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1 . BVG-Revision Eine Übersicht Swisscanto Roland Signer, Unternehmensberater Zürich, im August 005
2 . BVG-Revision Umsetzung der Revision in drei Tranchen:. Paket (in Kraft getreten am ) Insbesondere Vertrags- und Transparenzbestimmungen. Paket (in Kraft getreten am ) Insbesondere Leistungs- und (Teil)Liquidationsbestimmungen 3. Paket (Inkrafttreten am ) Insbesondere Steuerbestimmungen
3 . BVG-Revision -. Paket, gültig seit Art. 53e Auflösung von Verträgen Bei der Auflösung von Verträgen zwischen Versicherungseinrichtungen und Vorsorgeeinrichtungen, die dem FZG unterstehen, besteht ein Anspruch auf das Deckungskapital. Der Anspruch nach Abs. erhöht sich um eine anteilsmässige Beteiligung an den Überschüssen und vermindert sich durch die Rückkaufskosten. Die Versicherungseinrichtung hat der Vorsorgeeinrichtung eine detaillierte, nachvollziehbare Abrechnung vorzulegen. 3 Als Rückkaufskosten gelten Abzüge für das Zinsrisiko. Hat das Vertragsverhältnis mindestens fünf Jahre gedauert, so können keine Rückkaufskosten abgezogen werden. Das Altersguthaben nach Artikel 5 darf nicht geschmälert werden, selbst wenn der Vertrag weniger als fünf Jahre gedauert hat. 3
4 . BVG-Revision -. Paket, gültig seit Art. 53e Auflösung von Verträgen 4 Löst der Arbeitgeber den Anschlussvertrag mit seiner Vorsorgeeinrichtung auf, so haben sich die bisherige und die neue Vorsorgeeinrichtung über den Verbleib der Rentenbezüger bei der bisherigen oder den Wechsel zur neuen Vorsorgeeinrichtung zu einigen, sofern der Anschlussvertrag für diesen Fall keine Regelung vorsieht. Fehlt eine Regelung im Anschlussvertrag oder kommt zwischen der bisherigen und der neuen Vorsorgeeinrichtung keine Vereinbarung zustande, so verbleiben die Rentenbezüger bei der bisherigen Vorsorgeeinrichtung. 5 Löst die Vorsorgeeinrichtung den Anschlussvertrag mit dem Arbeitgeber auf, so haben sich die bisherige und die neue Vorsorgeeinrichtung über den Verbleib der Rentenbezüger bei der bisherigen oder den Wechsel zur neuen Vorsorgeeinrichtung zu einigen. Kommt keine Vereinbarung zustande, so verbleiben die Rentenbezüger bei der bisherigen Vorsorgeeinrichtung. 4
5 . BVG-Revision -. Paket, gültig seit Art. 53e Auflösung von Verträgen 6 Verbleiben die Rentenbezüger bei der bisherigen Vorsorgeeinrichtung, so bleibt der Anschlussvertrag mit Bezug auf die Rentenbezüger weiter bestehen. Dies gilt auch für die Invaliditätsfälle, bei denen die Invalidität nach der Auflösung des Anschlussvertrags, die Arbeitsunfähigkeit, deren Ursache zur Invalidität geführt hat, aber vor der Auflösung des Anschlussvertrags eingetreten ist. 7 Der Bundesrat regelt die Zugehörigkeit der Rentenbezüger, wenn der Anschlussvertrag in Folge der Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers aufgelöst wird. 8 Der Bundesrat regelt die Einzelheiten, insbesondere die Anforderungen an die Ausweisung der Kosten und die Berechnung des Deckungskapitals. 5
6 . BVG-Revision -. Paket, gültig seit BVG Art. 65 Abs. 3 Grundsatz 3 Sie weisen ihre Verwaltungskosten in der Betriebsrechnung aus. Der Bundesrat erlässt Bestimmungen über die Verwaltungskosten und die Art und Weise, wie sie ausgewiesen werden müssen. BVV Art. 48a Verwaltungskosten (BVG Art. 65 Abs. 3) Als Verwaltungskosten sind in der Betriebsrechnung auszuweisen: a. die Kosten für die allgemeine Verwaltung; b. die Kosten für die Vermögensverwaltung; c. die Kosten für Marketing und Werbung. Die Verwaltungskosten sind nach den Regeln der Fachempfehlungen zur Rechnungslegung Swiss GAAP FER 6 auszuweisen. 6
7 . BVG-Revision -. Paket, gültig seit BVG Art. 65a Transparenz Die Vorsorgeeinrichtungen haben bei der Regelung des Beitragssystems, der Finanzierung, der Kapitalanlagen und bei der Rechnungslegung den Grundsatz der Transparenz zu beachten. Mit der Transparenz soll sichergestellt werden, dass: a. die tatsächliche finanzielle Lage der Vorsorgeeinrichtung ersichtlich wird; b. die Sicherheit der Erfüllung der Vorsorgezwecke belegt werden kann; c. das paritätische Organ der Vorsorgeeinrichtung seine Führungsaufgabe wahrnehmen kann; d. die Informationspflichten gegenüber den Versicherten erfüllt werden können. 7
8 . BVG-Revision -. Paket, gültig seit BVG Art. 65a Transparenz 3 Die Vorsorgeeinrichtungen müssen in der Lage sein, Informationen über den Kapitalertrag, den versicherungstechnischen Risikoverlauf, die Verwaltungskosten, die Deckungskapitalberechnung, die Reservebildung sowie den Deckungsgrad abgeben zu können. 4 Der Bundesrat erlässt Bestimmungen über die Art und Weise, wie diese Informationen unter Beachtung der Verhältnismässigkeit des Aufwandes bis auf Stufe der Vorsorgewerke ausgewiesen werden müssen. 5 Der Bundesrat erlässt Bestimmungen über die Art und Weise, wie die Transparenz gewährleistet werden muss. Er erlässt dafür Rechnungslegungsvorschriften und legt die Anforderungen an die Kostenund Ertragstransparenz fest. 8
9 . BVG-Revision -. Paket, gültig seit BVV Art. 48b Verwaltungskosten (BVG Art. 65a Abs. 3) Als Verwaltungskosten sind in der Betriebsrechnung auszuweisen: a. die Kosten für die allgemeine Verwaltung; b. die Kosten für die Vermögensverwaltung; c. die Kosten für Marketing und Werbung. Die Verwaltungskosten sind nach den Regeln der Fachempfehlungen zur Rechnungslegung Swiss GAAP FER 6 auszuweisen. BVV Art. 48b Information der Vorsorgewerke (BVG Art. 65a Abs. 4) Die Sammeleinrichtungen müssen jedem Vorsorgewerk die massgebenden Grundlagen für die Berechnung der Beiträge, der Überschussbeteiligung sowie der Versicherungsleistungen bekannt geben. 9
10 . BVG-Revision -. Paket, gültig seit BVV Art. 48b Information der Vorsorgewerke (BVG Art. 65a Abs. 4) Lebensversicherungseinrichtungen, die Verträge mit Sammeleinrichtungen haben, müssen diesen die notwendigen Informationen auf Grund der Betriebsrechnung nach Artikel 6a des Lebensversicherungsgesetzes vom 8. Juni 993 (LeVG) liefern. 3 Die Vorsorgeeinrichtung muss dem Vorsorgewerk die Informationen nach Artikel 65a Absatz 3 BVG in geeigneter Weise übermitteln. Grundlage bildet der aktuelle Bericht des Experten für berufliche Vorsorge nach Artikel 53 Absatz BVG. 0
11 . BVG-Revision -. Paket, gültig seit BVG Art. 68 Abs. 3 und 4 Versicherungsverträge zwischen Vorsorgeeinrichtungen und Versicherungseinrichtungen 3 Die Versicherungseinrichtungen haben den Vorsorgeeinrichtungen die nötigen Angaben zu liefern, damit diese die in Artikel 65a geforderte Transparenz gewährleisten können. 4 Zu diesen Angaben gehören insbesondere auch: a. eine jährliche, nachvollziehbare Abrechnung über die Überschussbeteiligung; aus der Abrechnung muss insbesondere ersichtlich sein, auf welchen Grundlagen die Überschussbeteiligung berechnet und nach welchen Grundsätzen sie verteilt wurde; b. eine Aufstellung über die Verwaltungskosten; der Bundesrat erlässt Bestimmungen über die Art und Weise, wie die Verwaltungskosten ausgewiesen werden müssen.
12 . BVG-Revision -. Paket, gültig seit BVV Art. 48d Überschussbeteiligung aus Versicherungsverträgen (Art. 68 Abs. 4 Bst. a und 68a) Die Vorsorgeeinrichtung muss die Grundlagen für die Berechnung der Überschussbeteiligung und die Grundsätze für deren Verteilung im Reglement festlegen. Die Vorsorgeeinrichtung muss jährlich eine kommentierte nachvollziehbare Abrechnung über die Berechnung und Verteilung der Überschussbeteiligung erstellen. BVG Art. 68a Überschussbeteiligungen aus Versicherungsverträgen Überschussbeteiligungen aus Versicherungsverträgen müssen, nachdem der Beschluss betreffend die Anpassung der Renten an die Preisentwicklung gemäss Artikel 36 Absätze und 3 gefasst wurde, den Sparguthaben der Versicherten gutgeschrieben werden.
13 . BVG-Revision -. Paket, gültig seit BVG Art. 68a Überschussbeteiligungen aus Versicherungsverträgen Von Absatz kann nur abgewichen werden: a. bei Vorsorgewerken, die an Sammelstiftungen angeschlossen sind: wenn die Vorsorgekommission des Vorsorgewerkes ausdrücklich einen anders lautenden Beschluss fasst und ihn der Sammelstiftung mitteilt. b. bei Vorsorgeeinrichtungen, die nicht in Form einer Sammelstiftung geführt werden: wenn das paritätische Organ ausdrücklich einen anders lautenden Beschluss fasst und ihn der Versicherungseinrichtung mitteilt. 3
14 . BVG-Revision -. Paket, gültig seit Exkurs: Mitwirkungsgesetz Art. 0 Bst. d Bes. Mitwirkungsrechte Der Arbeitnehmervertretung stehen in folgenden Angelegenheiten nach Massgabe der entsprechenden Gesetzgebung besondere Mitwirkungsrechte zu:... d. über den Anschluss an eine Einrichtung der beruflichen Vorsorge und die Auflösung eines Anschlussvertrages. BVG Art. 86b Information der Versicherten Auf Anfrage hin ist den Versicherten die Jahresrechnung und der Jahresbericht auszuhändigen. Ebenso hat ihnen die Vorsorgeeinrichtung auf Anfrage hin Informationen über den Kapitalertrag, den versicherungstechnischen Risikoverlauf, die Verwaltungskosten, die Deckungskapitalberechnung, die Reservebildung sowie den Deckungsgrad abzugeben.
15 . BVG-Revision -. Paket, gültig seit BVG Art. 4 Abs. 3 und 4 Freiwillige Versicherung 3 Selbständigerwerbende haben ausserdem die Möglichkeit, sich ausschliesslich bei einer Vorsorgeeinrichtung im Bereich der weitergehenden Vorsorge, insbesondere auch bei einer Vorsorgeeinrichtung, die nicht im Register für die berufliche Vorsorge eingetragen ist, zu versichern. In diesem Fall finden die Absätze und keine Anwendung. 4 Die von den Selbstständigerwerbenden geleisteten Beiträge und Einlagen in die Vorsorgeeinrichtung müssen dauernd der beruflichen Vorsorge dienen. 5
16 . BVG-Revision -. Paket, gültig seit BVG Art. 7 Abs. Mindestlohn und Alter Arbeitnehmer, die bei einem Arbeitgeber einen Jahreslohn von mehr als 9'350 (bisher 5'800, auf Basis der ab gültigen Grenzbeträge) Franken beziehen, unterstehen ab. Januar nach Vollendung des 7. Altersjahres für die Risiken Tod und Invalidität, ab. Januar nach Vollendung des 4. Altersjahres auch für das Alter der obligatorischen Versicherung. BVG Art. 8 Abs. und Koordinierter Lohn Zu versichern ist der Teil des Jahreslohnes von '575 (5'800) bis und mit 77'400 Franken. Dieser Teil wird koordinierter Lohn genannt. Beträgt der koordinierte Lohn weniger als 3'5 Franken im Jahr, so muss er auf diesen Betrag aufgerundet werden. 6
17 . BVG-Revision -. Paket, gültig seit BVG Art. 4 Höhe der Altersrente Die Altersrente wird in Prozenten des Altersguthabens (Umwandlungssatz) berechnet, das der Versicherte bei Erreichen des Rentenalters erworben hat. Der Mindestumwandlungssatz beträgt 6,8 Prozent für das ordentliche Rentenalter 65 von Frau und Mann. 3 Der Bundesrat unterbreitet ab 0 mindestens alle zehn Jahre einen Bericht über die Festlegung des Umwandlungssatzes in den nachfolgenden Jahren. BVV Art. 6a Ausführungsbestimmungen Das ordentliche Rentenalter der Frauen im AHVG gilt auch als ordentliches BVG-Rentenalter der Frauen (Art. 3 BVG). 7
18 . BVG-Revision -. Paket, gültig seit Übergangsbestimmungen der Änderung vom a. Laufende Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenrenten Für Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenrenten, die im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Gesetzesänderung laufen, gilt für den Umwandlungssatz weiterhin das bisherige Recht.... b. Mindestumwandlungssatz Der Bundesrat legt den Mindestumwandlungssatz fest für die Versicherten derjenigen Jahrgänge, die innerhalb von zehn Jahren nach Inkrafttreten dieser Gesetzesänderung das ordentliche Rentenalter erreichen. Er senkt ihn dabei ab, bis 6,8 Prozent erreicht sind.... 8
19 . BVG-Revision -. Paket, gültig seit BVV Ausführungsbestimmungen Jahrgang Ordentliches Rentenalter Männer Ordentliches Rentenalter Frauen Mindestumwandlungssatz Männer Mindestumwandlungssatz Frauen
20 . BVG-Revision -. Paket, gültig seit BVG Art. 6 Altersgutschriften Die Altersgutschriften werden jährlich in Prozenten des koordinierten Lohnes berechnet. Dabei gelten folgende Ansätze: Altersjahr Ansatz in Prozenten des koordinierten Lohnes BVV Ausführungsbestimmungen Das Rentenalter der Frauen (zur Zeit 64 Jahre) ist ebenfalls massgebend für die Berechnung der Altersgutschriften in der Höhe von 8 Prozent gemäss BVG Art. 6 (Anpassung der Sparskala an diejenige der Männer). 0
21 . BVG-Revision -. Paket, gültig seit BVG Art. 9 Überlebender Ehegatte Der überlebende Ehegatte hat Anspruch auf eine Witwen- oder Witwerrente, wenn er beim Tod des Ehegatten: a. für den Unterhalt mindestens eines Kindes aufkommen muss; oder b. älter als 45 Jahre ist und die Ehe mindestens fünf Jahre gedauert hat. Der überlebende Ehegatte, der keine der Voraussetzungen nach Absatz erfüllt, hat Anspruch auf eine einmalige Abfindung in Höhe von drei Jahresrenten. 3 Der Bundesrat regelt den Anspruch geschiedener Personen auf Hinterlassenenleistungen.
22 . BVG-Revision -. Paket, gültig seit BVG Art. 0a Weitere begünstigte Personen Die Vorsorgeeinrichtung kann in ihrem Reglement neben den Anspruchsberechtigten nach den Artikeln 9 und 0 folgende begünstigte Personen für die Hinterlassenenleistungen vorsehen: a. natürliche Personen, die vom Versicherten in erheblichem Masse unterstützt worden sind, oder die Person, die mit diesem in den letzten fünf Jahren bis zu seinem Tod ununterbrochen eine Lebensgemeinschaft geführt hat oder die für den Unterhalt eines oder mehrerer gemeinsamer Kinder aufkommen muss; b. beim Fehlen von begünstigten Personen nach Buchstabe a: die Kinder des Verstorbenen, welche die Voraussetzungen nach Artikel 0 nicht erfüllen, die Eltern oder die Geschwister;
23 . BVG-Revision -. Paket, gültig seit BVG Art. 0a Weitere begünstigte Personen c. beim Fehlen von begünstigten Personen nach den Buchstaben a und b: die übrigen gesetzlichen Erben, unter Ausschluss des Gemeinwesens, im Umfang:. der von der versicherten Person einbezahlten Beiträge, oder. von 50 Prozent des Vorsorgekapitals. 3
24 . BVG-Revision -. Paket, gültig seit BVG Art. 4 Höhe der Invalidenrente Der Versicherte hat Anspruch auf: a. eine volle Invalidenrente, wenn er im Sinne der IV zu mindestens 70 Prozent invalid ist; b. eine Dreiviertelsrente, wenn er zu mindestens 60 Prozent invalid ist; c. eine halbe Rente, wenn er mindestens zur Hälfte invalid ist; d. eine Viertelsrente, wenn er mindestens zu 40 Prozent invalid ist. Die Invalidenrente wird nach dem gleichen Umwandlungssatz berechnet wie die Altersrente im 65. Altersjahr. Für die Versicherten der Übergangsgeneration gilt der vom Bundesrat nach Buchstabe b der Übergangsbestimmungen der. BVG-Revision vom 3. Oktober 003 festgelegte Umwandlungssatz. 4
25 . BVG-Revision -. Paket, gültig seit BVG Art. 37 Form der Leistungen Der Versicherte kann verlangen, dass ihm ein Viertel seines Altersguthabens, das für die Berechnung der tatsächlich bezogenen Altersleistungen (Art. 3 und Art. 3a 3 ) massgebend ist, als einmalige Kapitalabfindung ausgerichtet wird. 4 Die Vorsorgeeinrichtung kann in ihrem Reglement vorsehen, dass: a. die Anspruchsberechtigten eine Kapitalabfindung an Stelle einer Alters-, Hinterlassenen- oder Invalidenrente wählen können; b. die Anspruchsberechtigten eine bestimmte Frist für die Geltendmachung der Kapitalabfindung einhalten müssen. 5 Ist der Versicherte verheiratet, so ist die Auszahlung der Kapitalabfindung nach den Absätzen und 4 nur zulässig, wenn sein Ehegatte schriftlich zustimmt. Kann er die Zustimmung nicht einholen oder wird sie ihm verweigert, so kann er das Gericht anrufen. 5
26 . BVG-Revision -. Paket, gültig seit BVG Art. 53b Teilliquidation Die Vorsorgeeinrichtungen regeln in ihren Reglementen die Voraussetzungen und das Verfahren zur Teilliquidation. Die Voraussetzungen für eine Teilliquidation sind vermutungsweise erfüllt, wenn: a. eine erhebliche Verminderung der Belegschaft erfolgt; b. eine Unternehmung restrukturiert wird; c. der Anschlussvertrag aufgelöst wird. Die reglementarischen Vorschriften über die Voraussetzungen und das Verfahren zur Teilliquidation müssen von der Aufsichtsbehörde genehmigt werden. 6
27 . BVG-Revision -. Paket, gültig seit BVG Art. 53c Gesamtliquidation Bei der Aufhebung von Vorsorgeeinrichtungen (Gesamtliquidation) entscheidet die Aufsichtsbehörde, ob die Voraussetzungen und das Verfahren erfüllt sind, und genehmigt den Verteilungsplan. BVG Art. 53d Verfahren bei Teil- oder Gesamtliquidation Die Teil- und Gesamtliquidation der Vorsorgeeinrichtung muss unter Berücksichtigung des Gleichbehandlungsgrundsatzes und nach fachlich anerkannten Grundsätzen durchgeführt werden. Der Bundesrat bezeichnet diese Grundsätze.... 7
28 . BVG-Revision -. Paket, gültig seit BVG Art. 66 Abs. 4 Aufteilung der Beiträge 4 Er überweist die Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge bis spätestens zum Ende des ersten Monats nach dem Kalender- oder Versicherungsjahr, für das die Beiträge geschuldet sind, an die Vorsorgeeinrichtung. 8
29 . BVG-Revision -. Paket, gültig seit BVG Art. 89b Gleichbehandlung Personen, die in der Schweiz oder im Gebiete eines Mitgliedstaates der Europäischen Gemeinschaft wohnen und für die Artikel 89a Absatz gilt, haben, soweit das Freizügigkeitsabkommen5 nichts anderes vorsieht, die gleichen Rechte und Pflichten auf Grund dieses Gesetzes wie Schweizer Staatsangehörige. Personen, die in der Schweiz, Island, Liechtenstein oder Norwegen wohnen und für die Artikel 89a Absatz gilt, haben, soweit das revidierte EFTA-Abkommen6 nichts anderes vorsieht, die gleichen Rechte und Pflichten auf Grund dieses Gesetzes wie Schweizer Staatsangehörige. 9
30 . BVG-Revision - 3. Paket, in Kraft ab BVG Art. Zweck Berufliche Vorsorge umfasst alle Massnahmen auf kollektiver Basis, die den älteren Menschen, den Hinterbliebenen und Invaliden beim Eintreten eines Versicherungsfalles (Alter, Tod oder Invalidität) zusammen mit den Leistungen der eidgenössischen Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung (AHV/IV) die Fortsetzung der gewohnten Lebenshaltung in angemessener Weise erlauben. Der in der beruflichen Vorsorge versicherbare Lohn oder das versicherbare Einkommen der Selbständigerwerbenden darf das AHV-beitragspflichtige Einkommen nicht übersteigen. 3 Der Bundesrat präzisiert die Grundsätze der Angemessenheit, der Kollektivität, der Gleichbehandlung, der Planmässigkeit sowie des Versicherungsprinzips. Er kann ein Mindestalter für den vorzeitigen Altersrücktritt festlegen. 30
31 . BVG-Revision - 3. Paket, in Kraft ab BVV Art. Beiträge und Leistungen (BVG Art. Abs. und 3) Ein Vorsorgeplan gilt als angemessen, wenn die Bedingungen nach den Absätzen und 3 erfüllt sind. Gemäss Berechnungsmodell: a. überschreiten die reglementarischen Leistungen nicht 70 Prozent des letzten versicherbaren AHV-pflichtigen Lohns oder -Einkommens vor der Pensionierung; oder b. betragen die gesamten reglementarischen Beiträge von Arbeitgeber und Arbeitnehmern, die der Finanzierung der Altersleistungen dienen, nicht mehr als 5 Prozent aller versicherbaren AHV-pflichtigen Löhne beziehungsweise die Beiträge der Selbständigerwerbenden nicht mehr als 5 Prozent des versicherbaren AHV-pflichtigen Einkommens pro Jahr. 3
32 . BVG-Revision - 3. Paket, in Kraft ab BVV Art. Beiträge und Leistungen (BVG Art. Abs. und 3) 3 Bei Löhnen, die über dem oberen Grenzbetrag nach Artikel 8 Absatz BVG liegen, betragen gemäss Berechnungsmodell die Altersleistungen aus der beruflichen Vorsorge und der AHV zusammen nicht mehr als 85 Prozent des letzten versicherbaren AHV-pflichtigen Lohns oder -Einkommens vor der Pensionierung. 4 Sieht der Vorsorgeplan Kapitalleistungen vor, so sind für die Bewertung der Angemessenheit die entsprechenden Rentenleistungen zugrunde zulegen, wie sie sich bei Anwendung des reglementarischen Umwandlungssatzes und, falls kein reglementarischer Umwandlungssatz vorgesehen ist, des Mindestumwandlungssatzes nach Artikel 4 Absatz BVG ergeben. 3
33 . BVG-Revision - 3. Paket, in Kraft ab BVV Art. a Angemessenheit bei mehreren Vorsorgeverhältnissen (BVG Art. Abs. und 3) Schliesst ein Arbeitgeber Anschlussverträge mit mehreren Vorsorgeeinrichtungen ab, die so gestaltet sind, dass Versicherte gleichzeitig bei mehreren Einrichtungen versichert sind, so hat er Vorkehrungen zu treffen, dass Artikel sinngemäss für die Gesamtheit der Vorsorgeverhältnisse eingehalten wird. Selbständigerwerbende, die ihr Einkommen in mehreren Vorsorgeeinrichtungen versichern lassen, müssen die notwendigen Massnahmen treffen, dass Artikel sinngemäss für die Gesamtheit ihrer Vorsorgeverhältnisse eingehalten wird. 33
34 . BVG-Revision - 3. Paket, in Kraft ab BVV Art. b Vorzeitiger Altersrücktritt (BVG Art. Abs. 3) Die Vorsorgeeinrichtung kann in ihrem Reglement vorsehen, dass die versicherte Person über den Einkauf in die vollen reglementarischen Leistungen im Sinn von Artikel 9 Absatz FZG hinaus zusätzliche Einkäufe tätigen darf, um Kürzungen beim Vorbezug der Altersleistungen ganz oder teilweise auszugleichen. Vorsorgeeinrichtungen, welche Einkäufe für den vorzeitigen Altersrücktritt nach Absatz zulassen, haben ihre Vorsorgepläne so auszugestalten, dass bei einem Verzicht auf den vorzeitigen Altersrücktritt das reglementarische Leistungsziel höchstens um 5 Prozent überschritten wird. 34
35 . BVG-Revision - 3. Paket, in Kraft ab BVV Art. c Vorsorgepläne (BVG Art. Abs. 3) Der Grundsatz der Kollektivität ist eingehalten, wenn die Vorsorgeeinrichtung oder das Vorsorgewerk in ihrem Reglement eines oder mehrere Kollektive von Versicherten vorsieht. Die Zugehörigkeit zu einem Kollektiv muss sich nach objektiven Kriterien richten wie insbesondere der Anzahl der Dienstjahre, der ausgeübten Funktion, der hierarchischen Stellung im Betrieb, dem Alter oder der Lohnhöhe. Die Kollektivität ist auch im Fall der Versicherung einer einzelnen Person eingehalten, wenn gemäss Reglement die Aufnahme weiterer Personen grundsätzlich möglich ist. Dies gilt jedoch nicht für die freiwillige Versicherung von Selbständigerwerbenden nach Artikel 44 BVG. 35
36 . BVG-Revision - 3. Paket, in Kraft ab BVV Art. d Wahlmöglichkeiten zwischen Vorsorgeplänen (BVG Art. Abs. 3) Die Vorsorgeeinrichtung oder das Vorsorgewerk können für die Versicherten jedes Kollektivs bis zu drei Vorsorgepläne anbieten. Die Summe der Beitragsanteile von Arbeitgeber und Arbeitnehmern in Lohnprozenten muss beim Vorsorgeplan mit den niedrigsten Beitragsanteilen mindestens /3 der Beitragsanteile beim Vorsorgeplan mit den höchsten Beitragsanteilen betragen. Der Beitragssatz des Arbeitgebers muss in jedem Plan gleich hoch sein. 36
37 . BVG-Revision - 3. Paket, in Kraft ab BVV Art. e Wahl der Anlagestrategien (BVG Art. Abs. 3) Nur Vorsorgeeinrichtungen, welche ausschliesslich Lohnanteile über dem anderthalbfachen oberen Grenzbetrag nach Artikel 8 Absatz BVG versichern, dürfen innerhalb eines Vorsorgeplans unterschiedliche Anlagestrategien anbieten. BVV Art. f Gleichbehandlung (BVG Art. Abs. 3) Der Grundsatz der Gleichbehandlung ist eingehalten, wenn für alle Versicherten eines Kollektivs die gleichen reglementarischen Bedingungen im Vorsorgeplan gelten. 37
38 . BVG-Revision - 3. Paket, in Kraft ab BVV Art. g Planmässigkeit (BVG Art. Abs. 3) Der Grundsatz der Planmässigkeit ist eingehalten, wenn die Vorsorgeeinrichtung in ihrem Reglement die verschiedenen Leistungen, die Art ihrer Finanzierung und die Anspruchsvoraussetzungen, die Vorsorgepläne sowie die verschiedenen Versichertenkollektive, für welche unterschiedliche Pläne gelten, genau festlegt. Der Vorsorgeplan muss sich auf Parameter stützen, die nach fachlich anerkannten Grundsätzen festgelegt werden. 38
39 . BVG-Revision - 3. Paket, in Kraft ab BVV Art. h Planmässigkeit (BVG Art. Abs. 3) Das Versicherungsprinzip ist eingehalten, wenn mindestens 6 Prozent aller Beiträge zur Finanzierung der Leistungen für die Risiken Tod und Invalidität bestimmt sind; massgebend für die Berechnung dieses Mindestanteils ist die Gesamtheit der Beiträge für alle Kollektive und Pläne eines angeschlossenen Arbeitgebers in einer Vorsorgeeinrichtung. Sind einer Vorsorgeeinrichtung mehrere Arbeitgeber angeschlossen, so sind für die Berechnung des Mindestanteils jeweils die Beiträge für die Kollektive und Pläne eines einzelnen Arbeitgebers in dieser Vorsorgeeinrichtung massgebend. 39
40 . BVG-Revision - 3. Paket, in Kraft ab BVV Art. h Planmässigkeit (BVG Art. Abs. 3) In Vorsorgeeinrichtungen, welche ausschliesslich die weitergehende und ausserobligatorische Vorsorge betreiben, ist das Versicherungsprinzip auch dann eingehalten, wenn gemäss Reglement das Altersguthaben ohne Risikoschutz geäufnet wird in Fällen, in denen sich aufgrund einer ärztlichen Gesundheitsprüfung ein wesentlich erhöhtes Risiko ergibt und deshalb die Versicherung der Risiken Tod und Invalidität abgelehnt wird. In diesen Fällen kann die Altersleistung nur in Rentenform bezogen werden. 40
41 . BVG-Revision - 3. Paket, in Kraft ab BVV Art. i Mindestalter für den Rücktritt (BVG Art. Abs. 3) Die Reglemente der Vorsorgeeinrichtungen können einen Altersrücktritt frühestens ab dem vollendeten 58. Altersjahr vorsehen. Frühere Altersrücktritte als nach Absatz sind zulässig: a. bei betrieblichen Restrukturierungen b. bei Arbeitsverhältnissen in denen frühere Altersrücktritte aus Gründen der öffentlichen Sicherheit vorgesehen sind. 4
42 . BVG-Revision - 3. Paket, in Kraft ab BVG Art. 79b Einkauf Die Vorsorgeeinrichtung darf den Einkauf höchstens bis zur Höhe der reglementarischen Leistungen ermöglichen. Der Bundesrat regelt die Fälle der Personen, die im Zeitpunkt, in dem sie den Einkauf verlangt haben, noch nie einer Vorsorgeeinrichtung angehört haben. 3 Wurden Einkäufe getätigt, so dürfen die daraus resultierenden Leistungen innerhalb der nächsten drei Jahre nicht in Kapitalform aus der Vorsorge zurückgezogen werden. Wurden Vorbezüge für die Wohneigentumsförderung getätigt, so dürfen freiwillige Einkäufe erst vorgenommen werden, wenn die Vorbezüge zurückbezahlt sind. 4 Von der Begrenzung ausgenommen sind die Wiedereinkäufe im Falle der Ehescheidung nach Artikel c FZG. 4
43 . BVG-Revision - 3. Paket, in Kraft ab BVV Art. 60a Einkauf (BVG Art. Abs. 3 und 79b Abs. ) Für die Berechnung des Einkaufs müssen die gleichen, nach fachlich anerkannten Grundsätzen festgelegten Parameter eingehalten werden, wie für die Festlegung des Vorsorgeplans (Art. g). Der Höchstbetrag der Einkaufssumme reduziert sich um ein Guthaben in der Säule 3a, soweit es die aufgezinste Summe der jährlichen gemäss Artikel 7 Absatz Buchstabe a BVV 3 vom Einkommen höchstens abziehbaren Beiträge des Jahrganges ab vollendetem 4. Altersjahr der versicherten Person übersteigt. Bei der Aufzinsung kommen die jeweils gültigen BVG-Mindestzinssätze zur Anwendung. 3 Hat eine versicherte Person Freizügigkeitsguthaben, die sie nicht nach Artikel 3 und 4 Absatz bis FZG in die Vorsorgeeinrichtung übertragen musste, reduziert sich der Höchstbetrag der Einkaufssumme um diesen Betrag. 43
44 . BVG-Revision - 3. Paket, in Kraft ab BVV Art. 60b Sonderfälle (BVG Art. 79b Abs. ) Für Personen, die aus dem Ausland zuziehen und die noch nie einer Vorsorgeeinrichtung in der Schweiz angehört haben, darf in den ersten fünf Jahren nach Eintritt in eine schweizerische Vorsorgeeinrichtung die jährliche Einkaufssumme 0 Prozent des reglementarischen versicherten Lohnes nicht überschreiten. Diese Limite gilt auch für Einkäufe gemäss den Artikeln 6 und FZG. Nach Ablauf der 5 Jahre muss die Vorsorgeeinrichtung dem Versicherten ermöglichen, sich in die vollen reglementarischen Leistungen einzukaufen. 44
45 . BVG-Revision - 3. Paket, in Kraft ab BVV Art. 60d Einkauf und Wohneigentumsvorbezug (BVG Art. 79b Abs. 3) In den Fällen, in denen eine Rückzahlung des Vorbezugs für die Wohneigentumsförderung nach Artikel 30d Absatz 3 Buchstabe a BVG nicht mehr zulässig ist, darf das Reglement der Vorsorgeeinrichtung freiwillige Einkäufe zulassen, soweit sie zusammen mit den Vorbezügen die reglementarisch maximal zulässigen Vorsorgeansprüche nicht überschreiten. 45
46 . BVG-Revision - 3. Paket, in Kraft ab BVV Art. 60d Einkauf und Wohneigentumsvorbezug (BVG Art. 79b Abs. 3) In den Fällen, in denen eine Rückzahlung des Vorbezugs für die Wohneigentumsförderung nach Artikel 30d Absatz 3 Buchstabe a BVG nicht mehr zulässig ist, darf das Reglement der Vorsorgeeinrichtung freiwillige Einkäufe zulassen, soweit sie zusammen mit den Vorbezügen die reglementarisch maximal zulässigen Vorsorgeansprüche nicht überschreiten. 46
47 . BVG-Revision - 3. Paket, in Kraft ab BVG Art. 79c Versicherbarer Lohn und versicherbares Einkommen Der nach dem Reglement der Vorsorgeeinrichtung versicherbare Lohn der Arbeitnehmer oder das versicherbare Einkommen der Selbständigerwerbenden ist auf den zehnfachen oberen Grenzbetrag nach Artikel 8 Absatz beschränkt. 47
48 . BVG-Revision - 3. Paket, in Kraft ab BVV Art. 60c Versicherbarer Lohn und versicherbares Einkommen (BVG Art. 79c) Die Begrenzung des versicherbaren Lohnes oder des versicherbaren Einkommens nach Artikel 79c BVG gilt für die Gesamtheit aller Vorsorgeverhältnisse, die ein Versicherter bei einer oder mehreren Vorsorgeeinrichtungen hat. Hat der Versicherte mehrere Vorsorgeverhältnisse und überschreitet die Summe aller seiner AHV-pflichtigen Löhne und Einkommen das Zehnfache des oberen Grenzbetrages nach Artikel 8 Absatz BVG, so muss er jede seiner Vorsorgeeinrichtungen über die Gesamtheit seiner Vorsorgeverhältnisse sowie die darin versicherten Löhne und Einkommen informieren. Die Vorsorgeeinrichtung weist den Versicherten auf seine Informationspflicht hin. 48
49 . BVG-Revision - 3. Paket, in Kraft ab BVV Art. 60c Versicherbarer Lohn und versicherbares Einkommen (BVG Art. 79c) 3 Für Versicherte, die am. Januar 006 das 50. Altersjahr vollendet haben, gilt bei zu diesem Zeitpunkt bestehenden Vorsorgeverhältnissen die Begrenzung des versicherbaren Lohns oder des versicherbaren Einkommens für die Risiken Tod und Invalidität nach Artikel 79c BVG nicht. 49
1. BVG Revision 3. Paket (Inkrafttreten am 1. Januar 2006)
1. BVG Revision 3. Paket (Inkrafttreten am 1. Januar 2006) Zusammenstellung I. GESETZESÄNDERUNGEN MIT INKRAFTTRETEN PER 1.1.2006...1 a. BVG... 1 b. Zivilgesetzbuch... 2 II. VERORDNUNGEN...3 III. a. BVV
Verordnung über die berufliche Alters-, Hinterlassenenund Invalidenvorsorge (BVV 2) 831.441.1 vom 18. April 1984 (Stand am 1. Juli 2014) Der Schweizerische Bundesrat, gestützt auf Artikel 97 Absatz 1 des

References: Art. 53
 Art. 53
 Art. 53
 Art. 65
 Art. 48
 Art. 65
 Art. 65
 Art. 65
 Art. 48
 Art. 65
 Art. 48
 Art. 65
 Art. 48
 Art. 65
 Art. 68
 Art. 48
 Art. 68
 Art. 68
 Art. 0
 Art. 86
 Art. 4
 Art. 7
 Art. 8
 Art. 4
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 9
 Art. 0
 Art. 0
 Art. 4
 Art. 37
 Art. 3
 Art. 53
 Art. 53
 Art. 53
 Art. 66
 Art. 89
 Art. 79
 Art. 60
 Art. 60
 Art. 79
 Art. 60
 Art. 79
 Art. 60
 Art. 79
 Art. 79
 Art. 60
 Art. 79
 Art. 60
 Art. 79