Source: https://www.jusmeum.de/gesetz/automerprobv
Timestamp: 2020-08-13 00:05:07+00:00

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AutomErprobV
Auf Grund des § 6 des Berufsbildungsgesetzes vom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931), der durch Artikel 232 Nr. 1 der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBl. I S. 2407) geändert worden ist, verordnet das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie nach Anhörung des Hauptausschusses des Bundesinstituts für Berufsbildung im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung:
Abweichend von § 4 Abs. 3 des Berufsbildungsgesetzes dürfen Jugendliche unter 18 Jahren nach den folgenden Vorschriften ausgebildet werden.
§ 2 Zweck der Entwicklung und Erprobung
Während der Ausbildung nach § 1 sollen zur Vorbereitung einer Ausbildungsordnung nach § 4 Abs. 1 des Berufsbildungsgesetzes insbesondere Ausbildungsinhalte und Struktur des neuen Ausbildungsberufes Fachkraft für Automatenservice und des darauf aufbauenden Ausbildungsberufes Automatenfachmann/Automatenfachfrau auf die Möglichkeiten ihrer Vermittlung in den Ausbildungsbetrieben erprobt werden.
§ 3 Sachverständigenbeirat
Aus Vertretern der beteiligten Bundesministerien, des Bundesinstituts für Berufsbildung, der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder, des Deutschen Gewerkschaftsbundes und des Kuratoriums der Deutschen Wirtschaft für Berufsbildung ist ein Sachverständigenbeirat zur Beobachtung der Erprobung zu bilden. Dieser kann auch an der Vorbereitung einer Ausbildungsordnung nach § 4 Abs. 1 des Berufsbildungsgesetzes beteiligt werden.
§ 4 Dauer der Berufsausbildung
Die Ausbildung dauert im Ausbildungsberuf Fachkraft für Automatenservice zwei Jahre und im Ausbildungsberuf Automatenfachmann/Automatenfachfrau drei Jahre.
§ 5 Ausbildungsrahmenplan, Ausbildungsberufsbild
(1) Gegenstand der Berufsausbildung für den Ausbildungsberuf Fachkraft für Automatenservice sind mindestens die im Ausbildungsrahmenplan (Anlage 1), für den Ausbildungsberuf Automatenfachmann/Automatenfachfrau die im Ausbildungsrahmenplan (Anlage 2) aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten (berufliche Handlungsfähigkeit). Eine von dem Ausbildungsrahmenplan abweichende Organisation der Ausbildung ist insbesondere zulässig, soweit betriebspraktische Besonderheiten die Abweichung erfordern.
(2) Die Berufsausbildung zur Fachkraft für Automatenservice gliedert sich wie folgt (Ausbildungsberufsbild):
Warenbewirtschaftung,
Abrechnungen und Auswertungen von Automatenaufstellplätzen,
Rechtliche Rahmenbedingungen für die Automatenwirtschaft;
Arbeitsorganisation, Kommunikation, Qualitätssicherung.
(3) Die Berufsausbildung zum Automatenfachmann/zur Automatenfachfrau gliedert sich wie folgt (Ausbildungsberufsbild):
Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in einer der Wahlqualifikationen
sowie zwei der folgenden Wahlqualifikationen:
Instandhaltung von Automaten,
Informations- und Kommunikationstechnik für Automaten;
Arbeitsorganisation, Kommunikation, Qualitätssicherung,
§ 6 Durchführung der Berufsausbildung
(1) Die in dieser Verordnung genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sollen so vermittelt werden, dass die Auszubildenden zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne von § 1 Abs. 3 des Berufsbildungsgesetzes befähigt werden, die insbesondere selbstständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt. Diese Befähigung ist auch in den Prüfungen nach den §§ 7 bis 11 nachzuweisen.
§ 7 Zwischenprüfung für den Ausbildungsberuf Fachkraft für Automatenservice
(2) Die Zwischenprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 1 für das erste Ausbildungsjahr aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
(3) Die Zwischenprüfung findet im Prüfungsbereich Servicearbeiten an Automaten statt.
(4) Für den Prüfungsbereich Servicearbeiten an Automaten bestehen folgende Vorgaben:
Der Prüfling soll nachweisen, dass er Aufgabenstellungen aus den Gebieten Auslesen, Säubern, Entleeren, Auffüllen und Warten von Automaten lösen kann,
der Prüfling soll schriftliche Aufgaben anhand praxisbezogener Fälle bearbeiten,
§ 8 Abschlussprüfung für den Ausbildungsberuf Fachkraft für Automatenservice
Automatenbetreuung,
Automatenbewirtschaftung,
(3) Für den Prüfungsbereich Automatenbetreuung bestehen folgende Vorgaben:
den Automatenservice kundenorientiert planen, durchführen, kontrollieren und dokumentieren,
die Funktionsfähigkeit von Automaten überprüfen und sicherstellen,
technische Kommunikationsmittel anwenden,
Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, Umweltschutz sowie rechtliche Rahmenbedingungen berücksichtigen
hierfür sind aus folgenden Tätigkeiten zwei auszuwählen, wobei der betriebliche Ausbildungsschwerpunkt zugrunde zu legen ist:
Aufstellen und Anschließen betriebsfertiger Automaten,
Auslesen, Befüllen und Entleeren,
Warten und Reinigen von Automaten, einschließlich Austausch von Verschleißteilen,
Fehlersuche und Beseitigung von Störungen;
der Prüfling soll zwei Arbeitsproben durchführen;
(4) Für den Prüfungsbereich Automatenbewirtschaftung bestehen folgende Vorgaben:
Automatenabrechnungen und Kassenabschlüsse durchführen,
Automateneinsatz unter wirtschaftlichen Kriterien bewerten und Optimierungsvorschläge entwickeln,
Maßnahmen zur Kundenbindung und zur Kundengewinnung umsetzen,
den Bedarf an Waren und Ersatzteilen ermitteln
der Prüfling soll schriftliche Aufgaben anhand praxisbezogener Fälle bearbeiten;
die situationsgerechte Information und Beratung von Kunden darstellen,
Möglichkeiten der Konfliktlösung aufzeigen,
Automatenbetreuung 50 Prozent,
Automatenbewirtschaftung 20 Prozent,
Kundenkommunikation 20 Prozent,
im Prüfungsbereich Automatenbewirtschaftung mit mindestens „ausreichend“,
(9) Auf Antrag des Prüflings ist die Prüfung in einem der mit schlechter als ausreichend bewerteten Prüfungsbereiche, in denen Prüfungsleistungen mit eigener Anforderung und Gewichtung schriftlich zu erbringen sind, durch eine mündliche Prüfung von etwa 15 Minuten zu ergänzen, wenn dies für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann. Bei der Ermittlung des Ergebnisses für diesen Prüfungsbereich sind das bisherige Ergebnis und das Ergebnis der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis von 2 : 1 zu gewichten.
§ 9 Abschlussprüfung für den Ausbildungsberuf Automatenfachmann/Automatenfachfrau
(1) Die Abschlussprüfung besteht aus den zeitlich auseinander fallenden Teilen 1 und 2. Durch die Abschlussprüfung ist festzustellen, ob der Prüfling die berufliche Handlungsfähigkeit erworben hat. In der Abschlussprüfung soll der Prüfling nachweisen, dass er die dafür erforderlichen beruflichen Fertigkeiten beherrscht, die notwendigen beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt und mit dem im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff vertraut ist. Die Ausbildungsordnung ist zugrunde zu legen. Dabei sollen Qualifikationen, die bereits Gegenstand von Teil 1 der Abschlussprüfung waren, in Teil 2 der Abschlussprüfung nur insoweit einbezogen werden, als es für die Feststellung der Berufsbefähigung erforderlich ist.
(2) Bei der Ermittlung des Gesamtergebnisses werden Teil 1 der Abschlussprüfung mit 40 Prozent und Teil 2 der Abschlussprüfung mit 60 Prozent gewichtet.
§ 10 Teil 1 der Abschlussprüfung für den Ausbildungsberuf Automatenfachmann/Automatenfachfrau
(2) Teil 1 der Abschlussprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 2 für die ersten zwei Ausbildungsjahre aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
(4) Für den Prüfungsbereich Automatenbetreuung bestehen folgende Vorgaben:
die Prüfungszeit beträgt insgesamt 90 Minuten.
(5) Für den Prüfungsbereich Automatenbewirtschaftung bestehen folgende Vorgaben:
(6) Für den Prüfungsbereich Kundenkommunikation bestehen folgende Vorgaben:
§ 11 Teil 2 der Abschlussprüfung für den Ausbildungsberuf Automatenfachmann/Automatenfachfrau
(1) Teil 2 der Abschlussprüfung erstreckt sich auf die in der Anlage 2 aufgeführten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie auf den im Berufsschulunterricht zu vermittelnden Lehrstoff, soweit er für die Berufsausbildung wesentlich ist.
Automatenwirtschaft,
(3) Für den Prüfungsbereich Automatenwirtschaft bestehen folgende Vorgaben:
Arbeitsabläufe ziel- und kundenorientiert selbstständig planen,
Arbeitsaufträge bearbeiten und Lösungen entwickeln,
Arbeitsergebnisse qualitätsorientiert kontrollieren
hierfür ist unter Berücksichtigung der im Ausbildungsvertrag festgelegten Wahlqualifikationen aus folgenden Gebieten auszuwählen:
Installieren und Reparieren von Automaten,
Bearbeiten von kaufmännischen Geschäftsvorgängen;
der Prüfling soll bis zu zwei Prüfungsprodukte erstellen und seine Arbeit mit branchenüblichen Unterlagen dokumentieren sowie eine schriftliche Arbeitsplanung durchführen;
die Prüfungszeit beträgt insgesamt fünf Stunden.
(4) Für den Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde bestehen folgende Vorgaben:
§ 12 Gewichtungs- und Bestehensregelung für den Ausbildungsberuf Automatenfachmann/Automatenfachfrau
Automatenbetreuung 20 Prozent,
Automatenbewirtschaftung 10 Prozent,
Kundenkommunikation 10 Prozent,
Automatenwirtschaft 50 Prozent,
im Prüfungsbereich Automatenwirtschaft von Teil 2 der Abschlussprüfung mit mindestens „ausreichend“ und
(3) Auf Antrag des Prüflings ist die Prüfung in einem der mit schlechter als ausreichend bewerteten Prüfungsbereiche in Teil 2 der Abschlussprüfung, in denen Prüfungsleistungen mit eigener Anforderung und Gewichtung schriftlich zu erbringen sind, durch eine mündliche Prüfung von etwa 15 Minuten zu ergänzen, wenn dies für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann. Bei der Ermittlung des Ergebnisses für diesen Prüfungsbereich sind das bisherige Ergebnis und das Ergebnis der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis von 2 : 1 zu gewichten.
(4) Ist die Prüfung nach Absatz 2 nicht bestanden, erfüllen jedoch die Ergebnisse von Teil 1 der Abschlussprüfung und das Ergebnis im Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde nach § 11 Abs. 4 die Anforderungen nach § 8, so hat der Prüfling den Abschluss Fachkraft für Automatenservice erreicht.
(1) Nach erfolgreichem Abschluss der Berufsausbildung zur Fachkraft für Automatenservice kann die Berufsausbildung im Ausbildungsberuf Automatenfachmann/Automatenfachfrau nach den Vorschriften des dritten Ausbildungsjahres fortgesetzt werden.
(2) Bei Fortsetzung der Berufsausbildung im dritten Ausbildungsjahr zum Automatenfachmann/zur Automatenfachfrau gelten die in der Abschlussprüfung im Ausbildungsberuf Fachkraft für Automatenservice erzielten Leistungen mit Ausnahmen der Leistungen im Prüfungsbereich Wirtschafts- und Sozialkunde als Teil 1 der Abschlussprüfung nach § 10.
Diese Verordnung tritt am 1. August 2008 in Kraft und am 31. Juli 2015 außer Kraft.
Anlage 1 (zu § 5)Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zur Fachkraft für Automatenservice
(Fundstelle: BGBl. I 2008, 7 - 10;
1 Automatenservice
(§ 5 Abs. 2 Abschnitt A Nr. 1)
Automaten nach Aufbau, Funktion und Art ihrer Dienstleistung unterscheiden
Zahlungssysteme unterscheiden, Zahlungsmittel übernehmen
Waren übernehmen, auf Vollständigkeit, Vollzähligkeit und Unversehrtheit kontrollieren
Füllstände prüfen, Automaten bedarfsgerecht befüllen und leeren
Sicht- und Funktionskontrolle an Automaten durchführen
Handbücher und Bedienungshinweise nutzen
Störungen, Qualitätsmängel und deren Ursachen erkennen, vor Ort beheben und dokumentieren
Maßnahmen zum Manipulationsschutz ergreifen
Explosionszeichnungen, Funktions-, Aufbau- und Anschlusspläne sowie Blockschaltbilder lesen und anwenden
Verschleißteile erneuern, mechanische Baugruppen und Bauteile austauschen
betriebsfertige Automaten aufstellen und mit vorhandenen Anschlüssen verbinden
Maßnahmen zur Verkehrssicherheit am Aufstellplatz der Automaten ergreifen
Kunden die Funktion von Automaten erklären und sie in die Bedienung einweisen
(§ 5 Abs. 2 Abschnitt A Nr. 2)
Informationssysteme nutzen, Software einsetzen, Peripheriegeräte anschließen, Daten eingeben, sichern und pflegen
Regelungen zum Datenschutz und zur Datensicherheit einhalten
digitale und analoge Prüf- und Messdaten lesen und auswerten
Protokolle und Berichte anfertigen
3 Warenbewirtschaftung
(§ 5 Abs. 2 Abschnitt A Nr. 3)
automatengerechte Produkte unterscheiden
Bedarf an Waren und Ersatzteilen ermitteln und nach Verwendungszwecken zusammenstellen
Warenbestände und Warenzustand prüfen, Ablauffristen berücksichtigen, Fehlbestände ergänzen
Waren und Ersatzteile lagern, abrufen und rückführen
4 Abrechnungen und Aus-
wertungen von Automatenaufstellplätzen
(§ 5 Abs. 2 Abschnitt A Nr. 4)
Kassenbestände auslesen und dokumentieren, Zahlungsmittel prüfen, Soll-Ist-Vergleich durchführen
Automatenabrechnungen und Kassenabschlüsse durchführen
Geldbewegungen dokumentieren
Statistiken und betriebliche Kennziffern auswerten
Automateneinsätze bewerten, Nachkalkulationen durchführen, Schlussfolgerungen ableiten und Optimierungen vorschlagen
5 Verkaufsförderung
(§ 5 Abs. 2 Abschnitt A Nr. 5)
Maßnahmen zur Kundenbindung und zur Kundengewinnung umsetzen
über Leistungsangebote informieren, Kundenwünsche ermitteln
Verbesserungen des Leistungsangebotes vorschlagen
Beschwerden und Reklamationen entgegennehmen und bearbeiten
Werbeaktionen umsetzen
6 Rechtliche Rahmenbedingungen für die Automatenwirtschaft
(§ 5 Abs. 2 Abschnitt A Nr. 6)
Sicherheitsbestimmungen und Unfallverhütungsvorschriften umsetzen
Einhaltung jugendschutzrechtlicher Bestimmungen kontrollieren
Einhaltung hygienerechtlicher Bestimmungen kontrollieren
datenschutzrechtliche Bestimmungen beachten
gewerbe- und steuerrechtliche Vorschriften beachten
bau-, straßen- und wegerechtliche Vorschriften bei der Automatenaufstellung einhalten
(§ 5 Abs. 2 Abschnitt B Nr. 1)
(§ 5 Abs. 2 Abschnitt B Nr. 2)
(§ 5 Abs. 2 Abschnitt B Nr. 3)
(§ 5 Abs. 2 Abschnitt B Nr. 4) Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere
5 Arbeitsorganisation,
(§ 5 Abs. 2 Abschnitt B Nr. 5)
betriebliche Prozessabläufe beurteilen und planen
Termine planen und kontrollieren
Arbeitsvorgänge im eigenen Arbeitsbereich analysieren und Maßnahmen zur Verbesserung einleiten
Fehler und Qualitätsmängel feststellen und Maßnahmen zu ihrer Beseitigung einleiten
Standardsoftware anwenden, Daten eingeben, sichern und pflegen
Anlage 2 (zu § 5)Ausbildungsrahmenplan für die Berufsausbildung zum Automatenfachmann/zur Automatenfachfrau
(Fundstelle: BGBl. I 2008, 11 - 17)
(§ 5 Abs. 3 Abschnitt A Nr. 1)
(§ 5 Abs. 3 Abschnitt A Nr. 2)
(§ 5 Abs. 3 Abschnitt A Nr. 3)
4 Abrechnungen und
Automatenaufstellplätzen
(§ 5 Abs. 3 Abschnitt A Nr. 4)
(§ 5 Abs. 3 Abschnitt A Nr. 5)
6 Rechtliche
die Automatenwirtschaft
(§ 5 Abs. 3 Abschnitt A Nr. 6)
Weitere berufsprofilgebende Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten in den
1 Kaufmännische
Geschäftsprozesse in
der Automatenwirtschaft
(§ 5 Abs. 3 Abschnitt B Nr. 1)
Preise kalkulieren und gestalten, Reparatur- und Serviceleistungen planen, anbieten und organisieren
Standortkalkulationen erstellen, Standortinvestitionen planen
Finanzierungsarten auswählen, Finanzierungskosten ermitteln
Verträge vorbereiten und allgemeine Geschäftsbedingungen anwenden
Rechnungen erstellen, Vorgänge des Zahlungsverkehrs und des Mahnwesens bearbeiten
Kosten und Erlöse ermitteln und analysieren, betriebliche Erfolgsrechnungen vorbereiten
Statistiken erstellen und auswerten, Daten für kaufmännische Planungs-, Steuerungs- und Kontrollaufgaben aufbereiten
vorbereitende Arbeiten für Abschlüsse durchführen
2 Installation und
von Automaten
(§ 5 Abs. 3 Abschnitt B Nr. 2)
Bauteile und Werkstoffe, insbesondere aus Kunststoff und Metall, manuell und maschinell bearbeiten
elektrische Betriebsmittel unter Beachtung ihrer mechanischen und elektrischen Sicherheit auswählen
Automaten nachrüsten, demontieren und montieren, Funktionsfähigkeit herstellen, elektromagnetische Verträglichkeit beachten
Schutz gegen direktes Berühren sicherstellen, mechanische und elektrische Sicherheitsvorrichtungen auf ihre Wirksamkeit prüfen
Leitungen und deren Schutzeinrichtungen, insbesondere hinsichtlich Strombelastbarkeit beurteilen, Leitungen und Verlegesysteme auswählen und zurichten
Messverfahren und Messgeräte auswählen und handhaben
elektrische und mechanische Größen messen, prüfen und bewerten
Steuerschaltungen aufbauen und ihre Funktion prüfen
Baugruppen und Geräte mit unterschiedlichen Anschlusstechniken verbinden und konfigurieren
Versorgungsanschlüsse, insbesondere zur Energieversorgung, einrichten und prüfen
Schutz- und Potenzialausgleichsleiter prüfen und beurteilen
Schutzmaßnahmen gegen elektrischen Schlag ergreifen
Schutzarten von elektrischen Geräten hinsichtlich der Umgebungsbedingungen beurteilen
Automaten in Betrieb nehmen
Funktionsfähigkeit und Betriebsbereitschaft von Automaten sicherstellen und dokumentieren
(§ 5 Abs. 3 Abschnitt B Nr. 3)
Standort- und Marktanalysen durchführen
Automaten nach Standortgesichtspunkten auswählen
Maßnahmen zur Kundengewinnung und Kundenbindung entwickeln und umsetzen
Vertriebsstrategien entwickeln, Vertriebswege auswählen
Werbemaßnahmen einschließlich Erfolgskontrollen durchführen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeiten durchführen
(§ 5 Abs. 3 Abschnitt B Nr. 4)
Instrumente der Personalbeschaffung und -auswahl anwenden
Vorgänge der Personalverwaltung auch in Verbindung mit Beginn und Beendigung von Arbeitsverhältnissen unter Beachtung arbeits- und tarifrechtlicher Bestimmungen bearbeiten
Personalentwicklungsmaßnahmen planen und umsetzen
Entgeltabrechnungen vorbereiten
(§ 5 Abs. 3 Abschnitt B Nr. 5)
mechatronische Verschleißteile austauschen
Baugruppen und -teile demontieren, instand setzen und montieren
Schaltungsunterlagen von Baugruppen und Geräten lesen und anwenden
elektrische Pläne, Funktions-, Aufbau- und Anschlusspläne lesen und anwenden
Bauteile austauschen und nacharbeiten
Störungsursachen feststellen und analysieren, Störungen beseitigen
Prüfarten, Prüfmittel und Prüfpläne auswählen und anwenden
6 Informations- und
(§ 5 Abs. 3 Abschnitt B Nr. 6)
Softwarekomponenten auswählen, installieren, testen und anpassen
Datenübertragung und Netzwerke prüfen, Störungen beheben
Testprogramme einsetzen, Hardwarekomponenten auswählen, prüfen und austauschen
Kompatibilität von Hardwarekomponenten sowie Systemvoraussetzungen für Software prüfen
digitale und analoge Prüf- und Messdaten ermitteln und auswerten
Hard- und Softwareänderungen dokumentieren
(§ 5 Abs. 3 Abschnitt C Nr. 1)
(§ 5 Abs. 3 Abschnitt C Nr. 2)
(§ 5 Abs. 3 Abschnitt C Nr. 3)
(§ 5 Abs. 3 Abschnitt C Nr. 4) Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere
(§ 5 Abs. 3 Abschnitt C Nr. 5)
6 Unternehmerisches Handeln
(§ 5 Abs. 3 Abschnitt C Nr. 6)
Selbstständigkeit als Perspektive der Berufs- und Lebensplanung erläutern
Voraussetzungen und Rahmenbedingungen, Chancen und Risiken unternehmerischen Handelns aufzeigen
Alle Gesetze § 1 Ausnahmeregelung
Stand: Geändert durch Art. 1 V v. 2.4.2013 I 656
Aufh: Die V tritt gem. § 14 idF d. Art. 1 V v. 2.4.2013 I 656 am 31.7.2015 außer Kraft
2008, 2: BGBl I

References: § 6
 § 4

§ 2
 § 1
 § 4

§ 3
 § 4

§ 4

§ 5

§ 6
 § 1

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12
 § 11
 § 8
 § 10
 § 5
 § 5
 § 1
 Art. 1
 § 14
 Art. 1