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Timestamp: 2017-11-24 13:08:04+00:00

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2. Einiges zur Erinnerung: Anatomie und Physiologie
Die Vulva – und das ‘GMU’
Die Vulva ist ein sensibles Organ, das die sich ereignenden Veränderungen in Hormone-Konzentrationen im Frauenzyklus präzise widerspiegelt.
Wenn die Frau ihr oben erwähntes ‘Grund-Modell-der-Unfruchtbarkeit’ zu identifizieren lernt, erfährt sie daselbst, dass die Eierstöcke zurzeit im ‘Ruhestand’ bleiben. Das bedeutet, dass die dort produzierten Östrogene (besonders das unter ihnen meist aktive: das Östradiolum) in dieser Zeitphase (noch) am niedrigen Niveau anhalten. Die Wachstumsvorgänge der Eierstöcke Richtung Eisprung wurden also noch nicht wieder aufgenommen.
Daselbst erzeugen die Drüsen der Gebärmutter-Zervix (die auf die im Blutkreislauf zugegenden Östrogene reagieren) in dieser Zeit noch keine Schleimaussonderung.
Das geschieht erst, wenn das Niveau der Östrogene, die im Eierstock produziert werden, ansteigt.
Östrogene (vor allem das Östradiol) gelangen dann (über den Blutstrom) an die Krypten (= Drüschen) des oberen Teils der Zervix und stimulieren sie zur Erzeugung der Schleimaussonderung, deren Merkmale sich eine Zeit lang entwickeln werden (bis die Empfindung ‘schlüpfrig’ zutage kommt).
Anders gesagt, solange die Östrogene an niedrigem Niveau anhalten, erscheint an der Vulva ein vorläufig ständig dasselbe-dasselbe-dasselbe Symptom. Es äußert sich so als das erste, beziehungsweise das zweite ‘Grund-Modell-der-Unfruchtbarkeit’ (das heißt als das: 1., bzw. das 2. GMU).
Zeugungssystem der Frau
Die ganze Zeit des Vortrages über die ‘Methode’ ist es notwendig, dass man sich auf die Grundlagen der Anatomie und Physiologie des Zeugungssystems der Frau beruft. Die ‘Methode’ an sich stellt nur eine wissenschaftliche Verarbeitung, Erklärung und Begründung der Ereignisse, die die fruchtbare Frau für den Alltag bei sich beobachtet. Um diese besser zu verstehen, und dass sie von der Frau selbst und den beiden Gatten offenen Herzens angenommen werden, mag es erwünscht sein, das Schema der Geschlechtsorgane der Frau zur Erinnerung darzustellen.
Selbst diese Schemen sind hier mittelbar zugänglich – sie befinden sich unter den angegebenen Links (sieh gleich unterhalb): sie sind in einem anderen Teil unserer Homepage abgedruckt (im Teil: ‘Appendices – Nr. 5’).
Übersichtstafeln: Hilfsstoffe
Es werden hier fünf grundlegende Schemen des Zeugungssystems der Frau dargestellt. Es sind Bilder der Hilfsstoffe, die von den grundlegenden Handbüchern der ‘Billings-Methode’ abgedruckt wurden. Neben ihnen stehen bündige Erklärungen.
Bitte hier klicken: Schemenbilder zur Erläuterung der Billings-Methode
R9-1. Abb. 1. Unmöglich erfolgende Empfängnis in der VOR-ovulatorischen Zeit
Abb. 2. Zeitpunkt der ersten Veränderung
Abb. 3. Tage der höchsten Empfängnismöglichkeit
Abb. 4. Symptom des Lymphknotens
Abb. 5. Gegenseitige Abhängigkeit des hormonalen Systems am Niveau: Gehirn-Eierstöcke-Zervix
3. Erste Schritte beim Kennenlernen der ‘BOM’
Lernstufe der ‘BOM’
6 Wenn die Frau die ‘BOM’ erst kennen lernt, wird die ersten 2 Wochen hindurch dem Ehepaar Enthaltsamkeit von Geschlechtskontakten angewiesen. In dieser Zeit kann die Identifizierung des vorhandenen Status der Unfruchtbarkeit bzw. Fruchtbarkeit gelernt werden, ohne dass die Symptome mit Geschlechtsverkehr und genitalen Liebkosungen gestört werden (§ 14.15).
Ab sofort sollen genaue Notizen der Observation der eigenen Empfindungen und des Aussehens der Symptome-von-der-Vulva eingetragen werden (§ 10).
Vorläufig soll man sich um das Verständnis und die Deutung der erscheinenden Aufschreibungen nicht kümmern, sondern allein die Qualität der Empfindungen-von-der-Vulva, eventuell des Aussehens der Aussonderung getreu verzeichnen, wenn irgendein Ausfluss erscheinen sollte.
Das Verständnis um die Aufschreibungen schließt sich von allein auf: von der Perspektive her getreu unternommener Observationen.
Notizen aus diesem Zeitabschnitt lassen folgendes identifizieren:
Das bei sich gerade bestehende ‘Grund-Modell-der-Unfruchtbarkeit’, und:
Den Zeitpunkt der sich in diesem ‘GMU’ ereignenden ersten Veränderung.
Der eben erwähnte Zeitpunkt der ‘ersten Veränderung’ im bisher beständig demselben, nicht änderndem ‘Grund-Modell-der-Unfruchtbarkeit’ ist gleichbedeutend mit dem Eintritt von nun an in schon bestehende Empfängnismöglichkeit (§ 16-17).
Dagegen die Gatten können schon im ersten Zyklus – nachdem sie das eigene ‘GMU’ identifiziert haben, die Regel des Gipfels anwenden, wenn sie den Gipfel-Tag des Schleimsymptoms korrekt erkannt haben (§ 18-21).
4. ERSTES ‘Grund-Modell-der-Unfruchtbarkeit’ (1. GMU)
Das Erste ‘GMU’ (1. GMU)
7 Bei vielen Frauen hält im vor-ovulatorischen Teil zuerst von Tag zu Tag die Empfindung trocken-trocken-trocken an: . An der Vulva wird nicht nur ‘kein Schleim gesehen’, sondern es ist schlechterdings ‘nichts da’.
Dieses unabänderlich anhaltende ‘trocken’ ist Anzeichen des ersten ‘Grund-Modells-der-Unfruchtbarkeit’ (1. GMU) der betreffenden Frau.
Die Eierstöcke befinden sich in dieser Zeit im ‘Ruhestand’.
Die Östrogene halten daselbst am niedrigen Niveau an.
Demzufolge bleiben also die Krypten der Zervix in dieser Zeit im nicht-aktiven Stand (sie werden vom Östradiol des Eierstocks noch nicht stimuliert).
Zeichen und Zeugnis dieses Zustandes des ‘Ruhe-Status’ der Eierstöcke ist für die Frau selbst (und die beiden Gatten) die Empfindung, die sie auswärts wahrnimmt:
An der Vulva hält in dieser Zeit (es geht um den Fall des 1. GMU) eintönig ‘trocken-trocken-trocken’ an.
Die Empfängnis kann an solchen Tagen biologisch unmöglich erfolgen. Darin beruht die Gewissheit, die den Gatten dargeboten wird, wenn sie die Mühe unternommen haben, ihr ‘Grund-Modell-der-Unfruchtbarkeit’ zu identifizieren.
An solchen Zyklentagen (des anhaltenden ‘GMU’) gehen die Samenfäden unter binnen 1-2 Stunden nach dem Verkehr im säurigen Milieu der Scheide (dort werden sie massenhaft von Verteidigungszellen der Scheide angegriffen).
Außerdem ist der Eingang in die Gebärmutterzervix in dieser Zeit mit dickem Pfropf verstopft. Die Samenfäden versinken in ihm, werden lahmgelegt und sterben kurz danach ab.
Solange die Spermien in den Geschlechtswegen der Frau keinen für sie begünstigenden Schleim vorfinden, der in (oberen) Krypten der Zervix erzeugt wird (dieser Schleim ist alkal, legt sich in Kanälchen, die für Samenfäden durchdränglich sind), treffen sie keine Chance an, um weiterwandern imstande zu sein.
Wenn die Notizen vom ersten Zyklus das eigene 1. GMU zu identifizieren erlauben, können ab dem nächsten Zyklus die Weisungen-Regeln der BOM für vor-ovulatorische Tage benutzt werden (§ 13-16 ).
Mit anderen Worten: die Empfängnis kann an vor-ovulatorischen Tagen unmöglich eintreten, solange es trocken ist (offenbar: im Fall des gerade vorhandenen 1. GMU bei der betreffenden Frau). Nur vorausgesetzt, dass die Frau zuvor das bei ihr erscheinende ‘trocken’ als ihr ‘GMU’ identifiziert hat.
Zum Zeitpunkt, der die Genitalkontakte aufzuheben heißt (im Fall einer zurzeit nicht beabsichtigten Empfängnis) wird die Veränderung in der Qualität der Empfindung in: Nicht mehr trocken.
Das setzt weder Antasten, noch eine visuelle Beobachtung des ‘Symptoms’ voraus.
Jede Veränderung-Abweichung vom ‘GMU’ (in diesem Fall von: ‘trocken’) wird eingetragen mit dem Zeichen: (leerer Kreis).
Nach jeder ‘Veränderung’ und neuerlichen Rückkehr des bisherigen ‘GMU’ (hier: in Form des: ‘trocken’) soll bis zum Abend des 4. Tages des unabänderlich von neuem anhaltenden ‘trocken’ abgewartet werden.
– Diese aufeinanderfolgenden 3 Tage nach einer ‘Veränderung-Abweichung’ werden notiert mit der Ziffer: 1-2-3 (wie nach dem Tag des ‘Gipfels’ des Schleimsymptoms, obwohl mit anderer Begründung; genauer unten: § 11, und besonders: § 16).
Bemerkung: voreilige Selbstsicherheit
Manchen Frauen scheint die ‘BOM’ nach oberflächlichem Überblick ihrer Prinzipien so einfach, dass sie letztlich kein gehöriges Gewicht an die richtige Observation legen: ob das erscheinende Symptom ganze Tage hindurch tatsächlich ohne irgendwelche Veränderung anhält als: dasselbe-dasselbe-dasselbe. Bei vorgetäuschter Selbstsicherheit, vielleicht besonders oft im Fall einer höheren Ausbildung der Frau (so lautet leider die Erfahrung), redet die Frau sich selbst und den anderen dieses eine ein: „Ich weiß darum schon seit langem besten Bescheid und habe mich ab immer danach gerichtet! ...”. Infolge der allzu großen Selbsteinschätzung, und vielleicht auch nicht allzu sorgfältig geführter (bzw. überhaupt nicht unternommener) Aufschreibungen, kann es unschwer zur peinlichen Enttäuschung jener ‘Selbstsicherheit’ kommen.
Im Fall der Eheleute, die sich zurzeit auf eine Empfängnis nicht einstellen, hängt das, der Reihe nach, mit der Voraussetzung zusammen, dass im wörtlichen Sinn keine genitale Liebkosungen am nächstfolgenden Tag nach der Abend-Vereinigung unternommen werden – in der Lage des gerade identifizierten ‘GMU’ (genauer unt.: § 15).
Die infolge der erlebten Intimität erscheinende Feuchtigkeit wird ganz gewiss die korrekte Beurteilung des Symptoms verschleiern.
– Wir erwähnen hier nicht einmal die Situation, wenn an Tagen der Empfängnismöglichkeit, oder – der Reihe nach – an Tagen des anhaltenden ‘GMU’, nach irgendwelchen Arten und Weisen einer ‘Verhütung’, oder irgendwelcher ‘Absicherung’ gegen die mögliche Schwangerschaft, zumindest ... „für jeden Fall ...” (s.u.: § 10), gegriffen werden sollte ...
Vorschläge für Abkürzungen – Benutzte Farben-Symbole
Es wird hier eine Zusammenstellung von Abkürzungen dargestellt, die sich beim Eintragen der Symptome im Zyklenheft als nützlich erweisen können. Diese Abkürzungen werden hier angeboten, um ihr ‘Erfinden’ zu ersparen, wenn es gilt, einen bündigen, und doch lesbaren Symptome-Eintrag zu bereiten
– Die hier erwähnten ‘Eigenschaften-Merkmale’ können zwar, aber müssen in keinem Fall bei einer einzelnen Frau erscheinen. Möge keine Frau erst ‘warten’, bis sie eines der hier erwähnten Merkmale bemerkt, weil sie bei ihr überhaupt niemals vorkommen können!
– Nach der authentischen Belehrung der ‘Methode’ soll aufmerksam nach dem grundsätzlichen Prinzip gehandelt werden, dass man der Frau niemals vorschiebt, wie die Aussonderung empfunden werden, bzw. aussehen – ‘soll’ (§ 10). Die Frau muss sich zur selbständigen Beschreibung ihrer Empfindungen (eventuell des Aussehens der Aussonderung), die bei ihr erscheinen, aufraffen – im Unterschied zu einer anderen Frau, bei der diese Merkmale anders sein werden. Wichtig, dass bei der einzelnen Frau die bei ihr vorkommenden Symptome von Zyklus zu Zyklus dieselben-dieselben zu sein pflegen.
– Daher ist der Wert der hier ‘auf Zuwachs’ gesammelten Abkürzungen nur relativ, auch wenn sie sich als hilfreich erweisen können.
Bitte ähnliche Abkürzungen nicht verwechseln!
Farben-Symbole
a anhaftend (klebrig) b bröcklig bn bräunlich BOM Billings-Ovulations-Metho- de. Name geschützt: Welt- Gesundheits-Organisa- tion, 1976 cr cremartig (Konsistenz: schmierig) d durchscheinend (klar) di dickflüssig EW Schleim wie Eiweißklar f feucht (nass) Fä Schleimfäden fl flockig (gleichsam Kokosflocken) Fle Flecken (Blutspuren) g gelb ga galertartig gl glasig GMU Grund-Modell-der-Unfrucht- barkeit (gilt nur für vor-ovulatorischen Zyklusteil) H Hitzewallung kb klebrig (bricht gleich ab) kl klar (durchscheinend) kru krustig (schuppig) M Mittelschmerz (Ovulati- onsbeschwerden; nicht gegen Schleimsymptom deuten!). Notiere links, bzw.rechts: ‘M’; unten: M; im Kreuz: M+ . mi milchig (weiß) n nass (wässrig) Pf Schleimpfropfen (vom Zervixmund) Q ‘Quark’ (Scheidenpilz) r reichliche Menge s schlüpfrig (Fisch-vom- Wasser; eingeölt) Sa Samenflüssigkeit sm schmierig (Pasta-Creme) sl schlaufenartig (von allein) sp spärliche Menge sw Vulva angeschwollen, empfindlich tb trübe (wolkig) tro trocken (eventuell: nur Empfindung; auch: –) u unklar (= trübe) wä wässrig (nass) wß weiß (milchig) ____________________________ Wochentage: M D M D F S (S)
Periode (und jede Blutung): rot
Tage des ‘1. GMU’ (trocken): grün
Tage des ‘2. GMU’ (sich noch NICHT ändernden Ausflusses): gelb
Empfängnismöglichkeit (Entwicklung Schleimes mit Merkmalen der Fruchtbarkeitszeit): weiß
Tag ‘1’ nach dem GIPFEL (dem letzten Tag mit ‘schlüpfrig’): gelb
Tage 2-14 nach dem GIPFEL: grün
5. ZWEITES ‘Grund-Modell-der-Unfruchtbarkeit’ (2. GMU)
Das zweite ‘GMU’ (2. GMU)
8 Bei anderen Frauen kommt der Ruhestand der Eierstöcke in Form einer zwar erscheinenden irgendwelchen spärlichen Aussonderung zutage, nur dass sie vorläufig von Tag zu Tag in Empfindung und im Aussehen unveränderlich dieselbe-dieselbe-dieselbe bleibt.
Es ist dann Anzeichen des zweiten ‘Grund-Modells-der-Unfruchtbarkeit’ (2. GMU) der betreffenden Frau. Es wird in gelber Farbe: notiert.
– Erscheint also eine vorläufig eintönig eine dieselbe-dieselbe-dieselbe Aussonderung, bedeutet es für die Frau (und die beiden Gatten) als Signal, dass sich in den Eierstöcken vorläufig noch keine Wachstumsvorgänge ereignen (die Östrogene bleiben am niedrigen Niveau). Die Empfängnis wird demnach an solchen Tagen biologisch unmöglich.
Jene an der Vulva erscheinende, spärliche Aussonderung kommt nicht von der Scheide, sondern der Zervix her (es sind Flöckchen, die sich vom Schleimpfropf lostrennen, der die Zervix von der Seite der Scheide abstopft; dieser Pfropf steckt weiter fest im Eingang des Zervixkanals und lässt keine Spermien durch).
Über die Identifizierung der Aussonderung als das 2. GMU entscheidet also die Tatsache, dass sie bei dieser betreffender Frau von Tag zu Tag vorläufig unveränderlich dieselbe-dieselbe bleibt. Solange sich in ihr keine Veränderung ereignet, hält die Unmöglichkeit einer Empfängnis an (Samenfäden gehen unter binnen 1-2 Stunden nach dem Verkehr, genau so wie es oben dargestellt wurde, § 7, s.ob.: Spermien nach dem Verkehr am Tag des ‘GMU’).
Dagegen jede irgendwelche Abweichung von der bisher dauernd derselben-derselben-derselben Aussonderung: in Empfindung oder im Aussehen – zeugt von in Eierstöcken schon unternommenen Wachstumsvorgängen, also von schon bestehender Empfängnismöglichkeit.
Im schon veränderten Schleim überleben die Samenfäden bis 3, ausnahmsweise bis zu 5 Tagen (§ 16).
Drei erste Zyklen im Fall des 2. GMU
Falls die Gatten die BOM erst kennen lernen, und ihr ‘GMU’ drückt sich nicht als ‘trockene’ Tage aus (= 1. GMU), sondern als Tage mit erscheinendem irgendwelchem Ausfluss (= 2.GMU), und bleiben die Zyklen der betreffenden Frau durchschnittlich lange (unter 35 Tage), sollen sie die eheliche Vereinigung in der vor-ovulatorischen Phase binnen ersten 3 Zyklen hindurch nicht unternehmen (im Gegenteil zum 1. GMU, wie es bei einer anderen Frau zutage kommen kann; s.ob.: § 6 und 7).
Es ist nämlich nötig, dass die Frau zuerst eine gute Einübung erreicht bei der Unterscheidung der bei ihr erscheinenden Aussonderungen – und den bei ihr erscheinenden diesen Ausfluss zu identifizieren lernt, der vorläufig tatsächlich unabänderlich derselbe-derselbe-derselbe anhält. Erst das lässt die Gewissheit bei der Identifizierung des bei ihr zutage kommenden 2. GMU erreichen.
Eine umso größere tatsächliche Einübung ist beim Erfassen der sich ereignenden, irgendwelchen ersten Veränderung in bisher unabänderlich derselben-derselben Aussonderung nötig. Denn diese kann sich z.B. allein als Veränderung in der Empfindungsweise äußern – ohne erfassbare irgendwelche Veränderung in visueller Observation.
Die Aussonderung, die vorläufig unabänderlich dieselbe-dieselbe bleibt, wird im ersten Zyklus mit weißer Farbe notiert: .
Wenn im nächsten Zyklus im vor-ovulatorischen Teil eine genau dieselbe Aussonderung erscheint, wird sie ab jetzt mit gelber Farbe eingetragen: .
– Stellt die Frau fest, dass es demnach tatsächlich ihr 2. GMU darstellt, bestätigt mit unabänderlich derselben Empfindung, kann der Verkehr angefangen vom 4. Zyklus aufgenommen werden, indem Weisungen für vor-ovulatorische Tage angewandt werden (§ 14-16).
Dagegen ab sofort kann die Gipfel-Regel angewandt werden, wenn die Frau nur ihren Tag des Gipfels des Schleimsymptoms identifiziert hat (§ 18-21).
Nicht Merkmale der Aussonderung, sondern Veränderung in Empfindung
Entscheidend für die Identifikation der Aussonderung als das 2. GMU ist also nicht dieses oder jenes ihr greifbares Merkmal, sondern die Tatsache, ob diese Aussonderung bei dieser betreffenden Frau von Tag zu Tag weiter (noch) unabänderlich dieselbe-dieselbe-die-gleiche bleibt.
Jede irgendwelche Abweichung von der bisher eintönig derselben-derselben Aussonderung: in Empfindung oder im Aussehen zeugt von schon unternommenen sekretorischen Vorgängen in Eierstöcken, das heißt von schon bestehender Empfängnismöglichkeit.
Wie erwähnt (z.B. § 7), eine schon irgendwie veränderte Aussonderung wird mit weißer Farbe notiert: .
– In schon verändertem Schleim (im Verhältnis z.B. zum bisherigen 2. GMU) überleben die Spermien bis zu 3, ausnahmsweise bis zu 5 Tagen (§ 16).
Trügerisches ‘klebrig’ ...
Es drängt sich eine weitere praktische Bemerkung auf. Sie betrifft diesmalig die erste Veränderung-in-Empfindung im Verhältnis zum bisherigen ‘GMU’, zumal wenn sich diese ‘Veränderung’ – als von nun an erscheinendes ‘klebrig’ erweisen sollte.
Gegen eventuelle Desinformation muss die Weisung der ‘BOM’ bezüglich der ‘ersten’ Veränderung im wörtlichen Sinn verstanden werden.
– Daher, wenn es nach trockenen Tagen (1. GMU) – z.B. klebrig wird (also es hat sich schon die erste Veränderung im Vergleich zum bisherigen GMU ereignet), bedeutet das, dass die Empfängnis von jetzt an möglich geworden ist.
– Das erwähnte ‘klebrig’ spricht keineswegs von sogenanntem ‘unfruchtbarem Schleim’. Es sind dagegen Fragmente des Schleimpfropfs von der Zervix, der jetzt durch den veränderten Schleim der hoch angestiegenen Fruchtbarkeitsphase aufgelöst wird und auswärts als ... Empfidung, oder selbst im Aussehen – als ‘klebrig’ erscheint (s. diesen Aspekt auch aufgrund der unmittelbaren Korrespondenz von Prof. Billings mit dem hier schreibenden Autor: Klebriger vor-ovulatorischer Schleim, ‘Auf der Suche nach einer Antwort’ Pkt. 2).
Anzeichen der Empfängnismöglichkeit ist dann die sich immer außen kundgebende Empfindung feucht, auch wenn es im Innen ‘klebrig’ ist. Die Frau empfindet offensichtlich dieses feucht, wenn sie es nur zu bemerken bereit ist.
– Gott informiert immer ehrlich, ob das Wecken des Lebens heutzutage möglich ist; genau wie im anderen Fall – dass die Empfängnis an heutigem Tag unmöglich erfolgen kann!
Aller Desinformation zuwider soll die echte Auslegung der Billings-Methode befolgt werden. Über die Beschaffenheit der Aussonderung: als Schleimes der Fruchtbarkeitstage, bzw. Aussonderung der Unfruchtbarkeitstage (das heißt: Empfängnis-Möglichkeit bzw. -Unmöglichkeit) – entscheidet immer ihre Dynamik: das Verhalten des Symptoms in Empfindung von Außen binnen eines Zeitabschnitts. Aus solcher Beobachtung geht hervor, ob in der bisherigen Aussonderung eine ‘Veränderung’ – ‘schon’ stattfindet, oder noch nicht (in strikter Antwort der Zervix auf Schwankungen der Östrogenekonzentration, die vom Eierstock herkommen).
Daher sollte die folgende Bezeichnung gut verstanden werden:
SCHLEIM, der auf UNMÖGLICH zu erfolgende EMPFÄNGNIS weist (= im Fall des 2. GMU) ist solcher Ausfluss, der vorläufig UNVERÄNDERLICH DER GLEICHE bleibt (der also das GMU = Grund-Modell-der-Unfruchtbarkeit bildet; hier: das 2. GMU).
Jede irgendwelche VERÄNDERUNG (= Abweichung vom GMU) in Empfindung oder im Aussehen der bisherigen Aussonderung zeugt davon, dass im Zervixkanal schon Schleimströmchen zugegen sind [Folge der steigernden Östrogene].
Aufgabe dieses Schleimes ist es, den Empfängnisvorgang zu vermitteln (dieser Schleim, schon verändert, ist alkal. Seine molekular veränderte Ultrastruktur wird für Samenfäden durchdringlich. Der Pfropf vom Zervixeingang ist schon verschoben).
6. DRITTES ‘Grund-Modell-der-Unfruchtbarkeit’
(‘Gemischtes GMU’)
Drittes ‘GMU’ (‘Gemischtes GMU’)
9 In langen Zyklen (über 35 Tage), d.h. mit lange aufgehobenem Eisprung, kann eine Kombination des 1. und 2. GMU im selben Zyklus zutage kommen.
Und zwar eine geringe Steigerung der Östrogene (im Eierstock) kann die Zellen der Scheide zum Wachstum und Abschälung stimulieren, demzufolge eine unbedeutende Aussonderung (spärliche) erscheint (sie kommt also von der Scheide her, nicht aber von der Zervix).
– In selber Zeit bleibt der Zervixeingang weiter stark mit dem Schleimpfropf verstopft.
In erwähnten langen Zyklen können so trockene Tage (1. GMU) – mit Tagen mit einer Aussonderung (2. GMU) einander abwechseln.
Es kommt vor, dass jenes stabilisierte 2. GMU in zwei ein wenig unterschiedlichen Modifikationen zutage kommt.
– Notizen von 2 Observationswochen ohne Verkehr lassen im Fall eines länger aufgehobenen Eisprunges jenes ‘Gemischte GMU’ identifizieren (genauer s.u.: § 24).
C. VORAUSSETZUNGEN ZUR ANWENDUNG DER
– ZYKLENAUFSCHREIBUNGEN –
1. Entscheidung auf Unterordnung an die Voraussetzungen
der ‘Billings-Methode’
Voraussetzungen für die Anwendung der ‘BOM’
10 Vorbedingung um die ‘BOM’ benutzen zu können, ist die Anpassung an einige einleitende Voraussetzungen. Sie sind anspruchsvoll, allerdings dadurch werden sie zur Quelle der auffrischenden Macht der beiderseitigen Liebe.
– Die Annahme dieser Voraussetzungen greift zugleich die Aufrichtigkeit der Absichten der beiden Gatten vor und offenbart die Durchsichtigkeit ihrer Absichten.
Es gehört sich nämlich einmal mehr hervorzuheben, dass die BOM niemandem in geringstem Maß seinen freien Willen und die Handlungsfreiheit wegnimmt. Die BOM bietet nur die Information an. Diese Information ist bindend, sie ist unrüttelbar dokumentiert. Allerdings sie bleibt an der Schwelle des freien Willens des einzelnen Menschen ... stehen.
Daher können die von der BOM erarbeiteten Weisungen-Regeln zwar akzeptiert werden, die eigenen Verhaltensweisen können an sie anpasst werden, dennoch ebenso gleich können sie bewusst missachtet werden.
– Es geht nur darum, dass dann falls eines sog. ‘Misserfolgs’ nicht behauptet wird, dass der Offensichtlichkeit der Tatsachen zuwider – schuld daran nicht die BOM geworden ist. Die Würde der Person setzt dann ein aufrichtiges Bekenntnis voraus, dass es so infolge der bewusst hinweggesehenen Weisungen der ‘Methode’ geworden ist.
Das bedeutet zugleich, dass die unterhalb aufgezählten Bemerkungen zum entschließenden Faktor werden, der über den Willen der tatsächlichen Benutzung der ‘Billings-Methode’ entscheidet, beziehungsweise einen von vornherein vorausgesetzten Strich durch sie für das eigene Eheleben vorwegnimmt.
Die ‘BOM’ – und Verhütung
Der Gebrauch der ‘BOM’ – und Anwendung zu gleicher Zeit irgendwelcher gegen-elterlicher Maßnahmen schließt sich gegenseitig aus. Es geht um die Wahrheit sowohl im biologischen, wie ethischen Ausmaß.
Diese Voraussetzung bedeutet also, dass es sich hier um eine eindeutige Wahl handelt: entweder das eine – oder das andere.
Stehhaltung – Wahrnehmung und visuelle Observation
Die Beobachtung der Symptome beruht darauf, dass sich die Frau bewusst wird – wenn sie gerade aufrecht steht, was sie in äußeren Geschlechtsorganen: an der Vulva, wahrnimmt-empfindet.
Es geht um die äußeren Geschlechtsorgane (mittlerer-unterer Teil der Vulva; Gegend zwischen kleineren-größeren Lippen in Richtung des Dammes; [Damm: lat. perineum: Abschnitt Scheide-Anus-After).
– Die Frau muss sich bewusst zu bringen versuchen, ob die Vulva zurzeit in Empfindung trocken ist, oder auch irgendeine Aussonderung wahrnehmbar wird.
– Die visuelle Beobachtung spielt nur sekundäre Rolle.
Diese Feststellung ist besonders wichtig für den Fall erscheinender irgendwelcher Pathologie. Eine pathologische Aussonderung kann die Observation der Frau sehr verwirrend beeinflussen. Daher wird besonders in solcher Lage angeraten, die visuelle Observation maximal abzuschalten, um sich auf der Wahrnehmung der Empfindungen-von-der-Vulva zu sammeln.
– Gleichsam die Frau wäre blind. Nämlich die Billings-Methode dient vortrefflich Paaren blinder Eheleute.
Wesentlich für den vor-ovulatorischen Teil bleibt die Feststellung, ob die Empfindung von Außen (noch) diesselbe-diesselbe bleibt, oder auch sie unterlag schon einer Veränderung.
Die erste Veränderung-Abweichung vom bisherigen ‘GMU’ zeugt von – von nun an begonnener Entwicklung des Schleimsymptoms (Östrogene der Eierstöcke sind angestiegen und haben die Zervix stimuliert, Schleimströmchen zu sezernieren).
– Ab dieser Stunde an beginnt die Empfängnismöglichkeit.
Ausschließlich äußere Observation
Maßgebend für die BOM ist ausschließlich das, was auswärts, an der Vulva, zutage kommt.
Die BOM weist entschieden irgendwelche innere Untersuchung, d.h. in der Scheide selbst, zurück.
a. Einerseits ist die innere Untersuchung völlig entbehrlich.
Alle Regeln-Weisungen der ‘Methode’ knüpfen ausschließlich daran an, was die Frau außen, nicht aber im Innen empfindet oder bemerkt.
b. Anderseits ist jede interne Untersuchung entschieden gegenangewiesen:
1) medizinisch (eine leicht zu hervorrufende Infektion); und:
2) ethisch (es kommt dann unschwer zu Betätigungen, die sich ethischen Voraussetzungen widersetzen, zumal ein Promotor anrät, solche Untersuchung möge der ... Ehemann unternehmen).
Promotoren mancher Abänderungen der Temperatur-Methoden schlagen ganz heiß die Unternehmung der Untersuchung ganz tief vor – am Eingang selbst zur Zervix: am Muttermund.
– Es muss hier sofort festgestellt werden, dass Ergebnisse solcher Untersuchung: am Muttermund – sehr un-maßgebend für den Bedarf einer Empfängnisplanung sind [z.B.: Muttermund weich-hart; Größe seiner Aufschließung usw.]. Die BOM weist jede solche Untersuchung am Muttermund entschieden zurück.
Die Prüfung des Symptoms im Innern der Scheide erweist an Tagen der Fruchtbarkeit ein umgekehrtes Symptom im Verhältnis zum tatsächlichen Status der Empfängnischancen in dieser Zyklusphase.
Im Inneren der Scheide ist es in der Zeit der erscheinenden Aussonderung der Fruchtbarkeitstage ... klebrig. Diese Klebrigkeit zeugt von Resten des klebrigen Schleimes der nach-ovulatorischen Phase des vorangegangenen, jetzt beendeten Zyklus.
Indessen das erste Merkmal des schon zugegenen Schleimes der Fruchtbarkeitstage ist seine Flüssigkeit. Er entwickelt sich von klebrig zum schlüpfrig hin.
Als sehr flüssige Sekretion durchfließt dieser Schleim von oberen Krypten der Gebärmutterzervix mit Leichtigkeit durch die Scheide (wie ein Tropfen Wasser am Glas) und breitet sich gleich auswärts aus, indem er die charakteristische Empfindung ‘feucht’ – und allmählich ‘schlüpfrig’ hinterlässt.
Ohne anzutasten – Ohne was zu entnehmen
Es geht darum, dass sich die Frau bewusst wird, wie die Empfindung-von-der-Vulva ist – ohne sich dabei anzutasten, ohne den Schleim zu entnehmen und ohne ihn am Hygiene-Tüchlein zu untersuchen.
– Die Nicht-Annahme dieser Weisung ist gleichbedeutend dem Strich über das Benutzen der BOM für sich.
Die Frau muss es schlechterdings zur Kenntnis annehmen, dass falls sie sich an dieses grundsätzliche Erfordernis der ‘BOM’ nicht anpasst, richtet sie sich nicht mehr nach der ‘Billings-Methode’, indem sie sie deutlich zurückweist.
Möchte die Frau dagegen ehrlich die BOM gebrauchen, muss sie:
a) nichts berühren-antasten;
b) keine Aussonderung auf des Hygiene-Tüchlein entnehmen; noch umso mehr die Aussonderung ausziehen, o.dgl.;
c) unter keinem Vorwand die Anwesenheit der Aussonderung und ihre Qualität in der Scheide selbst prüfen.
Die Nicht-Anpassung an diese Voraussetzungen gleicht dem Strich über den Sinn der ‘Billings-Methode’.
Demzufolge dient die ‘Methode’ vortrefflich Ehepaaren blinder Leute.
Leider nicht wenige Frauen sind nicht gewilligt, der maßgebenden Bedeutung ihrer Empfindungen-von-der-Vulva zu anvertrauen. Indessen solange sich die Frau in dieser Richtung nicht entscheidet, ist die Methode untauglich: für sie selbst und ihre Ehe.
Der Schleim soll nicht ausgezogen werden. Die Ziehbarkeit des Schleimes (seine Spinnbarkeit) ist trügerisches Symptom, daher soll man sich an ihm nicht sammeln.
Sollten etwa Fädchen des Schleimes erscheinen, müssen sie von allein herabhängen (gleichsam Eiklar). Manchmal bilden sie Schlaufchen, die dann von allein schwinden.
Dynamik der Empfindungen-von-der-Vulva
Unwesentlich bleiben die gleichsam nach ‘Handbüchern’ dargestellten Merkmale des Schleimes. Verbindlich ist das, was selbst die betreffende Frau feststellen muss (auch der Arzt kann nicht erklären, ob die entnommene ‘Schleimprobe’ – Schleim der Fruchtbarkeitstage darstellt; tut er das dennoch, bleibt sein Wort un-maßgebend: der Arzt ist außer Stande anstelle der Frau zu ‘empfinden’, ob die Aussonderung eine Veränderung erfährt, oder nicht).
Allein die Frau kann erklären, ob sich die bei ihr erscheinende Aussonderung in Empfindung verändert und entwickelt, oder im Gegenteil: sie hält vorläufig weiter auf derselben Entwicklungsstufe an.
Ohne Beeinflussung bei der Beschreibung der eigenen Symptom-Merkmale
Eine Frau drückt die Empfindung und das Aussehen der bei ihr erscheinenden Aussonderung so, und eine andere – anders aus. Man soll sich nicht beeinflussen lassen mit der Beschreibung der Symptome, die bei einer anderen Frau zutage kommen, noch mit einer gedruckten Aufschreibung der Zyklenkarte, als ob es irgendeine ‘Norm’ für sich darstellen sollte.
Die authentische ‘BOM’ erwähnt seit Jahren vollbewusst keine konkreten Merkmale der Aussonderung, die im Entwicklungsablauf des Frauenzyklus erscheinen kann (im Sinn: wie sie aussehen, bzw. empfunden werden ‘soll’).
– Die Belehrung soll zur Ermutigung der Frau führen, dass sie die Merkmale der bei ihr erscheinenden Aussonderung und ihre Empfindungsweise selbst, mit eigenen Worten aufzeichnet. Zu diesem Zweck soll die Frau bei ihrer Beschreibung eigene Worte anwenden.
– Die Person, die in die ‘BOM’ einübt, soll der Frau in keinem Fall irgendwelche Bezeichnungen aufdrängen, die die Darstellung ihrer Empfindungen, bzw. Ergebnisse ihrer visuellen Observation scheinbar erleichtern sollten.
– Jede Beeinflussung der Eigenschaftswörter, mit denen sich die Aussonderung kennzeichnen ‘sollte’, wäre unzulässiger Fehler und würde einen Strich über die Zuständigkeit der Lehrerin der ‘Methode’ machen.
Die Weisheit und mehrere Jahrzehnte lange Erfahrung bei der Anleitung in die BOM haben zum Schluss geführt, dass die Suggerierung bei der Belehrung über die ‘Methode’ irgendeines konkreten Eigenschaftswortes zur Beschreibung der erscheinenden Aussonderung (z.B. des Eigenschaftswortes: ‘schmierig’, ‘flockig’ (= wie Kokosflöckchen); u.dgl.) beim Versuch, die Aussonderung als vorläufig dieselbe-dieselbe-dieselbe zu identifizieren, für viele Frauen zur Blockade werden kann, das bei ihnen vorkommende ‘Grund-Modell-der-Unfruchtbarkeit’ zu identifizieren.
In weiterer Folge, solche Suggestion kann das Erkenntnis des Zeitpunktes der ersten Veränderung im Verhältnis zum bisher erscheinenden ‘Grund-Modell-der-Unfruchtbarkeit’ schlechterdings total vereiteln.
– Die vorgeschobenen Eigenschaften-Merkmale (wörtliche, bzw. gedruckte Suggestionen der Belehrung) können bei einer betreffenden Frau niemals zutage kommen. Die Frau wird umsonst warten, dass sie erscheinen. Zu gleicher Zeit bemerkt sie nicht einmal, dass sich das vorläufig dauernd ‘dasselbe-dasselbe’ Symptom in Empfindung und Beschreibung bei ihr mit ganz anderen Merkmalen kennzeichnen wird, die in ihrem Fall maßgebend sein werden.
Beispielsweise: die erste Veränderung vom bisherigen 1.‘GMU’ in Richtung Schleimes der Fruchtbarkeitstage kann bei einer betreffenden Frau auf nur unterschiedlicher Empfindung-von-der-Vulva beruhen, obwohl sie in visueller Observation überhaupt keine Aussonderung auswärts bemerkt.
Kennzeichen des ‘GMU’ bei derselben Frau – und Abweichung davon
Die Kennzeichen-Merkmale des bei sich identifizierten ‘GMU’ (des ‘Grund-Modells-der-Unfruchtbarkeit’) bleiben bei derselben Frau von Zyklus zu Zyklus grundsätzlich die gleichen. Sie sind eigen für ihre Zyklen.
Dagegen bei einer anderen Frau werden die Merkmale ihres ‘GMU’ anders sein, verbunden mit ihrem Organismus, charakteristisch für ihre Zyklen. Sie bleiben aber grundsätzlich dauernd die gleichen in nächstfolgenden Zyklen dieser betreffenden Frau.
Jede irgendwelche Veränderung-Abweichung im Verhältnis zur bisher bemerkten Empfindung-von-der-Vulva zeugt davon, dass das Niveau der Östrogene angestiegen ist, demzufolge die Zervixkrypten zur Sezernierung Schleimfädchen der Fruchtbarkeitstage stimuliert worden sind.
Jener veränderte Schleim erscheint beinahe sofort am außen und bewirkt eine Veränderung im Verhältnis zur bisherigen Empfindung-von-der-Vulva.
– Sollte auch das Symptom im gegebenen Fall sehr sparsam erscheinen und wäre es für das Auge unfassbar, wird die Frau sein Zugegensein dennoch empfinden-wahrnehmen.
– Weiter vollgültig bleibt das Erfordernis der ‘BOM’: es soll nichts berührt, noch auf ein Tüchlein abgenommen werden ...!
– Der schon veränderte Schleim: in Wahrnehmung, oder außerdem im Aussehen – ist für Samenfäden leicht durchdränglich.
2. Aufschreibung der Zyklen
Aufschreibung der Symptome
11 Die Observation der Symptome werden von der Frau gelegentlich im Lauf des Tages unternommen, ohne peinliche Genauigkeit, im Maß wie sie die alltäglichen Beschäftigungen erfüllt und ihre nötigen hygienischen Maßnahmen unternimmt.
Im Prinzip erscheint zuerst die wahrgenommene Empfindung des Symptoms-von-der-Vulva, wonach auch die visuelle Observation folgt, etwa um diese Wahrnehmung zu bestätigen.
– Die im Gedächtnis behaltenen wichtigeren Merkmale werden bündig (grundsätzlich: höchstens 2-3 Eigenschaftswörter) auf der Zykluskarte eingetragen.
– Am besten, wenn die Frau ihre Symptome ihrem Mann jeden Abend zu vermerken diktiert (ehelicher Dialog; beiderseitige Verantwortung).
Zum Aufschreiben der Symptome kann in unserer Lage am bekömmlichsten ein dünnes Rechenheft benutzt werden (‘Unsere Lage’: falls es keine vorgedruckten Zyklenkarten gibt usw.).
Die Zyklentage werden in einer Kolonne nach unten hin eingetragen, dagegen die Symptome selbst usw. in waagerechtem Eintrag.
– Die Seite kann mit einem vertikalen Strich geteilt werden. Nachdem 2 Kästchen oben frei gelassen werden (Anschrift, Jahr, Geburtenzahl, usw.), werden die aufeinanderfolgenden Wochen mit einer horizontalen Linie je 7 Kästchen angezeigt. Dank dem können die Zyklenwochen mit einem Blick umfangen werden.
Die Aufschreibung wird wesentlich mehr augenschaulich, wenn die Symptome mit Farben eingetragen werden:
rot (Blutung),
grün (trocken),
gelb (Aussonderung der Unfruchtbarkeitstage),
weiß (leerer Kreis; Schleim der Fruchtbarkeitstage; und jede Unklarheit).
weiß mit eingetragenem Zeichen ‘x’ (Tag des GIPFELS des Schleimsymptoms).
Oben wurden Vorschläge sowohl von Zeichen-Symbolen, wie mit nützlichen Abkürzungen dargestellt (s.ob.: Nützliche Abkürzungen – und: Farben-Symbole). Dank solchen ‘Abkürzungen’ wird die Kolonne der Aufschreibung bündiger und übersichtlicher.
Die hier dargestellte Zusammenstellung von Abkürzungen zum Eintrag der Eigenschaften der zutage kommenden Empfindungen bzw. des Aussehens der Aussonderung usw. wird hier selbstverständlich nur als Hilfe gedacht, um die Symptome letztlich mit eigenen Worten zu notieren (dass der Eintrag bündig wird, und dabei übersichtlich), und nicht anders. Manchmal müsste man erst lange nachdenken, wie manche Worte abgekürzt werden könnten, zumal die Abkürzungen ähnlich lauten würden.
Wir beachten die gerade erst oben besprochenen Vorbehalte und die Weisheit der Personen, die die Verantwortung für die Anleitung in die Billings-Methode tragen (s.ob., § 10: Ohne Beeinflussung der Beschreibung der Symptom-Merkmale). Die hier dargestellten Vorschläge von Abkürzungen der benutzten Wörter, die bei manchen Frauen wirklich zutage kommen – sollen in keinem Fall zur Blockade beim Erkenntnis und der Identifizierung dieser charakteristischen Kennzeichen werden, die bei einer anderen konkreten Frau erscheinen, wogegen sie bei einer noch anderen Frau – noch anders zutage kommen werden.
Wenn hier einige schon fertige Abkürzungen dargestellt werden, nehmen wir die Verhältnisse in unserem Land in Bedacht, wo die Billings-Methode nicht gelehrt wird und es gibt keine autorisierten Zentren, wo die BOM zuständig übermittelt würde.
Die ersten 3 Tage nach dem GIPFEL werden mit der Ziffer 1-2-3 markiert. Es sind weiter Tage der Empfängnismöglichkeit.
Man kann als Muster die hier gedruckten Aufschreibungen verwenden – samt den auf ihnen dargestellten, gut aufgeteilten Rubriken und ihrer vorgeschlagenen Reihenfolge.
Der Eintrag soll bündig sein, gut lesbar.
Es sollen auf ihm auch die wichtigeren Ereignisse eingetragen werden: diese gesundheitlichen, samt dabei angewandten Arzneien.
– Sollte ein Computer zur Verfügung stehen, kann zur Aufschreibung der Zyklen ein EXCEL-Blatt benutzt werden (leichte Konsultation per Email).
– Von der PORTAL-Seite unserer Homepage können Schemen-Templates für 10 Zyklenaufschreibungen am EXCEL-Programm heruntergeladen werden – samt einer Zusammenstellung der oben angebotenen Abkürzungen usw. (s.: Templates zum Aufschreiben der BOM am EXCEL - leider ... polnisch; aber leicht anzupassende Templates für Deutsch).
Unabhängig davon sollen aber Notizen von Tag zu Tag dennoch im Rechenheft geschrieben werden. Immer wieder kommt es zu solcher Situation, dass der Computer u.dgl. nicht zugänglich sein wird.
Notizen der Annäherungen
Der Autor der ‘Methode’, Prof. John Billings, spricht vom Eintragen der geschlechtlichen Annäherungen nicht – außer diesen, die die nächsten wären vor dem Anfang und nach dem Ende der Fruchtbarkeitstage. Es geht doch nicht darum, die Neugierigkeit irgendjemandes zu ... befriedigen.
Man kann aber schwer leugnen, dass es sich um des eigenen Einblicks wegen trotz allem jede Annäherung zu notieren ziemt, besonders diese an vor-ovulatorischen Tagen. Im Fall einer nicht geplanten Empfängnis wird solche Notiz zu ihrer besten Erklärung.
– Falls einer nicht geplanten Empfängnis soll gemäß der Wahrheit gestanden werden, dass nicht die Biologie versagt hat. Und nicht Gott un-ehrlich ist.
– Es hat der Mensch ... ‘versagt’: diese beiden; und nicht die BOM.
Daher gehört es sich doch am besten jede Annäherung zu notieren, darin auch diese ethisch nicht korrekte (mit eigenem Zeichensystem).
Rubriken und die Aufschreibung selbst
Wie oben erwähnt, die Aufschreibung kann folgender – und gerade in folgender Reihenfolge geführt werden:
Zyklentage (1 Kästchen), Kalendertage (2 Kästchen), Wochentage, Farben der Symptomesymbole, Verkehr, Eintrag der Empfindungen und des Aussehens der Symptome (3-4 Eigenschaftswörter, wenn eine Aussonderung erscheint).
– Unbedingt sollten angewandte Arzneien eingetragen werden, zumal gynäkologische: des Öfteren sind es Hormonal-Mittel, die daselbst den Zyklusablauf beeinflussen können, schon ungeachtet dass sie meistens abortierend wirken können.
– Unabhängig davon ziemt es sich wichtigere Ereignisse zu notieren (vom Eheleben und der Familie).
Der erste Tag des Zyklus ist verabredet der erste Tag der Regelblutung.
Jeder Zyklus soll von neuem, von oben, in einer separaten Kolonne notiert werden, durchsichtig und aufrichtig.
Die Aufschreibung soll schön – und anschaulich aussehen.
Es ist sehr angeraten, dass auf jeder Aufschreibung auch ein kurzer Kommentar eingetragen wird, zumal im Anschluss an Tage einiges ‘Risiko’ der Empfängnis, worüber sich die beiden gut bewusst waren. Eine lesbare Aufschreibung mit solchen Bemerkungen kann einmal unschätzbaren Dienst von der Perspektive aus einer längeren Zeit des Ehelebens erweisen.
Das Eintragen selbst der Notizen setzt wohl ein wenig Mühe voraus: es ist Liebe-Mühe. Es soll auch Dankerweis sein Gott gegenüber für den Fruchtrbarkeitsrhythmus, und parallel Liebe-Erweis für den Ehegatten.
Es ist merkwürdig, dass Personen mit guter, hoher Ausbildung ... des Öfteren eher liederliche Aufschreibungen vorzulegen haben, die manchmal sehr mangelhaft sind. Auf solchen Einträgen kann man schwer beruhen und nicht selten kann schwer irgendwas Sicheres von ihnen entnommen werden.
– Indessen es geht um das Beschenken mit erreichter Gewissheit bei der Gestaltung der gegenseitigen ehelichen Beziehungen.
Verwarnung vor nicht-authentischer Bearbeitung der BOM
Die Billings-Methode liefert die Information sowohl für den Fall der Gesundheit, wie Krankheit; und sollten die Zyklen der Frau noch so sehr irregulär sein.
Sollte die Person, die in die Billings-Methode einführt, etwas Gegenseitiges behaupten, zeugte es von vornherein davon, dass sie sie leider nicht kennt.
– Man soll sich aufmerksam vor allerlei nicht-authentischen Bearbeitungen der Methode und ihrer unzuständigen Anleitung hüten. Dies kann nämlich eine bittere Enttäuschung herbeiführen.
Das betrifft auch zwar echte, allerdings ältere Bearbeitungen der BOM, die von der WOOMB selbst herkommen. Die Methode hat im Laufe der Jahre immer weitere, maßgebende Präzisierungen erfahren. Daher sollen die daran interessierten Personen jedes Mal gut aufpassen, wie die Quelle der Beschreibung ist, und was für ein Datum der Herausgabe der betreffenden Belehrung bevorsteht, auf der das Paar ihre ehelichen Verhältnisse stützen möchten.
Abkürzungen, sieh: Nützliche Abkürzungen.
Erklärung zu Abb. 1. – Zyklen 1-2 (schau nochmals aufmerksam an: Abb. 1)
Zyklus 1 (1.GMU): Eine Abweichung vom GMU (hier: trocken) wird am 9.Zyklustag beobachtet. Die Rückkehr desselben GMU (Tage: 10-11) soll volle 3 Tage lang anhalten (Wiederaufnahme der Annäherungen erst am Abend des 4.Tages), wenn die Gatten die Gewissheit betreffs der unmöglich einzutretenden Empfängnis in vor-ovulatorischen Zeitspanne erwarteten. Hier entwickelt sich das Symptom schon in 2 Tagen weiter. Daher heben die Gatten ihre Annäherungen zeitweilig auf, ohne deswegen verbittert zu bleiben.
Der Gipfel bildet sich am 15.Zyklustag. An diesem Tag vermerkt die Frau schon kein ‘kl, Fä’ (klar; Fädchen) mehr, es hält aber weiter ‘s’ an (schlüpfrig).
Die Gatten unternehmen die Vereinigung im 1.Zyklusteil nur an Abenden (rechter Teil des Kästchens) und schieben nachher jedesmalig eine 1-Tag-Pause ein (weil nach dem Abendverkehr am folgenden Tag zumindest ‘f’ = feucht, erscheint).
Im 2.Zyklusteil gibt es vonseiten der ‘Methode’ keine Einschränkungen mehr für den Verkehr. Das Symptom ‘f’ (= feucht) am anderen Tag wird jetzt gelb notiert.
Zyklus 2 (2.GMU): Die Gatten haben schon zuvor ihr 2. GMU identifiziert, als eine beständig cremartig-dicke Aussonderung. Sie ist auch in diesem Zyklus aufgetreten (bei dieser Frau; bei einer anderen kann das ‘GMU’: einer vorläufig eintönig derselben Aussonderung, ganz andere Merkmale aufweisen).
Am 11.Zyklustag ist das Symptom schon anders: es liegt also eine Änderung-Abweichung im Vergleich zum bisherigen GMU vor. Allerdings am darauffolgenden Tag ist hier dasselbe GMU wie zuvor zurückgekehrt. Die Gatten richten sich nach der ‘dritten Weisung für Tage des GMU’: „Warte ab, was weiter wird; + 1-2-3” (s.ob.: Dritte Weisung für Tage des ‘GMU’), und nehmen Annäherungen erst am Abend des 4.Tages auf.
Die Fruchtbarkeitssymptome waren in beiden Aufschreibungen kaum erfassbar, u.zw. die Frau notiert nur: sp;f (spärlich; feucht). Doch am GIPFEL-Tag selbst empfindet sie zusätzlich ‘s’ (schlüpfrig). Sie vermerkt also vorwiegend ihre Empfindungen-von-der-Vulva, ohne eine Aussonderung bei sich zu ‘sehen’ bekommen zu haben. Das ist aber auch nicht nötig.
D. REGELN-ANWEISUNGEN FÜR
TAGE DES ‘GRUND-MODELLS-der-UNFRUCHTBARKEIT’
12 Für den Fall der erwünschten Verlegung der Empfängnis stellt die ‘BOM’ vier Anweisungen-Regeln bereit. Wir sprechen von ‘Weisungen’, da es hier keineswegs um eine Nötigung, noch Aufzwingen irgendwelcher Betätigungen geht, nur um wissenschaftlich und in Praktik überprüfte Informationen für den Fall der ethisch begründeten Absicht, die Empfängnis zurzeit zu verschieben.
1. ERSTE Anweisung-Regel für Tage des ‘GMU’
Erste Anweisung für Tage des ‘GMU’
13 Die erste Anweisung-Regel für VOR-ovulatorische Tage in der Lage einer nicht beabsichtigten Empfängnis lautet:
Unternimm keinen Verkehr an Tagen einer reichlichen Regel-Blutung
Diese Anweisung knüpft an die Blutung an, die als Periode identifiziert wurde (d.h. nach vorher identifiziertem Tag des Gipfels des Schleimsymptoms; § 18.22-23).
Bei einem kurzen Zyklus kann der Eisprung parallel mit der endenden Periode einhergehen.
Blut kann leicht den Schleim der Fruchtbarkeitstage verschleiern (Feuchtigkeit-Fäden-schlüpfrig).
– Wenn Blut gerinnt, wird es klebrig. Das erschwert das Erkenntnis des Symptoms (§ 17-19).
2. ZWEITE Anweisung-Regel für Tage des ‘GMU’
Zweite Anweisung für Tage des ‘GMU’
14 Hier die zweite Anweisung-Regel für Tage des ‘GMU’ in der Lage einer nicht beabsichtigten Empfängnis:
Erkennt die Frau ihr ‘Grund-Modell-der-Unfruchtbarkeit’, können die Gatten an Tagen des identifizierten ‘GMU’ die Vereinigung mit zwei Einschränkungen unternehmen:
Vereinigung am Abend,
mit einer 1-Tag-Pause am nächstfolgenden Tag.
a) Die Frau muss zuerst am anderen Tag am morgen eine Zeit lang die aufrechte Haltung annehmen. Erst so kann sie sich überzeugen, ob das Symptom-von-der-Vulva weiter unabänderlich dasselbe-dasselbe bleibt, wie dieses zuvor identifizierte in Form entweder des 1., oder 2.GMU:
Dasselbe und das gleiche Symptom morgens, mittags, und das gleiche auch abends.
– Erst so erreicht sie die Gewissheit, dass die Wachstumsvorgänge in Eierstöcken weiter noch nicht unternommen worden sind (die Östrogene halten am niedrigen Niveau an).
b) Der Anspruch auf eine 1-Tag-Pause am nächstfolgenden Tag nach der Vereinigung am Abend hängt mit der am anderen Tag anhaltenden Feuchtigkeit usw. infolge des intimen Erlebnisses zusammen (s. genauer gleich unt.: § 15).
Symptom NACH dem Verkehr
15 Im Anschluss an den Verkehr erscheint eine charakteristische Feuchtigkeit, die mit dem wahrgenommenen intimen Erlebnis enge zusammenhängt. Diese Aussonderung hält bisweilen den ganzen nächstfolgenden Tag an (24 Stunden). Sie besteht aus drei verschiedenen Sekretionen:
a) Reste der Samenflüssigkeit,
b) Sekretion von Bartholinischen Drüsen der Frau (diese erleichtert die Unternehmung der Vereinigung);
c) und Aussonderung der Scheide selbst.
Eine ähnliche Feuchtigkeit erscheint infolge jeder genitalen Liebkosung, auch wenn es im betreffenden Fall zur Vereinigung nicht gekommen ist. Das Symptom-von-der-Vulva kann dann täuschend an Schleim der Fruchtbarkeitstage erinnern.
Daher die Anweisung für VOR-ovulatorische Tage, dass man 1 Tag abwartet. Denn:
1) Die Samenflüssigkeit muss schwinden.
22) Die Frau muss die Möglichkeit sich zu überzeugen bekommen, dass dasselbe GMU wie zuvor zurückgekehrt ist.
Es muss noch dazugesagt werden, dass die Samenflüssigkeit nach dem Verkehr, der an einem Tag des anhaltenden ‘GMU’ unternommen wurde, keine lebendigen Samenfäden enthält. Diese gehen binnen 1-2 Stunden nach dem Verkehr restlos unter (§ 2.7).
Abkürzungen s.: Nützliche Abkürzungen
Erklärungen zu Abb. 2. – Zyklen 3-5 (schau nochmals aufmerksam an: Abb. 2)
Zyklus 3 (Atl., Abb. 10). Hier geht der Eisprung mit der zu Ende laufenden Periode einher. Die Blutung ist dann Periode, wenn sie etwa 2 Wochen nach dem identifizierten Gipfel einsetzt. Anders ist sie keine Menstruationsblutung!
Zyklus 4 (Atl., Abb. 30). Hier geht es wahrscheinlich um einen anovulatorischen Zyklus. Bemerke die abwechselnde Folge der beiden GMU, und zwar das 1.GMU (trocken) und das 2.GMU (sich nicht verändernder Ausfluss; hier: trübe, wiewohl in Empfindung: trocken).
Nach der Veränderung in das 2.GMU am 21. Tag (Veränderung in: f, tb) müssen 3 Tage abgewartet werden, obwohl gerade die Rückkehr des 1.GMU (Tage 23-25: trocken) erfolgt.
Die Veränderung des Symptoms an Tagen: 21-22 war ganz spärlich, visuell unbemerkbar (nur andere Empfindung): f, tb.
Eine weitere Veränderung findet an Tagen 36-37 statt – und heißt wieder 3 Tage abzuwarten.
Eine Blutung erscheint an Tagen 60-62. Es ist aber keine Periode, weil es zuvor keinen GIPFEL gegeben hat. Daher gilt es weiter die Empfehlungen-Regeln für vor-ovulatorische Zyklentage anzuwenden: „Warte ab und beobachte, was weiter wird; + 1-2-3” (s. § 16).
Zyklus 5 (Atl., Abb. 31/3). Die Schleimsezernierung hat gerade begonnen (vorläufig Schleim der Unfruchtbarkeitsphase), als ein Stress passierte.
Am 14.Tag ist es den GIPFEL zu identifizieren nicht gelungen.
Neuerlicher Schleim meldet sich an Tagen 22-23. Allerdings infolge des Verkehrs am 21.Tag (vielleicht daher ‘ f,s ’ am anderen Tag?) besteht keine Gewissheit, ob das der Gipfel ist, da das Symptom: schlüpfrig – dieses Mal kaum bemerkbar war. Daher ist auch die Blutung wahrscheinlich keine Periode, sondern Umbruchsblutung (nach dem Fall der Konzentration der Östrogene, ohne dass Progesteron einsetzt). Demzufolge gilt es weiter die Empfehlungen-Regeln für das GMU anzuwenden: „Warte ab und beobachte, was weiter wird; + 1-2-3” (s. § 16).
RE-Lektüre: I.Teil, Kapit. 1b.
Tarnów, 23.IX.2016.
Nr.6. Die erste Phase des Kennenlernens der BOM
4. Erstes ‘Grund-Modell-der-Unfruchtbarkeit’ (1.GMU)
Das Erste ‘GMU’
Nr.7. Das Erste ‘Grund-Modell-der-Unfruchtbarkeit’
Spermien nach dem Verkehr am Tag des ‘GMU’
5. Zweites ‘Grund-Modell-der-Unfruchtbarkeit’ (2.GMU)
Das zweite ‘GMU’
Nr.8. Zweites ‘Grund-Modell-der-Unfruchtbarkeit’
Tabelle-Definition. Ausfluss Tage der vor-ovulatorischen Unfruchtbarkeit (2.GMU)
6. Drittes ‘Grund-Modell-der-Unfruchtbarkeit’ (‘GEMISCHTES GMU’)
Nr.9. Grund-Modell-der-Unfruchtbarkeit: ‘Gemischtes Modell’
C. VORAUSSETZUNGEN ZUR ANWENDUNG DER ‘BILLINGS-METHODE’ – ZYKLENAUFSCHREIBUNGEN
1. Entscheidung auf Unterordnung an die Voraussetzungen der ‘Billings-Methode’
Nr.10. Voraussetzungen zur Anwendung der BOM
Stehhaltung – Empfindung und visuelle Observation
Aufschreibung der Zyklen
Nr.11. Eintragen der Zyklen-Aufschreibungen
Notizen von Annäherungen
Erklärung zu Abb. 1. – Zyklen 1-2
D. REGELN-ANWEISUNGEN FÜR TAGE DES ‘GRUND-MODELLS-der-UNFRUCHTBARKEIT’
Nr.12. Regeln-Anweisungen für Tage des ‘GMU’
Nr.13. ERSTE Anweisung-Regel
Tabelle. Erste Regel für Tage des GMU
Nr.14. ZWEITE Anweisung-Regel
Tabelle. Zweite Regel für Tage des GMU
Nr.15. Symptom NACH dem Verkehr
B1-12. Abb. 2. Unterschiedliche Zyklen: Kurzer Zyklus - Anovulatorischer - Verzögerter Eisprung. Zyklen 3-5
Erklärungen zu Abb. 2. – Zyklen 3-5
Ryc.1. Schutzengel: Gott hat ihm die Sorge um den Menschen aufertragen
Ryc.2. Nützliche Abkürzungen, Farben
Ryc.3. Baby mit Rose daneben: Zeichen der Hoffnung, Liebe der Familie
Ryc.4. Zwei Lehraufschreibungen: Das 1. und 2.GMU, Zyklen: 1-2
Ryc.5. Unterschiedliche Zyklen: Zyklen 3-5

References: § 11
 § 16
 § 15
 § 10
 § 7
 § 6
 § 7
 § 24
 § 10
 § 18
 § 15
 § 16
 § 16