Source: http://suworowmuseum.blogspot.ch/2015/
Timestamp: 2017-06-27 08:47:50+00:00

Document:
News um Suworow: 2015
Brief der Glarner Kulturkommission Suworow Museum
Die Antwort der Kulturkommission betreffend offenem Brief Suworow Museum, ist eingetroffen!
Den Brief finden Sie ganz unten: Kommentar vom Walter Gähler zum heutigen Brief: Vermischung von Legalitäts- und Eigentumsfrage:
Obwohl es in meinem Schreiben an die Kulturkommission nur um die Legalitätsfrage ging, wurde die Schaffung eines Inventars zur Eigentumsabklärung thematisiert. Ich nehme daher hier zu beiden Punkten Stellung.
Legalität meiner Suche: Im Vorfeld hat in der Südostschweiz vom 20. Aug. 2015, der Leiter der Hauptabteilung Kultur - Dr. Fritz Rigendinger folgendes festgestellt: "..Wer mit einem Metalldetektor nach historischen Artefakten suchen will, muss beim Kanton grundsätzlich eine Bewilligung einholen. Ob man nun auf der grünen Wiese oder in Burgruinen sucht.."
Demgegenüber verweise ich auf den Art. 25. der Kantonalen Natur- und Heimatschutzverordnung:
"..Ausgrabungen von bzw. Untersuchungen an geschichtlichen Stätten oder naturwissenschaftlich besonders bedeutsamen Objekten bedürfen der Bewilligung der zuständigen kantonalen Verwaltungsbehörde..."
Bereits früher hat Herr Rigendinger eigenmächtig den ganzen Kanton Glarus zur archäologischen Zone erklärt, ebenso den Kt. Schwyz, Uri, Tessin. Dies weil ich überall Gewehrkügeli aus Blei gefunden hätte. Kulturkommission: Die Kulturkommission, schreibt im heutigen Brief bereits im ersten Abschnitt von: "..archäologische Tätigkeit an den geschichtlichen Stätten von General Suworows Alpenzug...". Die Kulturkommission ist also anscheinend der Meinung, dass der ganze Kanton Glarus eine einzige geschichtliche Stätte, gemäss dem genannten Art. 25. sei. (Gekämpft wurde von russischen, französischen und österreichischen Truppen praktisch überall.) Im weiteren will man auf meine Fragen, betreffend der Vorwürfe an meine Person nicht eintreten. Beitragsgesuch:
Klare Worte hingegen zu meinem erneuerten Gesuch von CHF 4'800,-- an das Suworow Museum. Man will erst eine lückenlose Dokumentation meiner Such- und Grabungstätigkeit. Dies wäre Voraussetzung um mein Beitragsgesuch behandeln zu können. Das bedeutet aber nicht, dass es dann den Beitrag gibt. NEIN - das Gesuch würde dann nur behandelt und abgelehnt. Herr Rigendinger hat mir nämlich bereits 2012 erklärt, dass es keinen Beitrag an die Betriebskosten gebe. Aber an die Inventierung, wolle man einen Betrag sprechen, dann hätte ich ja einen Beitrag. Ich betrachte das als Erpressung mit Lotteriegeldern! (Hierbei muss erwähnt werden, dass es nicht der Regierungsrat ist, der mein Gesuch nicht behandeln will, sondern die Kulturkommission.)
Wozu braucht der Kanton das Inventar?
Behauptet wird, es werde benötigt, um anschliessend die Frage des Eigentums zu klären. Man will mir hier vormachen, dass ich ev. doch etwas behalten könne. In Wirklichkeit hat der Kanton ein Problem! Wie will man Ansprüche stellen, wenn man gar nicht weiss, aus welchem Kanton die einzelnen Funde stammen? Aus den Akten geht eindeutig hervor: "... Auch die vor dem 1. Juni 2005 aufgespürten Funde gehören dem Kanton, auf dessen Gebiet sie aufgefunden wurden. Für die von Walter Gähler selbst entdeckten Funde sind die Fundorte bekannt, bzw. eine Zuweisung an einen Kanton möglich und somit ZGB 724 vollziehbar..."
Wir im Suworow Museum sind der Meinung, dass ein Gericht auch ohne die Herkunft jedes einzelnen Fundes, grundsätzlich klären kann, ob der Kt. Glarus noch Ansprüche stellen kann. Zumal die Verantwortlichen des Kantons die Funde im Jahr 1985 kontrolliert haben und keine Ansprüche stellten. Wir sind also überzeugt,dass die Funde von mir ersessen sind. Währenddessen der Kanton Glarus der Meinung ist, die Funde hätten gar nie mir gehört, sondern seien immer im Eigentum des Kantons gewesen.
Hier handelt es sich um eine Eigentumsrechtliche Frage, welche abschliessend nur durch das Bundesgericht zu klären sein wird. Zusammenarbeit: Im weiteren wird von Zusammenarbeit geschrieben. Hier gilt es festzuhalten, dass ich bereits vor 8 Jahren dem Kanton eine Fund-Dokumentation mit nachträglichem einmessen per GPS angeboten habe. Auf Grund meiner Pläne ist eine Fundortgenauigkeit von 1-8 meter möglich. Dies völlig kostenlos, jedoch unter der Bedingung, dass die Funde mir gehören. Eine umfassende Zusammenarbeitsvereinbarung, die alle strittigen Fragen klären sollte, wurde vom Kanton komplett abgelehnt.
Was versteht der Kanton unter fachlichem Standard? Unsere Kantonsarchäologin findet nachträgliches einmessen sei nicht wissenschaftlich. Man will von mir betreffend der Fundorte nur wissen:
.".. aus welchen Fluren welche Anzahl Funde stammt..."
Da man ja für die Inventierung einen Beitrag zahlen will, kommt es den Kanton natürlich billiger, die Funde summarisch einem Suchgebiet zuzuordnen, statt ein aufwändiges einmessen jedes einzelnen Fundes zu zahlen. Was ist der Plan des Kantons?
Es geht also einzig darum, möglichst kostengünstig die Funddaten zu bekommen, welche das Beweismaterial der Fundorte sind. Sobald der Kanton diese Daten hat, wird man die Funde ins Kulturgüterregister eintragen. Funde in Privateigentum dürfen jedoch nicht ohne Einwilligung des Eigentümers eingetragen werden. Auf meine Reklamation wird man dann auf die Gutachten verweisen, die das Eigentum dem Kanton zusprechen. Der Kanton würde mich also ohne Eigentumfeststellungsklage und Enteignungsprozess enteignen können. Gebe ich also die Daten ab, so schade ich dem Suworow Museum enorm und ich müsste riesige finanzielle Mittel aufwenden um die Sache gerichtlich zu klären. Beim Kanton wird man dann nämlich sagen, dass sie eine Klärung nicht interessiere. Ich könne ja vor Gericht gehen, wenn ich nicht einverstanden sei.
Warum ist das Eigentum der Funde für das Museum so wichtig?
Ziel ist es einen Investor zu finden, welcher genügend Kapital für einen zukünftigen Museumsbetrieb bereitstellt, oder das Museum selbst übernimmt. Da der Kanton mir meine Funde nur als Leihgabe überlassen will, hätte das Kulturunternehmen Suworow Museum nur noch wenig Übernahmewert. Die Funde haben nur ein paar hundert Franken Wert, jedoch um dokumentierte Objekte der Suworow Zeit wieder aufzufinden, müssten mehrere hundertausend Franken aufgewendet werden.
Wenn der Kanton die Funde will, so verlange ich Entschädigung für entstandene Such-, Ausgrabungs-, Konservierungs und Ausstellungskosten der letzten 36 Jahre. Denn hätte man mir 1985 gesagt, dass die Funde dem Kanton gehören, hätte ich kein Museum gegründet. Ich mache daher den Kt. Glarus für den entstandenen Schaden verantwortlich, sofern gerichtlich eine Schuld der Amtsvorgänger festgestellt wird. Herr Rigendinger verneint eine Entschädigungspflicht trotz Eingeständnis des (angeblichen) Fehlverhaltens der Amtsvorgänger. Zitat Rigendinger: "Wir sind hier im Kanton Glarus und nicht in Amerika. Es gibt keine Entschädigung! An dem entstandenen Schaden sei ich selber Schuld. Ich hätte ja kein Museum machen müssen, dann hätte ich auch keine Kosten und somit keinen Schaden gehabt." Fazit:
Es gibt von mir kein Inventar der Funde, solange nicht die Legalität meiner Suche, das grundsätzliche Eigentum der Funde geklärt ist. Sollte das nur gerichtlich möglich sein, so muss der Kanton diese Kosten übernehmen. Im weiteren finde ich es äusserst bedenklich, dass gerade die Verantwortlichen der Kultur, so massiv gegen ein Kulturunternehmen arbeiten. Immerhin feiern wir im nächsten Jahr, das 30 jährige Bestehens des Suworow Museums.
Bedenken sollte man beim Kanton auch, dass sie nicht am längeren Hebel sind. Die Eigentumsfrage kann nämlich auch in 5 Minuten erledigt werden, indem ich alle meine Funddaten vernichten lasse! Hier der Brief der Kulturkommission:
Brief an Regierungsrat Benjamin Mühlemann Glarus
Offener Brief - betreffend Suworow Museum
Einschreiben R Inland
Mo 10.08.2015 07:20
Zugestellt durch 8750 Glarus Zustellung
Veröffentlicht Internet: Mo 10.08.2015 08:00 Heute am 10. August 2015 wurde Herrn Regierungsrat Benjamin Mühlemann ein offener Brief von Walter Gähler - Suworow Museum Linthal zugestellt.
Er erhält dieses Schreiben als Präsident der Kommission zur Förderung des kulturellen Lebens des Kantons Glarus.
7 Jahre lang, hat kein Vertreter des Departements Bildung und Kultur, eine klare Antwort zur (angeblichen) Illegalität meiner Suche nach Kanonenkugeln, geben können oder wollen. Dem Museum ist deswegen ein enormer Schaden entstanden.
Daher wende ich mich nun direkt an die Kulturkommission.
Um den Zusammenhang zu verstehen, lesen Sie bitte auch diesen Blogbeitrag. Hier klicken: Ist die Suche nach Kanonenkugel verboten?
Gerne erhalten Sie weitere Auskünfte bei:
Walter Gähler Suworow Museum
8783 Linthal suworowmuseum@bluewin.ch
Tel: 079 216 66 58
Kommission zur Förderung
kulturellen Lebens
Herr Regierungsrat Benjamin
Gerichtshausstrasse
Linthal den 7. August 2015
Sehr geehrter Herr Regierungsrat Mühlemann,
sehr geehrte Damen und Herren der Kulturkommission!
Bezugnehmend auf Ihr Schreiben vom 7. Juli 2008, welches auf Briefpapier des Departements Bildung
und Kultur geschrieben und vom Leiter der Hauptabteilung Kultur, Herrn Dr.
phil. Fritz Rigendinger unterzeichnet ist.
In diesem Brief teilt Herr Dr. Fritz Rigendinger unter
anderem folgendes mit:
„…Gleichzeitig stellt die Kommission fest, dass die jahrzehntelange
Suchaktion Gählers mit dem Metalldetektor illegal erfolgte….“ - “er hatte weder
einen entsprechenden Auftrag, noch eine Bewilligung.“
Dieser in Ihrem Auftrag geschriebene Brief, war denn auch
der Auslöser des „Streites um Suworows Kanonenkugeln, oder die Suworow Affäre“, wie die
Angelegenheit in den Medien genannt wird. Als aufmerksame Leser meiner
Internetveröffentlichungen sind Sie sicherlich bestens über die bisherige
Leider ging aus Ihrem
damaligen Schreiben nicht hervor, in wie weit Sie mir illegale Suchaktionen
vorwerfen. Als Beilage lag nur die Verordnung über Funde und Ausgrabungen
vom 17. November 1986 bei.
Diese Verordnung verweist jedoch explizit bereits im Art. 1
auf den Art. 25 der kantonalen Natur- und Heimatschutzverordung, welche besagt:
„ ..Ausgrabungen von bzw. Untersuchungen an geschichtlichen Stätten
oder naturwissenschaftlich besonders bedeutsamen Objekten bedürfen der
Bewilligung der zuständigen kantonalen Verwaltungsbehörde...“
Aus dem Gesetzestext geht zweifelsfrei hervor, dass es nur
für Ausgrabungen an geschichtlichen Stätten eine Bewilligung braucht. In den
Glarner Gesetzen findet sich auch bis heute kein Artikel, welcher den Einsatz
eines Metalldetektors in „normalem“ Gelände bewilligungspflichtig macht.
Alle Bemühungen meinerseits, diese Angelegenheit mit den
Vertretern und Vorstehern des Departements Bildung und Kultur zu klären,
blieben erfolglos. Mein Widerspruch, dass ich nie an geschichtlichen Stätten
gesucht hätte, und dass es für andere Orte keine Bewilligungspflicht gibt,
wurde bisher von keinem Beteiligten ernst genommen. Niemand hat mir jemals
einen Beweis meiner (angeblichen) Suche an bewilligungspflichtigen Orten
Verschiedene Gutachter und Personen, welche um Vermittlung
bemüht waren, konnten die Sache nicht klären. Der Rechtswissenschaftler,
welcher ein weiteres Gutachten zu Ende Februar 2015 erstellen wollte und sich
als Mediator zur Verfügung stellte, hat sich - nach Erhalt von mir gelieferter
Unterlagen - nicht mehr gemeldet. Auch erstaunt, dass beim Departement Bildung
und Kultur, sowie der Archäologie offensichtliche Uneinigkeit und Unwissenheit
über die Gesetzeslage herrscht.
Landesarchivar Dr.
Fritz Rigendinger bezeichnet meine Suche als illegal. Er wollte jedoch
nichts zur Klärung unternehmen. Auch soll auf Grund meiner im Kanton gefundenen
Gewehrkügeli (16-18 mm)
der Franzosenzeit, der ganze Kanton Glarus zur archäologischen Zone erklärt
worden sein und darum überall eine Bewilligungspflicht gelten. Herr Rigendinger
bezeichnet es als ein Versäumnis seiner Amtsvorgänger, welche mir meine
Suche hätten verbieten müssen.
Die für den Kanton zuständige Archäologin, Frau Maja Widmer, behauptet, dass jede archäologische
Tätigkeit im Kanton Glarus bewilligungspflichtig sei. Sie beruft sich
offensichtlich auf das Gutachten der Archäologen
Obrecht / Schaltenbrand.
Demgegenüber bezeichnete der heutige St. Galler Kantonsarchäologe Dr. Martin Schindler
in seiner wissenschaftlichen Arbeit meine Suche mit Metalldetektor, als unerwünschte Schatzsuche (welche jedoch
durch das neue Gesetz nicht verboten wurde.)
Die Eidgenössische
Kommission für Denkmalpflege wollte sich zu dieser entscheidenden Frage
Meine Selbstanzeige bei der
Glarner Kantonspolizei, von welcher ich mir eine Klärung erhoffte, blieb
erfolglos, weil nur die Hauptabteilung Kultur klageberechtigt ist und dieselbe
nicht klagen wollte.
Frau Regierungsrätin
Christine Bickel bezeichnete meine Suche ebenfalls als Illegal. Ein
Gespräch mit dem Juristen des Departements, hatte sie mir stets verweigert, die
Leute vom Kanton die das untersucht hätten, seien alles ausgewiesene Fachleute,
da müsste nicht mehr diskutiert werden. Man hätte keine Ressourcen in diesem
Fall weiter abzuklären. Auch sie bezeichnete das Verhalten der Amtsvorgänger
als ein Versäumnis. Sie ging sogar noch weiter; „Sie gebe den Fehler des Kantons ja zu, bei den Kindern der
Landstrasse, hätte der Kanton das ja auch gemacht.“
Herr Regierungsrat
Benjamin Mühlemann schrieb mir, dass ich eine Bewilligung benötige. Dank
ihm kam das gewünschte Gespräch mit dem Juristen des Departements zustande. So
hiess es schliesslich, der Kanton hätte nie geschrieben, dass meine Suche
illegal erfolgt sei. Nach Vorlage des Schreibens vom 7. Juli 2008 sagte man mir, man
hätte dieses noch nie gesehen. Weiterhin - der Brief sei nicht vom Kanton, sondern von der
Kulturkommission. Natürlich könne man nicht sagen, dass ich illegal gesucht
hätte, aber dass ich legal gesucht hätte, könnten sie auch nicht bestätigen.
Denn man wisse beim Amt für Denkmalpflege weder was geschichtlichen Stätten
sind, noch wo sich solche befinden. Es gäbe kein solches Verzeichnis, auch
wüssten sie ja nicht, wo ich gesucht hätte.
Man habe beim Kanton keine Ressourcen das weiter abzuklären,
sie müssten das auch nicht. Man verlangte
von mir die Beweislastumkehr, indem ich eine Dokumentation erstellen müsse, wo
ich überall gesucht habe, dass der Kanton so meine Unschuld überprüfen könne.
Briefes vom 7. Juli 2008
Dieser ganze Fall zieht sich nun bereits 7 Jahre lang hin
und verursacht dem Suworow Museum einen enormen finanziellen Schaden. Denn auf
Grund der Feststellung, meine Suche sei illegal erfolgt, erhält das Suworow Museum
von Gemeinden, Stiftungen und Firmen keine Beiträge mehr. In der Angst, etwas
Verbotenes zu unterstützen. Deswegen sind wir mit dem Ausbau des Museums
bereits 3 Jahre im Rückstand. Ein verantwortlicher Glarner
Tourismus-Geschäftsführer hat mir wegen des Schreibens sogar seine moralische
Unterstützung bei einem Beitragsgesuch verweigert und sich sofort vom Museum
distanziert. Keine Glarner Persönlichkeit wagt es seither, sich in diesem
Streitfall für das Museum zu engagieren, befürchtet man doch mögliche negative
Auswirkungen auf die eigene politische, kulturelle, touristische oder wirtschaftliche
Nachdem die Vertreter des Departements offensichtlich den
Streitfall bisher nicht klären konnten, wende ich mich nun direkt an Sie, sehr
verehrte Damen und Herren der Kulturkommission. Dabei gehe ich heute davon aus,
dass Sie über umfangreiches Beweismaterial verfügen, welches belegt, an welchen
(bewilligungspflichtigen), geschichtlichen Stätten ich Objekte ausgegraben
Ich bitte Sie hiermit, Ihre Beweise offen zu legen. Falls
Sie über solche Dokumente oder Aussagen nicht verfügen, welche mich belasten,
sollte in Erwägung gezogen werden, dass Sie Ihre Beschuldigungen vollumfänglich
zurück nehmen. Davon ausgehend, dass Sie womöglich die Gesetzeslage nur
unter dem Art. 2. der Verordnung vom 17. November 1986 beurteilten, nicht aber
unter dem Art. 1. - welcher auf Art. 25. verweist.
Ich bin mir bewusst, dass Ihre Kommission heute nicht mehr
aus allen damaligen Personen besteht.
Dennoch möchte ich eine klare Antwort. Mit Sicherheit haben
Sie Protokoll über die damalige Sitzung geführt, notfalls sollten die
ausgeschiedenen Kommissionsmitglieder befragt werden.
Sistiertes
Am 18. 10.2012 habe ich ein Beitragsgesuch von CHF 4'800,--
an die Betriebskosten des Suworow-Museums eingereicht. Dieses wurde (gemäss
Herrn Rigendinger), mit der Begründung sistiert - man sei nur bereit einen
Beitrag an die Inventierung der Bodenfunde zu gewähren. Diese habe ich jedoch
bereits vorher kostenlos dem Kanton angeboten, mit der Bedingung, dass meine
Suche als legal erklärt wird und die Funde mein Eigentum sind.
Dennoch habe ich am 24.1.2013, dieses Gesuch entsprechend
erneuert. Daraufhin habe ich bis heute keine Antwort erhalten. Da Sie
vermutlich nicht rückwirkend Beiträge sprechen können, ändere ich hiermit mein
damaliges Gesuch in Betriebsbeitrag für das Jahr 2015 ab und bitte höflich um
Behandlung an der nächsten Kommissionssitzung.
Bitte beachten Sie: Es
geht hier nur um Ihre Feststellung der Illegalität meiner Suche. Die Frage
des Eigentums der Funde ist nicht Gegenstand meines Schreibens, da diese Frage
sicherlich nur mit einem Entscheid des Gesamtregierungsrates oder mit einem
Bundesgerichtsurteil endgültig geklärt werden kann.
Da unsere Gönner eine offizielle Stellungsnahme Ihrerseits
erwarten, habe ich die Form meines Schreibens als offenen Brief gewählt. Das
bedeutet: dieser Brief wird auf der Internetseite des Suworow Museums
veröffentlicht. Dies im Sinne einer Zusammenfassung ohnehin bekannter Fakten. Vielen Dank für Ihre Bemühungen.
- Schreiben vom 7. Juli 2008
- Verordnung Ausgrabungen und Funde (Stand 1. September
- Kantonale Natur- und Heimatschutzverordnung (Stand 1.
Farbe ist aus! Sponsoren gesucht!
Suworow Museum Linthal:
Die letzten 100 m2, der insgesamt 1'200 m2 grossen Fabrikhalle sind in wenigen Tagen zum anstreichen bereit.
Noch bin ich mit dem waschen der Decke beschäftigt. Nun droht aber ein Bauunterbruch! Alle vorhandenen finanziellen Mittel für die Renovation sind aufgebraucht. Vom Kanton gibt es wegen dem Streit um die Kanonenkugeln keine Unterstützung, mein Beitragsgesuch ist seit 3 Jahren sistiert.
Was uns jetzt fehlt, ist ein Kessel Isoliergrund, so dass anschliessend die bereits vorhandene Dispersionsfarbe darüber gestrichen werden kann.
Diese Farbe ist sehr teuer, so ein Kübel kostet CHF 340,--.
Nun suche ich auf diesem Weg, Personen, welche sich an den Kosten beteiligen. Bitte unterstützen Sie dieses Projekt mit einen
Beitrag ab CHF 10,--.
Schweizer Postkonto:
85-94573-6 IBAN CH38 0900 0000 8509 4573 6
auch per Paypal möglich:
Adresse: Walter Gähler, 8750 Riedern
oder kommen Sie doch persönlich vorbei!
Update vom 7.8.2015
Das Spendenziel ist erreicht:
Wir haben erhalten:
2 x 20,-- 3 x 10,-- Total 370,--
Weitere noch eingehende Spenden werden für den Kauf der Stellwände verwendet.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung! Walter Gähler
Museumsleiter weitere Infos auf: www.1799.ch
So ein Kübel Farbe fehlt noch
Grundierung mit Spezialfarbe
Die letzten 100 m2
Blick in die fast fertige Halle
Museumskonzept - Kostenberechnung: Stand 17.6.2015
Projekt Suworow Museum
Das Museum wird rechtlich als Einzelfirma von Walter
Gähler betrieben. Finanziell getragen wird es von der Familie Gähler und
Gönnern, welche jedoch nicht in einer juristischen Person organisiert sind. Der
Museumbetrieb ist nicht kostendeckend und daher auf Spenden
angewiesen. Langfristig wird die Umwandlung in eine Stiftung angestrebt.
Geschichte: Das Suworow Museum (gegründet 1986), besitzt die
umfangreichste Sammlung zum Thema Suworow in der Schweiz: Bilder, Bücher,
Bodenfunde, Dokumente, usw. Seit 1979 sucht Walter Gähler mit einem
Metalldetektor, nach verlorenen Gegenständen der Kämpfe. Zuerst war das Museum in
Glarus und Schwanden untergebracht. Im LINTHPARK in Linthal / Glarus-Süd wurden
neue Räumlichkeiten gefunden. Auf 1'200 m2 wird eine umfassende Ausstellung aufgebaut, welche
in der Schweiz einzigartig sein wird. Der erste Ausstellungsteil wurde am 2.
Juni 2012 eröffnet. Die Eröffnung des
erweiterten Museums findet im Sommer 2016 statt. Wir feiern dann auch 30
Jahre Suworow Museum.
Die neue Ausstellung soll in zwei Bereiche: A + B unterteilt werden.
A: Historisch – Touristischer Teil:
Hauptteil wird der Zug der russischen Armee von A. W. Suworow, von Italien bis
nach Vorarlberg im Jahr 1799. Der Besucher „wandert“ die Stationen dieses
Feldzuges ab. Gleichzeitig sollen die Sehenswürdigkeiten der verschiedenen Orte
vorgestellt werden. Der Untergang der alten
Eidgenossenschaft, Helvetische Republik, Franzosen, Österreicher, Schlacht bei
Zürich, Leiden der Bevölkerung, die Glarner: Bachmann und Legler,
Kinderauswanderung, die Frau im Jahr 1798/99, usw. sind weitere geplante
Bereiche dieses Ausstellungsteils. B: Spezieller Teil:
Dieser Bereich, soll das Leben Suworows und sein Nachwirken bis in die heutige
Zeit dokumentieren: Briefmarken, Münzen, Suworow Kadetten, II. Weltkrieg,
Suworow Produkte, Suworow Theater, Suworow Insel, Transnistrien, usw.
Besonders auch das Monumentalbild der Schlacht im Muotatal.
Zielpublikum: Das Suworow Museum richtet sich an Personen jeden Alters aus allen
Gesellschaftsschichten. Besonders ansprechen möchten wir Touristen, (auch aus
der ehemaligen UdSSR) welche sich auf die Spuren des Generals begeben. Der
Suworow Tourismus erfreut sich einem zunehmenden Interesse, gerade das
Glarnerland hat hier sehenswerte Gedenkstätten zu bieten. Das Suworow Museum
ist heute schon ein wichtiger Bestandteil einer Suworow Reise/Wanderung. Das
Museum soll auch ein Beitrag zum kulturellen Leben in Glarus-Süd sein. Es werden
Führungen für Gruppen (Vereine, Schulen, Militär, Klassenzusammenkunft usw.)
Bücher Flohmarkt im Museum am 19. und 20. Juni 2015
Achtung zusätzlicher Termin:
Der Bücher Flohmarkt im Suworow Museum in 8783 Linthal findet wieder statt.
Termine: Freitag 19. Juni 2015 von 16 00 bis 19 00
Samstag 20. Juni 2015 von 10 00 bis 17 00
Da am 20. Juni auf dem Areal einen Grossanlass stattfindet, führen wir daher auch einen ausserterminlichen Flohmarkt durch. Bereits haben wir für Sie wieder viele Tische mit Neueingängen bereit.
Der nächste Flohmarkt ist dann erst wieder im Oktober 2015. Gerne nehmen wir Ihre Bücher entgegen, oder holen diese gratis ab. Tel: 079 216 66 58 suworowmuseum@bluewin.ch
Suworow - Archiv wird verkauft !!!
Wegen des bereits seit 7 Jahren andauernden Streites des Suworow Museum mit dem Kanton Glarus um die angeblich verbotene Suche nach Kanonenkugeln in den Jahren 1979 - 1995 ist das Museum in grosse Schwierigkeiten geraten. Das führte dazu, dass wegen der vom Kanton verursachten Rechtsunsicherheit, bis heute keine Sponsoren-Aktion durchgeführt werden konnte. Solange die Behauptung, die Suche sei Illegal gewesen, nicht zurückgezogen wird - bekommen wir hier keine neuen Beiträge von Firmen und Stiftungen. Damit jedoch der Museumsbetrieb weitergehen und dringende Rechnungen bezahlt werden können, werden nun drastische Massnahmen ergriffen.
Über Ricardo wird jetzt ohne Rücksicht auf Verluste die umfangreiche Forschungsbibliothek versteigert.
Es gelangen nun seltene Bücher und auch andere Objekte zur Zeit von 1798 / 1799 zur Auktion.
Unsere Bibliothek umfasst alles um die Helvetik, Russen, Franzosen und Oesterreicher in der Schweiz.
Der Verkauf bedeutet allerdings, dass wir Ihnen die Dienstleistungen unserer Fachbibliothek nicht mehr anbieten können. Geschätzt wurde unsere Bibliothek vor allem von Schülern und Studenten. Wir empfehlen Ihnen als Alternative die Landesbibliothek in Glarus. Die haben zwar nicht alle Titel wie unsere Bibliothek auf Lager, sie können Ihnen das gesuchte jedoch aus einer andern Bibliothek besorgen.
Update vom 22. April 2015
Dank grosszügiger Spenden unserer Gönner, konnten wichtige Rechnungen bezahlt werden. Daher finden in den nächsten Tagen die letzten Auktionen mit Objekten aus dem Museum statt. Vielen Dank für die Unterstützung. Zur Auktion auf Ricardo - hier klicken Eingestellt von
Museumskonzept - Kostenberechnung: Stand 17.6.2015...
Bücher Flohmarkt im Museum am 19. und 20. Juni 201...

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 Art. 1
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 Art. 2
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