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Timestamp: 2019-08-24 13:14:33+00:00

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Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 12 Bewertung / 4.4.5 "Ableitung" des gemeinen Werts aus stichtagsnahen Verkäufen
Rz. 282 Aus dem Wort "ableiten" ergibt sich, dass der sich aus den Verkäufen ergebende gemeine Wert nicht mit dem oder den tatsächlich vereinbarten Preis(en) übereinstimmen muss. Dies versteht sich von selbst, wenn in dem maßgebenden Zeitraum mehrere Verkäufe stattgefunden haben und dabei unterschiedliche Preise vereinbart wurden. In diesem Fall dürfte dem stichtagsnächsten V...mehr
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 12 Bewertung / 2.11.3 Immerwährende Nutzungen und Leistungen
Rz. 138 Immerwährende Nutzungen oder Leistungen sind solche, bei denen ein Ende entweder überhaupt nicht absehbar ist oder von Ereignissen abhängt, deren Eintritt ungewiss ist. Eine immerwährende Leistung liegt z. B. – ungeachtet der Möglichkeit einer Ablösung – bei der Belastung eines Grundstücks mit einer Rentenschuld vor. Die Rechtsnatur einer Nutzung oder Leistung kann si...mehr
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 12 Bewertung / 7 Bewertung von nicht zum Betriebsvermögen gehörenden Bodenschätzen (§ 12 Abs. 4 ErbStG)
Rz. 600 Nach ständiger Rspr. des BFH sind bodenschatzhaltige Schichten des Erdbodens nur dann als Wirtschaftsgut selbstständig bewertbar, wenn mit der Aufschließung und Verwertung des Bodenschatzes begonnen wird, zumindest aber mit dieser Verwertung unmittelbar zu rechnen ist; dies ist z. B. dann der Fall, wenn eine für den Abbau erforderliche behördliche Genehmigung beantra...mehr
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 12 Bewertung / 6.6 Bewertung bebauter Grundstücke
6.6.1 Begriff und Arten der bebauten Grundstücke Rz. 523 Nach dem mit § 74 BewG übereinstimmenden § 180 Abs. 1 BewG sind bebaute Grundstücke solche, auf denen sich benutzbare Gebäude befinden. Wird ein Gebäude in Bauabschnitten errichtet, so ist der fertig gestellte und bezugsfertige Teil als benutzbares Gebäude anzusehen. Als bebautes Grundstück gilt nach § 180 Abs. 2 BewG au...mehr
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 12 Bewertung / 2.9.4 Niedrig oder hoch verzinsliche Kapitalforderungen oder Kapitalschulden
Rz. 105 Die Bewertung einer Kapitalforderung über dem Nennwert ist geboten, wenn die Kapitalforderung über eine längere Zeit eine Verzinsung verspricht, die erheblich über der normalen Verzinsung vergleichbarer Kapitalanlagen liegt und der hohen Verzinsung keine anderen wirtschaftlichen Nachteile gegenüberstehen. Darüber hinaus ist die Bonität des Schuldners zu berücksichtig...mehr
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 12 Bewertung / 4.5.2 Andere anerkannte, auch im gewöhnlichen Geschäftsverkehr für nichtsteuerliche Zwecke übliche Methode
Rz. 298 Mit der Zulassung anderer Verfahren trägt der Gesetzgeber dem Umstand Rechnung, dass die Bewertung im Ertragswertverfahren nicht für jede Art von Unternehmen geeignet bzw. auf dem Markt üblich ist. Soweit andere Preisbildungsmechanismen bestehen, hat eine an den gemeinen Wert anknüpfende Bewertung diese zu respektieren (Begründung zu Art. 2 Nr. 2 des Regierungsentwu...mehr
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 12 Bewertung / 4.6.6 Notwendigkeit zur Ermittlung des Substanzwerts
Rz. 308 Die genaue Ermittlung des Substanzwerts ist mit einem nicht unerheblichen zusätzlichen Aufwand verbunden. Daran war in der Lit. zunächst die Erwartung geknüpft worden, dass die FinVerw. sie nur in Fällen durchführen werde, in denen konkrete Anhaltspunkte dafür vorhanden sind, dass der Substanzwert ausnahmsweise höher als der im Rahmen einer Gesamtbewertung ermittelte...mehr
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 12 Bewertung / 5.4.1 Land- und forstwirtschaftliche Nutzungen
Rz. 433 Die landwirtschaftliche Nutzung unterteilt sich in die Nutzungsarten (Betriebsformen) Ackerbau, Milchvieh, sonstiger Futterbau, Veredlung, Pflanzenbauverbund, Viehverbund und Pflanzen- und Viehverbund. Die Einbeziehung der Verbundbetriebe ist vor dem Hintergrund neuer Abgrenzungskriterien unter Rückgriff auf die Daten der Agrarberichterstattung zu sehen. Die forstwirt...mehr
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 12 Bewertung / 4.6.2 Stichtag
Rz. 301a Bei der Ermittlung des Substanzwerts ist das Vermögen der Kapitalgesellschaft bzw. das Betriebsvermögen zum Bewertungsstichtag zugrunde zu legen. Für den Fall, dass die Steuer zu einem Zeitpunkt entsteht, der nicht mit dem Abschlussstichtag der Gesellschaft bzw. des Betriebs übereinstimmt, und die Gesellschaft bzw. der Betrieb keinen Zwischenabschluss erstellt, läss...mehr
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 12 Bewertung / 4.2.1.1 Einzelunternehmen
Rz. 252 Für Einzelunternehmen verweist § 95 Abs. 1 BewG auf die ertragsteuerliche Beurteilung. Das Betriebsvermögen umfasst danach alle Teile eines Gewerbebetriebs i. S. d. § 15 Abs. 1 und 2 EStG, die bei der steuerlichen Gewinnermittlung zum Betriebsvermögen gehören. Dies sind die Wirtschaftsgüter des notwendigen und des gewillkürten Betriebsvermögens. Wirtschaftsgüter des ...mehr
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 12 Bewertung / 2.9.2 Vom Nennwert abweichender Ansatz wegen besonderer Umstände
Rz. 102 Bei den Umständen, die einen vom Nennwert abweichenden Ansatz der Kapitalforderung oder Schuld rechtfertigen, kann es sich nur um solche handeln, die der Forderung bzw. der Schuld selbst immanent sind. Maßgeblich für die Bewertung von Geldforderungen und -schulden ist daher deren Ausstattung z. B. hinsichtlich der Verzinsung, Rückzahlung und Kündbarkeit sowie bei For...mehr
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 12 Bewertung / 1.1 Zweck der Bewertung
Rz. 1 § 12 ErbStG regelt die Bewertung des erbschaftsteuerpflichtigen Erwerbs weitestgehend durch eine Verweisung auf die Vorschriften des BewG. Lediglich die Bewertung nicht zum Betriebsvermögen gehörender Bodenschätze wird in Abs. 4 durch eine Bezugnahme auf die ertragsteuerlichen Vorschriften geregelt. Die Bewertung bildet den ersten Schritt der Wertermittlung, d. h. der ...mehr
Fischer/Pahlke/Wachter, ErbStG § 12 Bewertung / 2.10 Sachleistungsansprüche und Sachleistungsverbindlichkeiten
Rz. 121 Die Frage, wie Sachleistungsansprüche und -verbindlichkeiten zu bewerten sind, hatte in der Vergangenheit vor allem für den Fall Bedeutung, dass diese die Übertragung von Grundstücken zum Gegenstand hatten. Die Rspr. des BFH zu dieser Frage hat geschwankt. Nachdem er zunächst die Auffassung vertreten hatte, dass die kaufvertragliche Verpflichtung zur Grundstücksüberei...mehr
Umsetzung von BEPS-Maßnahmen und der EU-Amtshilferichtlinie / 7 Weitere Gesetzesänderungen
Finanzverwaltungsgesetz Auch in das Finanzverwaltungsgesetz werden Änderungen zum EU-Amtshilfegesetz übernommen, indem die Kompetenzen des BZSt generell um die Auswertung von Meldungen erweitert werden (§ 5 Abs. 1 FVG). Zudem wird in den neuen Nummern 5c - 5e die Zuständigkeit für die automatische Übermittlung von Informationen zu grenzüberschreitenden Vorbescheiden oder Vora...mehr
Musterfall: Besteuerung einer Erbschaft nach dem Erbscha ... / 2.1.2 Persönliche Steuerpflicht
Steuerpflicht der Erblasserin M Unbeschränkte Steuerpflicht tritt im Fall des § 1 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG ein, wenn der Erblasser zur Zeit seines Todes ein Inländer ist (§ 2 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 Var. 1 ErbStG). Als Inländer gelten natürliche Personen, die im Inland einen Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben (§ 2 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 Buchst. a ErbStG), oder deutsche Sta...mehr
Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, EStG § 4d ... / c) Bewertung des tatsächlichen Kassenvermögens (§ 4d Abs 1 S 1 Nr 1 S 3 u 6 EStG)
Rn. 133 Stand: EL 119 – ET: 12/2016 Für Wj, die nach dem 31.12.1995 enden, ist der Grundbesitz der Kasse gem § 4d Abs 1 S 1 Nr 1 S 3 Hs 1 EStG seit dem JStG 1996 Zitat "mit 200 Prozent der Einheitswerte anzusetzen, die zu dem Feststellungszeitpunkt maßgebend sind, der dem Schluss des Wj folgt." Dieses Wertermittlungsverfahren für inl Grundstücke soll zwischen den einzelnen Vermö...mehr
Leitsatz Die erweitere Grundstückskürzung scheitert, wenn auch Betriebsvorrichtungen mitüberlassen werden, die Grundstücksvermietung aber auch ohne die Wirtschaftsgüter darstellbar wäre. Sachverhalt Das Finanzamt hat einer Vermietungs-KG die erweiterte Grundstückskürzung nach § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG versagt. Dies wird damit begründet, dass neben dem Grundstück mit Gebäuden au...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 10b Steuerbegünstigte Zwecke / 2.2 Zuwendungen
Rz. 27 Zuwendungen sind Ausgaben, auch wenn letzterer Begriff durch den der Zuwendungen ersetzt worden ist. Eine sachliche Änderung ist hierdurch aber nicht eingetreten. Eine gesetzliche Definition der Ausgaben findet sich im EStG nicht, jedoch kann aus dem Begriff der Einnahmen gem. § 8 Abs. 1 EStG im Umkehrschluss der Ausgabenbegriff dahin bestimmt werden, dass er alle abf...mehr
zerb 12/2016, ErbStG – Synopse
zerb 12/2016, Verhältnismäßigkeit der Bewertungsverfahre ... / II. Erbschaftsteuerliche Unternehmensbewertung in der Niedrigzinsphase
Die Grundlage für eine erbschaftsteuerliche Bewertung ist nach § 12 ErbStG das BewG. Auf Basis des § 9 Abs. 1 BewG ist bei der steuerlichen Bewertung grundsätzlich der gemeine Wert zugrunde zu legen. Dies gilt laut § 11 BewG iVm § 109 BewG auch für Betriebsvermögen. Liegen für die Bewertung von Anteilen an Kapitalgesellschaften weder Börsenkurswerte noch vergleichbare Transa...mehr
zerb 12/2016, Verhältnismäßigkeit der Bewertungsverfahre ... / IV. Offensichtlich unzutreffende Ergebnisse
Die Anwendung des vereinfachten Ertragswertverfahrens ist nach § 199 Abs. 1 BewG möglich, sofern es nicht zu offensichtlich unzutreffenden Ergebnissen führt. Eine Legaldefinition für diesen Rechtsbegriff gibt es nicht, obwohl sich Gesetzgeber und Finanzverwaltung diesbezüglich geäußert haben, entzieht sich das Tatbestandsmerkmal einer klaren Abgrenzung. Die Finanzverwaltung ...mehr
zerb 12/2016, Die Erbschaftsteuerreform 2016 im praxisor ... / A. Bewertungsebene
Auf der Bewertungsebene hat die Reform im Wesentlichen zwei Neuerungen gebracht, den rückwirkend für Erwerbe beginnend ab dem 1.1.2016 für das vereinfachte Ertragswertverfahren nach §§ 199 ff BewG anzuwendenden Kapitalisierungsfaktor von 13,75 (§§ 203 Abs. 1, 205 Abs. 11 BewG) sowie eine Vervielfältigung der notwendigen Identifikationen und Bewertungen von Vermögenswerten. I....mehr
zerb 12/2016, "Verschonungskonzepte" für Unternehmensver ... / a) Grundsätzliches
Über die Frage, ob bzw. in welchem Umfang besondere gesellschaftsvertragliche Vereinbarungen, beispielsweise Entnahmebeschränkungen oder Vinkulierungsklauseln, auf die Bestimmung des gemeinen Werts (§ 9 BewG) von Unternehmen bzw. Unternehmensanteilen durchschlagen, wird seit langem diskutiert. Nach der einschlägigen BFH-Rechtsprechung kam und kommt eine Berücksichtigung dera...mehr
zerb 12/2016, Verhältnismäßigkeit der Bewertungsverfahre ... / I. Vormerkung
Grundgesetz und Erbschaftsteuergesetz scheinen ein ambivalentes Verhältnis zu pflegen. Das Bundesverfassungsgericht intervenierte dreimal in den letzten elf Kalenderjahren und sah das ErbStG nicht im Einklang mit einer verfassungskonformen Gleichbelastung. Im gegenwärtigen Urteil forderte Karlsruhe die Legislative dazu auf, bis spätestens zum 30.6.2016 eine Neuregelung zu tr...mehr
zerb 12/2016, "Verschonungskonzepte" für Unternehmensver ... / f) Bemessung des Wertabschlags
Die Höhe des Wertabschlags entspricht gemäß § 13 a Abs. 9 S. 3 ErbStG der im Gesellschaftsvertrag bzw. in der Satzung vorgesehenen prozentualen Minderung der Abfindung gegenüber dem gemeinen Wert (§ 9 BewG) des Anteils. Allerdings kann der Abschlag nie mehr als 30 % betragen. Je nach Formulierung der Abfindungsbeschränkung im konkreten Vertrag können sich hier durchaus Abgren...mehr
zerb 12/2016, Die Erbschaftsteuerreform 2016 im praxisor ... / II. Weitere notwendige Identifikationen und Bewertungen
Neu ist die Verbundvermögensaufstellung nach § 13 b Abs. 9 ErbStG, die an die Stelle der vom BVerfG beanstandeten "Alles oder Nichts"-Betrachtung getreten ist. Auch im Fall des bei kleinen und mittelständischen Unternehmen häufig anzutreffenden Sonderbetriebsvermögens sind bei den Vermögenswerten gem. A. II. 3 bis 8 der Roadmap Gesamtbetrachtungen in Form von Verbundvermögen...mehr
zerb 12/2016, "Verschonungskonzepte" für Unternehmensver ... / 3. In die Wertgrenze einzubeziehende Erwerbe
Für die Frage, ob die Wertgrenze von 26 Mio. EUR überschritten ist oder nicht, kommt es nicht nur auf den aktuell der Besteuerung zu unterwerfenden Vermögenserwerb an. Vielmehr sind auch frühere, innerhalb eines Zeitraums von zehn Jahren von demselben Erblasser/Schenker stammende, Erwerbe begünstigten Vermögens mit in die Betrachtung einzubeziehen. Diese früheren Erwerbe wer...mehr
zerb 12/2016, Verhältnismäßigkeit der Bewertungsverfahre ... / 2. Zuschlag
Der Kapitalisierungsfaktor setzt sich zusammen aus dem jährlichen Basiszinssatz und dem Zuschlag von 4,5 Prozent. Da die Änderung des Basiszinssatzes kritisiert wird, ist zudem die Frage naheliegend, warum der Gesetzgeber keine Anpassung des Zuschlags vorgenommen hat. Eine solche Angleichung wurde bisher aufgrund von fehlender Evidenz abgelehnt, könnte jedoch im Rahmen einer...mehr
Gewerbesteuererklärung 2016 / 4.4.1 Kürzungen beim Grundbesitz (Zeile 55)
Eine Kürzung erfolgt i. H. v. 1,2 % des Einheitswerts des Grundbesitzes, der am 1.1.2016 zum Betriebsvermögen des Unternehmens gehört und nicht von der Grundsteuer befreit ist. Die Kürzung dient der Vermeidung einer Doppelbesteuerung des Grundbesitzes durch Grundsteuer und Gewerbesteuer. Die Betriebsvermögenseigenschaft wird nach einkommensteuerrechtlichen Kriterien beurteil...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 43 Kapitalerträge mit Steuerabzug / 5.3.3.2 Berechnung
Rz. 161p Der Basisertrag wird gem. § 18 Abs. 1 S. 2 InvStG ermittelt durch Multiplikation des Rücknahmepreises des Investmentanteils zu Beginn des Kj. mit 70 % des Basiszinses nach § 203 Abs. 2 BewG. Die Vorabpauschale ist somit eine "pauschale Bemessungsgrundlage in Höhe einer risikolosen Marktverzinsung", die dann greift, wenn in dem Veranlagungszeitraum die Ausschüttungen ...mehr
Schwarz/Pahlke, AO § 8 Wohnsitz / 2 Wohnung
Rz. 5 Für den Wohnsitzbegriff ist das Innehaben einer Wohnung erforderlich. Eine einheitliche Begriffsbestimmung für die Wohnung kennt das Steuerrecht nicht. Hier wie auch im übrigen Recht wird das Wort Wohnung aus sehr verschiedenen Gründen mit den unterschiedlichsten Bedeutungen und Inhalten verwendet. Mangels einer ausdrücklichen Regelung in der AO hat dies zur Folge, das...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 151 Gesondert ... / 3. Regelungen im 5. Abschnitt des Bewertungsgesetzes zum Feststellungsverfahren
Rz. 6 § 151 BewG regelt in Abs. 1, in welchen Fällen Feststellungsbescheide im Zusammenhang mit den Werten für erbschaft- und schenkungsteuerliche Zwecke zu erteilen sind, in Abs. 2, welche Feststellungen in dem Feststellungsbescheid für Grundbesitzwerte zu treffen sind, in Abs. 3 den sog. Basiswert, in Abs. 4 den Verzicht auf ein Feststellungsverfahren bei Auslandsvermögen...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 154 Beteiligt ... / 1. § 154 Abs. 3 Satz 1 BewG
Rz. 60 § 183 AO soll entsprechende Anwendung finden, soweit Feststellungsgegenstände einer Erbengemeinschaft in Vertretung der Miterben zuzurechnen sind. Tatbestandlich kann nur bedarfsbewertungsbedürftiges Vermögen betroffen sein, das durch Erbanfall von mehreren Personen "in Erbengemeinschaft" erworben wurde (s. § 151 Abs. 2 Nr. 2 Satz 1 Halbs. 2, Satz 2 BewG. – Beachten S...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 154 Beteiligt ... / 1. bei Anteilsbewertungen nach § 151 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 BewG (Abs. 2)
Rz. 36 § 154 Abs. 2 BewG gilt ausdrücklich nur für Fälle der Bedarfsbewertung nicht börsennotierter Anteile an Kapitalgesellschaften. Da in derartigen Verfahren allein die jeweilige Gesellschaft erklärungspflichtig ist (§ 153 Abs. 3 BewG), konnten betroffene Gesellschafter bei regelgerechtem Verhalten der Feststellungsbehörde/n nicht zu Beteiligten nach § 154 Abs. 1 BewG a....mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 151 Gesondert ... / 1. Überblick über das neue Verfahrensrecht
Rz. 7 § 179 Abs. 1 AO bestimmt, dass die Besteuerungsgrundlagen durch Feststellungsbescheid gesondert festgestellt werden, soweit dies in der AO oder sonst in den Steuergesetzen bestimmt ist. Eine solche Bestimmung beinhaltet § 151 Abs. 1 BewG i.d.F. vor ErbStRG. Danach sind gesondert festzustellen Grundbesitzwerte (§ 138 BewG), der Wert des Betriebsvermögens (§§ 95, 96 BewG)...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 151 Gesondert ... / 2. Grundsätzliches zum Feststellungsverfahren
Rz. 53.1 Nach R B 151.1 ErbStR 2011 sind im Bedarfsfall gesondert festzustellen Grundbesitzwerte i.S. des § 157 BewG, der Wert des Betriebsvermögens bei Gewerbebetrieben, der Wert des Betriebsvermögens bei freiberuflich Tätigen, der Wert des Anteils am Betriebsvermögen von Personengesellschaften, der Wert von Anteilen an Kapitalgesellschaften i.S. des § 11 Abs. 2 BewG sowie der A...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 151 Gesondert ... / 8. Gesonderte Feststellung für Grunderwerbsteuerzwecke
Rz. 43 § 8 Abs. 2 GrEStG sieht für Grunderwerbsteuerzwecke für Entstehungszeitpunkte vor dem 1.1.2009 in bestimmten Fällen den Ansatz der Bedarfswerte nach §§ 138 f. BewG als Bemessungsgrundlage für Grunderwerbsteuerzwecke vor. Dort heißt es: „(2) Die Steuer wird nach den Werten i.S. des § 138 Abs. 2 bis 4 des Bewertungsgesetzes bemessen:mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 151 Gesondert ... / 1. Vorgängervorschrift: § 138 BewG
Rz. 1 Für Besteuerungszeitpunkte vor dem 1.1.2007 regelte § 138 Abs. 5 und 6 BewG das Verfahrensrecht zur Bedarfsbewertung. § 138 Abs. 5 BewG bestimmte, in welchen Fällen Grundbesitzwerte gesondert festzustellen waren. Dort war auch festgelegt, dass in dem Feststellungsbescheid Feststellungen über die Art der wirtschaftlichen Einheit, bei Betriebsgrundstücken auch über die ...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 151 Gesondert ... / 1. Änderungen im Rahmen der Erbschaftsteuerreform 2009 – Überblick
Rz. 47 Im Rahmen des ErbStRG sind die Verfahrensvorschriften im 5. Abschnitt des BewG weitestgehend vom Gesetzgeber für die neue Erbschaft- und Schenkungsteuer übernommen worden. Abweichend von dem Recht bis Ende 2008 hat der Gesetzgeber in § 151 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und 2 BewG eine redaktionelle Folgeänderung aus der Einfügung des neuen 6. Abschnitts des Bewertungsgesetzes v...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 154 Beteiligt ... / 2. § 154 Abs. 3 Satz 2 BewG
Rz. 66 Zwar ist bei der Bekanntgabe des Bedarfsbewertungsbescheids darauf hinzuweisen, dass sie mit Wirkung für und gegen alle Miterben erfolgt. Allein ein solcher abstrakter Hinweis genügt jedoch nicht; vielmehr müssen die betroffenen Miterben identifizierbar sein. Nachdem das FG Münster einen insoweit unergiebigen Feststellungsbescheid mangels wirksamer Bekanntgabe als ni...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 169 Tierbestände
Verwaltungsanweisung: Gleich lautende Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder zur Umsetzung des Gesetzes zur Reform des Erbschaftsteuer- und Bewertungsrechts v. 1.4.2009: Bewertung des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens nach dem Sechsten Abschnitt des Zweiten Teile des Bewertungsgesetzes (AEBewLuF), BStBl. I 2009, 552. Inhalt der Erläuterungenmehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 151 Gesondert ... / Schrifttum:
Christoffel, Änderungen des Bewertungsgesetzes, ErbBstg 2007, 258; Eisele, Jahressteuergesetz 2007: Neuerungen im erbschaftsteuerlichen Bewertungsrecht, INF 2007, 136; Christoffel, Bedarfsbewertung bei Grundstücken: Neuerungen ab 2007, SteuerBriefe 2007, 182; Felten, Mehr Rechtssicherheit bei der Auslegung des § 151 BewG, BB 2011, 2854; Halaczinsky, Grundbesitzwerte für Erbs...mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 170 Umlaufende Betriebsmittel
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 152 Örtliche Zuständigkeit
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 151 Gesonderte Feststellungen
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 154 Beteiligte am Feststellungsverfahren
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 153 Erklärungspflicht, Verfahrensvorschriften für die gesonderte Feststellung, Feststellungsfrist
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 170 Umlaufend ... / Verwaltungsanweisung:
Gleich lautende Erlasse der obersten Finanzbehörden der Länder zur Umsetzung des Gesetzes zur Reform des Erbschaftsteuer- und Bewertungsrechts v. 1.4.2009: Bewertung des land- und forstwirtschaftlichen Vermögens nach dem Sechsten Abschnitt des Zweiten Teile des Bewertungsgesetzes (AEBewLuF), BStBl. I 2009, 552.mehr
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 169 Tierbestände / Verwaltungsanweisung:
Gürsching/Stenger, Bewertungsrecht, BewG § 151 Gesondert ... / Inhalt der Erläuterungen

References: § 12
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 § 74
 § 180
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 § 12
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 Art. 2
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 § 1
 § 4
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 § 9
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 § 8
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 § 109
 § 199
 § 13
 § 13
 § 43
 § 18
 § 203
 § 8
 § 151
 § 151
 § 154
 § 154
 § 183
 § 151
 § 154
 § 151
 § 154
 § 154
 § 151
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 § 151
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 § 138
 § 151
 § 138
 § 138
 § 138
 § 151
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 § 154
 § 154
 § 169
 § 151
 § 151
 § 170
 § 152
 § 151
 § 154
 § 153
 § 170
 § 169
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