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Timestamp: 2019-11-22 23:04:02+00:00

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Überblick: Laut-Buchstaben-Zuordnung – Ortho & Graf - Showroom
Überblick: Laut-Buchstaben-Zuordnung
2.1 (1) Vokale
2.2 (1.1) Grundlegende Laut-Buchstaben-Zuordnungen (§ 1)
2.3 (1.2) Besondere Kennzeichnung der kurzen Vokale (§ 2 - § 5)
2.4 (1.3) Besondere Kennzeichnung der langen Vokale (§ 6 - § 12)
2.5 (1.4) Umlautschreibung bei [ɛ⁠] (§ 13 - § 15)
2.6 (1.5) Umlautschreibung bei [ɔʏ̯] (§ 16 - § 17)
2.7 (1.6) Umlautschreibung beim Diphthong [aɪ̯] (§ 18)
2.8 (1.7) Umlautschreibung beim e (§ 19)
2.9 (1.8) Spezielle Laut-Buchstaben-Zuordnungen in Fremdwörtern (§ 20 - § 21)
2.10 (2) Konsonanten
2.11 (2.1) Grundlegende Laut-Buchstaben-Zuordnungen (§ 22)
2.12 (2.2) Auslautverhärtung und Wortausgang -ig (§ 23 - § 24)
2.13 (2.3) Besonderheiten bei [s] (§ 25 - § 26)
2.14 (2.4) Besonderheiten bei [ʃ] (§ 27)
2.15 (2.5) Besonderheiten bei [ŋ] (§ 28)
2.16 (2.6) Besonderheiten bei [f] und [v] (§ 29 - § 30)
2.17 (2.7) Besonderheiten bei [ks] (§ 31)
2.18 (2.8) Spezielle Laut-Buchstaben-Zuordnungen in Fremdwörtern (§ 32)
(2) Für die Schreibung des Deutschen gilt:
(2.1) Buchstaben und Sprachlaute sind einander zugeordnet. Die folgende Darstellung bezieht sich auf die Standardaussprache, die allerdings regionale Varianten aufweist.
(2.2) Die Schreibung der Wortstämme, Präfixe, Suffixe und Endungen bleibt bei der Flexion der Wörter, in Zusammensetzungen und Ableitungen weitgehend konstant (zum Beispiel Kind, die Kinder, des Kindes, Kindbett, Kinderbuch, Kindesalter, kindisch, kindlich; Differenz, Differenzial, differenzieren; aber säen, Saat; nähen, Nadel). Dies macht es in vielen Fällen möglich, die Schreibung eines Wortes aus verwandten Wörtern zu erschließen.
(3) Der folgenden Darstellung liegt die deutsche Standardsprache zugrunde.
(3.1) Fremdwörter unterliegen oft fremdsprachigen Schreibgewohnheiten (zum Beispiel Chaiselongue, Sympathie, Lady). Ihre Schreibung kann jedoch – und Ähnliches gilt für die Aussprache – je nach Häufigkeit und Art der Verwendung integriert, das heißt dem Deutschen angeglichen werden (zum Beispiel Scharnier aus französisch charnière, Streik aus englisch strike). Manche Fremdwörter werden sowohl in einer integrierten als auch in einer fremdsprachigen Schreibung verwendet (zum Beispiel Fotografie/Photographie).
a) zitierte fremdsprachige Wörter und Wortgruppen (zum Beispiel: Die Engländer nennen dies "one way mind");
(3.2) Für Eigennamen (Vornamen, Familiennamen, geografische Eigennamen und dergleichen) gelten im Allgemeinen amtliche Schreibungen. Diese entsprechen nicht immer den folgenden Regeln.
(4) Beim Aufbau der folgenden Darstellung sind zunächst Vokale (siehe Abschnitt 1) und Konsonanten (siehe Abschnitt 2) zu unterscheiden.
Unterschieden sind des Weiteren in beiden Gruppen grundlegende Zuordnungen (siehe Abschnitt 1.1 und 2.1), besondere Zuordnungen (siehe Abschnitte 1.2 bis 1.7 und 2.2 bis 2.7) sowie spezielle Zuordnungen in Fremdwörtern (siehe Abschnitt 1.8 und 2.8).
(1) Vokale
(1.1) Grundlegende Laut-Buchstaben-Zuordnungen (§ 1)
§ 1 Tabelle der grundlegenden Laut-Buchstaben-Zuordnungen (Vokale).
(1.2) Besondere Kennzeichnung der kurzen Vokale (§ 2 - § 5)
(1.3) Besondere Kennzeichnung der langen Vokale (§ 6 - § 12)
(1.4) Umlautschreibung bei [ɛ⁠] (§ 13 - § 15)
§ 13 Für kurzes [ɛ⁠] schreibt man ä statt e, wenn es eine Grundform mit a gibt.
§ 14 In wenigen Wörtern schreibt man ausnahmsweise ä.
§ 15 In wenigen Wörtern schreibt man ausnahmsweise e.
(1.5) Umlautschreibung bei [ɔʏ̯] (§ 16 - § 17)
§ 16 Für den Diphthong [ɔʏ̯] schreibt man äu statt eu, wenn es eine Grundform mit au gibt.
§ 17 In wenigen Wörtern schreibt man ausnahmsweise äu.
(1.6) Umlautschreibung beim Diphthong [aɪ̯] (§ 18)
§ 18 In wenigen Wörtern schreibt man den Diphthong [aɪ̯] ausnahmsweise ai.
(1.7) Umlautschreibung beim e (§ 19)
§ 19 Folgen auf -ee oder -ie die Flexionsendungen oder Ableitungssuffixe -e, -en, -er, -es, -ell, so lässt man ein e weg.
(1.8) Spezielle Laut-Buchstaben-Zuordnungen in Fremdwörtern (§ 20 - § 21)
(2) Konsonanten
(2.1) Grundlegende Laut-Buchstaben-Zuordnungen (§ 22)
§ 22 Tabelle der grundlegenden Laut-Buchstaben-Zuordnungen (Konsonanten).
(2.2) Auslautverhärtung und Wortausgang -ig (§ 23 - § 24)
§ 23 Die in großen Teilen des deutschen Sprachgebiets auftretende Verhärtung der Konsonanten [b], [d], [ɡ],[v] und [z] am Silbenende sowie vor anderen Konsonanten innerhalb der Silbe wird in der Schreibung nicht berücksichtigt.
§ 24 Für den Laut [ç] schreibt man regelmäßig g, wenn erweiterte Formen am Silbenanfang mit dem Laut [ɡ] gesprochen werden.
(2.3) Besonderheiten bei [s] (§ 25 - § 26)
§ 26 Folgt auf das s, ss, ß, x oder z eines Verb- oder Adjektivstammes die Endung -st der 2. Person Singular bzw. die Endung -st(e) des Superlativs, so lässt man das s der Endung weg.
(2.4) Besonderheiten bei [ʃ] (§ 27)
§ 27 Für den Laut [ʃ] am Anfang des Wortstammes vor folgendem [p] oder [t] schreibt man s statt sch.
(2.5) Besonderheiten bei [ŋ] (§ 28)
§ 28 Für den Laut [ŋ] vor [k] oder [ɡ] im Wortstamm schreibt man n statt ng.
(2.6) Besonderheiten bei [f] und [v] (§ 29 - § 30)
§ 29 Für den Laut [f] schreibt man v statt f in ver- (wie in verlaufen) sowie am Anfang einiger weiterer Wörter.
§ 30 Für den Laut [v] schreibt man in Fremdwörtern regelmäßig und in wenigen eingebürgerten Entlehnungen v statt w.
(2.7) Besonderheiten bei [ks] (§ 31)
§ 31 Für die Lautverbindung [ks] schreibt man in einigen Wortstämmen ausnahmsweise chs bzw. ks statt x.
(2.8) Spezielle Laut-Buchstaben-Zuordnungen in Fremdwörtern (§ 32)
§ 32 Über die bisher dargestellten Laut-Buchstaben-Zuordnungen hinaus treten in Fremdwörtern auch fremdsprachige Zuordnungen auf.
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References: § 5
 § 12
 § 15
 § 17
 § 21
 § 24
 § 26
 § 30

§ 1
 § 5
 § 12
 § 15

§ 13

§ 14

§ 15
 § 17

§ 16

§ 17

§ 18

§ 19
 § 21

§ 22
 § 24

§ 23

§ 24
 § 26

§ 26

§ 27

§ 28
 § 30

§ 29

§ 30

§ 31

§ 32