Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=FG%20D%C3%BCsseldorf&Datum=24.08.2006&Aktenzeichen=8%20K%203089/05
Timestamp: 2019-05-21 13:45:18+00:00

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FG Düsseldorf, 24.08.2006 - 8 K 3089/05 Verk - dejure.org
FG Düsseldorf, 24.08.2006 - 8 K 3089/05 Verk
https://dejure.org/2006,7668
FG Düsseldorf, 24.08.2006 - 8 K 3089/05 Verk (https://dejure.org/2006,7668)
FG Düsseldorf, Entscheidung vom 24.08.2006 - 8 K 3089/05 Verk (https://dejure.org/2006,7668)
FG Düsseldorf, Entscheidung vom 24. August 2006 - 8 K 3089/05 Verk (https://dejure.org/2006,7668)
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KraftStG § 7; InsO § 35 § 80 Abs. 1 § 103 Abs. 2
Kraftfahrzeugsteuer; Insolvenzverwalter; Steuerschuldner; Insolvenzmasse; Insolvenzeröffnung; Nutzungsbefugnis - Insolvenzverwalter als Schuldner der Kfz - Steuer
Insolvenzverwalter als Schuldner der Kfz - Steuer
Festsetzung von Kraftfahrzeugsteuern gegenüber dem Insolvenzverwalter; Steuerschuldner bei einem inländischen Fahrzeug; Überlagerung der Vorschriften des Kraftfahrzeugsteuergesetzes (KraftStG) durch die Vorschriften des Insolvenzrechts
FG Düsseldorf, 24.08.2006 - 8 K 3089/05 Ver
EFG 2006, 1787
Die einseitige Freigabeerklärung stellt zwar keine Veräußerung i.S.d. § 5 KraftStG dar, allerdings ist es schon wegen der Notwendigkeit einer eindeutigen Zuordnung der Kraftfahrzeugsteuerpflicht geboten, in analoger Anwendung des § 5 Abs. 5 KraftStG eine Beendigung der Kraftfahrzeugsteuerpflicht des Insolvenzverwalters an die Erfüllung der zulassungsrechtlichen Vorschriften zu knüpfen (vergl. Niedersächsisches FG, Urteile vom 25. Mai 2002 14 K 170/01 und vom 15. August 2002 u.a. 14 K 20/00, jeweils JURIS; siehe auch FG Düsseldorf, Urteil vom 24. August 2006 8 K 3089/05, EFG 2006, 1787).
Die derzeit beim BFH anhängigen Verfahren IX R 58/06 (vorgehend FG Münster…, Urteil vom 16. Juni 2006, a.a.O.), IX R 4/07 (vorgehend FG München…, Urteil vom 31. März 2006, a.a.O.) und IX R 59/06 (vorgehend FG Düsseldorf, Urteil vom 24. August 2006, a.a.O.) betreffen vergleichbare Sachverhalte.
Die einseitige Freigabeerklärung stellt zwar keine Veräußerung i.S.d. § 5 KraftStG dar, allerdings ist es schon wegen der Notwendigkeit einer eindeutigen Zuordnung der Kraftfahrzeugsteuerpflicht geboten, in analoger Anwendung des § 5 Abs. 5 KraftStG eine Beendigung der Kraftfahrzeugsteuerpflicht des Insolvenzverwalters an die Erfüllung der zulassungsrechtlichen Vorschriften zu knüpfen (vergl. Niedersächsisches FG, Urteile vom 25. Mai 2002 14 K 170/01 und vom 15. August 2002 u.a. 14 K 20/00, jeweils JURIS; siehe auch FG Düsseldorf, Urteil vom 24. August 2006 8 K 3089/05, EFG 2006, 1787 ).
Das Finanzgericht (FG) führte in seinem in Entscheidungen der Finanzgerichte 2006, 1787, veröffentlichten Urteil zur Begründung aus, die vom Kläger der C gegebene Erklärung, nicht in die bestehenden Verträge einzutreten, rechtfertige es nicht, die Steuer für die Zeit nach Insolvenzeröffnung vom Schuldner aus dessen insolvenzfreiem Vermögen tragen zu lassen.

References: § 7
 § 35
 § 80
 § 103
 § 5
 § 5
 § 5
 § 5