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Timestamp: 2020-07-05 11:49:48+00:00

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1913 / 50 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger)
1913 / 50 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff
S S C R R E T G E E
_ Sitcuer-Archid, Zeilschrift für das gesainte Gebiet der direkten Steuern, zuglei Organ des Verbandes der mittleren Staatssteuer- beamten Preußene. Schriftleiter: C. Pohl, Frankfurt a. M. Verla der Haude u. Spenershen Buchhandlung, E Paschke, Berlin. Bezugspreis 1.80 # für das Vierteljahr. — e ersten vier Hefte des neuen (16.) Jahrgangs dieser Halbmonatsschrift enthalten neben der fortlaufenden Berichterstatturg über die Nechisprehung in Steuer- fachen wiederum eine Reibe von Erörterungen und Anregungen über Streit- und Zweifelsfragen des Steuerrehts, die nicht nur für die mit der Echebung von Steuern befaßten Be- hörden und Beamten, sondern auch für weitere Kreise von Interesse find. In einem „Konfession und Steuer- pflicht“ übershriebenen Aussaßze wird die Rehtsprehung des Ober- verwaltungsgerihts zu § 5 der beiden preußishen Kuchensteuergeseße vom 14. Suli 1905, von denen das cine die Erhebung von Kirchen- steuern in den Kirhengemeinden und Parochialverbänden der evan- gelishen Landeskirche, das andere die I von Kirckensteuern in den Tatholishen Kirchengemeinden und Ge}sämtverbänden betrifft, einer f:itishen Besprehung unterzogen. Beide Gesetze enthalten im 8 5 die Bestimmung, daß der evangelische bezw. der katholishe Teil einer gemishten Ehe mit der Hälfte des der kirchlihen Besteuerung zugrunde zu legenden Steuersaßzes, zu dem der Ehemann wver- anlagt ift, zur Kirchensteuer heranzuziehen fet. Bei der Anwendung dieser Bestimmung hat die Frage praktis&e Bedeutung erlangt, ob sie nur für Chen, bei denen der eine Teil evangelisch und der andere fatholisch ist, oder auch für solche Mischehen, bei denen nur etn Teil einer der beiden christlihen Konfe!sionen angehört, gilt und, wenn leßteres der Fall ist, ob-der andere, nicht evangelisde oder Tatholishe seiner Religionsgemeinschaft sein gesamtes zur Staats- einkommensteuer veranlagtes Einkommen voll versteuern muß, z. B. der israelitishe Ghemann mit dem ganzen Staatésteuersaße von seiner Neligtonsgemeinde für deren nux durch Statut beshränkte Steuer- veranlagung herangezogen werden darf, ohne Rücksicht darauf, daß son die Hälfte der Staatseinkommensteuer mit Steuerzuschlägen der evangelischen oder katholischen Kirche, der der andere, Chegatte angehört, belaitet worden ist. Der Verfasser des Aufsayes folgert insbesondere aus der Begründung der beiden M A daß d 5 nur für solle Mischehen, bei denen beide Teile christlicher Konfession sind, Geltung habe. Dagegen ist das Oberverwaltungsgeriht der Ansicht, daß nach diesem § 5 auch bei einer Mischebe, bet der ein Teil nicht ristliher Konfession, z. B. der Gbemann JIsraelit ist, der christliche Teil mit der Hälfte der Staatsetnkommensteuer des Ebemanns von der evangelisben bezw. katholishen Kirche zu Steuerzushlägen beran- zuziehen, gleihzeitig aber das zur Staatssteuer veranlagte Einkommen des nicht christlichen (israelitishen) Ehemanns noch in vollem Umfange seiner Religionsgemeinde zu versteuern sei. Zur Beseitigung der Un- gleihheiten, die fich nach der Rechisprehung des Oberverwaltungs- gerichts aus der mangelnden Reziprozität zwischen christlihen und nicht christlichen Gemeinden bei der Heranziehung a{mishter Chen zur Steuerveranlagung ergeben, regt der Verfasser geseßlidße Maßnahmen an. — In einem anderen, „Gesellschafts steuer" betitelten Auf- saße befürwortet H. Nohèe, besoldcter Shöffe in Zehlendorf, etne Lüde in unserem Steuersystem auszufüllen. „Unser preußisches Ein- Lommensteuergeseßz“, führt er aus, „baut #ch@ bekanntli, wie wenig andere Steuergejeße, auf dem Prinzip der Listungsfähigkeit auf. Wir haben in diesem Geseß eine progressfiv: Steuerskala.
Für die Leistungéfähigkeit einer physishen Person ist ‘es nun ein Unterschied, ob fie ein Ginkommen von 5000 oder 100 000 4 bezteht. Je höher ihr Einkommen, desto größer ihre Flungefählgleth Für die niht physischen Personen fällt der Begriff der Leistungsfähiukeit fort. Bei ihnen tritt an die Stelle des Begriffs der Leistungs- fähigkeit der Begriff der „Prosperität". Eine Erwerbsgesellschaft „pro- speriert”, wenn fie, um plasftish zu reden, cine möglichst hohe Dividende verteilt. Je höher die Dividende ist, die fie verteilt, -desto höher - ist tn der Regel ihr Gewinn, und desto höher wird man sie, relativ ge- fprochen, zur Steuer heranziehen können. Eine ‘Aktiengesellschaft, bet welcher die 100000 6 Uebershuß nur ein® Dividende von 2 9/6 ermöalichen, steht zweifellos s{chlechter da als eine Gesellshaft, bei der bei 20000 4 Uebershuß eine Dividende von 1209/9 verteilt werden kann. Troßdem wird nah der heutigen Lage der Gesey- gebung die Aktiengesellshaft, welche 100 000 4 als Dividende ver- teilt, relativ stärker zur Einkommensteuer Hetangezogen als die ge- nannte Grwerbsgesellshaft, die mit 20 000 4 Gewinn 1929/9 Dividende verteilt. Das ift eine offensihtlihe Unbilligkeit. Dies Be spiel führt ohne- weiteres zu dem Vorschlage, diejenigen Erwerbszesellshaften, bei denen der Grtrag im Berhältnis zu dem Betriebskapital ein bober ist, stärker zur Steuer heranzuziehen als diejenigen, bei denen dieser Ertrag geringer ift .. .* — Aus dem übrigen Inhalt dêr: ersten vier Hefte des neuen Jahrgangs seièn die folgenden Aufsäße hervorgehoben : Zum Begriffe des Einkommens und der Einkommensteuerhinterziehung; Die Steuervorlage nach den Komrmissionsheschlüfsen; Die Inventur oder Bestandsaufnahme als Grundlage der Buchführung; Der mitilere Steuerbeamte in den deuishen Bundesstaaten.
Der Staatsbürger, on ri für politishe Bildung, berauêgegeben von N r. H. Dorn in Verbindung mit Ober- studienrat Dr. G. Kerschensteiner. Verlag von Ernst Heinrich Moritz, Stuitgart. Bezugspreis. 2 4 vierteljährlich. —— Die Hefte 2 bis 4 vom neuen Jahrgang dieser dem politisch und wirtschaftlih interessierten Leser wichtiges Tatsaienmaterial in reiher Fülle ver- mittelnden Zeitschrift enthalten u. a. folgende Ee: «Lurus und Handel“ von Werner Sombart; „Staatsbürgeilihe Erziehung des weiblihen Geichlehts“ von Paula WMesser-Plaß; „Die deutsche Sozialversiherung und die Volkswirtschaft“ von Dr. Heinz Jaeger; „Zwet Jahre staatóbü-gerliher Literatur in Deutschland“ von Dr. Adolf Hedler; „Zur Bildungsfrage der Volkss{ullehrer“ von I, Beybl; „Der ökonomische Charakter der Arbetterkonsumvereine“ von P. Göhre; „Di?- Ratifikation des Haager Schtedsabkommens vom 18. Dftober 1907“ von W. Kloß; „Der spanish-französishe Marokko- vertrag vom 27. November 1912" von Dr. jur. K. Strupp. Die weiteste B-achktung ‘verdient der im neuesten Hefte veröffentlihte Aufsay über „Moorkultur“ von Dr. Kormann. Aus ihm geht hervor, daß Deutschland mehr als zwei Millionen Hektar Moorflächen besißt, tie, wenn fie fultiviert wären, cine Steigerung der Produktion an Aderbaufrühten hervorrufen würden, deren Höhe man auf 5 600000 Zentner Roggen, / 4500000. Zentner Hafer und 36 000 000 Zentner Kartoffeln \{Gägt; außerdem wäre etn Mehr der
[eishproduttion um 87778000 Zentner jährli zu - erhoffen.
en Schluß der Hefte bilden eine Rethe von kürzeren-Beiträgen, etne „Geseßes Chronik“, eine „Parlaments-Chronik*, eine „Kongrefß- Chronik“, éine „Städte-Chronik“ und Literaturbericßte.
Verwaltung und Statistik, volkswirtschaftlih-statistische Monatéschrift für die gesamte Reichs-, Staats- und Kommunal- verwaltung, herausgegeben von den Mitgliedern des Königlich preußischen Statistishen Landesamts Dr. Franz Kühnert, Ober- regierungsrat und Professor, und Dr. Erich Petersilie. Verlag von Dr. Arthur Teylaff, Berlin. Vierteljährliher Bezugspreis 3 /(. — Aus dem Juohalt des ersten Heftes vom neuen (3) Jahrgang seien die folgenden Aufsäge hervorgehoben: „Der Entwurf des MNeichéhaushaltsetats für 1913“ von Geheimem Obefinanzrat Dr. Schwarz; „Die Güterzertrümmerungen in Bayern“ von Ne- gierungsassessor Dr. Schmelzle (München); „Der Gcburtenrückgang in Deutschland“ von Prof ssor Dr. Valod; Grunktstücksverkehr ünd «preise in Württemberg; Die schnellsten Eiisenbahnzüge Deutscblands. An diese Aufsäße {ließen sich kürzere Mitteilungen über allgemein interessierende Vorgänge aus neuester Zeit in. den Rubriken „Ein- und Umgemeindungen“, „Finanzwesen, „Unterrichtswesen“, „Kanali- sation, E Gas- und “ Elektrizitätsversorgung sowie andere gewerblihe Anlagen und Bauten verschiedener Art", „Wohlfahrts- einrihtungen" und „Verschiedenes“ sowie Bücheranzeigen an.
Sia näheren Angaben übe Verdingungen, die beim - „NReichs- und taatsanzeiger“ ausliegen, können tn Wothentagen in dessen edition während der Dienststunden von 9-3 Uhr ctingesehen werden.
Lastenbefte und Pläne köunen, wenn nichts anderes vermerkt, vom Bureau des adjudications in Brüssel, Rue des Augustins 15, bezogen werden.
4. März 1913, 11 Uhr. Ministères des Colonies, Brüssel, Rue des Ursulines 27: Lieferung von 3500 Medaillen aus Kupfer, Nickel und Zink mit Ketten, 1000 Medaillen aus reinem Aluminium mit Ketten aus Neusilber, 13 000 Medaillen aus reinem Aluminium mit Inschriften. Lastenheft Nr. 506. Eingeschriebene Angebote zum 28. Februar.
5. März 1913, 10} Uhr. Société nationale des chemins de fer vicinaux in Brüssel, Nue de la Science 14. Lieferung von 215 Borawagen, 50 geschlossenen Wagen und 20 Plattformwagen. Spurweite 1 m. 12 Lose. Stcherheitsleistung 100 Fr. für jeden Wagen. Eingeschriebene Angebote zum 2. März an den General- direktor. Plâne und Lastenheft Nr. 27 von der Gesellschaft zu beztehen.
5. März 1913, 11 Ubr. Sallo de. Madeleine îin Brüssel: Lieferung von 252 350 kg aewalzten Stahls in 2 Losen, Sicherheits- [Leistung 5100 Fr., und 22 314 kg: Laschen aus weihem Stahl, 1 Los, Sicherheitsleistung 1100 Fr. Eingeschriebene Angebote zum 1. März, Speziallastenheft Nr. 103.
5% April 1913, 11 Uhr. Gouvernement tn Brüssel: Ausbau des Kanals Charleroi—Brüssel ¿wischen der alten Schleuse 31 und der neuen Schleuse 33 auf den Gebieten der Gemeinden Feluy und Arquennes. 1574950 Fr. Sicherheitsleistung 75 000 Fr. Lastenheft Nr. 9 (Preis 6,40 Fr.) und Pläste (72,60 Fr.) vom Bureau des adjudications. Eingeschriebene Angebote zum 1. April.
Demnächst. Salle de la Madeleine in Brüsfel:- Lieferung von 18 000 feuerfesten Ziegeln für Lokomotiven. 2 Lofe.
Demnächst. Ebenda: Lieferung von 200000 halbrunden Schwellen von 2,60 m Länge, Sicherheitsleistung 25 Centimes für jede Schwelle, und 100 Posten behauenen Holzes zu je ungefähr 3b cbm, Sicherheitsleistung 200 Fr. für jeden Posten.
e __8. März 1913, 2 Uhr. Norwegische Staatsbahnen in Kristiania: Lieferung von Stangeneisen, Stahlplatten, Fafsfonplatten und Winkel- eisen. Versiegelte Angebote mir der Aufschrift „Anbud paa leveranse av stangjern, staalplater m. v.“ werden im Bureau des Maschinen- ingenieurs in Kristiania, Bispegate 12, entgegengenommen. Nähere Bestimmungen und Bedingungen ebendaselbst sowie beim „Neichs- anzeiger" und in der Redaktion der „Nachrichten für Handel, Industrie ror ZICMRa im Reichsamt des Innern. Vertreter in Norwegen notwendig.
Aus den îm Reichsamt des Innern zusammengestellten „Nachrihten für Handel, Industrie und Land- wirtschaft*.)
Winke für Gläubiger bei Konkursen inJassy(Rumänlen).
Die a Nr Ea augländischer eee von einer Konkurseröffnung in Numänten pflegt, soweit die Beobachtungen des Kaiserlichen Konsulats. tn Jassy reichen, durch Einschreibebri ef des Nichterkonkursverwalters zu geshehen. Der Rihhterkonkurs- veiwalter muß an jeden vorläufig ermittelten Konkursgläubiger unmittelbar nach der Siegelanlegung eine Spezialverständi- gung richten und darin angeben, was in dem Eröffnungs- urteil über die Anmeldung und Prüfung der Forderungen verfügt worden ift -— Art. 754. des. rumänischen H.-G.-B. Dem Konsulate geht meistenteils gleihfalls eine gerichtliche Mitteilung über solhe Konkurse zu, ‘an denen deutshe Gläubiger beteiligt 1 Auf Grund derselben veranlaßt das Konsulat eine Veröffentlichung im Netichsanzeiger, insoweit dies niht {on infolge frübzeittger eingetroffener privater Nachrichten geschehen ist.
Die Frist für die Anmeldung der Forderungen ist von dem Gericht auf längstens 15 Tage zu bemessen, der Prüfungstermin ist auf höchstens 10 Tage nah dem Ablaufe dieser Frist zu befmmen — Art. 708, 3 u. 4. Die Verlängerung der Frist zur Prüfung (Erörterung, Feft- stellung) der Forderungen ist nach Umständen zugunsten ausländischer Gläubiger zulässig; ebenso können auch nah Ablauf der vor-
eschriebenen Fristen bekannte und unbekannte Gläubiger, die ihre
orderungen noch nicht angemeldet haben, beantragen, daß. die leßteren unter die Passiva des Konkurses aufgenommen werden, solange noch nicht der ganze Aktivbestand verteilt ist — Art. 769, 780," vergl. auch Art. §20 ff}. Beide Vergünstigungen sind für die Beteiligten kostspielig, sodaß in der Praxis oft davon abgeraten wird, fie in Anspruch zu nehmen.
Anmeldesteïle. Die Anmeldungen der Forderungen find in der Kanzlei der richterlihen Konkursverwaltung beim Handelsgerihht R SIOLE SinMicatuluï Tribunalului do Comerciu) vor zulegen
et. (O8.
Inhalt und Form der Anmeldung. „Die Anmeldung der Forderungen muß den Namen und Vornamen oder die Firma und den Wohnsiß des Gläubigers, die geshuldete Summe, die Vorzugs-, Pfand- oder Hvppothekarrebte und den Nechtötitel angeben, aus dem die Forde- rung fich ergtbt. Sie muß die klare und deutliche Versicherung enthalten, daß die Forderung wahrhasftig ist und tatsächlich be#teht, und muß vom Gläubiger oder einer durch besondere Vollmacht zu dieser Erklärung berechtigten Person unterschrieben sein; auch muß in der Vollmacht die Höhe der Forderung angegeben sein. Wohnt der Gläubiger nicht in der Gemeinde, wo das Gericht seinen Amtssig hat, so muß die Anmeldung auch die Wahl eines Domizils in derselben Gemeinde enthalten; andernfalls werden alle Mitteilungen dem Gläubiger in der Gerichtskanzlei geraaht und an die Tür des Gerichts angeschlagen.“ — Art. 770. Schon aus den angezogenen Geseßzetvorschriften ergibt ih, daß ein Gläubiger vom Ausland her sein Interesse an einem Konkursverfahren in Numänten nur hinreihend wahren kann, wenn er einen in Rumänien, und zwar wenn möglich am Sitze des Konkurs8gerihts wohnhaften Vertreter bestellt. Der Vertreter muß unverzüglich nah dem Empfang: der ersten Benachrichtigung bestellt, und es muß ihm zweckdienlih sofort eine Anmeldungserklärung übersandt werden, die allen obigen Anforderungen wenigstens inhaltli ch entspricht. Auch sind ihr sogleih alle Belege nebjt den gemäß nachswhender Anweisung indossfierten Orderpapieren - beizu- eben. Sollte der deutshe Gläubiger noch keinen vertrauenswürdigen Bertreter haben, so kann er die Schriftstücke mit Prokuraindossament in blanco an das Konfulat senden, das ohne eigene Gewähr, wenn möglich noch rech{tzeitig, einen Vertreter gewinnen wird. Was die Form der diesem zu erteilenden Vollmaht anbelangt, so Pen die meisten Advokaten eine notarielle, von der Ge'andt- saft oder eineon Konsulate Rumäniens legalisierte Vollmacht, die durch den Mandatar daún ncch in Bukarest beim auswärtigen
inisterivmn zur weiteren Legalisierung vorgelegt wird, zu ver- langen. Dur dieses umständlihe Verfahren estiichen aber hohe Kosten und Zeitverlust, auch \cheint in der Praxis für die An- meldung ter Forderungen durch einen Vertreter ein Indossameni, eventuell Blankoindossament auf vorhandenem Akzept oder mangels Akzeptes sogar auf einer einfahen Traite an etgene Order auf den. Gemeinschuldner zu genügen. Es empfiehlt sich, ein soicGhes Indossarnent stets a!s Prokuraindossament, also etwa mit dem Zusay: „Zur Ginkassierung -— Sprs incasare“ — abzugeben. Von Wichtig- keit ist’ es, daß der Vertreter ten Gang des Gerichtsverfahrens fort- dauernd im Auge behält und darüber waht, daß die Forderungen seines Machtgebers 1 ichtig eingeiragen und festgestellt werden. Die Anmeldung selbst muß mit einer rumänishen Stempel:
marke von 30 Bani “versehen sein und des Konsulatsbezirks Jassy “bon ten Geridten e f annerhalb wenn fie in rumänisher Sprache abgefaßt wit
u werden, Sm Falle - von Anträgen, die a Zwangsvergleih oder lortum nad Geöffnung cines Konkursverfahrens gestellt werben B eine Benachrichtigung der Gläubiger gleichfalls geseßlich ‘vi gesGrieten und erfolgt auch- im Postwege — Art. 846, 833, Bei nträgen auf oratorium ohne borausgegangene Konkurg, eröffnung ergibt sich - bei richtiger Auslegung des Art. 849 war sinngemäß, daß eine Zusammenberufung und folgli Benach: richligung der Gläubiger durch das Geriht ebenso wie in den andeten Pillen statthaben muß, ‘und von dem Handelsgericht in Jassy wird auch demgemäß verfahren. Indessen follen die Gerichte ander: wärts ein Moratorium gelegentlih auch schon ohne vorherige Zy. fammenberufung der Gläubiger verfügt haben. Immerhin erscheint die Bestellung eines Vertreters für den ausländischen Gläubiger in jedem Falle empfehlenswert. Eine unmittelbare Anmeldung einer Forderung dur den ausländishen Gläubiger bei der Grefa Singi. catuluï Tribunaluluï de Comerciu am Orte des Konkurses ohne Bestellung eines Vertreters in Rumänien ist nach den Erfahrungen des Konsulats in Jassy im allgemeinen zur wirksamen Interessen. R nicht ausreichend. (Bericht des Kaiserlichen Konsulats in Jassy.
Winke für die Gläubiger bei Konkursen in Australien.
Bei der Kostspieligkeit des gerihtlichen Bour arovetsabrens zieht man in Australien, wo irgend angängig, die außergerihtlihe Ne, gelung vor.
erät eine Firma in Zahlungsshwierigkeiten, dann läßt fe durch einen Bücherrevisor (Accountan) thre Gläubiger zusammen. rufen und thnen die Verhältnisse darlegen. Kommt es in der Ver, sammlung zu keinem Vergleich, der der Firma das Weiterarbceiten Fug v dann überläßt sie in der Regel ihre sämtlichen Aktivz den läubigern, die zu threr Realisation und Verwaltung einen Ausschuß bestellen, der in der Regel aus dem Bücherrevifor und je einem Vertreter derjenigen betden Firmen besteht, die die größten Forderungen haben und anwesend find. Bei einem gert eigen Konkursverfahren tritt an die Stelle des Gläubigeraus\{huses der Official Assignes (gerihtlihe Konkursverwalter). Der berufene Vertreter des ausländischen Gläubigers ift dessen australisWer Agent, Gr wird zur Geltendmachung seiner Ansprüche eingeladen. Aus- Sn Firmen, die keine Agenten haben, werden brieflich dazu auf gefordert.
Bei außergerichtlichen Verfabren wird die Gläubiger versammlung bezw. der Aus\{chuß die Zustimmung der ausländislen Gläubiger zu den für nötig erahteten Schritten meist als selbstyer- ständlid annehmen und zur Ersparung der Kosten die Abwiklung möaglichst beschleunigen. Der Ofticial Assignee wird dagegen, wenn es sich bet den ausländischen Gläubigern um größere Beträge handelt, ibre Antwoit abwarten, ehe er die erste Versammlung einberuft, Geseulich gege Anmeldefristen gibt es in Auslralien nitt, In beiden Fällen wird man den in den Büchern angeführten Gläubigern genügend Zeit geben, ihre Forderungen anhängig zu machen, und di Seotulverzellutig erst vornehmen, nachdem fih alle gemeldet habey, Die Anmeldung hat, wenn niht bei dem Gläubigeraus\chuf, bei dem Official Assignee zu erfolgen und ist in zwcifacher Ag: fertigung einzureih:n. In leßterem Falle ist eine Anmeldegebîüh von 2 Shilling der Anmeldung beizufügen. Als Beweis für die Forderung wird ein Auszug des Kontos (unter Umständen empfiehlt es fh au, Rechnungsabschriften beizufügen) verlangt, dem bei einen gerichtlihen Konkursverfahren außerdem eine vor einem Notar oder einem Amtsgericht abgegebene und von einem britishen Konsul be- Naaoie eideßstattlihe Erklärung beizufügen ist. Die für den Schuld- eweis (Proof of Debt) orde Btiebenen Formulare sind durch die Konsulate zu beziehen. Bei Liquidationen ist das Verfahren dasselbe. (Derids S Handels\ahverständigen beim Kaiserlichen Generalkonsulat in Sydney.
Konkurse im Auslande. Numänien. Amtsbezirk des Galazer Konsulats.
Anmeldung | Verifikation der der
Fallite Firmen Wobnort
A. J. Lazarovici Braila Marcu Braunstein z Hascal P. Sildber-
Schmil Feuerstein
4./17. Febr. |14./27. Febr. 1913 | 1913 2./15. Febr. |11./24. Febr, 1913 | 1910 Focsanti 12./25. Febr. | 21. Februar
91 (6. März 191 Odobesti | 5./18. Febr. |14./27. Febr, | 1913 | 1913
Wagengestellung für Koble, Koks und Briketts am 25, Februar:1913:
Nuhrrevter Oberschlesishes Nevier Anzahl der Wagen Gelb 02.908 12422 Nicht gestellt . - —_.
— In der gestrigen Sißung des Aufsichtsrats der Bremer Wollkämmerei wurde laut Meldung des „W. T. B.“ beschlossen, der auf den 26. März einzuberufenden Generalversammlung na Vornahme der Abschreibungen und Rückstellungen die Verteilung einer Dividende von 20 9/5 déé 169% im Vorjahre) vorzuschlagen.
— Bei der Essener Steinkohlen-Bergwerks-Aktien- Gesellschaft betrugen laut Meldung des „W. T. B.“ aus Essen im Geschäftsjahre 1912 die Kohlenförderung 2292 089 t geaen 2116494 t im Vorjahre und die Brikettherstellung 761 635 |! (642 576 t). Nach Abzug der Abschreibungen von 1 767 252 (1410242 Æ) ergibt fi ein Reingewinn eins{ließlich des Vortrages von 2927 687 #Æ (2428 629 c). Der Generalversammlung wird vorgeschlagen, dem Unterstüßungsfonds 70 000 4 (70 000 4) zu über weisen, als besondere Abschreibung auf Zehéè Pauline 300 000 46 ¿1 verwenden und 10 9/4 Dividende wte im Vorjahre zu verteilen. Der Gewinnvortrag auf neue Rehnung beträgt 530288 M (205 198 4).
- Veber die Fusion der Essener Kreditanstalt und des Essener Bankvereins wird laut Meldung des „W. T. B." aus Essen bekannt. daß an Stelle des ursprünglih in Ausficht genommene! Umtauschperhältnisses von 3000 4 (ffener Bankvereinsaktien z1 2000 4 Essener Kreditanstaltsaktien ein Umtaush von 2000 4 Essener Bankvpereinsaktien, eins{ließlich Coupons für 1912, gegen 1200 Essener Kreditanstalt8aktien den Aktionären vorgeschlagen werden soll. Die Aenderung der ursprünglihen Umtauschbedingungen wurde veranlaßt durch erheblihere Rüdckstellungen, die fich neben gewts|en, von wvornherein vorge!ehenen Ausfällen als aues: erwiesen sowie ens turch größere Engagements des Essener Bankvereins e dem Terain- und Baumarkte, auf dem sich die E e Verhält- nisse dur die anhaltende Geldknappheit noch verschärft aben. /
_— Bei der Deutschen Steinzeugwarenfabrik E Canalisation und Chemische Industrie in riedrihsfe? in Baden beträgt laut Meldung des „W. T. B.“ für das ( eshâftéje 1912 nah Abzug von 174199 & (im Vorjahre 186 286 e) “r Abschreibungen der Reingewinn 444 109 (490 375) 46. Die Dee wird, wie im Vorjahr, wiederum mit 16 0/9 vorgeschlagen, obwoh
Gesellschaft im Betriebsjahr unter einem fast zwei Monate dauernden Streik zu leiden hatte.
_— Die deutsche Ausfuhr von Draht -und Drahtwaren im Jahre 1912- betrug, wie in der neuesten Nummer des „Anzeiger für die Drahtindustrie“ (Berlin) berechnet wird, niht wentger als 350 Mill. Mark, gegen 232 Mill. Mark tim e re, 224 Mill. Mark im Jahre 1910 und. 204 Mill. Mark im Jahre 1909.
-—- Laut une 2s „W. T. B.* betrugen die Einnahmen der Oesterreihischen Südbahn vom 11. bis 21. Februar: 4081 085 Kronen, gegen die endgültigen Einnahmen des entsprechenden Zeit- raums des Vorjahres Mehretinnahme 192 119 Kronen und gegen die vorläufigen Einnahmen mehr 451 895 Kronen. — Die Einnahmen der Anatolishen Eisenbahnen betrugen vom 29. Januar bis 4, Februar 1913: 187 137 Fr. (-— 76 552 Fr), seit 1. Januar 1913: 1191 740 Fr. (— 33028 Fr.). — Die Einnahmen der Mazedo- nischen Eisenbahn (Salonikt—Monastir) betrugen vom 29. Ja- nuar bis 4. Februar 1913: Stammlin-ie (219 km) 65 042 Fr. (mehr 11414 Fr.), feit 1. Januar 1913: 325 813 Fr. (mehr 98 771 Fr.).
Berlin, 25. Februar. (W. T. B.) Die Surtaxe betreffend die 5 prozentige Sao Paulo Staatsanleihe von 1908 für die Zeit vom 17.—-22. Februar betrug 18 000 Pfund.
Mailand, 25. Februar. (W. T. B.) Der Verwaltungsrat des Credito Italiano hat bes{blossen, der Generalversammlung der Aktionäre eine Dividende von 6 9%%% vorzuschlagen.
Amsterdam, 25. Februar. (W. T. B.) Die heute von der Niederländtshen Handelsgesell\chaft abgehaltene Kaffee- auktion eröffnete für Nr. 10- zu 47{—473, Nr. 12 45{—46, Nr. 13 46—464, Nr. 15 45, Nr. 18 50}, Nr. 19 48—481 Fl.
New York, 25. Februar. (W. X. B.) Der Wert der in der vergangenen Woche ausgeführten Waren betrug 17 440 000 Dollar gegen 16 510 000 Dollar in der Vorrwooche.
Wien, 25. Februar. (W. T. B.) Ausweis der Oesfter- reichisch-ungarischen Bank vom 23. Februar (in Kronen). Ab- und Zunabme gegen den Stand vom 15. Februar: Notenumlauf 9 325 289 000 (Abn. 63 066 000), Silberkurant 249 480 000 (Zun. 3 057 000), Goldbarren 1216 019 000 (Zun. 119000), in Gold zahlbare Wechfel 60 000 000 (unverändert), Portefeuille 882 220 000 (Abn. 23 755 000), Lombard 221 500 000 (Abn. 6 436 000), Hypo- thefendarlehne 299 986 000 (Zun. 59000), Pfandbriefeumlauf 293 988 000 (Zun. 108 000), fteuerpflicht. Notenumlauf 199 790 000 (Abn. 66 241 000),
Berlin, den 26. Februar. Unter dem Eindruck festerer aus- wärtiger Kurse éröffnete die Börse heute in fester Haltung. Die Kurse wiesen zum Teil infolae von De@ckungen Besserungen auf, ohne daß das Geschäft cine größere Bedeutung erlangen konnte. Auch im weiteren Verlaufe blieb die Tendenz überwiegend fest. Die Ultimo- regulierung, die im wesentlichen als erledigt gelten kann, ließ für Nachzügler noch. ziemlih teuere Seldsätze zu Tage treten. Die Nach- börse war fest. Der Privatdiskont notierte 53, lange Sicht d. v
Berlin, den 26. Februar. Produktenmarkt. Die amtlich ermittelten Preise waren (per 1000 kg) in Mark: Weizen, inländischer 193,00—196,00 ab Bahn, Normalgewicht 755 g 2058,29 bis 208,00—-208,25 Abnahme im Mat. Behauptet.
Nogagaen, tnländisher 163,00 ab Bahn, Normalgewicht 712 g 172, 25—171,75—172,00 Abnahme im Mat. Matter.
Hafer, inländischer fein 180,00—198,00, mittel 163,00—179,00 S und Kahn, Normalgewicht 450 g 170,00 Abnahme im Mat. Ruhig.
Mais, runder 151,00—153,00 ab Kahn, amerikan. Mixed 148,00—150,00 ab Kahn. Matter.
Wetzenmebl (per 100 kg) ab Bahn und Speicher Nr. 00 23,76—27,75, Still.
Roggenmebl (per 100 kg) ab Bähn und Speicher Nr. 0 und 1 gemis{ht 20,50—23,00. Still.
Nüböl für 100 kg mit Faß 66,40 Geld Abnahme im laufenden Monat. Geschäftslos.
Berlin, 25. Februar. Marktpreise nach Ermittlungen des Königlichen Poltzeiprästdiums. (Höchste und niedrigste Preise.) Der Doppelzentner für : Weizen, gute Sorte {) 19,70 46, 19,62 46. — Weizen, Mittelsorte {) 19,54 6, 19,46 4. — Weizen, geringe Sorte +) 19,38 M, 19,30 Æ. — Roagen, gute Sorte) 16,55 4, 16,53 4. — Roagen, Mittelforte {) 16,51 4, 16,49 4. — Roggen, gertnge Sorte) 16 47 4, 1645 4. — Futtergerste, gute Sorte *) 17,30 #4, 1670 M. — Suttergerste, Mittelsorte *) 16,60 46, 16,00 46. — Futtergerste, geringe Sorte *) 15,90 4, 15,40 4. — Hafer, gute Sorte *) 20,20 é, 18,30 Æ. — Hafer, Mittelforte*) 1820 #4, 16,60 4. — Hafer, gerizge Sorte —,—— A, —,— (&. — Mais (mixed) gute Sorte 15,60 4, 15,20 6. — Mais (mixed) geringe Sorte —,— #, —,— H. — Mais (runder) gute Sorte 15,70 4, 15,30 {. — Richtstroh 4,40 M, 4,20 46. — Heu 7,00 #4, 5,60 4. — (Markthallen- preise.) Erbsen, gelbe, zum Kochen 50,00 4, 30,00 f. — Speisebohnen, weiße 6000 4, 3500 #-. — Linsen 60,00 #, 35,00 6. — Kartoffeln (Kleinhandel) 10,00 4, 6,00 f. — Rindfleisch von der Keule 1 kg 2,40 f, 1,70 1, do. Bauchfleish 1 kg 1,80 M, 1,30 — Schweincefleisch 1 kg 210 M, 1,60 A. — Kalbfleish 1 kg 2,40 4, 1,40 Æ&. — Hammelfleisch 1 kg 2,40 M, 1,50 4. — Butter 1 kg 3,00 46, 2,40 46. — Eler, 60 Stüd 6,00 M, 4,20 A4 — Karpfen 1 kg 2,40 Æ, 1,40 f. — Aale 1 kg 3,20 M, 1,60 M. e Zander 1 kg 3,60 M, 1,40 M. T Hechte 1 kg 2,80 4, 1,60 . — Barsche 1 kg 2,40 #, 1,00 M. — Sdleie 1 kg 3,20 4, 1,60 4. — Bleie 1 kg 1,60 S, 0,80 4. — Krebse 60 Stück 24,00 #6, 4,00 4.
V Ab Bahn.
Fret Wagen und ab Bahn.
Hamburg, 25. Februar. (W. T. B.) Gold in Barren das Kilogramm 2790 Br., 2784 Gd., Silber in Barren das Kilogramm 83,590 Br., 83,00 Gd.
Wien, 26. Februar, Vormittags 10 Uhr 40 Min. (W. T. B.) Einh. 40%/ Mente M./N. pr. ult. 83,95, Einh. 40%/ Rente Januar/Juli pr. ult. 83,95, Oesterr. 49/0 Rente in Kr.-W. pr. ult. 84,15, Ungar. 49/6 Goldrente 103,25, Ungar. 49/9 Rente in Kr.-W. 83.50, Türkische Lose per medio 226,00, ODrientbahnaktien pr. ult. 813 00, Oesterr. Staatsbahnaktien (Franz.) pr. ult. 708,50, Südbahn- aesellschaft (Lomb.) ‘Akt. pr. ult. 11425, Wiener Bankvereinaktien 510,00, Oesterr. Kreditanstalt Akt. pr. ult. 628,00, Ungar. allg. Kreditbankaktien 820,00, Oefterr. Länderbankaktien 512,00, Unionbankï- aktien 594,75, - Deutsche Neichsbanknoten pr. ult. 118,12, Brüxer Kohlenbergb.-Gesell\ch.-Akt. —,—, Oesterr. Alpine Montangesell- \chaftsafktien 1038,00, Prager Eisentndustriegef.-Akt. 3460.00. Fest auf die Aeußerung-n des Ministerpräsidenten Stürgkh gegenüber nord- böhmischen Industriellen, wona begründete Hoffnung auf eine allge- meine Entspännung der derzeit noh ungeklärten Lage vorhanden set.
London, 25. Februar. (W. T. B.) (Schluß.) 2# °/ Eng- lisGhe Konsols 74/16, Silber prompt 27/16, 2 Monate 284, Privat- diskont 47. — Bankeingang 111 000 Pfd. Sterl.
Parts,“ 25. Februar. (W. T. B.) (Schluß.) 39/9 Franz. Rente 88,82,
Madrtd, 25. Februar. (W. T. B.) Wechsel auf Paris 108,10.
Lissabon, 2%. Februar. (W. T. B.) Gvldagio- 13.
New Vork, 2%. Februar. (W.T. B.) (Schluß.) Bôörsea-
bericht. Die Börse war na: Kgregemähiger Eröffnung toiederholt e, verkehrte aber im späteren Verlaufe in us er Haltung nfolge verstimmender politischer Meldungen und auf die Ankündigung des Vorsitzenden der Southern Pacific Rr., daß seitens der Harriman- bahnen ein neuer Auflösungsplan ausgearbeitet werden müßte, alls. die Entscheidung der GlsorniiGen Babhnkommission zu echt bestehen bliebe, - rwonach der ion Pacific nicht erlaubt wurde, eine der Southern ock Rr. gehörende Linie zu pachten. Hillwerte, Readings und Kupferwerte erreichten beute ihren tiefsien Kursftand des Jahres. Zu dem erniedrigten Kursniveau fanden in der Sclußstunde teilweise Rückäufe statt, doch vollzog sih der Schlußverkehr in {wacher Haltung. Von führenden Werten waren MReadings 3 und Unions 1F niedriger, während Southern Pacifics * bôher schlossen. Canadas verloren ‘ 1# Dollars. Aktienumfayz 928 000 Stück. Tendenz für Geld: Stetig. Geld auf 24 Std.- Durchschn. - Zinsrate 3, do. Zinsrate - für letztes Darlehn des Tages 37, Wechsel auf London 4,8325, Cable Transfers 4,8850, Wechsel auf Berlin (Sicht) 95F. Rio de Janeiro, 25. Februar. (W. T. B) Wechsel auf London 1621/z»,
__ Magdeburg, 26. Februar. (W. T. B.) Zuckerbericht. Kornzucker 88 Grad o. S.9,45—9,55. Nachprodukte 75 Grad o. S. 7,500—7,70. Stimmung: Ruhig. Brotraffinade 1 o. Faß 19,623 bis 19,75. Kristallzucker 1 m. S. —,—. Gem. Raffinade m. S. 19,374 bis 19,50. Gem. Melis T'm. S. 18,875—19,00. Stimmung: Ruhig. Robzucker 1. Produkt Transit frei ‘an Bord Hamburg: Februar 9,874 Gd., 9,924 Br., —,— bez., März 9,824 Gd., 9,874 Br., —,— bez., April 9,923 Gd., 9,95 Br., —,— bez., Mai 10,027 Gd., 1005 Br., —,— bez., August 10,30 Gd., 10,35 Br.,, —,— bez., S Oer Eee 10,05 Gd., 19,075 Br., —,— bez. — Stimmung: tuhig.
E sln; 25. Februar. (W. T. B.) Nüböl loko 69,00,
für Mai 67,00. ; 4
Bremen, 25. Februar. (W. T. B.) Schmalz. Stelig. Loko, Tubs und Firkia 57, Doppeleimer 58. — Kaffee. Sehr ruhig. — Baumwolle. Ruhig. American middling loko 637.
Hamburg, 26s Februar, Vormittags 10 Uhr. (W. L. B.) Zukermarkt. Ruhig. Rübenrohzuder T. Produkt Basis 88% Rendement neue Usance, frei an Bord Hamburg, für Februar 9,874, für März 9,874, für April. 9,974, für Mat 10,074, für August 10,35, für Oktober-Dezember 10,073.
Hamburg, 26. Februar, Vormittags 10 Uhr 15 Minuten. An T. B.) Kaffee. Stetig, Good average Santos für März 617 Gd., für Mai 63 Gd., für September 624 Gd., für De- zember 612 Gd.
Budapest, 25. Februar, Vormittags 11 Uhr. (W. T. B.) Naps für August 17,05.
London, 25. Februar. (W. T. B.) Rübenrohzudcker 889% Februar 9 h. 9 d. Wert, stetig. Jahazucker 96% prompt 10 h. 9 d. Verkäufer, stetig.
London, 25. Februar. (W. T. B.) (Schluß.) Standard- Kupfer matt, 63x, 3 Monat 637.
Liverpool, 25. Februar, Nälhmittags 4 Uhr 10 Minuten. (W. T. B.) Baumwolle. “Umsatz. - 7000 Ballen, davon für Spekulation und Export — Ballen. Tendenz: Ruhig. Amerikanische middling Lieferungen: Stetig. Februar-März 6,52, März-April 6,92, April-Mai: 6,52, Mat-Juni 6,51, Iunt-Juli 6,49, Juli- August 6,46, August-September 6,37, September-Oktober 6,22, Ok- tober-November 6,15, November-Dezember 6,12. i
Manchester, 25. Februar. (W. T. B.) 20r Water twist, courante Qualität (Hindley) 94, 30x Water' twist, courante Qualität (Hindley) 103, 30 r Water twist, bessere Qualität 11F, 40 r Mule, courante Qualität (Hindley) 113, 40 r Mule, courante Qualität (Wilkinson) 12}, ‘42 r Piricops- (Neyner) 101, 32r Warpcops (Lees) 104, 36.x - Warpcops - (Wellington) 125, 60 r-- Cops- für Nähzwirn (Hollands) 20, 80 r Cops für Nähzwirn (Hollands) 244, 100 r Cops für Nähzwirn (Hollands) 31, 120 r Cops für Nähzwirn (B u. I) 36, 40r Doubling troist (Mitre) 13F, 60r Doublina twist (Rock) 158, Printers 31 r 125 Yards 17/17 38/3. Tendenz: ‘Ruhig.
Glasgow, 25. Februar. (W. T. B.) (Schluß.) Noßhetsen Middlesbrough warrants unregelmäßig, 60/0#.
Parts, 25. Februar. (W T. B.) (Schluß.) Rohzucker ruhig, 88%/) neue Kondition 27—264. Weißer Zucker s{wach, Nr. 3 für 100 kg für Februar 31, für. März 315, für Mai- August 313, für Oktober-Januar 31#{.
Amsterdam, 25. Februar. (W. T. B.) FJFava-Kaffee good ordinary 49. — Bancazinn 1304. :
Amsterdam, 25. Februar. - (W. T.- B.) - Die- Heutige: hier dur die Niederländische Handelsgesellschaft abgehaltene Auktion über 15589 Ballen Java-, 426 Ballen Sumatra- und 298 Ballen Makassar-Kaffee ist, wie folgt, abgelaufen (Taxe bezw. Ablauf in Cent): 250 Ballen Preanger Westind. Bereit. gelb 57—58F bezw. 583—59, 692. Ballen Preanger Westind. Bereit. 48—54 bezw. 44}—50}, 426 Ballen Sumatra gelb 55. bezw. 52, 1296 Ballen Java Westind. Bereit. 47—49 bezw. 45—46, 5000 Ballen Palang 534-——54 bezw. 482—49, 1000 Ballen Tenger 53 bezw. 488, 426 Ballen Bangil 52—53#ck bezw. 47—-48, 137 Ballen Loemadjang 54—56 bezw. ,—, 6500 Ballen Kraksaan 54—54} bew. 494, 2200 Ballen Probolingo 52} bezw. 474, 193 Ballen Madioen 51# bezw. 474—47&, 1895 Ballen Tagal 56 bezw. 52——53, 298 Ballen Boengie 44—47 bezw. 41}—44, 2000 Ballen Robusta 384 bezw. 35}, zusammen 16 313 Ballen. ; |
Die nächste Auktion findet am 6. Mat 1913 in Amster- dam statt.
Antwerpen, 25. Februar. (W. T. B) Petroleum. Raffiniertes Type weiß loko 234 bez. Br., do. für Februar 234 Br., do. für März 232 Br., do. für AprileMat 24 Br. Felt. — Schmalz für Februar 1355.
New York, 25. Februar. (W. T. B.) (Schluß.) Baumwolle loko middling 12,50, do. für März 12,25, do. für Mat 12,05, do. in New Orleans loko middl. 128, Petroleum Refined (in Cases) 10,80, do. Standard white in New Vork 8,50, do. Credit Balances at Oil City 250, Schmalz Weitern steam 10,90, do. Rohe u. Brothers 11,35, Zucker fair ref. Muscovados 2,98, Getreidefraht nach Liverpool 34, Kaffee Rio Nr. 7 loko 123, do. für Februar —,—, do. tür April 12,35, Kuvfer Standard loko 14,074, Zinn 47,75—48,00. — Die Visible Supplies betrugen in der vergangenen Woche an Canadaweizen 24 390 000 Bushels.
Mitteilungen des Königlichen Aëöronautischen Observatoriums, veröffentliht vom Berliner Wetterbureau. Drachenaufstieg vom 25. Februar 1913, 8—10 Uhr Vormittags: Station| e / A Seehöhe. ..…. 122m | 500m |1000m | 1500 m | 2000m | 2100 m
E : | “ Temperatur (C°)| —40 | 41 | e T9 P04]. 04 } ( |
Rel. Fébtak. Cle) | 70. 140 0 12. ta Mini Bug S |W8W| Sw | SW_| WSW | W8W J
Mem. mal 9.49 6 6 5 Heiter. Vom Erdboden an bis zu 1000 m Höhe Temperatur- zunahme von — 4,0 bis + 5,29,
Wetterberiht vom 26. Februar 1913,
Name der “ Wind- É BeobacHtungs- N é Es Wetter station éz x stärke | í E
Stornoway | 749,0
| I f Borkum 759,6 |[SW 2Litvolkenk.—0,1| 0 |761/vorwiegend heiter 761,0 SSO 1 Dunst | —1/ 0 76ôvorwtegend beiter Swinemünde | 7620S _ L2lheiter- 764 1 1 wolfenl.|—0,5| 0 |763vorwiegend heiter Aachen 761,3 |0SO lwolfenl.| Dresden | 764,1 |[SSO 3 beiter —0,5/ 0 [766|vorwiegend heiter Karlörube, B. | 7642 (SW 1 wolkenk.| —4| 0 [764vorwiegend heiter
E [j |(Wilhelmshayv.) 6|Negen
2 [748|vorwiegend heiter
Keitum 759,1 SW L/Dunst | 0 0 61 ziemlich heiter 2 beiter | —s| 0 |764vorwiegend heiter Neufahrwasser| 761,7 |S 2/ 0 762porwiegend heiter Hannover l —0,: 2'heiter | —3/ 0 [764vorwiegend heiter Breslau 764,8 SO 2\Dunst | —3| 0 [767vorwiegend heiter Ptèetz 763,1 |SSOD 2|wolfenl. —5| 0 [763/vorwiegend heiter München 765,0 |SW 3\wolkenl.| —3| 0 |765vorwiegend heiter 7| 3 |751\vorwtegend heiter 7| 2 [748vor | ((W ustrow 1. M.) D!
Hamburg | Memel 758,6 [SW 3|wolkig | 2/0 7763| meint bewölft
n 7020S 1beiter [0,5 0 763| meist bewölft Berlin | 762,8 S 764 Bromberg 763,8 |[SW Uwolkenl.| —4| 0 |765/vorwiegend heiter Frankfurt, M.| 764,2 |[SO 1/Nebel | —5/ 0 764} ziemlich heiter Zugspitze 596,3 |[SO 1iwolkenk.| —8| 0 528|porwiegend beiter
| |(Kie) 9 beiter 9! 2 |751|vorwiegend heiter
Valentia it | |(Königsbg., Pr.)
| [A Scilly 199 2 halbbed.|__8/_3 752| ziemli heiter (Cassel)
| _0 [753 ziemlich heiter | h
| 3 halb bed. ( | (Magdeburg) SSW 1 wolkig 4| 0 755vorwiegend heiter 2 T E ((GrünbergSchL)
Aberdeen 7 | _ E Ee s L: 4¡Dunst | 8/1 [753 vorwiegend heiter
(Mülhaus., Els.) 759 vorwiegend heiter (Friedrichshaf.) 3 [755 vorwiegend heiter
i (Bamberg) ¡760 vorwiegend heiter
O 761] 761] 753; 753 756) 751) 758)
bad | Ile d’Aix SSW 4/|Negen 8
St. Matbieu | 754,2 [OSO 1 bededt
Grisnez 757,8 |SSO 3 halb bed. Paris 59,7 \SO- L|bededt Vlisfingen 59,2 |S 3 heiter Helder 58,9 |[SSO 2|beiter Bodoe 744,9 |[DNO A4shalb bed.) - Ghrisliansund | 750,2 SW 5 Regen Skudenes 753,6 |SSD b|Dunst NVardò 747,8. W Albedeckt Skagen 55,8 [WSW 4Dunst Hanstholm ]756,3SW 2|swoltig Kopenhagen ) WSW1.\Nebel Stockholm 5 [WSW 2 bedeckt Hernösand 2/Schnee | — Haparanda 2bèdéckt \—1 Wisby_ SW 2\woltig_| Karliad SW L2Nebel | Archangel Y i wolkig | L2bededt | 2/ 0 76: 1ibedeckt | —1/ 0 762 2ioededi | —3| 0 [764 61,1 |SW llbedeckt | —4/ 2 [766] 765,0 |SW 1swolfenl.| —3| 0 766 — Kiew [6666S 1p O Wien 761 S S2wolkenl | —3/ 0 |768vorteyend heiter Prag | 768.9 |Windst. [Nebel | —6/ 0 [768| ziemlich heiter Nom | 767,0 N 3shetter | 2/0 [768 — Floren | 7674S I1wolfenl| 10G — Cagliari 1763,00 Bbedelt | 10 Thorshavn |_ 752,2 [NO__7Regen Seydisfjord 760.0 /NO 2wolkig | —2 —(757| Rügenwalder-'| F e S E
münde 4 761,8 SSW 3 \wolkenl.| —2| 0 [763 vorwiegend heiter
Gr. Yarmoutb| 7572S 2 balbbed\ 4 00) —
H, T T7 j Sm Kgte | 767,5 |Windst. [beiter | —6| 0 |769vyorwiegend heiter
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Warschau __
Krakau 1 767,5 |Windst. |! b
Lemberg 67,9 |SSW 1 |wolkenl.| —2|/ 0 [769|vorwiegend heiter Hermannjtadt | 773,2 |SSO 1 |wolkenl.|—10, 0 [773vorwiegend hetter Triett |
7 4 Triett "768,0 |Windst. \wolkenl.\__ 1/ 0 769 vorwiegend heiter NReykjavik | 753
7D: ,6 Windft. ¡Regen | 2 14 (Lesina) (5 Uhr Abends) A vorwiegend beiter Cherbourg | 756,3 |SSO s\wolkig | 7 Clermont | 7616S dsbedeck | 3 0/ Biarrip _| 759,7 (S _ 2hhalbbed.| 10/3 7 4 7
[0 a7
Na | 76660 Iwoltlig | 4
Pervianan | 761.5 W 1 bededt
——— S Ä D DÀ
Belgraß Se Brindisi __|_768,0 NW 2lhalbbed.| 5) Mosfau 765,5 (W _— 1bedeckt |\—15| erw _| 751,3 [Windit. [Nebel Helsingfors “| 2\Nebel Kuopto | 1\bedeckt Zürich | {[wolfenl. Ger g l \wolkenl. Um | 1 \wolfenl ¿ Sänt | j l | j |
753,4 [SÔ
756,1 S 765.2 |NO 7639 N 768,0 [N
/_560,8 |SSW 4 wolkenl. | 769,7 |Windit. [wolkenl.
vorwiegend heiter Portland Bill | 755,6 |SO_ 4[Negen —— 770,9 |WNW 2 beiter | — | 759,0 |S 3|Negen -— %) Die Zahlen dieser Rubrik bedeuten: 0 =0mm; 1= 0,1 bis 0,4; 2 =0,5 bis 24; 8 = 25 bis 6,4; §4 = 6,5 bis 124; 5 = 19,5 bis 20,4; 6 = 920,5 bis B14; 7 = 31,6 bis 44,4; 8 = 44,5 bis 59,4; 9 = nit gemeldet. j Das gestrige Hochdruckgebiet hat abgenommen, es reiht von Südost- nah Mitteleuropa, mit einem Maximum von 773 mm über Siebenbürgen; der Ausläufer eines ozeanischen Tiefdruckgebiets unter 752 mm über der Biscayasee erstreckt sich bis Schottland, ein ost» wärts ziehendes Tieftruckgebiet unter 745 mm liegt über Nord- S, — Sn Deuts(land ist das Wetter vorwiegend heiter et leichten südlichen Winden und N veränderter Temperatur (Froft), ohne Niedersläge; die, . niedrigilen Kältegrade \{wanken zwischen aht und elf Grad. Deutsche Seewarte,

References: § 5
 § 5
 Art. 754
 Art. 708
 Art. 769
 §20
 Art. 770
 Art. 846
 Art. 849
 §4