Source: https://www.kollektivvertrag.at/kv/futtermittelindustrie-sk-arb
Timestamp: 2019-01-18 22:20:58+00:00

Document:
BARS (Rettungs- und zugehörige Sanitätsberufe) W
Arb./Ang. BARS (Rettungs- und zugehörige Sanitätsberufe) / Wien / Anhang / Lohn/ Gehalt - 01.01.2018
Arb./Ang. BARS (Rettungs- und zugehörige Sanitätsberufe) / Wien / Anhang / Lohn/ Gehalt - 01.01.2016
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BARS (Rettungs- und zugehörige Sanitätsberufe) / Wien / Anhang / Lohn/ Gehalt
Redaktionelle Anmerkungen Quelle:Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier // Gewerkschaft vida
1.1. Ausgenommen vom Geltungsbereich dieses Anhangs sind Praktikanten bzw Praktikantinnen sowie Volontäre bzw Volontärinnen. Volontär bzw Volontärin ist, wer sich kurzfristig ausschließlich zu Ausbildungszwecken in einer Einrichtung aufhält. Praktikant bzw Praktikantin ist, wer im Rahmen einer schulischen oder universitären Ausbildung aufgrund eines Lehrplanes bzw einer Studienordnung verpflichtet ist, praktische Tätigkeiten nachzuweisen.
1.2. Für alle diesem Anhang des Kollektivvertrages unterliegende Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen und Betriebe gültige Bestimmungen:
In Abänderung des § 29 (2) dieses Kollektivvertrages gilt, dass Vordienstzeiten im maximalen Ausmaß von nachweisbaren 5 Jahren in einschlägiger Tätigkeit angerechnet werden.
Im Rettungsdienst bleibt die zum 01. 01. 2006 gültige Regelung, wie im berufsgruppenspezifischen Teil erläutert, aufrecht, ausgenommen Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen der Entlohnungsgruppe e.
Die ab 01.02.2018 in Kraft tretende Erhöhung der KV-Löhne und KV-Gehälter, IST-Bezüge und Zulagen (bei Letzteren mit Ausnahmen analog zu den Vorjahren) beträgt jeweils 2,5 %, wobei die Rundung kaufmännisch auf einen Cent erfolgt, außer bei Stundenlöhnen, diese werden auf den nächsten vollen Cent aufgerundet.
In Ergänzung des § 27 (3) des Kollektivvertrages wird zugelassen, dass bei Vereinbarung von Zeiten eines Arbeitsverhältnisses ohne Entgeltanspruch diese bei Berechnung der Sonderzahlungen als nicht anrechenbar vereinbart werden.
Verwendungsgruppe I a
(neue Verwendungsgruppe für neue Dienstverhältnisse beginnend ab 01.04.2018)
Tätigkeiten, die einfache EDV- und Textverarbeitungskenntnisse voraussetzen, z.B. Büropersonal für einfache Tätigkeiten (z.B. Callcenter-Agent, Telefonist bzw. Telefonistin)
(geänderte Fassung für neue Dienstverhältnisse beginnend ab 01.04.2018)
Angestellte mit Verrechnungsaufgaben, Angestellte von Jugendorganisationen mit abgeschlossener Berufsausbildung (während der ersten vier Jahre der Betriebszugehörigkeit)
Angestellte mit Branchenkenntnissen und Branchenerfahrung (Fakturierungskenntnisse), Verkaufsrepräsentanten bzw Verkaufsrepräsentantinnen, Angestellte von Jugendorganisationen mit abgeschlossener Berufsausbildung (ab dem fünften Jahr der Betriebszugehörigkeit), Angestellte der Lohnverrechnung und der Buchhaltung, Einsatzleiter bzw Einsatzleiterinnen des Rettungsdienstes, Haustechniker bzw Haustechnikerinnen, selbständige Materialverwalter bzw Materialverwalterinnen und Angestellte in der Breitenausbildung (Kurslehrer bzw Kurslehrerinnen)
Gruppenleiter bzw Gruppenleiterinnen für Finanzbuchhaltung, Personalverrechnung, Transportbuchhaltung, EDV, Einkauf, Magazin, Controlling
Abteilungsleiter bzw Abteilungsleiterinnen für Finanz- und Personalverwaltung, Rettungsdienst, PR, Ausbildungswesen, Ärzte bzw Ärztinnen.
Mitglieder der Geschäftsleitung, die für mehr als einen Geschäftsbereich verantwortlich sind und in deren Verantwortungsbereichen zumindest 100 hauptberufliche Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen vollversichert beschäftigt sind.
Verwendungsgruppe M 1
Hilfsmeister bzw Hilfsmeisterinnen, Betriebsaufseher bzw Betriebsaufseherinnen
Verwendungsgruppe M II 0. F.
Meister bzw Meisterinnen ohne abgeschlossene Fachschule
Verwendungsgruppe M II in. F
Meister bzw Meisterinnen mit abgeschlossener Fachschule oder der Tätigkeit entsprechender abgeschlossener facheinschlägiger Meister- bzw Meisterinnen- bzw Konzessionsprüfung.
Obermeister bzw Obermeisterinnen
Lehrlinge im 1., 2., 3. und 4. Lehrjahr
Verwendungsgruppe A: Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen des Rettungs- und Krankentransportdienstes einschl. KAT
Das Verwendungsgruppenschema A lt § 26 des Kollektivvertrages wird wie folgt ergänzt:
Als Praxisanleiter bzw Praxisanleiterinnen können nur Lehrsanitäter bzw Lehrsanitäterinnen nach Stellenplan eingestuft werden.
2.3. Speisenzusteller bzw. Speisenzustellerinnen
Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen im Essenszustelldienst sind Arbeiter bzw Arbeiterinnen und werden in das Entlohnungsschema p2 eingereiht.
Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen, die für besondere Aufgabengebiete verwendet werden, sind in das Entlohnungsschema p1 einzureihen. Unter diese Aufgaben fallen ua Lagerverwaltung, Tourenplanung etc.
2.4. Hilfsdienste, Transport- und Botendienste
Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen, die für Hilfsdienste, Transport- und Botendienste eingesetzt werden, die keiner Ausbildung bedürfen.
2.5. Ferialpraktikanten bzw Ferialpraktikantinnen, Ferialarbeiter bzw Ferialarbeiterinnen
Schüler bzw Schülerinnen oder Studenten bzw Studentinnen, die in den Ferien ein Praktikum absolvieren und kein Pflichtpraktikum im Sinne der jeweils gültigen Ausbildungsbestimmungen zu absolvieren haben und daher lt. Pkt. 1.1. von den Regelungen des vorliegenden Kollektivvertrages ausgeschlossen sind.
2.6. Notärzte und Notärztinnen
Gruppe 1: Notärzte bzw Notärztinnen ohne zusätzliche Facharztausbildung
Gruppe 2: Notärzte bzw Notärztinnen mit zusätzlicher Facharztausbildung
Gültig ab 1. Februar 2018
Angestellte (in Euro)
Verw. Gr. I a
1. u. 2. VGRJ. 1.723,45 1792,95 1.862,46 2.241,22 2.901,17
nach 2 VGRJ. 1.800,06 1879,32 1.958,57 2.369,60 3.071,49
nach 4 VGRJ. 1.876,68 1.965,68 2.054,67 2.498,06 3.241,90
nach 6 VGRJ. 1.953,30 2.052,10 2.150,90 2.626,42 3.412,32
nach 8 VGRJ. 2.029,91 2.138,52 2.247,12 2.754,79 3.582,63
nach 10 VGRJ. 2.106,64 2.224,95 2.343,24 2.883,26 3.753,05
nach 12 VGRJ. 2.183,25 2.311,35 2.439,46 3.011,62 3.923,45
nach 14 VGRJ. 2.259,87 2.397,73 2.535,58 3.139,99 4.093,77
nach 16 VGRJ. 2.336,60 2.484,20 2.631,80 3.268,36 4.264,18
nach 18 VGRJ. 2.374,85 2.527,35 2.679,85 3.332,64 4.349,33
Verw. Gr. VI
Verw. Gr. M II o.F.
1. u. 2. VGRJ. 3.905,22 5.949,27 2.518,29 2.913,29 3.079,92
nach 2 VGRJ. 4.139,29 6.431,64 2.518,29 2.913,29 3.079,92
nach 4 VGRJ. 4.373,38 6.831,58 2.620,94 3.094,15 3.227,36
nach 6 VGRJ. 4.607,45 7.231,55 2.723,59 3.274,89 3.374,79
nach 8 VGRJ. 4.841,62 7.631,50 2.826,25 3.455,63 3.522,24
nach 10 VGRJ. 5.075,69 — 2.928,90 3.636,38 3.669,79
nach 12 VGRJ. 5.309,76 — 3.031,55 3.817,22 3.817,22
nach 14 VGRJ. 5.543,83 — 3.12039 3.941,69 3.941,69
nach 16 VGRJ. 5.777,90 — 3.209,23 4.066,26 4.066,26
nach 18 VGRJ. 5.894,99 — 3.253,71 4.128,55 4.128,55
1. u. 2. VGRJ. 3.481,56
nach 2 VGRJ. 3.701,60
nach 4 VGRJ. 3.921,67
nach 6 VGRJ. 4.141,83
nach 8 VGRJ. 4.361,88
nach 10 VGRJ. 4.581,93
nach 12 VGRJ. 4.802,09
nach 14 VGRJ. 4.980,53
nach 16 VGRJ. 5.159,15
nach 18 VGRJ. 5.248,42
1. Lehrjahr 612,90
2. Lehrjahr 805,20
3. Lehrjahr 975,90
4. Lehrjahr 1.305,30
Alle Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen rücken nach jeweils zwei Jahren in die nächsthöhere Gehaltsstufe vor. Haben diese die letzte Gehaltsstufe ihrer Verwendungsgruppe erreicht, verbleiben sie in dieser.
Für vor Oktober 2006 eingetretene Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen gelten die Bestimmungen bezüglich der Vorrückung wie folgt: Haben diese die letzte Gehaltsstufe ihrer Verwendungsgruppe erreicht, wird als Basis die nächste Verwendungsgruppe zur weiteren Entlohnung in Anwendung gebracht. Der Verbleib in der Verwendungsgruppe ist aufgrund der Tätigkeit erforderlich. Diese Vorrückung in die nächsthöhere Verwendungsgruppe wird nur einmal unter oa Richtlinien angewendet.
1 2.309,20 1.824,09 1.615,84 1.482,10
2 2.366,11 1.868,56 1.654,20 1.498,86
3 2.423,23 1.912,94 1.692,36 1.515,62
4 2.480,78 1.957,93 1.730,39 1.532,26
5 2.538,11 2.005,26 1.768,55 1.548,81
6 2.595,55 2.053,63 1.806,59 1.565,89
7 2.692,40 2.104,95 1.845,06 1.582,53
8 2.789,78 2.156,59 1.883,21 1.599,39
9 2.886,64 2.229,31 1.921,26 1.615,94
10 2.982,97 2.303,72 1.959,83 1.633,02
11 3.079,70 2.400,99 2.000,62 1.649,56
12 3.175,92 2.498,81 2.042,35 1.666,42
13 3.272,78 2.596,50 2.085,67 1.683,08
14 3.369,74 2.693,34 2.129,83 1.699,83
15 3.466,07 2.790,09 2.174,09 1.716,38
16 3.592,23 2.886,84 2.218,98 1.733,35
17 3.718,47 2.984,11 2.264,09 1.750,11
18 3.844,52 3.080,13 2.309,20 1.766,97
19 3.970,89 3.177,40 2.354,21 1.783,73
20 4.097,46 3.273,62 2.399,21 1.800,37
21 2.444,10 1.817,03
Rettungssanitäter bzw. Rettungssanitäterinnen, die max. 3 Monate pro Jahr (als Urlaubsaushilfen) beschäftigt werden, erhalten monatlich brutto € 1.375,97 und Zulagen entsprechend Pkt. 4.2.
Der Arbeitgeber bzw die Arbeitgeberin ist verpflichtet, dem Arbeitnehmer bzw der Arbeitnehmerin das Gehalt jeweils am Letzten des Monats auszubezahlen sowie einen detaillierten Gehaltszettel auszuhändigen, aus welchem zu ersehen ist:
Die Auszahlung von Überstunden, variablen Zulagen und Zuschlägen erfolgt mit der Gehaltsabrechnung des auf die Leistung folgenden Monates.
Die Aufzeichnungspflicht für Überstunden und variable Zulagen liegt beim Arbeitnehmer bzw bei der Arbeitnehmerin.
Für neu eintretende Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen gilt ein befristetes Arbeitsverhältnis von vier Monaten, wobei der erste Monat als Probemonat gilt. Das befristete Arbeitsverhältnis geht nach positiver Beurteilung in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis über.
Alle neu eintretenden Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen werden ohne Anrechnung etwaiger Vordienstzeiten wie folgt eingestuft:
Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen der Notfallrettung werden nach befristetem Arbeitsverhältnis (in e/1) in b/1 eingestuft.
danach Einreihung in c1.;
Alle ab 01. 05. 2010 eintretenden Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen werden in Schema e eingestuft und bleiben dort bis zur Vollendung des 10. Dienstjahres, außer es werden Vordienstzeiten angerechnet. Danach wechseln diese Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen von e5 in c3.
Alle Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen im Rettungsdienst des vorliegenden Kollektivvertrages (ausgenommen sind lediglich Ärztefunkdienst-Mitarbeiter bzw Ärztefunkdienst-Mitarbeiterinnen) rücken nach jeweils 2 Jahren in die nächsthöhere Entlohnungsstufe vor.
Bei Erreichen der letzten Entlohnungsstufe der jeweiligen Entlohnungsgruppe wird der Arbeitnehmer bzw die Arbeitnehmerin in die nächste Entlohnungsgruppe umgereiht. Die Umreihung erfolgt so, dass bei der nächsten Vorrückung in jene Entlohnungsstufe der neuen Gruppe umgereiht wird, welche den nächsthöheren Bruttolohn aufweist.
Ärztefunkdienst-Arbeitnehmer bzw Ärztefunkdienst-Arbeitnehmerinnen (Arbeiter bzw Arbeiterinnen)
Entlohnung pro Dienst 12 Stunden € 137,11
3.3. Speisenzusteller bzw Speisenzustellerinnen
1 1.624,28 1.590,44
2 1.662,63 1.623,74
3 1.701,20 1.656,73
4 1.739,67 1.689,72
5 1.778,56 1.722,71
6 1.816,72 1.755,79
7 1.855,50 1.789,10
8 1.893,96 1.821,57
9 1.932,65 1.854,76
10 1.971,64 1.888,16
11 2.012,95 1.921,04
12 2.054,90 1.954,14
13 2.099,79 1.988,92
14 2.144,58 2.025,06
15 2.189,16 2.060,90
16 2.234,58 2.099,48
17 2.279,79 2.137,95
18 2.325,33 2.176,10
19 2.370,74 2.214,77
20 2.416,27 2.253,54
21 2.461,38 2.292,76
3.4. Hilfsdienste, Transport- und Botendienste
Stufe (je ­2 Jahre)
Arbeiter bzw. Arbeiterinnen
1 1.556,92
2 1.589,18
3 1.621,21
4 1.653,79
5 1.688,25
6 1.723,45
7 1.759,90
8 1.797,21
9 1.834,63
10 1.872,46
11 1.910,51
12 1.948,56
13 1.986,60
14 2.024,55
15 2.062,48
Für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen im Bereich Hilfsdienste, Transport- und Botendienste, die vor dem 01.02.2017 eingetreten sind, gelten angesichts der Änderung des Entgeltschemas (Anhebung der Stufen 1 bis 6 gemäß Anhang für das Bundesland Wien in der Fassung vom 01.02.2016) folgende Regelungen:
Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in den bisherigen Stufen 1-7 sind nunmehr in der neuen Stufe 1 eingestuft, jene der bisherigen Stufe 8 in der neuen Stufe 2, jene der bisherigen Stufe 9 in der neuen Stufe 3 und so fort.
Jene Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die mit Eintritt vor dem 01.02.2017 in den bisherigen Stufen 1-6 eingestuft waren und aufgrund der zuvor genannten Übergangsregelung ab 01.02.2017 in der neuen Stufe 1 eingestuft sind, rücken per 01.02.2019 in die neue Stufe 2 vor.
3.5. Ferialpraktikanten bzw Ferialpraktikantinnen, Ferialarbeiter bzw Ferialarbeiterinnen
Bezug monatlich Vollzeit € 866,20
3.6. Notärzte bzw Notärztinnen
1 2.688,81 3.022,38
2 2.728,97 3.068,01
3 2.783,77 3.127,97
4 2.884,21 3.241,27
5 2.984,65 3.354,67
6 3.085,09 3.468,17
7 3.186,57 3.581,46
8 3.266,04 3.672,73
9 3.348,13 3.762,73
10 3.401,68 3.822,60
11 3.455,11 3.883,84
12 3.508,54 3.943,70
13 3.535,94 3.973,73
14 3.563,34 4.003,66
15 3.589,27 4.034,96
16 3.616,67 4.065,00
17 3.642,81 4.095,03
18 3.670,10 4.125,07
Kinderzulage pro Kind und Monat in Höhe von € 11,17 für Arbeitnehmer bzw. Arbeitnehmerinnen, in deren gemeinsamen Haushalt Kinder mit nachgewiesenem Anspruch auf die staatliche Familienbeihilfe leben.
Erschwerniszulage Entlohnungsgruppen e,c,b,a Entlohnungsstufen 1–8 € 177,37
Erschwerniszulage Entlohnungsgruppen e,c,b,a ab 9 € 225,22
Nachtdienstzulage Leitstelle Angestellte Leitstelle monatlich € 183,59
Gefahrenzulage Gruppe A-Dienste und Springer bzw. Springerinnen Notfallrettung („NFR”) pro Einsatztag € 12,22
Nacht- /Sonntagszuschlag pro Dienst € 25,50
Feiertagszuschlag 100 % ZS
Kommandantenzulage bzw. Kommandantinnenzulage monatlich € 48,48
Journaldienst-Springer- bzw. Springerinzulage (§ 11 des KV kommt nicht zur Anwendung) für überwiegenden Dienst in der Leitstelle (mindestens 90 % Leitstellentätigkeit) monatlich € 326,91
Journaldienst-Springer- bzw. Springerinzulage fallweise Springer- bzw. Springerintätigkeit pro Dienst in der Leitstelle € 14,44
Wagenreinigung ausgenommen Leitstellen-Mitarbeiter bzw ‑Mitarbeiterinnen 5 Std. p. M. lt Stundensatz
Ärzte-Funkdienst RD pro Dienst ÄFD € 9,80
Springer- bzw. Springerinzulage pro Dienst bei Wechsel von KTW in andere Gruppe € 5,05
Kinderzulage für Kinder mit nachgewiesenem Anspruch auf Familienbeihilfe € 11,17
Jeder Arbeitnehmer bzw jede Arbeitnehmerin, welcher bzw welche im Fahrdienst des Rettungs- und Krankentransportdienstes tätig ist, erhält eine Erschwerniszulage im ausgewiesenen Ausmaß. Die Erschwerniszulage wird 12-mal jährlich ausbezahlt.
Für den Nacht- und Sonntagsdienst laut Dienstplan gebührt pro Dienst ein Zuschlag lt Tabelle.
Für den Feiertagsdienst gebührt pro Dienststunde ein Zuschlag von 100 % zum Grundstundenlohn.
Die Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen, in deren gemeinsamen Haushalt Kinder mit nachgewiesenem Anspruch auf die staatliche Familienbeihilfe leben, erhalten eine Kinderzulage lt Zulagentabelle.
Gefahren- und Infektionszulage:
Jeder bzw jede in der Notfallrettung eingesetzte Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerin (Einsätze auf „Notarztwagen” („NAW”), Rettungstransportwagen („RTW”) bzw Notfallkrankentransportwagen („NKTW“) unter der Voraussetzung, dass die Nutzung des „NKTW“ für die MA 70 für eine ganze Dienstschicht erfolgt) erhält als Abgeltung für erhöhtes Gefahren- bzw Infektionsrisiko pro Dienst eine Zulage lt Tabelle.
Jeder Arbeitnehmer bzw jede Arbeitnehmerin, welcher bzw welche im Krankentransportdienst eingesetzt wird, erhält für die Instandhaltung und Reinigung (Innen- und Außenreinigung) des ihm bzw ihr jeweils anvertrauten Einsatzfahrzeuges eine monatliche Reinigungszulage, sofern diese Tätigkeit vom Dienstnehmer bzw von der Dienstnehmerin durchzuführen ist. Die Höhe dieser Reinigungszulage entspricht der Entlohnung von 5 Grundstunden des jeweiligen Dienstnehmers bzw der jeweiligen Dienstnehmerin und gebührt als Abgeltung für Zeiten, welche eventuell außerhalb seiner bzw ihrer Normalarbeitszeit anfallen.
Springerzulage:
Jeder Arbeitnehmer bzw jede Arbeitnehmerin, welcher bzw welche aus seinem bzw ihrem normalen Dienst bei Bedarf in ein anderes „Dienstradl” springen muss, erhält – zusätzlich zu den entsprechend anfallenden Dienstzulagen – eine Springerzulage lt Tabelle.
Jeder Arbeitnehmer bzw jede Arbeitnehmerin, welcher im Ärztefunkdienst eingesetzt wird, erhält pro Dienst eine Zulage lt Tabelle.
Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen im Rettungs- und Krankentransportdienst, die zu Tätigkeiten außerhalb des Bundeslandes Wien herangezogen werden, haben Anspruch auf nachstehend angeführte Vergütungen: Das Taggeld wird lt Tabelle nach Kalendertagen berechnet und gebührt für die notwendige Dauer der auswärtigen Dienstleistung, einschließlich der Reisezeit. Bei einer notwendig gewordenen Nächtigung außerhalb des Dienstortes gebührt der tatsächliche Ersatz laut Rechnung eines zumutbaren Quartiers inkl Frühstück. Sind in einer Diensteinheit mehrere Fahrten außerhalb des Bundeslandes Wien erforderlich, so können diese für die Berechnung des Taggeldes zusammengerechnet werden. Wird der Dienstnehmer bzw die Dienstnehmerin zu Auslandsdienstreisen herangezogen, so gebühren Tages- und Nächtigungsgelder analog der Regelung für Bundesbedienstete in der jeweils geltenden Fassung, siehe auch Pkt 8.3. des vorliegenden Dokuments.
Arbeitnehmern bzw Arbeitnehmerinnen, für die keine Beiträge an die MVK geleistet werden, gebührt nach mindestens 10-jähriger ununterbrochener Betriebszugehörigkeit im Falle der ordnungsgemäßen Arbeitnehmer- bzw Arbeitnehmerinnenkündigung ein außerordentliches Entgelt. Bemessungsgrundlage ist das Durchschnittsentgelt einschließlich der Zulagen für die letzten sechs vollen Kalendermonate zuzüglich des auf diesen Monat entfallenden Anteils von Urlaubszuschuss und Weihnachtsremuneration. Das außerordentliche Entgelt beträgt bei einer ununterbrochenen Dienstdauer von
10 Jahren 3 Monatsentgelte
15 Jahren 4,5 Monatsentgelte
20 Jahren 6 Monatsentgelte
Hinsichtlich des außerordentlichen Entgelts bzw der Abfertigung werden Vordienstzeiten beim selben Arbeitgeber bzw bei der selben Arbeitgeberin, für die bereits ein außerordentliches Entgelt oder eine Abfertigung gewährt wurde, nicht berücksichtigt.
4.3. Speisenzusteller bzw Speisenzustellerinnen
ZULAGEN für Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen, die vor dem 01. 01. 2012 eingetreten sind
Dienstzulage Entlohnungsgruppen p1, p2 Entlohnungsstufen 1-8 € 177,37
Dienstzulage Entlohnungsgruppen p1, p2 Entlohnungsstufen ab 9 € 225,22
Feiertagszuschlag pro Stunde 100 %
Sonntagszuschlag pro Stunde 50 %
ZULAGEN für Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen, die nach dem 01. 01. 2012 eingetreten sind
Feiertage von Montag bis Freitag sind Zustelltage. Für den Feiertagsdienst gebührt pro Dienststunde ein Zuschlag von 100 % zum Grundstundenlohn.
Die Arbeitnehmer bzw. Arbeitnehmerinnen, in deren gemeinsamen Haushalt Kinder mit nachgewiesenem Anspruch auf die staatliche Familienbeihilfe leben, erhalten eine Kinderzulage lt. Zulagentabelle. Diese Zulage gebührt ab 01.05.2018 und wird ab dem Monat ausbezahlt, in dem der Arbeitnehmer bzw. die Arbeitnehmerin die entsprechende amtliche Bestätigung dem Arbeitgeber bzw. der Arbeitgeberin vorlegt.
4.4 Hilfsdienste, Transport- und Botendienste
Die Arbeitnehmer bzw. Arbeitnehmerinnen, in deren gemeinsamen Haushalt Kinder mit nachgewiesenem Anspruch auf die staatliche Familienbeihilfe leben, erhalten eine
in Höhe von € 11,17 pro Kind und Monat. Diese Zulage gebührt ab 01.05.2018 und wird ab dem Monat ausbezahlt, in dem der Arbeitnehmer bzw. die Arbeitnehmerin die entsprechende amtliche Bestätigung dem Arbeitgeber/der Arbeitgeberin vorlegt.
Die Berechnungsbasis der Überstundengrundvergütung bei Leistung von Überstunden wird für alle Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen vereinheitlicht und entspricht der Fortschreibung des Normalbezuges einer in der Normalarbeitszeit geleisteten Stunde. Der Überstundenteiler beträgt somit einheitliche 173.
In Abänderung des § 14 (2) und § 14 (3) des vorliegenden Kollektivvertrages bleiben folgende Regelungen bezüglich Mittagspausen bestehen:
Die gesetzlichen Mittagspausen im Ausmaß von 30 Minuten gelten für alle Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen als unbezahlte Zeit. Darüber hinausgehende Regelungen werden im Folgenden berufsgruppenspezifisch ausgeführt bzw in Betriebsvereinbarungen geregelt.
Die Pause hat frühestens zu Beginn der 4. Stunde und spätestens vor Beginn der 6. Stunde Arbeitszeit zu beginnen.
Zur gesetzlichen Mittagspause im Ausmaß von 30 Minuten (unbezahlte Zeit) erhält jeder Arbeitnehmer eine bezahlte Suchzeit von 10 Minuten.
Die Arbeitszeiteinteilung hat so zu erfolgen, dass dem Arbeitnehmer bzw. der Arbeitnehmerin zwischen 22:00 bis 1:00 Uhr im Nachtdienst die Möglichkeit eingeräumt wird, seine bzw. ihre laut AZG festgelegte Ruhezeit (Pause) einzuhalten.
Die Einsätze sind so einzuteilen, dass die festgelegte Ruhezeit (Pause) – wenn möglich – am eingeteilten Stützpunkt gehalten wird. Kann die festgelegte Ruhezeit (Pause) nicht am eingeteilten Stützpunkt eingehalten werden, so erhält der Arbeitnehmer bzw. die Arbeitnehmerin Diäten entsprechend Pkt. 8.2 dieses Anhangs.
In Bezug auf Kurzpausen auf NAW und RTW wird auf AZG § 11 Abs 1, 3 und 7 verwiesen.
7.1. Angestellte Verwaltungsdienst
Unter Berücksichtigung der Regelungen des § 8 – Aus‑, Fort- und Weiterbildung – des vorliegenden Kollektivvertrages hat die Geschäftsführung den Angestellten im Einvernehmen mit dem Betriebsrat eine Freistellung zu nachgewiesenen Bildungs- oder Studienzwecken unter Fortzahlung des Entgeltes bis zu einem Höchstausmaß von 10 Arbeitstagen oder 80 Normalarbeitsstunden im Dienstjahr zu gewähren.
Gemäß § 28 – Dienstjubiläen – gebührt Arbeitnehmern bzw Arbeitnehmerinnen mit ununterbrochener tatsächlicher Dauer des Dienstverhältnisses zum 25-jährigen Dienstjubiläum ein Monatsentgelt. In Abstimmung mit dem Betriebsrat wird mit Inkrafttreten des Kollektivvertrages eine Liste jener Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen erstellt, denen eine Treueprämie nach 35-jähriger und 40-jähriger Betriebszugehörigkeit zugestanden wird.
7.2. Rettungsdienst
Wöchentliche bzw tägliche Arbeitszeit
Die Erstellung von Dienstplänen erfolgt im Einvernehmen zwischen Arbeitgeber bzw Arbeitgeberin und Betriebsrat.
Überstunden, die sich für aus dem aktuellen Dienstbetrieb zB durch Fernfahrten, verspätetes Einrücken oder für den Mindestbetrieb erforderliche Touren ergeben („angeordnete Überstunden”), werden ausbezahlt. Für diese Überstunden erhält der Arbeitnehmer bzw die Arbeitnehmerin zum einfachen Stundenlohn einen Zuschlag. Dieser beträgt bei Tag (06.00 – 22.00 Uhr) 50 %. Für Überstunden bei Nacht (22.00 – 6.00 Uhr) sowie an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen beträgt der Zuschlag 100 %. Alle anderen Überstunden sind im Rahmen eines sechsmonatigen Durchrechnungszeitraumes in Freizeit abzugelten. Als Berechnungsstichtage werden der 01. 03. und der 01. 09. verwendet. Dasselbe gilt für Zeitguthaben aus Diensten am 24. 12. und 31. 12. Mehrstunden, die für den täglichen Dienstbetrieb durch Ausfall von eingeteilten Arbeitnehmern bzw Arbeitnehmerinnen entstehen, sind ebenfalls in diesem Durchrechnungszeitraum durch Zeitausgleich abzugelten.
Durchrechnungszeitraum: 01. 03. – 31. 08. und 01. 09. – 28.0 2. (bzw 29. 02.) Die wöchentliche Arbeitszeit darf 60 Stunden nicht überschreiten.
Für die Instandhaltung und Reinigung der Dienstkleidung hat der Arbeitnehmer bzw die Arbeitnehmerin selbst zu sorgen. Dafür erhält er bzw sie pro Monat ein Reinigungsgeld laut Tabelle.
Als erste Ebene zur Betreuung von Arbeitnehmern bzw Arbeitnehmerinnen in besonderen Belastungssituationen ist ein permanent verfügbares Peer-System im Einsatz. Darüber hinausgehender Betreuungsbedarf kann durch anlassbezogene Supervision abgedeckt werden.
Dienstverhinderungen:
Abweichend zu § 33 lit. g) und j) dieses Kollektivvertrages werden bei der Eheschließung von Kindern, Stief- oder Pflegekindern unabhängig von der Entfernung des Ereignisses zum Arbeitsort insgesamt 2 freie Arbeitstage gewährt.
7.3. Speisenzusteller bzw Speisenzustellerinnen
Für angeordnete Überstunden, die über die regelmäßige, im Dienstplan festgelegte tägliche Arbeitszeit hinausgehen, erhält der Dienstnehmer bzw die Dienstnehmerin zum einfachen Stundenlohn einen Zuschlag. Dieser Zuschlag beträgt in der Zeit von 06.00 Uhr – 20.00 Uhr 50 %.
Für Überstunden in der Nacht (20.00 Uhr – 06.00 Uhr) sowie an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen beträgt der Zuschlag 100 %. Als Stundenlohn gilt der 173. Teil des Grundlohnes.
8.1. Reisekostenregelung allgemein
Die Auszahlung von Reisekosten erfolgt ausschließlich nur in jenen Fällen, in denen den Arbeitnehmern bzw Arbeitnehmerinnen eine schriftliche Genehmigung vor Antritt der Dienstreise durch den Vorgesetzten bzw die Vorgesetzte erteilt wurde.
Für Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen, die keiner berufsgruppenspezifischen Regelung in Bezug auf Diäten, km-Geld bzw sonstigen Reisekostenvergütungen unterliegen, finden die folgenden Regelungen Anwendung:
Die Auszahlung von Diäten erfolgt nach steuerrechtlichen Bestimmungen bei einer Dauer des Einsatzes außerhalb des Dienstortes von über 3 Stunden und wird nach den aktuellen steuerfreien Sätzen (siehe Tabelle Pkt 8.3.) aliquotiert nach Einsatzdauer ausbezahlt.
Kilometergeld in Höhe des aktuellen steuerfreien Höchstausmaßes lt EStG von derzeit € 0,42 steht für jene Strecken zu, die für Einsätze außerhalb des Dienstortes mit dem eigenen PKW geleistet werden. Beginn ist jeweils der Punkt des Verlassens des Gemeindegebietes von Wien.
8.2. Rettungsdienst – Außendienstmitarbeiter bzw Außendienstmitarbeiterinnen
Im Außendienst tätige Arbeitnehmer bzw Arbeitnehmerinnen erhalten pro Einsatztag/-nacht innerhalb Wiens Diäten in Höhe von € 6,50.
150 – 299 km € 8,80
300 – 449 km € 17,60
ab 450 km € 26,40
Für Auslandsfahrten gelten die Tabellen lt Pkt 8.3.2.
8.3. Zur Anwendung kommende Diäten: Tages- und Nächtigungsgebühren
Tagesgebühr (Euro)
Nächtigungsgebühr (Euro)
Land höchste Gebührenstufe (Euro)
Tages­gebühr Nächti­gungs­gebühr

References: § 29
 § 27
 § 26
 § 14
 § 14
 § 11
 § 8
 § 28
 § 33