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Timestamp: 2018-08-17 16:02:12+00:00

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Kann ich einen Vermittlungsvorschlag wegen fehlender Kenntnisse ablehnen? - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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Kann ich einen Vermittlungsvorschlag wegen fehlender Kenntnisse ablehnen?
ich habe einen VV mit RFB für eine Stelle bei einer ZAF bekommen.
Ich möchte mich aus nachvollziehbaren Gründen dort nicht bewerben und würde gerne von euch wissen, wie ich am besten vorgehen kann.
Glücklicherweise fordert der Arbeitgeber Kenntnisse, die ich nicht besitze, eventuell kann man da ansetzen?
Ich würde dann einfach auf dem Antwortschreiben ankreuzen, dass ich mich nicht beworben habe, weil Kenntnisse X, Y, Z gefordert werden, ich aber Diese nicht besitze.
Allerdings habe ich so schon einmal einen VV abgeschmettert und ich weiss nicht, ob mir die AfA dann Unwilligkeit zur Weiterbildung oder Ähnliches vorwerfen kann?
Ansonsten fallen mir folgende Punkte ein:
Unzumutbarkeit wegen zu geringem Gehalt
Keine Bewerbungskostenerstattungsregelung in der EgV
Punkt 1 kann ich wohl knicken, da ich im 7. Monat arbeitslos bin und auch nicht weiss, welches Gehalt ich dort bekommen würde, da ich mich ja erst gar nicht bewerben will.
Oder kann ich pauschal sagen: "Das ist eine ZAF, die zahlen eh schlecht, ausserdem beträgt die Wochenarbeitsszeit nur 35 Std., also ist es offensichtlich, dass mein Gehalt unter meinem ALG 1 liegen würde."?
Punkt 2: Da keine Bewerbungskostenerstattungsregelung (was für ein Wort) im meiner EgV ist, erst mal da ansetzen und schreiben, dass ich mich nicht bewerben kann, weil ich nicht weiss, ob meine Kosten erstattet werden?
Punkt 3 wäre der letzte Ausweg, ich möchte wirklich nicht meinen Lebenslauf diesen Sklaventeibern zukommen lassen.
Der unsichtbare Punkt 4 ist, zu behaupten, der VV wäre nie angekommen, aber das kann ich nicht bringen, da ich das auch schon mal hatte. Und diesesmal ist der VV ja auch angekommen.
07.01.2017, 00:29 #2
AW: VV wegen fehlender Kenntnisse ablehnen?
Wenn es Schlüsselkompetenzen sein sollten, dann würd ich mich bewerben -aber ganz offen im Anschreiben erwähnen, dass Dir einige der gewünschten Kompetenzen durchaus vertraut sind, du aber in den Bereichen XXX bislang über keinerlei Kenntnisse verfügst.
Das geht bei Schlüsselkompetenzen aber nicht, die müssen man schon vorher vorhanden sein. Kein AG wird sich ansonsten auf einen solchen Bewerber einlassen.
Ich würd mich per Einwegmail bewerben mit dem Anschreiben -ist preiswerter. Und dann eine Kopie der versendeten Mail an Dein reguläres Email Postfach senden. Als Nachweis der Versendung. Dann bittest Du um schriftliche Antwort, falls der AG trotzdem ein Interesse an Deiner Bewerbung hat, dann könntest Du ihm im Vorstellungsgespräch auch einen Lebenslauf vorlegen.
Wenn der AG im VV keine Zusendung des Lebenslaufes im Vorfeld fordert, dann würde ich mich vorerst nur per Anschreiben bewerben -als Kurzbewerbung. Ansonsten sollten schon alle Anlagen dabei sein. Aber nirgendwo Deine Telefonnummer oder reguläre Mailadresse.Das alles ist sowas wie eine AntiZAF Bewerbung, die aber nicht zu offensiv im Vorfeld ist.
Wichtig ist aber ergänzend auch, was in Deiner EGV oder Deinem VA von Dir bezüglich Bewerbung gefordert wird. Dies gilt es vorrangig zu beachten. Alle anderen Punkte sind viel zu umständlich, zu offensichtlich und zu unsicher -wenn Du mich fragst.
Selbst wenn Du dann noch eingeladen wirst, dann gibt es auch noch Fragen an die ZAF,die die gar nicht gerne hören, die aber zulässig sind. Aber noch ist es nicht so weit.
07.01.2017, 00:50 #3
Ich weiss, dass es einen besseren Eindruck macht, wenn ich mich bewerbe, aber ich würde ungern mit der ZAF kommunizieren, das wäre nur der letzte Ausweg.
Kann ich das Gleiche nicht auf den Antwortbogen der AfA schreiben? Sollte dem SB ja auch klar sein, dass man nicht genommen wird, wenn man die Anforderungen nicht erfüllt. Es hatte ja schon einmal funktioniert, allerdings habe ich Bedenken, dass es beim 2. Mal evtl. Probleme geben kann.
Wichtig ist aber ergänzend auch, was in Deiner EGV oder Deinem VA von Dir bezüglich Bewerbung gefordert wird. Dies gilt es vorrangig zu beachten.
5 Bewerbungen pro Monat, keine Regelung für die Erstattung von Bewerbungskosten.
07.01.2017, 01:25 #4
Du bist ja noch bei der AfA und im ALGI, da sollte (eigentlich) vorwiegend in den bisherigen Berufsbereich vermittelt werden ... ich nehme mal an das war nicht in einer ZAF ...
Wer möchte das schon gerne ...
Dann hat dein SB dich nicht korrekt beraten und deine Kenntnisse offenbar nicht "auf dem Schirm" ... denn es sollen ja nur "zumutbare" VV gemacht werden ... die den vorhandenen Kenntnissen, Fähigkeiten und beruflichen Erfahrungen auch entsprechen.
"Ansetzen" kannst du da natürlich und ihm gleich mal einen Antrag (schriftlich) auf Weiterbildung auf den Tisch legen, damit du diese Kenntnisse erwerben kannst, durch Förderung aus dem Vermittlungsbudget ...
Nein, du kreuzt an, dass du dich nicht beworben hast und erwähnst zusätzlich, dass der VV unzumutbar ist nach § 140 SGB III, das sollte genügen.
ZAF ist keine "Weiterbildung", sondern ein mieses "Arbeits-Angebot" und das hat den Regeln des SGB III zu entsprechen was vom SB zu beachten ist, ehe du den Vorschlag überhaupt bekommst.
= unzumutbar nach § 140 SGB III
ist ein allgemeines Problem, warum unterschreibst du so was ?
Hängt aber im Bereich des SGB III auch von deiner finanziellen "Leistungsfähigkeit" ab ... bei ausreichend ALGI darf also der Einsatz gewisser "Eigenmittel" erwartet werden ... im ALG II NICHT (mehr) ...
Unnötig, kommt noch früh genug, falls du vor ALG II keine Arbeit finden solltest ...
Ist ja nicht dein Problem, wenn du die Zumutbarkeit gar nicht prüfen kannst, weil es dazu keine Angaben im VV gibt ... wusste der SB dann ja auch nicht, als er das ausgedruckt hat.
Sollte so bereits für einen SB "offensichtlich" sein, denn der kennt ja den Betrag deines ALGI und weiß auch (zumindest theoretisch), dass man bei ZAF nie Vollzeit eingestellt wird, du sollst aber vorrangig Vollzeit vermittelt werden ...
Das brauchst du dem aber nicht extra schriftlich erklären wollen ... der Hinweis wie oben vorgeschlagen sagt ALLES aus, was es dazu zu bemerken gibt.
Nein, siehe Erklärung weiter oben ... zudem hast du schon rein rechtlich die Möglichkeit deine Bewerbungskosten (aus dem Vermittlungsbudget) zu beantragen auch OHNE EGV oder dort fehlende "Vereinbarungen" dazu ...
Stelle den Antrag immer wenn du dich irgendwo schriftlich beworben hast (auch auf Erstattung der Fahrtkosten zu den Meldeterminen), jeder Antrag muss geprüft werden, ob dein ALGI auch ausreichend hoch ist, um das selbst zu finanzieren ...
Musst du ja nicht, wenn schon die Bewerbung "unzumutbar" ist ...
Du machst dir viel zu viele Gedanken um diesen VV, füll die Rückseite so aus wie oben beschrieben ... mach dir eine Kopie davon (für deine persönliche Akte) und sende das an die AfA zurück, per Fax wäre gut, dann kannst du das auch beweisen ... (oder mit einem Zeugen bei Einwurf in den Briefkasten) = FERTIG ...
07.01.2017, 01:43 #5
Doch, das ist eine ZAF, da bin ich mir sicher. Sie trägt sogar die Bezeichnung "Personalmanagment" im Namen. Die offerierte Stelle (wenn es sie denn gibt) ist aber aus meinem Berufsbereich.
Das ist meiner SB egal, sie versucht, mir mit allen Mitteln zu schaden. Dabei schreckt sie auch nicht vor rechtswidrig erlassenen VAs zurück, damit sie mich besser sanktionieren kann. Meine anderen Threads sprechen Bände.
... und ihm gleich mal einen Antrag (schriftlich) auf Weiterbildung auf den Tisch legen, damit du diese Kenntnisse erwerben kannst, durch Förderung aus dem Vermittlungsbudget ...
Mhh, gute Idee, ich denke drüber nach.
Also nicht die einzelnen Fähigkeiten aufzählen, die ich nicht besitze, sondern nur ein knapper Hinweis auf § 140 SGB III? Ja, das macht Sinn, sonst könnte sie ja eventuell die fehlenden Kenntnisse im VERBIS nachtragen und das eventuell zu geringe Gehalt würde damit auch abgedeckt werden.
07.01.2017, 02:23 #6
Vorsicht, dies glt nur dann, wenn Du kein aufstockendes ALG II beziehst -also bisher nur ALG I. Denn ansonsten würde bei einem Bezug von zusätzlichem ALG II der 140 SGB III nicht gelten sondern dafür analog der § 10 SGB II bei den Zumutbarkeitskriterien. Siehe
Ich würde an Deiner Stelle mal Erfahrungsberichte mit dem Namen der ZAF googln, um in Erfahrung zu bringen, mit wem Du es da wirklich zu tun bekämst. Im Ernstfall kannst Du schlechte Erfahrungen anderer Bewerber dann zu Deiner Entlastung vorbringen, sofern erforderlich oder Deine Risiken für eine Bewerbung besser im Vorfeld abschätzen. Ich habe damit bisher sehr gute Erfahrungen und konnte meine Bewerbungen und meine Bewerbungsverhalten damit besser koordinieren, weil ich im Vorfeld besser einschätzen konnte, wie seriös diese ZAF ansonsten agiert und wo Vorsicht geboten war.
07.01.2017, 02:36 #7
Vorsicht, dies glt nur dann, wenn Du kein aufstockendes ALG II beziehst -also bisher nur ALG I. Denn ansonsten würde bei einem Bezug von zusätzlichem ALG II der 140 SGB III nicht gelten sondern dafür analog der § 10 SGB II bei den Zumutbarkeitskriterien.
Danke für den Hinweis, aber ich stocke nicht auf.
Ich würde an Deiner Stelle mal Erfahrungsberichte mit dem Namen der ZAF googln, um in Erfahrung zu bringen, mit wem Du es da wirklich zu tun bekämst. Im Ernstfall kannst Du schlechte Erfahrungen anderer Bewerber dann zu Deiner Entlastung vorbringen, sofern erforderlich oder Deine Risiken für eine Bewerbung besser im Vorfeld abschätzen.
Ich habe mich informiert und die Bewertungen der ZAF sind wirklich schlecht. Die Firma sei menschenverachtend, man rennt seinem Gehalt hinterher, Krankmeldungen kommen nie an, damit man abmahnen kann, etc. Ich glaube allerdings nicht, dass so etwas die SB interessiert.
07.01.2017, 02:38 #8
Ich lese hier nichts von Aufstocken mit ALGII, vielleicht bleiben wir also mit der Frage mal bei ALGI (ist ja auch der Themenbereich ALGI), es sei denn der TE möchte das entsprechend ergänzen ?
Das würde natürlich Manches ändern zu diesem Vorschlag aber "schon mal vorsichtshalber" muss man ja nicht alles durchspielen wollen, was es so geben "könnte" im SGB ...
07.01.2017, 02:43 #9
Ich finde das jetzt nicht so schlimm, dass Vidya das geschrieben hat.
Eventuell vergisst man ja mal, solche wichtigen Informationen zu posten und dann kann man froh sein, wenn man darauf hingewiesen wird.
Und ja, ich hätte das Recht, aufzustocken, habe es aber nicht gemacht.
07.01.2017, 02:50 #10
Ich habe mich informiert und die Bewertungen der ZAF sind wirklich schlecht. Die Firma sei menschenverachtend und zahlt auch nie pünktlich. Krankmeldungen kommen nie an, etc. Ich glaube allerdings nicht, dass so etwas die SB interessiert.
Müsste es aber. Denn dieser AG kann Dir kein existenzsicherndes Einkommen garantieren sondern nur , dass Du dadurch weiter bedürftig bleibst und was nicht der Sinn einer Arbeitsaufnahme sein kann. Zudem hat man bei solchen Buden auch meist immer Ärger, wenn es um den Erhalt von Arbeitszeugnissen geht.
Am besten ist es, wenn Du selbst auch Bewerbungen schreibst und Vorstellungsgespräche vorweisen kannst. Dann kann ein SB bei einzelnen Nichtbewerbungen auch weniger gegen Dich argumentieren. Solltest Du Dich hier nicht bewerben, so würde ich die Bewertungen, die Du recherchiert hast, als Argumentation für Deine Entscheidung darum ergänzen und auch offensiv gegenüber der SB vertreten, sofern erforderlich.
07.01.2017, 02:56 #11
Am besten ist es , wenn Du selbst auch Bewerbungen schreibst und Vorstellungsgespräche vorweisen kannst. Dann kann ein SB bei einzelnen Nichtbewerbungen auch weniger gegen Dich argumentieren.
Das ist mein Problem, denn meine SB bekommt keine Bewerbungsbemühungen mehr von mir, seit dem sie mal bei einem AG angerufen und mich blamiert hat. Habe auch schon deswegen eine Sanktion bekommen, obwohl in der RFB der EgV nichts von Sperrzeiten wegen fehlender Eigenbemühungen steht.
Solltest Du Dich hier nicht bewerben, so würde ich die Bewertungen, die Du recherchiert hast, als Argumentation für Deine Entscheidung ergänzen, sofern erforderlich.
Normalerweise würde das Sinn machen, aber nicht bei dieser SB. Sie sanktioniert ja auch schon, wenn ich schreibe, der VV sei nie angekommen und Sie den Eingang bitte nachweisen soll.
Das Amt schuldet mir mittlerweile über 1000 EUR, die mit rechtswidrigen Sanktionen einbehalten wurden. Und nun soll ich auch noch zu einer ZAF.
07.01.2017, 03:11 #12
So missverständlich drücke ich mich doch eigentlich nicht aus, das war auf deine Tätigkeit VOR der Arbeitslosigkeit bezogen ... ich nahm an, dass dein aktuelles ALGI NICHT aus einer Beschäftigung bei einer ZAF stammt ...
Müsste ich erst nachlesen, im SGB III gibt es keine "Sanktionen", da gibt es Sperrzeit-Tatbestände (auch eine schönes Wort) und die sind bereits abschließend im § 159 SGB III geregelt ...
Bisher ist mir nicht bekannt, dass eine EGV oder ein VA im SGB III das "aushebeln" könnte ... wenn ein VV nicht zumutbar ist nach § 140 SGB III, dann ist es einfach so, mach deine "vereinbarten" 5 Bewerbungen im Monat und sie kann gar nichts finden im § 159 SGB III, um deine Leistungen berechtigt sperren zu lassen.
Also nicht die einzelnen Fähigkeiten aufzählen, die ich nicht besitze, sondern nur ein knapper Hinweis auf § 140 SGB III?
Richtig, der deckt ja alles ab, was an einem VV nicht passen würde, das brauchst du nicht selber "aufzubröseln" und wenn deine SB den § nicht kennen sollte, muss sie eben selber nachlesen.
Ja, das macht Sinn, sonst könnte sie ja eventuell die fehlenden Kenntnisse im VERBIS nachtragen und das eventuell zu geringe Gehalt würde damit auch abgedeckt werden.
Da hätte sie aber viel "nachzutragen", es gibt sicher noch ne Menge anderer Kenntnisse die dir so fehlen könnten ... es geht um den Vergleich (besonders finanziell) zu deinem letzten erzielten Einkommen, aus dem sich dein aktuelles ALGI ergibt und nicht für welche besonderen Kenntnisse dich dein letzter AG bezahlt hat.
Dafür wird sich deine SB ganz sicher nicht interessieren (müssen), du brauchst darüber auch gar nicht mit ihr diskutieren, dein (zu erwartendes) NETTO- Einkommen aus einem VV hat mindestens dein aktuelles ALGI zu erreichen vereinfacht ausgedrückt.
Allerdings mit (auch fiktivem, also hochgerechnet bei Teilzeit-Angeboten) Vollzeit-Einkommen und unter Abzug der notwendigen Abgaben (Abzug von Steuern und Pflichtversicherungen, denn es ist ja ein Brutto-Einkommen was du zunächst zu erwarten hast) und den Ausgaben die für den Arbeitsweg erforderlich wären ... erst das End-Ergebnis sollte (Netto) nicht unter deinem ALGI-Betrag liegen ...
07.01.2017, 03:24 #13
Deine Annahme ist korrekt, ich war noch nie bei einer ZAF beschäftigt. Ich nehme an, du meintest mit Berufsbereich die Art der Firma und nicht die Berufsbezeichnung?
Müsste ich erst nachlesen, im SGB III gibt es keine "Sanktionen", da gibt es Sperrzeit-Tatbestände (auch eine schönes Wort) und die sind bereits abschließend im § 159 SGB III geregelt
Sorry, ich meinte natürlich Sperrzeit verhängen statt sanktionieren. Für mich ist es aber im Endeffekt das Gleiche.
es geht um den Vergleich (besonders finanziell) zu deinem letzten erzielten Einkommen, aus dem sich dein aktuelles ALGI ergibt
Da bin ich mir halt unsicher, ob ich da mit dem Verweis auf die Unzumutbarkeit nach § 140 SGB III durchkomme, denn es könnte ja sein, dass die ZAF ein besseres Gehalt zahlt, als mein aktuelles ALG 1. Ich kenne das Gehalt ja nicht.
24.01.2017, 11:49 #14
AW: Kann ich einen Vermittlungsvorschlag wegen fehlender Kenntnisse ablehnen?
hatte heute eine Anhörung im Briefkasten.
Ich habe am 10.01. nachweislich / schriftlich mitgeteilt, dass der VV nach § 140 SGB III unzumutbar ist.
Meiner SB reicht der Hinweis auf § 140 SGB III nicht, ich soll das genau begründen. Ansonsten tritt eine Sperrzeit ein.
Ich habe mich am 20.01. von der AfA mit Wirkung zum 25.01. abgemeldet. Datiert ist die Anhörung auf den 18.01.
Sollte trotzdem antworten, oder?
24.01.2017, 12:19 #15
Das ist keine Frechheit, sondern ein normales und nachvollziehbares Verlangen.
Der § 140 SGB III weist mehrere "Tatbestände" auf, nach denen eine Beschäftigung unzumutbar ist.
Es reicht eben nicht, sich einfach nur auf einen Paragraphen zu berufen. Man muss schon begründen, auf welchen Absatz man sich beruft und aus welchen Gründen.
Man stelle sich das einfach mal andersherum vor:
Die SB schreibt "Ich sperre ihnen das ALG aufgrund § xy." und schreibt nichts weiter dazu.
Dann würdest du zu Recht auch nach der Begründung fragen.
24.01.2017, 13:58 #16
Na ja, du magst da zwar nach eine Begründung nachfragen, nur erhalten dürftest du keine.
Es ist bei Behördern eher als normal zu bezeichnen das man sich auf Gesetze beruft, die kaum ein Bürger kennt jeschweige denn überhaupt versteht. Da wäre eine ausführliche Begründung schon angeraten, nur macht das keiner.
Aber du hast natürlich auch Recht, daß sich AfA/JC etc. mit einem einfachen Verweis auf einen Paragraphen zumal in einem Widerspruchsverfahren nicht zufrieden geben. Die verlangen eine ausführliche Begründung. Andererseits ist dies mehr oder weniger gerade bei den JC ein unsinniges Unterfangen, da die überwiegende Zahl an Widersprüchen eh abgelehnt wird.
Ich würde mich da deshalb auch nur kurz äußern um dann im Gerichtsverfahren konkret zu werden. Sp wie ich mir aus den von dort zugeschmissenen Paragraphen meinen Teil denken darf, können sich die Herrschaften ja auch das ihrige heraus suchen.
24.01.2017, 14:13 #17
Ein Verwaltungsakt ist zu begründen. § 35 SGB X
Da es sich hier aber noch um die AfA handelt, halte ich die Erfolgschancen zumindest für höher als beim JC.
Kann klappen. Es kann aber auch sein, dass es gerade aufgrund des kurz Äußerns zum Gerichtsverfahren kommt, was sich evtl. mit einer ausführlicheren Begründung vermeiden ließe.
Wie gesagt, wie sind noch bei der Afa und noch nicht beim JC. Beim JC würde ich dir voll zustimmen und auch empfehlen, dass man die Energie lieber aufheben sollte.
24.01.2017, 16:18 #18
Ich muss dazu sagen, dass meine SB mit allen Mitteln versucht, mir zu schaden.
Sie erlässt auch mal gerne VAs, die meine EgV ersetzen sollen, mit der falschen Begründung, es sei keine EgV zustande gekommen. Es besteht nämlich schon eine Gültige. Die da im Amt halten sich nie an die Gesetze!
Ist zum Glück jetzt alles vorbei, ab morgen arbeite ich wieder.
fehlende, kenntnisse
Muss man sich auf einen Vermittlungsvorschlag bewerben trotz fehlender Qualifikation? amd_user ALG II 25 24.07.2016 23:31
Anhörung wegen fehlender Bewerbung auf Vermittlungsvorschlag (ALG I) friedi ALG 1 - Sanktion, Kürzung, Sperrzeit 14 24.05.2016 19:53
Kann man einen Sachbearbeiter ablehnen? Weihnachtsmann69 ALG II 0 29.06.2010 20:43

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 § 159
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