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Timestamp: 2019-08-25 18:44:30+00:00

Document:
Gesetze-Rechtsprechung Schleswig-Holstein EFuhlNatSchGV SH | Landesnorm Schleswig-Holstein | Gesamtausgabe | Landesverordnung über das Naturschutzgebiet "Ehemaliger Fuhlensee" vom 14. Dezember 1990 | gültig ab: 01.01.2003
Landesverordnung über das Naturschutzgebiet "Ehemaliger Fuhlensee"...
juris-Abkürzung: EFuhlNatSchGV SH
Ausfertigungsdatum: 14.12.1990
Fundstelle: GVOBl. 1991 42
Gliederungs-Nr: 791-4-118
Landesverordnung über das Naturschutzgebiet "Ehemaliger Fuhlensee"
Landesverordnung über das Naturschutzgebiet "Ehemaliger Fuhlensee" vom 14. Dezember 1990 01.01.2003
Aufgrund des § 16 Abs. 1 des Landschaftspflegegesetzes verordnet der Minister für Natur, Umwelt und Landesentwicklung die folgenden §§ 1 bis 8 mit Ausnahme des § 5 Abs. 1 Nr. 1 ; aufgrund des § 39 Abs. 1 Nr. 8 des Landesjagdgesetzes verordnet der Minister für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Fischerei die folgenden § 5 Abs. 1 Nr. 1 und § 8 :
(1) Der ehemalige Fuhlensee auf dem Gebiet der Stadt Meldorf, Kreis Dithmarschen, wird zum Naturschutzgebiet erklärt.
(2) Das Naturschutzgebiet wird mit der Bezeichnung "Ehemaliger Fuhlensee" unter Nummer 158 in das beim Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung als oberster Landschaftspflegebehörde geführte Verzeichnis der Naturschutzgebiete eingetragen.
(1) Das Naturschutzgebiet ist rund 24 ha groß und umfaßt in der Gemarkung Meldorf
die Flurstücke 51/1, 51/2, 124/51, 125/51, 126/51, 127/51,
128/51, 129/51, 130/51, 133/51, 134/51, 138/51, 139/51, 140/51, 141/51, 142/51, 143/51, 144/51 und 145/51.
Landrat des Kreises Dithmarschen - Untere Landschaftspflegebehörde -, 2240 Heide,
Bürgermeister der Stadt Meldorf, 2223 Meldorf,
(1) Das Naturschutzgebiet ist ein Kerngebiet für ein vorgesehenes großräumiges Vorranggebiet für den Naturschutz in der Mieleniederung. Es dient der Erhaltung und natürlichen Entwicklung eines verlandeten Marschsees mit der hierfür charakteristischen Pflanzen- und Tierwelt.
(2) Es besteht aus Röhricht- und Feuchtgrünlandbereichen und Flächen mit Niedermoor- und Zwischenmoorvegetation. Es hat große Bedeutung für den Erhalt dieser Ökosysteme und die daran gebundenen Tier- und Pflanzenarten, insbesondere seltene und teilweise bestandsgefährdete Vogelarten, Amphibien und wirbellose Tiere.
(3) Die Natur ist hier in ihrer Ganzheit zu erhalten und vor Störungen zu schützen und, soweit es zur Erhaltung bestimmter bedrohter Pflanzen- und Tierarten in den Ökosystemen erforderlich ist, durch planvolle Maßnahmen zu entwickeln oder wiederherzustellen.
Maßnahmen der Reviergestaltung und der Äsungsverbesserung nicht zulässig sind und
Fütterungseinrichtungen und geschlossene Hochsitze nicht errichtet werden dürfen;
(2) Soweit eine der in Abs. 1 aufgeführten Maßnahmen im Einzelfall mit einem Eingriff in Natur und Landschaft verbunden ist, gilt Abschnitt III des Landschaftspflegegesetzes.
(3) In Abständen, insbesondere bei der Ausweitung des Naturschutzgebietes, werden die Auswirkungen der nach Absatz 1 zulässigen Handlungen auf den Schutzzweck der Verordnung und die Notwendigkeit einer Änderung geprüft.
Die untere Landschaftspflegebehörde kann im Einzelfall von den Verboten des § 4 Abs. 1 Nr. 12, 13 und 16 Ausnahmen zulassen, die nicht zu einer nachhaltigen Störung führen und den Schutzzweck nicht beeinträchtigen können. Sie ist auch zuständig für die Erteilung von Befreiungen nach § 61 Abs. 2 des Landschaftspflegegesetzes und kann bei Gefährdungen des Schutzzwecks die unaufschiebbaren, notwendigen Maßnahmen treffen.
§ 4 Abs. 1 Nr. 15 Zelte oder Wohnwagen aufstellt, Sachen aller Art lagert, Feuer macht oder Hunde laufen läßt;
§ 4 Abs. 1 Nr. 16 das Naturschutzgebiet betritt oder im Naturschutzgebiet reitet oder fährt.

References: § 16
 § 5
 § 39
 § 5
 § 8
 § 4
 § 61

§ 4

§ 4