Source: http://www.agifa.gi.rwth-aachen.de/agifa/DRUPAL/n/node/20
Timestamp: 2020-06-05 06:40:35+00:00

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Vereinssatzung | AGIFA e.V.
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Der Zweck des Vereins ist die Förderung wissenschaftlicher Arbeiten auf dem Gebiet der Gießereikunde an dem von Herrn Professor Dr.-Ing. habil. Eugen Piwowarsky ge-gründeten Gießerei-Institut der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule zu Aachen und die Studentenhilfe für die an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Gießereikunde studierenden Studenten. Im natürlichen Einvernehmen damit verfolgt die AGIFA als Nebenzweck die Unterstützung des Gießerei-Instituts der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke " der Abgabenordnung.
Der Mitgliederkreis soll sich im Wesentlichen aus ehemaligen Schülern und Mitarbei-tern des Herrn Professor Dr.-Ing. habil. Eugen Piwowarsky und seiner Nachfolger so-wie aus Hüttenleuten der Fachrichtung Gießereikunde zusammensetzen.
Kein Mitglied kann aus der Mitgliedschaft Ansprüche gegen andere Mitglieder herlei-ten.
c) Mitarbeiter des Gießerei-Instituts, die mindestens zwei Semester lehrend oder for-schend am Aachener Gießerei-Institut tätig waren oder längere Zeit in engem per-sönlichen Kontakt mit den Institutsdirektoren gearbeitet haben
d) Hüttenleute aller Fachrichtungen, die in Aachen studiert haben und mindestens fünf Jahre in Gießereien tätig sind und die die Bestrebungen von Professor Piwo-warsky oder seinen Nachfolgern offensichtlich gefördert haben.
e) Personen, welche die Bestrebungen des Vereins gemäß § 1 der Satzung in be-sonderer Weise fördern.
Wer ordentliches Mitglied des Vereins gemäß §4 a) bis d) werden will, hat einen schrift-lichen Antrag an die Geschäftsführung des Vereins zu richten. Die Aufnahme muss durch Referenzen von drei ordentlichen Mitgliedern des Vereins mit Schreiben an die Geschäftsführung befürwortet werden. Die Geschäftsführung hat den Antrag in den Rundschreiben des Vereins zu veröffentlichen. Gehen bis Ende des 21. Tages nach dem Datum des Rundschreibens weniger als fünf ablehnende Meinungsäußerungen von Mitgliedern bei der Geschäftsführung ein, so ist der Aufnahmeantrag genehmigt. Die Geschäftsführung hat dem Antragsteller eine schriftliche Aufnahme-Bestätigung zuzustellen und das neue Mitglied in das Mitglieder-Verzeichnis einzutragen.
Statt in der vorgeschriebenen Weise kann über einen Aufnahmeantrag für die Mit-gliedschaft gemäß § 4 a) bis d) auch in einer Versammlung der Mitglieder entschieden werden. In diesem Falle ist in Abwesenheit des Antragstellers abzustimmen, und die-ser wird als Mitglied aufgenommen, wenn weniger als fünf gültige Stimmen gegen die Aufnahme unter Angabe der Gründe abgegeben werden. Verhandlung und Abstim-mung sind geheim.
Vorschläge zur Aufnahme von Personen gemäß § 4 Abs. e) können ausschließlich von Mitgliedern des Beirates und der Geschäftsführung an den Beirat gerichtet wer-den. Bei Zustimmung aller Beiratsmitglieder wird über die Aufnahme in der Mitglieder-versammlung in der zuletzt beschriebenen Weise entschieden.
Bei schweren Verstößen gegen die Bestrebungen des Vereins kann ein Mitglied aus-geschlossen werden. Der Ausschluss hat stattzufinden, wenn sich wenigstens zehn Mitglieder der Geschäftsführung gegenüber schriftlich für den Ausschluss erklären. Auf diese Erklärungen ist § 5 letzter Absatz sinngemäß anzuwenden.
Wenn ein Mitglied ein Jahr lang keine Beziehungen im Sinne des § 1 gegenüber dem Verein oder dem Gießerei-Institut gehabt hat, ist die Geschäftsführung berechtigt of-fenbare Interessenlosigkeit anzunehmen und das betreffende Mitglied als solches aus dem Mitgliederverzeichnis zu streichen.
Im Falle des Absatzes 3 kann das gestrichene Mitglied nach den Regeln des § 5 wie-der aufgenommen werden. In den Fällen der vorstehenden Absätze 1 und 2 ist eine Wiederaufnahme nicht möglich.
Ehrenmitglieder können nur solche Personen werden, die von 20 Mitgliedern als sol-che der Gesamtheit der Mitglieder schriftlich vorgeschlagen oder einer Mitgliederver-sammlung vorgeschlagen werden. Für das Verfahren gilt § 5, Absatz 2 bis 4, sinnge-mäß mit der Maßgabe, dass die Ehrenmitgliedschaft verliehen wird wenn weniger als fünf ablehnende Meinungsäußerungen vorliegen. Die Ehrenmitgliedschaft wird an-lässlich eines AGIFA-Treffens durch den Vorsitzenden des Beirates verkündet.
Außerordentliche Mitglieder sind ohne weiteres die Ehepartner der ordentlichen Mit-glieder. Die außerordentlichen Mitglieder haben kein Stimmrecht.
Studierende der Gießereikunde, die am großen gießereitechnischen Praktikum oder am Praktikum Gießereikunde (Vertiefungsfach 1) teilnehmen oder teilgenommen ha-ben oder Studierende anderer Fachrichtungen, die ihre Diplomarbeit am Gießerei-Institut durchführen oder durchgeführt haben, können studentische Mitglieder werden.
1.	Die Geschäftsführung
6. 6. Unterbreitung von Vorschlägen zur Aufnahme von Personen gemäß §4 e) an den Beirat
Bei außergewöhnlichen Fällen und Meinungsverschiedenheiten hat die Geschäfts-führung die Meinung des Vorsitzers des Beirates einzuholen und zu beachten. Die Tätigkeit der Geschäftsführung ist ehrenamtlich.
Der Beirat besteht aus sechs von der Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmen-mehrheit auf die Dauer von drei Jahren gewählten, ordentlichen Mitgliedern des Ver-eins. Jedes Jahr scheiden zwei Mitglieder des Beirates aus diesem aus. Wiederwahl ist zulässig.
Der Beirat schlägt der Mitgliederversammlung den Kassenwart für ein Geschäftsjahr zur Wahl vor. Eine Vergütung für den Kassenwart kann vom Vorsitzer des Beirates und der Geschäftsführung festgelegt werden. Weiterhin kann der Beirat der Mitglieder-versammlung bei Zustimmung aller Beiratsmitglieder Personen zur Aufnahme in die AGIFA gemäß §4 e) vorschlagen.
Die Mitgliederversammlung besteht aus allen ordentlichen und studentischen Mitglie-dern des Vereins. Sie wird wenigstens einmal jährlich durch die Geschäftsführung mit einer Frist von drei Wochen schriftlich eingeladen.
Wenn wenigstens 20 % der ordentlichen Mitglieder dies durch eine schriftliche Einga-be bei der Geschäftsführung verlangen, muss eine Mitgliederversammlung einberufen werden.
Der Mitgliederversammlung obliegt die Entscheidung über die Aufnahme von Mitglie-dern gemäß §5, die Wahl der Mitglieder des Beirates, die Beschlussfassung über die Jahresabrechnung, die Entlastung der Geschäftsführung und des Beirates.
Über die Versammlung ist eine Niederschrift anzufertigen. Sie wird vom Schriftführer und dem Versammlungsleiter unterzeichnet. Der Schriftführer wird zu Beginn der Ver-sammlung vom Versammlungsleiter bestimmt.
Für studentische Mitglieder kann die Mitgliederversammlung eine Ermäßigung des Mindestbeitrages beschließen. Mitglieder können mit Ausscheiden aus dem Berufsle-ben die Altmitgliedschaft beantragen.
Aus den verfügbaren Mitteln sind zunächst die sachlichen Kosten der Geschäftsfüh-rung zu decken. Im Übrigen dienen die verfügbaren Mittel ausschließlich der Förde-rung von Wissenschaft und Forschung im Sinne des § 1 der Satzung sowie im Sinne des §52 Abs.2 Nr.1 AO.
Der Verein wird aufgelöst, wenn in einer Mitgliederversammlung 75 % der ordentlichen Mitglieder mündlich oder schriftlich für eine Auflösung stimmen. In dieser Mitglieder-versammlung müssen 75 % aller Mitglieder persönlich oder durch schriftliche Erklä-rung vertreten sein.
Ist die Mitgliederversammlung gemäß Absatz 1 nicht beschlussfähig, so wird eine zwei-te Mitgliederversammlung einberufen, die dann ohne Rücksicht auf die Anzahl der anwesenden Mitglieder die Auflösung des Vereins mit 75 % Stimmenmehrheit be-schließen kann.
Für Satzungsänderungen ist ebenfalls eine Stimmenmehrheit von 75 % der anwesen-den Mitglieder erforderlich, jedoch ohne Rücksicht darauf, wieviel Mitglieder anwesend sind.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks ist das gesamte Vermögen des Vereins ausschließlich dem Gießerei-Institut der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen zuzuwenden. Die-se hat es zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung auf dem Gebiet der Gieße-reikunde im Sinne des §52 Abs.2 Nr.1 AO zu verwenden.

References: § 1
 §4
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 § 5
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 §52
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