Source: https://www.solingen-blades.de/satzung/
Timestamp: 2019-03-25 14:10:58+00:00

Document:
SATZUNG - SOLINGEN-BLADES 1974 e.V.
Der am 6.8.1974 als ‚Tischtennisclub Solingen-Wald 1974‘ gegründete Tischtennisverein trägt ab 29.04.2016 den Namen ‚Solingen Blades 1974 und hat seinen Sitz in Solingen. Der Club ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes eingetragen.
Der Club verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports. Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Ausübung des Tischtennissports und die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen verwirklicht.
Der Club ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Clubs dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Clubs. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Die Mitgliedschaft ist freiwillig und kann von jeder gut beleumundeten Person schriftlich beantragt werden. Bei Minderjährigen ist außerdem eine formlose Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten vorzulegen.
Über die Aufnahme eines neuen Mitgliedes entscheidet der Vorstand. Im Falle der Ablehnung ist der Widerspruch gegeben, über den die nächstfolgende Mitgliederversammlung entscheidet.
§ 7 Pflichten und Haftung
Jedes Mitglied übernimmt bei seinem Eintritt die Verpflichtung, das Ansehen des Clubs stets zu wahren und zu fördern. Die Haftung der Clubmitglieder ist auf das Clubvermögen beschränkt. Der Solingen Blades 1974 e.V. übernimmt keine Haftung für Diebstähle innerhalb der Turnhalle und Umkleideräume. Weder satzungsmäßig noch moralisch kann ein Mitglied gezwungen werden, den Club sportlich oder repräsentativ zu vertreten.
b) Austritt auf Anraten
e) Auflösung des Clubs
Das Ausscheiden setzt die Erfüllung aller Verpflichtungen dem Club gegenüber voraus.
Mit dem Austritt bzw. Ausschluss erlöschen alle sich aus der Mitgliedschaft ergebenen Rechte und Ansprüche.
§ 9 Kündigungsfrist
Der freiwillige Austritt ist dem Club schriftlich anzuzeigen. Der Vorstand hat den Eingang der Austrittserklärung schriftlich zu bestätigen. Die Kündigungsfrist beträgt 3 Monate. Sie beginnt am 1. des auf die Kündigung folgenden Monats.
§ 10 Anraten zum Austritt
Der Clubvorsitzende ist berechtigt, im Einvernehmen mit dem Vorstand einem Mitglied bei Verstoß gegen die Satzung den Austritt anzuraten. Er hat den Mitgliedern hiervon Kenntnis zu geben.
Einen Antrag auf Ausschluss kann jedes Clubmitglied schriftlich unter Darlegung der Gründe beim Vorstand stellen. Ein Ausschluss ist nur zulässig:
a) bei Vergehen in der Öffentlichkeit, die dem Ansehen des Clubs schaden
b) bei grobem Verstoß gegen die Satzung
c) bei unkameradschaftlichem und unsportlichem Verhalten
Der Ausschluss durch die Mitgliederversammlung erfolgt mit 2/3 Stimmenmehrheit.
Die Leitung des Clubs obliegt dem Vorstand, der die laufenden Geschäfte führt. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Geschäftsführer, dem Kassenwart, dem Sportwart und dem Jugendwart. Der Vorsitzende wird durch den stellvertretenden Vorsitzenden und sofern dieser verhindert ist, durch den Geschäftsführer und sofern auch dieser verhindert ist, durch den Kassenwart in Verbindung mit dem Sportwart oder Jugendwart vertreten. Vorstand im Sinne des § 26 des Bürgerlichen Gesetzbuches sind alle Vorstandsmitglieder mit der Maßgabe, dass zur rechtsgeschäftlichen Vertretung des Clubs das Zusammenwirken des Vorsitzenden, des stellvertretenden Vorsitzenden oder des Geschäftsführers und eines weiteren Vorstandsmitgliedes erforderlich ist.
§ 13 Beschlüsse des Vorstands
Der Vorstand beschließt mit Stimmenmehrheit. Der Vorstand ist bei Anwesenheit von vier Vorstandsmitgliedern beschlussfähig. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende.
§ 14 Wahlzeit des Vorstands
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf ein Jahr gewählt.
§ 15 Aufgabenverteilung des Vorstands
Der Vorsitzende leitet die Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen und vertritt den Verein nach außen. Der stellvertretende Vorsitzende vertritt den Vorsitzenden im Falle der Verhinderung und ist für die Entwicklung des Vereins in außerordentlichen Belangen zuständig. Der Geschäftsführer erledigt den gesamten Schriftverkehr des Clubs. Er ist Ansprechpartner für andere Vereine und die Verbandsorganisationen. Der Kassenwart führt die Kasse und hat über Einnahmen und Ausgaben fortlaufend und zeitnah Aufzeichnungen zu fertigen. Die einzurichtende Barkasse darf nur über einen kürzeren Zeitraum größere Geldbestände ausweisen. Jede Ausgabe, mit Ausnahme der wiederkehrenden Zahlungen, muss durch ein weiteres Vorstandsmitglied auf ihre Richtigkeit geprüft sein. Die Verwaltung des Clubvermögens und des Clubeigentums erfolgt durch den Kassenwart nach Weisungen des Vorstandes. Der Sportwart plant und organisiert Turniere. Er betreut die Mannschaften und organisiert den Spielbetrieb.
Dem Jugendwart obliegen sinngemäß die Aufgaben des Sportwartes bezogen auf den Jugendspielbetrieb.
§ 16 Wahl und Entlastung des Vorstands
Der Vorstand ist nach Ablauf eines Geschäftsjahres, das dem Kalenderjahr entspricht, Entlastung zu erteilen. Der Jahreshauptversammlung ist vor der Entlastung ein schriftlicher Rechenschaftsbericht der Vorstandsmitglieder vorzulegen. Die Kasse wird von 2 Kassenprüfern, die von der Jahreshauptversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit gewählt werden, vor Entlastung des Kassenwartes geprüft. Nach der Kassenprüfung gibt ein Kassenprüfer einen Bericht über die Prüfung und der Kassenwart einen Kassenbericht. Dem Kassenwart ist nach Kassenbericht und positiver Kassenprüfung Entlastung zu erteilen.
Die Belange der Vereinsjugend regelt die Jugendordnung, die nicht Bestandteil dieser Satzung ist.
Die Einnahmen des Clubs setzen sich aus den Aufnahmegebühren, Beiträgen, Umlagen, Zuschüssen und Spenden zusammen. Einnahmen aus Mitteln zur Förderung der Jugendarbeit dürfen nur diesem Zweck zugeführt werden. Die Einnahmen dienen zur Deckung der Kosten des Clubs, der Geschäftsführung und Durchführung der Veranstaltungen.
Die Höhe der Aufnahmegebühren und monatlichen Beiträge werden auf der Jahreshauptversammlung festgesetzt und müssen mit 2/3 Stimmenmehrheit angenommen werden. Beiträge werden von allen Vereinsmitgliedern erhoben. Neben Senioren als Vollzahler zahlen Schülerinnen und Schüler einen ermäßigten Beitrag. Der Vorstand ist gemäß § 15 dieser Satzung im Einzelfall befugt, Beitragsermäßigungen zu gewähren. Der monatliche Beitrag ist im Voraus zu bezahlen. Jedes Mitglied hat seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.
§ 20 Kosten für Rückbelastungen
Die Kosten für Rückbelastungen von Einzugsaufträgen, die dadurch entstehen, dass auf dem Konto des Mitglieds keine Deckung in Höhe des Beitrags vorhanden ist oder das Mitglied versäumt hat, den Verein rechtzeitig über eine Kontoänderung zu informieren, kann der Verein nicht übernehmen und werden zusätzlich zum fälligen Mitgliedsbeitrag erhoben.
§ 21 Mitgliederversammlung/Jahreshauptversammlung
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden unter Angabe der Tagesordnung mit einer Einladungsfrist von vier Wochen einberufen. Als Jahreshauptversammlung muss sie mindestens einmal im Jahr abgehalten werden. Im Übrigen muss eine Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn der Vorstand dies für erforderlich hält oder wenn dies von 1/4 der stimmberechtigten Mitglieder unter Angabe einer Tagesordnung verlangt wird.
§ 22 Beschlussfähigkeit von Versammlungen
Eine als Jahreshauptversammlung einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig; ansonsten ist eine Mitgliederversammlung beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder, die das 16. Lebensjahr vollendet haben. Ist eine Mitgliederversammlung beschlussunfähig gewesen, so ist die nächste Mitgliederversammlung auf jeden Fall beschlussfähig, wenn in der Einladung ausdrücklich hierauf hingewiesen worden ist. Eine Mitgliederversammlung – auch die Jahreshauptversammlung – ist nicht mehr beschlussfähig, wenn bei der Abstimmung weniger als die Hälfte der zu Beginn anwesenden, stimmberechtigten Teilnehmer anwesend ist. Die Feststellung der Beschlussunfähigkeit muss für den Fall beantragt werden. Die nachträgliche Feststellung ist unzulässig. Wenn die Paragraphen der Satzung nichts anderes bestimmen, werden Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst.
§ 23 Zustimmungspflichtige Angelegenheiten
Die Zustimmung der Mitgliederversammlung ist erforderlich:
a) für alle Rechtsgeschäfte, die ein Grundstück betreffen
b) für alle Kreditaufnahmen
Eine Änderung der Clubsatzung ist nur mit 2/3 Mehrheit der Mitgliederversammlung möglich. Die Mitgliederversammlung entscheidet über die Fusion mit einem anderen Club oder Verein mit 3/4 Stimmenmehrheit.
§ 24 Ehrenmitglieder
Personen, die sich um den Club hervorragend verdient gemacht haben, können vom Vorstand zu Ehrenmitgliedern ernannt werden, das Nähere regelt eine Ehrenordnung, die nicht Bestandteil der Satzung ist. Ehrenmitglieder haben die Rechte ordentlicher Mitglieder ohne deren Pflichten.
Zur Auflösung des Clubs bedarf es einer 3/4 Mehrheit der Mitgliederversammlung. Zu dieser Versammlung müssen mindestens 3/4 der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein. Bei Auflösung des Clubs oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Clubs an die Stadt Solingen, die es unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Breitensports zu verwenden hat.
§ 26 Ausschluss des Rechtswegs
Gegen Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes ist der Rechtsweg ausgeschlossen.
§ 27 Sonstige Hinweise
Durch den Beitritt zum Westdeutschen Tischtennis-Verband unterwirft sich der Club mit seinen Mitgliedern den Satzungen und Organen dieses Verbandes. Soweit die vorstehenden Regelungen in dieser Satzung keine gegenteiligen Bestimmungen enthalten, finden die §§ 21 – 79 des Bürgerlichen Gesetzbuches Anwendung. Auf Grund des Beschlusses in der Gründerversammlung vom 6.8.1974 wurde diese Satzung erstellt und von der Mitgliederversammlung am 6.8.1974 einstimmig angenommen. Die bei den Jahreshauptversammlungen vom 14.1.1975, 13.1.1978, 9.1.1981, 7.1.1983, 5.3.1993 und 22.4.2004, 03.03.2006, 21.05.2010, 06.05.2011 und 29.04.2016 beschlossenen Änderungen sind in dieser Fassung der Satzung berücksichtigt.
Solingen, den 29.04.2016

References: § 7

§ 9

§ 10
 § 26

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16
 § 15

§ 20

§ 21

§ 22

§ 23

§ 24

§ 26

§ 27