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Timestamp: 2020-04-04 16:16:41+00:00

Document:
Dienstleistungen - 77648-2020 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 77648-2020
Deutschland-Berlin: Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen
2020/S 033-077648
Offizielle Bezeichnung: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Kontaktstelle(n): Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat Vergabe A4
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=311106
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=311106
Mängelbeseitigung an Lüftungsanlagen im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung gemäß §§ 53 ff. HOAI, AG 3 und 8, LPH 3 bis 9, VgV 54-3145/19
Referenznummer der Bekanntmachung: VgV 54-3145/19
Zur Beseitigung von Mängeln an der Lüftungsanlage des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales in Berlin sucht das BBR ein geeignetes Ingenieurbüro mit dem Tätigkeitsbereich Haustechnik (M-Technik). Für die notwendigen Leistungen der Technischen Ausrüstung soll ein Auftragnehmer für den Lüftungsbereich als auch den geringen Heizungs- und Sanitärbereich beauftragt werden. Weiter soll die Gebäudeautomation als auch der geringe Anteil Elektro mit vergeben werden.
Bei der Baumaßnahme handelt es sich um ein in Nutzung befindliches, gestalterisch hochwertiges Büro- bzw. Verwaltungsgebäude mit hoher technischer Ausstattung und sicherheitstechnischen Anforderungen. Der Gebäudekomplex befindet sich im laufenden Betrieb, besteht aus mehreren Gebäudeteilen und steht teilweise unter Denkmalschutz.
Der Gebäudebetrieb muss auch während der erforderlichen Baumaßnahmen möglich sein. Aus diesem Grund muss die Mängelbeseitigung abschnittsweise erfolgen.
Die Bearbeitung dieses Projektes erfordert die erfolgreiche Überprüfung der Stufe Ü1 – BZR nach dem Sicherheitsüberprüfungsgesetz (§ 9 SÜG) für alle mit der Planung und Bauausführung befassten Personen. Soweit bei den mit der Auftragsausführung betrauten Mitarbeitern bislang keine erfolgreiche Überprüfung der Stufe Ü1 vorliegt, genügt es für das Vergabeverfahren, wenn eine entsprechende Erklärung unterzeichnet wird, dass die Bereitschaft einer entsprechenden Sicherheitsüberprüfung der angegebenen Mitarbeiter besteht. Es wird jedoch klargestellt, dass der Abschluss eines Vertrages nur unter der Bedingung gemäß § 158 BGB erfolgen kann, dass die Überprüfung der Stufe Ü1-BZR erfolgreich abgeschlossen werden kann bzw. eine erfolgreich abgeschlossene Sicherheitsüberprüfung nicht widerrufen wird.
Projektkosten/Kostenschätzung: Die Kosten der Kostengruppe 400 werden auf eine Nettogesamtsumme von ca. 2,2 Mio. EUR netto geschätzt. Die Aufteilung in die Kostengruppen wird wie folgt geschätzt:
KGR 430: ca. 1,80 Mio. EUR netto
KGR 480: ca. 0,40 Mio. EUR netto
Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung gemäß §§ 53 ff. HOAI in den Anlagengruppen:
— Anlagengruppe 1-5 sowie Anlagengruppe 8
Der Leistungsumfang der Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung umfasst die LPH 3 – 9 Grundleistungen sowie Besondere Leistungen. Es wird ein Stufenvertrag abgeschlossen.
Beginn/Ende der Leistungserbringung:
II. Quartal 2020 bis ca. 2029 (inklusive Objektbetreuung)
Die Bereitschaft zur Sicherheitsüberprüfung nach SÜG (Ü2) muss zwingend vorhanden sein.
Darüber hinaus wird während der Laufzeit dieses Bauvorhabens eine weitere, separate Maßnahme zu realisieren sein. Hierbei handelt es sich um die technische Ertüchtigung des Foyers im Kleisthaus, welches Bestandteil der Gesamtliegenschaft des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales ist. Die geschätzten Baukosten liegen für die KGR 300 bei ca. 500 000 EUR netto und für die KGR 400 bei ca. 270 000 EUR netto. Zu erbringen sind die LPH 5 bis 9 in den AGR 3, 4, 5, 7 und 8.
Natürliche Personen, die freiberuflich tätig und berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen.
1) Der Bewerbungsbogen ist innerhalb der Bewerbungsfrist vollständig ausgefüllt und von dem/den Geschäftsführer(n) und/oder dem/den bevollmächtigten Vertreter(n) elektronisch in Textform gem. § 126b BGB über die eVergabe-Plattform des Bundes (http://www.evergabe-online.info) einzureichen. In Papierform eingereichte Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Eine Unterschrift oder Signatur auf dem Bewerbungsbogen ist nicht notwendig. Der Name der bevollmächtigten Person ist im Unterschriftsfeld jedoch zwingend anzugeben. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Bewerbungsbogen für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzulegen – es ist nur ein Bewerbungsbogen zugelassen;
2) Der Nachweis der Unterschriftsbefugnis ist vom Bewerber, im Falle der Bietergemeinschaft von jedem Mitglied zu erbringen. Dies kann durch die Vorlage eines Registerauszuges erfolgen; soweit solch eine Eintragung nicht gegeben ist, ist dem Bewerbungsbogen eine Vollmacht beizufügen, in der alle Partner der Gesellschaft den Unterzeichnenden bevollmächtigen. Hierfür kann die Anlage 1 zum Bewerbungsbogen verwandt werden;
3) Unterzeichnete Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 2). Diese Anlage ist im Falle einer Bietergemeinschaft von jedem Mitglied vorzulegen;
4) Im Falle einer Bietergemeinschaft sind die Angaben der Mitglieder zu den Auftragsanteilen zu benennen (Anlage 3 a) (Ferner ist eine Vollmacht für den bevollmächtigten Vertreter der Gemeinschaft vorzulegen (Anlage 4);
5) Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers sind gem. § 36 VgV die Auftragsanteile, die als Unterauftrag vom Auftragnehmer vergeben werden sollen, zu benennen (Anlage 3 b);
6) Beruft sich der Bewerber oder Bieter, bei der Erfüllung des Auftrages auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer), ist in der 2. Stufe des Verhandlungsverfahrens für den Nachunternehmer die Eigenerklärung nach §§ 123, 124 GWB (Anlage 2) und die Verpflichtungserklärung Nachunternehmer nach § 36 Abs. 1 VgV (Anlage 5) vorzulegen.
Darüber hinaus ist in dem Fall, dass dies die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers betrifft, eine Erklärung über eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters und des Nachunternehmers für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe gemäß § 47 Abs. 3 VgV vorzulegen;
7) Die Bereitschaft zur Sicherheitsüberprüfung nach SÜG (Ü2) muss von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft sowie vom Nachunternehmer erklärt werden (Anlage 6)
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag hinzugerechnet werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat. – siehe III.1.1) Punkt 6 -
Der Jahresumsatz im Durchschnitt der letzten 3 Jahre muss im Bereich der Technischen Ausrüstung AG 3 und / oder 8 (gem. HOAI) mindestens 200 000 EUR netto betragen.
1) Angaben zur personellen Ausstattung des Bewerbers während der letzten 3 Jahre, insbesondere Ausbildungen, Fachrichtungen und Bürozugehörigkeit der Mitarbeiter im Sinne von § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV.
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers können nur die Mitarbeiter des Nachunternehmers hinzugerechnet werden, die für den entsprechenden Leistungsanteil eingesetzt wurden. (Darf nicht gestrichen werden)
2) Vorstellung von 2 mit der Bauaufgabe und der ausgeschriebenen Leistung vergleichbaren realisierten Referenzprojekten gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV:
Projektbezeichnung, Ort, Bauherr/Auftraggeber, Entwurfsverfasser/Architekt, Projektdauer, Gebäudenutzung, Art der Baumaßnahme, BGF, Projektkosten, Umfang der eigenen Leistung, projektbezogenes Referenzschreiben.
Neben dem Bewerbungsbogen sind maximal 3 einseitig bedruckte DIN A 4 Seiten je Referenzprojekt in digitaler Form einzureichen. Darüber hinaus gehende Unterlagen werden zur Wertung nicht zugelassen.
Die Referenzprojekte (P1 und P2) müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein. Im Falle einer Bietergemeinschaft können die Referenzprojekte von jedem Partner der Bietergemeinschaft eingereicht werden (insgesamt max. 2 Referenzen). Referenzprojekte des Nachunternehmers sind nicht zugelassen;
3) Vorstellung des Projektteams – Projektleiter (PL), Projektmitarbeiter (PM)
Name, Ausbildung/Abschluss, bisherige Berufserfahrung,
Beruflicher Werdegang sowie Studiennachweise/Abschlüsse der für das Projekt vorgesehenen Mitarbeiter, einschließlich des Büroinhabers, sind in digitaler Form vorzulegen;
4) Mit der Einreichung des Bewerbungsbogens erklärt der Bewerber/die Bietergemeinschaft, dass die für die Bearbeitung der ausgeschriebenen Dienstleistung nach heutigem Stand der Technik notwendige technische Hard- und Software vorhanden ist.
Andere als unter Punkt 3 des Bewerbungsbogens vorgestellte Referenzen werden für den Teilnahmewettbewerb nicht zur Bewertung herangezogen.
Die Anzahl der Mitarbeiter (einschl. Büroinhaber/n) im Durchschnitt der letzten 3 Jahre mindestens 4.
Davon Anzahl der Mitarbeiter mit Studienabschluss der Fachrichtung Versorgungs-, Gebäude- oder Energietechnik (oder vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) mit mind. 3 Jahren Berufserfahrung (nach Studienabschluss) im Bereich der Technischen Ausrüstung in den AGR 3 und / oder 8 gemäß HOAI
Im Durchschnitt der letzten 3 Jahre mindestens 3
Es sind 2 mit der Bauaufgabe und der ausgeschriebenen Leistung vergleichbare Referenzprojekte (P1, P2) vorzustellen, welche die nachfolgenden Mindestanforderungen erfüllen:
Beide Referenzprojekte müssen eine Sanierung /ein Umbau sein.
Muss mindestens ein Referenzprojekt fertiggestellt sein, d.h. die LPH 8 gemäß § 53 HOAI muss spätestens mit dem Tag der Veröffentlichung abgeschlossen sein.
Muss bei dem zweiten Referenzprojekt die LPH 5 gemäß § 53 HOAI spätestens mit dem Tag der Veröffentlichung abgeschlossen sein
Müssen bei mindestens einem Referenzprojekt die Projektkosten (KGR 400 nach DIN 276) ≥ 500 000 EUR netto betragen
Muss mindestens ein Referenzprojekt im laufenden Betrieb durchgeführt worden sein
Projektleiter (PL) mit Studienabschluss der Fachrichtung Versorgungs-, Gebäude- oder Energietechnik (oder vergleichbarer Studienabschluss einer Fachhochschule oder Hochschule) mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung (nach Studienabschluss) im Bereich der Technischen Ausrüstung AGR 3 und/oder 8, LPH 3 – 8 gemäß HOAI, davon mind.2 Jahre als Projektleiter.
Projektmitarbeiter M-Technik (PM-M) mit Berufsabschluss als Techniker/Meister oder einem Studienabschluss der Fachrichtung Versorgungs-, Gebäude- oder Energietechnik (oder vergleichbarer Berufs-/Studienabschluss einer Fachschule/ Fachhochschule/ Hochschule) mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung (nach Abschluss) im Bereich der Technischen Ausrüstung in den AGR 3 und/oder 8, LPH 3-8 gemäß HOAI.
Das Projektteam muss sich aus mindestens 2 Personen zusammensetzen. Doppelbenennungen der Projektmitarbeiter sind nicht möglich.
Soweit der Bewerbung die geforderten Unterlagen und Nachweise (Punkt III.1.2) und III.1.3)) nicht beiliegen, sind diese auf Anforderung innerhalb der von der Vergabestelle hierfür benannten Frist über die E-Vergabeplattform des Bundes nachzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist vorgelegt, führt dies zum Ausschluss aus dem weiteren Verfahren.
E-Mail: vk@bundeskartellamt.de-mail.de
Offizielle Bezeichnung: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung – A 4.1 Vergabesachgebiet

References: § 158
 § 126
 § 36
 § 36
 § 47
 § 46
 § 46
 § 53
 § 53