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SteuLi-Ausgabe 215 - 05.03.2009
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Online-Ausgabe Nr. 215 vom 05.03.2009
Die E-Mail-Ausgabe ging an 26.983 Empfänger
Beispielrechnungen zum Bürgerentlastungsgesetz
Auch Unfallkosten werden steuerlich wieder absetzbar
Sorgen der Rentner vor ungerechtfertigten Steuernachzahlungen nicht begründet
Elterngeld - Progressionsvorbehalt auch für Sockelbetrag?
Austauschseiten zum Programmablaufplan für die maschinelle Berechnung der vom Arbeitslohn einzubehaltenden Lohnsteuer, des Solidaritätszuschlags und der Maßstabsteuer für die Kirchenlohnsteuer in 2009
Austauschseiten zum Programmablaufplan für die Erstellung von Lohnsteuertabellen in 2009 (einschließlich der Berechnung des Solidaritätszuschlages und der Bemessungsgrundlage für die Kirchenlohnsteuer)
Aktuelles Seminar: Latente Steuern nach HGB und IFRS
Nehmen Sie teil am Seminar „Latente Steuern nach HGB und IFRS“ und verschaffen Sie sich darin vertieftes Wissen über die neuen Regelungen nach HGB und IFRS. Anhand von Fällen aus der Praxis erfahren Sie, wie Sie die Neuerungen in Ihrem Geschäftsalltag effizient und sicher umsetzen und sind so frühzeitig über die richtige Bilanzierung latenter Steuern für Ihr Tagesgeschäft informiert.
Zur Information über die Auswirkungen des Bürgerentlastungsgesetzes (2. Beitrag im letzten Steuerlinks-Newsletter) hat das Bayerische Staatsministerium der Finanzen Beispielrechnungen für das Jahr 2010 erstellt. Diese Berechnungen sind im Internet abrufbar unter www.stmf.bayern.de/steuern/neues/buergerentlastungsgesetz/beispielrechnungen.pdf
Der heutige Sonderausgabenabzug für alle sonstigen Vorsorgeaufwendungen, die neben Aufwendungen für die Altersvorsorge abziehbar sind, wird in einen Sonderausgabenabzug für Krankenversicherungsbeiträge und Beiträge für eine gesetzliche Pflegeversicherung (soziale Pflegeversicherung und private Pflege-Pflichtversicherung) umgestaltet.
Beiträge der steuerpflichtigen Person zugunsten einer Krankenversicherung für sich, ihren nicht dauernd getrennt lebenden unbeschränkt einkommensteuerpflichtigen Ehegatten, ihren Lebenspartner im Sinne des Lebenspartnerschaftsgesetzes und für jedes Kind, für das ein Anspruch auf einen Freibetrag oder auf Kindergeld besteht, werden in diesem Rahmen in Höhe des existenznotwendigen Versorgungsniveaus als Sonderausgaben berücksichtigt. Insbesondere sind Prämien des am 1. Januar 2009 eingeführten Basistarifs der privaten Krankenversicherung in vollem Umfang Sonderausgaben, soweit darin kein Krankengeld enthalten ist.
Beiträge für eine gesetzliche Pflegeversicherung (soziale Pflegeversicherung und private Pflege-Pflichtversicherung) sind in voller Höhe als Sonderausgaben abziehbar. Zur Vermeidung von Schlechterstellungen wird im Rahmen einer Günstigerprüfung zum alten Recht stets der höhere Abzugsbetrag berücksichtigt. Bereits im Lohnsteuerabzugsverfahren werden die als Sonderausgaben abziehbaren Beiträge berücksichtigt, bei gesetzlich versicherten Arbeitnehmern in pauschalierter Form. Die vom Unterhaltsverpflichteten tatsächlich geleisteten Beträge für die Kranken- und Pflegeversicherung des Unterhaltsberechtigten werden im Rahmen des sog. begrenzten Realsplittings durch entsprechende Erhöhung der jeweiligen Höchstbeträge berücksichtigt.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, 27.02.2009
Beispielrechnungen (PDF - 8 Seiten - 297 KB)
Im Interesse der Rechtssicherheit wollen die Fraktionen von Union und SPD das Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 9. Dezember 2008 zur steuerlichen Entfernungspauschale durch eine rückwirkend ab 2007 geltende gesetzliche Regelung ersetzen. Dies geht aus einem von den beiden Fraktionen eingebrachten "Entwurf eines Gesetzes zur Fortführung der Gesetzeslage 2006 bei der Entfernungspauschale" (16/12099 [pdf]) hervor. Bis 2006 hatte die Entfernungspauschale für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte bei 0,30 Euro je Entfernungskilometer gelegen. Die ab 2007 eingeführte Kürzung hatte das Verfassungsgericht verworfen.
Wie die Fraktionen erläutern, hat der Gesetzgeber die Möglichkeit, die vorläufige Regelung des Bundesverfassungsgerichts für die Zeit ab 2007 durch eine andere verfassungsgemäße Regelung zu ersetzen. Mit dem Gesetzentwurf werde die Entfernungspauschale von 2006 weitergeführt. Der Unterschied zur Regelung des Verfassungsgerichts bestehe darin, dass Aufwendungen für die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel auch abziehbar sind, soweit sie den als Entfernungspauschale abziehbaren Betrag überschreiten. Außerdem sind Unfallkosten wieder absetzbar. Sie können als außergewöhnliche Aufwendungen geltend gemacht werden und sind nicht mehr durch die Entfernungspauschale abgegolten. Der Rechtszustand von 2006 werde mit der Neuregelung jetzt wiederhergestellt, "ohne eine grundlegende Neuordnung für die Zukunft damit auszuschließen", schreiben die Fraktionen von Union und SPD in dem Entwurf.
Quelle: hib-Meldung (heute im Bundestag) 064/2009
"Ab dem 1. Oktober 2009 müssen die Rentenversicherungen der Steuerverwaltung die Rentenbezugsmitteilungen für die Jahre 2005 bis 2008 übermitteln.
Die baden-württembergischen Finanzämter werden voraussichtlich ab März 2010 mit der Aufarbeitung dieser Fälle beginnen. Viele Rentnerinnen und Rentner fürchten in diesem Zusammenhang ungerechtfertigte Steuernachzahlungen. Diese Sorgen sind nicht begründet. Denn die meisten Rentnerinnen und Rentner müssen keine Steuern nachzahlen. Im Übrigen werden die Finanzämter die besonderen Umstände jedes Einzelfalles im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten berücksichtigen." Dies sagte Finanzminister Willi Stächele am Mittwoch (25. Februar 2009) in Stuttgart anlässlich der Vorstellung der aktualisierten Broschüre "Steuertipps für Senioren".
Senioren umfassend über die Besteuerung ihrer Altersbezüge informieren
Wichtiger denn je sei, alle Senioren umfassend über die Besteuerung ihrer Altersbezüge zu informieren. Hier helfe die neu aufgelegte Broschüre "Steuertipps für Senioren". In dem handlichen Ratgeber werde auf 71 Seiten die Besteuerung der Renten und Pensionen erläutert und anhand zahlreicher Praxisfälle sowie Übersichten anschaulich erklärt. Die Bestimmungen des seit 2005 geltenden Alterseinkünftegesetzes würden ausführlich dargestellt. Enthalten seien auch zahlreiche Hinweise auf Steuervergünstigungen für ältere Menschen, so Stächele.
"Die meisten Bürgerinnen und Bürger, die bereits Rente bekommen oder in den nächsten Jahren in Rente gehen, müssen keine Einkommensteuer zahlen. Dies gilt vor allem in Fällen, in denen ausschließlich gesetzliche Rente bezogen wird. Ein alleinstehender Rentner etwa, der 2005 in Ruhestand ging und nur eine Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung erhält, muss erst ab einer monatlichen Rente von mehr als 1.575 Euro Einkommensteuer zahlen. Bei einem entsprechenden Neurentner des Jahres 2008 liegt die Steuerfreigrenze bei 1.400 Euro monatlich. Für verheiratete Rentner, die zusammen zur Einkommensteuer veranlagt werden und die beide nur eine Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung bekommen, gelten jeweils die doppelten Beträge", teilte der Finanzminister abschließend mit.
Broschüre "Steuertipps für Senioren"
Die "Steuertipps für Senioren" sind bei allen Finanzämtern des Landes kostenlos erhältlich. Die Publikation kann außerdem bei der Oberfinanzdirektion Karlsruhe, Moltkestraße 50, 76133 Karlsruhe, und dem Finanzministerium Baden-Württemberg, Pressestelle, Neues Schloss, 70173 Stuttgart, gegen Einsendung eines adressierten und frankierten Rückumschlags (Format DIN C5, Porto 0,85 Euro) bezogen werden.
Die Broschüre kann schließlich auch im Internet unter auf der Homepage des Finanzministeriums Baden-Württemberg in der Menüleiste links unten bei "Service" -> "Publikationen" -> "Steuerratgeber" kostenlos heruntergeladen werden.
Quelle: Finanzministerium Baden-Württemberg, 25.02.2009
Steuertipps für Senioren (PDF - 41 Seiten - 1,2 MB
Steuertipps für Erbschaften und Schenkungen Ausgabe 2009 (PDF - 49 Seiten - 1,6 MB
Elterngeld ist eine gute und auf den ersten Blick einfache Sache. Es gleicht teilweise den Einkommensverlust aus, wenn Mann oder Frau wegen des Nachwuchses beruflich kürzer treten müssen.
Als steuerfreie Lohnersatzleistung unterliegt es aber, wie andere Lohnersatzleistungen (z.B. Arbeitslosen- oder Krankengeld), grundsätzlich dem so genannten Progressionsvorbehalt. Das bedeutet: Es wird zwar selbst steuerfrei ausgezahlt, erhöht aber den Steuersatz für das übrige Einkommen und das kann bei der Einkommensteuererklärung zu einer erheblichen Steuernachzahlung führen.
Fraglich ist nun, ob diese steuererhöhende Wirkung auch für den Sockelbetrag von 150/300 Euro gelten soll. Diese Frage wird derzeit vor dem Finanzgericht Münster (Aktenzeichen 2 K 4856/08E) überprüft. Elterngeld in Höhe von 150/300 Euro wird grundsätzlich gezahlt, auch dann, wenn der betroffene Elternteil vor der Geburt des Kindes kein oder nur ein geringes Einkommen erzielt hat.
Dazu Erich Nöll, Geschäftsführer des BDL: „Dieser Teil des Elterngeldes ist im Grunde genommen kein Ersatz für nunmehr fehlendes Gehalt bzw. ausfallenden Lohn, sondern eine reine Sozialleistung. Folglich sollte dieser Betrag auch nicht dem Progressionsvorbehalt unterworfen werden. Eine klarstellende Regelung findet sich im Gesetz leider nicht. Nach dem Wortlaut unterliegt das gesamte Elterngeld dem Progressionsvorbehalt, nach Sinn und Zweck wohl nur der den Sockelbetrag übersteigende Teil. Bezieht das Finanzamt das Elterngeld in voller Höhe in den Progressionsvorbehalt ein, empfehlen wir, dagegen Einspruch einzulegen und beim Finanzamt das Ruhen des Verfahrens aus Zweckmäßigkeitsgründen zu beantragen."
Solange allerdings noch kein Verfahren beim Bundesfinanzhof (BFH) anhängig ist, besteht kein Rechtsanspruch auf Verfahrensruhe. Die Gewährung ist jedoch zweckmäßig, weil der BFH sich sicher in absehbarer Zeit mit dieser Frage beschäftigen wird. Lässt das Finanzamt das Verfahren nicht ruhen, bleibt dem Steuerzahler nur noch der Weg einer eigenen kostenpflichtigen Klage.
Quelle: Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine e.V. 17.02.2009
Der Bundesfinanzhof (BFH) hat im Urteil vom 28. Oktober 2008 VIII R 69/06 entschieden, dass die mittelbare Beteiligung eines Berufsfremden an einer Personengesellschaft, deren weitere Gesellschafter Freiberufler sind, dazu führt, dass die Gesellschaft insgesamt keine freiberuflichen, sondern gewerbliche Einkünfte bezieht und deshalb gewerbesteuerpflichtig ist.
Dem Urteil lag folgender Sachverhalt zugrunde: Eine Personengesellschaft (Untergesellschaft) unterhielt ein Ingenieurbüro. Neben Ingenieuren war an ihr auch eine weitere Personengesellschaft (Obergesellschaft) beteiligt. Diese fungierte als Holding für zahlreiche weitere Ingenieurbüros. Die Gesellschafter der Obergesellschaft waren durchweg Ingenieure, allerdings mit Ausnahme eines Gesellschafters, der ein Diplom-Kaufmann war und sich um die kaufmännischen Angelegenheiten der Gesellschaft kümmerte.
Der BFH entschied, dass die mittelbare Beteiligung des Diplom-Kaufmannes an der Untergesellschaft dazu führt, dass diese insgesamt gewerbliche Einkünfte bezieht. Dabei knüpfte der BFH an die ständige Rechtsprechung an, dass eine Personengesellschaft nur dann freiberufliche Einkünfte erzielt, wenn sämtliche Gesellschafter die Merkmale des freien Berufs in eigener Person erfüllen. Diese Voraussetzung ist nur erfüllt, wenn der Gesellschafter über die im Gesetz vorausgesetzte persönliche Berufsqualifikation verfügt und er diesen Beruf tatsächlich auch ausübt. Ist das nicht der Fall, spricht man von einem berufsfremden Gesellschafter. Da die Obergesellschaft als solche die auf natürliche Personen zugeschnittenen Merkmale des § 18 Abs. 1 Nr. 1 des Einkommensteuergesetzes (EStG) nicht erfüllen kann und ein Gesellschafter allein durch das Halten einer Beteiligung noch keinen freien Beruf ausübt, muss auch bei den mittelbar beteiligten Gesellschaftern geprüft werden, ob sie die gesetzlichen Merkmale freier Berufstätigkeit verwirklichen. Im Streitfall war der mittelbar beteiligte Diplom-Kaufmann ein berufsfremder Gesellschafter, weil er weder Ingenieur war noch den in § 18 EStG aufgeführten Beruf des beratenden Betriebswirts tatsächlich ausgeübt hat. Hierfür genügt es nämlich nicht, lediglich sein "eigenes" Unternehmen in kaufmännischer Hinsicht zu leiten.
Zeitgleich hat der BFH mit Urteil vom 28. Oktober 2008 VIII R 73/06 auch die Einkünfte der Obergesellschaft als Einkünfte aus Gewerbebetrieb beurteilt, da die Obergesellschaft als Holding lediglich geschäftsleitende Funktionen innerhalb einer Firmengruppe wahrgenommen und damit keinen freien Beruf ausgeübt hatte.
Quelle: BFH, 25.02.2009
Urteil vom 28. Oktober 2008 VIII R 69/06
Urteil vom 28. Oktober 2008 VIII R 73/06
Mit Urteil vom 18. Dezember 2008 VI R 39/07 hat der Bundesfinanzhof (BFH) entschieden, dass die Kosten eines Arbeitnehmers für die Fahrten zwischen Wohnung und ständig wechselnden Tätigkeitsstätten unabhängig von der Entfernung (ab dem ersten km) in tatsächlicher Höhe als Werbungskosten zu berücksichtigen sind. Der Ansatz einer Entfernungspauschale, die für Wege zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte anzusetzen ist, scheidet daher aus.
Im Streitfall hatte das Finanzamt (FA) bei Fahrten des Klägers zu wechselnden Tätigkeitsstätten, die weniger als 30 km von seinem Wohnort entfernt lagen, nur die Entfernungspauschale i.H.v. 0,30 € je Entfernungskilometer berücksichtigt. Hierbei berief sich das FA auf ältere Rechtsprechung des BFH, wonach die Regelung des § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 des Einkommensteuergesetzes (EStG) zur Entfernungspauschale auch auf Fahrten zu ständig wechselnden Tätigkeitsstätten im Einzugsbereich (sog. 30-km-Grenze) anzuwenden war.
Der BFH stellte klar, dass diese Rechtsprechung aufgrund geänderter Rechtslage überholt ist. Er verdeutlichte nochmals, dass die abzugsbeschränkende Regelung des § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 EStG (Entfernungspauschale) nicht auf Fahrten des Arbeitnehmers zu ständig wechselnden Tätigkeitsstätten angewendet werden kann. Denn solche Einsatzstellen sind -anders als eine regelmäßige Arbeitsstätte- nicht auf Dauer und Nachhaltigkeit angelegt. Der Arbeitnehmer kann sich folglich nicht auf die immer gleichen Wege einstellen und so auf eine Minderung der Wegekosten hinwirken.
Urteil vom 18. Dezember 2008 VI R 39/07
Der Bundesfinanzhof (BFH) hat mit Urteil vom 17. Dezember 2008 XI R 62/07 entschieden, dass in einer Rechnung der Zeitpunkt der Lieferung (§ 14 Abs. 4 Satz 1 Nr. 6 Umsatzsteuergesetz UStG 2005) außer bei Rechnungen über An- oder Vorauszahlungen auch dann zwingend anzugeben ist, wenn er mit dem Ausstellungsdatum der Rechnung identisch ist.
Urteil vom 17. Dezember 2008 XI R 62/07
Dieses (aktualisierte) BMF-Schreiben gilt erstmalig für Veranlagungszeiträume ab 2008.
BMF-Schreiben vom 24.02.2009 IV C 6 - S 2296-a/08/10002 - (2007/0220243) (PDF - 11 Seiten - 79 KB)
Mit Wirkung ab 1. Januar 2009 wird der Programmablaufplan für die maschinelle Berechnung der vom Arbeitslohn einzubehaltenden Lohnsteuer, des Solidaritätszuschlags und der Maßstabsteuer für die Kirchenlohnsteuer geändert (Austauschseiten). Der Programmablaufplan berücksichtigt die ab 1. Januar 2009 geltenden Tarifänderungen durch das Gesetz zur Sicherung von Beschäftigung und Stabilität in Deutschland.
Hierzu: BMF-Schreiben vom 4. März 2009 - IV C 5 - S 2361/08/10003 - (2009/0120357) -
BMF-Schreiben vom 04.03.2009 (PDF - 1 Seite - 33 KB)
Austauschseiten (PDF - 9 Seiten - 105 KB)
Siehe auch: Steuerlinks-Newsletter 210 - Ursprüngliches Schreiben
Im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder wird hiermit der nach § 51 Abs. 4 Nr. 1a EStG aufzustellende geänderte Programmablaufplan für die Herstellung von Lohnsteuertabellen zur manuellen Berechnung der Lohnsteuer für das Jahr 2009 bekannt gemacht (Austauschseiten). Der Programmablaufplan berücksichtigt die ab 1. Januar 2009 geltenden Tarifänderungen durch das Gesetz zur Sicherung von Beschäftigung und Stabilität in Deutschland.
Hierzu: BMF-Schreiben vom 4. März 2009 - IV C 5 - S 2361/08/10003 - (2009/0120550) -
Austauschseiten (PDF - 7 Seiten - 90 KB)
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 28. Januar 2009 X R 27/07 )
Fahrten zu ständig wechselnden Tätigkeitsstätten ohne Anwendung einer Mindestentfernung in voller Höhe als Werbungskosten absetzbar
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 18. Dezember 2008 VI R 39/07 )
Rücknahme eines rechtswidrigen begünstigenden Verwaltungsakts - Änderung der Anrechnungsverfügung bei Änderung der Steuerfestsetzung
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 09. Dezember 2008 VII R 43/07 )
Erhebliche Mitursächlichkeit der Behinderung des Kindes für seine mangelnde Fähigkeit zum Selbstunterhalt als Voraussetzung für den Kindergeldanspruch - Eingeschränkte Überprüfbarkeit durch BFH - Entscheidung über die außergerichtlichen Kosten einer Beigeladenen
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 19. November 2008 III R 105/07 )
Zur Un-Vereinbarkeit der Pauschalbesteuerung des § 18 Abs. 3 AuslInvestmG mit Gemeinschaftsrecht Art. 73b EGV - Berufung auf die Kapitalverkehrsfreiheit für Veranlagungszeiträume vor 1994 - Anwendungsvorrang - keine Anrufung des EuGH - Klassifizierung ausländischer Investmentfonds als "weiße", "graue" oder "schwarze" Fonds - Zulässigkeit eines nicht schriftlich gestellten Antrags auf schlichte Änderung
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 18. November 2008 VIII R 24/07 )
Haftung des GmbH-Geschäftsführers wegen Nichtabführung von Lohnsteuer - Schadensersatzcharakter der Haftung nach § 69 AO - Adäquanztheorie - Kausalverlauf zwischen Pflichtverletzung und Schadenseintritt - Schutzzweck der Pflicht zur fristgemäßen Lohnsteuerabführung - Beendigung des Steuerschuldverhältnisses
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 11. November 2008 VII R 19/08 )
Freiberufliche Einkünfte einer Mitunternehmerschaft - Voraussetzungen der steuerrechtlichen Anerkennung einer interprofessionellen Freiberufler-Personengesellschaft zwischen einem Diplom-Kaufmann und Ingenieuren - Vollbeendigung der klagenden Personengesellschaft während des Revisionsverfahrens
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 28. Oktober 2008 VIII R 69/06 )
Anwendung der Abfärberegelung bei einer neben ihrer freiberuflichen Ingenieurtätigkeit auch als Holdinggesellschaft fürmehrere Konzerngesellschaften geschäftsführend und koordinierend tätigen Partnerschaftsgesellschaft
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 28. Oktober 2008 VIII R 73/06 )
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 20. Januar 2009 IX R 34/07 )
Keine Sonderabschreibung nach FördG bei fehlendem Vollzug des Anschaffungsgeschäfts
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 20. Januar 2009 IX R 9/07 )
Betriebsaufspaltung: Voraussetzungen für die Einordnung des Grundstücks eines Gesellschafters der Besitzgesellschaft als Sonderbetriebsvermögen - Klagebefugnis bei rechtsformwechselnder Umwandlung einer GbR in eine KG
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 17. Dezember 2008 IV R 65/07 )
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 17. Dezember 2008 IX R 94/07 )
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 17. Dezember 2008 XI R 62/07 )
Zum Urteil im Volltext (BFH vom 27. November 2008 V R 8/07 )
Die Reform des Erbschaftsteuer- und Bewertungsrechts verändert die Eck-Parameter für die Nachfolgeberatung im betrieblichen und privaten Bereich von Grund auf. Die in der Reihe „Haufe aktuell“ erschienene Broschüre „Erbschaftsteuerreform 2009“ gibt dem Steuerberater einen präzisen Überblick über die neuen Gestaltungsmöglichkeiten.
Ausführlich erläutert werden die Konsequenzen der Reform für die Gestaltungsberatung im betrieblichen und privaten Bereich. Hierbei werden neben den neuen Eckdaten für die Übertragung von Einzelunternehmen, Personen- und Kapitalgesellschaften auch betriebliche Sonderfälle behandelt; z. B. Betriebsaufspaltung, atypische Gesellschaft sowie Unternehmensnießbrauch und betriebliche Rentenlösungen. Ein weiterer Schwerpunkt der Darstellung liegt in der ausführlichen Behandlung der neuen Verschonungsregelungen für Immobilien.
Der Titel enthält keine langen theoretischen Ausführungen, sondern ermöglicht mit vielen Übersichten, Schaubildern, Praxisfällen, Beispielberechnungen und Checklisten einen zeitsparenden Schnelleinstieg in die umfangreiche Materie.
Der zusätzliche Web-Zugang erlaubt den Zugriff auf zwei ausgefeilte Online-Rechner, mit deren Hilfe der Berater auch komplexere Berechnungen zum Erbschaftsteuer- und Bewertungsrecht ohne große Einarbeitung selbst vornehmen kann.
„Erbschaftsteuerreform 2009“ - Die Neuregelungen des Erbschaftsteuer- und Bewertungsrechts
Prof. Preißer, Hegemann Dr. Seltenreich, 1.Auflage Februar 2009, 304 Seiten, 39,80 Euro, ISBN 978-3-448-08013-1
Die steuerliche Änderungsflut ist gewaltig – und groß das Risiko, in der Hektik des Beratungsalltages eine einschneidende Neuerung zu verpassen. Das im jährlichen Turnus erscheinende Arbeitshandbuch von PricewaterhouseCoopers mit dem Titel „Steueränderungen 2009“ nimmt dem Steuerberater die mühsame Auswertungsarbeit ab und gibt diesem so die Sicherheit, „nichts Wichtiges zu übersehen“. Auf 480 Seiten gibt die Broschüre einen vollständigen und umfassend kommentierten Überblick über alle beratungsrelevanten Steueränderungen der Jahre 2008/2009.
Der Gesetzgebungs-Report stellt kurz die realisierten Vorhaben 2008 dar und gibt einen umfassenden Überblick über die bereits eingesteuerten Aktivitäten mit Auswirkung für 2009 bis 2010. Umfassend analysiert werden zudem alle beratungsrelevanten Rechtsprechungs- und Verwaltungsänderungen des Jahres 2008.
Schwerpunktthemen dieses Jahr: die Reform des Erbschaftsteuer- und Bewertungsrechts, GmbH-Reform (MoMiG), Verrechnungspreise und Funktionsverlagerungen sowie wichtige Änderungen im internationalen Steuerrecht .
Zahlreiche Beratungshinweise liefern dem versierten Steuer-Profi einen fachlich anspruchsvollen Fundus für das gestaltende Mandantengespräch.
„Steueränderungen 2009“ - PricewaterhouseCoopers, 480 Seiten, 48 Euro, ISBN 978-3-448-08755-0

References: § 18
 § 18
 § 9
 § 9
 § 51
 § 18
 Art. 73
 EuGH 
 § 69