Source: https://www.lecturio.de/jura/nutzungsersatzzurechnung-boesglaeubigkeit.vortrag
Timestamp: 2018-07-17 17:09:59+00:00

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Examen: Nutzungsersatz & Zurechnung Bösgläubigkeit
Eigentümer-Besitzer-Verhältnis 2: Nutzungsersatz / Zurechung der Bösglaubigkeit
Eigentümer-Besitzer-Verhältnis 2: Nutzungsersatz / Zurechung der Bösglaubigkeit von Prof. Dr. John Montag
Der Vortrag „Eigentümer-Besitzer-Verhältnis 2: Nutzungsersatz / Zurechung der Bösglaubigkeit“ von Prof. Dr. John Montag ist Bestandteil des Kurses „Sachenrecht Vertiefung“. Der Vortrag ist dabei in folgende Kapitel unterteilt:
1. Zurechnung der Bösgläubigkeit
1.2 Besitzdiener
1.3 Minderjähriger
2. Nutzungsersatz
2.1 Anspruchsgrundlagen : § 987; §§ 987,990; § 993 I; § 988
2.2 Aufbau §§ 990, 987
Wer ist bösgläubig im Sinne des § 990 I 2 BGB?
Wer weiß oder wissen musste, dass der andere nicht Eigentümer ist.
Über welche Vorschriften ist es möglich die Bösgläubigkeit des Besitzdieners dem Besitzer zuzurechnen?
Über § 166 BGB analog.
Über § 831 BGB analog.
Durch Anwendung des Rechtsgedanken aus § 166 BGB.
Über §§ 855 ff. BGB.
Welche Aussagen zur Bösgläubigkeit stimmen?
Sie wird im Verhältnis Besitzdiener zum Besitzherrn nach § 166 analog oder § 831 analog zugerechnet.
Ihre Wirkung ist beim dem Minderjährigen umstritten.
Ihre Zurechnung erfolgt bei Gesellschaften für Organe nach § 31 BGB analog.
Ihre Zurechnung erfolgt im Verhältnis Erblasser zu Erbe nach § 857 BGB.
Ein Minderjähriger ist nie bösgläubig.
Welche Meinungen werden im Bezug auf die Bösgläubigkeit (§ 990 BGB) eines Minderjährigen vertreten?
Eine Meinung sagt, die Bösgläubigkeit der Eltern ist entscheidend.
Eine Meinung sagt, es kommt nur auf die Bösgläubigkeit des Minderjährigen an, solange er einsichtsfähig ist.
Eine Meinung sagt, innerhalb vertraglicher Geschäfte sei auf die Bösgläubigkeit der Eltern abzustellen. Bei deliktischen Handlungen sei auf die Bösgläubigkeit des Minderjährigen abzustellen, wenn er einsichtsfähig ist.
Eine Meinung sagt, ein Minderjähriger ist nie bösgläubig.
Was ist keine Voraussetzung eines Anspruchs auf Nutzungsersatz nach den Anspruchsgrundlagen §§ 987,990; § 993 I; § 988 BGB?
Bösgläubigkeit des Eigentümers.
Rechtshängigkeit des Anspruchs.
Bösgläubigkeit des Besitzers.
Unentgeltliche Besitzerlangung.
Dozent des Vortrages Eigentümer-Besitzer-Verhältnis 2: Nutzungsersatz / Zurechung der Bösglaubigkeit

References: § 987
 § 993
 § 988
 § 990
 § 166
 § 831
 § 166
 § 166
 § 831
 § 31
 § 857
 § 993
 § 988