Source: http://fellecke-ph-ps-th.de/
Timestamp: 2016-12-03 11:40:21+00:00

Document:
Hans Georg Fellecke – Psychologischer Psychotherapeut
Mystische Arbeit
01.12.2016 Mystische Arbeit ist eine Übersetzungstätigkeit, die das ambivalente Bildmaterial der Meditationen in das säkulare Denken und in die entsprechende Sprache der Gegenwart transferiert. Auf der Basis der Vortexte können vier hermeneutische Zirkelläufe herausgearbeitet werden.
Erster Zirkel 1. Das ambivalente Bildmaterial des Urbewusstseins wird 2. nach den Meditationen schriftlich deskribiert aufgenommen und bei einer Materialfülle thematisch systematisiert; ein Karteikasten wird angelegt. 3. Das thematische Meditationsmaterial wird interpretierend einer Abstraktion zugeführt. Es bilden sich jeweils verschiedene Abstrakta.
Zweiter Zirkel 1. Diese Abstrakta selbst werden systematisiert und 2. auf einen einzigen Begriff – nämlich Anobisität – gebracht. 3. Alle Texte werden auf der Basis des Hauptbegriffs Anobisität formuliert.
Dritter Zirkel 1. Der Basisbegriff wird für 2. genützt, geschriebene Texte zu qualifizieren. 3. Diese werden zur möglichen weiteren Bearbeitung vorgestellt.
Vierter Zirkel 1. Neue Themen werden 2. anobisch aufbereitet und 3. dem Leser zur Beurteilung angeboten.
Die Ergebnisse dieser vier Zirkelläufe werden jeweils mit der anobischen Methodensequenz überprüft:
1.Säkular?
2. Weiterführende Texte?
3. Aufhebung der Individualität des Meditierenden bzw. des Leser-Autors durch den o.g. Prozess.
Das Arbeitsbuch ANOBISITÄT ist eine Schriftensammlung, die textlich permanent angereichert werden kann.
01.10.2016 Sein Auf der Basis der Vortexte können wir jetzt die zurückgestellte Frage, ob der Anobisität das Sein zugesprochen werden kann, zum Abschluss bringen. Wir gingen davon aus, dass eine absolute Singularität nachweislich fehlt. Egal, in welcher Objektart sich die gesuchte Singularität befinden könnte, ist sie nach der Überlegung, dass jedem Objekt ein Chronos und ein Kairos eignet, die beide permanent in ihm zusammenarbeiten, anobisch. Sowohl in der ursprünglichen Projektion als auch jetzt waren Ausrichtung und Ansaugfähigkeit vorhanden. Sie war also stets in der Zuhandenheit. In diesen beiden anobischen Relationen kann also die absolute Singularität als solche verworfen werden. Damit ist die letzte offene Stelle des anobischen Kreises geschlossen: Eine ontologische Differenz bleibt also ausgeschlossen. Die Anobisität ist das Sein. Jetzt können wir von einer in sich geschlossenen Anobisitätsontologie sprechen.
In den Vortexten konnte sicher gestellt werden, dass alle Intenta und Intentiones unter- und miteinander in einem anobischen Netzwerk verbunden werden können. In dem Text INHALT UND METHODE (Text I/49) wurde die Identität von Inhalt und Methode als eine Wesenseinheit vorgestellt. In dem divergenten pluralen Universum inklusive des zivilisatorisch – sozialen Aufbaus der menschlichen Gesellschaft wie der psychischen Ausprägungen der Gestaltenen Gestalter (Text I/02) lässt sich seine methodische Struktur lesen. Der Gestaltene Gestalter verleiht ihr nur die verbale Fassung. Mit der Anobisität als Methode, mit der Kairos – Skala, der Intentionalitätseinheit und der Immanenten Dialektik kann das divergente plurale Universum gefasst, abgebildet, und näher bestimmt werden. Einerseits kann die Anobisität als Methode sich selbst detailliert fassbar machen, andererseits kann sie sich als Inhalt selbstbestimmend darstellen; was sie seither permanent tut. Mit dem Eintritt des Gestaltenen Gestalters in die Geschichte dieser Wesenseinheit (Text I/49) schreibt dieser eigenständig an dieser Geschichte mit. Sowohl mit seiner möglichen Skepsis als mit seiner eventuellen Ablehnung bzw. Negierung der Anobisität vollzieht er selber einen anobischen Vorgang.
Diese Wesenseinheit kann konsequenterweise nur das Sein selber vollziehen. Das Sein ist in seinen Seinsgestaltungen (statt Seiende) ständig anobisch (Schon wieder ein tautologischer Ausdruck!) am Werk. In dieser Wesenseinheit erzeugt das Sein die Methode und die Methode stellt das Sein dar. Oder: Die Anobisität als inhaltsfreie Methode läuft leer, als methodenfreier Inhalt ist sie frei von ausübender Macht. Sie ist in sich selber eine geschlossene Macht.
Diese Wesenseinheit fehlt jedoch in den philosophischen und theologischen Angeboten vielfach. Ein kurzer Blick auf die verschiedenen und austauschbaren Methoden und Inhalten, die in Philosophie und Theologie benützt werden, sollen auf den Fehler aufmerksam machen:
a. gleichbleibende singuläre Wegsicherheiten mit jeweils austauschbaren und entgegengesetzten Inhalten bei Cusanus, Hegel und Marx;
b. synthesenfreies Denken und Annäherung an den Gottesbegriff bei Kierkegaard und in der Psychotherapie Erreichen des Heilungszieles;
c. zusätzlich zur Marxschen Dialektik dual und flexibel mit Strategie und Taktik bei Lenin. (Lenins formale Übernahme von Carl von Clausewitz);
d. Strategie und Taktik mit stark auseinander fallenden Inhalten bei C.v.Clausewitz, in der empirischen Sozialforschung und Ökonomie;
e. Hinweis auf themen- und fächerspezifisch aufgeteilte Methoden bei Paul Tillich, der sich für eine der Theologie entsprechende Korrelationsmethode entschieden hat. Eine entsprechende Einordnung Heraklits habe ich ausgespart.
In diesen und mir sonst bekannten Methodenangeboten fehlt ein in der Methode immanentes Korrektiv, das zur Sicherung der Anobisität und damit zum Bestand und zielsicheren Förderung bzw. Weiterentwicklung des Universums beiträgt. (Anmerkung: In dem flexiblen Angebot von Strategie Taktik kann die Generallinie so weit verlassen werden, dass eine Rückführung zu ihr ausgeschlossen bleiben kann (s. der Zusammenbruch des sowjetischen Imperiums). Die Anobisität zeigt die Doppeldeutigkeit des cum / mit (Text I/01), die Kairos-Skala differenziert den gegenwärtigen Standort des anobischen Vorgangs mit offenem Ausgang, die Intentionalitätseinheit zeigt den Spannungsbogen an, die Immanente Dialektik zeigt auf ein über das Bekannte hinaus Neues an. Kairos-Skala und die Immanente Dialektik warnen vor der völligen Destruktion des Gegebenen und damit der anobischen Selbsteliminierung – auch des Einzelfalls. In den Vortexten ist eine konstruktive Stossrichtung nachgewiesen worden (Text I/10). – In der Anobisität liegt ein Selbstkorrektiv verborgen. Die Wesenseinheit von Inhalt und Methode kann sich innerhalb des anobischen Netzwerkes korrigieren und damit sich selber zur Konstruktion fördern. Das Sein – also die Anobisität und damit ist der Gestaltene Gestalter involviert – -hilft sich selbst.
Die Zeit ist ubique
01.08.2016 Die Zeit ist ubique demnach also als Chronos und Kairos in jedem Intentum und in jeder Intentio vorhanden. Jedoch besitzt jedes Intentum seinen eigenen Chronos und seinen involvierten Kairos wie auch jede Intentio über ihren besonderen Chronos und ihren adäquaten Kairos verfügt. Intenta und Intentiones können für und gegen einander einen Kairos einsetzen.
Jedoch wird dem Gestaltenen Gestalter sowohl ein Zugang als auch ein Zugriff i.S. von Beherrschen der fiktiven Zeit an sich mit ihren beiden Ausprägungen Chronos und Kairos verwehrt. Er lebt als Intentio und als solcher in Gemein-schaft mit den Intenta in und mit der Zeit.
Skalierungen des Chronos liegen zunächst in der Natur selber vor, die sich innerhalb unseres Sonnensystems in Tag und Nacht, in Jahreszeiten, die auch regional anzahlmässig und in ihren Qualitäten verschieden sind, in den Unterschieden von Nord- und Südhalbkugel unseres Planeten und in Warm- und Kaltzeiten ergeben haben. Dieses Alphabet scheiben zu lernen, hat sich der Gestaltene Gestalter angenommen und verfeinerte Skalierungen bis zur Erfindung der Sekunde aufgebaut. Die Skalierungen des Chronos sind stärker naturabhängig als der Gestaltene Gestalter Einfluss nehmen kann.
Auch die Skalierungen des Kairos hat die Natur z.B. in Entstehung, Entwicklung Vergehen vorgegeben. Aber auch der Gestaltene Gestalter kann in den Kairos z.B. hinsichtlich der Fortpflanzung, der Pflichtschulzeit, der staatsbürgerlichen Mündigkeit, der Sozialisierungszeit Kulturkreisfremder und des Rentenalters eingreifen. Auch seine Kairos-Eingriffe in die Intenta z.B. hinsichtlich der technischen und naturwissenschaftlichen wie der negativen bzw. positiven Naturgestaltung veränderten und verändern weiterhin die Gesamterscheinung unseres Planeten extrem stark. Hier liegen seine Einflüsse stärker als bei den Skalierungen des Chronos vor.
Das Zwillingsparadoxon unter Chronos und Kairos betrachtet
Das Zwillingsparadoxon harrt als Experiment noch der Durchführung. Ich möchte dem in gewissermassen vorgreifen, nämlich unter dem Aspekt von Chronos und Kairos. Der auf der Erde zurückgebliebene Zwillingsbruder war unter alleinigem Aspekt des Chronos bei der Rückkehr seines Bruders aus dem Weltall älter. Mit dem Chronos dürfte hier das kalendarische Alter sein.
Das Ersatzexperiment mit der Atomuhr bestätigt fast präzise die Möglichkeit der kalendarischen Verschiebung. Der Chronos dürfte hier nur die quantitative Veränderung deutlich hervorheben.
Dieses noch ausstehende Zwillingsexperiment allerdings spart den Kairos aus, der sich in verschiedenen Alterssegmenten ausdrückt: z.B. biologisch, psychisch, sozialisierend, bildungsmässig. Wie würden diese verschiedenen Alterssegmente der Brüder bei ihrem Wiederzusammenkommen bestimmt werden können?
Zwei Optionen 1. Sind die Kairoi der beiden Brüder trotz ihrer unterschiedlichen Aufenthaltsorte weiterhin erdentwicklungsprägend (d.h. Der fliegende Bruder entwickelt sich kairosmässig genauso wie sein auf der Erde zurückgebliebener Zwilling.), dann divergieren sie jedoch beim Wiedersehen nur mit ihren kalendarischen Chronoi. Das Ergebnis des Experiments bezieht sich weiterhin einseitig auf die quantitative Zeit.
2. Wenn sowohl die Kairoi (welche davon?) als auch die kalendarischen Chronoi der Brüder dem ursprünglich erwartungsgemässen Ergebnis des Verfahrens jeweils individuell ihrem Aufenthaltsort entsprechen (d.h. Der fliegende Bruder ist auch kairosmässig seiner Flugzeit angepasst entwickelt.), dann kann das Experiment nun auch als erweitert und damit als gelungener als bisher angesehen werden.
Das hiesse: Die schnellere Bewegung mit der Lichtgeschwindigkeit schliesst also dann die Entwicklung des Zusammenspiels zur Deckungsgleichheit von Chronos und Kairos ein.
Das Ersatzexperiment mit der Atomuhr kann bis dato somit nur einseitig genannt werden.
Das Zusammenspiel von Chronos und Kairos seit dem Punkt vor dem Urknall, der Entstehung und Entwicklung des Universums harrt der Aufklärung. Dann wäre dem Gestaltenen Gestalter der gesamte Zugang zu der ubiquen Zeit gelungen.
Was würde der Gestaltene Gestalter damit machen?
Das Parfum – Teil 1
01.04.2016 DAS PARFUM. – Die Geschichte eines Mörders von Patrick Süskind
Diogenes Taschenbuch, 1994
Eine anobische Interpretation in vier Teilen
Als Sekundärtitel des Romans schlage ich „Der gescheiterte Aufbau einer Identität“ vor. Ich werde den zentralen Textteil, der sich auf das Fehlen des Eigengeruchs und der Duftwirkung bezieht, vom übrigen Text zunächst isolieren.
Diese Teilinterpretation wird dann in die Ausbildung zum Parfumeur und in die Arbeit als Naturtalent mit dem höchsten Selbstanspruch auf der Grundlage der Persönlichkeitsstruktur und der kriminellen Energie des Mörders Jean-Baptiste Grenouille eingebettet.
Zwei Fragen bezüglich des Namens des Mörders bleiben offen: 1. Wieweit soll mit seinem Vornamen auf (s)eine Vorläuferfunktion hingedeutet werden? 2. Soll der gewählte Familienname auf (s)eine „Froschperspektive“ in Permanenz bis zum vollendeten kannibalischen Sterbeakt hingewiesen werden?
Der Roman DAS PARFUM ist inhaltlich und in der literarischen Gestaltung eine vollendete Ablaufgestalt mit Extremisierungen, deren Spannung und zweigliedrige Klimax zunächst in den Kapiteln 49 der zweiten Hälfte und 50 und dann deren eigentlichen Höhepunkt im letzten Kapitel liegen. – In Klammern werden die Seitenangaben des Taschenbuches im Dünndruck und die der Stufen der Kairos-Skala im Fettdruck angegeben.
Ich setze auf die Basis der Anobisität eine Kombination von einer theo- und psychologischen Interpretation. Sie soll die Massstäbe bilden, wieweit der Text des „Kriminalromans“ sich zu den theo- und psychologischen Entwürfen verhält.
Da der Autor P. S., sprachlich in die Nähe sowohl alt- und neutestamentlicher als auch religiöser Formulierungen kommt, fühle ich mich als Theologe animiert, Basisaussagen des Textes an qualifizierten theologischen Aussagen als deren Massstäbe zu messen.
Ich nenne a. drei theologische und b. drei psychologische Messlatten.
ad a. Menschwerdung (Inkarnation), Liebe (Agape nach Johannesevangelium), Abendmahl;
ad b. Identität, Ambivalenz, Persönlichkeitsstruktur der Hauptfigur J.-.B.G.
Die beiden Punkte a und b greifen ineinander.
Diese genannten zwei Massstabsequenzen bilden den Rahmen meines Interpretationsvorschlags. Der Autor P. S. bezeugt hier seine Begabung, eine literarische Gestalt über das übliche Krimi-Label hinaus in Richtung der höchsten Eigenständigkeit für den Gestaltenen Gestalter zu entwerfen; und das auch noch im Rahmen einer Mordserie!
Einzelinterpretation
Der Protagonist J.-B.G. setzt sein Können und seine Lebenskraft für den Aufbau eines Eigengeruchs, den er auch selber wahrnehmen kann, ein. Obwohl ihm seine Lebensarbeitszeit und geniale Selbstständigkeit zur Verfügung stehen, misslingt ihm die Nachbesserung dieser angeborenen Behinderung. Der Zugang zu ihm selbst kann ihm nur versagt bleiben. Selbstverwirklichung als Wesensgleichheit baut sich nur in seinem Traum auf. Trotz Frustration vermag er, energetisch ein neues Ziel zu erreichen: Verachtung der Menschen und Todeswunsch. Menschwerdung (Fleischwerdung bzw. Inkarnation) wie alle Menschen sein wollen und vollkommene Gleichheit mit allen Menschen (Identität) als eine imperative Denk- und Handlungsausrichtung führt hier in eine Sackgasse.
Das Parfum – Teil 2
01.04.2016 Das Parfum
Das theologische Konzept der Menschwerdung bzw. der Inkarnation Jesus Christus ist ein indikatives Modell. Am Kreuz spricht der johanneische Christus: „Es ist vollbracht.“ Damit wird theologisch seine Menschwerdung und psychologisch seine Wesensgleichheit ausgesprochen.
Zwischen beiden literarischen Angeboten besteht eine deutliche anobische Differenz. Während J.-B.G. imperativisch seine bleibende physiologiche Fehlausstattung (2) aufheben will (4), identifiziert sich der johanneische Jesus indikativisch mit dem Menschlichsten überhaupt (6).
Anobisch: 1. Die Kairos – Stufen 2 plus 4 = 6 : 2 = 3 = ausserhalb der Zufriedenstellung. 2. Die Kairos-Stufe 6 zeigt die eigentliche Qualität der Übereinstimmung an. In der Intentionalitätseinheit zeigt sich bei J.-B.G. ein Spannungsbogen von 3 Stufen, zu dem johanneischen Jesus – also von 3 bis 6 – ein Bogen von 4 Stufen. Bezüglich der Immanenten Dialektik steht J.B.G. auf der Stufe b. sich selbst respektierend gegenüber, während die Johannesvorlage auf der Stufe c. einen erreichbaren Endzustand des vollkommenen Mitsicheinsseins angibt.
Der angeborene physische Mangel J.-B.G. versetzt ihn in höchste Motivation, eine eigene Duftmarke in weltweiter Exklusivität zu kreieren. Durch die Fähigkeit seiner olfaktorischen Hochbegabung der Geruchsdiskriminierung, der Wahrnehmung und Kombinationen von Düften sowie deren lebenslange Bewahrung gelingt ihm ein einzigartiger Exklusivduft. Dieses höchste parfumtechnische Ergebnis stellt sich für ihn selbst allerdings nur als seine eigene Duftprothese heraus, die jedoch einerseits intensive Liebe der Mitmenschen unter-einander und andererseits die ihm zugedachte ermöglicht. Selbst der Vater des letzten Mordopfers, Richie, bittet um Verzeihung und adoptiert ihn (6). J.-B.G. gerechte Strafe unterbleibt. Ihm ist in der Zwischenzeit bewusst geworden, dass der Duft eine Riechhilfe jedoch kein Eigengeruch ist. Er kann sich nicht zu den Mitmenschen in gleicher Qualität zählen; er hasst sie (2). Hier liegt eine Ambivalenz vor, die auch im weiteren Verlauf der dramatischen Situation festbleibt. Auch bei dieser Teilinterpretation wie schon bei dem obigen Thema Identität bleiben die Ergebnisse der Kairos – Stufen, der Intentionalitäts-einheit und der Immanenten Dialektik etwa konstant.
Der johanneische Begriff der Agape (Liebe) umfasst die Gegenseitigkeit in einem dialektischem Verhältnis (6).
J.-B.G. verlässt als freier Mann den Ort seiner unterlassenen Hinrichtung. Die dramatische Zuspitzung findet am Ort seiner Geburt statt. Hier verströmt er aus endgültiger Frustration die grösste Menge seines Duftmantels bei einer Gruppe der untersten Unterschicht, die ihn „aus Liebe“ (so im Text) in gieriger Rudelformation kannibalisch verzehrt. Halten sie Abendmahl?
Bei aller Nähe zu dem angedachten Abendmahl fehlen deutlich zwei Elemente. Die neutestamentlichen Überlieferungsstränge des hellenistisch konzipierten Abendmahls sind untereinander zu disparat, um sie auf einen Nenner zu bringen. Jedoch zwei Grundzüge haben alle Texte gemeinsam: Sie sind einerseits als ein brüderliches Gemeinschaftsmahl aufgebaut und andererseits sind sie auf die Zukunft ausgerichtet. Beide Merkmale fehlen in dem Pariser Vorgang.
Auch die Selbsthingabe J.-B.G. an die Gruppe geschieht auf zwei Ebenen. Die Gruppe reagiert auf die Duftprothese und kannibalisiert den Träger des Duftstoffes. Die Pariser und die Grasser Gruppe gehen in gleicher Weise auf eine chemische Wirkung ein.
Auch an diesen Punkten klaffen die anobischen Einordnungen zwischen der literarischen Vorlage J.-B.G. und dem angesetzten Massstab Abendmahl deutlich auseinander.
Das Parfum – Teil 3
Der Existenzentwurf J.-B.G. basiert sowohl auf einer lebenslangen fast durchgängigen sozialen Isolation als auch in dem engagierten Einzelkampf gegen seine eigene Natur und ihrer Überwindung mit dem Ziel der Selbstverwirklichung (306 bis 308). Die Persönlichkeitsstruktur dieser zentralen Romanfigur zeichnet sich durch die Kombination Introversion und Zwanghaftigkeit aus. Darauf kann er einerseits seine äussere soziale Unterordnung und andererseits seine Stellung ausserhalb sozial-ethischer Codizes aufbauen. Somit verbleibt er permanent in der „Froschperspektive“. Das Zielbewusstsein des Protagonisten, einen sozialen Anschluss herzustellen, ist trotz einer inneren Krise, selbstkritischer Beurteilung und durch eine Insidersprache zementiert (305). Jedoch seine Erkenntnis, die Identität zu verfehlen und diese nur künstlich aufbauen zu können und sich zielpunktuell mit göttlichen Prädikaten (161 bis 163; 197f; 304f; 316) selbst aufzubauen, zeugt von Flexibilität, Durchhaltevermögen und Zielbewusstsein auf der Basis dieser beiden Persönlichkeitsformen (244). Seine Mordserie (246 bis 281) als raffiniertes Engagement ausgeführt und nur als Mittel zur Duftherstellung eingesetzt wird durch eine in sich geschlossene Indizienkette aufgedeckt. J.-B.G. wird verhaftet und inhaftiert. Sein Todesurteil nimmt er als gegeben hin. Jedoch wählt er nach seiner Freilassung selbstständig anderenorts sein Sterben und Tot-Sein. Dem Henker ausgeliefert, in der Hoffnung getötet zu werden, von der Menge einschliesslich des Vaters des letzten Mordopfers in Anbetung geliebt, wird er dem Weiterleben übergeben; was ihm missfällt. Die Liebe der Menge zu ihm wird fehlgeleitet (2), ebenso sein Ekel und Hass für Menschen (2). J.-B.G. bleibt von seiner Geburts- bis zu seiner Sterbestunde von den Menschen emotional getrennt. Selbst das Adoptionsangebot des Vaters des letzten Mordopfers nimmt er nur äusserlich nickend jedoch schweigend mit einem andern Ziel an. In dem differenziert mehrschichtigen gescheiterten Existenzentwurf J.-B.G. liegt seine eigene Ambivalenz verborgen. Die Ambivalenz wurzelt in seiner Person: Er beglückt mit seinem handwerklichen Duftergebnis seine Mitmenschen, die sowohl sich untereinander als auch ihn selbst lieben. Ekel und Hass bleiben nach seinem Wunsch der Menge verborgen. Die Wirkung der bachanalen Liebe verbleibt bei den Mitmenschen in einem engumgrenzten Zeitbereich. Der Wirkung des hervorragenden Duftes und seines genialen Produzenten fehlt jegliche Art von Zukunft; die Wirkung ist verduftet (1). Das ist die eigentliche Katastrophe beiderseits: In dem ersten und zweiten Höhepunkt des Romans bleiben eigentlich die Menschen in Grasse wie in Paris einerseits und J.-B.G. andererseits jeweils in sich gefühlsmässig blockiert. Es bleibt in beiden Bereichen alles beim Alten. Die Mitmenschen bleiben was sie sind. Und J.-B.G. kann nur noch auf seinen selbstbestimmten Sterbeakt zugehen. Der Tötungsakt wird kannibalisch „aus Liebe“ (letzter Satz des Romans!) ausgeführt (-1).
Dem einzigartigen Duft fehlt die Nachhaltigkeit der Wirkung; dieser ist selbst restlos verschwendet worden. Das doppelte Projekt des Identitätsaufbaus – des Selbst- und Fremdriechens – musste scheitern. Zwischen der natürlichen pränatalen Mangelausstattung und der aussergewöhnlichen Hochbegabung blieb zwar eine extrem starke Differenz, die aber intensiv zusammengeschweisst war (191 bis 200). Damit hat J.-B.G. die Perspektive eines neuen Existenzentwurfs völlig ausgeschlossen.
Tötung aus Liebe – Sterben und Tod, sich dem hingeben und Liebe fallen literarisch zeitlich ineinander; jegliche Nachhaltigkeit aber fehlt.
Das Leitmotiv Liebe und Tod bringt als internationale Thematik sowohl eine weltliterarische (z.B. Romeo und Julia) als auch eine religiöse (Kreuzestod Jesu) und damit eine anthropologische Spannung.
In der neutestamentlichen Literatur stirbt Jesus „für uns“ bzw. „für euch“, während J.-B.G. sich isolierend tragisch für sich selbst stirbt.
Das Parfum – Teil 4
Mein Interpretationsvorschlag zeichnet sich durch eine doppelte anobische Auslegung aus: Zunächst wurden die Textteile des Romans aufeinander bezogen und danach wurden diese mit neutestamentlichen und theologischen Aussagen verknüpft.
Inhaltlich und literarisch ist der Roman eine vollendete Ablaufgestalt.
Die Herausarbeitung der anobischen – und damit anthroplogischen – Differenzen zwischen der literarischen Vorlage des Protagonisten des Romans DAS PARFUM und den Massstäben dient zur Feststellung des eigenen Identiätsstandortes der Leser und Mitarbeiter dieses Textes. Die anobischen Methoden geben den Rahmen vor, wo sich der eigene aktuelle Identitätsstandort befindet und welche Möglichkeiten des gegenwärtigen bzw. der zukünftigen Identitätsentwicklung vorhanden sind.
Die Romangestalt baut sich durch eine dreifache Distanz auf: J.-B.G. ist selbstkritisch, kennt das verfehlte Ziel der Identität und beurteilt sein parfumtechnisches Produkt mit Abstand (243). Jedoch wenigstens sein Duftergebnis gehabt zu haben und inklusive dieses auch wieder zu verlieren, ist seine restliche Existenzgrundlage (244); auch sie gibt er später völlig auf (316f).
Es wäre eine Vergeudung, wenn eine individuell – anobische Wertschöpfung bezüglich des Themas Identität aus einem qualifizierten Roman beiseitegelassen würde.
Identität ist ein lebenslanger vielschichtiger Prozess; bedeutsam für die Anobisität.
In den 10 Universalien mit ihren Extremen können die gegenwärtigen einzelnen Identitätsstandorte zunächst an Hand der Kairos.- Skala ermittelt werden.
Ein Beispiel: In der Reihenfolge der Universalien liegen sie auf den Stufen 3, 4, 3, 5, 2, 4, 5, 2, 5, 6 = 39 : 10 = 3,9.
Der aktuelle Spannungsbogen der Intentionalitätseinheit reicht von Stufe 2 bis 6, also ein Spannungsfeld von 5 Stufen. Die Gesamtidentität ist sehr disparat.
Auf welcher Stufe der Immanenten Dialektik bewegen sich die einzelnen Identitätsstand-orte? Für welchen aktuellen Identitätsstandort gibt es derzeit Stagnationen, prozessuale Möglichkeiten, tendenzielle Ansätze oder gar Aufbauten und zu welcher Stufe?
Postskriptum Patrick Süskind projiziert in seinem Roman DAS PARFUM den modernen westlichen Menschen in die historisierende Phantasiefigur J.-B.G. In einigen grundsätzlichen Facetten wird dieses skizzenhaft deutlich. Wie der Protagonist des Romans hat sich der westliche individualistische Mensch in den letzten Jahrzehnten bzw. -hunderten „was er ist, ist er durch bzw. aus sich selbst“ aufgebaut. Über seine Selbstdefinition „was er ist“ ist er erfolgreich aus eigener Kraft. Trotz Teamstruktur bleibt aber das Einzelkämpfertum in der Arbeitsgruppe additiv. Jedoch kann der Moderne auch in einer Ambivalenz leben. Er weiss selbst bei bleibender extremer Motivation bezüglich seines hohen, ja Höchstanspruchs an sich selbst um sein Scheitern. Seine Produkte können einen anderen Effekt zeitigen als in der Ausgangslage gedacht. Zieländerungen sind selbstkritisch stets latent wie manifest anwesend. Aber auch die Überwindung dessen, was ausserhalb seiner (göttlichen) Potenz liegt, möchte er weiter zielstrebig verfolgen. In einer derartigen Selbstüberschätzung verbleibt er ausserhalb eines Ausgleichs. Er arbeitet imperativisch, übersieht eine kon-struktive Zukunft wie andere indikativische Möglichkeiten, die er in sich selbst besitzt.
Anobische Fragen – Teil 1
01.01.2016 Anobische Fragen – 3 Teile –
I. Fragen sind sui generis dynamisch.
II. Der Gestaltene Gestalter ist sui generis ein Fragender.
III. Fragen sind sui generis anobisch.
IV. Der Gestaltene Gestalter ist sui generis ein Fragender in Permanenz.
V. Fragen erweitern sui generis den Gesichtskreis der kleinen und grossen Weltorientierungen.
VI. Der Gestaltene Gestalter nötigt sich sui generis aus Antwortsystemen Revolutionsfragen für mögliche neue Antworten ab.
In diesem Text werden zunächst nur Fragen nach der anobischen Ursache gestellt. Ihre anobischen Endprodukte werden zunächst ausgespart. In den Teilen 2 und 3 jedoch wird eine Antwortmöglichkeit auf der Basis der Frage VI versucht.
01. Wie sind die kosmischen Strukturen vom Festland und Wasser aufgebaut, sodass diese beiden Elemente anobisch auf der Kairos – Skala einerseits auf den Extremstufen 1 bis 2 und andererseits 5 bis 6 arbeiten können?
02. Warum kam es auf der Entwicklungskette Flora – Fauna – Mensch und Sauerstoff sowie Kohlendioxid zu einem lebensnotwendigen anobischen Kreislauf?
03. Wie sind die Minibausteine aus dem Universum anobisch aufgebaut, sodass unser Erdball entstehen konnte?
04. Aus welchen anobischen Ursachen konnte das Zusammenspiel der Cyanobakterien mit der Sonne funktionstüchtig sein?
05. Was haben Wind und Wasser in ihrer anobischen Zusammenarbeit gemeinsam, sodass Energie entstehen kann?
06. Welche Art anobischer Arbeitseinheit hat sich zwischen Mond und Erde herausgebildet?
07. In welcher Anobisität vollziehen sich permanent Jahresklima und Klimawechsel?
08. Warum sind für Flora, Fauna und Menschen Geburt, Wachstum und Tod vorgesehen?
09. Wieso war nach dem Urknall in der zuletzt übriggebliebenen Materie für den Planet Erde dessen eigene Gravitation geplant?
10. und so weiter – und so weiter – und so weiter……………………
Eine permanente kosmologische Fragesequenz. Wenn die nach dem Urknall übriggebliebene Materie mit Antworten dieser Fragen schwanger gegangen ist, dann war sie ein Schöpfungsurgrund.
Jeder Gestaltene Gestalter kann entscheiden, ob er diesen Schöpfungsurgrund als eine anonyme säkulare Quelle aller Teile inner- und ausserhalb des Sichtbaren erkennt, in jenem selbst oder hinter ihm eine personengebundene Schöpfergottheit annimmt.
Anobische Fragen – Teil 2
01.01.2016 Teil 2
Mit dieser Fragesequenz wird das theologische Lehrstück Creatio ex nihilo auf den Plan gerufen. Dieses theologische Thema ist zwar bibelfrei, jedoch theologie- und dogmen- zeitgeschtichtlich gebunden. Auf der Basis der Göttlichkeit Gottes in Jahwe bleibt die Creatio ex nihilo zunächst in ihrer Gültigkeit bestehen. Aber:
Die Anobisität als eine säkulare Denk- und Handlungsgrundlage verbleibt konsequent in der Immanenz. Und die Immanenz hat philosophie- und theologiegeschichtlich auch die Transzendenz produziert. Damit sind die Göttlichkeit Gottes in Jahwe und gleichfalls die Creatio ex nihilo immanente Projektionen. Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, mit diesem traditionellen Lehrstück umzugehen.
1. Dieses Lehrstück wird aufgegeben; was schon vorgeschlagen wurde. Denn anfänglich fehlt bei den semitischen Stämmen dieses Thema, die sich erst während der Landnahme mit Gott als dem Schöpfer befasst haben bzw. befassen mussten. Gott avancierte also erst relativ spät als Quereinsteiger zum Schöpfergott.
Weiter: Erst in der nachpaulinischen Zeit provozierte die Berührung christlicher Theologen mit der griechischen Philosophie die Creatio-ex-nihilo-Theologie. Ihr „Sitz im Leben“ ist also eindeutig nachneutestamentlich. Und das Judentum (Maimonides) fand erst in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts zu diesem Thema.
Angesichts der modernen und weitgehend anerkannten Forschungsergebnisse der Evolution und Kosmologie ist die Aufgabe dieser Thematik nachvollziehbar.
2. Theologen interpretieren Gott auch als freie Schöpfungskraft. Gott müsste dann in Bezug auf die moderne Kosmologie bzw. Astrophysik auch vor der Energiemasse, die zum Urknall führte, seine Schöpferpotenz gehabt haben. Diese Energiemasse hätte er dann ex nihilo geschaffen. Auch die phasenweise Entwicklung von der angenommenen Energiemasse über den Urknall bis zum Universum schliesst das eigentliche Ziel der beiden alttestamentlichen Schöpfungsberichte, nämlich die Erschaffung des Menschen, aus. Hier differieren aktuelle kosmologische Forschung und Ergebnisse mit der Zielsetzung der Schöpfungsberichte deutlich.
Die eventuelle Zeit vor der Energiemasse wäre noch besetzbar. Aber welcher seriöse Theologe würde heute noch eine derartige Lückenkonstruktion wagen?
In einigen theologischen Entwürfen ist eine „theologische Flucht nach vorn“ zu finden, indem die Creatio ex nihilo mit der Erlösung bzw. mit der neuen Schöpfung in Jesus Christus untermauert wird.
Es gibt nur die Möglichkeit, Gott schafft aus dem absoluten Nihilum das Universum bzw. die Universen, wenn diese existieren sollten, als ein Bekenntnis der Gläubigen in Form und Inhalt. Wie weit bestimmt ihr Bekenntnis auch ihren Handlungscodex im Alltag?
Anobische Fragen – Teil 3
01.01.2016 Teil 3
3. Wir nehmen Gott und seine freie Schöpfungspotenz anobisch auf. D.h., die Göttlichkeit Gottes in Jahwe und ihre Creatio ex nihilo bilden von Anfang an ein anobisches Verhältnis in sich selbst. Diese Möglichkeit, entsprechend Theologie zu treiben, war, ist und bleibt eine immanente Projektion.
a. Das Thema Creatio ex nihilo kann angesichts der universal akzeptierten Naturwissen-schaften gestrichen werden – wie es ja auch erst philosophie- und theologiegeschichtlich konsequent zeitbedingt erarbeitet worden war und auch ausgesagt werden musste. Von dieser Thematik frei kann die Göttlichkeit Gottes in Jahwe in ihrer Ursprünglichkeit vollgültig bestehen bleiben. s. Punkt 1.
b. Die Göttlichkeit Gottes in Jahwe als dem Schöpfer wird gläubig bekannt, obwohl das Wissen über die Naturwissenschaften be- und anerkannt ist. Das bleibt ausserhalb des mittelalterlichen Rückfalls in die zwei Wahrheiten. Das Engagement der Gläubigen für die Schöpfung und für ihre eigene Natur als Teil der Schöpfung ist in ihrer Robustheit und Feinfühligkeit indikativisch (!) aufgestellt.
Ich erlaube mir, an dieser Stelle folgendes anzumerken: Als Psychotherapeut wurde ich mit Essstörungen und sexuellem Missbrauch behandlungsmässig konfrontiert. Grüne Umweltbewusste, gläubige Christen und auch Prediger mit dem Thema Schöpfung hätten ihren Körper als ihre ureigenste Natur bzw. ihren eigenen Schöpfungsanteil und die der Mitmenschen sehen und sich in das Engagement für die Natur und Umwelt (eigentlich ein schiefer Begriff) bzw. in das Operationsfeld Gottes in Jahwe eingliedern können. Die Sichtweise der Natur bzw. der Schöpfung beginnt exklusiv bei meinem eigenen Körper. Noch deutlicher: Der sexuell Missbräuchler vergeht sich auch an seinem eigenen Körper! Im Bereich des dritten Universals wird welche Stufe der Kairos – Skala besetzt, welcher Spannungsbogen in der Intentionalitätseinheit ergibt sich und auf welcher Stufe der Immanenten Dialektik finde ich mich vor?
c. Die Creatio-ex-nihilo-Theologie war dem damaligen Zeitgeist angemessene notwendige Antwort. Wir scheiden sie ersatz- und schadensfrei aus.
Die immanente Anobisität (welche Tautologie!) handelt aus sich selbst sowohl mittels ihrer Urkraft als auch für ihre Neuproduktion. Die Anobisität ist das Sich-permanent-Ereignende. Und sie legt sich selber aus. Der Gestaltene Gestalter erkennt das zu interpretierende Angebot des anobischen Vorgangs und fasst es in Worte.
s. dazu sowohl den Titel als auch den Fragekatalog dieses Textes
4. Mit der Erforschung der anobischen Urkräfte befinden wir uns in der Richtung, einem handfesten Sein allgemeinverbindlich eingrenzend zu modellieren.
Nach dem erfolgreichen Dreischritt Seinsforschung, -erkennung und –definition löst sich die Theologie der Creatio ex nihilo einfach von selber auf.
s. Text ZWISCHENBILANZ ANOBISITÄT
Hans Georg Fellecke	Diplom Theologe
StichwortlisteAnobisität
Hans Georg Fellecke - Psychologischer Psychotherapeut is proudly powered by WordPress	Entries (RSS) and Comments (RSS).

References: sui generis
sui generis
sui generis
sui generis
sui generis
sui generis