Source: https://kameradenkreis-fjb-lstr40.de/geschaeftsordnung/
Timestamp: 2019-12-06 23:38:11+00:00

Document:
Geschäftsordnung - Kameradenkreis Fallschirmjägerbataillon/Luftsturmregiment-40
Geschäftsordnung des Kameradenkreises FJB/ LStR-40
(Fallschirmjägerbataillon/ Luftsturmregiment-40)
Für den Kameradenkreis gelten die Satzung des Bundes Deutscher Fallschirmjäger e.V. (BDF) und die einschlägigen Paragraphen des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB).
Er hat das Steuerrecht und die Vorschriften über die Gemeinnützigkeit zur Wahrung des Zwecks des Bundes Deutscher Fallschirmjäger e.V. zu beachten.
§ 2 Status, Bereich, Sitz
Der Kameradenkreis besteht aus Mitgliedern von ehemaligen Angehörigen des FJB/ LStR-40 der ehemaligen Nationalen Volksarmee (NVA), sowie aktiven und ehemaligen Angehörigen der FschJ-/ LLTr der Bundeswehr, Angehörigen der alten FschTr und Freunden und Förderern, die sich dieser Truppe besonders verbunden fühlen. Der Kameradenkreis hat überörtlichen und überregionalen Charakter. Er ist eine Untergliederung gemäß § 8 der Satzung des Bundes Deutscher Fallschirmjäger e.V. zur Pflege von Kameradschaft und Tradition.
Die Anschrift des Kameradenkreises ist die des jeweiligen Kameradschaftsleiters.
Der Zweck des Kameradenkreises entspricht den Festsetzungen in § 2 der Satzung des BDF.
Der Kameradenkreis beachtet die sich daraus ergebenden Verpflichtungen und unterstützt die vom BDF auszuführenden Aufgaben.
Das Geschäftsjahr ist gleichzeitig das Kalenderjahr
Die Mitglieder des Kameradenkreises sind gleichzeitig auch Mitglieder des BDF:
Für die Mitgliedschaft gilt § 3 der Satzung des BDF sinngemäß.
Die gleichzeitige Mitgliedschaft im Fallschirmjägertraditionsverband Ost e.V. (FJTV-O) und des Kameradenkreises Fallschirmjägerbataillon/ Luftsturmregiment-40 (KK FJB/ LstR-40) ist ausgeschlossen.
Zu Ehrenmitgliedern kann die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes Mitglieder ernennen, die sich hervorragende Verdienste um die Kameradschaft erworben haben.
Wer in den Kameradenkreis aufgenommen werden will, hat dies schriftlich zu beantragen.
Als Bestätigung der Aufnahme erhält das neue Mitglied die Geschäftsordnung (GeschO) des Kameradenkreises und die Satzung des BDF überreicht.
Jedes Mitglied hat den Jahresbeitrag spätestens bis zum 31. Januar des laufenden Jahres zu zahlen – in der Regel erfolgt die Zahlung per Einzugsermächtigung vom Konto.
Während des laufenden Jahres eingetretene Mitglieder haben den vollen Jahresbeitrag zu entrichten.
Der Mitgliedsbeitrag für den Kameradenkreis wird durch Beschluss der Mitgliederversammlung festgesetzt.
Der Gesamtmitgliedsbeitrag beträgt jährlich ab 01.01.2017 60,00 EUR und setzt sich wie folgt zusammen:
30,00 EUR/ Jahr (ab 01.01.2017) für den Bezug des Mitteilungsblattes „Der Deutsche Fallschirmjäger“ (dieser Betrag wird vom Bundesschatzmeister eingezogen)
30,00 EUR/ Jahr Mitgliedsbeitrag Kameradenkreis (von diesen Betrag werden 8,00 EUR/ Jahr durch den Kameradenkreis als allgemeinen Anteil an den BDF und für die Union Europäischer Fallschirmjäger (U.E.P.) jährlich abgeführt).
Mitglieder, die bereits einer anderen Kameradschaft oder Vereinigung des BDF angehören und Bezieher des „Der Deutsche Fallschirmjäger“ sind (Doppelmitglieder), bezahlen zu ihren bisherigen Beiträgen für die andere Kameradschaft nur den Beitrag von 22,00 EUR/ Jahr für die unmittelbaren Zwecke des Kameradenkreises.
Jedes Mitglied ist verpflichtet, Änderungen seiner Anschrift oder Kontoverbindung unverzüglich dem Kameradenkreis mitzuteilen.
Der Austritt eines Mitglieds ist dem Vorstand schriftlich mitzuteilen. Der Austritt ist jeweils zum Ende des Kalenderjahres möglich. Er ist spätestens 3 Monate vor Ablauf des Kalenderjahres zu erklären.
Die Mitgliedschaft wird mit sofortiger Wirkung gestrichen, wenn das Mitglied über zwei Jahre keinen Beitrag gezahlt und in diesem Zeitraum keine Verbindung zum BDF oder dem Kameradenkreis gesucht hat.
Ein Ausschluss kann ausgesprochen werden, wenn ein Mitglied das Ansehen des Kameradenkreises und des BDF schädigt oder der Satzung und der Geschäftsordnung zuwiderhandelt. Der Ausschluss wird grundsätzlich auf Antrag des Vorstandes des Kameradenkreises durch den Bundesvorstand festgestellt (§ 3, Abs. 3, Satzung BDF) und schriftlich mitgeteilt.
§ 10 Verwendung der finanziellen Mittel des Kameradenkreises
Mittel der Kameradschaft dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
Für besondere Ausgaben und Anschaffungen ist die Genehmigung der Mitgliederversammlung erforderlich, in dringenden Fällen kann die Genehmigung nachträglich eingeholt werden
Der Vorstand des Kameradenkreises FJB/ LStR-40 besteht aus dem:
Kameradschaftsleiter (KL)
Kameradschaftsleiter (stellv. KL)
Die Vorstandsmitglieder werden für die Dauer von 2 Jahren in der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der Anwesenden gewählt. Eine Wiederwahl ist zulässig. Ist bei Ablauf der Frist noch kein neuer Vorstand gewählt, verlängert sich die Amtszeit bis zur Wahl des neuen Vorstands.
Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so wird an dessen Stelle durch die nächste Mitgliederversammlung für den Rest der Amtszeit ein neues Vorstandmitglied gewählt. Bis dahin sowie in Fällen längerer Verhinderung berufen die übrigen Vorstandsmitglieder ein Ersatzmitglied.
Bei Vorliegen schwerwiegender Gründe können Mitglieder des Vorstands auf schriftlichen Antrag durch Beschluss von mehr als der Hälfte der Mitglieder des Kameradenkreises vorzeitig ihres Amtes enthoben werden.
Der Vorstand legt die Tagesordnungen für alle Mitgliederversammlungen fest, vollzieht ihre Beschlüsse und entscheidet in allen Angelegenheiten, die nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten sind.
Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst, bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt, Stimmenenthaltungen zählen bei der Ermittlung des Abstimmungsergebnisses nicht mit.
§ 13 Befugnisse des Kameradschaftsleiters
Vorsitzender im Sinne des § 26, BGB, sind der KL und der stellv. KL. Beide haben Einzelvertretungsbefugnis. Im Innenverhältnis darf hierbei der stellv. KL nur bei Verhinderung des KL handeln.
Er beruft den Vorstand ein, so oft es die Lage der Geschäfte erfordert oder drei Vorstandsmitglieder es beantragen. Die Einladung zu den Vorstandssitzungen erfolgt schriftlich (Brief, Fax oder Mail).
Der KL ist befugt, bis zu 100,00 EUR für Geschäftstätigkeiten ohne Vorstandsbeschluss zu tätigen.
Dem Schriftführer obliegt das Anfertigen der erforderlichen Schriftsätze, die zur Erledigung der Beschlüsse des Vorstands und der Mitgliederversammlung notwendig sind. Er hat über jede Sitzung des Vorstands und der Mitgliederversammlung ein Protokoll zu führen, sowie die Beschlüsse aufzusetzen. Die Protokolle und Beschlüsse sind vom Schriftführer und dem jeweiligen Sitzungsleiter zu unterzeichnen.
Der Kassenwart verwaltet die Kasse des Kameradenkreises, führt ein Kassenbuch über alle Einnahmen und Ausgaben und hat der Mitgliederversammlung einen mit Belegen versehenen Kassenbericht zu erstatten. Er nimmt alle Zahlungen für den Kameradenkreis gegen Quittung in Empfang, darf aber Zahlungen für Zwecke des Kameradenkreises nur auf Anweisung des Vorstands leisten.
Der Vorstand beruft innerhalb eines jeden Geschäftsjahres eine ordentliche Mitgliederversammlung ein, zu der alle Mitglieder spätestens vier Wochen vorher schriftlich (Brief, Fax, Mail) eingeladen werden müssen. Die Tagesordnung ist dabei mitzuteilen. Zwischen zwei Mitgliederversammlungen soll der Abstand nicht weniger als 10 Monate und nicht mehr als 12 Monate betragen.
Anträge zur Mitgliederversammlung sind schriftlich zu stellen und müssen zwei Tage vor Beginn der Versammlung dem Vorstand zugestellt sein.
In dringenden Fällen kann der Vorstand selbst oder auf Verlangen von mindestens einem Zehntel aller stimmberechtigten Mitglieder eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Für diese Versammlung genügt es, wenn die Bekanntgabe 2 Wochen vor dem Termin an die Mitglieder schriftlich erfolgt.
den Jahresbericht des Vorstands, den Rechenschaftsbericht, den Bericht der Kassenprüfer und den Bericht des Kassenwarts entgegen zu nehmen
die Geschäftsordnung zu ändern
den Kameradenkreis aufzulösen
Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst, bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt, Stimmenenthaltungen zählen bei der Ermittlung des Abstimmungsergebnisses nicht mit.
Zweijährlich werden von der Mitgliederversammlung aus den Reihen der Mitglieder zwei Kassenprüfer gewählt. Sie sind Beauftragte des Kameradenkreises und mit dem Kassenwart für die Richtigkeit der Kassenprüfung verantwortlich.
Die Kassenprüfer haben sich durch laufende, unvermutete Revisionen der Kasse des Kameradenkreises, des Kassenbuchs und der dazugehörigen Belege zu informieren. Eine Prüfung kann in jedem Quartal durchgeführt werden, aber mindestens einmal im Geschäftsjahr. Beanstandungen der Prüfer beziehen sich nur auf die Richtigkeit der Buchungen und der dazugehörigen Belege, nicht aber auf die Zweckmäßigkeit und Notwendigkeit der durch den Vorstand genehmigten Ausgaben. Bei Feststellung von Unregelmäßigkeiten bzw. der Verdacht auf strafbare Handlungen ist auf Verlangen der Kassenprüfer unverzüglich eine Mitgliederversammlung einzuberufen.
Schriftliche Wahlvorschläge können von den Mitgliedern vorgebracht werden, sie müssen dem Vorstand zwei Tage vor der Mitgliederversammlung vorliegen. Auch der Vorstand kann Wahlvorschläge einbringen. Werden vorab keine Wahlvorschläge eingebracht, können aus der Mitgliederversammlung heraus Vorschläge angenommen werden.
Zur Wahl können nur solche Mitglieder vorgeschlagen werden, die in der Mitgliederversammlung anwesend sind oder deren schriftliches Einverständnis mit der ihnen zugedachten Wahl vorliegt.
Eine Vereinigung von mehreren Vorstandsämtern auf eine Person ist nicht zulässig.
Für die Wahl des KL wird von der Mitgliederversammlung ein Wahlleiter gewählt. Amtierende Vorstandsmitglieder dürfen nicht als Wahlleiter fungieren. Nachdem der KL gewählt ist, übernimmt dieser den Vorsitz und die Durchführung der weiteren Wahlen.
Die Abstimmung erfolgt öffentlich, auf Verlangen eine Mitglieds jedoch namentlich, auf Wunsch eines Drittels der anwesenden Mitglieder geheim durch Stimmzettel. Alle Wahlen erfolgen mit einfacher Mehrheit, bei Stimmengleichheit gilt die Wahl als abgelehnt.
Die Auflösung des Kameradenkreises kann erfolgen, wenn zwei Drittel der anwesenden Mitglieder einen solchen Beschluss in einer Mitgliederversammlung fassen. Die Auflösung des Kameradenkreises fällt das Vermögen des Kameradenkreises dem BDF zur weiteren Verwendung im Sinne von § 2, Satzung BDF, zu.
Die Geschäftsordnung des Kameradenkreises FJB/ LStR-40 tritt am 13.11.2016 in Kraft.
Für den Vorstand des Kameradenkreises FJB/ LStR-40
adminkameradenkreis 7. September 2018 Uncategorized
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References: § 2
 § 8
 § 2
 § 3

§ 10

§ 13
 § 26
 § 2