Source: http://kommareal.at/agb.htm
Timestamp: 2017-06-25 12:15:57+00:00

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KOMMAREAL IMMOBILIEN KLOSTERNEUBURG Seit 30 Jahren Vermittlung, Verkauf von Immobilien - AGB
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Firmensitz: KLOSTERNEUBURG Fibu.Nr.: 91838 - Handelsgericht Korneuburg - Fax: 02243/ 35567-90
I.Für folgende im § 15 Maklergesetz angeführten Fälle fehlenden Vermittlungserfolgs wird die nach dem Gesetz höchstzulässige Provision vereinbart:§ 15 (1) Eine Vereinbarung, wonach der Auftraggeber, etwa als Entschädigung oder Ersatz für Aufwendungen und Mühewaltung, auch ohne einen dem Makler zurechenbaren Vermittlungserfolg einen Betrag zu leisten hat, ist nur bis zur Höhe der vereinbarten oder ortsüblichen Provision und nur für den Fall zulässig, daß1.) das im Maklervertrag bezeichnete Geschäft wider Treu und Glauben nur deshalb nicht zustandekommt, weil der Auftraggeber entgegen dem bisherigen Verhandlungsverlauf einen für das Zustandekommen des Geschäfts erforderlichen Rechtsakt ohne beachtenswerten Grund unterläßt;2.) mit dem vom Makler vermittelten Dritten ein anderes als ein zweckgleichwertiges Geschäft zustandekommt, sofern die Vermittlung des Geschäfts in den Tätigkeitsbereich des Maklers fällt;3.) das im Maklervertrag bezeichnete Geschäft nicht mit dem Auftraggeber, sondern mit einer anderen Person zustandekommt, weil der Auftraggeber dieser die ihm vom Makler bekanntgegebene Möglichkeit zum Abschluß mitgeteilt hat oder das Geschäft nicht mit dem vermittelten Dritten, sondern mit einer anderen Person zustandekommt, weil der vermittelte Dritte dieser die Geschäftsgelegenheit bekanntgegeben hat, oder4.) das Geschäft nicht mit dem vermittelten Dritten zustandekommt, weil ein gesetzliches oder ein vertragliches Vorkaufs-, Wiederkaufs- oder Eintrittsrecht ausgeübt wird.(2) Eine solche Leistung kann bei einem Alleinvermittlungsauftrag weiters für den Fall vereinbart werden, daß1.) der Alleinvermittlungsauftrag vom Auftraggeber vertragswidrig ohne wichtigen Grund vorzeitig aufgelöst wird;2.) das Geschäft während der Dauer des Alleinvermittlungsauftrags vertragswidrig durch die Vermittlung eines anderen vom Auftraggeber beauftragten Maklers zustandegekommen ist, oder3.) das Geschäft während der Dauer des Alleinvermittlungsauftrags auf andere Art als durch die Vermittlung eines anderen vom Auftraggeber beauftragten Maklers zustandegekommen ist.(3) Leistungen nach Abs. I und Abs. 2 gelten als Vergütungsbetrag im Sinn des §1336 ABGB.II.Der Auftraggeber nimmt zur Kenntnis, daß sämtliche Mitarbeiter der Auftragnehmerin nicht berechtigt sind, eine von der im Vermittlungsauftrag / im Besichtigungsschein getroffenen Honorarvereinbarung abweichende Provisionszahlungspflicht zu vereinbaren. Hiezu ist ausschließlich die Geschäftsführerin der Auftragnehmerin, Edith Kittl, berechtigt.Der Auftraggeber haftet der Auftragnehmerin für unrichtig erteilte Auskünfte, insbesonders für unrichtige oder unvollständige Angaben über das Vermittlungsobjekt. Mehrere Auftraggeber haften jeweils solidarisch zur ungeteilten Hand.III.Die vereinbarten Provisionshöchstbeträge ergeben sich aus den §§ 11 ff der Immobilienmaklerverordnung.§ 12. (1) Wird mit dem Auflraggeber eine Provision oder sonstige Vergütung vereinbart, so darf die Provision oder sonstige Vergütung die sich aus den Abs. 2 bis 4 und aus den §§ 15 bis 27 ergebenden Höchstbeträge nicht übersteigen. Wird auch mit dem anderen Auftraggeber eine Provision oder sonstige Vergütung vereinbart, so darf auch diese den jeweils festgelegten Höchstbetrag nicht übersteigen. Die Umsatzsteuer ist in den festgelegten Höchstbeträgen nicht enthalten.(2) Die mit dem Auftraggeber vereinbarte Provision oder sonstige Vergütung darf den zulässigen Höchstbetrag bis zu 100 Prozent überschreiten, sofern mit dem anderen Teil keine Provision oder sonstige Vergütung vereinbart wird. Wird der festgelegte Höchstbetrag durch die mit dem einen Auftraggeber vereinbarte Provision oder sonstige Vergütung nicht ausgeschöpft, so darf die mit dem anderen Auftraggeber vereinbarte Provision oder sonstige Vergütung den festgelegten Höchstbetrag höchstens um jenen Betrag überschreiten, um den die mit dem einen Auftraggeber vereinbarte Provision oder sonstige Vergütung den festgelegten Höchstbetrag unterschreitet.(3) Betrifft die Vermittlung eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus, so darf die mit dem Wohnungssuchenden vereinbarte Provision oder sonstige Vergütung den Höchstbetrag gem. Abs. 2 nicht überschreiten.(4) Ist der gemäß einer bestimmten Ziffer des § 15 Abs. 2 oder des § 18 oder des § 25 Abs. 1 oder des § 26 Abs. 1 zu berechnende Provisionsbetrag geringer als der mit dem Prozentsatz der nächstniederen Ziffer vom Höchstbetrag dieser Ziffer berechnete Provisionsbetrag, so gilt der Provisionsbetrag gemäß der nächstniederen Ziffer als Höchstbetrag.§ 15. (1) Die Provision oder sonstige Vergütung für die Vermittlung1. des Kaufes, Verkaufes oder Tausches einer Liegenschaft oder eines Liegenschaftsanteiles oder2. des Kaufes, Verkaufes oder Tausches eines Liegenschaftsteiles, an dem Wohnungseigentum besteht odervereinbarungsgemäß begründet wird oder3. des Kaufes, Verkaufes oder Tausches von Unternehmen aller Art oder4. von Beteiligungen aller Art an Unternehmen oder5. einer Abgeltung für ein Superädifikat auf einem zu verpachtenden oder zu vermietenden Grundstück darf den in Abs. 2 jeweils angeführten Höchstbetrag nicht übersteigen.(2) Als Höchstbetrag, wird in Prozenten des Wertes (§ 16) festgelegt:1. bei einem Wert bis öS 500.000 4 Prozent2. bei einem Wert von mehr als öS 500.000 3 Prozent§ 19. (1) Die Provision oder sonstige Vergütung für die Vermittlung der Haupt- oder Untermiete von Geschäftsräumen aller Art (Lokalen, Verkaufsräumen, Magazinen, Garagen, Werkstätten, Arbeits-, Büro- oder Kanzleiräumen, Lager- und Einstellplätzen usw.) und der Haupt- oder Untermiete von Wohnungen und Einfamilienhäusern darf den Betrag des dreifachen monatlichen Bruttomietzinses (§ 24) nicht übersteigen.(2) Die Beschränkung des Abs. 1 hinsichtlich des Höchstbetrages der Provision oder sonstigen Vergütung gilt nicht, wenn die Vermittlung der Miete von Wohnungen zum Zwecke der Unterbringung von Mietern erfolgt, denen eine Ersatzwohnung zur Verfügung gestellt wird, sofern der Immobilienmakler nur mit dem ihn beauftragenden Eigentümer oder Bauorganisator eine Vereinbarung über eine Provision oder sonstige Vergütung trifft.§ 20. (1) Die mit dem Mieter vereinbarte Provision oder sonstige Vergütung für die Vermittlung eines kürzer als auf zwei Jahre befristeten Mietverhältnisses darf den Betrag des einfachen monatlichen Bruttomietzinses nicht übersteigen.(2) Die mit dem Mieter vereinbarte Provision oder sonstige Vergütung für die Vermittlung eines mindestens auf zwei Jahre, jedoch höchstens auf drei Jahre befristeten Mietverhältnisses darf den Betrag des zweifachen monatlichen Bruttomietzinses nicht übersteigen.(3) Wird für den Fall einer Verlängerung eines befristeten Mietverhällllisses eine weitere Provision oder sonstige Vergütung vereinbart und beträgt die Mietdauer insgesamt mindestens zwei Jahre, jedoch nicht mehr als drei Jahre, so darf die weitere Provision oder sonstige Vergütung jenen Betrag nicht übersteigen, der die zuerst vereinbarte Provision oder sonstige Vergütung auf den zweifachen monatlichen Bruttomietzins ergänzt. Wird für den Fall einer Verlängerung eines befristeten Mietverhältnisses eine weitere Provision oder sonstige Vergütung vereinbart und beträgt die Mietdauer insgesamt mehr als drei Jahre oder wird für den Fall der Umwandlung des befristeten in ein unbefristetes Mietverhältnis eine weitere Provision oder sonstige Vergütung vereinbart, so darf die weitere Provision oder sonstige Vergütung jenen Betrag nicht übersteigen, der die zuerst vereinbarte Provision oder sonstige Vergütung auf den dreifachen monatlichen Bruttomietzins ergänzt.IV.Sonstige Nebenkosten im Zuge des Verkaufes / der Vermietung einer Liegenschaft / Wohnung:Grunderwerbsteuer: grdsl. 3,5 % des Kaufpreises (Inventar fällt nicht in Bemessungsgrundlage!)Eintragungsgebühr Eigentumsrecht im Grundbuch: 1 % des KaufpreisesEintragungsgebühr Pfandrecht im Grundbuch: 1,2 % der gesamten besicherten ForderungSchriftlicher Darlehensvertrag: grds. 0,8 % Gebühr berechnet von der GesamtdarlehenssummeRechtsanwalthonorar: entsprechend Vereinbarung (je nach Höhe des Kaufpreises in etwa 1,5 bis 3 % hievon)Rechtsgeschäftsgebühr bei schriftlichem Mietvertrag: 1% vom gesamten während der Vertragsdauer zu bezahlenden Gesamtmietzins (bei unbestimmter Dauer vom dreifachen Jahresmietzins)© by Kommareal Immobilien Klosterneuburg
Anschrift: Kommareal Immobilientreuhand Ges.m.b.H A-3400 Klosterneuburg, Stadtplatz 41

References: § 15
 §1336
 § 15
 § 18
 § 25
 § 26