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Timestamp: 2020-01-24 04:29:29+00:00

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Rechtsprechung: NZV 1998, 124 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OVG Hamburg, 24.10.1997
OLG Hamm, 20.11.1997 - 2 Ss OWi 1294/97
https://dejure.org/1997,3339
OLG Hamm, 20.11.1997 - 2 Ss OWi 1294/97 (https://dejure.org/1997,3339)
OLG Hamm, Entscheidung vom 20.11.1997 - 2 Ss OWi 1294/97 (https://dejure.org/1997,3339)
OLG Hamm, Entscheidung vom 20. November 1997 - 2 Ss OWi 1294/97 (https://dejure.org/1997,3339)
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StVO §§ 3, 41 Abs. 2 Nr. 7 (Zeichen 274)
NZV 1998, 124
Die Kenntnis von der Geschwindigkeitsbegrenzung begründet allerdings allein noch keinen Vorsatz (vgl. OLG Hamm, NZV 1998, 124 ;… Senat a.a.O.).
Nach allem kann den vom Amtsgericht festgestellten Gesamtumständen der Geschwindigkeitsüberschreitung - Eile, Kenntnis der Strecke, Einräumen "dieser Geschwindigkeitsüberschreitung" - nach Auffassung des Senats schließlich auch noch ausreichend entnommen werden, dass der Betroffene ebenfalls das ihm vorgeworfene vorsätzliche Verhalten eingeräumt hat, er also die zulässige Höchstgeschwindigkeit bewusst und gewollt überschritten hat (vgl. dazu Beschlüsse des Senats vom 20. November 1997 - 2 Ss OWi 1294/97, ZAP EN-Nr. 15/98 = zfs 1998, 75 = NZV 1998, 124 = VRS 94, 466, und vom 21. April 1998 - 2 Ss OWi 375/98, DAR 1998, 281 = MDR 1998, 901 = VRS 95, 293).
Das Amtsgericht hat nicht, was nach der obergerichtlichen Rechtsprechung, insbesondere auch der des Senats, nicht zulässig gewesen wäre, allein aus dem Maß der Geschwindigkeitsüberschreitung auf vorsätzliche Begehungsweise geschlossen (vgl. dazu u.a. Senat in DAR 1998, 281 = MDR 1998, 901 = VRS 95, 293 =VM 1998, 84 (Nr. 104); DAR 1999, 178 = ZAP EN-Nr. 172/99 = MDR 1999, 419 = DAR 1999, 178 = VRS 96, 291 = NZV 1999, 301; NZV 1998, 124, zur weiteren Rechtsprechung der Bußgeldsenate des OLG Hamm siehe die Nachweise bei Burhoff DAR 2001, 433, 434;… siehe u.a. auch OLG Koblenz, a.a.O.; OLG Düsseldorf DAR 1998, 402; 1999, 130).
Im Übrigen weist der Senat wegen der Voraussetzungen für die Annahme einer vorsätzlichen Geschwindigkeitsüberschreitung auf seine ständige Rechtsprechung hin (vgl. dazu VRS 90, 210, zfs 1998, 75 = NZV 1998, 124 = VRS 94, 466; DAR 1998, 281 = MDR 1998, 901 = VRS 95, 293 = VM 1998, 84 [Nr. 104] und insbesondere VRS 102, 305).
Die Kenntnis von der Geschwindigkeitsbeschränkung begründet allerdings allein noch keinen Vorsatz (vgl. OLG Karlsruhe NZV 1993, 202, 203; OLG Hamm NZV 1998, 124).
OLG Hamm, 03.11.1998 - 2 Ss OWi 1181/98
Fahrverbot bei § 24 a StVG, Betroffener als freier Mitarbeiter tätig, …
Zwar hat der Senat das in der Vergangenheit teilweise gefordert (vgl. u.a. die Beschlüsse des Senats vom 20. November 1997 - 2 Ss OWi 1294/97 - in zfs 1998, 75, und vom 29. Januar 1998 - 2 Ss OWi 1527/98 - in ZAP EN-Nr. 200/98 = MDR 1998, 593 = VRS 95, 138).
OLG Hamm, 18.06.2001 - 2 Ss OWi 473/01
erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitung, Vorsatz, Bemerken der …
Es muss sich aber - worauf der Senat bereits mehrfach hingewiesen hat (vgl. u.a. den Beschluss des Senats vom 20.11.1997 in 2 Ss OWi 1294/97 - ZAP EN-Nr. 15/98 - ZfS 1998, 75 = NZV 1998, 124 ) - den Urteilsgründen hinreichend deutlich entnehmen lassen, ob dem Betroffenen zum Zeitpunkt der Tat die Geschwindigkeitsbegrenzung (auch) bewusst war und er zugleich auch die erhebliche Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit tatsächlich bemerkt hat.
Gleiches gilt für den Umstand, daß der Betroffene eine Geschwindigkeitsbeschränkung gekannt hat (vgl. OLG Hamm VRS 94, 466 ).
In diesem Zusammenhang weist der Senat jedoch erneut darauf hin, daß nach § 71 Abs. 1 OWiG i.V.m. § 260 Abs. 4 StPO die Urteilsformel die rechtliche Bezeichnung der Tat angeben muß (vgl. Senatsbeschlüsse vom 21.4 1998 in 2 Ss OWi 375/98 = VRS 95, 293 = DAR 1998, 281 = MDR 1998, 901 sowie vom 20.11.1997 in 2 Ss OWi 1294/97 = VRS 94, 466 = NZV 1998, 124 = zfs 1998, 75).
Das Bewusstsein, damit die zulässige Höchstgeschwindigkeit zu überschreiten, setzte darüber hinaus aber auch voraus, dass er die Anordnung einer Geschwindigkeitsbegrenzung durch Verkehrzeichen nach § 41 Abs. 2 Nr. 7 (Z 274) wahrgenommen hatte (vgl. dazu a. OLG Hamm NZV 1998, 124).
OVG Hamburg, 24.10.1997 - Bs VI 55/97
https://dejure.org/1997,5679
OVG Hamburg, 24.10.1997 - Bs VI 55/97 (https://dejure.org/1997,5679)
OVG Hamburg, Entscheidung vom 24.10.1997 - Bs VI 55/97 (https://dejure.org/1997,5679)
OVG Hamburg, Entscheidung vom 24. Januar 1997 - Bs VI 55/97 (https://dejure.org/1997,5679)
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Zu Eignungszweifeln wegen Drogenkonsums und zur Mitwirkung des Fahrerlaubnisinhabers beim Drogenscreening- Haaranalyse
Kraftfahreignung, Gutachtenverweigerung, Voraussetzungen für Drogenscreening
Fahrerlaubnisentziehung; Eignungszweifel; Drogenkonsum; Drogenscreening; Haaranalyse; Urinuntersuchung; Mitwirkung des Fahrerlaubnisinhabers
VG Hamburg, 28.05.1997 - 6 VG 359/97
DÖV 1998, 254
Die verwaltungsgerichtliche Rechtsprechung zur Frage, wann ein festgestellter Haschischkonsum die Entziehung der Fahrerlaubnis im Verwaltungswege wegen Ungeeignetheit zum Führen von Kraftfahrzeugen rechtfertigt, geht davon aus, daß in einem abgestuften Verfahren zunächst zu klären ist, ob regelmäßiger oder gewohnheitsmäßiger Drogenkonsum tatsächlich vorliegt, und sodann zu klären ist, ob der betreffende Kraftfahrer imstande ist, Drogenkonsum und die Teilnahme am motorisierten Straßenverkehr voneinander zu trennen (BVerwG, Beschl. v. 23.8.1996 -- 11 B 48.96 --, Buchholz 442.16 § 15 b StVZO Nr. 27; OVG Hamburg Beschl. v. 24.10.1997, DÖV 1998, 254 m.w.N.).
Auch das OVG Hamburg hat in einer Entscheidung vom 24.10.1997 (DÖV 1998, 254) festgestellt, daß es ständiger Rechtsprechung (auch des Bundesverwaltungsgerichts) entspreche, daß bereits der aufgrund hinreichend aussagekräftiger Anzeichen bestehender Verdacht des regelmäßigen Drogenkonsums ausreiche, um Maßnahmen gemäß § 15b Abs. 2 StVZO zu rechtfertigen.

References: § 24
 § 71
 § 260
 § 41
 § 15
 § 15