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Timestamp: 2019-12-12 02:41:48+00:00

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Paragraphenteil I. – IV. Fachspezifischer Anhang Theater-, Film- und Medienwissenschaft (ab WS 2019/20)
III.2 Abschlussmodul Masterarbeit
Abschlussmodul Masterarbeit
Paragraphenteil I. - IV. Fachspezifischer Anhang Theater-, Film- und Medienwissenschaft (ab WS 2019/20)
Studiengangspezifischer Anhang des Fachbereichs Neuere Philologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main für den Masterstudiengang Theater-, Film- und Medienwissenschaft mit dem Abschluss „Master of Arts“ (M.A.) vom 26. Juni 2019 zur Ordnung für die Masterstudiengänge des Fachbereichs Neuere Philologien vom 09. Dezember 2015
Aufgrund der §§ 20, 44 Abs. 1 Nr. 1 des Hessischen Hochschulgesetzes in der 14. Dezember 2009 (GVBl. I S. 666) zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 18. Dezember 2017 (GVBl. S. 482), hat der Fachbereichsrat des Fachbereichs Neuere Philologien der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main am 26. Juni 2019 den folgenden studiengangspezifischen Anhang für den Masterstudiengang Theater-, Film- und Medienwissenschaft beschlossen. Diesen studiengangspezifischen Anhang hat das Präsidium der Johann Wolfgang Goethe-Universität gemäß § 37 Abs. 5 Hessisches Hochschulgesetz am 23. Juli 2019 genehmigt. Er wird hiermit bekannt gemacht.
Dieser studiengangspezifische Anhang enthält die studiengangspezifischen Regelungen für den Masterstudiengang Theater-, Film- und Medienwissenschaft. Er gilt in Verbindung mit der Ordnung für die Masterstudiengänge des Fachbereichs Neuere Philologien vom 09. Dezember 2015 in der jeweils gültigen Fassung, nachfolgend Ordnung FB 10 (MA-O FB 10), und der Rahmenordnung für gestufte und modularisierte Studiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 30. April 2014, veröffentlicht im UniReport Satzungen und Ordnungen vom 11. Juli 2014, in der jeweils gültigen Fassung, nachfolgend Rahmenordnung (RO-GU) genannt.
Der forschungsorientierte Masterstudiengang Theater-, Film- und Medienwissenschaft (TFM) befasst sich mit Darstellungsformen im Bereich des Theaters, des Filmes und der Medien. Seine Gegenstände sind deren ästhetische Erscheinungen, Theorie, Geschichte, gesellschaftliche und institutionelle Voraussetzungen, technische Bedingungen und Wirkungsweisen. Er integriert philosophische, kunst- und kulturtheoretische, historische, soziologische sowie kulturökonomische Fragestellungen in die fachspezifische Auseinandersetzung. Der Studiengang knüpft in seinem Zugang zu den untersuchten Gegenständen an die in Frankfurt seit den 1920er Jahren verfolgte kritisch-theoretische Auseinandersetzung mit künstlerischen und medialen Phänomenen an und kennzeichnet sich hinsichtlich der Lehrinhalte wie auch der Forschungsorientierung durch eine dezidiert internationale Ausrichtung.
Aufbauend auf den im Bachelor erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten vermittelt das Studium fundierte und breit gefächerte Kenntnisse von Theater, Film und Medien in zeitgenössischer und historischer Perspektive. Es schärft die Fähigkeit zu kritischer Wahrnehmung und vertieft die Erfahrung mit künstlerischen und medialen Prozessen. Projekte im universitären Rahmen und außeruniversitäre Hospitanzen oder Assistenzen dienen der Ergänzung und Erweiterung der wissenschaftlichen Ausbildung um praktische Kenntnisse von künstlerischen Produktionsprozessen und deren materiellen und institutionellen Bedingungen. Der Studiengang vermittelt Fähigkeiten und Handlungskompetenzen, die den Studierenden in unterschiedlichen Berufsfeldern zugutekommen – von technischen und organisatorischen Fertigkeiten bis hin zur Schulung von Aufmerksamkeit und Wahrnehmung.
Mögliche Arbeitsfelder für Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs sind verantwortungsvolle und leitende Tätigkeiten im gesamten Bereich des Theaters, des Films, des Kinos, des Fernsehens, der Online-Kommunikation und digitaler Medien; Presse und Verlagswesen, Kulturvermittlung; Medienarchive und Museen; Bildungsinstitutionen; Kulturarbeit in Verbänden und Unternehmen im Bereich der Freizeitgestaltung, der Werbung und der Öffentlichkeitsarbeit. Ferner besteht die Möglichkeit einer Weiterqualifikation im Rahmen eines Promotionsstudiums.
a. den Bachelorstudiengang Theater-, Film und Medienwissenschaft im Hauptfach der Goethe-Universität erfolgreich abgeschlossen hat,
b. einen mindestens gleichwertigen Abschluss einer deutschen Hochschule in gleicher oder verwandter Fachrichtung (beispielsweise Philosophie, Allgemeiner und Vergleichender Literaturwissenschaft oder einer anderen neueren Philologie, Kunstgeschichte, Musikwissenschaft oder qualitativ orientierten Sozialwissenschaften) mit einer Regelstudienzeit von mindestens sechs Semestern besitzt oder
(2) In den Fällen des Absatzes 1 b) und c) kann die Zulassung unter der Auflage der Erbringung zusätzlicher Studien- und Prüfungsleistungen bis zur Gleichwertigkeit mit dem unter a) genannten Bachelorstudiengang im Umfang von bis zu 30 CP erteilt werden. Diese zusätzlichen Leistungen sind nicht Bestandteil der Masterprüfung. Im Falle von Auflagen kann sich das Studium entsprechend verlängern. Der Zulassungsausschuss bestimmt die Frist, innerhalb derer der Nachweis der Auflagenerfüllung erbracht sein muss. Werden die Auflagen nicht fristgemäß erfüllt, ist die mit ihr verbundene Entscheidung zu widerrufen.
(3) Studienbewerberinnen und -bewerbern wird empfohlen, vor Aufnahme des Masterstudiums ein einschlägiges, mindestens vierwöchiges Praktikum im Theater-, Film- und Medienbereich zu absolvieren. Das Praktikum kann als Bestandteil eines Bachelorstudiums absolviert worden sein. Ein Praktikumsnachweis, der Auskunft über Zeitpunkt und zeitlichen Umfang sowie Tätigkeiten des Praktikums gibt, sollte den Bewerbungsunterlagen beigelegt werden. Sofern für den Masterstudiengang Theater-, Film- und Medienwissenschaft eine Zulassungsbeschränkung besteht, kann das Praktikum im Rahmen eines Auswahlverfahrens berücksichtigt werden. Die Regelungen der einschlägigen Hochschulauswahlsatzung der Johann Wolfgang Goethe-Universität in der aktuell gültigen Fassung sind zu beachten. Anerkannte Formen des Praktikums sind insbesondere:
– eine Hospitanz bzw. Assistenz bei einer Theater- bzw. einer Film-, Fernseh-, oder Videoproduktion mit entsprechenden Einblicken in verschiedene Produktionsbereiche, z.B. Herstellungsleitung, Ausstattung, Kamera, Schnitt bzw. Konzeption, Probenarbeit und den Theaterbetrieb oder in die Arbeit eines Radio- und Fernsehsenders oder anderer Institutionen, die mit Medien und ihrer Geschichte befasst sind (etwa Verlagswesen, Presse, Gestaltung, Ausstellungswesen);
– Hospitanzen im Verleih oder im Programmkino;
– Praktika in Institutionen der Kulturverwaltung, -vermittlung oder -förderung.
Einschlägige Ausbildungs- und Berufstätigkeiten werden ebenfalls als Praktikum anerkannt. Über Zweifelsfälle entscheidet der Zulassungsausschuss.
4) Über die Zulassung zum Masterstudiengang und ggf. die vorläufige Zulassung nach Abs. 2 entscheidet der Zulassungsausschuss. Der Zulassungsausschuss wird gemäß § 8 Abs. 8 Satz 2 MA-O FB 10 durch den Prüfungsausschuss für die Bachelor- und Masterstudiengänge des Fachbereichs Neuere Philologien eingesetzt. Er besteht mindestens aus zwei im Masterstudiengang Theater- Film- und Medienwissenschaft prüfungsberechtigten Professorinnen und Professoren, einer im Masterstudiengang lehrenden wissenschaftlichen Mitarbeiterin oder einem wissenschaftlichen Mitarbeiter sowie einem im Masterstudiengang eingeschriebenen studentischen Mitglied, das mit beratender Stimme teilnimmt. Die professorale Mehrheit ist zu gewährleisten.
(1) Vorausgesetzt wird der Nachweis von Englischkenntnissen, die mindestens dem Niveau B2 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens (GeR) entsprechen. Der Nachweis der Englischkenntnisse muss zur Bewerbung vorliegen. Dringend empfohlen werden außerdem Kenntnisse einer weiteren neueren Fremdsprache oder Latein- bzw. Griechischkenntnisse Besonders wünschenswert sind gute Kenntnisse der französischen Sprache.
Das Studium im Masterstudiengang Theater-, Film- und Medienwissenschaft kann nur zum Wintersemester begonnen werden.
Es wird dringend empfohlen, zu Beginn des Studiums die Studienfachberatung am Institut aufzusuchen. Die Teilnahme an der Orientierungsveranstaltung ist obligatorisch.
Es wird empfohlen, Möglichkeiten für Auslandsaufenthalte zu Studienzwecken zu nutzen. Hierzu zählen auch die Teilnahme an Sprachkursen, an Austauschprogrammen oder sonstige Aufenthalte. Besonders empfohlen wird ein mindestens einsemestriges Studium im Ausland möglichst im 3. Semester. Im Ausland erbrachte Studien- und Prüfungsleistungen werden nach Maßgabe von § 29 MA-O FB 10 individuell anerkannt. Es wird empfohlen, vor Aufnahme des Auslandsstudiums ein Learning Agreement abzuschließen, um sicherzustellen, dass die im Ausland erbrachten Leistungen anerkannt werden.
(1) Der Masterstudiengang TFM besteht aus einer Pflichtphase mit einem Basis- und drei Vertiefungsmodulen (1.-2. Semester) sowie einer Profilierungsphase mit zwei Wahlpflichtmodulen („Theoriemodul“, „Praxismodul“) und einer Abschlussphase mit einem Pflichtmodul („Qualifizierungsmodul“) und einem Abschlussmodul (3.-4. Semester). Er deckt die drei Teilbereiche Theater , Film- und Medienwissenschaft in ihrer ganzen Breite ab. Eigene Akzente können in ein oder zwei Teilbereichen der Theoriemodule gesetzt werden, die als Wahlpflichtmodule der Einarbeitung in den aktuellen Forschungsstand eines Teilbereichs gewidmet sind. In ihnen wird die Voraussetzung geschaffen für eine exemplarische Vertiefung in einen Gegenstandsbereich im Rahmen der Masterarbeit sowie für eine Weiterqualifikation im Rahmen einer Dissertation. Ferner erlaubt die Struktur des Studiengangs in der Profilierungsphase auch eine Vertiefung auf dem Gebiet künstlerischer Forschung im Rahmen von szenischen Projekten sowie Film- und Medienprojekten, die als Vorbereitung weiterführender wissenschaftlicher oder künstlerischer Tätigkeit oder eines Übertritts in die Berufspraxis gedacht sind. Das hierfür konzipierte Praxismodul sieht als Wahlpflichtmodul eine größere Projektarbeit in dem für die Schwerpunktsetzung gewählten Teilbereich vor.
Das Basismodul im ersten Semester umreißt das Feld der Theater-, Film- und Medienwissenschaft in einer systematischen Perspektive unter dem Gesichtspunkt des übergreifenden Leitkonzepts der Darstellung, das die drei Teilbereiche miteinander verklammert. Die Vertiefungsmodule im zweiten Semester erlauben eine Erweiterung der gegenstandsspezifischen Erfahrungen und Kenntnisse. Im dritten und vierten Semester (Profilierungsphase) wird der Akzent vermehrt auf das selbständige wissenschaftliche Arbeiten verlegt. Neben weiteren Seminarveranstaltungen stehen anspruchsvolle Formen des angeleiteten Selbststudiums im Vordergrund, die der Erarbeitung problemorientierter Zugänge zu den jeweiligen Gegenstandsbereichen dienen. Das dritte und das vierte Semester dienen dabei der Spezialisierung in einem oder zwei der Teilbereiche, wobei die Struktur der als Wahlpflichtmodule angelegten Theorie- und Praxismodule es erlaubt, unterschiedliche Schwerpunkte zu setzen.
– nach Wahl der Studierenden eines der drei Praxismodule, die der Erweiterung der in den Basis- und Vertiefungsmodulen erworbenen historischen Kenntnisse und theoretischen Kompetenzen im Rahmen von szenischen Projekten, Film- und Medienprojekten sowie weiteren Projekten (Tagungsorganisation, etc.) dienen,
– das Qualifizierungsmodul, in dem die Studierenden einen der beiden Gegenstandsbereiche, der nicht in der Masterarbeit bearbeitet wird, selbstständig vertiefen,
– das Abschlussmodul, das als Pflichtmodul aus der Qualifikationsarbeit besteht.
(3) Aus den Zuordnungen der Module zu den Studienphasen, dem Grad der Verbindlichkeit der Module und dem nach § 13 MA O FB 10 kalkulierten studentischen Arbeitsaufwand (Workload) in Kreditpunkte (CP) ergibt sich für den Masterstudiengang Theater , Film- und Medienwissenschaft folgender Studienaufbau:
Basismodul: Poiesis und Praxis der Darstellung PF 15
Vertiefungsmodul 1: Theater PF 15
Vertiefungsmodul 2: Film PF 15
Vertiefungsmodul 3: Medien PF 15
Theoriemodul WP 15
Praxismodul WP 15
Qualifizierungsmodul PF 10
Abschlussmodul: Masterarbeit PF 20
(4) Unterrichts- und Prüfungssprache sind Deutsch und Englisch: Näheres ergibt sich aus der Modulbeschreibung.
Nach der MA-O FB 10 sind für den Masterstudiengang Theater-, Film- und Medienwissenschaft insgesamt 120 CP zu erwerben. Dabei entfallen 60 CP auf die Module der Pflichtphase; auf die Wahlpflichtmodule der Profilierungsphase entfallen 30 CP, auf das Qualifizierungsmodul und das Abschlussmodul entfallen ebenfalls 30 CP.
Zusätzlich zu den in § 14 MA-O FB 10 genannten Lehr- und Lernformen werden im Masterstudiengang Theater-, Film- und Medienwissenschaft verwendet:
Praxismodul – Theater/Film/Medien: Das Praxismodul zielt auf die Erprobung praktischer Arbeitsformen unter Einbezug theoretischer und analytisch-deskriptiver Verfahren im Rahmen von theatralen, filmischen oder medialen Projekten. Alternativ oder ergänzend sind auch Praxisprojekte denkbar, die eine Qualifikation im Hinblick auf eine zukünftige wissenschaftliche oder kulturvermittelnde Berufspraxis erlauben (Tagungsorganisation, Organisation einer Filmveranstaltung etc.).
Praktikum: Statt eines Praxisprojekts kann im Rahmen des Praxismoduls auch ein Praktikum im Umfang von 300 h absolviert werden, das eine Qualifikation im Hinblick auf eine zukünftige wissenschaftliche oder kulturvermittelnde Berufspraxis erlaubt. Anerkannt werden Praktika in Partnerinstitutionen des Studiengangs im Bereich des Theaters, des Films und der Medien nach vorheriger Absprache mit der oder dem Praktikumsbeauftragten. Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner für organisatorische und praktische Fragen ist die oder der Modulverantwortliche oder die oder der Praktikumsbeauftragte. Für die Anerkennung des Praktikums ist ein Nachweis der praktikumsgebenden Stelle sowie ein Praktikumsbericht vorzulegen. Der Praktikumsnachweis muss Auskunft über die Dauer des Praktikums und die im Praktikum absolvierten Tätigkeitsfelder geben.
Hausarbeit (Prüfungsform): Mit einer schriftlichen Hausarbeit soll die oder der Studierende zeigen, dass sie oder er in der Lage ist, ein Problem aus einem Fachgebiet selbstständig mit wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten. Eine Hausarbeit ist eine thematisch zusammenhängende Analyse einer selbst gewählten wissenschaftlichen Fragestellung. Dabei legt die Verfasserin oder der Verfasser neben eigenen Überlegungen zum Gegenstand auch dar, dass sie oder er sich mit der relevanten Forschungsliteratur zum Thema auseinandergesetzt hat. Die verwendete Forschungsliteratur ist in der Arbeit nachzuweisen. Hausarbeiten in Modulen der Pflichtphase haben einen Umfang von 15-20 Standardseiten, in Modulen der Profilierungsphase von 20-25 Standardseiten (1.800 Zeichen/Seite), die Bearbeitungszeit beträgt 4 Wochen in Vollzeit (5 CP).
Mündliche Prüfung (Prüfungsform): Die mündliche Prüfung im Qualifizierungsmodul hat den Charakter eines wissenschaftlichen Gesprächs und dient der Reflexion der im Profilierungsmodul erarbeiteten Gegenstände. Die mündliche Prüfung hat eine Dauer von 30 Minuten.
Praktikumsbericht (Prüfungsform): Der Praktikumsbericht dient der Reflexion des Praktikums (Praxismodul). Er dokumentiert die dort gesammelten Erfahrungen und reflektiert das Verhältnis zwischen universitärer Ausbildung und außeruniversitärer Berufspraxis. Der Umfang des Praktikumsberichts soll maximal 5-7 Standardseiten (1.800 Zeichen pro Seite) betragen. Die Bearbeitungsdauer beträgt 4 Wochen in Vollzeit (5 CP).
Projektpräsentation/Tätigkeitsbericht (Prüfungsformen): Die Ergebnisse der Projektarbeit im Praxismodul werden im Rahmen einer 30-minütigen Projektpräsentation oder eines Tätigkeitsberichts im Umfang von 5-7 Standardseiten (1.800 Zeichen/Seite) dokumentiert. Die Bearbeitungszeit beträgt 4 Wochen (5 CP).
Fachgespräch (Leistungsnachweis): Das 15-minütige Fachgespräch dient der Reflexion des Selbststudiums Lektüre in den Vertiefungsmodulen und im Theoriemodul.
(1) Für die Zulassung zum Abschlussmodul Masterarbeit sind die in § 22 MA-O FB 10 genannten Erklärungen und Nachweise sowie der Nachweis der Sprachkenntnisse nach I.3.2 vorzulegen.
(2) Die Zulassung zum Abschlussmodul Masterarbeit kann beantragen, wer die Module der Pflichtphase erfolgreich abgeschlossen hat.
Die Masterarbeit (20 CP) ist obligatorischer Bestandteil des Masterstudiengangs und bildet das Abschlussmodul. Die Masterarbeit wird innerhalb eines Zeitraums von fünfzehn Wochen selbständig angefertigt. Sie hat einen Umfang von ca. 70 Standardseiten (1.800 Zeichen/Seite). Das Thema wird von den Studierenden in Abstimmung mit der Betreuerin oder dem Betreuer selbst gewählt.
Für die Masterprüfung wird eine Gesamtnote gebildet. Die Gesamtnote ergibt sich aus der Modulnote des Abschlussmoduls, der Modulnote des Qualifizierungsmoduls sowie aus den drei besten Modulnoten der Pflicht- und Profilierungsphase. Aus diesen fünf Noten wird ein arithmetisches Mittel berechnet, wobei das Abschlussmodul doppelt gewertet wird. Es ist darauf zu achten, dass in den vier angerechneten Modulen die drei Teilbereiche Theater, Film und Medien berücksichtigt werden.
(1) Dieser studiengangspezifische Anhang tritt am Tage nach seiner Veröffentlichung im UniReport Satzungen und Ordnungen der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kraft. Er gilt für alle Studierenden, die ihr Studium ab dem Wintersemester 2019/20 im Masterstudiengang Theater-, Film- und Medienwissenschaft aufnehmen.
(2) Studierende, die ihr Studium im Masterstudiengang Theater-, Film- und Medienwissenschaft vor dem Inkrafttreten dieses studiengangspezifischen Anhangs aufgenommen haben, können die Masterprüfung noch bis zum 30.09.2022 nach den bisher geltenden Bestimmungen ablegen. Auf Antrag an den Prüfungsausschuss können sie ihr Studium auch nach diesem studiengangspezifischen Anhang fortsetzen und die Masterprüfung ablegen. Bereits erbrachte Studien- und Prüfungsleistungen werden nach § 29 der MA-O FB 10 angerechnet. Der Antrag ist unwiderruflich.
Anlage 1: Exemplarischer Studienverlaufsplan Fachspezifischer Anhang Theater-, Film- und Medienwissenschaft
1. Semester Basismodul: Poiesis und Praxis der Darstellung S: Poiesis und Praxis der Darstellung: Theater 2 5
S: Poiesis und Praxis der Darstellung: Film 2 5
S: Poiesis und Praxis der Darstellung: Medien 2 5
Vertiefungsmodul 1: Theater S: Darstellungsformen des Theaters: Theorie und Ästhetik 2 5
Selbststudium Lektüre 5
2. Semester Vertiefungsmodul 2: Film S: Darstellungsformen des Films: Theorie und Ästhetik 2 5
S: Darstellungsformen des Films: Geschichte, Ökonomie, Technik 2 5
Vertiefungsmodul 2: Medien S: Darstellungsformen der Medien: Theorie und Ästhetik 2 5
3. Semester Theoriemodul: Theater/Film/Medien S: Aktuelle Fragestellungen des Theaters 2 5
Praxismodul Übung + Praxisprojekt 2 10
4. Semester Qualifizierungsmodul Selbststudium und mündliche Prüfung 10
Abschlussmodul Masterarbeit 20
SUMME 18 SWS 120 CP
Anlage 2: Modulbeschreibungen Fachspezifischer Anhang Theater-, Film- und Medienwissenschaft
B – Basismodul: Poiesis und Praxis der Darstellung
Das Modul hat die Herstellung, den Wandel und die Bedeutung von Darstellung zum Gegenstand. Behandelt werden Theorie, Technik, Ökonomie und Institutionen der Produktion, aber auch Ästhetik, Hermeneutik, Geschichte und Medialität von Darstellungsformen in den Bereichen Theater, Film und Medien. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei dem Länder- und Kulturgrenzen überschreitenden Charakter der untersuchten Phänomene gewidmet. Das Modul setzt sich zusammen aus drei Lehrveranstaltungen, die jeweils Poiesis und Praxis der Darstellung in den drei Teilbereichen zum Gegenstand haben und mit einem Teilnahmeschein abgeschlossen werden müssen.
Nach Abschluss des Moduls haben die Studierenden ein wissenschaftliches Problembewusstsein entwickelt und sich die dem Problem angemessenen theoretischen und methodischen Ansätze in den Bereichen Theorie, Technik, Ökonomie und Institutionen der Darstellung angeeignet.
MA TFM/Fachbereich Neuere Philologien
Essay im Umfang von ca. 5 Standardseiten (1.800 Zeichen/Seite) in einer der Lehrveranstaltungen.
Poiesis und Praxis der Darstellung: Theater S 2 5 x
Poiesis und Praxis der Darstellung: Film S 2 5 x
Poiesis und Praxis der Darstellung: Medien S 2 5 x
V1 – Vertiefungsmodul: Theater
Pflichtmodul – 15 CP (insg.) = 450 h – Kontaktstudium 2 (4) SWS / 30 (60) h – Selbststudium 420 (390) h – 2 (4) SWS
Das Modul behandelt gegenstandsbezogen und an Fallbeispielen die Poiesis und Praxis theatraler Darstellungsformen in theoretischer, ästhetischer, genealogischer, historiographischer, sozialer, politischer und institutioneller Hinsicht. Das Modul besteht aus zwei Teilen: zwei Lehrveranstaltungen oder einer Lehrveranstaltung + einer Selbststudiumskomponente.
Nach Abschluss des Moduls haben die Studierenden ihr Problembewusstsein und ihre Sensibilität für Erscheinungsformen des Theaters, des Musiktheaters, der Performance, des Tanzes, der Installations- und Konzeptkunst sowie aller Formen theatraler Darstellung im erweiterten Sinne gegenstandsbezogen erweitert sowie die eine differenzierte Kenntnis und Bewertung wissenschaftlicher Grundfragen, Methoden und Verfahren der Theaterwissenschaft erlangt.
Lektürebericht im Umfang von 5 Standardseiten (1.800 Zeichen/Seite) oder 15minütiges Fachgespräch zum Selbststudium.
Hausarbeit im Umfang von 15-20 Standardseiten (1.800 Zeichen/Seite) im Zusammenhang mit einem der beiden Seminare; die Bearbeitungszeit beträgt 4 Wochen in Vollzeit (5 CP).
Darstellungsformen des Theaters: Theorie und Ästhetik S 2 (2) 5 x
Darstellungsformen des Theaters: Institutionen und Geschichte S 5 x
Selbststudium Lektüre x
Summe 2 (4) 15
V2 – Vertiefungsmodul: Film
Das Modul behandelt gegenstandsbezogen und an Fallbeispielen die Poesis und Praxis filmischer Darstellungsformen in theoretischer, ästhetischer, genealogischer, historiographischer, sozialer, politischer und institutioneller Hinsicht. Das Modul besteht aus zwei Teilen: zwei Lehrveranstaltungen oder einer Lehrveranstaltung + einer Selbststudiumskomponente.
Nach Abschluss des Moduls haben die Studierenden ihr Problembewusstsein und ihre Sensibilität für Erscheinungsformen des des Films und der audiovisuellen Medien, der Installations- und Konzeptkunst sowie aller Formen filmischer Darstellung im erweiterten Sinne gegenstandsbezogen erweitert sowie die eine differenzierte Kenntnis und Bewertung wissenschaftlicher Grundfragen, Methoden und Verfahren der Filmwissenschaft erlangt.
Darstellungsformen des Films: Theorie und Ästhetik S 2 (2) 5 x
Darstellungsformen des Films: Geschichte, Ökonomie, Technik S 5 x
V3 – Vertiefungsmodul: Medien
Das Modul behandelt gegenstandsbezogen und an Fallbeispielen die Poiesis und Praxis medialer Darstellungsformen in theoretischer, ästhetischer, genealogischer, historiographischer, sozialer, politischer und institutioneller Hinsicht. Das Modul besteht aus zwei Teilen: zwei Lehrveranstaltungen oder einer Lehrveranstaltung + einer Selbststudiumskomponente.
Nach Abschluss des Moduls haben die Studierenden ihr Problembewusstsein und ihre Sensibilität für Erscheinungsformen der technischen und digitalen Medien, der Medienkunst sowie aller Formen medialer Darstellung im erweiterten Sinne gegenstandsbezogen erweitert sowie die eine differenzierte Kenntnis und Bewertung wissenschaftlicher Grundfragen, Methoden und Verfahren der Medienwissenschaft erlangt.
T1 – Theoriemodul 1: Theater
Wahlpflichtmodul – 15 CP (insg.) = 450 h – Kontaktstudium 2 SWS / 30 h – Selbststudium 420 h – 2 SWS
Das Modul dient der problemorientierten Erarbeitung und exemplarischen Vertiefung aktueller Themen und Ansätze der Forschung im Bereich der Theaterwissenschaft. Das Modul besteht aus einer Lehrveranstaltung und einem angeleiteten Selbststudium.
Nach Abschluss des Theoriemoduls haben die Studierenden die in den Vertiefungsmodulen entwickelte Fähigkeit zur kritischen Reflexion von Forschungsansätzen und Methoden erweitert und sind in der Lage, Themenfelder der Forschung zu umreißen und eigenständig wissenschaftliche Fragestellungen zu entwickeln.
Regelmäßige und aktive Teilnahme im Seminar
5-seitiger Essay oder Lektürebericht oder 15-minütiges Fachgespräch im Zusammenhang mit dem Selbststudium Lektüre.
Hausarbeit im Umfang von 20-25 Standardseiten (1.800 Zeichen/Seite), die Bearbeitungszeit beträgt 4 Wochen in Vollzeit (5 CP).
Aktuelle Fragestellungen der Theaterwissenschaft S 2 5 x
Selbststudium Lektüre 5 x
T2 – Theoriemodul 2: Film
Das Modul dient der problemorientierten Erarbeitung und exemplarischen Vertiefung aktueller Themen und Ansätze der Forschung im Bereich der Filmwissenschaft. Das Modul besteht aus einer Lehrveranstaltung und einem angeleiteten Selbststudium.
Aktuelle Fragestellungen der Filmwissenschaft S 2 5 x
T3 – Theoriemodul 3: Medien
Das Modul dient der problemorientierten Erarbeitung und exemplarischen Vertiefung aktueller Themen und Ansätze der Forschung im Bereich der Medienwissenschaft. Das Modul besteht aus einer Lehrveranstaltung und einem angeleiteten Selbststudium.
Aktuelle Fragestellungen der Medienwissenschaft S 2 5 x
P1 – Praxismodul: Theater
Gegenstand des Moduls ist die Konzeption, Entwicklung und Realisierung eines szenischen Projekts im Bereich Theater. Das Modul besteht aus einer Veranstaltung, in der unter Betreuung einer Lehrkraft die Grundlagen des Projektes entwickelt werden, sowie in der angeleiteten selbstständigen Umsetzung des Projekts. Alternativ oder ergänzend sind auch Praxisprojekte denkbar, die eine Qualifikation im Hinblick auf eine zukünftige wissenschaftliche oder kulturvermittelnde Berufspraxis erlauben (Tagungsorganisation, Organisation einer Filmveranstaltung etc.). Statt eines Projekts können auch Praktika (im Umfang von 300 h) angerechnet werden.
Nach Abschluss des Praxismoduls haben die Studierenden die im Basis- und in den Vertiefungsmodulen erworbenen historischen Kenntnisse und theoretischen Kompetenzen in künstlerischer Forschung vertieft, genauere Einblicke in professionelle künstlerische Prozesse gewonnen und dadurch den Blick für Fragestellungen und Probleme der gegenwärtigen Theaterpraxis geschärft. Sie haben die Fähigkeit zu differenzierter Verhandlung historischer Fragen erworben.
Ansprechpartnerin oder Ansprechpartner für organisatorische und praktische Fragen ist die oder der Modulverantwortliche oder die oder der Praktikumsbeauftragte.
aktive Teilnahme am Projekt sowie ggf. an der Übung, ggf. Praktikumsnachweis
Projekt, Übung, Praktikum
30-minütige Projektpräsentation oder Tätigkeitsbericht oder Praktikumsbericht im Umfang von 5-7 Standardseiten (1.800 Zeichen/Seite); Bearbeitungszeit 4 Wochen in Vollzeit (5 CP).
Praxisprojekt oder Ü 2 10 x
P2 – Praxismodul: Film
Gegenstand des Moduls ist die Konzeption, Entwicklung und Realisierung eines szenischen Projekts im Bereich Film. Das Modul besteht aus einer Veranstaltung, in der unter Betreuung einer Lehrkraft die Grundlagen des Projektes entwickelt werden, sowie in der angeleiteten selbstständigen Umsetzung des Projekts. Alternativ oder ergänzend sind auch Praxisprojekte denkbar, die eine Qualifikation im Hinblick auf eine zukünftige wissenschaftliche oder kulturvermittelnde Berufspraxis erlauben (Tagungsorganisation, Organisation einer Filmveranstaltung etc.). Statt eines Projekts können auch Praktika (im Umfang von 300 h) angerechnet werden.
Nach Abschluss des Praxismoduls haben die Studierenden die im Basis- und in den Vertiefungsmodulen erworbenen historischen Kenntnisse und theoretischen Kompetenzen in künstlerischer Forschung vertieft, genauere Einblicke in professionelle künstlerische und organisationelle Prozesse gewonnen und dadurch den Blick für Fragestellungen und Probleme der gegenwärtigen Filmproduktion und Filmvermittlung geschärft. Sie haben die Fähigkeit zu differenzierter Verhandlung historischer Fragen erworben.
aktive Teilnahme am Projekt und ggf. an der Übung und ggf. Praktikumsnachweis
P3 – Praxismodul: Medien
Gegenstand des Moduls ist die Konzeption, Entwicklung und Realisierung eines Praxisprojekts im Bereich Medien. Das Modul besteht aus einer Veranstaltung, in der unter Betreuung einer Lehrkraft die Grundlagen des Projektes entwickelt werden, sowie in der angeleiteten selbstständigen Umsetzung des Projekts. Alternativ oder ergänzend sind auch Praxisprojekte denkbar, die eine Qualifikation im Hinblick auf eine zukünftige wissenschaftliche oder kulturvermittelnde Berufspraxis erlauben (Tagungsorganisation, Organisation einer Filmveranstaltung etc.). Statt eines Projekts können auch Praktika (im Umfang von 300 h) angerechnet werden.
Nach Abschluss des Praxismoduls haben die Studierenden die im Basis- und in den Vertiefungsmodulen erworbenen historischen Kenntnisse und theoretischen Kompetenzen in künstlerischer Forschung vertieft, genauere Einblicke in professionelle künstlerische, kommunikative und organisatorische Prozesse gewonnen und dadurch den Blick für Fragestellungen und Probleme der gegenwärtigen Medienpraxen geschärft. Sie haben die Fähigkeit zu differenzierter Verhandlung historischer Fragen erworben.
aktive Teilnahme am Projekt und an der Übung und ggf. Praktikumsnachweis
Q – Qualifizierungsmodul: Theater/Film/Medien
Pflichtmodul – 10 CP (insg.) = 300 h – Selbststudium 300 h
Im Rahmen des Moduls erarbeiten die Studierenden in Absprache mit der Prüferin oder dem Prüfer ein selbst gewähltes Thema aus einem der Gegenstandsbereiche, der nicht in der Masterarbeit bearbeitet wird, und legen ihre Ergebnisse in einer 30minütigen mündlichen Prüfung dar.
Nach Abschluss des Moduls haben die Studierenden ihre Kenntnis und Bewertung wissenschaftlicher Grundfragen, Methoden und Verfahren in einem Gegenstandsbereich der Theater- bzw. Film- bzw. Medienwissenschaft erweitert.
30minütige mündliche Prüfung
Selbststudium 10 x
Pflichtmodul – 20 CP (insg.) = 600 h – Selbststudium 600 h
Das Modul umfasst die Qualifikationsarbeit (Masterarbeit) im Umfang von etwa 70 Standardseiten (ca. 1.800 Zeichen/Seite). Die Qualifikationsarbeit wird zu einem selbst gewählten Thema in Absprache mit der Betreuerin oder dem Betreuer im Zeitraum von 15 Wochen erstellt.
Nach Abschluss des Moduls haben die Studierenden die in der Pflichtphase und in den Theorie- und Praxismodulen der Profilierungsphase erworbenen Qualifikationen im Rahmen einer selbstständigen Qualifikationsarbeit nachgewiesen.
Die Zulassung zur Masterarbeit kann beantragen, wer die Module der Pflichtphase (Basismodul, Vertiefungsmodule 1-3) erfolgreich abgeschlossen hat.
Es wird empfohlen, nach Abschluss des Moduls die Masterarbeit mit der Betreuerin bzw. dem Betreuer zu besprechen.
Masterarbeit im Umfang von 70 Standardseiten (1.800 Zeichen/Seite), die Bearbeitungszeit beträgt fünfzehn Wochen.
Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Master (ab WS 2019/20)*

References: § 37
 § 8
 § 29
 § 13
 § 14
 § 22
 § 29