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Timestamp: 2016-10-26 00:28:49+00:00

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B 18/06 (18.10.2006)
B 18/06
H.________, 1943, Beschwerdef�hrerin, vertreten
durch Rechtsanw�ltin Barbara Laur, Schiffl�nde 22, 8001 Z�rich,
Kanton Z�rich, Beschwerdegegner, vertreten durch die Finanzdirektion des Kantons Z�rich, Walcheplatz 1, 8090 Z�rich, und diese vertreten durch die Beamtenversicherungskasse des Kantons Z�rich, Stampfenbachstrasse 63, 8006 Z�rich, und diese vertreten durch F�rsprecherin Cordula E. Niklaus, T�distrasse 17, 8000 Z�rich
A.a Die 1943 geborene H.________, geschieden und Mutter dreier 1968, 1972 und 1977 geborener Kinder, war 1956 aus Ungarn in die Schweiz eingereist, hatte nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit von 1961 bis 1964 eine Lehre als Keramikmalerin absolviert und anschliessend, von 1980 bis 1982, eine Handels- sowie eine Arztsekret�rinnenschule besucht. Seither war sie f�r verschiedene Arbeitgeber als Arztsekret�rin und als B�roangestellte t�tig. Nach einem kurzzeitigen, vom 1. April bis 31. Mai 1990 dauernden Einsatz bei der Bank B.________ AG nahm sie am 18. Juni 1990 eine T�tigkeit als Sachbearbeiterin der Rentenabteilung der Kasse C.________ an, wodurch sie bei der Beamtenversicherungskasse des Kantons Z�rich (BVK) berufsvorsorgeversichert war. Am 6. Juli 1990 erlitt sie eine akute Bindehautentz�ndung, auf Grund derer sie sich am 10. Juli 1990 zur Behandlung in die Augenpoliklinik des Spitals X._______ begab. W�hrend die �rzte der Augenklinik ihr mit Bericht vom 12. Oktober 1990 aus ophtalmologischer Sicht eine vollst�ndige Arbeitsf�higkeit bescheinigten, hielt sich H.________ vom 9. August bis 5. September 1990 u.a. zufolge einer durch den Hausarzt Dr. med. M.________, Innere Medizin FMH, festgestellten psychischen �berforderungssituation in der Medizinischen Poliklinik, Departement f�r Innere Medizin des Spitals X.________, auf (Berichte vom 10. September und 2. Oktober 1990). Dr. med. M.________ attestierte ihr eine ab 11. Juli 1990 andauernde vollst�ndige Arbeitsunf�higkeit (Bericht vom 20. Oktober 1990). Nachdem die Kasse C.________ das Arbeitsverh�ltnis auf den 20. Juli 1990 aufgel�st hatte, meldete H.________ sich am 14. September 1990 bei der Invalidenversicherung an und ersuchte um Zusprechung beruflicher Eingliederungsmassnahmen. In der Folge war sie vollzeitig vom 1. Dezember 1990 bis 30. Juni 1991 als Verwaltungsbeamtin bei der Forschungsanstalt D.________, vom 12. August bis 30. September 1991 als Arztsekret�rin im Spital Y._______ sowie vom 1. November bis 6. Dezember 1991 als B�romitarbeiterin bei E.________ angestellt. Die im Auftrag der IV-Regionalstelle des Kantons Z�rich t�tig gewordene Berufsberatungs- und Eingliederungsstelle Q.________ kam mit Schlussbericht vom 10. Dezember 1991, gest�tzt auch auf den Bericht der Frau Prof. Dr. med. A.________, Leitende �rztin der Poliklinik, Augenklinik des Spitals X.________, vom 8. November 1991, wonach auf Grund der Augenprobleme eine Arbeitsunf�higkeit von 50 % vorliege, zum Ergebnis, dass der Versicherten keine Bildschirmarbeit mehr zumutbar sei, und empfahl eine von der Invalidenversicherung zu �bernehmende Ausbildung zur Arztgehilfin. Diese wurde ihr, nach anf�nglicher Ablehnung (Verf�gung der Ausgleichskasse des Kantons Z�rich vom 28. Februar 1992), gew�hrt (Entscheid der AHV-Rekurskommission des Kantons Z�rich vom 3. September 1992). Den Mitte August 1992 begonnenen Lehrgang brach H.________ wegen ungen�gender Leistungen vorzeitig ab. Vom 24. Juli 1994 bis 23. Juli 1995 absolvierte sie einen Ausbildungskurs f�r P�dagogik und Kleinkindererziehung an der Schule F.________ und war daraufhin als Tagesmutter t�tig. Mit Verf�gungen der IV-Stelle des Kantons Z�rich vom 26. August 1997 wurde der Versicherten schliesslich, u.a. nach Einholung eines Berichtes des Dr. med. M.________ vom 24. Juni 1995, f�r die Zeit vom 1. August 1993 bis 31. Juli 1994 auf der Grundlage eines Invalidit�tsgrades von 61 % eine halbe Rente, f�r den Zeitraum vom 1. September 1995 bis 28. Februar 1997 gest�tzt auf eine Erwerbsunf�higkeit von 52 % ebenfalls eine halbe Rente und ab 1. M�rz 1997, basierend auf einer Invalidit�t von 100 %, eine ganze Rente zugesprochen. Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 30. Juni 1999, best�tigt durch das Urteil des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts vom 21. August 2000, insofern teilweise gut, als es auch f�r den Zeitraum vom 1. September 1995 bis 28. Februar 1997 einen Anspruch der Versicherten auf eine halbe Rente auf der Grundlage eines Invalidit�tsgrades von 61 % erkannte.
A.b Nachdem H.________ am 16. Februar 2001 bei der BVK um die Ausrichtung von beruflichen Vorsorgeleistungen hatte ersuchen lassen, veranlasste diese u.a. die Erstellung eines Gutachtens durch Frau Dr. med. R.________, Spezial�rztin FMH f�r Innere Medizin, welches am 20. Mai 2003 ausgefertigt wurde. Gest�tzt darauf lehnte die Vorsorgeeinrichtung eine Leistungspflicht mangels des zeitlich und sachlich erforderlichen Zusammenhanges zwischen der w�hrend des durch das Arbeitsverh�ltnis bei der Kasse C.________ begr�ndeten Vorsorgeverh�ltnisses eingetretenen Arbeitsunf�higkeit und der seit August 1993 bestehenden Invalidit�t mit Schreiben vom 7. Mai 2004 ab.
Am 15. Dezember 2004 liess H.________ Klage gegen die BVK erheben und zur Hauptsache beantragen, die Beklagte sei zu verpflichten, ihr ab 23. Juli 1990 die reglementarischen Invalidenleistungen auf der Basis einer 61%igen Invalidit�t und ab 1. Dezember 1996 auf der Basis einer 100%igen Invalidit�t auszurichten. Das angerufene Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich wies die Rechtsvorkehr mit Entscheid vom 22. Dezember 2005 ab.
H.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und ihr vorinstanzlich gestelltes Rechtsbegehren erneuern. Ferner ersucht sie um Durchf�hrung eines zweiten Schriftenwechsels nach Eingang der Beschwerdeantwort.
W�hrend die BVK auf Abweisung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde schliessen l�sst, verzichtet das Bundesamt f�r Sozialversicherungen auf eine Vernehmlassung.
Im Rahmen ihrer Verwaltungsgerichtsbeschwerde stellt die Beschwerdef�hrerin den Antrag, nach Eingang der Beschwerdeantwort durch die BVK sei ein zweiter Schriftenwechsel anzuordnen.
2.1 Nach Art. 110 Abs. 4 OG findet ein weiterer Schriftenwechsel nur ausnahmsweise statt. Ein geordnetes Verfahren hat sich im Rahmen gesetzlicher Formen und Fristen zu halten und ertr�gt keinen unbegrenzten Austausch weiterer Schriften. Die gerichtliche Anordnung eines gesetzlich ausnahmsweise zul�ssigen weiteren Schriftenwechsels bedarf daher besonderer Gr�nde, beispielsweise wenn wesentliche Argumente erst in der Vernehmlassung der Gegenpartei vorgebracht werden (BGE 119 V 323 Erw. 1 mit Hinweisen; Urteil G. vom 13. August 2003, I 204/02, Erw. 1.1.2). Ob dies zutrifft, kann das Gericht erst beurteilen, wenn die betreffende Rechtsschrift vorliegt.
2.2 Die letztinstanzliche Vernehmlassung der BVK vom 2. Mai 2006, welche der Beschwerdef�hrerin zur Kenntnis- und allf�lligen Stellungnahme zugestellt worden ist, enth�lt keine neuen, im bisherigen Verfahren noch nicht erhobenen Argumente. Ferner werden auch keine bisher unbekannte Beweismittel zu bereits vorgebrachten Einwendungen eingereicht. Das Gesuch um Durchf�hrung eines zweiten Schriftenwechsels ist mithin abzuweisen.
Streitig und zu pr�fen ist, ob die Beschwerdef�hrerin Anspruch auf eine Invalidenrente der BVK hat. Besteht zwischen der w�hrend der Versicherungsdauer vom 18. Juni bis 20. Juli 1990 bzw. - in Ber�cksichtigung der Nachdeckungsfrist von dreissig Tagen nach Aufl�sung des Arbeitsverh�ltnisses gem�ss Art. 10 Abs. 3 Satz 1 BVG (in der bis 31. Dezember 1994 g�ltig gewesenen, vorliegend anwendbaren Fassung) - bis 19. August 1990 eingetretenen Arbeitsunf�higkeit und der nachfolgenden Invalidit�t, welche den Anspruch auf eine Teilrente der Invalidenversicherung ab 1. August 1993 begr�ndet hat, sowohl in sachlicher als auch in zeitlicher Hinsicht ein enger Zusammenhang, wird die BVK leistungspflichtig.
3.1.1 Die Vorinstanz st�tzt sich zur Beantwortung dieser Frage auf Art. 23 BVG in der bis 31. Dezember 2004 g�ltig gewesenen Fassung, wonach Anspruch auf Invalidenleistungen Personen haben, die im Sinne der Invalidenversicherung zu mindestens 50 % invalid sind und bei Eintritt der Arbeitsunf�higkeit, deren Ursache zur Invalidit�t gef�hrt hat, versichert waren. Am 1. Januar 2005 ist Art. 23 BVG in seiner neuen Fassung in Kraft getreten. Danach haben Anspruch auf Invalidenleistungen unter anderem Personen, die im Sinne der Invalidenversicherung zu mindestens 40 % invalid sind und bei Eintritt der Arbeitsunf�higkeit, deren Ursache zur Invalidit�t gef�hrt hat, versichert waren (lit. a).
Der gerichtlichen Beurteilung in vorsorgerechtlichen Streitigkeiten sind die Verh�ltnisse zu Grunde zu legen, wie sie sich bis zum Erlass des kantonalen Klageentscheides (hier: 22. Dezember 2005) verwirklicht haben (BGE 130 V 79 Erw. 1.2 mit Hinweis). Es ist vorliegend somit teilweise ein Sachverhalt zu beurteilen, der sich vor dem Inkrafttreten der Neufassung von Art. 23 BVG verwirklicht hat. Da der Rechtsstreit eine Dauerleistung betrifft, �ber welche noch nicht rechtskr�ftig entschieden wurde, ist entsprechend den allgemeinen intertemporalrechtlichen Regeln f�r die Zeit bis Ende 2004 auf den damals g�ltig gewesenen Art. 23 BVG und ab diesem Zeitpunkt auf Art. 23 lit. a BVG abzustellen (BGE 130 V 445 ff.; Urteil A. vom 30. November 2005, B 41/05, Erw. 2; vgl. zur �bergangsrechtlichen Problematik auch lit. f. der �bergangsbestimmungen der �nderung vom 3. Oktober 2003 [1. BVG-Revision]).
3.1.2 Art. 23 lit. a BVG hat an dem f�r die Leistungspflicht der Vorsorgeeinrichtung massgebenden Erfordernis des engen sachlichen und zeitlichen Zusammenhangs zwischen Eintritt der Arbeitsunf�higkeit und Invalidit�t (BGE 123 V 264 Erw. 1c, 120 V 117 f. Erw. 2c/aa und bb; vgl. auch BGE 130 V 275 Erw. 4.1 mit Hinweisen; SZS 2004 S. 446 [Urteil M. vom 15. Juli 2003, B 40/01] sowie 2003 S. 507 f. [Urteil L. vom 2. Dezember 2002, B 1/02] und 509 f. [Urteil H. vom 21. November 2002, B 23/01]) nichts ge�ndert. Diese Rechtsprechung wurde im angefochtenen Entscheid korrekt wiedergegeben. Im Weiteren hat das kantonale Gericht die Bestimmungen und Grunds�tze �ber den Umfang (Art. 24 Abs. 1 BVG [in der bis 31. Dezember 2004 in Kraft gestandenen Fassung]; vgl. auch Art. 24 Abs. 1 BVG in der seit 1. Januar 2005 geltenden Fassung) und den Beginn des Anspruchs auf Invalidenleistungen (Art. 26 Abs. 1 BVG in Verbindung mit Art. 29 Abs. 1 lit. b IVG) sowie den Begriff der berufsvorsorgerechtlich relevanten Arbeitsunf�higkeit im bisherigen Beruf der versicherten Person (vgl. ferner die in BGE 130 V 501 nicht publizierte [aber in SVR 2005 BVG Nr. 5 S. 15 ver�ffentlichte] Erw. 2.2 des Urteils B. vom 13. Juli 2004, B 45/03; Urteile W. vom 2. Dezember 2004, B 51/04, Erw. 3.2, und I. vom 28. Mai 2002, B 73/00) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
3.2.1 Beizuf�gen bleibt, dass Vorsorgeeinrichtungen, die ausdr�cklich oder unter Hinweis auf das Gesetz vom gleichen Invalidit�tsbegriff wie die Invalidenversicherung ausgehen, an die Invalidit�tsbemessung der IV-Stelle gebunden sind, wenn diese sich nicht als offensichtlich unhaltbar erweist (BGE 126 V 310 f. Erw. 1 mit Hinweisen, 123 V 271 Erw. 2a). Eine Bindung an die Invalidit�tsbemessung der IV-Stelle entf�llt indessen, wenn die Vorsorgeeinrichtung nicht sp�testens im Vorbescheidverfahren (Art. 73bis IVV in der vom 1. Juli 1987 bis 31. Dezember 2002 in Kraft gestandenen Fassung) und - nach dessen Ersetzung durch das Einspracheverfahren ab 1. Januar 2003 (Art. 52 ATSG) - angelegentlich der Verf�gungser�ffnung in das IV-Verfahren einbezogen wird (BGE 130 V 273 f. Erw. 3.1 mit Hinweis; Geltung dieser Praxis auch unter der Herrschaft des ATSG: BGE 132 V 1 und Urteil R. vom 27. Juni 2006, I 89/06, Erw. 2).
3.2.2 Die BVK ist �ber die den Rentenverf�gungen der IV-Stelle vom 26. August 1997 vorangehenden Vorbescheidverfahren (vom 12. August und 9. Dezember 1996 sowie 20. M�rz 1997) nicht orientiert worden, weshalb eine Bindungswirkung entf�llt. Ob die Vorsorgeeinrichtung �berhaupt vom der Invalidenversicherung zu Grunde gelegten Invalidit�tsbegriff ausgeht, was seitens der Beschwerdef�hrerin unter Verweis auf die in � 29 der Statuten der Versicherungskasse f�r das Staatspersonal (vom 27. Januar 1988 [in der bis 31. Dezember 1999 in Kraft gestandenen Fassung]; Z�rcher Gesetzessammlung 177.21) enthaltene Definition der berufsvorsorgerechtlich massgeblichen Invalidit�t bestritten wird, braucht vor diesem Hintergrund nicht abschliessend beurteilt zu werden (vgl. dazu aber das in SZS 2006 S. 144 auszugsweise wiedergegebene Urteil L. vom 17. Mai 2005, B 33/03). Im Folgenden ist somit frei zu pr�fen, in welchem Zeitpunkt die Arbeitsunf�higkeit, deren Ursache zur Invalidit�t mit Zusprechung einer halben Rente der Invalidenversicherung ab 1. August 1993 gef�hrt hat, eingetreten ist.
4.1 Damit eine Vorsorgeeinrichtung, der eine Arbeitnehmerin oder ein Arbeitnehmer beim Eintritt der Arbeitsunf�higkeit angeschlossen war, f�r das erst nach Beendigung des Vorsorgeverh�ltnisses eingetretene Invalidit�tsrisiko aufzukommen hat, ist erforderlich, dass zwischen Arbeitsunf�higkeit und Invalidit�t ein enger sachlicher und zeitlicher Zusammenhang besteht (BGE 130 V 275 Erw. 4.1). In sachlicher Hinsicht liegt ein solcher Zusammenhang vor, wenn der der Invalidit�t zu Grunde liegende Gesundheitsschaden im Wesentlichen derselbe ist, der zur Arbeitsunf�higkeit gef�hrt hat. Sodann setzt die Annahme eines engen zeitlichen Zusammenhangs voraus, dass die versicherte Person nach Eintritt der Arbeitsunf�higkeit nicht w�hrend l�ngerer Zeit wieder arbeitsf�hig wurde. Die fr�here Vorsorgeeinrichtung hat nicht f�r R�ckf�lle oder Sp�tfolgen einer Krankheit einzustehen, die erst Jahre nach Wiedererlangung der vollen Arbeitsf�higkeit eintreten. Demnach darf nicht bereits eine Unterbrechung des zeitlichen Zusammenhangs angenommen werden, wenn die Person bloss f�r kurze Zeit wieder an die Arbeit zur�ckgekehrt ist. Ebenso wenig darf die Frage des zeitlichen Zusammenhangs zwischen Arbeitsunf�higkeit und Invalidit�t in schematischer (analoger) Anwendung der Regeln von Art. 88a Abs. 1 IVV beurteilt werden, wonach eine anspruchsbeeinflussende Verbesserung der Erwerbsf�higkeit in jedem Fall zu ber�cksichtigen ist, wenn sie ohne wesentliche Unterbrechung drei Monate gedauert hat und voraussichtlich andauern wird. Zu ber�cksichtigen sind vielmehr die gesamten Umst�nde des konkreten Einzelfalles, namentlich die Art des Gesundheitsschadens, dessen prognostische �rztliche Beurteilung und die Beweggr�nde, welche die versicherte Person zur Wiederaufnahme der Arbeit veranlasst haben (BGE 123 V 264 Erw. 1c, 120 V 117 f. Erw. 2c/aa und bb mit Hinweisen).
4.2 Es ist unbestritten und steht auf Grund der Akten fest, dass die Beschwerdef�hrerin vom 11. Juli bis 31. Oktober 1990 - und damit noch w�hrend des bis 19. August 1990 dauernden Vorsorgeverh�ltnisses bei der BVK - vollst�ndig in ihrer Arbeitsf�higkeit eingeschr�nkt war. Anschliessend war sie vom 1. Dezember 1990 bis 30. Juni 1991 als Verwaltungsbeamtin bei der Forschungsanstalt D.________, vom 12. August bis 30. September 1991 beim Spital Y.________ und vom 1. November bis 6. Dezember 1991 bei E.________ - jeweils zu 100 % - angestellt. Mitte August 1992 begann sie eine Umschulung zur Arztgehilfin, welche sie ein Jahr sp�ter zufolge ungen�gender schulischer Leistungen wieder abbrach. Von diesem Zeitpunkt bis im Juli 1994 bezog sie ein volles Arbeitslosentaggeld. Ab Ende Juli 1994 absolvierte sie, ebenfalls von der Invalidenversicherung unterst�tzt, einen einj�hrigen Ausbildungskurs f�r P�dagogik und Kleinkindererziehung an der Schule F.________. In der Folge war sie als Tagesmutter t�tig.
4.2.1 Aus dem beruflichen Werdegang der Beschwerdef�hrerin erhellt, dass sie ab Dezember 1990 immer wieder in der Lage war, mehrmonatige vollzeitliche Arbeitseins�tze zu leisten. In den Jahren 1992/1993 und 1994/1995 absolvierte sie alsdann je w�hrend eines Jahres Zusatzausbildungen und erhielt dazwischen Arbeitslosenentsch�digung auf der Basis einer vollst�ndigen Vermittlungsf�higkeit ausbezahlt. Zu ber�cksichtigen gilt es hierbei, wie bereits die Vorinstanz richtig erkannt hat und auf deren einl�ssliche Erw�gungen in allen Teilen verwiesen werden kann, dass eine Unterbrechung des - f�r die Bejahung des Vorsorgeanspruches erforderlichen - engen zeitlichen Zusammenhanges nicht nur anzunehmen ist, wenn die versicherte Person w�hrend einer bestimmten Zeit wieder in ihrer angestammten, dem Versicherungsverh�ltnis zu Grunde liegenden T�tigkeit arbeitsf�hig ist, sondern auch dann, wenn sie in der Lage ist, eine Ausbildung zu absolvieren, die sie in gleichem Masse wie die Aus�bung einer zeitlich uneingeschr�nkten, den Leiden angepassten Arbeitst�tigkeit beansprucht (Urteil M. vom 11. Februar 2003, B 42/02, Erw. 2.1). Dies ist sowohl f�r den Fall der - wenn auch abgebrochenen - Ausbildung zur Arztgehilfin wie auch derjenigen zur Kindererzieherin zu bejahen. Ferner hatte die Beschwerdef�hrerin, indem sie jedenfalls f�r den Zeitraum von November 1993 bis Juli 1994 (vgl. auch das nicht ver�ffentlichte Urteil H. vom 31. Mai 1996, I 93/96) auf der Basis einer uneingeschr�nkten Vermittlungsf�higkeit Arbeitslosentaggelder bezog, nach aussen unmissverst�ndlich kundgetan, vollst�ndig arbeitsf�hig zu sein (SZS 2003 S. 509 [Urteil H. vom 21. November 2002, B 23/01]; Urteil M. vom 11. Februar 2003, B 42/02, Erw. 2.1).
4.2.2 Die Beschwerdef�hrerin hatte somit nach dem Ende des bis 19. August 1990 bestehenden Vorsorgeverh�ltnisses bei der BVK nicht nur vor�bergehend, sondern w�hrend l�ngerer Zeit ihre Arbeitsf�higkeit vollumf�nglich wiedererlangt, weshalb praxisgem�ss der zeitliche Zusammenhang unterbrochen wurde. Zu pr�zisieren gilt es, dass der Begriff des vollen Leistungsverm�gens einer Arbeitnehmerin oder eines Arbeitnehmers stets ein relativer ist. W�hrend die eine Person, welcher eine 100%ige Arbeitsf�higkeit bescheinigt wird, in der Lage ist, auch einen entsprechenden Einsatz zu erbringen, ist eine andere, bei grunds�tzlich ebenfalls uneingeschr�nkter Leistungsf�higkeit, lediglich imstande, mittelm�ssige oder gar unterdurchschnittliche Arbeit zu verrichten. Der zeitliche Konnex muss indes als unterbrochen angesehen werden, wenn eine Arbeitnehmerin oder ein Arbeitnehmer der letztgenannten Kategorie ein neu eingegangenes Arbeitsverh�ltnis oder eine vom Anforderungsprofil her gleichgeartete neue Ausbildung jedenfalls im Rahmen des bisherigen Leistungsverm�gens zu versehen vermag. Der Umstand, dass die Beschwerdef�hrerin bereits vor ihrer T�tigkeit bei der Kasse C.________ zwar zumeist vollzeitlich erwerbst�tig war, diese Arbeitsstellen aber auch damals schon aus diversen Gr�nden (seit Kindheit bestehende Augenprobleme, famili�re Belastungssituation als allein erziehende Mutter mit drei Kindern etc.) jeweils nur von kurzer Dauer waren (vgl. insbesondere die diesbez�gliche Aufstellung im Gutachten der Frau Dr. med. R.________ vom 20. Mai 2003, S. 3 f.), lassen den Schluss zu, dass sie im Rahmen der ab Dezember 1990 aufgenommenen Arbeitsstellen und Ausbildungen eine Leistung erbracht hat, die durchaus derjenigen bei der Kasse C.________ bzw. in den vorangegangenen Besch�ftigungen entsprochen hat. Es handelte sich dabei um auf einem gleichwertigen Niveau erbrachte T�tigkeiten und - entgegen der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vertretenen Auffassung - nicht um blosse Arbeitsversuche.
4.3 Mit der Verneinung des engen zeitlichen Zusammenhanges kann zufolge des kumulativen Erfordernisses der beiden Voraussetzungen an sich offen bleiben, ob die enge sachliche Konnexit�t erf�llt ist. Anzumerken bleibt, dass Dr. med. M.________ als Gr�nde f�r die vom 11. Juli bis 31. Oktober 1990 dauernde Arbeitsunf�higkeit in seinem Bericht vom 20. Oktober 1990 eine schwere Myopie, einen Verdacht auf Low Tension Glaukom, eine psychische �berforderung mit reaktiver Depression, eine Hepatopathie bei wahrscheinlichem Aethylabusus, ein rezidivierendes cervico-cephales Syndrom, ein chronisches rezidivierendes lumbovertebrales Syndrom bei Hyperlordose der Lendenwirbels�ule und leichten degenerativen Ver�nderungen, Adipositas und eine leichte Hypertonie angegeben hatte. Am 24. Juni 1995 diagnostizierte derselbe Arzt ein chronisches lumbospondylogenes und cervico-cephales Schmerzsyndrom, ein Fibromyalgie-Syndrom, einen Diabetes mellitus Typ II, eine Hypertonie, eine Adipositas, eine verminderte psychische Belastbarkeit sowie eine hochgradige Myopie. In Berufen wie Arztsekret�rin oder Kinderg�rtnerin sch�tze er die Beschwerdef�hrerin als nurmehr zu 50 % einsatzf�hig ein. Frau Dr. med. R.________ stellte im Rahmen ihrer Expertise vom 20. Mai 2003 sodann die Diagnose eines Status nach akuter Bindehautentz�ndung am 6. Juli 1990 bei Keratitis sicca, einer hochgradigen Kurzsichtigkeit mit eingeschr�nkter Binokularit�t (Sehst�rung seit Jugend), einer jahrelangen psychosozialen �berlastungssituation (Essst�rung, Verdacht auf Pers�nlichkeitsst�rung), eines chronischen lumbospondylogenen Syndroms bei degenerativen Ver�nderungen der Wirbels�ule, bekannt seit 1988, Sturz auf das Ges�ss am 29. November 1996, Status nach Hemilaminektomie L2 beidseits mit Luxatentfernung und interkorporeller Spondylodese L2/3, Klinik Z.________ Januar 1997, Spinalkanalstenose, eines insulinpflichtigen Diabetes mellitus Typ II, bekannt seit 1992, eines hyperreaktiven Bronchialsystems mit zeitweise asthma�hnlichen Symptomen, abgekl�rt im Januar 2002, eines chronischen Juckreizes unklarer Herkunft, eines hohen Blutdrucks und einer hypertensiven Herzkrankheit mit atypischer Angina pectoris, einer 1991 diagnostizierten Fibromyalgie, massiven �bergewichts sowie eines Status nach operativem Peron�ussehnentransfers am 5. M�rz 2003 wegen R�ckfussinstabilit�t links. Der beschriebene Beschwerdeverlauf enth�lt immerhin gewisse Anhaltspunkte daf�r, dass die w�hrend des Vorsorgeverh�ltnisses bei der BVK eingetretene Arbeitsunf�higkeit auf gesundheitlichen Gr�nden beruhte, welche sp�ter - zusammen mit dem Augenleiden - neben anderen Faktoren zu der eine Rente der Invalidenversicherung ausl�senden Invalidit�t gef�hrt haben. Angesichts dieser Sachlage erscheint das Element des Sachzusammenhanges zumindest nicht ausgeschlossen, was jedoch, wie bereits dargelegt wurde, keiner abschliessenden Beurteilung bedarf.

References: Art. 110
 Art. 10
 Art. 23
 Art. 23
 Art. 23
 Art. 23
 Art. 23
 Art. 23
 BGE 
 Art. 24
 Art. 29
 BGE 
 BGE 
 Art. 88