Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NStZ-RR%202000,%20312
Timestamp: 2020-05-25 21:46:50+00:00

Document:
Rechtsprechung: NStZ-RR 2000, 312 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 02.05.2000
OLG Frankfurt, 12.07.2000 - 2 Ws (B) 316/00 OWiG
https://dejure.org/2000,1649
OLG Frankfurt, 12.07.2000 - 2 Ws (B) 316/00 OWiG (https://dejure.org/2000,1649)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 12.07.2000 - 2 Ws (B) 316/00 OWiG (https://dejure.org/2000,1649)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 12. Juli 2000 - 2 Ws (B) 316/00 OWiG (https://dejure.org/2000,1649)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2000,1649) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Rechtsbeschwerde der Staatsanwaltschaft; Rechtsfolgenausspruch; Rotlichtverstoß; Fahrverbot; Abstrakte Gefahr
Rotlichtverstoß - über 1 Sekunde Rot und Fahrverbot
Fahrverbot bei Rotlichtverstoß bei über 1 Sekunde Rot
AG Offenbach, 30.03.2000 - 45 Js 958874/99
NStZ-RR 2000, 312
Berufliche Nachteile auch schwerwiegenderer Art sind mit einem Fahrverbot nicht nur in Ausnahmefällen, sondern sehr häufig verbunden (OLG Frankfurt am Main, Beschluss vom 12.07.2000, NStZ-RR 2000, 312, 313).
Nach der (Neu-)Regelung in § 25 Abs. 2 a StVG, wonach ein verhängtes Fahrverbot maximal vier Monate seit Eintritt der Rechtskraft aufgeschoben werden kann, ist bei der Frage, ob und inwieweit wirtschaftliche Nachteile für die Beurteilung der Angemessenheit und Vertretbarkeit eines Fahrverbots überhaupt von Bedeutung sind, ein noch strengerer Maßstab als in der Vergangenheit anzulegen (OLG Frankfurt am Main, Beschluss vom 12.07.2000, NStZ-RR 2000, 312, 313).
Selbst die erforderliche Aufnahme eines Kredits zur Bestreitung der anfallenden Kosten kann für sich genommen kein Absehen vom Fahrverbot rechtfertigen (OLG Frankfurt am Main NStZ-RR 2000, 312, 313).
Derartige Nachteile rechtfertigen daher kein Absehen von der Verhängung eines Regelfahrverbotes, sondern grundsätzlich nur Härten ganz außergewöhnlicher Art, wie z.B. ein drohender Verlust des Arbeitsplatzes oder der Verlust einer sonstigen wirtschaftlichen Existenzgrundlage (vgl. Senatsbeschlüsse vom 04.03.2004 - 3 Ss OWi 769/03; 11.05.2004 - 3 Ss OWi 239/04; 26.02.2002 - 3 Ss OWi 1065/01; 14.02.2005 - 3 Ss OWi 604/04, BayObLG NZV 2002, 143; Frankfurt a.M. NStZ-RR 2000, 312;… Hentschel, Straßenverkehrsrecht, 38. Aufl., § 25 StVG Rz. 25 m.w.N.).
Insoweit muss notfalls ein Kredit aufgenommen werden (vgl. OLG Frankfurt NStZ-RR 2000, 312; OLG Karlsruhe NZV 2004, 653; BayObLG NZV 2002, 143; KG Beschluss vom 10.12.2003 - 2 Ss 210/03 - 3 Ws (B) 500/03, www.strafverteidiger-berlin.de; OLG Hamm Beschluss vom 21.10.2005 - 3 Ss OWi 517/05).
Entscheidungsbefugnis des Rechtsbeschwerdegerichts bei unzulässigem …
BGH, 02.05.2000 - 1 StR 146/00
https://dejure.org/2000,3468
BGH, 02.05.2000 - 1 StR 146/00 (https://dejure.org/2000,3468)
BGH, Entscheidung vom 02.05.2000 - 1 StR 146/00 (https://dejure.org/2000,3468)
BGH, Entscheidung vom 02. Mai 2000 - 1 StR 146/00 (https://dejure.org/2000,3468)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2000,3468) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
§ 29 a Abs. 1 Nr. 2 BtMG, § 27 StGB; § 52 StGB
Unerlaubter Besitz von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in Tateinheit mit Beihilfe zum unerlaubten Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge; Abgrenzung Täterschaft und Beihilfe
Betäubungsmittel - Handeltreiben - Beihilfe - Beweiswürdigung - Täterschaft - Tatsachengrundlage - Vermutung - Strafmilderung
BtMG § 29, § 29 a
StV 2000, 620
Trifft, wie hier, täterschaftlicher Besitz von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge mit Beihilfe zum Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge tateinheitlich zusammen, entfällt die Strafmilderung wegen Beihilfe (vgl. BGH, Beschluss vom 2. Mai 2000 - 1 StR 146/00, NStZ-RR 2000, 312).

References: § 25
 § 25

§ 29
 § 27
 § 52
 § 29
 § 29