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Timestamp: 2018-12-12 20:55:25+00:00

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STATUTEN der GALENICA AG - PDF
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1 STATUTEN der GALENICA AG I. FIRMA, SITZ, DAUER UND ZWECK DER GESELLSCHAFT Art. 1 Firma, Sitz und Dauer 1_Unter der Firma Galenica AG Galenica SA Galenica Ltd. besteht mit Sitz in Bern eine Aktiengesellschaft auf unbestimmte Dauer. Art. 2 Zweck 1_Der Zweck der Gesellschaft ist die Beteiligung an Handels-, Fabrikations- und Dienstleistungsunternehmen, insbesondere der pharmazeutischen und der damit verbundenen Branchen, sowie an Immobiliengesellschaften. 2_Die Gesellschaft ist befugt, alle Geschäfte durchzuführen, die mit dem Gesellschaftszweck direkt oder indirekt im Zusammenhang stehen oder ihn zu fördern geeignet sind. Sie ist ferner befugt, Liegenschaften zu erwerben und zu veräussern. II. AKTIENKAPITAL, AKTIEN UND AKTIONÄRE Art. 3 Aktienkapital 1_Das Aktienkapital beträgt CHF , eingeteilt in 6'500'000 Namenaktien zu je CHF.10, vollständig liberiert. Art. 3a Genehmigtes Kapital 1_Der Verwaltungsrat ist ermächtigt, jederzeit bis am 28. April 2018 das Aktienkapital von CHF 650' um maximal CHF 65' durch Ausgabe von höchstens 650'000 vollständig zu liberierenden Namenaktien zu je CHF -.10 Nennwert zu erhöhen. Erhöhungen auf dem Wege der Festübernahme sowie Erhöhungen in Teilbeträgen sind gestattet. 2_Der jeweilige Ausgabebetrag, die Art der Einlagen, die Bedingungen der Bezugsrechtsausübung sowie der Zeitpunkt der Dividendenberechtigung werden vom Verwaltungsrat bestimmt. Nicht ausgeübte Bezugsrechte stehen zur Verfügung des Verwaltungsrats, der diese im Interesse der Gesellschaft verwendet
2 3_Der Verwaltungsrat ist ermächtigt, das Bezugsrecht der Aktionäre zum Zweck der Übernahme von Unternehmen, Unternehmensteilen, Beteiligungen oder für die Einräumung einer Mehrzuteilungsoption an eine Bank oder an ein Bankenkonsortium im Rahmen einer öffentlichen Aktienplatzierung ( greenshoe option ) auszuschliessen. Der Verwaltungsrat entscheidet in diesem Fall über die Zuweisung der zu Marktbedingungen auszugebenden Bezugsrechte. 4_Die neuen Namenaktien unterliegen den Eintragungs- und Stimmrechtsbeschränkungen der Statuten. Die Ausübung vertraglich erworbener Bezugsrechte ist nur im Rahmen von Art. 6 der Statuten möglich. Art. 4 Aktienzertifikate und Aktien 1_Die Gesellschaft gibt Aktien in der Regel in Form von Wertrechten aus. Der Aktionär kann von der Gesellschaft jederzeit die Ausstellung einer Bescheinigung über die in seinem Eigentum stehenden Aktien verlangen. Der Aktionär hat jedoch keinen Anspruch auf Druck und Auslieferung von Aktienurkunden. Die Gesellschaft kann demgegenüber jederzeit anstelle von Wertrechten Aktienurkunden (Einzel- oder Globalurkunden, Zertifikate) drucken und ausliefern und ausgegebene Urkunden, die bei ihr eingeliefert werden, ersatzlos annullieren und durch eine andere Urkundenart oder Wertrechte ersetzen. 2_Urkunden tragen die faksimilierte Unterschrift des Präsidenten des Verwaltungsrats. 3_Über Bucheffekten kann ausschliesslich nach Massgabe des Bucheffektengesetzes verfügt werden. Wertrechte, die nicht als Bucheffekten qualifizieren, können nur durch Zession übertragen werden; die Zession bedarf zu ihrer Gültigkeit der Anzeige an die Gesellschaft. Art. 5 Aktienbuch 1_Der Verwaltungsrat führt ein Aktienbuch, in welchem Eigentümer und Nutzniesser von Namenaktien mit mindestens ihrem Namen und ihrer Adresse bzw. mit Firma und Sitz aufgeführt sind. 2_Das Aktienbuch enthält zwei Rubriken: Aktionäre mit Stimmrecht und Aktionäre ohne Stimmrecht. 3_Als Aktionäre gilt gegenüber der Gesellschaft nur, wer in einer dieser Rubriken gültig eingetragen ist. Der Aktionär ohne Stimmrecht kann weder das Stimmrecht noch die mit dem Stimmrecht zusammenhängenden Rechte ausüben. Art. 6 Eintragungsbeschränkungen, Nominees 1_Erwerber von Namenaktien werden auf Gesuch hin als Aktionäre mit Stimmrecht im Aktienbuch eingetragen, falls sie ausdrücklich erklären, diese Namenaktien in eigenem Namen und auf eigene Rechnung erworben zu haben. Keine Person wird, unter Vorbehalt von Absatz 6 und 7 dieses Artikels, mit mehr als 5% des im Handelsregister eingetragenen Aktienkapitals mit Stimmrecht eingetragen. Diese Eintragungsbeschränkung gilt auch für Personen, die Aktien ganz oder teilweise über Nominees im Sinne dieses Artikels halten. Art. 685d Abs. 3 OR bleibt vorbehalten. 2_Der Verwaltungsrat kann Nominees bis max. 2% des im Handelsregister eingetragenen Aktienkapitals mit Stimmrecht im Aktienbuch eintragen. Der Verwaltungsrat kann über diese Limite hinaus Namenaktien von Nominees mit Stimmrecht im Aktienbuch eintragen, wenn der betreffende Nominee sich bereit erklärt, Namen, Adresse und Aktienbestand der Person bekannt zu geben, für deren Rechnung er 0,5% oder mehr des im Handelsregister eingetragenen Aktienkapitals hält. Als Nominees im Sinne dieser Bestimmung gelten Personen, die im Eintragungsgesuch nicht ausdrücklich erklären, die Aktien für - 2 -
3 eigene Rechnung zu halten und mit denen der Verwaltungsrat eine entsprechende Vereinbarung abgeschlossen hat. 3_Juristische Personen und Personengesellschaften oder andere Personenzusammenschlüsse oder Gesamthandverhältnisse, die untereinander kapital- oder stimmenmässig, durch einheitliche Leitung oder auf andere Weise verbunden sind, sowie natürliche oder juristische Personen oder Personengesellschaften, die im Hinblick auf eine Umgehung der Bestimmung über die Beteiligungsgrenze oder die Nominees (insbesondere als Syndikat) koordiniert vorgehen, gelten als eine Person oder als ein Nominee im Sinne dieses Artikels. 4_Die Begrenzung dieses Artikels gilt unter Vorbehalt von Art. 652b Abs. 3 und Art. 653c Abs. 3 OR auch im Falle des Erwerbs von Namenaktien anlässlich der Ausübung von Bezugs-, Options- und Wandelrechten. 5_Der Verwaltungsrat ist berechtigt, Eintragungen im Aktienbuch, die unter falschen Angaben zustande gekommen sind, nach Anhörung des eingetragenen Aktionärs oder Nominees mit Rückwirkung auf das Datum der Eintragung zu streichen. Der Betroffene ist über diese Streichung sofort zu orientieren. 6_Der Verwaltungsrat regelt die Einzelheiten und trifft die zur Einhaltung der vorstehenden Bestimmungen notwendigen Anordnungen. Er kann für die Beteiligung von strategischen Partnern an der Galenica AG, Ausnahmen von der in Abs. 1 dieses Artikels vorgeschriebenen Eintragungsbeschränkung bewilligen bis maximal zu 20% des im Handelsregister eingetragenen Aktienkapitals. 7_Die Personalvorsorgeeinrichtungen von Gesellschaften der Galenica AG werden im Sinne der Besitzstandsgarantie bis zu einem Maximum von insgesamt 10% des im Handelsregister eingetragenen Aktienkapitals als Aktionäre mit Stimmrecht eingetragen. 8_Nach dem Erwerb von Aktien und gestützt auf ein Eintragungsgesuch als Aktionär wird jeder Erwerber als Aktionär ohne Stimmrecht betrachtet, bis ihn die Gesellschaft als Aktionär mit Stimmrecht anerkannt hat. Lehnt die Gesellschaft das Gesuch um Anerkennung des Erwerbers nicht innert 20 Tagen ab, so ist dieser als Aktionär mit Stimmrecht anerkannt. Art. 7 Bezugsrechte 1_Bei Erhöhung des Aktienkapitals hat jeder Aktionär ein Bezugsrecht nach Massgabe seines bisherigen Aktienbesitzes, soweit die Generalversammlung nicht etwas anderes bestimmt. III. ORGANE DER GESELLSCHAFT Art. 8 Organe 1_Die Organe der Gesellschaft sind: A. Die Generalversammlung B. Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung C. Die Revisionsstelle - 3 -
4 A. DIE GENERALVERSAMMLUNG Art. 9 Befugnisse 1_Die Generalversammlung ist das oberste Organ der Gesellschaft. Es stehen ihr folgende, unübertragbare Befugnisse zu: a) Genehmigung des Jahres- bzw. Lageberichtes, der Konzern- und der Jahresrechnung; b) Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinnes; c) Entlastung des Verwaltungsrats sowie der Geschäftsleitung; d) Wahl und Abberufung des Präsidenten und der übrigen Mitglieder des Verwaltungsrats; e) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vergütungsausschusses; f) Wahl und Abberufung des unabhängigen Stimmrechtsvertreters; g) Wahl und Abberufung der Revisionsstelle; h) Beschlussfassung über Änderung oder Ergänzung der Statuten; i) Beschlussfassung über Erhöhung oder Herabsetzung des Aktienkapitals; j) Beschlussfassung über Auflösung der Gesellschaft; k) Genehmigung der Vergütungen an den Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung gemäss Art. 19b der Statuten; l) Beschlussfassung über weitere Gegenstände, die der Generalversammlung durch Gesetz oder Statuten vorbehalten sind sowie über die Gegenstände, die der Verwaltungsrat der Generalversammlung vorlegt. Art. 10 Einberufung und Traktandierung 1_Die ordentliche Generalversammlung findet jedes Jahr innerhalb von sechs Monaten nach Abschluss des Geschäftsjahres statt. 2_Ausserordentliche Generalversammlungen werden nach Bedarf einberufen durch Beschluss der Generalversammlung oder des Verwaltungsrats, auf Antrag der Revisionsstelle oder auf schriftlich begründetes Verlangen von Aktionären, die zusammen mindestens 7% des im Handelsregister eingetragenen Aktienkapitals vertreten. 3_Aktionäre, die zusammen mindestens 0,5% des im Handelsregister eingetragenen Aktienkapitals vertreten, können bis 40 Tage vor der Generalversammlung schriftlich unter Angabe der Anträge die Traktandierung eines Verhandlungsgegenstandes verlangen. Art. 11 Form der Einberufung 1_Die Generalversammlung wird mindestens 20 Tage vor dem Termin durch den Verwaltungsrat einberufen. Die Aktionäre werden durch Mitteilung in den Publikationsorganen eingeladen. Die Einberufung kann überdies durch Brief oder elektronisch an alle Namenaktionäre an die im Aktienbuch eingetragenen Adressen erfolgen. 2_Die Verhandlungsgegenstände sowie die Anträge des Verwaltungsrats und der Aktionäre, welche die Durchführung einer Generalversammlung oder die Traktandierung eines Verhandlungsgegenstandes verlangt haben, werden in der Einladung bekanntgegeben. 3_Spätestens 20 Tage vor der ordentlichen Generalversammlung sind der Geschäftsbericht mit Jahresbzw. Lagebericht, der Konzern- und der Jahresrechnung, Revisionsbericht und Anträge über die Verwendung des Bilanzgewinnes sowie Anträge auf Abänderung der Statuten zur Einsicht der Aktionäre am Sitz der Gesellschaft aufzulegen, worauf in der Einladung hinzuweisen ist
5 4_Über Gegenstände, die nicht in dieser Weise angekündigt worden sind, können Beschlüsse, unter Vorbehalt der Bestimmungen der Universalversammlung, nicht gefasst werden, ausser über Anträge auf Durchführung einer ausserordentlichen Generalversammlung oder einer Sonderprüfung. 5_Dagegen bedarf es zur Stellung von Anträgen im Rahmen der Verhandlungsgegenstände und zu Verhandlungen ohne Beschlussfassung keiner vorherigen Ankündigung. Art. 12 Vorsitz, Büro und Protokoll 1_Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Präsident des Verwaltungsrats und bei dessen Verhinderung ein anderes Mitglied des Verwaltungsrats. Der Vorsitzende bezeichnet den Protokollführer und die Stimmenzähler. 2_Der Vorsitzende hat sämtliche Leitungsbefugnisse, die für eine ordnungsgemässe, störungsfreie und effiziente Durchführung der Generalversammlung nötig sind. 3_Über die Verhandlungen und Beschlüsse wird ein Protokoll geführt, das vom Vorsitzenden und Protokollführer zu unterzeichnen ist. Die Aktionäre sind berechtigt, das Protokoll am Sitz der Gesellschaft einzusehen. Art. 13 Stimmrecht, Stimmrechtsbeschränkung und Stimmrechtsvertretung 1_Jede im Aktienbuch der Gesellschaft mit Stimmrecht eingetragene Namenaktie berechtigt zu einer Stimme, jedoch kann bei der Ausübung des Stimmrechts kein Aktionär direkt oder indirekt für eigene oder vertretene Aktien zusammen mehr als 5% des im Handelsregister eingetragenen Aktienkapitals auf sich vereinigen. Juristische Personen und Personengesellschaften oder andere Personenzusammenschlüsse oder Gesamthandverhältnisse, die untereinander kapital- oder stimmenmässig, durch einheitliche Leitung oder auf andere Weise verbunden sind, sowie natürliche oder juristische Personen oder Personengesellschaften, die im Hinblick auf eine Umgehung dieser Bestimmung koordiniert vorgehen, gelten als eine Person. Diese Beschränkung des Stimmrechtes gilt nicht für den unabhängigen Stimmrechtsvertreter. In Bezug auf die Personalvorsorgeeinrichtungen von Gesellschaften der Galenica AG und in Bezug auf strategische Partner gelten die in Art. 6 erwähnten Grenzwerte auch für das Stimmrecht. 2_Der Aktionär kann sich durch den unabhängigen Stimmrechtsvertreter, seinen gesetzlichen Vertreter oder durch einen Mitaktionär mittels schriftlicher Vollmacht vertreten lassen. Der Verwaltungsrat legt die Anforderungen an Vollmachten und Weisungen im Einzelnen fest, wobei er auch elektronische Vollmachten ohne qualifizierte elektronische Signatur vorsehen kann. Der Verwaltungsrat gibt spätestens in der Einladung zur Generalversammlung das für die Teilnahme und Stimmberechtigung massgebliche Stichdatum der Eintragung im Aktienregister sowie die Einzelheiten und das Stichdatum für die Erteilung von schriftlichen und elektronischen Vollmachten und Weisungen an den unabhängigen Stimmrechtsvertreter bekannt. Die allgemeine Weisung, bei in der Einberufung bekanntgegebenen und/oder nicht bekanntgegebenen Anträgen jeweils im Sinne des Antrags des Verwaltungsrats zu stimmen, gilt als gültige Weisung. 3_Bei Beschlüssen über die Entlastung des Verwaltungsrats sowie der Geschäftsleitung haben die Aktionäre, die in irgendeiner Weise an der Geschäftsleitung teilgenommen haben, kein Stimmrecht. 4_Die Generalversammlung fasst ihre Beschlüsse und vollzieht ihre Wahlen mit der absoluten Mehrheit der vertretenen Aktienstimmen; vorbehalten bleiben die zwingenden Vorschriften des Gesetzes über die Erschwerung der Beschlussfassung in besonderen Fällen (siehe Art. 15). Ist bei Wahlen im ersten Wahlgang das absolute Mehr nicht erreicht, dann entscheidet im zweiten Wahlgang das relative Mehr. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los
6 5_Der Vorsitzende bestimmt das Verfahren bei Abstimmungen und Wahlen abschliessend. Er kann insbesondere eine offene Abstimmung oder Wahl jederzeit durch eine schriftliche und/oder elektronische wiederholen lassen, sofern nach seiner Meinung Zweifel am Ergebnis bestehen. Art. 14 Auskunfts- und Einsichtsrecht, Sonderprüfung 1_Jeder Aktionär ist berechtigt, an der Generalversammlung vom Verwaltungsrat Auskunft über die Angelegenheiten der Gesellschaft und von der Revisionsstelle über Durchführung und Ergebnis ihrer Prüfung zu verlangen. 2_Die Auskunft ist insoweit zu erteilen, als dass sie für die Ausübung der Aktionärsrechte erforderlich ist. Sie kann verweigert werden, wenn durch sie Geschäftsgeheimnisse oder andere schutzwürdige Interessen der Gesellschaft gefährdet werden. 3_Die Geschäftsbücher und Korrespondenzen können nur mit ausdrücklicher Ermächtigung der Generalversammlung oder durch Beschluss des Verwaltungsrats und unter Wahrung des Geschäftsgeheimnisses eingesehen werden. 4_Jeder Aktionär kann der Generalversammlung beantragen, bestimmte Sachverhalte durch eine Sonderprüfung abklären zu lassen, sofern dies zur Ausübung der Aktionärsrechte erforderlich ist und er das Recht auf Auskunft oder das Recht auf Einsicht bereits ausgeübt hat. Art. 15 Wichtige Beschlüsse 1_Ein Beschluss der Generalversammlung, der mindestens zwei Drittel der vertretenen Stimmen und die absolute Mehrheit der vertretenen Aktiennennwerte auf sich vereinigt, ist erforderlich für: a) die Änderung des Gesellschaftszweckes; b) die Einführung von Stimmrechtsaktien; c) die Beschränkung der Übertragbarkeit von Namenaktien und die Änderung der entsprechenden Bestimmungen; d) die Umwandlung von Namenaktien in Inhaberaktien und umgekehrt; e) eine genehmigte oder eine bedingte Kapitalerhöhung; f) die Kapitalerhöhung aus Eigenkapital, gegen Sacheinlage oder zwecks Sachübernahme und die Gewährung von besonderen Vorteilen; g) die Einschränkung oder Aufhebung des Bezugsrechtes; h) die Verlegung des Sitzes der Gesellschaft; i) die Auflösung der Gesellschaft. 2_Die Beschlussfassung über die Fusion, Spaltung und Umwandlung richtet sich nach den Bestimmungen des Fusionsgesetzes (FusG). B. DER VERWALTUNGSRAT Art. 16 Aufgaben 1_Der Verwaltungsrat hat folgende unübertragbare und unentziehbare Aufgaben: a) die Oberleitung der Gesellschaft und die Erteilung der nötigen Weisungen; b) die Festlegung der Organisation; - 6 -
7 c) die Ausgestaltung des Rechnungswesens, der Finanzkontrolle sowie der Finanzplanung, sofern diese für die Führung der Gesellschaft notwendig ist; d) die Ernennung und Abberufung der mit der Geschäftsführung und der Vertretung betrauten Personen; e) die Oberaufsicht über die mit der Geschäftsführung betrauten Personen, namentlich im Hinblick auf die Befolgung der Gesetze, Statuten, Reglemente und Weisungen; f) die Erstellung des Jahresberichts, des Lageberichts, des Vergütungsberichts sowie die Vorbereitung der Generalversammlung und die Ausführung ihrer Beschlüsse; g) die Benachrichtigung des Richters im Falle der Überschuldung. 2_Der Verwaltungsrat fasst bindende Beschlüsse für die Gesellschaft in all denjenigen Fällen, die durch Statuten oder Gesetzgebung nicht ausdrücklich der Generalversammlung vorbehalten sind. Art. 17 Zusammensetzung, Wahl und Amtsdauer 1_Der Verwaltungsrat setzt sich aus mindestens 5 und höchstens 12 Mitgliedern zusammen. 2_Die Mitglieder des Verwaltungsrats werden je einzeln für eine Amtsdauer von einem Jahr gewählt. Die Amtsdauer endet nach Abschluss der nächsten ordentlichen Generalversammlung. 3_Die Anzahl Mandate eines Verwaltungsrats in den obersten Leitungs- und Verwaltungsorganen von im Handelsregister oder einem vergleichbaren ausländischen Register eingetragenen Rechtseinheiten ausserhalb der Gruppe ist beschränkt auf fünf Mandate in börsenkotierten, sieben Mandate in gewinnorientierten, nicht börsenkotierten Rechtseinheiten sowie auf fünfzehn Mandate in anderen Rechtseinheiten wie Stiftungen und Vereinen, wobei Mandate in verschiedenen Rechtseinheiten ein und derselben Gruppe sowie Mandate, die im Auftrag der Gruppe wahrgenommen werden, jeweils als ein Mandat gelten und nur vorübergehende Überschreitungen zulässig sind. Art. 18 Konstituierung 1_Mit Ausnahme der Wahl seines Präsidenten sowie der Mitglieder des Vergütungsausschusses durch die Generalversammlung konstituiert sich der Verwaltungsrat selbst. Er wählt, nach Bedarf einen oder zwei Vizepräsidenten sowie den Sekretär, der nicht Mitglied des Verwaltungsrats sein muss. Art. 19 Delegationen und Ausschüsse 1_Der Verwaltungsrat kann die Geschäftsführung nach Massgabe des Organisationsreglements ganz oder zum Teil an einzelne Mitglieder, insbesondere an einen Delegierten, und/oder an natürliche Personen (Geschäftsleitung) übertragen. 2_Der Verwaltungsrat kann die Vorbereitung und die Ausführung seiner Beschlüsse oder die Überwachung von Geschäften Ausschüssen oder einzelnen Mitgliedern zuweisen. Er hat für eine angemessene Berichterstattung an seine Mitglieder zu sorgen. 3_Die Annahme von Mandaten eines Geschäftsleitungsmitglieds in den obersten Leitungs- und Verwaltungsorganen von im Handelsregister oder einem vergleichbaren ausländischen Register eingetragenen Rechtseinheiten ausserhalb des Konzerns bedarf der vorgängigen Zustimmung des Verwaltungsrats, wobei die maximale Anzahl Mandate pro Geschäftsleitungsmitglied bei börsenkotierten Gesellschaften eins ist; im Übrigen findet die Regelung von Art. 17 Abs. 3 der Statuten analoge Anwendung
8 Art. 19a Vergütungsausschuss 1_Der Vergütungsausschuss besteht in der Regel aus drei Mitgliedern des Verwaltungsrats und wird jährlich durch die Generalversammlung gewählt. Die Amtsdauer endet mit dem Abschluss der nächsten ordentlichen Generalversammlung. Wiederwahl ist möglich. Im Falle des vorzeitigen Ausscheidens eines oder mehrerer Mitglieder kann der Verwaltungsrat bis zum Abschluss der nächsten ordentlichen Generalversammlung aus seiner Mitte Ersatzmitglieder ernennen. 2_Der Vergütungsausschuss befasst sich mit der Vergütungsstrategie sowie den Leistungszielen und - kriterien der Galenica Gruppe, vor allem auf oberster Unternehmensebene. Er hat die ihm gemäss Organisationsreglement zugewiesenen Aufgaben, Beschluss- und Antragskompetenzen. Insbesondere unterstützt er den Verwaltungsrat bei der Festlegung und Bewertung des Vergütungssystems und der Vergütungsgrundsätze und bei der Vorbereitung der Anträge an die Generalversammlung zur Genehmigung der Vergütung gemäss Art. 19b der Statuten. 3_Der Verwaltungsrat kann dem Vergütungsausschuss weitere Aufgaben übertragen und die statutarischen Aufgaben präzisieren. Art. 19b Vergütungen 1_Der Verwaltungsrat legt der Generalversammlung jährlich je die maximalen Gesamtbeträge der Vergütungen des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung für das nach der Generalversammlung beginnende Geschäftsjahr zur Genehmigung vor. Der Verwaltungsrat kann der Generalversammlung Anträge in Bezug auf die maximalen Gesamtbeträge oder einzelne Vergütungselemente für andere Zeitperioden und/oder in Bezug auf Zusatzbeträge für besondere Vergütungselemente sowie zusätzliche bedingte Anträge zur Genehmigung vorlegen; insbesondere auch solche für einen allfälligen Exekutiven Verwaltungsratspräsidenten. 2_Der maximale Gesamtbetrag der Vergütung des Verwaltungsrats setzt sich zusammen aus der jährlichen, vom Geschäftsergebnis unabhängigen Vergütung unter Einschluss von geschätzten arbeitgeberseitigen Sozialabgaben und allfälligen Beiträgen an Vorsorgeeinrichtungen, zusätzlichen Versicherungsabgaben sowie weiteren Nebenleistungen. Im Rahmen des genehmigten Gesamtbetrags kann die Vergütung ganz oder teilweise in Aktien ausgerichtet werden. Der Verwaltungsrat legt diesfalls die Bedingungen einschliesslich Zuteilungszeitpunkt und Bewertung fest und entscheidet über eine allfällige Sperrfrist. 3_Der maximale Gesamtbetrag der Vergütung der Geschäftsleitung umfasst die Vergütung für das nach der Generalversammlung beginnende volle Geschäftsjahr und besteht aus der jährlichen Grundvergütung, der maximalen Vergütung oder maximal möglichen Anzahl zugeteilter Aktien unter kurzfristigen und langfristigen Beteiligungsplänen gemäss Abs. 7 sowie geschätzten arbeitgeberseitigen Sozialabgaben und Beiträgen an Vorsorgeeinrichtungen, zusätzlichen Versicherungsabgaben und weiteren Nebenleistungen. 4_Als Vergütung gilt, was im Vergütungsbericht als Vergütung auszuweisen ist; soweit Beträge noch nicht bekannt sind, werden Wertungen und/oder Schätzungen vorgenommen. Eine Überschreitung des genehmigten maximalen Gesamtbetrages aufgrund von Währungsschwankungen ist zulässig. 5_Lehnt die Generalversammlung einen Antrag des Verwaltungsrats ab, kann der Verwaltungsrat einen oder mehrere neue Anträge stellen, eine ausserordentliche Generalversammlung einberufen oder unter Berücksichtigung aller relevanten Faktoren einen maximalen Gesamtbetrag oder mehrere maximale Teilbeträge festsetzen und diese(n) der nächsten Generalversammlung zur Genehmigung unterbreiten. Im Rahmen eines so festgesetzten maximalen Gesamt- oder Teilbetrags können die Gesellschaft oder ihre Gruppengesellschaften unter Vorbehalt der Genehmigung durch die Generalversammlung Vergütungen ausrichten
9 6_Werden nach dem Genehmigungsbeschluss der Generalversammlung Mitglieder der Geschäftsleitung ernannt oder befördert oder wird ein Delegierter des Verwaltungsrats (inkl. Exekutiver Verwaltungsratspräsident) bestellt, kann der Vergütungsausschuss ohne Genehmigung durch die Generalversammlung für dieses neue Mitglied eine Gesamtvergütung beschliessen, welche bei einem CEO, Delegierten oder Exekutiven Verwaltungsratspräsidenten maximal 25% über der letzten genehmigten Gesamtvergütung des CEO liegt und bei anderen neuen Mitgliedern der Geschäftsleitung maximal 25% über der durchschnittlichen letzten genehmigten Gesamtvergütung der Geschäftsleitung ohne den CEO liegt. Ebenfalls darf der Vergütungsausschuss in einem solchen Fall die Kompensation finanzieller Nachteile aufgrund des Stellenwechsels beschliessen, welche nicht von der Generalversammlung genehmigt werden muss. 7_Kurzfristige und langfristige Incentivepläne dürfen im Zeitpunkt der Zuteilung insgesamt 250% der Grundvergütung für Mitglieder der Geschäftsleitung sowie 300% für den CEO nicht übersteigen, wobei der Vergütungsausschuss bei deren Festlegung die folgenden Grundsätze zu beachten hat: a) Unter kurzfristigen Incentiveplänen können Vergütungen in der Höhe von 0% bis 150% der jährlichen Grundvergütung für Mitglieder der Geschäftsleitung sowie 200% für den CEO zugesprochen werden, welche vom Ausmass der Erreichung der vom Vergütungsausschuss bestimmten Ziele im betroffenen Geschäftsjahr abhängen. Der Vergütungsausschuss kann verlangen, dass ein Teil davon in zeitlich gesperrten Aktien der Gesellschaft ausbezahlt wird. b) Unter langfristigen Incentiveplänen können Aktien oder Anrechte auf Aktien der Gesellschaft zugesprochen werden, wobei die genaue Anzahl Aktien vom Ausmass der Erreichung der vom Vergütungsausschuss bestimmten Ziele über einen Zeitraum von mindestens 3 Jahren nach dem jeweiligen Geschäftsjahr abhängt. 8_Leistungen an Einrichtungen der beruflichen Vorsorge und Rentenzahlungen ausserhalb der beruflichen Vorsorge oder ähnlicher Einrichtungen im Ausland sind zulässig, soweit sie von der Generalversammlung einzeln oder als Teil eines Gesamtbetrages genehmigt wurden. Der Vergütungsausschuss kann Darlehen und Kredite an Mitglieder der Geschäftsleitung bis zu 50% der fixen Jahresvergütung der jeweiligen Person genehmigen. An Mitglieder des Verwaltungsrats werden keine Darlehen oder Kredite gewährt. 9_Die maximale feste Laufzeit respektive Kündigungsfrist von Verträgen, die den Vergütungen für die Mitglieder des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung zugrunde liegen, beträgt zwölf Monate. Vorbehalten bleibt zwingend anwendbares ausländisches Recht, das eine längere Laufzeit bzw. Kündigungsfrist oder eine Abgangsentschädigung verlangt. 10_Der Vergütungsausschuss ist berechtigt, im eigenen Ermessen Mitglieder der Geschäftsleitung, deren Arbeitsvertrag ohne wichtigen Grund im Sinne von Art. 337 OR beendet oder einvernehmlich aufgehoben wird, ungeachtet einer allfälligen Freistellung unter kurzfristigen Incentiveplänen pro rata zu entschädigen und Aktien unter langfristigen Incentiveplänen, welche noch nicht ins Eigentum des Anrechtsberechtigten übergegangen sind, zu übereignen. Art. 20 Einberufung und Antragstellung 1_Der Verwaltungsrat versammelt sich auf Einladung seines Präsidenten, bei dessen Verhinderung eines Vizepräsidenten, so oft es die Geschäfte erfordern, mindestens aber viermal pro Jahr. 2_Er versammelt sich unverzüglich, wenn ein Mitglied schriftlich darum ersucht. Art. 21 Beschlussfähigkeit und Beschlussfassung 1_Zur Beschlussfähigkeit des Verwaltungsrats ist die Anwesenheit der Mehrheit sämtlicher Mitglieder erforderlich; davon ausgenommen sind die gesetzlichen Ausnahmen
10 2_Die Beschlüsse des Verwaltungsrats werden mit absoluter Mehrheit gefasst; der Präsident hat den Stichentscheid. 3_Die weiteren Bestimmungen über die Sitzungsordnung, die Beschlussfähigkeit und die Beschlussfassung des Verwaltungsrats richten sich nach dem Organisationsreglement des Verwaltungsrats. C. REVISIONSSTELLE Art. 22 Wahl und Amtsdauer 1_Die Generalversammlung wählt jedes Jahr eine Revisionsstelle. 2_Aufgaben, Rechte und Pflichten sowie besondere Befähigung und Unabhängigkeit der Revisionsstelle richten sich nach dem Gesetz. D. UNABHÄNGIGER STIMMRECHTSVERTRETER Art. 22a Wahl und Amtsdauer 1_Die Generalversammlung wählt jedes Jahr einen unabhängigen Stimmrechtsvertreter. Die Amtsdauer endet mit dem Abschluss der nächsten ordentlichen Generalversammlung. Wiederwahl ist möglich. Hat die Gesellschaft keinen von der Generalversammlung gewählten unabhängigen Stimmrechtsvertreter so ernennt der Verwaltungsrat einen solchen für die nächste Generalversammlung. IV. JAHRESRECHNUNG, GEWINNVERTEILUNG UND RESERVEN Art. 23 Jahresrechnung 1_Das Geschäftsjahr läuft vom 1. Januar bis zum 31. Dezember. 2_Der Verwaltungsrat erstellt für jedes Geschäftsjahr einen Geschäftsbericht, der sich aus dem Jahresbzw. Lagebericht, der Jahresrechnung und der Konzernrechnung zusammensetzt. Art. 24 Verwendung des Bilanzgewinnes, Reserven 1_Über den Bilanzgewinn verfügt die Generalversammlung im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften; der Verwaltungsrat unterbreitet ihr seine Anträge. 2_Neben der gesetzlichen Reserve können weitere Reserven geschaffen werden
11 V. AUFLÖSUNG Art. 25 Auflösung 1_Bei Auflösung der Gesellschaft geschieht die Liquidation nach Massgabe der gesetzlichen Vorschriften (Art. 736 ff. des Schweizerischen Obligationenrechtes) durch den Verwaltungsrat, sofern sie nicht durch die Generalversammlung besonderen Liquidatoren übertragen wird. VI. BEKANNTMACHUNGEN Art. 26 Bekanntmachungen 1_Die Mitteilungen der Gesellschaft an die Aktionäre erfolgen rechtsgültig durch Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB). Der Verwaltungsrat kann weitere Publikationsorgane bestimmen. Mitteilungen an die Namenaktionäre können rechtsgültig auch durch Schreiben oder elektronisch an die im Aktienbuch verzeichneten Adressen erfolgen. VII. RECHTSSTREITIGKEITEN Art. 27 Rechtsstreitigkeiten 1_Rechtsstreitigkeiten in Gesellschaftsangelegenheiten entscheiden die ordentlichen Gerichte; ausschliesslicher Gerichtsstand ist Bern. VIII. AUSLEGUNG DER STATUTEN Art. 28 Auslegung der Statuten 1_Bei Auslegung der Statuten ist in Zweifelsfällen die deutsche Fassung massgebend
12 IX. ÜBERGANGSBESTIMMUNG Art. 29 Anwendbarkeit von Art. 19b Art. 19b dieser Statuten findet erstmals an der ordentlichen Generalversammlung 2015 Anwendung; bestehende Arbeitsverträge werden per 1. Januar 2016 an die neuen Anforderungen angepasst. Auszahlungsmodalitäten und zeitpunkt von bereits von der Generalversammlung verabschiedeten Vergütungen werden, soweit dadurch der Gesellschaft keine zusätzlichen Kosten entstehen, ebenfalls gesetzeskonform angepasst. Die vorliegenden Statuten wurden anlässlich der 88. ordentlichen Generalversammlung vom 28. April 2016 revidiert und ersetzen diejenigen vom 8. Mai Bern, 28. April 2016 Der Exekutive Verwaltungsratspräsident: Der Generalsekretär: Etienne Jornod Dr. Andreas Walde

References: Art. 1
 Art. 2
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 6
 Art. 4
 Art. 5
 Art. 6
 Art. 685
 Art. 652
 Art. 653
 Art. 7
 Art. 8
 Art. 9
 Art. 19
 Art. 10
 Art. 11
 Art. 12
 Art. 13
 Art. 6
 Art. 15
 Art. 14
 Art. 15
 Art. 16
 Art. 17
 Art. 18
 Art. 19
 Art. 17
 Art. 19
 Art. 19
 Art. 19
 Art. 337
 Art. 20
 Art. 21
 Art. 22
 Art. 22
 Art. 23
 Art. 24
 Art. 25
 Art. 26
 Art. 27
 Art. 28
 Art. 29
 Art. 19
 Art. 19