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Timestamp: 2017-10-22 10:12:12+00:00

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Akademischer Grad ▷ Bedeutung, Abkürzung & Führung
Akademischer Grad - Bedeutung, Abkürzung und Führung - z.B. auf Visitenkarten
Erklärung zum Begriff Akademischer Grad
Anmerkung von akademischen Graden in Europa
Akademische Grade in deutschsprachigen Ländern
Grad vs. Titel
Auflistung akademischer Grade im deutschen Sprachraum
Akademische Grade in der französischen Sprachwelt
Anglo-amerikanische akademische Grade
Akademische Grade in der spanischsprachigen Welt
Akademische Grade in den Niederlanden
Akademische Grade in Tschechien und der Slowakei
Akademischer Grad (© JuraForum.de)
Akademische Grade sind die Bezeichnungen für eine Abschlusskennzeichnung, die von einer Hochschule, d.h. durch eine akademische Behörde, wie beispielsweise die Fakultät, den Fachbereichen oder Prüfungsausschüssen nach einem abgeschlossenen Studium oder auch aufgrund einer besonderen wissenschaftlichen Leistung vergeben werden. Was genau eine Hochschule ist, wird in § 1 des Hochschulrahmengesetz (HRG) geregelt. Akademische Grade sind ein System von Würden und werden durch eine Urkunde dokumentiert, sog. Graduierung.
Für Sprach-, Kultur-, Sport-, Sozial- und Kunstwissenschaften gibt es die Abschlussbezeichnung Bachelor of Arts (B.A.) und Master of Arts (M.A.). In der Mathematik, im naturwissenschaftlichen Bereich, sowie in der Medizin, in den Agrar-, Forst-, und Ernährungswissenschaften wird die Bezeichnung Bachelor of Science (B.Sc.) und Master of Science (M.Sc.) verwendet. Für Ingenieurwissenschaften gelten, je nach inhaltlicher Ausrichtung des Studiengangs Bachelor/Master of Science (B.Sc /M.Sc.) oder Bachelor/Master of Engineering (B.Eng./M.Eng.).
In Wirtschaftswissenschaften gibt es, wiederum je nach Inhalt den Bachelor/Master of Arts oder den Bachelor/Master of Science.
Rechtswissenschaften besitzt die Bezeichnung Bachelor/Master of Laws (LL.B./LL.M.). Weiterhin werden für Studienabschlüsse, mit denen die Voraussetzungen für das Lehramt vermittelt werden, die Bezeichnungen Bachelor/Master of Education (B.Ed./M./Ed.) vergeben. Die Studiengänge, die staatlich geregelt sind und wo als Abschluss das Staatsexamen geschrieben wird, sind von diesen Abzeichnungen ausgeschlossen.
Im Rahmen des Bologna-Prozesses wird in Europa zur Erleichterung der Mobilität der Arbeitnehmer seit 2001 eine Vereinheitlichung der Hochschulabschlüsse in einem System von 3 Zyklen angestrebt. Meist werden sie als Bachelor, Master und Doktorgrad definiert. In den europäischen Ländern mit dem traditionellen 2-Zyklus-System (Diplom-Doktor) läuft seit mehreren Jahren eine Umstellung. 2007 wurden die meisten Studiengänge umgestellt. Studiengänge wie Medizin, Rechtswissenschaften oder Theologie werden vorerst nicht umgestellt. In Rechtswissenschaften werden nur teils Studiengänge auf Bachelor/Master System angeboten; der Abschluss gewichtet jedoch nicht wie der ursprüngliche.
Der erste Zyklus besteht aus dem Bakkalaureus/Bakkalaurea. Die Abkürzung lautet Bakk., sowie der lateinische Zusatz phil. Der Grad wird nach dem Namen geführt: „Max Meyer, bakk.phil.“
Der erste Zyklus erfasst auch den Bachelor. Der Grad des Bachelors löste ab 2006 den Bakkalaureus ab, außer der geänderten Bezeichnung gibt es aber keinen Unterschied zwischen den Graden
Der zweite Zyklus umfasst den Magister, den Master und das Diplom. Der Magister wurde 2006 durch die Bezeichnung des Masters abgelöst. Außer die Bezeichnung gibt es keinerlei Unterschiede zwischen den Graden.
Der dritte Zyklus umfasst den Doktor.
In Deutschland ist ein Studiengang nach dem durch ihn erlangten Grad benannt, beispielsweise „Magisterstudiengang“. Für verschiedene Studienfächer kann derselbe Grad verliehen werden. Gesetzlich werden akademische Grade auch als Hochschulgrade bezeichnet.
Die Hochschulgrade sind im aktuellen Hochschulrahmengesetz (§ 18 HRG) geregelt. Dort heißt es in § 18 I HRG:
„Auf Grund der Hochschulprüfung, mit der ein berufsqualifizierender Abschluss erworben wird, kann die Hochschule einen Diplomgrad mit Angabe der Fachrichtung verleihen. Auf Grund der Hochschulprüfung an Fachhochschulen oder in Fachhochschulstudiengängen anderen Hochschulen wird der Diplomgrad mit dem Zusatz ´Fachhochschule´ (FHH) verliehen. Die Hochschule kann einen Diplomgrad auch auf Grund einer staatlichen Prüfung oder einer kirchlichen Prüfung, mit der ein Hochschulstudium abgeschlossen wird, verleihen. Das Landesrecht kann vorsehen, dass eine Hochschule für den berufsqualifizierenden Abschluss eines Studiums einen Magistergrad verleiht; dies gilt, unbeschadet des § 19 HRG, nicht für den Abschluss in einem Fachhochschulstudiengang. Nach näherer Bestimmung des Landesrechts kann eine Hochschule für den berufsqualifizierenden Abschluss eines Studiums auf Grund einer Vereinbarung mit einer ausländischen Hochschule andere als die in den Sätzen 1,2 und 4 genannten Grade verleihen. Ein Grad nach Satz 5 kann auch zusätzlich zu einem der in den Sätzen 1, 2 und 4 genannten Grade verliehen werden.“
So heißt es in § 18 II HRG weiter: „Im übrigen bestimmt fas Landesrecht, welche Hochschulgrade verliehen werden.“ So werden zum Beispiel Doktorgrade und Ehrendoktorgrade in den Landeshochschulgesetzen geregelt. In § 19 HRG wurde weiterhin die Einrichtung von Studiengängen ermöglicht, „die zu einem akademischen Bachelor- oder Bakkalaureusgrad und zu einem Master- oder Magistergrad führen". Der Magister als deutsche Form der Abschlussbezeichnung Master sollte nicht mit den traditionellen deutschen Magisterabschlüssen verwechselt werden, auch wenn sowohl das Diplom als auch der alte Magister als Äquivalent zum "neuen" Master/Magister angesehen werden.
Ein sogenannter akademischer Grad wird in der Umgangssprache oftmals mit der Bezeichnung des Titels verwechselt, beispielsweise wie der Doktorgrad oder der Professorentitel, die keinen Titel sondern ein akademischer Grad darstellen.
· Abkürzung: B. oder bacc., z.B. B.A. (Baccalaureus Artium), bac.jur. (Baccalaureus Juris
· Abkürzung M. oder Mag., früher auch Mr.,
· Magister Artium (M.A.) ("Magister der Künste"). Die Abkürzung M.A. sollte nicht mit der ebenso lautenden Abkürzung für den akademischen Grad des Master of Arts verwechselt werden, wie er in Masterstudiengängen vergeben wird.
· Magister rerum publicarum (Mag. rer. publ.). Magister der Verwaltungswissenschaften
· Dauer (FH): Fachhochschule, 3 bis 4 Jahre, Abschluss: Diplom (FH)
· Dauer (Uni): Universität, 4 bis 5 Jahre, Abschluss: Diplom (Univ.)
· Diplom I und II: wissenschaftlicher Studiengang an der Universität Kassel (Diplom I viereinhalb Jahre, Diplom II zusätzlich ein Jahr)
· Beispiele: Dipl.-Ing. (Diplom-Ingenieur), Dipl.Soz./Päd. (Diplom Sozialarbeiter/Sozialpädagoge), Dipl.-Betriebswirt, Dipl.-Kfm./Dipl.-Kffr. (Diplom-Kaufmann /Diplom-Kauffrau), Dipl.-Hdl. (Diplom-Handelslehrerin /Diplom-Handelslehrer), Dipl.-Inform./Dipl.-Inf. (Diplom-Informatiker), Dipl.-Jur. (Diplom-Jurist), auch in unpersönlicher Form z.B. Dipl. Vis. Komm. (Diplom für Visuelle Kommunikation)
· Abkürzung: lic., z.B.: lic. theol. (Lizentiat der Theologie)
· Dauer: Bachelor oder Magister/Diplom plus 1 bis 2 Jahre
· Dauer: Master oder Diplom plus 1 bis 2 Jahre
· Dauer: Bachelor, Magister/Diplom oder u.U. Vordiplom + 2 Semester Hauptstudium plus 1 bis 2 Jahre
· Beispiele: M.Eng. (Master of Engineering), MA (Master of Arts), M.Sc. (Master of Science), LL.M. (Master of Laws)
Doktor, Doctor of Philosophy
· Je nach verleihendem Fachbereich einer Universität lautet der vergebene akademische Grad Doktor der Naturwissenschaften (Dr. rerum naturalium bzw. Dr. rer. nat.) der Forstwissenschaft und Waldökologie (Dr. forest), der Geisteswissenschaften (Dr. phil.), der Rechtswissenschaft (Dr. jur.), der Politik- oder Wirtschaftswissenschaft (Dr. rerum politicarum bzw. Dr. rer. pol. oder Dr. rerum oeconomicarum bzw. Dr. rer. oec.), der Medizin (Dr. med.), der Tiermedizin (Dr. med. vet.), der Ingenieurwissenschaften (Dr.-Ing.) oder der Technischen Wissenschaften (Dr.techn.). Die Verleihung erfolgt nach Erfüllung aller Voraussetzungen der Promotion, in der Regel bestehend aus Anfertigung einer wissenschaftlichen Abhandlung und einer Prüfung sowie der nachgewiesenen Publikation der Dissertation.
· Der Doktor ist der höchste akademische Grad.
· Dauer der Promotion: Nach einem ersten Abschluss - Magister, Diplom, Staatsexamen oder Master und unter besonderen Voraussetzungen auch Bachelor und Diplom (FH) - dauert es meist weitere 2 bis 5 Jahre bis zum Abschluss des Promotionsverfahrens. Eine Sondersituation ist jedoch in einigen Fächern wie Humanmedizin und Zahnmedizin gegeben, weil die Promotion als Hochschulexamen unabhängig vom Staatsexamen ist. Hier kann die Promotionszeit u.U. nur wenige Monate betragen, da auch der Umfang der Dissertationen hier oft geringer ist. Oft dauert die Promotion aber auch in der Medizin und der Zahnmedizin mehrere Jahre. Der einzige Vorteil, den Mediziner und Zahnmediziner haben, ist, dass sie ihre Promotion bereits während des Studiums beginnen können und dadurch häufig den akademischen Grad des Dr. med., bzw. Dr. med. dent., schon kurz nach Beendigung des Studiums verliehen bekommen. Viele Absolventen der Medizin und der Zahnmedizin verzichten aus zeitlichen Gründen heutzutage aber auch auf die Möglichkeit, eine wissenschaftliche Arbeit im Sinne einer Promotion zu verfassen, und tragen nur die Berufsbezeichnung "Arzt".
Die folgenden Bezeichnungen sind hochschulrechtlich keine akademischen Grade:
Das bei Lehramts-, Veterinärmedizin-, Rechtswissenschafts-, Lebensmittelchemie-, Medizin- und Pharmaziestudiengängen absolvierte Staatsexamen ist kein akademischer Grad. Dies ist der Fall, da es keinen Namenszusatz sondern vielmehr eine Prüfungsbezeichnung darstellt, wobei, meist auf Antrag, in einigen deutschen Bundesländern mit dem Staatsexamen der Rechtswissenschaften der akademische Grad eines Diplom-Juristen vergeben werden kann. Nichtsdestotrotz bildet es einen Abschluss des Studiums als Voraussetzung für das Referendariat. Weiterhin ist auch der Professor kein akademischer Grad, sondern eine Amtsbezeichnung oder ein Titel.
In den meisten Bundesländern darf er allerdings nach Eintritt in den Ruhezustand als sog. akademische Würde weitergeführt werden. Eine Habilitation berechtigt nicht zur öffentlichen Benennung als Professor, es müssen erst ein Ruf an eine Universität oder die außerordentliche Verleihung des Professorentitels erfolgen. Weiterhin sind Ehrendoktorate (lat. doctor honoris causa), Dr. h.c. und Dr. E.h. ebenfalls keine akademischen Grade. Bei mehrfacher Vergabe wird üblicherweise mit Dr.h.c.mult. abgekürzt. Sogenannte selbstgewählte "studentische Grade" wie stud. oder cand., die im Hochschulrahmengesetz nicht vorgesehen sind, zählen auch nicht als akademische Bezeichnung.
„Führung“ heißt, dass man sich selbst als Träger eines solchen Grades in der Öffentlichkeit zu erkennen gibt. Dies kann durch die Eintragung des Grades auf der Visitenkarte oder auf dem geschäftlichen Briefpapier, aber auch durch mündliche Äußerungen geschehen. Wer sich nur im kleinen privaten Kreis, wie beispielsweise auf einer Party, mit einem nicht vorhandenen Grad bezeichnet, macht sich nicht im Sinne unbefugter Führung strafbar. Ebenfalls nicht unter „Führung“ im rechtlichen Sinne fällt der Gebrauch eines akademischen Grades als Bestandteil eines Künstlernamens (z.B. DJ Dr. Motte).
Grundsätzlich gilt, dass Grade nur in der Form geführt werden dürfen, die durch die Verleihungsurkunde oder die Prüfungsordnung festgelegt ist. Wurde der Diplomgrad einer Fachhochschule z.B. mit dem Zusatz (FH) verliehen, darf dieser Zusatz bei der Führung des Grades nicht weggelassen werden. Ob ein Grad als Namenszusatz vor oder hinter dem Namen genutzt wird, ist im Gegensatz zu Österreich in Deutschland nicht gesetzlich geregelt. Allgemein üblich ist aber, dass Diplom- und Doktorgrade vor dem Namen, Magister- und Bachelor-/Master-/PhD-Grade hinter dem Namen gebraucht werden.
Für die Führung ausländischer Grade gelten bestimmte Vorschriften, welche sich aus den Hochschulgesetzen der Länder ergeben. Ausländische Grade dürfen in der Regel nur mit Herkunftszusatz (die Bezeichnung der verleihenden Hochschule) geführt werden, davon ausgenommen sind Hochschulgrade aus Ländern der Europäischen Union einschließlich Vatikan.
Anders als bei den meisten geschützten Bezeichnungen, deren unrechtmäßige Führung in der Regel ordnungswidrig ist - wie z.B. auch das unbefugte Führen eines Abschlusses einer Berufsakademie (Dipl.-...(BA))-, stellt die unrechtmäßige Führung eines deutschen oder ausländischen akademischen Grades eine Straftat gemäß § 132a StGB (Missbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen) dar.
Die Eintragung akademischer Grade in offizielle Dokumente, z.B. in den Reisepass, ist in Deutschland im Gegensatz zu Ländern wie Österreich nicht erforderlich. Eine Ausnahme bildet der Doktorgrad, welcher in abgekürzter Form in den Ausweis eingetragen werden kann.
Eine Pflicht zur Führung eines akademischen Grades besteht für den Inhaber in Deutschland jedoch nicht.
Aktuelle akademische Grade:
· nach französischem Recht gilt das Baccalauréat, das dem Abitur bzw. der Matura entspricht, als erster akademischer Grad
· Licence -- Abitur + 3 Jahre
· Magistère/Mastère (Magister) – Abitur + 5 Jahre
· Doktor, Voraussetzung: Verfassen einer Doktorarbeit – Abitur + 8 Jahre
· Docteur habilité (Dr. habil.)
Frühere akademische Grade:
· DEUG, "Diplôme d'études universitaires générales" – Abitur + 2 Jahre
· Maîtrise -- Abitur + 4 Jahre
· DESS, "Diplôme d'études supérieures spécialisées" – Abitur + 5 Jahre
· DEA, "Diplôme d'études approfondies" – Abitur + 5 Jahre
· Candidat – Abitur + 2 Jahre
· Bachelier / Gradué – Abitur + 3 Jahre
· Ingénieur industriel (Ing.) – Abitur + 4 Jahre
· Master / Licencié – Abitur + 4 oder 5 Jahre
· Ingénieur civil (Ir.) – Abitur + 5 Jahre
· Docteur -- i. d. R. Abitur + 8 Jahre (Doktorarbeit)
· Bachelier ès Arts/Sciences -- Abitur + 3 Jahre
· Maître ès Arts/Sciences -- Abitur + 4 Jahre
· Docteur
Die Gradbezeichnungen und Studiendauern sind nicht einheitlich geregelt und variieren zwischen Ländern, Hochschulen, und sogar den Fakultäten derselben Hochschule; ein durchgängiges "angloamerikanisches System" von akademischen Graden existiert nicht.
· Bachelor – (Studiumsberechtigung + 3 oder + 4 Jahre)
· Master – (Studiumsberechtigung + 4 bis 6 Jahre / Bachelor + 1 oder + 2 Jahre)
· Doctor – (Voraussetzung: Bachelor oder entsprechende Studienabschlüsse), Titel sind z.B PhD oder DPhil (3 bis 7 Jahre), DBA (3 bis 4 Jahre)
· Diplomado (Diplom) -- (Standard-graduate-Titel, Abitur + 3 Jahre)
· Licenciado (Lizenziat)--(Standard-graduate-Titel, Abitur + 5 oder + 6 Jahre)
· Ingeniero (Ingenieur) -- (Standard-graduate-Titel, Abitur + 5 oder + 6 Jahr)
· Profesor (Professor, mit Lehrbefugnis) -- (Abitur + 6 bis + 10 Jahre)
· Maestría -- (Licenciado/Ingeniero/Profesor/Postgraduate Degree + 1 oder 2 Jahre)
· Doctorado (Doktor) -- (Licenciado/Ingeniero oder Profesor + Doktorarbeit, i. d. R. 2 Jahre)
· Título propio bzw. Diploma propio. (Hochschuleigener Grad oder Titel)(Advanced Graduate-Level)
· Arquitecto (Arqu.)
· Arquitecto técnico (Arqu. técn.)
· maestro (M.)
· Assistente Sociale (Ass. Soc.)
· Diplomato (Dipl.)
· Diploma di Specializzazione (DS)
· Dottore / Dottoressa (Dott./Dott.ssa)
· Dottore di ricerca (DR)
· Laurea (L)
· Laurea Specialistica (LS)
· Master Universitario (M)
· Specialista (Spec.)
· Bachelor (Abitur + 3 Jahre an einer Universität oder niederl. FH-Reife + 4 Jahre an einer hogeschool (Fachhochschule))
· Master (Bachelor + 1 bis 2 Jahre)
· Professional Master
· promotie bzw. PhD (Promotion, der Grad PhD wird im Normalfall nur an ausländische Studenten verliehen)
· doctoraal examen (Grundständiger Grad an Universitäten; nicht mit dem Doktorgrad zu verwechseln; in Deutschland als Äquivalent zum dt. Diplom angesehen)
· getuigschrift HBO (Abschluss einer niederländischen Fachhochschule, Absolventen tragen den Grad baccalaureus, bzw. in den Ingenieurwissenschaften ingenieur.)
Vereinzelt werden die Grade baccalaureus und ingenieur in Deutschland nicht als akademische Grade angesehen. Dies liegt an grundlegenden Unterschieden im Hochschulrecht beider Länder. Werden in Deutschland die Begriffe akademischer Grad und Hochschulgrad synonym verwendet, so wird nach niederländischem Recht nur der Abschluss einer Universität als akademischer Grad bezeichnet, der Abschluss einer hogeschool dagegen als Hochschulgrad.
· bakalář (Bc.) (entspricht Bachelor; Abitur + 3 bis 4 Jahre)
· magistr (Mgr.) (entspricht Master; Abitur + 4 oder 5 Jahre)
· inženýr (Ing.) (entspricht Diplomingenieur, Abitur + 5 Jahre)
· MUDr. bzw. MVDr. MUDr (entspricht Arzt für Allgemeinmedizin; Abitur + 6 Jahre)
· MVDr. (entspricht Veterinärmediziner; Abitur + 6 Jahre)
· Ph.D (Doktor; seit 1996, nach angloamerikanischem Vorbild, 1990 bis 1996 lautete dieser Grad Doktor)
Nur in der Slowakei gibt es den Grad artis doctor; "Doktor der Kunst". Daneben gibt es in beiden Staaten sogenannte "kleine Hochschuldoktorgrade". Diese Grade wurden in der ČSSR 1966 eingeführt und können nach abgeschlossenem Hochschulstudium erlangt werden.
In der ČSSR bestanden neben den kleinen Hochschuldoktorgraden auch noch die Grade Kandidát věd (entsprach dem sowjetischem kandidat nauk) und Doktor věd (entsp. doktor nauk). Diese wurden 1990 abgeschafft.
Entscheidungen zum Begriff Akademischer Grad
OLG-HAMM, 14.05.2013, 5 RVs 39/13
Auch wenn der Doktortitel als akademischer Grad nicht Bestandteil des Namens ist, kann seine Verwendung dem Schriftbild im Ganzen die nicht ohne weiteres nachzuahmenden charakteristischen Merkmale einer Unterschrift verleihen und so die Identität des Unterzeichners eindeutig erkennen lassen (§ 275 Abs. 2 S. 1 StPO). Das Ziel, sich...
VG-GIESSEN, 07.02.2013, 21 K 555/11.GI.B
1. In der Russischen Förderation sind ausschließlich die von der Obersten Attestationskommission des Ministeriums für Bildung und Wissenschaft verliehenen Professorentitel und Doktorgrade staatlich anerkannt.2. Von der "Höheren Zwischenakademischen Prüfungskommission" des "Internationalen Zwischenakademischen...
LG-BONN, 25.09.2012, 4 T 355/12
Die Fortbildung zum Fachkrankenpfleger und zum Fachwirt in der Alten- und Krankenpflege (IHK) ist keine Ausbildung an einer Hochschule vergleichbare Ausbildung.
Gedanken zur Demo (13.06.2010, 12:42)
Auf einer Demo gegen das Sparpaket wurde mit Böllern, Flaschen und Steinen geworfen. Gewalt ist zwar keine Lösung, aber verwundern tut es mich dann auch wieder nicht angesichts dieses Sparpakets, dass wieder einmal die Ärmsten der Gesellschaft belastet und die Reichen...
Sicherheitsfrage 19 + Vie/.r =
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Agrarrecht - Sachverständiger
Als "Sachverständiger" wird eine natürliche Person bezeichnet, welche auf einem bestimmten Gebiet über besondere Fachkenntnisse verfügt. Sachverständige werden gerne von Gerichten beauftragt, ihre Expertenmeinung zu einem bestimmten Thema zu...
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Akteneinsicht - Das wichtigste Instrument effektiver Strafverteidigung Für eine effektive Strafverteidigung im Strafverfahren ist die Akteneinsicht in die Ermittlungsakten unverzichtbar. Neben dem Beweisantragsrecht und dem Fragerecht ist...

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