Source: http://vaeternotruf.de/jugendamt-paderborn.htm
Timestamp: 2019-02-17 09:32:18+00:00

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Telefon: 05251 / 88-0
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Internetauftritt der Stadt Paderborn (05/2013)
Die Universitätsstadt Paderborn (im westfälischen Niederdeutsch: Paterboärn[2]) ist eine über 140.000 Einwohner zählende Großstadt im Osten des deutschen Landes Nordrhein-Westfalen. Sie ist Kreisstadt des Kreises Paderborn, Oberzentrum und Mittelpunkt der Region Hochstift Paderborn. Darüber hinaus gehört Paderborn zur Region Ostwestfalen-Lippe. Kulturell und sprachlich gehört sie zu Norddeutschland.
Jugendhilfeausschuss der Stadt Paderborn
http://www.paderborn.de/microsite/rathaus/rat/109010100000059334.php?p=2,5
Internet: www.paderborn.de/microsite/jugendamt/index.php
Sozialbezirk 1
Der Sozialbezirk 1 liegt im Nord - Westen der Stadt Paderborn. Die Grenzen gehen im Norden bis zum Gewerbegebiet Sennelager, im Osten bis zum Truppenübungsplatz, im Süden bis zur Ahornallee und im Westen bis zur Seenplatte in Sande.
Ludwig Koch Tel.: 05251 / 88-1606, E-Mail
Stellvertretung der Teamleitung:
Friedhelm Götte Tel.: 05251 / 88-1639, E-Mail
Wolfgang Oetterer Tel.: 05251 / 88-1584, E-Mail
Trennungs- und Scheidungsberatung, Hilfen zur Erziehung, Betreuung von älteren Menschen
Hildegard Happe Tel.:05251 / 88-1698, E-Mail
Sylvia Kolisko Tel.:05251 / 88-1582, E-Mail
Friedhelm Götte Tel.:05251 / 88-1639, E-Mail
Andreas Sander Tel.:05251 / 88-1571, E-Mail
zu den Detailaufgaben der Abteilung [mehr]
Amtsvormundschaften / -pflegschaften / Beistandschaften
Vaterschaftsangelegenheiten, Sorgerecht, Unterhaltsverpflichtungen
Wolfgang Oetterer Tel.:05251 / 88-1584, E-Mail
Vermittlung und Begleitung der Pflegeverhältnisse, Adoptionsvermittlung
Ruth Rustemeyer Tel.:05251 / 88-1664, E-Mail
Sozialbezirk 2
Der Sozialbezirk 2 liegt im Nord - Osten von Paderborn. Innerhalb der Stadt verläuft die Grenze des Ostteils zwischen der Driburger Straße und der Detmolder Straße und umfasst im Norden die Stadtheide. Hinzu kommen die Stadtteile Dahl, Benhausen, Neuenbeken und Marienloh.
Willi Zenses Tel.: 05251 / 88-1640, E-Mail
Gerhard Koch Tel.: 05251 / 88-1663, E-Mail
Maria Dunsche Tel.: 05251 / 88-1674, E-Mail
Elisabeth Henning Tel.: 05251 / 88-1572, E-Mail
Claudia Garrell Tel.: 05251 / 88-2862, E-Mail
Beate Michalik Tel.: 05251 / 88-2008, E-Mail
Karin Claes Tel.: 05251 / 88-1573, E-Mail
Christel Breker Tel.: 05251 / 88-0, E-Mail
Veronika Trautmann Tel.: 05251 / 88-1855, E-Mail
Sozialbezirk 3
Der Sozialbezirk 3 umfasst die Kern- und Südstadt sowie Lieth und Kaukenberg umgrenzt von Bahnhofstr., Friedrichsstr., Heiers-u. Busdorfwall sowie der Bahnlinie in Richtung Osten.
Elisabeth Voss Tel.: 05251 / 88-1580, E-Mail
Claudia Wolff Tel.: 05251 / 88-1883, E-Mail
Stephanie Oetterer Tel.: 05251 / 88-1568, E-Mail
Mechthild Müller Tel.: 05251 / 88-1645 , E-Mail
Feryal Hasde Tel.: 05251 / 88-1911
Dirk Kampmann Tel.: 05251 / 88-1638, E-Mail
Eva Reike Tel.: 05251 / 88-1980 , E-Mail
Petra Brockmeyer Tel.: 05251 / 88-1689, E-Mail
Martina Meier Tel.: 05251 / 88-1669, E-Mail
Sozialbezirk 4
Zum Sozialbezirk 4 gehören die Stadtteile Elsen, Wewer und der westliche Innenstadtbereich. Die Grenzen verlaufen entlang der Bahnschienen an der Bahnhofstraße, Friedrichstraße, bis zum Bahnübergang an der Detmolder Straße. Dann weiter entlang der Bahnschienen Nordbahnhof bis zu den Fischteichen, entlang der B1 Richtung Elsen
Ulrike Timmer Tel.: 05251 / 88-1635, E-Mail
Engelbert Schön Tel.: 05251 / 88-1579, E-Mail
Britta Borchmeier Tel.: 05251 / 88-1853
Kerstin Schütte Tel.: 05251 / 88-1575, E-Mail
Manfred Oberkirch Tel.: 05251 / 88-1852
Diana Peters Tel.: 05251 / 88-1575, E-Mail
Ulrike Schöning Tel: 05251 / 88-1443, E-Mail
Angelika Berns Tel.: 05251 / 88-1586, E-Mail
Cornelia Thorwesten Tel.: 05251 / 88-1577, E-Mail
Willi Zenses - Stadtjugendamt Paderborn / Leitung Sozialbezirk 2 (ab , ..., 2008)
Frau Berns - Amtsvormund / Stadtjugendamt Paderborn (ab , ..., 2010)
Elisabeth Hennig - Diplom-Sozialpädagogin, Stadtjugendamt Paderborn / Sozialbezirk 2 (ab , ..., 2008, ..., 2012) - http://www.paderborn.de/microsite/jugendamt/das_jugendamt/sozialbezirk2.php
Frau C. Sallen - Stadtjugendamt Paderborn (ab , ..., 2010)
Mitgliederliste mit Stand vom 01.05.2013
Fraktion Name Funktion Vertreter
CDU Budde, Holger Mitglied Hoppe, Stephan
CDU Konersmann, Brunhilde Mitglied Naab, Olga
CDU Schaefer, Bernhard Vorsitzende(r) Dohms, Wilhelm
CDU Schnitz-Vossebein, Heike Mitglied Schömer, Hildegunde
SPD Nacke, Detlef Mitglied Steenkolk, Claudia
SPD Stracke, Doris Mitglied Heinemann, Ulrike
Bündnis'90/Die Grünen Tretow-Hardt, Brigitte Mitglied Molkenthin-Keßler, Andrea
FDP Rörig, Christian stv. Vorsitzende(r) Zinn, Elke
DIP Köllner, Roswitha Mitglied Kölling, Helmut
beratende Mitglieder Demir, Ayhan beratendes Mitglied Ergin, Sonja
beratende Mitglieder Gailus, Hans-Werner beratendes Mitglied Menke, Sandra
beratende Mitglieder Hansmann, Burkhard beratendes Mitglied Gall, Peter,
beratende Mitglieder Hansmeyer, Norman beratendes Mitglied Maurer, Swetlana
beratende Mitglieder Held-Diesel, Sarah beratendes Mitglied Bäsner, Sandra
beratende Mitglieder Keienburg, Pfarrer Christoph beratendes Mitglied Hoffmann, Heike
beratende Mitglieder Meier, Werner beratendes Mitglied Kreifels, Ursula
Werner Meier (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1963) - Richter am Amtsgericht Bad Oeynhausen / Direktor am Amtsgericht Bad Oeynhausen (ab 14.02.2011, ..., 2015) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 16.05.1997 als Richter am Amtsgericht Lippstadt aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 28.02.2003 als Richter am Oberlandesgericht Hamm aufgeführt (5. Senat für Familiensachen). Im Handbuch der Justiz 2010 ab 28.02.2003 als stellvertretender Direktor am Amtsgericht Paderborn aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft. Im Handbuch der Justiz 2014 ab 14.02.2011 als Direktor am Amtsgericht Bad Oeynhausen aufgeführt. Amtsgericht Bad Oeynhausen - GVP 11.04.2011, 01.01.2013.
Ursula Kreifels (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1961) - Richterin am Amtsgericht Paderborn (ab 29.09.1995, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2016 ab 29.09.1995 als Richterin am Amtsgericht Paderborn aufgeführt. 2009, ..., 2011: Präsidiumsmitglied am Amtsgericht Paderborn. 2013: stellvertretendes Beratendes Mitglied im Jugendhilfeausschuss der Stadt Paderborn. Amtsgericht Paderborn - GVP 01.01.2015.
beratende Mitglieder Müller, Detlef beratendes Mitglied Fromme, Rainer
beratende Mitglieder Rubens, Tanja beratendes Mitglied Verlinskiy, Volodymyr
beratende Mitglieder Schotten, Josef beratendes Mitglied Langer, Götz
beratende Mitglieder Tegeler, Ingrid beratendes Mitglied Wagner-Thüs, Melanie
Träger der freien Jugendhilfe Ehlers, Harald Mitglied Hoentgesberg, Ursula
Träger der freien Jugendhilfe Hake, Friedhelm Mitglied Wilk, Patrick
Träger der freien Jugendhilfe Heinemann, Jochen Mitglied Funke, Barbara
Träger der freien Jugendhilfe Kersting, Reinhard Mitglied Helling, Günter
Träger der freien Jugendhilfe Krüger, Philip Mitglied Bellmann, René
Träger der freien Jugendhilfe Vormberg, Jutta Mitglied Rottmann, Andrea
Familienberatung Hofgeismar
http://familienberatung-hofgeismar.de
FreiesBeratungsZentrum Paderborn
Telefon: 05251 / 150950
Internet: www.fbz-pb.de
Angebote: Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienberatung, Hilfe und Beratung für Frauen und hoffentlich auch für Männer, sonst würden wir von dieser Beratungsstelle dringend abraten, Gruppenarbeit, Jugendberatung, Krisenintervention, Partnerberatung, Partnerberatung, Sexualberatung, Telefonische Beratung, Familienplanungsberatung, Schwangerschaftsberatung mit Ausstellung des Beratungsscheines gem. §§ 5 und 6 SchKG, Beratung gemeinsam und getrennt erziehender Mütter und Väter, Online-Beratung (anonym und verschlüsselt)
Mitarbeiter/innen: Myriam Fikus, Dipl.-Psychologin, Dipl.-Pädagogin, Leiterin der Beratungsstelle; Peter Schindel, Dipl.-Psychologe; Silke Mehler, Dipl.-Psychologin; Monika Grobe, Dipl.-Sozialpädagogin; Monika Wiegand-Timmermann, Dipl.-Sozialpädagogin; Elke Degner, Dipl.-Sozialpädagogin; Thomas Emmerich, Dipl.-Sozialpädagoge; Verena Votsmeier, Dipl.-Sozialpädagogin; Christiane Illian, Sozialpädagogin B.A.
Telefon: 05251 / 6888-780
E-Mail: eb-paderborn@caritas-pb.de
Internet: http://www.eb-paderborn.de
Angebote: Familienberatung, Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Beratung gemeinsam und getrennt erziehender Mütter und Väter, Gruppenarbeit, Jugendberatung, Krisenintervention
Telefon: 05251 / 26071
Manfred Frigger - Leiter der katholischen Ehe-, Familien- und Lebensberatung im Erzbistum Paderborn. Siehe auch Info unten.
Telefon: 05251 / 29066-21
E-Mail: a.sander@awo-paderborn.de
Internet: http://www.awo-paderborn.de
Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Beratung für Kinder und Jugendliche, Jugendberatung, Sozialberatung
Telefon: 05251 / 54018-3
E-Mail: riemeke@diakonie-pbhx.de
Angebote: Beratung gemeinsam und getrennt erziehender Mütter und Väter, Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Familienplanungsberatung, Hilfe und Beratung für Frauen und hoffentlich auch für Männer, sonst würden wir von dieser Beratungsstelle dringend abraten, Gruppenarbeit, Krisenintervention, Beratung für Kinder und Jugendliche, Partnerberatung, Schwangerschaftsberatung mit Ausstellung des Beratungsscheines gem. §§ 5 und 6 SchKG, Entgegennahme von Anträgen für die Bundesstiftung "Mutter und Kind", Sexualberatung, Sozialberatung, Telefonische Beratung
Telefon: 05251 / 308-519
E-Mail: jugendamt@kreis-paderborn.de
Internet: http://www.kreis-paderborn.de
Angebote: Beratung für Kinder und Jugendliche, Jugendberatung, Krisenintervention, Beratung gemeinsam und getrennt erziehender Mütter und Väter, Familienberatung, Partnerberatung, Telefonische Beratung, Sozialberatung
Kontaktstelle für die Stadt Paderborn
Tel: 05251 / 150954
Internet: www.kinderschutzbund-paderborn.de
Fall Kardelen - Immer neue Details des grausigen Verbrechens
Donnerstag, 05. Februar 2009 16.33 Uhr
Paderborn (dpa) - Im Mordfall Kardelen werden immer neue Details des grausigen Verbrechens bekannt. Jetzt sind sich die Ermittler sicher, dass die Achtjährige aus Paderborn bereits in der Mietwohnung ihres türkischen Nachbarn Ali Kur missbraucht und ermordet wurde. Die Leiche des türkischstämmigen Mädchens wurde später 60 Kilometer entfernt am Möhnesee im Sauerland entdeckt.
«Wir haben in der Wohnung des Beschuldigten DNA des getöteten Mädchens gefunden», sagte am Donnerstag der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Horst Rürup. «Aufgrund der weiteren Spurenabgleiche steht nunmehr fest, dass es sich bei der Wohnung auch um den Tatort handelt.»
Rürups Behörde steht in engem Kontakt mit der türkischen Polizei. Denn der flüchtige mutmaßliche Mörder Ali Kur wird in der Region von Izmir vermutet. Auch dort berichteten am Donnerstag Zeitungen groß, dass der Mann auf dem Fahndungsfoto das Mädchen mit den langen braunen Haaren missbraucht, getötet und in einem Wald versteckt haben soll. Kur werde auf der Flucht nicht lange unerkannt bleiben, sagte Rürup.
Für den Fall, dass Ali Kur in der Türkei gefasst wird, rechnen die Staatsanwälte allerdings nicht mit seiner Auslieferung nach Deutschland. Die türkischen Behörden hätten dies den deutschen Ermittlern bereits signalisiert, bestätigte Rürup. Im Falle einer Festnahme planten die türkischen Behörden ein eigenes Strafverfahren gegen Kur. «Wir werden das selbstverständlich respektieren», sagte der Sprecher. In der Türkei steht auf ein solches Verbrechen lebenslang.
«Der Verdächtige steht unter einem hohen Fahndungsdruck», sagte Rürup. «Er könnte in den nächsten Tagen gefasst werden.» Beamte in der westtürkischen Stadt Aydin haben die Suche nach dem 29-Jährigen aufgenommen. In Aydin lebt der Vater von Kur. «Es steht fest, dass der Tatverdächtige mehrere Tage bei Verwandten in der türkischen Region Izmir verbracht hat. Sein derzeitiger Aufenthaltsort ist nach wie vor unbekannt», sagte der Staatsanwalt.
Ali Kur ist nach Zeugenaussagen kurz nach der Tat vom Flughafen Köln-Bonn aus nach Izmir in die Westtürkei geflogen. Ein Polizeisprecher betonte, dass man noch nicht sicher wisse, ob sich Kur derzeit tatsächlich noch in der Türkei aufhalte oder weitergereist sei.
Die Leiche der türkischstämmigen Kardelen war drei Tage nach dem Verschwinden des Mädchens in einem Waldstück am Möhnesee im Sauerland, 60 Kilometer von Paderborn entfernt, gefunden worden. Über die Frage, wie der arbeitslose Verdächtige ohne Führerschein und Auto das tote Kind dorthin gebracht hat, rätseln die Ermittler noch immer. Falls jemand Kur damals seinen Wagen geliehen habe, täte er gut daran, sich zu melden: «Um die Aufklärung der Tat zeitnah zu unterstützen und um Verdachtsmomente gegen sich selbst auszuräumen», appellierten die Ermittler an den möglichen Zeugen.
[Wohnort von Kardelen]: Paderborn
[Wohnort des Vaters des Verdächtigen]: Aydin, Türkei
http://www.justiz.nrw.de/Presse/dpa_ticker/DPA_050210/index.php
Mädchenleiche gefunden - vermutlich vermisste Kardelen
Soest/Paderborn - Bei der Suche nach der vermissten achtjährigen Kardelen aus Paderborn hat die Polizei am Donnerstag am 60 Kilometer entfernten Möhnesee eine Mädchenleiche gefunden. In der Gegend waren am Mittwoch Kleidungsstücke der seit Montag vermissten Achtjährigen gefunden worden. Seitdem hatte ein Großaufgebot der Polizei nach der Schülerin gesucht.
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/Paderborn;art1117,2706748
„Nah dran an den Menschen“
Manfred Frigger (links) informierte Landrat Manfred Müller (2.v.l.) und Maria Beckmann-Junge (3.v.l.) über die Arbeit der katholischen Ehe-, Familien- und Lebensberatung. Rechts: Monsignore Thomas Dornseifer, Leiter der Hauptabteilung Pastorale Dienste im Erzbischöflichen Generalvikariat.
Paderborn, 21. Oktober 2008. Eine positive Bilanz für das Jahr 2007 hat Manfred Frigger, Leiter der katholischen Ehe-, Familien- und Lebensberatung im Erzbistum Paderborn, jetzt gezogen. Anlässlich eines Besuchs von Manfred Müller, Landrat im Kreis Paderborn, und Maria Beckmann-Junge, Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses im Kreis, verwies er auf die hohe Erfolgsquote der von ihm geleiteten Einrichtung: „94 % der Menschen, die zu uns kommen, empfehlen uns weiter“, sagte er.
4.633 Personen wurden in den 23 Beratungsstellen des Erzbistums im Jahr 2007 beraten, 775 davon im Kreis Paderborn. Im Vergleich zum Jahr 2006 ist die Zahl der Beratungen um 14 Prozent gestiegen, doch dies, so Frigger, habe vor allem damit zu tun, dass mehr Beraterinnen und Berater eingestellt wurden, so dass auch mehr Menschen geholfen werden konnte.
„Ein Paar, das zu uns in die Beratung kommt, hat schon einen wichtigen Schritt getan“, unterstrich Frigger weiter. „Es zeigt, dass beide bereit sind, sich zu entwickeln. Da Paare freiwillig zu uns kommen, ist eine Bereitschaft vorhanden, sich zu öffnen.“ Die Gründe dafür, eine Beratung zu beginnen, blieben stets gleich: Streitigkeiten in der Beziehung, Probleme mit der Sexualität, das Fremdgehen eines Partners oder Verzweiflung, die etwa durch den Tod eines Partners ausgelöst werde.
Frigger verwies darauf, dass Probleme in der Paarbeziehung häufig auch Kinder belasteten. Oft würden von den Eltern die Kinder als Grund für die Inanspruchnahme einer Beratung genannt. Den Satz: „Wir sind wegen unserer Kinder hier. Die wollen, dass wir uns nicht mehr streiten!“ bekäme er oft zu hören.
Aus Sicht der Jugendhilfe unterstrich Maria Beckmann-Junge die Bedeutung der katholischen Ehe-, Familien- und Lebensberatung. „Kinder sind bei Problemen der Eltern immer mitbetroffen. Daher haben wir großes Interesse an der hier geleisteten Arbeit“, sagte sie. Auch Landrat Manfred Müller nannte die Beratungsstellen eine „wertvolle Einrichtung“. Der Kreis Paderborn sei ein familienfreundlicher Kreis, der bewusst viele Angebote für Familien mit Kindern machen wolle. Eine Einrichtung wie die katholische Ehe-, Familien- und Lebensberatung sei nah dran an den Menschen und könne individuelle Hilfe zur Selbsthilfe geben.
http://www.eheberatung-paderborn.de/aktuelles/aktuell13.html
Jugendamt Paderborn: Sorgerechtsentzug wegen Schulverweigerung
Eltern, die ihre Kinder aus religiösen Gründen nicht zur Schule schicken, kann das Sorgerecht teilweise entzogen werden. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) am Freitag entschieden. Die Allgemeinheit habe ein Interesse daran, Parallelgesellschaften zu verhindern. Es ging um Spätaussiedler, die einer christlichen Glaubensgemeinschaft angehörten. Sie hatten der öffentlichen Grundschule mitgeteilt, dass sie künftig zwei jüngere ihrer Kinder zu Hause unterrichten würden.
Der teilweise Entzug der elterlichen Sorge und die Anordnung der Pflegschaft seien im Grundsatz verhältnismäßig. Der BGH beanstandete aber die Bestellung des Jugendamtes zum Pfleger für die Kinder. Denn dieser Pfleger habe sich offenkundig als in diesen Fällen ungeeignet erwiesen, den Gefahren für das Kindeswohl effektiv zu begegnen. Es habe erst die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Kinder nach Österreich umgemeldet und dann zu Hause unterrichtet worden seien.
Posteingang 17.11.2007
BGH: Sorgerechtsentzug bei Verletzung des Schulpflicht
Beschlüsse vom 11.9. und 17.10.2007 - XII ZB 41/07 und 42/07 - Pressemitteilung 175/2007 vom 16.11.2007
Der u. a. für Familienrecht zuständige XII. Zivilsenat hatte sich in zwei Fällen mit der Frage zu befassen, welche sorgerecht­lichen Konsequenzen sich für Eltern ergeben, die ihre Kinder aus Glaubensgründen der allgemeinen Schulpflicht entziehen.
In beiden Fällen waren die Eltern Mitglieder einer christlichen Glaubensgemeinschaft und – zusammen mit anderen Mitgliedern dieser Gemeinschaft – als Spätaussiedler nach Deutschland gekommen. Sie hatten der öffentlichen Grundschule mitgeteilt, dass sie künftig zwei jüngere ihrer mehreren Kinder zu Hause unterrichten würden, da deren Erziehung und Bildung in der öffentlichen Grundschule mit ihren Glaubensüberzeugungen nicht vereinbar seien. Weder Gespräche mit Schulleitung,
Bezirksregierung und Integrationsbeauftragtem noch die Verhängung eines Bußgeldes führten dazu, dass die Eltern ihre Kinder zum Schulunterricht brachten; ein Zwangsgeldverfahren wurde nicht erfolgreich abgeschlossen. Daraufhin entzog das Familiengericht den Eltern im Wege der einstweiligen Anordnung die elterliche Sorge in Schulangelegenheiten sowie das Aufenthaltsbestimmungsrecht für diese Kinder und bestellte die zuständige Stadt P. (Jugendamt) zu deren Pfleger. Mit dessen Einwilligung verbrachten die Eltern die Kinder daraufhin in ein Dorf in Österreich; die Eltern und die Familie behielten ihren Wohnsitz in Deutschland bei. Der Pfleger erwirkte in der Folgezeit nach österreichischem Recht die Gestattung, dass die Mutter den Kindern Hausunterricht erteilen dürfe. Seither werden die Kinder dort von ihrer pädagogisch nicht vorgebildeten Mutter unterrichtet. Im Hauptsacheverfahren bestätigte das Familiengericht seine zuvor getroffene Regelung. Die von den Eltern hiergegen eingelegte Beschwerde wies das Oberlandesgericht zurück. Die zugelassene Rechtsbeschwerde hatte nur zu einem geringen Teil Erfolg.
Im Hinblick auf den Wohnsitz der Eltern in Deutschland hat der BGH die internationale Zuständigkeit der deutschen Gerichte ebenso bejaht wie die Frage, ob die Kinder weiterhin der deutschen Schulpflicht unterliegen.
In der Sache hat der BGH die – auf Ausführungen des BVerfG gestützte – Auffassung der Vorinstanzen bestätigt, dass der Besuch der staatlichen Grundschule dem legitimen Ziel der Durchsetzung des staatlichen Erziehungsauftrags diene. Die Allgemeinheit habe ein berechtigtes Interesse daran, der Ent­stehung von religiös oder weltanschaulich geprägten „Parallelgesellschaften“ entgegenzuwirken und Minderheiten auf diesem Gebiet zu integrieren. Integration setze dabei auch voraus, dass religiöse oder weltanschauliche Minderheiten sich nicht selbst abgrenzten und sich einem Dialog mit Andersdenkenden und -gläubigen nicht verschlössen. Dies im Sinne gelebter Toleranz einzuüben und zu praktizieren sei eine wichtige Aufgabe der Grundschule.
Nach Auffassung des BGH stellt sich die beharrliche Weigerung der Eltern, ihre Kinder der öffentlichen Grundschule oder einer anerkannten Ersatzschule zuzuführen, deshalb als Miss­brauch der elterlichen Sorge dar. Eltern sind auch dann nicht berechtigt, ihre Kinder der Schulpflicht zu entziehen, wenn einzelne Lehrinhalte oder -methoden der Schule ihren Glaubensüberzeugungen entgegenstehen. Dies gilt jedenfalls so lange, als der Staat seinem Erziehungsauftrag im Sinne des Grundgesetzes verantwortungsvoll nachkommt. Gegenteiliges sei hier nicht der Fall. Der teilweise Entzug der elterlichen Sorge und die Anordnung der Pflegschaft seien im Grundsatz geeignet und auch verhältnismäßig, dem Missbrauch der elterlichen Sorge entgegenzuwirken. Insoweit hat der BGH die Rechtsbeschwerde der Eltern deshalb als unbegründet zurückgewiesen.
Beanstandet hat der BGH allerdings in beiden Fällen die Bestellung der Stadt P. (Jugendamt) zum Pfleger für die Kinder. Denn dieser Pfleger habe sich offenkundig als in diesen Fällen ungeeignet erwiesen, den Gefahren für das Kindeswohl effektiv zu begegnen. Der Pfleger habe erst die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Kinder nach Österreich umgemeldet worden seien; sodann habe er die Möglichkeit, die Kinder in Österreich dem Hausunterricht zuzuführen, durch eine entsprechende Antragstellung bei den österreichischen Behörden selbst eröffnet. Damit sei der Erfolg eingetreten, den die Eltern von vornherein erstrebt hätten, nämlich die häusliche Unterrichtung der Kinder durch ihre pädagogisch nicht vorgebildete Mutter – dies allerdings nicht in Deutschland, sondern in Österreich. Es sei nicht ersichtlich, dass die vom Familien­gericht – nunmehr im Hauptsacheverfahren – verfügte Übertragung des Sorgerechts in Schulangelegenheiten sowie des Aufenthaltsbestimmungsrechts auf die Stadt P. (Jugendamt) an der von der Stadt als Pfleger selbst herbeigeführten Situation etwas ändere. Der BGH hat deshalb die Bestellung der Stadt als Pfleger aufgehoben und die Sache insoweit an das OLG zurückverwiesen, damit dieses durch die Auswahl eines geeigneten Pflegers oder durch gerichtliche Weisungen sicherstelle, dass die Kinder ihrer Schulpflicht nachkommen.
Amtsgericht Paderborn 07.03.2006 - 8 F 811/05
Oberlandesgericht Hamm 20.02.2007 - 6 UF 51/06

References: BGH 
 BGH 
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