Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BGH&Datum=09.02.2017&Aktenzeichen=V%20ZR%2088/16
Timestamp: 2019-08-25 19:07:26+00:00

Document:
BGH, 09.02.2017 - V ZR 88/16 - dejure.org
https://dejure.org/2017,5810
BGH, 09.02.2017 - V ZR 88/16 (https://dejure.org/2017,5810)
BGH, Entscheidung vom 09.02.2017 - V ZR 88/16 (https://dejure.org/2017,5810)
BGH, Entscheidung vom 09. Februar 2017 - V ZR 88/16 (https://dejure.org/2017,5810)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2017,5810) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
§ 26 Nr. 8 EGZPO, § 49a GKG, § 9 ZPO, § 97 Abs. 1 ZPO, § 49a Abs. 1 GKG, § 49a Abs. 1 Satz 2 GKG
Wohnungseigentumsverfahren: Rechtsmittelbeschwer des klagenden Wohnungseigentümers bei Anfechtungs- und Beschlussersetzungsklage mit dem Ziel der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen gegen den Verwalter
Bemessung des wirtschaftlichen Interesses des klagenden Wohnungseigentümers für die Rechtsmittelbeschwer; Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen gegen den Verwalter im Wege der Anfechtungs- und Beschlussersetzungsklage
Bestimmung der notwendigen Rechtsmittelbeschwer eines Wohnungseigentümers anhand seines Anteils an geltend gemachter Schadensersatzforderung oder Kostenmehrbelastung
Mietrecht - Schadensersatzansprüche gegen den Verwalter
Wonach bemisst sich das wirtschaftliche Interesse eines klagenden Wohnungseigentümers?
AG München, 27.11.2015 - 481 C 11952/15
LG München I, 10.03.2016 - 1 S 22602/15
NJW 2017, 2767
MDR 2017, 637
NZM 2017, 529
ZMR 2017, 905
Maßgeblich ist insoweit der klägerische Anteil an dem Nennbetrag dieser Ansprüche (vgl. Senat, Beschluss vom 9. Februar 2017 - V ZR 88/16, zur Veröffentlichung bestimmt).
Um dem Revisionsgericht die Prüfung dieser Zulässigkeitsvoraussetzung zu ermöglichen, muss der Beschwerdeführer innerhalb laufender Begründungsfrist darlegen und glaubhaft machen, dass er mit der beabsichtigten Revision das Berufungsurteil in einem Umfang, der die Wertgrenze von 20.000 EUR übersteigt, abändern lassen will (vgl. nur Senat, Beschluss vom 9. Februar 2017 - V ZR 88/16, WuM 2017, 237 Rn. 4).

References: § 26
 § 49
 § 9
 § 97
 § 49
 § 49