Source: https://www.lecturio.de/jura/anfechtung.vortrag
Timestamp: 2017-09-24 23:10:12+00:00

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Eigentumserwerb und Anfechtung | Online Lernen mit Lecturio
Eigentumserwerb und Anfechtung
Eigentumserwerb und Anfechtung von Prof. Dr. John Montag
Der Vortrag „Eigentumserwerb und Anfechtung“ von Prof. Dr. John Montag ist Bestandteil des Kurses „Zivilrecht Grundlagen und BGB Allgemeiner Teil“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:
1. Anfechtung § 929
2. Sittenwidrigkeit § 138
3. Guter Glaube §§ 932 II, 142 II
4. Tatsächlicher Wille § 935 I
Bei der Einigung über den Eigentumsübergang nach den §§ 929 ff. BGB handelt es sich um eine Willenserklärung,....
die auf eine Rechtsfolge gerichtet ist.
die von einem Geschäftsunfähigen abgegeben werden kann nach den §§ 104 ff. BGB.
bei der nach § 185 BGB eine Einwilligung oder Genehmigung vorliegen kann.
bei der eine Stellvertretung zulässig ist gem. § 164 ff. BGB.
die nicht angefochten werden kann gem. § 142 I BGB.
Bei der Einigung über den Eigentumsübergang gem. den §§ 929 ff. BGB handelt es sich nicht um...
eine schuldrechtliche Willenserklärung.
eine dingliche Willenserklärung.
eine Willenserklärung, die auf eine Verfügung gerichtet ist.
einen dinglichen Vertrag.
Woraus resultiert das Merkmal der "Widerrechtlichkeit" einer Drohung bei § 123, 2.Alt. BGB?
Aus der Mittel-Zweck-Relation.
Aus der strafrechtlichen Bewertung der Drohung.
Aus der analog heranzuziehenden Definition der Sittenwidrigkeit.
Aus dem subjektiven Wille des Drohenden.
Fehleridentität ist gegeben, wenn...
das schuldrechtliche Kausalgeschäft und das dingliche Verfügungsgeschäft unter dem gleichen Mangel leiden.
ein Mangel des dinglichen Verfügungsgeschäft auf das schuldrechtliche Kausalgeschäft durchschlägt.
das Verfügungsgeschäft mit mehreren, identischen Mängeln behaftet ist.
das Verpflichtungsgeschäft mit mehreren, identischen Mängeln behaftet ist.
Was ist in Bezug auf § 138 I BGB zu beachten?
Dass der Wortlaut "sich gewähren lässt" darauf schließen lässt, dass die Sittenwidrigkeit eines Verpflichtungsgeschäfts auch auf das Verfügungsgeschäft durchschlagen kann.
Dass ein Verpflichtungsgeschäft nach § 433 BGB nie sittenwidrig sein kann.
Dass es wegen des Trennungs- und Abstraktionsprinzips gänzlich ausgeschlossen ist, dass ein Verfügungsgeschäft wegen einer Sittenwidrigkeit des Verpflichtungsgeschäfts nichtig ist.
Dass ein Verpflichtungsgeschäft nur sittenwidrig ist, wenn es auch das darauf aufbauende Verfügungsgeschäft ist.
Wann ist eine Sache "abhanden gekommen" i.S.d. § 935 I BGB?
Wenn sie ohne oder gegen den Willen des Berechtigten aus dessen unmittelbaren Besitz gekommen ist.
Wenn sie ohne oder gegen den Willen des Berechtigten aus dessen Eigentum gekommen ist.
Wenn sie dem Berechtigten im Rahmen eines tatbestandsmäßigen Diebstahls nach § 242 I StGB gestohlen wurde.
Wenn sie ohne oder gegen den Willen des Berechtigten aus dessen mittelbaren Besitz gekommen ist.
Was ist für einen Herausgabeanspruch aus § 985 BGB zu prüfen?
Ob der Anspruchsteller Eigentümer der Sache ist.
Ob der Anspruchsteller ein Recht zum Besitz hat.
Ob der Anspruchsgegner Besitzer der Sache ist.
Ob der Anspruchsgegner ein Recht zum Besitz hat.
Dozent des Vortrages Eigentumserwerb und Anfechtung

References: § 929
 § 138
 § 935
 § 185
 § 164
 § 142
 § 123
 § 138
 § 433
 § 935
 § 242
 § 985