Source: https://www.ris.bka.gv.at/Dokument.wxe?Dokumentnummer=NOR40151394&FassungVom=&Abfrage=Bundesnormen&ShowPrintPreview=True
Timestamp: 2019-12-09 08:14:25+00:00

Document:
RIS - Gleichbehandlungsgesetz § 10 - Bundesrecht konsolidiert
Gleichbehandlungsgesetz § 10
§ 9 am 09.12.2019
§ 11 am 09.12.2019
§ 10 gültig von 01.01.2014 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 71/2013
§ 10 gültig ab 01.01.2014 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 107/2013
§ 10 gültig von 01.08.2013 bis 31.12.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 107/2013
§ 10 gültig von 01.01.2012 bis 31.07.2013 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 7/2011
§ 10 gültig von 01.03.2011 bis 31.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 7/2011
§ 10 gültig von 01.07.2004 bis 28.02.2011
BGBl. I Nr. 66/2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 107/2013
60/01 Arbeitsvertragsrecht
§ 10. (1) Wer als Arbeitsvermittler/in entgegen den Bestimmungen des § 9 Abs. 1 einen Arbeitsplatz nur für Männer oder Frauen ausschreibt, ist auf Antrag eines/einer Stellenwerbers/Stellenwerberin, des/der Anwalts/Anwältin für die Gleichbehandlung von Frauen und Männern in der Arbeitswelt oder des/der Regionalanwalts/Regionalanwältin von der Bezirksverwaltungsbehörde mit Geldstrafe bis 360 Euro zu bestrafen.
(2) Wer als Arbeitsvermittler/in entgegen den Bestimmungen des § 9 Abs. 2 in die Stellenausschreibung die in Abs. 2 angeführten Angaben nicht aufnimmt, ist auf Antrag eines/einer Stellenwerbers/Stellenwerberin, des/der Anwalts/Anwältin für die Gleichbehandlung von Frauen und Männern in der Arbeitswelt oder des/der Regionalanwalts/Regionalanwältin beim ersten Verstoß von der Bezirksverwaltungsbehörde zu ermahnen und bei weiteren Verstößen mit Geldstrafe bis 360 Euro zu bestrafen.
(3) Wer als Arbeitgeber/in
entgegen den Bestimmungen des § 9 Abs. 1 einen Arbeitsplatz nur für Männer oder Frauen ausschreibt oder
entgegen den Bestimmungen des § 9 Abs. 2 in die Stellenausschreibung die in darin angeführten Angaben nicht aufnimmt,
ist auf Antrag eines/einer Stellenwerbers/Stellenwerberin, des/der Anwalts/Anwältin für die Gleichbehandlung von Frauen und Männern in der Arbeitswelt oder des/der Regionalanwalts/Regionalanwältin beim ersten Verstoß von der Bezirksverwaltungsbehörde zu ermahnen und bei weiteren Verstößen mit Geldstrafe bis 360 Euro zu bestrafen.
(4) In einem auf Antrag des/der Anwalts/Anwältin für die Gleichbehandlung von Frauen und Männern in der Arbeitswelt oder des/der Regionalanwalts/Regionalanwältin eingeleiteten Verwaltungsstrafverfahren wegen Verletzung des § 9 ist diese/r Partei. Dem/der Anwalt/Anwältin oder dem/der Regionalanwalt/Regionalanwältin steht das Recht auf Beschwerde gegen Bescheide und Einspruch gegen Strafverfügungen zu.
NOR40151394
https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/i/2004/66/P10/NOR40151394

References: § 10
 § 10

§ 9

§ 11

§ 10

§ 10

§ 10

§ 10

§ 10

§ 10

§ 10
 § 9
 § 9
 § 9
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