Source: https://www.jusline.at/entscheidungen/78/24/1?decissions_paragraphs%5Bpage%5D=3
Timestamp: 2019-09-15 23:09:03+00:00

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Entscheidungen des OGH zu § 24 WEG 2002 - Seite 3 - JUSLINE Österreich
Entscheidungen 61-90 von 111
RS OGH 1992/5/26 5Ob1029/92, 5Ob2306/96w, 5Ob2382/96x, 5Ob261/98p, 5Ob118/02t, 5Ob100/08d, 5Ob113/08
Rechtssatz: Es kann dahingestellt bleiben, ob man der in MietSlg 29512 angedeuteten Auslegung folgt oder ob man auch für den Fall der Kündigung des Verwalters durch die Mehrheit einen nach den allgemeinen Grundsätzen gefassten Mehrheitsbeschluss verlangt, also einen solchen, der erst gefasst wurde, nachdem die Minderheit zumindest die Möglichkeit der Stellungnahme hatte, wenn diejenigen Miteigentümer, welche die Kündigung des Verwalters anstrebten, einen diesbezüglichen Anschlag... mehr lesen...
Rechtssatz | OGH | 26.05.1992
TE OGH 1991/10/23 3Ob113/91
Begründung: Zur Hereinbringung von 99.450 DM sA wurde der betreibenden Partei die Zwangsversteigerung der laut Grundbuchsstand im Eigentum des Verpflichteten stehenden 54/456-Anteile an einer Liegenschaft, mit welchen Wohnungseigentum verbunden ist, bewilligt. Acht der übrigen neun im Grundbuch eingetragenen Miteigentümer und Wohnungseigentümer erheben nur gegen die betreibende Partei eine Exszindierungsklage und beantragen, gestützt auf diese Klage, die Aufschiebung des Zwangsverst... mehr lesen...
Entscheidung | OGH | 23.10.1991
RS OGH 1991/6/25 5Ob1/91, 3Ob113/91, 5Ob5/95, 5Ob152/98h, 5Ob318/99x, 5Ob52/01k, 5Ob147/01f, 5Ob230/
Rechtssatz: Verstöße gegen § 1 Abs 3 WEG (1948 = 1975) (hier bezüglich Hausbesorgerwohnung) und darauf aufbauende bücherliche Eintragungen sind mit Nichtigkeit bedroht. Entscheidungstexte 5 Ob 1/91 Entscheidungstext OGH 25.06.1991 5 Ob 1/91 Veröff: WoBl 1992,22 (Call) 3 Ob 113/91 Entscheidungstext OGH 23.10.1991 3 Ob 113/91 5 ... mehr lesen...
TE OGH 1991/6/25 5Ob1/91
Entscheidungsgründe: Der klagende Architekt wollte zu Beginn der Sechzigerjahre auf der Liegenschaft EZ ***** KG K***** eine aus elf Wohneinheiten bestehende Appartementhausanlage errichten, arbeitete die Pläne aus und warb um Interessenten für den Erwerb von Wohneinheiten. Die Erstbeklagte war gemeinsam mit dem Kläger Käuferin der Liegenschaft. Sie forderte sogleich, daß in der Anlage ein Hausbesorger lebe, dem eine Wohnung zur Verfügung gestellt werde. Der Kläger trat ursprünglich... mehr lesen...
RS OGH 1990/10/23 5Ob87/90
Rechtssatz: Unwirksamkeit von Mietverträgen, die von der Wohnungseigentumsorganisatorin geschlossen und deren Zurkenntnisnahme seitens der WEB in Kaufvertrag und Wohnungseigentumsvertrag durch sie veranlaßt wurden, als ihre vom Gesetzgeber unterstellte Vertragsübermacht bestand. Entscheidungstexte 5 Ob 87/90 Entscheidungstext OGH 23.10.1990 5 Ob 87/90 Veröff: ImmZ 1991,270 = MietSlg XLII/32 ... mehr lesen...
RS OGH 1990/9/11 5Ob66/90
Rechtssatz: Mit Rücksicht auf die in § 24 Abs 4 WEG zum Ausdruck kommende Wertung des Gesetzgebers erscheint es nicht gerechtfertigt, die bloße Befürchtung, der Wohnungseigentumsbewerber werde wegen seiner Insolvenz die auf ihn künftig entfallenden Annuitätsraten des Förderungsdarlehens nicht zahlen können, die gemeinnützige Wohnbaugesellschaft werde diese zwecks Vermeidung einer Darlehenskündigung nach § 12 lit a WFG 1968 ihr gegenüber zunächst, allenfalls endgültig selbst zu t... mehr lesen...
TE OGH 1990/9/11 5Ob66/90
Entscheidungsgründe: Die klagende gemeinnützige Bauvereinigung ist Eigentümerin der Liegenschaft EZ 1539 KG St.Ruprecht bei Klagenfurt, auf der sie unter anderem mit Hilfe von im Rahmen der Wohnbauförderung 1968 gewährten Darlehen des Landes Kärnten eine Wohnanlage in der Absicht errichtet hat, die Wohnungen sodann Wohnungseigentumsbewerbern ins Wohnungseigentum zu übertragen. Die Pfandrechte zur Sicherung dieser Förderungsdarlehen und die Veräußerungsverbote gemäß § 22 WFG 1968 z... mehr lesen...
RS OGH 1989/11/7 5Ob92/89
Rechtssatz: Der Vorbehalt der alleinigen Verfügungsberechtigung in Ansehung des Dachgeschoßes samt Aufgang vom ersten Stock sowohl hinsichtlich der baulichen Ausgestaltung als auch hinsichtlich der Festlegung des Verwendungszweckes und der Vergabe in Wohnungseigentum durch den Wohnungseigentumsorganisator, der zugleich Wohnungseigentümer ist, ist nicht gemäß § 24 WEG rechtsunwirksam. Entscheidungstexte 5 Ob 92/89 Entsche... mehr lesen...
Rechtssatz | OGH | 07.11.1989
RS OGH 1989/10/31 5Ob93/89, 5Ob113/95, 5Ob103/99d, 5Ob98/01z
Rechtssatz: § 24 WEG erklärt nur unbillige, einer vernünftigen Interessenabwägung widersprechende Aufhebungen und Beschränkungen der einem Wohnungseigentumsbewerber oder Wohnungseigentümer nach dem WEG zustehenden Nutzungsrecht und Verfügungsrecht für unwirksam. Entscheidungstexte 5 Ob 93/89 Entscheidungstext OGH 31.10.1989 5 Ob 93/89 5 Ob 113/95 Entscheidungst... mehr lesen...
Rechtssatz | OGH | 31.10.1989
RS OGH 1989/10/31 5Ob93/89, 5Ob185/98m, 5Ob98/01z, 5Ob246/09a, 5Ob45/10v
Rechtssatz: § 24 WEG richtet sich gegen die Aufhebung oder Beschränkung der einem Wohnungseigentümer gesetzlich zustehenden Nutzungsrechte oder Verfügungsrechte. Entscheidungstexte 5 Ob 93/89 Entscheidungstext OGH 31.10.1989 5 Ob 93/89 5 Ob 185/98m Entscheidungstext OGH 15.12.1998 5 Ob 185/98m Beisatz: Einschränkung durch die wirtschaftliche, organisatorische und wiss... mehr lesen...
TE OGH 1989/10/31 5Ob93/89
Entscheidungsgründe: Die beklagte gemeinnützige Genossenschaft kaufte am 21. Juli 1982 die Liegenschaft EZ 498 KG Bregenz und beauftragte das Architekturbüro C 4, Dipl.Ing. Max F*** und Dipl.Ing. Karl S***, dort das Wohn- und Geschäftshaus Belruptstraße 5 mit 4 Büroeinheiten und 4 Wohnungen zu planen. Am 16. November 1984 wurde die Baubewilligung erteilt, die am 25. Juli 1986 hinsichtlich des Einbaues eines Aufzugs erweitert wurde. Zunächst war aus steuerlichen Gründen eine Errich... mehr lesen...
Entscheidung | OGH | 31.10.1989
RS OGH 1988/11/8 5Ob82/88
Rechtssatz: Die Rechtsunwirksamkeit des Verzichts auf Rechnungslegung ist im Anwendungsbereich des § 21 Abs 1 Z 1 WGG nicht auf den Fall, daß kein Fixpreis vereinbart wurde oder eine vom Wohnungseigentumsbewerber oder Wohnungseigentümer zu beweisende auffallende Überhöhung der Pauschalpreisvereinbarung vorliegt, eingeschränkt. Entscheidungstexte 5 Ob 82/88 Entscheidungstext OGH 08.11.1988 5 Ob 82/88 Veröff: SZ 61... mehr lesen...
Rechtssatz | OGH | 08.11.1988
Rechtssatz: Ein vertraglicher Ausschluß der Rechnungslegungspflicht der gemeinnützigen Bauvereinigung wäre, soweit er es nicht schon nach § 21 Abs 1 Z 1 WGG ist, nach der Generalklausel des § 24 WEG rechtsunwirksam, da diese Bestimmung auch Anwendung findet, wenn eine gemeinnützige Bauvereinigung Wohnungseigentumsorganisatorin ist. Entscheidungstexte 5 Ob 82/88 Entscheidungstext OGH 08.11.1988 5 Ob 82/88 Veröff: ... mehr lesen...
TE OGH 1988/11/8 5Ob82/88
Entscheidungsgründe: Elfriede S*** war Alleineigentümerin der Liegenschaft EZ 456 KG Simmering mit dem Haus Simmeringer Hauptstraße 84/Gottschalkgasse 1, einem abbruchreifen bereits geräumten Altgebäude. Mit schriftlichem Kaufvertrag vom 6./30. August 1973 (Beilage 5) verkaufte Elfriede S*** diese Liegenschaft an die beklagte Partei, wobei der vereinbarte Kaufpreis von S 940.000 nicht bar bezahlt, sondern anläßlich der Rückübertragung von Liegenschaftsanteilen an die Verkäuferin g... mehr lesen...
TE OGH 1988/9/6 5Ob55/88
Entscheidungsgründe: Mit Kaufvertrag vom 12.September/6.Oktober 1975 (Beilage X) verkaufte die Gemeinde Seefeld der beklagten gemeinützigen Wohnbaugesellschaft die im Siedlungsgelände "Klosterwald" gelegene Liegenschaft Gp 465/33 um einen Preis von S 250.000 sowie gegen Übernahme von Aufschließungskosten in der Höhe von S 500.000. In Punkt II dieses Vertrages verpflichtete sich die beklagte Partei, auf dieser Liegenschaft innerhalb von 3 Jahren eine Wohnungseigentumsanlage mit 32 ... mehr lesen...
Entscheidung | OGH | 06.09.1988
RS OGH 1988/6/8 5Ob100/87
Rechtssatz: Das Zurückbehaltungsrecht kann nur so lang ausgeübt werden, als der Kaufpreis noch nicht vollständig bezahlt ist. Ist der Kaufpreis durch Übernahme der vom Verkäufer aufgenommen und grundbücherlich sichergestellten Darlehen gemäß § 1405 ABGB zu begleichen, kann das Leistungsverweigerungsrecht nicht nur bis zur Verbücherung des Eigentumsrechtes des Käufers, sondern bis zum Wirksamwerden der privativen Schuldübernahme (= bis zur Zustimmung des Gläubigers) ausgeübt werd... mehr lesen...
Rechtssatz | OGH | 08.06.1988
TE OGH 1988/6/8 5Ob100/87
Entscheidungsgründe: Die klagende Partei begehrt zuletzt die Verurteilung der Beklagten zur Zahlung von S 87.570,05 samt 9,75 % Zinsen aus S 24.089,85 vom 23.April 1981 (Tag der Einbringung der Klage) bis 17. September 1981 und aus S 40.091,27 vom 17.September 1981 (Ausdehnung des Klagebegehrens) bis 20.September 1982 sowie aus S 87.570,05 ab 20.September 1982 (Tag der weiteren Ausdehnung des Klagebegehrens, jeweils um die nach Ansicht der klagenden Partei bis zum Tag der Ausdehnung... mehr lesen...
Entscheidung | OGH | 08.06.1988
TE OGH 1987/1/27 2Ob633/86
Begründung: Die Firma S*** Baugesellschaft m.b.H. errichtete in den Jahren 1981, 1982 auf dem Reinberg in Wels vier Reihenhäuser. Den Auftrag hiezu hatte sie von der Nebenintervenientin erhalten, die sich dabei ausdrücklich als Vertreterin der namentlich angeführten Bauherren, unter anderem der Beklagten, bezeichnete. Der Kläger begehrt für die Durchführung der Arbeiten einen restlichen Betrag von 168.828,31 S samt 12,5 % Zinsen seit 1. September 1983. Die Beklagte wendete ein, si... mehr lesen...
TE OGH 1986/2/13 8Ob650/85
Entscheidungsgründe: Der am 18.2.1976 verstorbene Josef S*** war grundbücherlicher Eigentümer der Liegenschaft in EZ 899 II KG St.Johann i.T., bestehend ua aus der Bp 54, dem Wohn- und Geschäftshaus Hauptplatz 5 (Gasthaus "S***"). Mit Mietvertrag vom 9.12.1964 hatte Josef S*** einen Geschäftsraum im Erdgeschoß dieses Hauses im Ausmaß von rund 87 m 2 auf die Dauer von 25 Jahren, sohin bis zum 31.3.1989, an die Klägerin vermietet, wobei dieser außerdem das Mitbenützungsrecht an ein... mehr lesen...
RS OGH 1985/12/3 5Ob91/85
Rechtssatz: Die Prüfung der Rechtswirksamkeit von Klauseln des Hausverwaltungsvertrages hat auf Grund der §§ 17 Abs 3 und 24 WEG zu erfolgen, die Schutzbestimmungen zugunsten der Miteigentümer von Liegenschaften, an denen Wohnungseigentum besteht, darstellen. Entscheidungstexte 5 Ob 91/85 Entscheidungstext OGH 03.12.1985 5 Ob 91/85 Veröff: SZ 58/197 = EvBl 1987/8 S 50 = NZ 1987,39 ... mehr lesen...
Rechtssatz | OGH | 03.12.1985
TE OGH 1985/12/3 5Ob91/85
Begründung: Mit der am 5.8.1983 beim Erstgericht eingelangten Klage begehrte die Klägerin die Verurteilung des Beklagten zur Zahlung eines Betrages von 42.446,73 S samt 14 % Zinsen seit 13.7.1983. Sie brachte vor, sie sei Hausverwalterin des Hauses Salzburg, Fiebingerweg 2, in dem der Beklagte die Wohnung top.Nr.8 besitze. Vereinbarungsgemäß seien die Betriebs-, Verwaltungs-, Instandhaltungs- und Heizungskosten an sie zu bezahlen. Der Beklagte habe trotz Mahnung keine Zahlung geleis... mehr lesen...
RS OGH 1984/1/17 5Ob84/83
Rechtssatz: Die §§ 23 Abs 2 und 4 WEG normieren bloß das Dispositivrecht als Mindeststandard, der nicht unterschritten werden darf. Keine der beiden Vorschriften steht dem Erlöschen der Leistungsverpflichtung selbst durch nachträgliche verschuldete subjektive Leistungsmöglichkeit entgegen, das vielmehr nach den Grundsätzen des allgemeinen Zivilrechtes zu beurteilen ist. Entscheidungstexte 5 Ob 84/83 Entscheidungstext OGH ... mehr lesen...
Rechtssatz | OGH | 17.01.1984
RS OGH 1983/9/27 5Ob31/83, 5Ob63/83, 5Ob269/00w, 6Ob236/00z, 5Ob51/08y
Rechtssatz: Soll ein schon bestehendes Haus in Wohnungseigentum übergeführt werden, dann sind die §§ 23, 25 WEG 1975 dem Wortlaut noch nicht anwendbar, wegen der Ungleichartigkeit der rechtlichen Situation sprechen auch andere
Gründe: nicht für deren allgemeine ausdehnende Auslegung; dies schließt allerdings nicht aus, dass die rechtliche Wertung im Einzelfall eine analoge Anwendung geboten erscheinen lässt. Entscheidungstexte 5 O... mehr lesen...
TE OGH 1983/9/27 5Ob31/83
Der Kläger begehrte die Verurteilung des Beklagten zur Abgabe der Erklärung, er gebe hiemit seine ausdrückliche Einwilligung, daß ob der EZ 580 KG S, bestehend aus den Grundstücken 177/2 Baufläche und 816/2 Flurstück, das Eigentumsrecht einverleibt werde für den Kläger zu 2149/100 000-Anteilen samt Wohnungseigentum an der Wohnung Nr. 27 (alt) und zu 2769/100 000-Anteilen samt Wohnungseigentum an der Wohnung Nr. 26 (alt); in eventu - infolge Zusammenziehung beider Einheiten im Nutzwert... mehr lesen...
RS OGH 1980/11/12 1Ob615/80
Rechtssatz: Der Wohnungseigentumsbewerber kann unter Berufung auf die Nichtigkeit von diesen abbedingenden Vereinbarungen nach § 24 Abs 1 Z 4 WEG 1975 vom Wohnungseigentumsorganisator, der mit der Verbesserung eines Baumangels in Verzug ist, den Ersatz der Kosten der notwendigen Verbesserung begehren. Entscheidungstexte 1 Ob 615/80 Entscheidungstext OGH 12.11.1980 1 Ob 615/80 ... mehr lesen...
Rechtssatz | OGH | 12.11.1980
Rechtssatz: Die Bestimmung des § 24 WEG soll die in der Phase der Vorbereitung oder Durchführung des Bauvorhabens bestehende Vertragsübermacht des Wohnungseigentumsorganisators auf ein den Belangen aller Vertragspartner dienendes Maß einschränken. Im besonderen ging es dem Gesetzgeber darum, dem Wohnungseigentumsbewerber mit der Vollendung der Bauführung einen unabdingbaren Anspruch auf die tatsächliche und rechtliche Herstellung des von ihm erworbenen Wohnungseigentums zu siche... mehr lesen...
RS OGH 1980/7/9 1Ob803/79
Rechtssatz: Ein Kaufpreis ist bestimmbar, wenn auf die Selbstkosten (hier: Baukosten eines Hauses mit Eigentumswohnungen) des Verkäufers abgestellt wird. Entscheidungstexte 1 Ob 803/79 Entscheidungstext OGH 09.07.1980 1 Ob 803/79 Veröff: SZ 53/104 European Case Law Identifier (ECLI) ECLI:AT:OGH0002:1980:RS0020018 Dokumentnummer JJR_198... mehr lesen...
Rechtssatz | OGH | 09.07.1980
RS OGH 1980/7/9 1Ob803/79, 1Ob765/81
Rechtssatz: Wurde beim Kauf einer erst fertigzustellenden Eigentumswohnung, deren Baukosten der Wohnungseigentumsbewerber zu tragen hat, ein Zirkakaufpreis vereinbart, muß der Käufer auch nicht unbedeutende Preissteigerungen hinnehmen, wenn dies der allgemeinen Situation der Entwicklung der Baukosten entspricht. Entscheidungstexte 1 Ob 803/79 Entscheidungstext OGH 09.07.1980 1 Ob 803/79 Veröff: SZ 53/104 ... mehr lesen...
RS OGH 1980/7/9 1Ob803/79, 1Ob615/80, 5Ob42/82, 2Ob633/86, 6Ob89/04p
Rechtssatz: Der Vertrag des Wohnungseigentumsbewerbers mit dem Wohnungseigentumsorganisator über den Erwerb eines Grundanteils und von Wohnungseigentum an einem Reihenhaus, das vom Wohnungseigentumsorganisator geplant und errichtet wird, ist jedenfalls dann als (einheitlicher) Kaufvertrag, nicht als Kaufvertrag über den Grundanteil und Bevollmächtigungsvertrag betreffend die Errichtung des Hauses zu beurteilen; wenn im Zeitpunkt des Vertragsabschlusses alle Verträge mit den Baus... mehr lesen...

References: OGH 
 § 24
 OGH 
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 § 1
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 § 24
 § 12
 OGH 
 § 22
 OGH 
 § 24
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 § 24
 OGH 
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 § 24
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 § 21
 OGH 
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 § 21
 § 24
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 § 1405
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 § 24
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