Source: https://www.kita-luna.de/agb-bildungs-und-betreuungsvertrag-bayern/
Timestamp: 2020-05-27 01:42:04+00:00

Document:
AGB Bildungs- und Betreuungsvertrag Bayern - Kita Luna
§ 1 Aufnahme, Vereinbarung zur Bildung, Erziehung und Betreuung
Die Betreuung erfolgt in für diesen Zweck genehmigten Räumen der KTS Verwaltungs GmbH und kann auch in einer anderen Einrichtung des Trägers oder eines Kooperationspartners durchgeführt werden, wenn und solange dies aus betrieblichen Gründen erforderlich ist.
Die Eingewöhnungszeit erfolgt unter aktiver Einbeziehung der Personensorgeberechtigten nach dem Eingewöhnungsmodell und -plan von Kita Luna. Bei Neueröffnungen kann das Eingewöhnungsmodell abweichen. Je nach Entwicklungsstand und Verhalten des Kindes kann die Eingewöhnungszeit zwischen 2-6 Wochen (oder ggf. länger) betragen. Die genaue Dauer ist abhängig vom Wohl des Kindes, seiner Personensorgeberechtigten und von der professionellen Einschätzung der Bezugspersonen. Die Eingewöhnungsphase ist ein Kernstück der pädagogischen Arbeit, sie ist für die positive Entwicklung, das Wohlbefinden und die Integration des Kindes innerhalb der Gruppe entscheidend. Deswegen ist die Anwesenheit der Begleitperson des Kindes während der ersten Wochen der Eingewöhnungsphase Voraussetzung. Die Personensorgeberechtigten verpflichten sich, jederzeit erreichbar zu sein, um kurzfristig ihr Kind abholen zu können.
Die Aufnahme der Kinder erfolgt nach schriftlicher Anmeldung durch Abschluss eines schriftlichen Betreuungsvertrages zwischen der KTS Verwaltungs GmbH und den Personensorgeberechtigten. Mit der Aufnahme erkennen die Personensorgeberechtigten diese AGB, die Konzeption, die Gebührenordnung in ihrer jeweils gültigen Fassung sowie alle ausgehändigten Merk- und Infoblätter an und lassen diese wirksamen Vertragsbestandteil werden.
Der Träger ist berechtigt, die Konzeption und Betreuungsordnung der Kindertageseinrichtung auch während des laufenden Betriebsjahres zu ändern. Änderungen werden den Eltern rechtzeitig z. B. durch Aushang in der Kindertageseinrichtung bekannt gegeben.
Es werden grundsätzlich nur Kinder aufgenommen, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt (Erstwohnsitz) in München haben.
Kinder, die an ansteckenden Krankheiten leiden, können nicht aufgenommen werden.
Die Entscheidung zur Aufnahme der Kinder liegen grundsätzlich die einschlägigen Regelungen der jeweils gültigen Satzung über den Besuch der Kinderkrippen, Häuser für Kinder, Kindergärten und Horte der LHST München zugrunde.
Die Betreuung beginnt und endet grundsätzlich in der Einrichtung. Sie erfolgt im Rahmen der Öffnungszeiten der Einrichtung. Grundsätzlich gelten die gebuchten Zeiten für die Dauer des Bildungs- und Betreuungsvertrages. Die Eltern verpflichten sich, die gebuchte Betreuungszeit einzuhalten. Eine z. B. durch Krankheit bedingte Abwesenheit des Kindes ist bis spätestens 8:30 Uhr in der Kita mitzuteilen.
Eine Erhöhung der Buchungszeiten ist nach Absprache und anschließender schriftlicher Vereinbarung mit der Kita-Leitung möglich. Eine Verkürzung der Buchungszeiten ist grundsätzlich nur zum 01.09. eines Jahres nach Absprache mit der Kita-Leitung möglich.
Mit der Anmeldung des Kindes haben sich die Personensorgeberechtigten zu den Buchungszeiten und den gewöhnlichen täglichen Hol- und Bringzeiten zu äußern. Sie sind endgültig in dem Betreuungsvertrag festzuhalten und bindend. Der Begriff Buchungszeiten im Sinne dieser AGB umfasst insbesondere auch die Anzahl der Wochentage, an welchen das Kind die Kindertageseinrichtung besucht. Diese beträgt in der Regel fünf Tage und kann nicht dauerhaft verkürzt werden.
Die Kinder sind in der vereinbarten Betreuungszeit abzuholen. Sollte die Abholung nach der regulären Öffnungszeit der Kindertageseinrichtung erfolgen, wird selbstverständlich eine Pädagogin in der Einrichtung bleiben und sich des Kindes annehmen. In diesem Fall muss umgehend eine telefonische Mitteilung erfolgen und es wird ein Entgelt von 30€ pro angefangene halbe Stunde Betreuungszeit berechnet. In diesem Fall wird der Betrag per Lastschrift mit dem nächsten fälligen Monatsbeitrag abgebucht.
Die Schließzeiten werden rechtzeitig durch das Weiterleiten der Jahresplanung bekanntgegeben.
Vorübergehende Kürzungen der Öffnungszeiten in besonderen Fällen wie z. B. Personalausfall, Krankheiten und Ähnlichem sind der Leitung nach Weisung des Trägers vorbehalten. Die Tageseinrichtung kann ferner auf behördliche Anordnung oder aus anderen zwingenden Gründen geschlossen werden. Ein Anspruch auf Betreuung besteht auf Grund dieses Vertrages während einer solchen Schließung nicht.
Die Betreuungskosten für diesen Betreuungsvertrag ergeben sich aus der aktuellen Beitrags- und Gebührenordnung, die auf unserer Website kita-luna.de unter der jeweiligen Einrichtung abrufbar ist.
Die Betreuungskosten im ersten Monat sind abhängig vom Startdatum. Startet das Kind bis zum 15. eines Monats, dann werden die vollen Betreuungskosten fällig. Bei einem Start am 16. eines Monats oder später, werden für diesen Monat keine Betreuungskosten fällig.
Die Parteien sind sich einig, dass die Betreuungsbeiträge auf einer Mischkalkulation der Betreuungseinrichtung beruhen. Aus diesem Grund sind die Betreuungsbeiträge sowie die monatliche Pauschale für Verpflegung und Getränke während der Laufzeit des Betreuungsvertrages unabhängig davon zu entrichten, ob das Kind die Kindertageseinrichtung besucht oder z. B. wegen Krankheit, Urlaub oder aus sonstigen Gründen abwesend ist. Die Beiträge sind auch während der Schließzeiten zu entrichten.
Die Höhe der Beiträge entspricht dem Stand zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. Wenn die Höhe der Beiträge an gestiegene Kosten oder staatliche Vorgaben angepasst wird, teilt die KTS Verwaltungs GmbH die neuen Beiträge den Personensorgeberechtigten rechtzeitig (wenn möglich, mit einer Vorlaufzeit von drei Monaten) mit, verbunden mit dem Angebot, den Vertrag zu den bestehenden Bedingungen, aber geänderten Beiträgen fortzusetzen. Widersprechen die Personensorgeberechtigten nicht innerhalb eines Monats schriftlich nach Kommunikation der Beitragsanpassung, gelten die neuen Beiträge zwischen den Parteien als vereinbart. Widersprechen die Personensorgeberechtigten den neuen Beiträgen innerhalb dieses Zeitrahmens, ist die KTS Verwaltungs GmbH berechtigt, diesen Vertrag mit einer Frist von zwei Monaten zum Monatsende zu kündigen. Wir weisen auf die Folgen des Schweigens oder des Widerspruchs hin.
Die Betreuungsbeiträge und die Verpflegungspauschale sind monatlich im Voraus zu entrichten und werden ausschließlich im SEPA-Basis-Lastschriftverfahren jeweils zum Monatsbeginn eingezogen. Die Personensorgeberechtigten erteilen der KTS Verwaltungs GmbH insoweit ein SEPA-Basis-Lastschrift-Mandat und verpflichten sich, alle für den Einzug der Beiträge relevanten Änderungen (z. B. der Bankverbindung) rechtzeitig bekanntzugeben und für eine ausreichende Deckung des angegebenen Kontos zu sorgen. Die durch eine von den Personensorgeberechtigten zu verantwortende Rücklastschrift entstehenden Gebühren der beteiligten Banken sind von den Personensorgeberechtigten zu tragen. Zusätzlich anfallende Bankspesen (z. B. für Überweisungen aus dem Ausland) sowie eventuelle Mahn- und sonstige Kosten zur Durchsetzung berechtigter Ansprüche der KTS Verwaltungs GmbH sind ebenfalls von den Personensorgeberechtigten zu tragen.
Am Tag des Betreuungsstarts ist die unterzeichnete Anlage „Ärztliche Bescheinigung“ vorzulegen, aus der ersichtlich wird, dass das Kind frei von ansteckenden Krankheiten ist und aus ärztlicher Sicht keine Einwände gegen den Besuch einer öffentlichen Einrichtung bestehen. Die Bescheinigung beinhaltet zudem eine Bestätigung über die Teilnahme an der fälligen altersentsprechenden Früherkennungsuntersuchung und der ärztlichen Impfberatung. Zudem ist nachzuweisen, dass die von der Ständigen Impfkommission empfohlene Masern-Impfungen stattgefunden haben. Wenn dieser Impfpflicht nicht nachgekommen wird, sind wir als Träger verpflichtet, diese Information an das Gesundheitsamt weiterzuleiten und es kann eine Geldbuße von bis zu 2.500,00 € durch das Gesundheitsamt erhoben werden. Der Vertragsabschluss wird bei Nichteinhaltung unwirksam. Die „Ärztliche Bescheinigung“ darf nicht älter als 14 Tage sein.
Kinder, die an einer übertragbaren Krankheit leiden, dürfen gemäß § 34 Infektionsschutzgesetz (IfSG) die Kindertageseinrichtung während der Dauer der Erkrankung nicht besuchen. Wenn Personensorgeberechtigte eine übertragbare Krankheit beim Kind (z. B. Diphtherie, Hirnhautentzündung, Keuchhusten, Krätze, Masern, Mumps, Paratyphus, Röteln, Scharlach, Virushepatitis, Windpocken usw.) feststellen, sind sie verpflichtet, die Art der Erkrankung und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich der Leitung der Kindertageseinrichtung mitzuteilen. Nach Ende der meldepflichtigen Krankheit ist am ersten Betreuungstag ein ärztliches Attest vorzulegen, welches bescheinigt, dass keine Ansteckungsgefahr mehr besteht. Bei der Erkrankung mit Windpocken benötigen auch Geschwisterkinder ohne Immunität vor Besuch der Einrichtung ein ärztliches Attest, das bescheinigt, dass von ihnen keine Ansteckungsgefahr ausgeht und sie aus ärztlicher Sicht eine Gemeinschaftseinrichtung besuchen dürfen.
Die Verabreichung von Medikamenten während des Aufenthaltes in einer Kindertagesstätte ist nicht verpflichtend. Die Verabreichung ist nur mit einer schriftlichen Einverständniserklärung des Erziehungsberechtigten möglich. Bei verschreibungspflichtigen Medikamenten wird zusätzlich zur Einverständniserklärung eine verordnete Dosierungsanleitung des behandelnden Arztes und dessen Unterschrift benötigt. Während des Verabreichungszeitraumes eines Medikaments tragen die Personensorgeberechtigten die volle Verantwortung und weder die KTS Verwaltungs GmbH noch einzelne Mitarbeiter übernehmen die Haftung für Schäden durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten bei der Medikamentenvergabe. Grundsätzlich werden keine fiebersenkenden und schmerzstillenden Medikamente von unseren Mitarbeitern an die Kinder verabreicht.
Die Personensorgeberechtigten bestätigen mit Unterzeichnung des Betreuungsvertrages, dass sie das Infoblatt „Geimpft – geschützt“ und die Belehrung nach § 34 Abs. 5 S. 2 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) zusammen mit dem Betreuungsvertrag erhalten und von dessen Inhalt Kenntnis genommen haben.
Sollte ein Kind bereits vor der Aufnahme in die Kindertageseinrichtung an Allergien leiden oder sich nach Aufnahme eine Unverträglichkeit gegen bestimmte Lebensmittel oder Substanzen entwickeln, verpflichten sich die Eltern, diese Umstände unverzüglich und ohne schuldhaftes Verzögern der Kindertageseinrichtung unter Bekanntgabe der Art und des Umfanges der Allergie anzuzeigen und das pädagogische Personal in geeignete Notfallmaßnahmen gegebenenfalls unter Zuhilfenahme eines Mediziners einzuweisen. Bei einem Verstoß gegen diese Vorschrift wird insbesondere auf §7 Abs. 4.2 hingewiesen.
Die Kindertageseinrichtung haftet – außer in Fällen von Vorsatz und grobem Verschulden – nicht für den Verlust oder die Beschädigung der Privatsachen der Kinder oder sonstigen Schäden. Es wird den Personensorgeberechtigten daher empfohlen, ihren Kindern keine wertvollen Sachen beim Besuch der Kindertageseinrichtung zu überlassen. Außerdem wird empfohlen, persönliche Sachen des Kindes mit dem jeweiligen Namen zu beschriften.
Träger der Versicherung ist die BGW (Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege).
Alle Unfälle auf dem Hin- und Rückweg sind durch die Personensorgeberechtigten unverzüglich der Leitung der Kindertageseinrichtung zu melden. Die Meldung an den Unfallversicherungsträger obliegt der Leitung der Kindertageseinrichtung.
Bei allen Altersklassen erlischt der Vertrag automatisch mit Ablauf des Monats August des Bildungsjahres, in welchem das Kind seinen Hauptwohnsitz nicht mehr in der Landeshauptstadt München hat.
Die Kündigung des Betreuungsvertrages muss schriftlich erfolgen. Bei Kündigung seitens der Personensorgeberechtigten liegt ein Formblatt „Kündigung“ in der Kindertageseinrichtung aus, welches von den Personensorgeberechtigten verwendet werden kann. Die ordentliche Kündigungsfrist beträgt für beide Seiten zwei Monate zum Monatsende. Eine Kündigung mit Austrittsdatum zum 31.07. eines Jahres ist auf Grund der nachfolgenden Schließzeit jedoch ausgeschlossen.
Bei Nichteinhaltung der ordentlichen Kündigungsfrist von zwei Monaten hat die KTS Verwaltungs GmbH Anspruch auf Zahlung der nach diesem Vertrag geschuldeten Beiträge bis zu dem Zeitpunkt, zu dem das Vertragsverhältnis bei Einhaltung der ordentlichen Kündigungsfrist geendet hätte, unabhängig davon, ob das Kind das Betreuungsangebot wahrnimmt oder nicht. Falls das Kind die Betreuung bei Kita Luna nicht bis zum Ende der ordentlichen Kündigungsfrist wahrnimmt und der Betreuungsplatz nicht durch die KTS Verwaltungs GmbH nachbesetzt werden kann, wird der monatliche Höchstsatz fällig, da die Ausgleichszahlung der Stadt München entfällt (siehe Gebührenordnung).
4.1 Den Personensorgeberechtigten steht ein außerordentliches Kündigungsrecht zum Ende des auf die Kündigung folgenden Monats, z. B. bei dauerhafter schwerwiegender Erkrankung des Kindes zu. Dies muss schriftlich belegt werden.
4.2 Bei Kündigung seitens der KTS Verwaltungs GmbH ist es ausreichend, wenn die Kündigungserklärung einem Personensorgeberechtigten ausgehändigt wird. Die Personensorgeberechtigten bevollmächtigen sich gegenseitig zum Empfang der Kündigung. Der Träger kann den Vertrag außerordentlich fristlos aus wichtigem Grund kündigen und das Kind vom Besuch der Einrichtung ausschließen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn:
a) die Personensorgeberechtigten trotz Aufforderung mit ihren Zahlungsverpflichtungen für mindestens zwei Monate im Rückstand sind,
b) vertragsrelevante Unterlagen fehlen (wie z. B. SEPA-Lastschrift-Mandat, ärztliche Unbedenklichkeitserklärung),
c) der gesetzlich vorgeschriebenen Impfpflicht der Masern-Impfungen nicht nachgekommen wird,
d) wiederholt gegen die in diesem Vertrag enthaltenen Grundsätze, Bestimmungen und Regelungen der Einrichtung und gesetzlichen Vorschriften verstoßen wird, insbesondere die Einhaltung der Bringzeit (bis spätestens 8:30 Uhr) und der im Vertrag vereinbarten Abholzeit,
e) das Kind ohne ausreichende Entschuldigung mindestens zwei Wochen der Kita fernbleibt,
f) die dem Vertrag zugrundeliegende Bedarfsfeststellungsgründe nicht mehr gültig sind,
g) das Kindeswohl nicht gewährleistet werden kann und das Wohl und die Gesundheit der anderen Kinder und der Mitarbeiter der Einrichtung wesentlich beeinträchtigt werden,
h) wenn dem Träger die Betriebserlaubnis versagt oder entzogen bzw. die von der Stadt oder Gemeinde vorgenommene Finanzierung eingestellt bzw. nicht aufgenommen wird,
i) das Kind die Einrichtung nicht regelmäßig besucht,
j) die Eltern notwendige Unterlagen zur Aufnahme des Kindes im Sinne der jeweils gültigen Satzung der LHST München nach Aufforderung nicht oder nicht rechtzeitig beibringen,
k) die Eltern bei der Aufnahme falsche Angaben gemacht haben,
4. 3 Verstoßen die Personensorgeberechtigten wiederholt gegen die vereinbarte Buchungszeit, die Kernzeit und/oder die Bring- und Abholzeiten, kann das Vertragsverhältnis außerordentlich mit einer Frist von 7 Tagen zum Monatsende gekündigt und die Betreuung des Kindes eingestellt werden, sofern innerhalb der genannten Frist durch die Personensorgeberechtigten keine neue Festlegung der Buchungszeit erfolgt ist.
Die Eltern verpflichten sich während der Vertragslaufzeit, ihr Kind in keiner anderen Kita betreuen zu lassen. Verstoßen sie gegen diese Verpflichtung, haben sie der Einrichtung einen dadurch eintretenden Verlust staatlicher und kommunaler Förderung zu ersetzen.
§ 8 Wohnsitz der Personensorgeberechtigten
Im Bayerischen Kinderbetreuungsgesetz ist geregelt, dass Träger von Kindertageseinrichtungen einen kinderbezogenen Förderanspruch gegenüber den Gemeinden haben, in denen die Kinder ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben. Gemeinden leisten für Kinder aus ihrem Bereich einen anteiligen Zuschuss an Kindertageseinrichtungen außerhalb des eigenen Gemeindegebietes. Sofern Personensorgeberechtigte während der Laufzeit des Vertrages ihren Wohnsitz in eine andere Gemeinde verlegen, verpflichten Sie sich, die KTS Verwaltungs GmbH hierüber frühzeitig zu informieren. Bei einem Umzug entfällt der Anspruch auf die Förderung nach der Münchner Förderformel. Ab diesem Zeitpunkt werden einkommensunabhängig die jeweiligen Höchstsätze erhoben (siehe Gebührenordnung).
§ 9 Genehmigungen
Die Personensorgeberechtigten sind einverstanden mit der Speicherung personenbezogener Daten der Personensorgeberechtigten und des Kindes zu Zwecken der Durchführung dieser Vereinbarung (siehe § 10).
Die Personensorgeberechtigten sind mit der Weiterleitung personenbezogener Daten der Personensorgeberechtigten und des Kindes an die zuständigen Stellen des Referates für Bildung und Sport der Landeshauptstadt München einverstanden (siehe § 10).
Bildmaterial von Kindern wird nur mit vorherigem Einverständnis der Personensorgeberechtigten in der Kita sowie für die Öffentlichkeitsarbeit verwendet. Die Einverständniserklärung wird beim Eingewöhnungsgespräch ausgehändigt und ist bei Antritt des Betreuungsbeginns ausgefüllt und unterschrieben in der Einrichtung abzugeben.
Feuchttücher werden nach Empfehlung von Ökotest sehr gut/gut ausgesucht und die Personensorgeberechtigten werden über die genutzten Produkte durch einen Aushang in Kenntnis gesetzt. Wer diese Produkte für sein Kind nicht verwenden möchte, ist eigenverantwortlich dafür zuständig, namentlich beschriftete Ersatzprodukte mitzubringen.
KTS Verwaltungs GmbH, Haidelweg 46, 81241 München
Telefon: 089 / 20 18 43 31 – 0, Fax: 089 / 20 18 43 31 – 35, E-Mail: verwaltung@ktsgmbh.de
Die KTS Verwaltungs GmbH verarbeitet personenbezogene Daten (Art. 4 Nr. 2 DSGVO) im Rahmen der Begründung und Durchführung des mit den Personensorgeberechtigten geschlossenen Vertragsverhältnisses zur Sicherstellung der Betreuungsleistungen und zur Wahrung lebenswichtiger Interessen der Kinder. Im Rahmen der Vertragsbeziehung müssen diejenigen personenbezogenen Daten bereitgestellt werden, die für die Erfüllung der vertraglichen Pflichten (insbesondere Betreuungsleistungen und Kindesfürsorge) erforderlich sind. Relevante personenbezogene Daten sind z. B. Personalien der Eltern / Personensorgeberechtigte (Name, Vorname, Geburtsdatum, Kontaktdaten, Staatsangehörigkeit) sowie des betreuten Kindes. Für die Abwicklung evtl. Zahlungsverpflichtungen werden entsprechende Bankverbindungsdaten erhoben.
Die KTS Verwaltungs GmbH verarbeitet personenbezogene Daten in Übereinstimmung mit den Regelungen der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSG-VO) sowie des Bayerisches Datenschutzgesetz (BayDSG).
Soweit die Personensorgeberechtigten uns eine Einwilligung zur Verarbeitung von personenbezogenen Daten für bestimmte Zwecke (z. B. Foto- und Filmaufnahmen) gegeben haben, ist die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung gegeben. Eine erteilte Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Die bis zum Widerruf verarbeiteten Daten sind dann rechtmäßig verarbeitet und von einem solchen Widerruf nicht berührt.
Hierzu zählt z. B. die Erhebung von Gesundheitsdaten des zu betreuenden Kindes sowie ggf. Angaben zu Ernährungseinschränkungen. Die Erhebung dieser Daten beruht ebenfalls auf Angaben der Personensorgeberechtigten.
Innerhalb des Trägers (Geschäftsstelle und Kitas) erhalten diejenigen Stellen Zugriff auf die Daten, soweit diese zur Erfüllung vertraglicher und gesetzlicher Pflichten benötigt werden. Auch von der KTS Verwaltungs GmbH ggf. eingesetzte Dienstleister und Erfüllungsgehilfen können zu festgelegten Zwecken Daten erhalten. Eine evtl. Weitergabe zu Werbezwecken erfolgt nicht. Eine Datenweitergabe an Empfänger außerhalb der KTS Verwaltungs GmbH erfolgt nur, wenn hierzu eine gesetzliche Verpflichtung besteht oder Sie als Personensorgeberechtigter eingewilligt haben. Eine Datenübermittlung an Stellen außerhalb der EU erfolgt nicht.
Die KTS Verwaltungs GmbH verarbeitet und speichert die personenbezogenen Daten, solange es für die Erfüllung unserer vertraglichen und gesetzlichen Pflichten erforderlich ist. Dies bedeutet, dass auch nach Beendigung des Betreuungsverhältnisses noch gesetzlich geregelte Aufbewahrungsfristen zu beachten sind. Die sonstige allgemeine Aufbewahrungsfrist ist auf max. 3 Jahre begrenzt.
Mit den vorstehenden Angaben kommt die KTS Verwaltungs GmbH der Informationspflicht bei Erhebung personenbezogener Daten gem. Art. 13 Abs. 1 DSGVO nach. Den Personensorgeberechtigten steht ein Auskunftsrecht gem. Art. 15 DSGVO über die gespeicherten personenbezogenen Daten zu. Darüber hinaus haben Personensorgeberechtigte das Recht,
Daten übertragen zu lassen (Art. 20 DSGVO), z. B. bei Wechsel der Betreuungseinrichtung der Nutzung der Daten für bestimmte Zwecke (z. B. Foto- und Filmaufnahmen, Geburtstagslisten, Telefonlisten für Benachrichtigungsketten) zu widersprechen, sofern die Datenverarbeitung auf der vorhergehenden Einwilligung beruht (Art. 21 DSGVO).
Die Personensorgeberechtigten haben unverzüglich für den Vertrag wesentliche Änderungen dem Träger schriftlich mitzuteilen, wie z. B. Name und Daten des Kindes, Name und Anschrift der Eltern, Familienstand, Sorgeberechtigung, Wohnanschrift oder Bankverbindung, Anspruch auf Eingliederungshilfe und auf integrative Betreuung und Rückstellung des Kindes von der Aufnahme in die Grundschule nach Art. 37 Abs. 2 BayEUG.
Änderungen der AGB werden mindestens drei Monate im Voraus per E-Mail den Personensorgeberechtigten mitgeteilt. Widersprechen die Personensorgeberechtigten nicht innerhalb eines Monats schriftlich nach Kommunikation der Änderung, gelten die neuen Vereinbarungen zwischen den Parteien als verbindlich. Widersprechen die Personensorgeberechtigten den neuen Vereinbarungen innerhalb dieses Zeitrahmens, ist die KTS Verwaltungs GmbH berechtigt, diesen Vertrag mit einer Frist von zwei Monaten zum Monatsende zu kündigen.

References: § 1
 § 34
 § 34
 §7

§ 8

§ 9
 § 10
 § 10
 Art. 13
 Art. 15
 Art. 37