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Timestamp: 2016-10-24 23:52:59+00:00

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8C_233/2013 (09.10.2013)
8C_233/2013 {T�0/2} � � Urteil vom 9. Oktober 2013
A.a.�Der 1970 geborene M.________ war in der Eigenschaft als Angestellter der Firma B.________ AG bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gegen die Folgen von Unf�llen versichert, als er am 1. Januar 2006 bei einem Spaziergang den linken Fuss �bertrat. Der schleppende Heilungsverlauf f�hrte zur Verdachtsdiagnose eines oss�ren Ausrisses des Ligamentum bifurcatum links durch Dr. med. S.________, FMH Orthop�dische Chirurgie, Klinik A.________, und schliesslich zum ersten operativen Eingriff vom 3. Mai 2006, mit welchem eine Bandrekonstruktion calcaneocuboidal links zur Stabilisierung des Gelenks vorgenommen wurde. Es folgten wegen persistierender Beschwerden drei weitere Eingriffe vom 26. September 2006 (Arthrodese cuboidocalcanear), 12. April 2007 (Re-Arthrodese) und 12. M�rz 2008 (Osteosynthesematerialentfernung Fuss links, Revision sinus tarsi und Peronealsehnen links).
A.b.�Die SUVA, welche bisher die Heilbehandlungskosten �bernommen und Taggelder ausgerichtet hatte, stellte mit Verf�gung vom 3. Juli 2009 ihre Leistungen auf Ende Monat mit der Begr�ndung ein, die organisch nicht hinreichend nachweisbaren Beschwerden st�nden in keinem ad�quaten Kausalzusammenhang zum Unfall vom 1. Januar 2006.
A.c.�Mit Verf�gung vom 20. August 2009 sprach sie M.________ eine Invalidenrente auf der Basis einer Erwerbsunf�higkeit von 35 % und eine Integrit�tsentsch�digung entsprechend einer Integrit�tseinbusse von 15 % zu. Dabei stellte sie - wie bereits f�r die Einstellungsverf�gung - auf den Bericht vom 28. April 2009 von Dr. med. N.________, Facharzt f�r Orthop�dische Chirurgie, von der SUVA-Abteilung Versicherungsmedizin ab. Bezogen auf die Einsch�tzung der unfallbedingten Restarbeitsf�higkeit erkl�rte er die vom SUVA-Kreisarzt Dr. med. D.________, FMH Chirurgie, anl�sslich der �rztlichen Abschlussuntersuchung vom 24. Oktober 2008 abgegebene Einsch�tzung f�r massgeblich.
Gegen diese Verf�gung liess M.________ Einsprache erheben und verschiedene Arztberichte einreichen, darunter das Gutachten von Prof. Dr. med. Z.________, Facharzt FMH f�r Orthop�dische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, vom 3. Juni 2010 und den Bericht von Dr. med. W.________, Ober�rztin Orthop�die des Spitals K.________, vom 11. M�rz 2011. Weitere Berichte wurden beigezogen, so auch jener von Dr. med. W.________ vom 21. Januar 2010. Gest�tzt auf den dazu eingeholten versicherungsmedizinischen Bericht von Dr. med. N.________ vom 8. November 2011 hielt die SUVA mit Entscheid vom 22. November 2011 an ihrer Verf�gung vom 20. August 2009 fest.
M.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und Antr�ge stellen zum Fallabschluss, zur Invalidenrente und zur Integrit�tsentsch�digung. Gleichzeitig ersucht er um medizinische Abkl�rung vor Entscheidf�llung.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten (Art. 82 ff. BGG) kann wegen Rechtsverletzung gem�ss Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG), pr�ft grunds�tzlich aber nur die geltend gemachten R�gen (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; BGE 135 II 384 E. 2.2.1 S. 389 mit Hinweisen). Es ist nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu untersuchen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen werden (BGE a.a.O. sowie 135 III 397 E. 1.4 S. 400). Es kann die Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht nur insofern pr�fen, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG).
Soweit der Beschwerdef�hrer den mit unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verf�gung vom 3. Juli 2009 bestimmten Behandlungsabschluss auf Ende Juli 2009 in Frage stellt, kann darauf nicht mehr eingegangen werden, worauf bereits die Vorinstanz in E. 1 des angefochtenen Entscheids mit zutreffender Begr�ndung hingewiesen hat. Sodann wurde vor Vorinstanz der Einspracheentscheid vom 22. November 2011 lediglich hinsichtlich der Rentenzusprechung angefochten. Bez�glich der Integrit�tsentsch�digung ist er in Rechtskraft erwachsen. Die Frage der Integrit�tsentsch�digung kann daher letztinstanzlich ebenfalls nicht mehr zum Streitthema erhoben werden. Auf die Beschwerde ist in diesen Punkten nicht einzutreten.
Der Beschwerdef�hrer will sodann den Entscheid des Bundesgerichts von vorg�ngig durchzuf�hrenden weiteren medizinischen Abkl�rungen abh�ngig machen.
Zwar ist das Bundesgericht vorliegend nicht an die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz gebunden (E. 1 in fine hiervor). Das Durchf�hren eigener Abkl�rungen oder Anordnen solcher setzt indessen voraus, dass die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz keine schl�ssige Beurteilung der Rechtsfrage erlaubt.
Das kantonale Gericht hat mit Verweis auf den Einspracheentscheid die Bestimmungen und Grunds�tze �ber den f�r die Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers (Art. 6 Abs. 1 UVG in Verbindung mit Art. 4 ATSG) vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen Unfall und eingetretenem Schaden (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 111 f.), die vorausgesetzte Ad�quanz des Kausalzusammenhangs bei psychischen Unfallfolgen (BGE 134 V 109 E. 10 S. 126 f.; 115 V 133) sowie den Beweiswert von Arztberichten (BGE 125 V 351 ff.; s. auch 134 V 231 E. 5.1 S. 232) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
Die Vorinstanz f�hrte in Auseinandersetzung mit den Parteivorbringen und W�rdigung der Aktenlage aus, (sp�testens) seit dem 1. August 2009 h�tten keine hinreichend objektivierbaren organischen Unfallfolgen mehr vorgelegen, die nicht aus somatischer Sicht einen ganzt�gigen Einsatz in einer dem Leiden angepassten T�tigkeit zumutbar erscheinen liessen.
F�r die unstreitig vorhandenen psychisch bedingten Beschwerden verneinte sie eine Leistungspflicht wegen fehlender Ad�quanz zum als banal einzustufenden Unfallereignis.
Als dem unfallbedingten Leiden angepasste T�tigkeiten betrachtete sie in Anlehnung an die vom SUVA-Kreisarzt Dr. med. D.________ am 24. Oktober 2008 abgegebene Umschreibung wechselbelastende Arbeiten im Vollzeitpensum, die Schl�ge und Vibrationen auf den linken Fuss vermeiden, kein h�ufiges Begehen von Leitern und Treppen erfordern, ebenso wenig ein Gehen in unebenem Gel�nde, generell kein Gehen �ber eine Strecke von mehr als vier bis f�nf Kilometer, und sodann das Tragen von Lasten auf bis maximal 15 bis 20 kg einschr�nken.
In einem letzten Schritt best�tigte das kantonale Gericht den ausgehend von diesem T�tigkeitsprofil von der SUVA festgelegten Invalidit�tsgrad von 35 %.
Der Beschwerdef�hrer beanstandet in erster Linie die Schl�ssigkeit der von Verwaltung und Vorinstanz herangezogenen Arztberichte und erachtet weitere Abkl�rungen zum Gesundheitszustand als f�r die Entscheidfindung zwingend vorgegeben; abgesehen davon st�nden die vorhandenen Schmerzen, sofern sie einer psychischen Fehlentwicklung zuzuordnen seien, in einem ad�quat kausalen Verh�ltnis zum Unfallereignis, weshalb der Unfallversicherer daf�r auch leistungspflichtig sei.
6.1.�Soweit der Versicherte geltend macht, im Bericht vom 28. April 2009 habe Dr. med. N.________ nicht ausdr�cklich erw�hnt, ob er seiner Einsch�tzung auch CT/MRI aus der Zeit vor dem ersten Eingriff vom 3. Mai 2006 zu Grunde gelegt habe, kann auf dessen Stellungnahme vom 8. November 2011 verwiesen werden, worin er auf die Bilder Bezug nimmt, ohne indessen von seiner bisherigen Einsch�tzung abzuweichen.
Ohnehin ist nicht entscheidend, ob und gegebenenfalls welche Art von Fraktur genau der Beschwerdef�hrer beim Unfall erlitten hat. Die Operation galt als indiziert. Wenn sich dabei die vorg�ngig ge�usserte Vermutung eines beim Unfall vom 1. Januar 2006 erlittenen kn�chernen Ausrisses vom Ligamentum bifurcatum links nicht best�tigt hat, statt dessen beim Calcaneocuboidalgelenk eine Bandstabilisation vorgenommen wurde, ist dies nicht zu beanstanden. Der in diesem Zusammenhang vorgebrachte Einwand einer �rztlichen Fehlbehandlung st�sst ins Leere. Diese Frage wurde durch den vom Beschwerdef�hrer beauftragten Prof. Dr. med. Z.________ im Bericht vom 3. Juni 2010 einl�sslich diskutiert und verneint. Darauf ist zu verweisen.
6.2.�Soweit der Beschwerdef�hrer sodann Berichte des Spitals K.________ (vom 27. August und 13. September 2010 sowie 21. Januar und 11. M�rz 2011) anruft, worin ein chronifiziertes Schmerzsyndrom (CRPS) am linken Fuss bei Status nach vier Operationen nach einer Verletzung im Jahre 2006 diagnostiziert oder vermutet wird, ist ihm entgegen zu halten, dass ein unfallbedingtes CRPS nur dann anzunehmen ist, wenn unter anderem die daf�r typischen Symptome ausweislich der echtzeitlichen medizinischen Akten innerhalb von sechs bis acht Wochen nach einem Unfall oder nach einer wegen einer Unfallverletzung durchgef�hrten Operation aufgetreten sind (vgl. dazu SVR 2010 UV Nr. 18 S. 69 [8C_384/2009 vom 5. Januar 2010 E. 4.2.1 mit Hinweisen auch auf die medizinische Literatur]; s. auch Urteil 8C_393/2013 vom 18. Juli 2013). Solches ist vorliegend aber nicht ausgewiesen: Im Anschluss an die Eingriffe wurde verschiedentlich die M�glichkeit eines CRPS gepr�ft, ohne dass indessen eine solche Diagnose h�tte gestellt werden k�nnen. Im Anschluss an den Eingriff vom 12. April 2007 �usserte etwa Dr. med. O.________, FMH Rheumatologie / physikalische Medizin und Therapie, Klinik A.________, im Bericht vom 24. Juli 2007 den Verdacht auf den "Beginn" eines CRPS. Alsdann pr�fte er dies eingehend. Im Bericht vom 23. August 2007 f�hrte er dazu aus, er finde kaum Hinweise f�r ein CRPS; dabei wurde er durch die Aussage von Dr. med. E.________, FMH Fach�rztin f�r Nuklearmedizin, ebenfalls von der Klinik A.________, gest�tzt, welche nach zu selber Zeit durchgef�hrter Teilskelettszintigraphie mit Fr�haufnahmen schloss, es f�nden sich keine Anhaltspunkte f�r einen Morbus Sudeck (andere, zwischenzeitig �berholte Bezeichnung f�r ein CRPS). Schliesslich verwarf er diese These mit Bericht vom 30. Oktober 2007 ausdr�cklich mangels entsprechender Hinweise. Dies scheint der Beschwerdef�hrer zu �bersehen, wenn er sich zur Begr�ndung seiner Vorbringen auf Dr. med. O.________ beruft. Die Klinik C.________ verneinte im nach dem letzten Eingriff vom 12. M�rz 2008 erstatteten Bericht vom 1. Juli 2008 ebenso ausdr�cklich das Vorliegen eines Morbus Sudeck. Prof. Dr. med. Z.________ schloss sp�ter in seinem Bericht vom 3. Juni 2010 ebenfalls eine in einem Kausalzusammenhang zum urspr�nglichen Unfallereignis stehende "eigentliche" Sudeck'sche Dystrophie (ebenfalls zwischenzeitig �berholte andere Bezeichnung f�r ein CRPS) aus. Inwiefern von weiteren Abkl�rungen zu diesem Punkt neue Erkenntnisse erwartet werden k�nnten, ist nicht einsichtig, so dass darauf mit der Vorinstanz zu verzichten ist (antizipierte Beweisw�rdigung; vgl. dazu BGE 136 I 229 E. 5.3 S. 236; 124 V 90 E. 4b S. 94; 122 V 157 E. 1d S. 162).
6.3.�Da ferner weder mit Schwellungen noch Blauverf�rbungen (des Fusses) allein der Nachweis weitergehender Einschr�nkungen erbracht ist, spricht auch dieser Umstand nicht gegen die Schl�ssigkeit der von der Vorinstanz zur Bemessung der unfallbedingten Restarbeitsf�higkeit beigezogenen Arztberichte. Vielmehr durfte sie darauf abstellen.
6.4.�Da das kantonale Gericht �berdies den ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem als banal einzustufenden Unfallereignis und den hernach aufgetretenen psychischen Beschwerden mit zutreffender Begr�ndung verneint hat, er�brigen sich weitere Ausf�hrungen dazu, zumal die vom Beschwerdef�hrer behauptete Fehlbehandlung als Ursache f�r das heutige Beschwerdebild - wie bereits dargelegt - ausser Betracht f�llt und psychisch bedingte Arbeitsunf�higkeiten und Beschwerden bei der Beurteilung der Ad�quanzkriterien ausser Acht zu lassen sind (RKUV 1999 Nr. U 341 S. 407 E. 3b S. 409 [Urteil U 215/97 vom 23. Februar 1999]).
Der angefochtene Entscheid ist zu best�tigen.
Dem Beschwerdef�hrer sind gem�ss Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG die Gerichtskosten zu �berbinden.

References: Art. 95
 BGE 
in fine
 Art. 4
 BGE 
 Art. 66