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Timestamp: 2018-04-22 18:21:45+00:00

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Vereinssatzung - Verein zur Förderung der Jugendhilfe
Kategorien Vereinssatzung
Der Verein Tectum – Verein zur Unterstützung von Kindertagespflegepersonen und Eltern e.V. wurde am 08. Februar 2015 gegründet und setzt sich für die Beratung und Unterstützung von Personensorgeberechtigten und Kindertagespflegepersonen im Umgang mit Behörden und Gerichten ein.
Der Verein führt den Namen „Tectum – Verein zur Unterstützung von Kindertagespflegepersonen und Eltern“. Er wird nach der Gründungsversammlung in das Vereinsregister eingetragen und trägt dann den Zusatz „e.V.“.
Sitz des Vereins ist Ingolstadt.
Bildung und Unterstützung von Frauen und Männern, die in der Kindertagespflege tätig sind
Unterstützung von Eltern, deren Kinder von Kindertagespflegepersonen betreut werden,
unter Berücksichtigung der Voraussetzungen der §§ 52 ff. AO, insbesondere des § 53 AO.
Diese Zwecke werden verwirklicht durch die
Unterstützung von Eltern und Kindertagespflegepersonen im Umgang mit Behörden und Gerichten sowie Unterstützung von Verfahren im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe
Entwicklung und Durchführung von Bildungs- und Informationsveranstaltungen zur Kindertagespflege.
Die Leistungen des Vereins sind für den Hilfesuchenden kostenlos.
Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder des Vereins erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§ 4 Mitgliedschaft, Information, Aufnahme
Vereinsmitgliedern und
Fördermitgliedern.
Vereinsmitglieder unterstützen den Verein durch den Mitgliedsbeitrag und durch ihre Mitarbeit im Verein. Fördermitglieder unterstützen den Verein durch den Förderbeitrag. Diese besitzen kein Stimmrecht.
Alle Mitglieder erhalten mindestens einmal im Jahr im Rahmen der ordentlichen Mitgliederversammlung eine Information über die Tätigkeiten des Vereins. Diese gilt auch dann als erteilt, wenn sie durch Brief, Fax oder per Email an die letzte dem Verein bekannt gegebene Anschrift übermittelt worden ist.
Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Bei einer Ablehnung durch den Vorstand ist dieser nicht zur Mitteilung der Gründe verpflichtet.
§ 5 Ende der Mitgliedschaft, Kündigung, Ausschluss aus dem Verein
Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt, Ausschluss oder Auflösung der Körperschaft.
Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Die schriftliche Austrittserklärung muss mit einer Frist von einem Monat jeweils zum Ende des Geschäftsjahrs erklärt werden.
Ein Ausschluss kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Wichtige Gründe sind insbesondere ein die Vereinsziele schädigendes Verhalten, die Verletzung satzungsmäßiger Pflichten und Beitragsrückstände von mindestens einem Jahr.
Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Gegen den Ausschuss steht dem Mitglied die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, die schriftlich binnen eines Monats nach Zugang des Ausschlussbescheides an den Vorstand zu richten ist. Die Mitgliederversammlung entscheidet mit einfacher Mehrheit der Anwesenden endgültig. Dem Mitglied bleibt die Überprüfung der Maßnahme durch Anrufung der ordentlichen Gerichte vorbehalten. Die Anrufung eines ordentlichen Gerichts hat aufschiebende Wirkung bis zur Rechtskraft der gerichtlichen Entscheidung.
§ 7 Mitgliederversammlung, Zeitpunkt, Einladung, Tagesordnung, Beschlussfassung, Stimmrecht
Die ordentliche Mitgliederversammlung wird im ersten Halbjahr eines jeden Geschäftsjahres unter Einhaltung einer Frist von einem Monat unter Angabe der Tagesordnung durch den Vorstand einberufen.
Der Vorstand ist verpflichtet, innerhalb eines Monats eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies unter schriftlicher Angabe der Gründe und der Aufstellung einer Tagesordnung verlangt. In diesem Fall sind die Mitglieder unter Übersendung der Tagesordnung mit einer Frist von mindestens zwei Wochen einzuladen.
Die Einladung der Mitglieder zur Mitgliederversammlung erfolgt durch Brief, Fax oder per Email. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt als den Mitgliedern zugegangen, wenn es an die letzte dem Verein bekannt gegebene Anschrift gerichtet ist.
Jedes Mitglied kann mit einer Frist von mindestens zwei Wochen vor dem angesetzten Termin schriftlich die Aufnahme von Tagesordnungspunkten verlangen. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekannt zu machen.
Die Mitgliederversammlung beschließt über die Wahl und Abwahl des Vorstandes, die Entgegennahme der Berichte des Vorstandes, die Entlastung des Vorstandes, die Genehmigung der Jahresrechnung, die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge und ihrer Fälligkeit, die Wahl der Revisoren, Beschlussfassung über die Änderung der Satzung, Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins, Entscheidung über den Ausschluss von Mitgliedern in Berufungsaufgaben sowie weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach dem Gesetz ergeben.
Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Sie wird von einem Vorstandsmitglied geleitet. Zu Beginn ist ein Schriftführer zu wählen. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann nur persönlich oder für ein Mitglied unter Vorlage einer schriftlichen Vollmacht ausgeübt werden.
Beschlüsse der Mitgliederversammlung ergehen mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen der anwesenden Vereinsmitglieder. Satzungsänderungen bedürfen einer Zweidrittelmehrheit der Anwesenden, desgleichen ein Beschluss über die Auflösung des Vereins.
Der Abstimmungsmodus erfolgt durch offene oder geheime Stimmabgabe. Auf Antrag eines der anwesenden Mitglieder wird geheim abgestimmt.
Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden protokolliert und von dem/der Versammlungsleiter/in und dem/der Schriftführer/in unterzeichnet.
Die Mitgliederversammlung kann auch virtuell (im Onlineverfahren) in einem nur für Mitglieder mit ihren zuvor verfassten Legitimationsdaten und mit Zugangsbeschränkungen vorgesehenen Chat-Raum oder einem hiermit vergleichbaren System durchgeführt werden.
Der Vorstand im Sinn des § 26 BGB leitet den Verein und vertritt ihn gerichtlich und außergerichtlich in allen Vereinsangelegenheiten.
Der Vorstand besteht aus dem/der 1. Vorsitzenden, dem/der 2. Vorsitzenden sowie dem 3. Vorstandsmitglied. Jeder vertritt allein. Im Innenverhältnis sind der/die 2. Vorsitzende und das 3. Vorstandsmitglied dem Verein gegenüber verpflichtet, das Vorstandsamt nur bei Verhinderung des 1. Vorsitzenden (das 3. Vorstandsmitglied weiterhin nur bei Verhinderung auch des/der 2. Vorsitzenden) auszuüben.
Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand wird für die Dauer von zwei Jahren gewählt.
Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis der neue Vorstand rechtskräftig gewählt ist. Bei Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstand.
Beschlüsse setzen die Zustimmung von mindestens zwei Vorstandsmitgliedern voraus.
Der Vorstand kann eine dritte Person mit der Wahrnehmung der Geschäftsführung beauftragen. Die Aufgaben der Geschäftsführung sind in einem Vertrag zu vereinbaren.
Der Vorstand ist befugt, die Satzung nach den Vorgaben des Finanzamtes oder des Vereinsregisters abzuändern, wenn dies zu Eintragungszwecken notwendig ist. Der Vorstand ist befugt, Ordnungsvorschriften wie z.B. eine Beitragsordnung oder eine Finanzordnung zur Verwendung der Vereinsgelder zu erlassen.
Die Mitgliederversammlung wählt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen der Anwesenden zwei Revisoren, die für die Kassen- und Rechnungsprüfung eines Kalenderjahres zuständig sind. Diese werden für die Dauer von zwei Jahren gewählt und haben bis zum 30.04. des Folgejahres die Kassen- und Rechnungsprüfung vorzunehmen. Wiederwahl ist zulässig.
§ 10 Beirat des Vereins
Der Vorstand kann der Mitgliederversammlung vorschlagen, zur Beratung einen Beirat zu berufen. Der Beirat hat keine Vertretungsbefugnis und wird auf 2 Jahre berufen.
Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe der Beiträge und deren Fälligkeit bestimmt die Mitgliederversammlung mit der einfachen Mehrheit der Anwesenden.
§ 12 Auflösung oder Aufhebung des Vereins, Zweckwegfall
Wird gemäß den Bestimmungen dieser Satzung die Auflösung des Vereins beschlossen, so gelten die Vorsitzenden als Liquidatoren. Für die Durchführung ihrer Aufgaben gelten die Bestimmungen der §§ 47 ff. BGB.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an eine steuerbegünstigte Körperschaft, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke aus dem Bereich der Jugendhilfe zu verwenden hat. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.
Baldham, den 12.05.2016
JMG Jahresmitgliedschaft 60€
Versand per Mail, kostenlos.

References: § 53

§ 4

§ 5

§ 7
 § 26

§ 10

§ 12