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Timestamp: 2020-06-04 14:58:15+00:00

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Hartz IV Forum - Spielräume der SB bei §16i
Spielräume der SB bei §16i (Begonnen von: MathJohn)
Autor Thema: Spielräume der SB bei §16i (Gelesen 918 mal)
MathJohn
Spielräume der SB bei §16i
« am: 15. September 2019, 22:50:45 »
ich bin in der angenehmen Lage einen Job bekommen zu können, bei dem eine Menge Sachen richtig gut passen - wenn der Staat es denn bezahlt. Dem steht eventuell im Wege, dass ich seit gut 2,5 Jahren eine Firma teilbesitze (25%) und leite, was mich wohl als selbstständig klassifiziert. Kann mein Sachbearbeiter trotzdem entscheiden, dass das "kurzfristig" im Sinne des Gesetzes ist? (Für den Fall dass es eine Rolle spielt: Wir können zwar die Gewinnzone sehen, aber bislang hat die Firma noch keinen Gewinn erziehlt, nichts ausgeschüttet und kein Gehalt an niemanden bezahlt.)
Ich bin mir mit meiner zukünftigen Chefin (die in keiner Beziehung zu meiner Firma steht) einig, dass wir solche Förderungen ungerne ausschließlich Konzernen überlassen wollen und auch mein SB macht den Eindruck, als wenn er mich lieber heute als morgen loswäre, nur:
Re: Spielräume der SB bei §16i
« Antwort #1 am: 15. September 2019, 22:59:58 »
Du findest ohne materielle Förderung keinen Zugang zum Arbeitsmarkt?
Deine Chefin kann ihren Betrieb nicht mit einer Neueinstellung belasten ohne materielle Förderung?
« Antwort #2 am: 15. September 2019, 23:35:17 »
Warum holt ihr euch nicht vom JC bezahlte Leute?
« Antwort #3 am: 15. September 2019, 23:39:23 »
Du sprichst jetzt aber nicht von dem üblichen Maßnahme / EEJ Betrug und dessen Opfer?
« Antwort #4 am: 16. September 2019, 00:38:57 »
Zitat von: coolio am 15. September 2019, 23:39:23
Gott bewahre - davon spreche ich nicht. Ich meinte die Vollbezahlung, bei der das Gehalt des neuen Angestellten vom JC übernommen wird wenn der AN vorher lange ALG2 bezogen hat.
« Antwort #5 am: 16. September 2019, 00:45:45 »
Lies mal http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__16i.html
Teufelszeug aus meiner Sicht .... u.a. weils zu einer gravierenden Wettbewerbsverzerrung führt.
Trotzdem blasen die JC das mit dem Laubbläser nach dem Gieskannenprinzip durchs Land.
Seltsam, daß das Wirtschaftlichkeitsgebot ausgerechnet hier keine Anwendung findet.
« Antwort #6 am: 16. September 2019, 10:13:09 »
Zitat von: Momo123
Ich meinte die Vollbezahlung, bei der das Gehalt des neuen Angestellten vom JC übernommen wird wenn der AN vorher lange ALG2 bezogen hat.
Das ist ja genau das, was ich gerne machen würde, daher meine Frage ob das Jobcenter das trotz meiner Selbstständigkeit zulassen kann.
Zitat von: coolio am 15. September 2019, 22:59:58
Darf ich daraus schließen, dass du keinen konstruktiven Beitrag zur Beantwortung meiner Frage leisten kannst?
Es tut mir leid, dass ich hier nicht alle Details über meine privaten Verhältnisse (oder die finanziellen Details von Dritten) offenlege und du so die Lücken unter der vollen Last deiner negativen Phantasie ausfüllen musst.
Das Ziel ist, das jemand der es braucht eine staatliche Förderung bekommen kann, wenn das nicht deinen Interessen entspricht kannst du dich dann bitte in anderen Threads auslassen?
« Antwort #7 am: 16. September 2019, 12:01:59 »
Zitat von: MathJohn am 16. September 2019, 10:13:09
... trotz meiner Selbstständigkeit ...
Welche "Selbständigkeit"???
Zitat von: MathJohn am 15. September 2019, 22:50:45
... dass ich seit gut 2,5 Jahren eine Firma teilbesitze (25%) und leite ... aber bislang hat die Firma noch keinen Gewinn erziehlt, nichts ausgeschüttet und kein Gehalt an niemanden bezahlt.
« Antwort #8 am: 17. September 2019, 13:29:50 »
Wenn das der Maßstab des Jobcenters ist, wäre das hervorragend für uns.
« Antwort #9 am: 17. September 2019, 14:44:30 »
Du hast mich völlig missverstanden! § 16i SGB II ist keine Alternative für erfolglose Unternehmer, die sich für "selbständig" halten!
« Antwort #10 am: 17. September 2019, 18:24:28 »
Aber TE betreibt ja nur ein Hobby, ist damit schon ewig (also lange genug) e-lo. Oder?
« Antwort #11 am: 17. September 2019, 19:14:39 »
Zitat von: NevAda am 17. September 2019, 18:24:28
Aber TE betreibt ja nur ein Hobby ...
Das sehen sowohl Finanzamt, als auch das Jobcenter allerdings anders. Darauf gehe ich hier nicht ein.
Jedenfalls steht es dem THE frei, seine zukünftige Chefin zu überzeugen, einen entsprechenden Antrag auf Förderung nach § 16i SGB II beim Jobcenter zu stellen. Der TE ist doch ohnehin nicht legitimiert, hier in irgendeiner Form tätig zu werden, gar Anträge zu stellen.

References: §16
 §16
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