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Timestamp: 2016-12-04 12:15:33+00:00

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BGH, 23.02.2005 - VIII ZR 129/04 - dejure.org
Rechtsprechung BGH, 23.02.2005 - VIII ZR 129/04 Volltextveröffentlichungen (13)
BGB § 138 Abs. 1, § 817 Satz 2; StVO § 23 Abs. 1 b
§§ 817 Satz 2, 138 Abs. 1 BGB; § 23 Abs. 1b StVOZur Sittenwidrigkeit eines Kaufvertrages; Kauf eines Radarwarngerätes
Sittenwidrigkeit des Kaufvertrages über ein Radarwarngerät
Sittenwidrigkeit (§ 138 I BGB) eines Kaufvertrags über ein Radarwarngerät, Kondiktionsausschluß nach § 817 S. 2 BGB
Rückabwicklung eines Kaufvertrages über ein Radarwarngerät
BGB § 138 Abs. 1, § 817 Satz 2Sittenwidrigkeit des Kaufvertrages über den Erwerb eines Radarwarngeräts
Erwerb eines Radarwarngeräts
Ein Kaufvertrag über den Erwerb eines Radarwarngeräts ist sittenwidrig
Kaufverträge über Radarwarngeräte in der Regel sittenwidrig
Sittenwidriger Kaufvertrag über Erwerb eines Radarwarngeräts
BGB § 138 Abs. 1 Ca, § 817 Satz 2; StVO § 23 Abs. 1 b
Kaufvertrag über Radarwarngerät ist sittenwidrig
Radarwarngerät funktioniert nicht Keine Rückzahlung des Kaufpreises bei sittenwidrigem Kaufvertrag
Keine Rückabwicklung eines Kaufvertrags über ein Radarwarngerät
Kein Geld zurück für defektes Radarwarngerät
Darf man ein Radarwarngerät im Auto haben?
Verbraucher bei Telefon- und Internetgeschäften gestärkt
123recht.net (Pressemeldung, 23.2.2005)
BGB §§ 138, 812, 817 Satz 2; StVG § 6; StVO §§ 23, 49Sittenwidrigkeit des Kaufs eines Radarwarngeräts
Widerrufsrecht des Verbrauchers im Fernabsatz besteht auch bei sittenwidrigem Vertrag über ein Radarwarngerät
NJW 2005, 1490
MDR 2005, 1046
NZV 2005, 363
WM 2005, 1384
DB 2005, 1680
Wird zitiert von ... (15) BGH, 25.11.2009 - VIII ZR 318/08 Widerrufsrecht bei nichtigen und sittenwidrigen Fernabsatzverträgenb) Das Widerrufsrecht besteht auch bei einem wegen beiderseitiger Sittenwidrigkeit nichtigen Fernabsatzvertrag, der den Kauf eines Radarwarngeräts zum Gegenstand hat (Fortführung des Senatsurteils vom 23. Februar 2005 - VIII ZR 129/04, NJW 2005, 1490).a) Der Kaufvertrag über den Erwerb eines Radarwarngeräts ist, wie das Berufungsgericht nicht verkannt hat, nach der Rechtsprechung des Senats sittenwidrig und damit nach § 138 Abs. 1 BGB nichtig, wenn der Kauf nach dem für beide Seiten erkennbaren Vertragszweck auf eine Verwendung des Radarwarngeräts im Geltungsbereich der deutschen Straßenverkehrsordnung gerichtet ist (Urteil vom 23. Februar 2005 - VIII ZR 129/04, NJW 2005, 1490, unter II 1 b; zustimmend Emmerich, JuS 2005, 746 f.; Möller, EWiR 2005, 529; Singer, LMK 2005, II, 80 f.;… Hardung, SVR 2005, 339 f.;… Diehl, ZfS 2005, 442;… Albrecht, DAR 2006, 481, 485;… Hufnagel, NJW 2008, 621, 624;… Palandt/Ellenberger, BGB, 68. Aufl., § 138 Rdnr. 42;… Staudinger/S. Lorenz, BGB (2007), § 817 Rdnr. 21;… Martinek in: jurisPK-BGB, 4. Aufl., § 817 Rdnr. 28).Vielmehr fällt bei dem nichtigen Kaufvertrag über das Radarwarngerät, wie unter 3 a ausgeführt, beiden Parteien - auch der Beklagten - ein Verstoß gegen die guten Sitten zur Last (vgl. Senatsurteil vom 23. Februar 2005, aaO, unter II 2).
BGH, 26.01.2006 - IX ZR 225/04 Erbringung von Hilfeleistungen in Steuersachen durch im Inland nicht berechtigte …Dem steht es gleich, wenn er sich der Einsicht in das Verbotswidrige seines Handelns leichtfertig verschlossen hat (…BGH, Urt. v. 9. Oktober 1991 - VIII ZR 19/91, NJW 1992, 310, 311; v. 23. Februar 2005 - VIII ZR 129/04, NJW 2005, 1490, 1491).
BGH, 25.01.2006 - VIII ZR 398/03 Sittenwidrigkeit eines von einer kommunalen Gebietskörperschaft abgeschlossenen …Sittenwidrig können nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs auch Geschäfte sein, durch die Dritte gefährdet oder geschädigt werden oder die im Falle einer Beteiligung der öffentlichen Hand in krassem Widerspruch zum Gemeinwohl stehen (Senatsurteil vom 23. Februar 2005 - VIII ZR 129/04, NJW 2005, 1490, unter II 1 a; Senatsurteil vom 6. Dezember 1989 - VIII ZR 310/88, NJW 1990, 567, 568, unter B I 1 a bb, insoweit in BGHZ 109, 314 nicht abgedruckt), sofern alle an dem Geschäft Beteiligten sittenwidrig handeln, das heißt die Tatsachen, die die Sittenwidrigkeit begründen, kennen oder sich zumindest ihrer Kenntnis grob fahrlässig verschließen (Senatsurteile vom 9. Oktober 1991 - VIII ZR 19/91, NJW 1992, 310, unter I 1 a, und vom 23. Februar 2005 aaO; BGH, Urteil vom 15. März 1990 - III ZR 248/88, NJW-RR 1990, 750, unter 2, jeweils m.w.Nachw.).
OLG Saarbrücken, 17.08.2016 - 1 U 159/14 Vergaberecht bewusst umgangen: Vertrag nichtig, kein Anspruch auf Honorar!Die Sittenwidrigkeit kann sich auch aus den Begleitumständen des Geschäfts, insbesondere den zu Grunde liegenden Motiven und den verfolgten Zwecken ergeben (BGH, Urteil vom 23. Februar 2005 - VIII ZR 129/04 - NJW 2005, 1490 f. m. w. N.).
BGH, 21.10.2010 - IX ZR 48/10 Anwaltliches Berufsrecht: Nichtigkeit des Anwaltsvertrages bei Vertretung eines …Dem steht es gleich, wenn er sich der Einsicht in das Verbotswidrige seines Handelns leichtfertig verschlossen hat (…BGH, Urt. v. 9. Oktober 1991 - VIII ZR 19/91, NJW 1992, 310, 311; v. 23. Februar 2005 - VIII ZR 129/04, NJW 2005, 1490, 1491;… v. 26. Januar 2006 - IX ZR 225/04, WM 2006, 830 Rn. 28).
BGH, 10.10.2012 - 2 StR 591/11 Untreue (Teilnichtigkeit; Vermögensbetreuungspflicht; Pflichtverletzung: …Die Fa. N., vertreten durch ihren Geschäftsführer K., als Leistende war sich auch - wie dem Gesamtzusammenhang der Urteilsgründe zu entnehmen ist - der Verbotswidrigkeit entweder bewusst (vgl. BGH, Urteil vom 29. April 1968 - VII ZR 9/66, BGHZ 50, 90, 92) oder hat sich der Rechtswidrigkeit ihres Handelns zumindest leichtfertig verschlossen (vgl. BGH, Urteil vom 9. Oktober 1991 - VIII ZR 19/91, NJW 1992, 310, 311; BGH, Urteil vom 23. Februar 2005 - VIII ZR 129/04, NJW 2005, 1490, 1491).
BGH, 26.01.2006 - IX ZR 106/05 Befugnis einer internationalen Sozietät zur Hilfeleistung in SteuersachenDem steht es gleich, wenn er sich der Einsicht in das Verbotswidrige seines Handelns leichtfertig verschlossen hat (…BGH, Urt. v. 9. Oktober 1991 - VIII ZR 19/91, NJW 1992, 310, 311; v. 23. Februar 2005 - VIII ZR 129/04, NJW 2005, 1490, 1491).
BGH, 26.01.2006 - IX ZR 229/04 Erbringung von Hilfeleistungen in Steuersachen durch im Inland nicht berechtigte …Dem steht es gleich, wenn er sich der Einsicht in das Verbotswidrige seines Handelns leichtfertig verschlossen hat (…BGH, Urt. v. 9. Oktober 1991 - VIII ZR 19/91, NJW 1992, 310, 311; v. 23. Februar 2005 - VIII ZR 129/04, NJW 2005, 1490, 1491).
OLG Frankfurt, 23.04.2013 - 11 U 48/10 Rückabwicklung des Beitritts einer mittelbaren Konzerntochter eines …Danach fordert der Ausschluss der Leistungskondiktion objektiv einen Gesetzesverstoß durch den Leistenden und subjektiv, dass dieser vorsätzlich dem Verbotsgesetz zuwider gehandelt oder sich der Einsicht in den Gesetzesverstoß leichtfertig verschlossen hat [BGH NJW 2005, 1490 - Rn. 14].
OLG Karlsruhe, 03.05.2005 - 12 U 373/04 Ungerechtfertigte Bereicherung: Rückforderung der für eine nichtexistierende …Darüber hinaus wäre bei der gegebenen objektiven Sachlage ohnehin davon auszugehen, dass andere Ansichten bei den für die Schuldnerin Handelnden nur als ein leichtfertiges Verschließen gegenüber der Einsicht in die fehlende Verpflichtung gewertet werden könnten, was im Rahmen des Bereicherungsausgleichs vorsätzlichem Handeln gleich kommt (BGH VIII ZR 129/04; Urteil vom 23.02.2005).
LG Aurich, 21.11.2008 - 1 S 140/08 Sittenwidrigkeit eines Kaufvertrages: Rückabwicklung eines Kaufvertrages über …
OLG München, 16.02.2006 - 29 U 4412/05 Rückabwicklung eines wegen unlauteren Wettbewerbs nichtigen Product …
OLG Frankfurt, 19.03.2010 - 10 U 163/09 Zum Vergütungsanspruch des Betreibers einer Internetplattform, auf der Heil- und …
OLG Köln, 01.08.2013 - 18 U 29/13 OLG München, 20.09.2005 - 28 U 2660/05 Grundstückskauf: Unzulässige Koppelung "Planung gegen Grundstück"

References: § 138
 § 817
 § 23
 § 23
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 § 138
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 § 6
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