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Timestamp: 2019-02-18 07:26:48+00:00

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Rechtsprechung: 12 U 33/10 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG Hamm, 18.02.2011
Zum Freibeweis für die Kausalität eines Unfalls mit einem späteren gesundheitlichen Folgeschaden und zu sonstigen Nebenansprüchen
Höhe des Schmerzensgeldes bei Beschleunigungsverletzung der Halswirbelsäule mit Bandscheibenvorfall
Kurznachricht zu "Unfallbedingter Bandscheibenvorfall - Kommentar zur Besprechung des Urteils des Brandenburgischen OLG v. 11.11.2010 - 12 U 33/10 von Balke" von Dr. med. Isabel Mazzotti und Prof. Dr. med. William H. M. Castro, original erschienen in: SVR 2011, 329 - 331.
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des OLG Brandenburg vom 11.11.2010, Az.: 12 U 33/10 (Beweismaß bei Bandscheibenvorfall nach HWS-Verletzung; Ersatzfähigkeit der Nutzungsausfallentschädigung)" von Dr. Jan Luckey, original erschienen in: VRR 2011, 146 - 148.
LG Potsdam, 28.01.2010 - 2 O 103/09
Die geltend gemachten vorgerichtlichen Rechtsanwaltskosten sind durch den Rechtsschutzversicherer gezahlt worden, so dass der Erstattungsanspruch gemäß § 86 VVG in dieser Höhe auf den Rechtsschutzversicherer übergegangen ist und die Klägerin mangels Aktivlegitimation zu einer gerichtlichen Geltendmachung im eigenen Namen nur berechtigt ist, wenn sie von dem Rechtsschutzversicherer hierzu im Wege der gewillkürten Prozessstandschaft zur Zahlung an sich ermächtigt worden wäre (vgl. OLG Brandenburg, Urteil vom 11.11.2010 - 12 U 33/10 -, BeckRS 2010, 29953).
Ob vorliegend insofern nur die Frage der haftungsausfüllenden Kausalität gemäß § 287 ZPO stellt (BGH, NJW-RR 2009, Seite 409; BGH, VersR 2008, Seite 644; BGH, NJW-RR 2005, Seiten 897 ff. = VersR 2005, Seiten 945 f.; BGH, NJW 2004, Seiten 777 f.; BGH, NJW 2003, Seite 1116; BGH, NJW 1998, Seiten 813 f.; OLG München, Urteil vom 12.08.2011, Az.: 10 U 3369/10, u.a. in: "juris"; OLG Brandenburg, Urteil vom 11.11.2010, Az.: 12 U 33/10, u.a. in: Schaden-Praxis 2011, Seiten 141 f.; OLG München, Urteil vom 21.05.2010, Az.: 10 U 2853/06, u.a. in: "juris"; OLG Saarbrücken, OLG-Report 2009, Seiten 126 ff. = SVR 2009, Seiten 307 f.; OLG Brandenburg, Urteil vom 25.09.2008, Az.: 12 U 17/08, u.a. in: "juris"; OLG Saarbrücken, OLG-Report 2008, Seiten 296 ff.; OLG Schleswig, NZV 2007, Seite 203; OLG Koblenz, Urteil vom 06.11.2006, Az.: 12 U 342/02, u.a. in: "juris"; OLG Saarbrücken, OLG-Report 2005, Seite 740; KG Berlin, VersR 2004, Seite 1193; OLG Hamm, NZV 2001, Seite 303; KG Berlin, NJW 2000, Seite 877; OLG München, Urteil vom 29.06.2007, Az.: 10 U 4379/01, u.a. in: "juris"; LG Leipzig, NZV 2012, Seiten 329 ff.; LG Bonn, Schaden-Praxis 2010, Seiten 249 f.; AG Schwerin, Schaden-Praxis 2008, Seiten 433 f.) oder nicht, konnte insoweit sogar dahingestellt bleiben, da die Klägerseite auch insofern den Vollbeweis gemäß § 286 ZPO hinsichtlich der psychisch vermittelten Beeinträchtigungen des Zeugen B... hier nach Überzeugung des Gerichts erbracht hat.
LG Duisburg, 21.03.2011 - 2 O 7/09
Ein Unfallgeschädigter ist für die Ursächlichkeit eines Auffahrunfalls für einen …
Dieser Beweis ist nur dann als geführt anzusehen, wenn eine erhebliche, überwiegende Wahrscheinlichkeit dafür bestand, dass der Auffahrunfall den Bandscheibenvorfall der Klägerin herbeigeführt hat (…vgl. OLG Frankfurt, a. a. O.; KG Berlin, Beschluss vom 03.12.2009, Az. 12 U 232/08; Brandenburgisches OLG, Urteil vom 11.11.2010, Az. 12 U 33/10).
Steht eine solche Primärverletzung fest, richtet sich die Frage, ob der Unfall über diese Primärverletzung hinaus auch für weitere Beschwerden des Klägers ursächlich ist, nach dem Beweismaß des § 287 ZPO, wonach je nach Lage des Einzelfalles eine höhere oder deutlich höhere Wahrscheinlichkeit für die Überzeugungsbildung genügt (vgl. BGH VersR 2003, 474, 476; BGH NJW 2004, 777, 778; Senatsurteil v. 11.11.2010 - 12 U 33/10, Schaden-Praxis 2011, 141 m.w.N.; Saarländisches OLG NZV 2011, 340).
LG Arnsberg, 14.01.2010 - 4 O 277/09
BGH, 18.10.2012 - III ZR 285/11
BGH - II ZR 54/11 (anhängig)
Zwar hat der 2. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Bremen in der oben zitierten Entscheidung angesichts der personellen Verflechtung zwischen Darlehensgeber, Fondsgesellschaft und Treuhänder mit Rücksicht auf Treu und Glauben eine derartige Aufrechnungsmöglichkeit in einer dem vorliegenden Fall vergleichbaren Fallgestaltung bejaht (…OLG Bremen, aaO., UA S.20 f.); auch der 12. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm hat eine Aufrechnung des Treugebers in einem vergleichbaren Fall durchgreifen lassen (Urt. v. 18.2.2011, 12 U 33/10, UA S.8 ff.).
BGH, 15.11.2012 - III ZR 187/11
Zurückbehaltungsrecht im Hinblick auf die Abtretung eines …
Der Bundesgerichtshof hat zwischenzeitlich über vier Revisionen - eine davon richtete sich im Übrigen gegen das vom Berufungsgericht zur Begründung der Zulassung der Revision in Bezug genommene Urteil des Oberlandesgerichts Hamm vom 18. Februar 2011 (12 U 33/10) - entschieden, die in den wesentlichen Vertragsbestimmungen übereinstimmend ausgestaltete Fondsgesellschaften betrafen (Urteil vom 24. Juli 2012 - II ZR 297/11, WM 2012, 1664 sowie Senatsurteile vom 18. Oktober 2012 in den Verfahren III ZR 150/11, III ZR 279/11 und III ZR 285/11).
BGH, 15.11.2012 - III ZR 164/11
OLG Düsseldorf, 01.07.2011 - 17 U 108/10
Ansprüche der Treuhandgesellschaft eines geschlossenen Immobilienfonds gegen die …
Dieses Urteil weicht ab vom Urteil des OLG Hamm vom 18.2.2011 (12 U 33/10), welches für die Zurechnung von Prospekthaftungsansprüchen die Identität der handelnden Personen bei Klägerin und Fondsinitiatoren unter Außerachtlassung der verschiedenen juristischen Personen hat genügen lassen.
OLG Düsseldorf, 20.05.2011 - 17 U 13/10
Ansprüche der Treuhandgesellschaft eines geschlossenen Immobilienfondsgegen die …
Dieses Urteil weicht ab vom Urteil des OLG Hamm vom 18.2.2011 (12 U 33/10, Anlage BRS 5, Bl. 1359), welches für die Zurechnung von Prospekthaftungsansprüchen die Identität der handelnden Personen bei Klägerin und Fondsinitiatoren unter Außerachtlassung der verschiedenen juristischen Personen hat genügen lassen.
OLG Karlsruhe, 14.07.2011 - 17 W 50/11
Gerichtliches Verfahren bei Verweigerung der Zustimmung einer Partei zu einem …
Die Klägerin wendet sich mit der sofortigen Beschwerde gegen die Ankündigung des Gerichts in dem Beschluss vom 21.04.2011, neuen Termin erst nach Abschluss des beim Bundesgerichtshof anhängigen Revisionsverfahrens gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Hamm vom 18.02.2011 (12 U 33/10) zu bestimmen.

References: § 86
 § 287
 § 286
 § 287
 BGH 
 BGH 

BGH