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Timestamp: 2020-01-23 08:16:59+00:00

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BGH, 22.05.1995 - II ZB 2/95 - dejure.org
BGH, 22.05.1995 - II ZB 2/95
https://dejure.org/1995,1847
BGH, 22.05.1995 - II ZB 2/95 (https://dejure.org/1995,1847)
BGH, Entscheidung vom 22.05.1995 - II ZB 2/95 (https://dejure.org/1995,1847)
BGH, Entscheidung vom 22. Mai 1995 - II ZB 2/95 (https://dejure.org/1995,1847)
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Klageschrift - Auslegung - Auskunft - Beschlussverfahren - Berufung - Zulässigkeit - Freiwillige Gerichtsbarkeit - Auskunftsanspruch - Zulässigkeit einer sofortigen weiteren Beschwerde - Unzulässigkeit einer Berufung gegen ein im ersten Rechtszug erlassenes Endurteil - ...
NJW-RR 1995, 1183
Vielmehr orientiert sich die Auslegung, bei der nach allgemeinen Grundsätzen auch der Sachvortrag der Klagepartei heranzuziehen ist (vgl. BGH…, Urteil vom 4. Oktober 2000 - VIII ZR 289/99 -, juris Rn. 36 mwN), an dem Grundsatz, dass im Zweifel dasjenige gewollt ist, was nach den Maßstäben der Rechtsordnung vernünftig ist und dem recht verstandenen Interesse entspricht (vgl. BGH…, Urteil vom 24. November 1999 - XII ZR 94/98 -, juris Rn. 4 mwN; Beschluss vom 22. Mai 1995 - II ZB 2/95 -, juris Rn. 11 mwN).
Vielmehr ist zu ihren Gunsten stets davon auszugehen, daß sie im Zweifel mit ihrer Prozeßhandlung das bezweckt, was nach Maßstäben der Rechtsordnung vernünftig ist und ihrer recht verstandenen Interessenlage entspricht (BGH, Beschl. vom 22. Mai 1995, II ZB 2/95, NJW-RR 1995, 1183 f;… Urt. v. 18. Juni 1996, VI ZR 325/95, NJW-RR 1996, 1210;… Urt. v. 17. Mai 2000, VIII ZR 210/99, WM 2000, 1512, 1514).
aa) Auch im Prozessrecht darf die Auslegung nicht am buchstäblichen Sinn des Ausdrucks haften, sondern es ist der wirkliche Wille der Partei zu erforschen (BGH, Beschlüsse vom 11. November 1993 - VII ZB 24/93, NJW-RR 1994, 568; vom 22. Mai 1995 - II ZB 2/95, NJW-RR 1995, 1183 f).
Im Zweifel ist zugunsten einer Partei davon auszugehen, dass sie mit ihrer Prozesshandlung das bezweckt, was nach Maßstäben der Rechtsordnung vernünftig ist und ihrer recht verstandenen Interessenlage entspricht (BGH, Beschluss vom 22. Mai 1995 - II ZB 2/95, aaO S. 1184; Urteil vom 24. November 1999 - XII ZR 94/98, NJW-RR 2000, 1446).
aa) Der Antrag ist indes als Prozesshandlung auslegungsfähig, wobei sich die Auslegung, bei der nach allgemeinen Grundsätzen auch der Sachvortrag der Klagepartei heranzuziehen ist (vgl. BGH…, Urteil vom 4. Oktober 2000, - VIII ZR 289/99 -, juris, Rn. 36 m.w.N.), an dem Grundsatz, dass im Zweifel dasjenige gewollt ist, was nach den Maßstäben der Rechtsordnung vernünftig ist und dem recht verstandenen Interesse entspricht, zu orientieren hat (vgl. BGH…, Urteil vom 24. November 1999, - XII ZR 94/98 -, juris, Rn. 4 m.w.N.; Beschluss vom 22. Mai 1995, - II ZB 2/95 -, juris, Rn. 11 m.w.N.; OLG Karlsruhe, Urteil vom 18.7.2019, - 17 U 160/18 -, juris).
c) Im Zweifel ist davon auszugehen, dass die Partei mit einer Prozesserklärung das anstrebt, was nach den Maßstäben der Rechtsordnung vernünftig ist und ihrer recht verstandenen Interessenlage entspricht (BGH, Beschl. v. 22. Mai 1995 - II ZB 2/95, NJW-RR 1995, 1183 f;… Urt. v. 24. November 1999 - XII ZR 94/98, NJW-RR 2000, 1446;… Zöller/Greger, aaO Vor § 128 Rn. 25).
Insbesondere besteht für den Gesellschafter keine Möglichkeit, Informationsansprüche aus § 51a GmbHG wahlweise in einem Verfahren der ordentlichen streitigen Gerichtsbarkeit durchzusetzen (vgl. BGH NJW-RR 1995, 1183 f. Tz. 12, zit. nach juris; OLG Saarbrücken GmbHR 1994, 474 f.; OLG Schleswig GmbHR 2008, 434, 435;… Scholz/Schmidt, GmbHG, 10. Aufl., § 51b Rdnr. 9;… Lutter in: Lutter/Hommelhoff, GmbHG, 17. Aufl., § 51b Rdnr. 14).
b) Der das Verfahren einleitende Schriftsatz der Prozessbevollmächtigten Klägers vom 1.7.2010 kann auch nicht als Antrag auf Durchführung eines Verfahrens der freiwilligen Gerichtsbarkeit ausgelegt werden (vgl. hierzu BGH NJW-RR 1995, 1183 f. Tz. 12 ff., zit. nach juris).
BPatG, 31.10.2019 - 7 W (pat) 14/17
OLG Dresden, 04.08.1999 - 8 U 2159/99
OLG Stuttgart, 20.08.2012 - 14 W 8/12
OLG Koblenz, 31.05.2012 - 14 W 289/12
Versagung der Vergütung nur nach Androhung zulässig!

References: § 128
 § 51
 BGH 
 § 51
 § 51
 BGH