Source: http://scstm.de/Satzung.html
Timestamp: 2017-09-20 03:43:19+00:00

Document:
Satzung des Segel-Club Steinhuder Meer e
des Segel-Clubs Steinhuder Meer e.V.
in der Fassung vom 30. Januar 2011
§ 1 Name, Abzeichen und Geschäftsjahr
1. Der Verein führt den Namen „Segel-Club Steinhuder Meer e.V.“, abgekürzt SCStM.
2. Der Verein führt als Abzeichen einen Stander, der auf weißem Grunde ein auf dem kurzen Balken stehendes rote Kreuz zeigt, in dessen Mitte sich ein schwarz umrandetes Wappenschild mit den schräg gestellten Streifen weiß, rot und blau befindet.
3. Der Verein hat seinen Sitz in Wunstorf-Steinhude und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Hannover eingetragen.
1. Der Verein ist ein ideeller Verein.
2. Der Verein verfolgt unmittelbar und ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig. Er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Ausscheidende Mitglieder haben keinen Anspruch auf Anteile am Vereinsvermögen.
3. Zweck des Vereins ist die Förderung des Segelsports, insbesondere des Wett- und Fahrtensegelns. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch
- Bereitstellung von Anlagen zur Ausübung des Segelsports,
- Ausrichtung von Regatten,
- Ausbildung und Förderung der Jugend, Durchführung von Jugendfreizeiten und Organisation von Regatten für Kinder und Jugendliche.
1. Mitglied kann jede Person ohne Ansehung politischer, religiöser oder ethnischer Zugehörigkeit werden.
2. Der Verein führt als Mitglieder
a) ausübende und fördernde Mitglieder ab 18 Jahren,
b) Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 17 Jahren,
3. Familien haben die Möglichkeit, eine gemeinsame Familienmitgliedschaft einzugehen. Auf diesem Weg können die Ehe- und Lebenspartner sowie Kinder unter 18 Jahren oder in Ausbildung die Mitgliedschaft erlangen. Auch Familienmitgliedschaften können ausübend oder fördernd sein. Der Gesamtbeitrag beträgt jeweils 120 Prozent des Beitrags für Einzelmitglieder. Die einzelnen Familienmitglieder erlangen die gleichen Rechte und Pflichten wie das entsprechende Einzelmitglied. Die Mitgliederversammlung kann einzelne Rechte und Pflichten der Familienmitglieder einschränken, allerdings nicht das aktive und passive Wahlrecht. Im Fall der Auflösung einer Ehe oder Partnerschaft ist dem Vorstand bis zum Jahresende anzuzeigen, ob die einzelnen Familienmitglieder ihre Mitgliedschaft beenden oder als Einzelmitgliedschaft fortführen wollen.
4. Die Mitglieder haben alle sich aus dem Zweck des Vereins ergebenden Rechte und Pflichten. Die Mitgliederversammlung kann beschließen, dass alle Mitglieder oder einzelne Statusgruppen eine bestimmte Zahl von Arbeitsstunden zu leisten haben.
5. Nur ausübende und Ehrenmitglieder haben aktives und passives Wahlrecht.
6. Bei regelmäßiger Sportausübung haben sich die fördernden zu ausübenden umschreiben zu lassen. Fördernde Mitglieder haben keinen Anspruch auf einen Bootsliegeplatz.
7. Der Wechsel in einen anderen Mitgliedsstatus ist nur zum Beginn eines Geschäftsjahres möglich. Der Antrag ist rechtzeitig vorher an den Vorstand zu richten. Dieser hat die Jahreshauptversammlung über den Statuswechsel zu informieren.
8. Ehrenmitglieder haben alle Rechte eines ausübenden Mitgliedes. Sie sind vom Vereinsbeitrag befreit, haben andere Zahlungen wie Verbandsbeiträge und eine Liegeplatzgebühr aber zu leisten.
§ 4 Aufnahmeentscheid
1. Über die Aufnahme eines Mitgliedes entscheidet die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes. Analog wird bei der Ernennung von Ehrenmitgliedern verfahren.
2. Über die Aufnahme von Ehe- oder Lebenspartnern sowie minderjährigen oder in Ausbildung befindlichen Kindern von Mitgliedern, insbesondere im Rahmen einer Familienmitgliedschaft, entscheidet der Vorstand. Anträge sind rechtzeitig vor Beginn eines Geschäftsjahres an den Vorstand zu richten.
1. Der Austritt eines Mitgliedes erfolgt durch schriftliche Anzeige an den Vorsitzenden. Die Mitteilung kann in elektronischer Form erfolgen. Der Austritt ist nur zum Jahresschluss unter Wahrung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.
2. Mit Wirksamwerden der Austrittserklärung erlöschen sämtliche Rechte aus der Mitgliedschaft. Mit Ende der Mitgliedschaft sind die überlassenen Schränke zu räumen und Schlüssel zu den Vereinsanlagen und Schränken an den Grundstückswart zurückzugeben.
Der Vorsitzende beruft alljährlich, möglichst innerhalb sechs Wochen nach Schluss des Geschäftsjahres, die Hauptversammlung ein, zu der die Einladung wenigstens 14 Tage vorher schriftlich unter Angabe der Tagesordnung zu ergehen hat. Sofern die einzelnen Mitglieder über die technischen Möglichkeiten dafür verfügen, kann ihnen die Einladung auch auf elektronischem Weg übersandt werden. Die Tagesordnung hat u.a. folgende Punkte zu enthalten:
a) Bericht der Vorstandsmitglieder und der Kassenprüfer
c) Neuwahlen des Vorstandes (auf Antrag),
§ 8 Sonstige Mitgliederversammlungen
1. Nach Bedarf können vom Vorsitzenden weitere Mitgliederversammlungen mit einer Frist von gleichfalls 14 Tagen einberufen werden. In besonders gelagertem, in der Einladung zu begründendem Falle kann die Frist auf fünf Tage herabgesetzt werden.
2. Mitgliederversammlungen müssen vom Vorsitzenden einberufen werden, wenn ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich unter Angabe der Gründe den Antrag dazu stellt.
1. Anträge zur Mitgliederversammlung müssen dem Vorstand eine Woche vor der Versammlung schriftlich mit Begründung vorliegen. Die Mitteilung kann in elektronischer Form erfolgen.
2. Anträge, die nach dieser Frist oder erst in der Versammlung gestellt werden, werden Gegenstand der Mitgliederversammlung, wenn diese mit einer Mehrheit von mehr als drei Viertel entsprechend beschließt.
1. Jede ordnungsgemäß einberufene Versammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig.
2. Beschlüsse der Mitgliederversammlung erfordern zu ihrer Gültigkeit einfache Stimmenmehrheit, die auch bei Wahlen ausreichend ist. Lediglich für die Aufnahme und den Ausschluss eines Mitgliedes, für die Ernennung von Ehrenmitgliedern und für die Änderung der Satzung sowie für die Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von mehr als drei Viertel der gültigen Stimmen erforderlich. Ungültige Stimmen und Enthaltungen werden bei der Ermittlung der Mehrheiten nicht berücksichtigt.
3. Die Stimmabgabe in der Hauptversammlung ist in der Regel persönlich und offen. Im Einzelfall kann jedoch das Stimmrecht schriftlich übertragen werden. Dies ist dem Vorstand durch Kopie der Übertragungsvollmacht anzuzeigen.
4. Über den Ablauf aller Versammlungen ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.
g) dem Haus- und Grundstückswart,
h) dem Sprecher der Jugendlichen.
2. Nach Bedarf sind von der Mitgliederversammlung weitere Vorstandsmitglieder zu wählen (Stegwart, Platzwart, Hafenmeister, Takelmeister usw.).
3. Die Vorstandsmitglieder werden von der Jahreshauptversammlung in direkter geheimer Wahl gewählt. Die Vorstandsmitglieder bleiben so lange im Amt, bis auf einer Jahreshauptversammlung oder auf einer für diesen Zweck besonders einberufenen Versammlung eine Neuwahl erfolgt.
4. Der erste und der zweite Vorsitzende sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Soweit nichts anderes bestimmt ist, ist mit Vorstand jedoch immer der Vorstand nach § 11 Abs. 1 der Satzung gemeint. Jeder der beiden Vorsitzenden ist allein vertretungsberechtigt. Sie vertreten den Verein nach außen, insbesondere gerichtlich, und sind berechtigt, Beauftragte zu bestellen und sich vertreten zu lassen. Der erste Vorsitzende führt den Vorsitz in den Vorstandssitzungen und in den Mitgliederversammlungen und leitet den Verein nach den Beschlüssen und Weisungen der Mitgliederversammlung. Für diese Handlungen ist er der Mitgliederversammlung verantwortlich. Die Mitglieder des Vorstandes haben sich an der Leitung des Vereins zu beteiligen. Um diese Mitarbeit zu sichern und fruchtbar zu gestalten, gibt sich der Vorstand eine Geschäftsordnung. In dieser sind die einzelnen Aufgabengebiete festzulegen und abzugrenzen. Das Weisungsrecht des Vorsitzenden ist hierbei zu beachten. In dringenden Fällen hat der Vorstand die Pflicht, zu handeln und diejenigen Maßnahmen zu ergreifen, die im Vereinsinteresse in materieller und ideeller Hinsicht erforderlich sind. Das Veranlasste ist der nächsten Mitgliederversammlung bekannt zu geben und von ihr genehmigen zu lassen.
5. Der Kassenwart führt die Vereinskasse und ist für die Konten allein zeichnungsberechtigt. Für den Fall seiner Verhinderung ist auch der erste Vorsitzende allein zeichnungsberechtigt.
6. Der Schriftwart erledigt den Schriftwechsel des Vereins und führt die Protokolle, die vom Vorsitzenden gegenzuzeichnen sind.
7. Der Sportwart ist für die Sportausübung und für die Wettfahrten zuständig. Desgleichen obliegt ihm die Aufsicht über den sportgerechten Zustand der zum Verein gehörigen Boote.
8. Der Jugendwart betreut die jugendlichen Mitglieder und vertritt ihre Interessen in der Mitgliederversammlung.
9. Der Jugendsprecher wird jährlich von den Kindern und Jugendlichen aus ihrem Kreis gewählt. Die Mitgliedschaft wird über die Wahl informiert. Zur Wahl beruft der Jugendwart eine Versammlung zu Saisonbeginn ein. Versammlung und Wahl entfallen, wenn der Verein weniger als fünf Mitglieder unter 18 Jahren hat.
Die Mitgliederversammlung bestellt jeweils für die Dauer von zwei Jahren zwei Kassenprüfer, die die Wirtschaftsführung des Vereins überwachen und der Jahreshauptversammlung über ihre Tätigkeit zu berichten haben. Bei ordnungsgemäßer Kassenführung beantragen sie die Entlastung des Vorstandes und leiten die Abstimmung darüber.
1. Die Schlichtung aller Streitigkeiten innerhalb des Vereins obliegt dem Ehrenrat. Der Vorsitzende des Ehrenrates sowie, für den Fall seiner Verhinderung, sein Stellvertreter werden entsprechend der Vorschriften für Vorstandsmitglieder von der Mitgliederversammlung gewählt, wobei sämtliche Mitglieder - mit Ausnahme der Kinder und Jugendlichen sowie der Vorstandsmitglieder - passives Wahlrecht besitzen. Der Ehrenrat besteht aus drei Personen; die beteiligten Parteien benennen jeweils ein weiteres Mitglied des Ehrenrates, das ebenfalls ein erwachsenes, nicht dem Vorstand angehörendes Vereinsmitglied sein muss.
2. Nur wenn es dem Ehrenrat nicht gelingt, die Streitigkeiten zu vergleichen, darf der ordentliche Rechtsweg beschritten werden.
3. Alle Mitglieder sind verpflichtet, vor dem Ehrenrat persönlich zu erscheinen. Sie können sich dabei auch eines Beistands bedienen.
4. Auf das Verfahren des Ehrenrates finden die Vorschriften der Zivilprozessordnung in der jeweils geltenden Fassung Anwendung.
1. Der Jahresbeitrag und die Liegeplatzgebühr sind in einer Summe zu Beginn des Jahres im voraus zu zahlen, nachdem eine Rechnung übersandt worden ist. Der Versand ist auch auf elektronischem Weg zulässig, soweit die einzelnen Mitglieder über diese Möglichkeit des Empfangs verfügen. Nach dem 31. März wird ein Säumniszuschlag von 15 Prozent auf den Gesamtbeitrag erhoben, nach dem 30. Juni 25 Prozent. Den rechtzeitigen Eingang der Zahlungen hat das Mitglied nachzuweisen.
2. Ausübende Mitglieder, die Auszubildende, Schüler, Studenten, Wehr- oder Zivildienstleistende sind, zahlen letztmals in dem Jahr, in dem sie das 26. Lebensjahr vollenden, einen ermäßigten Beitrag. Die Berechtigung ist dem Kassenwart auf Verlangen nachzuweisen.
3. Bei Vorliegen ungünstiger wirtschaftlicher Verhältnisse eines Mitgliedes kann durch gemeinsamen Beschluss des ersten Vorsitzenden und des Kassierers, der aktenmäßig festzulegen ist, der Beitragssatz herabgesetzt werden.
4. Die Mitgliederversammlung kann neben dem Beitrag zu zahlende Umlagen und andere Zahlungen festsetzen. Umlagen dürfen das Dreifache des jeweiligen Jahresbeitrags nicht überschreiten.
5. Die an übergeordnete Organisationen zu leistenden Beiträge sind von den einzelnen Mitgliedern zu tragen.
6. Ausübende Mitglieder ohne Beitragsermäßigung gem. § 14 Abs. 2 zahlen beim Eintritt die jeweilige Aufnahmegebühr, bei Familienmitgliedschaften nur eine pro Familie. Mitglieder, die als fördernde Mitglieder dem Verein beigetreten sind und sich zu ausübenden Mitgliedern umschreiben lassen, zahlen diese Gebühr nur, wenn die Mitgliedschaft weniger als 5 Jahre bestanden hat.
§ 15 Segelführerschein
Mit Rücksicht auf die Verordnung des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz über den Verkehr auf dem Steinhuder Meer in der jeweils gültigen Fassung sind die Bootseigner unter den Mitgliedern sowie die außerdem für die Führung eines Bootes in Frage kommenden Mitglieder verpflichtet, sich möglichst bald nach ihrem Eintritt - spätestens jedoch vor Schluss der ersten Segelsaison ihrer Vereinszugehörigkeit - der Führerscheinprüfung nach den jeweils gültigen Vorschriften zu unterziehen.
1. Über den Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein, den nur der Vorstand und ausübende, fördernde und Ehrenmitglieder beantragen können, entscheidet die Mitgliederversammlung durch Beschluss. Der Antrag ist zu begründen.
2. Ausschlussgründe sind
a) gröblicher Verstoß gegen die Zwecke des Vereins und gegen die Beschlüsse der Mitgliederversammlung,
c) gröblicher Verstoß gegen die Kameradschaft.
3. Vor der Entscheidung der Mitgliederversammlung hat der Vorstand dem Mitglied, dessen Ausschluss wegen einer der Gründe unter 2. beantragt ist, Gelegenheit zur mündlichen oder schriftlichen Stellungnahme in der Versammlung einzuräumen. Die Aufforderung dazu ist dem Mitglied mit der Einladung zu der Versammlung zuzustellen.
4. Ein Ausschluss ist auch möglich, wenn ein Mitglied mit seinen Zahlungsverpflichtungen mit mehr als einem Jahresbeitrag im Rückstand ist. Zuvor muss der Kassenwart zweimal erfolglos schriftlich gemahnt haben. In der zweiten Mahnung muss er auf die Möglichkeit des Ausschlusses hingewiesen haben. Zwischen ihr und dem Ausschluss müssen mindestens drei Monate vergehen.
§ 17 Benutzung der Vereinsanlagen
1. Neu aufgenommene Mitglieder haben Anspruch auf einen Bootsliegeplatz lediglich im Rahmen einer Warteliste. Der Vorstand entscheidet über die Vergabe von Liegeplätzen - wobei sportliche Gesichtspunkte berücksichtigt werden können. Altmitglieder besitzen Besitzstandswahrung. Boote, die einen Liegeplatz im SCStM haben, müssen haftpflichtversichert sein.
2. Die Benutzung der Vereinsanlagen wird durch die Haus- und Grundstücksordnung geregelt, die für die Mitglieder und Gäste verbindlich ist.
Die Benutzung der Vereinsanlagen erfolgt auf eigene Gefahr. Weder Mitglieder noch Gäste haben Anspruch auf Ersatz irgendwelcher Schäden, die ihnen bei Benutzung der Anlagen des Vereins entstehen.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall des steuerbegünstigten Zwecks fällt das Vermögen des Vereins der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger zu, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat. Beschlüsse über die Verwendung des Vermögens dürfen erst nach der Einwilligung der zuständigen Finanzbehörde ausgeführt werden.
§ 20 Annahme der Satzung
Diese Satzung wurde am 30. Januar 2011 von der Mitgliederversammlung beschlossen.

References: § 1

§ 4

§ 8
 § 26
 § 11
 § 14

§ 15

§ 17

§ 20