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Timestamp: 2017-12-11 19:40:16+00:00

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Problemkreis aus mißlungener Antragsabgabe, Sofortangebot, Krankheit und auflaufender - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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Problemkreis aus mißlungener Antragsabgabe, Sofortangebot, Krankheit und auflaufender
Problemkreis aus mißlungener Antragsabgabe, Sofortangebot, Krankheit und auflaufender Schulden
habe jetzt einmal den folgenden Problemlauf erlebt: Erstantrag (formlos)→ Sofortangebot (hatte mich nach Vorschuss erkundigt)→ Krankheit → Antragsabgabetermin nicht wahrnehmen können.
Darauf wurde mir eine Frist zur Abgabe gesetzt, in der stand daß ich auch einen Termin für die Abgabe machen kann, das tat ich nicht sondern ging so hin. Dort meinte man es sei besser mit Termin weil dann Unklarheiten besprochen werden könnte. Hätte zwar auch gewartet aber es wäre alles „voll“ gerade. Ich kann nun nicht einschätzen ob das nur Verzögerung bringen soll oder ob es tatsächlich besser ist das genau durchzugehen – kann ja sogar sein (habe nun einen Termin gemacht).
Die Zeit über laufen nun Schulden auf, mit dem Sofortangebot kommt man eben auch nicht weit und ich bin da ja auch noch krank geworden nach einer Weile, und wer krank ist bekommt kein Geld.
Plausibel ist das ja zuerst mal, da ich keine Arbeit finde, bekomme ich dort halt welche, bin ja auch nicht mehr krankgeschrieben.
Ärztlicherseits wurde mir aber auch gesagt, daß ich mir was Anderes suchen soll (suche ich ja auch!).
Der „Betrieb“ ist nun wieder derselbe und ich denk mal es ist dasselbe für mich vorgesehen wie zu Anfang.
Im Arbeitsvertrag (ja so nennt er sich, ist womöglich auch einer) steht etwas von zumutbaren Tätigkeiten (ich tipp das unten mal hin). Im VV (der kam nachträglich) war es aber als AGH benannt.
Könnte ich da erwarten daß man mir etwas anderes zuteilt? Muß ich das ärztlich attestiert bekommen? Andererseits heißt es aber: „Der AG bahält sich vor, dem AN eine andere zumutbare Tätigkeit zuzuweisen, die seinen Vorkenntissen entspricht.“ Hieße ja bieten immer zumutbare Sachen an
Und nochetwas fiel mir beim letzten Mal auf: Den A-Vertrag bekam ich da erst am Feierabend, vorher war der Chef nicht da, konnte nicht unterzeichnen. Kann ich verlangen daß ich mein Exemplar zu sofort bekomme? Aber wahrscheinlich bekomme ich auch für die Zeit dann kein Geld.
Wer nicht da ist bekommt nichts auch zeitanteilig läuft das so. Interessant fand ich das es sozialversuchrtungpflichtig ist
„Arbeitgeber“ (AG)
„Erwerbslosem“ (ELO)
§ 1 Begin und Dauer des Arbeitsverhältnisses
Da Arbeitsverhältnis beginnt am xxxxxxx, es endet am xxxxxx (10-11 Tage), ohne daß es einer Kündigung bedarf.
Für den Fall daß das Projekt, für das der AN eingestellt wird (Sofortbeschäftigun) vorz. Endet, berechtigt dies zum Ausspruch der Kündigung. Insoweit gehen die Vertragsparteien übereinstimmend davon aus, dass es sichum eine betriebsbedingte Kündigung handelt. Sofern die persönlichen voraussetzungen bereits vor Auslaufen des Projektes entfallen, berechtigt auch dies zu einer personenbedingten Kündigung.
Die AN wird angstellt als Arbeiter.
Der AG bahält sich vor, dem AN eine andere zumutbare Tätigkeit zuzuweisen, die seinen Vorkenntissen entspricht.
§ 3Arbeitsort
Der Arbeitsort ist grundsätzlich am Sitz der Gesellschaft, der AN kann jedoch auchnach Maßgabe des AG an versch. Orten beschäftigt werden
Die regelmäßige Arbeitszeit beträgt 39 Std. wöch. DieVerteilung richtet sich nach den betriebl. Notwendigkeiten sowie den Tätigkeits- und Aufgabenbreichen des AN und wird vom AG bestimmt.
Der AN erhält für seine vertragliche Tätigkeit ein tägl. Netto-Arbetsgehalt inHöhe von 25 Euro. Die Verg. Wird bar gezahlt. Die Zahlung d. Verg. Ist jeweils fällig zum Ende des Arbietstages.
§ 6 Nebenbeschäftigungen
Nebenbeschäftigungen aller Art sind vorher mit dem AG abzustimmen und erfordern dessen Zustimmung. Nebentätigkeiten ohne Zustimmung können eine außerordentliche Kündigung zur Folge haben
Hinsichtlich der Gewährung von Erholungsurlaub gelten die gesetlichen Bestimmungen, Urlaubsanspruch beträgt 2 Arbeitstage für jeden vollen Kalendermonat.
Ist der AN verhindert, seine Arbeit anzutreten, ist der AG unverzüglich gegebenenfalls telefonisch, zu informieren. Bei krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit ist innerhalb von drei Tagen eine ärztliche Besch. Vorzulegen; das gilt auch dann, wenn die Krankheit weniger als drei Tage dauert.
Der AN ist verpflichtet, sämtliche Änderungen der pers. Umstände, soweit sie Auswirkungen auf die Entgeltzahlungen haben, anzuzeigen.
Der Mitarbeiter erklärt sich einverstanden, dass seine pers. Daten sowohl zum Zwecke der Lohnabrechnung wie auch für innerbetriebliche Auswertungen auf Datenträger gespeichert und entprechend verwandt werden können.
§ 11 Schlußbest.
Alle Änderungen oder Ergänzungen sowie besondere Vereinbarungen zu diesem Vertrag bedürfen der Schriftform, dies gilt auch für die Änderung dieser Klausel.
Sind einzlene Bestimmungen des Verrtages unwirkdsam, so wird hierdurch die Wirksamkeit des übrigen Vertrages nicht berührt.
§ 12 Vertragsaushändigung
Beide Parteien bekennen eine Ausfertigung dieses Vertrages erhalten zu haben.
Ort, Datum Vertragspartner
24.02.2011, 22:15 #2
AW: Problemkreis aus mißlungener Antragsabgabe, Sofortangebot, Krankheit und auflaufe
Hab jetzt zwar ned alles verstanden, aber mir reicht schon der § 5 um das irgendwie abzuwenden....
Bei nem rund 8-Stundentag nur 25.-€ am Tag???? das sind ja nur 3.-€ in der Stunde?
Ist das jetzt so ne Art 1Eurojob oder soll das was festes sein??
24.02.2011, 23:01 #3
tja, VV nach ists agh. wurde aber extra auxh nach KK gefragt - also sv-pflichtig. 39 wochenstd. sprechen auch fuer sich. dass agh auch mehr als 30 wo.std. sein kann hab ich auxh mal gelesen. wie gesagt bisher keine leistung erhalten. nixht da=kein geld. wie in erste 4 woche normale arbeit ja auch. weiss dieses hier auch nicht eindeutig einzuordnen. was spricht gegen dwn 5er?tariflohn falls es fuer diw taetigkeit einwn gibt
25.02.2011, 00:43 #4
Sittenwidrige Löhne sind verboten, den Arbeitsvertrag sofort Kündigen.
Hole Dir einen Rechtsberatungshilfeschein beim Amtsgericht.
Zeige den Arbeitsvertrag einen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht.
Sanktionieren darf das Jobcenter nicht.
25.02.2011, 01:00 #5
und wenn Du nach Vertragsabschluss erkrankt bist muss der AG natürlich zahlen.
Was ist das denn für ein Betrieb? Taglöhner? Ist ja unter aller Sau
25.02.2011, 01:04 #6
In der Verfassung steht das jeder der in Vollzeit Arbeitet davon ohne Hilfe Eigenständig leben können muss.
Und in den Urteil vom 09.02.2010 Bundesverfassungsgericht steht das Sozial- Kulturelle Existenzminimum Sozialstaatsgebot und Lohnabstandsgebot müssen gewährt sein.
Ist bei Deinem Lohn aber nicht
S 31 AS 317/07 · SG DO · Urteil vom 02.02.2009 ·
Es ist auch nicht erwiesen, daß eine mündliche Rechtsfolgenbelehrung durch Mitarbeiter der Projektes Jugend in Arbeit erfolgt ist. Zwar hat die Zeugin xxx dies bekundet. Die Zeugin xxx hielt dies jedoch allenfalls für möglich, und die Klägerin sowie ihre Schwester haben dies bestritten. Ohnehin stellte eine Belehrung durch Mitarbeiter des Projektes Jugend in Arbeit keine Rechtsfolgenbelehrung im Sinne von § 3131 SGB II kann nur nach einer Rechtsfolgenbelehrung von Seiten der Stelle erfolgen, die die Zumutbarkeit eines Stellenangebotes und den Erlaß von Sanktionen zu entscheiden hat, nämlich die Beklagte. Belehrungen von dritter Seite reichen dazu nicht aus.
Nach alledem war die Beklagte antragsgemäß zu verurteilen. Die Kostenentscheidung beruht auf § 193
Die Kammer hat die an sich ausgeschlossene Berufung gemäß § 144 Abs. 2 Nr. 1 SGG wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache zugelassen. SGB II dar. Eine Sanktion nach § SGG.
25.02.2011, 16:24 #7
Ist das eine AGH mit Entgelt? Da sind doch solche geringen Löhne normal.
25.02.2011, 16:41 #8
Achja, normal nennst du das?? Jeder der sowas antritt unterstützt daß das so weitergeht, oder noch schlimmer wird.Wenn man auf den Strassen bettelt bekommste mehr.
25.02.2011, 17:34 #9
Glaub man nicht, dass ich sowas unterstütze. Fakt ist das aber nun einmal.
25.02.2011, 18:05 #10
Also dieser Wisch da oben hat jedenfalls die Bezeichnung "Arbeitavertrag" nicht verdient. Sowas darf man nicht unterschreiben.
25.02.2011, 19:21 #11
wenn es tatsächlich eine AGH ist, würde das auch erklären, warum bei Krankheit kein Geld fließt...
07.03.2011, 00:41 #12
Abgabe ist nun gewesen, "natürlich" fehlte noch was, aber das nochmalige durchgehen des Antrages und der Anlagen scheint tatsächlich sinnvoll.
WArum aber sind die so kopiergeil? Und dann sowas wie den Perso, und der GRund sei daß man mich dann kennen würde wenn ich den mal vergessen hätte..
Girokontoauszüge wollten Sie auch auf den Kopierer legen. Immerhin erbeten das Kopieren nicht gefordert, hab das abgelehnt. Aber Hauptantrag samt Anlagen kopieren geschah leicht widerwillig.
Ansonsten war der Umgang freundlich und kulant, Online-Kto-Auszüge auch akzeptiert, war allerdings auch nicht allein da, kenne auch schon "frostigere" Abfertigung.
Die AGH wird übrigens angerechnet, kein Aufstockverfahren (vomm Charakter her würde ich AGH-E sagen, ist aber nur als AGH gekennzeichnet).
War auch mit VV "unterlegt" wie schon geschrieben. Da hieß es auch nicht bewerben sondern vorstellen.
Diskutieren braucht man bei der Agh nicht, der Umgang da in Personalberiech ist typisch jobcenterähnlich, der Laden da ist auch gut synchronisiert mit dem JC - wer da nix unterschreibt macht da ganz sicher keine AGH, zwar nicht ausprobiert aber bin ich mir sicher, ham die nicht nötig da, aber gibt ja auch keine Geld halt dann.
Sittenwidrig im juristischen Sinn denk ich ist die nicht bei den geringen Tariflöhhen in D.
DAs Urteil ist ein Spezialfall von Mutti mit Kind, könnte bei anderen LEuten wieder anders ausfallen.
Auf mein Hinweis daß ich nur mit SChulden machen im Moment über die Runden komme, kriegte ich zu hören daß sie sich Mühe geben es schnell zu bearbeiten, aber in dem Fall traf das auch auf AU.
Und gute N8 dann mal..
antragsabgabe, auflaufender, krankheit, mißlungener, problemkreis, sofortangebot
Ein Euro Job - AGH - Sofortangebot Xivender Allgemeine Fragen 1 02.06.2009 17:24

References: § 1

§ 3

§ 6

§ 11

§ 12
 § 5
 § 3131
 § 193
 § 144