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Timestamp: 2016-10-25 17:22:41+00:00

Document:
Beschwerdef�hrerin
vertreten durch Rechtsanwalt Hanspeter K�min, substituiert durch MLaw Mario Mastai,
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 4. Kammer, vom 13. April 2012.
Die 1970 geborene brasilianische Staatsangeh�rige X.________ heiratete am 7. Februar 2005 kurz nach ihrer Einreise in die Schweiz den Schweizer B�rger Y.________. Gest�tzt auf die Heirat wurde ihr eine zuletzt bis zum 6. Februar 2008 verl�ngerte Aufenthaltsbewilligung erteilt. Am 19. November 2009 wies die Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich ihr Gesuch um Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung ab und verf�gte die Wegweisung. Der dagegen erhobene Rekurs an den Regierungsrat des Kantons Z�rich blieb erfolglos. Mit Urteil vom 13. April 2012 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich die gegen den Beschluss des Regierungsrats vom 18. Januar 2012 erhobene Beschwerde ab; es setzte die Ausreisefrist neu auf Ende Juli 2012 an.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 18. Mai 2012 beantragt X.________ dem Bundesgericht, das Urteil des Verwaltungsgerichts sei aufzuheben und die Sicherheitsdirektion sei anzuweisen, ihr die Aufenthaltsbewilligung zu erteilen; eventuell sei das Verfahren an die Sicherheitsdirektion zur�ckzuweisen mit der Weisung, den Sachverhalt n�her abzukl�ren und einen neuen Entscheid im Sinne der Erw�gungen der Beschwerdeschrift zu treffen.
Gem�ss Art. 42 Abs. 1 AuG haben ausl�ndische Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen; das Erfordernis des Zusammenwohnens besteht nach Art. 49 AuG nicht, wenn f�r getrennte Wohnorte wichtige Gr�nde geltend gemacht werden und die Familiengemeinschaft weiter besteht. Der Anspruch nach Art. 42/49 AuG besteht nach Aufl�sung der Ehe weiter, wenn die Ehegemeinschaft mindestens drei Jahre bestanden hat und eine erfolgreiche Integration besteht (Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG). Vorliegend ist allein streitig, ob die Voraussetzungen einer Bewilligungsverl�ngerung nach Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG erf�llt seien.
Das Verwaltungsgericht geht aufgrund verschiedener Indizien davon aus, dass die am 7. Februar 2005 aufgenommene eheliche Wohngemeinschaft im Sommer 2007 nach rund zweieinhalb Jahren aufgegeben worden ist und die Ehegatten seither nie mehr zusammengewohnt haben, sodass der Anspruchstatbestand von Art. 50 Abs. 1 lit. a AuG nicht erf�llt sei. Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, dass sie die Wohngemeinschaft mit ihrem Ehemann nach dem Sommer 2007 bloss vor�bergehend aufgegeben und sie ab September 2008 wieder mit diesem zusammengewohnt habe, dies bis gegen Ende 2009. Sie verkennt, dass das Bundesgericht seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde legt, den die Vorinstanz festgestellt hat, es sei denn, deren Sachverhaltsfeststellungen seien offensichtlich unrichtig, das heisst willk�rlich, oder beruhten auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG (Art. 105 Abs. 2 bzw. 97 Abs. 1 BGG). Dass dem so sei, hat die beschwerdef�hrende Partei aufzuzeigen, wobei ihre Vorbringen den Anforderungen von Art. 106 Abs. 2 BGG entsprechen m�ssen (s. zur offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellung und zur diesbez�glichen R�gepflicht BGE 137 I 58 E 4.1.2 S. 62 mit Hinweisen). Inwiefern die auf umfassender W�rdigung verschiedener Aussagen, Gegebenheiten und Indizien beruhende Feststellung des Verwaltungsgerichts, die Wohngemeinschaft sei im Sommer 2007 aufgegeben und nie wieder aufgenommen worden, im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG offensichtlich unrichtig sein soll, legt die Beschwerdef�hrerin mit ihren rein appellatorischen Ausf�hrungen in keiner Weise dar. Damit aber fehlt auch ihrem Vorbringen, es best�nden wichtige Gr�nde im Sinne von Art. 49 AuG f�r ein vor�bergehendes Getrenntleben bei fortbestehender Familiengemeinschaft, die Grundlage. Inwiefern das Verwaltungsgericht bei dieser Ausgangslage sonst wie schweizerisches Recht verletzt haben k�nnte (Art. 95 BGG), wird nicht aufgezeigt, womit die Beschwerdef�hrerin der allgemeinen Begr�ndungspflicht von Art. 42 Abs. 2 BGG nicht nachkommt.

References: Art. 42
 Art. 49
 Art. 42
 Art. 50
 Art. 50
 Art. 95
 Art. 106
 BGE 
 Art. 97
 Art. 49
 Art. 42