Source: https://www.oekotest.de/hefte/OeKO-TEST-November-2016_M1611.html
Timestamp: 2018-02-19 03:42:51+00:00

Document:
ÖKO-TEST November 2016 - ÖKO-TEST Online
Penny Alldent Zahncreme Kids
Rewe Today Dent Kids Milchzähne
Rewe Today Dent Junior Kariesschutz
Honig: Von Bio-Bienchen und Bio-Blümchen
Immunstimulanzien: Viel drin, nichts dran
Kinderjacken, Herbst & Winter: Und raus gehst Du!
LED-Lampen, Retrofits: Licht und Schatten
Shampoos für trockenes Haar: Steht doch!
Für Sie untersucht: Plantur 49 pH 4 Gesichtscreme
Für Sie untersucht: Nailmatic Kids, Kitty 501
Für Sie untersucht: Good Hemp Original Milk
Für Sie untersucht: Pure Encapsulations Schlaf-Formel
Für Sie untersucht: Tischset aus Recycling-Leder
Amorebio.de: Kennzeichnungsmängel behoben
Korres Citrus Bodymilk: Problematischer Duftstoff
Lidl My Best Veggie Vegetarische Mini-Frikadellen: Jetzt Bio, aber nicht besser
Lornamead CD Feuchtigkeitsdusche Wasserlilie: Problematischer Duftstoff
Penny All Dent Zahncreme Kräuter: Nicht für Kinder
Penny Alldent Zahncreme Kids: Jetzt ohne Zink
Rewe Today Dent Frische Gel: Nur für Erwachsene
Rewe Today Dent Junior Kariesschutz: Jetzt sehr gut
Rewe Today Dent Kids Milchzähne: Nichts mehr zu kritisieren
Supertapete.de Feldstein beleuchtet: Fototapete besser handhabbar
"Gnadenhof & Wildtierrettung Notkleintiere": Tierische Schützlinge
"Grandhotel Cosmopolis": Wo Künstler auf Überlebenskünstler treffen
Badezimmer: Wenn Träume wahr werden
Eigenleistung bei Bodenbelägen: Legen oder legen lassen
Ernährung in der Schwangerschaft: Optimal versorgt
Garantien für Photovoltaikanlagen: Viele Mängel, wenig Kulanz
Inklusion muss laut sein: Mit dem Rolli aufs Festival
Kinderzimmer: Freiraum für Kreativität schaffen
Medikamente in der Schwangerschaft: Wenn es zwickt und zwackt
Neue Häuser: Ganz im Trend
Pro und Kontra: Mit oder ohne Partner in den Kreißsaal?
Sinnvolle Anschaffungen und schöne Geschenke: Herzlich willkommen!
Waschtische: Das Zentrum der Badewelt
Wenn der Bauch sich sichtbar rundet: Die Entdeckung der Langsamkeit
Wie soll es denn heißen?: Nomen est omen
Worüber man nicht spricht: Wenn ich das gewusst hätte ...
Bio-Siegel-Missbrauch auf Arzneimitteln
Geld für gute Noten kann zu Desinteresse führen
Hoffnung für Kaninchenhalter: Impfstoff gegen RHDV-2
Mehrweg-Aus für 0,5 und 1,5 Liter
Selbst gemachte Kosmetik: Auf die Basis kommt es an
Fintechs: Mit App-Sicht
12 Monate altes "Neufahrzeug"
Buchtipp: Nicht zu groß, nicht zu klein
Buchtipps: Als das soziale Netzwerk noch an der Schnur hing
Buchtipps: Erinnerung? Vergessen Sie's!
Buchtipps: In schwimmender Mission
Buchtipps: Hässliche Branche
Buchtipps: Endstation
Buchtipps: Der Hoffnungslosigkeit trotzen
Eigennutzung oder nicht?
Film über Kinderkopfschmerzen
Folgen des Klimawandels vorbeugen
Geld für Pflegehilfen nicht genutzt
Geld zurück dank Mietpreisbremse
Grüne Reisetipps: Burgenmuseum in Thüringen
Grüne Reisetipps: Luxus ganz aus Holz
Grüne Reisetipps: Die Nacht der Heißluftballone
Heumilch unter EU-Schutz
Hörbuch: Krieg und Frieden - und die Liebe
Interview: Besser informierte Patienten: Ärztelatein im Klartext
Kein Bio-Lachs aus Norwegen
Keine doppelten Abschlusskosten
Keine Zwangsverrentung bei Hartz IV
Kommentar: Maggi: Fix & Frisch?
Kommentar: Ja, Fleisch muss etwas kosten!
Kommentar: Finger weg vom Knopf!
Leuchtenvorschrift
Müll: Unlauterer Wettbewerb?
Naturkosmetik wächst weiter
Nein zu antibakteriellen Seifen
Neue Zusatzstoffe für Bio zugelassen
Neuer Standard für Naturkosmetik
Ödeme durch Haarwuchsmittel
Pneumokokken: Ungeschützte Senioren
Regenerative Raumwärme
Risikobewertung: Tätowierfarbe
Sauber ist grün, schmutzig ist rot
Schimmel rechtzeitig bekämpfen
Solarpanels finden Nachahmer
Störungen durch frühes "Toilettentraining"
Teuer, aber selten innovativ
Teure Umbuchungen sind zulässig
Unfug des Monats: goX Sauerstoff Dose 4l, mit Inhalieraufsatz
Vertragskündigung auch ohne Unterschrift
Weniger Rente für junge Frau
Zahlen, bitte !
Zahlen, bitte!: 39%
Zahlen, bitte!: 31,8%
Zahlen, bitte!: 15
Zahlen, bitte!: 611.000
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M1611-Zinsen.pdfInhalt als PDF downloaden (0.73 MB)
Good Hemp Food Braham & Murray (Good Hemp Milk Original), Collabear Farm, Tawstock Barnstaple, Devon EX31 3JZ, Großbritannien, Tel. +44 12 71-85 83 77;
Lind DNA (Tischset Table Mat Curve L), Marselis Boulevard 9, 8000 Aahus, Dänemark, Tel. +45 / 20 73 79 79;
Nailmatic (Nailmatic Kids, Kitty 501), 320, Rue Saint-Honoré, 75001 Paris, Frankreich, Tel. +33 1 85 0969 25.
Breitsamer + Ulrich, Berger-Kreuz-Str. 28, 81735 München, ‚Tel. 0 89 / 45 05 62-0;
Langnese Honig, Hammoorer Weg 25, 22941 Bargteheide, Tel. 0 45 32 / 4 09-01;
Neuseelandhaus, Werner Str. 191, 59192 Bergkamen, Tel. 0 23 07 / 8 60 75;
Rhein-Main Reformwaren - Kraushaar, Sangenweg 14-16, 64589 Stockstadt, Tel. 0 61 58 / 99 02-0;
Walter Lang, Am alten Sicherheitshafen 2-4, 28197 Bremen, Tel. 04 21 / 52 71 74-11.
Biomo-Vital, Josef-Dietzgen-Str. 3, 53773 Hennef, Tel. 0 22 42 / 87 40-4 81;
Kiobis, Kirchwies 4, 66119 Saarbrücken, Tel. 06 81 / 98 80 90-90;
Köhler Pharma, Neue Bergstr. 3-7, 64665 Alsbach-Hähnlein, Tel. 0 62 57 / 50 65 29-0;
Mucos, Miraustr. 17, 13509 Berlin, Tel. 0 89 / 63 83 72-0;
Pharma FGP - Dr. Fischer Gesundheitsprodukte, Am Haag 14, 82166 Gräfeling, Tel. 0 89 / 7 87 97 90-0;
Weber & Weber, Herrschinger Str. 33, 82266 Inning/Ammersee, Tel. 0 81 43 / 9 27-0.
Finkid, Falkenried 74 a, 20251 Hamburg, Tel. 04 31 / 22 08-1 20;
Kabooki, Abteilung LEGO wear, Taunusstr. 45, MTC, Haus 3, Raum 260, 80807 München, Tel. 0 89 / 46 27 90-0;
Mango - Punto Fa, S.L., Mercaders 9-11, P.I. Riera de Caldes, 08184 Palau-Solità i Plegamans (Barcelona), Spanien, Tel. +34 / 9 38-60 22 22;
S. Oliver - Bernd Freier, S.-Oliver-Str., 97228 Rottendorf, Tel. 08 00 / 9 91 00 00;
Sanetta Gebrüder Ammann, Sanettastr. 1, 72469 Meßstetten, Tel. 0 89 / 14 36 71 52-2 10.
Carus, Rosenstr. 8, 35037 Marburg, Tel. 0 64 21 / 60 45 00;
Centor Warenhandelsgesellschaft, Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 02 21 / 1 49-0;
LG Electronics Deutschland, Berliner Str. 93, 40880 Ratingen, Tel. 0 18 03-11 54 11;
Müller Licht International, Goebelstr. 61/63, 28865 Lilienthal, Tel. 0 42 98 / 93 70-0;
Poco Service, Industriestr. 17 + 40, 59192 Bergkamen, Tel. 08 00 / 7 62 63 66;
Smartwares Safety & Lighting - XQ-Lite, Dieselstr. 9, 59823 Arnsberg, Tel. 0 29 31 / 52 96-0.
Amorebio.de (Online-Lebensmittelliferdienst Amorebio.de), Altes Forsthaus, 76698 Ubstadt-Weiher, Tel. 07251/932388-11;
Korres Natural Products S.A. (Korres Citrus Bodymilk), 3, Drosinh Street - Metamorphosh Attikhs, 144 52 Athen, Griechenland;
Lornamead (CD Feuchtigkeitsdusche Wasserlilie), Harckesheyde 91-93, 22844 Norderstedt, Tel. 040 / 88 88 59-0;
Lidl Stiftung (My Best Veggie Vegetarische Mini-Frikadellen, Klassik, Bio), Stiftsbergstr. 1, 74167 Neckarsulm, Tel. 08 00 / 43 53 36-1;
Penny-Markt (Alldent Zahncreme Kids), Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 02 21 / 1 49-0;
Rewe (Today Dent Kids, Today Dent Junior), Domstr. 20, 50668 Köln, Tel. 02 21 / 1 49-0;
RSD Design/Supertapete (Fototapete "Feldstein beleuchtet"), Weltpromenade 12, 03042 Cottbus, Tel. 03 55 / 4 86 71 25.
Kao Germany/Guhl Ikebana, Pfungstädter Str. 98, 64297 Darmstadt, Tel. 0 61 51 / 39 60-0;
Ogx Beauty Ltd. UK/Vogue International, 268 Bath Road, Slough, Berkshire, SL1 4DX, Großbritannien, Tel. +1 / 727-2161600;
Procter & Gamble Service/Aussie, Sulzbacher Str. 40, 65824 Schwalbach, Tel. 08 00 / 0 00 50 69;
Rufin Cosmetic, Bayernstr. 7, 30855 Langenhagen, Tel. 05 11 / 7 40 09-0;
Medesign Ingenieur Consulting, Dietramszeller Str. 6, 83623 Dietramszell - Linden, Tel. 0 80 27 / 9 07 38-0.
Antimon ist ein toxisches Spurenelement. Wenn es in das Blut gelangt, wirkt es sehr giftig. Antimon wird zur Produktion von Polyesterfasern oder als Flammhemmer eingesetzt. Untersuchungen weisen darauf hin, dass Antimonverbindungen Haut und Schleimhäute reizen. Antimonverbindungen belasten das Abwasser.
Betacarotin ist als natürlicher Bestandteil in Obst und Gemüse enthalten. Problematisch ist Betacarotin, das in isolierter Form, etwa über Zusatzstoffe in Getränken oder Nahrungsergänzungsmitteln wie Vitaminpillen aufgenommen wird. Die Tagesdosis von 2 mg sollte dabei nach Empfehlungen des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) nicht überschritten werden, da Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie starke Raucher, die zu viel isoliertes Betacarotin zu sich nehmen, Gesundheitsschäden riskieren oder ihr Risiko erhöhen, an Krebs zu erkranken.
Bienenarzneimittel werden z. B. eingesetzt, um die Varroamilbe zu bekämpfen. Stoffe wie Coumaphos sind auch für den Menschen schädlich.
Bromierte (halogenorganische) Flammschutzmittel sind vor allem ein Umweltproblem, da einige im Brandfall besonders leicht Dioxine bilden. Einige Stoffe, wie das auf Platinen häufig eingesetzte TBBA, reichern sich außerdem in der Umwelt an und wurden bereits in Muttermilch nachgewiesen.
Duftstoffe, die Allergien auslösen können: Studien und Datenvergleiche des Informationsverbundes Dermatologischer Kliniken (IVDK) zeigen, dass die Duftstoffe Eichenmoos (Evernia prunastri extract), Baummoos (Evernia furfuracea extract), Methylheptincarbonat (Inci: Methyl 2-octynoate), Isoeugenol und Cinnamal sehr potente Allergene sind. Weniger potente, aber immer noch problematische Stoffe sind Cinnamylalkohol, Hydroxycitronellal und Lyral. Als Allergene weitaus seltener in Erscheinung treten Farnesol, Citral, Citronellol, Geraniol, Eugenol, Coumarin, Amylcinnamylalkohol, Benzylcinnamat.
Folsäure ist ein wasserlösliches Vitamin. Sie ist an der Bildung roter Blutkörperchen beteiligt und wichtig für den DNA-Stoffwechsel. Folinsäure, zum Beispiel in Form von Calciumfolinat, ist ein aktives Zwischenprodukt im Folsäurestoffwechsel. Der Tagesbedarf liegt bei 400 µg, Schwangere benötigen 600 µg Folsäure. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel höchstens 400 µg Folsäure pro Tagesdosis enthalten sollten.
Hydroxymethylfurfural (HMF) ist ein Zuckerabbauprodukt im Honig, das durch eine übermäßige Erwärmung und/oder lange Lagerung entsteht. HMF ist weder gesundheitsschädlich noch verändert es den Geschmack. Der Parameter dient zur Beurteilung der Naturbelassenheit von Honig.
Künstliche Süßstoffe: Künstliche Süßstoffe, die oft gentechnisch hergestellt werden, sind zwar kalorienfrei, helfen aber Studien zufolge trotzdem selten beim Abnehmen. Sie können die Geschmacksnerven an die süße Kost gewöhnen und sogar Appetit auf mehr davon machen. Ziel einer gesunden Ernährung ist es aber, insgesamt weniger süß zu essen.
Lilial oder auch Butylphenyl Methylpropional (BMHCA) hat sich in Tierversuchen als fortpflanzungsschädigend erwiesen. Das Verbraucherschutzkomitee für Kosmetik der EU bewertet den Duftstoff in Leave-on- und in Rinse-off-Kosmetik daher als nicht sicher.
Natriumbenzoat: Das Konservierungsmittel wird häufig in flüssigen Arzneimitteln eingesetzt. Da bei Kindern bis zu 2 Jahren die Verstoffwechselung noch nicht vollständig funktioniert, kann sich Benzoesäure anreichern und Gehirnschäden verursachen. Zwar ist dies bei den üblicherweise verwendeten Mengen nicht zu erwarten, es sind aber unbedenklichere Konservierungsmittel verfügbar.
Neonicotinoide wie Imidacloprid, Thiacloprid und Acetamipirid wirken ähnlich wie Nikotin und sind für Insekten mehrfach toxischer als für Vögel und Säugetiere. Symptome einer Vergiftung mit Imidacloprid sind Müdigkeit, Krämpfe und Muskelschwäche. Laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) gibt es für Acetamiprid und Imidacloprid Hinweise, dass sie die Entwicklung des menschlichen Nervensystems schädigen können. Imidacloprid ist als toxisch und sehr persistent eingestuft. Aufgrund der Giftigkeit für Bienen, bereits sehr geringe Mengen beeinträchtigen den Orientierungssinn von Honigbienen und Hummeln, wurden 2013 die drei Neonicotinoide Clothianidin, Imidacloprid und Thiamethoxam in Pflanzenschutzmitteln vorläufig verboten.
Niacin: Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel höchstens 17 mg Niacin pro Tagesdosis enthalten sollten. Das entspricht der empfohlenen täglichen Zufuhr.
Pyrrolizidinalkaloide (PA) sind natürliche Pflanzeninhaltsstoffe, die von einer Vielzahl weltweit vorkommender Pflanzenarten zum Schutz vor Fraßfeinden gebildet werden. In hohen Dosen können PA zu akuten Leberschädigungen führen. Bestimmte Verbindungen haben sich im Tierversuch überdies als erbgutschädigend und krebserregend erwiesen, was auch für den Menschen als relevant erachtet wird. PA-haltige Pflanzenteile können bei der Ernte in Kräutertees und einfache Tees geraten. Honig kann durch PA-belasteten Pollen verunreinigt sein.
Selen: Das Spurenelement ist als Bestandteil verschiedener Enzymsysteme lebensnotwendig. Die in Deutschland mit der Nahrung aufgenommenen Selenmengen sind zwar sehr unterschiedlich und liegen eher am unteren Rand der empfohlenen Dosierung. Dennoch ist in Europa, anders als in China, kein Selenmangelsyndrom bekannt. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel höchstens 30 µg Selen pro Tagesdosis enthalten sollten und Lebensmittel nicht mit Selen angereichert werden.
Ein Honig wird als schwach trachttypisch bezeichnet, wenn die Sensorik etwas von dem abweicht, was man aufgrund der gefundenen Blütenmischung und der Deklaration erwarten würde.
Bedenkliche UV-Filter: Etliche chemische UV-Filter sind in den Verdacht geraten, wie Hormone zu wirken. Für die Filter 4-Methylbenzylidencampher (4-MBC bzw. MBC), Ethylhexylmethoxycinnamat (Octylmethoxycinnamat, OMC), 3-Benzylidencampher (3-BC), Benzophenon-1 (BP1), Benzophenon-2 (BP2), Benzophenon-3 (Oxybenzon) wurde die hormonelle Wirksamkeit im Tierversuch gezeigt. Bei den Filtern Homosalat (Homomenthylsalicylat bzw. HMS), Octyl-Dimethyl-Para-Amino-Benzoic-Acid (OD-PABA), Octocrylen und Etocrylen liegen Hinweise auf eine hormonelle Wirkung aus Zellversuchen vor. Die EU-Kommission hat den Filter 3-Benzylidencampher (3-BC) inzwischen verboten. Benzophenon-1, Benzophenon-2 und Etocrylen sind in der EU nicht als Sonnenschutzfilter zugelassen, können aber als Zusatzstoffe eingesetzt werden. Benzophenon-2 kann als Zusatzstoff in Parfümölen stecken.
Vitamin A ist für die Entwicklung von verschiedenen Geweben und für den Sehvorgang unerlässlich. Hohe Gaben von Vitamin A im ersten Drittel der Schwangerschaft (über drei Milligramm/Tag) können zu Missbildungen des ungeborenen Kindes führen. Eine chronische Überdosierung (über zehn Milligramm/Tag) führt vor allem bei Kindern zu Vergiftungserscheinungen (Haarausfall, Leberschäden, Wachstumsverzögerungen). Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel für Kinder zwischen vier und zehn Jahren höchstens 200 µg Vitamin A pro Tagesdosis enthalten sollten, Nahrungsergänzungsmittel für Erwachsene höchstens 400 µg.
Vitamin B2: Riboflavin spielt eine Rolle im oxidativen Stoffwechsel, der Biosynthese und am Abbau von Aminosäuren, Kohlenhydraten und Fettsäuren. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel höchstens 4,5 mg Vitamin B2 pro Tagesdosis enthalten sollten.
Vitamin D ist unter anderem für den Knochenaufbau wichtig. Starke Vitamin-D-Überdosierungen können aber schwere Vergiftungen hervorrufen, die auf einen zu hohen Calciumspiegel im Blut zurückzuführen sind und im schlimmsten Fall Nierenversagen zur Folge haben. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Nahrungsergänzungsmittel höchstens 5 µg Vitamin D pro Tagesdosis enthalten sollten. Nachdem die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) im Jahr 2012 den Referenzwert für die Vitamin-D-Zufuhr erhöht hat, halten wir eine Tageshöchstmenge von 10 µg Vitamin D für akzeptabel.
Zink: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt, dass Zahncremes für Kinder kein Zink enthalten sollten, weil die Zinkaufnahme von Kindern über Lebensmittel bereits zur einer Ausschöpfung der empfohlenen Tageshöchstaufnahme führt. Zahnpflegeprodukte für Erwachsene, die Zink enthalten, sollten dagegen einen Hinweis tragen, dass sie für Kinder nicht geeignet sind. Nahrungsergänzungsmittel für Kinder und Jugendliche unter 17 Jahren sollten laut BfR ebenfalls kein Zink enthalten. Für Erwachsene rät das BfR zu höchstens 2,25 mg Zink pro Tagesdosis in Nahrungsergänzungsmitteln.
Nitrat: ASU L 26.00-1: 2001 mod., Modifikation betrifft eine andere Matrix; Pestizidscreening mit LC-MS/MS und GC-MS/MS, Anthrachinon mit GC-MS/MS; Pyrrolizidinalkaloide: LC-MS/MS (nach der Methode "Bestimmung von Pyrrolizidinalkaloiden in Pflanzenmaterial mittels SPE-LC-MS/MS" des BfR); PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse.
Test Shampoos gegen trockenes Haar
Dioxan: HS-GC-MS mit deuteriertem Dioxan als internen Standard.
Ehtylhexyl Methoxycinnamat: per Deklaration.
Halogenorganische Verbindungen: a) Wasserdampfdestillation, Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts; b) Heißwasserextraktion mit anschließender Zentrifugation und Membranfiltration, Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts; c) Reinigung der Proben im Kieselgel, Extraktion mit Essigester, Verbrennung des Extrakts im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts.
Isothiazolinone: Extraktion mit einem Essigsäure-Methanol-Gemisch, HPLC-DAD
Moschus-Verbindungen/Cashmeran/deklarationspflichtige Duftstoffe/DEP: Extraktion mit TBME, GC/MS.
PEG/PEG-Derivate: per Deklaration.
Test Immunstimulanzien
Testmethoden: Wirkstoffprinzip/Beipackzettel: pharmakologische Begutachtung. PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse.
Test Kinderjacken
Inhaltsstoffe: Azo-/Dispersionsfarbstoffe: Methoden Azo-Farbstoffe: Prüfung auf Amine nach reduktiver Spaltung, Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-2, Prüfung mit und ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362-1 (Januar 2013); Bei Hinweisen auf 4-Aminoazobenzol zusätzliche Prüfung entsprechend § 64 LFGB 82.02-15 DIN EN 14362-3 (September 2012); Bestimmungsgrenze: 5 mg/kg; GC/MS, Dünnschichtchromatografie; zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine. Methoden Dispersionsfarbstoffe: Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-10 Norm DIN 54231 (November 2005); Dünnschichtchromatografie, TLC und HPLC mit DAD (UV/Vis-Detector). Phthalate, Ersatzweichmacher sowie weitere Substanzen: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Nonylphenolethoxylate: LC-MS/MS nach Extraktion. Halogenorganische Verbindungen: Probe wird mit Reinstwasser in der Soxhlet-Apparatur eluiert. Binden der organischen Halogene an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. Antimon: Elution von Schwermetallen mittels saurer Schweißlösung. Elementbestimmung mittels ICP-MS. Nickellöslichkeit: Elution der Proben mittels saurer Schweißlösung. Elutionsdauer eine Woche. Elementbestimmung mittels ICP-MS. Optische Aufheller: Qualitativer Nachweis (UV-Licht). PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse. Formaldehyd: Qualitativer Nachweis mit Carbazol/Schwefelsäure; Quantitativer Nachweis gemäß DIN EN ISO 14184-1:2011-12, § 64 LFGB B 82.02-1: 1985-06.
Materialprüfungen: Prüfung der Waschechtheit: DIN EN ISO 105-C06:2010-08. Die Bewertung erfolgt unter den in der Norm festgelegten Bedingungen mittels Graumaßstab (Lichtechtheit mittels Blaumaßstab); Skala: Note 5 = beste Note; Note 1 = schlechteste Note. Eine unterstrichene Benotung zeigt immer die Tendenz der Gesamtnote der Prüfung an. Reibechtheit trocken/nass: DIN EN ISO 105-X12:2002-12. Die Bewertung erfolgt unter den in der Norm festgelegten Bedingungen mittels Graumaßstab (Lichtechtheit mittels Blaumaßstab); Skala: Note 5 = beste Note; Note 1 = schlechteste Note. Eine unterstrichene Benotung zeigt immer die Tendenz der Gesamtnote der Prüfung an. Speichel-/Schweißechtheit: DIN 53160-1,2:2010-10. Die Bewertung erfolgt unter den in der Norm festgelegten Bedingungen mittels Graumaßstab (Lichtechtheit mittels Blaumaßstab); Skala für alle genannten Echtheitsprüfungen: Note 5 = beste Note; Note 1 = schlechteste Note. Eine unterstrichene Benotung zeigt immer die Tendenz der Gesamtnote der Prüfung an. Wasserdichtheit: Methode: DIN EN 20811:1992-08. Hauptmaterial nach der Wäsche gem. Pflegekennzeichen: > 800 cm Ws.
Methoden: Dauerprüfung: 3.000 Stunden, Schaltung 165 Minuten an, 15 Minuten aus. Leistungsaufnahme, Lichtstrommessung: Messung an drei Mustern in Ulbrichtkugel, jeweils 10 Minuten nach dem Einschalten; Bildung des Mittelwerts. Oberflächentemperatur: Messung der Oberflächentemperatur an den heißesten Stellen der LED mit Infrarot-Laser-Thermometer. Funkstörspannungsmessung: nach EN 55015. Elektrische Sicherheit: Spannungsfestigkeitsprüfung nach DIN EN 60968. Sockelbefestigung: nach EN 60968. Wärmebeständigkeit: 60 Minuten im Klimaschrank bei 100 °C, anschließend Prüfung der Funktion und der Abzugsfestigkeit des Kolbens. Helligkeit beim Einsatz in einer Hängeleuchte: Lichtintensitätsmessungen unter alltäglichen Bedingungen in einer Pendelleuchte (Ikea Foto Hängeleuchte) mit weißem Reflektor, Luxmeter auf Tischplatte, Abstand Lampenspitze zum Messsensor 50 cm. Abstrahl-/Halbwertswinkel: Messung der maximalen Beleuchtungsstärke in 1 Meter Abstand; von diesem Punkt aus wie das Luxmeter goniometrisch in einem Kreisbogen links und rechts um die Lampe gefahren; Ermittlung der Punkte, an denen sich der halbe Wert der maximalen Beleuchtungsstärke einstellt. Lichtflimmern: Messung des Lichtflimmeranteils am Gesamtlicht in Prozent unter alltäglichen Bedingungen bei Raumtemperatur 20 °C, Maximalwerte nach 10 Minuten Einbrennzeit und 360° Drehung in 30 cm Abstand; Hintergrund im Testraum < 1 Lux, kein Flimmern; mit Fauser Lichtmeter FM10 (bis 100 kHz), Fauser Lichtflimmermessgerät LiFli (bis 400 kHz), Merkel F-Light Prototyp (bis 400 kHz) und diversen anderen mit schnellen Dioden bestückten Prototypen (bis 1 MHz); niederfrequentes Lichtflimmern als Folge des Netzanschlusses im Bereich ab 50 - 100 Hz bis 2 kHz; höherfrequentes Lichtflimmern als Folge der lampenintegrierten Elektronik ab 2 bis über 400 kHz. Farbtemperatur/Lichtspektrum: Messungen der Farbtemperatur und Farbwiedergabe mit Spektrometer Ocean Optics Fiber Optic Spectrometer USB2000+ mit neuen LED-Leuchten nach einer Einbrennzeit von etwa 1- 5 Minuten; Messabstand 50 cm, Messbereich 315 - 880 nm. Melatoninunterdrückung: Intensitäten der einzelnen Wellenlängen wurden mit den in der DIN V 5031-100 angegebenen Faktoren multipliziert und summiert.
Elektrische und magnetische Wechselfelder (30 cm): Messung mit Radians Innova Electric Field Meter EMM-4 (5 Hz - 400 kHz), Fauser FM10 (10 Hz - 100 kHz) und Narda EM-Feldanalysator EFA-3 (5 Hz - 30 kHz) unter alltäglichen Bedingungen bei Raumtemperatur 20 °C, Maximalwerte nach 10 Minuten Einbrennzeit und 360° Drehung in 30 cm Abstand; in Anlehnung an Computernorm TCO (5 - 2.000 Hz: 10 V/m bzw. 200 nT, 2 - 400 kHz: 1 V/m bzw. 25 nT) in abgeschirmter Tischstehlampe mit geschirmter Fassung und Zuleitung; Hintergrund im Testraum: 5 - 2.000 Hz < 1 V/m bzw. < 20 nT, 2 - 400 kHz < 0,1 V/m bzw. < 1 nT.
Abwertungen: Unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe führt zur Abwertung um zwei Noten: mehr als 90 und bis180 µg/kg Chlorat; zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) zugesetzte Vitamine (hier: Vitamin D2); b) zugesetzte Aromen. Testergebnis Inhaltsstoffe: "mangelhaft". Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führt zur Abwertung um zwei Noten: Vanillearoma (Natural flavouring (Vanilla)) deklariert, aber Vanillin enthalten; zur Abwertung um eine Note führt: Deklaration nicht auf Deutsch. Testergebnis Weitere Mängel: "ausreichend". Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Inhaltsstoffe. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das "befriedigend" oder "ausreichend" ist, verschlechtert das Gesamturteil um eine Note. Gesamturteil: "ungenügend".
Testmethoden: Inhaltsstoffe: Aromenanalyse: Bestimmung der Vanille-Inhaltsstoffe und Aromastoffe per UPLC-PDA-MS/MS nach Extraktion und Anreicherung. Pestizide: Pestizidscreening LC/MS/MS und GC/MS. Chlorat / Perchlorat: Methode: LC-MS/MS.Omega-3 Fettsäuren, Omega-6 Fettsäuren, Transfettsäuren: DGF C-VI 10a (00) und C-VI 11d (98). Calcium: Elementbestimmung mittels ICP-MS. Sensorik: Geschmack / Aussehen / Geruch: ASU L 00.90-16:2006. Verpackung: PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse.
Gesundheit & Fitness: Pure Encapsulations Schlaf-Formel
Abwertungen: Unter dem Testergebnis Maßgebliche Inhaltsstoffe führt zur Abwertung um vier Noten: Melatonin, pharmakologisch wirksame Substanz in Nahrungsergänzungsmittel; zur Abwertung um jeweils zwei Noten führen: a) unzulässige gesundheitsbezogene Angabe zu Melatonin für Nahrungsergänzungsmittel; b) fehlender Nutzen von Nahrungsergänzungsmittel für den gesunden Verbraucher; c) fehlende Altersbeschränkung ab 18 Jahren für zinkhaltige Nahrungsergänzungsmittel; zur Abwertung um eine Note führt: mehr als 2,25 mg Zink in Tagesdosis, wenn nicht bereits wegen fehlender Altersbeschränkung abgewertet wurde. Testergebnis Maßgebliche Inhaltsstoffe: "ungenügend"Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Maßgebliche Inhaltsstoffe. Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führt zur Abwertung um eine Note: PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in der Verpackung. Testergebnis Weitere Mängel: "gut". Ein Testergebnis Weitere Mängel, das "befriedigend" oder "ausreichend" ist, verschlechtert das Gesamturteil um eine Note. Gesamturteil: "ungenügend"
Testmethoden: Maßgebliche Inhaltsstoffe: pharmakologische Begutachtung sowie Deklarationsprüfung. Verpackung: PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse.
Nailmatic Kids, Kitty 501
Abwertungen: Unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe führt zur Abwertung um jeweils zwei Noten: a) halogenorganische Verbindungen; b) PEG/PEG-Derivate; zur Abwertung um eine Note führt: mehr als 10 bis 100 mg/kg Styrol. Testergebnis Inhaltsstoffe: "ungenügend". Gesamturteil: "ungenügend"
Testmethoden: Inhaltsstoffe: Halogenorganische Verbindungen: Deklaration und/oder A) Wasserdampfdestillation, Binden der organischen Halogene an Aktivkohle.
Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom. Microcoulometrische Bestimmung des Halogengehaltes. B) Reinigung der Proben mit Kieselgel.
Extraktion mit Essigester. Verbrennung des Extraktes im Sauerstoffstrom. Microcoulometrische Bestimmung des Halogengehaltes. Formaldehyd/-abspalter: Saure Wasserdampfdestillation, Derivatisierung mit Acetylaceton, Ausschütteln mit n-Butanol und Bestimmung mittel Photometrie. Summe TVOC-Verbindungen: GC/MS nach Extraktion mit Dichlormethan Acrylat., Styrol: Headspace-GC/MS. Phthalate, Ersatzweichmacher, antimikrobiell wirksame Substanzen, weitere Verbindungen: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung.
PEG/PEG-Derivate: Laut Deklaration. Verpackung: PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse.
Plantur 49 pH 4 Gesichtscreme
Abwertungen: Unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe führt zur Abwertung um eine Note: mehr als 1% Paraffine/Erdölprodukte/apolare Silikonverbindungen; Testergebnis Inhaltsstoffe : "gut". Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führt zur Abwertung um zwei Noten: Vorteil gegenüber herkömmlicher Gesichtscreme nicht nachgewiesen; zur Abwertung um eine Note führt: Umkarton, der kein Glas schützt. Testergebnis Weitere Mängel: "ausreichend". Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Inhaltsstoffe. Eine Testergebnis Weitere Mängel, das "befriedigend" oder "ausreichend" ist, verschlechtert das Gesamturteil um eine Note. Gesamturteil: "befriedigend".
Testmethoden: Inhaltstoffe: Formaldehyd/-abspalter: Saure Wasserdampfdestillation, Derivatisierung mit Acetylaceton, Ausschütteln mit n-Butanol und Bestimmung mittels Photometrie.Deklarationspflichtige Duftstoffe, Diethylphthalat (DEP), Moschus-Verbindungen: Extraktion mit TBME, GC-MS. Halogenorganische Verbindungen: a) Wasserdampfdestillation, binden der organischen Halogen an Aktivkohle, Verbrennung der Aktivkohle im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. b) Reinigung der Proben mit Kieselgel, Extraktion mit Essigester, Verbrennung des Extrakts im Sauerstoffstrom, microcoulometrische Bestimmung des Halogengehalts. PEG/PEG-Derivate, Parfüm, mehr als 1% Paraffine/Erdölprodukte/apolare Silikonverbindungen: laut Deklaration.
Verpackung: PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen: Röntgenfluoreszenzanalyse.
Umkarton, der kein Glas schützt: Sichtprüfung
Tischset aus Recycling-Leder
Abwertungen: Unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe führt zur Abwertung um vier Noten: mehr als 100 µg/kg Konservierungsmittel in der Summe (Chlorkresol + o-Phenylphenol); zur Abwertung um zwei Noten führt: mehr als 100 bis 1.000 µg/kg einer PAK-Verbindung; zur Abwertung um eine Note führt: mehr als 100 mg/kg Chrom. Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Inhaltsstoffe. Gesamturteil: "ungenügend".
Testmethoden: Inhaltsstoffe: Elemente: Totalaufschluss in der Mikrowelle; Elementbestimmung mittes ICP-MS.Chrom VI: Elution gemäß EN-ISO 17075 "Bestimmung des Chrom(VI)-Gehaltes in Leder"; fotometrische Bestimmung. Aromatische Amine: Prüfung auf Amine nach reduktiver Spaltung; Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-2 Prüfung mit und ohne vorherige Extraktion DIN EN 14362-1 (Januar 2013); GC/MS, Dünnschichtchromatographie; zusätzliche Prüfung auf Anilin und Xylidine.
Allergisierende Dispersionsfarbstoffe: Analytik entsprechend § 64 LFGB 82.02-10 Norm DIN 54231 (November 2005); Dünnschichtchromatographie; HPLC mit DAD (UV/Vis-Detector). Formaldehyd: DIN EN ISO 14184.1: 2011-12, § 64 LFBG B 82.02-1:1985-06. Alkylphenole, Phosphororganische Verbindungen, Weichmacher: GC/MS nach Extraktion und Derivatisierung. Isothiazolinone: mittels HPLC/DAD. Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe: repräsentative Mischprobe; GC-MSD. Zinnorganische Verbindungen: NaDDTC, EtOH, Hexan, NaBEt4, GC-AED

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