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Timestamp: 2018-12-19 04:42:30+00:00

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Antrag Teilhabe zum Arbeitsleben - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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Antrag Teilhabe zum Arbeitsleben
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29.09.2017, 17:07 #1
Vielen Dank erst mal für die Aufnahme.
Ich schildere mal meine Geschichte und versuche mich ganz kurz zu fassen....
Ich bin 43 Jahre alt und habe die letzten 25 Jahre als Krankenschwester und Pflegedienstleitung gearbeitet.
Ende der 90´er PTBS mit 6 wöchiger Reha, Verlust des Arbeitsplatzes, letztlich 1998 für berufsunfähig erklärt (MDK & ÄD).
Damals habe ich keine Beratung etc. in Bezug auf Umschulung erhalten und hatte nicht die Kraft mich darum zu kümmern.
2000 fing ich wieder als Krankenschwester an zu arbeiten, was mehr schlecht als recht ging. Angststörungen verbunden mit extremen Bluthochdruck, Panikattaken begleiteten mich.
Ab 2006 wurde es stetig schlechter, ich machte eine Weiterbildung, um mehr in die Verwaltung der Pflege zu rücken und arbeitete dann als Pflegedienstleitung.
Seit 2013 dann merklich aufkommende Depressionen, die aber von mir weiter ignoriert wurden. Essstörungen fingen an und nahmen rasch zu.
2015 war es dann soweit, dass außer arbeiten gar nichts mehr ging, und das auch nicht mehr produktiv. Ich habe ansonsten nur noch geschlafen, war nicht mehr in der Lage mich um Haushalt und mich selbst zu kümmern, habe mir diverse "Ticks" angewöhnt, nur noch am grübeln etc. Ich habe panische Angst vor Gesprächen, Menschen, Telefonaten etc. entwickelt und wäre am liebsten unsichtbar gewesen.
Von Freunden und Familie hatte ich mich da schon lange komplett zurückgezogen
Ich versuchte noch einmal mit Wechsel der Arbeitsstelle dem Hamsterrad zu entkommen und fing wieder als normale KS an, was ich aber weder pysisch (diverse orthopädische Probleme, chron. Schmerzsyndrom etc.) noch psychisch durchhielt.
Mitte 2016 noch mal Jobwechsel, was dann auch komplett nach hinten los ging. Es ging nichts mehr, ich war nur noch depressiv und hätte alles gerne beendet.
Endgültiger Zusammenbruch Dezember 2016, seitdem durchgängig AU und sofort durch den AG gekündigt.
Ich bin seitdem bei einer Ärztin für psychosomatische Medizin/ Psychotherapeutin in Behandlung, die allerdings momentan für mich nicht hilfreich ist und mich wahnsinnig unter Druck setzt. Ich kann mit ihr nicht reden und habe kein Vertrauen, fühle mich nicht ernst genommen. Die Gespräche drehen sich meist nur darum, wie ich möglichst schnell wieder arbeiten kann.
Eine liebe Freundin hat mir nun einen Termin bei einem Neurologen/ Psychiater gemacht, den ich wahrnehmen werde.
Im Juni 2016 wurde ich zu einem "Beratungsgespräch" zu meiner Kasse eingeladen. Es wurde durch eine Psychologin abgehalten, und bestand nur aus einem kurzem Gespräch. Sie kam zu dem Entschluss, dass ich meinen Beruf nicht mehr ausüben könne und ich über einen Antrag zur Teilhabe nachdenken soll. Wir waren so verblieben, wenn es mein Zustand erlaubt, ich diesen Antrag irgendwann stelle.
Nun hat mich meine Krankenkasse aufgefordert einen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben zu stellen. Ohne jegliche Beratung zur Bedeutung und mit einer Frist von 2 Wochen! Nach schriftlichen Widerspruch bekam ich telefonisch mitgeteilt, dass man die Frist um weitere 2 Wochen verlängert.
Ich fühle mich absolut nicht in der Lage, an irgendwas teilzunehmen, geschweige denn eine Umschulung anzufangen. Selbst diesen Antrag bekomme ich nicht ausgefüllt, mache es jetzt Etappenweise mit einem Freund (der Einzige, der bescheid weiß). Momentan schaffe ich nicht mal mich und meinen Haushalt ...
Was kommt mit diesem Antrag auf mich zu? Wie lange dauert dieses Verfahren, bevor ich etwas beginnen muss)
Wäre es ratsam jetzt schon den vdk dazu einzuschalten (bin Mitglied)?
Geändert von sallycat (29.09.2017 um 17:32 Uhr)
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29.09.2017, 21:53 #2
AW: Antrag Teilhabe zum Arbeitsleben
Das ist sehr schade, dass man dich damals nicht wie nötig unterstützt hat ... liegt dir denn dieser Rehabericht von damals wenigstens vor (was MDK und ÄD so meinen hat deutlich weniger Bedeutung, als die Feststellungen aus einer DRV-reha-Klinik dazu) ?
Da sollte ja bereits was dazu drin gestanden haben, ob man dich (in der Reha-Klinik) als Berufs-Unfähig eingestuft hatte oder nicht und dann wäre es zumindest nach Besserung wohl besser gewesen das auch sehr bald aktiv anzugehen.
Das war also sicher keine so gute Idee, besonders wenn dir schon die zuständigen Stellen bei der DRV davon abgeraten haben sollten.
Auf die weiteren Stationen möchte ich jetzt gar nicht näher eingehen, was bisher versäumt wurde dir ernsthaft aus deinen Problemen zu helfen, wird nun leider auch nicht mehr effektiv nachzuholen sein.
Zumal deine Gesundheitsprobleme inzwischen als chronisch anzusehen sind (was dir als Fachfrau sicher auch schon länger bewusst sein dürfte) und die Bedingungen / Anforderungen für gezielte Unterstützung eher komplizierter geworden sind, weil überall nur noch "Geld sparen" im Vordergrund steht ...
Bist du denn auch mal in einer Akutklinik gewesen oder hast sonst igendwelche Therapien gemacht oder hast du immer nur darauf gehofft, dass es chon irgendwann von alleine wieder besser werden wird ...
Bist du in Schmerztherapeutischer Behandlung, hast du mal über weitere medizinische Reha-Maßnahmen nachgedacht, wie kommt die KK jetzt darauf dich mit Antrag auf LTA "unter Druck" zu setzen, davon wird man auch nicht gesund ... dafür sollte man (eigentlich) wieder relativ gesund und vor allem sehr belastbar sein.
Das gefällt der KK natürlich auch nicht sonderlich und darum versucht sie dich irgendwie "los zu werden", obwohl eine LTA wohl aktuell von der DRV auch nicht bewilligt wird, wenn du in einem so desolaten Zustand bist.
Ich bin seitdem bei einer Ärztin für psychosomatische Medizin/ Psychotherapeutin in Behandlung, die allerdings momentan für mich nicht hilfreich ist und mich wahnsinnig unter Druck setzt.
Dann MUSS man den Arzt wechseln wenn es kein Vertrauen und keine Fortschritte bei der Behandlung gibt, das ist nicht leicht aber es hilft dir ja auch nicht weiter dort zu bleiben.
Ich kann mit ihr nicht reden und habe kein Vertrauen, fühle mich nicht ernst genommen. Die Gespräche drehen sich meist nur darum, wie ich möglichst schnell wieder arbeiten kann.
Da steht ganz sicher auch der MDK der KK mit dahinter und mach ihr "Druck" weil du schon so lange AU bist und es noch keine Fortschritte in deiner Behandlung gibt (so sieht es jedenfalls aus) ... das darf natürlich nicht dazu führen, dass sie DIR nun Stress macht.
Mach das, vielleicht wirst du ja dort endlich mal verstanden, richtig unterstützt und erfolgreicher behandelt.
Woher will eine KK-SB das beurteilen können, ob du noch in deinem Beruf arbeiten könntest oder nicht, dafür hat sie gar nicht die nötigen medizinischen Kenntnisse, um das überhaupt beurteilen zu können und zu dürfen.
Dieses Gespräch war freiwillig, da hättest du gar nicht hingehen müssen.
Da hatte man ja offenbar keine große Lust mehr, erst noch zu warten bis es dir dafür überhaupt gut genug gehen könnte, aber eine Frist von 2 Wochen ist gar nicht zulässig, auch in 4 Wochen musst du diesen Antrag nicht gestellt haben sondern (ab schriftlicher Aufforderung) frühestens innerhalb von 10 Wochen so steht es jedenfalls im Gesetz dafür.
Hast du das schriftlich bekommen mit dem Hinweis auf die Rechtsgrundlage (§ 51 SGB V) und auf einen schriftlichen Widerspruch hast du auch Anspruch auf einen schriftlichen Bescheid dazu.
Telefonische Informationen haben KEINE rechtlich verbindliche Bedeutung ...
Ich fühle mich absolut nicht in der Lage, an irgendwas teilzunehmen, geschweige denn eine Umschulung anzufangen.
Eine Umschulung gibt es ja noch lange nicht, das hat ja nicht die KK zu entscheiden, der Antrag wird ja dann bei der DRV bearbeitet und die sind nicht besonders großzügig mit Umschulungen ...
Selbst diesen Antrag bekomme ich nicht ausgefüllt, mache es jetzt Etappenweise mit einem Freund (der Einzige, der bescheid weiß). Momentan schaffe ich nicht mal mich und meinen Haushalt ...
Zunächst mal hast du gesetzlich 10 Wochen Zeit dafür und daran hat sich auch deine KK zu halten, bitte teile mal mit was konkret (mit genauer Rechtsgrundlage) in der Aufforderung der KK dazu geschrieben steht und wie du deinen Widerspruch begründet und eingereicht hast.
Zunächst solltest du mal ganz in Ruhe die gesetzliche Frist bei deiner KK einfordern (schriftlich und nachweislich) und dann geht der fertige Antrag bitte NUR direkt an die DRV und NICHT über die Tische der KK ...
Die bekommen dann NUR den Nachweis, dass der Antrag bei der DRV fristgerecht eingereicht wurde und das hat denen zu genügen.
Du kannst den Antrag sogar kurz vor Ablauf der 10- Wochen-Frist per Fax mit Sendebericht zunächst formlos an die DRV senden und legst dann den Sendebericht (Kopie) davon bei der KK als Nachweis vor.
Dann wird dir die DRV die Antragsformulare zusenden und du hast wieder Zeit gewonnen, um dich kundig zu machen was du überhaupt zu erwarten hättest als LTA ... frage doch mal in einer DRV-Beratungsstelle nach, da kannst du den formlosen Antrag übrigens auch abgeben und dir das dann auf einer Kopie davon bestätigen lassen.
Der VDK kann gegen diese Aufforderung auch nichts machen, dazu ist die KK berechtigt aber natürlich nur rechtskonform, also mit 10-Wochen Frist, wie es auch im Gesetz steht ...
Ich war selbst mal im VDK wegen EM-Rente und hatte dafür auf Hilfe gehofft, ich bin sehr bald wieder ausgetreten ... von Krankengeld / ALGI haben die wenig bis gar keine Ahnung ... in der Regel lautet deren Rat dann zu machen was die verlangen, damit man sein Geld nicht riskiert ...
Das mag unterschiedlich sein, je nach den örtlichen VDK-Beratern aber ich war mit denen NICHT zufrieden ... und wenn man sich umliest / umhört bin ich damit nicht alleine.
30.09.2017, 10:49 #3
Leider liegen mir weder der Reha- Bericht noch die ärztlichen Gutachten vor.
Ich bin damals, soweit es mir in Erinnerung ist, als eingeschränkt arbeitsfähig entlassen worden.
Keinen Schichtdienst, keinen Publikumsverkehr, keine Verantwortung.... also nicht wirklich mit dem Beruf vereinbar.
In einer Akutklinik war ich leider nie. Ich hatte nach der Reha versucht eine ambulante Therapie zu bekommen, aber keine einigermaßen zeitnahen Termine bekommen.
Eine Therapie bei einer Privat- Kassen Therapeutin lehnte die Kasse ab.
Leider habe ich es damals dabei dann belassen und gedacht ich schaff es alleine. Ein großer Fehler, wie ich heute weiß.
In Schmerztherapeutischer Behandlung bin ich, ja.
In der Einladung zu dem besagten "Beratungsgespräch" wurde gleich auf Mitwirkungspflicht und die Konsequenz der Einstellung der Krankengeldzahlungen hingewiesen.
In dem Gespräch wurde mir nahegelegt, diesen Antrag zu stellen. Keinerlei Hinweise, was das überhaupt bedeutet.
Ich sagte, ich werde das mit meiner Therapeutin besprechen und wenn es mein gesundheitlicher Zustand zulässt, den Antrag stellen.
Anschließend kam der Antrag per Post. Das Anschreiben packe ich mal in den Anhang, wenn es den funktioniert.
Keinerlei Rechtsbelehrung oder Information.
Zwischendurch rief die Kasse an, fragte nach, warum ich den Antrag noch nicht zurück geschickt hätte. Als Antwort gab ich "mein gesundheitlicher Zustand erlaubt es noch nicht".
Am 16.09.2017 nun die Aufforderung den Antrag bis 27.09. abzugeben, ansonsten ruhen die Zahlungen. Auch das Anschreiben anbei in den Anhängen.
Ein Freund schrieb mir daraufhin einen Widerspruch, mit Hinweis, dass es vereinbart war, dass der Antrag gestellt wird, wenn es mein Zustand zulässt, was bisher nicht der Fall ist. Außerdem, dass es nicht möglich ist, innerhalb der 2 Wochen die notwendigen Arztformulare ausfüllen zu lassen und am 02.10. noch ein Psychiatertermin ansteht. Das Ganze mit der Bitte, die Frist bis wenigstens 13.10.2017 zu verlängern. Abgeschickt per Einschreiben mit Rückschein.
Daraufhin Anruf der Kasse, dass es ja gar keine Aufforderung ist und ich den Antrag ja selber stellen wollte. Zusage der Fristverlängerung bis 13.10. Bis heute habe ich darüber jedoch nichts Schriftliches.
Also sollte ich wohl erst mal ein weiteres Schreiben aufsetzten mit dem Hinweis auf die 10 Wochen- Frist? Sollte ich gleich darauf hinweisen, dass der Antrag direkt an die DRV geht?
Habe natürlich schon Angst, dass sie dann einfach mal die Zahlungen ruhen lassen.
30.09.2017, 15:24 #4
Wenn das alles noch bei der DRV liegt (und die heben eigentlich ALLES auf), dann solltest du dir diese Berichte und Gutachten direkt bei der DRV anfordern und das schon VOR einem Antrag auf LTA.
Gib einen Arzt deines Vertrauens an für den Fall, dass man dir das nicht direkt zuschicken möchte, dafür genügt in der regel deine Renten-Versicherungs-Nummer und grobe Angaben dazu wann ungefähr diese Reha / Gutachten gewesen sind.
Wir haben mal sehr alte Reha-Berichte auf diesem Wege noch bekommen, haben füher auch an so was nicht gedacht, erst als wir um die EM-Renten kämpfen mussten haben wir begonnen uns soche wichtigen Unterlagen auch mal SELBER (für die "private Krankenakte") zu besorgen.
Das mit der Ablehnung Kosten für eine private Therapie zu übernehmen ist inzwischen auch NICHT mehr erlaubt, wenn du nachweisen kannst, dass dir sonst nicht zeitnah geholfen werden kann.
Hast du das schriftlich beantragt und die Ablehnung schriftlich bekommen, leider muss man sich inzwischen ALLES erkämpfen, gerade dann wenn eigentlich die Kraft dafür fehlt.
Das ist gut, hast du mal angesprochen in eine Spezial-Klinik für "manuelle Therapie" zu gehen, dort wird man versuchen deine Probleme ganz komplex (multimodal) anzugehen und du bekommst anschließend einen umfangreichen Bericht von verschiedenen Fachrichtungen.
Mein Männe war 2 Mal in einer solchen Klinik (Einweisung vom Arzt / Kostenträger ist die KK) und die gehen wirklich noch auf den Patienten ein, das solltest du unbedingt mal ansprechen, auch wenn deine KK diese Kosten auch "scheuen" wird ...
Männes Schmerztherapeutin hat dann selbst den zuständigen MDK "rund" gemacht, als die meinten das könne doch alles ambulant (also kostengünstiger) gemacht werden.
Dafür brauchst du aber wirklich Ärzte an deiner Seite, die FÜR DICH was tun wollen und nicht nur selber vor dem MDK "kuschen" ...
Zu solchen "Drohungen" gehören aber IMMER auch die zutreffenden Rechtsgrundlagen, es gibt KEINE Pflicht sich mit KK-Sachbearbeitern über seine Krankheiten und die mögliche Entwicklung zu unterhalten.
Die dürfen dich nicht mal anrufen wenn DU das NICHT willst ...
Der Antrag ist aber KEINE reguläre und rechtsverbindliche Aufforderung, was man dir ja in dem einen Anschreiben sogar selber bestätigt hat ... du wurdest also NICHT (nach § 51 SGB V) zur Antragstellung aufgefordert, du hast (angeblich) selbst geäußert (in diesem Gespräch), dass du einen solchen Antrag stellen möchtest.
Das kannst du aber jederzeit auch selbst DIREKT bei der DRV machen, die KK hat keinen Anspruch darauf diesen Antrag dann erst selbst "beschnüffeln" zu dürfen, ehe der an den zuständigen Kostenträger (DRV) geschickt wird.
Die haben auch gar keine Macht dann auf die Entscheidungen bei der DRV Einfluss zu nehmen, die DRV lässt sich da von Niemandem "reinreden" ... die KK macht höchstens noch den Stempel "Sehr Eilg" auf den Antrag bevor der an die DRV geht.
Du solltest denen schriftlich (nachweislich) verbieten dich telefonisch "unter Druck" zu setzen, auch für die KK musst du NUR auf dem Postwege erreichbar sein, auch zu Mail-Verkehr bist du nicht verpflichtet.
Deine KK hat doch sicher auch übergeordnete Stellen (Geschäftsführung/ Regionaldirektion/ Landesdirektion usw.), da solltest du dich mal hinwenden und dich über diese Vorgehensweisen beschweren, die dir mehr schaden als helfen ...
In deinen eingescannten Schreiben gibt es KEINE einzige Rechtsgrundlage dafür, dass du einen LTA-Antrag überhaupt stellen musst, nur weil man am Tag X mal darüber gesprochen hat mit dir, das war völlig "unverbindlich".
Die Zahlungen dürfen aber NICHT eingestellt werden ohne Rechtsgrundlagen WARUM, die "Mitwirkungspflichten" sind ohne rechtmäßige Forderung einfach nur leeres "Gewäsch" ...
Ein Freund schrieb mir daraufhin einen Widerspruch, mit Hinweis, dass es vereinbart war, dass der Antrag gestellt wird, wenn es mein Zustand zulässt, was bisher nicht der Fall ist.
Das war aber auch nicht besonders klug, es wurde verbindlich GAR NICHTS "vereinbart", es wurde darüber gesprochen, dass du das vielleicht mal andenken könntest, das ist KEINE Vereinbarung, die gelten NUR schriftlich mit Rechtsgrundlagen.
Die Rechtsgrundlage dafür ist § 51 SGB V und darin steht, dass man die Leistungen einstellen kann, wenn ein (von der KK schriftlich) geforderter Antrag (unbegründet) nicht innerhalb 10 Wochen gestellt wurde.
Die können sich ihre Gesetze nicht selber machen und deine eigenen Äußerungen dafür missbrauchen ... zu denen du (vermutlich) in diesem Gespräch eher auch "hingeleitet" wurdest.
Außerdem, dass es nicht möglich ist, innerhalb der 2 Wochen die notwendigen Arztformulare ausfüllen zu lassen und am 02.10. noch ein Psychiatertermin ansteht. Das Ganze mit der Bitte, die Frist bis wenigstens 13.10.2017 zu verlängern. Abgeschickt per Einschreiben mit Rückschein.
Die eigene Fristsetzung war also auch komplett überflüssig, für eine Verpflichtung die es gesetzlich gar nicht gibt.
Womit bewiesen ist wie wenig Wert solche telefonische Absprachen haben ...
Aktuell hat die KK überhaupt KEINE Berechtigung deine Zahlungen einzustellen, es gibt KEINE Rechtsgrundlage dafür und KEINE schriftliche Forderung nach § 51 SGB V (wie ja selbst bestätigt wird).
Man sollte wohl reagieren aber man muss denen auch nicht selber mitteilen welche Gesetze zu beachten sind und Telefonate solltest du für die Zukunft auch direkt verbieten, es tut deiner Gesundheit nicht gut, wenn man dich auch noch telefonisch "unter Druck" setzt ...
Such dir bitte übergeordnete Stellen heraus von deiner KK und eine Beschwerde an das Bundesversicherungsamt solltest du auch in Erwägung ziehen ...
An die unabhängige Patientenberatung kannst du dich auch zusätzlich damit wenden, die kennen das leider seit vielen Jahren auch, wie die KK mit ihren Mitgliedern umgehen um Geld sparen zu können.
Vor der Einstellung deiner Zahlungen ist es vorgeschrieben, dass der MDK dich untersuchen muss, jedenfalls wenn es KEIN Rechtsverbindliche Aufforderung nach § 51 SGB V gibt und die 10 Wochen noch gar nicht vorüber wären.
Bisher gibt es ja NICHT mal diese Aufforderung rechtsverbindlich schriftlich von der KK , da erwarten die schon, dass du einen Bescheid dazu an die KK senden sollst ... ich weiß nicht wovon die "Nachts so träumen" ...
Bei der Formulierung kann ich gerne behilflich sein, wenn du was einstellst wie du dir das vorstellen würdest (ohne persönliche Daten zu nennen natürlich) dann schau ich mir das gerne mal an wenn du das möchtest.
Und dann sollte das an mehrere Stellen gleichzeitig geschickt werden (immer nachweislich!), damit die nichr mehr nur bei dir vor Ort mit dir machen was sie wollen, weil es ja sonst Niemand weiß.
30.09.2017, 21:22 #5
Ich werde in den nächsten Tagen Deine super Tips "abarbeiten" und berichten.
Ist schon etwas erschreckend, wie die Kasse so agiert. Aber klar, es geht ja um´s Geld.
27.11.2017, 10:48 #6
Ich wollte noch mal eine Rückmeldung geben.
Mein Antrag auf Teilhabe zum Erwerbsleben ist mittlerweile an die DRV gegangen. Natürlich ohne Umweg über die KK.
Beschwerde über die KK ist über das Bundesversicherungsamt eingereicht und wird bearbeitet.
Meine ärztl. Psychotherapeutin hat im Befundbericht u.a. eingetragen, dass eine Rückkehr in den alten Beruf unwahrscheinlich ist und auch sehr fraglich ist, ob momentan überhaupt Reha- bzw. Schulungsfähigkeit besteht, dass evtl. erst mal eine Belastungserprobung erfolgen sollte, ggf. Rente auf Zeit.
In der Zwischenzeit hatte ich ja auch endlich noch den ersten Termin bei einem Psychiater.
Nun muss dieser auch noch einen Befundbericht schreiben und soll auf einem extra Bogen explizit einschätzen, in wie fern überhaupt körperliche Belastbarkeit und Rehafähigkeit besteht, welche Behandlungen erfolgen sollen und wie er die Prognose sieht.
Der nächste Termin bei ihm, ist in den nächsten Tagen. Mal schauen, was er sagt.
Was kann den passieren, wenn er auch momentan keine Belastbarkeit und Rehafähigkeit sieht und der Antrag abgelehnt wird?
29.11.2017, 04:13 #7
Das ist nett von dir, oft erfährt man ja nichts mehr dazu, wie es bei den Usern weiter gegangen ist.
Nehme also mal an, dass du aktuell weiterhin AU bist und noch Krankengeld bekommst ?
Sie hat es sicher gut gemeint aber was Psychotherapeuten oder die eigenen Ärzte überhaupt dazu so meinen, interessiert die DRV (meist) nicht so besonders, seit wann läuft denn der Antrag jetzt ?
Auf diesem Wege ist das meist etwas sinnvoller, wenn die DRV selbst Berichte bei behandelnden Ärzten anfordert, ehe was entschieden wird.
Die Entscheidung dazu wird bei der DRV getroffen und muss nicht immer mit dem übereinstimmen was die eigenen Ärzte so einschätzen, du kannst zunächst nur abwarten wei der Bescheid der DRV dazu sein wird.
Zu einer Umschulung / Weiterbildung kann und wird dich aber auch die DRV nicht zwingen wenn es gesundheitlich aktuell keinen Erfolg versprechen wird.
Immerhin kostet so was ne Menge Geld und das gibt die DRV nur aus wenn sie auch hoffen darf, dass du das schaffen kannst und anschließend wieder (möglichst Vollzeit) arbeiten wirst.
Man kann dir auch eine LTA bewilligen mit der du nicht viel anfangen kannst, als Zuschuss für einen AG z.B. wenn er dich "leidensgerecht und versicherungspflichtig" einstellen und einarbeiten würde.
Wenn die DRV LTA komplett ablehnt ist das für dich nicht so schlimm, weil du dich zu "Großtaten" ohnehin (noch) nicht in der Lage siehst, es käme dann sehr auf die genauen Ablehnungsgründe an.
Die KK muss auf jeden Fall dann weiter zahlen, selbst aus einer bewilligten DRV-LTA fließt nicht direkt Geld für dich, aber gegen eine Ablehnung brauchst du auch keinen Widerspruch einlegen ... da hat die KK einfach Pech gehabt.
Sollte auch die DRV Richtung EM-Rente (mit Befristung) denken, dann wird man das in der Ablehnung auch schreiben und du musst dann einen Antrag auf EM-Rente stellen (Umdeutung Reha-Antrag in EM-Rente nennt sich das) darüber würde sich wohl deine KK am meisten "freuen" ...
Es kann aber auch einfach abgelehnt werden, weil man eine LTA nicht "für erforderlich " hält bei der DRV ... dann hast du nichts davon, die KK aber auch nicht.
Warte einfach ab wie das jetzt weiter gehen wird, du hast den Antrag gestellt fristgerecht und bis zur Entscheidung der DRV muss die KK nun auf jeden Fall weiter Krankengeld zahlen, es sei denn du wirst bald ausgesteuert, wegen Ablauf der 78 Wochen Anspruch.
Welche Auswirkungen ein Bescheid zur LTA haben könnte klären wir am sinnvollsten, wenn du einen schriftlichen Bescheid von der DRV dazu vorliegen hast.
Mal wieder einen Zwischenstand von mir ;-)
Der LTA Antrag wurde dem Grunde nach genehmigt.
Es gab ein Gespräch beim Rehaberater der DRV, der mir mitteilte, dass ich nach Aktenlage als berufsunfähig erklärt wurde.
Nun soll ich ab Ende Mai an einer 6 wöchigen Arbeits- und Eignungserprobung teilnehmen, um zu klären in wie weit Belastbarkeit überhaupt besteht und ob und wenn ja, welche Umschulung in Betracht kommen würde.
Das Ganze findet im ambulanten Rahmen statt.
Anfang Juni werde ich ausgesteuert, Bescheid von der KK ist schon eingegangen.
Habe hier schon wertvollen Ratschläge bzgl. Meldung AA, Gesundheitsfragebogen, Musterantrag entdeckt.
Vielen Dank dafür! Wirklich sehr hilfreiche Tipps.
31.05.2018, 18:01 #9
Noch mal ein Zwischenstand 
In der eba geht nun die zweite Woche zu Ende und es läuft leider nicht gut.
Ich hatte damit gerechnet, dass es schwer wird, aber es überfordert mich tatsächlich.
Konzentrationsprobleme, keine Merkfähigkeit mehr, Schlafprobleme.... Die anderen Symptome machen sich ebenfalls wieder breit und ich merke, wie ich wieder in alte Muster rutsche. Sobald mich etwas aus meinem persönlichen Rhythmus bringt, bekomme ich verstärkt Probleme.
Letzte Woche wurde ich schon gebeten, darüber nachzudenken, abzubrechen.
Ich wollte es aber unbedingt noch weiter versuchen und die Psych- Tests und die ärztliche Untersuchungen mitmachen.
Diese sind nächste Woche abgeschlossen und dann werden wir entscheiden. Fest steht aber schon, dass ich keine Empfehlung zur Umschulung erhalte. Was ich ja auch selber so eingeschätzt hatte.
Ich bin durchgängig AU, ab diesem Monat ausgesteuert und frage mich, wie es weitergeht.
Kann die eba Massnahme zu späterer Zeit wiederholt werden?
Was macht die AfA aus dem Abbruch? Wird dort noch mal ein Gutachten erstellt, obwohl die DRV schon Berufsunfähigkeit festgestellt hat?
04.06.2018, 05:22 #10
In der Arbeitserprobung wird auch ein gutachten erstellt, in deren auch die sozialmed. Beurteilung drin steht was mit der allgemeinen Erwerbsfähigkeit ist. Sprich Arbeitsschwere , Einschränkungen , welcher Zeitrahmen.....
das ist auch binden für das Arbeitsamt.Von daher brauchen die kein neues Gutachten zu machen.
Ich bekomme auch keine Umschulun mehr ,wurde zwar zuerst genehmigt, mir gings aber auch nicht besser dann kam wieder Reha und dort wurde auch gesagt dass Umschulung nichts mehr draus wird, was ich ja auch eingesehen habe, mir gings bei der Arbeitserprobung auch mies, hab mich schon ab dem 3. Tag abgekapselt dort......
wurde dann auch ausgesteuert und bekam ALG. Wichtig ist da dann keine AU mehr zu bringen sonst gibts kein Geld von dort.
Die hatten mich aber aufgrund des Gutachtens in Ruhe gelassen weil die gesehen haben dass es mit den Einschränkungen eher unmöglich ist nen Job zu bekommen und meine LTA dem Grunde nach eh noch genehmigt war.
06.07.2018, 13:34 #11
Die EBA ist nun beendet.
Es gibt keine Empfehlung für eine Umschulung, da ich nicht stabil genug bin. Von der Einrichtung wurde mir im Abschlussgespräch mitgeteilt, ich sollte mich erst mal in eine Tagesklinik begeben und anschließend ein berufliches Training machen.
Was die DRV daraus macht, werde ich hoffentlich bald erfahren.
Mittlerweile bin ich seit 04.06. ausgesteuert, habe aber immer noch keine ALG 1 Zusage. Der Antrag kann nicht weiterbearbeitet werden, da eine bewilligte LTA vorliegt... Schreiben von der DRV und der EBA Einrichtung hatte ich aber vorgelegt, dass kein Übergangsgeld gezahlt wird, da die LTA ja noch nicht läuft.
Aber einen Termin beim Vermittler gab es natürlich schon und ohne irgendwelche Unterlagen wurde ich als volllschichtig vermittelbar eingestuft, nur eben nicht in meinem Beruf. Habe gleich Stellenangebote mitbekommen.
Hatte den Vermittler nach der Nahtlosigleitsregelung gefragt, wozu er mir jedoch keine Auskunft geben konnte.
Gibt es eine Frist, in welcher der ALG1 Antrag entschieden werden muss?
Ich hänge natürlich ziemlich in der Luft und stehe ja auch ohne KV da.
09.08.2018, 12:50 #12
Eine Frage zum ALG 1.
Habe kurz vor der Aussteuerung den Antrag, wie hier beschrieben, gestellt.
Im Bewilligungsbescheid ist jedoch keine Rede von Nahtlosigkeit sonder nach Paragraph 136 bewilligt.
Es wurde kein ärztlicher Dienst eingeschaltet, nichts angefordert.
Ich muss mich auch ganz normal Vollzeit bewerben, nur nicht in meinem Beruf.
Hatte im Gespräch angegeben, dass die DRV mich berufsunfähig einschätzt und eine LTA bewilligt ist und eine Umschulung erfolgen soll.
Wo liegt der Unterschied, was bedeutet es für den weiteren Verlauf?
Nun stehst du ja nach so langer Zeit auch nicht wirklich "besser" da als am Anfang und das ALGI wird ja auch höchstens 12 Monate gezahlt.
Du bekommst aber ALGI gemäß Nahtlosigkeit, ansonsten gibt es nach einer Aussteuerung (und weiter krank) überhaupt KEIN ALGI.
Der § 145 SGB III steht dafür nie in den Bescheiden, wenn die Berechnungen stimmen, dann muss dich das nicht weiter stören was man dir dazu so erzählt.
Na-Ja, ernsthaft soll ja eher KEINE Umschulung erfolgen, LTA bedeutet nicht nur Umschulung / Weiterbildung ...
Hast du dir endlich mal die ganzen Unterlagen (Reha-Berichte/ Gutachten) bei der DRV besorgt, es wäre schon mal wichtig, dass du selber nachlesen kannst, was da so zu deiner Verfassung / Erwerbsfähigkeit alles geschrieben wurde.
Auch zu der Arbeitserprobung muss es Berichte bei der DRV geben.
Die AfA weiß einfach GAR NICHTS mit dir anzufangen, muss die bewilligte LTA akzeptieren (und auch bei deiner Vermittlung beachten), wie hat man dich denn bisher dazu beraten, was man sich nun vorstellen könnte für dich mit deinen Kenntnissen / Fähigkeiten, außer im beisherigen Beruf ???
WO sollst du dich denn auf WAS genau bewerben in Vollzeit, das ist doch Aufgabe der AfA dich dazu zum örtlichen Arbeitsmarkt zu informieren ...
Im Prinzip gibt es keinen "echten" Unterschied für deine Behandlung bei der AfA, die wissen mit Ausgesteuerten nie wirklich was anzufangen, ganz egal was sie dazu erzählen.
Du solltest dich noch mal genauer mit § 140 SGB III befassen, denn das ist die gesetzliche Grenze der Zumutbarkeit, egal was die AfA dazu meinen möchte, das gilt auch nach einer Aussteuerung.
Darauf sind z.B. auch VV zu überprüfen (eigentlich schon vom Arbeitsvermittler), was dazu nicht passt kannst du als "unzumutbar" (nach § 140 SGB III) ablehnen, ohne dich überhaupt zu bewerben.
Da nützen der AfA dann auch die RFB dabei nicht viel, die gelten auch NUR für gesetzlich zumutbare Angebote.
Nach einigen Ablehnungen mit dieser Begründung wird man dir wohl auch keine VV mehr zusenden.
Für dich selbst kannst du nur überlegen, ob es nicht doch sinnvoller wäre eine EM-Rente zu beantragen, dafür wäre allerdings die Sichtung der bisherigen Unterlagen (bei der DRV) nicht ganz unwichtig.
Die DRV schiebt dich doch auch nur "vor sich her", es wird keine Umschulung geben, höchstens einen finanziellen Zuschuss für einen AG der bereit wäre dich einzustellen und den musst du erst mal finden können.
Die AfA soll dir dabei (eigentlich) helfen, wie diese Hilfe aussieht merkst du ja gerade, man erklärt dich für voll Fitt außer in deinem Beruf ... und bemüht dazu nicht mal den ÄD.
Dabei hätte der ÄD die gesundheitlichen Einschränkungen (für die AfA) zu konkretisieren, die dein SB zu beachten hat bei deiner Vermittlung, viele der Belastungen fallen ja nicht nur im Beruf der Krankenschwester an.
Man versucht dich nun dafür verantwortlich zu machen, dass man zu echter Arbeitsvermittlung eigentlich gar nicht in der Lage ist, es wird wohl nicht viel passieren bis dein ALGI mal abgelaufen ist ... nicht bei der AfA und nicht bei der DRV ...
Es sei denn du stellst einen Antrag auf EM-Rente, weil du selbst auch nicht mehr überzeugt bist (zumindest vorerst) noch wieder arbeiten zu können, sonst wird man dich überall weiter hinhalten und wenn dein ALGI abgelaufen ist, interessiert dein weiterer Verbleib die AfA auch nicht mehr.
09.08.2018, 18:20 #14
Hallo Doppeloma und vielen Dank für Deine Antwort.
Das habe ich damals, nach Deinem Ratschlag, gleich versucht. Zuerst schriftlich, dann noch mal persönlich bei dem Termin mit dem Rehaberater. Leider liegt wohl nichts mehr vor.
Da kam letzte Woche ein Schreiben der DRV, dass der Bericht vorliegt und ich Stellung nehmen soll, ob ich den Ratschlag befolge und in eine Tagesklinik gehe und wann und wo die Aufnahme erfolgen soll.
Das habe ich beantwortet und zeitgleich in einem extra Schreiben den Bericht angefordert und ebenso noch mal nach evtl. anderen Gutachten gefragt.
wie hat man dich denn bisher dazu beraten, was man sich nun vorstellen könnte für dich mit deinen Kenntnissen / Fähigkeiten, außer im beisherigen Beruf ???
Beratung gleich null... Nachdem ich erwähnte, dass mit dem Rehaeinrichtung über eine Umschulung Ri. Medien- und Informationsdienste (Dokumentation) gesprochen wurde, hatte er beschlossen, dass ich ja dann als Datenerfasserin arbeiten könnte.
Das werde ich machen, vielen Dank.
Die Überlegungen sind da, allerdings habe ich eine wahnsinnige Angst vor dem ganzen Verfahren. Zumal ich ja kaum Berichte etc. habe.
Deswegen möchte ich auf alle Fälle auch in die TK, um vielleicht endlich mal weitere Diagnostik zu erfahren und konkrete Diagnosen zu erhalten.
Nach der EBA sehe ich es mittlerweile wirklich so, dass ich es momentan nicht schaffen würde.
Und die Angst vor der ablaufenden Zeit des ALG1 macht es nicht besser.
Ganz lieben Dank für Deine Ratschläge und die genommene Zeit
09.08.2018, 23:14 #15
Habe heute abend den Abschlussbericht der EBA aus dem Briefkasten geholt.
Schlussfolgerung vom Allgemeinarzt, der die Teilnehmer im Rahmen der Maßnahme "untersuchte" (10 Minuten): unter 6 Stunden täglich belastbar, kein Stress, keine körperlich schwere Arbeiten, keine Zwangshaltung.
Psychologische Einschätzung: derzeit nicht für den 1. Arbeitsmarkt belastbar, Empfehlung Tagesklinik, bei Besserung Versuch eines beruflichen Trainings.
08.11.2018, 12:27 #16
Nachdem ich nun 8 Wochen recht erfolglos in der Tagesklinik war, hätte ich mal wieder eineFrage...
Ich beabsichtige nun EMR zu beantragen. Gehe ich recht in der Annahme, dass es keinen Sinn macht, mit dem Antrag bis Januar zu warten? Im Falle einer Bewilligung ist doch eher davon auszugehen, dass mind. bis zum LTA Antrag zurückdatiert wird, oder?
13.11.2018, 10:24 #17
vielleicht wäre jetzt mal eine stationäre Rehamaßnahme gut für dich? Eigentlich müsstest du Übergangsgeld von der DRV bekommen. Meines Erachtens gibt es dieses "Reha vor Rente".
Damit wären dann auch alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Und du hättest nochmals einen Rehabericht, der aktuell ist. Inwiefern es dir überhaupt eine stationäre Rehabilitation genehmigt wird von der DRV.
13.11.2018, 17:39 #18
Die Aufforderung zur Reha werde ich ja dann ggf. eh von der DRV bekommen.
Beantragen tue ich sie von mir aus nicht.
Es ist kein wirklicher Unterschied zur Tagesklinik und bringt mich nicht weiter, eher das Gegenteil.
Habe es ja schon mal durch und wirklich Horror davor.
18.11.2018, 07:27 #19
Habe nun einen neuen Bescheid erhalten, dass der Vorgang abgeschlossen wird (LTA).
" Aufgrund Ihrer derzeitigen gesundheitlichen Situation gehen wir davon aus, dass eine ausreichende Belastbarkeit für LTA in absehbarer Zeit nicht wiedererlangt werden kann...."
"Nach Abschluss der ambulanten psychosomatischen Rehabilitation ist ein Neuantrag anheim zu stellen".
Und gleich der Hinweis, dass das Schreiben auch an die Afa geht.
Kann die Afa nun daraufhin das Arbeitslosengeld einstellen?
Schwierigkeiten auf Antrag zur Teilhabe am Arbeitsleben Tempest Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege 3 06.09.2014 20:59
Antrag auf Teilhabe zum Arbeitsleben mousepad89 Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege 13 20.04.2013 18:22
Bearbeitungszeit Antrag zur Teilhabe am Arbeitsleben Kratos Weiterbildung/Umschulung/Sinnlose Maßnahmen 5 29.06.2011 12:06

References: § 51
 § 51
 § 51
 § 51
 § 145
 § 140
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