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Timestamp: 2018-01-24 00:46:55+00:00

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20170831 woz wosanz by AZ-Anzeiger - issuu
109. Jahrgang – Nr. 35
AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG Freitag, 1. September 2017 Bewölkt, häufig Regen und sehr kühl. 14ºC 17ºC
11ºC 19ºC
10ºC 18ºC
Samstag, 2. September 2017 Wechselnd bis dicht bewölkt, weiterhin einige Regenschauer. Sonntag, 3. September 2017 Weiterhin wechselhaft mit Regentropfen und Aufhellungen.
3 Roggenburg hat zu wenig Kinder. Die Primarschule wird schliessen müssen. Geplant ist, dass die Kinder ab nächstem Schuljahr nach Röschenz dürfen.
16 Wer der Polizei Kanton Solothurn auf die Spur kommen möchte, kann diese am Samstag, 9. September, kennen lernen. Und zwar in Dornach.
Roter Teppich für Elise Saner Die 16-jährige Arbeiterin verlor anno 1915 bei einer Explosion der Kammfabrik Mümliswil ihr junges Leben. Das temporäre Denkmal auf dem Eugen-Saner-Platz ehrt sie und damit alle Solothurner Frauen, die sich in der wirtschaftlichen Not des Ersten Weltkriegs für ihre Familien abrackerten.
Künstlerinnen machen Not transparent: (v. l.) Simone Mutti, Sarina Pfluger und Alina Mathiuet stehen hinter der Arbeiterin Elise Saner, die zwei Stunden für ein Kilo Kartoffeln zu 32 Rappen arbeiten musste.
nbarmherzig brennt die Sonne an diesem Samstagmittag auf den Eugen-Saner-Platz, wo drei Künstlerinnen einen roten Teppich zu einem transparenten Denkmal ausrollen. Gestaltet haben dieses und zwei weitere gleiche Kunstwerke die Solothurnerinnen Alina Mathiuet, Simone Mutti und Sarina Pfluger zur Erinnerung an drei von 30 Arbeiterinnen der Kammfabrik Mümliswil, die am 30. September 1915 bei einer Explosion ihr Leben lassen mussten. Eine von ihnen ist Elise Saner (16), die auf dem Denkmal sorgfältig drei Kartoffeln sprichwörtlich auf Händen trägt. «Kein Wunder», erklärt Liliana Heimberg, Projektleiterin des Solothurner Kulturprojekts «Verschiebungen 18/18», dem Wochenblatt, «Elise arbeitete zu einem Stundenlohn von 17 Rappen, während das Kilo Kartoffeln damals 32 Rappen kostete.» Gemeinderat Remo Waldner, der das Denkmal im Namen des Gemeinderates zur Obhut bis zum 23. September in Empfang nimmt, kann nachvollziehen, dass die damalige wirtschaftliche Not
und die prekäre Versorgungslage später auch zum Landesstreik vom November 1918 beitrugen. Die drei Denkmäler, vorerst in Balsthal, Breitenbach und Dornach aufgestellt, sind in der Person von Elise Saner, Agnes Anderegg (in Dornach) und Frieda Meister (in Balsthal) ganz den Solothurner Frauen gewidmet, die in diesen belastenden Zeiten des Ersten Weltkriegs die schweren Lasten mitzutragen hatten. «Die Recherchen der Historikerin Edith Hiltbrunner zeigen uns heute das Bild einer Solothurnerin, deren Schwerarbeit damals als irgendwie selbstverständlich kaum Beachtung fand», lobt Heimberg die Arbeit der Historikerin über die damals hohen Lebenskosten, die Lebensmittelknappheit, die Teuerung und den Wucher. Frauen mussten zu jener Zeit der Not gehorchend als Allrounderinnen funktionieren: Sie übernahmen die
Arbeit der im Aktivdienst stehenden Männer, betreuten Familie und Angehörige, pflanzten Gemüse, arbeiteten zu tiefen Löhnen und zahlten Steuern. Ei-
«Verschiebungen 18/18» Dieses Solothurner Kulturprojekt ist eine szenografische Annäherung an den Landesstreik, erinnert mit verschiedenen Aktionen an die folgenreichen Ereignisse im November 1918 im Kanton Solothurn und befragt sie auf ihre Bedeutung für die Gegenwart. Dabei berücksichtigt das Projekt Aspekte, die in der kollektiven Erinnerung eher wenig Aufmerksamkeit erfah-
Spiessli vom regionalen Vollmilchkalb gewürzt mit Saltimbocca-Marinade
ne enorme frauliche Parforceleistung, welche das Denkmal mit wenigen einprägsamen Fakten über Elise Saner transparent zu machen versucht.
ren haben, wie etwa aktuell die Rolle der Solothurner Frauen in den Kriegsjahren oder die kürzlich an drei Orten aufgeklebten Forderungen von 1918 des Oltener Streikkomitees. Übergrosse Bodenkleber wie «Lebensmittel für alle» oder «Stimmrecht für alle» hatten da und dort für etwas Verwirrung gesorgt, aber auch zu Diskussionen geführt.
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Donnerstag, 31. August 2017 Nr. 35
Roggenburg verliert Schule Roggenburg hat zu wenig Kinder. Die Primarschule wird ihre Pforten schliessen müssen. Geplant ist, dass die Kinder ab nächstem Schuljahr nach Röschenz dürfen. Gini Minonzio
D Aufhänger aber nicht Grund für das Fest: Das neue Dugginger Gemeindehaus. dust. Es war ziemlich eng auf der Dugginger Gemeindeverwaltung. Ein Neubau wurde angestrebt und mit der Zustimmung der Dugginger Stimmbevölkerung vor einigen Monaten der Startschuss zum Bau gegeben. Mit einem Dorffest – dem «Duggiger-Fescht 2017» – wird das neue Verwaltungsgebäude dieses Wochenende eingeweiht und seinem Zweck übergeben. Gemeindepräsident Beat Fankhauser ist überzeugt, dass diese Verwaltung auch die Zukunft im Dorf positiv mitgestalten wird, wie er zusammen mit dem OK-Präsident des Festes, René Zenklusen, in seiner Medienmitteilung schreibt. Die Initianten des neuen Gebäudes versprechen sich damit mehr Begegnung, mehr Anlässe und auch mehr «zusammen statt alleine». Am Freitagabend, 1. September, um 18.30 Uhr, startet das Duggiger-Fescht mit der Begrüssung und Einweihungsfeier des neuen Gemeindezentrums.
Unter anderem mit Ansprachen des Gemeindepräsidenten Beat Fankhauser, Gemeinderat Hugo Bürki und Regierungspräsidentin Sabine Pegoraro. Der Musikverein Duggingen ist dabei für den guten Ton zwischen den Ansprachen verantwortlich. Ein Sponsorenlauf des Turnvereins lädt anschliessend zur körperlichen Betätigung ein. Beim «Duggiger-Fescht» geht es den Organisatoren nicht nur um das neue Verwaltungsgebäude, sondern um den Startschuss für noch mehr Dorfleben, mehr Feierlichkeiten und mehr Gemeinsamkeit, wie der Medienbotschaft zu entnehmen ist. So geht das Fest am Samstag und Sonntag mit einem grossen Rahmenprogramm und zahlreichen Beizli und Ständen weiter. Ein richtiges Dorffest eben, wo jeder und jede selber schuld ist, wenn er oder sie zuhause bleibt. Duggiger-Fescht, 1./2./3. September, im Dorfkern. Infos unter ‹duggigerfescht.ch›
ie Roggenburger können ihre Schule nicht mehr halten. Es hat schlicht und einfach zu wenig Kinder. Nächstes und übernächstes Jahr werden voraussichtlich maximal zwölf Kinder im Primarschulalter sein. So müsste man eine einzige Klasse bilden. Das gäbe pädagogisch keinen Sinn, erklärte letzte Woche der Roggenburger Gemeinde- und Schulrat Urs Christen an der Informationsveranstaltung in Röschenz. Deshalb habe der Roggenburger Gemeinderat beschlossen, gemeinsam mit der Gemeinde Röschenz eine Kreisschule zu gründen. Die Kreisschule soll auf das nächste Schuljahr in Kraft treten. Voraussetzung dafür ist, dass die beiden Gemeindeversammlungen im November dem Vertrag zustimmen. Für Röschenz scheint die geplante Kreisschule wenig problematisch zu sein. Die Roggenburger Kinder sollten problemlos in den bestehenden Klassen aufgenommen werden können. «Klar können wir unsere Infrastruktur besser auslasten», sagte dazu der Röschenzer Gemeindepräsident Remo Oser. Aber darum gehe es nicht. Eine befreundete Gemeinde habe um eine Zusammenar-
Schweren Herzens: Urs Christen ist trotz allem von der Kreisschule FOTO: GINI MINONZIO überzeugt.
beit gebeten und man sei selbstverständlich dazu bereit. Roggenburg hingegen wird die Schliessung der Primarschule nicht so einfach wegstecken. «Die Gemeinde Roggenburg wird ein Stück ihrer Identität verlieren», sagte Christen. Die Kinder brachten mit ihren Schulanlässen Leben in die Gemeinschaft. Man werde jedoch dafür sorgen, dass gewisse Schulanlässe weiterhin in Roggenburg stattfinden werden. Was wird passieren, wenn die Roggenburger Gemeindeversammlung die Kreisschule ablehnt? Es stelle sich die Frage, ob man für eine Einheitsklasse überhaupt eine Lehrerin finden könne, so Christen. Bei der Roggenburger Informationsveranstaltung habe sich gezeigt, dass vor allem betroffene Eltern der Kreisschule Positives abgewinnen können.
Die Kindergarten-Kinder sollen mit einem Schulbus nach Röschenz gelangen und die Primarschüler mit dem regulären Postauto. «Ob es einen erweiterten Mittagstisch braucht und wie wir ihn organisieren wollen, müssen wir noch anschauen», erklärte Oser. Wie sieht es finanziell aus? Wird Roggenburg entlastet? Gemeindepräsident Roland Walther lacht: «Wird die Kreisschule billiger als die eigene Primarschule, so erhält Roggenburg einfach weiniger Finanzausgleich.» Eine Zusammenarbeit mit der Schule Kleinlützel hat Roggenburg verworfen, weil die kantonalen Gesetze verschieden sind. Zudem müssen die Roggenburger die Sekundarschule im Kanton Baselland besuchen, was alle Roggenburger Kinder von den Kleinlützler Klassenkameraden trennen würde.
Die tollkühnen Männer in ihren fliegenden Kisten dust. Einmal im Jahr herrscht in diesem Grenzdorf Ausnahmezustand. Am vergangenen Wochenende war dies wieder der Fall. Die Motocross-Elite der Schweiz, in der Kategorie Sidecar (Seitenwagen) sogar die Weltelite, traf sich auf dem Motocross-Gelände in Roggenburg. Dort, wo an über 300 Tagen des Jahres das Vieh des 300-Seelen-Dorfes grast, rattern die Husqvarnas, Hondas, Kawasakis . . . um Punkte in der Schweizer Meisterschaft und solche der laufenden Weltmeisterschaft bei den Seitenwagen. «Es ist uns wichtig, zum Gelände hier – zum grossen Teil Eigentum der Burgerkorporation Roggenburg – Sorge zu tragen», sagt Christiane Jacquemai, OK-Vorsitzende dieses Grossanlasses. Erst eine Woche vor Rennbeginn übernahm der organisierende Moto-Club Roggenburg das Gelände, um dieses für Solofahrer und für die über 50 Seitenwagen-Teams aus elf Nationen herzurichten. Zum ersten Mal starteten heuer in Roggenburg Frauen in der Kategorie Women Cup. Die über dreissig Fahrerinnen standen ihren männlichen Kollegen kaum nach, wagten ähnlich spektakuläre Sprünge über den Doppelhügel im Zentrum der Rennstrecke und fuhren nur eine leicht verkürzte Strecke über 15 Minuten und zwei Runden.
Brunch im Rosengarten WOS. Am Sonntag, 3. September, von 10 bis 14 Uhr, lädt das Seniorenzentrum Rosengarten zum Sonntagsbrunch mit dem Schwyzerörgeli-Trio Eggflue ein. Für die Bewohner des Rosengartens und für Kinder bis 6 Jahre ist der Brunch gratis; für Kinder bis 16 Jahre kostet er CHF 15.00 und für Erwachsene CHF 25.00. Die Preise verstehen sich inklusive Kaffee, ohne alkoholische Getränke. Gross und Klein sind willkommen.
Fliegen um die Wette: Die Seitenwagen nehmen den Doppelhügel auch in einem Anlauf. «Es sind insgesamt rund 250 freiwillige Helferinnen und Helfer vor, während und nach dem Anlass im Einsatz», erklärt Jacquemai, die seit über dreissig Jahren hier beim Motocross Roggenburg im Einsatz steht. Mit der 45. Ausgabe des Roggenburger Motocross ist die OK-Präsidentin sehr zufrieden, wie sie dem Wochenblatt am Sonntagnachmittag ver-
riet. «Wir hatten bis jetzt Wetterglück und die Leute kamen aus allen Teilen der Schweiz und dem nahen Grenzland wie gewohnt in Scharen», freute sie sich. Leider kam es in der Kategorie Seitenwagen zu einem Unfall, der zu einem vorzeitigen Rennabbruch und einiger Verzögerung im weiteren Programm führte. Laut Speaker verlief der Zwi-
Seniorenzentrum Rosengarten, Schützenweg 11, 4242 Laufen, Telefon 061 765 91 91, www.sz-rosengarten.ch.
schenfall aber zum Glück glimpflich. Alles in allem geht der Roggenburger Motocross-Jahrgang 2017 positiv in die Annalen ein. Und heute, bei Erscheinen dieser Wochenblatt-Ausgabe, ist bereits aufgeräumt und frisch angesät, sodass bis in wenigen Wochen hier wieder das einheimische Vieh für ländliche Beschaulichkeit sorgt.
8.– 24. September
Stephan Schmidlin – Heimat ist das, wovon man ausgeht! Vernissage: 8. September, 19.00 Uhr
Öffnungszeiten: Freitag: 17.00–21.00 Uhr Sonntag: 11.00–16.00 Uhr
Gedränge am Start: Hier die Kategorie der NatOpen/Senior.
Akrobatik des Mitfahrers: Nur so kommt das Gespann möglichst zügig um die Kurve.
Gottesdienste BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche Gottesdienst Sonntag, 3. September 2017 mit Kidstreff für die Kleinsten und Grösseren 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 3. September, 18 Uhr Abendgottesdienst, Pfarrer Armin Mettler Mittwoch, 6. September, 14.30 Uhr Ökum. Geschichtenabenteuer für Kinder ab fünf Jahren, Martina Hausberger und Sigrid Petitjean. Anmeldung bis 4.9. unter Tel. 061 731 38 84 (Teilnehmerzahl beschränkt!)
Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Sonntag, 3. September 2017 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte Gäste sind herzlich willkommen.
Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man durch den Tod nicht verlieren. J. W. von Goethe
Tief bewegt nimmt die Bevölkerung von Blauen Abschied von ihrem Alt-Gemeindepräsidenten
Albert Meury-Stachel Von 1961 bis 1972 hat er die Geschicke unserer Gemeinde mit viel persönlicher Hingabe und grosser Weitsicht geleitet. Selbst im höheren Alter hat er sich in der Meliorationskommission für die Belange der Gemeinde eingesetzt. Albert Meury hat sich für unser Dorf verdient gemacht. Wir halten ihn in ehrenvoller Erinnerung.
Für Gemeinderat und Gemeindeverwaltung Dieter Wissler, Gemeindepräsident Blauen
Herzlichen Dank (statt Karten) für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben
Nelly Studer-Walther erfahren durften. Besonders danken wir Herrn Pfarrer Stephan Stadler für den einfühlsamen Abschiedsgottesdienst sowie dem Organisten für die musikalische Umrahmung. Herzlich Dank Herrn Dr. Haberthür und Herrn Dr. Wiederseiner für die ärztliche Betreuung sowie dem Pflegepersonal vom Zentrum Passwang für die liebevolle Pflege. Wir danken für die Beileidsbezeugungen und Spenden und allen, die unsere liebe Nelly auf ihrem letzten Weg begleitet haben. Brislach, im August 2017
Dreissigster: Sonntag, 3. September 2017, um 10.00 Uhr in der Kirche Brislach.
Du hast gelebt für Deine Lieben, all Deine Müh und Arbeit war für sie, liebes Mutti, ruh in Frieden, vergessen werden wir Dich nie.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste und Gemeindeanlässe: Sonntag, 3. September, 10.30 Uhr, Kloster Beinwil, ökumenischer Gottesdienst zum Thema: Nikolaus von der Flüe, Pfr. Stéphane Barth und Pfr. Andreas Gschwind, anschl. Apéro im Innenhof oder bei Regen im Refektorium Donnerstag, 7. September, 14.00 Uhr, Kloster Beinwil, Trauergottesdienst und anschl. Urnenbestattung auf dem dortigen Friedhof von Herrn Ernst Kohler 29. 8. 1936 – 28. 8. 2017, verst. im 81. Lebensjahr Sonntag, 10. September, 10.15 Uhr, kein Gottesdienst
Traurig, in Liebe und Dankbarkeit, mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserem Mutti, Schwiegermutti, Grossmutti, Urgrossmutti, unserer Schwägerin, Tante und Gotte
Jda Thomann-Wasmer 9. Februar 1920 – 28. August 2017 Nach langer Krankheit bist Du friedlich eingeschlafen. Wir werden Dich vermissen und immer in liebevoller Erinnerung behalten.
Bernhard und Rosmarie Thomann-Pflugi Bernadette Thomann und Martin Peter Erich und Gabriela Thomann-Gossler Erwin und Rita Thomann-Kümin Astrid und Ralph Zurkinden-Thomann Esther und Werner Hänggi-Thomann Grosskinder, Urgrosskinder und Verwandte
Sonntag 17. September, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Bettagsgottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Stéphane Barth. ChinderChilche-Sonntagsschule mit Beginn im Gottesdienst Konfirmandenunterricht: jeweils donnerstags von 18.00 bis 19.30 Uhr im Gde.-Saal v. ref. KGH Thierstein, Breitenbach. Gr. 1 am 31. August, Gr. 2 am 7. Sept.: wie auf Einteilungsblatt eingetragen. Konfirmation definitiv nur am So. 6. Mai 2018 für beide Gruppen. Wanderung mit Konfirmanden + Firmlingen von Basel nach Mariastein am Sa. 9. September: Bitte Pfr. St. Barth am 31.8. und 7.9. bekannt geben, wer mitkommt. Danke! Seniorennachmittag: Dienstag, 12. Sept., 15 Uhr, im Gde.-Saal v. ref. KGH Thierstein, Breitenbach, Thema: Claude Monet: ein Fest aus Licht und Farben. Rückschau auf die Fondation-BeyelerAusstellung in Riehen. Referentin Hildegard Burau, Breitenbach, danach Zvieri
Der Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 19. September 2017, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Himmelried statt. Dreissigster: Sonntag, 15. Oktober 2017. Traueradresse: Esther Hänggi-Thomann, Unterrotenweg 6, 4208 Nunningen Gilt als Leidzirkular.
Bauherrschaft: Lisser pensionsstall GmbH Benkenstrasse 253, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch-Nr. 11–17 Pferdekarussell Bauplatz: Benkenstrasse Zone: Teilzonenplan Reitsportanlage Bauparzelle: GB-Nr. 5073 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 14. September 2017
Planvorlage der Schweizerischen Bundesbahnen SBB betreffend 66 / 132 kV Spannungsumbau, Abschnitt Laufen–Delémont Gemeinden Laufen und Liesberg Gesuchstellerin
Schweizerische Bundesbahnen SBB, Infrastruktur Energie, Anlagemanagement Übertragungsleitung, Industriestrasse 1, 3052 Zollikofen
Das vorliegende Plangenehmigungsgesuch beinhaltet im Wesentlichen eine Spannungserhöhung sowie einen Neubau der bestehenden 66kV-Leitung als einschleifige 132kV-Übertragungsleitung. Für die Tragwerke sind definitive und temporäre Rodungen erforderlich. Gestützt auf Art. 5 Abs. 2 der Waldverordnung (WaV) liegen dem Dossier Rodungsgesuche der Kantone Solothurn und Jura bei. Für Detailinformationen wird auf die öffentlich aufgelegten Planunterlagen verwiesen.
Die Planunterlagen können vom 4. September 2017 bis 3. Oktober 2017 während den ordentlichen Öffnungszeiten in den Gemeinden Laufen und Liesberg eingesehen werden.
Die durch das geplante Werk bewirkten Veränderungen werden während der Auflagefrist im Gelände durch Aussteckung sichtbar gemacht. Das Zentrum aller Masten (Übertragungsleitung) wird durch einen Holzpflock mit Mastbezeichnung und Masthöhe markiert.
Einsprache kann erheben, wer nach dem Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.021) und dem EntG Partei ist. Einsprachen müssen schriftlich und im Doppel innert der Auflagefrist (Datum der Postaufgabe) beim Bundesamt für Verkehr, Sektion Bewilligungen II, 3003 Bern, eingereicht werden. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen (vgl. Art. 18 f. Abs. 2 EBG in Verbindung mit Art. 35–37 EntG). Für nachträgliche Forderungen gilt Art. 41 EntG. Einwände betreffend die Aussteckung sind sofort, jedenfalls aber vor Ablauf der Auflagefrist, beim BAV vorzubringen.
Vom Tag er öffentlichen Bekanntmachung der Planauflage an dürfen ohne Zustimmung des Enteigners keine die Enteignung erschwerenden rechtlichen oder tatsächlichen Verfügungen über den Gegenstand der Enteignung getroffen werden (vgl. Art. 42 EntG).
Büren Bärschwil
Baupublikation Bauherrschaft: Müller Harald Im Winkel 18, 4413 Büren Bauobjekt: Pergola und Sichtschutzwand Bereits erstellt Projektverfasser: Buser Holzbau Rösern 65, 4410 Liestal Bauplatz: Im Winkel 18, 4413 Büren Grundbuch Nr.: 2580 Planauflage: Beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 15. September 2017
Baupublikation Gesuchsteller: Dr. Klaus-Dieter Baumgart Oberdorfstrasse 15, 4227 Büsserach Bauobjekt: Einbau von 3 Dachflächenfenstern Standort: Oberdorfstrasse 15 Grundstück: GB 1308 Nutzungszone: Ortsbildschutzzone Projektverfasser: Dieter Hunziker AG Industriering 55, 4227 Büsserach Planauflage: Bauverwaltung, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 15. September 2017
Baupublikation Bauherr: Arthur Furler, Im Wygärtli 58a 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: AFP Projektmanagement GmbH, Im Wygärtli 58a, 4114 Hofstetten SO Bauprojekt: Ersatz: Hangsicherung (Steinkorbmauer) Bauplatz: Im Wygärtli 58a, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 3994 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 15. September 2017
Baupublikation Bauherr: Peter und Ruth Gubser Rauracherweg 24, 4114 Hofstetten Projektverfasser: Peter Gubser Rauracherweg 24, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Gerätehaus Bauplatz: Rauracherweg 24 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 3985 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4414 Hofstetten SO Einsprachefrist: 15. September 2017
Ordentliches eisenbahnrechtliches Plangenehmigungsverfahren Planvorlage der Schweizerischen Bundesbahnen SBB betreffend 66/132-kV-Spannungsumbau, Abschnitt Laufen–Delémont Gemeinde Gesuchstellerin
Bärschwil Schweizerische Bundesbahnen SBB, Infrastruktur Energie, Anlagenmanagement Übertragungsleitung, Industriestrasse 1, 3052 Zollikofen Gegenstand Das vorliegende Plangenehmigungsgesuch beinhaltet im Wesentlichen eine Spannungserhöhung sowie einen Neubau der bestehenden 66-kV-Leitung als einschleifige 132-kV-Übertragungsleitung. Für die Tragwerke sind definitive und temporäre Rodungen erforderlich. Gestützt auf Art. 5, Abs. 2 der Waldverordnung (WaV) liegen dem Dossier Rodungsgesuche der Kantone Solothurn und Jura bei. Für Detailinformationen wird auf die öffentlich aufgelegten Planunterlagen verwiesen. Verfahren Das Verfahren richtet sich nach dem Eisenbahngesetz (Art. 18 ff. EBG; SR 742.021), der Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für Eisenbahnanlagen (VPVE; SR 742.142.1) und nach dem Bundesgesetz über die Enteignung (EntG; SR 711). Leitbehörde für das Verfahren ist das Bundesamt für Verkehr (BAV). Öffentliche Auflage Die Planunterlagen können vom 4. September bis 3. Oktober 2017 während den ordentlichen Öffnungszeiten bei der Gemeindeverwaltung Bärschwil, Steinweg 114, 4252 Bärschwil, und beim Amt für Raumplanung, Werkhofstrasse 59, 4509 Solothurn, eingesehen werden. Aussteckung Die durch das geplante Werk bewirkten Veränderungen werden während der Auflagefrist im Gelände durch Aussteckung sichtbar gemacht. Das Zentrum aller Masten (Übertragungsleitung) wird durch einen Holzpflock mit Mastbezeichnung und Masthöhe markiert. Einsprachen Einsprache kann erheben, wer nach dem Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.101) und dem EntG Partei ist. Einsprachen müssen schriftlich und im Doppel innert der Auflagefrist (Datum der Postaufgabe) beim Bundesamt für Verkehr, Sektion Bewilligungen II, 3003 Bern, eingereicht werden. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen (vgl. Art. 18f. Abs. 2 EBG in Verbindung mit Art. 35–37 EntG). Für nachträgliche Forderungen gilt Art. 41 EntG. Einwände betreffend die Aussteckung sind sofort, jedenfalls aber vor Ablauf der Auflagefrist beim BAV vorzubringen. Enteignung Vom Tag der öffentlichen Bekanntmachung der Planauflage an dürfen ohne Zustimmung des Enteigners keine die Enteignung erschwerenden rechtlichen oder tatsächlichen Verfügungen über den Gegenstand der Enteignung getroffen werden (vgl. Art. 42 EntG). Bern, 30. August 2017 Bundesamt für Verkehr, 3003 Bern
Baupublikation Bauherrschaft: Stegmüller Fabian Hirschmattstrasse 7, 3714 Frutigen Verantwortlicher: Stegmüller Fabian Hirschmattstrasse 7, 3714 Frutigen Bauprojekt: Umbau und Anbau EFH Bauplatz: Ausserfeldstrasse 13 Bauparzelle: 978 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 15. September 2017
Verkehrsbeschränkung in Zullwil Hauptstrasse Grenze Nunningen bis Lehengartenstrasse Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Strassenbau-, Felssicherungs- und Werkleitungsarbeiten sind folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich: – Einspurige Verkehrsführung im Baubereich. Der Verkehr wird mit Lichtsignalanlage (mit Busbevorzugung) geregelt. – Der Schwerverkehr wird zeitweise in beiden Richtungen via Roderis grossräumig umgeleitet. – Die Geschwindigkeit wird ausserorts zwischen Nunningen und Zullwil auf 60 km/h beschränkt. – Die einmündenden Gemeindestrassen werden zeitweise gesperrt bzw. behindert. – Die Zufahrten zu den angrenzenden Liegenschaften sind bis auf kurzzeitige Ausnahmen gewährleistet. – Fussgänger werden innerhalb der Baustelle umgeleitet. 11. September 2017 bis Juli 2018
Baupublikation Nach kurzer Krankheit, die er mit grosser Würde getragen hat, durfte er friedlich einschlafen.
In stiller Trauer: Die Geschwister Bruno und Christine Betreuer, Verwandte und Bekannte Der Trauergottesdienst findet am Donnerstag, 7. September 2017, um 14.00 Uhr in der Klosterkirche in Beinwil statt. Anschliessend Urnenbeisetzung. Traueradresse: Christine Wüthrich, Ober Möschbach 87, 4229 Beinwil SO Gilt als Leidzirkular.
Dauer: Der Glaube gibt uns Kraft, tapfer zu tragen, was wir nicht ändern können.
29. August 1936 – 28. August 2017 Bauherrschaft: Küry Silvia + Franz Schmelzistrasse 9, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Küry Ralph Schmelzistrasse 1, 4228 Erschwil Bauprojekt: Umnutzung Gasthaus in Wohnung Bauplatz: Schmelzistrasse 9 Bauparzelle: 85 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 15. September 2017
Bern, 30. August 2017
Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 1. September 2017
Spannung und Neugier in der Stedtlibibliothek
Internationales Motocross – ein Fest für Motorsportfreaks und Fotografen
Am Mittwoch, 23. August, begaben sich die Besucher der Stedtlibibliothek auf eine turbulente Reise durch die Schweiz; Mathias Kressig stellte seinen neuen Thriller «Mythos» vor. Moderatorin Beatrice Schnell entlockte dem Röschenzer Autor Informationen über die Entstehungsgeschichte seines Romans und die Beweggründe seiner schriftstellerischen Tätigkeit. Die Anwesenden durften ebenfalls Fragen stellen und sich beim anschliessenden Apéro in entspannter Atmosphäre mit Mathias Kressig unterhalten. Der nächste Anlass in unserer Bibliothek findet am Freitag, 15. September, statt. Mehr dazu unter www.stebilaufen.ch. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Stedtlibibliothek Laufen Petra Rentsch
Moderatorin, und Autor: Beatrice Schnell und Mathias Kressig anlässlich der gut besuchten Lesung in der Stedtlibibliothek.
Ein bisschen Show muss sein: Olivier Brodard zeigte sichtlich Spass an den Sprüngen in Roggenburg und gewann seine beiden Läufe bei den Senioren souverän.
Sonntagsbrunsch im Rosengarten WOS. Am kommenden Sonntag organisiert das Seniorenzentrum Rosengarten in Laufen einen Sonntagsbrunch mit Unterhaltung. Das Schwyzerörgeli-Trio Eggflue sorgt dabei für die Musik. Für Bewohner des Seniorenzentrums ist dieser Brunch gratis, für externe Besucher kostet der Anlass mit Brunch und Kaffee 25 Franken (Kinder 15 Franken) Seniorenzentrum Rosengarten, Laufen, Sonntag, 3. September, 10 bis 14 Uhr.
Mit Vollgas den Berg hinauf: Das Sidecar-Gespann Nr. 9, Giraud/Mucenieks (F), gewann diesen ersten Lauf.
«Meh Dräck»: Es war zwar ziemlich trocken, die Startnummer aber trotzdem unlesbar.
Ausspannen: Kleine Pause zwischen den Läufen unter der grossen Eiche.
Die grosse Masse: Die Schnellsten waren da bereits vorbei.
Vive la France: Das gilt auch für die Motocross-Fahrer aus dieser Nation.
Zuschauer hinter Gitter: Die Sicht auf die motorisierten Gladiatoren beim Start war trotzdem perfekt.
Natürliche Tribüne: Der Fahnenträger wechselt die Stellung um seine Favoriten aus einer anderen Perspektive zu «beschwingen».
Nachhilfe in Geschichte In unserer letzten Ausgabe vom 24. August hat sich im Bericht über das KMU Podium über die Vorlage AHV2020 ein Fehler eingeschlichen, der zwar betreffend Abstimmungsvorlage nichts zur Sache hat, geschichtlich aber relevant ist. So hat – laut Wortmeldungen zweier eifriger Wochenblattleser – der Autor entweder zu wenig recherchiert oder schlecht zugehört. 1944 hat Bundesrat Stampfli publikumswirksam in seiner Neujahrsansprache die rasche Gründung einer staatlichen Altersvorsorge angekündigt. Drei Jahre später, am 6. Juli 1947, nimmt das Stimmvolk das AHV-Gesetz an und 1948 werden die ersten Renten ausbezahlt. Sozialdemokrat Hans-Peter Tschudi, 1913 geboren, Basler Grossrat, Regierungsrat, Ständerat und schliesslich Bundesrat, wird zwar oft als «Vater der AHV» bezeichnet, da er diese später wesentlich ausbaute, hat aber mit der Gründung nichts zu tun. So lasse ich mir denn als schlecht recherchierender Autor Asche auf mein Haupt streuen, gelobe Besserung und sehe mit Stolz auf unseren freisinnigen Bundesrat Walter Stampfli (aufgewachsen in Büren SO) und sein grosses Werk, welches kurz nach dem Zweiten Weltkrieg ins Leben gerufen wurde. Den beiden aufmerksamen Lesern danke ich für die berechtigte Kritik und entschuldige mich bei der gesamten Leserschaft für mein geschichtliches Defizit. Martin Staub
Per 1. Dezember 2017 oder nach Vereinbarung suchen wir eine engagierte und qualifizierte Persönlichkeit als
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Betreuungsperson Mittagstisch sowie per sofort oder nach Vereinbarung
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BÜSSERRACH
Bester Service für Geschäftskunden Die Arbeitsgruppe Wirtschaft des Forums Schwarzbubenland lernte eine weniger bekannte, aber sehr erfolgreiche Firma kennen: die Aqua Solar AG in Büsserach. Martin Staub
und viermal pro Jahr tagt die Arbeitsgruppe Wirtschaft. Neben Tourismus, Region und Kultur bildet die Wirtschaft den vierten wichtigen Bereich des Forums Schwarzbubenland. Seine Sitzungen hält die Arbeitsgruppe unter der Führung von Mark Winkler jeweils in einem Betrieb ab, wobei gerne das Angebot einer Betriebsbesichtigung angenommen wird. Am Mittwoch vergangener Woche lud Mark Winkler seine sechsköpfige Gruppe zusammen mit Wirtschaftsförderer Thomas Boillat in die Firma Aqua Solar in Büsserach ein. Geschäftsleiter Yves Burgener, ebenfalls Mitglied der Gruppe, brachte danach seinen Kollegen die 1975 gegründete Firma für Schwimmbad- und Filtertechnik im Industriering 66 näher.
Stark im Service Aqua Solar stellt eigentlich gar nichts her, sondern vertreibt über 10 000 Artikel an rund 150 Fachhändler in der ganzen Schweiz. «Was uns stark macht, ist der umfassende Service», erklärt Burgener. «Wir sind in der Lage, rund 95 Prozent unserer Artikel selber zu unterhalten und zu reparieren», ergänzt Domenico Conte, ebenfalls Mitglied der Geschäftsleitung. Beim Rundgang durch die drei grossen Trakte erleben die vier
Interessierte Wirtschaftsleute: Yves Burgener (r.) zeigt seinen Kollegen der FOTO: MARTIN STAUB Gruppe Wirtschaft die Firma Aqua Solar.
Wirtschaftsleute, die der Besichtigung beiwohnen, eine modern eingerichtete Service-Abteilung, grossräumige Büros für die Administration, eine effiziente Speditionsabteilung (heute bestellt – morgen geliefert) und riesige Lagerräume. Modernste Logistiksoftware sorgt dafür, dass jedes noch so kleine Teilchen umgehend gefunden wird, dass ausgehende Bestände rechtzeitig erkannt werden und dass die Abläufe möglichst effizient erfolgen. Jeder und jede der rund 40 Mitarbeitenden trägt Verantwortung, damit die Logistik wie am Schnürchen läuft. Nur Geschäftskunden Aqua Solar liefert nicht an Privatkunden. «Bei Anfragen beraten wir zwar gerne und leiten Privatkunden an die richtigen Adressen weiter. Aqua Solar arbeitet zusammen mit den Tochterfirmen OWM AG in Root, wo Aqua Solar auch einen grossen Showroom für seine
Geschäftskundschaft führt, und Besgo AG, die in Büsserach, am alten Standort der Aqua Solar, automatische Ventile fabriziert. Ferner gehört auch die Firma Dryden Aqua zur Gruppe von Aqua Solar. Seit 1999 ist Aqua Solar am neuen Standort Industriering 66 zu Hause, wo mittlerweile drei grosse Gebäude stehen, alle vollflächig ausgerüstet mit Photovoltaik. «Die Umwelt ist uns ein Anliegen», erklärt Burgener. Aqua Solar, ein Familienbetrieb in zweiter Generation, setzt auch sonst auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit. «Wer ein Schwimmbad hat, fährt erwiesenermassen weniger in die Ferien, was grosse Mengen an Energie einspart», ist auf einem Papier der Firmengruppe zu lesen. Ein Beispiel für diese Philosophie ist auch das gross angelegte Biotop, nördlich der Firma, wo sich vor Abschluss des Firmenbesuchs ein Graureiher majestätisch in die Lüfte erhebt.
Pfadiheim in neuem Glanz und warmer Aussenhülle
Das Leiter- und Leiterinnenteam: Abteilungsleiter Sebastian Stich (2. v. l.) und Abteilungsleiterin Julia Gunti (2. v. r.) freuen sich auf die künftigen Höcks im renovierten Pfadiheim. FOTO: MARTIN STAUB dust. Das Pfadiheim in Kleinlützel hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Selbst der Schreibende hat in diesem Haus – damals noch klein, mit quadratischem Grundriss – in den 1960er-Jahren Pfadihöcks erlebt und Adventskränze gedreht, um etwas Geld in die Vereinskasse zu spülen. Am vergangenen Sonntag konnte mit einem Gottesdienst und einem Fest für die Bevölkerung das renovierte Heim eingeweiht und den rund 50 Wölfli, Pfadis und Pios der Abteilung St. Jörg übergeben werden. Schon optisch hat sich einiges geändert. Die komplette Aussenhülle wurde vor allem aus energetischen Gründen saniert und gibt nun der neuen Fassade
in unbehandeltem Lärchenholz ein frisches und neuwertiges Aussehen. «Eingangstüren, Fenster und Dach wurden ebenfalls saniert und sorgen nun für die nötige Isolation, die vorher weitgehend fehlte», erklärte Thomas Gunti. Nicht ohne Stolz präsentierte der Präsident der Pfadiabteilung St. Jörg auch die neue Küche, welche nun, mit allen Schikanen ausgerüstet, den modernsten Ansprüchen genügt. «So wird unser Heim sicher auch für die Vermietung, auf die wir angewiesen sind, attraktiver», sagte Gunti. Im Zuge der Renovation haben die Mitglieder der Pfadi-Abteilung, die zirka 1000 Stunden an Eigenleistung zur 200 000 Franken teuren Renovation
beigetragen haben, auch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert, die von nun an für den nötigen Strom sorgt. Julia Gunti und Sebastian Stich, die beiden Abteilungsleiter, zeigten sich am Sonntag zufrieden über den gelungenen Umbau und stellten sich mit ihrem Leiterteam für den Fotografen spontan vor das neue Pfadiheim. Martin Allemann, Präsident der Altpfadis, die auch zahlreiche Arbeitsstunden in den Umbau investiert hatten, und Thomas Gunti sahen mit Genugtuung auf die vergangenen acht Monate des Umbaus zurück, hegen aber bereits Pläne, auch den Aufenthaltsraum in absehbarer Zeit passend zum erneuerten Rest des Hauses auf Vordermann zu bringen.
Die neue Breitenbacher Regierung steht
Rats-Gruppenbild ohne Dame: (v.l.) Ralph Borer (FDP), Willi Spaar (CVP), David Häner (FDP), Christian Thalmann (FDP). Marcel Schenker (SVP) und «Amme» Dieter Künzli (FDP), ferienabwesend Helene Sollberger (CVP). FOTO: ROLAND BÜRKI
An der Ressortverteilung vom Montag übernahm Willi Spaar (CVP) das Bauwesen von Ingrid Franz, während Marcel Schenker (SVP) im Ressort «Soziales» Remo Waldner ablöst. Roland Bürki
eit dem Ende der Sommerferien dürfen die beiden neu gewählten Gemeinderäte Marcel Schenker (SVP) und Willi Spaar (CVP) im Fridolinssaal bis Ende September Gemeinderatsluft schnuppern. Am Montagabend galt es ein erstes Mal ernst, als es um die Verteilung der neuen Ressorts für die Amtsperiode 2017-2021 ging. Viel Spiel-
raum hatten die beiden allerdings nicht, da die bisherigen Gemeinderäte im Sinne des Anciennitätsprinzips an ihren bisherigen Ressorts festhielten und lediglich die Ressorts «Bauwesen» und «Soziales» neu zu besetzen waren. Aufgrund der erzielten Kandidatenstimmen durfte Willi Spaar zuerst wünschen und entschied sich für das Bauwesen: «Mir macht der Bau Spass.» Er könne gut mit dem Ressort «Soziales» leben, meinte ein aufgestellter Marcel Schenker, es sei ein spannendes Thema auf allen Ebenen von Gemeinde bis Bund. Auf die Aufforderung von Gemeindepräsident Dieter Künzli an die beiden abtretenden Gemeinderatsmitglieder Ingrid Franz (FDP) und Remo Waldner (SP), ihre Dossiers bis Ende Amtszeit an die Nachfolger zu übergeben, hatte Franz die Lacher auf ihrer Seite, als sie sich an Spaar wandte: «Es wäre gut, Willi, wenn du ein Auto hättest.» Mit der stillen Wahl zum Gemeindepräsi-
denten bleibt das Präsidium bei Dieter Künzli und als Statthalter und Finanzchef wirkt weiterhin Christian Thalmann. Für Bildung, Kultur und Sport besorgt ist auch in Zukunft Helene Sollberger, während Raumplanung und Sicherheit David Häner sowie das Ressort «Natürliche Ressourcen, Ökologie» Ralph Borer anvertraut bleiben. Weiter war an der Sitzung zu erfahren, dass der Rat über die Bestellung der ständigen Kommissionen an seiner nächsten Sitzung vom 11. September entscheiden wird. Überdies stimmte der Rat einem sehr wichtigen Geschäft, dem gestaffelten Finanzierungsmodell für die Schulhausneubauten, einstimmig zu und erteilte dem Finanzchef die Kompetenz, die Kreditaufnahme in fünf Tranchen von total zehn Millionen Franken mit einem gewichteten Zinssatz von 0,78 Prozent auf Oktober 2017 hin abzuwickeln. Die einzelnen Laufzeiten bewegen sich im Rahmen von 10 bis 17 Jahren.
BEINWIL Spätsommerlicher Sonnenuntergang in Fehren.
FOTO: ANDREA LINDENBERGER, FEHREN
Gekappte Drainageleitung – Pro Natura erklärt sich Für die Pro Natura Solothurn hat die unbewilligte Drainageleitung das Flachmoor auf der Höhe der Passwangstrasse zerstört. Flachmoore sind von grosser ökologischer Bedeutung für die Schweiz. Viele stehen unter eidgenössischem Schutz. Die protestierenden Landwirte sprechen hingegen von einem Sumpf. bü. Im Nachgang zum Artikel «Bauernaufstand im Klosterdorf» führte das Wochenblatt auch ein Gespräch mit der Biologin Ariane Hausammann, Geschäftsführerin Pro Natura Solothurn, die Wert darauf legte, dass der wahre Grund für die Einsprache von Pro Natura, ebenfalls den Weg in die Öffentlichkeit finde. «Der Landwirt beziehungsweise der Landeigentümer hat nämlich mit der Drainage ein Flachmoor zerstört», brachte es Hausammann gleich auf den Punkt. Das betroffene Gebiet sei ein Flachmoor mit Beständen des Breitblättrigen Wollgrases sowie der Spierstauden, Kohldisteln und Riedgräser. «Diese vier Arten sind Kennarten für die geschützten Lebensraumtypen KalkKleinseggenried, Sumpfdotterblumenwiese und Spierstaudenflur», erklärte die Biologin, «diese Lebensraumtypen sind gemäss eidgenössischer Natur- und Heimatschutzverordnung (NHV), Art. 14, Abs. 3, Anhang 1 geschützt.» Zudem seien nach Absatz 6 des gleichen Artikels technische Eingriffe nur bewilligungsfähig, wenn sie standortgebunden sind und ein überwiegendes Bedürfnis festgestellt wird. Die Interessensabwägung bei der Behandlung des nachträg-
Flachmoor oder Sumpf: Für den Kanton ist es ein geschütztes Flachmoor, das sich nun wieder regenerieren soll. Für die Bauern ein sumpfiges Wiesenende. Im Schatten der FOTO: ROLAND BÜRKI Bachbestockung (Hintergrund) liegt die gekappte Leitung. lich eingereichten Baugesuchs und der im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens eingereichten Einsprache von Pro Natura Solothurn sei klar zugunsten der Erhaltung des Flachmoors von öffentlichem Interesse ausgefallen und sei damit auch keine Bevorzugung von Pro Natura. «Das hat letztlich zur verfügten punktuellen Kappung der Drainageleitung durch den Kanton geführt», so Hausammann. Der Grundeigentümer oder Bewirtschafter hätte sich schon früher für das Mehrjahresprogramm Natur und Landschaft (MJPNL) des Kantons Solothurn entscheiden können. Dieses Programm gelte naturschützerische Leistungen, die im Interesse der Öffentlichkeit erfolgen, angemessen ab,
zeigte Hausammann eine gangbare Alternative auf. «Letztlich soll die Bevölkerung verstehen, dass wir oft nur Fehler der bewilligenden Behörden anprangern oder wie hier eine Untätigkeit massregeln und zum Handeln auffordern», unterstrich sie ein ihr wichtiges Anliegen von Pro Natura. Demgegenüber hatten die Landwirte an jenem «Black Monday» von einem für die Öffentlichkeit wertlosen Sumpf ohne jegliche Torfablagerung gesprochen und auf die Besitzstandwahrung mit Blick auf die alte Leitung von 1950 gepocht. Argumente, die aber bei der Interessensabwägung durch die kantonalen Fachstellen nicht stachen.
Ein Komitee wehrt sich gegen die Schliessung der Poststelle Bättwil-Flüh
Gegen die Pläne der Post, mit der Poststelle BättwilFlüh die letzte Filiale im Solothurnischen Leimental zu schliessen, regt sich grosser Widerstand in der Bevölkerung. Nun hat sich ein überparteiliches und -gemeindliches Komitee gebildet, das sich für die Erhaltung der Postfiliale einsetzt.
Die letzte Filiale im Solothurnischen Leimental: Die FOTO: ZVG Post in Bättwil-Flüh.
Nachdem die Post in den vergangenen zehn Jahren bereits die Poststellen in Hofstetten, Metzerlen, Rodersdorf und Witterswil geschlossen hat, soll nun mit Bättwil-Flüh auch noch die letzte Filiale im Solothurnischen Leimental verschwinden. Die Qualität des Service public würde für die Einwohnerinnen und Einwohner und das ansässige Gewerbe mit der Schliessung massiv eingeschränkt. Der Wegfall der Filialen im eigenen Dorf wurde bis anhin durch die zentral im hinteren Leimental gelegene Poststelle ein Stück weit kompensiert. Eine Agenturlösung käme einem gravierenden Leistungsabbau gleich. Denn in den Agenturen können längst nicht alle Leistungen angeboten werden. So sind unter anderem keine Bareinzahlungen oder Münzwechsel möglich und oft fehlen die nötigen Lagerkapazitäten. Zudem kann das Postgeheimnis in den Agenturen nicht gewährleistet werden. Dass die Solothurner Leimentaler für den Postgang nach Laufen oder bis weit ins vordere Leimental müssten, ist nicht akzeptabel. Zudem zeigt sich mittlerweile, dass auch die qualitative Leistung
von Post-Agenturen an zahlreichen Standorten nur ungenügend ist. Die Ausbildung des Personals der Partner ist enorm wichtig, steht es doch unter grossem Leistungsdruck durch die zahlreichen zusätzlichen Aufgaben. Das Komitee fordert in einem Brief an die Konzernleitung und das Solothurner Volkswirtschaftsdepartement, dass die Post, in Anbetracht der regionalen Bedeutung, auf die Schliessung der Poststelle Bättwil-Flüh verzichtet. Für den Brief wird online unter www.unserepostbleibt.ch Unterstützung gesammelt. Mitglieder des Co-Präsidiums sind Richard Gschwind, Gemeindepräsident Hofstetten-Flüh, Jeannette Husistein, Gemeinderätin Metzerlen-Mariastein, Andrea Meppiel, Präsidentin SVP Kreispartei Leimental, Stefan Oser, Kantonsrat, Paul Schönenberger, Präsident Gewerbeverein Hinteres Leimental, Mark Seelig, Gemeindepräsident Witterswil und Glenn Steiger, Gemeinderat Bättwil ab 10/17. Überparteiliches Komitee
Macht wird zu Stein
Wer der Polizei Kanton Solothurn auf die Spur kommen möchte, kann diese am Samstag, 9. September, von 10 bis 17 Uhr kennen lernen. Und zwar auf dem Areal der Schulanlage Bruggweg in Dornach. Martin Staub
ie Vorzeichen stehen gut. Und für einmal umgekehrt: Das Publikum schaut der Polizei auf die Finger, stellt Fragen und blickt der Kantonspolizei hinter die Kulissen. «alibi’17» nennt die Polizei Kanton Solothurn ihren Publikumstag, der zum zweiten Mal stattfindet – «diesmal im Schwarzbubenland», wie Astrid Bucher, Kommunikations- und Medienverantwortliche, präzisiert. «In dieser Ausgabe haben wir uns für das Schwerpunktthema Einbruch entschieden», erklärt Martin Husistein. Der Kapo-Regionenchef Schwarzbubenland weiss aus Erfahrung, dass dieses Thema besonders die hiesige Bevölkerung anspricht. «Insgesamt ist die Zahl der Einbrüche zwar etwas zurückgegangen, mit Ausnahme von Himmelried, wo sich dieses Jahr besonders viele Einbrecher unerlaubten Zugang in Häuser verschafften und zum Teil grosse Schäden anrichteten», erzählt er. Der Publikumstag «alibi’17» in Dornach verspricht spannende Einblicke in die Arbeit der Polizei. Auf einem Einladungsflyer, der vor einigen Tagen in sämtliche Haushaltungen des Schwarzbubenlandes verteilt wurde, greift die Polizei Kanton Solothurn die wichtigsten Programmpunkte dieses interessanten Events heraus. So unter anderem die Ausstellung Einbruch in der Turnhalle, wo die Besucherinnen und Besucher ihre Fingerabdrücke hinterlassen und verfolgen können, wie die an-
Machen auf «alibi’17» aufmerksam: Astrid Bucher, Mediensprecherin, und Martin Husistein, Regionenchef Schwarzbubenland. FOTO: MARTIN STAUB
schliessende Spurensicherung vor sich geht. Sicherheitsberater Rolf Graf wird hier für Fragen rund um Einbruchsprävention zur Verfügung stehen. «Spannend dürfte auch das Zusehen beim Erstellen eines Phantombildes sein, eine wichtige Dienstleistung bei der Fahndung, die wir in Zusammenarbeit mit der Polizei Basel-Landschaft einsetzen», informiert Husistein. «Als weiterer Partner von uns wird auch das Grenzwachtkorps präsent sein», freut sich Astrid Bucher. Die Vorführungen auf dem Schulareal mit inszeniertem Anhalten von Fahrzeugen und anschliessenden Festnahmen sowie die Einsätze von Polizeihunden erwähnen die beiden Polizeifach-
leute ebenfalls als Höhepunkte des Publikumstages «alibi’17». Bucher und Husistein erwähnen auch wichtige Gäste: «Es freut uns, und insbesondere unseren Kommandanten Thomas Zuber sehr, dass sich die neue Regierungsrätin Susanne Schaffner und weitere wichtige Personen der Öffentlichkeit bei uns angemeldet haben», verrät Astrid Bucher. Und selbstverständlich darf an so einem Anlass, bei dem die gesamte Öffentlichkeit der Region eingeladen ist, auch eine ordentliche Festwirtschaft mit Speis und Trank nicht fehlen», schliesst Martin Husistein. «alibi’17»: 9. September, 10–17 Uhr, Schulanlage Bruggweg, Dornach. www.polizei.so.ch
Beherzte Sprünge in die dunkle Nacht Tag des Denkmals: Die beeindruckende Ruine Dorneck von Dornach. gwa. «In Bauwerken wird Macht zu Stein. In der Architektur sind immer Herrschaftsverhältnisse eingeschrieben», schreibt Bundesrat Alain Berset in seinem Vorwort zu den Europäischen Tagen des Denkmals, welche am 9. und 10. September stattfinden. In diesem Jahr liegt der Fokus auf der Macht und der Pracht, welche sich an historischen Gebäuden ablesen lassen. Burgen und Schlösser demonstrieren durch ihre Lage, Grösse und Ausstattung den Herrschaftsanspruch oder die wirtschaftliche Kraft ihrer Erbauer. Aber auch Staatsbauten, Stadthäuser, Kathedralen und Klöster widerspiegeln Konstellationen von Herrschaft und Einfluss. Ziel der Europäischen Tage des Denkmals ist es, in der Bevölkerung das Interesse an unseren Kulturgütern und deren Erhaltung zu wecken. Die Denkmaltage finden in 50 europäischen Ländern statt. Auch in der Schweiz werden an Hunderten Orten Veranstaltungen angeboten. Im Gebiet des Wochenblatts können die Burgruine Dorneck in Dornach und die Burg Rotberg in Metzerlen-Mariastein besucht werden. Mittelalterliche Burg Dorneck Die Ruine Dorneck von Dornach ist ein Monument von beeindruckender Grösse. Die mittelalterliche Burg diente dem Staat Solothurn ab 1485 als Vogteisitz. Nach der 1499 bei Dornach geschlagenen letzten Schlacht des Schwabenkriegs erfuhr sie in zwei Etappen einen Ausbau zur neuzeitlichen Festung. Die damals im 16. Jahrhundert entstande-
nen massiven Türme und Bastionen prägen noch heute das Erscheinungsbild der Anlage. Seit 1798 erinnert die Ruine an den ehemaligen Machtanspruch. Am Samstag, 9. September, findet um 14 Uhr eine einstündige Führung durch die Burgenspezialisten Guido Faccani und Lukas Högl statt. Treffpunkt ist beim kleinen Bollwerk. Anmeldung bei 032 627 25 77 oder unter denkmalpflege@bd.so.ch bis 4. 9. 2017. Burgensymbolik in der Burg Rotberg Ebenfalls am Samstag findet um 10.30 Uhr eine Führung durch Denkmalpfleger Markus Schmid in der Burg Rotberg in Mariastein statt. Die mittelalterliche Burg, urkundlich 1311 erstmals erwähnt, wurde im 14. Jahrhundert, vielleicht nach dem Erdbeben von Basel 1356, aufgegeben. Während Jahrhunderten diente sie als Steinbruch; als der allgemeine Consumverein Basel sie 1933 erwarb, war ihre Ostpartie bis auf die Grundmauern abgetragen, der Hauptbau im Westen aber noch bis zum dritten Geschoss erhalten. 1933 schlug der Präsident des Schweizerischen Burgenvereins, Eugen Probst, vor, die Burg Rotberg als eine sogenannte Jugendburg neu errichten zu lassen. Dabei stand nicht die wissenschaftlich-archäologische Forschung im Vordergrund, sondern ein Wiederaufbau nach der Vorstellung der damaligen Burgenromantik. Am 27. November 1935 wurde die Jugendburg eröffnet. www.hereinspaziert.ch
Heisse Musik, Disco-Flimmer, coole Kollegen und dazwischen einen Hotdog waren die Zutaten zur 3. Scooter-Night in Hofstetten. Die Profis von Chilli Pro Scooter zeigten einige ihrer gewagtesten Sprünge und Tricks auf der Skateanlage. jjz. Das gute alte Trottinett feiert seine Wiederauferstehung, nur hat der Scooter kleinere Räder und ist viel stabiler, um Sprünge aller Art auszuhalten. Dieser Trend und eine Skateanlage aus Beton inspirierten acht Jugendliche, alljährlich in Hofstetten eine ScooterNight zu organisieren. Zu heisser Musik tummelten sich am Samstagabend Kinder und Jungs auf der Anlage, fuhren kreuz und quer durcheinander, hatten einfach Spass. «Die Jugendlichen haben alles selbst an die Hand genommen, ich sorgte nur für die Infrastruktur», erklärte Niggi Studer, Jugendarbeiter für fünf Gemeinden im Leimental. Er sei immer offen für neue Ideen und helfe, ein Projekt in Gang zu setzen. Studer ist ein Glücksfall für die Region, denn er ist bei der evangelisch-reformierten Kirchge-
Riskanter Salto: Profi auf der Skateanlage.
Erste Instruktionen: Scooter-Profi Aljoscha Jung. meinde angestellt und leitet die Jugendarbeit Solothurnisches Leimental (JASOL). «Unsere Jugend ist kreativ, vielfältig und bunt», ist Niggi, wie alle ihn im Leimental nennen, überzeugt. Aus dem Lautsprecher dröhnten Coldplay, Amy Winehouse und andere Grössen, als Aljoscha Jung die grosse Stunt Show der Chilli ProScooter ankündete. Yannick, Alain und Thibaud, alle mit Helm und Knieschonern ausgerüstet, machten sich auf der Rampe der Anlage bereit, um den vielen Zuschauern eine Kostprobe ihres Könnens abzugeben. «Alain wird euch einen ButterCup demonstrieren», liess Aljoscha die Gäste wissen. Tatsächlich schlug Alain sich gekonnt den Scooter um die Ohren und verblüffte mit unglaublicher Sicherheit. Thibaud glänzte schliesslich mit einem perfekten Salto und Alain überraschte mit einem Barspin, indem er die
Lenkgabel losliess und dieselbe um ihre Achse drehen liess. Die Gäste applaudierten den jungen Wilden und freuten sich über die Demonstrationen. Nächstes Projekt: der Jugendtag «In zwei Wochen findet in Bättwil der Jugendtag statt», warb nebenbei Niggi Studer für die Jugend-Gewerbeschau. An verschiedenen Ständen können sich die Jugendlichen über Lehrstellen, Jugendprojekte, Vereine, Sportklubs, Pfadi, Politik, Religion und vieles mehr orientieren. Daneben wird Theater gespielt, peppige Musik vorgetragen, getanzt, Sport betrieben und diskutiert. Ein reichhaltiges Angebot an Häppchen soll nicht fehlen. Jugendtag mit Sonderschauen, Bühnenprogramme und Festwirtschaft: Samstag, 9. September 2017 im Oberstufenzentrum Bättwil (OZL) ab 12 Uhr bis Mitternacht.
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Treffsicher: Jonas Käser (hier gegen Dardania) brachte Laufen gegen Concordia früh in Führung. FOTO: EH-PRESSE
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Am Samstag gewann Laufen im Nau gegen Aufstiegsfavorit Concordia und liegt hinter OB II auf Platz zwei. Der neue Anzug sitzt! Edgar Hänggi
s war nach den beiden ersten Spielen eine echte Standortbestimmung. Der auch selbsterklärte Aufstiegsfavorit Nummer eins aus Basel trat im Nau an. Gegen einen höher eingestuften Widersacher kann man bestehen, wenn etwa eine frühe Führung drin liegt. Dies gelang und kein Zufall, war es der neue Mann Jonas Käser, der skorte. Auch einen frühen Wechsel brachte das Heimteam nicht ins Straucheln. In der 67. Minute erhöhte Christoph Stenz auf 2:0, doch noch war der Sieg nicht im Trockenen. Laufen musste bis zuletzt fighten und kann sich danach über drei wertvolle Zähler freuen. Be-
reits stand diese Woche die erste Wochentagsrunde an. Die Equipe von Adnan Ercedogan musste am Mittwoch beim verstärkten FC Pratteln antreten. Wer die Geschichte der Wochentagsspiele kennt, fragt sich, wie sich Schwarzweiss da wohl schlägt. Nur, der neue Anzug sitzt eben und da machen auch Spiele unter der Woche noch keine unansehnlichen Falten. Bereits am Samstag folgt dann das Heimspiel gegen Sissach. In den unteren Ligen war die zweite Runde im Basler Cup angesagt. Unterschiedlich schnitten dabei die regionalen Teams ab. Während der SC Dornach beim erstarkten FC Schwarz-Weiss eine deutliche 0:4 Pleite fasste, sorgte Kleinlützel für eine Überraschung. Besiegte der Viertligist auf eigenem Platz den in der 3. Liga schlecht gestartete FC Ettingen 1:0. Die Cupträume sind auch für Brislach beendet. In Laufen verlor man gegen Srbija (3.) 0:2. Im Schwarzbubenduell zog Breitenbach in Hofstetten den Kürzeren. Nach 66 Minuten führte Soleita (4.) 3:0. Die Gäste konnten erst gegen Spielende das
Ergebnis etwas erträglicher machen. Für die 1/16 Finals Mitte September meinte es die Auslosung mit Kleinlützel gut. Man kann auf eigenem Platz den gleichklassigen FC Diegten Eptingen empfangen. Da hatte Soleita schon weniger Glück. Zumindest darf man in Hofstetten den Zweitligisten Concordia begrüssen. In Laufen kommt es zur Wiederholung des Meisterschaftsspiels vom kommenden Samstag, muss doch Sissach auch im Cup ins Nau reisen. Der Knüller der Runde ist jedoch die Partie Bubendorf – Muttenz. Da wird ein Finalanwärter schon früh die Segel streichen müssen. Und ausserdem… … holte Kleinlützel in der Meisterschaft der Alltag ein. In Reinach verlor man 2:5. Gleiches traf für Soleita zu. Die Equipe von Sascha Hüppi kassierte in Röschenz (1:2) die dritte Niederlage in Folge. Den dritten Erfolg in Serie holten Zwingen (3:0 gegen Riederwald) und Laufen (2:0 gegen Arlesheim). Brislach kam in Münchenstein beim 4:4 zum ersten Punkt in der 4. Liga.
TENNISCLUB BREITENBACH
Neue ClubmeisterInnen 2017
Ich berate Sie gerne! Caroline Erbsmehl, Verkauf Inserate Telefon 061 789 93 35 caroline.erbsmehl@azmedien.ch
EINGESANDT/TURNEN
Sämtliche Sieger und Siegerinnen: Vereint vor dem Sponsorenbanner.
Bereit für die Gymnastik-Schweizermeisterschaft: Piera und Fabienne Plattner vom FOTO: ZVG TSV Blauen. Samstag früh um 05.15 sind die beiden Turnerinnen Piera und Fabienne aufgestanden, damit es auch noch für das Frühstück reicht. Um 07.00 haben die beiden das Ziel, die Sportanlage Breiten in Rothrist, erreicht. Angemeldet, Musik abgegeben, Haare geflochten, ab zum Einturnen! Pünktlich um 08.45 sind sie draussen auf der aufgebauten Bühne mit Filzboden gestartet! Alles hat tipptop geklappt und die beiden waren zuversichtlich es ins Finale zu schaffen. Ihre Eltern auch, diese reisten nämlich erst auf die Finalvorführung an. Mit der Note 9.69
hatten Piera und Fabienne dann auch einen deutlichen Vorsprung gegenüber ihrer Konkurrenz. Um 10.57 durften sie dann das 2. Mal im Finalrumgang antreten. Dabei setzten sie sich gegen ihredrei Mitstreiter durch und erreichten mit einer Note von 9.74 den ersehnten 1. Platz. Die nächste grosse Herausforderung wird für die beiden die GymnastikSchweizer Meisterschaft in Bad Ragaz am 23.09.2017. Sie freuen sich darauf, es wird bestimmt eine tolle Erfahrung. TSV Blauen
Vom 12. bis 26. August fand auf den Plätzen des TC Breitenbach das alljährliche Clubtennisturnier statt. Mit fast 100 Nennungen in insgesamt 8 Tableaux massen sich die Tennisspieler und -spielerinnen des TC Breitenbach während 15 Tagen in verschiedenen Alters- und Stärkeklassen. In Erinnerung bleiben neben spannenden Spielen sicherlich die heissen Temperaturen bis 35 Grad an direkter Sonne, die manche SpielerInnen an ihre physischen Grenzen brachten. Fast willkommen war daher ein ab und zu aufkommendes Gewitterchen während des Turniergeschehens. Sehr erfreulich war die hohe Beteiligung von Junioren an diesem für den TC Breitenbach wichtigsten Clubanlass. Gut
belegt waren auch sämtliche Herrentableaus. Die Turnierleiterin Jolanda Marti hofft, dass sich nächstes Jahr mehr Juniorinnen und die Damen für den Wettkampf begeistern können. Ein schöner Kontrast zu den vielen Einzelspielen ist immer das Mixeddoppel, welches das Clubleben während des Turniers unglaublich bereichert. Überwiegt im Einzel das Sportliche und das Kämpferische, zählen beim Mixeddoppel andere Eigenschaften wie Teamgeist, Freude und fröhliches Zusammensein. Schon vor dem Turnier gaben die noch unbespielten Tableaus viel zu reden: Losglück, Lospech, Siegerprognosen. Und dann kommt alles anders, als man denkt. An der Siegerehrung konn-
ten viele neue Sieger und Siegerinnen gefeiert werden. Die von der Arbacasa GmbH gesponserten Gutscheine für Trainingsstunden waren bei den Preisen sehr beliebt. Der Abschluss machte das legendäre Clubfest mit Fondue Chinoise bis in die späten Abendstunden. Dario Ugolini Einzel Herren R1/R9 Samuel Dürr s. Dominik Wasmer 6/1 4/6 6/2; Einzel Herren R7/9 Cyrill Antony s. Sebastian Schmid 6/2 6/1; Herren Einzel 45+ R1/R9 Marco Christ s. Urs Christ 6/2 6/4; Einzel Damen R1/9 Julia Stegmüller s. Jolanda Marti 6/2 6/4; Einzel Damen R7/9 Luzia Christ s. Alina Ugolini 6/4 2/6 7/6; Einzel Juniorinnen18&U R1/9 Mélanie Natsch s. Coralie Natsch 5/7 6/2 7/5 ; Einzel Junioren 18&U R1/9 Elia Hänggi s. Janis Borer 6/4 6/2; Doppel Mixed J. Marti/C. Antony s. L. Christ/U. Christ 6/3 6/3 ; Doppel Herren H.P. Marti/R.Bernasconi s. B. Vukovic/C. Keel 6/2 6/1
Elisabeth Schneider-Schneiter stellt die Reform derAltersrvorsorge vor
Obstbäume Schneiden einmal anders
Am 24. September stimmen wir über eines der wichtigsten Geschäfte in dieser Legislaturperiode ab: Der Altersvorsorge 2020 und die Zusatzfinanzierung der AHV. Die Baselbieter Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter, die ihre Wurzeln im hinteren Leimental hat, stellt diese Vorlage an der Parteiversammlung vom Montag, 4. September, um 20 Uhr, im Restaurant Frohsinn in Nunningen vor. Zur Frage, was der Verfassungsartikel zur Ernährungssicherheit bringt, nimmt der Präsident des Solothurner Bauern-
verbandes, Andreas Vögtli aus Büren Stellung. Neben den beiden eidgenössischen Vorlagen stimmen wir auch über ein kantonales Geschäft ab. Es geht um den Beitritt zur interkantonalen Vereinbarung über die Beiträge an die Spitäler zur Finanzierung der ärztlichen Weiterbildung. Ob das wirklich so kompliziert ist wie der Titel dieser Vorlage, klärt Kuno Gasser aus Nunningen, der seit diesem Jahr die Amtei Dorneck-Thierstein im Kantonsrat vertritt. CVP Dorneck-Thierstein
75 Jahre Jodlerklub Jurarösli Riederwald WOS. Am Wochenende vom 9./10. September feiert der Jodlerklub Jurarösli Riederwald in der Kulturhalle von Liesberg sein 75-Jahr-Jubiläum. Der Jubiläumsakt, zu dem Delegationen der Dorfvereine, der Jodlerverbände und der Behörden eingeladen sind, beginnt am Nachmittag, gefolgt von einem Unterhaltungsabend für die Bevölkerung. Hervorgegangen aus dem ehemaligen Bergklub, ist der Jodlerklub Jurarösli im Kriegsjahr 1942 von ein paar Unentwegten gegründet worden. Seit dieser Zeit ist der frohe Jutz im Tal heimisch und an vielen Auftritten nicht mehr wegzudenken. Der Jodlerclub ist mit vielen kulturellen Anlässen im Dorf, aber auch in der Region fest verbunden, hat sich auch in schwierigen Zeiten be-
hauptet und blickt zuversichtlich in die Zukunft. An diesen beiden Tagen soll ein froher Rückblick getan werden. Am Sonntag findet dann das traditionelle Treffen der «Jurassischen Jodlervereinigung» statt. Es ist dies ein Zusammenschluss von zehn Jodlerclubs, ursprünglich aus dem Berner Jura, doch gehören ihm mittlerweile auch Vereine aus dem Kanton Neuenburg, mit dem Jurarösli Riederwald auch aus dem Kanton Baselland an. Einmal im Jahr trifft man sich zu einen gemütlichen Nachmittag, wo sich jeder Verein auf der Bühne präsentiert und zwischendurch Kontakte gepflegt werden. Mit einem imposanten Gesamtchor von über 150 Jodlerinnen und Jodlern wird der Tag jeweils beschlossen.
Dorfladenfest in Rodersdorf
Dorfladenfest: Lebensfreude unter den Platanen
Der Vorstand des Vereins IG Dorfladen lud letzten Samstag zum alljährlichen Schmausen. Grilladen, frisch zubereitete Salate, gewachsen in Biel-Benken, Crèmeschnitten aus Breitenbach, Bier gebraut in Rodersdorf, Wein, Süssgetränke und viel, sehr viel Wasser. Die Stimmung wurde von den Menschen aller Generationen getragen und von Musik begleitet. Ein richtiges Sommerfest mit einer leisen Ahnung von Herbst. Die Festbänke waren im Kreis unter den Schatten spendenden Platanen vor dem Gemeindehaus platziert. Bald waren alle Tische besetzt. Die Dorfmusik spielte auf und verleitete die Menschen sogar zum Mitsingen. Ja, die Refrains von Mani Matter liegen in den Herzen. Später zauberte Pedro Libre mit Freunden stimmig Zigeunermusik in die heisse Luft. Viele Kinder wuselten durch das Festgelände und genossen die Spiele aus den geheimnisvollen Kisten
von Ch. Ziegler. Auch im Gemeindesaal standen für Kinder und jung gebliebene Menschen allerlei Geschicklichkeitsspiele bereit. Die meisten waren selbsterklärend und sonst half Flavio. Viele Gäste versuchten ihr Glück an der Tombola und der Preistisch wurde schnell leer. Es war beeindruckend zu sehen, was freiwillige Arbeit und Sponsoring so alles auf die Beine stellen können, auch bei 30 Grad im Schatten. Kein Wunder hat die Sonne so gelacht. Zum Glück stand ja auch der Dorfbrunnen in der Nähe. Jederzeit war eine Abkühlung möglich. Herzlichen Dank an die zahlreichen Gäste, an die Sponsoren und an alle freiwilligen, tatkräftigen Frauen und Männer. Für das OK Verein IG Dorfladen Ursula Moor
Kursteilnehmer in einem kurzen Theorieteil auf was man bei Pflanzung, Erziehung und Schnitt von Niederstammbäumen im Hausgarten acht geben sollte. Beim Schneiden in der Anlagen wurden dann die Folgen des diesjährigen Spätfrostes sichtbar. Anstatt Früchte haben die meisten Bäume nur Holz produziert. Die Kursleiter Linus Borer und Roland Roth zeigten den Teilnehmer welche dieser Äste entfernt werden müssen und welche nächstes Jahr Früchte tragen werden und darum stehen gelassen werden sollten. Am Anfang wurde fast jeder Schnitt Niederstamm: Erst die Hälfte geschnitten und schon so ausgiebig diskutiert und FOTO: ZVG viel Material auf dem Boden. kommentiert. Doch schon nach kurzer Zeit waren die Teilnehmer im Element Für einmal brauchte es keine Leitern und es wurde eifrig geschnitten. Am Enund keine Motorsägen. Nur scharfe de wurden so etwa 150 Laufmeter ApRebscheren und Fuchschwanzsägen ka- felbäume in Form gebracht. Als Belohmen zum Einsatz beim diesjährigen nung wurden die Teilnehmer danach Sommerschnittkurs des Obst- und Gar- von der Familie Niklaus grosszügig mit tenbauverein Laufental. Dieser stand feinem Raclette im Freien verwöhnt. unter dem Motto «Niederstammbäu- Was will man mehr? me» und wurde in der Obstanlage der Roland Roth Familie Niklaus auf den alten FiechtenObst-und Gartenbauverein Laufental hof durchgeführt. Zuerst erfuhren die 14
Spielnachmittag mit Kinderflohmarkt WOS. In der Ludothek Hofstetten-Flüh findet am Mittwoch 6. September von 14.00 bis 18.00 Uhr der traditionelle Spielnachmittag statt. In diesem Jahr wird der Anlass durch einen KinderFlohmarkt bereichert. Es bleibt also noch genügend Zeit, sich auf diesen Nachmittag vorzubereiten und das Kinderzimmer zu durchsuchen, was allenfalls am eigenen Stand verkauft werden könnte. Damit sicher genügend Platz für alle Kinder zur Verfügung steht, kann man sich bis zum 3. September unter ludo.hofstetten-flueh@bluewin.ch anmelden. Tisch, Decke oder Ähnliches als «Marktstand» bringt jeder selber mit. Ansonsten stehen an diesem Nachmittag alle neuen Spiele und viele interessante Neuanschaffungen zum Kennenlernen zur Verfügung und wie immer wird der beliebte Fahrzeugpark bereitstehen. Für das leibliche Wohl sorgt ein kleines Beizli mit feinen Kuchen, Kaffee und kalten Getränken.
Der Spielnachmittag ist eine ideale Gelegenheit die Ludothek in Hofstetten zu besuchen und kennen zu lernen. Sie verfügt über ein grosses, vielseitiges Angebot. Zum Beispiel hat es über 450 Gesellschaftsspiele, über 790 CDs oder mehr als 50 Tiptoi-Spiele. Auch 21 Instrumente und fast 100 Fahrzeuge und Outdoor Spiele stehen zur Auswahl. Auf der Homepage kann man sich schon mal ein Bild vom tollen Angebot machen. Dort sind auch nähere Angaben zum Spielnachmittag www.ludo-hofstetten-flueh.ch . Wer an diesem Nachmittag vom Spielen noch nicht genug hat oder lieber erst am Abend kommen will, hat die Möglichkeit, am selben Tag beim «LUDOPOLY» zu spielen. Dies ist der monatliche Spielabend der Ludothek für Jugendliche und Erwachsene. Ab 19.00 Uhr im Kaffee «chrütz & quer» in Hofstetten. Nähere Infos hierzu finden sich ebenfalls auf der Homepage.
Wildtierschutz Heute konnte man in den Medien lesen, dass der Bundesrat den Schutz des Wolfes von streng geschützt auf geschützt zurückstufen lassen will. Der Wolf hat in der Schweiz, vorwiegend im Kanton Wallis sowieso schon ein schwerer Stand, mit diesem Entscheid wird es der Wolf noch schwerer haben. Das Eidgenössische Umweltdepartement muss nun den Rückstufungsantrag bis Ende Juli 2018 beim Europarat einreichen, wie der Bundesrat schreibt. Ein gleiches Begehren der Schweiz hatte der ständige Ausschuss der Berner Konvention 2006 schon abgelehnt. Ich hoffe, dass dieses Gesuch ebenso abgelehnt wird.
Im Frühling hat unser Nationalrat es abgelehnt, dass ein Verbot der Einfuhr von «Souvenirs aus Trophäenjagd» für die Schweiz geben soll. Ich frage mich ernsthaft, was wir für Politiker haben. Wer profitiert von diesen Souvenirs? Wie kann man es toll finden, dass da irgendwelche reichen Schweizer nach Afrika fliegen, um dort aus Spass Wildtiere zu töten? Ich habe mir die Namen unserer Solothurner Nationalräte, die das abgelehnt haben, aufgeschrieben und werde diese garantiert nicht mehr wählen. Daniela Hauenstein Fehren
Gini Minonzio «Mit unseren Apps immer und überall Rechnungen begleichen», twitterte mir die Grossbank und wollte mich dazu bringen, ihre neueste App runterzuladen. Zuerst musste ich herzlich lachen und dachte an ein Versehen der Werbeabteilung. Irgendjemand muss da den falschen Text erwischt haben. Oder kennen Sie, liebe Leserin, lieber Leser, jemanden, der IMMER und ÜBERALL Rechnungen begleichen möchte? Ohne Unterlass? Also dachte ich an ein Versehen und wartete darauf, dass das Werbe-Tweet geändert würde. Aber nein. Über Wochen versteifte sich die Bank darauf, Kunden zu finden für eine Albtraum-App, um pausenlos Rechnungen begleichen zu können. Eigentlich würde mich wundernehmen, ob sie in unserer Region einen einzigen Kunden gefunden hat. Das wäre mir ein Interview wert. Doch die Bank ist beileibe nicht die Einzige, welche in einer Parallelwelt zu leben scheint. Vor kurzem erhielt ich ein E-Mail mit der Bitte, Werbung zu machen für ein preisgekröntes Projekt. Es geht um lokal und nachhaltig produzierte Pilze. Vor meinem geistigen Auge sah ich meine Freundin Anna, wie sie mit einem Körbchen durch unsere lauschigen Wälder streift, und las weiter: Ein Pilzmanager (!) sammelt, nein, nicht Pilze, sondern städtischen Kaffeesatz, füllt ihn zusammen mit Pilzbrut in Plastikeimer und lagert alles im Stadtkeller. Das deckt den Punkt «lokale Produktion» ab. Dann braucht er noch eine Lüftungsanlage und ein Kühlsystem. Weil er noch eine Wärmerückgewinnung einbaut, ist der Punkt «nachhaltige Produktion» ebenfalls abgedeckt. Das ist in sich stimmig. Trotzdem sehe ich schwarz für Sie, lieber Pilzmanager. Da es Ihnen bisher noch niemand gesagt hat, mach ich es. Wissen Sie, wenn wir als konservative Landeier nachhaltige lokale Pilze essen möchten, pflücken wir die einfach schonend in unseren Wäldern. Oder wir lassen uns von einer lieben Freundin zu ihren Funden einladen. Dazu haben wir auch deshalb reichlich Musse, weil es uns nicht im Albtraum in den Sinn kommt, per App immer und überall Rechnungen zu begleichen.
«Wir machen weiter – einfach anders!»
Geistreicher Kostümrausch
Die 20. Blue Night in Büren am Samstagabend war die letzte. Die Obstproduzenten versprechen, es werde ein anderes Obstfest folgen. BB. «Die Zwetschgensauce zum Grillsteak wird von Jahr zu Jahr köstlicher», sagt eine Frau, die seit 20 Jahren ans Zwetschgenfestival nach Büren kommt. «Ja», erwidert ihr Mann etwas enttäuscht, «und jetzt hören sie auf.» Was vor 20 Jahren als mittägliches Zwetschgenfest startete und dann in die Blue Night mit dem weitherum berühmten Dessertbuffet überging, wird es ab nächstem Jahr nicht mehr geben. Am letzten Samstagabend hiess es «20. und letzte Blue Night». Doch die Fangemeinschaft der Blue Night kann getröstet werden, denn ab nächstem Jahr wird es etwas anders weiter gehen. «Das Zwetschgenfest wurde von der Obstproduzentenvereinigung Schwarzbubenland (OVS) ins Leben gerufen, um den Konsumentinnen unser Steinobst näher zu bringen», erinnert sich Vorstandsmitglied Barbara Balzli. «Und auch um den persönlichen Kontakt zu pflegen mit unserer Kundschaft.» Als sich der Anlass dem 20-Jahres-Jubiläum näherte, dachte der Vorstand über ein Ende und einen Neuanfang nach. Das Fest sollte wie die Blue Night ausserhalb der arbeitsintensivsten
Dieter Koeninger, Metzerlen: Neuer Präsident der Obstproduzentenvereinigung Schwarzbubenland und Chef Festwirtschaft FOTOS: BENILDIS BENTOLILA Blue Night. Zeit und eher im Frühling stattfinden. Vielleicht besser tagsüber an einem Sonntag und zur Ehre der Kirsche. Die Pläne sind noch nicht definitiv, aber der neue Präsident der OVS, Dieter Koeninger, verspricht: «Wir machen wieder etwas, denn wir können auf ein wunderbares und engagiertes Helferteam zurückgreifen.» Wahrscheinlich wird der Tag «Schorniggeli-Fest» heissen und an einem Sonntag im Mai stattfinden. Schorniggel heissen die unreifen, noch grünen Kirschen, welche sich nach dem Abfallen der Blütenblätter zeigen. Die Organisatoren versichern, dass sie nächsten Frühling rechtzeitig auf ihren Anlass hinweisen werden.
Wer könnte den netten jungen Frauen und den Leckereien widerstehen? (v.l.) Manuela Moser-Balzli mit ihrer Tochter Johanna, Simone Jost und Barbara Balzli.
«Grillplausch mit Freizeitgruppen» den letzten Jahren war das Wetter den Organisationen hold. Denn pünktlich zum Fest war das Gewitter vorüber und der Himmel zeigte sich zum Fest bereit. Die gut 60 Anwesenden wurden beim gemütlichen Zusammensitzen mit unzähligen Salaten und Grilladen verwöhnt. Die Alphorngruppe Onoldswil Gemütliches Beisammensein: Der Kiwanis-Club unter der Leitung von Paul Breitenbach mit seinen Gästen. FOTO: ZVG Felber umrahmte den Abend mit immer wieder tollen MeUnter diesem Motto organisiert der Ki- lodien. Während dem ganzen Abend wanis-Club Breitenbach seit 16 Jahren wurden auch Spiele ausgetragen. Das ein gemütliches Zusammensein mit ver- Büchsenschiessen erfreute sich vor alschiedenen Freizeitgruppen. Am 24. Au- lem vieler Mitstreiter, denn da konnte gust 2017 durfte der Club erfreulicher- man Punkte sammeln und Preise gewinweise wieder eine illustre Gesellschaft nen. Bevor das Fest zur späten Stunde im Schützenhaus in Breitenbach aus fol- endete, durfte man sich noch am metergenden Organisationen begrüssen. langen Dessertbuffet bedienen. Nach Wohngruppe Bad Meltingen (Leitung: der Rangverkündigung und PreisentgeGermaine Wyss Aebli und Donat Aebli- gennahmen am Gabentisch verabschieWyss), Gemeinschaft Seidengarten in deten sich die tollen Gäste dankbar und Fehren (Leitung: Andreas Fix und Mari- freuten sich bereits wieder aufs nächste anne Hänggi) und die Freizeitgruppe Jahr. Silvio Schnell (Leitung: Regina Stich). Wie so oft in
bru. – In ihrer vierten Produktion hat die Junge Bühne am letzten Freitag am Goetheanum in Dornach die Premiere des Stücks «Palais Royal – Komödien des Monsieur Molière» gefeiert. Es gab zu Recht tosenden Applaus. Für die über 20 Spielenden schrieb Andrea Pfaehler ein neues Stück über die Truppe von Molière. Darin werden vier Stücke des grossen Komödiendichters in gespielten Proben vorgestellt: «Die Schule der Frauen», «Die gelehrten Frauen», «Der Menschenfeind» und «Tartuffe». «Palais Royal» ist ein Theater im Theater, ein Spiel im Spiel, ein Spiegelkabinett menschlicher Gefühle. Die Vorbereitungs-Crew scheute keinen Aufwand, die Barockzeit authentisch aufleben zu lassen: liebevoll genähte Kostüme, gekonntes Bühnenbild samt Bühnenmalerei, stimmige Musik und verblüffende Maske. Das temporeiche, tiefsinnige, aber leichtfüssige Spiel, in dem trotz einer Spiellänge von zweieinhalb Stunden nie Langeweile aufkommt, besticht durch Textsicherheit, präzise Sprache und konturierte Mimik, durch Charakterüberzeichnungen, die nie peinlich
wirken, durch fein gesetzte Gestik und den Witz von Text und Choreographie. Slapstickelemente dürfen ebenso wenig fehlen wie eleganter Barocktanz und Gesangseinlagen, mit denen die zeitliche Distanz durchbrochen wird. Natürlich kommt Flamur Blakaj als Molière eine gewisse Sonderrolle zu, aber alle
StoffLand- neu zu Dritt
Bin ich sauer? Diese Frage ist nicht immer klar. Der Säuregehalt des Blutes oder des Bindegewebes wird über den pH-Wert definiert. Ein tiefer Wert bedeutet sauer, ein hoher basisch/alkalisch. PH-7 ist neutral. Das H steht für Wasserstoff. Wasser hat die chemische Formel H2O. Kohlendioxyd, CO2, entsteht unter anderem beim Abbau von Nahrung im Stoffwechsel, reagiert mit Wasser und bildet H2CO3, Kohlensäure. Bei der Abspaltung eines H-Atoms, wie bei der Bildung von Magensäure, bleibt HCO3, übrig. Dieses nennt man Hydrogencarbonat. Das ist eine schwache Base. Die Hydrogencarbonate, auch in Form ihrer Salze, neutralisieren, bzw. puffern im Organismus Säuren und dienen der Regulation im Stoffwechsel. Im Magen sind die Belegzellen für die Bildung von Salzsäure verantwortlich. Sowohl Säuren, wie Basen sind wichtig in unserem Stoffwechselgeschehen, gelangen über die Blutbahn ins Bindegewebe und auch ins Interstitium, das Zwischenzellgewebe. In diesem werden laut Dr.med.A.Pischinger (1899-1983) überschüssige Säuren deponiert, welche die Transitstrecke von Nährstoffen, Hormonen, Enzymen zu Organzellen behindern können. Dieser Übersäuerung soll vorgebeugt werden, da sie viele gesundheitliche Störungen verursachen/begünstigen und unterhalten kann. Vor allem chronische Krankheiten. Im Interstitium verlaufen Lymphbahnen, die Endstrombahnen der Venen, Arterien und die Nervenbahnen. Also ein sehr wichtiger Austauschort! Es ist nicht nur eine Frage der Ernährung ob wir sauer sind oder nicht, sondern auch eine Frage der Bewertung des Organ- und Stoffwechselgeschehens und ebenso der Stresstoleranz. Entrümpeln sie die wichtigen Nischen. Eli Schläppi staatl. gepr. Naturärztin, Laufen
Krötenweg in Liesberg Sonntag, 10. September. Von Riederwald führt der Weg über Oberrüti aufwärts, am Höllhof vorbei um und über den Äbi und zum Amphibienlaichgebiet Andil, wo wir die Wartezeit auf den Bus mit
Beobachten verbringen können, da es im Dorf Liesberg keine Einkehrmöglichkeit gibt. Wanderzeit: 3 Std., Aufstieg 400 m und Abstieg 340 m, Billett: UAbo, Verpflegung: aus dem Rucksack, Treffpunkt: 08.20 Uhr Bahnhofhalle Basel SBB, Auskunft und Anmeldung bis 7. September bei:
Frieda Suda, 061 711 28 51, friedasuda@sunrise.ch, am Wandertag 077 477 74 22 Naturfreunde Schweiz Sektion Birsigtal und Birseck Details und weitere Wanderangebote auf www.naturfreunde-nw.ch
Authentisch: Molière (Flamur Blakaj, Mitte). Links von ihm Dufrène genannt ScaraFOTO: ZVG mouche (Michael Fünfschilling), rechts Madelaine Bejart (Michaela Nöthiger). anderen Schauspielerinnen und Schauspieler fallen daneben nicht ab. Ein Theaterspass für alle zwischen 6 und 96 Jahren und ein Muss für Theaterfreunde. Palais Royal, Goetheanum, Dornach, 1./2.9., 20 Uhr; 3.9., 16 Uhr; 8./9.9., 20 Uhr, 10.9., 16 Uhr; vgl. www.jungebuehne.ch.
Das StoffLand-Trio: Angelika Fischer, Chantal Metzger, Ursi Meier (v.l.). Seit Mitte August werden die StoffLand Frauen tatkräftig von Chantal Metzger (www.naehmode-chantal.ch) unterstützt. Neben vielen modischen Stoffen werden neu Änderungen, Schnittmuster nach Mass, Kleinkollektionen und Massanfertigungen angeboten.
Auch das Angebot der Nähkurse wurde erweitert, so findet neu an jedem Wochentag (abends) ein Kurs statt. Laden-Öffnungszeiten: Mi 14.00 – 18.00 Uhr; Do/Fr/Sa 09.30 – 14.00 Uhr; Monatsmarkt 14.00 – 17.00 Uhr. Oder nach Tel. Vereinbarung.
Integrative Onkologie i Wissen Sie, was das Besondere unserer integrativen Onkologie ausmacht? Wissen Sie, warum Fieber ein gutes Heilmittel sein kann? Wissen Sie, warum gerade die Mistel bei Krebserkrankungen ein wirksames Mittel ist? Wir laden Sie gern ein, an einer unserer öffentlichen Führungen in unserer Onkologie teilzunehmen. Nach einer Einführung in ein Schwerpunktthema wie Misteltherapie oder Hyperthermie zeigen wir Ihnen an allen Führungen die Station, die Ambulanz und die Tagesklinik. Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch für Ihre Fragen zur Verfügung.
Am Samstag, 2. September 2017, begrüsst Sie Bettina Böhringer, Leitende Ärztin in unserer Onkologie und führt Sie in das Thema Misteltherapie ein. Sie erwartet Sie um 10 Uhr im Foyer Haus Wegman, Pfeffingerweg 1. Die Führung dauert etwa 1,5 Stunden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die nächsten öffentlichen Führungen finden neu am ersten Mittwoch im Monat statt, jeweils von 17 bis 18.30 Uhr. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Verena Jäschke Kommunikation Klinik Arlesheim
«Wir haben alle Landräte angeschrieben»
Fledermausschutz im Kirchturm
Der Landrat berät das Anliegen der Gemeinden, die mittels Initiative einen Lasten-Ausgleich für die Sozialhilfekosten verlangen. Einige Laufentaler kämpfen an vorderster Front dafür – und wahrscheinlich bis zum Volksentscheid. bea. Die Gemeinde Grellingen setzt seit Jahren den Rotstift an und akzeptierte die vom Regierungsrat verlangte Steuererhöhung – trotzdem sind die Aussichten auf ausgeglichene Jahresrechnungen gering. Schuld daran sind zu hohe Sozialhilfekosten. Die Einwohner von Grellingen müssen proportional für viel mehr Sozialhilfeempfänger aufkommen als die Einwohner von anderen Gemeinden. Laufen kämpft mit den selben Problemen. In einer Studie zeigte sich, dass es einige wenige Liegenschaftsbesitzer sind, die im Laufental den Markt für alte günstige Wohnungen entdeckt haben. Die Gemeinderäte wollten die Situation entschärfen, stellten gegenüber dem Souverän aber immer klar, dass sie die Liegenschaftsbesitzer nicht in die Pflicht nehmen könnten. Der Stadtpräsident von Laufen, Alex Imhof,
Es geht ums Geld: Einige Gemeinden zahFOTO: ZVG len mehr als andere.
sowie der Gemeindepräsident von Grellingen, Hans-Peter Hänni, suchten deswegen nach einer anderen Lösung. Sie kämpfen nun dafür, dass auf Kantonsebene das Gesetz geändert wird. Mit einem Ausgleich unter den Gemeinden sollen die proportional überbelasteten Gemeinden entlastet werden. Und man fand Verbündete. Die Gemeinden Diepflingen, Grellingen, Hölstein, Lampenberg, Langenbruck, Laufen, Liesberg, Liestal, Niederdorf, Oberdorf und Waldenburg verlangten mittels Initiative, dass die Baselbieter Gemeinden entsprechend ihrer Einwohnerzahl einen Topf speisen für 70 Prozent der Sozialhilfekosten. Für die restlichen 30 Prozent müssten weiterhin die Wohnsitzgemeinden aufkommen. Die Regierung lehnte die AusgleichsInitiative im Februar dieses Jahres ab und schlug stattdessen eine Entlastung über den Härtebeitrag vor. Die Finanzkommission des Baselbieter Landrats unterbreitet dem Parlament nun einen Gegenvorschlag zur Gemeindeinitiative. Darin nimmt sie den Vorschlag der Regierung auf, das bisherige System durch eine Lockerung der Bedingungen für einen Härtebeitrag für die Sozialhilfe zu verbessern, die Härteregelung soll aber nicht mittels Verordnung, sondern im Finanzausgleichsgesetz festgeschrieben werden. Hans-Peter Hänni zeigte sich auf Anfrage erfreut darüber, dass man auf Kantonsebene Bereitschaft signalisiere. Der Gegenvorschlag sei nicht die richtige Antwort auf das Problem, dessen Ursache in der gesellschaftlichen Entwicklung liege und nicht von einzelnen Gemeinden über einen Härtebeitrag getragen werden könne. «Das Komitee hält an der Initiative fest. Wir haben alle Landräte angeschrieben und hoffen nun zumindest darauf, dass der Vorschlag der Finanzkommission vom Landrat in unsere Richtung erweitert wird.» Die Volksabstimmung ist voraussichtlich Anfangs 2018.
neuestheater.ch startet mit einer Oper in die neue Theatersaison
WOS. Nach der Sommerpause öffnet neustheater.ch am Samstag, den 2. September wieder seine Theatertüren – mit einer köstlichen Opera buffa, musikalisch hochstehend und farbenprächtig inszeniert: «L`Impresario in Angustie» von Domenico Cimarosa, die Opernproduktion von Musica Fiorita unter der Leitung von Daniela Dolci macht den Anfang der Saison 2017/2018. Cimarosa – ein Name, der nach Musik klingt, ein Name, der in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts europaweit erklang! Der ungetrübte Opernfreuden versprach, und dies heute noch tut. Vor allem dann, wenn ein so glänzend disponiertes Ensemble wie die «Musica Fiorita» es sich zur Aufgabe macht, uns den italienischen Zeitgenossen Mozarts nahezubringen. Cimarosa, ein 1749 in Aversa bei Neapel geborener Handwerkersohn, beherrschte bald das Metier des gewieften Opernkomponisten. Er setzte die herausragende Generation der Scarlatti, Sacchini, Piccinni triumphal fort, schuf eine kaum bestimmbare Zahl von Bühnenwerken, er konnte die Nachfrage nur mit Mühe befriedigen. Sein beweg-
tes Leben endete 1801. Und seine bekannteste Oper wurde «Die heimliche Ehe» (Il matriomonio segreto). Aber nun zu «L’Impresario in Angustie». Worum geht es in dieser «Farsa per Musica»? Der Impresario Don Cristobolo (was für ein Name!) bereitet eine Oper vor. Der Librettist Don Perizonio unterstützt, oder sollte dies zumindest. Die Sängerinnen Fiordispina, Merlina und Doralba wollen vorkommen, glänzen, mit ihren Arien brillieren, jede auf ihre Weise. Es entsteht Chaos, Konkurrenzkampf, Misstrauen und was es alles sonst noch so gibt im schwierigen Handwerk des Theatermachens. Leicht lässt sich die Geschichte auch mit der Gegenwart verbinden. Das Theaterteam freut sich, mit diesem wunderbaren Auftakt das Publikum erstmals zur Saison 17/18 im Theaterhaus am Dornach-Arlesheimer Bahnhof zu begrüssen – im Anschluss an die Vorstellung sind alle zu einem Umtrunk mit Künstlern und Team eingeladen. Samstag, 02.09.2017, 19.30 Uhr und Sonntag, 03.09., 18 Uhr, «L`Impresario in Angustie» von Domenico Cimarosa
Dem aufmerksamen Beobachter ist sicherlich nicht entgangen, dass seit einiger Zeit die Glocken der Kirche Oberkirch schweigen. Im Rahmen einer Sanierung des Glockenstuhls wurden diese abgehängt und fein säuberlich verpackt. Nun sind aber Kirchen nicht nur Begegnungsorte für Menschen, sondern oft auch Lebensraum für verschiedenste andere Tierarten. Gerade für Fledermäuse bieten die oft grossen, ungestörten Dachstöcke ideale Unterschlüpfe. In der Kirche Oberkirch trifft dies gleich auf mindestens zwei Arten – Grosse Mausohren und Braune Langohren – zu, beide auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten der Schweiz. Weil diese Tiere geschützt sind und laut Gesetz weder gestört noch getötet werden dürfen, wurden die Sanierungsarbeiten unterbrochen und gehen erst weiter, wenn die Fledermäuse im Herbst die Kirche verlassen haben. Das Risiko, dass Tiere durch die zum Einsatz kommenden, stark ätzenden Ammoniakdämpfe zu Schaden gekommen und schlimmstenfalls gar einen qualvollen Tod gestorben wären, war zu gross. Fledermausschutz wirtschaftlich sinnvoll Fledermäuse sind nicht nur geschützt, sondern auch extrem nützlich. Auch wenn sie ausschliesslich in der nächtlichen Dunkelheit agieren und ihre Leistungen kaum wahrgenommen werden, übernehmen sie eine wichtige Rolle für das Gleichgewicht unseres Ökosystems. Eine Fledermaus frisst pro Nacht bis zur Hälfte ihres eigenen Gewichts an Insek-
Lässt die Glocken verstummen: Braunes Langohr. ten – meist hauptsächlich diejenigen, die gerade am zahlreichsten auftreten. Dadurch helfen sie mit, Massenauftreten von unterschiedlichsten Insektenarten, welche oft auch Pflanzenschädlinge sind, zu vermeiden. Unveröffentlichte Schätzungen gehen davon aus, dass die Dienstleistungen, welche Fledermäuse in der Schweiz durch die Kontrolle von Schädlingen in der Land- und Forstwirtschaft für uns erbringen, einen Wert von jährlich 1-2 Milliarden Schweizer Franken haben, das sind rund 125-250 Franken pro Einwohner. Ohne Fledermäuse würden in der Landwirtschaft deutlich mehr Pestizide benötigt und damit auch deren Nebenwirkungen noch weiter zunehmen. Fledermausschutz ist also nicht nur etwas für Idealisten, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll, wenn nicht gar notwendig.
Um bei Bau- und Sanierungsprojekten dem Fledermausschutz Rechnung zu tragen, setzen die Kantone Fledermausschutz-Beauftragte ein. Diese stehen bei Fragen auch Privatpersonen beratend zur Seite und helfen mit, anstehende Arbeiten fledermausverträglich zu planen. Fledermausschutz und Bauarbeiten müssen sich nicht im Wege stehen. Bei rechtzeitigem Einbezug des Fledermausschutzes finden sich fast immer Lösungen, die für alle Beteiligten akzeptabel sind und so den Fledermäusen ermöglichen, weiterhin ihre überaus wichtige Rolle auch für unser Wohlergehen wahrzunehmen. Elias Bader Weitere Infos: www.fledermausschutz.ch, Kantonale Fledermausschutz-Beauftragte BL: Céline Martinez-Ernst, 061 534 74 12, Kantonaler Fledermausschutz-Beauftragter Solothurn: Elias Bader, 079 523 63 89
Überall für alle – für Jung und Alt Nationaler Spitex-Tag
Felix Transport AG feiert 65-jähriges Jubiläum
Der Claim «Überall für alle» ist integraler Bestandteil des überarbeiteten Logos, das die Nonprofit-Spitex-Organisationen zurzeit schweizweit einführen. «Überall für alle» heisst, dass alle Menschen – unabhängig von ihrem Alter und Wohnort – Spitex-Dienstleistungen in Anspruch nehmen können und dass die Nonprofit-Spitex aufgrund ihrer Versorgungspflicht alle Aufträge wahrnimmt, auch solche mit langen Wegzeiten. Das Motto des diesjährigen SpitexTages vom 2. September soll den Begriff «alle» in den Fokus rücken und die breite Altersdiversität der Spitex-Klientinnen und Klienten unterstreichen. Dass die Spitex ältere und alte Personen betreut, ist in der Öffentlichkeit hinreichend bekannt, zumal sehr viele Menschen ältere Personen in ihrem Umfeld haben, die Spitex-Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Weniger bekannt ist, dass die Spitex für Menschen jeden Alters da ist, vom Anfang bis zum Ende des Lebens. Unser Angebot: Bedarfsabklärung, Massnahmenplanung, Beratung, Behandlungspflege (z.B. Blutzuckerkontrolle, Verabreichung Insulin, Überwa-
chung Vitalfunktionen, Infusionstherapie, Medikamentenmanagement, Stomapflege, Verabreichung von Sondennahrung etc.), Wundversorgung und Wundberatung durch dipl. Wundexpertin, Grundpflege (z.B. Hilfe bei der Körperpflege, beim An- und Ausziehen, beim Essen und Trinken, bei der Mobilisation etc.), Psychiatrische und psychogeriatrische Grundpflege (z.B. Unterstützung bei der Alltagsbewältigung) durch ausgewiesene Fachperson, Haushilfe (z.B. Haushaltreinigung, Unterstützung rund um die Mutterschaft, Hilfe beim Einkaufen und Kochen), Betreuung und Begleitung zur Entlastung der Angehörigen, Spitex-24h-Notruf für die Sicherheit rund um die Uhr. Wenn immer möglich bezieht die Spitex die Bezugspersonen resp. das Umfeld ihrer Klientinnen und Klienten mit ein. Unsere Mitarbeitenden verfügen über vertieftes Fachwissen und langjährige Erfahrung. Ständige Weiterbildung ist Pflicht. Simone Benne Geschäftsleiterin SPITEX Thierstein/Dorneckberg www.spitex-thdo.ch, Tel. 061 783 91 55
Schicht-Wechsel in der Trotte Arlesheim
PR. Die Gästeliste wird mit jedem Firmenfest länger und die Felix Transport AG ist sehr stolz darauf. Über 500 Gäste – so viele wie noch nie – nahmen am Samstag, 19. August an der Jubiläumsfeier der Felix Transport AG auf dem Firmengelände in Arlesheim teil und feierten bei bester Laune bis tief in die Nacht hinein. Eine intensive Organisations- und Aufbauphase ging der Jubiläumsfeier voran. Ein solch grosses Fest neben dem Normalbetrieb auf die Beine zu stellen, war nur dank der tollen Mithilfe der Belegschaft möglich. Schon in den Wochen vor dem Fest wurde das gesamte Areal auf Vordermann gebracht und Platz für die Festlichkeiten geschaffen. In der Nacht und am frühen Morgen vor dem Fest wurden die 55 Felix-Lastwagen auf Hochglanz poliert und in Position gebracht. Gelungene Jubiläumsüberraschung Nach dem reichhaltigen Apéro wurde der Anlass von Moderator Benjamin Bruni würdig eröffnet und schon folgte die Jubiläumsüberraschung. Mit lautem Gehupe fuhr Fabian Felix begleitet von Karli Odermatt mit dem neuen FCBLKW auf den Hof, dicht gefolgt von Hanspeter Felix in Begleitung von Tochter Manuela mit dem brandneuen blauen PerformanceLine-LKW mit 640 PS, eine Sonderausgabe von MAN, von der es weltweit nur 100 Exemplare gibt. Der offiziellen, feierlichen Übergabe der LKWs folgten die Ansprache von Hanspeter Felix und ein unterhaltsamer Talk mit Benjamin Bruni. Er schätze den en-
Neu: Der FCB-LKW und der PerformanceLine-LKW mit 640 PS, eine Sonderausgabe von FOTO: ZVG MAN. gen Kontakt zu seinen Kunden, meinte Hanspeter Felix und er sei stolz darauf, dass sein Betrieb auch bei 110 Mitarbeitenden immer familiär geblieben ist. Thomas Weber, Regierungsrat des Kantons Basel-Landschaft lobte in seiner Rede den Mut und Durchhaltewillen von Unternehmern wie Hanspeter Felix und dass er auf Qualität und die Ausbildung junger Leute setzt. Dass die Felix Transport AG über all die Jahre ein Familienbetrieb geblieben ist, zeigt auch der amüsante Firmenrückblick von Lagerleiter Thomas Wagner, der seit 30 Jahren für Felix tätig ist. Feines Essen und beste Unterhaltung Viele Komplimente erhielt das Service-
personal der Metzgerei Mathis für die feine Vorspeise und das ausgezeichnete Jubiläumsmenu. Komiker Fredy Schär hielt mit seinem Auftritt die Stimmung hoch und Sarah-Jane musste die Gäste nur einmal auffordern, auf den Bänken zu tanzen – die Stimmung war einfach grandios! Nach dem Dessertbuffet mit der bekannten Cremeschnitte-am-Meter heizten die Alpenraudis ein zweites Mal so richtig ein, sodass kaum ein Tanzbein an Ort und Stelle blieb. Die Felix Transport AG bedankt sich bei allen Gästen ganz herzlich für den unvergesslichen Abend und die grosszügigen Geschenke und Spenden zu Gunsten des Charity Projektes Shya Lou.
Für Beiträge auf dieser Seite Montag, 12.00 Uhr
Mehr als eine Fotoausstellung: Schicht-Wechsel.
GESUNDHEIT / PFLEGE Nach 2012 kommt der Fotokünstler Martin Staub bereits zum zweiten Mal in die Trotte. Seit 12 Jahren ist der 64Jährige neben seinem Beruf als Redaktor des Wochenblatts künstlerisch tätig. Auf der Basis seiner fotografischen Arbeit – Staub fotografiert seit seiner Jugend – komponiert der Künstler Bilder auf Plexiglas. Jedes noch so kleine Detail in Staubs Foto-Bildern stammt aus seinem eigenen Fotoarchiv. Dass nichts an seinen Arbeiten kopiert ist, hat Programm und macht nicht mal bei seiner Technik Halt. Martin Staub druckt seine Bildkompositionen mehrschichtig. Der Bildinhalt wird mittels Inkjet-Print beidseitig auf Plexiglas aufgetragen und erhält so einen besonderen Effekt. Manche Werke werden zudem durch eine dritte Schicht in Form einer verschiebbaren Platte veränderbar. Die in der Trotte auf zwei Etagen präsentierten Bilder, zumeist in grösseren Formaten, wir-
ken durch ihre randlose Transparenz leicht und gefällig. «Schicht-Wechsel» feiert am Freitag, 1. September 2017, um 19 Uhr, Vernissage mit einer kurzen Einführung von Andreas Malzach und der musikalischen Begleitung durch Jonathan Stich, Violine, Klavier, und Iris Ewald, Violine. Vom 2. bis 10. September haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich von den fotografisch-künstlerischen Arbeiten Martin Staubs inspirieren zu lassen. Er wird an allen Ausstellungstagen anwesend sein. Wir freuen uns, Sie zu dieser interessanten Ausstellung begrüssen zu können! Kulturkommission Arlesheim Trotte Arlesheim, Ermitagestrasse 66: samstags 11 bis 17 Uhr, sonntags 11 bis 16 Uhr sowie Mittwoch und Freitag von 16 bis 19 Uhr.
Käserei Spitzenbühl: Es ist vollbracht!
Zufrieden: Florian Buchwalder mit dem ersten in der neuen Käserei hergestellten FOTO: ZVG Käse.
Der Weg von der Idee, auf dem Hof Spitzenbühl in Liesberg eine Bergkäserei zu bauen, bis dort der erste Käse aus der Taufe gehoben werden konnte, war mit Schwierigkeiten und Rückschlägen gepflastert. Zunächst waren die Behörden beim Bewilligungsverfahren oft überfordert, und zweimal wurde die fast fertige Käserei aufgrund von technischen Problemen überflutet, so dass die ganze Deckenkonstruktion erneuert werden musste. Aber am 15. März war es so weit: Florian Buchwalder produzierte den ersten Laib in der neuen Käserei. Damit ist der Weg frei, um BioRohmilch und Produkte daraus auch in der weiteren Umgebung anzubieten. Lernen Sie den Horniberger und andere Käsesorten am 2. und 9. September auf dem Markt in Breitenbach kennen, oder besuchen Sie am 23. oder 24. September das Genusswoche-Käsefest auf dem Spitzenbühl! Details finden Sie auf www.spitzenbuehl.ch. Bergkäserei Spitzenbühl Christof Schönthal
Ein eingespieltes Team WOS. Tina-Tamara Dällenbach verbringt als Freiwillige des Roten Kreuzes Kanton Solothurn einen Nachmittag pro Woche mit einem älteren Mann – er dankt ihr mit Vertrauen und Freude. Wie bisher weitermachen oder etwas machen: Vor dieser Wahl stand Tina-Tamara Dällenbach aus Hessigkofen (SO), als ein Auto in ihr Fahrzeug fuhr. Dies machte ihr bewusst, dass etwas in ihrem Leben nicht stimmig war. Die 33-Jährige entschied sich für den Schnitt – für den Schritt: Sie nahm sich Zeit, in sich zu gehen, sich neu zu orientieren. Da kam die Idee auf sie zu, sich beim Roten Kreuz als Freiwillige zu engagieren. «Um endlich etwas zu tun, das ich als sinnvoll empfinde.» Seither ist der Donnerstagnachmittag fix in ihrer Agenda eingetragen: Dann wartet Edwin, sorgfältig angezogen, auf sie. Die beiden sind ein eingespieltes Team: Rollator in den Kofferraum, Türe zu, Türe auf. Beim Hinsitzen ist ihm Tina-Tamara behilflich. «So wenig wie möglich. Ich lasse ihn so viel er kann selber machen.» Mal geht es Edwin gut, und er ist gesprächig; mal ist er wortkarg. Tina-Tamara nimmt den 76-Jährigen, wie er ist. Nach dem Zusammensein mit Edwin geht es ihr immer gut. Das SRK Kanton Solothurn hat TinaTamara Dällenbach sorgfältig und umsichtig auf ihren Einsatz vorbereitet. Für jeden Einsatz erhält sie von Edwins Frau eine kleine Spesenpauschale. Haben Sie Interesse daran, sich wie Tina Dällenbach sozial zu engagieren – beim Besuchs- und Begleitdienst des SRK Kanton Solothurn? Oder möchten Sie den Besuchs- und Begleitdienst für sich selber oder eine Angehörige beanspruchen? Mario Wüthrich gibt gerne CITROËN FACH-CENTER Auskunft: T 032 544– 65 83. mario.wuethrich@srk-solothurn.ch
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Das neue Team: Mit Inhaberin Xiulian Chen-Chai (Mitte). Frau Xiulian Chen-Chai (Mittwoch/Freitag), Tel: 076 537 37 58, Frau Ye Lenz-Li (Dienstag/Samstag), Tel: 076 791 12 49. TCM-Spezialistinnen aus China mit langjähriger Berufserfahrung in Akupunktur, Massage, Schröpfen und Kräutertherapie. Die Behandlungen werden von der Krankenkasse mit Zusatzversicherung übernommen.
Frau Yueh Chin Peng (Dienstag / Donnerstag», Tel: 076 602 15 88. Sie ist Spezialistin aus Taiwan mit langjähriger Erfahrung in Massage. Die Praxis befindet sich in Laufen, an der Hauptstrasse 13, im ersten Stock (Eingang Coiffeursalon. Praxis für Chinesische Medizin. Hauptstrasse 13, 4242 Laufen
Regionalspieltag mit Western-Stadt Der Turnverein Breitenbach freut sich den Regionalspieltag am Samstag, 2. September 2017, auf dem Sportplatz Grien in Breitenbach durchzuführen. Erstmals in der Geschichte wird der Regionalspieltag an einem Tag durchgeführt. Für die Zuschauer bedeutet dies ein Feuerwerk an sportlichen Wettkämpfen, welche unter der Leitung der Turnverbände Dorneck-Thierstein und Laufental durchgeführt werden. Ab 08.00 Uhr werden rund 500 Turnerinnen und Turner in den Sparten Faustball, Indiaca, Korbball und Volleyball um die begehrten Ehrenplätze kämpfen. Ebenfalls grossen Anklang beim Publikum finden die traditionellen Pendelläufe. Am Abend werden dann auch die Turnerinnen und Turner auf Ihre Kosten kommen. Mit unserer Western-Stadt «Wide Creek Ranch» aka «Breitenbach
Ranch» bieten wir eine unverwechselbare Western Stimmung. Nach der Rangverkündigung wird die regionale Live-Band «Dicksie Dicks» den Anwesenden mit guten alten Rock-Songs in Westernmanier so richtig einheizen. Selbstverständlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Lassen Sie sich Ihren Durst an der Bar und Ihren Hunger in der Festwirtschaft stillen. Übrigens: Die Abendunterhaltung findet bei jedem Wetter statt und der Eintritt ist frei! Wir vom Turnverein Breitenbach setzen alles daran, Euch einen tollen Regionalspieltag zu organisieren, sei dies in der reibungslosen Durchführung der Wettkämpfe oder der tollen Abendunterhaltung in der Western-Stadt. Wir feuen uns auf Sie! TV Breitenbach
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Sagt der eine Vogel zum anderen: Mach mal den Wasserhahn auf, ich habe Durst.
Notfall App für Solothurner Schulen
Kammermusik in Rodersdorf
WOS. Nach einem Blitzeinschlag geriet am Donnerstagnachmittag in Büsserach ein Teil eines Dachstocks in Brand. Um 16.50 Uhr wurde der Alarmzentrale gemeldet, dass in Büsserach der Dachstock eines Hauses in Brand geraten sei. Die Feuerwehr Büsserach konnte mit Unterstützung der Feuerwehren Breitenbach und Laufen den in Brand geratenen Teil des Dachstocks des Doppeleinfamilienhauses rasch löschen. Verletzt wurde niemand. Beide Teile der Liegenschaft sind vorerst nicht bewohnbar. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mehrere 10 000 Franken. Ermittlungen der Kantonspolizei Solothurn haben ergeben, dass der Brand durch einen Blitzeinschlag verursacht wurde. In der Umgebung fiel infolge des örtlichen Gewitters zeitweise auch der Strom aus.
WOS. Neu stellt der Kanton Solothurn den kommunalen und kantonalen Schulen kostenlos eine Notfall App zur Verfügung. Schulleitungen und Lehrpersonen haben damit auf ihrem Smartphone jederzeit die wichtigsten Informationen und Telefonnummern zur Hand und können bei Bedarf rasch und unkompliziert handeln. Die Notfall App enthält Checklisten mit Handlungsanleitungen sowie direkt anwählbare Notfallrufnummern der Blaulichtorganisationen. Damit kann in akuten Notfallsituationen rasch und unkompliziert gehandelt werden. Entwickelt wurde die Notfall App von der Bildungsdirektion des Kantons Zürich. Der Kanton Solothurn hat eine Kantonslizenz erworben und die kantonalen Anpassungen vorgenommen. Jede Schule kann jetzt die eigenen Angaben ergänzen.
WOS. Der Förderverein Jugend und Musik der MUSOL (Musikschule Solothurnisches Leimental) lädt ein zu einem Kammermusikabend mit Werken von L. van Beethoven, Wilhelm Berger, Leon Boëllmann und Claude Debussy. Es spielen die Bättwiler Nachwuchsmusiker Jonathan Reuveni, Violoncello, und Elia Seiffert, Klavier. Der Förderverein MUSOL hat sich zum Ziel gesetzt, dafür zu sorgen, dass keine Kinder oder Jugendlichen aus den beteiligten Gemeinden aus finanziellen Gründen auf den Musikunterricht verzichten müssen. Der Verein finanziert sich mit regelmässigen Beiträgen aus den Gemeinden und mit Benefizveranstaltungen, wie beispielsweise diesem Konzert.
Sonntag, 3. September, 17.15 Uhr, Gemeindesaal Rodersdorf. Kollekte.
Verkehrsunfall mit Lernfahrerin DUGGINGEN. WOS. Auf der Seewenstrasse in Duggingen kam es am Donnerstagabend, 24. August, gegen 18.40 Uhr, zu einem Verkehrsunfall. Eine 20-jährige Lernfahrerin fuhr von Grellingen Richtung Seewen. Nach einer Linkskurve kollidierte sie mit einem Weidezaun. Der Personenwagen rutschte 20 Meter und blieb unterhalb der Strasse stehen. Die Lernfahrerin und ihre Begleiterin blieben beim Unfall unverletzt. Gemäss Aussagen der Fahrzeuglenkerin musste sie einem entgegenkommenden Lastwagen ausweichen. Die Polizei Basel-Landschaft sucht Zeugen, insbesondere der Lenker des Lastwagens, welcher den Personenwagen an der Unfallstelle gekreuzt haben soll. Imark ist Parteipräsident KRIEGSTETTEN. WOS. Letzte Woche haben die Delegierten an der ausserordentlichen Generalversammlung den Fehrner Nationalrat Christian Imark zum neuen Präsidenten der SVP Kanton Solothurn gewählt. Das Museum ist geöffnet LAUFEN. WOS. Nach der Sommerpause ist das Museum Laufental am nächsten Sonntag, 3. September, wieder von 14 bis 16.30 Uhr geöffnet. Momentan ist eine spannende Sonderausstellung über die beiden Laufentaler Charakterköpfe August Cueni und Gottfried Jermann zu sehen. In der Region fehlt Blut BREITENBACH. WOS. 121 Menschen spendeten Blut. Diese beachtliche Anzahl Menschen aus Breitenbach und Umgebung rettet damit Mitmenschen nach Unfällen oder Operationen das Leben. Die Spitäler der Region sind täglich auf Blutspenden angewiesen, denn der Region fehlen rund 50 Prozent der benötigten Blutprodukte. Die nächste Spendemöglichkeit ist am 28. November in Breitenbach,
NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK Weitere Informationen www.blutspende-basel.ch.
Bei ROT bleib ich stehen! Bilderbuch von Lydia Hauenschild / Dominik Rupp
Ich staune immer wieder, wie klein die Kinder sind, wenn sie zum ersten Mal in den Kindergarten oder die Schule gehen! Und so ist dieses neue Bilderbuch zum richtigen Zeitpunkt erschienen. Lydia Hauenschild ist 1957 in Deutschland geboren und schreibt Bücher für Kinder und Jugendliche. Dominik Rupp hat das Buch illustriert. Es ist ein Bilderbuch rund um den Verkehr, mit vielen Sachinformationen, Rätsel – und Suchaufgaben. Die kleinen Leser können Jonas und seine Familie durch drei Geschichten und unterschiedliche Verkehrssituationen begleiten. Die Bilder dazu sind farbig und lustig und man versteht sie spontan ohne zu Lesen. Wie überquere ich sicher die Strasse? Wie verhalte ich mich an Busstellen? Wie kleide ich mich in der Dunkelheit? Was brauche ich beim Velofahren? Es sind lebenswichtige Informationen, die das Kind hier auf spielerische Art erhält. Es lernt anhand der Bilder und Geschichten die Verkehrsregeln. Ein wichtiges Bilderbuch, das Eltern mit ihren Kindern gemeinsam anschauen sollten. Christine Eckert
20170831 woz wosanz
WOCHENBLATT • AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL • Roter Teppich für Elise Saner. Die 16-jährige Arbeiterin ve...

References: Art. 5
 Art. 18
 Art. 35
 Art. 41
 Art. 42
 Art. 5
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 § 5
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