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Timestamp: 2016-10-25 21:11:07+00:00

Document:
2C_572/2012 (27.03.2013)
2C_572/2012, 2C_573/2012
Urteil vom 27. M�rz 2013
2C_572/2012
1. Commune de Lausanne, services industriels de Lausanne (SIL),
2. Services Industriels de Gen�ve, SIG,
3. Axpo AG,
4. Kernkraftwerk Leibstadt AG,
5. Kraftwerke Linth-Limmern AG,
6. Kraftwerke Sarganserland AG,
7. Kraftwerke Vorderrhein AG,
8. Albula-Landwasser Kraftwerke AG,
9. FMM, Forces Motrices de Mauvoisin S.A.,
10. KWM, Kraftwerke Mattmark AG,
11. OIM, Officine idroelettriche di Mesolcina SA,
12. Kraftwerk G�schenen AG,
13. Kernkraftwerk G�sgen-D�niken AG,
14. AG Kraftwerk W�gital,
15. Lizerne et Morge SA,
16. Officine Idroelettriche della Maggia SA,
17. Officine Idroelettriche di Blenio SA,
18. Kraftwerke Hinterrhein AG,
alle vertreten durch Rechtsanwalt Dr. J�rg Borer,
2C_573/2012
vertreten durch Rechtsanw�ltinnen Mariella Orelli und Dr. Nadine Mayhall,
Eidgen�ssische Elektrizit�tskommission ElCom.
Genehmigung f�r Systemdienstleistungskosten 2009,
vom 9. Mai 2012.
A.a Am 6. M�rz 2009 erliess die Eidgen�ssische Elektrizit�tskommission (ElCom) eine Verf�gung betreffend "Kosten und Tarife f�r die Netznutzung Netzebene 1 und Systemdienstleistungen". Darin verf�gte sie u.a., gest�tzt auf Art. 31b der Stromversorgungsverordnung vom 14. M�rz 2008 (StromVV; SR 734.71):
"2. Der Tarif 2009 f�r allgemeine Systemdienstleistungen wird ab 1. Januar 2009 auf 0.77 Rappen/kWh festgelegt. Davon werden 0.40 Rappen/kWh den Endverbrauchern entsprechend der bezogenen elektrischen Energie angelastet.
3. Der Tarif 2009 f�r Systemdienstleistungen f�r Kraftwerke mit einer elektrischen Leistung von mindestens 50 MW gem�ss Anhang 2 dieser Verf�gung betr�gt ab 1. Januar 2009 0.45 Rappen/kWh. Die swissgrid ag hat bei diesen Kraftwerken eine Erhebung der effektiv erzeugten Bruttoenergie durchzuf�hren. Sie hat nach Vorliegen der tats�chlichen SDL-Kosten der ElCom einen Bericht zur Genehmigung vorzulegen. Die swissgrid ag hat die von der ElCom genehmigten anrechenbaren SDL-Kosten den Betreibern von Kraftwerken mit einer elektrischen Leistung von mindestens 50 MW individuell nachzubelasten oder gutzuschreiben. Diese Abrechnung kann unterj�hrig erfolgen."
Im Rubrum der Verf�gung wurden die swissgrid ag als "Verf�gungsadressatin" sowie u.a. die "Betreiber von Kraftwerken mit einer elektrischen Leistung von mindestens 50 MW" als "beteiligte Parteien" aufgef�hrt. Die Verf�gung wurde an die swissgrid ag und an "Verfahrensbeteiligte gem�ss Liste in Anhang 1" er�ffnet. In der Liste in Anhang 1 waren u.a. auch die Gemeinde Lausanne, die Services Industriels de Gen�ve, die Nordostschweizerische Kraftwerke AG (heute: Axpo AG), die Kernkraftwerk Leibstadt AG, die Kraftwerke Linth-Limmern AG, die Kraftwerke Sarganserland AG, die Kraftwerke Vorderrhein AG, die Albula-Landwasser Kraftwerke AG, die Forces Motrices de Mauvoisin S.A., die Kraftwerke Mattmark AG, die Officine idroelettriche di Mesolcina SA, die Kraftwerk G�schenen AG, die Kernkraftwerk G�sgen-D�niken AG, die AG Kraftwerk W�gital, die Lizerne et Morge SA, die Officine Idroelettriche della Maggia SA, die Officine Idroelettriche di Blenio SA, die Kraftwerke Hinterrhein AG und die Kraftwerke Zervreila AG aufgef�hrt. Im Anhang 2 wurden unter den Kraftwerken mit einer elektrischen Leistung von mindestens 50 MW u.a. auch Kraftwerke der genannten Kraftwerkgesellschaften aufgef�hrt.
A.b Gegen die Verf�gung vom 6. M�rz 2009 hatten verschiedene Kraftwerkgesellschaften, aber nicht die oben genannten, Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht erhoben. In einem Grundsatzurteil vom 8. Juli 2010 (A-2607/2009; BVGE 2010/49) betreffend die Gommerkraftwerke AG erkannte das Bundesverwaltungsgericht, dass Art. 31b Abs. 2 StromVV gesetzes- und verfassungswidrig sei; demgem�ss hob es in teilweiser Gutheissung der Beschwerde Ziff. 2 Satz 2 sowie Ziff. 3 des Dispositivs der angefochtenen Verf�gung vom 6. M�rz 2009 mit Bezug auf die Beschwerdef�hrerin auf. Das Urteil wurde rechtskr�ftig. Analoge rechtskr�ftige Urteile ergingen in der Folge auch in Bezug auf die anderen Beschwerde f�hrenden Kraftwerkgesellschaften.
Ebenso erhob die swissgrid ag gegen die Verf�gung vom 6. M�rz 2009 Beschwerde an das Bundesverwaltungsgericht und beantragte u.a. die Aufhebung von Ziff. 3 des Dispositivs, zog diesen Antrag jedoch sp�ter zur�ck.
A.c Am 18. M�rz 2010 �bermittelte die swissgrid ag der ElCom den Bericht �ber SDL-Kosten und -Anlastungen 2009. Mit Verf�gung vom 14. April 2011 genehmigte die ElCom die SDL-Kosten der swissgrid ag f�r das Jahr 2009 im Umfang von Fr. 574,227 Mio. (Ziff. 1) und auferlegte der swissgrid ag die Geb�hr f�r die Verf�gung von Fr. 31'005.-- (Ziff. 2). Die Verf�gung wurde der swissgrid ag als Verf�gungsadressatin und 43 Kraftwerkgesellschaften als beteiligten Parteien er�ffnet.
Gegen diese Verf�gung f�hrte am 31. Mai 2011 die swissgrid ag Beschwerde ans Bundesverwaltungsgericht (Verfahren A-3103/2011). Ebenso erhoben die Gemeinde Lausanne, die Services Industriels de Gen�ve (Verfahren A-3106/2011), die Axpo AG, die Kernkraftwerk Leibstadt AG, die Kraftwerke Linth-Limmern AG, die Kraftwerke Sarganserland AG, die Kraftwerke Vorderrhein AG, die Albula-Landwasser Kraftwerke AG, die Forces Motrices de Mauvoisin S.A., die Kraftwerke Mattmark AG, die Officine idroelettriche di Mesolcina SA, die Kraftwerk G�schenen AG, die Kernkraftwerk G�sgen-D�niken AG, die AG Kraftwerk W�gital, die Lizerne et Morge SA, die Officine Idroelettriche della Maggia SA, die Officine Idroelettriche di Blenio SA, die Kraftwerke Hinterrhein AG (Verfahren A-3120/2011) und die Kraftwerke Zervreila AG (Verfahren A-3163/2011) mit Eingaben vom 31. Mai 2011 Beschwerden ans Bundesverwaltungsgericht. Sie beantragten in der Hauptsache die Aufhebung der angefochtenen Verf�gung, soweit diese sie �berhaupt betreffe. Weiter sei festzustellen, dass sie als Betreiberinnen von Kraftwerken mit einer elektrischen Leistung von mindestens 50 MW f�r das Jahr 2009 nicht mit SDL-Kosten belastet werden d�rften bzw. Art. 31b Abs. 2 StromVV seit Eintritt der Rechtskraft des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts A-2607/2009 vom 8. Juli 2010 i.S. Gommerkraftwerke AG in Bezug auf sie nicht mehr angewendet werden d�rfe. Einige Beschwerdef�hrende beantragten eventualiter, die angefochtene Verf�gung sei aufzuheben bzw. diese sei subeventualiter insoweit aufzuheben, als mit ihr eine Pflicht der Beschwerdef�hrenden als Betreiberinnen von Kraftwerken mit einer elektrischen Leistung von mindestens 50 MW zur Tragung von SDL-Kosten f�r das Jahr 2009 angeordnet werde. Im Juli 2011 vereinigte das Bundesverwaltungsgericht die Verfahren A-3106/2011, A-3120/2011 und A-3163/2011 und f�hrte sie unter der Nummer A-3106/2011 weiter.
Mit Urteil vom 9. Mai 2012 vereinigte das Bundesverwaltungsgericht das Verfahren A-3106/2011 mit dem Verfahren A-3103/2011 (Ziff. 1). Ziff. 2 des Dispositivs lautete sodann:
"Die Beschwerde der Beschwerdef�hrenden 1 - 19 [d.h. der Kraftwerkgesellschaften] wird im Sinne der Erw�gungen gutgeheissen, soweit darauf einzutreten ist. Diejenige der Beschwerdef�hrerin/Beschwerdegegnerin [d.h. der swissgrid ag] wird im Sinne der Erw�gungen gutgeheissen. Die Angelegenheit wird zur Fortsetzung des Verfahrens an die Vorinstanz zur�ckgewiesen."
Es auferlegte den Beschwerdef�hrerinnen einen Teil der Verfahrenskosten und sprach ihnen zu Lasten der ElCom eine Parteientsch�digung von Fr. 15'000.-- zu.
C.a Die Gemeinde Lausanne, die Services Industriels de Gen�ve, die Axpo AG, die Kernkraftwerk Leibstadt AG, die Kraftwerke Linth-Limmern AG, die Kraftwerke Sarganserland AG, die Kraftwerke Vorderrhein AG, die Albula-Landwasser Kraftwerke AG, die Forces Motrices de Mauvoisin S.A., die Kraftwerke Mattmark AG, die Officine idroelettriche di Mesolcina SA, die Kraftwerk G�schenen AG, die Kernkraftwerk G�sgen-D�niken AG, die AG Kraftwerk W�gital, die Lizerne et Morge SA, die Officine Idroelettriche della Maggia SA, die Officine Idroelettriche di Blenio SA und die Kraftwerke Hinterrhein AG erheben gemeinsam Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Verfahren 2C_572/2012). Sie beantragen, Ziff. 2 des angefochtenen Urteils sei aufzuheben, soweit das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde nur im Sinne der Erw�gungen gutgeheissen hat und soweit auf die Beschwerde nicht eingetreten wurde, und es sei festzustellen, dass die Beschwerdef�hrerinnen f�r das Jahr 2009 nicht mit Systemdienstleistungskosten belastet werden d�rfen. Zudem beantragen sie eine R�ckweisung zur Neuregelung der vorinstanzlichen Kosten- und Entsch�digungsfolgen. Eventualiter sei Ziff. 2 des angefochtenen Urteils aufzuheben, soweit das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde nur im Sinne der Erw�gungen gutgeheissen hat; Ziff. 3 der Verf�gung der ElCom vom 6. M�rz 2009 sowie Ziff. 1 der Verf�gung der ElCom vom 14. April 2011 seien in Bezug auf die Beschwerdef�hrerinnen aufzuheben. Subeventualiter sei die ElCom anzuweisen, ihre Verf�gung vom 6. M�rz 2009 bez�glich der Belastung der Beschwerdef�hrerinnen f�r das Tarifjahr 2009 mit allgemeinen Systemdienstleistungskosten in Wiedererw�gung zu ziehen und Ziff. 3 der Verf�gung der ElCom vom 6. M�rz 2009 vollumf�nglich zu streichen.
C.b Die Kraftwerke Zervreila AG erhebt Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Verfahren 2C_573/2012) mit dem Antrag, Ziff. 2 des angefochtenen Urteils sei aufzuheben und mit folgendem Wortlaut neu zu fassen: "Die Beschwerde der Beschwerdef�hrerin wird gutgeheissen. Ziff. 2 Satz 2 sowie Ziff. 3 des Dispositivs der Verf�gung der ElCom (Kosten und Tarife f�r die Netznutzung der Netzebene 1 und Systemdienstleistungen) vom 6. M�rz 2009 werden mit Bezug auf die Beschwerdef�hrerin aufgehoben. Ziff. 1 des Dispositivs der Verf�gung der Vorinstanz (Genehmigung SDL-Kosten 2009) vom 14. April 2011 wird mit Bezug auf die Beschwerdef�hrerin aufgehoben". Zudem beantragt sie R�ckweisung zur Neuregelung der vorinstanzlichen Kosten- und Entsch�digungsfolgen. Eventualiter sei Ziff. 2 des angefochtenen Urteils aufzuheben und mit folgendem Wortlaut neu zu fassen: "Die Beschwerde der Beschwerdef�hrerin wird gutgeheissen. Ziff. 1 des Dispositivs der Verf�gung der ElCom (Genehmigung SDL-Kosten 2009) vom 14. April 2011 wird mit Bezug auf die Beschwerdef�hrerin aufgehoben". Subeventualiter sei die Beschwerde gutzuheissen und das angefochtene Urteil aufzuheben; es sei festzustellen, dass Art. 31b Abs. 2 StromVV seit Eintritt der formellen Rechtskraft von BVGE 2010/49 gegen�ber der Beschwerdef�hrerin nicht mehr angewendet werden darf.
C.c Das Bundesverwaltungsgericht und das Eidgen�ssische Departement f�r Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) verzichten auf eine Vernehmlassung. Die ElCom beantragt, die Beschwerden seien abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. Die swissgrid ag beantragt, auf die Beschwerden sei einzutreten; auf einen Antrag zu den materiellen Beschwerdeantr�gen verzichtet sie ausdr�cklich.
Die vorliegenden Beschwerden richten sich gegen das gleiche Urteil und werfen identische Rechtsfragen auf. Es rechtfertigt sich deshalb, die Verfahren zu vereinigen und die Beschwerden in einem einzigen Urteil zu erledigen (vgl. Art. 71 BGG in Verbindung mit Art. 24 BZP; BGE 131 V 59 E. 1 S. 60 f. mit Hinweis).
Das Bundesgericht pr�ft von Amtes wegen und mit freier Kognition, ob und inwiefern auf eine Beschwerde einzutreten ist (BGE 135 III 1 E. 1.1 S. 3; 132 III 291 E. 1 S. 292).
2.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts betreffend Verf�gungen der ElCom ist grunds�tzlich zul�ssig (Art. 82 lit. a und Art. 86 Abs. 1 lit. a BGG) und die Beschwerdef�hrerinnen sind als formelle und materielle Adressatinnen dazu legitimiert (Art. 89 Abs. 1 BGG).
2.2 Die Vorinstanz hat im Dispositiv des angefochtenen Entscheids die Beschwerde der heutigen Beschwerdef�hrerinnen "im Sinne der Erw�gungen" gutgeheissen, soweit sie darauf eintrat. Die Erw�gungen werden damit Bestandteil des Dispositivs und k�nnen zusammen mit diesem angefochten werden (BGE 120 V 233 E. 1a S. 237; Urteil 9C_58/2012 vom 8. Juni 2012 E. 4.2, nicht publ. in: BGE 138 V 298).
2.3 Beim Bundesgericht anfechtbar sind Endentscheide, d.h. Entscheide, die das Verfahren abschliessen (Art. 90 BGG), ebenso Teilentscheide, d.h. Entscheide, die einen Teil der gestellten Begehren behandeln, wenn diese Begehren unabh�ngig von den anderen beurteilt werden k�nnen, oder die das Verfahren nur f�r einen Teil der Streitgenossen und Streitgenossinnen abschliessen (Art. 91 BGG). Ferner ist die Beschwerde zul�ssig gegen selbst�ndig er�ffnete Vor- und Zwischenentscheide �ber die Zust�ndigkeit und �ber Ausstandsbegehren. Diese Entscheide k�nnen sp�ter nicht mehr angefochten werden (Art. 92 BGG). Gegen andere selbst�ndig er�ffnete Vor- und Zwischenentscheide ist nach Art. 93 Abs. 1 BGG die Beschwerde zul�ssig, wenn sie einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken k�nnen (lit. a), oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeif�hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten f�r ein weitl�ufiges Beweisverfahren ersparen w�rde (lit. b). Ist die Beschwerde nicht zul�ssig oder wurde von ihr kein Gebrauch gemacht, so sind die betreffenden Vor- und Zwischenentscheide durch Beschwerde gegen den Endentscheid anfechtbar, soweit sie sich auf dessen Inhalt auswirken (Art. 93 Abs. 3 BGG).
2.4 R�ckweisungsentscheide, mit denen eine Rechtsmittelinstanz eine Sache zur neuen Entscheidung an die untere Instanz zur�ckweist, sind Zwischenentscheide, auch wenn sie dabei als Anweisung an die untere Beh�rde materiellrechtliche Teilaspekte beantworten (BGE 135 II 30 E. 1.3.1 S. 34; 134 II 137 E. 1.3.2 S. 140; 133 V 477 E. 4.1.3 S. 481). Als Endentscheid gelten sie nur dann, wenn der unteren Instanz, an welche die Sache zur�ckgewiesen wird, kein Entscheidungsspielraum mehr verbleibt und die R�ckweisung nur noch der (rechnerischen) Umsetzung des oberinstanzlich Angeordneten dient (BGE 134 II 124 E. 1.3 S. 127; Urteil 2C_638/2010 vom 19. M�rz 2012 E. 1.1, nicht publ. in: BGE 138 II 239).
2.5 Vorliegend hat die Vorinstanz die Beschwerde der heutigen Beschwerdef�hrerinnen gutgeheissen, soweit sie darauf eintrat, und die Sache zur Fortsetzung des Verfahrens an die ElCom zur�ckgewiesen. Nicht eingetreten ist die Vorinstanz auf das Feststellungsbegehren der Beschwerdef�hrerinnen, und zwar mit der Begr�ndung, dieses sei subsidi�r zum Hauptantrag auf Aufhebung der angefochtenen Verf�gung (vgl. E. 1.2 des angefochtenen Entscheids i.V.m. Ziff. 2 des Dispositivs). Diesen Hauptantrag auf Aufhebung hatten die Beschwerdef�hrerinnen mit der gleichen Argumentation begr�ndet wie das Feststellungsbegehren, n�mlich damit, dass sie infolge der Gesetz- und Verfassungswidrigkeit von Art. 31b StromVV nicht mit allgemeinen Systemleistungskosten belastet werden d�rften. Unter diesen Umst�nden stellt das teilweise Nichteintreten keinen Teilentscheid dar, auf den nach Art. 91 BGG einzutreten w�re.
2.6 Die Vorinstanz hat die Gutheissung der Beschwerde wie folgt begr�ndet: Mit der Verf�gung vom 6. M�rz 2009 sei angeordnet worden, dass die Beschwerdef�hrerinnen SDL-Kosten zu tragen haben. Dabei handle es sich um eine Endverf�gung, die mangels Anfechtung durch die Beschwerdef�hrerinnen f�r diese rechtskr�ftig sei. Zwar sei Art. 31b StromVV, auf welchen sich die Verf�gung st�tze, gesetzwidrig; diese sei damit urspr�nglich fehlerhaft, doch sei der Mangel nicht derart schwerwiegend, dass die Verf�gungen deswegen nichtig seien. Es bestehe auch kein Grund f�r eine Wiedererw�gung. Die Beschwerde f�hrenden Kraftwerksgesellschaften seien verpflichtet, die anteilm�ssigen SDL-Kosten zu bezahlen und h�tten daher ein schutzw�rdiges Interesse, sich zur H�he der SDL-Kosten �ussern zu k�nnen. Die ElCom habe in der angefochtenen Verf�gung die meisten Zahlen geschw�rzt, ohne hinreichend zu pr�fen und zu begr�nden, dass und inwiefern es sich dabei um Gesch�ftsgeheimnisse handle. Den Beschwerdef�hrenden sei es daher nicht m�glich gewesen, den Entscheid sachgerecht anzufechten, obwohl sie verpflichtet seien, anteilm�ssige SDL-Kosten in erheblicher H�he zu bezahlen. Dadurch sei der Geh�rsanspruch der Beschwerdef�hrenden verletzt worden. Die Sache sei an die ElCom zur�ckzuweisen, damit sie n�her pr�fe, ob die betreffenden Zahlen wirklich Gesch�ftsgeheimnisse darstellen, dar�ber mit Zwischenverf�gung entscheide und anschliessend erneut in der Sache verf�ge. Entgegen der Auffassung der Beschwerdef�hrerinnen dient damit die R�ckweisung nicht bloss der rechnerischen Umsetzung des gerichtlichen Entscheids. Der neue Entscheid soll vielmehr erst eine Begr�ndung enthalten, die den Betroffenen erm�glicht, den Entscheid sachgerecht anzufechten. Der angefochtene Entscheid ist daher ein Zwischenentscheid.
2.7 Die Beschwerdef�hrerinnen berufen sich mit Recht auf den Eintretensgrund von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG: Die Gutheissung der Beschwerde k�nnte in Bezug auf die Beschwerdef�hrerinnen sofort einen Endentscheid herbeif�hren: Wenn sie keine SDL-Kosten zu tragen haben, k�nnen sie mangels eines schutzw�rdigen Interesses im Verfahren zur Festsetzung der massgeblichen SDL-Kosten keine Parteistellung haben (vgl. Art. 6 VwVG) und w�rden damit aus dem weiteren Verfahren ausscheiden. Ebenso liesse sich bei Gutheissung der Beschwerden ein bedeutender Aufwand vermeiden: Aufgrund des R�ckweisungsentscheids m�sste die ElCom nun abkl�ren, welche der massgebenden Zahlen Gesch�ftsgeheimnisse darstellen, die daf�r notwendigen Instruktionsmassnahmen treffen, eine Interessenabw�gung vornehmen, ob das Interesse an der Geheimhaltung oder der Offenlegung �berwiegt und anschliessend eine neue korrekt begr�ndete Verf�gung erlassen. Dieser erhebliche Aufwand liesse sich bei Gutheissung der Beschwerden vermeiden. Bei den Zahlen, welche von der ElCom abgedeckt wurden, handelt es sich nach den Feststellungen der Vorinstanz um Unternehmensdaten der swissgrid ag (vgl. angefochtener Entscheid E. 7.2). Scheiden aber infolge Gutheissung der Beschwerden die Kraftwerkgesellschaften aus dem Verfahren aus, verbliebe als einzige Verfahrenspartei die swissgrid ag, der ihre eigenen Unternehmensdaten ohnehin bekannt sind. Die von der Vorinstanz getroffenen Anordnungen und die gest�tzt darauf vorzunehmenden Abkl�rungen w�rden damit hinf�llig.
2.8 Daraus ergibt sich, dass auf die Beschwerden einzutreten ist.
In der Sache sind die Beschwerdef�hrerinnen der Auffassung, sie seien nicht verpflichtet, SDL-Kosten zu tragen.
3.1 Gem�ss Art. 31b StromVV stellt die nationale Netzgesellschaft in den Jahren 2009-2013 den Netzbetreibern und den am �bertragungsnetz direkt angeschlossenen Endverbrauchern die Kosten f�r allgemeine Systemdienstleistungen zu h�chstens 0,4 Rappen pro kWh in Rechnung. Die dar�ber hinaus gehenden Kosten stellt sie den Betreibern von Kraftwerken mit einer elektrischen Leistung von mindestens 50 MW in Rechnung. Wie das Bundesverwaltungsgericht im Grundsatzurteil vom 8. Juli 2010 (A-2607/2009; BVGE 2010/49) betreffend die Gommerkraftwerke AG und in einer Anzahl weiterer Urteile mit Recht erkannt hat (vgl. Sachverhalt lit. A.b), ist Art. 31b StromVV gesetzwidrig, soweit darin den Betreibern von Kraftwerken mit einer elektrischen Leistung von mindestens 50 MW Kosten f�r Systemdienstleistungen auferlegt werden: Nach Art. 14 Abs. 2 StromVG ist das Netznutzungsentgelt von den Endverbrauchern je Ausspeisepunkt zu entrichten. Zum Netznutzungsentgelt geh�ren auch die Kosten f�r Systemdienstleistungen (Art. 15 Abs. 2 StromVG). Auch diese sind somit nach dem klaren Wortlaut des Gesetzes von den Endverbrauchern zu tragen. Damit ist vereinbar, die Kosten einer �bergeordneten Netzebene auf die Betreiber der unteren Netze zu �berw�lzen, welche sie ihrerseits auf ihre Abnehmer und letztlich auf die Endverbraucher �berw�lzen k�nnen. Hingegen sind die Betreiber von Kraftwerken nicht Endverbraucher, sondern im Gegenteil Produzenten von Elektrizit�t. Es verst�sst daher offensichtlich gegen das Gesetz, wenn Art. 31b StromVV ihnen die Kosten f�r allgemeine Systemdienstleistungen auferlegt.
3.2 Dass Art. 31b StromVV gesetzwidrig ist, wird von den Verfahrensbeteiligten nicht bestritten. Hingegen sind die Vorinstanzen der Auffassung, mit der Verf�gung vom 6. M�rz 2009, die von den Beschwerdef�hrerinnen nicht angefochten wurde, sei �ber deren Kostenpflicht verbindlich entschieden worden. Es handle sich dabei um eine Endverf�gung, welche im Rahmen der Genehmigung der SDL-Kosten nicht mehr in Frage gestellt werden k�nne. Die Beschwerdef�hrerinnen sind demgegen�ber der Meinung, es handle sich um eine Zwischenverf�gung, welche im Rahmen eines sp�teren Endentscheids noch angefochten werden k�nne (Art. 46 Abs. 2 VwVG; Art. 93 Abs. 3 BGG).
3.3 Zu pr�fen ist somit, ob es sich bei der urspr�nglichen Verf�gung vom 6. M�rz 2009 um einen End- oder einen Zwischenentscheid handelt.
3.3.1 Eine Endverf�gung liegt vor, wenn das Verfahren prozessual abgeschlossen wird. Zwischenverf�gungen schliessen demgegen�ber das Verfahren vor einer Beh�rde nicht ab, sondern stellen lediglich einen Zwischenschritt auf dem Weg zur Verfahrenserledigung dar (BGE 135 II 30 E. 1.3.1 S. 34; 135 V 141 E. 1.4.4 S. 146; BBl 2001 4331 f.). F�r die verfahrensrechtliche Qualifizierung eines angefochtenen Erkenntnisses unter dem Gesichtspunkt der Art. 90 ff. BGG ist nicht dessen formelle Bezeichnung entscheidend, sondern sein materieller Inhalt (BGE 136 V 131 E. 1.1.2 S. 134; 135 II 30 E. 1.3.1 S. 33).
3.3.2 Zwischenentscheide k�nnen formell- oder materiellrechtlicher Natur sein (BBl 2001 4333). Im Unterschied zur fr�heren Praxis im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gelten materiellrechtliche Grundsatzentscheide, die einen Teilaspekt einer Streitsache beantworten (z.B. eine von mehreren materiellrechtlichen Anspruchsvoraussetzungen, die Grundsatzfrage der Haftung oder Entsch�digungspflicht oder das Vorliegen einer Invalidit�t) nach der Systematik des BGG als materiellrechtliche Zwischenentscheide (BGE 136 II 165 E. 1.1 S. 170; 135 II 30 E. 1.3.1 S. 34; 133 V 477 E. 4.1.3 S. 481).
3.3.3 Entscheide �ber vorsorgliche Massnahmen, die ein Rechtsverh�ltnis vorl�ufig, vor�bergehend oder befristet regeln, sind Endentscheide im Sinne von Art. 90 BGG, wenn sie in einem eigenst�ndigen Verfahren ergehen. Selbst�ndig er�ffnete Massnahmeentscheide, die vor oder w�hrend eines Hauptverfahrens erlassen werden und nur f�r die Dauer des Hauptverfahrens Bestand haben bzw. unter der Bedingung, dass ein Hauptverfahren eingeleitet wird, sind hingegen Zwischenentscheide im Sinne von Art. 93 BGG (BGE 137 III 324 E. 1.1 S. 327 f.; 136 V 131 E. 1.1.2 S. 135; 134 I 83 E. 3.1 S. 86 f.; vgl. UHLMANN, Basler Kommentar zum BGG, 2. Aufl. 2011, Rz. 12 zu Art. 90). So ist z.B. die vorl�ufige Eintragung eines Bauhandwerkerpfandrechts (Art. 961 ZGB) ein Zwischenentscheid, da sie zwangsl�ufig von einem Klageverfahren gefolgt werden muss, um dauerhafte Rechtswirkungen zu erzielen (BGE 137 III 589 E. 1.2.3 S. 591). Dagegen sind Eheschutzmassnahmen Endentscheide (BGE 133 III 393 E. 4 S. 396), da sie nicht zwingend von einem Scheidungsverfahren gefolgt werden m�ssen.
3.3.4 Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts gelten als Zwischenentscheide beispielsweise: Die Verf�gung �ber Akontozahlungen an einen amtlichen Verteidiger in einem Strafverfahren (Urteil 1P.302/2006 vom 20. Juli 2006 E. 3); der Entscheid, der einige Steuerveranlagungsfaktoren endg�ltig festlegt und die Sache zur Pr�fung anderer Punkte zur�ckweist (Urteil 2C_677/2007 vom 31. Oktober 2008 E. 3.3 und 3.4, in: RtiD 2009 I S. 473); ein Beitragsplan, welcher bei der Erstellung von Erschliessungsanlagen vor der Bauausf�hrung gest�tzt auf einen Kostenvoranschlag die Beitragspflicht und die H�he der Beitr�ge der einzelnen Grundeigent�mer festlegt, wenn erst nach der Erstellung der Anlage die definitiv zu leistenden Beitr�ge verf�gt werden (Urteil 2D_81/2007 vom 4. Dezember 2007 E. 1.2.3, m.H. auf BGE 115 Ia 315 E. 1a/aa S. 319); ein baurechtlicher "Vorentscheid", mit welchem als Zwischenschritt zur Erteilung der Baubewilligung die Unterschreitung eines Waldabstandes bewilligt wird (BGE 135 II 30 E. 1.3.1 S. 33); ein Entscheid, mit dem eine baurechtliche Auflage aufgenommen wird, wonach das Bauprojekt in einem bestimmten Sinn zu �berarbeiten ist, weil so die Baubewilligung vor der noch vorzunehmenden �berarbeitung keine praktische Wirkung entfalten kann (Urteil 1C_407/2008 vom 25. Mai 2009 E. 1.2); ein Entscheid �ber eine Beschwerde gegen einen Nutzungsplan, solange die Genehmigung des Planes gem�ss Art. 26 RPG (SR 700) noch nicht vorliegt (BGE 135 II 22 E. 1; Urteil 1C_357/2008 vom 5. Dezember 2008 E. 1 und 2); ein Entscheid, der einen Punkt (die Notwendigkeit einer Bauzone) definitiv bejaht und zugleich zur Pr�fung einer anderen Frage (Parkplatzbedarf) an die Gemeinde zur�ckweist (Urteil 1C_251/2008 vom 16. Dezember 2008 E. 2, in: RtiD 2009 II S. 138); eine Verf�gung, mit welcher einer Sozialhilfe beziehenden Person bestimmte Verhaltenspflichten auferlegt werden, deren Verletzung zu einer K�rzung der Leistungen f�hrt (Urteil 8C_871/2011 vom 13. Juni 2012 E. 4.3); die Gutheissung eines Gesuchs um vorsorgliche Beweisf�hrung (BGE 138 III 46 E. 1.1) oder die Nichtgenehmigung der Schlussrechnung eines Vormunds unter Beauftragung eines Dritten, diese zu erstellen (BGE 137 III 637 E. 1.2).
3.3.5 Endentscheide sind praxisgem�ss demgegen�ber z.B. Steuersicherungsentscheide, die in einem vom Veranlagungsverfahren getrennten Verfahren ergehen (BGE 134 II 349 E. 1.4 S. 351); der sog. Vorentscheid, mit welchem �ber die Steuerpflicht in einem Kanton zu befinden ist, wenn der Steuerpflichtige die Steuerhoheit bestreitet (BGE 134 I 303 E. 1.1 S. 305); die Festlegung des Katasterwerts eines Grundst�cks, wenn dies unabh�ngig von einem konkreten Steuerveranlagungsverfahren und durch eine andere Beh�rde als die Veranlagungsbeh�rde erfolgt (Urteile 2C_742/2010 vom 16. Februar 2011 E. 1.1; 2C_101/2010 vom 24. Juni 2010 E. 1.4; 2C_83/2009 vom 8. Mai 2009 E. 1.2); der Entscheid, wonach der Staat ein gesetzliches Vorkaufsrecht aus�bt, auch wenn in einem zweiten Schritt noch ein Sch�tzungsverfahren zu erfolgen hat (Urteil 1C_250/2007 vom 2. Juni 2008 E. 3) oder der Entscheid �ber die Vorleistungspflicht eines Versicherers im Sinne von Art. 26 Abs. 4 BVG (SR 831.40), da diese unter Umst�nden zu einer endg�ltigen Leistungspflicht f�hren kann (BGE 136 V 131 E. 1.1.3 S. 115).
3.3.6 Ein Teilentscheid liegt f�r den jeweils abgeschlossenen Teil vor, wenn �ber einen Teil einer Steuerforderung definitiv entschieden wird und f�r einen anderen Teil zur weiteren Abkl�rung an die Verwaltung zur�ckgewiesen wird (Urteil 2C_561/2009 vom 25. M�rz 2011 E. 2, in: StR 66/2011 S. 643) oder wenn eine (Dauer-)Leistung f�r einen bestimmten, abgeschlossenen Zeitraum zugesprochen wird und f�r einen nachfolgenden Zeitraum die Sache zur neuen Entscheidung zur�ckgewiesen wird (BGE 135 V 141 E. 1.4 S. 144 ff.).
3.4 Die urspr�ngliche Verf�gung vom 6. M�rz 2009 enth�lt unterschiedliche Teile: In Ziff. 1 werden die Arbeits-, Leistungs- und Grundtarife f�r die Netznutzung der Netzebene 1 auf bestimmte Betr�ge abgesenkt; das Bundesgericht hat diese Absenkung (stillschweigend) als Endentscheid qualifiziert, ebenso die Ablehnung des Gesuchs um Verwendung des nicht reduzierten Zinssatzes gem�ss Art. 31a Abs. 2 StromVV in Ziff. 4 der Verf�gung vom 6. M�rz 2009 (Urteil 2C_25/2011 und 2C_58/2011 vom 3. Juli 2012 E. 1.1 und 1.5, nicht publ. in: BGE 138 II 465). In Ziff. 2 und 3 regelt die Verf�gung die Kosten f�r allgemeine Systemdienstleistungen. Diese bildeten im erw�hnten Verfahren BGE 138 II 465 nicht Streitgegenstand (Urteil 2C_25/2011 und 2C_58/2011 vom 3. Juli 2012 E. 1.4, nicht publ. in: BGE 138 II 465), wohl aber im Urteil 2C_367/2012 vom 20. November 2012: Dort hatte die swissgrid ag die Reduktion der SDL-Kosten auf 0,77 Rp/kWh gem�ss Ziff. 2 der Verf�gung vom 6. M�rz 2009 angefochten. Das Bundesgericht ging ohne n�here Pr�fung davon aus, es handle sich dabei um einen Endentscheid (Urteil 2C_367/2012 vom 20. November 2012 E. 1.1). Bei vertiefter Betrachtung kann an dieser Sichtweise nicht festgehalten werden:
3.4.1 Nach dem Konzept des Stromversorgungsgesetzes ist es grunds�tzlich Sache des Netzbetreibers, die Tarife f�r die Ben�tzung seines Netzes festzulegen (Art. 18 Abs. 1 StromVV; BGE 137 III 522 E. 1.5 S. 526; BGE 138 II 465 E. 8.6.4 S. 496 f.). Das gilt auch f�r die Tarife f�r das von der nationalen Netzgesellschaft betriebene Netz mit Einschluss der darin enthaltenen Preise f�r Systemdienstleistungen (Art. 22 Abs. 2 StromVV; vgl. erw�hntes Urteil 2C_367/2012 E. 2.2). Die ElCom ist aber zust�ndig f�r die �berpr�fung der Netznutzungstarife und -entgelte und kann Absenkungen verf�gen oder Erh�hungen untersagen (Art. 22 Abs. 2 lit. b StromVG). Gest�tzt darauf hat die ElCom in der hier zur Diskussion stehenden Verf�gung den Tarif f�r allgemeine Systemdienstleistungen auf 0.77 Rp./kWh abgesenkt und diese gem�ss Art. 31b StromVV im Umfang von 0.40 Rp./kWh den Endverbrauchern, im �brigen - ausmachend 0.45 Rp./kWh - den im Anhang zur Verf�gung namentlich genannten Betreibern von Kraftwerken mit mindestens 50 MW elektrischer Leistung auferlegt.
3.4.2 Verf�gungen, mit denen Tarife (soweit es sich nicht um Erlasse im Sinne von Art. 82 lit. b BGG handelt) festgelegt bzw. genehmigt (oder allenfalls abge�ndert) werden, gelten grunds�tzlich als Endverf�gungen (vgl. BGE 133 II 263 E. 2.2 S. 269; Urteil 2C_658/2008 vom 18. M�rz 2009 E. 1.1, nicht publ. in: BGE 135 II 172; Urteil 2C_146/2012 vom 20. August 2012 E. 1). Zwar werden damit nicht die Kosten, welche die einzelnen Zahlungspflichtigen zu tragen haben, individuell festgelegt; das liegt aber im Wesen jedes Tarifs und �ndert am Charakter als Endentscheid nichts.
3.4.3 Hier verh�lt es sich aber anders: Die ElCom hat n�mlich die Absenkung verf�gt, bevor die effektiv anfallenden SDL-Kosten f�r das betreffende Tarifjahr bekannt waren; sie hat gleichzeitig verf�gt, dass die swissgrid ag nach Vorliegen der tats�chlichen SDL-Kosten der ElCom einen Bericht zur Genehmigung vorzulegen und die von der ElCom genehmigten anrechenbaren SDL-Kosten den betroffenen Kraftwerkbetreibern individuell nachzubelasten oder gutzuschreiben habe (Ziff. 3 Satz 3 und 4 der Verf�gung vom 6. M�rz 2009); das ergibt sich daraus, dass ungerechtfertigte Gewinne, die sich aus �berh�hten Netznutzungstarifen ergeben, nachtr�glich in den Folgejahren zu kompensieren sind (Art. 19 Abs. 2 StromVV); desgleichen sind Unterdeckungen in den Folgejahren auszugleichen (vgl. Weisung 4/2010 der ElCom "Deckungsdifferenzen aus den Vorjahren" vom 10. Juni 2010; heute abgel�st durch die gleichnamige Weisung 1/2012 vom 19. Januar 2012; BGE 137 III 522 E. 1.5 S. 527; erw�hntes Urteil 2C_367/2012 E. 3.6). Der Tarif von 0.77 Rp./kWh bzw. von 0.45 Rp./kWh gem�ss der urspr�nglichen Verf�gung hat somit nur provisorisch Geltung, bis die effektiven Kosten bekannt sind; es ist ein Akonto-Tarif und die gest�tzt darauf in Rechnung gestellten Zahlungen sind blosse Akonto-Zahlungen, die an die sp�ter festzulegenden definitiven Zahlungen anzurechnen sind. Zugleich mit der Festlegung des provisorischen Tarifs hat die ElCom verf�gt, sie werde sp�ter die tats�chlichen SDL-Kosten genehmigen, worauf die swissgrid ag die Differenz zwischen den Akonto- und den definitiven Zahlungen auszugleichen habe. Damit ist nicht nur inhaltlich, sondern auch prozessual ein Konnex zwischen der provisorischen und der definitiven Tariffestlegung hergestellt: Der Festlegung des provisorischen Tarifs folgt zwangsl�ufig ein Hauptverfahren (vgl. E. 3.3.3 hiervor), in welchem die definitiven Kosten und der definitive Tarif festzulegen sein werden. Demnach sind die Ziff. 2 und 3 der Verf�gung vom 6. M�rz 2009 als Zwischenverf�gung zu qualifizieren, die einen Schritt auf dem Weg zum Endentscheid - n�mlich die definitive Festlegung der massgebenden SDL-Preise - darstellt (vgl. E. 3.3.4 hiervor). Damit ist �ber die zu bezahlenden Preise noch nicht mit einer Endverf�gung entschieden, namentlich nicht �ber diejenigen Zahlungen, welche die Betreiber von Kraftwerken mit mindestens 50 MW Leistung zu erbringen haben (vgl. BGE 115 Ia 315 E. 1a/aa S. 319). Folglich ist auch der in diesen Verf�gungen enthaltene Entscheid �ber die grunds�tzliche Kostenpflicht der betroffenen Kraftwerkbetreiber kein Endentscheid; vielmehr handelt es sich um einen materiellrechtlichen Grundsatzentscheid, der einen Teilaspekt einer Streitsache beantwortet und nach den dargelegten Kriterien ebenfalls als Zwischenentscheid zu qualifizieren ist (vgl. E. 3.3.2 hiervor).
3.5 Daraus folgt, dass der Entscheid, die Beschwerdef�hrerinnen m�ssten SDL-Kosten bezahlen, im Rahmen eines sp�teren Endentscheids noch angefochten werden kann (Art. 46 Abs. 2 VwVG bzw. Art. 93 Abs. 3 BGG).
3.6 Der vorliegend angefochtene Entscheid kann als derartiger Endentscheid betrachtet werden. Zwar hat die von der Vorinstanz best�tigte Verf�gung der ElCom vom 14. April 2011 nicht einen definitiven Tarif (in Rp./kWh) festgelegt, der an die Stelle der in der Verf�gung vom 6. M�rz 2009 provisorisch festgelegten 0.45 Rp. tritt, sondern nur den Gesamtbetrag der anrechenbaren SDL-Kosten festgelegt. Die ElCom hat in ihrer Verf�gung vom 14. April 2011 (Rz. 43) festgehalten, sobald der Totalbetrag der SDL-Kosten bekannt sei, k�nne die swissgrid ag die definitive Abrechnung erstellen. Die Zuordnung (auf die einzelnen Kraftwerkbetreiber) sei nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens, sondern ergebe sich aus der Verf�gung vom 6. M�rz 2009 respektive im Beschwerdefall aus einem rechtskr�ftigen Entscheid einer h�heren Instanz (Rz. 44). Die ElCom geht somit offenbar davon aus, dass sie nur noch �ber die anrechenbare Gesamtsumme eine (End-)Verf�gung erl�sst, nicht aber �ber den Betrag in Rp./kWh bzw. �ber die von den einzelnen Kraftwerkgesellschaften zu bezahlenden Betr�ge. Das erscheint auch nicht n�tig, denn diese Zahlen ergeben sich aus der genehmigten Gesamtsumme und aus der von der swissgrid ag zu erhebenden effektiv erzeugten Bruttoenergie aufgrund einer rein arithmetischen Umrechnung. Die Verf�gung vom 14. April 2011 stellt damit die mit der (Zwischen-)Verf�gung vom 6. M�rz 2009 in Aussicht gestellte Endverf�gung dar.
3.7 Die Vorinstanzen haben die Beschwerdef�hrerinnen als Parteien des Verfahrens behandelt mit der expliziten Begr�ndung, da sie die Verf�gung vom 6. M�rz 2009 nicht angefochten h�tten, sei f�r sie die Zahlungspflicht verbindlich festgelegt (vgl. Verf�gung der ElCom vom 14. April 2011 Rz. 33 f. und 40; Urteil der Vorinstanz E. 1.1 und 4.5). Diese Erw�gung ist als Teil des angefochtenen Entscheids anfechtbar (vgl. E. 2.2 hiervor). Sie ist nach dem Gesagten gesetzwidrig, weil die Kostenpflicht in der Verf�gung vom 6. M�rz 2009 nicht verbindlich festgelegt worden ist (vgl. E. 3.4.3 und 3.5 hiervor) und Art. 31b StromVV, auf den sich diese Kostenpflicht st�tzt, seinerseits gesetzwidrig ist (vgl. E. 3.1 hiervor). Das Begehren der Beschwerdef�hrerinnen ist damit begr�ndet. Antragsgem�ss ist Ziff. 3 der Verf�gung der ElCom vom 6. M�rz 2009 in Bezug auf die Beschwerdef�hrerinnen aufzuheben. Die beantragte Aufhebung von Ziff. 1 der Verf�gung vom 14. April 2011 ist hingegen nicht n�tig, da die Beschwerdef�hrerinnen infolge der Aufhebung ihrer Kostenpflicht von dem in dieser Ziffer festgelegten Betrag ohnehin nicht betroffen sind.
Damit obsiegen die Beschwerdef�hrerinnen im vorliegenden Verfahren. Die swissgrid ag war im vorinstanzlichen Verfahren ebenfalls Partei. Sie hat sich zwar weder vor den Vorinstanzen noch vor Bundesgericht gegen die Antr�ge der Beschwerdef�hrerinnen gewehrt, sondern sich auf den Standpunkt gestellt, sie erachte sich an die massgeblichen Verf�gungen und Urteile gebunden und werde diese ausf�hren. Der Ausgang des vorliegenden Verfahrens hat aber dennoch zur Folge, dass die swissgrid ag von den Beschwerdef�hrerinnen keine SDL-Kosten verg�tet erh�lt; sie ist daher materiell notwendige Gegenpartei und unterliegt als solche. Daran �ndert nichts, dass sie die ausfallenden Kosten letztlich nicht selber tr�gt, sondern den anderen Netzbetreibern bzw. Endverbrauchern �berw�lzen wird. Sie tr�gt daher die Gerichtskosten (Art. 66 BGG) und hat den Beschwerdef�hrerinnen eine Parteientsch�digung zu bezahlen (Art. 68 BGG).
Die Verfahren 2C_572/2012 und 2C_573/2012 werden vereinigt.
Die Beschwerden werden gutgeheissen. Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 9. Mai 2012 wird aufgehoben, soweit damit die Beschwerdef�hrerinnen verpflichtet werden, als Betreiberinnen von Kraftwerken f�r das Tarifjahr 2009 allgemeine Systemdienstleistungskosten zu bezahlen. Ziff. 3 der Verf�gung der ElCom vom 6. M�rz 2009 wird in Bezug auf die Beschwerdef�hrerinnen aufgehoben.
Die Gerichtskosten von Fr. 50'000.-- werden der swissgrid ag auferlegt.
Die swissgrid ag hat f�r das bundesgerichtliche Verfahren den Beschwerdef�hrerinnen im Verfahren 2C_572/2012 gesamthaft eine Parteientsch�digung von Fr. 30'000.-- und der Beschwerdef�hrerin im Verfahren 2C_573/2012 eine solche von Fr. 20'000.-- zu bezahlen.
Die Sache wird zur Neuverlegung der Kosten und der Parteientsch�digung des vorangegangenen Verfahrens an das Bundesverwaltungsgericht zur�ckgewiesen.
Dieses Urteil wird den Beschwerdef�hrerinnen, der swissgrid ag, der Eidgen�ssischen Elektrizit�tskommission ElCom, dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung I, und dem Eidgen�ssischen Departement f�r Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK), schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 27. M�rz 2013

References: Art. 31
 Art. 31
 Art. 31
 Art. 31
 Art. 71
 Art. 24
 BGE 
 Art. 86
 BGE 
 Art. 93
 BGE 
 Art. 31
 Art. 91
 Art. 31
 Art. 93
 Art. 6
 Art. 31
 Art. 31
 Art. 14
 Art. 31
 Art. 31
 Art. 93
 Art. 90
 Art. 90
 Art. 93
 Art. 90
 BGE 
 Art. 26
 Art. 26
 Art. 31
 BGE 
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 Art. 31
 Art. 82
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 Art. 93
 Art. 31