Source: http://balint.ch/seiten_de/balint_statuten_de.html
Timestamp: 2019-04-25 07:47:49+00:00

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Schweizerische Balint Gesellschaft - Balinttagung Zürich
Am 20.11.99 erfolgte die Gründung der Schweizerischen Balint-Gesellschaft. Gründungsmitglieder sind Balintgruppenleiter, die sich schon bisher regelmässig zu fachlichem Austausch im Rahmen der Schweizerischen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin getroffen haben, insbesondere das Leiterteam der Silser Studienwoche der Schweizerischen Gesellschaft für Psychosomatische Medizin.
Unter der Bezeichnung Schweizerische Balint-Gesellschaft (SBG) besteht eine Gesellschaft von Balint-GruppenleiterInnen, welche in der Schweiz tätig sind. Sitz der Gesellschaft ist der Wohnort des(r) jeweiligen Präsidenten/Präsidentin. Es handelt sich um einen Verein gemäss Artikel 60 ff ZGB.
Die Zielsetzungen der Gesellschaft sind:
a) Qualitätsförderung der Balint-Gruppenleitung in der Schweiz
b) Angebot entsprechender Ausbildungs-, Weiterbildungs- und Fortbildungsmöglichkeiten
c) Pflege des Kontaktes zu Gesellschaften, welche im Bereich der psychosomatischen und psychosozialen Medizin, sowie in verwandten Bereichen auf nationaler und internationaler Ebene tätig sind.
Als ordentliches Mitglied kann aufgenommen werden, wer die Anforderungen gemäss Anhang III erfüllt.
Entscheidendes Kriterium für die Aufnahme eines ordentlichen Mitgliedes ist in jedem Fall die kritische und aktive Auseinandersetzung mit Fragen der Balint-Gruppenleitung sowie eigene Leitertätigkeit in einem Rahmen, welcher die Beurteilung durch KollegInnen ermöglicht.
Als ausserordentliche Mitglieder können andere Personen aufgenommen werden, die der Balintarbeit besonders verbunden sind.
Personen, die sich um die Balintarbeit in der Schweiz in aussergewöhnlicher Art und Weise verdient gemacht haben, kann auf Antrag die Ehrenmitgliedschaft verliehen werden. Ehrenmitglieder sind von den Mitgliederbeiträgen befreit.
Mitglieder, die ihre Erwerbstätigkeit aufgegeben haben, bezahlen auf Antrag einen reduzierten Beitrag.
KandidatInnen bewerben sich beim Vorstand schriftlich. Der Beschluss über die Aufnahme erfolgt durch die Generalversammlung mit einfachem Mehr.
Art. 5 Austritt, Streichung, Ausschluss
Jedes Mitglied kann auf Ende des Geschäftsjahres seinen Austritt dem Vorstand schriftlich mitteilen.
Mitglieder, welche den Mitgliederbeitrag nicht bezahlen, können durch den Vorstand aus der Mitgliederliste gestrichen werden.
1-3 BeisitzerInnen
Im Vorstand sind die Kommissionen sowie die Sektionen mit mindestens je einem Delegierten vertreten.
d) die Sektionen:
die Ärztesektion, AS-SBG, vergleiche Anhang I, Art. 16
die Psychologische Sektion, PS-SBG, vergleiche Anhang II, Art. 16
e) 2 RechnungsrevisorInnen
Der Vorstand, die Kommissionen und die RechnungsrevisorInnen werden mit dem absoluten Mehr der an der Generalversammlung anwesenden Mitglieder auf 3 Jahre gewählt. Wiederwahl ist möglich. Mit Ausnahme des(r) Präsidenten/Präsidentin konstituiert sich der Vorstand selbst.
1. Er vertritt die Gesellschaft nach aussen.
2. Er kann nach Bedarf Kontaktpersonen bestimmen und
Arbeitsgruppen bilden.
3. Er erarbeitet und überprüft zuhanden der Generalversammlung Richtlinien für die Weiter- und Fortbildung in Balintgruppenleitung und für die Anerkennung von Weiter- und Fortbildungsinstitutionen. Diese Aufgabe kann an eine Kommission übertragen werden.
4. Er bestimmt Ort und Zeitpunkt der jährlichen Generalversammlung, bereitet deren Geschäfte vor und sendet die Einladungen, welche die Traktandenliste enthalten müssen, spätestens drei Wochen vor dem Termin allen Mitgliedern zu.
5. Er kann eine ausserordentliche Versammlung einberufen oder eine Urabstimmung durchführen lassen.
Art. 8 Aufgaben der Kommissionen
Die Aufgaben der Kommissionen werden durch die Generalversammlung festgelegt.
Die Generalversammlung ist oberstes Vereinsorgan. Die ständige Traktandenliste umfasst:
2. Jahresbericht des(r) Präsidenten/Präsidentin
Die Generalversammlung kann nur über jene Geschäfte Beschlüsse fassen, die auf der Traktandenliste aufgeführt sind.
Abstimmungen werden im allgemeinen offen durchgeführt und es gilt das einfache Mehr, mit Ausnahme von: Wahl des Vorstandes und der RechnungrevisorInnen (absolutes Mehr), Auflösung der Gesellschaft (3/4 Mehrheit) und Statutenänderungen (2/3 Mehrheit). Eine geheime Abstimmung hat dann zu erfolgen, wenn mindestens 5 anwesende Mitglieder dies verlangen.
Alle ordentlichen Mitglieder sind stimm- und wahlberechtigt. Ausserordentliche Mitglieder haben beratende Stimme. Anträge von Mitgliedern werden traktandiert, wenn sie mindestens einen Monat vor der Generalversammlung beim Vorstand eintreffen. Die ordentlichen Mitglieder können Wahlvorschläge für traktandierte Wahlen an der Generalversammlung vorbringen. 1/3 der ordentlichen Mitglieder kann eine ausserordentliche Generalversammlung verlangen, die der Vorstand innerhalb von drei Monaten einberufen muss. Die Mitglieder entrichten den von der Generalversammlung festgesetzten Mitgliederbeitrag.
Art. 11 Urabstimmung
Der Vorstand kann ausnahmsweise eine Urabstimmung in die Wege leiten. Die Urabstimmung wird unter Beachtung der für schriftliche Stimmabgabe geltenden Grundsätze in der Weise durchgeführt, dass jedem stimmberechtigten Mitglied der SBG das Abstimmungsthema mit ausgewogener Information pro und contra, sowie der Stimmzettel unter Mitteilung der Antwortfrist zugesandt werden. Die Frist für die Stimmabgabe beträgt mindestens 4 Wochen.
Art. 12 Verbindlichkeiten
Für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft haftet das Vereinsvermögen. Eine Haftung einzelner Mitglieder ist ausgeschlossen.
Art. 13 Auflösung der Gesellschaft
Die Auflösung erfordert eine 3/4 Mehrheit der anwesenden Mitglieder der entsprechenden Generalversammlung. Wenn für die Auflösung der Gesellschaft auf eine Urabstimmung zurückgegriffen wird, erfordert sie eine 2/3 Mehrheit aller Stimmenden.
Art. 14 Weitere Bestimmungen
Soweit die Statuten nichts anderes vorschreiben, gelten die Bestimmungen des Schweizerischen Zivilgesetzbuches über Vereine gemäss Artikel 60 ff ZGB.
Art. 15 Genehmigung und Inkraftsetzung
Die Statuten wurden an der Gründungsversammlung vom 20.11.1999 beschlossen und am gleichen Tag in Kraft gesetzt.
Art. 16 Anhänge I - III.
Die Anhänge bilden integrale Bestandteile der Statuten.
Anhang I: die Ärztesektion der SBG (AS-SBG)
Die Ärztesektion ist Teil der Schweizerischen Balint-Gesellschaft und richtet sich nach deren Statuten. Sie delegiert mindestens ein Mitglied in den Vorstand der SBG. Die Ärztesektion der SBG ist Partnerorganisation anderer ärztlicher Gesellschaften.
Mitgliedschaft in der AS-SBG
Alle ärztlichen Mitglieder der SBG bilden die AS-SBG
Anhang II: die Psychologische Sektion der SBG (PS-SBG)
Die Psychologische Sektion ist Teil der Schweizerischen Balint-Gesellschaft und richtet sich nach deren Statuten. Sie delegiert mindestens ein Mitglied in den Vorstand der SBG. Die Psychologische Sektion der SBG ist Partnerorganisation anderer nicht-ärztlicher Gesellschaften.
Mitgliedschaft in der PS-SBG
Alle nicht-ärztlichen Mitglieder der SBG bilden die PS-SBG
Anhang III: Bedingungen für die ordentliche Mitgliedschaft in der SBG
1. Abgeschlossenes Hochschulstudium in einer Humanwissenschaft
2. Mehrjährige Praxis in diesem Beruf
3. Psychoanalytisch-psychotherapeutische Weiterbildung und Selbsterfahrung
4. Längere Erfahrung als Mitglied in einer Balintgruppe
5. Ausbildung in Balintgruppenleitung in einer von der SBG anerkannten Institution oder äquivalente Ausbildung und Erfahrung in der Leitung von Balintgruppen
Richtlinien für die Weiter- und Fortbildung in Balintgruppenleitung
Bausteine der Balint-Weiterbildung Mindestanforderung
in Std. (60Min.)
Balintselbsterfahrung (als Teilnehmerin/Teilnehmer in einer kontinuierlichen Gruppe) 24h
Co-Leitung in Kleingruppen 20h
Teilnahme an Grossgruppen (mit Innen- und Aussenkreis) 5h
Leiterbesprechungen / Intervisionsgruppen / Leiterseminare 15h
Psychoanalytische Gruppenpsychotherapie-Ausbildung/ Psychodrame Balint
Balintselbsterfahrung (als Teilnehmerin/Teilnehmer an Balint-Tagungen)
Mindestanforderung in Stunden 100h
Fortbildung in Balintgruppenleitung in 3 Jahren
Teilnahme an Grossgruppen (mit Innen- und Aussenkreis)
Leiterbesprechungen / Intervisionsgruppen / Leiterseminare 12h
Mindestanforderung in Stunden innert drei Jahren 18h
Anerkennung von obigen Veranstaltungen:
Leitung durch einen anerkannten Balintgruppenleiter.
Um 100h Weiterbildung respektive 18 Stunden Fortbildung/3 Jahre zu erreichen, müssen die Mindestanforderungen in jedem Baustein erfüllt sowie die nötige Gesamtstundenzahl mit zusätzlichen Stunden in anderen anerkannten Veranstaltungen ergänzt werden.
Diese Richtlinien wurden durch die Generalversammlung am 24.11.2001 beschlossen und am 6. November 2010 ergänzt.
Der am 2.November 2013 gewählte Vorstand:
Präsidentin Dr. med. Monika Diethelm-Knoepfel
Vizepräsidentin Dr. med. Annette Bibica
Mail an die Vizepräsidentin
Aktuarin vakant
Kassier Dr. med. Michael Kammer-Spohn
Leitender Arzt Allgemeine Psychiatrie
Klinik St. Pirminsberg, Klosterweg
7312 Pfäffers
Beisitzer Richard Korbel
Psychotherapeut FSP/Psychoanalytiker
Mail an den Beisitzer
Beisitzerin Dr. med. Birgit Altorfer
Mail an die Beisitzerin
Beisitzer Dr. med. Jürg Zühlke
Praxis-4P
Beisitzer Dr. med. Philipp Portwich
PZO Sektor A
Spital Wallis (GNW)
Rechnungsrevisor Dr. med. Rosa Elisabeth Schaad-Plozza
Mail an die Rechnungsrevisorin
Rechnungsrevisorin Dr. med. Elisabeth Möller
Traubenstrasse 19
Mail an die Rechungsrevisorin

References: Art. 5
 Art. 16
 Art. 16

Art. 8

Art. 11

Art. 12

Art. 13

Art. 14

Art. 15

Art. 16