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Timestamp: 2020-07-12 04:21:10+00:00

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Ertragsteuer | Fachbeiträge, Kommentare & Arbeitshilfen | Haufe
Fachbeiträge & Kommentare zu Ertragsteuer
VII Gesellschafterwechsel – Steuerrechtlicher Teil – / 1 Ertragsteuern (Einkommen-, Gewerbesteuer)
1.1 Eintritt eines Gesellschafters Rz. 645 Tritt ein weiterer Gesellschafter in die bestehende GmbH & Co. KG gegen Geldeinlage oder Einlage anderer Wirtschaftsgüter ein, so greift § 24 UmwStG; die bisherigen Gesellschafter der GmbH & Co. KG bringen – aus Sicht des § 24 UmwStG – ihre Mitunternehmeranteile an der bisherigen GmbH & Co. KG in eine neue, durch den neu hinzutretend...mehr
VII Gesellschafterwechsel – Steuerrechtlicher Teil – / 1.2 Ergänzungsbilanz bei Gesellschaftereintritt
1.2.1 Entstehungsgründe Rz. 648 Allgemein ist festzustellen, dass die Voraussetzungen für die Aufstellung besonderer Ergänzungsbilanzen vor allem dann gegeben sind, wenn ein Gesellschafter in eine Personengesellschaft eintritt und hierbei Aufwendungen hat, die mit seinem nominellen Kapitalkonto nicht übereinstimmen. Den Ausgangspunkt für die steuerliche Gewinnermittlung eines...mehr
VII Gesellschafterwechsel – Steuerrechtlicher Teil – / 1.2.2 Technik
Rz. 650 In den vorstehend aufgeführten Fällen ist das Kapitalkonto des eintretenden Gesellschafters verschieden, je nachdem, ob man es handelsrechtlich (vom Standpunkt der bereits vorhandenen Gesellschafter aus) oder steuerrechtlich (vom Standpunkt des eintretenden Gesellschafters aus) betrachtet. Diese Verschiedenheit könnte dazu führen, dass man zwei verschiedene Bilanzen ...mehr
VII Gesellschafterwechsel – Steuerrechtlicher Teil – / 1.5 Zurechnung von Verlusten bei Veräußerung von Gesellschaftsanteilen
Rz. 659 Nach dem Grundsatzurteil des BFH vom 19.11.1964 kann zwar Kommanditisten ein nach dem Gewinnverteilungsschlüssel auf sie entfallender Verlust dann und in dem Umfang nicht mehr steuerlich zugerechnet werden, in dem diese Verlustzurechnung zu einem negativen Kapitalkonto der Kommanditisten führen würde und feststeht, dass diese Verluste nicht mehr durch Gewinne, eventu...mehr
VII Gesellschafterwechsel – Steuerrechtlicher Teil – / 1.8 Unentgeltlicher Übergang des Kommanditanteils
Rz. 663 Der unentgeltliche Übergang des (ganzen) Kommanditanteils einschließlich des Sonderbetriebsvermögens II (Anteil an der Komplementär-GmbH) stellt eine unentgeltliche Anteilsübertragung i. S. d. § 6 Abs. 3 EStG dar, d. h. Buchwertfortführung. Wird jedoch der Komplementär-Anteil zurückbehalten, ist entscheidend, ob die GmbH-Anteile "wesentliche Grundlage" des Mitunterneh...mehr
VII Gesellschafterwechsel – Steuerrechtlicher Teil – / 1.2.3 Entwicklung
Rz. 651 Die Ergänzungsbilanz ist nicht für den Zeitpunkt des Eintretens eines Gesellschafters, sondern, soweit die Werte noch nicht abgeschrieben sind, auch in den folgenden Jahren zu führen. Dabei ist bei jeder Bilanzaufstellung zu prüfen, inwieweit die in der Ergänzungsbilanz ausgewiesenen Mehrwerte oder Minderwerte noch vorhanden sind. Nimmt man in dem Fall, dass für einen...mehr
VII Gesellschafterwechsel – Steuerrechtlicher Teil – / 1.10 Verlustverwertungsbeschränkung nach § 15a EStG bei Gesellschafterwechsel
Rz. 667 § 15a EStG knüpft an die Verhältnisse am Ende des Wirtschaftsjahres (Bilanzstichtag) der Verlustentstehung an (sog. Stichtagsprinzip). Aus den vorstehenden Grundsätzen folgt nicht nur, dass in den Fällen des Wechsels der Rechtsstellung des bisherigen Kommanditisten in die Stellung eines persönlich haftenden Gesellschafters § 15a EStG im Hinblick auf den dem Gesellsch...mehr
VII Gesellschafterwechsel – Steuerrechtlicher Teil – / 1.9 Verlustabzug nach § 10a GewStG und im Rahmen des § 10d EStG durch übrige (erbende) Gesellschafter
Rz. 664 Nach § 10a Satz 1 GewStG wird der maßgebende Gewerbeertrag um die Fehlbeträge gekürzt, die sich bei der Ermittlung des maßgebenden Gewerbeertrages für die vorangegangenen Erhebungszeiträume ergeben haben, soweit die Fehlbeträge nicht bei der Ermittlung des Gewerbeertrages für vorangegangene Erhebungszeiträume berücksichtigt worden sind. Nach der ständigen höchstricht...mehr
Privatnutzung eines betrieblichen Pkw durch den Unternehmer / 5.4 Umsatzsteuer bei der Privatnutzung von Elektro- und Hybridfahrzeugen
In der Umsatzsteuer gelten im Unterschied zur Ertragsteuer keinerlei Sonderregelungen für Elektro- oder Hybridelektrofahrzeuge. Es erfolgt also weder eine Kürzung des inländischen Listenpreises im Rahmen der 1 %-Regelung noch eine Kürzung der Abschreibung bzw. Leasingaufwendungen im Rahmen der Fahrtenbuchmethode.mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 50d Besonderheiten im Fall von ... / 2.5 Ansässigkeitsbescheinigung (Abs. 4)
Rz. 163 Die Berechtigung zur Anwendung des § 43b EStG bzw. die Abkommensberechtigung hängen von der Ansässigkeit des Empfängers der Zahlung in dem ausl. Staat ab. Der Ausschluss der Abzugssteuer nach § 50g EStG hängt nach § 50g Abs. 3 Nr. 5 EStG davon ab, dass das ausl. Unternehmen eine bestimmte Rechtsform aufweist, in einem EU-Mitgliedstaat bzw. der Schweiz ansässig ist un...mehr
Reuber, Die Besteuerung der Vereine, Einkünfteermittlung ... / 5. Beispiele zur Einkünfteermittlung
Tz. 23 Stand: EL 117 – ET: 06/2020 Beispiel 1: Eine steuerbegünstigten Zwecken dienender Verein erzielt in seinem steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben Einnahmen i. H. v. 34 000 EUR. Der durch das Rechenwerk ermittelte Verlust beträgt 6 000 EUR. Ergebnis 1: Da der Verein in seinem steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb die Freigrenze von § 64 Abs. 3...mehr
Reuber, Die Besteuerung der Vereine, Wohlfahrtspflege / VI. Weitere Besonderheiten
Tz. 31 Stand: EL 117 – ET: 06/2020 Einrichtungen der Wohlfahrtspflege sind Zweckbetriebe, wenn die in § 66 AO (Anhang 1b) genannten Voraussetzungen erfüllt sind. Zweckbetriebe dieser Art sind immer von den Ertragsteuern befreit, wenn die Körperschaft als steuerbegünstigten Zwecken dienend anerkannt ist. D. h., es entsteht keine Körperschaft- und Gewerbesteuerpflicht. Weitere ...mehr
Reuber, Die Besteuerung der Vereine, Einkünfteermittlung ... / 3. Tätigkeitsbereich der Zweckbetriebe
Tz. 11 Stand: EL 117 – ET: 06/2020 Bei einem Zweckbetrieb handelt es sich um wirtschaftliche Geschäftsbetriebe i. S. v. § 14 AO (Anhang 1b), welcher ausschließlich von einer steuerbegünstigten (gemeinnützigen) Einrichtung betrieben werden kann. Die Einzelsteuergesetze schließen für wirtschaftliche Geschäftsbetriebe zunächst die Steuerbegünstigung in vollem Umfang aus (§ 64 AO...mehr
Reuber, Die Besteuerung der Vereine, Tennishallen/Tennis ... / IV. Beispiele
Tz. 25 Stand: EL 117 – ET: 06/2020 Beispiel 1: Der Tennisverein, "Grün-Weiß e. V." hat im Kalenderjahr 01 eine neue Tennishalle errichtet und die gesamte Anlage an einen anderen Unternehmer als Betreiber zur Überlassung an Dritte (so genannte Zwischenvermietung) zur Nutzung überlassen Die Baukosten betragen:mehr
Reuber, Die Besteuerung der Vereine, Tennishallen/Tennis ... / 1. Dauervermietung
Tz. 8 Stand: EL 117 – ET: 06/2020 Wird die Tennishalle auf längere Dauer (> sechs Monate) in der Form einer Gesamtvermietung an Mitglieder oder Nichtmitglieder vom betreibenden Verein vermietet, sind die Einnahmen für ertragsteuerliche Zwecke im Tätigkeitsbereich Vermögensverwaltung zu erfassen und genießen Ertragsteuerfreiheit (s. AEAO zu § 67a AO TZ 11 und 12, Anhang 2). Tz...mehr
Rn. 31e Stand: EL 143 – ET: 06/2020 Da ohne (aA Schön, StbJb 1996/97, 45ff) gesellschaftsrechtliche Zulassung übertragbar (§ 717 S 2 BGB, § 105 Abs 2 HGB), kann der Nießbrauch an den von der Mitgliedschaft zu trennenden vermögensrechtlichen Gewinnansprüchen des Gesellschafters ohne (Mit-)Verwaltungsrechte bestellt werden (s Petzoldt, DStR 1992, 1171, 1177). Dabei gibt es jedo...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 20 ... / bb) Unentgeltliche Übertragung
Rn. 75 Stand: EL 141 – ET: 02/2020 Einzelrechtsnachfolge Auch bei einer unentgeltlichen Übertragung sind die KapErtr für einen Zeitraum dem Rechtsvorgänger und dem Rechtsnachfolger im Regelfall nach dem Verhältnis der Dauer der Berechtigung zuzurechnen. Bei einer unentgeltlichen Übertragung von KapErtr sind dem zivilrechtlichen Gläubiger die Erträge nur dann einkommensteuerlic...mehr
Dötsch/Pung/Möhlenbrock (D/P/M), Die Körperschaftsteuer, ... / 3.3.3.3.1 Vorstellungen des BFH
Tz. 467 Stand: EL 92 – ET: 03/2018 Der BFH stellt sich die Festlegung des Tantiemesatzes wie folgt vor (s Urt des BFH v 05.10.1994, BStBl II 1995, 549): Zunächst ist die Höhe der Gesamtbezüge festzulegen, die die GmbH bei normaler Geschäftslage ihrem GF zu zahlen in der Lage und bereit ist (Kriterien insbes: Fremdvergleich, Gewinnsituation der GmbH). Im nächsten Schritt ist aus...mehr

References: § 24
 § 24
 § 6
 § 15
 § 15
 § 15
 § 10
 § 10
 § 10
 § 50
 § 43
 § 50
 § 50
 § 64
 § 66
 § 14
 § 67
 § 105
 § 20