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Timestamp: 2019-05-22 04:37:09+00:00

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§ 130 HGB:
BGH, URTEIL vom 4.0.2004, Az. IX ZR 65/01 Eine entsprechende An- Wendung des § 130 Abs. 1 HGB (dazu BGH, Urt. v. 7. April 2003 - II ZR 56/02, ZIP 2003, 899; z.V.b. in BGHZ) scheidet hier - unabhängig davon, wann die streitgegenständliche Verbindlichkeit begründet worden ist - schon deshalb aus, weil der Beklagte nicht in eine bestehende Gesellschaft eingetreten ist.
BGH, URTEIL , Az. jj ZR 267/64 Einer Anwendung des Vertrauensgrundsatzes - wie etwa bei einem Auftreten im Verkehr als Gesellschafter einer offenen Handelsgesellschaft (vgl. BGHZ 17, 13) - bedarf es hier nicht, weil in diesem Fall die Haftung des neu eintretenden Gesellschafters schon nach § 130 HGB ohne Rücksicht auf ein schutzwertes Vertrauen des einzelnen Gesellschaftsgläubigers besteht.
BGH, URTEIL vom 2.1.2005, Az. XI ZR 396/03 Ob die Gesellschafter einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts in entsprechender Anwendung des § 130 HGB auch für die bei ihrem Beitritt bereits begründeten Verbindlichkeiten persönlich einzustehen haben (grundsätzlich bejahend BGHZ 154, 370, 372 ff.) kann hier offenbleiben, da der Kläger seinen Beitritt in die GbR am 17. Dezember 1992, also vor Abschluß des Darlehensvertrages vom 28. Dezember 1992, privatschriftlich erklärt hatte.
BGH, BESCHLUSS vom 2.11.2013, Az. II ZR 121/12 Die analoge Anwendung von § 130 HGB auf Gesellschafter einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts entspricht seit der Entscheidung des erkennenden Senats vom 7. April 2003 (II ZR 56/02, BGHZ 154, 370 ff.)
BGH, BESCHLUSS vom 2.11.2013, Az. II ZR 121/12 Schmidt, 3.	Aufl., § 139 Rn. 60; Oetker/Kamanabrou, HGB, 3. Aufl., § 139 Rn. 63; Lorz in Ebenroth/Boujong/Joost/Strohn, HGB, 2. Aufl., §139 Rn. 98; BeckOK/Schöne, Stand: 1. November 2013, §714 Rn. 55; Bamberger/ Roth/Schöne, BGB, 2. Aufl., §727 Rn. 13; MünchKommBGB/Leipold, 6. Aufl., § 1922 Rn. 85; MünchKommBGB/Ann, 6. Aufl., §2058 Rn. 17; Schäfer, NJW2005, 1365, 1367 f.; Mock, NZG 2004, 118, 120; Ulmer, ZIP 2003, 1113, 1121; dagegen: Roth in Baumbach/Hopt, HGB, 36. Aufl., §139 Rn. 8; MünchKommBGB/ Küpper, 6. Aufl., § 1967 Rn. 46, der - wohl - auch die Haftung bereits aus § 130 HGB ablehnt; zweifelnd Westermann in Westermann, HdB der Personengesellschaften (Stand 2012), Rn. 1283).
BGH, URTEIL vom 2.11.2003, Az. XI ZR 421/02 Dabei kommt es entgegen der Auffassung der Revision nicht entscheidend darauf an, ob die Gesellschafter einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts in entsprechender Anwendung des § 130 HGB auch für die bei ihrem Beitritt bereits begründeten Verbindlichkeiten persönlich und mit ihrem Privatvermögen einzustehen haben (grundsätzlich bejahend BGH, Urteil vom 7. April 2003 - II ZR 56/02, WM 2003, 977, 978, zu dem Abdruck in BGHZ vorgesehen).
BGH, URTEIL vom 1.11.2005, Az. II ZR 283/03 BGB §705; HGB § 130 Der Neugesellschafter ist in seinem Vertrauen auf den Fortbestand der vor der Publikation des Senatsurteils vom 7. April 2003 (BGHZ 154, 370 ff.) bestehenden Rechtslage nicht geschützt, sondern haftet analog § 130 HGB, wenn er die Altverbindlichkeit, für die er in Anspruch genommen wird, bei seinem Eintritt in die Gesellschaft kennt oder wenn er deren Vorhandensein bei auch nur geringer Aufmerksamkeit hätte erkennen können.
BGH, URTEIL vom 1.11.2005, Az. II ZR 283/03 Mit Urteil vom 7. April 2003 (aaO) hat der Senat in Fortentwicklung seiner Rechtsprechung zu dem geänderten Verständnis von der Haftungsverfassung der Gesellschaft bürgerlichen Rechts (BGHZ 142, 315 ff. und BGHZ 146, 341 ff.) und in Abweichung von seiner früheren Rechtsprechung ausgesprochen, dass der Neugesellschafter analog § 130 HGB auch persönlich für Altschulden der (Außen-)BGB-Gesellschaft, der er beigetreten ist, haftet.
BGH, URTEIL vom 2.9.2006, Az. XI ZR 185/05 Nach dieser neuen Haftungsverfassung muss der Gesellschafter in Abweichung von der früheren höchstrichterlichen Rechtsprechung grundsätzlich auch für die schon vor seinem Eintritt in die GbR entstandenen Gesellschaftsschulden entsprechend § 130 HGB persönlich einstehen (BGH, Urteil vom 7. April 2003 - II ZR 56/02, BGHZ 154, 370, 373 ff.).
BGH, URTEIL vom 2.11.2003, Az. XI ZR 428/02 Dabei kommt es entgegen der Auffassung der Revision nicht entscheidend darauf an, ob die Gesellschafter einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts in entsprechender Anwendung des § 130 HGB auch für die bei ihrem Beitritt bereits begründeten Verbindlichkeiten persönlich und mit ihrem Privatvermögen einzustehen haben (grundsätzlich bejahend BGH, Urteil vom 7. April 2003 - II ZR 56/02, WM 2003, 977, 978, zu dem Abdruck in BGHZ vorgesehen).
BGH, URTEIL vom 2.11.2003, Az. XI ZR 429/02 Dabei kommt es entgegen der Auffassung der Revision nicht entscheidend darauf an, ob die Gesellschafter einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts in entsprechender Anwendung des § 130 HGB auch für die bei ihrem Beitritt bereits begründeten Verbindlichkeiten persönlich und mit ihrem Privatvermögen einzustehen haben (grundsätzlich bejahend BGH, Urteil vom 7. April 2003 - II ZR 56/02, WM 2003, 977, 978, zu dem Abdruck in BGHZ vorgesehen).
BGH, URTEIL vom 1.9.1987, Az. II ZR 251/86 Das Berufungsgericht hat verkannt, daß es nicht darauf ankommt, ob die Kreissparkasse als Gläubigerin der Kommanditgesellschaft auf den Beitritt der Klägerin konkret vertraut hat; denn die Haftung des neu eintretenden Gesellschafters besteht nach § 130 HGB ohne Rücksicht auf ein schutzwertes Vertrauen des einzelnen Gesellschaftgläubigers (vgl. BGHZ 44, 235, 237 ) .
BGH, URTEIL vom 2.6.2006, Az. XI ZR 143/05 Ein Neugesellschafter ist in seinem Vertrauen auf den Fortbestand der vor der Publikation des Urteils vom 7. April 2003 bestehenden Rechtslage nicht geschützt, sondern haftet analog § 130 HGB, wenn er die Altverbindlichkeiten, für die er in Anspruch genommen wird, bei seinem Eintritt in die Gesellschaft kennt oder wenn er deren Vorhandensein bei auch nur geringer Aufmerksamkeit hätte erkennen können (BGH, Urteil vom 12. Dezember 2005 - II ZR 283/03, WM 2006, 187, 188).
FG Köln, Urteil vom 3.0.2002, Az. 14 K 3366/01 Nach ganz herrschender und auch vom Senat für zutreffend erachteter Ansicht haftet ein Kommanditist, der durch eine Änderung des Gesellschaftsvertrages Komplementär wird, in entsprechender Anwendung des § 130 Abs. 1 HGB unbeschränkt für alle bereits vorhandenen Altverbindlichkeiten der Gesellschaft (Schmidt, in Schlegelberger, HGB, 5. Aufl., § 130 Rz. 12; Hillmann, in Ebenroth/Boujong/Joost, HGB, 1. Aufl., § 130 Rz. 5; Hopt, in Baumbach/Hopt, HGB, 30. Aufl., § 130 Rz. 2).
FG Münster, Urteil vom 3.0.2011, Az. 12 K 4470/08 51Der Erwerber haftet wegen der nach der neueren Rechtsprechung des BGH anerkannten Akzessorietät der Gesellschafterhaftung für die vor seinem Eintritt begründeten Gesellschaftsschulden gesetzlicher wie vertraglicher Natur mit dem Gesellschaftsvermögen und (analog § 130 HGB) mit seinem Privatvermögen (Palandt-Sprau, § 719 Rn. 7 und § 736 Rn. 6 m. w. N.; Ulmer/Schäfer, in Münchener Kommentar zu dem Bürgerlichen Gesetzbuch, § 719 Rn. 40 ff m. w. N.).
LG Bielefeld, Urteil vom 3.5.2007, Az. 18 O 5/07 Der in eine GbR eintretende Gesellschafter hat aber auch für die vor seinem Eintritt begründeten Verbindlichkeiten der Gesellschaft grundsätzlich in vollem Umfang nach § 130 HGB analog einzustehen, wenn er die Altverbindlichkeiten, für die er in Anspruch genommen wird, bei seinem Eintritt in die Gesellschaft kennt oder wenn er deren Vorhandensein bei auch nur geringer Aufmerksamkeit hätte erkennen können (BGH WM 2006, 1673, 1676; WM 2006, 187, 188).
LG Wuppertal, Urteil vom 3.9.2006, Az. 19 O 223/05 Zuletzt am 12.12.2005 hat der Bundesgerichtshof (Aktenzeichen: II ZR 283/03) entschieden, dass der Neugesellschafter in seinem Vertrauen auf den Fortbestand der vor der Publikation des Senatsurteils vom 07.04.2003 (BGH 154, 370 ff.) bestehenden Rechtslage nicht geschützt ist, sondern analog § 130 HGB haftet, wenn er die Altverbindlichkeiten, für die er in Anspruch genommen wird, bei seinem Eintritt in die Gesellschaft kennt oder wenn er deren Vorhandensein bei auch nur geringer Aufmerksamkeit hätte erkennen können.

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 § 139
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 §714
 §727
 § 1922
 §2058
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 § 1967
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 §705
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