Source: http://relevancy.bger.ch/php/clir/http/index.php?lang=fr&zoom=&type=show_document&highlight_docid=atf%3A%2F%2F141-II-169%3Afr
Timestamp: 2016-10-24 03:42:08+00:00

Document:
141 II 16912. Auszug aus dem Urteil der II. �ffentlich-rechtlichen Abteilung i.S. A. gegen Staatssekretariat f�r Migration (Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten)
2C_146/2014 vom 30. M�rz 2015
Fonction de surveillance du Secr�tariat d'Etat; proc�dure d'approbation; conditions de validit� de la d�l�gation l�gislative; droit de recours; art. 99 LEtr en relation avec l'art. 85 OASA; art. 83 let. c ch. 2 et art. 89 al. 2 let. a en relation avec l'art. 111 al. 2 LTF. La comp�tence d'approuver l'octroi ou le renouvellement d'une autorisation de s�jour accord�e au Secr�tariat d'Etat par le Conseil f�d�ral viole la d�l�gation l�gislative de l'art. 99 LEtr dans les cas r�gl�s par l'art. 85 al. 1 let. a et b OASA. Apr�s l'octroi d'une autorisation de s�jour au terme d'une proc�dure devant une autorit� cantonale de recours, le Secr�tariat d'Etat ne peut pas refuser son approbation en se fondant sur ces dispositions (consid. 4.4); il peut en revanche encore la refuser, conform�ment � l'ancienne pratique, lors de l'octroi d'une autorisation par l'autorit� administrative comp�tente en mati�re de droit des �trangers (consid. 4.3). Cons�quences sur l'activit� de surveillance du Secr�tariat d'Etat; rapport entre la proc�dure d'approbation et le recours des autorit�s administratives f�d�rales (consid. 4.4.3 et 4.4.4). Faits � partir de page 170
A. (geb. 1978) stammt aus Jordanien. Er heiratete am 10. Oktober 2000 eine Schweizerin (geb. 1976), woraufhin er im Kanton Basel-Stadt eine Aufenthaltsbewilligung erhielt. Im April 2002 verlegte er zusammen mit seiner Gattin und der gemeinsamen Tochter (geb. 2001) seinen Wohnsitz in den Kanton Aargau. Die ihm dort erteilte Aufenthaltsbewilligung wurde letztmalig bis zum 30. September 2011 verl�ngert.
W�hrend des Zeitraums Mai 2004 bis M�rz 2009 wurde A. mehrfach strafrechtlich verurteilt, unter anderem zweimal wegen Raubes und �bertretung des Bet�ubungsmittelgesetzes, was zu Freiheitsstrafen von zw�lf und vierzehn Monaten f�hrte. Die in diesem Zeitraum erfolgten Verurteilungen nahm das Migrationsamt des Kantons Aargau zum Anlass, A. am 14. Juli 2009 ausl�nderrechtlich zu verwarnen.
Nach einer ersten Trennung im Jahr 2005 nahmen die Ehegatten ihr Zusammenleben im Jahr 2009 wieder auf; eine zweite Trennung fand gegen Ende 2010 statt. Das Gerichtspr�sidium Rheinfelden best�tigte das Getrenntleben am 15. Juni 2011. Die Obhut �ber die gemeinsame Tochter beliess es - offenbar entsprechend der fr�heren Regelung - bei der Ehegattin. Gem�ss weiteren Feststellungen des Bundesverwaltungsgerichts ergaben sich keine Bem�hungen von A. um Kontakt zu seinem Kind; aus diesem Grund wurde davon abgesehen, eine Besuchsregelung zu treffen. BGE 141 II 169 S. 171
Ein Gesuch von A. um Erteilung der Niederlassungsbewilligung wies das Migrationsamt am 30. Juli 2010 ab. Es erwog indessen, die Aufenthaltsbewilligung von A. zu verl�ngern. Den Antrag auf Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung legte es dem Bundesamt f�r Migration (ab 1.1.2015: Staatssekretariat f�r Migration [SEM]; in der Folge: Staatssekretariat) zur Zustimmung vor.
Nach drei weiteren Strafen, darunter eine Verurteilung vom 30. Januar 2012 zu zw�lf Monaten Freiheitsstrafe (wegen einfacher K�rperverletzung mit einem gef�hrlichen Gegenstand, einfacher K�rperverletzung, Sachbesch�digung, mehrfachen Hausfriedensbruchs, mehrfacher Gewalt und Drohung gegen Beh�rden und Beamte und mehrfacher �bertretung des Bet�ubungsmittelgesetzes), verweigerte das Staatssekretariat am 12. April 2012 die Zustimmung zur Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung von A. und wies ihn aus der Schweiz weg.
Mit Eingabe vom 6. Februar 2014 beantragt A. dem Bundesgericht, das Migrationsamt des Kantons Aargau sei anzuweisen, seine Aufenthaltsbewilligung gest�tzt auf Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG bzw. Art. 8 EMRK zu verl�ngern. Es sei festzustellen, es fehle der verweigerten Zustimmung zur Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung des Staatssekretariats an einer g�ltigen gesetzlichen Grundlage.
3. 3.1 Gem�ss Art. 5 Abs. 1 BV bedarf jedes staatliche Handeln einer gesetzlichen Grundlage. Das Legalit�tsprinzip besagt, dass ein staatlicher Akt sich auf eine materiellgesetzliche Grundlage st�tzen muss, die hinreichend bestimmt und vom staatsrechtlich hierf�r zust�ndigen Organ erlassen worden ist. Es dient damit einerseits dem demokratischen Anliegen der Sicherung der staatsrechtlichen Zust�ndigkeitsordnung, anderseits dem rechtsstaatlichen Anliegen der Rechtsgleichheit, Berechenbarkeit und Voraussehbarkeit staatlichen Handelns (BGE 128 I 113 E. 3c S. 121). 3.2 Art. 164 Abs. 1 BV konkretisiert dieses Prinzip f�r die Bundesgesetzgebung. Danach sind die wichtigen Recht setzenden BGE 141 II 169 S. 172Bestimmungen in der Form des Bundesgesetzes zu erlassen. Dazu geh�ren insbesondere die Einschr�nkung verfassungsm�ssiger Rechte sowie die grundlegenden Bestimmungen �ber Rechte und Pflichten von Personen (Art. 164 Abs. 1 lit. b und c BV) und kantonale Vollzugszust�ndigkeiten (Art. 164 Abs. 1 lit. f BV). Die grundlegenden Bestimmungen als dem formellen Gesetzgeber vorbehaltene Befugnisse d�rfen nicht delegiert werden. Andere Rechtsetzungsbefugnisse k�nnen jedoch durch Bundesgesetz �bertragen werden, soweit dies nicht durch die Bundesverfassung ausgeschlossen wird (Art. 164 Abs. 2 BV).
3.3 Die Kompetenz zum Erlass gesetzesvertretender Verordnungen setzt eine entsprechende Delegationsnorm im Gesetz voraus (Art. 164 Abs. 2 BV). Auch wenn der Gesetzgeber davon abgesehen hat, der Exekutive derartige (beschr�nkte) Legislativfunktionen zu �bertragen, obliegt es dem Bundesrat, die Gesetzgebung zu vollziehen (Art. 182 Abs. 2 BV). Der Anwendungsbereich von Ausf�hrungs- und Vollziehungsverordnungen ist indes darauf beschr�nkt, die Bestimmungen des betreffenden Bundesgesetzes durch Detailvorschriften n�her auszuf�hren und mithin zur verbesserten Anwendbarkeit des Gesetzes beizutragen. Ausgangspunkt sind Sinn und Zweck des Gesetzes; sie kommen in grunds�tzlicher Weise durch die Bestimmung im formellen Gesetz zum Ausdruck (vgl. BGE 139 II 460 E. 2.1 S. 462 f.; BGE 133 II 331 E. 7.2.2 S. 348; BGE 126 II 283 E. 3b S. 291; BGE 124 I 127 E. 3b S. 132 f.). 3.4 Vor dem Hintergrund dieser Kompetenzausscheidung kann das Bundesgericht Rechtsverordnungen des Bundesrates vorfrageweise (inzident, im Einzelfall), aber inhaltlich eingeschr�nkt auf ihre Rechtm�ssigkeit pr�fen. Gesetzesvertretende Rechtsverordnungen und Vollziehungsverordnungen sind zun�chst auf ihre Gesetzm�ssigkeit (BGE 137 III 217 E. 2.3 S. 220 f.; BGE 137 V 321 E. 3.3.2 S. 331; BGE 136 II 337 E. 5.1 S. 348 f.) und hernach, soweit das Gesetz den Bundesrat nicht erm�chtigt, von der Bundesverfassung abzuweichen, auf ihre Verfassungsm�ssigkeit zu pr�fen (BGE 139 II 460 E. 2.3 S. 463 f.; BGE 137 V 321 E. 3.3.2 S. 331; BGE 131 II 271 E. 4 S. 276; BGE 128 II 247 E. 3.3 S. 252; BGE 126 II 283 E. 3b S. 290). In vorfrageweiser Normenkontrolle unterzieht das Bundesgericht die bundesr�tliche Rechtsverordnung vorab einer Geltungskontrolle. Die Gesetzm�ssigkeit der Rechtsverordnung pr�ft es anhand dessen, ob der Bundesrat die Grenzen der ihm gesetzlich einger�umten Befugnisse eingehalten hat (Art. 164 Abs. 2 BV; BGE 137 II 409 E. 6.4 S. 413; BGE 130 I 26
BGE 141 II 169 S. 173E. 5.1 S. 43). Es konzentriert seine Pr�fung darauf, ob die Verordnung den Rahmen der dem Bundesrat gesetzlich delegierten Kompetenzen offensichtlich sprengt (BGE 137 III 217 E. 2.3 S. 220 f.; BGE 137 V 321 E. 3.3.2 S.331; BGE 136 II 337 E. 5.1 S. 348 f.; BGE 131 II 562 E. 3.2 S. 566). 3.5 Die sogenannte Subdelegation ist in der Bundesverfassung nicht ausdr�cklich geregelt. Eine solche liegt vor, wenn der Bundesrat eine ihm delegierte Befugnis weiterdelegiert (BGE 139 I 280 E. 5.4.2 S. 289; Urteile 2C_64/2013 vom 26. September 2014 E. 2.3.5; 2C_391/2013 vom 13. November 2013 E. 3.2; vgl. GIOVANNI BIAGGINI, BV, Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft [...], 2007, N. 10 zu Art. 182 BV). Gem�ss Art. 48 Abs. 1 des Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetzes vom 21. M�rz 1997 (RVOG; SR 172.010) ist die �bertragung von Rechtsetzungskompetenzen vom Bundesrat an ein Departement zul�ssig, wobei der Bundesrat die Tragweite der Rechtss�tze zu ber�cksichtigen hat. Auch die Weiter�bertragung von Rechtsetzungsbefugnissen an Gruppen und �mter ist zul�ssig; hierf�r setzt Art. 48 Abs. 2 RVOG jedoch die Erm�chtigung durch ein Bundesgesetz oder einen allgemeinverbindlichen Bundesbeschluss voraus (vgl. Urteil 2C_391/2013 vom 13. November 2013 E. 3.3.3). 4. 4.1 Gem�ss Art. 121 Abs. 1 BV steht dem Bund die umfassende Gesetzgebungskompetenz im Bereich des Ausl�nderrechts zu. Aufgrund des in Art. 46 Abs. 1 BV enthaltenen Grundsatzes, dass die Kantone das Bundesrecht nach Massgabe von Verfassung und Gesetz umsetzen, hat folglich der Bundesgesetzgeber zu bestimmen, inwieweit die Kantone auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts mit dem Vollzug des Bundesrechts betraut werden (Art. 164 Abs. 1 lit. f BV; vgl. BGE 127 II 49 E. 3a S. 51 f.; Urteil 2C_100/2014 vom 22. August 2014 E. 3.1; MARTIN NYFFENEGGER, in: Bundesgesetz �ber die Ausl�nderinnen und Ausl�nder, Caroni/G�chter/Thurnherr [Hrsg.], 2010, N. 4 zu Art. 99 AuG). Die kantonal zust�ndige Beh�rde erteilt die Bewilligungen gem�ss Art. 32-35 und 37-39 AuG (SR 142.20); vorbehalten bleibt die Zustimmung des Staatssekretariats in den daf�r vorbehaltenen F�llen (Art. 40 Abs. 1 AuG in Verbindung mit Art. 99 AuG und Art. 86 Abs. 2 lit. a-c der Verordnung vom 24. Oktober 2007 �ber Zulassung, Aufenthalt und Erwerbst�tigkeit [VZAE; RS 142.201]). Aufgrund der gesetzlichen Regelung sind die Kantone somit befugt, eine ausl�nderrechtliche Bewilligung in eigener BGE 141 II 169 S. 174 Zust�ndigkeit zu verweigern. Deren Erteilung bedarf jedoch in den daf�r vorgesehenen F�llen der Zustimmung des Staatssekretariats (Urteil 2C_774/2008 vom 15. Januar 2009 E. 4.2, in Fortf�hrung einer unter dem ANAG [BS 1 121] entwickelten Rechtsprechung, vgl. dazu BGE 127 II 49 E. 3 S. 51 ff.). 4.2 Das Ausl�ndergesetz enth�lt keine eigenst�ndige Regelung f�r das Zustimmungsverfahren, sondern delegiert diese an den Verordnungsgeber. So erm�chtigt Art. 99 AuG den Bundesrat festzulegen, "in welchen F�llen Kurzaufenthalts-, Aufenthalts- und Niederlassungsbewilligungen sowie kantonale arbeitsmarktliche Vorentscheide dem SEM zur Zustimmung zu unterbreiten sind". In Art. 85 Abs. 1 VZAE erkl�rt der Verordnungsgeber das Staatssekretariat f�r die Zustimmung zur Erteilung der Kurzaufenthalts-, Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung sowie zur Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung f�r zust�ndig, wenn:
"a. es ein Zustimmungsverfahren zur Koordination der Praxis im Rahmen des Gesetzesvollzugs f�r bestimmte Personen- und Gesuchskategorien als notwendig erachtet;
c. eine vorzeitige Erteilung der Niederlassungsbewilligung nach Artikel 34 Abs�tze 3 und 4 AuG erfolgen soll;
d. Bewilligungen zur Erwerbst�tigkeit bis zu l�ngstens vier Monaten nach Artikel 19 Absatz 4 Buchstabe a erteilt werden."
Auch arbeitsmarktliche Vorentscheide (Art. 83 VZAE) sind dem Staatssekretariat zur Zustimmung zu unterbreiten (Art. 85 Abs. 2 VZAE). Art. 85 Abs. 3 VZAE sieht schliesslich vor, dass die kantonale Ausl�nderbeh�rde (Art. 88 Abs. 1 VZAE) dem Staatssekretariat zudem einen kantonalen Entscheid f�r die �berpr�fung der bundesrechtlichen Voraussetzungen zur Zustimmung unterbreiten kann. Das Staatssekretariat verweigert die Zustimmung zur Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung insbesondere, wenn Widerrufsgr�nde nach Art. 62 AuG vorliegen (Art. 86 Abs. 2 lit. a VZAE).
4.3 Die Vorinstanz erachtet die Regelung in Art. 85 Abs. 1 lit. a VZAE f�r unzul�ssig, m�chte sie aber aus Gr�nden der Rechtssicherheit weiterhin zur Anwendung bringen. F�r Streitigkeiten wie die vorliegende sind indessen zwei Konstellationen grundlegend zu unterscheiden, und zwar einerseits die beh�rdliche Zusammenarbeit zwischen dem Staatssekretariat und den kantonalen Ausl�nderbeh�rden wie vorliegend (hierzu nachfolgend E. 4.3.1 ff.) und BGE 141 II 169 S. 175andererseits das Zustimmungsverfahren, wenn eine Entscheidung im Kanton im Rechtsmittelverfahren getroffen wird (nachfolgend E. 4.4).
4.3.1 Im Rahmen der beh�rdlichen Zusammenarbeit zwischen dem Staatssekretariat und den kantonalen Ausl�nderbeh�rden (vgl. Art. 97 Abs. 1 AuG) ist der Bundesrat f�r die Koordination und den Vollzug der ausl�nderrechtlichen Regelungen ausserhalb der Gesetzesdelegation jederzeit auch ohne spezifische Erm�chtigung berechtigt, Vollziehungsbestimmungen zu erlassen (Art. 182 Abs. 2 BV; oben E. 3.3), die inhaltlich die gesetzliche Regelung des AuG konkretisieren (vgl. BGE 139 II 460 E. 2.1 S. 462 f.; BGE 133 II 331 E. 7.2.2 S. 348). Vom Bundesrat erlassene Vollzugsbestimmungen sollen nicht in die Kompetenzordnung eingreifen, wie sie sich aus Verfassung und Gesetz ergibt (vgl. hiervor E. 3.3 f.). Vollziehungsverordnungen d�rfen weder die Rechte der B�rgerinnen und B�rger (zus�tzlich) beschr�nken noch ihnen (weitere) Pflichten auferlegen, und zwar selbst dann nicht, wenn dies durch den Gesetzeszweck gedeckt w�re (BGE 139 II 460 E. 2.2 S. 463; BGE 136 I 29 E. 3.3 S. 33; BGE 130 I 140 E. 5.1 S. 149 mit Hinweisen). Sowohl das Erfordernis der Zustimmung des Staatssekretariats als auch die M�glichkeit, Anspr�che auf Verl�ngerung einer Aufenthaltsbewilligung einzuschr�nken, ergeben sich bereits aus den einschl�gigen Bestimmungen des Bundesrechts (vgl. etwa Art. 62 und 63 AuG). Es besteht diesbez�glich keine ausschliessliche Zust�ndigkeit der Kantone (vgl. E. 4.1); auch kann das Staatssekretariat grunds�tzlich nach Kenntnis einer Bewilligungserteilung durch das ZEMIS-System (vgl. Art. 5 lit. a der Verordnung vom 12. April 2006 �ber das Zentrale Migrationsinformationssystem [SR 142.513]) und insbesondere nach einem letztinstanzlichen kantonalen Bewilligungsentscheid (vgl. Art. 112 Abs. 4 BGG in Verbindung mit Art. 1 der Verordnung vom 8. November 2006 �ber die Er�ffnung letztinstanzlicher kantonaler Entscheide in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten [SR 173.110.47]) Beschwerde gegen die Aufenthaltserlaubnis f�hren (Art. 89 Abs. 2 lit. a und Art. 111 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 136 II 359 E. 1.2 S. 362 f.; BGE 134 II 201 E. 1.1 S. 203; Urteile 2C_280/2014 vom 22. August 2014 E. 1.2; 2C_801/2013 vom 18. M�rz 2014 E. 1.1; 2C_326/2013 vom 20. November 2013 E. 1.1). 4.3.2 Das Staatssekretariat kann demnach Verwaltungsweisungen erlassen, die die Vorgaben des AuG konkretisieren und sich an weitere Vollzugsbeh�rden richten. Kraft seiner spezifischen Aufsicht im BGE 141 II 169 S. 176Ausl�nderbereich kann es auch festlegen, dass ihm die kantonalen Vollzugsbeh�rden gewisse F�lle zu unterbreiten haben. Wenn die kantonale Ausl�nderbeh�rde die Angelegenheit demnach wie vorliegend dem Staatssekretariat unterbreitet, ist dies zul�ssig: Die Anrufung von Art. 85 VZAE beschr�nkt sich in dieser Konstellation darauf, die (Vollzugs-)Bestimmungen des AuG, die in grunds�tzlicher Weise durch die Bestimmung im formellen Gesetz zum Ausdruck kommen (vgl. hiervor E. 4.3.1; BGE 139 II 460 E. 2.1 S. 462 f.), im erstinstanzlichen Verfahren besser zu koordinieren. Der kantonalen Migrationsbeh�rde war es vorliegend im Rahmen der allgemeinen Vollzugskompetenz und im Sinne einer Zusammenarbeit der Beh�rden somit nicht verwehrt, die Angelegenheit dem Staatssekretariat zu unterbreiten.
4.4 Anders verhielte es sich, wenn das Staatssekretariat nicht im Rahmen der Zusammenarbeit mit der kantonalen Ausl�nderbeh�rde �ber die Zustimmung zu einer Bewilligung befindet, sondern eine Rechtsmittelbeh�rde die Bewilligung verbindlich anordnet und f�r die Bewilligungserteilung gleichwohl - kumulativ - die Zustimmung des Staatssekretariats erforderlich ist. Gegen�ber einem Entscheid der kantonalen Rechtsmittelinstanz kann sich das Staatssekretariat f�r die Er�ffnung eines Zustimmungsverfahrens nicht auf die in seinen Weisungen definierten Sachverhaltskonstellationen berufen. Vielmehr m�ssten diese im Sinne von Art. 99 AuG vom Verordnungsgeber pr�zise umschrieben und die Delegationsgrunds�tze in Art. 85 Abs. 1 lit. a und b VZAE eingehalten werden.
Nach der geltenden Rechtslage sind diese Voraussetzungen, wie die Vorinstanz f�r Art. 85 Abs. 1 lit. a VZAE bereits ausgef�hrt hat, nicht eingehalten:
4.4.1 Soweit die Zustimmung gest�tzt auf Art. 85 Abs. 1 lit. a VZAE ("Koordination der Praxis im Rahmen des Gesetzesvollzugs f�r bestimmte Personen- und Gesuchskategorien") verweigert worden w�re, k�nnte die Bestimmung keine g�ltige gesetzliche Grundlage f�r die Zustimmungsverweigerung darstellen: Gem�ss Art. 85 Abs. 1 lit. a VZAE ist das Staatssekretariat zust�ndig f�r die Zustimmung zur Erteilung der Kurzaufenthalts-, Aufenthalts- und Niederlassungsbewilligung sowie zur Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn es ein Zustimmungsverfahren zur Koordination der Praxis im Rahmen des Gesetzesvollzugs f�r bestimmte Personen- und Gesuchskategorien als notwendig erachtet. Die generell-abstrakte BGE 141 II 169 S. 177Umschreibung der zustimmungserforderlichen Konstellationen wird auf das Staatssekretariat �bertragen, welches diese in seinen Weisungen vornimmt; vgl. etwa die dort angef�hrte Kategorie der ausl�ndischen Personen, die "schwerwiegend oder wiederholt straff�llig geworden sind" (Ziff. 1.3.1.4 der "Weisungen und Erl�uterungen Ausl�nderbereich", S. 37; www.bfm.admin.ch, zuletzt besucht am 5. Januar 2015). Es liegt damit eine Rechtsetzung durch das Staatssekretariat, mithin eine Subdelegation vor. Da hierf�r keine Erm�chtigung in einem Bundesgesetz besteht (und auch kein allgemeinverbindlicher Bundesbeschluss erging), ist die Subdelegation unzul�ssig (Art. 48 Abs. 2 RVOG; oben E. 3.5; Urteil 2C_391/2013 vom 13. November 2013 E. 3.3.3).
4.4.2 Dasselbe gilt f�r die Bestimmung von Art. 85 Abs. 1 lit. b VZAE, die das Staatssekretariat in seiner Stellungnahme hilfsweise als gesetzliche Grundlage f�r die Verweigerung der Zustimmung heranzieht. Indem der Verordnungsgeber das Staatssekretariat in Art. 85 Abs. 1 lit. b VZAE f�r alle F�lle zur Erteilung der Kurzaufenthalts-, Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung sowie zur Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung als zust�ndig erkl�rt, in welchen "es die Unterbreitung zur Zustimmung in einem Einzelfall verlangt", kommt er den sich aus dem Bundesgesetz ergebenden Pflichten, die Fallkategorien von Zustimmungserfordernissen positiv - mithin f�r die betroffenen Personen und �mter vorhersehbar - festzulegen, nicht nach. Auch mit der �bertragung s�mtlicher Entscheidungsbefugnisse im Einzelfall in Art. 85 Abs. 1 lit. b VZAE sind (mangels hinreichender inhaltlicher Bestimmung der Materie gem�ss Art. 99 AuG) die Anforderungen an eine Gesetzesdelegation durch den Verordnungsgeber nicht eingehalten worden. Die Bestimmungen von Art. 85 Abs. 1 lit. a und b VZAE gen�gen dem Legalit�tsprinzip nicht und k�nnten daher keine Grundlage f�r die Verweigerung der Zustimmung durch das Staatssekretariat sein, wenn ein Rechtsmittelentscheid des Kantons vorliegt.
4.4.3 Das Bundesgericht hat bis anhin das Bewilligungsverfahren und das Zustimmungsverfahren als zwei voneinander getrennte Verfahren betrachtet und das Erfordernis der Zustimmung des Staatssekretariats auch dort als zul�ssig angesehen, wo eine kantonale Rechtsmittelbeh�rde bereits �ber die Bewilligungsfrage entschieden hat (vgl. Urteile 2C_774/2008 vom 15. Januar 2009 E. 4.2; 2C_176/2011 vom 12. September 2011 E. 3.2; 2C_505/2013 vom 4. Oktober 2013 E. 3; 2C_100/2014 vom 22. August 2014 E. 3.3; vgl. bereits BGE 141 II 169 S. 178 zum alten Recht BGE 120 Ib 6 E. 2 und 3 S. 8 ff.; BGE 127 II 49 E. 3c S. 54 f.). Zur Vermeidung von Doppelspurigkeiten und in �nderung der bisherigen Rechtsprechung ist nunmehr zu beachten, dass ein Zustimmungsverfahren nach dem Erlass eines kantonalen Rechtsmittelentscheids dort nicht angestrengt werden kann, wo es dem Staatssekretariat offensteht, selbst Beschwerde zu f�hren; in solchen F�llen w�re gest�tzt auf die Kompetenzordnung die Erhebung einer Beh�rdenbeschwerde die richtige Vorgehensweise (Art. 89 Abs. 2 lit. a BGG). Diese ist, da im bundesgerichtlichen Verfahren vorgesehen, grunds�tzlich in s�mtlichen kantonalen Verfahren zul�ssig (vgl. Art. 111 Abs. 2 BGG; vgl. zur Kenntnisnahme des Staatssekretariats insbesondere nach dem obersten kantonalen Gerichtsentscheid vorne E. 4.3.1). 4.4.4 Eine Beh�rdenbeschwerde ist indessen nur im Zusammenhang mit Bewilligungen gegeben, auf welche ein Anspruch besteht (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG), bzw. dann, wenn gerade die Frage nach dem Bestehen oder Nichtbestehen eines Bewilligungsanspruchs Streitgegenstand bildet (vgl. BGE 130 II 137 E. 1.2 S. 140 f.). In allen andern F�llen ergibt sich f�r das Staatssekretariat weder im bundesgerichtlichen Verfahren noch vor der kantonalen Rechtsmittelinstanz die M�glichkeit der Beschwerde (Art. 89 Abs. 2 lit. a und Art. 111 Abs. 2 BGG e contrario). Es kann hier seine eigenst�ndige Kontrolle gegen�ber kantonalen Rechtsmittelentscheiden ausschliesslich auf dem Weg des Zustimmungsverfahrens wahren. Ein solches zu er�ffnen muss ihm diesfalls auch im Rechtsmittelverfahren nach wie vor gestattet sein (vgl. insoweit bereits BGE 120 Ib 6 E. 2 und 3 S. 8 ff.; BGE 127 II 49 E. 3c S. 54 f.). Daf�r aber bedarf es einer Regelung in der bundesr�tlichen Verordnung, die unter Beachtung der Delegationsgrunds�tze pr�zise umschreibt, f�r welche Kategorien von Bewilligungen (vorab f�r solche ohne Bewilligungsanspruch) das Zustimmungsverfahren vorgeschrieben ist.
4.4.5 Es liesse sich einwenden, dass das Bundesgericht die Handhabung des Zustimmungsverfahrens auch unter der Geltung des AuG bisher nicht beanstandet hat (vgl. die nicht publizierten Urteile hiervor in E. 4.4.3). Indessen springt die diesbez�gliche Kompetenzordnung und Rechtslage nicht in die Augen und hat noch nie ein Rechtsunterworfener substanziiert geltend gemacht, die bundesr�tliche Verordnung verletze die Delegationsgrunds�tze. Das Bundesgericht kam deshalb im hier zu beurteilenden Fall erstmals in die Lage, sich damit einl�sslich zu befassen. BGE 141 II 169 S. 179
4.5 Angesichts der voranstehenden Ausf�hrungen ergibt sich f�r die zu beurteilende Sachverhaltskonstellation demnach Folgendes: Vorliegend hat die kantonale Ausl�nderbeh�rde die Angelegenheit noch vor der F�llung eines eigenen positiven Bewilligungsentscheids dem Staatssekretariat unterbreitet. Im Rahmen einer Zusammenarbeit der Vollzugsbeh�rden war dies - im Unterschied zu Konstellationen, wo die Rechtsmittelbeh�rde die Bewilligungserteilung verbindlich angeordnet hat - zul�ssig. Im Ergebnis durfte die Vorinstanz demnach hier von einer hinreichenden gesetzlichen Grundlage ausgehen und es stand ihr offen, die Bewilligungsfrage in materieller Hinsicht zu �berpr�fen.
5. Zu beurteilen bleibt, ob das Bundesverwaltungsgericht einen Anspruch des Beschwerdef�hrers nach Art. 50 Abs. 1 AuG zu Recht verneinte. Unstrittig ist, dass die Ehegemeinschaft des Beschwerdef�hrers mehr als drei Jahre gedauert hat. Zu untersuchen ist demnach zun�chst im Rahmen von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG, ob der Beschwerdef�hrer in der Schweiz integriert ist.
5.1 Zu Recht hat die Vorinstanz gest�tzt auf die Kontinuit�t und Art der Delikte (u.a. Verurteilungen wegen Gewaltdelikten) sowie die Tatsache, dass im Verlauf von siebeneinhalb Jahren gegen den Beschwerdef�hrer Freiheitsstrafen von insgesamt 42 Monaten ausgesprochen werden mussten, eine erfolgreiche Integration in der Schweiz verneint (vgl. Art. 77 Abs. 4 VZAE): Delikte wie Raub oder r�uberische Erpressung wie auch Verst�sse gegen das Waffengesetz lassen sich entgegen der Vorbringen des Beschwerdef�hrers nicht einfach auf "Drogensucht und Beschaffungskriminalit�t" zur�ckf�hren. Soweit der Beschwerdef�hrer das Urteil des EGMR Udeh gegen die Schweiz vom 16. April 2013 (Nr. 12020/09) heranzieht und damit aufzeigen m�chte, dass "eine positive Entwicklung seit der Delinquenz" zu ber�cksichtigen sei, verkennt er die Tragweite des Urteils hinsichtlich seiner prozessrechtlichen Konstellation. Der EGMR hat dort keinen Grundsatzentscheid gef�llt, sondern die Umst�nde des konkreten Einzelfalls ber�cksichtigt, die teilweise erst nach der Beurteilung durch das Bundesgericht eintraten und in verschiedenerlei Hinsicht nicht mit der vorliegenden Angelegenheit vergleichbar sind (vgl. hierzu BGE 139 I 325 E. 2.4 S. 327 ff.; Urteile 2C_366/2014 vom 6. Juni 2014 E. 2.3.2; 2C_245/2014 vom 28. Mai 2014 E. 3.3.3; je mit Hinweisen). Dass der Beschwerdef�hrer im M�rz 2012 eine Drogentherapie begonnen hat, ist ihm BGE 141 II 169 S. 180zugutezuhalten, vermag indessen die fehlende Integration nicht entscheidend infrage zu stellen. Ohnehin erging die neueste Verurteilung des Beschwerdef�hrers aus dem Jahr 2012 noch w�hrend der H�ngigkeit des vorliegenden Verfahrens. Eine "positive Entwicklung" l�sst sich vor diesem Hintergrund nicht erkennen. In �bereinstimmung mit den vorinstanzlichen Erw�gungen liegt demnach ein Verl�ngerungsanspruch f�r seine Aufenthaltsbewilligung gest�tzt auf Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG nicht vor (BGE 136 II 113 E. 3.3.3 S. 119; BGE 137 II 345 E. 3.1.3 S. 347). 5.2 Der Beschwerdef�hrer beruft sich schliesslich auf einen Anspruch gest�tzt auf die Beziehung zu seiner in der Schweiz aufenthaltsberechtigten Tochter nach Art. 8 EMRK.
5.2.1 Das in Art. 8 EMRK bzw. in Art. 13 BV gesch�tzte Recht auf Privat- und Familienleben ist ber�hrt, wenn eine staatliche Entfernungs- oder Fernhaltemassnahme eine nahe, echte und tats�chlich gelebte famili�re Beziehung einer in der Schweiz gefestigt anwesenheitsberechtigten Person beeintr�chtigt, ohne dass es dieser m�glich bzw. zumutbar w�re, ihr Familienleben andernorts zu pflegen (BGE 140 I 145 E. 3.2 S. 147; BGE 139 I 330 E. 2.2 S. 319; BGE 137 I 247 E. 4.1.2 S. 249 f.). Bei nicht sorgeberechtigten ausl�ndischen Elternteilen eines hier aufenthaltsberechtigten Kindes, welche aufgrund einer inzwischen aufgel�sten ehelichen Gemeinschaft mit einem/-er schweizerischen Staatsangeh�rigen bereits eine Aufenthaltsbewilligung besassen, besteht nach der Rechtsprechung ein Anspruch nach Art. 8 EMRK, wenn der pers�nliche Kontakt im Rahmen eines nach heutigem Massstab �blichen Besuchsrechts ausge�bt wird, eine in wirtschaftlicher Hinsicht enge Beziehung zum aufenthaltsberechtigten Kind besteht und die um Aufenthalt suchende Person zu keinerlei wesentlichen Klagen Anlass gegeben hat (BGE 139 I 315 E. 2.5 S. 321 f.; Urteile 2C_547/2014 vom 5. Januar 2015 E. 3.2; 2C_606/2013 vom 4. April 2014 E. 6.3).
5.2.2 Gem�ss den vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen steht die Tochter des Beschwerdef�hrers unter der Sorge und Obhut ihrer Mutter. Aufgrund der fehlenden Kontaktaufnahmen zu seinem Kind wurde dem Beschwerdef�hrer anl�sslich der gerichtlichen Regelung des Getrenntlebens von seiner Frau im Jahr 2011 kein Besuchsrecht einger�umt. Der Beschwerdef�hrer substanziiert in seiner Beschwerdeschrift keine gegenteiligen Anhaltspunkte oder eine willk�rliche Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz BGE 141 II 169 S. 181hinsichtlich des Kontakts zu seinem Kind (vgl. nicht publ. E. 1.2). Es ist auch nicht ersichtlich und wird von ihm auch nicht behauptet, dass er in den vergangenen Jahren Unterhaltszahlungen an seine Tochter geleistet h�tte. Ein Anspruch auf Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung gest�tzt auf Art. 8 EMRK besteht bereits deswegen und ebenso aufgrund der zahlreichen Verurteilungen nicht (BGE 139 I 315 E. 2.5 S. 321 f.; Urteil 2C_582/2013 vom 2. April 2014 E. 2.1 f.). Das Vorliegen eines H�rtefalls im Sinne von Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG (vgl. hierzu BGE 137 II 345 E. 3.2.1 S. 348; Art. 31 Abs. 1 VZAE) wird im bundesgerichtlichen Verfahren nicht mehr geltend gemacht. 6. 6.1 Zusammenfassend ergibt sich demnach, dass die kantonale Ausl�nderbeh�rde eine beabsichtigte positive Bewilligungsentscheidung gest�tzt auf die allgemeine Vollzugs- und Koordinationsregelung dem Staatssekretariat - im Rahmen einer Zusammenarbeit der mit dem Vollzug betrauten Beh�rden - vorlegen kann. Dies ist anders zu beurteilen, sobald ein kantonaler Entscheid einer Rekursbeh�rde oder ein Gerichtsentscheid vorliegt (vgl. hiervor E. 4.4). Gegen�ber einem Entscheid einer Rechtsmittelbeh�rde kann sich das Staatssekretariat hingegen f�r die Beanspruchung des Zustimmungsverfahrens nicht auf seine Weisungen berufen; vielmehr sind f�r diesen Fall die zustimmungsbed�rftigen Bewilligungen unter Wahrung der Delegationsgrunds�tze neu zu umschreiben (E. 4.4.1 und 4.4.2) bzw. ist - soweit es sich um einen Anspruchstatbestand handelt - der Rechtsmittelweg einzuschlagen (vgl. hiervor E. 4.4.3)
F�r die vorliegende Konstellation der Beh�rdenzusammenarbeit durfte das Bundesverwaltungsgericht demnach - im Ergebnis - davon ausgehen, das Legalit�tsprinzip sei nicht verletzt, womit die Bewilligungsfrage in materieller Hinsicht zu �berpr�fen war. In diesem Rahmen hat das Bundesverwaltungsgericht in �bereinstimmung mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung erkannt, dass die Zustimmung zu einer Bewilligungsverl�ngerung nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG bzw. Art. 8 EMRK zu verweigern war.
Art. 86 Abs. 2 lit. a-c der Verordnung vom 24. Oktober 2007 �ber Zulassung, Aufenthalt und Erwerbst�tigkeit [VZAE; RS 142.201],

References: art. 99
 art. 83
 art. 89
 BGE 
 Art. 50
 Art. 8
 Art. 5
 Art. 164
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 

BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 182
 Art. 48
 Art. 48
 Art. 121
 Art. 46
 BGE 
 Art. 99
 Art. 32
 Art. 99
 Art. 86
 BGE 
 BGE 
 Art. 99
 Art. 85
 Art. 85
 Art. 62
 Art. 85
 BGE 
 Art. 97
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 62
 Art. 5
 Art. 112
 Art. 1
 Art. 111
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 85
 BGE 
 Art. 99
 Art. 85
 Art. 85
 Art. 85
 Art. 85
 BGE 
 Art. 85
 Art. 85
 Art. 85
 Art. 99
 Art. 85
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 111
 BGE 
 Art. 111
e contrario
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 50
 Art. 50
 Art. 77
 EGMR 
 EGMR 
 BGE 
 BGE 
 Art. 50
 BGE 
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 13
 BGE 
 BGE 
 Art. 8
 BGE 
 Art. 8
 Art. 50
 BGE 
 Art. 31
 Art. 50
 Art. 8

Art. 86