Source: http://www.blauweiss90berlin.de/satzung/
Timestamp: 2019-09-16 12:13:14+00:00

Document:
Satzung – Blau Weiss 90 Berlin
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Die Satzung der Sportlichen Vereinigung Blau-Weiß 1890 e.V.
(1) der am 29.06.1992 gegründete Verein führt den Namen „Sportliche Vereinigung Blau- Weiß 1890 e.V.“ und hat seinen Sitz in Berlin/Tempelhof. Der Verein erlangt Rechtsfähigkeit durch die Eintragung in das Vereinsregister Berlin.
(2) Der Verein strebt die Mitgliedschaft in den Fachverbänden des Landessportbundes Berlin, deren Sportarten im Verein betrieben werden, an und anerkennt deren Satzungen und Ordnungen.
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung, und zwar durch Ausübung des Sportes. Der Zweck wird verwirklicht insbesondere durch die Förderung und Ausübung des Fußball und Handball-Sportes. Zur Erreichung sportlicher Ziele dienen folgende Mittel: a) Durchführung geregelter, planmäßiger Trainingsstunden b) Freundschafts-, Pokal- und Meisterschaftsspiele mit anderen Vereinen c) Jugendpflege im weitesten Sinne d) Erwerb von Sport- und Spielmaterial sowie deren Unterhalt.
(3) Die Organe des Vereins (§ 7) üben Ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.
(4) Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
§ 2 a Gültigkeit der Satzungen und Ordnungen des DFB
(1) Satzung und Ordnungen des DFB sind in ihrer jeweiligen Fassung für den Verein und seine Mitglieder unmittelbar verbindlich.Diese materiellen Bestimmungen oder Organisations- und Zuständigkeitsvorschriften sind die vom DFB als zuständigem Sportverband aufgestellten und damit allgemein in deutschen Fußballsport anerkannten Regeln.
(2) Der Verein ist Mitglied des Berliner Fußball-Verbandes, der seinerseits Mitglied des DFB als des Dachverbandes ist. Aufgrund der Bestimmungen über die Maßgeblichkeit von DFBSatzung und DFB-Ordnungen in der Satzung des Landes- und Regionalverbandes und der unmittelbaren oder mittelbaren Zugehörigkeit des Vereins zum Landes- und/oder Regionalverband sind auch die DFB-Satzung und die DFB-Ordnungen – insbesondere die Spielordnung mit den dazu erlassenen Durchführungsbestimmungen und die Rechts- und Verfahrensordnung – sowie die Regionalverbandssatzung und die Regionalverbandsvorschriften für die Vereine verbindlich, die Betätigung bei der Benutzung sowie Sanktionen bei Verstößen gegen die Benutzungsvorschriften und den Ausschluss von der Benutzung beziehen. Dies gilt auch für die Entscheidungen der DFB-Organe und DFB-Beauftragten gegenüber den Vereinen, insbesondere auch, soweit Vereinssanktionen gemäß § 44 der DFBSatzung verhängt werden. Der Verein unterwirft sich der Vereinsgewalt des DFB, des Landes und/oder Regionalverbandes, die durch die vorstehend genannten Regelungen und Organentscheidungen einschließlich der Sanktionen ausgeübt wird.
(3) Die Unterwerfung unter die Vereinsgewalt des DFB erfolgt auch, damit Verstöße gegen die oben genannten Bestimmungen verfolgt und durch Sanktionen geahndet werden können.
a) ordentlichen Mitgliedern, die sich in Verein sportlich betätigen und das 18. Lebensjahr vollendet haben,
2. den jugendlichen Mitgliedern bis zur Vollendung das 18. Lebensjahres.
(1) Die Mitgliedschaft ist schriftlich unter Anerkennung der Vereinssatzung zu beantragen, über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Im Falle einer Ablehnung, die nicht begründet zu werden braucht, ist die Berufung an die Mitgliederversammlung durch den Antragsteller zulässig. Diese entscheidet endgültig. Bei Aufnahmeanträgen Minderjähriger ist die schriftliche Zustimmung eines gesetzlichen Vertreters erforderlich.
(2) Die Mitgliedschaft erlischt. durch:
(3) Der Austritt muss dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt werden. Die Kündigungsfrist beträgt 14 Tage zum 30.06 oder zum 31.12.
(4) Ein Mitglied kann von Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden:
b) wegen Zahlungsrückstandes mit Beitragen von mehr als einem Jahresbeitrag trotz Mahnung,
d) wegen unehrenhafter Handlungen. Der Ausschluss muss dem Betroffenen schriftlich mitgeteilt werden. Gegen den Ausschluss kann das betreffende Mitglied beim Ältestenrat innerhalb eines Monats Berufung einlegen. Diese hat – unter Anführung der Gründe – schriftlich zu erfolgen. Falls der Ältestenrat als Berufungsinstanz die Entscheidung des Vereinsvorstandes nicht bestätigt, entscheidet die Mitgliederversammlung. Ausgeschlossene Mitglieder haben ihren Verpflichtungen gegenüber dem Verein bis zum Erlöschen der Mitgliedschaft nachzukommen.
(2) Alle Mitglieder sind verpflichtet, sich entsprechend der Satzung und der weiteren Ordnung des Vereins zu verhalten. Die Mitglieder sind zu gegenseitiger Rücksichtnahme und Kameradschaft verpflichtet.
(3) Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beitragen verpflichtet.
Zur Deckung der laufenden Ausgaben wird von den erwachsenen und den jugendlichen Mitgliedern ein monatlicher Beitrag erhoben. Die Höhe des monatlichen Beitrages wird von der Mitgliederversammlung festgelegt. Der Beitrag ist eine Bringeschuld und ist jeweils 6 Monate im Voraus zu zahlen. Der Vereinsvorstand kann den Beitrag in begründeten Fällen:
a) ermäßigen
b) stunden
c) erlassen
Ehrenmitglieder zahlen keinen Beitrag. Ordentliche Mitglieder verlieren in allen Gremien des Vereins das Stimmrecht, wenn sie mehr als drei Monate keinen Beitrag gezahlt haben.
(1) Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Die wichtigste Mitgliederversammlung ist die Hauptversammlung. Diese ist zuständig für:
b) Entgegennahme des Berichtes der Kassenprüfer,
d) Wahl der Kassenprüfer,
e) Festsetzung von Beitragen, Umlagen und deren Fälligkeiten,
g) Beschlussfassung über Anträge,
h) Entscheidung über die Berufung gegen den ablehnenden Entscheid des Vorstandes nach §
4, Abs. l,
i) Berufung gegen den Ausschluss eines Mitgliedes nach § 4, Abs. 4,
j) Ernennung von Ehrenmitgliedern nach § 11
k) Wahl der Mitglieder von satzungsgemäß vorgesehenen Ausschüssen,
(2) Die Hauptversammlung findet mindestens einmal jährlich, frühestens im April, statt.
(3) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von zwei Wochen mit entsprechender Tagesordnung (schriftlicher) einzuberufen, wenn es der Vorstand beschließt oder 20 v.H. der erwachsenen Mitglieder es beantragen.
(4) Die Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand mittels schriftlicher Einladung. Zwischen dem Tag der Einladung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von mindestens zwei und höchstens sechs Wochen liegen. Mit der Einberufung der Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen.
(5) Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Bei Beschlüssen und Wahlen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenenthaltungen gelten nicht als abgegebene Stimmen; Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung. Satzungsänderungen erfordern eine Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Wahlen muss eine geheime Abstimmung erfolgen, wenn diese beantragt wird.
a) von jedem erwachsenen Mitglied – § 3 Abs. l
(7) Anträge auf Satzungsänderung müssen eine Woche vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim Vorstand des Vereins eingegangen sein. Später eingehende Anträge dürfen inder Mitgliederversammlung nur behandelt werden, wenn ihre Dringlichkeit mit einer
Zweidrittelmehrheit bejaht wird. Dringlichkeitsanträge auf Satzungsänderung sindausgeschlossen.
(8) über die Mitgliederversammlung ist mindestens ein Ergebnisprotokoll zu fertigen, das vor Versammlungsleiter und dem Protokollführer unterzeichnet werden muss.
(2) Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.
b) dem l. Vorsitzenden
d) dem 3. Vorsitzenden
(2) Der Vorstand führt die Geschäfte im Sinne der Satzung und der Beschlüsse derMitgliederversammlung. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit, wobei zwingendentweder der Präsident oder der 1.Vorsitzende Bestandteil eines Mehrheitsbeschlusses seinmüssen. Er ordnet und überwacht die Tätigkeit der Abteilungen und berichtet derMitgliederversammlung über seine Tätigkeit. Der Vorstand kann verbindliche Ordnung
b) der 1.Vorsitzende
d) der 3. Vorsitzende
Gerichtlich und außergericht1ich wird der Verein durch drei der vorstehend genannten fünf Vorstandsmitglieder vertreten.
(4) Der l. Vorsitzende leitet die Mitgliederversammlung. Er kann einen Versammlungsleiter durch die Mitgliederversammlung wählen lassen.
(5) Der Vorstand wird jeweils für 2 Jahre gewählt.
§ 11 Ehrenmitglieder – Ehrenordnung
(3) Mitglieder, die den Verein 5 Jahre ununterbrochen angehören, erhalten die BRONZENE Vereinsnadel.
(4) Mitglieder, die dem Verein 15 Jahre ununterbrochen angehören, erhalten die SILBERNE
Vereinsnadel.
(5) Mitglieder, die den Verein 25 Jahre ununterbrochen angehören, erhalten die GOLDENE Vereinsnadel.
(6) Jugendliche Mitglieder, die der Verein ununterbrochen 3 Jahre angehören, erhalten die Jugendtreuenadel.
(7) Der Vereinsvorstand kann im Einvernehmen mit dem Ältestenrat diese Fristen verkürzen.
Der Ältestenrat besteht aus drei Mitgliedern, die nicht unter 40 Jahre all sein dürfen. Seine Mitglieder werden in der Mitgliederversammlung für zwei Jahre gewählt. Die den Ältestenrat angehörenden Mitglieder sollen den Verein länger als 10 Jahre angehören. Für die Frist wird eine eventuelle Zugehörigkeit zu Blau-Weiß 90 angerechnet. Die Mitglieder des Ältestenrates dürfen nicht Mitglieder des Vorstandes sein.
§ 13 Kassenprüfer
Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren drei Kassenprüfer, die nicht Mitglied des Vorstandes oder eines von ihm eingesetzten Ausschusses sein dürfen. Die Kassenprüfer haben die Kasse des Vereins einschließlich der Bücher und Belege mindestens zweimal im Geschäftsjahr sachlich und rechnerisch zu prüfen und dem Vorstand jeweils schriftlich Bericht zu erstatten. Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfbericht und beantragen – bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte – die Entlastung des Hauptkassierers und des übrigen Vorstandes.
(1) Über die Auflösung des Vereins entscheidet eine – hierfür besonders einzuberufende – Mitgliederversammlung mit einer Dreiviertelmehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder.
(2) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt sein Vermögen an den Landessportbund Berlin e.V. , der es unmittelbar und ausschließlich für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden hat.
Diese Satzung ist in Ihrer Grundform am 19.04.2013 von der Mitgliederversammlung des Vereins SV BLAU WEISS Berlin / Sp.Vg. Blau-Weiß 1890 e.V. beschlossen und in den Hauptversammlungen vom 17.04.2015, 24.06.2016 und 16.01.2017 durch entsprechende Änderungen aktualisiert worden. Die geänderte Satzung tritt somit am 16.01.2017 in Kraft.

References: § 2
 § 44
 §
4
 § 4
 § 11
 § 3

§ 11

§ 13