Source: https://www.aeternitas.de/inhalt/recht/themen/bestattenindeutschland?bl=nrw&bl_titel=Nordrhein-Westfalen
Timestamp: 2020-06-02 05:53:16+00:00

Document:
Unter "Regelung" wird die in dem betreffenden Bundesland anzutreffende Regelung dargestellt. Die "Regelung" kann oft nicht alle Einzelheiten und alle im Gesetz geregelten Ausnahmen wiedergeben. Es empfiehlt sich deshalb, auch dem Hinweis auf die Fundstelle im Gesetz nachzugehen. Diese finden Sie unter "Fundstelle". Den Gesetzestext selbst können Sie unter dem Link "Alle Informationen zum Bestattungsgesetz in Nordrhein-Westfalen" einsehen.
Ihre Auswahl: Nordrhein-Westfalen ( Auswahl ändern )
Die Bestattung kann als Erdbestattung oder als Feuerbestattung vorgenommen werden. Leichen müssen auf einem Friedhof bestattet werden. Die Urne ist auf einem Friedhof oder auf See
beizusetzen Fundstelle Bestattungspflicht:
§ 12 Abs. 1 BestG NRW;
§ 14 Abs. 1 S. 1 BestG NRW
§ 15 Abs. 5 S. 2 BestG NRW Umfrage
Bestattungsrecht besteht, wenn ein Elternteil dies wünscht. Fundstelle Bestattungsrecht bei Fehlgeburten:
§ 14 Abs. 2 S. 1 BestattG Umfrage
Art und Ort der Bestattung richten sich soweit möglich nach dem Willen des Verstorbenen, ersatzweise entscheiden die
Hinterbliebene in einer bestimmten Rangfolge.
Dass die Verstreuung oder das Vergraben (ohne Urne) auf einem Friedhof oder auf einem Grundstück außerhalb eines Friedhofs dem Willen des Verstorbenen entspricht, muss durch eine schriftliche Erklärung des Verstorbenen nachgewiesen werden.
§ 12 Abs. 2 BestG NRW;
§ 15 Abs. 6 BestG NRW
Tote sind spätestens 36 Stunden nach dem Tode in eine Leichenhalle zu überführen.
Auch danach ist eine Aufbahrung an einem "geeigneten Ort" ausnahmsweise möglich.
§ 11 Abs. 2 Satz 1 BestG NRW;
§ 11 Abs. 2 Satz 2 BestG NRW;
§ 7 Abs. 1 BestG NRW
Die Öffnung des Sarges bei der Trauerfeier oder beim Begräbnis sowie öffentliches Ausstellen Toter bedarf der Genehmigung.
§ 11 Abs. 3 BestG NRW
Aufgrund der Streichung des Paragraphen zur Sargpflicht 2003 ist von einer Abschaffung der Sargpflicht auszugehen.
Erdbestattungen dürfen frühestens 24 Stunden nach Eintritt des Todes vorgenommen werden.
§ 13 Abs. 2 BestG NRW
§ 13 Abs. 3 BestG NRW
Dass Friedhöfe eine Leichenhalle haben, ist lediglich eine Sollvorschrift. Als ein anderer geeigneter Ort kommt aber auch eine private Feierhalle in Betracht.
§ 1 Abs. 3 BestG NRW; § 11 Abs. 2 Satz 2 BestG NRW
Gesetzlich nicht vorgeschrieben.
Bei Beförderung in das Ausland und aus dem Ausland ist ein Leichenpass erforderlich.
Leichenschau bei Beförderung aus dem Ausland zum Zweck der Feuerbestattung
§ 17 BestG NRW;
§ 15 Abs. 3 BestG NRW
Die Mindestruhefrist beträgt i.d.R. 30 Jahre. Sie wird für jeden Friedhof gesondert festgelegt.
§§ 1; 16 Abs. 1 Infektionsschutzgesetz;
§ 34 Wasserhaushaltsgesetz;
Hygiene-Richtlinien Nr. 5
Eine weitere ärztliche Leichenschau ist erforderlich. Fundstelle "Zweite Leichenschau" vor Kremation:
§ 15 Abs. 1 S. 1 BestG NRW
Friedhofsträger kann Errichtung und Betrieb widerruflich einem privaten Rechtsträger (Übernehmer) übertragen
§ 1 Abs. 5, § 15 Abs. 4 BestG NRW
Die Einäscherung muss innerhalb von zehn Tagen durchgeführt, die Totenasche innerhalb von sechs Wochen beigesetzt werden. Fundstelle Spätester Zeitpunkt für Bestattung geregelt (Kremation):
§ 13 Abs. 3 BestG Umfrage
Friedhofsträger dürfen Errichtung und Betrieb der Friedhöfe, auf denen ausschließlich Totenasche im Wurzelbereich des Bewuchses beigesetzt wird, auch privaten Rechtsträgern (Übernehmern) übertragen. Fundstelle (Private) Baumbestattungsanlagen:
§ 1 Abs. 4Satz 2 BestG NRW
Keine gesetzliche Regelung. Fundstelle Sargpflicht (Feuerbestattung):
Regelfall ist die Benutzung eines dauerhaft versiegelten Behältnisses. Die Asche darf aber auch auf einem vom Friedhofsträger festgelegten Bereich des Friedhofs durch Verstreuung beigesetzt werden.
§ 15 Abs. 5, 6 BestG NRW
Die Asche darf auf einem vom Friedhofsträger festgelegten Bereich des Friedhofs durch Verstreuung beigesetzt werden, wenn dies schriftlich bestimmt ist.
§ 15 Abs. 6 Satz 1 BestG NRW
Das Behältnis mit der Totenasche ist auf einem Friedhof oder auf See beizusetzen; für die Beförderung zu diesem Zweck darf es den Hinterbliebenen oder ihren Beauftragten ausgehändigt werden.
§ 15 Abs. 5 BestG NRW
Die Mindestruhefrist beträgt i.d.R. 30 Jahre. Sie wird für jeden Friedhof festgelegt.
Hygiene-Richtlinien Nr. 5 Umfrage
Erdbestattung: Leichen müssen auf einem Friedhof bestattet werden.
Ausnahmen sind möglich;
Feuerbestattung: Das dauerhaft versiegelte Behältnis mit der Totenasche ist auf einem Friedhof beizusetzen.
Verstreuung oder Beisetzung sind aber unter bestimmten Voraussetzungen auch außerhalb eines Friedhofs möglich.
§ 14 Abs 1. BestG NRW;
Die Beisetzung auf See ist als etablierte Form ohne Genehmigungserfordernis anerkannt. Fundstelle Seebestattung:
Friedhofsträger dürfen sich bei Errichtung und Betrieb ihrer Friedhöfe Dritter bedienen.
Errichtung und Betrieb liegen dann in privater Hand.
§ 1 Abs. 4 Satz 1 BestG NRW
Tote und Aschenreste dürfen nur mit behördlicher Genehmigung ausgegraben werden.
§ 14 Abs. 3 Satz 1 BestG NRW Umfrage

References: § 12

§ 14

§ 15

§ 14

§ 12

§ 15

§ 11

§ 11

§ 7

§ 11

§ 13

§ 13

§ 1
 § 11

§ 17

§ 15

§ 34

§ 15

§ 1
 § 15

§ 13

§ 1

§ 15

§ 15

§ 15

§ 14

§ 1

§ 14