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Timestamp: 2020-04-09 21:55:47+00:00

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Lexbrowser - Beschluss Nr. 1365 vom 18.04.2006
Beschlüsse der Landesregierung 2008 Beschluss Nr. 1365 vom 18.04.2006
Beschluss Nr. 1365 vom 18.04.2006
Abschluss von befristeten Arbeitsverträgen an den Grund-, Sekundar- und Kunstschulen Südtirols
Art. 1 – Verfügbare Stellen
Stellen, die nicht durch Personal mit unbefristetem Arbeitsvertrag besetzt sind, werden auf folgende Weise vergeben:
a)Jahressupplenzen, zur Besetzung von freien, innerhalb 31. Dezember verfügbaren oder voraussichtlich bis zum Schulende freien Lehrstühlen oder Stellen, wobei ein Arbeitsverhältnis bis zum 31. August des jeweiligen Schuljahres begründet wird.
b)zeitweilige Supplenzen bis Ende der didaktischen Tätigkeiten, zur Besetzung von nicht freien, jedoch innerhalb 31. Dezember und bis zum Ende des Schuljahres verfügbaren Lehrstühlen und Stellen sowie Reststunden, welche nicht zur Bildung von Lehrstühlen zusammengefasst werden, mit Arbeitsverhältnis bis 30. Juni des jeweiligen Schuljahres.
c)zeitweilige Supplenzen, in allen anderen Fällen, mit zeitlich befristeten Arbeitsverträgen, beschränkt auf die für die Diensterfordernisse notwendige Dauer. Im Sinne von Art. 5, Absatz 5 des Landeskollektivvertrages vom 23.04.2003 muss dabei die Abwesenheit des Stelleninhabers in der Grundschule mehr als fünf Tage betragen. In der Sekundarschule muss der Stelleninhaber gemäß Art. 6, Absatz 1 mehr als zehn Tage abwesend sein.
Art. 2 - Permanente Rangordnungen
Die permanenten Ranglisten werden vom Gesetz Nr. 124/99 und den einschlägigen Bestimmungen erstellt.
Art. 3 - Schulranglisten
1. Die Schulranglisten werden von den Schulführungskräften erstellt und haben einjährige Gültigkeit.
2. Für jeden Stellenplan oder jede Wettbewerbsklasse wird eine eigene Rangliste erstellt, welche in drei Abschnitte unterteilt wird.
Die Gruppe I umfasst jene Bewerber der permanenten Rangordnung des betreffenden Stellenplanes oder derselben Wettbewerbsklasse, auf die sich die Schulrangliste bezieht.
Die Bewerber, welche in der ersten Gruppe eingetragen sind, werden durch Übertragung der Position und der Punktezahl gemäß der permanenten Rangordnung gereiht.
Die Gruppe II umfasst jene Bewerber, die nicht in der entsprechenden permanenten Rangordnung eingetragen, aber im Besitz der vorgesehenen Lehrbefähigung oder Eignung sind, die für die Eintragung in die Schulrangliste notwendig ist.
Die Bewerber werden auf Grund der diesem Beschluss beigelegten Bewertungstabelle der Titel gereiht. (Anlage A1)
Die Gruppe III umfasst jene Bewerber, welche im Besitz des für den Unterricht vorgeschriebenen Studientitels sind.
Die in dieser Gruppe eingetragenen Bewerber werden auf Grund der diesem Beschluss beigelegten Bewertungstabelle der Titel gereiht. (Anlage A1)
Art. 4 - Zulassungstitel
1. Für die Aufnahme in die Schulranglisten gelten jene Studientitel und Lehrbefähigungen sowie die Voraussetzungen, welche für den Zugang zu den entsprechenden Planstellen vorgeschrieben sind.
2. Die Bewerberinnen und Bewerber müssen alle Zulassungstitel bei Verfall der Frist für die Einreichung der Gesuche besitzen. Der zuständige Schulamtsleiter kann diejenigen mit Vorbehalt eintragen lassen, welche den Zugangstitel nach diesem Zeitpunkt erwerben, und legt den Zeitpunkt fest, in welchem sie den Zugangstitel nachweisen müssen.
Art. 5 - Einreichung der Gesuche
1. Der Bewerber um Supplenzstellen kann für jede Rangliste, für welche er einen gültigen Studientitel vorzuweisen hat, ein Ansuchen in einer einzigen Provinz einreichen. In der Provinz Bozen können getrennte Ansuchen an die Schulen in italienischer Sprache, in deutscher Sprache und in den ladinischen Ortschaften gestellt werden.
2. Lehrpersonen der ersten Gruppe, die in die permanenten Ranglisten zweier Provinzen eingetragen sind, werden in die Schulranglisten jener Provinz eingetragen, die für die Vergabe von Supplenzen gewählt worden ist.
AUSWAHLVERFAHREN, VERZICHT UND VERTRÄGE
Art. 6 – Auswahlverfahren
1. Die Auswahl der Bewerber für eine Supplenz erfolgt mittels permanenter Rangordnung und Schulrangordnung.
2. Die Vergabe von Jahressupplenzen und von zeitweiligen Supplenzen bis zum Ende der didaktischen Tätigkeiten erfolgt über die permanenten Ranglisten; für die Vergabe von zeitweiligen Supplenzen werden die Schulranglisten verwendet.
3. Sind die permanenten Ranglisten aufgebraucht, so erfolgt die Auswahl weiterer Bewerber über die Schulranglisten.
4. Der Supplent wird vom zuständigen Schulamtsleiter anhand der permanenten Ranglisten und vom Direktor anhand der Schulranglisten ermittelt.
5. Zur besseren Abstimmung der Auswahlverfahren mittels permanenter Ranglisten und der Schulrangordnungen können die Schuldirektoren den Schulamtsleiter beauftragen, auch die Lehrpersonen für die zeitweiligen Supplenzen auf Grund der Schulranglisten zu ermitteln und somit die damit zusammenhängenden Verfahren am Beginn eines Schuljahres zu beschleunigen.
6. Die jeweiligen Auswahlverfahren müssen seitens des Schulamtsleiters innerhalb 31.08 abgeschlossen werden.
Art. 7 – Auswahlverfahren anhand der permanenten Ranglisten:
1. Bei der Auswahl der Supplenten aus den permanenten Rangordnungen muss Folgendes berücksichtigt werden: Dem Personal mit unbefristetem Arbeitsvertrag in einer anderen Schulstufe oder in einer anderen Wettbewerbsklasse wird nur dann eine Supplenz vergeben, wenn der/die Betreffende erklärt, dass die Eintragung in die permanente Rangordnung dem Zweck der Vergabe von Supplenzen dient.
2. Das in den permanenten Ranglisten eingetragene Personal, kann endgültig oder beschränkt auf einzelne Schuljahre auf die Aufnahme in den Dienst mit befristetem Arbeitsvertrag verzichten.
Art. 8 – Auswahlverfahren anhand der permanenten Ranglisten: Ablauf
1. Die Auswahl der Berechtigten für den Abschluss eines Arbeitsvertrages erfolgt durch Einberufung. Ort und Zeitpunkt werden an der Anschlagtafel des zuständigen Schulamtes bekannt gegeben.
2. Die Lehrpersonen, die in den Ranglisten eingetragen sind, müssen am vorgesehenen Tag und zur angegebenen Stunde erscheinen.
3. Die Stellenwahl kann mit Unterstützung informationstechnischer Hilfsmittel erfolgen.
4. Die verfügbaren Stellen werden wenigstens 24 Stunden vor Einberufung, getrennt nach Art der zu vergebenden Supplenz, an der Anschlagtafel veröffentlicht.
Art. 9 – Auswahl anhand der permanenten Ranglisten: Vollmacht
1. Die Lehrpersonen können sich von Vertrauenspersonen mittels Vollmacht vertreten lassen. Die Bevollmächtigung verpflichtet die Lehrperson, die Wahl des Bevollmächtigten anzunehmen. Vollmachten an den Schulamtsleiter sind nicht zulässig.
2. Die Vollmacht hat eine einjährige Gültigkeit und gilt als stillschweigend widerrufen, falls der Bewerber am Tag der Einberufung persönlich erscheint.
3. Die Ausstellung der Vollmacht kann für einige oder alle beantragten Ranglisten erfolgen.
4. Die Bewerber, die weder persönlich erscheinen, noch sich mit Vollmacht vertreten lassen, werden als Verzichtende betrachtet.
5. Die einberufenen Lehrpersonen müssen die persönlich oder mittels Vollmacht gewählte Stelle ohne Bedingungen oder Vorbehalte annehmen.
Art. 10 - Auswahl anhand der permanenten Rangordnungen: Verzicht
1. Der Verzicht auf den Vorschlag eines Arbeitsvertrages hat keine Folgen.
2. Die Lehrperson, welche eine Stelle für das ganze Schuljahr oder bis zum Ende der didaktischen Tätigkeiten annimmt, kann nicht nachträglich auf diese verzichten.
3. Die Lehrperson, welche den Dienst nicht antritt bzw. vorzeitig verlässt, kann im laufenden Schuljahr keinerlei Supplenzen mehr erhalten. Die Sanktion wird mit Dekret des Schuldirektors verhängt. Diese Sanktion wird nicht angewandt, wenn die Lehrperson für den vorzeitigen Dienstaustritt bzw. für den nicht erfolgten Dienstantritt in einem an die zuständige Stelle gerichteten schriftlichen Antrag berechtigte Gründe vorbringt.
4. Das in der permanenten Rangordnung eingetragene Personal mit unbefristetem Arbeitsvertrag, welches sich bereit erklärt hat Supplenzen anzunehmen, verliert dann endgültig das Recht auf deren Zuweisung, wenn es diese für drei aufeinander folgende Jahre nicht annimmt.
Art. 11 - Auswahl der Bewerber aus den Schulranglisten
Die Direktorinnen und Direktoren vergeben außerdem Supplenzen für die Vertretung von zeitweilig abwesendem Personal, und zwar nach den im Beschluss der Landesregierung über das Plansoll des Lehrpersonals enthaltenen Kriterien und Grundsätzen. Dabei sind die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses geltenden Bestimmungen zu berücksichtigen.
Art. 12 - Auswahl der Bewerber aus den Schulranglisten: Verfahren
1. Die Ermittlung der Bewerber erfolgt über die Schuldirektion unter Verwendung der Schulranglisten. Zu diesem Zwecke werden die in Frage kommenden Bewerber vom Schuldirektor mittels geeigneter, auch telegrafischer Mitteilung einberufen.
2. Für die Ersetzung von Lehrpersonal mit Stundenverpflichtung an mehreren Schulen ist jede Schule für die jeweils vorgesehenen Unterrichtsstunden zuständig.
3. Sollte eine Schulrangliste aufgebraucht sein, so werden die Supplenzen mittels der Ranglisten anderer angrenzender Schulen des Landes vergeben.
4. War es nicht möglich, die Ernennung in oben erwähnter Weise vorzunehmen und ist man folglich genötigt, Personen zu berufen, die nicht die erforderlichen Zulassungstitel besitzen, so können die Direktoren und Direktorinnen die Stellen an jene vergeben, die ein mit Unterlagen versehenes Gesuch einreichen und dank ihrer Studientitel und Dienstzeugnisse oder besuchten Lehrgänge die meiste Gewähr für den zu vergebenden Unterricht bieten.
Art. 13 - Auswahl aus den Schulranglisten: Didaktische Kontinuität
1. Aus Gründen der didaktischen Kontinuität wird ein Vertrag ab dem darauf folgenden Tag verlängert, wenn auf eine Abwesenheit des Stelleninhabers eine weitere ohne Unterbrechung folgt.
2. Der Vertrag wird auch dann verlängert, wenn in zwei aufeinander folgende Abwesenheiten des Stelleninhabers Feiertage, schul- oder unterrichtsfreie Tage, auch wenn zusammenhängend, fallen und der Stelleninhaber den Dienst nicht wieder aufnimmt. Das befristete Dienstverhältnis wird aber nur dann für die gesamte Abwesenheit begründet, wenn der Stelleninhaber ohne Unterbrechung wenigstens 7 Tage vor Beginn der unterrichtsfreien Zeit und wenigstens 7 Tage nach Wiederaufnahme des Unterrichtes abwesend ist.
3. Ein Dienstverhältnis wird bestätigt, falls die Abwesenheiten des Stelleninhabers durch Feiertage, schul- oder unterrichtsfreie Tage, auch wenn zusammenhängend, unterbrochen werden, dieser aber den Dienst antritt. Der diesbezügliche Vertrag beginnt mit dem ersten Tag nach Wiederaufnahme des Unterrichtes.
Art. 14 - Auswahl aus den Schulranglisten: Verzicht
1. Der Verzicht auf einen Vertragsvorschlag, auf dessen Verlängerung oder Bestätigung hat keine Folgen.
2. Die Lehrperson, welche den Dienst nicht antritt bzw. vorzeitig verlässt, kann im laufenden Schuljahr keinerlei Supplenzen mehr erhalten. Die Sanktion wird mit Dekret des Schuldirektors verhängt. Diese Sanktion wird nicht angewandt, wenn die Lehrperson für den vorzeitigen Dienstaustritt bzw. für den nicht erfolgten Dienstantritt in einem an die zuständige Stelle gerichteten schriftlichen Antrag berechtigte Gründe vorbringt.
3. Auf jeden Fall ist die frühzeitige Auflösung der Verträge mit einer Dauer, die geringer als bis am Ende der didaktischen Tätigkeit ist innerhalb 31.12. erlaubt, um eine Supplenz bis zum Ende der didaktischen Tätigkeit anzunehmen.
Art. 15 - Verträge
1. Die Vergabe der Supplenzen erfolgt mittels Abschluss eines befristeten Arbeitsvertrages, welcher vom Direktor und von der Lehrperson unterschrieben wird. Dieser tritt ausschließlich am Tag des Dienstantrittes in Kraft und endet:
a) für Jahressupplenzen am 31. August;
b) für zeitweilige Supplenzen bis zum Ende der didaktischen Tätigkeiten: am 30.06.
c) für zeitweilige Supplenzen: mit dem Ende der Diensterfordernisse.
2. Die Verträge gemäß Buchstabe b) und c) werden bis zum 31. August verlängert falls die Bedingungen laut Art. 28 des E.T. des LKV – Schule vom 23.04.2003 gegeben sind.
3. Die Verträge gemäß Buchstaben a) und b) können auf Antrag der Lehrpersonen, die in der entsprechenden permanenten Rangliste eingetragen sind, im darauf folgenden Schuljahr verlängert werden, sofern die Stelle weiterhin frei oder verfügbar ist und die zuständige Schulführungskraft einverstanden ist.
Die Verweigerung der Verlängerung muss besonders begründet sein. Eine Verlängerung ist nur dann möglich, wenn die Position der Lehrperson in der Rangliste der Anzahl der zu vergebenen Stellen entspricht. Dabei werden die Stellen, die wegen der verweigerten Zustimmung nicht vergeben werden können, in Abzug gebracht.
Art. 16 – Häufung der Verträge
1. Der Bewerber, welcher einen Teilauftrag erhalten hat, behält auf Grund seiner Position in den verschiedenen Rangordnungen das Recht, seine Stundenanzahl zu ergänzen.
2. Im Rahmen dieses gesamten Stundenkontingentes ist die Ergänzung des Auftrages unter Beachtung folgender Kriterien möglich:
a) In der Grundschule kann der Auftrag einer Schuldirektion nur in Nachbardirektionen ergänzt werden.
b) In den Sekundarschulen kann die Ergänzung auch durch Teilung eines Lehrstuhles erfolgen, sofern es mit den organisatorischen und didaktischen Erfordernissen der Schule vereinbar ist, wobei die Unterrichtsfächer, welche den Lehrstuhl bilden, nicht getrennt werden. Die Ergänzung kann mit Stunden der gleichen Wettbewerbsklasse oder auch verschiedener Wettbewerbsklassen erfolgen, wobei jedoch nicht mehr als drei Schulen betroffen sein können und die Schulen untereinander leicht erreichbar sein müssen.
Art. 17 - Eignung für den Dienst
Das Personal, welches in den Schulranglisten in den Gruppen II und III eingetragen ist, muss bei Abschluss des ersten Arbeitsvertrages ein ärztliches Zeugnis über die Eignung für den Dienst vorlegen. Falls die Zeitspanne zwischen dem einen und dem darauf folgenden Arbeitsvertrag nicht mehr als sechs Monate beträgt und der Kandidat in der Schulrangliste eingetragen bleibt, behält das bereits eingereichte Zeugnis Gültigkeit.
Art. 18 – Stellenvergabe
Die Stellen für den Integrationsunterricht werden folgendermaßen vergeben:
Lehrpersonen mit Spezialisierungstitel, welche in die permanenten Ranglisten eingetragen sind.
Lehrpersonen mit Spezialisierungstitel, welche in die Schulranglisten eingetragen sind.
Lehrpersonen ohne Spezialisierungstitel, welche in die permanenten Ranglisten eingetragen sind und mindestens ein Jahr des zweijährigen Spezialisierungskurses mit Erfolg besucht haben.
Lehrpersonen ohne Spezialisierungstitel, welche in die Schulranglisten eingetragen sind und mindestens ein Jahr des zweijährigen Spezialisierungskurses mit Erfolg besucht haben.
Lehrpersonen ohne Spezialisierungstitel, welche in die permanenten Ranglisten eingetragen sind und die Kurse gemäß darauf folgendem Artikel 20 besucht haben.
Lehrpersonen ohne Spezialisierungstitel, welche in die Schulranglisten eingetragen sind und die Kurse gemäß darauf folgendem Artikel 20 besucht haben.
Art. 19 - Erstellung der Verzeichnisse zur Vergabe der Stellen für den Integrationsunterricht
1. Für den Integrationsunterricht in der Grundschule wird ein Verzeichnis erstellt, in welchem die Lehrpersonen mit Vorrang für den Integrationsunterricht gemäß ihrer Position in der permanenten Rangliste gereiht sind.
2. Für die Mittelschule wird ein einheitliches Verzeichnis erstellt, das in Gruppen eingeteilt ist. In dieses Verzeichnis wird der Bewerber gemäß der Gruppe und der Punktezahl eingetragen, in bzw. mit welcher er in der permanenten Rangliste am besten positioniert ist.
3. In der Oberschule kann dieses Verzeichnis nach Fachbereiche gemäß M.D. Nr. 170 vom 25.05.1995 untergliedert werden.
4. Ähnliche Verzeichnisse von Lehrpersonen mit Spezialisierungstiteln werden auch für die Schulranglisten erstellt.
Art. 20 – Fortbildung
1. Werden Stellen für den Integrationsunterricht an Lehrpersonal ohne Spezialisierungstitel vergeben, so verpflichten sich diese, jährlich einen Kurs über 10 Stunden zu besuchen, der von der Schulverwaltung organisiert wird.
2. Die Teilnahme am Kurs wird als Vorrangstitel bei der Vergabe dieser Aufträge im darauf folgenden Schuljahr gewertet.
3. Die Verpflichtung laut Absatz 1 ist auf vier Schuljahre begrenzt. Der Besuch dieser Fortbildungen für vier aufeinander folgende Jahre bildet einen dauerhaften Vorzugstitel.
DIFFERENZIERTE DIDAKTIK,
RELIGIONSLEHRER, ENGLISCHUNTERRICHT IN DER GRUNDSCHULE
Art. 21 – Differenzierte Didaktik Montessori
1. Die Stellen für den Unterricht an Schulen mit differenziertem Unterricht in Montessori-Pädagogik werden vor den anderen Stellen an Bewerbern vergeben, welche im Besitze eines der folgenden Spezialisierungstitel sind:
- Zertifikat des Lehrgangs in Montessori-Pädagogik am Pädagogischen Institut (240 Stunden)
- Diplom eines Lehrganges in Montessori-Pädagogik der Internationalen Montessori-Vereinigung (AMI)
- Zertifikat eines Lehrganges in Montessori-Pädagogik, welcher in Kooperation zwischen dem Institut für ganzheitliches Lernen, Deutschland und dem Verein „Die Pfütze“, Bozen in der Zeit vom 24.07.2001 bis 01.05.2002 oder vom 26.07.2002 bis 27.06.2003 veranstaltet wurde.
2. Stellen für Integrationsunterricht an den Schulen laut Absatz 1 werden in der Reihenfolge gemäß Artikel 18 besetzt. Lehrpersonen, welche einen Spezialisierungstitel für den differenzierten Unterricht in Montessori-Pädagogik besitzen oder diese Ausbildung absolvieren, haben Vorrang vor jenen Bewerberinnen und Bewerbern, die die Kurse laut Artikel 20 besucht haben.
3. Bei ungenügender Anzahl von Bewerbern mit Spezialisierungstitel in den Ranglisten haben jene Lehrpersonen Vorrang, welche den Spezialisierungskurs besuchen.
Art. 22 –Instrumentalunterricht an den Mittelschulen
1. Die Schulrangliste für die Wettbewerbsklasse 77/A - Instrumentalunterricht an den Mittelschulen wird von den Mittelschulen mit musikalischer Ausrichtung nach den allgemeinen Kriterien des Artikels 3 erstellt und setzt sich wie folgt zusammen:
Die Gruppe I umfasst die Bewerberinnen und Bewerber, welche in den permanenten Ranglisten für die Wettbewerbsklasse 77/A - Instrumentalunterricht an den Mittelschulen eingetragen sind.
Die Gruppe II umfasst die Bewerberinnen und Bewerber, welche nicht in den permanenten Ranglisten für die Wettbewerbsklasse Instrumentalunterricht in der Mittelschule eingetragen sind, aber die spezifische Lehrbefähigung besitzen.
Die Gruppe III umfasst die Bewerberinnen und Bewerber, welche die Zugangsvoraussetzungen erfüllen, die laut Artikel 10 des Ministerialdekrets vom 6. August 1999 zu festzulegen sind.
2. Die Bewerber der Gruppe I sind in den Schulranglisten entsprechend der Position und der Punktezahl gemäß der permanenten Rangliste gereiht. Jene, welche in der II. und III. Gruppe eingetragen sind, werden auf Grund der Punktezahl gereiht, die die Bewertungstabelle laut Anlage A2 vorsieht.
3. Solange die Zugangsvoraussetzungen laut Ministerialdekret vom 6. August 1999 nicht festgelegt sind, kann in die Gruppe III eingetragen werden, wer im Besitz des Diploms des Konservatoriums für das spezifische Musikinstrument ist.
4. Eigene Kommissionen legen die Kriterien für die Bewertung der künstlerischen und beruflichen Titel fest, führen die Titelbewertung durch und erstellen die Schulranglisten für jedes einzelne Musikinstrument. Jede Kommission besteht aus dem zuständigen Schulamtsleiter oder dessen Vertreter, der den Vorsitz führt, und aus einer Lehrperson, welche das bestimmte Musikinstrument am Musikkonservatorium des Landes oder der nächsten Provinz unterrichtet, einer Schulführungskraft, an deren Mittelschule eine musikalische Ausrichtung besteht, und einer Lehrperson mit unbefristetem Auftrag für Musikerziehung, welche nicht um Eintragung in die permanente Rangliste für ein Musikinstrument angesucht hat und das Diplom für jenes Musikinstrument oder ein ähnliches Musikinstrument besitzt, für welches die Rangliste erstellt wird.
Art. 23 – Religionslehrer
1. Der vorliegende Beschluss wird auch für die Vorgangsweise beim Abschluss von befristeten Arbeitsverträgen für den Unterricht der katholischen Religion angewandt.
2. Für die Aufnahme in die entsprechende Rangliste sind die Studientitel gemäß Dekret des Landeshauptmannes vom 2. März 1999, Nr. 1/16.1 in geltender Fassung vorgeschrieben.
Art. 24 - Englisch in der Grundschule
1. Supplenzen für Stellen der Grundschule, deren Planstelleninhaber Englisch unterrichten, werden in der folgenden Reihenfolge vergeben:
a) Lehrpersonen, welche im Rahmen der Prüfung zum Erwerb der Eignung für den Unterricht an der Grundschule die entsprechende Fremdsprachprüfung bestanden und die zweijährigen Weiterbildungslehrgänge „Englisch in der Grundschule des Pädagogischen Institutes oder Lehrpersonen, welche den zweijährigen Ausbildungslehrgang „Englisch an der Grundschule der Fakultät für Bildungswissenschaften Brixen absolviert haben,
b) Lehrpersonen, welche im Rahmen der Prüfung zum Erwerb der Eignung für den Unterricht an der Grundschule die entsprechende Fremdsprachprüfung bestanden haben,
c) Lehrpersonen, welche die zweijährigen Weiterbildungslehrgänge „Englisch in der Grundschule des Pädagogischen Institutes absolviert haben,
d) Lehrpersonen, welche das erste Jahr der unter a) beschriebenen Ausbildungen erfolgreich besucht haben, wobei die Lehrpersonen mit Eignung Vorrang haben
2. In Bezug auf die Besetzung der Stellen im Schuljahr 2006/2007 genießen die Lehrpersonen, welche im Rahmen der Prüfung zum Erwerb der Eignung für den Unterricht an der Grundschule die entsprechende Fremdsprachprüfung bestanden und die zweijährigen Weiterbildungslehrgänge „Englisch in der Grundschule des Pädagogischen Institutes sowie Lehrpersonen, welche den zweijährigen Ausbildungslehrgang „Englisch an der Grundschule der Fakultät für Bildungswissenschaften Brixen besuchen, den Vorrang laut Absatz 1 Buchstabe a).
3. Es wird ein Verzeichnis erstellt, in welchem die Lehrpersonen mit Vorrang für Englisch aus den Ranglisten der Klassen- und Religionslehrerinnen und -lehrer eingetragen werden. Für die Reihung werden die Gruppe und die Punktezahl aus jener Rangliste übernommen, in welcher die Lehrperson am besten positioniert ist.
4. Sofern in den Schulen mit italienischer Unterrichtssprache im Rahmen der Erprobung der Schulreform in den Schulsprengeln Lehrstühle in der Wettbewerbsklasse A345 errichtet werden, werden dafür die Ranglisten verwendet, die sich auf diese Wettbewerbsklasse beziehen.
REKURSE UND ABSCHLIESSENDE BESTIMMUNGEN
Art. 25 – Beschwerden gegen die Erstellung der Ranglisten
1. Gegen die Erstellung der Schulranglisten kann innerhalb von 10 Tagen nach deren Veröffentlichung bei der Verwaltung, die diese erstellt hat, Beschwerde eingereicht werden, die innerhalb von 30 Tagen darüber befinden muss. Die Maßnahmen werden mit dem Entscheid über den Einspruch endgültig.
2. Innerhalb von 60 Tage nach Veröffentlichung der definitiven Schulranglisten an der Amtstafel kann beim Verwaltungsgericht – Sektion Bozen - Rekurs eingelegt werden.
Art. 26 – Schlussbestimmungen
1. Die Termine und die organisatorischen Maßnahmen für die Einreichung der Gesuche um Aufnahme in die Schulranglisten, für die Bildung der Ranglisten, für die Ermittlung der Bewerber, welche Anrecht auf die Supplenz haben, und die Verwaltungsabläufe, die mit der Verlängerung der Arbeitsverträge zusammenhängen, werden mit Rundschreiben des zuständigen Schulamtsleiters festgelegt. Die Maßnahmen richten sich nach den Bestimmungen zur Dokumentationspflicht der Bewerber auf Supplenzen, sowie nach den Grundsätzen der Transparenz und der Beschleunigung des Verfahrens. Zu diesem Zweck können die provisorischen und endgültigen Ranglisten auf den Internetseiten der Schulverwaltung veröffentlicht werden.
2. Für Fragen, die in diesem Beschluss nicht eigens geregelt sind, finden die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses geltenden gesetzlichen und kollektivvertraglichen Bestimmungen im Bereich der befristeten Arbeitsverträge Anwendung.
Bewertungstabelle der Titel für die Eintragung in die Schulranglisten für den Abschluss von befristeten Arbeitsverträgen mit dem Lehrpersonal der Grund-, Sekundar- und Kunstschule und dem Erziehungspersonal.
Für die Rangordnungen der Grundschulen werden 30 Punkte für den Besitz des Laureats in Bildungswissenschaften für den Primärbereiches angerechnet, unabhängig davon ob, es einen Zulassungstitel oder einen anderen Bewertungstitel darstellt. In diesem letzten Fall beinhaltet diese Bewertung die nachfolgende gemäß Punkt C)
Die Benotung von im Ausland erworbenen Studientiteln, welche den vorgeschriebenen Zulassungstiteln gleichgestellt worden sind, wird ermittelt, indem
1. die Noten aller für das Diplomstudium vorgeschriebenen Prüfungsfächer und die Note der Diplomarbeit addiert werden und
2. der gemäß Z 1 errechnete Wert durch die Anzahl der Prüfungsfächer, vermehrt um die Zahl 1, dividiert wird und
Die auf diese Weise ermittelte Benotung wird gemäß der „Tabelle für die Umrechnung der Noten in die entsprechende italienische Punktezahl umgewandelt.
Die Studientitel, die in Österreich erworben wurden und in Italien gemäß dem italienisch- österreichischen Abkommen zur gegenseitigen Anerkennung akademischer Grade und Titel anerkannt werden, werden auf Grund der folgenden Umrechnungstabelle bewertet. Grundlage für die Umrechnung ist die Bestätigung über die Gesamtnote, die die österreichischen Universitäten den Studierenden auf Antrag ausstellen.
1) 1= sehr gut; 2 = gut; 3 = befriedigend; 4 = genügend; 5= nicht genügend
1. Die Lehrbefähigung für die Wettbewerbsklasse oder die Eignung für die Stelle, für welche die Bewertung vorgenommen wird, wird mit höchstens 36Punkten bewertet.
3. Die Punktezahl für die Berufsausbildung, die von der Europäischen Union für die Ausübung der Lehrtätigkeit in einer Wettbewerbsklasse oder für eine Lehrstelle anerkannt wird, wird unter Berücksichtigung der im Herkunftsland erzielten Bewertungen festgelegt.
Diese Bewertung umfasst alle Studien– und Berufstitel, die im Anerkennungsdekret angeführt sind, und dürfen daher nicht einer getrennten oder weiteren Bewertung auf Grund der übrigen Punkte dieser Tabelle unterzogen werden.
BEMERKUNGEN ZU PUNKT B)
Die Bewertung der Lehrbefähigung als Zulassungstitel innerhalb derselben Schulrangliste schließt die Bewertung des Studientitels gemäß Buchstabe A) aus.
1. Spezialisierungsdiplome für den Integrationsunterricht die gemäß Artikel 8 des DPR vom 31.10.1975, Nr. 970, erworben wurden, oder gemäß Artikel 325, Absatz 3 des gesetzesvertretenden Dekretes 297/94 als gültig anerkannt worden sind 3 Punkte.
2. Forschungsdoktorat: - für jedes gesetzlich vorgesehene Studienjahr 4 Punkte
3. Für jedes Diplom oder jede Bescheinigung über Spezialisierungskurse (außer denen laut Punkt 1) oder für jede Ausbildung mit individuellem Abschlussexamen, welche von der Hochschulordnung vorgesehen sind und von staatlichen und nicht staatlichen Universitätseinrichtungen ausgestellt sind, welche für die Ausstellung rechtlich wirksamer Titel anerkannt sind (einschließlich der Hochschulen für Leibeserziehung); Bescheinigungen und Diplome von Kursen, die von den oben genannten Universitätseinrichtungen durch eigene Genossenschaften oder in Zusammenarbeit mit anderen öffentlichen und privaten Körperschaften durchgeführt werden. - für jedes gesetzlich vorgesehene Studienjahr 1,5 Punkte.
4. Für jedes Studienstipendium, das von den genannten Universitäten und vom Nationalrat für die Forschung vergeben wird. - für jedes Jahr der Gewährung des Studienstipendiums 1,5 Punkte
5. Für den Abschluss der “Bildungswerkstatt” des deutschen Pädagogischen Instituts: 3 Punkte.
6. Für den Besitz der Zweisprachigkeitsprüfung gemäß Art. 4 des D.P.R. vom 26.07.1976, Nr. 752 für die entsprechende Einstufung: 4 Punkte
7. Den Bewerbern, die das Laureat in Bildungswissenschaften für den Primärbereich – Sektion Grundschule – besitzen oder die Lehrbefähigung an einer Spezialisierungsschule für den Sekundarbereich erworben haben, erhalten für jeden universitären Kurs, der die Lokalgeschichte oder die Schulgesetzgebung Südtirols betrifft, 1Punkt bis zu einem Maximum von 3Punkten. Dieselbe Punktezahl steht auch zu:
den Bewerbern, welche die Bestätigung über den Besuch der Kurse zur Lokalgeschichte und Südtiroler Schulgesetzgebung vorlegen, die die Freie Universität Bozen bis zum Schuljahr 2004/2005 organisiert hat;
den Bewerbern, welche die Bestätigung über den Besuch der Kurse zur Lokalgeschichte und Südtiroler Schulgesetzgebung mit Abschlussprüfung oder Abschlusskolloquium vorlegen, die die Pädagogischen Institute oder die Verwaltung, auch in Vereinbarung mit der Universität, ab dem Schuljahr 2005/2006 organisieren.
BEMERKUNGEN ZU PUNKT C) und D)
Die Studientitel und kulturellen Titel, die in anderen Staaten der Europäischen Union oder in einem Mitgliedsstaat des Europäischen Wirtschaftsraumes oder in der Schweizer Eidgenossenschaft erworben wurden, gelten für die Bewertung gemäß den Buchstaben C) und D), sofern sie vorschriftsmäßig übersetzt und mit einer Bescheinigung der zuständigen italienischen diplomatischen Behörde versehen sind. Die Auflage der Übersetzung entfällt, wenn das Originaldokument in deutscher Sprache verfasst ist.
(5) Der Unterrichtsdienst an Schulen in einem Mitgliedsstaat der europäischen Union ist dem entsprechenden Dienst in Italien gleichgestellt. Die Unterrichtsdienste an universitären Einrichtungen in Ländern der Europäischen Union werden als Dienst der dritten Gruppe gewertet.
(8) Der Militärdienst und die durch Gesetz gleichgestellten Ersatzdienste werden als Unterrichtsdienste bewertet, sofern sie nach Erlangung des Studientitels (oder mehrerer zusammengehörender Titel), welche für den Unterricht vorgesehen sind, geleistet worden sind.
(9)Der mit gültigem Studientitel geleistete Unterrichtsdienst der zweiten Sprache wird auch ohne Zweisprachigkeitsnachweis bewertet.
Nur für die Schulranglisten der deutschsprachigen Schulen und der Schulen in den ladinischen Ortschaften wird der Unterrichtsdienst, welcher bis zum Schuljahr 2000/2001 auf Stellen des Integrationsunterrichts an den Sekundarschulen geleistet wurde, für jene Wettbewerbsklasse als Dienst der ersten Gruppe bewertet, welche der Bewerber/die Bewerberin angibt; für die anderen Rangordnungen wird er als Dienst der zweiten Gruppe bewertet.“
(15) Die Bewertung der Unterrichtsdienste für jene Wettbewerbsklassen, die von den vorhergehenden Regelungen vo-gesehen waren, wird auf Grund der Entsprechungstabellen vorgenommen, die der geltenden Regelung beigefügt sind.
Bewertungstabelle der Titel für die Eintragung in die Schulranglisten für den Abschluss von befristeten Arbeitsverträgen mit dem Lehrpersonal für Instrumentalunterricht an Mittelschulen.
mit einer Benotung von 10/10: 10 Punkte
mit einer Benotung von 10/10 und Lob:12 Punkte
b) Anderes Diplom für ein Instrument oder Bescheinigung oder Diplom in Musikdidaktik, welches von einem staatlichen Musikkonservatorium oder von einem staatlich anerkannten Musikinstitut ausgestellt wurde: 3 Punkte
c) Spezialisierungsdiplom der „Accademia Nazionale di Santa Cecilia für das Instrument, auf welches sich die Rangliste bezieht : 3 Punkte
d) Spezialisierungsdiplom der „Accademia Nazionale di Santa Cecilia für ein anderes Instrument als das, worauf sich die Rangliste bezieht, oder für Kammermusik: 1,50 Punkte
e) Doktorat, welches für die Lehrbefähigungsprüfung für Musikerziehung vorgeschrieben ist: 4 Punkte
h) Bestandener Wettbewerb nach Titeln und Prüfungen an den Musikkonservatorien für das spezifische Instrument, worauf sich die Rangliste bezieht; Lehrbefähigung zum Unterricht von Musikerziehung an der Mittelschule: 6 Punkte
i) Bestandener Wettbewerb nach Titeln und Prüfungen an den Musikkonservatorien für ein anderes Instrument als das, worauf sich die Rangliste bezieht; Lehrbefähigung zum Unterricht von Musikerziehung an den Oberschulen: 3 Punkte
Bemerkungen zur Kategorie I:
II - Unterrichtstitel
a) Für jedes Unterrichtsjahr als planmäßige oder außerplanmäßige Lehrperson bei den Kursen des Schulversuchs Mittelschule mit musikalischer Ausrichtung für dasselbe Instrument, worauf sich die Rangliste bezieht : 18 Punkte
b) Für jedes Unterrichtsjahr als planmäßige oder außerplanmäßige Lehrperson in den Musikkonservatorien oder in den anerkannten Musikinstituten für dasselbe Instrument, worauf sich die Rangliste bezieht: 9 Punkte
c) Für jedes Unterrichtsjahr als planmäßige oder außerplanmäßige Lehrperson in den Oberschulen für dasselbe Instrument, worauf sich die Rangliste bezieht: 6 Punkte
d) Für jedes Unterrichtsjahr als planmäßige oder außerplanmäßige Lehrperson für Musikerziehung in den Mittelschulen: 6 Punkte
e) Für den Dienst als Instrumentallehrperson in den Kursen gemäß Artikel 44 des Gesetzes vom 20.Mai 1982, Nr. 270: 3,50 Punkte
Die Unterrichtszeit von wenigstens 180 Tagen wird als ganzes Jahr gewertet.
Sofern gleichzeitig verschiedene Dienste geleistet worden sind, wird die günstigere Punktezahl zugewiesen.
Der Unterrichtsdienst, der als Lehrperson für Instrumentalunterricht geleistet wurde, wird als spezifischer Dienst in der Wettbewerbsklasse A077 ab dem In-Kraft-Treten des Ministerialdekrets vom 6. August 1999, mit welchem die Wettbewerbsklasse A077 errichtet wurde, gewertet.
III - Künstlerische Titel (bis höchstens 66 Punkte)
a) Konzerttätigkeit als Solist oder im Ensemble für Kammermusik (vom Duo aufwärts) für das gleiche Instrument, worauf sich die Rangliste bezieht: 1 bis 2 Punkte
c)erster, zweiter oder dritter Preis bei nationalen oder internationalen Wettbewerben (für jeden Preis): 1 bis 3 Punkte.
d) Eignung bei Wettbewerben für symphonische Orchester von lyrischen Körperschaften oder anerkannten Orchestern (für jede Eignung und bis zu höchstens 6 Punkte): 1 bis 3 Punkte 3
e) Kompositionen, Veröffentlichungen, Schallplattenaufnahmen, Studien und Forschungen auf dem Gebiet der Musik, Methodologie und der Instrumentaldidaktik (für jeden Titel und bis zu höchstens 6 Punkte): 0,5 bis 1 Punkte
f) Effektive Teilnahme an Spezialisierungskursen für jenes Instrument, worauf sich die Rangliste bezieht: 1 bis 2 Punkte;
Es dürfen keine maschinen geschriebenen, vervielfältigten oder auch in der Presse veröffentlichten, privaten Dokumente berücksichtigt werden.
Gemeinschaftsarbeiten ohne formelle Angabe über den Beitrag der einzelnen Verfasser dürfen nicht bewertet werden.

References: Art. 1
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