Source: https://recht.sachsen.de/vorschrift/9559-Aend-BGySO-und-BFSO
Timestamp: 2020-07-02 10:19:28+00:00

Document:
REVOSax Landesrecht Sachsen - Änd.BGySO und BFSO
Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus zur Änderung der Schulordnung berufliche Gymnasien und der Schulordnung Berufsfachschule
Vollzitat: Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus zur Änderung der Schulordnung berufliche Gymnasien und der Schulordnung Berufsfachschule vom 20. Juli 2007 (SächsGVBl. S. 359)
und der Schulordnung Berufsfachschule
§ 12 Abs. 2 Satz 3 in Verbindung mit § 7 Abs. 6 sowie § 62 Abs. 1 bis 4 des Schulgesetzes für den Freistaat Sachsen (SchulG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 16. Juli 2004 (SächsGVBl. S. 298), das zuletzt durch Artikel 6 des Gesetzes vom 15. Dezember 2006 (SächsGVBl. S. 515, 518) geändert worden ist, und
§ 19 Nr. 3 und 4 des Gesetzes über Schulen in freier Trägerschaft (SächsFrTrSchulG) vom 4. Februar 1992 (SächsGVBl. S. 37), das zuletzt durch Artikel 7 des Gesetzes vom 15. Dezember 2006 (SächsGVBl. S. 515, 519, 2007 S. 25) geändert worden ist:
Die Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus über berufliche Gymnasien im Freistaat Sachsen (Schulordnung berufliche Gymnasien – BGySO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 10. November 1998 (SächsGVBl. 1999 S. 16), zuletzt geändert durch Verordnung vom 20. August 2004 (SächsGVBl. S. 408), wird wie folgt geändert:
In der Überschrift, § 4 Abs. 4 Satz 1, § 5 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 Satz 2 Nr. 2, § 6 Abs. 1 und 3 Nr. 3 Satz 2, § 8 Abs. 2, § 10 Abs. 1 Satz 1 und § 58 Abs. 1 Nr. 2 wird das Wort „berufliche“ jeweils durch das Wort „Berufliche“ ersetzt.
Die Überschrift des vierten Teils, erster Abschnitt, wird wie folgt gefasst:
„Erster Abschnitt – Schriftliche, mündliche, praktische und komplexe Leistungen“.
„§ 17 Mündliche, praktische und komplexe Leistungen“.
„§ 27 Ermittlung der Zeugnisnote und der Kurshalbjahresergebnisse“.
In der Angabe zu § 37 wird das Wort „Leistungsfächer“ durch das Wort „Leistungskursfächer“ ersetzt.
Die Angaben zu den §§ 40 bis 42 werden wie folgt gefasst:
„§ 40 Zulassung zur Abiturprüfung
§ 41 Abiturprüfung
§ 42 Zuerkennung der allgemeinen Hochschulreife“.
Die Angabe zu § 45 wird gestrichen.
Die Angaben zu den bisherigen §§ 46 bis 49 werden die Angaben zu den §§ 45 bis 48.
Nach der Angabe zu § 48 wird die Angabe „§ 49 Praktischer Prüfungsteil im Leistungskursfach erste Fremdsprache“ eingefügt.
Nach der Überschrift des Siebten Teils wird die Angabe „§ 62a Übergangsregelung“ eingefügt.
In der Angabe zu § 28 der Inhaltsübersicht, § 2 Abs. 3, § 4 Abs. 2 Nr. 2, § 5 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3, § 8 Abs. 1 und 3 Nr. 5, § 11 Abs. 1, der Überschrift des § 28, § 28 Abs. 1, dem bisherigen § 46 Abs. 2 Nr. 5, § 54 Abs. 1 und 2, § 55 Abs. 2 Satz 2, § 58 Abs. 1 Nr. 4 und § 61 Abs. 1 wird das Wort „Allgemeinen“ jeweils durch das Wort „allgemeinen“ ersetzt.
In den §§ 1, 2 Abs. 3, § 4 Abs. 3 und 4 Satz 2, § 5 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1, § 6 Abs. 3 Nr. 3 Satz 1, § 7 Satz 1, § 8 Abs. 1 und 3, § 10 Abs. 2, § 11 Abs. 1, § 29 Abs. 2 Satz 2, § 33 Abs. 1 Satz 1, dem bisherigen § 46 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1, dem bisherigen § 47 Abs. 1 Satz 1, §§ 57, 58 Abs. 2 und 3 Satz 2 sowie § 59 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 2 wird das Wort „beruflichen“ jeweils durch das Wort „Beruflichen“ ersetzt.
„(1) Das Berufliche Gymnasium umfasst die gymnasiale Oberstufe. Diese gliedert sich in eine einjährige Einführungsphase (Klassenstufe 11) und in die Qualifikationsphase (Jahrgangsstufen 12 und 13).“
„(1) In Berufliche Gymnasien werden nur Schüler aufgenommen, die beginnend ab Klassenstufe 5 bis zum Abschluss der Klassenstufe 10 in einer Fremdsprache fortlaufend unterrichtet worden sind. Die Fremdsprache ist Englisch oder, sofern die Schüler in dieser Fremdsprache am Beruflichen Gymnasium fortlaufend unterrichtet werden können, Französisch oder Russisch (erste Fremdsprache).“
In Nummer 1 Satz 1 wird die Angabe „der ab Klassenstufe 5 unterrichteten“ durch das Wort „ersten“ ersetzt.
In Nummer 1 Satz 3 werden die Wörter „muss in der Regel“ durch das Wort „soll“ ersetzt.
Schüler mit einem Realschul- oder gleichwertigen Abschluss, die eine mindestens zweijährige Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen haben, wenn die Durchschnittsnote aller Fächer im Abschlusszeugnis für den Realschul- oder den gleichwertigen Abschluss besser als 3,0 ist, wobei in den Fächern Deutsch, Mathematik und erste Fremdsprache keine Note schlechter als ,befriedigend' sein darf und die Durchschnittsnote aller Fächer im Abschlusszeugnis der Berufsschule oder Berufsfachschule besser als 2,5 sein muss.“
„Das Eignungsgespräch wird vom Schulleiter gemeinsam mit einem Fachlehrer für das fachrichtungsbestimmende Leistungskursfach durchgeführt.“
In Absatz 1 Satz 1 werden die Wörter „einem Erziehungsberechtigten“ durch die Wörter „den Eltern“ ersetzt.
In Satz 1 Nr. 2 wird nach den Wörtern „Technikwissenschaft der“ das Wort „bevorzugte“ eingefügt.
Eine beglaubigte Kopie des Zeugnisses als Nachweis der Aufnahmevoraussetzungen. Liegt dieses Zeugnis noch nicht vor, ist eine beglaubigte Kopie des letzten Halbjahreszeugnisses beizufügen und eine beglaubigte Kopie des Zeugnisses, das die Aufnahmevoraussetzungen nachweist, unverzüglich nachzureichen;“.
In Satz 2 Nr. 2 wird jeweils das Wort „gegebenenfalls“ gestrichen.
In Satz 2 Nr. 3 wird das Wort „gegebenenfalls“ durch die Wörter „soweit erforderlich,“ ersetzt.
Das Wort „erhoben“ wird durch das Wort „verarbeitet“ ersetzt und in Nummer 11 werden die Wörter „, wenn die Erziehungsberechtigten oder der volljährige Schüler darin einwilligen“ gestrichen.
„Für die Verarbeitung der Daten nach Satz 1 Nr. 9 und 11 muss die Einwilligung des Anzumeldenden, bei Minderjährigen die Einwilligung der Eltern, gemäß § 4 Abs. 1 und 2 des Gesetzes zum Schutz der informellen Selbstbestimmung im Freistaat Sachsen (Sächsisches Datenschutzgesetz – SächsDSG) vom 25. August 2003 (SächsGVBl. S. 330), das durch Gesetz vom 14. Dezember 2006 (SächsGVBl. S. 530) geändert worden ist, in der jeweils geltenden Fassung, vorliegen.“
In Absatz 1 wird das Wort „beruflicher“ durch das Wort „Beruflicher“ ersetzt.
In Satz 1 Nr. 4 wird das Wort „Fälle“ durch die Wörter „die Gruppe der Schüler“ ersetzt.
„Die von einer Gruppe der Schüler nicht beanspruchten Plätze stehen den anderen Gruppen der Schüler im jeweiligen Quotenverhältnis zusätzlich zur Verfügung.“
In Absatz 3 Nr. 1 und 2 werden die Wörter „ab Klassenstufe 5 unterrichteten“ jeweils durch das Wort „ersten“ ersetzt und nach den Wörtern „Rangplatz aus der Durchschnittsnote“ die Wörter „aller Fächer“ eingefügt.
In Absatz 4 wird nach den Wörtern „Wartejahr eine“ das Wort „fiktive“ eingefügt.
In § 7 Satz 2 Nr. 3, § 32 Abs. 4, dem bisherigen § 46 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 und Abs. 7 sowie dem bisherigen § 47 Abs. 4 werden die Wörter „des Regionalschulamtes“ jeweils durch die Wörter „der Sächsischen Bildungsagentur“ ersetzt.
„Ein Auslandsaufenthalt wird auf die Verweildauer nicht zulasten der Schüler angerechnet.“
In § 8 Abs. 2, § 55 Abs. 3 Satz 1, §§ 57, 58 Abs. 1 Nr. 3 und § 62 wird das Wort „Allgemeine“ jeweils durch das Wort „allgemeine“ ersetzt.
In § 8 Abs. 3 Nr. 1 und § 31 Abs. 2 Satz 1 wird das Wort „Erziehungsberechtigten“ jeweils durch das Wort „Eltern“ ersetzt.
In § 8 Abs. 3 Nr. 4 wird die Angabe „13/1“ durch die Angabe „13/I“ ersetzt.
In § 9 Abs. 1 und 2 Satz 1 wird das Wort „berufliches“ jeweils durch das Wort „Berufliches“ ersetzt.
In § 10 Abs. 1 Satz 2 werden die Wörter „mindestens einem Erziehungsberechtigten“ durch die Wörter „den Eltern“ ersetzt.
„Der Unterricht in der ersten Fremdsprache ist von Klassenstufe 11 bis einschließlich Jahrgangsstufe 13 durchgängig zu besuchen.“
durch Teilnahme am Unterricht von Klassenstufe 11 bis einschließlich Jahrgangsstufe 13 auf ,Niveau fortgeführter Fremdsprachen' (Niveau A), wenn sie diese Fremdsprache von Klassenstufe 7 bis 10 besucht haben, oder
durch Teilnahme am Unterricht von Klassenstufe 11 bis einschließlich Jahrgangsstufe 13 in einer vom Beruflichen Gymnasium angebotenen Fremdsprache auf ,Niveau neu begonnener Fremdsprache' (Niveau B).“
Im Vierten Teil wird die Überschrift des ersten Abschnitts wie folgt gefasst:
In Absatz 1 Satz 2 wird die Angabe „46“ durch die Angabe „45“ ersetzt.
In Absatz 2 Nr. 2 werden die Wörter „und praktische“ durch die Wörter „, praktische und komplexe“ ersetzt.
„Komplexe Leistungen können einer Klassenarbeit oder Klausur gleichgestellt und wie diese gewichtet werden.“
„Klassenarbeiten werden in allen Fächern mit Ausnahme von Sport geschrieben.“
„Eine Klassenarbeit kann durch eine schriftliche Arbeit mit zentraler Aufgabenstellung des Staatsministeriums für Kultus zum Nachweis des in einem längeren Unterrichtszeitraum erzielten Lernerfolgs sowie zur Orientierung für die weitere Schullaufbahn und zur Ermittlung des Förderbedarfs ersetzt werden.“
Die bisherigen Sätze 2 bis 4 werden Absatz 3.
„(3) Für die Leistungsnachweise gemäß Absatz 1 und 2 gilt § 14 Abs. 4 entsprechend.“
Die bisherigen Absätze 5 bis 7 werden aufgehoben.
Mündliche, praktische und komplexe Leistungen“.
In Absatz 2 wird nach den Wörtern „fachrichtungsbestimmenden Fächern, in“ das Wort „bildender“ gestrichen.
„(3) Komplexe Leistungen dienen dem Nachweis, dass der Schüler ein Projekt selbstständig planen, durchführen und abschließen kann, und bestehen in der Regel aus schriftlichen, mündlichen und praktischen Aufgabenteilen. Die Fachkonferenz beschließt zu Beginn des Schul- oder Kurshalbjahres die Durchführung der komplexen Leistungen. Ein Schüler soll in einem Fach nicht mehr als eine komplexe Leistung pro Schul- oder Kurshalbjahr erbringen.“
§ 20 Satz 2 wird wie folgt gefasst:
„Die Zeit bis zur Rückgabe soll drei Wochen nicht überschreiten.“
In § 22 Abs. 1 Satz 1 werden die Wörter „der Schüler hat das Versäumnis nicht zu vertreten“ durch die Angabe „es liegt ein wichtiger Grund für dieses Versäumnis vor“ ersetzt.
In Absatz 1 werden die Wörter „hat der Schüler dieses Versäumnis nicht zu vertreten“ durch die Wörter „liegt ein wichtiger Grund für dieses Versäumnis vor“ ersetzt.
In Absatz 2 wird in Satz 1 und 3 das Wort „Feststellungsprüfung“ jeweils durch das Wort „Leistungsfeststellung“ ersetzt.
„(2) Die Schüler der Jahrgangsstufen 12 und 13 erhalten nach jedem Kurshalbjahr ein Halbjahreszeugnis über die in den Grundkursen des Pflicht- und Wahlbereichs und den Leistungskursen erbrachten Leistungen.“
„Auf Antrag des Schülers ist eine von ihm geleistete, auf die Schule bezogene ehrenamtliche Tätigkeit im Feld ,Bemerkungen' einzutragen.“
und der Kurshalbjahresergebnisse“.
Nach dem Wort „Lehrer“ wird die Angabe „in Klassenstufe 11“ eingefügt.
„In der Qualifikationsphase tritt an die Stelle der Halbjahres- und Jahresnote das Kurshalbjahresergebnis.“
In Absatz 2 Satz 2 werden nach dem Wort „Note“ die Wörter „oder auf ein Kurshalbjahresergebnis“ eingefügt.
In § 28 Abs. 1 wird das Wort „Leistungen“ durch das Wort „Kurshalbjahresergebnisse“ ersetzt.
§ 29 Abs. 2 wird wie folgt geändert:
In Satz 1 wird das Wort „fortgeführter“ durch das Wort „erster“ ersetzt.
In Nummer 3 wird das Wort „Informationssysteme“ durch das Wort „Informatiksysteme“ ersetzt.
In Nummer 5 wird das Wort „Rechnungswesen“ durch die Wörter „Volks- und Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen“ ersetzt.
In Absatz 2 Satz 1 werden die Wörter „in grundlegende“ durch die Wörter „auf grundlegendem Anforderungsniveau in“ ersetzt.
In Satz 1 werden nach dem Wort „Zusammenhang“ die Wörter „auf erhöhtem Anforderungsniveau“ eingefügt.
In Satz 2 werden nach den Wörtern „Sie sind“ die Wörter „auf die Verdeutlichung der Komplexität und des Aspektreichtums des Faches sowie“ gestrichen.
In Satz 3 wird das Wort „berufsfeldbezogenen“ durch das Wort „berufsbezogenen“ ersetzt.
In § 33 Abs. 1 Satz 2 wird das Wort „Erziehungsberechtigten“ durch das Wort „Eltern“ ersetzt.
In Absatz 1 Satz 2 werden nach den Wörtern „in Leistungs- und Grundkursen“ die Wörter „oder nur in Grundkursen“ gestrichen.
„(2) Die Fächer des Pflichtbereichs, aus denen der Schüler gemäß den §§ 36 und 37 die zu belegenden Kurse wählt, werden in drei Aufgabenfelder unterteilt:
Die Fächer Sport, Evangelische Religion, Katholische Religion und Ethik sind als Fächer des Pflichtbereichs keinem Aufgabenfeld zugeordnet.“
„(3) Das Unterrichtsangebot im Wahlbereich umfasst für alle Fachrichtungen des Beruflichen Gymnasiums weitere Fremdsprachen sowie fachrichtungsspezifische Grundkurse entsprechend der jeweils geltenden Stundentafel.“
(6) Schüler, die in den Fächern Sport, Evangelische Religion und Katholische Religion oder Ethik nicht unterrichtet werden, haben Grundkurse in anderen Fächern zu belegen.“
für die Fachrichtung Wirtschaftswissenschaft das Fach Volks- und Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen.“
In Satz 1 wird das Wort „Leistungsfach“ durch das Wort „Leistungskursfach“ ersetzt.
„Leistungskurse und die Grundkurse der Prüfungsfächer werden für die gesamte Qualifikationsphase gewählt.“
In dem bisherigen Satz 4 wird nach dem Wort „Fächer“ das Wort „Bildende“ gestrichen.
„(2) Das erste Leistungskursfach und die in der Qualifikationsphase durchgängig zu belegenden Grundkurse sind spätestens vier Wochen vor Ende des Unterrichts in der Klassenstufe 11 zu wählen. Die weiteren Grundkurse werden jeweils spätestens vier Wochen vor Ende des Unterrichts in der Klassenstufe 11 oder Jahrgangsstufe 12 gewählt. Nach Durchführung der Kurswahl legt der Schulleiter die Kurse fest.“
Die §§ 39 bis 42 werden wie folgt gefasst:
(3) Zur Ermittlung der Punktzahl der Gesamtqualifikation werden die aus den Kurshalbjahresergebnissen in der Qualifikationsphase ermittelte Punktzahl und die aus den Ergebnissen der Abiturprüfung ermittelte Punktzahl addiert und gemäß der Umrechnungstabelle in Anlage 1 in die Durchschnittsnote umgerechnet. Insgesamt sind mindestens 300, höchstens 900 Punkte zu erreichen.
(3) Jeder zugelassene Schüler nimmt an der Abiturprüfung teil. Die Teilnahme an der zusätzlichen mündlichen Prüfung gemäß § 50 Abs. 2 und 3 ist nur möglich, wenn aufgrund der bis dahin erbrachten Leistungen die Zuerkennung der allgemeinen Hochschulreife rechnerisch noch erreicht werden kann.
In der Abiturprüfung bringt jeder Schüler die Summe der Punkte in den fünf Abiturprüfungsfächern jeweils in vierfacher Wertung in die Gesamtqualifikation ein. Wird eine besondere Lernleistung gemäß § 44 erbracht, tritt deren Ergebnis an die Stelle der Prüfungsleistung im Prüfungsfach P5. In den fünf Abiturprüfungsfächern müssen insgesamt mindestens 100 Punkte von höchstens 300 Punkten erreicht werden. Dabei sind in mindestens drei Abiturprüfungsfächern, darunter in einem Leistungskursfach, mindestens fünf Punkte in einfacher Wertung zu erbringen.
in den Kurshalbjahren 12/I bis 13/II die Mindestpunktzahl von 200 Punkten gemäß § 39 Abs. 2 erreicht wurde und höchstens 10 Kurse mit weniger als 5 Punkten in einfacher Wertung abgeschlossen wurden; Leistungskurse werden doppelt gezählt.“
Nach den Wörtern „folgenden Fächern“ wird die Angabe „(Prüfungsfächer)“ eingefügt.
In den Nummern 1 und 2 wird das Wort „Leistungsfach“ jeweils durch das Wort „Leistungskursfach“ ersetzt.
In Nummer 4 wird der Satzpunkt gestrichen.
„5. Grundkursfach (P5): mündlich, Dauer etwa 30 Minuten.“
In Satz 1 werden die Wörter „und viertes“ durch die Wörter „, viertes und fünftes“ ersetzt.
In Satz 2 Nr. 1 werden die Wörter „dritte Prüfungsfach“ durch die Angabe „Prüfungsfach P3“ ersetzt.
In Satz 2 Nr. 2 werden die Wörter „das vierte Prüfungsfach“ durch die Angabe „die Prüfungsfächer P4 und P5“ ersetzt.
In Absatz 4 Satz 2 werden nach dem Wort „Termine“ die Wörter „und die Dauer der Abiturprüfung“ eingefügt.
„(5) Deutsch, Mathematik und eine Fremdsprache sind verbindliche Prüfungsfächer.
In dem Prüfungsfach müssen vier Grundkurse in der Qualifikationsphase belegt worden sein.“
„(8) Für die Fachrichtungen Agrarwissenschaft, Ernährungswissenschaft, Informations- und Kommunikationstechnologie und Technikwissenschaft ist Geschichte/Gemeinschaftskunde oder Wirtschaftslehre/Recht weiteres Prüfungsfach. Für diese Fachrichtungen gilt:
(9) Für die Fachrichtung Wirtschaftswissenschaft sind Biologie, Chemie, Physik oder Informatik weitere Prüfungsfächer. Physik kann dabei an Stelle von Mathematik Prüfungsfach P3 sein.“
„(1) An Stelle der mündlichen Prüfung im Prüfungsfach P5 können die Schüler wahlweise eine besondere Lernleistung einbringen, deren Umfang dem Inhalt eines Kurses von mindestens zwei Kurshalbjahren entsprechen soll. Bei der Wahl der übrigen Prüfungsfächer P1 bis P4 ist zu berücksichtigen, dass die besondere Lernleistung nicht an die Stelle einer Abiturprüfung im Fach Mathematik treten kann und dass durch die übrigen Prüfungsfächer weiterhin alle drei Aufgabenfelder abgedeckt sein müssen. Will ein Schüler eine besondere Lernleistung einbringen, hat er dies dem Oberstufenberater spätestens zwei Wochen nach Beginn des Unterrichts der Jahrgangsstufe 13 schriftlich und unwiderruflich mitzuteilen. Besondere Lernleistungen sind:
die Aufarbeitung einer aus einem Projekt oder Praktikum abgeleiteten Problemstellung.“
In Absatz 3 Satz 1 wird die Angabe „§§ 46, 47“ durch die Angabe „§§ 45, 46“ ersetzt.
In Absatz 5 wird die Angabe „§ 49“ durch die Angabe „§ 48“ ersetzt.
„(6) Für das Kolloquium gelten § 47 Abs. 3 Satz 1, 2 und 4 und Abs. 4, § 50 Abs. 4 und 7 und hinsichtlich der Teilnahme von Zuhörern an der Beratung, Festsetzung und Mitteilung des Ergebnisses § 50 Abs. 8 sowie die §§ 51, 52 entsprechend.“
„Für die Ermittlung der Gesamtpunktzahl der besonderen Lernleistung in vierfacher Wertung gilt die Anlage 2.“
Die bisherigen §§ 46 bis 49 werden die §§ 45 bis 48.
In Nummer 3 wird die Angabe „§ 50 Abs. 2 Satz 3 Nr. 1“ durch die Angabe „§ 50 Abs. 3 Nr. 1 und 2“ ersetzt.
In Nummer 7 werden die Wörter „das Regionalschulamt“ durch die Wörter „die Sächsische Bildungsagentur“ ersetzt.
„Kommt ein Ausschluss von der Prüfertätigkeit gemäß den §§ 20, 21 des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. Januar 2003 (BGBl. I S. 102), das zuletzt durch Artikel 4 Abs. 8 des Gesetzes vom 5. Mai 2004 (BGBl. I S. 718, 833) geändert worden ist, in Betracht, so meldet dies der Vorsitzende des Prüfungsausschusses rechtzeitig vor Prüfungsbeginn der Sächsischen Bildungsagentur.“
Im neuen § 47 wird Absatz 3 wie folgt geändert:
In Satz 2 wird die Angabe „§ 50 Abs. 7“ durch die Angabe „§ 50 Abs. 8“ ersetzt.
In Satz 3 wird das Wort „Aufgaben“ durch das Wort „Prüfungsaufgaben“ ersetzt.
Nach § 48 wird folgender § 49 eingefügt:
(5) Im Anschluss an jeden praktischen Prüfungsteil entscheidet der Fachausschuss über die Bewertung für jeden Prüfungsteilnehmer.“
„Die mündlichen Prüfungen gemäß § 43 Abs. 2 Nr. 4 und 5 erfolgen im Anschluss an den schriftlichen Abiturprüfungsteil.“
„(2) In einem der Abiturprüfungsfächer P1 bis P5, einschließlich der besonderen Lernleistung, findet eine zusätzliche mündliche Prüfung statt, wenn die Leistung des Prüfungsteilnehmers in diesem Fach mit 0 Punkten bewertet wurde. Der Prüfungsteilnehmer ist bei Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse über das Erfordernis der zusätzlichen mündlichen Prüfung zu unterrichten.“
„(3) Der Prüfungsteilnehmer wird in den Fächern seiner schriftlichen Prüfung auch zusätzlich mündlich geprüft,
auf schriftlichen und unwiderruflichen Antrag des Prüfungsteilnehmers. Der Antrag ist spätestens am zweiten Schultag nach Bekanntgabe der Ergebnisse der schriftlichen Prüfung zu stellen.“
Die bisherigen Absätze 3 bis 8 werden die Absätze 4 bis 9.
In dem neuen Absatz 5 Satz 3 wird das Wort „Aufgaben“ durch das Wort „Prüfungsaufgaben“ ersetzt.
„(9) Wird ein Prüfungsteilnehmer in einem Fach schriftlich und zusätzlich mündlich geprüft, ergibt sich das Prüfungsergebnis aus Anlage 2, bei mündlicher und zusätzlicher mündlicher Prüfung aus Anlage 3.“
In § 50a Satz 1 wird nach dem Wort „Prüfung“ die Angabe „gemäß § 50 Abs. 2 und 3“ eingefügt.
In § 51 Abs. 2 Satz 1 sowie § 53 Abs. 2 Nr. 3 und Abs. 4 werden die Wörter „das Regionalschulamt“ jeweils durch die Wörter „die Sächsische Bildungsagentur“ ersetzt.
(1) Versäumt ein Prüfungsteilnehmer die Abiturprüfung, einen Prüfungsteil oder eine Prüfung aus wichtigem Grund, kann er die entsprechende Prüfung jeweils am Nachprüfungstermin nachholen. Versäumt der Prüfungsteilnehmer auch diesen Nachprüfungstermin aus wichtigem Grund, kann er die Abiturprüfung im folgenden Jahr nach Wiederholung der Jahrgangsstufe 13 nachholen. Stellt der Prüfungsausschuss auf Antrag des Prüfungsteilnehmers oder bei minderjährigen Prüfungsteilnehmern deren Eltern, einen außergewöhnlichen Härtefall fest, kann die entsprechende Prüfung ohne vollständige Wiederholung der Jahrgangs stufe 13 an einem weiteren Nachprüfungstermin nachgeholt werden.
(4) Über das Vorliegen eines wichtigen Grundes entscheidet der Prüfungsausschuss. Verneint der Prüfungsausschuss einen wichtigen Grund für das Versäumnis, ist die versäumte Prüfung jeweils mit 0 Punkten zu bewerten.“
In Absatz 2 Nr. 2 wird folgender Satz angefügt:
„Besteht die Prüfung aus einem schriftlichen und praktischen Prüfungsteil gemäß § 49 wird die Prüfung in diesem Prüfungsfach mit 0 Punkten bewertet.“
In § 55 Abs. 1 Nr. 2 und Abs. 2 Satz 1 und 2 wird die Angabe „§ 45 Abs. 2“ jeweils durch die Angabe „§ 40 Abs. 2“ ersetzt.
In Absatz 1 Satz 2 wird das Wort „Leistungsfach“ durch das Wort „Leistungskursfach“ ersetzt.
In Absatz 2 wird das Wort „Kursleistungen“ durch das Wort „Kurshalbjahresergebnisse“ ersetzt.
In Satz 1 werden die Wörter „zur Erlangung der Mindestqualifikation in den Grund- und Leistungskursen oder zur Anrechnung in den Prüfungsfächern der“ durch die Wörter „für die Zulassung zur“ ersetzt.
In Satz 2 wird das Wort „Kurses“ durch das Wort „Kurshalbjahres“ ersetzt.
In Absatz 2 werden die Wörter „in der Regel ferner“ gestrichen.
In Satz 1 werden die Wörter „dem Regionalschulamt“ durch die Wörter „der Sächsischen Bildungsagentur“ ersetzt.
In Satz 2 werden die Wörter „Das Regionalschulamt“ durch die Wörter „Die Sächsische Bildungsagentur“ ersetzt.
In Satz 3 Nr. 5 wird das Wort „gegebenenfalls“ gestrichen.
In Satz 3 Nr. 6 wird die Angabe „§ 59 Abs. 2 bis 4“ durch die Angabe „§ 59 Abs. 2 bis 5“ ersetzt.
Satz 3 Nr. 7 wird wie folgt gefasst:
„7. Erklärung über Art und Umfang der Prüfungsvorbereitung.“
„(3) Neben dem zweiten Leistungskursfach der jeweiligen Fachrichtung gemäß § 37 Satz 3 ist Deutsch, Mathematik oder die erste Fremdsprache als erstes Leistungskursfach zu benennen.“
„(4) Schriftliche Prüfungen werden in den folgenden vier Fächern durchgeführt:
Durch die Fächer der schriftlichen Prüfung müssen alle drei Aufgabenfelder des Pflichtbereichs abgedeckt sein. Ist die erste Fremdsprache erstes Leistungskursfach, gilt für die Prüfung § 49 entsprechend.“
Im neuen Absatz 5 wird Satz 1 wie folgt gefasst:
„Die mündliche Prüfung erfolgt in vier Fächern, die nicht bereits Gegenstand der schriftlichen Prüfung waren.“
(4) Die allgemeine Hochschulreife wird zuerkannt, wenn beide Prüfungsteile bestanden sind.“
In Absatz 1 wird das Wort „Gesamtpunktzahl“ durch die Wörter „Punktzahl der Gesamtqualifikation“ ersetzt.
„(2) Die Feststellung der Durchschnittsnote erfolgt nach der Umrechnungstabelle in Anlage 1.“
Nach der Überschrift des Siebten Teils wird folgender § 62a eingefügt:
(zu § 39 Abs. 3 Satz 1 und § 61 Abs. 2)
900 – 823 1.0
822 – 805 1.1
804 – 787 1.2
786 – 769 1.3
768 – 751 1.4
750 – 733 1.5
732 – 715 1.6
714 – 697 1.7
696 – 679 1.8
678 – 661 1.9
660 – 643 2.0
642 – 625 2.1
624 – 607 2.2
606 – 589 2.3
588 – 571 2.4
570 – 553 2.5
552 – 535 2.6
534 – 517 2.7
516 – 499 2.8
498 – 481 2.9
480 – 463 3.0
462 – 445 3.1
444 – 427 3.2
426 – 409 3.3
408 – 391 3.4
390 – 373 3.5
372 – 355 3.6
354 – 337 3.7
336 – 319 3.8
318 – 301 3.9
Die Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus über die Berufsfachschule im Freistaat Sachsen (Schulordnung Berufsfachschule - BFSO) vom 14. Mai 2007 (SächsGVBl. S. 151) wird wie folgt geändert:
Gegenstand der mündlichen Prüfung ist ein Thema aus dem Lernfeld Kunden beraten, betreuen und schulen.“
In § 125 Abs. 2 Satz 3, Abs. 3 Satz 3, Abs. 4 Satz 3 und Abs. 6 Satz 3 werden die Wörter „Im Übrigen erlöschen sie“ durch die Wörter „Sie erlöschen spätestens“ ersetzt.
Dresden, den 20. Juli 2007
SächsGVBl. 2007 Nr. 9, S. 359
Quelle: REVOSax http://recht.sachsen.de/vorschrift/9559-Aend-BGySO-und-BFSO Stand vom 02.07.2020

References: § 12
 § 7
 § 62

§ 19
 § 4
 § 5
 § 6
 § 8
 § 10
 § 58
 § 37

§ 41

§ 42
 § 45
 § 48
 § 28
 § 2
 § 4
 § 5
 § 8
 § 11
 § 28
 § 28
 § 46
 § 54
 § 55
 § 58
 § 61
 § 4
 § 5
 § 6
 § 7
 § 8
 § 10
 § 11
 § 29
 § 33
 § 46
 § 47
 § 59
 § 4
 § 7
 § 32
 § 46
 § 47
 § 8
 § 55
 § 62
 § 8
 § 31
 § 8
 § 9
 § 10
 § 14

§ 20
 § 22
 § 28

§ 29
 § 33
 § 50
 § 44
 § 39
 § 47
 § 50
 § 50
 § 47
 § 48
 § 49
 § 43
 § 50
 § 50
 § 51
 § 53
 § 49
 § 55
 § 37
 § 49
 § 62
 § 39
 § 61
 § 125