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Timestamp: 2019-12-15 04:40:13+00:00

Document:
Rat der Stadt Dortmund - öffentliche Sitzung vom 25.06.2009
öffentliche Sitzung vom 25.06.2009
über die 42. Sitzung des Rates der Stadt Dortmund
Sitzungsdauer: 15:00 - 20:05 Uhr
Laut Anwesenheitslisten, die der Originalniederschrift als Anlage beigefügt sind, waren 82 von z. Z. 88 Ratsmitgliedern anwesend.
1.4	Genehmigung der Niederschrift über die 41. Sitzung des Rates der Stadt Dortmund am 14.05.2009
2.1 a	Umsetzung des Zukunftsinvestitionsgesetzes des Bundes und des Investitionsförderungsgesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen in Dortmund
2.1 b	Investitions- und konsumtive Maßnahmen im Hochbau/Maßnahmenpriorisierung 2009 ff
Ergänzung zur Vorlage Drucksache Nr. 14821-09 "Investitions- und konsumtive Maßnahmen im Hochbau/Maßnahmenpriorisierung 2009 ff"
(Drucksache Nr.: 15321-09)
2.2	Klinikum Dortmund
3.2	EU Ziel 2 Programm Stadtumbau "Hörde Zentrum"
3.3	Lokale Agenda 21 - 9. Zwischenbericht an den Rat
3.4	Faire Kulturhauptstadt 2010 "Magna Charta"
3.5	Stadtumbau Rheinische Straße, Projekt "Spiel- und Toberaum Westpark"
3.6	Aufstellung einer Satzung zur Begründung eines besonderen Vorkaufsrechts für die Großsiedlung Lanstrop gemäß § 25 Abs. 1 Nr. 2 des Baugesetzbuches (BauGB)
3.7	Integriertes Stadtbezirksentwicklungskonzept (InSEKt) Innenstadt-Nord – Bericht 2009
3.8	Bauleitplanung; Bebauungsplan Hö 263 - Wohnbebauung Am Heisterbach - (Aufstellung des Bebauungsplanes im beschleunigten Verfahren nach § 13a BauGB)
3.9	Stadtumbau Rheinische Straße, Projekt "Plätze von Buffalo"; hier: aktueller Sachstand
3.10	Bauleitplanung, Bebauungsplan Ev 142 - Fürst Hardenberg -,
3.11	EU Ziel 2 Programm Stadtumbau "Hörde Zentrum"
3.12	Bauleitplanung; 13. Änderung des Flächennutzungsplanes -Seniorenresidenz Limburger Postweg- und Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes (VEP) Hö 265 -Seniorenresidenz Limburger Postweg-
3.13	Bauleitplanung; Bebauungsplan Hö 252 - PHOENIX See, Teilbereich B
3.14	Bauleitplanung; Bebauungsplan Hö 252 - PHOENIX See -
3.15	Bauleitplanung; Bebauungsplan Hö 252 - PHOENIX See, Teilbereich A - Seequartier -
3.16	- unbesetzt -
3.17	Einzelsatzung gem. § 3 Abs. 6 S. 2 der Satzung der Stadt Dortmund über die Erhebung von Beiträgen nach § 8 KAG NRW für die Anlage Westentorallee ( Kampstraße / Brüderweg, 1. Bauabschnitt ) von Königswall bis westl. Grenze Petrikirchplatz
3.18	Stadtumbau Rheinische Straße, Projekt "Stadtteilmarketing"
3.19	Stadtumbau Rheinische Straße, Projekt "Zwischennutzungskonzepte für Immobilienleerstände und Brachen"
3.20	Quartiersmanagement Nordstadt
3.21	EU - Ziel 2 - Programm,
3.22	EU - Ziel 2 – Programm,
3.23	LKW-Verkehr in Dortmund
3.24	Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie zur Umnutzung der Ev. Kirche Dorstfeld
3.25	Bericht über die Machbarkeitsstudien für die "Kath. Kirche St. Albertus Magnus" und die "Ev. Kirche Lindenhorst" im Rahmen des Modellvorhabens 'Kirchenumnutzungen' des Landes Nordrhein-Westfalen
3.26	Stadtumbau Rheinische Straße, Projekt "Rheinische Straße _kreativ 2010"
3.27	Stadterneuerung City
3.28	Bauleitplanung; Änderung Nr. 8 des Bebauungsplanes Br 157 Änderung Nr. 8 im beschleunigten Verfahren nach § 13a Baugesetzbuch (BauGB)
3.29	- unbesetzt -
3.30	Bauleitplanung; Bebauungsplan Hom 242 - Bergfeld -
3.31	Brandschutzsanierung der Gustav-Heinemann-Gesamtschule, Theodor-Heuss-Realschule und Hauptschule Mengede
3.32	Umstufung der Kreisstraße 3 in Dortmund-Lindenhorst
3.33	Friedhöfe Dortmund - Jahresabschluss und Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2008
3.34	Aufstellung einer Satzung zur Begründung eines besonderen Vorkaufsrechts für die Großsiedlung Westerfilde gemäß § 25 Abs. 1 Nr. 2 des Baugesetzbuches (BauGB)
3.35	Antrag auf Abschluss eines Erschließungsvertrages nach § 124 BauGB für die Entwicklung des Zukunftsstandortes Phoenixsee in Dortmund-Hörde
3.36	Bauleitplanung; Bebauungsplan In W 113n - Rheinische Straße / Möllerstraße – im beschleunigten Verfahren nach § 13 a BauGB
3.37	Bauleitplanung; Vorhabenbezogener Bebauungsplan In W 216 - Einzelhandelsstandort Dorstfelder Hellweg/Arminiusstraße -; hier: Entscheidung über Stellungnahmen aus der Offenlegung, Satzungsbeschluss, Beifügung einer Begründung, Abschluss des Durchführungsvertrages Teil B
3.38	Öffentlichkeitsarbeit für den Radverkehr
3.39	Einrichtung von öffentlich zugänglichen Ladestationen für Elektrofahrzeuge
3.40	Neubau NS IX von Emil-Figge-Straße bis Kortental
4.1	Soziale Stadt "Dortmunder Nordstadt"
6.1	Wahrung der Belange der Menschen mit Behinderung in der Stadt Dortmund 2007/2008
Bedarfsgerechter Ausbau von Ganztagesplätzen in der Offenen Ganztagsschule - Drucksache-Nr. 14161-09
Überweisung: Ausschuss für Soziales, Familie und Gesundheit aus der öffentlichen Sitzung vom 26.05.2009
(Drucksache Nr.: 14961-09)
6.2	Zukunft des Gesundheitsamtes
(Drucksache Nr.: 15120-09)
6.3	Praxis der Ein-Euro-Jobs im "Konzern Stadt Dortmund"
Vorschlag zur TO (Fraktion 'Die Linken im Rat')
(Drucksache Nr.: 15394-09)
7.1	Kulturbetriebe Dortmund - Jahresabschluss und Lagebericht für das Jahr 2008
(Drucksache Nr.: 14523-09)
7.2	Investition in die Erneuerung der Stromversorgung im Westfalenpark in insgesamt acht Bauabschnitten.
(Drucksache Nr.: 14762-09)
7.3	Wirtschaftsplan des Theater Dortmund 2009/10 für die Zeit vom 01.08.2009 bis 31.07.2010
(Drucksache Nr.: 14326-09)
7.4	Theater Dortmund - Jahresabschluss und Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2007/08
(Drucksache Nr.: 14766-09)
7.5	Landesfestival „scene: ungarn in nrw –
40. Internationale Kulturtage der Stadt Dortmund 2010
(Drucksache Nr.: 15117-09)
7.6	Dortmunder U - Sachstandsbericht zum Baufortschritt, zur beabsichtigten Organisations- und Leitungsstruktur sowie zur Umbenennung des Museums am Ostwall
(Drucksache Nr.: 15136-09)
8.1	Aufhebung eines Ratsbeschlusses (DrucksacheNr. 10466-07), Errichtung eines Bildungsganges am Paul-Ehrlich-Berufskolleg der Stadt Dortmund,
8.2	Einrichtung von Bildungsgängen am Karl-Schiller-Berufskolleg der Stadt Dortmund
hier: "Berufliche Grundbildung für Schülerinnen und Schüler mit mittlerem Schulabschluss (Fachoberschulreife) gemäß APO-BK, Anlage B3, ergänzt um den Bereich Informations- und Telekommunikationstechnik mit kaufmännischer Akzentuierung"
und "Kaufmännische Assistentin/Kaufmännischer Assistent und Fachhochschulreife gemäß APO-BK, Anlage C3, ergänzt um die Fachrichtung Betriebswirtschaftslehre"
8.3	Fördermittelantrag im Rahmen der Bund/Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW)“ für Investitionsvorhaben im Zusammenhang mit der Ausstattung von Berufskollegs
8.4	Errichtung eines Bildungsganges am Leopold-Hoesch-Berufskolleg der Stadt Dortmund,
hier: "Mechatroniker/in für Kältetechnik"
(Drucksache Nr.: 15047-09)
9.1	Betriebskonzept für das Freizeitzentrum West (FZW)
(Drucksache Nr.: 14963-09)
(Drucksache Nr.: 14984-09)
9.3	FABIDO Jahresabschluss und Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2008
(Drucksache Nr.: 15119-09)
9.4	Streik im Sozial- und Erziehungsdienst
(Drucksache Nr.: 15406-09)
10.1	Jahresabschluss 2008 der Sparkasse Dortmund
hier: Beschlussfassung über die Entlastung der Organe der Sparkasse nach § 8 Abs. 2 Buchstabe f Sparkassengesetz Nordrhein-Westfalen (SpkG NW) und die Verwendung des Jahresüberschusses nach § 8 Abs. 2 Buchstabe g SpkG NW
(Drucksache Nr.: 14982-09)
10.2	Satzungsänderung der Sparkasse Dortmund
(Drucksache Nr.: 14985-09)
10.3.a	Flughafen Dortmund
(Drucksache Nr.: 15097-09)
10.3.b	Gutachten zum Flughafen Dortmund
(Drucksache Nr.: 15388-09)
10.4	Sondervermögen "Grundstücks- und Vermögensverwaltungsfonds Dortmund" - Jahresabschluss und Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2008
(Drucksache Nr.: 15105-09)
10.5	Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) - hier: Beteiligung an der Stadtwerke Management GmbH (SMG)
(Drucksache Nr.: 15327-09)
10.6	Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) - hier: Beteiligung an einem Gemeinschaftsunternehmen mit der RWE Innogy GmbH ("Green GECCO"-Projekt) gemeinsam mit weiteren Stadtwerken zur Realisierung von Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien in Deutschland und im EU-Ausland
(Drucksache Nr.: 15329-09)
10.7	städtischer Haushalt
(Drucksache Nr.: 15357-09)
10.8	Satzung zur ersten Änderung der Vergnügungssteuersatzung der Stadt Dortmund vom 19.12.2007
(Drucksache Nr.: 15340-09)
11.1	Bildung eines Wahlausschusses zur Wahl des Ausländerbeirates
(Drucksache Nr.: 14947-09)
11.2	Aufstellen einer Vorschlagsliste für ehrenamtliche Richter/Richterinnen beim Oberverwaltungsgericht Münster
(Drucksache Nr.: 15129-09)
11.3	Verhalten von Führungskräften der Stadtverwaltung in Tarifkonflikten
(Drucksache Nr.: 15351-09)
11.4	Einrichtung einer analytischen Task Force (ATF) des Bundes bei der Feuerwehr für erweiterte Messaufgaben bei Gefahrstoffeinsätzen
(Drucksache Nr.: 14929-09)
11.5	Umsetzung der Resolution des Rates gegen rechte Gewalt in Dortmund
(Drucksache Nr.: 15391-09)
12.1.1	Baumfällungen im Naturschutzgebiet Dellwiger Wald
(Drucksache Nr.: 14618-09)
12.1.2	Aktuelle Probleme des Artenschutzes auf Phoenix West im Frühjahr 2009
(Drucksache Nr.: 14617-09)
12.1.3	Artenschutz beim Bau der Gneisenauallee
(Drucksache Nr.: 14917-09)
12.1.4	Zusammenarbeit von Umweltamt und Polizei in Naturschutz- und Waldgebieten
(Drucksache Nr.: 14952-09)
12.1.5	Tägliche Nutzung des Bolzplatzes an der JFS Hombruch als Parkplatz
(Drucksache Nr.: 15081-09)
12.1.6	Rechtswidriges Befahren der Zuwegung zur Stadt- und Landesbibliothek mit Quarts
(Drucksache Nr.: 15217-09)
12.1.7	Konsequenzen aus den häufigen Banküberfällen in Eving
(Drucksache Nr.: 15218-09)
12.1.8	Gedenktafel zur Bücherverbrennung auf dem Hansaplatz wird mit Füssen getreten
(Drucksache Nr.: 15346-09)
12.1.9	Umsiedlung der FFH-Art vom Standort Gneisenauallee
(Drucksache Nr.: 15347-09)
12.1.10	Abbindung der Altmengeder Straße zum Schutz des NSG Siesack
(Drucksache Nr.: 15378-09)
12.1.11	Ersatzmaßnahme zum Schutz einer FFH-Art im Gewerbepark Hansa
(Drucksache Nr.: 15379-09)
12.1.12	Moschee- Standorte in Dortmund
Zur Mitunterzeichnung der Niederschrift wurde Rm Menzebach (CDU) benannt.
3.41	Neubau Gneisenauallee -Straßen- und Kanalbau-
10.9	Vertrag mit der Verbraucher-Zentrale NRW e.V. über den Betrieb einer Verbraucherberatungsstelle in Dortmund
(Drucksache Nr.: 14668-09)
Des Weiteren verständigte sich der Rat der Stadt darauf, die Tagesordnungspunkte
als Angelegenheit von besonderer Bedeutung und öffentlichem Interesse unter dem Tagesordnungspunkt 2.3 zu behandeln.
Weiterhin wurde die Vorlage zu dem Tagesordnungspunkt
von OB Dr. Langemeyer zurückgezogen, so das diese Angelegenheit von der Tagesordnung abgesetzt wurde.
Nachdem Rm Münch die von ihm gestellten Dringlichkeitsanträge kurz begründet hatte, lehnte der Rat der Stadt mit Mehrheit gegen die Stimme von Rm Münch die Aufnahme folgender Dringlichkeitsanträge in die Tagesordnung ab:
Resolution des Rates für einen verbesserten Lärmschutz an der A2
- Schreiben von Rm Münch vom 17.06.2009 -
Sicherheitsmaßnahmen im Rathaus
- Schreiben von Rm Münch vom 18.06.2009 -
Bilanz von 10 Jahren OB Dr. Langemeyer
- Schreiben von Rm Münch vom 22.06.2009 –
Der von Rm Münch gestellte Antrag, die Behandlung des Tagesordnungspunktes 11.2 zu vertagen, damit die Zusammensetzung des neu gewählten Rates hierbei berücksichtigt werden könne, wurde mit Mehrheit gegen die Stimme von Rm Münch abgelehnt.
Anschließend schlug OB Dr. Langemeyer, sowie er dies in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 18.06.2009 bereits angekündigt hatte, vor, nach der Behandlung der Angelegenheiten von besonderer Bedeutung und öffentlichem Interesse zunächst die Tagesordnungspunkte, bei denen im Vorfeld kein Diskussionsbedarf signalisiert wurde, zu behandeln.
Nachdem sich Rm Münch hiergegen ausgesprochen hatte, beschloss der Rat der Stadt mehrheitlich so wie von OB Dr. Langemeyer vorgeschlagen, zu verfahren.
Abschließend gab es folgende Anträge, die Redezeit nach der Behandlung der Angelegenheiten von besonderer Bedeutung und öffentlichem Interesse zu beschränken:
a)	Antrag von Rm Hengstenberg (CDU): Begrenzung der Redezeit auf drei Minuten
b)	Antrag von Rm Dr. Littmann (FDP/Bürgerliste: Begrenzung der Redezeit auf fünf Minuten
Der Rat der Stadt sprach sich letztendlich mehrheitlich dafür aus, die Redezeit nach der Behandlung der Angelegenheiten von besonderer Bedeutung und öffentlichem Interesse auf drei Minuten pro Person zu begrenzen.
Genehmigung der Niederschrift über die 41. Sitzung des Rates der Stadt Dortmund am 14.05.2009
Der Rat der Stadt genehmigt einstimmig die Niederschrift über die 41. Sitzung des Rates der Stadt am 14.05.2009.
Auf der Grundlage der Empfehlung des Kinder- und Jugendausschusses vom 27.05.2009 lag den Mitgliedern des Rates der Stadt folgende Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses vom 18.06.2009 vor:
Bei der Auftragsvergabe sollen im Rahmen der Möglichkeiten auch die Träger Berücksichtigung finden, die Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen für Langzeitarbeitslose durchführen. Bei der Vielzahl der Anträge sei es nachvollziehbar, dass eine Reihe von Maßnahmen der freien Träger nicht berücksichtigt werden konnten. Hinsichtlich der Prüfung, welche Maßnahmen aufgenommen werden können, vertraue man darauf, dass die Verwaltung in Abstimmung mit den freien Trägern einen tragbaren Weg gefunden habe. Das könne nicht die Aufgabe des Ausschusses sein. Kleinere Nachsteuerungen sollten möglich sein, wenn jetzt aufgeführte Maßnahmen - aus welchen Gründen auch immer – nicht umgesetzt werden können.
Unter Einbeziehung der o. a. Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses fasst der Rat der Stadt bei Stimmenthaltung der Fraktion „Die Linken im Rat“ einstimmig folgenden Beschluss:
Der Rat der Stadt Dortmund nimmt den 1. Sachstandsbericht zur Kenntnis und stimmt der Projektauswahl zu.
Der Rat der Stadt nimmt die Übersicht über die Investitions- und konsumtiven Maßnahmen im Hochbau (Maßnahmenprioritätenliste) 2009 ff (Drucksache Nr.: 14821-09) sowie die Ergänzungen aus den Begehungen der Gymnasien (Drucksache Nr.: 15321-09) zur Kenntnis.
1.	Gemeinsamer Antrag der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 22.06.2009:
1.	Der Rat geht davon aus, dass bei einer Umsetzung der im Sanierungskonzept der Firma Roland Berger Strategy-consultants GmbH definierten Maßnahmen ein nachhaltig positives Betriebergebnis erzielt werden kann.
2.	Der Rat beschließt auf der Grundlage des vorgelegten Sanierungskonzeptes die Übernahme von Verbindlichkeiten aus Investitionskrediten der Klinikum Dortmund GmbH in Höhe von 51.303.470,45 Euro zum 31.12.2009.
3.	Zeitgleich wird die Geschäftsführung der Klinikum Dortmund gGmbH den Aufsichtsrat und den Sanierungsbeirat nach der Vorlage des 3. Quartalsberichtes über den Verlauf des Geschäftsjahres 2009 informieren und den bisherigen Erfolg der Maßnahmen des Sanierungskonzeptes dokumentieren.
4.	Der Rat geht davon aus, dass auf der Grundlage der bereits 2009 realisierbaren Effekte aus den Projekten, der vom Wirtschaftsprüfer prognostizierte Jahresfehlbetrag von 7,3 Mio Euro im Geschäftsjahr 2009 nicht überschritten wird und dieser im Jahr 2010 auf 3,7 Mio sinkt.
5.	Der Rat erwartet, dass das unter Berücksichtigung des aktuellen Ratsbeschlusses zur Eigenkapitalverstärkung des Klinikums zum Jahresende 2009 vorhandenem Eigenkapital in Höhe von 13,3 Mio Euro zu einer nachhaltigen Stärkung der Ertragskraft des Klinikum beiträgt.
6.	Der Rat bekräftigt seine Absicht, mit der notwendigen Eigenkapitalverstärkung das Klinikum in kommunaler Trägerschaft dauerhaft zu erhalten.
2.	Schreiben der Fraktion FDP/Bürgerliste vom 22.06.2009 – Bitte um Stellungnahme (Drucksache Nr.:15408-09-E2):
Wir bitten die Verwaltung daher im Rahmen einer schriftliche Stellungnahme gemäß § 14 Geschäftsordnung des Rates, alle von der Geschäftsführung aufgestellten Bilanzwerte per Jahresende 2008 und GuV-Werte 2008 gemäß §§ 242, 246 ff. HGB sowie die Aussagen aus dem Lagebericht und dem Anhang mitzuteilen.
Hilfsweise ist auch der aufgestellte Jahresabschluss mit allen gesetzlich vorgeschriebenen Teilen denkbar.
Alternativ ist auch – wenn schon vorhanden – der vom Aufsichtsrat festgestellte, testierte Jahresabschluss denkbar.
Die erbetene Stellungnahme der Verwaltung lag den Mitgliedern des Rates der Stadt schriftlich vor (Drucksache Nr.: 15408-09-E5)
3.	Antrag der Fraktion FDP/Bürgerliste vom 22.06.2009:
Für die zum 1. Juli 2009 um Verbindlichkeiten von 51,3 Mio. € befreite Klinikum Dortmund gGmbH wird die Verwaltung beauftragt, ein Interessenbekundungsverfahren mit dem Ziel einer Teil-Privatisierung durchzuführen.
4.	Antrag der CDU-Fraktion vom 23.06.2009:
1.	Der Rat der Stadt Dortmund nimmt das Sanierungskonzept zur Kenntnis und fordert alle Beteiligten zur umfassenden und konsequenten Umsetzung des Konzeptes auf.
2.	Der Rat der Stadt Dortmund lehnt die Übernahme von Verbindlichkeiten aus Investitionskrediten der Klinikum Dortmund gGmbH i.H.v. 51.303.470,45 Euro durch die Stadt Dortmund zum 01.07.2009 ab.
3.	Zur Aufrechterhaltung der unverkennbar hohen Qualität der medizinischen Leistungen am Klinikum erklärt sich der Rat der Stadt Dortmund bereit, in den Jahren 2010 bis 2012 Investitionszuschüsse für die medizinisch-technische Ausstattung an die Klinikum Dortmund gGmbH zu leisten. Die Geschäftsführung der Gesellschaft wird aufgefordert, diese im Bedarfsfall zu quantifizieren und dem Rat zur Beratung und Beschlussfassung vorzulegen. Der Rat geht dabei nach bisher vorliegenden Informationen von einem Investitionsvolumen von bis zu 15 Millionen Euro im Sanierungszeitraum aus.
5.	Schreiben der CDU-Fraktion vom 25.06.2009 – Bitte um Stellungnahme
(Drucksache Nr.: 15408-09-E6):
1.	Ist die Stadt ihrer Verpflichtung nachgekommen, den Regierungspräsidenten über aktuelle Entwicklungen im Zusammenhang von Klinikum und Stadthaushalt auf dem Laufenden zu halten, wie das laut Presseberichten in der Verfügung des Regierungspräsidenten zum Doppelhaushalt gestanden haben soll?
2.	Hat der Regierungspräsident in seiner Haushaltsverfügung auf Haushaltsrisiken aus der Klinikfinanzierung hingewiesen? Hat die Stadt bei der Aufstellung des Doppelhaushaltes das Risiko nicht erkannt oder wegen der Genehmigungsfähigkeit des Haushaltes nicht erkennen wollen?
3.	Ist es richtig, dass der Regierungspräsident die Stadt zu einem Bericht über die Lage des Klinikums aufgefordert hat, ein solcher Bericht aber nicht vorgelegt wurde?
4.	Ist es richtig, dass die Stadtkämmerin Dr. Uthemann gegenüber der Aufsichtsbehörde eine solche Zusage gemacht hat, bei einem Gespräch am 26. Mai von der Möglichkeit der Schuldenübernahme in den Stadthaushalt in Kenntnis gesetzt war, den Regierungspräsidenten aber nicht darüber informiert hat? Oder hat Frau Dr. Uthemann bis zum 26. Mai noch nichts von der geplanten Schuldenübernahme gewusst?
5.	Laut Zeitungsbericht hat der Regierungspräsident den Oberbürgermeister bereits wegen der geplanten Schuldenübernahme angeschrieben. Welchen Inhalt hat dieses Schreiben und warum gibt der Oberbürgermeister das Schreiben der Aufsichtsbehörde dem Rat nicht zur Kenntnis?
In der Diskussion zu dem o. a. Tagesordnungspunkt brachte für die Fraktion FDP/Bürgerliste
Rm Dr. Littmann zum Ausdruck, dass ihre Fraktion nach wie vor auf schärfste das Verhalten der Verwaltung kritisiere, testierte Jahresabschlüsse der Klinikum Dortmund gGmbH nicht zur Verfügung zu stellen. Man werde dies noch weiter kommunalrechtlich verfolgen.
Weiterhin machte Rm Dr. Littmann (FDP/Bürgerliste) nochmals die grundsätzliche Haltung ihrer Fraktion hinsichtlich des Klinikums Dortmund, die man auch in dem vorgelegten Antrag und der damit verbundenen Forderung nach einer Teil-Privatisierung, zum Ausdruck gebracht habe, deutlich.
Außerdem wiederholte Rm Dr. Littmann (FDP/Bürgerliste) nochmals die Forderung ihrer Fraktion nach einer neuen Geschäftsführung für die Klinikum Dortmund gGmbH.
Abschließend erklärte Rm Dr. Litmmann (FDP/Bürgerliste), dass eine Altschuldenübernahme, so wie diese von der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen unterstützt werde, ohne eine Teil-Privatisierung keinen Sinn mache. Von daher werde man auch den entsprechenden Antrag ablehnen. Ablehnen werde ihre Fraktion auch den o. a. Antrag der CDU-Fraktion, da dieser ihrer Auffassung nach nicht weitgehend genug sei.
Seitens der Fraktion „Die Linken im Rat“ erklärte Rm Stammnitz, dass seine Fraktion die vorliegenden Anträge der anderen Fraktionen ablehnen werde, da diese von dem Generalvorbehalt der Wirtschaftlichkeit des Klinikums Dortmund geprägt seien. Dies könne seiner Meinung nach nicht im Sinne der Beschäftigten und der Patienten sein. Solidarität sehe für seine Fraktion anders aus.
Weiter verdeutlichte Rm Stammnitz (Die Linken im Rat), dass seine Fraktion die einzige sei, die ohne Vorbehalte und Bedingungen zum Klinikum Dortmund stehe. In der Übernahme der Altschulden sehe man einen wichtigen Schritt darin, dass die Stadt Dortmund die volle Verantwortung für die Gesundheit ihrer Bürger übernehme. Von daher werde man auch der Verwaltungsvorlage, die im nichtöffentlichen Teil behandelt werde, zustimmen.
Für die SPD-Fraktion erläuterte Rm Starke den von ihrer Fraktion gemeinsam mit der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vorgelegten Antrag. Hierbei machte sie deutlich, dass ihre Fraktion davon ausgehe, dass bei einer konsequenten Umsetzung der im Sanierungskonzept der Firma Roland Berger definierten Maßnahmen ein nachhaltig positives Betriebsergebnis erzielt werden könne. Von daher werde ihre Fraktion auch der Übernahme der Altschulden zustimmen. Das dies erst am 31.12.2009 geschehe, sei ausdrücklicher Wunsch der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen gewesen. Nach Meinung der SPD-Fraktion hätte dies auch schon zum 01.07.2009 geschehen können.
Im weiteren Verlauf ihrer Ausführungen setzte sich Rm Starke (SPD) mit den anderen zum
o. a. Tagesordnungspunkt vorgelegten Anträge auseinander und begründete dabei die diesbezügliche ablehnende Haltung ihrer Fraktion.
Abschließend erklärte Rm Starke (SPD) Bezug nehmend auf die Äußerungen von
Rm Stammnitz (Die Linken im Rat), dass die Vorstellungen der Fraktion „Die Linken im Rat“ bezogen auf das Klinikum Dortmund an der Realität vorbei gehen.
Auf Seiten der CDU-Fraktion nahm anschließend Rm Hengstenberg zu der o. a. Angelegenheit Stellung. In seinen Ausführungen brachte er zum Ausdruck, dass man seit Jahren immer wieder darauf aufmerksam gemacht habe, dass der Investitionsstau beim Klinikum Dortmund nicht allein durch städtische Mittel gedeckt werden könne. Von daher dürfe es nach Ansicht der CDU-Fraktion auch keine Denkverbote geben, wenn es um die Frage, wie und mit wem soll das Klinikum Dortmund in die Zukunft gehen, geben. Hierbei unterscheide man sich nach Auffassung von Rm Hengstenberg (CDU) von der Herangehensweise der Fraktion FDP/Bürgerliste.
In seinen weiteren Ausführungen setzte sich Rm Hengstenberg (CDU) mit dem Verhalten der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen auseinander, auf deren Wunsch hin, die Übernahme der Altschulden erst zum 31.12.2009 terminiert werden soll. Offensichtlich wolle die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen die Übernahme der Altschulden nicht.
Abschließend fasste Rm Hengstenberg (CDU) die Position der CDU-Fraktion zum Klinikum Dortmund wie folgt zusammen:
1.	Erhalt des Klinikum Dortmund als Maximalversorger.
2.	Erhalt der Anzahl der Arbeitsplätze und dauerhafter Erhalt wirtschaftlicher Strukturen am Klinikum Dortmund.
3.	Umsetzung des vorliegenden Sanierungskonzeptes, durch das letztendlich viele in den vergangenen Jahren von der CDU-Fraktion gestellte Forderungen vollzogen werden.
4.	Die Übernahme der Altschulden halte man zum jetzigem Zeitpunkt für falsch, um letztendlich „Druck auf den Kessel“ zu halten.
Für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen brachte Rm Krüger nochmals zum Ausdruck, dass seine Fraktion jegliche Privatisierungsabsichten grundsätzlich ablehne, da dies letztendlich zu Lasten der Patienten und auch der Beschäftigten gehen würden.
Weiterhin wies Rm Krüger (Bündnis 90/Die Grünen) Bezug nehmend auf die Äußerungen von
Rm Hengstenberg (CDU) hinsichtlich des Datums der Übernahme der Altschulden daraufhin, dass man zum 31.12.2009 mehr Klarheit darüber haben werde, in wie weit das Sanierungskonzept tatsächlich auch umgesetzt worden sei.
Im übrigen gehe nach Auffassung von Rm Krüger (Bündnis 90/Die Grünen) seine Fraktion davon aus, dass bei einer konsequenten Umsetzung der im Sanierungskonzept definierten Maßnahmen ein nachhaltig positives Betriebsergebnis erzielt werden könne.
Anschließend brachte OB Dr. Langemeyer zum Ausdruck, dass er heute allen Anlass dazu habe, stolz zu sein. Auf dem Gelände des Klinikums Dortmund stehen Baukräne, die für ihn Ausdruck dafür seien, dass sich dort etwas bewege, wie z. B. beim Bau des zentralen OP- und Funktionszentrums. Letztendlich nehme die Stadt Dortmund Geld in die Hand für eine gute Gesundheitsversorgung der Dortmunder Bevölkerung.
Weiterhin bedankte sich OB Dr. Langemeyer in seinen Ausführungen bei der Geschäftsführung, den Beschäftigten und dem Betriebsrat des Klinikums Dortmund sowie bei den Berater der Firma Roland Berger, die sich darauf verständigt haben, die Schritte, die im Sanierungskonzept festgelegt seien, auch tatsächlich umzusetzen.
Für ihn seien mit dem vorliegendem Sanierungskonzept die Privatisierungsabsichten der CDU-Fraktion sowie der Fraktion FDP/Bürgerliste gescheitert, da hierdurch das Klinikum Dortmund wieder auf Kurs gebracht worden sei. Von daher sei er auch der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen für die zu beschließende Übernahme der Altschulden, sowie dies im vorliegendem Antrag dokumentiert werde, dankbar.
Abschließend nahmen OB Dr. Langemeyer und StK´in Dr. Uthemann zu dem mit Schreiben vom 25.06.2009 gestellten Fragen Stellung und machten dabei deutlich, dass die Stadt Dortmund gegenüber der Bezirksregierung sich korrekt verhalten habe und ihren Verpflichtungen nachgekommen sei.
Während der Ausführungen von OB Dr. Langemeyer übernahm Bm´in Jörder die Leitung der Sitzung.
1.	Der Rat der Stadt beschließt mit Mehrheit gegen die Stimmen der CDU-Fraktion, der Fraktion FDP/Bürgerliste, der Fraktion „Die Linken im Rat“, der DVU-Fraktion sowie der Stimmen von
Rm Münch den o. a. gemeinsamen Antrag der SPD-Fraktion und der Fraktion
Bündnis 90/Die Grünen vom 22.06.2009 (Drucksache Nr.:15408-09-E3).
2.	Bei Stimmenthaltung der DVU-Fraktion lehnt der Rat der Stadt mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion FDP/Bürgerliste den o. a. Antrag der Fraktion FDP/Bürgerliste vom 22.06.2009 ab (Drucksache Nr.: 15408-09-E1).
3.	Der Rat der Stadt lehnt mit Mehrheit gegen die Stimmen der CDU-Fraktion sowie der DVU-Fraktion den o. a. Antrag der CDU-Fraktion vom 25.06.2009 ab (Drucksache Nr.: 15408-09-E4).
Die öffentliche Sitzung des Rates der Stadt wurde von 16:55 bis 17:30 Uhr für eine Pause unterbrochen.
gemein. Vorschlag der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
(Drucksache Nr.: 15406-09-E1 bis E6) (vorher TOP 9.4)
Verhalten von Führungskräften der Stadtverwaltung in Tarifkonflikten
(Drucksache Nr.: 15351-09) (vorher TOP 11.3)
Hinsichtlich der o. a. Angelegenheiten lagen den Mitgliedern des Rates der Stadt folgende Anträge vor:
1.	Antrag der DVU-Fraktion vom 15.06.2009:
Die Verwaltung wird beauftragt, sowohl die während des Streiks nicht in Anspruch genommenen Essensgelder in den Kindertageseinrichtungen als auch die anteiligen Beitragsentgelte an die Eltern zu erstatten.
2.	Antrag der DVU-Fraktion vom 22.06.2009:
1.	Der Rat fordert die Gewerkschaft Verdi auf, den auf den Rücken der Eltern und Kindern ausgetragenen Streik in den Kindertageseinrichtungen umgehend zu beenden.
2. Der Rat beauftragt die Verwaltung, für jeden Streiktag 1/22. des jeweiligen Elternbeitrages zu erstatten.
3.	Gemeinsamer Antrag der Fraktion FDP/Bürgerliste sowie der CDU-Fraktion vom 19.06.2009:
1.	Der Rat beauftragt die Verwaltung, die vom Streik betroffenen gebührenpflichtigen Eltern gemäß den ausgefallenen Betreuungszeiten finanziell zu entschädigen.
2.	Soweit die Kindergartenzeit im Einzelfall bis zum Ende des Streiks nicht beendet ist, erfolgt die Entschädigung analog der Zahl ausgefallener Betreuungstage durch Aussetzen der Gebührenerhebung im Folgemonat.
3.	Andernfalls erfolgt die Entschädigung durch Erstattung der für jeden streikbedingt ausgefallenen Betreuungstag anteilig von den Eltern gezahlten Beiträge.
4.	Darüber hinaus werden die von den Eltern während der Streiktage gezahlten Verpflegungskosten erstattet.
4.	Gemeinsamer Antrag der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 18.06.2009:
Der Rat der Stadt Dortmund unterstützt die Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen in den kommunalen Sozial- und Erziehungsdiensten.
Der Rat sieht gleichzeitig mit Sorge die großen Nöte vieler Eltern, die nicht wissen, wo sie ihre Kinder an den Streiktagen unterbringen sollen und die dadurch teilweise in erhebliche, auch berufliche Schwierigkeiten geraten. Zusätzlich müssen viele Familien teilweise zusätzliche finanzielle Kosten für anderweitige Betreuungsmöglichkeiten ihrer Kinder tragen. Mit jedem neuen Streiktag verschärft sich die Situation der Eltern und ihrer Kinder.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kindertagesstätten, in den sozialen Diensten und in der Jugendarbeit leisten einen wesentlichen Beitrag für die Entwicklung sozial gerechter Lebenschancen in unserer Gesellschaft. Sie brauchen für ihre wichtige soziale Arbeit gute und gerechte Rahmenbedingungen.
Die Forderungen der Beschäftigten nach einer angemessen Bezahlung und einem Tarifvertrag zum betrieblichen Gesundheitsschutz sind deshalb berechtigt.
Gerade die gesundheitlichen Belastungen der MitarbeiterInnen in den Kindertageseinrichtungen sind in den letzen Jahren gestiegen.
Schuld daran ist maßgeblich die CDU/FDP-Landesregierung, die mit dem Kinderbildungsgesetz KiBiz die Rahmenbedingungen und Arbeitsverhältnisse massiv verschlechtert hat.
Für Sprachförderung ist weniger Zeit da, die Zusammenarbeit mit den Eltern wird schwieriger und vor allem die Kerntätigkeit - die pädagogische Arbeit mit den Kindern - wird eingeschränkt. Das KiBiz bietet darüber hinaus wegen der darin enthaltenen Kindpauschalen keine Grundlage für eine bessere Bezahlung der Erzieherinnen und Erzieher. Die Landesregierung trägt deshalb eine Mitschuld an der momentanen schlechten Situation und an der Notwendigkeit des Streiks. Sie lässt durch ihr Nichthandeln die Beschäftigten, Eltern und ihre Kinder sowie die Kommunen im Stich.
Ein schnellstmögliches Ende des momentanen Arbeitskampfes liegt deshalb im Interesse aller daran beteiligten und davon betroffenen Gruppen.
Letztendlich werden bessere Arbeitsbedingungen in den Sozial- und Erziehungsdiensten allen nutzen: Den Beschäftigten in den Einrichtungen und sozialen Diensten, den von ihnen betreuten Kindern und ihren Eltern und auch den Kommunen als Arbeitgebern.
1.	fordert der Rat die Landesregierung auf, die Kindpauschalen des KiBiz deutlich nachzubessern und den Trägern der Einrichtungen damit die notwendigen Mittel für eine bessere Vergütung der ErzieherInnen zur Verfügung zu stellen.
2.	fordert der Rat die kommunalen Arbeitgeber und die Gewerkschaften auf, sich schnellstmöglich auf einen Tarifabschluss zu einigen, der sowohl den Interessen der Beschäftigten als auch der Finanzsituation der Städte gerecht wird.
3.	begrüßt der Rat die Absicht der Verwaltung, die während des Streiks nicht in Anspruch genommenen Essensgelder in den Kindertageseinrichtungen an die Eltern zurück zu zahlen.
Weiterhin beschließt der Rat, dass die durch den Streik eingesparten Personalkosten nicht im allgemeinen Haushalt vereinnahmt werden sollen.
Vielmehr werden die während der Streikmaßnahmen in den Kindertageseinrichtungen gezahlten Elternbeiträge zurückgezahlt. Ein entsprechender möglichst unbürokratischer Erstattungsmodus wird von der Verwaltung erarbeitet und umgesetzt.
Darüber hinaus eingesparte Personalkosten verbleiben im Eigenbetrieb FABIDO und sollen für konkrete nachvollziehbare Verbesserungen in den Kindertageseinrichtungen eingesetzt werden.
5.	Antrag der Fraktion „Die Linken im Rat“ vom 22.06.2009:
Der Rat missbilligt das Verhalten von Vorgesetzten und des OB, u.a. im aktuellen Tarifkonflikt mit der Gewerkschaft Ver.di, als Missbrauch der dienstlichen Stellung für einseitige Arbeitgeberinteressen.
Der Rat fordert alle Führungskräfte der Verwaltung auf, in künftigen Tarifkonflikten auf repressive Einflussnahme zu verzichten.
Der Rat beauftragt die Verwaltung, die gebotene Neutralität aller dienstlichen Vorgesetzten gegenüber den Tarifparteien sicher zu stellen.
In seinen Ausführungen zum o. a. Tagesordnungspunkt erläuterte Rm Sohn für die SPD-Fraktion den gemeinsam mit der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vorgelegten Antrag und machte gleichzeitig die ablehnende Haltung seiner Fraktion hinsichtlich der weiteren diesbezüglich vorgelegten Anträge deutlich.
Hierbei brachte Rm Sohn (SPD) zum Ausdruck, dass man einerseits die berechtigte Forderung nach besseren Arbeitsbedingungen im Sozial- und Erziehungsdienst unterstütze, zugleich aber auch die großen Nöte vieler Eltern durch die streikbedingten Beeinträchtigungen sehe. Hauptursache für diese Situation sei für ihn, dass durch die CDU/FDP-Landesregierung beschlossene Kinderbildungsgesetz (KiBiz), durch das die Rahmenbedingungen und Arbeitsverhältnisse massiv verschlechtert worden seien.
Auf Seiten der DVU-Fraktion brachte Rm G. Branghofer bei der Antragsbegründung zum Ausdruck, dass es für seine Fraktion nicht seien könne, dass der Streik im Sozial- und Gesundheitsdienst letztendlich zu Lasten der Betroffenen Eltern und Kinder gehe. Von daher solle auch die Gewerkschaft Ver.di aufgefordert werden, den Streik umgehend zu beenden.
Für die Fraktion „Die Linken im Rat“ erklärte Rm Konak, dass ihre Fraktion den Streik im Erziehungs- und Sozialdienst ausdrücklich begrüße und hierbei die Beschäftigten unterstütze, da die Arbeits- und Tarifbedingungen in diesen Bereichen unzumutbar seien. Letztendlich würden Verbesserungen in diesen Bereichen den Kindern zu Gute kommen.
In ihren weiteren Ausführungen erklärte Rm Konak (Die Linken im Rat), dass ihre Fraktion den Punkten 1 und 3 des gemeinsamen Antrages der SPD-Fraktion sowie der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zustimmen werde. Hinsichtlich des Punktes 2 des Antrages stellte sie folgenden Änderungsantrag:
„Der Rat der Stadt fordert die kommunalen Arbeitgeber auf, sich schnellst möglich auf einen Tarifabschluss nach den Forderungen der Gewerkschaft Ver.di zu einigen.“
Seitens der Fraktion FDP/Bürgerliste machte Rm Gerber deutlich, dass der Streik in den städtischen Kindertagesstätten jetzt schon seit Wochen die Gemüter in der Stadt bewege. Es werde seiner Meinung nach immer mehr deutlich, dass dieser auf den Rücken der Eltern und Kinder ausgetragen werde und von daher immer mehr kontraproduktiv sei. In diesem Zusammenhang kritisierte Rm Gerber (FDP/Bürgerliste) das Verhalten von Ver.di in dieser Angelegenheit.
Abschließend brachte Rm Gerber (FDP/Bürgerliste) hinsichtlich des von der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vorgelegten Antrages zum Ausdruck, dass in der letzten Sitzung des Betriebsausschusses FABIDO deutlich geworden sei, dass die hierin enthaltenen Ausführungen zum KiBiz nicht Fakt seien. Anstatt die Schuld immer auf andere, also die Landesregierung, zu schieben, sollte das rot/grüne Bündnis einmal daran denken, wer Träger von FABIDO ist, nämlich die Stadt Dortmund.
Ergänzend zu den Ausführungen von Rm Sohn (SPD) erklärte für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Rm Reuter, dass man in dem gemeinsam vorgelegten Antrag sowohl die Interessen der Beschäftigten, als auch die der betroffenen Eltern und Kinder berücksichtigt habe. Darüber hinaus ging es ihrer Fraktion auch darum, die Ursache für diese prekäre Situation darzulegen. Dies sei nun mal unzweifelhaft ihrer Auffassung nach das Kinderbildungsgesetz NRW (KiBiz). Von daher sei für sie der vorliegende gemeinsame Antrag der am weitestgehende Antrag.
Für die CDU-Fraktion erklärte Rm Middendorf, dass der Streik der Erzieherinnen und Erzieher aufgrund des gestiegenen Arbeitsdruckes durchaus berechtigt sei. Andererseits halte man es aber auch für gerechtfertigt, den Eltern, die während des streikbedingten Betreuungsausfalls erhobenen Gebühren und Verpflegungskosten zu erstatten.
Erfreut zeigte sich Rm Middendorf (CDU) über das Umdenken des rot/grünen Bündnisses in dieser Angelegenheit. Insofern könnte ihrer Auffassung nach die SPD-Fraktion und die Fraktion
Bündnis 90/Die Grünen auch dem zielbringenderen Antrag der CDU-Fraktion und der Fraktion FDP/Bürgerliste folgen.
Im weiteren Verlauf der Diskussion kritisierte Rm Stammnitz (Die Linken im Rat) bezugnehmend auf den von seiner Fraktion am 22.06.2009 (zu TOP 11.3) vorgelegten Antrag das Verhalten von
OB Dr. Langemeyer und brachte dabei zum Ausdruck, dass sich seine Fraktion ein wenig mehr Solidarität von OB Dr. Langemeyer in dieser Angelegenheit gewünscht hätte. Anstatt dessen verhalte er sich seiner Meinung nach eher wie ein privater Arbeitgeber.
Bezug nehmend auf die Äußerungen von Rm Stammnitz (Die Linken im Rat) erklärte OB Dr. Langemeyer, dass es eine Tarifautonomie gebe und die Stadt Dortmund Mitglied im kommunalen Arbeitgeberverband sei. Dies bedeute, dass bei einer Tarifauseinandersetzung der kommunale Arbeitgeberverband das Recht und auch die Pflicht habe, für die Stadt Dortmund zu sprechen.
Als Leiter der Dienststelle habe er auch die Pflicht darauf zu achten, dass sich die Beschäftigten an Recht und Gesetz halten.
Um nicht die Situation unnötig anzuheizen, habe er sich bei der Tarifauseinandersetzung bewusst zurückgehalten. Von daher kann und werde er auch nicht an Streikveranstaltungen teilnehmen.
Weiterhin wies OB Dr. Langemeyer daraufhin, dass er sich bei der rechtlichen Bewertung der vorliegenden Anträge hinsichtlich der Gebührenerstattung, und ob diese satzungskonform bzw. rechtmäßig seien, bewusst zurückhalte.
Vielmehr möchte er daran mitwirken, dass der Wille des Rates der Stadt, die Gebühren zu erstatten, auch umgesetzt und der Streik möglichst bald beendet werde.
Abschließend erklärte Rm Sohn (SPD), dass die entsprechende Satzung über die Erhebung von Elternbeiträgen in § 2 Absatz 7 seiner Meinung nach nicht geändert werden müsse. § 2 Absatz 7 der Satzung sehe zwar vor, dass bei vorübergehenden Unterbrechungen, die nicht von der Stadt zu vertreten seien, kein Anspruch auf Beitragsminderung bestehe. Im vorliegendem Fall liege aber keine vorübergehende Unterbrechung mehr vor, da der bisherige Zeitraum des Streiks schon so lange gewesen sei, dass die Satzung an der Erstattung der Elternbeiträge nicht entgegenstehe.
Gegen den von Rm Sohn (SPD) aufgezeigten Weg zur Erstattung der Elternbeiträge ohne Satzungsänderung wurden weder von Seiten des Rates der Stadt, noch durch die anwesenden Dezernenten der Verwaltung widersprochen.
Unter Einbeziehung der o. a. Anmerkungen fasste der Rat der Stadt folgende Beschlüsse:
DVU-Fraktion (Drucksache Nr.: 15406-09-E1) vom 15.06.2009 ab.
2.	Der Rat der Stadt lehnt mit Mehrheit gegen die Stimmen der DVU-Fraktion den o. a. Antrag der
DVU-Fraktion (Drucksache Nr.: 15406-09-E6) vom 22.06.2009 ab.
3.	Der Rat der Stadt lehnt mit Mehrheit gegen die Stimmen der CDU-Fraktion sowie der Fraktion FDP/Bürgerliste und der Fraktion „Die Linken im Rat“ den o. a. Antrag der CDU-Fraktion und der Fraktion FDP/Bürgerliste (Drucksache Nr.: 15406-09-E5) ab.
4.	Der Rat der Stadt lehnt mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion „Die Linken im Rat“ den o. a. Änderungsantrag von Rm Konak (Die Linken im Rat) ab.
5.	Der Rat der Stadt beschließt mit Mehrheit gegen die Stimmen der CDU-Fraktion, der Fraktion FDP/Bürgerliste sowie der DVU-Fraktion den o. a. gemeinsamen Antrag der SPD-Fraktion sowie der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (Drucksache Nr.: 15406-09-E2).
6.	Der Rat der Stadt lehnt mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion „Die Linken im Rat“ den o. a. Antrag der Fraktion „Die Linken im Rat“ (Drucksache Nr.: 15351-09-E1) ab.
Für die Fraktion FDP/Bürgerliste erklärte Rm Gerber, dass seine Fraktion dem Jahresförderprogramm 2010 mit Ausnahme der Projekte der Punkte 1a, 1b, 1d, 2, 8 und 10 zustimmen werde.
Auf Seiten der CDU-Fraktion wies Rm Hengstenberg daraufhin, dass seine Fraktion dem Jahresförderprogramm 2010 mit Ausnahme des Teilprojektes 7 zustimmen werde.
Unter Einbeziehung der o. a. Anmerkungen fasst der Rat der Stadt bei Stimmenthaltung der
DVU-Fraktion einstimmig folgenden Beschluss:
Der Rat der Stadt Dortmund fasst bei Stimmenthaltung der Fraktion „Die Linken im Rat“ einstimmig folgenden Beschluss:
1.	Der Rat der Stadt Dortmund nimmt das in Kapitel 1 der beigefügten Anlage 1 dargestellte städtebauliche Entwicklungskonzept für das Stadtbezirkszentrum Dortmund-Hörde (überarbeitete Fassung) von September 2008 zur Kenntnis und beschließt, vorbehaltlich der durch das Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes NRW angekündigten Förderung, im Grundsatz die Umsetzung dieses Konzeptes.
Auf Seiten der Fraktion FDP/Bürgerliste merkte Rm Dr. Reinbold an, dass seine Fraktion der o. a. Angelegenheit zustimmen werde. Um die positive Entwicklung des Westparkes nicht zu stören, sollten auch künftig Maßnahmen gegen die bekannte Drogenszene ergriffen werden.
Der Rat der Stadt Dortmund beschließt die Neugestaltung der Kinderspielplätze im Westpark im Rahmen des Projektes „Spiel- und Toberaum Westpark“. Das Gesamtinvestitionsvolumen in Höhe von 119.422 € wird mit 80.000 € im Rahmen des Landesprogramms Stadtumbau West, Rheinische Straße bezuschusst. Die Finanzierung ist im Budget des Amtes 61 auf der Investitionsfinanzstelle 61W00903014010 (Deckung erfolgt aus investivem Sammelansatz 61_00903016300) mit 100.000 € sowie im Budget des Amtes 51 auf der Investitionsfinanzstelle 51_00603044002 mit 19.422 € im Haushaltsjahr 2010 vorgesehen.
Für die Fraktion „Die Linken im Rat“ erklärte Rm Stammnitz, dass seine Fraktion der Verwaltungsvorlage zum o. a. Tagesordnungspunkt und auch zu dem Tagesordnungspunkt 3.34 zustimmen werde, da diese in die richtige Richtung gehen. Aufgabe des neu gewählten Rates der Stadt sollte es sein, in diesem Bereich weitere Fortschritte zu erzielen, damit gewisse Großvermieter ihren Instandhaltungspflichten nachkommen.
II.	beschließt die als Anlage beigefügte Satzung zur Begründung des besonderen Vorkaufsrechtes für die Großsiedlung Lanstrop
Der Rat der Stadt Dortmund beschließt den Bericht 2009 des InSEKts Innenstadt-Nord.
Die Verwaltung wird beauftragt, auch in der kommenden Ratsperiode das Instrumentarium
InSEKt in bewährter Weise mit der Bürgerschaft der Innenstadt-Nord und anderen Akteuren
anzuwenden bzw. ggf. weiter zu entwickeln.
Der Rat der Stadt fasst bei Stimmenthaltung der Fraktion „Die Linken im Rat“ mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen folgenden Beschluss:
I. Der Rat der Stadt hat die vorgebrachten Stellungnahmen (Anregungen) zum Bebauungsplan-Entwurf Hö 263 - Wohnbebauung Am Heisterbach - geprüft und beschließt,
- die Stellungnahme unter Punkt 15.1 dieser Vorlage zu berücksichtigen.
- die Stellungnahmen unter dem Punkt 15.2 und 15.3 dieser Vorlage nicht zu
§ 3 Abs. 2 Satz 4 i.V.m. § 4a Abs. 3 und § 13 a BauGB vom 23.09.2004 (BGBl. I S. 2414/BGBl. III FNA 213-1) in Verbindung mit den §§ 7 und 41 der Gemeinde-ordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW) vom 14.07.1994 (GV NRW S. 666; SGV NRW 2023) in der zur Zeit geltenden Fassung.
II.	Der Rat der Stadt beschließt, die mit dem Bebauungsplan-Entwurf offengelegte Be-gründung (einschließlich Anlagen) vom 03.11.2008 entsprechend den unter Punkt 16 gemachten Ausführungen in dieser Vorlage zu aktualisieren und die aktualisierte Begründung vom 04.05.2009 dem Bebauungsplan Hö 263 - Wohnbebauung Am Heisterbach - beizufügen.
III.	Der Rat der Stadt beschließt den Bebauungsplan Hö 263 - Wohnbebauung Am Heisterbach - einschließlich der unter den Punkten 15 und 16 dieser Vorlage aufgeführten Änderungen für den unter der Ziffer 1 dieser Vorlage beschriebenen Planbereich als Satzung.
§ 10 Abs. 1 i.V.m. § 13 a BauGB sowie §§ 7 und 41 Abs. 1 Buchstabe f GO NRW.
Der Rat der Stadt Dortmund nimmt den dargestellten aktuellen Sachstand zur Kenntnis.
II.	beschließt den Bebauungsplan Bebauungsplanes Ev 142 – Fürst Hardenberg – für den unter Punkt 1 dieser Beschlussvorlage genannten Planbereich mit dem durch Beschluss des Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen vom 24.01.2007 offengelegenen Inhalt jedoch mit den unter Punkt 13 genannten Änderungen als Satzung.
III.	beschließt, dem Bebauungsplan Bebauungsplanes Ev 142 – Fürst Hardenberg – die modifizierte/aktualisierte Begründung vom 24.05.2009 beizufügen.
1.	Der Rat der Stadt Dortmund beschließt, ergänzend zur Vorlage Drucksache Nr.: 14623-09 und zum Beschluss vom 28.09.2006 Drucksache Nr.: 05906-06, die Umsetzung der folgenden Teilprojekte aus dem städtebaulichen Stadtentwicklungskonzept / integrierten Handlungskonzept für den Stadtumbau Hörde Zentrum mit einem Gesamtauszahlungs-volumen in Höhe von 973.500 €. Durch eine 80% Förderung mit Landes-, Bundes- und EU-Fördergeldern (778.800 €) beträgt der städtische Eigenanteil 194.700 €.
2.	Der Rat der Stadt Dortmund beschließt, den auf der Grundlage der vorbereitenden Untersuchungen vom Rat der Stadt Dortmund in seiner Sitzung am 28.09.2006 gefassten Beschluss zur Beauftragung eines Sanierungsträgers (Aufwand 765.000 €) Punkt 3.5 des Beschlussvorschlages (Drucksache Nr.: 05906-06) aufzuheben, da sich bei der Erarbeitung des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes herausgestellt hat, dass zur Durchführung der geplanten Sanierungsmaßnahme ein Sanierungsträger nicht mehr benötigt wird.
Unter Einbeziehung der Ergänzung der Verwaltung vom 16.06.2009 fasst der Rat der Stadt mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion „Die Linken im Rat“ folgenden Beschluss:
§ 2 Abs. 1 i.V.m § 1 Abs. 8 BauGB.
Für die Fraktion FDP/Bürgerliste wies Rm Dr. Littmann daraufhin, dass ihre Fraktion der Verwaltungsvorlage zum o. a. Tagesordnungspunkt zustimmen werde, allein schon um die Rechtsrisiken bei diesem Großprojekt zu reduzieren.
Weiterhin regte Rm Dr. Littmann (FDP/Bürgerliste) in diesem Zusammenhang an, die auf Seite 16 der Verwaltungsvorlage enthaltene Auflage hinsichtlich gewisser bautechnischer Maßnahmen künftig wegzulassen, da diese nach Auffassung der Dortmunder Stadtwerke nicht erforderlich sei.
Der Rat der Stadt fasst daraufhin bei Stimmenthaltung der Fraktion „Die Linken im Rat“ einstimmig folgenden Beschluss:
I. Der Rat der Stadt hat das Ergebnis der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung zum
Bebbauungsplan Hö 252 – PHOENIX See – Teilbereich B – Nordufer - unter Ziffer
15 dieser Vorlage geprüft und beauftragt die Verwaltung, das Verfahren unter
Berücksichtigung dieser Ergebnisse fortzuführen.
§ 3 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) vom 23.09.2004 (BGBl. I S. 2414/BGBl. III FNA 213-1) in Verbindung mit den §§ 7 und 41 Abs. 2 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW) vom 14.07.1994 (GV NRW S. 666; SGV NRW 2023) in der zur Zeit geltenden Fassung.
II. Der Rat der Stadt stimmt den geplanten Festsetzungen des Bebauungsplanentwurfes
Hö 252 – PHOENIX See, Teilbereich B - Nordufer - , für den unter der Ziffer 3 dieser
Vorlage beschriebenen Geltungsbereich des Bebauungsplanes und der Begründung
vom 03.04.2009 zu und beschließt die öffentliche Auslegung (Öffentlichkeitsbeteiligung).
III. Der Rat der Stadt beschließt, den Geltungsbereich des Bebauungsplanes Ap 118 um
eine Fläche westlich der Kohlsiepenstraße / südlich der Brücke über die ehemalige
Hoesch-Bahntrasse zugunsten der Festsetzungen des Bebauungsplanes Hö 252,
Teilbereich B zu reduzieren.
I. Der Rat der Stadt hat die Weiterentwicklung des städtebaulichen Rahmenplanes zur
Kenntnis genommen und beschließt die fortgeschriebene Fassung (Stand April 2009)
als Grundlage für die weitere Entwicklung des Gebietes PHOENIX See.
II. Der Rat der Stadt nimmt zur Kenntnis, dass für die Realisierung von Bauvorhaben am
PHOENIX See geeignete Qualifizierungsverfahren beabsichtigt sind.
III. Der Rat der Stadt hat die Gestaltleitlinien für die Qualifizierung der Wohnbauflächen
zur Kenntnis genommen und beschließt diese als Grundlage für die bauliche
§ 41 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (GO NRW) vom
Den Mitgliedern des Rates der Stadt lag folgender Antrag der CDU-Fraktion, der bereits im Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen gestellt wurde, vor:
„Die Verwaltung wird beauftragt, einen anderen Standort für die zu schaffende Waldersatzfläche zu finden.“
Bei der Begründung des o. a. Antrages machte Rm Follert (CDU) deutlich, dass dem betreffenden Landwirt in der Vergangenheit bereits mehrere Verträge aufgekündigt worden seien. Ein weiterer Wegfall einer Pachtfläche würde den Landwirt in seiner wirtschaftlichen Existenz gefährden und die Kernaussagen des Dortmunder Entwicklungsplanes Grevel kontakarieren.
1) Der Rat der Stadt lehnt bei Stimmenthaltung der Fraktion „Die Linken im Rat“ mit Mehrheit gegen die Stimmen der CDU-Fraktion sowie der Fraktion FDP/Bürgerliste den o. a. Antrag der CDU-Fraktion ab.
2) Bei Stimmenthaltung der DVU-Fraktion sowie der Fraktion „Die Linken im Rat“ fasst der Rat der Stadt mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion FDP/Bürgerliste folgenden Beschluss:
Der Rat der Stadt beschließt, einen Teilbereich des Bebauungsplanes Hö 252 PHOENIX See,
Teilbereich A – Seequartier – öffentlich auszulegen.
Einzelsatzung gem. § 3 Abs. 6 S. 2 der Satzung der Stadt Dortmund über die Erhebung von Beiträgen nach § 8 KAG NRW für die Anlage Westentorallee ( Kampstraße / Brüderweg, 1. Bauabschnitt ) von Königswall bis westl. Grenze Petrikirchplatz
Der Rat der Stadt Dortmund beschließt den anliegenden Entwurf als Einzelsatzung gemäß § 3 Abs. 6 S. 2 der Satzung der Stadt Dortmund über die Erhebung von Beiträgen nach § 8 des Kommunalabgabengesetzes für das Land Nordrhein-Westfalen ( KAG NRW ) für straßenbauliche Maßnahmen im Gebiet der Stadt Dortmund vom 06.12.2001 ( Dortmunder Bekanntmachungen Nr. 50 vom 14.12.2001 ) und der Satzung zur Änderung und Ergänzung der Satzung vom 16.05.2006 ( Dortmunder Bekanntmachungen Nr. 21 vom 26.05.2006 ) für die straßenbauliche Maßnahme in Dortmund-Innenstadt West, Herstellung der Anlage Westentorallee ( Kampstraße / Brüderweg, 1. Bauabschnitt ) von Königswall bis westl. Grenze Petrikirchplatz.
Seitens der Fraktion FDP/Bürgerliste erklärte Rm Becker, dass seine Fraktion die Verwaltungsvorlage zum o. a. Tagesordnungspunkt ablehnen werde, da hier eine konkrete Zielvorgabe bzw. ein entsprechendes Controlling fehle.
Bei Stimmenthaltung der Fraktion „Die Linken im Rat“ fasst der Rat der Stadt mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion FDP/Bürgerliste sowie der DVU-Fraktion folgenden Beschluss:
Hinsichtlich der o. a. Angelegenheit lag den Mitgliedern des Rates der Stadt folgender gemeinsamer Antrag der SPD-Fraktion sowie der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 23.06.2009 vor:
„Der Beschlussvorschlag wird wie folgt verändert:
Der zur Weiterführung des Projekts zur Verfügung gestellte Betrag wird im Haushaltsjahr 2009 um 36.000 Euro von 97.000 auf 133.000,00 Euro erhöht.“
Bei der Begründung des o. a. gemeinsamen Antrages machte Rm Reuter (Bündnis 90/Die Grünen) deutlich, dass zur Fortführung des Projektes „Quartiersmanagement Nordstadt“ eine Erhöhung der städtischen Förderung im Jahre 2009 um 36.000,00 € erforderlich sei, um hierbei einen ausreichenden Vorlauf sicherzustellen.
Für die CDU-Fraktion erklärte Rm Horitzky, dass ihre Fraktion sowohl der Verwaltungsvorlage als auch dem o. a. Antrag der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zustimmen werde, obwohl es schon für sie ein wenig verwunderlich gewesen sei, dass die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt-Nord dieses Begehren zunächst abgelehnt habe.
Auf Seiten der Fraktion FDP/Bürgerliste erklärte Rm Becker, dass seine Fraktion auch diese Verwaltungsvorlage ablehnen werde, da auch in diesem Fall seiner Fraktion konkrete Ziele und ein entsprechendes Controlling fehlen.
Nachdem auch Rm Dr. Hetmeier (SPD) die Verwaltungsvorlage und den dazugehörigen gemeinsamen Antrag begrüßt hatte, fasste der Rat der Stadt bei Stimmenthaltung der
DVU-Fraktion sowie der Fraktion „Die Linken im Rat“ mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion FDP/Bürgerliste folgenden Beschlüsse:
1.	Der Rat der Stadt beschließt den o.a. gemeinsamen Antrag der SPD-Fraktion sowie der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 23.06.2009.
2.	Unter Einbeziehung des o. a. Antrages fasst der Rat der Stadt einstimmig folgenden Beschluss:
Der Rat der Stadt Dortmund beschließt die Weiterführung des Projektes „Quartiersmanagement Nordstadt“ vom 01.09.2009 bis zum 31.12.2010 mit Kosten in Höhe von 437.000,00 Euro. Der Betrag verteilt sich auf die Haushaltsjahre wie folgt:
Haushaltsjahr 2009 97.000,00 Euro
Haushaltsjahr 2010	340.000,00 Euro
Die Finanzierung des Aufwandes erfolgt in der Ergebnisrechnung im Amtsbudget des Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes. Der benötigte Betrag ist im Budget des Amtes berücksichtigt und kann zur Verfügung gestellt werden.
Die Verwaltung wird beauftragt, die entsprechenden Mittel zu bewirtschaften und den bisherigen Trägern des Quartiersmanagements zur weiteren Fortführung des Projektes zur Verfügung zu stellen.
2.	Auf der Grundlage des vom Rat der Stadt Dortmund in der heutigen Sitzung unter Punkt 1 beschlossenen integrierten Handlungskonzeptes für die Dortmunder Nordstadt wird das nachfolgend umgrenzte Gebiet gemäß § 171 e Abs. 3 Baugesetzbuch (BauGB) festgelegt, in dem Soziale Stadt-Maßnahmen durchgeführt werden sollen. Die namentliche Bezeichnung des Gebietes lautet: EU-Ziel 2 – Programm, Soziale Stadt, Dortmund - Nordstadt. Der räumliche Umfang des Gebietes ergibt sich aus dem beigefügten Übersichtsplan Anlage 5.
Für die Fraktion FDP/Bürgerliste wies Rm Becker daraufhin, dass der von seiner Fraktion diesbezüglich im Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen gestellte Antrag bedauerlicherweise abgelehnt worden sei. Man hätte es für besser empfunden, wenn man anstatt der Projekte 2.1.3 „Nordbildung“, 2.1.7 „Erfahrungstransfer lokaler Ökonomie“ sowie 3.1.6 „Jugendforum“ die in dem o. a. Antrag erwähnten Projekte beschlossen hätte. Trotz alledem werde seine Fraktion mit Ausnahme der o. a. Projekte der Verwaltungsvorlage zustimmen.
Unter Einbeziehung der o. a. Anmerkungen fasst der Rat der Stadt bei Stimmenthaltung der Fraktion
„Die Linken im Rat“ mit Mehrheit gegen die Stimmen der DVU-Fraktion folgenden Beschluss:
- Durchführung des Projektes „1.1.2 Hof-, Fassaden- und Lichtgestaltung“ mit einem
konsumtiven Aufwand von 390.000,00 €.
- Durchführung des Projektes „1.3.1 Immobilienstandortgemeinschaften / housing
improvement districts (HIDs) in der Nordstadt“ mit einem konsumtiven Aufwand von
13.500,00 €.
- Durchführung des Projektes „1.4.1 Stadtbezirksmarketing“ mit einem konsumtiven
Aufwand von 690.000,00 €.
- Durchführung des Projektes „2.1.1 Nordstern“ mit einem konsumtiven Aufwand von
- Durchführung des Projektes „2.1.2 Nordhand“ mit einem konsumtiven Aufwand von
120.000,00 €.
- Durchführung des Projektes „2.1.4 Profilierung spezifischer Gewerbebetriebe“ mit
einem konsumtiven Aufwand von 420.000,00 €.
- Durchführung des Projektes „2.1.5 Gewerbevereine, Migrantenselbstorganisationen“
mit einem konsumtiven Aufwand von 120.000,00 €.
- Durchführung des Projektes „2.1.6 Existenzgründungs- und Firmenberatung für
Migranten/-innen“ mit einem konsumtiven Aufwand von 240.000,00 €.
- Durchführung des Projektes „2.1.7 Erfahrungstransfer Lokaler Ökonomie“ mit einem
konsumtiven Aufwand von 140.000,00 €.
- Durchführung des Projektes „2.2.1 Unterstützung des Übergangs Schule in Ausbildung
/ Beruf“ mit einem konsumtiven Aufwand von 240.000,00 €.
- Durchführung des Projektes „3.1.1 Schüler helfen Schülern“ mit einem konsumtiven
Aufwand von 58.800,00 €.
- Durchführung des Projektes „3.1.2 Schuldenprävention an Schulen der Dortmunder
Nordstadt“ mit einem konsumtiven Aufwand von 126.400,00 €. Zusätzlich stellt der
Projekterbringer 3.600,00 €.
- Durchführung des Projektes „3.1.3 Gewaltprävention“ mit einem konsumtiven Aufwand
von 203.000,00 €.
- Durchführung des Projektes „3.1.4 Mediation während der Ausbildung“ mit einem
konsumtiven Aufwand von 46.000,00 €.
- Durchführung des Projektes „3.1.5 Stärkung der Erziehungs- und Bildungskompetenz
von Eltern“ mit einem konsumtiven Aufwand von 164.000,00 €.
- Durchführung des Projektes „3.2.1 Problemgruppen im öffentlichen Raum“ mit einem
konsumtiven Aufwand von 497.000,00 €. Zusätzlich werden 225.000,00 € durch die
ARGE/Diakonie erbracht.
- Im Programmschwerpunkt 4 „Technische Hilfen“ die Durchführung der Verwaltungs-,
Durchführungs-, Begleit- und Kontrollaufgaben, Evaluation, Netzwerk,
Publizitätsmaßnahmen und Sonstiges mit einem konsumtiven Aufwand von 123.000,00 €.
Der Rat der Stadt Dortmund nimmt den Bericht der Verwaltung zum Lkw-Verkehr in Dortmund zur Kenntnis.
Der Rat der Stadt Dortmund nimmt den Bericht über die Machbarkeitsstudien für die „Kath. Kirche St. Albertus Magnus (In-Nord)“ und die „Ev. Kirche Lindenhorst (Eving)“ zur Kenntnis.
Für die Fraktion FDP/Bürgerliste erklärte Rm Becker, dass seine Fraktion die Verwaltungsvorlage zum
o. a. Tagesordnungspunkt ablehnen werde, da auch in diesem Fall diese zu unkonkret sei.
Bei Stimmenthaltung der DVU-Fraktion sowie Fraktion „Die Linken im Rat“ fasst der Rat der Stadt mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion FDP/Bürgerliste folgenden Beschluss:
Die Finanzierung erfolgt –vorbehaltlich der Förderung- aus dem Budget von StA 61 bei der Investitionsfinanzstelle 61W00903015001. Die Deckung erfolgt aus dem investiven Sammelansatz 61_00903016300. Die Investition bedingt eine jährliche Belastung der städtischen Ergebnisrechung i.H.v. 8.867 €.
Der Rat der Stadt Dortmund ermächtigt die Städtische Immobilienwirtschaft zur Durchführung von baulichen Maßnahmen der Brandschutzsanierung (Ausführungsbeschluss) an der Gustav-Heinemann-Gesamtschule mit einer Gesamtsumme von 2.406.000,00 €
Hauptschule Mengede mit einer Gesamtsumme von 1.117.000,00 €.
Den Mitgliedern des Rates der Stadt lag hinsichtlich der o. a. Angelegenheit folgende Empfehlung der Bezirksvertretung Mengede vor:
„Wir begrüßen das städtische Vorkaufsrecht und erhoffen uns dadurch einen Weg hin zu Immobilieneigentümern, die wieder grundlegend in die Bausubstanz investieren und den Mieterinteressen nachkommen. Wie halten jedoch den durch die Verwaltung aufgeführten Bereich für nicht ausreichend.
Daher fordert die Bezirksvertretung Mengede eine Ausweitung dieses kommunalen Rechts auf folgende Bereiche:
a)	Siedlung Mastbruch, Wehrling, Ringstraße
b)	Die Bestände in der Gesenhofstraße 19, 21, 23 und 25 sowie Hermerichweg 1, 3 und 5“
Nachdem Rm Pöting (SPD) und Rm Pohlmann-Rohr (Bündnis 90/Die Grünen) darauf aufmerksam gemacht hatten, dass ihre Fraktionen der Verwaltungsvorlage unter Einbeziehung der o. a. Empfehlung der Bezirksvertretung Mengede zustimmen werden, fasste der Rat der Stadt unter Einbeziehung der o. a. Empfehlung der Bezirksvertretung Mengede bei Stimmenthaltung der Fraktion „Die Linken im Rat“ einstimmig folgenden Beschluss:
III.	nimmt die Ausführungen der Verwaltung zu den geplanten städtebaulichen Maßnahmen zustimmend zur Kenntnis und
IV.	beschließt die als Anlage beigefügte Satzung zur Begründung des besonderen Vorkaufsrechtes für die Großsiedlung Westerfilde
Für die Fraktion FDP/Bürgerliste erklärte Rm Dr. Littmann, dass ihre Fraktion die Verwaltungsvorlage zum o. a. Tagesordnungspunkt ablehnen werde, da man der Auffassung sei, dass derartige Maßnahmen auch im städtischen Haushalt abgebildet werden müssten, was im vorliegenden Fall nicht der Fall sei.
Der Erschließungsvertrag soll auf Basis des zwischen der Stadt und dem Erschließungsträger geschlossenen städtebaulichen Vertrages vom 09. / 21.06.2004 und des Zusatzvertrages vom 15.06. / 25.07.2007 zur Vorbereitung und Entwicklung der ehemaligen Hermannshütte Phoenix Ost nunmehr die konkrete Erschließung regeln. Der städtebauliche Vertrag bildet insofern die Geschäftsgrundlage für den abzuschließenden Erschließungsvertrag.
II.	beschließt den Bebauungsplan InW 113n - Rheinische Straße/Möllerstraße - (zugleich teilweise Änderung der Bebauungspläne 134 und 135) für den unter Punkt 1 dieser Beschlussvorlage genannten Planbereich mit dem durch Beschluss des Ausschusses für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen vom 07.05.2008 offengelegenen Inhalt, jedoch mit den unter Pkt. 9 dieser Vorlage beschriebenen Änderungen, als Satzung.
III.	beschließt, dem Bebauungsplan InW 113n - Rheinische Straße/Möllerstraße - die modifizierte/aktualisierte Begründung vom 28.05.2009 beizufügen.
zu TOP 3.37
Bauleitplanung; Vorhabenbezogener Bebauungsplan In W 216 - Einzelhandelsstandort Dorstfelder Hellweg/Arminiusstraße -; hier: Entscheidung über Stellungnahmen aus der Offenlegung, Satzungsbeschluss, Beifügung einer Begründung, Abschluss des Durchführungsvertrages Teil B
Nachdem in einer kurzen Diskussion die ablehnende Haltung der CDU-Fraktion, der Fraktion FDP/Bürgerliste, der DVU-Fraktion und von Rm Münch deutlich wurde, wurde diese Angelegenheit auf Antrag von Rm Harnisch (SPD) aufgrund noch vorhandenen Beratungsbedarfes mit Mehrheit gegen die Stimmen der CDU-Fraktion, der Fraktion FDP/Bürgerliste, der DVU-Fraktion und der Stimme von
Rm Münch vertagt.
zu TOP 3.38
zu TOP 3.39
Auf der Grundlage der Empfehlung der Bezirksvertretung Innenstadt-West lag den Mitgliedern des Rates der Stadt folgende Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses vom 18.06.2009 vor:
„Die Bezirksvertretung Innenstadt-West erwartet entsprechende Vorlagen bei der Konkretisierung der Stellplätze der Ladestationen im öffentlichen Raum.“
Unter Einbeziehung der o. a. Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses vom 18.06.2009 fasst der Rat der Stadt einstimmig folgenden Beschluss:
zu TOP 3.40
Die Finanzierung erfolgt aus dem Budget des StA 66/PB 012 aus der Investitionsfinanzstelle 66O01202014638 –Neubau NS IX von Emil-Figge-Straße bis Kortental- mit folgenden Auszahlungen:
zu TOP 3.41
Haushaltsjahr 2009:	50.000 Euro
Haushaltsjahr 2010:	700.000 Euro
Haushaltsjahr 2011:	750.000 Euro
Die Investition bedingt ab dem Jahr 2012 eine jährliche Belastung der städtischen Ergebnisrechnung i. H. v. 52.250 Euro, die im Rahmen der Gebührenkalkulation berücksichtigt wird, so dass die Erträge aus Gebühreneinnahmen den Aufwand decken.
Bis Ende 2008:	395 Euro
Haushaltsjahr 2011:	1.750.000 Euro
Haushaltsjahr 2012:	1.500.000 Euro
Haushaltsjahr 2013:	2.149.605 Euro
Die Investition bedingt ab dem Jahr 2013 eine jährliche Belastung der städtischen Ergebnisrechnung i. H. v. 71.375 Euro.
Für die Fraktion FDP/Bürgerliste erklärte Rm Becker, dass seine Fraktion der o. a. Verwaltungsvorlage mit Ausnahme des bereits genannten Projektes „Nordbildung“ zustimmen werde.
Unter Einbeziehung der o. a. Anmerkung fasst der Rat der Stadt bei Stimmenthaltung der Fraktion
„Die Linken im Rat“ einstimmig folgenden Beschluss:
Den Mitgliedern des Rates der Stadt lag hinsichtlich der o. a. Angelegenheit folgende Empfehlung des Ausschusses für Soziales, Familie und Gesundheit vom 26.05.2009 vor:
„Der Ausschuss für Soziales, Familie und Gesundheit unterstützt einstimmig nachstehenden Antrag des Behindertenpolitischen Netzwerks und leitet diesen an den Rat der Stadt weiter:
Das Behindertenpolitische Netzwerk bittet die Verwaltung, die geplanten neuen Ganztagesplätze in barrierefrei zugänglichen und nutzbaren Räumlichkeiten anzubieten. Die vorhandenen Ganztagesplätze sollen bezüglich ihrer barrierefreien Zugänglichkeit und Nutzbarkeit untersucht und Schritte vereinbart werden, nicht barrierefreie Angebote barrierefrei umzugestalten.
Das Behindertenpolitische Netzwerk möchte über die Umsetzung dieses Beschlusses unterrichtet werden.“
In der kurzen Diskussion sprach sich Rm Taranczewski (SPD) dafür aus, der o. a. Empfehlung des Ausschusses für Soziales, Familie und Gesundheit zu zustimmen, damit die Verwaltung auch in Zukunft bei Baumaßnahmen auf Barrierefreiheit, soweit dies möglich ist, achtet.
Außerdem bat Rm Unger (Bündnis 90/Die Grünen) darum, künftig bei der Termingestaltung darauf zu achten, dass das Behindertenpolitische Netzwerk besser in die Beratungsprozesse mit eingebunden werde.
Der Rat der Stadt beschließt daraufhin einstimmig die o. a. Empfehlung des Ausschusses für Soziales, Familie und Gesundheit vom 26.05.2009.
Außerdem nimmt der Rat der Stadt Dortmund den Bericht „Wahrung der Belange der Menschen mit Behinderung in der Stadt Dortmund 2007/2008“ und die Stellungnahme des Behindertenpolitischen Netzwerks zu diesem Bericht zur Kenntnis.
Zukunft des Gesundheitsamtes
(Drucksache Nr.: 15120-09-E1)
CDU-Fraktion vom 23.06.2009 vor:
1.	Die Verwaltung wird beauftragt, eine Konzeption für ein „Gesundheitshaus“ zu erarbeiten. Das Gesundheitshaus als Informations-, Beratungs- und Service-Center zum Thema Gesundheit, Soziales und Selbsthilfe soll das Gesundheitsamt in seiner bisherigen Struktur an der Hövelstraße, den Drogenkonsumraum am Eisenmarkt, die Drogenberatungsstelle am Schwanenwall sowie ergänzende gesundheitsorientierte Angebote Dritter (Selbsthilfegruppen, freie Träger, Vereine etc.) aufnehmen.
2.	Im Rahmen einer Standortanalyse unterbreitet die Verwaltung dem Rat der Stadt Dortmund bis zur Ratssitzung im Dezember 2009 einen citynahen Standortvorschlag inklusive eines Finanzierungskonzeptes.
Zum o. a. Tagesordnungspunkt gab zunächst OB Dr. Langemeyer einen aktuellen Sachstandsbericht hinsichtlich der Zukunft des Gesundheitsamtes.
In seinen Ausführungen brachte er zum Ausdruck, dass die Verwaltung kurz vor dem Abschluss von erfolgreichen Mietverhandlungen für den neuen Standort des Gesundheitsamtes sei. Er gehe davon aus, dass in wenigen Wochen eine entsprechende Entscheidung in Form einer Dringlichkeitsentscheidung getroffen werden könne.
Die derzeitigen Pläne sehen zur Zeit so aus, dass das Gesundheitsamt an einen neuen Standort ziehen werde und der Drogenkonsumraum am bisherigen Standort verbliebe.
Aufgrund der o. a. Stellungnahme beantragte für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Rm Unger eine Unterbrechung der Sitzung des Rates der Stadt, damit eine fraktionsinterne Beratung diesbezüglich möglich ist. Diese erfolgte von 18:50 bis 19:00 Uhr.
In der anschließenden Diskussion schlug für die SPD-Fraktion Rm Taranczewski vor, dass sich der Sozialausschuss nach der Kommunalwahl ausführlich mit der Thematik, welche Bereiche gehören in das Gesundheitsamt beschäftigen sollte. Von daher sollte man auch den vorliegenden Antrag der
CDU-Fraktion vom 23.06.2009 an diesen Ausschuss überweisen.
Weiterhin erklärte für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Rm Unger, dass der Rat der Stadt den Oberbürgermeister auffordern sollte, bis zur nächsten regulären Sitzung des Rates der Stadt keine Dringlichkeitsentscheidung hinsichtlich der Anmietung neuer Räumlichkeiten für das Gesundheitsamtes herbeizuführen.
Nachdem sich auch Rm Becker (FDP/Bürgerliste) und Rm Hengstenberg (CDU) diesbezüglich ihr Einverständnis erklärt hatten, beschloss der Rat der Stadt einstimmig, wie o. a. dargelegt, zu verfahren.
Praxis der Ein-Euro-Jobs im "Konzern Stadt Dortmund"
(Drucksache Nr.: 15394-09-E1)
Hinsichtlich des o. a. Tagesordnungspunktes lag zum einen die von der Fraktion „Die Linken im Rat“ mit Schreiben vom 16.06.2009 erbetene Stellungnahme der Verwaltung schriftlich vor (Drucksache Nr.: 15394-09-E2).
Zum anderen hatte die Fraktion „Die Linken im Rat“ mit gleichem Schreiben folgenden Antrag zur Beschlussfassung vorgelegt:
Der Rat möge beschließen, den Verwaltungsvorstand und die Vorstände der Unternehmen im "Konzern Stadt Dortmund" zu beauftragen, die Arbeitsgelegenheiten im "Konzern Stadt Dortmund" generell zu beenden, die zu erledigenden Aufgaben in tarifvertraglich vereinbarten Arbeitsplätzen auszuführen, die Öffentlichkeit der die Arbeitsgelegenheiten organisierenden Gremien herzustellen und ihre bisherigen Tätigkeitsberichte zu veröffentlichen, in der Kooperation mit den Verbänden und Trägern der Wohlfahrtspflege darauf zu drängen, dass diese Regelungen dort übernommen werden.
In der Diskussion zu dem o. a. Tagesordnungspunkt erläuterte Rm Prof. Richter (Die Linken im Rat) den o. a. Antrag seiner Fraktion. In seinen Ausführungen brachte Rm Prof. Richter (Die Linken im Rat) zum Ausdruck, dass ein Systemwechsel in diesem Bereich zwingend erforderlich sei, in dem die Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandentschädigung in tarifliche Arbeitsplätze umgewandelt werden.
Auf Seiten der SPD-Fraktion erklärte Rm Taranczewski, dass für ihn der vorliegende Antrag der Fraktion „Die Linken im Rat“ Ausdruck dafür sei, dass diese Fraktion bestimmte Dinge nicht begreife oder begreifen wolle.
Anstatt froh zu sein, dass Menschen, die schon lange arbeitslos seien, die Möglichkeit erhalten, sich wieder an den Arbeitsmarkt zu gewöhnen, sowie dies auch durch die vorliegende Stellungnahme der Verwaltung zum Ausdruck gebracht werde, werde von der Fraktion „Die Linken im Rat“ nur alles schlecht geredet. Von daher lehne man selbstverständlich auch den vorliegenden Antrag ab.
Für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen brachte Rm Unger zum Ausdruck, dass die Menschen, die sich in Arbeitsgelegenheiten befinden, froh darüber seien, dass ihnen die Möglichkeit gegeben werde, sich wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren.
Von daher forderte sie die Fraktion „Die Linken im Rat“ auf, diesen Menschen nicht durch ihre Anträge quasi zu diskriminieren.
Auch Rm Hengstenberg (CDU) machte die ablehnende Haltung seiner Fraktion hinsichtlich des vorliegenden Antrages der Fraktion „Die Linken im Rat“ deutlich, da die Vorstellungen dieser Fraktion völlig an der Realität vorbeigehen.
Nach Einschätzung der CDU-Fraktion haben die von der Fraktion „Die Linken im Rat“ kritisierten Instrumente schon vielen Menschen geholfen.
Weiterhin erklärte für die Fraktion FDP/Bürgerliste Rm Dr. Littmann, dass auch ihre Fraktion den vorliegenden Antrag der Fraktion „Die Linken im Rat“ ablehnen werde. Obwohl in diesem Bereich sicherlich noch einiges zu verbessern sei, gehe dieser Antrag an der Realität vorbei.
Bei Stimmenthaltung der DVU-Fraktion lehnt der Rat der Stadt daraufhin mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion „Die Linken im Rat“ den o. a. Antrag der Fraktion „Die Linken im Rat“ vom 16.06.2009 ab.
Kulturbetriebe Dortmund - Jahresabschluss und Lagebericht für das Jahr 2008
1.	Der Jahresabschluss der Kulturbetriebe Dortmund zum 31.12.2008, abschließend mit einer Bilanzsumme in Höhe von 74.795.501,53 € und einem Jahresgewinn in Höhe von 72,75 €, und der Lagebericht 2008 werden festgestellt.
2.	Der Jahresgewinn in Höhe von 72,75 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Investition in die Erneuerung der Stromversorgung im Westfalenpark in insgesamt acht Bauabschnitten.
Der Rat der Stadt beschließt die Erneuerung der Stromversorgung und der Datenleitungen im Westfalenpark.
Wirtschaftsplan des Theater Dortmund 2009/10 für die Zeit vom 01.08.2009 bis 31.07.2010
Der Rat der Stadt beschließt den Wirtschaftsplan 2009/10 des Theater Dortmund für die Zeit vom 01.08.2009 bis 31.07.2010, der sich zusammensetzt aus:
- dem Erfolgsplan 2009/10 mit einem Eigenanteil der Stadt in Höhe von 28.722.402
- dem Vermögensplan 2009/10 in Höhe von 2.000 T€ (Anlage 2)
der Spielzeit 2009/10 (Anlage 5)
- den Produkt- und Leistungsplan 2009/10 (Anlage 7)
- den Produktbaum sowie die produktgruppenbezogenen Daten der
Kosten- und Leistungsrechnung (Anlage 8)
Der Rat der Stadt stimmt den von der Betriebsleitung vorgeschlagenen Eintrittspreisen der Spielzeit 2009/10 (Anlage 5) zu. Bei Sonderveranstaltungen wird die Betriebsleitung ermächtigt, marktorientierte Eintrittspreise zu erheben.
Theater Dortmund - Jahresabschluss und Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2007/08
1.	Der Jahresabschluss des Theater Dortmund zum 31.07.2008, abschließend mit einer Bilanzsumme von 40.856 T€ Euro und einem Jahresgewinn in Höhe von 852,24 Euro, und der Lagebericht 2007/08 werden festgestellt.
2.	Der Jahresgewinn in Höhe von 852,24 Euro wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Landesfestival „scene: ungarn in nrw –
Der Rat der Stadt Dortmund beschließt die Durchführung des Landesfestivals
„scene: ungarn in nrw – 40. Internationale Kulturtage der Stadt Dortmund 2010“.
Dortmunder U - Sachstandsbericht zum Baufortschritt, zur beabsichtigten Organisations- und Leitungsstruktur sowie zur Umbenennung des Museums am Ostwall
Nachdem Rm Frebel (Bündnis 90/Die Grünen) zum Ausdruck gebracht hatte, dass seine Fraktion trotz gewisser Bedenken der von der Verwaltung vorgeschlagenen Umbenennung des Museums am Ostwall zustimmen werde, erklärte Rm Sauer (CDU), dass es für ihn bedauerlich sei, dass dem Rat der Stadt nicht die Gelegenheit gegeben wurde, sich mit der künftigen Leitungsperson im Dortmunder U auseinander zu setzen.
Bezugnehmend auf die Ausführungen von Rm Sauer (CDU) machte Rm Dingerdissen (FDP/Bürgerliste) deutlich, dass auch seine Fraktion gerne bei der Auswahl der Leitungsperson beteiligt worden wäre.
Erfreut dagegen sei seine Fraktion über den vorliegenden Umbenennungsvorschlag.
Abschließend brachte für die SPD-Fraktion Rm Goosmann zum Ausdruck, dass seine Fraktion der vorliegenden Verwaltungsvorlage, so wie man dies bereits im Fachausschuss dargelegt habe, zustimmen werde.
Der Rat der Stadt nimmt den Sachstand zum Baufortschritt zur Kenntnis und stimmt der beabsichtigten Leitungs- und Organisationsstruktur zur Wahrnehmung der administrativen, fach- und haustechnischen Dienste im Dortmunder U zu.
Der Rat der Stadt beschließt, die Bezeichnung „Museum am Ostwall“ mit der Eröffn­ung im Dortmunder U umzubenennen in „Museum Ostwall im Dortmunder U“.
Aufhebung eines Ratsbeschlusses (DrucksacheNr. 10466-07), Errichtung eines Bildungsganges am Paul-Ehrlich-Berufskolleg der Stadt Dortmund,
Der Schulausschuss hatte die Verwaltung aufgefordert, die Bezirksregierung Arnsberg um eine detaillierte schriftliche Begründung dafür zu bitten, warum der Bildungsgang am Paul-Ehrlich-Berufskolleg nicht eingerichtet werden konnte.
Unter Einbeziehung der o. a. Empfehlung des Schulausschusses fasst der Rat der Stadt einstimmig folgenden Beschluss:
Der Rat beschließt gemäß § 81 II in Verbindung mit § 22 Schulgesetz NRW (SchulG NRW) die Einrichtung des Bildungsganges „Berufliche Grundbildung für Schülerinnen und Schüler mit mittlerem Schulabschluss (Fachoberschulreife)“ gemäß APO-BK, Anlage B 3, ergänzt um den Bereich Informations- und Telekommunikationstechnik mit kaufmännischer Akzentuierung
und des Bildungsganges „Kaufmännische Assistentin/Kaufmännischer Assistent und Fachhochschulreife“ gemäß APO-BK, Anlage C 3, ergänzt um die Fachrichtung Betriebswirtschaftslehre am Karl-Schiller-Berufskolleg der Stadt Dortmund zum Schuljahr 2009/10.
Errichtung eines Bildungsganges am Leopold-Hoesch-Berufskolleg der Stadt Dortmund,
Der Rat beschließt gemäß § 81 Abs.2 Schulgesetz (SchulG NRW) in Verbindung mit § 22 SchulG NRW die Einrichtung von Fachklassen für „Mechatroniker/in für Kältetechnik“ (APO-BK, Anlage A) – maximal drei Schulzüge – am Leopold-Hoesch-Berufskolleg der Stadt Dortmund zum Schuljahr 2009/10 unter dem Vorbehalt, dass für die notwendige technische Ausstattung eine Förderung im Rahmen der Bund/Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW)“ bewilligt wird.
Betriebskonzept für das Freizeitzentrum West (FZW)
Der Rat beschließt, für die zukünftige Nutzung des neuen Freizeitzentrum West, Ritterstraße 20, Dortmund, eine gemeinnützige GmbH sowie für den wirtschaftlichen Zweckbetrieb eine Betriebs GmbH mit den Gesellschaftern Stadt Dortmund und Arbeiterwohlfahrt (AWO) zu gründen. Die Verwaltung wird beauftragt mit der AWO die Gesellschaftsgründung einzuleiten und die entsprechenden Verträge abzuschließen.
Der Rat der Stadt Dortmund beschließt den anliegenden Entwurf als Satzung für das Jugendamt der Stadt Dortmund.
FABIDO Jahresabschluss und Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2008
Der Rat der Stadt Dortmund fasst gemäß § 7 Abs. 1 Buchst. d) und e) der Betriebssatzung von FABIDO folgende Beschlüsse:
1.	Der Jahresabschluss von FABIDO zum 31.12.2008 wird mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 2.015.408,17 Euro festgestellt.
2.	Die Jahresfehlbeträge 2005/2006/2007/2008 in Höhe von 5.155.924,43 Euro werden durch die Stadt Dortmund ausgeglichen.
- Die Vorlage wurde bereits unter dem Tagesordnungspunkt 2.3 behandelt -
Für die Tagesordnungspunkte 10.1 und 10.2 übernahm Bm´in Jörder die Leitung der Sitzung.
Jahresabschluss 2008 der Sparkasse Dortmund
Vorstand sowie
der Sparkasse Dortmund für das Geschäftsjahr 2008 Entlastung.
Auf der Grundlage der Beschlüsse des Rates der Stadt vom 1. Februar 1990 und 5. April 2001 beschließt er, von dem Jahresüberschuss gem. § 25 Abs. 1 Buchstabe b SpkG NW einen Betrag von
2. 376.002,56 Euro unmittelbar der Stadt Dortmund zuzuführen. Dieser Ausschüttungsbetrag ist gemäß
§ 25 Abs. 3 SpkG NW zur Erfüllung der gemeinwohlorientierten örtlichen Aufgaben des Trägers oder für gemeinnützige Zwecke zu verwenden.
Der weitere Betrag des Jahresüberschusses in Höhe von 10.408.219,12 Euro wird gem.
§ 25 Abs. 1 Buchstabe c SpkG NW der Sicherheitsrücklage der Sparkasse Dortmund zugeführt.
An der Beratung und Abstimmung nahmen die Mitglieder des Verwaltungsrates der Sparkasse Dortmund sowie Rm Gerber (FDP/Bürgerliste) nicht teil.
Satzungsänderung der Sparkasse Dortmund
Der Rat der Stadt Dortmund beschließt den in der Anlage beigefügten Entwurf als Satzung für die Sparkasse Dortmund.
Die Fraktion FDP/Bürgerliste hatte mit Schreiben vom 24.06.2009 darum gebeten, zu folgenden Fragen Stellung zu nehmen:
1.	Wie beurteilt die Verwaltung die Rechtsrisiken für die Flughafen GmbH (Anteilseigner: 26% Stadt, 74% Stadtwerke) sowie die DSW21 (Anteilseigner: 100% Stadt), wenn der Flughafen ab 1. Juli die (auch nach seiner Rechtsauffassung) nicht genehmigte Entgeltordnung NEO anwendet?
2.	Sind auch Rechtsrisiken mit einer gerichtlichen Überprüfung der bislang nicht erfolgten NERES-Genehmigung verbunden?
3. Welche Schadenersatzforderungen für die Stadt können maximal unmittelbar (Anteil
Flughafen) und mittelbar (Anteil Stadtwerke) mit den beiden Entgeltordnungen verbunden
Die Stellungnahme der Verwaltung (Drucksache Nr.: 15097-09-E2) zu den o. a. Fragen der Fraktion FDP/Bürgerliste vom 24.06.2009 lag den Mitgliedern des Rates der Stadt schriftlich vor.
Hierzu erklärte Rm Dr. Littmann (FDP/Bürgerliste), dass ihre Fraktion die vorliegende Stellungnahme akzeptiere. Sie bitte allerdings festzuhalten, dass man Informationen über weitere Risiken erwartet habe. Ihr sei jedoch klar, dass die Verwaltung eine weitgehende Risikoabschätzung nicht abgeben könne.
Gutachten zum Flughafen Dortmund
Die Fraktion „Die Linken im Rat“ hatte mit Schreiben vom 16.06.2009 darum gebeten, zu folgenden Fragen Stellung zu nehmen:
1. Hat die Flughafen Dortmund GmbH oder eine andere mit der Entwicklung des Dortmunder Flughafens befasste Stelle weitere Entwicklungsalternativen als die vom Flughafen mit Gutachten begründete Ausbauplanung (Verlängerung der Start-/Landebahn sowie der Betriebszeiten) untersucht bzw. untersuchen lassen?
2. Wenn ja, wie sind die Ergebnisse dem Rat zugänglich, und warum ist der Rat über die Ergebnisse noch nicht informiert worden?
3. Wenn nein, warum wurden keine weiteren Alternativen untersucht?
Die von der Fraktion „Die Linken im Rat“ mit Schreiben vom 16.06.2009 erbetene Stellungnahme (Drucksache Nr.: 15388-09-E2) lag den Mitgliedern des Rates der Stadt schriftlich vor.
Weiterhin lag den Mitgliedern des Rates der Stadt folgender Antrag der Fraktion
„Die Linken im Rat“ vom 17.06.2009 vor:
Der Rat der Stadt Dortmund nimmt das, im Auftrag der Fraktion Die Linken im Rat, erstellte Exposé mit dem Titel "Potenziale des Flughafens Dortmund und Möglichkeiten eines kostendeckenden Flugbetriebs", erstellt durch Herrn Dipl.-Ing. Dieter Faulenbach da Costa, zur Kenntnis.
Nach kurzer Diskussion, in der altbekannte Standpunkte hinsichtlich eines eventuellen Ausbaus des Dortmunder Flughafens ausgetauscht wurden, lehnte der Rat der Stadt mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion „Die Linken im Rat“ und der Stimme von Rm Münch den o. a. Antrag der Fraktion „Die Linken im Rat“ vom 17.06.2009 ab.
Sondervermögen "Grundstücks- und Vermögensverwaltungsfonds Dortmund" - Jahresabschluss und Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2008
Bei Stimmenthaltung der Fraktion „Die Linken im Rat“ fasst der Rat der Stadt mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion FDP/Bürgerliste folgenden Beschluss:
1.	Der Jahresabschluss des Sondervermögens „ Grundstücks- und
Vermögensverwaltungsfonds Dortmund“ zum 31.12.2008 abschließend
mit einer Bilanzsumme von 255.487.368,12 EUR und einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 3.569.988,12 EUR sowie der Lagebericht 2008 werden festgestellt.
2.	Der Jahresfehlbetrag 2008 wird auf neue Rechnung vorgetragen und mit dem vorhandenen Verlustvortrag verrechnet.
3.	Der noch bestehende Verlustvortrag der Jahre 2002 bis 2004 in Höhe von insgesamt 9.849.079,00 EUR wird durch Abbuchung von den Rücklagen ausgeglichen.
Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) - hier: Beteiligung an der Stadtwerke Management GmbH (SMG)
Den Mitgliedern des Rates der Stadt lagen die Stellungnahmen der Handwerkskammer und des Deutschen Gewerkschaftsbundes (Drucksache Nr.: 15327-09-E1) zur oben genannten Angelegenheit vor.
Für die Fraktion „Die Linken im Rat“ erklärte Rm Stammnitz, dass seine Fraktion die Verwaltungsvorlage zum o. a. Tagesordnungspunkt ablehnen werde, da diese Angelegenheit sich bei näherem Hinsehen als Instrument der Marktbeherrschung der RWE, die man bekanntermaßen ablehne, entpuppe.
In der weiteren Diskussion erklärte für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zu den Tagesordnungspunkten 10.5 und 10.6 Rm Krüger, dass seine Fraktion in der nächsten Wahlperiode des Rates der Stadt die Rekommunalisierung der DEW21 vorantreiben wolle. Von daher sei es seiner Meinung nach nicht sachdienlich, wenn die Verbindungen zwischen DEW21 und RWE noch enger würden. Seine Fraktion werde von daher beide Verwaltungsvorlagen ablehnen.
Dagegen erklärte für die SPD-Fraktion Rm Prüsse, dass man beiden Verwaltungsvorlagen zustimmen werde, da man es begrüße, dass die DEW21 sich an überregionalen Projekten beteilige.
Bei Stimmenthaltung der DVU-Fraktion fasst der Rat der Stadt mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, der Fraktion „Die Linken im Rat“ sowie der Stimme von Rm Münch folgenden Beschluss:
Der Rat der Stadt stimmt der Beteiligung von DEW21 an der noch zu gründenden Stadtwerke Management GmbH (SMG) - Arbeitstitel - zu.
Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) - hier: Beteiligung an einem Gemeinschaftsunternehmen mit der RWE Innogy GmbH ("Green GECCO"-Projekt) gemeinsam mit weiteren Stadtwerken zur Realisierung von Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien in Deutschland und im EU-Ausland
Für die Fraktion „Die Linken im Rat“ erklärte Rm Stammnitz, dass seine Fraktion auch diese Angelegenheit ablehnen werde, da seiner Meinung nach auch das Green GECCO-Projekt durch RWE dominiert werde.
Bei Stimmenthaltung der DVU-Fraktion fasst der Rat der Stadt daraufhin mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, der Fraktion „Die Linken im Rat“ sowie der Stimme von Rm Münch folgenden Beschluss:
1.	Der Rat nimmt die Absicht von DEW21 zur Kenntnis, den Ausbau der Energieerzeugung auf der Basis erneuerbarer Energien als erklärtes Ziel deutscher und europäischer Energiepolitik stärker zu unterstützen.
Der Rat stimmt zu diesem Zweck der vorgesehenen mittelbaren Beteiligung der Stadt Dortmund durch DEW21
(a) als Gründungskommanditistin an der „Green GECCO Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG“ (Arbeitstitel, im Folgenden: Stadtwerke-Beteiligungsgesellschaft, kurz :“SBG KG“); sowie
(b) als Gesellschafterin an der Komplementärin dieser Gesellschaft, der „Green GECCO Beteiligungsgesellschaft-Verwaltungs GmbH“ (Arbeitstitel, im Folgenden: „SBG-Verwaltungs GmbH“),
jeweils gemeinsam mit weiteren Stadtwerken, zu. Die Beteiligungen dienen der unter Ziff. 2 beschriebenen anschließenden Beteiligung an einem Gemeinschaftsunternehmen im Rahmen des Green GECCO-Projekts mit der RWE Innogy GmbH.
2.	Der Rat stimmt des weiteren
(a) dem geplanten nachfolgenden Eintritt der neu gegründeten Stadtwerke-Beteiligungsgesellschaft (SBG KG) als Kommanditistin in die Green GECCO GmbH & Co. KG unter Übernahme einer Pflichteinlage in Höhe von EUR 490.000, entspricht einer Kapitalbeteiligungsquote in Höhe von 49 Prozent, sowie
(b) den Erwerb eines entsprechenden Geschäftsanteils an der Komplementärin dieser Gesellschaft, der SBG-Verwaltungs GmbH durch die SBG KG zu;
Zweck der Green GECCO GmbH & Co. KG ist es, eine Vielzahl von Projekten durch Erwerb oder Gründung von einzelnen Projektgesellschaften auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien durchzuführen.
3.	Der Rat stimmt der Gründung solcher weiteren Projektgesellschaften zur Beteiligung und/oder Entwicklung an Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien zu, die als 100-prozentige Tochtergesellschaften der Green GECCO GmbH & Co. KG ausgestaltet werden sollen. Dabei wird die wirtschaftliche Betätigung der zu gründenden Projektgesellschaften sich im Rahmen der einschlägigen kommunalrechtlichen Regelungen halten.
4.	Die Vertreter der Stadt in der Gesellschafterversammlung von DEW21 sowie die Vertreter von DEW21 in der Gesellschafterversammlung der SBG-KG und der SBG-Verwaltungs GmbH werden ermächtigt, alle erforderlichen Erklärungen zur Verwirklichung der in Ziffern 1 bis 3 beschriebenen Maßnahmen abzugeben.
5.	Ein Vertreter der Geschäftsführung von DEW21 wird in die Gesellschafterversammlung der SBG KG sowie der SBG-Verwaltungs GmbH entsandt. Er ist Vertreter des Rates gemäß § 113 Abs. 1 und 2 GO NW. Er hat die Interessen der Stadt zu verfolgen. Sofern Beschlüsse des Rates und seiner Ausschüsse vorliegen, ist er an diese gebunden. Die gesellschaftsrechtliche Verpflichtung auf das Wohl der Gesellschaft begrenzt das Weisungsrecht.
8. Die vorgenannten Beschlüsse stehen unter dem Vorbehalt der für die geplanten Projekte im EU-Ausland erforderlichen Genehmigung der Aufsichtsbehörde.
Hinsichtlich des o. a. Tagesordnungspunktes lag den Mitgliedern des Rates der Stadt folgender Antrag der Fraktion FDP/Bürgerliste vom 22.06.2009 vor:
Angesichts der sich aufgrund der Konjunkturkrise rasant verschlechternden Haushaltslage wird die Verwaltung beauftragt, vor Ablauf des Haushaltsjahres 2009 eine Nachtragssatzung zu erlassen und dem Rat zur Beschlussfassung vorzulegen.
Bei der Antragsbegründung brachte für die Fraktion FDP/Bürgerliste Rm Dr. Littmann zum Ausdruck, dass seit 1995, also dem Jahr, seit dem OB Dr. Langemeyer maßgeblich die Verantwortung für die städtischen Finanzen trage, die Haushaltslage der Stadt Dortmund immer prekärer geworden sei und nur zwei Haushalte der Stadt Dortmund in dieser Zeit ausgeglichen gewesen seien.
Hinzu komme, dass man in dieser Zeit nicht die gegebenen Chancen genutzt habe, um den städtischen Haushalt wieder zu konsolidieren.
Für die CDU-Fraktion machte Rm Reppin deutlich, dass seiner Fraktion den o. a. Antrag der Fraktion FDP/Bürgerliste ablehnen werde, da man derzeit keine rechtliche Notwendigkeit sehe, einen Nachtragshaushaltsatzung zu erlassen.
Bezugnehmend auf die Ausführungen von Rm Dr. Littmann (FDP/Bürgerliste) machte
Rm Starke (SPD) deutlich, dass die geäußerte Kritik an der Haushaltssituation kein rein Dortmunder Problem sei, sondern symptomatisch für alle Großstädte in Nordrhein-Westfalen ist.
Da ihrer Auffassung nach keine rechtliche Notwendigkeit für den Erlass einer Nachtragssatzung bestehe, werde die SPD-Fraktion den vorliegenden Antrag der Fraktion FDP/Bürgerliste ablehnen.
Der Rat der Stadt lehnt daraufhin bei Stimmenthaltung der Fraktion „Die Linken im Rat“ mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion FDP/Bürgerliste den o. a. Antrag der Fraktion FDP/Bürgerliste vom 22.06.2009 ab.
Satzung zur ersten Änderung der Vergnügungssteuersatzung der Stadt Dortmund vom 19.12.2007
Der Rat der Stadt Dortmund beschließt den anliegenden Entwurf als Änderung der Vergnügungssteuersatzung der Stadt Dortmund für die Jahre ab 2009.
Vertrag mit der Verbraucher-Zentrale NRW e.V. über den Betrieb einer Verbraucherberatungsstelle in Dortmund
Hinsichtlich des o. a. Tagesordnungspunktes lagen dem Rat der Stadt folgende Ergänzungsanträge vor:
a)	Antrag der Fraktion FDP/Bürgerliste vom 22.06.2009:
Der Rat beauftragt die Verwaltung, den städtischen Zuschuss zu den Personal-, Sach- und Gemeinkosten der Verbraucherinsolvenzberatung so zu bemessen, dass eine Beratung mit 2,0 MAK ermöglicht werden kann.
b)	Gemeinsamer Antrag der SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 23.06.2009:
Der ergänzende Zuschuss der Stadt zu den Personal-, Sach- und Gemeinkosten der Verbraucherinsolvenzberatung von 22.000 Euro für die Jahre 2010 - 2013 wird um jeweils 5.000 Euro erhöht.
Nachdem Rm Gerber (FDP/Bürgerliste), Rm Reuter (Bündnis 90/Die Grünen) und Rm Taranczewski (SPD) die vorgelegten Anträge ihrer Fraktionen kurz begründet hatten und es diesbezüglich in der Diskussion keine Einigung erzielt werden konnte, fasste der Rat der Stadt folgende Beschlüsse:
1.	Bei Stimmenthaltung der DVU-Fraktion lehnt der Rat der Stadt mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion FDP/Bürgerliste den o. g. Antrag der Fraktion FDP/Bürgerliste vom 22.06.2009 ab.
2.	Der Rat der Stadt beschließt bei Stimmenthaltung der DVU-Fraktion mit Mehrheit gegen die Stimmen der Fraktion FDP/Bürgerliste den o. g. gemeinsamen Antrag der
SPD-Fraktion und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 23.06.2009.
3.	Unter Einbeziehung des o. a. beschlossenen Antrages fasst der Rat der Stadt einstimmig folgenden Beschluss:
Der Rat der Stadt ermächtigt die Verwaltung zum Neuabschluss des Vertrages mit der VerbraucherZentrale NRW e.V. gemäß dem anliegenden Vertragsentwurf.
Bildung eines Wahlausschusses zur Wahl des Ausländerbeirates
Bei Stimmenthaltung der Fraktion „Die Linken im Rat“ fasst der Rat der Stadt auf der Grundlage der Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses einstimmig folgenden Beschluss:
Der Rat der Stadt wählt folgende Beisitzer/-innen und Stellvertreter/-innen für den Wahlausschuss zur Wahl des Ausländerbeirats 2009.
Rm Dr. Eigenbrodt
Frau Kopkow
Fraktion B’90/Die Grünen
Bei Stimmenthaltung der Fraktion „Die Linken im Rat“ fasst der Rat der Stadt mit Mehrheit gegen die Stimmen der DVU-Fraktion sowie der Stimme von Rm Münch folgenden Beschluss:
Die in der Anlage zu diesem Tagesordnungspunkt genannten acht Personen werden in die Vorschlagsliste der Stadt Dortmund für die Wahl der ehrenamtlichen Richterinnen und Richter beim Oberverwaltungsgericht Münster aufgenommen.
- Die Angelegenheit wurde bereits unter dem Tagesordnungspunkt 2.3 behandelt -
Der Rat der Stadt nimmt die Einrichtung der analytischen Task Force des Bundes bei der Feuerwehr Dortmund zur Kenntnis und beschließt die Besetzung von zwei Planstellen im Vorgriff auf den Stellenplan 2010.
Umsetzung der Resolution des Rates gegen rechte Gewalt in Dortmund
Hinsichtlich des o. a. Tagesordnungspunktes lag den Mitgliedern des Rates der Stadt folgender Antrag der Fraktion „Die Linken im Rat“ vom 09.06.2009:
In Ausführung der vom Rat der Stadt am 14. Mai 2009 beschlossenen "Resolution gegen rechte Gewalt in Dortmund"
1.	fordert der Rat der Stadt Dortmund das Verbot der von neonazistischen Gruppierungen europaweit angekündigten "Versammlung" anlässlich des Antikriegstages in Dortmund,
2.	beschließt der Rat für den Fall, dass die Versammlung weder abgesagt noch verboten wird, seine aktive Beteiligung an der Vorbereitung friedlicher Aktionen der Bürgerinnen und Bürger der Stadt gegen diese neonazistische Provokation,
3.	empfiehlt der Rat den dann neu gewählten Ratsmitgliedern und dem Verwaltungsvorstand die aktive Beteiligung an den o.a. Aktionen.
Bei der Begründung des o. a. Antrages brachte für die Fraktion „Die Linken im Rat“ Rm Prof. Richter zum Ausdruck, dass man es nicht allein bei einem Appell, so wie dies in der Resolution vom 14.05.2009 beschlossen wurde, belassen sollte, sondern man sollte dies auch konkretisieren, so wie man dies beantragt habe.
Die anschließende Diskussion machte deutlich, dass der Beschluss des Rates der Stadt ausreichend und auch zielführend sind.
Die Debatte wurde letztendlich durch einen von Rm Utech (SPD) gestellten Geschäftsordnungsantrag auf Schluss der Debatte, der mit Mehrheit bei einigen Stimmenthaltungen und Gegenstimmen beschlossen wurde, beendet.
Weiterhin beschloss der Rat der Stadt bei einigen Stimmenthaltungen und Gegenstimmen mehrheitlich sich nicht mit dem o. a. Antrag der Fraktion „Die Linken im Rat“ vom 09.06.2009 zu befassen.
Baumfällungen im Naturschutzgebiet Dellwiger Wald
Die Beantwortung (Drucksache Nr.: 14618-09-E1) der o. g. Anfrage lag den Mitgliedern des Rates der Stadt schriftlich vor.
Aktuelle Probleme des Artenschutzes auf Phoenix West im Frühjahr 2009
Die Beantwortung (Drucksache Nr.: 14617-09-E1) der o. g. Anfrage lag den Mitgliedern des Rates der Stadt schriftlich vor.
Artenschutz beim Bau der Gneisenauallee
Die Beantwortung (Drucksache Nr.: 14917-09-E1) der o. g. Anfrage lag den Mitgliedern des Rates der Stadt schriftlich vor.
Zusammenarbeit von Umweltamt und Polizei in Naturschutz- und Waldgebieten
Die Beantwortung (Drucksache Nr.: 14952-09-E1) der o. g. Anfrage lag den Mitgliedern des Rates der Stadt schriftlich vor.
Tägliche Nutzung des Bolzplatzes an der JFS Hombruch als Parkplatz
Die Beantwortung (Drucksache Nr.: 15081-09-E1) der o. g. Anfrage lag den Mitgliedern des Rates der Stadt schriftlich vor.
Rechtswidriges Befahren der Zuwegung zur Stadt- und Landesbibliothek mit Quarts
Die Beantwortung (Drucksache Nr.: 15217-09-E1) der o. g. Anfrage lag den Mitgliedern des Rates der Stadt schriftlich vor.
Konsequenzen aus den häufigen Banküberfällen in Eving
Die Beantwortung (Drucksache Nr.: 15218-09-E1) der o. g. Anfrage lag den Mitgliedern des Rates der Stadt schriftlich vor.
Gedenktafel zur Bücherverbrennung auf dem Hansaplatz wird mit Füssen getreten
Die Beantwortung (Drucksache Nr.: 15346-09-E1) der o. g. Anfrage lag den Mitgliedern des Rates der Stadt schriftlich vor.
Umsiedlung der FFH-Art vom Standort Gneisenauallee
Die Beantwortung (Drucksache Nr.: 15347-09-E1) der o. g. Anfrage lag den Mitgliedern des Rates der Stadt schriftlich vor.
Abbindung der Altmengeder Straße zum Schutz des NSG Siesack
Die Beantwortung (Drucksache Nr.: 15378-09-E1) der o. g. Anfrage lag den Mitgliedern des Rates der Stadt schriftlich vor.
Ersatzmaßnahme zum Schutz einer FFH-Art im Gewerbepark Hansa
Die Beantwortung (Drucksache Nr.: 15379-09-E1) der o. g. Anfrage lag den Mitgliedern des Rates der Stadt schriftlich vor.
Die o. a. Anfrage wird in der nächsten Sitzung des Rates der Stadt beantwortet.
Die öffentliche Sitzung des Rates der Stadt wurde um 20:05 Uhr von OB Dr. Langemeyer beendet.
Dr. Langemeyer	Menzebach

References: § 25
 § 13
 § 3
 § 8
 § 13
 § 25
 § 124
 § 13
 § 8
 § 8
 § 14
 § 2
 § 2

§ 3
 § 4
 § 13

§ 10
 § 13

§ 2
 § 1

§ 3

§ 41
 § 3
 § 8
 § 3
 § 8
 § 171
 § 81
 § 22
 § 81
 § 22
 § 7
 § 25

§ 25

§ 25
 § 113