Source: https://www.ibr-online.de/Baulexikon/index.php?zg=3&BaulexikonNR=1&Schlagwort=Abwasserleitungen
Timestamp: 2020-08-04 02:52:34+00:00

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Schmutzwasseranfall häuslicher Abwässer, maßgebend für die Bemessung ist Vs (Volumen des Abwassers) in l/s. Regenwasserabfluss: Für die Berechnung bzw. Bemessung des Regenwasseranfalls, örtlich und jahreszeitlich verschieden, maßgebend für die Bemessung ist Vr (Volumen des Regenwassers)in l/s.
gezielte Veränderung der Abwasserbeschaffenheit, z. B. durch Reinigung, Kühlung, Neutralisation [DIN 4045 Abwassertechnik].
vergrößert die Sauerstoffaufnahme aus der Luft. In der Abwassertechnik Einbringen von Sauerstoff in Belebungsbecken mittels Luft- oder Sauerstoffgas. Verfahrensarten: Oberflächenbelüftung, Druckbelüftung, Sauerstoffbegasung;
Ausführungsarten: Strahl-, Kreisel-, Walzenbelüftung, fein-, mittel-, grobblasige Druckbelüftung.
Fortleitung des Abwassers durch Kanalisation, Zuführung in Kläranlagen, Einleitung in Vorfluter.
Abwassergesetz
das "Gesetz über Abgaben für das Einleiten von Abwasser in Gewässer" (AbwAG) setzt als Bewertungsgrundlage für die Abwasserabgabe die Schädlichkeit des Abwassers. In der Anlage A zu AbwAG § 3 sind Grenzwerte festgelegt.
für fäkalienfreie und fäkalienhaltige Abwässer, bestehend aus Sammelbehälter und Pumpaggregaten, die das Abwasser über eine Druckleitung mit einer Schleife über die Rückstauebene bzw. die Entsorgungshöhe heben.
beim Trennsystem sind zwei vollständig getrennte Leitungssysteme vorzusehen, beim Mischsystem dürfen Regen- und Schmutzwasserleitungen in der Regel nur außerhalb des Gebäudes in der Grundleitung zusammengeführt werden. Abwasserleitungen in Gebäuden und Grundstücken: Verdeckt in senkrechten Wandschlitzen, ggf. auch in horizontalen Deckenschlitzen, insbesondere bei Wohn- und Aufenthaltsräumen, frei vor der Wand oder unter der Decke liegend, insbesondere in Keller- und Nebenräumen, unzugänglich im Erdreich unterhalb der Kellersohle bzw. außerhalb des Gebäudes als Grundleitungen und als Anschlusskanal bis zum Anschluss an die öffentliche Kanalisation (vgl. DIN 1986-1).
das Entfernen von Schmutzstoffen durch mechanische, biologische, chemische Verfahren in Kläranlagen.
Kläranlage, Klärwerk, Anlage zur Reinigung von Abwasser, ggf. in Verbindung mit anderen Arten der Abwasserbehandlung [DIN 4045 Abwassertechnik].
ein kommunales Gesetz zur Regelung der Abwassernutzung bzw. -beseitigung.
Oberbegriff für Technologien der Abwassersammlung, -ableitung, -behandlung und -beseitigung [DIN 4045 Abwassertechnik].
im Baugesetzbuch [BauGB § 1 (6)] werden die Kommunen verpflichtet, bei der Aufstellung der Bauleitpläne öffentliche und private Belange gegeneinander und untereinander gerecht abzuwägen. Die Abwägungsentscheidung im Gemeinderat ist eine politische Entscheidung. Sie besteht aus dem Vor- und Zurückstellen von Belangen. Prinzipiell unterliegt sie keiner rechtlichen Nachprüfung, denn sie ist Ausdruck der kommunalen Planungshoheit [Grundgesetz, Art. 28, BauGB § 2 (1)], es sei denn, der Abwägungsvorgang war fehlerhaft (BauGB § 214). Die Prüfung der Bedenken und Anregungen im Verlaufe des Auslegungsverfahrens [BauGB § 3 (2)] ist Bestandteil der Abwägung. Das Abwägungsgebot kann durch Abwägungsausfall, Abwägungsdefizit, Abwägungsfehleinschätzung und Abwägungsdisproportionalität verletzt werden. Auch andere raumwirksame Planungen unterliegen Abwägungsgeboten.
Abzählformel
zur Bestimmung des Grades der statischen Unbestimmtheit ebener Stabsysteme: n = a + z - 3s mit a Anzahl der Auflagerbindungen, z Anzahl der Bindungen zwischen den Scheiben, s Anzahl der Scheiben, in die das System zerlegt wird.
Gleisverknüpfung der freien Strecke, wo Züge von einer Strecke auf eine andere übergehen können.
im Stahlbetonbau:
- Abstand der Stabachsen nebeneinander liegender Bewehrungsstäbe
- Abstand der Schwerachsen nebeneinander liegender Bewehrungsstöße
- vorgegebene Abstände der Betonstahlachsen zur Betonoberfläche oder untereinander, um eine genügende Brandsicherheit der Bauteile oder des Bauwerks zu gewährleisten.
von der Fahrzeugachse ausgehehende vertikale Kraftwirkung auf die Fahrbahn.
Achszähler
durch Induktion gesteuerter, an den Blockgrenzen liegender magnetischer oder elektronischer Zählkontakt zur Kontrolle der Gleisbelegung.
Nummer einer Speicherstelle (eines Bytes) im Hauptspeicher eines Computers. Das Leitwerk findet Daten oder Befehle im Hauptspeicher über die Adresse der Speicherstelle.
Aufnahme und physikalische Bindung von Gasen, Dämpfen und Flüssigkeiten an der Oberfläche von Stoffen, z. B. bei Kältemaschinen, Wärmepumpe in Bezug auf RLT-Anlagen, siehe Absorption.
Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Länder der Bundesrepublik Deutschland. Alle Bundesländer besitzen eigene Vermessungsverwaltungen. Eine weisungsbefugte Bundesbehörde existiert nicht. Daher haben die Bundesländer die AdV eingerichtet, die Verabredungen über Gemeinsamkeiten des Vermessungswesens in der gesamten Republik trifft.
Bezeichnung für die Lebensweise von Organismen, die zum Leben Sauerstoff benötigen, oder für chemische Reaktionsweisen, die nur unter Sauerstoffzufuhr möglich sind.
Absetzung für Abnutzung, steuerrechtlich anrechenbare Wertminderung eines Wirtschaftsgutes. Der jährliche Abschreibungsbetrag errechnet sich bei der linearen Abschreibung aus den Anschaffungskosten, dividiert durch die in den AfA-Tabellen der Finanzbehörden festgelegten Nutzungsjahre.
Neigung zur Haftung zwischen einem bituminösen Bindemittel und Mineralstoffen.
Gesetz zur Regelung des Rechts der Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Agrarstrukturmaßnahme
Architekten- und Ingenieurverein. Berufsverband.
auch Leistungslohn, tariflich vereinbartes Arbeitsentgelt gewerblicher Arbeitnehmer, dessen Höhe sich an deren erbrachter Leistung orientiert.
Kunden- bzw. Auftragswerbung, zumeist durch persönliche Vorsprache von Vertretern oder Beauftragten der Unternehmung.
automatisiertes Liegenschaftsbuch, digitale Datenbank für den Nachweis der Rechte an Grund und Boden.
(1404-1472), Architekt (u. a.: Palazzo Rucellai in Florenz, Sant Andrea in Mantua und Tempio Malatestani in Rimini) und Architekturtheoretiker (De Re Aedificatoria), der sich auf Vitruv stützte.
(geb. 1936), entwickelte die Theorie der Environmental Structure. Mathematische Verfahren zur Erfindung von "patterns" sollen Planungsprobleme lösen helfen.
systematische Beschreibung des Verfahrens zur Lösung einer Aufgabe. Beispiele: Gaußscher Algorithmus zur Lösung von Systemen linearer Gleichungen, das Quick-Sort-Verfahren zum Sortieren von Informationen. Computer-Programme bestehen oft aus einer Vielzahl von Algorithmen.
automatisierte Liegenschaftskarte, digitales Kartenwerk für den Nachweis der Rechte an Grund und Boden.
Zuschläge mit alkalilöslicher Kieselsäure können in feuchter Umgebung mit den Alkalien im Beton reagieren, was unter ungünstigen Umständen zu einer Volumenvergrößerung im Beton und zu Schäden (Ausscheidungen, Abplatzungen, Risse) führen kann. Alkaliempfindlich sind in Teilen von Nord- und Ostdeutschland vorkommende Opalsandsteine und poröse Flinte. Der wirksame Alkaligehalt des Betons kann durch die Verwendung von NA-Zement vermindert werden.
amtliches Liegenschafts-Kataster Informationssystem. Geplantes Informationssystem, das die amtlichen Geobasisdaten aus dem ALB und der ALK zu einem raumbezogenen Informationssystem verknüpft.
siehe Regeln der Technik.
Stähle, die im warmgeformten Zustand, nach dem Normalglühen oder nach einer Kaltumformung im Wesentlichen aufgrund ihrer Zugfestigkeit und Streckgrenze im Bauwesen eingesetzt werden. Verwendung: Profile, Bleche.
allgemeine Wohngebiete
sie dienen vorwiegend dem Wohnen (BauNVO § 4).
nicht mehr betriebene, stillgelegte Deponien oder Müllkippen.
durch natürliche oder künstliche Einwirkung an einem Ende abgeschnittene Strecke eines Flusses, deren Wasserspiegel dem des Flusses entspricht.
auch Wahlposition, abgegrenzter Teil (Position) einer Bauleistung, deren Ausführung sich der Auftraggeber alternativ zu einer Grundposition vorbehält.
Änderung von Baustoffeigenschaften im Laufe der Zeit durch chemische und/oder physikalische Einwirkungen. Bei Bitumen: chemische Verhärtung infolge Einwirkung von Luftsauerstoff und UV-Strahlen.
durch natürliche oder künstliche Einwirkung abgetrennter Teil eines Flusses.
Aluminium(legierungen)
für Bleche und Profile: Aluminium wird aus Bauxit in folgenden Verfahrensschritten hergestellt: Zerkleinern, in Drehrohröfen Entwässern und Reinigen, Aufmahlen und Aufschließen, Erhitzen und schmelzelektrolytisch Verarbeiten. Aluminium wird als Reinaluminium (98 bis 99,9 % Al) oder legiert (Mangan, Magnesium, Silizium, Zink, Kupfer) hergestellt. Aluminium bildet sehr schnell eine dünne, dichte und wasserunlösliche Oxidschicht, ist aber gegen Säuren und Basen empfindlich. Durch Eloxieren (anodische Oxidation) der Oberfläche kann Aluminium mit einer festhaftenden, bis 30 µm dicken, metallisch glänzenden Oxidschicht überzogen werden, dadurch wird es sehr korrosionsfest. Verwendung: AlMn-Legierung: Dachdeckung, Wandverkleidungen, AlMg-Legierung: Fenster, Treppengeländer, Gitter, AlMgSi-Legierungen: Türprofile, Bauprofile.
AM-Gerät (Abflamm-Methode)
Gerät zur Ermittlung der Oberflächenfeuchte von Zuschlaggemischen mit beliebigem Größtkorn.
Bezeichnung für die Lebensweise von Organismen, die zum Leben keinen freien Sauerstoff benötigen, oder für chemische Reaktionsweisen, die unter Ausschluss von Sauerstoff ablaufen.
durch die stetig veränderlichen Werte einer physikalischen Größe (z. B. Spannung) dargestellt. Gegensatz: digital.

References: § 3
 § 1
 Art. 28
 § 2
 § 214
 § 3
 § 4