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Timestamp: 2019-11-13 09:55:17+00:00

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BVerwG, 22.06.1999 - 4 BN 20.99 - dejure.org
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BVerwG, 22.06.1999 - 4 BN 20.99 (https://dejure.org/1999,1663)
BVerwG, Entscheidung vom 22.06.1999 - 4 BN 20.99 (https://dejure.org/1999,1663)
BVerwG, Entscheidung vom 22. Juni 1999 - 4 BN 20.99 (https://dejure.org/1999,1663)
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Normenkontrolle; Antragsfrist; Fristversäumung; Gesetzesauslegung; Grenzen; Analogie; Wiedereinsetzung in den vorigen Stand; Bebauungsplan.
Verfahrensrecht - Normenkontrolle: Anwendbarkeit d. RMBeschrG auf Bebauungspläne
OVG Thüringen, 27.01.1999 - 1 N 321/94
Die in der Bekanntmachung genannte Drei-Monatsfrist, die als Sonderregelung für die neuen Bundesländer durch das Gesetz zur Beschränkung von Rechtsmitteln in der Verwaltungsgerichtsbarkeit vom 22. April 1993 (BGBl. I S. 446, 487) geschaffen worden war, ist bereits ab 1. Januar 1997 im Zuge der bundesweiten Einführung der Zwei-Jahresfrist für alle Normenkontrollverfahren durch Art. 10 Abs. 4 des Sechsten Gesetzes zur Änderung der Verwaltungsgerichtsordnung und anderer Gesetze - 6. VwGOÄndG - vom 1. November 1996 (BGBl. I S. 1626, 1630) abgelöst worden (vgl. auch BVerwG, Beschluss vom 22. Juni 1999, DVBl. 1999, 1516).
Das Wiedereinsetzung gewährende Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 22. Juni 1999 (BVerwGE 109, 148 = BRS 62 Nr. 46) steht dem nicht entgegen.
Das Wiedereinsetzung gewährende Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 22.06.1999 (- 4 BN 20/99 -, BVerwGE 109, 148 = BRS 62 Nr. 46) steht dem nicht entgegen.
vgl. Beschlussempfehlung des Vermittlungsausschusses vom 26. September 1996, BT-Drucks. 13/5642, Der Entscheidung des Senats stehen die Ausführungen des Bundesverwaltungsgerichts, vgl. Beschluss vom 22. Juni 1999 - 4 BN 20.99 -, BVerwGE 109, 148 = BRS 62 Nr. 46, nicht entgegen.
Dies hat das Bundesverwaltungsgericht angenommen bei unklarer Rechtslage, wie nach Inkrafttreten des Wehrpflichtänderungsgesetzes 1977 (BVerwG, Urteil vom 13.06.1979 - 6 C 111.78 -Buchholz 310 § 60 Nr. 108) und bei der im Rechtsmittelbeschränkungsgesetz nicht eindeutig bestimmten, erst im Wege richterlicher Rechtslückenschließung geklärten Rechtsmittelbeschränkung (BVerwG, Beschluss vom 22.06.1999 - 4 BN 20.99 - BVerwGE 109, 148 = DVBl. 1999, 1516).
Der Entscheidung des Senats stehen die Ausführungen des Bundesverwaltungsgerichts, vgl. Beschluss vom 22. Juni 1999 - 4 BN 20.99 -, BVerwGE 109, 148 = BRS 62 Nr. 46, nicht entgegen.
auch Schenke, aaO, RdNr. 83 u. J. Schmidt, in: Eyermann, VwGO, 11. Aufl. 2000, RdNr. 74 zu § 47) oder ob sie als gesetzliche Frist i. S. des § 60 VwGO verstanden werden kann, gegen deren Versäumung Wiedereinsetzung in den vorigen Stand nach § 60 Abs. 1 VwGO gewährt werden kann (in diesem Sinne wohl BVerwG, Beschl. v. 22.6.1999 - BVerwG 4 BN 20.99 -, DVBl. 1999, 487 = Buchholz 310 § 47 VwGO Nr. 135, S. 19, aber ohne nähere Begründung).
Damit, dass der Gesetzgeber ganz kurzfristig -ohne Übergangsfrist - die formalen Anforderungen an die Begründung eines -hier noch dazu bereits eingelegten - Rechtsmittels ändert, brauchte der Bevollmächtigte der Klägerin vor dem Hintergrund des rechtsstaatlichen Gebots zur fairen Verfahrensgestaltung (siehe hierzu BVerfG vom 30.4.2003, DVBl 2003, 932 m.w. Nachweisen) nicht zu rechnen (s. hierzu auch BVerwG vom 22.6.1999, BVerwGE 109, 148).
Verwaltungsprozessrecht: Befristung in § 47 Abs. 2 S. 1 als Ausschlussfrist
Gegenteiliges lässt sich auch aus dem Beschluss des Bundesverwaltungsgerichts vom 22. Juni 1999 (- 4 BN 20.99 - DVBl. 1999, 1516 ) nicht herleiten.

References: Art. 10
 § 60
 § 47
 § 60
 § 60
 § 47
 § 47