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Timestamp: 2018-11-18 12:24:38+00:00

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PENSIONSKASSE DER REFORMIERTEN LANDESKIRCHE AARGAU (PKR) AARAU. Reglementsnachtrag Nr. 1 zum Vorsorgereglement vom 1. Januar PDF
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1 PENSIONSKASSE DER REFORMIERTEN LANDESKIRCHE AARGAU (PKR) AARAU Reglementsnachtrag Nr. 1 zum Vrsrgereglement vm 1. Januar 2011 gültig ab 1. Januar 2017
2 Am 19. Juni 2015 hat das Parlament die Revisin des ZGB zum Vrsrgeausgleich bei Scheidung verabschiedet. Als wesentliche Neuerung bringt die Revisin mit sich, dass der Vrsrgeausgleich auch dann aus Mitteln der beruflichen Vrsrge vrgenmmen wird, wenn bei einem der Ehegatten bereits ein Vrsrgefall (Alter, Td der Invalidität) eingetreten ist. S kann als neu beim Vrsrgeausgleich die Rente geteilt werden, wenn einer der Ehegatten bereits eine slche bezieht. Neben diesem Kernpunkt der Revisin sind u.a. flgende Neuerungen vrgesehen: Massgebend für die Berechnung der zu teilenden Vrsrgeansprüche ist künftig der Zeitpunkt, in dem das Scheidungsverfahren eingeleitet wird. Die Meldepflichten gegenüber der Zentralstelle 2. Säule werden erweitert. Weiter enthält das Gesetz neu Vrschriften zur Aufteilung der beim Vrsrgeausgleich zugesprchenen Vrsrgemittel auf dem reglementarische Altersguthaben swie dem gesetzlichen Mindest-Altersguthaben. Die neuen Bestimmungen werden auf den 1. Januar 2017 in Kraft gesetzt. Der Stiftungsrat beschliesst deshalb an seiner Sitzung vm 5. Dezember 2016 nachflgende Anpassung des Vrsrgereglements (Ausgabe vm 1. Januar 2011): Art. 24 Ehegattenrenten 7. Der geschiedene Ehegatte ist der Witwe der dem Witwer im Ausmass der gesetzlichen Mindestleistungen gleichgestellt, sfern: die Ehe mindestens zehn Jahre gedauert hat; und dem geschiedenen Ehegatten bei der Scheidung eine Rente nach Artikel 124e Absatz 1 der 126 Absatz 1 ZGB zugesprchen wurde. Der Anspruch auf Hinterlassenenleistungen besteht, slange die Rente geschuldet gewesen wäre. Die Hinterlassenenleistungen der Stiftung werden um den Betrag gekürzt, um den sie zusammen mit den Hinterlassenenleistungen der AHV den Anspruch aus dem Scheidungsurteil übersteigen. Hinterlassenenrenten der AHV werden dabei nur s weit angerechnet, als sie höher sind als ein eigener Anspruch auf eine Invalidenrente der IV der eine Altersrente der AHV. Art. 31 Kürzungs- und Krdinatinsbestimmungen 1. Ergeben die Tdesfall- und Invaliditätsleistungen der Stiftung zusammen mit den gesetzlich anrechenbaren Leistungen, insbesndere der AHV/IV, der bligatrischen Unfallversicherung, der Militärversicherung, ausländischer Szialversicherungen, und einer Versicherung, an die der Arbeitgeber der an seiner Stelle eine Stiftung mindestens 50% der Prämien bezahlt hat, swie einem allfälligen Brutt-Erwerbseinkmmen und das zumutbarerweise nch erzielbare Erwerbs- der Ersatzeinkmmen des Bezügers einer Invalidenrente ein Einkmmen vn mehr als 90% des zur Berechnung der Versicherungsleistung zu Grunde liegenden Jahreslhnes, werden die Leistungen der Stiftung um den diese 90% übersteigenden Betrag gekürzt. Dieser wird im gleichen Rhythmus wie die Teuerungsanpassungen gemäss BVG dem Landesindex der Knsumentenpreise angepasst. Die bligatrischen Mindestleistungen gemäss BVG werden in jedem Fall erbracht. Sfern die Leistungen der Stiftung wegen Inanspruchnahme der Whneigentumsförderung gekürzt wurden, werden die ungekürzten Leistungen berücksichtigt. Wird bei einer Scheidung eine Invalidenrente geteilt, s wird der Rentenanteil, der dem berechtigten Ehegatten zugesprchen wurde, bei der Berechnung einer allfälligen Kürzung der Invalidenrente des Versicherten weiterhin angerechnet. Pensinskasse der Refrmierten Landeskirche Aargau (PKR) Nachtrag 1 zum Vrsrgereglement - Seite 2 vn 5
3 Art. 37 Vrbezug 4. Der Vrbezug hat im Vrsrgefall eine anteilsmässige Kürzung der Leistungen bei Td und Invalidität (vrbezgener Betrag im Verhältnis zum rechnerischen Altersguthaben) und der Leistungen im Alter zur Flge. Das reglementarische Altersguthaben swie das gesetzliche Mindest-Altersguthaben werden bei einem Vrbezug anteilmässig gekürzt. Eine Rückzahlung wird im gleichen Verhältnis gutgeschrieben. Die Stiftung teilt im Zeitpunkt des Vrbezugs dem Versicherten die neuen, gekürzten Leistungen mit. Im Umfang eines zurückbezahlten Betrags werden die Leistungskürzungen wieder aufgehben. Deckungslücken können ausserhalb der Stiftung zusätzlich versichert werden. Für die Erstellung einer entsprechenden Offerte kann sich der Versicherte entweder an eine Versicherungsgesellschaft seiner Wahl wenden der durch die Stiftung eine Offerte vermitteln lassen. Grundsatz Art. 39 Übertrag einer Freizügigkeitsleistung Bei Ehescheidung werden die für die Ehedauer zu ermittelnden Freizügigkeitsleistungen bzw. Rentenanteile nach den Vrschriften des Zivilgesetzbuchs geteilt und die Stiftung hat auf Verlangen dem Versicherten der dem Scheidungsgericht Auskunft über die für diese Berechnung massgebenden Guthaben zu geben. Versicherte 1. Der Anteil des Ehepartners des Versicherten wird an diesen übertragen, wbei die Bestimmungen über den Dienstaustritt sinngemäss anwendbar sind. Das Gericht teilt der Stiftung den zu übertragenden Betrag mit den nötigen Angaben über die Erhaltung des Vrsrgeschutzes vn Amtes wegen mit. 2. Die Übertragung hat im Vrsrgefall eine anteilsmässige Kürzung der Leistungen bei Td, Invalidität und im Alter zur Flge, wbei die Stiftung dem Versicherten die Möglichkeit gewährt, sich im Rahmen des übertragenen Betrags wieder einzukaufen. Die Bestimmungen über den Eintritt in die Stiftung finden sinngemäss Anwendung. 3. Das reglementarische Altersguthaben swie das gesetzliche Mindest-Altersguthaben werden bei einem Übertrag anteilmässig gekürzt. Ein Wiedereinkauf im gleichen Verhältnis gutgeschrieben. Sfern sich der Versicherte nicht wieder einkauft, teilt die Stiftung im Zeitpunkt der Übertragung dem Versicherten die neuen, gekürzten Leistungen mit. Deckungslücken, die im Zusammenhang mit der Übertragung einer Freizügigkeitsleistung entstehen, können ausserhalb der Stiftung zusätzlich versichert werden. Für die Erstellung einer entsprechenden detaillierten Offerte hat sich der Versicherte an eine Versicherungsgesellschaft seiner Wahl zu wenden. Auf Wunsch vermittelt die Stiftung eine Offerte. Rentenbezüger a. Umrechnung des Rentenanteils in eine lebenslange Rente 1. Die Stiftung rechnet den dem berechtigten Ehegatten zugesprchenen Rentenanteil nach gesetzlich verbindlichen Frmel bzw. Berechnungsgrundlage in eine lebenslange Rente um. 2. Für die Umrechnung massgebend ist der Zeitpunkt, in dem die Scheidung rechts kräftig wird. b. Berechnung der Freizügigkeitsleistung bei Erreichen des Rentenalters während des Scheidungsverfahrens 1. Tritt beim Versicherten während des Scheidungsverfahrens der Vrsrgefall Alter ein, s kürzt die Stiftung den zu übertragenden Teil der Freizügigkeitsleistung und die Altersrente. Die Kürzung entspricht höchstens der Summe, um die die Rentenzahlungen bis zur Rechtskraft des Scheidungsurteils tiefer ausgefallen wären, wenn ihrer Berechnung ein um den übertragenen Teil der Freizügigkeitsleistung vermindertes Guthaben zugrunde gelegt wrden wäre. Die Kürzung wird je hälftig auf die beiden Ehegatten verteilt. 2. Bezieht der Versicherte eine Invalidenrente und erreicht er während des Scheidungsverfahrens das reglementarische Rentenalter, s kann die Stiftung seine Freizügigkeitsleistung und die Rente kürzen. Die Kürzung entspricht höchstens der Summe, um die die Rentenzahlungen zwischen dem Erreichen des reglementarischen Rentenalters und der Rechtskraft des Scheidungsurteils tiefer ausgefallen wären, wenn ihrer Berechnung ein um den übertragenen Teil der Freizügigkeitsleistung vermindertes Guthaben zugrunde gelegt wrden wäre. Die Kürzung wird je hälftig auf die beiden Ehegatten verteilt. c. Ausgleich bei Aufschub der Altersrente Pensinskasse der Refrmierten Landeskirche Aargau (PKR) Nachtrag 1 zum Vrsrgereglement - Seite 3 vn 5
4 Hat der Versicherte im Zeitpunkt der Einleitung des Scheidungsverfahrens das rdentliche reglementarische Rentenalter erreicht und den Bezug der Altersleistung aufgeschben, s ist sein in diesem Zeitpunkt vrhandenes Altersguthaben wie eine Freizügigkeitsleistung zu teilen. d. Anpassung der Invalidenrente nach dem Vrsrgeausgleich 1. Bei Übertragung eines Rentenanteils an den geschiedenen Ehegatten werden eine laufende Invalidenrente swie die entsprechende BVG-Mindestrente gekürzt, sfern das bis zum Beginn des Anspruchs erwrbene Altersguthaben gemäss Vrsrgereglement in die Berechnung der Invalidenrente einfliesst. 2. Sie darf höchstens um den Betrag gekürzt werden, um den sie tiefer ausfällt, wenn ihrer Berechnung ein um den übertragenen Teil der Freizügigkeitsleistung vermindertes Altersguthaben zugrunde gelegt wird. Die Kürzung darf jedch im Verhältnis zur bisherigen Invalidenrente nicht grösser sein als der übertragene Teil der Freizügigkeitsleistung im Verhältnis zur gesamten Freizügigkeitsleistung. 3. Die Kürzung wird nach den reglementarischen Bestimmungen berechnet, die der Berechnung der Invalidenrente zugrunde liegen. Für die Berechnung der Kürzung massgebend ist der Zeitpunkt der Einleitung des Scheidungsverfahrens 4. Wird bei einer Scheidung eine Invalidenrente nach dem reglementarischen Rentenalter geteilt, s wird der Rentenanteil, der dem berechtigten Ehegatten zugesprchen wurde, bei der Berechnung einer allfälligen Kürzung der Invalidenrente des Versicherten weiterhin angerechnet. e. Vrsrgeausgleich bei Kürzung der Invalidenrente vr dem reglementarischen Rentenalter 1. Wurde inflge des Zusammentreffens mit Leistungen der Unfall- der Militärversicherung eine Invalidenrente gekürzt, s kann bei einer Scheidung vr dem reglementarischen Rentenalter der Betrag nach Artikel 124 Absatz 1 ZGB nicht für den Vrsrgeausgleich verwendet werden. 2. Der Betrag kann jedch für den Vrsrgeausgleich verwendet werden, wenn die Invalidenrente hne Anspruch auf Kinderrenten nicht gekürzt würde. f. Mdalitäten der Übertragung eines zugesprchenen Rentenanteils in eine Pensinskasse der Freizügigkeitseinrichtung 1. Die lebenslange, zugesprchene Rente ist vn der Stiftung an die Pensinskasse der Freizügigkeitseinrichtung des berechtigten Ehegatten zu übertragen. Die Übertragung umfasst die für ein Kalenderjahr geschuldete Rente und ist jährlich jeweils bis zum 15. Dezember des betreffenden Jahres vrzunehmen. 2. Entsteht während des betreffenden Jahres ein Anspruch auf Auszahlung aufgrund vn Alter der Invalidität der stirbt der berechtigte Ehegatte, s umfasst die Übertragung die vm Beginn dieses Jahres bis zu diesem Zeitpunkt geschuldete Rente. 3. Der berechtigte Ehegatte infrmiert seine Pensinskasse der Freizügigkeitseinrichtung über seinen Anspruch auf eine lebenslange Rente und nennt ihr die Stiftung des Versicherten. Wechselt er seine Pensinskasse der Freizügigkeitseinrichtung, s infrmiert er die Stiftung bis spätestens am 15. Nvember des betreffenden Jahres darüber. 4. Wird der Stiftung die Pensinskasse der Freizügigkeitseinrichtung des berechtigten Ehegatten nicht mitgeteilt, s überweist sie frühestens sechs Mnate, spätestens aber zwei Jahre nach dem Termin für diese Übertragung den Betrag an die Auffangeinrichtung. Sie überweist die flgenden Übertragungen jährlich an die Auffangeinrichtung, bis sie eine Infrmatin nach Absatz 3 erhält. 5. Die Stiftung schuldet auf dem Betrag der jährlichen Übertragung einen Zins, welcher der Hälfte des für das betreffende Jahr geltenden reglementarischen Zinssatzes entspricht. g. Infrmatinen Im Falle der Scheidung hat die Pensinskasse der Freizügigkeitseinrichtung des Versicherten der dem Gericht auf Verlangen zusätzlich zu den gesetzlichen vrgesehenen flgende Auskünfte zu geben: b und in welchem Umfang die Freizügigkeitsleistung im Rahmen der Whneigentumsförderung vrbezgen wurde; die Höhe der Freizügigkeitsleistung im Zeitpunkt eines allfälligen Vrbezugs; b und in welchem Umfang die Freizügigkeits- der die Vrsrgeleistung verpfändet ist; die vraussichtliche Höhe der Altersrente; b Kapitalabfindungen ausgerichtet wurden; die Höhe der Invaliden- der Altersrente; Pensinskasse der Refrmierten Landeskirche Aargau (PKR) Nachtrag 1 zum Vrsrgereglement - Seite 4 vn 5
5 b und in welchem Umfang eine Invalidenrente gekürzt wird, b sie wegen Zusammentreffens mit Invalidenrenten der Unfall- der Militärversicherung gekürzt wird und in diesem Fall, b sie auch hne Anspruch auf Kinderrenten gekürzt würde; die Höhe der Freizügigkeitsleistung, die dem Bezüger der der Bezügerin einer Invalidenrente nach Aufhebung der Invalidenrente zukmmen würde; die Kürzung der Invalidenrente nach Artikel 24 Absatz 5 BVG; weitere Auskünfte, die für die Durchführung des Vrsrgeausgleichs nötig sind. Art. 44 Freizügigkeitsleistung: Abrechnung 1. Bei Dienstaustritt erstellt die Stiftung für den Versicherten eine Abrechnung über die Freizügigkeitsleistung. Daraus sind ersichtlich: die Berechnung der Freizügigkeitsleistung, die Höhe des Mindestbetrags gemäss FZG, die Höhe des BVG-Altersguthabens bei Austritt, im Zeitpunkt der Verheiratung, und bei Alter 50, die Höhe der Freizügigkeitsleistung bei Alter 50 swie bei Eheschliessung bzw. am 1. Januar 1995 (für Versicherte, die vr dem 1. Januar 1995 geheiratet haben), b und in welchem Umfang die Freizügigkeitsleistung im Rahmen der Whneigentumsförderung vrbezgen bzw. verpfändet wurde, die Höhe der Freizügigkeitsleistung und der Rentenanteile, die im Rahmen eines Vrsrgeausgleichs bei Scheidung übertragen wurden. Art. 62 Inkrafttreten 1. Das vrliegende Reglement wurde am 7. Februar 2011 vm Stiftungsrat genehmigt und tritt per 1. Januar 2011 in Kraft. Es ersetzt alle bisherigen Bestimmungen. 2. Das vrliegende Reglement gilt nicht für Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenrenten, deren Anspruch im Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Reglements bereits entstanden ist. Hiervn ausgenmmen sind Anpassungen an Änderungen der gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Bestimmungen (insbesndere Anpassungen im Bereich des Scheidungsrechts und der Kürzungsbestimmungen). Der vrliegende Nachtrag tritt per 1. Januar 2017 in Kraft. Der Stiftungsrat Pensinskasse der Refrmierten Landeskirche Aargau (PKR) Nachtrag 1 zum Vrsrgereglement - Seite 5 vn 5
Zusatzvorsorge der F. Hoffmann-La Roche AG. Vorsorgereglement. Gültig ab 1. Januar 2017
Zusatzvorsorge der F. Hoffmann-La Roche AG Vorsorgereglement Gültig ab 1. Januar 2017 Inhaltsverzeichnis Seite 1 Allgemeine Bestimmungen 2 1.1 Zweck und Inhalt 2 1.2 Altersbegriffe 2 1.3 Aufnahme 2 2 Lohnbegriffe

References: Art. 24
 Art. 31
 Art. 37
 Art. 39
 Art. 44
 Art. 62