Source: https://gesetze-in-app.de/AktG/199
Timestamp: 2019-05-27 01:36:42+00:00

Document:
§ 199 AktG: Ausgabe der Bezugsaktien
Zweiter Unterabschnitt: Bedingte Kapitalerhöhung
Ausgabe der Bezugsaktien
§ 198 AktG
§ 200 AktG
BGH, URTEIL vom 1.6.1966, Az. II ZK 134/65 Pas ergibt sich ohne weiteres, wenn das 'Schiedsgericht' ein Gesellschaftsorgan wäre, ist aber auch nicht anders, wenn es sich dabei um ein echtes Schiedsgericht handeln würde» Gestritten wird über die Anfechtung von Gesellschaf terbeschlüssen» Hierfür kommt das schiedsrichterliche Verfahren nicht in Betracht (BGH LM § 199 AktG Nr» 1; Schilling in Großkomm AktG § 199 Anim 18 m.w.Hachw»).,
BGH, Urteil vom 5.2.1996, Az. II ZR 124/95 Es kann sich dabei auf eine inzwischen im juristischen Schrifttum weit verbreitete Meinung stützen, die - allerdings mit zu dem Teil beträchtlichen Unterschieden im einzelnen - auf dem Standpunkt steht, die früher herrschende, auch von dem Senat vertretene (BGH LM § 199 AktG 37 Nr, 1 m. An. v. Fischer = MDR 1951, 674 u. WM 1966, 1132; vgl. ferner NJW 1979, 2567) Auffassung, die Beschlußmängelstreitigkeiten (Anfechtungs-, Nichtigkeitsfeststellungs- und positive Feststellungsklagen entsprechend §§ 241 ff. AktG mit Ausnahme 'einfacher' Feststellungsklagen unter den Gesellschaftern nach § 256 ZPO) generell nicht für schiedsfähig erachtet, sei durch den inzwischen erreichten Stand der rechtswissenschaftlichen Diskussion überholt (so K. Schmidt, ZGR 1988, 542 ff. sowie JZ 1989, 1077 ff.; vgl. auch neuesten.? AG 1995, 551 ff.; Kornmeier, Vergleichsbefugnis und Schiedsfähigkeit, 1981, sowie ZZP 94 [1981], 27 ff. u.
BGH, URTEIL vom 1.3.2009, Az. II ZR 255/08 22	1. Der Senat geht allerdings mit dem Berufungsgericht davon aus, dass die im Gesellschaftsvertrag der Beklagten enthaltene Schiedsklausel das Rechtsschutzbegehren des Klägers trotz der Wendung 'soweit gesetzlich zulässig' mit umfasst, obwohl zur Zeit ihrer Einführung im Jahr 1989 die damalige höchstrichterliche Rechtsprechung (vgl. Sen.Urt. v. 4. Juli 1951 - II ZR 117/50, LM Nr. 1 zu § 199 AktG 1937; v. 11. Juli 1966 - II ZR 134/65, WM 1966, 1132, 1133; BGH, Urt. v. 28. Mai 1979 - III ZR 18/77, NJW 1979, 2567, 2569) Beschlussmängelstreitigkeiten für nicht schiedsfähig erachtete.
BGH, vom 4.10.1961, Az. II ZR 136/60 II o Es kann dahingestellt bleiben, ob die Klage, mit der Gesellschafterbeschlüsse einer GmbH angefochten werden, entsprechend § 199 Abs. 1 AktG innerhalb eines Monats nach der Beschlußfassung (so die Revision und Scholz, GmbHG § 45 An. 20; Vogel, GmbHRdsch 1953» 5; GmbHG § 75 An. 3) oder innerhalb angemessener Frist (so RGZ‘ 170, 358, 380; 172, 76, 79; DR 1944, 248; 1944, 775, 777; vgl. auch BGHZ 11, 231,

References: § 198

§ 200
 § 199
 § 199
 § 199
 § 256
 § 199
 § 199
 § 45
 § 75