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Timestamp: 2020-02-16 21:18:11+00:00

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Heidelser Melkkiwwlreider (e.V.)
I. Der Verein führt den Namen Heidelser Melkkiwwlreider (e.V.) - im folgenden Verein genannt.
II. Er hat seinen Sitz in 76646 Bruchsal-Heidelsheim und soll in das Vereinsregister Bruchsal eingetragen werden.
I. Der Zweck des Vereins ist die Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde, speziell die lebendige Darstellung verschiedener historischer Epochen in der Geschichte der Stadt Heidelsheim.
III. Der Verein verfolgt auf ideeller Grundlage ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung der jeweils gültigen Fassung.
IV. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie rein wirtschaftliche Zwecke.
V. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Vereinsmitglieder dürfen keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten. Es dürfen auch keine Personen durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßige hohe Vergütung begünstigt werden.
VI. Der Satzungszweck wird insbesondere durch folgende freiwillige Aktivitäten erreicht:
a. Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde durch möglichst authentische Darstellung ausgesuchter historischer Epochen - insbesondere Heidelsheim im 16. Jahrhundert - und die damit verbundenen Geschichtsforschung
b. Erforschung, Pflege und Erhalt althergebrachter/historischer Fertigkeiten aus dem landwirtschaftlichen oder handwerklichen Bereich Heidelsheims.
c. Besuch, Durchführung oder Teilnahme von/an historischen Veranstaltungen, wie beispielsweise dem Heidelsheimer Reichstadtfest.
d. Einrichten von Arbeitsgruppen zu geschichtlichen Themen der Heimat- und Brauchtumskunde. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen werden der Öffentlichkeit auf elektronischem Wege zugänglich gemacht.
e. Durchführung von Projekten in Kooperation mit öffentlichen Bildungsträgern (z.B. Schulen) zur Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde.
f. Austausch von Schriften und Erfahrungen mit verwandten Vereinen und Institutionen.
g. Förderung der Jugend.
Vereinsmitglied kann jede natürliche Personen, aber auch juristische Personen werden. Ausnahmen können vom Vorstand beschlossen werden. Personen unter 18 Jahren bedürfen der Erlaubnis der gesetzlichen Vertreter.
Auf Antrag eines Mitglieds können natürliche und juristische Personen, die sich um den Verein verdient gemacht haben oder den Vereinszweck auf besondere Weise gefördert haben, durch Einholung eines zustimmenden Beschlusses des Gesamtvorstands zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte wie alle aktiven Mitglieder, sie sind zur Teilnahme an sämtlichen Veranstaltungen und Versammlungen berechtigt und mit ihrer Ernennung von der Beitragszahlung und sonstigen Pflichten befreit.
I. Für die Aufnahme bedarf es eines schriftlichen oder elektronisch übermittelten Aufnahmeantrages. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Wird der Aufnahmeantrag abgelehnt, kann der Antragsteller hiergegen keinen Einspruch einlegen und der Vorstand ist nicht verpflichtet den Antragssteller die Gründe mitzuteilen.
II. Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Ausschluss oder Tod.
Der Austritt kann nur zum Ende eines Kalenderjahres erfolgen und muss 3 Monate vor dem Jahresende schriftlich oder elektronisch übermittelt gegenüber dem Vorstand abgegeben werden. Er entbindet nicht von der Beitragszahlung für das laufende Kalenderjahr.
Ein Ausschluss kann aus wichtigen Gründen gegenüber dem Mitglied ausgesprochen werden, insbesondere wenn das Mitglied in gröblicher Weise gegen die Vereinsinteressen, die Satzung des Vereins oder die Vereinsordnungen verstößt. Ein wichtiger Grund liegt auch vor, wenn das Mitglied festgesetzten Beitragsverpflichtungen oder sonstigen Zahlungen/Umlagen nicht nachkommt und nach Mahnungen nicht innerhalb von weiteren 8 Wochen die mitgeteilten Rückstände ausgleicht. Ein wichtiger Grund liegt weiters vor, wenn das Mitglied der bürgerlichen Rechte verlustig geht.
Über den Ausschluss eines Mitglieds entscheidet die Mitgliederversammlung auf Antrag des Vorstandes mit einer 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Der Vorstand ist berechtigt in Vereinsinteresse einen einstweiligen Ausschluss gegenüber dem Mitglied auszusprechen. Es ruhen dann bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung die Rechte und Pflichten des Mitglieds, mit Ausnahme der bestehenden Zahlungsverpflichtung. Das auszuschließende Mitglied hat das Recht zur Stellungsnahme. Beschließt die Mitgliederversammlung den Ausschluss, hat das Mitglied sofort etwaige in seinem Besitz befindliche Vereinsgegenstände zurückzugeben.
Die zu leistenden Beiträge und Umlagen werden von der Mitgliederversammlung festgesetzt und in einer Beitragsordnung festgehalten.
Der Beitrag ist im ersten Jahresquartal fällig. Mitglieder unter 18 Jahren müssen keinen Beitrag zahlen. Bei Eintritt eines Neumitgliedes im Laufe eines Geschäftsjahres ist ein monatlich anteilig bemessener Jahresbeitrag spätestens 3 Monate nach Eintritt fällig.
Jedes Mitglied hat das Recht an Mitgliedsversammlungen teilzunehmen und Anträge zu stellen, sowie an Vereinsveranstaltungen teilzunehmen. Bei Abstimmung in der Mitgliederversammlung hat jedes volljährige Mitglied eine Stimme, die persönlich ausgeübt werden muss. Mitglieder unter 18 Jahren sind teilnahme-, aber nicht stimmberechtigt. Die Mitglieder sind verpflichtet die Satzung, die einzelnen Vereinsordnungen (sofern vorhanden), sowie sonstige satzungsmäßige Beschlüsse der Vereinsorgane einzuhalten. Jedes Mitglied ist zur Zahlung eines Mitgliedbetrages, wie in der Mitgliederversammlung festgesetzt, sowie zu sonstigen beschlossenen oder durch Satzung/sonstige Ordnung festgelegte Abgaben verpflichtet. Die Mitglieder sind verpflichtet, entsprechend der Weisung des Vorstandes bei der Gestaltung offizieller Veranstaltungen in vertretbarem Rahmen ehrenamtlich mitzuwirken.
3) der historische Rat
Der Vorstand besteht aus dem geschäftsführenden Vorstand sowie aus dem Gesamtvorstand.
Der erste und zweite Vorstand (geschäftsführender Vorstand) vertreten den Verein im Sinne des § 26 BGB. Jeder ist bis zu einem Geschäftswert in Höhe von 500,00 EUR alleine handlungsberechtigt. Übersteigt der Geschäftswert den genannten Betrag, so ist vorab ein zustimmender Beschluss des Gesamtvorstandes notwendig.
Der Gesamtvorstand setzt sich aus folgenden Personen zusammen:
1. 1. Ratsprecher/-in (1. Vorstand)
2. 2. Ratsprecher/-in (2. Vorstand)
3. Schatzmeister/-in
4. Chronist/-in
5. Presse- und Homepagewart
6. Jugendleiter/-in
7. Historiker und Brauchtumswart
8. Lagerbeauftragte/-r
9. Marketender/-in
10. Gewandmacher/-in
11. Hirte/Hirtin
12. Braumeister/-in
13. Weinbauer/-bäuerin
Der Gesamtvorstand ist beschlussfähig, wenn mind. 50% der besetzten Vorstandsposten anwesend sind. Beschlüsse in der Vorstandssitzung werden mit einfacher Mehrheit getroffen. Lediglich bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Ratsprechers. Der Vorstand wird auf 4 Jahre gewählt. Bei Ausscheiden eines Vorstandmitgliedes haben die übrigen Vorstandsmitglieder das Recht durch Wahl mit einer einfachen Mehrheit eine Ersatzperson zu bestimmen, die diese Funktion bis zur nächsten Mitgliederversammlung ausübt. Bei der darauf folgenden Mitgliederversammlung wird dann die Position durch eine Wahl neu besetzt. Sämtliche Vereinsämter werden ehrenamtlich ausgeführt.
Rechte und Pflichten des Gesamtvorstandes
Der Vorstand erarbeitet in Zusammenarbeit mit dem historischen Rat die Richtlinien für die Gestaltung und Durchführung des Veranstaltungen und Aktionen des Vereines. Er ist berechtigt, ein Vereinsmitglied zur Vornahme von Rechtsgeschäften und Rechtshandlungen jeder Art für den Verein zu ermächtigen.
Der 1. Ratsprecher vertritt den Verein - ab einem Geschäftswert von 500,00 EUR zusammen mit einem anderen Mitglied des Vorstandes - nach außen.
Im Verhinderungsfalle vertritt der 2. Ratsprecher den 1. Ratsprecher.
Der Schatzmeister verwaltet die Kasse des Vereins und führt ordnungsgemäß Buch über alle Einnahmen und Ausgaben. Er hat spätestens nach Ende des Geschäftsjahres in der ersten Mitgliederversammlung des Folgejahres einen Rechenschaftsbericht zu erstatten. Er nimmt Zahlungen für den Verein gegen seine alleinige Quittung in Empfang; Zahlungen für Vereinszwecke darf er innerhalb der Haushaltsplanung alleine leisten. Zahlungen, die den Haushaltsplan übersteigen, dürfen nur zusammen mit dem 1. Ratsprecher vorgenommen werden. Im Verhinderungsfalle vertritt der 2. Ratsprecher den 1. Ratsprecher bzw. den Schatzmeister.
Der Chronist hat sämtliche anfallenden schriftlichen Arbeiten auszuführen, insbesondere das Protokoll über die Mitgliederversammlung zu führen. Zu den weiteren Aufgaben des Chronisten gehört das Führen der Mitgliederliste.
Der Presse- und Homepagewart sorgt in Zusammenarbeit mit dem Chronisten, sowie bei Bedarf in Abstimmung mit dem Gesamtvorstand für den Öffentlichkeitsauftritt des Vereines im Internet und in den Printmedien, sowie für die Veröffentlichung der Ergebnisse der Arbeitsgruppen nach § 2d.
Für die Aufgaben des Jugendleiters siehe § 11
Der Historiker und Brauchtumswart ist mit der Recherche und im Rahmen des § 10 auch mit der Beurteilung historisch möglichst korrekter Gewandungen, Ausrüstungsgegenständen und Vorgehensweisen bei Unternehmungen des Vereins nach § 2a und b beauftragt.
Der Lagerbeauftragte organisiert bei offiziellen Veranstaltungen des Vereins, bei denen ein Lager unterhalten wird, den Auf- und Abbau desselben. Ebenso organisiert er die Beschaffung und Verwahrung des Vereinseigentums, sofern es das Lager betrifft. Bei Bedarf wird zur Unterstützung unter allen Mitgliedern ein Lagerdienstplan eingerichtet.
Der Marketender sorgt für das leibliche Wohl der bei einer Veranstaltung beteiligten Mitglieder und unterstützt den Lagerbeauftragten bei Veranstaltungen, bei denen auch Nichtmitgliedern Lebensmittel angeboten werden bei der Beschaffung derselben. Bei Bedarf wird zur Unterstützung unter allen Mitgliedern ein Bewirtungsdienstplan eingerichtet.
Die Gewandmacherin organisiert nach Abstimmung des Historikers und Brauchtumswarts die Herstellung der bei offiziellen Veranstaltungen auf Anweisung des Gesamtvorstands zu tragenden historischen Gewänder. Bei Bedarf wird zur Unterstützung unter allen Mitgliedern ein Gewanddienstplan eingerichtet.
Der Hirte betreut die vereinseigenen Tiere und sorgt bei Bedarf aus diesen Beständen für die Lieferung von Frischfleisch. Bei Bedarf wird zur Unterstützung unter allen Mitgliedern ein Hirtendienstplan eingerichtet.
Der Braumeister ist verantwortlich für die ordnungsgemäße Herstellung von vereinseigenem Bier. Bei Bedarf wird zur Unterstützung unter allen Mitgliedern ein Braudienstplan eingerichtet.
Der Weinbauer ist verantwortlich für die ordnungsgemäße Pflege des vereinseigenen Weinbergs. Bei Bedarf wird zur Unterstützung unter allen Mitgliedern ein Weinbergdienstplan eingerichtet.
Der Gesamtvorstand entscheidet insbesondere über den Haushaltsplan des Vereins, sowie über die Gewandpflicht bei offiziellen Veranstaltungen.
Zur Unterstützung spezieller Aufgaben des Gesamtvorstandes können durch diesen bei Bedarf Arbeitsgruppen berufen werden.
Der Gesamtvorstand kann bei Bedarf zur näheren Regelung von Aufgaben des Vorstandes Ordnungen erlassen, an deren Einhaltung die Mitglieder gebunden sind.
Einmal jährlich, nach Möglichkeit im 1. Quartal des Kalenderjahres, hat auf Einladung des Vorstandes eine Mitgliederversammlung stattzufinden. Die Mitgliederversammlung ist schriftlich oder elektronisch übermittelt unter Bekanntgabe der Tagesordnung, mit einer Frist von mind. zwei Wochen vom Vorstand einzuberufen. Anträge zur Tagesordnung sind schriftlich oder elektronisch übermittelt, mind. sieben Tage vor der Mitgliederversammlung dem Vorstand einzureichen. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss auf Verlangen auf mind. 1/3 der Mitglieder einberufen werden oder bei besonders berechtigen Interessen von Seiten des Vorstandes. Zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung sind die Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung mit einer Ladungsfrist von mind. einer Woche zu laden. Sämtliche Beschlüsse, die auf Grund der vorliegenden Satzung gefasst werden, bedürfen der einfachen Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden Mitglieder. Lediglich bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Ratsprechers. Satzungsänderungen oder Beschlüsse über die Auflösung des Vereins bedürfen einer 3/4 Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
Vom Ablauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, welches den Mitgliedern auf elektronischen Wege (WWW) zugänglich zu machen ist. Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind darüber hinaus in ein besonderes Protokollbuch niederzuschreiben und vom 1. Ratssprechers, bzw. dessen Vertreter und dem Schriftführer zu unterzeichnen.
Der Historische Rat ist ein Gremium bestehend aus dem Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter, dem Historiker und Brauchtumswart und zu Beginn mindestens einem weiteren aus den Vereinsmitgliedern zu besetzenden Sitz. Die Gesamtzahl der Sitze des Gremiums soll mindestens drei betragen, ungerade sein und 7 nicht übersteigen. Über die Besetzung der weiteren Mitglieder entscheidet der Gesamtvorstand. Für die Beschlussfähigkeit des Gremiums gelten die Regelungen aus § 8 über die Beschlussfähigkeit des Gesamtvorstands.
Die weiteren Mitglieder werden vom Gesamtvorstand auf 4 Jahre berufen. Mit Ausscheiden des Vorsitzenden (oder dessen Stellvertreters), bzw. des Historikers und Brauchtumswarts aus dem Ehrenamt endet auch der Sitz dieser Personen im Gremium.
Der Historische Rat hat die Aufgabe die historischen Gewandungen und Ausrüstungsgegenstände der Mitglieder und des Vereins zu beurteilen, insbesondere hat er das Recht historisch unzeitgemäße Gewandungen und Ausrüstungsgegenstände abzulehnen. Die Mitglieder des Vereins sind verpflichtet den Weisungen des Historischen Rates Folge zu leisten.
Der Jugendleiter hat die Aufgabe die Betreuung der minderjährigen Vereinsmitglieder zu leiten und auf Veranstaltungen, an denen die Erziehungsberechtigten der minderjährigen Vereinsmitglieder fernbleiben, die Aufsichtspflicht zu übernehmen.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Zwecks fällt das Vereinsvermögen an die Stadt Bruchsal, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat, insbesondere zur Förderung der Heimat- und Brauchtumspflege Heidelsheims. Das zuständige Finanzamt ist hierüber vorher zu hören. Zu Liquidatoren werden - wenn keine Verhinderungsgründe entgegenstehen - der geschäftsführende Vorstand (1. und 2. Ratsprecher) ernannt.

References: § 26
 § 2
 § 11
 § 10
 § 2
 § 8