Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_des_Gesundheitswesens_30177_Hannover-11921473_3
Timestamp: 2018-04-25 03:25:54+00:00

Document:
Ausschreibung - Dienstleistungen des Gesundheitswesens in Hannover (ID:11921473)
> DTAD-ID: 11921473
Beratung im Bereich Gesundheit und Sicherheit , Betriebliche Gesundheitsfürsorge , Dienstleistungen des Gesundheitswesens , Dienstleistungen im Bereich Gesundheitsschutz und Sicherheit
Ausgeschrieben wird ein Rahmenvertrag über die Durchführung von betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Leistungen an den Standorten der niedersächsischen Justizbehörden. Der Auftrag soll...
Jan Heberling
Fax: +49 55189848299
http://www.lzn.niedersachsen.de/
Betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung gem. DGUV V2 an den Standorten der Bezirke Braunschweig und Celle der niedersächsischen Justizbehörden (außer Justizvollzugsanstalten).
Ausgeschrieben wird ein Rahmenvertrag über die Durchführung von betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Leistungen an den Standorten der niedersächsischen Justizbehörden. Der Auftrag soll in Form einer Rahmenvereinbarung mit einem Unternehmen (§ 21 Abs. 1 VgV) vergeben werden und umfasst gemäß § 19 des Gesetzes über Betriebsärzte, Sicherheitsingenieure und andere Fachkräfte für Arbeitssicherheit (Arbeitssicherheitsgesetz – ASiG -) vom 12. Dezember 1973 die Aufgaben, die sich aus den § 3 ASiG in Verbindung mit der Unfallverhütungsvorschrift „Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV Vorschrift 2) ergeben. Der Auftrag ist in den Dienst- und den dazugehörigen Außenstellen der niedersächsischen Justizbehörden auszuführen, welche in der Anlage der Leistungsbeschreibung – Fachlicher Teil (Teil B) aufgeführt sind.
Nähere Einzelheiten zu Art und Umfang des Auftrags sind ebenfalls der Leistungsbeschreibung – Fachlicher Teil (Teil B) zu entnehmen.
CPV-Codes: 85100000, 85147000, 71317200, 71317210
169648-2016
2016/S 094-169648
0021-DLG/20106-03.23
Die Vergabe des Auftrags erfolgt nach den Regelungen der Abschnitte 1 und 2 der VgV in der zum Zeitpunkt der Vergabebekanntmachung gültigen Fassung, ohne dass diese Bestimmungen Vertragsbestandteil werden, sowie nach den Regelungen des § 2 Abs. 2 des Niedersächsisches Gesetzes zur Sicherung von Tariftreue und Wettbewerb bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (NTVergG) in der Fassung vom 31. Oktober 2013.
Im Hinblick auf das Recht zur Akteneinsicht (§ 165 Abs. 1 GWB) im Falle eines vergaberechtlichen Nachprüfungsverfahrens werden die Bieter aufgefordert, Angaben in ihren Angeboten kenntlich zu machen, in die aus wichtigen Gründen, insbesondere aus Gründen des Geheimnisschutzes oder zur Wahrung von Fabrikations-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnissen, auch nicht im Rahmen eines Nachprüfungsverfahrens Einsicht durch Wettbewerber genommen werden soll (vgl. § 165 Abs. 3 GWB). Das Logistik Zentrum Niedersachsen wird im Falle eines Nachprüfungsverfahrens keine weitergehenden Kennzeichnungen an den Angeboten der Bieter vornehmen, so dass diese ggf. zur Akteneinsicht von der Vergabekammer freigegeben werden. Nicht gekennzeichnete Angaben werden ggf. durch die Vergabekammer Dritten gegenüber offen gelegt. Eine entsprechende Erklärung ist in dem den Vergabeunterlagen beigefügten Vordruck „Angaben zur Firma und zum Firmenprofil“ enthalten.
20.06.2016 - 09:30 Uhr
Ein Bieter kann sich, auch als Mitglied einer Bietergemeinschaft, zum Nachweis seiner Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde (gemäß den Teilnahmebedingungen unter Abschnitt III.2.2 und III.2.3) gem. § 47 Abs. 1 VgV der Fähigkeiten anderer Unternehmen bedienen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesen Unternehmen bestehenden Verbindungen („Eignungsleihe“). In diesem Fall hat der Bieter diese anderen Unternehmen (Dritte) in seinem Angebot zu benennen und die unter Abschnitt III.2.2 und III.2.3 bezeichneten Erklärungen, Nachweise und Angaben (Unterlagen) für diese Dritten in dem Umfang vorzulegen, in dem sich der Bieter auf die Fähigkeiten der Dritten zum Nachweis der Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde beruft. Außerdem hat der Bieter die unter Abschnitt III.2.1) aufgeführten Eigenerklärungen jeweils auch von diesen benannten Dritten im Angebot beizubringen. Es wird darauf hingewiesen, dass ein anderes Unternehmen i.S.v. § 47 Abs. 1 VgV (Dritte) nach der Rechtsprechung nicht nur ein selbständiges, vom Bieter rechtlich verschiedenes Unternehmen sein kann, sondern hierunter auch ein konzernverbundenes/-angehöriges Unternehmen zu verstehen ist (vgl. OLG München, Beschluss vom 15.3.2012, Verg 2/12, OLG Düsseldorf, Beschluss vom 30.6.2010, VII-Verg 13/10). Im Falle der Eignungsleihe nach § 47 Abs.1 VgV ist der Auftragnehmer verpflichtet, diese/n benannten Dritten bei der Auftragsdurchführung in dem Umfang einzusetzen, wie er den/die Dritten zur Auftragsdurchführung benennt und sich auf dessen/deren Fachkunde und/oder Leistungsfähigkeit beruft.
Beabsichtigen Bieter, Teile des Auftrags durch Unterauftragnehmer (Nachunternehmer/Subunternehmer, vgl. Art. 71 Abs. 2 Richtlinie 2014/24/E) zu erbringen – ohne sich zugleich auf deren Leistungsfähigkeit und/oder Fachkunde zu berufen – , haben sie die hiervon betroffenen Auftrags-/Leistungsanteile im Angebot anzugeben und auf Verlangen der Vergabestelle den/die Unterauftragnehmer zu benennen. Zum Nachweise der Zuverlässigkeit und Gesetzestreue des/der Unterauftragnehmer/s sind die unter Abschnitt III.2.1) aufgeführten Unterlagen für diese/n Unterauftragnehmer auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen. Eine namentliche Benennung der Unterauftragnehmer oder eine Vorlage der Unterlagen nach Abschnitt III.2.1) für die Unterauftragnehmer im Angebot ist nicht erforderlich.
— Angaben zur Firma und zum Firmenprofil. Dieser Vordruck beinhaltet u. a. Angaben zur Unternehmensgröße, zur Service- und Vertriebsstruktur, zum Personalbestand, zur beruflichen Qualifikation der Beschäftigten, zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen, zur Tariftreue und zum Mindestlohn, zur Bonität des Unternehmens (insbesondere der Geschäftskontenführung, der finanziellen Gesamtverhältnisse, des Vorliegens von Beanstandungen in der Geschäftsbeziehung zum Kreditinstitut, des Eingehens von erfüllbaren Verpflichtungen und der Zahlung von fälligen Rechnungen), zum Umsatz, zu den Referenzen, zu den gewerblichen Schutzrechten und zur Kenntnisnahme des Hinweises zu § 165 GWB (Akteneinsicht). (Vordruck ist den Vergabeunterlagen beigefügt)
— ggf. Eigenerklärung über die Inanspruchnahme von eignungsrelevanten Dritten. Dieser Vordruck ist nur im Falle der Inanspruchnahme eines oder mehrerer eignungsrelevanten/r Dritten/r vom Bieter und im Falle der Bildung einer Bietergemeinschaft durch das bevollmächtigte Mitglied auszufüllen und zu unterschreiben. (Vordruck ist den Vergabeunterlagen beigefügt)
— Nachweis (nicht beglaubigte Kopie) für jeden betreuenden Arzt über dessen Approbation als Arzt sowie eine Urkunde über die Zusatzbezeichnung „Betriebsmedizin“ oder die Facharzturkunde für Arbeitsmedizin.
— ggf. Weiterbildungsassistentin/Weiterbildungsassistent: Nachweis (nicht beglaubigte Kopie) für jeden Weiterbildungsassistenten über dessen Approbation als Arzt der „Allgemeinmedizin“ oder „Inneren Medizin“. Dieser Nachweis ist nur zu erbringen, wenn Weiterbildungsassistenten eingesetzt werden sollen.
— ggf. Weiterbildungsassistentin/Weiterbildungsassistent: Name des jeweiligen weiterbil-dungsberechtigten Arztes und Nachweis (nicht beglaubigte Kopie) über dessen Ermächtigung durch die Ärztekammer Niedersachsen. Dieser Nachweis ist nur zu erbringen, wenn Weiterbildungsassistenten eingesetzt werden sollen.
— Eigenerklärung hinsichtlich der Befähigung der betreuenden Ärzte (Der Vordruck ist den Vergabeunterlagen beigefügt).
— Fachkraft für Arbeitssicherheit: Nachweise (nicht beglaubigte Kopie) für jede betreuende Fachkraft für Arbeitssicherheit über die Qualifikation als Sicherheitsingenieur, Sicherheits-techniker oder Sicherheitsmeister.
Die Erklärungen hinsichtlich der Bonität des Unternehmens und des Umsatzes sind im Vordruck „Angaben zur Firma und zum Firmenprofil“ enthalten. (siehe Ziffer III.2.1)
— Nachweis (nicht beglaubigte Kopie) über die gültige Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von mind. 2.000.000,00 EUR pauschal für Personen- und/oder Sachschäden, sowie mind. 50.000,00 EUR für Vermögensschäden.
Referenzen, über die wesentlichen, in den letzten drei Jahren erbrachten Leistungen, die mit der ausgeschriebenen Leistung in Art und Umfang vergleichbar sind, unter Angabe des Auftragswertes, des Auftragsumfangs, des Auftragszeitraums sowie des Auftraggebers inkl. Ansprechpartner und Telefonnummer. Eine entsprechende Tabelle ist im Vordruck „Angaben zur Firma und zum Firmenprofil“ enthalten. (siehe Ziffer III.2.1).

References: § 19
 § 3
 § 2
 § 165
 § 47
 § 47
 § 47
 Art. 71
 § 165