Source: https://www.harrybuzzle.de/details/9783540405634/Natura-2000-Martin-Gellermann/
Timestamp: 2019-08-21 19:07:59+00:00

Document:
Natura 2000 von Martin Gellermann kaufen auf www.harrybuzzle.de (9783540405634)
Europäisches Habitatschutzrecht und seine Durchführung in der Bundesrepublik Deutschland
9783540405634
243x171x19 mm
4, Schriftenreihe Natur und Recht
3 Schutz, Erhaltung und Entwicklung der Natura 2000-Gebiete.- A. Die einschlägigen Schutzregelungen im Überblick.- B. Das Reservatsmanagement.- I. Reservatsmanagement in FFH-Gebieten.- II. Reservatsmanagement in besonderen Vogelschutzgebieten.- C. Der Europäische Grund- bzw. Mindestschutz.- I. Der erfaßte Gebietsbestand.- II. Das allgemeine Verschlechterungs- und Störungsverbot.- 1. Der maßgebliche Schutzgegenstand.- 2. Zur Frage des Umgebungsschutzes.- 3. Die relevanten Verursachungsfaktoren.- 4. Zur Frage der Intensität des negativen Einflusses.- III. Behandlung von Plänen und Projekten.- 1. Kreis der erfaßten Vorhaben.- 2. Verträglichkeitsprüfung.- a. Anlaß zur Prüfung.- aa. Das Gebiet als Objekt möglicher Beeinträchtigung.- bb. Beeinträchtigungsintensität.- cc. Zusammenwirken von Plänen und Projekten/Umgebungsschutz.- b. Inhalt der Prüfung.- c. Verfahrensanforderungen.- 3. Der Verträglichkeitsgrundsatz.- a. Zum Erfordernis eines behördlichen Kontrollverfahrens.- b. Inhaltliche Entscheidungsdeterminanten.- aa. Gemeinschaftsrechtlich zwingende Versagung eines Plans oder Projekts.- bb. Bedeutung der Ergebnisse der Verträglichkeitsprüfung.- c. Vorgaben für die Gestaltung des Entscheidungsverfahrens.- 4. Ausnahmen vom Verträglichkeitsgrundsatz.- a. Überblick.- b. Die Grundregel des Art. 6 Abs. 4 UAbs. 1 FFH-RL.- aa. Alternativlösungen.- bb. Zwingende Gründe des überwiegenden öffentlichen Interesses.- cc. Ausgleichsmaßnahmen.- (1) Grundlagen.- (2) Einzelfragen.- c. Sonderregel des Art. 6 Abs. 4 UAbs. 2 FFH-RL für prioritäre Gebiete.- aa. Kreis der prioritären Gebiete.- bb. Die benannten Rechtfertigungsgründe.- cc. Die unbenannten Rechtfertigungsgründe.- dd. Stellungnahme der Kommission.-
4 Mitgliedstaatliche Erhaltungspflichten zugunsten potentieller Schutzgebiete.- A. Einführung.- B. Mitgliedstaatliche Schutzpflichten für ornithologisch bedeutsame Lebensräume.- I. Schutzgewährung ohne förmliche Unterschutzstellung.- 1. Grundlegende Aussagen des Santoña-Urteils.- 2. Rechtslage nach Inkrafttreten der FFH-RL.- II. Das maßgebliche Schutzregime.- 1. Anwendbarkeit des Art. 6 Abs. 2-4 FFH-RL.- 2. Maßgeblichkeit des Art. 4 Abs. 4 VRL.- III. Mitgliedstaatliche Erhaltungspflichten aus Art. 4 Abs. 4 VRL.- 1. Einführung.- 2. Die Verbotsbestimmungen im einzelnen.- a. Das Beeinträchtigungs- und Verschmutzungsverbot.- aa. Schutzgegenstand.- bb. Keine Relativierung.- cc. Art des negativen Einflusses.- dd. Sonderfall Planung.- b. Belästigungsverbot.- 3. Ausnahmen von den Erhaltungspflichten.- a. Vorrangige Gründe des Gemeinwohls.- b. Sonstige Abweichungsmöglichkeiten.- C. Schutzverpflichtungen für FFH-Gebiete vor Aufnahme in die Gemeinschaftsliste.- I. Übertragbarkeit der im Santona-Urteil entwickelten Grundsätze.- II. Erhaltungspflichten hinsichtlich gemeldeter Gebiete.- III. Erhaltungspflichten aus Gründen der Gemeinschaftstreue.-
5 Nachträgliche Änderungen im Gebietsbestand.- A. Einführung.- B. Änderungen aus naturschutzfachlichen Gründen.- I. Aufhebung wegen Erfüllung des Schutzgrundes.- 1. Die Bestimmung des Art. 9 FFH-RL.- 2. Anwendung des Art. 9 FFH-RL auf Vogelschutzgebiete.- II. Änderungen wegen Wegfalls des Schutzgrundes.- C. Änderung der Ausweisung aus anderen Gründen.- I. Rechtsgrundlage.- II. Voraussetzungen.- 2. Teil Durchführung des europäischen Habitatschutzrechts in der Bundesrepublik Deutschland.-
6 Übernahme der richtliniengestützten Regelungsvorgaben in das bundesdeutsche Recht.- A. Das Erfordernis normativer Verwirklichung des europäischen Habitatschutzrechtes.- B. Der schwierige Prozeß der Umsetzung.- C. Europäischer Habitatschutz und bundesdeutsches Recht.- I. Das Umsetzungskonzept.- II. Überblick über das habitatschutzrelevante Recht.- III. Einrichtung des Schutzgebietsnetzes Natura 2000.- 1. Ausweisung besonderer Vogelschutzgebiete.- a. Aussagen des BNatSchG.- b. Regelungen des Landesrechts.- 2. Auswahl, Meldung und Unterschutzstellung von FFH-Gebieten.- a. Aussagegehalt des
19 b BNatSchG.- b. Umsetzungstauglichkeit der Regelung.- c. Regelungen des Landesrechts.- IV. Das Schutzregime für Natura 2000-Gebiete.- 1. Verschlechterungs-und Störungsverbot.- a. Bekanntmachung im Bundesanzeiger als Anwendungsvoraussetzung.- b. Die untersagten Aktivitäten.- c. Übergangsweise Geltung des Verbots für FFH-Gebiete.- d. Bedeutung des Verbots für Europäische Vogelschutzgebiete.- aa. Kreis der erfaßten Gebiete.- bb. Zur Bedeutung des Vorbehalts der "besonderen Schutzvorschriften".- e. Der Umgang mit Konzertierungsgebieten.- 2. Projektbezogene Verträglichkeitsprüfung.- a. Die Grundregel der
19 c Abs. 1,19 a Abs. 2 Nr. 8 BNatSchG.- aa. Der Projektbegriff.- (1) Die erfaßten Vorhaben.- (2) Gebietsrelevanz der Vorhaben.- bb. Prüfungspflicht und maßgeblicher Zeitpunkt.- cc. Prüfungsmaßstab.- b. Verträglichkeitsprüfung bei speziellen Projekten.- aa. Genehmigungsbedürftige Anlagen nach dem BImSchG.- bb. Erlaubnis- oder bewilligungspflichtige Gewässerbenutzungen.- 3. Planbezogene Verträglichkeitsprüfung.- a. Die Grundregeln der
19 d, 19 a Abs. 2 Nr. 9 i.V.m.
19 c Abs. 1 BNatSchG.- aa. Der Planbegriff.- (1) Relevante planerische Akte.- (2) Gebietsrelevanz.- bb. Verweis auf
19 c Abs. 1 BNatSchG.- b. Raumordnungspläne, Bauleitpläne, Ergänzungssatzungen.- 4. Der Verträglichkeitsgrundsatz.- a. Die Grundregel des
19 c Abs. 2 BNatSchG.- aa. Aussagegehalt.- bb. Beurteilung im Lichte des Gemeinschaftsrechts.- b. Spezialregelungen für bestimmte Projekte.- 5. Ausnahmen vom Verträglichkeitsgrundsatz.- a. Erfordernis einer Sonderprüfung.- b. Voraussetzungen der zugelassenen Ausnahmen.- c. Ausnahme bei prioritären Gebieten.- aa. Aussagegehalt des
19 c Abs. 4 BNatSchG.- bb. Würdigung im Lichte der gemeinschaftsrechtlichen Regelungsvorgabe.- d. Ausgleichsmaßnahmen/Unterrichtung der Kommission.- 6. Weitere umsetzungsrelevante Vorschriften.- a. Verhältnis zu anderen Vorschriften.- aa. Habitatschutz und BauGB.- bb. Habitatschutz und geltendes Naturschutzrecht.- b. Befreiungsmöglichkeiten nach
31 BNatSchG.- 7. Regelungen des Landesrechts.- a. Das Verschlechterungs- und Störungsverbot.- b. Umgang mit Plänen und Projekten.- D. Bewertung der Umsetzungsbemühungen.-
7 Vollzugspraktische Bedeutung des Europäischen Habitatschutzrechts.- A. Ausgangslage.- B. Aktuelle Pflichtenstellung der Naturschutzverwaltungen der Länder.- I. Grundlagen der innerstaatlichen Verwirklichung europäischer Richtlinien.- II. Aufbau des Schutzgebietsnetzes Natura 2000.- 1. Naturschutzverwaltungen der Länder als Richtlinienadressaten.- 2. Auswahl und Ausweisung besonderer Vogelschutzgebiete.- a. Allgemeine Aufgabenumschreibung.- b. Pflicht zur Unterschutzstellung konkreter Gebiete.- 3. Umgang mit FFH-Gebieten.- a. Allgemeine Aufgaben.- b. Aktuelle Pflichten zum Gebietsschutz.- C. Innerstaatliche Beachtlichkeit der europäischen Regelungen des Gebietsschutzes.- I. Problemstellung.- II. Das Phänomen der unmittelbaren Wirkung europäischer Richtlinien.- 1. Grundlagen.- 2. Allgemeine Voraussetzungen.- 3. Bindung ausschließlich staatlicher Stellen.- III. Unmittelbare Wirkung des europäischen Habitatschutzrechts.- 1. Differenzierung nach Art des betroffenen Gebietes.- 2. Schutz ornithologisch bedeutender Lebensräume.- a. Ausgewiesene besondere Vogelschutzgebiete.- aa. Nonnstrukturelle Anforderungen.- bb. Schutzgebietsrelevante Aktivitäten der öffentlichen Hand.- cc. Das Problemfeld der Zulassung privater Vorhaben.- dd. Fazit.- b. Faktische Vogelschutzgebiete.- aa. Important Bird Areas (IBA), Schattenlisten der Verbände.- bb. Santona-Gebiete.- 3. Lebensräume und Habitate nach der FFH-RL.- a. Aktuelle Bedeutung des Art. 6 Abs. 2-4 FFH-RL.- b. Erhaltungspflichten zugunsten potentieller FFH-Gebiete.- IV. Fazit.- D. Habitatschutz in ausgewählten Entscheidungsverfahren.- I. Habitatschutz in der Bauleitplanung.- 1. Der Umgang mit Natura 2000-Gebieten.- a. Verschlechterungsverbot.- b. Verträglichkeitsprüfung in der Bauleitplanung.- aa. Aktivierung der Prüfungspflicht.- bb. Einzelfragen der Prüfung.- (1) Zeitpunkt.- (2) Prüfungsmaßstab.- (3) Gestufte Prüfung.- c. Entscheidung über die Zulässigkeit eines Bebauungsplans.- aa. Entscheidungssituationen bei schutzgebietsrelevanter Planung.- (1) Keine Gebietsbeeinträchtigung/positiver Ausgang der Prüfung.- (2) Planungsbedingte Gebietsbeeinträchtigung.- (3) Keine Gebietsbeeinträchtigung/negatives Ergebnis der Verträglichkeitsprüfung.- bb. Ausnahmen vom Planungsverbot.- cc. Entscheidungsprimat der Gemeinde.- 2. Behandlung potentieller bzw. faktischer Schutzgebiete.- a. Potentielle FFH-Gebiete.- b. Santona-Gebiete.- II. Habitatschutz und Vorhabenzulassung-dargestellt am Beispiel immittierender Anlagen.- 1. Vielfalt der Entscheidungslagen.- 2. Die Zulassung genehmigungsbedürftiger Anlagen.- a. Natura 2000-Gebiete.- aa. Projekte im Umfeld.- bb. Projekte innerhalb der Gebietskulisse.- cc. Planerisch vorbereitete Projekte.- b. Potentielle bzw. faktische Schutzgebiete.- 3. Die Zulassung nicht genehmigungsbedürftiger Anlagen.- E. Fazit.-
8 Rechtsfragen der Inanspruchnahme gerichtlichen Rechtsschutzes.- A. Einführung.- B. Rechtsschutz gegen die Einrichtung von Natura 2000-Gebieten.- I. Rechtsschutz gegen die Meldung und Ausweisung besonderer Vogelschutzgebiete.- 1. Gebietsmeldung.- 2. Erklärung zum besonderen Schutzgebiet.- a. Verhinderung der Unterschutzstellung.- b. Rechtsschutz gegen den Akt der Unterschutzstellung.- aa. Normenkontrolle gemäß
47 VwGO.- (1) Probleme der Zulässigkeit des Normenkontrollantrags.- (2) Erfolgsaussichten.- bb. Inzidentkontrolle.- II. Rechtsschutz gegen Auswahl, Meldung und Unterschutzstellung von FFH-Gebieten.- 1. Auswahl und Meldung der Gebiete.- a. Grundsatz: Keine Möglichkeit der Inanspruchnahme gerichtlichen Rechtsschutzes.- b. Ausnahme bei prioritären oder sonstigen zwingend aufzunehmenden Meldegebieten?.- aa. Rechtsschutz der Grundeigentümer.- bb. Rechtsschutz kommunaler Gebietskörperschaften.- 2. Erstellung der Gemeinschaftsliste.- a. Nichtigkeitsklage der Grundeigentümer.- b. Nichtigkeitsklage der kommunalen Gebietskörperschaften.- 3. Ausweisung der Gebiete von gemeinschaftlicher Bedeutung.- a. Zulässigkeit des Normenkontrollantrags.- b. Maßstab der gerichtlichen Überprüfung.- C. Rechtsschutz in Fällen der Mißachtung des europäischen Habitatschutzrechts.- I. Ausgangslage.- II. Gemeinschaftsrecht und das Erfordernis der Klagebefugnis.- III. Ableitung klagefähiger Positionen aus Normen des europäischen Gemeinschaftsrechts.- 1. Unmittelbare Wirkung rechtsbegründender Gemeinschaftsnormen.- 2. Weitere Entstehungsvoraussetzungen.- a. Die These vom allgemeinen Normvollziehungsanspruch.- b. Schutzzweck der Norm.- aa. Die Norm als Ausgangspunkt.- bb. Zur Unterscheidung von Allgemein- und Individualinteressen.- cc. Der personale Bezug der Regelung.- c. Die Betroffenheit in eigenen Interessen.- aa. Erfordernis eines spezifischen Interesses.- bb. Spezifisches Interesse einzelner an der Wahrung des Habitatschutzrechts.- cc. Spezifisches Interesse von Natur- und Umweltverbänden.- D. Fazit.- Rechtsprechungsregister.

References: Art. 6
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 4
 Art. 4
 Art. 9
 Art. 9
 Art. 6