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Timestamp: 2019-03-19 09:07:02+00:00

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Rechtsprechung: 6 C 20/10 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: AG Schwäbisch Hall, 06.05.2010
GG Art. 4 Abs. 1 und 2, Art. 6 Abs. 2 Satz 1, Art. 7 Abs. 1; BlnSchulG § 46 Abs. 2 Satz 3; RKEG § 5 Satz 1; VwGO §§ 43, 62 Abs. 1
Feststellungsklage; Rechtsverhältnis; Feststellungsinteresse; Prozessfähigkeit; beschränkte Geschäftsfähigkeit; Religionsmündigkeit; Glaubensfreiheit; Gebetsverrichtung; islamisches Pflichtgebet; Schule; Schüler; negative Glaubensfreiheit; Gebot religiöser Neutralität; Schulfrieden; konkrete Gefahr; Parlamentsgesetz
GG Art. 4 Abs. 1 und 2, Art. 6 Abs. 2 Satz 1, Art. 7 Abs. 1
Art 4 Abs 1 GG, Art 4 Abs 2 GG, Art 6 Abs 2 S 1 GG, Art 7 Abs 1 GG, § 43 VwGO
Verrichtung von Gebeten in der Schule findet ihre Schranke in der Wahrung des Schulfriedens
Schulgebet, Schulandacht - Islamisches rituelles Gebet
GG Art. 4 Abs. 1; GG Art. 4 Abs. 2
Gestörter Schulfrieden - Muslimischer Schüler darf nicht beten
spiegel.de (Pressebericht, 30.11.2011)
taz.de (Pressebericht, 30.11.2011)
Beten an Berliner Schule verboten: Angst vor dem gefährlichen Gebet
Keine islamischen Gebete in der Schule
Verrichtung von Gebeten in der Schule zur Wahrung des Schulfriedens untersagt - Ausübung religiöser Riten auf dem Schulgelände würde bestehende Konfliktlage zwischen muslimischen Schülerinnen und Schülern verschärfen
Verbot ritueller Gebete in Schulen als letztes Mittel zulässig
tagesspiegel.de (Pressebericht zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung, 28.11.2011)
Streit um Gebetsraum
spiegel.de (Pressebericht zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung, 30.11.2011)
Muslimisches Gebet am Gymnasium: Yunus gegen das Land Berlin
Recht auf Beten in der Schule
Art. 4 Abs. 1 u. Abs. 2, Art. 6 Abs. 2, Art. 7 Abs. 1 GG; § 5 RKEG
fr-online.de (Pressekommentar, 01.12.2011)
Beten mit Voltaire
spiegel.de (Pressekommentar, 30.11.2011)
Gebetsverbot an Berliner Schule: Die Freiheit von Religion
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BVerwG vom 30.11.2011, Az.: 6 C 20.10 (Gebete auf dem Schulgelände)" von Prof. Dr. Christoph Enders, original erschienen in: JZ 2012, 358 - 366.
BVerwG, 03.12.2010 - 6 PKH 19.10
BVerwGE 141, 223
NVwZ 2012, 162
DVBl 2012, 240
vgl. BVerfG, Beschluss vom 16. April 2002 - 1 BvR 279/02 -, DVBl. 2002, 971; BVerwG, Urteil vom 30. November 2011 - 6 C 20.10 -, Städte- und Gemeinderat 2012, 29; OVG NRW, Beschluss vom 29. Juli 2010 - 19 A 590/08 -, juris.
Es ist Sache der Eltern, ihren Kindern diejenigen Überzeugungen in Glaubensfragen zu vermitteln, die sie für richtig halten (BVerfG, Beschluss vom 16. Mai 1995 - 1 BvR 1087/91 - BVerfGE 93, 1 ; BVerwG, Urteil vom 30. November 2011 - BVerwG 6 C 20.10 - BVerwGE 141, 223 Rn. 32 = Buchholz 421 Kultur- und Schulwesen Nr. 137; stRspr).
Wegen des Risikos einer disziplinarischen Ahndung kann es ihm nicht zugemutet werden, eine Weisung der Beigeladenen nicht zu befolgen und die zwischen den Beteiligten umstrittene Rechtsfrage erst in diesem Zusammenhang gerichtlich klären zu lassen (BVerwG, Urteile von 30. November 2011 - 6 C 20.10 - BVerwGE 141, 223 Rn. 13 …und vom 27. Juni 2013 - 3 C 21.12 - BVerwGE 147, 100 Rn. 12).
Rechtliche Beziehungen eines Beteiligten zu einem anderen haben sich nur dann zu einem Rechtsverhältnis im Sinne des § 43 Abs. 1 VwGO verdichtet, wenn die Anwendung einer bestimmten Norm des öffentlichen Rechts auf einen bereits übersehbaren Sachverhalt streitig ist (BVerwG, Urteile vom 13. Januar 1969 - 1 C 86.64 - Buchholz 310 § 43 VwGO Nr. 31 S. 1 und vom 30. November 2011 - 6 C 20.10 - BVerwGE 141, 223 Rn. 12 m.w.N.).
Rechtliche Beziehungen haben sich dann zu einem konkreten Rechtsverhältnis im Sinne des § 43 Abs. 1 VwGO) verdichtet, wenn die Anwendung einer bestimmten Norm des öffentlichen Rechts auf einen bereits übersehbaren Sachverhalt streitig ist (BVerwG, Urteil vom 30. November 2011 - 6 C 20.10 - BVerwGE 141, 223, juris Rn. 12).
Sowohl das erforderliche feststellungsfähige Rechtsverhältnis (vgl. hierzu BVerwG, Urteil vom 30. November 2011 - 6 C 20.10 - Juris Rdnr. 12) als auch das erforderliche Feststellungsinteresse sind zu bejahen; auch die Subsidiaritätsklausel des § 43 Abs. 2 VwGO steht der Zulässigkeit nicht entgegen (vgl. zu einem vergleichbaren Fall BVerwG…, Urteil vom 17. Januar 1972 - 1 C 33.68 - Juris Rdnr. 7 f.; OVG Bautzen…, Urteil vom 25. April 2006 - 4 B 637/05 - Juris Rdnr. 38 m.w.N.; VGH München…, Urteil vom 30. August 2008 - 22 B 00.1833 - Juris Rdnr. 34).
VGH Bayern, 04.01.2012 - 4 CE 11.3002
Vergabe von Schulräumen an Parteien; Voraussetzungen einer konkludenten Widmung
Veranstaltungen solcher Parteien in Schulräumen an unterrichtsfreien Tagen können bei grundgesetzkonformem Verständnis auch nicht als Störung des für die Erfüllung des staatlichen Bildungsauftrags unabdingbaren Schulfriedens (hierzu BVerwG vom 30.11.2011 Az. 6 C 20.10 RdNr. 42 m.w.N.) angesehen werden, so dass dem Zulassungsbegehren des Antragstellers auch dieser Einwand nicht entgegengehalten werden kann.
Sie verbietet aber jede Einmischung in die Interna der Religionsgemeinschaften, die gezielte Beeinflussung in eine bestimmte politische, ideologische oder weltanschauliche Richtung und eine Identifikation mit einem bestimmten Glauben oder einer bestimmen Weltanschauung, die den religiösen Frieden in der Gesellschaft von sich aus gefährden könnte (BVerfGE 108, 282, 299f.; BVerwG, Urt. v. 30. November 2011 - 6 C 20.10 -, DVBl. 2012, 240, 242).
Rechtliche Beziehungen haben sich nur dann zu einem Rechtsverhältnis im Sinne des § 43 Abs. 1 VwGO verdichtet, wenn die Anwendung einer bestimmten Norm des öffentlichen Rechts auf einen bereits übersehbaren Sachverhalt streitig ist (BVerwG, U. v. 30.11.2011 - 6 C 20/10 - BVerwGE 141, 223, Rn. 12 m. w. N.).
Die in Art. 4 Abs. 1 und 2 GG verbürgte Glaubensfreiheit beinhaltet das Recht, nach eigenen Glaubensüberzeugungen leben und handeln zu dürfen und den eigenen Glauben zu bekunden (vgl. BVerfG, B. v. 21.07.2009 - 1 BvR 1358/09 - NJW 2009, 3151 m.w.N.; BVerwG, U. v. 30.11.2011 - 6 C 20/10 - NVwZ 2012, 162 ).
OVG Nordrhein-Westfalen, 05.07.2012 - 19 A 3006/06
Verbotswirkung einer in Nordrhein-Westfalen vor 2005 erteilten Zustimmung zur …
VG Münster, 18.02.2019 - 5 K 773/18
Novel Food Backware Novel Food
VG Ansbach, 08.02.2017 - AN 11 K 15.00981
Anrechnung von freiwilligen Rücknahmemengen auf Abholverpflichtungen
dejure.org Übersicht AG Schwäbisch Hall Merken
AG Schwäbisch Hall, 06.05.2010 - 6 C 20/10
VersR 2010, 1332
b) Von anderen wird "dieselbe" Angelegenheit im Sinne des § 15 Abs. 2 Satz 1 RVG bejaht (vgl. etwa OLG München, Urteil vom 4. Dezember 1990 - 13 U 3085/90, JurBüro 1993, 163 noch zu § 118 BRAGO; LG Koblenz, Urteil vom 2. Februar 2010 - 6 S 236/09, VersR 2010, 1331, 1332; LG Schweinfurt, Urteil vom 20. März 2009 - 23 O 313/08, NJW-RR 2009, 1251, 1252; AG Schwäbisch Hall, Urteil vom 6. Mai 2010 - 6 C 20/10, juris Rn. 20;… zweifelnd auch Geigel/Freymann, Der Haftpflichtprozess, 26. Aufl., Kap. 41 Rn. 30).
Das Gericht teilt auch nicht die Ansicht der Beklagtenvertreter, dass es sich bei der Einholung der Deckungszusage lediglich um einen "Annex" zur Hauptsache der Vekehrsunfallschadenregulierung handele und damit keine besondere Angelegenheit im Sinne des § 19 RVG vorliege (vgl. dazu auch die von den Beklagtenvertretern zitierten Fundstellen: LG Koblenz, Urteil vom 2.2.2010 - 6 S 236/09 - AG Schwäbisch-Hall, Urteil vom 6.5.2010 - 6 C 20/10 - Mayer/Kroiß, RVG, 3. Aufl., § 19 Rz. 14).

References: Art. 4
 Art. 6
 Art. 7
 § 46
 § 5
 Art. 4
 Art. 6
 Art. 7
 § 43
 Art. 4
 Art. 4

Art. 4
 Art. 6
 Art. 7
 § 5
 § 43
 § 43
 § 43
 § 43
 § 43
 Art. 4
 § 15
 § 118
 § 19
 § 19