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Timestamp: 2019-12-05 21:43:38+00:00

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BVerwG, 14.08.1997 - 6 B 34.97 - dejure.org
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BVerwG, 14.08.1997 - 6 B 34.97 (https://dejure.org/1997,5014)
BVerwG, Entscheidung vom 14.08.1997 - 6 B 34.97 (https://dejure.org/1997,5014)
BVerwG, Entscheidung vom 14. August 1997 - 6 B 34.97 (https://dejure.org/1997,5014)
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Verfassungsrechtliches Gleichbehandlungsgebot Behinderter und Einschulung in die Volksschule
VG Regensburg, 29.05.1996 - RO 1 K 96.86
im Übrigen dazu, ob ein (derivatives) Leistungsrecht aus Art. 3 Abs. 1 und 3 GG anzuerkennen ist, BVerwG, Beschluss vom 14.8.1997 - 6 B 34.97 -, Buchholz 421 Kultur- und Schulwesen Nr. 123 (verneinend zu Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG); BVerfG, Beschluss vom 8.10.1997 - 1 BvR 9/97 -, NJW 1998, 131 (132) (offengelassen zu Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG); ferner Osterloh, in: Sachs (Hrsg.), GG, a.a.O., Art. 3 Rdn. 53 ff.
derartige Ansprüche können erst auf der Grundlage einer gesetzlichen Ausgestaltung durch den einfachen Gesetzgeber entstehen - vgl. BVerwG, Beschluss vom 14.08.1997 - 6 B 34.97 - a.a.O.
Nicht hingegen vermag er originäre Leistungsansprüche zu begründen (BVerwG, Beschl. v. 30.6.1997 - 6 B 36.97 -, Buchholz 11 Art. 3 GG Nr. 434; BVerwG, Beschl. v. 14.8.1997 - 6 B 34/97;… Rüfner, in: Bonner Kommentar, Stand: Mai 1996, Art. 3 Abs. 2 und 3, Rdnr. 874; Sannwald, NJW 1994, 3313, 3314).
vgl. offen lassend Bundesverfassungsgericht, a. a. O., unter Hinweis auf das entgegenstehende Schrifttum; verneinend: Bundesverwaltungsgericht, Beschluss vom 30. Juni 1997 - 6 B 36/97 -, nachgewiesen bei juris; OVG NRW, Beschluss vom 16. November 2007 - 6 A 2171/05 -, NVwZ-RR 2008, 271; Schleswig-Holsteinisches Verwaltungsgericht, a. a. O.; bejahend, indes für so genannte derivative Teilhaberechte und Schutz- sowie Förderpflichten nach einer einfach-gesetzlichen Ausgestaltung: Bundesverwaltungsgericht, Beschluss vom 14. August 1997 - 6 B 34/97 -, ebenfalls juris.
Darüber hinaus werden zwar nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG, Urteil vom 14.08.1997 - 6 B 34/97) aus dem Benachteiligungsverbot des Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG über den Charakter eines reinen Abwehrrechts hinausgehend sogenannte derivative Teilhaberrechte abgeleitet, mit denen auch über Organisation und Verfahren eine Effektivierung der Teilhabe an der erschöpfenden Nutzung vorhandener Ressourcen zugunsten von Behinderten sichergestellt werden soll.
Einen subjektiven Leistungsanspruch auf Bereitstellung zusätzlicher Ressourcen, also Schaffung lernzieldifferenter Integrationsklassen in der allgemeinen Grundschule, haben die Antragsteller nicht (BVerwG , U. vom 14.8.1997 - 6 B 34/97).

References: Art. 3
 Art. 3
 Art. 3
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