Source: http://fh-ottersberg.de/studium/kunsttherapie-kunstpaedagogik/bewerbung/zulassungsordnung_ks.php
Timestamp: 2017-09-26 12:57:18+00:00

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zulassungsordnung_ks
Kunst im Sozialen. Kunsttherapie und Kunstpädagogik B.A. (KS)
Zulassungsordnung für den Studiengang
Kunst im Sozialen. Kunsttherapie und Kunstpädagogik (B.A.)
1.1 Diese Ordnung regelt den Zugang und die Zulassung zum Studiengang Kunst im Sozialen. Kunsttherapie und Kunstpädagogik.
1.2 Die Zugangsvoraussetzungen sind in § 3 dieser Ordnung geregelt.
§ 2 Zulassungsausschuss
Zuständig für Vorauswahl, Zulassungsverfahren und die Entscheidung über den Zulassungsantrag ist der Zulassungsausschuss.
Die Mitglieder des Zulassungsausschusses werden von den Studiengangsleitungen vorgeschlagen und vom Senat für die Dauer von zwei Jahren bestätigt.
Dem Zulassungsausschuss gehören mindestens drei nach § 7 der Prüfungsordnung prüfungsberechtigte Lehrende aus den jeweiligen Studiengängen sowie, mit beratender Stimme, ein_e Vertreter_in der Studierendengruppe des Studiengangs KS an.
Zur Ausführung seiner Aufgaben kann der Zulassungsausschuss Prüfungsteams hinzuziehen, denen jeweils mindestens zwei nach § 7 der Prüfungsordnung prüfungsberechtigte und fachlich zuständige Lehrende angehören.
3.1 Hochschulzugangsberechtigung
Gesetzliche Grundlage der Zulassung zum Studium an der HKS Ottersberg ist § 18 des Niedersächsischen Hochschulgesetzes (NHG) in der Fassung vom 15. 12. 2015.
Die Allgemeine Hochschulreife, die fachgebundene Hochschulreife, die Fachhochschulreife oder eine von dem für die Schulen zuständigen Ministerium allgemein oder für bestimmte Studiengänge als gleichwertig anerkannte Vorbildung, eine berufliche Vorbildung nach § 18 Absatz 4 (NHG).
Die Hochschule für Künste im Sozialen, Ottersberg, hält besonders Bewerber_innen aus den Bereichen Pflege, Soziales, Gestaltung und Kunsthandwerk für geeignet.
Bewerber_innen mit nichtdeutschen Bildungsnachweisen müssen eine gleichwertige Qualifikation sowie den Nachweis ausreichender Deutschkenntnisse gemäß § 18, Absatz 10 (NHG) vorweisen.
3.2 Nachweis der künstlerischen Befähigung
Nachweis der künstlerischen Befähigung durch Vorlage einer Mappe mit mindestens 20 aktuellen Arbeiten.
3.3 Vorlage eines Motivationsschreibens
3.4 Praktikumsnachweis
Durch den Praktikumsnachweise werden Praxiserfahrungen in sozialen Bereichen im Umfang von in der Regel 160 Stunden oder eine entsprechende Berufsausbildung belegt.
3.5 Nachweis überragender künstlerischer Befähigung
Bei Nachweis überragender künstlerischer Befähigung im Sinne des NHG § 18 kann von den Voraussetzungen unter § 3, Absatz 1 abgesehen werden.
Die überragende künstlerische Befähigung wird in einer Sonderbegabten-Prüfung festgestellt.
Die Teilnahme an der Sonderbegabten-Prüfung ist jedoch nur zulässig, wenn die künstlerischen Leistungen eindeutig dazu Anlass geben.
Das bloße Fehlen der Hochschulzugangsberechtigung kann nicht als Grund gelten.
3.6 Weitere Voraussetzungen
Sprachkenntnisse: Ausländische Bewerberinnen und Bewerber müssen die für das Studium erforderlichen Sprachkenntnisse durch Vorlage eines der folgenden Zertifikate nachweisen:
· Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH), Stufe 2
· Test Deutsch als Fremdsprache (TestDaF)“, Stufe 4
· Deutsche Sprachdiplom (DSD), Stufe II
· Prüfungsteil Deutsch der Feststellungsprüfung an Studienkollegs
Sofern ein Sprachnachweis in der erwünschten Form nicht vorgelegt werden kann, entscheidet das Prüfungsteam nach einem persönlichen Gespräch mit der Bewerberin/dem Bewerber über die Aufnahme. In diesem Fall muss von dem/der Bewerber_in der entsprechende Nachweis innerhalb eines Semesters nachgereicht werden.
§4 Zulassungsverfahren
4.1 Feststellung der Zugangsvoraussetzungen
Das Immatrikulations- und Prüfungsamt der HKS Ottersberg überprüft die eingegangenen Bewerbungsunterlagen und sorgt für die die technische Abwicklung des Verfahrens.
Das Prüfungsteam stellt für jede/n Bewerber_in fest, ob die formalen Zugangsvoraussetzungen erfüllt sind.
4.2 Künstlerische Zulassungsprüfung und Zulassungsgespräch
Bestandteile des 2-stufigen Zulassungsverfahrens zum Nachweis der künstlerischen Fähigkeit sind:
• eine Zulassungsprüfung mit künstlerischer Aufgabenstellung;
• ein Zulassungsgespräch.
4.3 Über die Ergebnisse des Zulassungsverfahrens ist ein Protokoll zu führen, welches von den Mitgliedern des Prüfungsteams unterzeichnet wird.
§ 5 Nichtbestehen / Wiederholen der Zulassungsprüfung
5.1 Bei Nichtbestehen kann die Prüfung zweimal wiederholt werden, es sei denn, das Prüfungsteam befürwortet eine Wiederholung nicht.
5.2 Sollte die Bewerberin/der Bewerber weiterhin Interesse an einem Studium an der HKS Ottersberg haben, so muss sie/er sich erneut bewerben.
In diesem Fall muss das gesamte Zulassungsverfahren wiederholt werden.
5.3 Eine Aufnahme unter Vorbehalt darf nur erteilt werden, wenn Formalien fehlen (z. B. Beglaubigungsvermerke, Nachweis der Deutschkenntnisse bei ausl. Bewerberinnen und Bewerbern). Es muss gewährleistet sein, dass die Formalien zum Studienbeginn eingereicht werden können.
5.4 Beim Fehlen der Hochschulzugangsberechtigung und dem Fehlen der überragenden künstlerischen Befähigung kann kein Studienplatz vergeben werden.
Diese Zulassungsordnung tritt am 11.07.2017 in Kraft und löst die bisherige (01.01.2014) ab (gemäß Beschluss des Senats vom 05.07.2017).

References: § 3

§ 2
 § 7
 § 7
 § 18
 § 18
 § 18
 § 18
 § 3

§4

§ 5