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Timestamp: 2018-04-23 09:18:08+00:00

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Fassung vom07/12/2015/ 1 Allgemeines - Landesverband
Fassung vom07/12/2015/ 1 Allgemeines
Landesverband > Landesverband	> Présentation de la fédération	> Fonctionnement	> Fassung vom 07/12/2015/ 1 Allgemeines
1.1. Name, Sitz und Gegenstand
Art. 1. Der Landesverband trägt den Namen FNCTTFEL - Landesverband, wobei der Firmenkürzel „FNCTTFEL“ für « Fédération Nationale des Cheminots, Travailleurs du Transport, Fonctionnaires et Employés, Luxembourg » und der Name „Landesverband“ für den am 10. Januar 1909 gegründeten „Generalverband der Eisenbahner des Luxemburger Landes“ stehen.
Diese erste freie Gewerkschaft der Eisenbahner hatte sich zum Tiel gesetzt, alle im Großherzogtum bei den verschiedenen Eisenbahngesellschaften Beschäftigten ohne Differnzierung nach Funktion und Dienstgrad zu organisieren.Bereits am 18. Septermber 1910 erhielt sie offiziell den Namen "Landesverband Luxemburger Eisenbahner"
Art. 2. Sitz des Landesverbandes ist die Hauptstadt Luxemburg. Derselbe kann durch Beschluss des Verbandsrates an einen sonstigen beliebigen Ort des Landes verlegt werden.
Art. 3. Der Landesverband ist parteipolitisch und konfessionell unab¬hängig. Er hat als Ziel die Verteidigung, die Wahrung und den Ausbau der beruflichen, sozialen, kulturellen und wirtschaft-lichen Interessen seiner Mitglieder.
Die Schaffung beruflicher, sozialer, kultureller und wirtschaftlicher Einrichtungen obliegt dem Kongress.
Art. 4. Der Landesverband, der eine freigewerkschaftliche Organisation ist, organisiert die Arbeitnehmer
a) aller Eisenbahn- und Trambahngesellschaften sowie deren angegliederten Betriebseinheiten
und Filialen ;
b) des öffentlichen Sektors.
Organisatorisch besteht der Landesverband aus den Sektoren:
- Sektor Eisenbahnen
- Sektor Öffentlicher Dienst
- Sektor Pensionierte
ART. 5. Der Organisationsbereich des Landesverbandes erstreckt sich auf die im Groβherzogtum Luxemburg angesiedelten Betriebe und Verwaltungen.
ART. 6. Der Landesverband ist Mitglied der Internationalen Transportarbeiterföderation (ITF) und der Föderation der Europäischen Transportarbeitergewerkschaften (ETF) sowie der Internationale der Öffentlichen Dienste (IÖD) und des Europäischen Gewerkschaftsverbandes für die Öffentlichen Dienste (EGÖD).
Über den Onofhängegen Gewerkschaftsbond Lëtzebuerg (OGB-L) ist der Landesverband Mitglied des Internationalen Gewerkschaftsbundes (IGB), des Europäischen Gewerkschaftsbundes (EGB), des Gewerkschaftlichen Beratungsausschusses (CSC/TUAC) bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD), des Interregionalen Gewerkschaftsrates (IGR) sowie der Europäischen Föderation der Rentner und älteren Mitbürger (FERPA).
1.2. Aufnahmeverfahren
ART. 7. Jeder/Jede Bewerber/in um die Mitgliedschaft füllt eine unbedingte Beitrittserklärung aus.
Die Mitgliedschaft wird durch die Aushändigung eines Mitgliedsausweises bestätigt.
Die Mitgliedschaft ist in der zentralen Mitgliederkartei und in der Mitgliederkartei der Vereinigung aufzuführen.
Die Eigenschaft als Mitglied ist persönlich. Die Mitglieder sind nicht befugt, ihre Vertretung einer dritten Person zu übertragen.
1.3. Rechte und Pflichten der Mitglieder
ART. 8. Die Mitglieder haben das Recht:
a) die sozialen, kulturellen und wirt¬schaftlichen Einrichtungen des Verbandes in Anspruch zu nehmen
b) das Verbandsorgan unentgeltlich zugestellt zu bekommen
c) gegebenenfalls den Rechtsschutz sowie alle übrigen Leistungen des Verbandes in Anspruch zu nehmen.
Ein Reglement über die Gewährung des Rechtsschutzes befindet sich im Anhang IV dieser Statuten.
ART. 9. Die Mitglieder sind verpflichtet:
a) die allgemeinen Interessen des Verbandes wahrzunehmen
b) an den Wahlen und Generalversammlungen der für sie zuständigen Verbandsgremien teilzunehmen
c) sich tunlichst an den sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Einrichtungen des Verbandes zu beteiligen.
1.4. Mitgliedsbeitrag
ART. 10. Zur Deckung der Ausgaben der Verbandsorganisation wird ein monatlicher Mitgliedsbeitrag erhoben, dessen Höhe vom Kongress festge¬legt wird. Um ihren gewerkschaftlichen und kulturellen Tätigkeiten nachzukommen, erhalten die verschiedenen Verbands¬gremien finanzielle Zuwendungen, deren Höhe auf Vorschlag der Verbandsleitung vom Verbandsrat festgelegt wird.
Die Leistung des Mitgliedsbeitrages führt automatisch zur Mitgliedschaft in allen Einrichtungen des Landesverbandes.
Für die obligatorische Mitgliedschaft in der „Mutuelle de la FNCTTFEL-Landesverband“ wird ein jährlicher Beitrag erhoben (c.f. Anhang V).
1.5. Verlust der Mitgliedschaft
ART. 11. Die Mitgliedschaft geht verloren:
a) durch Einschreibebrief persönlich erklärten Austritt
b) durch den vom Verbandsrat auf Antrag hin zu verfügenden Aus¬schluss, infolge Verletzung der Mitgliedspflichten, ernsthafter Ordnungsstörung während den Versammlungen und in den Geschäftslokalen des Verbandes sowie unehrenhafter Handlungen
c) bei Nichtentrichtung der erfallenen Beiträge innerhalb 4 Wochen nach einer per Einschreibebrief erfolgten Zahlungsaufforderung seitens des/der Generalkassierers/in.
ART. 12. Bei Verlust der Mitglied¬schaft besteht kein An¬recht auf die Rückerstattung der geleisteten Beiträge sowie auf Forderungen an das sonstige Verbandsvermögen.
ART. 13. Der in ART. 11. unter b) vorgesehene Ausschluss kann sowohl von der Verbandsleitung als auch von den Vorständen der Sektoren und Berufssektionen sowie vom Vorstand der Vereinigung beantragt werden.
In jenen Fällen, wo der Vorstand der Vereinigung nicht der Antragsteller ist, ist dieser jedoch schriftlich zu benachrichtigen.
Der diesbezügliche Antrag, welcher in geheimer Abstimmung die Zweidrittelmehrheit der Mitglieder der oben genannten Verbandsinstanzen erfordert, ist dem Verbandsrat zu unterbreiten.
Nach Anhören des Betreffenden sowie des Antragstellers, verfügt der Verbandsrat mit einer Zweidrittelmehrheit seiner anwesenden Mitglieder über den Ausschluss.
Der diesbezügliche Beschluss wird von der Verbandsleitung zu Protokoll genommen, welches in gleichlautender Abschrift dem Antragsteller sowie dem ausgeschlossenen Mitglied mittels Einschreibebrief zuzustellen ist.
Auch in jenen Fällen, wo die Vereinigung nicht der Antragsteller ist, ist diese mittels gleichlautender Abschrift zu informieren.
Dem ausgeschlossenen Mitglied steht das Berufungsrecht an den Kongress zu. Das ausgeschlossene Mitglied geht aller seiner Rechte auf die Verbandseinrichtungen verlustig.
ART. 14. Die verlorene Mitgliedschaft kann nur durch Beschluss des Verbandsrates, nach Stellungnahme des Antragstellers, wiedererlangt werden.

References: Art. 1

Art. 2

Art. 3

Art. 4

ART. 5

ART. 6

ART. 7

ART. 8

ART. 9

ART. 10

ART. 11

ART. 12

ART. 13
 ART. 11

ART. 14