Source: https://cms.law/de/DEU/People/Alexander-Witfeld
Timestamp: 2019-02-21 04:20:59+00:00

Document:
Dr. Alexander Witfeld | Associate | Düsseldorf | Steuerrecht
T +49 211 4934 300
F +49 211 4934 191
Alexander Witfeld berät mittelständische Unternehmen ebenso wie Konzerne zu Fragen der Umsatzsteuer, Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Umwandlungsteuer sowie Einkommen- und Lohnsteuer. Er begleitet Unternehmenskäufe und -verkäufe sowie Umstrukturierungen und Betriebsprüfungen. Auch bei der steuerlichen Beratung von private clients bringt er seine Expertise ein. Einen besonderen Fokus bei seiner Beratungstätigkeit bildet das Sanierungs- und Insolvenzsteuerrecht.
Alexander Witfeld begann seine Anwaltstätigkeit 2017 bei CMS.
2015 - 2017: Referendariat im Bezirk des OLG Hamm (u.a. Stationen beim Finanzministerium Nordrhein-Westfalen und CMS)
2012 - 2015: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Steuerrecht an der Ruhr-Universität Bochum (Prof. Dr. Roman Seer)
2012 - 2015: Promotion an der Ruhr-Universität Bochum zu einem insolvenzsteuerrechtlichen Thema
2007 - 2012: Studium der Rechtswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum mit dem Schwerpunkt Steuerrecht
Verein der Förderer der Steuerrechtspflege an der Ruhr-Universität Bochum e.V.
Hamburger Kreis für Sanierungs- und Insolvenzsteuerrecht e.V.
Mindestbesteuerung bei Insolvenz: Berücksichtigung der Verlustverrechnungsbeschränkung im Liquidationszeitraum (Anmerkung zum Urteil des FG Düsseldorf vom 18.9.2018 – 6 K 454/15 K, NZI 2018, 990 ff.)
Voraussetzungen der Berichtigung beim unrichtigen Steuerausweis (Anmerkung zum Urteil des BFH vom 16.5.2018 – XI R 28/16), NZI 2018, 813 ff.
Bei Vorbereitung der Sanierung im Schutzschirmverfahren entstandene Umsatzsteuer ist Masseverbindlichkeit (Anmerkung zum Gerichtsbescheid des FG Nürnberg vom 28.03.2018 - 2 K 1105/15), NZI 2018, 652 ff.
Keine Vorsteuervergütung zu Gunsten der Insolvenzmasse nach Quotenzahlung ohne zuvor erfolgte Kürzung (FG Münster, Urt. v. 20.2.2018, 15 K 1514/15 U, S), EWiR 2018, 375 f.
Verfassungsmäßigkeit von Nachforderungszinsen für Verzinsungszeiträume im Jahr 2013 (Anmerkung zum Urteil des BFH vom 09.11.2017 – III R 10/16; gemeinsam mit RA/StB/WP Wolfgang Sonnleitner), FR 2018, 478 ff.
Rückzahlung vereinnahmter Umsatzsteuerbeträge in der Insolvenz als Voraussetzung für die Zustimmung des Finanzamts zur Berichtigung nach § 14c Absatz 2 UStG (Anmerkung zum Urteil des FG Baden-Württemberg vom 11.12.2017 – 9 K 2646/16), NZI 2018, 283 ff.
Umsatzsteuer als Masseverbindlichkeit – Abgrenzung von Aufklärungsmaßnahmen zu Verwaltungshandeln i.S.d. § 55 InsO – Freigabe der selbständigen Tätigkeit (§ 35 InsO n.F.) (Anmerkung zum Urteil des FG Köln vom 11.10.2017 – 9 K 3566/14), NZI 2018, 125 ff.
Veranlagungswahlrecht: Einspruchsbefugnis des Insolvenzverwalters gegen einen für die Zeit nach Insolvenzeröffnung ergangenen Zusammenveranlagungsbescheid (Anmerkung zum Urteil des BFH vom 15.3.2017 – III R 12/16), ZInsO 2018, 26 f.
Entfallen umsatzsteuerlicher Organschaft bei Anordnung vorläufiger Eigenverwaltung und Vollstreckungsschutz (Anmerkung zum Urteil des FG Münster vom 7.9.2017 – 5 K 3123/15 U), NZI 2017, 939 ff.
Kapitel 5 (Verbrauch- und Verkehrsteuern, insb. Umsatzsteuer; Zölle) und Kapitel 6 (Grunderwerbsteuer; Erbschaft- und Schenkungsteuer), in: Handbuch Insolvenzsteuerrecht, hrsgg. v. Wolfgang Sonnleitner, Verlag C.H. Beck, 1. Auflage, 2017
Bestätigung der Rechtmäßigkeit typisierter Zinshöhe für Steuernachforderungen (Anmerkung zu VG Gelsenkirchen, Urt. v. 14.3.2016, gemeinsam mit RAin/StBin Noemi Strotkemper), BB 2016, 2600
Das Umsatzsteuerverfahren und die Insolvenz, Diss. Iur., Bochum 2016
FG Düs­sel­dorf: Kei­ne Min­dest­be­steue­rung in der In­sol­venz – Be­rück­sich­ti­gung...
Die An­wen­dung der Ver­lust­ver­rech­nungs­be­schrän­kung nach § 10d Abs. 2 EStG (so ge­nann­te Min­dest­be­steue­rung) ist in In­sol­venz­ver­fah­ren häu­fig ein Zank­ap­fel. In der Tat ist es nicht nach­voll­zieh­bar, wes­halb die vor und wäh­rend des In­sol­venz­ver­fah­rens ent­stan­de­nen Ver­lus­te der In­sol­venz­schuld­ne­rin (grö­ßer als ei­ne Mio.
Blog Restrukturierung und Insolvenz
Kein Fis­kuspri­vi­leg in der vor­läu­fi­gen Ei­gen­ver­wal­tung nach § 270a...
Das Ur­teil des IX. Se­nats des BGH vom 22. No­vem­ber 2018 bil­det den Ab­schluss ei­nes lan­ge er­war­te­ten und vie­ler­orts be­ob­ach­te­ten Rechts­streits zu der An­wen­dung von § 55 Abs. 4 In­sO. Die­ser spiel­te sich im Rah­men der An­fech­tung von Steu­er­ver­bind­lich­kei­ten aus der Zeit der vor­läu­fi­gen Ei­gen­ver­wal­tung nach § 270a In­sO ab.
Neue BFH-Recht­spre­chung: Qua­li­fi­ka­ti­on der Um­satz­steu­er (auch) in...
Mit Ur­teil vom 27. Sep­tem­ber 2018 (V R 45/16) hat der V. Se­nat des BFH sei­ne fis­kus­freund­li­che und er­geb­nis­ori­en­tier­te Recht­spre­chung zum For­de­rungs­ein­zug nun auch auf die Ei­gen­ver­wal­tung über­tra­gen. Der ei­gen­ver­wal­ten­de In­sol­venz­schuld­ner hat die Um­satz­steu­er selbst dann als Mas­se­ver­bind­lich­keit an die Fi­nanz­ver­wal­tung ab­zu­füh­ren, wenn der Um­satz be­reits vor der In­sol­venz aus­ge­führt wor­den ist, er aber das ent­spre­chen­de (Brut­to-)Ent­gelt erst nach Er­öff­nung des In­sol­venz­ver­fah­rens (mehr…).
Steu­ern: Zwei­fel des BFH an der Ver­fas­sungs­mä­ßig­keit der Zins­hö­he
Die Zwei­fel des IX. Se­nats des BFH be­zie­hen sich auf Ver­zin­sungs­zeit­räu­me ab dem Jahr 2015. Die Ent­schei­dung (IX B 21/18) er­ging im Rah­men des vor­läu­fi­gen Rechts­schut­zes. Über die Ent­schei­dung in der Haupt­sa­che hat nun das Fi­nanz­ge­richt Köln zu ent­schei­den, wo­bei auch ei­ne Vor­la­ge an das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt in Be­tracht kommt.
Um­satz­steu­er auf di­gi­ta­le Zu­satz­in­hal­te bei Print­me­di­en
Im Zu­ge der fort­schrei­ten­den Di­gi­ta­li­sie­rung rü­cken auch sie im­mer mehr in den Fo­kus der Fi­nanz­ver­wal­tung: Di­gi­ta­le Me­di­en­in­hal­te. Von E-Pa­pern, E-Books und E-Bund­les über den Zu­gang zu di­gi­ta­len Fach­zeit­schrif­ten bis hin zu di­ver­sen Add-Ons wie on­line­ge­stütz­ten Lern­cen­tern für Schul­kin­der – di­gi­ta­le Pro­duk­te ge­win­nen seit Jah­ren ste­tig an Markt­re­le­vanz.
Neu­es zur um­satz­steu­er­li­chen Be­hand­lung von Bit­co­in
In ei­nem ak­tu­el­len Schrei­ben vom 27. Fe­bru­ar 2018 legt das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um (BMF) dar, dass Bit­co­in-Ge­schäf­te in vie­len Fäl­len nicht von der Um­satz­steu­er er­fasst wer­den. Ent­spre­chen­des gilt auch für an­de­re Kryp­towäh­run­gen, wie bei­spiels­wei­se Ethe­re­um, Li­te­co­in, Ripp­le und Da­sh.

References: § 14
 § 55
 § 10
 § 270
 BGH 
 § 55
 § 270