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Timestamp: 2019-06-19 22:09:52+00:00

Document:
BSG, 19.04.2012 - B 2 U 348/11 B - dejure.org
https://dejure.org/2012,11635
BSG, 19.04.2012 - B 2 U 348/11 B (https://dejure.org/2012,11635)
BSG, Entscheidung vom 19.04.2012 - B 2 U 348/11 B (https://dejure.org/2012,11635)
BSG, Entscheidung vom 19. April 2012 - B 2 U 348/11 B (https://dejure.org/2012,11635)
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§ 160 Abs 2 Nr 1 SGG, § 160a SGG, § 162 SGG, § 136 SGB 7, § 150 SGB 7
Sozialgerichtliches Verfahren - Nichtzulassungsbeschwerde - grundsätzliche Bedeutung - Darlegung - Zwangsmitgliedschaft deutscher Unternehmer in der gesetzlichen Unfallversicherung - Europarechtskonformität - Ausscheiden aus der Pflichtmitgliedschaft - Vorabentscheidung des EuGH gem Art 234 EG
Pflichtmitgliedschaft bei einer Berufsgenossenschaft - Europarechtskonformität - Nichtzulassungsbeschwerde - Revisionszulassungsgründe - grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache - Verfahrensmangel - nicht ausreichende Darlegung bzw. Bezeichnung
Sodann ist unter Auswertung der Rechtsprechung insbesondere des BSG darzulegen, dass diese Rechtsfrage klärungsbedürftig, dh höchstrichterlich nicht geklärt und im angestrebten Revisionsverfahren entscheidungserheblich (klärungsfähig) ist (…vgl BSG SozR 1500 § 160 Nr. 17 und § 160a Nr. 7, 11, 13, 31, 39, 59 und 65; BSG vom 19.4.2012 - B 2 U 348/11 B - UV-Recht Aktuell 2012, 755;… zur Verfassungsmäßigkeit dieser Anforderungen vgl zB BVerfG vom 14.4.2010 - 1 BvR 2856/07 - SozR 4-1500 § 160a Nr. 24) .
Es ist aber die Aufgabe des Klägers, diejenige Vorschrift des Bundesrechts genau zu bezeichnen, die nach seiner Ansicht zu klären ist (BSG vom 18.11.2014 - B 13 R 180/14 B - Juris RdNr 8; BSG vom 19.4.2012 - B 2 U 348/11 B - Juris RdNr 25).
Der Kläger hätte daher unter Auswertung der höchstrichterlichen Rechtsprechung vortragen müssen, weshalb das BSG noch keine einschlägigen Entscheidungen getroffen hat oder durch schon vorliegende Urteile die für klärungsbedürftig erachtete Frage nicht oder nicht umfassend beantwortet sein soll (BSG vom 19.4.2012 - B 2 U 348/11 B - Juris RdNr 29).
Zudem wird die Klärungsfähigkeit der aufgeworfenen Frage behauptet, aber nicht dargetan (vgl hierzu BSG vom 19.4.2012, aaO, RdNr 33 ff).
Sodann ist unter Auswertung der Rechtsprechung insbesondere des BSG darzulegen, dass diese Rechtsfrage klärungsbedürftig, dh höchstrichterlich nicht geklärt, und im angestrebten Revisionsverfahren entscheidungserheblich (klärungsfähig) ist (…vgl BSG SozR 1500 § 160 Nr. 17 und § 160a Nr. 7, 11, 13, 31, 39, 59 und 65;… BSG vom 30.8.2016 - B 2 U 40/16 B - SozR 4-1500 § 183 Nr. 12; BSG vom 19.4.2012 - B 2 U 348/11 B - UV-Recht Aktuell 2012, 755;… zur Verfassungsmäßigkeit dieser Anforderungen vgl zB BVerfG vom 14.4.2010 - 1 BvR 2856/07 - SozR 4-1500 § 160a Nr. 24).
Sodann ist darzutun, weshalb deren Klärung erforderlich und im angestrebten Revisionsverfahren klärungsfähig ist (BSG vom 19.4.2012 - B 2 U 348/11 B - juris RdNr 20 mit zahlreichen Nachweisen).
Hierfür hätte die Klägerin unter Auswertung der höchstrichterlichen Rechtsprechung vortragen müssen, weshalb das BSG noch keine einschlägigen Entscheidungen getroffen hat oder durch schon vorliegende Urteile die für klärungsbedürftig erachtete Frage nicht oder nicht umfassend beantwortet sein soll (BSG vom 19.4.2012 aaO RdNr 29).
Schließlich hätte angesichts des von der Klägerin auch angeführten Urteils des BSG vom 20.3.2013 (…B 12 R 13/10 R - SozR 4-2400 § 7 Nr. 19) im Rahmen der Zulässigkeit einer Nichtzulassungsbeschwerde wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache die Notwendigkeit bestanden, unter Auseinandersetzung mit dieser Entscheidung in der Begründung eine verbliebene oder erneute Klärungsbedürftigkeit herauszuarbeiten (vgl BSG Beschluss vom 19.4.2012 - B 2 U 348/11 B - Juris RdNr 29).
Sodann ist darzutun, weshalb deren Klärung erforderlich und im angestrebten Revisionsverfahren klärungsfähig ist (BSG vom 19.4.2012 - B 2 U 348/11 B -, juris RdNr 20 mit zahlreichen Nachweisen).
Es ist aber seine Aufgabe, diejenige Vorschrift des Bundesrechts genau zu bezeichnen, die nach seiner Ansicht zu klären ist (BSG vom 19.4.2012, aaO, RdNr 25).
Die Beklagte hätte daher unter Auswertung dieser Rechtsprechung darlegen müssen, weshalb diese Maßstäbe im Falle einer Meldung der Zahlstelle nach § 202 SGB V einer Modifizierung bedürfen, eine erst durch die Korrekturmeldung der Zahlstelle begründete Kenntnis von der Beitragsschuld gleichwohl zu Lasten des Erstattungsberechtigten gehen und damit noch keine einschlägige Entscheidung vorliegen oder durch schon vorliegende Rechtsprechung die für klärungsbedürftig erachtete Frage nicht oder nicht umfassend beantwortet sein soll (vgl BSG Beschluss vom 19.4.2012 - B 2 U 348/11 B - Juris RdNr 29).
Gemäß § 154 Abs. 1 Satz 1 VwGO trägt der unterliegende Teil - hier die Beklagte - die Kosten des Verfahrens (…vgl. LSG BW vom 9. Juli 2015, L 10 U 2233/14, juris, Rn. 34; BSG vom 7. März 2017 - B 2 U 140/16 B - Juris; vom 19. April 2012 - B 2 U 348/11 B - juris).
Der Kläger hätte unter Auswertung dieser Rechtsprechung vortragen müssen, weshalb gleichwohl noch keine einschlägigen Entscheidungen vorliegen oder durch schon vorliegende Rechtsprechung die für klärungsbedürftig erachtete Frage nicht oder nicht umfassend beantwortet sein soll (vgl BSG Beschluss vom 19.4.2012 - B 2 U 348/11 B - Juris RdNr 29).

References: § 160
 § 160
 § 162
 § 136
 § 150
 EuGH 
 § 160
 § 160
 § 160
 § 160
 § 160
 § 183
 § 160
 § 7
 § 202
 § 154