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Timestamp: 2017-03-30 14:45:56+00:00

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[>] § 186 StGB. Üble NachredeStrafgesetzbuch für das Deutsche Reich vom 15. Mai 1871
Paragraf 186. Üble Nachrede
§ 186. Üble Nachrede § 186 Wer in Beziehung auf einen Anderen eine Thatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, wird, wenn nicht diese Thatsache erweislich wahr ist, mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Tat öffentlich oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) begangen ist, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. Wer in Beziehung auf einen Anderen eine Thatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, wird, wenn nicht diese Thatsache erweislich wahr ist, wegen Beleidigung mit Geldstrafe bis zu sechshundert Mark oder mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahre und, wenn die Beleidigung öffentlich oder durch Verbreitung von Schriften, Ton- oder Bildträgern, Abbildungen oder Darstellungen begangen ist, mit Geldstrafe bis zu eintausendfünfhundert Mark oder mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren bestraft. [24. November 1973/28. November 1973–1. Januar 1975]
1§ 186. Wer in Beziehung auf einen Anderen eine Thatsache behauptet oder verbreitet, welche denselben verächtlich zu machen oder in der öffentlichen Meinung herabzuwürdigen geeignet ist, wird, wenn nicht diese Thatsache erweislich wahr ist, wegen Beleidigung mit Geldstrafe bis zu sechshundert Mark oder mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahre und, wenn die Beleidigung öffentlich oder durch Verbreitung von Schriften, Ton- oder Bildträgern, Abbildungen oder Darstellungen begangen ist, mit Geldstrafe bis zu eintausendfünfhundert Mark oder mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren bestraft.
1. 24. November 1973/28. November 1973: Artt. 1 Nr. 17, 12 Abs. 1 des Gesetzes vom 23. November 1973.
Umfeld von § 186 StGB§ 185 StGB. Beleidigung§ 186 StGB. Üble Nachrede§ 187 StGB. VerleumdungEntscheidungen zu § 186 StGB1. BGH, Urteil vom 22. 11. 2005 – VI ZR 204/04Bundesgerichtshof BGB §§ 823 Abs. 1, Abs. 2, 1004; StGB § 186 Liegt es nahe, aus mehreren unstreitigen Tatsachen eine bestimmte ehrverletzende Schlussfolgerung zu ziehen, so ist eine bewusst unvollständige Berichterstattung rechtlich wie eine unwahre Tatsachenbehauptung zu behandeln, wenn die Schlussfolgerung bei Mitteilung der verschwiegenen Tatsache weniger nahe liegend erscheint und deshalb …2. BGH, Urteil vom 17. 12. 2013 – VI ZR 211/12Bundesgerichtshof GG Artt. 1 Abs. 1, 2 Abs. 1, 5 Abs. 1; BGB § 823 Abs. 1, § 823 Abs. 2; StGB § 186 a) Eine Geldentschädigung wegen Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts durch eine Internetveröffentlichung ist nicht generell höher oder niedriger zu bemessen als eine Entschädigung wegen eines Artikels in den Print-Medien. b) Die Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts …3. BGH, Urteil vom 24. 5. 2016 – VI ZR 496/15Bundesgerichtshof GG Art. 1 Abs. 1, Art. 2 Abs. 1; BGB § 823 Abs. 1, § 823 Abs. 2; StGB § 186 Zum Anspruch auf Zahlung einer Geldentschädigung bei groben Beleidigungen im persönlichen Umfeld ohne Breitenwirkung in der Öffentlichkeit. BGH, Urteil vom 24. 5. 2016 - VI ZR 496/15; LG Duisburg (Lexetius.com/2016,1707) Der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat auf die mündliche Verhandlung vom 24 …

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