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Timestamp: 2020-07-10 02:23:43+00:00

Document:
Fundstelle: GVBl. 2010, 235
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: geändert durch Verordnung vom 19.02.2017 (GVBl. S. 42)
Landesverordnung über die gymnasiale Oberstufe (Mainzer Studienstufe) vom 21. Juli 2010 01.08.2011
§ 2 - Ziele der gymnasialen Oberstufe 01.08.2011
§ 3 - Aufbau und Abschluss der gymnasialen Oberstufe 01.08.2011
§ 4 - Unterricht in der gymnasialen Oberstufe 01.08.2011
§ 5 - Angebot an Grund- und Leistungsfächern und Fächerkombinationen 01.08.2011
§ 6 - Stundenzahl in Grund- und Leistungsfächern 01.08.2011
§ 7 - Fächerkombinationen und Bedingungen des Belegens von Grund- und Leistungsfächern 01.08.2011
§ 8 - Einrichtung von Kursen 01.08.2011
§ 9 - Besondere Bedingungen für Schülerinnen und Schüler, die bei Eintritt in die gymnasiale Oberstufe nicht unmittelbar vorher mindestens vier Jahre durchgehend am Unterricht in einer zweiten Fremdsprache teilgenommen haben 01.08.2017
§ 10 - Übergangsbestimmung 01.08.2011
§ 11 - Inkrafttreten 01.08.2011
Anlage: Mögliche Fächerkombinationen und mündliches Abiturprüfungsfach
Aufgrund des § 10 Abs. 5 Satz 8 und des § 53 Abs. 1 in Verbindung mit § 45 Abs. 4 Satz 1 Nr. 4des Schulgesetzes vom 30. März 2004 (GVBl. S. 239), zuletzt geändert durch Gesetz vom 22. Dezember 2009 (GVBl. S. 418), BS 223-1, wird im Benehmen mit dem Landeselternbeirat verordnet:
(1) Diese Verordnung gilt für die gymnasiale Oberstufe der öffentlichen Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen. Sie gilt im Rahmen des § 22 Abs. 3des Schulgesetzes , des § 18 Abs. 2 und 3des Privatschulgesetzes in der Fassung vom 4. September 1970 (GVBl. S. 372, BS 223-7) und des § 16 der Landesverordnung zur Durchführung des Privatschulgesetzes vom 9. November 1987 (GVBl. S. 362, BS 223-7-1) in ihrer jeweils geltenden Fassung auch für die entsprechenden staatlich anerkannten Ersatzschulen in freier Trägerschaft.
(7) Schülerinnen und Schüler, die über einen längeren Zeitraum selbstständig an einem Thema, das inhaltlich einem Unterrichtsfach oder mehreren Unterrichtsfächern zugeordnet werden kann, gearbeitet haben und den Arbeitsprozess sowie sein Ergebnis schriftlich dokumentieren, können diese Arbeit als besondere Lernleistung in die Qualifikation in Block II (Prüfungsbereich) einbringen. Ein Anspruch, eine besondere Lernleistung zu einem bestimmten Thema anzufertigen, besteht nicht. Umfang und Anspruch dieser Arbeit müssen der Gewichtung gemäß § 12 Abs. 2der Abiturprüfungsordnung entsprechen. Die besondere Lernleistung muss innerhalb der Oberstufe erbracht und im neunjährigen Bildungsgang spätestens am Ende des Halbjahres 12/2, im achtjährigen Bildungsgang spätestens am Ende des Halbjahres 11/2 abgegeben werden; über Ausnahmen entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter. Thema und Note werden im neunjährigen Bildungsgang im Zeugnis der Jahrgangsstufe 13, im achtjährigen Bildungsgang im Halbjahreszeugnis 12/1, ausgewiesen. Die Note geht nicht in die Bewertung der Halbjahreskurse ein.
Angebot an Grund- und Leistungsfächern und Fächerkombinationen
Stundenzahl in Grund- und Leistungsfächern
Geschichte, Sozialkunde/Erdkunde, Evangelische Religionslehre, Katholische Religionslehre, Ethikunterricht, Sport sowie im achtjährigen Bildungsgang in der Jahrgangsstufe 10 Biologie, Chemie, Physik und Informatik;
im achtjährigen Bildungsgang in den Jahrgangsstufen 11 und 12 Deutsch und Mathematik.
Geschichte, Erdkunde, Sozialkunde sowie im achtjährigen Bildungsgang in der Jahrgangsstufe 10 Biologie, Chemie, Physik und Informatik;
sechsstündig:
im achtjährigen Bildungsgang in den Jahrgangsstufen 11 und 12 Deutsch und Mathematik;
siebenstündig:
Sport; zwei dieser Unterrichtsstunden werden nicht auf die Pflichtstundenzahl ( § 7 Abs. 4 ) angerechnet.
Deutsch, Fremdsprachen (Englisch, Französisch, Latein, Griechisch, Russisch, Italienisch, Spanisch), Künstlerische Fächer (Bildende Kunst, Darstellendes Spiel, Musik),
Geschichte, Erdkunde, Sozialkunde, Sozialkunde/Erdkunde,
Mathematik, Naturwissenschaften (Physik, Chemie, Biologie) und Informatik.
Besondere Bedingungen für Schülerinnen und Schüler,
die bei Eintritt in die gymnasiale Oberstufe
nicht unmittelbar vorher mindestens vier Jahre
durchgehend am Unterricht
in einer zweiten Fremdsprache teilgenommen haben
(2) Diese Schülerinnen und Schüler müssen mit Beginn der Einführungsphase eine zweite Fremdsprache (Französisch, Spanisch oder Latein, in Ausnahmefällen Russisch oder Englisch) als Grundfach belegen und bis zum Ende der Qualifikationsphase beibehalten. Diese Fremdsprache wird im neunjährigen Bildungsgang fünfstündig, im achtjährigen Bildungsgang vierstündig unterrichtet, wovon nur drei Stunden auf die Pflichtstundenzahl angerechnet werden.

References: § 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11
 § 10
 § 53
 § 45
 § 22
 § 18
 § 16
 § 12
 § 7