Source: http://soccerteam.at/verein/statuten.html
Timestamp: 2017-09-26 07:19:41+00:00

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Namen, Sitz und Tätigkeitsbereich
1) Der Verein führt den Namen „SOCCER TEAM"
2) Er hat seinen Sitz in 6063 RUM und erstreckt seine Tätigkeit auf das gesamte Bundesland Tirol
4) Die Vereinsfarben sind rot/schwarz/weiß.
1) Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die Pflege u. Förderung des Körpersportes jeder Art, insbesondere die Ausübung des Fußballsportes, unter Ausschluss jeder politischen Tendenz.
2) Daneben ist der Vereinszweck auch auf die Unterstützung von hilfsbedürftigen Personen, welche durch Schicksalsschläge in eine Notsituation geraten sind, gerichtet.
3) Beide Vereinszwecke stellen gemeinnützige, bzw. mildtätige Zwecke im Sinne der §§ 34 BAO dar.
4) Der Verein wird auf gemeinnütziger Basis von einem gewählten Vorstand ehrenamtlich geführt.
1) Der Vereinszweck gem. § 2 Abs 1 dieser Statuten soll durch nachstehende ideelle und materielle Mittel erreicht werden:
1.1.) Als ideelle Mittel dienen
b) Veranstaltung von Turnieren
c) Teilnahme an Turnieren und sonstigen sportlichen Veranstaltungen
d) Bereitstellung von Sport- und Trainingsgeräten
e) Anmietung von Sportplätzen und dergleichen
1.2.) Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch
a) Beitragsgebühren und Mitgliedsbeiträge
b) Spenden, Sponsorbeiträgen und sonstigen Zuwendungen
c) Organisation von sportlichen Veranstaltungen
d) Organisation von Sponsor-Veranstaltungen
e) Betreibung einer Kantine bei selbst organisierten Veranstaltungen
f) Verkauf von Vereinsartikeln
2) Der Vereinszweck gem. § 2 Abs 2 dieser Statuten soll durch nachstehende ideelle und materielle Mittel erreicht werden:
2.1) Als ideelle Mittel dienen:
a) Unterstützung der hilfbedürftigen Personen durch:
- freiwillige, entgeltlose Bereitstellung von Arbeitskraft durch die Vereinsmitglieder,
- Geldzuwendungen,
- oder Sachzuwendungen jedweder Art.
2.2) Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch
a) Veranstaltung von Spendenaktionen
c) Verkauf von Vereins-, bzw. Spendenartikeln
1) Die Vereinsgelder dürfen nur zur Deckung von Ausgaben für Vereinszwecken verwendet werden.
2) Für die beiden Vereinszwecke gem. § 2 dieser Statuten sind getrennte Konten zu führen. Die aufgebrachten materiellen Mittel, Spenden und sonstigen Zuwendungen zur Unterstützung von hilfsbedürftigen Personen gem. § 2 Abs 2 dieser Statuten, dürfen ausschließlich für diesen Vereinszweck verwendet werden.
3) Der Vereinsvorstand bestimmt einstimmig, welchen hilfsbedürftigen Personen, welche Unterstützung, zur Erreichung des Vereinszweckes gem. § 2 Abs 2, gewährt wird.
4) Spenden und sonstige Zuwendungen, die im Rahmen einer zweckgerichteten Spendenaktion lukriert werden, dürfen ausschließlich für diesen Zweck verwendet werden.
5) Die Mitglieder des Vereines dürfen keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereines erhalten.
6) Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die dem Zweck des Vereines fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
1) Ordentliche Mitglieder Sind jene, die sich an der Vereinsarbeit beteiligen und einen jährlichen Mitgliedsbeitrag leisten, welcher von der Generalversammlung festgelegt wird.
2) Fördernde Mitglieder sind solche, die die Vereinszwecke vor allem durch Zahlung eines Mitgliedsbeitrags fördern, welcher ebenfalls von der Generalversammlung festgelegt wird.
1) Mitglieder des Vereins können nur physische Personen werden.
2) Über die Aufnahme von ordentlichen und fördernden Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.
2) Der Austritt kann nur zum Ersten eines jeden Monats erfolgen. Er muss dem Vorstand mindestens einen Monat vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.
2) Nur den ordentlichen Mitgliedern, welche zumindest seit 18 Monaten ununterbrochen ordentliche Mitglieder sind, sowie den Ehrenmitgliedern kommt das Stimmrecht in der Generalversammlung, sowie das aktive und passive Wahlrecht zu.
Das Erfordernis der ununterbrochenen ordentlichen Mitgliedschaft für zumindest 18 Monate gilt auch als erfüllt, wenn diese Mindestdauer ganz oder teilweise als bisheriges VIP-Mitgliedschaft erfolgte.
3) Zur Ausübung des Stimmrechtes in der Generalversammlung, sowie zur Ausübung des aktiven und passiven Wahlrechts, muss das ordentliche- bzw. Ehrenmitglied neben den oben genannten Bedingungen überdies volljährig sein.
4) Alle Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und fördernden Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.
1) Die Generalversammlung ist die „Mitgliedsversammlung" im Sinne des Vereinsgesetzes 2002. Eine ordentliche Generalversammlung findet alle 4 Jahre bis spätestens 30.06. statt.
2) Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf Beschluss des Vorstands, der ordentlichen Generalversammlung oder auf schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer binnen vier Wochen statt.
6) Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind jedoch nur die ordentlichen und die Ehrenmitglieder gemäß § 8 Abs 2 und 3 dieser Statuten. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechts auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist nicht zulässig.
8) Die Wahlen und Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen, sofern zwingende Gesetzesvorschriften oder diese Satzung nichts anderes vorsehen, in der Regel mit einfacher Mehrheit der abgegeben gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
9) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der dienstältere Obmann, in dessen Verhinderung der andere Obmann. Wenn auch dieser verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vereinsmitglied den Vorsitz.
h) Beschlussfassung über Statuten Änderungen und die freiwillige Auflösung des Vereins
1) Der Vorstand besteht aus zwei Obleuten. Der Vorstand gibt sich die Geschäftsordnung selbst.
2) Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitglieds das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, so ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstands einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsfähig sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.
3) Die Funktionsperiode des Vorstands beträgt vier Jahre. Wiederwahl ist möglich.
4) Der Vorstand wird von dem dienstältesten, bei gleicher Funktionsdauer der Obleute, von dem an Lebensjahren älteren Vorstandmitglied schriftlich oder mündlich einberufen. Ist diese/r auf unvorhersehbar lange Zeit verhindert, darf das jüngere Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen
5) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und anwesend sind.
6) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse im Konsens.
7) Den Vorsitz führt der an Dienstjahren ältere Obmann, bei gleicher Funktionsdauer der Obleute, das an Lebensjahren ältere Vorstandmitglied. Bei dessen Verhinderung führt der zweite Obmann den Vorsitz. Ist auch dieser verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vereinsmitglied.
10) Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an das verbleibende Vorstandsmitglied, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung (Abs. 2) eines Nachfolgers und mit Einlangen des positiven Bescheids der Vereinsbehörde wirksam.
b) Erstellung des Jahresvoranschlages sowie Abfassung des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsabschlusses (=Rechnungslegung)
g) Aufnahme und Ausschluss von ordentlichen und fördernden Vereinsmitgliedern
i) Der Vorstand legt seine Geschäftsordnung selbst fest, insbesondere welchem Vorstandsmitglied welche Aufgabe zur eigenverantwortlichen Tätigkeit übertragen wird. Zu diesen Aufgaben gehören unter anderem die interne Finanzgebarung des Vereins, die Öffentlichkeitsarbeit, die Protokollführung.
1) Der Vorstand setzt sich aus zwei gleich berechtigten Mitgliedern zusammen.
2) Beide Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gemeinschaftlich oder auch selbstständig nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften beider Obleute, ebenso sind Geldangelegenheiten (vermögenswerte Dispositionen) die Unterschriften beider Obleute erforderlich. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung des anderen Vorstandsmitglieds.
4) Bei Gefahr im Verzug ist jeder der beiden Vorstandsmitgliedern berechtigt, auch in Angelegenheiten, die den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstands fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; im Innenverhältnis bedürfen diese jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
5) Der/die an Dienstjahren ältere Obmann/Obfrau, bei gleicher Funktionsdauer der/die an Lebensjahren ältere Obmann/Obfrau führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand. Auf die Bestimmung des § 11 Abs 7 dieser Satzung wird verwiesen.
1) Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von 4 Jahren gewählt. Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
3) Rechtsgeschäfte zwischen Rechnungsprüfern und Verein bedürfen der Genehmigung durch die Generalversammlung. Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des §12 Abs. 8 bis 10 sinngemäß.
1) Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen. Es ist eine „Schlichtungseinrichtung" im Sinne des Vereinsgesetzes 2002 und kein Schiedsgericht nach den §§ 577 ZPO.
2) Das Schiedsgericht setzt sich aus drei ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass ein Streitteil dem Vorstand ein Mitglied als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits ein Mitglied des Schiedsgerichts namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage ein drittes ordentliches Mitglied zum Vorsitzenden des Schiedsgerichts. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los. Die Mitglieder des Schiedsgerichts dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Streitigkeit ist.
Wegfall des bisher gemeinnützigen Vereinszwecks
2) Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Abwicklung zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Abwickler zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen muss, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, welche gemeinnützige oder mildtätige Zwecke im Sinne der §§ 34 BAO verfolgt.
3) Im Falle des Wegfalls des gemeinnützigen oder mildtätigen Vereinszweckes, ohne Auflösung des Vereins, ist das Vereinsvermögen ebenfalls, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zu übertragen, welche gemeinnützige oder mildtätige Zwecke im Sinne der §§ 34 BAO verfolgt. Die Auswahl dieser Organisation obliegt dem Vereinsvorstand.

References: § 2
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 Art.
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 § 2
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 § 8
 § 11
 §12