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Timestamp: 2018-03-24 02:21:44+00:00

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13 Российская Академия наук Институт лингвистических исследований Л. З. СОВА У ИСТОКОВ ЯЗЫКА И МЫШЛЕНИЯ ГЕНЕЗИС АФРИКАНСКИХ ЯЗЫКОВ Санкт-Петербург 1996 1 У истоков языка и мышления.
In particular, in the Fourth Chapter the author demonstrates that on the basis of the materials represented in the monograph the process of formation of the prim-stems (the first-stems) designated realia outer of a thinking person can be represented as the successive differentiation of the concept of chaos into the concept of darkness and of light which, in their turn, divided into the concept of non-solid medium and the concept of solidity. These last concepts are subdivided into the concepts of air and water, from one side, and into the concepts of earth and cosmic bodies (i.e. sun, moon, stars), and so on, till the formation of the first-stems (prim-stems) designated animals, fishes, birds, human beings and other realia existed outer of persons and in their brains. This procedure continues till now while creating new words. The materials described in the book show that the old cosmogonic theories could be in their origin the explanation of the derivation of words (prim - stems) designated phenomena outer the human brain. Then the derivative history of the words is perceived as the derivative history of the realia, i.e. the history of the world creation(chaos darkness, light water, air, solid bodies, etc.).
The results of researching of the formal units (from the PBL till CBL) is the description of successive transforming of syncretic labioglottalised polyconsonant in contemporary phonemes. The genesis of the meanings goes through successive differentiating (dualisation) of the notions of time and space in their relation to the speaking subject. The process begins from subdividing of space-and-time continuum into the space-and-time continuum outer to the speaking person and into the inner space-and-time continuum (the continuum of brain).
This moment of language and thinking history is fixed as a partitive (possessive) stage of verbal thinking evolution. The next stage is the explication of the spatial characteristics of surrounding objects (spatial stage of verbal thinking). It is followed by the temporal stage which is characterized with the interests of speakers to the temporal features of environment, i.e. to the "outer time". The contemporary stage of verbal thinking is correlated with the language analysis and synthesis of the units of inner time and space which are the constructs of human brain and of the processes of verbal activity. This stage in the Introduction to the monograph is called as a modal one.
The verbal apparatus which has been reconstructed by the author generates the language going through all mentioned stages (from the partitive stage via the spatial and the temporal ones to the modal stage). The historical moment of the PBL stage correlates with the passage from the partitive stage to the spatial one, i.e. to the partitive-and-spatial stage of language genesis. The PBL, in its turn, was the result of development of the language which had existed before and entered the community of African languages.
Therefore the final part of the Fourth Chapter of the book is devoted to the problems of relations between the languages of this community as well as to the problems of classification of African languages in according to the specification of spatial and temporal categories of the partitive stage of verbal thinking which have been explicated in these languages to the moment of their disintegration.
The monograph uses the materials of above 500 African languages, some illustrations are taken from the languages of other families (namely, of the Indo-European one). The monograph was accomplished at the department of Historical and Comparative Studies of the Indo-European Languages of the Institute of Linguistic Researches of the Russian Academy of Sciences. The Scientific Board including the specialists in Indo-European and African lan guages approved the book and recommended it to be published. The work will be useful for scholars of General, Structural, Comparative, Typologie and African Linguistics as well as for philosophers, ethnologists and specialists in modeling of verbal activity of human brain.
Resmee Ljubow Sinowjewna Sova (Aksjonowa) geb. 17.09.1937 in Charkow (Ukraina, ehem.
UdSSR) studierte an der philosophischen Fakultt der Charkower Staatlichen Universitt (Abschlu 1960), an der mathematisch-mechanischen Fakultt der Leningrader Staatlichen Universitt (Abschlu 1969), Aspirantur an der Leningrader Abteilung des Instituts fr Sprachwissenschaft der Akademie der Wissenschaften der UdSSR (1964). Kandidat der philologischen Wissenschaften 1965, Doktor der philologischen Wissenschaften 1977, Doktor der Philosophie 1993. Autorin von 70 verffentlichen Artikeln und vier Monografien, die letzte von ihnen „Die Evolution des grammatischen Aufbaus in den Bantu Sprachen", Verlag „Nauka", Leningrad, 1987, 365 Seiten.
Die dem Leser angebotene Monografie ist den Fragen der historischvergleichenden Rekonstruktion von Ur-Bantu und der Sprache gewidmet, aus der sich Ur-Bantu entwickeln knnte. Im Unterschied zu anderen Untersuchungen auf diesem Gebiet, ist die Wiederherstellung der Ursprachform kein Selbstzweck. Die Hauptaufmerksamkeit des Autorins ist nicht auf die Ursprache sui generis, sondern auf den Apparat der Sprech-ttigkeit gerichtet, dessen Funktionieren als Mittel der Geburt der Ursprache betrachtet werden knnte. Es handelt sich hier um die Beschreibung der Ursprache vor dem Hintergrund des verbalen Mechanismus, welcher bei den Trgern der modernen Bantu-Sprachen vorhanden ist und die Rekonstruktion des Prototyps dieses Mechanismus bei ihren Vorfahren, d.h. um die Modellierung des Apparates, welcher dem Sprechdenken der bantusprechenden Vlker entspricht, um die Genesis dieses Apparates, seine Evolution, die Wechselbeziehungen mit analogen Einrichtungen anderer Vlker, der inneren Struktur, dem Prozess des Funktionierens und seine Ergebnisse — der konkreten Sprachen, welche in den verschiedenen Perioden der menschlichen Geschichte existierten.
Die Prozedur der Rekonstruktion basiert auf der folgenden Methode. Die modernen Bantu Sprachen (MBS) werden auf den Gegenstand der Konstatierung des Allgemeinen hin analysiert, das bei ihnen im Formalen und Inhaltlichen vorhanden ist. Zu Begin des Buchs wird der Registeraufbau der MBS, die in ihnen dargestellten Silbenstrukturen, der Ton und seine Registercharakteristik, die Betonung, die Besonderheiten des Ein- und Ausatmen in Abhngigkeit von dem Grad der ffnung des Sprechkanals und auch der prosodischen Korrelation, welche die Grundlage der vokalischen Syntagmatik bilden (Kapitel l), danach wird der Timbre-Aufbau untersucht: Grundton, Obertne, Mechanismen der Nasalisation, Glottalisation, Pharingalisation und Labialisation (Kapitel 2).
Die Gesamtheit der Phoneme der MBS, die Systeme der Vokale und Konsonanten, die in konkreten Sprachen registriert wurden, werden als Resultat der Umwandlung der Energie der Sprachatmung in Tonsubstanz durch nachfolgende Bearbeitung in den Timbre- und Registerunterabteilungen des Mechanismus der Sprechttigkeit (MST) fixiert. Parallel zur Synthese der Phoneme aus den „Klumpen" der Sprechenergie in der formalen Abteilung des MST erfolgt die Synthese der lexiko grammatikalischen Bedeutung in der inhaltlichen Abteilung des MST, darauf erfolgt die „Verklebung" der formalen und inhaltlichen Ebenen in einer hheren Abteilung des MST und es wird in der Einheit von Vorm und Inhalt eine Spracheinheit geboren, d.h. die sinnvolle Gesamtheit der Phoneme, welche sich auf die oder jene lexiko-grammatische Bedeutung bezieht.
Da der im Buch beschriebene Mechanismus der Sprechttigkeit auf Charakteristikfbegriffen aufbaut, welche alle MBS gemeinsam haben, kann er als Stamm-Muster gelten, welches bei allen, die MBS sprechen, nachzuweisen ist. Auer dem Stamm-Musteranteil besteht ein spezifisches Sortiment von Merkmalen, welches es gestattet vom Stamm-Muster Mechanismus zum Mechanismus berzugehen, welcher eine konkrete Sprache (mit diesem oder jenem Sprachkollektiv) und jeden Sprechakt (in der Sprechttigkeit des Individuums) hervorbringt. Jede MBS stellt eine „Forsetzung" der Ur-Bantu-Zeit, eine der mglichen Formen ihrer Manifestation. Ur-Bantu ist, wie auch die MBS, sind eine Bantu-Sprache, welcher, wie auch allen anderen Sprachen der Bantu-Familie, die allgemeinen Merkmale eigen sind, ber die die MBS verfgt und die sich durch die Spezifika auszeichnet, welche sie von anderen Bantu-Sprachen, wie der MBS unter scheidet. nnlich, wie die MBS kann sie als ergon und energei.a des Sprachmechanismus betrachtet werden, welcher aus dem Stamm-Musterteil und dem spezifischen Teil besteht. nnlich der MBS, knnen ihre Phoneme als Ergebnis der Umwandlung der Atmungsenergie in Schallenergie beschrieben werden, welche durch die Timbre- und Register-Unterabteilungen der Sprachttigkeit der Individuen erfolgt, welche auf Ur-Bantu gesprochen haben.
Nach der Rekonstruktion der Einheiten der Ausdrucksebene erfolgt in der Monografie der bergang zur Inhaltsebene und es tritt das Allgemeine hervor, welches in der Sinnebene die Entwicklung der lexiko-grammatischen Kategorien bedingt. Das Verfahren des Herausfindens der lexiko-grammatischen Charakteristiken der MBS und Ur-Bantu erfolgt auf der Grundlage des Materials der kosmogonischen Lexik der MBS und dreier semantischer Wortfelder mit der Bedeutung „Sonne", „Erde" und „Wasser" (Kapitel 3). Die Gesamtheit der grammatischen Bedeutungen wird bezglich der Kategorien der Zeit und des Raumes beschrieben, welche das menschliche Denken in die Kategorien des inneren (sprachlichen) Zeit-Raumes und die Kategorien des ueren (bezglich des sprechenden Individuums) rumlich-zeitlich Kontinuums dichotomisiert. In den termini dieser Bestandteile werden die Bezeichungen der grammatischen Kategorien der MBS fixiert und die Hypothese ber die Genesis der lexiko-grammatischen Bedeutungen und dann auch das verbale Denken im Ganzen formiert.
Im einzelnen zeigt sich, da die Materialen der untersuchten Sprachen es gestatten, den Proze der Bildung der Urstmme darzustellen, welche die den Menschen umgebenden Realien bezeichneten, wie ein Mechanismus der folgerichtigen Differenzierung des Begriffs des Chaos in die Begriffe Finsternis und Licht und diese ihrerseits in die Begriffe des „Luft-Wasser"-Mediums und des „Festlandes", danach in die Begriffe Luft und Wasser einerseits, der kosmischen Krper und der Erde andererseits usw. bis zur Bildung der Urstmme, welche Lebewesen, Fische, Vgel, den Menschen und alle anderen Realien, welche auerhalb des Menschen und in seinem Gehirn existieren. Dieser Proze setzt sich auch gegenwrtig bei der Bildung neuer Begriffe und Worte fort. Die in der Monografie beschriebenen Materialen gestatten es zu vermuten, da die antiken kosmogonen Theorien ursprbnglich den Proze der Derivation der Worte (Urstmme), die die den Menschen umgebenden Realien bezeichnenten, wiederspiegeln. Im Ergebnis wurde die Geschichte der Derivation der Worte als Geschichte der Entstehung der Realien empfunden und es entstand die uns allen bekannte Beschriebung des Prozesses der Schpfung (Chaos Licht, Finsternis Wasser, Luft, Festland usw.). Die Materialen, welche es gestatten diese Hypothese zu formulieren sind im Kapitel darge-stellt.
Das Ergebnis der Betrachtung der Genesis des Formen-Planes (von der Ursprache zur MBS) ist die Be-schreibung des Prozesses der allmhlichen Transformation des synkretischen labioglottalen Polyfokus in ein modernes System von Phonemen. Die Entwicklung der Inhaltsebene zeugt von der folgerichtigen Differenzierung (Binarisierung) der rumlich-zeitlichen Bedeutungen im Ergebnis der etappenweisen Hierarchisierung der rumlichen und zeitlichen Richtpunkte bezglich des sprechenden Menschen. Die Hierarchisierung beginnt mit der Etappe der Binarisierung des rumlichzeitlichen Kontinuums auf den ueren Zeit-Raum (bezglich des Sprechenden) und den inneren Zeit-Raum. Diese Etappe wurde in der Arbeit als partitiv-possesives Stadium derdes verbalen Denkens bezeichnet.
Danach beginnt die Etappe der Hierarchisierung der rumlichen Charakteristiken der den Menschen umgebenden Objekte (rumliches Stadium des Sprachdenkens), weiter folgt das zeitliche Stadium, als das Sprachdenken sich hauptschlich auf die zeitlichen Charakteristika der beobachteten Objekte („in der ueren Zeit") konzentriert. Der gegenwrtige Zustand des verbalen Denkens steht in Wechselbeziehung zum Stadium der sprachlichen Analyse-Synthese, welches 25 Л.З.Сова durch das Interesse der Sprechenden an dem „inneren Zeit-Raum" charakterisiert wird, d.h.
dem Zeit-Raum des Gehirns des sprechenden Subjekts und der Prozesse seiner Sprechttigkeit. Dieses Stadium wird als modales bezeichnet (Einfhrung).
Der Sprechmechanismus, dessen Rekonstruktion diese Monografie gewidmet ist, bringt eine Sprache her-vor, welche alle genannten Stadien der Entwicklung durchluft (von den partitiv-possesiven bber die rumliche und zeitliche zur modalen). Die Etappe des Ur-Bantu kann dem Mon-ient des berganges vom partitiv-possesiven zum rumlichen Stadium, d.h.
der partitiv-rumlichen Etappe der Entwicklung der Sprache zugerechnet werden. Ur-Bantu seinerseits ist das Ergebnis der Entwicklung einer Sprache, welche vor ihr vorhanden war, d.h. einer Sprache welche einer breiteren Gesamtheit der afrikanischen Sprachen zugehrte, welche in der Etappe der partitiv-possesiven Formation eine Sprachfamilie bildete, deren Mitglied das Ur-Bantu war. Den Fragen der Wechselbeziehung zwischen den Sprachen dieser Gesamtheit und der Charakteristik der genetischen Klassifikation der afrikanischen Sprachen bezglich der in ihnen vorhandenen Spezifikation der den rumlich-zeitlichen Kategorien eigenen partitiv-possesiven Etappe des Sprachdenkens, in der ihre Divergenz vonstatten ging, ist der Schluteil des Kapitel 4 gewidmet. Die Gesamtkonzeption des Autorins ist im Vorwort der Monografie dargelegt.
Das dem Leser angebotene Buch ist auf der Grundlage von mehr als 500 afrikanischen Sprachen ent-standen, einzelne Illustrationen wurden aus Sprachen anderer Familien beigefgt (hauptschlich indoeuropischer). Die Monografie wurde in der Abteilung fr vergleichendes historisches Studium der indoeuropischen Sprachen und der Areallinguistik des Instituts fbr linguistische Forschung der Russischen Akademie der Wissenschaften erarbeitet. Sie wurde durch den Wissenschaftlichen Rat dieses Institutes zum Druck empfohlen, nachdem ber sie eine Diskussion durch Spezialisten fr indoeuropische und afrikanische Sprachen erfolgte. Die Arbeit richtet sich an Philologen des Fachrichtungen allgemeine und Vergleichende historische Sprachwissenschaft, Typologie verschiedenstrukturierter Sprachen, Afrikanistik, Ethnografie und an Philosophen. Ein besonderes Interesse kann sie fr jene darstellen, welche auf dem Gebiet der Modellierung des menschlichen Intellekts, des Sprechdenkens und der verbalen Himttigkeit ttig sind, da die Materialen der Monografie zu verstehen helfen, wie sehr relativ und subjektiv unsere Erkenntnis ist, in welchem Mae sie von der Struktur des in uns vorhandenen Apparates der verbalen Wiederspiegelung der Wirklichkeit ist.
berseht von M.Kanov (Berlin) Оглавление Предисловие......................................................................................................... Введение............................................................................................................ Глава 1. Регистровый строй языков банту...................................................... § 1. Слоговая структура современных языков банту.............................. § 2. Основной тон и его регистровые особенности................................ § 3. Ударение.............................................................................................. § 4. Мощность вдоха и степень раствора речевого канала..................... § 5. Просодические корреляции................................................................ § 6. Вокалическая синтагматика............................................................... § 7. Заключение.......................................................................................... Глава 2. Тембровый строй языков банту........................................................ § 1. Назальные согласные.......................................................................... § 2. Неназальные согласные...................................................................... § 3. Диахронические иллюстрации (основной тон и обертоны)........... § 4. Заключение......................................................................................... Глава 3. Генезис лексического фонда............................................................. § 1. Методика реконструкции.................................................................. § 2. Поле слов со значением 'земля' в языках банту.............................. § 3. За пределами бантуского ареала...................................................... § 4. Поле слов со значением 'солнце'...................................................... § 5. Ностратические параллели............................................................... § 6. Поле слов со значением 'вода'.......................................................... § 7. Заключение........................................................................................ Глава 4. У истоков грамматических категорий........................................... § 1. Означающие протосистемы именных классов............................... § 2. Означаемые грамматических категорий в их отношении к категории класса................................................................................ § 3. Заключение...................................................................................... Заключение....................................................................................................... Цитированная литература........................................................................ Языковой указатель.................................................................................. Резюме.............................................................................................................. Summary............................................................................................................ Resmee.............................................................................................................

References: sui generis
 § 1
 § 2
 § 3
 § 4
 § 5
 § 6
 § 7
 § 1
 § 2
 § 3
 § 4
 § 1
 § 2
 § 3
 § 4
 § 5
 § 6
 § 7
 § 1
 § 2
 § 3