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Timestamp: 2019-02-18 05:01:38+00:00

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www.frag-einen-anwalt.de Datenschutzrecht Daten Widerruf der Genehmigung zur Speich...
26.04.2009 10:36 |
ich habe vor Kurzen Post von einer Bekannten Bank bekommen die in einen Schreiben mit Ihren günstigen Krediten wirbt. [Erhalten am 04.03.2009]
Die Sache ist die ich bin gerade um gezogen und geben so meine Adresse nicht Preis. Deshalb hatte mich gewundert woher die Bank meine Adresse bekommen hat. Ich hatte auch noch nie mit der Bank zu tuen.
Also habe ich eine Standart Schreiben los geschickt mit Folgenden Inhalt. [am 12.03.2009 abgeschickt]
folgende Aufforderung gemäß Bundesdatenschutzgesetz (BSDG) betreffen sämtliche über meine Person gespeicherten Daten, die Sie anhand dieser Adressen identifizieren können:
1.	mir gegenüber unverzüglich offenzulegen, welche Daten außer den oben aufgeführten Sie über meine Person gespeichert haben, und aus welchen Quellen diese stammen, § 34 Abs. 1-3 BSDG.
2.	meine Person Adessen betreffenden Daten unverzüglich zu sperren und mir diese Sperrung zu bestätigen, § 28 Abs. 4.
Ferner untersage ich Ihnen:
1.	jedwede zukünftige Speicherung meine Person bzw. meine Adressen betreffende Daten ohne meine vorherige ausdrückliche schriftliche Genehmigung, § 28 Abs. 4, § 4 Abs. 1,2 BSDG.
2.	die Übermittlung dieser Daten an Dritte. Für bereits übermittelte Daten fordere ich eine unverzügliche Sperrung, § 28 Abs. 4 BSDG.
Ihre Stellungnahme hierzu erwarte ich bis zum 30.03.2009.
Sollten Sie meinen Forderungen nicht nachkommen, werde ich meine Ansprüche gerichtlich durchsetzen.
Ich habe auch auch da eine Antwort bekommen die mich nicht befriedigt hat. Uns zwar [am 27.03.2009]
[]Unter anderen Wünschen Sie Auskunft über die Herkunft Ihrer personenbezogenen Daten und gegebenfalls über eine witere Übermittlung.
Diese Recherche nimmt aus internen Gründen noch etwas Zeit in Anspruch.
Wir werden nach Vorlage der Ergebnisse unaufgefordert auf die Angelegenheit zurückkommen.
Dieses Schreiben Sie ich als billge anwort worauf sich keiner die Arbeit machen wirt da nach zu forschen.
Nun ist einen Monat vergangen und nicht hat sich getan und es kamm wieder das gleich Werbe Schreiben am 21.04.2009.
Meine Frage wie kann ich da weiter vorgehen? Bzw. Ob man eine Ausser Gerichte lichte einigung erwirken kann mit einer Kostenpflichtigen Unterlassungserklärung.
Banken, wie auch andere Unternehmen, beziehen ihre Adressdaten aus den unterschiedlichsten Datenpools; selbst Städte und Gemeinden geben zuweilen die Daten ihrer Anwohner an Dritte weiter, wenn der Bürger dies nicht explizit untersagt hat.
Nun haben Sie drei Begehren: Auskunft und Sperrung/Löschung sowie Unterlassung weiterer Werbung. Grundsätzlich sind verschiedene Vorgehensweisen denkbar. In dem von Ihnen geschilderten Fall ist wohl folgendes Vorgehen naheliegend und empfehlenswert; Sie haben es eigentlich schon selbst gesagt:
Ihr Auskunftsanspruch ist berechtigt. Die Bank befindet sich mit der Antwort zudem in Verzug. Sie können nunmehr einen Anwalt damit beauftragen, noch einmal, mit kürzerer Frist, Auskunft zu verlangen und anschließend oder sogar unmittelbar Klage auf Auskunft erheben.
Außerdem können Sie die Bank zur Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung auffordern. Gibt die Bank diese Unterlassungserklärung nicht ab, können Sie Klage auf Unterlassung erheben.
Da sowohl die Klage, als auch eine vorformulierte Unterlassungserklärung für Laien oftmals schwierig zu formulieren ist, empfehle ich Ihnen einen Anwalt damit zu beauftragen. Zudem ist eine umfassendere Sachverhaltsermittlung für eine verbindliche Einschätzung unerlässlich.
Für eine Rückfrage, weitere Fragen und auch zur Geltendmachung Ihrer Ansprüche, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Speicherung von Daten nach § 35 BDSG im Fall Geschäftsführer einer Insolventen GmbH
Widerruf der Genehmigung zur Speicherung meiner Daten © 2019 QNC GmbH

References: § 34
 § 28
 § 28
 § 4
 § 28
 § 35