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Timestamp: 2020-04-06 16:16:03+00:00

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umwelt-online: Bundesrat 667/16: Gesetz zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen (PsychVVG)
| Info | Jahr 2020 2019 2018 2017 2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002 | Inhalt Vorgang | | 667/16 (PDF) vom 11.11.16
(PsychVVG)
Der Deutsche Bundestag hat in seiner 199. Sitzung am 10. November 2016 aufgrund der Beschlussempfehlung und des Berichts des Ausschusses für Gesundheit - Drucksache 18/10289(neu) - den von der Bundesregierung eingebrachten Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen (PsychVVG) - Drucksachen 18/9528, 18/9837 - in beigefügter Fassung angenommen.
Das Krankenhausfinanzierungsgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 10. April 1991 (BGBl. I S. 886), das zuletzt durch Artikel 1 des Gesetzes vom 10. Dezember 2015 (BGBl. I S. 2229) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
" § 2a Definition von Krankenhausstandorten
2. In § 10 Absatz 2 Satz 3 werden die Wörter "ihr DRG-Institut" durch die Wörter "das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus" ersetzt.
3. § 17b wird wie folgt geändert:
a) In Absatz 1 Satz 6 wird das Wort "DRG-Instituts" durch die Wörter "Instituts für das Entgeltsystem im Krankenhaus" ersetzt.
b) In Absatz 3 Satz 6 wird das Wort "DRG-Institut" durch die Wörter "Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus" ersetzt.
c) In Absatz 5 Satz 1 Nummer 1 werden die Wörter "(DRG-Systemzuschlag). Der" durch die Wörter "(DRG-Systemzuschlag); der" und die Wörter "ein eigenes DRG-Institut" durch die Wörter "das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus" ersetzt
aa) In Satz 3 werden die Wörter "DRG-Institut der Selbstverwaltungspartner" durch die Wörter "Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus" ersetzt.
bb) In Satz 5 wird das Wort "DRG-Institut" durch die Wörter "Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus" ersetzt.
e) In Absatz 8 Satz 2 und Absatz 10 Satz 1 bis 4 wird jeweils das Wort "DRG-Institut" durch die Wörter "Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus" ersetzt.
4. § 17c Absatz 3 wird wie folgt geändert:
a) In Satz 1 wird das Wort "DRG-Institut" durch die Wörter "Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus" ersetzt.
b) In Satz 4 wird das Wort "DRG-Instituts" durch die Wörter "Instituts für das Entgeltsystem im Krankenhaus" ersetzt.
5. § 17d wird wie folgt geändert:
"Das Vergütungssystem hat den unterschiedlichen Aufwand der Behandlung bestimmter, medizinisch unterscheidbarer Patientengruppen abzubilden; dabei muss unter Berücksichtigung des Einsatzzwecks des Vergütungssystems als Budgetsystem sein Differenzierungsgrad praktikabel und der Dokumentationsaufwand auf das notwendige Maß begrenzt sein."
bb) In Satz 7 wird vor dem Semikolon ein Komma und werden die Wörter "die ab dem 1. Januar 2020 die vom Gemeinsamen Bundesausschuss nach § 136a Absatz 2 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch festgelegten Anforderungen erfüllen sollen" eingefügt.
"Soweit an der Kalkulation teilnehmende Einrichtungen die vom Gemeinsamen Bundesauschuss nach § 136a Absatz 2 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch festgelegten Anforderungen nicht erfüllen, haben die Vertragsparteien nach § 17b Absatz 2 Satz 1 eine geeignete Übergangsfrist zu bestimmen. Vor dem 1. Januar 2020 soll für die Kalkulation eine umfassende Umsetzung der Vorgaben der Psychiatrie-Personalverordnung zur Zahl der Personalstellen erfolgen. Für die Dauer einer Übergangsfrist nach Satz 8 gelten die bisherigen Vorgaben der Psychiatrie-Personalverordnung zur Personalausstattung weiter."
aa) In Satz 1 werden nach den Wörtern "voll- und teilstationären" die Wörter "sowie stationsäquivalenten" eingefügt.
bb) In Satz 4 werden die Wörter "sowie § 17b Absatz 1 Satz 10 und 11 zu besonderen Einrichtungen und zur Prüfung von außerordentlichen Untersuchungs- und Behandlungsabläufen mit extrem hohen Kostenunterdeckungen" gestrichen.
c) In Absatz 3 Satz 3 wird das Wort "DRG-Institut" durch die Wörter "Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus" ersetzt.
(4) Die Vertragsparteien auf Bundesebene vereinbaren die Grundstrukturen des Vergütungssystems sowie des Verfahrens zur Ermittlung der Bewertungsrelationen auf Bundesebene, insbesondere zur Kalkulation in einer sachgerechten Auswahl von Krankenhäusern. Nach Maßgabe der Sätze 3 bis 6 ersetzt das neue Vergütungssystem die bisher abgerechneten Entgelte nach § 17 Absatz 2. Das Vergütungssystem wird bis zum 1. Januar 2017 auf Verlangen des Krankenhauses eingeführt. Das Krankenhaus hat sein Verlangen zum Zeitpunkt der Aufforderung zur Verhandlung durch die Sozialleistungsträger den anderen Vertragsparteien nach § 18 Absatz 2 Nummer 1 oder Nummer 2 schriftlich oder elektronisch mitzuteilen. Verbindlich für alle Krankenhäuser wird das Vergütungssystem zum 1. Januar 2018 eingeführt. Bis Ende des Jahres 2019 wird das Vergütungssystem für die Krankenhäuser budgetneutral umgesetzt. Ab dem Jahr 2020 sind der krankenhausindividuelle Basisentgeltwert und der Gesamtbetrag nach den näheren Bestimmungen der Bundespflegesatzverordnung von den Vertragsparteien nach § 18 Absatz 2 anzupassen. Die Vertragsparteien auf Bundesebene legen dem Bundesministerium für Gesundheit bis zum 30. Juni 2019 einen gemeinsamen Bericht über die Auswirkungen des neuen Entgeltsystems, die ersten Anwendungserfahrungen mit dem neuen Entgeltsystem sowie über die Anzahl von Modellvorhaben nach § 64b des Fünften Buches Sozialgesetzbuch und über die ersten Erkenntnisse zu diesen Modellvorhaben vor. In den Bericht sind die Stellungnahmen der Fachverbände der Psychiatrie und Psychosomatik einzubeziehen. Das Bundesministerium für Gesundheit legt den Bericht dem Deutschen Bundestag vor."
aa) In Satz 1 Nummer 3 werden die Wörter "oder besondere Einrichtungen nach Absatz 2 Satz 4" gestrichen.
bb) In Satz 2 wird das Wort "Bundesministerium" durch die Wörter "Bundesministerium für Gesundheit" ersetzt.
cc) In Satz 4 werden die Wörter "DRG-Institut der Selbstverwaltungspartner" durch die Wörter "Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus" ersetzt und wird das Wort "Bundesministerium" durch die Wörter "Bundesministerium für Gesundheit" ersetzt.
dd) In Satz 5 wird das Wort "Bundesministeriums" durch die Wörter "Bundesministeriums für Gesundheit" ersetzt.
f) In Absatz 8 Satz 4 wird die Angabe "2016" durch die Angabe "2017" ersetzt.
a) In Absatz 2 Satz 2 wird im Satzteil vor der Aufzählung nach dem Wort "kann" das Wort "insbesondere" eingefügt.
b) In Absatz 4 werden im Satzteil vor der Aufzählung die Wörter "DRG-Datenstelle nach § 21 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4" durch die Wörter "Datenstelle nach § 21 Absatz 3 Satz 1 Nummer 4" ersetzt.
2. In § 1 Absatz 1 Satz 1 werden nach dem Wort "vollstationären" ein Komma und das Wort "stationsäquivalenten" eingefügt.
3. In § 2 Absatz 1 Satz 1 werden nach dem Wort "Krankenhaus" die Wörter "oder durch das Krankenhaus" eingefügt.
a) In der Überschrift werden die Wörter "für die Jahre 2013 bis 2018" gestrichen.
aa) In Satz 1 wird die Angabe "2018" durch die Angabe "2019" ersetzt.
bb) In Satz 2 wird das Wort "oder" durch ein Komma ersetzt und wird nach der Angabe "2016" die Angabe "oder 2017" eingefügt.
cc) In Satz 4 wird die Angabe "2017" durch die Angabe "2018" ersetzt.
dd) In Satz 5 wird die Angabe "2018" durch die Angabe "2019" und die Angabe "Absatzes 3" durch die Angabe "Absatzes 5" ersetzt.
aa) In Satz 1 wird die Angabe "2018" durch die Angabe "2019" ersetzt, wird nach dem Wort "vereinbaren" das Komma durch ein Semikolon ersetzt und werden die Wörter "mit der Maßgabe, dass anstelle der Veränderungsrate nach § 6 Absatz 1 Satz 3 der Bundespflegesatzverordnung in der am 31. Dezember 2012 geltenden Fassung der Veränderungswert nach § 9 Absatz 1 Nummer 5 in den Jahren 2015 und 2016 in zweifacher und in den Jahren 2017 und 2018 in einfacher Höhe als maßgebliche Rate für den Anstieg des Gesamtbetrags gilt; für das Jahr 2013 ist zusätzlich § 18 Absatz 1 Satz 2 entsprechend anzuwenden" durch die Wörter "ab dem 1. Januar 2017 bildet der Veränderungswert nach § 9 Absatz 1 Nummer 5 die maßgebliche Rate für den Anstieg des Gesamtbetrags" ersetzt.
bb) In Satz 3 Nummer 1 Buchstabe b werden nach dem Wort "Patienten" die Wörter "sowie Leistungen für Empfänger von Gesundheitsleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz" eingefügt und wird die Angabe "Absatz 6" durch die Angabe "Absatz 8" ersetzt.
cc) In Satz 4 Nummer 2 werden die Wörter "nach § 6 Absatz 3" gestrichen.
d) Nach Absatz 2 werden die folgenden Absätze 3 und 4 eingefügt:
Der Gesamtbetrag darf den um den Veränderungswert nach § 9 Absatz 1 Nummer 5 veränderten Gesamtbetrag des Vorjahres nur überschreiten, soweit der Tatbestand nach Satz 4 Nummer 5 dies erfordert oder im Rahmen einer Anpassungsvereinbarung nach Satz 6 eine entsprechende Überschreitung als notwendig vereinbart wurde; eine Überschreitung aufgrund der Tatbestände nach Satz 4 Nummer 1 oder Nummer 2 ist nur zulässig, wenn die Veränderung von Art und Menge der Leistungen durch zusätzliche Kapazitäten für medizinische Leistungen aufgrund der Krankenhausplanung oder des Investitionsprogramms des Landes begründet oder wenn dies aufgrund von Veränderungen der medizinischen Leistungsstruktur oder der Fallzahlen erforderlich ist. Sofern die Vertragsparteien unter Berücksichtigung der Erkrankungsschwere der Patientinnen oder Patienten, möglicher Leistungsverlagerungen, regionaler oder struktureller Besonderheiten in der Leistungserbringung sowie der Ergebnisse des Vergleichs nach § 4 vereinbaren, dass der Gesamtbetrag zu vermindern oder zu erhöhen ist, haben sie für die Jahre ab 2020 über Umfang, Dauer und weitere Einzelheiten der Anpassung eine Anpassungsvereinbarung zu treffen. Entgelte, die die maßgeblichen Vergleichswerte nach § 4 deutlich überschreiten, dürfen nur vereinbart werden, wenn der Krankenhausträger schlüssig darlegt, aus welchen Gründen die Überschreitung unabweisbar ist. Sofern sich auf Grundlage der Nachweise nach § 18 Absatz 2 ergibt, dass eine vereinbarte Stellenbesetzung nicht vorgenommen wurde, haben die Vertragsparteien zu vereinbaren, inwieweit der Gesamtbetrag abzusenken ist. Eine Absenkung des Gesamtbetrages nach Satz 8 ist nicht vorzunehmen, wenn das Krankenhaus nachweist, dass nur eine vorübergehende und keine dauerhafte Unterschreitung der vereinbarten Stellenzahl vorliegt. Wird nach einer Absenkung des Gesamtbetrags eine Stellenbesetzung vorgenommen, ist der Gesamtbetrag für den nächsten Vereinbarungszeitraum in Höhe der entstehenden zusätzlichen Kosten zu erhöhen. Der vereinbarte Gesamtbetrag ist sachgerecht aufzuteilen auf
e) Die bisherigen Absätze 3 bis 7 werden die Absätze 5 bis 9.
f) Der neue Absatz 5 wird wie folgt geändert:
aa) In Satz 1 werden die Wörter "sind für die Jahre 2013 bis 2018 krankenhausindividuelle Basisentgeltwerte" durch die Wörter "ist ein krankenhausindividueller Basisentgeltwert" ersetzt.
"Dazu wird von dem jeweiligen veränderten Erlösbudget nach Absatz 2 Satz 5 oder Absatz 3 Satz 12 die Summe der Zusatzentgelte abgezogen und der sich ergebende Betrag wird durch die vereinbarte Summe der effektiven Bewertungsrelationen dividiert."
g) In dem neuen Absatz 6 Satz 1 werden nach den Wörtern "Absatz 2 Satz 1" die Wörter "oder Absatz 3 Satz 1" eingefügt.
h) Der neue Absatz 7 wird wie folgt geändert:
aaa) In dem Satzteil vor der Aufzählung werden die Wörter "für die Jahre 2013 bis 2018" gestrichen und werden nach den Wörtern "Absatz 2 Satz 5" die Wörter "oder Absatz 3 Satz 12" eingefügt.
bbb) In Nummer 1 wird die Angabe "20 Prozent" durch die Angabe "50 Prozent" ersetzt.
ccc) In Nummer 3 werden nach den Wörtern "Absatz 2 Satz 5" die Wörter "oder Absatz 3 Satz 12" eingefügt.
bb) In Satz 3 Nummer 1, 2 und 3 wird jeweils die Angabe "Absatz 3" durch die Angabe "Absatz 5" ersetzt.
"Zur Ermittlung der Mehr- oder Mindererlöse hat der Krankenhausträger eine vom Jahresabschlussprüfer bestätigte Aufstellung über die Erlöse des Krankenhauses aus Entgelten nach § 7 Satz 1 Nummer 1, 2 und 4 vorzulegen."
" § 4 Leistungsbezogener Vergleich
aa) In Satz 1 werden die Wörter "und ab dem Jahr 2019 für besondere Einrichtungen nach § 17d Absatz 2 Satz 4 des Krankenhausfinanzierungsgesetzes" und die Wörter "oder die besonderen Einrichtungen" gestrichen.
(2) Für regionale oder strukturelle Besonderheiten in der Leistungserbringung, die nicht bereits mit den Entgelten nach § 7 Satz 1 Nummer 1 bis 3 und 5 sachgerecht vergütet werden, vereinbaren die Vertragsparteien nach § 11 tages-, fall- oder zeitraumbezogene Entgelte oder ergänzende Zuschläge; hierzu hat das Krankenhaus die Besonderheiten und die damit verbundenen Zusatzkosten darzulegen. Nach der Vereinbarung eines Entgelts für eine regionale oder strukturelle Besonderheit in der Leistungserbringung haben die an der Vereinbarung beteiligten gesetzlichen Krankenkassen Art und Höhe des Entgelts an das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus zu melden; dabei haben sie auch die der Vereinbarung zu Grunde liegenden Kalkulationsunterlagen und die vom Krankenhaus vorzulegende Darlegung der Besonderheit zu übermitteln.
d) In dem neuen Absatz 4 Satz 1 wird die Angabe "2019" durch die Angabe "2020" ersetzt und werden die Wörter "Erlösbudgets nach § 4 und der Erlössumme nach Absatz 3" durch die Wörter "Gesamtbetrags nach § 3 Absatz 3" ersetzt.
(5) Werden krankenhausindividuelle Entgelte nach Absatz 1, Absatz 2 oder Absatz 3 Satz 3 vereinbart, so ist für diese Entgelte im Rahmen des Gesamtbetrags nach § 3 Absatz 2 oder Absatz 3 eine Erlössumme zu bilden."
7. § 7 Satz 1 wird wie folgt geändert:
"4. Entgelte für Leistungen, die noch nicht von den auf Bundesebene vereinbarten Entgelten erfasst werden (§ 6 Absatz 1 oder Absatz 3 Satz 3), und für regionale oder strukturelle Besonderheiten in der Leistungserbringung (§ 6 Absatz 2),".
b) In Nummer 5 wird die Angabe "(§ 6 Absatz 2)" durch die Angabe "(§ 6 Absatz 4)" ersetzt.
a) In Absatz 2 Satz 1 werden die Wörter "Entlassungs- oder" gestrichen.
aa) In Nummer 4 werden die Wörter "Leistungen und" durch die Wörter "Leistungen, von regionalen oder strukturellen Besonderheiten in der Leistungserbringung und von" ersetzt.
bb) In Nummer 5 werden die Wörter "für die Begrenzung der Entwicklung des Basisentgeltwerts nach § 10 Absatz 3" gestrichen.
cc) In Nummer 6 werden die Wörter "der Abschnitte E1 bis E3 und B1 und B2 nach der Anlage dieser Verordnung." durch die Wörter "der von den Vertragsparteien auf Bundesebene vereinbarten Aufstellung der Entgelte und Budgetermittlung, wobei den Zwecken des leistungsbezogenen Vergleichs nach § 4 Rechnung zu tragen ist," ersetzt.
dd) Die folgenden Nummern 7 bis 9 werden angefügt:
"7. erstmals zum 31. März 2017 und ab 2018 bis zum 28. Februar jeden Jahres die Beschreibung von Leistungen, die für den Zweck des Vergütungssystems nach § 17d des Krankenhausfinanzierungsgesetzes in den Prozedurenschlüssel nach § 301 Absatz 2 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch einzuführen sind, sowie die Benennung von Schlüsseln, die zu streichen sind, da sie sich für diesen Zweck als nicht erforderlich erwiesen haben; das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information soll erforderliche Änderungen im Prozedurenschlüssel nach § 301 Absatz 2 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch zum nächstmöglichen Zeitpunkt umsetzen,
9. bis zum 1. Januar 2019 auf der Grundlage eines Konzepts des Instituts für das Entgeltsystem im Krankenhaus die näheren Einzelheiten des leistungsbezogenen Vergleichs nach § 4, insbesondere zu dessen Ausgestaltung, Organisation, Durchführung, Finanzierung und Anwendung; in die Vereinbarung ist eine Regelung zum Verfahren für die Übermittlung der Daten nach § 4 Absatz 1 Satz 2 an das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus zum Zweck der Ermittlung der Ergebnisse des leistungsbezogenen Vergleichs und zum Verfahren für die Übermittlung der Ergebnisse des leistungsbezogenen Vergleichs nach § 4 Absatz 1 Satz 3 an die Vertragsparteien nach § 11 und die Beteiligten nach § 18 Absatz 1 Satz 2 des Krankenhausfinanzierungsgesetzes aufzunehmen."
b) In Absatz 2 Satz 1 wird die Angabe "bis 3" durch die Wörter "und 2 sowie die Abrechnungsbestimmungen nach Nummer 3" ersetzt.
a) In Absatz 1 Satz 4 werden nach dem Wort "abzuschließen" die Wörter "und unter Verwendung der in Absatz 4 Satz 1 genannten Unterlagen auf maschinenlesbaren Datenträgern zu dokumentieren" eingefügt.
b) Absatz 4 Satz 1 Nummer 1 und 2 wird wie folgt gefasst:
"1. ab dem krankenhausindividuellen Einführungsjahr des Vergütungssystems und bis einschließlich des Jahres 2019 die Unterlagen der Vereinbarung nach § 9 Absatz 1 Nummer 6 in ihrer jeweils aktuellen Fassung sowie die Leistungs- und Kalkulationsaufstellung nach Anlage 1 in der am 31. Dezember 2012 geltenden Fassung mit Ausnahme der Abschnitte V1, V4, L4 und K4,
2. für die Jahre ab 2020 die Unterlagen der Vereinbarung nach § 9 Absatz 1 Nummer 6 in ihrer jeweils aktuellen Fassung."
c) In Absatz 5 wird nach dem Wort "Krankenhauses" ein Komma und werden die Wörter "einschließlich regionaler oder struktureller Besonderheiten in der Leistungserbringung," eingefügt.
11a. In § 13 Absatz 1 Satz 1 wird jeweils die Angabe " § 10 oder" gestrichen.
aa) In Satz 1 werden die Wörter "Landesbasisentgeltwerts nach § 10 und der" gestrichen und wird das Wort "Basisentgeltwerte" durch das Wort "Basisentgeltwerts" ersetzt.
a) In Absatz 1 Satz 3 wird das Wort "oder" durch ein Komma ersetzt und wird nach der Angabe "2017" die Angabe "oder 2018" eingefügt.
b) In Absatz 2 Satz 3 werden die Wörter " § 3 Absatz 7 oder § 4 Absatz 10" durch die Angabe " § 3 Absatz 9" ersetzt.
13a. In § 16 Satz 2 werden nach dem Wort "Wahlleistungen" die Wörter "auch für stationsäquivalente Behandlung" eingefügt.
aa) Im Satzteil vor der Aufzählung wird das Wort "oder" durch ein Komma ersetzt und wird nach der Angabe "2016" die Angabe "oder 2017" eingefügt.
bb) In Nummer 3 wird das Wort "und" durch ein Komma ersetzt.
cc) In Nummer 4 wird der Punkt am Ende durch das Wort "und" ersetzt.
"5. § 3 Absatz 4 in der ab dem 1. Januar 2017 jeweils geltenden Fassung entsprechend anzuwenden ist."
aa) Im ersten Halbsatz wird die Angabe "2018" durch die Angabe "2019" ersetzt, werden die Wörter "der Bundespflegesatzverordnung" gestrichen und werden die Wörter "zum 31. Dezember " durch die Wörter "in Vollkräften" ersetzt.
"Für die Jahre 2016, 2017, 2018 und 2019 hat das Krankenhaus dem Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus und den anderen Vertragsparteien nach § 11 nachzuweisen, inwieweit die Vorgaben der Psychiatrie-Personalverordnung zur Zahl der Personalstellen eingehalten werden. Für die Jahre ab 2020 hat das Krankenhaus dem Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus und den anderen Vertragsparteien nach § 11 die Einhaltung der von dem Gemeinsamen Bundesausschuss nach § 136a Absatz 2 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch festgelegten Vorgaben zur Ausstattung mit dem für die Behandlung erforderlichen therapeutischen Personal nachzuweisen. Für den Nachweis nach den Sätzen 2 und 3 hat das Krankenhaus eine Bestätigung des Jahresabschlussprüfers über die zweckentsprechende Mittelverwendung vorzulegen. Aus dem Nachweis nach den Sätzen 2 und 3 müssen insbesondere die vereinbarte Stellenbesetzung in Vollkräften, die tatsächliche jahresdurchschnittliche Stellenbesetzung in Vollkräften, jeweils gegliedert nach Berufsgruppen, sowie der Umsetzungsgrad der personellen Anforderungen hervorgehen. Das Krankenhaus übermittelt den Nachweis nach den Sätzen 2 und 3 zum 31. März jeden Jahres für das jeweils vorangegangene Kalenderjahr an die anderen Vertragsparteien nach § 11 und an das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus für die Weiterentwicklung des Entgeltsystems nach § 17d des Krankenhausfinanzierungsgesetzes und für die Ermittlung der Ergebnisse des leistungsbezogenen Vergleichs nach § 4; die Angaben für das Jahr 2016 sind bis zum 1. August 2017 zu übermitteln."
(3) Soweit der Nachweis nach Absatz 2 Satz 2 bei der tatsächlichen jahresdurchschnittlichen Stellenbesetzung für das Jahr 2016 eine Unterschreitung der Vorgaben der Psychiatrie-Personalverordnung zur Zahl der Personalstellen ausweist, ist der Gesamtbetrag nach § 3 Absatz 2 für die Jahre 2017 bis 2019 in Höhe der entstehenden Kosten für zusätzlich zu besetzende Stellen zur Erreichung der Vorgaben der Psychiatrie-Personalverordnung zu erhöhen. Die Begrenzung des Anstiegs des Gesamtbetrags durch den Veränderungswert nach § 9 Absatz 1 Nummer 5 findet keine Anwendung. Eine Rückzahlung von Mitteln und eine Absenkung des Gesamtbetrags ist für die Jahre 2017 bis 2019 nicht vorzunehmen, wenn das Krankenhaus nachweist, dass die im Gesamtbetrag vereinbarten Mittel für Personal vollständig für die Finanzierung von Personal verwendet wurden. Wurden Personalmittel abweichend von Satz 3 nicht zweckentsprechend verwendet, ist § 3 Absatz 3 Satz 8 entsprechend anzuwenden. Die Sätze 1 bis 4 gelten entsprechend für Krankenhäuser nach Absatz 1."
15. Die Anlage Aufstellung der Entgelte und Budgetermittlung (AEB-Psych) wird aufgehoben.
1. § 4 Absatz 2b wird wie folgt geändert:
a) In Satz 3 wird im Satzteil vor der Aufzählung das Wort "Abschlag" durch die Wörter "für das Krankenhaus anzuwendende Abschlag nach Satz 1 oder Satz 2" ersetzt.
b) In Satz 4 werden nach der Angabe "Satz 1" die Wörter "oder Satz 2" eingefügt und werden die Wörter "Fixkostendegressionsabschlag nach § 10 Absatz 13" durch die Wörter "für das Krankenhaus anzuwendende Abschlag nach Satz 1 oder Satz 2" ersetzt.
aa) In Satz 1 wird nach der Angabe " § 10" ein Komma und werden die Wörter "des Fixkostendegressionsabschlags nach § 10 Absatz 13" eingefügt.
bb) In Satz 3 werden nach dem Wort "Basisfallwerts" die Wörter "und des Fixkostendegressionsabschlags nach § 10 Absatz 13" eingefügt.
b) In Absatz 4 Satz 1 werden nach dem Wort "Basisfallwerts" die Wörter "und des Fixkostendegressionsabschlags nach § 10 Absatz 13" eingefügt.
Das Krankenhausentgeltgesetz vom 23. April 2002 (BGBl. I S. 1412, 1422), das zuletzt durch Artikel 3 geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
0a. Dem § 4 Absatz 2b wird folgender Satz angefügt:
"Für die Jahre 2017 und 2018 ist der zu vereinbarende höhere Abschlag nach Satz 2 auf 50 Prozent begrenzt."
0b. Dem § 5 Absatz 3c werden die folgenden Sätze angefügt:
"Die Finanzierung der in den Sätzen 1 und 3 genannten Mehrkosten erfolgt bei besonderen Einrichtungen nach § 17b Absatz 1 Satz 10 des Krankenhausfinanzierungsgesetzes durch eine Berücksichtigung in den krankenhausindividuellen Entgelten. Die Begrenzung des Anstiegs der Erlössumme nach § 9 Absatz 1b Satz 1 in Verbindung mit § 6 Absatz 3 Satz 4 gilt insoweit nicht."
0c. § 8 Absatz 10 Satz 4 wird wie folgt geändert:
a) Im ersten Halbsatz werden die Wörter "Reihe 6.3 ausgewiesenen entsprechenden Kosten" durch die Wörter "Reihe 6.1 ausgewiesenen Vollzeitstellen in der Pflege mit und ohne direktem Beschäftigungsverhältnis mit dem Krankenhaus, multipliziert mit den in der Fachserie 12 Reihe 6.3 ausgewiesenen bundesdurchschnittlichen Kosten pro Pflegekraft jeweils" ersetzt.
b) Im zweiten Halbsatz wird das Wort "Kosten" durch die Wörter "Vollzeitstellen in der Pflege mit und ohne direktem Beschäftigungsverhältnis mit dem Krankenhaus" ersetzt und werden nach dem Wort "haben" ein Komma und die Wörter "multipliziert mit den in der Fachserie 12 Reihe 6.3 ausgewiesenen Kosten pro Pflegekraft im jeweiligen Land" eingefügt.
1. § 9 Absatz 1a wird wie folgt geändert:
a) In Nummer 3 wird das Wort "DRG-Institut" durch die Wörter "Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus" ersetzt.
b) In Nummer 5 wird die Angabe "2017" durch die Angabe "2018" und das Wort "DRG-Institut" durch die Wörter "Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus" ersetzt.
a) In Absatz 6 Satz 1 wird vor dem Punkt am Ende ein Semikolon und werden die Wörter "die hierfür vom Statistischen Bundesamt zu erhebenden Daten werden vom Bundesministerium für Gesundheit durch Rechtsverordnung ohne Zustimmung des Bundesrates festgelegt" eingefügt.
aa) In Satz 1 werden die Wörter "ihr DRG-Institut" durch die Wörter "das Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus" ersetzt.
bb) In den Sätzen 3 und 4 wird jeweils das Wort "DRG-Institut" durch die Wörter "Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus" ersetzt.
cc) In Satz 5 wird das Wort "DRG-Instituts" durch die Wörter "Instituts für das Entgeltsystem im Krankenhaus" ersetzt.
c) Absatz 13 wird wie folgt geändert:
aa) In Satz 1 wird die Angabe "2016" durch die Angabe "2018" ersetzt.
"Für die Jahre 2017 und 2018 wird die Höhe des Abschlags auf 35 Prozent festgesetzt."
a) In Absatz 1 wird das Wort "Stelle" durch das Wort "Datenstelle" ersetzt und wird das Wort "(DRG-Datenstelle)" gestrichen.
b) Absatz 2 Nummer 2 Buchstabe b wird wie folgt gefasst:
"b) Institutionskennzeichen des Krankenhauses, ab dem 1. Januar ... [einsetzen: Jahreszahl des vierten auf die Verkündung folgenden Kalenderjahres] dessen Kennzeichen nach § 293 Absatz 6 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch für den aufnehmenden, den weiterbehandelnden und den entlassenden Standort sowie bei einer nach Standorten differenzierten Festlegung des Versorgungsauftrags bis zum 30. Juni ... [einsetzen: Jahreszahl des vierten auf die Verkündung folgenden Kalenderjahres] zusätzlich Kennzeichen für den entlassenden Standort,".
c) In Absatz 3 Satz 1 im Satzteil vor der Aufzählung, Satz 3 und 6, Absatz 3a Satz 3 und Absatz 5 Satz 2 wird jeweils das Wort "DRG-Datenstelle" durch das Wort "Datenstelle" ersetzt.
1. § 39 Absatz 1 wird wie folgt geändert:
"Die Krankenhausbehandlung wird vollstationär, stationsäquivalent, teilstationär, vor- und nachstationär sowie ambulant erbracht. Versicherte haben Anspruch auf vollstationäre oder stationsäquivalente Behandlung durch ein nach § 108 zugelassenes Krankenhaus, wenn die Aufnahme oder die Behandlung im häuslichen Umfeld nach Prüfung durch das Krankenhaus erforderlich ist, weil das Behandlungsziel nicht durch teilstationäre, vor- und nachstationäre oder ambulante Behandlung einschließlich häuslicher Krankenpflege erreicht werden kann."
"Die stationsäquivalente Behandlung umfasst eine psychiatrische Behandlung im häuslichen Umfeld durch mobile ärztlich geleitete multiprofessionelle Behandlungsteams. Sie entspricht hinsichtlich der Inhalte sowie der Flexibilität und Komplexität der Behandlung einer vollstationären Behandlung."
1a. Nach § 65c wird folgender § 65d eingefügt:
" § 65d Förderung besonderer Therapieeinrichtungen
2. Nach § 115c wird folgender § 115d geändert:
" § 115d Stationsäquivalente psychiatrische Behandlung
3. § 118 Absatz 3 wird wie folgt gefasst:
4. § 132b wird wie folgt geändert:
(2) Im Fall der Nichteinigung wird der Vertragsinhalt durch eine von den Vertragspartnern zu bestimmende unabhängige Schiedsperson festgelegt. Einigen sich die Vertragspartner nicht auf eine Schiedsperson, so wird diese von der für die vertragsschließende Krankenkasse zuständigen Aufsichtsbehörde innerhalb eines Monats nach Vorliegen der für die Bestimmung der Schiedsperson notwendigen Informationen bestimmt. Die Kosten des Schiedsverfahrens tragen die Vertragspartner zu gleichen Teilen."
5. § 136 Absatz 1 wird wie folgt geändert:
a) In Satz 2 wird das Wort "er" durch die Wörter "der Gemeinsame Bundesausschuss" ersetzt.
"Er kann dabei die Finanzierung der notwendigen Strukturen zur Durchführung von Maßnahmen der einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung insbesondere über Qualitätssicherungszuschläge regeln."
6. § 136a Absatz 2 wird wie folgt geändert:
a) Satz 1 wird durch die folgenden Sätze ersetzt:
"Der Gemeinsame Bundesausschuss legt in seinen Richtlinien nach § 136 Absatz 1 geeignete Maßnahmen zur Sicherung der Qualität in der psychiatrischen und psychosomatischen Versorgung fest. Dazu bestimmt er insbesondere verbindliche Mindestvorgaben für die Ausstattung der stationären Einrichtungen mit dem für die Behandlung erforderlichen therapeutischen Personal sowie Indikatoren zur Beurteilung der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität für die einrichtungs- und sektorenübergreifende Qualitätssicherung in der psychiatrischen und psychosomatischen Versorgung. Die Mindestvorgaben zur Personalausstattung nach Satz 2 sollen möglichst evidenzbasiert sein und zu einer leitliniengerechten Behandlung beitragen. Der Gemeinsame Bundesausschuss bestimmt zu den Mindestvorgaben zur Personalausstattung nach Satz 2 notwendige Ausnahmetatbestände und Übergangsregelungen. Den betroffenen medizinischen Fachgesellschaften ist Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Die Stellungnahmen sind durch den Gemeinsamen Bundesauschuss in die Entscheidung einzubeziehen."
b) In dem neuen Satz 7 werden die Wörter "und Empfehlungen nach Satz 1" durch die Wörter "nach den Sätzen 1 und 2" ersetzt.
c) Der neue Satz 8 wird wie folgt gefasst:
"Der Gemeinsame Bundesausschuss hat die verbindlichen Mindestvorgaben und Indikatoren nach Satz 2 erstmals bis spätestens zum 30. September 2019 mit Wirkung zum 1. Januar 2020 zu beschließen."
d) In dem neuen Satz 9 wird das Wort "Empfehlungen" durch die Wörter "verbindlichen Mindestvorgaben" ersetzt und wird die Angabe "Satz 1" durch die Angabe "Satz 2" ersetzt.
7. § 136c wird wie folgt geändert:
aa) In Satz 1 werden nach dem Wort "Landesbehörden" die Wörter "sowie den Landesverbänden der Krankenkassen und den Ersatzkassen" eingefügt und wird nach dem Wort "einrichtungsübergreifenden" das Wort "stationären" gestrichen.
bb) In Satz 2 wird nach dem Wort "einrichtungsübergreifenden" das Wort "stationären" gestrichen.
aa) In Satz 1 wird die Angabe "2016" durch die Angabe "2017" ersetzt.
"Der Gemeinsame Bundesausschuss führt vor Beschlussfassung eine Folgenabschätzung durch und berücksichtigt deren Ergebnisse."
8. § 137 Absatz 2 Satz 1 wird wie folgt gefasst:
"Der Gemeinsame Bundesausschuss legt in seinen Richtlinien über Maßnahmen der einrichtungsübergreifenden Qualitätssicherung eine Dokumentationsrate von 100 Prozent für dokumentationspflichtige Datensätze der Krankenhäuser fest."
9. In § 137a Absatz 6 wird nach den Wörtern "Gemeinsamen Bundesausschuss" das Wort "insbesondere" eingefügt.
10. In § 137h Absatz 3 Satz 1 werden die Wörter "in einer Richtlinie nach § 137" durch die Wörter "nach den §§ 136 bis 136b" ersetzt.
11. § 269 wird wie folgt geändert:
a) In Absatz 1 werden nach dem Wort "Krankengeldes" die Wörter "ab dem Ausgleichsjahr 2013" eingefügt.
b) In Absatz 2 werden nach dem Wort "ist" die Wörter "ab dem Ausgleichsjahr 2013" eingefügt.
12. § 271 Absatz 2 Satz 4 wird wie folgt gefasst:
"Den Einnahmen des Gesundheitsfonds nach Absatz 1 werden im Jahr 2017 1,5 Milliarden Euro aus der Liquiditätsreserve zugeführt."
13. Dem § 293 wird folgender Absatz 6 angefügt:
5. die Finanzierung der Aufwände, die durch die Führung und die Aktualisierungen des Verzeichnisses entstehen. § 2a Absatz 2 des Krankenhausfinanzierungsgesetzes gilt entsprechend für die Auftragserteilung nach Satz 2 und die Vereinbarung nach Satz 10."
14. § 295 Absatz 1b wird wie folgt geändert:
a) In Satz 3 wird das Wort "DRG-Datenstelle" durch das Wort "Datenstelle" ersetzt.
"Die Selbstverwaltungspartner nach § 17b Absatz 2 des Krankenhausfinanzierungsgesetzes vereinbaren für die Dokumentation der Leistungen der psychiatrischen Institutsambulanzen nach Satz 1 sowie für die Durchführung der vom Gemeinsamen Bundesausschuss nach § 101 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2b zu beschließenden Bestimmungen bis spätestens zum 1. Januar 2018 einen bundeseinheitlichen Katalog, der nach Art und Umfang der Leistung sowie der zur Leistungserbringung eingesetzten personellen Kapazitäten getrennt nach Berufsgruppen und Fachgebieten differenziert, sowie das Nähere zur Datenübermittlung nach Satz 3; für die Umsetzung des Prüfauftrags nach § 17d Absatz 1 Satz 3 des Krankenhausfinanzierungsgesetzes vereinbaren sie dabei auch, ob und wie der Prüfauftrag auf der Grundlage der Daten einer Vollerhebung oder einer repräsentativen Stichprobe der Leistungen psychiatrischer Institutsambulanzen sachgerecht zu erfüllen ist."
15. § 301 Absatz 1 Satz 1 wird wie folgt geändert:
a) In dem Satzteil vor Nummer 1 werden nach dem Wort "Krankenhäuser" die Wörter "oder ihre Krankenhausträger" eingefügt.
"2. das Institutionskennzeichen der Krankenkasse und des Krankenhauses sowie ab dem 1. Januar ... [einsetzen: Jahreszahl des vierten auf die Verkündung folgenden Kalenderjahres] dessen Kennzeichen nach § 293 Absatz 6,".
c) In Nummer 6 werden nach dem Wort "im" die Wörter "oder vom" eingefügt.
In Artikel 8 Absatz 3 des Psych-Entgeltgesetzes vom 21. Juli 2012 (BGBl. I S. 1613), das durch Artikel 16c des Gesetzes vom 21. Juli 2014 (BGBl. I S. 1133) geändert worden ist, werden die Wörter "am 1. Januar 2019" durch die Wörter "am 1. Januar 2020" ersetzt.
1. Nach Satz 6 wird folgender Satz eingefügt:
"Die Festlegungen nach Satz 1 sind für die Ausgleichsjahre 2013 und 2014 vom Bundesversicherungsamt nach Anhörung des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen anzupassen, soweit dies für die Umsetzung der Regelungen in § 41 Absatz 1 Satz 2 und 3 erforderlich ist."
2. Im neuen Satz 8 wird die Angabe "Satz 6" durch die Wörter "den Sätzen 6 und 7" ersetzt.
Dem § 142a des Arzneimittelgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 12. Dezember 2005 (BGBl. I S. 3394), das zuletzt durch Artikel 4 Absatz 11 des Gesetzes vom 18. Juli 2016 (BGBl. I S. 1666) geändert worden ist, wird folgender Absatz 3 angefügt:
(3) Die Verpflichtung zur Kennzeichnung hämatopoetischer Stammzellzubereitungen aus dem peripheren Blut oder aus dem Nabelschnurblut mit dem Einheitlichen Europäischen Code mit der Abkürzung "SEC" nach § 10 Absatz 8a Satz 3 und die Verpflichtung zur Kennzeichnung von Gewebezubereitungen mit dem Einheitlichen Europäischen Code mit der Abkürzung "SEC" nach § 10 Absatz 8b Satz 1 sind ab dem 29. April 2017 zu erfüllen."
§ 43 der Arzneimittel- und Wirkstoffherstellungsverordnung vom 3. November 2006 (BGBl. I S. 2523), die zuletzt durch Artikel 1 der Verordnung vom 28. Oktober 2014 (BGBl. I S. 1655) geändert worden ist, wird wie folgt geändert:
(2) § 31 Absatz 8a Satz 2 und Abschnitt 5b sind ab dem 29. April 2017 anzuwenden."
(3) Artikel 3 tritt mit Wirkung vom ... [einsetzen: Tag des Kabinettbeschlusses] in Kraft.
(4) Artikel 4 Nummer 0a, Nummer 2 Buchstabe c und Artikel 5 Nummer 7 Buchstabe b treten mit Wirkung vom ... [einsetzen: Tag der 3. Lesung des Deutschen Bundestages] in Kraft.
← Inhalt 667/16
§ 2a Definition ..
§ 4 Leistungsbezogener ..
§ 65d Förderung ..
§ 115d Stationsäquivalente ..

References: § 2
 § 10
 § 17
 § 17
 § 17
 § 136
 § 136
 § 17
 § 17
 § 17
 § 18
 § 18
 § 64
 § 21
 § 21
 § 1
 § 2
 § 6
 § 9
 § 18
 § 9
 § 6
 § 9
 § 4
 § 4
 § 18
 § 7
 § 4
 § 17
 § 7
 § 11
 § 4
 § 3
 § 3
 § 7
 § 10
 § 4
 § 17
 § 301
 § 301
 § 4
 § 4
 § 4
 § 11
 § 18
 § 9
 § 9
 § 13
 § 10
 § 10
 § 3
 § 4
 § 3
 § 16
 § 3
 § 11
 § 11
 § 136
 § 11
 § 17
 § 4
 § 3
 § 9
 § 3
 § 4
 § 10
 § 10
 § 10
 § 10
 § 10
 § 4
 § 5
 § 17
 § 9
 § 6
 § 8
 § 9
 § 293
 § 39
 § 108
 § 65
 § 65
 § 65
 § 115
 § 115
 § 115
 § 118
 § 132
 § 136
 § 136
 § 136
 § 136
 § 137
 § 137
 § 137
 § 137
 § 269
 § 271
 § 293
 § 2
 § 295
 § 17
 § 101
 § 17
 § 301
 § 293
 § 41
 § 142
 § 10
 § 10

§ 43
 § 31

§ 2

§ 4

§ 65

§ 115