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Timestamp: 2020-07-14 03:41:30+00:00

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Telekom | Rechtslupe
Alles kor­rekt beim 2. Tele­kom-Bör­sen­gang?
Der Bun­des­ge­richts­hof hat jetzt über die Rechts­be­schwer­den von Anle­gern und die Anschluss­rechts­be­schwer­de der Deut­schen Tele­kom AG gegen den Mus­ter­ent­scheid des Ober­lan­des­ge­richts Frank­furt am Main vom 03.07.2013 nach dem Kapi­­tal­an­­le­­ger-Mus­­ter­­ver­­­fah­­ren­s­­ge­­setz (Kap­MuG) im Tele­­kom-Ver­­­fah­­ren zum "zwei­ten Bör­sen­gang" ent­schie­den und Pro­spekt­feh­ler der Deut­schen Tele­kom AG ver­neint. Gegen­stand des – im Zusam­men­hang mit den
Im Ver­sor­gungs­aus­gleich ist neben dem Anrecht bei der Deut­sche Tele­kom RSS GmbH auch ein par­al­lel­ver­pflich­ten­des ruhen­des Anrecht bei der Ver­sor­gungs­an­stalt der Deut­schen Bun­des­post (VAP) zu tei­len . Setzt sich eine betrieb­li­che Alters­ver­sor­gung aus ver­schie­de­nen Bau­stei­nen mit unter­schied­li­chen wert­bil­den­den Fak­to­ren zusam­men, ist jeder Bau­stein im Ver­sor­gungs­aus­gleich wie ein ein­zel­nes Anrecht geson­dert
Als Arbeit­neh­mer beschäf­tig­te beur­laub­te Beam­te kön­nen in einem Sozi­al­plan von Abfin­dun­gen aus­ge­schlos­sen wer­den, wenn die­ser aus­schließ­lich die wirt­schaft­li­chen Nach­tei­le der von Arbeits­lo­sig­keit bedroh­ten Arbeit­neh­mer aus­glei­chen soll. Der Aus­schluss beur­laub­ter Beam­ter von Sozi­al­plan­leis­tun­gen ist mit dem betriebs­ver­fas­sungs­recht­li­chen Gleich­be­hand­lungs­grund­satz (§ 75 Abs. 1 BetrVG) ver­ein­bar. Mit der durch den Sozi­al­plan bewirk­ten Beschrän­kung des
Ein Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­un­ter­neh­men, das Drit­ten den Zugang zum Inter­net bereit­stellt, kann von einem Rech­te­inha­ber als Stö­rer dar­auf in Anspruch genom­men wer­den, den Zugang zu Inter­net­sei­ten zu unter­bin­den, auf denen urhe­ber­recht­lich geschütz­te Wer­ke rechts­wid­rig öffent­lich zugäng­lich gemacht wer­den. In die im Rah­men der Zumut­bar­keits­prü­fung vor­zu­neh­men­de Abwä­gung sind die betrof­fe­nen uni­ons­recht­li­chen und natio­na­len
Post­re­form – und der Wider­spruch gegen den Über­gang des Arbeits­ver­hält­nis­ses
§ 21 Post­PersRG steht im Ein­klang mit der Ver­fas­sung. Eine direk­te, ana­lo­ge oder ent­spre­chen­de Anwen­dung von § 613a BGB schei­det aus, da der Gesetz­ge­ber mit § 21 Post­PersRG eine spe­zi­el­le Rege­lung erlas­sen und damit zum Aus­druck gebracht hat, dass die­se und nicht § 613a BGB bei der Pri­va­ti­sie­rung im Zuge
Ein Sozi­al­plan kann die Zah­lung einer Abfin­dung auf Arbeit­neh­mer beschrän­ken, die wegen der Been­di­gung ihrer Arbeits­ver­hält­nis­se von Arbeits­lo­sig­keit bedroht sind. Hin­ge­gen darf eine Betriebs­ver­ein­ba­rung, nach der Arbeit­neh­mer eine Son­der­prä­mie erhal­ten, wenn sie auf die Erhe­bung einer Kün­di­gungs­schutz­kla­ge ver­zich­ten, nicht sol­che aus­schlie­ßen, die im Anschluss an ihre Ent­las­sung ander­wei­tig beschäf­tigt wer­den
Die Nach­fol­ge­un­ter­neh­men der Deut­schen Bun­des­post müs­sen die Kos­ten der Nach­ver­si­che­rung aus­schei­den­der Beam­ter selbst tra­gen. Die Nach­fol­ge­un­ter­neh­men der Deut­schen Bun­des­post – also die Deut­sche Post AG, die Deut­sche Tele­kom AG und die Post­bank AG – kön­nen daher, wie das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt jetzt ent­schied, von der Post­be­am­ten­ver­sor­gungs­kas­se nicht die Erstat­tung der Kos­ten ver­lan­gen,
Ver­trag­li­che Bezug­nah­me auf einen Tarif­ver­trag – und der Güns­tig­keits­ver­gleich
Die Rege­lun­gen eines auf ein Arbeits­ver­hält­nis auf­grund ver­trag­li­cher Bezug­nah­me anwend­ba­ren Tarif­ver­trags kom­men nach dem in § 4 Abs. 3 TVG ver­an­ker­ten Güns­tig­keits­prin­zip nur zum Tra­gen, soweit sie gegen­über dem kraft bei­der­sei­ti­ger Tarif­ge­bun­den­heit gel­ten­den Tarif­ver­trag für den Arbeit­neh­mer güns­ti­ger sind. Dies ist im Wege des sog. Sach­grup­pen­ver­gleichs zu ermit­teln. Ist nach die­sen Maß­stä­ben
Der Bun­des­ge­richts­hof hat über die bei ihm anhän­gi­gen Rechts­be­schwer­den nach dem Kapi­­tal­an­­le­­ger-Mus­­ter­­ver­­­fah­­ren­s­­ge­­setz (Kap­MuG) im Tele­­kom-Ver­­­fah­­ren gegen den Mus­ter­ent­scheid des Ober­lan­des­ge­richts Frank­furt am Main ent­schie­den. Gegen­stand des – im Zusam­men­hang mit den mas­sen­haft erho­be­nen Kla­gen von Aktio­nä­ren der Deut­schen Tele­kom AG – neu geschaf­fe­nen Kapi­­tal­an­­le­­ger-Mus­­ter­­ver­­­fah­­rens kön­nen nur ver­all­ge­mei­ne­rungs­fä­hi­ge Vor­fra­gen zu den
Erhö­hung der Wochen­ar­beits­zeit im Rah­men von Alters­teil­zeit
Teil­zeit­be­schäf­ti­gung ist bestim­mungs­ge­mäß eine zeit­lich im Ver­hält­nis zur Voll­zeit­be­schäf­ti­gung ermä­ßig­te Dienst­leis­tung. Daher ist in dem Bescheid, durch den der Dienst­herr auf ent­spre­chen­den Antrag Teil­zeit bewil­ligt, das zeit­li­che Ver­hält­nis der Teil­zeit­be­schäf­ti­gung zur vol­len Arbeits­zeit fest­zu­le­gen (Teil­zeit­quo­te). So wird sicher­ge­stellt, dass sich Ände­run­gen der Arbeits­zeit und der Besol­dung (§ 6 BBesG) stets antei­lig
Die Tarif­ver­trä­ge von Deut­scher Tele­kom und Viven­to – und der Güns­tig­keits­ver­gleich
Mit der Durch­füh­rung des Güns­tig­keits­ver­gleichs hin­sicht­lich der Ent­gelt­be­rech­nung zwi­schen den Tarif­ver­trä­gen der Deut­schen Tele­kom AG, Tarif­stand 31.08.2007 und den Tarif­ver­trä­gen der Viven­to Cus­to­mer Ser­vice als Fol­ge der Ent­schei­dung des Bun­des­ar­beits­ge­richts vom 06.07.2011 hat­te sich aktu­ell das Lan­des­ar­beits­ge­richt Baden-Wür­t­­te­m­­berg zu befas­sen: Sofern der Arbeit­neh­mer in dem Geschäfts­be­reich von Viven­to nach der
Das Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt am Main hat in einem wei­te­ren Ver­fah­ren nach dem Kapi­­tal­an­­le­­ger-Mus­­ter­­ver­­­fah­­ren­s­­ge­­setz (Kap­MuG) gegen die Deut­sche Tele­kom einen Mus­ter­ent­scheid erlas­sen und damit über die mit dem Vor­la­ge­be­schluss des Land­ge­richts Frank­furt am Main vom 22.11.2006 zur Ent­schei­dung bestimm­ten Tat­­sa­chen- und Rechts­fra­gen ent­schie­den. Der Vor­la­ge­be­schluss war wäh­rend des seit 2013 beim
Bei­trags­ori­en­tie­re betrieb­li­che Ver­sor­gungs­an­rech­te im Ver­sor­gungs­aus­gleich
Der Bun­des­ge­richts­hof hat­te sich aktu­ell mit der Fra­ge der Bewer­tung eines auf bei­trags­ori­en­tier­ter Leis­tungs­zu­sa­ge beru­hen­den betrieb­li­chen Ver­sor­gungs­an­rechts (§ 1 Abs. 2 Nr. 1 BetrAVG) im Ver­sor­gungs­aus­gleich zu befas­sen. Anlass hier­zu bot ihm die Ver­sor­gungs­ord­nung der Deut­schen Tele­kom: Gemäß § 45 Abs. 1 Satz 1 VersAus­glG ist der Wert eines in der Anwart­schafts­pha­se befind­li­chen Anrechts der
Das Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt am Main hat aktu­ell in dem Ver­fah­ren gegen die Deut­sche Tele­kom nach dem Kapi­­tal­an­­le­­ger-Mus­­ter­­ver­­­fah­­ren­s­­ge­­setz (Kap­MuG) einen Mus­ter­ent­scheid erlas­sen. Das OLG Frank­furt hat damit über die mit dem Vor­la­ge­be­schluss des Land­ge­richts Frank­furt am Main vom 11.7.2006 zur Ent­schei­dung bestimm­ten Tat­­sa­chen- und Rechts­fra­gen ent­schie­den. Der Vor­la­ge­be­schluss war wäh­rend des
Eine befris­te­te tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­recht­li­che Ent­gelt­ge­neh­mi­gung erle­digt sich nicht "auf ande­re Wei­se", wenn die Bun­des­netz­agen­tur für Elek­tri­zi­tät, Gas, Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on, Post und Eisen­bah­nen (Bun­des­netz­agen­tur) nach erneu­ter Antrag­stel­lung für die­sel­ben Leis­tun­gen und einen iden­ti­schen Zeit­raum höhe­re Ent­gel­te geneh­migt. Um einen inhalt­li­chen Wider­spruch zwi­schen den Geneh­mi­gun­gen zu ver­mei­den, der die Rechts­wid­rig­keit der neu­en Geneh­mi­gung zur
Wird in einer an die All­ge­mein­heit gerich­te­ten Wer­bung für auf einem Kabel­an­schluss basie­ren­de Tele­fon­dienst­leis­tun­gen damit gewor­ben, dass "Kein Tele­­kom-Anschluss nötig" oder "Kein Tele­­kom-Tele­­fon­an­­schluss mehr nötig!" sei, muss dar­auf hin­ge­wie­sen wer­den, wenn bei einer Nut­zung der bewor­be­nen Tele­fon­dienst­leis­tung kei­ne Mög­lich­keit besteht, "Call-by-Call"-Telefonate zu füh­ren. Eine Irre­füh­rung durch Ver­schwei­gen von Tat­sa­chen ist
Sach­li­che Reich­wei­te einer arbeits­ver­trag­li­chen Bezug­nah­me­klau­sel
Eine arbeits­ver­trag­li­che Bezug­nah­me­klau­sel, die auf die "Bestim­mun­gen des Tarif­ver­tra­ges für die Arbei­ter der Deut­schen Bun­des­post" und die sons­ti­gen für sie gel­ten­den Tarif­ver­trä­ge in der jewei­li­gen Fas­sung ver­weist, erfasst zwar zumin­dest im Wege der ergän­zen­den Ver­trags­aus­le­gung die Tarif­ver­trä­ge der Deut­schen Tele­kom AG, die dann auf das Arbeits­ver­hält­nis anzu­wen­den sind. Die Bezug­nah­me­klau­sel
Die Tele­kom, ihr drit­ter Bör­sen­gang und die Fol­gen
Die Kre­dit­an­stalt für Wie­der­auf­bau (KfW) muss Auf­wen­dun­gen der Deut­schen Tele­kom AG erset­zen, die die­ser nach dem soge­nann­ten "drit­ten Bör­sen­gang" durch den Abschluss eines Ver­gleichs ent­stan­den sind; die Tele­kom hat­te sich mit Sam­mel­klä­gern in den USA im Zusam­men­hang mit die­sem Bör­sen­gang ver­gleichs­wei­se geei­nigt. Dies ent­schied jetzt der Bun­des­ge­richts­hof. Ob auch die
Gleich­stel­lung mit einem Schwer­be­hin­der­ten bei einem Tele­kom-Beam­ten
Auch ein bei der Tele­kom beschäf­tig­tem, behin­der­ten Beam­ten steht – bei Erfül­lung der sons­ti­gen Vor­aus­set­zun­gen – ein Anspruch auf Gleich­stel­lung mit einem Schwer­be­hin­der­ten zu. Nach § 2 Abs 3 SGB IX sol­len behin­der­te Men­schen mit einem GdB von weni­ger als 50, aber wenigs­tens 30, bei denen die übri­gen Vor­aus­set­zun­gen des § 2 Abs

References: § 21
 § 613
 § 21
 § 613
 § 4
 § 45
 § 2
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