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Timestamp: 2019-08-22 18:13:46+00:00

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4. Grundrechte ohne Gesetzesvorbehalt (Grundrechte mit verfassungsimmanenten. z.b. Art. 5 III, Art. 9 III GG - PDF
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1 Prof. Dr. Christoph Gröpl Vorlesung Staatsrecht II Verfassungsrechtliche Rechtfertigung von Grundrechtseingriffen Vorverständnis: Eingriff in den Schutzbereich eines Grundrechts = Beeinträchtigung, aber noch nicht ohne weiteres Verletzung des Grundrechts; Verletzung = unzulässige (verfassungs-/rechtswidrige) Beeinträchtigung. Beeinträchtigung zulässig, wenn verfassungsrechtlich gerechtfertigt. a) Verfassungsrechtliche Rechtfertigungsfähigkeit = Einschränkbarkeit: (Grundrechts-)Schranken (Schrankenvorbehalte) 1. Grundrechte mit verfassungsunmittelbaren Schranken, selten: Art. 13 VII Hs. 1 GG 2. Grundrechte mit einfachem Gesetzesvorbehalt, z.b. Art. 2 II 3 GG, Art. 8 II, Art. 10 II 1 GG 3. Grundrechte mit qualifiziertem Gesetzesvorbehalt, z.b. Art. 5 II, Art. 10 II 2, Art. 11 II GG 4. Grundrechte ohne Gesetzesvorbehalt (Grundrechte mit verfassungsimmanenten Schranken), z.b. Art. 5 III, Art. 9 III GG Grundgesetz enthält selbst die Voraussetzungen für die Rechtfertigung eines Eingriffs in das Grundrecht Grundrecht durch (formelles) Gesetz oder aufgrund eines Gesetzes (Rechtsverordnung, Satzung, Verwaltungsakt, Urteil) einschränkbar einschränkendes Gesetz muss an bestimmte Situationen/Anlässe anknüpfen, bestimmten Zwecken dienen oder bestimmte Mittel benutzen Einschränkbarkeit nur durch kollidierende Grundrechte Dritter oder durch andere mit Verfassungsrang ausgestattete Rechtsgüter GR05/1

References: Art. 5
 Art. 9
 Art. 5
 Art. 9
 Art. 13
 Art. 2
 Art. 8
 Art. 10
 Art. 5
 Art. 10
 Art. 11
 Art. 5
 Art. 9