Source: https://www.nds-fluerat.org/leitfaden/16-buergerkriegsfluechtlinge-aus-syrien-mit-einer-aufenthaltserlaubnis-nach-23-abs-1-aufenthg-oder-nach-23-abs-2-aufenthg-und-andere-buerger-kriegsfluechtlinge/16-5-medizinische-versorgung/
Timestamp: 2019-10-24 04:39:43+00:00

Document:
16.5 Medizinische Versorgung – Flüchtlingsrat Niedersachsen
Mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Abs. 1 AufenthG, die wegen des Krieges in Ihrem Herkunftsland erteilt wurde, also auch bei syrischen Bürgerkriegsflüchtlingen mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Abs. 1 AufenthG erhalten Sie keine Sozialleistungen nach dem SGB II (Arbeitslosengel II, das sog. „Hartz IV“) sondern Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.2 Lesen Sie daher weiter unter a)
Mit einer Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Abs. 2 AufenthG erhalten Sie Sozialleistungen nach dem SGB II (Arbeitslosengel II, das sog. „Hartz IV“) und keine Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz.3 Lesen Sie daher weiter unter b)
a) Bei Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Abs. 1 AufenthG wegen des Krieges in Ihrem Herkunftsland: Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz
b) Bei Aufenthaltserlaubnis nach § 23 Abs. 2 AufenthG: Leistungen nach SGB II
1 Zu den Einzelheiten siehe unter 16.5a, Krankenversicherung als Arbeitnehmer.
2 § 7 Abs. 1 S. 2 Nr. 3 SGB II, § 1 Abs. 1 Nr. 3a AsylbLG.
3 Vgl. § 7 Abs. 1 S. 2 Nr. 3 SGB II, § 1 Abs. 1 Nr. 3a AsylbLG.

References: § 23
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 § 7
 § 1
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