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Timestamp: 2016-10-27 06:53:23+00:00

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2C_309/2009 (01.02.2010)
Im April 2001 sowie im Juni, Juli, September und November 2002 f�hrte die Eidgen�ssische Steuerverwaltung bei der Steuerpflichtigen eine Kontrolle durch. Gest�tzt auf deren Ergebnis erhob sie f�r die Zeit vom 1. Januar 1995 bis 31. Dezember 2000 eine Steuernachforderung in H�he von Fr. 1'187'215.-- und f�r die Zeit vom 1. Januar 2001 bis 30. Juni 2002 eine solche von Fr. 621'811.--, zuz�glich Verzugszins. Nachbelastet wurde u. a. die Mehrwertsteuer auf verschiedenen Dienstleistungsbez�gen aus dem Ausland, wobei nur einem Teil davon die Vorsteuerabzugsberechtigung zuerkannt wurde; aufgerechnet wurden auch Vorsteuern im Zusammenhang mit einer Bilderausstellung. Mit Verf�gungen vom 14. September 2004 best�tigte die Eidgen�ssische Steuerverwaltung die Nachforderung von Fr. 1'187'215.--; die Nachforderung von 621'811.-- wurde herabgesetzt auf Fr. 513'577.--. Die von der Steuerpflichtigen gegen die Aufrechnung der Dienstleistungsbez�ge aus dem Ausland und die Aufrechnung im Zusammenhang mit der Bilderausstellung gerichteten Einsprachen blieben ohne Erfolg; die Steuerforderung von Fr. 1'187'215.-- wurde jedoch infolge eines Rechnungsfehlers (um Fr. 25'884.--) auf Fr. 1'213'099.-- korrigiert, jene von Fr. 513'577.-- auf Fr. 487'693.--, jeweils zuz�glich Verzugszins.
Gegen die Einspracheentscheide f�hrte die Steuerpflichtige Beschwerden bei der Eidgen�ssischen Steuerrekurskommission, mit welchen einzig die Aufrechnung der Dienstleistungen aus dem Ausland bzw. die Nichtzulassung dieser Aufrechnungen zum Vorsteuerabzug sowie die Aufrechnungen im Zusammenhang mit der Bilderausstellung beanstandet wurden. Nachdem es die Verfahren �bernommen hatte, hiess das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerden teilweise gut und setzte die Mehrwertsteuerschuld um Fr. 48'155.-- bzw. 7'635.-- herab; im �brigen wies es die Beschwerden ab.
Mit Beschwerden in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten stellt die X.________ AG dem Bundesgericht den Hauptantrag, die Entscheide des Bundesverwaltungsgerichts vom 2. April 2009 aufzuheben und festzustellen, dass die darin gesch�tzte Mehrwertsteuerschuld nicht bestehe.
Die Eidgen�ssische Steuerverwaltung beantragt, die Beschwerden abzuweisen.
1.1 Der zu beurteilende Sachverhalt verwirklichte sich in den Jahren 1995 bis 2002. F�r die Jahre 1995 bis 2000 sind deshalb die Bestimmungen der Verordnung vom 22. Juni 1994 �ber die Mehrwertsteuer (MWSTV, AS 1994 1464) anwendbar, w�hrend f�r die Jahre 2001 und 2002 jene des Mehrwertsteuergesetzes vom 2. September 1999 (aMWSTG; AS 2000 1300) zur Anwendung gelangen (Art. 93 und 94 aMWSTG).
1.2 Die Beschwerdef�hrerin ersucht das Bundesgericht, ihre Beschwerden zusammen zu behandeln, da sie im Grundsatz den gleichen Sachverhalt betreffen. Da dies zutrifft und auch die rechtliche Beurteilung des Sachverhalts zu keinen unterschiedlichen Ergebnissen f�hrt, sind die zwei Verfahren zu vereinigen.
1.3 Streitgegenstand bildet einzig die von der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung vorgenommene Aufrechnung von Dienstleistungsbez�gen aus dem Ausland bzw. deren Nichtzulassung zum Vorsteuerabzug (Beschwerde Ziff. I.5) sowie (am Rande) die Aufrechnung der Vorsteuern betreffend die Bilderausstellung.
1.4 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Die Feststellung des Sachverhaltes kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich" (BGE 133 II 249 E. 1.2.2 S. 252). Zu beachten ist, dass dem Sachgericht im Bereich der Beweisw�rdigung ein erheblicher Ermessensspielraum zusteht (BGE 120 Ia 31 E. 4b S. 40). Das Bundesgericht greift auf Beschwerde hin nur ein, wenn das Sachgericht sein Ermessen missbraucht, insbesondere offensichtlich unhaltbare Schl�sse zieht, erhebliche Beweise �bersieht oder solche willk�rlich ausser Acht l�sst (vgl. BGE 132 III 209 E. 2.1; 129 I 8 E. 2.1).
2.1 Der Mehrwertsteuerpflichtige hat der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung �ber alle Tatsachen, die f�r die Steuerpflicht oder f�r die Steuerbemessung von Bedeutung sein k�nnen, nach bestem Wissen und Gewissen Auskunft zu geben (Art. 46 MWSTV, Art. 57 aMWSTG).
Gem�ss Art. 47 Abs. 1 MWSTV bzw. Art. 58 Abs. 1 aMWSTG hat der Mehrwertsteuerpflichtige seine Gesch�ftsb�cher ordnungsgem�ss zu f�hren und so einzurichten, dass sich aus ihnen die f�r die Feststellung der Mehrwertsteuerpflicht sowie f�r die Berechnung der Steuer und der abziehbaren Vorsteuern massgebenden Tatsachen leicht und zuverl�ssig ermitteln lassen.
Liegen keine oder nur unvollst�ndige Aufzeichnungen vor, oder stimmen die ausgewiesenen Ergebnisse mit dem wirklichen Sachverhalt offensichtlich nicht �berein, so nimmt die Eidgen�ssische Steuerverwaltung eine Sch�tzung nach pflichtgem�ssem Ermessen vor (Art. 48 MWSTV, Art. 60 aMWSTG).
2.2 Die Ermessensveranlagung im Sinne von Art. 48 MWSTV bzw. Art. 60 aMWSTG ist eine Sch�tzung, deren Ziel es ist, den tats�chlichen Gegebenheiten m�glichst gerecht zu werden. Es haftet ihr deshalb eine gewisse Unsicherheit an, die der Steuerpflichtige aufgrund seiner Pflichtverletzung jedoch selber zu vertreten hat. Im Rahmen der Ermessensveranlagung ist es zul�ssig, eine Pr�fung eines oder mehrerer Gesch�ftsjahre durchzuf�hren und das Ergebnis auf die �brige Kontrollperiode umzulegen bzw. hochzurechnen, wenn die massgebenden Verh�ltnisse im eingehend kontrollierten Zeitabschnitt �hnlich wie in der gesamten Kontrollperiode sind (Urteile 2A.437/2005 vom 3. Mai 2006 E. 3.2 und 4.3.2, publ. in: ASA 76 S. 773, und 2A.148/2000 vom 1. November 2000 E. 5b).
Sind die Voraussetzungen einer Ermessenstaxation erf�llt, �berpr�ft das Bundesgericht derartige Sch�tzungen nur mit Zur�ckhaltung auf offensichtliche Fehler und Irrt�mer hin, wobei es dem Steuerpflichtigen obliegt, die Unrichtigkeit der Sch�tzung zu beweisen. Der Beschwerdef�hrer darf sich somit nicht darauf beschr�nken, die Kalkulationsgrundlagen der Ermessensveranlagung allgemein zu kritisieren; er muss vielmehr anhand von Belegen nachweisen, dass die von der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung vorgenommene Sch�tzung offensichtlich falsch ist (Urteil 2C.426/2008 vom 18. Februar 2009 E. 5.2).
2.3 Laut Kontrollbericht vom 9. Dezember 2002 stimmten die von der Beschwerdef�hrerin deklarierten Ums�tze nicht mit der Buchhaltung �berein. Neben verschiedenen weiteren M�ngeln wurden auch Dienstleistungsbez�ge von Unternehmen mit Sitz im Ausland nicht richtig deklariert. Insbesondere waren die vorgelegten Belege oft nicht konform, namentlich eine klare Zuweisung der T�tigkeiten meistens nicht m�glich (Anhang B10 zur Erg�nzungsabrechnung). Die Beschwerdef�hrerin wurde am 28. April 2003 darauf hingewiesen, dass sie die nicht zuordenbaren Dienstleistungen noch nachweisen k�nne. Die Eidgen�ssische Steuerverwaltung hat denn auch in den Einspracheentscheiden darauf hingewiesen, dass die Beschwerdef�hrerin - im Rahmen des m�glichen Gegenbeweises - mehrmals dazu aufgefordert worden sei, Unterlagen einzureichen, aus denen zweifelsfrei hervorgehe, dass die Nutzung oder Auswertung der nachbelasteten Dienstleistungen bei ihren Tochtergesellschaften und damit im Ausland angefallen sei bzw. dass die nachbelasteten Dienstleistungen bei ihren Tochtergesellschaften im Ausland erbracht worden seien. Zu denken sei namentlich an Rechnungsbelege, welche die Weiterfakturierung belegen oder Vertr�ge (schriftliche Auftr�ge), aus denen eine Nutzung der Leistung im Ausland bzw. der ausl�ndische Erbringerort eindeutig hervorgehe. Die Beschwerdef�hrerin habe indessen keine derartigen Belege eingereicht.
Unter diesen Umst�nden hatte die Eidgen�ssische Steuerverwaltung eine Sch�tzung nach pflichtgem�ssem Ermessen vorzunehmen. Dass die Voraussetzungen f�r eine Ermessenstaxation grunds�tzlich erf�llt waren, wird von der Beschwerdef�hrerin nicht bestritten.
2.4 Die Eidgen�ssische Steuerverwaltung hat als Referenzjahre die beiden Gesch�ftsjahre 1999 und 2000 der Beschwerdef�hrerin einer eingehenden Pr�fung gem�ss Art. 50 MWSTV bzw. Art. 62 aMWSTG unterzogen. Sie hat dabei die ihr von der Beschwerdef�hrerin zusammengestellten Aufwendungen der beiden Bereiche "Unterst�tzung T�chter" und "Rechts- und Beratungskosten" - soweit m�glich - den betroffenen Gesch�ftsbereichen direkt zugeordnet (vgl. Erg�nzungsabrechnung Anh�nge B02/04 und B03/05). Das auf diese Weise erzielte Ergebnis wurde sodann auf die Jahre 1995 bis 1998 �bertragen. Die Beschwerdef�hrerin beanstandet diese Ermittlung der Steuerbetr�ge durch Pr�fung von zwei Gesch�ftsjahren und Hochrechnung auf die �brige Kontrollperiode in rechnerischer bzw. sch�tzungstechnischer Weise nicht.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt, die Vorinstanz habe den rechtserheblichen Sachverhalt offensichtlich unrichtig abgekl�rt und gehe von widerspr�chlichen Sachverhaltsannahmen aus (Art. 97 BGG); des Weiteren habe sie Bundesrecht, namentlich Art. 9 und Art. 29 MWSTV bzw. Art. 10 lit. a und Art. 38 aMWSTG verletzt.
4.1 Der Bezug von Dienstleistungen gegen Entgelt aus dem Ausland (Art. 4 lit. d MWSTV) bzw. von Unternehmen mit Sitz im Ausland (Art. 5 lit. d aMWSTG) unterliegt grunds�tzlich der Mehrwertsteuer, sofern die Ums�tze nicht ausdr�cklich (nach Art. 14 MWSTV bzw. Art. 18 aMWSTG) von der Steuer ausgenommen sind.
4.2.1 Steuersubjekt ist der Leistungsempf�nger, der im Inland Wohnsitz, Gesch�ftssitz oder eine Betriebsst�tte hat. Dieser hat den Bezug von Dienstleistungen aus dem Ausland zu versteuern, wenn er diese zur Nutzung oder Auswertung im Inland verwendet und wenn er nach Art. 18 MWSTV mehrwertsteuerpflichtig ist (Art. 9 MWSTV).
Art. 9 MWSTV verlangt, dass die Dienstleistung zur Nutzung oder Auswertung im Inland verwendet wird. Insofern besteht Kongruenz zwischen Dienstleistungsimport und Dienstleistungsexport. Ein Dienstleistungsexport liegt nach Art. 15 Abs. 2 lit. l MWSTV dann vor, wenn steuerbare Dienstleistungen an Empf�nger mit Gesch�fts- oder Wohnsitz im Ausland erbracht werden, sofern sie dort "zur Nutzung oder Auswertung verwendet werden". Entscheidend ist stets die tats�chliche Verwendung der Dienstleistung (Urteil 2A.541/2006 vom 21. Februar 2007 E. 2.1.2, publ. in: StR 62/2007 S. 590).
Dazu, wo die Nutzung und Auswertung einer aus dem Ausland bezogenen Dienstleistung erfolgt, verweist die Wegleitung 1997 f�r Mehrwertsteuerpflichtige (Rz. 509 f.) auf das Merkblatt Nr. 13 der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung �ber die Steuerbefreiung von bestimmten ins Ausland erbrachten oder aus dem Ausland bezogenen Dienstleistungen vom 31. Januar 1997 (Merkblatt Nr. 13). Danach gelten Managementdienstleistungen und Leistungen von Beratern - dem Domizilprinzip folgend - als an dem Ort genutzt oder ausgewertet, an dem der Empf�nger seinen Gesch�fts- oder Wohnsitz hat.
4.2.2 Gem�ss Art. 10 lit. a aMWSTG hat der Empf�nger den Bezug einer Dienstleistung zu versteuern, wenn er nach Art. 24 aMWSTG steuerpflichtig ist und sofern es sich um eine unter Art. 14 Abs. 3 aMWSTG fallende Dienstleistung handelt, die ein im Inland nicht steuerpflichtiger Unternehmer mit Sitz im Ausland im Inland erbringt, der nicht nach Art. 27 aMWSTG f�r die Steuerpflicht optiert.
W�hrend als Ort einer Dienstleistung in der Regel der Ort gilt, an dem die Dienst leistende Person den Sitz ihrer wirtschaftlichen T�tigkeit oder eine Betriebsst�tte hat, von wo aus die Dienstleistung erbracht wird (Erbringerortsprinzip) gelten die in Art. 14 Abs. 3 aMWSTG aufgef�hrten Dienstleistungen ausnahmsweise als an jenem Ort ausgef�hrt, an dem der Empf�nger den Sitz seiner wirtschaftlichen T�tigkeit oder eine Betriebsst�tte hat, f�r welche die Dienstleistungen erbracht werden (Empf�ngerortsprinzip; vgl. BGE 133 II 153 E. 5.1). Zu diesen Dienstleistungen, z�hlen insbesondere auch Leistungen von Beratern, Verm�gensverwaltern, Treuh�ndern, Ingenieuren, Anw�lten, Notaren, Buchpr�fern, Managementdienstleistungen sowie sonstige �hnliche Leistungen (lit. c). Diese Regelung geht darauf zur�ck, dass es bei gewissen Dienstleistungen unm�glich ist, den Ort der Nutzung genau zu bestimmen (vgl. BGE 133 II 153 E. 5.1 in fine).
Betreffend Bez�ge von Dienstleistungen von Unternehmen mit Sitz im Ausland verweist die Wegleitung 2001 zur Mehrwertsteuer ( Rz. 512 f.) auf das Merkblatt Nr. 6 �ber grenz�berschreitende Dienstleistungen.
4.3 Bez�ge von Dienstleistungen aus dem Ausland sind nur steuerbar, wenn sie gegen Entgelt erbracht werden. Damit Entgeltlichkeit angenommen werden kann, ist ein Austausch von Leistungen zwischen mehreren Personen notwendig, wobei es gen�gt, dass Leistung und Gegenleistung derart innerlich wirtschaftlich verkn�pft sind, dass die konkrete Leistung eine Gegenleistung ausl�st; d.h. zwischen Dienstleistung und geldwerter Gegenleistung muss ein direkter urs�chlicher Zusammenhang bestehen. Besteht zwischen Leistungserbringer und -empf�nger kein Austauschverh�ltnis, so kann nicht von einem steuerbaren Umsatz gesprochen werden. Dieses Austauschverh�ltnis manifestiert sich im Normalfall dadurch, dass der Mehrwertsteuerpflichtige eine Dienstleistung aus dem Ausland bezieht und dem Erbringer hierf�r ein Entgelt bezahlt. Das Entgelt muss nicht notwendigerweise vom Leistungsempf�nger, sondern es kann auch von einem Dritten aufgebracht werden (vgl. BGE 132 II 353 E. 4.1). Die Gegenleistung erfasst auch den Ersatz aller Kosten, selbst wenn diese gesondert in Rechnung gestellt werden (Art. 26 Abs. 2 MWSTV). Leistungen gegen�ber nahestehenden Personen sind mehrwertsteuerrechtlich mit Bezug auf die Steuerbarkeit (Steuerobjekt) nicht anders zu behandeln als Leistungen gegen�ber unabh�ngigen Dritten. Dies gilt gleichermassen f�r Leistungen, die im Rahmen von Konzernen oder zwischen Aktiengesellschaft und Aktion�ren z.B. im Mutter-Tochterverh�ltnis erbracht werden (Urteil 2A.264/2006 vom 3. September 2008 E. 3).
4.4 Sinn und Zweck der Besteuerung von Dienstleistungsimporten ist eine umfassende und rechtsgleiche Erfassung von Leistungen im Inland und damit auch die Vermeidung ungerechtfertigter Wettbewerbsvorteile ausl�ndischer Anbieter. Das Bundesgericht hat es daher als folgerichtig erachtet, wenn beim Dienstleistungsimport wie auch beim Dienstleistungsexport auf den Sitz des Leistungsempf�ngers als gewichtiges Indiz f�r den Verbrauch der Dienstleistung abgestellt wird. Es ist indessen im Einzelfall stets zu pr�fen, wo die Dienstleistungen tats�chlich genutzt werden (Urteil 2A.541/2006 vom 21. Februar 2007 E. 2.3, publ. in: StR 62/2007 S. 590).
5.1 Die X.________-Gruppe betreibt eine weltweite Handelst�tigkeit mit Befestigungs- und Montagematerial. Die Beschwerdef�hrerin nimmt innerhalb der Gruppe eine zentrale Koordinationsfunktion wahr. Sie ist in zwei Gesch�ftsbereiche gegliedert: "Beteiligungen" und "Zentraleinkauf". Der Bereich "Beteiligungen" ist f�r die Errichtung oder die Akquisition sowie f�r das Halten und Verwalten von Tochtergesellschaften im In- und Ausland besorgt. Im Jahre 2002 z�hlte die Beschwerdef�hrerin weltweit 112 direkte und 80 indirekte Tochtergesellschaften. Im Bereich "Zentraleinkauf" wird der gesamte Waren-Einkauf aller X.________-Gesellschaften (mit Ausnahme von Deutschland) f�r den weltweiten Verkauf abgewickelt: Die Beschwerdef�hrerin kauft s�mtliche Produkte ein und verkauft diese dann �ber ihre rechtlich selbst�ndigen Verkaufsgesellschaften (im Jahre 2002 waren es 261) in 80 L�ndern. Dabei werden die Waren vorerst an die eigenen Vertriebs- bzw. Tochtergesellschaften verkauft. Diese wickeln schliesslich lokal den Verkauf an den Endkonsumenten ab, indem der Kunde die Waren jeweils direkt in seinem Gesch�ftssitzstaat bezieht.
5.2 Die Beschwerdef�hrerin hat in den hier streitigen F�llen Kosten von ausl�ndischen Leistungserbringern und Vertriebs- bzw. Tochtergesellschaften �bernommen. Diese hat sie entweder direkt bezahlt oder den Gesellschaften nachtr�glich verg�tet. Die Zahlungen hat sie in ihrem Namen geleistet und in ihrer Buchhaltung als Kosten verbucht.
In ihrer eigenen Aufstellung vom 7. August 2002 (f�r die Jahre 1999 und 2000) hat die Beschwerdef�hrerin unterschieden zwischen "Rechts- und Beratungskosten" und Kosten, welche sie unter der Bezeichnung "Unterst�tzung T�chter" zusammengefasst hat. Die Kostenpositionen, die letztlich Eingang in die Erg�nzungsabrechnungen gefunden haben, hat sie bezeichnet als Beratungskosten und Beratungsspesen, Spesen im Zusammenhang mit der Reaktivierung einer Tochtergesellschaft bzw. ganz allgemeine Spesen, Treuhandhonorare, Restrukturierungs- und Gr�ndungskosten, Rechtskosten, Kosten f�r �bersetzungen, Aktienregistrierung, Stelleninserate sowie f�r die Suche von Gesch�ftsf�hrern f�r verschiedene Tochtergesellschaften, �bernahmekosten, Kosten der Teilnahme an der S�dostasien-Konferenz sowie an einem Seminar, "Trip Expenses" und "diverse Auslagen".
5.3 Soweit die Beschwerdef�hrerin vorbringt, diese Leistungen seien lediglich finanzielle Zusch�sse, so steht dem die Tatsache entgegen, dass die in Frage stehenden Zahlungen jeweils f�r ganz konkrete Dienstleistungen, die klarerweise dem operativen Bereich der Unternehmung(en) zuzuordnen sind, geleistet wurden. Ohne Bezug zu einer Gegenleistung stehende blosse Kapitaleinlagen in die Tochtergesellschaften, die keinen Umsatz bewirken, da sie weder direkt noch indirekt in die Leistungserstellung einfliessen (vgl. Urteil 2C_229/2008 vom 13. Oktober 2008 E. 5.4), scheiden demnach von vornherein aus.
5.4 Anl�sslich der Steuerkontrolle hat die Eidgen�ssische Steuerverwaltung diverse Kostenpositionen in der Buchhaltung der Beschwerdef�hrerin als Bez�ge von Dienstleistungen aus dem Ausland qualifiziert. Sie hat sich dabei insbesondere auf die vorstehend erw�hnte, von der Beschwerdef�hrerin selbst erstellte und der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung eingereichte Aufstellung gest�tzt. Da einige der dort aufgef�hrten Positionen keine Dienstleistungsbez�ge darstellten, wurde daf�r auch keine Mehrwertsteuer nachgefordert; eine Anzahl von Aufwendungen anerkannte die Beschwerdef�hrerin im Beschwerdeverfahren als Dienstleistungsbez�ge (womit sie zus�tzlich zu den bereits zuvor anerkannten Betr�gen von Fr. 119'864.-- und Fr. 321'931.-- konkludent Steuerbetr�ge von Fr. 534'523.-- und Fr. 76'491.-- anerkannte [vgl. Vernehmlassungen der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung an die Vorinstanz]). Die Eidgen�ssische Steuerverwaltung kam zudem im Rahmen der Vernehmlassung im vorinstanzlichen Verfahren hinsichtlich mehrerer Positionen (gem�ss Umlageberechnung f�r die Jahre 1995 bis 2000 einen Betrag von insgesamt Fr. 48'155.-- und f�r die Jahre 2001 und 2002 einen Betrag von Fr. 7'635.-- ausmachend) auf deren f�lschlicherweise erfolgte Qualifizierung als steuerbare Dienstleistungsbez�ge zur�ck, weshalb die Beschwerden durch die Vorinstanz insoweit gutgeheissen wurden (angefochtene Urteile E. 4.4.3 bzw. E. 4.4).
5.5 Auf Grund dieser Erw�gungen ist aus den auf der Zusammenstellung der Beschwerdef�hrerin beruhenden Anh�ngen zu den Erg�nzungsabrechnungen ersichtlich, welche Kostenpositionen noch strittig sind. Es ist unerfindlich, aus welchen Gr�nden die Vorinstanz sich nicht auf die von der Beschwerdef�hrerin eingereichte Zusammenstellung h�tte st�tzen d�rfen. Inwiefern in diesem Punkt eine Bundesrechtsverletzung liegen soll, legt die Beschwerdef�hrerin nicht dar und ist auch nicht ersichtlich.
5.6 Die Vorinstanz hat festgestellt, nach �bereinstimmender Auffassung der Parteien handle es sich bei den streitigen Leistungen im Wesentlichen um Managementdienstleistungen und Leistungen von Beratern (im Sinne von Ziff. 2 lit. c des Merkblattes Nr. 13 bzw. Ziff. 3.2.5 lit. c des Merkblattes Nr. 6); jedenfalls habe die Beschwerdef�hrerin diese Qualifikation nie bestritten.
Die Beschwerdef�hrerin legt nicht dar, inwiefern diese Feststellungen willk�rlich w�ren. Die Vorinstanz durfte damit ohne Verletzung von Bundesrecht und ohne weitere Begr�ndung davon ausgehen, dass die noch streitigen Kosten hinsichtlich ihrer Art entsprechend zu qualifizieren sind und damit Entsch�digungen f�r Dienstleistungen vorliegen, die grunds�tzlich der Mehrwertsteuer unterliegen.
5.7 Die Vorinstanz konnte unter diesen Umst�nden insbesondere darauf verzichten, die einzelnen Kostenpositionen "n�her darzustellen", weshalb die R�ge der offensichtlich unvollst�ndigen Sachverhaltsfeststellung insoweit unbegr�ndet ist.
6.1 Die Eidgen�ssische Steuerverwaltung hat die in Frage stehende Steuerforderung damit begr�ndet, dass dieser Bez�ge von Dienstleistungen - von im Ausland domizilierten Dritten oder ausl�ndischen Tochtergesellschaften - aus dem Ausland (insbesondere Kosten�bernahmen f�r Honorare und L�hne f�r die Gesch�ftsf�hrung der ausl�ndischen Tochtergesellschaften sowie Beratungshonorare) zu Grunde liegen, die gem�ss dem Domizilprinzip (MWSTV) bzw. dem Empf�ngerortsprinzip (aMWSTG) am Ort des Gesch�ftssitzes des Empf�ngers steuerbar seien. Sie st�tzte sich dabei in Bezug auf die Art als auch den Ort der erbrachten Dienstleistung allein auf die Rechnungstellung.
Die Beschwerdef�hrerin ist demgegen�ber stets davon ausgegangen, dass die entsprechenden Dienstleistungen bei den jeweiligen ausl�ndischen Tochtergesellschaften genutzt und ausgewertet worden seien, weshalb das Erbringerortsprinzip Anwendung finden m�sse.
6.2 Im Einspracheverfahren verlangte die Eidgen�ssische Steuerverwaltung (Schreiben vom 6. Januar 2006) weitere Informationen und entsprechende schriftliche Belege wie namentlich Arbeitsvertr�ge, Rechnungen, Vertr�ge, Vereinbarungen, aus welchen sich zweifelsfrei eruieren lasse, wer Auftraggeber der Beratungsleistungen und wer Arbeitgeber der Gesch�ftsf�hrer sei, wer Leistungserbringer sei und was die Leistungen konkret beinhalten und dass die Leistungen ausschliesslich gegen�ber den ausl�ndischen Tochtergesellschaften im Ausland erbracht wurden.
Die Beschwerdef�hrerin r�umte darauf hin (Schreiben vom 27. Januar 2006) ein, sie habe die fraglichen Zusch�sse an die Tochtergesellschaften selbst�ndig und ohne vertragliche Pflichten geleistet, weshalb mit Ausnahme der Zahlungsbelege keine weiteren Dokumente best�nden; die Leistungserbringung sei von den Tochtergesellschaften geregelt worden (Arbeitsvertrag mit Gesch�ftsf�hrer, Auftr�ge an Dritte). Die weiteren Zahlungen seien zur Unterst�tzung der Tochtergesellschaften erbracht worden, weshalb auch hier praktisch keine besonderen Vertr�ge oder Vereinbarungen als Grundlage der Zahlungen vorhanden seien. Die Gesch�ftsf�hrer seien mit wenigen Ausnahmen bei den Tochtergesellschaften angestellt.
6.3 Die Vorinstanz hat zutreffend erkannt, dass die Existenz eines Leistungsaustausches Voraussetzung der Steuerbarkeit sei und dass die Steuerbeh�rde nach allgemein geltenden Beweisregeln f�r diese steuerbegr�ndende Tatsache die Beweislast trage.
6.4 Die Beschwerdef�hrerin macht (wie schon im vorinstanzlichen Verfahren) geltend, der Nutzen der von ihr bezahlten Leistungen sei nicht bei ihr, sondern bei den ausl�ndischen Tochtergesellschaften gegeben; diese seien tats�chliche Empf�nger der Leistungen, w�hrend sie selber lediglich Rechnungsadressatin sei. Ihre (ausl�ndischen) Tochtergesellschaften seien ihr Vertriebssystem und f�r sie als Handelsgesellschaft von zentraler Bedeutung. Sie habe daher, namentlich im Interesse der Erhaltung und Verbesserung ihrer eigenen Ums�tze, wiederholt in die Tochtergesellschaften investiert, indem sie Kosten ohne Gegenleistung bezahlt habe.
6.5 Die Eidgen�ssische Steuerverwaltung geht demgegen�ber davon aus, dass die Beschwerdef�hrerin als Empf�ngerin der in Frage stehenden Dienstleistungen zu betrachten ist. Konzerngesellschaften bzw. Betriebsst�tten w�rden im grenz�berschreitenden Verkehr nicht als Betriebseinheit, sondern je als selbst�ndiges Steuersubjekt behandelt. Der grenz�berschreitende Leistungsaustausch mit einer Betriebsst�tte sei daher nicht als Innenumsatz zu behandeln. Wenn also ein im Ausland domizilierter Dritter oder eine ausl�ndische Konzerngesellschaft der Beschwerdef�hrerin Rechnung f�r Leistungen im erw�hnten Sinn stelle, begr�nde dies f�r die Beschwerdef�hrerin den steuerbaren Bezug von Dienstleistungen aus dem Ausland (Schreiben bzw. Entscheide der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung vom 14. September 2004).
6.6 Die Vorinstanz hat dazu festgestellt, dass die Beschwerdef�hrerin die in Frage stehenden Kosten jeweils im eigenen Namen bezahlt und auch in ihren Gesch�ftsunterlagen verbucht habe; dies ohne Weiterfakturierung an die betreffenden Tochtergesellschaften. Zur Zahlung habe sie eigene Mittel aufgewendet. Die Zahlungen seien schliesslich f�r eigene Zwecke geleistet worden, namentlich um die Anzahl ihrer Beteiligungen bzw. deren Wert zu erh�hen und ihren eigenen Umsatz zu steigern. Bei den fraglichen Kosten�bernahmen handle es sich somit um Leistungsaustauschverh�ltnisse. Da die einzelnen Leistungen in erster Linie aus der Sicht des Leistungsempf�ngers zu betrachten sei, sei die Beschwerdef�hrerin zufolge ihres Auftretens im eigenen Namen gegen aussen als Empf�ngerin der Dienstleistungen zu betrachten.
6.7 Bei der Mehrwertsteuer - welche als Selbstveranlagungssteuer ausgestaltet ist und damit eine m�glichst einfache Kontrolle durch die Eidgen�ssische Steuerverwaltung bedingt - wird der Rechnung, die durch den Leistungserbringer zuhanden des Leistungsempf�ngers ausgestellt wird, eine zentrale Bedeutung beigemessen (vgl. Urteil 2A.642/2004 vom 14. Juli 2005 E. 3.3, publ. in: ASA 75 S. 495; vgl. BGE 131 II 185 E. 3.3 und 5; vgl. auch MANUEL R.V. VOGEL, Grenz�berschreitender Dienstleistungs- und Warenverkehr im Lichte der Mehrwertsteuer, 2003, N. 6.2.2.2.2).
6.8 Da weder aus den Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrerin noch den Akten klar ersichtlich ist, wie die Zusammenarbeit der Beschwerdef�hrerin mit ihren Tochtergesellschaften vertraglich geregelt ist, durfte die Vorinstanz ohne Willk�r im Sinne einer Vermutung davon ausgehen, dass die Beschwerdef�hrerin auf Grund der vorstehend dargelegten Umst�nde als Empf�ngerin der in Frage stehenden Dienstleistungen zu betrachten ist.
Dies ist bereits deshalb sachgerecht, weil kaum abschliessend nachpr�fbar ist, wo eine Dienstleistung auch tats�chlich zur Nutzung und Auswertung verwendet wird; ein einwandfreier Beweis wie bei einer Warenbewegung wird hier selten m�glich sein. Es rechtfertigt sich daher, auf Grund der Fakturierung - da in der Regel der Leistungsempf�nger mit dem Rechnungsadressaten identisch ist -, zu vermuten, die Nutzung oder Auswertung der Dienstleistung sei mit hoher Wahrscheinlichkeit beim Rechnungsadressaten erfolgt. Dieser Grundsatz muss auch gelten, wenn die Rechnung zwar an eine ausl�ndische Tochtergesellschaft adressiert ist, tats�chlich aber von der inl�ndischen Muttergesellschaft im eigenen Namen bezahlt und in ihrer Buchhaltung entsprechend festgehalten wird.
6.9 Eine Verwertung der von den ausl�ndischen Unternehmern erbrachten Leistungen im Ausland ist nicht erstellt, obschon die Beschwerdef�hrerin mehrfach aufgefordert wurde, nachzuweisen, dass die Verwertung im Ausland erfolgt sei. Dieser Nachweis w�re ihr durch Vorlage von Vertr�gen oder schriftlichen Vereinbarungen sowie von Rechnungen, aus welchen die genaue Art und der Ort der Leistung hervorgeht, zweifellos m�glich und im Rahmen ihrer Mitwirkungspflichten auch zumutbar gewesen (vgl. Urteil 2A.541/2006 vom 21. Februar 2007 E. 3.2).
Die Vorinstanzen durften deshalb der Beschwerdef�hrerin den Nachweis der steuerbefreienden oder -mindernden Tatsache des von ihr behaupteten, tats�chlich fehlenden Leistungsaustausches auferlegen.
6.10 Die Beschwerdef�hrerin hat der Vorinstanz eine von ihr erstellte �bersicht vom 17. Mai 2006 �ber s�mtliche in ihrer Aufstellung vom 7. August 2002 aufgef�hrten Kostenpositionen samt dazugeh�rigen Belegen eingereicht. Da sie indessen nicht im Einzelnen dargelegt hat, inwiefern sie in den konkreten F�llen nicht Empf�ngerin der Dienstleistung sei bzw. kein mehrwertsteuerlicher Leistungsaustausch vorliege, durfte die Vorinstanz ohne Willk�r davon ausgehen, dass die Beschwerdef�hrerin diesen Nachweis nicht erbracht habe. Sie konnte demnach ohne Verletzung des rechtlichen Geh�rs der Beschwerdef�hrerin auf eine Pr�fung der einzelnen Belege verzichten.
Soweit die Vorinstanz "der Vollst�ndigkeit halber" dennoch auf einige Kostenpositionen n�her eingegangen ist, ist sie zum Schluss gekommen, dass mit den entsprechenden Belegen nicht nachgewiesen sei, dass es sich nicht um steuerbare Dienstleistungen an die Beschwerdef�hrerin handle. Was die Beschwerdef�hrerin dagegen vorbringt, ersch�pft sich in der Darstellung ihrer eigenen Sicht der Dinge und l�sst die Beweisw�rdigung der Vorinstanz nicht als unhaltbar erscheinen.
6.11 Ist demzufolge die Beschwerdef�hrerin aufgrund der Art und Weise der Verbuchung sowie der Fakturierung ins Inland als Empf�ngerin der in Frage stehenden Dienstleistungen zu betrachten, durfte die Vorinstanz ohne Verletzung von Bundesrecht zum Schluss gelangen, dass die fraglichen Dienstleistungen auch in der Schweiz zur Nutzung und Auswertung verwendet wurden und damit grunds�tzlich die Voraussetzungen f�r das Vorliegen von steuerbaren Dienstleistungsbez�gen nach Art. 9 MWSTV erf�llt sind. Da die in Frage stehenden Managementdienstleistungen und Leistungen von Beratern offensichtlich unter Art. 14 Abs. 3 aMWSTG fallen, sind auch nach Art. 10 lit. a aMWSTG steuerbare Dienstleistungsbez�ge zu bejahen, soweit die Tochtergesellschaften oder Drittunternehmen ihren Sitz im Ausland haben.
6.12 Die Vorinstanz hat (im Zusammenhang mit Art. 9 MWSTV) erg�nzt, die Beschwerdef�hrerin habe nicht nachgewiesen, dass die fraglichen Dienstleistungen - entgegen der erw�hnten Vermutung - tats�chlich im Ausland verbraucht wurden, bzw. es l�gen aus irgendwelchen anderen Gr�nden gleichwohl keine Dienstleistungsbez�ge aus dem Ausland vor. Sie bestreite lediglich ganz allgemein, dass Nutzung und Auswertung der fraglichen Dienstleistungen im Inland liegen. Beweismittel hief�r bringe sie keine an; selbst wenn die eingereichten Belege bei der Beurteilung der Nutzung und Auswertung ebenfalls mitber�cksichtigt w�rden, sei eine direkte Verwertung im Ausland nicht dargetan.
Die Beschwerdef�hrerin setzt sich mit diesen Erw�gungen nicht im Einzelnen auseinander, weshalb darauf nicht n�her einzugehen ist.
7.1 Die Beschwerdef�hrerin macht schliesslich geltend, sie k�nne bei diesem Ergebnis f�r die - auf den ihr aufgerechneten Dienstleistungsbez�gen - erhobene Mehrwertsteuer den Vorsteuerabzug geltend machen, denn die fraglichen Kosten seien im Zusammenhang mit ihrer Handelst�tigkeit bezahlt worden.
7.2 Verwendet der Steuerpflichtige Dienstleistungen f�r steuerbare Ausgangsleistungen, so kann er in seiner Steuerabrechnung u. a. die ihm von anderen Steuerpflichtigen mit den Angaben nach Art. 28 MWSTV bzw. Art. 37 aMWSTG in Rechnung gestellte Steuer oder die von ihm f�r den Bezug von Dienstleistungen aus dem Ausland deklarierte Steuer abziehen (Art. 29 Abs. 1 lit. a und b sowie Abs. 2 MWSTV bzw. Art. 38 Abs. 1 lit. a und b sowie Abs. 2 aMWSTG). Die Vorsteuer kann auch abgezogen werden, wenn die Gegenst�nde oder Dienstleistungen f�r T�tigkeiten nach Art. 15 Abs. 2 MWSTV bzw. Art. 19 Abs. 2 aMWSTG oder f�r T�tigkeiten verwendet werden, die steuerbar w�ren, wenn sie in der Schweiz bewirkt w�rden (Art. 29 Abs. 3 MWSTV, Art. 38 Abs. 3 aMWSTG).
Voraussetzung f�r den Vorsteuerabzug ist u.a., dass die mit der Vorsteuer belasteten Dienstleistungen f�r einen gesch�ftlich begr�ndeten Zweck, namentlich f�r steuerbare Lieferungen und Dienstleistungen verwendet werden, wobei ein objektiver wirtschaftlicher Zusammenhang zwischen steuerbarer Eingangs- und Ausgangsleistung bestehen muss (BGE 132 II 353 E. 8.2 f.). Eine lediglich f�r die Zukunft beabsichtigte Verwendung gen�gt nicht; massgebend ist die tats�chliche Verwendung der Eingangsleistung f�r steuerbare Ums�tze. Werden bezogene Leistungen nicht f�r einen gesch�ftlich begr�ndeten Zweck bzw. nicht f�r einen steuerbaren Ausgangsumsatz verwendet, liegt Endverbrauch beim Steuerpflichtigen vor, welcher nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt (BGE 132 II 353 E. 8.2, 10).
7.3 Verwendet der Steuerpflichtige die Dienstleistungen sowohl f�r Zwecke, die ihn zum Vorsteuerabzug berechtigen, als auch f�r andere Zwecke, ist der Vorsteuerabzug nach dem Verh�ltnis der Verwendung zu k�rzen (Art. 32 Abs. 1 MWSTV, Art. 41 Abs. 1 aMWSTG).
Mit der von der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung vorgenommenen Vorsteuerk�rzung setzt sich die Beschwerdef�hrerin wie schon vor der Vorinstanz in keiner Weise auseinander. Sie r�gt denn auch keine Verletzung von Art. 32 MWSTV bzw. Art. 41 aMWSTG. Damit er�brigt sich eine Auseinandersetzung mit den Vorsteuerk�rzungen.
7.4 Da die Beschwerdef�hrerin nebst den Erl�sen aus Lieferungen und Leistungen, die den gr�ssten Teil ihres Umsatzes ausmachten, in den Jahren 1995 bis 2000 auch namhafte Zins-, Wertschriften- und Beteiligungsertr�ge erwirtschaftete, ist sie von der Vorinstanz zu Recht als gemischte Holding qualifiziert worden. Der Einwand der Beschwerdef�hrerin, ihre Tochtergesellschaften dienten einzig der Handelst�tigkeit und h�tten keine sonstige eigenst�ndige Bedeutung, vermag daran nichts zu �ndern. Denn dies f�hrt entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerin nicht zwangsl�ufig dazu, dass s�mtliche vorsteuerbelasteten Eingangsleistungen auch in die Handelst�tigkeit m�nden.
Nach den Feststellungen der Vorinstanz hat die Eidgen�ssische Steuerverwaltung zur Beurteilung der Frage, welche Kostenaufwendungen im Rahmen der steuerbaren Gesch�ftst�tigkeit der Beschwerdef�hrerin angefallen sind, zun�chst die Buchhaltung der Beschwerdef�hrerin herangezogen und auf die Art der Verbuchung abgestellt. Sie hat dabei die Aufwendungen, welche sie direkt den Beteiligungen zuordnen konnte, nicht zum Vorsteuerabzug zugelassen. Die Beschwerdef�hrerin legt nicht dar, dass und inwiefern diese Feststellung offensichtlich unrichtig sein soll.
Die Vorinstanz hat in diesem Zusammenhang zu Recht betont, dass die Bestimmung des Ortes der Nutzung und Auswertung einer Dienstleistung und damit die Festlegung des steuerbaren Umsatzes klar von der Berechtigung zum Vorsteuerabzug zu unterscheiden ist; wo die Dienstleistung genutzt und ausgewertet wird, sage in keiner Weise etwas dar�ber aus, zu welchem Zweck die Leistung schliesslich verwendet wird; einen vollst�ndigen Vorsteuerabzug allein aus dem Grunde zuzulassen, weil Nutzung und Auswertung in der Schweiz liegen, sei demnach ebenso wenig in Betracht zu ziehen.
Die Vorinstanz hat festgestellt, dass die Beschwerdef�hrerin in der massgeblichen Zeit Auslagen zur Erschliessung neuer M�rkte bzw. zum Ausbau bestehender M�rkte ausweise; da diese prim�r mit dem Ziel erfolgten, Beteiligungen zu erwerben, liege eine lediglich f�r die Zukunft beabsichtigte Verwendung f�r steuerbare Zwecke vor, die nicht zum Vorsteuerabzug berechtigten. Auch Auslagen betreffend Projekte, welche nicht realisiert werden, w�rden nicht direkt f�r steuerbare Ausgangsleistungen verwendet und seien insoweit ebenfalls nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt. Gleiches gelte f�r Liquidationskosten.
Weiter hat die Vorinstanz erkannt, die Beschwerdef�hrerin habe die von ihr behauptete ausschliessliche Verwendung f�r steuerbare Leistungen in keiner Weise nachgewiesen. Dem h�lt die Beschwerdef�hrerin entgegen, sie habe in ihrer Beschwerde nachgewiesen, dass die gegebenenfalls bezogenen Management- und Beratungsleistungen ihre Handelst�tigkeit betreffen.
Von einem solchen Nachweis kann nicht die Rede sein. Denn die Beschwerdef�hrerin hat sich in keiner Weise mit den einzelnen Positionen, die ihres Erachtens f�r steuerbare Ausgangsums�tze verwendet worden sein sollen, auseinandergesetzt. Der allgemeine Hinweis auf den Zusammenhang s�mtlicher Dienstleistungsbez�ge mit ihrer Handelst�tigkeit vermag die in diesem Zusammenhang erforderliche Begr�ndung nicht zu ersetzen. Die Beschwerdef�hrerin verkennt vielmehr offensichtlich auch in ihrer vorliegenden Beschwerde, dass der Bezug von Dienstleistungen bzw. von Eingangsleistungen noch nichts besagt �ber deren Verwendung f�r Ausgangsleistungen. Die Vorinstanz hat denn auch zu Recht darauf hingewiesen, relevant sei die tats�chliche Verwendung der Dienstleistungsbez�ge, d.h. ob diese f�r steuerbare Leistungen verwendet worden seien.
Die Vorinstanz hat zutreffend dargelegt, aus welchen Gr�nden auf den in Frage stehenden Dienstleistungsbez�gen kein Vorsteuerabzug zul�ssig ist (je E. 5). Es kann auf diese Ausf�hrungen verwiesen werden. Eine Verletzung von Art. 29 MWSTV bzw. Art. 38 aMWSTG hat die Beschwerdef�hrerin nicht dargetan.
7.5 Die Beschwerdef�hrerin r�gt schliesslich, die Kosten im Zusammenhang mit der Bilderausstellung in ihrem Museum bzw. ihrer Eingangshalle (f�r Aufwendungen zum Schutz der Bilder mit einem Wert von ca. Fr. 30 Mio.) seien zu Unrecht nicht zum Vorsteuerabzug (im Betrag von Fr. 25'506.--) zugelassen worden.
Die eidgen�ssische Steuerverwaltung ist hier davon ausgegangen, dass Vorsteuerabz�ge f�r Kunstwerke nach Rz. 844 der Wegleitung 2001 zur Mehrwertsteuer ausgeschlossen seien; dies gelte auch in Bezug auf die Kosten f�r deren Schutz (Zutrittskontrollger�te, Alarmsystem, Securitas). Dieser Aufwand sei gesch�ftsm�ssig nicht begr�ndet und es fehle ein Leistungsaustauschverh�ltnis.
Die Beschwerdef�hrerin hat demgegen�ber vor der Vorinstanz vorgebracht, die X.________ Gruppe habe ein weltweites Sponsoring Konzept, bei welchem die F�rderung der Kunst ein wesentlicher Bestandteil sei. Dieses diene - wie jede Sponsorleistung - der Imagepflege und bilde gesch�ftsm�ssig begr�ndeten Werbeaufwand.
Nach der Rechtsprechung sind Sponsorenleistungen steuerbare Ums�tze, wenn sie mit einer Bekanntmachungs- oder Werbeleistung verkn�pft sind; vorausgesetzt ist somit auch hier ein Leistungsaustausch (vgl. dazu Urteil 2C_613/2007 vom 15. August 2008 E. 5.4, mit Hinweis).
Die Vorinstanz hat diesbez�glich zu Recht erkannt, inwieweit es sich bei den Aufwendungen im Zusammenhang mit den Bilderausstellungen um Sponsoringleistungen handeln k�nnte, sei nicht erkennbar; insbesondere seien keine Werbeleistungen ersichtlich, die der Beschwerdef�hrerin erbracht worden sind. Auch wenn die Beschwerdef�hrerin davon ausgehen sollte, sie selbst erbringe die Werbe- und Bekanntmachungsleistungen und werde von den Verkaufsgesellschaften gesponsert, sei das Bestehen eines Leistungsaustauschs im mehrwertsteuerlichen Sinne zu verneinen. Was die Beschwerdef�hrerin dagegen vorbringt, vermag dies nicht zu widerlegen. Es kann auf die insoweit �berzeugenden Ausf�hrungen der Vorinstanz verwiesen werden. Eine Verletzung von Art. 38 aMWSTG ist weder dargelegt noch ersichtlich.
Die Beschwerden sind aus diesen Gr�nden abzuweisen. Entsprechend diesem Ausgang hat die Beschwerdef�hrerin die Kosten des Verfahrens vor Bundesgericht zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Die Gerichtskosten von insgesamt Fr. 10'000.-- (f�r beide Verfahren) werden der Beschwerdef�hrerin auferlegt.
Dieses Urteil wird der Beschwerdef�hrerin, der Eidgen�ssischen Steuerverwaltung und dem Bundesverwaltungsgericht schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 95
 BGE 
 Art. 57
 Art. 47
 Art. 58
 Art. 60
 Art. 48
 Art. 60
 Art. 50
 Art. 62
 Art. 9
 Art. 29
 Art. 10
 Art. 38
 Art. 14
 Art. 18
 Art. 18

Art. 9
 Art. 15
 Art. 10
 Art. 24
 Art. 14
 Art. 27
 Art. 14
 BGE 
 BGE 
in fine
 BGE 
 BGE 
 Art. 9
 Art. 14
 Art. 10
 Art. 9
 Art. 28
 Art. 37
 Art. 38
 Art. 15
 Art. 19
 Art. 38
 Art. 41
 Art. 32
 Art. 41
 Art. 29
 Art. 38
 Art. 38