Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/neubau-biologiecampus-geba-12457
Timestamp: 2020-04-09 00:24:52+00:00

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Ergebnis: BiologieCampus Gebäude 15.21, Forschungszentrum Jülich
Neubau BiologieCampus Gebäude 15.21, Forschungszentrum Jülich GmbH	, Jülich/ Deutschland
02/2015 S. 49 - 52
wa-2013739
Der Standort des Forschungszentrums Jülich liegt inmitten des Braunkohlequartiers der niederrheinischen Tiefebene südöstlich der Stadt Jülich. Der BiologieCampus liegt am nord-westlichen Rand des Forschungszentrums, umfasst die Bestandsgebäude mehrerer Institute. Der Neubau des Gebäudes 15.21 im BiologieCampus wurd den Hauptteil der Institute IBG-1 und ICS-4 sowie einen Teil des IBG-3 aufnehmen. Die Realisierung dieser drei ursprünglich als Einzelmaßnahmen geplanten Projekte in einem gemeinsamen Neubau folgt der Zielsetzung einer engen räumlichen Zusammenführung von Teilinstituten mit hohem Kooperationsgrad. Diesen Wettbewerb haben Rohdecan Architekten GmbH aus Dresden Ende 2014 gewonnen. Sie haben den Bauauftrag erhalten und wurden mit den Leistungsphasen zwei bis vier betraut. Der Bauantrag wurde Anfang 2017 abgegeben, der Baubeginn soll Ende 2017 erfolgen. Im Vergleich zum Wettbewerbsentwurf wurde die Fassade aus Kostengründen und wegen des sommerlichen Wärmeschutzes vereinfacht sowie durch den Einsatz von Holz nachhaltiger. Der Grundriss wurde flexibler und kommunikativer gestaltet. Die Fertigstellung soll Anfang 2020 erfolgen.
Mitarbeit: Sebastian Schröter · Caroline Sämisch
Labor: IPN Laborprojekt GmbH, Dresden
Ole Creutzig · Thomas Fischer
Mitarbeit: Eva-Sophia Bisdorf · Yunus Coskun
Maria Eckstein · Katharina Port · Anika Schmidt
Georgios Varelis
L.Arch.: Gnüchtel Triebswetter
Landschaftsarchitekten GbR, Kassel
Mitarbeit: Stephanie Larassati · Agnese Di Quirico
TGA: Ingenieurbüro Mayer AG, Ottobeuren
Mitarbeit: Yeon Yung Choi · Petra Marton
Hendrik Nagel · Zsolt Varadi · Steffen Vogt
Labor: Dr. Heinekamp Labor- und
Institutsplanung GmbH, Karlsfeld
Itten+Brechbühl AG, Berlin
P.arc GmbH, Berlin
Mitarbeit: Kai Canver · André Ernst
Gerrit Grigoleit · Julia Heilmeier · Fanny Mignon
Michail Plonczak
TGA: Winter Ber. Ing., Berlin
Tragwerk: Dierks · Babilon und Voigt, Berlin
Nicht offener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 14 Teilnehmern und anschließendem Verhandlungsverfahren
Das Forschungszentrum Jülich GmbH betreibt interdisziplinäre Spitzenforschung und stellt sich drängenden Fragen der Gegenwart. Mit seinen Kompetenzen in der Materialforschung und Simulation und seiner Expertise in der Physik, der Nano- und Informationstechnologie sowie den Biowissenschaften und der Hirnforschung entwickelt es die Grundlagen für zukünftige Schlüsseltechnologien.
Der Standort des Forschungszentrums Jülich liegt inmitten des Braunkohlequartiers der niederrheinischen Tiefebene südöstlich der Stadt Jülich. Der BiologieCampus liegt am nord-westlichen Rand des Forschungszentrums, umfasst die Bestandsgebäude mehrerer Institute. Der Neubau des Gebäudes 15.21 im BiologieCampus wird den Hauptteil der Institute IBG-1 und ICS-4 sowie einen Teil des IBG-3 aufnehmen. Die Realisierung dieser drei ursprünglich als Einzelmaßnahmen geplanten Projekte in einem gemeinsamen Neubau folgt der Zielsetzung einer engeren räumlichen Zusammenführung von Teilinstituten mit hohem Kooperationsgrad im Rahmen der Neustrukturierung der Forschungsinstitute.
Die gemeinsame Nutzung eines Neubaus ermöglicht eine erhöhte Flexibilität, auch im Hinblick auf zukünftige, sich wandelnde Nutzeranforderungen. Ziel ist der Bau eines zukunftsweisenden, funktionalen Labor- und Bürogebäudes und einer geeigneten Integration in das Bestandsensemble.
The research centre Jülich practices interdis- ciplinary cutting-edge research. The new bio-logy campus building 15.21 shall include 3 other institutes, to allow for higher flexibility and synergies, aiming for a future-oriented functional laboratory- and office building, integrated in the existing building ensemble.
Karsten Beneke, Forschungszentr. Jülich GmbH
Prof. Dr. Michael Bott,
Jens Kuchenbecker,
Gisela Nobis-Fritzen, BMUB
Forschungszentrum Jülich GmbHWilhelm-Johnen-StraßeKontaktstelle(n): M-E Team BauZu Händen von: Herrn Jörres52428 JülichDEUTSCHLANDTelefon: +49 2461613051E-Mail: g.joerres@fz-juelich.deFax: +49 2461612212Internet-Adresse(n): Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers:www.fz-juelich.deAdresse des Beschafferprofils:www.fz-juelich.de/portal/DE/Service/Beschaffungen/Ausschreibungen/_node.htmlWeitere Auskünfte erteilen: die oben genannten KontaktstellenAusschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen fürden wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)verschicken: die oben genannten KontaktstellenAngebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genanntenKontaktstellen
Neubau Biologiecampus Forschungszentrum Jülich Verhandlungsverfahren nachVOF 2009 mit integriertem, nichtoffenem Realisierungswettbewerb gem. § 3Abs. 1 und 3 RPW 2013 und vorgeschaltetem offenem Bewerbungsverfahren(Teilnahmewettbewerb gem. §3 Abs. 1 VOF 2009). Das Verfahren wird anonymdurchgeführt.
Das Forschungszentrum Jülich forscht an umfassenden Lösungen für diegroßen gesellschaftlichen Herausforderungen in den Bereichen Gesundheit,Energie und Umwelt sowie Informationstechnologie. Ziel ist es, Grundlagenfür zukünftige Schlüsseltechnologien zu schaffen. DieOrganisationsstruktur des Forschungszentrum Jülich besteht aus neunForschungsinstituten mit 53 Institutsbereichen.Vergabegegenstand ist die Objektplanung für den Neubau eines Labor- undBürogebäudes auf dem Gelände des Forschungszentrum Jülich. Der Neubau sollfür drei Institute, Institut für Bio- und Geowissenschaften,Biotechnologie (IBG-1), Agrosphäre (IBG-3) sowie Institute of ComplexSystems, Zelluläre Biophysik (ICS-4) geplant werden. Geplant werden sollein Gebäude mit ca. 4 400 m² Nutzfläche (NF) bzw. ca. 8 800 m² BGFin dem Arbeitsplätze für ca. 190 MitarbeiterInnen geschaffen werden. DieAufgabe setzt hohe Anforderungen an die planerische Qualität, inklusiveLösungen für räumlich-funktionale Anbindungen an Bestandsgebäude sowie aneine wirtschaftliche Konzeption und Planung für Erstellung und Betrieb.Das Bauvorhaben soll Februar 2018 fertiggestellt sein.Die Leistung umfasst die Objektplanung für Gebäude und Innenräume gem.HOAI 2013 sowie optional zusätzlich Mitwirkung bei Teilleistungen derProjektsteuerung.nach dem Leistungsbild Projektsteuerung der AHO gemäß §205 der Leistungs- und Honorarordnung „Projektmanagementleistungen in derBau- und Immobilienwirtschaft“, AHO Schriftenreihe Nr. 9, 3. Auflage, März2009 für die Handlungsbereiche A (Organisation, Information, Koordinationund Dokumentation, C (Kosten und Finanzierung) und D (Termine, Kapazitätenund Logistik) für die Projektstufen 1 (teilweise) und 2 bis 5.Der zu vergebende Auftrag umfasst die Leistungsphasen 2 bis 8, wobei sichder Auftraggeber eine stufenweise Beauftragung sowie eine Herauslösung vonTeilleistungen vorbehält. Die erste Auftragsstufe wird voraussichtlich dieLeistungen der Leistungsphasen 2 bis 4 sowie die Erstellung der Antrags-und Bauunterlagen RZBau-Verfahren umfassen. In der zweiten Stufe soll eineBeauftragung der Leistungsphasen 5 bis 7 erfolgen. In der dritten Stufesoll die Beauftragung der Leistungsphase 8 erfolgen.Die Baumaßnahme wird als Zuwendungsbaumaßnahme mit Mitteln des Bundes(BMBF) und Landesmitteln (NRW) finanziert. Die Realisierung desBauvorhabens steht unter dem Finanzierungsvorbehalt des Bundes und desLandes Nordrhein-Westfalen.Nähere Angaben dazu in den Wettbewerbsunterlagen, die nach Abschluss desTeilnahmewettbewerbs an die präqualifizierten Bewerber versendet werden.
Informationen zum Bewerbungsverfahren:Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt über ein onlineauszufüllendes Bewerbungsformular unter www.phase1.de/BioC sowie die dannim Original einzureichenden Unterlagen.Folgende Bewerbungsunterlagen sind unter der Adresse in Anhang A IIIeinzureichen:1.) Nachweise der beruflichen Qualifikation des Bewerbers bzw. allerMitglieder einer Bewerbergemeinschaft gemäß den Angaben unter III.2)(Kopien der Eintragungsurkunde bzw. Bescheinigung einer Listeneintragungin einer Architektenkammer oder durch Studiennachweise über die beruflicheBefähigung der Führungskraft bzw. Führungskräfte des Unternehmens (gem. §5, Abs. 5, a VOF 2009) inkl. einer eventuell notwendigen, beglaubigtenÜbersetzungen oder sonstigen Nachweisen),2.) Vorlage des online ausgefüllten, ausgedruckten und rechtsverbindlichunterschriebenen Bewerbungsformulars mit nachfolgenden Angaben undEigenerklärungen:2.a) Angaben zu Geschäftssitz und Büroprofil des Bewerbers,2.b) Angaben zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit:Gesamtumsatz für entsprechende Planungsleistungen der Architektur gem.HOAI 2013 in den letzten drei Geschäftsjahren der Bewerber, separatausgewiesen,2.c) Angaben zu Inhaber/Partner. Nachweis der Vertretungsbefugnis beijuristischen/natürlichen Personen soweit diese Personeneintragungspflichtig sind (im Falle einer GmbH, z.B. durch die Vorlage desHandelsregisterauszugs). Für Bewerber, die den Nachweis durch einenHandelsregisterauszug nicht führen können (z.B. GbR), ist eineEigenerklärung über das Nichtvorliegen eines Handelsregistereintragseinzureichen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft durch Vorlage derVollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters im Bewerbungsbogen.Der bevollmächtigte Vertreter einer Bewerbergemeinschaft muss dieAnforderungen erfüllen, die an natürliche Personen als Bewerber gestelltwerden,2.d) Angabe, welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche ggf. durchMitglieder einer Bewerbergemeinschaft und/oder durch Unterauftragnehmererbracht werden, sowie deren Benennung. Darstellung, mit welchen benanntenBüros in welcher Organisationsform bereits zusammengearbeitet wurde undbei welchen Projekten. Ist es beabsichtigt Unteraufträge zu vergeben, musseine Verpflichtungserklärung eines jeden Unterauftragnehmers eingereichtwerden,2.e) Referenzliste mit Angaben zu den Referenzen (ausschließlich imBewerbungsformular), die eigenverantwortlich bearbeitet wurden. DieReferenzliste kann bis zu 3 Referenzen enthalten. Anzugeben sind zu allenReferenzen u.a.: Projekttitel, Nutzungstyp, Honorarzone, Ort, Bauherr,Bearbeitungszeitraum, Beauftragte Leistungen und erbrachteLeistungsphasen, Projektgröße (NF gem. DIN 277; NF 1-6), Projektvolumen(separat Bauwerkskosten KG 300+400 sowie Gesamtnettoprojektkosten), Artder Baumaßnahme, Auszeichnung im Wettbewerb, aktueller Projektstatus undKontaktdaten des Ansprechpartners beim Bauherren. Unvollständige Angabenkönnen zu Minderbewertungen führen,2.f) Auskunft nach § 4 Abs. 2 VOF 2009 des Bewerbers bzw. aller Mitgliedereiner Bewerbergemeinschaft (ggf. entsprechende Eigenerklärung imBewerbungsformular),2.g) Eigenerklärung nach § 4 Abs. 9 a) bis e) VOF 2009 des Bewerbers bzw.aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft, dass keine Ausschlussgründevorliegen,2.h) Eigenerklärung des Bewerbers im Auftragsfall eine ausreichendeobjektbezogene Berufshaftpflichtversicherung abzuschließen und diese fürdie gesamte Dauer des Vertrages bis zur vollen Leistungserbringungaufrechtzuerhalten.2.i) Im Falle einer Bewerbergemeinschaft Eigenerklärung der Mitgliedergesamtschuldnerisch zu haften und im Auftragsfall eine ArGe (GbR nach §705 BGB) innerhalb 4 Wochen zu gründen, sowie eine ausreichendeobjektbezogene Berufshaftpflichtversicherung abzuschließen und diese fürdie gesamte Dauer des Vertrages bis zur vollen Leistungserbringungaufrechtzuerhalten, unter Benennung des federführenden bevollmächtigtenVertreters,2.j) Eigenerklärung des Bewerbers bzw. aller Mitglieder einerBewerbergemeinschaft zur Richtigkeit aller Angaben im Bewerbungsformular,2.k) Verbindliche Teilnahmeerklärung des Bewerbers bzw. aller Mitgliedereiner Bewerbergemeinschaft zum Wettbewerb durch rechtsverbindlicheUnterschrift auf dem Bewerbungsformular,3. Zusätzlich zur Referenzliste (2.e) Vorlage von drei DIN A3 Blättern imQuerformat, einseitig bedruckt mit Illustrationen und textlichenErläuterungen zu den Referenzprojekten, die für die Arbeitsweise desBewerbers bzw. aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft typisch und mitder Aufgabe vergleichbar sind. Die gezeigten mit der Planungsaufgabevergleichbaren Referenzen sollten den in der Referenzliste (2e) genanntenentsprechen, können aber auch weitere beinhalten. In jedem Fall solltensie sich auf möglichst mit der Planungsaufgabe vergleichbare Referenzenbeschränken. Bei Einlieferung von mehr als drei DIN A3 Blättern behältsich das Auswahlgremium eine Auswahl der zu wertenden Referenzblätter vor.Illustrationen zu Referenzen in der Referenzliste (2.e) solltenentsprechend kenntlich gemacht werden.Die formalen Teilnahmebedingungen für Bewerber bzw. aller Mitglieder einerBewerbergemeinschaft sind:A. Fristgerechter Eingang der Bewerbung bei unter Anhang A III genannterKontaktstelle;B. Nachweis der geforderten beruflichen Qualifikation (III.1) Ziffer 1.);C. Auskunft gem. § 4 Abs. 2 VOF 2009 (III.1) Ziffer 2.f);D. Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gem. § 4, Abs. 9 VOF 2009vorliegen (III.1) Ziffer 2.g);E.1 Eigenerklärung, dass im Auftragsfall eine ausreichende objektbezogeneBerufshaftpflichtversicherung abgeschlossen wird und diese für die gesamteDauer des Vertrages aufrechterhalten wird (III.1) Ziffer 2.h)E.2 Eigenerklärung GbR nach § 705 BGB innerhalb 4 Wochen nachAuftragsvergabe zu gründen (III.1) Ziffer 2.i);F. Eigenerklärung zur Richtigkeit aller Angaben im Bewerbungsformular(III.1) Ziffer 2.j);G. Verbindliche Teilnahmeerklärung am Wettbewerb (III.1) Ziffer 2.k);H. Einreichung des vollständig ausgefüllten und vom Bewerber bzw. allenMitglieder einer Bewerbergemeinschaft rechtsverbindlich unterschriebeneBewerbungsformular (III.1) Ziffer 2.);I. Ggf. Vorlage des Handelsregisterauszugs bzw. Eigenerklärung (III.1)Ziffer 2.c); Formblatt - BewerbergemeinschaftJ. Ggf. Verpflichtungserklärung der Unterauftragnehmer (III.1) Ziffer2.d);K. Mehrfachbewerbungen, auch einzelner Planer oder Fachplaner, dieMitglied in Bewerbergemeinschaften sind und/oder sich alsUnterauftragnehmer benennen lassen, sind nicht zulässig und führen zumAusschluss vom Verfahren.L. Bei der Wertung der Teilnahmeanträge wird auf den Inhalt dergeforderten Nachweise, Erklärungen und Belege (III.1) Ziffer 1-3) miteinem Schwerpunkt auf die Referenzprojekte (III.1) Ziffer 2.e) und 3.)abgestellt. Weil alle Referenzen bewertet werden, ist es ratsam dieReferenzliste vollständig auszufüllen;L.1 Die Wertung erfolgt auf Basis der folgenden vier Hauptkriterien, diejeweils aus der Bewertung von Unterkriterien (mit Ausnahme vonL.1.,4 technisch-gestalterische Leistungsfähigkeit, das keine Unterpunktehat) gebildet werden.1. Technisch-organisatorische Leistungsfähigkeit,2. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit,3. Technische Leistungsfähigkeit Referenzprojekte,4. Technisch-gestalterische Leistungsfähigkeit,L.2 Die Wichtung zwischen den drei ersten Hauptkriterien ist:1. Technisch-organisatorische Leistungsfähigkeit = 40 Punkte:Unterkriterien: Büroprofil (Jahre seit Bürogründung, durchschnittlicheAnzahl der fest angestellten Mitarbeiter der letzten 3 Kalenderjahre gem.III.1) Ziffer 2.a), Berufserfahrung Inhaber/Partner gem. III.1)Teamerfahrung gem. III.1) Ziffer 1.).2. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit = 10 Punkte:Unterkriterien: Durchschnittlicher Netto-Jahresumsatz (in Euro) derletzten 3 Kalenderjahre für entsprechende Planungsleistungen derArchitektur (III.1) Ziffer 2.b).3. Technische Leistungsfähigkeit Referenzprojekte = 50 Punkte: Bewertetwerden die Vergleichbarkeit der Referenzen (siehe Ziffer 2.e) mit derAufgabenstellung bezogen auf die Größe und Komplexität der Planungsaufgabesowie die vom Bewerber erbrachten Leistungen. Referenzen der Objektplanungfür Gebäude, die der Honorarzone V zuzuordenen sind, werden höher bewertetals solche der Honorarzone IV, Referenzen der Honorarzone IV werden höherbewertet als solche der Honorarzonen I bis III.L.3 Das Hauptkriterium L.1 Nr. 4 Technisch-gestalterischeLeistungsfähigkeit wird auf der Basis der drei eingereichten DIN-A3Blätter durch ein Auswahlgremium bewertet und fließt mit gleicherGewichtung wie die Summe aus den anderen 3 Hauptkriterien in dieGesamtwertung ein:Max. erreichte Punktzahl aus Hauptkriterien L.1 Nr. 1 bis 3 = 50 %.Max. erreichte Punktzahl aus Hauptkriterium L.1 Nr. 4 = 50 %.= 100 %.M. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgegeben. Anspruch aufKostenerstattung besteht nicht. Nicht fristgerecht eingegangene,unvollständige und/oder formal nicht ordnungsgemäße Teilnahmeanträgewerden vom Wettbewerb ausgeschlossen.Bei unvollständigen Bewerbungen bleibt eine Nachforderung gemäß § 5 Abs. 3VOF 2009 vorbehalten, ohne dass Bewerber einen Anspruch hierauf haben.Auskünfte werden ausschließlich über die Kontaktstelle I.1 erteilt.Rückfragen müssen rechtzeitig, d.h. bis spätestens Mittwoch, den 12.5.201416:00 Uhr MEZ gestellt werden, um eine Beantwortung bis Freitag, den16.5.2014 zu ermöglichen. Zur Gewährung des gleichen Informationsstandesaller Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften werden die Rückfragen, sobaldsie beantwortet sind, laufend unter der Kontaktstelle I.1 veröffentlicht.
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: jaTeilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die am Tage derBekanntmachung nach den Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zu diesemZeitpunkt zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt berechtigt undselbständig tätig sind. Sofern in dem jeweiligen Heimatstaat dieBerufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt ist, so erfüllt dieAnforderungen, wer über ein Diplomprüfungszeugnis oder sonstigenBefähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung Richtlinie 2005/36/EG(EU-Berufsqualifikationsrichtlinie) gewährleistet ist.Teilnahmeberechtigt sind darüber hinaus juristische Personen, zu derensatzungsgemäßen Geschäftszweck der Wettbewerbsaufgabe entsprechendePlanungsleistungen gehören sowie Bewerbergemeinschaften sowohlnatürlicher als auch juristischer Personen. Juristische Personen habeneinen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für dieWettbewerbsleistung verantwortlich ist. Der bevollmächtigte Vertretersowie der (die) verantwortliche(n) Verfasser der Wettbewerbsarbeit müssendie Anforderungen erfüllen, die an natürlichen Personen als Teilnehmergestellt werden.Die Aussagen in der im Wettbewerb eingereichten Verfassererklärung sindverbindlich. Die Teilnehmer haben ihre Teilnahmeberechtigungeigenverantwortlich zu prüfen. Als Teilnahmehindernisse gelten die unter §4 Abs. 2 der RPW 2013 beschriebenen. Die Teilnahmeberechtigung derVerfasser gem. § 4 RPW 2013 und dem Wortlaut der Veröffentlichung wirdnach der Preisgerichtssitzung nochmals überprüft.
NichtoffenGeplante Teilnehmerzahl Mindestzahl 10. /Höchstzahl 14
Die Hauptkriterien des Preisgerichts zur Beurteilung der Arbeitenbetreffen folgende Punkte, wobei die Reihenfolge keine Rangfolgedarstellt.Eine etwaige Gewichtung der Hauptkriterien und ihre etwaigeKonkretisierung durch Unterkriterien werden den ausgewählten Teilnehmernmit den Auslobungsunterlagen bekannt gegeben.— Entwurfsidee,— Städtebauliche Bezüge,— Gliederung der Baumassen,— Gestaltung der Baukörper und Freiräume,— Innere und äußere Erschließung,— Erfüllung des Raum- und Funktionsprogramms,— Nutzungsverteilung und –zuordnung (ggf.: funktionale Anbindung an denBestand),— Nachhaltigkeit und Energieeffizienz,— Wirtschaftlichkeit in Erstellung und Betrieb— Genehmigungsfähigkeit.Die Auftragskriterien gem. § 11 Abs. 5 VOF 2009 und deren Gewichtung, dienach der Entscheidung des Preisgerichts sowie nachVerhandlungen gem. VOF zur Auftragsvergabe angewendet werden, sind:— Honorar/Preis: 20 %— Fachlich-technischer Wert: 80 %
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: jaAnzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Für Preise undBearbeitungshonorare stehen insgesamt 130 000 EUR (netto) zur Verfügung.
1. Prof. Manfred Hegger, freier Architekt, Kassel2. Olaf Rabe, Architekt, Leiter Technischer Betrieb, HZI, Braunschweig3. Ralf Streckwall, Architekt, Leiter TFM Errichten, MDC, Berlin4. Prof. Dörte Gatermann, freie Architektin, Köln5. Prof. Volker Staab, freier Architekt, Berlin (angefragt)6. Daniel Wentzlaff, freier Architekt, Basel (CH)7. Prof. Wolfgang Marquardt, Vorstandsvorsitzender ForschungszentrumJülich GmbH8. Karsten Beneke, stellvertr. Vorstandsvorsitzender ForschungszentrumJülich GmbH9. Prof. Michael Bott, Institutsleiter IBG-1, Forschungszentrum JülichGmbH10. Gisela Nobis-Fritzen, Ministerialrätin, Bundesministerium für Umwelt,Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Die Wettbewerbssprache ist Deutsch.Verfahrensinformationen und Bewerbungsformular unter Kontaktstelle I.1Die Durchführung des Wettbewerbs erfolgt in Abstimmung mit derArchitektenkammer Nordrhein-Westfalen.Hinweis:Teilnahmeanträge sind entsprechend rechtzeitig einzureichen, dass sie zurangegebenen Frist im Forschungszentrum Jülich, Geb. 15.3, Raum 2014vorliegen.Termine des Verfahrens:— Ende der Bewerbungsfrist: 26.5.2014 16:00 Uhr MEZ— Online-Forum Bewerbungsphase 22.4.2014 bis 12.5.2014— Online-Forum Bewerbungsphase – Ende der Frist zur Einstellung vonRückfragen: 12.5.2014 16:00 MEZ— Auswahl der Teilnehmer voraussichtlich Anfang Juni 2014 (bzw. KW 24)— Bestätigung der Teilnahme voraussichtlich Mitte Juni 2014 (bzw. KW 25)— Bearbeitungszeitraum voraussichtlich Ende Juni bis Mitte September 2014(bzw. KW 26 bis 38)— Teilnehmerkolloquium in Jülich voraussichtlich Ende Juni 2014 (bzw. KW27)— Online-Forum voraussichtlich bis Mitte Juli 2014 (bzw. KW 27 bis 29)— Preisgerichtssitzung voraussichtlich Ende Oktober 2014 (KW 43)
Vergabekammer des Bundes BundeskartellamtVillemomblerstraße 7653113 BonnDEUTSCHLANDE-Mail: info@bundeskartellamt.bund.deTelefon: +49 28894990Internet-Adresse: www.bundeskartellamt.deFax: +49 2889499400
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: DieVergabestelle weist nachfolgend auf die zulässigen Rechtsbehelfe und durcheinen Bieter einzuhaltenden Fristen hin. Statthafte Rechtsbehelfe sindgem. §§ 107 ff. GWB die Rüge sowie der Antrag auf Einleitung einesNachprüfungsverfahrens vor der zuständigen Vergabekammer. Eine Rüge ist andie in Ziffer I.1) genannte Vergabestelle zu richten. Die zuständigeStelle für ein Nachprüfungsverfahren ist inZiffer VI.3.1) genannt. Statthafter Rechtsbehelf ist gem. §§ 107 ff. GWBder Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigenVergabekammer (Ziff. VI.3.1).Der Antrag ist unzulässig, soweit1. der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften imVergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglichgerügt hat,2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachungerkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachungbenannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber demAuftraggeber gerügt werden,3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagenerkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachungbenannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber demAuftraggeber gerügt werden,4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers,einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

References: § 3
 §3
 §205
 §5
 § 4
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 §705
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 § 705
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 § 11