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Timestamp: 2018-03-23 02:58:59+00:00

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F.C.B. FinanzCenter Bayern® GmbH & Cie. KG
Die betriebliche Altersversorgung ist ein großes und umfassendes Thema.
Aus diesem Grund wurde eine rechtlich selbstständige Firma zu diesem Thema in Form eines Management Buyouts 2015 gegründet.
Die Firma bVL Gesellschaft für betriebliche Versorgungslösungen mbH & Cie. KG (kurz bVL) erbringt produkt- und gesellschaftsunabhängige Beratungsleistungen für Auftraggeber wie zum Beispiel Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Unternehmen, öffentliche Stellen und viele mehr.
Die bVL steht in Kontakt mit vielen Steuerberatern, Rechtsanwälten, Aktuaren, Maklern, Anlageberatern und Vermögensverwaltern. Durch ihre Mediatorentätigkeit können die einzelnen Gewerke und Ansprechpartner so koordiniert werden, dass Ihre unternehmerischen Zielsetzungen erreicht werden, wie zum Beispiel Haftungs- und Aufwandsreduktion, Personalbindung und -findung, Lösung von aktuellen Problemstellungen Ihrer betrieblichen Altersversorgungen, Unternehmenszahlenverbesserung, Liquiditätserhalt und vieles mehr.
Gerne können Sie sich direkt über nachfolgenden Link auf der Firmenwebseite www.gbvl.de informieren.
Was wird unter betrieblicher Altersversorgung verstanden?
Gemäß BetrAVG § 1 versteht man unter betrieblicher Altersversorgung (bAV) alle Leistungen, die einem Arbeitnehmer zur
Invaliditätsversorgung
von seinem Arbeitgeber aus Anlass des Arbeitsverhältnisses zugesagt worden sind.
Hierbei werden nachfolgende Durchführungswege unterschieden:
Pensionszusage oder Direktzusage
Des Weiteren sind Unterscheidungen nach
mittel- und unmittelbarer sowie
versicherungsabhängigen und versicherungsunabhängigen
Durchführungswegen möglich.
Welche Gesetzesgrundlagen sind unter anderen anzuwenden?
Es sind unter anderen - nicht abschließend - aufgezählte Gesetzesgrundlagen und Vorschriften zu beachten:
Sprecherausschussgesetz
Sozialgesetzbuch IV; V; VI
Einkommenssteuer-Richtlinien
Gesetz über die Zertifizierung von Altersvorsorge- und Basisrentenverträgen
Bundesministerium für Finanzen – Schreiben (kurz BMF-Schreiben)
Welche grundsätzlichen kapital- oder versicherungsbasierenden Lösungsalternativen gibt es?
In der Regel werden der Kapitallösung nachfolgende Wege der betrieblichen Altersversorgung zugerechnet:
Kapitalgedeckte Unterstützungskasse bzw. Gruppenunterstützungskasse
Der versicherungsrechtlichen Lösung werden in der Regel nachfolgende Wege der betrieblichen Altersversorgung zugerechnet:
Rückgedeckte Direktzusage bzw. Pensionszusage
Rückgedeckte Unterstützungskasse bzw. Gruppenunterstützungskasse
Welche Irrtümer sind weit verbreitet?
Natürlich kursieren immer wieder verschiedene Aussagen, die teils zweifelhafter Natur sind und Verwirrungen auslösen. Ein paar dieser Aussagen sind nachfolgend aufgeführt:
Die betriebliche Altersversorgung muss mittels einer Versicherung durchgeführt werden.
Wird ein versicherungsförmiger Durchführungsweg, zum Beispiel Direktversicherung genutzt, so gibt es für den Arbeitgeber keinerlei Haftungsproblematiken.
Der Arbeitgeber haftet grundsätzlich nicht für die Leistungen oder Zusagen der Versicherung, insbesondere der Direktversicherung. §1 Abs. 1 Satz 2 und 3 BetrAVG gilt in diesem Zusammenhang für ihn nicht!
Bei versicherungsrechtlichen Lösungen kann es zu keinem Zeitpunkt zu Problemstellungen hinsichtlich der zugesagten Leistungen des Arbeitgebers und der Ablaufleistungen der Versicherungen kommen, da diese immer deckungsgleich sind und der Arbeitnehmer immer einen Anspruch gegenüber der Versicherung und nur in der Höhe der ausgewiesenen jährlichen Rückkaufmitteilung hat.
Eine Zusage wird bei einer Direktversicherung nicht benötigt und somit gibt es auch keine arbeitsrechtlichen oder sonstigen haftungsrechtlichen Fragestellungen.
Die Anlage bei einer Versicherung ist sicherer als bei anderen Durchführungswegen oder bei einer Direktanlage und wird immer zu jedem späteren Zeitpunkt ausgezahlt und zusätzlich durch den Protektor (Sicherungseinrichtungen) vollwertig geschützt! Die gesetzlichen Vorschriften aus den § 54ff. VAG, § 89 ff. VAG und § 163 ff. VAG gelten für die betrieblichen Altersversorgungsversicherungen nicht.
Bilanzsprungrisiken existieren genauso wenig wie Rückdeckungsrisiken, da die Gruppenverträge bei den Versicherungslösungen nicht einseitig durch die Versicherungsgesellschaft kündbar sind.
Die Kosten bei Versicherungslösungen werden immer und vollständig ausgewiesen.
Ein Kostenänderungsrisiko bei Versicherungen gibt es generell nicht.
Mitarbeiter haben ein Recht auf eine Direktversicherung.
Mitarbeiter können bei Ausscheiden die Versicherung mitnehmen und werden automatisch Eigentümer der Versicherung. Der ehemalige Arbeitgeber hat durch die Mitnahme keinerlei Haftungen mehr!
Der neue Arbeitgeber muss die mitgebrachte Versicherung akzeptieren, unabhängig ob er dies möchte oder ein einheitliches Versorgungswerk bereits besteht.
Ein guter Versicherungsberater ist gleichzeitig ein guter Berater hinsichtlich der betrieblichen Altersversorgung.
Versicherungslösungen sind kostengünstig und verwaltungsarm während der Spar- und Auszahlungszeit. Dies liegt in der transparenten Kostenpolitik der Versicherungen und der festen Zusage der Ablaufleistungen mit garantierter Auszahlung und garantiertem Zins, der den Mindestzinssatz (effektiv), bezogen auf die Zahlbeiträge des Arbeitgebers und des Arbeitnehmers (Umwandlung) begründet.
Kapitalbezogene Durchführungswege sind wesentlich kostenintensiver als versicherungsförmige Durchführungswege.
Kapitalbezogene Durchführungswege sind wesentlich haftungsintensiver als versicherungsförmige Durchführungswege.
Eine Ausfinanzierung der betrieblichen Altersversorgung mittels eines kapitalbasierenden Durchführungswegs ist nicht möglich.
Betriebliche Altersversorgung darf die Bilanz nicht berühren.
Kapitalbezogene Durchführungswege werden schlechter steuerlich behandelt als versicherungsförmige Wege.
Die Aufzählung ist nicht abschließend und wird kontinuierlich ergänzt.
Leistungen der bVL für Sie
Leistungen für den Arbeitgeber
Beratung hinsichtlich bestehender Versorgungseinrichtungen
Beratungsleistung als Mediator zwischen Unternehmen und den verschiedenen Kompetenzträgern, wie zum Beispiel Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwalt
Erstellung von Erstbetrachtungen zu bestehenden Versorgungseinrichtungen
Heilung und Umgestaltung von in Schieflage geratenen Versorgungseinrichtungen
Mit Hilfe und Einbezug von externen Gutachtern und externen Verwaltern: Erstellung von versicherungsmathematischen Gutachten, Verwaltung von Versorgungswerken, Erstellung von Gutachten zu Versorgungslösungen; Gründung und Verwaltung von pauschaldotierten Unterstützungskassen
Allgemeine und spezifische Fachvorträge zum Themenkomplex der kapitalbildenden betrieblichen Versorgungswerke
! Rechtliche und steuerliche Beratungen werden nicht durchgeführt – hier wird an vorhandene bestehende kompetente Berater des Unternehmers oder des Kompetenz-Netzwerks verwiesen.
Leistungen für den Arbeitnehmer
Beratung hinsichtlich bestehender Versorgungslösungen
Beratungsleistung als Mediator
Beratungsleistung hinsichtlich der Erläuterung der Vor- und Nachteile verschiedener Durchführungswege
Hilfestellungen bei Gesprächen mit dem Arbeitgeber hinsichtlich alternativer Lösungsmöglichkeiten
Unterstützung bei der Umsetzung alternativer Lösungsmöglichkeiten
Kapitalgedeckte bAV
Prinzipien der Pensionszusage
Die Pensionszusage beruht maßgeblich unter anderem auf § 6a EStG. Hierbei werden zulässige Pensionsrückstellungenen für die Ausfinanzierung der zugesagten Leistung (Pensionszusage) gebildet.
Je nach Ausgestaltung kann die Pensionszusage entweder mittels Versicherungen oder mittels Kapitalanlagen rückgedeckt werden.
Prinzipien der Unterstützungskasse
Die Unterstützungskasse richtet sich unter anderem nach § 4d EStG aus. Hierbei sind Dotierungen in der zulässigen Höhe gemäß § 4d EStG möglich.
Je nach Ausgestaltung können die Zusagen mittels einer Versicherung oder durch Kapitalanlagen rückgedeckt werden.
Zukunftsfähigkeit des Unternehmens – aktuell werden verschiedene Vorstöße und Gesetzesinitiativen von politischer wie privatwirtschaftlicher bzw. versicherungswirtschaftlicher Seite eingebracht, die die betriebliche Altersversorgung als „Automatismus“ bei Abschluss eines neuen Arbeits-/ Anstellungsvertrags vorsehen. Der Durchführungsweg wird hierdurch nicht bestimmt. Sollte kein etabliertes Versorgungswerk bestehen, so ist der Abschluss einer Direktversicherung als Mindestmaß vorgesehen. Hier gilt: Vorsorge ist besser als spätere Nachsorge und Heilung!
Identifikation des Mitarbeiters – durch eine direkte Beteiligung des Mitarbeiters an dem Unternehmen, an seinem eigenen Arbeitgeber, sichert der Mitarbeiter nicht nur seinen Arbeitsplatz, sondern identifiziert sich mit diesem umso mehr. Durch eine positive Bestärkung kann eine höhere Unternehmensbindung, Leistungsbereitschaft und ein partnerschaftliches Vertrauensverhältnis aufgebaut werden.
Partnerschaftlicher, gegenseitiger Erfolg – ist garantiert. Der Arbeitgeber erhält Liquidität und kann diese zum Ausbau des Unternehmens, der Arbeitsplätze und der Zukunftsfähigkeit nutzen. Der Mitarbeiter erhält im Gegenzug neben einem gesicherteren Arbeitsplatz eine feste, klar definierte Zusage, wo der Arbeitgeber die Kosten trägt und somit der Zahlbeitrag tatsächlich auch für den Mitarbeiter angelegt und verzinst wird.
Bindung wertvoller Mitarbeiter oder Handelsvertreter
Klare Konzeption durch gesteigerte Transparenz auf allen Ebenen wie zum Beispiel Kosten-, Ertrags-, Steuer- und Refinanzierungsebene
Selbst variable Kosten sind ausgewiesen, können somit beurteilt und in den Entscheidungsprozess einbezogen werden
Nutzung des Innenfinanzierungseffekts
Liquidität verbleibt im Unternehmen
Durch die Anlage der verbleibenden Liquidität und ggfls. der ersparten oder rückerstatteten Steuern oder Darlehenszinsen können zusätzliche Erträge generiert werden
Durch zusätzliche Erträge und Vermögensgegenstände können die Bilanzkennzahlen verbessert werden
Durch die Transparenz behält der Arbeitgeber zu jedem Zeitpunkt die Entscheidungsgewalt und kann agieren, anstatt ständig reagieren zu müssen
Bei korrekter Anwendung und Gestaltung gibt es keine steuerlichen Obergrenzen. So können unter anderen Tantiemen, Überstunden, Vermögenswirksame Leistungen und vieles mehr eingebracht werden
Durch das Versorgungswerk und die verbesserten Bilanzkennzahlen schafft der Arbeitgeber bleibende Werte, wodurch er leichter Nachfolger und Mitunternehmer findet und sein Unternehmen als eigene Altersversorgung aufbauen und nutzen kann
Durch die Entgeltumwandlung können höhere Sparbeiträge und somit ein höheres Vorsorgekapital bzw. spätere betriebliche Rente realisiert werden als im Vergleich zu einem Sparplan, der vom versteuerten Lohn bespart wird
Klar definierte Zusagen - so kann jeder Arbeitnehmer zu jedem Zeitpunkt eruieren, wie hoch sein Altersvorsorgekapital ist
Der Arbeitnehmer erhält eine versicherungs- und bankenunabhängige Lösung über und durch seinen Arbeitgeber; somit bestehen auch keine Verkaufszwänge seitens eines Versicherungs- oder Bankberaters
Der Arbeitnehmer erhält zudem einen hochwertigen Ausfallschutz, der einen gesetzlichen Anspruch, begründet auf dem BetrAVG, vorsieht
Im Todesfall sind durch den engen Hinterbliebenenbegriff sowohl Ehepartner, Kinder und Lebenspartner nach dem SGB berechtigt
Der Arbeitnehmer erhält bei einer Rentenleistung eine garantierte Mindestleistungsanpassung von 1,00% pro Jahr
In der Regel bezuschussen Arbeitgeber ihre Sparbemühungen, so dass sie höher und mehrfach profitieren
Bis zu 4,00% der Beitragsbemessungsgrenzen (BBG) können umgewandelt werden; dabei ist der Beitrag während der Sparzeit steuer- und sozialabgabenfrei
Der Arbeitnehmer kann auch weitere Verdienstbausteine für die betriebliche Altersversorgung und für seinen Sparbeitrag nutzen, wie zum Beispiel Vermögenswirksame Leistungen, Überstunden, Tantiemen, Urlaubs- und Weihnachtsgeld und vieles mehr
Der Arbeitnehmer erhält durch seinen Arbeitgeber eine attraktive Verzinsung, zum Beispiel in Höhe von 2,50% p.a. oder 3,25% p.a. Im Vergleich zu einer alternativen Sparanlage, die vom Nettolohn bespart wird, müsste die Anlage mindestens eine Verzinsung von 5,00 – 6,50% p.a. bringen, um auf ähnliche Erträge zu kommen. Selbst wenn diese Hürde genommen werden sollte, gibt es nur in der betrieblichen Altersversorgung einen gesetzlichen Anspruch auf Entschädigung, im Vergleich zu alternativen Angeboten von Versicherungen und Banken
Kurzum gesagt: Eigenes Engagement zusammen mit dem eigenen Arbeitgeber lohnt sich für den einzelnen Arbeitnehmer richtig!
Kapitalrückdeckungen für bAV
Für eine kapitalgedeckte betriebliche Altersversorgung mittels einer Unterstützungskasse oder einer Direktzusage benötigt der Unternehmer in der Regel eine weitergehende Unterstützung hinsichtlich der Rückdeckung der Zusage bzw. der Anlage der Gelder. Hierfür stehen Ihnen unsere Berater genauso zur Verfügung wie zum Beispiel Vermögensverwalter aus unserem Kompetenz-Netzwerk.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
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References: § 1
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 § 54
 § 89
 § 163
 § 6
 § 4
 § 4