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Timestamp: 2020-02-24 14:19:51+00:00

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21.12.2009 ~ 09:56 Uhr ~ Meister schreibt:
RE: Der Deutsche Bundestag möge beschließen das bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen. Beitrag Kennung: 359439
Weshalb sollte der Anreiz zum Arbeiten, bei der Einführung eines Grundeinkommens verloren gehen?
Entscheidend ist doch die Höhe welches ein Grundeinkommen hat.
Das Gesetz zum fördern und fordern kann doch auch weiter beibehalten werden.
Auch das Grundeinkommen kann eine Stufenregelung nach unten erhalten, wenn Angebote nicht wahr genommen werden.
Wenn man nicht von 100% Auszahlung des Grundeinkommens ausgeht,wie es auch bei dem Alg. II jetzt aussieht, sieht die Rechnung ganz anders aus.
Hinzu kommt das das ALG I auch wegfallen würde.
Also die Rechnung hinkt doch vorne und hinten.
Im Übrigen gibt es bei Rentnern schon das Grundeinkommen.
Bei niedrigen Renten, unter 600,00 Euro muss es bei den Rentnern jährlich neu beantragt werden.
Wenn auch nur die Sippenhaftung für die Kinder durch die Einführung des Grundeinkommens entfallen würde, währe es schon ein Fortschritt. Ich gehe einmal davon aus das man auch den Kindern von Arbeitslosen ein Grundeinkommen zugestehen würde.
Allerdings habe ich den Eindruck, man würde dann in Deutschland eher die Kinderarbeit wieder einführen und dann die Forderungen wie bei Hartz IV anwenden.
Dieser Beitrag wurde 2 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Meister: 21.12.2009 10:34.
21.12.2009 ~ 10:28 Uhr ~ holgersheim schreibt:
RE: Der Deutsche Bundestag möge beschließen das bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen. Beitrag Kennung: 359442
Mal eine andere Sichtweise. Warum wohl kommen von Unternehmern wie Götz Werner Vorschläge nach einem BGE in einer ähnlichen Höhe wie in der Petition gefordert? Warum wohl startet man diesen Feldversuch?
Sie wollen den Unternehmer von der Lohnpflicht und von der Zahlung in die sozialen Systeme abkoppeln. Diese Zahlungen werden komplett an den Staat delegiert. Alle sogenannten Lohnnebenkosten entfallen auf diese Weise. Auch der gehasste Kündigungsschutz oder die Tarifpflicht entfallen vollkommen. Dafür werden die Unternehmen alles tun, auch einen großen Beitrag zur Finanzierung des BGE leisten. Sie werden gerne eine monatliche Pauschale anstatt einer direkten Lohnzahlung für jeden bei ihnen beschäftigten Bürger in einen Fond einzahlen. Der fehlende Betrag vom BGE wird über Verbrauchssteuern durch die Bürger direkt finanziert.
21.12.2009 ~ 10:57 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
RE: Der Deutsche Bundestag möge beschließen das bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen. Beitrag Kennung: 359452
grenzer hat am 21. Dezember 2009 um 08:14 Uhr folgendes geschrieben:
Deshalb wird es auch nicht richtiger.
Dann werden genügend Arbeitskräfte aus Osteueropa nachrücken, die das übernehmen werden, vielleicht sogar für noch weniger Geld.
Sei bitte so nett und lies dir d. und e. durch. Wenn die Parameter stimmen, wird gerade der Niedriglohnbereich wieder erschlossen, ohne dass unzumutbar niedrige Einkommen für diese Leute in Kauf genommen werden müssen.
der noch einmal betont, dass das BGE dazu keinesfalls so hoch angesetzt werden darf, wie von dieser Petition gewünscht
21.12.2009 ~ 10:59 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
RE: Der Deutsche Bundestag möge beschließen das bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen. Beitrag Kennung: 359453
Meister hat am 21. Dezember 2009 um 09:56 Uhr folgendes geschrieben:
Falscher Denkansatz. Das BGE wird ja bedingungslos gezahlt. Also auch nicht unter der Bedingung der Arbeitsaufnahme.
Findet sich niemand für einen Job, so ist das Jobangebot offensichtlich zu niedrig dotiert. Entweder wird der Arbeitgeber drauflegen müssen oder selber schuften.
Für den Arbeitnehmer, der ablehnt, hätte es nur die Konsequenz, dass er sich nach einer anderen Verdienstmöglichkeit umsehen müsste. Und wenn er nicht dazu bereit ist oder nichts findet, wird er den Gürtel sehr eng schnallen müssen und mit dem BGE auskommen müssen.
Wieso? Leute, die in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben, sollen auch diese Leistung beziehen können. Gerade die ermöglicht in aller Ruhe die Suche nach einem neuen Job, ohne ein paar Monate nur vom BGE leben zu müssen.
Ohnehin nicht 100%. ALG I ist niedriger angesetzt.
Aber der Professor wird aus unterschiedlichen Jobangeboten wählen können. Sehr anspruchsvolle und hoch bezahlte Jobs. Notfalls könnte er aber auch einen Anlernjob am Fließband übernehmen.
Wenn einer nur den Hof kehren kann, da fallen eine ganze Menge Jobs aus seiner Wahl heraus.
der deine Ausführung zu der jährlich zu beantragenden Rente nicht versteht
21.12.2009 ~ 13:21 Uhr ~ Meister schreibt:
RE: Der Deutsche Bundestag möge beschließen das bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen. Beitrag Kennung: 359481
der deine Ausführung zu der jährlich zu beantragenden Rente nicht versteht[/QUOTE]
Wer eine Rente unter der Armutsgrenze hat wie manchmal alleinstehende Frauen oder Männer die wenig eingezahlt haben, der kann zum Sozialamt gehen und bekommt dann Wohngeld für Energie, Miete usw. aufgestockt.
Dieser Antrag muss dann jährlich neu eingereicht werden.
Für zwei Haushaltsmitglieder wird es natürlich addiert ähnlich wie bei Hartz IV.
Wer das nicht weiß oder auch nicht betteln möchte, der hat eben die Ar...Karte gezogen.
Wer damit noch nicht ausreicht der muss natürlich Flaschen sammeln gehen.
Übrigens Pfiffikus wenn du googelst unter "Grundsicherung für Rentner" findest du alles im Detail einschließlich der Obergrenze.
Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von Meister: 21.12.2009 13:42.
21.12.2009 ~ 17:37 Uhr ~ Bernhard P. schreibt:
RE: Der Deutsche Bundestag möge beschließen das bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen. Beitrag Kennung: 359566
Wenn man schon fordert "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" sollte in dem Falle auch das Bürgergeld gleich hoch sein.
Gut finde ich z.B. die Idee von Pfiffikus der bei Personen, welche mehr als 3 000 Euro monatliches Einkommen haben, das Bürgergeld entfallen lassen will.
Neben Mindestlohn sollte auch ein Maximallohn in Deutschland eingeführt werden.
Jedenfalls hinkt osslowskys Rechenbeispiel von vorne bis hinten. Da bin ich der gleichen Meinung wie der Meister.
21.12.2009 ~ 19:01 Uhr ~ Pfiffikus schreibt:
RE: Der Deutsche Bundestag möge beschließen das bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen. Beitrag Kennung: 359572
Welche Gründe außer Neid gäbe es dafür?
Ich bin gegen jegliche Maßnahmen, die die Leistungsbereitschaft von Leuten einschränken. Außerdem bestünde dann die Gefahr, dass deutsche Firmen keine dieser Leute mehr engagieren könnten, da diese lieber ins Ausland wandern, wo sie unbegrenzt verdienen könnten.
Jedenfalls hinkt osslowskys Rechenbeispiel von vorne bis hinten.
Dann nimm einfach nochmal einen Taschenrechner in die Hand und rechne! An welcher Stelle ist da ein Rechenfehler?
der in diesem Beispiel keinen Fehler finden kann
21.12.2009 ~ 19:11 Uhr ~ strubbel schreibt:
RE: Der Deutsche Bundestag möge beschließen das bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen. Beitrag Kennung: 359574
Pfiffikus hat am 21. Dezember 2009 um 19:01 Uhr folgendes geschrieben:
genau DAS ist es: vielmehr bräuchte man dazu auch nicht sagen: es sei denn, es ist wieder bedarf an mundgerecht geschnittenen häppchen. aber da ists dann eh rum
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21.12.2009 ~ 19:18 Uhr ~ bedra schreibt:
RE: Der Deutsche Bundestag möge beschließen das bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen. Beitrag Kennung: 359575
21.12.2009 ~ 21:43 Uhr ~ grenzer schreibt:
RE: Der Deutsche Bundestag möge beschließen das bedingungsloses Grundeinkommen einzuführen. Beitrag Kennung: 359592
Was fürn Schrott. Was für ein abgrundtiefer bodenloser mistiger Schrott. Schlimmer geht es gar nicht mehr. Ich kriege bei solch einem Dünnschiss so was von einem Herzkasper, dass ich mich kaum erholen kann.
Ich kann dir bescheinigen, dass du den Meister auch gar nicht verstanden hast.
Das ALG I muss sich an den Einzahlungen orientieren. Schließlich muss ein Professor innerhalb des Zeitraumesvon ALG I auch die Möglichkeit haben einen gleichwertigen Job zu bekommen.
Wenn er erst ALG II bekommt, ist er sowie so jedem anderen ALGII-Empfänger gleichgestellt. Warum aufregen, dann ist die GLeichheit hergestellt.
Aber genau das, was Bernie schildert ist das Verständnis der Gleichmacher-Neid-Kommunisten. Ein Wissenschaftler, der mindestens die dreifache Ausbildungszeit hinter sich bringen muss wie ein Facharbeiter und später vielleicht noch Dinge entwickelt, welche dem Fortschritt dienen, darf unter keinen Umständen mehr bekommen wie ein Hilfsarbeiter. Aber Leute mit Wissen und Intellekt waren den Roten schon immer ein Dorn im Auge.
Genau aus diesen Beweggründen wurden Tischler und Dachdecker in der DDR Präsidenten, Generalsekretäre und Minister, Gewerkschaftsbonzen und Stasi-Zuträger und haben reichlich mehr eingestrichen als ein Professor.
P.S. Übrigens, das von osslowsky zitierte Rechenbeispiel ist so einfach zu verstehen, dass ich deine BEhauptungt es nicht zu verstehen, gar nicht nachvollziehen kann. Ich kann mir das nur so erklären: Dein DDR-Taschenrechner SR 100 hat gar nicht so viele Stellen zur Verfügung um das nach rechnen zu können.
Dieser Beitrag wurde 1 mal bearbeitet, zum letzten Mal von grenzer: 21.12.2009 21:45.

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