Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=SozR%204-2700%20%C2%A7%208%20Nr.%2025
Timestamp: 2019-05-25 14:41:41+00:00

Document:
Voraussetzungen für die Ansehung eines Verkehrsunfalls als Arbeitsunfall; Lösung des inneren Zusammenhangs des Schulweges mit einem Schulbesuch durch eine verhältnismäßig geringe Verlängerung des Fußweges des Schülers; Bestehen von Versicherungsschutz bei einer Unterbrechung des Wegs zum oder vom Ort der Tätigkeit aus eigenwirtschaftlichen Gründen; Anwendung der Grundsätze über den Versicherungsschutz bei einem Arbeitsunfalls auf eine Schülerunfallversicherung
Wegeunfall - Schülerunfallversicherung - Umweg - Abweg - sachlicher Zusammenhang - verlängerter Weg - verspätetes Aussteigen aus Schulbus wegen Unaufmerksamkeit - achtjähriger Schüler - schülertypische Verhaltensweise - keine Gleichsetzung mit erwachsenen Versicherten - Umweg durch irrtümliches Verfahren
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BSG vom 30.10.2007, Az.: B 2 U 29/06 R (Unfallversicherung - Heimweg/Umweg/Abweg)" von Dr. Konrad Leube, original erschienen in: SGb 2008, 731 - 733.
Denn die grundsätzliche prozessrechtliche Nachrangigkeit der Feststellungsklage steht der Zulässigkeit der mit der Anfechtungsklage verbundenen Feststellungsklage nach ständiger Rechtsprechung des Senats in Fällen der vorliegenden Art nicht entgegen (vgl BSG vom 27.4.2010 - B 2 U 23/09 R - Juris RdNr 9;… BSG vom 7.9.2004 - B 2 U 46/03 R - SozR 4-2700 § 2 Nr. 3 RdNr 4 f; Urteil vom 30.10.2007 - B 2 U 29/06 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 25 RdNr 8) .
Wie das BSG seit seiner Entscheidung vom 9.12.2003 (…B 2 U 23/03 R - BSGE 91, 293 = SozR 4-2700 § 8 Nr. 3) in ständiger Rechtsprechung betont hat (vgl hierzu auch das Urteil des Senats vom heutigen Tage - 4.7.2013 - B 2 U 3/13 R; sowie die Urteile vom 30.10.2007 - B 2 U 29/06 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 25;… vom 2.12.2008 - B 2 U 17/07 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 28 und B 2 U 26/06 R - BSGE 102, 111 = SozR 4-2700 § 8 Nr. 29, RdNr 22 f; …sowie vom 17.2.2009 - B 2 U 26/07 R - SozR 4-2700 § 8 Nr. 32) ist maßgebend für die Beurteilung, ob eine konkrete Verrichtung noch der Fortbewegung auf das ursprüngliche Ziel hin (hier Arbeitsstätte des Beigeladenen) dient, die Handlungstendenz des Versicherten.

References: § 2
 § 8
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