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Timestamp: 2019-12-15 14:04:40+00:00

Document:
Dorfblatt 03 2008
SPEDIZIONE IN A.P. ART. 2 COMMA 20/C LEGGE 662/96 - 70% - FILIALE DI BOLZANO - TASSA PAGATA - TAXE PERCUE
Nr. 03/2008 • September 2008 • erscheint vierteljährlich
Dorfblatt GEMEINDE KIENS
Beschlüsse des Gemeindeausschusses ..................... 03
Beschlüsse des Gemeinderates ................................ 07
Dipl.-Ing. Ivan Holzer .............................................. 28
des Landes Tirol für Franz Kaser ............................. 29
Aus dem Bauamt ................................................... 11
Bauarbeiten längs der Pustertaler Bahnstrecke ........ 12
Neue Wegbeschilderung........................................... 30
Bericht der Musikkapelle ......................................... 31
Feuerwehrtag für Kindergarten
und Grundschule Ehrenburg .................................... 32
Gefahrengutübung mit mehreren
Verletzten in Ehrenburg ........................................... 34
Turniersieg der Ehrenburga Handwerker ................. 36
KVW Fahrt zum Wörthersee .................................... 35
KVW Preiswatten .................................................... 36
Familiengeld der Region und des Landes ................ 37
Schützenkompanie Ehrenburg berichtet .................. 37
Aus dem Umweltamt
Tipps fürs Heizen ..................................................... 13
Wirtschaftsdünger .................................................... 14
Kirche, Schule und Jugend
Ministranten von Kiens beim
Angelusgebet von Papst Benedikt XVI ................... 17
Kinderwallfahrt ........................................................ 18
Firmung in der Pfarrkirche von Kiens ..................... 19
Fronleichnam in St. Sigmund .................................. 19
Kinderfest in St. Sigmund ........................................ 20
Ein Nachmittag am Bienenstand.............................. 23
Letzter Schultag an der Grundschule Ehrenburg ..... 21
Sommer, Sonne und Ferienzeit ................................ 23
Kunstausstellung im Schloss Ehrenburg .................. 39
Tätigkeitsplan des ELKI Vintl.................................. 39
Sanieren günstig wie nie .......................................... 41
Herzlichen Glückwunsch zum 100. Geburtstag....... 26
Sie schrieb Kiener Schulgeschichte ......................... 27
Das Getzenberger Stöckl.......................................... 42
Ehrenburg wurde Pfarrei .......................................... 46
Kiens Mitterdorf....................................................... 47
www.gemeinde.kiens.bz.it
Dr. Siegfried Stocker
Eva Nocker Soppelsa,
Margareth Obermair Gatterer
Berichte, die nach Redaktionsschluss eintreffen,
können leider erst in der nachfolgenden Ausgabe erscheinen.
Gemalt von Margareth Graber Willeit - Kiens
Eingetragen im Landesgericht Bozen
am 15.04.1996 unter der Nummer 6/96
E-Mail Gemeindeblatt:
Die wichtigsten Beschlüsse des Gemeindeausschusses
01.05.2008 – 31.07.2008
Sitzung vom 07.05.2008:
Spesenaufteilung für Musikschule Bruneck:
Die Spesenaufteilung für das Jahr 2007, sowie Anzahlung für das Jahr 2008 für die Musikschule Bruneck,
welche mit Schreiben der Stadtgemeinde Bruneck übermittelt wurde, wurde genehmigt und der Kostenanteil
der Gemeinde in Höhe von Euro 3.825,36.- liquidiert
und ausbezahlt.
Einrichtung einer Landesbürgschaftspolizze:
Die Vereinbarung zur Einrichtung einer Landesbürgschaftspolizze für die von der ENEL Distribuzione AG
auf Gemeindeeigentum vorgenommenen Eingriffe wurde genehmigt, und besagter Vereinbarung beigetreten.
18.04.2008: Euro 3.000,00.- + 2% Ergänzungsbeitrag
und Mwst. = Euro 3.672,00.- ;
• Architekten Aichner Seidl – Honorarnote 07 vom
und Mwst. = Euro 3.672,00.-;
• Dr. Arch. Markus Haipl – Honorarnote Nr. 18 vom
10.04.2008: Euro 3.000,00.- + 2% Ergänzungsbeitrag
• Dr. Arch. Walter Werner Franz – Honorarnote Nr. 12
vom 21.04.2008: Euro 3.000,00.- + 2% Ergänzungsbeitrag und Mwst. = Euro 3.672,00.-;
Insgesamt: Euro 14.688,00.- (inkl. Ergänzungsbeitrag
und Mwst.).
Sitzung vom 22.05.2008:
Die Firma Klapfer Bau GmbH aus Terenten wurde mit
der Reinigung der Straßen im Gemeindegebiet von Kiens Außendienstregelung zum bereichsübergreifenzum Gesamtbetrag von Euro 2.902,50.- + 20% Mwst. = den Kollektivvertrag:
Die Außendienstregelung zum bereichsübergreifenden
Euro 3.483,00.- beauftragt.
Kollektivvertrag für den Zeitraum 2005 – 2008 wurde
zur Kenntnis genommen und auf die eigenen BediensteBeleuchtung bei Bushaltestellen:
Die Firma Elektro Zambelli GmbH aus Kiens wurde mit ten angewandt.
der Errichtung einer Beleuchtung bei den Bushaltestellen
in Kiens und St. Sigmund zum Gesamtbetrag von Euro Machbarkeitsstudie für Sicherungsmaßnahmen
gegen Steinschlag beim Laimeggerhof in St. Sig1.509,98.- + 20% Mwst. = Euro 1.811,98.- beauftragt.
Ideenwettbewerb für die Erstellung des Durchfüh- Herr Geologe Dr. Joachim Dorfmann aus Klausen
wurde mit der Erstellung der Machbarkeit und Korungsplanes für die EWZ „E7“ in Ehrenburg:
Für den Ideenwettbewerb betreffend die Erstellung des stenschätzung für Sicherungsmaßnahmen gegen SteinDurchführungsplanes für die neue Erweiterungszone schlag beim Laimeggerhof in St. Sigmund beauftragt
„E7“ in Ehrenburg wurden folgende Spesenvergütungen und hierfür ein Honorar von Euro 1.869,78.- (inkl. 5%
Spesen), zuzüglich 2 % Ergänzungsbeitrag und 20%
an die Projektanten ausbezahlt:
• Architekturbüro EM2 – Rechnung Nr. 26 vom Mwst. = Euro 2.288,62.- gewährt.
Bestandserhebung des Kanalnetzes in Ehrenburg
und St. Sigmund:
Herr Dr. Christoph Stoll aus Bruneck wurde mit der Bestandserhebung des Kanalnetzes in Ehrenburg und St.
Sigmund zur Nutzung als geographische Informationssystem-Daten (GIS) beauftragt und hierfür ein Honorar
von Euro 14.000,00.- + 2% Ergänzungsbeitrag und 20%
Mwst. = Euro 17.136,00.- gewährt.
Errichtung einer neuen Zufahrtsstraße
zum Kinderspielplatz in Hofern:
Herr Dr. Christoph Stoll aus Bruneck wurde mit der
Ausarbeitung des Ausführungsprojektes, sowie Durchführung der Bauleitung und Abrechnung für die Errichtung einer neuen Zufahrtsstraße zum Kinderspielplatz
in Hofern beauftragt und hierfür ein Honorar von Euro
4.618,10.- + 20% Mwst. und 2% Ergänzungsbeitrag =
Euro 5.652,55.- gewährt.
Reinigung und Reparatur des Bodens
im Kindergarten Kiens:
Die Firma Gebr. Krautgartner Josef & Helmuth OHG aus
Kiens/Ehrenburg wurde mit der Durchführung der Arbeiten zur Reinigung und Reparatur des Bodens im Kindergarten Kiens zum Gesamtbetrag von Euro 5.657,20.-,
abzüglich 3% Preisnachlass = Euro 5.487,48.- + 20%
Mwst. = Euro 6.584,98.- beauftragt.
Sitzung vom 03.06.2008:
Ankauf Müllsäcke:
Von der Firma Hafner GmbH aus Bozen wurden folgende
Müllsäcke zum Gesamtbetrag von Euro 4.280,00.- + 20%
Mwst. = Euro 5.163,00.- angekauft:
• 20 Liter Sack
• 40 Liter Sack
• 80 Liter Sack
durch den Kommandanten Herrn Abfalterer Richard
wurde für den Ankauf von Einsatzstiefeln ein außerordentlicher Beitrag von Euro 6.300,00.- gewährt und
Gewährung Beitrag an Tourismusverein
für Skibusdienst:
Dem Tourismusverein Kiens, vertreten durch den Präsidenten, Herrn Tauber Gerhard, wurde für den Skibusdienst im Winter 2007/2008 ein außerordentlicher Beitrag von Euro 27.000,00.- gewährt und ausbezahlt.
Erstellung Gefahrenzonenplan:
Das Studio „Geologie und Umweltschutz“ und „in.
ge.na.“ aus Bozen wurde mit der Durchführung der ersten Phase für die Erstellung des Gefahrenzonenplanes
der Gemeinde Kiens beauftragt und hierfür ein Honorar von Euro 1.950,00.- + 2% Ergänzungsbeitrag und
20% Mwst. = Euro 2.386,80.- gewährt.
Erweiterung Wohnkubatur:
Die Vereinbarung mit Herrn Tschafeller Heinrich betreffend die Erweiterung der Wohnkubatur des geschlossenen Hofes „Bartlbaur“ wurde genehmigt.
Errichtung eines Gehsteiges in Kiens:
Die Firma Huber & Feichter GmbH aus St. Lorenzen
wurde mit der Errichtung eines Gehsteiges in Kiens
zum Gesamtbetrag von Euro 2.800,00.- + 20% Mwst.
= Euro 3.360,00.- beauftragt.
Sitzung vom 16.06.2008:
Ausübung der Gewerkschaftsrechte:
Dem Südtiroler Gemeindenverband wurde der Betrag
von Euro 460,00.- für das Jahr 2006 für den Fonds zur
Rückvergütung der Kosten für die Ausübung der Gewerkschaftsrechte liquidiert und ausbezahlt.
Gewährung Beitrag an FF St. Sigmund für den Ankauf eines Fahrzeuges:
Der Freiwilligen Feuerwehr St. Sigmund, vertreten durch
den Kommandanten Herrn Abfalterer Richard wurde für den Ankauf eines neuen Fahrzeuges (Typ Iveco
Daily 55S18W) ein außerordentlicher Beitrag von Euro
20.000,00.- gewährt und ausbezahlt.
Gewährung Beitrag an Pfarrei St. Sigmund für Restaurierungsarbeiten:
Der Pfarrei St. Sigmund, vertreten durch die Vorsitzende des Pfarrgemeinderates von St. Sigmund, Frau Margot Mitterrutzner, wurde für die Durchführung von verschiedenen Restaurierungsarbeiten in der Kirche von
St. Sigmund ein außerordentlicher Beitrag von Euro
73.126,38.- gewährt und ausbezahlt.
Gewährung Beitrag an FF St. Sigmund
für den Ankauf von Einsatzstiefeln:
Der Freiwilligen Feuerwehr St. Sigmund, vertreten Abänderung der Ensembleschutzzonen:
Die Architekten Aichner Seidl aus Bruneck wurden mit
der Abänderung der Ensembleschutzzonen der Gemeinde Kiens beauftragt und hierfür ein Honorar von Euro
3.000,00.-, zuzüglich 2% Ergänzungsbeitrag und 20%
Mwst. = Euro 3.672,00.- gewährt.
Mwst. = Euro 1.029,88.- beauftragt.
Bestandsaufnahme des Bahnhofes Ehrenburg:
Die Firma Baukraft GmbH aus Brixen wurde mit der
Bestandsaufnahme und grafischen Wiedergabe des
Bahnhofes Ehrenburg beauftragt und hierfür ein HonoRegeneration des Sportplatzes in St. Sigmund:
rar von Euro 4.440,00.- + 20% Mwst. = Euro 5.328,00.Die Ekla GmbH aus Salurn wurde mit der Regeneration gewährt.
des Sportplatzes in St. Sigmund zum Gesamtbetrag von
Euro 6.307,20.- (inkl. Mwst.) beauftragt.
Entdemanialisierung von Gemeindegrund:
3m² der Gp. 563 in E.Z. 23/II K.G. Ehrenburg wurde vom
öffentlichen Gut in das unverfügbare Vermögen der GeSitzung vom 26.06.2008:
meinde Kiens übertragen.
Beitrag an den Bildungsausschuss Kiens:
Sitzung vom 30.06.2008:
Dem Bildungsausschuss Kiens wurde ein Betrag von
Euro 8.028,00.- (davon Euro 4.014,00.- von der Landesrätin für Familie, Denkmalpflege und deutsche Kultur) Montage von Heizkörpern im Kindergarten Kiens:
Die Firma Elektro Walter & Georg GmbH aus Brunfür das Jahr 2008 gewährt und ausbezahlt.
eck wurde mit der Lieferung und Montage von HeizBeitrag an Bergrettungsdienst im AVS Bruneck: körpern im Kindergarten Kiens zum Gesamtbetrag von
Die Spesenaufteilung für die Investitionsausgaben Euro 2.764,00.- (zuzüglich Spesen für Arbeit) + 20%
des Jahres 2008 des Bergrettungsdienstes im AVS Mwst. beauftragt.
Bruneck wurde genehmigt und der Kostenanteil der
Gemeinde in der Höhe von Euro 1.165,20.- liquidiert Projektierung, Bauleitung und Abrechnung für die
Einrichtung der Vereinsräume in der Schule Ehrenund ausbezahlt.
Ankauf Sitzbänke für das Gemeindegebiet:
Herr Dr. Arch. Heinrich Mutschlechner aus Bruneck
Von der Firma Falkensteiner A. & Co. OHG aus Kiens/ wurde mit der Ausarbeitung des Vor- und AusführungsEhrenburg wurden 20 Sitzbänke für das Gemeindege- projektes, sowie Durchführung der Bauleitung und Abbiet von Kiens zum Gesamtbetrag von Euro 208,00.- je rechnung für die Einrichtung der Vereinsräume im DachStück x 20 Stück = Euro 4.160,00.- + 20% Mwst. = Euro geschoss der Grundschule Ehrenburg beauftragt und
4.992,00.- angekauft.
hierfür ein Pauschalhonorar von Euro 40.000,00.- + 20%
Mwst. und 2% Ergänzungsbeitrag = Euro 48.960,00.Einbau Wasserzähler:
Die Firma Baumgartner Martin KG aus Issing/Pfalzen wurde mit dem Einbau von Wasserzählern im Schacht beim
Sitzung vom 08.07.2008:
Hotel Gisser in St. Sigmund zum Gesamtbetrag von Euro
1.990,00.- + 20% Mwst. = Euro 2.388,00.- beauftragt.
Sicherheitskoordination bei Friedhofserweiterung
Durchführung von Trinkwasseranalysen:
von St. Sigmund:
Die Firma Eco-Center AG aus Bozen wurde mit der Die Firma A.G.L. GmbH aus Kiens wurde mit der SiDurchführung von Trinkwasseranalysen im Gemeinde- cherheitskoordination in der Planungs- und Ausführungsgebiet von Kiens zum Gesamtbetrag von Euro 1.288,00.- phase für die Friedhofserweiterung von St. Sigmund zum
+ 20% Mwst. = Euro 1.545,60.- beauftragt.
Gesamtbetrag von Euro 5.000,00.- + 20% Mwst. = Euro
6.000,00.- beauftragt.
Austausch Automaten im Rathaus:
Sitzung vom 14.07.2008:
Die Firma Elektro Service Stauder aus Kiens/Ehrenburg
wurde mit dem Austausch der Automaten im Rathaus
von Kiens zum Gesamtbetrag von Euro 858,23.- + 20% Projekt für die Einrichtung der Vereinsräume in
der Grundschule Ehrenburg:
Das von Herrn Dr. Arch. Heinrich Mutschlechner aus
Bruneck ausgearbeitete Ausführungsprojekt für die
Einrichtung der Vereinsräume im Dachgeschoss der
Grundschule Ehrenburg einem Gesamtkostenvoranschlag von Euro 498.060,00.- (Ausschreibungsbetrag
Euro 363.550,00.-) wurde genehmigt.
Sitzung vom 28.07.2008:
Altenwohnheim Kiens Zuweisung einer Wohnung:
An Frau Lechner Stadler Anna wurde die Wohnung
Nr. 4 im Obergeschoss des Altenwohnheimes Kiens,
bestehend aus Küche, Schlafraum, Bad, Vorraum und
Balkon mit Ablauf 01.08.2008 zugewiesen und das
entsprechende Konzessionsabkommen genehmigt.
in St. Sigmund:
Herr Dr. Ing. Stefano Brunetti aus Bruneck wurde mit der Durchführung der Statik und statischen
Bauleitung für die Friedhofserweiterung in St. Sigmund beauftragt und hierfür ein Honorar von Euro
8.000,00.- (inkl. Spesen) + 20% Mwst. und 2% Ergänzungsbeitrag = Euro 9.792,00.- gewährt.
Statische Abnahme bei Friedhofserweiterung
Herr Dr. Ing. Walter Sulzenbacher aus Bruneck wurde mit der statischen Abnahme der Arbeiten für die
Friedhofserweiterung in St. Sigmund beauftragt und
hierfür ein Honorar von Euro 2.086,98.- (inkl. Spesen), zuzüglich 2% Ergänzungsbeitrag und 20%
Mwst. = Euro 2.554,46.- gewährt.
Verwaltungstechnische Abnahme der Arbeiten
bei Friedhofserweiterung in St. Sigmund:
Herr Dr. Ing. Alois Stadler aus Eppan wurde mit der
An die Bezirksgemeinschaft Pustertal wurde der Ko- verwaltungstechnischen Abnahme der Arbeiten für die
stenanteil für den Hauspflegedienst für das Jahr 2007 Friedhofserweiterung in St. Sigmund zum Gesamtbein Höhe von Euro 12.075,00.- liquidiert und ausbe- trag von Euro 1.760,61.-, zuzüglich 2% Ergänzungsbeitrag und 20% Mwst. = Euro 2.154,98.- beauftragt.
Beitrag Tourismusverein für
Wanderwegbeschilderung:
Dem Tourismusverein Kiens, vertreten durch den
Präsidenten, Herrn Tauber Gerhard wurde für den
Ankauf einer Wanderwegbeschilderung im Gemeindegebiet von Kiens ein außerordentlicher Beitrag von
Euro 5.850,00.- gewährt und ausbezahlt.
Ankauf Geräte für Gemeindeämter:
Von der Firma Aldebra AG aus Bozen wurde ein
Server, ein Computer, ein Scanner und ein Drucker
für die Gemeindeämter zum Gesamtbetrag von Euro
5.809,00.- + 20% Mwst. = Euro 6.970,80.- angekauft.
Abnahme der Arbeiten für die Sanierung der
Grundschule Ehrenburg – Baumeisterarbeiten:
Die Abnahmebescheinigung über die ordnungsgemäße
Ausführung der Arbeiten betreffend die Arbeiten für
die Sanierung und bauliche Umgestaltung der Grundschule Ehrenburg – Baumeister- und Zusatzarbeiten,
verfasst vom Abnahmeprüfer Dr. Ing. Walter Sulzenbacher am 15.04.2008 wurde genehmigt.
Durchführung Statik bei Friedhofserweiterung
für die Einrichtung der Vereinsräume in der
Grundschule Ehrenburg:
verwaltungstechnischen Abnahme der Arbeiten für
die Einrichtung der Vereinsräume in der Grundschule
Ehrenburg zum Gesamtbetrag von Euro 1.083,15.-,
zuzüglich 2% Ergänzungsbeitrag und 20% Mwst. =
Euro 1.325,77.- beauftragt.
Erstellung Teilungsplan im Bereich der Quellen
auf der Moarhofalm:
Herr Dr. Ing. Herbert Lanz aus Bruneck wurde mit
der Erstellung eines Teilungsplanes im Bereich der
Quellen auf der Moarhofalm beauftragt, und hierfür
ein Honorar von Euro 2.300,00.-, zuzüglich 2% Ergänzungsbeitrag und 20% Mwst. = Euro 2.815,20.gewährt.
Baggerarbeiten bei Grundschule Ehrenburg:
Die Firma P.R.A. GmbH aus Bruneck wurde mit der
Durchführung von Baggerarbeiten und Entsorgung
des Abbruchmaterials bei der Grundschule Ehrenburg
zum Gesamtbetrag von Euro 1.700,00.- + 20% Mwst.
= Euro 2.040,00.- beauftragt.
Malerarbeiten in Grundschule
und Kindergarten Ehrenburg:
Die Firma Falkensteiner OHG des Falkensteiner Theodor aus Kiens/Ehrenburg wurde mit der Durchführung
von Malerarbeiten in der Grundschule und Kindergarten Ehrenburg zum Gesamtbetrag von Euro 5.749,76.+ 20% Mwst. = Euro 6.899,71.- beauftragt.
Verlegung der Regenabflüsse
bei der Grundschule Ehrenburg:
Die Firma Baumgartner Martin KG aus Issing/Pfalzen wurde mit der Verlegung der Regenabflüsse bei
der Grundschule Ehrenburg zum Gesamtbetrag von
Euro 3.851,44.- + 20% Mwst. = Euro 4.621,73.- beauftragt.
Die wichtigsten Beschlüsse des Gemeinderates
Genehmigung des mehrjährigen Durchführungsprogrammes für die neue Erweiterungszone C1 in
St.Sigmund (Wohnbau-Erweiterungszone „S7“):
• Der Gemeinderat hat für die neue Erweiterungszone
C1 in St. Sigmund (Wohnbau-Erweiterungszone „S7“)
folgendes mehrjähriges Durchführungsprogramm erstellt
und genehmigt:
A) Im Bauleitplan ausgewiesene Erweiterungszone C1 in
St.Sigmund:
Ortsgebiet St.Sigmund „Wohnbau-Erweiterungszone
S7“ (Gp. 206/1, 209, 228/1, 696 K.G.St.Sigmund) Ausmass rund 7.250 m²
Die Zone ist im Auszug aus dem Bauleitplan 1:5.000 graphisch dargestellt.
B) Die Nutzung der Zone wird wie folgt festgesetzt:
ZONE - BEGINN
Wohnbau-Erweiterugszone S7 - ab sofort- innerhalb
C) Die Errichtung der Erschließungsanlagen erfolgt gemeinsam mit den privaten Bauten.
Folgende Anträge zur Abänderung des Gemeindebauleitplanes wurde genehmigt:
Ortschaft Ehrenburg:
- Bahnhof Ehrenburg: Umwidmung von „Landwirtschaftsgebiet“, „Zone für öffentliche Einrichtungen“
und „Zone für Freizeitanlagen“ in „Zone für öffentlichen
Parkplatz“, sowie Änderung von „Zone für öffentliche
Einrichtungen“ und „Reitplatz“ in „Eisenbahngebiet“.
Ortschaft Kiens:
- Erweiterung der Wohnbau-Auffüllzone B2 um die Bp.
172 K.G. Kiens und Übertrag einer Restfläche der Bp.
182 K.G. Kiens in die Wohnbau-Erweiterungszone K1.
Ortschaft St. Sigmund:
- Reduzierung der Wohnbauzone „A4“ in St. Sigmund
- Erweiterung des Landwirtschaftsgebietes im Bereich
der Bp. 334 und Gp. 460/4 K.G. Ehrenburg um 2.750 m².
Abänderung am Wiedergewinnungsplan der Zone
„A3“ Kiens – Oberdorf:
• Die Abänderungen des Wiedergewinnungsplanes der
Zone „A3“ Kiens – Oberdorf auf der Bp. 12 K.G. Kiens,
bezüglich die Abänderung der Zonengrenze, sowie die
Aktualisierung und Digitalisierung des Wiedergewinnungsplanes wurde genehmigt.
Gutachten zu den Anträgen um Erlass der Konzession für die Wasserableitung zur Erzeugung elektrischer Energie:
• Der Gemeinderat hat sich die von den technischen
Studios ILF Beratende Ingenieure und Dr. Krauß ZT
GmbH ausgearbeiteten Gutachten zu den Anträgen um
Erlass der Konzession für die Wasserableitung zur Erzeugung elektrischer Energie (GS/7529 Rienzkraftwerk
Kniepass – Mühlbacher Klause, GS/7638 Rienzkraftwerk
Kniepass-Brixen, GS/7609 Wasserkraftanlage KniepassAlbeins, GS/7790 Wasserkraftanlage St. Lorenzen-Rodeneck, GS/7610 Kavernenkraftwerk „Vintl“) zu eigen
gemacht und genehmigt.
Folglich wurde das Projekt der Rienz Energie GmbH
befürwortet, vor allem wegen des sehr ausführlich gehaltenen Umweltplans, der darin zahlreich vorgesehenen
Ausgleichs- und Milderungsmaßnahmen, der ausgewogenen Behandlung wichtiger Aspekte wie Fischpassierbarkeit, Dynamisierungen, teilweise Reduzie-rung des
Schwalls, sowie wegen der hohen Restwassermengen,
welche im Gemeindegebiet von Kiens in der Rienz verbleiben würden. Beim ebenso als interessant und umweltgerecht einzustufenden Projekt der SEL AG stehen
der erzielbaren Mehrproduktion zu hohe Kosten gegenüber. Dies verhält sich ähnlich beim Projekt der Gemeinde Vintl und ENVI OHG. Das Projekt der Hydropower
GmbH ist wenig konkret, die angegebenen Restwassermengen widersprüchlich; zudem fehlt eine Aussage über
die Budgetierung der vorgeschlagenen Maßnahmen.
Auch das Projekt der Rienzpower GmbH ist aufgrund der
zu geringen und suboptimal gestalteten Restwasserabgaben sowie der wenig konkret formulierten Umweltmaßnahmen (fehlende Budgetierung) nicht zu befürworten.
Vorbehaltlich der entsprechenden Gutachten der betroffenen Landesämter bewertet der Gemeinderat von Kiens
in diesem Sinne das Projekt der Rienz Energie GmbH
positiv, jenes der vier konkurrierenden Projekte der SEL
AG, der Rienzpower GmbH, der Gemeinde Vintl/ENVI
OHG und der Hydropower GmbH als ne-gativ.
Abänderung der Gemeindeverordnung über das
• Der Gemeinderat hat den Art. 26 „Vorschüsse an den
Verantwortlichen des Ökonomatsdienstes“ der Gemeindeverordnung über das Rechnungswesen abgeändert,
und den Vorschuss für das Halbjahr auf Euro 5.000,00.erhöht.
Abänderung der Gemeindeverordnung über die
Anwendung der Werbesteuer:
• Die Verordnung über die Anwendung der Werbesteuer wurde abgeändert, und die entsprechende Tabelle der
Verordnung über die Anwendung der Werbesteuer durch
die neue ersetzt.
Genehmigung der Verordnung über das Verhalten
auf Kinderspielplätzen in der Gemeinde Kiens:
• Der Gemeinderat hat die Verordnung über das Verhal8
ten auf Kinderspielplätzen in der Gemeinde Kiens, die
aus Nr. 14 Artikeln besteht, genehmigt. Die Verordnung
ist mit 20.07.2008 in Kraft getreten.
Die Artikel der obgenannten Verordnung sind folgende:
Vorausgeschickt, dass sich in der Gemeinde Kiens an folgenden Orten Kinderspielplätze befinden:
Kiens, Ehrenburg, St. Sigmund, Hofern
Gegenstand und Inhalt der Verordnung
Durch diese Verordnung sollen folgende Richtlinien verfolgt werden:
1. Die Art und Weise des Verhaltens auf Kinderspielplätzen in der Gemeinde Kiens.
2. Reduzierung der Lärmbelästigung in den Nachtstunden.
3. Öffentlichkeitsarbeit und Information der Bürger.
4. Vermeidung von Vandalenakten und Beschädigungen.
5. Vorbeugung von Unfällen jeglicher Art.
6. Maximale Reduzierung der Verunreinigungen und
Abfallbeseitigungen.
Verbote auf den Kinderspielplätzen
Kinder unter 3 Jahren dürfen die Anlagen aus Sicherheitsgründen nur unter Aufsicht benutzen.
Es ist untersagt, in der Zeit von 22:00 Uhr bis 8:00 Uhr
die Ruhe der Nachbarn mit Geschrei oder anderen besonders lauten Geräuschen zu stören.
Auf den gesamten Kinderspielplätzen im Gemeindegebiet ist es verboten, Material zu verbrennen oder Feuer
1. Hunde oder andere Haustiere unbeaufsichtigt zu lassen oder unerfahrene Personen mit der Beaufsichtigung
von Tieren zu beauftragen, die als gefährlich eingestuft
2. Die Besitzer von Hunden oder die Personen, die mit
der zeitweisen Aufsicht der Hunde beauftragt sind, müssen dafür sorgen, dass die Kinderspielplätze nicht mit
Tierexkrementen verunreinigt werden.
Es ist untersagt, die Kinderspielplätze mit Abfällen, Zi-
garetten- und Zigarrenstummeln, Kaugummis, Exkrementen von Menschen und Tieren und anderen Dingen
Auf den gesamten Kinderspielplätzen im Gemeindegebiet ist es verboten, Treffen, Zeremonien oder Veranstaltungen jegli-cher Art zu organisieren, außer es sind besondere spezifische Erlaubnisse erteilt worden.
Es ist untersagt, die Kinderspielplätze mit Fahrrädern
oder motorbetriebenen Fahrzeugen zu befahren sowie
mit Pferden oder anderen großen Tieren zu betreten.
Auf den öffentlichen Grünflächen der Kinderspielplätze
ist es verboten, Fahrzeuge zu parken oder sperrige Gegenstände oder Abfälle abzustellen.
Es ist verboten, Umzäunungen, Schilder, Brunnen, Beregnungsanlagen, Parkbänke und –tische und andere Gegenstände zu beschädigen oder zu entfernen.
Es ist verboten die Spielvorrichtungen für Kinder zu beschädigen oder zu entfernen.
Auf den gesamten Kinderspielplätzen im Gemeindegebiet ist es im des Jugendschutzes verboten, Alkohol zu
KONTROLLEN, STRAF- UND
Überwachung und Erhebungen
1. Für die Überwachungs- und Vorhaltungstätigkeit
sind je nach Zuständigkeit der Bürgermeister oder die Sicherheitskräfte zuständig.
2. Bei Verletzung der Bestimmungen gegenständlicher
Verordnung werden die im Sinne des Art. 7-bis des E.T.
über die Ge-meindeordnung, genehmigt mit Lg.D. Nr.
267 vom 18. August 2000 vorgesehenen Verwaltungsstrafen angewandt.
3. Für die Erhebungen und für die Anwendung der Verwaltungsstrafen bei Übertretung der Bestimmungen
dieser Verordnung findet das Verfahren nach Abschnitt
I des Gesetzes vom 24. November 1981, Nr. 689. i.g.F.
Anwendung, wobei das Mindest- bzw. Höchstmass der
Strafe zwischen Euro 50,00.- und Euro 500,00.- liegt.
1. Die Verletzung der Bestimmungen der Artikel 1, 2, 3,
4, 5, 6, 9, 10 und 11 des Titel III unterliegt der Geldstrafe
von Euro 50,00.- bis Euro 500,00.- unbeschadet der Ersetzung des eventuell verursachten Schadens.
2. Die Verwaltungsstrafen für Übertretungen der in der
vorliegenden Verordnung angeführten Verbote werden
gemäß Art. 21 des Landesgesetzes vom 6. September
1973 Nr. 61 festgelegt.
a) Die Verletzung der Bestimmungen der Artikel.7 und
8 unterliegt einer Geldstrafe von 52,00 Euro bis 516,00
Euro, unbeschadet der Ersetzung des eventuell verursachten Schadens.
Inkrafttreten dieser Verordnung
1. Die vorliegende Verordnung tritt am letzten Tag der
von der geltenden Gemeindeordnung vorgesehenen Veröffentlichung in Kraft.
2. Jede bisherige Bestimmung, die mit dem vorliegenden
Reglement in Widerspruch oder in Unvereinbarkeit steht,
3. Für alle jene Fälle, die nicht ausdrücklich durch die
vorliegende Verordnung genehmigt sind, finden die Bestimmungen der Gemeindeordnungen für Hygiene, Polizeiwesen, Kanalisierungsdienste sowie die geltenden
Bestimmungen des Staates und des Landes im Bereich
der Kinderspielplätze Anwendung.
Abänderung der Bestimmungen
des Landschaftsplanes:
• Der Absatz 4 des Art. 2, Buchstabe A) der Bestimmungen des Landschaftsplanes der Gemeinde Kiens
„Verboten sind Schotterverarbeitungsanlagen sowie das
Überqueren des Gebietes mit Elektro- und Telefonfreileitungen. Ausgenommen sind die Anschlüsse für bestehende und zulässige Gebäude, die sich in der Zone oder in
deren unmittelbaren Umgebung befinden, wenn dafür das
Überqueren des geschützten Gebietes notwendig ist.“
Bestimmung von durch den Abschluss von Raumordnungsverträgen im Sinne des Art. 40/bis des
Landesraumordnungsgesetzes realisierbaren Vorhaben von öffentlichem Interesse:
• Der Gemeinderat hat die in der beiliegenden Aufstellung aufgelisteten Vorhaben als Vorhaben bestimmt, für
welche ein Raumordnungsvertrag im Sinne des Art. 40/
bis des Landesgesetzes vom 11. August 1997, Nr. 13,
eingefügt mit Landesgesetz vom 2. Juli 2007 Nr. 3, abgeschlossen werden kann:
Leistungen des Vertragspartners im Interesse der Gemeinde
Gegenleistungen der
Gemeinde zugunsten
öffentlichen Bauten und Anlagen
gemäß Art. 40-bis des L.G.
11.08.1997; Nr. 13 i.g.F.
Änderung des Bauleitplanes oder des betreffenden Dürchführungsplanes
Sanierung, Bau gemäß Art. 40-bis des L.G.
von Feuerwehrgebäuden
Bau oder Sanie- gemäß Art. 40-bis des L.G.
rung von Strassen 11.08.1997; Nr. 13 i.g.F.
und Plätzen
Bau von Gehsteigen
Vereinshauses in
Genehmigung des Ausführungsprojekt für die Friedhofserweiterung St. Sigmund:
• Das von Herrn Dr. Arch. Heinrich Mutschlechner aus Bruneck ausgearbeitete Ausführungsprojekt für die Friedhofserweiterung in St. Sigmund wurde mit einem Gesamtkostenvoranschlag von Euro 622.894,00.- (Ausschreibungsbetrag Euro 465.248,23.-, zuzüglich Sicherheitskosten Euro 8.291,77.- = Euro 473.540,00.-) in verwaltungstechnischer Sicht genehmigt.
Folgende Baukonzessionen wurden ausgestellt:
Bauherr und Anschrift
Gemeinde Terenten, St.-GeorgStraße 1, Terenten
G.p. 474 K.G St.Sigmund
Blasbichler Gaudenz, Mühlweg 13,
Schönegger Edeltraud, Ausserragen
11/b, Bruneck
Engl Norbert, Bahnhofstrasse 2,
Liensberger Hans Albin, Im Linda
1, Kiens
Gräber Paul, Pörnbacher/Gräber
Eva-Maria, Mühlweg 7, Ehrenburg
Graber Peter-Paul, Josef-Röd-Weg
11, Kiens
B.p. 120 K.G Ehrenburg
Asfaltierung des Erschließungsweges zu den
Höfen Gugge, Pflanger, Longloacher und
Niederwiese: Asfaltierung des Zufahrtsweges
zum Hof Niederwiese im Gemeindegebiet von
Umbau und Erweiterung des bestehenden
Künigl Graf Erich, Schlossstrasse
10, Ehrenburg
Falkensteiner Andreas, Im Linda
21, Kiens
Radmüller/Tschöll Marlene, Getzenberg 17
Tschafeller Heinrich, Aschbach 11,
Falkensteiner A. & Co. OHG,
Handwerkerzone 20, Ehrenburg
Harrasser Elisabeth, Harrasser Angelika Sofia, Harrasser Hannelore,
Harrasser Hildegard, Josef-RödWeg 1, Kiens
Pohl Josef, Medardusstraße 55,
Falkensteiner Erich, Ehrenburger
Strasse 30, Ehrenburg
G.p. 4 und 5 K.G Ehrenburg
Errichtung eines Lagerraumes und einer Umfriedungsmauer mit Zaun in der Handwerkerzone Ehrenburg
Abbruch des Gebäudes
B.p. 139 K.G Kiens
Abbruch und Wiederaufbau des Wohnhauses
B.p. 276 K.G Ehrenburg
B.p. 138 K.G Kiens
B.p. 255 K.G Ehrenburg
G.p. 237/10 K.G Ehrenburg
Errichtung eines Wintergartens beim Wohnhaus
Energetische Gebäudesanierung des Wohnhauses
Errichtung eines Hackgutlagers beim Wohnhaus des „Radmüllerhofes“
G.p. 804 K.G Getzenberg
Errichtung eines Fahrsilos beim „Radmüllerhof“
B.p.20, Gp.336 und 337 K.G Erweiterung und Sanierung des Wohnhauses
am „Bartlbaurhof“
B.p. 256 K.G Ehrenburg
Erweiterung der bestehenden Produktionshalle
B.p. 235 K.G Kiens
Interne Umbauarbeiten
B.p. 49 K.G Getzenberg
G.p. 486 und 498 K.G Ehrenburg
B.p. 2/1 K.G Kiens
G.p.146/1 K.G.Ehrenburg
Errichtung eines landwirtschaftlichen Unterstandes am „Huberhof“ in Getzenberg
Abbruch des Wohngebäudes auf der Bp.2/1
K.G.Kiens und Wiederaufbau mit Erweiterung
auf der Gp.146/1 K.G.Ehrenburg - 4.Variante
Erlacher Anton, St.Lorenznerstraße
19, Bruneck
Brunner Stefan, Brunner Maria
Elisabeth, Am Römerstein 2, Ehrenburg
Bürgstaller Hubert KG, Handwerkerzone 11, Ehrenburg
Niederwanger Heidi, Bahnhofstrasse 4, Ehrenburg
G.p. 835 und 840 K.G Ho- Errichtung eines Heimbienenstandes beim
„Eggerhof“ in Hofern, Im Tal
B.p. 111, G.p.98/2, 98/3, Erweiterung des Wohngebäudes
567/2 K.G Ehrenburg
Wierer Gabriel, Hubenstrasse 6,
G.p. 228/6, 228/9 K.G Errichtung von 2 Reihenhäusern im Baulos
„F2“ der Erweiterungszone „S6“ - Variante
St.Sigmund
Errichtung eines Balkons bei der Wohnung im
B.p. 89 K.G Ehrenburg
Erdgeschoss, materieller Anteil 1, Kondominium F.S.
Änderung des bestehenden Erdgeschosses
B.p. 182 K.G Kiens
beim Wohnhaus - Variante
Tiefbrunnen für die Beregnung des Sportplatzes
G.p. 540 K.G St.Sigmund
in St.Sigmund
Bauarbeiten längs der Pustertaler
Bahnstrecke kommen zügig voran
Am 15. Juli haben Landesrat Thomas Widmann, leitende Mitarbeiter der STA (Südtiroler Transportstrukturen
AG), Bauleiter und Gemeindereferenten eine Reihe von
Baustellenbesichtungen im Pustertal vorgenommen. Auf
dem Plan standen 5 Bahnhöfe: Mühlbach, Ehrenburg,
Sankt Lorenzen, Bruneck und Olang. Vor Ort machten
sich Landesrat, Bürgermeister, Architekten, Bauleiter
und zahlreiche Interessierte ein Bild von den Baustellen
und staunten, mit welcher Geschwindigkeit die Arbeiten
in dieser kurzen Zeit vorangeschritten waren. „Wir liegen
im Zeitplan und ich sehe mit großer Freude, wie das Pro-
jekt der Pustertaler Bahn Gestalt annimmt“, so die Eindrücke von Landesrat Thomas Widmann. Was allen Beteiligten aufgefallen ist: die Baufirmen legen sich kräftig
ins Zeug und jede Baustelle ist ein Erlebnis für sich. Erst
vor Ort wurde so manchem klar, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis Pustertal um eine Attraktion reicher
wird. Es besteht also jeglicher Grund zur Freude, denn
die neue Bahn wird eine Bereicherung für das ganze Tal
und sie wird eine gute Alternative zum Individualverkehr
darstellen. Man muss in Zukunft wirklich gute Gründe
haben, um mit dem Auto zu fahren.
LR Thomas Widmann, gemeinsam mit
Architekten und Bürgermeister
An der Unterführung wird genauso
kräftig gearbeitet wie an den Gleisen
Zehn Tipps für das richtige Heizen mit Holz
1 Richtiger Brennstoff
Trockenes, naturbelassenes und unbehandeltes Holz oder
Holzbrennstoffe. Weniger als 20% Restfeuchte.
2 Richtig lagern
Holz bereits gespalten, trocken und gut durchlüftet lagern. Mindstens 2 Jahre.
3 Richtig anfeuern
Mit sogenannten Anfeuerhilfen, wie Holzwolle oder
Holzschnitzel. Papier ist zulässig, aber nur in kleinen
4 Richtig einfüllen
Kreuzweises, lockeres Aufeinanderlegen der
Holzscheiter mit einem Durchmesser
von max. 7-10 cm.
5 Richtig anzünden
Vor dem Anzünden die Luftklappen und
den Kaminschieber voll öffnen.
6 Richtige Verbrennung
Während das Feuer brennt, bleiben die Luftklappen zur
Gänze offen. Eine helle, gelb-rötliche und lebhafte Flamme ist Anzeichen für ausreichend Luftzufuhr. Die Luftöffnungen schließen, sobald die Gasbildung abgeschlos-
sen ist und die Glut nur noch kurze,
blaue Flämmchen aufweist.
7 Richtig reinigen – durch den Betreiber
Bei guter Verbrennung genügt das Entfernen der Asche
in größeren Zeitabständen. Wichtig ist, dass die Asche
die Luftzufuhr nicht behindert. Feine, grau-weiße Aschepartikel sind Ausdruck einer vollständigen Verbrennung.
8 Richtig warten – durch den Fachmann
Der Kaminkehrer sorgt für eine regelmäßige Reinigung
der Kamine und Feuerstätten. Dadurch werden die Feinstaubemissionen reduziert, wertvoller Brennstoff eingespart, die Kaminbrandgefahr verringert sowie eventuelle
Schäden und Probleme frühzeitig erkannt.
9 Richtig informieren
Es ist ratsam, sich beim Kauf von Öfen oder Herden an
einen Fachmann zu wenden. Richtig dimensionierte Anlagen ermöglichen einen optimalen Betrieb und eine optimale Verbrennung.
10 Richtig installieren
Nur der Fachmann (Hafner, Installateur) darf einen Ofen
oder Herd installieren. Der Kaminkehrer muss vor der
Installation die Eignung des Kamins bescheinigen.
Wie kann ich kontrollieren, ob die Verbrennung gut funktioniert?
Es gibt relativ einfache Kontrollmöglichkeiten, ob ihr Herd oder Ofen das Holz gut verbrennt:
Bei guter Verbrennung
Kein sichtbarer Rauch am Kaminaustritt
Hellgraue bis weiße Asche
Wenig Ruß an den Rauchgaswegen,
Blaue bis hellrote Flammenbildung
Bei schlechter Verbrennung
Dicke „fette“ Rauchgasschwaden, gelb bis dunkelgrau
Geruchsbelästigung durch Schadstoffkomponenten
Schwere dunkle Asche, schwarze Kaminmündung
Hoher Brennstoffverbrauch
Rote bis dunkelrote Flammenbildung
Der Herd ist kein Allesfresser.
Beim Verbrennen von Abfällen werden schädliche, zum Teil hochgiftige Luftverunreinigungen freigesetzt. Sie gelangen in die Atmosphäre, können aber auch direkt in die Innenräume strömen und so eine Gesundheitsgefährdung für
die Bewohner darstellen. Die Verbrennungsgase bilden außerdem korrosive Säuren, die das Lebensalter von Kessel
und Rauchgaskanälen erheblich reduzieren.
Im Jahr 2002 wurde das zurzeit geltende Landesgesetz
Nr. 8, Bestimmungen über die Gewässer, rechtskräftig.
Darin enthalten sind Rechtsvorschriften über die Ausbringung und Lagerung von Düngern und Pestiziden in
Die Durchführungsverordnung (Dekret des Landeshauptmanns vom 21. Jänner 2008, Nr. 6) zum besagten Gesetz
wurde jedoch erst im Jahre 2008 erarbeitet. Besonders in
dieser Durchführungsverordnung wurden neue und zum
Teil sehr restriktive Bestimmungen über den Bereich
Wirtschaftsdünger festgeschrieben.
Um alles noch etwas komplizierter zu machen, gibt es
in allen Gemeinden eine Wirtschaftsdüngerverordnung.
Diese Verordnungen können von Gemeinde zu Gemeinde mehr oder weniger abweichen und müssen teilweise
erst den neuen Bestimmungen angepasst werden. Als
Letztes, jedoch nicht weniger wichtig, gibt es auch staatliche Bestimmungen, welche für besonders schwerwiegende Übertretungen gedacht sind und welche zum Teil
auch strafrechtliche Folgen mit sich bringen. Es wird für
die Landwirte immer schwieriger alle Bestimmungen im
Auge zu behalten. Als kleine Hilfe versucht die Forststation Kiens eine Zusammenfassung über die wesentlichen
Bestimmungen und die damit verbundenen Sanktionen
in diesem Gesetzesbereich zu erläutern. Beginnend beim
L.G. 8/2002 wird im Art. 44 festgehalten, dass mit Durchführungsverordnung verschiedene Vorschriften über die
Ausbringung und Lagerung von Düngern und Pestiziden
in der Landwirtschaft geregelt werden, um die Verunrei-
nigung der Oberflächengewässer und des Grundwassers
zu reduzieren. Im II. Kapitel der Durchführungsverordnung sind die „Bestimmungen zur fachgerechten Landwirtschaft zur Verminderung oder Begrenzung der Gewässerverunreinigung“ enthalten.
Im Art. 16 sind die erlaubten Ausbringungsmengen festgehalten. Diese werden in kg Stickstoff (N) pro Hektar
(ha) und in GVE/ha angegeben. Die jeweiligen Höchstmengen sind an den vorhandenen Pflanzenbewuchs und
an die Meereshöhe gekoppelt.
Im Art. 17 sind „Beschränkungen für die landwirtschaftliche Nutzung von Dünger“ enthalten. Es wird darauf
hingewiesen, dass die Ausbringung von Düngern auf
nicht landwirtschaftlich genutzten Flächen und im Wald
verboten ist. Natürlich gibt es hier Ausnahmen, wie z.B.
die Ausbringung im Garten, auf öffentlichen Grünflächen
usw.. Im zweiten Absatz wird festgehalten, dass vom 1.
Dezember bis Ende Februar des Folgejahres ein generelles
Verbot besteht, Wirtschafts-, Kunstdünger und Kompost
auszubringen. Im dritten Absatz wird die Ausbringung
im Futterbau, in den drei Wochen vor dem Schnitt oder
der Beweidung verboten. Besonders im vierten Absatz
gibt es einige wesentliche Änderungen, weshalb wir alle
Punkte genau auflisten möchten. Die Nutzung von Düngern ist verboten:
a) Auf gefrorenen und schneebedeckten Böden.
b) Auf wassergesättigten und überschwemmten Böden
mit anstehendem Grundwasser oder mit aktiven Rutschungen.
c) In einem Abstand von weniger als 5 m
von natürlichen Wasserläufen und von
künstlichen Abzugsgräben des Hauptabflussnetzes ohne Damm.
d) In der Nähe der Ufer von natürlichen
Seen, in einem Abstand von weniger als
e) In der Nähe von Straßen und Siedlungen,
in einem Abstand von weniger als 5 bzw.
20 m, außer die Jauche wird sofort in den
Boden eingearbeitet oder mit Techniken
ausgebracht, die die Ausbreitung von unangenehmen Gerüchen reduzieren.
Im fünften Absatz sind einige Ausnahmen
bezüglich der Ausbringung von Wirtschaftsdünger enthalten. Eine Ausnahmeermächtigung kann nur vom gebietsmäßig zustän-
digen Direktor des Forstinspektorates ausgestellt werden.
Voraussetzung für eine solche Ermächtigung ist, dass in
den Lagerstätten ein Überschuss an Dünger vorhanden ist
und dadurch eine Gefahr einer Gewässerverunreinigung
besteht. Es muss festgestellt werden, dass keine andere
Nutzungs-, Lagerungs- oder Ablieferungsmöglichkeit besteht. Im sechsten Absatz wird darauf hingewiesen, dass
in den nur als Weide genutzten Flächen, welche im Bauleitplan als alpines Grün ausgewiesen sind, nur die direkt
vor Ort erzeugten Wirtschaftsdünger verwendet werden
dürfen. Dies hat zur Folge, dass keine Wirtschaftsdünger
vom Tal auf die Alm gebracht werden dürfen. Es ist jedoch Vorsicht geboten, da auch im Tal einige Weiden laut
Bauleitplan als alpines Grün ausgewiesen sind und auch
dort die Ausbringung von Düngern verboten ist.
Im Art. 18 sind allgemeine Bestimmungen über die technischen Eigenschaften der Lagerstätten für Wirtschaftsdünger enthalten. Besonders wichtig ist, dass keine Sickersäfte ausfließen dürfen. Laut Abs. 8 ist die, auch nur
vorübergehende, Lagerung von Wirtschaftsdünger in
Waldgebieten verboten.
Im Art. 19 sind sehr wichtige Bestimmungen über die
Zwischenlagerung von Mist festgehalten. Mist darf ohne
Bodenversiegelung nur auf für die Ausbringung bestimmten Böden oder in deren unmittelbaren Nähe unter Einhaltung folgender Bedingungen zwischengelagert
werden Auch diese Punkte werden taxativ aufgezählt.
a) Es ist nur Mist zulässig, der vorher für mindestens 60
Tage auf einer Mistlege gelagert wurde.
b) Er darf nur auf Böden zwischengelagert werden, die
für die landwirtschaftliche Nutzung bestimmt sind.
c) Die Lagerung von Mist erfolgt in Form von kom-
pakten Haufen, damit die Kontaktfläche mit dem Regenwasser und dem Boden höchstmöglich reduziert
d) Es darf kein Sickersaft in die Oberflächengewässer
abrinnen und von Wasserläufen jeder Art ist ein Mindestabstand von 10 m einzuhalten.
e) Der Standpunkt wird außerhalb der bevorzugten Abflussbereiche von Schmelzwasser gewählt und der
Boden darf nicht von Natur aus staunass sein.
f) Der Abstand von öffentlichen Straßen beträgt mindestens 5 m; es darf kein Sickersaft auf Straßen jeder Art
abrinnen.
g) Der Mindestabstand von nicht betrieblichen Wohngebäuden beträgt mindestens 25 m.
Es wird präzisiert, dass alle Straßen öffentlich
sind, welche frei befahrbar sind. Es ist also irrelevant, ob die Straßen auf öffentlichen oder auf
privatem Grund stehen. Dadurch sind von diesen
Bestimmungen auch die meisten Hofzufahrten
In der Durchführungsverordnung sind viele weitere Vorschriften enthalten, welche direkt oder
indirekt mit der Landwirtschaft und mit den Wirtschaftsdüngern gebunden sind und hier nicht angeführt werden. Wie Anfangs beschrieben gibt es
in jeder Gemeinde auch noch die Wirtschaftsdüngerverordnungen.
Grundsätzlich können diese die Landesbestimmungen nur weiter einschränken, jedoch nicht
ersetzen. In den meisten Gemeinden sind die Landesbestimmungen übernommen worden. Um hier
jedoch genaueren Einblick zu haben, genügt es sich an
die jeweilige Gemeinde zu wenden.
Die staatlichen Bestimmungen bleiben von jenen des
Landes unangetastet.
Bei Verunreinigungen von Straßen und Gewässern können auch andere Gesetze wie z.B. Fischereigesetz oder
Straßenverkehrsordnung zur Anwendung kommen.
Es gibt also eine ganze Reihe an Bestimmungen, welche
bei Übertretungen alle eine Verwaltungsstrafe bzw. strafrechtliche Sanktion mit sich bringen. Falls durch die Verunreinigung von Gewässern oder Straßen Schäden bzw.
Unfälle passieren, kann dies weiter zu zivilrechtlichen
Klagen und Schadensersatzforderungen führen.
Die schwerwiegenden Folgen einer Übertretung dieser
Bestimmungen wird leider häufig unterschätzt. Es handelt sich nicht nur um 150,00 bis 450,00 Euro wie laut
Art. 57 des L.G. 8/2002 (Bestimmungen über die Gewässer) vorgesehen ist. Die meisten Landwirte stellen Gesuche um verschiedene Landes- bzw. EU-Beiträge, wie
z.B. Ausgleichszulage oder Grünlandprämie. Dabei werden auch verschiedene Verpflichtungen eingegangen. Zu
diesen Verpflichtungen gehören auch die CROSS COMPLIANCE (anderweitige Verpflichtungen). Darin wird
festgehalten, dass die Bestimmungen zum Gewässerschutz eingehalten werden müssen. Werden die Bestimmungen bzw. Verpflichtungen nicht eingehalten, hat die
begangene Übertretung eine Kürzung, Streichung oder
gar Rückzahlung der Beiträge zur Folge.
Da der Themenbereich Wirtschaftsdünger in den letzten
Jahren, immer an größerer Wichtigkeit - teils auch durch
die Medien - gewonnen hat, wurde auch die Bevölkerung
dazu sensibilisiert. Häufig stehen die durch die Wirtschaftsdünger entstehenden Gerüche in Kontrast mit dem
Tourismus. Viele einheimische Bürger klagen über üble
Gerüche entlang der Straßen und in näherer Umgebung
ihrer Wohnhäuser. Es kann und darf nicht sein, dass ein
Kampf zwischen Landwirten und der restlichen Bevölkerung entsteht und die Aufsichtsorgane als Schiedsrichter
verwendet werden. Wir von unserer Seite versuchen alle
Parteien gründlich zu informieren und auf die Bedürfnisse aller einzugehen.
die Forststation Kiens gerne Jedem zur Verfügung.
Der Bürgermeister gibt bekannt, dass die Sperrmüllsammlung in der Gemeinde Kiens an folgenden
Tagen durchgeführt wird:
Mittwoch und Donnerstag, 29. und 30. Oktober 2008
Aus organisatorischen Gründen muss der Termin unbedingt eingehalten werden. Wir erinnern daran, dass
der Sperrmüll wie folgt im Bauhof der Gemeinde - in der Handwerkerzone Ehrenburg - getrennt angeliefert
Alteisen , Lackiertes Holz, Altreifen ohne Felgen, restlicher Sperrmüll
Kühlschränke, Fernsehgeräte, Computer und ähnliches sind vom Sperrmüll getrennt zu halten.
Der Sperrmüll kann an allen beiden Tagen von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.00 Uhr bis 19.00
Uhr in den Bauhof gebracht werden.
Es versteht sich, dass die Abgabe kontrolliert und bewacht erfolgt.
Der Bürgermeister Niederkofler Reinhard
Fahrplan für die Schadstoffsammlung vom 01.07.2008 bis 28.02.2009
Gasthof Lärchenhof
Schule, Kirche und Jugend
Ministranten aus Kiens beim Angelusgebet
Papst Bendedikt 03.08.08
Mit großer Freude haben wir erfahren , dass der Hl. Vater,
Papst Benedikt XVI. dieses Jahr unser schönes Land besuchen und im Priesterseminar von Brixen seinen Urlaub
verbringen wird.Bereits im Mai haben wir uns für die
Teilnahme am Angelusgebet vom 03.08.08 angemeldet.
Endlich kam der Tag heran. Wir nahmen den Linienbus
um 07.30 Uhr, fuhren nach Brixen und durften im Domwidum das mitgebrachte Ministrantengewand anziehen.
Ca. 200 Ministranten aus allen Landesteilen waren dort
versammelt. Nach langem
Warten wurden wir dann
zum gemeinsamen Einzug
zur Hl. Messe mit Bischof
Wilhelm Egger aufgerufen.
Bei strahlendem Sonnenschein durften wir dieses
große Ereignis in der 1.
Reihe miterleben. Überraschend war für uns auch,
dass wir Sitzplätze bekommen haben; so konnten wir
die Hitze leichter ertragen.
Der Festgottesdienst mit
der schönen musikalischen
Umrahmung war sehr er-
greifend. Als dann kurz vor 12.00 Uhr die Glocken läuteten, schlugen die Herzen aller bereits höher und alle
warteten gespannt auf das Eintreffen des Oberhauptes
unserer katholischen Kirche. Pünktlich um 12.00 Uhr trat
Papst Benedikt in Begleitung von Herrn Bischof Wilhelm
Egger und anderen hohen Geistlichen an den für Ihn vorbereiteten Altar, welcher mit wunderschönen Blumen in
den päpstlichen Farben geschmückt war. Die Begrüßung
und die Worte des Hl. Vaters waren nicht nur für uns, sondern für alle Anwesenden sehr ergreifend. Er sprach in
allen 3 Landessprachen. Mit dem Angelusgebet und dem
Segen verabschiedete sich der Papst und wünschte allen
eine gute Zeit und schöne Ferien. Auch wir wünschen
Ihm noch einen erholsamen Urlaub in Südtirol und danken, dass wir Ihm an diesem Tag so nahe sein durften.
Die Erinnerung daran wird uns unser ganzes Leben lang
begleiten. Nach der Rückkehr endete dieser gemeinsame
Tag bei einem gemütlichen „Pizzaessen“ mit Herrn Pfarrer Federer bei der Pizzeria Gatterer. Wir danken dem
Pfarrgemeinderat für die finanzielle Unterstützung für
Busfahrt und das „Pizzaessen.“
Anita, Lukas und Claudia
Kinderwallfahrt in St. Georgen
„Mit Jesus aufblühen“
Blühende Wiesen, grüne Wälder, eine große Kinderschar
und dazu das passende Motto „Mit Jesus aufblühen“ - an
die 250 Kinder, Jugendliche und Erwachsene trafen sich
am Samstag, 24. Mai beim Pfarrplatz der Dreifaltigkeitskirche von St. Georgen zur traditionellen Kinderwallfahrt
des Dekanates Bruneck, welche alle zwei Jahre zusammen mit Jungschar- und Ministrantengruppen organisiert und gestaltet wird.
Zum 1. Mal dabei waren dieses Jahr auch
ca. 30 Kinder und Ministranten aus Kiens.
Begleitet von einigen Eltern fuhren wir mit
dem Bus nach St. Georgen.
Der Diözesanjugendseelsorger Sepp Torggler begrüßte mit großer Freude die große
Menschenmenge und lud alle ein, sich gemeinsam mit ihm auf den Weg zu machen.
„Wut, Neid und Stolz machen uns oft blind“, Torggler
erklärte den Kindern, dass es wichtig sei, nicht nur mit
den Augen gut zu sehen sondern auch mit dem Herzen.
Bei der Maria Hilf Kapelle wurde die Geschichte von der
„Heilung der Tochter des Jairus“ erzählt. Die bekann-
te Stelle „Talida kum“, was soviel heißt, wie
„Mädchen steh auf“, wurde anschließend vom
Minichor Bruneck musikalisch dargeboten. In
der vierten und letzten Station wurde von der
Jungschar Onach ein Rollenspiel vorgetragen,
bei welchem dargestellt wurde, wie wir durch
den Glauben an Jesus aufblühen können. Zum
Abschluss versammelten sich noch alle Gläubigen in der Pfarrkirche um gemeinsam Mahl zu
feiern. Nach dem Gottesdienst und der Wallfahrt
gab es zur Stärkung für alle Pizza und ein erfrischendes Getränk.
Mit begleitet wurde die Kinderwallfahrt auch vom Dekanatsjugendseelsorger Bachmann Michael, Kooperator
Schweigl Christoph und dem Minichor Bruneck. Unterwegs wurden verschiedene Stationen zu bekannten Bibelgeschichten von einzelnen Jungschar- und Ministrantengruppen gestaltet: „Die Heilung des Gelähmten“ beim
Flatschwaldile. „Manchmal sind auch wir wie gelähmt.
Angst, Bequemlichkeit und ein schlechtes Gewissen
machen uns starr und unbeweglich“, so Torggler. Beim
„Stauder Kreuz“ ging es um die „Heilung des Blinden“.
Wir bedanken uns besonders beim Pfarrgemeinderat
Kiens, bei der Bäckerei Gatterer und bei Andreas
Falkensteiner (Falk Tours). Sie ermöglichten
uns diese Fahrt so zu organisieren.
Es hat uns gefreut,
dass so viele daran teilgenommen haben.
Firmung in der Pfarrkirche von Kiens
Am 12. April 2008 empfingen die Schüler der 1. und 2. Klasse Mittelschule das Sakrament der Firmung, erteilt durch
Hochw. Herrn Altabt Chrysostomus Giner. Die Firmlinge von Kiens und Hofern waren:
Ausserhofer Benedikt
Gatterer Raphael
Innerhofer Thomas
Kammerer Katharina
Rubner Felix
Wierer Jonas
Dorfmann Viktoria
Graber Gabriel
Innerhofer Jessica
Niederkofler Melanie
Seidner Vanessa
Wierer Nora
Falkensteiner Marc Andrè
Heel Lukas
Kammerer Alex
Künig Sophia
Plaikner Jan
Volgger Matthias
Gatterer Franziska
Lanthaler Alex
Ploner Barbara
Im Rahmen der Firmvorbreitung wurde auch eine Aktion geplant, die die Bereitschaft der jungen Menschen in
der Pfarrei mitzuarbeiten anregen sollte. So wurden ältere Menschen in der Gemeinde Kiens und im Altersheim
besucht. Die Firmlinge bereiteten dafür Kuchen vor, bastelten Holzkreuze und trugen ein Gedicht vor. Dankbar
und voll Freude wurde dieser Besuch der Firmlinge von den ältern Menschen angenommen, der eine willkommene
Abwechslung war.
Fronleichnam 2008 in St. Sigmund
Immer wieder ist die Rede von Pfarrseelsorgeeinheiten. Einen kleinen Schritt in diese Richtung versuchten die
Pfarreien St. Sigmund und Ehrenburg mit ihrem Herrn Pfarrer. Am 25. Mai 2008 wurde das hohe Fronleichnamsfest gemeinsam mit der Pfarrei Ehrenburg in St. Sigmund begangen. Der Chorverein St. Sigmund und der Kirchenchor von Ehrenburg lernten gemeinsam eine neue Messe ein. Die Intraden – Messe von Fridolin Limbacher wurde
am 25. Mai in St. Sigmund dann zum 1.Mal aufgeführt. Die Pfarrei St. Sigmund bereitete sich auf das große Fronleichnamsfest mit Prozession vor. Mit der Musikkapelle Kiens, Feuerwehr St. Sigmund und Ehrenburg, mit dem
Chorverein St. Sigmund und dem Kirchenchor Ehrenburg, mit einer Abordnung der Schützen von Ehrenburg, und
der Mithilfe von vielen freiwilligen Helfern sowie mit vielen Gläubigen aus der Nachbarpfarrei Ehrenburg konnte
ein würdiges Fest in St. Sigmund mit anschließender Fronleichnamsprozession gefeiert werden.
KFS Kinderfest in St. Sigmund
In Zusammenarbeit der freiwilligen Feuerwehr und Jugendverein
Zek organisierte die KFS Zweigstelle St. Sigmund am 1. Juni 2008
ein Kinderfest, das bei traumhaftem Wetter mit strahlendem Sonnenschein stattfand. Nach dem Gottesdienst im Schulhof wurde das Fest
mit einem Kinderflohmarkt eröffnet.
Zahlreiche Kinder waren der Einladung gefolgt und hatten viel Spaß an
den angebotenen Kinderspielen, wie Entenfischen, Schokokussschleuder, Feuerwehrparcour und Kletterburg. Dabei stellten sie ihre Geschicklichkeit unter Beweis und bei manchem Spiel war besonders das Glück
gefragt. Die Gewinner erhielten nette Preise, die von der Sparkasse Kiens,
Volksbank Kiens und Raiffeisenkasse Ehrenburg gesponsert wurden.
Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt: Florian verwöhnte alle Festbesucher mit köstlich Gegrilltem und Kartoffelsalat. Ein Dank geht an die freiwilligen Helfer, an die
Sponsoren und an alle, die zum guten Gelingen des Kinderfestes beigetragen haben.
rstützung an die
freundliche Unte
Sparkasse Kiens
Volksbank Kiens
Letzter Schultag an der Grundschule Ehrenburg
14. 06. 2008 – ein besonderer Tag für alle Schüler, nämlich der letzte Schultag in diesem Jahr. Nach dem feierlichen Abschlussgottesdienst versammelten sich alle Schüler, Eltern, Lehrer und Verwandten in der Aula der Grundschule, um gemeinsam das Schuljahr
ausklingen zu lassen. Jede Klasse hatte etwas Besonderes vorbereitet. Die 3. und 4. Klasse präsentierten ihre gut eingeübten Volkstänze in passender Kleidung. Viel Applaus erhielten die Kinder der 1. Klasse, welche ein selbstverfasstes Gedicht in Dialektform und
ein Lied vortrugen. Die Fünftklassler stellten in Form eines Sketches die Schule in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vor.
Wie immer gab es in diesem Schuljahr zahlreiche Höhepunkte, die die Schüler der 2. Klasse in einem Gedicht – begleitet von einer
PowerPoint – Präsentation zum Besten gaben:
„Schon wieder ist ein Schuljahr vorbei
und wir haben Tolles erlebt – so allerlei.
Ein neuer Direktor hat über uns gewacht
und auch einiges Neues mit sich gebracht.
Reinhold Falkensteiner ist sein Name,
für die Ehrenburger ein bekannter Knabe.
In diesem Schuljahr ist Vieles geschehn,
nun zählen wir’s auf, ihr werdet sehn!
Eine Woche mit Stauni jonglieren
und sogar mit Musik balancieren,
das gefiel uns wirklich sehr gut,
sein Schwung ging allen richtig ins Blut.
Im November hieß es „Vom Schaf zur Wolle“,
natürlich mit einem echten,
das war ja das Tolle!
Schafe scheren, Wolle waschen und spinnen,
wie schnell die Stunden doch damals vergingen.
Wintersporttag in Prags –
wie kann es anders seinbei herrlichem Sonnenschein und so richtig fein.
Lehrer Eltern, Schüler, alle haben’s genossen,
bei Pizza und Würstchen – niemanden hat’s verdrossen.
Um Fasching ist bei uns immer die Hölle los.
Hexen, Clowns und Löwen, alle sind sie famos.
Die Playback-Show bringt viel Applaus
und die Krapfen vom Peter sind ein leckerer Schmaus.
Im März war die Kapelle bei uns zum Musizieren
und wir durften so manches Instrument probieren:
Trompete, Schlagzeug, Posaune und Klarinette.
Wer kann’s von uns lauter, das war die Wette.
Unsere Erstkommunion im April war ein wunderschönes Fest
und es kamen nach Ehrenburg ganz viele Gäst’.
Den Leib Christi haben wir zum ersten Mal empfangen
und zur Hl. Messe sind wir dann öfters und lieber gegangen.
In do „Indowerfl“ pflanzten wir heuer die Bäumchen dann,
jede Klasse kam aber nur einmal dran.
Ein Wald soll draus werden,
das glaub’ ich wohl nicht,
denn ein Baum pro Klasse fällt nicht ins Gewicht.
Wir haben uns vom Förster aber Vieles gemerkt
und mit Wurstbrot und Aranciata uns dann gestärkt.
Der Maiausflug führte uns Kleine nach St. Vigil,
schlecken darf man an dem Tag wie viel man will.
Das Naturparkhaus war recht interessant
und der tolle Spielplatz ist nun allen bekannt.
Die Großen machten sich von Meransen nach Vintl auf den Weg,
führte teilweise da nur ein schmaler Steg.
Wann kommen wir endlich an,
wann bloß, wann!
Müde waren die Kinder sehr,
aber die Lehrer noch umso mehr.
Die 4. und 5.-Klassler haben drei Tage
in Langtaufers verbracht,
sie sind gewandert, haben gesagelt, gefilzt
und sogar Butter gemacht
und natürlich im Bett noch lange gelacht.
Wasser marsch! Alarm, ein Brand!
Schnell sind wir alle ins Freie gerannt.
„Nein, langsam!“, hat der Kommandant gemeint
und heuer hat leider der Himmel geweint.
Der Feuerwehrtag – einer der schönsten Tage im Jahr,
da freuen sich alle Kinder,
Theaterbesuche, Schulkino, Tennis-Schnupperkurs und Circomix,
das Schuljahr verging im Flug – wie nix.
Viele werden sich nun verwundert fragen:
„Haben die Schüler auch etwas gelernt
in diesen 200 Tagen?“
Ja, manchmal blieb auch Zeit für Rechnen und Schreiben,
das lassen wir jetzt aber lieber bleiben.
Schöne Ferien, Erholung und manchmal faulenzen,
bis September werden wir nun die Schule schwänzen.“
Alle Schüler wurden für ihre Darbietungen mit viel Beifall belohnt. Nach der
anschließenden Zeugnisverteilung begannen für alle die wohlverdienten
Ein Nachmittag am Bienenstand
Im Mai beschäftigten wir uns an der Grundschule St. Sigmund mit dem Thema
„Bienen“. Dazu liehen wir uns den Honigkoffer aus der Direktion aus. Mit
verschiedenen Spielen, Dias, Verkostungen und Arbeitsblättern wurden wir in
die Welt der Bienen eingeführt. Um die gelernte Theorie zur Bienenkunde und
Bienenhaltung zu vertiefen, durften wir einen Vormittag am Bienenstand verbringen. In gekonnter Weise gaben uns Rudi und Markus viele Informationen
und wir durften sogar selber eine Bienenwabe gießen. Lustig fanden wir, als
Tanja als Imkerin verkleidet wurde. Wir möchten uns für den lehrreichen Vormittag bei den zwei Papis nochmals herzlich bedanken
die Schüler der Grundschule St. Sigmund
Sommer, Sonne und Ferienzeit
Schon fast wieder vorbei – die Sommermonate zum Relaxen und Genießen, aber auch zum Erleben und Neuen
Auch bei uns im Jugendverein ZEK war wieder einiges
los. Neben den wöchentlichen Öffnungszeiten gab es ein
paar Highlights der besonderen Art:
„Auf zum Watten“ hieß es am Samstag 31.Mai im Jugendtreff Ehrenburg. Der Einladung der Ortsgruppe Ehrenburg sind auch viele jung – und altbegeisterte Watter
Hochseilklettergarten in Issing
Action versprach der Nachmittag im Hochseilklettergarten in Issing. Kinder, Jugendliche und Eltern ließen sich
das nicht zweimal sagen und es hat sich gelohnt – Kick
und Spannung pur!
Kinderfest in St. Sigmund
Beim heurigen Kinderfest in St. Sigmund wirkten auch
einige Jugendliche der Jugendgruppe und Erwachsene
vom Zek Vorstand mit. Ein toller Tag mit viel Spaß und
Abwechslung für Klein und Groß!
2. Kiena Fußballturnier
11 Mannschaften nahmen am heurigen ZEK Kleinfeldturnier teil, das am 2. Juni in Kiens stattfand. Nach vielen
umkämpften, aber fairen Spielen gingen die „In ebay gekaft“ mit dem ersten Platz nach Hause.
EuropaMeisterschaft Übertragungen
Auch fast alle EM Spiele konnten wir in den drei Treffs
übertragen – was viele kleine und große Fußball-Fans begeistert hat.
Erlebnisreise Insel Korsika für
Jugendliche ab15 Jahren
Vom 17.6 - 24.6 war wieder die Erlebnisreise angesagt,
heuer zum zweiten Mal. Dieses Jahr war unser Reiseziel die Insel Korsika. Gemeinsam mit den Betreuern
aus dem Jugendtreff Inso Haus aus St. Lorenzen verbrachten wir eine Woche auf der französischen Insel,
wo viel Abwechslung auf dem Programm
stand. Neben dem Besuch verschiedener
Strände, waren wir tauchen, klettern, Klippen springen und besuchten die Gumpen
Wasserlöcher im Innenland. Untergebracht
waren wir in Zelten auf einem Campingplatz und beim Kochen konnte jeder mal
selbst Hand anlegen. Nach einem Vortreffen, einem Französisch-Schnupperkurs
und einer Woche Korsika war auch die
ZEK Ferienzeit wieder vorbei. Und Gedanken zum nächsten Jahr haben wir uns
schon gemacht, wenn es wieder heißt „Erlebnisreise Insel ?“
und Cocktails gemixt wurden. Aber auch unsere Wurfmaschine (Danke nochmals Lorenz dem Erbauer) kam
wieder mal sehr gut an!
ZEK’ s Sommerfestl
Das Sommerfestl hatte seine erste Auflage im Jugendtreff
Kiens. Ganz gemütlich mit leckeren Grillereien, Couchen
zum Relaxen gings um 18 Uhr los. Später boten dann 2
einheimische junge Bands „Our Instinct“ und „Die drei
Dorfheiligen“ die richtige Musik zum Abtanzen.
Der Juli bot auch sonst noch einige Leckereien an und
die Jugendlichen konnten bei der langen Filmnacht mitmachen, sich beim Canyoning beweisen oder ihr Können
beim Federball unter Beweis stellen. Im August blieben
die Treffs geschlossen. Auf dem Programm stand in dieser Zeit die Raumgestaltung in Kiens und Ehrenburg und
eine 2tägige Fahrt für Jungs zum Gardasee.
Ab 3. September gehen dann wieder
die Trefföffnungszeiten los:
Jugendtreff St. Sigmund
Jugendtreff Kiens
unter Vereinshaus
Donnerstag Jugendtreff Ehrenburg
Besuch der Kinder von der Sommerbetreuung
An 2 Tagen haben uns die Kinder der Sommerbetreuung
besucht. Beim ersten Mal gabs nach dem Grill-Mittages- Der Jugendtreff in Zimat öffnet erst wieder am Dienstag
sen verschiedene Stationen, wo Gesichter geschminkt 16. September. Der Jugendraum wird NEU eingerichtet.
Sa 6.9 Gardaland bei NACHT
Sa 27.9 Jugendtreff Kiens
Gardaland – der größte Vergnügungspark in Europa! Die ultimative DJ Party ab 20 Uhr
Entdecke eine fantastische Welt voller Abenteuer!
im Jugendtreff Kiens
Start um 14 Uhr Bushaltestelle Ehrenburg mit Zustiegsmöglichkeit an allen Bushaltestellen
KOSTEN: 38 Euro für Mitglieder,
Anmeldung beim Jugendverein ZEK / Pescho
Neue Trefföffnungszeiten und Ideenwerkstatt
bis zum 4. September, Tel: 3453071938
Gemeinsam suchen wir nach Ideen für das MonatsproACHTUNG: Anmeldung ist erst mit Einzahlung gültig
gramm und vereinbaren neue Öffnungszeiten für den
Jugendtreff!
Sa 20.9 Jugendtreff Ehrenburg
Di 23.9 Jugendtreff Zimat
Mi 24.9 Jugendtreff Kiens
15 Uhr: FELIX 2
Do 25.9 Jugendtreff Ehrenburg
Jeweils um 16 Uhr: für Mittelschüler
16.30 Uhr: Der Räuber Hotzenplotz
Jeweils um 20 Uhr: für Jugendliche ab 14 Jahren
Der Popcorn Vorrat ist aufgefüllt und der Eintritt ist frei!
Das Team im Jugendverein ZEK – Wir haben Verstärkung bekommen!
Mein Name ist Christine, ich bin 25 Jahre alt, ausgebildete Pädagogin und komme
aus Luttach. Seit Dezember 2006 bin ich Jugendarbeiterin (40h/Woche) bei ZEK und
meine Aufgaben sind sehr vielfältig: Trefföffnungszeiten begleiten, Projekte, Kurse &
Veranstaltungen organisieren (auch pädagogische Inhalte), Finanzgebaren und andere
Schreiberein erledigen und es gibt eine Menge Sachen, sie sonst noch anfallen. In meiner Freizeit spiele ich Fußball, schaue mir gerne die Welt an und lese leidenschaftlich.
Meine Arbeit bei ZEK ist sehr spannend und kein Tag gleicht dem anderen – also für
Abwechslung ist gesorgt. Ich freu mich noch auf eine lange Zeit mit euch allen!
Ingrid aus Kiens ist seit März 2007 beim ZEK dabei und seitdem hält sie unsere Jugendräume blitzblank sauber! Ingrid ist für die Raumpflege zuständig (6h/Woche)
Ich bin Armin, aber besser bekannt unter dem Namen Pescho. Seit Anfang Juli arbeite
ich beim ZEK als Jugendarbeiter (20h/Woche) und ich bin hier vor allem für die Begleitung der Jugendlichen bei den Trefföffnungszeiten zuständig - aber auch als Grillmeister
und Handwerker konnte ich mich in letzter Zeit schon beweisen. Ich komme aus der
Jugendarbeit, davor habe ich im Gastgewerbe und Konzertmanagment gearbeitet – unter
anderem auch in Wien. Ich bin 30 Jahre alt und in meiner Freizeit übe ich häufig mit
meiner Band und bin viel unterwegs. Ich bin schon gespannt was mich alles bei ZEK
erwartet und freu mich darauf euch alle kennen zu lernen.
Barbara Slomp Pellegrini nahm in sehr kalten Wintern
oft eine Wärmflasche mit in die Kirche. Sie versteckte sie
in ihrer Henkeltasche und während der Predigt wärmten
sich Mutter und Tochter ihre Füße. Dieser Sinn fürs Praktische, ihr Einfallsreichtum, die Tücken des Alltags zu
umgehen und ein unerschütterliches Gottvertrauen halfen ihr, Schwierigkeiten in ihren 100 Lebensjahren zu
Barbara wurde am 10.06.1908 in St. Ursula im Fersental
geboren. In jungen Jahren kam sie mit ihren Eltern und
ihrem Bruder Roman nach Kiens. Zunächst half sie ihrem Bruder im Geschäft, das er im „Corradini – Haus“
(neben dem Altenwohnheim) führte. Später arbeitete sie
in Bruneck beim Frisch – Bäck und lernte ihren Mann
Severino Pellegrini kennen. Nach der Hochzeit, die in
Bruneck gefeiert wurde, zogen sie nach Meran. Im Jahr
1946 gebar sie Zwillinge, aber nur Tochter Rosa – heute
Schwester Oberin im Ursulinenkloster Bruneck – überlebte. Nach einiger Zeit kehrte die Familie nach Kiens
zurück und wohnte im Einsiedel.
Barbara bestritt den Lebensunterhalt der Familie mit Brotaustragen. In aller Herrgottsfrühe, bei Wind und Wetter,
Sommer und Winter zog sie einen zweirädrigen Wagen in
die Nachbarsdörfer und verkaufte das frische Brot an die
Haushalte. Besonders beschwerlich war der Weg nach
Pfalzen, nach Vintl war es zwar weit, aber weniger steil.
Auch nach St. Sigmund und Ehrenburg brachte sie jahrelang das frische Brot. Barbara kannte jeden Stein auf
diesen Wegen, wusste die eisigen und schneeverwehten
Stellen, überwand Schlaglöcher und Wasserrinnen.
Barbara hatte Freude an schönen Dingen – eines ihrer
Lieblingswörter war „schian“ – , interessierte sich für
Mode und war aufgeschlossen für alles Neue. Besonderes Geschick hatte sie für Handarbeiten. Mit hauchdünnen Fäden häkelte und strickte sie Spitzendecken
in allen Größen. Aus verschiedenfarbiger Wolle strickte
sie kunstvolle Norwegermuster, für viele Mädchen des
Dorfes strickte sie modische, warme Mützen. Sogar
Bikini und Badehosen hat sie als Auftragsarbeit angefertigt.
Seit 1982 lebt Barbara im Altersheim in Bruneck, wo sie
am 10. Juni 2008 ihren 100. Geburtstag feierte. Bürgermeister Reinhard Niederkofler und Gemeindereferentin
Evi Nocker Soppelsa besuchten sie und überbrachten ihr
die Glückwünsche der Gemeinde.
Sie schrieb Kiener Schulgeschichte
30 Jahre lang hat Rosalinde Holzer den Kiener Kindern ihr Wissen vermittelt. Heuer hat sie
sich zum Leidwesen der Schüler und Eltern dazu entschlossen, in den Ruhestand zu treten.
Aus diesem Anlass wurde sie am letzten Schultag mit einer Abschiedsfeier überrascht. Ihre
Kolleginnen hatten sich viel Mühe gemacht und mit den Kindern Gedichte und Lieder einstudiert. Nach der Abschiedsrede von Herrn Direktor Reinhold Falkensteiner, der die gute Zusammenarbeit und den
Fleiß der langjährigen Schulleiterin hervorhob, gaben auch die Kolleginnen selbst noch ein Ständchen zum Besten.
Schüler und Eltern wünschen ihr von Herzen, dass sie den wohl verdienten Ruhestand genießen möge!
Voll Bedauern sehen alle wir Dich ziehen,
scheidest Du aus unsrer Mitte nun,
um nach jahrelangen großen Mühen
von der Lebensarbeit endlich auszuruh’n.
So viele Bilder wie in diesem Album enthalten,
so viele Herzen denken an Dich.
So viel Glück soll sich für Dich entfalten
und noch mehr, große Sorgen sollst Du nie haben.
Oft und gern werden wir an Dich denken,
gehst uns sicher nicht rasch aus dem Sinn.
Doch um Dein Erinnern auch auf uns zu lenken,
nimm bitte das Album hier und blättere darin.
Ein neuer Lebensabschnitt kommt nun auf Dich zu,
genieße das Leben, komm zur Ruh,
das künftige Leben, es dient vor allen Zwecken,
neue Hobbys und Interessen zu wecken.
Verschönere Dir so manche Stunden,
freu Dich beim Anschau’n dann und wann,
jedes Bild wird es immer bekunden:
Großartig war es, was Du hier getan!
Wir wünschen Dir Gesundheit, Glück und Segen,
nie endende Freude auf Deinen neuen Wegen.
(Gedicht der dritten Klasse)
Hoch dotierter „Dr. Wolfgang Houska Preis“
geht an Wissenschaftler an der TU Graz
Am 29. April 2008 wurden im Alten Rathaus in Wien
Dipl. Ing. Ivan Holzer aus St. Sigmund/Kiens zusammen mit Univ. Prof. Dr. Horst Cerjak und Dipl. Ing.
Dr.techn. Peter Mayr vom Institut für Werkstoffkunde und Schweißtechnik der Technischen Universität
Graz mit dem höchst dotierten Foschungspreis Österreichs ausgezeichnet.
Mit einer Summe von 100.000 Euro für den Hauptpreis,
gilt der „Dr. Wolfgang Houska Preis“ als der höchst dotierte Wissenschaftspreis Österreichs. Durch diesen Preis
der B&C Privatstiftung soll die Umsetzung universitärer
Forschungsergebnisse in Kooperation mit der österreichischen Wirtschaft ausgezeichnet werden. Alle österreichischen Universitäten waren eingeladen je drei Forschungsprojekte einzureichen. Das Team der TU Graz
rund um Professor Horst Cerjak konnte sich gegen 17
andere qualitativ sehr hochwertige Projekte durchsetzen,
die von einem Fachbeirat und einer fünfköpfigen Jury
Im Rahmen des prämierten Projekts „Werkstoffentwicklung zur Effizienzsteigerung in der Energieerzeugung
als aktiver Beitrag zur CO2 Reduktion“ entwickelten
die Wissenschafter in Kooperation mit namhaften Industriepartnern, wie voestalpine Gießerei Linz, Böhler
Schweißtechnik, Böhler Edelstahl, MCE Industrietechnik und dem Forschungszentrum Seibersdorf Werkstoffe für eine ressourcenschonende Energieerzeugung.
„Verbesserte Werkstoffe
bedeuten einen geringeren
Verbrauch an fossilen
Brennstoffen wie Kohle, Gas oder Öl und auch
eine entscheidende Verringerung klimabelastender
Emissionen wie CO2. Wir
haben in der grundlagenorientierten Forschung mittels
spezieller Untersuchungsmethoden im Nano-, MesoPreisträger
und Makrobereich und mit
Dipl.-Ing. Ivan Holzer
Blick auf die benötigten
Anwendungen neue Chrom-Stähle für den Hochtemperatureinsatz in kalorischen Kraftwerken entwickelt“, erläutert Ivan Holzer. Die neu entwickelten Stähle werden
vor allem für Gehäuse von Dampfturbinen, Turbinenrotoren und Dampfdruckleitungen verwendet. Begleitend
zur Entwicklung dieser Werkstoffe wurden entsprechende Schweißzusatzwerkstoffe in Form von Fülldrähten zum Fügen dieser Bauteile entwickelt.
„Die weltweit große Nachfrage der Kraftwerksindustrie
an diesen Produkten trug wesentlich zur Behauptung
der beteiligten Unternehmungen in diesem Hochtechnologiebereich bei und sicherten deren Standorte und
Arbeitsplätze in Österreich auf längere Zeit hinweg“, so
der Preisträger Ivan Holzer.
Abguss eines Turbinengehäuses
Erreichbare CO2 Einsparung bei gesteigertem
Kraftwerkswirkungsgrad (z. B. durch verbesserte Werkstoffe
Ein Leben für die Vereine!
Franz Kaser wurde am 24. März 1943 am Wachtlechnerhof in Kiens/Getzenberg geboren. Schon als
Jugendlicher sang er einige Zeit im Kirchenchor. Jugendarbeit leistete er als Vorstand, sowie auch im Dekanatsausschuss Bruneck. Vier Jahre machte er auch
Dienst bei der Feuerwehr.
Bereits mit 23 Jahren wurde er als Präsident in den
Fraktionssausschuss Getzenberg gewählt dem er 26
Jahre vorstand. Weitere Jahre war er noch im Ausschuss tätig. 10 Jahr war er Mitglied des Gemeinderates
Kiens. Im Jahre 1972 gründete er die SVP-Ortsgruppe
Getzenberg, deren Obmann er 4 Jahre war. Auch ver-
blieb er viele weitere Jahre im Ausschuss. Auch im
Vereinskindergarten Ehrenburg saß er im Ausschuss.
Im Jahre 1981 übernahm er die KVW Ortsgruppe Ehrenburg als Obmann, die er 26 Jahre leitete.
Mit Unterstützung der KVW Ausschussmitglieder
(bes. Erich Rofner) wurde in dieser Periode die Musikschule Ehrenburg gegründet. Auch im Pfarrgemeinderat war er 3 Perioden tätig. Seit 1997 singt er wieder
im Kirchenchor Ehrenburg, wo er seit 2006 Obmann
ist. Seit der Gründung des Mandochors singt er auch
dort mit. Nach dem frühen Tod des Altmesners übernahm er 2003 den Mesnerdienst.
Die Güte, die nicht grenzenlos ist,
verdient den Namen nicht.
Das Südtirol-Wegeprojekt vom Alpenverein Südtirol
Auf den Spuren der alten Römer von
(AVS) umfasst die digitale Vermessung des gesamten
Wander- und Bergwegenetzes sowie dessen Strukturierung. Alle Wander- und Bergrouten werden zukünftig
einheitlichen Markierungsformen nach den Vorgaben des Sehr interessante botanische Exkursion, da die VegetatiClub Arc Alpin (CAA) angepasst.
on äußerst vielfältig ist.
Die Richtigstellung der Markierung im Gelände und die
Überarbeitung der Wanderkarten werden Südtirolweit
abschnittsweise ausgeführt.
Ausgangspunkt: Kiens (780 m). Tourismusbüro,
Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Umgebung, BuIn Kiens wurde die Neu-Beschilderung jüngst durchgeshaltestelle.
führt und die Nummerierung auf den Wegweisern stimmt
Überqueren der Hauptstraße (Staatsstraße) und zwischen
mit der Nummerierung auf der Internetseite: www.trekGasthof Gatterer und Sparkassengebäude südwärts hiking.suedtirol.info überein. Diese Seite enthält alle wichnunter zur Brücke über den Rienzfluß. Man geht über die
tigen Details über die verschiedenen Wegekategorien,
Brücke und durch die Bahnunterführung und folgt nun
deren Markierungen und Beschilderungen. Auch die am
stets der Markierung „Römerweg“, zuerst etwa 300 m
häufigsten gestellten Fragen nach den Anforderungen der
ostwärts, biegt dann nach Süden ab und bleibt auf dem
unterschiedlichen Routen an die körperliche Verfassung,
Weg bis zu den ersten Häusern von Ehrenburg, dort auf
der notwendigen Erfahrung für unterschiedliche Schwieasphaltierter Straße etwa 100 m weiter bis zur Abzweirigkeitsgrade, der passenden Ausrüstung sowie nach
gung der Straße am Römerstein.
möglichen Gefahren werden hier beantwortet. Jeder kann
sich ganz individuell seine Wander- bzw. Bergtouren zusammenstellen. Außerdem kann man die Daten auch auf Nun in westlicher Richtung weiter, immer der Markierung
„Römerweg“ zum Meilenstein. Dort vorerst in westlicher
ein GPS Gerät laden.
Richtung weiter, später nordwärts bis zum Fahrweg parAls Beispiel haben wir die Infos zum „Römerweg“ he- allel zu den Bahngeleisen. Nun in östlicher Richtung zurück zur Rienzbrücke und an den Ausgangspunkt.
© 2007 Autonome Provinz Bozen - Südtirol
Für diese Tour wurden
keine Tourenpunkte gefunden.
Am Muttertagssamstag, den 10. Mai 2008, fand im Vereinshaus das traditionelle
Frühjahrskonzert der Musikkapelle Kiens statt. Kapellmeister Florian Ploner setzte
die Schwerpunkte dabei auf „Musik der Heimat“ und „Musik aus aller Welt“.
Das Frühjahrskonzert ist der erste große Höhepunkt
eines jeden Musikjahres. Dass die Kapelle Kiens inund außerhalb der Gemeinde großes Ansehen genießt,
bezeugten die zahlreichen Zuhörer aus nah und fern,
die der Einladung Folge leisteten. Obmann Theo Oberstaller begrüßte unter den Gästen u.a. Hw. Raimund Federer, Hw. Eduard Fischnaller, Bürgermeister Reinhard
Niederkofler, Vizebürgermeister Dr. Josef Gatterer und
mehrere Gemeinderäte. Vom Verband Südtiroler Musikkapellen war Bezirkskassier Luis Winkler erschienen. Anschließend konnte der Obmann zwei neue Gesichter in den Reihen der Musikkapelle vorstellen, die
zum ersten Mal ein Frühjahrskonzert bestritten. Es waren dies Hannes Hitthaler an der Trompete und Norbert
Burger als Fähnrich.
Kapellmeister Florian Ploner hatte heuer den ersten Teil
des Konzertes unter das Motto „Musik der Heimat“ gestellt. Es gelangten dabei die klanggewaltige „Prelude“
von Sepp Tanzer, der 3. Satz „Scherzo“ aus der „Symphonie in Es“ von Josef Eduard Ploner, „Der Schlern“
von Gottfried Veit und „Mein schönes Südtirol“ von
Sepp Thaler zur Aufführung. Alle vier genannten Kom-
ponisten stammen aus Tirol: Tanzer aus Matrei am Brenner, Ploner aus Sterzing, Veit aus Bozen und Thaler aus
Auer. Dass auch einheimische Komponisten durchaus
anspruchsvolle Werke schreiben können, stellte die Musikkapelle Kiens beim Konzert unter Beweis.
Der zweite Teil stand unter dem Titel „ Musik aus aller
Welt“. Von Ohio (All glory told) über das Pariser Musical
„Der Glöckner von Notre Dame“ nach Stockholm (Stockholm Water Festival) ging die Reise wieder zurück in die
Heimat, wo der Abend mit dem berühmten „RadetzkyMarsch“ ausklang. Das Publikum war trotz kleinerer Unsicherheiten von der Darbietung der Musikkapelle Kiens
überzeugt und bedachte die 55 Musikantinnen und Musikanten mit ausgiebigem Applaus!
Das Herz-Jesu-Wochenende am 31.Mai und 01.Juni war
wieder der geeignete Rahmen für den inzwischen schon
traditionellen „Kiena Kirschta“. Viele Ortsansässige, aber
auch viele Gäste bevölkerten den Festplatz beim Vereins31
haus. Für Unterhaltung sorgten die bekannten „Fidelen
Mölltaler“, die „Salten Oberkrainer“, die Musikkapellen
aus Mariathal/Nordtirol und Nals sowie die „Bergzigeuner“. Das schöne Wetter an beiden Tagen trug viel zur
guten Stimmung bei und lässt uns hoffen, dass auch im
nächsten Jahr der „Kiena Kirschta“ wieder ein Treffpunkt
für Einheimische und Gäste, Jung und Alt wird!
Nach dem Kiena Kirschta legte die Musikkapelle Kiens
eine kurze Sommerpause ein. Der nächste Auftritt erfolgte beim Fest der Freiwilligen Feuerwehr am 6. Juli.
Es folgten drei Abendkonzerte in Kiens, das Konzert
zum Kirchtag in St. Sigmund sowie am 15. August in
Ehrenburg. Am 14. September konzertiert die Musikkapelle Kiens beim Almfest in Latzfons. Zum Abschluss
der Musiksaison steht die Teilnahme beim Umzug zum
Weintraubenfest in Meran am 19. Oktober auf dem Programm.
Die Jugendkapelle Kiens-Terenten probt seit Anfang
Juli fleißig für das Bezirkstreffen der Jugendkapellen am
Sonntag, 05. Oktober 2008 in Sand in Taufers.
In eigener Sache: Die Musikkapelle Kiens hat ihren Internet-Auftritt überarbeitet und aktualisiert. Alle Interessierten finden unter www.mk-kiens.com Wissenswertes
über Programm, Mitglieder, Chronik oder Kontakte. Wir
würden uns freuen, wenn sich viele Benutzer auf der neuen Homepage einklicken würden!
Arnold Plankensteiner
Feuerwehrtag für Kindergarten und
Grundschule von Ehrenburg
Auch heuer veranstaltete die Feuerwehr Ehrenburg einen
Tag der offenen Tür speziell für die Kindergartenkinder
und für die Grundschüler von Ehrenburg.
Leider musste das geplante Programm aufgrund des
schlechten Wetters umgestellt werden. Einige Wehrleute der Feuerwehr Ehrenburg referierten zu Beginn
des Schultages in
den Klassen über die
Aufgaben und Tätigkeiten der Feuerwehr.
Auch das Verhalten
im Brandfall wurde
und Weise theoretisch
geübt. Ferner wurden
einige kleine Experimente in den Klassen
vorgeführt, bevor das
Alarmsignal der neu
installierten Brandanlage ertönte. Lehrer
und Schüler befolgten die Regeln der Evakuierung und
binnen weniger Minuten war das komplette Schulgebäude evakuiert. Anschließend gingen die Schüler auf Tuchfühlung mit den Tätigkeiten der Feuerwehr. Bei mehreren
Stationen mussten die Schüler verschiedene Aufgaben
der Feuerwehr bewältigen. Bei der ersten Station mussten die Kinder - stets unter den wachsamen Augen der
Wehrleute - eine Saugleitung aufbauen, d.h. Schläuche
verlegen und kuppeln bis schließlich die Tragkraftspritze
des Kleinlöschfahrzeuges in Bewegung gesetzt werden
konnte. Bei der zweiten Station ging es hoch hinaus. Der
Reihe nach durften
alle mutigen Kinder
in den Arbeitskorb
welcher am Kranarm
des Lastfahrzeuges
befestigt wurde,
und dann mehrere
Meter in die Höhe
geschwenkt wurde. Bei der dritten
Station wurde den
Grundschülern das
näher erläutert. Die
verschiedenen wasserführenden Gerätschaften, sowie die
Atemschutzgeräte wurden kurz erklärt. Die vierte Station
beinhaltete die hydraulischen Rettungsgeräte der Feuerwehr. Nach einer kurzen Einführung wurde von den Kindern selbst ein altes Fahrrad in mehrere Teile geschnitten.
Abschließend stand eine kurze Erklärung und Funktionsweise der Wärmebildkamera sowie ein Rundgang in der
Feuerwehrhalle auf dem Programm. Auch die Kindergartenkinder hatten einen spannenden Tag. Die Wehrleute
der Ehrenburger Wehr wurden herzlich von den Kindern
mit einem „Guten – Morgen Lied“ willkommen geheißen. Anschließend erklärten die Wehrleute den Kleinen
die Vorgangsweise der Alarmierung der Feuerwehr und
die persönliche Schutzausrüstung der Feuerwehrleute.
Nachher wurde den Kindern die Funktionsweise der
Rauchmelder erklärt. Durch den Rauch einer Zigarette
wurde anschließend der Melder ausgelöst und mit der
Evakuierung begonnen. Alle Kinder und Betreuerinnen
fanden sich innerhalb kürzester Zeit beim Sammelpunkt
vor dem Kindergarten ein. Nach der Evakuierung wurde
der Feuerwehrtag mit einer Schatzsuche fortgesetzt. Ein
Feuerwehrmann stellte den Kindern spezifische
Fragen rund um die Thematik Feuerwehr, um
das zuvor Gelernte nochmals in Erinnerung zu
rufen. Bei der richtigen Antwort bekamen die
Kinder weitere Hinweise, wo der Schatz begraben ist. Nach der Beantwortung mehrerer Fragen und nach der Suche von verschiedenen versteckten Gerätschaften konnte von den Kindern
der Schatz schließlich gefunden werden. Zuerst
mussten sie jedoch ein Feuer löschen, um den
Schatz zu erreichen. Mit Kübelspritze und Pulverlöscher rückten die Kinder dem Feuer zu
Leibe. Nachdem „Brand aus“ gegeben wurde,
konnte die Schatztruhe die mit Süßigkeiten gefüllt war, geöffnet werden.
Als nächstes stand das Klettern auf einer Leiter
an. Alle mutigen Kindergartenkinder hatten die
Möglichkeit eine Leiter hinaufzusteigen. Hierzu wurde
den Kleinen das korrekte Sichern mit einem Sitzgurt gezeigt. Anschließend wurden die Kinder von einem Feuerwehrmann über den Balkon der Feuerwehrhalle abgeseilt. Die Mutigsten kletterten sogar mehrmals die Leiter
hinauf und konnten regelrecht nicht
genug davon bekommen vom Balkon am Kletterseil hängend herunter
gelassen zu werden. Weiters zeigten
die Wehrleute den Kindern die Hebekissen. Dazu wurden die Hebekissen
unter das Kommandofahrzeug der
Feuerwehr Ehrenburg gelegt. Während einige Kinder das Steuergerät
für die Hebekissen betätigten, konnten andere in das Fahrzeug einsteigen
und beobachten, wie sich das Fahrzeug langsam hob. Abschließend
bauten die Kindergartenkinder eine
Wasserleitung auf, wie sie auch bei
Einsätzen verwendet wird, um einen
größeren Brand zu löschen. Überrascht von den Fertigkeiten der Kinder konnte der Brand
schnell gelöscht werden. Zum Abschluss des Feuerwehrtages wurden die Kindergartenkinder und die Grundschüler zu einem gemeinsamen Mittagessen eingeladen,
welches von der Fraktion Ehrenburg finanziert wurde.
Bei Pommes Frites, Bratwürsten und Eis klang der ereignisreiche Vormittag aus. Als kleines Dankeschön für
den spannenden Feuerwehrtag bemalten die Kindergartenkinder eine Torausfahrt der Feuerwehrhalle.
Gefahrengutübung
mit mehreren Verletzten in Ehrenburg
Im Juni veranstaltete die Feuerwehr Ehrenburg eine Gefahrenschutzübung mit den
Feuerwehren ihres Abschnitts. Angenommen wurde ein Verkehrsunfall in den drei
PKW´s und ein mit Chemikalien beladener
LKW verwickelt waren.
Die Rettungskräfte wurden, um die Übung
möglichst realistisch zu gestalten, über die
Landesnotrufzentrale alarmiert. Die Feuerwehr Ehrenburg rückte sofort mit dem
Kommando- und Tanklöschfahrzeug aus.
Einsatzleiter Unterberger Manuel verschaffte sich rasch einen groben Überblick
und erkannte sofort, dass es sich hier um ein
größeres Unglück mit mehreren Schwerund Leichtverletzten handelte. Außerdem hatte der in den Unfall verwickelte LKW mehrere
Fässer verloren, aus denen eine unbekannte Flüssigkeit
austrat, weshalb auch der Gefahrenschutzzug der Feuerwehr Bruneck alarmiert wurde. In der Zwischenzeit war
auch das Tanklöschfahrzeug der Ehrenburger Wehr vor
Ort. Der Einsatzleiter ließ sofort drei Wehrmänner mit
Atemschutz ausrüsten und einen dreifachen Brandschutz
aufbauen. Die Atemschutzträger bekamen den Auftrag
eine Lageerkundung vorzunehmen, d.h. die Anzahl der
in den Unfall verwickelten Personen festzustellen, die
Frachtpapiere des LKW zu holen, sowie die Unfallstelle
großräumig abzusperren. Ferner wurden sie damit beauftragt, die Kanaldeckel mit einer Plastikfolie abzudecken, damit die bis dahin unbekannte Flüssigkeit nicht in
die Kanalisierung gelangen konnte. Bereits nach kurzer
Zeit gab es den ersten Lagebericht: Insgesamt waren 2
Schwerverletzte und 6 mittelschwerverletzte Personen in
den Fahrzeugen eingeklemmt, sowie mehrere leichtverletzte Kinder aus einer Schulklasse, welche bei dem Unfall in unmittelbarer Nähe waren. Nach Durchsicht der
Frachtpapiere konnte die unbekannte Flüssigkeit identifiziert werden. Der LKW hatte einerseits Dieselkraft,
andererseits Crotonsäure, welche schwerste Verätzungen
an Haut und Lunge auslösen kann, geladen.
In kürzester Zeit trafen nun die umliegenden Feuerwehren ein. Die Feuerwehr Kiens und St. Sigmund stellten
jeweils drei Atemschutzträger, die mit der Befreiung der
eingeklemmten Personen mit Bergeausrüstung beauftragt wurden. Außerdem bauten die Kiener Wehrmänner
eine Zubringerleitung auf, um genügend Wasser für den
Brandschutz und die Vordekontamination der geretteten
Personen bereitstellen zu können.
Als nächstes traf die Feuerwehr Bruneck mit dem Gefahrenschutzfahrzeug ein. Die Brunecker Wehrleute
richteten eine Dekontaminierungsstelle ein, übernahmen
die Abdichtung der beschädigten Fässer und das Binden der ausgelaufenen Flüssigkeit. Wenig später traf die
Feuerwehr Terenten ein, die einerseits zusätzlich für den
Brandschutz sorgte, andererseits Atemschutzträger mit
Bergeausrüstung direkt in die Gefahrenzone schickte.
Die Versorgung der Verletzten übernahm das Weiße
Kreuz, das mit mehreren Fahrzeugen und Notarzt an der
Unfallstelle eintraf. Sofort wurden in Zusammenarbeit
mit der Feuerwehr St. Sigmund und Ehrenburg mehrere
Zelte für die Unterbringung der Verletzen, welche vom
Notarzt je nach Verletzungsgrad in Kategorien eingeteilt
wurden, aufgebaut. Ferner war das Lastfahrzeug der Ehrenburger Wehr, das mit dem Container der speziell für
Unfälle mit mehreren Verletzten beladen war (MANV),
vor Ort. Nach und nach trafen die Verletzten in der Erstversorgungsstelle ein, nachdem sie von den Brunecker
Wehrleuten dekontaminiert wurden. Die Schulklässler
erlitten bei dem Unfall nur leichte Verletzungen durch
Glassplitter sowie Schürf- und Schnittwunden. Sie wurden nach der Erstversorgung durch das Weiße Kreuz von
Wehrleuten betreut.
Nach Ende des „Einsatzes“ wurde eine Übungsnachbesprechung abgehalten. Bei der anschließenden Aufstellung bedankte sich der Ehrenburger Kommandant Falkensteiner Theodor bei allen Beteiligten und übergab
Einsatzleiter Unterberger Manuel das Wort. Dieser fasste
das Szenario in wenigen Worten zusammen und konnte
auf eine gut gelungene Übung zurückblicken. Die Vertreter des Bezirkes und des Abschnittes bedankten sich bei
allen Beteiligten und besonders bei der Feuerwehr Ehrenburg für die gut organisierte und vielseitige Übung. An-
schließend lud die Feuerwehr Ehrenburg alle Wehrleute
und Rettungskräfte des Weißen Kreuzes zu einer kleinen
Stärkung ein. Bei einer späteren Nachbesprechung wird
der Verlauf der Übung nochmals diskutiert und das aufgezeichnete Filmmaterial ausgewertet werden.
92 Wehrleute an der Übung.
Feuerwehr Ehrenburg: 22 Wehrleute, Kommandofahrzeug, Tanklöschfahrzeug, Lastfahrzeug
Feuerwehr Kiens: 16 Wehrleute, Löschfahrzeug
mit Bergeausrüstung, Kleinlöschfahrzeug
Feuerwehr St. Sigmund: 12 Wehrleute,
Rüstfahrzeug, Mitsubishi L200
Feuerwehr Terenten: 15 Wehrleute, Tanklöschfahrzeug, Rüstfahrzeug mit Bergeausrüstung
Feuerwehr Bruneck: 27 Wehrleute, GSF - Fahrzeug,
Atemschutzfahrzeug, Tanklösch-, Rüst- und Kleinlastfahrzeug, Großraumlüfter, Mannschaftstransportfahrzeug, Einsatzleitfahrzeug.
KVW- Fahrt zum Wörthersee
So wie alle Jahre veranstaltete die KVW Ortsgruppe Ehrenburg auch dieses Jahr am Staatsfeiertag, 02. Juni die traditionelle KVW Fahrt. Rund 50 Personen machten sich um 6.30 Uhr mit dem Bus auf in Richtung Kärnten. Das Ziel
war der 19,39 km² große Wörthersee, welcher der größte See Kärntens und zugleich einer der wärmsten Alpenseen
ist. In der bekannten Ortschaft Maria Wörth, welche auf einer Halbinsel am südlichen Ufer des Sees liegt, feierten die
Teilnehmer zuerst eine heilige Messe und aßen anschließend in einem Hotel am See zu Mittag. Nach dem Essen ging
es in die Miniaturwelt „Minimundus“. In diesem Park sind 80 der schönsten Bauwerke der Welt im Maßstab 1:25
dargestellt. So konnten die
Teilnehmer unter anderem
die Tower Bridge von London, die Pyramide von Gizeh, die Klagemauer von
Jerusalem, die Niagarafälle und das Wiener Riesenrad bestaunen. Nach einer
interessanten „Reise um
die Welt“ war es wieder an
der Zeit in Richtung Heimat zu fahren. Nach einem
schönen Tag und mit vielen neuen Eindrücken kam
die Gruppe am Abend wieder in Ehrenburg an.
Ehrenburga Handwerker Turniersieger
beim GKN-Birfield Fußball-Turnier in Stegen
Am 24. Mai 2008 organisierte die GKN Birfield Gruppe
in Bruneck ihr traditionelles Firmen-Fußballturnier, bei
dem 7 Firmen teilnahmen; darunter u.a. GKN Driveline
Florenz, GKN Fad Well, GKN Driveline Mosel (D), GKN
Driveline/Sinter Metals, CNH Modena, Durst Phototechnik und auch eine Mannschaft der Ehrenburga Handwer-
ker. Der erste Gegner in den Vorrundenspielen war die
Mannschaft der CNH Modena, welche überraschend klar
mit 3-1 besiegt wurde. Die Tore für die Ehrenburga erzielten Simon Gamper, Messner Hannes und Gasteiger
Martin. Beim zweiten Gruppenspiel reichte gegen die
Mannschaft der GKN Driveline Mosel aus Deutschland
ein 0-0 Unentschieden um den Einzug
ins Finale zu erreichen. Dort traf man auf
die GKN FAD Wella aus Brescia. Dieses
Spiel war ein einziger Schlagabtausch, da
beide Mannschaften unbedingt den Turniersieg holen wollten. Der Spielertrainer
der Ehrenburga Handwerker, Rastner Raimund hat seine Mannschaft perfekt auf
dieses Spiel eingestellt und es endete nach
der Verlängerung 0-0. Somit entschied das
Elfmeterschiessen über den Turniersieg.
Dabei behielten die Ehrenburga Handwerker mit den Schützen Gerd Messner,
Thomas Kupa, Simon Pallhuber und Simon Gruber die Nerven und verwandelten
ihren Strafstoß jeweils eiskalt. Die gegnerische Mannschaft hingegen scheiterte
an dem ausgezeichnet haltenden Torwart
Foto - hinten links: Weger Christian, Harrasser Chrstian, Messner Hannes,
Andreas Rettondini, der somit den EhrenKohlgruber Gerd, Weger Manfred, Rastner Raimund;
burga Handwerkern den überraschenden
vorne links: Hernegger Christian, Messner Gerd, Rettondini Andreas,
Gamper Simon, Kupa Thomas, Pallhuber Simon;
Turniersieg bescherte.
KVW Preiswatten
Am 25. April organisierte die KVW Ortsgruppe
St. Sigmund ein Preiswatten im Jugendraum von
St. Sigmund. Traditionsgemäß fanden sich viele
Karterpaare ein und lieferten sich spannende
Spiele bis zum Schluss. Die KVW Ortsgruppe
möchte sich bei allen Teilnehmern bedanken,
ein besonderer Dank gilt den verschiedenen
Sponsoren. Danke, bis zum nächsten Jahr!
Familiengeld der Region und des Landes
Anträge für die Jahre 2008 und 2009
Die Region Trentino-Südtirol bzw. das Land Südtirol zahlt Familiengelder aus, wenn in der Familie
• ein oder mehrere Kinder im Alter unter 3 Jahren oder
• ein Kind unter 7 Jahren oder
• mindestens zwei minderjährige Kinder oder
• ein Kind mit anerkannter Behinderung von 74 % (unabhängig vom Alter) vorhanden ist.
Die Familiengelder werden nur dann ausbezahlt, wenn das Familieneinkommen die vom Gesetz vorgesehenen Grenzen nicht übersteigt, die Bedingungen für die Ansässigkeit erfüllt werden und ein Antrag rechtzeitig gestellt wird.
Haben Sie bereits im Jahre 2008 das Familiengeld erhalten, so muss vom 1. September bis 31. Dezember 2008 die
Erneuerung für das Familiengeld 2009 eingereicht werden.
Sollten Sie zurzeit kein Familiengeld der Region oder des Landes beziehen, haben Sie bis 31. Dezember 2008 Zeit,
das Anrecht sowohl für das Jahr 2008 als auch für das Jahr 2009 überprüfen zu lassen. Ab Jänner 2008 gelten
nämlich neue Einkommensgrenzen und ein Familiengeld mit nur einem Kind unter 7 Jahren wird auch
Weitere Informationen beim Sozialfürsorger Ihres Dorfes oder bei Ihrer nächsten Patronatsstelle des KVW-ACLI!
Sprechstunden in der Zeit von 18.00 bis 19.00 Uhr in der Bibliothek von St. Sigmund am:
9. September 2008, 14. Oktober 2008, 11. November 2008, 9. Dezember 2008
Grosser Österreichischer Zapfenstreich in Tramin
Am Samstag, dem 17. Mai 2008, wurde das Bezirksschützenfest des Schützenbezirkes Süd-Tiroler Unterland
feierlich eröffnet. Dabei stand die Aufführung des „Großen Österreichischen Zapfenstreiches“ im Mittelpunkt
der Veranstaltung. Die Schützenkompanie Ehrenburg stellte die Ehrenkompanie und führte den Zapfenstreich
gemeinsam mit der Musikkapelle Tramin trotz strömenden Regens exakt durch. Den Abend ließ man gemeinsam
auf dem Festplatz von Tramin in gemütlicher Runde ausklingen. Auch konnte die eine oder andere Freundschaft
mit unseren Kameraden aus dem Unterland geknüpft werden. Das deutsche Unterland, das es nicht immer leicht
hat, in seiner volkstumspolitischen Arbeit durch die Anwesenheit zu unterstützen, ist der SK Ehrenburg ein
Olt. Juri Oberlechner
Am Sonntag, den 1. Juni 2008 hat die alljährliche HerzJesu-Feier in Ehrenburg stattgefunden. Die Schützenkompanie Ehrenburg besuchte auch dieses Jahr die
Heilige Messe in Kompaniestärke. Hochwürden Eduard
Fischnaller erinnerte in seiner Predigt daran, dass in Tirol die Herz-Jesu Verehrung bis ins Jahr 1796 zurückgeht. Damals schlossen die Tiroler einen Bund mit dem
Herzen Jesu, um das Land vor dem drohenden Krieg zu
bewahren. Die Herz-Jesu-Feuer auf den Gipfeln Tirols
entstanden im Jahre 1809 und galten im damaligen Frei-
heitskampf als Signalfeuer. Der Pfarrer erläuterte auch
das von Josef Seeber aus Bruneck geschriebene Herz-Jesu-Bundeslied und betonte, dass dieses auch in der heutigen Zeit noch sehr aktuell sei. Er stellte den Text mit
passenden Vergleichen in die heutige Zeit und erläuterte
die christlichen Werte dieses Liedes. Mit dem gemeinsamen Absingen des Herz-Jesu-Bundesliedes endete die
Am Nachmittag machten sich die Ehrenburger Schützen
auf den Weg zum Astjoch. Bereits Wochen vorher wurden die ersten Vorbereitungen für das Herz-Jesu-Feuer
getroffen. Auch dieses Jahr wollte die Kompanie auf dem
Astjoch ein großes Kreuz entzünden und somit die Verbundenheit zum Glauben unseres Landes bezeugen.
Begleitet wurden die Schützen dabei von einem Fernsehteam, das für einen Dokumentarfilm Eindrücke und
Filmmaterial sammelte. Der Film soll über das Leben der
Süd-Tiroler Freiheitskämpfer der 60-er Jahre handeln
und Vergleiche von damals zur heutigen Zeit aufzeigen.
Dieser Dokumentarfilm soll diesen Herbst im Bayrischen
Rundfunk erstausgestrahlt werden.
Bereits bei Dämmerung
wurde das erste kleine
Feuer entzündet, sowie
auf dem Gipfelkreuz des
Astjoches die Tiroler Fahne gehisst. Auch einige
des Zimmita Chores sowie einige Ehrenburger
gesellten sich dazu. In
einer gemütlichen Runde wurden Tiroler Lieder
gesungen. Bei Anbruch
der Dunkelheit war es
dann soweit, das zweite
große Herz-Jesu-Feuer
wurde entzündet. Kurz
darauf entzündeten die
Jungschützen der Kompanie die Feuerstellen
des rund 150 m langen
Kreuzes. Beim Anblick
des Kreuzes und beim
Knistern des Feuers spürte man förmlich die Verbundenheit zu unserem Glauben und zur Heimat. Es wurde berichtet, dass das Kreuz über den Pusterer Talkessel
hervorragend zu sehen war. Im kommenden Jubiläumsjahr, 200 Jahre Tiroler Freiheitskampf, wird die Schützenkompanie Ehrenburg wieder die zu Tirol gehörenden
Herz-Jesu-Feuer entzünden und damit weiter den christlichen Glauben hochhalten und damit eine zu Tirol gehörende Tradition bewahren.
Kunstausstellung im Schloss Ehrenburg
Im Innenhof von Schloss Ehrenburg wurde am Samstag, den
16.08.2008 um 19.00 Uhr eine sehenswerte Ausstellung des Künstlers Helmut J. Fuchs, welcher bereits schon seit Jahren als Künstler
tätig ist, eröffnet.Es ist seine erste Ausstellung.
Dieser vielseitige Künstler ist am 11.05.1965 in Lienz geboren und in
Sexten als Waisenkind aufgewachsen.
Die strenge Erziehung, der
schmerzvolle Verlust seiner
Lieben und das damit verbundene Leid formten schon früh
den sensiblen Charakter zum
Denker und kritischen Geist.
Seine mitunter stur und unnahbar scheinende Persönlichkeit
ist geprägt durch eine intensive
Auseinandersetzung mit vielen
Themen aus der Soziologie und
Philosophie. Aus der unkonventionellen Gesinnung und Lebensart entstand unter anderem
die Überzeugung des Autodidakt-seins als Bewahrung der
eigenen Natürlichkeit.
Helmut J. Fuchs | Ahornachweg 8 | Sand in Taufers
Tel.:3483366313
Vielfältiges und kreatives Tätigkeitsprogramm
Herbst/Winter 2008/09
Das Elki Tabaluga Vintl hat nun seit Februar 2008 zweimal in der Woche geöffnet und wird sehr gut besucht.
Das Elki bietet einen Treffpunkt für Eltern/Großeltern/
Interessierte mit Kleinkindern. Für die Kinder gibt es
vielfältige Spielmöglichkeiten, die Erwachsenen können
sich austauschen oder auch einfach das Kind zur Betreuung im Elki lassen um im Dorf etwas zu erledigen.
Die Gemeindeverwaltung hat zur Abwicklung der Tätigkeiten 2 Räume zur Verfügung gestellt, die altersgerecht
eingerichtet wurden. Ein Raum steht für Eltern mit Babys zur Verfügung und ein zweiter Raum wurde für Kinder bis 6 Jahren eingerichtet. Im Herbst wird das Elki
in das neue Sozialzentrum übersiedeln. Dort wird dem
Verein eine Kleinwohnung zur Verfügung gestellt. Im
Außenbereich der Kleinwohnung wird dann in Zukunft
ein Spielplatz für Kleinkinder entstehen. Das Elki-Mitarbeiterteam besteht aus einem fünfköpfigen Ausschuss
und aus einer zusätzlichen Gruppe von 11 Frauen, die
abwechselnd, immer im Zweierteam und gegen eine
kleine Entschädigung den Dienst im Elki versehen. Die
jeweiligen Mitarbeiterinnen sind dafür zuständig, dass
der Betrieb im Elki reibungslos abläuft. Der Ausschuss
und die Mitarbeiterinnen treffen sich ca. dreimal im Jahr
um die wichtigsten Dinge zu besprechen. Interessierte
Mütter oder Väter können sich gerne ans Elki wenden,
wenn sie mitarbeiten möchten. Das Elki-Team freut sich,
wenn viele Familien Mitglied vom Verein werden. Dazu
wird jährlich ein Beitrag von 15 Euro bezahlt. Die Mitgliedsbeiträge sind neben der Förderung des Landes und
der Gemeinde eine ganz wichtige finanzielle Stütze des
Vereins um die Tätigkeiten auszuführen. Bei der Mitgliederversammlung, die immer am Beginn des Jahres
stattfindet, haben die Mitgliedsfamilien die Möglichkeit
ihre Wünsche und Verbesserungsvorschläge einzubringen. Der Ausschuss wird sich dann um die Anregungen
kümmern und diese in das Frühjahrs-/Sommerprogramm
oder in das Herbst-/Winterprogramm einfließen lassen.
Das Elki Tabaluga Vintl hat immer am Dienstag von
14.30 – 16.30 Uhr und am Donnerstag von 9 – 11 Uhr
Eltern, die Spielsachen oder andere Gebrauchsartikel für
Kinder verkaufen oder verschenken möchten, können
dies an der Pinwand im Elki veröffentlichen.
Herbst-/ Winterprogramm 2008/2009
Das Herbst-/ Winterprogramm vom Elki Tabaluga Vintl
wird sehr vielfältig und vor allem kreativ
sein. Die ausführlichen Programme finden
Sie in einigen Geschäften bzw. öffentlichen
Einrichtungen in Ihrer Gemeinde:
Babymassage: ab September 10 Einheiten
für Babys von 3 Wochen bis 3 Monaten.
Infos und Anmeldungen bei Barbara Wild,
Handy: 335 10 50 672.
Kreative Nachmittage: Zweimal monatliche
Angebote für Kleinkinder ab 18 Monaten.
Die kreativen Nachmittage finden zu den
gewöhnlichen Öffnungszeiten statt.
Haare schneiden: einmal monatlich bietet das Elki Haare schneiden bei Kleinkindern an.
Nikolausbesuch: Der Nikolaus besucht uns
am Samstag, 6. Dezember von 15 bis 16
Uhr in unseren Räumlichkeiten im Elki.
Stillberatung: „Stillen ist nicht nur eine Form der Ernährung, es ist wie ein Gespräch zwischen Mutter und Kind.
...Für ein Baby ist das Stillen ein Fest für alle Sinne.“
(aus Jackson D.: „Das geheime Wissen der Mütter“, Mosaik Verlag München 1999) Jeden 3. Donnerstag Vormittag im Monat im Elki.
Gesprächsrunde zum Thema „Wenn die Wiege leer
bleibt.....“ Fehlgeburten oder tot geborene Kinder sind
ein Thema, über das auch heute noch sehr wenig oder gar
nicht gesprochen wird. Gerade das ist aber für Betroffene
sehr belastend: Sie müssen nicht nur lernen, mit der eigenen Trauer umzugehen, sondern diese oft auch noch
verstecken, weile eine Fehlgeburt oder ein tot geborenes
Kind von der Umgebung der Eltern häufig nicht als „vollwertiges“ Kind angesehen wird. Man versteht es eher als
einen „Zwischenfall“, den man schnell wieder vergessen
muss, um an ein „neues“ Baby zu denken.
In der Gesprächsrunde geht es darum, über unsere Erfahrungen ganz offen zu sprechen. Dr. Helga Seebacher,
selbst Mutter von 2 verstorbenen Kindern und ausgebildete Psychologin, hat sich fachlich und auch persönlich
mit dem Thema sehr intensiv auseinandergesetzt und
möchte für betroffene Eltern eine Hilfe auf ihrem Weg
der Bewältigung sein.
Genauere Informationen zu den Punkten aus
unserem Tätigkeitsprogramm entnehmen Sie bitte
aus dem Programmen.Weiters können Sie
während den Öffnungszeiten des Elki unter
der folgenden Telefonnummer anrufen:
04 72 86 92 33
Sanieren günstig wie nie
Staat und Land fördern energetisches Sanieren von Gebäuden
Die Öl- und Gaspreise steigen immer mehr. Da
ist es gut, wenn man in den eigenen vier Wänden wenig Energie verbraucht. Wer jetzt sein
Haus von den Handwerkern sanieren lässt, kann
Energie und Geld sparen, denn Staat und Land
geben dafür Förderungen. Der Landesverband
der Handwerker (LVH) hat gemeinsam mit dem
Land eine Iandesweite Informationskampagne
„Für energetische Sanierungen können Hausbesitzer
um Landesbeiträge ansuchen und zugleich die staatlichen Abschreibungsmöglichkeiten nutzen“, erklärt
LVH-Direktor Hanspeter Munter. Das Land fördert
Energiesparmaßnahmen mit Beiträgen von bis zu 30
Prozent und der Staat ermöglicht es, bis zu 55 Prozent
der Investitionen für die energetische Sanierung von
der Steuer abzusetzen. Da beide Förderungen kombinierbar sind, können Gebäudebesitzer auf diese Weise
bis zu 70 Prozent der Ausgaben sparen.
Eile ist aber geboten, denn die staatliche Steuerabschreibung gilt vorerst nur bis zum Jahr 2010. „Die
derzeit einmalige Förderlage drängt das energetische
Sanieren beinahe auf. Wer jetzt sein Haus saniert,
zahlt effektiv nur ein Drittel der Kosten“, begrüßt
Munter. Erster Ansprechpartner ist der jeweilige
Fachhandwerker, der über die Förderungen von Staat
und Land Bescheid weiß. Gefördert sind Gesamtsanierungen, Dämmungen von Außenmauern, des
Daches, der Kellerdecke sowie – nur beim Staat – der
Austausch der Fenster. Geringere Kosten winken auch
für die Installation von Solaranlagen zur Erzeugung
von Warmwasser und für den Austausch der alten
Heizanlage durch zum Beispiel eine Holzpelletsanlage. Private, Selbstständige, Firmen, Gesellschaften
und Kondominien können von den Förderungen profitieren. „Durch die energetische Sanierung können
Hausbesitzer nicht nur viel Energie, sondern auch
viel Geld sparen und zudem der Umwelt Gutes tun“,
bringt Energie- und Umweltlandesrat Michl Laimer
die Vorteile auf den Punkt.
Broschüre und Infoabende
Für den Erhalt der Förderungen sind mehrere Schritte
notwendig und verschiedene Dokumente erforderlich. Der LVH hat sämtliche Informationen in einer
neuen Broschüre zusammengefasst. Die Broschüre über die Förderungen für energetisches Sanieren
wird an die Südtiroler Haushalte versendet. Darüber
hinaus veranstalten LVH und Land Informationsabende in verschiedenen Gemeinden. Bei den landesweiten Infoabenden klären Handwerker und Techniker die Bevölkerung vor Ort über die Förderungen
auf (Termine siehe Kasten). Nähere Informationen zu
den Förderungen gibt es außerdem auf einer eigenen
Internetseite unter www.lvh.it. Eine Auswahl von
Fachhandwerkern für Sanierungen findet sich schnell
und einfach unter der Webadresse www.meinhandwerker.lvh.it.
Das Getzenberger Stöckl
Getzenberg ist ein alter Hof und wird erstmals 1282 genannt. Graf Albert von Görz bestätigt, dass Jakob von St.
Michelsburg dem Kloster Neustift die curia, que vulgo
dicitur an dem Hof sita in monte Gozzenperc geschenkt
habe. In der Folgezeit wechselt der Hof oft seinen Besitzer.
Das Wort Einsiedler ist mit dem Begriff eines Menschen
verbunden, der fern von bewohnten Siedlungen in einer
armseligen Hütte lebend, seine Tage mit Gebet und Fasten verbringt.
Auch das Wort Eremit nach dem griechischen „eremos“,
einsam, lässt an Einzelpersonen denken.
In den niedlichsten Naturidyllen sitzen inmitten der Tiroler Berge solche Waldapostel, deren Beruf mit der Besorgung ihres Kirchleins und mit der Krankenpflege in den
benachbarten Ortschaften noch lange nicht abgeschlossen
ist. Auf Bergeshöhen und in den Wäldern erheben sich
die bescheidenen Klausen der Einsiedler. Den Altar des
kleinen Kirchleins ziert gewöhnlich ein wundertätiges
Gnadenbild,vor dem der „Oansiedl“ den Rosenkranz
betet. Der Oansiedl ist in der Tiroler Volkspoesie reichlich vertreten. Seinen Lebensunterhalt bestreitet er ausschließlich von den freiwilligen Spenden der Bewohner
in den benachbarten Ortschaften und Tälern. Die Spenden bestehen hauptsächlich in Lebensmitteln, Schmalz,
Butter, Eier und Roggen, Weizen und Türken. Eine solche
Sammlung nimmt gewöhnlich ein paar Wochen in Anspruch, bis alle entfernten Bauernhöfe abgewandert sind.
Fürstbischof Caspar Ignaz Graf Künigl war ein großer
Freund der Eremiten. Alljährlich am 29. August kamen
die Eremiten in Brixen zusammen. Alle drei Jahre wählten die Erschienenen aus ihrer Mitte den Vorstand, der
den Titel „Altvater“ hatte. Die Wahl wurde vom Fürstbischof in einer feierlichen Urkunde bestätigt.
Im übrigen oblagen die Einsiedler in der Brixner Diözese dem Gebet und der Handarbeit, wie Buchbinden,
Schnitzen, usw. Der eine hatte eine Werkstatt in seiner
Klause, ein anderer bebaute ein Ackerle oder betreute einen Garten. Die meisten Einsiedler, ausgenommen jene,
die aus eigenen Mitteln den Unterhalt bestritten, hatten
eine Sammlung in der Umgebung. Die meisten Einsiedler jedoch waren von der Freigebigkeit der Wohltäter abhängig.
Über Kleidung und Wohnung bestimmt das Regelbüchlein. Kleidung: Wollener Habit mit Gürtel, Rosenkranz
und Kreuz, ein Mantel. Wohnung: Betstuhl, schlechte
Sitzbank, Tisch, Heiligenbilder an den Wänden, aber
keine weltlichen Gemälde. Strohsack, Wolldecken ohne
Leintücher, Bücher: Regelbüchl, Evangelienbuch, ein
oder mehrere Betrachtungsbücher mit der Lebensbeschreibung der Altväter in der Wüste.
1775 gab es in Südtirol 15 Eremiten. Einem kaiserlichen
Erlass zufolge teilte das Konsistorium in Brixen am 24.
Jänner 1782 den Dekanen der Diözese die Aufhebung der
Eremiten-Kongregation mit.
Erster Piffrader auf dem Getzenberger Hofe ist Bartlmee
Piffrader, der 1718 stirbt. Sein Sohn Jakob übernimmt
den Hof und dessen Sohn Hans Piffrader ist Besitzer des
Getzenberger Hofes und „Mitgenüßer“ des Stegergutes
zu Ilstern, als sein Vater Jakob 1767 stirbt.
1776 Hans Pifrader besitzt Getzenberger, Haus mit
Backofen, „Padstuben“, Heimmühle, leistet Grundzins
an Pfarrwidum Bruneck, an das Domkapitel Brixen, an
die Pfarrkirche Kiens Lichtkorn, an die Nikolauskirche
Ehrenburg und an „Pitterle und Prunner“ zu St. Sigmund.
Hans stirbt 1781. Kurz vor seinem Tod hatte er 50 Gulden gestiftet, damit in der Kirche zu Ilstern zu Ehren der
hl. Mutter Anna für ihn und die Verwandtschaft alljährlich und auf ewige Weltzeit am Jakobitag eine Frühmesse gelesen werde. Für ihn wurde 1782 in St. Sigmund
ein Jahrtag gestiftet. Der Witwe Maria Hofer werden
Rechte eingeräumt, für deren Einhaltung die alleinige
Tochter Maria sorgen muss. Hans Piffrader hatte durch
letztwillige Verfügung bestimmt: „Falls die einzige Tochter Maria ins Kloster geht, soll der Hof an den Bruder
Peter fallen“. 1787 stirbt Maria Piffrader 24 jährig. Gemäß Vorgang vom 8. Jänner 1788 kommt der Hof an den
Ehemann der Verstorbenen, Johann Oberhollenzer, unter
der Bedingung, dass der Besitz nach dem Tod des Joh.
Oberhollenzer an die Töchter aus der Piffradischen Ehe,
Maria und Anna, zurückfällt.
Das Getzenberger Stöckl liegt im sogenannten Schönecker Getzenberg und zwar östlich vom Getzenberger
Hofe. Es erhebt sich malerisch auf einem bewaldeten Hügel, der gegen Westen steil abfällt.
„Diese Kirch Turm und Altär habe ich gemacht und in
dem 30-igsten Jahr meines Alters vollendet.
Ich bitte alle so daher kommen,
betet für mich ein andächtiges Vater unser
und Ave Maria. Hans Piffrader 1751“.
Hans Piffrader, Getzenberger
Von den Einsiedlern hören wir wenig. Benedikt von Nursia lebte als Einsiedler, ebenso Franz von Assisi, Nikolaus
von der Flüe und Charles de Foucault. In der Einsamkeit
dieser Orte fanden sie – und viele andere auch – Wege zu
Gott und zu sich selbst. Einsiedler hat es einst auch da
und dort in Tirol gegeben. Eine Einsiedelei gab es auch
in Kiens, im heutigen Einsiedel.
Die südliche Pusterer Talseite ist zwischen St. Sigmund
und Kiens als Getzenberg bekannt. Über den schattigen
Talhang dehnen sich meist dichte Wälder aus, nur vereinzelt finden sich Berghöfe auf kleinen Lichtungen. Etwa
eineinhalb Kilometer oberhalb Ehrenburgs trägt ein stattlicher Bauernhof den Namen Getzenberg. Daneben steht
auf einem Hügel, der gegen Westen hin steil abfällt, das
vom Volksmund so genannte Getzenberger Stöckl.
Das Getzenberger Stöckl war einst eine Einsiedelei. Josef
Röd schrieb 1934 (Schlern 1934 Seite 430): „Die Einsiedelei besteht aus 3 Teilen: aus einer größeren, aus einer
kleineren Kapelle und aus Wohnräumen. Die große Kapelle ist im Barockstil gehalten und besitzt 3 Altärchen,
die 14 Stationen und eine Reihe von Bildern. Auf einem
dieser Bilder erblickt man den Gründer der Einsiedelei“.
Die kleinere Kapelle ist an die größere angebaut und
durch ein längliches Fenster damit verbunden, so dass sie
dem Einsiedler als Betraum gedient haben mag, während
die große Kapelle für die anderen Besucher bestimmt war.
Hinter den beiden Kapellen schließt sich die Wohnung
des Einsiedlers an, die aus einem Stübchen und einer Küche besteht. Während die Kapellen aus Stein gebaut sind,
ist dieser Teil, der Wohnraum, aus Holz hergestellt.
Der Altar ist handgeschnitzt und gemalt mit drehbarem
Tabernakel. Ursprünglich befanden sich Skulpturen der
hl Notburga und der Muttergottes in dieser Kapelle. Putzenscheiben verschönern den Raum.
In einer Nische, die jetzt leer ist, ist wohl einst ein kleiner
Altar gestanden. Heute steht diese Einsiedelei unter der
Obhut des Getzenberger Bauern, der auch für die Instandhaltung dieses eigenartigen Baues sorgt. Im Volksmunde
heißt man diese Einsiedelei das „Getzenberger Stöckl“.
Sie wird von den Bewohnern der Umgebung häufig besucht, schreibt Josef Röd im Jahre 1934.
Auf dem Dache der Kapelle war ein Holztürmlein angebracht, worin sich zwei Glocken befanden. Diese wurden
vor dem Weltkriege vergraben und konnten nicht mehr
Nach dem Ersten Weltkriege wurde der Wohntrakt abgerissen und die Kapelle von Wolfsgruber Anton und
Falkensteiner Josef Mitte der 50iger Jahre restauriert und
Hans Piffrader bestimmte in seinem Testamente 1781,
dass die Getzenberger Kapelle auf ewige Weltzeit in
„gutem Stand und baulichen Würden“ erhalten werden
möge. Dafür gab er dem Übernehmer 500 Gulden, dass
„solches Legat“ allzeit auf dem Getzenberger Hofe verbleiben und in gut baulichen Stand erhalten werde. In seinem Testament bestimmte er weiter, dass in der Kapelle
von Ostern bis Michaeli alle Sonntage im übrigen aber
das ganze Jahr hindurch alle Fest- und unser Frauentage, dann Mutter Anna- und Johann Evangelistentag
allezeit nach dem Mittagessen der hl. Rosenkranz laut
gebetet und überdies das ganze Jahr alle Samstage und
unser Frauenabende ein Licht angezündet werden solle.
Bei den hl. Rosenkränzen sollen an den Sonntagen zwei
gelbe, am Fest der Mutter Anna und am Johann Evangelistentag hingegen zwei weiße Kerzen angezündet werden. Auch soll ein jeweiliger Inhaber des Getzenbergerhofes verbunden sein, alle Sonn- und Feiertage das ganze
Jahr hindurch in der Früh, zu Mittag und am Abend den
hl. englischen Gruß durch drei Zeichen mit der Glogge
Im Sterbebuch der Kiener Pfarre ist im II. Band unter
dem 25. Jänner 1781 eingetragen: „Johann Piffrader,
olim Getzenberger, 59 Jahre, Wassersucht, Phtysi laborans, versehen.“
5.) 25 Lot Demut,
6.) 30 Lot Freigebigkeit;
dieses alles stoße wohl durcheinander in dem Mörsel des
katholischen Glaubens mit dem Stämpfel der Stärke, gieße alsdann dazu ein rechtes Maß der Hoffnung, siede es in
der Pfanne der Gerechtigkeit beim Feuer der christlichen
Liebe, rühre es oft um mit einem andächtigen Gebet und
behalte es auf in dem Geschirr der Beständigkeit, damit
der Schimmel der Eitelkeit nicht dazu komme.
Mit dieser Salbe schmiere dich täglich morgens und
abends; es hilft für die Hölle“.
Priller Maria, bekannt als die „Hinterbichl Moidl“, war
im Mai 1914 zu Hinterbichl geboren und aufgewachsen.
Sie war eine sehr aufgeweckte und intelligente Person,
die dem Zonenlehrer Kohlhaupt aufgefallen sein muss
und der sie zu einer Katakombenlehrerin ausbildete. Als
solche unterrichtete sie im Getzenberger Stöckl, aber
auch zu Hinterbichl, Mairambach, im Mesnerhause, in
Hofern und Terenten die Kinder.
Bis zum Ausbruch des Zweiten Weltkrieges war das Getzenberger Stöckl von einer Familie bewohnt. Wie lange
die Einsiedelei am Getzenberg Bestand gehabt hat, weiß
Einer der letzten Bewohner im Getzenberger Stöckl war
das „Klompra Hansele“. Er schrieb sich Gasteiger und
war ein Verwandter der heutigen Gasteiger vom Issinger
Weiher. In der Wohnung des Getzenberger Stöckls – heute fehlt dieser Teil der Miniwohnung – lebte er in sehr bescheidenen Verhältnissen. Er trank manchmal etwas über
den Durst, wenn es der Geldbeutel ihm erlaubte. Einmal
machte er Feuer im Herd, stellte Kartoffeln über und ging
zum Burger nach Ehrenburg. Als er abends heimkehrte,
waren die Kartoffeln gefroren. Das Hansele nahm diesen
Tatbestand aber nicht wahr und sagte: „Den ganzen Tag
g´schürt, und noch hart!“ Somit machte er neuerdings
Feuer und sott die Kartoffeln zum zweiten Male, aber
diesmal gar.
Dr. Hermann Vigl schreibt im Schlern Nr. 40, Jahr 1966, Nach und nach verfiel das Stöckl, das auch heute noch
folgendes über die Einsiedelei Getzenberg bei Ehrenburg: im Besitz des Getzenberger Bauern ist. Der Wald schnür„An der Kirchentür innen sind verschiedene Zettel ange- te sich enger und enger um das alte Bauwerk. Dank des
bracht worden, von denen ich nur einen zitieren möchte: Einsatzes der Schützenkompanie Ehrenburg wurde die
ehemalige Einsiedelei nun aber umfassend restauriert.
„Ein bewährtes Mittel, der Hölle zu entgehen
Die Schützen haben sich dafür die tatkräftige Unterstüt1.) Nimm 5 Lot Traurigkeit,
zung der Berufsschule Bruneck gesichert, deren Direkandertens 10 Lot Geduld,
tor Leonhard Niedermair von der Aktion begeistert war.
3.) 15 Lot Mäßigkeit,
Während sich die Schützenkompanie um die Organisa4.) 20 Lot Keuschheit,
tion und Finanzierung der Restaurierung kümmerte, die
Verbindung zu Evi Wierer vom Denkmalamt aufrecht
hielt und auch das Gelände rund um das Bauwerk ausgeholzt hatte, nahmen die Berufsschüler persönlich Restaurierungsarbeiten in die Hand: Die Maurerlehrlinge
erneuerten das Mauerwerk und sorgten für den neuen
Putz und Anstrich, die angehenden Zimmerleute stellten den Dachstuhl wieder her und deckten das Dach mit
Schindeln ein und die Absolventen der Berufsgrundstufe Bau säuberten das Mauerwerk von Erde und Schmutz
und sorgten für die Außengestaltung. Das Holz, das für
die Dacharbeiten benötigt wurde, stellte der Bauer vom
Getzenbergerhof kostenlos zur Verfügung.
Noch im Herbst 2006 wurde mit den Renovierungsarbeiten begonnen. Nachdem die Ehrenburger Schützen
das Bauwerk freigelegt hatten, begannen die Lehrlinge
mit den Maurer- und Verputzarbeiten. Im Frühjahr wurde
dann das Dach erneuert. Bis dahin dürfte auch die Restaurierung der Statuen und Bilder aus der Kapelle abgeschlossen sein, die Hubert Mayr aus Percha besorgte.
„Mit der Renovierung der Getzenberger Kapelle wollen
die Berufsschule von Bruneck und die Schützenkompanie Ehrenburg ein Stück Heimat bewahren und sie für
die nachkommenden Generationen erhalten“, erläutert
Hauptmann Efrem Oberlechner die Beweggründe der
Karl Pfeifhofer
Aus: Do Puschtra 25.11.2006.
Schützen Ehrenburg
Die Eremitage Maximilians
des Deutschmeisters
und die Einsiedeleien Tirols.
Messerschmitt Stiftung.
Einladung zur Segnung des Getzenberger Stöckls
Die Schützenkompanie Ehrenburg lädt herzlich zur Segnung des Getzenberger Stöckls am Samstag, den 13.
September 2008 ein. Dieses wurde in einem Gemeinschaftsprojekt zwischen Schützenkompanie Ehrenburg
und der Landesberufsschule von Bruneck restauriert.
Fischnaller. Die SK Ehrenburg führt nach dem Evangelium eine Ehrensalve durch. Umrahmt wird die Feier durch
den Kirchenchor Ehrenburg und einer Bläsergruppe der
Musikkapelle Kiens.
Der geschichtliche Rückblick erfolgt durch Altbürgermeister Karl Pfeifhofer.
14:50 Uhr: Begrüßung durch den Hptm. Efrem Ober13.30 Uhr: Eintreffen der Schützen, Ehrengäste und lechner, Grußworte der Ehrengäste. Anschließend findet
Teilnehmer beim Getzenberger
beim Getzenberger ein Umtrunk statt.
14.00 Uhr: Heilige Messfeier und Segnung des Stöckls Die Dorfbevölkerung und alle Interessierten sind herzdurch Ortspfarrer Mag. Eduard
die Schützenkompanie Ehrenburg.
Mit Tiroler Schützengruß!
Hptm. Efrem Oberlechner
Tel.: 349 1973809
Anfahrt: Von der Pustertalerstraße ins Dorf Ehrenburg
abbiegen, die Eisenbahn unterqueren, weiterfahren
bis ins Dorfzentrum. Beim Sportplatz rechts abbiegen
und dem Hinweisschild Getzenberg folgen. Kurz vor
dem Gasthaus Knapp rechts abbiegen und auf den Getzenberg fahren. Nach ca. fünf Minuten befindet sich der
Getzenbergerhof, gleich daneben das renovierte Stöckl.
Vor 50 Jahren wurde Ehrenburg Pfarrei
Ehrenburg war bis 1939 Kaplanei und wurde in jenem
Jahr zur Kuratie erhoben. Am 28. Oktober 1947 kam
Kurat Johann Pramstaller aus St. Lorenzen nach Ehrenburg. Was fand er dort vor: Marode kirchliche Gebäude und anderes mehr. Erfüllt vom Tatendrang aus der
Kuratie eine Pfarrei zu machen, machte er sich an die
Arbeit, nach dem Motto von Teresa von Avila: „Wer
entschlossen beginnt, hat schon ein gut Teil des Weges
hinter sich“.
Nachdem nun Ehrenburg eine selbständige Kuratie geworden war, ging Kurat Pramstaller an die Errichtung
eines eigenen Friedhofes, den Dekan Padöller am 23.
Oktober 1949 weihte. Bisher wurden
unsere Toten in Kiens begraben, wohin
Ehrenburg seelsorglich gehörte. In den
50-iger Jahren ließ Pfarrer Pramstaller
die Altarbilder restaurieren. Im Sommer 1956 malte Herr Peskoller aus
Bruneck die Kirche neu aus und das
Glockengeläute wurde elektrifiziert. Er
restaurierte das Probsteigebäude, baute
das Mesnerhaus um, ließ die Heizung
in die Kirche bauen, deckte den Turm
neu, restaurierte auch die Magdalena
Kapelle, die 22 Risse aufwies, und das
Sakristeidach und noch viel anderes.
Ihm ist es zu verdanken, dass Ehrenburg im Jahre 1958 zur Pfarrei erhoben wurde.
Erstkommunion 1956 mit Kurat Pramstaller und Lehrerin Trebo Mariedl
Es brauchte viel Arbeit, aber dem einmütigen Zusam- Abschluss. Darauf empfing der hochwürdigste Bischof
menhelfen der Bevölkerung und Kurat Pramstaller ist im Pfarrheim die Vertreter der Stände, Männer, Frauen
das Werk gelungen.
und Jugend. Zuletzt machte er noch einen Besuch im
Schloss beim Grafen Künigl, der ihm in zuvorkomZum Abschluss dieser und anderer Restaurierungsar- mender Weise die geschichtlich bemerkenswerten Sebeiten kam 1958 der Bischof Dr. Joseph Gargitter, um henswürdigkeiten zeigte.
im Rahmen einer eucharistischen Woche für die glück- Auf Betreiben des rührigen Kuraten Johann Pramstalliche Restaurierung der Kirche den feierlichen Dank- ler wurde 1951 das Frauenbündnis und im Jahre 1962
gottesdienst zu halten. In der Ansprache drückte der das Männerbündnis ins Leben gerufen. Vorher hatten sie
Oberhirte die Freude über die gelungene Restaurierung sich in Kiens in die Bündnisse eingeschrieben.
aus, dankte allen, die dazu beigetragen haben, vor allem Als junger Pfarrer war es ihm vergönnt, dass zwei Jungdem Seelsorger Hochw. Johann Pramstaller, und über- priester der Heimatgemeinde die Primiz in seiner Pfarreichte diesem das Dekret, womit die Kuratie Ehrenburg rei feiern durften: 1964 Walter Innerbichler und 1965
zur Pfarre erhoben und der bisherige Kurat zum Pfarrer Kaser Gottfried.
ernannt wurde. Mit der Firmung von vierzig Kindern
fand die Feier in der schönen neuen Pfarrkirche ihren
Kiens Mitterdorf
Kiens Mitterdorf reicht vom Köck bis zur heutigen Schule links und rechts der Gemeindestraße und des Rumpelbaches. Es ist dies der Bereich der Huben, von denen wir
in Kiens 9 zählen und einigen Lehen. Vom „Frühmesser“
im Oberdorfe ziehen sich Häuserreihen längs des Grünbaches hinunter zur Rienz und bilden das Mitterdorf.
Hier finden sich die Huben. Denn soweit uns schriftliche
Unterlagen und soweit auch die Dorfrechte zu
uns sprechen sind die Huben als ganze Huben,
als halbe oder Viertelhuben immer die Vollträger bezw. Halb- oder Viertelträger der dörflichen
Rechte, schreibt Paul Tschurtschentaler in: „Der
alte Mairhof in Chienes und das castrum Chiena“.
Diese Huben oder Höfe bildeten aber nicht nur
die rechtliche Grundlage des Dorfes, sondern waren auch als die Ursprungsstätten, von denen aus
Besiedlung und Entwicklung des Dorfes ausging,
Die kleineren Huben, die auch im Eigentum von
Grundherren standen, wurden an Bauern zu Leihrecht, erblichen oder kurzfristigen, gegen jährliche Abgaben in landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Arbeitsdiensten auf dem Herrenhofe
verliehen, und diese einzelnen Bauern konnten
persönlich frei, hörig oder leibeigen sein.
Für die bäuerlichen Güter erscheint in Tirol wie
überall in Deutschland seit dem ersten Einsetzen
der schriftlichen Überlieferung, das ist seit dem
8. Jahrhundert, der Hof und die Hube (mansus, curtis,
hoba). Diese Worte kommen erst im mittelalterlichen Latein vor, hoba ist überhaupt nur die Lateinisierung des
deutschen Wortes. Ein solcher bäuerlicher Hof bestand,
wie die Zubehörformeln der Schenkungsurkunden zeigen, aus dem Wohn- und Wirtschaftshaus des Bauern, den
Feldern und Wiesen, die nur zu dem Gute selbst gehörten,
Kiens Mitterdorf um 1858
und den Weide-, Holz- und Wassernutzungen innerhalb
der Markgenossenschaft, Gemeinde oder Almende. Der
Ausdruck Lehen für kleinere Bauerngüter, die seit dem
13. Jahrhundert auftauchen, deuten auf grundherrliche
Abhängigkeit derselben hin. Nach Angabe aus dem 13.und 15. Jahrh. entsprechen der Größe nach die Höfe den
Huben und diese letzteren den Lehen etwa im Verhältnis
von eins zu zwei und zu vier.
Viele Freie stellten sich im frühen Mittelalter in die
Schutzherrschaft eines adeligen Herrn oder Großgrundbesitzer und entgingen so dem Zuzuge des Landesherrn,
auf eigene Kosten Kriegsdienste zu leisten. Andere wieder bauten sich eine Behausung und eigneten sich das
umliegende Gelände an. Das Ausmaß an Land, das zum
Erhalt einer Familie ausreichte, hieß Hube. Da von diesen Huben keine sich an der heutigen Landstraße befindet, ist anzunehmen, dass in Kiens die Besiedelung sich
ausschließlich im Oberdorf rund um die Kirche und längs
des Grünbaches vollzog.
der Flur des letzteren in „Gemenglage“ (Bezeichnung für
Grundbesitz, der aus einzelnen in der Feldmark verstreut
liegenden Parzellen besteht) mit seinen Dorfgenossen;
bei den Einzelhöfen waren die Felder um das Haus meist
in geschlossenem Umfang. Auch im früheren Mittelalter
gab es in Tirol keine einheitlichen landwirtschaftlichen
Großbetriebe der Grundherren, sondern nur einzelne
Meierhöfe ungefähr in der Größe eines heutigen Großbauernhofes und die zahlreichen kleineren Huben. Durch
Rodungen im bisherigen Wald- und Ödland und auch
durch Teilung der älteren sind im Laufe der Zeit viele
neue Höfe und Huben entstanden.
Laut außerordentlichen Steuerausschreibungen vom Jahre 1312 und 1320 gab es in Tirol Bauern, welche ihre
Güter zu Eigen besaßen, andere hatten sie zu Lehen und
diese waren dafür dem Landesherren zu Kriegsdiensten
ähnlich wie die Ritter verpflichtet; später nannte man die
Lehen zum Unterschiede von den ritterlichen Beutelle-
Ob nun die Höfe und Huben Eigentum der Bauern oder
diesen von Grundherren verliehen waren, hat die Grundform des bäuerlichen Lebens nicht berührt, vielmehr ist
dieselbe durch die ganzen Jahrhunderte und in einem
gewissen Sinne bis heute gleich geblieben. Jeder Bauer hatte sein eigenes Haus im Dorfe und seine Felder in
hen. Sehr viele Bauern hatten ihre Güter vom Landesfürsten oder einem anderen Grundherren gegen Leihe und
jährliche Abgaben oder Grundzinse inne und diese waren
eben die Zinsgüter, auch Urbargüter oder Baurecht genannt.
Dorfweg wuchsen zwei Linden. Eine kann heute noch
bewundert werden und steht unterhalb eines Weges, der
am Köck vorbei, zwischen den Fischerhuben hinauf zur
„Huibe“, weiter zum Frühmessa und zur Kirche führte.
Unter der „Bäckenmüller“ Mühle stand der Stampf des
Tschurtschentaler. Er wurde zu Beginn des Zweiten
Nun zum Mitterdorf selber
Weltkrieges entfernt, als die Hauptstraße durch das Dorf
Der Rumpelbach rumpelte im wahrsten Sinne des Wortes verbreitert wurde. Auch eine Metz- oder „Mueßmühle“
durch das Dorf Kiens, bis der Bach in den Jahren 1966/67 mit 2 Gängen standen dort.
in eine Betonrinne gezwängt wurde. Und dies auch mit
gutem Grund, denn öfters richtete er Schäden an. Um nur An der orografischen rechten Seite des Grünbaches fineinige markante Situationen zu erwähnen trat im Jahre den wir die Schönbrothube und die Steghuben. Grundherr
1864 in Kiens der Bach über seine Ufer und ergoss sich der Schönbrothube war zu 2/3 Schloss Ehrenburg und zu
durch das untere Dorf. Der damalige Chronist schreibt: 1/3 die Propstei Ehrenburg. Der Hof wird bereits 1299
„Der frühere Weg gleicht jetzt einer alten Bachrunst, genannt in einem görzischen Urbar. 1695 „Veith Gartner,
nachdem der Bach selbst in sein früheres Bett zurück Schenproth, hat mit seinen Kindern Inen die Paurecht und
geleitet worden; aber Steine, Bäume und Gerätschaf- Gerechtigkhait der Hueben genannt zum Schenproth in
ten, welches das Wasser liegen ließ, liegen noch bunt Mitterdorf zu Khiens, als feur, fueter, Stadl und Stallgedurcheinander. Auch Felder wurden teils weggerissen heiß, Pachofen, auch anstat der Padstuben aniezt ain Neu
oder überschüttet. Zum Glück war kein Menschenleben erpauthe Haimbmihl mit ain geenden Stain und Stampf
zu beklagen“. Ähnliches geschah im Jahre 1882 und im alleinig auf sein Hauswesen zugebrauchen Erpaut; auch
September 1965. Im Pustertaler Boten vom 1. September ain Khrautgarten, alles beyeinander im Miterdorf glegen
1893 lesen wir etwas Gegenteiliges: „Seltenheit. Infol- und ist mit 1600 Gulden angeschlagen“. 1893 erwirbt
ge der lang anhaltenden Trockenheit ist der Kiener Bach Georg Rubner das Schönbrot Anwesen und seither ist der
dermalen ausgetrocknet!“
Name Rubner mit dem Schönbrot verbunden.
1947 am Peter und Paultag ist Schönbrot mit Untersteg
Parallel zum Grünbach verlief die Dorfstraße. Am alten abgebrannt.
Das Steggut, genannt das Gut am Steg im Mitterdorf,
war ursprünglich eine Hube, jedoch bereits 1486 geteilt
in Obersteg, Mittersteg und Untersteg, auch Galualehen
oder „Galfellehen“ genannt. Grundherr von Obersteg war
das Klarissenkloster Meran, von Untersteg das Schloss
Ehrenburg.-
Jeder Inhaber des Untersteg, ehemals Mittersteg genannt,
muss in die Paurecht des Oberstegguts 12 Kreuzer Wasserzins bezahlen.
An der Dorfstraße nach Hofern stand der letzte Maibaum alten Schlages. Er ist 1870 in Kiens bei der Dorflinde gestanden, schreibt Paul Tschurtschentaler. Der Baum jenen Jahres war aber schon
in den frühesten Morgenstunden bereits leer,
also sowohl ohne Zierde und ohne weiße Hahnenfeder, denn diese waren ihm bei Nacht von
den Ehrenburger Burschen entwendet worden.
Und damit war Schluss, lesen wir im Blindenkalender 1975.
Die andere Linde stand vor dem Köck und
wurde bald nach dem Brande beim Köck und
„Hintregga“ (Untofischa) im Jahre 1943 gefällt,
weil sie etwas morsch und stark angesengt war.
In unmittelbarer Nähe stehen das Haus an der
Stiege und die Fischer Huben.
Ober- und Unterfischer waren ursprünglich
ein einziges Gut, erscheint nach 1500 geteilt.
1523 Oberfischer darf in die Alm Pichlerberg 2
„Haupt“ aufkehren.
Grundherr für Oberfischer war das Schloss
Ehrenburg, für Unterfischer das Liechtensteinische Amt zu Zell unter Welsberg. Oberfischer
wurde die Arbeiterhube genannt und nach dem
Zweiten Weltkrieg abgebrochen und dafür das
Getzenberger Haus des Johann Engl erbaut.
Das Köck Haus hieß früher das Haus an der
Stiege, hat Freitreppe mit Loggia und Holzsöller, nach Weingartner eine Vergröberung des
Eppanerstiles; am Türsturz die Jahreszahl 1659;
diente um 1700 als Wohnung des Gerichtsschreibers und zugleich als Gerichtshaus. In
den Anfängen wohnten meist die Schneider des
Dorfes. Erst 1663 wohnt und residiert Balthasar
Köck, Gerichtsprokurator im obgenannten Hause. 1680 wohnte Paul, jetzt Francischg Wenser
Gerichtsschreiber zu Schenegg; das Haus wurde
auch „Schriften gwelben“, (gemeint ist das Gerichtsarchiv, das nach dem Brande 1943 abgerissen wurde) genannt. Das Haus kommt durch
Eigentumseinräumung 1881 an die Familie Appel, bis es im Jahre 1988 Alois Graber und seine
Frau Amalia Peintner käuflich erwerben.
Stiegenaufgang im Haus Köck
Die „Huibe“ hieß früher: „Hube auf dem Rain“ und gehörte zu den ältesten Huben in Kiens. Grundherr war das
Klarissenkloster Brixen. 1394 überlässt der Mesner von
Kiens den freien Wasserrunst durch seine Hofstatt an der
Gasse an den Besitzer der Hube. Ab dem Jahre 1719 ist
die Hube, Haus mit Backofen und Metzmühle im Besitz des Gestlwirtes. Viktor Gatterer bemerkt um 1830:
„Der Huberhof zu Kiens ist ein elendes Taglöhnerhaus,
war vor alten Zeiten ein Herrschaftshaus und gehörte den
Edlen von Kiens, einer Seitenlinie der Künigl. Im Jahre
1926 schreibt Paul Tschurtschentaler: Ältester Haustypus
in Kiens, an der Wegseite Freskospuren aus dem 15. Jahrhundert (Pieta’ mit Johannes und Magdalena.) Um 1960
wurde, nachdem die Hube dem Verfall preisgegeben und
abgerissen wurde, an Stelle des Hubengutes das Lanerhaus erbaut,
Bäckenmüller war die Mühle des Bäckers und gehörte
zum Tschurtschenthaler. Herr Vonmetz Florian – Bäckenmüller - hat im Jahre 1927 die Tschurtschentaler
Mühle gekauft um 4.000 Lire und 4,5 m³ Bretter, wo er
bis zu diesem Jahre als Müller gearbeitet hatte. Gemahlen wurde bis zum Jahre 1944.
1936 wird das Eigentumsrecht von der Prefektur Bozen
der Vonmetz Anna des Johann geb. Harrasser (Aichner
am Getzenberg) einverleibt.
Florian optierte 1939, wie viele andere Kiener auch, und
wanderte im Jahre 1941 mit seiner Frau nach Ratschach
– Scharfenberg Slovenien – aus. Die Kinder blieben in
Kiens. Im Jahre 1943 kehrte er wieder nach Kiens zurück.
Sobald er wieder in der Heimat war suchte er in der Gemeinde Kiens um die Lizenz für Obst und Süßwaren
an, die er auch bekam.
Anlässlich des Bombenabwurfes im Herbst 1943 wur-
de die Mutter von einem Splitter am Fuße getroffen.
Sie wurde ins Spital nach Bruneck gebracht, wo sie
ein halbes Jahr zubringen musste. Die Hauswand der
Bäckenmühle wurde vom Luftdruck eingedrückt und
das Obergeschoss total verwüstet. Als das Dach um die
Jahrtausendwende neu gedeckt wurde, fanden die Zimmerleute noch eine Handvoll Splitter der Bomben, die
Ida aufbehalten hat.
Am Tage, als die Kreuzgänger nach Ehrenburg kamen,
lud der Bäckenmüller sein „Wagile“ mit verschiedenen
Esswaren auf. Er zog das „Wagile“ auf den Kirchbichl
und verkaufte seine mitgebrachten Waren.
Ida (geb. 19.12.1935) hat 1965 von ihrer Mutter die Lizenz übernommen und führte das Geschäft bis zum Jahre 2005 selbständig weiter, das sie dann zu Jahresende
2005 endgültig schloss.
Der Klima-Kredit
Arrivo Corvara
ZEITBANK BRUNECK - BANCA DEL TEMPO
2,10 MB - Gemeinde Montan
NECO - CRE Consorzio Rivenditori Edili
Kreis KLEINFELD OST Kategorie KLEINFELD
Charta der Dienstleistungen - Südtiroler Sanitätsbetrieb
AUßERORDENTLICHE BEITRÄGE / ALBO CONTRIBUTI

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