Source: https://sevdesk.de/blog/buchhaltung-und-steuer-2019/
Timestamp: 2019-08-21 02:37:39+00:00

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Änderung der Buchhaltung und Steuer 2019 - sevDesk
Neues Jahr – neue Gesetzesänderungen. Das neue Jahr bringt einige Änderungen mit sich, die du bei deiner Buchhaltung und Steuer berücksichtigen musst.
Die Mindestlohnerhöhung
Änderung der Gleitzone für Midi-Jobs und Teilhabechancengesetz
Geplante Steueränderungen
Dass die psychische und physische Gesundheit aller Mitarbeiter zum Erfolg eines Unternehmens beiträgt, ist seit Jahrzehnten bekannt. Die betrieblichen Gesundheitsförderung schafft einen finanziellen Anreiz für Unternehmen, in das Wohl ihrer Mitarbeiter zu investieren. Das Bundesministerium hat sie im Januar 2008 eingeführt. Demgemäß ist es pro Jahr möglich, den geleisteten Beitrag von bis zu 500 Euro pro Mitarbeiter steuerlich geltend zu machen.
Gesetzesanpassung ab Januar 2019
Seit dem 1. Januar 2019 verschärfen sich die Kontrollmechanismen der Gesundheitsförderung. Nach §3 Nr. 34 Einkommensteuergesetz ist es nun für die Unternehmen notwendig, eine Zertifizierung der Gesundheitsleistungen vorzuweisen. Dies gilt nur für neue, ab dem 1. Januar aufgenommene, Maßnahmen. Bestehende Leistungen, die seit längerer Zeit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zugute kommen, musst du nicht neu zertifizieren.
Für dich als Arbeitgeber gilt
Die betriebliche Gesundheitsförderung schließt höchst unterschiedliche Leistungen mit ein. Dies umfasst Schulungen zur Gestaltung gesundheitsförderlicher Arbeitsbedingungen genauso wie die Umsetzung verhaltenspräventiver Maßnahmen. Sodass du diese Möglichkeiten neu umsetzen kannst, empfiehlt sich der Kontakt zur Krankenkasse, bei der die Mehrzahl deiner Arbeitnehmer versichert ist. Die dortigen Sachbearbeiter stellen im Anschluss den Kontakt zu den Fachkollegen her, welche für die betriebliche Gesundheitsförderung zuständig sind.
Vorab kannst du aber schon ergonomische Arbeitsplätze einrichten, die die Gesundheit deiner Mitarbeiter fördern.
Wie ein ergonomischer Arbeitsplatz aussehen kann
Beim gesetzlichen Mindestlohn gab es zum 1. Januar 2019 eine Erhöhung um 42 Prozent. Damit haben Arbeitnehmer nun Anspruch auf 9,19 Euro pro Stunde. Für das Jahr 2020 ist bereits die nächste Erhöhung um weitere 16 Cent angesetzt. Unabhängig davon verändert sich der Mindestlohn in unterschiedlichen Branchen im ersten Quartal.
Neuer Branchenmindestlohn
Ein neuer Branchenmindestlohn trat etwa für Gebäudereiniger in Kraft. Die zweite Stufe des von IG BAU und dem Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks geschlossenen Vertrags sieht einen Stundenlohn von mindestens 10,56 Euro im Westen vor. In den neuen Bundesländern liegt der neue Tarif mit 10,05 Euro weiterhin etwas niedriger.
Auch im Baugewerbe wurde eine Erhöhung des brancheninternen Mindestlohns anberaumt. Ab dem 1. März 2019 liegt dieser für Hilfsarbeiter bei 12,20 Euro pro Stunde. Facharbeiter erhalten im Westen Deutschlands künftig mindestens 15,20 Euro, im Osten 15,05 Euro. Gelernte Maler und Lackierer können ab dem 1. Mai 2019 auf höhere Löhne setzen. Für sie steigt die Vergütung auf mindestens 13,30 Euro pro Stunde.
Der deutsche Gewerkschaftsbund hat eine übersichtliche Tabelle mit den unterschiedlichen Branchen Mindestlöhnen erstellt.
Der Mindestlohn nach Branchen, Quelle: DGB
Arbeitgebern, welche gegen die gesetzlichen Vorgaben des Mindestlohns verstoßen, drohen weiterhin empfindliche Strafen. Je nach Ausmaß des Verstoßes und dem jährlichen Umsatz droht dir eine Strafe von bis zu 500.000 Euro.
Die steigenden Mindestlöhne sind in vielen Branchen ein zusätzlicher Anreiz, um die nächsten Quartale genau zu kalkulieren. Die zuständige Kommission setzte bereits neuerliche Erhöhungen fest, die ebenfalls steigende Lohnkosten für viele Arbeitgeber zur Folge haben werden.
In vielen Branchen sind Minijobs unerlässlich, denn sie gleichen Schwankungen der Auftragslage kostengünstig aus. Auch im Jahr 2019 ändert sich nichts an der maximalen Entlohnung von 450 Euro pro Monat, nach der ein Minijob bemessen wird. Weiterhin können Minijobber den Job mit einer zeitlichen Begrenzung ausüben, welche im Jahr 2018 bei drei Monaten oder 70 Arbeitstagen lag. Diese Zeitspanne verengt sich auf zwei Monate oder 50 Arbeitstage. Arbeitnehmer, die sich innerhalb dieser Grenzen bewegen, verfügen weiterhin über einen vollständig beitragsfreien Minijob.
Höhere Verdienste sind seit dem Jahr 2019 mit Midi-Jobs möglich. Hier steigt die Bemessungsgrenze von 850 auf nun 1.300 Euro. Damit steht der gesetzliche Sozialversicherungsbeitrag des Arbeitnehmers mit dem Bruttogehalt in Verbindung. Arbeitnehmer profitieren von der konstanten Übernahme von 19,375 Prozent.
Um Langzeitarbeitslosen den Schritt in eine geregelte Beschäftigung zu erleichtern, trat am 1. Januar das Teilhabechancengesetz in Kraft. Aufgrund der Risiken und Hürden, welche Arbeitgeber mit der Beschäftigung in Kauf nehmen, werden sie von staatlicher Seite unterstützt. Im ersten Jahr wird das Grundgehalt der Arbeitnehmer zu 75 Prozent übernommen. Im zweiten Jahr der Beschäftigung sinkt dieser Zuschuss auf 50 Prozent, womit ein Teil des Versicherungsbeitrages finanzierbar ist.
Um eine sofortige Entlassung nach dem Ende der staatlichen Zuschüsse zu verhindern, hat der Gesetzgeber festgelegt, dass der Arbeitnehmer im Anschluss mindestens weitere sechs Monate beschäftigt werden muss. Außerdem soll das Jobcenter eine Erleichterung des Arbeitsverhältnisses durch die betreuende Beratung gewährleisten.
Auf dem Gebiet der befristeten Minijobs verengen sich die Grenzen zum Jahr 2019. Als Arbeitgeber profitierst du derweil von den neuen Bemessungsgrenzen der Midi-Jobs, die künftig in vielen Branchen an Bedeutung gewinnen könnten. Das neue Teilhabechancengesetz könnte jedoch einige Arbeitnehmer nach der Abwägung des Für und Wider zu einer Anstellung von Langzeitarbeitslosen mit entsprechender Qualifikation veranlassen.
Rund jeder zweite männliche Beschäftigte und 40 Prozent der Arbeitnehmerinnen wünschen sich eine kürzere wöchentliche Arbeitszeit. Viele fürchten jedoch, mit der Durchsetzung ihres Antrags den beruflichen Werdegang zu verlangsamen und in die „Teilzeitfalle“ zu geraten. Dies soll die Erweiterung des Teilzeitbefristungsgesetzes ändern.
Erweiterung des Teilzeitbefristungsgesetz
Die Pflege von Angehörigen, die Betreuung der Kinder oder eine Weiterbildung veranlassten in den vergangenen Jahren zahlreiche Arbeitnehmer dazu, ihre Arbeitszeit zu verringern. Bislang bot das Teilzeitbefristungsgesetz nicht die Möglichkeit, nach einem begrenzten Zeitraum an den Arbeitsplatz in Vollzeit zurückzukehren. Der Gesetzgeber allerdings füllt diese Lücke mit der Erweiterung der bisherigen gesetzlichen Grundlage.
Die Vorgaben des Teilzeitbefristungsgesetzes flossen ebenfalls in die Verfahrensregelung ein. So ist vorgesehen, dass sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer zunächst auf eine individuelle Vereinbarung einigen. Der Antrag des Arbeitnehmers muss mindestens drei Monate vor dem ersehnten Beginn der Teilzeit vorliegen. Ab dem 1. Januar 2019 reicht dafür die Textform aus, während eine Begründung für den Wunsch nach reduzierter Arbeitszeit nicht genannt werden muss.
Nach dem Ende der Teilzeitarbeit besteht für den Arbeitnehmer jedoch kein Anspruch auf die Rückkehr zum gleichen Arbeitsplatz. Festgeschrieben ist lediglich die Rückkehr zur gleichen Arbeitszeit. Der Arbeitgeber muss jedoch einen vergleichbaren Arbeitsplatz zur Verfügung stellen und überdies einen Arbeitsplatz, welcher der Qualifikation des Mitarbeiters entspricht.
Die Brückenteilzeit verspricht Arbeitnehmern, die die Arbeitszeit über einen befristeten Zeitraum verkürzen möchten, ein Rückkehrrecht zur Vollzeitstelle. Das neue Recht tritt jedenfalls nur dann in Kraft, wenn ein Arbeitsvertrag in Teilzeit nach dem 31. Dezember 2018 abgeschlossen wurde. Um den damit verbundenen wirtschaftlichen Druck von kleinen Unternehmen fernzuhalten, müssen Unternehmen mehr als 45 Mitarbeiter beschäftigen. Mittelständler, welche 45 bis 200 Arbeitnehmer beschäftigen, müssen die Brückenteilzeit nur einem von 15 Mitarbeitern gewähren.
In kleinen Betrieben haben Arbeitgeber die Möglichkeit, die Durchsetzung der Brückenteilzeit zu blockieren. Sollten ernsthafte wirtschaftliche Bedenken damit verbunden sein, so kann das Ablehnungsrecht auch für größere Unternehmen bedeutsam werden. Ein Unternehmen mit 90 bis 105 beschäftigten Arbeitnehmern erwirkt dieses, sobald sich mindestens sieben Arbeitnehmer in Brückenteilzeit befinden. Bei 195 bis 200 beschäftigten Arbeitnehmern können maximal 14 Arbeitnehmer die Brückenteilzeit erzwingen.
A1-Bescheinigung für eine bessere Reisekostenabrechnung
Jede Dienstreise, die einen Arbeitnehmer in andere Länder führt, bringt eine Kostenproblematik mit sich. Eigentlich wäre es notwendig, Sozialversicherungsbeiträge in Deutschland und im Einsatzland zu entrichten. Das EU-Recht sieht vor, dass in diesem Fall allein die deutsche Gesetzgebung gilt. Für alle Mitarbeiter, die jobbedingt reisen, muss aus diesem Grund die A1-Bescheinigung beantragt werden. Diese bringt zum Ausdruck, dass der Arbeitnehmer weiterhin den deutschen Sozialversicherungsvorschriften unterliegt.
Aktuell gilt die Bescheinigung für die EU-Staaten, sowie für Norwegen und die Schweiz. Weiterhin wurden bilaterale Abkommen mit Israel, Korea, Japan und Kanada geschlossen, sodass die A1-Bescheinigung auch dort wirksam werden kann.
Muster einer A1-Bescheinigung Quelle: krankenkassen.de
Die Sachbezugswerte wurden für das Jahr 2019 erneut an das allgemeine Preisniveau angepasst. Deutlich wird dies etwa bei den Kosten einer Unterkunft. Der entsprechende Monatswert wurde dafür auf 231 Euro erhöht. Der Sachbezugswert für die monatliche Verpflegung wurde auf 251 Euro erhöht.
Aufgrund der Tatsache, dass zahlreiche Dienstreisen heute spontan angesetzt werden, ist die Beantragung der A1-Bescheinigung inzwischen elektronisch möglich. Dies reduziert den Arbeitsaufwand beträchtlich und soll zu einer Entlastung führen. Während bislang noch der alte Rechtsweg zur Verfügung steht, wird ab Juli 2019 das digitale Verfahren verpflichtend eingeführt und damit ohne Alternativen zur Verfügung stehen.
Für das Steuerjahr 2019 wurden erneut einige Änderungen durchgesetzt. Die Anpassungen betreffen ebenso wie Unternehmer, Selbstständige und Freiberufler auch den einzelnen Arbeitnehmer.
Die Vergabe von Gutscheinen wurde durch den Gesetzgeber an die EU Gutschein-Richtlinie angepasst. Dementsprechend wurde die bisherige Trennung in Sach-, Warengutscheine und Wertgutscheine durch die Unterscheidung in Einzweck- und Mehrzweckgutscheine ersetzt. Erstere zeichnen sich dadurch aus, dass Ort der Leistung und der Gegenstand bereits bei der Ausstellung des Gutscheins feststehen. Die in den Einzweckgutscheinen verzeichnete Leistung muss ein Unternehmen bereits im Rahmen der Ausstellung bei der Umsatzsteuer geltend machen.
Der sogenannte Mehrzweckgutschein enthält keine eindeutigen Informationen zum Ort der Leistungserbringung oder dem eigentlichen Gegenstand des Gutscheins. Demzufolge erheben Unternehmer für die Ausstellung erheben Unternehmer keine Umsatzsteuer. Erst beim Einlösen des Gutscheins fällt die Steuer an. Jegliche Preisnachlässe oder Erstattungen, die durch einen Gutschein verkörpert werden, sind davon nicht betroffen.
Aufzeichnungspflicht Online-Marktplätze für mehr Kontrolle
Betreiber von Online-Marktplätzen müssen seit dem Jahr 2019 für die Umsatzsteuer jener Händler haften, welche ihre Plattform nutzen. Dafür verantwortlich sind die neuen Paragrafen §22e und §22f UStG. Zumal soll das Finanzamt die Kontrolle verbessern. Daher sind Plattformbetreiber in Deutschland verpflichtet, die Daten ihrer Händler zu erfassen, um diese im Falle einer ausdrücklichen Aufforderung an das Finanzamt weiterleiten zu können. Die Händler hingegen sind verpflichtet, die steuerliche Umsatzregistrierung nachzuweisen. Kommt der Betreiber eines Online-Marktplatzes diesen Pflichten nicht nach, so haftet er in vollem Umfang für Händler, welche ihre Umsatzsteuer nicht zahlen.
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Der schweizerische Fiskus verzichtete bislang auf die Erhebung der Einfuhrsteuer, sofern der Steuerbetrag von Kleinsendungen weniger als fünf Schweizer Franken betrug. Seit dem 1. Januar 2019 besteht für Händler aus dem Ausland die Umsatzsteuerpflicht. Das heißt, dass du bei Waren, die die 100.000 Schweizer Franken Umsatzgrenze überschreiten, Umsatzsteuer zahlen musst.
Somit weitet sich die schweizerische Mehrwertsteuerpflicht auf Händler aus, die mit Sendungen in die Schweiz einen jährlichen Umsatz von mehr als 100.000 CHF erzielen. Agiert ein Händler nicht im Rahmen des Online-Versandhandels, ist er von dieser Regelung ausgenommen. Für ihn gilt genauso wie in den Vorjahren die Mehrwertsteuerpflicht.
Investmentsteuerreform Anpassungen
In einer Zeit der niedrigen Leitzinsen wurde an der Investmentsteuerreform geschraubt. Hierzu traten am 1. Januar 2019 die folgenden Neuerungen in Kraft.
Aktien-, Immobilien- & Mischfonds
Der Begriff „Aktienfonds“ in §2 Absatz 6 Investmentsteuergesetz wurde rechtlich neu definiert, sodass der rechtliche Spielraum verringert wird. Überdies trat eine Reduktion der Kapitalbeteiligungsquote bei Aktienfonds in Kraft. Bei der Kalkulation der Kapitalbeteiligungsquote, die nun bei 50 Prozent liegt, wird ferner allein das Aktivvermögen relevant sein. Allerdings werden alle Verbindlichkeiten, welche zu diesem Zeitpunkt bestehen, nicht berücksichtigt.
Erwirbt der Käufer innerhalb von fünf Jahren 25 bis 50 Prozent der Anteile, entfällt gemäß nach §8c KStG künftig der Verlust einer Körperschaft zu einem Anteil. Zufolge einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes ist diese Verlustabzugsregelung jedoch als verfassungswidrig einzustufen. Demzufolge wurde eine Übergangsregelung geschaffen, welche alle unmittelbaren Beteiligungserwerbe von Anteilen an Kapitalgesellschaften vor dem 1. Januar 2016 betrifft. Die Regelung setzt fest, dass in diesem Fall §8c Satz 1 und §8c Abs. 1 Satz 1 KStG nicht anzuwenden sind.
Als Steuerpflichtiger musst du zwischen den monatlichen, vierteljährlichen und ganzjährigen Steuererklärungen unterscheiden. Aus diesem Grund hat die Gesetzgebung unterschiedliche Termine eingerichtet.
Unternehmen müssen die anfallende Lohnsteuer monatlich bis zum 10. Kalendertag mitsamt der Kirchenlohnsteuer an das Finanzamt abführen.
Für Unternehmen und Selbstständige gilt abseits ihrer Umsatzsteuervoranmeldungen die Pflicht, eine jährliche Umsatzsteuererklärung bis zum 31. Juli abzugeben.
Die Termine der Umsatzsteuervoranmeldungen können monatlich oder vierteljährlich festgesetzt sein. Bei der monatlichen Abgabe der Voranmeldung ist der 10. Kalendertag des Monats relevant. Bei einer quartalsweisen Abrechnung hingegen ist der 10. Kalendertag des Folgemonats nach dem Abrechnungsquartal relevant.
Weiterhin ist es möglich, für die Umsatzsteuervoranmeldung eine Dauerfristverlängerung zu beantragen. Damit verschiebt sich der reguläre Abgabetermin um vier Wochen.
Die Erklärung der Einkommenssteuer ist für alle Steuerpflichtigen am 31. Juli des Folgejahres einzureichen.
Einkommensteuervorauszahlungen sind im Jahr 2019 am 10. Kalendertag im März, Juni, September und Dezember zu erbringen.
Die Erklärung zur Körperschaftsteuer muss zum 31. Juli erfolgen. Alle Vorauszahlungen decken sich mit den Daten der Einkommenssteuervorauszahlungen.
Hat ein Betrieb Gewerbesteuer zu entrichten, so muss die Erklärung bis zum 31. Juli vorliegen.
Jegliche Vorauszahlungen der Gewerbesteuer sind quartalsweise zu zahlen. Für das Jahr 2019 ist jeweils der 15. Kalendertag im Februar, Mai, August und November festgesetzt.
Zusammenfassende Meldungen fallen für die bei innergemeinschaftlichen Lieferungen und Dreiecksgeschäften. Jedoch müssen sie dem Finanzamt am 25. Tag nach Ablauf des Kalendermonats vorliegen. Bei besonders geringen Umsätzen kann eine vierteljährliche Abgabe erfolgen.

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