Source: https://www.abadir.at/kontakt/agb
Timestamp: 2019-02-17 10:25:32+00:00

Document:
AGB : abadir IT training & consulting
Anmeldungen müssen grundsätzlich schriftlich (Post, Fax, Mail) bei abadir IT training & Consulting GmbH erfolgen. Mit der Zusendung der Auftragsbestätigung erfolgt auch die Zusendung der Rechnung, die sofort und ohne jeglichen Abzug zu begleichen ist. Nur vor Seminarbeginn eingegangene Zahlungen berechtigen zur Seminarteilnahme. Wir behalten uns das Recht vor, Bedingungen, Preise, Veranstaltungsorte und Zeiten, Termine, Kursinhalte und die Lieferbarkeit von Produkten sich ändernden Anforderungen anzupassen.
Die Auswahl des Seminars liegt im Verantwortungsbereich des Teilnehmers. Das jeweilige Seminar wird nach dem derzeitigen Stand der Technik durchgeführt. Der Teilnehmer ist nicht berechtigt aus der Anwendung der erworbenen Kenntnisse Haftungsansprüche geltend zu machen. Überlassene Seminarunterlagen dürfen vor, während und nach dem Seminar unter keinen Umständen vervielfältigt werden. Bei Zuwiderhandlungen behalten wir uns Schadenersatzforderungen vor.
Die jeweils gültigen Seminargebühren werden mit dem freibleibenden Angebot gestellt und mit der Auftragsbestätigung bestätigt.. Alle dort genannten Gebühren verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer und sind sofort nach Rechnungserhalt - in jedem Fall vor Seminarbeginn - ohne Abzüge zu begleichen. abadir IT training & Consulting GmbH behält sich das Recht vor, Seminare oder Dienstleistungen, deren Gebühr zu Beginn des Seminars nicht bezahlt ist, zu stornieren und Schadenersatz in der Höhe der Rechnung zu verlangen. Die Reisekosten und Spesen des Referenten im Hause des Kunden sind in den Seminargebühren nicht enthalten und werden in Form von KM-Geld und Diäten pro Auftrag gesondert vereinbart. Übernachtungskosten entstehen in der Höhe des tatsächlichen Aufwands. Verzugszinsen werden mit einem Verzugszinssatz von 5% über dem Basiszinssatz verrechnet.
Stornierungen müssen grundsätzlich schriftlich bei abadir IT training & Consulting GmbH erfolgen. Bis zu vier Wochen vor dem Seminar eingehende Stornierungen erfolgen kostenlos. Danach wird bei Rücktritt bis zu 10 Arbeitstage vor Seminarbeginn die volle Seminargebühr fällig, die aber innerhalb von zwei Monaten für eine Buchung einer anderen Dienstleistung genutzt werden kann. Bei Rücktritt innerhalb von weniger als 10 Arbeitstagen vor Seminarbeginn bzw. bei Nichterscheinen des/der Teilnehmer/s wird die volle Seminargebühr erhoben.
Bei Ausfall eines Seminars durch Krankheit des Trainers, höhere Gewalt oder sonstige unvorhersehbare Ereignisse besteht kein Anspruch auf Durchführung der Veranstaltung. abadir IT training & Consulting GmbH kann in solchen Fällen nicht zum Ersatz von Reise- und Übernachtungskosten sowie Arbeitsausfall verpflichtet werden. Für unmittelbare Schäden, insbesondere entgangenen Gewinn oder Anspruch Dritter wird nicht gehaftet. Für Personenschäden erfolgt unsere Haftung im Rahmen der zwingenden gesetzlichen Bestimmungen. Für sonstige Schäden und Kosten inklusive Verdienst- bzw. Gewinnentgang, Datenverlust, Reisekosten, Folge- und Vermögensschäden jeder Art übernehmen wir keinerlei Haftung.
Security Tests und Hacking:
1.1. Die abadir GmbH - in Folge kurz abadir genannt - ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, welche Leistungen im Bereich IT-Security, insbesondere IT-Penetrationstests, IT-Security-Audits und Ethical-Hacking Seminare anbietet.
1.2. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (kurz „AGB“) gelten in der jeweils gültigen Fassung für alle Angebote und Leistungen an ihre Vertragspartner seitens der abadir ab dem Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung auf der Webseite von abadir.
1.3. Die abadir schließt Verträge mit Vertragspartnern – auch ohne Bezugnahme im Einzelfall – ausschließlich aufgrund dieser AGB, sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart wird. Die jeweils gültigen AGB sind auf der Homepage der abadir abrufbar.
1.4. Durch Abschluss eines Vertrages unter Zugrundelegung dieser AGB erkennt der Vertragspartner ausdrücklich die Gültigkeit dieser AGB auch für alle noch folgenden Vertragsabschlüsse an.
1.5. Die AGB gelten nur insoweit, als sie nicht zwingendem Recht widersprechen.
1.6. Sollten – aus welchen Gründen auch immer – einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder des zwischen abadir und dem Vertragspartner abgeschlossenen Vertrag unwirksam sein oder werden oder sollte eine Regelungslücke vorliegen, so bleiben die übrigen Bestimmungen in Geltung. Für diesen Fall tritt an die Stelle der unwirksamen Bestimmung eine solche wirksame, die der unwirksamen in wirtschaftlicher Hinsicht weitestgehend nahe kommt oder ist die Lücke in analoger Anwendung der gültigen Bestimmungen nach dem angestrebten wirtschaftlichen Ergebnis zu schließen.
1.7. Von diesen AGB abweichende oder ergänzende Vereinbarungen oder Zusagen können nur schriftlich und auch nur für den jeweiligen Einzelfall vereinbart werden. Dies gilt auch für das Abgehen vom Schriftformerfordernis.
1.8. Mündliche Erklärungen, insbesondere auch von Vertretern und sonstigen Mitarbeitern von abadir, erlangen erst Rechtsverbindlichkeit, wenn sie firmenmäßig oder durch einen hiezu bevollmächtigten Vertreter schriftlich bestätigt werden. Der Vertragspartner nimmt zur Kenntnis, dass abadir zurechenbare Personen ohne schriftliche Bevollmächtigung nicht berechtigt sind, Erklärungen abzugeben, die von diesen Bedingungen oder sonstigen Erklärungen seitens abadir abweichen.
1.9. Durch die Annahme eines seitens abadir gestellten Angebotes, unterwirft sich der Vertragspartner vollinhaltlich diesen AGB.
1.10. Die Anwendung von allgemeinen Geschäftsbedingungen des Vertragspartners – welcher Art auch immer – ist ausgeschlossen, außer sie wurden von abadir ausdrücklich schriftlich anerkannt.
1.11. Auf sämtliche seitens abadir getätigten Angebote und Verträge sowie auf die AGB findet österreichisches Recht Anwendung, mit Ausnahme der Regeln des österreichischen Internationalen Privatrechts sowie des UN-Kaufrechts.
1.12. Leistungs- und Erfüllungsort aller vertragsgegenständlichen Leistungen ist der Sitz von abadir
1.13. Für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesem Angebot und dem Vertrag und seiner Durchführung ist ausschließlich das sachlich für AT-6020 Innsbruck zuständige Gericht zur Entscheidung berufen. abadir ist berechtigt, den Vertragspartner auch an jedem anderen gesetzlichen Gerichtsstand gerichtlich in Anspruch zu nehmen
2. ANGEBOTE UND VETRAGSSCHLUSS
2.1. Angebote von abadir erfolgen freibleibend und bleiben für 30 (dreißig) Tage ab dem Datum der Unterfertigung durch abadir in Geltung.
2.2. An Vertragspartner gerichtete Angebote unter Abwesenden (Post, E-Mail, etc.) hat der Vertragspartner schriftlich anzunehmen. Entspricht die Bestätigung des Vertragspartners nicht der Erklärung von abadir, bedarf es zur Rechtswirksamkeit der weiteren Bestätigung durch abadir.
2.3. Ein Vertrag kommt erst mit Annahmeerklärung durch abadir zustande; diese Annahmeerklärung hat innerhalb angemessener Frist, längstens jedoch binnen einer Woche ab Eingang der Bestellung zu erfolgen und erfolgt durch schriftliche Bestätigung oder Erbringung der Leistung.
3.1.1. Der Transfer von Knowhow zwischen den Vertragsparteien erfolgt unter der Voraussetzung, dass die jeweils erhaltenen Informationen vertraulich zu behandeln sind und nur für Zwecke der Vertragsparteien im Sinne des Vertrages verwendet werden dürfen.
3.1.2. Die im Rahmen der Leistungen seitens der Vertragsparteien zur Verfügung gestellten, nicht öffentlich zugänglichen vertraulichen Informationen, wie auch die Ergebnisse der Leistungen, sind von beiden Parteien vertraulich zu behandeln und dürfen Dritten nicht zugänglich gemacht werden. Sie sind unter Berücksichtigung der Verpflichtung zur vertraulichen Behandlung bis zur Rückgabe aufzubewahren und nur zum bestimmungsgemäßen Gebrauch und bedungenen Zweck zu verwenden.
3.1.3. Die Verpflichtung zur Vertraulichkeit ist von den Vertragsparteien auch auf die jeweiligen Mitarbeiter und Erfüllungsgehilfen sowie sonstige Dritte, die in welcher Art und Weise auch immer an der Verwirklichung des Angebotsgegenstandes beteiligt sind, rechtswirksam schriftlich zu überbinden.
3.1.4. Im Rahmen des Vertrages sind die Vertragsparteien dafür verantwortlich, dass die von ihnen mit der Erfüllung der ihnen aus dem Vertrag erwachsenden Pflichten betrauten Personen auch die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere jene des Datenschutzgesetzes in seiner jeweils aktuellen Fassung, einhalten.
3.1.5. Die Verpflichtung zur Vertraulichkeit gilt zeitlich unbeschränkt, somit auch zeitlich unbeschränkt für die Zeit nach Beendigung der Vertragsbeziehungen.
3.1.6. Auf Verlangen von abadir hat der Vertragspartner umgehend alle Schriftstücke und jegliches Dokumentationsmaterial zu retournieren, welche vertrauliche Informationen enthalten; dies gilt auch für alle im Besitz des Vertragspartners befindlichen Kopien hievon und unabhängig davon, ob diese vom Vertragspartner, von abadir oder von Dritten angefertigt wurden.
3.2. Pflichten des Vertragspartners
3.2.1. Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen ist der unbefugte Zugriff auf Computersysteme verboten. Der Vertragspartner verpflichtet sich, abadir sämtliche zur Durchführung der Leistungen erforderlichen Informationen, Systemkonfigurationen und Eskalationsprozeduren zur Verfügung zu stellen und erteilt mit Vertragsabschluss vorab sämtliche Zustimmungen und Genehmigungen, welche zur Leistungserbringung notwendig sind.
3.2.2. Im Rahmen dieses Vertragsverhältnisses treffen den Vertragspartner insbesondere folgende Pflichten:
a) Der Vertragspartner autorisiert abadir, sich im Rahmen der Leistungen Zugriff auf die Computersysteme des Vertragspartners zu verschaffen und bestätigt, Eigentümerin der zu testenden IPAdressen und Computersysteme zu sein.
b) Der Vertragspartner informiert abadir unverzüglich, sollten sich Änderungen hinsichtlich der Eigentumsverhältnisse an den IP-Adressen und/oder Computersystemen ergeben.
c) Der Vertragspartner übernimmt die alleinige Verantwortung für Datensicherung und Datenwiederherstellung.
d) Es liegt im Ermessen des Vertragspartners, ob und in welchem Umfang die durch die Leistungen gewonnenen Erkenntnisse umgesetzt werden; abadir haftet nicht für die in diesem Zusammenhang seitens des Vertragspartners ergriffenen oder nicht ergriffenen Maßnahmen.
e) Der Vertragspartner verpflichtet sich, sicherzustellen, dass durch die vertraglich vereinbarte Verwendung, der von ihr zur Verfügung gestellten Informationen, Unterlagen und Datenträger sowie durch das vertraglich vereinbarte Penetrieren in Systeme keinerlei Rechte Dritter, wie insbesondere Urheber-, Datenschutz- oder Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Sollte gegenüber abadir in Folge eines vereinbarungsgemäß durchgeführten Penetrationstests dennoch eine solche Verletzung geltend gemacht werden, hält der Vertragspartner abadir vollumfänglich schad- und klaglos. Sollte aus welchem Grund auch immer abadir dennoch haften, ist die Haftung mit dem Nettobetrag der Auftragssumme begrenzt.
f) Der Vertragspartner stellt im erforderlichen Umfang auf seine Kosten sachlich zuständige Mitarbeiter frei, welche abadir ohne Einschränkung beratend und unterstützend zur Verfügung stehen.
g) Der Vertragspartner stellt für die Erbringung der vereinbarten Leistungen vor Ort auf ihre Kosten alle erforderlichen Arbeitsmittel und Räumlichkeiten in ausreichender Menge bereit.
3.3. Pflichten von abadir
3.3.1. Im Rahmen der vertragsgegenständlichen Leistungen verpflichtet sich abadir zur Beachtung der allgemeinen Sorgfaltspflichten, wie insbesondere der Dokumentation aller durchgeführten Prüfhandlungen.
3.3.2. abadir räumt dem Vertragspartner das ausschließliche Recht ein, die Dokumentation als Ergebnis der Leistungen uneingeschränkt, insbesondere räumlich und zeitlich unbeschränkt, für die internen Zwecke ihres Unternehmens zu nutzen.
3.3.3. Die Befugnisse des Vertragspartners zur Nutzung der Dokumentation im Sinne des Punktes 3.3.2. bestehen zeitlich unbeschränkt und sind mit der Bezahlung des in Punkt 4. genannten Entgeltes unwiderruflich.
3.4.1. Grenzen des Penetrationstests: Ausdrücklich festgehalten wird, dass sich die Techniken von potenziellen Angreifern schnell weiterentwickeln und beinahe täglich neue Schwachstellen in aktuellen Applikationen und IT-Systemen feststellbar sind. Es kann daher aus einer Momentaufnahme durch einen Penetrationstest keine Aussage über das Sicherheitsniveau der geprüften Systeme für die Zukunft abgeleitet werden. Folglich besteht das Risiko, dass unmittelbar nach Abschluss eines Penetrationstests aufgrund einer neuen Sicherheitslücke ein erfolgreicher Angriff möglich ist. Die Durchführung eines Penetrationstests kann daher einen künftigen, erfolgreichen Angriff Dritter nicht ausschließen, reduziert jedoch erfahrungsgemäß die Wahrscheinlichkeit für einen erfolgreichen Angriff. Sofern daher ein hoher Schutzbedarf hinsichtlich der Systeme beseht, wird dringend empfohlen, häufiger und in regelmäßigen Abständen Penetrationstests durchzuführen; nur dadurch kann die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Angriffes gegebenenfalls reduziert werden.
3.4.2. abadir gewährleistet, dass die Leistungen dem Stand der Technik zum Zeitpunkt des Abschlusses dieser Vereinbarung entsprechen.
3.4.3. Dem Vertragspartner ist bekannt, dass insbesondere das „Hacken“ und die Durchführung von Penetrationstests ein erhöhtes Risikopotential ins sich tragen und – wenn auch nur in seltenen Fällen – zu Systemabstürzen oder -überlastungen führen können. Auch wenn keine kritischen Tests durchgeführt werden, kann aufgrund von Fehlfunktionen der angreifenden oder angegriffenen Software oder Hardware nicht ausgeschlossen werden, dass einzelne Rechner oder Dienste kurzzeitig ausfallen. Für allfällige aus solchen Umständen dem Vertragspartner erwachsenden Schäden übernimmt abadir keine Haftung aus welchem Rechtsgrund auch immer.
3.4.4. In diesem Zusammenhang stimmt der Vertragspartner ausdrücklich zu, dass
a) Daten durch den Zugriff von abadir verändert werden können;
b) durch die Netzwerküberwachung sensible Daten im Sinne des § 4 Z 2 DSG 2000 in der jeweils gültigen Fassung abgefangen werden können;
c) die Leistungen nur die durch abadir erkannten Sicherheitslücken aufzeigen und kein Anspruch auf Vollständigkeit besteht;
d) im Falle eines durch die Leistungen verursachten Systemausfalles oder Datenverlustes der Vertragspartner alle Risiken trägt und abadir in vollem Umfang für Ansprüche des Vertragspartners oder Dritter (IP-Adressen-Regelung) schad- und klaglos hält;
e) die Haftung von abadir – vorbehaltlich weitergehender Haftungsausschlüsse – jedenfalls für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen wird;
f) weitere Sicherheitsrisiken und Gefahren auch dann entstehen können, wenn abadir nach bestem Wissen und Gewissen vorgeht. Insbesondere werden laufend weitere, teils unbekannte Sicherheitslücken ausgenützt. Mit der Durchführung der Leistungen übernimmt abadir daher keinerlei Zusicherung oder Gewährleistung und damit Haftung für die Sicherheit der Computersysteme des Vertragspartners, wie auch keine Zusicherung und Haftung, dass die Computersysteme des Vertragspartners künftig tatsächlich vor unbefugtem Zugriff, Viren oder anderen Risiken geschützt sind. Der Vertragspartner trägt daher die alleinige Verantwortung für den Schutz seiner Computersysteme;
g) sämtliche Pflichten von abadir aus diesem Vertrag, wie insbesondere auch Schadenersatz- oder Gewährleistungsansprüche, Strong-IT allein treffen; der Vertragspartner hat keinerlei Ansprüche gegen den (die) Gesellschafter von abadir;
h) die Frist zur gerichtlichen Geltendmachung von Ansprüchen des Vertragspartners welcher Art auch immer aus der Verletzung in dem auf Grundlage des Angebots abgeschlossenen Vertrag festgelegten Pflichten 6 (sechs) Monate ab dem Tag der Übergabe der Dokumentation beträgt und dass i) der Vertrag für beide Parteien ein unternehmensbezogenes Geschäft im Sinne des § 377 UGB darstellt.
4.1. Entgelt 4.1.1. Rechnungen von abadir sind, soweit nicht anders schriftlich vereinbart, nach Übergabe der Dokumentation und Erhalt der Rechnung binnen 14 (vierzehn) Tagen netto ohne Abzug von Skonti oder sonstigen Abzügen zahlbar.
4.1.2. Die gesetzliche Umsatzsteuer und allfällige Barauslagen werden jeweils zu den vorstehenden Entgelten hinzugerechnet.
4.2.1. Für Zahlungen an abadir gilt als Erfüllungsort der Sitz der abadir GmbH – dies unabhängig vom tatsächlichen Ort der Leistungserbringung.
4.2.2. Rechnungen von abadir sind, soweit nicht anders schriftlich vereinbart, nach Übergabe der Dokumentation und Erhalt der Rechnung binnen 14 (vierzehn) Tagen netto ohne Abzug von Skonti oder sonstigen Abzügen zahlbar.
4.2.3. Zahlungen haben durch Überweisung auf das auf der Rechnung angegebene Bankkonto von abadir zu erfolgen.
4.2.4. Im Falle der Nichtzahlung einer fälligen Forderung durch den Vertragspartner sind alle übrigen Forderungen auch ohne ausdrückliche Fällig Stellung sofort fällig. Gleiches gilt für den Fall einer wesentlichen Verschlechterung der Vermögensverhältnisse des Vertragspartners oder bei Vollstreckungsmaßnahmen in deren Vermögen.
4.2.5. Der Zahlungsverzug durch den Vertragspartner tritt ohne gesonderte Erklärung von selbst ein. Die Verzugszinsen betragen – unbeschadet der sonstigen Rechte und ohne Voraussetzung eines Verschuldens auf Seiten des Vertragspartners – 12 (zwölf) % p.a.; ein höherer Zinsschade ist zu ersetzen.
4.2.6. Im Falle des Verzuges ist der Vertragspartner verpflichtet, sämtliche abadir entstehenden Mahnund Betreibungskosten einschließlich der Kosten eines Rechtsanwaltes oder Inkassounternehmens sowie der Gerichtsgebühren, soweit diese zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung notwendig sind, zu ersetzen.
5.1 Sämtliche zwischen dem Vertragspartner und abadir geschlossenen Verträge enden mit der Erbringung der Leistungen durch die Vertragsparteien, ohne dass es einer diesbezüglichen Vereinbarung bedarf. Die Leistungen sind bis spätestens bis zu einem zwischen den Vertragsparteien im Rahmen des Angebots vereinbarten Datum zu erbringen.
5.2 Das gegenständliche Vertragsverhältnis kann durch jeden der Vertragsparteien fristlos gekündigt werden, wenn ein Vertragsteil zu irgendeinem Zeitpunkt schuldhaft wesentliche Verpflichtungen gegenüber dem anderen Vertragsteil nicht erfüllt oder die Erfüllung verweigert; dies unter der Voraussetzung, dass zuvor eine schriftlich eingeschriebene Mahnung unter Setzung einer 30 (dreißig)- tägigen Nachfrist zur Herbeiführung des vertraglich zugesicherten Zustandes ergeht und auch innerhalb dieser Nachfrist die vertragliche Verpflichtung nicht vollumfänglich erfüllt wird.
DAISI AGB
§ 1 WERKNUTZUNGSBERECHTIGUNG
(1) Mit dem Erwerb einer Werknutzungsberechtigung erwirbt der Auftraggeber das Recht, den DAISI Awareness-Letter innerhalb des eigenen Unternehmens bzw. der Unternehmensteile oder Organschaften für die eine Werknutzungsbewilligung erworben wurde, in ausgedruckter Form für MitarbeiterInnen, als E-Mail oder durch Einstellen auf einer nur für MitarbeiterInnen erreichbaren Intranetplattform zu verteilen. Eine weitere Veröffentlichung (ausgenommen durch Aushang – in Papierform/Plakat oder einem elektronischen Äquivalent – innerhalb der Betriebsräumlichkeiten) ist nicht Vertragsgegenstand und muss daher unterbleiben. Insbesondere ist es untersagt, die Werknutzung auf eigene Kunden – Ausnahmen siehe § 4 bc) – oder Lieferanten oder die Öffentlichkeit auszudehnen.
(2) Die Nutzungsberechtigung erstreckt sich auch auf das Einstellen bereits verteilter DAISI Awareness-Letters in weiterhin intern abrufbare Archive. Die Nutzungsberechtigung aller DAISI Awareness-Letters endet jedenfalls mit Ablauf des diesbezüglichen Vertragsverhältnisses mit CSD-UB. Eine unberechtigte Nachnutzung kann Schadenersatzansprüche von Seiten der Rechteinhaber von Grafiken, begründen. Siehe dazu auch §3 (c).
§2 LIEFERUNG -DISTRIBUTION
(1) Der numerische Umfang der Lieferung (Beginn der ersten Auslieferung, Anzahl der zu liefernden Exemplare im Vertragszeitraum, Sprachvarianten) und der Lieferintervall werden vertraglich vereinbart. Der Auftraggeber hat kein Recht zur Einflussnahme auf die ausgelieferten Texte und Bilder. Ausnahmen siehe §3. CSD-UB ist es ausdrücklich erlaubt, fallweise und anlassbezogen auch Kopien oder textähnliche Ausführungen bereits erschienener DAISI Awareness-Letters auszuliefern, wenn aktuelle Bedrohungen der Informationssicherheit dies opportun erscheinen lassen.
(2) Die Lieferung gilt als erfolgt mit der jeweiligen Absendung des bestellten DAISI Awareness-Letters innerhalb der vorgesehenen Lieferwoche an die vom Auftraggeber bekannt gegebene E-Mail-Adresse. Für die betriebsinterne Verteilung ist allein der Auftraggeber zuständig.
(4) In Fällen von Lieferverzug aus anderen Gründen wird CSD-UB eine angemessene Nachfrist von nicht unter vier Wochen zur Aufnahme der weiteren Lieferungen zugestanden, die der Auftraggeber schriftlich einfordern muss. Um Engpässe in der Kontinuität der Lieferung zu vermeiden, stellt CSD-UB dem Auftraggeber fünf DAISI Awareness-Letters „auf Vorrat“ zur Verfügung, die dieser dazu verwenden kann, etwaige Engpässe zu überwinden oder auch an Stelle der ordnungsgemäß zugestellten Exemplare zu verwenden, wenn ihm dies opportun erscheint. Der Auftraggeber ist in einem solchen Fall auch frei, bereits früher verteilte DAISI-Awareness-Letters erneut intern auszuliefern. Auf Anforderung des Auftraggebers wird CSD-UB den „Vorrat“ innerhalb angemessener Frist durch entsprechende Lieferung ergänzen. Dieser Vorrat oder auch bisher erhaltene DAISI Awareness-Letters dürfen vom Auftraggeber nicht dazu verwendet werden, den Lieferintervall eigenmächtig zu erhöhen oder über das Ende der diesbezüglichen Vertragsbeziehung mit CSD-UB hinaus, entsprechend zu nutzen. Im Falle des Lieferverzugs werden von CSD-UB die nicht innerhalb des vorgesehenen Zeitraumes gelieferten Awareness-Letters an das Ende der Lieferperiode angehängt. Bei Annahmeverzug durch welche technischen oder sonstigen Gründe auch immer gilt das nicht. Weiter reichende Ersatzansprüche seitens des Auftragebers entstehen nicht.
(1) DAISI Awareness-Letter ist ein Medium (Werk), das aus mehreren urheberrechtlich geschützten Teilen besteht:
a) Titelschutz: Für die Namen „DAISI“, bzw. „DAISI Awareness-Letter“ oder „DAISI Management-Letter“ beantsprucht CSD-UB Titelschutz.
c) enthaltene Bilder: Für die ab dem Jahr 2010 verwendeten DAISI-Bilder besitzt CSD-UB alle Verwertungsrechte. Für die anderen Bilder (Cliparts, Fotos usw.) existieren Lizenzen der jeweiligen Rechteinhaber. CSD-UB liefert mit DAISI-Produkten so genannte „Werke“, also Kombinationen von Bild und Text. Die gänzliche Veränderung der textlichen Inhalte durch den Auftraggeber oder deren Streichung bzw. die Nutzung von Bildern in anderen Zusammenhängen könnte ein neues „Werk“ begründen und damit die Rechte der Bildinhaber verletzen, wofür CSD-UB keine Haftung übernehmen kann. Der Auftraggeber wird CSD-UB von allen diesbezüglichen Forderungen seitens der Rechteinhaber schadlos halten. CSD-UB vergibt keine wie immer gearteten Subrechte an der Nutzung der Bilder außerhalb der gelieferten Werke.
§4 VARIANTEN UND BETRIEBSINDIVIDUELLE INHALTE
(1) CSD-UB bietet diverse Varianten und Individualisierungsmöglichkeiten des DAISI Awareness-Letters an
bc) Auslieferung (auch) in einer für KundInnen des Auftraggebers geeigneten Version
bd) Auslieferung in grafisch völlig anders gestalteter Umgebung und andere gemäß separater Vereinbarung.
Für alle Änderungen gilt, dass diese nur angenommen werden können, wenn sie mit dem von CSD-UB verwendeten technischen Equipment für die Produktion und Auslieferung der DAISI Awareness-Letters kompatibel sind.
§5 WERKNUTZUNGSGEBÜHR, RECHNUNGSLEGUNG, ZAHLUNG, FOLGEN DES ZAHLUNGSVERZUGS
(1) Die Werknutzung – siehe §1 – ist an die Zahlung einer entsprechenden Gebühr gebunden, die sich an der Anzahl der LeserInnen bzw. Leser des DAISI Awareness-Letters orientiert. Nachdem der DAISI Awareness-Letter zur Steigerung des Bewusstseins aller MitarbeiterInnen gedacht ist, erfolgt keine Einschränkung der Zahl der Leser auf die Zahl der PC-User. Vielmehr soll im Unternehmen zB durch Aushang die Security-Awareness ALLER MitarbeiterInnen gesteigert werden. Deshalb ist nicht die Userzahl für die Bemessung der Werknutzungsgebühr ausschlaggebend, sondern die Anzahl der MitarbeiterInnen insgesamt. Aus dieser Zahl ermittelt sich die jährliche Werknutzungsgebühr für den 14-tägigen Lieferintervall.
(2) Aufgrund eines Auftrags an CSD-UB, der zu seiner Rechtswirksamkeit der Zustimmung (Auftragsbestätigung) durch CSD-UB bedarf, wird die Rechnungssumme in Form einer Jahresgebühr ermittelt und an den Auftraggeber fakturiert. DAISI Awareness-Letters werden grundsätzlich gegen Zahlung der Jahresgebühr bei Rechnungslegung zu Beginn des Lieferzeitraums ausgeliefert. Zahlungsverzug trotz erfolgloser Mahnung
berechtigt CSD-UB nach Ablauf von 14 Tagen ab Fristversäumnis zur Einstellung von Lieferungen ohne dass damit ein Ersatzanspruch gegen CSD-UB begründet würde. Frühestens eine Woche nach Eingang der Zahlung wird die ordnungsgemäße Lieferung wieder aufgenommen. Entsprechende Fehlzeiten durch Nichtauslieferung werden an den ordnungsgemäß vereinbarten Bezugszeitraum angehängt; es besteht kein Erstattungsanspruch gegen CSD-UB.
https://www.abadir.at/kontakt%2Fagb

References: § 4
 § 377

§ 1
 § 4
 §3

§2
 §3

§4

§5
 §1