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Verordnung des SBFI 1 über die berufliche Grundbildung Fotofachfrau / Fotofachmann mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) - PDF
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1 Verordnung des SBFI 1 über die berufliche Grundbildung Fotofachfrau / Fotofachmann mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) vom 8. Dezember 2004 (Stand am 1. Januar 2013) Fotofachfrau EFZ/Fotofachmann EFZ Spécialiste en photographie CFC Specialista in fotografia AFC Fotografie Finishing Beratung und Verkauf Das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), gestützt auf Artikel 19 des Berufsbildungsgesetzes vom 13. Dezember (BBG) und auf Artikel 12 der Berufsbildungsverordnung vom 19. November (BBV), verordnet: 1. Abschnitt: Gegenstand, Fachrichtungen und Dauer Art. 1 Berufsbezeichnung, Berufsbild und Fachrichtungen 1 Die Berufsbezeichnung ist Fotofachfrau oder Fotofachmann. 2 Die Fotofachfrau oder der Fotofachmann auf Stufe EFZ ist als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter in einem Fotofachgeschäft im Atelier, im Labor und im Verkauf tätig. Sie oder er beschäftigt sich mit den verschiedenen Arten der Bildaufnahmetechnik, der Bildbearbeitung und -verarbeitung, der Beratung und dem Verkauf. 3 Innerhalb des Berufs der Fotofachfrau oder des Fotofachmanns gibt es folgende Fachrichtungen: a. Fotografie; b. Finishing; c. Beratung und Verkauf. 4 Die Fachrichtung wird vor Beginn der Grundbildung im Lehrvertrag festgehalten. AS Die Bezeichnung der Verwaltungseinheit wurde in Anwendung von Art. 16 Abs. 3 der Publikationsverordnung vom 17. Nov (SR ) auf den 1. Jan angepasst. 2 SR SR
2 Berufsbildung Art. 2 Dauer und Beginn 1 Die berufliche Grundbildung dauert 3 Jahre. 2 Der Beginn der beruflichen Grundbildung richtet sich nach dem Schuljahr der zuständigen Berufsfachschule. 2. Abschnitt: Ziele und Anforderungen Art. 3 Kompetenzen 1 Die Ziele und Anforderungen der beruflichen Grundbildung werden in Form von Handlungskompetenzen nach den Artikeln 4 6 beschrieben. 2 Sie gelten für alle Lernorte. Art. 4 Fachkompetenz Die Fachkompetenz umfasst: 4 a. Auswahl von Bilddatenträgern; b. Erfassung von Bilddaten; c. Gestaltung der Bilder; d. Verarbeitung und Ausgabe von Bilddaten; e. Bearbeitung von Bildern, Texten und Grafiken; f. Sicherung und Archivierung von Daten; g. Verkauf und Beratung; h. Sortimentsgestaltung und Preiskalkulation; i. Umgang mit Rechtsvorschriften; j. Einsatz von Informatik; k. Administrativarbeiten. Art. 5 Methodenkompetenz Die Methodenkompetenz umfasst: a. Arbeitstechniken und Problemlösen; b. Beratungs- und Verkaufsmethoden; c. Informations- und Kommunikationsstrategien; d. Kreativitätstechniken; e. Präsentationstechniken; 4 Fassung vom 31. Juli 2012, in Kraft seit 1. Januar
3 Berufliche Grundbildung Fotofachfrau/Fotofachmann. V des SBFI f. prozessorientiertes vernetztes Denken und Handeln; g. wirtschaftliches Handeln. Art. 6 Sozial- und Selbstkompetenz Die Sozial- und Selbstkompetenz umfasst: a. Belastbarkeit; b. Diskretion; c. eigenverantwortliches Handeln; d. lebenslanges Lernen; e. Kommunikationsfähigkeit; f. Konfliktfähigkeit; g. ökologisches Verhalten; h. Sorgfalt; i. Umgangsformen. 3. Abschnitt: Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltschutz Art. 7 1 Die Anbieter der Bildung geben den Lernenden zu Beginn der Bildung Vorschriften und Empfehlungen zur Arbeitssicherheit, zum Gesundheitsschutz und zum Umweltschutz ab und erklären sie ihnen. 2 Diese Vorschriften und Empfehlungen werden an allen Lernorten vermittelt und in den Qualifikationsverfahren berücksichtigt. 4. Abschnitt: Anteile der Lernorte und Unterrichtssprache Art. 8 Anteile der Lernorte 1 Die Bildung in beruflicher Praxis erfolgt über die ganze Dauer der beruflichen Grundbildung im Durchschnitt an 4 Tagen pro Woche. 2 Die schulische Bildung im obligatorischen Unterricht erfolgt in 1080 Lektionen. Davon entfallen auf den Sportunterricht 120 Lektionen. 3 Die überbetrieblichen Kurse umfassen insgesamt mindestens 8 und höchstens 12 Tage zu 8 Stunden. Im letzten Semester der beruflichen Grundbildung finden keine überbetrieblichen Kurse mehr statt. Art. 9 Unterrichtssprache 1 Unterrichtssprache ist in der Regel die Landessprache des Schulortes. 3
4 Berufsbildung 2 Zweisprachiger Unterricht in der Landessprache des Schulortes und in einer weiteren Landessprache oder in Englisch ist empfohlen. 3 Die Kantone können andere Unterrichtssprachen zulassen. 5. Abschnitt: Bildungsplan und Allgemeinbildung Art. 10 Bildungsplan 1 Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung liegt ein Bildungsplan vor, der von der verantwortlichen Organisation der Arbeitswelt erarbeitet und vom SBFI genehmigt ist. Er führt die Handlungskompetenzen nach den Artikeln 4 6 wie folgt näher aus: a. Er begründet sie in ihrer Wichtigkeit für die berufliche Grundbildung. b. Er bestimmt, welches Verhalten in bestimmten Handlungssituationen am Arbeitsplatz erwartet wird. c. Er differenziert sie in konkrete Leistungsziele aus. d. Er bezieht sie konsistent auf die Qualifikationsverfahren und beschreibt deren System. 2 Der Bildungsplan legt überdies fest: a. die curriculare Gliederung der beruflichen Grundbildung; b. die Aufteilung der überbetrieblichen Kurse über die Dauer der Grundbildung und ihre Organisation; c. die Qualifikationsbereiche, die im Notenausweis nach Artikel 21 Absatz 3 genannt werden und für die Wiederholungen nach Artikel 19 zählen; d. die Vorschriften und Empfehlungen zur Arbeitssicherheit, zum Gesundheitsschutz und zum Umweltschutz. 3 Dem Bildungsplan angefügt ist die Liste der Unterlagen zur Umsetzung der beruflichen Grundbildung für Fotofachleute mit Titel, Datum und Bezugsquelle. Art. 11 Allgemeinbildung Für den allgemein bildenden Unterricht gilt der Rahmenlehrplan des SBFI. 6. Abschnitt: Anforderungen an die Anbieter der Bildung im Lehrbetrieb Art. 12 Höchstzahl der Lernenden 1 In einem Betrieb, in dem eine entsprechend qualifizierte Berufsbildnerin oder ein entsprechend qualifizierter Berufsbildner zu 100 Prozent beschäftigt ist, darf eine lernende Person ausgebildet werden. 4
5 Berufliche Grundbildung Fotofachfrau/Fotofachmann. V des SBFI Mit jeder zusätzlichen Beschäftigung einer Fachkraft zu 100 Prozent oder von 2 Fachkräften zu je mindestens 60 Prozent darf eine weitere lernende Person im Betrieb ausgebildet werden. 3 Als Fachkraft gilt, wer über ein Fähigkeitszeugnis im Fachbereich der lernenden Person oder über eine gleichwertige Qualifikation verfügt. 4 Tritt eine lernende Person in das letzte Jahr der beruflichen Grundbildung ein, so kann eine weitere lernende Person ihre Bildung beginnen. Art. 13 Fachliche Mindestanforderungen an Berufsbildnerinnen und Berufsbildner Die fachlichen Mindestanforderungen an eine Berufsbildnerin oder einen Berufsbildner erfüllt, wer über eine der folgenden Qualifikationen verfügt: a. diplomierte Fotofachfrau/diplomierter Fotofachmann oder Fotofachfrau/ Fotofachmann mit eidgenössischem Fachausweis; b. Fotofachfrau/Fotofachmann, Fotografin/Fotograf, Fotofach-Angestellte/- Fotofach-Angestellter oder Fotolaborantin/Fotolaborant, mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis und mindestens 2 Jahren Berufspraxis; c. Fotofinisher, Verkäuferin/Verkäufer oder Detailhandelsangestellte/Detailhandelsangestellter in der Branche Foto, mit einem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis und mindestens 3 Jahren Berufspraxis in der entsprechenden Fachrichtung; d. Angehörige oder Angehöriger eines anderen Berufs mit den notwendigen Berufskenntnissen und mit mindestens 5 Jahren Berufspraxis in den entsprechenden Fachrichtungen. 7. Abschnitt: Lern- und Leistungsdokumentation Art. 14 Lerndokumentation im Betrieb 1 Die lernende Person führt eine Lerndokumentation, in der sie laufend alle wesentlichen Arbeiten, die erworbenen Fähigkeiten und ihre Erfahrungen im Betrieb festhält. 2 Die Berufsbildnerin oder der Berufsbildner kontrolliert und unterzeichnet die Lerndokumentation quartalsweise. Sie oder er bespricht sie mindestens einmal pro Semester mit der lernenden Person. 3 Die Berufsbildnerin oder der Berufsbildner hält den Bildungsstand der lernenden Person gestützt auf deren Lerndokumentation in einem Bildungsbericht fest. 5
6 Berufsbildung Art. 15 Dokumentation der Leistungen in der schulisch organisierten Bildung Die Anbieter der schulischen Bildung und die Anbieter schulisch organisierter Grundbildungen dokumentieren die Leistungen der Lernenden in den unterrichteten Bereichen und stellen ihnen am Ende jedes Semesters ein Zeugnis aus. 8. Abschnitt: Qualifikationsverfahren Art. 16 Zulassung zu den Qualifikationsverfahren 1 Zur Abschlussprüfung wird zugelassen, wer die berufliche Grundbildung erworben hat: a. nach den Bestimmungen dieser Verordnung; b. in einer vom Kanton dafür zugelassenen Bildungsinstitution; oder c. ausserhalb eines geregelten Bildungsganges und glaubhaft macht, den Anforderungen der Abschlussprüfung gewachsen zu sein. 2 Die für die Zulassung zu einem anderen Qualifikationsverfahren nach Artikel 32 BBV geforderte berufliche Praxis kann individuell verkürzt werden, wenn sie während mindestens 2 Jahren in einem Fotofachbetrieb erworben wurde. Art. 17 Gegenstand, Umfang und Durchführung des Qualifikationsverfahrens 1 Im Qualifikationsverfahren ist nachzuweisen, dass die Kompetenzen nach den Artikeln 4 6 erworben worden sind. 2 In der Abschlussprüfung werden die nachstehenden Qualifikationsbereiche wie folgt geprüft: a. Praktische Arbeit im Umfang von Stunden. Dieser Qualifikationsbereich wird gegen Ende der beruflichen Grundbildung geprüft. Die lernende Person muss im Rahmen einer vorgegebenen Arbeit oder in gestellten Situationen zeigen, dass sie fähig ist, die geforderten Tätigkeiten bedarfs- und situationsgerecht sowie fachlich korrekt auszuführen. Die Lerndokumentation darf als Hilfsmittel verwendet werden. b. Berufskenntnisse im Umfang von 3 4 Stunden. Dieser Qualifikationsbereich wird gegen Ende der beruflichen Grundbildung geprüft. Die lernende Person wird schriftlich oder sowohl schriftlich wie mündlich befragt. Wird eine mündliche Prüfung durchgeführt, so dauert diese höchstens 1 Stunde. 5 c. Allgemeinbildung. Die Abschlussprüfung im Qualifikationsbereich Allgemeinbildung richtet sich nach Artikel Fassung vom 31. Juli 2012, in Kraft seit 1. Januar
7 Berufliche Grundbildung Fotofachfrau/Fotofachmann. V des SBFI Art. 18 Bestehen 1 Die Abschlussprüfung ist bestanden, wenn: a. der Qualifikationsbereich praktische Arbeit mit der Note 4 oder höher bewertet wird; und b. die Gesamtnote 4 oder höher erreicht wird. 2 Die Gesamtnote ist das auf eine Dezimalstelle gerundete Mittel aus den gewichteten Noten der einzelnen Qualifikationsbereiche. 3 Für die Berechnung der Gesamtnote zählen die Qualifikationsbereiche nach Artikel 17 Absatz 2 sowie die Erfahrungsnote der Berufsfachschule im berufskundlichen Unterricht mit folgender Gewichtung: a. praktische Arbeit: doppelt; b. Berufskenntnisse: einfach; c. Erfahrungsnote des berufskundlichen Unterrichts: einfach; d. Allgemeinbildung: einfach. 4 Die Erfahrungsnote des berufskundlichen Unterrichts ist das auf eine ganze oder halbe Note gerundete Mittel aus der Summe der sechs Semesterzeugnisnoten des berufskundlichen Unterrichts. 6 Art. 19 Wiederholungen 1 Die Wiederholung der Qualifikationsverfahren richtet sich nach Artikel 33 BBV. Bei nicht bestandenen Qualifikationsbereichen sind alle Positionen, auch genügende, zu wiederholen. 2 Wird das Qualifikationsverfahren ohne erneuten Besuch der Berufsfachschule wiederholt, so werden die bisherigen Erfahrungsnoten beibehalten. Wird der berufliche Unterricht während mindestens 2 Semester wiederholt, so zählt die neue Erfahrungsnote. Art. 20 Spezialfälle 1 Hat eine lernende Person die Vorbildung ausserhalb der geregelten beruflichen Grundbildung nach dieser Verordnung erworben, so wird statt der Erfahrungsnote der Berufsfachschule im berufskundlichen Unterricht der Qualifikationsbereich Berufskenntnisse doppelt gewichtet. 2 Hat eine lernende Person die Berufsmaturitätsprüfung bestanden oder ist sie definitiv ins letzte Semester des Berufsmaturitätsunterrichts promoviert worden, so ist sie von der Prüfung im Qualifikationsbereich Allgemeinbildung befreit. In diesem Fall wird das Ergebnis in der Allgemeinbildung für die Berechnung der Gesamtnote nicht mitgezählt. 6 Fassung vom 31. Juli 2012, in Kraft seit 1. Januar
8 Berufsbildung 9. Abschnitt: Ausweise und Titel Art. 21 Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis 1 Wer das Qualifikationsverfahren erfolgreich durchlaufen hat, erhält das eidgenössische Fähigkeitszeugnis (EFZ). 2 Das Fähigkeitszeugnis berechtigt, den gesetzlich geschützten Titel «Fotofachfrau EFZ/Fotofachmann EFZ» zu führen. 3 Im Notenausweis werden aufgeführt: a. die Gesamtnote; b. die Noten jedes Qualifikationsbereichs einschliesslich der Note im berufskundlichen Unterricht; c. die Fachrichtung. Art Abschnitt: Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Qualität für Fotofachleute Art Die Schweizerische Kommission für Berufsentwicklung und Qualität für Fotofachleute setzt sich zusammen aus: a. 5 7 Vertreterinnen und Vertretern des Verbandes Fotohandel Schweiz; b. 2 Vertreterinnen und Vertretern der Fachlehrerschaft; c. je mindestens 1 Vertreterin oder 1 Vertreter des Bundes und der Kantone. 2 Die Sprachregionen müssen gebührend vertreten sein. 3 Die Kommission fällt nicht in den Geltungsbereich der Kommissionenverordnung vom 3. Juni Sie konstituiert sich selbst. 4 Die Kommission hat folgende Aufgaben: a. Sie passt den Bildungsplan nach Artikel 10 den wirtschaftlichen, technologischen und didaktischen Entwicklungen laufend, mindestens aber alle 5 Jahre an. Dabei trägt sie allfälligen neuen organisatorischen Aspekten der beruflichen Grundbildung Rechnung. Die Anpassungen bedürfen der Zustimmung der Vertreterinnen und Vertreter nach Absatz 1 Buchstabe c. 7 Aufgehoben am 31. Juli 2012, mit Wirkung seit 1. Januar SR
9 Berufliche Grundbildung Fotofachfrau/Fotofachmann. V des SBFI b. Sie beantragt dem SBFI Änderungen dieser Verordnung, sofern die beobachteten Entwicklungen und Regelungen dieser Verordnung, namentlich die Kompetenzen nach den Artikel 4 6, betreffen. 11. Abschnitt: Schlussbestimmungen Art. 24 Aufhebung bisherigen Rechts 1 Es werden aufgehoben: a. das Reglement vom 16. März über die Ausbildung und die Lehrabschlussprüfung der Fotofach-Angestellten; b. der Lehrplan vom 16. März für den beruflichen Unterricht der Fotofach-Angestellten. 2 Die Genehmigung des Reglements vom 17. Juli 1990 über die Einführungskurse für Fotofach-Angestellte wird widerrufen. Art. 25 Übergangsbestimmungen 1 Lernende, die ihre Bildung als Fotofach-Angestellte vor dem 1. Januar 2005 begonnen haben, schliessen sie nach dem bisherigen Recht ab. 2 Wer die Lehrabschlussprüfung für Fotofach-Angestellte bis zum 31. Dezember 2009 wiederholt, kann verlangen, nach bisherigem Recht beurteilt zu werden. Art. 26 Inkrafttreten 1 Diese Verordnung tritt am 1. Januar 2005 in Kraft. 2 Die Bestimmungen über Qualifikationsverfahren, Ausweise und Titel (Art ) treten am 1. Januar 2008 in Kraft. 3 Die Änderung vom 31. Juli 2012 tritt am 1. Januar 2013 in Kraft BBl BBl Eingefügt am 31. Juli
10 Berufsbildung 10

References: Art. 1
 Art. 16
 Art. 2
 Art. 3
 Art. 4
 Art. 5
 Art. 6
 Art. 7
 Art. 8
 Art. 9
 Art. 10
 Art. 11
 Art. 12
 Art. 13
 Art. 14
 Art. 15
 Art. 16
 Art. 17
 Art. 18
 Art. 19
 Art. 20
 Art. 21
 Art. 24
 Art. 25
 Art. 26