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Timestamp: 2018-04-22 07:33:49+00:00

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Ausschreibung - Dienstleistungen von Ingenieurbüros in Friedberg (ID:12908789)
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12908789
Folgende Ingenieurleistungen sollen auf Grundlage der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure – HOAI 2013 vergeben werden: Ingenieurbauwerke, HOAI Teil 3, Abschnitt 3, Anwendungsbereich 1,...
Umsetzung Trink- und Löschwasserkonzept in der Herrenwaldkaserne in Stadtallendorf.
Folgende Ingenieurleistungen sollen auf Grundlage der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure – HOAI 2013 vergeben werden:
Ingenieurbauwerke, HOAI Teil 3, Abschnitt 3, Anwendungsbereich 1, § 43 HOAI teilweise LP 2 und LP 3 bis 9 sowie örtliche Bauüberwachung;
Sanierung der Trink- und Löschwasserversorgung in der Herrenwaldkaserne in Stadtallendorf bestehend aus Trinkwasserversorgung über Trinkwassernetz: Erneuerung und Neubau von rund 6 700 m Leitung (DN50 bis DN200);
Trennung der Trinkwassernetze der Herrenwald- und Hessenkaserne;
Löschwasserbereitstellung über Löschwasserzisternen: Neubau von 4 Feuerlöschbehältern.
Alle Planungsleistungen verstehen sich inkl. der notwendigen Oberflächenaufbruch- und Oberflächenwiederherstellungsarbeiten.
Artilleriestraße, 35260 Stadtallendorf.
145397-2017
2017/S 075-145397
A.0454.161427_Ing
Wert ohne MwSt. 229.000,00 EUR
Qualitätskriterium - Name: Projektorganisation allgemein / Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Qualitätssicherung beim konkreten Projekt / Gewichtung: 30
1) Verbindliche Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen.
2) Nachweis der Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19. Dezember 2014, GVBl. S.354 (HE 736).
3) sofern die Gesellschaftsform dies erfordert: Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV in Form eines Auszugs aus dem Berufs- und Handelsregister oder in Ermangelung eines solchen, eine Bescheinigung einer Gericht- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes.
Folgende Bewerbungsunterlagen sind zwingend in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
4) Verbindliche Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV;
5) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die entsprechenden Leistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren (netto) gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 2 VgV;
Zu 4) Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden 1 500 000 EUR, für sonstige Schäden 1 000 000 EUR, jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
Im Falle von geringeren Versicherungssummen ist eine Eigenerklärung notwendig, aus der hervorgeht, dass im Auftragsfall die Summen mindestens bis zur geforderten Höhe angehoben werden.
zu 5) Mindestanforderung an den Umsatz für entsprechende Leistungen Ingenieurbauwerke, Anwendungsbereich 1 gem. §§ 41 und 43 HOAI im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre: 200 000 EUR/Jahr (netto).
Folgende Bewerbungsunterlagen und Erklärungen sind zwingend in der unter IV.3) genannten Form einzureichen:
6) Erklärung aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl der festangestellten mit vergleichbarer Leistungen betrauten Ingenieuren, gem. § 46 Abs. 3 VgV;
7) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte, der vorgesehenen Projektleitung sowie der für die örtliche Bauüberwachung vorgesehenen Person gem. § 46 Abs. 3 (6) VgV;
8) Darstellung von mind. drei Referenzen nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für in den letzten 8 Jahren erbrachte vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz und folgenden Angaben:
— Art der Sanierungsmaßnahme (Erneuerung, Renovierung, Reparatur);
— Benennung des Projektleiters und des Stellvertreters (aus dem Bewerberbüro);
— Rohrleitungslänge und Gesamtbaukosten;
— Alter der Referenz;
— Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe der beauftragten Anlagengruppen, Angabe der beauftragen und erbrachten Leistungsphasen nach HOAI);
— Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten) mit Referenzperson des Auftraggebers;
— Organisationsstruktur und Kapazitäten (Personaleinsatz etc.) unter Benennung des Projektleiters und stellv. Projektleiters mit einem Organigramm zur Bürostruktur.
Zu 6.) Mindestanforderung an die Gesamtzahl der Beschäftigten des Bewerbers/ der Bewerbergemeinschaft einschließlich Unternehmen nach § 36 und/oder § 47 VgV:
Nachweis über mindestens 6 Beschäftigte gesamt, davon mindestens 4 festangestellte Ingenieure im Mittel der letzten drei Jahre, die mit vergleichbaren Leistungen der letzten 3 Jahre betraut sind.
Zu 8.) Mindestforderungen an die 3 Referenzobjekte:
— Bei allen Projekten ist die Bearbeitung von Trink- und Löschwasseranlagen nachzuweisen.
— Die Referenzen dürfen nicht älter als 8 Jahre sein (Übergabe an den Nutzer).
— Der Projektbearbeitungsstand muss den Leistungsstand erreicht haben, dass die Bauunterlagen (EW-Bau, Leistungsphase 3 HOAI) genehmigt wurden.
— Mindestens 1 Projekt mit Bearbeitung in kontaminierten Flächen unter Angaben der vorgefundenen Belastung.
— Bei mind. 1 Projekt muss die Übergabe an den Nutzer erfolgt sein.
— Mind. 1 Projekt mit 2 500 000 EUR Bruttobaukosten.
— Mind. 1 Projekt zusätzlich mit dem Neubau von Löschwasserzisternen.
— Mind. 2 Projekte mit den für das ausgeschriebene Projekt geforderten Leistungsphasen (Ingenieurbauwerke).
— Bei mind. 1 Projekt muss der Baubeginn erfolgt sein.
Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. drei DIN A4 Blätter zu beschränken.
Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).
Für alle Referenzen müssen Bescheinigungen des Auftraggebers oder, falls diese nicht vorhanden sind, Eigenerklärungen vorliegen, aus denen die Leistungsumfang ersichtlich ist sowie Aussagen zu Kostendisziplin und Termintreue.
Bei privaten Auftraggebern, von denen für Referenzprojekte keine Bescheinigung erhältlich sein sollte, kann ebenfalls eine Eigenerklärung (Original mit rechtsverbindlicher Unterschrift) abgegeben werden.
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.had.de/onlinesuche_freeeu.html?SHOWPUB=39-6431
In der Herrenwaldkaserne in Stadtallendorf soll die Trink- und Löschwasserversorgung erneuert werden. Ein liegenschaftsbezogenes Trink- und Löschwasserkonzept wurde bereits erarbeitet und liegt vor.
Das Wasserversorgungsnetz für die Herrenwald- und Hessenkaserne wurde zwischen 1960 und 1963 errichtet und hat die technische Lebensdauer überschritten. Die Rohrleitungen bestehen größtenteils aus Grauguss und weisen zum Teil starke Inkrustierungen auf.
Da im Zuge der Sanierung nur noch die Herrenwaldkaserne betrachtet werden soll, muss eine Trennung der beiden Netze Herrenwald-/Hessenkaserne geplant werden. Weiterhin ist beabsichtigt eine Trennung des Trink- und Löschwassernetzes vorzunehmen. Die Trinkwasserversorgung soll über ein angepasstes Trinkwassernetz, mit einer Länge von rund 6 700 m erfolgen, die Löschwasserbereitstellung im Wesentlichen über den Neubau von 4 Löschwasserzisternen. Die Erneuerung der Gebäudeanschlussleitungen sind bis zum ersten Schieber mit vorzusehen. Die Notwendigkeit der Erneuerung der Hausanschlüsse muss geprüft und ggf. mit vorgesehen werden. Weiterhin sind die im Zuge dieser Maßnahme beschädigten Oberflächen wiederherzustellen.
Die Liegenschaft wird ständig militärisch genutzt. Beim Betreten und Befahren militärischer Liegenschaften sind die jeweiligen Zugangsbestimmungen einzuhalten.
Die Arbeiten erfolgen teilweise in kontaminationsverdächtigen Flächen (KVF). Weiterhin ist teilweise von kampfmittelverdächtigen Flächen (KMVF) in der Herrenwaldkaserne auszugehen.
Die Liegenschaft liegt in einem Trinkwasserschutzgebiet, Zone III A.
Grundlage bildet für die Ingenieurleistungen die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI 2013) nach Teil 3, Abschnitt 3 – Ingenieurbauwerke:
Anwendungsbereich 1 – Bauwerke und Anlagen zur Wasserversorgung gemäß § 41 HOAI.
Hierbei sind die Leistungen gemäß § 43 HOAI in Verbindung mit Anlage 12 teilweise für die Leistungsphasen 2 und die Leistungsphasen 3 bis 9 sowie die örtliche Bauüberwachung zu erbringen. Im Rahmen der zu erbringenden Leistungsphasen ist zunächst die ES-Bau zu erstellen. Die Beauftragung der einzelnen Leistungsphasen erfolgt stufenweise.
Das Bauvolumen beläuft sich auf ca. 4 000 000 EUR.
Es ist vorgesehen, die Bauleistung in 2 Bauabschnitten durchzuführen.
Laufzeit in Monaten: 70
— Ausschluss von zu spät eingegangenen Bewerbungen;
— Prüfung der Einhaltung von Mindestanforderungen und Ausschlusskriterien;
— Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit (Wichtung gemäß Bewertungsmatrix I: 12,5 %; max. zu erreichende Punktzahl: 25 von 575);
— Technische Leistungsfähigkeit (Wichtung gemäß Bewertungsmatrix I: 12,5 %; max. zu erreichende Punktzahl: 25 von 575);
— Prüfung und Bewertung der eingereichten Referenzen hinsichtlich fachlicher Eignung (Vorbehalten wird die Überprüfung von Referenzauskünften) (Wichtung gemäß Bewertungsmatrix I: 75 %; max. zu erreichende Punktzahl: 525 von 575).
Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand der beigefügten Bewertungsmatrix Stufe I.
Ggf. Losentscheid bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern.
Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungen gemäß RBBau-Vertragsmuster vor.
Mit Abschluss des Vertrages wird die Leistungsphase 2 beauftragt. Die Leistungsphasen 3, 4 – 7, 8 – 9 und die Besonderen Leistungen sollen optional beauftragt werden.
Siehe unter VI.3) Zusätzliche Angaben, 6) Angaben zu einem besonderen Berufsstand.
Zur Angabe der notwendigen Nachweise sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden.
1) Alle Formulare als rechtsverbindlich unterschriebene und abgestempelte Originale (Ausschlusskriterium) und zusätzlich als PDF-Dateien auf Daten-CDs (einfach).
3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmern (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734).
4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740).
6) Angaben zu einem besonderen Berufsstand.
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Architektin/ Architekt, Ingenieurin/Ingenieur oder Master zu führen. Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Architektin/ Architekt, Ingenieurin/Ingenieur oder Master, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255S.22) entspricht.
Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen. Bietergemenschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB: danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Tage vergangen sind.

References: § 43
 § 123
 § 124
 § 44
 § 45
 § 45
 § 46
 § 46
 § 46
 § 36
 § 47
 § 41
 § 43
 § 47
 § 36
 § 160
 § 160