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Timestamp: 2018-08-20 09:08:10+00:00

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Die (authentischen) Quellen von Can. 844 § 3 CIC/83 und Can. 671 § ... | Masterarbeit, Hausarbeit, Bachelorarbeit veröffentlichen
1 Erlasse des Zweiten Vatikanischen Konzils
1.1 Entwurf des Schemas «Von der Gemeinschaft in heiligen Sachen mit den nichtkatholischen Christen des Ostens»
1.2 Entwurf des Dekrets über die katholischen Ostkirchen (OE)
1.3 Art. 26 OE
1.4 Art. 27 OE
1.5 Art. 29 OE
1.6 Entwurf des Dekrets über den Ökumenismus (UR)
1.7 Art. 8 Abs. 4 UR
1.8 Art. 15 Abs. 3 UR
1.9 Ergebnis der konziliaren Regelung
2 DirOec/67
2.1 Ziff. 40 DirOec/67
2.2 Ziff. 41 DirOec/67
2.3 Ziff. 42 DirOec/67
2.4 Ziff. 43 DirOec/67
2.5 Ziff. 44 DirOec/67
2.6 Ziff. 45 DirOec/67
2.7 Ziff. 46 DirOec/67
2.8 Ziff. 50 DirOec/67
2.9 Ergebnis DirOec/67
3 Verlautbarung des Einheitssekretariats vom 6. Oktober 1968
4 Ziff. 3 der Erklärung des Einheitssekretariats vom 7. Januar 1970
5 Instruktion «In quibus rerum circumstantiis» des Einheitssekretariats vom 1. Juni 1972
5.1 Ziff. 4 In quibus rerum circumstantiis
5.2 Ziff. 5 In quibus rerum circumstantiis
6 Mitteilung «Dopo la pubblicazione» des Einheitssekretariats vom 17. Oktober 1973
6.1 Ziff. 5 Dopo la pubblicazione
6.2 Ziff. 7 Dopo la pubblicazione
6.3 Ziff. 8 Dopo la pubblicazione
Materialien / Primärquellen
Lexika und Kommentare
Gemäss Can. 844 § 3 des Codex Iuris Canonici vom 25. Januar 1983 (CIC/83) bzw. Can. 671 § 3 des Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium vom 18. Ok­tober 1990 (CCEO) spenden katholische (Kirchen-)Diener die Sakramente der Busse, der Eucharistie und der Krankensalbung erlaubt Angehörigen östlicher Kirchen, die nicht die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche haben, wenn diese von sich aus darum bitten und in rechter Weise empfangsbereit sind (1. Halbsatz); dasselbe gilt für Angehörige anderer Kirchen, die sich nach dem Urteil des Apostolischen Stuhls hinsichtlich der Sakramente in der gleichen Lage wie die genannten östlichen Kirchen befinden (2. Halbsatz). Als authentische Quellen dieser Bestimmungen werden Art. 27 des Dekrets «Orientalium Ecclesiarum» vom 21. November 1964 über die katholischen Ostkirchen (OE), Art. 15 des Dekrets «Unitatis redintegratio» vom 21. November 1964 über den Ökumenismus (UR) und Ziff. 46 (Ökumenismus-) Direktorium «Ad Totam Ecclesiam» vom 14. Mai 1967 (DirOec/67) (Can. 844 § 3 CIC/83)[1] bzw. Art. 27 OE, Art. 15 UR, Ziff. 39 und 46 DirOec/67, Ziff. 3 und 6 der Erklärung des Sekretariats zur Förderung der Einheit der Christen (Einheitssekretariat) vom 7. Januar 1970 zur gemeinsamen Eucharistiefeier konfessionsverschiedener Christen (Erklärung von 1970), Ziff. 5 der Instruktion «In quibus rerum circumstantiis» eben dieses Sekretariats vom 1. Juni 1972 sowie Ziff. 8 seiner Mitteilung «Dopo la pubblicazione» vom 17. Oktober 1973 (Can. 671 § 3 CCEO)[2] angeführt. Im Folgenden werden die Grundlagen der vorgenannten Kodexbestimmungen in den einschlägigen Texten des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962 – 1965) und den nachkonziliaren Texten des kirchlichen Lehramts unter Berücksichtigung ihrer Entstehungsgeschichte dargestellt. Die Kenntnis dieser Grundlagen dient dem richtigen Verständnis der beiden Kodexregelungen (vgl. Can. 17 CIC/83 bzw. Can. 1499 CCEO). Überdies kann das Kirchenrecht laut Papst Franziskus insbesondere im Bereich der Ökumene ein «bevorzugtes Mittel» zur Förderung der Lehren des Zweiten Vatikanischen Konzils sein[3]. Diese Förderung ist nur bei genauer Kenntnis der Quellen kirchenrechtlicher Normen möglich.
1 Der zweite Absatz des von der Kommission für die östlichen Kirchen erarbeiteten Schemas von 1961 über die ‘Gemeinschaft in heiligen Sachen’ mit den getrennten Ostchristen stellt fest, dass Ostchristen, die nicht formell von der Kirche getrennt sind und in ihrer eigenen Bekenntnisgemeinschaft gültige Sakramente bewahrt haben, wenn sie aus eigenem Antrieb darum bitten, in rechter Weise empfangs­bereit und der wahren Kirche Christi gegenüber wohlwollend eingestellt sind, die Sakramente der Busse, der Eucharistie und der letzten Ölung nach dem Ermessen des örtlich verantwortlichen Amtsträgers (Ortsordinarius) gegeben werden können. Dabei sind von ihm die notwendigen Vorkehren zu treffen, damit die Gefahr von Ärgernis und Gleichgültigkeit vermieden wird.[4] Das Schema scheint zumindest zu unterstellen, dass deren Vermeidung den "obersten Beweggrund" des Handelns der Kirche auf diesem Gebiet bildet.[5] Die Erlaubnis gilt für die in gutem Glauben ausserhalb der Kirche lebenden Ostchristen.[6] Von diesen (materiell[7] ) getrennten Christen wird ausser gutem Glauben und rechtem Ge­brauch der Sakramente die erwähnte Bitte, Empfangsbereitschaft und Einstellung verlangt.[8] Laut Kardinal Amleto Giovanni Cicognani, dem Präsidenten der obgenannten Kommission, glaubte sie aus pastoralen Gründen eine Teilnahme an den Sakramenten der östlich-katholischen Riten durch Orthodoxe gestatten zu sollen: 1. wegen der Gültigkeit deren Sakramente, 2.wegen des guten Glaubens und der reinen Absicht der Christen in so gemischten Gebieten, 3. um das Seelenheil vieler Christen zu gewährleisten, die kaum einen Priester ihrer Kirche erreichen können, und 4. des Friedens mit den orthodoxen Christen und der Pflicht der Liebe und des Wohlwollens willen.[9] Laut dem Bericht des Kardinals müssen gut bestimmte Umstände gegeben sein: Dies könne vor allem Todesgefahr oder der Todeszeitpunkt sein und es müsse eine wahre und schwerwiegende Notwendigkeit gegeben sein. Sie seien gemäss den Vorschriften und der Praxis der heiligen Hirten zu beurteilen, was eine schwerwiegende Notwendigkeit für die Getrennten beinhalten könne, wenn die Abwesenheit ihrer Kirchendiener allzu lange erscheine.[10] In der sechsten Sitzung vom 23. Februar 1961 und der achten Sitzung vom 25. Februar 1961 erhielt das Schema die Mehrheit der Stimmen.[11]
2 Kardinal Ernesto Ruffini bat darum, dass die Antwort des Heiligen Offiziums vom 15. November 1941 zum zweiten Absatz des Schemas von 1961 hinzugefügt würde.[12] Dieser Bitte wurde nicht gefolgt.
3 Schon das Schema von 1960 hielt zur neuen Regelung[13] fest, dass die oberste Notwendigkeit der Sorge um das ewige Heil in der Tat erfordere, dass der nichtkatholische Gläubige, der sich in Lebensgefahr befinde, von der anderen – katholischen – Seite das Sakrament der Busse, der Eucharistie und der letzten Ölung verlange. Hierauf trete ein grosser geistlicher Nutzen ein, wenn der Gläubige während eines langen Zeitraums des eigenen Priesters beraubt sei. Dieser Dienst der Nächstenliebe scheine ausreichend zu sein.[14] Das Schema von 1961 zeigt die gleichen Beweggründe mit nur leicht unterschiedlichen Ausdrücken an,[15] spricht aber von jedem Gläubigen, der die Sakramente verlange, wo sie gültig empfangen und gespendet werden[16].
4 Infolge seiner seelsorgerlichen Erfahrung im Osten erklärte Bischof Georges Layek, dass die nichtkatholischen Ostchristen, die häufig die katholischen Kirchen besuchten, mit tiefem und aufrichtigem Glauben um die Sakramente der Busse und Eucharistie bäten.[17] Bischof Henri I. Piérard brachte unter Bezugnahme auf das Schema über die Gemeinschaft in heiligen Sachen vor, es katholischen Priestern zu erlauben, Orthodoxen, die sie guten Glaubens – in Unwissenheit der Ursachen der Trennung – erbitten, die Sakramente der Busse, Eucharistie und letzten Ölung zu spenden.[18] Gemäss Piérard begünstigt eine solche Gemeinschaft die Förderung der Einheit der Christen.[19] Der Bericht­erstatter Bischof Gabrijel Bukatko schlug daher für das Schema des Ostkirchen­dekrets (OE) vor, dass die Ostchristen, die guten Glaubens von der katholischen Kirche getrennt sind, wenn sie aus eigenem Antrieb darum bitten und ihre rechte Empfangsbereitschaft feststeht, zum Empfang der Sakramente der Busse, Eucharistie und Krankensalbung bei den Katholiken zugelassen werden können. Als Grund dafür nannte Bukatko, dass es sich um Mittel des Heils handle, welche Christus allen Gläubigen eingerichtet und deren Verwaltung er seiner Kirche überlassen habe.[20] So fand der zweite Absatz des Schemas über die Gemeinschaft in heiligen Sachen schliesslich Eingang in das Schema von OE.[21]
5 Gesetzt die erwähnten Grundsätze – das heisst jenen von Art. 26 des Schemas –, können die Sakramente der Busse, der Eucharistie und der Krankensalbung nach Art. 27 SchemaOE/64 den Ostchristen, die als guten Glaubens von der katholischen Kirche getrennt angetroffen werden, gespendet werden, wenn sie aus eigenem Antrieb darum bitten und in rechter Weise empfangsbereit sind. Das Konzil ordnete dies zur Milderung des damals geltenden Rechts – des CIC/17 – an, weil sich seelsorgerlich Fälle ergeben können, wo die Teilnahme an den Sakramenten anderer Kirchen einen geistlichen Notstand behebt.[22] Einige Väter brachten vor, dass ausser der Weihe alle Sakramente gemäss der vorgeschlagenen Ordnung gespendet werden könnten. Darauf wurde geantwortet, dass dies bei der Taufe schon in einem allgemeinen Gesetz vorgesehen sei, die Ehe in Art. 18 dieses Schemas behandelt werde, die Weihe von jenen, welche dies vorschlügen, selbst ausgeschlossen werde, und was die Firmung betreffe, handle es sich nicht um Heilsnotwendigkeit.[23] Der für die Maroniten zuständige Erzbischof Ignace Ziadé von Beirut schlug vor, die Sakramentenspendung auf alle Getauften auszudehnen[24]. Anstelle von ‘Ostchristen’ solle ‘Getaufte’ gesagt werden, damit auch die Protestanten in die Regelung eingeschlossen werden könnten, welche im Osten leben. Dies wurde damit beantwortet, dass sich das Schema auf die Ostchristen beschränke, so dass keine Verwirrung entstehe und in dieser schwerwiegenden Sache keine späteren Schwierigkeiten entstünden.[25] Pater Athanasius Hage, der Generalobere der Basilianer des heiligen Johannes des Täufers, bat mit der Unterstützung von 34 Konzilsvätern darum, ‘aus eigenem Antrieb’ in Art. 27 wegzulassen, mit der Begründung, dass katholische Priester getrennte Ostchristen auffordern sollten, katholische Sakramente zu empfangen, wenn sie keinen Zugang zu ihrem eigenen Klerus hätten, insbesondere wenn sie krank seien.[26] Dieser Bitte wurde nicht gefolgt. Mehrere Väter schlugen vor, dass direkt nach den Worten ‘wenn sie aus eigenem Antrieb’ hinzugefügt werde: ‘und mit Erlaubnis der eigenen Kirche dieses erbitten’. Hierauf wurde geantwortet, dass dies bereits in Art. 29 des Schemas vorgesehen werde, in welchem mehrere andere Väter ähnliches forderten. 19 Väter verlangten, dass ‘getrennte’ durch ‘abgesonderte’ ersetzt wird, der grösseren Klarheit wegen.[27] Dieser Forderung wurde im verbesserten Text von Art. 27 der Modi des SchemaOE/64 gefolgt.[28] Der zweite Absatz des Schemas über die Gemeinschaft in heiligen Sachen von 1961 fand schliesslich fast unverändert Eingang in OE.[29]
6 Der erste Satz von Art. 27 OE ist im Licht von Art. 26 OE auszulegen.[30] Demnach ist die Spendung von Sakramenten an nichtkatholische Christen des Ostens, wenn sie die Einheit der Kirche verletzt oder eine formale Bejahung einer Irrlehre, die Gefahr eines Glaubensabfalles, eines Ärgernisses oder religiöser Gleichgültigkeit in sich birgt, durch göttliches Gesetz verboten (vgl. Art. 26 OE). Folglich ist das Fehlen von Verletzungen dieses Verbots eine erste Bedingung für diese Sakra­menten­spendung.[31] Das göttliche Recht muss beachtet werden und zwar in jedem Fall.[32] Für sie ist damit die Abwesenheit jeder geistlichen Gefahr erforderlich.[33] Die Einheit der Kirche wird verletzt, wenn nichtkatholische östliche Christen wegen ihrer Zulassung zu den Sakramenten in der katholischen Kirche keine Notwendigkeit der Einheit mit ihr sehen.[34] Da sich die Ostkirchen hinsichtlich der Sakramente nicht unterscheiden und sich andere Glaubenslehren nicht direkt auf die fraglichen Rechtsakte beziehen[35], besteht unmittelbar keine Gefahr der formalen Bejahung einer Irrlehre oder eines Glaubensabfalls. Die Sakramenten­spendung setzt aber auch die Abwesenheit der Gefahr von Gleich­gültigkeit und von daraus folgendem Ärgernis voraus.[36] Allerdings wird nicht bejaht, dass deren Vermeidung den "obersten Beweggrund" des Handelns der Kirche auf diesem Gebiet bildet, fast so, als wenn die Kirche das Wohl der Seelen mit der Zulassung der Nichtkatholiken zu den Sakramenten fördere, ja am schweren Schaden, der durch eine mögliche Gleichgültigkeit und einem daraus folgenden Ärgernis verursacht wird, desinteressiert sein könnte.[37] Denn liesse die Kirche nicht­katholische Christen zur Eucharistie zu, als ob sie in voller Gemeinschaft stünden, würde dies zeigen, dass es keinen Unterschied zwischen Katholiken und Nichtkatholiken gibt, worin sich die Gleichgültigkeit Platz verschafft. Eine solche falsche ekklesiologische Behauptung erzeugt eine ebenso falsche Meinung, worin sich das Ärgernis findet.[38] Ein solches ist jedoch grundsätzlich nur soweit zu vermeiden, als sich diese Sakramentenspendungen lehrmässig auswirken.[39] Eine gewisse Gleichgültigkeit wird also in Kauf genommen.
7 Laut den Konzilsvätern zeigt die seelsorgerliche Erfahrung, dass bei den (getrennten) Christen des Ostens mancherlei persönliche Umstände in Betracht zu ziehen seien, unter denen weder die Einheit der Kirche verletzt werde noch irgendeine Gefahr zu fürchten sei, vielmehr ein Heilsnotstand und das geistliche Wohl der Seelen dränge. Daher habe die katholische Kirche je nach zeitlichen, örtlichen und persönlichen Umständen in Vergangenheit und Gegenwart oft eine mildere Handlungsweise angewandt und allen die Mittel zum Heil und das Zeug­nis gegenseitiger christlicher Liebe durch Teilnahme an Sakramenten dargeboten (Art. 26 OE). Somit findet sich der erste Beweggrund für deren Spendung in dieser Notwendigkeit oder Dringlichkeit.[40] Der Empfang des Sakraments muss eine Gelegenheit der Gnade für die Person sein.[41] Das Erlangen dieser Gnade ist oberster Beweggrund.
8 In Fällen, in denen es keine der genannten Gefahren gibt und wo das wirkliche geistliche Wohl und die Anforderungen für das Heil dringende Erwägungen sind, ist die Sakramentenspendung demnach im Rahmen von Art. 27, Satz 1 OE gestattet.[42] So wird die Zulassung nichtkatholischer Ostchristen zu den Sakra­menten in einigen konkreten Fällen, sei es wegen gänzlich guten Glaubens oder weil eine gebührende Unterweisung es erlaubt, die verschiedenen Umstände klar voneinander zu unterscheiden, keine Gefahr mit sich bringen, sondern im Gegenteil eine Weise sein, ihnen geistlich in ihren Bedürfnissen zu helfen. Gleichzeitig wird ein solcher Austausch zwischen der katholischen Kirche und den getrennten Kirchen immer stärker die gegenseitige Einheit, eine geschwister­liche Annäherung fördern, welche die volle Gemeinschaft vorbereitet.[43]
9 Aufgrund seiner Erwägungen hat das Konzil zum – zweifachen – Zweck, ‘nicht durch die Härte des Urteils den Erlösten zum Hindernis’ zu werden (Basilius der Grosse[44] ) und die Einheit mit den von der katholischen Kirche getrennten Ost­kirchen immer stärker zu fördern, die Richtlinien von Art. 27, Satz 1 OE fest­gelegt (vgl. Art. 26 OE). Das Konzil will folglich nicht nur bestimmten einzelnen Ostchristen die Möglichkeit eines Sakramentenempfangs in der katho­lischen Kirche eröffnen, sondern auch die Einheit mit diesen Kirchen als jeweilige Ganzheiten fördern,[45] ja zwecks dieser Förderung werden die katholischen Sakramente diesen Christen gewährt[46]. Damit erhalten die entsprechenden Konzils­aussagen einen beträchtlichen ekklesiologischen Aspekt: Es geht dem Konzil um das Verhältnis der römischen Kirche zu den nichtkatholischen östlichen Kirchen und nicht nur zu einzelnen getrennten Ostchristen.[47] Auf diese Absicht weist auch Art. 29 OE hin.[48] So wird gerade die Eucharistie immer ein tatsächliches Mittel sein, um die Einheit durch den guten Willen zu fördern, der durch eine solche Handlung hervorgerufen wird.[49] Die ausdrückliche Betonung dieses Willens in Art. 26 OE kann freilich missverstanden werden und wurde es auch.[50]
10 Mit Blick auf die Gemeinschaft in heiligen Sachen mit den Gläubigen der getrennten Ostkirchen[51] legt Satz 1 von Art. 27 OE entsprechend dem in Art. 26 OE Gesagten fest:
Unter Wahrung der erwähnten Grundsätze können Ostchristen, die guten Glaubens von der katholischen Kirche getrennt sind, wenn sie von sich aus darum bitten und in rechter Weise empfangsbereit sind, zu den Sakramenten der Busse, der Eucharistie und der Krankensalbung zugelassen werden.
11 Mit diesen Worten stellen die Konzilsväter die Möglichkeit des Empfangs von Sakramenten durch nichtkatholische Christen des Ostens in der katholischen Kirche in Aussicht.[52] Die erwähnten Grundsätze sind dabei die in Art. 26 OE ge­nannten.[53] Bei der Sakramentenspendung dürfen also keine Umstände vorliegen, die jenen widersprechen.[54]
12 Bei den ‘Ostchristen’ handelt es sich in Art. 27, Satz 1 OE um nichtkatholische Ostchristen, seien sie byzantinisch-orthodox oder Angehörige der vor­kalze­donischen Gemeinschaften, welche ‘Nestorianer’ oder ‘Monophysiten’ genannt werden,[55] nicht jedoch um östliche Protestanten[56]. Das Konzil erlaubt die Gewährung dieser Sakramente bloss den Christen des Ostens.[57]
13 Art. 27, Satz 1 OE sieht ihre Teilhabe an drei Sakramenten vor: Busse, Eucharistie und Krankensalbung.[58] Diese Aufzählung ist ausschliesslich (vgl. Kap. 1.2 hiervor).
14 Die nichtkatholischen Ostchristen können diese drei Sakramente von einem katho­lischen Priester empfangen[59] und zwar in jedem katholischen Ritus[60]. Das Konzil erlaubt die Sakramentenspendung unter bestimmten Umständen, obwohl dies auf eine solche Weise zuvor nie erlaubt war,[61] und zwar ein für allemal[62]. Seither ist die Kirche bereit, auch diesen Christen das Gut dieser Sakramente zu gewähren.[63] Art. 27, Satz 1 OE betrachtet sie aber nur im Blick auf das Verhalten ihrer katholischen Spender.[64] Ihnen ist es erlaubt, sie diesen Christen mittels der Ermächtigung oder Bewilligung der zuständigen katholischen Autorität zu spenden. Es ist eine Grunderlaubnis, eher jedoch lediglich eine Zulassung.[65]
15 Die nichtkatholischen Ostchristen, welche diese geniessen, müssen in erster Linie in gutem Glauben von der katholischen Kirche getrennt sein.[66] Wenn diese Voraussetzung erfüllt ist, werden ihnen die drei Sakramente nicht vorenthalten.[67] Der Verweis auf die Gutgläubigkeit ist ausdrücklich, aber knapp.[68] Er findet sich auch in Art. 3 UR.[69] Diese Bedingung ist offenbar ausdrücklich aufgestellt, um ehemalige Katholiken von dieser Teilhabe auszuschliessen,[70] ausser sie haben die Kirche als Kleinkind verlassen oder unter solchen Umständen, dass ihr guter Glaube bei der Zugehörigkeit zu einer nichtkatholischen östlichen Bekenntnis­gemeinschaft vorausgesetzt werden kann, schlechtes Beispiel immer aus­geschlossen[71]. Die Bedingung verlangt, dass die getrennten Christen in einer nicht­katholischen östlichen Überlieferung erzogen worden waren.[72] Aus­geschlossen werden auch östliche Abtrünnige, die sich den Lehren der katho­lischen Kirche angeschlossen haben, sich aber weigern, ihr öffentlich beizutreten.[73] Ausgeschlossen werden mithin die bösgläubigen oder formalen Häretiker und Schismatiker, welche diese Bedingung unwürdig macht.[74] Die Trennung darf keine schwere Sünde im Gewissen der getrennten Ostchristen sein. Wenn dies der Fall wäre, wären sie im Wesentlichen nicht empfangsbereit; um die Sakramente empfangen zu können, müssten sie ihre Sünde bereuen und sich in die katholische Kirche einfügen.[75] Der Ostchrist muss die Bedingung subjektiv erfüllen,[76] welche wohl die subjektive Gewissheit der Rechtschaffenheit der eigenen ekklesiologischen Position infolge eines unüberwindlich irrenden Bewusst­seins und die Heiligungsgnade enthält[77]. Ihre Gutgläubigkeit ist für alle in einer getrennten Ostkirche Geborenen der Normalfall[78] und kommt sehr häufig vor[79]. Die Bedingung geht vermutlich vom festen Grundsatz aus, dass sich fast alle getrennten Ostchristen in gutem Glauben befinden.[80] Er wird allgemein vorausgesetzt, ausser wenn in bestimmten Fällen das Gegenteil gegeben ist,[81] also von vornherein vermutet[82]. Wo er nicht allgemein bewiesen ist, hat der Priester, an den sie sich wenden, ein letztes Urteil zu fällen.[83] Das Erfordernis erinnert so an die Vermutung des guten Glaubens.[84] In Art. 27, Satz 1 OE wurde der Beweggrund des ‘guten Willens’ auf einen Zwischensatz verkürzt, ohne seine entscheidende Kraft zu verlieren.[85]
16 Ein anderes Erfordernis ist, dass die getrennten Ostchristen aus eigenem freien Willen um das Sakrament bitten,[86] ohne dass sie vom katholischen Kirchendiener, von dem sie es empfangen werden, mittels Empfehlung oder Aufforderung dazu angestiftet[87] oder gezwungen[88] worden sind. Das Erfordernis bezweckt, dass jedem möglichen Bekehrungseifer zuvorgekommen wird[89] und sie niemals zum Sakramentenempfang in der katholischen Kirche gezwungen werden[90]. Ein unwürdiger Sakramentenempfang und jeder beliebige ungeordnete Eifer, welcher dem wahren Ökumenismus schadet, soll vermieden werden.[91] Auch eine künftige Gefahr der Gleichgültigkeit und des Ärgernisses soll die eigene Bitte fernhalten. Denn die Kirche ergreift nicht die Initiative zur Sakramentenspendung, sondern antwortet nur auf einen Ruf nach geistlicher ‚Hilfe‘.[92] Wenn getrennte östliche Christen auf einer Reise in einem Gebiet einen eigenen Priester nicht finden können, sollen sie sich frei einem katholischen nähern und ihn um das Sakrament bitten.[93] Die Bitteklausel empfiehlt den Seelsorgern grösste Zurückhaltung.[94] Dies hindert aber nicht daran, dass nichtkatholische Ostchristen von diesem Recht und der ihnen eingeräumten Gunst geeignet unterrichtet werden, damit sie von dieser Befugnis für ihr geistliches Wohl Gebrauch machen, wenn sie wollen.[95] Die eigene Bitte soll Zeichen ihres Glaubens an die katholische Kirche als Quelle der Gnade und Spenderin der Heiligen Mysterien sein.[96] Diese zweite Bedingung ist die wichtigste.[97]
17 Ferner wird gefordert, dass die getrennten Ostchristen in rechter Weise empfangsbereit sind.[98] Die Bedeutung dieser Bedingung ist nicht definiert. Doch hier verbirgt sich die grosse Veränderung, die das Konzil in die Praxis der katholischen Kirche eingeführt hat.[99] Von den nichtkatholischen Ostchristen wird nämlich keine weitergehende Empfangsbereitschaft verlangt als von den Katho­liken, welche die betreffenden Sakramente empfangen wollen,[100] und auch keine andere, also ebenso der Zustand der Gnade oder der Abwendung von der Sünde und die rechte Absicht[101] sowie die übrigen Dispositionen, die jedem Sakrament eigen sind[102]. Der katholische Priester muss in Einzelfällen über die Anwesenheit dieser Erfordernisse urteilen.[103] Die Sakramente können also nicht nur in Todes­gefahr, sondern auch zu einem gottesfürchtigen Zweck empfangen werden, um das geistliche Leben des Empfängers zu fördern.[104] Die Pflicht, ‘in rechter Weise vorbereitet’ zu sein, ist selbstverständlich und könnte aus ökumenischer Rück­sicht unausgesprochen bleiben.[105] Denn das den getrennten Ostchristen eigene, aufrichtige Streben nach der Wiederherstellung der vollen Einheit und Eintracht ist bereits eine Gewähr für die gute Empfangsbereitschaft ihrer Seelen.[106]
18 Die Zulassung der nichtkatholischen Christen des Ostens zu diesen Sakramenten ist nur zu den von Art. 27, Satz 1 OE genauer bestimmten Voraussetzungen bzw. Bedingungen der Gutgläubigkeit hinsichtlich der Trennung, der eigenen Bitte und der rechten Empfangsbereitschaft möglich.[107] Unter diesen dürfen die Sakramente mithin auch über den Bereich der vollen Kirchengemeinschaft hinaus erlaubter­weise gespendet werden[108] und wird das entsprechende Recht dieser Christen auf sakramentale Teilhabe durch OE anerkannt[109].
19 Beides, ‘dass sie aus eigenem Antrieb darum bitten und in rechter Weise empfangsbereit sind’, wird immer angenommen, sofern nicht das Gegenteil bewiesen wird.[110] Dasselbe gilt für die Gutgläubigkeit hinsichtlich der Trennung.
20 Art. 27, Satz 1 OE verlangt nicht, dass es sich um einen Fall von ‘Notwendigkeit für das ewige Heil’ (vgl. Ziff. 3 der Fn. 33 zu Art. 27 OE) oder von ‘echtem geist­lichem Nutzen’ handelt.[111] Die Bedingung der Unmöglichkeit, sich dem eigenen Priester zu nähern (vgl. Ziff. 4 dieser Fn.), ist für die Mitglieder der getrennten Ostkirchen in Art. 27, Satz 1 OE auch nicht vorgesehen.[112] Auf die Fn. 33 wird vor dem Punkt des zweiten Satzes von Art. 27 OE verwiesen, so dass sie sich allein auf ihn bezieht. Folglich ist die Fn. 33 nicht auch auf den ersten Satz von Art. 27 OE anzuwenden.[113] Die drei Sakramente können den getrennten Ost­christen damit nicht nur in äussersten Notfällen[114] oder bei Vorliegen besonderer äusserer Umstände gespendet werden.[115]
21 Die getrennten Ostchristen müssen dem Sakramentenempfang auch kein Be­kenntnis des Glaubens und kein Gelöbnis oder Versprechen, in die katholische Kirche einzutreten, vorausschicken, weil sie, gemäss der Regelung, auch nach dem Empfang Angehörige ihrer Bekenntnisgemeinschaft bleiben müssen. Die frühere Ordnung wurde nicht gemildert, damit sie hier und jetzt Katholiken werden, sondern damit sie an den Mitteln des Heils teilzuhaben vermögen.[116]
22 Die Erlaubnis wurde diesen Christen eingeräumt, damit sie einzeln auf das geistliche Heil bedacht sind und die katholische Kirche ihnen dessen Mittel und das Zeugnis ihrer Liebe gewährt.[117] Die Ausnahme von Art. 27, Satz 1 OE hat ihren Grund in der von Bukatko genannten Begründung[118] (zu dieser in Kap. 1.2 hiervor). Die grosszügigen Grundsätze von Metropolit Andrew Sheptytsky, der ihnen die Sakramente ebenso wie den Katholiken spendete, haben so in Art. 27, Satz 1 OE eine gesetzmässige Genehmigung durch das Konzil gefunden.[119]
23 Auffällig ist, dass das Konzil in Art. 27, Satz 1 OE als Bedingung für die Teilhabe am Sakrament der Eucharistie von den einzelnen, nichtkatholischen Ostchristen ,wie auch von ihren Kirchen als solchen, weder eine formelle noch eine materielle Bejahung der Vorrangsstellung und Unfehlbarkeit des Papstes in der 1870 definierten Form verlangt[120] und ohne die Verbindung mit dem römischen Bischof als dem Nachfolger des Apostels Petrus zur Voraussetzung für die Teilhabe zu machen[121]. Wenn dies das Konzil aber nicht verlangt, kommen seine Aussagen über die Möglichkeit einer Spendung der Eucharistie an die Angehörigen dieser Kirchen bereits einer Unterdrückung von Can. 731 § 2 CIC/17 gleich.[122]
24 Man könnte allenfalls von einer 'offenen' Kommunion seitens der römischen Kirche sprechen, insofern grundsätzlich Glieder der nichtkatholischen Ostkirchen eingeladen sind, in ihr die Eucharistie auf eigene Bitte hin zu empfangen.[123] Es ist indes fraglich, ob eine solche ‘offene’ Disziplin den getrennten Ostkirchen gegen­über, die gewöhnlich sehr empfindlich gegenüber Bekehrungseifer und der Ge­fahr kirchlichen Durcheinanders sind, zweckmässig ist, zumal sie auf einer ‘geschlossenen’ Gemeinschaft beharren, welche ihren Gläubigen im Allgemeinen die ‘Gemeinschaft in heiligen Sachen’ in anderen Bekenntnisgemeinschaften nicht erlaubt.[124] Entsprechend dem Wunsch mehrerer Konzilsväter wäre es ange­zeigt gewesen, dass die in Art. 27, Satz 1 OE enthaltene Regelung nicht ohne eine offizielle Fühlungnahme mit den getrennten Kirchen getroffen worden wäre.[125]
25 Art. 29 OE bestimmt, dass das in Art. 27, Satz 1 OE Festgelegte der Wachsamkeit und der Regelung der Ortsoberhirten anvertraut ist. Sie sollen darüber miteinander beraten und, falls es angezeigt erscheint, auch die Oberhirten der getrennten Kirchen hören. Danach sollen sie durch geeignete und wirksame Vorschriften und Regeln das Zusammenleben der Christen ordnen (Art. 29 OE).
26 Viele Konzilsväter äusserten in der Diskussion des zweiten Kapitels des Ökume­nismusdekrets, dass orthodoxe Christen an der katholischen Messfeier teilnehmen und kommunizieren dürfen sollten und zwar unter ähnlichen Umständen wie die vereinzelt in orthodoxen Gemeinden lebenden Katholiken, welche an der orthodoxen Eucharistiefeier teilnehmen und in ihr die Kommunion empfangen dürfen sollten.[126]
27 Auch für den Empfang von Sakramenten in der katholischen Kirche durch Christen, die einer nichtkatholischen Kirche angehören, sind die beiden Grund­sätze von Art. 8 Abs. 4 UR – Bezeugung der Einheit der Kirche und Teilnahme an den Gnadenmitteln – massgebend. Ein solcher Empfang ist grundsätzlich wegen Bezeugung nicht vorhandener Kircheneinheit verboten, aber in Aus­nahme­fällen empfohlen (vgl. Art. 8 Abs. 4 UR). Angesichts der in sakramentaler Hinsicht grossen Nähe zwischen der katholischen Kirche und den östlichen Kirchen, die zu ihr nicht in voller, aber doch weitgehender Gemeinschaft stehen, ist dieses Verbot bei ihren Gläubigen indessen eindeutig von viel geringerem Gewicht als die Empfehlung solchen Empfangs, aufgrund der durch ihn ermöglichten Teilnahme an den Mitteln der Gnade. Dasselbe gilt bei Gliedern all jener Kirchen, welche den nichtkatholischen Ostkirchen in sakramentaler Hinsicht gleichwertig sind. Art. 8 Abs. 4 UR ist nicht auf Ostkirchen beschränkt. Entsprechend sind für den Sakramentenempfang durch Gläubige, die einer nichtkatholischen Kirche angehören, welche gegenüber der katholischen Kirche in sakramentaler Hinsicht kein Defizit aufweist, keine erheblichen Zusatz­anforderungen zu stellen. Eine allgemeine Erlaubnis für den Sakramenten­empfang nichtkatholischer Christen in der katholischen Kirche kann aus Art. 8 Abs. 4 UR allerdings nicht abgeleitet werden. Denn wenn sie in ihr Sakramente empfangen, darf dies nicht ein allgemein und unterscheidungslos gültiges Mittel zur Wiederherstellung der Einheit zwischen der katholischen Kirche und den betreffenden nichtkatholischen Kirchen sein (vgl. Art. 8 Abs. 4 UR). Im Übrigen obliegt das konkrete Verhalten gegenüber den Gläubigen nichtkatholischer Kirchen dem Entscheid der örtlichen bischöflichen Autorität, welche ihn unter Berücksichtigung aller Umstände der Zeit, des Orts und der Personen in klugem Ermessen fällen soll, soweit nicht etwas anderes von der Bischofskonferenz nach Massgabe ihrer eigenen Statuten oder vom Apostolischen Stuhl bestimmt ist (vgl. Art. 8 Abs. 4 UR).
28 Das Konzil hat die Lehre von der Hierarchie der Wahrheiten (Art. 11 Abs. 2 UR) angewendet, als es in Art. 8 Abs. 4 UR eine Sakramentenspendung an nicht­katho­lische Christen des Ostens – und Christen des Westens in ihnen ähnlicher Lage – ermöglicht hat, ohne diesen eine formelle Anerkennung der Papstdogmen abzu­verlangen,[127] also unter anderem der päpstlichen Vorrangstellung und Unfehl­barkeit.
[1] Pontificia Commissio Codicis Iuris Canonici authentice interpretando, CIC, S. 241.
[2] Pontificium Consilium de Legum Textibus Interpretandis, CCEO, S. 241.
[3] Vgl. Grussbotschaft von Papst Franziskus an die Teilnehmer des 16. Internationalen Kongresses der Consociatio Internationalis Studio Iuris Canonici Promovendo (unter: <http://w2.vatican.va/content/francesco/it/messages/pont-messages/2017/documents/papa-francesco_20170930_codice-diritto-canico.html> [abgerufen am 2. März 2018]).
[4] Acta et Documenta, Series II, Volumen II, Pars II, S. 230.
[5] Coccopalmerio, partecipazione, 220.
[6] Vgl. Nnaemeka Akaenyi, Communicatio, 59.
[7] Vgl. Clough, Sharing, 24.
[8] Vgl. Acta et Documenta, Series II, Volumen II, Pars II, S. 233.
[9] Cicognani, Einführung, 708.
[10] Acta et Documenta, Series II, Volumen II, Pars II, S. 233.
[11] Acta et Documenta, Series II, Volumen II, Pars II, S. 230. Die Schlussfassung findet sich im SchemaDeCommunicatione.
[12] Acta et Documenta, Series II, Volumen II, Pars II, S. 234.
[13] Vgl. Nnaemeka Akaenyi, Communicatio, 59.
[14] Zitiert nach Coccopalmerio, partecipazione, 231 Fn. 14.
[15] Coccopalmerio, partecipazione, 231 Fn. 14.
[16] Vgl. Acta et Documenta, Series II, Volumen II, Pars II, S. 230.
[17] Vgl. Exc.mus. P.D. Georgius Layek, Archiepiscopus Aleppensis Armenorum, in: Acta Synodalia, Volumen II, Pars VI, Vatikanstadt 1973, S. 356-358, 357-358.
[18] Henricus I. Piérard, Episcopus tit. Andropolitanus, Vicarius Ap. Benensis in Congo: De unione ecclesiarum, in: Acta et Documenta, Series I, Volumen II, Pars V, S. 168.
[19] Nnaemeka Akaenyi, Communicatio, 24.
[20] RelatioBukatko, 526.
[21] Vgl. Acta Synodalia, Volumen III, Pars IV, Vatikanstadt 1974, S. 490.
[22] Vgl. Müller, Aufbau, 707.
[23] Modi des SchemaOE/64, 604.
[24] Exc.mus P.D. Ignatius Ziadé, Archiepiscopus Berytensis Maronitarum, in: Acta Synodalia, Volumen III, Pars V, Vatikanstadt 1975, S. 260-262, 261-262.
[25] Modi des SchemaOE/64, 604.
[26] Rev.mus. P.D. Athanasius Hage, Superior gen. Ord. Basiliani S. Ioannis B., in: Acta Synodalia, Volumen III, Pars V, Vatikanstadt 1975, S. 250-252, 252.
[27] Modi des SchemaOE/64, 603.
[28] Vgl. Modi des SchemaOE/64, 617.
[29] Vgl. Clough, Sharing, 25.
[30] Vgl. O’Connell, Vatican II, 27 Fn. 24.
[31] Vgl. Wojnar, Decree, 245.
[32] Vgl. Nnaemeka Akaenyi, Communicatio, 56.
[33] Vgl. Risk, canonibus, 722.
[34] Vgl. Wojnar, Decree, 242.
[35] Pospishil, Ecclesiarum, 66.
[36] Vgl. Coccopalmerio, Posizione, 245, und Sotomayor, Decreto, 172.
[37] Coccopalmerio, partecipazione, 220.
[38] Coccopalmerio, Posizione, 245.
[39] Vgl. Pospishil, Ecclesiarum, 66.
[40] Vgl. Coccopalmerio, problème, 215.
[41] Cronin, Status, 121.
[42] O’Connell, Vatican II, 27.
[43] Sotomayor, Decreto, 170-171.
[44] In: Epistula canonica ad Amphilochium, in: Patrologia Graeca [= Patrologiae Cursus Completus, Series Graeca, 161 Bände, hrsg. von Jacques Paul Mignes, Paris 1857-1866], Bd. 32, Sp. 669B.
[45] Mühlen, Bedeutung, 211, und derselbe, Lehre, 321.
[46] Vgl. Cushley, Communicatio, 85, und Wijlens, Eucharist, 224.
[47] Mühlen, Bedeutung, 211, und derselbe, Lehre, 321.
[48] Mühlen, Lehre, 321.
[49] Cushley, Communicatio, 85.
[50] Hilberath, Kommentar OE, 61.
[51] Vgl. Höfer, Mysterium, 90.
[52] Schick, Gottesdienstgemeinschaft, 787.
[53] Coccopalmerio, partecipazione, 267 Fn. 42; vgl. Sotomayor, Decreto, 172.
[54] Vgl. Nnaemeka Akaenyi, Communicatio, 56.
[55] Dick, Section VII, 488.
[56] Anderer Ansicht Lanne, Communicatio, 139.
[57] Coccopalmerio, partecipazione, 236; derselbe, problème, 221, und Lorusso, communicatio, 208.
[58] Lanne, Communicatio, 139; vgl. Lorusso, communicatio, 208.
[59] Vgl. Hilberath, Kommentar OE, 61.
[60] Pospishil, Ecclesiarum, 66.
[61] Vgl. Dick, Section VII, 487.
[62] Coccopalmerio, partecipazione, 236.
[63] Vgl. Wojnar, Decree, 240.
[64] Martínez Cavero, Comunicación, 72-73.
[65] Vgl. Martínez Cavero, Comunicación, 81.
[66] Pujol, Decretum, 163; vgl. Cronin, Status, 121, und Dick, Section VII, 488.
[67] Vgl. Coccopalmerio, Posizione, 245, und Sotomayor, Decreto, 174.
[68] Vgl. Farrell, Communicatio, 58.
[69] Vgl. Lorusso, communicatio, 196-197.
[70] Lanne, Communicatio, 139.
[71] Pospishil, Ecclesiarum, 65.
[72] Cronin, Status, 121.
[73] Pospishil, Ecclesiarum, 65.
[74] Pujol, Decretum, 163; vgl. Clough, Sharing, 108.
[75] Martínez Cavero, Comunicación, 81-82.
[76] Nnaemeka Akaenyi, Communicatio, 56.
[77] Coccopalmerio, Posizione, 244.
[78] Vgl. Dick, Section VII, 488.
[79] Sotomayor, Decreto, 172-173.
[80] Vgl. Pujol, Decretum, 163.
[81] Coccopalmerio, Posizione, 244.
[82] Lanne, Communicatio, 139.
[83] Pujol, Decretum, 163.
[84] Coccopalmerio, problème, 217.
[85] Coccopalmerio, partecipazione, 228.
[86] Vgl. Coccopalmerio, problème, 217; Lanne, Communicatio, 139; Pujol, Decretum, 163, und Risk, canonibus, 708.
[87] Vgl. Lanne, Communicatio, 139; Martínez Cavero, Comunicación, 82, und Risk, canonibus, 708.
[88] Pospishil, Ecclesiarum, 65.
[89] Lanne, Communicatio, 139.
[90] Vgl. Pujol, Decretum, 163.
[91] Vgl. Pujol, Decretum, 163.
[92] Coccopalmerio, problème, 217; vgl. derselbe, Posizione, 245 Fn. 15.
[93] Vgl. Risk, canonibus, 709.
[94] Vgl. Höfer, Mysterium, 90.
[95] Pujol, Decretum, 163.
[96] Dick, Section VII, 488.
[97] Lanne, Communicatio, 139.
[98] Pujol, Decretum, 163; vgl. Lanne, communicatio, 139.
[99] Pospishil, Ecclesiarum, 65.
[100] Riedel-Spangenberger, Gemeinschaft, 80; vgl. Pujol, Decretum, 163-164.
[101] Dick, Section VII, 488.
[102] Vgl. Martínez Cavero, Comunicación, 82, und Pujol, Decretum, 163-164.
[103] Pujol, Decretum, 164.
[104] Pospishil, Ecclesiarum, 66.
[105] Vgl. Hilberath, Kommentar OE, 61.
[106] Sotomayor, Decreto, 173.
[107] Coccopalmerio, problème, 216; vgl. Clough, Sharing, 108; Dick, Section VII, 488; Lanne, Communicatio, 139, und Pospishil, Ecclesiarum, 65. Abweichender Ansicht Cronin, Status, 121, und Riedel-Spangenberger, Gemeinschaft, 79-80.
[108] Eham, Gemeinschaft, 436; vgl. Schmitt, Kommunion, 136 Fn. 586.
[109] Coccopalmerio, struttura, 772.
[110] Manzanares, Posibilidades, 296.
[111] Vgl. Martínez Cavero, Comunicación, 82; O’Connell, Vatican II, 27 Fn. 24; Pujol, decreto, 180, und Ruyssen, positions, 60. Anderer Ansicht Coccopalmerio, Communicatio, 215; derselbe, Posizione, 244-245; Cronin, Status, 121; Gahbauer, Dekret, 112; Martínez Cavero, Comunicación, 85, und Nnaemeka Akaenyi, Communicatio, 56.
[112] Vgl. Martínez Cavero, Comunicación, 82; O’Connell, Vatican II, 27; Pujol, Decretum, 166-167, und Ruyssen, positions, 60. Anderer Ansicht Coccopalmerio, Communicatio, 215; Cronin, Status, 121; Gahbauer, Dekret, 112, und Pospishil, Ecclesiarum, 69.
[113] Anderer Ansicht Borras, Église, 388; Dick, Section VII, 486; Schmitt, Kommunion, 143, und Wojnar, Decree, 245.
[114] Anderer Ansicht Witte, Basis, 99.
[115] Vgl. Amann, Gottesdienstgemeinschaft, 1101.
[116] Vgl. Pujol, Decretum, 164.
[117] Pujol, Decretum, 167.
[118] Vgl. Wijlens, Eucharist, 225.
[119] Pospishil, Ecclesiarum, 66.
[120] Vgl. Henn, Hierarchy, 442; Mühlen, Bedeutung, 207 und 215-216, sowie derselbe, Lehre, 318.
[121] Vgl. Hilberath, Verengungen, 44.
[122] Vgl. Mühlen, Lehre, 325-326.
[123] Vgl. Mühlen, Lehre, 320.
[124] Ruyssen, positions, 58 Fn. 159.
[125] Vgl. Hoeck, Decretum, 388.
[126] Stakemeier, Konzilsdiskussion, 177.
[127] Vgl. Tück, Abschied, 36.
Dr. Andrea G. Röllin (Autor)
V424812
9783668704909
9783668704916
Kanonisches Recht Can. 844 § 3 CIC Can. 671 § 3 CCEO
Dr. Andrea G. Röllin (Autor), 2018, Die (authentischen) Quellen von Can. 844 § 3 CIC/83 und Can. 671 § 3 CCEO, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/424812
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