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Timestamp: 2017-09-23 21:45:10+00:00

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§ 266 StGB. Untreue
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Paragraf 266. Untreue
§ 266. Untreue § 266. Untreue
(1) [1] Wer die ihm durch Gesetz, behördlichen Auftrag oder Rechtsgeschäft eingeräumte Befugnis, über fremdes Vermögen zu verfügen oder einen anderen zu verpflichten, mißbraucht oder die ihm kraft Gesetzes, behördlichen Auftrags, Rechtsgeschäfts oder eines Treueverhältnisses obliegende Pflicht, fremde Vermögensinteressen wahrzunehmen, verletzt und dadurch dem, dessen Vermögensinteressen er zu betreuen hat, Nachteil zufügt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. [2] (weggefallen) (1) [1] Wer die ihm durch Gesetz, behördlichen Auftrag oder Rechtsgeschäft eingeräumte Befugnis, über fremdes Vermögen zu verfügen oder einen anderen zu verpflichten, mißbraucht oder die ihm kraft Gesetzes, behördlichen Auftrags, Rechtsgeschäfts oder eines Treueverhältnisses obliegende Pflicht, fremde Vermögensinteressen wahrzunehmen, verletzt und dadurch dem, dessen Vermögensinteressen er zu betreuen hat, Nachteil zufügt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. [2] (weggefallen)
(2) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren.
(2) § 243 Abs. 2 und die §§ 247, 248a und 263 Abs. 3 gelten entsprechend. (3) § 243 Abs. 2 sowie die §§ 247 und 248a gelten entsprechend.
[1. Januar 1975–1. April 1998]
1§ 266. 2Untreue.
(1) 3[1] Wer die ihm durch Gesetz, behördlichen Auftrag oder Rechtsgeschäft eingeräumte Befugnis, über fremdes Vermögen zu verfügen oder einen anderen zu verpflichten, mißbraucht oder die ihm kraft Gesetzes, behördlichen Auftrags, Rechtsgeschäfts oder eines Treueverhältnisses obliegende Pflicht, fremde Vermögensinteressen wahrzunehmen, verletzt und dadurch dem, dessen Vermögensinteressen er zu betreuen hat, Nachteil zufügt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. 4[2] (weggefallen)
5(2) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren.
6(3) § 243 Abs. 2 sowie die §§ 247 und 248a gelten entsprechend.
[1. September 1969, 1. April 1970–1. Januar 1975]
[1. Oktober 1953–1. September 1969, 1. April 1970]
[1. Juni 1933–1. Oktober 1953]
1. 1. Juni 1933: Artt. I Nr. 18, IV Abs. 2 S. 1 des Gesetzes vom 26. Mai 1933.
2. 1. Januar 1975: Artt. 19 Nr. 138 Buchst. a, 326 Abs. 1 des Gesetzes vom 2. März 1974.
3. 1. Januar 1975: Artt. 10 Abs. 1, 12 Abs. 1 S. 1, Abs. 3, 19 Nr. 138 Buchst. b, 323 Abs. 1, 326 Abs. 1 des Gesetzes vom 2. März 1974, Bekanntmachung vom 2. Januar 1975.
4. 1. September 1969: Artt. 3, 8, 102, 105 Nr. 1 Buchst. b des Gesetzes vom 25. Juni 1969, Bekanntmachung vom 1. September 1969.
5. 1. Januar 1975: Artt. 10 Abs. 1, 12 Abs. 3, 323 Abs. 1, 326 Abs. 1 des Gesetzes vom 2. März 1974, Bekanntmachung vom 2. Januar 1975.
6. 1. Januar 1975: Artt. 19 Nr. 138 Buchst. c, 326 Abs. 1 des Gesetzes vom 2. März 1974.
Umfeld von § 266 StGB
§ 265e StGB. Besonders schwere Fälle des Sportwettbetrugs und der Manipulation von berufssportlichen Wettbewerben
§ 266a StGB. Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt
Entscheidungen zu § 266 StGB
1. BGH, Urteil vom 14. 12. 2000 – 5 StR 123/00
Bundesgerichtshof StGB § 266 Zu den Voraussetzungen der Haushaltsuntreue während der Aufbauphase in den neuen Ländern. BGH, Urteil vom 14. 12. 2000 - 5 StR 123/ 00; LG Potsdam (Lexetius.com/2000,2949 [2001/2/231]) Der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat in der Sitzung vom 14. Dezember 2000 … ist (BGHR StGB § 266 Abs. 1 - Vorsatz 1, 2; kritisch hierzu Schünemann in LK 11. Aufl. § 266 Rdn. 151 …
2. BGH, Urteil vom 6. 12. 2001 – 1 StR 215/01
Bundesgerichtshof StGB § 266 Vergibt der Vorstand einer Aktiengesellschaft aus deren Vermögen Zuwendungen zur Förderung von Kunst, Wissenschaft, Sozialwesen oder Sport, genügt für die Annahme einer Pflichtwidrigkeit im Sinne des Untreuetatbestandes des § 266 StGB nicht jede gesellschaftsrechtliche Pflichtverletzung; diese muß vielmehr gravierend sein. Ob eine Pflichtverletzung gravierend …
3. BGH, Urteil vom 22. 11. 2005 – 1 StR 571/04
Bundesgerichtshof StGB § 266 Zur Untreue durch Geldtransferleistungen innerhalb einer Unternehmensgruppe. BGH, Urteil vom 22. 11. 2005 - 1 StR 571/ 04; LG München I (Lexetius.com/2005,2797) Der 1. Strafsenat des Bundesgerichtshofes hat in der Sitzung vom 22. November 2005, an der teilgenommen haben: Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof Nack und die Richter am Bundesgerichtshof Dr. Wahl, Dr …
4. BGH, Urteil vom 27. 8. 2010 – 2 StR 111/09
Bundesgerichtshof StGB § 266 1. Ein Geschäftsführer einer GmbH und ein Vorstand einer AG können sich wegen Untreue strafbar machen, wenn sie unter Verstoß gegen § 43 Abs. 1 GmbHG, § 93 Abs. 1 AktG … zu machen, weil er sie nicht erkennt (vgl. schon BGH MDR/ H 1956, 121; weit. Nachw. bei Saliger in SSW-StGB § 266 … sind (kritisch Ransiek NJW 2006, 814, 815 f.; Dierlamm in MüKo-StGB, § 266 Rn. 136 …
5. BGH, Beschluss vom 13. 12. 2012 – 5 StR 407/12
Bundesgerichtshof StGB § 266 Zu den Anforderungen an die Annahme einer faktischen Geschäftsführerstellung gegenüber einem abhängigen Unternehmen. BGH, Beschluss vom 13. 12. 2012 - 5 StR 407/12; LG Berlin (Lexetius.com/2012,6205) Der 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat am 13. Dezember 2012 … im faktischen GmbH-Konzern: BGH, Urteil vom 10. Juli 1996 - 3 StR 50/96, BGHR StGB § 266 Abs. 1 …
6. BGH, Beschluss vom 2. 4. 2008 – 5 StR 354/07
Bundesgerichtshof StGB § 266 Abs. 1 Vermögensbetreuungspflicht des Vermieters für Kautionen …; vgl. auch BGHR StGB § 266 Abs. 1 Vermögensbetreuungspflicht 9). Vertragliche Pflichten müssen … ist, einen entsprechenden Betrag aus eigenen flüssigen Mitteln vollständig auszukehren (BGHSt 15, 342; BGHR StGB § 266 …, 177; vgl. auch BGHSt 21, 112 ff.; BGHR StGB § 266 Abs. 1 Nachteil 32). Im Rahmen der Prüfung …
7. BGH, Urteil vom 6. 4. 2000 – 1 StR 280/99
Bundesgerichtshof StGB § 266 Abs. 1 Die Wertung des Tatrichters, eine Kreditvergabe sei pflichtwidrig im Sinne des § 266 StGB, setzt eine umfassende Prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Kreditnehmers, der beabsichtigten Verwendung des Kredits und der Einschätzung der Risiken durch die Entscheidungsträger voraus. BGH, Urteil vom 6. 4. 2000 - 1 StR 280/ 99; LG Augsburg (Lexetius.com …
8. BGH, Beschluss vom 7. 1. 2011 – 4 StR 409/10
Bundesgerichtshof StGB § 266 Abs. 1 Den Gerichtsvollzieher trifft kraft seiner gesetzlichen Stellung als Vollstreckungsorgan im Rahmen des ihm erteilten Vollstreckungsauftrags eine Vermögensbetreuungspflicht gegenüber dem Vollstreckungsgläubiger. BGH, Beschluss vom 7. 1. 2011 - 4 StR 409/ 10; LG Frankenthal i. d. P. (Lexetius.com/2011,72) Der 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat auf Antrag …
9. BGH, Urteil vom 28. 7. 2011 – 4 StR 156/11
Bundesgerichtshof StGB § 266 Abs. 1 Dem mit einem Zwangsverwaltungsverfahren befassten Rechtspfleger obliegt eine Vermögensbetreuungspflicht gegenüber Gläubigern und Schuldner. BGH, Urteil vom 28. 7. 2011 - 4 StR 156/ 11; LG Halle (Lexetius.com/2011,3895) Der 4. Strafsenat des Bundesgerichtshofs hat in der Sitzung vom 28. Juli 2011, an der teilgenommen haben: Vorsitzender Richter …
10. BGH, Beschluss vom 16. 8. 2016 – 4 StR 163/16
Bundesgerichtshof StGB § 266 Abs. 1 Den Vertragsarzt einer Krankenkasse trifft dieser gegenüber … StR 446/11, NStZ 2013, 40 f., juris Rn. 4; vom 5. März 2013 - 3 StR 438/12, BGHR StGB § 266 Abs. 1 … StR 438/12, BGHR StGB § 266 Abs. 1 Vermögensbetreuungspflicht 52, juris Rn. 9; Urteil vom 11. Dezember …/12, BGHR StGB § 266 Abs. 1 Vermögensbetreuungspflicht 52, juris Rn. 9; vom 26. November 2015 - 3 StR …
11. BGH, Urteil vom 25. 5. 2010 – VI ZR 205/09
Bundesgerichtshof StGB § 266; VOB/ B § 17 Bei der Verpflichtung des Auftraggebers, die von ihm gemäß § 17 Nr. 6 Abs. 1 Satz 1 VOB/ B einbehaltene Sicherheit auf ein Sperrkonto einzuzahlen (§ 17 Nr. 6 Abs. 1 Satz 3 VOB/ B), handelt es nicht um eine qualifizierte Vermögensbetreuungspflicht im Sinne des § 266 Abs. 1 Alt. 2 StGB. BGH, Urteil vom 25. 5. 2010 - VI ZR 205/ 09; OLG Jena (Lexetius.com …
12. BGH, Urteil vom 11. 12. 2001 – VI ZR 123/00
Bundesgerichtshof BGB § 823 Be; StGB § 266 a Der Geschäftsführer einer GmbH wird erst mit seiner Bestellung für die Abführung von Sozialversicherungsbeiträgen verantwortlich. Das pflichtwidrige Verhalten früherer Geschäftsführer kann ihm grundsätzlich nicht zugerechnet werden. BGH, Urteil vom 11. 12. 2001 - VI ZR 123/ 00; OLG Naumburg (Lexetius.com/2001,1913 [2002/2/615]) Der VI. Zivilsenat …
13. BGH, Urteil vom 26. 6. 2001 – VI ZR 111/00
Bundesgerichtshof BGB § 823 Be; StGB § 266 a Eine Tilgungsbestimmung des Arbeitgebers dahin, an die sozialversicherungsrechtliche Einzugsstelle geleistete Zahlungen sollten vorrangig auf fällige Arbeitnehmeranteile zu den Sozialversicherungsbeiträgen angerechnet werden, kann zwar konkludent …. 2, StGB § 266 a Nr. 2 sowie insbesondere die Senatsurteile vom 14. November 2000 - VI ZR 149/ 99 …
14. BGH, Urteil vom 14. 11. 2000 – VI ZR 149/99
Bundesgerichtshof StGB § 266 a; BGB § 823 Be Bei der Nichtabführung von Arbeitnehmerbeiträgen zur Sozialversicherung kann ein Schaden der Kasse zu verneinen sein, wenn die Beitragszahlung im Insolvenzverfahren erfolgreich angefochten worden wäre. BGH, Urteil vom 14. 11. 2000 - VI ZR 149/ 99; OLG … vom 4. Juli 1989 - VI ZR 23/ 89 - BGHR BGB § 823 Abs. 2, StGB § 266 a Nr. 2). Danach …
15. BGH, Urteil vom 10. 7. 2001 – VI ZR 206/00
Bundesgerichtshof BGB §§ 249, 823 Abs. 2; StGB § 266 Führt eine Bank einen unwirksamen Überweisungsauftrag aus, steht dem Kontoinhaber gegen den Anweisenden ein auf Zahlung an sich gerichteter Schadensersatzanspruch wegen der unberechtigten Kontobelastung als solcher nicht zu. BGH, Urteil vom 10. 7. 2001 - VI ZR 206/ 00; OLG Schleswig (Lexetius.com/2001,930 [2001/8/207]) Tatbestand: Der Beklagte …
16. BGH, Urteil vom 15. 11. 2001 – 1 StR 185/01
Bundesgerichtshof StGB § 266 Abs. 1 1. Alt. Für die Pflichtverletzung im Sinne des Mißbrauchstatbestandes des § 266 StGB bei einer Kreditvergabe ist maßgebend, ob die Entscheidungsträger bei der Kreditvergabe ihre bankübliche Informations- und Prüfungspflicht bezüglich der wirtschaftlichen Verhältnisse des Kreditnehmers gravierend verletzt haben. Aus der Verletzung der in § 18 Satz 1 KWG …

References: § 266

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 § 243
 § 243
 § 243
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§ 265

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 § 43
 § 93
 BGH 
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 § 17
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 § 266
 § 823
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 § 266
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 § 823
 § 823
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 § 18