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Timestamp: 2020-02-24 09:14:50+00:00

Document:
Landesrecht BW § 109 StBerG | Bundesnorm | Verhältnis des berufsgerichtlichen Verfahrens zum Straf- oder Bußgeldverfahren | Steuerberatungsgesetz | gültig ab: 01.07.1994
§ 89 - § 94 Erster Unterabschnitt Die berufsgerichtliche...
§ 95 - § 104 Zweiter Unterabschnitt Die Gerichte
§ 105 - § 145 Dritter Unterabschnitt Verfahrensvorschriften
§ 105 - § 111 Erster Teilabschnitt Allgemeines
§ 109 Verhältnis des berufsgerichtlichen Verfahrens zum Straf-...
§ 110 Verhältnis des berufsgerichtlichen Verfahrens zu den...
§ 112 - § 125 Zweiter Teilabschnitt Das Verfahren im ersten...
§ 126 - § 131 Dritter Teilabschnitt Rechtsmittel
§ 132 - § 133 Vierter Teilabschnitt Die Sicherung von Beweisen
§ 134 - § 145 Fünfter Teilabschnitt Das Berufs- und Vertretungsverbot
§ 146 - § 152 Vierter Unterabschnitt Die Kosten in dem berufsgerichtlichen...
§ 153 - § 153 Fünfter Unterabschnitt Für die Berufsgerichtsbarkeit...
Fassung vom: 24.06.1994
(1) Ist gegen einen Steuerberater oder Steuerbevollmächtigten, der einer Verletzung seiner Pflichten beschuldigt wird, wegen desselben Verhaltens die öffentliche Klage im strafgerichtlichen Verfahren erhoben, so kann gegen ihn ein berufsgerichtliches Verfahren zwar eingeleitet, es muß aber bis zur Beendigung des strafgerichtlichen Verfahrens ausgesetzt werden. Ebenso muß ein bereits eingeleitetes berufsgerichtliches Verfahren ausgesetzt werden, wenn während seines Laufes die öffentliche Klage im strafgerichtlichen Verfahren erhoben wird. Das berufsgerichtliche Verfahren ist fortzusetzen, wenn die Sachaufklärung so gesichert erscheint, daß sich widersprechende Entscheidungen nicht zu erwarten sind, oder wenn im strafgerichtlichen Verfahren aus Gründen nicht verhandelt werden kann, die in der Person des Steuerberaters oder Steuerbevollmächtigten liegen.
(4) Wird ein berufsgerichtliches Verfahren nach Absatz 1 Satz 3 fortgesetzt, ist die Wiederaufnahme des rechtskräftig abgeschlossenen berufsgerichtlichen Verfahrens auch zulässig, wenn die tatsächlichen Feststellungen, auf denen die Verurteilung oder der Freispruch im berufsgerichtlichen Verfahren beruht, den Feststellungen im strafgerichtlichen Verfahren widersprechen. Den Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens kann die Staatsanwaltschaft, der Steuerberater oder der Steuerbevollmächtigte binnen eines Monats nach Rechtskraft des Urteils im strafgerichtlichen Verfahren stellen.
§ 109 Abs. 1 Satz 3: IdF d. Art. 1 Nr. 45 Buchst. a G v. 24.6.1994 I 1387 mWv 1.7.1994
§ 109 Abs. 4: Eingef. durch Art. 1 Nr. 45 Buchst. b G v. 24.6.1994 I 1387 mWv 1.7.1994
§ 109 StBerG, vom 04.11.1975, gültig ab 04.11.1975 bis 30.06.1994
§ 109 StBerG wird von folgenden Dokumenten zitiert
§ 81 StBerG, gültig ab 01.07.2000
§ 82 StBerG, gültig ab 01.07.2000
§ 81 StBerG, gültig ab 04.11.1975 bis 30.06.2000
§ 82 StBerG, gültig ab 04.11.1975 bis 30.06.2000
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References: § 109

§ 89
 § 94

§ 95
 § 104

§ 105
 § 145

§ 105
 § 111

§ 109

§ 110

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§ 126
 § 131

§ 132
 § 133

§ 134
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§ 146
 § 152

§ 153
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§ 109
 Art. 1

§ 109
 Art. 1

§ 109

§ 109

§ 81

§ 82

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§ 82