Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VersR%201960,%20523
Timestamp: 2019-07-15 23:17:51+00:00

Document:
BGH, 19.01.1960 - VI ZR 16/59 - dejure.org
BGH, 19.01.1960 - VI ZR 16/59
https://dejure.org/1960,1884
BGH, 19.01.1960 - VI ZR 16/59 (https://dejure.org/1960,1884)
BGH, Entscheidung vom 19.01.1960 - VI ZR 16/59 (https://dejure.org/1960,1884)
BGH, Entscheidung vom 19. Januar 1960 - VI ZR 16/59 (https://dejure.org/1960,1884)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1960,1884) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
VersR 1960, 523
BGH, 19.12.1969 - VI ZR 63/69
Haftungsverteilung bei Kollision mit einem entgegenkommenden, ins Schleudern …
Es liegt ein typischer Geschehensablauf vor, bei dem zunächst die Lebenserfahrung für die Annahme spricht, dass dem Fahrer, der von der eigenen Fahrbahn abkommt und auf die Gegenfahrbahn gerät, ein Verschulden trifft (vgl. BGH, Urteil vom 24. September 1957 - VI ZR 266/56, VersR 1957, 733; vom 19. Januar 1960 - VI ZR 16/59, VersR 1960, 523; vom 11. Januar 1966 - VI ZR 182/64, VersR 1966, 270).
BGH, 30.03.1965 - VI ZR 259/63
Haftungsverteilung bei einem Verkehrsunfall auf Glatteis
In der Rechtsprechung ist allerdings anerkannt, daß es typischerweise auf einen Mangel an der verkehrserforderlichen Sorgfalt hinweist, wenn ein Kraftfahrer bei der Fahrt auf einer regen-, schnee- oder eisglatten Straße mit seinem Fahrzeug rutschend auf die Gegenfahrbahn gelangt und hier mit einem anderen Fahrzeug zusammenstößt (vgl. Urteile des erkennenden Senats vom 19. Januar 1960 - VI ZR 16/59 - VersR 1960, 523; vom 15. November 1960 - VI ZR 4/60 - VersR 1961, 63 = VRS 20, 18 = LM Nr. 46 zu § 286 /C/ ZPO; vom 3. Januar 1961 - VI ZR 125/60 - VersR 1961, 232 = VRS 20, 165; vom 1. Juni 1962 - VI ZR 235/61 - VersR 1962, 786; vom 5. März 1963 - VI ZR 82/62 - VersR 1963, 585).
BGH, 09.06.1967 - VI ZR 20/66
Maßgebliches Recht bei einem Verkehrsunfall in Frankreich
Wenn das Berufungsgericht unter erschöpfender Würdigung des Verhandlungsstoffs eine Fahrlässigkeit des Beklagten bejaht, so entspricht das Ergebnis den Grundsätzen, die der Bundesgerichtshof in zahlreichen Entscheidungen ähnlicher Fälle aufgestellt hat (vgl. u.a., VersR 1957, 733; 1960, 523; 1961, 63; 1962, 786 [BGH 30.05.1962 - V ZR 121/60] ; 1966, 1077= LM ZPO § 286 C Nr. 53 c).
BGH, 04.11.1966 - VI ZR 41/65
Schadensersatz aus einem Verkehrsunfall - Verletzungen eines Mitfahrers - Haftung …
Kommt der Fahrer eines Kraftfahrzeugs von der eigenen Fahrbahn ab und gerät gegen einen Baum, dann liegt ein typischer Geschehensablauf vor, bei den die Lebenserfahrung zunächst dafür spricht, daß den Beklagten ein Verschulden trifft (BGH Urteil vom 24. September 1957 - VI ZR 266/56 - VersR 1957, 733; Urteil vom 19. Januar 1960 - VI ZR 16/59 - VersR 1960, 529; vgl. auch Urteil vom 7. Oktober 1960 - VI ZR 160/59 - LM § 8 StVO Nr. 9).
BGH, 13.06.1961 - VI ZR 224/60
Der erkennende Senat hat denn auch ständig den Anscheinsbeweis für ein fahrlässiges Verhalten als geführt erachtet, wenn ohne erkennbaren Anlaß ein ungewöhnliches Abweichen von der vorgeschriebenen Fahrbahn erfolgte (…vgl. BGH Urt. v. 24. September 1957 - VI ZR 266/56 = VRS 13, 401, 402;… Urt. v. 13. November 1959 - VI ZR 122/57 = VRS 14, 92 ff; Urt. v. 19. Januar 1960 - VI ZR 16/59 = VersR 1960, 523).
Es liegt ein typischer Geschehensablauf vor, bei dem zunächst die Lebenserfahrung dafür spricht, daß den Beklagten, der von der eigenen Fahrbahn abkommt und auf die Gegenfahrbahn gerät, ein Verschulden trifft (vgl. BGH Urteil vom 24. September 1957 - VI ZR 266/56 - VersR 1957, 733; Urteil vom 19. Januar 1960 - VI ZR 16/59 - VersR 1960, 523; vgl. auch Urteil vom 7. Oktober 1960 - VI ZR 160/59 - LM § 8 StVO Nr. 9).
So ist der Anscheinsbeweis für eine fahrlässig verkehrswidrige Fahrweise eines Kraftfahrers begründet, wenn er auf offener Straße gegen einen Baum fährt (BGHZ 8, 239, 240), bei Dunkelheit auf ein unbeleuchtetes Hindernis auffährt (Urteil des erkennenden Senats vom 6. Oktober 1959 - VI ZR 191/58, LM Nr. 42 zu § 286 (C) ZPO = VersR 1959, 1034 = VRS 17, 406), mit seinem Fahrzeug auf einer ihm genau bekannten regennassen Straße schleudernd auf die linke Straßenseite gelangt (Urteil des erkennenden Senats vom 15. November 1960 - VI ZR 4/60, LM Nr. 46 zu § 286 (C) ZPO = VersR 1961, 63) oder auch auf einer stark vereisten Straße in Kenntnis der Vereisung ins Schleudern gerät (Urteile des erkennenden Senats vom 19. Januar 1960 - VI ZR 16/59, VersR 1960, 523; vom 3. Januar 1961 - VI ZR 125/60, VersR 1961, 232).
BGH, 15.11.1960 - VI ZR 4/60
Bereits in dem dem vorliegenden praktisch gleich gelagerten Fall daß dem Fahrer die gefährliche Glätte einer Kleinpflasterstraße bei Nieselregen bekannt war, i3t zu Lasten des Fahrers eines über die Straße schleudernden Wagens ebenfalls der Anscheinsbeweis für sein fahrlässig fehlsames Verhalten bejaht worden (Urteil vom 19» Januar I960 - VI ZR 16/59 = VersR 1960, 523) Auch dort hatte der beklagte Fahrer vorgetragen, er habe sich sachgemäß verhalten«.
BGH, 07.10.1960 - VI ZR 180/59
Verschulden des Fahrzeugführers im Falle des Zusammenstosses mit einem ihm …
BGH, 05.03.1963 - VI ZR 82/62
BGH, 03.01.1961 - VI ZR 125/60

References: § 286
 § 286
 § 8
 BGH 
 BGH 
 § 8
 § 286
 § 286