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Timestamp: 2017-03-30 06:45:49+00:00

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Bericht über die Gemeinderatssitzung am 14.10.2008 FragestundeIm Rahmen der Fragestunde wurde von den anwesenden Zuhörern keine Frage gestellt.Aufbau eines Geografischen-Informations-SystemsBürgermeister Schöck begrüßte zu diesem Tagesordnungspunkt zunächst Herrn Jürgen Henzler von der Geonline Ingenieurgesellschaft mbH, Leinfelden-Echterdingen, am Ratstisch.Der Vorsitzende erläuterte anschließend, dass Hildrizhausen und Altdorf vermutlich die beiden einzigen Gemeinden im Landkreis Böblingen sind, die derzeit noch ohne ein Geografisches-Informations-System (GIS) arbeiten. In Hildrizhausen hatte man den Aufbau eines GIS zwar schon lange geplant, aber aus zeitlichen Gründen dieses Vorhaben immer wieder verschoben.Mit einem GIS können raumbezogene Daten digital erfasst, gespeichert und präsentiert werden. Zentraler Bestandteil sind dabei die so genannten Basisdaten des Vermessungsamts:ALK (allgemeines Liegenschaftskataster)ALB (allgemeines Liegenschaftsbuch)Luftbild des GemeindegebietsDiese Basisdaten werden jährlich aktualisiert und ermöglichen einen schnellen Zugriff auf alle wesentlichen Grundstücksdaten (Eigentümer, Flächengröße usw.). Die Basisdaten können dann im Einzelfall durch Fachschalen und entsprechende Messdaten ergänzt werden. Von besonderer Bedeutung sind hierbei Kanal- und Wasserleitungsdaten, es können aber auch noch die Straßenbeleuchtung, Randsteine oder Baumkataster hinzugefügt werden. Aus der Sicht der Verwaltung reichen die beiden Fachschalen für Kanalisation und Wasserleitung für Hildrizhausen derzeit jedoch aus. Die meisten Gemeinden im Landkreis Böblingen haben bereits seit Jahren entsprechende GIS-Datenbestände aufgebaut. Es werden dabei die unterschiedlichsten Firmen und System eingesetzt. Die Verwaltung hat im letzten Jahr verschiedene Systeme kennen gelernt und schlug nunmehr das System der Firma Geonline, Leinfelden-Echterdingen, vor. Die Firma Geonline hat seit einigen Jahren in Ehningen ein sehr umfangreiches Datensystem aufgebaut, das in der Bedienung ohne großen Schulungsaufwand eingesetzt werden kann. Mit dem Aufbau eines GIS soll die Arbeit im Bereich des Bauwesens (Baugesuche, Nachbaranhörungen), der Grundbuchstelle (Vorkaufsrechte), der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses und der Kämmerei (Tiefbaubereich, Hausanschlüsse, Unterhaltungsmaßnahmen) erleichtert werden. Teile des Datenbestands können auch im Rahmen der gemeindeeigenen Homepage der Allgemeinheit zugänglich gemacht werden.Sämtliche Daten werden dabei von der Firma Geonline erhoben und auf deren Rechnern gespeichert. Die Gemeinde hat über einen Internetzugang die Möglichkeit, auf alle Daten zuzugreifen, ohne selbst eine aufwändige EDV-Anlage aufbauen zu müssen. Der Beschlussvorschlag sah einen zweistufigen Aufbau des GIS in den Jahren 2008 und 2009 vor:
Aufbau der Basismodule und Datenübernahmevom Vermessungsamt
6.100 ?
Erfassung aller 32 Bebauungspläne 2008
3.500 ?
Datenbestand Wasserleitung (netto)
4.900 ?
Datenbestand Kanalisation
11.100 ?
Die jährlichen Unterhaltungs- und Softwarepflegekosten betragen ab 2009 rund 1.500 ?.Im Anschluss daran gab Herr Henzler zunächst Informationen zur Fa. Geonline und zu Referenzen. Ebenso stellte er anhand einer sehr anschaulichen Präsentation insbesondere die vielfältigen Inhalte und Möglichkeiten eines GIS dar.Nachdem einige technische und inhaltliche Rückfragen beantwortet wurden, beschloss der Gemeinderat einstimmig:
Der Auftrag zum Aufbau eines Geografischen-Informations-Systems (GIS) wird an die Firma Geonline, Leinfelden-Echterdingen, vergeben.
Im Jahr 2008 erfolgen die Einrichtung der Basismodule und die Erfassung der örtlichen Bebauungspläne. Die Kosten hierfür betragen rund 9.600 ? brutto.
Im Folgejahr sollen die Kanal- und Wasserleitungsschächte aufgenommen und dokumentiert werden. Die Kosten hierfür werden auf ca. 16.000 ? brutto geschätzt.
Die Aufnahme der Straßenlampen soll vorerst nicht erfolgen, da die Kosten hierfür (ca. 9.400 ? brutto) als zu hoch erscheinen.
Herr Henzler verließ daraufhin wieder den Ratstisch.Entscheidung zur Gestaltung der Straßenoberfläche im Zuge der Sanierung der Karl-Endriß-StraßeDer Vorsitzende verwies darauf, dass im aktuellen Haushaltsplan in den Haushaltsjahren 2008 und 2009 für die notwendige Sanierung der Karl-Endriß-Straße, der Tübinger Straße und der Quellenstraße insgesamt 540.000 ? vorgesehen sind. Auf dieser Grundlage wurden in der Gemeinderatssitzung am 11. März 2008 zunächst die Planungsleistungen für dieses Vorhaben an das Ingenieurbüro IBB Wörn, Ehningen, vergeben. Auf die entsprechende Sitzungsvorlage wurde daher verwiesen.Zwischenzeitlich wurde insbesondere die Planung für die anstehende Sanierung der Karl-Endriß-Straße vertieft. Neben den Überlegungen zur Erneuerung der Kanalisation und der Wasserleitung hat dabei vor allem die Gestaltung der Straßenoberfläche eine Rolle gespielt. Im Ergebnis sind hierzu drei Varianten zur Auswahl gestanden, die in Bezug auf die Kosten alle drei im gleichen Bereich liegen: ein Fahrbahnbelag ohne Gehweg bzw. Parkbuchten mit zwei Grünstreifen rechts und links der Fahrbahn, ein Fahrbahnbelag ohne Parkbuchten mit einem Gehweg und einem Grünstreifen rechts bzw. links der Fahrbahn und ein Fahrbahnbelag ohne Gehweg mit Parkbuchten und einem Grünstreifen rechts bzw. links der Fahrbahn.Der Verwaltung war bei der Entscheidungsfindung in dieser Frage vor allem die Beteiligung der Anwohner wichtig. Diese wurden deshalb auf Mitte September zu einem Abstimmungsgespräch eingeladen. Nahezu alle Anwohner haben diese Möglichkeit wahrgenommen. Dabei wurde zunächst auf den geplanten zeitlichen Ablauf der Maßnahme, das Vorgehen zu denkbaren Sanierungen der jeweiligen Hausleitungen und den möglichen Abbau von Dachständern verbunden mit der Verlegung von Stromleitungen im Boden eingegangen. Im Anschluss daran wurden die drei vorliegenden Varianten näher vorgestellt. Bei allen drei Varianten war die Umgestaltung des Einmündungsbereiches der Altdorfer Straße in die Karl-Endriß-Straße (Parkplatz und befestigte Fläche) identisch.Im Ergebnis sprachen sich bis auf einen Anwohner alle Anwesenden für die erste Variante aus. Diese war bereits im Vorfeld von Seiten des Gemeinderates und auch von der Verwaltung favorisiert worden. Die dabei vorgeschlagene Gestaltung der Straßenoberfläche lag in Form eines Planes der Vorlage bei und wurde in der Sitzung ausführlich erläutert werden (Gestaltung, Maße der Straße und der Grünstreifen, Gefälle der Straße, Entwässerungsfunktion der Grünstreifen).Nach der vorgeschlagenen Beschlussfassung soll die Planung vollends fertig gestellt werden. Auf dieser Basis soll dann die Ausschreibung erfolgen, so dass voraussichtlich in der Sitzung im Februar 2009 eine Vergabe der Arbeiten vorgenommen werden kann. Die Ausführung der Maßnahme ist dann (wetterabhängig) von April bis Juli 2009 geplant.Im Zuge der sich anschließenden Beratung wurde der Verwaltung mit auf den Weg gegeben, den ein oder anderen Standort für Bäume vorzusehen und die Stichstraße in Richtung Freibad nochmals in Bezug auf eine Belagserneuerung, die seither nicht vorgesehen ist, zu bewerten.Im Anschluss daran wurde einstimmig beschlossen, die Straßenoberfläche der Karl-Endriß-Straße im Zuge der im kommenden Jahr anstehenden Sanierung entsprechend der als Anlage beiliegenden Variante (insbesondere mit zwei Grünstreifen links und rechts der Fahrbahn) zu gestalten.Nachtragshaushaltssatzung und Nachtragshaushaltsplan 2008Bürgermeister Schöck legte dar, dass durch die zwischenzeitlich eingetretenen finanziellen Veränderungen seit der Verabschiedung des Haushaltsplanes 2008 ein Nachtragshaushaltsplan zwar nicht zwingend erforderlich ist, aber mit der Aufstellung des Nachtragsplanes eine aktuelle Übersicht der Haushaltslage gegeben werden kann. Der Nachtrag weist erfreulicherweise deutliche Verbesserungen auf der Einnahmeseite des Verwaltungshaushalts (VWHH) aus, die zu einer Erhöhung der Zuführung an den Vermögenshaushalt (VMHH) von 680.000 ? auf 900.000 ? führen. Die so genannte Zuführungsrate (?Überschuss? des laufenden Betriebes zur Finanzierung von Investitionen bzw. zur Tilgung von Schulden) ist eine wichtige Kennzahl. Nachdem der Gemeindehaushalt schuldenfrei ist, können die finanziellen Mittel in Hildrizhausen komplett für Investitionen verwendet werden.Als Ursache für die guten finanziellen Rahmenbedingungen kann sicherlich die derzeit noch gute konjunkturelle Lage angesehen werden.Die konkrete Verbesserung der Zuführungsrate um 220.000 ? ist vor allem auf die deutlichen Steigerungen beim Einkommensteueranteil und beim Gewerbesteueraufkommen zurückzuführen.Durch die Erhöhung der Zuführungsrate können im Vermögenshaushalt eine große Zahl von neuen Maßnahmen finanziert werden. Die Entnahme aus der Allgemeinen Rücklage muss trotzdem von ursprünglich 285.000 ? auf 350.000 ? erhöht werden. Der Sitzungsvorlage waren Anlagen beigelegt, aus denen die einzelnen Veränderungen hervorgehen und die in der Sitzung im Einzelnen von Herrn Braun erläutert wurden.Veränderungen des Verwaltungshaushalts: Das Gesamtvolumen erhöht sich um 365.000 ? auf nunmehr 5.920.000 ?.Wesentliche Änderungen auf der Einnahmeseite:Das Gewerbesteueraufkommen hat sich gegenüber den Vorjahren deutlich verbessert und kann von 300.000 ? auf 450.000 ? angehoben werden. Der aktuelle Wert liegt sogar noch etwas höher, aber auf eine Anpassung im Nachtrag soll verzichtet werden. Beim Einkommensteueranteil zeichnet sich eine weitere Erhöhung des Landesanteils ab. Der Planansatz wird daher von 1.810.000 ? um 140.000 ? auf 1.950.000 ? erhöht. Bei den Einnahmen aus dem Finanzausgleich können durch die vorsichtige Haushaltsplanung Steigerungen bei den Schlüsselzuweisungen erwartet werden. Die Verwaltung geht derzeit von einer Erhöhung um rund 50.000 ? aus. Wesentliche Änderungen auf der Ausgabenseite:Der Großteil der Ausgabeplanansätze dürfte ausreichend kalkuliert sein. Durch den hohen Tarifabschluss (vor allem für die unteren Lohngruppen) und zusätzliches Personal im Kindergartenbereich wird sich das Gesamtvolumen der Personalausgaben (Haushaltsplan = 1.320.000 ?) um 87.500 ? erhöhen. Durch die höheren Einnahmen bei der Gewerbesteuer muss leider auch der Planansatz für die Gewerbesteuerumlage deutlich erhöht werden. Die Ausgaben steigen von 61.000 ? auf 101.000 ? an. Insgesamt steigen die Einnahmen so deutlich an, dass der VWHH 900.000 ?(+ 220.000 ?) an den VMHH als Investitionsrate abführen kann.Veränderungen des Vermögenshaushalts: Das Gesamtvolumen erhöht sich um 300.000 ? auf nunmehr 1.490.000 ?.Wesentliche Änderungen auf der Einnahmeseite:Für die Einrichtung einer Kinderkrippe erhält die Gemeinde über das Land einen Bundeszuschuss in Höhe von rund 20.000 ?. Die Zuführung an den VMHH steigt von 680.000 ? auf 900.000 ? an. Die Erhöhung um 220.000 ? reicht aber nicht aus, um alle Ausgabensteigerungen aufzufangen. Die geplante Entnahme aus der Allgemeinen Rücklage muss daher von 285.000 ? auf 350.000 ? erhöht werden. Der Rücklagenbestand reduziert sich dadurch von 630.256,85 ? auf 280.256,85 ?.Wesentliche Änderungen auf der Ausgabenseite:Für Geräte und EDV-Ausstattungen des Rathauses waren im Haushaltsplan 10.000 ? vorgesehen. Durch die Anschaffung von neuen Stühlen im Sitzungssaal, neuen Bürostühlen für die Verwaltung sowie einigen EDV-Geräten erhöht sich der Ausgabebedarf um 11.000 ? auf insgesamt 21.000 ?.Bei der Sanierung des Rathausgebäudes muss der Ansatz durch zusätzliche Fenstersanierungen im Dachgeschoss um 8.000 ? auf 58.000 ? angehoben werden. Die größte Ausgabensteigerung ist beim Neubau des Mehrzweckraums an der Schönbuchschule (?Schönbuchsaal?) zu verzeichnen. Derzeit kann noch nicht genau abgeschätzt werden, mit welcher Gesamtsumme gerechnet werden kann. Durch die Erhöhung des Planansatzes um 150.000 ? werden insgesamt 1.150.000 ? finanziert.Die Mittel für Sanierungen im Altbau der Schönbuchschule (Lehrer-WC / Elektrozentrale / Uhrenanlage usw.) werden von 20.000 ? auf 40.000 ? aufgestockt. Im Kindergartenbereich werden für die Einrichtung einer Kinderkrippe Baukosten in Höhe von 25.000 ? und Kosten für deren Ausstattung in Höhe von 15.000 ? eingeplant.Da der Aufwand für die Sanierung des Flachdaches der Schönbuchhalle deutlich höher ausfällt als geplant, muss der Planansatz von 15.000 ? auf 60.000 ? erhöht werden. Die Gesamtbeträge der Kreditermächtigung (0 ?) und der Verpflichtungsermächtigungen (0 ?) sowie der Höchstbetrag der Kassenkredite (500.000 ?) und die festgesetzten Hebesätze für die Grund- und Gewerbesteuer (Grundsteuer A: 270 v.H., Grundsteuer B: 300 v.H., Gewerbesteuer: 320 v.H.) bleiben unverändert. Die Allgemeine Rücklage reduziert sich durch die Entnahme von 350.000 ? auf rund 280.000 ? und liegt damit um 180.000 ? über dem so genannten Mindestbestand. Der Schuldenstand zum Jahresende (Gemeindehaushalt = 0 ? und Wasserversorgung = 110.000 ? als inneres Darlehen von der Gemeinde) wird durch die Nachtragsplanung nicht verändert.Der Vorsitzende zog das Fazit, dass insgesamt immer noch gute finanzielle Rahmenbedingungen gegeben sind, die Spielräume für Investitionen lassen. Es sind jedoch ernsthafte Sorgen in Bezug auf die Zukunft angebracht: das Jahr 2009 wird wohl nochmals ähnlich gut sein wie das laufende Jahr, allerdings wird das Jahr 2010 vermutlich sehr schwierig werden. Hierzu tragen insbesondere die Effekte des Finanzausgleichsgesetzes sowie die sich abzeichnende Entwicklung der Konjunktur (Nullwachstum bzw. Rezession) bei. Daher ist entsprechende Vorsicht geboten in Bezug auf anstehende Investitionen.Nach der Beantwortung einzelner Rückfragen hat der Gemeinderat die Nachtragshaushaltssatzung für das Haushaltsjahr 2008 - verbunden mit einem Dank an Herrn Braun - einstimmig beschlossen. Die Nachtragshaushaltssatzung wird im Nachrichtenblatt veröffentlicht und anschließend zur Einsichtnahme ausgelegt werden, sobald die Gesetzmäßigkeit vom Landratsamt Böblingen als Rechtsaufsichtsbehörde bestätigt ist.Freibadabrechnung 2008Der Vorsitzende erläuterte, dass das Freibad in der Badesaison 2008 an 135 Tagen (Vorjahr: 128 Tage) geöffnet war. Nach den täglichen Schätzungen des Bademeisters haben ca. 34.000 Badegäste das Freibad besucht. Die Besucherzahl des Vorjahres lag bei rund 32.000 Badegästen. Der Kostendeckungsgrad (ohne kalkulatorische Kosten) hat sich mit rund 28 % gegenüber dem Vorjahr (31 %) um 3 % verringert. Der von der Gemeinde zu tragende Abmangel beträgt ca. 95.450 ? (Vorjahr: 85.850 ?) ohne kalkulatorische Kosten und innere Verrechnungen.Die Netto-Einnahmen betragen 37.227 ? und liegen somit um 799 ? unter dem Vorjahresergebnis. Dies ist vor allem auf eine geringere Anzahl verkaufter Saisonkarten und 5-er Karten bei den Erwachsenen zurückzuführen.Auf der Ausgabenseite sind die Betriebskosten um ca. 8.800 ? gestiegen und betragen ca. 132.700 ? (2007: 123.900 ?). Hierbei tragen unter anderem folgende Posten zur Ausgabenverminderung bzw. Ausgabenerhöhung bei:
durch Erhöhung des Stundenumfanges und Tariferhöhungen sind die Personalkosten um rund 7.500 ? gestiegen
die Unterhaltungskosten sind im Vergleich zum Vorjahr um ca. 300 ? gesunken
trotz des geringeren Verbrauchs an Energie stiegen die Kosten um knapp 800 ? aufgrund der Preiserhöhungen (Gas/Wasser/Abwasser):
Differenzgerundet Gas
VerbrauchKosten
17.000 l11.164 ?
18.466 l11.145 ?
- 1.466 l19 ?
81.000 kwh12.854 ?
86.950 kwh13.942 ?
- 5.950 kwh- 1.088 ?
4.300 cbm15.910 ? 4.497 cbm14.051 ?
- 197 cbm1.859 ? Mehrkosten
790 ? die Kosten für Reinigung und Desinfektion haben sich um ca. 370 ? verringert
die Geschäftsausgaben und haben sich um ca. 1.300 ? erhöht (Freibad-kartenkauf, Kosten für Wasserproben und Kosten für die Datenverarbeitung)
Nach dem schriftlichen Bericht des Bademeisters waren erfreulicherweise nur kleinere Schürfwunden und Wespenstiche zu verzeichnen und es musste kein Badeverbot ausgesprochen werden. Es wurden 2008 lediglich 59 Stunden (Vorjahr: 91 Stunden) zusätzliche Rettungswache geleistet. Weiterhin wurden 17 Nichtschwimmer zu Schwimmern ausgebildet und folgende Schwimmabzeichen abgelegt:Deutsches Jugendschwimmabzeichen:Seepferdchen 25, Bronze 21, Silber 13, Gold 5Der Gemeinderat nahm die Freibadabrechnung 2008 mit einem Dank an das Freibadpersonal zur Kenntnis.Erste Bilanz in Bezug auf die neue GemeindehomepageBürgermeister Schöck erinnerte zunächst daran, dass die alte Gemeindehomepage aus dem Jahre 2001 Ende des Jahres 2007 abgeschaltet wurde. Die Gründe hierfür wurden in der Gemeinderatssitzung im Oktober 2007 dargelegt. Es wurde daher auf die damals gemachten Ausführungen verwiesen.Im Oktober 2007 fiel dann auch der Startschuss für eine komplette Neugestaltung der Gemeindehomepage. Diese Neugestaltung sollte sowohl grafisch als auch inhaltlich sowie in Bezug auf Möglichkeiten der Aktualisierung (Bedienung) erfolgen. Ziel war es, ein Content Management System (CMS) zu erwerben, mit dem die Pflege der Homepage durch die Verwaltung erfolgen kann. Damit kann die Homepage zeitnah aktualisiert werden, da kein Zeitverlust durch die Beauftragung einer Firma eintritt. Des Weiteren war es der Verwaltung ein Anliegen, dass bei der neuen Homepage möglichst wenig zusätzliche Arbeitszeit der Mitarbeiter durch die Pflege der Homepage beansprucht wird und dass nach Möglichkeit Synergien im Zusammenhang mit der Arbeit am Nachrichtenblatt gefunden und genutzt werden sollten.In sehr guter Zusammenarbeit mit der beauftragten Firma m3m aus Altdorf wurde daraufhin sehr intensiv an der Realisierung der Bedürfnisse der Gemeinde bezüglich der Homepage gearbeitet. Während der Planungs- und Realisierungsphase gab es sehr viele Ideen, wie eine bürgerfreundliche, gleichzeitig aber auch effizient zu bedienende Homepage aussehen sollte. Diese Ideen wurden diskutiert und anschließend je nach Bedarf und Möglichkeit im Rahmen der neuen Homepage realisiert.Nachdem der Wunsch der Verwaltung geäußert wurde, das Portal des Landes Baden-Württemberg (www.service-bw.de) auf der eigenen Homepage einzubinden, um damit diese umfangreichen Informationen den Bürgern zur Verfügung zu stellen, mussten zahlreiche Arbeiten am CMS-System durch die Firma m3m erledigt werden. Dadurch verzögerte sich die Online-Schaltung. Diese Verzögerung hat sich jedoch gelohnt, da nun dem Besucher unter den Rubriken ?Was finde ich wo? und ?Bürgerservice? ein umfangreiches Informationsangebot zu fast jeder Lebenslage und zu fast jedem Behördengang zur Verfügung steht. Der eingetretene Erfolg misst sich auch an der Frequentierung dieses Teils der neuen Homepage. Wie in der unten stehenden Tabelle ersichtlich, wird dieses eingebettete Informationsangebot (Dienstleistungen / Lebenslagen) mit insgesamt fast 50 % der unten aufgeführten Hits (Aufrufe) am meisten besucht. Nach einem halben Jahr zusätzlicher Arbeit, auch an vielen Wochenenden, ging dann die neue Homepage am Mittwoch, den 16. April 2008 um 16.35 Uhr online.Nach nun fast genau sechs Monaten Onlinebetrieb sind die statistischen Zahlen sehr zufrieden stellend.Die alte Homepage hatte nach sechs Jahren 57.500 Besucher. Die neue Version hat bereits innerhalb der ersten sechs Monate knapp 25.000 Besucher verzeichnet. Damit hat sich der Umfang der Personen, die sich Informationen von der Homepage holen, versechsfacht. Täglich besuchen ca. 125 Personen die neue Gemeindehomepage. Der Stellenwert der Information über Hildrizhausen durch das ?World Wide Web? nimmt somit rasant zu.Synergien konnten bei der Erstellung des Notdienstkalenders für die Homepage und das Nachrichtenblatt erreicht werden, in dem die Erfassung nur noch einmal direkt im CMS für beide Medien erfolgt. Solche Anwendungen sollen in Zukunft erweitert werden.Aus Statistiken, die als Anlage beilagen, war die Verteilung der Besucher über die Monate, an jedem Tag und auch stündlich ersichtlich. Diese Statistiken wurden in der Sitzung von Herrn Lallo erläutert. (Diese können Sie hier aufrufen.)Die meistbesuchten Seiten (Rubriken) auf der Gemeindehomepage, die in der Sitzung von Herrn Lallo online nochmals dargestellt wurden, sind dabei:
Seite (Rubrik)
Dienstleistungen (inkl. Bürgerservice)
Lebenslagen 52.904
Ansprechpartner (Mitarbeiter)
224.658
Die Gemeindeverwaltung hat bisher viel Lob für die Homepage erhalten, freut sich aber auch über Kritik und Anregungen.Als eher negativ muss angeführt werden, dass sich bisher nur wenig Vereine, Kirchen, sonstige Organisationen und Gewerbetreibende aus Hildrizhausen auf der Homepage eingetragen haben. Es wurde extra eine Möglichkeit eingerichtet, dass diese ihre Kontaktdaten veröffentlichen und ihre Termine bekannt geben können. Daher soll an dieser Stelle nochmals der Aufruf erfolgen, dass sich die Vereine, Kirchen, sonstigen Organisationen und Gewerbetreibenden auf der Homepage eintragen, um das aktive und vielfältige Gemeindeleben auch ?virtuell? darzustellen.Jede Homepage lebt von der Aktualität und vom Wandel. Die Verwaltung wird sich daher weiterhin darum bemühen, zusammen mit m3m, neue Ideen zu entwickeln und nach Möglichkeit auch umzusetzen.In Zusammenarbeit mit Geonline (Geografisches-Informations-System) wird die Verwaltung beispielsweise eine neue Ortskarte erhalten, die dann anstelle des alten Ortsplans online gestellt werden soll.Als Fazit lässt sich festhalten, dass der ?Relaunch? der Gemeindehomepage ein Erfolg ist, auch wenn die Arbeitsmehrbelastung für die Pflege und die Aktualisierung im Hauptamt zwischen zwei und drei Stunden wöchentlich liegt.Die Gemeindeverwaltung dankte in diesem Zusammenhang der Firma m3m für die sehr gute Zusammenarbeit. Es ist gelungen, eine individuell auf Hildrizhausen abgestimmte Homepage zu erstellen, die nach und nach weiter ausgebaut werden kann und soll.Der Gemeinderat nahm die Ausführungen zur ersten Bilanz in Bezug auf die neue Gemeindehomepage mit einem Dank an Herrn Lallo zur Kenntnis.Bausachen:
Erstellung einer Dachgaube sowie Aufsparren-Dämmung der gesamten Dachfläche und Vollwärmeschutz an den Außenwänden, Zeppelinstraße 44/2Hierzu wurde folgender einstimmiger Beschluss gefasst:
Das gemeindliche Einvernehmen nach § 36 BauGB zur Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes ?Äußere Kreben? nach § 31 BauGB in Bezug auf die Unzulässigkeit von Dachaufbauten durch die Erstellung einer Dachgaube am bestehenden Wohnhaus in der Zeppelinstraße 44/2 wird unter Einhaltung der folgenden Voraussetzungen erteilt:1.1. Die Gesamtlänge des Dachaufbaus darf die Hälfte der Dachlänge nicht überschreiten. Dabei werden die Dachvorsprünge des Dachaufbaus mit gemessen. Dies bezieht sich auf den Gebäudeteil des einzelnen Reihenhauses.Die Höhe des Dachaufbaus darf gemessen vom Schnittpunkt Vorderkante/Dachhaut bis Oberkante/Dachhaut des Dachaufbaus max. 1,60 m betragen.1.2. Der Abstand zwischen dem First des Hauptdachs und dem Schnittpunkt Dach des Dachaufbaus/Hauptdach muss mindestens 0,70 m betragen. Der Abstand wird entlang der Dachschräge gemessen.1.3. Der Abstand zwischen dem Dachaufbau und dem Ortgang des Hauptdachs muss mindestens 1,50 m betragen. Der Abstand zwischen dem Dachaufbau und der Gebäudetrennwand muss mindestens 0,80 m betragen.
Das gemeindliche Einvernehmen zu der genannten Befreiung wird nicht erteilt, wenn durch die Errichtung des Dachaufbaus ein weiteres Vollgeschoss entsteht. In diesem Fall ist die Dachaufbautengröße entsprechend zu reduzieren.
Darüber hinaus wird das gemeindliche Einvernehmen nach § 36 BauGB zur Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes ?Äußere Kreben? nach § 31 BauGB in Bezug auf die Überbauung nicht überbaubarer Fläche durch die Verlängerung des Daches im Zuge der Fassadendämmung am bestehenden Wohnhaus in Richtung Süden erteilt.
Erstellung eines Carports, Robert-Koch-Straße 21Hierzu wurde folgender einstimmiger Beschluss gefasst:
Das gemeindliche Einvernehmen gemäß § 36 BauGB zur Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes ?Obere Hofäcker? in Bezug auf die Errichtung außerhalb überbaubarer Fläche, die Unterschreitung des Mindestabstands zur Straßengrenze und die Überschreitung der maximalen Einfahrtshöhe durch die Errichtung eines Carports in der Robert-Koch-Straße 21 nach § 31 BauGB wird erteilt.
Der Carport ist an mindestens drei Seiten offen zu gestalten und es dürfen auch im Nachhinein keine Wände angebracht werden.
Verschiedenes ? Bekanntgaben ? AnfragenDer Vorsitzende gab den in der nichtöffentlichen Sitzung am 16. September 2008 gefassten Beschluss bekannt.Im Anschluss daran konnte Bürgermeister Schöck noch vom gelungenen Erwerb dreier zusammen hängender Grundstücke im Gewann ?Egert? (südlich im Anschluss an die Schönbuchschule) mit einer Fläche von insgesamt 38 Ar berichten. Auf dieser Fläche soll zukünftig ein Freizeitgelände insbesondere für Kinder ab 12 Jahren entstehen. Hierzu ist zunächst die Gründung einer Arbeitsgruppe aus dem im November stattfindenden Jugendforum heraus geplant. Diese Arbeitsgruppe soll Ideen, Wünsche und Ziele der Jugendlichen zu diesem Freizeitgelände sammeln, die anschließend in einen realisierbaren Plan münden sollen. Nach der Beteiligung in der Planung ist vorgesehen, dass sich die Jugendlichen auch bei der 2009 beginnenden Umsetzung einbringen, um so eine entsprechende Identifikation zu schaffen. Hierfür sind seither im Haushaltsjahr 2009 50.000 ? vorgesehen.

References: § 36
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