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Timestamp: 2018-06-23 04:32:34+00:00

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Lehrkräfte-Arbeitszeitverordnung (LehrArbZVO) vom 30. Juni 1999 – Schulrecht Rheinland-Pfalz
Lehrkräfte-Arbeitszeitverordnung (LehrArbZVO) vom 30. Juni 1999
2 § 2 Begriffsbestimmungen
3 § 3 Regelstundenmaße
4 § 4 Unterrichtsstundenausgleich
5 § 5 Besondere schulische Aufgaben
6 § 6 Verpflichtendes Ansparen
6.1 § 6 a Besondere Form der Arbeitszeitverteilung bei Teilzeitbeschäftigung
7 § 7 Unterrichtseinsatz
8 § 8 Stundenanrechnungen
9 § 9 Altersermäßigung
10 § 10 Schwerbehindertenermäßigung
11 § 11 Vorübergehend verminderte Dienstfähigkeit
12 § 12 Mindestunterrichtsverpflichtung
13 § 13 Sonderregelung
14 § 14 Staatliche Studienseminare
15 § 15 Schlussbestimmungen
16 § 16 In-Kraft-Treten
17.1 Anlage 1: Stundenanrechnungen für die Wahrnehmung von Funktionen und Sonderaufgaben und für besondere unterrichtliche Belastungen
17.1.1 Schulbezogene Anrechnungen
17.1.1.1 Anrechnungen für Schulleitungsaufgaben
17.1.1.1.1 bei Grundschulen
17.1.1.1.2 bei Realschulen plus
17.1.1.1.3 [organisatorisch verbundene Schulen]
17.1.1.1.4 bei Förderschulen
17.1.1.1.5 bei Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen
17.1.1.1.6 [Abendgymnasien, Kollegs]
17.1.1.1.7 bei berufsbildenden Schulen
17.1.1.1.8 [Berechnung der Zahl der Klassen]
17.1.1.1.9 [Ganztagsschulen in verpflichtender Form]
17.1.1.1.10 [Berechnung von fiktiven Klassen/-einheiten]
17.1.1.1.11 [Ganztagsschulen in Angebotsform]
17.1.1.2 Anrechnungspauschale für besondere unterrichtliche Belastungen und Sonderaufgaben
17.1.1.3 Weitere Anrechnungen
17.1.1.4 Schulübergreifende Anrechnungen
17.1.1.5 Anrechnungen für die Wahrnehmung überregionaler Aufgaben
17.2 Anlage 2 (zu § 14)
17.2.1 Unterrichtsverpflichtung
17.2.1.1 Unterrichtsverpflichtung der Seminarleitung
17.2.1.2 Unterrichtsverpflichtung der Fachleiterinnen und Fachleiter für Berufspraxis
17.2.1.3 Unterrichtsverpflichtung der Fachleiterinnen und Fachleiter
17.2.2 Seminarbezogene Anrechnungen
die §§ 14 und 15 für die an staatlichen Studienseminaren für die Lehrämter an Schulen tätigen Seminarleiterinnen und Seminarleiter, stellvertretenden Seminarleiterinnen und Seminarleiter und Fachleiterinnen und Fachleiter im unmittelbaren und mittelbaren Beamtenverhältnis des Landes Rheinland-Pfalz auf Probe oder auf Lebenszeit.
(1) Die Unterrichtsverpflichtung einer Lehrkraft ergibt sich aus dem Regelstundenmaß zuzüglich der Zurechnungen nach den §§ 4 bis 6 sowie abzüglich zu gewährender Stundenanrechnungen (§ 8) und Stundenermäßigungen (§§ 9 bis 11).
Grundschulen 25 Wochenstunden zu 50 Minuten,
Realschulen plus und Förderschulen 27 Wochenstunden zu 45 Minuten,
Gymnasien, berufsbildenden Schulen, Abendgymnasien und Kollegs 24 Wochenstunden zu 45 Minuten,
bei einem Einsatz in den Klassenstufen 5 bis 10 27 Wochenstunden zu 45 Minuten,
bei einem Einsatz in den Klassenstufen 11 bis 13 mit 1 Wochenstunde 27 Wochenstunden zu 45 Minuten,
bei einem Einsatz in den Klassenstufen 11 bis 13 mit 2 bis 4 Wochenstunden 26 Wochenstunden zu 45 Minuten,
bei einem Einsatz in den Klassenstufen 11 bis 13 ab 5 Wochenstunden 24 Wochenstunden zu 45 Minuten,
b) mit der Lehrbefähigung für das Lehramt an Gymnasien oder an berufsbildenden Schulen 24 Wochenstunden zu 45 Minuten.
a) mit ihrer Unterrichtsverpflichtung an Realschulen plus eingesetzt sind, gilt das Regelstundenmaß für Lehrkräfte an Realschulen plus;
b) mit mehr als der Hälfte der Unterrichtsverpflichtung an Grundschulen eingesetzt sind, gilt das Regelstundenmaß für Lehrkräfte an Grundschulen;
c) an beiden Schularten eingesetzt werden, ohne dass ein Fall nach Buchstabe b vorliegt, teilt die Schulleiterin oder der Schulleiter die Gesamtunterrichtsverpflichtung im Einzelnen auf; der Personalrat ist in der gesetzlich vorgeschriebenen Weise zu beteiligen;
b) mit ihrer Unterrichtsverpflichtung an Fachoberschulen eingesetzt sind, gilt das Regelstundenmaß für Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen;
c) an beiden Schularten eingesetzt werden, gilt bei einem Einsatz in den Klassenstufen 5 bis 12 die Regelung in Absatz 1 Nr. 4 entsprechend;
(1) Lehrkräfte, die an Grundschulen unterrichten, sind verpflichtet, zusätzlich zu ihrer Unterrichtsverpflichtung das tägliche Frühstück (§ 20 Abs. 3 Satz 2 der Schulordnung für die öffentlichen Grundschulen) zu betreuen. Für die Frühstücksbetreuung wird je Klasse bis zu einer halben Wochenstunde (25 Minuten) aus der Lehrerstundenzuweisung eingesetzt. Das Nähere regelt nach Anhörung der Gesamtkonferenz die Schulleiterin oder der Schulleiter; die besondere Situation der Teilzeitlehrkräfte ist zu berücksichtigen.
§ 6 a Besondere Form der Arbeitszeitverteilung bei Teilzeitbeschäftigung
(1) Stundenanrechnungen werden für die Wahrnehmung von Funktionen und Sonderaufgaben und für besondere unterrichtliche Belastungen gewährt. Sie ergeben sich aus Anlage 1.
(1) Lehrkräften, die, berechnet ohne Altersermäßigung, mindestens die Hälfte des Regelstundenmaßes Unterricht erteilen, ohne in Altersteilzeit zu sein, wird mit Beginn des Schuljahres, in dem sie das 63. Lebensjahr vollenden, 3 Wochenstunden Altersermäßigung gewährt.
ab 50 um 2 Wochenstunden,
ab 70 um 3 Wochenstunden,
ab 90 um 4 Wochenstunden
ermäßigt. Die gleiche Ermäßigung erhalten Lehrkräfte, die Altersteilzeit nach dem Blockmodell oder eine Teilzeitbeschäftigung nach § 6 a[1] in Anspruch nehmen sowie vollbeschäftigte schwerbehinderte Schulleiterinnen oder Schulleiter und deren ständige Vertreterinnen oder Vertreter sowie Fachleiterinnen oder Fachleiter, wenn ihr Unterrichtseinsatz dauerhaft allein wegen ihrer funktionsbezogenen Tätigkeit weniger als die Hälfte des Regelstundenmaßes beträgt. In besonderen Fällen kann auf Antrag der schwerbehinderten Lehrkraft die Schulbehörde eine zusätzliche Ermäßigung bei einem Grad der Behinderung
ab 50 um 1 Wochenstunde,
ab 70 um bis zu 2 Wochenstunden,
ab 90 um bis zu 3 Wochenstunden
ab 90 um 2 Wochenstunden
ab 90 um bis zu 2 Wochenstunden
eine Ausbildungsverpflichtung
(3) Die Unterrichtsverpflichtung ist abhängig
(4) Stundenanrechnungen werden für die Wahrnehmung von Funktionen und Sonderaufgaben und für besondere Belastungen bei der Ausbildung gewährt; sie ergeben sich aus Anlage 2. Bei Vorliegen der Voraussetzungen können daneben auch Stundenanrechnungen nach § 8 gewährt werden.
Anlage 1: Stundenanrechnungen für die Wahrnehmung von Funktionen und Sonderaufgaben und für besondere unterrichtliche Belastungen
Im Einzelnen entfallen auf Schulen mit zu bildenden Klassen bzw. Klasseneinheiten Anrechnungsstunden für Schulleitungsaufgaben
bis 6 Klassen 8
bei 7 Klassen 10
8 Klassen 10,5
9 Klassen 12
10 Klassen 13
11 Klassen 14
12 Klassen 15
13 Klassen 16
14 Klassen 18
15 Klassen 19
16 Klassen 20
17 Klassen 22,5
18 Klassen 23
19 Klassen 24
20 Klassen 25
21 und mehr Klassen 26;
bis 6 Klassen 10
7 bis 9 Klassen 14
10 bis 12 Klassen 18
13 bis 14 Klassen 20
15 bis 18 Klassen 24
19 bis 21 Klassen 28
22 Klassen 29
23 bis 24 Klassen 32
25 Klassen 33
26 bis 28 Klassen 34
29 Klassen 35
30 Klassen 36
31 bis 34 Klassen 37
35 bis 46 Klassen 41
47 und mehr Klassen 42;
b) Die Schulleitungsanrechnung wird für die Aufgaben der pädagogischen Koordination bei einer durchschnittlichen Zahl der Parallelklassen in den Jahrgangsstufen 5 bis 10
von bis zu 3,49 um 2 Anrechnungsstunden,
von 3,5 und höher um 3 Anrechnungsstunden
c) Die Schulleitungsanrechnung wird für die Aufgaben der Koordination an einer Realschule plus mit organisatorisch verbundener Fachoberschule um 3 Anrechnungsstunden erhöht.
[organisatorisch verbundene Schulen]
a) bei organisatorisch verbundenen Grund- und Realschulen plus werden Anrechnungsstunden zu 45 Minuten wie bei Realschulen plus gewährt;
b) bei organisatorisch verbundenen Realschulen plus und Fachoberschulen werden Anrechnungsstunden wie bei Realschulen plus gewährt;
bis 4 Klassen 8
5 bis 6 Klassen 11
ab 7 Klassen 11 zuzüglich der Anzahl der Klasseneinheiten vermindert um 6.
b) Die Schulen des Landes und des Bezirksverbandes Pfalz für Gehörlose und Schwerhörige sowie die Schulen des Landes für Blinde und Sehbehinderte erhalten zusätzlich für die Wahrnehmung der sozialen Aufgaben im Heim und in der Frühförderung 13 Anrechnungsstunden. Soweit an den genannten Schulen Bildungsgänge im Bereich der Berufsbildenden Schulen eingerichtet sind, ist bei der Ermittlung der Klassenzahl für je drei Teilzeitklassen eine Vollzeitklasse zu rechnen.
c) Förderschulen, die als Stammschulen integrierte Fördermaßnahmen für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf an anderen Schulen durchführen, erhalten folgende zusätzliche Anrechnungsstunden für Schulleitungsaufgaben:
ab 15 bis 45 Förderstunden 1
46 bis 75 Förderstunden 2
76 bis 105 Förderstunden 3
106 bis 135 Förderstunden 4
136 bis 165 Förderstunden 5
166 bis 195 Förderstunden 6
ab 196 Förderstunden 7;
5 bis 6 Klassen 12
7 bis 9 Klassen 16
10 bis 12 Klassen 20
13 bis 14 Klassen 23
15 bis 17 Klassen 26
18 bis 22 Klassen 32
23 bis 29 Klassen 35
30 bis 31 Klassen 37
32 Klassen 38
33 bis 34 Klassen 41
35 bis 42 Klassen 42
43 bis 46 Klassen 43
47 bis 52 Klassen 45
53 und mehr Klassen 46;
b) Die Schulleitungsanrechnung wird für die Leitung der gymnasialen Oberstufe in Abhängigkeit von der Zahl der Schülerinnen und Schüler in der gymnasialen Oberstufe bei
bis zu 299 Schülerinnen und Schülern um 4 Wochenstunden,
300 bis 399 Schülerinnen und Schülern um 5 Wochenstunden,
400 und mehr Schülerinnen und Schülern um 6 Wochenstunden erhöht.
c) Bei Gymnasien in Landesträgerschaft mit Wohnheim wird die Schulleitungsanrechnung um bis zu 10 Stunden erhöht;
[Abendgymnasien, Kollegs]
bei Abendgymnasien 28
bei Kollegs 28
bei mit Abendgymnasien verbundenen Kollegs zusätzlich 10
bei mit Gymnasien verbundenen Kollegs zusätzlich 6;
b) Die Schulleitungsanrechnung wird für die Leitung der gymnasialen Oberstufe an Schulen gemäß Buchstabe a um 2 Wochenstunden erhöht. Nummer 1.1.5 Buchst. b bleibt hiervon unberührt.
bis 4 Klasseneinheiten 8
5 bis 9 Klasseneinheiten 15
10 bis 14 Klasseneinheiten 21
15 bis 19 Klasseneinheiten 27
20 bis 26 Klasseneinheiten 34
27 bis 29 Klasseneinheiten 35
30 bis 31 Klasseneinheiten 39
32 bis 39 Klasseneinheiten 41
40 bis 49 Klasseneinheiten 42
50 bis 75 Klasseneinheiten 48
76 bis 89 Klasseneinheiten 53
90 und mehr Klasseneinheiten 58.
b) Die Schulleitungsanrechnung wird für jede Abteilung um 5 Wochenstunden erhöht. Hierbei wird eine Abteilung für jeweils 18 Klasseneinheiten gebildet. Für Abteilungen, die darüber hinaus eingerichtet werden, erfolgt keine Erhöhung der Schulleitungsanrechnung.
[Berechnung der Zahl der Klassen]
[Ganztagsschulen in verpflichtender Form]
[Berechnung von fiktiven Klassen/-einheiten]
[Ganztagsschulen in Angebotsform]
a) Ganztagsschülerinnen und -schüler in Förderschulen - Anrechnungsstunden
26 bis 51 - 3
52 bis 77 - 4
78 bis 103- 5
104 bis 129 - 6
130 bis 155 - 7
156 bis 181 - 8
182 bis 207 - 9
208 bis 233 - 10
234bis 259 - 11
260 bis 285 - 12
286 bis 311 - 13
312 bis 337 - 14
338 bis 363 - 15
364 bis 389 - 16
390 bis 415 - 17
416 bis 441 - 18;
b) Ganztagsschülerinnen und -schüler in sonstigen Schulen - Anrechnungsstunden
54 (in Grundschulen 36) bis 71 - 3
72 bis 107 - 4
108 bis 143 - 5
144 bis 179 - 6
180 bis 215 - 7
216 bis 251 - 8
252 bis 287 - 9
288 bis 341 - 10
342 bis 395 - 11
396 bis 449 - 12
450 bis 503 - 13
504 bis 557 - 14
558 bis 611 - 15
612 bis 683 - 16
684 bis 755 - 17
756 bis 827 - 18.
1.2.1 Den Schulen wird zum Ausgleich besonderer unterrichtlicher Belastungen und für schulbezogene Sonderaufgaben nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen eine Anrechnungspauschale zur Verfügung gestellt.
1.2.2 Im Einzelnen werden folgende Anrechnungspauschalen festgesetzt:
1.2.3 Verteilung der Anrechnungsstunden
1.2.4 Anrechnungen an Grundschulen und Realschulen plus, organisatorisch verbundenen Grund- und Realschulen plus sowie organisatorisch verbundenen Realschulen plus und Fachoberschulen in sozialen Brennpunkten Die Schulbehörde kann Grundschulen in sozialen Brennpunkten eine Anrechnungspauschale bis zu drei Zehnteln der Zahl der Vollzeitlehrerfälle gewähren und die Anrechnungspauschale für Realschulen plus in sozialen Brennpunkten bis zu zwei Dritteln der Zahl der Vollzeitlehrerfälle erhöhen. Satz 1 gilt auch für organisatorisch verbundene Grund- und Realschulen plus mit der Maßgabe, dass die Vollzeitlehrerfälle in dem Verhältnis auf die Grund- und Realschule plus aufgeteilt werden, das dem Verhältnis des Stundensolls der Grundschule zu dem der Realschule plus entspricht. Die Anrechnungspauschale für organisatorisch verbundene Realschulen plus und Fachoberschulen kann bis zu zwei Drittel der Zahl der Vollzeitlehrerfälle erhöht werden, die dem Stundensoll der Realschule plus entspricht.
1.2.5 Anrechnungen für Förderschulen mit der Funktion einer Stammschule für integrierte Fördermaßnahmen
ab 15 bis 45 Förderstunden 1 Wochenstunde,
46 bis 75 Förderstunden 2 Wochenstunden,
76 bis 105 Förderstunden 3 Wochenstunden,
106 bis 135 Förderstunden 4 Wochenstunden,
136 bis 165 Förderstunden 5 Wochenstunden,
166 bis 195 Förderstunden 6 Wochenstunden,
ab 196 Förderstunden 7 Wochenstunden.
1.2.6 Grundschulen, die mit der Durchführung des integrativen Unterrichts gemäß § 29 der Schulordnung für die öffentlichen Grundschulen vom 10. Oktober 2008 (GVBl. S. 219, BS 223-1-37) beauftragt sind, erhalten für die erforderlichen Kooperations- und Koordinierungsaufgaben Anrechnungsstunden in Höhe von 0,0175 je Schülerin und Schüler der Grundschule. Bei der Berechnung werden Bruchteile auf halbe Anrechnungsstunden aufgerundet. Für die Verteilung der Anrechnungsstunden gilt Nummer 1.2.3 entsprechend.
1.3.1 In schulartübergreifenden Orientierungsstufen der Realschule plus und des Gymnasiums erhält die pädagogische Leiterin oder der pädagogische Leiter 4 bis 6 Anrechnungsstunden. Die Entscheidung trifft die Schulbehörde.
1.3.2 Die Koordinatorin oder der Koordinator für den Freizeitbereich der Ganztagsschulen in verpflichtender Form erhält
bis 8 Ganztagsklassen 4 Anrechnungsstunden,
von 9 bis 19 Ganztagsklassen 6 Anrechnungsstunden,
ab 20 Ganztagsklassen 8 Anrechnungsstunden.
1.3.3 Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen, die im Rahmen der fachpraktischen Betreuung von Schülerinnen und Schülern an Fachschulen für Sozialwesen in den Fachrichtungen Sozialpädagogik oder Heilerziehungspflege tätig sind, erhalten 1 Anrechnungsstunde für jeweils drei zu betreuende Schülerinnen und Schüler. Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen, die an Fachschulen für Altenpflege und Altenpflegehilfe im Rahmen der Praxisanleitung tätig sind, erhalten Anrechnungsstunden aus einem Stundenpool, deren Verteilung der Schulbehörde obliegt. Insgesamt kann jede Lehrkraft bis zu 4 Anrechnungsstunden erhalten. Die Entscheidung trifft die Schulbehörde.
1.3.4 Führt eine Schule mit dem Bildungsgang Berufsreife einen Praxistag durch, so erhält die mit der Koordinierung der Maßnahmen für die berufliche Orientierung beauftragte Lehrkraft eine Anrechnungsstunde; über die Beauftragung entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter.
1.3.5 Lehrkräfte, die von der Schulleiterin oder dem Schulleiter nach Nummer 3 der Richtlinie zur Schullaufbahnberatung sowie Berufswahlvorbereitung und Studienorientierung vom 18. November 2011 (Amtsbl. 2012, S. 35) in der jeweils geltenden Fassung als verantwortliche Lehrkraft für die Koordinierung der Arbeit der Netzwerkbeteiligten an der Schullaufbahnberatung, Berufswahlvorbereitung und Studienorientierung ernannt worden sind, erhalten 1 Anrechnungsstunde.
bis 250 Klassen 6 / 3 Anrechnungsstunden,
von 251 bis 400 Klassen 6 bis 8 / 3 bis 4 Anrechnungsstunden,
von 401 bis 500 Klassen 8 bis 10 / 4 bis 5 Anrechnungsstunden,
von 501 bis 600 Klassen 10 bis 12 / 5 bis 6 Anrechnungsstunden,
über 600 Klassen 11 bis 13 / 6 bis 7 Anrechnungsstunden.
für die Mitarbeit im Schulfernsehen Südwest 3 1 Anrechnungsstunde,
Unterrichtsverpflichtung und Stundenanrechnung für die an staatlichen Studienseminaren für die Lehrämter an Schulen tätigen Seminarleiterinnen und Seminarleiter, stellvertretenden Seminarleiterinnen und Seminarleiter und Fachleiterinnen und Fachleiter
1.1.1 Die Tätigkeit der Seminarleiterinnen und Seminarleiter bestimmt sich ausschließlich nach der Verwaltungsvorschrift „Dienst- und Konferenzordnung der Staatlichen Studienseminare“ vom 4. Mai 1993 (GAmtsbl. S. 319; Amtsbl. 2009 S. 458) in der jeweils geltenden Fassung.
1.1.2 Die Unterrichtsverpflichtung der stellvertretenden Seminarleiterinnen und stellvertretenden Seminarleiter beträgt in der Regel 4 Wochenstunden.
1.3.1 Die Ausbildungsverpflichtung richtet sich nach der Zahl der Seminarteilnehmerinnen und Seminarteilnehmer. Wird einer Fachleiterin oder einem Fachleiter keine Seminarteilnehmerin oder kein Seminarteilnehmer zur Ausbildung zugewiesen, so verringert sich die Unterrichtsverpflichtung um 1 Wochenstunde. In den Fällen des § 14 Abs. 3 Satz 6 legt das Landesprüfungsamt für die Lehrämter an Schulen die Unterrichtsverpflichtung fest. Sofern Fachleiterinnen und Fachleiter Aufgaben der Fachleiterinnen und Fachleiter für Berufspraxis wahrnehmen, kann ihnen die Seminarleiterin oder der Seminarleiter Anrechnungsstunden nach Nummer 1.2 zuteilen. Die §§ 4 und 5 Abs. 1 Satz 2 und 3 sind entsprechend anzuwenden.
1.3.2 Die Unterrichtsverpflichtung der Fachleiterinnen und Fachleiter für Grundschulbildung staffelt sich wie folgt:
1.3.3 Die Unterrichtsverpflichtung der Fachleiterinnen und Fachleiter für das Lehramt an Förderschulen staffelt sich wie folgt:
1.3.4 Die Unterrichtsverpflichtung der übrigen Fachleiterinnen und Fachleiter staffelt sich wie folgt:
1.3.5 Für die Ausbildung in den Vertiefenden Praktika wird die Unterrichtsverpflichtung je Praktikantengruppe um 0,5 Wochenstunden verringert.
1.3.6 Bei der Übernahme von mehreren Fachseminaren und bei sich überschneidenden Ausbildungsgängen erfolgt eine Stundenanrechnung nach besonderer Regelung des Landesprüfungsamtes für die Lehrämter an Schulen.
1.3.7 Aus Gründen der Ausbildungssituation und der Unterrichtsorganisation kann die Seminarleiterin oder der Seminarleiter mit dem Einverständnis der Fachleiterin oder des Fachleiters eine abweichende Unterrichtsverpflichtung festsetzen, die ausgeglichen werden muss. Die Entscheidungen nach Satz 1 sind schriftlich festzuhalten. Die Vorschriften über die Vergütung von Mehrarbeit bleiben unberührt.
1.3.8 Nehmen Fachleiterinnen und Fachleiter als Beauftragte des Landesprüfungsamtes für die Lehrämter an Schulen Aufgaben in den Geschäftsstellen des Landesprüfungsamtes wahr, so bleibt die hierfür aufgewandte Arbeitszeit bei der Berechnung der Ausbildungsverpflichtung und Unterrichtsverpflichtung außer Betracht. Bei Übertragung anderer Aufgaben der staatlichen Studienseminare nach § 14 Abs. 1 Nr. 3 erfolgt eine Stundenanrechnung nach besonderer Regelung des Landesprüfungsamtes für die Lehrämter an Schulen.
2.1 Jedem staatlichen Studienseminar wird zum Ausgleich besonderer Belastungen bei der Ausbildung in den Praktika eine Anrechnungspauschale von 0,25 Anrechnungsstunden je Praktikantengruppe im Vertiefenden Praktikum zur Verfügung gestellt. Wird die Aufgabe von einer Lehrkraft an einer Schule wahrgenommen, so erhält die Lehrkraft unmittelbar 0,25 Anrechnungsstunden je Praktikantengruppe.
2.2 Für die Wahrnehmung besonderer Aufgaben und zum Ausgleich besonderer Belastungen, die nicht in Nummer 2.1 geregelt sind, steht jeder Hauptdienststelle und jeder Teildienststelle eines staatlichen Studienseminars eine Anrechnungspauschale zur Verfügung. Die Anrechnungspauschale staffelt sich wie folgt:
Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer - Anrechnungsstunden
bis 39 – 11
40 bis 49 - 12
50 bis 59 - 13
60 bis 69 – 14
70 bis 79 - 15
80 bis 89 – 16
90 bis 99 – 17
100 bis 109 - 18
2.3 Über die Grundsätze der Verteilung der Anrechnungspauschalen entscheidet die Seminarkonferenz. Die Seminarleiterin oder der Seminarleiter entscheidet über die Verteilung der Anrechnungsstunden im Einzelnen. Die Verteilung ist schriftlich festzuhalten. Der Personalrat ist in der gesetzlich vorgesehenen Weise zu beteiligen. Die Seminarkonferenz und das Landesprüfungsamt für die Lehrämter an Schulen sind über die Verteilung der Anrechnungsstunden zu unterrichten.
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References: § 2
 § 3
 § 4
 § 5
 § 6
 § 6
 § 7
 § 8
 § 9
 § 10
 § 11
 § 12
 § 13
 § 14
 § 15
 § 16
 § 14

§ 6
 § 6
 § 8
 § 29
 § 14
 § 14