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Timestamp: 2016-10-23 08:05:25+00:00

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5A_522/2013 � � Urteil vom 23. April 2014
Aufhebung von Miteigentum an landwirtschaftlichen Grundst�cken,
X.________, Jahrgang 1926, und sein Bruder A.________ kauften 1972 von ihrem Vater die landwirtschaftlichen Grundst�cke Nrn. aaa und bbb, Grundbuch B.________, zu h�lftigem Miteigentum. Sie trennten 1980 vom Grundst�ck Nr. aaa die Parzelle Nr. ccc ab, die sie ebenfalls im Miteigentum hielten. A.________ starb 1987. Seine Miteigentumsanteile gingen an den Sohn Y.________, Jahrgang 1965. Y.________ und sein Onkel X.________ sind beide in der Landwirtschaft t�tig. Unter ihnen ist die Aufhebung des Miteigentums an den landwirtschaftlichen Grundst�cken Nr. aaa (ddd), Nr. bbb (eee) und Nr. ccc (fff) streitig. Auf ihre Gesuche hin ergingen je beh�rdliche Feststellungsverf�gungen zur Frage, ob jede Partei �ber ein landwirtschaftliches Gewerbe verf�gt.
B.a.�Y.________ erhob am 9. Juli 2010 eine Klage mit den Begehren, das Miteigentum am landwirtschaftlichen Gewerbe, bestehend aus den landwirtschaftlichen Grundst�cken Nrn. aaa, bbb und ccc, eventualiter das Miteigentum an den landwirtschaftlichen Grundst�cken Nrn. aaa, bbb und ccc aufzuheben, und die Grundst�cke ihm zu Alleineigentum gegen Zahlung von Fr. ..., eventualiter von Fr. ... zuzuweisen. X.________ schloss auf Abweisung der Klage, eventualiter auf Aufhebung des Miteigentums und auf k�rperliche Teilung, subeventualiter auf Zuweisung der landwirtschaftlichen Grundst�cke Nrn. aaa, bbb und ccc an ihn zu Alleineigentum.
B.b.�Das Kreisgericht C.________ hob das Miteigentum auf (Dispositiv-Ziff. 1) und wies den Miteigentumsanteil von X.________ an den Grundst�cken Nrn. aaa, bbb und ccc Y.________ zu (Dispositiv-Ziff. 2). Es legte die Modalit�ten der �bernahme fest (Dispositiv-Ziff. 3) und bestimmte den zu zahlenden Preis auf Fr. ... (Dispositiv-Ziff. 4 des Entscheids vom 9. Dezember 2011).
B.c.�X.________ erneuerte seine Begehren mit Berufung, die das Kantonsgericht St. Gallen abwies (Entscheid vom 29. Mai 2013).
Mit Eingabe vom 10. Juli 2013 beantragt X.________ (Beschwerdef�hrer) dem Bundesgericht, die Klage abzuweisen, eventuell seinen im kantonalen Verfahren eventualiter und subeventualiter gestellten Begehren zu entsprechen und subeventuell den Entscheid des Kantonsgerichts aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung zur�ckzuweisen. W�hrend das Kantonsgericht auf eine Vernehmlassung verzichtet hat, schliesst Y.________ (Beschwerdegegner) auf Abweisung der Beschwerde. Beide Parteien haben sich in weiteren Eingaben ge�ussert.
Streitig ist die Aufhebung des vertraglich begr�ndeten Miteigentums an drei landwirtschaftlichen Grundst�cken.
1.1.�Die beiden Arten gemeinschaftlichen Eigentums sind das Miteigentum (Art. 646 ff. ZGB) und das Gesamteigentum (Art. 652 ff. ZGB). Ihre Aufhebung wird in Art. 650 ff. ZGB (Miteigentum) und in Art. 654 ZGB (Gesamteigentum) geregelt. Gem�ss Art. 654a ZGB gilt f�r die Aufhebung von gemeinschaftlichem Eigentum an landwirtschaftlichen Gewerben und Grundst�cken zudem das Bundesgesetz vom 4. Oktober 1991 �ber das b�uerliche Bodenrecht (BGBB; SR 211.412.11). Der Hinweis bedeutet, dass das Zivilgesetzbuch nur dort zum Zuge kommt, wo das Bundesgesetz �ber das b�uerliche Bodenrecht keine abweichende L�sung enth�lt (Urteil 2C_521/2011 vom 1. Februar 2012 E. 3.2; Botschaft zum Bundesgesetz �ber das b�uerliche Bodenrecht [BGBB] vom 19. Oktober 1988, BBl 1988 III 953, S. 967 Ziff. 211.2 und S. 1066 Ziff. 226.2).
1.2.�Zu beachten sind die spezialgesetzlichen Bestimmungen �ber die Aufhebung von vertraglich begr�ndetem gemeinschaftlichem Eigentum (Art. 36 ff. BGBB), die zu den privatrechtlichen Beschr�nkungen des Verkehrs mit landwirtschaftlichen Gewerben und Grundst�cken (Art. 11 ff. BGBB) geh�ren, aber auch die Vorschriften �ber die �ffentlich-rechtlichen Beschr�nkungen des Verkehrs mit landwirtschaftlichen Gewerben und Grundst�cken (Art. 58 ff. BGBB), namentlich das Realteilungsverbot (Art. 58 Abs. 1 BGBB; STEINAUER, Les droits r�els, T. I, 5. Aufl. 2012, N. 1190a S. 418 und N. 1193d S. 421; WICHTERMANN, Basler Kommentar, 2011, N. 2 zu Art. 654a ZGB).
1.3.�Auch bei landwirtschaftlichen Grundst�cken folgt der Anspruch auf Aufhebung des Miteigentums aus Art. 650 ZGB, w�hrend die Regelung in Art. 651 ZGB �ber die Art der Aufhebung des Miteigentums gegen�ber den Sonderbestimmungen gem�ss Art. 36 ff. BGBB subsidi�r ist (Urteil 5C.164/2001 vom 5. November 2001 E. 2c; Botschaft, a.a.O., S. 1016 f.). Wird danach vertraglich begr�ndetes Gesamteigentum oder Miteigentum an einem landwirtschaftlichen Gewerbe aufgel�st, so kann jeder Mit- oder Gesamteigent�mer verlangen, dass ihm das landwirtschaftliche Gewerbe zugewiesen wird, wenn er es selber bewirtschaften will und daf�r als geeignet erscheint (Art. 36 Abs. 1 BGBB). Wird vertraglich begr�ndetes Gesamteigentum oder Miteigentum an einem landwirtschaftlichen Grundst�ck aufgel�st, so kann jeder Mit- oder Gesamteigent�mer dessen Zuweisung verlangen, wenn (a.) er Eigent�mer eines landwirtschaftlichen Gewerbes ist oder �ber ein solches wirtschaftlich verf�gt und (b.) das Grundst�ck im orts�blichen Bewirtschaftungsbereich dieses Gewerbes liegt (Art. 36 Abs. 2 BGBB).
1.4.�Das Kantonsgericht hat den grunds�tzlichen Anspruch des Beschwerdegegners auf Aufhebung des Miteigentums bejaht. Es ist davon ausgegangen, der Beschwerdegegner sei Eigent�mer eines landwirtschaftlichen Gewerbes (E. III/3 S. 8). Auch der Beschwerdef�hrer sei im vorliegenden Verfahren als Eigent�mer eines landwirtschaftlichen Gewerbes anzusehen, zumal die erheblichen Zweifel daran aufgrund des vorhandenen Prozessstoffs nicht gekl�rt werden k�nnten (E. III/4-8 S. 8 ff.). Zu den landwirtschaftlichen Gewerben beider Parteien geh�rten je ihre Miteigentumsanteile an den landwirtschaftlichen Grundst�cken Nrn. aaa, bbb und ccc, so dass diese drei Grundst�cke ihrerseits kein landwirtschaftliches Gewerbe bilden k�nnten (E. III/8b S. 15 f.). Seien die Parteien folglich Miteigent�mer lediglich von landwirtschaftlichen Grundst�cken, richte sich die Aufhebung des Miteigentums nach Art. 36 Abs. 2 BGBB, dessen Voraussetzungen der Beschwerdegegner besser erf�lle als der Beschwerdef�hrer (E. III/8d S. 17 f.). Die Zuweisung der Miteigentumsanteile des Beschwerdef�hrers zum doppelten Ertragswert an den Beschwerdegegner bed�rfe keiner Erwerbsbewilligung und verletze das Realteilungsverbot nicht (E. III/8e S. 18 ff. des angefochtenen Entscheids).
1.5.�Wenn auch nicht in allen Teilen der Begr�ndung, so doch im Ergebnis stimmt der Beschwerdef�hrer der kantonsgerichtlichen Annahme zu, dass beide Parteien je Eigent�mer eines landwirtschaftlichen Gewerbes seien, dass ihre Miteigentumsanteile an den drei landwirtschaftlichen Grundst�cken je zu ihren landwirtschaftlichen Gewerben geh�rten und dass die drei in Miteigentum aufgeteilten landwirtschaftlichen Grundst�cke selber kein landwirtschaftliches Gewerbe bildeten. Gleichwohl bestreitet er, dass die Aufhebung des Miteigentums nach Art. 36 Abs. 2 BGBB erfolgen k�nne. Diese Bestimmung sei nur auf Grundst�cke anwendbar, die nicht zu einem landwirtschaftlichen Gewerbe geh�rten. Massgebend f�r die Aufhebung des Miteigentums sei deshalb Art. 651 Abs. 2 ZGB, dessen Anwendung aber am Realteilungsverbot scheitere. Aus diesem Grund sei die Klage des Beschwerdegegners abzuweisen.
Der 2. Titel des BGBB, �berschrieben mit "Privatrechtliche Beschr�nkungen des Verkehrs mit landwirtschaftlichen Gewerben und Grundst�cken", umfasst im 1. Kapitel die "Erbteilung" (Art. 11 ff. BGBB) und im 2. Kapitel die "Aufhebung von vertraglich begr�ndetem gemeinschaftlichem Eigentum" (Art. 36 ff. BGBB). In beiden Kapiteln werden Anspr�che auf Zuweisung landwirtschaftlicher Gewerbe und landwirtschaftlicher Grundst�cke zum (einfachen oder doppelten) Ertragswert festgelegt.
Die Zuweisungsanspr�che verwirklichen als eigentumspolitisches Anliegen das Selbstbewirtschafterprinzip f�r landwirtschaftliche Gewerbe und als strukturpolitisches Anliegen das Arrondierungsprinzip f�r landwirtschaftliche Grundst�cke (vgl. Art. 1 BGBB). Einzig mit der Verwirklichung dieser Anliegen wird die Ungleichbehandlung der Erben bzw. der Mit- oder Gesamteigent�mer gerechtfertigt, dass die Zuweisung des landwirtschaftlichen Gewerbes oder Grundst�cks zum (einfachen oder doppelten) Ertragswert statt zum Verkehrswert erfolgt.
Die Zuweisungsanspr�che unterscheiden sich darin, dass das gemeinschaftliche Eigentum der Erben auf Gesetz beruht (Art. 560 und Art. 602 ZGB), das gemeinschaftliche Eigentum der Mit- oder Gesamteigent�mer hingegen auf Vertrag. Das 2. Kapitel (Art. 36 ff. BGBB) ist dem 1. Kapitel nachgebildet (Art. 11 ff. BGBB), ersetzt �ber weite Strecken schlicht den Begriff "Erben" durch "Mit- oder Gesamteigent�mer" und verweist in Art. 38 BGBB ausdr�cklich auf die sinngem�sse Geltung erbrechtlicher Bestimmungen. Vorweg ist deshalb kurz auf das b�uerliche Erbrecht einzugehen (vgl. dazu CHRISTINA SCHMID-TSCHIRREN/ REINHOLD HOTZ, N. 8 zu Art. 1 BGBB, und BENNO STUDER, S. 385 und N. 1 der Vorbem. zu Art. 36-39 BGBB, alle in: Das b�uerliche Bodenrecht. Kommentar zum Bundesgesetz �ber das b�uerliche Bodenrecht vom 4. Oktober 1991, 2. Aufl. 2011 [im Folgenden: BGBB-Kommentar]; YVES DONZALLAZ, Commentaire de la loi f�d�rale du 4 octobre 1991 sur le nouveau droit foncier rural, 1993, N. 35 zu Art. 1 und N. 369-371 zu Art. 36 BGBB).
In einer Erbschaft k�nnen sich landwirtschaftliche Gewerbe, Miteigentums- oder Gesamthandanteile an landwirtschaftlichen Gewerben oder einzelne landwirtschaftliche Grundst�cke befinden.
3.1.�Das b�uerliche Erbrecht unterscheidet zwischen der Zuweisung von landwirtschaftlichen Gewerben und von Anteilen daran (Art. 11 ff. BGBB) zum Ertragswert (Art. 17 BGBB) einerseits und der Zuweisung eines landwirtschaftlichen Grundst�cks, das nicht zu einem landwirtschaftlichen Gewerbe geh�rt, zum doppelten Ertragswert (Art. 21 Abs. 1 BGBB) andererseits. Die Zuweisung verlangen kann jeder Erbe, wenn er das landwirtschaftliche Gewerbe selber bewirtschaften will und daf�r als geeignet erscheint (Art. 11 ff. BGBB; Selbstbewirtschafterprinzip). Bei einem landwirtschaftlichen Grundst�ck, das nicht zu einem landwirtschaftlichen Gewerbe geh�rt, kann ein Erbe die Zuweisung verlangen, wenn er Eigent�mer eines landwirtschaftlichen Gewerbes ist oder �ber ein solches wirtschaftlich verf�gt und das Grundst�ck im orts�blichen Bewirtschaftungsbereich dieses Gewerbes liegt (Art. 21 Abs. 1 BGBB; Arrondierungsprinzip).
3.2.�Keine Regelung enthalten die Art. 11 ff. BGBB f�r den Fall, dass ein einzelnes landwirtschaftliches Grundst�ck, das gerade zum landwirtschaftlichen Gewerbe des Erblassers geh�rt, einem Erben zugeteilt wird, und f�r den Fall, dass Zuweisungsanspr�che nicht geltend gemacht werden bzw. allesamt unbegr�ndet sind und das landwirtschaftliche Gewerbe unter die Erben aufgeteilt wird. Das Abtrennen einzelner landwirtschaftlicher Grundst�cke vom landwirtschaftlichen Gewerbe des Erblassers verbunden mit der �bertragung der abgetrennten landwirtschaftlichen Grundst�cke aus dem Gesamteigentum der Erbengemeinschaft in das Alleineigentum eines Erben widerspricht dem Selbstbewirtschafter- und allenfalls auch dem Arrondierungsprinzip, wie sie die Art. 11 ff. BGBB zu verwirklichen bezwecken. Anwendbar sind deshalb nicht die Art. 11 ff. BGBB, sondern die (subsidi�ren) gew�hnlichen Regeln �ber die Teilung der Erbschaft (Art. 607 ff. ZGB). In beiden geschilderten F�llen wird zudem das Realteilungsverbot (Art. 58 Abs. 1 BGBB) verletzt, soweit kein gesetzlicher Ausnahmetatbestand (Art. 59 f. BGBB) erf�llt ist (Botschaft, a.a.O., S. 991, erster Absatz; Studer, a.a.O., N. 4 und N. 9, und Donzallaz, a.a.O., N. 179, je zu Art. 11 BGBB).
3.3.�Da die genannten F�lle nicht vom Zuweisungsrecht gem�ss den Art. 11 ff. BGBB geregelt werden, erfolgt die Anrechnung an den Erbteil nicht zum Ertragswert, sondern zum Verkehrswert (Studer, a.a.O., N. 11, und Donzallaz, a.a.O., N. 218, je zu Art. 17 BGBB; Urteil 5A_338/2010 vom 4. Oktober 2010 E. 12.1, in: SJ 2011 I S. 193).
Werden diese Regeln des b�uerlichen Erbrechts sinngem�ss auf die Zuweisung von vertraglich begr�ndetem gemeinschaftlichem Eigentum an landwirtschaftlichen Gewerben oder landwirtschaftlichen Grundst�cken �bertragen (Art. 36 ff. BGBB), ergibt sich Folgendes:
4.1.�Das Gesetz unterscheidet bei der Aufhebung von vertraglich begr�ndetem gemeinschaftlichem Eigentum zwischen der Zuweisung von landwirtschaftlichen Gewerben (Art. 36 Abs. 1 BGBB) zum Ertragswert (Art. 37 Abs. 1 lit. a BGBB) einerseits und der Zuweisung eines landwirtschaftlichen Grundst�cks (Art. 36 Abs. 2 BGBB) zum - unter Vorbehalt der Geb�ude und Anlagen - doppelten Ertragswert (Art. 37 Abs. 1 lit. b BGBB) andererseits. Die Zuweisung verlangen kann jeder Mit- oder Gesamteigent�mer, wenn er das landwirtschaftliche Gewerbe selber bewirtschaften will und daf�r als geeignet erscheint (Art. 36 Abs. 1 BGBB; Selbstbewirtschafterprinzip). Bei einem landwirtschaftlichen Grundst�ck kann jeder Mit- oder Gesamteigent�mer die Zuweisung verlangen, wenn er Eigent�mer eines landwirtschaftlichen Gewerbes ist oder �ber ein solches wirtschaftlich verf�gt und das Grundst�ck im orts�blichen Bewirtschaftungsbereich dieses Gewerbes liegt (Art. 36 Abs. 2 lit. a und b BGBB; Arrondierungsprinzip). Der Zuweisungsanspruch gem�ss Art. 36 Abs. 2 BGBB bezieht sich auf ein landwirtschaftliches Grundst�ck im Sinne von Art. 2 und Art. 6 BGBB. Es grenzt sich somit gegen nichtlandwirtschaftliche Grundst�cke und gegen landwirtschaftliche Gewerbe ab. Es besteht kein Unterschied zur erbrechtlichen Zuweisung einzelner landwirtschaftlicher Grundst�cke (Botschaft, a.a.O., S. 1017 zu Art. 37 des Entwurfs; Studer, a.a.O., N. 8 zu Art. 36 BGBB mit Verweis auf N. 3 zu Art. 21 BGBB; Donzallaz, a.a.O., N. 371 zu Art. 36 BGBB).
4.2.�Keine Regelung enth�lt Art. 36 BGBB f�r den Fall, dass - wie hier - der Miteigentumsanteil an einem landwirtschaftlichen Grundst�ck, dessen Zuweisung gest�tzt auf Art. 36 Abs. 2 BGBB der eine Miteigent�mer beansprucht, zum landwirtschaftlichen Gewerbe des anderen Miteigent�mers geh�rt.
4.2.1.�F�r Miteigentumsanteile an landwirtschaftlichen Grundst�cken gelten - von hier nicht zutreffenden Ausnahmen abgesehen - die Bestimmungen �ber die landwirtschaftlichen Grundst�cke (Art. 3 Abs. 1 BGBB).
4.2.2.�Das Abtrennen eines Miteigentumsanteils an einem landwirtschaftlichen Grundst�ck vom landwirtschaftlichen Gewerbe des einen Miteigent�mers verbunden mit der �bertragung des abgetrennten Miteigentumsanteils in das Eigentum des anderen Miteigent�mers widerspricht insofern den Prinzipien, wie sie die Art. 36 ff. BGBB zu verwirklichen bezwecken, als das landwirtschaftliche Gewerbe, das einen Miteigentumsanteil an einem landwirtschaftlichen Grundst�ck verliert, geschw�cht oder gar aufgel�st wird. Wie im b�uerlichen Erbrecht (E. 3.2) rechtfertigt dieser Handwechsel kein Preisprivileg. Anwendbar ist deshalb nicht der spezialgesetzliche Zuweisungsanspruch (Art. 36 BGBB), sondern die (subsidi�re) gew�hnliche Regelung �ber die Art der Aufhebung des Miteigentums an Grundst�cken (Art. 651 ZGB).
4.2.3.�Da der genannte Fall nicht vom Zuweisungsrecht gem�ss Art. 36 BGBB geregelt wird, erfolgt die �bertragung des Miteigentumsanteils nicht zum Ertragswert, sondern zum Verkehrswert. Es gilt dasselbe wie im b�uerlichen Erbrecht (E. 3.3).
4.3.�Entgegen der Ansicht des Beschwerdegegners und des Kantonsgerichts ist das Realteilungsverbot (Art. 58 Abs. 1 BGBB) zu beachten, soweit kein gesetzlicher Ausnahmetatbestand (Art. 59 f. BGBB) vorliegt.
4.3.1.�Ist ein Miteigent�mer gleichzeitig Eigent�mer eines landwirtschaftlichen Gewerbes, so ist sein Miteigentumsanteil am landwirtschaftlichen Grundst�ck ein Bestandteil des Gewerbes und unterliegt dem Realteilungsverbot (Eduard Hofer, BGBB-Kommentar, N. 3 zu Art. 6 BGBB, S. 107). F�r dessen Geltung gen�gt, dass mit der Abtrennung des Miteigentumsanteils an einem einzelnen landwirtschaftlichen Grundst�ck, das zu einem landwirtschaftlichen Gewerbe geh�rt, und mit der �bertragung dieses Miteigentumsanteils in das Eigentum eines Dritten rechtlich ein Eigent�merwechsel stattfindet und ein Miteigentumsanteil an einem einzelnen landwirtschaftlichen Grundst�ck aus der rechtlichen Einheit des Gewerbes herausgel�st wird (Margret Herrenschwand/Christoph Bandli, BGBB-Kommentar, N. 11 f. zu Art. 58 BGBB; Christina Schmid-Tschirren, Eigentumsfragen im b�uerlichen Bodenrecht, Bl�tter f�r Agrarrecht, BlAR 2009 S. 3 ff., S. 16 f. Ziff. III/2/b; BGE 127 III 90).
4.3.2.�Zutreffend ist die kantonsgerichtliche Feststellung, dass mit der BGBB-Revision von 1998/2000 der Katalog der Ausnahmen erweitert wurde und neu auf Gesuch des Ver�usserers insbesondere eine Ausnahme bewilligt werden kann, wenn die Realteilung �berwiegend dazu dient, andere landwirtschaftliche Gewerbe strukturell zu verbessern (Art. 60 Abs. 2 lit. a BGBB), und dass der Erwerb durch einen Mit- oder Gesamteigent�mer keiner Bewilligung bedarf (Art. 62 lit. c BGBB). Diese Bestimmungen erm�glichen indessen den Verkehr mit landwirtschaftlichen Gewerben und landwirtschaftlichen Grundst�cken auf dem freien Markt, wo - anders als bei der Aus�bung eines Zuweisungsanspruchs - nicht das Ertragswertprinzip, sondern das Verkehrswertprinzip zum Tragen kommt (Beat Stalder, BGBB-Kommentar, N. 2 und N. 12 ff. der Vorbem. zu Art. 61-69 BGBB).
4.3.3.�Die beiden Fragen d�rfen somit nicht verquickt werden, wie es das Kantonsgericht getan hat. Aus der Tatsache, dass allenfalls eine Ausnahme vom Realteilungsverbot bewilligt werden k�nnte und dass der Erwerb bewilligungsfrei w�re, kann nicht auf das Bestehen eines Zuweisungsanspruchs geschlossen werden. Ganz abgesehen davon entscheiden �ber die Ausnahmen vom Realteilungsverbot und �ber Erwerbsbewilligungen die kantonalen Bewilligungsbeh�rden und nicht die Zivilgerichte im Streit um den Zuweisungsanspruch.
Aus den dargelegten Gr�nden (E. 2-4) erweist sich der Einwand des Beschwerdef�hrers als berechtigt. Eine Zuweisung gem�ss Art. 36 Abs. 2 BGBB f�llt ausser Betracht, weil die Miteigentumsanteile an den drei einzelnen landwirtschaftlichen Grundst�cken der Parteien je zu deren landwirtschaftlichen Gewerben geh�ren und weil die Abtrennung der Miteigentumsanteile von einem landwirtschaftlichen Gewerbe der Zielsetzung des gesetzlichen Zuweisungsanspruchs widerspricht und deshalb eine Eigentums�bertragung zum Ertrags- statt zum Verkehrswert nicht gerechtfertigt ist. Die Art der Aufhebung des Miteigentums bestimmt sich somit nach Art. 651 ZGB, wonach bei Uneinigkeit der Miteigent�mer die Sache nach Anordnung des Gerichts k�rperlich geteilt wird oder, wenn dies ohne wesentliche Verminderung ihres Wertes nicht m�glich ist, �ffentlich oder unter den Miteigent�mern versteigert wird (Abs. 2).
Eine gerichtliche �bertragung der ganzen Sache an einen der beiden Miteigent�mer unter Auskauf des anderen Miteigent�mers, wie sie der Beschwerdegegner als Kl�ger ausschliesslich beantragt hat, ist gest�tzt auf Art. 651 Abs. 2 ZGB nur dann zul�ssig, wenn sich die Parteien im Grundsatz auf diese Aufhebungsart geeinigt haben und nur dar�ber streiten, wem die Sache zuzusprechen ist (Meier-Hayoz, Berner Kommentar, 1981, N. 21 zu Art. 651 ZGB). Diese Voraussetzung ist hier nicht erf�llt, zumal der Beschwerdef�hrer als Beklagter die Aufhebung des Miteigentums abgelehnt und eventuell die k�rperliche Teilung beantragt hat. Es kommt hinzu, dass der Beschwerdegegner als Kl�ger ohnehin die �bernahme nur zum Ertragswert beantragt hat, w�hrend in Anwendung der zivilrechtlichen Regeln �ber die Aufhebung des Miteigentums der h�here Verkehrswert (vgl. Sch�tzungsprotokoll, Klage-Beilage Nr. 18) massgebend w�re. �ber die Begehren der Parteien aber darf das Bundesgericht nicht hinausgehen (Art. 107 Abs. 1 BGG).
Die Klage auf Aufhebung des Miteigentums an den drei Grundst�cken gem�ss Art. 651 ZGB entf�llt mit R�cksicht auf die Rechtsbegehren der Parteien.
Es bleibt zu pr�fen, ob das Bundesgericht in Gutheissung der Beschwerde die Klage des Beschwerdegegners abweisen darf oder die Sache gegebenenfalls an die Vorinstanz zur weiteren Abkl�rung des Sachverhalts zur�ckweisen muss (Art. 107 Abs. 2 BGG).
6.1.�In seiner Beschwerdeantwort erneuert der Beschwerdegegner seinen Einwand, die drei im Miteigentum der Parteien stehenden Grundst�cke bildeten ein landwirtschaftliches Gewerbe. Weiter wendet der Beschwerdegegner ein, der Beschwerdef�hrer verf�ge �ber kein landwirtschaftliches Gewerbe im Gesetzessinne. Zu diesen Einw�nden ist der Beschwerdegegner f�r den Fall, dass die Beschwerde aufgrund der Vorbringen des Beschwerdef�hrers gutzuheissen w�re, berechtigt (BGE 136 III 502 E. 6.2 S. 503). Der Beschwerdef�hrer hat die beiden Fragen in seiner Beschwerdeschrift er�rtert und dazu in einer Replik auf die Beschwerdeantwort nochmals Gelegenheit erhalten.
6.2.�Im kantonalen Verfahren hat der Beschwerdegegner geltend gemacht, der Beschwerdef�hrer sei nicht Eigent�mer eines landwirtschaftlichen Gewerbes. Das Kantonsgericht ist davon ausgegangen, die Frage k�nne aufgrund des vorhandenen Prozessstoffes nicht beurteilt werden. Trotz gr�sster Zweifel hat es einfach unterstellt, der Beschwerdef�hrer sei Eigent�mer eines landwirtschaftlichen Gewerbes. Die damit offen gelassene Frage nach dem Bestehen eines landwirtschaftlichen Gewerbes auf Seiten des Beschwerdef�hrers hat f�r den kantonsgerichtlichen Entscheid keine Rolle gespielt, ist vorliegend aber entscheidend. Geh�rten die Miteigentumsanteile an den landwirtschaftlichen Grundst�cken des Beschwerdef�hrers n�mlich nicht zu seinem landwirtschaftlichen Gewerbe, k�nnte der Beschwerdegegner die Zuweisung gest�tzt auf Art. 36 Abs. 2 BGBB verlangen, wenn er die Voraussetzungen erf�llte. Denn das Realteilungsverbot betrifft nur landwirtschaftliche Gewerbe (Art. 58 Abs. 1 BGBB), nicht hingegen einzelne landwirtschaftliche Grundst�cke, und der Erwerb landwirtschaftlicher Grundst�cke durch den Mit- oder Gesamteigent�mer bedarf keiner beh�rdlichen Bewilligung (Stalder, a.a.O., N. 13 ff. zu Art. 62 BGBB).
6.3.�Der Beschwerdegegner hat im kantonalen Verfahren weiter geltend gemacht, die drei landwirtschaftlichen Grundst�cke im Miteigentum der Parteien, bildeten ihrerseits ein landwirtschaftliches Gewerbe. Das Kantonsgericht hat der Ansicht nicht zugestimmt. Sollte der Einwand indessen berechtigt sein, richtete sich der Anspruch auf Zuweisung nach Art. 36 Abs. 1 BGBB f�r landwirtschaftliche Gewerbe im Miteigentum und nicht nach Art. 36 Abs. 2 BGBB f�r landwirtschaftliche Grundst�cke im Miteigentum.
Beide Parteien haben das kantonale Landwirtschaftsamt um eine Verf�gung ersucht, dass sie je Eigent�mer eines landwirtschaftlichen Gewerbes seien.
7.1.�Als landwirtschaftliches Gewerbe gilt gem�ss Art. 7 Abs. 1 BGBB eine Gesamtheit von landwirtschaftlichen Grundst�cken, Bauten und Anlagen, die als Grundlage der landwirtschaftlichen Produktion dient und zu deren Bewirtschaftung, wenn sie landes�blich ist, mindestens eine Standardarbeitskraft n�tig ist. Laut Art. 8 BGBB finden gleichwohl die Bestimmungen �ber die einzelnen landwirtschaftlichen Grundst�cke auf ein landwirtschaftliches Gewerbe Anwendung, wenn es (a.) seit mehr als sechs Jahren rechtm�ssig ganz oder weitgehend parzellenweise verpachtet ist und diese Verpachtung im Sinne von Art. 31 Abs. 2 Bst. e und f des Bundesgesetzes vom 4. Oktober 1985 �ber die landwirtschaftliche Pacht (SR 221.213.2) weder vor�bergehenden Charakter hat noch aus pers�nlichen Gr�nden erfolgt ist oder (b.) unabh�ngig von seiner Gr�sse wegen einer ung�nstigen Betriebsstruktur nicht mehr erhaltungsw�rdig ist.
7.2.�Die Begriffsbestimmungen von Art. 6-10 BGBB k�nnen zum Gegenstand einer Feststellungsverf�gung im Sinne von Art. 84 BGBB gemacht werden (BGE 129 III 186 E. 2.1 S. 189 f. und 693 E. 3 S. 695). Die rechtskr�ftige Feststellungsverf�gung ist f�r das Zivilgericht im Grundsatz verbindlich, wenn es im Rahmen einer Zivilklage auf Aufhebung des Miteigentums allgemeine Begriffe des BGBB konkretisieren muss (BGE 129 III 186 E. 2.3 S. 191 f.).
7.3.�Auf Gesuch des Beschwerdegegners als Kl�ger hin hat das Landwirtschaftsamt festgestellt, der Beschwerdegegner verf�ge mit seinen h�lftigen Miteigentumsanteilen an den Grundst�cken Nrn. aaa, bbb und ccc sowie seinem Eigenland �ber ein landwirtschaftliches Gewerbe (1.072 SAK mit Pachtland und 1.063 SAK ohne Pachtland). Die Feststellungsverf�gung vom 7. Mai 2010 ist unangefochten geblieben. Auf Gesuch des Beschwerdef�hrers als Beklagten hin hat das Landwirtschaftsamt festgestellt, das Grundeigentum des Beschwerdef�hrers erf�lle die Mindestanforderungen an ein landwirtschaftliches Gewerbe nach Art. 7 BGBB. Die Feststellungsverf�gung vom 7. Mai 2010 ist unangefochten geblieben.
7.4.�Ungeachtet der rechtskr�ftigen Feststellungsverf�gung hat der Beschwerdegegner im Zivilprozess eingewendet, auf das landwirtschaftliche Gewerbe des Beschwerdef�hrers seien gem�ss Art. 8 BGBB die Bestimmungen �ber die einzelnen landwirtschaftlichen Grundst�cke anwendbar. Der Einwand ist unzul�ssig.
7.4.1.�Es trifft zwar zu, dass die Dispositive der beiden Feststellungsverf�gungen unterschiedlich formuliert sind. In der Begr�ndung gehen sie indessen �bereinstimmend von den Voraussetzungen des Gewerbebegriffs im Sinne von Art. 7 BGBB aus. Berechnet wird in beiden Verf�gungen die Standardarbeitskraft (SAK). Im Falle des Beschwerdef�hrers musste zus�tzlich dessen nichtlandes�bliche Bewirtschaftung (1.039 SAK) von der Modellrechnung der landes�blichen Bewirtschaftung (1.158 SAK) abgegrenzt werden. In den Erw�gungen hat das Landwirtschaftsamt festgestellt, dass der Beschwerdef�hrer aufgrund des errechneten Arbeitsbedarfs bei landes�blicher Bewirtschaftung �ber ein landwirtschaftliches Gewerbe verf�gt, das die Grundst�cke gem�ss Ziff. 2A (= Eigenland) und die h�lftigen Miteigentumsanteile gem�ss Ziff. 2B (= Grundst�cke Nrn. aaa, bbb und ccc) umfasst (E. 4.2 S. 7 der Feststellungsverf�gung, Beilage Nr. 2 des Beklagten vor Bezirksgericht).
7.4.2.�Wird das Dispositiv der Feststellungsverf�gung im Lichte der Erw�gungen ausgelegt (BGE 96 I 97 E. 1 S. 98; Urteil 9C_1027/2012 vom 30. April 2013 E. 3), ergibt sich, dass der Beschwerdef�hrer - bei der massgebenden objektiven Betrachtungsweise (BGE 121 III 274 E. 3c S. 278) - als Eigent�mer eines landwirtschaftlichen Gewerbes zu gelten hat. Diese Frage ist f�r die Zivilgerichte umfassend und verbindlich entschieden.
7.4.3.�Den Einwand, auf das landwirtschaftliche Gewerbe des Beschwerdef�hrers seien die Bestimmungen �ber die landwirtschaftlichen Grundst�cke anwendbar (Art. 8 BGBB), h�tte der Beschwerdegegner auf dem Verwaltungsrechtsweg gegen die Feststellungsverf�gung geltend machen k�nnen (Urteil 5A.15/2002 vom 27. September 2002 E. 5). Auf diese Frage ist im Zivilprozess um die Aufhebung des Miteigentums nicht mehr zur�ckzukommen. Es geht nicht an, dass die Parteien selbstst�ndige Verfahren auf Feststellung der Gewerbeeigenschaft anstrengen, die entsprechenden Feststellungsverf�gungen rechtskr�ftig werden lassen und im anschliessenden Zivilprozess bem�ngeln, die kantonale Bewilligungsbeh�rde habe unvollst�ndige Feststellungsverf�gungen erlassen. Auch der Beschwerdef�hrer verf�gt somit �ber ein landwirtschaftliches Gewerbe, wie das im �brigen auch das kantonale Verwaltungsgericht kurze Zeit zuvor angenommen hat (E. 2.3.4 S. 12 f. des Urteils vom 16. Juni 2009 betreffend die Parteien, Beilage Nr. 4 des Beklagten vor Bezirksgericht).
7.5.�Aus den dargelegten Gr�nden er�brigt sich eine R�ckweisung der Sache an das Kantonsgericht zur Abkl�rung, ob auf das landwirtschaftliche Gewerbe des Beschwerdef�hrers im Sinne von Art. 7 BGBB gleichwohl gem�ss Art. 8 BGBB die Bestimmungen �ber die landwirtschaftlichen Grundst�cke anzuwenden sind. Die Zivilgerichte haben gest�tzt auf die rechtskr�ftige Feststellungsverf�gung vielmehr davon auszugehen, dass der Beschwerdef�hrer zur Zeit Eigent�mer eines landwirtschaftlichen Gewerbes ist.
Der zweite Einwand des Beschwerdegegners betrifft die Anwendung von Art. 36 Abs. 1 BGBB statt von Art. 36 Abs. 2 BGBB.
8.1.�Der Beschwerdegegner hat dem Landwirtschaftsamt zus�tzlich die Feststellung beantragt, dass die drei im Miteigentum stehenden Grundst�cke ihrerseits ein landwirtschaftliches Gewerbe bildeten. Das Landwirtschaftsamt hat in einem Entwurf der Verf�gung eine entsprechende Feststellung noch treffen wollen (2.115 SAK, Klage-Beilage Nr. 9a), ist dann aber aufgrund der Einw�nde des Beschwerdef�hrers in der Feststellungsverf�gung auf das Begehren nicht eingetreten. Eine f�r die Zivilgerichte verbindliche Feststellung der kantonalen Bewilligungsbeh�rde (E. 7.2) liegt somit nicht vor.
8.2.�Die Beurteilung des Kantonsgerichts, die im Miteigentum stehenden Grundst�cke bildeten kein landwirtschaftliches Gewerbe, kann nicht beanstandet werden. Die im Miteigentum stehenden Grundst�cke geh�ren je zu den Gewerben der Parteien und werden teilweise gemeinsam bewirtschaftet (Grundst�ck Nr. aaa), so dass ihnen die zur Annahme eines landwirtschaftlichen Gewerbes vorausgesetzte - eigentumsm�ssige und �konomische (BGE 135 II 313 E. 5.3.1 S. 324; Urteil 5A_107/2013 vom 7. Juni 2013 E. 4.3) - Einheit fehlt. Da die im Miteigentum stehenden Grundst�cke von beiden Parteien bewirtschaftet werden und �rtlich im Bewirtschaftungsbereich ihrer jeweiligen Gewerbe liegen, sind auch die Voraussetzungen nicht gegeben, der Beschwerdef�hrer oder der Beschwerdegegner sei Eigent�mer von zwei Gewerben (vgl. HOFER, a.a.O., N. 36c zu Art. 7 BGBB).
8.3.�Es bleibt somit beim Ergebnis, dass die drei im Miteigentum stehenden Grundst�cke kein landwirtschaftliches Gewerbe bilden, sondern je einzelne landwirtschaftliche Grundst�cke sind. Ihre Zuweisung k�nnte deshalb einzig nach Art. 36 Abs. 2 BGBB beansprucht werden, der hier indessen nicht anwendbar ist. Die Klage des Beschwerdegegners ist unbegr�ndet und abzuweisen (E. 2-4).
Insgesamt muss die Beschwerde gutgeheissen und die Klage abgewiesen werden. Der Beschwerdegegner wird damit kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG). Zur Neufestsetzung der Kosten und Entsch�digungen des kantonalen Verfahrens ist die Sache an das Kantonsgericht zur�ckzuweisen (Art. 67 und Art. 68 Abs. 5 BGG).�
Die Beschwerde wird gutgeheissen, soweit darauf einzutreten ist, der Entscheid des Kantonsgerichts St. Gallen, I. Zivilkammer, vom 29. Mai 2013 wird aufgehoben, und die Klage des Beschwerdegegners wird abgewiesen.
Der Beschwerdegegner hat den Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 8'000.-- zu entsch�digen.
Die Sache wird zur Neuverlegung der Kosten und Entsch�digungen des kantonalen Verfahrens an das Kantonsgericht St. Gallen, I. Zivilkammer, zur�ckgewiesen.

References: Art. 650
 Art. 654
 Art. 654
 Art. 654
 Art. 650
 Art. 651
 Art. 36
 Art. 36
 Art. 36
 Art. 651
 Art. 1
 Art. 602
 Art. 38
 Art. 1
 Art. 36
 Art. 1
 Art. 36
 Art. 11
 Art. 11
 Art. 11
 Art. 11
 Art. 11
 Art. 17
 Art. 36
 Art. 2
 Art. 6
 Art. 37
 Art. 36
 Art. 21
 Art. 36
 Art. 36
 Art. 36
 Art. 36
 Art. 36
 Art. 6
 Art. 58
 BGE 
 Art. 61
 Art. 36
 Art. 651
 Art. 651
 Art. 651
 Art. 651
 Art. 36
 Art. 62
 Art. 36
 Art. 36
 Art. 7
 Art. 8
 Art. 31
 Art. 6
 Art. 84
 Art. 7
 Art. 8
 Art. 7
 Art. 7
 Art. 8
 Art. 36
 Art. 36
 Art. 7
 Art. 36
 Art. 68
 Art. 68