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Timestamp: 2019-08-18 05:13:02+00:00

Document:
Veröffentlichungsdatum:17.09.2015 Inkrafttreten01.10.2015 FundstelleBrem.ABl. 2015, 1150
Zitiervorschlag: "Fachspezifische Prüfungsordnung für den Masterstudiengang „Technomathematik“ an der Universität Bremen vom 5. August 2015 (Brem.ABl. 2015, 1150)"
juris-Abkürzung: TechMatheMAfPO BR 2015
Fundstelle: Brem.ABl. 2015, 1150
(1) Für den erfolgreichen Abschluss des Masterstudiengangs „Technomathematik“ sind insgesamt 120 Leistungspunkte (Credit Points = CP) nach dem European Credit Transfer System zu erwerben. Dies entspricht einer Regelstudienzeit von vier Fachsemestern.
(1) Der Masterstudiengang „Technomathematik“ wird als Masterstudium gemäß § 4 Absatz 1 AT MPO studiert.
technomathematische Pflicht- und Wahlmodule zum Fachstudium der Technomathematik (66 CP),
die Masterarbeit inklusive Kolloquium (30 CP)
sowie Module zum technischen Anwendungsfach (24 CP, siehe Anlage 3).
(3) Die Anlage 1 regelt die zu erbringenden Prüfungsleistungen und stellt den Studienverlauf dar. Die konkrete Ausgestaltung des technischen Anwendungsfaches ist in der Anlage 3 geregelt.
(4) Module der Technomathematik werden als Pflicht- oder Wahlmodule durchgeführt. Die im Studienplan vorgesehenen technomathematischen Pflicht- und Wahlmodule werden mindestens im jährlichen Turnus angeboten. Für die Pflicht-, Wahlpflicht- und Wahlmodule in den technischen Anwendungsfächern gelten die Regelungen der jeweiligen fachspezifischen Prüfungsordnungen in der geltenden Fassung.
(5) Module im Pflichtbereich Technomathematik werden in deutscher Sprache, Module im Wahlpflicht- und Wahlbereich Technomathematik in deutscher oder englischer Sprache durchgeführt.
Der Wahlbereich Technomathematik gliedert sich in die Wahlbereiche VL-1 und Sem-2. In jedem Wahlbereich sind zwei Module zu absolvieren. Es können bis zu zwei Module zusätzlich im Wahlbereich Technomathematik erbracht werden. Diese werden gemäß § 25 Absatz 2 und 3 AT MPO als Freiwillige Zusatzleistungen in der Bescheinigung erbrachter Prüfungsleistungen ausgewiesen.
Der Wahlbereich Ergänzungsfach kann dem Erwerb berufsbezogener Qualifikationen dienen. Wahlweise kann ein weiteres Technomathematik- oder Mathematikmodul (siehe Anlage 2) belegt werden.
(10) Das gewählte technische Anwendungsfach ist im Umfang von 24 CP zu studieren. Es muss das gleiche Anwendungsfach wie im Bachelorstudium belegt werden. Ausnahmeregelungen sind nur mit Zustimmung des Prüfungsausschusses und nach Rücksprache mit den fachlich Zuständigen des Anwendungsfaches möglich. Näheres regelt Anlage 3.
(3) Prüfungen werden in den Formen gemäß §§ 8 ff. AT MPO durchgeführt. Der Prüfungsausschuss kann im Einzelfall auf Antrag einer Prüferin oder eines Prüfers weitere Prüfungsformen zulassen.
(4) Das erneute Angebot von Prüfungen kann in einer anderen als der ursprünglich durchgeführten Form erfolgen. In den Wahlbereichen gemäß § 2 Absatz 6 gelten die Wiederholungsregelungen von Wahlmodulen gemäß § 5 Absatz 2 AT MPO .
(3) Die Bearbeitungszeit der Masterarbeit beträgt 26 Wochen. Der Prüfungsausschuss kann auf begründeten Antrag eine einmalige Verlängerung um maximal acht Wochen genehmigen.
(5) Zur Masterarbeit findet ein Kolloquium statt. Für Masterarbeit und Kolloquium wird eine gemeinsame Note gebildet. Die Masterarbeit fließt dabei mit 90% und das Kolloquium mit 10% in die gemeinsame Note ein, die Berechnung erfolgt gemäß § 16 Absatz 3 AT MPO in der jeweils geltenden Fassung.
(1) Die Gesamtnote wird als gewichtetes arithmetisches Mittel aus den Noten der Module des Fachstudiums, d. h. Technomathematik und technisches Anwendungsfach, gebildet, in denen benotete Prüfungen abgelegt wurden.
(2) Dabei werden die Noten der Module des Pflichtbereichs Technomathematik sowie des Wahlbereichs Technomathematik und die Module des technischen Anwendungsfaches jeweils mit der zugehörigen Zahl der Leistungspunkte gewichtet; die Note des Abschlussmoduls erhält das Gewicht 63.
(4) Werden im Wahlbereich VL-1 zusätzliche Module gemäß § 2 Absatz 5 absolviert, geht aus allen Modulen des Wahlbereichs VL-1 und Numerik Partieller Differentialgleichungen nur das Modul mit der besten Note in die Gesamtnote ein.
(5) Werden im Wahlbereich Sem-2 zusätzliche Module gemäß § 2 Absatz 5 absolviert, geht nur das Modul mit der besten Note in die Gesamtnote ein.
(1) Diese Prüfungsordnung tritt nach der Genehmigung durch den Rektor mit Wirkung vom 1. Oktober 2015 in Kraft. Sie wird im Amtsblatt der Freien Hansestadt Bremen veröffentlicht. Sie gilt für Studierende, die ab dem Wintersemester 2015/16 im Masterstudiengang „Technomathematik“ ihr Studium aufnehmen.
(2) Studierende, die vor dem Wintersemester 2015/16 ihr Studium aufgenommen haben, und gemäß der Prüfungsordnung vom 21. August 2013 studieren, wechseln auf der Grundlage einer Äquivalenztabelle, die dem Genehmigungsschreiben beigefügt ist, in die vorliegende Prüfungsordnung. Auf Antrag an den Prüfungsausschuss ist ein Verbleib in der Prüfungsordnung vom 21. August 2013 möglich.
(3) Studierende, die vor dem Wintersemester 2015/16 ihr Studium aufgenommen haben und gemäß der Prüfungsordnung vom 6. Juli 2011 studieren, können auf Antrag an den Prüfungsausschuss in die vorliegende Prüfungsordnung wechseln. Die Überführung in die vorliegende Prüfungsordnung erfolgt auf der Grundlage einer Äquivalenztabelle, die dem Genehmigungsschreiben beigefügt ist.
Studienverlaufsplan M. Sc. Technomathematik
Anforderungen in den technischen Anwendungsfächern
Technomathematik 1-VL und 2-Sem
Technomathematik VL-1
18 CP/W/KP**
Module aus dem technischen Anwendungsfach
24 CP/WP/KP
Technomathematik Sem-2
12 CP/W/MP**
Ergänzungsfach gemäß § 2 Absatz 6b
SL: 1, PL: 1
Wahlbereich 1-VL
MP= Modulprüfung, TP= Teilprüfung, KP= Kombinationsprüfung PL= Prüfungsleistung (= benotet); SL = Studienleistung (= unbenotet)
Ggf. Anerkennung eines nicht-mathematischen Moduls gemäß § 2 Absatz 6b.
Der Masterstudiengang „Elektro- und Informationstechnik (EIT)“ ist in fünf Vertiefungsrichtungen mit zugehörigen Grundlagenpflichtmodulen (GPM), Vertiefungspflichtmodulen (VPM) und Vertiefungswahlpflichtmodulen (VVM) sowie Wahlmodule und Praktika gegliedert. Zu jeder Vertiefungsrichtung gibt es im vorangehenden dritten Jahr des Bachelorstudiengangs EIT entsprechende Grundlagen- und Vertiefungsmodule.
Studierende des M. Sc. Technomathematik wählen zwei Vertiefungsrichtungen für sich aus und belegen insgesamt sechs Module ä 4 CP (Gesamtumfang: 24 CP):
die entsprechenden zwei Grundlagenmodule aus dem 5. Semester des B. Sc. EIT
und zwei darauf aufbauende Veranstaltungen aus dem 6. Semester des B. Sc. EIT
sowie ein GPM und ein zugehöriges VPM aus dem M. Sc. EIT oder alternativ zwei GPM aus dem M. Sc. EIT.
Es wird empfohlen, sich vor der Wahl von Veranstaltungen von Lehrenden aus der Elektro- und Informationstechnik beraten zu lassen. Prüfungen werden entsprechend der jeweils gültigen Fassung der Prüfungsordnungen zur Elektro- und Informationstechnik durchgeführt.
Studierende des M. Sc. Technomathematik belegen Module bzw. Teilmodule im Gesamtumfang von mindestens 24 CP. Dazu können Module aus dem Bachelorstudiengang Geowissenschaften, die im Bachelorstudium noch nicht absolviert wurden, sowie Module bzw. Teilmodule aus den Masterstudiengängen Geowissenschaften, die für Technomathematiker geeignet sind, gewählt werden.
„Angewandte Geophysik: Methoden + Projekte“ (9 + 6 CP)
„Allgemeine + Theoretische Glaziologie“ (9 + 6 CP)
Studierende des M. Sc. Technomathematik belegen Veranstaltungen im Umfang von mindestens 24 CP aus dem Angebot der Studiengänge im Fach Physik. Als Wahlpflichtfach ist - sofern noch nicht im Bachelorstudium absolviert - zu belegen:
aus B. Sc. Physik: „Experimentalphysik 4“ oder „Experimentalphysik 5“
Als weitere Veranstaltungen kommen - sofern noch nicht im Bachelorstudium absolviert - insbesondere infrage:
aus B. Sc. Physik: „Experimentalphysik 4“ bzw. „Experimentalphysik 5“, soweit noch nicht als Wahlpflichtfach belegt,
aus B. Sc. Physik: „Theoretische Physik 4“, „Theoretische Physik 5“,
aus B. Sc. Physik: ein Physikalisches Wahlfach,
aus M. Sc. Physik: Veranstaltungen aus einem Physikalischen Wahlpflichtfach.
Das Fach Physik bietet den Studierenden im M. Sc. Technomathematik zur individuellen Ausgestaltung des Anwendungsfachs Physik eine Beratung an. Jeder Studierende muss einen Antrag an den Prüfungsausschuss Physik stellen, welche Physikveranstaltungen er im Rahmen seines Masterstudiums belegen will. Prüfungen werden entsprechend der jeweils gültigen Fassung der Prüfungsordnungen des Faches Physik durchgeführt. Soweit einzelne Veranstaltungen anstelle kompletter Module belegt wurden, werden entsprechend individuelle Prüfungen durchgeführt.
Vertiefungsmodule zu folgenden Vertiefungsrichtungen des M. Sc. Produktionstechnik: Mechanical Engineering, Materialwissenschaften, Verfahrenstechnik, Fertigungstechnik bzw. Produktionstechnik in Luft- und Raumfahrt. Dabei sollten zuvor die entsprechenden Basismodule aus dem B. Sc. Produktionstechnik absolviert worden sein.
Basismodule aus dem B. Sc. Produktionstechnik, sofern diese noch nicht im Bachelorstudium absolviert wurden.
Der Fachbereich 4 (Produktionstechnik) bietet den Studierenden im M. Sc. Technomathematik zur individuellen Ausgestaltung des Anwendungsfachs Produktionstechnik eine Beratung an. Prüfungen werden entsprechend der jeweils gültigen Fassung der Prüfungsordnungen des Faches Produktionstechnik durchgeführt. Soweit einzelne Veranstaltungen anstelle kompletter Module belegt wurden, werden entsprechend individuelle Prüfungen durchgeführt.
(1) Eine Prüfung im Antwort-Wahl-Verfahren liegt vor, wenn die für das Bestehen der Prüfung mindestens erforderliche Leistung der Prüfungskandidatinnen und Prüfungskandidaten ausschließlich durch Markieren oder Zuordnen der richtigen oder der falschen Antworten erreicht werden kann. Prüfungen bzw. Prüfungsfragen im Antwort-Wahl-Verfahren sind nur zulässig, wenn sie dazu geeignet sind, den Nachweis zu erbringen, dass die Prüfungskandidatin oder der Prüfungskandidat die Inhalte und Methoden des Moduls in den wesentlichen Zusammenhängen beherrscht und die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten anwenden kann. Eine Prüfung im Antwort-Wahl-Verfahren ist von einer Prüferin bzw. einem Prüfer gemäß § 27 AT MPO vorzubereiten. Die Prüferin bzw. der Prüfer wählt den Prüfungsstoff aus, formuliert die Fragen und legt die Antwortmöglichkeiten fest. Ferner erstellt sie bzw. er das Bewertungsschema gemäß Absatz 4 und wendet es im Anschluss an die Prüfung an. Der Abzug von Punkten innerhalb einer Prüfungsaufgabe im Mehrfach-Antwort-Wahlverfahren ist zulässig.
- „sehr gut“,
- „gut“,
- „befriedigend“,
- „ausreichend“,
Fachspezifische Prüfungsordnung für den Masterstudiengang „Technomathematik“ an der Universität Bremen vom 5. August 2015 01.10.2015
Anlage 1 - Anlage 1: Studienverlaufsplan Masterstudiengang Technomathematik 01.10.2015
Anlage 2 - Anlage 2 Modulliste der Pflicht- und Wahlmodule in der Technomathematik 01.10.2015
Anlage 3 - Anlage 3: Anforderungen in den technischen Anwendungsfächern 01.10.2015
Anlage 4 - Anlage 4: Durchführung von Prüfungen im Antwort-Wahl-Verfahren 01.10.2015

References: § 4
 § 25
 § 2
 § 5
 § 16
 § 2
 § 2
 § 2
 § 2
 § 27