Source: http://www.it-recht-kanzlei.de/abmahnung-ebay.html
Timestamp: 2017-07-27 18:40:49+00:00

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Abmahngründe / Checkliste / FAQ	›
Abmahnung bei eBay, Amazon und Online-Shops - Auflistung gängiger Abmahngründe (Update: 1000 Abmahngründe!)	von
News vom 14.01.2013, 09:02 Uhr |
40 Kommentare Abmahnungen bei eBay, Amazon und Online-Shops: Die IT-Recht-Kanzlei veröffentlicht nachfolgend eine Liste, die 1000 gängige Abmahngründe auflistet. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sagt nichts darüber aus, ob die genannten Abmahngründe tatsächlich wettbewerbsrechtlich relevant sind. Eines wird jedoch deutlich: Nahezu unüberschaubar sind die Rechtsvorschriften geworden, die beachtet werden müssen - beinahe endlos scheinen die Informations- und Hinweispflichten der Händler zu sein.InhaltsverzeichnisI. Vorab: Wer mahnt zurzeit ab?
II. Und…: Was tun bei Erhalt einer Abmahnung?
III. Nun, wie verkauft man eigentlich rechtssicher Waren über das Internet?
IV. Aber jetzt: Die Auflistung der gängigsten Abmahngründe bei eBay, Amazon und Online-Shops
Amazon-Plattform (Amazon-typische Stolperfallen beim Verkauf von Waren)
Arzneimittelgesetz/Arzneimittelpreisverordnung
Batteriegesetz / EU-Verordnung 1103/2010
CE-Kennzeichem
Chemikaliengesetz / Chemieverbotsverordnung
Energieverbrauchskennzeichnungsgesetz, Energiekennzeichnungsverordnung
Gesetz zur Kennzeichnung von Bleikristall und Kristallglas (KrGlasKennzG)
HWG (Gesetz über die Werbung auf dem Gebiet des Heilwesens)
Jugendschutzgesetz, Jugendmedienschutz-Staatsvertrag
Konfitürenverordnung / EU-Richtlinie 2011/113/EG
Lieferzeitangaben / Lieferfristen
Medizinproduktegesetz / EU-Richtlinie 93/42/EWG
Nahrungsergänzungsmittelverordnung / Health-Claims Verordnung
Servicerufnummern/Rufnummerngassen (0900, 0180, …)
Sprengstoffgesetz, Sprengstoffverordnung
Tabaksteuergesetz / Tabaksteuerverordnung
Textilkennzeichnungsverordnung (EU)
Verkauf von Chemie
Versandkosten / Steuern
z.Z. ohne Zuordnung
I. Vorab: Wer mahnt zurzeit ab?Die IT-Recht Kanzlei hat zur Information ihrer Leser eine Auswahl derjenigen Gegner zusammengestellt , deren Abmahnungen in den vergangenen Jahren Gegenstand unserer Beratungen waren. Die Aufzählung kann selbstverständlich keine Auskunft darüber geben, ob die von uns geprüfte(n) Abmahnung(en) des jeweiligen Gegners berechtigt war(en) oder nicht. Dies ist stets eine Frage des konkreten Einzelfalls.II. Und…: Was tun bei Erhalt einer Abmahnung?Sie wurden abgemahnt? Informieren Sie sich und lesen Sie den folgenden Beitrag der IT-Recht Kanzlei: "Abmahnung erhalten? Beachten Sie die Checkliste der IT-Recht Kanzlei!"III. Nun, wie verkauft man eigentlich rechtssicher Waren über das Internet?Lassen Sie sich anwaltlich beraten: Die Münchener IT-Recht Kanzlei bietet Unternehmen Schutzpakete an, die ein rechtssicheres Vertreiben von Waren und Dienstleistungen ermöglichen. Dabei übernimmt die IT-Recht Kanzlei die individuelle anwaltliche Überprüfung gewerblicher Internetpräsenzen (z.B. eigene Online-Shops, Präsenzen auf diversen Portalen wie etwa eBay, Amazon, Yatego, Booklooker, Amprice, Hood, etc.), die weit über die bloße Bereitstellung rechtlicher Standardtexte hinausgeht. Selbstverständlich haftet die IT-Recht Kanzlei, wie andere Rechtsanwaltskanzleien dabei auch für ihre Beratungsleistung, anders als dies regelmäßig bei Anbietern von so genannten Gütesiegeln der Fall ist.IV. Aber jetzt: Die Auflistung der gängigsten Abmahngründe bei eBay, Amazon und Online-ShopsAllgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)Vorab Lesetipp: Muss man als Online-Händer AGB einsetzen?AllgemeinesKeine AGB veröffentlichtAGB werden im WAP-Dienst bei eBay nicht angezeigtAGB werden dem Kunden nicht auch in Textforum übermitteltForm der AGB- ­ AGB in zu kleinem ScrollkastenFalsche AngabenFalscher Erfüllungsort angegebenFalscher Gerichtsstand angegebenRegelungen/Klauseln zum Vertragsschluss und zu Nebenabreden Vertragsschluss wird nicht geregeltVertragsschluss bei eBay: eigene AGB regeln entgegen eBay-AGB, dass Vertrag erst mit Annahme durch Versteigernden zustande kommtVerwendung der Klausel, dass Nebenabreden nur wirksam sind, wenn sie schriftlich erfolgenKlausel „alle Angebote sind freibleibend“ bei eBayKlausel „alle Angebote sind – auch bzgl. der Preisangaben – freibleibend und unverbindlich“ bei online-shopKunde wird nicht über die einzelnen Schritte informiert, die zu einem Vertragsabschluss führen, § 3 Nr. 1 BGB-InfoV. Kunde wird nicht informiert, ob der Vertragstext nach dem Vertragsschluss gespeichert wird und ob er dem Kunden zugänglich ist (vgl. hierzu LG Hamburg, Beschluss vom 14.04.2010, Az. 12 O 17/10 KfH ).AGB-Klausel regelt Vertragsannahme erst nach geleisteter VorkasseRegelungen/Klauseln zur Gewährleistung und zum Schadensersatz/zur HaftungGewährleistung wird komplett ausgeschlossenBegrenzung der Gewährleistung auf ein Jahr bei gebrauchter WareGewährleistung wird von Kaufbeleg abhängig gemachtVerkäufer behält sich Wahl der Gewährleistungsart vorAusschluss des SchadensersatzesPauschalierter Schadensersatz (auch in verdeckter Form, beispielsweise „Spaßbieterklausel“ bei eBay, etwa „Spaßbietern werden 15% des Kaufpreises als Bearbeitungsgebühr in Rechnung gestellt“)Ausschluss der Haftung für subjektive UnmöglichkeitBeschränkung der Haftung auf den KaufpreisVerwendung unzulässiger HaftungsbeschränkungenVorschreiben einer Rügepflicht des Verbrauchers gegenüber dem HerstellerFehlende Erläuterung des Begriffs der "vertragswesentlichen Pflichten"Vertragliches Rücktrittsrecht des Käufers im Falle des Leistungsverzuges nur, wenn der Käufer erfolglos eine Nachfrist gesetzt hat.Ausschluss der Haftung des Verkäufers im Falle eines DatenverlustesVerjährungsbeginn muss durch Vorlage einer Rechnung nachgewiesen werden.Gesetzliche Gewährleistungsansprüche erlöschen bei Veränderung der Sache.Gewährleistungsrechte erlöschen, wenn Käufer Markierungen, Aufklebet etc. entferntGewährleistungsrechte erlöschen schon bei unerheblichen MangelEntgegen § 438 I Nr. 2 BGB wird bei Produkten, die entsprechend ihrer üblichen Verwendungsweise für ein Bauwerk verwendet worden sind, nur eine Verjährungsfrist von 2 Jahren (anstatt von 5 Jahren) eingeräumt.Hinweis: Online-Händler müssen übrigens nicht über gesetzliche Gewährleistungsbestimmungen informieren!Regelungen/Klauseln zu Versand/Lieferung, Preise und VersandkostenVerbraucher wird Gefahr des zufälligen Untergangs nach Übergabe an Transportperson auferlegtRegelung, dass Verbraucher Ware versichern sollVorschreiben einer unverzüglichen Anzeigepflicht bei TransportschädenRügepflicht bei ofensichtlichen Mängeln bei VerbrauchsgüterkaufAngabe unverbindlicher oder nicht hinreichend bestimmter LieferfristenSelbstbelieferungsvorbehalt bei online-shop/eBayRegelung, dass Verbraucher Versandkosten erfragen mussRegelung, dass Käufer Kosten der Auslandsrücksendung bei mangelhafter Ware tragen mussKeine Angaben von Versandkosten bei Auslandsversand (auch keine Berechnungsmethode veröffentlicht)Im Falle der Selbstabholung wird Kunden pauschal das Widerrufsrecht versagt (da angeblich kein Fernabsatz)Rücktritt des Verkäufers für den Fall, dass die Zustellung der Ware trotz einmaligem Auslieferungsversuch scheitert.Klausel, die dem Kunden bei Nichtantritt der Reise die vollständige Zahlung des Reisepreises ohne Hinweis auf die Möglichkeit der Darlegung eines geringeren Schadens auferlegt.Sog. in Widerrufsbelehrung geregelte „40 Euro- Klausel“ nach § 357 II 3 BGB findet keine Entsprechung in AGB.Regelung von kurzfristigen möglichen Preiserhöhungen (Erhöhung des Entgeltes für Waren bleibt vorbehalten)Zahlungsmöglichkeit per Rechnung wird angeboten. Tatsächlich aber im Rahmen der Bestellabwicklung keine Zahlung per Rechnung möglich.Kunde erhält Sonderpreis bei „sofortiger“ Begleichung der RechnungRegelungen/Klauseln zu Aliud- und TeillieferungenVerwendung von ÄnderungsvorbehaltenKlausel „Änderungen der Abbildungen, Beschreibungen etc. sind unverbindlich“ bei eBayKlausel „Änderungen in Form, Farbe, Gewicht sowie technischen Details bleiben im Rahmen des Zumutbaren vorbehalten“Vorbehalt von TeillieferungenVorbehalt von Teillieferungen, ohne ein Zumutbarkeitskriterium zu benennen.Sonstige Regelungen/KlauselnVerwendung eines erweiterten EigentumsvorbehaltsZulassung der Aufrechnung nur mit anerkannten oder rechtskräftig festgestellten GegenforderungenVerwendung der Salvatorischen KlauselKlausel „Wenn Kunde nicht zahlt, verfügt Händler bzgl. Ware anderweitig“Festsetzung eines pauschalen Wertersatzes in Höhe von 100% im Falle des Widerrufs (etwa bei Fernabsatzverträgen)Bei eBay: Formulierung, dass Preise und Anzeigen freibleibend seien.Verbraucher wird nicht über die für den Vertragsabschluss zur Verfügung stehenden Sprachen informiert.Die Formulierung: "Der Käufer hat die bei der Einfuhr entstehenden Zölle zu tragen und uns von jeder Inanspruchnahme freizustellen."Ein dem Käufer zustehendes Zurückbehaltsrecht wird ausgeschlossen oder beschränkt, soweit es auf demselben Vertragsverhältnis beruht."Lieferung frei Bordsteinkante" ohne vorherige VereinbarungUnzulässige Abtretungsklausel in B2C-AGBVorbehalt der kurzfristigen Änderung des Prämienkatalogs für KundenbindungsprogrammVorbehalt der einseitigen Änderung von Abflugzeiten in ReisebedingungenPreiserhöhungsvorbehalt in den AGB einer FluggesellschaftForderung einer Anzahlung für eine Reise i. H. v. 40 % des PreisesHinweis: Unwirksame (weil rechtswidrige) AGB sind in aller Regel abmahnfähig ! (Auswirkungen der UGP-Richtlinie)Amazon-Plattform (Amazon-typische Stolperfallen beim Verkauf von Waren)Amazon-Kunden wird nur eine Widerrufsfrist von 14 Tagen eingeräumt.Händler haftet für Wettbewerbsverstöße eines Affiliates von Amazon.Amazon-Händler hängt sich an Artikel von Wettbewerbern ran und nutzt deren Bilder und Beschreibungen.Amazon-Händler nutzt EAN (bzw. GTIN bzw. ASIN) seiner Wettbewerber.AGB sind bei Amazon nicht wirksam vereinbar.Funktion „Stellen Sie Ihre eigenen Bilder ein“ auf Amazon stellt Haftungsfalle darApothekenbetriebsverordnung- ­ Verkauf von „Gesundheitsreisen“ (= gewerbliche Angebote ohne Bezug zu den gesetzlich zugewiesenen Aufgaben des Apothekers) in der ApothekeArzneimittelgesetz/ArzneimittelpreisverordnungRabatt in Form von Einkaufsgutscheinen für ArzneimittelVerkauf von Nikotin-Liquids für E-ZigarettenAusgabe von auf einen bestimmten Geldbetrag lautenden Einkaufsgutschein bei Abgabe verschreibungspflichtiger Arzneimittel ("Bonus-Taler").Ausgabe so genannter "Family-Taler" für den Erwerb von verschreibungspflichtigen, preisgebundenen Arzneimitteln bei geltwertem PrämiensystemEinsendung eines Rezepts über verschreibungspflichtige Arzneimitel wird ein Rezeptbonus gewährt , der bei der nächsten Bestellung freiverkäuflicher Apothekenartikel mit dem Kaufpreis verrecht wird.Einkaufsgutschein im Wert von 5 € für jedes im Wege des Versandes eingelöste Rezept für verschreibungspflichtige Arzneimittel ("UNSER DANKESCHÖN FÜR SIE").Den gesetzlich Krankenversicherten wird die Zahlung der Rezeptgebühr bei der Abgabe verschreibungspflichtiger Arzneimittel erspart.Arzneimittelwerbung in AdWord-Anzeigen enthält nicht notwendige PflichtangabenVersand apothekenpflichtiger MedikamentVersand von DefekturarzneimittelnBatteriegesetz / EU-Verordnung 1103/2010Fehlender Hinweis auf Vorgaben der Batterierichtlinie und Möglichkeit zur unentgeltlichen Rückgabe von BatterienNicht vorgenommene Anzeige beim UmweltbundesamtBestimmte Batterietypen sind hinsichtlich ihrer Kapazität nicht oder nicht ausreichend gekennzeichnet.BedarfsgegenständeverordnungTextilien mit einem Massengehalt von mehr als 0,15 vom Hundert an freiem Formaldehyd werden nicht im Sinne der Bedarsfgegenständeverordnung gekennzeichnet.Textilien enthalten unzulässige AzofarbenKordeln und Schnüre befinden sich im Kapuzen- und Halsbereich von Kleidungsstücken für Kinder.Zu viel Nickel ist in Knöpfen von Textilien vorhanden.Betäubungsmittelgesetz- Verkauf von Hanf-Duftkissen mit Füllung aus "100 % Hanfblüten"BuchpreisbindungsgesetzVorab : Die IT-Recht Kanzlei hat hier die wichtigsten Fragen zum Buchpreisbindungsgesetz beantwortet und geht hier auf das große DO und DON‘T zum Marketing im Buchhandel ein.Preisgebundene Bücher "unter Wert" verkauftGutscheine, welche die Preisbindung umgehenBesondere Hervorhebung des Preises(Zu wertvolle) Zugaben beim Verkauf von preisgebundenen BüchernPreisgebundene Bücher werden als Mängelexemplare verkauft, obwohl objektiv nicht der FallBonusprogramme beim Verkauf von BüchernBonusprogramme beim Verkauf von Büchern auf AnderesBonuspunkte für Anderes auf BücherRemittenten werden irrtümlich als Mängelexemplare eingestuftStartguthaben bei Verkauf von BüchernErscheinungsdatum eines Buches wird falsch angesetztRabatt in Form von Gutscheinen zulässig, wenn der Rabatt sich auf preisbindungsfreie Ware beziehtFür Trade-im Geschäfte werden Bücher mit Bonus-Gutscheinen vergeben.Bei einem Kaufwert ab 20 Euro kann Kunde einen Gutschein in Höhe von 5 Euro einlösen, desssen Gegenwert von einem Dritten beglichen wurde.Preisnachlass durch Gutscheinaktion für Bücher"Buttonlösung"Vorab: Die IT-Recht Kanzlei hat hier ausführlich die Buttonlösung besprochen.Auf Bestellübersichtsseite wird nicht (oder nicht ausreichend) informiert bezüglichder wesentlichen Merkmale der WarenMindestlaufzeiten der Verträgedes Gesamtpreises, einschließlich aller damit verbundenen Preisbestandteile und der SteuernVersandkosten und sonstige ZusatzkostenCE-KennzeichemPyrotechnische Gegenstände werden vertrieben, ohne dass sie mit einem CE-Kennzeichen versehen sind.Chemikaliengesetz / ChemieverbotsverordnungVorab: Informationen zu den gesetzlichen Vorgaben der Online-Werbung und Kennzeichnung von Chemikalien sind hier abgelegt.Verstoß gegen die Kennzeichnungspflichten des Chemikaliengesetzes (z.B. Angabe der den Stoff betreffenden Gefährlichkeitsmerkmale)Unzulässiger Handel mit bestimmten wasserstoffperoxidhaltigen ProduktenKein Warnhinweis beim Verkauf von BiozidproduktenStoffe oder Gemische, die in den Verkehr gebracht werden, werden nicht nach bestimmten gesetzlichen Vorgaben eingestuft.In den Verkehr gebrachten Stoffe oder Gemische werden nicht nach bestimmten gesetzlichen Vorgaben a) gekennzeichnet und b) verpackt.Holzprodukte weisen zu hohe Formaldehyd-Werte auf.Zu hoher Formaldehydgehalt in der Spanplatten-Unterkonstruktion eines KratzbaumsChemVOCFarbV- Farben werden angeboten, deren Gehalt an flüchtigen organischen Verbdingungen die gemäß ChemVOCFarbV festgelegten Höchstrenzen überschreiten. (VOC-Gehalt liegt über den gemäß ChemVOCFarbV zulässigen Höchstwerten.)DatenschutzIn der Datenschutzerklärung wird nicht ausreichend über die Verwendung von Social Plugins von Facebook („Gefällt mir- bzw. Like- Button“ oder „Facebook Kommentar“-Funktion) informiert.Verstoß gegen das Datenschutzrecht durch Verwendung des "Gefällt-mir Button"Einsatz von Analyseprogrammen wie etwa Google-Analytics ohne eine entsprechend gefasste Datenschutzerklärung. (Die IT-Recht Kanzlei rät übrigens derzeit vom Einsatz v. Google-Analytics ab.)An Geschäftskunden E-Mails-Werbung zu versenden, ohne gleichzeitig darauf hinzuweisen, dass der Geschäftskunde der Verwendung jederzeit widersprechen kann, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen (LG Bonn, Az. 11 O 56/09, Urteil vom 08.09.2009)Unverlangt zugesandte Email-NewsletterNewsletterbestätigung im "Double-opt-in"-Verfahren = unzulässige Werbung (Spam)Kunde, der Bestellung vorzeitig abbricht, bekommt Werbemail zugeschickt.Einsatz eines Online-Anfrageformulars, ohne Interessenten i.S.d. § 13 I TMG zu unterrichten (vgl. LG Hamburg, Az. 312 I 729/10, Beschluss vom 22.12.2010).Vorab aktiviertes Einwilligungsfeld bei Newsletter-Registrierung (vgl. OLG Thüringen, Urt. v. 21.04.2010 - 2 U 88/10)Einwilligung des Kunden in Zusendung von Werbung wird durch AGB fingiert [% Urteil id="5381" text="(OLG Hamm (17.02.2011, Az. I-4 U 174/10)" %].Unzulässige Datenerhebung bei minderjährigen VerbrauchernFolgende Klausel wurden abgemahnt:1. "Erlaubnis zur E-Mail Werbung: Ich möchte regelmäßig interessante Angebote per E-Mail erhalten. Meine E-Mail Adresse wird nicht an andere Unternehmen weitergegeben. Diese Einwilligung zur Nutzung meiner E-Mail Adresse für Werbezwecke kann ich jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, indem ich den Link "Abmelden" am Ende des Newsletters anklicke."2. "Als Neukunde bei Ihrer ersten Bestellung werden Sie automatisch in unsere Newsletterdatenbank eingetragen (lediglich Ihre eMailadresse)."Eichgesetz- Frischkäsesorten werden in den Verkehr gebracht, deren Verpackungen gegen das Eichgesetz verstößt.Einheitenverordnung- Alleinige Verwendung von Zoll als Maßangabe bei ComputerbildschirmenElektrogesetzVorab : Die IT-Recht Kanzlei hat hier die wichtigsten Fragen zum ElektroG beantwortet.Vertreiben nicht registrierter aber registrierungspflichtiger Waren als Hersteller iSd. ElektroGElektrogerät fälschlicherweise als nicht registrierungspflichtiges Bauteil eingestuftElektroG wird unter der Markenbezeichnung "Keine Marke" registriertInverkehrgebrachte Beleuchtungskörper (LED) wurden nicht registriert.Verkauf nicht registrierter LuxusuhrenIn Verkehr gebrachte Elektrogeräte sind nicht ausreichend gekennzeichnet (vgl. § 7 ElektroG) Markenregistrierungspflicht verletztElektrogeräte in Verkehr gebracht ohne Kennzeichnung (i.S.d. § 7 ElektroG) Verkauf nicht registrierter (universal einsetzbarer) Netz- und LadeteileChipkarten werden nicht registriertDie bloße Bewerbung nicht registrierter Elektrogeräte.Fehlende Kennzeichnung von Elektrogeräten mit durchgestrichener AbfalltonneEnergieverbrauchskennzeichnungsgesetz, EnergiekennzeichnungsverordnungVorab : Wie kennzeichnet man Weisse Ware richtig? Informieren Sie sich hier!Nicht (oder falsches) Kennzeichnen von kennzeichnungspflichtigen Geräten nach der EnVKV (z.B. Haushaltskühlgeräte , Geschirrspüler , Elektrobacköfen , Klimageräte , Lichtquellen , Wasch-Trockenautomaten , Waschmaschinen …)Unzureichende Angaben bei WeinkühlschränkenEnergieetikettierung für Haushaltslampen fehltKeine Angaben zu GeräuschemissionenAngaben zur Schleuderwirkungsklasse ohne Informationen zur Skala (innerhalb welche die Klasse rangiert) zu veröffentlichen.Bei Bewerbung einer Waschmaschine wird eine nicht existierende "Schleuderklasse" angegeben.Eine Waschmaschinen wird wie folgt gekennzeichnet: „Energie-Effizienzklasse A Plus”Eine Waschmaschine wird wie folgt beworben:„Energieverbrauch 10 % sparsamer als bei Energieeffizienzklasse A.Kühlgeräte der Energieeffizienzklasse „A+“ werden mit der Formel „sehr sparsam im Verbrauch“ oder ähnlichen Angaben beworben.Hinweispflichten fehlen bei Haushaltsgeräte, die in ausgestellte Küchen eingebaut werdenBei Kennzeichnung von Weißer Ware ist die vorgegebene Reihenfolge nicht eingehaltenHaushaltslampen nicht ausreichend gekennzeichnetEffizienzklassen in der Werbung: Wenn „Klasse A“ nur der dritte Platz istKeine Angaben zum Energieverbrauch und zur Energieeffizienz bei auf Messen beworbenen HaushaltsgerätenReifen werden nicht ordnungsgemäß gekennzeichnet (dabei geht es um die Darstellung der Energieeffizienzklaase sowie der Rollgeräuschklasse)Keine Kennzeichnung von LED-LampenKeine Angabe der Energieeffizienzklasse von Elektro-Großgeräten und Lampen bei PreisvergleichsportalenFernseher werden nicht ausreichend gekennzeichnet.Verkauf sog. "Heatballs"Bei Speziallampen wird auf der Verpackung und in jeder Art von Produktinformation, mit der die Lampe in Verkehr gebracht wird, an gut sichtbarer Stelle und deutlich lesbar Folgendes anzugeben: der vorgesehene Verwendungszweck der Lampe und der Hinweis, dass die Lampe zur Raumbeleuchtung im Haushalt nicht geeignet ist.Gesetz zur Kennzeichnung von Bleikristall und Kristallglas (KrGlasKennzG)- Irreführende Kennzeichnungen von Bleikristall und KristallglasHandwerksordnungWerbung ür handwerkliche Tätigkeit, obwohl keine Eintragung in die Handwerksrolle vorliegt.Werbung mit der Bezeichnung "Meisterbetrieb" durch Betriebe, die keine Meisterqualifikation nach § 7 Abs. 1, 1a HandwO besitzen.Werbung für handwerkliche Tätigkeiten, die jedoch von Subunternehmern ausgeführt werden - worauf in Werbung nicht hingewiesen wurde.Health-Claims-VerordnungNähr- oder gesundheitsbezogene Angaben sind falsch, mehrdeutig oder irreführend.Verwendete nährwert- oder gesundheitsbezogenen Angaben wecken Zweifel über die Sicherheit und/oder die ernährungsphysiologische Eignung anderer Lebensmittel.Nährwert- oder gesundheitsbezogene Angaben erklären, suggerieren oder bringen mittelbar zum Ausdruck bringen, dass eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung generell nicht die erforderlichen Mengen an Nährstoffen liefern kann.Nährwert- oder gesundheitsbezogenen Angaben nehmen -durch eine Textaussage oder durch Darstellungen in Form von Bildern, grafischen Elementen oder symbolische Darstellungen — Bezug auf Veränderungen bei Körperfunktionen, die beim Verbraucher Ängste auslösen oder daraus Nutzen ziehen könnten.Getränke mit einem Alkoholgehalt von mehr als 1,2 Volumenprozent tragen gesundheitsbezogene Angaben.Angaben, die den Eindruck erwecken, durch Verzicht auf das Lebensmittel kann die Gesundheit beeinträchtigt werden.Angaben, die auf Empfehlungen von einzelnen Ärzten oder Vertretern medizinischer Berufe und von Vereinigungen, die nicht in Artikel 11 der Verordnung genannt werden, verweisen.Konkrete Angaben über Dauer und Ausmaß der Gewichtsabnahme.Aussagen, die sich auf die Beseitigung, Linderung oder Verhütung von Krankheiten beziehenHinweise auf ärztliche Empfehlungen oder ärztliche GutachtenKrankengeschichten oder Hinweise auf solcheÄußerungen Dritter, insbesondere Dank-, Anerkennungs- oder Empfehlungsschreiben, soweit sie sich auf die Beseitigung oder Linderung von Krankheiten beziehen, sowie Hinweise auf solche ÄußerungenBildliche Darstellungen von Personen in der Berufskleidung oder bei der Ausübung der Tätigkeit von Angehörigen der Heilberufe, des Heilgewerbes oder des Arzneimittelhandels,Aussagen, die geeignet sind, Angstgefühle hervorzurufen oder auszunutzenSchriften oder schriftliche Angaben, die dazu anleiten, Krankheiten mit Lebensmitteln zu behandelnGesundheitsbezogene Werbung für Lebensmittel, die der Health Claims Verordnung unterfallen, ohne dass gleichzeit die gemäß Art. 10 II HCV erforderlichen Informationen erteilt werden.­„Energy & Vodka“ gemäß Health-Claims-VO unzulässige Angabe für alkoholische Getränke!Bezeichnung wie „bekömmlich“, verbunden mit dem Hinweis auf einen reduzierten Gehalt an Stoffen, die von einer Vielzahl von Verbrauchern als nachteilig angesehen werden.Aussage: "Praebiotik® zur Unterstützung einer gesunden Darmflora"Aussage: "Unterstützung des Kindes von innen heraus durch Vermehrung guter Darmbakterien"Aussage: "Aussagen, dass bestimmte Nahrungsergänzungsmittel geeignet seien, dem Verwender zu einer mühelosen Raucherentwöhnung zu verhelfen"Aussage: „Zur Unterstützung der optimalen Leistungsfähigkeit“Aussage: „…erhöht die Ausdauer und Leistungsfähigkeit“Aussage: „Zur Vorbeugung gegen natürlichen Haarausfall“Aussage: „Zur unterstützenden Vorbeugung gegen Wassereinlagerungen“Aussage: „Unter anderem unterstützt dieser Vitalpilz die Neubildung von gesundem kräftigem Haar“Aussage: "Der Collagen-Lift-Drink versorgt den Organismus mit reinem Collagenhydrolysat. Dieser Stoff kann die körpereigene Synthese von Collagen stimulieren, einem Eiweißkörper im Bindegewebe, der unter anderem die Haut glatt und fest macht sowie die Spannkraft der Sehnen unterstützt."Aussage: "Produkt X wird entschlackend"Aussage: "B® Gelenke plus ultra enthält eine hoch dosierte Vitalstoff-Kombination zur Versorgung stark beanspruchter Gelenke und zum Erhalt einer gesunden Gelenkfunktion."Aussage: "Gelenkaktive Vitalstoffe zu einem Gelenk-Aktiv-Komplex“Aussage: „750 mg Glucosaminsulfat unterstützen die Festigkeit und Elastizität der Gelenkknorpel.“Aussage: „100 mg Chondroitinsulfat tragen zur Geschmeidigkeit der ‚Gelenkschmiere‘ bei.“Aussage: "Granatapfelpulver hilft bei der Regeneration der Haut und ist ein hochwirksames Antioxidans, welches Umweltgifte bindet, die die Hautalterung antreiben."Aussage: „Mit probiotischen Kulturen“Aussage: "Produkt X: Empfehlenswert für schöne Haut und Haare und zudem gut für Zähne und Knochen"Aussage: "Stärkt die Blasen- und die Prostatafunktion"Aussage: "Beim Mann unterstützen die Vitalstoffe des Kürbissamens zusätzlich die Gesunderhaltung der Prostatafunktion"Aussage: "Durch diese Nährstoffkombination stärken Sie die Blasenmuskulatur, deren Funktionsfähigkeit für die geregelte Entleerung der Blase von entscheidender Bedeutung ist"Aussage: "Reinigt ihren Organismus"Aussage: "Verlangsamt den Alterungsprozess"Aussage: "(Produktname) - das gesunde Frühstück"Aussage: "(Produktname) - mit gesunden Ballaststoffen"Aussage: "Trägt zu einem ausgeglichenen Stoffwechsel bei"Aussage: "Hilft Ihrem Körper, besser mit Stress fertig zu werden"Aussage: "Mit (Produktname) lebst du gesund"Aussage: "Gut für die Gesundheit von Bergsteigern"Aussage: "Empfehlenswert für die Gesundheit von Sportlern"Aussage: "Unterstützung des Kindes von innen heraus durch Vermehrung guter Darmbakterie"Aussage: „Erhalt der kognitiven Funktion“Aussage: „Fitness für die grauen Zellen"Aussage: „Ginkgo Biloba unterstützt die periphere Mikrozirkulation des Blutes und die normale Blutzirkulation, die mit der Hirnleistung verbunden ist“Aussage: „Ginkgo Biloba enthältnatürliche Antioxidanzien. Antioxidanzien helfen Ihnen, sich vor zellschädigenden freien Radikalen zu schützen. Sie schützen Ihre Zellen und Gewebe vor oxidativen Schäden und unterstützen Ihre körpereigene Abwehr“Aussage: "Probiotik®: mit natürlichen Milchsäurekulturen, die ursprünglich aus der Muttermilch gewonnen werden“Aussage: "Die X enthalten... Echinacea und Holunderblüten, die dafür bekannt sind, die natürlichen Abwehrkräfte unterstützen zu können"Aussage: "Produkt X hält fit im Alter und beugt vorzeitigem Altern vor"Aussage: "Einnahme eines Produkts könne aufgrund des darin enthaltenen Vitamin B 12 einem Vitamin-B12-Mangel entgegen wirken"Aussage: "Damit der Körper keinen Schaden nimmt kann man deshalb zusätzliches Hydrogencarbonat zu sich nehmen. Das hilft, die überschüssige Säure zu neutralisieren und den Organismus wieder ins Gleichgewicht zu bringen."Aussage: "Produkt X hilft Phasen der Schwäche zu überbrücken: Zum Beispiel vor und im Wettkampf, im Training, im Job, im Auto, aber auch bei Krankheit.“HWG (Gesetz über die Werbung auf dem Gebiet des Heilwesens)Pflichtangaben bei Werbung gegenüber Angehören der sog. Fachkreise werden nicht mitgeteilt.Pflichtangaben bei Werbung gegenüber Laienpublikum werden nicht mitgeteilt.Die Pflichtangaben werden bei Online-Werbung nicht von den übrigen Werbeaussagen deutlich abgesetzt, abgegrenzt und sind nicht gut lesbar.Verkaufsförderungsmaßnahmen von Arzneimitteln in Form von geldwerten VergünstigungenImpressum / TMG / § 5 III Nr. 2 UWGVorab : Die IT-Recht Kanzlei hat hier die wichtigsten Fragen zum Thema Impressumspflicht beantwortet.Sie mögen es bequem? Dann nutzen Sie den Impressumsgenerator der IT-Recht Kanzlei!Fehlende AngabenImpressum fehlt vollständigAuf Flyern und Prospekten wird lediglich auf Online-Impressum verwiesenE-Mailangabe fehltHinweis auf eingetragenen Kaufmann (e. K.) fehltVertretungsberechtigter Komplementär wird nicht ausgewiesenName des Geschäftsführers einer GmbH wird nicht angegebenHandelsregister und Registernummer werden nicht angegebenTelefonnummer wird nicht angegebenTelefonnummer wird nicht angegeben und es wirk kein Kummunikationsweg bereitgestellt, der eine Beantwortung von Kundenfragen innerhalb von 60 Minuten sicherstellt.Nicht alle vertretungsberechtigten Gesellschafter werden genannt.Keine USt-ID genanntFehlender Hinweis auf Handelsregister nebst Registernummer im Impressum einer LimitedIn dem über das "eBay"-WAP-Portal abrufbaren Angebot wird kein Impressum dargestelltBei eBay ist nur auf der Mich-Seite ein vollständiges Impressum veröffentlichtImpressum eines Zahnarztes enthält keine Angaben zur zuständigen Kammer, Aufsichtsbehörde etc.Der mit dem Begriff "Impressum" gekennzeichnete Link ist nur in sehr kleiner Schrift und drucktechnisch nicht hervorgehoben am rechten unteren Ende der Homepage platziertKurzzeitige Nichterreichbarkeit der Impressumseite während der Dauer der Bearbeitung der ImpressumseiteImpressum eines Immobilienunternehmens weist zuständige Aufsichtsbehörde nicht ausHinweis "(haftungsbeschränkt)" fehlt bei Impressum einer UnternehmergesellschaftKontaktformular ersetzt Angabe von E-Mail AdresseErst beim Berühren des Links "e-mail" erscheint der Klartext der Mailadresse in einem Fenster"Baustellenseite" enthält kein Impressum (vgl. Urteil des LG Düsseldorf vom 15.12.2010, Az. 12 O 312/10)Impressum fehlt bei gewerblicher Facebook-PräsenzImpressum fehlt bei gewerblicher Twitter-PräsenzImpressum fehlt bei gewerblicher Google +1 PräsenzBei Bewerbung von Lebensmitteln wird Identität des Werbenden nicht erkennbarFalsche/unvollständige AngabenFalsche Adresse im ImpressumImpressum ist abgelegt unter "Info"Mehrere Dienstleister werden im Impressum genanntStatt E-Mailangabe wird Kontaktformular verwendetVorname wird abgekürztImpressum enthält widersprüchliche AngabenWidersprüchliche Angaben zum vertretungsberechtigtem Gesellschafter in zwei ImpressenFalsche Firma genanntVerwendung der Abkürzung "HRB"Fehlende Angaben zur Komplementärin im Impressum einer Ltd. & Co. KGInternationaler VerkaufBuchungsbestätigung und Fluginformationen gegenüber deutschen Verbrauchern erfolgt ausschließlich auf Englisch.Jugendschutzgesetz, Jugendmedienschutz-StaatsvertragVorab Lesetipp: Computer- und Konsolenspiele im Versandhandel unter Beachtung des JugendschutzgesetzesÖffentliches Anbieten von Medien, die in die Liste der jugendgefährdenden Schriften aufgenommen sindAusnutzung der geschäftlichen Unerfahrenheit von Kindern und Jugendlichen durch WerbeaktionenVerkauf von Alkohol über das Internet an MinderjährigeIn Imagewerbung wird für Tabak geworbenDarstellung von Kindern oder Jugendliche in unnatürlich geschlechtsbetonter Körperhaltung.Versand von Bildträgern, welche von der USK oder FSK mit Altersfreigabe "Keine Jungedfreigabe" bzw. "Freigegeben ab 18 Jahren" ohne Alterverifikation.Versand von Bildträgern, welche keine Alterseinstufung nach USK besitzen, ohne Altersverifikation.Versand von indizierten Bildträgern ohne Altersverifikation.Kauf auf Probe- Nicht beachtet wird, dass Billigungsfrist und Widerrufsfrist nicht parallel, sondern hintereinandergeschaltet abläuft.Konfitürenverordnung / EU-Richtlinie 2011/113/EGMaronencréme wird aus weniger als 380 g Maronenmark hergestellt (je 1 kg Créme).Marmelade besteht nicht aus mindestens 200 g Zitrusfrüchten (je 1 kg Marmelade)Gelee enthält unzulässige Beimengungen.Konfitüre besteht nicht nur zu 150 g aus Fruchtanteil (je 1 kg Konfitüre)KosmetikverordnungVerstöße gegen die Kennzeichnungspflichten der KosmetikverordnungSeife wird als dermatologisches Heilmittel angeboten ohne wissenschaftliche AbsicherungWerbung mit PheromonenWerbung mit unterschiedlichsten Heilwirkungen, obwohl diese tatsächlich nicht bestehen oder wissenschaftlich nicht hinreichend gesichert sindBei der Bewerbung von Kosmetik wird ein unzulässiger Verwendungszweck angegebenZahnbleaching-Produkte, mit einem höheren Gehalt als 0,1 % Wasserstoffperoxid, werden Verbrauchern zum Kauf angeboten.Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und FuttermittelgesetzbuchGewerbsmäßiges in Verkehr bringen von Lebensmitteln unter irreführender Bezeichnung, Angabe oder Aufmachung sowie Werbung mit irreführenden Darstellungen oder sonstigen irreführenden Aussagen (allgemein oder im Einzelfall)Verwendung von zur Täuschung geeigneter Bezeichnungen, Angaben, Aufmachungen, Darstellungen oder sonstiger Aussagen über Eigenschaften, insbesondere über Art, Beschaffenheit, Zusammensetzung, Menge, Haltbarkeit, Ursprung, Herkunft oder Art der Herstellung oder GewinnungAnpreisen besonderer Eigenschaften, obwohl alle Lebensmittel dieselben Eigenschaften aufweisenBeimessen von Wirkungen, die dem Lebensmittel nicht zukommen oder wissenschaftlich nicht hinreichend gesichert sindAnpreisung eines Lebensmittels als ArzneimittelUnzureichende Kennzeichnung von LebensmittelnArzneimittel wird als Nahrungsergänzungsmittel beworben und verkauftLebensmittelzusatzstoffe werden nicht ausreichend gekennzeichnetWerbung mit krebshemmender oder cholesterinsenkender Wirkung von grünem TeeVerwendung der Begriff „Öko“ und „Bio “, obwohl die Vorgaben der EG-Öko-Verordnung nicht eingehalten werden.Gesundheitsbezogene Werbung bei Verkauf von LebensmittelnKrankheitsbezogene Werbung bei Verkauf von LebensmittelnBewerbung einer Kräutermischung als Linderungsmöglichkeit für Kopf- und GliederschmerzenMeeresfrucht wird als "Surimi" vertriebenPerlwein wird als "Paradiesecco" vertriebenBezeichnungen "Puten- bzw. Hähnchen-Filetstreifen, gebraten", wenn Produkte industriell hergestellt sindSchlank im Schlaf" – irreführende Werbung für ein eiweißreiches BrotProduktbezeichnung "Sahne Eiscreme" für ein Produkt, das u.a aus 33 % Sahne und entrahmte Milch, Zucker etc bestehtNickelhaltige Bedarfsgegenstände, die unmittelbar und länger mit der Haut in Berührung kommen, setzen mehr als 0,5 myg Nickel pro cm² je Woche freigStäbe jedweder Form, die in durchstochene Ohren oder andere durchstochene Körperpartien eingeführt werden, setzen mehr als 0,2 myg Nickel pro cm² je Woche freiBeim[ Verkehr mit Futtermittelzusatzstoffen](../../Thema/futtermittel-kennzeichnung-werbung.html?page=0&name=Werbung-f%C3%BCr-Futtermittel-Futtermittelzusatzstoffe-und-Vormischungen-im-Internet#top) oder Vormischungen oder in der Werbung für sie allgemein oder im Einzelfall werden Aussagen verwendet, die sich auf die Beseitigung, Linderung oder (Nr. 2) Verhütung von Krankheiten beziehen.LebensmittelkennzeichnungsgesetzVorab : IT-Recht Kanzlei bietet einen besonderen Service für Hersteller und Importeure von Lebensmitteln an und unterhält einen eigenen Blog zum Thema Lebensmittelkennzeichnung.Fehlende oder falsche Kennzeichnung von zum Verkauf angebotenen Lebensmitteln gemäß der LebensmittelkennzeichnungsverordnungProdukte werden mit der Werbeaussage "ohne Fett" in den Verkehr gebracht.Sekt wird als Schaumwein bezeichnet.Zusatzstoffe in Lebensmitteln sind nicht im Internetangebot gekennzeichnet.Mindesthaltbarkeitsdatum wird nicht angegeben.Schweineschnitzel wird als "Wiener Schnitzel vom Schwein" verkauftFehlen der Kennzeichnung „aufgetaut“ auf einer Fertigpackung mit RäucherlachsFleischerzeugnis wird als "Schinken" oder "Formschinken" bezeichnetGetränk wird über das Internet ohne erforderliche Herstellerangabe vertrieben.Lebensmittelkennzeichnung ist nicht deutlich lesbar.Bezeichnung "Orangensaft" für einen beworbenen Orangensaft aus OrangensaftkonzentratWein wird als "bekömmlich" bezeichnetFehlen der Kennzeichnung „aufgetaut“ auf einer Fertigpackung mit RäucherlachsKein Warnhinweis erteilt bei Verkauf von Lebensmittelsn mit AzofarbstoffenBewerbung als "Tee mit Zzischh" irreführend, wenn das Produkt keinen Tee, sondern lediglich Tee-Extrakt enthält (LG Köln, Urt. v. 26.08.2010 - 31 O 239/10)Lieferzeitangaben / LieferfristenWare wird nicht vorrätig gehalten und tatsächlicher Liefertermin/-frist nicht unmissverständlich im Zusammenhang mit dem jeweiligen Angebot genannt.Angabe "voraussichtliche Versanddauer"LuftverkehrsgesetzHändler von Flugmodellen kommen gegenüber Verbrauchern nicht ihren Hinweispflichten (Stichwort: Versicherungspflicht) nach.MarkenrechtMarkenrechtsverstoß durch Google-Adwords-WerbungKombinationsangebote von Motorsägen und Motoröl eines anderen Herstellers (vgl. LG Stuttgart, Urt. v. 22.06.2010 - 17 O 41/10)Unlautere Ausnutzung der Gemeinschaftsmarke "Viagra" durch IR-Marke "Viaguara" (vgl. OLG München, Urt. v. 17.06.2010 - 29 U 4083/09)[Ausnutzung bekannter Marke (Stihl) in Auktionsbeschreibung](../../Benutzung-bekannte-Marke-Stihl)-Verkaufszwecke-Markenrechtsversto%C3%9F.html)Abbildung von PKW-Modellen auf Blechtafeln als unzulässige RufausbeutungHandel mit Markenparfümimitaten, bei denen keine klare und deutliche Imitationsbehauptung erfolgt (nicht abmahnbar, so der BGH.Markenunabhängiger Reparaturwerkstatt wirbt mit Bildmarke des Herstellers für angebotenen Reparatur- und WartungsarbeitenMedizinproduktegesetz / EU-Richtlinie 93/42/EWGHändler entnimmt Kondome aus Großpackungen und konfektioniert selbst"Öko-Wärme-Säckchen, die der Linderung von krankheiten und Verletzungen dienen sollen, werden ohne CE-Kennzeichen in den Verkehr gebracht.Medizinprodukte sind nicht mit einem CE-Zeichen versehen.Es wird kein Konformitätsbewertungsverfahren durchgeführt.Irreführender Hinweis, dass ein Medzinprodukt aufgrund seiner Eigenschaften in einer Medizinprodukteklasse zugelassen worden ist, da der Hersteller oder sein Bevollmächtigter verantwortlich für die Klassifizierung des Produktes ist und gerade keine Prüfung des Medizinprodukts durch eine unabhängige Behörde erfolgt.Nahrungsergänzungsmittelverordnung / Health-Claims VerordnungVorab Lesetipp: Wie verkauft man rechtssicher Nahrungsergänzungsmittel?- Nahrungsergänzungsmittel werden unzureichend gekennzeichnet
- Nahrungsergänzungsmittel werden Wirkungen beigelegt - ohne wissenschaftlich hinreichende Absicherung
- Nahrungsergänzungsmittel habe besondere Eigenschaften (obwohl alle vergleichbaren Lebensmittel dieselben Eigenschaften haben)
- Nahrungsergänzungsmittel wird Anschein eines Arzneimittels gegeben
- Krankheitsbezogene Werbung bei Nahrungsergänzungsmitteln
- Werbung mit nicht gesicherten Aussagen über Nahrungsergänzungsmittel - Werbung mit "entschlackenden Wirkungen" - Werbung mit Aussage "Neu! mit probiotischen Kulturen" → die Menge der
probiotischen Kulturen wird nicht angegeben (vgl. LG Hamburg, Urt. v. 26.03.2010 - 408 0 154/09)
- Mit Äußerungen Dritter wird in einer Weise gesundheitsbezogen geworben, dass aus Sicht des Verbrauchers der Eindruck entstehen kann, das beworbene Mittel habe die vom Dritten angesprochenen Wirkungen (OLG Düsseldorf, Urt. v. 23.11.2010 - I-20 U 130/09).
- Pflichtangaben nicht oder nicht deutlich lesbar an der Verpackung angebracht (als „nicht deutlich lesbar“ gilt insbesondere eine zu kleine Schrift!); - Zutatenverzeichnis nicht oder nicht deutlich lesbar an der Verpackung angebracht (vgl. o.);
- Zutaten im Verzeichnis in der falschen Reihenfolge angegeben;
- Zutaten zu unspezifisch aufgeführt (z.B. „Zuckerarten“ ohne weitere Aufschlüsselung);
- Mengenangaben zu ernährungsphysiologisch bedeutsamen Inhaltsstoffen – bezogen auf Anteil an der empfohlenen Tagesdosis – fehlen;
- „QUID“-Angaben (prozentuale Mengenangaben zu ernährungsphysiologisch bedeutsamen Inhaltsstoffen) fehlen;
- Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) nicht oder nicht deutlich lesbar an der Verpackung angebracht (vgl. o.);
- Warnhinweise (§ 4 Abs. 2 NemV) nicht oder nicht deutlich lesbar an der Verpackung angebracht;
- Verkehrsbezeichnung „Nahrungsergänzungsmittel“ nicht auf der Verpackung angebracht;
- Verkäufer von Nahrungsergänzungsmitteln verkauft auch Bücher, die bestimmten Nahrungsergänzungsmitteln eine Heilwirkung zuschreiben.Das Inverkehrbringen eines Nahrungsergänzungsmittels durch den Hersteller oder Importeur wird nicht gegenüber dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) angezeigt.Vertrieb eines Nahrungsergänzungsmittels als bilanzierte DiätPKW-EnVKVVorab: Die IT-Recht Kanzlei hat das Thema Pkw-EnVKV hier ausführlich behandelt.Beim Verkauf neuer PKW: Keine Angaben zu CO2-Emissionen und KraftstoffverbrauchAngaben zur Kennzeichnung werden nicht hervorgehoben, sondern gleichsam in die hinterste Ecke der Anzeige abgeschoben (OLG Hamm, Urteil vom 17.01.2008, Az. 4 U 159/07).Online-Werbung enthält nicht den folgenden Hinweis : "Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem 'Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen' entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei (… Verweis auf die benannte deutsche Stelle oder direkte Verknüpfung zu der Organisation, die mit der Verbreitung der Informationen in elektronischer Form beauftragt ist …) unentgeltlich erhältlich ist."Vorführwagen wird ohne Angaben zu Verbrauch und Kohlendioxidausstoß angebotenBei Bewerbung v. Lamborghini Gallardo Spyder keine Angaben zu Verbrauch und KohlendioxidausstoßBewerbung neuer PKW über Online-Automobilbörsen ohne Angaben zum Kraftstoffverbrauch und CO2-EmissionenBei Anzeigenbörsen (wie z.B. mobile.de) wird die Energieeffizienzklasse nicht angegeben.Werbung für eine PKW-Baureihe ohne Angabe der CO2-EmissionenPreisangabenverordnungVorab: Die IT-Recht Kanzlei hat das Thema Preisangabenverordnung hier ausführlich behandelt.Umsatzsteuer/Mehrwertsteuer / EndpreisKeine Angaben zur Umsatzsteuer/MehrwertsteuerAngaben zur Umsatzsteuer/Mehrwertsteuer an falscher StelleUnterschiedliche Angaben zur Mehrwertsteuer in einer ArtikelbeschreibungWerbung "ohne 19 % Mehrwertsteuer", die nur für einen Tag gültig istAngaben zur Mehrwertsteuer, obwohl tatsächlich keine Umsatzsteuer erhoben wird ("Kleinunternehmer")Hinweis zur Umsatzsteuer erfolgt erst in AGBHinweis zur Mwst. erfolgt erst nach Einleitung des BestellvorgangsBei Aufgliederung von Preisen werden die Endpreise nicht hervorgehoben.Hinweis zur Mwst. erfolgt nur unter dem Reiter "Versand und Zahlungsmethoden"Bei Angeboten, die dem Verbraucher eine Ratenzahlung ermöglichen, wird kein Endpreis angegeben.Überführungskosten beim PKW-Kauf werden in Endpreis nicht mit eingerechnetPreisangabe für Handy wird in Anzahlung und monatliche Rate aufgespaltetVersandkostenBei „Sofort Kaufen“: Keine Versandkosten in unmittelbarer Nähe des Buttons ausgewiesenKeine Angabe der Versandkosten für das AuslandVersand nach Europa wird angeboten aber nicht die Versandkosten aller europäischen Länder angegebenVersandkosten müssen erfragt werdenVersandkosten werden nur in den AGB oder erst im „Warenkorb“ angezeigtGewichtsabhängige Versandkosten - Gewichtsangaben (der Produkte) aber nicht in Artikelbschreibung veröffentlichtGewichtsabhängige Versandkosten - Gewichtsangaben (der Produkte) aber nicht auf Produktübersichtsseite veröffentlicht.Versandkosten nur als Grafik dargestelltInselzuschläge müssen erfragt werdenRegelung „Inselzuschläge sind in unseren Versandkosten nicht enthalten“, ohne dabei die Inselzuschläge getrennt explizit zu beziffernPreisangaben in Preissuchmaschinen ohne Hinweis auf zusätzlich anfallende VersandkostenVersandkosten werden erst nach Einleitung des Bestellvorgangs mitgeteiltDer Hinweis: [„Bei Lieferung ins Ausland werden die Versandkosten individuell vereinbart“](../../versandkosten-ausland-bagatelle.html)Versandkosten für deutsche Inseln werden nicht angegebenGrundpreisangabenKeine Grundpreisangabe n genanntGrundpreisangaben an falscher Stelle genanntGrundpreise falsch ausgerechnetOnline-Händler gibt bei billiger.de keine Grundpreise an.Bei Textilstoffen, die nach Metern verkauft werden, wird der Kilopreis angegeben.Grundpreise werden nicht in unmittelbarer Nähe zum Endpreis angegeben.Grundpreis bezieht sich auf falsche MengeneinheitBeim Verkauf von Druckerpatronen werden keine Grundpreise angegebenWerbung mit Nettopreisen bei beabsichtigtem B2B-Verkauf, sofern für Verbraucher zugänglichBei Angabe des Grundpreises wird Abtropfgewicht nicht berücksichtigtBei Sets erfolgt keine Ausweisung von Grundpreisen.Gratis-Zugaben werden bei Grundpreisangabe nicht mit eingerechnet.Beim Verkauf via Google-Shopping werden keine Grundpreise angegeben.Beim Verkauf von Kabeln mit Steckern erfolgt keine Angabe der GrundpreiseBei nicht-verschreibungspflichtigen Arzneimittel werden keine Grundpreise angegeben.Nahrungsergänzungsmittel in Kapselform werden nicht mit Grundpreis versehenDie Grundpreisangabe bei eBay steht nicht in der ArtikelüberschriftLieferservice gibt keine Grundpreise bei Speisen und Getränken anSonstigeseBay: Weiterreichung von Paypal-Gebühren an Käufer ohne entsprechenden HinweisHotels mit Webseiten : Angabe einer Preisspanne anstatt konkreter PreiseBei eBay: Vorbehalt von Preisänderungen.Bei Online-Shops: Ein Paypalzuschlag wird verlangt, auf den der Kunde nicht bereits vor Einleitung des Bestellprozesses leicht erkennbar hingewiesen wurde.Keine Angaben zu Füllmengen bei TintenstrahldruckerpatronenKfz-Einzelhändler nimmt bei der Werbung für Kraftfahrzeuge nicht die obligatorischen Überführungskosten sowie die Kosten für Umrüstung und TÜV-Abnahme mit in den Endpreis auf.Reiseveranstalter gibt bei der Angabe von Mietpreisen für Ferienwohnungen Endpreise an, in die nicht Nebenkosten für Strom, Wasser, Gas und Heizung einbezogen sind.Reiseveranstalter bezieht bei Werbung für Reisen zwingend zu zahlende Buchungsgebühr nicht mit ein (vgl. OLG Karlsruhe WRP 2005, 1188).Hotelzimmer werden im Internet mir einer Preisliste angeboten: Preise werden lediglich in Form einer Spanne "von…bis" angegeben.Erhebung eines Kreditkartenzuschlags, ohne (den Verbraucher) diesbezüglich auf einer Seite zu informieren, die dieser vor Einleitung des Bestellvorgangs notwendig aufrufen muss.Tattoo-Studio veröffentlicht keinen Preisaushang (nicht abmahnbar, so das LG Hamburg mit Urt. v. 24.09.2010, Az. 327 O 702/09).Angabe von Netto-Hotelpreisen im Internet ohne Hinweis auf zusätzliche VermittlungsgebührMindermengenzuschlag wird nicht getrennt ausgewiesen.ProduktsicherheitsgesetzTextilien sind nicht im Sinne des Produktsicherheitsgesetz gekennzeichnetFehlende Bedienungs- und Montageanleitungen beim Vertrieb von ProduktenNur englische Bedienungsanleitung wird Produkt beigelegt.Inverkehrbringen von Leuchtmittel, die den Anforderungen der EN-Norm nicht genügenReisevermittlungsrechtFolgende (abmahnbare) Klauseln werden verwendet:"Allgemeine Bedingungen: Für die Beförderungs- und Reiseverträge mit dem jeweiligen Reiseveranstalter gelten die Tarif-, Beförderungs- und Teilnahmebedingungen der an der Reise beteiligten Reiseveranstalter, die Ihnen auf Wunsch zur Verfügung gestellt werden."[„Die Anmeldung erfolgt durch den Anmelder auch für alle in der Anmeldung mit aufgeführten Teilnehmer, für deren Verpflichtung der Anmelder wie für seine eigenen Verpflichtungen einsteht.“](klausel-haftung-reiseanmelder-reiseteilnehmerkosten.html) [„Bei kurzfristigen Anmeldungen, d.h. Anmeldungen, die weniger als 4 Wochen vor Reisebeginn erfolgen, ist der Gesamtpreis sofort fällig.“](verkauf-vermittlung-reisen.html) [„Bei verspätetem oder unvollständigem Zahlungseingang kann „….“ [der Reisevermittler, Anm. d. IT-Recht-Kanzlei] die angemeldeten Reisen zu Lasten des Anmeldenden kostenpflichtig stornieren.“](reisen-nichteinhaltung-zahlungstermin-nachfrist.html) [„ „….“ [der Reisevermittler, Anm. d. IT-Recht-Kanzlei] ist berechtigt, aufgrund des vorzeitigen Rücktritts des Anmelders die von dem jeweiligen Leistungsträger bei „….“ [der Reisevermittler, Anm. d. IT-Recht-Kanzlei] vereinnahmten Stornogebühren von dem Anmelder ersetzt zu verlangen.“](unwirksame-stornogebühren.html) [„ „….“ [die Reisevermittlerin, Anm. d. IT-Recht-Kanzlei] haftet nicht für leichte Fahrlässigkeit ihrer Erfüllungsgehilfen.“](reise-ausschluss-haftung.html) Servicerufnummern/Rufnummerngassen (0900, 0180, …)Die durch Nutzung der Rufnummern entstehenden Kosten werden für den Endnutzer nicht deutlich ausgewiesen Hinweis auf die Möglichkeit abweichender Preise für Anrufe aus den Mobilfunknetzen fehltSportbootrichtlinieSportboote werden in Verkehr gebracht ohne Eignerhandbuch.Es ist keine maximale Zuladung ohne Gewicht des Inhalts von fest angebrachten Behältern angegeben.Die Nennleistung des Wasserportmotors wird nicht angegeben.Es erfolgen keine Angaben zur Entwurfskategorie.Die Entwurfskategorie wird nicht genau definiert.Sprengstoffgesetz, SprengstoffverordnungVorab : Informationen zum Sprengstoffgesetz bzw. zu der Sprengstoffverordnung erhalten Sie hier. Zu den Anforderung beim Verkauf von Feuerwerkskörpern gibt es auch eine anschauliche Borschüre des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, die hier zum Download bereitsteht:Pyrotechnische Gegenstände werden in den Verkehr gebracht, ohne dies zuvor bei der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) angezeigt zu haben.Pyrotechnische Gegenstände, die nicht mit einer Identifikationsnummer gekennzeichnet sind, werden in den Verkehr gebracht.Pyrotechnische Gegenstände werden verkauft, die verbotene Ausgangsstoffe enthalten.Pyrotechnische Gegenstände werden verkauft, obwohl keine Erlaubnis der zuständigen Behörde vorliegt.Pyrotechnische Gegenstände werden in nicht-geschlossenen Schaukästen ausgestellt.Feuerwerkskörper werden an Minderjährige verkauft.Feuerwerkskörper der Kategorie 2 werden vor dem 29. Dezember verkauft.Straßenverkehrs-Zulassungs-OrdnungFahrzeugteile ohne amtliches Prüfzeichen werden vertrieben.Tabaksteuergesetz / TabaksteuerverordnungBeim Verkauf von Tabackwaren werden Gegenständen beigepackt (z.B. Feuerzeuge).Zigaretten werden nach Stück verkauft.An Tabackware erfolgt SiegelbruchVerkauf von Tabakwaren erfolgt über oder unter gebundenem PreisTabakwaren werden als Gewinn von Preisausschreiben ausgespieltTelekommunikationsgesetzMehrwertdiensterufnummern werden eingesetzt, ohne dass der Festnetzpreis (inkl. Mwst.) mit dem Hinweis auf die Möglichkeit abweichender Preise für Anrufe aus den Mobilfunknetzen angegeben wird. Beachte auch die ab dem 01.03.2010 geltenden neuen Vorgaben.Bei Verwendung von Mehrwertediensterufnummern werden keine Kundeninformationen veröffentlicht.Textilkennzeichnungsverordnung (EU)Vorab: Die IT-Recht Kanzlei berichtet [hier](../../Thema/textilkennzeichnung.html) ausführlich zur Kennzeichnung von Textilien.­Nichtkennzeichnung [von kennzeichnungspflichtigen Textilien](textilkennzeichnungsgrund-haeufiger-abmahngrund.html) nach dem TextKennzGTextilerzeugnisse werden angeboten, dabei jedoch die textilen Rohstoffe fehlerhaft bezeichnet.Keine Angaben zum Rohstoffgehalt (z.B. 100 % Baumwolle)"[Bambus](robert-franzen-abmahnung.html?search=bambus) " als Rohstoffgehaltsangabe"[Meryl](robert-franzen-abmahnung.html) " als Rohstoffgehaltsangabe"[Lycra](robert-franzen-abmahnung.html) " als RohstoffgehaltsangabeSpandex als Rohstoffgehaltsangabe"Acry"l als Rohstoffgehaltsangabe"Zellwolle" für Viskoste als Spinnfaser"Kunstseide" für zellulosische Filamente (Endlosfasern)"Reyon" oder "Reyonfasern""Synthetics" für Polyester oder Polyamid"Merinowolle" als Rohstoffgehaltsangabe"Lammwolle" als Rohstoffgehaltsangabe"Shetlandwolle" als Rohstoffgehaltsangabe"Wildseide" als Rohstoffgehaltsangabe"Vinylchlorid" oder "Vinylidenchlorid" als Rohstoffgehaltsangabe"Gummi" als Rohstoffgehaltsangabe"Polyamidimid" als Rohstoffgehaltsangabe"meta-Aramid" als Rohstoffgehaltsangabe"para-Aramid" als RohstoffgehaltsangabeMicrofleexe oder TPU-Menbran als Rohstoffgehaltsangaben"Polyamid 6.6" oder "Polyamid 11" als RohstoffgehaltsangabePashina als RohstoffgehaltsangabeFalsche Verwendung des Begriffs Seide, z.B.: "Tussahseide", "Wildseide", "echte Seide", "reale Seide", "Naturseide".Matratzen werden falsch gekennzeichnetFalsche Darstellung des Obermaterials bei TextilproduktenMultifilamentgarn wird als "Carbon" beworbenHandelsüblicher Polyester wird als „Spunpolyester“ beworbenBezugsmaterial für Möbel wird nicht gekennzeichnet.Bezugsmaterial für Regenschirme wird nicht gekennzeichnet.Bezugsmaterial für Sonneschirme wird nicht gekennzeichnet.Textilkomponenten von Matratzenbezügen werden nicht ausgewiesen.Textilkomponenten von Bezügen zu Campingartikeln werden nicht ausgewiesen.Aussage: "100% reine Baumwolle"Aussage: "Absolute Baumwolle"Aussage: "Nur Baumwolle"Kennzeichnung: "20 % Polyester, 80 % Baumwolle"Eine Faser wird als "sonstige Faser" bezeichnet, deren Gesamtgewicht beträgt jedoch 7 % am Gesamtgewicht des Textilerzeugnisses.Mehrere Faser werden als "sonstige Faser" bezeichnet, deren Gesamtgewicht beträgt jedoch 20 % am Gesamtgewicht des Textilerzeugnisses.Nichttextile Teile tierischen Ursprungs werden nicht angegeben."Tussahseide" als Rohstoffgehaltsangabe"Wildseide" als RohstoffgehaltsangabeAussage: "echte Seide"Aussage: "reale Seide"Aussage: "Naturseide"Textilerzeugnisse sind nicht in allen EU-Landessprachen gekennzeichnet, obwohl EU weit vertrieben wirdIn DE in Verkehr gebrachte Textilerzeugnisse sind nicht in deutscher Sprache gekennzeichnetBei EU-weiten Versand erfolgt in Online-Werbung keine Kennzeichnung in sämtlichen EU-LandessprachenTextilprodukte in Katalogen/Prospekten werden nicht gekennzeichnet, obwohl direkte Bestellmöglichkeit besteht.Bei Online-Verkauf wird Verbraucher nicht bez. Textilkennzeichnung informiert, bevor er die Ware in den Warenkorb legt.Etikettierung von Textilerzeugnissen erfolgt nicht dauerhaft bzw. fest genugEtikettierung von Textilerzeugnissen ist nicht leicht lesbar.Kennzeichnung eines Textilprodukts erfolgt nur auf losen Einlegezettel.Oberhemden werden verpackt angeboten und dabei ist die Rohstoffgehaltsangabe erst nach Auspacken des Oberhemdes zu lesen (vgl. Urteil vom 25.11.1999, Az. 3 U 76/99)Ausschließlich Handelsdokumente enthalten Informationen zur TextilkennzeichnungTäschnerwaren werden nicht gekennzeichnetUmtauschrechtUmtauschrecht wird parallel zum Widerrufsrecht angeboten, jedoch wird im Zusammenhang mit dem Umtauschrecht nicht über das Widerrufsrecht informiert.Voraussetzungen zur Inanspruchnahme des Umtauschrecht werden nicht transparent angegeben.UrheberrechtUnberechtigte Verwendung von Stadtplanausschnitten von KarthographieverlageUnberechtigte Verwendung fremder Produktbilder oder ArtikelbeschreibungenUnberechtigte Verwendung fremder WerbeslogansUnberechtigte Einbindung von Videos von YouTube in Online-ShopsVerwendung fremder Fotos für Rezeptsammlung im InternetUnberechtigte Nutzung von Food-FotosUnberechtigte Übernahme von RhythmusssequenzenBilder von Plattformen wie Fotolia, Pixelio etc. werden genutzt und der Urheber wird nicht genannt.Einbindung fremder Fotos als "Embedded Content"Lesetipp : Werbung im Internet: Bilder, Fotos, Grafiken - Haben Sie (das) Recht dazu?Verkauf von Alkohol- Fertigpackungsverordnung wird nicht beachtetVerkauf von ArzneimittelnHinweis: Die IT-Recht Kanzlei hat eine Serie zum Thema "Werbung für Arzneimittel" veröffentlicht.Verkauf von Arzneimitteln unter Nichtbeachtung der Vorschriften des ArzneimittelgesetzesVerkauf von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln über das InternetVerkauf von Arzneimitteln zu anderen als den festgelegten PreisenVeröffentlichung der Gebrauchsinformationen eines verschreibungspflichtigen Medikaments auf der Internetseite des HerstellersWerbung für Arzneimittel unter Angabe einer UVPFehlen von Pflichtangaben für Arzneimittel bei BannerwerbungGewährung von Rabatten und Zugaben durch ApothekenVersand von apothekenpflichtigen Arzneimitteln ohne behördliche ErlaubnisVersandapotheke verzichtet auf Erhebung der RezeptgebührZu Heilzwecken importierte Mittel der traditionellen chinesischen Medizin werden ohne behördliche Erlaubnis vertriebenKooperationmodell zwischen Internetshop und Apotheke, bei denen die Bestellung von Medikamenten größtenteils vom Webshop abgearbeitet werden und die Apotheke lediglich die Medikamente bestellt.Verkauf von BatterienLithiumhaltige Batterien sind nicht in Innenverpackung verpackt, welche die jede Batterie vollständig einschließt.Außenverpackung von lithiumhaltigen Batterien enthalten nicht bestimmte (Warn-) HinweiseVerkauf von ChemieHinweis: Die IT-Recht Kanzlei hat einen Beitrag zum rechtssicheren Verkauf von Bioziden veröffentlicht.Produkte sind nicht ordnungsgemäß gekennzeichnet.Online-Hinweis "Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformation lesen.“ fehltOnline-Hinweis "Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformation lesen.“ erscheint nur an versteckter Stelle der ArtikelbeschreibungWerbung enthält nicht alle Gefährlichkeitsmerkmale des Produkts gem. §3a ChemGBestimmte Biozide werden an Minderjährige abgegebenInverkehrbringen von Lacken, deren Gehalt an flüchtigen organischen Verbindungen die seit dem 1.1.2010 gültigen Grenzwerte der ChemVOCFarbV übersteigt.Verkauf von ComputerspielenAlterseinstufung nicht auf Verpackung und dem Trägermedium deutlich sichtbar angebrachtComputer-/ Konsolenspiele ohne Alterseinstufung werden an Minderjährige abgegebenSpielprogramme, die mit "Freigegeben ab 18 Jahren" gekennzeichnet sind, werden Minderjährigen zugänglich gemachtJugendgefährdende Computer-/ Konsolenspiele werden beworbenJugendschutzwidrigen Bewerbung von indizierten MedienIndizierte Filme oder Spiele werden auf Produktsuche-Plattformen (z.B. Google Shopping-Ergebnisse) präsentiert.Verkauf von Fanartikeln- Verwendung des Bundeswappens, Bundesadlers oder der Dienstflagge des Bundes auf FanartikelnVerkauf von Gutscheinen- Keine Nennung der Vertragspartner bei „Erlebnis-Gutscheinen“Verkauf von KerzenWerbung mit dem Begriff "CO2-neutral", obowhl nicht belegbar.Werbung mit dem Begriff "klimaneutral", obowhl nicht belegbar.Werbung mit dem Begriff "geprüfte Umweltverträglichkeit" für Grablichter, obowhl nicht belegbar.Verkauf von Messern- Werbung, dass Keramikmesser „viel glatter als Stahlmesser“ seiVerkauf von Möbeln- Gartenmöbel werden als "White Teak-Mobiliar" beworben, obwohl die Holzsorte Gmelina arborea ist.Verkauf von TabakHinweis: Die IT-Recht Kanzlei hat einen umfangreichen Beitrag zum Thema "Preisbindung bei Tabakwaren" veröffentlicht.Tabakwaren werden Gegenstände beigepackt (etwa Feuerzeuge)Stückverkauf von Zigaretten wird angebotenTabackverpackungen werden geöffnet verkauftVerkauf von Tabakwaren über oder unter gebundenem PreisBesondere Hervorhebung des PreisesVerkauf von ZubehörBewerbung von Tonerkartuschen ohne Nachbauten-HinweisVerkaufsabwicklungÜber eBay wird Ware angeboten, die nicht geliefert werden kannVerwendung ungenauer Angaben bzgl. der Lieferzeit wie „in der Regel“ oder „ca.“Bei eBay: Vertragsschluss erfolge nicht mit Zugangsbestätigung, sondern erst mit Auftragsbestätigung (Daher: Bei eBay keine Online-Shop AGB einsetzen!)Mit "Blitzversand" wird geworben, obwohl tatsächlich kein besonders schneller Versand angeboten wird.Verordnung über die Zulassung von Zusatzstoffen zu Lebensmitteln zu technologischen Zwecken- In Online-Produktbeschreibung von Lebensmitteln werden keine Zusatzstoffe (i.S.d. § 9 ZZulV) aufgeführt.VerpackungsverordnungVorab: Die IT-Recht Kanzlei hat das Thema Verpackungsverordnung hier ausführlich behandelt.Abwälzung der Verpackungsentsorgungskosten auf den Käufer („ Die Kosten für die Entsorgung der Verpackung sind vom Käufer zu tragen“)Fehlender Hinweis auf Möglichkeit der kostenlosen Rückgabe von Verpackungs- und VersandmaterialEs wird nicht über Regeln der Verpackungsverordnung belehrtOnline-Händler hat sich keinem Entsorgungsdienstleister für Verpackungen angeschlossenHinweis auf Erfüllung der sich aus der Verpackungsverordnung ergebenden Pflichte = Werbung mit SelbstverständlichkeitVerkauf von Erfrischungsgetränken, ohne dabei Pfand zu ergeben (LG Düsseldorf, Urt. v. 29.10.2010 - Az. 38 O 26/10)Hinweis: Laut Landgericht Lübeck sind Verstöße gegen die VerpackV nicht abmahnfähig (wohl Mindermeinung und betrifft nicht die aktuelle, ab dem 1.01.09 allein gültige Verpackungsverordnung)!Versandkosten / SteuernWerbung mit „versicherter Versand“ ohne getrennte Ausweisung der VersicherungskostenWerbung mit „unversicherter Versand “Gleichzeitig versicherter und unversicherter Versand angebotenEmpfehlung, dass Käufer/Verbraucher Ware versichern sollAuf Wunsch wird Transportversicherung angeboten.Widersprüchliche VersandkostenangabenWidersprüchliche Angaben zum MindestbestellwertFehlende Mitteilung der Einzelheiten zur Berechnung der VersandkostenFehlende Angaben zu eventuell anfallenden Steuern und Kosten bei außereuropäischem VersandFehlende Gewichtsangaben bei Produkten, wenn Versandkosten hiervon abhängenKeine Angabe bzgl. Versandkosten, wenn Paket etwa schwerer als 24 kgWaffengesetzVorab : Die IT-Recht Kanzlei hat hier die wichtigsten Fragen zum Waffengesetz beantwortet.Verkauft werden getarnte Messer (z.B. integriert in Gürtelschnalle, „Stockdegen“ etc.), „Wurfsterne“ , Springmessern, [Faustmesser, sowie Butterfly-Messer](verkauf-von-waffen.html) , Harpunen.Es fehlen bestimmte Hinweise zur Waffenerwerbsberechtigung.WerbungHinweis: Die IT-Recht Kanzlei berichtet zurzeit im Rahmen einer Serie Woche für Woche Neues über die rechtlichen Aspekte der Werbung im Internet.Alleinstellungsmerkmale- „Wir sind das beliebteste Unternehmen Deutschlands“ (unzulässige, wenn das Unternehmen seine Leistungen im fraglichen Segment überhaupt nicht bundesweit anbietet vgl. OLG Hamburg, 11.11.2009, 5 U 57/09).
- „Deutschlands beliebtester Anbieter“ (kann zulässig sein, wenn das Unternehmen den deutschlandweit größten Kundenstamm in diesem Segment vorweisen kann, da der Verbraucher die Zahl der Kunden als Grundlage für diese Aussage sieht, vgl. LG Hamburg, 20.08.2008, 315 O 354/08).
- „Eines der wachstumsstärksten Unternehmen der Branche“ (ist zulässig, wenn tatsächlich ein großes Wachstum über einen längeren Zeitraum hinweg – nicht nur innerhalb eines Jahres – nachgewiesen werden kann, vgl. OLG Köln, 13.01.2006, 6 U 126/05).
- „Wir haben Standards gesetzt“ (nicht ohne weiteres unzulässig, sofern kein absoluter Vorrang dieser Standards behauptet wird, vgl. OLG Hamburg, 06.05.2004, 3 U 116/03).
- „Wir sind Technologieführer“ (wettbewerbswidrig, wenn diese Stellung nicht nachgewiesen werden kann (OLG Hamburg, 29.03.2001, 3 U 222/00; vgl. a. LG Hamburg, 18.04.200, 312 O 194/00).
- „1a Unternehmen“ (unzulässig, wenn entgegen der Realität beim Verbraucher der Eindruck entsteht, das Prädikat „1a“ sei von einem kompetenten Dritten verliehen worden, vgl. OLG Düsseldorf, 21.11.2006, 20 U 14/06).
- „Schnellster Anbieter bundesweit“ (irreführend, sofern das Unternehmen mit seiner Leistung nicht tatsächlich jeden anderen Anbieter flächendeckend überbieten kann und die Leistung jederzeit abrufbar ist vgl. LG Köln, 25.09.2008, 84 O 15/08).
- „Für Sie kämpft niemand so wie wir!“ (zulässige, da über den tatsächlichen Erfolg des Werbenden in seinem Tun nichts Konkretes ausgesagt wird, vgl. OLG Hamburg, 23.11.2006, 3 U 110/06).
- „Wir gehören zur Leistungsspitze“ (grundsätzlich zulässig, da lediglich die Zugehörigkeit zur Spitzengruppe einer Branche beworben wird, vgl. OLG Hamburg, 05.02.2004, 3 U 51/03).
- „Das bessere Produkt“ (unzulässig , sofern das Produkt dem Angebot der Konkurrenz nicht nachweisbar preislich und technisch überlegen ist, vgl. OLG Hamburg, 28.06.2001, 3 U 40/01).
- "Der beste Powerkurs aller Zeiten" ist keine irreführende Spitzenstellungswerbung, da der Verbraucher die reklamehafte Übertreibung erkennen könne (so das KG Berlin, Beschluss vom 03.08.2010, Az.:5 W 175/10).
- Die Aussage "Maximum Speed" im Zusammenhang mit dem Verkauf von Software sei eine typische Ausdrucksform für eine Alleinstellung, so das OLG Düsseldorf, Urteil v. 13.04.2010, Az. U 193/09).
- „Der beste Preis der Stadt“ (unzulässig, wenn ein Konkurrent nachweisen kann, im gleichen Zeitraum und für das gleiche Produkt einen niedrigeren Preis geboten zu haben, vgl. OLG Köln, 21.10.2005, 6 U 106/05; vgl. a. OLG Hamburg, 24.01.2007, 5 U 204/05).
- „Unschlagbar billig“ (es gilt das gleiche wie für den „besten Preis der Stadt“, vgl. OLG Hamm, 16.09.2004, 4 U 108/04).
- „Wir haben unsere Preise mit der Konkurrenz verglichen, und wir waren tatsächlich die Billigsten“ (unzulässig, wenn sie aufgrund fehlender konkreter Angaben zu Zeit und Umfang des Vergleichs intransparent ist, vgl. LG Leipzig, 17.08.2006, 5 O 4757/05).
- „Gelddifferenz zurück, wenn Sie woanders billiger kaufen“ (weder intransparent noch ein wettbewerbswidriger Vergleich zur Konkurrenz, vgl. OLG Hamburg, 24.02.2005, 3 U 203/04).
- „Echte Tiefpreisgarantie – wir zahlen den Differenzbetrag einfach aus“ (ebenso wie „Gelddifferenz zurück“ eine zulässige Aussage, vgl. OLG Bremen, 06.05.2004, 2 U 106/03; 19.02.2004, 2 U 94/03).
- Verwendung des Wortes „Sparen“ (keinesfalls wettbewerbswidrig, da es lediglich günstige, jedoch nicht gerade die günstigsten Preise suggeriert, vgl. LG Düsseldorf, 22.11.2002, 38 O 131/02; LG Köln, 27.09.2002, 81 O 125/02; LG Hamburg, 09.06.2000, 416 O 107/00).
- "Nagelkosmetikprodukte bei rund um die Uhr einkaufen zu günstigsten Top Preisen." ist eine zulässige Aussage, da es lediglich eine substanzlose Anpreisung ohne konkreten Tatsachengehalt sei (Urteil des LG Bochum vom 22.09.2010, Az. I-13 O 94/10).
- „Dienstleister mit weltweiter Spitzenstellung“ (unzulässige, wenn das Unternehmen zwar international, aber nur im deutschsprachigen Raum tätig ist, vgl. LG Hannover, 30.06.2009, 18 O 193/08).
- „Weltweit die Nummer 1“ (kann bei einem Tochterunternehmen eines multinationalen Konzerns zulässig sein, wenn die Vorstellung des Verbrauchers sich an der Verbreitung des Mutterkonzerns orientiert, vgl. OLG Frankfurt, 07.11.2002, 6 U 12/00).
- Alleinstehende Kombinationen aus einem Regions- bzw. Ortsnamen und einer Unternehmensform (können wettbewerbswidrig sein, da sie eine Spitzenstellung im genannten Wirtschaftsraum suggerieren, vgl. OLG Stuttgart, 16.03.2006, 2 U 147/05; OLG Hamm, 18.03.2003, 4 U 14/03; LG Dortmund, 24.10.2002, 18 O 70/02).
- „Wir liefern überall in der Region“ (unzulässig, wenn tatsächlich geographische Lieferungslücken bestehen und darauf nicht gesondert hingewiesen wird, vgl. OLG Oldenburg, 29.04.2004, 1 U 121/03).
- „Wir liegen im deutschen Durchschnitt vorn“ (unzulässig, wenn das Unternehmen seine Leistungen nur in einigen Ballungsräumen anbietet, vgl. OLG Köln, 18.12.2009, 6 U 60/09).
- „Das erste Unternehmen im Ort“ (selbst wenn historisch richtig, mit Vorsicht zu genießen, da der Verbraucher aus dem Wort „erste“ auch eine qualitative Spitzenstellung ableiten könnte, vgl. OLG Bremen, 11.01.2007, 2 U 107/06).
- Werbung mit Marktführerschaft (unzulässig für den Fall dass sich konkurrierende Unternehmen
umsatzmäßig kaum voneinander unterscheiden, vgl. LG Düsseldorf, Urt. v. 23.07.2010 - 38 O 19/10).
- Werbung mit "Innovationsführer", ohne deutlichen aktuellen Entwicklungsvorsprung vor Mitbewerbern zu habenAnwaltswerbung„Erster Fachanwalt für Erbrecht in…“„Fachanwaltszentrum“ oder bloße Bürogemeinschaft - irreführende Werbung bei der Bezeichnung von AnwaltskanzleienAnwalt wirbt auf Briefkopf, dass eine Auftretungsberechtigung an allen Amts-, Land- und Oberlandesgerichten gegeben sei.Werbung mit dem Hinweis "XXX Rechtsanwälte", ohne auf dem Briefkopf mindestens einen weiteren Anwalt zu benennen.Werbung mit "Fachanwalt für Markenrecht"Anwalt verlinkt auf seiner Internetpräsenz nicht direkt auf BerufsregelnAnwalt wirbt mit Preisen, ohne dabei den konkreten Bruttopreis zu nennenVerwendung des Begriffs "Sozietät", obwohl keine GbR vorliegtWerbung mit "Schutzbrief" für anwaltliche TätigkeitBezeichnung "Dr. X & Associates"Verwendung des Begriffs "Fachanwalt" auf Briefkopf, obwohl wenn nicht alle Anwälte zur Führung des Fachanwaltstitels berechtigt sindWerbeschreiben an Mandanten eines AnwaltskollegenZwei Namen in Kurzbezeichnung einer Einzel-Kanzlei werden genanntHerabsetzende Äußerung über abmahnende AnwälteKanzlei-Bezeichnung "Das Haus der Anwälte"Bezeichnung "Experten-Kanzlei"ÄrztewerbungVorab: IT-Recht Kanzlei bietet einen besonderen Service für Ärzte an und unterhält einen eigenen Blog zum Thema "Werberecht für Heilberufe und Heilverfahren".Zahnarzt inseriert unter "Plastische und Ästhetische Chirurgie" (zulässig, laut LG Münster )Arzt inseriert "fachfremd" in Branchenbüchern (laut OLG Köln aber keine Wettbewerbsverletzung )Arzt, der nicht Androloge ist, nennt sich MännerarztZahnärzte werben mit True Dent Logo als QualitätszeichenWerbung mit besonderen Leistungsangeboten auf einem PraxisschildWerbung als „Ärztegemeinschaft“ bei Täuschung über geschäftliche VerhältnisseFühren des Master-Titels einer österreichischen UniversitätWerbung: „Zahnkronen zum Nulltarif Made in Germany (bei Festzuschuss plus 30% Bonus)“ und „Zahnkronen und Brücken ohne Zuzahlung auch für Beihilfe-Patienten mit Zusatzversicherung“.Filmaufnahmen in ArztpraxisFehlende Impressumsangaben und berufswidrige Werbung bei ZahnärztenWerbung mit „Sauerstoff-Therapie“Hotelempfehlung durch ZahnarztklinikWerbung für heilende Wirkung eines Aufenthalts in sog. HeilstollenWerbung mit Praxis für Psychotherapie für HeilpraktikerWerbung: "Fachexperte für Psychologie"Wettbewerbswidrige Werbung mit Anti-Falten-CremeWerbung mit “Faltenbehandlung mit Botox”Werbeaussagen zu kosmetischen BehandlungsmethodenWerbung mit SchwangerschaftsabbrüchenZahnarztwerbung für Behandlungen gegen GesichtsfaltenWerbung mit kostenloser fachärztlicher BeratungWerbung mit dem Begriff "Tierarztklinik”"Werbeaussage[ “Ausbildung Diplom-Körpertherapeutin”](http://die-aerztehomepage.de/2010/03/18/aktuelle-abmahnung/)Werbung für Diagnosestellung im Online-ForumEmpfehlung der "modernen Medizin"Zahnarzt: Reklamehafte Werbung bei GrouponIrreführende WerbungIrreführende Qualitätsberühmung in Werbung (z.B. „High End“ für nur gute oder durchschnittliche Geräte)Werbung mit irreführenden Wirkungsaussagen (z.B. bei Antikalkgeräten )Verwendung des Begriffs „Werbeware“ in WerbeanzeigenWerbung mit Begriff "Blitzversand" (obwohl kein besonders schneller Versand erfolgt)(Nicht transparente) Werbung mit Versandrabatten bei MehrfachbestellungenWerbung mit PreiswerbungsschlagwörternUnlautere Werbung mit Begriff "Made in Germany"Verschwiegen wird, dass es sich bei Ware um Auslaufmodell handeltUnzulässige Werbung mit PreisvorteilenBegriff "[Ladenpreis](ladenpreis-abmahnung.html) "Falsches Gründungsjahr eines Unternehmens angegebenWerbung mit der Aussage „Solange der Vorrat reicht “Der Hinweis "[CE-geprüft](webung-ce-kennzeichnung-wettbewerbsverstoß.html?search=CE-gepr%C3%BCft) ", s. auch hierWerbung mit UVP, obwohl es eine solche gar nicht (mehr) gibtEs wird auf Hauptseite mit "24 h Lieferung" geworben, obwohl an anderer Stelle des Online-Angebtos eine längere Lieferzeit angegeben wird.Es wird pauschal mit Preisnachlassen von bis zu 80 % geworben, obwohl tatsächlich weitaus geringere Nachlässe angeboten werden.Werbeaussage: "[Jeder 100. Einkauf gratis](jeder-100-einkauf-gratis.html) "Werbung mit "ab-Preisangaben", obwohl die genannten Leistungsmerkmale nicht zu dem genannten Mindestpreis erhältlich sind.Werbung mit Geld-zurück-GarantieWerbung mit der Aussage: "Werbeaussage „Die besten Küchen zum besten Preis!“Werbung mit irreführenden LieferfristenFrühbucherrabatt wird verlängertBezeichnung "Bundes" in FirmennameAngabe "Jahreswagen - 1 Vorbesitzer/1. Hand"„Airpressure Bodyforming Concept“ (pneumatischer Fett-weg-Bauchgurt)„Anti aging“-ProdukteAnti-Falten-CremeAnti-Kalk-Geräte mit (behauptetem) elektromagnetischem WirkmechanismusCollagen-Drinks zur FaltenunterpolsterungDiätseminare ("Gewichtsverlust ohne Hungergefühl")Grapefruitkernextrakt (GKE)HeilsteineHormonpräparate zur GewichtsreduktionIonen-ArmbänderKerzen mit vorgeblich niedrigem CO2-AusstoßLebensmittelzusätze zur „Entschlackung“Pheromone (bzw. pheromonhaltige Produkte)Tee mit vorgeblich krebs- und cholesterinhemmender WirkungUltraschall zur Fettreduktion (z.B. „Lipolyse“, „Medical Spa“)Magnetspulen-EntkalkerMit dem Begriff Textilleder werden Produkte beworben, die kein Leder enthalten.Autohändler wirbt mit Zubehör "Navi" - es gibt jedoch kein herstellerseitig integriertes Navigationssystem, sondern lediglich ein beigelegtes mobiles Navi."Altfahrzeuge" mit sehr geringer Laufleistung werden als "Neuwagen" beworbenEin Motorenöl für LPG-Kraftfahrzeuge wird dahingehend beworben, dass dieses Öl den Einsatz von Additiven für den Verschleißschutz des Motors überflüssig mache.Verkauf sog. "Ionen-Armbänder"Werbung mit "Frisch & Fertig" für tiefgekühlten Fisch"Nussecken mit Kuvertüre und kakaohaltiger Fettglasur" obwohl einheitliche Kakaomasse verwendet wirdBegriffe "gratis" oder "kostenlos" bei nicht vollständiger KostenfreiheitPreisgegenüberstellungenMehrdeutigkeit des in Bezug genommenen durchgestrichenen Preises: Werbung enthält intransparente (irreführende) PreisgegenüberstellungenWerbung mit durchgestrichenen Preisen, die bereits vor Monaten gesenkt worden sind.Dem geforderten Preis wird ein höherer Preis mit der Bezeichnung "ehemaliger Preis" gegenübergestellt.Dem geforderten Preis wird ein höherer Preis mit der Bezeichnung "ehemaliger Verkaufspreis" gegenübergestellt.Dem geforderten Preis wird ein höherer Preis mit der Bezeichnung "Regulärer Ladenpreis" gegenübergestellt.Dem geforderten Preis wird ein höherer Preis mit der Bezeichnung "statt" gegenübergestellt.Dem geforderten Preis wird ein höherer Preis mit der Bezeichnung "Listenpreis" gegenübergestellt.Es wird länger als 4 Wochen im Rahmen einer Preisgegenüberstellung auf einen ehemaligen Verkäuferpreis Bezug genommen.Bei Bewerbung von gebrauchten Kfz wird der Vergleichspreis als "ehem. NP" bezeichnet.Produktwerbung- Irreführung über die stoffliche Zusammensetzung von Waren in Werbung
- Verkauf von Himalayasalz - Werbung mit sog. Heilsteinen - Werbung mit Massagebrillen mit Wirkungsaussagen wie "verbesserte Sehkraft"
- Irreführende Werbung bei Multikernprozessoren (etwa 4 x 2,4 GHz = 9,6 GHz)
- ­ Irreführende Werbung für günstige „No-Name-Produkte“, wenn nicht deutlich wird, dass es sich nicht um Originalware handelt (z.B. bei Druckerpatronen) - Werbeslogan "20% auf Alles – außer Tiernahrung" - Kunstledertasche wird mit dem Begriff "[Faux Leder](wettbewerbszentrale-faux-leder.html) " beworben
- Vergleich von Billigparfums bei der Werbung und dem Vertrieb mit Originalparfums - Koppelung Gewinnspiele mit Warenverkauf - Mit den (immer gleichen) "Angeboten von heute" wird wochenlang geworben.
- Werbung mit dem Hinweis "TÜV-geprüft" ohne eine Erklärung, inwieweit der TÜV eine Prüfung vorgenommen hat. - Werbung mit Koppelungsangeboten, bei der beide
Preisbestandteile nicht deutlich genug kenntlich gemacht werden (OLG Köln, Urt. v. 04.06.2010 - 6 U 11/10)PreiswerbungsschlagwörterUnzulässig geworben wird mit folgenden Preiswerbungsschlagwörtern :"Ab-Preis“
„Bruttopreis inkl. Mwst“
"Sommerpreis"
"Von-bis-Preise"
"Winterpreis"Werbung mit alternativen HeilmethodenWerbung mit dem Begriff "Anti-Aging"Werbung mit MagnetfelstherapienWerbung mit Slogan "Fettreduktion durch Ultraschall" (LG Frankfurt/Main, Urt. v. 08.07.2010, Az. 2-3 O 48/10 ; OLG Hamm, 18.11.2010, Az. I-4 U 148/10)Beim „Airpressure Bodyforming Concept-Verfahren“ wird geworben mit„Tschüss Bauch!“„Mit dem revolutionären [ABC] werden Sie in vier Wochen um bis zu zwei Kleidergrößen schlanker!“„Fett verbrennen, Bauchumfang reduzieren... all das gelingt mit dem neuen Bauchkiller-Konzept […].“„Bis zu 8 cm weniger Bauchumfang in nur vier Wochen.“„Der Bauchkiller“„Gezieltes Abnehmen im Bauchbereich - all das gelingt mit dem ‚Bauchkiller‘.“Werbung mit AutorisierungenWerbung mit Hinweis auf „autorisierte“ Tätigkeit, ohne dass Informationen über Autorisierung veröffentlicht werden (vgl. OLG Brandenburg, Urt. v. 13.07.2010 - 6 U 58/09)Werbung mit Begriffen "Bio" und "Öko"Vorab: Informationen zur Werbung mit dem Begriff "Bio" sind hier veröffentlicht.Lebensmittelwerbung mit Zusätzen wie "Öko" oder "Bio", ohne Angabe des Codes der letzten KontrollstelleBewerbung von "Bio-Dinkelkissen" mit dem Bio-SiegelBewerbung von "Kirschkernen", ohne Angabe des Codes der letzten KontrollstelleBezeichnung "Bio-Fix" für WC Reiniger, der Zitronensäure und Tenside enthält (OLG Düsseldorf, GRUR 1988, 55, 57)Bezeichnung "Bio-Gold" für Waschmittel (KG GRUR 1993, 766).Bezeichnung "Biolarium" als Bezeichnung eines Solariums (OLG München, GRUR 1990, 294)Bezeichnung "Bio" für Bier, das üblichen Alkoholgehalt aufweist (LG München, I ZLR 1991, 95)Bezeichnung "Bioregulator" für Armreif, der mit Begriffen wie "Stress-Abbau" u.än beworben wird (KG ZLR, 1992, 647)Bezeichnung "Bio-Pack" mit dem Zusatz "Für eine bessere Umwelt" für Verpackungsmittel (OLG Düsseldorf, WRP, 1992, 209, 210)Die Bio-Kontrollnummer wird nicht angegeben.Die Bio-Kontrollnummer nennt die falsche Kontrollstelle.Die Bio-Kontrollnummer wird nur an versteckter Stelle des Online-Shops dargestellt.Bezeichnung "Bio" für TabakwarenWerbung mit "Bio" ohne Zertifizierung durch Öko-KontrollstelleWerbung mit dem Begriff "Biomineralwasser"Werbung für Düngemittel mit dem Hinweis "zum biologischen Düngen", obwohl Fünger nicht frei von Chemie ist.Für Kinder bestimmte Fingermalfarbe wird als "Bio-X" bezeichnet - enthält jedoch gerine Stoffe, die der Gesundheit schaden könntenVerwenung der Bezeichnung "Bio" bei Kosmetikprodukten, obwohl nicht 50%iger Anteil an natürlichen Inhaltsstoffen gegeben ist.Heimtierfuttermittel werden mit Bio-Siegel in Verkehr gebrachtWerbung mit Begriff "Oeko-Tex-Standard 100"Textilprodukte werden mit dem Begriff "Oeko- Tex- Standard 100" beworben, obwohldie Produkte dem "Oeko-Tex-Standard 100" nicht entsprechen oder[#mce_temp_url#](../../tiefstpreisgarantie-autorisierte-haendler-handelsuebliche-menge.html)im Zusammenhang mit dem Verkauf der Produkte keine Prüfnummer und kein Prüfinstitut angegeben worden ist oderdie Produkte nicht nach dem "Oeko-Tex-Standard 100" zertifiziert worden sind.Werbung mit Oeko-Tex-Standards, obwohl Zertifikat gar nicht verliehen worden istWerbung mit GarantienZusicherung einer lebenslangen GarantieWerbung mit Garantie ohne Hinweis auf daneben bestehende GewährleistungsrechteWerbung von Herstellern für 40-jährige HaltbarkeitsgarantieVerknüpfung des Warenerwerbs mit Teilnahme an einer Lotterie, Preisausschreiben oder GewinnspielWerbung mit Geld-zurück-Garantien (ohne nähere Erläuterung)Werbung mit dem Begriff "Garantie" ohne Beachtung der Vorgaben des § 477 BGBWerbung mit einer Tiefstpreisgarantie wird durch die Bedingung eingeschränkt, dass nur Alternativangebote von „autorisierten Händlern“ akzeptiert werden.Werbung mit einer Tiefstpreisgarantie wird durch die Bedingung eingeschränkt, dass die Abgabe nur "in handelsüblichen Mengen“ geschieht.Online-Werbung mit "voller Garantie"Werbung mit GewinnspielenTeilnahme an Gewinnspiel wird von Erwerb einer Ware abhängig gemachtWerbebotschaften für Arzneimittel in Fachzeitschriften werden mit Gewinnspielen kombiniert.Koppelung von Warenerwerb und Gewinnspiel in einer Werbung gegenüber Kindern.Kopplung von Gewinninformationen und KostenWerbung mit Glückspielen- Gezielte Aufforderung zur Teilnahme an Glücksspiel via blickfangmäßige Herausstellung
des Jackpot-Betrages (vgl. LG München I, Beschl. v. 04.02.2010 - 4 HK O 11315/08)
- Werbung für öffentliches Glücksspiel im Internet und am Telefon - Werbung mit hohen Gewinnen bei JackpotausspielungenWerbung mit GOTSVorab: Informationen zur Werbung mit GOTS-Siegeln sind hier veröffentlicht.Nicht autorisierter Gebrauch des GOTS-Logos.Falsche oder irreführende Verwendung des GOTS-Logos.Werbung mit GS-Zeichen(vgl. zur Thematik ausfürlichen Beitrag der IT-Recht Kanzlei )Mit Zeichen wird geworben, das einem GS-Zeichen zum verwechseln ähnlich sieht (vgl. hierzu § 7 GPSG) .Mit einem „abgelaufenen“ GS-Zeichen wird geworben.Es wird in der Form mit einem "VDE/GS-Prüfzeichen" geworben, dass ein Produkte mit anderen Prüfzeichen keinen vergleichbaren Sicherheitsstandard bieten könnte (OLG Hamm, Urteil vom 23.03.2004, Az. 4 U 143/03).Es wird mit "GS = geprüfte Sicherheit“ geworben, obwohl die Genehmigung zur Führung des Zeichens zu Unrecht erteilt worden ist (vgl. Urteil des BGH vom 23.10.1997, Az. I ZR 98/95).Waren, die als solche einem bestimmten Herstellers oder einer bestimmten Marke zuzuordnen sind, werden ohne das Zeichen des TÜV für geprüfte Sicherheit(GS)vertrieben, mit dem die Ware herstellerseits versehen worden ist (vgl. hierzu Urteil des OLG Düsseldorf vom 22.09.1988, Az. 2 U 148/88).Für nicht geprüfte Geräte wird mit einem GS-Zeichen geworben.Werbung mit Gutscheinen- Preisnachlass in Form eines Gutscheins, ohne über das Verhältnis von Preis und Preisnachlass zu informierenWerbung mit KreditenInformationspflichten der Verbraucherkreditrichtlinie werden nicht beachtet.Werbung mit Kundenbewertungen- Negative Kundenbewertungen werden zurückgehalten - nur positive Bewertungen werden auf Website veröffentlicht.Werbung mit Prüfungen / ZertifizierungenHinweis "TÜV-geprüft", wenn nähere Angaben zur Prüfung fehlenWerbung mit "TÜV-geprüfte Nachhilfe", wenn nicht Nachhilfe, sondern ausschließlich das die Nachhilfe anbietende Unternehmen durch den TÜV geprüft worden istAutowerkstatt wirbt mit "TÜV"Werbung mit RabattenZweimalige Veränderung einer befristeten RabattaktionWerbung "Nur heute ohne 19 % Mehrwertsteuer"Aussage "2 % Rabatt bei Überweisung", wenn die Bezahlung per Überweisung sowohl als Vorkasse als auch auf Rechnung erfolgen kann, der Rabatt aber nur für die Bezahlung per Vorkasse gewährt wird (vgl. Beschluss des LG Bochum, vom 03.05.2010, Az. I-13 O 62/10).Bedingungen für die Inanspruchnahme werden nicht eindeutig angegeben.Die genaue Höhe des Rabatts wird nicht angegeben bzw. bleibt unklar.Die zeitliche Befristung der Rabattaktion wird nicht angegeben.Teilnehmerkreis ist beschränkt, darüber wird jedoch nicht informiert.Werbung mit einem (Einführungs-) Rabatt unter der Angabe „bis zu…“ (nicht irreführend, so das OLG Köln, Urteil vom 12.10.2007, Az. 6 U 80/07)Mit Herabsetzung eines Preises wird geworben, obwohl der Preis nur für eine unangemessen kurze Zeit gefordert worden ist.Bei der Ankündigung „20% auf alles“ wird ein herabgesetztet Ausgangspreis mit Beginn der neuen Rabattaktion heraufgesetzt und so den Eindruck eines besonders günstigen Angebotes vorgetäuscht.Ein Preisnachlass, der mit dem Slogan „nur für kurze Zeit“ beworben wird.Unmissverständlich wird nicht gekennzeichnet eine etwaige Beschränkung des Preisnachlasses auf die im Geschäft vorrätige Ware. (vgl. BGH, Urteil vom 10.12.2009, Az. I ZR 195/07 und OLG Stuttgart, Urteil vom 19.07.2007, Az. 2 U 24/07).)Zeitungsanzeige, in der mit Preisnachlässen „auf alles außer Werbeware“ geworben wird. (OLG Hamm , Urteil vom 16.11.2006, Az. 4U 143/06)Zwei Tage lang "10 % auf alles!"OLG Köln: Vorzeitiger Abbruch einer Rabattaktion[Der BGH (Urteil vom 07.07.2011, Az.:I ZR 173/09) sieht eine Irreführung des Verbrauchers und somit einen Wettbewerbsverstoß in der nicht angekündigten Verlängerung einer Rabattaktion, wenn das "Ob" der Verlängerung von Anfang an nur vom wirtschaftlichen Erfolg der Aktion abhängig gemacht werde.](../../Verlaengerung-befristete-Preisrabattaktion.html)"Freie Auswahl zum halben Preis“: Problematisch, wenn Einschränkungen erst im Laden bekanntgegeben werdenWerbung mit SelbstverständlichkeiteneBay: unlautere Werbung mit Banner „Verkäufer trägt eBay-Gebühren“ (Beschluss des OLG Hamburg , Urteil des OLG Hamm )Verbraucher erhält Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer. → LG Bremen: Ab Warenwert von über 150 Euro nicht mehr abmahnbar --> anders das OLG BraunschweigVerbraucher hat ein Widerrufs- oder Rückgaberecht24 Monate Gewährleistung bei Neuwaren (gegenüber Verbrauchern)Aussage: "Absolute Neuware und Originalverpackt"Kostenlose Paypal-NutzungeBay. "Bei uns sind Sie auf der sicheren Seite. Wir geben Ihnen: +++ einen Monat Widerrufsrecht."Werbung mit "Geld-zurück"-GarantieKühl- und Gefriergeräte werden mit dem Zusatz „Ohne FCKW / FKW" beworbenWerbung "FCKW-frei aufgeschäumte nicht auflösbare Pu-Sohle""Auf Funktionstücjtigkeit geprüfter Xenon Kit Nachrüstsatz"Werbung mit Gütesiegel, durch die lediglich der gesetzliche Soll-Zustand angepriesen wird.Werbung mit Hinweis "FCKW-frei"Verwendung Siegel "tiergerechte Haltungsform" auf Eierkarton (vgl. OLG Oldenburg, Urt. v. 03.06.2010 - 1 U 6/10)Werbung mit Testergebnissen(Vgl. hierzu auch den umfangreichen Beitrag der IT-Recht Kanzlei)Werbung mit Testergebnissen ohne Angabe der FundstelleWerbung als "Testsieger", obwohl kein Sieger gekürt wurdeWerbung mit Testergebnis "gut", wenn es auch "sehr gute" Ergebnisse gibtBewertung "gut" ohne Verweis auf MagazinausgabeFundstellenangabe bei Werbung wegen zu kleiner Schrift nicht lesbarMit Testergebnissen bei Arzneimitteln wird gewordenAngeblicher Testsieger ist kein Testsieger.Rang des Testergebnisses wird nicht kenntlich gemacht.Einzelbewertung eines Tests wird als abschließende zusammenfassende Bewertung des gesamten Test dargestellt.Es wird mit Testergebnissen geworben, obwohl sich das Testverfahren zwischenzeitlich geändert hat.Es wird mit veralteten Testergebnissen geworben (und nicht darauf hingewiesen)Produkt wird als "Testsieger" beworben, obwohl sich die Verpackung später geändert hat.Werbung mit veraltetem Stiftung Warentest-UrteilFundstelle bei Werbung mit Testergebnissen nicht lesbarWerbung mit "Testsieger" für in anderer Verpackung getestetes WaschmittelWerbung mit TraditionenWettbewerbswidrige Werbung mit MöbeltraditionWerbung mit VergleichenImitation von Eau de Toilette durch Werbung für Duftwasser "one 2 be" (OLG Frankdurt, Urt. v. 16.09.2010, Az. 6 U 62/09)Unsachliche Vergleiche zwischen Steinsalz und Kochsalz- Bewerben von Ware als a) "Originalersatz", b) "Erstausrüsterqualität" oder c) "nach Richtlinien der OEM-Hersteller"Werbung mit Zahlarten- Kauf auf Rechnung wird angeboten, obwohl tatsächlich im Rahmen des Bestellvorgangs nicht die Möglichkeit besteht, im Hinblick auf die Kaufpreiszahlung einen "Kauf auf Rechnung" auszuwählen (vgl. Beschluss des LG Berlin vom 07.05.2010, Az. I-13 O 64/10).SonstigesMitbewerber wird in vergleichender Werbung verunglimpftWerbung mit KonkurrenzpreisenWerbung mit nicht stattgefundenen TestseBay: Artikelbeschreibung verweist auf Online-ShopsWerbung mit falschen Herkunftsangaben von WarenWerbung in Preisvergleichslisten ohne Angabe der Mwst. oder VersandkostenWerbung mit dem Begriff "100% Echtheitsgarantie" oder dem Begriff "Orginalware"Internetwerbung für Waren mit dem Zusatz "[Lieferzeit auf Anfrage](lieferzeit-auf-anfrage-abmahnung.html?search=Lieferzeit+auf+Anfrage) "Aufklärender Fußnotenhinweis zu unauffällig gestaltetWerbung mit unzulässiger ISO-Zertifizierung, unzutreffender Wareneigenschaft u.a.Werbung für Konzertkarten, wenn der beworbene Preis drucktechnisch herausgestellt ist und erst aus einer drucktechnisch unauffälligen Fußzeile ergibt, dass zu dem beworbenen Preis noch weitere Gebühren gefordert werden.Für angeblich echtes Murano-Glas wird geworben (dabei stammt das beworbene Glas nicht aus Murano).Teilnahmecoupon für Gewinnspiel enthält versteckte Einverständniserklärung für WerbungUnzulässige Nennung eines ehemaligen Kunden auf ReferenzlisteUnterschiedliche Preisangaben bei Preissuchmaschine und Online-ShopVerkauf von "Murano-Schmuck", obwohl das verwendete Glas nicht aus Murano stammt.Die Bewerbung eines Produkts ohne Nennung der bestehenden Höchstabgabemenge.Werbung mit DIN-NormenWerbung mit dem Begriff der AutorisierungWerbung für Hotelzimmer ohne Nennung des Vorrats"Vorher-Nachher" Bilder bei WaschmittelreklameEine in Hausbriefkästen eingeworfene Benachrichtigungskarte (die DHL-Benachrichtigungskarte ähnelt), die ihren werblichen Charakter nicht offenbart (OLG Hamm, Urteil vom 19.008.2010 - I-4 U 66/10)Irreführende Werbung mit Vergleich von Kassenbons zweier KonkurrenzunternehmenWerbung mit dem Begriff "Rechtliche Betreuung"Obowohl Verbraucher widerrufen hat, wird ihm die zuvor bestellte Ware zugeschickt (vgl. OLG Koblenz, Urteil vom 17.06.2009, Az. 9 U 120/09).Unzulässige Werbung mit ZertifizierungenIrreführende Werbung für Silikonpads, die unter anderem zum Schutz vor Elektrosmog dienen sollenDie Bezeichnung "Group" bzw. "Gruppe" für einen EinzelkaufmannHersteller wirbt mit eigenen UVPWiderrufs- und RückgaberechtAllgemeinesKeine Widerrufsbelehrung veröffentlicht (Oftmals bei Amazon-Händlern der Fall / Bei eBay-Händler kaum noch zu beobachten, außer bei eBay Pannen )Widerrufsbelehrung wird im WAP-Dienst bei eBay nicht angezeigtVerwenden von Rückgabe- statt Widerrufsbelehrung bei eBayGleichzeitige Widerrufs- und RückgabebelehrungVerwendung des alten gesetzlichen BelehrungsmustersBezugnahme auf eine Verbrauchereigenschaft "im Sinne des § 13 BGB& quot; (vgl. Urteil des LG Kiel vom 09.07.2010, Az. 14 O 22/10).Widerrufsbelehrung wird dem Verbraucher nicht auch in Textform zur Verfügung gestelltAussage: "Verbraucher haben das folgende Widerrufsrecht"Ausschluss des Widerrufs-/RückgaberechtsWiderrufsrecht bei eBay-Versteigerungen ausgeschlossenWiderrufsrecht in gesetzlich nicht geregeltem Fall ausgeschlossenAuflistung der gesetzlichen Ausnahme vom Widerrufsrecht nach § 312 d Abs. 4 Nr. 1 BGB unter Verwendung des Ausdrucks u.a. (dies sein intranspartent)Folgende Belehrung : „Bei einer Dienstleistung erlischt Ihr Widerrufsrecht vorzeitig, wenn Ihr Vertragspartner mit der Ausführung der Dienstleistung mit Ihrer ausdrücklichen Zustimmung vor Ende der Widerrufsfrist begonnen hat oder Sie diese selbst veranlasst haben.“Folgende Belehrung : „Das Widerrufsrecht besteht, soweit nicht ein anderes bestimmt ist, nicht bei Fernabsatzverträgen zur Lieferung von Zeitungen, Zeitschriften und Illustrierten.“Dsa Widerrufsrecht wird ausgeschlossen, wenn der Verbraucher sich für eine Farb-, Größen- oder Materialausführung entscheidet, die nicht im eBay-Shop oder in ähnlichen Angeboten des Verköufers angegeben ist.Klausel "Kosmetik kann nur in einem unbenutzten Zustand zurückgenommen werden"Online-Zugtickets werden vom Widerrufsrecht ausgenommenKunden von e-Learning Kursen wird kein Widerrufsrecht eingeräumt.Kein Widerrufsrecht bei Heizöl-Bestellungen im FernabsatzKein Widerrufsrecht beim Erwerb eines Cognac von 1919WiderrufsfristKeine Angabe, wann Widerrufsfrist zu laufen beginntFalscher Fristbeginn ausgewiesen („frühestens mit Erhalt dieser Belehrung“, „Widerrufsfrist beginnt 14 Tage nach Erhalt der Ware“, …)Nur zweiwöchige Widerrufsfrist bei eBay (und ggf. auch bei amazon-marketplace!) eingeräumtWiderrufsfrist von 4 Wochen anstatt 1 Monat eingeräumt (bei eBay, amazon)Die Information, die Voraussetzung für den Fristbeginn sei die Erfüllung der Anforderungen des § 312c Abs. 2 BGB i.V.m. § 3 BGB-Info.Aussage: "Frist beginnt frühestens mit Erhalt der Ware und dieser Belehrung"Hinweis fehlt, dass die Widerrufsfrist nicht vor Erfüllung der Informationspflichten gemäß § 312 c Abs. 2 BGB in Verbindung mit § 1 Abs. 1, 2 und 4 BGB-InfoV beginnt.Bei eBay-Auktionen wird eine nur zweiwöchige Widerrufsfrist angeboten, vgl. LG Dortmund, Beschluss vom 07.04.2011, Az.: 20 O 19/11.Widerrufsadressat / Telefonnummer / FaxnummerKeine Angaben zum WiderrufsadressatenBzgl. Widerrufsadressaten wird auf Impressum verwiesenTelefonnummer in Widerrufsbelehrung angegebenWiderrufsbelehrung enthält irreführende Angaben zur FaxnummerKeine eMail-Adesse und Telefaxnummer angegeben (laut LG Frankfurt, Urteil vom 4.12.09, Az. 3-12 O 123/09 nicht abmahnbar)Form der BelehrungWiderrufsbelehrung in zu kleinem ScrollkastenBei eBay: Widerrufsbelehrung wird nur in Form einer Grafikdatei von einem externen Server eingeblendet und steht nicht im Quelltext des eBay-AngebotsWiderrufsbelehrung befindet sich an falscher Stelle (auch mich-Seite, …)Inhalt der Belehrung - RücksendekostenWiderruf wird von[ Frankierung abhängig gemacht](abmahnung-streitwert-landgericht-bremen.html)Unfreie Warenrücksendung wird nicht angenommenUnfreie Rücksendungen werden zwar angenommen, die Zusatzkosten zur normalen Post dem Verbraucher aber nicht erstattetRücksendekosten werden pauschal dem Käufer auferlegtFalscher Warenwert bei Rücksendekostentragung angegeben (50 Euro statt 40, …)Hinweis, dass auch bei einem höheren Warenwert als 40 Euro die Rücksendekosten dem Kunden in Rechnung gestellt werden, wenn zum Zeitpunkt des Widerrufs keine Anzahlung geleistet worden seiDem Kunden im Falle des Widerrufs nicht die verauslagten Versandkosten zu erstatten (obowhl die Pflicht dazu besteht).Nur in der Widerrufsbelehrung, nicht aber in den AGB wird geregelt, dass der Verbraucher unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten der Rücksendung der Widerrufsware zu tragen habe.In den AGB wird geregelt, dass der Verbraucher unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten der Rücksendung der Widerrufsware zu tragen hat, ohne, dass sich diese Vereinbarung auf die regelmäßigen Kosten der Rücksendung beschränkt (vgl. Urteil des OLG Brandenburg, vom 22.02.2011, Az. 6 U 80/10).Bei Kostenverlagerung nach § 357 Abs. 2 Satz 3 BGB komme es auf Bruttobestellwert der Warenlieferung insgesamt an (dabei ist der Bruttopreis der zurückzusendenden Sache entscheidend).Im Falle des Widerrufs werden Hinsendekosten gezahlt, jedoch abzüglich der Versandversicherung sowie Nachnahmegebühr.Bitte um Rücksendung in Originalverpackung- Die Vereinbarung der Rücksendekosten für den Fall des Widerrufs beschränkt sich nicht auf die regelmäßigen Kosten der Rücksendung.Inhalt der Belehrung – Rechtsfolgen und WertersatzpflichtGenerell: Widerrufsbelehrung enthält keine oder falsche Angaben zu RechtsfolgenBei eBay die folgende Formulierung: "Im Übrigen kann der Verbraucher die Wertersatzpflicht vermeiden, indem er die Sache nicht wie ein Eigentümer in Gebrauch nimmt und alles unterlässt, was deren Wert beeinträchtigt."Kein Hinweis, dass auch der Unternehmer die empfangenen Leistungen zurückzugewähren und ggf. gezogene Nutzungen herauszugeben hatHinsendekosten werden nicht erstattetRegelung, dass Verbraucher unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten der Rücksendung der Widerrufsware zu tragen habe, obwohl dies vertraglich nicht geregelt wurde.Kein Hinweis , dass den Verbraucher für den Fall der Verschlechterung der Ware eine Wertersatzpflicht treffen kann.Kein Hinweis, dass der Verbraucher im Falle der Rückabwicklung des Kaufvertragses ein Recht auf Erstattung aller von ihm erbrachten Zahlungen einschließlich etwaiger Zinsen hat.Kein Hinweis auf Gefahrtragung des UnternehmersKein Hinweis zur Rückzahlungsfrist (30 Tage)Bitte um Rücksendung in OriginalverpackungInhalt der Belehrung – Art und Weise des Widerrufs/der RücksendungHinweis, dass Widerruf auch durch Rücksendung der Ware erfolgen kann, fehltHinweis, dass Widerruf nur durch Rücksendung der Ware erfolgen kannHinweis, dass Kontaktaufnahme zur Geltendmachung des Widerrufsrechts notwendigHinweis, dass eingeschweißte Ware durch Öffnen der Verpackung entsiegelt und damit vom Umtausch ausgeschlossen seiHinweis, dass Ware mit entfernten oder geöffneten Garantiesiegeln vom Umtausch ausgeschlossen seiHinweis, dass Ware mit Gebrauchsspuren vom Umtausch ausgeschlossen seiAusübung des Widerrufsrechts wird auf Rückgabe in Originalverpackung beschränktAusübung des Widerrufsrechts nur bei Artikel in unbenutztem Zustand möglichDer Hinweis in einer Widerrufsbelehrung auf das Erlöschen des Widerrufsrechts gem. § 312d Abs. 3 Nr. 2 BGB (es geht um Dienstleistung), wenn der Händler keine Dienstleistungen anbietet.Kunde muss sich vor Rücksendung bei einem Drittdienstleister registrieren.z.Z. ohne ZuordnungAuftreten als Verbraucher/Privater trotz Unternehmereigenschaft bei eBayVerwenden von Produktbildern, die nicht mit dem zu verkaufenden Produkt identisch sind, ohne Hinweis auf diese TatsacheUnerlaubte Verwendung des CE-Zeichens oder pflichtwidrige Nichtverwendung des CE-ZeichensFehlende Pflichtangaben in E-Mail-GeschäftsbriefenIrreführende Verwendung geschützter Weinbezeichnungen aus anderen Mitgliedstaaten der EG („Réserve“, „Grande Réserve“, …)Beim Verkauf von Obst und Gemüse: Keine Kennzeichnung des UrsprungslandesOhne Hersteller des beworbenen Artikel zu sein und mit einer Angabe zu werben, die beim Kunden den Eindruck erwecken kann, er bestelle Waren unmittelbar beim Hersteller.In einer Produktübersicht eines Artikels als Produktbild ein anderes Produkt abzubilden, als den konkret zur Bestellung angebotenen Artikel.Sperrung der IP-Adresse des MitwettbewerbersVeröffentlichung ungeschwärzter Urteile im InternetAbgemahnter fordert Hersteller auf, Abmahner nicht mehr mit bestimmten Waren zu beliefern (angb. Boykottaufforderung)Mitarbeiterabwerbung durch GeschäftspartnerOnline-Händler weisen nicht auf kostenlose Rücknahme von Altöl hinImportbestimmungen für Pflanzenschutzmittel werden nicht beachtetNoch nicht erschienene Bücher unter Angabe eines Lieferdatum zur Vorstellung anzubieten, das vor dem verlagsseitig angekündigten Erscheinungstermin liegt.Bei eBay werden mehr als 3 identische Artikel auf einmal eingestellt.Veranlassen zum Vertragsbruch und zur Verschleierung desselben (hierzu OLG Düsseldorf, Urt. v. 13.04.2010 - I-20 U 25/09)Telefonische Information von Kunden bez. Arbeitsplatzwechsel (vgl. BGH, Urt. v. 11.03.2010 - I ZR 27/08)Bewerbung eines Sicherheitspaket-Abos als kostenlos, obowhl sich dieses als kostenpflichtiges Abo entpuppt (vgl. LG Koblenz, Urt. v. 18.05.2010 - 1 HK O 85/09)Werbung mit "eigenem Fuhrpark", obwohl Werbender nur einen Bus besitzt (LG Heilbronn, Urt. v. 10.11.2009 - 23 O 68/09)Importierte Gas-Heizkesseln sind vom Hersteller nicht mit deutschsprachigen Typenschildern und deutschsprachigen Bedienungs- und Aufstellanleitungen versehen.Bei Online-Angeboten aus dem Bereich Fort- und Weiterbildung werden Bezeichnungen wie „Unterricht“ oder „Studium“ verwendet.Google AdWord-Anzeigen: Angabe einer Hotline ohne vollständige TarifinformationenVerstoß gegen Verhaltenskodex, dem man sich unterworfen hatUnzutreffende Angaben bei Google Places-ProfilNutzung eines "hauseigenen Sternesystems" zur Bewertung von HotelsBezeichnung "Textilleder" für kunststoffbeschichtetes TextilgewebeBezeichnung als „Parkhotel“ ohne angrenzende GrünanlageBezeichnung „Hähnchen Kebap“ für BrühwurstbrätBei Autovermietung erfolgt kein Aushang eines PreisverzeichnissesFlugzeiten für Reisedienstleistungen stehen unter unbeschränktem VorbehaltWerbung bei Groupon für befristetes Seminar zum Punkteabbau in FlensburgWerbung für Waden-Massage-Lotion bei MuskelkrämpfenDankesschreiben an Verbraucher zum Zweck eigener WerbeaktionenWerbung mit Reichweitenvergleich einer Zeitung enthält keinen Hinweis auf SchwankungsbreiteIn Preisausschreiben werden Details der ausgelobten Reise nicht dargestelltWerbung für Genussscheine ohne Hinweis auf finanzielle RisikenWerbung für Musikdownload, obwohl Titel nicht sofort verfügbar sindKeine vollständigen Tarifangaben in AdWord-Anzeige
Großartig! Update?	21.06.2016, 12:53 Uhr
Kommentar von Elke Fleing
Hallo, eine extrem hilfreiche und übersichtliche Zusammenstellung. Gibt es dafür mal ein Update? Vermutlich ist ja nicht mehr alles aktuell, oder?	Logbuch meiner Abmahnung	24.08.2012, 14:32 Uhr
Kommentar von Funpac
Ich wurde abgemahnt und habe mich außergerichtlich einigen können. Hier das Logbuch:
https://docs.google.com/document/pub?id=12ADvdyi4_13rFFATmI2pHED27GdmrR6u1Urk8_6p0eE
vielleicht hilft es jemandem...	Weiterlesen
Eine tolle Zusammenstellung- vielen Dank	18.01.2011, 10:36 Uhr
Kommentar von Torsten Krüger - xtcModified eCommerce Shopsoftware
Die Liste würde sich so mancher sicherlich als PDF wünschen. ;-)
Torsten	Auftreten als Verbraucher/Privater trotz Unternehmereigenschaft bei eBay	27.12.2010, 09:21 Uhr
Kommentar von Elinor Hopfenzitz
Guten Tag, wenn man das liest, gewinnt man den Eindruck, dass es problemlos möglich ist, sich als privater Verkäufer bei eBay anzumelden und dann eine Vielzahl von Artikeln mit dem Vermek NEU zu...	Weiterlesen
!?!!?!?!?	12.08.2010, 21:37 Uhr
Kommentar von artedition
Das ist doch alles der komplette Wahnsinn. ENDE !!!.... Dauert nicht mehr lange. MfG	Sehr hilfreiche Zusammenstellung	02.03.2010, 15:00 Uhr
Danke für diese sehr hilfreiche Zusammenstellung. Leider kann grundsätzlich wegen jedem und allem abgemahnt werden. Es ist eine sekundäre Frage, ob die Abmahnung zurecht erfolgte. Irgendwer wird...	Weiterlesen
Einmalige Falschlieferung abmahnbar?! Das Problem bei "Versand durch Amazon" und Dropshippern durch die EuGH-Rechtsprechung	IDO Verband: Nun auch vermehrt Mahnbescheide wegen Vertragsstrafe nach Abmahnung im Umlauf	Neue Welle: Wettbewerbsrechtliche Abmahnung durch den IDO e.V. – böse Fallstricke lauern!	Abmahnung erhalten? Beachten Sie die Checkliste der IT-Recht Kanzlei!	Die Abmahnung. Teil 2: Der Zugang der Abmahnung	Alle News zum Thema im Überblick
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References: § 3
 § 438
 § 357
 § 13
 § 7
 § 7
 § 7
 Art. 10
 § 5
 §3
 § 9
 § 477
 § 7
 BGH 
 BGH 
 § 13
 § 312
 § 312
 § 3
 § 312
 § 1
 § 357
 § 312