Source: http://slideplayer.org/slide/866214/
Timestamp: 2018-03-18 12:11:20+00:00

Document:
Einführung in das Schreiben von Hausarbeiten im BGB AT für Anfänger - ppt herunterladen
Veröffentlicht von:Waldemar Schmadeke Geändert vor über 4 Jahren
2 Hausarbeiten schreiben macht Spaß!
3 Warum? Günstige Relation Einsatz – Ergebnis Endlich dicke Bretter!
4 Ablauf Anmeldung erfolgte über Basis Sachverhaltsausgabe: 08.02.2013
5 Was gebe ich ab? Deckblatt Sachverhalt
1 Deckblatt 2 Sachverhalt 3 Literaturverzeichnis / Abkürzungsverzeichnis 4 Inhaltsverzeichnis / Gliederung 5 Gutachtentext 6 „Ende der Bearbeitung“ / Unterschrift 7 In Kopie: AG-Schein Zivilrecht
6 Bitte Reihenfolge einhalten!
7 Warum sind Formalia wichtig
Formalia sind die ersten Fehler, die auffallen. Der Prüfer schließt auch vom Äußeren auf das Innere. Nach der Prüfererfahrung sind Arbeiten mit formalen Fehlern auch inhaltlich schlecht: Wer unsauber arbeitet, denkt meist auch nicht sauber.
8 Formalia Bearbeitervermerk beachten Seitenzahlen:
9 Zum Download bereit unter:
Formatvorlagen Zum Download bereit unter: Studium -> Fachstudienberatung
10 Deckblatt Name Anschrift Matrikelnummer Fachsemester
Titel der Vorlesung Dozent Semester (Wintersemester 2012/13) Hausarbeit
12 Sachverhalt Fehlerfrei abtippen bis zur Aufgabenstellung, also ohne Angaben zu Formalia, Abgabedatum etc.
13 Literatur Welche Literaturarten kennen Sie, die in einer juristischen Hausarbeit verwendet werden müssen?
14 Literatur: Arten Lehrbücher Zeitschriften (Aufsätze)
16 Monographien Name, Vorname(n) Titel des Werks, evtl. Untertitel
17 Beispiel Conrad, Christian Die Vollmacht als Willenserklärung
18 Kommentare Herausgeber Titel des Kommentars Erscheinungsort / Jahr
19 Beispiele I Staudinger, Julius von (Begr.)
20 Beispiele II Prütting, Hanns Wegen, Gerhard Weinreich, Gerd (Hrsg.)
21 Aufsatz Verfasser: Name, Vorname Titel des Aufsatzes Fundstelle
22 Beispiele Medicus, Dieter
23 Internetquellen Name, Vorname des Autors / der Autoren
24 Beispiel Messerle, Alexandra; Weingart, Stephan
25 Gesetzgebungsmaterialien
26 Beispiel Motive Motive zu dem Entwurf eines Bürgerlichen Gesetzbuches für das Deutsche Reich Band I Allgemeiner Theil Berlin Leipzig 1888 (zit.: Mot I, …)
27 - Exkurs – Wo finde ich die Motive?
28 Schritt 2
29 Schritt 3
30 Schritt 4
31 Schritt 5
32 Schritt 6
33 Schritt 7
34 Exkurs Ende
40 Fußnoten Nachname, Fundstelle:
44 Fußnoten Urteile Gericht Fundstelle
45 Beispiele RGZ 128, 92, 95 RGZ SeuffArch Band 61, Nr. 109
46 Fußnoten Zitierweise Zitiert wird
47 Fußnoten Grundlagen Fußnoten beginnen mit einem Großbuchstaben und enden mit einem(!) Punkt. Jedes Zitat gibt die zitierte Seite / Stelle an. Bei Aufsätzen und Rechtsprechungszitaten zusätzlich die Startseite mit angeben Die Angabe „S.“ für Seite ist grundsätzlich entbehrlich. Die Angabe „ff.“ ist zu vermeiden. Besser die gemeinte(n) Seite(n) konkret angeben. Die Angabe „f.“ ist nur zu verwenden, wenn sich die wiedergegebene Aussage auf der zitierten Seite auf eine weitere Seite erstreckt. Mehrere Fundstellen sind durch „;“ voneinander zu trennen
48 Fußnoten Rechtsprechungsnachweise stehen in einer Fußnote mit mehreren Angaben am Anfang, höhere Gerichte vor niedrigeren; erst dann kämen Literaturnachweise!
49 Beispiel BGHZ 11, 27, 37; 37, 233, 235f; OLG Braunschweig NJW-RR 1992, 440; MünchKomm/Mayer-Maly, § 134 Rn 7, Palandt / Heinrichs, § 134 Rn 12.
50 Erste Fußnote Wer möchte, kann als erste Fußnote folgenden Text angeben: §§ ohne weitere Angaben sind solche des BGB. Damit erspart man sich die Angabe des Gesetzes bei den Normen.
51 Sachverhalt lesen und auswerten
52 Tipp Schon beim Lesen der Literatur bzw. Rechtsprechung wichtige Sätze rausschreiben und gleichzeitig die Fundstelle in ein Literaturverzeichnis aufnehmen!
53 Weitere Tipps Der Weg ist das Ziel, das Ergebnis oft zweitrangig
54 Methodisch arbeiten Auslegungsmethoden anwenden und benennen
55 System der Ansprüche Vertrag Quasivertrag Dingliche Ansprüche Delikt
II.: Quasivertrag III.: Dingliche Ansprüche IV.: Delikt V.: Bereicherungsrecht Zum Download:
56 Standardargumente Analogie und Umkehrschluss
57 Literaturtipp Thorsten Schmidt Grundlagen rechtswissenschaftlichen Arbeitens In: Juristische Schulung 2003, und
58 Analogie und Umkehrschluss
59 Beispiele Entsprechende Anwendung von § 179 BGB auf den Boten (Palandt / Ellenberger, § 177 Rn 2) Keine analoge Anwendung von § 122 BGB auf das Auftreten eines geschäftsunfähigen Vertreters (Palandt / Ellenberger, § 122 Rn 2)
60 Teleologische Reduktion
Der Wortlaut ist nach dem Zweck der Regelung zu weit gefasst
61 Beispiel § 828 II BGB „Wer das siebente, aber nicht das zehnte Lebensjahr vollendet hat, ist für den Schaden, den er bei einem Unfall mit einem Kraftfahrzeug, […] einem anderen zufügt, nicht verantwortlich.“
62 Erst-recht-Schluss Wenn § 622 BGB eine vierwöchige Kündigungsfrist für die Kündigung gegenüber einem Arbeitnehmer fordert, ist eine Kündigung mit dreimonatiger Kündigungsfrist „erst recht“ zulässig.
63 Sachverhalt Mehrfach lesen und die wichtigen Informationen entnehmen
Daten -> Fristenberechnung ausführliche Darstellung -> Schwerpunkt der Arbeit Wörtliche Wiedergabe -> Auslegung von Willenserklärungen gem. §§ 133, 157
64 Sachverhalt Rechtliche Aussagen sind als zutreffend zu betrachten.
65 Sachverhalt Fall 1: A verkauft B einen Topf für 1 Euro. Außerdem „leiht“ er sich von A gegen eine Gebühr von 5 Euro einen Videofilm aus. Kann A von B Zahlung von 6 Euro verlangen? Frage: Was prüfen Sie hier?
66 Literaturempfehlung Kleinhenz, Holger / Deiters, Gerd Jura Professionell – Klausuren, Hausarbeiten, Seminararbeiten, Dissertationen Richtig schreiben und gestalten (vergriffen) Signatur im Juridicum: Ag 26/244
67 Allgemeiner Literaturtipp
68 Danksagung Für Unterstützung bei der Vorbereitung danke ich Herrn Professor Köndgen Herrn Professor Schermaier Herrn Rechtsanwalt Deiters Herrn Kesper Herrn Jens Sablotny
69 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und:
Viel Spaß bei der Anfertigung der Hausarbeit!

References: § 134
 § 134
 § 179
 § 177
 § 122
 § 122
 § 828
 § 622