Source: https://issuu.com/boulevardbaden/docs/stadtzeitung_karlsruhe_ausgabe_37
Timestamp: 2016-12-10 02:51:46+00:00

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Stadtzeitung Karlsruhe Ausgabe 37 by Röser Media - issuu
Stadtentwicklung, darunter auch
die Rückkehr der Menschen zum Leben und Wohnen in Innenstädten war
mit Erster Bürgermeisterin Mergen
das Thema in der jüngsten Sitzung
des Stadtseniorenbeirats.
Beim Tag der offenen Tür präsentierte die Berufsfeuerwehr in der
Wache West das gesamte Spektrum
ihrer vielfältigen Arbeit.
Noch bis 26. September informiert
die Faire Woche über Herstellung,
Vertrieb, Verkauf und Verbrauch von
fair gehandelten Produkten aus den
64. Jahrgang · Nr. 37
den Baustellen?
Schon heute prägt die Kombilösung das Stadtbild von Karlsruhe.
Baustellen, und Kunstwerke, die
Baugruben weichen müssen, machen
deutlich: Die Stadt befindet sich im
Umbruch. Warum nicht aus der Not
eine Tugend machen, und die Baustellen mit Konzerten, Lesungen, Installationen oder szenischem Spiel für
die Kultur nutzen? Welche Chance
bieten die Baustellen für lokale Kulturbetriebe? Diesen Fragen will Kulturamtsleiterin Dr. Susanne Asche
beim öffentlichen Kulturfrühstück
am nächsten Freitag, 24. September,
um 10 Uhr im „Besitos“ am Marktplatz nachgehen. Über Ideen und
Anregungen diskutiert Susanne
Asche mit Vertretern des Stadtmarketing, der Kasig, mit Kulturschaffenden und interessierten Bürgern.
Regionaltag in der Technologieregion:
Sonntag Baden-Marathon:
starten die Kinder
Buntes Programm um Heimat und Hightech
„TraditionsReich – Hier hat Zukunft Tradition“ ist das Motto des Regionaltags der
TechnologieRegion Karlsruhe (TRK), der am Sonntag, 26. September, ein Bogen von
der Vergangenheit in Gegenwart und Zukunft schlägt. Das umfangreiche Programm
stellten gestern im Karlsruher Rathaus der TRK-Vorsitzende OB Heinz Fenrich und
Verbandsdirektor Dr. Gerd Hager vom Regionalverband Mittlerer Oberrhein vor.
Fast 10 000 Aktive schnüren am kommenden Wochenende ihre Laufschuhe für
den 28. Fiducia Baden-Marathon. Insgesamt 1 800 Athleten wollen am Sonntag
die komplette Distanz von 42 195 Marathon-Metern absolvieren, 5 700 Läuferinnen und Läufer haben den Halbmarathon
gewählt. Der Citykurs ist laut Veranstalter mit der Route des vergangenen Jahres
nahezu identisch. Verkehrsteilnehmer
müssen sich am 19. September bis zum
späten Mittag auf Behinderungen im
Stadtgebiet, Reisende auf Änderungen
und Ausfälle beim ÖPNV einstellen.
Start ist um 9 Uhr vor der Europahalle,
Zieleinlauf im Stadion Beiertheim. Gegen
13 Uhr findet auf der Bühne bei der Europahalle die Siegerehrung für die erstplazierten Läufer statt. Die Ehrung für alle
Altersklassen beginnt ab 14 Uhr im KarlWolff-Saal der Sporthalle. Die ersten Plätze sind quasi von afrikanischen Läufern
bereits so gut wie „gebucht“: Der Kenianer Erick Rotich gilt bei den Männern als
Favorit und muss sich gegen seine Landsleute Henry Kemboi und Emanuel Samal
durchsetzen. Bei den Frauen meldet Teshmo Bekure mit ihrer persönlichen Bestzeit
von 2:35:08 Stunden Anspruch auf Platz
eins an. An ihre Fersen heften will sich
die deutsche „Altmeisterin“ Birgit Lennartz. Vor zehn Jahren absolvierte sie den
Marathon in 2:38:15 Stunden.
Aus Karlsruhe rechnen sich Valerie
Knopf von der LSG Karlsruhe und Markus Schäfer Chancen für einen Platz auf
dem Siegertreppchen aus. Nachmeldungen sind noch am Samstag, 18. September, von 12.30 bis 19 Uhr in der Europahalle möglich. Begleitet wird das Laufspektakel von Läufergruppen unter anderem von der VHS, von der sozialen Aktion
„Laufen mit Herz“, mit Musik, einem
Tanzmarathon mit 1 400 Tänzern und mit
Kunstaktionen an der Strecke. Ein MiniMarathon für drei- bis 14-jährige Kinder
wird bereits am Samstag ab 14 Uhr gestartet. Dazu sind auch Kinder mit Behinderungen und deren Eltern eingeladen.
Um die Kleinsten kümmern sich auch
Laufpaten aus Karlsruher Vereinen. -Lä-
Bei über 70 Veranstaltungen macht der
Regionaltag bei seiner nunmehr achten
Auflage mit Besonderheiten, fast vergessene Bräuchen oder Handwerken sowie
traditionellen und innovativen Produkte
und Unternehmen bekannt. „Viele zukunftsträchtige Ideen und Gedanken haben hier ihren Ursprung. Die TechnologieRegion Karlsruhe ist nicht nur gegenwärtig innovativ und zukunftsorientiert.
Sie ist seit jeher eine Region, in der die
Menschen aus Tradition dem Fortschritt
zugewandt sind“, nannte TRK Vorsitzender Heinz Fenrich beispielhaft Carl Benz,
Karl Drais und Heinrich Hertz als herausragende Persönlichkeiten, die die Innovationskraft und den Erfindergeist der TRK
symbolisieren und hier Geschichte geschrieben haben. „Innovation hat bei uns
Tradition, das spiegelt sich nicht zuletzt
auch in dem vielseitigen Programm zum
Regionaltag wider“, stellte das Stadtoberhaupt bei einem Streifzug durch die Angebote im „TraditionsReich“ fest.
Die Stadt Ettlingen versetzt die Besucher am Regionaltag in die Zeit des Barocks. Die IHK Karlsruhe veranstaltet
einen Informations- und Ausbildungstag
unter dem Motto „Die Tradition der badischen Gastronomie“. Zur „Bädertradition“
gibt es in Baden-Baden und Ottersweier
Führungen. In Bretten und Karlsruhe können Besucher Einblicke in die Herstellung
von Herden, Mess- und Rundfunkgeräten
gewinnen. In Gaggenau wird die Tradition des Unimogs aufrecht erhalten.
Der Landkreis Germersheim präsentiert
sich in Bellheim in der Brauerei mit Oldtimer-Corso, Brauereiführungen und einem
bunten Unterhaltungsprogramm. Eine
Theaterwanderung auf den Spuren von
Mönchen, ein traditioneller Bauernmarkt
und das große Weinfest laden in den
Landkreis Südliche Weinstraße ein. In
Rastatt und Michelbach erinnert der Regionaltag in Führungen, Filmen und Vorträgen an die Badische Revolution von
1848. Die abwechslungsreiche Landschaft
der TRK können Interessierte beim Forstund Naturtag in Forbach oder aber auf
einer Kutschfahrt durch den Landkreis
Karlsruhe bestaunen. Kompakt präsentiert, lässt sich das „TraditionsReich“ im
und am Bruchsaler Schloss erleben. Erstmals an einem Regionaltag gibt es hier
eine zentrale Veranstaltung, die mit einem abwechslungsreichen Angebot einen bunten Querschnitt verschiedener
Traditionen der gesamten Region bietet.
Alle Angebote am Regionaltag richten
sich an die ganze Familie und sind überwiegend kostenlos. Das Programm ist auf
der eigens zum Regionaltag eingerichteten Internetseite www.regionaltag2010.
de abrufbar und liegt als kostenloses Programmheft bei den beteiligten Städten,
Kreisen und Gemeinden aus.
auf Stephanplatz
blickt auf Architektur
in der Klotze
Durlach feiert Kerwe
Sperrungen am
Der Stephanplatz wird am Samstag,
25. September, wieder zum Kreativforum.
Beim Kunsthandwerkermarkt präsentieren 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
von 10 bis 18 Uhr ausgefallene Schmuckstücke, Accessoires aus Leder, aus Wolle
und Filz, Skulpturen, Hüte, Keramik und
Malerei, aber auch Besen, Bürsten, Seifen
und Buchbinderarbeiten. Mit von der Partie sind auch „rollende Friseure“, die Besucherinnen und Besuchern unter dem
Motto „Komfort bis an die Spitze“ neue
Haarschnitte verpassen und sie auf
Wunsch stylen. Der Erlös der Open-AirAktion geht an den Waldkindergarten
„Waldfüchse“, der seit dem Jahre 1999
Kinder im Hardtwald betreut. Außerdem
sind am Stand der Jugendkunstschule
Mädchen und Jungen zum kreativen Arbeiten mit Speckstein eingeladen.
Der südlichen Altstadt von Durlach ist
der nächste Architekturspaziergang am
Mittwoch, 22. September gewidmet. Der
Rundgang ist für interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie für Fachpublikum
gedacht. Beim Spaziergang durch den
historischen Stadtkern Durlachs wollen
Bürgermeister Michael Obert sowie Vertreter von Stadtplanungsamt und Architektenkammer Karlsruhe informieren, sie
laden aber auch zur Diskussion ein.
Die südliche Altstadt wurde ausgesucht, weil hier in den letzten Jahren bemerkenswerte, in einigen Fällen auch in
der öffentlichen Diskussion stehende
Neubauten entstanden sind. Zu erkennen
ist zudem ein vertieftes Bemühen um den
Erhalt des historischen Stadtbildes. Treffpunkt ist um 17.30 Uhr an der Haltestelle
Schlossplatz vor der Karlsburg.
„Feiern bis der Strom weg ist“ ist das
Motto der klimafreundlichen Party am
Samstag, 18. September von 17 bis 24 Uhr
in der Günther-Klotz-Anlage auf dem
Spielplatz am Hügel. Eingeladen sind alle,
die am Eingang den Klimavertrag neu
ausfüllen und die es bereits getan haben,
zu Konzerten von Karlsruher Bands, Jonglier-Vorführungen, Rap-Songs, einem
Dreiradzirkus und kulinarischen Highlights. Zudem können sie auf einem SpinBike Energie erzeugen. Über Solarzellen
werden tagsüber Batterien aufgeladen,
die abends für die Party eingesetzt werden. Die klimafreundliche Party bildet
den Abschluss der einjährigen Kampagne
„Ich mach Klima“ des Umwelt- und Arbeitsschutzes. Kernstück war und ist der
Klimavertrag, den bislang mehr als 1 400
Menschen abgeschlossen haben.
Verkaufsoffen / Weinfest / Markt der Möglichkeiten
Am Marathontag am 19. September
gelten an den Laufstrecken zwischen 9
und 15 Uhr Halteverbote oder eingeschränkte Zufahrts- und Abfahrmöglichkeiten. Im Internet informiert die Seite
www.verkehr.badenmarathon.de über
Sperrungen, Durchlassstellen und Querungsmöglichkeiten. Ein Info-Telefon zur
Verkehrsleitung ist unter 9 39-47 13 geschaltet. Keine Zu- und Abfahrtsmöglichkeiten bestehen in Durlach-Killisfeld von
9.25 bis 10.30 Uhr, in Weiherfeld von 9.50
bis 11.45 Uhr in Teilen der Wutach-, Kniebis- und Belchenstraße sowie in Beiertheim von 10 bis 12.15 Uhr in der Breite
Straße, Ossietzky Straße und im Neubruchweg. Änderungen und Behinderungen sind auch im ÖPNV-Verkehr zu beachten. Die Linie 1 fährt von 7.40 bis 16.40
Uhr im 10-Minuten-Takt zur Europahalle.
„Im Moment ist Gospel in Deutschland das Medium, das die Leute wieder
zum Singen bringt“, brachte die Jazzsängerin und Workshopdozentin Sarah
Kaiser während ihres Konzertes der leisen Töne im Tollhaus mit Neuinterpretationen alter Kirchenlieder wie Eigenschöpfungen die Begeisterung für den
afroamerikanischen Lobgesang Gottes
und des Evangeliums auf den Punkt.
Zu erleben und zu spüren war diese
Freude als überbordende Energie vergangenes Wochenende während zahlloser Konzerte in nahezu allen Kirchen
und auf vielen Plätzen der Stadt. Mit
ansteckender Lebensfreude rissen 5 000
Gospelsängerinnen und -sänger rund
70 000 Besucher, davon allein 10 000 bei
der Eröffnung auf dem Marktplatz und
etwa 15 000 bei der sich anschließenden Gospelnacht in 25 überfüllten Kirchen mit. Vor dem Rathaus zeigten Urgestein Dieter Falk mit Sängerin Bonita
Nielsen, Stargast Nina Hagen und Sän-
Die Stadt sang
und lebte Gospel
ger David Thomas (großes Bild) mit welch
ungeheurem Drive sich hier Barrelhouse,
Blues, Boogie-Woogie, Ragtime Funk, Hip
Hop, Pop, Dancefloor, Soul und Swing
verbinden. Genauer war das übrigens in
den vielen Workshops, wie dem über
Gospelarrangements von Michael Schütz
aber auch zu Gesang, Groove, oder Percussion zu erfahren. Und natürlich immer
wieder live wie im Galakonzert – etwa mit
den virtuosen, Begeisterungsstürme auslösenden a capella Stimmkünstlern „Naturally 7“ aus New York in der Europahalle. Dort führten alle Teilnehmer am Sonntag im „Mass Choir“ beim gemeinsamen
Gottesdienst mit Landesbischof Ulrich
Fischer ihr Können zusammen.
Neben den Sängern gab sich die evangelische Kirchenprominenz ein Stelldichein – allen voran der EKD-Ratsvorsitzende
Ein buntes Programm bietet Durlach
rund um die traditionelle Kerwe am Wochenende an. Den offiziellen Fassanstich
nimmt Thomas Rössler vom Stadtamt
Durlach am Freitag, 17. September, um
17 Uhr im Festzelt neben der Karlsburg
vor. Auf dem Vorplatz der Karlsburg
herrscht dann bis Montag, 20. September,
im Zelt, an Buden, Ständen, Fahr- und
Verkaufsgeschäften ein buntes Kerwetreiben. Eingebettet in die Kerwe ist auch
das dritte Durlacher Weinfest, bei dem am
Samstag von 17 bis 23 Uhr und am Sonntag von 12 bis 20 Uhr auf dem Saumarkt
und im Rathausgewölbe edle badische
Tropfen angeboten werden. Am Samstag,
ab 18.30 Uhr gibt es Live-Musik mit der
A-Capella Gruppe „beTONt Männlich“
Cocktail der Spielzeit
Staatstheater eröffnet Saison mit dem Theaterfest
KNALLBUNT UND FRÖHLICH: Beim Theaterfest des Staatstheaters gibt es für
Besucherinnen und Besucher viel zu entdecken und schöne Fotomotive.
Lust auf die neue Spielzeit macht das
Badische Staatstheater alljährlich mit seinem Theaterfest und öffnet am Samstag,
18. September, bei freiem Eintritt seine
Pforten für das Publikum. Besucherinnen
und Besucher können sich rund um den
Musengaul an Ständen über das DreiSparten-Haus informieren, bei Proben aktueller Stücke dabei sein und ausgefallene Kostüme aus verschiedenen Produktionen ersteigern. OB Heinz Fenrich und
Generalintendant Achim Thorwald eröffnen das Fest um 11 Uhr mit dem Fassanstich. Ab 13.30 Uhr nehmen Künstlerinnen und Künstler im unteren Foyer auf
dem „roten Sofa“ zum Gespräch Platz,
und wer bei Proben „Live dabei“ sein will,
hat dazu immer wieder Gelegenheit. Auf
dem Programm stehen „Cabaret“, das
und Fred Ebb im Schauspielhaus, „Così
fan tutte“ auf der Probebühne, Mozarts
„Die Entführung aus dem Serail“ und das
Ballett „Der Nussknacker – Eine Weihnachtsgeschichte“ im Opernhaus. Für die
musikalische Unterhaltung sorgen die
„Blindfische“ und die „vocal edition“ der
Bigband des Helmholtz-Gymnasiums.
Kinder kommen beim Mitsingen „Tierisch guter Lieder“ auf ihre Kosten, sie
können sich Körpertatoos aufmalen lassen und ihre Kräfte bei einem FußballTurnier auf der Laderampe an der Baumeisterstraße messen. Ab 19 Uhr bieten
die Ensembles im Opernhaus für fünf
Euro, die als Spende an die Unicef-Kinderstadt 2010 gehen, einen Spielzeitcocktail, der bei gutem Wetter nach draußen
übertragen wird. Außerdem beginnt an
diesem Tag der Vorverkauf für die neue
Spielzeit. Wer ein Abonnement zeichnet,
nimmt an einer Verlosung teil und kann
zum Beispiel zwei Ehrenkarten für den
Opernball gewinnen.
Nikolaus Schneider (kleines Bild mit
Dekan Otto Vogel links und OB Heinz
Fenrich), der sich in das Goldene Buch
der Stadt eintrug. Und das eigens ins
Leben gerufene Hilfsprojekt „Gospel
für eine gerechtere Welt“ erbrachte
48 000 Euro für den Bau von Brunnen
und die Schulung von Bauern in Burkina Faso. -cal-/Fotos (2): Müller-Gmelin
und ab 20 Uhr unterhalten die Turmberg
City Stompers in einer original Dixielandbesetzung mit Jazz und Swing. Die einkaufslustigen Kerwegäste haben am
Sonntag von 13 bis 18 Uhr beim verkaufsoffenen Sonntag Gelegenheit, sich von
Service und Qualität des Durlacher Einzelhandels zu überzeugen.
Darüber hinaus findet am Sonntag von
13 bis 18 Uhr auf dem Marktplatz der
ehemaligen Markgrafenstadt die 15. Auflage des Markts der Möglichkeiten statt.
30 Gruppen, Vereine und Initiativen geben dabei Einblick in ihre ehrenamtlichen
Tätigkeiten in Natur- und Umweltschutz,
Kultur, Dritte Welt oder soziale Hilfen.
Angeboten wird auch eine Kinderbetreuung. Infos unter: www.durlacher.de. -fis-
Unicef zeigt Flagge
Weltkindertag am 20. September / Bäckertüten
Unicef, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UN), ruft anlässlich
des Weltkindertags am Montag, 20. September, Mädchen und Jungen rund um
den Globus auf, sich für ihre Rechte
und Träume stark zu machen. Die Kinderrechte, darunter etwa das Recht auf
Bildung, auf Leben und Gesundheit,
auf gewaltfreie Erziehung oder auf elterliche Fürsorge, sind seit 1989 in einer
UN-Konvention verankert. Gemeinsam
mit den Unicef-Juniorbotschaftern hisst
am Weltkindertag um 12 Uhr die
Unicef-Flagge auf dem Marktplatz vor
dem Karlsruher Rathaus.
Die Kinderrechtetrommler der Waldhausschule begleiten die Aktion musikalisch. Als Ehrengast ist Unicef-Pate
Ede Becker dabei. Mädchen und Jun-
gen haben an diesem Tag die Möglichkeit, ihr wichtigstes Kinderrecht zu
wählen und erhalten als kleines Dankeschön für die Stimmabgabe Kinderrechteposter und Brezeln der Bäckerei
Nussbaumer in speziellen Bäckertüten.
Die Tüten (Auflage 50 000 Stück) sind
mit den zehn wichtigsten Kinderrechten bedruckt und werben für die Teilnahme am Wettbewerb der Unicef-Juniorbotschafter, an der großen Kinderrechtewahl und an Kinderrechte-Workshops. Sie werden in den Filialen der
Bäckerei Nussbaumer ausgegeben.
Schulklassen, die bei der Aktion auf
dem Marktplatz vor dem Rathaus dabei
sein möchten, können sich bei Ursula
Grass von der Karlsruher Unicef-Arbeitsgemeinschaft unter der Telefonnummer 01 71/2 66 30 50 melden. -red-
64. Jahrgang · Nr. 37 · 17. September 2010
Obst für die Schultüte
Aktion für gesunden Start ins erste Schuljahr
Im September beginnt für viele Schulanfänger der Ernst des Lebens. Um
hierfür gewappnet zu sein, brauchen
die Erstklässler allerhand Ausrüstung.
Eines der wichtigsten Utensilien ist
ohne Zweifel die Schultüte, die oftmals
mit kleinen Geschenken und Naschereien bestückt ist. Damit auch gesundes
OBST verteilte Bürgermeister Stapf an
ABC-Schützen.
Obst nicht zu kurz kommt, veranstaltete das Marktamt in Kooperation mit der
Wohnumfeldberatung auch in diesem
Jahr wieder die Schultütenaktion auf
den Wochenmärkten. Bereits zum zehnten Mal fand sie am vergangenen Freitag auf dem Stephanplatz und am
Samstag auf dem Gutenbergplatz statt.
Die Organisatoren freuten sich wie bei
den vorangegangenen Terminen über
großen Zulauf. Erstmals war auch das
städtische Kinderbüro mit von der Partie, dessen Mitarbeiterinnen Schulwegpläne an die Schulanfänger verteilten.
Bürgermeister Klaus Stapf packte am
Freitag tatkräftig mit an. Er füllte die
mitgebrachten Schultüten unter anderem mit vitaminreichem Obst, umweltfreundlichen Schulmaterialien, praktischen Vesperdosen sowie Stundenplänen. „Ziel der Aktion ist es, Kinder bereits früh zu gesunder Ernährung zu
bringen. Wir sind jetzt schon im zehnten Jahr und es ist immer eine wunderbare Sache“, erklärte Stapf. Außerdem
seien die Kinder kleine Botschafter in
ihren Familien, wo sich die Aktion
ebenfalls positiv auswirken soll. Auch
in diesem Jahr beteiligten sich wieder
etliche Marktstände an der Aktion, die
neben frischem Obst aus der Region
auch kleine Überraschungen an die
Schulneulinge verteilten. Das Organisationsteam freute sich über jeden
Marktbesucher, besonders aber über
die zahlreichen ABC-Schützen.
dank Videoschutz
Knapp 60 Prozent der Zweisystem- und
Gleichstromfahrzeuge im Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) sind bereits mit Videoschutzanlagen ausgerüstet. Wie der
KVV mitteilt, entfielen auf diese 159 Fahrzeuge im ersten Halbjahr 2010 insgesamt
24 Schäden, die durch Vandalismus ausgelöst wurden, während bei den 92 noch
nicht mit Videoschutz ausgestatteten
Fahrzeugen von Januar bis einschließlich
Juni 42 Vandalismusschäden registriert
wurden. Die Bilanz des KVV fällt positiv
aus: „Die Anlagen haben zu einem merklichen Rückgang der Beschädigungen geführt und sorgen für mehr Sicherheit und
ein deutlich erhöhtes Sicherheitsgefühl
bei den Fahrgästen.“ Denn, so der KVV
weiter: Im Jahr 2008 habe es bei einem
Einbaustand von 92 Videoschutzanlagen
noch 155 Vandalismusschäden, 2009 dann
nur noch – bei 144 Fahrzeugen mit Kameras – 116 Schäden gegeben.
Mit den Videoschutzanlagen, deren
Daten 48 Stunden gespeichert und dann
automatisch überschrieben werden, sind
derzeit 70 Niederflurfahrzeuge, alle Stadtbahnfahrzeuge und bereits 30 Zweisystemfahrzeuge ausgerüstet. Von den derzeit 50 eingesetzten Bussen, haben nur
die 16 neuen „Citaro“-Modelle KameraSchutz, aber alle künftig neu beschafften
Busse sollen laut KVV „automatisch mit
derartigen Anlagen bestellt werden“.
Durch die Kameras sinken auch die Reparaturkosten für zerkratzte Scheiben und
aufgeschlitzte Polster sowie die Kosten
für das Entfernen von Graffiti: Betrugen
sie 2009 noch 35 800 Euro pro Monat, waren sie im ersten Halbjahr 2010 mit 28 300
Euro schon um 20 Prozent niedriger.-red-
„Hoppla Pamina“:
Jubel über die „Saletio“
Mit einem Feuerwerk und einem großen Fest auf beiden Seiten des Rheins
wurde am Wochenende die neue Rheinfähre „Saletio“ in Betrieb genommen.
Viele politische Vertreter aus Baden, Elsass und Pfalz weihten am Sonntag die
Fähre ein, die fortan die für fünf Jahre unterbrochene Verbindung zwischen Plittersdorf und Seltz wieder schließt. Das
neue Boot ist 15 Meter breit, 25 lang und
bietet Platz für insgesamt sechs Fahrzeuge, 28 Fahrräder und 70 Personen. 5,8
Millionen Euro kostete die gesamte Fähre
mit Anlegestellen, wobei das Schiff allein
mit 1,2 Millionen Euro zu Buche schlug.
An der Finanzierung beteiligten sich
Stadt und Landkreis Rastatt, der Pamina
Rheinpark, der Eurodistrict Regio Pamina, und die Europäische Union (EU). Den
Löwenanteil von rund 5,4 Millionen Euro
übernimmt das Departement Bas Rhin,
das auch die jährlichen Personal- und Unterhaltungskosten für den gratis zu nutzenden Rheinübergang zu zahlen hat.
„Ich wünsche, dass die Grenzen keine
Bedeutung mehr haben in unserem Zusammenleben und gemeinsamen Wirken“, sah Hugues Kraemer, Bürgermeister von Seltz und Vorsitzender des Pami-
Wieder in Betrieb ist die Rheinfähre zwischen Plittersdorf und Seltz. 10 000 Fahrgäste waren am Eröffnungswochenende mit der „Saletio“ unterwegs. 
na-Rheinparks die Wiederinbetriebnahme der Fährverbindung als „das schönste
Symbol für diese grenzüberschreitende
Zusammenarbeit“. Mit 10 000 Fahrgästen
war die „Saletio“ eindeutig die Hauptattraktion der „Hoppla Pamina“ Veranstaltungsserie am Wochenende.
Rund 20 000 Besucher waren am Sonntag mit Fahrrad, zu Fuß oder mit dem
Auto unterwegs, beim Tag der Offenen
Tür im Pamina-Rheinpark, beim „Radeln
ohne Grenzen“ und direkt am Rheinübergang beim „Pamina-Fest“ in Seltz.
Weniger Andrang als in den Vorjahren
herrschte an den anderen Stationen und
Museen zwischen Leimersheim und Drusenheim. „Die meisten Veranstalter sind
zufrieden, aber es war klar, dass in Seltz
und Plittersdorf das Gros der Besucher
verweilt“, bemerkte Claus Haberecht,
Geschäftsführer des Pamina-Rheinparks.
Auf wenig Resonanz sei das „Radeln ohne
Grenzen“ im Lautertal gestoßen, weil die
meisten Radler entlang des Rheins unterwegs waren, äußerte Haberecht. Dabei
konnten sich die Radler auf dem Lautertalradweg über 13 neu installierte Infotafeln freuen, die von den Gebietskörperschaften und dem Eurodistrict für 16 000
Euro neu angeschafft wurden.
Mit neuem Gesicht:
FDP-Fraktionsblatt
an Kreuzung Ostring
In neuem Design und mit vielen kommunalpolitischen Themen ist jetzt das
Fraktionsblatt der FDP erschie­nen. „Die
FDP-Fraktion im Karlsruher Ge­meinderat
informiert“ erscheint künftig mo­natlich
im E-Mail-Ver­sand und ist auch unter
www.fdp-fraktion-karls­ru­he.de im In­ter­
net abrufbar. „Wir wollen durch diese verstärkte Öffentlichkeitsarbeit, mit Gastkommentaren und den Meinungen der
Le­s erschaft in einen kommunalpolitischen Dis­k urs einsteigen“, erläutert
Fraktionsvor­sitzende Rita Fromm. Interessierte sollen Einblicke in die Fraktionsarbeit bekommen und mitreden können.
Das Schadstoffmobil steuert am 21. September den Parkplatz des Friedhofs im
verlängerten Staufenbergweg an, wo
Menschen aus Grünwinkel und der Heidenstückersiedlung zwischen 15 und 16
Uhr Problemstoffe aus dem Haushalt loswerden können. Zwischen 17 und 18 Uhr
steht das Mobil in der Südweststadt vor
der Agentur für Arbeit. Am 23. September
von 15.30 bis 16 Uhr sind Bewohner der
Untermühl- und Dornwaldsiedlung beim
Autobahnpolizeirevier in der Alten Karlsruher Straße angesprochen. Von 17 bis 18
Uhr hält das Mobil in der Nordstadt vor
der Marylandschule, Rhode-Island-Allee.
Das Tiefbauamt erneuert von Freitag,
24. September, bis Montag, 4. Oktober
den Fahrbahnbelag im Kreuzungsbereich
Durlacher Allee/Ostring und im Ostring
in Fahrtrichtung Wolfartsweierer Straße
und bittet diesen Streckenabschnitt großräumig zu umfahren. Für die Dauer der
teilweisen Sperrungen gibt es Umleitungen. Zunächst wird vom 24. September,
14 Uhr, bis Montag, 27. September, 6 Uhr,
die Fahrbahndecke des Kreuzungsbereichs Durlacher Allee/Ostring erneuert.
Hierbei kommt es zu einer teilweisen
Vollsperrung, die Fahrbahnen der Durlacher Allee stadtein- und auswärts sowie
beidseitig vom Ostring bleiben jedoch befahrbar. Ab 27. September führt das Tiefbauamt Arbeiten im Randbereich des
Ostrings zwischen der Kreuzung Durlacher Allee und Wolfartsweierer Straße
aus. Bei diesen Tagesbaustellen kommt es
zu halbseitigen Sperrungen. Die Fahrbahndecke im Ostring ab der Kreuzung
Durlacher Allee/Ostring in Richtung
Wolfartsweierer Straße und in Gegenrichtung wird von Freitag, 1. Oktober, 14 Uhr,
bis Montag, 4. Oktober, 6 Uhr, unter Vollsperrung beidseitig erneuert und zwar bis
auf Höhe der Einfahrt Messplatz. Eine interaktive Karte mit den jeweils aktuellen
Baustellen ist im Internet unter der Adresse http://vmz.karlsruhe.de abrufbar. -res-
EB Mergen diskutierte mit Stadt-Seniorenbeirat
„Investieren Sie in Menschlichkeit“ –
unter dieses Motto hat die Caritas ihre
kirchliche Sammlung vom 18. bis 26. September gestellt. Auch OB Fenrich unterstützt die Haus- und Straßensammlung
und bittet um Spenden. 2009 hatten Karlsruher fast 112 000 Euro gegeben. Jeweils
40 Prozent des Gesamtbetrages bleiben in
den Pfarrgemeinden und beim Caritasverband Karlsruhe für die Bewältigung
karitativer Aufgaben. In den Pfarreien
werden mit den Geldern persönliche Notlagen von Menschen gelindert, für die
eine staatliche Unterstützung nicht oder
nicht ausreichend möglich ist. Der Caritasverband investiert seinen Spendenanteil in zusätzlichen Hilfen insbesondere
für psychisch Kranke, allein erziehende
Familien, Flüchtlinge, behinderte und ältere Menschen. Auch für die „Beiertheimer Tafel“, die günstige Lebensmittel für
Bedürftige anbietet, und für junge Menschen, die Hilfe bei der Erarbeitung ihrer
beruflichen Perspektiven benötigen, werden die Mittel eingesetzt. Der Diözesanund der Deutsche Caritasverband unterstützen mit 20 Prozent der Sammlung
ebenfalls konkrete Hilfsprojekte.
Das Spendenkonto der Caritas lautet:
Bank für Sozialwirtschaft, Kontonummer
174 17 00, Bankleitzahl 660 205 00 (Stichwort: Caritassammlung).
Kurz Notiert · Kurz Notiert
Das Buch „Krieg und Leben“ von Horst
Laade, die Geschichte einer Karlsruher
Familie in den letzten Kriegsmonaten und
der Nachkriegszeit, wird am Freitag, 24.
September, 18.30 Uhr, im evangelischen
Gemeindehaus Rüppurr, Diakonissenstraße 26, erstmals vorgestellt.
Vorträge zu beruflich relevanten Themen bietet die Reihe „Blickkontakt“ der
Kontaktstelle Frau und Beruf ab 25. September immer an einem Samstag pro Monat von 10.30 bis 12 Uhr in der Stadtbib-
liothek, Ständehausstraße 2. Daniela
Braun von Connect Personalservice informiert am 25. September über Chancen
und Risiken der Zeitarbeit. Weitere Vorträge sind den Themen Bewerbung, berufliches Comeback oder Neuorientierung gewidmet. Ein Unkostenbeitrag von
zwei Euro wird vor Ort erhoben. Das gesamte Programm ist bei der Kontaktstelle
Frau und Beruf, Zähringer Straße 65 a,
76133 Karlsruhe, und im Internet unter
frauundberuf-karlsruhe.de erhältlich.
Im Internationalen Begegnungszentrum gibt es am Sonntag, 19. September,
11 Uhr, kostenlos einen Vortrag von Christine Harsch-Schmutzer. Die Mediatorin
referiert im Sonntagscafé in der Kaiserallee 12 d zum Thema „Konflikte, jeder
kennt und keiner mag sie“.
Ein Gedenkkonzert zum 55. Geburtstag des Musikredakteurs Ulrich Hartmann
findet am Sonntag, 19. September, 17 Uhr,
im Musentempel, Hardtstraße 37 a statt.
Aus betrieblichen Gründen sind der
Zentrale Juristische Dienst (ZJD), die
Grundstücksbewertungsstelle GBS und
das Büro der Frauenbeauftragten am
Donnerstag, 23. September, nur eingeschränkt verfügbar. Ansprechpartner sind
im ZJD Claudia Klengler (Telefon 1 3330 05) sowie für die unteren Verwaltungsbehörden Hans-Werner Meuser (Telefon
1 33-30 40) sowie bei der GBS Heike Drasl
vormittags (Telefon 1 33-30 95) und Alexander Dörr (Telefon 1 33-30 94).
In Neureut lädt Ortsvorsteher Jürgen
Stober für 25. September, 10 bis 12 Uhr,
wieder zu einer Sprechstunde ein. Wer an
diesem Samstag keine Zeit hat, kann unter Telefonnummer 07 21/78 05-1 01 einen
Ersatztermin vereinbaren.
Am letzten Ausstellungstag, 26. September, gibt es in der Schau zum 225. Geburtstag des Zweiraderfinders Karl von
Drais, Ständehausstraße 2, um 11 und 15
Uhr Führungen samt dem Workshop
„Draisinenbauen“ bei freiem Eintritt.
Für Eltern homosexueller Kinder beleuchten in einer zweiteiligen Informationsveranstaltung im Kinderbüro, Kaiserstraße 99 Viridiana Alcantára, Andreas
Müller und Markus Elbert am Freitag,
17. September, 20 bis 22.30 Uhr, sowie am
Samstag, 25. September, 14 bis 16.30 Uhr
Aspekte der Homosexualität und ermöglichen einen Erfahrungsaustausch
Das Fundbüro versteigert am Freitag,
24. September, ab 14 Uhr Fundsachen. Im
Schutzbunker Danziger Straße 2 (Straßenbahnhaltestelle Dammerstock), kommen so Handys, zwei Motorroller und
etwa 40 Fahrräder unter den Hammer.
Diese sind ab 13.50 Uhr zu besichtigen.
Bei der Sitzung des Seniorenbeirats
kürzlich im Haus Solms war auch EB Margret Mergen mit von der Partie. Sie stellte
diverse Punkte zur Stadtentwicklung vor.
Hauptthematik: die Renaissance der Innenstädte. Eines stellte die Finanz-Dezernentin gleich fest: „Zunehmend mehr
Menschen kommen zurück in die Städte.
Sie schätzen das kulturelle Angebot und
die kurzen Wege.“ Die Fächerstadt wachse und weise nun rund 300 000 Menschen
auf (inklusive jener mit Zweitwohnsitz).
Neben älteren Menschen, die zunehmend
die Annehmlichkeiten des Lebens in der
Stadt zu schätzen wissen, bemühe man
sich auch, junge Kreative zu halten. Dafür
werde das Schlachthof-Areal zum innovativen Kreativzentrum ausgebaut.
Zudem setzt die frühere badische Residenz auf Internationalität. Mergen verwies auf das International Departement
des KIT. Deren Studenten sieht sie als
Botschafter und aktive Begleiter der Globalisierung. Die Europäische Schule in
der Waldstadt bezeichnete sie als „Sahnestück“ mit hohem internationalen Renommee. Die globale Finanzkrise sah
Mergen gut gemeistert. „Die Kurve geht
wieder nach oben. Ich bin mir sicher, dass
in einigen Monaten wieder der Aufschrei
nach guten Fachkräften los geht.“ Zudem
begrüßte sie, dass mit dem EdekaFleischwerk in Rheinstetten rund 800 Arbeitsplätze entstünden. Die Konversion
des früheren Eisenbahner-Areals zur Südoststadt nannte sie geglückt, ebenso die
der „Ami-Siedlung“ zur Nordstadt.
Eine Erfolgsgeschichte sei das ECECenter, das mehr Auswärtige in die Stadt
ziehe. Nach einer Studie erhöhten sich
samstags die Besucherzahlen von 200 000
auf 300 000 in der Fußgängerzone. Auch
der neue Platz an der Stephanskirche mit
Spielplatz, Brunnen und Café komme gut
an. Gerne würde Mergen auch mehr Touristen in Karlsruhe sehen und versprach
sich dabei mehr Potential, wenn man die
Region mit dem Elsass oder Schwarzwald
bei Städtereisen kombiniere. Auch auf
die „Residenz des Rechts“ mit dem ersten
deutschen Parlamentsgebäude oder dem
Bundesverfassungsgericht, gepaart mit
badischer Lebensart, wollte sie stärker in
den Fokus rücken. In der Diskussion wurde Karlsruhes Rolle als grenzüberschreitender Türöffner in unmittelbarer Nähe
zum Elsass angesprochen. Kritik gab es
am mangelnden Wohnraum für junge Familien sowie oft mangelnder Sicherheit auf
den Radwegen der Fächerstadt. -voko-
TechnologieRegion:
(TRK) ist ein beispielgebendes Erfolgsmodell für regionale Zusammenarbeit
in Europa. Drei Tage lang hat sich eine
Delegation der „Corporación Tecnológica de Andalucía“ (CTA) mit Sitz im
südspanischen Sevilla deshalb kürzlich
vor Ort in Karlsruhe über die Strukturen des regionalen Aktionsbündnisses
informiert und intensive Gespräche mit
maßgeblichen Partnern geführt.
„Wir nehmen wertvolle Anregungen
für die weitere Entwicklung und Intensivierung unserer Kooperation in Andalusien mit nach Hause“, lautete das Fazit von Fabián Varas Sánchez, der für
den technisch-innovativen Sektor in
der CTA verantwortlich ist. Und auch
Carlos Lozano Ehlers, Geschäftsführer
der Business Innovation Consulting
Group (BICG) aus Madrid, sieht die Erwartungen in den Besuch in der TRK
mehr als erfüllt: „Die TechnologieRegion Karlsruhe ist eine von vier führende
Innovationsregionen in Europa, die wir
in Italien, Frankreich, Österreich und
Deutschland unter ganz speziellen Aspekten für eine Visite ausgesucht hatten. In Karlsruhe wollten wir die Erfolgsrezepte bei Organisation, Zusammenarbeit und Vernetzung kennen lernen. Was sich hier seit mittlerweile
Jahrzehnten bewährt hat, kann gerade
ein noch so junges Bündnis wie die
2005 gegründete CTA voran bringen“.
„Die freiwillige, interdisziplinäre und
Vorhaben bezogene Zusammenarbeit
der mittlerweile 15 Partner im Aktions-
regionale Produkte und Themen „en miniature“ überreichte TRK-Geschäftsführer
Ehlgötz, Fabián Varas Sánchez, María García Alegre und Carlos Lozano Ehlers (v. l.).
bündnis TechnologieRegion Karlsruhe ist
etwas Besonderes und gilt europaweit als
vorbildlich und effektiv“, sagt TRK-Geschäftsführer Jochen Ehlgötz. Der Besuch
aus Andalusien mache zudem die wachsende internationale Verflechtung der
TechnologieRegion Karlsruhe deutlich, so
Ehlgötz weiter. Das Besuchsprogramm
umfasste Gespräche in der Industrie- und
Handelskammer, mit der Wirtschaftsförderung, dem CyberForum, im Technologiepark, bei der Vollack-Gruppe, dem
Karlsruher Institut für Technologie, der
Hochschule Karlsruhe – Wirtschaft und
Technik und dem Forschungszentrum Informatik. Ein wesentlicher Aspekt war
vor allem Instrumente für einen erfolgreichen Technologie-Transfer und ein effek-
tives Innovationsmanagement kennen
zu lernen. Die „Corporación Tecnológica de Andalucía“ wurde auf Betreiben
des Wissenschaftsministeriums als regionale Entwicklungsplattform gegründet. Die Stiftung als Public-Privat-Partnership versammelt private und universitäre Forschungseinrichtungen, innovative Unternehmen, Finanzinstitute
und die öffentliche Hand unter einem
Dach. Aktuell zählt die CTA 137 Mitglieder – darunter Airbus, Banco
Santander, Telefónica und Vodafone.
Bisher hat sie 317 Projekte mit einem
Budget im Gesamtvolumen von über
278 Millionen Euro gefördert, an denen
insgesamt 234 Forschungsgruppen der
Universität beteiligt waren.
Kunst im Vierordtbad mit Sandro Vadim eröffnet
Hochkarätige Kunst betrachten und
dabei träumen, saunieren und schwimmen – kurz Wellness mit Kunstgenuss
verbinden: Ab sofort ist das im wunderschönen Ambiente des Vierordtbads für
die Gäste möglich. Bürgermeister Martin Lenz und Bäderchef Oliver Sternagel eröffneten diese Woche zur Eröffnung der neuen Badesaison eine Ausstellung mit Werken des Malers und
Grafikers Sandro Vadim in den Räumen
der Therme. Sie leitet die frisch aus der
Taufe gehobene Reihe „Kunst im Vierordtbad“ ein. Jede Präsentation ist etwa
ein halbes Jahr lang zu sehen, so dass
sich Vierordt-Stammgäste immer wieder auf „ihr“ Lieblingsbild freuen können. Ihren leuchtenden Farben aus reinen Eitempera- und Acrylpigmenten
entsprachen bei der Vernissage die intensiven, aufrüttelnden und archaischen Klänge des Tenorsaxophonisten
Mickey Uhrig. Und Sandro Vadims
blaue und rote Gemälde samt eines
weißen Werks kommen gut an. Ohne Titel, will Vadim mit seinen großformatigen Arbeiten die Betrachter zu eigenen
Interpretation seines Spiels mit Kompositionen und Wirkungen von Farbe und
ihrer Energie verleiten. Da tanzen etwa
orange, grüne und blaue Lichter auf
himmel- tiefblauem oder türkisem Wasser und erscheinen zu jeder Tageszeit
in anderem Gewand. Oder es geht die
strahlende Sonne des Südens in leuchtendem Orange auf, bevor die Betrachter
einige Schritte weiter beinahe im flammenden roten Inferno versinken. -cal-
DER KÜNSTLER SANDRO VADIM vor einer intensiven Studie in Rot, die derzeit
im Ruheraum vor der Rotunde des Vierordtbads zu bewundern ist.
Viele Aktionen und Basteln
Zum traditionellen Kindertag als Abschluss der Sommersaison im Pfinzgaumuseum in der Durlacher Karlsburg sind
am 19. September, dem verkaufsoffenen
Sonntag in Durlach, alle Kinder mit ihren
Eltern von 10 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt
zu Spiel und Spaß eingeladen. Bei der
schon legendären archäologischen
Schatzsuche auf dem Schlossplatz werden Mädchen und Jungen wieder zu Ausgräbern und stoßen auf überraschende
Funde. Von 14 bis 18 Uhr können sie außerdem mit Hilfe erfahrener Druckerinnen und Drucker in der historischen Druckerei Karten herstellen. Gerne erklären
außerdem Floriansjünger der Freiwilligen
Feuerwehr ihre Arbeit und zeigen einen
Teil ihrer Ausrüstung. Im Museum selbst
können die Kinder malen oder einen individuellen Burgfräuleinhut, einen Ritterhelm oder eine Papierpuppe basteln.
Von 14 bis 18 Uhr gibt es auch die Möglichkeit, kleine Fahrräder aus Draht zu
konstruieren. Spannend wird es zudem
am Nachmittag, wenn Eva Unterburg um
14 und 16 Uhr unter dem Titel „Von weißen Frauen und schwarzen Männern: Als
es in Durlach noch spukte“ ein spannendes Erzähltheater zum Mitmachen im
Karl-Weysser-Raum veranstaltet. In der
Dauerausstellung des Pfinzgaumuseums
gilt es, via Schatzkarte und Schnitzeljagd
Objekte im Museum zu entdecken und
wer noch mehr wissen will, kann sich um
15 Uhr einer Führung für Kinder ab fünf
Jahren durch das Pfinzgaumuseum mit
Susanne Stephan-Kabierske anschließen.
Internetinfos sind unter der Adresse www.
karlsruhe.de/kultur/stadtgeschichte/
pfinzgaumuseum.de abrufbar.
Die „Faire Woche“ läuft bis 26. September auch in der Fächerstadt Karlsruhe
Wie wäre es mit einem fairen Familienfrühstück oder mit einem fairen Grillabend mit Freunden? Dabei steht fair in
diesem Falle nicht für fairen Umgang der
Protagonisten miteinander, sondern für
fair gehandelte Produkte, die Kleinproduzenten in Lateinamerika, Afrika und Asien gerechte Preise garantieren und ihnen
ein Leben ohne Not ermöglichen. Produkte, wie sie etwa der Weltladen am Kronenplatz vertreibt. Würzsalze aus Südafrika, Chutneys aus Indien, den Philippinen und Swasiland oder Couscous aus
Nordafrika. Auf diesen Zusammenhang
richtet die bundesweite „Faire Woche“
ihr Augenmerk und Karlsruhe, jüngst zur
„Fair-Trade“-Stadt gekürt, ist jetzt schon
zum zweiten Mal mit von der Partie.
Bis 26. September machen Cafés und
Restaurants, aber auch Kantinen oder das
Kulturzentrum Tollhaus unter dem Motto
„Fair schmeckt mir!“ Lust auf das Ausprobieren fair gehandelter Produkte und
rücken mit „Fair“anstaltungen nachhaltiges Wirtschaften stärker in den Fokus.
Guten Gewissens genießen könne man
die Produkte, betonte Bürgermeister
Klaus Stapf zum Auftakt der Woche(n) im
ES SCHMECKT: BM Stapf (r.) mit Leonore
Jock und Heiko Gsedl im Café Pan.
le auch im Discounter angebotenen Waren etwas teurer und Menschen mit geringem Einkommen griffen nicht zwangsläufig darauf zurück, aber dazwischen
gebe es noch ein großes Käuferpotential,
das zur Bekämpfung der weltweiten Armut etwas beitragen könne und das es
mit Aktionen wie der Fairen Woche anzusprechen gelte. Diese Zielgruppe hat auch
Ingeborg Pujiula vom Weltladen in der
Kronenstraße 21, der während der Woche
täglich mannigfaltige Leckereien wie verschiedene Brotaufstriche, Säfte und Knabbereien zum Test anbietet, im Auge.
Die Bildungsreferentin des Vereins zitierte aus einer Umfrage, wonach 70 Prozent aller Bundesbürger faire Produkte
toll fänden, 30 Prozent angaben, welche
kaufen zu wollen und es lediglich drei
Prozent tatsächlich täten. Das Programmheft der Fairen Woche, das auch eine Liste mit gastronomischen Betrieben enthält,
die fair gehandelte Produkte im Angebot
haben, ist an der Rathauspforte am Marktplatz, den Bürgerbüros und bei der Stadtinformation zu bekommen und findet sich
außerdem auch im Internet unter der Adresse www.karlsruhe.de/Umwelt. -maf-
Wenn Don Giovanni
mal lacht mal weint
Sonnenbad hat
die längste Saison
in Stadtbibliothek
„Don Giovannis Gereimtes und Ungereimtes“, die zweite Produktion des diesjährigen Sommertheaters in der Orgelfabrik wird in der Amthausstraße 17 am
morgigen Samstag, 18. September, 20.30
Uhr uraufgeführt. Und wer nun glaubt,
eine weitere mozartsche Variante anzutreffen, liegt voll daneben. Gabriele Michel, Franco Rosa und ihr Ensemble haben sich vielmehr ganz neue, komischmelancholische Blicke auf den großen
Verführer ausgedacht und wandern dabei
durch die Jahrhunderte, bewegen sich
zwischen Lachen und Weinen. Mehr unter www. theaterinderorgelfabrik.de.
Seit Februar läuft die Saison im Sonnenbad und sie wird auch noch weitergehen, wenn andere Freibäder längst geschlossen haben. Bis zum 1. Advent kann
im Sonnenbad geschwommen oder sauniert werden, womit das Bad wiederum
das Freibad mit der längsten Badesaison
in Deutschland sein wird. Geöffnet ist das
Bad montags, mittwochs und freitags von
10 bis 20 Uhr, dienstags und donnerstags
von 10 bis 22 Uhr sowie an Samstagen,
Sonn- und Feiertagen von 10 bis 17 Uhr.
Nach Revisionsarbeiten sind das Europabad ab 18. und das Adolf-Ehrmann-Bad
ab 20. September wieder geöffnet.
Wie man die Ideen der großen Denker
für die konkreten Probleme des täglichen
Lebens nutzen kann, zeigt der Philosoph
und Schriftsteller Andreas Mussenbrock
in seinem Buch „Termin mit Kant – philosophische Lebensberatung“. In vier Beispielgeschichten präsentiert er Menschen,
unter Einsamkeit und Unzufriedenheit
leiden oder Angst vor der Zukunft haben.
Der studierte Philosoph, Indologe, Politikwissenschaftler, Publizist und Autor liest
aus „Termin mit Kant“ am Donnerstag,
23. September, 20 Uhr, im Lesecafé der
Stadtbibliothek. Eintritt: sechs Euro.
SCHUMMRIGE CLUBATMOSPHÄRE: In seinem neuen Domizil auf dem Schlachthof hat das Substage nun einen größeren Veranstaltungssaal und endlich vorzeigbare Garderoben und Backstage-Räume für die Künstlerinnen und Künstler.
Fotos (3): Bastian
„Überirdisch“ schöner Rockmusikclub
Wiedereröffnung des „Substage“ im alten Schlachthof / 20-jähriges Bestehen
Eine sichtbare Außenhülle hatte das
„Substage“ zuvor nicht, denn die Kultröhre unter dem Ettlinger Tor fristete 20 Jahre ein Leben im Untergrund. Jetzt ist der
Musikclub als schlichter dunkler Kubus
„aufgetaucht“ und steht „überirdisch“
schön, einem futuristischen Raumschiff
gleich, auf dem alten Schlachthofgelände.
Wie die neuen Räume in der ehemaligen
Schlachthalle wirken und wie der Sound
darin ist, erlebten geladene Gäste aus Politik und Verwaltung, Freunde und Förderer am Dienstag und Musikfans zwei Tage
später bei der Wiedereröffnungsparty mit
zahlreichen Gratiskonzerten. Weitergefeiert wird jeweils ab 20 Uhr am heutigen
Freitag (17. September) mit der Alternative-Band „Pothead“ und am Samstag, 18.
September, mit den Potsdamer Mittelalter-Rockern „Subway to Sally“. Während
Matthias Würz vom Architekturbüro
Plan B „einige Vorstellungskraft“ brauch-
te, um die Halle, „in der es nach Schwein,
Blut und Tod roch“, vor seinem geistigen
Auge als Club auferstehen zu lassen,
dürfte Besucherinnen und Besuchern die
Umstellung nicht allzu schwer fallen.
GESCHENK: OB Fenrich mit Gérald Rouvinez-Heymel und Andreas Schorpp (v.l.).
ANZIEHUNGSPUNKT: Die 16 Meter messende, knallrote Theke mit drei Zapfstationen
für durstige Kehlen dürfte eine der längsten der Fächerstadt sein.
Symbolhaft für Aufbruch
Die Atmosphäre ähnelt der des Vorgängermodells, denn Zeitgeist-Design ist die
Sache der Substage-Crew nicht – die
Rohrleitungen blieben unverkleidet, die
Wände unverputzt und einige der
Schlachthausfliesen haben als Reminiszenz an die frühere Nutzung überlebt.
Nach dem Tollhaussaal stehe nun auch
das „Substage“ symbolhaft für den „Aufbruch im Schlachthof“, zeigte sich OB
Heinz Fenrich zufrieden mit der Entwicklung des Masterplanprojekts Kreativpark,
das „einigen nicht schnell genug geht“,
aber „die Erschließung des Gesamtareals
braucht seine Zeit“ und der „Prozess ist
unumkehrbar“. Als „außerordentlich gelungen“ lobte er das neue Domizil, zu
dessen Verlagerung die Stadt 1,9 Millionen Euro und der Verein „Substage“
800 000 Euro an Eigenmitteln beigetragen
haben. „Manchen fehlt vielleicht das heimelige Gefühl des engen Gedränges und
der niedrigen Decke der Rockrampe“,
tröstete Fenrich Nostalgiker damit, dass
es nun „Kopffreiheit für die Musiker und
freie Sicht auf die Bühne gibt“. Und während in den alten Club 700 Menschen
passten, fasst der neue 1 000 Zuhörer.
Seit 20 Jahren hilft das „Substage“ der
lokalen Rockszene auf die Sprünge, ist
Magnet für junge und ältere Fans verschiedener musikalischer Stilrichtungen.
Zu 100 Konzerten im Jahr kommen rund
45 000 Fans von Rock und Pop. Es ist nicht
nur Veranstaltungsort, sondern auch Förderzentrum für Nachwuchsbands und
Künstler aus der Region. Nachdem die
Röhre 1990 zum 275. Karlsruher Stadtgeburtstag an die Karlsruher Jugend übergeben worden war, gelang in den darauf
folgenden Jahren „das seltene Kunststück, dass sich eine städtebauliche Problemzone in etwas Positives verwandelte“,
freute sich damals Karlsruhes früheres
Stadtoberhaupt Gerhard Seiler, dessen
Kulturverwaltung die Unterführung als
Spielstätte und Proberaum für die lokale
Musikerinitiative ins Spiel gebracht hatte.
Mann der ersten Stunde war der heutige Geschäftsführer Gérald RouvinezHeymel, der das Rockmusikzentrum zu
einem der erfolgreichsten Live-Clubs Baden-Württembergs (www.substage.de)
gemacht hat, in dem Bands wie Die Ärzte,
Temptations, Deus, Faithless, aber auch
Magma, Kraan oder Wisbone Ash auftraten. Unterstützt wird er vom Vereinsvorsitzenden Andreas Schorpp, Booker Jörg
Erckenbrecht und Vivien Avena sowie
zahlreichen Ehrenamtlichen. „Ich bin so
froh, dass wir hier gelandet sind“ zeigte
sich Rouvinez „total begeistert“ vom Projekt Schlachthof, dem sein Kollege Andreas Schorpp „Modellcharakter über die
Stadtgrenzen hinaus“ bescheinigte. -maf-
KULTURKOMPAKT · KULTURKOMPAKT · KULTURKOMPAKT
Am letzten Wochenende gastierte die
Mobile Spielaktion mit dem Mobi-Bus
in der Nordstadt. Schauplatz war das
Spielplatz-Gelände in der Straße „Am
Wald“. Zusammen mit dem Kinderhilfswerk Unicef hatten die „Mobis“ des
Stadtjugendausschusses ein Spielwochenende mit vielen Attraktionen angeboten. Am Wochenende konnten sich
Kinder bei Bewegungsangeboten austoben oder ihrer Kreativität in Werkstätten freien Lauf lassen. Wer wollte,
fuhr auch Karussell oder testete die
Wellenrutsche. Bei idealen Wetterbedingungen zählten die Organisatoren
an beiden Tagen mehrere hundert Kinder. Auch die Unicef-Juniorbotschafter
waren mit einem Aktionsstand vertreten. Bei allen Spielangeboten lebten
sich die Kinder kostenlos stundenlang
aus. Die „Mobis“ freuten sich, einen
Betrag in Höhe von 500 Euro an die
Juniorbotschafter der Unicef übergeben zu können, der im Lauf der Aktion
durch Spenden zusammenkam.
Bereits traditionell:
Guten Gewissens bundesweit testen
Crépes-Bio-Restaurant Café Pan in der
Kaiserstraße 50. Die Zeiten, als Bioprodukte „geschmacklich noch gewöhnungsbedürftig“ waren und es einen „resistenten Magen brauchte, um Bio-Kaffee zu
trinken“, seien längst vorbei, ermunterte
er zum Konsum fairer und leckerer Lebensmittel. Sicher seien diese mittlerwei-
64. Jahrgang · Nr. 37 · 17. September 2010
VOLL BEGEISTERT waren die Mädchen und Jungen, die mit dem Kettenkarussell
der Mobilen Spielaktion durch die Luft flogen.
Fotos (4): Müller-Gmelin
Der Jugendkunstclub der Städtischen
Galerie trifft sich wieder am heutigen
Freitag, 17. September, von 16 bis 18 Uhr.
Führungen durch die neue Sonderausstellung „Der unaufhaltsame Aufstieg
von Draufgängern und Flaschen“ bietet
das Museum am Donnerstag, 23. September, um 12.15 Uhr an. Ihren „eigenen Museumsraum“ bauen junge Galeriebesucher am Sonntag, 19. September, von 15
bis 16.30 Uhr in der Kinderwerkstatt.
Alte und neue Struwwelpeter-Ausgaben zeigt eine kleine Ausstellung im Durlacher Orgel-Fabrik-Salon. Vorgestellt
werden unter anderem auch viele politische Struwwelpeter-Abwandlungen. Die
Bilderbücher sind von Donnerstag, 23.,
bis Sonntag, 26. September, ausgestellt.
Philosophie des Grauens: Zum 150. Todestag von Arthur Schopenhauer veranstaltet die Literarische Gesellschaft im
Prinz-Max-Palais am Donnerstag, 23.
September, einen Vortrag mit Björn Hayer. Kaum ein anderes Standardwerk der
Philosophiegeschichte ist derartig von
persönlicher Lebenserfahrung gezeichnet
wie Schopenhauers „Die Welt als Wille
und Vorstellung“, in dem er das Dasein
als permanentes Leid und tragische Entfremdung beschreibt.
Im Badischen Staatstheater hat am
Samstag, 25. September, das Schauspiel
„Das Sparschwein“ Premiere. Eugène Labiches Stück um ein geschlachtetes Sparschwein, Diskussionen um einen gemeinnützigen Zweck und einer anschließenden Sause in Paris kommt um 19.30 Uhr
auf die Bühne im Schauspielhaus.
Im Jakobus-Theater in der Fabrik haben die Akteure ihre schönsten Theaterbilder ausgesucht und daraus eine Ausstellung gemacht. Szenen schöner Theatermomente sind bis zum 14. November
im Restaurant „Trompeter von Säckingen“
zu sehen. Mit dem Reinerlös verkaufter
Bilder wird die Aktion für behinderte Kinder „Cent hinterm Komma“ unterstützt.
Studierende der Hochschule für Gestaltung (HfG) zeigen in der Nancyhalle
Fotokunst unter dem Leitthema „Bigger is
better“. Die Ausstellung mit Werken von
zehn Künstlern ist eine Kooperation von
ZKM, HfG und Kulturamt und läuft noch
bis einschließlich 17. Oktober.
JAKOBUS-THEATER zeigt Bilder im
„Trompeter von Säckingen“. BM Wolfram
Jäger eröffnete die Ausstellung.
Sitzung des Gemeinderats am Dienstag
In öffentlicher Sitzung tagt der Karlsruher Gemeinderat unter Vorsitz von
Oberbürgermeister Heinz Fenrich am
Dienstag, 21 September, um 15.30 Uhr
im Bürgersaal des Rathauses. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können
die Debatten von der Zuhörertribüne
aus verfolgen. Für Hörgeschädigte steht
im Bürgersaal eine Höranlage zur Verfügung. Die Sitzungsunterlagen sind
unter www.karlsruhe.de/rathaus/gemeinderat/sitzungen_gr.de abrufbar.
1. Berufung sachkundiger Einwohnerinnen und Einwohner sowie Sachverständiger in gemeinderätliche
Ausschüsse und Gremien: Sanierungsbeiräte „Innenstadt West“ und
„SEP City-West“
2. Erhaltungssatzung „Ortskern Bulach“
3. Vorhabenbezogener Bebauungsplan „Ecke Ritter-/Hermann-BillingStraße (Badenhof) – Änderung“,
Karlsruhe-Südweststadt: Einleitungs- und Auslegungsbeschluss
gemäß § 12 Absatz 2 und § 3 Absatz 2 des Baugesetzbuches
4. Vorhabenbezogener Bebauungsplan „Herrenalber Straße 25 – 39“,
Karlsruhe-Rüppurr: Satzungsbeschluss gemäß § 10 des Baugesetzbuchs, dazu:
a) Antrag der Stadträtinnen Bettina
Lisbach und Anne Segor, des
Stadtrats Johannes Honné (GRÜNE) sowie der GRÜNE-Gemeinderatsfraktion: Lärmschutz Herrenalber Straße
b) Antrag des Stadtrats Lüppo
Cramer (KAL): Umplanung der
Herrenalber Straße zwischen
Battstraße und Ostendorfplatz/
Aussetzen der Entscheidung zum
vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Sonnengrün“
c) Anfrage der Stadträte Eduardo
Mossuto und Jürgen Wenzel (FW):
„Sonnengrün“: Bürgerversamm-
lung und erneute Ausschreibung
5. Vorhabenbezogener Bebauungsplan
„Theodor-Rehbock-Straße 3 – 7 – Änderung“, Karlsruhe-Oststadt: Satzungsbeschluss gemäß § 10 des Baugesetzbuchs
6. Umrüstung aller stationären Verkehrsüberwachungsanlagen von der analogen auf die digitale Messtechnik (altersbedingt) und Beschaffung von sieben weiteren Einschüben für die stationäre Verkehrsüberwachung
7. Antrag der Stadträtinnen Bettina
Lisbach, Dr. Ute Leidig und Uta van
Hoffs, des Stadtrats Manfred Schubnell
(GRÜNE) sowie der GRÜNE-Gemeinderatsfraktion: Ziele und Handlungsstrategien für das Karlsruher Flächenmanagement
8. Antrag der Stadträte Lüppo Cramer
und Dr. Eberhard Fischer (KAL) sowie
der KAL-Gemeinderatsfraktion: Gebietsmanager für den Kreativpark „Alter Schlachthof“
9. Antrag der Stadträtinnen Bettina
Lisbach und Dr. Ute Leidig, der Stadträte Johannes Honné und Alexander
Geiger (GRÜNE) sowie der GRÜNEGemeinderatsfraktion: Reduzierung
der Ozonbelastung in Karlsruhe
10. Antrag der Stadträtinnen Doris
Baitinger, Angela Geiger, Gisela
Fischer, Yvette Melchien, Elke
Ernemann und Ute Müllerschön, des
Stadtrats Jürgen Marin (SPD) sowie
der SPD-Gemeinderatsfraktion: Unterbringung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge
11. Antrag der Stadträtin Rita Fromm, der
Stadträte Tom Høyem, Karl-Heinz
Jooß, Thomas H. Hock, Thomas
Kalesse und Heinz Golombeck (FDP)
sowie der FDP-Gemeinderatsfraktion:
Vermarktung von nicht benötigtem
12. Antrag der Stadträtin Rita Fromm, der
Verzicht auf die Karlsruher Energieund Klimaschutzagentur KEK
13. Antrag der Stadträtin Rita Fromm, der
Beratungsstellenzentren
14. Antrag der Stadträtin Bettina Lisbach
und des Stadtrats Michael Borner
(GRÜNE) sowie der GRÜNE-Gemeinderatsfraktion: Professionelle Betreuung für den KJT Rintheim
15. Gemeinsamer Antrag der Stadträtin
Bettina Lisbach und des Stadtrats
Johannes Honné (GRÜNE) sowie der
GRÜNE-Gemeinderatsfraktion, der
Stadträtin Doris Baitinger und des
Stadtrats Hans Pfalzgraf (SPD) sowie
der SPD-Gemeinderatsfraktion, der
Stadträte Lüppo Cramer und Dr.
Eberhard Fischer (KAL) sowie der
KAL-Gemeinderatsfraktion, der Stadträte Eduardo Mossuto und Jürgen
Wenzel (FW), des Stadtrats Niko
Fostiropoulos und der Stadträtin
Sabine Zürn (Die Linke) sowie des
Stadtrats Friedemann Kalmbach (GfK):
Förderung des öffentlichen Nahverkehrs durch das Land
16. Anfrage der Stadträte Eduardo
Verschiebung der Sperrung der alten
Wertkaufbrücke
17. Anfrage der Stadträtinnen Doris
Baitinger und Ute Müllerschön sowie
der Stadträte Michael Zeh und Jürgen
Marin (SPD): Überwachung und
Durchsetzung von Verkehrsregeln
18. Anfrage der Stadträtinnen Gabriele
Luczak-Schwarz, Christiane Staab
und Bettina Meier-Augenstein (CDU)
sowie der CDU-Gemeinderatsfraktion:
Personalsituation an städtischen Kitas
19. Anfrage der Stadträtin Sabine Zürn
und des Stadtrats Niko Fostiropoulos
(Die Linke): Mietpreisgebundener
Wohnraum in Karlsruhe
20. Anfrage der Stadträtinnen Doris Baitinger, Gisela Fischer und Ute Müllerschön (SPD): Spenden für den Zoo
21. Anfrage der Stadträtinnen Doris
Baitinger, Elke Ernemann, Angela
Geiger und Gisela Fischer (SPD):
Befristete Arbeitsverträge der Stadtverwaltung Karlsruhe für Erzieherinnen und Erzieher
22. Anfrage der Stadträtin Gabriele
Luczak -Schwarz, der Stadträte
Tilman Pfannkuch und Detlef
Hofmann (CDU) sowie der CDU-Gemeinderatsfraktion: Vereinsförderung: Fördertopf für Hallenmieten
23. Anfrage der Stadträtinnen Doris Baitinger, Angela Geiger, Gisela Fischer
und Yvette Melchien (SPD): Wohnungslose Menschen in Karlsruhe
24. Anfrage der Stadträtinnen Gabriele
Luczak-Schwarz und Bettina MeierAugenstein (CDU) sowie der CDUGemeinderatsfraktion: Sachstand
Zookonzept: Bauausführungen der
25. Anfrage der Stadträtinnen Gabriele
Luczak-Schwarz und Karin
Wiedemann, des Stadtrats Tilman
Pfannkuch (CDU) sowie der CDUGemeinderatsfraktion: Festplatz
26. Anfrage der Stadträtin Anne Segor
(GRÜNE): Denkmalschutz Seldeneck’sche Brauerei
27. Anfrage der Stadträtinnen Doris
Baitinger, Elke Ernemann, Gisela
Fischer und Yvette Melchien (SPD):
Befristete Gewerbe-Sondererlaubnis
28. Anfrage der Stadträtinnen Dr. Ute
Leidig und Bettina Lisbach sowie des
Stadtrats Michael Borner (GRÜNE):
Auswirkungen der U-Strab-Baustellen auf Märkte und Feste sowie damit verbundene Einschränkungen
für Fußgänger und Fußgängerinnen
sowie Radfahrer und Radfahrerinnen
29. Bekanntgabe der nichtöffentlich
30. Mitteilungen des Bürgermeisteramts
Anfrage-Nr. 2010 – 1579
ID: 10 37 53 37
Ausschreibung Nr. 37 – 10
Herstellen der Fahrleitungsanlage
Herstellung von BohrrohrFundamenten
Runde konische Stahlmaste
Flachkettenfahrleitung zweigleisig ca.1 700
Hochkettenfahrleitung zweigleisig ca. 900
Rückbau Flachkettenfahrleitung ca. 300
Januar 2011 bis Frühjahr 2012
Submission: 19. Oktober 2010, 14 Uhr
Die Zuschlagsfrist endet am 8. Dezember 2010.
bei der Bauabteilung der Verkehrsbetriebe Karlsruhe GmbH, Tullastraße 71, 76131 Karlsruhe, Telefon 07 21/61 07-53 05, Telefax 07 21/61 07-53 99,
anzufordern. Auskünfte werden erteilt durch unsere Bauleitung, Herrn Grindler, Telefon
07 21/61 07-54 01. Der angegebene Unkostenbeitrag ist nur per Verrechnungsscheck einzureichen. Die Verdingungsunterlagen werden dem
Bewerber zugesandt. Die Unterlagen werden ab
20. September 2010 versandt. Die Eröffnungstermine sind der Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zu entnehmen. Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit sind auf Verlangen
vorzuweisen. Der Zuschlag wird nach § 25 VOB/A
auf das Angebot erteilt, das unter Berücksichtigung aller technischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkte als das annehmbarste erscheint. Die
zuständige Stelle zur Nachprüfung behaupteter
Vergabeverstöße: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe,
Schlossplatz 1 bis 3, 76131 Karlsruhe.
ID: 10 37 53 43
Ausschreibung Nr. 43 – 10
Los 1 Gleisbögen BA 2, 59Ri2
Los 2 Vignolschienen-Gleiswechsel
Los 3 Gleisbögen „Kreisel“, 59Ri2 ca. 210
Los 4 Gleisbögen BA 3, 59Ri2
Los 5 Rillenschienen-Gleiswechsel
Los 6 ¾-Gleisviereck
bestehend aus 12 Weichen
Los 7 Gleisdreieck
bestehend aus 6 Weichen
Los 8 Rillenschienen 59Ri2
ca. 1 440
Los 8 Vignolschienen 49E1
ca. 4 788
Öffentliche Ausschreibung vergeben nach VOB
März 2011 bis Oktober 2011
Submission: 21. Oktober 2010, 14 Uhr
anzufordern. Auskünfte werden erteilt durch unsere Bauleitung, Herrn Meier, Telefon 07 21/61 0753 03. Der angegebene Unkostenbeitrag ist nur
per Verrechnungsscheck einzureichen. Die Verdingungsunterlagen werden dem Bewerber zugesandt. Die Unterlagen werden ab 20. September
Aufforderung zur Abgabe eines Angebots zu entnehmen. Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit sind auf Verlangen vorzuweisen. Der
Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe, Schlossplatz 1 bis 3,
Erneuerung der Licht- und Kraftanlageninstallation im Bau 25 und Bau 21 und einer Sicherheitsbeleuchtungsanlage im HKW, Honsellstraße in
Die Sicherheitsbeleuchtung wird aus dem vorhandenen dieselgespeisten SV-Netz versorgt. Für die Beleuchtungssteuerung wird ein EIB/KNX installiert,
welcher ausbaubar für das gesamte Betriebsgelände
auszuführen ist. Ebenso wird eine Visualisierung für
die Beleuchtungssteuerung und Störmeldungen installiert, ausbaubar für weitere Funktionen wie
Schrankensteuerungen, Videoaufschaltungen und
IT-Anbindung.
Anschlussverteiler 250 A
Sicherheitsbeleuchtungsüberwachung mit Controllern
Sicherheitsbeleuchtungs-Hauptverteiler 1 Stück
Sicherheitsbeleuchtungsverteiler in
Kabel Funktionserhalt
EIB/KNX mit ca. 250 Datenpunkten
Für folgende Positionen sind die Fabrikats- und Typenangaben aus technischen Gründen vorgegeben:
Verteiler, Sicherheitsbeleuchtung mit NEA- Einspeisung, Steckdosenverteiler, Feuchtraumleuchten,
EIB/KNX und Visualisierung.
Baubeginn: 44. KW 2010
Teilfertigstellung Bau 25: 51. KW 2010
Angebotseröffnung: 14. Oktober 2010, 10.30 Uhr
Unkosten: 50 Euro
(einzureichen bei Bewerbung mittels Verrechnungsscheck bzw. Überweisung auf das Konto Nr.
9 001 272, Sparkasse Karlsruhe, BLZ 660 501 01)
Zuschlagsfrist/Bindefrist: 15. November 2010
Bewerbungs-/Angebotsabgabestelle:
Abt. K-MM, Herr Kohout
Telefon 07 21/5 99-19 27
Telefax 07 21/5 99 95 19 27
uwe.kohout@stadtwerke-karlsruhe.de
Anfrage-Nr. 2010 – 1596
Tiefbau- und Rohrverlegearbeiten einschließlich
Wiederherstellung der aufgebrochenen Oberflächen für die Verlegung einer Fernwärmeverteilerleitung ab dem Gelände der Mineralölraffi nerie
(MiRO), zur Erschließung des Konversionsgelände
Knielingen und Neureut-Kirchfeld.
Leistungsumfang Los 5 (mit Teilen von Los 4)
Trassenlänge Los 5
Grabentiefe von 1,5 bis 2,3 m
Grabenbreite nach Regelquerschnitt
Rohrgraben verbaut
Kunststoffmantelrohr DN 300/
HDPE 450 (Rohrlängen 12 m) ca. 2 x 585 m
Trassenlänge Los 4
HDPE 450 (Rohrlängen 12 m) ca. 2 x 317 m
Baubeginn: 15. November 2010
Bauende: 20. Mai 2011
Leistungsumfang Los 11
Trassenlänge Los 11
Rohrgraben verbaut und geböscht
Kunststoffmantelrohr DN 250/
HDPE 400 (Rohrlängen 12 m) ca. 2 x 297,5 m
Kunststoffmantelrohr DN 200/
HDPE 315 (Rohrlängen 12 m)
ca. 2 x 287 m
Bauende: 15. April 2011
Qualifi kationskriterium/Nachweis der Fachkunde
Zum Nachweis der Fachkunde verlangt der Auftraggeber vom auszuführenden Tief- und Rohrleitungsbauunternehmen unter anderem den Besitz der Zertifi zierungsgruppe FW 601 gemäß AGFW-Arbeitsblatt. Der Bieter hat daher -falls nicht schon vorhanden- eine entsprechende gültige Zertifi zierung oder
einen vergleichbaren Nachweis der Fachkunde mit
dem Angebot bzw. der Bewerbung vorzulegen.
Aufteilung in Lose bzw. Fachlose
Die Leistungen sind in Lose aufgeteilt. Die Bieter haben grundsätzlich die Möglichkeit Angebote nicht
für alle Lose einzureichen. Der Auftraggeber behält
sich generell vor, die Leistungen losweise an mehrere Bieter oder als Gesamtleistung an einen Bieter zu
Die Leistungen werden nicht nach Fachlosen (Tiefund Rohrbau) getrennt.
Angebotseröffnung: 19. Oktober 2010, 10.30 Uhr
Bindefrist: 19. November 2010
Unkosten: 60 Euro (einzureichen bei Bewerbung
mittels Verrechnungsscheck, unabhängig von der
Anzahl der Lose)
Telefon 07 21/5 99-19 28
Telefax 07 21/5 99-19 19
Telefon 07 21/1 33-74 33
ID: 10 37 66 01
Kanalneubau, Kabelverlegung Bruchwegäcker
Stichweg zwischen Jakob-Dörr-Straße/Frauenhäusleweg
Gewerk Kanal/Straßenbau
Bodenaustausch unverbauter Rohrgraben
(rund 20 cm unterhalb Kanalsohle);
Liefern und Verlegen eines Schmutzwasserkanals im Rohrgraben ohne
Verbau DN, 300 PP
Liefern und Verlegen einer Druckrohrleitung im Rohrgraben ohne
Verbau, DA 75 PE-HD
Liefern und Einbauen von Verfüllmaterial
(Auffüllen auf neues Straßenniveau)
(LAGA Zuordnungswert Z0)
DN 1000 Kontrollschacht
DN 1000 Druckentspannungsschacht
(Zulauf Druckrohrleitung, Ablauf
Freispiegelleitung)
Anschluss Schmutzwasserkanal an
bestehendem Schacht
DN 300 PP an Schacht DN 1200
Umschließen von HA-Leitung
(Schmutzwasser) an neuen SW-Kanal
Anschluss DN 150 STZ mit Formstück
(Passrohr mit zugehörigem Passring)
an neuen SW-Kanal DN 300 PP
Straßenaufbruch teerhaltige Schwarzdeckschicht (d = 2 – 5 cm)
teerhaltige Schottertragschicht
(d = 11 – 14 cm)
Frostschutzschicht 0/45 (d = 16 cm)
Schottertragschicht 0/45 (d = 15 cm)
Asphalttragschicht AC 32 T s,
B 50/70 (d = 10 cm)
Asphaltdeckschicht AC 11 D S,
B 50/70 (d = 4 cm)
Durchführung Abstumpfungsmaßnahme
Herstellung Grundstückszufahrt
Liefern und Einbauen von Mineralbeton
(d = 0,20 m)
Gewerk Kabelverlegung
Betriebsfertig verlegen
1-kV-Kabel 4x150 AL
3-fach LWL-Rohr
Fernmeldekabel 50 x 2 x 0,8 Cu
Ausführungszeit: Oktober bis Dezember 2010
Submission: 5. Oktober 2010, 11 Uhr
Montag, 20. September 2010, 10 bis 12 Uhr, beim
Datenträger werden kostenlos abgegeben. Bei
Maßnahmen, für die keine Standardleistungstexte verfügbar sind, werden auch weiterhin keine
Datenträger bereitgestellt. Zuständige Behörde
zur Nachprüfung behaupteter Vergabeverstöße ist
ID: 10 37 66 02
Fußgängerquerung über die Kriegsstraße und
Deckenerneuerung Kriegsstraße
Fräsen von Asphalt
Sinkkastenabdeckungen austauschen
Schottertragschichten einbauen
AC 11 DS einbauen
Asphaltbefestigungen trennen
Kabelschächte versetzen
25. Oktober bis 26. November 2010
Submission: 4. Oktober 2010, 10 Uhr
ID: 10 37 66 03
Kriegsstraße zwischen Meidingerstraße und
Boden lösen und einbauen
Asphaltdeckschicht AC 11 DS einbauen 50 t
Univerbundpflaster verlegen
Ausführungszeit: 2. bis 6. November 2010
Submission: 6. Oktober 2010, 10 Uhr
In öffentlicher Sitzung kommt der
Grötzinger Ortschaftsrat am Mittwoch,
22. September, 19 Uhr, im Bürgersaal des
dortigen Rathauses zusammen. Die Stadtteilvertreterinnen und -vertreter nehmen
sich unter Vorsitz von Ortsvorsteher Thomas Tritsch folgende Themen der Tagesordnung vor:
1. Erneuerung des Historischen Rundgangs
2. Straßenzustand in Grötzingen, Bericht
des Tiefbauamts
3. Neugestaltung des Schulhofs
4. Organisationsuntersuchung bei den
5. Parken in der Grezzostraße (Antrag der
GLG-Fraktion)
6. Baugebiet Junge Hälden, Tieferlegung
des Abwasserkanalrohrs, Regenwasserrückhaltung (Antrag der GLG-Fraktion)
kommt der Ortschaftsrat Stupferich am
Mittwoch, 22. September, 19 Uhr, zusammen. Im Sitzungssaal des Rathauses wird
unter Vorsitz von Ortsvorsteher Rolf Doll
folgende Tagesordnung besprochen:
1. Neuauflage des Vereinsflyers der Stupfericher Vereine und Institutionen (Antrag der CDU-Fraktion im Ortschaftsrat)
2. Planung für die Fläche hinter dem Rathaus und in den Bereichen Feuerwehrgerätehaus und Grundschule (Beratung
und Beschlussfassung)
Pläne treten in Kraft
Bebauungsplan „Festplatz Daxlanden“,
Der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe hat am 27. Juli 2010
den Bebauungsplan „Festplatz Daxlanden“ mit seinen
– bauplanungsrechtlichen Festsetzungen gemäß § 9
des Baugesetzbuchs (BauGB) und der dazu erlassenen Rechtsverordnungen
– örtlichen Bauvorschriften gemäß § 74 der Landesbauordnung (LBO)
aufgrund § 10 BauGB und § 74 Absatz 7 LBO jeweils
Die bauplanungsrechtlichen Festsetzungen und die
örtlichen Bauvorschriften bestehen aus einem zeichnerischen und textlichen Teil vom 24. Juni 2009 in der
Fassung vom 30. Juni 2010.
Ab sofort kann der Bebauungsplan mit seiner gemäß
§ 9 Absatz 8 BauGB beigefügten Begründung beim
Stadtplanungsamt, Lammstraße 7, in Karlsruhe, 1. OG,
Zimmer D 113, während der Dienststunden von jedermann gebührenfrei eingesehen werden. Auf Verlangen wird über seinen Inhalt Auskunft gegeben.
Mit dieser Bekanntmachung, die eine ansonsten für
Satzungen vorgeschriebene Veröffentlichung ersetzt,
tritt der Bebauungsplan in Kraft (§ 10 Absatz 3 BauGB,
§ 74 Absatz 7 LB0).
A) Heilungsvorschriften
1. Bauplanungsrechtliche Vorschriften
1.1 eine etwaige Verletzung der
a) in § 214 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB
und § 214 Absatz 2a BauGB bezeichneten
b) in § 214 Absatz 2 BauGB bezeichneten Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans,
c) sonstigen Vorschriften des § 214 Absatz 2 a
1.2 nach § 214 Absatz 3 Satz 2 BauGB beachtliche
Mängel des Abwägungsvorgangs,
wenn sie nicht innerhalb von einem Jahr seit dieser
Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Stadt
2. Vorschriften der Gemeindeordnung
Sollte der Bebauungsplan unter Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften der Gemeindeordnung (GemO) oder anderer auf der Gemeindeordnung beruhenden Verfahrens- oder Formvorschriften zustande gekommen sein, bleiben derartige
Verletzungen unbeachtlich, wenn sie nicht innerhalb
eines Jahres nach dieser Bekanntmachung gegenüber der Stadt Karlsruhe schriftlich geltend gemacht
werden. Dabei ist der Sachverhalt, der die Verletzung begründen soll, darzulegen. Eine Bindung an
die genannte Frist besteht jedoch nicht, wenn
2.1 die Vorschriften über die Öffentlichkeit der Sitzung oder die Bekanntmachung der Satzung
verletzt worden sind;
2.2 der Oberbürgermeister dem Beschluss nach § 43
GemO widersprochen oder die Rechtsaufsichtsbehörde den Beschluss vor Ablauf der Jahresfrist beanstandet hat;
2.3 die Verletzung bereits von einem Dritten schriftlich und fristgerecht geltend gemacht wurde.
Werden Verletzungen nicht fristgerecht geltend gemacht und liegt auch kein Fall der Ziffer 2.1 und 2.3
vor, gilt die Satzung als von Anfang an als gültig zustande gekommen (§ 4 Absatz 4 GemO).
B) Fälligkeit und Erlöschen eventueller Entschädigungsansprüche
Der Entschädigungsberechtigte kann Entschädigung verlangen, wenn die in den §§ 39 – 42 BauGB
bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind.
Er kann die Fälligkeit des Anspruchs dadurch herbeiführen, dass er die Leistung der Entschädigung
schriftlich bei der Stadt Karlsruhe beantragt.
Ein Entschädigungsanspruch erlischt, wenn nicht
innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruchs herbeigeführt
wird (§ 44 Absatz 4 BauGB).
Karlsruhe, 10. September 2010
Bebauungsplan „Kirchfeldstraße,
Abschnitt zwischen Teutschneureuter und
Friedhofstraße“, Karlsruhe-Neureut
den Bebauungsplan „Kirchfeldstraße, Abschnitt zwischen Teuschneureuter und Friedhofstraße“ mit seinen
örtlichen Bauvorschriften bestehen aus einem zeichnerischen und textlichen Teil vom 15. Januar 2009 in der
Fassung vom 15. Oktober 2009.
§ 74 Absatz 7 LBO).
Der Entschädigungsberechtigte kann Entschädigung verlangen, wenn die in den §§ 39 - 42 BauGB
„Weißdornweg 16“, Karlsruhe-Neureut
Der Gemeinderat der Stadt Karlsruhe hat am 27. Juli
2010 den vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Weißdornweg 16“ mit seinen
örtlichen Bauvorschriften bestehen aus einem zeichnerischen und textlichen Teil vom 12. August 2009 in der
Fassung vom 23. April 2010.
StadtZeitung / Amtsblatt der Stadt Karlsruhe
Pionier der Windkraft
Bundesverdienstkreuz für Thomas Müllerschön
Thomas Müllerschön ist für sein umweltpolitisches Engagement im Energiesektor sowie seine vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt worden. Regierungspräsident Rudolf Kühner
überreichte den Orden im Namen von
Bundespräsident a. D. Horst Köhler vergangene Woche im „Sonnenpavillon“
auf dem Windmühlenberg. Kühner
würdigte Müllerschöns Einsatz für regenerative Energien und eine saubere
Umwelt sowie dessen kommunalpolitisches Wirken: „All dies veranschaulicht
in vortrefflicher Weise Ihr hohes Maß
an Gemeinsinn, Ihre außerordentliche
Tatkraft und Ihren ungebändigten
Fleiß.“ Thomas Müllerschön, langjähriges Mitglied der SPD-Gemeinderatsfraktion, hatte 1997 Karlsruhes erste
Windkraftanlage ans Netz gebracht.
Ein Jahr später errichtete er das erste
Windrad auf der Deponie West – dem
heutigen Energieberg. Dort informiert
der studierte Landwirt regelmäßig
Schulklassen und andere Besuchergruppen über erneuerbare Energien
und Klimaschutz. Auch Oberbürgermeister Heinz Fenrich lobte den Windkraft-Pionier: „Der Verdienstorden hat
mit Ihnen einen würdigen Träger gefunden. Stets waren Sie davon beflügelt,
künftigen Generationen eine lebenswerte Umwelt zu hinterlassen.“
DAS BUNDESTVERDIENSTKREUZ erhielt „Windmüller“ Thomas Müllerschön
(Mitte) von Regierungspräsident Kühner. Links Oberbürgermeister Heinz Fenrich.
Eine sehr gute Resonanz
Großer Bahnhof am vergangenen Wochenende bei der Feuerwache West: Beim
„Tag der offenen Tür“ der Berufsfeuerwehr in Mühlburg tummelten sich zahlreiche Familien mit ihren Kindern bei
strahlendem Sonnenschein. Sie konnten
den Brandbekämpfern bei ihrer Arbeit
hautnah über die Schulter schauen. Ob
Einsatz auf der Drehleiter oder Übungen
mit Atemschutzmasken – der Nachwuchs
schlüpfte mutig in die Rolle der Floriansjünger. Viele nutzten die Gelegenheit,
das Innenleben und die Technik eines
Einsatzwagens genauer unter die Lupe zu
nehmen. „Die Resonanz ist sehr gut. Das
Interesse an der Feuerwehr ist traditionell
groß, zumal bei diesen herrlichen Temperaturen“, betonte Dr. Markus Pulm, Pressesprecher der Karlsruher Wehr. Besonders wichtig war ihm, darauf hinzuweisen, dass in jedem Haus ein Rauchmelder
vorhanden sein sollte. Um die Notwendigkeit eines Rauchmelders zu erkennen
– davon konnten sich Groß und Klein bei
einer Demonstration an einem MiniaturHaus überzeugen. Dort wurde veranschaulicht, wie ein Brand entsteht und
wie man ihn verhindern könnte. „Für viele Kinder ist ja Feuerwehrmann nach wie
vor ein Traumberuf. Aber man muss auch
die entsprechende körperliche Fitness
mitbringen und dem Einsatz physisch und
psychisch gewachsen sein. Zudem muss
man vorher ein Handwerk gelernt ha-
EINIGES GEBOTEN war beim „Tag der offenen Tür“ der Feuerwache West. Dort konnten die Besucherinnen und Besucher in die
Rolle der Floriansjünger schlüpfen, Gerät ausprobieren sowie den Feuerwehrleuten bei der Arbeit zuschauen.
ben“, verdeutlichte Feuerwehr-Referent
Pulm, während seine Kollegen demonstrierten, wie Menschen nach einem Unfall
mit einer Beißzange aus einem AutoWrack befreit werden. Rund 2 500 Mal
pro Jahr rückt die Berufswehr in der Fächerstadt, die aus insgesamt 220 Einsatzkräften besteht, aus. Auch ein Gebäudebrand wurde nachgestellt und sorgte für
große Augen bei den Kleinen, als die Einsatzwägen mit Martinshorn auf das Areal
der Feuerwache West einfuhren. „Wir
möchten heute zeigen, was die Feuerwehrleute tagtäglich leisten. Wir wollen
unsere Arbeit präsentieren und natürlich
über Brandgefahren informieren“, betonte Karlsruhes leitender Branddirektor Dr.
Roland Goertz. Beliebt bei den Kindern
war insbesondere der Parcours, den man
mit Atemschutzmasken durchlaufen sollte. Schwer atmend war dort die eigene
Geschicklichkeit zu beweisen. Wer wollte, konnte mittels einer Pumpe auch um
die Wette spritzen oder sich im Sprungpolsterschießen üben. Auch in die Einsatz-Montur der Brandbekämpfer durfte
n Interessierte schlüpfen.
gratulierte Gerlach
Wahrer Heißhunger auf Historisches
Seinen 65. Geburtstag feierte in der
letzten Woche der ehemalige Leiter des
städtischen Vermessungs- und Liegenschaftsamtes, Rolf Gerlach. „Ihre erfolgreiche Arbeit war von fachlicher Kompetenz, Gewissenhaftigkeit und hohem
Sachverstand geprägt“, würdigte OB
Heinz Fenrich das Wirken des ehemaligen Stadtdirektors, der 1974 seine berufliche Laufbahn bei der Stadtverwaltung
begann. Nach Stationen als Abteilungsleiter und Hauptabteilungsleiter übernahm Gerlach 1997 die Leitung des Vermessungs- und Liegenschaftsamtes, das
unter seiner Federführung mit dem Amt
für Wohnungswesen, der städtischen und
der staatlichen Forstverwaltung im Amt
Vermessung, Liegenschaft, Wohnen (LW)
zusammengeführt wurde, das Gerlach bis
zur Pensionierung 2007 leitete. „Insbesondere beeinflussten Sie maßgeblich die
Entwicklung der graphischen Datenverarbeitung und waren verantwortlich für
große Umlegungsverfahren wie die Geroldsäcker und Oberreut“, heißt es in dem
Glückwünschschreiben weiter.
Im neuen Schuljahr 2010/2011 wurden
in Karlsruhe rund 2 400 Kinder neu eingeschult. Damit die Mädchen und Jungen
erleben können, wie viel Spaß Sport und
Bewegung bringen, schenken die Stadt
und der Sportkreis Karlsruhe jedem Erstklässlerkind einen Sportgutschein für die
kostenlose Teilnahme an einem Sportangebot. 37 Sportvereine im Stadtgebiet beteiligen sich an der Aktion, die bereits
zum vierten Mal durchgeführt wird.
Mit den Gutscheinen kann innerhalb
eines halben Jahres aus 40 verschiedenen
Sportarten, von Ballsport über Inline-Skaten, Judo, Schwimmen, Tanzen, Turnen
bis Wu Shu das passende der insgesamt
80 kostenlosen Angebote ausgewählt
werden. Die Sportgutscheine werden zusammen mit Infobroschüren zu den Angeboten von den Karlsruher Schulen spätestens in der ersten regulären Schulwoche verteilt. So bleibt ausreichend Zeit,
damit sich die Kinder rechtzeitig beim
Sportverein anmelden und während des
Schulhalbjahres auch regelmäßig am
Sportangebot teilnehmen können.
Denkmalstag mobilisierte die Massen / Thema „Reisen, Handel und Verkehr“
Zu einem unterhaltsamen Nachmittag
für alle Junggebliebenen laden der Bürgerverein Daxlanden und das städtische
Seniorenbüro für Samstag, 25. September, in der Rheinstrandhalle Daxlanden
ein. Die Gäste erwartet bei freiem Eintritt
ab 14.30 Uhr ein buntes Programm mit
Musik, Tanz und Gymnastik, bei dem sie
zuschauen oder selbst mitmachen können. Für das leibliche Wohl der Gäste
sorgt der Fußballverein Daxlanden.
Seniorinnen und Senioren, die Grundsicherungsleistungen der Stadt Karlsruhe
beziehen, erhalten kostenlos Kaffee und
Kuchen. Gutscheine hierfür können bis
Freitag, 24. September, gegen einen entsprechenden Nachweis im städtischen
Seniorenbüro in der Markgrafenstraße 14
oder am 25. September eine halbe Stunde
vor Beginn der Veranstaltung in der
Rheinstrandhalle bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Seniorenbüros
abgeholt werden. Rollstuhlfahrerinnen
und Rollstuhlfahrer werden gebeten, sich
aus organisatorischen Gründen unter der
Telefonnummer 1 33-50 86 zu melden.
Mit zwölf Teilnehmenden hatte Carmen
Beckenbach von ArtRegioTours bei ihrer
Führung durch den Karlsruher Hauptbahnhof zum Tag des offenen Denkmals
gerechnet, gekommen waren am Sonn-
HOCH HISTORISCH: Rolf Huber von der
Radsportgemeinschaft Karlsruhe.
tagvormittag „gefühlte 80“. Sie erfuhren,
dass der Bahnhof an Stelle des ehemaligen Lautersees gebaut wurde und es eine
technische Meisterleistung war, das
Hauptgebäude auf Säulen zu errichten.
Bei seiner Sanierung vor fünf Jahren seien Graffiti aus dem Zweiten Weltkrieg
übermalt worden, bedauerte sie und nahm
damit ein Thema auf, das bereits Landeskonservator Dr. Johannes Wilhelm bei der
Eröffnung auf dem Bahnhofvorplatz angesprochen hatte. Nämlich, dass der bundesweit am zweiten Septemberwochenende stattfindende Tag „die Achtung vor
Denkmalen stärkt“. Denn „Kenntnis sei
der erste Schritt zur Bewahrung“.
Auch Bürgermeister Michael Obert, der
unter anderem Mitglieder von Gemeinderat und Bürgervereinen begrüßt hatte,
wünschte sich „einen wachen Blick für
Denkmale, die erst 60, 50 oder 40 Jahre
alt sind.“ Und fragte: „Was bleibt von einem Denkmal, wenn es renoviert wurde?
Ist es dann nur noch Kulisse?“ Ob Kulisse
(Anhörungstermin nach § 32 Flurbereinigungsgesetz) vom 13. September 2010
Der Termin zur Anhörung der Beteiligten über die Ergebnisse der Wertermittlung findet statt am
Donnerstag, 7. Oktober 2010, 19 Uhr,
in der Talblickhalle in Auerbach.
Zu diesem Termin werden Sie hiermit eingeladen. Ein
Beauftragter der Flurbereinigungsbehörde wird im
Anhörungstermin die Ergebnisse der Wertermittlung
erläutern. Die Nachweise über die Ergebnisse der
Wertermittlung der Grundstücke des Flurbereinigungsgebiets liegen zur Einsichtnahme für die Beteiligten aus von
Montag, 11. Oktober, bis Freitag, 22. Oktober 2010,
im Rathaus Mutschelbach, Bockstalstraße 74, jeweils
montags und mittwochs von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16
Uhr, dienstags und donnerstags von 9 bis 12 Uhr und
13 bis 18 Uhr, und freitags von 9 bis 12 Uhr. Ein Beauftragter des Landratsamts – Untere Flurbereinigungsbehörde – steht für Einzelauskünfte zur Verfügung.
Die Beteiligten können im Anhörungstermin und während der Dauer der Auslegung Einwendungen gegen
die Ergebnisse der Wertermittlung sämtlicher, nicht
nur der eigenen in das Verfahren eingebrachten,
Grundstücke schriftlich erheben oder zur Niederschrift
vor der Flurbereinigungsbehörde vorbringen. Die Einwendungen werden vom Landratsamt -untere Flurbereinigungsbehörde- geprüft. Das Ergebnis der Überprüfung wird jedoch nicht mitgeteilt. Nach Behebung
begründeter Einwendungen stellt das Landratsamt
– Untere Flurbereinigungsbehörde – die Ergebnisse
der Wertermittlung fest und gibt den Feststellungsbeschluss öffentlich bekannt. Hierbei werden die Nachweise über die Ergebnisse der Wertermittlung einschließlich des Ergebnisses der Überprüfung der Einwendungen noch einmal zur Einsichtnahme für die
Beteiligten ausgelegt.
1. gegen die Feststellung der Ergebnisse der Wertermittlung nach ihrer öffentlichen Bekanntmachung
innerhalb von einem Monat Widerspruch erhoben
2. die Feststellung der Ergebnisse der Wertermittlung
für das ganze Flurbereinigungsgebiet gilt. Sie ist,
sobald sie unanfechtbar geworden ist, für alle Beteiligte bindend.
Bitte bringen die Sie die zugesandten Unterlagen zu
Falls keine Einwendungen erhoben und keine Auskünfte gewünscht werden, ist ein Erscheinen beim
Termin nicht erforderlich.
gez. Kallning
Briefadresse: Postfach 2544, 76013 Karlsruhe
Hausadresse: Ritterstraße 28 bis 30, 76137 Karlsruhe
Telefax 07 21/35 59-1 01
Vermittlung 07 21/35 59-0
Az.: 3373 B 4.10
oder nicht, der Tag lockte Tausende zu
den mehr als 30 Programmpunkten. Und
es ist wahrscheinlich, dass die Marke von
2009 (10 000 Besucher) dieses Jahr überschritten wird, endgültige Zahlen lagen
Allein die Verkehrsbetriebe zählten
1 250 Besucher auf ihrem Gelände, dazu
600 Fahrgäste auf der Straßen bahnoldtimer-Sonderlinie und 260 beim Historischen Omnibus. Auch die Sonderausstellung zu Laufmaschinen-Erfinder
Karl Drais im Neuen Ständehaus, fand regen Zuspruch. Immerhin 200 Besucher
zählte Dr. Peter Pretsch, stellvertretender
Leiter des Stadtarchivs. Hier gab es nicht
nur interessante Schauwände sondern
auch rollende Räder zu bestaunen: Rolf
Huber von der Radsportgemeinschaft
Karlsruhe setze den 40 Kilogramm schweren Nachbau einer Laufmaschine in Bewegung, schwang sich auf ein Hochrad
und zeigte, dass ein Fahrrad auch per
Seilzug angetrieben werden kann. -res-
Fünf Frauen erhielten die Ehrennadel des Landes
Das Personal- und Organisationsamt
sucht für den Betriebsärztlichen Dienst
ab 1. August 2011 eine/einen
Gemeinsam mit Ihrem Team übernehmen Sie die arbeitsmedizinische Betreuung von rund 14 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Schwerpunkte
sind dabei die arbeitsmedizinische Beratung, die Durchführung arbeitsmedizinischer Vorsorgeuntersuchungen sowie die Weiterentwicklung des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Beamtenärztliche Untersuchungen und
Einstellungsuntersuchungen gehören
ebenso zu Ihrem Aufgabengebiet.
– Anerkennung als Fachärztin/Facharzt für Arbeitsmedizin
– Führungserfahrung in einem ärztlichen bzw. betriebsärztlichen Team
– Organisationsfähigkeit sowie hohe
– Ausgeprägte soziale und kommunikative Kompetenz
– Befähigung zu analytisch-strategischem Denken
– Erfahrung in der arbeitsmedizinischen Betreuung kommunaler Betriebe wünschenswert
Wir bieten ein breites und vielfältiges
arbeitsmedizinisches Aufgabenspektrum und erwarten die Bereitschaft zur
Ernennung in das Beamtenverhältnis.
Die Stelle ist nach A 16 BBesO bewertet. Wir ermöglichen flexible Arbeitszeiten; ohne Bereitschafts- und Wochenenddienste. Wenn wir Ihr Interesse
geweckt haben, senden Sie uns bitte
Ihre aussagefähige Bewerbung unter
Kennziffer 11.0510 bis spätestens 31. Oktober 2010 an:
Haben Sie weitere Fragen? Nehmen Sie
bitte mit Herrn Dr. Glatzel, Telefon
07 21/1 33-11 14, Kontakt auf.
Der Stadtjugendausschuss e. V. sucht ab
sofort zunächst befristet bis 31. August
2012 für die Leitung der Spiel- und Lernstube im Gemeinschaftszentrum Oberreut
„Weiße Rose“ eine/einen
bzw. Erzieher
(75 Prozent Teilzeit)
Die Spiel- und Lernstube ist an das Gemeinschaftszentrum „Weiße Rose“ angegliedert. Das Betreuungsangebot umfasst
die Nachmittagsbetreuung von Schulkindern ab Klasse 1 und ganztägige Ferienbetreuung. Die Kinder kommen in Absprache mit dem Sozialen Dienst in die
Einrichtung. In der pädagogischen Konzeption ist verankert, dass die Kinder
durch konsequente Stärkung ihrer persönlichen Ressourcen unterstützt werden
und mit den Grundgedanken der Waldund Wildnispädagogik mit der Natur in
Verbindung gebracht werden. Zur Fortführung dieser Konzeption erwarten wir
eine Persönlichkeit mit entsprechenden
– Pädagogische und organisatorische
– Enge Kooperation mit Eltern, Schule
und anderen Institutionen im Stadtteil
– Teamentwicklung und Anleitung der
zweiten Fachkraft und Hilfskräften
– Wahrnehmung der Dienst- und Fachaufsicht
– Enge Kooperation mit dem Gemeinschaftszentrum „Weiße Rose“
– Leitungskompetenzen und Leitungserfahrung
– Fundierte Kenntnisse und Erfahrungen in der Arbeit mit Schulkindern
– Eigeninitiative und selbstständiges
– PC-Kenntnisse wären wünschenswert
– Arbeiten im Team der Spiel- und
– Zusammenarbeit mit dem Team der
– Teilnahme an Fachgruppen und Fortbildungsmöglichkeiten
– Möglichkeit zur Supervision
– Bezahlung nach TVöD S08
Bewerben Sie sich bitte schriftlich mit
den üblichen aussagekräftigen Unterlagen unter Angabe der Kennziffer
501.0610 bis spätestens 30. September
2010. Für weitere Fragen steht Ihnen
Herr Volker Stetter unter Telefon
07 21/1 33-56 50 gerne zur Verfügung.
Wir setzen uns für Chancengleichheit
ein und freuen uns auf Ihre Bewerbung.
Moltkestraße 22, 76133 Karlsruhe
„Geben Sie Ihre Erfahrung weiter. Sicher ist es viel Geschäft, aber es gibt auch
was zurück“, bat Erste Bürgermeisterin
Margret Mergen am Montag im Haus
Solms Dr. Maria Kuntz, Ursula Honrath,
Dagmar Look, Ingrid Mai und Eugenie
Stobbe für „Nachwuchs“ im Ehrenamt zu
sorgen. „Was sie geleistet haben, ist absolut vorbildlich und zur Nachahmung empfohlen“, würdigte Mergen das jahrzehntelange Engagement des Quintetts bei der
Verleihung der Ehrennadeln des Landes
Baden-Württemberg, die sie im Namen
von Ministerpräsident Stefan Mappus
vornahm.Dr. Maria Kuntz ist seit 1987 als
Elternvertreterin aktiv. Die Ärztin und
Mutter von fünf Kindern wirkte im Kindergarten St. Matthias, an der Wernervon-Siemens-Grundschule und engagiert
sich seit 1995 am Helmholtz-Gymnasium,
wo sie von 1999 bis 2007 auch Vorsitzende
des Elternbeirats war. Seit 25 Jahren setzt
sich Ursula Honrath ehrenamtlich beim
Weissen Ring für die Opfer von Straftaten
ein und kümmert sich vor allem um die
Angehörigen von getöteten Menschen.
Auch mit 87 Jahren ist sie noch Ansprechpartnerin für zwölf Mitarbeiter und vertritt die Außenstellenleitung. Vor 30 Jahren gründete und leitet seither Dagmar
Look den Elternkreis für drogengefährdete und drogenabhängige Söhne und
Töchter in Karlsruhe (EldroST). Zudem ist
sie im Sprecherrat der IG Selbsthilfe im
Stadt- und Landkreis aktiv und absolvierte die Ausbildung zur Bürgermentorin.
Als „Urgestein der AWO“ zeichnete
Erste Bürgermeisterin Mergen Ingrid Mai
für ihre seit 1968 geleistete Arbeit aus.
Seit 2002 ist sie auch Vorsitzende der
AWO Knielingen. Ebenfalls bei der AWO
engagiert sich Eugenie Morlock seit 1990.
Sie ist überall, wo sie gebraucht wird, ob
bei Veranstaltungen und Aktionen im
Kreisverband oder im Stadtbezirk Beiertheim/Bulach, den sie seit 1994 führt. -fis-
EHRUNG: Eugenie Stoppe, Dagmar Look, Ingrid Mai, Ursula Honrat, Erste Bürgermeisterin Mergen, Dr. Maria Kuntz, und Dagmar Look (von links). Fotos (3): Müller-Gmelin
Stadtzeitung Karlsruhe Ausgabe 37

References: § 12
 § 3
 § 10
 § 10
 § 25
 § 9
 § 74
 § 10
 § 74

§ 9

§ 74
 § 214
 § 214
 § 214
 § 214
 § 214
 § 43

§ 74
 § 32