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Timestamp: 2020-04-02 13:03:40+00:00

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048 2016 by AZ-Anzeiger - Issuu
aus dem bezirk affoltern I Nr. 48 I 170. Jahrgang I Freitag, 17. Juni 2016
Die Feuerwehr Hedingen hat ihr neues Löschfahrzeug übernommen. > Seite 3
Maschwanden sucht Behördenmitglieder: Nächste Möglichkeit am 25.9.16. > Seite 3
Alles genehmigt Gemeindeversammlungen in Bonstetten, Knonau und Wettswil. > Seite 5
Koks-Polizist Krimineller Zürcher Stadtpolizist aus dem Amt nahm Katzen seiner Freundin als Geiseln. > Seite 7
Neue Ausstellung Bonstetten: Schöpferische Blicke und Natureinsichten in der Galerie für Gegenwartskunst. > Seite 12
KulturLegi Kanton Zürich: Affoltern neue Partner-Gemeinde Vergünstigte Angebote für kleine Einkommen – Wer macht noch mit im Bezirk? Wer wenig Geld hat, verzichtet notgedrungen oftmals als Erstes auf das Kulturangebot. Die KulturLegi von Caritas baut da finanzielle Hürden ab. Affoltern ist die erste Partnerschaftsgemeinde im Bezirk. ................................................... von urs e. kneubühl Alltägliches kann mit einem kleinen Budget zuweilen unerschwinglich sein. Auf Konzert- und Theaterbesuche, Sportveranstaltungen, Weiterbildung oder auch Zeitungsabonnemente etc. müssen Personen in sehr bescheidenen finanziellen Verhältnissen daher meist schweren Herzens verzichten. Diese Nicht-Teilhabe an einem, für viele sonst selbstverständlich vielseitigen Leben, bedeutet für Menschen mit kleinem Budget, sich isoliert zu fühlen, im Abseits zu stehen und mit der Armut alleine zu bleiben. Damit für sie Kultur-, Sport- und Bildungsangebote auch erschwinglich werden,
gibt es die KulturLegi Kanton Zürich der Caritas. Diese versteht sich entsprechend als wesentlichen Beitrag zur sozialen Integration. Als erste Gemeinde im Bezirk ist nun Affoltern eine Partnerschaft mit der KulturLegi Kanton Zürich eingegangen. «Die KulturLegi-Partnerschaft ist auf Initiative unserer Sozialabteilung zustande gekommen», erklärt dazu Affolterns Gemeindeschreiber Stefan Trottmann. Berechtigt zum Bezug einer KulturLegi sind prinzipiell alle Personen, die am oder unter dem finanziellen Existenzminimum leben, wie zum Beispiel Working Poor, Familien mit wirtschaftlicher Unterstützung (Sozialhilfe, AHV/IV-Zusatzleistungen) oder Personen mit einem Stipendium. Sie alle können die KulturLegi bei der Fachstelle Gesellschaft der Gemeinde Affoltern beantragen. Bezugsberechtigte aus den anderen Ämtler Gemeinden machen dies, so wird es auch vom Sozialdienst Bezirk Affoltern vermittelt, direkt per entsprechendem Antragsformular auf www.kulturlegi.ch/de.
Einige Angebote im Bezirk gibt es schon, weitere werden gesucht Karteninhaberinnen und -inhaber erhalten derzeit Rabatte bei mehr als 700 Kultur-, Sport- und Bildungsangeboten im Kanton Zürich. Auch im Bezirk Affoltern gibt es bereits ein paar Angebotspartner mit solch ermässigten Angeboten. So bietet etwa die Jubla Säuliamt 70 Prozent Rabatt auf Jahres- und Lagerbeiträge, im Kellertheater LaMarotte halbiert sich mit der KulturLegi das Eintrittsgeld und die Jahreskarte der Regionalbibliothek Affoltern gibt es damit auch zum halben Preis. In Ottenbach ist es Claudia Lindt mit ihren Angeboten für Bewegung und Entwicklung, die auf körperorientierte Therapien 30 Prozent Rabatt gewährt, genauso Barbara Kofler mit 70 Prozent Ermässigung auf Tanzimprovisations- und Morning-moving-Kurse (Gruppe) in ihrer Praxis für Körper, Tanz und Ausdruckstherapie. Die Verantwortlichen der KulturLegi suchen nun einerseits mit Unter-
Koexistenz in der Säuliämtler Natur Mit Verantwortungsbewusstsein und Rücksicht funktioniert es
Weltklasse Athlet und Monteur Der Affoltemer Enver Sljivar ist einer der besten Kickboxer der Welt. Im K-1 gewinnt er Titel um Titel, gegen die besten Kickboxer, Kung-Fu- und Karate-Kämpfer der Welt. Während Profisportler in Asien vom Kampfsport finanziell leben können, hat Enver Sljivar neben dem Kampfsport eine Vollzeitstelle. Die Geschichte eines ruhigen Familienmenschen, mit einem grossen Traum. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 25 anzeigen
Nässe bereitet Obstund Gemüsebauern Sorgen
Zwischen Anfang April und Ende Juni ist in der Natur besondere Vorsicht geboten. Das Wild setzt in dieser Zeit seinen Nachwuchs und bodenbrütende Vögel ziehen ihre Jungen an oft nur spärlich geschützten Orten auf. Kynologische Vereine, Reitervereinigungen, Jagdgesellschaften, Natur- und Vogelschutzvereine, Sportvereine sowie Politiker aus dem Säuliamt sind sich deshalb einig, dass gerade im Frühling speziell Rücksicht auf Tiere in der Natur genommen werden muss.
«Wenn sich alle ihrer Verantwortung gegenüber der Natur und den anderen Erholungssuchenden in unseren Naherholungsgebieten bewusst sind und sie auch wahrnehmen, ist eine gute Koexistenz zwischen Menschen, Pflanzen und Tieren möglich», erklärt der Jäger und Hundetrainer Jürg Leuthold.
Enver Sljivar, der «Iron Bull». (Bild zvg.)
Die Erdbeeren sind gross und haben viel Aroma, aber durch den Dauerregen platzen sie auf – und könnten, falls es nun doch heiss würde – wohl nur noch für Konfitüre gebraucht werden. Das zeigt ein Augenschein auf dem «Sunnehof» bei der Familie Stübi in Mettmenstetten. Auch Gemüsebauern haben Sorgen: Salat ist anfällig bei Nässe. Kabis und Lauch sind resistenter, dürften aber ebenfalls an Qualität verlieren.
Wo Natur und Siedlungsgebiete aufeinandertreffen, sind Konflikte vorprogrammiert. Katzen, Hunde, Biker, Jogger und Reiter tummeln sich in der Natur, oft auch dort, wo Jungtiere eigentlich auf Ruhe und Sicherheit angewiesen wären.
stützung der Gemeinde Affoltern vor Ort weitere Firmen und Organisationen, die ihr Angebot für Inhaberinnen und Inhaber des persönlichen Ausweises vergünstigen. Gleichzeitig sind an einer Gemeinde- oder Angebotspartnerschaft interessierte Kommunen, Institutionen und Firmen im gesamten Bezirk eingeladen, sich diesbezüglich mit den KulturLegi-Verantwortlichen der Caritas in Verbindung zu setzen. Der Bezirkshauptort ist da schon kräftig aktiv, wie Stefan Trottmann festhält: «Wir werden sicher das Stigeli-Angebot prüfen sowie mit weiteren Institutionen im Bezirkshauptort entsprechend beraten.» Selbstredend können KulturLegiBesitzerinnen und -Besitzer auch eine Vielzahl von überregionalen Angeboten nutzen. So offeriert etwa die VHS Zürich zum Beispiel 50 Prozent Rabatt auf Vorlesungen an der Universität Zürich und 20 Prozent auf Sprach- und Aktivkurse sowie Lehrgänge. Ausgenommen von der Kulturlegi sind einzig die Exkursionen.
«Weisse Flecken» am Türlersee
Im einen Moment noch ruhig sitzend, reicht manchmal ein Geräusch und Haushunde werden vom Jagdtrieb erfasst. (Bild Salomon Schneider) Während sich Jogger, Biker und Reiter den Platz auf den Wegen teilen, sind insbesondere frei laufende Hunde für Wildtiere ein Problem. Im vergangenen Jahr haben streunende Haushunde nach offiziellen Zahlen schweizweit 632 Rehe gerissen. Die Dunkelziffer dürfte aber noch höher
sein. Für von Hauskatzen erlegte Vögel und Kleinsäuger gibt es keine Statistiken. Bei etwa 13 000 Katzen im Säuliamt, dürfte die Zahl von Hauskatzen gejagter Tiere allein im Bezirk Affoltern in den Hunderttausenden liegen. ................................................... > Bericht auf Seite 9
Die Bonstetter Künstlerin Carmen Cabert wartet am Türlersee mit einem neuen Projekt auf. Es nennt sich «Sehblick» und besteht aus bemalten Baumstrünken. Die Künstlerin will damit eine Wechselwirkung erzeugen: Die Bäume sehen auf den Türlersee, und vom See aus sieht man die Bäume, die als «weisse Flecken» daherkommen. Mit ihrem sogenannten Landart-Projekt will Carmen Cabert zum Philosophieren und Schreiben anregen. Es wirft ausserdem ein Schlaglicht auf den Übergang von Ende zu Neuanfang. ................................................... > Bericht auf Seite 13
Konkurseröffnung Schuldner: Fashion Pure GmbH in Liquidation, Zürichstrasse 55, 8910 Affoltern am Albis, CHE-110.164.112 Datum der Konkurseröffnung: 7. Mai 2015 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist innert einem Monat nach Bekanntmachung Vergleiche im übrigen Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 16. Juni 2016. Affoltern am Albis, 9. Juni 2016 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis
Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt Die Delegiertenversammlung der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) vom 8. Juni 2016 hat folgende Beschlüsse gefasst: 1. Der Jahresbericht 2015 des Vorstandes wird genehmigt 2. Die Jahresrechnung 2015 wird genehmigt 3. Der Voranschlag 2017 wird genehmigt Das Protokoll und die Akten liegen beim Sekretariat ZPK, c/o Hochbauabteilung, Obere Bahnhofstrasse 7, 8910 Affoltern am Albis, ab dieser Publikation, während den ordentlichen Schalteröffnungszeiten zur Einsichtnahme auf. Rechtsmittelbelehrung Beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können – von der Veröffentlichung an gerechnet – folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – Innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung (§ 147 Gesetz über die politischen Rechte). – Innert 30 Tagen Beschwerde wegen Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit (§ 151 Gemeindegesetz). – Innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (§ 54 Gemeindegesetz). Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Affoltern am Albis, 17. Juni 2016 Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt Präsident Sekretär Kurt Weber Peter Schärer
Politische Gemeinde Knonau Reformierte Kirchgemeinde An der Gemeindeversammlung vom 14. Juni 2016 sind folgende Beschlüsse gefasst worden: Politische Gemeinde 1. Genehmigung Jahresrechnung 2015 der Poltischen Gemeinde Knonau 2. Kreditgenehmigung für die Sanierung des Bahnhofweg. Ref. Kirchgemeinde 1. Genehmigung Jahresrechnung 2015 2. Kenntnisnahme vom Jahresbericht 2015 der Kirchenpflege und Aussprache über das Kirchliche Leben Rechtsmittelbelehrung Vom Zeitpunkt der Veröffentlichung an gerechnet, können beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, folgende Rechtsmittel ergriffen werden: Stimmrechtsrekurs Innert 5 Tagen wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz, § 147 Gesetz über die politischen Rechte). Gemeindebeschwerde Innert 30 Tagen gegen die gefassten Beschlüsse (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit; § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz). Begehren um Berichtigung der Protokolle sind in Form eines Rekurses innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, einzureichen (§ 54 Abs. 3. Gemeindegesetz). Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die Beschlüsse und die Protokolle liegen ab Dienstag, 21. Juni 2016, bis zum Ablauf der Rechtsmittelfristen zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf oder können unter www.knonau.ch abgerufen werden.
A. Politische Gemeinde 1. Abnahme der Jahresrechnung 2015 B. Primarschulgemeinde 1. Abnahme der Jahresrechnung 2015 2. Genehmigung der Projektierungskredit-Abrechnung für die Erweiterung der Schulanlage Mettlen am Standort Ägerten Rechtsmittelbelehrung Die Protokolle liegen ab heutiger Publikation bis zum Ablauf der Rechtsmittelfristen in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Begehren um Berichtigung der Protokolle sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen (§ 54 Abs. 3 Gemeindegesetz). Gegen die Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern Rekurs erhoben werden (§ 151a Gemeindegesetz und § 147 Gesetz über die politischen Rechte). Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern Beschwerde erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Wettswil a.A., 17. Juni 2016 Gemeinderat Wettswil am Albis Primarschulpflege Wettswil am Albis
Im Auftrag der Vorsteherschaften Gemeinderat Knonau Reformierte Kirchenpflege
Primarschulpflege Kappel am Albis Die Primarschulpflege hat folgende Reglemente erlassen: – Reglement für die Gewährung von Schulgelderlass der Elternbeiträge an der Musikschule Knonauer Amt – Reglement Tagesstrukturen Die Reglemente liegen während einer Frist von 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, in der Gemeindeverwaltung zur Einsichtnahme auf. Während dieser Frist kann beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, mit schriftlich begründeter Eingabe Rekurs gegen die Reglemente erhoben werden.
Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindeverwaltung, Kopfbau Kasino, Obere Bahnhofstrasse 7, Hochbauabteilung, 1. OG, Büro K13 Bauherrschaft: Ruedi und Ruth Köfler, Stampfenmattstrasse 15, 8909 Zwillikon Bauvorhaben: Ersatzneubau Doppeleinfamilienhaus für Wohnhaus Vers.Nr. 2345, Kat.-Nr. 2644, Stampfenmattstrasse 15, Landwirtschaftszone
Obfelden Gesuchsteller: Glaus Thomas und Minder-Glaus Franziska, Bachstrasse 11c, 8912 Obfelden Baurechtliches Vorhaben: Anbau Sitzplatzüberdachung am Wohnhaus Vers.-Nr. 1412 auf Kat.-Nr. 3991 an der Bachstrasse 11c (W2)
Hausen am Albis Gesuchsteller: Marianne und Thomas Frank-Zundel, Heischerstrasse 9, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Einbau von zwei Dachfenstern auf Kat.-Nr. 46, Heischerstrasse 9 (KII) (Gebäude Inventar-Nr. 135)
Todesfälle Affoltern am Albis Am 6. Juni 2016 ist in Weggis LU gestorben
Helmut Tork geb. 31. Juli 1953, Ehemann der Suzanne Monique Tork geb. Schmid, von Riggisberg BE und Zürich ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH, Gerbiweg 2. Der Trauergottesdienst findet am Montag, 20. Juni 2016, 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis ZH statt. Die Beisetzung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis. Bestattungsamt Affoltern am Albis
Hausen am Albis Am 12. Juni 2016 ist in Baar gestorben:
Hegglin, Manfred Albert geb. 11. April 1935, von Menzingen ZH, wohnhaft gewesen in Ebertswil. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Hausen am Albis
Knonau, 14. Juni 2016
Primarschulpflege Kappel am Albis
Erinnerung Gemeindeversammlung
Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 13. Juni 2016
Bauherrschaft: Lara Martiner und Martin Wolfhard, Eggstrasse 12, 8907 Wettswil am Albis Projektverfasser: 2Eck Architekten GmbH, Zugerstrasse 32, 6340 Baar Bauvorhaben: Abbruch Zweifamilienhaus Vers.-Nr. 286 und Neubau Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung auf Kat.-Nr. 2474 an der Oberhausenstrasse 10 (Wohnzone W1)
Ersatzwahl eines Mitgliedes der Rechnungsprüfungskommission Nach Ablauf der zweiten Frist liegen für die Ersatzwahl eines Mitgliedes der Rechnungsprüfungskommission für den Rest der Amtsdauer 2014/2018 folgende definitive Wahlvorschläge vor: 1. Florin Mario, 1984, Stv. Leiter Steueramt, Kirchgasse 9, Wettswil am Albis 2. Jacotin Patricia, 1961, Eidg. dipl. Buchhalterin m. FA, Bäumlisächerstrasse 12, Wettswil am Albis 3. Lang Sven, 1981, Betriebsökonom FH, Ettenbergstrasse 13, Wettswil am Albis 4. Wobmann Kurt, 1963, Eidg. dipl. Sanitärplaner, Stationsstrasse 78, Wettswil am Albis Weil mehr als ein Wahlvorschlag vorliegt, ist nach den Vorschriften der Gemeindeordnung und des Gesetzes über die politischen Rechte eine Urnenwahl mit einem leeren Wahlzettel durchzuführen. Der 1. Wahlgang findet am Sonntag, 25. September 2016, statt.
Am kommenden Montag, 20. Juni 2016, 19.30 Uhr findet im Kasinosaal, Gemeindezentrum, Marktplatz 1, die Gemeindeversammlung statt. Die ordentliche Publikation inkl. Traktandenliste erfolgte im «Anzeiger» vom 20. Mai 2016.
Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern a.A., schriftlich Stimmrechtsrekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.
Affoltern am Albis, 17. Juni 2016
Wettswil am Albis, 17. Juni 2016
Gesuchsteller: Franziska Gamper, Oberdorfstrasse 17, 8925 Ebertswil Projektverfasser: Alain Moser, Oberdorfstrasse 17, 8925 Ebertswil Bauprojekt: Anbau Wintergarten auf Kat.-Nr. 420, Oberdorfstrasse 17 (K II)
Stallikon Bauherrschaft: Simone und Stefan Brogle, Massholderenstrasse 14, 8143 Stallikon, Bauvorhaben: Auslagerung der Treppe sowie diverse Umbauten, Massholderenstrasse 14, Kat.-Nr. 895, Zone Quartiererhaltungszone B
Obfelden Am 10. Juni 2016 ist in Affoltern am Albis gestorben:
Minder-Prüss, Wiltraud Mariechen Hedwig geb. 31. Oktober 1931, von Auswil BE, wohnhaft gewesen in Obfelden, Ankenrain 2; Ehefrau des Minder-Prüss, Kurt René. Abdankung am Mittwoch, 22. Juni 2016, 14.00 Uhr, in der ref. Kirche Obfelden. Die Friedhofvorsteherin
Gemeinden Bonstetten/Stallikon
Vorübergehende Strassensperre Die 648 Aumüli-/Bonstetterstrasse, Gemeinden Bonstetten/Stallikon, ist auf dem Teilstück Schladstrasse (km 1.900) bis Reppischtalstrasse (km 2.620) wegen Strassenbauarbeiten für den Fahrverkehr gesperrt. Dauer der Sperre: Ab Montag, 18. Juli 2016, 8.00 Uhr, bis zur Beendigung der Bauarbeiten, voraussichtlich bis Mitte November 2016. Die Verkehrsumleitung erfolgt (ab Bonstetten) über die Stallikerstrasse – Wettswil am Albis – Stallikonerstrasse – Stallikon – Stationsstrasse. Die Missachtung der Signalisation wird als Übertretung von Art. 27 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 19. Dezember 1958 über den Strassenverkehr gestützt auf dessen Art. 90 bestraft. Gegen diese vorübergehende Verkehrsanordnung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Baudirektion Kanton Zürich, Walcheplatz 2, Postfach, 8090 Zürich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Einem allfälligen Rekurs wird die aufschiebende Wirkung entzogen. Besondere, zwingende Gründe: Enge Platzverhältnisse. Baudirektion Kanton Zürich, Tiefbauamt
Diebe in der Waschküche und im Sonnenstudio Einbrüche, Lärm und Graffiti beschäftigten die Kantonspolizei in den vergangenen Tagen. Vom 10. auf den 11. Juni drangen Diebe in die Waschküche eines Mehrfamilienhauses in Affoltern ein. Dabei knackten sie die Behältnisse von Waschautomaten. Über den Wert des Inhalts ist noch nichts bekannt. Der Sachschaden beläuft sich nach Angaben der Kantonspolizei auf gegen 1000 Franken. Mehrere 100 Franken kamen bei einem Einbruch in ein Sonnenstudio im Bezirkshauptort weg. Mittels Aufbrechen der Türe verschafften sich die Diebe am 11. Juni Einlass und hinterliessen Schaden in der Höhe von gegen 1000 Franken. Zwei Einbrüche misslangen hingegen: Der eine vom 9. auf den 10. Juni in ein Mehrfamilienhaus in Affoltern, wo versucht wurde, eine Garagentüre aufzubrechen. Es entstand Schaden von gegen 1000 Franken. Ein anderer Versuch wurde am 10. Juni in einem Mehrfamilienhaus in Mettmenstetten festgestellt. Der Schaden an einem Fenster wird auf 300 Franken beziffert. Unbekannten gelang vom 9. auf den 10. Juni in Affoltern das Eindringen in eine Sammelgarage. Danach wurde die Scheibe eines Autos zertrümmert und ein Portemonnaie gestohlen. Inhalt: gut 100 Franken. Der Schaden beläuft sich auf rund 500 Franken. Unterführungen, ein Spielplatz und eine Kletterwand wurden in Knonau – wie am 13. Juni festgestellt – mit Graffiti und anderen Schmierereien überzogen. Den Schaden beziffert die Kantonspolizei auf gegen 5000 Franken. Wegen Lärms mussten die Gesetzeshüter am 11. Juni nach 22 Uhr auf das Bonstetter Schulareal ausrücken, wo offenbar eine Party im Gang war. Die jugendlichen Verursacher wurden ermahnt. (-ter.)
Gerüstet für kommende Einsätze Die Feuerwehr Hedingen hat ihr neues Löschfahrzeug übernommen
Schlüsselübergabe vor dem neuen Occasions-TLF: Sicherheitsvorstand Ruedi Fornaro (rechts) mit Peter Wenk, Kommandant der Feuerwehr Hedingen. (Bild Thomas Stöckli)
Zum Schnäppchenpreis von 130 000 Franken hat sich die Feuerwehr Hedingen ein neues TLF gesichert – aus zweiter Hand. Die Übernahme wurde vor Wochenfrist mit einem spontanen Apéro gefeiert. ................................................... von thomas stöckli
«Ich bin überzeugt, dass das eine gute Anschaffung war», so Peter Wenk, Kommandant der Feuerwehr Hedingen, sichtlich erfreut über den bei Schutz und Rettung Zürich einsatzerprobten Scania mit Rusterholz-Aufbau. Mit dem
neuen Tanklöschfahrzeug (TLF) sei man bestens gerüstet für die kommenden Einsätze. Der Lastwagen punktet nicht nur mit besserem Fahrverhalten, neu sind in der Mannschaftskabine die Atemschutzgeräte in die Rückenlehnen integriert – sodass sich die Feuerwehrleute bereits auf der Fahrt zum Einsatz ausrüsten können – und der Lichtmast für die Beleuchtung des Schadenplatzes lässt sich automatisch ausfahren.
Vorgängermodell «Hedi 15» geht nach Deutschland Die Hedinger Stimmbürger hatten sich an der Gemeindeversammlung vom vergangenen Dezember mit gros-
ser Mehrheit für die Beschaffung des Occassions- anstelle eines neuen Fahrzeugs ausgesprochen, was die Gemeinde nur 130 000 statt 230 000 Franken kostet. Ein Schnäppchen also, wie bereits das Vorgängermodell «Hedi 15». Der Prototyp habe 1993 die moderne Feuerwehr Hedingen eingeläutet, so Sicherheitsvorstand und alt Kommandant Ruedi Fornaro. 23 Jahre leistete «Hedi 15» sehr gute Dienste, nun wartet aber noch nicht der eigentlich verdiente Ruhestand, sondern weitere Einsätze in Deutschland: Der alte «Tanker» konnte für 9000 Franken verkauft werden. Ob das neue Hedinger Tanklöschfahrzeug ebenfalls einen Namen bekommt, das ist noch offen. An der
Chilbi soll der Lastwagen der Bevölkerung vorgestellt – und allenfalls getauft – werden. «Wer eine gute Idee für einen Namen hat, darf sich melden», so Peter Wenk.
wir gratulieren Zum 80. Geburtstag Am kommenden Sonntag, 19. Juni, dürfen wir Monika Diener aus Hausen herzlich zum 80. Geburtstag gratulieren. Wir wünschen der Jubilarin von Herzen alles Gute, weiterhin Gesundheit und Lebensfreude und ein schönes Fest.
Nächste Wahlmöglichkeit am 25. September
Aus der Maschwander Ratsstube
Gesamtauflage: 24 678 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch
Ersatzwahlen für den Rest der Amtsdauer 2014/18. Am Abstimmungssonntag vom 5. Juni konnte weder für die Ersatzwahl von einem Mitglied des Gemeinderats noch für die Ersatzwahl eines Mitglieds der Kirchenpflege ein Kandidat / eine Kandidatin gefunden werden. Leider hat sich auch niemand zur Verfügung gestellt. Die Bevölkerung wird dringend ersucht, sich bei Interesse direkt auf der Gemeindeverwaltung zu melden. Bitte berücksichtigen Sie, dass ein Milizsystem nur bei Vollzähligkeit funktioniert. Zudem kann die Eigenständigkeit einer Kommune nur dann gewahrt werden, wenn jedes Ressort einem Gemeinderat untersteht und besetzt werden kann. Die nächste Wahlmöglichkeit wird am Abstimmungssonntag, 25. September 2016, stattfinden. Man beachte bitte, dass beim zweiten Urnengang kein absolutes, sondern ein relatives Mehr ausschlaggebend sein wird, das heisst, derjenige Kandidat / diejenige Kandidatin mit den meisten Stimmen gilt als gewählt.
Inventare: Neubewertung der Liegenschaften des Finanzvermögens per 1. Januar 2016 Gestützt auf § 16 Abs. 4 der Verordnung über den Gemeindehaushalt vom 26. September 1984 bzw. das Kreisschreiben der Direktion der Justiz und des Innern vom 10. August 2015 ist das Grundeigentum Finanzvermögen per 1. Januar 2016 neu zu bewerten.
Die Revision umfasste die finanztechnische Prüfung der Jahresrechnung 2015 mit integrierter Stichprobenprüfung bei den Belegen und der Buchführung beim Jahresabschluss 2015. Die Jahresrechnung 2015 entspricht den Vorschriften der massgebenden Gesetze, Verordnungen und Weisungen. Die sorgfältige Führung der Finanzverwaltung wird dem Kanzleipersonal bestens verdankt.
Dienstleistungscenter Amt (Dileca) Bewertungsergebnis Aufgrund der Bewertungsblätter ergeben sich folgende Ergebnisse: Nichtüberbaute Liegenschaften Verlust: 11 808 Franken. Total Verlust aus Neubewertung: 11808 Franken. Der Verlust von 11 808 Franken wird dem Eigenkapital belastet. Der Bestand des Eigenkapitals vermindert sich dadurch auf Fr. 2 324 246.56.
Revision Jahresrechnung LucioRevisionen erstattet Bericht über die Revision vom 9. und 10. Mai 2016.
Die Jahresrechnung 2015 der Dileca schliesst mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 70 135.55 ab. Dieser Ertragsüberschuss resultiert beim Betriebsbereich Feuerpolizei. Der Betriebsbereich Kehrichtentsorgung konnte ausgeglichen abgerechnet werden. Der Gemeinderat hat den Geschäftsbericht 2015 und die Jahresrechnung 2015 der Dileca genehmigt.
Gerbi-Bar: Benützungsgebühr ab 1. Oktober 2016 Die Gerbi-Bar wird seit März 2014 von
Roland Weidmann und seinem Team betrieben. Der Gemeinderat hat entschieden, dass die Mietgebühr von rund 4200 Franken pro Jahr in der Initialphase erlassen werden kann, das heisst 31 Monate bis 30. September 2016. Ab 1. Oktober 2016 wird ein ermässigter Mietzins erhoben. Der Gemeinderat
«Manchmal bist Du in unseren Träumen, oft in unseren Gedanken und für immer in unseren Herzen.»
Lange haben wir gehofft, unglaublich tapfer hast du gekämpft – doch nun haben Dich die Sterne in die Arme geschlossen. Unendlich traurig lassen wir unseren Sonnenschein
Lara Vogt 5. Oktober 2011 – 14. Juni 2016
in die Ewigkeit aufbrechen. Du hast unsere Herzen mit grenzenloser Liebe erfüllt, unser Leben mit Deinem einzigartigen Strahlen auf ewig bereichert – Du warst für uns alle ein wundervolles und einmaliges Geschenk.
Römisch-katholische Kirchgemeinde Hausen-Mettmenstetten Ergebnis der Kirchgemeindeversammlung vom 12. Juni 2016 Die Jahresrechnung 2015 der Kirchgemeinde wurde einstimmig angenommen. Das Protokoll der Versammlung kann ab dem 13. Juni 2016 bei den Pfarreisekretariaten in Hausen und Mettmenstetten eingesehen werden. Gegen diesen Beschluss kann, gestützt auf § 151a Gemeindegesetz wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung, innert 5 Tagen, im Übrigen wegen Verstosses gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit innert 30 Tagen von der amtlichen Veröffentlichung an gerechnet, bei der Rekurskommission der Römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich, Hirschengraben 66, 8001 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Hausen am Albis Mettmenstetten, 14. Juni 2016 Katholische Kirchenpflege Hausen-Mettmenstetten
Mit grossem Dank in stiller Trauer Flurina und Urs Vogt-Lüchinger mit Mauro Esther Lüchinger Robert Lüchinger Alois Vogt Martina und Bruno Schneiter-Lüchinger mit Timo, Nico und Priska Philipp und Katja Lüchinger Roland und Gabi Vogt mit Sandra und Andrea Markus und Judith Vogt mit Oliver und Romina Der Gemeinderat hat die schmerzliche Pflicht, die Bevölkerung vom Hinschied unseres ehemaligen Gemeinderates
Die Abschiedsfeier findet am Donnerstag, 23. Juni 2016, in der kath. Pfarrkirche in Wangen SZ um 14.00 Uhr statt. Die Trauerkleidung darf Laras farbenfroher Lebensfreude angepasst werden.
Traueradresse: Flurina & Urs Vogt mit Mauro, Nordring 3, 8854 Siebnen SZ
(geb. 28. September 1944 – gest. 11. Juni 2016)
in Kenntnis zu setzen. Der Verstorbene amtete in unserer Gemeinde von 1990 bis 1998 als Gemeinderat und war zudem langjähriger Kommandant der Feuerwehr Knonau. Fredi Binder hat sich in hohem Masse für das Wohl der Gemeinde Knonau eingesetzt und grosse Verdienste erlangt. Neben seinem Amt als Gemeinderat hat er sich auch in vielen Verbänden, Institutionen und Arbeitsgruppen zur Verfügung gestellt. Wenn die Kraft zu Ende geht, ist es kein Sterben, sondern eine Erlösung. Wenn ihr mich sucht, sucht mich in euren Herzen
TO D E S A N Z E I G E Traurig nehmen wir Abschied von meiner geliebten Ehefrau, unsere Mutter und Grossmutter
Wiltraud Minder-Prüss 31. Oktober 1931 – 10. Juni 2016
Sie wurde von ihrem Altersleiden erlöst. Wir trauern um sie in Dankbarkeit für die Fülle an Güte und Liebe, mit der sie uns ihr reich erfülltes Leben lang umsorgt hat. In stiller Trauer: René Minder Roger mit Lara Catherine und Beat mit Sandro und Claudio Die Abdankung findet am Mittwoch, 22. Juni 2016, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Obfelden statt. Anstelle Blumenschmuck bitte Gaben an: Palliative Care Kompetenz-Zentrum, Sonnenberg 23, 8910 Affoltern am Albis, Spendenpostkonto 85-391373-1, Stiftung Spital Affoltern. Traueradresse: René Minder, Ankenrain 2, 8912 Obfelden
In der Gemeinde werden keine Zirkulare versandt.
Die langjährigen, wertvollen Dienste zum Wohle unserer Bevölkerung verdienen unsere Dankbarkeit und Wertschätzung. Den Hinterbliebenen sprechen wir unser tief empfundenes Mitgefühl aus. Knonau, 17. Juni 2016, Gemeinderat Knonau (Die Urnenbeisetzung mit anschliessender Abdankungsfeier findet statt am Donnerstag, 23. Juni 2016, 13.15 Uhr, in der reformierten Kirche in Knonau)
Ausgeglichene Rechnung, nur dank Verkauf der Kabelanlage 42 Stimmberechtigte genehmigten an der Gemeindeversammlung in Knonau alle Traktanden Die Jahresrechnung 2015 der Einheitsgemeinde Knonau schloss mit einem Ertragsüberschuss von 578 082 Franken, anstatt wie veranschlagt mit einem Aufwandüberschuss von 801 500 Franken. Neben der Jahresrechnung wurde an der Gemeindeversammlung vom vergangenen Mittwoch auch ein Kredit für die Sanierung des Bahnhofwegs, über 195 300 Franken, genehmigt.
Im Dezember hatte die Gemeindeversammlung – ebenfalls ohne lange Diskussion – für 2016 einen Aufwandüberschuss von 930 700 Franken genehmigt. Wie die finanzielle Negativspirale durchbrochen werden könne, werde an der nächsten Klausur des Gemeinderats ein Hauptthema sein, so Rico Roth. Die Gemeindeversammlung genehmigte die Jahresrechnung 2015 einstimmig.
Infrastruktur muss instand gehalten werden
................................................... von salomon schneider Rico Roth, der Finanzvorsteher der Gemeinde Knonau stellte die Jahresrechnung 2015 vor: «Im Bereich Primarschule ist ein Mehraufwand von 119 000 Franken angefallen, aufgrund von höheren Schülerzahlen und mehr Sonderschulungen. Bei den Grundstückgewinnsteuern (-169 000 Franken) und bei den Steuererträgen (-155 000 Franken) hatte die Gemeinde mit höheren Einnahmen gerechnet als tatsächlich realisiert werden konnten. Aber Buchgewinne von 1,1 Millionen durch den Verkauf der Kabelanlage sowie die Auflösung der Spezial-
Nicht nur der Deckbelag des Bahnhofwegs in Knonau ist sanierungsbedürftig. (Bild Salomon Schneider) finanzierung durch die Kabelanlage von 400 000 Franken, führten trotzdem zu einem positiven Ergebnis. Die Gemeinde Knonau besitzt ein Eigenkapital von etwas über 10 Millionen Franken.
Der Gemeinderat zeigte sich jedoch besorgt, dass die Gemeindefinanzen aus dem Lot geraten könnten. «Wir wollen nach Möglichkeit den Steuerfuss kontinuierlich halten und Kostensteigerungen auffangen. Trotz-
dem wollen wir aber im nötigen Mass investieren», schloss Rico Roth. Dass die Gemeinde nur dank einmaligen Einkünften von 1,5 Millionen Franken eine ausgeglichene Rechnung präsentieren konnte, führte nicht zu Fragen.
Tiefbauvorsteherin Marianne Mühl stellte die Sanierung des Bahnhofwegs vor: «Wir betreiben bei unseren Gemeindestrassen ein Erhaltungsmanagement. Dabei ist herausgekommen, dass der Bahnhofweg saniert werden muss. Damit können auch Folgekosten verhindert werden.» Bei einem Teil des Bahnhofwegs müsse nur der Deckbelag ersetzt werden, teilweise sei aber auch die Kofferung in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Dort müsse sehr viel tiefer aufgegraben werden. Zudem werde ein Randstein gemacht, der für besseres Abfliessen des Regenwassers sorge. Der Baukredit in der Höhe von 195 300 Franken, für die Sanierung des Bahnhofwegs, wurde einstimmig angenommen.
Solide Rechnungen Die eigenen Schulden nicht der und zufriedene Bürger nächsten Generation aufbürden Gemeindeversammlung Wettswil
Bonstetten: Ruhige erste Versammlung der Einheitsgemeinde
Während die politische Gemeinde eine sehr gute Jahresrechnung vorstellen durfte, musste die Primarschule mit einem kleinen Aufwandüberschuss abschliessen. Fast als eine Punktlandung zeigte sich die Abrechnung eines Projektierungskredites der Primarschule.
Letztmals wurden in Bonstetten die Rechnungen der politischen Gemeinde und der Primarschulgemeinde separat abgenommen – dabei wiesen sie überraschende Parallelen auf. Auf besonderes Interesse stiessen die Informationen zur Finanzplanung und zum Asylwesen.
................................................... von martin mullis Falls der Aufmarsch der Stimmberechtigten zur Gemeindeversammlung als ein relevanter Gradmesser gewertet wird, sind vermutlich zwei Anschauungen in Erwägung zu ziehen. Entweder sind die Stimmberechtigten in Wettswil mit den Behörden überaus zufrieden, vielleicht aber auch bloss nur völlig desinteressiert. Im Singsaal des Schulhauses Mettlen fanden sich nämlich nur gerade 29 stimmberechtigte Einwohner ein. Und es ist in der Unterämtler Gemeinde Brauch, dass sofort die prozentuale Stimmbeteili-
Finanzvorstand Christoph Ehrsam durfte eine positive Jahresrechnung vorstellen. (Bild Martin Mullis)
gung ausgerechnet wird. Sie betrug am Montagabend lediglich 9,9 Prozent. Als Entschuldigung allerdings müssen die unspektakuläre Traktandenliste und natürlich die Fussballspiele der Europameisterschaft erwähnt werden. Das Abstimmungsverhalten des Wettswiler Souveräns im Singsaal vom Schulhaus Mettlen zeigte aber deutlich, dass grosse Zufriedenheit mit der Arbeit der Behörden herrscht.
Ein Ertragsüberschuss von 1,3 Mio. Franken Nachdem Finanzvorstand Christoph Ehrsam mit akribischer Genauigkeit die Jahresrechnung 2015 erläutert hatte, wurde diese ohne jede Wortmeldung einstimmig abgesegnet. Kein Wunder, schloss diese doch mit einem Ertragsüberschuss von 1,3 Millionen Franken ab und der Steuerfuss befindet sich mit 86 Prozent weiterhin deutlich unter dem kantonalen Mittel von 107,4 Prozent. Auch der Präsident der Primarschulpflege, Roger Schmutz, sowie Corina Schwald, zuständig für das Ressort Finanzen, durften eine positive Jahresrechnung vorstellen. Die anwesenden Stimmberechtigten hiessen das Rechnungsergebnis ebenfalls einstimmig gut. Beim zweiten Traktandum der Primarschule, ging es um die Abrechnung des Projektierungskredites für die Erweiterung der Schulanlage Mettlen am Standort Ägerten. Mit einer minimalen Kostenüberschreitung von knapp 2000 Franken gegenüber dem Projektierungskredites von 350 000 Franken, darf von einer Punktlandung gesprochen werden. Dieser Meinung waren auch die Gemeindeversammlungsbesucher und so gab es auch hier ein einstimmiges Einverständnis.
................................................... von thomas stöckli Die Massen hat sie nicht mobilisiert, die erste Gemeindeversammlung der Einheitsgemeinde Bonstetten. Gerade mal 40 Stimmberechtigte fanden vergangenen Dienstagabend in den Gemeindesaal. Es galt letztmals, die Rechnungen der seit diesem Jahr vereinten Gemeindegüter separat anzunehmen. Es gebe in seiner Funktion als Gemeinderat unangenehmere Aufgaben, als die vorliegende Rechnung zu präsentieren, stellte Frank Rutishauser, Finanzvorstand der politischen Gemeinde, klar. Schliesslich durfte er einen Ertragsüberschuss von 822 000 Franken und einen positiven Cashflow verkünden. Weniger erfreulich sind die Abweichung vom Budget um 1,28 Mio. Franken sowie der betriebliche Mehraufwand. Sorgen bereitet zudem der weiterhin wachsende Kostenpunkt Sozialleistungen. Ertragsseitig sind die Grundstückgewinnsteuern um 270 000 Franken, die allgemeinen Gemeindesteuern gar um 345 000 Franken höher ausgefallen als budgetiert. Letzteres muss allerdings noch nichts heissen: So mancher dürfte absichtlich zu viel eingezahlt haben, weil der Zinssatz des Steueramts attraktiver ist als jener der Banken. Der Trend zu Rückzahlungen sei bereits ersichtlich, so Rutishauser.
RPK moniert: «Die Schule hat zu viele Freiheiten» Mit 882 000 Franken fiel der Ertragsüberschuss der Primarschulgemeinde sogar noch etwas höher aus. «Wir haben einerseits den Aufwand reduziert und gleichzeitig einen massiv höheren Ertrag», begründete Finanzvorsteherin Anna Christina Kamp die Abweichung vom Budget um ebenfalls 1,28 Mio. Franken. Bereits zum dritten Mal in Folge schloss die Primarschule damit massiv besser ab als geplant. Die RPK fühlte sich in ihrem Verdacht bestätigt, dass generell zu vorsichtig budgetiert werde: «Die Schule hat zu viele Freiheiten», so Beat Pfister, «das Positive ist: Sie hat das nicht ausgenützt.» Weil die Jahresrechnungen 2015 erstmals nach dem Harmonisierten Rechnungsmodell (HRM) 2 erstellt wurde, hat man übrigens bewusst auf eine (unübersichtliche) Gegenüberstellung zur Rechnung 2014 verzichtet.
Lieber Schulden begleichen als Steuern senken Im Überblick der vergangenen vier Jahre habe Bonstetten seine finanzpolitischen Ziele mehrheitlich erreicht, durfte Frank Rutishauser weiter vermelden: Positiver Cashflow, ausgeglichenes Ergebnis und stabile Nettoverschuldung. Einzig den Steuerfuss habe man in dieser Phase nicht beibehalten können, sondern um 4 % erhöhen müssen. Der Cashflow und die Überschüsse würden nun zu Steuersenkungen verleiten, der Finanzvorstand setzt die Priorität allerdings anders: Man solle die eigenen Schulden begleichen und nicht der nächsten Generation aufbürden. Um über 100 000 Franken günstiger als bewilligt fiel die Sanierung des Friedhofs aus. Wie die beiden Rech-
nungen wurde auch dieses Geschäft einstimmig gutgeheissen. Den Entscheid zur schriftlichen Anfrage betreffend Kartonsammlung hat der Gemeinderat auf die DezemberVersammlung vertagt. Schliesslich sei eine Initiative zur Kunststoffsammlung pendent. «Wir wollen gleichzeitig einen Vorschlag bringen, wie wir es künftig lösen», so Gemeindepräsident Bruno Steinemann.
«Zeitbombe» Asylwesen Der Gemeindepräsident war es auch, der abschliessend über das Asylwesen informierte. «Die Militärunterkunft ist wieder leer», durfte er verkünden. Will heissen: sämtliche Asylsuchende konnten in den Bezirksgemeinden platziert werden. Für die, welche Bonstetten unterbringen müsste, habe der Gemeinderat keine Wohnung gefunden, verriet Steinemann. Sie seien stattdessen in Wettswil untergebracht. Die Quote für Bonstetten liegt aktuell bei 35 Personen. Auch wenn negative Rückmeldungen aus der Bevölkerung klar die Ausnahme gewesen seien, soll die Militärunterkunft nur im Notfall wieder in Betrieb genommen werden. Das Thema Wohnraum wird die Gemeinde weiter beschäftigen – nicht nur wenn das Kontingent erhöht wird: «Wer den Status ‹provisorisch aufgenommen› erhält, fällt aus dem Kontingent», so Steinemann. Wohnraum benötigen diese allerdings weiterhin. Während die Flüchtlinge die Gemeinde jetzt noch praktisch nichts kosten, ändert sich das nach sieben Jahren. Dann wird die Finanzierung über die Sozialhilfe an die Gemeinden übertragen. Steinemann sprach in diesem Zusammenhang von einer «Zeitbombe» und stellte klar: «Unser Ziel muss es sein, die Leute in der Arbeitswelt zu platzieren.»
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Früchten steht das Wasser bis zum Stiel Anhaltende Nässe bereitet im Säuliamt bei der Erdbeerernte grosse Schwierigkeiten Die Erdbeeren auf dem Feld in Mettmenstetten haben unter dem Dauerregen gelitten. Auch das Obst muss wegen der Nässe besonders behandelt werden. Wegen der nassen Böden kann die Neupflanzung beim Gemüse nicht vorgenommen werden. Die Kirschenernte ist weniger gefährdet, da die meisten Bäume gedeckt werden. ................................................... von martin mullis Als am frühen Dienstagnachmittag der Himmel ein wenig aufreisst und stellenweise gar blauer Himmel zu sehen ist, füllt sich der Parkplatz beim Erdbeerfeld bei Stübis im Mettmenstetten ziemlich schnell. Der Hof oberhalb Mettmenstetten trägt den schönen Namen «Sunnehof», doch bei diesem anhaltenden Regenwetter tönt die Bezeichnung schon fast etwas ironisch. Daniela Stübi nimmt das garstige Wetter jedoch gelassen und verteilt
Trotz Regenwetters können sie lachen: Daniela Stübi und Kay Mohni nutzen eine Regenpause. (Bild Martin Mullis)
den privaten Kunden Pflückkörbe. Die Pflücker haben vorsorglich Gummistiefel angezogen und wagen sich so ins nasse Erdbeerfeld. Die Erdbeeren auf dem riesigen Feld sind gross, süss und haben viel Aroma. Das ist fast ein kleines Wunder, wurden sie doch Ende Mai ziemlich schlimm verhagelt. Die Früchte haben sich zwar vom Hagelzug erstaunlich gut erholt, weiss Daniela Stübi. Die Nässe jedoch lässt jetzt die Früchte aufplatzen. Die Erdbeeren in Mettmenstetten wären jedenfalls im Handel nur
sehr schwierig zu verkaufen. Darum sind die Stübis froh mit der Direktvermarktung auf eine treue und langjährige Kundschaft zählen zu dürfen. Allerdings droht noch eine weitere Gefahr für die süssen Früchtchen. Falls das Wetter endlich bessert und es sehr schnell sehr heiss würde, könnten die Beeren gären und wären allerhöchstens noch für die Herstellung von Konfitüre zu gebrauchen. Diese Befürchtungen bestätigt auch Hagen Thoss von der Fachstelle Obst am Strickhof.
Auch Gemüsebauern mit Sorgen Er kennt die Sorgen der Erdbeerpflanzer und weiss, dass die vom Fäulnispilz befallenen Beeren die danebenliegenden anstecken können. Auf dem Feld am Dienstagnachmittag kümmert dies den sechsjährigen Kay Mohni aus Knonau allerdings wenig. Er pflückt die grossen roten Beeren eifrig, und ab und zu verschwindet eine süsse rote Frucht wie durch Zauberhand in seinem Mund. Das wochenlange Regen-
wetter bereitet auch Gemüsebauer Roland Moser in Obfelden einige Sorgen. Die Salate sind ziemlich anfällig auf die Nässe, Kabis und Lauch sind da etwas resistenter. Dennoch dürfte das Gemüse an Qualität einbüssen und teilweise faulen oder unter Pilzbefall leiden. Grosse Probleme bereiten ihm aber vor allem die Neupflanzungen, welche infolge der nassen Böden unmöglich durchgeführt werden können. Seit fast drei Wochen warten Setzlinge darauf, in den Boden zu kommen und müssen, wenn nicht bald eine Wetterbesserung eintritt, entsorgt werden. Obstbauer Robert Huber aus Obfelden ist momentan noch nicht in der Lage, ein Urteil über die Ernte abzugeben. Tatsache ist aber, dass er wegen der herrschenden Nässe Pilzbefall und Schorf fürchtet und somit viel mehr Pflanzenschutz betreiben muss. Obstfachmann Hagen Thoss weiss, dass trotz anhaltenden Regens für die Kirschen etwas geringere Probleme bestehen. Die Ernte sei noch nicht im Gange und zudem seien viele der Kirschenkulturen gedeckt.
Drogen, häusliche Gewalt und Amtsgeheimnis verletzt: Koks-Polizist verliert seinen Job Krimineller Zürcher Stadtpolizist aus dem Bezirk Affoltern nahm Katzen seiner Freundin als Geiseln Unglaublich: Ein Zürcher Stadtpolizist aus dem Bezirk Affoltern hat nicht nur gekifft, gekokst und Hasch-Muffins gegessen, sondern auch seine Freundin körperlich attackiert und sogar ihre Katzen als Geiseln genommen. Zudem hat er das Amtsgeheimnis verletzt und illegale Waffen besessen. ................................................... von attila szenogrady Es ist am 27. Juli 2015, als ein Streit zwischen einem Angehörigen der Stadtpolizei Zürich und seiner Freundin eskaliert. Als die Schweizerin ihrem Partner eine Strafanzeige in Aussicht stellt, verlegt er sich über Whats-App auf nackte Drohungen: «Was wotsch mi anzeige? Glaubs mer, ich mach di kaputt», schreibt er ihr und kündigt ihr an, sie im Fall einer anzeige
Anzeige zu zerstören. Wenig später stellt der Polizeibeamte seiner Partnerin neue Forderungen und nimmt sogar ihre Katzen in Geiselhaft. Er verlangt von ihr ultimativ den Schlüssel seiner Wohnung zurück sowie die Bezahlung von zwei offenen HandyRechnungen. Andernfalls werde er ihre geliebten Vierbeiner und weitere persönliche Gegenstände von ihr an seinem Wohnort als «Pfand» zurückbehalten, macht er ihr klar. Aus Angst um ihre Tiere sieht die verängstigte Frau nur noch eine Lösung: Sie schaltet die Kantonspolizei Zürich ein.
Polizeiwohnung als Drogen- und Waffenlager Als die Kantonspolizisten am nächsten Tag am frühen Morgen die Wohnung des Stadtpolizisten im Bezirk Affoltern stürmten, staunten sie nicht schlecht. Die Fahnder nahmen ihren Berufskollegen fest und stiessen dabei auf ein illegales Drogen- und Waffenlager.
Unter anderem entdeckten sie einen Minigrip Marihuana, eine Hanfmühle, aber auch 0,21 Gramm Kokain, das im Gefrierfach versteckt war. Der Beschuldigte entpuppte sich zudem auch als Liebhaber von berauschenden Süssigkeiten: So stellten die Polizeibeamten im Kühlschrank einen ganzen Hasch-Schokoladen-Muffin der Marke «The Bulldog Amsterdam» sicher. Mit einem unerlaubt hohen THC-Gehalt. Zudem fanden sie mit einem Revolver sowie einem Teleskopschlagstock und einer Pistole der Marke «Desert Eagle» auch illegale Waffen vor. Für letztere Schusswaffe fehlte dem Ordnungshüter zudem der erforderliche kantonale Waffenerwerbsschein. Während den Ermittlungen gab der Polizeibeamte zu, dass er regelmässig Marihuana und Kokain konsumiert hatte. Den «Schnee» hackte er jeweils mit seiner mit Kokain behafteten ID-Karte schnupfbereit und zog die Linien mit einem Trinkhalm in die
Nase hinein. Zudem kam heraus, dass er in den letzten Monaten seine Freundin im Rahmen häuslicher Gewalt wiederholt körperlich attackiert hatte. So am 24. Januar 2015, als er sie in seiner Wohnung so stark am Arm packte, dass sie das Gleichgewicht verlor und mit ihrem Rücken gegen den Türrahmen und danach auf den Boden stürzte. Blaue Flecken an den Armen sowie Rückenschmerzen waren die Folge. Wenige Monate später stiess er seine Freundin mit seiner rechten Hand zur Seite. So fest, dass sie mit dem Kopf gegen die Wand stiess und danach zusammensackte. Die weiteren Untersuchungen ergaben dazu, dass der Koks-Polizist an seinem Arbeitsplatz im Juni 2015 auch das Amtsgeheimnis verletzt hatte. So suchte er im Polizeicomputer Polis auf eigene Faust nach Informationen über seine Freundin und offenbarte die geheimen Daten widerrechtlich der Schwester der Geschädigten.
Wie der zuständige Untersuchungsrichter Martin Dübendorfer von der Staatsanwaltschaft Limmattal/Albis bestätigte, hat der umfassend geständige und über 30-jährige Mann inzwischen seinen Job als Polizeibeamter verloren. Er wurde jetzt zudem kürzlich verurteilt. Laut dem rechtskräftig gewordenen Strafbefehl wurde der Ex-Polizeibeamte wegen mehrfach versuchter Nötigung, Vergehens gegen das Waffengesetz, Verletzung des Amtsgeheimnisses, wiederholter Tätlichkeiten an seiner Partnerin sowie Drogendelikten zu einer bedingten Geldstrafe von 75 Tagessätzen zu 120 Franken verurteilt. Abzüglich zwei Tage Haft. Im Gegensatz zu den aufgeschobenen 9000 Franken muss der Beschuldigte eine zusätzliche Busse von 1800 Franken bezahlen. Bei Nichtbezahlung blüht ihm eine Ersatzfreiheitsstrafe von 15 Tagen. Hinzu kommt die Auferlegung der Verfahrenskosten von weiteren 2800 Franken.
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Von Anfang April bis Ende Juni ist besondere Vorsicht geboten Das Jagdverhalten von Hunden und Katzen gefährdet die Artenvielfalt – nicht nur im Säuliamt Katzen und Hunde sind als Haustiere stärker in Mode denn je. Die Anschaffung eines Vierbeiners sollte jedoch gut überlegt sein, den ihre steigenden Populationen stellen für Wildtiere zunehmend eine Bedrohung dar. ................................................... von salomon schneider Wer regelmässig den Aufenthalt in Naherholungsgebieten geniesst, kennt sie, Hundehalter die mit zunehmender Verzweiflung nach Fido, Felix oder Luna rufen. Nach einiger Zeit taucht der vermisste Vierbeiner wieder auf, wird unter Beschimpfungen an die Leine genommen und Hundehalter und Hund gehen wieder nach Hause. Dort wird der Hund gewaschen und spätestens wenn er mit Hundeaugen neben dem Fressnapf steht, ist die Geschichte vergessen.
Auch domestizierte Hunde sind Jäger Was oft vergessen wird, ist, dass der Hund ein Jäger ist, obwohl er bereits vor tausenden von Jahren domestiziert wurde. Urs Philipp von der Jagdverwaltung des Kantons Zürich zur Natur des Haushunds: «Grösstenteils passen Hundebesitzer sehr gut auf, sie sind jedoch auch oft der Meinung, dass der eigene Hund nicht jagt. Beim Kontakt mit Wildtieren werden Hunde jedoch plötzlich doch vom Jagdtrieb gepackt. Aber auch Jagdhunde können manchmal frei laufengelassen werden, wenn der Hund absolut unter Kontrolle ist und jederzeit auf den Besitzer hört. Es sollte aber auf den Ort und die Jahreszeit geschaut werden.» Von Anfang April bis Ende Juni, während der Setzzeit von Wild und Bodenbrütern, sollten Hunde auf Feldwegen, bei Bächen und in Wäldern grundsätzlich nicht frei laufengelassen werden. «Es gibt zahlreiche Vögel, die am Boden brüten sowie junge Rehe und Feldhasen, die noch wehrlos sind. Von einem Hund aufgescheucht, kehren die Kleintiere manchmal dem Nest den Rücken und kehren nicht mehr zurück. Im schlimmsten Fall reisst der Hund sogar solche Jungtiere», weiss Jürg Leuthold, der sich als Jäger und Hundetrainer sehr gut mit
dem Miteinander in der Natur auskennt.
Wildrisse unbedingt melden «Wenn ein Hund trotz aller Vorsichtsmassnahmen wegrennt, sollte mit allen Mitteln versucht werden, seine Aufmerksamkeit zu erregen. Wenn er wiederkommt, muss der Mund mit einem weissen Taschentuch gereinigt werden. Wenn Blutspuren oder Haare am Mund sind, muss sofort die Polizei benachrichtigt werden. Diese bietet sofort einen Jagdaufseher mit Schweisshund auf», erklärt Jürg Leuthold. Hunde liessen oft irgendwann von den verletzten Tieren ab, die dann langsam verendeten. Die Hunde von Jagdaufsehern sind darauf trainiert, verletzte Tiere zu finden. Die Jäger erlösen diese Tiere dann mit einem sogenannten Fangschuss. «Wildrisse von Hunden werden viel weniger hart bestraft als Angriffe auf Menschen. Bei den ersten beiden Malen wird meistens einfach eine Verwarnung ausgesprochen. Wenn Wildrisse gemeldet werden, gehen Hundehalter also kein Risiko ein, dass der Hund eingeschläfert werden muss. Anders sieht es bei Verschleierungsversuchen aus. Dies gilt als Straftatbestand», erklärt Jürg Leuthold.
Katzen gelten als nicht domestizierbar Anders sieht es bei Katzen aus. Katzen gelten in der Rechtsprechung als nicht domestizierbar. Katzen identifizieren sich mit Territorien, im Gegensatz zu Hunden, die menschenfixiert sind. Der Jagdtrieb von Katzen gilt als so stark ausgeprägt, dass er nicht unterdrückt werden kann. Katzen jagen primär Kleinsäugetiere und Vögel. Während Katzen seit Jahrtausenden gehalten werden, um Haus und Hof frei von Ratten und Mäusen zu halten, ist die Populationskontrolle dieser Nager heute noch ein geschätzter Nebeneffekt der Katzenhaltung. Spitzmäuse, die nicht zu den Nagetieren gehören, sondern zu den Insektenfressern, Vögel und Fledermäuse gehören jedoch auch ins Beuteschema der Hauskatzen. Gerade in dicht besiedelten Gebieten, wo immer mehr Katzen auf kleinem Raum leben, ist
Hunde können in einem Moment treuherzig zum Besitzer schauen und im Nächsten vom Jagdtrieb erfasst werden. (sals) der Jagdtrieb der Katzen seit einigen Jahren zu einem echten Problem geworden. Hauskatzen jagen in der Schweiz jährlich Millionen Vögel – auch gefährdete Arten. Gerade nicht kastrierte Kater, die ein Territorium von 10 bis 50 Hektaren durchstreifen, machen auch vor Jungvögeln und Feldhasen nicht Halt. Die Kastration junger Kater ist deshalb ein besonders wichtiger Schritt.
Anschaffung eines Haustieres sollte sehr genau überdacht werden Damit jagende Haustiere nicht zum Problem werden, sollte die Anschaffung eines Haustieres sehr genau überdacht werden. «Es gibt etwa 1400 verschiedene Hunderassen, davon sind zirka 420 Rassen von der FCI (die Federation Cynologique Internationale) offiziell eingetragen. Darunter sind viele Rassen, die ausgeprägte Jäger sind. Der oder die neue Hundehalterin sollte sich vor der Anschaffung eines Hundes Gedanken machen, ob sie wirklich ein Haustier mit hohem oder ausgeprägtem Jagdtrieb brauchen», meint Jürg Leuthold und ergänzt: «Wer unbedingt ein Haustier anschaffen will, sollte im Gespräch mit einem Experten herausfinden, welcher Gattung und welcher Rasse er gerecht werden kann. Je nach Familienstand, Tagesab-
Ein von einem Haushund gerissenes Reh, dieses Frühjahr im Säuliamt. (Bild zvg.) lauf, Wohnsitz, Transportmittel, finanziellen Mitteln und Ferienabwesenheiten eignen sich bestimmte Arten oder Rassen besser.» Bei Hunden sei es speziell wichtig, dass keine schwer erziehbaren Rassen gewählt würden, auch wenn diese die charakterstärksten seien.
Gemeinsame Haustiere als Lösung? In immer dichter besiedelten Gebieten müssen vielleicht auch neue Wege begangen werden, damit man sowohl dem Bedürfnis nach einem Haustier
als auch dem nach einer intakten Fauna gerecht werden kann. Hundeteilen ist bereits ein Begriff und funktioniert auch im Säuliamt bereits gut, da sich ein Hund problemlos auf verschiedene Menschen fixieren kann. Katzenteilen ist noch kein Begriff, würde aber aufgrund der Territiorialorientierung der Vierbeiner am besten in der Nachbarschaft funktionieren. Wenn eine Partei die Katze am Morgen füttert und eine Partei am Abend, wird sich die Katze automatisch zur Essenszeit im einen oder anderen Zuhause einfinden.
«Kunst kann nicht erklärt oder verstanden werden» Bis zum 26. November stellt der Ottenbacher Bildhauer Nicholas Micros auf der St. Peterhofstatt in Zürich aus Der Ottenbacher Bildhauer mit New Yorker Wurzeln, Nicholas Micros, ist bekannt für seine grossen Skulpturen. Für sein neustes Werk Multitudes, nahm er Gipsabdrücke von 50 bekannten Skulpturen in der Stadt Zürich und erschuf daraus etwas Neues.
seinen Eskimo: – denn, Kunst isch gäng es Risiko.»
Kunst als Raum für Bedeutung
................................................... von salomon schneider Gut 50 Personen wohnten der Vernissage von «Multitudes» auf der St. Peterhofstatt, dem Vorplatz der Kirche St. Peter, in Zürich bei. Der Pfarrer der Kirche St. Peter, Ueli Greminger stellte Nicholas Micros vor und sprach ein uraltes Dilemma der Kunst an: «Die Reaktionen auf das Kunstwerk sind sehr gemischt. Vielen Besuchern des Sonntagsgottesdienstes gefällt sie gar nicht. Ich denke dann an Mani Matter und
Nicholas Micros (rechts) erläutert dem zahlreich erschienenen Publikum sein Werk Multitudes. (Bild Salomon Schneider)
Im Anschluss erläuterte Nicholas Micros seine Figur, wie er die Abdrücke bewilligen lassen musste, wie besorgte Bürger die Polizei alarmierten, als er die Abdrücke nahm, welche Künstler ihn inspiriert hatten und wie er bei der Fertigung von «Multitudes» vorging: «Kunst ist ein Raum, der zuerst vom Künstler, dann vor allem aber von den Betrachtenden mit Bedeutung gefüllt wird. Kunst kann weder erklärt noch verstanden werden. Einordnen funktioniert aber gut.» So richtete er seine Worte indirekt auch an jene, denen seine Kunst missfällt. Denn wer negative Gefühle gegen künstlerischen Ausdruck hegt, könnte viel über sich selber erfahren, wenn er oder sie sich nach den Hintergründen fragen würde.
Das «Paradies» hat seine Türen geöffnet Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, Einblick in das Kinderwohnheim über Mettmenstetten zu erhalten Mit Führungen, Informationen und zahlreichen Attraktionen hat das Heilsarmee-Wohnheim Paradies vergangenen Samstag im Rahmen des Mettmenstetter Dorfjubiläums zum Tag der offenen Tür eingeladen. ................................................... von thomas stöckli Kaum hatte die erste Führung durchs Haus begonnen, öffnete der Himmel seine Schleusen. Rund 20 Minuten dauerte der intensive Regen, dann war der Spuk vorbei und einem freundlicheren Verlauf des Tages stand nichts mehr im Weg. Institutionsleiter Kurt Romer durfte sich über grosses Interesse und viel positives Feedback freuen. Bestaunt wurden nicht nur die Aussichtslage und die Räumlichkeiten, sondern auch das Angebot und der Einsatz, mit dem das «Paradies» seinen Festtag aus dem Boden gestampft hat. Die jungen Besucher wurden mit Hüpfburg, «Märli-Wagen» und Ponyreiten unterhalten. Ein Höhepunkt war die mitreissende Tanzaufführung der «Paradies»-Kinder.
Neugierig auf das einstige Zuhause Unter den Gästen am Tag der offenen Tür waren auch einige, die ihre ganze
Einblick in den Spielraum. Links: Mettmenstettens Gemeindepräsident René Kälin. (Bilder Thomas Stöckli) Kindheit im «Paradies» verbracht hatten und nun neugierig waren, wie ihr einstiges Zuhause heute aussieht. Damals habe er nebst der Schule noch mit anpacken müssen, erinnerte sich ein älterer Herr, der extra aus dem Berner Oberland angereist war. Daniel Röthlisberger, Leiter Sozialwerk der Heilsarmee Schweiz, Österreich und Ungarn, hatte in seiner Begrüssung auch das traurige und aus heutiger Betrachtungsweise beschämende Kapitel von fremdplatzierten Kindern und Jugendlichen angespro-
chen. Die Heilsarmee stellt sich der Vergangenheit ihrer Kinderheime. Sie will Menschen, denen in ihrer Kinderund Jugendzeit in einer Heilsarmee-Institution Unrecht geschehen ist, die Möglichkeit bieten, die häufig mit Scham behafteten und deshalb verschwiegenen Erlebnisse aufzuarbeiten. «Es ist stark, wenn die Trägerschaft hinsteht und sich entschuldigt», so Romer, «das war mir schon immer ein Anliegen.» Auch der Bevölkerung aus Mettmenstetten und Umgebung schien es
Beliebte Attraktion: Ponyreiten durch den Wald.
ein Anliegen zu sein, dem Wohnheim einen Besuch abzustatten. «Das Wohnheim geniesst breite Unterstützung», durfte sich Romer freuen. Das «Paradies» kenne er zwar schon seit der Kindheit, verriet etwa Gemeindepräsident René Kälin, gesehen habe er bis anhin aber nur die Räume im Parterre. Am Tag der offenen Tür bot sich den Besuchern Gelegenheit, die drei nach Altersstufen getrennten Wohngruppen «Smarties», «Panda» und «Energy» zu besichtigen. Für 24 Kinder und Jugendliche von drei bis 18 Jahren bietet
das Heim Platz. Einige davon erlaubten sogar Einblick in ihre individuell möblierten Zimmer. Einen Festakt in dieser Grösse werde man zwar nicht so bald wieder stemmen, so Kurt Romer, aber spätestens 2023 stehe wieder ein grosser Anlass an. Dann wird der 100. Geburtstag des Wohnheims gefeiert. 1923 ging das ursprüngliche Kneipp-Kurhaus nämlich an die Heilsarmee über, die nach einigen baulichen Veränderungen ein Heim für damals 75 Kinder einrichtete.
AT Verlag ist Verlag des Jahres 2016 Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Verlagsleiter Urs Hunziker und der Buchhandlung Scheidegger Der AT Verlag wurde mit dem Preis des Schweizer Buchhandels für «den Verlag und die Buchhandlung des Jahres» ausgezeichnet. Urs Hunziker betont die gute Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Scheidegger, denn gute Bücher machen reiche nicht aus, sie müssen auch sympathisch vermittelt werden. ................................................... von regula zellweger Buchhändlerin Annette Markwalder bringt es auf den Punkt: «Der AT-Verlag hebt sich ab durch sorgfältig ausgewählte Titel, mit Inhalt, der in die Tiefe geht. Es sind keine Eintagsfliegen, sondern von unseren Kunden nachhaltig gefragte Bücher mit wertvollem Inhalt und mit ansprechender Grafik.» AT-Verlagsleiter Urs Hunziker denkt lange über die Frage nach der Einzigartigkeit seines Verlages nach: «Wir sind alle engagiert und geben viel Herzblut in unsere Arbeit. Wir tragen die Schweiz mit unseren Büchern ins deutschsprachige Ausland. Wir machen zwei Drittel unseres Umsatzes in Deutschland. Aber wir biedern uns nicht an, behalten unsere Schweizer Eigenart massvoll.» Das bedeutet beispielsweise eine Balance im Umgang mit Helvetismen, dies mit Respekt zur Autorenschaft und gleichzeitig mit marktwirtschaftlichen Überlegungen.
Selbstvertrauen als Schweizer Verlag Urs Hunziker erklärt seine Strategie: «Wir passen uns den Wünschen der Kunden an, versuchen aber auch, mit Ecken und Kanten Profil zu zeigen.» Als Beispiel führt er Kochbücher an. Die erfolgreichen Kochbücher von Annemarie Wildeisen werden zu 90 Prozent in der Schweiz verkauft. Die-
Verlagsleiter Urs Hunziker und Buchhändlerin Annette Markwalder schätzen die gute Zusammenarbeit des AT Verlages mit der Scheidegger & Co. AG in Affoltern. (Bild Regula Zellweger) jenigen von Donna Hay zu 90 Prozent im deutschsprachigen Ausland. «Wir bleiben zwar beim Rahm und lassen die Sahne Sahne sein. Aber oft finden unsere nördlichen Nachbarn schweizerdeutsche Ausdrücke herzig – und herzig wollen wir auf keinen Fall sein.» Donna Hay ist ein Glücksfall für den AT Verlag. Entdeckt hat Urs Hunziker sie während Familienferien in Australien. Er sah ein Buch der Erfolgsautorin und nahm sofort Kontakt auf in die Schweiz. Man solle sich bemühen, Donna Hay für den Verlag zu gewinnen. Urs Hunziker ist mit Leib und Seele Verlagsleiter, auch in der Freizeit und in den Ferien.
Zusammenarbeit mit Scheidegger AG In der Schweiz wird der AT Verlag durch die Scheidegger & Co. AG vertreten. Stephanie Brunner, Urs Wetli und Angela Kindlimann besuchen die Schweizer Buchhandlungen und stellen die Neuerscheinungen im Frühling und im Herbst vor. Dies können sie nur erfolgreich tun, wenn sie hinter den Werken stehen können. Es ist einzigartig, aber sinnvoll, dass ein Unternehmen sowohl Buchhandlung als auch Verlagsvertretung ist. Damit sind die Mitarbeitenden am Puls, vermitteln ganz direkt zwischen Lesern und Verlagen und beeinflussen mit ihren Rückmeldungen die Verlagsprogram-
me. Urs Hunziker setzt rundum auf Zusammenarbeit: «Jedes Buch ist für uns ein Unikat. Es entsteht in enger Zusammenarbeit und im lebendigen Austausch im unserem Verlagsteam, mit den Verlagsvertretern und unseren Autoren.» Der Preis des Schweizer Buchhandels wurde dieses Jahr zum siebten Mal vergeben. Er würdigt herausragende fachliche Leistungen und will in- und ausserhalb der Buchbranche zeigen, dass auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mit viel Engagement, Kreativität und Beharrlichkeit erfolgreich gearbeitet werden kann. Der AT Verlag hat sich gemäss Jury im hoch kompetitiven Kochbuch-Markt zu einer international bekannten festen Grösse entwickelt. Seine Titel sind eine Referenz für Qualität – sowohl inhaltlich als auch gestalterisch. Urs Hunziker setzt auf einzigartiges Outfit: «Bei aller inhaltlichen Tiefe sollen Bücher aus dem AT Verlag auch ein haptisch-sinnliches Erlebnis bieten. In einer zunehmend digitalisierten Welt setzen wir bewusst einen Kontrapunkt, gestalten unsere Bücher individuell und mit grösster Sorgfalt und verwenden ausgesuchte Materialien. Man soll unsere Bücher gerne zur Hand nehmen, in ihnen blättern, an ihnen riechen und die Struktur des Papiers fühlen.»
Verlagsleiter mit Leidenschaft Vernetzen ist auch im Verlagswesen das A und O. Urs Hunziker hat gut im deutschen Markt Fuss gefasst. Er findet Autoren, begleitet das Entstehen von Büchern und positioniert sie im Markt. Er stellt zielorientiert das Verlagsprogramm zusammen, das seine persönliche Handschrift durchaus zeigen darf. Er setzt weniger auf Mainstream als auf Qualität, baut auf jahrelange Erfahrung – und doch hat er immer kurz vor der Präsentation des neuen Programms schlaflose Nächte:
«Ich habe immer eine Krise und meine, das Programm sei nicht gut. Ich habe es bis heute nicht geschafft, distanziert zu bleiben.» Und er kennt auch das Leiden des Verlegers am nicht verkauften Buch. So empfindet nur ein Verleger, der mit Herzblut bei der Sache ist und Inhalte so transportieren kann, dass letztlich auch die Kasse stimmt. Annette Markwalder und das Scheidegger-Team laden ihre Leserschaft ein, am Samstag, dem 18. Juni 2016 den Buchpreis mitzufeiern. In der Buchhandlung an der Oberen Bahnhofstrasse 10A in Affoltern werden Kaffee und «Cake» nach Rezepten aus dem gleichnamigen Buch aus dem AT Verlag serviert.
Urs Hunziker im AT Verlag Der AT Verlag wurde 1978 als Buchverlag der Aargauer Tagblatt AG gegründet. Seit 1996 ist er Teil des Medienkonzerns AZ Medien AG mit Sitz in Aarau. Seit 2002 gibt es zusätzlich ein Verlagsbüro in München. Pro Jahr erscheinen rund 50 neue Sachbücher. Der AT Verlag gehört, wie auch die Weiss Medien AG, Herausgeberin des «Anzeigers», zur AZ Medien AG. Urs Hunziker begann seine Karriere nach dem Studium der Geografie und Geologie in einem Raumplanungsbüro. Beim «Jobben» in einer Buchhandlung entdeckte er seine Leidenschaft für Bücher und bewarb sich bei verschiedenen Verlagen. Nach eineinhalb Jahren im AT Verlag wurde ihm bereits die Verlagsleitung angeboten. Seit 1989 führt er den Verlag in Aarau und lebt mit seiner Familie in Affoltern. (rz)
Jugi Mettmenstetten: Freude an Bewegung, Spiel und Spass Jugendförderung im Bezirk Affoltern: Jugend- und Mädchenriegen (2) Jugend- und Mädchenriegen in den Ämtler Gemeinden leisten aktive Jugendförderung und sind ein wichtiger Beitrag an das Dorfleben. Der «Anzeiger» stellt sie in Zusammenarbeit mit contact Jugendförderung vor: Jugi Mettmenstetten. ................................................... von urs e. kneubühl Momoll, da hat man aber ganz schön etwas «aufgefahren»! Vor dem Schulhaus Wygarten in Mettmenstetten tummeln sich jedenfalls an diesem frühen Dienstagabend gut und gerne einhundert Kinder und Jugendliche, Mädchen und Knaben – allesamt in
Turnen im Dorf Die «Anzeiger»-Serie «Jugendförderung im Bezirk: Jugend- und Mädchenriegen» ist in Zusammenarbeit mit contact Jugendförderung aus dem Projekt «Turnen im Dorf und die Wichtigkeit der Jugendförderung fürs Dorfleben». Dem Jugendbeauftragten des Bezirks Affoltern, Matias Dabbene, ist es ein Anliegen, alle Mädchen- und Jugendriegen in den Gemeinden vorzustellen. Mit der Serie sollen die Arbeit und die aktuellen Herausforderungen (z.B. wachsende Spontanität der Beteiligung durch die Jugendlichen und weniger Verbindlichkeit, finanzielle Ressourcen, Einbettung und Anerkennung der Vereine in der Jugendpolitik der Gemeinde usw.) in den Vordergrund gestellt und deren zentrale Bedeutung innerhalb der Jugendförderung in den Ämtler Gemeinden aufgezeigt werden. (kb.)
Toller Aufmarsch: Zum Fototermin für den «Anzeiger» hat die Jugi Mettmenstetten gut und gerne einhundert Kinder und Jugendliche, Mädchen und Knaben, in den Vereinsfarben aufgeboten. (Bild Urs E. Kneubühl) Rot-Schwarz, den Farben der Jugi Mettmenstetten. Kompliment an die Jugileiterinnen und Jugileiter, welche zum Besuch des Bezirks-Jugendbeauftragten Matias Dabbene und des Korrespondenten des «Anzeigers» so toll viele Jugiler aufgeboten haben. Die kleine und die grosse KnabenJugi sowie die insgesamt sechs Gruppen der Mädchen-Jugi in Mettmenstetten bringen es insgesamt auf über einhundert aktive Kinder und Jugendliche. Der Beitritt zur Jugi ist für Mädchen wie für Knaben ab der 1. Klasse möglich. Trainiert wird mit polysportivem Ansatz, Freude an der Bewegung, Spiel und Spass stehen im Vordergrund, wie Leiterinnen und Leiter be-
kräftigen: «Die Kinder sollen mit Freude ins Training kommen und sich austoben, messen und sich verbessern können. Dabei ist der Spass an der Sache ein besonders wichtiger Faktor, wobei gleichzeitig versucht wird, die Eigenmotivation für den Sport zu wecken und den Teamgeist zu fördern.»
Jugi-Tag, -Spieltag und Unihockey-Turnier als Würze Mit Stolz präsentieren die Kinder und Jugendlichen ihren einheitlichen Vereinstrainingsanzug. Zu Recht, denn dafür haben sie sich auch sportlich engagiert: Dank ihrem Laufeinsatz am eigens dazu durchgeführten Sponso-
renlauf und mit der weiteren Unterstützung durch die Sponsoren Spülbär, Gubler Sport, Raiffeisenbank und A. & T. Vollenweider AG hat nun Jedes und Jeder sein Vereins-Tenü. Gerade an kantonalen Jugi-Tagen oder auch am Jugi-Spieltag im Bezirk, ebenso am Unihockey-Turnier und am Quer durch Zug sowie weiteren sportlichen Anlässen präsentiert sich die Jugi Mettmenstetten damit selbstredend einheitlich grossartig. Eine Spezialisierungsmöglichkeit kennen die Knabenund Mädchen-Jugis in Mettmenstetten auch: Leichtathletik. Der Leichtathletik-Nachwuchs steht Mädchen und Knaben ab der 4. Klasse offen, wobei Kondition, Laufschulung, Sprungkraft,
Ausdauer sowie Verbesserung der Techniken in den einzelnen Disziplinen die Schwerpunkte bilden. Wie versichert wird, bewegt man sich auch im Winter im Freien. Da kommen auch verschiedene Spiele nicht zu kurz. Jugi Mettmenstetten, Turnhallen Wygarten und Gramatt. Riegen Knaben: Kleine Jugi (1. bis 3. Klasse), Grosse Jugi (ab 4. Klasse). Riegen Mädchen: Gruppe 1 (Oberstufe), Gruppe 2 (5./6. Klasse), Gruppe 3 (4. Klasse), Gruppe 4 (3./4. Klasse), Gruppe 5 (2. Klasse), Gruppe 6 (1. Klasse). Spezialtrainings: Geräteturnen und Leichtathletik Nachwuchs. Kontakte – Knaben: Remo Hess, 079 515 41 27, jugiknaben@tvmettmenstetten.ch. Mädchen: Yvonne Burkhard, 043 466 81 47, erich.burkhard@brunaline.ch.
Schöpferische Blicke und Natureinsichten Neue Ausstellung in der Galerie für Gegenwartskunst in Bonstetten In der Galerie für Gegenwartskunst in Bonstetten stellen die zwei österreichischen Malerinnen Christa Mayrhofer und Karin Pliem sowie die deutsche Bildhauerin Silvia Siemes aus. ................................................... von nana pernod Die Fülle an Farben und Formen vereint die Bildwerke der zwei österreichischen Künstlerinnen. Obwohl Mayrhofer den Pinsel virtuos im Sinne einer figürlichen Malerei einsetzt, diese aber in ihren Porträts auch der Realität zu entrücken versteht, ist Pliems Werk mit ihrer realistischen Vorlage nicht nur ein Blütenmeer, sondern thematisiert die Übergänge von Natur und Kultur. Die kontemplativen Blicke der Terrakottaskulpturen von Silvia Siemes kreuzen sich indessen mit jenen von Mayrhofers porträtierten Damengestalten: eine Schnittmenge schöpferischer Welten. Mayrhofers malerische Naturstudien bestechen in ihrer in sich ruhenden Expressivität, welche die Malerin durch ihren bewegten Pinselduktus umsetzt. Die grasenden Kühe, das Kalb, das am Euter saugt, die Waldund Wasserlandschaften, gemahnen an die Schönheit der Natur. Die Abwesenheit von Menschen verleiht diesen Studien eine in sich wohnende Ruhe. Mayrhofer streift im Sommer durch die Natur und lässt sich durch von Menschen unberührte Naturansichten anregen, die sie fotografisch festhält. Die Fotografie ist denn auch der Ausgangspunkt dieser Bilder. Ganz anders verhält es sich mit den Porträts der Damengestalten. Diese wirken zwar naturalistisch sind aber mit Attributen und für den zeitgenössischen Betrachter fremden Kostümen dargestellt, die uns an einer realen Abbildung zweifeln lassen. Diesen Zweifel unterstreichen die intensiven Blicke der Damen, die jeweils dem ganzen Bild eine geheimnisvolle Spannung verleihen. Auch hier sticht die Expertise Mayrhofers im Umgang mit Mustern, Drucktechniken sowie Pinsel und Farben ins Auge. Diese intensiven Blicke gleiten hinüber zu den Terrakottafiguren von Silvia Siemes, welche die Aufmerksamkeit des Betrachters im Gegensatz zu Mayrhofer mit dem kontemplativen Blick ihrer Skulpturen fängt.
Silvia Siemes mit Terracotta-Figuren.
Karin Pliem mit einem Gemälde.
Kontemplative Blicke
Christa Mayrhofer mit Porträts. (Bilder Arthur Bohrer)
Das Arbeitsmaterial von Silvia Siemes ist grobschamottierter, graubrennender Ton. Ihre Skulpturen weisen denn auch die atmosphärische Verdichtung dieses ursprünglichen Materials auf. Die Figuren entstehen im Arbeitsprozess und werden nicht vorher erdacht. Diese prozessbezogene Vorgehensweise verleiht dem Ausdruck ihrer Skulpturen auch eine Note der gegenwärtigen Befindlichkeit der Künstlerin, was sich oft in einem, unbestimmten und kontemplativen Blick spiegelt, der in
sich ruht. Dieser weitschweifende und schwer fassbare Ausdruck gibt den Figuren von Siemes einen poetischen Ausdruck, der durch die grautönige Farbgebung unterstrichen wird. Genau da, wo alles Grau scheint, verbirgt sich eine Art Zwischenraum, der zur Kontemplation einlädt. Die Terrakottafiguren bestechen in ihren Stellungen, die allesamt so natürlich – manchmal locker, manchmal angespannt – auf den Betrachter wirken, dass sie dadurch wie zum Leben erwachen. Dieses Ungewisse und Lebendige ist ein Markenzeichen des künstlerischen Werkes von Siemes und leitet über zum malerischen Energiereigen von Karin Pliem.
Die Ausstellung dauert bis 10. Juli 11. Juni bis 10. Juli 2016 in der Galerie für Gegenwartskunst, Bonstetten. Apéros: 26. Juni und 3. Juli, 13 bis 17 Uhr. Finissage: Sonntag, 10. Juli, 13 bis 17 Uhr. Öffnungszeiten, Galerie: Donnerstag und Freitag, 14 Uhr bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag 13 bis 17 Uhr. Kunstfenster: Sonntag 14 bis 17 Uhr und nach Absprache. Informationen: Galerie für Gegenwartskunst, Elfi Bohrer, Burgwies 2, Bonstetten, Telefon 044 700 32 10, www.ggbohrer.ch.
Produktive Gegensätze Die Blütenbilder der österreichischen Künstlerin sind etwas Eigenes, nicht geradlinig der Natur entsprungenes. Sie gemahnen an ständigen Wandel, der etwas Neues hervorbringt. Die Künstlerin interessieren die Übergänge zwischen Natur und Zivilisation, also Kultur. Alles formt sich zu einem grossen Ganzen in ihrem künstlerischen Werk. Für Pliem gibt es die Natur nicht allein, sondern nur im Zusammenwirken von Natur und
Mensch. Sie ortet in ihrem bildnerischen Werk wie sich diese beiden Gegenpole zusammenführen lassen oder gar, wie sie einander bedingen. Genau das macht aus einer Blumenlandschaft mehr, etwas zusätzlich Erdachtes, Künstliches, ja vielleicht dieses Stück Kultur, das ihr der Mensch einzuhauchen versucht. Pflanzen und Tiere dienen ihr zwar als Vorlage, indem die Künstlerin sie verändert und Pflanzen verschiedener Regionen zusammen vereint, entsteht etwas Neues, das auf die Zusammengehörigkeit aller Dinge auf dieser Welt hinweist. Und genau dieses Zusammenkommen und der stete Wandel ist der inhaltliche sowie formale Kern Pliems künstlerischen Werkes. Allen drei Künstlerinnen ist gemeinsam, dass sie zwar offensichtlich dem Betrachter bekannte figürliche Welten vorführen und gleichzeitig in ihren Eigenarten diese so wandeln, um den bekannten nächsten Schritt zu einem Bildrätsel zu tun, der im Betrachter Spannung und Fragen auszulösen vermag. Diese füllen den Sommer und verheissen anregende Abende in Zwiesprache mit den ausgestellten Kunstwerken: eine Einladung zu einer sommerlich-künstlerischen Entdeckungsreise.
«Sehblick» am Türlersee
Ja zu den Vorlagen
Landart von Carmen Cabert Steiner als Basis für Aktion und Interaktion
Die SVP Affoltern zu den Geschäften der Gemeindeversammlung vom 20. Juni. An der gut besuchten SVP-Mitgliederversammlung vom 14. Juni wurden die anstehenden Geschäfte der Gemeindeversammlung vom 20. Juni 2016 eingehend diskutiert und behandelt. Anwesend waren die Finanzvorstände der beiden Schulgemeinden sowie die Gemeinderäte Susanne Leuenberger (Finanzvorstand), Hans Finsler (Hochbauvorstand) und Claudia Spörri, Präsidentin Primarschulgemeinde. Die SVP dankt den Behördenvertretern für die kompetente und speditive Erledigung der Aufgaben und ist mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Die SVP hat einstimmig folgende Parolen beschlossen: Annahme aller zur Abstimmung anstehenden Geschäfte an der kommenden GV vom 20. Juni 2016. Bedauert wird, dass bei der Abstimmungsvorlage zur neuen Marktverordnung keine synoptische Darstellung der alten und neuen Texte vorliegt. Das erschwert es dem Stimmbürger, die Veränderungen direkt zu vergleichen was die Meinungsbildung erschwert. Vielleicht gibt es bis zur Abstimmung noch eine Möglichkeit, eine synoptische Darstellung aufzulegen. SVP Affoltern
Carmen Cabert Steiner inmitten der «Weissen Flecke» am Südhang des Albis. (Bild Regula Zellweger)
Viel Beachtung fanden die «Weissen Flecken dieser Welt» in Bonstetten 2008. Nun lädt Carmen Cabert mit ihrem neuen Landart-Projekt am Fusse des Albis mit Blick auf den Türlersee ein zum Betrachten, Sinnieren, Philosophieren und Schreiben – wiederum mit weiss bemalten Baumstrünken. ................................................... von regula zellweger Als 2008 plötzlich weisse Flecken aus dem Wald in Bonstetten leuchteten, war man irritiert, fragte sich: «Was soll das?» Das Werk von Carmen Cabert, die mit Farbeimer und Pinsel im Wald herumkraxelte und die Schnittflächen von Baumstrünken weiss bemalte, bewegte. Sie brachte Menschen – von erstaunten Passanten
bis zu versierten Kunstverständigen – dazu, über die Natur, das Leben, das Werden und Vergehen, Sinn und Achtsamkeit nachzudenken. Carmen Cabert will mit ihren Projekten und Werken immer eine Wechselwirkung erzeugen.
Wechselwirkung Bäume sehen auf den See, vom See sieht man die Bäume. Und wenn von den Bäumen nur noch weisse Ovale zu sehen sind, nennt Carmen Cabert dies «Sehblick». Mit ihrem Landart-Projekt will sie zum Philosophieren und Schreiben anregen. Was wie zufällig wirkt, ist bewusst organisiert und komponiert. Zuerst musste die Bonstetter Künstlerin die Erlaubnis der Waldbesitzer einholen. Sowohl die Albisbrunn Stiftung als auch die Gemeinde Hausen liessen sich sofort für das Projekt begeistern. In einem zwei-
ten Schritt beschäftigte sich Carmen Cabert mit dem steilen Hang, wo bereits Bäume gefällt worden waren. Sie bezeichnete ausgewählte Strünke mit Sprayfarbe und engagierte einen Holzfäller, der nochmals je ein Stück Stamm in einem bestimmten Neigungswinkel so absägte, dass die Schnittflächen vom Türlersee aus gut zu sehen sind. Nichts ist dem Zufall überlassen, die Künstlerin weiss genau, wie sie es haben möchte. Sie komponiert mit den weissen Flecken eine Melodie, setzt einen Rhythmus .
Vergehen und Werden Das neue Landart-Projekt von Carmen Cabert wirft ein Schlaglicht auf den Übergang von Ende und Neuanfang. Die weisse Farbe verdeutlicht dem Spaziergänger den Generationenwechsel am Waldrand. Landart ist vergänglich. Die Rückeroberung durch die Na-
Liam Christen ist der Gewinner des Turmbau-Wettbewerbs Nach der Oberämtler Gewerbeschau in Hausen Getreu dem Motto «aussergewöhnlich persönlich» anlässlich der Gewerbeschau Oberamt in Hausen haben die Albis Kinderkrippe nano und die Albisbrunn-Spielwaren gemeinsam im Kinderhort einen Turmbau-Wettbewerb veranstaltet.
Nicht leicht für die Jury Kreative Turmbauerinnen und Turmbauer, ja ganze Turmbaugemeinschaften haben sich an die Aufgabe gewagt, einen möglichst originellen, grossen und stabilen Turm zu bauen. Die Jury hat es sich mit der Entscheidung, wer nun den schönsten Turm gebaut hat, nicht leicht gemacht. Sehr viele der Kunstwerke hatten das Prädikat «aussergewöhnlich persönlich» verdient. Der glückliche Gewinner heisst Liam Christen aus Affoltern am Albis. Gratulation an Liam Christen zum Gewinn der «89er Bauholzkiste», gestiftet von Albisbrunn Spielwaren. Weitere Infos unter www.albiskinderkrippe-nano.ch oder www.albisbrunn.ch/spielwaren.
Liam Christen, der Wettbewerbsgewinner, mit seinem Werk. (Bild zvg.)
tur hat bereits begonnen. «So lange es die Natur erlaubt», beantwortet Carmen Cabert die Frage nach der Dauer der Ausstellung im Wald. Mit Frottagen der Baumstrünke setzt die Künstlerin die Geschichten der Bäume im Atelier fort. Sie fotografiert zudem und bearbeitet die Fotos zu neuen Werken, denn in den Schnittflächen sieht sie beispielsweise Gesichter. Wenn sie am Türlersee ist, spricht sie Leute an, lässt sich in Gespräche ein. Auf ihrer Webseite sammelt sie Texte von Menschen, die sich von den weissen Flecken zum Schreiben inspirieren liessen. Im Restaurant Erpel am Türlersee sind zusätzlich Werke der Künstlerin ausgestellt. Carmen Cabert will etwas anstossen, das durch die Reaktion der Betrachter zu einem Selbstläufer, etwas Neuem, «neu Eigenem» wird.
Mehrkosten für die Post Post Hedingen schliesst im Herbst, «Anzeiger» vom 14. Juni. Gemäss Kanton ist neben Affoltern Hedingen als «urbane Wohnlandschaft» definiert und soll 80 Prozent der Bevölkerungszunahme stemmen. So macht es keinen Sinn, die Post zu schliessen. Nur schon ein Blick auf die recht grosse Postfachanlage beweist, dass die Schliessung ein Defizitgeschäft für die Post ist: Die viele Post, welche bislang in die Postfächer gelegt wurde, muss nun durch Zusteller verteilt werden, was bestimmt erhebliche Mehrkosten für die Post zur Folge hat.
Informationen: www.carmencabert.ch.
Theodor Eisenring, Hedingen
Der Zürcher OL wird 75
Anmeldung zum grossen Jubiläumslauf ab sofort möglich. Die Stadt Zürich kann sich auf ein Sportspektakel gefasst machen: Anlässlich seines 75. Jubiläums führt der Zürcher Orientierungslauf seine rund 2000 Läuferinnen und Läufer am 25. September 2016 durch die malerische Zürcher Altstadt. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Am diesjährigen Jubiläums-OL ist vieles nochmals ein bisschen anders. Am 25. September 2016 treffen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 75. Zürcher Orientierungslaufs nach Langem wieder einmal am Zürcher Hauptbahnhof. Einen Zug müssen sie jedoch nicht besteigen. In diesem Jahr führt sie die Postensuche nicht aus der Stadt hinaus, sondern mitten ins Herz der Limmatstadt hinein. Statt von Bäumen und Felsbrocken von imposanten Kirchen und altehrwürdigen Denkmälern umgeben, müssen die Läufer ihren Weg diesmal nicht durch das gewohnte Dickicht, sondern durch die verwinkelten Gassen der Altstadt finden. Das Laufzentrum befindet sich an der pädagogischen Hochschule in der Europaallee. Anmelden: www.zuercherol.ch.
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«Traktorkestar» aus Bern spielen im Kasinosaal Affoltern. > Seite 18
«Sheee» und «Count Daisy» auf der Dorfplatzbühne Bonstetten. > Seite 22
270 Turner 34 Riegen aus dem Kanton Zürich traten im Sportzentrum Schachen zum Wettkampf an. > Seite 25
Natalie Sigg wird Vizedirektorin Wechsel in der Geschäftsleitung der Clientis Sparcassa 1816 Bei der Clientis Sparcassa 1816 wird Natalie Sigg per 1. Juli neues Mitglied der Geschäftsleitung. Sie folgt auf Heinz Wyler, der aus der Geschäftsleitung austritt.
Roger Honegger (links) vergrössert den Betrieb seiner Berni Colors und für Ero Ibernini heisst es: Ab auf die Insel. (Bild Martin Mullis)
Berni Colors vergrössert die Farbenvielfalt
Natalie Sigg arbeitet seit zwölf Jahren bei der Clientis Sparcassa 1816 und konnte sich dabei eine breite Erfahrung in verschiedenen Bereichen erwerben. Heinz Wyler wird nach 26jähriger Tätigkeit, wovon die letzten 19 Jahre in der Geschäftsleitung, sein Pensum auf eigenen Wunsch ab Juli auf 50% reduzieren. Gleichzeitig mit dem Wechsel werden die Zuständigkeiten der drei Geschäftsleitungs-Mitglieder angepasst. Als Vizedirektorin wird Natalie Sigg für die rückwärtigen Aufgaben verantwortlich sein. Die stellvertretende Direktorin Karin Fuhrer und Direktor Marcel Melliger können sich dadurch verstärkt den kundenorientierten Bereichen widmen. Auch die neu zusammengesetzte Geschäftsleitung wird die bisher er-
Von links: Karin Fuhrer, Marcel Melliger und Natalie Sigg. (Bild zvg.) folgreiche, auf Kontinuität und Nachhaltigkeit ausgerichtete Geschäftspolitik der Clientis Sparcassa 1816, die in diesem Jahr ihr 200-Jahr-Jubiläum feiert, konsequent weiterverfolgen. Die Clientis Sparcassa 1816 Genossenschaft mit Hauptsitz in Wädenswil und Geschäftsstellen in Richterswil, Affoltern, Wettswil und Mettmenstetten beschäftigt rund 30 Mitarbeitende. Im Geschäftsjahr 2015 wies sie eine Bi-
lanzsumme von CHF 1,31 Mrd. aus. Kerngeschäfte sind Hypothekarfinanzierungen, die grösstenteils durch Spareinlagen finanziert werden, sowie Zahlen, Anlegen und Vorsorgen. Hauptkundengruppen sind Privatpersonen, KMU und Institutionen. Als rechtlich selbstständiges Institut ist die Clientis Sparcassa 1816 Mitglied der Regionalbankengruppe Clientis. (pd.)
Malermeister Ero Ibernini geht in Pension Infolge Pensionierung löst Ero Ibernini seinen Malerbetrieb in Hedingen auf. Berni Colors in Affoltern vergrössert seinen Betrieb und übernimmt das Malergeschäft per 1. Juli 2016. Seit 37 Jahren betreibt Ero Ibernini als Einzelunternehmer ein Malergeschäft in Hedingen. Mit einem Augenzwinkern macht er eine kurze Überschlagsrechnung und stellt fest, dass er während seiner Malertätigkeit gut und gerne 100 Tonnen Farbe verarbeitet hat. Nun erreicht er Mitte dieses Jahres sein Pensionsalter. Er beschloss deshalb, sich nach dieser langen Berufstätigkeit in wärmeren Gefilden zur Ruhe zu setzen und wird sich im Inselparadies der Philippinen niederlassen. Doch seinen ansehnlichen und treuen Kundenstamm lässt Ero Ibernini natürlich nicht im Stich. Sein Malergeschäft übergibt er seinem Kollegen Roger Honegger, Einzelunternehmer und Inhaber des Malerbetriebes Berni Colors in Affoltern. Honegger arbeitet, genau wie Ibernini, seit vielen
Jahren als Maler und Tapezierer im Säuliamt. Er freut sich über die Vergrösserung seines Betriebes, pflegt er doch genau wie Ibernini die gleiche Firmenphilosophie.
Firmenmotto: «Farben bedeuten Lebensfreude» Seit langer Zeit besteht zwischen den beiden Malerbetrieben eine freundschaftliche Zusammenarbeit. Berni Colors ist hauptsächlich im Säuliamt tätig und legt grossen Wert auf kompetente und auf die Kunden individuell ausgerichtete Maler- und Tapezierarbeiten. Das Firmenmotto von Berni Colors lautet: «Farben bedeuten Lebensfreude». Dieser Leitgedanke wirkt sich nicht nur auf die fachkundige Arbeit aus, sondern sorgt auch für eine vielfältige Beratertätigkeit für alles, was mit Farben zusammenhängt. Die Firma Berni Colors freut sich, den Kundenstamm von Ibernini zu übernehmen und zu pflegen. Berni Colors wird für die neuen Kunden ebenso wie für seine bisherige Kundschaft Malerarbeiten gewohnt zuverlässig und fachgerecht ausführen. (mm)
Unterstützung und Beratung bei Rechtsstreitigkeiten DAS stellt kompetente Rechtsvertreter zur Seite Rechtsstreitigkeiten sind oft nervenaufreibend und vor allem teuer. Nicht jedoch mit einer Rechtsschutzversicherung bei der DAS. Sobald sich ein rechtliches Problem stellt, sei es etwa als Arbeitnehmer, Unternehmer, Mieter, Vermieter, Konsument, in den Ferien oder im Strassenverkehr, ist die DAS mit ihren über 50 Rechtsexperten an der Seite ihrer Kunden. Seit 1994 unterstützt und berät sie ihre Kundinnen und Kunden erfolgreich bei Rechtsstreitigkeiten, leistet Rechtsbeistand vor Gericht und übernimmt die Kosten.
Kundennah und unabhängig Mit ihrem dichten Netz an Geschäftsstellen in der ganzen Schweiz, ist die DAS auch in dieser Region tätig und
Kompetente Rechtsvertretung. (Bild zvg.) kennt die lokalen Gegebenheiten bestens. Dank ihrer Schwestergesellschaften auf der ganzen Welt, hilft die DAS auch im Ausland. Und als unabhängige Rechtsschutzversicherung ist die DAS schweizweit weder wirtschaftlich noch personell mit anderen Versiche-
rungen verstrickt und vertritt voll und ganz die Anliegen ihrer Kunden. Das ist wichtig, denn man stelle sich folgende Situation vor: Die Unfallversicherung weigert sich nach einem Tennisunfall, einen Teil der Heilkosten zu übernehmen. Wenn der Rechtsschutz zum gleichen Versicherungskonzern gehört wie die Unfallversicherung, wie energisch werden wohl die Rechte der Versichertendurchgesetzt? Kurzum: Bei der DAS arbeiten 50 spezialisierte Anwälte, Juristen, Mediatoren und Sozialversicherungsexperten. Diese unterstützen jährlich über 30 000 Menschen, die in einen Rechtsstreit geraten sind. Dafür wird die DAS von ihren Kunden zu über 90 % mit gut oder sehr gut bewertet. (pd.) Rechtsschutzberater in der Region: Wolfgang Hochstrasser, Tel. 079 563 49 40, www.das.ch.
Vom Pilzkopf bis zum Tanzfuss Die Beatles zu Gast im Emmen Center. Ihre Musik veränderte die Welt. Was die Beatles seit den Swinging Sixties auf einer geschätzten Milliarde Tonträgern zum Klingen brachten, wurde in der Regel zu internationalen Hymnen – für die Liebe, die Lebenslust oder ein neues Lebensgefühl. Auch über 50 Jahre nach Gründung der Band noch unvergänglich, geliebt und gern gehört von Oldies wie von Youngsters. Und einer ihrer grössten Fans setzt ihnen jetzt – nach höchsten Orden und Auszeichnungen – ein weiteres Denkmal: Bernhard Paul, Direktor des Circus Roncalli, stellt seine Beatles-Sammlung ab sofort exklusiv im Emmen Center aus.
«Die Beatles faszinieren mich seit meiner Jugend», sagt Bernhard Paul, der selbst Schlagzeug spielt, natürlich jeden Beatles-Song kennt und schon seit Langem emsig sammelt, was er an seltenen Stücken oder typischen Accessoires aus den «Swinging Sixties» finden kann. Ob eine Locke oder ein Milchzahn von John Lennon, ein original Schulungsfilm der Polizei Hamburg zum Thema «Beatlemania» oder flotte Klamotten im Stil von Sergeant Pepper. Die Beatles-Schau bietet einen erlebnisreichen Parcours mit 15 Stationen und ist bis zum 25. Juni zum ersten Mal in der Schweiz exklusiv im Emmen Center zu bestaunen. Jeweils am Mittwoch und Freitag um 19 Uhr und am Samstag um 14 Uhr finden Führungen statt. (pd.)
Sonntag, 19. Juni 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan
Freitag, 17. Juni 19.00 Gubelwanderung ab katholische Kirche Hausen Samstag, 18. Juni 9.00 minichile im Pfarrhauskeller 16.00 Fiire mit de Chliine in der Kirche Sonntag, 19. Juni 10.00 Bauernhofgottesdienst mit den Kindern der minichile dem Jodlerklub am Albis und Pfr. Ch. Menzi auf dem Hof Mörgeli Taufe von Emma und Laura Kamer und Mia Roth
Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 17. Juni 18.00 Jugendgottesdienst 19.30 «Sing mit!» Singen mit Menschen und Liedern aus aller Welt mit Chr. Sommer und E. Schweizer Samstag, 18. Juni 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. Th. Müller 19.00 Festlicher Abend mit Jugendlichen vom MNAZentrum Lilienberg. Musik, Spiel und Essen im Chilehuus Sonntag, 19. Juni 10.00 «Mit Hoffnung konfrontiert» Gottesdienst zum Flüchtlingssonntag mit Musik aus dem Projekt «Sing mit!» und Pfr. Th. Müller
Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 18. Juni 10.00 Fiire mit de Chline Ökumenischer Gottesdienst für Kinder von 2-6 Jahren. In der reformierten Kirche Bonstetten Anschliessend gemeinsames Znüni Sonntag, 19. Juni 10.00 Liebes-und BeziehungsGottesdienst mit Pfrn. Susanne Sauder für alle silbernen, goldenen diamantenen und auch für «jubiläums-freie» junge und ältere Paare. Orgel: Ursula Hauser. Anschliessend Apéro
Ref. Kirche Hausen a. A. Freitag, 17. Juni 19.00 Ökumenische Nachtwanderung zum Gubel. Besammlung bei der katholischen Kirche Info: 044 764 00 11 Sonntag, 19. Juni 11.00 Waldgottesdienst beim Reservoir oberhalb Ebertswil mit Pfarrerin Irene Girardet, Sonja Kilchmann, den Kindern der minichile und der Brassband «Hope & Glory». Im Anschluss an den Gottesdienst besteht die Möglichkeit, selbst Mitgebrachtes zu bräteln. Bei schlechter Witterung feiern wir in der Kirche. (Tel. 1600 gibt Auskunft) Montag, 20. Juni 9.30 Die Goldkugel wird von der Kirchturmspitze gehoben Ausweichtermin: 21. Juni um 9.30 Uhr 19.00 bis 20 Uhr Meditation am Abend in der Kirche Freitag, 24. Juni 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche 12.00 Zäme Zmittag in der Zwinglistube. Anmeldung bis Mittwochabend an sonja_billeter@datazug.ch oder Telefon 044 764 02 15
Ref. Kirche Hedingen Samstag,18. Juni 9.15 Abfahrt in die Altersferien ab Schachenparkplatz Sonntag,19. Juni 10.00 Regionalgottesdienst zum Flüchtlingssonntag in Ottenbach, Pfarrer Marco Borghi. Afrikanische Chormusik mit Ottenbacher Chor und Gospelchor Affoltern unter der Leitung von Anette Bodenhöfer. Fahrdienst auf Anfrage bei P. Ott 044 761 34 90
Freitag, 17. Juni 19.00 Concerto piccolo mit «Blue Marlou» A-CappellaFormation, Reformierte Kirche Samstag, 18. Juni 9.00 3. Klass-Unti Reformiertes Kirchgemeindehaus Sonntag, 19. Juni 9.30 Gottesdienst mit Taufe Pfrn. Bettina Ferrat Kornél Radics (Orgel) getauft wird Florine, Tochter von Ariane Bänninger und Elmar Strittmatter Mitwirkung der 3. Klass-UntiKindern, Reformierte Kirche Anschliessend Kirchenkaffee im reformierten Kirchgemeindehaus Dienstag, 21. Juni 14.00 Frauen-Treffen Aufenhaltsraum Alte Landstrasse 33 Donnerstag, 23. Juni 12.00 Club 4, Gruppe Omega Reformiertes Kirchgemeindehaus 13.30 Seniorenwandergruppe Parkplatz Zendenfrei
Samstag, 18. Juni 10.00 Fiire mit de Chline 17.30 Familien-Gottesdienst zum Versöhnungsweg mit Musik: Cecile Saager Sonntag, 19. Juni 9.00 Kein Gottesdienst 11.15 Eucharistiefeier im Kloster Frauenthal (Predigt: Linda Cantero, PAss) mit MCLI; musikalische Umrahmung: Jodlerklub Affoltern (genauere Angaben: siehe Flyer am Schriftenstand) 17.00 Gottesdienst für die Kroaten
Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Samstag 18. Juni / Sonntag, 19. Juni Johannisnacht – in der kürzesten Nacht unterwegs zum längsten Tag. Eine oekumenische Pilgersternwanderung ins Kloster Kappel. Auskunft: 044 764 87 84. Der Anlass ist kostenfrei. Die Kosten für die Zwischenverpflegung bei der Ankunft sowie das reichhaltige Morgenessen betragen CHF 25.Sonntag, 19. Juni 10.00 Gottesdienst auf dem Bauernhof von Fam. Mörgeli, mit den Kindern der minichile, dem Jodlerclub Albis und Pfr. Christof Menzi, Taufe von Emma und Laura Kamer Mittwoch, 22. Juni 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 23. Juni 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18:00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny
Ref. Kirche Knonau Sonntag, 19. Juni 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer und Katechetin Astrid Abel Viertklassunti, Thema : «Bibel» Donnerstag, 23. Juni 19.00 Vorbereitungs- und Infoanlass zur Jordanienreise vom Herbst 2016 in der Kirche, Pfr. Maurer und Diakon Rupper Nachanmeldungen sind noch möglich; letzter Termin
Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 19. Juni 11.00 Gartengottesdienst im Zelt in Maschwanden «Christus als Gärtner», mit Pfrn. C. Mehl und dem Musikverein Maschwanden Anschliessend Grillen, Kaffee und Kuchen
Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 17. Juni Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit Leitung Andreas Fritz Samstag, 18. Juni Brunch Neuzuzüger Samstag/Sonntag, 19. Juni Pilgersternwanderung ins Kloster Kappel Treffpunkt 2.00 in der Kirche Sonntag, 19. Juni 10.00 Gottesdienst Pfarrer Willhelm Schlatter Orgel Oliver Pierson www.ref-mettmenstetten.ch
Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 18. Juni 10.00 Fiire mit de Chliine Reformierte Kirche Bonstetten Samstag, 18. Juni 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 19. Juni 9.00 Erstkommunionfeier, Gruppe 1 10:45 Erstkommunionfeier, Gruppe 2 Dienstag, 21. Juni 19.30 Abendmesse Mittwoch, 22. Juni 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 23. Juni 19.00 Rosenkranz
Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 19. Juni 10.00 Gottesdienst zum Flüchtlingssonntag mit Beteiligung der 7.-Klässler Pfarrer Marco Borghi Ottenbacher Chor und Gospelchor Affoltern Anschliessend Chilekafi mit dem Chilekafi-Team und Familien aus verschiedenen Ländern, die diverse kulinarische Spezialitäten vorstellen Montag, 20. Juni in der Kapelle Jonental Einladung zum Vollmondsingen und 25-Jahr-Jubiläumsfest 18.30 Treffen bei der Waldhütte in Jonen, Würste bröteln (mitbringen) Getränke sind offeriert 20.30 Singen in der Kapelle Jonental www.kircheottenbach.ch
Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 19. Juni 10.00 Abmarsch beim Engel zum Waldgottesdienst 10.30 Waldgottesdienst zum Thema «Gmeinsam über Wunder stuune» bei Andi und Ruth Marbot im Homberg (bei schlechtem Wetter in der Scheune) Pfrn. Yvonne Schönholzer Simona Hauenstein und Kinder der minichile, Jean-Pierre Weiss (Kornett) Fahrdienst Anschliessend Bräteln
Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 18. Juni 17.00 Wortgottesfeier 18.30 Santa Messa Sonntag, 19. Juni 11.00 Wortgottesfeier Donnerstag, 23. Juni 8.15 Wortgottesfeier
Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 18. Juni 16.00 Festgottesdienst zur Firmung Firmspender: Generalvikar Dr. Martin Grichting Musik: Angela Bozzola (Klavier) Mirjam Künzli (Querflöte) Kinderhüte, Apéro Sonntag, 19. Juni 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Mittwoch, 22. Juni 19.00 Elternabend für die 5. Klasse
Kath. Kirche Obfelden Sonntag. 19. Juni 10.30 Kein Gottesdienst 11.15 Eucharistiefeier im Kloster Frauenthal (Predigt: Linda Cantero, PAss.) mit MCLI; musikalische Umrahmung: Jodlerklub Affoltern (genauere Angaben: siehe Flyer am Schriftenstand)
Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 19. Juni 10.00 Gottesdienst «Grösser als du denkst» Andi Wolf Kinderprogramm, Teenie-Godi anschliessend Verkauf von Essen für Kids-Treff Sammelprojekt Montag, 20. Juni 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 22. Juni 19.00 Teens: peech in der Heilsarmee 19.00 Kleingruppenleiter-Schulung Mehr Infos: www.sunntig.ch
Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 19. Juni 10.00 Konferenz-Festgottesdienst in Interlaken mehr unter: emk-affoltern.ch
Sonntag, 19. Juni 19.00 Abend-Gottesdienst Predigt: Simon Fenner mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch
Sonntag, 19. Juni 9.45 Tauf-Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch
Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Samstag, 18. Juni Jubiläumswochenende Mättmi900 – 30 Jahre ETG Mettmenstetten 13.00 bis 19 Uhr Open House Attraktionen für Jung und Alt 19.30 Vortrag von Urs B. Leu über die Täufergeschichte Sonntag, 19. Juni 10.00 Festgottesdienst mit Prof. Dr. theol. Armin Sierszyn Separates Kinderprogramm Anschliessend Open House bis 16.00 Uhr Donnerstag, 23. Juni 20.00 Bibelabend Thema: 30 Jahre ETG Mettmenstetten – ein Rückblick, 2. Teil www.etg-mettmenstetten.ch
Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Samstag, 18. Juni 10.00 Kirche Wettswil Fiire mit de Chliine Sonntag, 19. Juni 10.00 Kirche Stallikon Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Taufe: Romeo Frehner, Stallikon Thema: «Du stellst meine Füsse auf weiten Raum» mit Kinderhüeti Anschliessend Chilekafi Fahrdienst, Anmeldung, 18. Juni Telefon 044 700 09 91 11.15 Kirche Stallikon Jugendgottesdienst Mittwoch, 22. Juni 9.15 und 10.15 Uhr Elki Singen im Jugendhaus Stallikon 19.30 Bildersturm im Kirchgemeindesaal Wettswil Fahrdienst: Helmut Wulz Telefon 044 737 27 50 20.00 bis 21.30 Uhr Chorprobe in der Kirche Stallikon Donnerstag, 23. Juni 9.15 und 10.15 Uhr Elki Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler Senioren Mittagessen im Restaurant Hirschen Öffnungszeiten Jugendtreff siehe Homepage
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Auf dem Zürichsee Toller Ausflug für «Seewadel»-Bewohner Trotz morgendlichem Regen wurden die Bewohner vom Haus zum Seewadel und alle Begleitpersonen am Donnerstag, 9. Juni, mit einer stimmungsvollen Schifffahrt belohnt. Auf dem und am Zürichsee einen vergnüglichen Tag verbringen, das wollten die insgesamt 31 Ausflüglerinnen und Ausflügler. Die Reise startete um 9 Uhr mit der Abfahrt vor dem Haus. Zuerst ging es per Aemtler-Car und Tixi-Taxi Richtung Bürkliplatz, wo alle die «Limmat», das 10.30-Uhr-Schiff Richtung Wädenswil, bestiegen. Im gemütlichen Schiffsrestaurant wurde beim Apéro über Gott und die Welt und das Wetter diskutiert, welches zu diesem Zeitpunkt noch bedeckt war. Von Wädenswil ging die Reise bei aufklarendem Himmel weiter auf der Strasse Richtung Feusisberg. Im tollen Wintergarten des Landgasthofs Ried wurden dann alle verwöhnt. Grosszügig offeriert wurde dieses feine Mahl vom Lions-Club Knonaueramt.
Nach dem Mittagessen zeigte sich die lang ersehnte Sonne und das wunderbare Panorama auf den Zürichsee wurde noch schöner und eindrücklicher. Die angekündigte Überraschung am Nachmittag war dann das «Tüpfchen auf dem i». Volksmusik in der Schwyzertracht, dargeboten von Sandra Horat, Toni Schürpf und Othmar Abegg und das bei schönstem Sonnenschein! Die Bewohnerinnen und Bewohner liessen sich von der abwechslungsreichen Darbietung verzaubern und genossen das Alphornspiel, die Jodeleinlagen und das Panflötenspiel in vollen Zügen. Müde, aber erfüllt von vielen tollen Eindrücken bestiegen um 16 Uhr alle den Car und die Reise ging auf direktem Weg heim nach Affoltern. Dank dem super Einsatz aller helfenden Hände, des Chauffeurs Fredi Kunz, der Chauffeuse Frieda Schoch und im Speziellen auch der fünf Zivilschützer, wurde dieser Tag zu einem «Highlight» für die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses zum Seewadel. (pd.)
«Vom Seewadel zum Zürisee»: Bewohnerinnen und Bewohner vom Affoltemer Haus zum Seewadel auf dem Tagesausflug. (Bild zvg.)
Preisübergabe im Schuhhaus Gretener
Guido Gretener gratuliert Gewinnerin Agnes Mägerle. (Bild zvg.) Kürzlich konnte im Schuhhaus Gretener in Affoltern der vierte Preis des attraktiven Wettbewerbs, der im eigenen Schuhmagazin «Shoe-4U» lanciert wurde, an die glückliche Gewinnerin übergeben werden. Agnes Mägerle aus Oberlunkhofen gewann nämlich einen Geschenkgutschein über 200 Franken und Geschäftsinhaber Guido Gretener liess es sich nicht nehmen, den Preis persönlich der glücklichen Gewinnerin im Geschäft in Affoltern zu überreichen. (pd.)
Der 1:1-Ausgleich der Schweiz gegen Rumänien wird im «Schluck» frenetisch bejubelt. (Bilder Kaspar Köchli)
Die EM-Euphorie ist entfacht Ausgelassene Stimmung in Bonstetter Bars «Schluck» und «Chiri»
ähnchen, Bälle, Trikots, Schals und natürlich zahlreiche Bildschirme – wie in anderen Ämtler Gaststätten steht auch in den Bonstetter Bars «Schluck» und «Chiri» die Fussball-EM im Fokus. So strömten vorgestern Dutzende in die beiden schmuck dekorierten Lokale, um live den Schweizern gegen Rumänien die Daumen zu drücken. Schon vor Anpfiff herrschte im «Schluck» tolle Stimmung, zudem lockte Leckeres vom grossen Grillwagen. Und vorfreudig wurde gefachsimpelt: «Heute müssen die Bälle vorne rein, immer kann unser Sommer nicht so weltklasse wie gegen Albanien halten.» Bekanntlich trennte sich die Schweiz von Rumänien unentschieden 1:1, womit für die Rotweissen das Achtelfinal-Ticket greifbar ist. Auch im nahe gelegenen «Chiri» – kulinarisch war hier Pizza der Renner – war die Freude riesig. Barmann Kemal strahlte: «Und kommen in den nächsten Tagen auch noch die Türken weiter, wäre die Riesenparty perfekt!» (kakö)
Zufriedene Gäste auch in der «Chiri»-Bar, rechts Barmann und «Pizzaiolo» Kemal.
Ferienzeit – Krisenzeit? Das Gehör kostenlos Susanna Herger berät in Beziehungsfragen testen Wer hat schon mal am Flughafen oder im Ferienresort eine Beziehungskrise miterlebt, oder schon selber eine gehabt? Da fährt es einem kalt den Rücken runter. Man stelle sich vor, wie die zwei Personen sich fühlen. Und das in dem bisschen Zeit, wo Erholung angesagt wäre! Dabei fängts immer so schön an. Man kommt schon beim Durchblättern der Kataloge ins Schwärmen. Man sieht und fühlt sich schon am Ort seiner Träume. Woran scheitert es dann trotzdem? «Erholsame Ferien scheitern immer wieder an den unterschiedlichen Bedürfnissen und Wünschen der Partner», meint Paar- und Familienberaterin Susanna Herger. Die häufigsten Gründe seien, dass bei vielen Schweizer Paaren ein Partner alleine die Feriendestination entscheidet, rund die Hälfte der Paare sich über vergessene Gegenstände streitet, bei einem Drittel der Paare ein Partner am Stand arbeitet. Weiter würden schwelende Konflikte in den Koffer gepackt und in die Ferien mitgenommen, dazu komme der fehlende Freiraum der einzelnen Partner, ob zeitlich oder räumlich.
Wünsche und Bedürfnisse mitteilen Susanna Hergers Erfahrungen zeigen immer wieder, dass Streitigkeiten in der Partnerschaft sehr oft durch mangelndes Mitteilen der Wünsche und Bedürfnisse entsteht, was dazu führt, dass auch keine Kompromisse eingegangen werden können. Folgende mögliche Situation: Sie hat nie gelernt, ihre Wünsche mitzuteilen. Er hat nie gelernt, auf andere einzugehen. Die Folge ist, dass die eine Person entscheidet, die andere schluckt.
Amplifon Hörwelt in Affoltern Am Donnerstag und Freitag, 23. und 24. Juni, macht Amplifon Hörwelt mit dem mobilen Hörtest beim Coopark Affoltern Halt. Von 8 bis 19 Uhr beantworten geschulte Mitarbeitende Fragen rund um das Gehör und bieten allen Interessierten einen kostenlosen Hörtest an. Zur Einschätzung des Hörvermögens kann am Hörtest-Display mittels sprachgesteuertem Screening selbstständig der maximal drei Minuten dauernde Hörtest durchgeführt wer-
den. Die Resultate werden mit dem persönlichen Hörpass abgegeben und von den Amplifon Hörberatern anhand der ausgedruckten Hörkurve erläutert. Die Berater geben sodann eine Empfehlung ab, ob eine weitere Untersuchung angezeigt ist. Der mobile Hörtest von Amplifon ist kostenlos und richtet sich an alle Interessierten – auch jüngere Personen können schon von einer Hörschwäche betroffen sein und sind daher herzlich willkommen. Das möglichst frühe Erkennen einer Beeinträchtigung ist wichtig, damit eine Korrektur erfolgversprechend ist. (pd.)
Susanna Herger. (Bild zvg.) Das kann eine gewisse Zeit lang gut gehen. Aber wie man so schön sagt; «der Krug geht zum Brunnen bis er bricht». Das kann sich beispielsweise folgendermassen zeigen: Sie möchte auch mal mitreden, er möchte nicht immer die Verantwortung für alles übernehmen müssen. Leider kann keiner der beiden darüber sprechen – dabei wäre es so einfach. Man trifft sich in der Mitte und entscheidet gemeinsam. Geteilte Freud, doppelte Freud, geteilte Last, halbe Last. Aber eben, es müsste darüber gesprochen werden. Susanna Herger berät gerne bei Kommunikations- und Beziehungsfragen. Der erste Schritt ist zwar der schwierigste, aber er lohnt sich. Für sich selber und die Partnerschaft! (pd.) Susanna Herger, Paar- und Familienberatung, Wiesenstrasse 9a, Affoltern. Tel. 044 761 60 12, www.susannaherger.ch.
Geschulte Mitarbeitende beantworten Fragen rund um das Gehör. (Bild zvg.)
Balkan Brass – nicht nur zum Zuhören «Traktorkestar» aus Bern am Samstag, 25. Juni, im Kasinosaal Affoltern Die zwölf Musiker lassen das Blech scheppern, verbinden eigene Musik mit jener des Balkan, schlagen Brücken zwischen Stadt und Land, Tradition und Moderne – zwischen Traktor und Orchester eben. Mitreissende Musik, energiegeladener Sound, hohe Professionalität, ansteckende Begeisterung – sehr schnell vermögen die zwölf Blechbläser ihr Publikum für sich und ihre Musik einzunehmen. So an Open Air Festivals, an privaten Festen, am Jazzfestival in Montreux. Die Band ist Geheimtipp und Kult. Seit 2009 sind die zwölf Musiker gemeinsam unterwegs. Sie haben bis jetzt drei Alben veröffentlicht und an die 300 Konzerte gespielt, in der Schweiz und im Ausland, vor allem im ehemaligen Jugoslawien. Nach den Anfängen als traditionelles BalkanOrchester mischten sich immer mehr Einflüsse aus Schweizer Volksmusik und Jazz in ihre Interpretationen. So findet sich die balkanisierte Version des «Vreneli ab em Guggisberg» neben virtuosen Freejazz-Soli. Ein Grossteil ihres Programms besteht heute aus Eigenkompositionen, inspiriert durch die serbische Volksmusik.
Konflikte konstruktiv lösen Am 18. Juni findet zum dritten Mal der Internationale Tag der Mediation statt. Ziel dieses Tages ist es, die Bekanntheit von Mediation als Weg der konstruktiven Konfliktlösung zu fördern. Konflikte gehören zum Leben. Wo Menschen zusammenleben und zusammenarbeiten kann es zu Meinungsverschiedenheiten, Konflikten und Streit kommen. Oftmals sind neben sachlichen Daphne Heinz. Themen auch per- (Bild zvg.) sönliche Befindlichkeiten Ursachen für Konflikte. Mediation ist ein strukturiertes Verfahren, welches darauf baut, mit den am Konflikt Beteiligten aussergerichtliche und einvernehmliche Lösungen zu finden. Ausgebildete Mediatoren unterstützen die Konfliktparteien darin. Sie führen als unabhängige und neutrale Personen ohne Entscheidungsbefugnis durch die Mediation. Mediation bedingt Ergebnisoffenheit und fragt nicht nach Schuld. Mediation löst Konflikte einvernehmlich.
Es gibt für jeden Konflikt Lösungen Mit Mediation können Konflikte in der Familie, Partnerschaft, Nachbarschaft, in Schule und Sport, im öffentlichen Bereich, in Wirtschaft und Verwaltung gelöst werden. Auch in Verwaltungs- und Strafverfahren sind Mediationen erfolgreich. In Scheidungsverfahren haben die Parteien die freie Wahl zwischen der gerichtlichen Schlichtung und der privaten Mediation. Die Parteien können zudem jederzeit die Sistierung eines Gerichtsverfahrens beantragen, um eine Mediation durchzuführen. Es gibt für jeden Konflikt Lösungen. (pd.) Infos: Daphne Heinz, Alte Obfelderstrasse 26, Affoltern, Telefon 044 311 84 84, www.daphne-heinz-mediation.ch.
«Traktorkestar»: Seit 2009 sind die zwölf Musiker gemeinsam unterwegs. (Bild zvg.) Die zwölf Musiker kommen fast alle vom Jazz oder von der Klassik, die meisten von ihnen sind als Musiklehrer tätig. Im Februar dieses Jahres reiste die Band mit «Musik übers Meer» in
die Dominikanische Republik. Während zehn Tagen unterrichteten die Musiker Kinder und Jugendliche und traten in mehreren Konzerten mit ihnen zusammen auf.
Balkanmusik mit Traktorkestar: das ist Ausgelassenheit, Sehnsucht und Heimweh in einem. Musik zum Zuhören, Musik die aber auch zum Tanzen einlädt. (pd.)
«Traktorkestar» – Konzert am Samstag, 25. Juni, 20.15 Uhr, Kasinosaal Affoltern. Bar und Abendkasse ab 19.30 Uhr. Eine Veranstaltung von KulturAffoltern. Infos: www.traktorkestar.ch.
Treffpunkt bei Vollmond Geschichte greifbar Führungen im Museum Kloster Muri in der Kirche Schöner Brauch in Ottenbach seit 25 Jahren Menschen treffen sich seit 25 Jahren bei Vollmond im Chor der Kirche Ottenbach, um miteinander zu Singen. Es ist nicht selbstverständlich, dass eine Idee, die vor so langer Zeit entstanden ist, immer noch in Bewegung hält.
nehmen sich immer wieder Zeit, jeden Monat einen schönen Abend zu gestalten. Das Vollmondsingen versteht sich nicht als Verein oder als Chor, sondern ist ein Angebot an dem man völlig frei teilhaben und mitmachen kann. Diese Form hat sich mehr als bewährt, was das 25-jährige Bestehen dieses Angebots beweist. Wer entspannen, die Ruhe und der wunderbaren Klang innerhalb der Kirche geniessen oder vielleicht neu entdecken möchte, besuche das Vollmondsingen. Jeweils bei Vollmond um 20.30 Uhr in der Kirche. In der Mitte des Jahres findet das Singen jeweils in der Kapelle Jonental statt. Dieses Jahr am 20. Juni um 20.30 Uhr. Pfarrer Marco Borghi wird da eine Geschichte lesen. Zur Feier des 25-jährigen Bestehens dieser besonderen Art des Zusammenkommens, trifft man sich an diesem Abend schon um 18.30 Uhr bei der Waldhütte Jonental. Feuer und Getränke stehen bereit, Würste etc. zum «Brötle» nimmt jeder selber mit. Danach geht man gemeinsam zur Kapelle hinunter. Käthy Bättig
Nach einem Umbruch im Pfarramt war die Kirchenpflege vor 25 Jahren motiviert, etwas Neues zu kreieren. In Zusammenarbeit mit dem damaligen neuen Pfarrer, Christian Refardt, wurde bei der Bevölkerung eine Erhebung gemacht, woraus das Bedürfnis resultierte, im Chor der Kirche zusammenzukommen und gemeinsam ohne Instrumente zu singen. Und dies bei Vollmond. Ziel war es, die schöne und gemütliche Atmosphäre des Chores und natürlich die wunderschöne Akustik die sich durch das Kirchengewölbe ergibt, zu geniessen. Die Lieder die man wählte, wurden jeweils den Jahreszeiten angepasst. Geistliche, wie weltliche Lieder. Und heute können die Vollmondsinger auf ein beachtliches Repertoire zurückgreifen. Damals wie heute wird immer noch eine Geschichte gelesen oder erzählt. Manchmal auch von einer Pfarrperson. Im Laufe der Zeit waren es verschiedene Leiterinnen und Leiter, die jeweils am Vollmondabend dem Singen eine Richtung gaben. Heute, wie auch schon in den vergangenen paar Jahren, sind dies: Elisabeth Ochsner, Walti Winkler und An- Vollmondsänger Elisabeth Ochsner und Walti Winkler. dreas Manz. Sie Es fehlt Andreas Manz. (Bild zvg.)
Jeweils am dritten Sonntag des Monats werden im Museum Kloster Muri öffentliche Führungen angeboten. Die nächste findet somit am kommenden Sonntag, 19. Juni, um 14 Uhr statt. Bei den Führungen im Museum des Klosters Muri erleben die Besucher die Geschichte des im Jahr 1027 von den Habsburgern gestifteten Klosters. Erzählt wird anhand einzigartiger Exponate eine beeindruckende und wechselvolle Zeitgeschichte von der
Reformation, dem Barock mit seiner Pracht- und Machtentfaltung bis hin zur Vertreibung des Benediktinerordens und der Auflösung des Klosters 1841. Geschichten geben Einblicke in das Leben ausgewählter Äbte und Mönche sowie der mächtigen Habsburgerdynastie. Öffentliche Führung am kommenden Sonntag, 19. Juni, 14 Uhr, Museum Kloster Muri. Eintritt 10 Franken, die Führung dauert 90 Minuten und ist kostenlos. Weitere Infos: Muri Info, Marktstrasse 4, Muri AG, Telefon 056 664 70 11 oder www.klostermuri.ch.
Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «OF.LEVCI» Werkstatt des Johannes Weiss. Das Geheimnis der «Terra Sigillata», aus der das Tafelgeschirr der Römer hergestellt wurde. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 25. August.
Affoltern am Albis Galerie 100, Zürichstrasse 100: Mariano Vittori zeigt neue Werke. Tiermotive Mischtechnik. www.galerie100.ch. Do/Fr, 14-18, Sa, 10-16 Uhr. 18. Juni bis 2. Juli.
Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: Christa Mayrhofer, Karin Pliem, Silvia Siemes, Malerei und Terra-
kottafiguren. Do/Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr. Schaulager Kunstfenster, So 14-17 Uhr. Bis 10. Juli.
Mettmenstetten Alte Sennhütte, Albisstrasse: «Mättmi fiiret 900 Jahr» Temporäres Dorfmuseum mit vielen Fotos, Gegenständen, Ansichten zur Dorfentwicklung, Weilern, Brauchtum, Verkehr und vieles mehr. Beizli, Kino, Wettbewerb. Mi, 17-20, Sa, 14-18, So, 11-16 Uhr. Bis 24. Juni. Bitte öffentliche Parkplätze benutzen. Atelier & Galerie «Kunst im Stall», Untere Bahnhofstrasse 6: «Farben, Formen und Figuren» Frühlingsausstellung von Bernadette Galli. Mi, 9-12/ Do, 9-12/1418.30 Uhr. Jeden ersten Samstag im Monat 14-17 Uhr. Bis 14. Juli. Pfarrhauskeller: Fotos Naturbilder, Stadtansichten und Portraits von Jennifer Riedel. Bis 31. Oktober.
Stallikon Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: Fotoportraits: Bibliothekskunden zeigen sich mit ihrem Lieblingsmedium. Mo, Mi, Do, Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 22. August.
Freitag, 17. Juni Affoltern am Albis 18.00-22.00: Jugendarbeit-Affoltern-Event «SichtBar» auf dem Kronenplatz (Begegnungs- und Informationsbar) mit OpenAir Kino «Fuck you Goethe 2» ab 12 Jahren auf Grossleinwand. Kronenplatz.
Hausen am Albis 10.00-18.00: Rosenfest: Ein Fest der Sinne in einmalig schöner Landschaft für alle Ästheten und Romantikerinnen mit diversen Konzerten, rosiger Festwirtschaft und Lädeli mit viel Rosenzubehör. Baumschulen Reichenbach. Schonau 1.
Knonau 19.00-23.59: «Musik im Dorf» mit Festwirtschaft und Rock ’n’ RollBand «Daddy and the Willyshakers». Eine Veranstaltung der Kulturkommission Knonau. Oberdorf.
Mettmenstetten 20.15: Die junge Aemtler Bühne zeigt: «Peer Gynt - Eine Reise durch die Welt auf der Suche nach sich selbst» frei nach Henrik Ibsen, Kasse und Theaterbar 1 Std. vor Beginn. Gasthaus zum weissen Rössli (Saal). Albisstrasse 1.
Obfelden 19.00: Concerto Piccolo numero sette: Blue Marlou, A-Cappella-Formation. Eintritt frei/Kollekte. Reformierte Kirche. 20.00: Kultur Obfelden präsentiert: «Burn Out» mit Kabarettist Jan Rutishauser. Türöffnung und Barbetrieb 19.30 Uhr. Schulhaus Chilefeld (Singsaal). Dorfstrasse 65.
Ottenbach 21.00: Reggae-Night and more Sommerfeeling und Lebensfreude mit DJ Rosti. Bar ab 17 Uhr offen. Güggel Bar. Rickenbach 3.
Samstag, 18. Juni Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, Brot, Gebäck, Pasta, Handwerk und Geschenke, Honig, Käse, Konfitüren, griechische, persische und sizilianische Köstlichkeiten, exotische Früchte aus Kamerun. Marktplatz. 10.30: Afro-Chormusik - Lieder zum Mitsingen, zum Zuhören und Mitklatschen vom Gospelchor Affoltern zusammen mit dem Ottenbacher Chor. Leitung Anette Bodenhöfer, Perkussion Jost Müller. Marktplatz (Kasinovorplatz). 11.00-18.00: Vernissage: Mariano Vittori zeigt neue Werke. Tiermotive Mischtechnik. Galerie 100. Zürichstrasse 100. 15.00-18.00: Mini-Kochkurs mit fünf Jugendlichen. Gekocht werden arabische Spezialitäten fürs Festbuffet am Abend im reformierten Chilehuus. Anmelden 044 761 24 00. Teilnehmerzahl beschränkt. MNA-Zentrum Lilienberg (Küche). Mühlebergstrasse 100. 19.00: Begegnung mit Syrien und arabischer Kultur: Orientalisch
geschmückt, Kulinarik aus Arabien mit Schweizer Dessertbuffet, Trommelgruppe, arabische Schrift und Sprache und vieles mehr. Eine Veranstaltung des MNA-Zentrums und der refomierten Kirche. Ref. Kirchgemeindehaus (Ulmensaal).
Klassisch-romantische Kammermusik Konzert in der reformierten Kirche Bonstetten
Dachlissen (Mettmenstetten) 14.00-17.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr» Dachlisser Kafi am MättmiWäg offen mit Kaffee und Kuchen. Bed & Breakfast, Elsbeth und Heiri Müller. Dachlissen 20.
Hausen am Albis 10.00-23.59: Rosenfest: Ein Fest der Sinne in einmalig schöner Landschaft für alle Rosenliebhaber mit diversen Konzerten, rosiger Festwirtschaft und Lädeli mit viel Rosenzubehör. Baumschulen Reichenbach. Schonau 1.
Mettmenstetten 13.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr» Chile mit Gschicht - 30 Jahre Evangelische Täufergemeinde Mettmenstetten mit Open House, Rundgängen und Ausstellung, Verpflegung, Spiel und Spass. 19.30 Uhr Vortrag über die Täufergeschichte von Dr. phil. Urs B. Leu. Versammlungshaus der Evang. Täufergemeinde. Weidstr. 20. 20.15: Die junge Aemtler Bühne zeigt: «Peer Gynt - Eine Reise durch die Welt auf der Suche nach sich selbst» frei nach Henrik Ibsen, Kasse und Theaterbar 1 Std. vor Beginn. Gasthaus zum weissen Rössli (Saal). Albisstrasse 1.
Julia Schwob, Violine. (Bilder zvg.)
Lina Schwob, Klavier.
Seraphina Rufer, Violoncello.
Am Sonntag, 26. Juni, um 17 Uhr laden die beiden Bonstetter Schwestern Julia (Violine) und Lina (Klavier) Schwob zusammen mit ihrer Musikerkollegin Seraphina Rufer (Cello) zu
einem klassisch romantischen Kammermusikkonzert ein. Das Frauentrio spielt Werke von Haydn, Schostakowitsch und Smetana, die mit ihrer verspielten Virtuosität
unterhalten und gleichzeitig mit pathetischer Klangfülle verzaubern.
Kappel am Albis 15.00: Singkreis Affoltern: C.W. Gluck, «De Profundis», J.S. Bach, Doppelkonzert für zwei Violinen und W.A. Mozart, Requiem, KV 626. Tickets: www.singkreisaffoltern.ch oder an der Konzertkasse. Kassenöffnung 1 Std, Türöffnung 30 Min. vor Beginn. Klosterkirche Kappel.
burger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.
Mittwoch, 22. Juni Affoltern am Albis
Konzert am Sonntag, 26. Juni, 17 Uhr, ref. Kirche Bonstetten. Eintritt frei, Kollekte.
Mettmenstetten 19.30: Die junge Aemtler Bühne zeigt: «Peer Gynt - Eine Reise durch die Welt auf der Suche nach sich selbst» frei nach Henrik Ibsen, Kasse und Theaterbar 1 Std. vor Beginn. Gasthaus zum weissen Rössli (Saal). Albisstrasse 1.
12.45: «Fitness ab 60»: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 14.00-18.00: Jugendarbeit-Affoltern-Event «SichtBar» auf dem Kronenplatz (Begegnungs- und Informationsbar) mit Skateelementen für alle, Bewegungskünstler direkt vor der Bar. Kronenplatz. 14.30-16.00: Konzert der JungJodler vom Jodlerklub am Albis, dazu Kaffee und Kuchen. Kostenpflichtig. Anmelden erwünscht, 043 322 74 74. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Sporthalle Stigeli. 19.30: Syrien zwischen Schatten und Licht, Zeitzeugenberichte über Leben, Hoffnung und Scheitern in Syrien in den letzten 100 Jahren von Karin Leukefeld. Mit Apéro. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse.
21.00: Vollmond-Disco mit Kurt Musik aus dem Güggel-Archiv. Bar offen ab 20 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.
09.30: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Cornelia Ramming. Für Kinder von 1½ bis 4 Jahren in Begleitung. Dauer ca. 40 Minuten. Schul- und Gemeindebibliothek.
10.00-17.00: Rosenfest: Ein Fest der Sinne in einmalig schöner Landschaft für grosse und kleine Gärtner mit diversen Konzerten, rosiger Festwirtschaft und Lädeli mit viel Rosenzubehör. Baumschulen Reichenbach. Schonau 1.
14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. See-
07.45: OTTENBACH60plus: Wanderung Rotenflue - Mostelberg, bei schlechtem Wetter Wanderung um den Esterliturm. Dauer ca. 3 Std. Mittagessen aus dem Rucksack oder Restaurant Haggenegg. Billette, Kollektivbillett wird organisiert. Anmelden bis Mittwoch 22. Juni bei Vreni Fanger, 044 761 26 13. Postautohaltestelle (Treffpunkt).
Sonntag, 19. Juni Affoltern am Albis 10.15: Aktion der «Grünen» Bezirk Affoltern: «Menschen gegen Atomstrom» Wanderung Bahnhof Siggentahl zum Amphitheater Windisch, 6,5 km, 1½ bis 2½ Std. mit Reden, Verpflegung und Musik. Familien-, Kinderwagen- und Rollstuhltauglich. www.gruenezh.ch/grüne-bezirk-und-gemeinde-affoltern. Bahnhof (Treffpunkt).
Mettmenstetten 10.00-16.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr» Chile mit Gschicht - 30 Jahre Evangelische Täufergemeinde Mettmenstetten mit Open House, Rundgängen und Ausstellung, Verpflegung, Spiel und Spass. 10 Uhr Festgottesdienst mit separatem Kinderprogramm. Versammlungshaus der Evang. Täufergemeinde. Weidstrasse 20. 17.00: Die junge Aemtler Bühne zeigt: «Peer Gynt - Eine Reise durch die Welt auf der Suche nach sich selbst» frei nach Henrik Ibsen. Kasse und Bar 16.00 Uhr. Gasthaus zum weissen Rössli (Saal). Albisstrasse 1.
Rifferswil 11.30-12.30: Seerosentag, Führungen mit Silvan Fluder, Dauer ca. 1 Std. Nachmittag 14.30-15.30 Uhr. Park Seleger Moor.
Donnerstag, 23. Juni Affoltern am Albis 09.00: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Exkursion Stadtrundgang in Zug, Führung ca. 1½ Std. Leitung/Anmeldung: Ursula Frutig 044 761 80 66. Bahnhof. 15.00-19.00: Jugendarbeit-Affoltern-Event «SichtBar» auf dem Kronenplatz (Begegnungs- und Informationsbar) mit Skateelementen für alle, Bewegungskünstler direkt vor der Bar. Kronenplatz.
Bonstetten 20.15: Info-Veranstaltung von solar bonstetten, solarspar und EKZ zum Thema «Stromkosten im Haushalt um 20% senken - ohne Einbusse?». Gemeindesaal. Am Rainli 2.
Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kappelerhof 5.
«Sheee» und «Count Daisy» auf der Dorfplatzbühne Bonstetten «Musig im Dorf» präsentiert hochkarätige Musik und serviert feinstes Essen Am 25. Juni treffen sich Jung und Alt, Neuzugezogene und Alteingesessene zum ersten von zwei Sommerkonzerten 2016 auf dem Dorfplatz von Bonstetten. «Musig im Dorf» lädt ein zum gemütlichen Zusammensein, Essen, Musikhören und Tanzen. «Sheee» entführt mit drei bezaubernden Ladies in die Highlights vergangener Jahrzehnte. Annie-May Mettraux, Mei-Siang Chou, Sarah Huber und ihre vierköpfige Begleitband haben sich hohe Ziele gesetzt: Sie lassen ihr Publikum in die Welt von Ella Fitzgerald und Aretha Franklin eintauchen. Sie erwecken das Saturday-Night-Fever zu neuem Leben und sie scheuen sich nicht, moderne Hits von Pink oder Rihanna live zu performen. Musik vom Feinsten, brillant vorgetragen. Die Stimmkünstlerinnen aus dem Kanton Aargau haben bereits mit nationalen Grössen wie Bligg, Marc Storace (Krokus), TinkaBelle, Fabienne Louves, Börni, James Gruntz, Padi Bernhard (Mash) und Dr Eidgenoss auf der Bühne gestanden. Mit der Lucerne Concert Band bestreiten sie jeweils die Weihnachtskonzerte im KKL. «Count Daisy» erfrischt mit jungen und frechen Covers als Vorgruppe. Der Sound der 8-köpfigen Band lässt sich wohl am ehesten zwischen Jazz, Soul und Pop einordnen. Von Balladen über Swingnummern bis hin zu Funk-Krachern: Die junge Wädenswiler Band begeistert durch ihre Spielfreude. Ab 18 Uhr serviert «Musig im Dorf»
Übrigens: «Musig im Dorf» hat optisch aufgerüstet. Die neu gestaltete Homepage ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Dort findet sich auch ein Helferformular für all jene, die Lust bekommen haben, bei «Musig im Dorf» mitzumachen. Jede helfende Hand ist willkommen. Der zweite Anlass von «Musig im Dorf» findet am
Concerto, passend zur Jahreszeit, besonders leichte und fröhliche Kost. Tonangebend sind also weder grosse, noch kleine Instrumente, sondern muntere Kehlen in allen Tonlagen. Die Kurzkonzertreihe steht wie gewohnt unter dem Patronat der reformierten Kirche Obfelden und wird auch diesmal von Angela Bozzola moderiert. Alle Musikliebhaber, die ihr Wochenende fröhlich einstimmen möchten, sind herzlich zum ApéroKonzert eingeladen. (pl) A-capella-Konzert heute Freitag, 17. Juni, 19 bis ca.
«Jam Session» am Samstag, 25. Juni, ab 20 Uhr.
19.30 Uhr, ref. Kirche Obfelden. Eintritt frei, Kollekte.
Reservieren unter Tel. 044 700 01 28.
Samstag, 13. August, statt mit einem Trommelworkshop für Kinder von 9 bis 12 und im Hauptprogramm Gentle Breeze. (ksch) «Musig im Dorf» am 25. Juni ab 18 Uhr auf dem Dorfplatz, Bonstetten. Eintritt frei, Kollekte. Infos: www.musigimdorf.ch, www.shee.ch, www.facebook.com/countdaisy.
«Blue Marlou» Concerto piccolo Nr. 7 in Obfelden Die sechsköpfige A-capellaGruppe Blue Marlou präsentiert heute Abend um 19 Uhr in der reformierten Kirche Obfelden ihr buntes Sommerprogramm.
Die sechsköpfige A-capella-Gruppe Blue Marlou. (Bild zvg.)
Jeden Montagabend proben die Sängerinnen und Sänger der A-capellaFormation Blue Marlou und studieren neue, mehrstimmige Lieder ohne Instrumentalbegleitung – sprich a capella – ein. Ihr vielfältiges Repertoire umfasst Popsongs, Jazzstandards, Chansons und Volksmusik. Die Konzertbesuchenden erwartet am siebten
Treffen sich gute Jazzmusiker zu einem freien Zusammenspiel, dann nennt sich das Jam Session. Solch ein Erlebnis mit musikalischen Überraschungen bietet der «Hirschen» in Wettswil seinem Publikum am Samstag, 25. Juni. Jazz ist eine lebendige Musik. Jazz wird wenig mit Noten geschrieben, die Musiker nehmen sich einer Melodie an, hören aufeinander und spielen frei zusammen. So entstehen einmalige Interpretationen. Der Veranstalter der Jazzkonzerte im «Hirschen» Wettswil hat am Samstag, 25. Juni, Spitzenmusiker aus mehreren Bands zu einer Jam Session eingeladen. Paul Högger, Trompete und Flügelhorn, ist sowohl im Jazz zu Hause, wie in der gepflegten Unterhaltungsmusik. Er hat schon mit Beni Rehmann Duette gespielt, war in mehreren Jazzbands (international) tätig. Mit seiner Art, Trompete zu spielen, verzaubert er magisch das Publikum. Joe Kreienbühl spielt fast jedes Instrument, das in einem Orchester verwendet wird. Für Wettswil nimmt er die Posaune mit. Er ist ein Vollblutmusiker, war lange in Schlieren Musiklehrer und kann sich ein Leben ohne Musik nicht vorstellen. Peter Meili, Klarinette und Saxofon, ist in der Schweizer Jazzszene ein bekannter, allseits beliebter Musiker. Er spielt in verschiedenen Formationen und hat sich einen grossen Namen als Interpret von Melodien von Sidney Bechet gemacht. Das Banjo gilt als Saiteninstrument, das auch den Rhythmus schlägt. Doch was Ruedi Bleuer aus diesem Instrument an solistischen, filigranen Varianten herausholt, ist Weltspitze. Als Musiker wird er deshalb in verschiedenen Formationen begehrt. Sepp Bachmann, Organisator der Jazzkonzerte im «Hirschen», ist Pianist bei den New Orleans Stompers, macht auch in andern Formationen mit, betätigt sich als musikalischer Begleiter im klassischen und Pop-Bereich und spielt auch Kirchenorgel. Ondi Locher nimmt fast jedes Konzert im Hirschen digital auf und ist totaler Fan des Oldtime-Jazz. Er ist Musiker und spielt in verschiedenen Formationen. Nach Wettswil kommt er mit seinem Sousaphon und wird damit den andern Musikern die Basis bieten, auf denen sie ihre Interpretationen aufbauen können. Es wird ein einmaliges Jazzfest werden. Für alle, die sich einen vergnüglichen Abend leisten wollen (gut essen ab 18.30 Uhr, Oldtime Jazz geniessen ab 20 Uhr) gilt deshalb, sich bei Wirtin Brigitte Gubler einen Platz reservieren zu lassen. (pd.)
Frauenpower: Annie-May Mettraux, Mei-Siang Chou und Sarah Huber von «Sheee». (Bild zvg.) Apéro, ab 19 Uhr Balladen und Swingnummern mit Count Daisy sowie Speis und Trank auf dem Dorfplatz oder bei schlechtem Wetter im Gemeindesaal. Serviert werden feine, selbstgekochte Speisen. Um 20.30 Uhr ist Saturday Night-Fever und Tanz mit «Sheee» angesagt. An der Bar gibt es professionelle Drinks.
«Jam Session» im «Hirschen»
«From London With Love» Konzerte der Orchestergesellschaft Affoltern In den Junikonzerten spielt die Orchestergesellschaft Affoltern Werke von Komponisten, die in London lebten oder sich von dieser Musikmetropole inspirieren liessen. Gustav Holst (1874 – 1934) studierte Komposition und Posaune am «Royal College of Music» in London. Lange Jahre seines Lebens war er Musiklehrer an der «St. Paul’s Girls’ School» in London. Die «Brook Green Suite» ist eines der vielen Werke, welche er für seine Schülerinnen schrieb. Es ging ihm darum, relativ leicht spielbare und dennoch komplexe Musik zu schaffen. Frederick Delius (1862 – 1934) wurde in Bradford, England, geboren.
Sein sehr persönlicher Stil war geprägt von Edvard Grieg, später von Debussy. Die «Two Pieces for Small Orchestra» sind Zeugnisse der Liebe zur Schönheit der Natur. Scheinbar unendlich fliesst die Musik und feinste emotionale Nuancen finden ihre Ausdruck. Der italienische Komponist Domenico Cimarosa (1749 – 1801) war eine zentrale Figur der Operngeschichte des 18. Jahrhunderts: Seine Opern wurden in allen Städten Europas aufgeführt. Das Doppelkonzert für zwei Flöten wurde 1793 komponiert. Noch heute fühlt man in diesem Stück die Leichtigkeit und sprühende Lebendigkeit seiner Musik. Johann Christian Bach (1735 – 1782), Sohn von Johann Sebastian Bach, ist einer der ersten populären
Opernkomponisten. Er wirkte und lebte in Mailand und in London. Die Sinfonia B-Dur Op 18, Nr. 2 war ursprünglich die Ouvertüre zu einer Oper. Besonders die schwungvoll elegante Melodik des Eröffnungssatzes ist dem Italienischen «Belcanto» nachempfunden.
Gefragte Solisten: Marianne Frutiger und Aldo Christen Marianne Frutiger ist eine gefragte Solistin, Kammer- und Orchestermusikerin und konzertiert mit verschiedenen Formationen im In- und Ausland. Als Mitglied des ikarusquartetts gewann sie verschiedene Ensemble-Preise. Sie ist Flötistin im Trio con Brio und Musikpädagogin an der Musikschule Knonauer Amt. Daneben leitet sie Ensembles und Kammermusikgruppen.
Marianne Frutiger, Flöte. (Bilder zvg.) Aldo Christen konnte beim Volontariat im Opernhausorchester Zürich wichtige Erfahrungen gewinnen. Konzertreisen und Einladungen führten nach Nord- und Südamerika sowie Europa. Erste solistische Erfahrungen mit Orchester sammelte er mit 17 Jah-
Aldo Christen. ren. Christen ist mehrfacher ErstPreisträger nationaler Wettbewerbe. (pd.) Konzerte am Samstag, 25. Juni, in Hausen am Albis und am Sonntag, 26. Juni, in Affoltern am Albis, jeweils um 20 Uhr in der ref. Kirche.
Weltklasse-Athlet in einer Randsportart Der Affoltemer Kickboxer Enver Sljivar kämpft für mehr Popularität seines Sports Kickboxen und K-1, bei dem Athleten aus unterschiedlichen Kampfsportdisziplinen gegeneinander kämpfen, sind Randsportarten. Säuliämtler Sportler des Jahres Enver Sljivar ist einer der weltweit besten Athleten in diesen beiden Disziplinen. Da sie jedoch Randsportarten sind, fällt ihm der Schritt in Richtung Profisport schwer. ................................................... von salomon schneider Profisportler – die durch ihre sportlichen Aktivitäten ein lebenssicherndes Einkommen verdienen – sind ein relativ junges Phänomen. Obwohl es im englischen Sprachraum bereits im 19. Jahrhundert einige Boxer und Ruderer gab, die ihre Sportart professionell betrieben, dauerte es bis in die 1970erJahre, bis sich in heutigen Massensportarten der Profisport durchsetzte. Bis in die 1980er-Jahre wurden Profisportler bei den Olympischen Spielen sogar disqualifiziert, aufgrund der durch den Profisport erwachsenden Konkurrenzvorteile.
Enver Sljivar (rechts) ist bei den Fans sehr beliebt, auch weil er mehr als die Hälfte seiner Kämpfe durch K.O. gewonnen hat. (Bilder zvg.) Ende der 1980er-Jahre fand eine rasend schnelle Popularisierung und Monetarisierung einiger Sportarten statt, wie beispielsweise Fussball, Eishockey, Boxen, Tennis und Skifahren.
Die Regeln des K-1-Kampfes K-1 ist ein Ende der 1980er-Jahr entstandenes Regelwerk, damit Kämpfer aus verschiedenen Kampfdisziplinen wie Karate, Kickboxen, Kung-Fu und Kempo gegeneinander antreten können. Das 1 wurde gewählt, weil es sich um die Formel 1 der K-Kampfsportarten handeln soll. K-1 ist ein Vollkontakt-Kampfsport, der im Turniermodus über drei bis fünf Runden pro Kampf ausgetragen wird. Die Sieger gewinnen
nach Punkten oder Knockout (kurz K.O.). Die Meisterschaften der verschiedenen Verbände werden im Turniermodus ausgetragen. Wer einen Kampf gewinnt, kommt in die nächste Runde. Die besten Kämpfer müssen sich also oft drei Kämpfen an einem Abend stellen. Um Kräfte zu sparen, wird deshalb nach Möglichkeit ein schneller Knockout angestrebt. (sals)
Während die besten Wettkämpfer in diesen Sportarten oft Millionensaläre beziehen und genauso wertvolle Sponsoring-Verträge unterzeichnen, ist es bei Randsportarten schwierig, vom Sport zu leben. Mit diesem Los hat auch der Säuliämtler Sportler des Jahres, der Kickboxer Enver Sljivar, zu kämpfen.
In Japan und Thailand extrem populär Enver Sljivar ist Kickboxer, tritt aber meistens im K-1 an (siehe Kasten). Während Kickboxen und K-1 in Ostasiatischen Ländern wie Thailand und Japan grosse Popularität geniessen, sind sie in Europa Randsportarten. «Enver ist einer der weltbesten Kickboxer und K-1-Kämpfer, was beispielsweise sein Iska-Titel beweist», erläutert Mirko Kuhn von Top Team Zürich, der Trai-
Der Wettkampfname von Enver Sljivar ist Iron Bull, selbstironisch posiert er mit einem solchen.
ner von Enver Sljivar, und ergänzt: «Enver ist im Faustkampf praktisch unschlagbar und hat sehr starke Beine, die er noch effizienter einsetzen könnte. Wenn er geeignete Sponsoren findet, kann er ganz nach oben kommen.» Die schwierige finanzielle Situation für europäische Kickboxer macht auch Enver Sljivar zu schaffen. Neben dem fast täglichen Training hat er noch eine Vollzeitstelle als Heizungsmonteur. Zudem ist er ein ausgeprägter Familienmensch, der jede freie Minute mit seiner Frau Dzenita und seinem Sohn Daris verbringt.
Zwischen Familie, Beruf und Sportlerkarriere Diese schwierige Lebenssituation bringt Enver Sljivar in eine Zwickmühle. «Wenn er zur Weltspitze vor-
stossen will, müsste er nach Thailand gehen und dort grosse Kämpfe gewinnen», meint Mirko Kuhn. Dafür müsste der 31-jährige Enver Sljivar die Zelte in der Schweiz abbrechen und alles auf eine Karte setzen. Als junger Familienvater schreckt er aber davor zurück. Denn eine Verletzung würde reichen und er würde bis zur vollkommenen Heilung ohne sportliche sowie berufliche Karriere dastehen – und dies in einem fremden Land. Enver Sljivar hat noch gute sechs Jahre, die er auf höchstem Niveau kämpfen kann. Diese Zeit gedenkt er zu nutzen. «Wenn ich nur einige Sponsoren finde, die es mir ermöglichen, täglich zwei Trainingseinheiten durchzuziehen und vor Kämpfen ins Trainingslager zu fahren, kann ich den Schritt an die Weltspitze auch von Affoltern aus schaffen», meint Enver Sljivar zuversichtlich.
Zwei Ottenbacher Ringer in Freiämter Diensten Mit den Leutert-Zwillingen wachsen bei der Ringerstaffel Freiamt zwei nationale Talente heran Um ihrer Leidenschaft zu frönen, müssen die beiden Ottenbacher Nils und Nino Leutert die Reuss überqueren. Bei ihrem Ringklub, der RS Freiamt, sind die Zwillinge drauf und dran, sich beim Nachwuchs international einen Namen zu machen. Langfristig träumen die beiden von einer Olympiateilnahme. Sie sind jung, ehrgeizig und wissen was sie wollen. Die beiden 17-jährigen Zwillinge Nils und Nino Leutert verkörpern die Generation im Schweizer Ringsport, auf die der Verband in den kommenden Jahren setzen will. Laut Vorstandsmitglied von Swiss Wrestling, Ruedi Wieland, sieht man nach den gescheiterten Versuchen namhafter Titularen, sich für Olympia in Rio zu qualifizieren, grosses Potenzial bei den 16- bis 19-Jährigen. Bedingung ist aber, dass sich die Nachwuchssportler uneingeschränkt dazu bekennen, auf den Ringsport zu setzen.
Bekenntnis zum Spitzensport Diesbezüglich lassen die Söhne des ehemaligen Freiämter Meistertrainers Marcel Leutert keine Zweifel offen:
Bruder nicht reicht, hält sich die Enttäuschung in Grenzen. Der Sieg bleibt ja in der Familie», schmunzelt Nino. Aktuell kämpft Nils bei internationalen Einsätzen bis 46 kg und Nino bis 50 kg in der Stilart Freistil.
Für Kadetten-Europameisterschaft qualifiziert
Nino (links) und Nils Leutert reisen Ende Juli an die Kadetten-EM nach Schweden. (Bild Willi Steffen) «Unser grosses Ziel ist eine Olympiateilnahme. Dafür sind wir bereit, die nötigen Entbehrungen auf uns zu nehmen», tönt es im Doppelpack. Gleichzeitig wollen sie versuchen, die RS Freiamt bei der Mannschaftsmeisterschaft zu unterstützen, war von beiden zu vernehmen. Entgegenkommen ernten die beiden dabei von ihren
Lehrbetrieben. Der angehende Landwirt Nils bekommt von seinem Arbeitgeber, dem Weyhölzli-Hof in Merenschwand, genügend Freizeit, um seinen Trainingsaufwand zu erhöhen – für einen Landwirtschaftslehrling keine Selbstverständlichkeit. Sanitärinstallateur-Lehrling Nino erhält von der Firma Ritschard Haustechnik in Otten-
bach zwei Nachmittage in der Woche frei für Trainingszeit. Auf der Matte sind sich die Leutert-Zwillinge schon mehrfach begegnet – einige Male an Finalkämpfen, bei nationalen Meisterschaften und Turnieren. Mit Niederlagen gegen den Zwillingsbruder können sie umgehen. «Wenn es in einem Final gegen den
Jugendobmann Pascal Strebel, der die beiden Nachwuchsringer seit Kindesbeinen kennt, weiss was es braucht, um an Olympia teilzunehmen: «In Zukunft hat die RS Freiamt mit Nils und Nino zwei Topringer. Ihre Trainingspräsenz ist beispielhaft.» In der Schweiz hätten sie zurzeit in ihrem Alter kaum ernsthafte Gegner, ist er sicher. Die Kadetten-EM-Teilnahme am 19. bis 24. Juli in Stockholm sei für sie der gerechte Lohn. Bei beiden sei zwar genügend Talent vorhanden, sie hätten sich aber ihr hohes Niveau in erster Linie mit Fleiss und beispielhafter Einstellung erarbeitet. Zu internationalen Perspektiven meint Strebel: «Es ist noch etwas früh, eine Prognose abzugeben. Zurzeit sind sie aber gewillt, ihren Weg zu gehen. Wenn sie dranbleiben, gehört ihnen die Zukunft.» Willi Steffen
Faustballer im Mittelfeld Am Samstag spielten die Affoltemer Faustballer der zweiten Mannschaft zu Beginn der Rückrunde einmal mehr in Jona. Die Spiele der ersten Mannschaft in Diepoldsau wurden abgesagt und werden am 26. Juni nachgeholt. Affoltern II traf in der ersten Partie auf den Leader aus Schlieren. Der Start gelang. Man konnte auf dem nassen Rasen unter gütiger Mithilfe des Gegners, der einige Fehler machte, die ersten beiden Sätze mit jeweils 11:6 und 11:8 gewinnen. Im dritten Satz trocknete der Platz zunehmend ab, und Schlieren machte keine unnötigen Fehler mehr. Affoltern seinerseits konnte die Matchbälle nicht verwerten, und Schlieren gewann den Satz knapp mit 14:12. Auch den hart umkämpften vierten entschied Schlieren mit 11:9 knapp für sich. Es kam zum Entscheidungssatz. Schlieren ging sofort mit drei Bällen in Führung. Affoltern kämpfte sich immer wieder auf zwei Bälle heran, aber zu mehr reichte es nicht mehr. So gewann Schlieren auch den letzten Satz mit 11:8 und die Partie 3:2. Die Geschichte des zweiten Spiels gegen das noch punktelose Team aus Ohringen ist schnell erzählt. 11:2, 11:5, 11:5 gleich 3:0 – und wieder zwei Punkte mehr auf dem Konto. Affoltern holte sich an jedem Spieltag konstant zwei Punkte. Die letzte Partie zwischen Schlieren und Ohringen war ebenso klar wie die vorhergehende; der Leader setzte sich mit 3:0 durch. Schlieren und Jona haben sich deutlich vom Rest der Liga abgesetzt. Danach kommt ein breites Mittelfeld mit Affoltern, das den 5. Platz belegt. Unübersichtlich wird es am Schluss der Tabelle, wo Rüti, Embrach und Ohringen noch je zwei Partien nachholen müssen. Am kommenden Samstag spielen die beiden Teams aus Affoltern eine Heimrunde im «Moos». Die sechs Erstliga-Mannschaften beginnen um 10 Uhr, die Nationalliga-B-Teams um 15 Uhr. Spannung versprechen sicher die Spiele von Affoltern I, da es dort in den Partien gegen Schlieren I und Wigoltingen II bereits vorentscheidend um die Abstiegsplätze geht. John Schoch
270 Turner in Bonstetten 34 Riegen aus dem Kanton Zürich traten im Sportzentrum Schachen zum Wettkampf an Zum ersten kantonalen Gerätewettkampf dieser Saison trafen sich die Turner am letzten Sonntag in Bonstetten. Der TSV Bonstetten war gerüstet, um mit vielen freiwilligen Helfern den Anlass programmgemäss durchzuführen. Um Punkt 8 Uhr meldeten sich die jüngsten 56 Turner zu ihrem Vierkampf. Für viele war dies der erste Wettkampf überhaupt. Es ging nun darum, die in vielen Trainingsstunden eingeübten Elemente an Barren, Reck, Sprung und Boden möglichst fehlerfrei zu zeigen. Zeitgleich startete der Wettkampf im K3, diese Turner haben mit den Schaukelringen noch ein zusätzliches Gerät im Programm und auch schon mehr Erfahrung. Am Vormittag traten die Kategorien 2 und 4 ebenfalls zum Wettkampf an. Nach einer Stärkung in der gut besuchten Festwirtschaft begann um 12.45 Uhr die erste Rangverkündigung. Unter dem Applaus von Eltern, Grosseltern und Geschwistern wurden die Podestplätze verkündet. Weitere 40 % der Teilnehmer sicherten sich eine Auszeichnung. Darunter auch zwei K1 Turner aus Bonstetten Oscar Cina auf dem 5. Rang und Timon Peter auf dem 11. Rang. Nur um knappe drei Plätze hat Matyas Vigassi, ebenfalls Bonstetten, die Auszeichnung verpasst.
Oscar Cina, K1.
Kirill Karmilov, K3.
Timon Peter K1. (Bilder Nicole Lüssi)
Erwartungen und Ansprüche steigen
44 Teilnehmer, im K6 sind 14 am Start und und im K7 noch 6 Turner. Die Wertungsrichter konzentrieren sich bis zum Schluss auf ihre anspruchsvolle Aufgabe. Noch ein letzter Einsatz für das Rechnungsbüro und die Rangverkündigung kann stattfinden. Die Turnsaison geht am 2./3. Juli für die Turnerinnen in Freienstein weiter. Am 3./4. September steht in Rafz die kantonale Gerätemeisterschaft für Turner und Turnerinnen auf dem Programm mit dem Kantonfinale am 17. September in Winterthur. (sa)
Während sich das Publikum noch vom leckeren Kuchenbuffet verpflegte, begannen die Turner der Kategorien 5-7 bereits mit seriösem Einturnen. Für diese Turner sind die Wettkämpfe kein unbekanntes Terrain. Nun kommt auch Magnesium an Händen, Füssen und Geräten zum Einsatz. Die Sprünge sind höher und schneller, der Krafteinsatz an Reck und Barren nicht zu übersehen. Im K5 messen sich noch
Als Gegenstück zum sehr beliebten Januarturnier von Volley S9, findet am kommenden Samstag, 18. Juni, wieder das Sommer-Mixed-Turnier statt. 15 Mixed-Teams sind dabei und werden sich in drei verschiedenen Stärkeklassen messen und um den Turniersieg kämpfen. Ein Besuch in der Schachenhalle, um etwas Volleyball-Luft zu schnuppern, lohnt sich auf jeden Fall. Zum einen wegen der unterhaltsamen Volleyballspiele und zum anderen wegen der beliebten Volley-S9-Festwirtschaft. Bei schönem Wetter werden auch Festbänke im Freien aufgestellt. Im Anschluss an die Rangverkündigung findet traditionsgemäss ein Grillabend für alle Gästeteams und Volley S9-Vereinsmitglieder statt. (pd.) Sommer-Mixed-Turnier von Volley S9 am Samstag, 18. Juni, 12 bis 18 Uhr, Sportzentrum Schachen, Bonstetten. Infos: www.volley-s9.ch/mixed-turnier.
5. Oscar Cina, Bonstetten, 35.65, 11. Timon Peter, Bonstetten, 34,60, 24. Matyas Vigassi, Bonstetten, 33,95. Kategorie 2: 1. Gian Loritz, Regensdorf, 46.30, 42. Denis De Los Santos, Bonstetten, 39,85. Kategorie
46,25,
14. Kirill Karmilov, Bonstetten, 43,30. Kategorie 4: 1. Tim Nüssli, Dägerlen, 45.65. Kategorie 5: 1. Yves Strässle, Urdorf, 45,70. Kategorie 6: 1. Rafael Pfaller, Dietlikon, 46,55. Kategorie 7: 1. Stefan Meier, Obfelden, 47,20.
Senioren des TC Hausen ziehen positive Saisonbilanz Am letzten Samstag bestritten die 1.Liga-Senioren des TC Hausen die Aufstiegspartie gegen Gommiswald und verloren knapp mit 3:4. Noch einmal zeigten die durchwegs tiefer klassierten Oberämtler in der Besetzung Dani Cochard, Markus Bangerter, Stefan Staubli, Andrey Bachev, René Truniger und Adrian Flückiger gegen die klar favorisierten St. Galler eine tolle Leis-
tung. Verlass war wiederum auf den in Hochform spielenden Dani Cochard, der mit seinen Siegen im Einzel und im Doppel für zwei der drei Punkte sorgte. Dass es schlussendlich knapp nicht in die nächste Runde gereicht hat, tut der positiven Saisonschlussbilanz keinen Abstrich. Dank grossem Trainingsfleiss und einem aussergewöhnlich guten Teamspirit konnte
selbst gegen auf dem Papier klar übermächtige Gegner jede Partie offen und spannend gestaltet werden, sodass das gesetzte Saisonziel problemlos und frühzeitig erreicht wurde. Noch wurde zwar nichts mit dem Aufstieg in die NLC aber träumen ist weiterhin erlaubt . . . Chasper Weidli
Schweizer Meisterschaft, 1. Liga: Sprengschach Wil – Wettswil 0:8
Volley S9 lädt zum Mixed-Turnier
Kategorie 1: 1. Kai Hufnagel, Birmensdorf 36.60,
Den Aufstieg verpasst, aber träumen ist weiterhin erlaubt
Ein «Schach-Stängeli»
Mixed-Volleyball. (Bild zvg.)
Im Fussballjargon spricht man bei zehn erzielten Toren von einem «Stängeli». Weil im Schach acht gegen acht spielen ist ergo ein 8:0 das höchstmögliche Resultat, dieses seltene Kunststück gelang Wettswil.
lich alle freuen: ein Autokonvoi mit wehenden Schweizer Fahnen verkündete lautstark hupend den Schweizer EM-Sieg gegen Albanien.
Ämtler erbarmungslos Zurück auf die quadratischen Felder: Je länger der Wettkampf dauerte, um so überlegener agierten die Ämtler. Sie kannten kein Erbarmen, hielten sich alle schadlos und erteilten den Ostschweizern mit einem 8:0 die Höchststrafe. Die zum Teil sehr jungen, sympathischen Wiler konnten einem nun leidtun. Sie hatten wohl gut gekämpft, für mehr reichte es aber schlicht nicht. Wettswil tut gut daran, sich nichts auf diesen historischen Sieg einzubilden – zu einfach kamen sie zum «Stängeli». Schon in der nächsten Runde treffen die Ämtler auf einen Gegner von anderem Kaliber. Am 25. Juni gastiert der starke Kreuzlinger Schachklub Bodan im Wettswiler Türmlihaus.
Nach seinem Letztrunden-Kantersieg (6:2 gegen Glarus) reiste der Schachclub Wettswil am vergangenen Samstag selbstbewusst ins sanktgallische Wil. Dessen Verein «Sprengschach» steckte aus verschiedenen Gründen in arger Personalnot – sein Coach teilte den Ämtlern fairerweise drei Stunden vor Spielbeginn mit, dass er statt zu acht nur zu sechst antreten könne. So mussten zwei Wettswiler die Reise gar nicht erst mittun, ihr Forfaitsieg war ihnen auch so gewiss.
Schach Schweizer Meisterschaft, 1. Liga:
Überforderte, junge Wiler Obschon mit zwei «Gratissiegen» führend, startete Wettswil konzentriert in die Begegnung – und erhöhte eineinhalb Stunden später bereits auf 4:0. Um fünf Uhr durften sich beim Blick aus dem Fenster dann zwischenzeit-
Sprengschach Wil – Wettswil 0:8.M. Sprenger (Elo 2186) – M. Hug (2287) 0:1. S. Ott (1407) – P. Aeschbach (2252) 0:1. L. Meier (1932) – W. Aeschbach (2087) 0:1. H. Karrer (2007) – T. Heldner (2082) 0:1. E. Seiler (1869) – H. Bieri (2075) 0:1. J. Dornieden
Wettswils Marcel Hug brillierte am Spitzenbrett. (Bild Kaspar Köchli)
(1476) – K. Köchli (2050) 0:1. N.N. – D. Christen (2261) 0:1 ff. N.N. – U. Allenspach (1951) 0:1 ff.
Auf dem Podest: Aline Erni (2. v.l.)
Zweimal Gold für Aline Erni Heimspiel für Aline Erni aus Affoltern: Letztes Wochenende fand das 17. internationale JudoWinner-Turnier in Baar statt. Aline Erni musste gleich eine Gewichtsklasse höher einsteigen, da diese zusammengelegt wurden. So startete sie in der U 21 bis 48 kg, wo sie sich auch gleich die Goldmedaille sicherte. Bei der nächsten Kategorie bis 52 kg durfte Aline auch teilnehmen. Der Veranstalter meinte, sie dürfe ausser Konkurrenz mitmischen und es als Training ansehen. Aline dominierte mit ihrer Technik bis auf einen Kampf alle ihre Gegnerinnen und gewann gegen die Slowakin V. Szabova und die Österreicherin A. Figer. Hier wurde ganz deutlich, was Judo ist: Siegen durch nachgeben. Dies bedeutet, dass die Judokas während eines Kampfes nicht nur selber Angriffe starten, sondern jede Bewegung des Gegners in eine eigene Aktion umwandeln. So können auch kleinere und schwächere gegen grössere und stärkere gewinnen. Die Kategorie U 18 wurde ebenfalls zusammengelegt. C. Aubeyer (FRA) erkämpfte gleich viele Siegespunkte wie Aline Erni. So hätte, laut Reglement, Aline die Goldmedaille gewonnen, weil sie die leichtere Kämpferin ist. Da die Schweizerin aber lieber die Medaille mit Kämpfen gewinnen wollte, fragten sie die Wettkampfleitung, ob sie diesen Kampf austragen dürften. Die zwei Judokas lieferten sich einen spannenden und intensiven Kampf, bis schliesslich Aline die Französin mit einer Würgetechnik zur Aufgabe zwang. Aline sicherte sich somit die zweite Goldmedaille an diesem Turnier.
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Selbst inszeniertes Theater unter freiem Himmel
Klassenlager der Primarschule Wettswil mit dem Fahr.Werk.ö! Während acht Tagen inszenierten, übten und spielten Sechstklässler aus Wettswil Theater unter freiem Himmel. Die passende Kulisse boten Sportplatz und Hof vom Werk- und Wohnhaus zur Weid in Rossau. ................................................... von martin mullis Andrin, 6. Juni. (Bilder Irene Magnin)
Mia, 9. Juni.
nicht ganz gewöhnliche Klassenlager toll finden. Die begleitende Lehrerin Sonja Gerber stimmt dem voll zu: Sie versichert, dass nicht zuletzt die Tatsache, dass die Lehrpersonen für die Schüler auch kochen ganz besonders gut ankommt. Für die Chefin der rollenden Theaterwerkstatt Fahr.Werk.ö!, Conni Stüssi, ist die Landschaft die Theaterbühne. Mit der malerischen Umgebung und dem imposanten Bau des WWW hat die Schulklasse aus Wettswil eine prächtige Kulisse zur Verfügung.
sehr viel Platz für Abenteuer und Romantik. Conni Stüssi hält fest, dass die Kinder das Theater leben und sie so einen ganz direkten Draht zur Theaterkultur bekämen. Am Dienstagmorgen ist es dann so weit. Die 21 Schüler aus Wettswil empfangen auf ihrer Naturbühne ihre Kameraden aus Wettswil. Zusammen mit dem Schulleiter Peter Camichel sitzen 40 junge und überaus neugierige Zuschauer auf improvisierten Bänken im Hof. Zwar fehlen die Scheinwerfer und die Bretter, die das Leben bedeuten ist lediglich ein Kiesplatz, doch das Lampenfieber ist unter den Akteuren allgegenwärtig. Die Bühnenkünstler werden aber für ihre grosse Arbeit und den fast perfekten Auftritt gebührend belohnt. Der Applaus schallt über den Hofplatz. Wie es sich gehört, verneigen sich die Akteure artig aber auch stolz, bevor der nicht vorhandene Vorhang fällt.
Die zwei Sechstklässlerinnen Jaelle Parpan und Lara Wick aus Wettswil warten geschminkt und kostümiert und total aufgeregt auf dem Sport- Abenteuer und Romantik in der platz des Werk- und Wohnheims zur Wagenburg Weid (WWW) in Rossau. In wenigen Ausser am Wochenende schlafen, esMinuten werden sie etwas weiter oben sen und arbeiten die Sechstklässler auf dem Innenhof des grossen Haupt- während des achttägigen Klassenlagebäudes vom WWW auftreten. Die gers in der Wagenburg. Diese besteht beiden Schülerinnen glühen förmlich aus sechs Schaustellerwagen und sie vor Begeisterung und versichern, dass bietet neben einer Küche natürlich sie im tollsten Klassenlager mitmachen. Beide bekräftigen, absolut sicher zu sein, einmal Schauspielerin zu werden. Ihre Klassenkameraden lassen sich von den Fahr.Werk.ö!-Verantwortlichen schminken und allen steht die Lust am Theaterspielen unter freiem Himmel buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Eine kleine Umfrage unter den Freizeit-Darstellern ergibt, dass sie allesamt das doch Theater unter freiem Himmel aber vor einer prächtigen Kulisse. (Bild Martin Mullis)
Lukas Salomon, 13. Juni.
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Nützlich Was nichts kostet, ist nichts wert. Das sagte schon mein Grossvater. Recht hatte er, denke ich jedes Mal, wenn mir am Hauptbahnhof jemand mit einem unverbindlichen Lächeln ein billiges Werbegeschenk in die Hand drückt. Genauso kritisch bin ich bei Anlässen, die mich mit dem Versprechen «Eintritt frei» anlocken. Vorsicht
– mit grosser Wahrscheinlichkeit wird am Ende der Veranstaltung eine Kollekte zur Deckung der Unkosten erhoben. Bis vor Kurzem fand ich auch die kostenlosen Pendlerzeitungen, die mit all ihren belanglosen Informationen im Bus und in der S-Bahn herumliegen, mehr als überflüssig. Apropos flüssig – seit den kräftigen
Regenfällen der vergangenen Wochen habe ich in dieser Beziehung meine Meinung grundlegend geändert und endlich den unbezahlbaren Wert dieses Gratisproduktes erkannt: Nasse Schuhe trocknen ausgestopft mit Zeitungspapier einfach am Besten. Das wusste übrigens schon meine Grossmutter. Martin Gut
Gefüllte Peperoni Zutaten für 4 Personen 150 g Volg-Vitaminreis Salz, Pfeffer aus der Mühle 4 EL Pinienkerne 2 Lammnierstücke 1 EL Bratbutter 2 Tomaten 4 Peperoni, gross Sauce: 180 g Naturejoghurt ½ EL Senf 3 EL Weissweinessig 3 EL Sonnenblumenöl 2 Pfefferminzzweige Zubereitung Viel Wasser aufkochen, salzen und den Reis darin zirka 18 Minuten weich garen. Wasser abgiessen, Reis kalt abspülen und abtropfen lassen. Inzwischen Pinienkerne in einer beschichteten Bratpfanne ohne Fettzugabe rösten. Herausnehmen, beiseite stellen. Lammnierstücke in Würfel schneiden, würzen und in der heissen Bratbutter rundum anbraten. Herausnehmen und auskühlen lassen. Tomaten halbieren, entkernen und in Würfeli schneiden. Bei den Peperoni einen Deckel wegschneiden und entkernen. Für die Sauce Joghurt mit Senf und Essig verrühren. Öl dazurühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Pfefferminzblätter in Streifen schneiden, mit Reis, Pinien, Tomaten und Fleisch unter die Sauce mischen. In Peperoni füllen und Deckel schräg aufsetzen. Tipp: Anstelle von Peperoni grosse Tomaten verwenden. Und anstelle der Tomaten in der Füllung eine Peperoni nehmen. Zubereitung: zirka 35 Minuten.
gedankensprünge Schwindelreim Ein Nashorn auf dem Matterhorn Schaut nicht nach unten – nur nach vorn Martin Gut
«Gratis abzugeben: Montag»
bauernregel «Juniregen – reicher Segen!» (!!!)
Liebe Elise, es ist ein Sonntagabend, wie sie alle eben sind: im schönsten Gewand steht er so verloren herum, fragil irgendwie und planlos und voller dunkler Ahnungen, dass ihm wohl bald die Bei- Antoinette Suter. ne abgesägt werden. Die gemütlich langsamen, hochgelagerten faulen Beine, die schon durch ein leichtes Kribbeln irritiert und vorgewarnt werden: Bald ist «ausgesonntaget», in wenigen Stunden steht der Montag vor der Tür! Dieser erste Tag der Woche, der stets so hochaufgerichtet und selbstsicher auftaucht, ich meine, hat er Grund dazu, Elise? Nur weil er der erste von sieben ist? Weil ich immer schon am Sonntag an ihn denke? Ihn
ein ganz klein wenig fürchte? Ihn, ehrlich gesagt, manchmal gänzlich abschaffen oder doch wenigstens hinter den Dienstag stellen möchte? Wie hoch der die Nase trägt, dieser Montag, eins ums andere Mal! Reibt sich die Hände, zeigt ein breites, etwas aufgesetztes Lachen. Winkt mir übereifrig zu, kaum hat der Wecker geklingelt, gestikuliert wild durchs Schlafzimmer, reisst die Vorhänge zurück und bugsiert mich mit grosser Selbstsicherheit in die neue Woche. Ach, Elise, ich glaube, ich widersetze mich dem nächsten Montag (dies ist ja gewiss – er kommt immer wieder). Ich überspringe ihn. Ich stelle mich taub und verschlafe ihn. Ich verarbeite ihn zu Apfelkuchen, ich bügle ihn so lange, bis er ganz dünn und flachatmig ist. Ich verschenke ihn. Leihe ihn aus, stelle ihn auf den Kopf oder hänge ihn in den Wind. Vielleicht möchte er gerne mal für länger
verreisen? Oder ich stelle so ein Kartonschild vors Haus: «gratis abzugeben: Montag» Obwohl – was würde die Abschaffung des Montags für den Dienstag bedeuten? Er wäre plötzlich an erster Stelle, würde er das wollen? Würde er sich verändern? Montäglicher werden? Vielleicht wäre auch der Sonntag vor einem Dienstag ein anderer? Würde er gar ein wenig von seinem Glanz verlieren, wenn er nicht von diesem forschen Sprinter abgelöst würde? Und was würde wohl der Mittwoch ... und erst der Samstag ...? Apropos: der Samstag ist unangefochten mein heimlicher Liebling, weisst du warum? Der Sonntag ist am Samstag am schönsten. Eine einzige Verheissung, den ganzen Samstag lang. Ich schicke dir Grüsse, für jeden Tag der Woche einen und für den Montag zwei. Antoin
048 2016

References: Art. 231
 § 147
 § 151
 § 147
 § 151
 Art. 27
 Art. 90
 § 16
 § 151