Source: https://www.ris.bka.gv.at/NormDokument.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=10010285&FassungVom=2009-07-14&Artikel=&Paragraf=8&Anlage=&Uebergangsrecht=
Timestamp: 2019-12-13 21:02:52+00:00

Document:
RIS - Krankenanstalten- und Kuranstaltengesetz § 8 - Bundesrecht konsolidiert, Fassung vom 14.07.2009
Bundesrecht konsolidiert: Krankenanstalten- und Kuranstaltengesetz § 8, Fassung vom 14.07.2009
Krankenanstalten- und Kuranstaltengesetz § 8
§ 7a am 14.07.2009
§ 8 gültig ab 16.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 13/2019
§ 8 gültig von 01.07.2018 bis 15.01.2019 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 59/2017
§ 8 gültig von 24.02.2016 bis 30.06.2018 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 3/2016
§ 8 gültig von 30.12.2011 bis 23.02.2016 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 147/2011
§ 8 gültig von 30.07.2011 bis 29.12.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 69/2011
§ 8 gültig von 17.12.2009 bis 29.07.2011 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 124/2009
§ 8 gültig von 27.07.2006 bis 16.12.2009 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 122/2006
§ 8 gültig von 30.04.2004 bis 26.07.2006 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 35/2004
§ 8 gültig von 01.07.2001 bis 29.04.2004 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2001
§ 8 gültig von 01.07.2001 bis 30.06.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 135/2000
§ 8 gültig von 10.01.2001 bis 30.06.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 5/2001
§ 8 gültig von 09.08.2000 bis 09.01.2001 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 80/2000
§ 8 gültig von 01.01.1997 bis 08.08.2000 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 751/1996
§ 8. (1) Der ärztliche Dienst muß so eingerichtet sein, daß
in Zentralkrankenanstalten uneingeschränkt eine Anwesenheit von Fachärzten aller in Betracht kommenden Sonderfächer gegeben ist;
in Schwerpunktkrankenanstalten jedenfalls in Abteilungen und Organisationseinheiten für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Chirurgie, Innere Medizin, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Kinder- und Jugendheilkunde, Psychiatrie und Unfallchirurgie ein Facharzt des betreffenden Sonderfaches in der Anstalt dauernd anwesend ist; im übrigen kann im Nacht- sowie vorübergehend im Wochenend- und Feiertagsdienst von einer ständigen Anwesenheit von Fachärzten der sonst in Betracht kommenden Sonderfächer abgesehen werden, wenn statt dessen eine Rufbereitschaft eingerichtet ist;
in Fachschwerpunkten kann außerhalb der Betriebszeiten von einer dauernden ärztlichen Anwesenheit von Fachärzten der in Betracht kommenden Sonderfächer abgesehen werden, wenn statt dessen eine Rufbereitschaft eingerichtet ist;
in Krankenanstalten in der Betriebsform selbständiger Ambulatorien für physikalische Therapie, in denen keine Turnusärzte ausgebildet werden, kann an Stelle einer dauernden ärztlichen Anwesenheit der ärztliche Dienst so organisiert sein, dass ärztliche Hilfe jederzeit erreichbar ist und durch regelmäßige tägliche Anwesenheit die erforderlichen ärztlichen Anordnungen für das Personal nach dem MTD-Gesetz, BGBl. Nr. 460/1992, zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 169/2002, und für Heilmasseure nach dem MMHmG, BGBl. I Nr. 169/2002, zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 66/2003, sowie, neben ärztlichen Anordnungen, auch die erforderliche Aufsicht über medizinische Masseure nach dem MMHmG und Personal nach dem MTF-SHD-G, BGBl. Nr. 102/1961, zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 169/2002, gewährleistet ist;
die in der Krankenanstalt tätigen Ärzte sich im erforderlichen Ausmaß fortbilden können;
(2) Pfleglinge von Krankenanstalten dürfen nur nach den Grundsätzen und anerkannten Methoden der medizinischen Wissenschaft ärztlich behandelt werden.
(3) Behandlungen dürfen an einem Pflegling nur mit dessen Einwilligung durchgeführt werden; fehlt dem Pflegling in diesen Angelegenheiten die Einsichts- und Urteilsfähigkeit, so ist – sofern die Vornahme der medizinischen Behandlung nicht durch eine verbindliche Patientenverfügung ausgeschlossen ist – die Zustimmung seines gesetzlichen Vertreters erforderlich. Die Einwilligung oder Zustimmung ist nicht erforderlich, wenn die Behandlung so dringend notwendig ist, dass der mit der Einholung der Einwilligung des Pfleglings oder der Zustimmung seines gesetzlichen Vertreters oder mit der Bestellung eines gesetzlichen Vertreters verbundene Aufschub das Leben gefährden würde oder mit der Gefahr einer schweren Schädigung der Gesundheit verbunden wäre. Über die Notwendigkeit oder Dringlichkeit einer Behandlung entscheidet der ärztliche Leiter der Krankenanstalt oder der für die Leitung der betreffenden Anstaltsabteilung verantwortliche Arzt.
Kinderheilkunde, Nachtdienst, Wochenenddienst, Einsichtsfähigkeit
NOR40080193
https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1957/1/P8/NOR40080193

References: § 8
 § 8
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§ 7

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