Source: https://www.forum-institut.de/seminar/1811311-steuerumgehungsbekaempfungsgesetz
Timestamp: 2018-04-23 05:47:50+00:00

Document:
Seminar Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz
Steuerumgehungs-
Was ist ändert sich für Banken und Finanzinstitute?
2018-11-19 2018-11-19 Le Méridien Parkhotel Wiesenhüttenplatz 28-38 60329 Frankfurt reservations.frankfurt@lemeridien.com +49 69 2697-0 +49 69 2697-812
Erweiterung der Legitimationsprüfung & Abschaffung Bankgeheimnis
Die Themen: Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz
Bekämpfung von Steuerumgehung durch Bankkunden
Steuerhinterziehung: Haftungsrisiken für Institut und Mitarbeiter
Typologien und Verdachtsmomente für Steuerhinterziehung
Nutzung von "Geldwäsche-Instrumenten" zur Steuerhinterziehungsbekämpfung
Steuerstrafrechtliche Selbstanzeige und GW-Verdachtsmeldung
Auswirkungen von Ermittlungsverfahren
Seminarziel: Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz
TaxCompliance und Steuerrisikomanagement werden sich durch das Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz (StUmgBG) verschärfen. Auf Banken und Finanzinstitute kommen hier richtig dicke Brocken zu, die weit über das hinausgehen, was bisher nach GwG und FKAustG zu erfassen und zu melden ist. Das steuerliche Bankkundengeheimnis soll aufgehoben werden, und die Pflicht zur Feststellung der Identität nach § 154 AO soll nun auch auf den wirtschaftlich Berechtigten i.S.d. § 1 Abs. 6 GwG angewandt werden und die Steuer-ID des Kontoinhabers, aller Verfügungsberechtigten und aller wirtschaftlich Berechtigten i.S.d. § 1 Abs. 6 GwG soll erhoben werden.
Profitieren Sie von den unterschiedlichen Blickwinkeln der Referenten: Auf der einen Seite den steuerstrafrechtlichen Praktiker (Steuerfahnder),
auf der anderen Seite den langjährigen Leiter des AK Geldwäschebeauftragten beim BdB.
Hier erwarten Sie konkrete Handlungsoptionen und Hinweise für ein effizientes Vorgehen.
Mit diesem Praxisseminar wenden wir uns an Geldwäsche- und Compliancebeauftragte, an Fach- und Führungskräfte in Kreditinstituten aus den Abteilungen Recht, Revision und Steuern sowie an Steuerberater, rechtsberatende und wirtschaftsprüfende Berufsträger.
Regierungsdirektor, Studienrichtung Steuern, Hochschule Worms
von 9.30 Uhr - 17.30 Uhr
Konsequenzen aus "Panama Papers"
Bankenhaftung für Kundenverhalten
Abschaffung Bankgeheimnis
Ausgewählte Rechtsprechung des BGH und der Obergerichte zur Steuerhinterziehung
Verschärfung AO-Identifizierungsanforderungen
GwG-Vorgaben plus § 154 AO - neu
Kunde + Wirtschaftlich Berechtigter + Verfügungsberechtigter
Anschrift komplett
Haftung für Erhebung vollständiger Angaben
Geldwäsche-Verdachtsmeldungen bei Steuerdelikten
Steuerhinterziehung im Fokus von Wertpapier-Compliance und AML-Risikomanagement
Steuerstrafrechtliche Risiken für Geldwäschebeauftragte?
Hinweise von BMF und BKA zu § 11 GwG
BaFin-RS zu Selbstanzeige und GW-Verdachtsmeldung -
Wirkung Selbstanzeige
Auswirkung und Risiken für Institute und Mitarbeiter
Ermittlungsverfahren gegen wen: Zielgruppe Vorstand?
Die Verbandsgeldbuße nach dem Ordnungswidrigkeitengesetz
Verhältnis zwischen Besteuerungsverfahren und strafrechtlichem Ermittlungsverfahren
Klaus Herrmann https://www.forum-institut.de/seminar/1811311-steuerumgehungsbekaempfungsgesetz/referenten/18/18_11/1811311-Seminar-Steuerumgehungsbekmpfungsgesetz_Herrmann.jpg
Rechtsanwalt, 1987 Eintritt in die Finanzverwaltung, dort verschiedene Tätigkeiten als Sachgebietsleiter Vollstreckung, Rechtsbehelfsstellen, Lohnsteuer, Ständiger Vertreter des Vorstehers eines großen Finanzamtes, mehrjährig Dozent an der Fachhochschule für Finanzen in Edenkoben. Seit 1995 war ich im operativen Bereich der Steuerfahndung tätig, zunächst 11 Jahre als Hauptsachgebietsleiter einer großen Steuerfahndungsstelle. Anschließend bekleidete ich ab 2006 die Funktion als Leiter des Referates für Fahndung und Strafsachen bei der Oberfinanzdirektion Koblenz sowie - in Personalunion - Leiter der Zentralstelle für Umsatzsteuerbetrugsbekämpfung und Leiter der Sondereinheit Steueraufsicht (SES). In dieser Zeit habe ich u.a. einen festen Geldwäschebeauftragten der Steuerfahndung im Landeskriminalamt installiert. Seit 1. März 2015 bin ich an die Hochschule Worms abgeordnet.
Im Gegensatz zu FATCA & CRS unterscheidet das StUmgBG nicht zwischen Aktiv- und Passivprodukten oder Steuerpflicht im In- und Ausland. Mit der Folge: Jeder Vertriebskanal ist betroffen.
Herausforderung für Institute
Die künftig notwendige umfassende Identifizierung aller Verfügungsberechtigten sowie aller wirtschaftlich Berechtigten bei Kontoeröffnung, inklusive Erfassung der Steuer-Identifikationsnummern ist ein gigantischer Aufwand. Da innerhalb gewisser Fristen zudem eine rückwirkende Datenerhebung vorgesehen ist, die möglichst weitgehend unter Einbeziehung der Kunden erfolgen soll, ist das Ausmaß des damit einhergehenden Aufwands enorm. Betroffen wären folglich nicht nur neu eröffnete Konten und Depots, sondern der gesamte Bestand an Kundenkonten. Konkret heißt es Wer ein Konto führt, Wertsachen verwahrt oder als Pfand nimmt oder ein Schließfach überlässt (Verpflichteter), hat sich zuvor Gewissheit über die Person und Anschrift jedes Verfügungsberechtigten und jedes wirtschaftlich Berechtigten im Sinne des § 1 Absatz 6 des Geldwäschegesetzes zu verschaffen und die entsprechenden Angaben in geeigneter Form, bei Konten auf dem Konto, festzuhalten. (2a) Kreditinstitute haben für jeden Kontoinhaber, jeden anderen Verfügungsberechtigten und jeden wirtschaftlich Berechtigten im Sinne des Geldwäschegesetzes außerdem folgende Daten zu erheben und aufzuzeichnen: 1. die Identifikationsnummer nach § 139b und 2. die Wirtschafts-Identifikationsnummer nach § 139c oder, wenn noch keine Wirt-schaftsIdentifikationsnummer vergeben wurde und es sich nicht um eine natürli-che Person handelt, die für die Besteuerung nach dem Einkommen geltende Steuernummer.
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Erweiterung der Legitimationsprüfung nach § 154 AO: Die bisher nur für Kontoinhaber und Verfügungsberechtigte geltenden Maßnahmen werden nun auch auf wirtschaftlich Berechtigte i. S. d. § 1 Abs. 6 GwG angewandt werden. Zudem soll künftig bis auf wenige Ausnahmen die grundsätzliche Erhebung der Steuer-ID des Kontoinhabers, aller Verfügungsberechtigten und aller wirtschaftlich Berechtigten i. S. d. § 1 Abs. 6 GwG erfolgen. Verstöße werden mit Bußgeldern einer Haftung der Bank für entgangene Steuern sanktioniert und das alle mit einer kurzen Umsetzungsfrist: Dicker Brocken 1: Vermerk und Meldung an Zentralamt: Mittteilungspflicht über Änderungen. Meldungspflicht aller eröffneten Konten an das Zentralamt Dicker Brocken 2: IT Meldung und IT Abfrage Dicker Brocken 3: Kontendatenabrufverfahren - Anpassung von KAbufverfahren nach § 24 c durch die IT
Nummer: 1811311
StUmgBG in Kraft
Indikationen und Handlungsoptionen
knappe Umsetzungsfrist: Jetzt handeln!
Sie möchten sich qualifizieren, dann könnte der Lehrgang zum Certified AML & Fraud Officer genau das passende für Sie sein. Sie erarbeiten sich hier ein Update und vertiefen Ihr Know-hows in Sachen Geldwäsche. Sie lernen, wie Sie Haftungsrisiken begegnen und die Mindestanforderungen an die internen organisatorischen Maßnahmen gemäß GwG und MaRisk erfüllen.

References: § 154
 § 1
 § 1
 BGH 
 § 154
 § 11
 § 1
 § 139
 § 139
 § 154
 § 1
 § 1
 § 24