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Timestamp: 2018-02-24 19:24:58+00:00

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Landkreise und Ermittlung der Angemessenheit der KdU – SG Magdeburg vom 12. September 2017, Az. S 47 AS 3686/13 | Infodienst Schuldnerberatung
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Landkreise und Ermittlung der Angemessenheit der KdU – SG Magdeburg vom 12. September 2017, Az. S 47 AS 3686/13
Ein Landkreis bildet als Vergleichsraum zur Ermittlung der Angemessenheit der Kosten der Unterkunft im Sinne des § 22 Abs. 1 Satz 1 SGB II keinen homogenen Lebens- und Wohnbereich, wenn diese Kommune bei einer räumlichen Ausdehnung von insgesamt 2.104,54 Quadratkilometern durch erhebliche Unterschiede hinsichtlich der Bevölkerungsdichte, der Wirtschaftsstrukturen und der Verkehrsverhältnisse gekennzeichnet ist. Eine verkehrstechnische Verbundenheit der Mittelzentren ändert hieran nichts.
In diesem Sachzusammenhang sind zur Bestimmung des schlüssigen Konzepts weitere Vergleichsräume zu bilden.
Beitrag am 15. Februar 2018 in SGB II/XII veröffentlicht.
← Ein nach § 15 Abs. 3 Satz 3 SGB II erlassener Eingliederungsverwaltungsakt ist rechtswidrig, wenn aus dieser Verfügung keine Gültigkeitsdauer hervorgeht – SG Berlin vom 12. Oktober 2017, Az. S 186 AS 11916/17.ER Ein nach § 15 Abs. 3 Satz 3 SGB II erlassener Eingliederungsverwaltungsakt ist rechtswidrig, wenn aus dieser Verfügung keine Gültigkeitsdauer hervorgeht – Schleswig-Holsteinisches Verwaltungsgericht vom 30. März 2017, Az. 3 B 42/17 →
Bei den infolge eines notwendigen Wohnungswechsels erforderlich werdende Überschneidungskoten für eine doppelte Mietzahlung handelt es sich – in Abgrenzung zu den Wohnungsbeschaffungskosten im Sinne des § 22 Abs. 6 SGB II – um Kosten der Unterkunft und Heizung, die im Rahmen ihrer Angemessenheit vom Jobcenter grundsätzlich entsprechend § 22 Abs. 1 Satz 1 SGB II zu übernehmen sind – SG Kiel vom 4. April 2017, Az. S 30 AS 407/15 vom 15. Februar 2018
Bei der Auslegung und Anwendung des § 22 Abs. 1 Satz 2 SGB II ist das Recht einer hilfebedürftigen Person auf einen sozialtypischen Wohnraum vom Jobcenter stets zu berücksichtigen – SG Rostock vom 22. Juni 2017, Az. S 13 AS 845/14 vom 15. Februar 2018
Aus § 22 Abs. 1 Satz 1 SGB II geht keine Beschränkung der zu übernehmenden tatsächlichen Unterkunftskosten auf solche Aufwendungen, die mieterseitig bereits bei Eintritt der Hilfebedürftigkeit nach dem SGB II zu zahlen waren, hervor – SG Dortmund vom 14. August 2017, Az. S 60 AS 1326/14 vom 15. Februar 2018
Ein von einem Jobcenter ausgesprochenes Hausverbot hat keine unmittelbare Grundlage im SGB II (Grundsicherung für Arbeitsuchende), wenn ein Antragsteller von dieser Verfügung nicht in seiner Eigenschaft als Bezieher von Leistungen nach dem SGB II betroffen und in eigenen Angelegenheiten weiterhin berechtigt ist, nach terminlicher Absprache die Diensträume des Jobcenters zu betreten – SG Dortmund vom 18. Juli 2017, Az. S 30 AS 3046/17.ER vom 15. Februar 2018
Die Regelung über die Absenkung des Alg II bei Pflichtverletzungen (§§ 31 ff. SGB II) sind nicht verfassungswidrig – SG Berlin vom 7. Juli 2017, Az. S 172 AS 14857/15 vom 15. Februar 2018
Die Entscheidung des Jobcenters über die (Nicht-) Erteilung der Zustimmung zur Ortsabwesenheit im Sinne des § 7 Abs. 4a Satz 1 SGB II hat stets inzident im Rahmen des antragstellerseitig gegen die Aufhebungs- bzw. Bewilligungsentscheidung geführten Hauptsacheverfahrens überprüft zu werden – SG Dortmund vom 16. Dezember 2016, Az. S 19 AS 3947/16 vom 15. Februar 2018

References: § 22
 § 15
 § 15
 § 22
 § 22
 § 22
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 § 7