit�tsbemessung ausschlaggebende ausgeglichene Arbeitsmarkt, dessen Begriffsmerkmale im kantonalen Entscheid korrekt dargelegt worden sind, kennt aber gen�gend Stellen mit leichteren, wechselbelastenden T�tigkeiten, welche auch vom Beschwerdegegner, trotz seiner Behinderungen, noch ausge�bt werden k�nnten. Daran �ndert nichts, dass der Ausbildungsleiter der Einrichtung f�r Behinderte X.________ und die Berufsberaterin - wie �brigens auch der Hausarzt Dr. med. K.________ - der M�glichkeit einer beruflichen Reintegration eher skeptisch gegen�berstehen. Bei der Invalidit�tsbemessung ist nicht darauf abzustellen, ob ein Versicherter unter den konkret herrschenden Arbeitsmarktverh�ltnissen vermittelt werden kann, sondern einzig darauf, ob er die ihm verbliebene Arbeitskraft noch wirtschaftlich nutzen k�nnte, wenn die verf�gbaren Arbeitspl�tze dem Angebot an Arbeitskr�ften entsprechen w�rden (AHI 1998 S. 291 Erw. 3b mit Hinweisen).
Der so verstandene Arbeitsmarkt bietet auch Personen mit Behinderungen, wie sie der Beschwerdegegner aufweist, ein ausreichend weites Bet�tigungsfeld, etwa im gewerblichen oder im industriellen Bereich, wo sich die verbliebene Arbeitsf�higkeit wirtschaftlich verwerten l�sst. Die bestehenden funktionellen Einschr�nkungen sind nicht so ausgepr�gt, dass der ausgeglichene Arbeitsmarkt keine geeigneten Stellen mehr bereithalten w�rde. Entgegen der vorinstanzlichen Argumentation in der Vernehmlassung vom 28. Februar 2002 ist der Beschwerdegegner f�r leichte Arbeiten auch keineswegs "sozusagen einarmig". Vielmehr vermittelt der Bericht des Ausbildungsleiters der Einrichtung f�r Behinderte X.________ das Bild einer in der freien Wirtschaft bei leidensangepassten Besch�ftigungen durchaus nutzbringend einsetzbaren Arbeitskraft. Zu denken ist etwa an leichte, vorwiegend sitzend auszu�bende T�tigkeiten im industriellen oder gewerblichen Bereich wie beispielsweise die Bedienung oder �berwachung von Maschinen, Kontrollfunktionen sowie Sortier-, Pr�f- und Verpackungsarbeiten; ebenso fallen leichte, sitzend zu verrichtende Montagearbeiten in Betracht, wogegen Fliessbandarbeiten wegen der nicht vollen Leistungsf�higkeit und der �rztlicherseits empfohlenen Vermeidung von die linke Schulter belastenden repetitiven Arbeitsabl�ufen eher ausscheiden. Bei dieser Sachlage kommt, abweichend von der vorinstanzlichen Erkenntnis, f�r den Beschwerdegegner keineswegs nur noch eine Besch�ftigung in einer gesch�tzten Werkst�tte in Frage.
3.3 Die Berufsberatung der Invalidenversicherung konnte sich auf eine Beobachtung des Beschwerdegegners bei der Arbeit in der Einrichtung f�r Behinderte X.________ w�hrend rund drei Monaten st�tzen. Damit kommt ihren Erkenntnissen eine Bedeutung zu, welche vor den �rztlichen Feststellungen nicht einfach in den Hintergrund gedr�ngt werden darf, sondern im Rahmen der Beweisw�rdigung nach einer angemessenen Gewichtung verlangt. Wenn Kreisarzt Dr. med. A.________ in seinem Zusatzbericht vom 15. Juli 1999 erkl�rt, leichte geeignete T�tigkeiten seien mit normaler Leistung ganzt�gig zumutbar und Dr. med. O.________ dieser Auffassung im Aktengutachten vom 29. Juni 2000 beipflichtet, so sind diesen Einsch�tzungen die Erkenntnisse auf Grund der dreimonatigen Beobachtung in der Einrichtung f�r Behinderte X.________ entgegenzuhalten. Es besteht kein Anlass, an der Aussagekraft des dort festgestellten Arbeitsergebnisses, welches rund 60 % eines leistungsm�ssig uneingeschr�nkten Vollzeitpensums erreichte, zu zweifeln. Dies umso weniger, als auch andere mit der Begutachtung des Beschwerdegegners betraute �rzte, so etwa Kreisarzt Dr. med. T.________ in seinem Bericht vom 28. Juli 1997 und Dr. med. Y.________ von der Klinik Q.________ in einer Stellungnahme vom 26. August 1998, nicht davon ausgingen, dass bei einer leidensangepassten T�tigkeit ein voller Einsatz zumutbar w�re. Der diesbez�glichen Annahme der SUVA kann demnach nicht beigepflichtet werden.
Der Ausbildungsleiter der Einrichtung f�r Behinderte X.________ bemerkt in seinem Bericht vom 16. November 1998, beim ermittelten Durchschnittswert von 61,66 % sei zu ber�cksichtigen, dass der Versicherte diese Arbeitsleistung in gesch�tztem Rahmen und ohne Leistungsdruck erbrachte; bezogen auf einen Arbeitsplatz in der offenen Wirtschaft m�sse deshalb "von einer Leistungsminderung von ca. 10 - 20 %" ausgegangen werden. Diese Angabe versteht der Beschwerdegegner dahin gehend, dass in der freien Wirtschaft von der in der Einrichtung f�r Behinderte X.________ festgestellten Leistungsf�higkeit von rund 60 % nochmals 10 bis 20 % abzuziehen w�ren. Eine solche Interpretation ist indessen nicht zwingend. Die fragliche Passage im Bericht der Einrichtung f�r Behinderte X.________ k�nnte vielmehr auch so ausgelegt werden, dass in der offenen Wirtschaft, wo im Gegensatz zu einer gesch�tzten Werkst�tte Leistungsdruck herrscht, ein h�heres, n�mlich ein verglichen mit einer vollen Leistung lediglich um 10 bis 20 % reduziertes Ergebnis zu erwarten w�re. Bei einer solchen Beurteilung m�ssten sich allerdings ernsthafte Zweifel einstellen, da dem Beschwerdegegner die mit Schmerzen verbundene Mehrfachbehinderung auf die Dauer doch erheblich zu schaffen machen d�rfte. Davon ausgehend, dass das Anforderungsprofil in der freien Wirtschaft eher h�her angesetzt wird als in einer gesch�tzten Werkst�tte, erscheint es realistischer, hinsichtlich einer leidensangepassten, den von Dr. med. A.________ aufgezeigten Limiten (Erw. 3.1 hievor) Rechnung tragenden Bet�tigung ausserhalb eines gesch�tzten Rahmens von einer 50 %igen Arbeitsf�higkeit auszugehen, welche Annahme �brigens auch den Verf�gungen der IV-Stelle vom 21. Juni 2000 zu Grunde liegt. Ob dabei die zu erwartende 50 %ige Leistung bei einem zeitlich entsprechend reduzierten Pensum oder aber im Rahmen eines Vollzeiteinsatzes erbracht wird, ist f�r die Bestimmung des Invalidit�tsgrades letztlich nicht von Bedeutung.
Um den Invalidit�tsgrad festlegen zu k�nnen, bleibt zu pr�fen, welche erwerblichen Auswirkungen auf Grund der gesundheitsbedingten Beeintr�chtigungen des Leistungsverm�gens zu erwarten sind. Im Rahmen des durchzuf�hrenden Einkommensvergleichs (Art. 18 Abs. 2 UVG; vgl. Erw. 1.1 hievor) ist der ohne Behinderung mutmasslich erzielbare Verdienst (Valideneinkommen; nachstehende Erw. 4.1) den hypothetischen Eink�nften gegen�berzustellen, welche trotz der gesundheitlichen Sch�digung zumutbarerweise noch realisiert werden k�nnten (Invalideneinkommen; Erw. 4.2). Da ein Rentenanspruch gegen�ber der Unfallversicherung unbestrittenermassen erst ab 1. Januar 2000 besteht, sind f�r die Invalidit�tsbemessung die einkommensm�ssigen Verh�ltnisse im Jahr 2000 massgebend (Erw. 2.2.2 hievor).
4.1.1 Was das Valideneinkommen anbelangt, sind Vorinstanz und SUVA zu Recht von den Angaben der Firma L.________ AG als ehemaliger Arbeitgeberfirma ausgegangen. In der Regel hat der Einkommensvergleich in der Weise zu erfolgen, dass die beiden hypothetischen Erwerbseinkommen ziffernm�ssig m�glichst genau ermittelt und einander gegen�bergestellt werden (BGE 128 V 30 Erw. 1, 104 V 136 Erw. 2a und b). Entgegen der vom heutigen Beschwerdegegner im vorinstanzlichen Verfahren vertretenen Ansicht ist bei der Ermittlung des Valideneinkommens auf konkrete Lohnausk�nfte des bisherigen oder fr�heren Arbeitgebers abzustellen, wenn angenommen werden kann, dass die versicherte Person, w�re sie nicht invalid geworden, mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit weiterhin beim selben Arbeitgeber t�tig w�re. Insoweit kann auf die zutreffenden Erw�gungen im kantonalen Entscheid verwiesen werden, welchen seitens des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts nichts beizuf�gen ist.
Wie die Vorinstanz erkannt hat, w�re der Beschwerdegegner ohne seinen Unfall vom 19. M�rz 1996 mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit weiterhin in der Firma L.________ AG besch�ftigt. Konkrete Anhaltspunkte daf�r, dass er sich einen neuen Arbeitsplatz gesucht und dabei einen beruflichen Aufstieg realisiert h�tte oder aus andern Gr�nden zu einer h�heren Entl�hnung gelangt w�re, liegen jedenfalls nicht vor. Gem�ss Auskunft der Firma L.________ AG vom 19. M�rz 1998 und 17. Dezember 1999 h�tte der Beschwerdegegner nach wie vor - auch noch im Jahre 1999 - den selben Lohn erhalten, den er vor dem Unfall vom 19. M�rz 1996 und auch schon seit Beginn des Arbeitsverh�ltnisses am 1. September 1994 bezogen hat, n�mlich Fr. 4000.- pro Monat zuz�glich 13. Monatslohn. Wiederholt hat die Firma zu Protokoll gegeben, dass in den Jahren nach dem Unfall aus wirtschaftlichen Gr�nden keine Lohnerh�hung h�tte gew�hrt werden k�nnen. Es ist daher nicht einzusehen, weshalb solche auf Grund statistischer Erhebungen dennoch als Valideneinkommen angerechnet werden sollten. Daf�r, dass die Vorinstanz f�r das Jahr 2000 gest�tzt auf die "Lohnentwicklung f�r M�nner gem�ss Nominallohnindex" eine Sal�ranhebung um Fr. 5055.- ber�cksichtigt hat, fehlt im angefochtenen Entscheid denn auch jegliche Begr�ndung.
Bleiben auf Grund der finanziellen Situation des Arbeitgebers Lohnanpassungen aus, bildet dies f�r den Arbeitnehmer zumindest in den ersten Jahren in aller Regel noch keinen Anlass, sich nach einer beruflichen Ver�nderung umzusehen, welche unter Umst�nden doch auch mit erheblichen Umtrieben und finanziellen Einbussen verbunden sein k�nnte. Dass die Firma L.________ AG offenbar w�hrend l�ngerer Zeit nicht mehr in der Lage war, Lohnerh�hungen zu gew�hren, �ndert deshalb zun�chst noch nichts daran, dass bez�glich des Valideneinkommens auf die Lohnverh�ltnisse in der fr�heren Arbeitgeberfirma abzustellen ist. H�lt eine solche Lohnstagnierung indessen, wie vorliegend, �ber mehrere Jahre an, w�chst die Differenz zu andernorts gebotenen branchen�blichen L�hnen stetig an, weshalb die Annahme, der Arbeitnehmer w�rde dennoch keinen Stellenwechsel ins Auge fassen, nach einigen Jahren nicht mehr als realistisch betrachtet werden kann. Nachdem es in der Firma L.________ AG seit 1995 und damit w�hrend �ber f�nf Jahren zu keinen Lohnanpassungen mehr gekommen ist, rechtfertigt es sich daher, bei der Ermittlung des Valideneinkommens ab dem Jahr 2000 zumindest die statistisch ausgewiesene Nominallohnentwicklung zu ber�cksichtigen.
Als Einkommen f�r das Jahr 1995 haben nach den zutreffenden Feststellungen der Vorinstanz Fr. 52'280.- durch den Auszug aus dem Individuellen Konto der Invalidenversicherung und die von der IV-Stelle eingeholte Auskunft der Arbeitgeberfirma vom 31. Oktober 1996 als belegt zu gelten. In dem f�r den Einkommensvergleich massgebenden Jahr 2000 machte die Nominallohnentwicklung bei M�nnern gegen�ber dem Vorjahr 1,2 % aus (Nominallohnindex, M�nner, 1996-2001, in: Lohnentwicklung 2001, vom Bundesamt f�r Statistik [BFS] herausgegebene kommentierte Ergebnisse und Tabellen, S. 32 Tabelle T 1.1.93; vgl. BGE 129 V 410 Erw. 3.1.2). Ber�cksichtigt man diese Lohnsteigerung, ergibt sich f�r das Jahr 2000 ein aus der T�tigkeit in der Firma L.________ AG resultierendes Valideneinkommen von Fr. 52'907.40.
4.1.2 Anders als die SUVA in ihrer Verf�gung vom 16. M�rz 2000 und im Einspracheentscheid vom 13. Juli 2000 hat die Vorinstanz - wie �brigens auch die IV-Stelle - die Eink�nfte, welche der Beschwerdegegner ohne seinen Unfall mit seiner Nebenbesch�ftigung in der Firma G.________ AG h�tte realisieren k�nnen, nicht als anrechenbares Valideneinkommen anerkannt. Zur Begr�ndung dazu hat sie die kurze Dauer des erst seit 1. Juni 1995 bestehenden Anstellungsverh�ltnisses angef�hrt und ist zum Schluss gelangt, da eine regelm�ssig und �ber l�ngere Zeit betriebene Nebenerwerbst�tigkeit nicht vorliege, sei das Einkommen aus der T�tigkeit f�r die Firma G.________ AG bei der Ermittlung des Valideneinkommens ausser Acht zu lassen. In dem in RKUV 2003 Nr. U 476 S. 107 teilweise publizierten Urteil vom 29. November 2002 (U 130/02) hat das Eidgen�ssische Versicherungsgericht demgegen�ber unter Hinweis auf seine Rechtsprechung (vgl. RKUV 2000 Nr. U 400 S. 381, 1989 Nr. U 69 S. 181 Erw. 2c; ZAK 1980 S. 593 Erw. 2a) festgehalten, dass im Rahmen des Einkommensvergleichs ein Nebenerwerb als Valideneinkommen zu ber�cksichtigen ist, sofern er mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit weiterhin realisiert worden w�re, wenn der Versicherte gesund geblieben w�re; dies gelte ohne R�cksicht auf den hief�r erforderlichen zeitlichen oder leistungsm�ssigen Aufwand.
Zutreffend ist zwar, dass der Beschwerdegegner seiner Nebenbesch�ftigung erst seit dem 1. Juni 1995 und damit im Unfallzeitpunkt vom 19. M�rz 1996 erst seit rund 9 � Monaten nachging. Nichts weist indessen darauf hin, dass er diese T�tigkeit, w�re er nicht verunfallt, �ber kurz oder lang wieder aufgegeben h�tte. Die diesbez�gliche Annahme der Vorinstanz muss vielmehr als unrealistisch bezeichnet werden, machte doch der mit diesem Nebenerwerb erzielbare Verdienst von j�hrlich Fr. 10'470.- bis zum Unfallereignis vom 19. M�rz 1996 immerhin ann�hernd 17 % des gesamten Jahreseinkommens von damals Fr. 62'750.- (Fr. 52'280.- + Fr. 10'470.-) aus. Ohne dazu gezwungen zu sein, h�tte der Beschwerdegegner als Familienvater mit zwei noch in Ausbildung stehenden Kindern wohl kaum auf diesen erheblichen Einkommensbestandteil verzichtet, zumal er sich bei seiner Anstellung als Klima- und L�ftungsmonteur nach eigenen Angaben mit einer eher bescheidenen Entl�hnung begn�gen musste. Gem�ss Auskunft des Bereichsleiters der Firma G.________ AG vom 7. Juni 1999 handelte es sich bei den Reinigungsaufgaben zudem um eine leichte Arbeit, weshalb nicht zu bef�rchten war, dass der als �usserst zuverl�ssig geschilderte Beschwerdegegner mit der Aus�bung dieser Nebenerwerbst�tigkeit auf die Dauer �berfordert gewesen w�re. Es kann demnach davon ausgegangen werden, dass die Stelle in der Firma G.________ AG ohne den Unfall vom 19. M�rz 1996 mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit nicht aufgegeben worden w�re, sodass der dabei erzielbare Lohn entsprechend dem urspr�nglichen Vorgehen der SUVA in der Verf�gung vom 16. M�rz 2000 und im Einspracheentscheid vom 13. Juli 2000 als Valideneinkommen Ber�cksichtigung zu finden hat.
Auch die Firma G.________ AG hat gegen�ber der SUVA wiederholt klar ausgesagt, dass es wegen ihrer finanziellen Lage in den Jahren nach dem Unfall vom 19. M�rz 1996 nicht zu Lohnerh�hungen gekommen w�re. Das hypothetische Valideneinkommen stimmt deshalb zumindest in den ersten Jahren nach dem Unfall mit dem Lohn �berein, den der Beschwerdegegner in den Jahren 1995 und 1996 effektiv erzielt hat. Aus den in vorstehender Erw. 4.1.1 dargelegten Gr�nden rechtfertigt es sich indessen auch hier, ab dem Jahr 2000 die Nominallohnentwicklung zu ber�cksichtigen. Ausgehend vom 1995/96 erzielten Gehalt von 12 Monatsl�hnen zu Fr. 872.50, mithin einem Jahreseinkommen von Fr. 10'470.-, sind demnach unter Ber�cksichtigung der im Jahr 2000 gegen�ber dem Vorjahr eingetreten Nominallohnentwicklung von 1,2 % (Nominallohnindex, M�nner, 1996-2001, a.a.O., S. 32 Tabelle T 1.1.93; vgl. BGE 129 V 410 Erw. 3.1.2) Fr. 10'595.60 als Valideneinkommen anzurechnen.
4.1.3 Aus der hauptberuflichen T�tigkeit als Klima- und L�ftungsmonteur resultiert nach dem Gesagten ein hypothetisches Valideneinkommen von Fr. 52'907.40 j�hrlich (Erw. 4.1.1 hievor) und aus der nebenerwerblichen Besch�ftigung als Reiniger ein solches von Fr. 10'595.60 (Erw. 4.1.2). Gesamthaft ist damit als Valideneinkommen der Betrag von Fr. 63'503.- und nicht wie im Urteil des kantonalen Gerichts ein solcher von bloss Fr. 57'335.- einzusetzen.
4.2.1 Das Vorgehen des kantonalen Gerichts, welches bez�glich des trotz Gesundheitssch�digung erzielbaren Verdienstes auf den Lohn eines Einrichters/Instruktors in der Einrichtung f�r Behinderte X.________ von j�hrlich Fr. 10'140.- abstellte, entspringt offensichtlich dem Bed�rfnis, einen konkret greifbaren Wert heranziehen zu k�nnen. Die Vorinstanz tr�gt dabei aber dem Umstand nicht Rechnung, dass diese Entl�hnung besondere Verh�ltnisse ber�cksichtigt, welche beim Beschwerdegegner nicht vorliegen. Weder ist er auf eine T�tigkeit in einer gesch�tzten Umgebung angewiesen, noch sagt ihm eine solche zu. Die Anstellung in der Einrichtung f�r Behinderte X.________ wurde ihm denn auch nur unter der Voraussetzung eines vorg�ngigen Arbeitstrainings in Aussicht gestellt. Es sind verschiedene Umst�nde denkbar, welche zu einem R�ckzug dieses Angebots h�tten f�hren oder die Anstellung sonst wie h�tten scheitern lassen k�nnen, nicht zuletzt deshalb, weil dem Beschwerdegegner offensichtlich die Motivation f�r die vorgesehene T�tigkeit fehlte. Auch von einem stabilen Arbeitsverh�ltnis, das als Grundlage f�r die Invalidit�tsbemessung zu ber�cksichtigen w�re, kann nicht gesprochen werden. Entgegen der vorinstanzlichen Auffassung kann daher zur Bestimmung des Invalidenlohnes nicht der in einer gesch�tzten Werkst�tte realisierbare Verdienst beigezogen werden.
4.2.2 Da der Beschwerdegegner nach seinem Unfall vom 19. M�rz 1996 keine Erwerbst�tigkeit mehr aufgenommen hat, welche �ber seine effektiven Verdienstm�glichkeiten Aufschluss geben k�nnte, sind diese marktgerecht zu ermitteln und nicht auf eine bestimmte allenfalls konkret in Betracht fallende Anstellung auszurichten. Nach Rechtsprechung und st�ndiger Praxis rechtfertigt es sich unter solchen Umst�nden, bei der Festlegung des Invalideneinkommens die vom Bundesamt f�r Statistik (BFS) im Rahmen der periodisch durchgef�hrten Lohnstrukturerhebung (LSE) ermittelten Tabellenl�hne beizuziehen (BGE 126 V 76 f. Erw. 3b/bb mit Hinweisen). Danach betrug der monatliche Bruttolohn (Zentralwert) s�mtlicher Wirtschaftszweige im privaten Sektor f�r M�nner mit einfachen und repetitiven T�tigkeiten (Anforderungsniveau 4) im Jahre 1998 Fr. 4268.- (LSE 1998 S. 25 Tabelle TA 1). Weil diesem Wert eine w�chentliche Arbeitszeit von lediglich 40 Stunden zu Grunde liegt, muss er auf die im Jahr 2000 aktuell gewesene Normalarbeitszeit von 41,8 Stunden pro Woche (Die Volkswirtschaft 2003, Heft 7, S. 90 Tabelle B 9.2) hochgerechnet werden, womit sich der Betrag von Fr. 4460.05 ergibt. Weiter ist die seit 1998 bis 2000 eingetretene Nominallohnentwicklung zu ber�cksichtigen, welche - jeweils gegen�ber dem Vorjahr - 1999 0,1 % und im Jahr 2000 1,2 % betrug (Nominallohnindex, M�nner, 1996-2001, a.a.O., S. 32 Tabelle T 1.1.93; BGE 129 V 410 Erw. 3.1.2). Dies f�hrt zu einem Monatslohn von Fr. 4518.10 resp. einem Jahreseinkommen von Fr. 54'217.10.
Im Hinblick darauf, dass gesundheitlich beeintr�chtigte Personen die f�r Gesunde geltenden Lohnans�tze in der Regel nicht erreichen, rechtfertigt es sich, angesichts der erheblichen k�rperlichen Einschr�nkungen vom ermittelten Betrag von Fr. 54'217.10 den nach der Rechtsprechung h�chstm�glichen Abzug von 25 % (BGE 126 V 79 f. Erw. 5b) zuzulassen, womit noch Fr. 40'662.85 verbleiben. Hievon sollte der Beschwerdegegner wegen seiner um 50 % verminderten Leistungsf�higkeit (Erw. 3.3 hievor) zumutbarerweise die H�lfte, mithin Fr. 20'331.40 j�hrlich, realisieren k�nnen. Dieser Betrag ist als f�r das Jahr 2000 massgebendes Invalideneinkommen zu betrachten.
4.2.3 Ein hievon abweichendes Ergebnis l�sst sich auch mit der von der SUVA vorgenommenen Ermittlung des Invalideneinkommens, welche unter Bezugnahme auf intern zusammengetragene Dokumentationen einzelner Arbeitspl�tze erfolgte, nicht begr�nden (vgl. auch BGE 129 V 472). Abgesehen davon, dass die IV-Stelle, mit deren Invalidit�tsbemessung diejenige im Unfallversicherungsbereich zu koordinieren ist (Erw. 2.2 hievor), nicht �ber diese internen Arbeitsbl�tter verf�gt, ging die SUVA noch von einer in einer leidensangepassten T�tigkeit uneingeschr�nkten Leistungsf�higkeit aus, was nicht gerechtfertigt ist (Erw. 3.3).
Stellt man dem Valideneinkommen von Fr. 63'503.- (Erw. 4.1.3 hievor) das Invalideneinkommen von Fr. 20'331.- (Erw. 4.2.2) gegen�ber, resultiert eine invalidit�tsbedingte Erwerbseinbusse von Fr. 43'172.-, was einem Invalidit�tsgrad von 68 % entspricht. Die SUVA hat demnach bei der Festlegung des dem Beschwerdegegner zustehenden Rentenanspruchs von einer 68 %igen Invalidit�t auszugehen.
6.1 Da Versicherungsleistungen streitig waren, sind f�r das vorliegende Verfahren keine Gerichtskosten zu erheben (Umkehrschluss aus Art. 134 OG).
6.2 Dem Antrag der SUVA kann nur teilweise entsprochen werden, weshalb der anwaltlich vertretene Beschwerdegegner Anspruch auf eine zu Lasten der SUVA gehende Parteientsch�digung hat (Art. 159 Abs. 1 und 3 in Verbindung mit Art. 135 OG). Bei deren nach Massgabe des notwendigen Aufwandes vorzunehmenden Bemessung ist zu beachten, dass seine Rechtsvertreterin auf der Grundlage des n�mlichen Sachverhalts sowohl hinsichtlich der Leistungsanspr�che gegen�ber der Unfall- als auch gegen�ber der Invalidenversicherung je eine Vernehmlassung zu den von der SUVA erhobenen Verwaltungsgerichtsbeschwerden verfasst hat (Verfahren I 95/02 und U 66/02). Nur ein Anteil des hief�r erforderlich gewesenen Gesamtaufwandes ist deshalb bei der betragsm�ssigen Festlegung der Parteientsch�digung in den einzelnen Verfahren zu ber�cksichtigen.
In teilweiser Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden Dispositiv-Ziffer 1 des Entscheids des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug vom 20. Dezember 2001 und, soweit die Invalidenrente betreffend, der Einspracheentscheid der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt vom 13. Juli 2000 aufgehoben, und es wird festgestellt, dass der Beschwerdegegner Anspruch auf eine Invalidenrente auf Grund eines Invalidit�tsgrades von 68 % hat.
Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt hat dem Beschwerdegegner f�r das Verfahren vor dem Eidgen�ssischen Versicherungsgericht eine Parteientsch�digung von Fr. 1300.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu bezahlen.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zug, der IV-Stelle des Kantons Zug und dem Bundesamt f�r Gesundheit zugestellt.

References: BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 132
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 134
 Art. 135