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Timestamp: 2019-06-19 14:52:07+00:00

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§36 LJagdG setzt vor den Streit vor den Zivilgerichten ein Vorverfahren: dieses wird nach Anmeldung des Schadens durch die Gemeinde in Gang gesetzt; kommt eine gütliche Einigung nicht zustande, ergeht ein Vorbescheid, gegen den binnen einer Frist von zwei Wochen Klage eingereicht werden kann
§20 LJagdG-DVO: zuständig für die Durchführung des Vorverfahrens ist die Gemeinde, in deren Bezirk das beschädigte Grundstück liegt
§21 LJagdG-DVO sieht ein Mitwirkungsverbot auf gemeindlicher Seite für Beteiligte des Streits und deren Angehörige vor
nach Anmeldung des Schadens wird nach §22 LJagdG-DVO ein Ortstermin einberufen, zu dem die Beteiligten zu laden sind; ist die Anmeldung des Schadens zu spät erfolgt, wird der Antrag auf Schadensersatz beim Ortstermin abgelehnt und ein entsprechender Vorbescheid erlassen, §23 LJagdG-DVO
ist der Schaden rechtzeitig angemeldet, soll nach §24 LJagdG-DVO auf eine gütliche Einigung hingewirkt werden; diese wird schriftlich festgehalten und ist zu unterzeichnen
kommt eine gütliche Einigung nicht zustande, soll der Schaden in einem neuen Termin (gegebenenfalls zum Erntezeitpunkt) durch einen Wildschadensschätzer bestimmt werden, §25 LJagdG-DVO; dementsprechend soll nach §26 LJagdG-DVO binnen einer Woche nach dem Termin ein Vorbescheid ergehen, der auch die Frage der Verfahrenskosten nach §27 LJagdG-DVO regelt
der Vorbescheid wird nach §28 LJagdG-DVO vollstreckt, er kann nach §29 LJagdG-DVO Gegenstand einer Klage vor den Zivilgerichten sein

References: §36

§20

§21
 §22
 §23
 §24
 §25
 §26
 §27
 §28
 §29