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Timestamp: 2018-02-20 07:22:19+00:00

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Startseite Häufig gestellte Fragen Zulassungsvoraussetzungen
Wie qualifiziere ich mich für die Antragsberechtigung für KfW-Fördermittel für Nichtwohngebäude bzw. für den Listeneintrag als Energieeffizienz-Experte in der Kategorie „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Nichtwohngebäude (KfW)“?
Gemäß Angabe der KfW ist für die KfW-Programme zum Energieeffizienten Bauen und Sanieren von kommunalen und gewerblich genutzten Nichtwohngebäuden (217 bis 220 und 276 bis 278) ein sachverständiger Energieberater heranzuziehen. Ein Sachverständiger im Sinne dieses Kreditprogramms ist eine nach § 21 EnEV berechtigte Person für die Ausstellung oder Prüfung der Nachweise für Nichtwohngebäude.
Die KfW empfiehlt die Einbindung eines Sachverständigen für Nichtwohngebäude aus der Energieeffizienz-Expertenliste für die Förderprogramme des Bundes. Eine Verpflichtung zur Listung besteht noch nicht. Perspektivisch soll die Einbindung von Sachverständigen für Nichtwohngebäude aus der Expertenliste für die Förderprogramme des Bundes allerdings verbindlich werden.
Der Eintrag in die Energieeffizienz-Experteliste der dena in der Kategorie „Energieeffizient Bauen und Sanieren - Nichtwohngebäude (KfW)“ erfordert, neben dem Vorhandensein einer Haftpflichtversicherung, den Nachweis einer Grund- und einer Zusatzqualifikation.
1) Die Grundqualifikation besteht in der Berechtigung zur Energieausweiserstellung für bestehende Nichtwohngebäude. Dies schließt Meister und staatlich geprüfte Techniker von der Eintragung aus.
2) Als Zusatzqualifikation kommt die Absolvierung einer entsprechenden Weiterbildung, der Nachweis einer Lehrtätigkeit oder das Vorlegen einer Referenz in Frage.
Mit dem erfolgreichen Abschluss unseres Zertifikatslehrgangs „Energieberater Nichtwohngebäude“ im Umfang von 150 UE erfüllen Sie die von der dena geforderte Zusatzqualifikation.
Detaillierte Informationen zu den Anforderungen der dena finden Sie im Regelheft, zu den jeweiligen KfW-Förderprogrammen für Nichtwohngebäude unter www.kfw.de.
Wie qualifiziere ich mich für die Antragsberechtigung für KfW-Fördermittel für Wohngebäude bzw. für den Listeneintrag als Energieeffizienz-Experte in der Kategorie „Energieeffizient Bauen und Sanieren – Wohngebäude (KfW)“?
Programme 151/152, 153, 430, 431 (ausgenommen KfW-Effizienzhaus Denkmal):
Gemäß Angabe der KfW ist für die KfW-Programme 151/ 152, 153, 430, 431 ein sachverständiger Energieberater aus der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes einzubinden. Für die Beantragung dieser Fördermittel qualifiziert Sie bei entsprechender beruflicher Vorqualifikation entweder unser vollumfänglicher Lehrgang „Fachplaner Hocheffizienzgebäude“ oder unser „Ergänzungslehrgang für Energieeffizienz-Experten“.
Die dena schreibt - neben dem Vorhandensein einer Haftpflichtversicherung - folgende Qualifikationen vor, die dem Regelheft der dena zu entnehmen sind:
1) Als Grundqualifikation müssen Sie die Voraussetzung für die Ausstellung von Energieausweisen für bestehende Wohngebäude nach Energieeinsparverordnung, §21 (EnEV) erfüllen.
2) Als Zusatzqualifikation können Sie entweder eine erfolgreich absolvierte Weiterbildung gemäß dem Modul „Planung und Umsetzung (Wohngebäude)“ (z. B. Lehrgänge “Fachplaner Hocheffizienzgebäude“/ "Ergänzung für Energieeffizienz-Experten"), Gebäudereferenzen oder eine Lehrtätigkeit nachweisen. Details diesbezüglich entnehmen Sie bitte dem Regelheft.
Detaillierte Informationen zu den jeweiligen KfW-Förderprogrammen für Wohngebäude finden Sie unter www.kfw.de.
Bin ich zur Ausstellung von Energieausweisen für Wohngebäude berechtigt?
§21 der EnEV regelt die Ausstellungsberechtigung von Energieausweisen für bestehende Wohngebäude und nennt für verschiedene Personengruppen die möglichen Kombinationen aus beruflicher Qualifikation und Berufserfahrung bzw. Fortbildung. Die Fortbildung durch unsere Zertifikatslehrgänge reicht nicht zwangsläufig aus.
Die Erfüllung des Paragraphen 21 der EnEV ist oft auch Voraussetzung für die Listung bei BAFA und dena. Sollten Sie sich mit Ihrer Berufsausbildung in den Regularien der EnEV nicht wiederfinden, empfehlen wir Ihnen, die Anerkennung von den entsprechenden Institutionen (KfW, BAFA) bestätigen zu lassen. Wir als Anbieter von E-Learning-Lehrgängen können keine abschließende Prüfung aller Zulassungsbedingungen durchführen und über eine Zulassung bei den einzelnen Institutionen entscheiden.
Bin ich zur Ausstellung von Energieausweisen für Nichtwohngebäude berechtigt?
§21 der EnEV regelt die Ausstellungsberechtigung von Energieausweisen für bestehende Nichtwohngebäude und nennt für verschiedene Personengruppen die möglichen Kombinationen aus beruflicher Qualifikation und Berufserfahrung bzw. Fortbildung. Die Fortbildung durch unsere Zertifikatslehrgänge reicht nicht zwangsläufig aus. Eine Ausstellungsberechtigung für Nichtwohngebäude ist für die Personengruppen 2 bis 4 (Innenarchitekten, Handwerker, Techniker) leider nicht möglich.
Kann ich als Energieberater auch Wärmeschutznachweise für Neubauten ausstellen?
Nicht zwangsläufig. Die Nachweisberechtigung für den sogenannten gesetzlichen Wärmeschutznachweis für Neubauten ist in jedem Bundesland individuell geregelt. Die entsprechenden Regelungen finden Sie bei den Wirtschaftsministerien der Länder. In Hessen gilt die Nachweisberechtigten-Verordnung: Sie nennt Personen, die für die Nachweisberechnung für den Wärmeschutz zugelassen sind - in der Regel berufserfahrene Architekten und Ingenieure - und benennt zusätzliche Anforderungen an die nachzuweisende Qualifikation. Diese können teilweise über unsere Lehrgänge erbracht werden.
Ich bin mir nicht sicher, welcher Personengruppe gemäß EnEV §21 ich mich zuordnen kann. Deswegen weiß ich nicht, welchen Umfang ich für den Lehrgang „Energieberater Wohngebäude“ bzw. „Fachplaner Hocheffizienzgebäude“ buchen muss. Was kann ich tun?
Für die Ausstellung von Energieausweisen für bestehende Gebäude gibt es keine Akkreditierungsstelle. Es liegt in der Verantwortung des Erstellers, seine berufliche Vorqualifikation einzustufen. Die Zuordnung zur Personengruppe 1 gem. EnEV 2014 §21 (auch als Voraussetzung zur Listung bei BAFA und dena) ist bei einigen Studienfächern/-abschlüssen nicht zweifelsfrei möglich.
Sofern Ihr Abschluss als berufsqualifizierender Hochschulabschluss in a) den Fachrichtungen Architektur, Hochbau, Bauingenieurwesen, Technische Gebäudeausrüstung, Physik, Bauphysik, Maschinenbau oder Elektrotechnik, oder b) einer anderen technischen oder naturwissenschaftlichen Fachrichtung mit einem Ausbildungsschwerpunkt auf einem unter Buchstabe a genannten Gebiet einzustufen ist, reicht zur Erfüllung der Anforderungen von BAFA und dena ein Lehrgangsumfang von 130 Unterrichtseinheiten aus. Gehört Ihr absolviertes Studienfach nicht zu den genannten, erreichen Sie auch mit einem Umfang von 210 UE, der z. B. von staatlich anerkannten Technikern gefordert wird, nicht die Qualifikation.
Die Frage bei der Einstufung in die Personengruppe 1b) gem. EnEV §21 ist also, ob Ihr Studiengang eine technische oder naturwissenschaftliche Fachrichtung ist und Ihr Studienschwerpunkt in einer der genannten Disziplinen lag. Als Schwerpunkt gilt nach Aussagen der dena, dass mindestens die Hälfte der Studienzeit auf den Themenbereich entfällt, Prüfungen im Einzelfall vorbehalten.
Wir können hierzu keine rechtsverbindlichen Aussagen treffen, empfehlen Ihnen jedoch folgendes Vorgehen:
a) Bezüglich der „Ausweiserstellung nach EnEV“:
Lassen Sie sich von Ihrer Hochschule bestätigen, dass Ihr technisches oder naturwissenschaftliches Studium einen Ausbildungsschwerpunkt in Architektur, Hochbau, Bauingenieurwesen, Technische Gebäudeausrüstung, Physik, Bauphysik, Maschinenbau oder Elektrotechnik hat/hatte.
b) Bezüglich der „Energieeffizienz-Expertenliste“:
Lassen Sie sich von der Deutschen Energieagentur (dena) bestätigen, dass sie Ihren Abschluss anerkennt und fragen Sie, wie viele Unterrichtseinheiten Sie benötigen.
c) Bezüglich der „Vor-Ort-Beratung“:
Lassen Sie sich vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bestätigen, dass es Ihren Abschluss anerkennt und fragen Sie, wie viele Unterrichtseinheiten Sie benötigen.
Wir bedauern, dass wir Ihnen keine verbindliche Antwort geben können, hoffen aber, dass Ihnen die oben stehenden Hinweise weiterhelfen.

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