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Timestamp: 2016-10-27 11:09:35+00:00

Document:
2A.352/2000 (09.03.2001)
1. Bank X.________, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch
Rechtsanwalt Bj�rn Bajan, Hottingerstrasse 17, Postfach,
8. C.________, Beschwerdef�hrer, alle vertreten durch die Bank X.________, diese vertreten durch Rechtsanwalt Bj�rn Bajan, Hottingerstrasse 17, Postfach, Z�rich,
A.- Am 19. August 1999 unterbreitete die franz�sische Gesellschaft "Suez Lyonnaise des Eaux" ein �ffentliches Umtauschangebot f�r die Titel der franz�sischen Firma "SITA" und der belgischen "Tractebel", womit sie bei beiden Gesellschaften die Aktienmehrheit erlangen wollte. Im Vorfeld dieser Ank�ndigung hatte die Bank X.________ am 18. August 1999 sowohl 3'300 "SITA"- wie 10'000 "Tractebel"-Titel gekauft und wenige Tage sp�ter mit Gewinn weiterver�ussert.
B.- Am 24. Dezember 1999 bzw. 22. Februar 2000 ersuchten die franz�sische Commission des Op�rations de Bourse (COB) und die belgische Soci�t� de la Bourse des Valeurs Mobili�res de Bruxelles (SBVMB) die Eidgen�ssische Bankenkommission (im Folgenden: Bankenkommission) diesbez�glich um Amtshilfe (Art. 38 des Bundesgesetzes vom 24. M�rz 1995 �ber die B�rsen und den Effektenhandel [B�rsengesetz, BEHG; SR 954. 1]). Die Bank X.________ informierte die Bankenkommission, dass die entsprechenden K�ufe von ihrem stellvertretenden Direktor L.________ veranlasst worden seien, der die fraglichen Titel seit �ber einem Jahr analysiert habe. Die Transaktionen seien ohne Auftrag eines Kunden erfolgt und danach neun bzw. elf Klienten im Rahmen von Verm�gensverwaltungsauftr�gen oder auf Empfehlung von L.________ hin zugeteilt worden. Unter den Beg�nstigten bef�nden sich unter anderem die "B.________ Foundation", deren wirtschaftlich Berechtigter der Vizepr�sident des Verwaltungsrats der Bank X.________, J.________, sei (800 Titel "SITA"/1'500 "Tractebel"); die "Fondation A.________", deren wirtschaftliche Berechtigung dem Pr�sidenten des Verwaltungsrats der Bank X.________, W.________, zukomme (500 Titel "SITA"/1000 Titel "Tractebel"); R.________ (100 Titel "Tractebel") und L.________ (100 Titel "SITA"/200 Titel "Tractebel"), beides stellvertretende Direktoren der Bank X.________, sowie C.________ (100 Titel "SITA"), Mitarbeiter der Bank X.________. Die Bank X.________ ersuchte f�r sich und die betroffenen Organe bzw. Mitarbeiter, die der Bankenkommission zur Verf�gung gestellten Namen und Unterlagen nicht an die COB und die SBVMB weiterzuleiten; auf jeden Fall sei zuvor eine anfechtbare Verf�gung zu erlassen. Mit Ausnahme von L.________ h�tten die anderen Mitarbeiter nicht in ihrer Eigenschaft als Bankorgane und -angestellte gehandelt, weshalb eine Weiterleitung sie als Kunden im Sinne von Art. 38 Abs. 3 BEHG treffe.
C.- Am 4. Juli 2000 stellte die Bankenkommission fest, "dass J.________, W.________, R.________, C.________ und L.________ als Organe und Mitarbeiter der Bank X.________, keine Kunden im Sinne von Art. 38 Abs. 3 BEHG" seien (Ziffer 1 des Dispositivs); der Bank X.________ komme in Bezug auf die �bermittlung der Identit�t ihrer Organe und Mitarbeiter an ausl�ndische Aufsichtsbeh�rden ebenfalls keine Parteistellung zu (Ziffer 2 des Dispositivs). Organe und Mitarbeiter einer Bank oder eines Effektenh�ndlers st�nden zu ihrer Aufsichtsbeh�rde in einem besonderen Rechtsverh�ltnis (vgl.
Art. 3 Abs. 2 lit. c des Bundesgesetzes vom 8. November 1934 �ber die Banken und Sparkassen [BankG; SR 952. 0] und Art. 10 Abs. 2 lit. d BEHG), weshalb sie keinen verfahrensrechtlichen Kundenschutz beanspruchen k�nnten.
D.- Die Bank X.________, die "Fondation A.________", W.________, die "B.________ Foundation", J.________, L.________, R.________ und C.________ haben hiergegen am 10. August 2000 beim Bundesgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht mit folgenden Antr�gen:
"1. Es sei die Verf�gung der Eidgen�ssischen Bankenkommission
a) Es sei den Beschwerdef�hrern 7 und 8 die Eigenschaft
durchzuf�hren;
b) Es sei festzustellen, dass die Beschwerdef�hrer
(Beschwerdef�hrer 3 resp. 5) Parteistellung
haben, sowie dass den Beschwerdef�hrerinnen
durchzuf�hren ist;
[1.] Es sei die Frage des Anspruchs der Beschwerdef�hrer
2 und 4 auf Durchf�hrung eines Verwaltungsverfahrens
zur�ckzuweisen und es sei festzustellen,
Verf�gung nicht erm�chtigt ist, der ausl�ndischen
Aufsichtsbeh�rde im vorliegenden Amtshilfeverfahren
Informationen �ber die Beschwerdef�hrerinnen
2 und 4 zu �bermitteln;
2. Es seien die Gesuche um Erlass beschwerdef�higer
Verf�gungen vom 14. Februar und vom 20. M�rz
des Op�rations de Bourse (COB) vom 24. Dezember
1999 und der Soci�t� de la Bourse des Valeurs
Mobili�res de Bruxelles (SBVMB) vom 22. Februar
Amtshilfeersuchen vollumf�nglich abzuweisen;
betreffend �bermittlung von Kundeninformationen
Die Beschwerdef�hrer machen geltend, die Bankenkommission habe L.________, R.________ und C.________ zu Unrecht die Kundeneigenschaft abgesprochen, da diese durch die Amtshilfe als Klienten der Bank X.________ und nicht als deren Organe oder Mitarbeiter betroffen seien. Hinsichtlich der "Fondation A.________" und der "B.________ Foundation" habe die Bank X.________ der Bankenkommission die wirtschaftlich Berechtigten genannt; dies rechtfertige jedoch nicht, "die juristischen Pers�nlichkeiten der Stiftungen gleichermassen aufzuheben und zus�tzlich die juristischen als auch die wirtschaftlich berechtigten nat�rlichen Personen in das Verfahren einzubeziehen, zumal keinerlei Anhaltspunkte f�r einen solchen Durchgriff bestehen oder dargelegt" w�rden. Die beiden Stiftungen "A.________" und "B.________" seien Bankkundinnen und h�tten Anspruch auf Einbezug in das Verfahren. Weil die betroffenen juristischen und nat�rlichen Personen Kunden wie andere seien, komme auch ihrer Bank, der Bank X.________, Parteistellung zu.
Die Bankenkommission h�lt an ihren Ausf�hrungen fest und beantragt, die Beschwerde abzuweisen.
1.- In Anwendung des B�rsengesetzes ergangene Amtshilfeverf�gungen der Eidgen�ssischen Bankenkommission unterliegen (unmittelbar) der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht (Art. 39 BEHG; Art. 97 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 98 lit. f OG und Art. 5 VwVG; vgl. 126 II 126 E. 5b/bb S. 134). Die Bankenkommission hat es abgelehnt, den Beschwerdef�hrern im Amtshilfeverfahren Parteistellung einzur�umen und gest�tzt auf Art. 38 Abs. 3 BEHG ein Verwaltungsverfahren durchzuf�hren. Als Adressaten dieses Entscheides sind sie befugt, geltend zu machen, die Bankenkommission habe damit Bundesrecht verletzt (vgl. Art. 103 lit. a OG; BGE 124 II 499 E. 1b S. 502; 123 II 115 E. 2b; 121 II 454 E. 1b S. 456). Auf die frist- und formgerecht eingereichte Beschwerde ist demnach einzutreten.
2.- a) Nach Art. 38 Abs. 2 BEHG kann die Eidgen�ssische Bankenkommission ausl�ndischen Aufsichtsbeh�rden unter gewissen Voraussetzungen nicht �ffentlich zug�ngliche Ausk�nfte und sachbezogene Unterlagen �bermitteln. Dabei muss es sich um "Aufsichtsbeh�rden �ber B�rsen- und Effektenh�ndler" handeln, die solche Informationen ausschliesslich zur direkten Beaufsichtigung der B�rsen und des Effektenhandels verwenden (Art. 38 Abs. 2 lit. a BEHG; "Spezialit�tsprinzip") und zudem "an das Amts- oder Berufsgeheimnis gebunden" sind (Art. 38 Abs. 2 lit. b BEHG). Die Informationen d�rfen "nicht ohne vorg�ngige Zustimmung der schweizerischen Aufsichtsbeh�rde oder aufgrund einer generellen Erm�chtigung in einem Staatsvertrag an zust�ndige Beh�rden und Organe, die mit im �ffentlichen Interesse liegenden Aufsichtsaufgaben betraut sind", weitergeleitet werden (Art. 38 Abs. 2 lit. c Satz 1 BEHG; "Prinzip der langen Hand"). Die Weiterleitung an Strafbeh�rden ist unzul�ssig, wenn die Rechtshilfe in Strafsachen ausgeschlossen w�re (Art. 38 Abs. 2 lit. c S�tze 2 und 3 BEHG).
b) aa) Soweit die "zu �bermittelnden Informationen einzelne Kunden von Effektenh�ndlern betreffen", ist das Bundesgesetz vom 20. Dezember 1968 �ber das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172. 021) zu beachten (Art. 38 Abs. 3 BEHG).
Dieser verfahrensrechtliche Schutz gilt nicht, soweit Ausk�nfte weitergegeben werden sollen, die sich auf die B�rse, deren Mitglieder, die Effektenh�ndler sowie deren Mitarbeiter bzw. den Markt als solchen beziehen ("instituts- bzw.
marktbezogene aufsichtsrechtlich relevante Ausk�nfte" bzw.
"informations de nature prudentielle"; vgl. Thierry Amy, Entraide administrative internationale en mati�re bancaire, boursi�re et financi�re, Lausanne 1998, S. 272; Hans-Peter Schaad, in: Vogt/Watter, Kommentar zum schweizerischen Kapitalmarktrecht, Basel 1999, Rz. 118 u. 120 f. zu Art. 38 BEHG; Robert Roth, in: Hertig/Meier-Schatz/Roth/Roth/Zobl, Kommentar zum Bundesgesetz �ber die B�rsen und den Effektenhandel, Z�rich 2000, Rz. 26 zu Art. 38; Annette Althaus, Amtshilfe und Vor-Ort-Kontrolle, 2. Aufl. , Bern 2001, S. 182; Peter Nobel, Les r�gles sur l'assistance administrative internationale en mati�re boursi�re et bancaire:
premi�res exp�riences sur un texte difficile [zit. "Les r�gles sur l'assistance administrative internationale"], in: Th�venoz/Bovet, Journ�e 1999 de droit bancaire et financier, Bern 2000, S. 125 ff., insbesondere S. 131; derselbe, Schweizerisches Finanzmarktrecht, Bern 1997, Rz. 298 zu � 3, S. 208; Riccardo Sansonetti, L'entraide administrative internationale dans la surveillance des march�s financiers, Z�rich 1998, S. 592; Urs Zulauf, Die Verwaltungsrechtshilfe in den neuen Erlassen zum Finanzmarktrecht [zit. "Neue Erlasse"], in: Peter Nobel, Aktuelle Rechtsprobleme des Finanz- und B�rsenplatzes Schweiz, 3/1994, Bern 1995, Rz. 35).
bb) Die Entstehungsgeschichte von Art. 38 Abs. 3 BEHG best�tigt diese Auslegung: Im Vorfeld von dessen Erlass war die Frage umstritten, ob das Verwaltungsverfahrensgesetz in der Amtshilfe nicht praktisch immer anzuwenden sei; der Vorentwurf der Expertengruppe vom M�rz 1991 ging noch davon aus, dass "nicht �ffentlich zug�ngliche Ausk�nfte und Unterlagen" generell nur "in Anwendung des Bundesgesetzes �ber das Verwaltungsverfahren" �bermittelt werden d�rften (G�rard Hertig/Marina Hertig-Pelli, Vorentwurf eines Bundesgesetzes �ber die B�rsen und den Effektenhandel, Z�rich 1992, S. 260 ff. [Voten Zulauf, Manfrini, Lautenberg] sowie S. 340 f.). Als Kompromiss zwischen den Anforderungen an eine effiziente Marktaufsicht einerseits und dem verfahrensm�ssigen Schutz der Kunden andererseits entschied sich der Gesetzgeber f�r die heute geltende Zwischenl�sung (Amy, a.a.O., S. 272 ff.; Althaus, a.a.O., S. 176; Roth, a.a.O., Rz. 75 zu Art. 38 BEHG; Zulauf, Neue Erlasse, a.a.O., Rz. 33). Danach h�ngen Art und Form des "�bermittlungsverfahrens" von der Natur der betroffenen Information ab (Amy, a.a.O., S. 373; Roth, a.a.O., Rz. 23 ff. zu Art. 38 BEHG; Nobel, Les r�gles sur l'assistance administrative internationale, a.a.O., S. 130 f.).
c) aa) Als nicht-kundenbezogene Ausk�nfte gelten Angaben, welche die Bank als Institut, den Effektenhandel als solchen oder die beaufsichtigten H�ndler in ihrer Rolle als Marktteilnehmer ber�hren (Althaus, a.a.O., S. 182 f.); zu denken ist dabei an Informationen �ber die Betriebsorganisation, �ber die leitenden Organe oder �ber allf�llige aufsichts- oder strafrechtliche Verfahren gegen diese (Zulauf, Neue Erlasse, a.a.O., Rz. 35); auch statistische Angaben oder solche bez�glich der Bonit�t eines Unternehmens fallen darunter (Schaad, a.a.O., Rz. 118 zu Art. 38 BEHG; Roth, a.a.O., Rz. 24 zu Art. 38 BEHG). Entsprechende Informationen k�nnen ohne Verf�gung, d.h. ohne Anwendung des Verwaltungsverfahrensgesetzes, an die ausl�ndische Aufsichtsbeh�rde �bermittelt werden, auch wenn sie nicht allgemein zug�nglich sind oder vertraulichen Charakter haben ("donn�es confidentielles de nature prudentielle"; vgl. Amy, a.a.O., S. 369). Die Amtshilfe ist in diesen F�llen m�ndlich, formlos und ohne administrative Hindernisse m�glich (Schaad, a.a.O., Rz. 120 zu Art. 38 BEHG; K�ng/Huber/Kuster, Kommentar zum B�rsengesetz, Bd. 2, Z�rich 1998, S. 440), was indessen nicht bedeutet, dass Art. 38 Abs. 2 BEHG keine Anwendung f�nde. Ersucht die ausl�ndische Beh�rde um vertrauliche institutsbezogene Ausk�nfte, hat die Bankenkommission vor der Weitergabe das Vorliegen der Amtshilfevoraussetzungen (Vertraulichkeit, Spezialit�t, Grundsatz der langen Hand usw.) dennoch zu pr�fen; sie muss hier�ber lediglich keine entsprechende formelle Verf�gung erlassen (vgl. Schaad, a.a.O., Rz. 121 zu Art. 38 BEHG; K�ng/Huber/Kuster, a.a.O., Rz. 10 zu Art. 38 BEHG; Nobel, Finanzmarktrecht, Rz. 298 zu � 3, S. 208). Befindet sich die Bankenkommission noch nicht im Besitz der gew�nschten Angaben, kann sie sich diese im "Auskunftsverfahren", in dem das Verwaltungsverfahrensgesetz gilt und der Bank bzw. dem Effektenh�ndler Parteistellung zukommt (vgl. Schaad, a.a.O., Rz. 119 zu Art. 38 BEHG), gest�tzt auf Art. 35 Abs. 2 BEHG beschaffen (vgl. BGE 125 II 79 E. 3a S. 81; Urs Zulauf, Lange Hand oder verbrannte Finger? Internationale Amtshilfe der Eidgen�ssischen Bankenkommission nach B�rsengesetz - erste Erfahrungen [zit.
"Lange Hand oder verbrannte Finger"]; in: Peter Nobel, Aktuelle Rechtsprobleme des Finanz- und B�rsenplatzes Schweiz, 8/1999, Bern 2000, S. 111 ff. insbesondere S. 125).
Die Anfrage endet entweder mit einer freiwilligen �bermittlung der verlangten Informationen durch den Effektenh�ndler oder mit einer Verf�gung, gegen die sich die auskunftspflichtige Person zur Wehr setzen und damit eine gerichtliche Beurteilung der Rechtm�ssigkeit der Herausgabeverf�gung erwirken kann (Althaus, a.a.O., S. 188; Schaad, a.a.O., Rz. 119 zu Art. 38 BEHG).
bb) Eine besondere verfahrensrechtliche Behandlung erfahren die "kundenbezogenen" Daten oder Informationen ("informations de nature personelle"). Neben dem allf�lligen "Auskunftsverfahren" besteht hier - zus�tzlich - ein sog.
"�bermittlungsverfahren", das den Regeln des Verwaltungsverfahrensgesetzes zu folgen hat, unter Umst�nden aber mit dem Auskunftsverfahren zusammengelegt werden kann (Zulauf, Lange Hand oder verbrannte Finger, a.a.O., S. 125; BGE 125 II 450 E. 2a S. 453 f.). Der Begriff der kundenbezogenen Informationen erfasst alle Daten, die unter das Bank- oder Effektenh�ndlergeheimnis fallen und sich auf eine andere als die beaufsichtigte nat�rliche oder juristische Person beziehen (vgl. Amy, a.a.O., S. 371). Als Kunde gilt der Tr�ger des Bank- oder Effektenh�ndlergeheimnisses; ihm soll der zus�tzliche verfahrensrechtliche Schutz im "�bermittlungsverfahren" zugute kommen. Von Art. 38 Abs. 3 BEHG profitieren somit all jene Personen, die Gegenpartei der Bank bzw.
des Effektenh�ndlers in einem konkreten Bank- oder Effektenh�ndlergesch�ft sind (Althaus, a.a.O., S. 213; Amy, a.a.O., S. 373; Schaad, a.a.O., Rz. 124 zu Art. 38 BEHG).
3.- Nach Art. 6 VwVG gelten im erstinstanzlichen Verwaltungsverfahren jene Personen als Partei, deren Rechte oder Pflichten der Entscheid ber�hren soll, sowie alle anderen Personen, Organisationen oder Beh�rden, denen gegen diesen ein Rechtsmittel offensteht. Zur Beschwerde legitimiert ist, wer durch die angefochtene Verf�gung ber�hrt wird und ein schutzw�rdiges Interesse an deren Aufhebung oder �nderung hat (Art. 48 lit. a VwVG bzw. Art. 103 lit. a OG; BGE 124 V 393 E. 2 S. 396 ff., mit Hinweisen).
a) Beschwerdebefugt und damit zum Verwaltungsverfahren nach Art. 38 Abs. 3 BEHG zugelassen ist nach der Rechtsprechung - unabh�ngig davon, ob es sich dabei um eine nat�rliche oder eine juristische Person handelt - der durch die Amtshilfe betroffene Kontoinhaber. Dieser steht zur Bank bzw. zum Effektenh�ndler in einer unmittelbaren Gesch�ftsbeziehung; er ist Vertragspartner des beaufsichtigten H�ndlers und Tr�ger des gesch�tzten Geheimbereichs (BGE 125 II 65 E. 1, mit Hinweis). Keine Parteistellung kommt grunds�tzlich dagegen dem wirtschaftlich Berechtigten zu: Der Alleinaktion�r etwa ist nicht bereits wegen seiner Stellung und des damit verbundenen wirtschaftlichen Interesses befugt, einen Entscheid anzufechten, der die von ihm beherrschte Gesellschaft betrifft; dasselbe gilt f�r den Berechtigten an einer Stiftung des liechtensteinischen Rechts (BGE 125 II 65 ff.). Wie bei der internationalen Rechtshilfe in Strafsachen �ndert hieran nichts, dass durch die Amtshilfehandlung allenfalls auch seine Identit�t preisgegeben wird (BGE 125 II 65 E. 1 S. 69/70; 123 II 153 E. 2; 122 II 130 E. 2 S. 132 f.; 121 II 459 E. 2b S. 461; Urteil vom 18. Mai 2000 i.S. L., E. 1, ver�ffentlicht in Pra 2000 133 790; Althaus, a.a.O., S. 216 f.; dieselbe, Internationale Amtshilfe als Ersatz f�r die internationale Rechtshilfe bei Insiderverfahren?, in: AJP 1999 S. 931; Schaad, a.a.O., Rz. 124 zu Art. 38 BEHG; Zulauf, Lange Hand oder verbrannte Finger?, a.a.O., S. 126; differenzierend: Amy, a.a.O., S. 372). Wer in seinen gesch�ftlichen Beziehungen die Verf�gungsmacht �ber ein Konto durch eine andere nat�rliche oder juristische Person wahrnehmen l�sst, hat regelm�ssig die sich hieraus ergebenden Konsequenzen zu tragen (Amy, a.a.O., S. 372 FN 224; BGE 114 Ib 156 E. 2a S. 159; im unver�ffentlichten Entscheid i.S. S. vom 29. Oktober 1998 verneinte das Bundesgericht sowohl die Parteistellung des Alleinaktion�rs als auch jene einer Firma, die �ber das umstrittene Konto lediglich verf�gen konnte, ohne jedoch dessen Inhaberin zu sein). Dies ist ihm umso eher zuzumuten, als er �ber seinen wirtschaftlichen oder rechtlichen Einfluss auf den Vertragspartner des Effektenh�ndlers seine Interessen in der Regel ohne Weiteres in geeigneter Weise wahrnehmen kann (vgl. BGE 116 Ib 331 E. 1c S. 336).
b) Der Effektenh�ndler (bzw. die Bank) ist im "Auskunftsverfahren" immer "Partei", wird er doch darum ersucht bzw. von der Bankenkommission n�tigenfalls durch Verf�gung gezwungen, nicht allgemein zug�ngliche Informationen preiszugeben (vgl. Zulauf, Neue Erlasse, a.a.O., Rz. 34). Im "�bermittlungsverfahren", soweit dieses vom Auskunftsverfahren getrennt ist, kommt ihm Parteistellung zu, wenn er sich gegen die Aush�ndigung kunden- und nicht bloss institutsbezogener aufsichtsrechtlich relevanter Informationen wehren will. Bank und Effektenh�ndler sind nach der Rechtsprechung n�mlich nicht nur dann in eigenen schutzw�rdigen Interessen ber�hrt, falls sie angehalten werden, Informationen �ber konkrete Gesch�ftsbeziehungen an die Bankenkommission herauszugeben, sondern auch, wenn diese anschliessend deren Weiterleitung ins Ausland bewilligt. Es wird dadurch in das Bank- bzw. Effektenh�ndlergeheimnis der Kunden eingegriffen, an dessen Wahrung sie als Gesch�ftspartner ein eigenes schutzw�rdiges Interesse im Sinne von Art. 103 lit. a OG haben (BGE 125 II 79 E. 3b S. 82; die Rechtsprechung wurde seither in den unver�ffentlichten Urteilen vom 15. August 2000 i.S. K. SA, E. 1b, und vom 25. Januar 1999 i.S. B. best�tigt). Diese Praxis ist in der Doktrin - insbesondere mit Blick auf die Entwicklungen im Bereich der Internationalen Rechtshilfe (Art. 80h IRSG [SR 351. 1] und Art. 9a lit. a IRSV [SR 351. 11]) - zwar als zu large kritisiert worden (vgl. Althaus, Internationale Amtshilfe bei Insiderverfahren?, a.a.O., S. 933; Zulauf, Lange Hand oder verbrannte Finger?, a.a.O., S. 126 FN 57).
Es besteht indessen kein Anlass, darauf zur�ckzukommen: Die Legitimationsregeln der Rechtshilfe in Strafsachen k�nnen nicht unbesehen auf die Amtshilfe �bertragen werden, sondern bloss, soweit sie mit deren Sinn und Zweck und dem vom Gesetzgeber gew�nschten Kundenschutz vereinbar erscheinen (vgl. 126 II 409 E. 6b/cc S. 418; 126 II 126 E. 5). Der aufsichtsrechtliche Eingriff in das Bank- und B�rsengeheimnis tangiert die Gesch�ftsbeziehung zwischen der Bank und ihrem Kunden wegen ihres allgemeinen, marktbezogenen Charakters nachhaltiger als die punktuelle kundenbezogene Aufhebung der entsprechenden Geheimsph�re im Rahmen der Rechtshilfe in Strafsachen in einem Einzelfall. Im �brigen wird auch im Rechtshilferecht die Legitimation der Bank gem�ss Art. 80h lit. b IRSG nach wie vor bejaht, falls sie durch die Rechtshilfemassnahme selbst beschwert ist, z.B.
durch die Befragung von Angestellten bzw. Organen der Bank oder die Herausgabe von Dokumenten �ber Finanzoperationen und Kontenbewegungen, worum es bei den kundenbezogenen Informationen gerade geht. Mit der Umschreibung in Art. 80h lit. b IRSG wurde im Wesentlichen die bisherige Rechtsprechung zu Art. 103 lit. a OG �bernommen (vgl. Botschaft des Bundesrates betreffend die �nderung des Rechtshilfegesetzes vom 29. M�rz 1995, BBl 1995 III 30; BGE 123 II 153 E. 2b S. 156; unver�ffentlichtes Urteil der I. �ffentlichrechtlichen Abteilung vom 15. Januar 1998 i.S. X., E. 2b), weshalb die entsprechende Kritik fehlgeht.
4.- a) Umstritten ist vorliegend die Parteistellung der Bank, soweit sie sich im "�bermittlungsverfahren" gegen die Herausgabe an die COB und die SBVMB von Angaben bez�glich Konten von Personen wendet, die bei ihr als Organe oder Mitarbeiter t�tig sind bzw. wirtschaftlich hinter gewissen Klientinnen stehen. Die Bankenkommission hat angenommen, alle Beteiligten - Bank wie Organe und Angestellte - w�rden ihrer Aufsicht unterstehen, weshalb der Kundenschutz nicht gelten k�nne. Zwischen den Beschwerdef�hrern und ihr als Aufsichtsbeh�rde bestehe ein besonderes Rechtsverh�ltnis, da die Betroffenen als Beaufsichtigte Gew�hr f�r eine einwandfreie Gesch�ftsf�hrung zu bieten h�tten, was in Frage gestellt erscheine, wenn Organe oder Mitarbeiter ihr Insiderwissen nutzten, um Transaktionen zu veranlassen, an denen sie wirtschaftlich berechtigt seien. Weil sie als Aufsichtsbeh�rde �ber ein eigenes Interesse verf�ge, von der ausl�ndischen Beh�rde zu erfahren, ob die betreffenden Personen tats�chlich als Insider identifiziert und verfolgt werden k�nnten, gehe die schnelle Abkl�rung dieser Frage dem Anspruch der Organe und verantwortlichen Mitarbeiter der Bank auf Kundenschutz vor.
b) Diese Auffassung vermischt die verfahrensrechtliche Stellung mit der materiellrechtlichen Frage der Aufsicht und �berzeugt in dieser Form, weil zu wenig differenziert, nicht:
aa) Die Bank X.________ als beaufsichtigte Bank ist nicht befugt, sich im "�bermittlungsverfahren" gegen die Weiterleitung der Information zur Wehr zu setzen, sie selber habe die umstrittenen Aktien nach einer l�ngeren Beobachtung durch ihren Vizedirektor L.________ f�r einzelne Kunden im Verm�gensverwaltungs- bzw. Beratungsmandat kaufen und verkaufen lassen. Dabei handelt es sich zwar um eine vertrauliche, jedoch institutsbezogene Information, gegen deren Herausgabe an die ausl�ndische Aufsichtsbeh�rde sie sich nicht wehren kann. Die entsprechenden Angaben, wozu die Identit�t von Vizedirektor L.________ und die von diesem gemachten Analysen und ber�cksichtigten Hinweise in Fachberichten geh�ren, sind "prudentieller" Natur und k�nnen unter Beachtung der Erfordernisse von Art. 38 Abs. 2 BEHG frei weitergegeben werden (vgl. Roth, a.a.O., Rz. 26). Die Bankenkommission ist in diesem Rahmen auch befugt, ihre Schwesterbeh�rden dar�ber zu informieren, dass 900 der gehandelten "Tractebel"-Aktien nicht einem Kunden-, sondern einem "Nostro"-Konto der Bank (11. 311 HB L.________/R. ________) gutgeschrieben wurden. Insofern wurde ihr Parteiqualit�t zu Recht verneint.
bb) Anders verh�lt es sich bez�glich der privaten Beschwerdef�hrer und der Stellung der Bank in diesem Zusammenhang:
Die Organe und Mitarbeiter der Bank werden durch die Weitergabe der ihre Konten betreffenden Ausk�nfte als Tr�ger des Bankgeheimnisses wie Kunden betroffen.
W.________, J.________, R.________ und C.________ sind zwar Angestellte der Bank X.________ und unterhalten bei dieser entweder selber oder als wirtschaftlich Berechtigte Konten, denen die umstrittenen Titel - wie zugunsten anderer Dritter auch - vor�bergehend zugeteilt und der erzielte Gewinn hernach gutgeschrieben wurde. Nach den Angaben der Bank X.________ ist die ganze Transaktion aber allein durch Vizedirektor L.________ abgewickelt worden; die �brigen Bankorgane bzw. -mitarbeiter sollen daran - auf Institutsebene in ihrer Funktion als Angestellte - in keiner Weise beteiligt gewesen sein. Daf�r, dass diese Angaben offensichtlich nicht stimmen, bestehen keine Anhaltspunkte. Die Bankenkommission macht lediglich geltend, es w�ge aufsichtsrechtlich besonders schwer, wenn "m�glicherweise mehrere Organe und Mitarbeiter unter Umst�nden gemeinsam Insiderwissen genutzt" h�tten; substantiierte Hinweise daf�r, dass dies tats�chlich der Fall gewesen sein k�nnte, f�hrt sie indessen nicht an. Die betroffenen Personen sind durch die vorgesehene Weiterleitung damit aber zurzeit in erster Linie und schwergewichtig als Kunden und nicht als beaufsichtigte Organe oder Bankmitarbeiter betroffen, was auch f�r L.________ gilt, soweit es um die Weiterleitung von Informationen hinsichtlich seines eigenen Kontos geht. Beim heutigen Stand der Abkl�rungen und des Verfahrens handelt es sich bei ihnen um Klienten wie andere auch, deren verfahrensrechtlicher Schutz - losgel�st von den Erfolgsaussichten in der Sache selber - der Gesetzgeber in Art. 38 Abs. 3 BEHG verankert hat; ihnen und der Bank X.________ kommt diesbez�glich deshalb im "�bermittlungsverfahren" Parteistellung zu.
cc) Richtig ist, dass die Beschwerdef�hrer nicht als geheimnisgesch�tzte Kunden oder Verfahrensbeteiligte gelten k�nnen, soweit die Bankenkommission von der Bank X.________ Ausk�nfte einverlangt hat, da insofern ihre Organfunktion bzw. die Sicherung der einwandfreien Gesch�ftsf�hrung im Vordergrund steht und sich die b�rsenrechtliche Aufsicht der Bankenkommission nicht allein auf die professionelle T�tigkeit, sondern auch auf gesch�ftsf�hrungsrelevante pers�nliche Umst�nde beziehen kann (BGE 108 Ib 196 E. 2b S. 201 f.; Marc Aellen, Die Gew�hrung f�r eine einwandfreie Gesch�ftst�tigkeit gem�ss Art. 3 Abs. 2 lit. c des Bankengesetzes, Bern 1990, S. 178). Hiervon ist indessen das "�bermittlungsverfahren" ins Ausland zu unterscheiden. Mit der Herausgabe der entsprechenden Informationen wird das Bank- und Effektenh�ndlergeheimnis viel unmittelbarer ber�hrt als durch die Pflicht zur Offenlegung gegen�ber der Bankenkommission, liegen die Verfahrensleitung und die weiteren Abkl�rungen in der Folge doch ausschliesslich in den H�nden der ausl�ndischen Beh�rden (vgl. BGE 126 II 409 E. 5b/aa S. 414). Der Gesetzgeber hat �ber einen vorg�ngigen nationalen verfahrensrechtlichen Kundenschutz gerade hierzu einen gewissen Ausgleich schaffen wollen, w�ren doch sonst allenfalls h�here Anforderungen an die materiellen Voraussetzungen einer kundenbezogenen Amtshilfe zu stellen gewesen (etwa bez�glich der Voraussetzungen, welche die Amtshilfe rechtfertigen k�nnen:
BGE 126 II 409 E. 6b/cc S. 419). Warum dieser Schutz f�r Organe und Mitarbeiter einer Bank, soweit in erster Linie ihr Privatbereich und nicht ihre institutsbezogene T�tigkeit betroffen ist, generell ausgeschlossen sein soll, ist nicht ersichtlich. Es erscheint unverh�ltnism�ssig, bei diesem Personenkreis - ohne konkrete Anhaltspunkte f�r eine tats�chliche Gef�hrdung der Gesch�ftsf�hrung - undifferenziert immer von "institutsbezogenen" Informationen auszugehen, welche dem verfahrensrechtlichen Kundenschutz vorgehen.
In den meisten F�llen d�rfte die Amtshilfe in der Schweiz tats�chlich keine weiteren aufsichtsrechtlichen Folgen nach sich ziehen (vgl. so zu den strafrechtlichen Sanktionen:
Gossin, in Hertig/Hertig-Pelli, a.a.O., S. 268). Nur eine nahe, nachvollziehbar begr�ndete Gef�hrdung der einwandfreien Gesch�ftsf�hrung verm�chte einen unmittelbaren, ausserhalb des Verwaltungsverfahrensgesetzes erfolgenden Austausch von kundenbezogenen Informationen �ber Mitarbeiter von Banken oder Effektenh�ndlern mit dem Ausland zu rechtfertigen.
Auch der Banken- oder B�rsenspezialist kann gest�tzt auf Marktbeobachtungen als Privatperson an der B�rse spekulieren oder spekulieren lassen, ohne dass ihm die Kundenqualit�t nach Art. 38 Abs. 3 BEHG abgehen und immer auch seine pers�nlich Integrit�t bzw. seine Gesch�ftsf�hrung in Frage gestellt sein muss.
dd) Das Bundesgesetz �ber das Verwaltungsverfahren gilt, "soweit die von der Aufsichtsbeh�rde zu �bermittelnden Informationen einzelne Kunden" betreffen; davon, dass der Schutz nicht gelten soll, falls es sich dabei um Bankorgane oder Mitarbeiter der Bank handelt, die private Gesch�ftsbeziehungen mit ihrer Bank oder ihrem Effektenh�ndler unterhalten, ist nicht die Rede. H�tte der Gesetzgeber tats�chlich mit der M�glichkeit der freien Weiterleitung soweit gehen wollen, wie dies die Bankenkommission und ein Teil der Lehre tun, h�tte er dies in Art. 38 BEHG zum Ausdruck bringen m�ssen, zumal der Expertenentwurf von 1991 zum B�rsengesetz ausdr�cklich vorgesehen hatte, dass alle nicht �ffentlich zug�nglichen Ausk�nfte und Unterlagen und nicht nur die kundenbezogenen nur unter Einhaltung des Verwaltungsverfahrensgesetzes weitergeleitet werden d�rften. Der Bundesrat f�hrte in seiner Botschaft aus, dass es zu weit ginge, die Anwendung des Verwaltungsverfahrens "auch bei der rein institutsbezogenen Amtshilfe zu verlangen", welche lediglich die B�rsen und die Effektenh�ndler betreffe.
Allein gest�tzt auf diese Erl�uterung k�nnen Organe und Mitarbeiter von Effektenh�ndlern jedoch nicht einfach auslegungsweise und undifferenziert vom Kundenbegriff nach Art. 38 Abs. 3 BEHG ausgenommen werden. Im Zweifelsfall haben vielmehr auch sie vom entsprechenden Schutz zu profitieren.
c) Hieran �ndern die weiteren Argumente der Bankenkommission nichts:
aa) Soweit sie einwendet, ihr aufsichtsrechtliches Interesse an der schnellen Abkl�rung der Gew�hr f�r eine einwandfreie Gesch�ftsf�hrung gehe dem "Anspruch der betroffenen Organe oder verantwortlichen Mitarbeiter des Effektenh�ndlers oder der Bank vor, durch den Kundenschutz der Amtshilfebestimmungen, welche zwangsl�ufig eine Verz�gerung des Verfahrens mit sich zieht, gesch�tzt zu werden", gesteht sie selber zu, dass auch diese Personen an sich Kunden sind und deshalb einen entsprechenden "Anspruch" haben. Art. 38 Abs. 3 BEHG, welcher die Amtshilfe in B�rsensachen abschliessend regelt, spricht lediglich von Informationen, die einzelne Kunden betreffen; von einer Interessenabw�gung mit Blick auf die Verfahrensdauer oder allf�llige landesinterne Aufsichtsinteressen ist dabei nicht die Rede. Eine solche soll im Rahmen von Art. 10 Abs. 2 lit. d BEHG deshalb nur ausnahmsweise Platz greifen. Der vom Gesetzgeber vorgesehene Rechtsschutz kann nicht durch Zweckm�ssigkeits�berlegungen und wegen des Wunsches relativiert werden, den ausl�ndischen Beh�rden m�glichst rasch auch nichtinstitutsbezogene Informationen weiterleiten zu k�nnen. Entgegen den Bef�rchtungen der Vorinstanz (vgl. Zulauf, Lange Hand oder verbrannte Finger?, a.a.O., S. 128 ff.) bleibt die Schweiz auch "amtshilfef�hig", wenn sie �ber die Weitergabe von "kundenbezogenen" Informationen erst verf�gen muss. Das entsprechende Verwaltungsverfahren kann n�mlich auch dazu dienen, die Qualit�t der weitergereichten Information zu steigern, und damit die Abkl�rungen der ausl�ndischen Beh�rden (vgl. hierzu BGE 126 II 409 E. 5b/aa S. 414, mit Hinweisen) zu vereinfachen, ob bez�glich der konkreten Transaktionen tats�chlich hinreichende Anhaltspunkte auf einen Insiderhandel deuten.
Bildet der Schutz der Kunden durch Erlass einer anfechtbaren Verf�gung vor der �bermittlung sie betreffender Angaben im internationalen Umfeld allenfalls auch ein die Effizienz beeintr�chtigendes "Unikum" (so Althaus, a.a.O., S. 176), ist der entsprechende gesetzgeberische Wertentscheid f�r die rechtsanwendenden Beh�rden dennoch verbindlich, und er kann nicht auslegungsweise ausgeh�hlt werden.
bb) Der Einwand, die Organe und Mitarbeiter einer Bank oder eines Effektenh�ndlers m�ssten Gew�hr f�r eine einwandfreie Gesch�ftsf�hrung bieten, weshalb sie zur Bankenkommission in einem besonderen Rechtsverh�ltnis st�nden, �bersieht, dass dies nur innerstaatlich gelten kann. Nichts hindert die Bankenkommission in diesem Zusammenhang aber daran, gegen Organe und Mitarbeiter einer Bank bzw. eines Effektenh�ndlers mit Blick auf die Kontrolle der einwandfreien Gesch�ftst�tigkeit ein eigenst�ndiges Aufsichtsverfahren einzuleiten, wenn sie - aufgrund der erhaltenen Anfragen - Hinweise daf�r hat, dass diese konkret in Frage gestellt sein k�nnte. Eine formlose Weiterleitung der entsprechenden Informationen ins Ausland ist hierzu nicht erforderlich.
Soweit die Vorinstanz durch das Verwaltungsverfahren eine Verz�gerung bef�rchtet, �bersieht sie, dass - in einem Fall wie dem vorliegenden - in zeitlicher Hinsicht kein wesentlicher Unterschied bestehen d�rfte, ob sie nun zuerst (zu Recht) ein negatives Feststellungsverfahren nach Art. 25 VwVG durchf�hrt, das in der Folge zu einer Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht Anlass gibt, oder direkt die Weiterleitung der die Organe oder Mitarbeiter als Privatpersonen betreffenden Ausk�nfte in Beachtung von Art. 38 Abs. 3 BEHG verf�gt, was allenfalls hernach wiederum beanstandet wird. In der Doktrin wird die Meinung vertreten, dass es letztlich an der Bankenkommission sei, im Einzelfall zu entscheiden, ob in diesen Grenzsituationen "kundenbezogene" Ausk�nfte vorliegen und "dementsprechend eine �bermittlungsverf�gung oder eine negative Feststellungsverf�gung zu erlassen" sei (Schaad, a.a.O., Rz. 124 zu Art. 38 BEHG). Muss die Bankenkommission aber so oder anders verf�gen, dr�ngt sich die von ihr geforderte grossz�gige Auslegung von Art. 38 Abs. 3 BEHG zugunsten einer formlosen �bermittlung der privaten Daten von Bankangestellten und Bankorganen nicht auf.
d) Zu pr�fen bleibt die Rechtsstellung der "Fondation A.________" und der "B.________ Foundation", an denen J.________ und W.________ wirtschaftlich berechtigt sind:
Als Vertragspartner der Bank X.________ und Tr�gerinnen des Bank- bzw. Effektenh�ndlergeheimnisses steht ihnen im "�bermittlungsverfahren" entgegen der Ansicht der Vorinstanz Parteistellung zu, da sie gegen den �bermittlungsentscheid als Kontoinhaberinnen zur Verwaltungsgerichtsbeschwerde vor Bundesgericht legitimiert w�ren (Art. 6 VwVG in Verbindung mit Art. 48 VwVG bzw. Art. 103 lit. a OG). Hieran �ndert nach den vorstehenden Ausf�hrungen nichts, dass die Berechtigung an ihnen zwei Organtr�gern der Bank X.________ zukommt.
Diese sind als bloss wirtschaftlich Berechtigte ihrerseits nicht Partei. Ein Durchgriff auf sie rechtfertigte sich nur, soweit konkrete Hinweise auf einen Rechtsmissbrauch schliessen liessen, woran es hier indessen fehlt. Wie das Bundesgericht bereits festgestellt hat, ist es der Bankenkommission unbenommen, spontan Amtshilfe zu leisten und insbesondere der ersuchenden Beh�rde auch Informationen �ber die wirtschaftliche Berechtigung an einem Konto bzw. an der �ber dieses verf�genden juristischen Person zukommen zu lassen (vgl. BGE 125 II 65 E. 7 S. 74 f.). Es ist somit auch insofern nicht einzusehen, welcher Nachteil der Amtshilfef�higkeit der Bankenkommission drohte, falls vorliegend den allgemeinen Regeln entsprechend die beiden liechtensteinischen Stiftungen zum Verfahren zugelassen werden.
5.- a) Zusammenfassend ergibt sich somit, dass die Eidgen�ssische Bankenkommission die Kundenqualit�t von R.________, C.________ und L.________ hinsichtlich ihrer privaten Konten zu Unrecht verneint hat. Da die deren Portefeuille betreffenden Informationen als kundenbezogen zu qualifizieren sind, ist die Bank X.________ ihrerseits insofern ebenfalls als Partei im Verwaltungsverfahren zuzulassen.
Ebenso kommt der "Fondation A.________" und der "B.________ Foundation" als Klientinnen der Bank X.________ Parteistellung im nach Art. 38 Abs. 3 BEHG durchzuf�hrenden Verwaltungsverfahren zu. Der Einwand, die diese betreffenden Angaben w�rden, weil f�r die ausl�ndische Beh�rde nicht von Interesse, gar nicht weitergeleitet, sondern nur die Angaben �ber die an ihnen wirtschaftlich Berechtigten, �berzeugt nicht, da bei einem solchen Durchgriff - in Abweichung von der bisherigen Rechtsprechung - dem wirtschaftlich Berechtigten die Parteistellung wohl nicht mehr verweigert werden k�nnte. Zu Recht hat die Bankenkommission indessen die Kunden- und Parteiposition der lediglich an diesen beiden Stiftungen berechtigten W.________ und J.________ verneint.
Keine Parteiqualit�t kommt auch L.________ hinsichtlich jener Ausk�nfte zu, welche sein T�tigwerden im Zusammenhang mit dem "SITA"- und "Tractebel"-Gesch�ft im institutionellen Rahmen der Bank X.________ betreffen.
b) aa) Nach dem Gesagten ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde somit in dem Sinne teilweise gutzuheissen, als die Vorinstanz zu Unrecht die Bank X.________, die "Fondation A.________" und die "B.________ Foundation" sowie R.________, L.________ und C.________ hinsichtlich ihrer Portefeuilles nicht als Kunden im Sinne von Art. 38 Abs. 3 BEHG anerkannt und ihnen diesbez�glich im "�bermittlungsverfahren" Parteistellung zugestanden hat. Im �brigen ist die Beschwerde abzuweisen.
bb) Diesem Ausgang des Verfahrens entsprechend ist den Beschwerdef�hrern eine reduzierte Gerichtsgeb�hr aufzuerlegen (Art. 156 OG). Die Eidgen�ssische Bankenkommission hat sie im Rahmen ihres Obsiegens angemessen zu entsch�digen (Art. 159 OG).
1.- Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird teilweise gutgeheissen, und der angefochtene Entscheid der Eidgen�ssischen Bankenkommission vom 4. Juli 2000 wird insofern aufgehoben, als er die Parteiqualit�t der Bank X.________, der "Fondation A.________" und der "B.________ Foundation" sowie von L.________, R.________ und C.________ verneint hat. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen.
3.- Die Eidgen�ssische Bankenkommission hat die Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit insgesamt Fr. 2'000.-- zu entsch�digen.

References: Art. 38
 Art. 38

Art. 3
 Art. 10
 Art. 97
 Art. 98
 Art. 5
 Art. 38
 Art. 103
 BGE 
 Art. 38
 Art. 38
 Art. 38
 Art. 38
 Art. 38
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 Art. 38
 Art. 35
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 Art. 38
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 Art. 38
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 Art. 6
 Art. 103
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 Art. 38
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 Art. 103
 Art. 9
 Art. 80
 Art. 80
 Art. 103
 BGE 
 Art. 38
 Art. 38
 Art. 3
 BGE 

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 Art. 38
 Art. 38
 Art. 38
 Art. 38
 Art. 10
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 Art. 25
 Art. 38
 Art. 38
 Art. 38
 Art. 48
 Art. 103
 BGE 
 Art. 38
 Art. 38