Source: http://www.jurablogs.com/2014/04/11/alpenpanorama-im-heissluftballon-und-die-informationspflichten-eines-gutscheinportals
Timestamp: 2017-03-29 19:38:10+00:00

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BlogsRechtslupeApril 2014Alpenpanorama im Heißluftballon – und die Informationspflichten eines GutscheinportalsDer Anbieter von Gutscheinen für “Erlebnisse” (hier: Ballonfahrt in den Alpen), die innerhalb von drei Jahren vom Kunden oder einer von ihm beschenkten Person bei Drittunternehmen (Erlebnispartnern) eingelöst werden können, ist nicht gemäß § 5a Abs. 3 Nr. 2 Fall 2 UWG gehalten, bereits beim annahmefähigen Angebot des Erlebnisses auf seiner Internetseite über Identität und Anschrift des die Ballonfahrt durchführenden Unternehmens zu informieren.Gemäß § 5a Abs. 2 UWG handelt unlauter, wer die Entscheidungsfähigkeit von Verbrauchern im Sinne des § 3 Abs. 2 UWG dadurch beeinflusst, dass er eine Information vorenthält, die im konkreten Fall unter Berücksichtigung aller Umstände einschließlich der Beschränkungen der Kommunikationsmittel wesentlich ist. Nach § 5a Abs. 3 Nr. 2 Fall 2 UWG gilt die Information über die Identität und Anschrift des Unternehmers als wesentlich, für den der in Anspruch genommene Unternehmer handelt, sofern Waren oder Dienstleistungen unter Hinweis auf deren Merkmale und Preis in einer dem verwendeten Kommunikationsmittel angemessenen Weise so angeboten werden, dass ein durchschnittlicher Verbraucher das Geschäft abschließen kann, es sei denn, diese Informationen ergeben sich unmittelbar aus den Umständen.Die Gutschein-Anbieterin unterliegt den Informationspflichten nach § 5a Abs. 3 UWG, weil sie ihre entgeltliche Dienstleistung auf ihrer Internetseite im Sinne dieser Vorschrift so angeboten hat, dass ein durchschnittlicher Verbraucher das Geschäft abschließen kann.Hierfür ist es erforderlich, aber auch ausreichend, dass der Verbraucher hinreichend über das beworbene Produkt und dessen Preis informiert ist, um eine informationsgeleitete geschäftliche Entscheidung treffen zu können1 ...Zum vollständigen Artikel107 LeserKurz Pfitzer Wolf & Partner:Erlebnisgutschein ohne Angabe des Veranstalters?67 Leserkanzlei.biz:Werbeszusatz „nur in teilnehmenden Märkten erhältlich“ kann wettbewerbswidrig sein34 LeserLampmann, Haberkamm & Rosenbaum:„e.K.“ – Die Angabe der Rechtsform des werbenden Unternehmens ist zwingend86 LeserLampmann, Haberkamm & Rosenbaum:Bannerwerbung im Internet, ein Auslaufmodell? Auch in einer bloßen Werbeanzeige muss ei...72 LeserCMS Hasche Sigle:Abenteuer Werbewildnis: QR-Code-Shopping105 Leserratgeberrecht.eu:Hinweis auf McDonald’s-Webseite reicht nicht19 LeserLampmann, Haberkamm & Rosenbaum:Welcher Typ bist du? Typenangaben sind zwingend anzugeben61 LeserRechtsanwaltskanzlei Schwenke:Abmahnrisiko bei Preisangaben: Social Media Postings, Tweets und Onlinebanner10 verwandte ArtikelBGH: Bei einem Online-Angebot zu einem Gutschein für eine Ballonfahrt muss (noch) nicht über die Identität und Anschrift des Ballonfahrt-Unternehmens informiert werdenPflicht zur Nennung der Vertragspartner bei „Erlebnis-Gutscheinen“, oder: Keine Ballonfahrten ins Ungewisse…OLG Düsseldorf: Anzeige mit Finanzierungsangebot muss Namen und Anschrift der finanzierenden Bank enthaltenInformationspflicht über Identität des werbenden UnternehmensWerbung mit Finanzierung muss Identität und Anschrift der Bank enthaltenOLG Saarbrücken: Bei Prospektwerbung muss der Hauptsitz des Werbenden angegeben werdenOLG Saarbrücken: Impressums-Angaben nur zu den Filialen eines Unternehmens ohne denen des Stammsitzes sind wettbewerbswidrigOLG Saarbrücken: Impressums-Angaben nur zu den Filialen eines Unternehmens ohne der des Stammsitzes ist wettbewerbswidrigWerbeprospekt ohne FirmenanschriftOLG Saabrücken: Werbeprospekt muss die Hauptanschrift des Anbieters und nicht nur die Filialanschriften enthalten - Verstoß gegen § 5a Abs.
3 Nr. 2 UWGÜber den ArtikelVeröffentlicht April 11, 2014 4:28am von Rechtslupe im Blog Rechtslupe.ThemenWirtschaftsrecht, Informationspflichten, Unlauterer Wettbewerb, Gutschein, ReisegutscheinTäglich juristische Top-MeldundenMehr Informationen zum NewsletterTop-MeldungenWeiteresTurboquerulantin: Massaker im Gerichtvon Fachanwalt für IT-RechtUnverschämt, oder: Tickt die Staatskasse noch richtig?von Detlef Burhoff / Burhoff online BlogFristlose Kündigung nach verdeckter Videoüberwachungvon Thorsten Blaufelder / Kanzlei BlaufelderDürfen potentielle Arbeitgeber im Bewerbungsverfahren frühere Arbeitgeber des Bewerbers anrufen?von Dominik Bleckmann / datenschutz-notizen.deWir haben einen Sachverhaltsverdachtvon Udo Vetter / LawBlogAls nächstes lesen - bislang 72 Leser:Tödliche Medikamente für Suizid: Selbsttötung als Ausnahme möglich

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