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Timestamp: 2018-06-22 05:17:25+00:00

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Fahrlässige Tötung, § 222 - Jura online lernen
Strafrecht Besonderer Teil 1 - Fahrlässige Tötung, § 222
Kursangebot | Grundkurs Strafrecht BT I | Fahrlässige Tötung, § 222
Fahrlässige Tötung, § 222
Video: Fahrlässige Tötung, § 222
Wird der Tod eines Menschen nicht durch Vorsatz sondern durch Fahrlässigkeit verursacht, so macht sich der Täter gem. § 222 strafbar. Voraussetzung des Straftatbestandes ist, dass der Erfolg kausal und objektiv zurechenbar durch eine fahrlässige Handlung verursacht wird.
BGH Entscheidung vom 29.4.2010, AZ 5 StR 18/10 – abrufbar unter www.bundesgerichtshof.de. war der Auffassung, dass A sich entgegen der Auffassung des Landgerichts wegen fahrlässiger Tötung strafbar gemacht habe. Die Fahrlässigkeit wurde zwar noch nicht darin gesehen, dass der Arzt die Zulässigkeit der Anordnung nach § 81a StPO nicht in Frage gestellt habe (inzwischen steht aufgrund einer Entscheidung des EGMREGMR NJW 2006, 3117. fest, dass eine solche Maßnahme unzulässig ist). Es wurde aber ein „Übernahmeverschulden“ angenommen, da A aufgrund seiner unzureichenden Kenntnisse die Verabreichung nicht hätte durchführen dürfen. Diese Verantwortlichkeit wurde auch nicht durch ein Organisationsverschulden seines Arbeitgebers, der ihn mit der Durchführung beauftragt hatte, aufgehoben. Dieser war vielmehr als Nebentäter strafbar.
Wie prüft man: Fahrlässige Tötung, S_152/Teil_Besonderer Teil/Abschn_16/§_222§ 222
Fahrlässig handelt bei § 222, wer die in der Rechtsgemeinschaftim Verkehrin der Gesellschaft erforderliche Sorgfalt beachtetaußer Acht lässt bei objektivererkennbarerallgemeiner Vorhersehbarkeit des Erfolges.

References: § 222
 § 222
 § 222
 § 222
 § 222
 § 222

BGH 
 § 81
 § 222