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Timestamp: 2019-01-20 21:11:32+00:00

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KDO § 15 Informationspflicht bei Erhebung von personenbezogenen Daten bei der betroffenen Person | Datenschutzaufsicht des Katholischen Bistums der Alt-Katholiken in Deutschland
Datenschutzaufsicht des Katholischen Bistums der Alt-Katholiken in Deutschland
Bistumsdatenschutzbeauftragter
KDO § 44 Aufgaben der Datenschutzaufsicht
KDO § 15 Informationspflicht bei Erhebung von personenbezogenen Daten bei der betroffenen Person
(1) Werden personenbezogene Daten bei der betroffenen Person erhoben, so teilt die oder der Verantwortliche der betroffenen Person zum Zeitpunkt der Erhebung dieser Daten Folgendes mit:
a) den Namen und die Kontaktdaten des Verantwortlichen;
b) gegebenenfalls die Kontaktdaten des betrieblichen Datenschutzbeauftragten;
d) wenn die Verarbeitung auf § 6 Absatz 1 Buchstabe g) beruht, die berechtigten Interessen, die von der oder dem Verantwortlichen oder einem Dritten verfolgt werden;
e) gegebenenfalls die Empfängerinnen oder Empfänger oder Kategorien von Empfängerinnen oder Empfängern der personenbezogenen Daten und
f) gegebenenfalls die Absicht der oder des Verantwortlichen, die personenbezogenen Daten an oder in ein Drittland oder an eine internationale Organisation zu übermitteln sowie das Vorhandensein oder das Fehlen eines Angemessenheitsbeschlusses der Europäischen Kommission oder im Falle von Übermittlungen gemäß § 40 einen Verweis auf die geeigneten oder angemessenen Garantien und die Möglichkeit, wie eine Kopie von ihnen zu erhalten ist oder wo sie verfügbar sind.
(2) Zusätzlich zu den Informationen gemäß Absatz 1 stellt die oder der Verantwortliche der betroffenen Person zum Zeitpunkt der Erhebung dieser Daten folgende weitere Informationen zur Verfügung, die notwendig sind, um eine faire und transparente Verarbeitung zu gewährleisten:
b) das Bestehen eines Rechts auf Auskunft seitens der oder des Verantwortlichen über die betreffenden personenbezogenen Daten sowie auf Berichtigung oder Löschung oder auf Einschränkung der Verarbeitung oder eines Widerspruchsrechts gegen die Verarbeitung sowie des Rechts auf Datenübertragbarkeit;
c) wenn die Verarbeitung auf § 6 Absatz 1 Buchstabe b) oder § 11 Absatz 2 Buchstabe a) beruht, das Bestehen eines Rechts, die Einwilligung jederzeit zu widerrufen, ohne dass die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung berührt wird;
d) das Bestehen eines Beschwerderechts bei der Datenschutzaufsicht;
f) das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß § 24 Absätze 1 und 4 und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person.
(3) Beabsichtigt die oder der Verantwortliche, die personenbezogenen Daten für einen anderen Zweck weiterzuverarbeiten als den, für den die personenbezogenen Daten erhoben wurden, so stellt er der betroffenen Person vor dieser Weiterverarbeitung Informationen über diesen anderen Zweck und alle anderen maßgeblichen Informationen gemäß Absatz 2 zur Verfügung.
(4) Die Absätze 1 bis 3 finden keine Anwendung, wenn und soweit die betroffene Person bereits über die Informationen verfügt oder die Informationserteilung an die betroffene Person einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordern würde und das Interesse der betroffenen Person an der Informationserteilung nach den Umständen des Einzelfalls, insbesondere wegen des Zusammenhangs, in dem die Daten erhoben wurden, als gering anzusehen ist.
(5) Die Absätze 1 bis 3 finden auch dann keine Anwendung,
a) wenn und soweit die Daten oder die Tatsache ihrer Speicherung aufgrund einer speziellen Rechtsvorschrift oder wegen überwiegender berechtigter Interessen Dritter geheim gehalten werden müssen und das Interesse der betroffenen Person an der Auskunftserteilung zurücktreten muss,
b) wenn die Erteilung der Information die Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung rechtlicher Ansprüche beeinträchtigen würde und die Interessen der oder des Verantwortlichen an der Nichterteilung der Information die Interessen der betroffenen Person überwiegen oder
c) wenn durch die Auskunft die Wahrnehmung des Auftrags der Kirche gefährdet wird.
Der Kurzlink zu dieser Seite ist: https://dsa-ak.de/kdoP15
Kapitel 1 – Allgemeine Bestimmungen – §§ 1 – 4
Kapitel 2 – Grundsätze – §§ 5 – 13
Kapitel 3 – Informationspflichten der oder des Verantwortlichen und Rechte der betroffenen Person – §§ 14 – 15
Kapitel 4 – Verantwortliche und Auftragsverarbeiter – §§ 26 – 35
Kapitel 5 – Betriebliche Datenschutzbeauftragte – §§ 36 – 38
Kapitel 6 – Übermittlung personenbezogener Daten an und in Drittländer oder an internationale Organisationen – §§ 39 – 41
Kapitel 7 – Datenschutzaufsicht – §§ 42- 46
Kapitel 8 – Beschwerde, gerichtlicher Rechtsbehelf, Haftung und Sanktionen – §§ 47 – 50
Kapitel 9 – Vorschriften für besondere Verarbeitungssituationen – §§ 51 – 54
Kapitel 10 – Schlussvorschriften – §§ 55 – 57
Datenschutzaufsicht des Katholischen Bistums der Alt-Katholiken in Deutschland	Datenschutzerklärung

References: § 15
 § 44
 § 15
 § 6
 § 40
 § 6
 § 11
 § 24