Source: https://www.mg-denzer.de/de/info-56
Timestamp: 2020-08-06 18:38:54+00:00

Document:
INFO | Denzer-Group
COVID-19 – CORONAVIRUS - Bin ich versichert?
WICHTIGE INFORMATION UND FAKTEN
(Aktualisierte Fassung vom 27.03.2020)
Die neuartige Corona-Virus-Erkrankung (COVID-19) ist eine Infektionskrankheit, die zum ersten Mal beim Menschen identifiziert wurde.
Tragischerweise sind bisher viele tausend Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19 erkrankt, die Zahl der Todesfälle nimmt zu.
Ein ausreichend getesteter Impfstoff existiert bisher nicht. Somit ist für uns alle unklar, wie lange unser Leben eingeschränkt sein wird.
Mögliche Antworten finden Sie auch in den unten folgenden Abschnitten.
Ihr Christian & Günter Denzer + Team MGDenzer
Infos MG Denzer Infos MGgastro Info MGlingua Schaden melden
Allgemeine Infos für MG Denzer Kunden
Altersvorsorge, KfZ-Versicherung
Was passiert mit meiner Altersversorgung?
Sie können Zahlungen auf Wunsch aussetzen oder stunden. Bitte beachten Sie möglich Einschränkungen bei zusätzlicher Absicherung von Berufsunfähigkeits- oder Erwerbsminderungsrenten. Bestenfalls kontaktieren Sie uns für eine sinnvolle Lösung.
Was passiert mit den Beiträgen für gewerbliche Kfz, kann ich diese auch stunden?
Aufgrund der Coronakrise und deren Auswirkungen bieten wir Ihnen ab sofort die Möglichkeit, über eine Nutzungsverzichtserklärung eine beitragsfreie Ruheversicherung zu beantragen.
Die Vereinbarung beginnt frühestens zum 31.03.2020 und endet spätestens am 31.05.2020, teilweise auch nur bis Ende April möglich. Sie als Kunde haben jederzeit die Möglichkeit die Reaktivierung der Fahrzeuge in Textform bei der Versicherung bzw. über uns anzuzeigen und wir werden den betroffenen Vertrag zur bisherigen Prämie reaktivieren. Die Vereinbarung kann je Fahrzeug nur einmal abgeschlossen werden, wodurch nach der Reaktivierung eine erneute Stilllegung über diese Vereinbarung ausgeschlossen ist. Anbei erhalten Sie auch den beschreibbaren Nutzungsverzicht.
Hilfe vom Bund, Staat oder der
einzelnen Bundesländer?
Die länderübergreifende Quarantäne zur Eindämmung der Ausreitung von Corona COVID-19 führt zu erheblichen Verdienstausfällen. Hierzu gibt es gemäß §56 Infektionsschutzgesetz (IfGS) eine Entschädigungsleitung sofern - wichtig – die Quarantäne durch die zuständigen Gesundheitsämter angeordnet wurde.
Eine Erstattung kommt für den Verdienstausfall in Betracht (§ 56 Abs. 3 IfSG). Bei einer Existenzgefährdung kann ferner „Ersatz der in dieser Zeit weiterlaufenden, nicht gedeckten Betriebsausgaben in angemessenem Umfang“ gem. § 56 Abs. 4 IfSG Umfang entstehen.
Schäden sind dabei so gering wie möglich zu halten.
Achtung private Rücklagen, werden unter Umständen in die Bewertung zur Ermittlung der Zuschüsse miteinbezogen.
Für Ihren angestellten Mitarbeiter ist der Verdienstausfall bis zu 6 Wochen gem. § 56 Abs. 2 IfSG geregelt. Beigefügt erhalten Sie ein Beispielformular zur Anmeldung des Dienstausfalles bei der Behörde.
Details zu den Abläufen (z.B. Antragstellung) bestimmt die zuständige Behörde. Diese wird wiederum von der Regierung des Landes bestimmt.
(Orientierungshilfe: Kassenärztliche Bundesvereinigung: Übersicht der zuständigen Stellen).
Weshalb ist die Meldung des Schadens bei meiner Betriebsschließungsversicherung notwendig, wenn die behördlichen Einrichtungen hier leisten müssen?
Grundsätzlich wissen wir nicht in welcher Höhe Ihnen ein Schaden entstehen wird. Die gesetzliche Lösung bietet teilweise erhebliche Einschränkungen, wenn Sie Privatvermögen besitzen oder Ihr Betrieb trotz der Einschränkungen keine signifikanten Ausfälle hat. Die Betriebsschließungsversicherung bietet hier einen umfassenderen Versicherungsschutz. Zudem ist eine Entschädigung der Versicherungsleistung vermutlich deutlich kurzfristiger darstellbar.
Bekomme ich eine Entschädigung von Versicherung und Behörde?
Sie erhalten in der Regel Ihre Entschädigung seitens der Versicherung. Es kann durch aus sein, dass Sie ein Teil der Entschädigung von der Behörde nachträglich erhalten. Diese sind unter Umständen an die Versicherung abzutreten, sofern bereits eine Leistung bezogen wurde. Bereicherungen sind strafrechtlich zu belangen. Bitte teilen Sie uns mit sollte Ihnen eine behördliche Leistung angekündigt worden sein.
Was kann ich tun, wenn meine Versicherung abgelehnt hat?
Eine Ablehnung aufgrund nicht erfolgter Benennung des Corona-Virus COVID-19 im Bedingungswerk der Versicherung ist aus unserer Sicht rechtlich nicht haltbar. Fest steht, dass es sich um einen Krankheitserreger gem. Infektionsschutzgesetz § 6 (IfSG) handelt.
Des Weiteren prüfen wir für Sie, inwiefern eine Ablehnung aufgrund der Allgemeinverfügung in Ihrem Bedingungswerk haltbar ist. Wir unterstützen Sie fachlich bei einer rechtlichen Auseinandersetzung mit Ihrem Versicherungsträger. Bei Interesse bitten wir um entsprechende Kontaktaufnahme unter:
Wichtige Links MG Denzer GmbH
Merkblatt-Versicherungsschutz-Privatkunden
Merkblatt-Versicherungsschutz-Gewerbekunden
Nutzungsverzicht KFZ (Beispiel)
Allgemeine Infos zum Versicherungsschutz
für Hoteliers & Gastronomen | Corona
Haben Sie als MGgastro Kunde Versicherungsschutz aufgrund der aktuellen Situation?
Nun jedoch zur drängendsten Frage: Haben Sie als MGgastro-Kunde Versicherungsschutz auf Grund der aktuellen Situation. Stand heute können wir das zumindest für diejenigen Kunden gewährleisten, welche eine Einzelverfügung vrolegen können und im MGgastro Allrisk-Konzept aktiv versichert sind.
Bei uns gilt das „Corona-Virus“ grundsätzlich versichert, da unser Bedingungswerk keine Aufzählungen von Krankheiten oder Krankheitserregern beinhaltet. Eine Positionierung zur Regulierungsthematik bzgl. des Allgemeinverfügungsaktes ist weiterhin ungeklärt. Die Vorgänge befinden sich seitens der Versicherer aktuell in der Prüfung. Wir erwarten hierzu eine Rückmeldung bis Ende der Woche. Sobald uns hierzu neue Informationen vorliegen, werden wir Sie selbstverständlich umgehend in Kenntnis setzen.
Welcher Schutz ist relevant?
Ein Hotelier und Gastronom benötigt Deckung für seine Betriebseinrichtung, Waren, Vorräte sowie für einen Betriebsunterbrechnung durch definierte Gefahren oder wie hier verursacht durch eine Betriebsschließung durch Seuchen.
Für einige Bereich bittet unser MGgastro Allrisk-Konzept weitreichende Leistungserweiterungen. Informieren Sie sich hier.
Unterscheidung zwischen Betriebsunterbrechung und Betriebsschließung
Klassische Betriebsunterbrechung
Nach einem großen Schaden ist es oft nicht möglich, den gewohnten Geschäftsbetrieb zeitnah wiederherzustellen.
Dies kann beispielsweise an länger andauernden Renovierungsarbeiten, einer zeitaufwändigen Schadenbeseitigung oder der ausstehenden Baugenehmigung liegen.
Da die Fixkosten wie z.B. Personalkosten (Löhne/Gehälter), Miete usw. dennoch weiterlaufen, kann eine solche Situation sehr schnell existenzbedrohend werden.
Hier kann man sich mittels einer Betriebsunterbrechungsversicherung absichern. Diese übernimmt für die Dauer des Betriebsstillstandes die anfallenden Fixkosten.
Die klassische Betriebsunterbrechungsversicherung leistet bei direkten physischen Gefahren, ein Virus löst hier keine versicherte Gefahr aus.
Häufig genügt schon der bloße Verdacht einer Infektion, um eine vollständige Schließung des Betriebes zu veranlassen. Und genau darauf sollten Betriebe, die gewerblich mit Lebensmitteln umgehen, unbedingt mit einer Betriebsschließungsversicherung vorbereitet sein. Neben der Sorge um Gäste und Mitarbeiter steht der Unternehmer vor einem gravierenden Problem: Während die Einnahmen fehlen, laufen die Kosten wie Löhne, Gehälter, Miete, Steuer etc. weiter. Sobald die Liquidität erschöpft ist, entsteht eine existenzbedrohende Situation.
FAQ SPEZIAL CORONA
Leistungsvoraussetzung bei der Betriebsschließungsversicherung ist, dass die Krankheit unter das Infektionsschutzgesetz (IfSG) § 6 fällt und meldepflichtig ist.
Der Coronavirus zählt erst seit Februar 2020 zu den meldepflichtigen Erkrankungen! Das Gros der am Markt befindlichen Verträge beinhalten somit das Virus noch nicht.
Aktuell wird zwischen Verbänden, Politik und Versicherungen zusätzlich diskutiert, ob die Allgemeinverfügung der Bundesländer und des Bundes ausreichen, um einen Versicherungsfall auszulösen.
In den meisten Versicherungsbedingungen findet man keine Regelungen oder Ausschlüsse, die drauf hinweisen, dass die behördliche Anordnung sich an den betroffenen Betrieb richten muss (Einzel-Verwaltungsakt).
Es gibt demnach zwei Gründe, die Versicherungen derzeit als Ablehnungsgrund veröffentlichen und die Sie als Versicherungsnehmer verunsichern. Wir gehen in beiden Fällen von einem bestehenden Versicherungsschutz aus.
Die Schließung Ihres Betriebs aufgrund behördlicher Veranlassung wegen Seuchengefahr.
Wann muss eine Versicherung eintreten?
Wenn die zuständige Behörde den versicherten Betrieb oder einen Teil der Betriebsstätte schließen; Tätigkeitsverbote gegen Betriebsangehörige werden einer Betriebsschließung gleichgestellt.
Anordnung von Ermittlungsmaßnahmen gemäß § 25 IfSG oder Beobachtungsmaßnahmen gemäß § 29 IfSG durch Krankheit, Verdacht oder Ansteckungsgefahr.
Wann muss eine Versicherung nicht eintreten?
Wenn Behörden eine Schutzzone einrichten - ohne konkrete Schließungsanordnung des einzelnen versicherten Betriebs.
Umsatzausfälle durch Stornierungen, Absagen oder das Fernbleiben von Gästen.
Betriebsinterne Schließungen oder auch Teilschließungen ohne Anordnung der zuständigen Behörden.
Tätigkeitsverbote einzelner Mitarbeiter, die nicht auf ausdrückliche Anordnung der zuständigen Behörden erfolgen.
• Schließungsschäden – entgangener Gewinn, fortlaufende Kosten, Wiedereröffnungskosten
• Warenschäden – behördlich angeordnete Entseuchung, deren Vernichtung sowie die Kosten der Entseuchung der Waren, die im Verdacht stehen, mit Erregern befallen zu sein.
• Desinfektionskosten – die entstehen bei behördlich angeordneten oder durch Hinweis auf gesetzliche Vorschriften durchgeführte Desinfektionen.
• Aufwendungen für Lohnkosten – im Betrieb beschäftigte Personen, denen wegen Verdacht der Seuchengefahr oder Infektions-/Ansteckungsgefahr, die Tätigkeit im versicherten Betrieb behördlich verboten wird.
• Kosten für behördlich angeordnete Ermittlungs- oder Beobachtungsmaßnahmen des Bundesseuchengesetzes.
• Schäden, die durch Naturereignisse, durch Grundwasser oder Ableitung von Betriebswasser entstehen.
• Schäden an Schlachttieren, die nach Beschau für nicht tauglich erklärt und die nach Einfuhr von der Fleischbeschau für untauglich erklärt wurden.
• Schäden an Waren, die bereits bei Lieferung an den Betrieb verseucht waren.
• Schäden, für die der Versicherungsnehmer Anspruch auf Entschädigung durch den Staat hat.
Die Betriebe werden in unterschiedliche Betriebsartenkategorien eingeteilt. Die Tagesentschädigung sollte höchstens 110 % des Betrages ausmachen, der an Geschäftskosten und Gewinn auf einen Tagesumsatz entfällt. Die Tagesentschädigung wird nach
Jahresumsatzsumme - Wareneinsatz = Rohertrag/360 Tage
berechnet und gegebenenfalls um einen Sicherheitszuschlag erhöht.
• Der Versicherungsnehmer erhält im Fall der behördlich angeordneten Schließung seines Betriebs die dokumentierte Tagesentschädigung bis zur vereinbarten Dauer (üblich sind 30 Tage).
• Warenschäden im Falle einer behördlich angeordneten Vernichtung der Ware eines Betriebes je nach gewählter Versicherungssumme.
Lesen Sie hier weiter wenn Sie bereits MGgastro Kunde sind und einen Schaden melden möchten und dieser schon durch uns gemeldet wurde.
Bei Interesse bitten wir um entsprechende Kontaktaufnahme unter:
MG Denzer GmbH, Otto-Haug-Straße 18, 75378 Bad Liebenzell
Telefon 07052 - 9247 - 0 | E-Mail: info@mg-denzer.de
Eingeschränkter Geschäftsbetrieb für Hoteliers & Gastronomen | Corona
Für die allermeisten von Ihnen kommt es zu erheblichen Umsatzeinbußen, die nicht zu kompensieren sind. Auch alternative Tätigkeiten schützen Sie nicht vor Ausfällen. Wir schließen uns jedoch der Empfehlung des DEHOGA an, weiterhin aktiv mit Ihren Gästen zu kommunizieren. Ob über Social Media oder per Telefon - informieren Sie Ihre Gäste über möglich Außer-Haus-Angebote.
Darf ich weiterhin Hotelgäste in Empfang nehmen?
Ja, sofern dies nicht zu touristischen Zwecken erfolgt.
Bundesweit sind seit dem 20.03.2020 öffentliche gastronomische Einrichtungen geschlossen. Lieferdienst oder Take-Away ist weiterhin gestattet.
Darf ich weiterhin gastronomische Dienstleistung anbieten oder verliere ich dadurch meinen Versicherungsschutz?
Nein, auch wenn Ihre Versicherung leistet, macht es Sinn, die Ausfälle zu mindern. Bedingungsgemäß haben Sie sogar eine Verpflichtung dazu. Es hilft Ihnen auch, etwaige verspätete Entschädigungen auszugleichen oder restliche Waren zu verwerten. Natürlich empfiehlt sich die kontaktlose Ablieferung und das bargeldlose Bezahlen.
Sie müssen Ihren Betrieb stilllegen. Was müssen Sie beachten?
Bitte sofort uns oder ihre Versicherung in Kenntnis setzen. Gefahrerhebliche Umstände sind grundsätzlich anzeigepflichtig. Bitte beachten Sie die Checkliste des DEHOGA.
Welche Hilfe kann ich noch erwarten oder welche Möglichkeiten habe ich noch?
Sinnvolle Hinweise und Merkblätter erhalten Sie auf der Seite des DEHOGA-Bundesverbandes:
http://www.dehoga-corona.de/download-center-faqs/
Liquiditätssicherung durch "Soforthilfe Corona"
Es wurde ein Soforthilfeprogramm eingerichtet, das sich an Betriebe und Freiberufler richtet, die durch die Corona-Krise in eine existenzbedrohende, wirtschaftliche Schieflage und in Liquiditätsengpässe geraten sind.
Die Detailinfos finden Sie auf der Seite Ihrer Landesregierung - hier
Wir empfehlen allen Freiberuflern und Unternehmen der Branche, sich vorab mit ihrem Steuerberater in Verbindung zu setzen. Denn die meisten Bundesländer, etwa Bayern oder Baden-Württemberg, knüpfen ihre Zuschüsse an einen Liquiditätsengpass. Im Antrag wird dann nach dem Grund für die existenzbedrohliche Wirtschaftslage beziehungsweise für den Liquiditätsengpass gefragt. Etwas offener nach dem entstandenen "Schaden" fragen Brandenburg und Thüringen.
Einen aktuellen Stand erhalten Sie auch hier.
Soll ich Kurzarbeit aufgrund der Ausbreitung von Corona beantragen?
Frühzeitig wurde die Vorrausetzung für flexible Kurzarbeit geschaffen, so dass Sie rückwirkend ab dem 01. März 2020 Leistungen erhalten können. Wichtige Details finden sie im Infoblatt des DEHOGA oder auf den Seiten der Arbeitsagentur.
Wichtig ist die schriftliche Vereinbarung mit Ihren Mitarbeitern.
Das Wichtigste in Kürze[1]
• Anspruch auf Kurzarbeitergeld (KUG) besteht, wenn mindestens 10 % der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 % haben.
• Leiharbeitnehmer/Innen können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf KUG.
[1] Quelle: https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld
• Diese und weitere Informationen finden Sie auch im Merkblatt Kurzarbeitergeld (KUG): Corona Virus: Informationen für Unternehmen.
Nehmen Sie mit Ihrem Steuerberater Kontakt auf oder setzen Sie sich mit Ihrem Finanzamt in Verbindung.
Folgendes Formular hilft Ihnen bei der Beantragung.
Ein Rückerstattung für Vorauszahlung aus dem I. Quartal sollen möglich sein.
Ein Antrag zur Stundung von Sozialversicherung finden Sie hier.
Der Betrieb läuft in Kurzarbeit
Sie können Zahlungen auf Wunsch aussetzen oder stunden. Bitte beachten Sie mögliche Einschränkungen bei zusätzlicher Absicherung von Berufsunfähigkeits- oder Erwerbsminderungsrenten. Bestenfalls kontaktieren Sie uns für eine sinnvolle Lösung!
Aufgrund der Corona-Krise und deren Auswirkungen bieten wir Ihnen ab sofort die Möglichkeit, über eine Nutzungsverzichtserklärung eine beitragsfreie Ruheversicherung zu beantragen.
Die Vereinbarung beginnt frühestens zum 31.03.2020 und endet spätestens am 31.05.2020. Sie als Kunde haben jederzeit die Möglichkeit die Reaktivierung der Fahrzeuge in Textform bei der Versicherung bzw. über uns anzuzeigen und wir werden den betroffenen Vertrag zur bisherigen Prämie reaktivieren.
Die Vereinbarung kann je Fahrzeug nur einmal abgeschlossen werden, wodurch nach der Reaktivierung eine erneute Stilllegung über diese Vereinbarung ausgeschlossen ist.
Anbei erhalten Sie auch den beschreibbaren Nutzungsverzicht
Was könnte noch helfen, die Krise möglichst gut zu überstehen?
Ihr Bundesverband liefert branchenspezifische Infos, die hier zugänglich sind.
Infos zu Mitarbeiter-Regelungen
Arbeitgebern stellt sich die Frage, was bei Corona in Bezug auf Ihre Mitarbeiter zu beachten ist.
Bekommen Ihre Mitarbeiter eine Lohnfortzahlung wenn sie COVID-19 positiv getestet wurden?
Ja, der Corona-Virus ist ein Krankheitserreger, der eine Lohnfortzahlung auslöst.
Dürfen Sie Mitarbeiter bei Verdacht auf eine Infektion unter ein Tätigkeitsverbot stellen?
Ja, das dürfen Sie, aber bis zur Anordnung des Gesundheitsamtes besteht kein Anspruch auf eine Versicherungsleistung.
Wie lange müssen Sie Ihre Mitarbeiter im Fall einer häuslichen Quarantäne bezahlen?
Sie sind zur gesetzlichen Lohnfortzahlung von 6 Wochen verpflichtet. Ein Verdienstausfall kann bei der örtlichen Behörde angefragt werden. Der Versicherungsschutz kann durch uns geprüft werden.
Nur ein Teil der Belegschaft ist unter Quarantäne gestellt und muss zu Hause bleiben. Leistet die Versicherung in diesem Fall?
Hat die Versicherung den gemeldeten Schaden freigeben, wird auch für Schadenminderung eine Teilentschädigung geleistet.
Das Hotel bleibt offen. Was muss ich beachten?
Sie haben grundsätzlich eine Fürsorgepflicht gegenüber Ihrem Personal. Bitte beachten Sie die angeordneten Hygienevorschriften.
Kann einen Mitarbeiter zum Selbstschutz zu Hause bleiben?
Es bleibt bei der gewöhnlichen Anwesenheitspflicht. Bleibt Ihr Mitarbeiter dennoch zu Hause dürfen Sie Ihn abmahnen und im Widerholungsfall verhaltensbedingt kündigen. Sofern darstellbar wäre ein Home-Office mitarbeiterfreundlicher.
Sie haben begründeten Verdacht eines Infektionsfalles im Betrieb?
Schicken Sie die betroffene Person umgehen nach Hause. Weisen Sie einen Anruf der infizierten Person beim Gesundheitsamt an. Bitte informieren Sie alle anderen Mitarbeiter und erfragen Sie die bekannten Symptome die auf einen Infekt hinweisen könnten. Schicken Sie diese ebenfalls umgehend nach Hause. Bei Krankmeldungen durch COVID-19 ist dies zwingend anzugeben. Mehr Info finden Sie hier.
Wichtige Links für MGgastro Kunden
Vorlage Schadensmeldung Corona
Information für Arbeitnehmer KBV
Schadensmeldung Corona?
Was muss ich wissen um den Versicherungsschutz nicht zu gefährden?
• Bitte beachten zwingend die gesetzlichen Bestimmungen zum Infektionsschutzgesetz und Landesgesetze (nicht abschließend)
• Bitte nehmen Sie sofort mit Ihrem zuständigen Gesundheitssamt Kontakt auf und verlangen Sie eine schriftliche Bestätigung.
Hinweis: Grundsätzlich ist es unwichtig, ob Ihnen das Gesundheitsamt eine Einzelverfügung ausstellt oder nicht. Hauptsächlich geht es hier um die obligatorische Meldung, welche ein Versicherer bedingungsgemäß verlangt. Wenn Ihnen das Gesundheitsamt keine Bescheinigung ausstellen möchte, übermitteln Sie uns Ihre gesendete Mail an die zuständige Behörde mit Absendervermerk (Uhrzeit, Datum).
Dem Versicherer müssen Abstimmungen, Empfehlungen und Anordnungen der zuständigen Gesundheitsämter durch Gesprächsprotokolle oder allgemeine Schriftwechsel offen gelegt werden.
Textvorlage zur Schadenmeldung beim Versicherer
(Wir übernehmen keinerlei Gewähr für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der bereitgestellten Textvorlage, bitte nehmen Sie bei Bedarf Kontakt mit uns auf)
• Der Schadenfall ist unverzüglich bei der Versicherung zu melden.
Hinweis: Sollten sie von uns bisher keine schriftliche Schadenmeldung erhalten haben,
dann prüfen Sie bitte Ihren Spam-Mailordner bzw. kommen Sie umgehend auf uns zu.
• Als mögliche Kosten/Aufwendungen sind anzugeben: Desinfektions-/ Reinigungsmehraufwand; Personal-Mehraufwand, Ausfallschaden.
Sofern Ihnen eine Einzelverfügung ausgestellt wurde, benötigen wir des Weiteren:
• Übermittelt werden müssen die betroffenen Bereiche und Mitarbeiter
• Laboruntersuchungen müssen ebenfalls an den Versicherer übermittelt werden.
• Die Ergebnisse von (ggf. zwei bis drei) anonymisierten Laboruntersuchungen müssen ebenfalls an den Versicherer übermittelt werden.
Oder informieren Sie sich online
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References: §56
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 § 29