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Timestamp: 2019-03-19 04:49:39+00:00

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BGBl. I 1990 S. 1036 - Sechzehnte Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verkehrslärmschutzverordnung - 16.... - dejure.org
BGBl. I 1990 S. 1036
Bundesgesetzblatt Jahrgang 1990 Teil I Nr. 27, ausgegeben am 20.06.1990, Seite 1036
Ob die zu beurteilende Situation am Ehesten mit der Straßennutzung, auf die sich die Verkehrslärmschutzverordnung vom 16. Juni 1990 (BGBl. I S. 1036), geändert durch Gesetz vom 19. September 2006 (BGBl. I S. 2146, = 16. BImSchV) bezieht, oder der Nutzung von Freizeiteinrichtungen, für die Freizeitlärmrichtlinien (vgl. insoweit und zum Folgenden Nds. OVG, Beschl. v. 9.2.2011 - 12 LA 31/10 -, Nds. VBl. 2011, 193) bestehen, zu vergleichen ist und deshalb in den vorbezeichneten Regelwerken enthaltene Nachtwerte für den Lärmschutz von Anwohnern entsprechend herangezogen werden können, kann offen bleiben.
Soweit es um den Schutz der Wohnbevölkerung vor Lärm geht (vgl. § 45 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 StVO), können Orientierungspunkte für eine nähere Bestimmung, wann eine Lärmzunahme "erheblich" ist, der Verkehrslärmschutzverordnung - 16. BImSchV - vom 12. Juni 1990 (BGBl I S. 1036) entnommen werden (…vgl. zur Heranziehung im Rahmen von § 45 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 StVO u.a. Urteil vom 22. Dezember 1993 - BVerwG 11 C 45.92 - a.a.O.).
Der für das Wohnhaus des Klägers prognostizierte Immissionswert (Außenwert) liege unterhalb des nach der 16. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes - 16. BImSchV - (Verkehrslärmschutzverordnung) vom 12. Juni 1990 (BGBl I S. 1036) für allgemeine und reine Wohngebiete geltenden Grenzwerts von 59 dB(A) tags und 49 dB(A) nachts.
Hierzu bestimmt die aufgrund des § 43 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BImSchG erlassene 16. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes - 16. BImSchV - (Verkehrslärmschutzverordnung) vom 12. Juni 1990 (BGBl I S. 1036) Grenzwerte sowie das Verfahren zur Ermittlung der Immissionen.
In der Aussage ähnlich ist auch die Regelung der Verkehrslärmschutzverordnung (vom 12.06.1990, BGBl. I, S. 1036), wonach - bezogen auf Verkehrslärm - der Immissionsgrenzwert bei einem Mischgebiet zur Nachtzeit 54 dB (A) beträgt und bei einem Beurteilungspegel von 60 dB (A) jegliche Pegelerhöhung einen Entschädigungsanspruch für Schallschutzmaßnahmen auslöst.
c) Die Planfeststellungsbehörde hat zu Recht gebilligt, dass der Gutachter die Beurteilungspegel für Schienenverkehrsgeräusche noch auf der Grundlage der Anlage 2 zu § 3 der 16. BImSchV in der bis zum 31. Dezember 2014 geltenden Fassung vom 12. Juni 1990 (BGBl. I S. 1036) - im Folgenden: Schall 03 1990 - berechnet hat.
Der Verordnungsgeber hat es mit Blick auf die Übereinstimmung der Rechenergebnisse mit der Wirklichkeit für ausreichend angesehen, etwaigen Ungenauigkeiten durch eine - von der mathematischen Rundungsregel abweichende - generelle Aufrundung der Gesamtbeurteilungspegel Rechnung zu tragen (vgl. die Rundungsregeln in den Anlagen 1 und 2 zu § 3 der 16. BImSchV 1990, BGBl. 1990 I S. 1036 ).
Hinzuzufügen ist, daß nunmehr auch die 16. Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes (Verkehrslärmschutzverordnung - 16. BImSchV) vom 12. Juni 1990 (BGBl. I S. 1036) die Nachtzeit von 22.00 bis 6.00 Uhr festlegt.
Die in der Verkehrslärmschutzverordnung (16. BImSchV) vom 12. Juni 1990 (BGBl. I S. 1036) festgelegten Grenzwerte für allgemeine oder reine Wohngebiete würden nach den Berechnungen des Sachverständigen so erheblich überschritten (Beurteilungspegel von 67, 4 dB (A) tagsüber und 66, 9 dB (A) nachts), dass keine Zweifel an dem Überschreiten der Wesentlichkeitsgrenze bestünden.
§ 41 BImSchG i.V.m. der zu ihrer Durchführung erlassenen Verkehrslärmschutzverordnung (16. BImSchV vom 12. Juni 1990, BGBl I S. 1036) setzt der Planung insoweit eine strikte, im Wege der planerischen Abwägung nicht überwindbare äußerste Grenze, als die Werte der Verkehrslärmschutzverordnung nicht überschritten werden dürfen (vgl. Urteil vom 28. Januar 1999 - BVerwG 4 CN 5.98 - BVerwGE 108, 248 ).
vgl. Diagramm V der Anlage 1 zur Verkehrslärmschutzverordnung - 16. BImSchV - vom 12. Juni 1990 (BGBl. I S. 1036).
Angesichts der massiven Abschirmwirkung einer dichten Bebauung - vgl. hierzu etwa beispielhaft die Darstellung 4.11 in Lärmschutz in der Praxis, 1986, Teil 4 Straßenverkehrslärm, S. 349 - sowie angesichts der Abstände von mindestens 800 m, die als solche bereits eine Pegelreduzierung von nahezu 20 dB (A) bewirken - vgl. Diagramm III der Anlage 1 zur Verkehrslärmschutzverordnung - 16. BImSchV - vom 12. Juni 1990 (BGBl. I S. 1036) -, ist hierfür auch nichts ersichtlich.
BFH, 18.12.1991 - II R 6/89
Die Einwirkung von Straßenverkehrslärm auf ein Wohngrundstück führt i. d. R. …
BVerwG, 29.04.1997 - 4 A 46.96
OVG Niedersachsen, 16.09.1993 - 7 K 1875/92
Lärmvorsorge bei freiwillig errichteter Lärmschutzwand; Lärmsanierung; …
OVG Niedersachsen, 15.04.1993 - 7 K 3383/92
Verkehrslärmschutz für Campingplätze; Lärmschutz; Planfeststellungsrecht; …
OVG Nordrhein-Westfalen, 13.10.2000 - 11 B 1186/00
Rechtmäßigkeit einer nichtförmlichen Straßenplanung unter Berücksichtigung der …
OVG Schleswig-Holstein, 01.10.1993 - 4 M 70/93
VGH Bayern, 16.06.1997 - 2 CS 96.1939

References: § 45
 § 45
 § 43
 § 3
 § 3

§ 41