Source: http://www.juramagazin.de/105121.html
Timestamp: 2020-08-07 15:03:51+00:00

Document:
(1) Mit der schriftlichen Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses wird die Zweite Staatsprüfung abgeschlossen.
(2) Über die bestandene Zweite Staatsprüfung erhält der Lehramtsanwärter oder die Lehramtsanwärterin ein Zeugnis nach den Anlagen 1 bis 7. Es ist von dem oder der Ständigen Vorsitzenden zu unterzeichnen.
(3) Wer die Zweite Staatsprüfung für das Amt des Studienrats bestanden hat, ist berechtigt, die Bezeichnung „Assessor oder Assessorin des Lehramts" zu führen.
(4) Über das Nichtbestehen der Zweiten Staatsprüfung erhält der Lehramtsanwärter oder die Lehramtsanwärterin einen schriftlichen Bescheid.
Bescheid über nicht bestandene Prüfung:
Sonderregelungen für Prüfungskandidaten und Prüfungskandidatinnen mit dem Fach Religion oder Humanistische Lebenskunde
Für Prüfungskandidaten und Prüfungskandidatinnen, die dem Personenkreis des § 16 a Abs. 1 des Lehrerbildungsgesetzes unterfallen, gilt
1. § 3 Abs. 2 mit der Maßgabe, dass die Note der erfolgreich abgelegten Prüfung der Religionsgemeinschaft oder der Weltanschauungsgemeinschaft oder das Nichtbestehen dieser Prüfung einbezogen wird;
2. § 4 Abs. 2 mit der Maßgabe, dass außerdem der Nachweis über die Meldung zu der Prüfung der Religionsgemeinschaft oder der Weltanschauungsgemeinschaft sowie nach Ablegung dieser Prüfung unverzüglich das
2. § 6 Absatz 4 Buchstabe c) mit der Maßgabe, dass die Teilnahme an einem Fachseminar der Religionsgemeinschaften für das Fach Religion (evangelische, katholische oder jüdische Religionslehre) oder der Weltanschauungsgemeinschaft für das Fach
Zeugnis über die bestandene Prüfung oder der schriftliche Bescheid über das Nichtbestehen der Prüfung einzureichen sind;
3. § 4 Abs. 4 mit der Maßgabe, dass die Beurteilung im Fach Religion durch die Religionsgemeinschaft oder im Fach Humanistische Lebenskunde durch die Weltanschauungsgemeinschaft unberücksichtigt bleibt;
4. § 6 Abs. 2 mit der Maßgabe, dass ein Thema aus dem Fach Religion oder Humanistische Lebenskunde nicht berücksichtigt werden darf;
5. § 6 Abs. 10 mit der Maßgabe, dass das abschließende Urteil über die schriftliche Prüfungsarbeit im Falle des Nichtbestehens der Prüfung der Religionsgemeinschaft oder der Weltanschauungsgemeinschaft unverzüglich zu bilden ist;
6. § 7 mit der Maßgabe, dass nur eine Unterrichtsstunde im staatlichen Fach zu halten ist und die erfolgreich abgelegte Prüfung der Religionsgemeinschaft oder der Weltanschauungsgemeinschaft als zweite Unterrichtsstunde angerechnet wird;
7. § 8 Abs. 1 mit der Maßgabe, dass eine mündliche Prüfung im Fach Religion oder Humanistische Lebenskunde entfällt;
8. § 10 Abs. 1 mit der Maßgabe, dass die erfolgreich abgelegte Prüfung der Religionsgemeinschaft oder der Weltanschauungsgemeinschaft als Leistung in einer Unterrichtsstunde angerechnet wird;
9. § 10 Abs. 4 mit der Maßgabe, dass die Prüfung auch nicht bestanden ist, wenn die Prüfung der Religionsgemeinschaft oder der Weltanschauungsgemeinschaft nicht bestanden wurde;
8. § 24 Absatz 2 mit der Maßgabe, dass im Zeugnis das der Anrechnung nach Nummer 4 zugrundeliegende Prüfungszeugnis der Religionsgemeinschaft oder der Weltan59
Religionsgemeinschaft oder der Weltanschauungsgemeinschaft genannt wird. schauungsgemeinschaft genannt wird.
In der Zeit zwischen der mündlichen Bekanntgabe des Ergebnisses der bestandenen Zweiten Staatsprüfung und dem Tag der Aushändigung des Zeugnisses der Zweiten Staatsprüfung können die Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter im Einvernehmen mit der Seminarleiterin oder dem Seminarleiter in ihrer Schule mit zusätzlichem Unterricht oder sonstigen unterstützenden Aufgaben beauftragt werden.
Zugleich treten die Lehrerausbildungsordnung vom 18. März 1999 (GVBl. S. 109), und die 2. Lehrerprüfungsordnung vom 25. Juli 1990 (GVBl. S. 1715), die beide zuletzt durch Verordnung vom 29. Januar 2009 (GVBl. S. 65) geändert worden sind, außer Kraft.

References: § 16
 § 3
 § 4
 § 6
 § 4
 § 6
 § 6
 § 7
 § 8
 § 10
 § 10
 § 24