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Timestamp: 2020-07-05 18:54:29+00:00

Document:
412.101.221.78
Verordnung des SBFI vom 4. November 2011 über die berufliche Grundbildung Kältesystem-Monteurin/Kältesystem-Monteur mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ)
Ordonnance du SEFRI du 4 novembre 2011 sur la formation professionnelle initiale de monteuse frigoriste/monteur frigoriste avec certificat fédéral de capacité (CFC)
Ordinanza della SEFRI del 4 novembre 2011 sulla formazione professionale di base Installatrice di sistemi di refrigerazione/Installatore di sistemi di refrigerazione con attestato federale di capacità (AFC)
6. Abschnitt: Anforderungen an die Anbieter der betrieblich ...
Art. 10 Fachliche Mindestanforderungen an Berufsbildnerinnen...
Art. 13 In der schulischen Bildung und in der schulisch orga...
Art. 14 Zulassung
Art. 15 Gegenstand der Qualifikationsverfahren
Art. 16 Umfang und Durchführung des Qualifikationsverfahrens...
Art. 17 Bestehen, Notenberechnung, Notengewichtung
Art. 18 Wiederholungen
Art. 19 Spezialfall
10. Abschnitt: Schweizerische Kommission für Berufsentwicklu...
Art. 22 Aufhebung bisherigen Rechts
Art. 23 Übergangsbestimmungen
Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung Kältesystem-Monteurin/Kältesystem-Monteur mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ)
vom 4. November 2011 (Stand am 1. Januar 2018)
Kältesystem-Monteurin EFZ/Kältesystem-Monteur EFZ
Monteuse frigoriste CFC/Monteur frigoriste CFC
Installatrice di sistemi di refrigerazione AFC/
Installatore di sistemi di refrigerazione AFC
1 Kältesystem-Monteurinnen und Kältesystem-Monteure auf Stufe EFZ beherrschen namentlich folgende Tätigkeiten und zeichnen sich durch folgende Haltungen aus:
Sie interpretieren Aufträge und planen ihre Arbeiten zielorientiert und ressourceneffizient.
Sie erstellen Rohrleitungen und montieren diese wie auch Komponenten.
Sie montieren Kältesysteme, setzen sie in Betrieb, halten sie instand und entsorgen sie gemäss gesetzlichen Vorschriften.
Sie zeichnen sich aus durch technisches Verständnis und Selbstständigkeit. Sie arbeiten sorgfältig und stellen damit eine hohe Qualität ihrer Arbeiten sicher.
Sie setzen bei ihren Arbeiten die Vorschriften des Umweltschutzes, des Gesundheitsschutzes, der Arbeitssicherheit und der effizienten Energienutzung mit den geeigneten Massnahmen pflichtbewusst um.
2 Innerhalb des Berufs der Kältesystem-Monteurin/des Kältesystem-Monteurs auf Stufe EFZ gibt es folgende Schwerpunkte:
Gewerbekältesysteme;
Industriekältesysteme;
Wärmepumpensysteme;
Klima-Kältesysteme.
2 Inhaberinnen und Inhabern eines eidgenössischen Berufsattest Kältemontage-Praktikerin/Kältemontage-Praktiker auf Stufe EBA wird das erste Jahr der beruflichen Grundbildung angerechnet.
3 Der Beginn der beruflichen Grundbildung richtet sich nach dem Schuljahr der zuständigen Berufsfachschule.
Fertigen von Rohrleitungen und Montieren von Komponenten:
persönliche Arbeitsprozesse und -organisation planen,
Fertigungs- und Arbeitstechniken anwenden,
Rohrleitungen und Komponenten montieren;
Aufbauen, Warten und Entsorgen von Kältesystemen:
Kältesysteme verstehen,
Kältesysteme montieren und in Betrieb setzen,
Kältesysteme instandhalten und instandsetzen,
Kältesysteme entsorgen;
Sicherstellen der Arbeitssicherheit, des Gesundheitsschutzes, des Umweltschutzes, der Werterhaltung und der Instandhaltung:
Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sicherstellen,
Umweltschutz sicherstellen,
Werterhaltung und Instandhaltung sicherstellen.
1 Fassung gemäss Ziff. II 128 der V des SBFI vom 24. Nov. 2017 über die Änderung von Bildungsverordnungen betreffend das Verbot gefährlicher Arbeiten, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 7331).
3 Die überbetrieblichen Kurse umfassen insgesamt mindestens 24 und höchstens 30 Tage zu 8 Stunden. Im letzten Semester der beruflichen Grundbildung finden keine überbetrieblichen Kurse mehr statt.
Kältesystem-Monteurin EFZ/Kältesystem-Monteur EFZ mit mindestens 3 Jahren beruflicher Praxis im Lehrgebiet;
gelernte Kältemonteurin/gelernter Kältemonteur mit mindestens 3 Jahren beruflicher Praxis im Lehrgebiet;
eidgenössisches Fähigkeitszeugnis eines verwandten Berufs mit den notwendigen Berufskenntnissen im Bereich der Kältesystem-Monteurin EFZ/ des Kältesystem-Monteurs EFZ und mit mindestens 3 Jahren beruflicher Praxis im Lehrgebiet;
einschlägiger Abschluss einer Fachhochschule mit mindestens 2 Jahren beruflicher Praxis im Lehrgebiet;
einschlägiger Abschluss einer universitären Hochschule mit mindestens 2 Jahren beruflicher Praxis im Lehrgebiet.
von dieser beruflichen Erfahrung mindestens 3 Jahre im Bereich der Kältesystem-Monteurin EFZ/des Kältesystem-Monteurs EFZ erworben hat,
glaubhaft macht, den Anforderungen der Abschlussprüfung (Artikel 16) gewachsen zu sein.
Art. 16 Umfang und Durchführung des Qualifikationsverfahrens mit Abschlussprüfung
Teilprüfung, im Umfang von 8 Stunden in Form einer vorgegebenen praktische Arbeit (VPA). Dieser Qualifikationsbereich wird gegen Ende des zweiten Bildungsjahres geprüft. Geprüft werden grundlegende Berufsarbeiten. Die Lerndokumentation und die Unterlagen der überbetrieblichen Kurse dürfen als Hilfsmittel verwendet werden.
Praktische Arbeit, als individuelle praktische Arbeit (IPA) im Umfang von 20–50 Stunden. Dieser Qualifikationsbereich wird gegen Ende der beruflichen Grundbildung geprüft. Die lernende Person muss zeigen, dass sie fähig ist, die geforderten Tätigkeiten fachlich korrekt sowie bedarfs- und situationsgerecht auszuführen. Die Lerndokumentation und die Unterlagen der überbetrieblichen Kurse dürfen als Hilfsmittel verwendet werden.
Berufskenntnisse, im Umfang von 3–4 Stunden. Dieser Qualifikationsbereich wird gegen Ende der beruflichen Grundbildung geprüft. Die lernende Person wird schriftlich oder sowohl schriftlich wie mündlich befragt. Wird eine mündliche Prüfung durchgeführt, so dauert diese höchstens 0.5 Stunden.
die Teilprüfung mit der Note 4 oder höher bewertet wird;
2 Die Gesamtnote ist das auf eine Dezimalstelle gerundete Mittel der gewichteten Noten der einzelnen Qualifikationsbereiche der Abschlussprüfung sowie der gewichteten Erfahrungsnote.
3 Die Erfahrungsnote ist das auf eine ganze oder halbe Note gerundete Mittel aus der Summe aller Semesterzeugnisnoten des berufskundlichen Unterrichts.
Teilprüfung: 25 %;
praktische Arbeit: 25 %;
Berufskenntnisse: 15 %
Erfahrungsnote: 15 %.
Teilprüfung; 25 %;
2 Das Fähigkeitszeugnis berechtigt, den gesetzlich geschützten Titel «Kältesystem-Monteurin EFZ» oder «Kältesystem-Monteur EFZ» zu führen.
die Noten jedes Qualifikationsbereichs der Abschlussprüfung sowie, unter dem Vorbehalt von Artikel 19 Absatz 1, die Erfahrungsnote.
3–6 Vertreterinnen oder Vertretern des Schweizerischen Vereins für Kältetechnik SVK;
1–2 Vertreterinnen oder Vertretern der Fachlehrerschaft;
Sie beantragt dem SBFI Änderungen dieser Verordnung, sofern die beobachteten Entwicklungen die Regelungen dieser Verordnung, namentlich die Handlungskompetenzen nach Artikel 4, betreffen.
das Reglement vom 12. November 20031 über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung des Kältemonteurs/der Kältemonteurin;
der Lehrplan vom 12. November 20032 für den beruflichen Unterricht des Kältemonteurs/der Kältemonteurin.
2 Die Genehmigung des Reglements vom 23. Oktober 2003 über die Einführungskurse für Kältemonteur/Kältemonteurin wird widerrufen.
1BBl 2004 501
2BBl 2004 501
1 Lernende, die ihre Bildung als Kältemonteurin/Kältemonteur vor dem 1. Januar 2012 begonnen haben, schliessen sie nach bisherigem Recht ab.
2 Wer die Lehrabschlussprüfung für Kältemonteurin/Kältemonteur bis zum 31. Dezember 2017 wiederholt, kann verlangen, nach bisherigem Recht beurteilt zu werden.
2 Die Bestimmungen über Qualifikationsverfahren, Ausweise und Titel (Art. 14–20) treten am 1. Januar 2016 in Kraft.
3 Die Bestimmungen über die Teilprüfung treten am 1. Januar 2014 in Kraft.
AS 2011 6121
1 SR 412.102 SR 412.1013 SR 822.1154 Fassung gemäss Ziff. I 128 der V des SBFI vom 24. Nov. 2017 über die Änderung von Bildungsverordnungen betreffend das Verbot gefährlicher Arbeiten, in Kraft seit 1. Jan. 2018 (AS 2017 7331).
Ordonnance du SEFRI sur la formation professionnelle initiale de monteuse frigoriste/monteur frigoriste avec certificat fédéral de capacité (CFC)*1
du 4 novembre 2011 (Etat le 1er janvier 2018)
1 Les monteurs frigoristes de niveau CFC maîtrisent notamment les activités suivantes et se distinguent par les comportements ci-après:
ils analysent les mandats qui leur sont confiés et planifient leur travail de manière ciblée et efficace du point de vue des ressources;
ils montent la tuyauterie et les composants;
ils installent des systèmes de production de froid, les mettent en service, les entretiennent et les éliminent conformément aux prescriptions légales;
ils se distinguent par leurs compétences techniques et leur autonomie. Ils travaillent avec soin et garantissent ainsi un niveau de qualité élevé;
ils appliquent scrupuleusement dans leur activité les prescriptions en matière de protection de l’environnement, de protection de la santé, de sécurité au travail et d’utilisation rationnelle de l’énergie en prenant les mesures appropriées.
2 Les monteurs frigoristes de niveau CFC peuvent choisir entre les domaines spécifiques suivants:
installations frigorifiques commerciales;
installations frigorifiques industrielles;
installations de pompes à chaleur;
installations frigorifiques pour conditionnement d’air.
2 Pour les titulaires d’une attestation fédérale de formation professionnelle d’aide-monteur frigoriste de niveau AFP, la première année de la formation professionnelle initiale est prise en compte.
Art. 3 Contenus de la formation
1 Les objectifs et les exigences de la formation professionnelle initiale sont présentés en termes de compétences opérationnelles à l’art. 4.
3 Tous les lieux de formation contribuent étroitement à l’acquisition des compétences opérationnelles par les personnes en formation et coordonnent leur contribution.
Montage de la tuyauterie et des composants:
planifier l’organisation de son travail et les processus personnels de travail,
appliquer les techniques de fabrication et de travail,
monter des conduites et des composants;
Montage, entretien et élimination des systèmes de production de froid:
comprendre le fonctionnement des systèmes de production de froid,
installer et mettre en service des systèmes de production de froid,
entretenir et réparer les systèmes de production de froid,
éliminer les systèmes de production de froid;
Sécurité au travail, protection de la santé et de l’environnement, préservation de la valeur et maintenance:
garantir la sécurité au travail et la protection de la santé,
assurer la protection de l’environnement,
garantir la préservation de la valeur et la maintenance.
1 Nouvelle teneur selon le ch. II 128 de l’O du SEFRI du 24 nov. 2017 concernant la mod. d’O sur la formation relative à l’interdiction d’effectuer des travaux dangereux, en vigueur depuis le 1er janv. 2018 (RO 2017 7331).
Art. 6 Parts assumées par les différents lieux de formation
3 Les cours interentreprises comprennent au total 24 jours de cours au minimum et 30 au maximum, à raison de 8 heures de cours par jour. Durant le dernier semestre de la formation professionnelle initiale, aucun cours interentreprises n’a lieu.
Art. 7 Langue d’enseignement
2 L’enseignement bilingue est recommandé dans la langue nationale du lieu d’implantation de l’école et dans une autre langue nationale ou en anglais.
Art. 8 Plan de formation
2 Le plan de formation détaille les compétences opérationnelles décrites à l’art. 4 de la manière suivante:
Art. 9 Culture générale
les monteurs frigoristes CFC justifiant d’au moins 3 ans d’expérience professionnelle dans le domaine de la formation;
les monteurs-frigoristes qualifiés justifiant d’au moins 3 ans d’expérience professionnelle dans le domaine de la formation;
les personnes de professions apparentées titulaires d’un CFC et justifiant des connaissances professionnelles requises propres aux monteurs frigoristes CFC et d’au moins 3 ans d’expérience professionnelle dans le domaine de la formation;
les personnes titulaires d’un diplôme correspondant d’une haute école spécialisée et justifiant d’au moins 2 ans d’expérience professionnelle dans le domaine de la formation;
les personnes titulaires d’un diplôme correspondant d’une haute école universitaire et justifiant d’au moins 2 ans d’expérience professionnelle dans le domaine de la formation.
Art. 12 Entreprise formatrice
Art. 13 Formation scolaire et formation initiale en école
Art. 14 Admission
a effectué 3 ans au minimum de cette expérience professionnelle dans le domaine d’activité des monteurs frigoristes CFC,
rend crédible son aptitude à satisfaire aux exigences de l’examen final (art. 16).
Art. 15 Objet des procédures de qualification
Art. 16 Etendue et organisation de la procédure de qualification avec examen final
examen partiel sous la forme d’un travail pratique prescrit (TPP) d’une durée de 8 heures. Ce domaine de qualification est évalué vers la fin de la deuxième année de formation. L’examen partiel porte sur les travaux professionnels de base. Le dossier de formation et les documents relatifs aux cours interentreprises peuvent être utilisés comme aides;
travail pratique sous la forme d’un travail pratique individuel (TPI) d’une durée de 20 à 50 heures. Ce domaine de qualification est évalué vers la fin de la formation professionnelle initiale. La personne en formation doit montrer qu’elle est à même d’exécuter les tâches demandées dans les règles de l’art et en fonction des besoins et de la situation. Le dossier de formation et les documents relatifs aux cours interentreprises peuvent être utilisés comme aides;
connaissances professionnelles d’une durée de 3 à 4 heures. Ce domaine de qualification est évalué vers la fin de la formation professionnelle initiale. La personne en formation subit un examen écrit ou des examens écrit et oral. Si un examen oral est organisé, il dure 30 minutes au maximum;
Art. 17 Conditions de réussite, calcul et pondération des notes
la note de l’examen partiel est supérieure ou égale à 4;
examen partiel: 25 %;
travail pratique: 25 %;
note d’expérience: 15 %.
Art. 18 Répétitions
Art. 19 Cas particulier
2 Le CFC autorise ses titulaires à porter le titre légalement protégé de «monteuse frigoriste CFC»/«monteur frigoriste CFC».
les notes de chaque domaine de qualification de l’examen final et, sous réserve de l’art. 19, al. 1, la note d’expérience.
trois à six représentants de l’Association suisse du froid (ASF);
adapter régulièrement, au moins tous les 5 ans, le plan de formation décrit à l’art. 8 aux développements économiques, technologiques, écologiques et didactiques. Intégrer, le cas échéant, de nouveaux aspects organisationnels de la formation professionnelle initiale. Toute modification requiert, d’une part, l’approbation des représentants de la Confédération et des cantons et, d’autre part, l’approbation du SEFRI;
proposer au SEFRI toute modification de la présente ordonnance induite par des développements constatés, pour autant que ceux-ci touchent aux dispositions de la présente ordonnance, notamment à celles concernant les compétences opérationnelles décrites à l’art. 4.
Art. 22 Abrogation du droit en vigueur
le règlement du 12 novembre 2003 concernant l’apprentissage et l’examen de fin d’apprentissage de monteur-frigoriste/monteuse-frigoriste1;
le programme d’enseignement professionnel du 12 novembre 2003 pour les monteurs-frigoristes/monteuses-frigoristes2.
2 L’approbation du règlement du 23 octobre 2003 concernant les cours d’introduction pour les monteurs-frigoristes/monteuses-frigoristes est révoquée.
1FF 2004 455
2FF 2004 455
1 Les personnes qui ont commencé leur formation de monteuse-frigoriste/monteur-frigoriste avant le 1er janvier 2012 l’achèvent selon l’ancien droit.
2 Si elles en font la demande, les personnes qui répètent jusqu’au 31 décembre 2017 l’examen de fin d’apprentissage de monteuse-frigoriste/monteur-frigoriste verront leurs prestations appréciées selon l’ancien droit.
1 La présente ordonnance entre en vigueur le 1er janvier 2012.
2 Les dispositions relatives aux procédures de qualification, au certificat et au titre (art. 14 à 20) entrent en vigueur le 1er janvier 2016.
3 Les dispositions relatives à l’examen partiel entrent en vigueur le 1er janvier 2014.
RO 2011 6121
1* Les termes désignant des personnes s’appliquent également aux femmes et aux hommes.2 RS 412.103 RS 412.1014 RS 822.1155 Nouvelle teneur selon le ch. I 128 de l’O du SEFRI du 24 nov. 2017 concernant la mod. d’O sur la formation relative à l’interdiction d’effectuer des travaux dangereux, en vigueur depuis le 1er janv. 2018 (RO 2017 7331).
Ordinanza della SEFRI sulla formazione professionale di base Installatrice di sistemi di refrigerazione/ Installatore di sistemi di refrigerazione con attestato federale di capacità (AFC)
del 4 novembre 2011 (Stato 1° gennaio 2018)
1 Gli installatori di sistemi di refrigerazione di livello AFC svolgono, in particolare, le seguenti attività e si contraddistinguono per i seguenti comportamenti:
interpretano gli incarichi e pianificano il loro lavoro in funzione dell’obiettivo e in modo efficiente dal punto di vista energetico;
costruiscono e montano condotte e componenti;
montano sistemi di refrigerazione, li mettono in funzione, ne assicurano la manutenzione e li smaltiscono conformemente alle disposizioni di legge;
si distinguono per la loro comprensione tecnica e la loro autonomia. Lavorano con scrupolosità, garantendo così un lavoro di alta qualità;
nel lavoro applicano le direttive concernenti la protezione dell’ambiente e della salute nonché della sicurezza sul lavoro e dell’impiego efficiente dell’energia, adottando coscienziosamente le misure adeguate.
2 La formazione di installatore di sistemi di refrigerazione di livello AFC prevede i seguenti orientamenti:
sistemi di refrigerazione commerciali;
sistemi di refrigerazione industriali;
sistemi di climatizzazione e di raffreddamento.
2 Ai titolari di un certificato federale di formazione pratica di addetto installatore di sistemi di refrigerazione viene riconosciuto il primo anno della formazione professionale di base.
3 L’inizio della formazione professionale di base segue il calendario scolastico della relativa scuola professionale.
Art. 3 Contenuti formativi
1 Gli obiettivi e le esigenze della formazione professionale di base sono espressi sotto forma di competenze operative all’articolo 4.
3 Allo sviluppo delle competenze operative partecipano in stretta collaborazione tutti i luoghi di formazione coordinando i loro apporti.
preparazione di condotte e montaggio di componenti:
pianificare i processi di lavoro personali e l’organizzazione del lavoro;
adottare le tecniche di fabbricazione e di lavoro;
montare le condotte e le componenti.
installazione, manutenzione e smaltimento di sistemi di refrigerazione:
conoscere i sistemi di refrigerazione;
assemblare e mettere in servizio i sistemi di refrigerazione;
mantenere / riparare i sistemi di refrigerazione;
smaltire i sistemi di refrigerazione.
sicurezza sul lavoro, protezione della salute, tutela dell’ambiente, preservazione del valore e manutenzione:
garantire la sicurezza sul lavoro e la protezione della salute;
assicurare la tutela dell’ambiente;
assicurare la preservazione del valore e la manutenzione.
1 Nuovo testo giusta il n. II 128 dell’O della SEFRI del 24 nov. 2017 concernente la modifica delle ordinanze sulla formazione professionale in merito al divieto di svolgere lavori pericolosi, in vigore dal 1° gen. 2018 (RU 2017 7331).
Art. 6 Parti svolte dai luoghi di formazione
2 L’insegnamento scolastico obbligatorio comprende 1440 lezioni. Di queste, 160 sono dedicate all’insegnamento dello sport.
3 I corsi interaziendali hanno una durata complessiva minima di 24 e massima di 30 giornate di otto ore. Nell’ultimo semestre della formazione professionale di base non si svolgono corsi interaziendali.
Art. 7 Lingua d’insegnamento
Art. 8 Piano di formazione
1 Al momento dell’entrata in vigore della presente ordinanza è disponibile un piano di formazione redatto dalla competente organizzazione del mondo del lavoro e approvato dalla SEFRI.
2 Il piano di formazione specifica le competenze operative di cui all’articolo 4 come segue:
4 Al piano di formazione è allegato l’elenco della documentazione concernente l’attuazione della formazione professionale di base con indicazione di titolo, data e centro di distribuzione.
Art. 9 Cultura generale
attestato federale di capacità di installatore di sistemi di refrigerazione AFC con almeno tre anni di esperienza professionale nel campo d’insegnamento;
attestato federale di capacità di montatore di impianti di refrigerazione qualificato con almeno tre anni di esperienza professionale nel campo d’insegnamento;
attestato federale di capacità di una professione affine con le necessarie conoscenze professionali nel campo di attività dell’installatore di sistemi di refrigerazione AFC e almeno tre anni di esperienza professionale nel campo d’insegnamento;
titolo di una scuola universitaria professionale in ambito pertinente e almeno due anni di esperienza professionale nel campo d’insegnamento;
titolo accademico in ambito pertinente e almeno due anni di esperienza professionale nel campo d’insegnamento.
1 Una persona in formazione può svolgere il tirocinio in un’azienda se:
vi è occupato al 100 per cento un formatore adeguatamente qualificato; oppure
vi sono occupati due formatori adeguatamente qualificati, ciascuno almeno al 60 per cento.
Art. 12 Formazione in azienda
1 La persona in formazione tiene una documentazione dell’apprendimento in cui annota regolarmente i principali lavori eseguiti, le capacità acquisite e le esperienze fatte in azienda.
Art. 13 Formazione scolastica e formazione di base organizzata dalla scuola
Art. 14 Ammissione
ha maturato l’esperienza di cui all’articolo 32 OFPr;
di tale esperienza professionale ha svolto almeno tre anni nel campo dell’installatore di sistemi di refrigerazione AFC; e
rende verosimile il possesso dei requisiti per l’esame finale (art. 16).
Nelle procedure di qualificazione si deve dimostrare di aver acquisito le competenze operative di cui all’articolo 4.
Art. 16 Durata e svolgimento della procedura di qualificazione con esame finale
«esame parziale» della durata di otto ore, sotto forma di lavoro pratico prestabilito. L’esame ha luogo verso la fine del secondo anno di formazione professionale di base. Sono oggetto d’esame lavori professionali di base. È ammessa come ausilio la consultazione della documentazione dell’apprendimento e dei corsi interaziendali;
«lavoro pratico», sotto forma di lavoro pratico individuale della durata da 20 a 50 ore. L’esame ha luogo verso la fine della formazione professionale di base. La persona in formazione deve dimostrare di essere in grado di svolgere le attività richieste in modo professionalmente corretto e adeguato alle necessità e alla situazione. È ammessa come ausilio la consultazione della documentazione dell’apprendimento e dei corsi interaziendali;
«conoscenze professionali», della durata da tre a quattro ore. L’esame ha luogo verso la fine della formazione professionale di base. Se si svolge un esame orale, la durata massima è di 0,5 ore;
Art. 17 Superamento dell’esame finale, calcolo e ponderazione delle note
per l’esame parziale viene attribuito il 4 o una nota superiore;
2 La nota complessiva è data dalla media, arrotondata a un decimale, delle note ponderate dei singoli campi di qualificazione dell’esame finale e della nota ponderata relativa all’insegnamento professionale.
3 Per nota relativa all’insegnamento professionale si intende la media arrotondata al punto o al mezzo punto di tutte le note semestrali relative all’insegnamento professionale.
esame parziale: 25 per cento;
lavoro pratico: 25 per cento;
conoscenze professionali: 15 per cento;
nota relativa all’insegnamento professionale: 15 per cento.
Art. 18 Ripetizioni
1 La ripetizione della procedura di qualificazione è disciplinata dall’articolo 33 OFPr. Qualora debba essere ripetuto un campo di qualificazione, esso va ripetuto interamente.
2 Qualora si ripeta l’esame finale senza frequentare nuovamente la scuola professionale, resta valida la nota relativa all’insegnamento professionale conseguita in precedenza. Se si ripetono almeno due semestri di insegnamento professionale, per il calcolo della nota relativa all’insegnamento professionale fanno stato solo le nuove note.
Art. 19 Caso particolare
1 Per le persone che hanno assolto la formazione al di fuori di un ciclo di formazione regolamentato e che hanno sostenuto l’esame finale secondo la presente ordinanza, viene meno la nota relativa all’insegnamento professionale.
1 Chi ha superato una procedura di qualificazione consegue l’attestato federale di capacità (AFC).
2 L’attestato federale di capacità conferisce al titolare il diritto di avvalersi del titolo legalmente protetto di «installatrice di sistemi di refrigerazione AFC» o di «installatore di sistemi di refrigerazione AFC».
le note di ogni campo di qualificazione dell’esame finale e, fatto salvo l’articolo 19 capoverso 1, la nota relativa all’insegnamento professionale.
da tre a sei rappresentanti dell’Associazione svizzera del freddo (ASF);
adegua costantemente, ma almeno ogni cinque anni, il piano di formazione di cui all’articolo 8 agli sviluppi economici, tecnologici, ecologici e didattici. A tal fine tiene conto di eventuali nuovi aspetti organizzativi della formazione professionale di base. Gli adeguamenti devono essere approvati dai rappresentanti della Confederazione e dei Cantoni e convalidati dalla SEFRI;
richiede alla SEFRI modifiche della presente ordinanza, qualora gli sviluppi osservati interessino disposizioni della stessa, segnatamente le competenze operative di cui all’articolo 4.
Art. 22 Diritto previgente: abrogazione
il regolamento del 12 novembre 20031 concernente il tirocinio e l’esame finale di tirocinio – montatore/montatrice di impianti di refrigerazione;
il programma del 23 novembre 20032 d’insegnamento professionale – montatore/montatrice di impianti di refrigerazione.
2 È revocata l’approvazione del regolamento del 23 ottobre 2003 concernente i corsi d’introduzione per montatori di impianti di refrigerazione.
1FF 2004 427
2FF 2004 427
1 Le persone che hanno iniziato la formazione di montatori di impianti di refrigerazione prima del 1° gennaio 2012 la portano a termine in base al diritto anteriore.
2 Chi ripete l’esame finale di tirocinio per montatore di impianti di refrigerazione entro il 31 dicembre 2017 viene valutato, su richiesta, in base al diritto anteriore.
1 La presente ordinanza entra in vigore il 1° gennaio 2012.
2 Le disposizioni concernenti le procedure di qualificazione, le attestazioni e il titolo (art. 14–20) entrano in vigore il 1° gennaio 2016.
3 Le disposizioni concernenti l’esame parziale entrano in vigore il 1° gennaio 2014.
RU 2011 6121
1 RS 412.102 RS 412.1013 RS 822.1154 Nuovo testo giusta il n. I 128 dell’O della SEFRI del 24 nov. 2017 concernente la modifica delle ordinanze sulla formazione professionale in merito al divieto di svolgere lavori pericolosi, in vigore dal 1° gen. 2018 (RU 2017 7331).

References: Art. 10

Art. 13

Art. 14

Art. 15

Art. 16

Art. 17

Art. 18

Art. 19

Art. 22

Art. 23

Art. 16

Art. 3

Art. 6

Art. 7

Art. 8

Art. 9

Art. 12

Art. 13

Art. 14

Art. 15

Art. 16

Art. 17

Art. 18

Art. 19

Art. 22

Art. 3

Art. 6

Art. 7

Art. 8

Art. 9

Art. 12

Art. 13

Art. 14

Art. 16

Art. 17

Art. 18

Art. 19

Art. 22