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Timestamp: 2018-10-16 02:25:37+00:00

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STOLPERSTEINE AUF DEM WEG ZUR SELBSTSTÄNDIGKEIT – Ein Überblick Mag
Veröffentlicht von:Jesko Simen Geändert vor etwa einem Jahr
Präsentation zum Thema: "STOLPERSTEINE AUF DEM WEG ZUR SELBSTSTÄNDIGKEIT – Ein Überblick Mag"— Präsentation transkript:
1 STOLPERSTEINE AUF DEM WEG ZUR SELBSTSTÄNDIGKEIT – Ein Überblick Mag
STOLPERSTEINE AUF DEM WEG ZUR SELBSTSTÄNDIGKEIT – Ein Überblick Mag. Florian Wolfgang KALCHMAIR
2 Mag. Florian Wolfgang Kalchmair
Persönliches Steuerberater, gerichtlich beeideter und zertifizierter Sachverständiger, Wirtschaftsforensiker, Betreiber einer Gaming & Cultureplattform Kontakt 2
3 1. Unternehmensführung 2. Steuerrecht 3. Rechnungswesen
INHALT 1. Unternehmensführung 2. Steuerrecht 3. Rechnungswesen
5 RECHTSFORMEN Übersicht Rechtsformen Kapitalgesellschaften
Personengesellschaften Sonstige Rechtsformen
6 RECHTSFORMEN Kapitalgesellschaften
Gesellschaft mit beschränkter Haftung - GmbH Aktiengesellschaft – AG
7 RECHTSFORMEN Kapitalgesellschaften
Juristische Personen mit eigener Rechtspersönlichkeit Gewinnermittlung IMMER nach§5 EStG Besteuerung KöSt 25% Gesellschafter: natürliche/juristische Personen, Personengesellschaften Haftung: Mit dem Gesellschaftsvermögen, keine persönliche Haftung der Eigentümer Trennungsprinzip
8 RECHTSFORMEN Gesellschaft mit beschränkter Haftung – GmbH
Neue Regelung seit Juli 2013 Gründung mittels Eintragung im Firmenbuch Mindestanzahl der Gesellschafter: 1 1% Gesellschaftssteuer für Einlagen bis Handelsrechtlicher Geschäftsführer benötigt Stammkapital mindestens benötigt bei Gründung: € ,- Stammkapital € ,- min. davon Eigenkapital Gründungsprivilegierte GmbH
9 RECHTSFORMEN Aktiengesellschaft – AG
Grundkapital mindestens benötigt: € ,-- Organe: Vorstand Aufsichtsrat Abschlussprüfer Hauptversammlung Mindestanzahl der Aktionäre: 1 Eintragung ins Firmenbuch 1% Gesellschaftssteuer für Einlagen bis
10 RECHTSFORMEN Personengesellschaften Offene Gesellschaft – OG
Kommanditgesellschaft – KG Gesellschaft bürgerlichen Rechts – GesbR Stille Gesellschaft
11 RECHTSFORMEN Personengesellschaften
Mindestens 2 (natürliche) Personen beteiligt Mindestens 1 persönlich haftender Gesellschafter Gesellschafter – grds. Einkommensteuerpflicht 0 – 55% Gewinnermittlung gem. §4/3, § 4/1, § 5 EStG Grds.Gewerbeberechtigung Vollhafter oder Angestellter mit mindestens 50% Dienstpflicht
12 RECHTSFORMEN Kommanditgesellschaft – KG 2 Arten von Gesellschaftern:
Komplementär (Vollhafter) Kommanditist (Teilhafter) Gewinnverteilung nach Gesellschaftsvertrag, gesetzlich nach Beteiligung, Haftungsprovision f. Komplementär
13 RECHTSFORMEN Kommanditgesellschaft – KG Sozialversicherung
Komplementär: GSVG Kommanditist: -	Mitarbeit ohne Dienstvertrag GSVG Mitarbeit mit Dienstvertrag ASVG, Keine Mitarbeit, reiner Geldgeber keine SV
14 RECHTSFORMEN Sonstige Rechtsformen Einzelunternehmer - EU
Privatstiftung Societas Europaea - Europäische Gesellschaft – SE Vereine Genossenschaften Europ. wirtschaftliche Interessenvereinigung – EWIV
15 RECHTSFORMEN Einzelunternehmer – EU Einfachste Organisationsform
Haftung unbeschränkt mit gesamtem gegenwärtigen und zukünftigen Einkommen und Vermögen Einkommensteuerpflicht 0 – 55% (Staffelung) Gewinnermittlung gem. §4/3 od § 4/1 bzw. §5 EStG Gewerbeberechtigung Inhaber oder Angestellter
16 RECHTSFORMEN §79 BAO Rechtsfähigkeit Träger von Rechten und Pflichten
Beginnt bei natürlichen Personen durch Geburt und endet mit dem Tod. Rechtsfähigkeit beginnt bei UN: Eintragung ins Firmenbuch bei AG, GmbH, OG, KG Ablauf 4-wöchigen Nichtuntersagungsfrist Verein Rechtsfähigkeit endet bei UN: Beendigung bei GmbH, OG, KG; Eintragung Auflösung bzw. Eintragung Abwicklung ins Vereinsregister bei Vereinen.
18 STEUERRECHT Einkunftsarten Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft
Einkünfte aus selbstständiger Arbeit Einkünfte aus Gewerbebetrieb Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit Einkünfte aus Vermietung u. Verpachtung Einkünfte aus Kapitalvermögen Sonstige Einkünfte Betriebliche E. Gewinneink Überschusseink Außerbetriebl. E.
19 STEUERRECHT Einkommensermittlung Gesamtbetrag der Einkünfte 1 – 7
Sonderausgaben Außergewöhnliche Belastungen = Einkommen
20 STEUERRECHT Steuerarten Einkommens-/Lohnsteuer (ESt. / LSt.)
Immobilienertragsteuer Kapitalertragsteuer (Kest.) Körperschaftsteuer (KöSt.) Grunderwerbsteuer (Erbschaft- und Schenkungssteuer) Umsatzsteuer (USt.) Steuerarten
21 STEUERRECHT Steuerstaffelung Steuersatz Unter EUR 11.000 0,00 %
Zwischen	EUR and EUR ,00 % Zwischen	EUR and EUR ,00 % Zwischen	EUR and EUR ,00 % Zwischen EUR and EUR ,00 % Zwischen EUR and EUR ,00 % Über	EUR ,00 % Lohnsteuer wird an das Finanzamt entrichtet Angestellte erhalten grds. 14 Gehälter pro Jahr 13. & 14. Gehalt mit Steuersatz 6%
22 STEUERRECHT Sozialversicherungssystem (WKO) Angestellte
(x) Angestellte 21,58 % Dienstgeberbeitrag 18,12 % Dienstnehmerbeitrag 1,53 % für Mitarbeitervorsorgekasse (MVK) Selbstständige 18,5 % Pensionsversicherung (PV) 7,65 % Krankenversicherung (KV) 1,53 % Selbständigenvorsorge (SVS) EUR 109,32 – Unfallversicherung (UV) Sozialversicherungssystem (WKO)
23 STEUERRECHT Andere Steuern KöSt 25,00 % Kest bei Ausschüttungen
27,50 % Grunderwerbsteuer 3,50 % reduziert auf 2,00 % für Familien USt für Lieferung & Leistung 20 % (normal) 10 % / 13 % (reduziert)
24 STEUERRECHT Weitere Regelungen Kleinstbeitragsrechnung
bis € 400,-- (brutto) Voranmeldungszeitraum ist das Kalendermonat Fälligkeit 15. des zweitfolgenden Kalendermonats Steuerbefreiung (Kleinunternehmerbefreiung) bis € ,-- Jahresnettoumsatz
25 Rechnungswesen
26 RECHNUNGSWESEN Teilbereiche
Externes Rechnungswesen – Finanzbuchhaltung (BuHa) Doppelte Buchhaltung Einnahmen Ausgabenrechnung Internes Rechnungswesen – Kostenrechnung Sonderrechnungen - Statistik, Planungen
27 RECHNUNGSWESEN Aufgaben
Dokumentation des betrieblichen Geschehens (=Dokumentationsfunktion) Bereitstellung Information (=Informationsfunktion) Lieferung von Entscheidungsgrundlagen (=Entscheidungsfunktion)
28 RECHNUNGSWESEN 4 Fragen des Rechnungswesens
Ist das Unternehmen liquide? Wie ist die Vermögenssituation? Wurde in einer Periode Gewinn oder Verlust erzielt? Was kostet die erstellte Leistung?
29 RECHNUNGSWESEN Adressaten Eigentümer Geschäftsführer Belegschaft
Gläubiger und Kunden Investoren Finanzamt
30 RECHNUNGSWESEN BuHa Systeme des Steuerrechtes
Doppelte Buchhaltung § 4/1, § 5 EStG Einnahmen- Ausgabenrechnung § 4/3 EStG Pauschalierung (Teil-, Vollpauschalierung) §17 EStG
31 RECHNUNGSWESEN Formvorschriften Lebende Sprache Keine Leerräume
Kein radierbares Medium Durchstreichen aber nicht unkenntlich machen Gebunden oder nummeriert Vollständig, chronologisch und richtig Belegsaufbewahrung mind. 7 Jahre!!!
32 RECHNUNGSWESEN Rechnungsmerkmale Name & Anschrift Lieferant / Absender
Name & Anschrift Empfänger Menge / Art / Umfang der Leistung Tag der Lieferung oder Leistung Entgelt für die Lieferung oder sonstige Leistung Den auf das Entgelt fallenden Steuerbetrag Angabe der UID Nummer
33 RECHNUNGSWESEN Belegsprinzip
Keine Buchung ohne Beleg, kein Beleg ohne Buchung Interne & Externe Belege Nachvollziehbar und geordnet (Belegkreise) Mind. 7 Jahre Archivierungspflicht
34 RECHNUNGSWESEN Einnahmen- Ausgabenrechnung
Jahresgewinn/verlust: Überschuss der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben Vorteil: Einfach zu führen Nachteil: Geringe Informationskraft (Momentaufnahme) Zufluss/Abflussprinzip Anwendungsbereich: Freiberufler umsatzunabhängig Gewerbetreibende – Achtung Umsatzgrenze Aber: Freiwillige Doppelte BuHa immer möglich
35 RECHNUNGSWESEN Einnahmen- Ausgabenrechnung Betriebseinnahmen
Einnahmen der eigentlichen betrieblichen Tätigkeit z. B. Provision, Beratungshonorar Hilfseinnahmen z. B. Versicherungsentschädigung, Anlagenverkauf, Zinseinnahmen Einnahmen- Ausgabenrechnung
36 RECHNUNGSWESEN Einnahmen- Ausgabenrechnung Betriebsausgaben Miete
Personal Leistungen, Waren, Material Sozialversicherungsbeitrag Telefon, Internet, Porto Büromaterial Beratungskosten Zinsen Abschreibung für Abnutzung (AfA) GWG bis € 400,-- netto Etc.
37 RECHNUNGSWESEN Einnahmen- Ausgabenrechnung Pauschalierung
Basispauschalierung bei bestimmten Branchen und Umsatzgrenzen Teile der Ausgaben als Prozentsatz vom Umsatz, Löhne, Waren und SV Beiträge zusätzlich
38 RECHNUNGSWESEN
39 RECHNUNGSWESEN Spezial: Selbsterstelltes immaterielles Anlagevermögen
Für selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens darf in der UGB Bilanz kein Aktivposten angesetzt werden. Dadurch wird dem Vorsichtsprinzip und dem Gläubigerschutz entsprochen. Zugekaufte immaterielle Wirtschaftsgüter sind zu aktivieren. Spezial: Selbsterstelltes immaterielles Anlagevermögen Software, PC-, Konsolenspiele Aktivierungsverbot!!!
40 RECHNUNGSWESEN Kleinstunternehmer (SV)
Grundsätzlich gelten dieselben Regelungen für Steuer und Sozialversicherung wie für den Kleinunternehmer Kleinstunternehmer sind meist zusätzlich in einem Angestelltenverhältnis Alle Einkünfte für Einkommenssteuererklärung Einkommensgrenze Kleinstunternehmerregelung MAX € 5.108,40 Umsatzgrenze Kleinstunternehmerregelung (Netto) MAX € ,00  Befreiung von SVA-Beiträgen möglich (UV bleibt)
TIME TO LEVEL UP!!! Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
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