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Timestamp: 2016-10-23 06:13:44+00:00

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U 291/05 (23.01.2006)
Pr�sident Ferrari, Bundesrichter Meyer und
V.________, 1968, Beschwerdef�hrer, vertreten durch F�rsprecher Dr. Willi Egloff, Zinggstrasse 16, 3007 Bern,
V.________, geboren 1968, arbeitete ab April 1999 als Fugenmonteur f�r die Firma I.________ und war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) unfallversichert. Am 13. Oktober 1999 zog er sich beim Sprung von einem etwa anderthalb Meter hohen Rollger�st eine trimalleolare Luxationsfraktur mit grosser Tr�mmerzone im metaphys�ren Fibulabereich rechts zu, die in der Universit�tsklinik f�r Orthop�dische Chirurgie N.________ operativ versorgt wurde und zwei weitere Operationen zur Folge hatte (am 16. Mai 2000 Dekortikation, Spongiosaplastik sowie Reosteosynthese und am 5. Juli 2001 Arthroskopie des OSG und arthroskopisches Narbend�bridement sowie Metallentfernung).
Die SUVA nahm medizinische und erwerbliche Abkl�rungen vor. Insbesondere zog sie jeweils mehrere Berichte ihres Kreisarztes Dr. med. G.________, der Universit�tsklinik f�r Orthop�dische Chirurgie des Spitals N.________, des Dr. med. S.________, Orthop�dische Chirurgie FMH, sowie des Hausarztes Dr. med. B.________ bei. Weiter nahm sie je einen Bericht des Spitals N.________ vom 8. Mai 2001 sowie des Dr. med. W.________, Orthop�dische Chirurgie FMH, vom 8. M�rz 2002 zu den Akten und edierte bei der IV-Stelle Bern Berichte �ber die durchgef�hrten beruflichen Abkl�rungsaufenthalte (Genossenschaft A.________ vom 31. Oktober 2002 sowie berufliche Abkl�rungsstelle [BEFAS] vom 29. Oktober 2003). Die SUVA nahm eine vollst�ndige Arbeitsf�higkeit in einer leidensangepassten T�tigkeit an und sprach V.________ mit Verf�gung vom 19. Dezember 2003 bei einem Invalidit�tsgrad von 20% mit Wirkung ab September 2003 eine Rente zu; weiter gew�hrte sie eine Integrit�tsentsch�digung f�r eine Integrit�tseinbusse von 15%. Mit Einspracheentscheid vom 1. Juli 2004 best�tigte die SUVA die zugesprochene Rente und erh�hte die Integrit�tsentsch�digung entsprechend einer Integrit�tseinbusse von 20%.
Mit Verf�gung vom 21. Januar 2004 lehnte die IV-Stelle den Anspruch des V.________ auf eine Invalidenrente ab, da ein rentenausschliessender Invalidit�tsgrad von rund 20% vorliege. Diese Verf�gung wurde mit Einspracheentscheid vom 21. Juli 2004 aufgehoben und es wurden weitere Abkl�rungen angeordnet.
Gegen den Einspracheentscheid der SUVA von Juli 2004 liess V.________ Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Bern erheben und in diesem Verfahren einen Bericht des Dr. med. B.________ vom 22. M�rz 2005 einreichen. Das kantonale Gericht erkannte mit Entscheid vom 14. Juni 2005 auf einen Invalidit�tsgrad von 5% und verneinte in der Folge einen Rentenanspruch, nachdem eine reformatio in peius angedroht worden war.
V.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit den Antr�gen, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides und des Einspracheentscheides sei die Sache zur weiteren Abkl�rung und zu neuer Verf�gung an die SUVA zur�ckzuweisen, eventualiter sei ihm eine Rente aufgrund eines Invalidit�tsgrades von 40% zuzusprechen.
Zutreffend sind die Erw�gungen der Vorinstanz �ber die Rechtsprechung zu dem f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen (BGE 129 V 181 Erw. 3.1 mit Hinweisen) und ad�quaten Kausalzusammenhang (BGE 123 III 112 Erw. 3a, 123 V 103 Erw. 3d, 139 Erw. 3c, 122 V 416 Erw. 2a) zwischen dem Unfallereignis und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod), insbesondere auch zur Ad�quanzbeurteilung bei Unf�llen und der in der Folge eingetretenen psychischen Fehlentwicklung mit Einschr�nkung der Arbeits- und Erwerbsf�higkeit (BGE 115 V 133). Darauf wird verwiesen.
Der Unfall hat sich im Oktober 1999 ereignet, w�hrend der Einspracheentscheid am 1. Juli 2004 ergangen ist. Damit ist ein rechtserheblicher Sachverhalt zu beurteilen, der sich teils vor und teils nach dem In-Kraft-Treten des ATSG am 1. Januar 2003 verwirklicht hat. Soweit keine laufenden Leistungen im Sinne der �bergangsrechtlichen Ausnahmebestimmung des Art. 82 Abs. 1 ATSG, sondern Dauerleistungen im Streit stehen, �ber welche noch nicht rechtskr�ftig verf�gt worden ist, gelangen - den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln folgend - ab diesem Zeitpunkt, soweit massgebend, die neuen Bestimmungen des ATSG und dessen Ausf�hrungsverordnungen zur Anwendung (BGE 130 V 446 f. Erw. 1.2.1 f. mit Hinweis). F�r den Verfahrensausgang ist dies jedoch insofern von untergeordneter Bedeutung, als mit dem In-Kraft-Treten des ATSG keine substanzielle �nderung der fr�heren Rechtslage einhergeht. Gem�ss RKUV 2004 Nr. U 529 S. 572 (= Urteil G. vom 22. Juni 2004, U 192/03) entsprechen die im ATSG enthaltenen Definitionen der Arbeitsunf�higkeit (Art. 6 ATSG), der Erwerbsunf�higkeit (Art. 7 ATSG) und der Invalidit�t (Art. 8 ATSG) ebenso wie die Vorschrift �ber die Bestimmung des Invalidit�tsgrades bei erwerbst�tigen Versicherten (Art. 16 ATSG) den bisherigen, in der Unfallversicherung von der Rechtsprechung dazu entwickelten Begriffen und Grunds�tzen.
Streitig ist der Anspruch auf eine Invalidenrente. Der Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung war dagegen schon vor dem kantonalen Gericht nicht mehr Gegenstand des Verfahrens.
2.1 Das kantonale Gericht stellt auf die Einsch�tzung des SUVA-Arztes Dr. med. G.________ sowie die ihn st�tzenden weiter in den Akten liegenden Berichte ab und geht von einer vollst�ndigen Arbeitsf�higkeit f�r �berwiegend sitzende T�tigkeiten aus, w�hrend die in den medizinischen Berichten erw�hnte Schmerzverarbeitungsst�rung resp. die somatoforme Schmerzst�rung nicht ad�quat kausale Unfallfolge sei. Den Einkommensvergleich zur Festsetzung des Invalidit�tsgrades f�hrt die Vorinstanz aufgrund des zuletzt bezogenen Lohnes sowie der vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung durch; unter Ber�cksichtigung eines leidensbedingten Abzuges von 5% sowie der Tatsache, dass der Versicherte schon als Gesunder einen unter dem branchen�blichen Lohn liegenden Verdienst erzielt hatte, resultiere ein rentenausschliessender Invalidit�tsgrad von 5%.
2.2 In somatischer Hinsicht ist auf die �berzeugende Einsch�tzung des SUVA-Arztes Dr. med. G.________ vom 5. November 2002 (best�tigt im Bericht vom 20. April 2004) abzustellen und eine �berwiegend sitzende T�tigkeit als zumutbar zu erachten (BGE 125 V 352 Erw. 3a). Diese Auffassung wird best�tigt durch diejenigen der Universit�tsklinik f�r Orthop�dische Chirurgie des Spitals N.________ vom 9. November 2001, des Dr. med. S.________ vom 18. Februar 2003 sowie der BEFAS vom 29. Oktober 2003 (welche Abkl�rung unter medizinischer Begleitung erfolgt ist). Die Ausf�hrungen im Bericht des Spitals N.________ vom 8. Mai 2001 verm�gen an dieser Einsch�tzung schon deshalb keine Zweifel zu wecken (vgl. BGE 125 V 353 Erw. 3b/bb), weil diese Institution explizit keine "definitive Stellungnahme bez�glich der Arbeitsf�higkeit" abgibt und auch sie letztlich von einer vollst�ndigen Arbeitsf�higkeit f�r vorwiegend sitzende T�tigkeiten ausgeht, da eine Umschulung in diese Richtung bef�rwortet wird und in der Diagnose nur belastungsabh�ngige Schmerzen erw�hnt werden.
2.3 Die in den �rztlichen Berichten erw�hnte Schmerzproblematik weist entgegen der Auffassung in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde keine somatische Grundlage auf: Das Spital N.________ f�hrt im Bericht vom 8. Mai 2001 zwar aus, dass der "organische Kern der geklagten Restbeschwerden ... weiterhin gut sp�rbar" sei. Daf�r spr�chen "die eindeutige Belastungsabh�ngigkeit, die differenzierte Schilderung der Beschwerden, die eingeschr�nkte Beweglichkeit ... mit entsprechender Gangst�rung und beginnender �berlastung auch lumbovertebral, die nachvollziehbare Wirkung des Paracetamols sowie die im Interviewer ausgel�sten Gef�hle von Empathie." Dies kann zwar die belastungsabh�ngigen Schmerzen erkl�ren (welche im Rahmen der Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit - vorwiegend sitzende T�tigkeiten - ber�cksichtigt worden sind; vgl. Erw. 2.2 hievor), nicht jedoch die belastungsunabh�ngigen Schmerzen, f�r die das Spital N.________ - wie auch die anderen beteiligten �rzte - keine organische Grundlage gefunden hat (insbesondere hat SUVA-Arzt Dr. med. G.________ im Bericht vom 5. November 2002 nachgewiesen, dass der Palpationsbefund der �rzte des Spitals N.________ nicht korrekt gewesen ist). Es ist deshalb von einer psychischen Fehlentwicklung auszugehen. Offen bleiben kann, ob diese geklagten Beschwerden invalidisierend sind und in einem nat�rlichen Kausalzusammenhang zum Unfall von Oktober 1999 stehen, da der ad�quate Kausalzusammenhang zu verneinen ist, wie im Folgenden zu zeigen sein wird.
2.3.1 Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers hat sich am 13. Oktober 1999 kein schwerer Unfall im Sinne der Rechtsprechung (BGE 115 V 140 Erw. 6b) ereignet. Der SUVA-Arzt Dr. med. G.________ betont in seinem Bericht vom 5. November 2002 zwar, der Versicherte habe einen "gravierenden Unfall" erlitten, jedoch ist damit offensichtlich nicht das Unfallereignis als solches gemeint, sondern die Unfallfolgen in medizinischer Hinsicht (Kn�chelbruch) - abgesehen davon, dass es nicht Aufgabe des Mediziners ist, die Rechtsfrage der Qualifikation des schweren Unfalls zu beantworten (vgl. BGE 125 V 261 Erw. 4). Aufgrund des augenf�lligen Geschehensablaufs und unter Ber�cksichtigung einer objektivierten Betrachtungsweise (BGE 115 V 139 Erw. 6) liegt vielmehr ein mittlerer Unfall im Sinne des BGE 115 V 140 Erw. 6c vor, da der Versicherte - gem�ss seinen am 11. Mai 2004 erfolgten Angaben - von einem anderthalb Meter hohen Rollger�st sprang, nachdem dieses zu wackeln begonnen hatte und er das Gleichgewicht zu verlieren drohte, und er bei der Landung auf der Vorderkante einer Stufe einen "Misstritt" machte. Mangels Vorliegens eines schweren Unfalles ist daher die Ad�quanz nicht ohne weiteres zu bejahen (BGE 115 V 140 Erw. 6b).
2.3.2 Offen bleiben kann, ob es sich beim Unfall von Oktober 1999 um ein mittleres Ereignis im Grenzbereich zu den leichten F�llen handelt oder nicht (vgl. etwa RKUV 1998 Nr. U 307 S. 449 unten), da die notwendigen objektiven Kriterien (BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa) nicht geh�uft vorliegen und auch keines davon in besonders ausgepr�gter Weise gegeben ist (BGE 115 V 140 Erw. 6c/bb):
- Der Sprung vom Rollger�st mit anschliessendem Misstritt wies keine besonders dramatischen Begleitumst�nde auf und war objektiv auch nicht besonders eindr�cklich. Das Kriterium der besonderen Eindr�cklichkeit beurteilt sich dabei nach einer objektiven Betrachtungsweise: Nicht was im Betroffenen psychisch vorgeht, ist entscheidend, sondern die objektive Eignung, psychische Fehlentwicklungen auszul�sen (vgl. RKUV 1999 Nr. U 335 S. 209 Erw. 3b/cc). Es spielt im Rahmen der Ad�quanzbeurteilung deshalb keine Rolle, wie der Versicherte den Unfall subjektiv erlebt hat.
- Der Versicherte hat zwar eine schwere Verletzung erlitten, jedoch ist ein Kn�chelbruch erfahrungsgem�ss nicht geeignet, psychische Fehlentwicklungen auszul�sen. Zu beachten sind in dieser Hinsicht nur die k�rperlichen Gesundheitssch�den, nicht jedoch sp�ter eingetretene psychische Beschwerden (vgl. BGE 117 V 367 Erw. 6a).
- Die Dauer der �rztlichen Behandlung, die geklagten Schmerzen sowie der Heilverlauf sind angesichts der Verletzung nicht als ungew�hnlich lange dauernd anzusehen. Im �brigen wird im Bericht der Universit�tsklinik f�r Orthop�dische Chirurgie des Spitals N.________ vom 3. November 2000 ausgef�hrt, es bestehe f�nfeinhalb Monate nach der Reosteosynthese ein klinisch und korrekter Verlauf ohne objektive Zeichen einer gr�beren St�rung des Gelenkes, w�hrend subjektiv immer noch eine ausgepr�gte Einschr�nkung vorliege; weiter schreibt die Klinik im Bericht vom 12. Februar 2001, es k�nnten klinisch und radiologisch weiterhin keine Korrelate zu den recht massiven Restbeschwerden gefunden werden (ausser der eingeschr�nkten Dorsalflexion, die das Treppensteigen und Bergaufgehen behindere). Damit ist sp�testens ab diesem Zeitpunkt von einer psychischen �berlagerung auszugehen, abgesehen davon, dass Dauerschmerzen bei nicht belastendem Bein nicht ausgewiesen sind. Dass die Schmerzen mindestens teilweise nachvollziehbar seien, �ndert daran nichts; so werden denn auch beinbelastende T�tigkeiten im Rahmen der Arbeitsf�higkeit als nicht zumutbar erachtet (vgl. Erw. 2.2 hievor).
- Eine �rztliche Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert, ist nicht ersichtlich.
- Die Dauer der physisch bedingten Arbeitsunf�higkeit ist zwar als lange anzusehen, was aber angesichts der Kompliziertheit der Verletzung nicht weiter erstaunt. Auch wenn der SUVA-Arzt Dr. med. G.________ erst im Bericht vom 13. Februar 2002 eine vollst�ndige Arbeitsf�higkeit in einer leidensangepassten T�tigkeit annimmt, kommt dem Element der Dauer der physisch bedingten Arbeitsunf�higkeit hier nicht ausschlaggebende Bedeutung zu, da zu ber�cksichtigen ist, dass mangels "erfolgversprechender Alternativen" im Mai 2001 die Universit�tsklinik f�r Orthop�dische Chirurgie die Metallentfernung sowie eine Arthroskopie und ein D�bridement empfahl, was in der Folge durchgef�hrt wurde und wiederum eine l�ngere Arbeitsunf�higkeit zur Folge hatte.
Damit muss der ad�quate Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall von Oktober 1999 und der psychischen Fehlentwicklung verneint werden. Dies hat zur Folge, dass der Unfall zwar unter Umst�nden eine nat�rlich kausale Teilursache der psychischen Beschwerden darstellt, diese ihm rechtlich aber nicht zugerechnet werden k�nnen.
2.3.3 Nicht massgebend ist, dass die IV-Stelle ihre rentenablehnende Verf�gung von Januar 2004 aufgehoben und weitere Abkl�rungen hinsichtlich Schmerzproblematik angeordnet hat. Denn f�r diesen Zweig der Sozialversicherung sind - wegen seiner Ausgestaltung als finaler Versicherung (vgl. BGE 124 V 178 Erw. 3b mit Hinweisen) - die Ursachen der Invalidit�t (d.h. physische oder psychische Komponenten) nicht massgebend, solange sie Folge von Geburtsgebrechen, Krankheit oder Unfall sind (Art. 4 Abs. 1 IVG).
2.4 Damit ist von einer vollst�ndigen Arbeitsf�higkeit in einer leidensangepassten - d.h. �berwiegend sitzenden - T�tigkeit auszugehen und nicht bloss von einer Arbeitsf�higkeit von 75%, wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde ohne Begr�ndung angenommen wird.
2.5 Schliesslich ist ein Einkommensvergleich durchzuf�hren.
2.5.2 Da der Versicherte keine zumutbare Verweisungst�tigkeit aufgenommen hat, ist f�r die Bestimmung des Einkommens nach Eintritt des Gesundheitsschadens (Invalideneinkommen) praxisgem�ss auf die Tabellenl�hne der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung abzustellen (vgl. BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb). Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers kann schon deshalb nicht das zuletzt erzielte Einkommen als Fugenmonteur - d.h. der Validenlohn - herbeigezogen werden, da diese T�tigkeit gesundheitlich nicht mehr m�glich ist; es bleibt deshalb gar nichts anderes �brig, als auf hypothetische Werte zur�ckzugreifen. Weil die von der SUVA verwendeten Daten gem�ss den Bl�ttern dokumentierter Arbeitspl�tze (DAP) hier nicht den Anforderungen der Rechtsprechung (BGE 129 V 480) zu gen�gen verm�gen, muss mangels Alternativen auf die Lohnstrukturerhebung abgestellt werden. Gem�ss Tabelle A1 der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung 2002 betr�gt der Zentralwert f�r im privaten Sektor auf Anforderungsniveau 4 (einfache und repetitive T�tigkeiten) bei einer w�chentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden besch�ftigte M�nner monatlich Fr. 4'557.-- brutto. Dieser Betrag ist der Lohnentwicklung bis zum Zeitpunkt des Beginns des Rentenlaufes im Jahr 2003 (BGE 128 V 174) anzupassen (+ 1.4%; Die Volkswirtschaft 12/2005 S. 95 Tabelle B10.2) und auf die in diesem Jahr betriebs�bliche Wochenarbeitszeit von 41.7 Stunden (Die Volkswirtschaft 12/2005 S. 94 Tabelle B9.2) umzurechnen, was einen Betrag von Fr. 4'817.20 monatlich und Fr. 57'806.40 j�hrlich ergibt.
Dieser Tabellenlohn ist h�her als derjenige, den der Beschwerdef�hrer ohne Gesundheitsschaden erzielen w�rde (Erw. 2.5.1 hievor). Sind keine Anhaltspunkte daf�r ersichtlich, dass sich der Versicherte aus freien St�cken mit einem bescheideneren Einkommen begn�gen wollte, als er h�tte erzielen k�nnen (vgl. ZAK 1992 S. 92 Erw. 4a), und ist weiter anzunehmen, dass er angesichts seiner geringf�gigen Qualifikation nicht Eink�nfte in der H�he des erhobenen Durchschnittslohnes erreichen k�nnte, kann - bei einer deutlichen Abweichung - dieser Durchschnittswert gem�ss Rechtsprechung um den Prozentsatz gek�rzt werden, um welchen der vom Versicherten vor Eintritt des Gesundheitsschadens erzielte Lohn unter dem durchschnittlich ausgerichteten Lohn lag (vgl. ZAK 1989 S. 458 Erw. 3b, best�tigt durch Urteil S. vom 29. August 2002, I 97/00, Erw. 3.2 f., vgl. auch BGE 129 V 225 Erw. 4.4). Damit ist das Invalideneinkommen von Fr. 57'806.40 um 16.3 % zu k�rzen, da der letzte effektiv bezogene Lohn von Fr. 50'505.-- um diesen Prozentsatz unter dem Durchschnittslohn der Branche von Fr. 60'350.65 lag (Lohnstrukturerhebung 2002, Tabelle A1, Ziff. 45, Anforderungsniveau 4, M�nner [= Fr. 4'765.--], bei einer w�chentlichen Arbeitszeit von 41,8 Stunden [Die Volkswirtschaft 12/2005 S. 94 Tabelle B9.2, Zeile F, Jahr 2003] und einer Lohnentwicklung von 1.0% f�r 2003 [Die Volkswirtschaft 12/2005 S. 95 Tabelle B10.2, Zeile F, Jahr 2003]). Diese Operation f�hrt zu einem Betrag von Fr. 48'383.95.
Damit ist der Argumentation in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde der Boden entzogen, dass die Ber�cksichtigung eines branchenun�blich tiefen Betrages zu einem Zirkelschluss f�hre, weil damit Invaliden- und Valideneinkommen gleichgesetzt w�rden und der Invalidit�tsgrad letztlich dem leidensbedingten Abzug entspr�che: Dies war im vorinstanzlichen Entscheid nur deshalb der Fall, weil das kantonale Gericht f�r die Pr�fung des un�blich tiefen Lohnes nicht vom hier anwendbaren branchen�blichen Lohn f�r Bauarbeiter (der Beschwerdef�hrer arbeitete in der Baubranche), sondern f�lschlicherweise vom Zentralwert ausgegangen ist. Abgesehen davon ist eine entsprechende Korrektur am Invalideneinkommen nur dann vorzunehmen, wenn eine deutliche Abweichung vom branchen�blichen Lohn vorliegt, was nicht immer der Fall ist.
2.5.3 Gem�ss Rechtsprechung k�nnen pers�nliche und berufliche Merkmale des Versicherten wie Alter, Dauer der Betriebszugeh�rigkeit, Nationalit�t oder Aufenthaltskategorie sowie Besch�ftigungsgrad Auswirkungen auf die H�he des Lohnes haben (BGE 126 V 78 Erw. 5a/cc mit Hinweis). Ein Abzug soll aber nicht automatisch, sondern nur dann erfolgen, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte daf�r bestehen, dass der Versicherte wegen eines oder mehrerer dieser Merkmale seine gesundheitlich bedingte (Rest-)Arbeitsf�higkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten kann (BGE 126 V 79 Erw. 5b/aa). Es rechtfertigt sich aber nicht, f�r jedes zur Anwendung gelangende Merkmal separat quantifizierte Abz�ge vorzunehmen und diese zusammenzuz�hlen, da damit Wechselwirkungen ausgeblendet werden. So bestimmt sich beispielsweise der Anfangslohn in einer neuen Firma in der Regel nicht isoliert nach der Anzahl Dienstjahre, sondern unter anderem auch auf Grund der mitgebrachten Berufserfahrungen. Ganz allgemein ist der Einfluss aller Merkmale auf das Invalideneinkommen (leidensbedingte Einschr�nkung, Alter, Dienstjahre, Nationalit�t/Aufenthaltskategorie und Besch�ftigungsgrad) unter W�rdigung der Umst�nde im Einzelfall nach pflichtgem�ssem Ermessen gesamthaft zu sch�tzen (BGE 126 V 80 Erw. 5b/bb mit Hinweisen). Letztlich ist der Abzug vom statistischen Lohn unter Ber�cksichtigung aller jeweils in Betracht fallenden Merkmale auf insgesamt h�chstens 25 % zu begrenzen (BGE 126 V 80 Erw. 5b/cc). Dieser gesamthaft vorzunehmende Abzug stellt eine Sch�tzung dar. Bei deren �berpr�fung kann es nicht darum gehen, dass die kontrollierende richterliche Beh�rde ihr Ermessen an die Stelle der Vorinstanz setzt. Bei der Unangemessenheit gem�ss Art. 132 lit. a OG geht es um die Frage, ob der zu �berpr�fende Entscheid, den die Beh�rde nach dem ihr zustehenden Ermessen im Einklang mit den allgemeinen Rechtsprinzipien in einem konkreten Fall getroffen hat, nicht zweckm�ssigerweise anders h�tte ausfallen sollen. Allerdings darf das Sozialversicherungsgericht sein Ermessen nicht ohne triftigen Grund an die Stelle desjenigen der Verwaltung setzen; es muss sich somit auf Gegebenheiten abst�tzen k�nnen, welche seine abweichende Ermessensaus�bung als n�her liegend erscheinen lassen (BGE 126 V 81 Erw. 6 mit Hinweis; Urteil Y. vom 25. Juli 2005, U 420/04, Erw. 2.2 f.).
Die Vorinstanz hat einen leidensbedingten Abzug von 5% ber�cksichtigt. In Anbetracht der Einschr�nkungen des Versicherten - vollst�ndig arbeitsf�hig f�r �berwiegend sitzende T�tigkeiten (Erw. 2.4 hievor) - und der Tatsache, dass er gem�ss Bericht der BEFAS vom 29. Oktober 2003 w�hrend der Abkl�rung "von seinen Ressourcen her ... nie an Grenzen" gestossen war, kann nicht davon gesprochen werden, dass der Entscheid der Vorinstanz �ber die H�he des behinderungsbedingten Abzuges zweckm�ssigerweise anders h�tte ausfallen sollen. Die weiteren Merkmale, die neben der leidensbedingten Einschr�nkung einen Einfluss auf das Invalideneinkommen haben k�nnen (Alter, Dienstjahre, Nationalit�t/Aufenthaltskategorie und Besch�ftigungsgrad), sind hier bereits insoweit ber�cksichtigt worden, als das aufgrund der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung ermittelte Invalideneinkommen verringert worden ist, um der Tatsache Rechnung zu tragen, dass der Beschwerdef�hrer bereits als Gesunder ein unterdurchschnittlich tiefes Einkommen erzielt hatte (Erw. 2.5.2 hievor). Damit ist das Invalideneinkommen von Fr. 48'383.95 (Erw. 2.5.2 hievor) zus�tzlich um 5% zu k�rzen, was zum massgebenden Betrag von Fr. 45'964.75 f�hrt.
2.5.4 Bei einem Valideneinkommen von Fr. 50'505.-- und einem Invalideneinkommen von Fr. 45'964.75 resultiert ein rentenausschliessender Invalidit�tsgrad von 9% (Art. 18 Abs. 1 UVG; zur Rundung: BGE 130 V 121).

References: Art. 82
 BGE 
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 Art. 132
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