Source: https://das-pflege.de/faq
Timestamp: 2020-08-14 13:16:37+00:00

Document:
Hinweis: Informationen zu den Auswirkungen des COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz auf die Indikatorerfassung finden Sie in den FAQ für Pflegeeinrichtungen.
Unabhängige Datenauswertungsstelle nach § 113 Abs. 1b SGB XI
Anleitungen für Pflegeeinrichtungen
Wie wirkt sich das COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz auf die Indikatorerfassung aus?
Mit dem COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz hat der Gesetzgeber die Frist für die „Erhebung ohne Veröffentlichung“ (gemäß § 114b SGB XI zur erstmaligen Übermittlung von Indikatordaten an die Datenauswertungsstelle ohne Veröffentlichung ) bis zum 31. Dezember 2020 verlängert, um damit die Pflegeeinrichtungen in der aktuellen Situation zu entlasten. Pflegeinrichtungen können daher nun bis 17. Dezember 2020 eine oder mehrere Erhebungen ohne Veröffentlichung starten und durchführen. Somit erhalten die von den Pflegeeinrichtungen im Zuge der Registrierung bei der DAS Pflege individuell festgelegten Stichtage erst ab dem 1. Januar 2021 Gültigkeit. Die erste Erhebung der Indikatordaten, die auch veröffentlicht wird, findet somit nicht im zweiten Halbjahr 2020, sondern im ersten Halbjahr 2021 statt. Pflegeeinrichtungen, deren erster regulärer Stichtag zwischen dem 1. Juli 2020 und dem 2. Oktober 2020 gelegen hätte, hatten bereits die Möglichkeit, Daten für diesen Erhebungszeitraum zu erfassen. Diese Erhebungszeiträume stehen ab sofort nicht mehr zur Verfügung. Die Daten können leider auch nicht in eine Erhebung ohne Veröffentlichung umgewandelt werden. Darüber hinaus ergeben sich keinerlei Änderungen hinsichtlich des Indikatorverfahrens. Insbesondere sind bereits durchgeführte Erhebungen ohne Veröffentlichung von der Änderung nicht betroffen.
Wo sind Informationen zum Gesamtverfahren zu finden?
Informationen zum Gesamtverfahren befinden sich im SGB XI und insbesondere in den Maßstäben und Grundsätzen für die Qualität, die Qualitätssicherung und -darstellung sowie für die Entwicklung eines einrichtungsinternen Qualitätsmanagements nach § 113 SGB XI in der vollstationären Pflege und deren Anlagen, sowie in der Vereinbarung nach § 115 Abs. 1a SGB XI über die Darstellung und Bewertung der Qualitätsindikatoren gemäß § 113 Abs. 1 a SGB XI und der Ergebnisse aus Qualitätsprüfungen nach §§ 114f SGB XI – Qualitätsdarstellungsvereinbarung für die stationäre Pflege (QDVS) und deren Anlagen. Weitere Informationen befinden sich auf der Webseite der Geschäftsstelle des Qualitätsausschusses Pflege: www.gs-qsa-pflege.de/faq-zu-den-massstaeben-und-grundsaetzen.
Wer ist die Datenauswertungsstelle und was sind ihre Aufgaben?
Der Qualitätsausschuss Pflege (www.gs-qsa-pflege.de) hat im Februar 2019 nach Durchführung eines europaweiten Ausschreibungsverfahrens die aQua – Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH in Göttingen (www.aqua-institut.de) als Datenauswertungsstelle beauftragt.
Die Datenauswertungsstelle nimmt die indikatorbezogenen Daten der Pflegeeinrichtungen entgegen. Diese sind in Anlage 3 der Maßstäbe und Grundsätze für die Qualität, die Qualitätssicherung und -darstellung sowie für die Entwicklung eines einrichtungsinternen Qualitätsmanagements nach § 113 SGB XI in der vollstationären Pflege beschrieben. Die Datenauswertungsstelle führt Prüfungen auf Fehler, statistische Plausibilitäten und zur Vollzähligkeit der Datensätze durch. Anschließend erstellt sie Feedbackberichte für jede Pflegeeinrichtung, stellt sie den Pflegeeinrichtungen, den Landesverbänden der Pflegekassen und dem MDK bzw. dem PKV-Prüfdienst zur Verfügung und leitet die Ergebnisse an die DatenClearingStelle weiter.
Die Indikatorauswertungen durch die Datenauswertungsstelle werden zusätzlich und unabhängig vom Verfahren der DatenClearingStelle durchgeführt. Das Verfahren mit der DatenClearingStelle bleibt bestehen.
Was ist die Aufgabe der Pflegeeinrichtung?
Die Pflegeeinrichtungen erhielten Anfang Juli 2019 von der Datenauswertungsstelle per Post eine Aufforderung, sich bei der Datenauswertungsstelle zu registrieren und einrichtungsindividuelle Stichtage zur Datenlieferung auszuwählen und festzulegen. Das genaue Prozedere wird im Aufforderungsschreiben beschrieben. Die Registrierung und die Stichtagsauswahl sind seit dem 15. Juli 2019, 12 Uhr möglich.
Alle sechs Monate sind die Pflegeeinrichtungen verpflichtet, die Daten der vergangenen sechs Monate für alle Bewohner, die zum jeweiligen Stichtag in der Einrichtung gewohnt haben, zu übermitteln.
Die Pflegeeinrichtungen vervollständigen die Daten innerhalb von 14 Tagen nach den individuellen Stichtagen und geben dann ihre Datensätze zur Auswertung frei.
Nach der statistischen Plausibilitätsprüfung (gemäß Maßstäben und Grundsätzen für die Qualität, die Qualitätssicherung und -darstellung sowie für die Entwicklung eines einrichtungsinternen Qualitätsmanagements nach § 113 SGB XI - Anlage 4) durch die Datenauswertungsstelle werden den Einrichtungen auffällige Bewohner und Bewohnerinnen gemeldet. Einrichtungen können die Datensätze im Anschluss korrigieren oder bestätigen, dass auffällige Datensätze korrekt erfasst und übermittelt wurden.
Anschließend erfolgt die Auswertung durch die Datenauswertungsstelle und die Bereitstellung des Feedbackberichts.
Die Pflegeeinrichtung hat nach Ablauf des Auswertungszeitraums 2 die Möglichkeit, die Indikatorergebnisse zu kommentieren. Dafür steht ihr im Webportal eine Eingabemaske zur Verfügung. Wenn der Kommentar durch die Einrichtungsleitung freigegeben wird, wird er von der DAS zusammen mit den Ergebnissen der Einrichtung an die DatenClearingStelle zur Veröffentlichung gegeben.
Wann erfolgt die Registrierung bei der Datenauswertungsstelle?
Die Registrierung und die Stichtagsauswahl sind seit dem 15. Juli 2019, 12 Uhr möglich. Pflegeeinrichtungen können sich jederzeit an die DAS wenden und erhalten im Anschluss die notwendigen Registrierungsinformationen.
Wie und wann werden die Stichtage zur Datenübermittlung festgelegt?
Die Registrierung und die Stichtagsauswahl sind seit dem 15. Juli 2019, 12 Uhr möglich. Die Datenauswertungsstelle hat die Pflegeeinrichtungen Anfang Juli 2019 postalisch über die Registrierung im Webportal der Datenauswertungsstelle informiert. Die Details zum Ablauf der Registrierung entnehmen Sie bitte den versendeten Schreiben.
Das Verfahren zur Stichtagsauswahl wurde gegenüber dem in den MuG beschriebenen Verfahren dahingehend konkretisiert, dass den Pflegeeinrichtungen im Webportal ein Kalender mit allen zur Verfügung stehenden Kalendertagen angezeigt wird.
Die Pflegeeinrichtung kann jeden Tag jedes Monats wählen, mit Ausnahme gesetzlicher Feiertage, die jedes Jahr auf dasselbe Datum fallen, z.B. Neujahr und der Tag der Arbeit. Eine Stichtagsvergabe für die Monate Juni und Dezember erfolgt nur auf ausdrücklichen Wunsch der Pflegeeinrichtung.
Die DAS hat eine Gleichverteilung der Stichtage über das Kalenderjahr vorgesehen. Aus dem Grund kann pro Kalenderjahr und Bundesland nur eine vorab definierte Zahl an Einrichtungen ein bestimmtes Datum als Stichtag auswählen. Ist diese Maximalzahl erreicht, wird das betreffende Datum im Kalender des Webportals ausgegraut dargestellt und andere Einrichtungen können dieses Datum nicht mehr auswählen.
Ist es für große Träger möglich, die Stichtage für alle Einrichtungen gesammelt und einheitlich festzulegen?
Nein, jede Pflegeeinrichtung muss sich separat registrieren und den Stichtag selbst festlegen.
Welche Daten müssen erfasst und übermittelt werden?
Die Daten wurden in den Maßstäben und Grundsätzen für die Qualität, die Qualitätssicherung und -darstellung sowie für die Entwicklung eines einrichtungsinternen Qualitätsmanagements nach § 113 SGB XI in der vollstationären Pflege veröffentlicht.
Die Datenerfassung im Webportal der Datenauswertungsstelle setzt diese Vorgaben für die Pflegeeinrichtungen vollständig um, unvollständige und/oder fehlerhafte Datensätze können nicht abgeschlossen und übermittelt werden, sodass die Pflegeeinrichtung anhand der Fehlermeldungen in jedem Fall weiß, welche Daten erhoben bzw. korrigiert werden müssen.
Zusätzlich sind zur Überprüfung der Vollzähligkeit die Belegung am Stichtag sowie die Belegungskapazität der Einrichtung zu übermitteln.
Für Daten, die mit Hilfe von Software unabhängig vom Webportal der Datenauswertungsstelle erfasst und übermittelt werden, sind von den Softwareanbietern identische Vorgaben zu implementieren, die in der veröffentlichten Spezifikation beschrieben werden.
Pflegefachliche, inhaltliche Aspekte der Datenerfassung obliegen den jeweiligen Trägerverbänden. Für diesbezügliche Fragen wenden Sie sich bitte an den Einrichtungsträger.
Wozu dient die von der Datenauswertungsstelle verwendete Einrichtungs-ID?
Die von der Datenauswertungsstelle vergebene sechsstellige Einrichtungs-ID dient der Kommunikation zwischen den Pflegeeinrichtungen und der Datenauswertungsstelle.
Insbesondere ersetzt sie nicht die Institutionskennzeichen der Pflegeeinrichtungen und soll daher zu keinen anderen Zwecken als zur Kommunikation mit der Datenauswertungsstelle verwendet und nicht veröffentlicht werden.
Wie setzt sich das Pseudonym für die Bewohner zusammen?
Das Pseudonym für die Bewohner einer Einrichtung setzt sich laut Nr. 2. der Anlage 4 der „Maßstäbe und Grundsätze“ aus insgesamt 12 Stellen zusammen:
Einrichtungs-ID, sechsstellig, von der Datenauswertungsstelle vergeben (100000 bis 999999)
Bewohnerbezogene Nummer, sechsstellig, mit führenden Nullen (000001 bis 999999)
Einrichtungs-ID: 987654
Bewohnerbezogene Nummer: 000001
Resultierendes Pseudonym: 987654000001
In der Weberfassung der Datenauswertungsstelle Pflege muss lediglich die bewohnerbezogene Nummer des Pseudonyms in den Stammdaten der einzelnen Bewohner erfasst werden.
Ab wann sind Daten an die Datenauswertungsstelle zu übermitteln?
Alle zugelassenen vollstationären Pflegeeinrichtungen sind gemäß § 114b SGB XI verpflichtet, ab 1. Oktober 2019 bis zum 31. Dezember 2020 mindestens einmal zu einem beliebigen Zeitpunkt und ab 1. Januar 2021 halbjährlich zu ihrem gewählten einrichtungsindividuellen Stichtag indikatorbezogene Daten zur vergleichenden Messung und Darstellung von Ergebnisqualität im vollstationären Bereich zu erheben und an die Datenauswertungsstelle nach § 113 Absatz 1b zu übermitteln.
Die verpflichtenden Stichtage für die Daten Ihrer Einrichtung gelten erst ab dem 1. Januar 2021.
Bis zum 31. Dezember 2020 ist eine einmalige Übermittlung der Datensätze vom Gesetzgeber vorgegeben. Diese kann zu einem beliebigen Zeitpunkt durchgeführt werden. Die Ergebnisse dieser Übermittlungen werden nicht veröffentlicht.
Darüber hinaus können Sie bis zum 31. Dezember 2020 jederzeit weitere (Test-)Datenlieferungen an die DAS Pflege übermitteln. Für diese Datenlieferungen werden keine zeitraumübergreifenden Auswertungen durchgeführt und keine Verlaufsdarstellungen erstellt. Auch diese Ergebnisse werden nicht veröffentlicht.
Wie sind die Fristen für die Datenübertragung geregelt?
Jede Pflegeeinrichtung soll bei der Registrierung einen Stichtag im Webportal auswählen und bestätigen. Das Portal berechnet automatisch den zweiten Stichtag. Diese beiden Stichtage bleiben für die Pflegeeinrichtung für die Zukunft verbindlich und sind nicht mehr änderbar.
Die übrigen, vom Stichtag abhängigen Fristen, richten sich nach den Vorgaben in den Maßstäben und Grundsätzen für die Qualität, die Qualitätssicherung und -darstellung sowie für die Entwicklung eines einrichtungsinternen Qualitätsmanagements nach § 113 SGB XI in der vollstationären Pflege sowie deren Anlagen.
Fällt ein Stichtag oder das Fristende auf einen gesetzlichen Feiertag oder ein Wochenende, gelten die nächstfolgenden Werktage als Stichtag oder Fristablauf. Das gilt auch für die jeweiligen bundeslandspezifischen Feiertage.
Folgende Stichtage und Zeiträume gibt es:
Ergebniserfassungszeitraum: Zeitraum, in dem die Erfassung der Qualitätssicherungsdaten durch die Pflegeeinrichtung spätestens erfolgen muss. Innerhalb dieses Zeitraums ist die Erfassung abzuschließen und die Daten sind zur Auswertung durch die Datenauswertungsstelle freizugeben. Sofern die Daten nicht stichtagsbezogen sind, kann die Eingabe laufend während des Erhebungszeitraums erfolgen.
Auswertungszeitraum 1: Die Datenauswertungsstelle führt Datenprüfungen durch (statistische Plausibilitätskontrolle und Vollzähligkeitsanalyse) und meldet deren Ergebnisse an die Pflegeeinrichtung zurück. In diesem Zeitraum kann die Pflegeeinrichtung keine Daten für den zurückliegenden Erhebungszeitraum (Erhebungszeitraum 1) mehr erfassen oder ändern.
Korrekturzeitraum: Die Pflegeeinrichtung kann fehlerhafte Datensätze korrigieren bzw. fehlende Datensätze nachliefern. Nach Ende des Korrekturzeitraums können keine Änderungen oder Ergänzungen mehr vorgenommen werden.
Auswertungszeitraum 2: Die Datenauswertungsstelle berechnet die Indikatoren für die Pflegeeinrichtung und meldet diesen die entsprechenden Ergebnisse.
Kommentierung: Die Pflegeeinrichtung hat die Möglichkeit, die Ergebnisse zu kommentieren.
Was bezeichnet der Begriff „Stichtag“?
Der Stichtag bezeichnet den letzten Tag des 6-monatigen Erhebungszeitraums. Am Tag nach dem Stichtag beginnt der 14-tägige Ergebniserfassungszeitraum.
Fällt ein Stichtag auf ein Wochenende oder einen Feiertag, verschiebt sich der Stichtag auf den nächsten Werktag.
Auch in diesem Fall beginnt der Ergebniserfassungszeitraum am Tag nach dem Stichtag, sodass der Ergebniserfassungszeitraum in jedem Fall mindestens 14 Kalendertage dauert.
Wie können Pflegeeinrichtungen ihre Daten übermitteln?
Es gibt drei Möglichkeiten der Datenerfassung und -übermittlung.
Datenerfassung im Webportal der Datenauswertungsstelle: Die Daten werden durch die Datenauswertungsstelle bei der Erfassung gespeichert, jedoch erst nach der Freigabe durch die Pflegeeinrichtung und nach Ablauf des Ergebniserfassungszeitraums der Pflegeeinrichtung zur Auswertung herangezogen.
Die Grundlage der Optionen 2 und 3 ist die von der Datenauswertungsstelle zu veröffentlichende Spezifikation. Die Spezifikation ist kostenfrei auf der Webseite der Datenauswertungsstelle verfügbar.
Datenerfassung in externer Software und Nutzung der Uploadfunktion für die Datenübermittlung: Pflegeeinrichtungen können ihre Daten auch außerhalb des Webportals der Datenauswertungsstelle in einer externen Software erfassen, eine Exportdatei erzeugen und diese Exportdatei im Webportal der Datenauswertungsstelle hochladen. Dabei ist zu beachten, dass Daten und Formate mit der Spezifikation der Datenauswertungsstelle konform sind, damit sie von der Datenauswertungsstelle angenommen werden können.
Datenerfassung in externer Software und Nutzung der REST-API (Webservice) für die Datenübermittlung: Diese Option wird Softwareanbietern von der Datenauswertungsstelle zur Verfügung gestellt, die ihren Kunden eine vollautomatische Lösung bieten wollen. Dabei ist ebenfalls zu beachten, dass Daten und Formate mit der Spezifikation der Datenauswertungsstelle konform sind, damit sie von der Datenauswertungsstelle angenommen werden können.
Stellt die Datenauswertungsstelle eine Erfassungssoftware für die Pflegeheime bereit?
Die Datenauswertungsstelle stellt den Pflegeeinrichtungen seit 1. Oktober 2019 ein Webportal zur Datenerfassung bereit. Mitte Oktober 2019 wurde eine Spezifikation veröffentlicht, auf deren Grundlage sonstige Softwareprodukte zur Datenerfassung und -übertragung entwickelt werden können.
Die Datenauswertungsstelle stellt also ein Webportal zur Datenerfassung, aber keine eigene Erfassungssoftware bereit. Für das Webportal ist keine Installation eines zusätzlichen Programmes notwendig.
Wie erreiche ich das Webportal der Datenauswertungsstelle?
Das Webportal ist über die Internetadressen www.das-pflege.de seit dem 15. Juli 2019, 12 Uhr, erreichbar.
Welche technischen Voraussetzungen braucht eine Pflegeeinrichtung zur Übermittlung der Daten?
Zur Nutzung des Webportals der Datenauswertungsstelle sind mindestens ein internetfähiger Rechner mit einer aktuellen Browserversion und ein Internetanschluss notwendig. Die Nutzung veralteter Browserversionen kann zu technischen und/oder sicherheitsrelevanten Problemen führen.
Zur Nutzung der REST-API (Webservice) der Datenauswertungsstelle sind die Voraussetzungen mit dem jeweiligen Softwareanbieter zu klären.
Brauchen Pflegeeinrichtungen eine besondere Software?
Pflegeeinrichtungen können sich an ihren Softwareanbieter wenden, um die Optionen Uploadfunktion bzw. REST-API (Webservice) der Datenauswertungsstelle zu nutzen, müssen dies aber nicht.
Die Datenauswertungsstelle wird dauerhaft die Möglichkeit der Datenerfassung und -übertragung auf dem Wege eines Webportals anbieten.
Können Softwareanbieter eigene Erfassungssoftware für Pflegeeinrichtungen bereitstellen?
Ja, Softwareanbieter können Erfassungssoftware für ihre Kunden anbieten. Verbindliche Grundlage dafür ist die aktuelle Spezifikation, die - von der Datenauswertungsstelle veröffentlicht -wird. Softwareanbieter sind in der Gestaltung ihrer Softwareprodukte frei, haben allerdings bei der Umsetzung zwingend die Vorgaben der Spezifikation (beispielsweise Datensatzbeschreibung, Datenprüfung und –übermittlung) zu beachten.
Wie kann bereits vorhanden Software genutzt werden?
Wird die Bereitstellung von Erfassungssoftware mit zusätzlichen Kosten verbunden sein?
Die Services der Datenauswertungsstelle, insbesondere der Datenerfassung über das Webportal bzw. die Datenübermittlung über die Uploadfunktion oder die Schnittstelle REST-API (Webservice) sind kostenfrei. Für Fragen zu Kosten, die durch die Nutzung von Produkten von Softwareanbietern für die Datenerfassung und -übermittlung entstehen, wenden Sie sich bitte an Ihren Softwareanbieter.
Wie werden die Ergebnisse der Indikatorenauswertung an die Pflegeeinrichtung übermittelt?
Bei Nutzung des Webportals (Datenerfassung oder Upload) werden die Ergebnisse der Indikatorauswertung als Feedbackbericht im PDF-Format für den Leser aufbereitet und gut lesbar dargestellt. Ebenfalls werden die in den Feedbackberichten enthaltenen Ergebnisse in den Dateiformaten csv und XML bereitgestellt, um diese automatisiert weiter verarbeiten zu können. Die Bereitstellung erfolgt im Webportal.
Erfolgt die Datenübermittlung über die REST-API (Webservice), werden die Ergebnisse an die REST-API (Webservice) übergeben und müssen durch die Software eines Softwareanbieters an die Pflegeeinrichtung übermittelt werden.
Wird es konkrete Hinweise auf Qualitätsmängel bzw. auf Verbesserungspotenziale geben?
Die Indikatorenergebnisse und ggfs. Abweichungen von den Referenzwerten werden in den Feedbackberichten dargestellt. Die Abweichungen geben Hinweise auf die Qualität bzw. auf Qualitätsmängel und Verbesserungspotenziale. Ob tatsächlich Qualitätsmängel vorliegen, ergibt sich erst aus der Analyse der Ergebnisse im Rahmen des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements und/oder ggf. im Rahmen der QPR-Prüfung.
Erfolgen Auswertungen der Indikatoren auch auf Wohnbereichsebene?
Aktuell ist eine Auswertung auf Wohnbereichsebene technisch noch nicht möglich.
Entsprechende Änderungen werden aber in den nächsten Monaten vorgenommen werden, sodass zu einem späteren Zeitpunkt auch Auswertungen auf Wohnbereichsebene durch die Datenauswertungsstelle vorgenommen werden, soweit sie methodisch und inhaltlich sinnvoll sind.
Ergebnisse auf Wohnbereichsebene werden jedoch nicht Teil der Feedbackberichte sein, sondern den Einrichtungen mit ihren jeweiligen Ergebnisdateien wiedergespiegelt werden.
Werden Daten, die bisher an die DatenClearingStelle übermittelt wurden, zukünftig ebenfalls an die Datenauswertungsstelle übermittelt?
Nein. Die Datenauswertungsstelle ist ausschließlich für die Annahme und Verarbeitung der Daten für die Indikatoren zuständig. Das Verfahren mit der DatenClearingStelle bleibt bestehen.
Wie können sich Pflegeeinrichtungen und deren Mitarbeiter auf die Erfassung vorbereiten?
Die Datenauswertungsstelle stellt Anleitungen und Schulungsvideos bereit, die laufend aktualisiert und bei Bedarf ergänzt werden.
Bei Fragen zur Nutzung externer Erfassungssoftware wenden Sie sich bitte an Ihren Softwarehersteller. Für die Beantwortung pflegefachlicher, inhaltlicher Fragen sind ausschließlich die Trägerverbände zuständig.
Werden für die Datenerfassung und -übermittlung Schulungen angeboten?
Für die technischen Aspekte der Datenerfassung und -übermittlung hat die Datenauswertungsstelle Anleitungen und Schulungsvideos bereitgestellt. Inhaltliche Aspekte der Datenerfassung werden von den Trägerverbänden der Pflegeeinrichtungen vermittelt. Für diesbezügliche Fragen wenden Sie sich bitte an den Träger Ihrer Einrichtung.
Haben Pflegeeinrichtungen die Möglichkeit, die Datenerfassung zu testen?
Der Gesetzgeber gibt gemäß § 114b SGB XI vor, dass alle Pflegeeinrichtungen ab dem 1. Oktober 2019 bis zum 31. Dezember 2020 mindestens eine Ergebniserfassung durchzuführen und an die Datenauswertungsstelle zu übermitteln haben. Die Ergebniserfassung kann zu einem beliebigen Zeitpunkt durchgeführt werden. Die Daten werden ausgewertet und die Ergebnisse an die Pflegeeinrichtungen zurückgemeldet, aber nicht veröffentlicht.
Darüber hinaus können Pflegeeinrichtungen bis zum 31. Dezember 2020 weitere (Test-)Datenlieferungen an die DAS Pflege übermitteln. Für diese Datenlieferungen werden keine zeitraumübergreifenden Auswertungen durchgeführt und keine Verlaufsdarstellungen erstellt. Auch diese Ergebnisse werden nicht veröffentlicht.
Für Softwareanbieter gibt es Teststrecken für die Übertragung via Uploadverfahren und REST-API (Webservice). Die entsprechenden Beschreibungen sind Bestandteil der zu veröffentlichten Spezifikation.
Wer beantwortet technische Fragen bei der Datenerfassung und -übermittlung?
Erfolgt die Datenerfassung über das Webportal der Datenauswertungsstelle, so ist die Datenauswertungsstelle für technische Fragen zuständig. Sie erreichen den Support per Telefon unter 0551 789 52 282 in den Servicezeiten (werktags 10 bis 17 Uhr) oder per E-Mail unter support@das-pflege.de.
Erfolgt die Datenerfassung und -übermittlung über das Produkt eines Softwareanbieters, so ist der Softwareanbieter für technische Fragen zuständig.
Für technische Fragen von Softwareanbietern ist die Datenauswertungsstelle zuständig.
Wer beantwortet pflegefachliche, inhaltliche Fragen zur Datenerfassung?
Für die Beantwortung pflegefachlicher, inhaltlicher Fragen sind ausschließlich die Trägerverbände zuständig.
Wie sehen die datenschutzrechtlichen Vorkehrungen aus?
Die Rechtsgrundlage der Datenübermittlung bilden die Vorschriften des SGB XI und die darauf basierenden Maßstäbe und Grundsätze für die Qualität, die Qualitätssicherung und -darstellung sowie für die Entwicklung eines einrichtungsinternen Qualitätsmanagements nach § 113 SGB XI in der vollstationären Pflege und deren Anlagen des Qualitätsausschusses Pflege. Aufgrund dieser rechtlichen Verpflichtung zur Datenübermittlung ist durch die Pflegeeinrichtungen keine Einwilligung seitens der Bewohner bzw. deren gesetzlicher Vertreter einzuholen.
Die Pflegeeinrichtungen versehen die Datensätze ihrer Bewohner mit einem einrichtungsindividuellen Pseudonym. Das Pseudonym für die Bewohner einer Einrichtung setzt sich laut Nr. 2. der Anlage 4 der „Maßstäbe und Grundsätze“ aus insgesamt 12 Stellen zusammen:
Die Pflegeeinrichtungen erfassen in der Weberfassung der Datenauswertungsstelle Pflege jedoch lediglich die bewohnerbezogene Nummer des Pseudonyms in den Stammdaten der einzelnen Bewohner.
Die Liste dieser Pseudonyme verbleibt zu jeder Zeit in der Obhut der Pflegeeinrichtung. Personenbezogene Daten, wie z.B. Versichertennummer oder Name sind nicht Bestandteil der Datenübermittlung. Die Datenauswertungsstelle erhält also nur die pseudonymisierten Datensätze von den Pflegeeinrichtungen.
Die Datenverarbeitung erfolgt in einem deutschen Rechenzentrum, das über eine ISO 27001-Zertifizierung auf Basis von IT-Grundschutz verfügt. Zugriff auf die Daten innerhalb der Datenauswertungsstelle haben ausschließlich die mit den Aufgaben der Datenauswertungsstelle betrauten Mitarbeiter der aQua – Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen GmbH.
Das Datenschutzkonzept der Datenauswertungsstelle ist mit dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit abgestimmt.
Was für Berichte erhalten die Pflegeeinrichtungen?
Beispiel Feedbackbericht PDF-Datei, Stand 08.05.2020 Leseanleitung Feedbackbericht PDF-Datei, Stand 08.05.2020 Beispiel Bericht zur Vollzähligkeit und statistischen Plausibilitätskontrolle - Teil A PDF-Datei, Stand 08.05.2020 Beispiel Bericht zur Vollzähligkeit und statistischen Plausibilitätskontrolle - Teil B PDF-Datei, Stand 08.05.2020 Leseanleitung Bericht zur Vollzähligkeit und statistischen Plausibilitätskontrolle - Teil A und B PDF-Datei, Stand 08.05.2020
Welche Kennzahlen (Auffälligkeitskriterien) werden im Rahmen der Vollzähligkeitsanalyse und der statistischen Plausibilitätskontrolle durch die DAS Pflege berechnet?
Datenblatt DV ohne Syntax PDF-Datei, Stand 08.05.2020
Welche Qualitätsindikatoren werden durch die DAS Pflege berechnet?
Datenblatt QI ohne Syntax PDF-Datei, Stand 08.05.2020
Unsere Pflegeeinrichtung ist bereits registriert, nun hat es einen Trägerwechsel gegeben. Muss die Einrichtung sich neu registrieren?
Ja, Ihre Pflegeeinrichtung muss sich neu registrieren, der vorhandene Stichtag und ggf. bereits vorhandene Daten können dabei nicht für die neue Registrierung übernommen werden. Hintergrund ist, dass die Ergebnisse einer Pflegeeinrichtung auch über den Zeitverlauf hinweg betrachtet und bewertet werden, Ergebnisse unter der alten Trägerschaft jedoch nicht dem neuen Träger zugerechnet werden dürfen.
Unsere Pflegeeinrichtung ist bereits registriert und hat jetzt ein neues IK bekommen. Muss die Einrichtung sich neu registrieren bzw. wer führt die Änderung durch?
Sofern die Änderung des IK nicht aufgrund eines Trägerwechsels erfolgt ist müssen Sie Ihre Einrichtung nicht neu registrieren. Allerdings benötigt die Datenauswertungsstelle eine entsprechende Bestätigung der Änderung vom zuständigen Landesverband der Pflegekassen. Anschließend für die Datenauswertungsstelle die Änderung des IK durch.
Sofern das neue IK hingegen die Folge eines Trägerwechsels ist, muss Ihre Einrichtung neu registriert werden. Der vorhandene Stichtag und ggf. bereits vorhandene Daten können dabei nicht für die neue Registrierung übernommen werden.
Hintergrund ist, dass die Ergebnisse einer Pflegeeinrichtung auch über den Zeitverlauf hinweg betrachtet und bewertet werden, Ergebnisse unter der alten Trägerschaft jedoch nicht dem neuen Träger zugerechnet werden dürfen.
Mit dem COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz hat der Gesetzgeber die Frist für die „Erhebung ohne Veröffentlichung“ (gemäß § 114b SGB XI zur erstmaligen Übermittlung von Indikatordaten an die Datenauswertungsstelle ohne Veröffentlichung ) bis zum 31. Dezember 2020 verlängert, um damit die Pflegeeinrichtungen in der aktuellen Situation zu entlasten. Pflegeinrichtungen können daher nun bis 17. Dezember 2020 eine oder mehrere Erhebungen ohne Veröffentlichung starten und durchführen.
Pflegeeinrichtungen, deren erster regulärer Stichtag zwischen dem 1. Juli 2020 und dem 2. Oktober 2020 gelegen hätte, hatten bereits die Möglichkeit, Daten für diesen Erhebungszeitraum zu erfassen. Diese Erhebungszeiträume stehen ab sofort nicht mehr zur Verfügung. Die Daten können leider auch nicht in eine Erhebung ohne Veröffentlichung umgewandelt werden.
Darüber hinaus ergeben sich keinerlei Änderungen hinsichtlich des Indikatorverfahrens. Insbesondere sind bereits durchgeführte Erhebungen ohne Veröffentlichung von der Änderung nicht betroffen.
Korrekturzeitraum: Die Pflegeeinrichtung kann fehlerhafte Datensätze ergänzen bzw. fehlende Datensätze nachliefern. Nach Ende des Korrekturzeitraums können keine Änderungen oder Ergänzungen mehr vorgenommen werden.
Ja, Softwareanbieter können Erfassungssoftware für ihre Kunden anbieten. Verbindliche Grundlage dafür ist die aktuelle Spezifikation, die von der Datenauswertungsstelle veröffentlicht wird. Softwareanbieter sind in der Gestaltung ihrer Softwareprodukte frei, haben allerdings bei der Umsetzung zwingend die Vorgaben der Spezifikation (beispielsweise Datensatzbeschreibung, Datenprüfung und –übermittlung) zu beachten.
Wo sind Informationen für Softwareanbieter zu finden?
Die verbindliche Spezifikation wird kostenfrei auf der Webseite der Datenauswertungsstelle unter www.das-pflege.de bereitgestellt.
Softwareanbieter (sofern der DAS bekannt) werden durch einen Newsletter über neue Veröffentlichungen im Rahmen der Spezifikation und technische Anpassungen informiert.
Welche Regelungen enthält die Spezifikation?
Die Spezifikation enthält folgende Elemente:
Die verbindliche Datensatzbeschreibung und ergänzende Ausfüllhinweise
Durchzuführende feldbezogene und feldübergreifende Datenprüfung inkl. zu verwendender Fehlermeldungen
Die Beschreibung des Uploadverfahrens bzw. der REST-API (Webservice)
Die genaue Beschreibung der Exportdatei und der Fehlerprotokolle
Haben Softwareanbieter die Möglichkeit, ihre Produkte mit der Datenauswertungsstelle zu testen?
Für die Übertragung via Uploadverfahren und REST-API (Webservice) gibt es Teststrecken für die Softwareanbieter. Die entsprechenden Beschreibungen sind Bestandteil der Spezifikation.
Die Datenauswertungsstelle führt statistische Plausibilitätsprüfungen und Indikatorberechnungen durch. Können Softwareanbieter diese Prüfungen ebenfalls durchführen?
Soweit die entsprechenden Prüfungen und Berechnungen veröffentlicht sind, können auch Softwareanbieter ihren Kunden entsprechende Möglichkeiten anbieten. Rechtsverbindlich sind jedoch allein die Prüfungen, Berechnungen und Auswertungen der Datenauswertungsstelle, die Implementierungen von Softwareanbietern können allenfalls der Orientierung ihrer Kunden dienen.
Wer beantwortet technische Fragen zur Spezifikation, zur Datenerfassung und -übermittlung?
Für technische Fragen zur Spezifikation ist die Datenauswertungsstelle zuständig. Sie erreichen den Support per Telefon unter 0551 789 52 282 in den Servicezeiten (werktags 10 bis 17 Uhr) oder per E-Mail unter support-swa@das-pflege.de.
Für inhaltliche Fragen zur Spezifikation die die Trägerverbände der Einrichtungen zuständig.
Das Datenschutzkonzept der Datenauswertungsstelle wurde mit dem Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit abgestimmt.
Ich habe mein Schreiben für die Registrierung nicht mehr
Bitte schicken Sie uns eine entsprechende Mitteilung an support@das-pflege.de und geben Sie dabei IK-Nummer, Name und Adresse der Einrichtung an. Wir werden die Angaben überprüfen und dann so schnell wie möglich ein neues Schreiben an Sie verschicken. In wenigen Tagen erhalten Sie dann ein neues Schreiben.
Ich habe kein Schreiben für die Registrierung erhalten
Bitte schicken Sie uns eine entsprechende Mitteilung an support@das-pflege.de und geben Sie dabei IK-Nummer, Name und Adresse der Einrichtung an. Wir werden die Angaben überprüfen und dann so schnell wie möglich ein Schreiben an Sie verschicken. In wenigen Tagen erhalten Sie dann ein neues Schreiben.
Unsere Einrichtung verfügt über mehrere Versorgungsverträge / Einrichtungskennzeichen (IK). Werden die jeweiligen Versorgungsbereiche im Verfahren getrennt behandelt?
Hat eine Einrichtung mehr als einen Versorgungsvertrag und/oder verschiedene IK-Nummern, erhält sie im Prinzip erst einmal auch zwei (oder mehr) Aufforderungen zur Registrierung (je Versorgungsbereich/IK-Nummer). Allerdings nur, wenn die Versorgungsbereiche auch bisher schon separat geprüft und die Ergebnisse separat veröffentlicht wurden. Wurde die Einrichtung bisher, trotz mehrerer Versorgungsbereiche und IK-Nummern, als Einheit geprüft und auch die Ergebnisse für die Gesamteinrichtung veröffentlicht, erhält die Einrichtung auch nur ein Registrierungsschreiben für die komplette Einrichtung einschließlich aller Versorgungsbereiche.
Meine Einrichtung ist nicht dokumentationspflichtig, aber ich habe ein Schreiben erhalten
Ihre Adresse wurde uns von den Landesverbänden der Pflegekassen übermittelt. Bitte klären Sie die Frage der Dokumentationspflicht mit Ihrem Träger/Trägerverband bzw. Ihren Ansprechpartnern bei den Landesverbänden der Pflegekassen.
Der Link aus dem Schreiben funktioniert nicht mehr
Vermutlich haben Sie bereits die Registrierung für die Rolle „Administrator“ durchgeführt. Der Link und das Passwort können nur einmal verwendet werden.
Bei späteren Anmeldungen am Webportal sind der von Ihnen angegebene Benutzername (=E-Mail-Adresse) und das von Ihnen selbst vergebene Passwort zu verwenden. Sie erreichen das Webportal unter www.das-pflege.de.
Haben alle Einrichtungen die Schreiben einzeln erhalten, oder haben auch die Träger sie erhalten?
Jede Einrichtung, die der DAS von den Landesverbänden der Pflegekassen benannt wurde, wurde einzeln angeschrieben. Die Träger haben diese Schreiben nicht erhalten.
Woher hat die Datenauswertungsstelle die Anschrift meiner Einrichtung?
Ihre Anschrift wurde uns von den Landesverbänden der Pflegekassen übermittelt.
Bis wann ist die Registrierung durchzuführen?
Die Registrierung und die Stichtagsauswahl sind bis spätestens 30.09.2019 durchzuführen.
Was passiert, wenn ich meine Einrichtung nicht registriere?
Das Webportal ist für das Funktionieren des Verfahrens wichtig. Um das Webportal nutzen zu können, müssen Sie sich registrieren.
Kann eine Person sowohl die Rolle „Administrator“ als auch „Leitung/vertretungsberechtigte Person“ innehaben?
Ja, vorausgesetzt die Person verfügt pro Rolle über eine eigene E-Mail-Adresse bzw. kann eine solche nutzen.
Wer ist die Rolle „Leitung/vertretungsberechtigte Person“?
Die vertretungsberechtigte Person vertritt die Einrichtung gegenüber der DAS und gibt die rechtsverbindlichen Erklärungen, wie z. B. die Freigabe der Datensätze ab.
Kann eine Person mehrere Rollen innehaben?
Ich bin als Administrator/vertretungsberechtigte Person für mehrere Einrichtungen tätig. Kann ich für alle Einrichtungen denselben Benutzernamen verwenden?
Das ist nicht möglich. Um eine größtmögliche Sicherheit bei der Datenerfassung und -übermittlung zu gewährleisten ist es erforderlich, dass die Zuordnung von Benutzername (personalisierte E-Mail-Adresse) und Einrichtung eindeutig ist. Auf diese Weise wird die Fehleranfälligkeit, z.B. bei einem Rollen- oder Personalwechsel, minimiert. Die Festlegung, Änderung und Überwachung der Rollen liegen im Verantwortungsbereich der Einrichtung. Bei der personalisierten E-Mail-Adresse kann es sich auch um ein E-Mail-Alias handeln. Ein E-Mail-Alias ist eine von Ihnen festlegbare E-Mail-Adresse in Ihrem E-Mail-Postfach.
Kann ich als Einrichtung die Rollen und Rechte individuell verändern?
Die Rollen sind im System vorgegeben und abschließend definiert. Die Personen, die für diese Rollen benannt sind, können von der Einrichtung geändert werden, z. B. im Falle von Personalwechsel.
Bitte nutzen Sie die „Passwort-Vergessen“-Funktion auf der Login-Seite.
Warum stehen mir nach der Registrierung noch nicht alle Funktionen des Webportals zur Verfügung?
Der volle Funktionsumfang des Webportals steht Ihnen erst dann zur Verfügung, wenn die Eigenerklärung Ihres Mitarbeiters mit der Rolle „Leitung/vertretungsberechtigte“ Person vorliegt und bearbeitet wurde.
Wie kann ich meinen Stichtag einhalten, wenn ich nicht jetzt schon Bewohnerdaten erfassen kann?
Im Erprobungszeitraum vom 01.10.2019 bis zum 31.12.2020 sind Sie noch an keinen Stichtag gebunden. Ihr erster zu beachtender Stichtag ist frühestens der 02.01.2021.
Wird die Datenerfassung geschult?
Inhaltliche Schulungen zu den Indikatordaten übernehmen die Trägerverbände.
Für die technischen Aspekte der Datenerfassung finden Sie Anleitungen unter dem Menüpunkt „Hilfe“ im Webportal. Die Anleitungen werden bei Bedarf jeweils ergänzt bzw. aktualisiert werden.
Information zu Webportal und Verfahren PDF-Datei, Stand 08.05.2020 Erhebung ohne Veröffentlichung (Testlieferung) PDF-Datei, Stand 08.05.2020 Mitarbeiter anlegen PDF-Datei, Stand 08.05.2020 Bewohnerdaten erfassen und freigeben PDF-Datei, Stand 08.05.2020 Passwort ändern PDF-Datei, Stand 08.05.2020 Rollen und Rechte PDF-Datei, Stand 08.05.2020 Vollzähligkeitsangaben erfassen und freigeben PDF-Datei, Stand 08.05.2020 Passwort vergessen Benutzer anlegen Bewohner anlegen Erhebung ohne Veröffentlichung (EOV) Bewohnerdaten (QS-Daten) erfassen Bewohnerdaten freigeben Erfassung und Freigabe von Vollzähligkeitsangaben

References: § 113
 § 114
 § 113
 § 115
 § 113
 § 113
 § 113
 § 113
 § 114
 § 113
 § 113
 § 114
 § 113
 § 114