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Timestamp: 2019-08-25 13:53:29+00:00

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FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 4 GmbH & Co. KG - 150.000 € für Dienstleistungen... - Verbraucherschutzforum.berlin
FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 4 GmbH & Co. KG – 150.000 € für Dienstleistungen…
wie Konzeptionierung, Prospektierung und Öffentlichkeitarbeit klingen zwar nach wenig, sind relativ zu den Bilanzzahlen des Unternehmens gesehen aber sehr viel. Zumal diese Kosten natürlich auch aus dem Kapital der Kommanditisten, d.h. der Anleger, bezahlt werden müssen. Nimmt man als Beispiel die noch ausstehenden Einlagen der Kommanditisten von 385.096,12 Euro, entspricht das fast 40% für diese genannten Dienstleistungen.
Lohnt sich hier eine Beteiligung für die Anleger?
25.760,28
75.438,60
676.362,45
607.068,78
702.122,73
682.507,38
354.052,53
373.157,18
135.580,00
173.770,20
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kommanditisten und die sonstigen Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag berücksichtigt.
Die Finanzanlagen betreffen in den Geschäftsjahren 2013, 2014 und 2017 erworbene Anteile an der m2p-labs GmbH, Baesweiler.
m2p-labs GmbH Euro 25.760,28 0,73
Die eingeforderten, noch ausstehenden Einlagen von Kommanditisten in Höhe von Euro 385.096,12 (Vj. Euro 445.484,85) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen mit Euro 150.000,00 auf­ge­lau­fe­ne Vergütungen für Konzeptionierung, Prospektierung und Öffentlichkeitarbeit.
Die geschäftsführende Kommanditistin erhielt im Geschäftsjahr keine Vergütung.
Zum Bilanzstichtag bestehen 667.238 umlaufende Gesellschaftsanteile. Der Wert eines Anteils beträgt Euro 0,76.
Die Gesamtkostenquote im Sinne des § 166 Absatz 5 Satz 1 KAGB beträgt 3,74%.
Der FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 4 Fonds ist ein Publikums-AIF der Anlageklasse Private Equity.
Der Fonds investiert schwerpunktmäßig in innovative, wachstumsorientierte kleine bis mittelgroße mittelständische Unternehmen mit speziellen Technologie- und Branchenschwerpunkten, die im Einklang mit der ethisch-nachhaltigen Ausrichtung des Fonds stehen.
Die seit dem 21. Juli 2014 noch ausstehende Genehmigung der modifizierten Anlagebedingungen des Fonds durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“), deren Anpassungen im Zusammenhang mit dem neuen Kapitalanlagengesetzbuch (KAGB) standen, erfolgte mit Bescheid vom 14. Juni 2018. Die Verwaltung des Fonds obliegt der geschäftsführenden Kommanditistin IWF Fondsconsult GmbH, mit Sitz in Grünwald (bei München). Mit Bescheid vom 21. Januar 2015 erfolgte die Registrierung der IWF Fondsconsult GmbH als externe Kapitalverwaltungsgesellschaft („AIF-KVG“) gemäß § 44 Abs. 1 i.V.m. § 2 Abs. 5 Kapitalanlagegesetzbuch („KAGB“) durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“). Mit Bescheid vom 29. Juli 2015 agiert gemäß §87 i.V.m. § 69 Abs. 1 Satz 1 Kapitalanlagegesetzbuch („KAGB“) die BLS Verwahrstelle GmbH Wirtschaftsprüfungs-gesellschaft mit Sitz in Hamburg als Verwahrstelle für den Fonds.
Zum 31.12.2017 war der Fonds in folgendes Unternehmen investiert:
Die FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 4 GmbH & Co. KG konnte zwischen Oktober 2012 und Juli 2014 insgesamt 31 Kommanditanteile des Fonds an Privatanleger im Wert von 724.238,60 EUR („gezeichnetes Nominalkapital“) ausgeben. Die Mindestzeichnungssumme je Anleger belief sich auf 19.500,00 EUR und konnte im Rahmen einer Einmalzahlung von mindestens 1.500,00 EUR bei Vertragsschluss und entsprechenden Ratenzahlungen mit einer Beitragszeit von 0 bis 180 Monaten erbracht werden.
Der Ausgabeaufschlag (Agio) beträgt 5 % des gezeichneten Kommanditkapitals. Es stand der Kapitalverwaltungsgesellschaft frei, einen niedrigeren Ausgabeaufschlag zu berechnen. Die Fondsgesellschaft wurde auf bestimmte Zeit geschlossen und dauert entsprechend dem Gesellschaftsvertrag der Fondsgesellschaft bis zum 31.12.2034. Sie wird nach Ablauf dieser Dauer aufgelöst und abgewickelt (liquidiert). Die geschäftsführende Kommanditistin ist vor Ablauf der Grundlaufzeit des Fonds zweimal nacheinander berechtigt, mit Zustimmung der Gesellschafter durch Beschluss mit einer 75 %gen Mehrheit aller abgegebenen Stimmen, die Dauer um jeweils zwei Jahre zu verlängern, z.B. falls die Marktverhältnisse nicht geeignet sind, um existierende Beteiligungen wirtschaftlich sinnvoll zu veräußern.
Anleger sind an der Fondsgesellschaft direkt als Kommanditist oder mittelbar als Treugeber über die Treuhänderin beteiligt. Aus dieser unternehmerischen Beteiligung erwachsen für die Anleger Rechte (insb. Informations-, Kontroll- und Mitspracherechte) und Pflichten (insb. Einzahlung der Einlage, Haftung). Die Anleger sind am Vermögen und Geschäftsergebnis (Gewinn und Verlust) der Fondsgesellschaft beteiligt. Die Höhe der Beteiligung hängt von ihrer Beteiligungsquote im Rahmen der vertraglichen Vereinbarungen ab. Eine Kündigung durch einen Kommanditisten oder ein sonstiger Austritt ist während der Dauer des Fonds ausgeschlossen. Unberührt bleibt das Recht zur Kündigung aus wichtigem Grund.
Gemäß seinen Anlagebedingungen weist der Fonds folgende Kosten- und Vergütungsstruktur auf:
Initialkosten: Neben dem Ausgabeaufschlag (Agio) entstanden in der Platzierungsphase einmalige Anlaufkosten (Initialkosten). Sämtliche Initialkosten, inkl. Agio, dürfen maximal 20,00 % des Kommanditkapitals betragen.
Laufende Kosten: Die Summe aller laufenden Vergütungen an die AIF-KVG, an Gesellschafter der AIF-KVG oder der Fondsgesellschaft sowie Dritte (Treuhandkommanditistin, Komplementärin des Fonds, Verwahrstelle) kann jährlich insgesamt bis zu 2,3 % der Bemessungsgrundlage im jeweiligen Geschäftsjahr betragen. (Als Bemessungsgrundlage für die Berechnung der laufenden Vergütungen gilt die Summe aus dem durchschnittlichen Nettoinventarwert der Fondsgesellschaft im jeweiligen Geschäftsjahr und den bis zum jeweiligen Berechnungsstichtag von der Fondsgesellschaft an die Anleger geleisteten Auszahlungen, maximal aber 100 % des von den Anlegern gezeichneten Kommanditkapitals.)
Weitere laufende Kosten sind Aufwendungen, die zu Lasten der Fondsgesellschaft gehen und keine Initialkosten sind, wie zum Beispiel Kosten für die externen Bewerter für die Bewertung der Vermögensgegenstände gem. §§ 261, 271 KAGB, bankübliche Depotkosten oder Kosten für Geldkonten und Zahlungsverkehr.
Weitere Kosten können im Zusammenhang mit der Änderung des gesetzlichen Umsatzsteuersatzes der zu zahlenden Beträge oder im Zusammenhang mit der eigenen Eintragung der Anleger als Direktkommanditist oder Beendigung des Treuhandvertrags mit der Treuhandkommanditistin (z.B. Notarkosten) entstehen. Ebenso können, vom jeweiligen Transaktionsvolumen abhängige und daher im Voraus nicht bezifferbare, sog. Transaktions-und Investitionskosten (z.B. Rechts- und Beratungskosten, Break-up Fees) entstehen.
Ziel des Fonds ist es, eine überdurchschnittliche Wertsteigerung im Beteiligungsbereich (Private Equity) zu erwirtschaften – das bedeutet maximal mögliche Erträge aus dem Kauf und anschließendem Verkauf von Anteilen an Unternehmen zu generieren. Der Kauf von Unternehmensanteilen erfolgt entweder in Form einer Kapitalerhöhung des jeweiligen Unternehmens und der entsprechenden Ausgabe neuer Geschäftsanteile oder durch die Übernahme von Geschäftsanteilen anderer Gesellschafter. Der Verkauf der Anteile („Exit“) erfolgt in der Regel entweder an einen strategischen Investor oder durch eine Platzierung der Anteile an einer regulierten Börse („Börsengang“).
Der FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 4 Fonds investiert das Geld der Anleger nach ausreichender und sorgfältiger Prüfung mit einem risikoreduzierten Ansatz ausschließlich in innovative und solide Unternehmen. Der Fonds beteiligt sich darüber hinaus ausschließlich an Firmen, deren Management sich zur Einhaltung strenger ethischer Kriterien und einer nachhaltigen Unternehmensführung verpflichtet.
Mit dem Beitritt zur FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 4 GmbH & Co. KG beteiligt sich der Anleger an einem Publikums-AIF („Alternativer Investmentfonds“) der Anlageklasse Private Equity.
Gemäß den am 14. Juni 2018 durch die BaFin genehmigten Anlagebedingungen darf die Fondsgesellschaft insgesamt folgende Vermögensgegenstände erwerben:
Beteiligungen an Unternehmen, die nicht zum Handel an einer Börse zugelassen oder in einen organisierten Markt einbezogen sind, gemäß § 261 Abs. 1 Nr. 4 KAGB
Bankguthaben gemäß § 195 KAGB
Wertpapiere gemäß § 193 KAGB
Geldmarktinstrumente gemäß § 194 KAGB
Es dürfen keine Geschäfte, die Derivate zum Gegenstand haben, getätigt werden.
Im Rahmen seiner Anlagestrategie soll der Fonds mindestens 75 % des für Investitionen zur Verfügung stehenden Kommanditkapitals direkt in offene Beteiligungen an kleinen und mittleren Unternehmen und maximal 37,50 % des für Investitionen zur Verfügung stehenden Kommanditkapitals in stille Beteiligungen an kleinen und mittleren Unternehmen (keine Verlustbeteiligung stiller Gesellschafter) investieren.
Im Rahmen der Direktinvestitionen („offene Beteiligungen“) beteiligt sich der Fonds an ausgewählten wachstumsorientierten Unternehmen, die ein betriebswirtschaftlich nachvollziehbares und realistisches Geschäftsmodell vorweisen können und bereits erste nennenswerte Umsatzerfolge erzielt haben. Der Fonds sieht vor 9 bis 12 solche Beteiligungen einzugehen, mit einer Haltedauer von 3 bis 9 Jahren. Nach jeder erfolgten Beteiligungsveräußerung wird das Geld an die Anleger ausgeschüttet und nicht reinvestiert.
Die Unternehmen sollten klein bis mittelgroß sein (erwarteter Umsatz im Jahr der Beteiligung mindestens 500.000,00 EUR), da diese Unternehmen naturgemäß einerseits einen geringeren Kapitalbedarf haben, andererseits aber i. d. R. über ein höheres Gewinn- und Wertsteigerungspotenzial als große Unternehmen verfügen. Die Wachstumsperspektive des Umsatzes sollte mehr als 10 % pro Jahr betragen. Bei der Auswahl eines potenziellen Portfoliounternehmens werden insbesondere die Marktchancen für die angebotenen Produkte und Dienstleistungen, die Qualität der Unternehmensführung und die vorhandenen Gewinnpotenziale als wesentliche Entscheidungskriterien für eine Beteiligung herangezogen. Unternehmen mit unrealistischen Geschäftsmodellen oder zu unsicheren Ertragsaussichten kommen daher als Beteiligung für den Fonds nicht in Betracht.
Der Fonds wird branchenübergreifend investieren, konzentriert sich dennoch auf Unternehmen in zukunftsträchtigen Branchen wie Nanotechnologie/neue Materialien, Halbleiter/Mikrosystemtechnik, Messtechnik/ Optik, Automobilindustrie/Elektroindustrie, IT/Automatisierungstechnik und Biotechnologie (ausgeschlossen Medikamentenforschung). Obwohl der Fonds nicht auf Unternehmen in einer bestimmten Finanzierungsphase festgelegt ist, hat er dennoch seinen Schwerpunkt auf Investitionen in den wachstums-stärksten Unternehmensphasen wie der Expansionsphase (sog. „Wachstumsfinanzierungen“) gelegt.
Da das Fondsmanagement großen Wert auf eine intensive partnerschaftliche Begleitung der Beteiligungsunternehmen legt, kommen für eine Beteiligung i. d. R. nur Unternehmen aus Regionen in Betracht, die nicht weiter als zwei Flugstunden von München, dem Sitz des Fondsmanagements, entfernt sind. Mindestens 75 % des für Investitionen zur Verfügung stehenden Kommanditkapitals werden deswegen in Unternehmen investiert, die ihren Sitz in einem Mitgliedstaat der europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den europäischen Wirtschaftsraum (mit Ausnahme Islands) haben; maximal 30 % des für Investitionen zur Verfügung stehenden Kommanditkapitals werden in Unternehmen mit Sitz in der Schweiz investiert.
Im Rahmen der stillen Beteiligungen sollen maximal 37,50 % des für Investitionen zur Verfügung stehenden Kommanditkapitals in kleine und mittlere Unternehmen investiert werden, die im Gegensatz zu den offenen Beteiligungen nicht wachstumsorientiert, sondern ertragsorientiert sind. Des Weiteren sollen die stillen Beteiligungen Rückflüsse der investierten Mittel (inklusive Zinsen und Gewinnbeteiligungen) in maximal fünf Jahren erwarten lassen, mit einer jährlich positiven Cash-flow-Prognose. Es gibt keine Verlustbeteiligung stiller Gesellschafter.
Zusätzlich zu den oben genannten Investitionskriterien sollen Nachhaltigkeits- und Ethikkriterien erfüllt werden, die in sinnvoller Weise an den Naturaktienindex (NAI) sowie an die Darmstädter Definition nachhaltiger Geldanlagen angelehnt sind. Unter Berücksichtigung der oben aufgelisteten Investitionskriterien werden deswegen mindestens 75 % des für Investitionen zur Verfügung stehenden Kommanditkapitals in Unternehmen investiert, die die Kriterien der folgenden Absätze (1) und (2) erfüllen:
(1) Unter Nachhaltigkeits- und Ethikgesichtspunkten wird sich der Fonds nicht an Unternehmen beteiligen, die mehr als 25 % ihrer Umsätze mit Geschäftstätigkeiten erzielen, die mindestens eines der folgenden Ausschluss- bzw. Negativkriterien erfüllen, wie:
a) Erzeugung und / oder Vermarktung von Atomenergie oder Atomtechnologie
b) Herstellung und / oder Vermarktung von Rüstungsgütern im engeren Sinne (wie Schusswaffen, Panzer, Minen) oder Erwirtschaftung von mehr als 5 % des Umsatzes mit auf militärischer Nutzung spezialisiertem technischen Gerät
c) Diskriminierung von Frauen, sozialen oder ethnischen Minderheiten
d) Unterbindung und / oder Behinderung von gewerkschaftlicher Tätigkeit in den Betrieben
e) Erwirtschaftung von Teilen der Produktionsleistung durch Kinder- oder Zwangsarbeit
f) Tätigkeit in einem Land, in dem eine anerkannte Protestbewegung ausländische Unternehmen dazu auffordert, das Land zu meiden
g) Vornahme oder Unterstützung von Versuchen an Wirbeltieren; es sei denn, sie sind durch rechtliche Bestimmungen zwingend vorgeschrieben (Umweltschutz, Chemikalienprüfung, Medizin)
h) Freisetzung von gentechnologisch veränderten Pflanzen, Tier- oder Bakterienarten; Verarbeitung, Herstellung von oder Handel mit entsprechenden Agrarprodukten oder Hilfsstoffen für die Lebensmittelproduktion
i) Erzeugung von ausgesprochen umwelt- oder gesundheitsschädlichen Produkten (wie Pestiziden, fossilen Kraft- und Brennstoffen, FCKW, Tabak) oder besondere Förderung von deren Erzeugung oder Verwendung entsprechender Produktionsweisen
j) Werbung in ihrem Kerngeschäft (>25 % des Umsatzes) für ausgesprochen umwelt- und / oder gesundheitsschädliches Verhalten
k) Produktion und / oder Vermarktung von pornografischen Inhalten sowie Betätigung auf dem Gebiet des Glückspiels
l) wiederholter oder andauernder Verstoß gegen geltende rechtliche Bestimmungen
(2) Darüber hinaus ist unter Nachhaltigkeits- und Ethikgesichtspunkten Voraussetzung für eine Beteiligung der Fondsgesellschaft an einem Unternehmen, dass mindestens eines der folgenden Positivkriterien erfüllt ist:
a) Angebot von Produkten oder Dienstleistungen, die einen wesentlichen Beitrag z.B. zu energieeffizienten, ökologisch verträglichen Wärmeversorgungs-, Antriebs- und Transportsystemen, die sich aus Wind, Sonne, Wasser, Biomasse oder anderen regenerativen Energiequellen speisen oder Produkten, die zur Einsparung von Ressourcen führen, leisten
b) nachhaltige Produktgestaltung (z.B. Verlängerung der Lebensdauer von Produkten oder Verbesserung von deren Nutzungseffizienz in besonderem Maß)
c) nachhaltige technische Gestaltung des Produktions- und Absatzprozesses (z.B. Herstellung und Vermarktung von Produkten oder Dienstleistungen auf besonders öko-effiziente und schadstoffarme Weise)
d) soziale Gestaltung des Produktions- und Absatzprozesses (z.B. Schaffung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen in besonderem Maß)
e) Übernahme von gesellschaftlicher Mitverantwortung im Rahmen einer Corporate-Social-Responsibility-Unternehmenspolitk (z.B. Unterstützung von sozialen Projekten)
f) Gewinnerzielung im Einklang mit der Steigerung der Ressourcenproduktivität, etablierten Umweltstandards (v.a. ISO 14001), der Investition in erneuerbare Ressourcen, der Wiedergewinnung und – verwendung verbrauchter Stoffe sowie der Funktionsfähigkeit globaler und lokaler Ökosysteme
g) Gewinnerzielung im Einklang mit der Entwicklung des Humankapitals (z.B. Verantwortung für Arbeitsplätze), der Entwicklung des Sozialkapitals (z.B. Schaffung von Erwerbschancen) sowie der Entwicklung des Kulturkapitals (insb. Respekt vor kultureller Vielfalt unter Wahrung persönlicher Freiheitsrechte und gesellschaftlicher Integrität)
h) Gewinnerwirtschaftung auf Basis langfristiger Produktions- und Investitionsstrategien statt auf der Grundlage kurzfristiger Gewinnmaximierung, vertretbare Relation zwischen den Erträgen aus realer Wertschöpfung, keine Gefährdung der Erfüllung elementarer Bedürfnisse (z.B. Wasser) und keine Gewinne auf Korruptionsbasis
Mit dem Beitritt zum Fonds erklärt sich der Anleger bereit, dass der Fonds 5 % der aus den Veräußerungserlösen von Unternehmen stammenden Ausschüttungen einbehält und konkreten wohltätigen Zwecken zuführt. Hierdurch dokumentiert der Anleger seine ethisch nachhaltige Grundeinstellung.
Zentraler Erfolgsfaktor für den Fonds sind Qualität und Erfahrung der Geschäftsführung und der verantwortlichen Fondsmanager der Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) des Fonds. Hierbei vertraut der Fonds auf das Kompetenzteam der IWF Fondsconsult GmbH. Die Aufgaben der IWF Fondsconsult GmbH als externe KVG umfassen neben dem Portfoliomanagement auch die allgemeinen Geschäftsführungsaufgaben, die Verwaltung des Fonds und das Risikomanagement. Die operative Steuerung erfolgt über klar definierte Prozesse innerhalb der KVG.
KAGB-relevante Informationen
a) Die ursprünglich geplanten Vertriebsaktivitäten mit dem Zweck, das prospektierte Platzierungsziel des Fonds in Höhe von 30.000.000,00 EUR („Zielkapital“) zu erreichen, werden durch die Entscheidung der KVG des Fonds (IWF Fondsconsult GmbH) vom 09. März 2018 und deren Bekanntgabe an die BaFin nicht weiterverfolgt.
b) Die seit dem 21. Juli 2014 noch ausstehende Genehmigung der modifizierten Anlagebedingungen des Fonds durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“), deren Anpassungen im Zusammenhang mit dem neuen Kapitalanlagengesetzbuch (KAGB) standen, erfolgte mit Bescheid vom 14. Juni 2018.
Mit der vollständigen Übernahme der mechatronic Systemtechnik durch Accuron konnte der FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 4 Fonds auf Einzelfondsebene eine jährliche Rendite von annähernd 50 % erzielen.
Das Emissionshaus RWB (RWB PrivateCapital Emissionshaus AG; gegründet in 1999, 26 Fonds, verwaltetes Volumen etwa 1,6 Mrd. EUR) und das Emissionshaus Aquila Capital (seit 2014 am Markt, nur 1 Publikumsfonds) bieten reine Dachfonds-Konzepte an, die mittelbar über andere, auf die jeweilige Anlageklasse spezialisierte Fondsgesellschaften (Zielfonds) investieren und deswegen in Bezug auf deren Investitionsstrategie in keinem direkten Wettbewerb mit dem FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 4 Fonds stehen.
Das Emissionshaus HMW (HMW Emissionshaus AG; mit der MIG Verwaltungs AG als Managementgesellschaft; seit 2004 am Markt, 15 Fonds, verwaltetes Volumen etwa 1,1 Mrd. EUR) gehört zur Kategorie der sog. direkt investierenden Private-Equity-Fonds, ebenso wie der FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 4 Fonds, deswegen stehen beide Häuser in einem gewissen Wettbewerb zueinander. Jedoch investieren die „MIG-Fonds“ hauptsächlich in früheren, risikoreicheren, sog. Venture-Capital-Phasen, folglich besteht zwischen beiden Emissionshäusern keine relevant konkurrierende Situation um Investitionsobjekte. Das Emissionshaus Wealthcap agiert mit mehr als 30 Jahren Erfahrung als Real Asset und Investment Manager. Wealthcap ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der UniCredit Bank AG und zählt zu den renommierten Experten für Sachwertanlagen (Immobilien, Private Equity und Multi Assets) in Deutschland. Im Bereich Private Equity initiierte Wealthcap insgesamt 22 Fonds mit einem Gesamtvolumen von fast 1 Mrd. EUR. Der in 2017 von der BaFin zugelassene Fonds „Wealthcap Portfolio 3 GmbH & Co. Geschlossene Investment KG“, investiert nicht nur in Private Equity, sondern auch in Immobilien, Energie und Infrastruktur. Weil die Fonds von Wealthcap im Bereich Private Equity diverse Zielfonds im Buyout-Bereich fokussieren, steht der FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 4 Fonds in keinem direkten Wettbewerb zu Wealthcap.
Die Deutsche Bank adressiert mit dem PED Private Equity Deutschland (BaFin-Zulassung in 2015) im Vergleich zu o.g. Fonds vermögendere Privatanleger und investiert als Dachfonds und auch als direkter Co-Investor in den deutschen Mittelstand, insbesondere in kleinere oder mittelgroße Unternehmen. Es ist davon auszugehen, dass die Deutsche Bank in größere Unternehmen investiert als der FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 4 Fonds und somit kein direkter Wettbewerber ist.
Das Emissionshaus BVT hat seit 16 Jahren insgesamt zehn geschlossene Private-Equity-Fonds initiiert, mit einem Volumen von etwa 355 Mio. EUR (Stand 2016). Das Emissionshaus existiert seit 1976 und hat insgesamt 200 Fonds aufgelegt. Im Fokus stehen die Bereiche Immobilien (USA und Deutschland) sowie Energie und Multi Asset-Konzepte. Der neueste Private-Equity-Publikumsfonds des Emissionshauses BVT trägt den Namen „Top Select Fund VI“ und wurde 2017 von der BaFin zugelassen. Ein geplantes Platzierungsvolumen ist im Verkaufsprospekt nicht zu finden (bis 3 Millionen Euro wird der Fonds rückabgewickelt). Die Diversifikation des Portfolios des „Top Select Fund VI“- Fonds erfolgt nur zum Teil über Private Equity. Schwerpunktmäßig investiert der Fonds in Immobilien und darüber hinaus auch in Infrastruktur, Luftfahrzeuge und Energie. Laut Fondsprospekt erwirbt der Fonds im Segment Private Equity seine Beteiligungen indirekt, also über Zielfonds. Anders als beim Vorgängerfonds wird indirekt auch in einer frühen Phase der Unternehmensentwicklung investiert; die Vorgängerfonds investierten noch überwiegend in bereits etablierte Unternehmen (sog. „Later Stage“). Insofern steht der FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 4 Fonds in einem kleinen, wenn auch indirekten Wettbewerb zum „Top Select Fund VI“- Fonds.
Das Investmenthaus FERI (FERI Trust GmbH) bietet seit 30 Jahren für private und institutionelle Anleger ein Vermögensmanagement mit eigenständigem Research. Beim „FERI Private Equity Portfolio 2017“ handelt es sich um den ersten geschlossenen Publikums-AIF nach deutschem Recht, initiiert von der Fereal AG (KVG des Fonds), einer Tochtergesellschaft von FERI. Der Dachfonds investiert in Private-Equity-Zielfonds; darunter fallen sowohl Investitionen in Venture Capital, Wachtumsfinanzierungen und Buyouts, als auch Special Situations/Distressed- und Turnaround-Strategien. Es gibt also nur einen kleinen, indirekten Wettbewerb zwischen FERI und dem FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 4 Fonds.
Laut „Global Private Equity Report“ der Beratungsgesellschaft „Bain & Company“ verzeichnete die Private-Equity-Branche in 2017 mehr als 700 Mrd. US-Dollar frisches Kapital. Die Beteiligungsgesellschaften freuten sich über riesige Nachfrage vor allem seitens institutioneller Investoren. Die hohen Mittelzuflüsse sorgten unverändert für viel zu hohe Bewertungen von Beteiligungen. Laut dem „2017 Annual European PE Breakdown“ des Datendienstleisters Pitchbook sank aber inzwischen die Zahl der Transaktionen. Die Beteiligungsbranche bekam also im vergangenen Jahr weniger Deals für mehr Kapital – die Transaktionszahl von 3.386 im Jahr 2016 verminderte sich auf 3.015 in 2017, ein Minus von 11 %. Gleichzeitig zog der Wert der Deals deutlich an und erreichte mit 363 Mrd. EUR den zweithöchsten Stand der vergangenen sieben Jahre. Der extreme Kapitalüberhang forcierte – wie schon in Vorjahren – den Wettbewerb der Beteiligungsgesellschaften um die Investitionsobjekte auch im Bereich kleiner und mittlerer Unternehmen, in die der FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 4 Fonds investiert. Nicht nur unrealistisch hohe Unternehmensbewertungen sind die Folge. Dazu kommt, dass vielfach investorenunfreundliche Regelungen in den Beteiligungsverträgen gefordert werden. Das Fondsmanagement der FIDURA-Fonds stuft deswegen den aktuellen Wettbewerb trotz Stimmungshochs auf dem Private-Equity-Markt als geschäftshindernd ein. Der Wettbewerbsvorteil der FIDURA Private Equity Fonds ist unseres Erachtens die Fondslaufzeit von 20 Jahren, die es ermöglicht, die negativen Auswirkungen von diversen Wirtschaftszyklen zu minimieren, so auch die aktuelle Überhitzung am Private-Equity-Markt. Ein weiterer Vorteil der FIDURA Private Equity Fonds ist ihre Anlagepolitik, sich während der Fondslaufzeit an nur 9 bis 12 Unternehmen zu beteiligen – diese niedrige Zahl, die der intensiven Betreuung der Beteiligungen geschuldet ist, minimiert den Anlagedruck des Fonds zusätzlich.
Beim FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 4 Fonds handelt es sich nach drei Vorgängerfonds um den vierten Fonds des Emissionshauses FIDURA Capital Consult GmbH mit Sitz in Grünwald (bei München).
Die Marktstellung und die öffentliche Wahrnehmung aller FIDURA Private Equity Fonds, so auch der FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 4 GmbH & Co. KG, hängt von der Fondsmanagementleistung seiner Kapitalverwaltungsgesellschaft IWF Fondsconsult GmbH und von der Kommunikationsleistung des Emissionshauses FIDURA Capital Consult GmbH ab. Das Emissionshaus FIDURA wurde 2001 von erfahrenen Unternehmern und Kapitalmarktspezialisten als unabhängiges Beratungs- und Emissionshaus für Private Equity gegründet. Mit den bislang vier aufgelegten Fonds konnte das Emissionshaus bis heute ein Gesamtzeichnungsvolumen von rd. 110 Mio. EUR bei über 4.000 Anlegern platzieren.
Die Umsatz- und Auftragsentwicklung beim Portfoliounternehmen m2p-labs GmbH hat sich bedingt durch die weltweit vorteilhafte konjunkturelle Lage positiv entwickelt. Zugleich konnte das Unternehmen mit Hilfe der zugeführten Finanzmittel weitere wichtige Entwicklungs- und Vertriebsziele vorantreiben. Im Geschäftsjahr 2017 erzielte das Unternehmen ein deutlich positives Jahresergebnis.
2017 wurden keine Investitionen in neue Unternehmen getätigt. Das Fondsmanagement hat 2017 – wie im Vorjahr – bewusst auf Neuinvestitionen verzichtet, da die potenziellen Beteiligungsunternehmen oft zu hohe Bewertungsvorstellungen hatten oder anderweitig die strengen Beteiligungskriterien nicht erfüllten.
Die Ertragslage des Fonds wird insbesondere durch die Verkäufe (sog. Exits) der Beteiligungen und durch allgemeine Verwaltungskosten geprägt.
Durch den Verkauf der Beteiligung mechatronic Systemtechnik GmbH wurde das Jahresergebnis des Fonds positiv beeinflusst. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Umsatzerlöse auf 151.301,43 EUR; dementsprechend wies der Fonds zum 31.12.2017 einen Jahresüberschuss in Höhe von 8.697,49 EUR (Vorjahr: -40.237,29 EUR) auf. Das Ergebnis wird dem Ergebnissonderkonto der Treugeber (Anleger) gutgeschrieben.
Auf der Aufwandsseite standen vor allem die als Aufwendungen aus dem Abgang von Beteiligungen ausgewiesenen Einstandskosten der verkauften Beteiligung mechatronic Systemtechnik GmbH. 2017, wie schon in 2014, 2015 und in 2016, erfolgte kein Vorabgewinn an die IWF Fondsconsult GmbH, die als Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) und zugleich geschäftsführende Kommanditistin für die Verwaltung und für das Fondsmanagement der Fondsgesellschaft verantwortlich zeichnet.
2.4.3 Finanzlage/ Liquidität
Die Finanzlage des Fonds ist in Anbetracht seines eher geringen Fondsvolumens (724.238,60 EUR) und der im Zusammenhang mit dem Ratensparmodell des Fonds hoher Summe an ausstehenden Einlagen 385.096,12 EUR stabil. Der Fonds wies zum Jahresende 2017 eine Eigenkapitalquote von 50,43 % und einen soliden Bestand an liquiden Mitteln in Höhe von 273.426,96 EUR aus.
Der Fonds ist trotz seines geringen Fondsvolumens in der Lage, an aktuellen Finanzierungs-runden als gleichwertiger Finanzierungspartner teilzunehmen. Grund dafür ist das identische Fondsmanagement wie bei allen FIDURA-Fondsgesellschaften (Fonds 1-3). Mit einem Gesamtvolumen von über 100 Mio. EUR stellen die FIDURA-Fondsgesellschaften einen potenten Finanzierungspartner der kleinen und mittelgroßen mittelständischen Unternehmen dar.
Bei den Beteiligungsunternehmen selbst achtet das Fondsmanagement auf eine solide Gesamtfinanzierung, bei der keine unverhältnismäßig hohe Abhängigkeit von Banken gegeben ist. Daneben ist keine der Beteiligungen des Fonds börsennotiert, weshalb auch keine direkte Abhängigkeit von eventuellen Börsenturbulenzen vorhanden ist. Das Fondsmanagement steuert die für Investitionen zur Verfügung stehende Liquidität immer unter der Prämisse, dass neben den Neuzukäufen auch die Nachfinanzierungsrunden der bestehenden Beteiligungen gewährleistet sind, die meist eine Nachbewertung der Anteile nach sich ziehen und bei späteren Exits die Ertragslage des Fonds verbessern.
Durch das Co-Investieren mit den anderen FIDURA-Fondsgesellschaften ist der Fonds in der Lage, seine Beteiligungen ausschließlich über Eigenkapital zu finanzieren und ist daher nicht auf Bankkredite angewiesen.
Ungeachtet dessen dürfen für die Fondsgesellschaft gemäß den Anlagebedingungen des Fonds Kredite bis zur Höhe von 150 % des aggregierten eingebrachten Kapitals und noch nicht eingeforderten, zugesagten Kapitals der Fondsgesellschaft, berechnet auf der Grundlage der Beträge, die nach Abzug sämtlicher direkt oder indirekt von den Anlegern getragener Gebühren, Kosten und Aufwendungen für Anlagen zur Verfügung stehen, aufgenommen werden, wenn die Bedingungen der Kreditaufnahme marktüblich sind. Die Aufnahme von Krediten ist nur zur Zwischenfinanzierung der ausstehenden Einlagen der Anleger möglich. Weitere Arten der Aufnahme von Krediten sind für den Fonds ausgeschlossen.
Die gerade nicht in den Portfoliounternehmen investierten, über die monatlichen Beiträge aufgelaufenen Gelder werden bei Banken auf Tagesgeldkonten angelegt, sodass deren schnelle Verfügbarkeit gegeben ist.
Der FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 4 Fonds besitzt eine solide Eigenkapitalquote.
Die Bilanz wies zum 31. Dezember 2017 eine Bilanzsumme von insgesamt 702.122,73 EUR (Vorjahr: 682.507,38 EUR) auf. Die Eigenkapitalquote sank leicht aufgrund des bilanziellen Abgangs der Beteiligung mechatronic Systemtechnik GmbH im Jahr 2017 auf 50,43 % gegenüber 54,67 % im Vorjahr.
Im Oktober 2017 erfolgte beim Beteiligungsunternehmen m2p-labs GmbH eine Anteilsübernahme von einem Altgesellschafter des Unternehmens – der Anteil des Fonds an der m2p-labs GmbH stieg daher von 0,68 % auf 0,73 %.
2017 wurden keine neuen Investitionen getätigt. Auch in der Gesellschaft selbst erfolgten keine wesentlichen Investitionen.
Investiert seit: März 2014
Anteil des Fonds: 0,68 %
Standorte: Villach (AT, Firmensitz), Singapur, Malaysia
Mit Vertrag vom 07.08.2017 haben der FIDURA Vermögensbildungs- und Absicherungsfonds (Fonds 1), der FIDURA Rendite Plus Ethik Fonds (Fonds 2) und der FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 4 Fonds (Fonds 4) ihre Anteile an der mechatronic Systemtechnik GmbH mit Erfolg an den global agierenden Konzern Accuron Technologies Ltd. mit Sitz in Singapur veräußert. Mit der vollständigen Übernahme der mechatronic Systemtechnik durch Accuron konnte der FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 4 Fonds auf Einzelfondsebene eine jährliche Rendite von 49,79 % erzielen.
Investiert seit: Oktober 2013
Anteil des Fonds: 0,73 %
2.4.3.4 Die Vermögenslage
Der Fonds verfügt weiterhin über eine solide Vermögenslage, die aus der soliden Eigenkapitalquote und verhältnismäßig geringen Verbindlichkeiten resultiert. Das Eigenkapital betrug zum Jahresende 354.052,53 EUR.
Entsprechend den handelsrechtlichen Grundsätzen werden die Beteiligungen mit ihren Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Der Buchwert der Beteiligungen betrug zum 31.12.2017 insgesamt 25.760,28 EUR (Vorjahr: 75.438,60 EUR) – es handelt sich um die Anschaffungskosten der Beteiligung an der m2p-labs GmbH in Höhe von 25.760,28 EUR. Der Unterschied gegenüber dem Vorjahr erklärt sich aus dem Verkauf/Abgang der Beteiligung mechatronic Systemtechnik GmbH in Höhe der Anschaffungskosten von 50.000,00 EUR und dem weiteren Zugang bei der Beteiligung m2p-labs GmbH in Höhe von 321,68 EUR (Kosten für die Übernahme weiterer Geschäftsanteile). Die m2p-labs GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2017 neben einer Umsatzsteigerung auch ein deutlich positives Jahresergebnis.
Wert der Beteiligungen Der Wert der jeweiligen Fondsbeteiligung im betreffenden Geschäftsjahr wird nach dem Multiplikator-Verfahren ermittelt. Der Wert der Beteiligung des Fonds am jeweiligen Unternehmen im betreffenden Geschäftsjahr („W_Fonds“) ergibt sich aus dem Wert der Eigenkapitalbeteiligung („WE_Fonds“), d.h. dem Wert der Anteile und dem Wert der Fremdkapitalbeteiligung („WF_Fonds“), d.h. dem Wert der von dem Fonds an das Unternehmen ausgereichten Darlehen inkl. aufgelaufenen Zinsen zu
Die Beteiligung m2p-labs GmbH hat sich zum 31.12.2017 wie folgt entwickelt:
m2p-labs GmbH Investierte Summe seit Investitionsbeginn: 25.760,28 EUR
Equity Value im Jahr 2017: 180.120,55 EUR
In den letzten Jahren wurden bei allen Beteiligungen erhebliche finanzielle Mittel für Forschungs- und Entwicklungsprojekte investiert. Der daraus entstandene technologische Vorsprung ist die Voraussetzung, um das geplante Unternehmenswachstum realisieren zu können.
Die Investitionstätigkeit des bisher platzierten Kapitals verläuft trotz anhaltender Überhitzung am Private-Equity-Markt plangemäß. Während der Fondslaufzeit bis 31.12.2034 sind Investitionen in 9-12 Unternehmen geplant. Zu den Fondsbeteiligungen gehörten in 2017 die m2p-labs GmbH (investiert seit 2013; bilanziert mit den Anschaffungskosten) und die mechatronic Systemtechnik GmbH (investiert seit 2014, jedoch aufgrund des Beteiligungsverkaufs am 07.08.2017 nicht mehr bilanziert).
Beide Beteiligungen haben in den letzten Jahren erhebliche Mittel in den Ausbau ihres technologischen Vorsprungs investiert, den Vertrieb professionalisiert und die internen Prozesse optimiert. Das Portfolio des Fonds erzielte so eine durchschnittliche Wertsteigerung von 314,13 %. Hierbei wurden der Verkaufserlös der verkauften Beteiligung mechatronic Systemtechnik GmbH und die nach dem Multiplikator-Verfahren bewertete, im Bestand befindliche Beteiligung m2p-labs GmbH dem investierten Kapital zuzüglich ausgereichter Darlehen gegenübergestellt.
Der Nettoinventarwert („NAV“) je Anteil ist von 0,72 EUR zum 31.12.2016 auf 0,76 EUR zum 31.12.2017 gestiegen.
Der zum Bilanzstichtag 31.12.2017 ermittelte NAV-Wert bezieht sich auf die zum 31.12.2017 bestehenden 667.238 umlaufenden Geschäftsanteile.
Aufgrund der Änderungen durch das KAGB sowie der damit verbundenen Notwendigkeit der Einschaltung einer Verwahrstelle, wurde die ursprüngliche Mittelverwendungskontrolle durch die BHG Alltreu GmbH Steuerberatungsgesellschaft abgeschafft. Der abgeschlossene und in der Altversion des Verkaufsprospektes auf Seite 95 veröffentlichte Mittelverwendungskontrollvertrag wurde mit Wirkung vom 15.09.2015 aufgehoben. Als Verwahrstelle für den Fonds wurde die BLS Verwahrstelle GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Valentinskamp 90, 20355 Hamburg, eingesetzt. Die notwendige BaFin-Genehmigung erfolgte gemäß § 87 i. V. m. § 69 Abs. 1 Satz 1 Kapitalanlagegesetzbuch („KAGB“) am 29. Juli 2015. Der Verwahrstelle obliegt vor allem die Verwahrung verwahrfähiger Vermögensgegenstände des Fonds, Eigentumsverifikation nicht verwahrfähiger Vermögensgegenstände des Fonds und Kontrolle der Verfügungen der KVG nach Maßgabe des KAGB. 2017 betrugen die Kosten für die Verwahrstelle 5.950,00 EUR.
Die bisherige geschäftsführende Kommanditistin des Fonds, IWF Fondsconsult GmbH, agiert gemäß KAGB seit dem 21. Januar 2015 als die externe AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft des Fonds (KVG). Die dazugehörige Registrierung erfolgte gemäß § 44 Abs. 1 i. V. m. § 2 Abs. 5 KAGB durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“). Die Vergütung der Kapitalverwaltungsgesellschaft erfolgt gemäß Anlagebedingungen des Fonds. Die KVG der FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 4 GmbH & Co. KG erhält für die Verwaltung der Fondsgesellschaft und ihre Geschäftsführungstätigkeit eine jährliche Vergütung in Form eines Vorabgewinns in Höhe von 1,75 % der Bemessungsgrundlage (Definition der Bemessungsgrundlage befindet sich auf der Seite 2, unter dem Punkt 1.2.1). Die KVG hat im Falle einer Auszahlung an die Anleger Anspruch auf eine zusätzliche erfolgsabhängige Vergütung („Carried Interest“). Die erfolgsabhängige Vergütung der KVG ist ebenso wie der Vorabgewinn in den Anlagebedingungen des Fonds geregelt. Die Gesamtsumme der im abgelaufenen Geschäftsjahr von der Kapitalverwaltungsgesell-schaft an ihre Mitarbeiter gezahlten festen Vergütungen belief sich auf 104.112,10 EUR. Variable Vergütungen wurden nicht gewährt.
Die weiterhin erfolgreiche Umsetzung der vom Fonds verfolgten Anlagestrategie wird in erheblichem Maße von der hohen Kompetenz des Fondsmanagements geprägt. Künftige Veränderungen im Kreis der Kompetenzträger können die Wertentwicklung des Fonds sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. Entsprechendes gilt für Schlüsselpersonen von Unternehmen, an denen sich der Fonds beteiligt. Darüber hinaus könnten Interessenskonflikte zwischen dem Fondsmanagement und den Schlüsselpersonen von Unternehmen negativen Einfluss auf die Entwicklung der Unternehmen haben, bis hin zu mutwillig herbei geführten Insolvenzantragstellungen durch das Management der Portfoliounternehmen.
strategische Neuausrichtung der Unternehmen inkl. Optimierung des bestehenden Produktportfolios,
Die Wertentwicklung der Fondsanteile hängt maßgeblich von der wirtschaftlichen Entwicklung der von ihm gehaltenen Beteiligungen ab. Bevor sich für den Anleger eine Wertsteigerung ergibt, müssen die einmaligen Anfangsaufwendungen und die laufenden Aufwendungen durch laufende Erträge und Erlöse aus den Beteiligungen aufgeholt werden. Fallen diese Erträge und Erlöse nur in einem geringeren Umfang als erwartet an, resultieren für den Anleger negative Auswirkungen auf seine Gesamtrendite.
Es entspricht der Philosophie des Hauses FIDURA, dass konzeptionsgemäß der Fonds an den Beteiligungsunternehmen im Regelfall nur Minderheitspositionen erwerben wird. Dadurch bleiben die Motivation und die Eigenständigkeit der Firmengründer beim oft lang andauernden Firmenwachstum gewahrt. Weil eine Weisungsbefugnis gegenüber den jeweiligen Geschäftsführungen grundsätzlich nicht besteht, das heißt dass i. d. R. die Möglichkeiten der Einflussnahme ausschließlich auf die Wahrnehmung vertraglicher oder gesetzlicher Gesellschafterrechte beschränkt sind, richtet das Fondsmanagement i. d. R. einen strategischen Beirat ein, welcher mit der Befugnis ausgestattet ist, über bestimmte zustimmungspflichtige Geschäfte zu entscheiden. Dennoch kann der Fonds in den jeweiligen Gesellschafterversammlungen der Portfolio-Unternehmen überstimmt werden. Für den Anleger besteht das Risiko, dass für den Fonds ungünstige Entscheidungen getroffen werden, die einen negativen Einfluss auf seine erwartete Rendite haben können.
Die konjunkturelle Lage in Deutschland war 2017 – wie schon im Vorjahr – durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum gekennzeichnet; sie entwickelte sich sogar besser als es die Wachstumsprognosen des Internationalen Währungsfonds erwarten ließen (BIP; + 2,2 %; Vorjahr: + 1,9 %). Die weltweite Konjunktur hat erwartungsgemäß an Fahrt aufgenommen (+ 3,8 %; Vorjahr: + 3,2 %). Obwohl der ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland im 2. Quartal 2018 gesunken ist und das ifo-Weltwirtschaftsklima sich ebenso etwas eintrübte, sehen die konjunkturellen Prognosen für das Jahr 2018 sehr positiv aus (Deutschland: + 2,3 %; Weltwirtschaft: + 3,9 %). Von der nachhaltig günstigen konjunkturellen Entwicklung sowohl in Deutschland als auch weltweit profitieren auch die Portfoliounternehmen der FIDURA Private Equity Fonds – die Umsatzzahlen bzw. Auftragslage aller Unternehmen stiegen seit Beteiligungsbeginn stetig. Hand in Hand mit der guten Konjunktur entwickelte sich auch die Stimmung auf dem Private-Equity-Markt. So waren das Fundraising-Klima sowie das Exit- und Förderumfeld selten besser. Das Fondsmanagement konnte den positiven Trend am Beteiligungsmarkt in 2017 nutzen und mit Erfolg das Portfoliounternehmen mechatronic Systemtechnik GmbH veräußern (Käufer: Accuron Group, Singapur). Aufgrund der insgesamt positiven Stimmung auf dem Beteiligungsmarkt rechnet das FIDURA-Fondsmanagement in den nächsten Jahren mit einer weiteren leichten Zunahme der M&A-Aktivitäten und mit einem guten Exit-Klima. Das dürfte sich, trotz weiterhin beobachteter Zurückhaltung der potenziellen Käufer bei den Kaufpreisen von kleineren Technologieunternehmen, günstig auf den nächsten Unternehmensverkauf aus dem Beteiligungsportfolio auswirken. Die gute Marktstimmung wird aber sehr wahrscheinlich nach wie vor überhöhte Unternehmensbewertungen nach sich ziehen. Dieser Umstand kann sich bei den FIDURA Private Equity Fonds negativ auf die Anzahl neuer Beteiligungskäufe auswirken. Hohe Einstiegspreise können sich ungeachtet dessen negativ auch auf die Gesamtrendite des Fonds auswirken. Bedingt durch das erwartet gute Exit-Klima und die regen M&A-Aktivitäten am Beteiligungsmarkt, die für einen soliden Käufermarkt sorgen dürften, möchte das Fondsmanagement die Renditeprognose für die FIDURA Private Equity Fonds von 6 % bis 8 % p.a. (IRR) aufrechterhalten.
Für 2018 strebt das Fondsmanagement eine neue Investition an. Unverändert wird das FIDURA-Fondsmanagement an den strengen Beteiligungskriterien des Fonds festhalten. Durch den hohen Kapitalüberhang am Private-Equity-Markt haben sich die Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Beteiligungsabschluss in 2017 und aktuell, in 2018, weiter erschwert. Der Anlagedruck vieler Investoren führt nach wie vor zu überhöhten Bewertungsforderungen der kapitalsuchenden Unternehmen und nachteiligen Beteiligungsmodalitäten. An diesen Marktüberhitzungen wird sich das Fondsmanagement auch in Zukunft nicht beteiligen.
In 2018 befindet sich keine Beteiligung im Verkaufsprozess. Bei dem bestehenden Portfoliounternehmen m2p-labs GmbH wird das Fondsmanagement in 2018 weitere Produktentwicklungen und den Organisationsausbau des Portfoliounternehmens unterstützen und so Schritt für Schritt den Verkauf des Unternehmens vorbereiten.
Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der FIDURA Rendite Sicherheit Plus Ethik 4 GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Prüfung umfasst auch die Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung der Vorschriften des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB), der delegierten Verordnung (EU) Nr. 231/2013, der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags, des Treuhandverhältnisses und der Investitionskriterien liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Darüber hinaus liegt die ordnungsgemäße Zuweisung von Gewinnen, Verlusten, Einlagen und Entnahmen zu den einzelnen Kapitalkonten in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
151.301,43
4. Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die üblichen Abschreibungen unterschreiten
-50.003,87
-49.364,56
-48.978,31
6.764,49
5.527,60
7. Ergebnis nach Steuern/Jahresüberschuss (-fehlbetrag)
-40.237,29
8. Verrechnung mit Ergebnissonderkonto
-8.697,49
40.237,29

References: § 166
 § 44
 § 2
 §87
 § 69
 § 261
 § 195
 § 193
 § 194
 § 87
 § 69
 § 44
 § 2