Source: http://www.asyl.net/rechtsprechungsdatenbank/suchergebnis/artikel/56275.html?no_cache=1&cHash=f6e62ab6e82cbb5a434a7c1939809745
Timestamp: 2018-04-22 20:03:49+00:00

Document:
C-165/14 - Rendón Marín gg. Spanien (ASYLMAGAZIN 12/2016, S. 429 ff.) : vom 22.04.2018 ()
Im Fall eines drittstaatsangehörigen Elternteils, welcher alleine für minderjährige Staatsangehörige eines EU-Mitgliedsstaats sorgt, stehen die unionsbürgerlichen Rechte der Kinder aus Art. 20 AEUV nationalen Regelungen entgegen, nach denen eine Aufenthaltserlaubnis wegen Vorstrafen automatisch zu verweigern ist, wenn diese Verweigerung zur Folge hat, dass die Kinder das Unionsgebiet verlassen müssen. Wenn das betroffene Kind in einem EU-Mitgliedsstaat lebt, aber die Staatsangehörigkeit eines anderen EU-Mitgliedsstaats hat, folgen diese Rechte aus Art. 21 AEUV und der Freizügigkeitsrichtlinie 2004/38 (vgl. auch EuGH Urteil vom 13.09.2016 - C-304/14 - Großbritannien gg. CS - asyl.net: M24238 und die Anmerkung von Nora Markard in Asylmagazin 12/2016, vgl. auch Maria Haar im EU Law Analysis Blog: http://eulawanalysis.blogspot.de/2016/09/cs-and-rendon-marin-union-citizens-and.html).
Siehe dazu auch Anmerkung von Nora Markard in Asylmagazin 12/2016
AEUV Art. 20, RL 2004/38/EG Art. 3, RL 2004/38/EG Art. 7, RL 2004/38/EG Art. 27, RL 2004/38/EG Art. 38, AEUV Art. 20, AEUV Art. 21,

References: Art. 20
 Art. 21
 EuGH 
 Art. 20
 Art. 3
 Art. 7
 Art. 27
 Art. 38
 Art. 20
 Art. 21