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Timestamp: 2019-09-23 17:22:18+00:00

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Ethnologie NF, Bachelor (ab WS 2019/20) – Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Bachelorstudiengang Ethnologie Nebenfach (ab WS 2019/20)
Ethnologie nf, bachelor (ab ws 2019/20)
Prüfungsordnung Bachelorstudiengang Ethnologie NF (ab WS 2019/20)
Ordnung des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main für das Nebenfach Ethnologie in den „Mehr-Fächer-Bachelorstudiengängen“ vom 6. Februar 2019. Genehmigt vom Präsidium in der Sitzung am 23. April 2019
§ 10 Modulbeschreibung/Modulhandbuch (RO: § 14)
§ 20 Erstmeldung und Zulassung zur Bachelorprüfung im Nebenfach (RO: § 24)
Abschnitt VI: Durchführung der Modulprüfungen im Bachelor-Nebenfach Ethnologie
§ 30 Klausurarbeiten (RO: § 35)
§ 32 Portfolio (RO: § 37)
§ 33 Bewertung der Studien- und Prüfungsleistungen; Bildung der Noten und der Gesamtnote für das Bachelor-Nebenfach Ethnologie (RO: § 42)
§ 34 Bestehen und Nichtbestehen der Bachelorprüfung im Nebenfach Ethnologie; Notenbekanntgabe (RO: § 43)
§ 35 Bescheinigung (RO: § 44)
Abschnitt VIII: Wiederholung von Prüfungen; Verlust des Prüfungsanspruchs und endgültiges Nichtbestehen der Bachelorprüfung im Nebenfach Ethnologie
§ 36 Wiederholung von Prüfungen im Nebenfach Ethnologie (RO: § 46)
§ 37 Verlust des Prüfungsanspruchs und endgültiges Nichtbestehen der Bachelorprüfung im Nebenfach Ethnologie (RO: § 47)
§ 38 Ungültigkeit von Prüfungen (RO: § 51)
§ 39 Einsicht in Prüfungsakten; Aufbewahrungsfristen (RO: § 52)
§ 40 Einsprüche und Widersprüche (RO: § 53)
§ 41 In-Kraft-Treten und Übergangsbestimmungen (RO: § 56)
BA-Ethn-04 A – Schwerpunkte der Ethnologie A / Research Fields in Anthropology 1
BA-Ethn-NF-04 B / SP B – Schwerpunkte der Ethnologie B / Research Fields in Anthropology 2
Anlage 2 Exemplarischer Studienverlaufsplan
Aufgrund der §§ 20, 44 Abs. 1 Nr. 1 des Hessischen Hochschulgesetzes in der Fassung vom 14. Dezember 2009, zuletzt geändert durch Gesetz vom 18. Dezember 2017, hat der Fachbereichsrat des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main am 6. Februar 2019 die folgende Ordnung für das Bachelor-Nebenfach Ethnologie beschlossen. Diese Ordnung hat das Präsidium der Johann Wolfgang Goethe-Universität gemäß § 37 Abs. 5 Hessisches Hochschulgesetz am 23. April 2019 genehmigt. Sie wird hiermit bekannt gemacht.
(1) Diese Ordnung regelt das Studium und die Modulprüfungen im Nebenfach Ethnologie im Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang. Sie gilt in Verbindung mit der Rahmenordnung für gestufte und modularisierte Studiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 30. April 2014, UniReport Satzungen und Ordnungen vom 11. Juli 2014 in der jeweils gültigen Fassung, nachfolgend Rahmenordnung (RO) genannt.
(2) Das Nebenfach Ethnologie wird parallel zu einem Hauptfach studiert. Das Studium und die Modulprüfungen im Hauptfach sind nach den Bestimmungen der für das Hauptfach maßgeblichen Ordnung zu absolvieren. Als Hauptfach ist bei sechssemestrigen Studiengängen ein Bachelor-Hauptfach im Umfang von 120 CP, bei achtsemestrigen Studiengängen ein Bachelor-Hauptfach im Umfang von 120 CP (mit zwei Nebenfächern mit jeweils 60 CP) oder im Umfang von 180 CP zu absolvieren.
(2) Durch die kumulative Bachelorprüfung im Nebenfach Ethnologie soll festgestellt werden, ob die Studierende oder der Studierende hinreichende Fachkenntnisse in den Prüfungsgebieten erworben hat und die Fähigkeit besitzt, grundlegende wissenschaftliche Methoden und Kenntnisse selbstständig anzuwenden sowie auf einen Übergang in die Berufspraxis oder für ein konsekutives Studium vorbereitet ist.
Nach erfolgreich absolviertem Studium und bestandener Prüfung im Bachelor-Hauptfach und im Bachelor-Nebenfach Ethnologie sowie ggf. in einem weiteren Nebenfach (vgl. § 1 Abs. 1) verleiht der für das Hauptfach zuständige Fachbereich den akademischen Grad eines Bachelor of Arts, abgekürzt als B.A. Der Abschlussgrad richtet sich nach § 3 RO und hängt von der Wahl des Hauptfaches ab.
(1) Die Regelstudienzeit für den Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Ethnologie richtet sich nach der Regelstudienzeit des gewählten Bachelor-Hauptfaches. Das Bachelorstudium kann in kürzerer Zeit abgeschlossen werden.
(2) Im Rahmen des Nebenfach-Bachelorteilstudienganges sind 60 Kreditpunkte – nachfolgend CP – gemäß § 11 zu erreichen.
(4) Der Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften stellt für das Nebenfach Ethnologie ein Lehrangebot bereit und sorgt für die Festsetzung geeigneter Prüfungstermine, so dass das Studium in der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann.
§ 5 Auslandsstudium (RO: §5)
(1) Der Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Ethnologie ist ein grundständiger wissenschaftlicher Nebenfach-Studiengang, der in Kombination mit einem Hauptfach-Bachelorteilstudiengang zu einem ersten akademischen beziehungsweise berufsqualifizierenden Abschluss führt.
– Verstehen zentraler ethnologischer Grundlagen, Fachtermini, Problemstellungen und Perspektiven;
– Erwerb von grundlegenden regionalspezifischen (bspw. Regionen in Afrika, den Amerikas, Asien, Ozeanien) sowie thematischen Wissensbeständen, bspw. zu soziokulturellen Teilphänomenen wie Religion, Wirtschaft, Verwandtschaft, Politik, Recht, materielle Kultur, Konsum, Migration;
– Entwicklung analytischer Denkprozesse insbesondere im Hinblick auf die Erfassung komplexer gesellschaftlicher Zusammenhänge;
– Hinterfragung von gesellschaftlichen und individuellen Vorannahmen und Argumentationen sowie von wissenschaftlichen Erkenntnissen auch unter Berücksichtigung gesellschaftlicher und ethischer Implikationen;
– Bearbeiten von fachlich relevanten Fragestellungen unter Anwendung des wissenschaftlichen Instrumentariums, d.h. Organisation und Durchführung wissenschaftlicher Recherchen sowie deren Aufarbeitung, Bewertung und mündliche wie schriftliche Präsentation der Ergebnisse bis hin zur Erstellung wissenschaftlicher Texte;
– Medienkompetenz bei der Vermittlung von Rechercheergebnissen;
– interkulturelle Kompetenz sowohl als Fähigkeit, emische Perspektiven einzunehmen als auch, komplexe gesellschaftliche Prozesse zu analysieren,
– Transfer fachlicher Inhalte in disziplinübergreifende Diskussionen;
– erweiterte Fremdsprachen-Kenntnisse durch Lektüre internationaler Standardliteratur und (optional) durch Auslandsaufenthalte;
– soziale Kompetenzen hinsichtlich Teamarbeit, der Gestaltung wissenschaftlicher Interaktionsprozesse sowie der Moderation von Diskussionsprozessen.
(2) Der erfolgreiche Abschluss des Studiums mit dem Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Ethnologie qualifiziert für ein Master-Studium in Ethnologie, Sozial- und Kulturanthropologie oder verwandten Fächern (je nach fachspezifischer Vorgabe). Zugleich erhöht er die Befähigung zum Einstieg in berufliche Tätigkeiten in internationalen oder interkulturellen Arbeitskontexten.
– berufspraktischer Vorerfahrung,
– den Schwerpunkten des Hauptfaches sowie
– ggf. ergänzenden Zusatzaus- und Weiterbildungen
Das Studium im Nebenfach Ethnologie kann nur zum Wintersemester aufgenommen werden.
(1) In den Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Ethnologie kann nur eingeschrieben werden, wer die gesetzlich geregelte Hochschulzugangsberechtigung besitzt und nicht nach § 57 HHG an der Immatrikulation gehindert ist. Insbesondere muss der Prüfungsanspruch für den Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Ethnologie noch bestehen, zum Beispiel darf die Bachelorprüfung in diesem Nebenfach oder die Abschlussprüfung in einem eng verwandten Studiengang noch nicht endgültig nicht bestanden sein. Zur diesbezüglichen Überprüfung sind Erklärungen gemäß § 19 Abs. 1 b) und c) vorzulegen. § 19 Abs. 3 gilt entsprechend.
(2) Weitere Zugangsvoraussetzungen sind aktive und passive Sprachkenntnisse in Englisch, welche zur Lektüre englischsprachiger Fachliteratur und zur Teilnahme an Lehrveranstaltungen in englischer Sprache befähigen. Für den Nachweis der englischen Sprache ist die Stufe B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens erforderlich. Die Nachweise erfolgen durch:
a) Schulzeugnisse, durch die Englisch über mindestens 4 Jahre nachgewiesen wird. Es reicht für die englische Sprache ein Nachweis über 3 Jahre, wenn die Sprache bis zum Abschluss, der zum Hochschulzugang berechtigt, geführt wurde. In beiden genannten Fällen muss die Abschlussnote oder ggf. die Durchschnittsnote der letzten zwei Jahre des Sprachunterrichts mindestens die deutsche Note 4 (ausreichend) bzw. 5 Punkte sein;
b) Zertifikate über erfolgreich absolvierte Sprachkurse von deutschen und/oder ausländischen Universitäten, die das Erreichen des Sprachniveaus B1 belegen;
(3) Besondere Zugangsvoraussetzungen sind Kenntnisse einer weiteren, bevorzugt modernen Fremdsprache. Für den Nachweis der weiteren Fremdsprache ist die Stufe A2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens erforderlich. Die Nachweise erfolgen durch:
b) Zertifikate über erfolgreich absolvierte Sprachkurse von deutschen und/oder ausländischen Universitäten, die das Erreichen des Sprachniveaus A2 belegen. Wird als zweite Fremdsprache Latein nachgewiesen, so kann der Nachweis über die Sprachprüfung Latein erfolgen;
(4) Ausländische Studienbewerberinnen und Studienbewerber für einen Bachelorstudiengang müssen entsprechend der „Ordnung der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main über die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) für Studienbewerberinnen und Studienbewerber mit ausländischer Hochschulzugangsberechtigung“ in der jeweils gültigen Fassung einen Sprachnachweis DSH-2 vorlegen, soweit sie nach der DSH-Ordnung nicht von der Deutschen Sprachprüfung freigestellt sind.
(5) Für eine Einschreibung in ein höheres Fachsemester aufgrund von anrechenbaren Leistungen ist für die Immatrikulation in den Nebenfach-Bachelorteilstudiengang eine Anrechnungsbescheinigung gemäß § 265, § 276 vorzulegen.
(6) Die Voraussetzungen für die Zulassung zur Nebenfach-Bachelorprüfung sind in § 2019 geregelt.
(7) Sofern für den Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Ethnologie aus Kapazitätsgründen eine Zulassungsbeschränkung besteht, wird ein Auswahlverfahren nach Landesrecht durchgeführt.
(1) Der Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Ethnologie ist modular aufgebaut. Ein Modul ist eine inhaltlich und zeitlich abgeschlossene Lehr- und Lerneinheit. Es umfasst ein Set von inhaltlich aufeinander bezogenen Lehr-veranstaltungen einschließlich Praxisphasen, Projektarbeiten sowie Selbstlernzeiten und ist einem vorab definierten Lernziel verpflichtet. Module erstrecken sich auf ein bis zwei Semester.
(2) Der Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Ethnologie gliedert sich in die Studienphasen Einführungs- und Basisphase. In der Einführungsphase erarbeiten die Studierenden die Grundlagen der Fachdisziplin: Im Einführungsmodul I (Einführung) erhalten sie einen Überblick über die wichtigsten Themenfelder der Ethnologie und setzen sich mit der ethnologischen Perspektive sowie den Techniken wissenschaftlichen Arbeitens auseinander. Im Einführungsmodul II (Grundfragen der Ethnologie in historischer Perspektive) werden den Studierenden die historische Entwicklung zentraler Fragestellungen und theoretischer Strömungen des Faches vermittelt. Parallel dazu erlangen die Studierenden im Modul Regionale Teilgebiete regionalspezifische Grundkenntnisse und im Modul Schwerpunkte der Ethnologie Grundkenntnisse zu verschiedenen Themen und Theorien der Forschungsschwerpunkte der Frankfurter Ethnologie. Zum Abschluss des Nebenfachstudiums verfassen die Studierenden einen Abschlussbericht, in dem Sie den fachlichen und überfachlichen Kompetenzzuwachs ihres Nebenfachstudiums reflektieren.
(3) Module sind Pflichtmodule, die obligatorisch sind.
(4) Aus den Zuordnungen der Module zu den Studienphasen, dem Grad der Verbindlichkeit der Module und dem nach § 11 kalkulierten studentischen Arbeitsaufwand (Workload) in CP ergibt sich für den Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Ethnologie folgender Studienaufbau:
Einführungsphase PF 23
Modul 01: Einführung PF
Modul 02: Grundfragen der Ethnologie in historischer Perspektive PF 8
Basisphase PF 37
Modul 03A: Regionale Teilgebiete 1 PF
Modul 03B: Regionale Teilgebiete 2 PF 9
Modul 04A: Schwerpunkte der Ethnologie A PF 6
Modul 04B: Schwerpunkte der Ethnologie B PF 6
Modul 04C: Schwerpunkte der Ethnologie C PF 10
(6) Sofern einzelne Lehrveranstaltungen auf Englisch angeboten werden, ist dies im Modulhandbuch geregelt.
(8) Die Studierenden haben die Möglichkeit, sich innerhalb des Nebenfach-Bachelorteilstudiengangs Ethnologie nach Maßgabe freier Plätze weiteren, als den in dieser Ordnung vorgeschriebenen Modulen einer Prüfung oder einer Leistungskontrolle zu unterziehen (Zusatzmodule). Das Ergebnis der Prüfung wird bei der Bildung der Gesamtnote für das Bachelor-Nebenfach nicht mit einbezogen.
(1) Zu jedem Modul enthält Anlage 1 eine Modulbeschreibung nach Maßgabe von § 14 Abs. 2 RO. Die Modulbeschreibungen sind Bestandteil dieser Ordnung.
– Angebotszyklus der Module (jährlich oder jedes Semester)
(1) Die Lehrveranstaltungen im Bachelor-Nebenfach Ethnologie werden in den folgenden Formen durchgeführt:
a) Vorlesung (V): Zusammenhängende Darstellung und Vermittlung von Grund- und Spezialwissen sowie methodische Kenntnisse durch Vortrag. Die Lehrenden entwickeln und vermitteln Lehrinhalte unter Einbeziehung der Studierenden;
b) Kurs (K): Durcharbeitung und Vertiefung von Lehrstoffen sowie Schulung in der Fachmethodik und Vermittlung spezieller Fertigkeiten durch Bearbeitung und Besprechung exemplarischer Aufgaben;
c) Proseminar (P): Erarbeitung wissenschaftlicher Erkenntnisse oder Bearbeitung aktueller Problemstellungen mit wissenschaftlichen Methoden durch, in der Regel von Studierenden vorbereitete, Beiträge, Erlernen und Einüben beziehungsweise Vertiefen von Präsentations- und Diskussionstechniken;
d) Tutorium (Tut): Eine auf die Durchführung von Tutorien gemäß § 75 Abs. 1 HHG vorbereitende Lehrveranstaltung sowie die Durchführung eines Tutoriums; Schulung in der Vermittlung fachlicher und didaktischer Kompetenzen sowie Erlernen von Präsentations- und Diskussionstechniken. Die Veranstaltung wird fachlich und methodisch durch Lehrpersonen angeleitet;
e) Selbststudium: eigenverantwortliche Bearbeitung von Themen und Fragen sowie selbständige Gestaltung weiterführender Lernprozesse.
(3) Das Modulhandbuch kann vorsehen, dass zur Teilnahme am Modul oder an bestimmten Veranstaltungen des Moduls eine verbindliche Anmeldung vorausgesetzt werden kann. Auf der studiengangsspezifischen Webseite wird rechtzeitig bekannt gegeben, ob und in welchem Verfahren eine verbindliche Anmeldung erfolgen muss.
(4) Ist zu erwarten, dass die Zahl der an einer Lehrveranstaltung interessierten Studierenden die Aufnahmefähigkeit der Lehrveranstaltung übersteigt, kann das Institut für Ethnologie ein Anmeldeverfahren durchführen. Die Anmeldevoraussetzungen und die Anmeldefrist werden im kommentierten Vorlesungsverzeichnis oder auf andere geeignete Weise bekannt gegeben. Übersteigt die Zahl der angemeldeten Studierenden die Aufnahmefähigkeit der Lehrveranstaltung oder ist die Lehrveranstaltung überfüllt und kann nicht auf alternative Veranstaltungen verwiesen werden, prüft das Dekanat des veranstaltenden Fachbereichs, auf Antrag der Lehrveranstaltungsleitung, ob eine zusätzliche Lehrveranstaltung eingerichtet werden kann. Ist dies aus Kapazitätsgründen nicht möglich, ist es zur Gewährleistung der ordnungsgemäßen Durchführung der Lehrveranstaltung zulässig, nur eine begrenzte Anzahl der teilnahmewilligen Studierenden aufzunehmen. Hierfür ist durch die Veranstaltungsleitung nach den Richtlinien des Dekanats ein geeignetes Auswahlverfahren durchzuführen. Bei der Erstellung der Auswahlkriterien ist sicherzustellen, dass diejenigen Studierenden bei der Aufnahme in die Lehrveranstaltung Priorität genießen, für die die Lehrveranstaltung verpflichtend ist und die im besonderen Maße ein Interesse an der Aufnahme haben. Ein solches ist insbesondere gegeben, wenn der oder die Studierende nach dem Studienverlaufsplan bereits im vorangegangenen Semester einen Anspruch auf den Platz hatte und trotz Anmeldung keinen Platz erhalten konnte. Bei Pflichtveranstaltungen muss angemeldeten aber nicht in die Lehrveranstaltung aufgenommenen Studierenden auf Verlangen hierüber eine Bescheinigung ausgestellt werden.
(5) Der Absatz 4 findet keine Anwendung mehr soweit eine universitätsweite Regelung in Kraft ist.
(2) Sofern in der Modulbeschreibung die Verpflichtung zur regelmäßigen Teilnahme für Veranstaltungen geregelt ist, wird diese durch Teilnahmenachweise oder durch Anwesenheitslisten dokumentiert. Über die Form der Dokumentation entscheidet die Veranstaltungsleitung. Die Bescheinigung der regelmäßigen Teilnahme gilt nicht als Studienleistung im Sinne des Abs. 1. Z Als Nachweis der aktiven und ggf. regelmäßigen Teilnahme kann der Besuch von über die Beschreibung im Modulkatalog hinausgehenden Veranstaltungen und Tutorien zur Vermittlung fachnaher und weiterbildender Kompetenzen erforderlich sein (z. B. Tagungen, Workshops, Vorträge, Sprachkurse).
(5) Ein nach der Modulbeschreibung zu einer Lehrveranstaltung geforderter Leistungsnachweis dokumentiert die erfolgreiche Erbringung von Studienleistungen. Eine Studienleistung ist erfolgreich erbracht, wenn sie durch die Lehrende oder den Lehrenden nach Maßgabe der Modulbeschreibung mit „bestanden“ oder unter Anwendung des § 33 Abs. 3 mittels Note positiv bewertet wurde. Bei Gruppenarbeiten muss die individuelle Leistung deutlich abgrenzbar und bewertbar sein. Die Noten der Studienleistungen gehen in der Regel nicht in die Modulnote bzw. Gesamtnote für die Bachelorprüfung ein; § 33 Abs. 6 bleibt unberührt. Sofern dies die oder der Lehrende voraussetzt, ist für einen Leistungsnachweis auch die regelmäßige Teilnahme an der Lehrveranstaltung im Sinne von Abs. (3) erforderlich.
– schriftliche Ausarbeitungen (Exzerpte, Rezensionen, Begriffsdefinitionen, Protokolle, Reflexionen, Bewerbungssimulationen)
– Moderations- oder Forschungsübungen
(7) Nicht unter Aufsicht zu erbringende schriftliche Arbeiten sind von der oder dem Studierenden nach den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis anzufertigen. Die oder der Studierende hat bei der Abgabe der Arbeit schriftlich zu versichern, dass sie oder er diese selbstständig verfasst und alle von ihr oder ihm benutzten Quellen und Hilfsmittel in der Arbeit angegeben hat. Ferner ist zu erklären, dass die Arbeit noch nicht – auch nicht auszugsweise – in einem anderen Studiengang als Studien- oder Prüfungsleistung verwendet wurde. § 24 gilt entsprechend. Um die Einhaltung der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis überprüfen zu können, sind die Lehrenden berechtigt, von den Studierenden die Vorlage nicht unter Aufsicht erbrachter schriftlicher Arbeiten auch in geeigneter elektronischer Form zu verlangen. Der Prüfungsausschuss trifft hierzu nähere Festlegungen.
(1) Der als Anlage 2 angefügte Studienverlaufsplan gibt den Studierenden Hinweise für eine zielgerichtete Gestaltung ihres Nebenfach-Studiums. Er berücksichtigt inhaltliche Bezüge zwischen Modulen und organisatorische Bedingungen des Studienangebots.
(2) Der Fachbereich richtet für den Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Ethnologie eine Webseite ein, auf der allgemeine Informationen und Regelungen zum Studiengang in der jeweils aktuellen Form hinterlegt sind. Dort sind auch das Modulhandbuch und der Studienverlaufsplan veröffentlicht.
Der Fachbereich erstellt für den Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Ethnologie auf der Basis der Modulbeschreibungen und des Studienverlaufsplansein kommentiertes Veranstaltungsverzeichnis mit einer inhaltlichen und organisatorischen Beschreibung des Lehrangebots. Dieses ist für jedes Semester zu aktualisieren und soll in der letzten Vorlesungswoche des vorangegangenen Semesters erscheinen.
(1) Die Studierenden haben die Möglichkeit, während des gesamten Studienverlaufs die Studienfachberatung für den Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Ethnologie des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften aufzusuchen. Die Studienfachberatung erfolgt durch von der Studiendekanin oder dem Studiendekan beauftragte Personen. Im Rahmen der Studienfachberatung erhalten die Studierenden Unterstützung insbesondere in Fragen der Studiengestaltung, der Studientechnik und der Wahl der Lehrveranstaltungen. Die Studienfachberatung sollte insbesondere in Anspruch genommen werden:
(3) Vor Beginn der Vorlesungszeit eines jeden Semesters, in dem Studierende ihr Studium aufnehmen können, findet eine „Orientierungsveranstaltung zum Studienbeginn“ statt, zu der die Studienanfängerinnen und Studienanfänger durch Aushang oder anderweitig eingeladen werden. In dieser wird über die Struktur und den Gesamtaufbau des Studiengangs und über semesterspezifische Besonderheiten informiert. Den Studierenden wird Gelegenheit gegeben, insbesondere die Studienorganisation betreffende Fragen zu klären. Die Teilnahme zu Beginn des Studiums ist obligatorisch und Teil des Moduls BA-Ethn-01.
(1) Die Aufgabe der akademischen Leitung des Nebenfach-Bachelorteilstudienganges Ethnologie nimmt die Studiendekanin oder der Studiendekan des Fachbereichs wahr, sofern sie nicht auf ihren oder seinen Vorschlag vom Fachbereichsrat auf ein im Bachelorstudiengang prüfungsberechtigtes Mitglied der Professorengruppe für die Dauer von zwei Jahren übertragen wird. Die akademische Leiterin oder der akademische Leiter ist beratendes Mitglied in der Studienkommission und hat insbesondere folgende Aufgaben:
– ggf. Bestellung der Modulbeauftragten (Abs. 2) bleibt unberührt).
(2) Für jedes Modul ernennt die akademische Leitung des Studiengangs aus dem Kreis der Lehrenden des Moduls und der Studiengangsverantwortlichen/Studiengangskoordinatoren eine Modulbeauftragte oder einen Modulbeauftragten. Die oder der Modulbeauftragte muss Professorin oder Professor oder ein auf Dauer beschäftigtes wissenschaftliches Mitglied der Lehreinheit sein. Sie oder er ist für alle, das Modul betreffenden, inhaltlichen Abstimmungen und die ihr oder ihm durch diese Ordnung zugewiesenen organisatorischen Aufgaben, insbesondere für die Mitwirkung bei der Organisation der Modulprüfung, zuständig. Die oder der Modulbeauftragte wird durch die akademische Leitung des Studiengangs vertreten.
(1) Der Fachbereichsrat des Fachbereichs Philosophie und Geschichtswissenschaften bildet für die vom Fachbereich verantworteten BA-/MA-Studiengänge einen gemeinsamen Prüfungsausschuss.
(2) Dem Prüfungsausschuss gehören sieben Mitglieder an, darunter vier Mitglieder der Gruppe der Professoren-schaft, eine wissenschaftliche Mitarbeiterin oder ein wissenschaftlicher Mitarbeiter und zwei Studierende. Unter den vier Professoren und Professorinnen sollte sich mindestens jeweils ein Vertreter/eine Vertreterin aus den Fächern befinden, für die Studiengänge angeboten werden. Die Studierenden sollen in einem der Studiengänge des Fachbereichs eingeschrieben sein.
Der Prüfungsausschuss wählt eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden aus der Mitte der ihm angehörenden Professorinnen und Professoren. Die stellvertretende Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende wird aus der Mitte der dem Prüfungsausschuss angehörenden Professorinnen und Professoren oder ihrer Stellvertreterinnen und Stellvertreter gewählt. Die beziehungsweise der Vorsitzende führt die Geschäfte des Prüfungsausschusses. Sie oder er lädt zu den Sitzungen des Prüfungsausschusses ein und führt bei allen Beratungen und Beschlussfassungen den Vorsitz. In der Regel soll in jedem Semester mindestens eine Sitzung des Prüfungsausschusses stattfinden. Eine Sitzung ist einzuberufen, wenn dies mindestens zwei Mitglieder des Prüfungsausschusses fordern.
(5) Der Prüfungsausschuss tagt nicht öffentlich. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder, darunter die oder der Vorsitzende oder die oder der stellvertretende Vorsitzende, anwesend sind und die Stimmenmehrheit der Professorinnen und Professoren gewährleistet ist. Für Beschlüsse ist die Zustimmung der Mehrheit der Anwesenden erforderlich. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der oder des Vorsitzenden. Die Beschlüsse des Prüfungsausschusses sind zu protokollieren. Im Übrigen richtet sich das Verfahren nach der Geschäftsordnung für die Gremien der Johann Wolfgang Goethe-Universität
(6) Der Prüfungsausschuss kann einzelne Aufgaben seiner oder seinem Vorsitzenden zur alleinigen Durchführung und Entscheidung übertragen. Gegen deren oder dessen Entscheidungen haben die Mitglieder des Prüfungsausschusses und der betroffene Prüfling ein Einspruchsrecht. Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses kann die Durchführung von Aufgaben an das Prüfungsamt delegieren. Das Prüfungsamt für den Nebenfach Bachelorteilstudiengang Ethnologie ist die Philosophische Promotionskommission. Diese ist Geschäftsstelle des Prüfungsausschusses. Sie führt die laufenden Geschäfte nach Weisung des Prüfungsausschusses und deren beziehungsweise dessen Vorsitzenden.
(1) Der Prüfungsausschuss und das für das Bachelor-Nebenfach Ethnologie zuständige Prüfungsamt sind für die Organisation und die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfungen im Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Ethnologie verantwortlich. Der Prüfungsausschuss achtet darauf, dass die Bestimmungen dieser Ordnung eingehalten werden und entscheidet bei Zweifeln zu Auslegungsfragen dieser Ordnung. Er entscheidet in allen Prüfungsangelegenheiten, die nicht durch Ordnung oder Satzung einem anderen Organ oder Gremium oder der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses übertragen sind.
– die Entscheidung über die Anrechnungen gemäß § 26, § 27 sowie die Erteilung von Auflagen zu nachzuholenden Studien- und Prüfungsleistungen im Rahmen von Anrechnungen;
– eine regelmäßige Berichterstattung in der Studienkommission über die Entwicklung der Prüfungs- und Studienzeiten;
(1) Zur Abnahme von Hochschulprüfungen sind Mitglieder der Professorengruppe, wissenschaftliche Mitar-beiterinnen und Mitarbeiter, die mit der selbstständigen Wahrnehmung von Lehraufgaben beauftragt worden sind, sowie Lehrbeauftragte und Lehrkräfte für besondere Aufgaben befugt sowie in der beruflichen Praxis und Ausbildung erfahrene Personen, die von der Dekanin oder dem Dekan mit der Abnahme einer Prüfungsleistung beauftragt wurden (§ 18 Abs. 2 HHG).
Privatdozentinnen und Privatdozenten, außerplanmäßige Professorinnen und außerplanmäßige Professoren, Honorarprofessorinnen und Honorarprofessoren, die jeweils in den Prüfungs-fächern eine Lehrtätigkeit ausüben, sowie entpflichtete und in den Ruhestand getretene Professorinnen und Professoren, können durch den Prüfungsausschuss mit ihrer Einwilligung als Prüferinnen oder Prüfer bestellt werden. Prüfungsleistungen dürfen nur von Personen bewertet werden, die selbst mindestens die durch die Prüfung festzustellende oder eine gleichwertige Qualifikation besitzen.
(1) Spätestens mit der Meldung zur ersten Modulprüfung im Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Ethnologie hat die oder der Studierende ein vollständig ausgefülltes Anmeldeformular für die Zulassung zur Bachelorprüfung beim Prüfungsamt für den Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Ethnologie einzureichen. Der Meldung zur Prüfung sind beizufügen:
b) eine Erklärung darüber, ob die Studierende oder der Studierende bereits eine Zwischenprüfung, eine Bachelorprüfung, eine Masterprüfung oder eine Magisterprüfung im Fach Ethnologie oder in einem vergleichbaren Studiengang (Studiengang mit einer überwiegend gleichen fachlichen Ausrichtung) an einer Hochschule endgültig nicht bestanden hat oder ob sie oder er sich gegenwärtig in dem Fach Ethnologie oder einem vergleichbaren Studiengang in einem nicht abgeschlossenen Prüfungsverfahren an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland befindet;
c) eine Erklärung darüber, ob und gegebenenfalls wie oft die oder der Studierende bereits Modulprüfungen im Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Ethnologie oder in denselben Modulen eines anderen Studiengangs an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland nicht bestanden hat;
e) Nachweis über die Teilnahme an der obligatorischen Orientierungsveranstaltung zu Studienbeginn.
b) die in Abs. 1 e) genannten Zulassungsvoraussetzungen nicht erfüllt sind oder
c) die oder der Studierende den Prüfungsanspruch für ein Modul nach Abs. 1 c) oder für den jeweiligen Studiengang endgültig verloren hat oder eine der in Abs. 1 b) genannten Prüfungen endgültig nicht bestanden hat.
Termine für die mündlichen Modulabschlussprüfungen oder für Prüfungen, die im zeitlichen Zusammenhang mit einzelnen Lehrveranstaltungen oder im Verlauf von Lehrveranstaltungen abgenommen werden, werden von der oder dem Prüfenden gegebenenfalls nach Absprache mit den Studierenden festgelegt.
(5) Zu jeder Modulprüfung hat sich die oder der Studierende innerhalb der Meldefrist schriftlich oder, nach Festlegung durch den Prüfungsausschuss, elektronisch anzumelden. Die Meldung zu den Modulprüfungen erfolgt beim Prüfungsamt. Über eine Nachfrist für die Meldung zu einer Modulprüfung in begründeten Ausnahmefällen entscheidet die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf Antrag der oder des Studierenden. § 22 Abs. 2 Satz 3 gilt entsprechend.
(6) Die oder der Studierende kann sich zu einer Modulprüfung nur anmelden beziehungsweise die Modulprüfung nur ablegen, sofern sie oder er an der Johann Wolfgang Goethe-Universität immatrikuliert ist. § 20 Abs. 2 bleibt unberührt. Für die Anmeldung der betreffenden Modulprüfung muss die oder der Studierende zur Bachelorprüfung zugelassen sein und sie oder er darf die entsprechende Modulprüfung noch nicht endgültig nicht bestanden haben. Weiterhin muss sie oder er die nach Maßgabe der Modulbeschreibung für das Modul erforderlichen Leistungs- und Teilnahmenachweise erbracht haben. Hängt die Zulassung zu einer Modulprüfung vom Vorliegen von Studienleistungen ab und sind diese noch nicht vollständig erbracht worden, ist eine Zulassung zu einer Modulprüfung unter Vorbehalt möglich. Das Modul ist erst dann bestanden, wenn sämtliche Studienleistungen sowie Modulprüfungen des Moduls bestanden sind. Über Ausnahmen entscheidet der Prüfungsausschuss. Beurlaubte Studierende können keine Prüfungen ablegen oder Leistungsnachweise erwerben. Zulässig ist aber die Wiederholung nicht bestandener Prüfungen während der Beurlaubung. Studierende sind auch berechtigt, Studien- und Prüfungsleistungen während einer Beurlaubung zu erbringen, wenn die Beurlaubung wegen Mutterschutz oder wegen der Inanspruchnahme von Elternzeit oder wegen der Pflege von nach ärztlichem Zeugnis pflegebedürftigen Angehörigen oder wegen der Erfüllung einer Dienstpflicht nach Art. 12 a des Grundgesetzes oder wegen der Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder ernannter oder gewählter Vertreter in der akademischen Selbstverwaltung erfolgt ist.
(7) Die oder der Studierende kann bis eine Woche vor dem Prüfungstermin die Prüfungsanmeldung ohne Angabe von Gründen zurückziehen. Der Rücktritt muss schriftlich oder elektronisch beim Prüfungsamt erfolgen. Bei einem späteren Rücktritt gilt § 22 Abs. 1.
(1) Die Modulprüfungsleistung gilt als „nicht ausreichend“ (5,0) gemäß § 33 Abs. 3, wenn die oder der Studierende einen für sie oder ihn verbindlichen Prüfungstermin ohne wichtigen Grund versäumt oder vor Beendigung der Prüfung die Teilnahme abgebrochen hat. Dasselbe gilt, wenn sie oder er eine schriftliche Modulprüfungsleistung nicht innerhalb der vorgegebenen Bearbeitungszeit erbracht oder als Modulprüfungsleistung in einer schriftlichen Aufsichtsarbeit ein leeres Blatt abgegeben oder in einer mündlichen Prüfung geschwiegen hat.
(1) Versucht die oder der Studierende das Ergebnis ihrer oder seiner Prüfungsleistung- oder Studienleistung durch Täuschung oder durch Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, wird die Prüfungs- oder Studienleistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) gewertet. Der Versuch einer Täuschung liegt insbesondere auch dann vor, wenn die oder der Studierende nicht zugelassene Hilfsmittel in den Prüfungsraum mitführt oder eine falsche Erklärung nach § 13 Abs. 7, § 28 Abs. 8, § 31 Abs. 5 abgegeben hat oder wenn sie oder er ein und dieselbe Arbeit (oder Teile davon) mehr als einmal als Prüfungs- oder Studienleistung eingereicht hat.
(3) Beim Vorliegen einer besonders schweren Täuschung, insbesondere bei wiederholter Täuschung oder einer Täuschung unter Beifügung einer schriftlichen Erklärung der oder des Studierenden über die selbstständige Anfertigung der Arbeit ohne unerlaubte Hilfsmittel, kann der Prüfungsausschuss den Ausschluss von der Wiederholung der Prüfung und der Erbringung weiterer Studienleistungen beschließen, so dass der Prüfungs-anspruch im Nebenfach Ethnologie erlischt. Die Schwere der Täuschung ist anhand der von der Studierenden oder dem Studierenden aufgewandten Täuschungsenergie, wie organisiertes Zusammenwirken oder Verwendung technischer Hilfsmittel, wie Funkgeräte und Mobiltelefone und der durch die Täuschung verursachten Beeinträchtigung der Chancengleichheit zu werten.
(5) Eine mehrfache Anrechnung ein und derselben Leistung im Bachelorstudiengang (Hauptfach und Nebenfach) ist nicht möglich.
(7) Die Antragstellerin oder der Antragsteller legt dem Prüfungsausschuss alle die für die Anrechnung beziehungs-weise Anerkennung erforderlichen Unterlagen vor, aus denen die Bewertung, die CP und die Zeitpunkte sämtlicher Prüfungsleistungen hervorgehen, denen sie oder er sich in einem anderen Studiengang oder an anderen Hochschulen bisher unterzogen hat. Aus den Unterlagen muss sich auch ergeben, welche Prüfungen und Studienleistungen nicht bestanden oder wiederholt wurden. Der Prüfungsausschuss kann die Vorlage weiterer Unterlagen, wie die rechtlich verbindlichen Modulbeschreibungen der anzuerkennenden Module, verlangen.
(8) Fehlversuche in Studiengängen an anderen Hochschulen werden angerechnet, sofern sie im Falle ihres Bestehens angerechnet worden wären.
(9) Die Anrechnung und Anerkennung von Prüfungsleistungen, die vor mehr als fünf Jahren erbracht wurden, kann in Einzelfällen abgelehnt werden; die Entscheidung kann mit der Erteilung von Auflagen verbunden werden. Bei Vorliegen der Voraussetzungen der Absätze 1 bis 4 i.V. mit Abs. 7 besteht ein Rechtsanspruch auf Anrechnung. Satz 1 und die Absätze 5 und 8 bleiben unberührt.
(10) Entscheidungen mit Allgemeingültigkeit zu Fragen der Anrechnung trifft der Prüfungsausschuss; die Anrechnung im Einzelfall erfolgt durch dessen Vorsitzende oder dessen Vorsitzenden, falls erforderlich unter Heranziehung einer Fachprüferin oder eines Fachprüfers. Unter Berücksichtigung der Anrechnung setzt sie oder er ein Fachsemester fest.
(11) Soweit Anrechnungen von Studien- oder Prüfungsleistungen erfolgen, die nicht mit CP versehen sind, sind entsprechende Äquivalente zu errechnen und auf dem Studienkonto entsprechend zu vermerken.
(12) Sofern Anrechnungen vorgenommen werden, können diese mit Auflagen zu nachzuholenden Studien- oder Prüfungsleistungen verbunden werden. Auflagen und eventuelle Fristen zur Auflagenerfüllung sind der Antragstellerin oder dem Antragsteller schriftlich mitzuteilen. Die Mitteilung ist mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.
Paragraphenteil - VI. Durchführung der Modulprüfungen im Bachelor-Nebenfach Ethnologie
Abschnitt VI.: Durchführung der Modulprüfungen im Bachelor-Nebenfach Ethnologie
– Hausarbeiten (üblicherweise im Anschluss an eine Präsentation des Themas in der Lehrveranstaltung);
– Portfolios.
Sonstige Prüfungsformen sind: Referate.
(2) Die Dauer der mündlichen Prüfungen liegt zwischen mindestens 15 Minuten und höchstens 60 Minuten pro zu prüfender Studierender oder zu prüfendem Studierenden. Die Dauer der jeweiligen Modulprüfung ergibt sich aus der
(5) Mündliche Prüfungen sind für Studierende, die die gleiche Prüfung ablegen sollen, hochschulöffentlich. Die oder der zu prüfende Studierende kann der Zulassung der Öffentlichkeit widersprechen. Die Zulassung der Öffentlichkeit erstreckt sich nicht auf die Beratung und Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses an die oder den zu prüfenden Studierenden. Sie kann darüber hinaus aus Kapazitätsgründen begrenzt werden. Zur Überprüfung der in Satz 1 genannten Gründe kann die Prüferin oder der Prüfer entsprechende Nachweise verlangen.
(4) Die eine Klausur beaufsichtigende Person hat über jede Klausur ein Kurzprotokoll zu fertigen. In diesem sind alle Vorkommnisse einzutragen, welche für die Feststellung des Prüfungsergebnisses von Belang sind, insbesondere Vorkommnisse nach § 22 und § 24.
(7) Multimedial gestützte Prüfungsklausuren („e-Klausuren“) sind zulässig, sofern sie dazu geeignet sind, den Prüfungszweck zu erfüllen. Sie dürfen ausschließlich unter Einsatz von in der Verwaltung der Universität stehender oder vom zuständigen Prüfungsamt im Einvernehmen mit dem HRZ für diesen Zweck freigegebener DV-Systeme erbracht werden. Dabei ist die eindeutige Identifizierbarkeit der elektronischen Daten zu gewährleisten. Die Daten müssen unverwechselbar und dauerhaft den Prüflingen zugeordnet werden können. Die Prüfung ist in Anwesenheit einer fachlich sachkundigen Protokollführerin oder eines fachlich sachkundigen Protokollführers durchzuführen. Über den Prüfungsverlauf ist eine Niederschrift anzufertigen, in die mindestens die Namen der Protokollführerin oder des Protokollführers sowie der Prüflinge, Beginn und Ende der Prüfung sowie eventuelle besondere Vorkommnisse aufzunehmen sind. Für die Einsichtnahme in die multimedial gestützte Prüfung sowie in die Prüfungsergebnisse gilt § 39. Die Aufgabenstellung einschließlich einer Musterlösung, das Bewertungsschema, die einzelnen Prüfungsergebnisse sowie die Niederschrift sind gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zu archivieren.
(5) Die Hausarbeit ist innerhalb der festgelegten Bearbeitungsfrist in einfacher Ausfertigung mit einer Erklärung gemäß § 28(7) versehen, bei der Prüferin oder dem Prüfer einzureichen; im Falle des Postwegs ist der Poststempel entscheidend. Die Abgabe der Hausarbeit ist durch die Prüferin oder den Prüfer aktenkundig zu machen.
(6) Die Bewertung der Hausarbeit durch die Prüferin oder den Prüfer soll binnen sechs Wochen nach Einreichung erfolgt sein; die Beurteilung ist schriftlich zu begründen. Im Übrigen findet § 30 Abs. 6 entsprechende Anwendung.
(7) Eine Studierende oder ein Studierender, deren oder dessen Hausarbeit mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet worden ist, kann bei der oder dem Prüfenden die Nachbesserung der Hausarbeit beantragen. Dies gilt nicht, wenn die Bewertung mit „nicht ausreichend“ (5,0) auf § 22 oder auf § 24 beruht. Die oder der Prüfer setzt eine Frist für die Nachbesserung der Hausarbeit. Bei der Entscheidung über die nachgebesserte Hausarbeit wird lediglich darüber entschieden, ob die Hausarbeit mit der Note 4,0 oder schlechter bewertet wird. Wird die Frist für die Abgabe der nachgebesserten Hausarbeit nicht eingehalten, wird die Hausarbeit endgültig mit der Note „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet.
(8) In einem Essay soll der oder die Studierende zeigen, dass sie oder er in der Lage ist, ein wissenschaftliches oder wissenschafts-praktisches Thema pointiert und kritisch zu reflektieren.
(9) Für die sonstigen schriftlichen Ausarbeitungen gelten die Absätze 1 bis 7 entsprechend.
(2) Für das Portfolio findet § 31 entsprechende Anwendung.
(1) Studienleistungen werden von den jeweiligen Lehrenden in der Regel mit „bestanden“ oder „nicht bestanden“ bewertet oder in der Basisphase nach Maßgabe der Modulbeschreibung und Abs. 3 benotet, gehen aber in der Regel nicht in die Gesamtnote ein.
(2) Prüfungsleistungen werden benotet. Die Benotung beziehungsweise Bewertung der Prüfungsleistungen wird von den jeweiligen Prüferinnen und Prüfern vorgenommen. Dabei ist stets die individuelle Leistung der oder des Studierenden zugrunde zu legen.
(5) Die Prüferinnen und Prüfer können von der rechnerisch ermittelten Note einer bestandenen Modulprüfung abweichen, wenn dies aufgrund des Gesamteindrucks dem Leistungsstand der Studierenden besser entspricht und die Abweichung keinen Einfluss auf das Bestehen hat (Bonusregelung zur Verbesserung der Note). Hierbei sind insbesondere die während des Semesters in Übungen oder sonstigen Lehrveranstaltungen erbrachten Studienleistungen zu berücksichtigen, dies jedoch maximal bis zu einem Wert von 25 von 100 der Gesamtbewertung der entsprechenden Modulprüfung. Näheres regelt die Modulbeschreibung und das Modulhandbuch. Die zur Vergabe von Bonuspunkten führenden Studienleistungen sind spätestens zu Beginn eines Semesters in geeigneter Weise öffentlich bekanntzugeben. Erworbene Bonuspunkte verfallen nach Ablauf jenes Semesters, welches auf das Semester folgt, in welchem der Bonus vergeben worden ist.
(6) Für die Bachelorprüfung im Nebenfach Ethnologie wird eine Gesamtnote aus dem arithmetischen Mittel der Ergebnisse aller Modulprüfungen des Bachelor-Nebenfaches gebildet.
(7) Die Gesamtnote einer bestandenen Bachelorprüfung im Nebenfach Ethnologie ergibt sich durch die folgende Abbildung, wobei nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt wird; alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen:
(2) Die Bachelorprüfung im Nebenfach Ethnologie ist bestanden, wenn sämtliche in dieser Ordnung vorgeschriebenen Module erfolgreich erbracht wurden, das heißt die geforderten Studiennachweise vorliegen und die vorgeschriebenen Modulprüfungen mit mindestens „ausreichend“ (4,0) bewertet worden sind.
Paragraphenteil - VIII. Wiederholung von Prüfungen; Verlust des Prüfungsanspruchs und endgültiges Nichtbestehen der Bachelorprüfung im Nebenfach Ethnologie
Abschnitt VIII.: Wiederholung von Prüfungen; Verlust des Prüfungsanspruchs und endgültiges Nichtbestehen der Bachelorprüfung im Nebenfach Ethnologie
(7) Eine nicht bestandene Modulprüfung muss zu Beginn des folgenden Semesters nach Bekanntgabe des Prüfungsergebnisses wiederholt werden. Wird die erste Wiederholung nicht bestanden, muss die Veranstaltung, in deren Anschluss die Prüfung erfolgte (oder eine äquivalente Veranstaltung des Moduls), wiederholt werden. Die zweite Wiederholung der Modulprüfung erfolgt im Anschluss daran zum nächsten regulären Prüfungstermin. Für das Einführungsmodul und für das Basismodul kann auf Beschluss des Prüfungsausschusses bei Nichtbestehen der ersten Wiederholung von der Wiederholung der Lehrveranstaltung abgesehen und die zweite Wiederholung (ggf. als mündliche Prüfung) im Verlauf des auf die Lehrveranstaltung folgenden Semesters angesetzt werden.
(8) Die Studierenden müssen sich zur Wiederholungsprüfung fristgerecht anmelden.
(1) Die Bachelorprüfung im Nebenfach Ethnologie ist endgültig nicht bestanden und der Prüfungsanspruch im Nebenfach Ethnologie geht endgültig verloren, wenn
2. eine Frist für die Wiederholung einer Modulprüfung gemäß § 36 überschritten wurde;
3. ein schwerwiegender Täuschungsfall oder ein schwerwiegender Ordnungsverstoß gemäß § 24 vorliegt.
(2) Über das endgültige Nichtbestehen der Bachelorprüfung im Nebenfach Ethnologie und dem damit verbundenen Verlust des Prüfungsanspruchs im Nebenfach Ethnologie wird ein Bescheid erteilt, der mit einer Rechtsbehelfsbelehrung versehen ist.
(3) Das unrichtige Zeugnis ist einzuziehen und ggf. ein neues zu erteilen. Mit dem unrichtigen Zeugnis sind auch das Diploma Supplement und ggf. der entsprechende Studiennachweis einzuziehen und ggf. neu zu erteilen. Mit diesen Dokumenten ist auch eine Bachelorurkunde einzuziehen, wenn die Prüfung aufgrund einer Täuschungshandlung für „nicht bestanden“ erklärt wurde. Eine Entscheidung nach Abs. 1 und Abs. 2 Satz 2 ist nach einer Frist von fünf Jahren ab dem Datum des Prüfungszeugnisses ausgeschlossen.
(1) Der oder dem Studierenden wird auf Antrag zeitnah nach der Bekanntgabe von Prüfungsergebnissen Einsicht in ihre seine schriftlichen Prüfungsarbeiten, die darauf bezogenen Gutachten und in die Prüfungsprotokolle gewährt.
Die schriftlichen Prüfungsarbeiten werden ein Jahr nach Bekanntgabe ihrer Bewertung an die Studierenden ausgehändigt oder ausgesondert.
(1) Diese Ordnung tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung im UniReport Satzungen und Ordnungen der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kraft. Gleichzeitig tritt die Ordnung für den Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Ethnologie vom 22.06.2011 – veröffentlicht im UniReport Satzungen und Ordnungen vom 7. September 2011 außer Kraft.
(2) Diese Ordnung gilt für alle Studierende, die ihr Studium ab dem Wintersemester 2019/2020 im Bachelor-Nebenfach Ethnologie aufnehmen.
(3) Studierende, die das Studium im Bachelor-Nebenfach Ethnologie vor Inkrafttreten dieser Ordnung aufgenommen haben, können die Bachelorprüfung in diesem Nebenfach nach der Ordnung vom 22.06.2011 bis spätestens 31. März 2023 ablegen.
Studierende, die vor dem Inkrafttreten dieser Ordnung im Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Ethnologie immatrikuliert wurden, können auf Antrag an den Prüfungsausschuss nach dieser Ordnung ihr Nebenfach-Studium absolvieren und die Bachelorprüfung im Nebenfach ablegen. Bereits erbrachte Studien- und Prüfungsleistungen werden nach § 26 angerechnet. Der Antrag ist unwiderruflich.
Frankfurt am Main, den 14. Mai 2019
Anlage 1: Modulbeschreibungen Bachelorstudiengang Ethnologie NF
Anlage 1: Modulbeschreibungen Bachelorstudiengang Ethnologie NF (ab WS 2019/20)
Pflichtmodul – 15 CP = 450 h – Kontaktstudium 6(-8) SWS / 92 (-122) h – Selbststudium 358 (-328) h – 6(-8) SWS
Im Rahmen des Einführungsmoduls werden den Studierenden grundlegende Themenfelder der Fachdisziplin sowie deren Techniken wissenschaftlichen Arbeitens vermittelt. Das Selbststudium dient der Vertiefung der in den Lehrveranstaltungen vermittelten Inhalte. Die zu Beginn des Einführungsmoduls stattfindende Orientierungsveranstaltung zum Studienbeginn führt Studierende in Studienaufbau, -verlauf und –formalia ein.
In der Vorlesung und dem ergänzenden Tutorium „Themen der Ethnologie“ machen sich Studierende mit der ethnologischen Perspektive auf dynamische, kulturelle und gesellschaftliche Prozesse vertraut und erhalten einen Überblick über das Spektrum ethnologischer Themenfelder und Teilgebiete.
Durch die Lektüre von Schlüsseltexten (in Selbststudium und mit Anleitung im Tutorium) erfolgt eine intensive Einarbeitung in die Grundlagen des Faches. Im Tutorium werden die Inhalte, die in der Vorlesung behandelt wurden, vertieft und die Diskussion wissenschaftlicher Texte erprobt.
In dem Kurs „Wissenschaftliche Arbeitstechniken“ setzen sich die Studierenden am Gegenstand der Vorlesung mit Formen der Informationsgewinnung, -aufarbeitung und Präsentation auseinander. Sie werden in die Nutzung der Bibliotheken, Archive und elektronischen Datenbanken eingeführt und lernen die formalen Vorgaben für schriftliche wissenschaftliche Arbeiten sowie unterschiedliche mediale Präsentationsformen kennen. Für diese Veranstaltung sind obligatorische und regelmäßig zu erbringende Übungseinheiten vorgesehen. Der Kurs kann je nach Auslastung durch ein Tutorium ergänzt werden; in diesem Fall verringert sich der Anteil des Selbststudiums.
Wissen und Verstehen des Gegenstands und der methodischen Herangehensweise der Ethnologie; Kenntnis zentraler Themenfelder sowie grundlegende Kenntnisse relevanter Fachtermini, Theorien und Techniken; Studierende können das Fach definieren und die fachliche Perspektive einnehmen.
Kompetenzen des wissenschaftlichen Instrumentariums (Informationsgewinnung, -aufarbeitung und -präsentation); Fähigkeit, sich gemäß den Standards wissenschaftlichen Arbeitens in Themen einzuarbeiten, eine wissenschaftliche Fragestellung zu entwickeln, wissenschaftlich zu recherchieren, sich kritisch mit (vor allem wissenschaftlicher) Literatur auseinander zu setzen (Analyse, Interpretation, Bewertung), die Ergebnisse aufzuarbeiten (Zitieren, Belegen, Bibliographieren) und argumentativ nachvollziehbar (mündlich oder schriftlich) zu präsentieren.
Die Teilnahme an der obligatorischen „Orientierungsveranstaltung zu Studienbeginn“ ist Zugangsvoraussetzung für alle folgenden Veranstaltungen und Module.
BA Ethnologie Hauptfach / Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften
BA Ethnologie Nebenfach / Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaften
Prof. Dr. Mirco Göpfert, Ronja Metzger-Ajah
Nachweis über Teilnahme an der Orientierungsveranstaltung zu Studienbeginn In Kurs und Tutorium: Regelmäßige, aktive Teilnahme
Studienleistungen, z.B. schriftliche Ausarbeitung, Test, Bibliographie, Übungsaufgabe, Protokoll oder/und weitere gemäß § 13 Abs. 7 der Ordnung. Die Studienleistungen werden vor Semesterbeginn im Vorlesungsverzeichnis bekannt gegeben.
Orientierungsveranstaltung, Vorlesung mit Tutorium, Kurs (ggf. mit Tutorium), Selbststudium
Klausur (90 Min.) oder mündliche Prüfung (30 Min.) im Anschluss an die Vorlesung nach Wahl des oder der Lehrenden
„Orientierungsveranstaltung zu Studienbeginn“ OV (2 Zeit- stunden) 0 x
„Themen der Ethnologie“ V oder RV 2 3 x
Tutorium zu „Themen der Ethnologie“ Tut 2 3 x
„Wissenschaftliche Arbeitstechniken“ K (+Tut) 2(-4) 6 x
Modulprüfung Klausur 3 x
Summe 6(-8) 15
BA-Ethn-NF-02 / Grund
Grundfragen der Ethnologie in historischer Perspektive
Pflichtmodul – 8 CP (insg.) = 240 h – Kontaktstudium 2 SWS / 30 h – Selbststudium 210 h – 2 SWS
Im Modul „Grundfragen der Ethnologie in historischer Perspektive“ setzen sich Studierende mit der historischen Entwicklung von zentralen fachwissenschaftlichen Fragestellungen, Konzepten und Strömungen bis hin zu aktuellen Erklärungsansätzen für zeitgenössische Phänomene kollektiver Lebensbewältigung auseinander.
Durch die vorlesungsbegleitende Lektüre von Schlüsseltexten (Klassiker unterschiedlicher Theorieschulen, bedeutende Vertreter zentraler Forschungsfelder) arbeiten sie sich in die historische Entwicklung des Faches ein und erhalten ein Verständnis für die historische Genese fachlicher Grundannahmen, Leitfragen und Termini.
Sie verstehen dadurch die Prozesshaftigkeit des wissenschaftlichen Erkenntnisgewinns und lernen, wissenschaftliche Positionen und Diskussionen kritisch zu hinterfragen und einzuordnen. Die Modulprüfung erfolgt veranstaltungsbezogen.
Kenntnis zentraler Grundfragen des Faches; Fähigkeit zur Einordnung von behandelten Themen in fachliche Theorieschulen;
Fähigkeit zum kritischen und reflexiven Umgang mit fachlichen Grundannahmen und Leitfragen durch gewonnenes Verständnis für die Genese fachlicher Positionen und Erkenntnisse
Teilnahme an der obligatorischen „Orientierungsveranstaltung zu Studienbeginn“ (s. BA-Ethn-01)
Studienleistungen, z.B. schriftliche Ausarbeitungen, Portfolio, Test, oder/und weitere gemäß § 13 Abs.7 der Ordnung. Die Studienleistungen werden vor Semesterbeginn im Vorlesungsverzeichnis bekannt gegeben.
„Grundfragen der Ethnologie in historischer Perspektive“ V 2… 5… x
Wahlpflichtmodul – 6 CP (insg.) = 180 h – Kontaktstudium 2 SWS / 30 h – Selbststudium 150 h – 2 SWS
In regionalspezifischen Veranstaltungen werden ethnographische Grundkenntnisse zu den behandelten Regionen vermittelt. Die Studierenden setzen dabei die im Basismodul erworbenen Kompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens und Kenntnisse der fachlichen Herangehensweise ein, um zentrale ethnographische Arbeiten zu bestimmten Regionen zu recherchieren, ihre Inhalte aufzuarbeiten und deren methodische Herangehensweise sowie theoretische Einbettung kritisch (schriftlich wie mündlich) zu diskutieren. Sie erhalten dabei einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung zu einzelnen Regionen und beschäftigen sich bspw. mit soziokulturellen, politischen, wirtschaftlichen und historischen Themen, die Basis für die Vertiefung spezieller regionaler Fragen in der Profilphase darstellen.
Studierende wählen in diesem Modul eine Einführung zu einer Region aus den regionalen Forschungs-Schwerpunkten der Frankfurter Ethnologie (Afrika, Süd- und Zentralasien, Südostasien, Nordamerika, Melanesien/Ozeanien). Es handelt sich dabei um eine andere Region als die in Modul 03B gewählte. Die Modulprüfung erfolgt veranstaltungsbezogen.
Regionalspezifische Grundlagenkenntnisse, bspw. Kenntnis der zentralen ethnographischen/ethnologischen Literatur zu einzelnen Regionen und Einordnung derer unterschiedlicher Forschungsansätze;
Fähigkeit, regionalspezifische Inhalte mündlich wie schriftlich zu präsentieren und diskutieren. Die fachlichen Vorkenntnisse ermöglichen außerdem eine intensivere Auseinandersetzung mit regional-spezifischen Thematiken in der Profilphase.
Teilnahme an der obligatorischen „Orientierungsveranstaltung zu Studienbeginn“ (s. BA-Ethn-01).
In Proseminar: Regelmäßige, aktive Teilnahme
Studienleistungen, z.B. Präsentation, Referat, schriftliche Ausarbeitung, Bibliographie, Portfolio, Protokoll, Exkursion und/oder weitere gemäß § 13 Abs. 7 der Ordnung. Die Studienleistungen werden vor Semesterbeginn im Vorlesungsverzeichnis bekannt gegeben.
Vorlesung oder Proseminar, Selbststudium
Referat (15-20 Min.) oder Portfolio oder Essay (4 Seiten) nach Wahl des oder der Lehrenden – 1 CP.
„Regionale Teilgebiete 1“ V oder P 2 5 x
Modulprüfung (zu „Regionale Teilgebiete 1“) 1 x
Summe 2 6 x
Wahlpflichtmodul – 9 CP (insg.) = 270 h – Kontaktstudium 2 SWS / 30 h – Selbststudium 240 h – 2 SWS
In regionalspezifischen Veranstaltungen werden ethnographische Grundkenntnisse zu den behandelten Regionen vermittelt. Die Studierenden setzen dabei die im Basismodul erworbenen Kompetenzen wissenschaftlichen Arbeitens und Kenntnisse der fachlichen Herangehensweise ein, um zentrale ethnographische Arbeiten zu bestimmten Regionen zu recherchieren, ihre Inhalte aufzuarbeiten und deren methodische Herangehensweise sowie theoretische Einbettung kritisch (schriftlich wie mündlich) zu diskutieren. Sie erhalten dabei einen Überblick über den aktuellen Stand der Forschung zu einzelnen Regionen und beschäftigen sich bspw. mit soziokulturellen, politischen, wirtschaftlichen und historischen Themen, die Basis für die Vertiefung spezieller regionaler Fragen in der Profilphase darstellen. Studierende wählen in diesem Modul eine Einführung zu einer zweiten Region aus den regionalen Forschungs-Schwerpunkten der Frankfurter Ethnologie (Afrika, Süd- und Zentralasien, Südostasien, Nordamerika, Melanesien/Ozeanien). Es handelt sich dabei um eine andere Region als die in Modul 03A gewählte.
Die Modulprüfung erfolgt veranstaltungsbezogen in Form einer Hausarbeit.
Regionalspezifische Grundlagenkenntnisse, bspw. Kenntnis der zentralen ethnographischen/ethnologischen Literatur zu einzelnen Regionen und Einordnung derer unterschiedlicher Forschungsansätze; Fähigkeit, regionalspezifische Inhalte mündlich wie schriftlich zu präsentieren und diskutieren. Die fachlichen Vorkenntnisse ermöglichen außerdem eine intensivere Auseinandersetzung mit regional-spezifischen Thematiken in der Profilphase.
Prüfungsvorleistung: Präsentation des Themas der Hausarbeit im Proseminar
Proseminar, Selbststudium
Hausarbeit (12-15 Seiten, 28.800-36.000 Zeichen inkl. Leerzeichen, Fließtext) – 4 CP.
Die Hausarbeit geht zu 75% in die Modulabschlussnote ein, die Note der Prüfungsvorleistung geht zu 25% in die Modulabschlussnote ein (benoteter Leistungsnachweis gemäß § 35 Abs. 1).
„Regionale Teilgebiete 2“ P 2 5 x
Modulprüfung (zu „Regionale Teilgebiete 2“) 4 x
Summe 2 9 x
Parallel zum fachdisziplinären Überblick in der Einführungsphase erhalten Studierende in den Modulen 04A, 04B und 04C Grundlagenkenntnisse und breite Einblicke in die Forschungsschwerpunkte der Frankfurter Ethnologie.
Gesellschaftliche Phänomene und kulturtheoretische Konzepte werden anhand von ausgewählten Fallbeispielen überregional vergleichend oder im globalen Kontext behandelt. Studierende lernen dabei zentrale Grundbegriffe und Theorien sowie den aktuellen Stand der Forschung spezialisierter Schwerpunkte kennen und verstehen die komplexen Zusammenhänge sozialer Teilphänomene unter Berücksichtigung derer Prozesshaftigkeit und Wandlungsfähigkeit. Die Lerninhalte bilden Basis für die Vertiefung einzelner Schwerpunkte in der Profilphase.
Die Lerninhalte werden gemäß der im Einführungsmodul erlernten Herangehensweisen erarbeitet. Studierende üben sich unter Anleitung darin, ethnographische und theoretische Texte aufzuarbeiten und kritisch reflektierend mit einander in Beziehung zu setzen. Die Erkenntnisse präsentieren und diskutieren sie mündlich vor einem Publikum und arbeiten diese Diskussion in schriftlicher Form aus.
Die Modulprüfung erfolgt veranstaltungsbezogen.
Studierende belegen in diesem Modul eine Veranstaltung zu einer der vier verschiedenen Schwerpunkte der Frankfurter Ethnologie:
Schwerpunkt 1: „Gesellschaftliche Ordnungen & soziale Praktiken“ (SP1)
Schwerpunkt 2: „Materialität & Repräsentation“ (SP2)
Schwerpunkt 3: „Mobilität & plurale Gesellschaften“ (SP3)
Schwerpunkt 4: „Religion & Ritual“ (SP4)
In den Modulen 04A, 04B und 04C sind insgesamt drei der vier Schwerpunkte zu belegen. Den Studierenden wird empfohlen, sich für den weiteren Studienverlauf an diesen Schwerpunkten zu orientieren.
Kenntnis der wesentlichen Literatur, Grundbegriffe und Theorien zu drei spezialisierten Themenfeldern; kritischer Umgang mit theoretischen Konzepten; Verstehen der komplexen Zusammenhänge sozialer Teilphänomene.
Fähigkeit, Inhalte aus spezifischen Themenfeldern zu sammeln, kritisch aufzuarbeiten und einzuordnen sowie mündlich wie schriftlich zu präsentieren.
Die fachlichen Vorkenntnisse ermöglichen außerdem eine vertiefende Auseinandersetzung mit speziellen Unterthemen in der Profilphase.
In Proseminaren: Regelmäßige, aktive Teilnahme
Schwerpunkt der Ethnologie 1, 2, 3 oder 4 * P oder V 2… 5… x
BA-Ethn-NF-04 B/SP B – Schwerpunkte der Ethnologie B / Research Fields in Anthropology 2
Die Lerninhalte werden gemäß der im Einführungsmodul erlernten Herangehensweisen erarbeitet. Studierende üben sich unter Anleitung darin, ethnographische und theoretische Texte aufzuarbeiten und kritisch reflektierend mit einander in Beziehung zu setzen. Die Erkenntnisse präsentieren und diskutieren sie mündlich vor einem Publikum und arbeiten diese Diskussion in schriftlicher Form aus. Die Modulprüfung erfolgt veranstaltungsbezogen.
In den Modulen 04A, 04B und 04C sind insgesamt drei der vier Schwerpunkte zu belegen.
Studienleistungen, z.B. Präsentation, Referat, schriftliche Ausarbeitung, Bibliographie, Portfolio, Protokoll, Exkursion und/oder weitere gemäß § 13 Abs.7 der Ordnung. Die Studienleistungen werden vor Semesterbeginn im Vorlesungsverzeichnis bekannt gegeben.
Proseminar oder Vorlesung, Selbststudium
Modulprüfung: Referat (15-20 Min.) oder Portfolio oder Essay (4 Seiten) nach Wahl des oder der Lehrenden – 1 CP
* In den Modulen 04A, 04B und 04C sind Lehrveranstaltungen zu drei verschiedenen Schwerpunkten zu belegen.
BA-Ethn-NF-04 C/SP C – Schwerpunkte der Ethnologie C / Research Fields in Anthropology C
Die Lerninhalte werden gemäß der im Einführungsmodul erlernten Herangehensweisen erarbeitet. Studierende üben sich unter Anleitung darin, ethnographische und theoretische Texte aufzuarbeiten und kritisch reflektierend mit einander in Beziehung zu setzen. Die Erkenntnisse präsentieren und diskutieren sie mündlich vor einem Publikum und arbeiten diese Diskussion in schriftlicher Form aus. Die Modulprüfung erfolgt veranstaltungsbezogen in Form einer Hausarbeit.
Zum Abschluss des Nebenfach-Studiums verfassen die Studierenden einen Abschlussbericht als Studienleistung, in dem Sie den fachlichen und überfachlichen Kompetenzzuwachs ihres Nebenfach-Studiums reflektieren. Der Bericht umfasst 4 Seiten und wird nicht benotet. Die Modulbeauftragten nehmen den Bericht entgegen.
Prüfungsvorleistung: Präsentation des Themas der Hausarbeit im Seminar.
Abschlussbericht zum Nebenfach-Studium (1 CP)
Hausarbeit (12-15 Seiten, 28.800-36.000 Zeichen inkl. Leerzeichen, Fließtext) – 4 CP
Die Hausarbeit geht zu 75% in die Modulabschlussnote ein, die Note der Prüfungsvorleistung geht zu 25% in die Modulabschlussnote ein (benoteter Leistungsnachweis gemäß § 33 Abs. 1).
Schwerpunkt der Ethnologie 1, 2, 3 oder 4* P 2… 5… x
Abschlussbericht NF 1
Anlage 2: Exemplarischer Studienverlaufsplan Bachelorstudiengang Ethnologie NF (ab WS 2019/20)
1 Einführungsphase Einführung Orientierungsveranstaltung Keine MP – – 01
1 Einführungsphase Einführung Vorlesung mit Tutorium (3+3 CP) Kurs (ggf. mit Tutorium) (6, ggf. 8 CP) Klausur oder mündliche Prüfung (3 CP) 6(-8) 15 01
2 Einführungsphase Grundfragen der Ethnologie Vorlesung (5 CP) Klausur oder mündliche Prüfung (3 CP) 2 8 02
3 Basisphase Regionale Teilgebiete 1 Vorlesung oder Proseminar (5 CP) Referat, Portfolio oder Essay (1 CP) 2 6 03A
3 Basisphase Regionale Teilgebiete 2 Proseminar (5 CP) Hausarbeit im Anschluss an eine Präsentation des Themas (4 CP) 2 9 03B
4 Basisphase Schwerpunkte der Ethnologie A Vorlesung oder Proseminar (5 CP) Referat, Portfolio oder Essay (1 CP) 2 6 04A
5 Basisphase Schwerpunkte der Ethnologie B Proseminar (5 CP) Referat, Portfolio oder Essay (1 CP) 2 6 04B
6 Basisphase Schwerpunkte der Ethnologie C Proseminar (5 CP) Abschlussbericht (1 CP) Hausarbeit im Anschluss an eine Präsentation des Themas im Pro-seminar (4 CP) 2 10 04C
Für die Darstellung des Studienverlaufsplans siehe auch den Anhang zum Modulhandbuch.
MP Modulprüfung
RV Ringvorlesung
Ethnologie (NF), Bachelor (ab WS 2019/20)*

References: § 10
 § 14

§ 20
 § 24

§ 30
 § 35

§ 32
 § 37

§ 33
 § 42

§ 34
 § 43

§ 35
 § 44

§ 36
 § 46

§ 37
 § 47

§ 38
 § 51

§ 39
 § 52

§ 40
 § 53

§ 41
 § 56
 § 37
 § 1
 § 3
 § 11

§ 5
 §5
 § 57
 § 19
 § 19
 § 265
 § 276
 § 2019
 § 11
 § 14
 § 75
 § 33
 § 33
 § 24
 § 26
 § 27
 § 22
 § 20
 Art. 12
 § 22
 § 33
 § 13
 § 28
 § 31
 § 22
 § 24
 § 39
 § 28
 § 30
 § 22
 § 24
 § 31
 § 36
 § 24
 § 26
 § 13
 § 13
 § 13
 § 35
 § 13
 § 33