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Timestamp: 2018-06-24 18:26:22+00:00

Document:
Dienstleistungen - 113400-2018 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 113400-2018
Deutschland-Koblenz: Entwurf und Gestaltung, Kostenschätzung
2018/S 051-113400
Neubau Hallenbad in Koblenz-Rauental – Objektplanung Gebäude
E-Mail: Hallenbad.Objektplanung@kunzrechtsanwaelte.de
Umgesetzt werden soll der Neubau eines Hallenbades. Gegenstand der Ausschreibung ist der Architektenvertrag betreffend die Objektplanung des Gebäudes gem. § 34 HOAI.
Die Neuerrichtung des öffentlichen Hallenbades ist ein Teil des geförderten Gesamtprojektes Stadtumbau Rauentaler Mosel bogen. Für die Umsetzung sieht das Bäderkonzept als Ausrichtung ein leistungsfähiges und funktionales Hallenbad vor. Ziel ist die Errichtung eines energieoptimierten Gebäudes. Vorgesehen sind ein Sportbecken (25 m mit 6 Bahnen; ca. 415 qm), ein Sprungbecken (mit 1 m und 3 m Sprungbrettern sowie einer Plattform von 5 m; ca. 135 qm), Kurs- und Lehrschwimmbecken (Hubboden mit einer Wassertiefe von 0,00 m bis 1,8 m; ca. 130 qm), ein Eltern-Kind-Bereich (Wassertiefe von 0,00 m bis 0,40 m; ca. 50 qm) und einem Bewegungsbecken (ca. 45 qm) sowie erforderliche Aufenthaltsbereiche und Nebenräume. Die Ausstattung hat zwingend mit Sprungbrettern bzw. Plattformen und betreffend die Becken in einer vorgeschriebenen Wassertiefe zu erfolgen. Das geschätzte Bauvolumen (KG 300 und 400 gem. DIN 276) liegt bei ca. 9,8 Mio. €.
Gegenstand des Auftrags sind Leistungen der Objektplanung, Leistungsphasen 1-9 nach § 34 Abs. 3 HOAI, wobei eine stufenweise Beauftragung (siehe unten Ziff. II.2.11) der Bekanntmachung) beabsichtigt ist. Zunächst werden die Leistungsphasen 1-4 nach § 34 Abs. 3 HOAI beauftragt. Die Leistungsphasen 5-9 nach § 34 Abs. 3 HOAI kann der Auftraggeber – ganz oder teilweise – in einer oder mehreren weiteren Leistungsstufen durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Auftragnehmer in Auftrag geben. Ein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf Beauftragung mit weiterem über die Leistungsphase 4 hinaus gehenden Leistungsumfang besteht nicht.
Qualitätskriterium - Name: Zeitaufwand / Gewichtung: 10 %
Qualitätskriterium - Name: Referenzen / Gewichtung: 25 %
Qualitätskriterium - Name: Konzepte / Gewichtung: 35 %
Qualitätskriterium - Name: Reaktion auf Fragen / Gewichtung: 10 %
Die Beauftragung mit den Leistungen der Objektplanung erfolgt in folgenden Stufen: Zunächst werden die Leistungsphasen 1-4 nach § 34 Abs. 3 HOAI beauftragt. Die Leistungsphasen 5-9 nach § 34 Abs. 3 HOAI kann der Auftraggeber – ganz oder teilweise – in einer oder mehreren weiteren Leistungsstufen durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Auftragnehmer in Auftrag geben. Ein Rechtsanspruch des Auftragnehmers auf Beauftragung mit weiterem über die Leistungsphase 4 hinaus gehenden Leistungsumfang besteht nicht.
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2017/S 205-423388
a) Sämtliche Formblätter können unter www.subreport-elvis.de abgerufen werden,
b) Es sind, soweit vorgesehen, ausschließlich die vom Auftraggeber vorgegebenen Formblätter zu verwenden. Diese sind an den dafür vorgesehenen Stellen vollständig auszufüllen und rechtsverbindlich zu unterschreiben,
c) Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Alle Eintragungen müssen dokumentenecht sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig. Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerecht oder in elektronischer Form eingereichte Teilnahmeanträge bzw. formlose Anträge, die nicht unter Verwendung der Vordrucke des Auftraggebers gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen,
d) Die Teilnahmeanträge sind schriftlich in einem verschlossenen Umschlag einzureichen bei KUNZ Rechtsanwälte & Steuerberater Partnerschaftsgesellschaft mbB, z. Hd. Frau RA Strauß, Mainzer Str. 108, 56068 Koblenz. Die Umschläge sind als Teilnahmeanträge zu kennzeichnen und mit der Aufschrift „Achtung! Nicht Öffnen! Teilnahmeantrag zur Ausschreibung Neubau Hallenbad in Koblenz-Rauental – Objektplanung Gebäude" zu versehen. Die Einreichung eines Teilnahmeantrags auf sonstigem Wege, etwa per Telefax oder E-Mail, ist nicht zulässig,
e) Fragen sind ausschließlich per E-Mail an „Hallenbad.Objektplanung@kunzrechtsanwaelte.de" zu senden. Mündlich/telefonisch gestellte Fragen werden nicht beantwortet; mündliche/telefonische Auskünfte bzw. Antworten wären, sollten sie doch erteilt werden, nicht verbindlich. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die nicht spätestens 8 Kalendertage vor dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge bei der unter Ziffer I.1) angegebenen Kontaktstelle gestellt werden, nicht zu beantworten.
a) Bewerbergemeinschaften, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen zum Ausschluss aller betroffenen Bewerbergemeinschaften,
b) Für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind die unter Ziffer III.1.1) und III. 2) aufgeführten Erklärungen und Nachweise beizubringen,
c) Liegt bei einem Mitglied einer Bewerbergemeischaft ein Ausschlussgrund nach §§ 123, 124 GWB vor, so muss dieses Mitglied ersetzt werden,
a) Beabsichtigen Bewerber auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit, die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch zu nehmen und erfüllt dieses Unternehmen die entsprechenden Eignungskriterien nicht oder liegt bei diesem Unternehmen ein Ausschlussgrund nach §§ 123, 124 GWB vor, so muss dieses Unternehmen ersetzt werden,
b) Für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten in Anspruch genommen werden sollen, sind die unter Ziff. III.1.1) und III.2) aufgeführten Unterlagen und Nachweise einzureichen,
c) Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten des anderen Unternehmens zur Verfügung stellen, hat er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens (Anlage 3) mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
a) Beabsichtigt der Bewerber eine Unterauftragsvergabe, so hat der Bewerber die Teile des Auftrages, die er an Dritte zu vergeben beabsichtigt, und – soweit bekannt – die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen,
b) Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag die Eigenerklärung zur Eignung (Anlage 1), Erklärung Antikorruption (Anlage 8), Erklärungen zu Mindestlohn und Tariftreue (Anlage 5; Anlage 6) vorzulegen,
b) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
c) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
Die Regelung des § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

References: § 34
 § 34
 § 34
 § 34
 § 34
 § 34
 § 160
 § 135
 § 134