Source: https://www.ris.bka.gv.at/Dokumente/Justiz/JJR_19960425_OGH0002_0080OB02043_96S0000_001/JJR_19960425_OGH0002_0080OB02043_96S0000_001.html
Timestamp: 2020-03-30 17:37:16+00:00

Document:
RS0097114
8Ob2043/96s; 9Ob2024/96d; 6Ob3/97b; 3Ob45/97g; 1Ob96/97t; 4Ob303/97f; 8Ob307/97y; 3Ob83/98x; 9Ob7/99s; 5Ob329/98p; 9Ob116/99w; 7Ob106/99k; 10Ob190/99k; 9Ob203/99i; 7Ob234/99h; 9Ob277/99x; 1Ob129/00b; 10Ob114/00p; 6Ob196/00t; 7Ob280/00b; 1Ob4/01x; 7Ob27/01y; 9Ob71/01h; 3Ob273/00v; 1Ob232/01a; 7Ob134/02k; 9Ob201/02b; 4Ob227/02i; 7Ob65/03i; 10Ob44/04z; 9Ob69/04v; 7Ob184/04s; 5Ob165/04g; 7Ob269/04s; 7Ob146/04b; 6Ob108/05h; 6Ob171/05y; 3Ob36/06z; 7Ob22/06w; 10Ob12/06x; 8Ob17/06t; 7Ob202/06s; 8Ob73/06b; 7Ob34/07m; 3Ob86/07d; 9Ob24/07f; 2Ob26/07y; 4Ob19/08k; 8Ob59/09y; 3Ob208/09y; 8Ob163/09t; 5Ob167/09h; 6Ob48/10f; 7Ob37/10g; 2Ob223/10y; 1Ob207/10p; 9Ob8/11h; 5Ob212/11d; 1Ob179/11x; 9Ob55/11w; 3Ob209/11y; 9Ob44/11b; 5Ob153/12d; 1Ob174/12p; 9Ob38/12x; 8Ob65/13m; 10Ob4/14g; 4Ob79/14t; 7Ob68/14x; 1Ob94/14a; 6Ob160/14v; 8Ob82/14p; 7Ob198/14i; 7Ob126/14a; 3Ob226/14b; 2Ob57/14t; 4Ob52/15y; 6Ob86/15p; 3Ob141/15d; 4Ob181/15v; 3Ob230/15t; 1Ob46/16w; 10Ob32/16b; 3Ob127/16x; 6Ob182/16g; 6Ob200/16d; 4Ob225/16s; 4Ob245/16g; 9Ob61/16k; 8Ob45/17a; 6Ob109/17y; 1Ob101/17k; 9Ob41/17w; 1Ob136/17g; 2Ob160/17v; 9Ob75/17w; 4Ob71/18x; 9Ob6/18z; 5Ob55/18a; 7Ob94/18a; 3Ob135/18a; 5Ob118/18s; 8Ob139/18a; 1Ob238/18h; 5Ob94/19p; 5Ob90/19z
AußStrG §14 Abs1 C2b; AußStrG §14 Abs1 C2d1; AußStrG §14 Abs1 D1b; AußStrG §14 Abs1 D1d1; AußStrG 2005 §62 B1d1; ABGB §148 A; ABGB idF KindNamRÄG 2013 §186; ABGB idF KindNamRÄG 2013 §187, AußStG 2005 §62 Abs1
Die nach pflichtgemäßem Ermessen zu treffende Entscheidung, inwieweit einem Elternteil unter Bedachtnahme auf Persönlichkeit, Eigenschaften und Lebensumstände das Besuchsrecht eingeräumt werden soll, ist grundsätzlich von den Umständen des Einzelfalles abhängig; es kann ihr deshalb keine Bedeutung im Sinne des § 14 Abs 1 AußStrG zuerkannt werden, wenn nicht leitende Grundsätze der Rechtsprechung verletzt werden.
TE OGH 1996-04-25 8 Ob 2043/96s
Beisatz: Oder das Wohl des Kindes verletzt wurde. (T1)
TE OGH 1997-01-30 6 Ob 3/97b
TE OGH 1997-02-26 3 Ob 45/97g
TE OGH 1997-08-27 1 Ob 96/97t
TE OGH 1997-10-28 4 Ob 303/97f
TE OGH 1997-10-30 8 Ob 307/97y
Auch; Beisatz: Der Entzug des Besuchsrechts hinsichtlich des einen Kindes führt daher nicht notwendigerweise zum Entzug des Besuchsrechts auch hinsichtlich des anderen Kindes. (T2)
TE OGH 1999-02-10 9 Ob 7/99s
nur: Die nach pflichtgemäßem Ermessen zu treffende Entscheidung, inwieweit das Besuchsrecht eingeräumt werden soll, ist grundsätzlich von den Umständen des Einzelfalles abhängig. (T3)
Beisatz: Hier: Besuchsrecht der Großeltern. (T4)
TE OGH 1999-03-23 5 Ob 329/98p
TE OGH 1999-06-02 9 Ob 116/99w
Beisatz: Hier: Einschränkung des Besuchsrechts. (T5)
TE OGH 1999-05-28 7 Ob 106/99k
TE OGH 1999-09-07 10 Ob 190/99k
TE OGH 1999-09-01 9 Ob 203/99i
TE OGH 1999-09-01 7 Ob 234/99h
TE OGH 1999-11-03 9 Ob 277/99x
TE OGH 2000-05-25 1 Ob 129/00b
Beisatz: Ebenso Entziehung beziehungsweise Einschränkung des Besuchsrechts. (T6)
TE OGH 2000-07-11 10 Ob 114/00p
Beisatz: Hier: Ferienbesuchsrecht. (T7)
TE OGH 2000-11-22 7 Ob 280/00b
TE OGH 2001-01-30 1 Ob 4/01x
Auch; Beisatz: Dies gilt auch für die Frage der Entziehung beziehungsweise Aussetzung des Besuchsrechts. (T8)
TE OGH 2001-02-28 7 Ob 27/01y
TE OGH 2001-05-23 3 Ob 273/00v
TE OGH 2001-09-25 1 Ob 232/01a
TE OGH 2002-06-26 7 Ob 134/02k
TE OGH 2002-11-05 4 Ob 227/02i
TE OGH 2003-04-02 7 Ob 65/03i
TE OGH 2004-06-08 10 Ob 44/04z
TE OGH 2004-07-07 9 Ob 69/04v
TE OGH 2004-09-08 7 Ob 184/04s
Auch; Beisatz: Hier: Übertragung der Obsorge auf den Jugendwohlfahrtsträger. (T9)
TE OGH 2004-09-14 5 Ob 165/04g
TE OGH 2004-12-15 7 Ob 269/04s
TE OGH 2005-05-25 7 Ob 146/04b
TE OGH 2005-08-25 6 Ob 171/05y
Beisatz: Die nach pflichtgemäßem Ermessen zu treffende Entscheidung, inwieweit einem Elternteil unter Bedachtnahme auf Persönlichkeit, Eigenschaften und Lebensumstände das Besuchsrecht eingeräumt, eingeschränkt oder sogar entzogen werden soll, ist grundsätzlich von den Umständen des Einzelfalls abhängig. Es kann ihr daher keine Bedeutung im Sinne des § 62 Abs 1 AußStrG 2005 zuerkannt werden, wenn nicht leitende Grundsätze der Rechtsprechung verletzt wurden. (T10)
TE OGH 2006-02-15 3 Ob 36/06z
TE OGH 2006-03-29 7 Ob 22/06w
TE OGH 2006-05-22 10 Ob 12/06x
Vgl auch; Beisatz: Die nach pflichtgemäßen Ermessen zu treffende Entscheidung, ob beziehungsweise inwieweit die Informationsrechte und Äußerungsrechte des mit der Obsorge nicht betrauten Elternteils unter Bedachtnahme auf Persönlichkeit, Eigenschaften und Lebensumstände eingeschränkt oder entzogen werden sollen, ist grundsätzlich von den Umständen des Einzelfalls abhängig. (T11)
TE OGH 2006-08-03 8 Ob 17/06t
TE OGH 2006-09-13 7 Ob 202/06s
Vgl auch; Beisatz: Das Verfahren ist mangelhaft, wenn die Mutter ein Alkoholproblem des Vaters behauptet und vorbringt, dass er das Kind „in Lokale, in denen ein Kind dieses Alters nichts zu suchen hat", mitnehme, und das Erstgericht es unterlassen hat auf diese schwerwiegenden Vorwürfe näher einzugehen. (T12)
Beisatz: Hier: Zulässigkeit des außerordentlichen Revisionsrekurses gegen eine korrekturbedürftige Fehlbeurteilung, weil die Vorinstanzen selbst keine konkreten Feststellungen trafen, die eine Beurteilung der von der Mutter behaupteten Gefährdung des Kindeswohles durch die Ausübung des väterlichen Besuchsrechtes ermöglichen. (T13)
TE OGH 2007-03-08 7 Ob 34/07m
TE OGH 2007-04-25 3 Ob 86/07d
TE OGH 2007-05-09 9 Ob 24/07f
TE OGH 2008-03-11 4 Ob 19/08k
TE OGH 2009-09-29 8 Ob 59/09y
TE OGH 2009-10-22 3 Ob 208/09y
TE OGH 2010-02-18 8 Ob 163/09t
TE OGH 2010-01-19 5 Ob 167/09h
TE OGH 2010-03-19 6 Ob 48/10t
TE OGH 2010-04-21 7 Ob 37/10g
TE OGH 2010-12-22 2 Ob 223/10y
TE OGH 2010-12-15 1 Ob 207/10p
Auch; nur T3; vgl auch Beis wie T10 nur: Die nach pflichtgemäßem Ermessen zu treffende Entscheidung, inwieweit einem Elternteil das Besuchsrecht eingeräumt werden soll, ist grundsätzlich von den Umständen des Einzelfalls abhängig. Es kann ihr daher keine Bedeutung im Sinne des § 62 Abs 1 AußStrG 2005 zuerkannt werden, wenn nicht leitende Grundsätze der Rechtsprechung verletzt wurden. (T14)
TE OGH 2011-03-30 9 Ob 8/11h
Auch; Beisatz: Hier: Abänderung des Wochenend- und Ferienbesuchsrechts. (T15)
TE OGH 2011-11-09 5 Ob 212/11d
Auch; nur auch T3; Beis ähnlich wie T10; Beis auch wie T14
TE OGH 2011-12-21 9 Ob 55/11w
TE OGH 2012-01-18 3 Ob 209/11y
TE OGH 2012-03-29 9 Ob 44/11b
Auch; Beisatz: Das gilt selbst dann, wenn der Antrag keine konkreten Angaben über die Dauer der begehrten Besuchszeit enthält. Als unzulässig ist lediglich eine Besuchsrechtsregelung über das beantragte Maß hinausgehend anzusehen. (T16)
TE OGH 2012-10-11 1 Ob 174/12p
TE OGH 2012-09-24 9 Ob 38/12x
TE OGH 2014-02-25 10 Ob 4/14g
TE OGH 2014-05-20 4 Ob 79/14t
TE OGH 2014-05-07 7 Ob 68/14x
Auch; Beis wie T6; Beis wie T8;
Beisatz: Die Entscheidung, ob und inwieweit einem Elternteil ein Kontaktrecht eingeräumt wird, ist eine solche des Einzelfalls im Sinn des § 62 Abs 1 AußStrG, der keine grundsätzliche Bedeutung zuerkannt werden kann, wenn durch die Entscheidung nicht leitende Grundsätze der Rechtsprechung verletzt wurden. (T17)
Beisatz: Auch die Erlassung einer vorläufigen Maßnahme hängt von den Umständen des Einzelfalls ab, der keine grundsätzliche Bedeutung zukommt, es sei denn, dass bei dieser Entscheidung das Wohl der Minderjährigen nicht ausreichend bedacht wurde. (T18)
TE OGH 2014-07-24 1 Ob 94/14a
TE OGH 2014-10-09 6 Ob 160/14v
TE OGH 2014-09-29 8 Ob 82/14p
TE OGH 2014-11-26 7 Ob 198/14i
Auch; Beisatz: Wenn jedoch ein persönlicher Kontakt der Kinder zum Vater derzeit dem Kindeswohl widerspricht, ist es auch nicht angezeigt, die Familiengerichtshilfe zum Zweck einer Besuchsmittlung einzuschalten. (T19)
Beis wie T6; Beis wie T8; Beis wie T17
TE OGH 2015-04-09 2 Ob 57/14t
TE OGH 2015-03-24 4 Ob 52/15y
TE OGH 2015-05-27 6 Ob 86/15p
Beis wie T8; Beisatz: Ein genereller Grundsatz dahin, dass das Pflegschaftsgericht im Verfahren über die Festsetzung des Kontaktrechts stets einen Sachverständigen beizuziehen hätte, besteht nicht. (T20)
Beisatz: Die Stellungnahme eines Psychologen der Familiengerichtshilfe ist zwar nicht mit einem Sachverständigengutachten iSd §§ 351 ff ZPO gleichzusetzen. Dies schließt jedoch im Einzelfall unter Berücksichtigung der geringen Tragweite der Entscheidung (bloß zu Modalitäten des Kontaktrechts) nicht aus, dass eine derartige Stellungnahme im Zusammenhalt mit anderen Beweismitteln eine ausreichende Entscheidungsgrundlage darstellt. (T21)
TE OGH 2015-08-19 3 Ob 141/15d
TE OGH 2015-11-17 4 Ob 181/15v
TE OGH 2015-12-16 3 Ob 230/15t
TE OGH 2016-04-28 1 Ob 46/16w
TE OGH 2016-06-28 10 Ob 32/16b
Beis wie T20; Beis ähnlich wie T8; Beis ähnlich wie T21
TE OGH 2016-09-22 3 Ob 127/16x
TE OGH 2016-12-20 4 Ob 225/16s
TE OGH 2016-12-20 4 Ob 245/16g
TE OGH 2017-03-24 9 Ob 61/16k
Auch; Beis wie T18; Beisatz: Dasselbe hat für die Abweisung eines Antrags auf Erlassung von vorläufigen Maßnahmen zu gelten. (T22)
TE OGH 2017-05-30 8 Ob 45/17a
TE OGH 2017-07-07 6 Ob 109/17y
TE OGH 2017-06-28 1 Ob 101/17k
Auch; Beisatz: Hier: Keine unbegleiteten Kontakte. (T23)
TE OGH 2017-07-25 9 Ob 41/17w
Auch; Beis wie T14; Beis wie T4
TE OGH 2017-09-28 2 Ob 160/17v
TE OGH 2018-01-30 9 Ob 75/17w
TE OGH 2018-04-19 4 Ob 71/18x
TE OGH 2018-02-27 9 Ob 6/18z
TE OGH 2018-04-10 5 Ob 55/18a
TE OGH 2018-06-20 7 Ob 94/18a
TE OGH 2018-08-14 3 Ob 135/18a
TE OGH 2018-08-28 5 Ob 118/18s
TE OGH 2019-01-23 1 Ob 238/18h
Beis wie T6; Beis wie T8; Beis wie T10
TE OGH 2019-07-31 5 Ob 94/19p
ECLI:AT:OGH0002:1996:RS0097114

References: §14
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 §62
 §148
 §186
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