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Timestamp: 2019-07-16 11:34:12+00:00

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BVerwG, 13.09.2005 - 7 B 14.05 - dejure.org
BVerwG, 13.09.2005 - 7 B 14.05
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BVerwG, 13.09.2005 - 7 B 14.05 (https://dejure.org/2005,7111)
BVerwG, Entscheidung vom 13.09.2005 - 7 B 14.05 (https://dejure.org/2005,7111)
BVerwG, Entscheidung vom 13. September 2005 - 7 B 14.05 (https://dejure.org/2005,7111)
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Auskehr; Aussetzung; Bescheid; Erlös; Grundstücksveräußerung; Kaufpreis; offene Vermögensfrage; Restitutionsbescheid; Rückübertragung; Verfahren; verwaltungsgerichtliches Verfahren; Verwaltungsstreitverfahren; Voraussetzung; Vorfrage; Vorgreiflichkeit
Voraussetzungen des Erlöschens eines Anspruchs auf vermögensrechtliche Rückübertragung eines Grundstücks; Wirksame Verfügung über das Eigentum an dem restitutionsbefangenen Vermögensgegenstand als Voraussetzung für ein Erlöschen des Rückübertragungsanspruchs und seine Umwandlung in einen Anspruch auf Erlösauskehr; Statthaftigkeit einer Anfechtung der Ablehnung einer Aussetzung des Verfahrens nach § 94 Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) in vermögensrechtlichen Streitigkeiten; Erfordernis einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts über einen schriftsätzlich angekündigten Antrag bei dessen nicht erfolgter Stellung durch den Beigeladenen in der mündlichen Verhandlung; Auslegung des Begriff des "Antrags" in § 66 Satz 1 VwGO
VG Dresden, 10.11.2004 - 12 K 2693/02
Das gleiche gilt, soweit die Beschwerde einen Verfahrensfehler darin sieht, dass das Oberverwaltungsgericht den Antrag der Klägerin auf Aussetzung des Verfahrens (§ 94 VwGO) abgelehnt hat (Beschluss vom 13 September 2005 - BVerwG 7 B 14.05 - juris Rn. 20 f.); diese Entscheidung ist gemäß § 152 Abs. 1 VwGO ebenfalls unanfechtbar.
54 vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 3. November 2006 - 6 B 21.06 -, juris Rn. 5, vom 13. September 2005 - 7 B 14.05 -, juris Rn. 22, und vom 8. Dezember 2000 - 4 B 75.00 -, BRS 64 Nr. 59 = juris Rn. 7.
Dies gilt unabhängig von den Einschränkungen, die sich aus § 173 VwGO i.V.m. § 557 Abs. 2 ZPO im Hinblick auf die Zulässigkeit einer Verfahrensrüge ergeben, die im Zusammenhang mit einer nach § 152 VwGO unanfechtbaren Vorentscheidung - hier in Gestalt des in der mündlichen Verhandlung verkündeten Beschlusses über die Ablehnung der Aussetzung - erhoben wird (vgl. dazu BVerwG, Beschlüsse vom 22. Dezember 1997 - 8 B 255.97 - Buchholz 310 § 132 Abs. 2 Ziff. 3 VwGO Nr. 16 und vom 13. September 2005 - 7 B 14.05 - juris Rn. 20 ff.).
Dieses Ermessen reduziert sich nur in Ausnahmefällen zu einer Verpflichtung zur Aussetzung, wenn anders eine Sachentscheidung nicht möglich ist (Urteil vom 12. Februar 1987 - BVerwG 3 C 22.86 - BVerwGE 77, 19 = Buchholz 310 § 94 VwGO Nr. 5; Beschlüsse vom 17. Dezember 1992 - BVerwG 4 B 247.92 - Buchholz 310 § 94 VwGO Nr. 6, vom 5. April 2005 - BVerwG 6 B 2.05 - und vom 13. September 2005 - BVerwG 7 B 14.05 - jeweils juris - …und vom 3. November 2006 - BVerwG 6 B 21.06 - Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nr. 208 Rn. 5).
Dieses Ermessen reduziert sich nur in Ausnahmefällen zu einer Verpflichtung zur Aussetzung, wenn anders eine Sachentscheidung nicht möglich ist (Urteil vom 12. Februar 1987 BVerwG 3 C 22.86 BVerwGE 77, 19 = Buchholz 310 § 94 VwGO Nr. 5; Beschlüsse vom 17. Dezember 1992 BVerwG 4 B 247.92 Buchholz 310 § 94 VwGO Nr. 6, vom 5. April 2005 BVerwG 6 B 2.05 und vom 13. September 2005 BVerwG 7 B 14.05 jeweils juris ).
Dieses Ermessen reduziert sich nur im Ausnahmefall zu einer Verpflichtung zur Aussetzung, wenn anders eine Sachentscheidung nicht möglich ist (…vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 17. Dezember 1992 - 4 B 247/92 - Buchholz 310 § 94 VwGO Nr. 6 = juris Rn. 4 und vom 13. September 2005 - 7 B 14.05 - juris Rn. 22).
Das hat der Senat in den Gründen seines Beschlusses vom 13. September 2005 BVerwG 7 B 14.05 , der im Verfahren über eine Nichtzulassungsbeschwerde des Klägers unter Beteiligung der Beklagten ergangen ist, im Einzelnen dargelegt; darauf wird Bezug genommen.
Die verfahrensfehlerhafte Ablehnung einer Aussetzung kann deshalb nur dann auf die stattdessen getroffene Sachentscheidung weiterwirken, wenn ausnahmsweise eine Verpflichtung zur Aussetzung des Verfahrens bestand, weil anders eine Sachentscheidung nicht möglich ist (so BVerwG, Beschl. v. 13. September 2005 - 7 B 14.05 -, zit. nach JURIS;… Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, VwGO, § 124 Rdnr. 32, jeweils m.w.N.).
Dementsprechend reicht auch die bloße Vorgreiflichkeit hierfür nicht aus, da sie ohnehin die Voraussetzung für die Anwendbarkeit des § 94 VwGO darstellt und damit grundsätzlich erst den Weg zu einer Ermessensentscheidung eröffnet (vgl. BVerwG, Beschl. v. 13. September 2005, a.a.O.).
LSG Niedersachsen-Bremen, 03.08.2007 - L 7 B 232/05
Prozesskostenhilfe bei teilweiser Erfolgsaussicht

References: § 94
 § 66
 § 152
 § 173
 § 557
 § 152
 § 132
 § 94
 § 94
 § 12
 § 94
 § 94
 § 94
 § 124
 § 94