Source: https://www.gsupa.com/satzung/
Timestamp: 2017-05-27 06:03:44+00:00

Document:
Satzung – GSUPA
Fassung vom 31.03.2014
§1 Name, Organisation, Sitz
Der Deutsche Stand Up Paddle Verband (nachfolgend GSUPA oder Verband genannt) widmet sich der Förderung aller Arten des StandUpPaddlings, wie SUP Wave, SUP Whitewater, SUP Race (Sprint/ Long Distance), Technical Race. Er hat seinen Sitz in Bochum.
Die GSUPA strebt die Anerkennung des Deutschen Sportbundes sowie aller übergeordneten internationalen Dachverbände des SUP Sport an.
§2 Grundsätze der Tätigkeiten
(1) Die GSUPA verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.
a) Die GSUPA ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
b) Mittel der GSUPA dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Verbandes.
c) Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken der GSUPA fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
(2) Die GSUPA ist parteipolitisch neutral. Er vertritt den Grundsatz religiöser, weltanschaulicher und rassischer Toleranz.
§3 Zweck der GSUPA ist es,
(1) die Ausübung des SUP-Sports und seiner verwandten Disziplinen zu entwickeln, zu fördern und dafür erforderliche Maßnahmen zu koordinieren.
(2) diesen Sport in allen den Mitgliedsvereinen gemeinsamen und verbandlichen Belangen gegenüber der Gesellschaft, ihrer Institutionen und den übergeordneten Verbänden zu vertreten und als Breitensport zu etablieren.
(3) die Wesensart seiner Disziplinen, geprägt durch den unmittelbaren Kontakt zur Natur und ihre Abhängigkeit von den meeresökologischen und Binnenökologischen Bedingungen in der Öffentlichkeit zu vertreten.
(4) Dachverband für SUP-Schulen und SUP-Zentren zu sein und Richtlinien für Schulbetrieb und Ausbildung zu entwickeln. Durchführung von Ausbildungsmaßnahmen für Wassersport-Lehrkräften unter sportpädagogischer und sportwissenschaftlicher Aspekten.
§4 Die GSUPA sieht ihre Aufgabenfelder in
(1) der Verbreitung und Öffentlichmachung des SUPsports und seiner verwandten Disziplinen,
(2) der Förderung der Grundlagenschulung und des Breitensports,
(3) der Entwicklung der Fachsparten und im Aufbau eines leistungssportlichen Bereiches,
(4) der Schulung von Mitarbeitern, Ausbildung von Kampfrichtern und Übungsleitern,
(5) Nationalen und Internationalen Sportbeziehungen, (6) Jugendarbeit und Kulturaustausch, (7) Freizeitsport und Erwachsenenbildung, (8) im Umweltschutz
(1) Rechtsgrundlagen der GSUPA sind seine Satzung und die Ordnungen, die er zur Durchführung seiner Aufgaben beschließt.
(2) Ordnungen sind nicht Bestandteil der Satzung und dürfen nicht im Widerspruch zu ihr stehen.
(3) Die GSUPA erkennt grundsätzlich die Statuten seiner übergeordneten Verbandsorganisationen an und verpflichtet sich, in seinen Satzungen und Ordnungen keine widersprüchlichen Bestimmungen aufzunehmen.
(4) Die GSUPA erkennt die Jugendordnung des Deutschen Sport Bund als für sich verbindlich an.
(1) Mitglied in der GSUPA können alle am SUP Sport und seiner verwandten Disziplinen interessierten deutschen Vereine und Vereinsabteilungen, SUP Zentren und Einzelpersonen werden.
(2) Ein aufzunehmender Mitglied muß ins Vereinsregister eingetragen sein und die Satzung der GSUPA anerkennen.
(3) Aufnahmeanträge sind schriftlich gemeinsam mit der Vereinssatzung und dem Mitgliederverzeichnis bei der GSUPA einzureichen. Über die Aufnahme entscheidet das Präsidium vorbehaltlich der Genehmigung durch die Mitgliederversammlung (MV).
(4) Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Tag der vorläufigen Aufnahmebestätigung.
(5) Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Ausschluß oder Auflösung des Verbandsvereins.
a) Der Austritt kann jederzeit per Einschreiben an die Geschäftstelle der GSUPA erfolgen. Alle Rechte gegenüber dem Verband erlöschen zum jeweiligen Zeitpunkt. Die Verpflichtungen einschließlich des Jahresbeitrages bleiben bis zum Ende des laufenden Kalenderjahres bestehen.
b) Der Ausschluß eines Mitglieds kann durch das Präsidium entschieden werden und muß schriftlich mitgeteilt werden. Innerhalb von 30 Tagen kann gegen diese Entscheidung Berufung eingelegt werden (Poststempel). Die endgültige Entscheidung obliegt der MV.
Der Ausschluß eines Mitglieds kann erfolgen:
– bei groben Verstößen gegen die Satzung, Ordnungen oder Richtlinien des Verbandes,
– wegen Nichterfüllung von Verpflichtungen trotz fristgerechter Anmahnung und Ausschlußandrohung,
– wenn Ruf und Ansehen der GSUPA verletzt, oder die Tätigkeiten des Verbandes beeinträchtigt werden.
c) Bei Erlöschen eines Verbandsvereins endet die Mitgliedschaft in der GSUPA ebenfalls. Die Verpflichtungen werden wie unter Punkt a) gehandhabt.
Zur Durchführung seiner Aufgaben erhebt der Verband Beiträge, deren Höhe von der Mitglieder-versammlung festgelegt werden. Zeitpunkt und Form der Erhebung bestimmt das Präsidium.
(1) Die Mitglieder haben Sitz und Stimme in der MV
(2) Sie haben das Recht, an allen Veranstaltungen des Verbandes teilzunehmen.
a) Satzung, Ordnungen und Richtlinien des Verbandes und derjenigen Organisationen, denen die GSUPA angehört, sowie die von den Verbandsorganen gefassten Beschlüsse zu beachten und zu befolgen;
b) die an den Verband vorzunehmenden Zahlungen ordnungsgemäß zu leisten;
c) dem Verband die im Verbandsinteresse benötigten Auskünfte ordnungsgemäß zu erteilen;
d) Vorladungen der Schlichtungs- und Disziplinarstelle Folge zu leisten und deren Anfragen ordnungsgemäß zu beantworten.
§9 Die Organe der GSUPA sind: (1) die Mitglieder-Versammlung (MV)
§10 Mitgliederversammlung (MV)
(1) Die MV ist das oberste Organ des Verbandes. Den Vorsitz führt der Präsident, im Verhinderungsfall ein Vertreter aus dem Präsidium bzw. ein vom Präsidium bestellter Versammlungsleiter.
(2) Die Mitgliederversammlung setzt sich zusammen aus: – dem Präsidium und - den Vertretern der Mitglieder
(3) Die MV tritt mindestens einmal im Jahr zu einer ordentlichen Sitzung zusammen. Hierzu muß der Präsident unter Wahrung einer Einladungsfrist von 3 Wochen und der Bekanntgabe der Tagesordnung schriftlich einladen. Anträge zur Tagesordnung müssen schriftlich mit Begründung vier Wochen vor Beginn der Sitzung beim Präsidenten eingegangen sein.
(4) Die Bestimmung von Ort und Zeitpunkt der MV wird in der Geschäftsordnung geregelt.
(5) Das Präsidium kann aus wichtigem Grund eine außerordentliche MV schriftlich einberufen. Es ist verpflichtet das innerhalb einer Frist von vier Wochen zu tun, wenn 1/3 aller Mitglieds-Vereine dieses schriftlich beantragen.
(6) Die MV ist beschlussfähig, wenn ordnungsgemäß dazu eingeladen wurde.
(7) Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden, soweit die Satzung der GSUPA dieses nicht ausdrücklich anders bestimmt, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen gelten als nicht abgegeben und werden nicht mitgezählt. Stimmengleichheit bedeutet abgelehnt. Einer geheimen, mit Stimmzetteln durchgeführten Abstimmung oder Wahl bedarf es nur, wenn dieses von einem anwesenden, stimmberechtigten Versammlungs-Mitglied gefordert wird.
(8) Satzungsänderungen und Auflösungsbeschlüsse können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der zu Beginn der MV festgestellten Stimmrechte beschlossen werden.
(9) Stimmrecht-Verteilung:
a) Jeder Verbandsverein hat grundsätzlich 2 Stimmrechte, die durch entsprechende Delegierte ausgeübt werden.
b) Vereine, SUP Zentren die der GSUPA zum Jahresbeginn mehr als 30 Mitglieder schriftlich gemeldet haben, verfügen über 3 Stimmrechte.
c) Mitglieder des Präsidiums haben je 1 Stimme.
d) pro 10 Einzelmitglieder erhalten diese je 1 Stimmrecht. Die Einzelmitglieder wählen separat Ihre Stimmberechtigten.
(10) Mitglieder, die ihren Verpflichtungen nicht nachkommen, haben kein Stimmrecht. Sie sind darauf in der Einladung hinzuweisen.
(11) Die Mitgliederversammlung wählt das Präsidium, und 2 Rechnungsprüfer für die Dauer von zwei Jahren. Wiederwahlen sind möglich.
(12) Bei Wahlen des Präsidiums müssen mehr als die Hälfte, zu Satzungsänderungen 2/3 aller Stimmrechte der GSUPA durch Stimmberechtigte auf einer MV vertreten sein. Ist eine MV in diesen Punkten durch einen Mangel an Stimmrechts-Vertretungen nicht beschlussfähig, so genügt bei einer Wiederholungs-Versammlung die einfache Mehrheit aller anwesenden Stimmrechte. Der Fall der Verbands-Auflösung ist gesondert geregelt.
(13) Wahlvorschläge können von jedem stimmberechtigten Mitglied der MV gemacht werden. Vereinsdelegierte haben das Recht, Anträge, Anfragen, Vorschläge und Beschwerden beim Präsidium einzureichen.
(14) Die Mitglieder-Versammlung der GSUPA entscheidet über Abberufungen und Beitragspflichten.
(15) Die Mitglieder-Versammlung gibt sich eine Geschäftsordnung.
(1) Das Präsidium erfüllt die Aufgaben der GSUPA im Rahmen und im Sinne der Satzung und der Beschlüsse der Mitglieder-Versammlung. Es ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte ihrer Mitglieder anwesend ist.
(2) Das Präsidium besteht aus : dem/der Präsident/in, 3 Vizepräsidenten/ innen, dem/der Kassenwart/in
(3) Vertretungsberechtigt im Sinne des § 26 BGB ist der/die Präsident/in, im Falle seiner Verhinderung ein Beisitzer mit einem weiteren Präsidiums-Mitglied gemeinsam. Die Verhinderung brauch im Einzelfall nicht nachgewiesen werden.
(4) Im Übrigen vertritt der/die Präsident/in die GSUPA. Er/Sie beruft die Sitzungen des Präsidiums und der Mitglieder-Versammlung ein und leitet sie.
(5) Scheidet ein Mitglied des Präsidiums aus, so kann das verbleibende Präsidium die Stelle bis zur nächsten MV kommissarisch besetzen.
(6) Das Präsidium gibt sich eine Finanz- und Geschäfts-Ordnung.
§12 Fachgremium
(1) Das Fachgremium der GSUPA koordiniert und organisiert den Sportbetrieb und soll das Präsidium bei seiner Verbandsarbeit unterstützen.
(2) Es besteht aus einer Anzahl von Fachkräften, die für die Sparten Wettkampf, Jugend, Frauen, Ausbildung, Sponsoring, Öffentlichkeitsarbeit und andere wichtige Bereiche zuständig sind.
(3) Das Präsidium ist für die Besetzung des Fachgremiums zuständig. Gremiumsmitglieder müssen von der MV bestätigt werden.
§13 Schlichtungs- und Disziplinarstelle
(1) Der/die Präsident/in, zwei Referent/innen und eine Ersatzperson bilden den Schlichtungs- und Disziplinarausschuss, der von der MV gewählt wird.
(2) Der Ausschuss hat die Aufgabe, Streitigkeiten von für die Verbandsarbeit erheblicher Bedeutung zu schlichten und das Recht, bei Verstößen gegen die Verbandssatzung oder Beschlüsse der Verbandsorgane, Disziplinarstrafen in Form von Verwarnungen oder Geldbußen auszusprechen.
(3) Er wird tätig, wenn dieses durch Verbands-Vereine oder Mitglieder des Präsidiums beantragt wird.
§14 SUP-Jugend der GSUPA
(1) Die SUP – Jugend des Verbandes führt und verwaltet sich im Rahmen der Satzung und der Ordnung des Verbandes selbstständig. Sie entscheidet über die Verwendung der Ihr zufließenden Mittel.
(2) Alles Nähere regelt die Jugendordnung.
§15 Beschlüsse
Alle in der MV und den Sitzungen des Präsidiums gefassten Beschlüsse sind zu protokollieren und vom Sitzungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen.
(1) Die Auflösung der GSUPA kann nur durch Beschluss einer Mitgliederversammlung erfolgen, zu der die Einladung spätestens 4 Wochen vor dem Termin der Versammlung ergehen muss; diese muss den Antrag auf Auflösung mit Begründung enthalten.
(2) Bei Auflösung des Verbandes oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen der GSUPA an die Umweltorganisation “Sea Shepherd”, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
§17 Schlussbestimmung (1) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
(2) Für alle Fälle, die durch diese Satzung nicht geregelt sind, gilt das Vereinsrecht.
(3) Diese Satzung tritt mit ihrer Verabschiedung durch die erste MV in Kraft.

References: §1

§2

§3

§4

§9

§10
 § 26

§12

§13

§14

§15

§17