Source: http://www.gesetze-im-internet.de/binschpatentv_1998/BJNR306600997.html
Timestamp: 2019-01-20 00:01:16+00:00

Document:
BinSchPatentV - Verordnung über Befähigungszeugnisse in der Binnenschiffahrt
"Binnenschifferpatentverordnung vom 15. Dezember 1997 (BGBl. I S. 3066), die zuletzt durch Artikel 2 § 1 der Verordnung vom 21. September 2018 (BGBl. I S. 1398) geändert worden ist"
Stand: Zuletzt geändert Art. 3 V v. 3.5.2017 I 1016
Hinweis: Änderung durch Art. 2 § 1 V v. 21.9.2018 I 1398 (Nr. 33) textlich nachgewiesen, dokumentarisch noch nicht abschließend bearbeitet
EWGRL 672/91 (CELEX Nr: 391L0672)
EGRL 50/96   (CELEX Nr: 396L0050) +++)
die Bundeswasserstraßen der Zonen 1 bis 4 nach Anhang I der Binnenschiffsuntersuchungsordnung vom 21. September 2018 (BGBl. I S. 1398) in der jeweils geltenden Fassung; im Sinne der unionsrechtlichen Vorschriften über Schifferpatente für den Binnenschiffsgüter- und -personenverkehr sind Seeschifffahrtsstraßen die Wasserstraßen der Zonen 1 und 2 und Binnenwasserstraßen die Wasserstraßen der Zonen 3 und 4;
zur Beförderung von Fahrgästen zugelassene Fahrzeuge, die keine Fahrgastschiffe sind;
Sportfahrzeugen mit einer Länge von weniger als 20 Metern auf Wasserstraßen der Zonen 3 und 4,
Die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung zur Anpassung an die technische Entwicklung der Binnenschifffahrt oder zu Versuchszwecken, durch die die Sicherheit und Leichtigkeit des Schiffsverkehrs nicht beeinträchtigt werden, von dieser Verordnung abweichende Vorschriften vorübergehend bis zur Dauer von drei Jahren zu erlassen.
(3) Die Fahrerlaubnis wird, unbeschadet des § 5, durch ein Befähigungszeugnis nach dieser Verordnung (Anlagen 1 bis 8) und in den Fällen des § 7 Abs. 4 durch den Sportbootführerschein mit dem Geltungsbereich Seeschifffahrtsstraßen oder dem Geltungsbereich Binnenschifffahrtsstraßen nachgewiesen.
Dienstfahrzeugen des Zivil- und Katastrophenschutzes, der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, der Schifffahrtsverwaltung eines Landes, eines Landeskriminalamtes, der Feuerwehr mit einer Länger von weniger als 20 Metern
die Inhaber eines amtlichen Berechtigungsscheines ihrer Dienst- oder Ausbildungsstelle. Dies gilt für die Inhaber eines Berechtigungsscheines einer als gemeinnützig anerkannten Körperschaft beim Führen von Wasserrettungsfahrzeugen mit einer Länge von weniger als 20 Metern entsprechend.
A alle Fahrzeuge 1 bis 4 Schifferpatent A
B alle Fahrzeuge 3, 4 Schifferpatent B
zur Beförderung von mehr als zwölf Fahrgästen zugelassene Fahrgastboote,
D1 Feuerlöschboote, Fahrzeuge des Zivil- 1 bis 4 Feuerlöschbootpatent D1
D2 und Katastrophenschutzes 3, 4 Feuerlöschbootpatent D2
E Sportfahrzeuge mit einer Länge von nicht mehr als 25 m 3, 4 Sportschifferzeugnis
F Fähren 1 bis 4, die im Fährführerschein eingetragen sind; ausgenommen:
Trave unterhalb des Lübecker Hafens, Elbe, soweit diese zur Zone 2-See im Sinne des Anhangs I der Binnenschiffsuntersuchungsordnung gehört,
in Bremen, Jade, Ems unterhalb des Emdener Hafens Fährführerschein
(2) Die Fahrerlaubnis und die Befähigungszeugnisse nach § 5 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 erstrecken sich auf das Führen von Fahrzeugen mit einer Länge von 20 Metern und mehr, von Fahrgastschiffen sowie von Schub- und Schleppbooten auf Wasserstraßen nach Anlage 9 oder Teilstrecken davon nur, wenn sie im Befähigungszeugnis vermerkt sind oder dessen Inhaber über ein Streckenzeugnis nach § 9 (Anlage 7) verfügt.
D1, D2 E.
(4) Zum Führen von Fahrzeugen mit einer Länge von weniger als 20 Metern, ausgenommen Fahrgastschiffe, Fahrgastboote, Schub- und Schleppboote sowie Fähren, berechtigen auch
eine Fahrerlaubnis mit dem Geltungsbereich Seeschifffahrtsstraßen nach der Sportbootführerscheinverordnung vom 3. Mai 2017 (BGBl. I S. 1016) in der jeweils geltenden Fassung,
eine Fahrerlaubnis der Klasse F, wenn sie für wenigstens eine Strecke dieser Zonen gilt,
eine Fahrerlaubnis für Sportboote unter Antriebsmaschine mit dem Geltungsbereich Binnenschifffahrtsstraßen nach § 3 Absatz 1 oder ein Befähigungszeugnis nach § 3 Absatz 4 der Sportbootführerscheinverordnung vom 3. Mai 2017 (BGBl. I S. 1016) in der jeweils geltenden Fassung,
eine Fahrerlaubnis der Klasse F, wenn sie für wenigstens eine Strecke dieser Zonen gilt, oder der Klasse E.
Satz 1 Nummer 2 gilt nicht für Sportfahrzeuge, die zur Beförderung von Fahrgästen zugelassen sind.
als Matrose in der Binnenschiffahrt,
auf Wasserstraßen der Zonen 1 und 2 auch als Schiffsmechaniker
der Klassen A bis D und F das 21. Lebensjahr,
der Klasse E das 18. Lebensjahr
der Klassen A bis C2 und F, Klasse F soweit die Erteilung der Fahrerlaubnis für eine Fähre mit Maschinenantrieb erteilt werden soll, über ein Sprechfunkzeugnis nach Anhang 5 der Regionalen Vereinbarung über den Binnenschifffahrtsfunk (Bekanntmachung vom 28. August 2000, BGBl. II S. 1213) verfügen;
Zuständige Behörde im Sinne dieser Verordnung ist die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt. § 6 bleibt unberührt.
nach dem Muster der Anlage B2 der Schiffspersonalverordnung-Rhein von einer Ärztin oder einem Arzt, die oder der von der Berufsgenossenschaft Verkehrswirtschaft Post-Logistik Telekommunikation ermächtigt worden ist, von einer Ärztin oder einem Arzt des betriebsärztlichen Dienstes der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes oder der Verwaltung eines Landes oder von einer Ärztin oder einem Arzt eines hafenärztlichen Dienstes erteilt oder von einer zuständigen Stelle eines anderen Rheinuferstaates oder Belgiens ausgestellt oder
von der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt oder dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur nach Maßgabe des § 7.09 Nummer 3 Buchstabe b der Schiffspersonalverordnung-Rhein anerkannt
anstelle des Zeugnisses nach Nummer 2 ein von der Zentralkommission für die Rheinschifffahrt nach Maßgabe der Schiffspersonalverordnung-Rhein anerkanntes gültiges Befähigungszeugnis,
(7) Die zuständige Behörde kann einzelne Aufgaben ihren nachgeordneten Stellen übertragen.
(1) Die Fahrzeit und Fahrleistung sowie die Streckenfahrten sind durch ein geprüftes Schifferdienstbuch nach Maßgabe des § 3.09 Nummer 1 der Schiffspersonalverordnung für den Rhein nachzuweisen. Soweit ein Bewerber ein Schifferdienstbuch nach anderen Vorschriften nicht besitzen muß, kann er die Fahrzeit und die Streckenfahrten auch durch eine andere amtliche Urkunde seines Wohnsitzstaates nachweisen, die mindestens folgende Angaben enthält:
(3) Die Fahrzeit sowie die Streckenfahrten auf einem Fahrzeug im Sinne des § 19 Absatz 6 können bis zum Ablauf der Übergangsfrist nach § 34 Absatz 1 Satz 1 der Binnenschiffsuntersuchungsordnung auch durch die Vorlage von Arbeitsverträgen, Bescheinigungen des Arbeitgebers oder eidesstattliche Versicherung nachgewiesen werden. Im Fall des Nachweises durch Arbeitsverträge oder Bescheinigungen des Arbeitgebers müssen hieraus mindestens die Namen der Fahrzeuge, auf denen die Fahrten geleistet wurden, die konkreten Fahrzeiten und die Art der Beschäftigung ersichtlich sein.
(4) Soll die Zeit des Besuchs einer Schifferberufsschule auf die Fahrzeit angerechnet werden, muß das Zeugnis dieser Schule vorgelegt werden.
Die Prüfung besteht aus einem theoretischen und für den Erwerb einer Fahrerlaubnis der Klasse E oder F auch aus einem praktischen Teil. Näheres zum Prüfungsverfahren wird durch Richtlinien des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur geregelt, die im Verkehrsblatt zu veröffentlichen sind.
(2) Besteht ein Bewerber die Prüfung nicht, kann er sie frühestens nach zwei Monaten wiederholen. Der Prüfungsausschuß kann diese Frist verlängern; er kann die erneute Teilnahme an einer Prüfung mit Auflagen oder Bedingungen verbinden oder dafür Befreiungen gewähren.
(1) Ein Bewerber, der die Abschlußprüfung in den anerkannten Ausbildungsberufen Binnenschiffer, Hafenschiffer oder Schiffsmechaniker oder eine andere berufsbezogene Abschlußprüfung bestanden hat, kann von dem Teil der Prüfung befreit werden, der sich auf berufliche Fertigkeiten bezieht. Satz 1 gilt nur, sofern der Bewerber in den letzten fünf Jahren vor Stellung des Antrages zur Zulassung zur Prüfung nachweislich im erlernten Beruf tätig war.
(6) Abweichend von § 11 Absatz 3 können Fahrzeiten auch auf einem Sportboot, das am 31. Dezember 2015 über ein Bootszeugnis nach § 3 Absatz 1 Satz 2 der Binnenschifffahrt-Sportbootvermietungsverordnung verfügt hat und nachweislich auch mit Gestellung des Bootsführers vermietet worden ist, geleistet werden.
vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur auf Grund zwischenstaatlicher Abkommen oder auf Grund des § 6 Abs. 1 als gleichwertig anerkannten Befähigungszeugnisses,
wird dem Inhaber auf Antrag ohne Ablegung einer Prüfung eine Fahrerlaubnis der entsprechenden Klasse erteilt und ein Befähigungszeugnis ausgestellt. Darin eingetragene Auflagen oder Beschränkungen werden auch in das auszustellende Befähigungszeugnis eingetragen.
(6) Die zuständige Behörde teilt die Entziehung der Fahrerlaubnis den Wasserschutzpolizeien der Länder mit, sofern der Inhaber des Befähigungszeugnisses seine Verpflichtung nach Absatz 4 nicht erfüllt hat. Die Wasserschutzpolizeien der Länder teilen der zuständigen Behörde die ihnen bekannten Tatsachen mit, die eine Entziehung der Fahrerlaubnis rechtfertigen können.
(7) Die Absätze 1 bis 6 gelten für Befähigungszeugnisse nach § 5 Abs. 1 Nr. 1 entsprechend.
(1) Sind dringende Gründe für die Annahme vorhanden, dass eine Erlaubnis entzogen (§ 23) oder deren Ruhen angeordnet (§ 24 Abs. 2 oder 6) wird, so kann das Befähigungszeugnis durch die Wasserschutzpolizeien der Länder oder durch die zuständige Behörde vorläufig sichergestellt werden. Bis zu einer Entscheidung nach Satz 1 gilt die Anordnung der Sicherstellung zugleich als Anordnung nach § 24 Absatz 2.
(2) Ein vorläufig sichergestelltes Befähigungszeugnis ist der zuständigen Behörde unter Angabe der Gründe unverzüglich zur amtlichen Verwahrung zu übergeben.
Ordnungswidrigkeiten- und Schlußbestimmungen
§§ 26 und 27 ----
(1) Befähigungszeugnisse nach § 5 Abs. 1 Nr. 1 entsprechen folgenden Fahrerlaubnisklassen:
Befähigungszeugnisse nach § 5 Abs. 1 Nr. 1 Fahrerlaubnisklasse
Schifferpatent mit wenigstens einer eingetragenen Wasserstraße der Zone 1 oder 2 A
Schifferausweis mit wenigstens einer eingetragenen Wasserstraße der Zone 1 oder 2 C1
Schifferausweis C2
(für alle Wasserstraßen der Zonen 3 und 4)
Feuerlöschbootpatent mit wenigstens einer eingetragenen Wasserstraße der Zone 1 oder 2 D1
(2) Eine vor Inkrafttreten dieser Verordnung erteilte Fahrerlaubnis nach § 5 Abs. 1 Nr. 6 für Sportboote mit Antriebsmaschine entspricht einer Fahrerlaubnis der Klasse E, soweit die Wasserverdrängung des geführten Sportbootes weniger als 15 Kubikmeter beträgt.
Anlage 1 Muster des Schifferpatentes
(85 mm x 54 mm – Grundfarbe blau,
entsprechend ISO-Norm 78.10)
(Fundstelle: BGBl. I 2016, 2965)
A/B BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Generaldirektion Wasserstraßen
2. xxx (Bundesadler)
3. 01.01.1960 -D- Duisburg
4. 02.01.1998
7. ### 6.
9. R, Tonnen, kW, > 1 600
10. 31.12.2009
SCHIFFERPATENT FÜR DEN BINNENSCHIFFSGÜTER- UND -PERSONENVERKEHR
4. Ausstellungsdatum des Patentes
5. Ausstellungsnummer
8. A Alle Wasserstraßen außer dem Rhein
B Alle Wasserstraßen außer Seeschifffahrtsstraßen und dem Rhein
9. – R (Radar)
– Klasse und Tragfähigkeit des Schiffes, für die das Patent gilt (Tonnen, kW, mehr als 1 600 Fahrgäste)
10. Ungültigkeitsdatum
11. Vermerk(e)
Wasserstraßen mit besonderer Streckenkenntnis
Anlage 2 Muster des Schifferpatentes C
(Fundstelle: BGBl. I 2016, 2966)
C1/C2 BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
8. C1C2
9. R, < 35 m, ≤ 12
8. C1 Alle Wasserstraßen außer dem Rhein
C2 Alle Wasserstraßen außer Seeschifffahrtsstraßen und dem Rhein
– Fahrzeuge mit weniger als 35 m Länge, nicht mehr als 12 Fahrgäste
Anlage 3 Muster des Feuerlöschbootpatentes D
(Fundstelle: BGBl. I 2016, 2967)
D1/D2 BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
8. D1D2
9. R, F
8. D1 Alle Wasserstraßen außer dem Rhein
D2 Alle Wasserstraßen außer Seeschifffahrtsstraßen und dem Rhein
– F (Feuerlöschboote und Fahrzeuge des Zivil- und Katastrophenschutzes)
Anlage 4 Muster Sportschifferzeugnis
(Fundstelle: BGBl. I 2016, 2968)
E BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
8. E Alle Wasserstraßen außer Seeschifffahrtsstraßen und dem Rhein
– S (Sportfahrzeuge mit weniger als 25 m Länge)
Anlage 5 Muster Fährführerschein
(Fundstelle: BGBl. I 2016, 2969)
F BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
8. F, Strom, -km
8. F Die eingetragene Fährstrecke
(Fundstelle: BGBl. I 2016, 2970)
Vorläufiges Patent/Fährführerschein
Gilt nur in Verbindung
mit der den Inhaber ausweisenden
gültigen Identifikationskarte
(Personalausweis/Reisepass)
mit der Nummer xxx
Herr/Frau .................... Dieses vorläufige Befähigungszeugnis gilt bis zum Erhalt des Zeugnisses für die o. a. Fahrerlaubnis, jedoch nicht länger als drei Monate nach seinem Ausstellungsdatum.
ist Inhaber des Schifferpatentes
„A/B/C1/C2/D1/D2/E/F“
für die Bundeswasserstraße Auflagen
1. Wasserstraße xxx
für den Streckenabschnitt ..........
von km … bis km … (Ort und Datum der Ausstellung)
2. Wasserstraße xxx
für den Streckenabschnitt Generaldirektion Wasserstraßen
von km … bis km …
3. Wasserstraße xxx
von km … bis km … Im Auftrag ..........
(Siegel) (Name, Unterschrift, Siegel)
(Fundstelle: BGBl. I 2016, 2971)
Dieses Streckenzeugnis gilt nur in Verbindung mit dem auf den gleichen Namen lautenden BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Rheinpatent vom ..........
Nr. .......... (Bundesadler)
Schifferpatent „A/B“ vom ..........
Donaukapitänspatent vom ..........
Schifferausweis/
Schifferpatent C1/C2 Streckenzeugnis
Sportschifferzeugnis vom ..........
Fährführerschein vom ..........
Befähigungszeugnis anderer Art
(Bezeichnung) vom .......... Nr. xxx
für die darin genannte Fahrzeugart und -größe.
Frau ..........
geboren am/in ..........
erhält die Erlaubnis zur Fahrt auf folgenden Wasserstraßen der Zone 3 und 4 (§ 7 Absatz 2, § 9 und Anlage 9 der Binnenschifferpatentverordnung): (Lichtbild)
von km .......... bis km .......... ..........
(Ort und Datum) (Siegel) (Eigenhändige Unterschrift des Inhabers)
2. Wasserstraße xxx ..........
von km .......... bis km .......... (Ort und Datum der Ausstellung)
(Ort und Datum der Erweiterung) (Siegel) Generaldirektion Wasserstraßen
von km .......... bis km .......... Im Auftrag ..........
(Ort und Datum der Erweiterung) (Siegel) (Name, Unterschrift, Siegel)
(Fundstelle: BGBl. I 2016, 2972)
Erweiterungen/Extensions BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Die Fahrerlaubnis ist erweitert worden:
La validité du présent certificat a été étendue: RÉPUBLIQUE FÉDÉRALE D´ALLEMAGNE
1. auf den Donauabschnitt/au secteur du Danube
von/du km .......... bis/au km ..........
(Ort und Datum der Erweiterung)/
(Lieu et date de l´extension) (Bundesadler)
(Siegel/cachet)
2. auf den Donauabschnitt/au secteur du Danube
von/du km .......... bis/au km .......... Donaukapitänspatent
(Lieu et date de l´extension)
3. auf den Donauabschnitt/au secteur du Danube CERTIFICAT
de conducteur de bateau
4. auf den Donauabschnitt/au secteur du Danube
.......... Nr. xxx
(Vor- und Familienname)/(Prénom et nom)
.......... (Lichtbild)
(geboren am/in)/(Lieu et date de naissance)
erhält die Erlaubnis zur Fahrt (§ 8 Absatz 2 der Binnenschifferpatentverordnung) auf der:
est autorisé(e) conformément aux règles relatives à la délivrance des certificats de conducteur de bateau arrêtées par les autorités compétentes de la République fédérale d´Allemagne compte tenu des dispositions des «Recommandations sur les prescriptions relatives à la délivrance des certificats de bateau de navigation intérieure sur le Danube» à la Commission du Danube, a conduire des bateaux sur le
(Eigenhändige Unterschrift des Inhabers)/
(Signature du titulaire)
(Ort und Datum der Ausstellung)/
(Siegel/Cachet) .......... Im Auftrag/
par ordre ..........
(Lieu et date de délivrance) (Name, Unterschrift, Siegel)/
(nom, signature, cachet)
Amtliche Vermerke/observations:
(Fundstelle: BGBl. I 2006, 221)
Weser von km 0,0 (Hann.-Münden) bis km 204,45 (Minden)-Oberweser
Donau von km 2249,00 (Liegestelle Vilshofen) bis km 2322,02 (Straubing)
von km 112,00 (unterhalb der Einmündung der Hohennauer Wasserstraße) bis km 145,80 (Havelberg), jedoch nur bei Wasserständen am Unterpegel Rathenow von mehr als 130 cm
Oder von km 542,4 (Ratzdorf) bis km 704,1 (Widochowa)
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1997, 3089
Wasserstraßen der Zonen 1 und 2 nach § 4 Abs. 2:
Elbe unterhalb des Hamburger Hafens
Ems unterhalb des Emder Hafens
Hunte (insoweit kann das die Wasserstraße verwaltende Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ausnahmen zulassen)
Gewässer, die vom Festland und den Halbinseln Darß und Zingst sowie den Inseln Hiddensee und Rügen eingeschlossen sind (einschließlich Stralsunder Hafengebiet),
Peenestrom (insoweit kann das die Wasserstraße verwaltende Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ausnahmen zulassen)
Fundstelle des Originaltextes: BGBl. I 1997, 3090 - 3091;
Nr. Prüfungsstoff A B C1 C2 D1 D2 E F
1 Kenntnis der Verordnungen, Merkblätter und Handbücher
1.1 Binnenschiffahrtsstraßen-Ordnung (einschließlich der vorübergehenden Anordnungen)
1.1.1 Kapitel 1 bis 7, 10 bis 15, 16, 18 bis 25, 27, 28 1 x x x x x x x x
1.1.2 Kapitel 8 1 x x x x
1.1.3 Kapitel 16, 17, 22, 25, 26 (für die beantragten Strecken) 1 x x x x x x x x
1.1.4 Kapitel 9 (Fahrgastschiffahrt) 1 x x x x
1.1.5 Anlage 3 (Bezeichnung der Fahrzeuge) 1 x x x x x x x x
1.1.6 Anlage 6 (Schallzeichen) 1 x x x x x x x x
1.1.7 Anlage 7 (Schiffahrtszeichen) 1 x x x x x x x x
1.1.8 Anlage 8 (Bezeichnung der Wasserstraße) 1 x x x x x x x x
1.1.9 Anlage 10 (Ölkontrollbuch) 1 x x x x x x x x
1.1.10 Sprechfunk 2 x x x x x x x x
1.1.11 Abfallbeseitigung 2 x x x x x x x x
1.2 Vorschriften für Wasserstraßen der Zonen 1 und 2
1.2.1 Kollisionsverhütungsregeln, Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung, Schifffahrtsordnung Emsmündung 1 x x x (x)
1.2.2 Vorschriften zum Schutz der Meeresumwelt 1 x x x
1.3 Binnenschiffsuntersuchungsordnung,
1.3.1 Aufbau und Inhalt (insbesondere Sicherheit von Personen und Schiff) 2 x x x x x x x
1.3.2 Sicherheit von Fahrgästen, Stabilität bei Fahrgastschiffen, Schotteinteilung 2 x x x x
1.3.3 Inhalt Fahrtauglichkeitsbescheinigung 2 x x x x x x x x
1.3.4 Besatzungsvorschriften 1 x x x x
1.3.5 Besondere Anforderungen für die Zonen 1 und 2 2 x x x
1.4 Gefahrgutverordnung Binnenschiffahrt
1.4.1 Aufbau (ADN) 2 x x x x
1.4.2 Urkunden/Weisungen (ADN) 2 x x x x
1.4.3 Angabe der vorgeschriebenen Kegelbezeichnung (ADN) 1 x x x x
1.4.4 Auffinden der Betriebsvorschriften 2 x x x x
1.5 Binnenschifferpatentverordnung
1.5.1 Fahrerlaubnisarten 2 x x x x x x x x
1.5.2 Kriterien für Entziehung der Fahrerlaubnis und Anordnung über das Ruhen der Erlaubnis 1 x x x x x x x x
1.6 Unfallverhütung 2 x x x x x x
1.7 Fährenbetriebsverordnung 1 x
2 Wasserstraßenkunde (anhand von Kartenmaterial)
2.1 Wasserstraßen (wichtigste geographische, hydrologische, meteorologische und morphologische Merkmale) 2 x x x x x x x
2.2 Ortskenntnisse der beantragten Strecken (Anlage 9)
2.2.1 Fahrwegbeschreibung Berg- und Talfahrt 1 x x x x x x x
2.2.2 Fahrwegabmessungen 1 x x x x x x x
2.3 Kenntnis der beantragten Fährstrecke x
2.4 Terrestrische Navigation
2.4.1 Kursbestimmung 1 x x x
2.4.2 Standlinien und Schiffsorte 1 x x x
2.4.3 nautische Druckschriften und Veröffentlichungen 2 x x x
2.4.4 Arbeiten in der Seekarte 2 x x x
2.4.5 Seezeichen und Betonnungssysteme 1 x x x x
2.4.6 Kompasskontrollverfahren 2 x x x
2.4.7 Grundlagen der Gezeitenlehre 2 x x x x
3 Berufskenntnisse (nautische, schiffsbetriebstechnische, berufliche Fähigkeiten)
3.1 Führung des Fahrzeuges
3.1.1 Vorgänge beim Steuern, Manövriereigenschaften 2 x x x x x x x x
3.1.2 Funktion von Steuereinrichtungen und Antrieb 2 x x x x x x x x
3.1.3 Einfluß von Strömung, Wind und des Soges 2 x x x x x x x x
3.1.4 Schwimmfähigkeit, Stabilität und ihre praktische Anwendung 2 x x x x x x x x
3.1.5 Ankern und Festmachen, auch unter schwierigen Bedingungen 2 x x x x x x x x
3.2 Maschinenkenntnisse
3.2.1 Bau, Arbeitsweise der Motoren, Funktion der elektrischen Einrichtungen 2 x x x x x x x x
3.2.2 Bedienung, Betriebskontrolle 2 x x x x x x x x
3.2.3 Maßnahmen bei Betriebsstörungen 2 x x x x x x x x
3.3 Laden und Löschen
3.3.1 Bestimmung des Ladegewichtes anhand des Eichscheines 2 x x x x
3.3.2 Anwendung der Tiefgangsanzeiger 2 x x x x
3.3.3 Stauen der Ladung (Stauplan) 2 x x x x x
3.3.4 Ladungs- und Seetüchtigkeit 2 x x
3.4 Verhalten unter besonderen Umständen
3.4.1 Maßnahmen bei Havarien, Erste Hilfe, Abdichtung von Lecks 2 x x x x x x x x
3.4.2 Besonderheiten der Rettung von Personen, Schiff und Ladung auf Wasserstraßen der Zonen 1 und 2 2 x x x x
3.4.3 Überleben in Seenot 2 x x x
3.4.4 Bedienung von Rettungsgeräten und -ausrüstungen 2 x x x x x x
3.4.5 Abfallbehandlung und Reinhaltung der Wasserstraßen 2 x x x x x x x x
3.4.6 Benachrichtigung von zuständigen Behörden 2 x x x x x x
3.4.7 Brandverhütung, Feuerlöschwesen 2 x x x x x x

References: § 1
 Art. 3
 Art. 2
 § 1
 § 5
 § 7
 § 5
 § 9
 § 3
 § 3
 § 6
 § 7
 § 3
 § 19
 § 34
 § 11
 § 3
 § 6
 § 5
 § 24
 § 5
 § 5
 § 5
 § 9
 § 4