Source: https://www.fh-gesundheitsberufe.at/studium/master-lehrgang/hochschuldidaktik-fuer-gesundheitsberufe/
Timestamp: 2020-01-19 19:48:02+00:00

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Hochschuldidaktik für Gesundheitsberufe - FH Gesundheitsberufe
Studieren / Studienangebot / Hochschuldidaktik für Gesundheitsberufe
Master-Lehrgang (berufsermöglichend)
abgeschlossenes Bachelorstudium mit Ausbildung zu einem Gesundheitsberuf (z.B. Gesundheits- und Krankenpflege, Pflegewissenschaft, Biomedizinische Analytik, Diätologie, Ergotherapie, Hebamme, Logopädie, Physiotherapie, Radiologietechnologie), Bachelor bzw. Abschluss eines höherwertigen Studiums im Gesundheitsbereich oder Abschluss einer Ausbildung im gehobenen medizinisch-technischen Dienst oder Hebamme
Die Lehrgangsgebühren am Masterlehrgang Hochschuldidaktik für Gesundheitsberufe beträgt insgesamt 11.000 Euro. Dieser Betrag wird in Teilbeträgen von 2.750 Euro pro Semester eingehoben.Darüber hinaus ist der ÖH-Beitrag in Höhe von 19,70 Euro pro Semester zu entrichten.
Das Ziel des Master-Lehrgangs „Hochschuldidaktik für Gesundheitsberufe“ (MHD) besteht darin, sowohl jene wissenschaftlichen und didaktischen Kompetenzen als auch jene Managementkompetenzen, Selbst- und Sozialkompetenzen zu vermitteln, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer befähigen, Tätigkeiten in der Aus-, Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen professionell auszuüben.
Diese Kompetenzen und fachübergreifenden Qualifikationen werden auf dem Weiterbildungsweg erworben, dadurch kann neues Wissen an bereits bestehende Erfahrungsressourcen anknüpfen. Die Lehrveranstaltungen der einzelnen Module zeichnen sich durch ein ausgewogenes Verhältnis von Wissenschaftlichkeit, Praxisbezug und Praxiserprobung aus. Darüber hinaus unterstützen ein Pflichtpraktikum in der Lehre und ein weiteres Praktikum, welches wahlweise in einem lehrenden Bereich, im Bildungsmanagement, der Praxisanleitung oder der Forschung absolviert werden kann, die Professionalitätsentwicklung.
Zudem wählen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im dritten Semester eines der Wahlfächer: Praxisanleitung, Pflegewissenschaft oder Forschung.
Hinweis: Der Master-Lehrgang Hochschuldidaktik für Gesundheitsberufe in Kombination mit dem außercurricularen Zusatzmodul „Wissenschaft und Beruf“ ist als Ausbildung für Lehraufgaben in der Gesundheits- und Krankenpflege gemäß §65a Gesundheits- und Krankenpflegegesetz (GuKG) in Verbindung mit der Anlage 6 II der Gesundheits- und Krankenpflege – Lehr- und Führungsaufgaben – Verordnung als Ausbildung für Lehraufgaben gemäß §17 GuKG anerkannt.
Lehraufgaben sind lt. §17 (5) insbesondere:
Das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen hat in der Gesundheits- und Krankenpflege – Lehr- und Führungsaufgaben – Verordnung den Fachhochschul-MA-Lehrgang Hochschuldidaktik für Gesundheitsberufe mit dem Zusatzmodul Wissenschaft und Beruf als Sonderausbildung für Lehraufgaben gem. §17 GuKG (Spezialisierungen) anerkannt. Der MA-Lehrgang ist damit eine gem. §65a GuKG anerkannte tertiäre Ausbildung.
Die Absolventinnen und Absolventen haben umfangreiche Lehr-, Leitungs- und Bildungsmanagementqualitäten erworben, die sie dazu befähigen Lehr- und Leitungsfunktionen in Bildungseinrichtungen des Gesundheitsbereichs zu übernehmen. Sie haben gelernt, im beruflichen Alltag reflektiert, eigenverantwortlich und nach berufsethischen Grundsätzen zu handeln.
Die Lehrgangsschwerpunkte vernetzen die Berufserfahrungen der Studierenden mit den Berufswissenschaften und den Bezugswissenschaften. Insbesondere wird lebenslanges Lernen umgesetzt.
Qualifizierung der Gesundheitsberufe im sekundären wie im tertiären Bildungsbereich
Lehren und Lernen in Aus-, Fort- und Weiterbildungen der Gesundheitsberufe
Digitale Bildungsformen und -produkte für Gesundheitsberufe
Bildungsmanagement im Gesundheitswesen
Projektmanagement für Gesundheit und berufliche Bildung in den Gesundheitsberufen
Curriculumsentwicklung und Bildungsplanung
Projekte in der Qualifizierung der Gesundheitsberufe
Berufspraktika in Lehre, Praxisanleitung, Bildungsmanagement, Forschung
Coaching und Beratung – Begleitung im Kontext von Lehre und Berufspraxis
Hochschuldidaktik beschäftigt sich mit allen Aspekten von Lernen, Lehren und Forschung in der Aus-, Fort- und Weiterbildung für Gesundheitsberufe. Die Absolventinnen und Absolventen sind in der Lage, basierend auf wissenschaftlichen Kenntnissen und Methoden, didaktische Problemstellungen zu diagnostizieren und zu analysieren sowie zielgruppenspezifische Lösungen zu entwickeln und umzusetzen. Sie können Wissen mit praktischer Erfahrung verbinden und didaktisch sinnvoll weitervermitteln.
Mit diesen Kompetenzen stehen den Absolventinnen und Absolventen vielfältige Karrierechancen offen. Sie übernehmen Lehr-, Bildungsmanagement- oder Leitungsaufgaben. Darüber hinaus sind sie in der Hochschulentwicklung tätig und gefragte Expertinnen bzw. Experten in der Forschungsassistenz.
Haupt- und nebenberuflich Lehrende in Bildungseinrichtungen mit Schwerpunkt Gesundheit
Leitung, Koordination, Entwicklung oder Assistenz von:
Studiengängen bzw. Lehrgängen mit Schwerpunkt Gesundheit
Bildungsprogrammen für Gesundheitsberufe
Praxisanleitung bzw. Mentoring im Rahmen der praktischen Ausbildung zu einem Gesundheitsberuf
Zu den Voraussetzungen für diesen Lehrgang zählen:
umfangreiche fachliche Kenntnisse im Berufsfeld,
Bereitschaft zur Reflexion und zur wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Berufspraxis,
Interesse am Umgang mit und am Lernen von Menschen,
Bereitschaft zum lebenslangen Lernen.
Grundvoraussetzung für die Aufnahme in den Master-Lehrgang ist der Abschluss eines fachlich relevanten Bachelor-Studiengangs (z.B. Gesundheits- und Krankenpflege, Pflegewissenschaft, Biomedizinische Analytik, Diätologie, Ergotherapie, Hebamme, Logopädie, Physiotherapie, Radiologietechnologie).
Hinweis: Über die Aufnahme von Personen mit dem Abschluss einer Gesundheits- und Krankenpflegeausbildung sowie einer außergewöhnlichen beruflichen Leistungsbilanz entscheidet die wissenschaftliche Leitung im Einzelfall.
Lehrgangsgebühr EUR 2.750,– pro Semester
Kosten für Projektmanagementzertifizierung (Teilnahme auf freiwilliger Basis)
LVA_Termine_MHD_5 Lehrgang
* Bei der Anzahl der angegebenen Termine handelt es sich um einen Maximalwert je Semester. Den genauen Stundenplan für das Folgesemester erhalten Sie in der Regel am Ende des laufenden Semester.
** Änderungen der LVA-Termine vorbehalten!
fhg – Zentrum für Gesundheitsberufe Tirol GmbH Fachhochschule Salzburg
Selbst- und Sozialkompetenz I
 Die Absolventin/Der Absolvent setzt sich kontinuierlich mit den Funktionen, Rollen und Aufgaben Lehrender und Lernender auseinander und ist in der Lage eine Balance zwischen unterschiedlichen Rollenanforderungen herzustellen.  Die Absolventin/Der Absolvent nimmt Bedürfnisse, Einstellungen, Eigenschaften und Kompetenzen anderer wertschätzend wahr und bringt eigene Bedürfnisse, Einstellungen, Eigenschaften und Kompetenzen konstruktiv ein.  Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage Personen in unterschiedlichsten beruflichen Kontexten bedarfsorientiert ein konstruktives Feedback zu geben.  Die Absolventin/Der Absolvent besitzt die Fertigkeit zum wirkungsvollen Auftritt in der Lehre und der Berufspraxis. Sie/Er ist in der Lage zielgruppenangemessene Informations- und Argumentationspräsentationen zu erstellen und durchzuführen.  Die Absolventin/Der Absolvent moderiert Meetings und Teamsituationen zielorientiert und effizient. Sie/er reflektiert stetig die eigene Rolle und Funktion im Moderationsprozess und trifft situationsadäquate Anpassungen.  Die Absolventin/Der Absolvent nimmt in Moderationsprozessen Bedürfnisse, Einstellungen, Eigenschaften und Kompetenzen der sozialen Umgebung wertschätzend wahr und geht mit unterschiedlichen Positionen, Eigenschaften und Kompetenzen der Umgebung konstruktiv um.  Die Absolventin/Der Absolvent erkennt Spielregeln der Kommunikation in sozialen Systemen des eigenen Kontextes, spiegelt diese dem System wider und wirkt konstruktiv an dessen Weiterentwicklung mit. Die Absolventin/Der Absolvent strukturiert eigene komplexe Arbeitsprozesse in den diversen Kontexten mittels agiler Zeitmanagement-Methoden.  Die Absolventin/Der Absolvent priorisiert komplexe Aufgaben klar, legt passende Erfüllungskriterien fest und schätzt den Zeitaufwand adäquat ein.  Die Absolventin/Der Absolvent setzt ihre/seine eigenen Ressourcen ökonomisch ein und wendet Methoden und Möglichkeiten der Psychohygiene zielführend an.
 Zeitmanagement aus dem Blickwinkel der neueren Hirnforschung
 Methoden des Agilen Zeitmanagements – Backlog, To Do, Doing und Done
 Erfüllungskriterien – was soll in welcher Qualität erarbeitet werden
 Zeit schätzen und priorisieren – Klarheit über den Umfang von Aufgaben erhalten und Prioritäten anhand von Nutzenkriterien selbstbestimmt treffen können
 Kombination von agilen und klassischen Zeitmanagementmethoden
 Konzentration und Fokussierung, Selbstbestimmtheit und Motivation als Antwort auf Stress und Überforderung
 Ressourcenmanagement
Funktionen und Rollen – Aufgaben, Erwartungen
 Kennenlernen
 Rollen (beruflich und privat, insbesondere neue Rolle als Student/in im Master-Lehrgang Hochschuldidaktik für Gesundheitsberufe und als Lehrende erfragen)
 Persönlichkeitstypen und -strukturen
 Gemeinsames Grundverständnis erfolgreicher Kommunikation und passender Kommunikationsmodelle
 Wahrnehmungspositionen, Empathie – Selbstwahrnehmung und die Wahrnehmung im Team
 Abgleich von Selbstbild und Fremdbild (Feedbackmethoden, -regeln, insbesondere ressourcenorientiertes Feedback)
 Spielregeln des gemeinsamen Tuns – das Miteinander im Lehrgang durch Kommunikation konstruktiv gestalten
 Techniken aus der Selbstkonzeptforschung, welche eine Förderung adäquaten Selbstvertrauens unterstützen
 Geschlechtsspezifische Kommunikation
Wirkungsvolle Auftritte - Präsentieren und Moderieren in Lehre und Berufspraxis
 Mit der eigenen Persönlichkeit arbeiten – ihr Präsenz verleihen
 Innere Haltung und Körperhaltung – ein Klangraum
 Situationsadäquates Auftreten – spezieller Fokus auf den beruflichen und studentischen Kontext
 Überzeugen, Begeistern, Ermutigen, Führen, Inspirieren oder Schulen – die eigenen Botschaften mit wirkungsvoller Körpersprache verfeinern
 Kraft der Stimme entfalten und Sprache als wirkungsvolles Medium erkennen und einsetzen
 Beziehungsräume vertrauensvoll gestalten
 Botschaften medial umsetzen
 Spannungsbögen erzeugen
 Moderationsmethoden für Lehre und Berufspraxis
 Moderationen selbstbewusst steuern und ergebnisorientiert arbeiten
Selbst- und Sozialkompetenz II
 Die Absolventin/Der Absolvent erkennt Dynamiken in Gruppen und kann förderliche Maßnahmen zur deren Arbeitsfähigkeit setzen. Die Absolventin/Der Absolvent erkennt Kommunikationsmuster wie z.B. bewusste und unbewusste Themen der Gruppe sowie Normen und Regeln, kann diese bewerten und den Entwicklungsstand der Gruppe erheben. Die Absolventin/Der Absolvent setzt sich mit den Themen Macht, Konflikt, Subgruppenbildung, Konkurrenz, Positionierung und Interdisziplinarität in Gruppen reflexiv auseinander und lernt, Methoden zu deren Bearbeitung einzusetzen. Die Absolventin/Der Absolvent plant Interventionen in Gruppen situationsspezifisch unter Einbeziehung der herrschenden Dynamik und geht zielorientiert vor. Die Absolventin/Der Absolvent kann das Konzept „Resilienz“ im Kontext von Lehre und Berufspraxis nach der derzeitigen State of the art-Literatur einordnen und erkennt sowohl die Wichtigkeit der eigenen Funktion, als auch jene der Lernenden. Die Absolventin/Der Absolvent erkennt Frühwarnsignale von Überlastung, erkennt die Phasen von Krisen und kann für sich selbst, wie auch im Kontext von Lehre und Berufspraxis passende Maßnahmen durchführen und evaluieren bzw. funktionsadäquate Maßnahmen begleiten. Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage, Resilienz-Ressourcen aufzubauen bzw. den Aufbau bei Lernenden in der weiteren Berufspraxis zu unterstützen.
 Merkmale einer arbeitsfähigen Gruppe
 Dynamiken erkennen und situationsadäquat bewerten
 Rollen, Normen und Regeln – z.B. das Modell von Raoul Schindler
 Auswirkung von Subgruppen, Konkurrenz, Konflikten und Positionierung auf den Beziehungsraum in Gruppen – die Normalität enttabuisieren
 Rollenflexibilität entwickeln – zwischen Lehre, Beratung, Leitung, Coaching und Gruppenmitglied
 Eigene Position in Gruppen – Selbst- und Fremdbild
 Situationsadäquate Interventionsgestaltung und zielorientiertes Führen der Gruppe
 Fachbegriffe, -inhalte- und -konzepte
 Situationsanalyse – was bereits gemacht wird und unter dem Begriff Resilienz einzuordnen ist – eigene Potentiale
 Schlüsselfaktoren und Säulen der Resilienz
 Frühwarnsignale und die Phasen einer Krise – Erkennen und funktions- und situationsadäquat steuern und begleiten
 Resilienz-Ressourcen aufbauen und passend einsetzen – Fokus auf Selbstmanagement, Psychohygiene und die Gesundheit
Selbst- und Sozialkompetenz III
 Die Absolventin/Der Absolvent führt effektive, konstruktive und lösungsorientierte Gespräche im Kontext von Lehre und Berufspraxis mit unterschiedlichen Gesprächspartner/innen.  Die Absolventin/Der Absolvent bewältigt sozial-kommunikative Handlungssituationen professionell und im Einklang mit der eigenen Haltung als Lehrende/ als Lehrender. Die Absolventin/der Absolvent hat eine besondere Sensibilität für die Beziehungsgestaltung mit dem Gesprächspartner/der Gesprächspartnerin. Er/Sie kann zielgruppenadäquate Beziehungsräume gestalten, die Grundlage für erfolgreiche Gespräche.  Die Absolventin/Der Absolvent evaluiert ihr/sein Gesprächsverhalten laufend und nimmt notwendige Anpassungen vor.  Die Absolventin/der Absolvent nimmt die spezielle Haltung des Coaches und des Beraters/der Beraterin ein und gestaltet einen Entwicklungsraum, der es Lernenden und Kolleg/innen erlaubt, eigene Lösungen zu erarbeiten und umzusetzen.  Die Absolventin/der Absolvent setzt Coaching- und Beratungsbausteine in beruflichen Kontexten ein. Sie/er verfügt über einen reflexiven Zugang hinsichtlich des situationsadäquaten Einsatzes dieser Bausteine, evaluiert laufend den Prozess und passt ihr/sein Handeln passend zum Kontext an.  Die Absolventin/der Absolvent sorgt für die eigene psychische wie physische Gesundheit, um die Rollen als Coach, Beraterin/Berater und Mentorin/Mentor kompetent wahrnehmen zu können.
Coaching und Beratung - Methoden zur Begleitung im Kontext von Lehre und Berufspraxis
 Begriffe klären, Gemeinsamkeiten und Unterschiede (Zusammenfassung zweier Inhalte)
 Haltung, Kommunikation und Beziehung
 Wahrnehmen und Erfassen der eigenen Persönlichkeit und der des Gegenübers
 Theoretische Bezüge: Systemtheorie, Konstruktivismus, Ressourcenorientierung, Lösungsorientierung
 Coaching- und Beratungsprozess, Interventionstechniken und Tools
 Einsatz von Coaching- und Beratungselementen im Kontext der Lehre von Berufspraxis
 Anforderungen an Coaches, Berater und Beraterinnen – Umgang mit der Verantwortung, Selbstfürsorge und Grenzen
Gesprächsführung im Kontext von Lehren und Lernen
 Gespräche zielorientiert vorbereiten, lösungsorientiert durchführen, dokumentieren und evaluieren – Modelle, Methoden und Wissenswertes aus dem Erfahrungswissen (Herausforderungen, Fallen,…)
 Rollen- und Beziehungsgestaltung im Gespräch
 Mögliche Arten und Eigenheiten von kontextrelevanten Gesprächssituationen z.B.: Zielgespräche, Beratungsgespräche, Feedbackgespräche, Rückmeldegespräch, Beurteilungsgespräche, Konflikt- und Krisengespräche
Bildungsmanagement im Gesundheitswesen I
 Die Absolventin/Der Absolvent wendet Managementmodelle auf Bildungseinrichtungen im Gesundheitswesen an, strukturiert und evaluiert ihr/sein praktisches normatives und strategisches Handeln als Bildungsmanager-/in modellkonform.  Die Absolventin/Der Absolvent kennt die Grundlagen des Projektmanagements und deren Einsatzmöglichkeit in der Entwicklung von Bildungsorganisationen.  Die Absolventin/Der Absolvent verfügt über detaillierte Kenntnisse hinsichtlich der Qualität der Leistungserbringung in Bildungseinrichtungen.  Die Absolventin/Der Absolvent kennt Aufgaben, Ziele und Verantwortungsbereich des Qualitätsmanagements an Hochschulen.  Die Absolventin/Der Absolvent kennt Maßnahmen zum Qualitätsmanagement in Bildungseinrichtungen und kann solche kriterienorientiert bewerten.  Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage Qualitätsentwicklungsinstrumente kritisch zu beurteilen und sie zur Sicherung von Qualität in Bildungseinrichtungen adäquat einzusetzen.
EInführung in das Bildungsmanagement des Gesundheitswesens
 Bildungsmanagement: Orientierender Einstieg
 Begriffsdefinitionen
 Bildungsorganisationen: Ablauf und Aufbauorganisation
 Rahmenbedingungen des Bildungsmanagements u. a. bildungsspezifische Rechtsgrundlagen für Organisationen des Gesundheitswesens
 St. Galler Managementmodell für Bildungsorganisationen des Gesundheitswesens – normatives und strategisches Bildungsmanagement
 Projektmanagement und Veränderung
 Projektmanagement Grundlagen: Fokus OE-Projekte in Bildungsorganisationen (Projektrollen, Projektinitiierung, Projektorganisation, Projektplanung, Projektevaluation)
 Prozesse des normativen und strategischen Bildungsmanagements – vom Leitbild der lernenden Organisation zur Transfersicherung
Qualitätsmanagement in Bildungsorganisationen des Gesundheitswesens
Definitionen und Bedeutungen:
 Qualität/Qualitätsmanagement, QM-Systeme
 Nationale Qualitätsstandards für Bildungseinrichtungen
Qualitätsmanagement im Hochschulbereich:
Unternehmensziele von Bildungseinrichtungen: Ziele, Aufgaben und Verantwortungsbereich des Qualitätsmanagements an Hochschulen mit speziellem Fokus auf das Gesundheitswesen
 Qualitätsebenen: Struktur, Prozess- und Ergebnisqualität und Auswirkungen auf die Arbeitsorganisation im Bildungsbereich
 Internes und externes Qualitätsmanagement, zentral und dezentral organisierte Methoden des Qualitätsmanagements und Qualitäts-Assessmentinstrumente
Organisationsstrukturen von Bildungseinrichtungen:
Prozessmanagement in Bildungseinrichtungen
 Prozessdenken und Abbildung von Prozessen in Bildungseinrichtungen des Gesundheitswesens
Bildungsmanagement im Gesundheitswesen II
 Die Absolventin/Der Absolvent begleitet in ihrer/seiner Rolle als Bildungsmanagerin/Bildungsmanager das Bewerbungsmanagement im Gesundheitswesen professionell.  Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage unterschiedliche Informationsquellen über Bewerber/innen für valide Auswahlentscheidungen zusammenzuführen.  Die Absolventin/Der Absolvent kann die Qualität von Bewerber/innen/auswahlgesprächen anhand ausgewählter psychometrischer Gütekriterien für Methoden der Bewerber/innen/auswahl sachkundig beurteilen.  Die Absolventin/Der Absolvent wendet Prinzipien der Personenbeurteilung sowohl für sich als auch in Situationen, in denen entweder die Einschätzung beruflicher Leistungsvoraussetzungen gefragt ist oder die Beurteilung von Veränderungen in unterschiedlichen Kompetenzbereichen von Bedeutung ist, an.  Die Absolventin/Der Absolvent gestaltet eigenverantwortlich Handlungsfelder des normativen, strategischen und operativen Bildungsmanagement in Gesundheitseinrichtungen.  Die Absolventin/Der Absolvent setzt passende Elemente des Bildungsmarketings in der Erstellung eines Bildungsprogramms für die berufliche Aus-, Fort- oder Weiterbildung zielgruppenadäquat ein und evaluierte diese professionell. Die Absolventin/Der Absolvent kennt Methoden zum Projektcontrolling und Projektabschluss und kann diese entsprechend einsetzen.  Die Absolventin/Der Absolvent steuert bzw. unterstützt aktiv Organisationsentwicklungsprojekte im eigenen Arbeitsfeld agil und kann die Güte des Entwicklungsprozesses evaluieren. Die Absolventin/Der Absolvent ist befähigt Projekte agil zu entwickeln, zu leiten, sie im Team bzw. mit Auszubildenden durchzuführen und zu evaluieren.  Die Absolventin/Der Absolvent ist befähigt OE-Projekt-Prozesse auf der Metaebene zu betrachten, zu evaluieren und diese Informationen der Organisation im Sinne der „Lernenden Organisation“ (Wissenstransfer) zur Verfügung zu stellen. Die Absolventin/Der Absolvent erkennt Gefahren und Risiken in Projekten frühzeitig und kann diese zeigerecht einer Lösung zuführen.  Die Absolventin/Der Absolvent betrachtet die eigene Projektteamkompetenz auf der Metaebene, bewertet kritisch und verbessert diese über konkrete Feedbackschleifen und trägt damit zur Professionalisierung des gesamten Projektteams bei. Er/Sie steuert aktiv Dynamiken in Projekten, minimiert Risiken und wirkt Projektkrisen entgegen.
Bewerbungsmanagement in Bildungsorganisationen des Gesundheitswesens
 Bewerbungsmanagement in Bildungsorganisationen des Gesundheitswesens – ein Überblick
 Generelle Aspekte der Leistungs-und Verhaltensbeurteilung
 Verfahren der Personalauswahl
 Multimodale Personalauswahl inkl. Gütekriterien
 Ablauf des Bewerbungsgespräches
 Fragetechniken
 Feedbackgespräch
 Evaluation des Bewerbungsgespräches
 Transfer von Prozessen der Personenbeurteilung in Bewerbungssituationen auf andere berufliche Bereiche der Leistungs- und Verhaltensbeurteilung
 Empirische Evidenz in der Personalauswahl für die Konstruktion von Bewerber/innen/auswahlgesprächen
Management von OE-Projekten in Bildungsorganisationen
 Organisationsentwicklung von Bildungsorganisationen im Gesundheitswesen.
 Veränderung durch Projektmanagement gestalten
 Grundlagen und Methoden des Projektmanagements – Fokus Agilität
 OE-Projekte: Projektabgrenzung, Projektkontext, Risikoanalyse, Projektstrukturplan, Zeit- und Ablaufplan, Projektcontrolling, Projektabschluss
 Rollen, Funktionen und Kontexte im Projektmanagement gestalten
 Methoden des Projektmanagements (Methoden zum Projektstart, Methoden zur Projektkoordination, Methoden zum Projektcontrolling, Methoden zum Projektmarketing, Methoden zum Management von Projektkrisen, Methoden zum Projektabschluss
 Nutzen und Qualität von moderierten Feedbackschleifen und selbstgesteuerten Arbeiten
 Arbeiten auf der Metaebene auf Projektebene und auf Organisationsebene – „lernende Organisation“ und Wissenstransfer
 Arbeiten in agilen Projekt-Teams –Initiierung, Aufsetzen, Controlling/Evaluation, Abschluss, Umgang mit Grenzen und Dynamiken
Operatives Bildungsmanagement im Gesundheitswesen
 Strategisches Bildungsmanagement – Fokus Programmentwicklung in Bildungsorganisationen
 Operatives Bildungsmanagement – ein Bildungsprogramm gestalten – Strukturmodell - Bedarfsanalysen, didaktische Entscheidungen, Evaluation, Transfer und Controlling
 Bildungsmarketing – wie stelle ich das eigene „Produkt“ erfolgreich am Markt dar – strategisches Marketing und Marketing Mix
 Qualitätskriterien für Bildungsangebote und deren Einfluss auf die Kaufentscheidung
 Praxistransfer – Fokus auf das eigene Lehr- und Praxisfeld der Studierenden
Bildungswissenschaften und Lernpsychologie
• Die Absolventin/Der Absolvent besitzt Grundlagenkenntnisse aus dem Bereich der Bildungswissenschaften. • Die Absolventin/Der Absolvent kann ausgewählte berufspädagogische Theorien und Konzepte erläutern. • Die Absolventin/Der Absolvent kann zu aktuellen bildungsrelevanten Diskussionen fachlich fundiert Stellung beziehen. • Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage Theorien, Modelle und Konzepte angewandter beruflicher Bildung im Gesundheitsbereich zu reflektieren.• Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage, die akademsche Ausbildung der Gesundheitsberufe vor dem Hintergrund der gesetzlichen Rahmenbedingungen und unter Verwendung zentraler Begriffe der Berufsbildung wie der Hochschuldidaktik zu beschreiben.• Die Absolventin/Der Absolvent kennt die Struktur der beruflichen und akademischen Ausbildungen im eigenen Gesundheitsberuf und kann auf dieser Grundlage ein qualitätsvolles Lehr- und Lernkonzept für diese Ausbildungen entwerfen. • Sie/Er kann auf Basis von Theorien, Modellen, Konzepten und Handlungsregeln des Lehrens und Lernens Bildungsprozesse im Bereich der Gesundheitsberufe kritisch hinterfragen.• Die Absolventin/Der Absolvent kann, auf Basis aktueller Konzepte und Ansätze der hochschulischen Bildung, zeitgemäße Formen der didaktischen Arbeit für die akademische Bildung in den Gesundheitsberufen, vorschlagen. • Die Absolventin/Der Absolvent entwickelt Strategien, um den Transfer adäquater Handlungsregeln, Konzepte und Theorien der akademischen Bildung in die eigene Lehrpraxis zu gewährleisten. • Die Absolventin/Der Absolvent kennt die Berufsentwicklung des eigenen Gesundheitsberufs im europäischen Kontext.• Sie/Er ist in der Lage aktuelle berufspolitische Fragen zu diskutieren und dazu Stellung zu beziehen sowie Zukunftsperspektiven für die eigene Berufsgruppe zu entwickeln. • Die Absolventin/Der Absolvent berücksichtigt lernpsychologische Erkenntnisse bei der Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen.• Die Absolventin/Der Absolvent ist befähigt Lernprozesse ihrer/seiner Zielgruppe systematisch zu fördern.
 Erkenntnistheorie, Grundzüge und Paradigmen wissenschaftlichen Denkens und Arbeitens
 Grundlagen der Bildungswissenschaften: Grundbegriffe und Paradigmen, historische Entwicklung und Teildisziplinen
 Kernkonzepte einer Theorie der Berufsbildung: Beruf/Berufung, materiale v. formale Bildung – Schlüsselqualifikationen, Transferproblematik, Handlungs- und Situationsorientierung, Expertise-Entwicklung
 Aspekte zeitgenössischer Bildungstheorien: Kompetenzorientierung, Professionalität/Professionalisierung, Life-long-learning, Diversity und Gendersensibilität
 Grundelemente einer Didaktik der Berufsbildung: didaktische Grundprinzipien (Instruktion/Konstruktion), Relevanzproblem, Spezifika des Erwachsenenlernens
 Rahmenbedingungen angewandter Berufsbildung: bildungspolitische, institutionelle und technologische Aspekte
 Gedächtnis
 Richtiges Lernen: Stressbewältigung, Lernstrategien und Lerntechniken
 Neurobiologische Grundlagen des Lehrens und Lernens, Konsequenz für die Lehrtätigkeit
 Grundlegende Theorien und Modelle des Lernens (u.a. Piaget) - Bezug zum Lernen im beruflichen Kontext und Implikationen für die Hoch-schuldidaktik
 Rolle der Gefühle inkl. Auswirkungen auf das Lehrverständnis
 Grundlegende Voraussetzungen von Lernleistung und ihre Beeinfluss-barkeit durch Lehrende
 Lehr- und Lernprinzipien und Gestaltung von Lernsituationen vor dem Hintergrund dieser Prinzipien
 Lernprozesse: relevante Merkmale des Lernens in einer wissenschaftlich fundierten Berufsausbildung auf Hochschulniveau
Theorien und Strukturen der Bildung für Gesundheitsberufe
 Theorien, Strukturen, Bildung, Gesundheitsberufe insb. strukturelle Besonderheiten der Ausbildung in den Gesundheitsberufen in Österreich verglichen mit anderen Ländern
 Theorien und Modelle und Konzepte der Didaktik beruflicher und akademischer Bildung
 Konzepte und Ansätze der Didaktik beruflicher und akademischer Bildung
 Didaktische Arbeit in der Ausbildung zu einem Gesundheitsberuf
 Handlungsregeln der beruflichen und akademischen Bildung
 Qualitätselemente der akademischen und der beruflichen Bildung in den Gesundheitsberufen
 Zukunftsperspektiven für die Ausbildung der Gesundheitsberufe
 Die Absolventin/Der Absolvent besitzt Grundlagenkenntnisse über ausgewählte wissenschaftstheoretische Strömungen, die dazugehörigen Vertreterinnen und Vertreter sowie deren Grundpositionen.  Sie/Er setzt das wissenschaftstheoretische Grundverständnis zur Reflexion der beruflichen Praxis ein. Die Absolventin/Der Absolvent erfasst die Bedeutung wissenschaftlicher Erkenntnis für die Gesundheitsberufe. Die Absolventin/Der Absolvent verfügt über methodologisches Grundlagenwissen bezüglich Forschung in den Gesundheitsberufen.  Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage die Grundformen wissenschaftlichen Schreibens unter Berücksichtigung von Formalvorschriften in eigenen schriftlichen Arbeiten adäquat und konsequent anzuwenden.  Die Absolventin/Der Absolvent kann Systemlesetechniken aktiv anwenden.  Sie/Er kann den wissenschaftlichen Arbeitsprozess entlang der Phasen wissenschaftlichen Schreibens planen und umsetzen.  Die Absolventin/Der Absolvent kann fachliche Recherchen in Literaturdatenbanken professionell durchführen und eine Literaturdatenbank verwenden.
Wissenschaftlicher Arbeitsprozess für Lehre und Berufspraxis
 Menschliche bzgl. wissenschaftliche Erkenntnis, Bedeutung wissenschaftlicher Erkenntnis für die Gesundheitsberufe
 Von der Alltagssprache zur Wissenschaftssprache, 10 Grundformen wissenschaftlichen Schreibens und Stilregeln des Schreibens
 Zielsetzung wissenschaftlichen Arbeitens, Erkenntnis- und Verwertungsziele
 Planung eines wissenschaftlichen Arbeitsprozesses entlang der Phasen wissenschaftlichen Schreibens:
Formalvorschriften sowie Bestandteile und Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit
Wissenschaftliche Literatur: Formen, Suche und Bewertung, Literaturverwaltungsprogramme
Themeneingrenzung, Formulierung einer Fragestellung, Erstellen einer Struktur und einer Gliederung sowie eines Schreibplans
 Qualitätssicherung in Wissenschaft und Forschung
 Wissenschaftstheoretische Grundlagen und Gegenüberstellung quantitativer und qualitativer Forschungszugang
 Ausgewählte Gegenstandsbereiche der Forschung in den Gesundheitsberufen
• Der Absolvent/Die Absolventin ist in der Lage einen Forschungsprozess unter Einhaltung verschiedenster Rahmenbedingungen (z.B. zeitlich, finanziell, Einreichung bei der Ethikkommission) und der Gendermedizin zu planen.• Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage eine relevante Forschungsfrage mit Bezug zum Praxisfeld zu entwickeln.• Die Absolventin/Der Absolvent kennt Charakteristika und Anwendungsmöglichkeiten der wichtigsten Forschungsmethoden in den Gesundheitswissenschaften. • Die Absolventin/Der Absolvent kann die Fragebogenmethode sowie das Qualitative Interview im Forschungsprozess umsetzen.• Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage Forschungsmethoden zu reflektieren und eine begründete Methodenentscheidung zu treffen.• Die Absolventin/Der Absolvent kann berufseinschlägige wissenschaftliche Studien umfassend verstehen und bewerten und ist in der Lage wissenschaftliche Erkenntnisse auf die Berufspraxis zu beziehen.• Die Absolventin/Der Absolvent kennt Charakteristika und Anwendungsmöglichkeiten der wichtigsten Forschungsdesigns in den Gesundheitswissenschaften.• Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage Häufigkeitsverteilungen zu erstellen und statistische Kennzahlen zu berechnen. • Die Absolventin/Der Absolvent in Publikationen die Qualität der Aufbereitung statistischer Daten beurteilen.• Die Absovlentin/Der Absolvent ist mit den Prinzipien der Wahrscheinlichkeitsverteilungen vertraut.
Angewandte Forschung in Hochschulen und Gesundheitsberufen
 Ablauf eines Forschungsprozesses und Planung eines Forschungsvorhabens
 Ethische Erwägungen in der Forschung, insbesondere Ethikkommission
 Verständnis des Begriffs Forschungsdesign und Klassifikationsmerkmale nach: Ziel und Zweck der Studie, Zeitpunkt und Häufigkeit der Datenerhebung, Gesichtspunkt der Manipulation der Variablen
 Spezielle Untersuchungsformen/Designs/Typen von Forschung: z.B. Delphi-Studie, Case Study Design, Aktionsforschung, Evaluationsforschung, Mixed Method Design
 Forschungsfragen aus dem Hochschulbereich und dem Gesundheitswesen
 Quantitative Erhebungsmethoden – Fokus Fragebogenerhebung
 Qualitative Erhebungsmethoden – Fokus Qualitatives Interview
 Hypothesenformulierung
 Deskriptive Statistik: Mengen, Grundgesamtheit, Stichprobe, Messung, Daten und Skalenniveau, Häufigkeitsverteilungen inkl. deren grafische Darstellung
 Kennzahlen statistischer Verteilungen:
 Kennzahlen der Lage,
 Kennzahlen der Streuung,
 Kennzahl der Konzentration,
 Kennzahlen des statistischen Zusammenhanges
 Wahrscheinlichkeitsrechnung: Wahrscheinlichkeitsverteilungen (Hypergeometrische Verteilung, Normalverteilung)
 Schließende Statistik: Schätzen und Testen von Hypothesen (Repräsentativität, Standardfehler, Konfidenzintervall, Fehl-entscheidungen, Hypothesentest, p-Wert, Stichprobengröße, Signifikanz)
Wissenschaft und Forschung III/Wahlpflichtmodule
wird in den Beschreibungen der einzelnen Wahlpflichtfächer gesondert angegeben
Spezialisierung: Forschung
 Kritische Bewertung klinischer Studien
 Qualitätskriterien systematischer Übersichtsarbeiten und Meta-Analysen
 Ergebnisse systematischer Übersichtsarten und Meta-Analysen im Berufsalltag nutzen
 Auswertung und Interpretation quantitativer Daten
 Auswertung und Interpretation qualitativer Daten
 Ergebnisdarstellung
 Aufbereitung einer Publikation
Spezialisierung: Pflegewissenschaft
 Theoretische Grundlagen der Pflege
 Systematische Übersichtsarbeiten und statistische Hintergründe einer Meta-Analyse
Spezialisierung: Theoriegeleitete Praxisanleitung
 Rechtliche, organisatorische und praktische Rahmenbedingungen für die Praxisanleitung
 Rollenverständnis
 Verhältnis von Theorie und Praxis
 Kompetenzentwicklung sowie Gesprächsformen zwischen Entwicklung und Beurteilung
 Planung und Durchführung der Praxisanleitung vor dem Hintergrund eines theoretischen Konzepts
 Reflexion des Handelns in der berufspraktischen Ausbildung
Wissenschaft und Forschung IV
 Die Absolventin/Der Absolvent ist befähigt in der Bearbeitung eines vorgegebenen oder selbst gewählten Fachthemas Originalität im Entwickeln von Lösungsansätzen zu zeigen. Sie/Er ist in der Lage eine umfangreiche wissenschaftliche Arbeit selbstständig zu verfassen und kann Themen inhaltlich einwandfrei und mit wissenschaftlichen Methoden vertretbar bearbeiten. Die Absolventin/Der Absolvent leistet mit seiner wissenschaftlichen Arbeit einen Beitrag zur Theorie, zur Empirie und/oder Methode.  Die Absolventin/Der Absolvent ist zum forschungsgeleiteten Weiterlernen befähigt. Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage pädagogisch-didaktisch bewährte Möglichkeiten der Betreuung wissenschaftlicher Arbeiten an FH-Studiengängen, wie z.B. Bachelor-, Seminar-oder Projektarbeiten, unter Berücksichtigung von zeitlichen Begrenzungen und institutionellen Vorgaben umzusetzen. Die Absolventin/Der Absolvent kann auf Basis eines Kriterienkataloges die Benotung wissenschaftlicher Arbeiten fair, begründet und transparent durchführen.
Begleitung wissenschaftlicher Schreibprozesse
 Formalvorschriften zum Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten und deren Anspruchsniveaus
 Bestandteile und Aufbau wissenschaftlicher Arbeiten insbesondere einer Master-Thesis
 Zielsetzung wissenschaftlicher Arbeiten, Erkenntnis- und Verwertungsziele
 Planung eines wissenschaftlichen Arbeitsprozesses
 Schreibprobleme und Motivation
 Betreuungsprozess und Betreuungsaufgaben in den einzelnen Phasen des Entstehungsprozesses
 Bewertungskriterien für wissenschaftliche Arbeiten hinsichtlich inhaltlicher, methodischer und formaler Aspekte
 Übung: Präsentation und Verteidigung der Master-Thesis
 Vorarbeiten, Materialübersicht zur Themenabgrenzung, Materialbeschaffung, Materialauswertung
 Manuskript
 Ergebnisgestaltung
 Reflexion des Prozesses
 Präsentation der Arbeit
 Die Absolventin/Der Absolvent kann gesundheitspolitische Zielformulierungen analysieren und ist in der Lage daraus Konsequenzen und Strategien für das eigene Handlungsfeld abzuleiten. Die Absolventin/Der Absolvent benennt idealtypische Grundformen von Gesundheitssystemen. Sie/Er erläutert den Aufbau und die Strukturen des österreichischen Gesundheitssystems und gibt Zusammenhänge im österreichischen Gesundheitssystem wieder. Sie/Er ist in der Lage gängige Gesundheits- und Krankheitskonzepte zu erläutern. Die Absolventin/Der Absolvent besitzt die Fähigkeit zur Analyse von Gesundheitsproblemen auf der individuellen Ebene und im eigenen Berufsfeld. Die Absolventin/Der Absolvent nennt die epidemiologischen und demografischen Veränderungen in der österreichischen Bevölkerung.  Sie/Er kann mittel- und langfristige Auswirkungen dieser Entwicklungen auf das Gesundheitswesen und die Gesundheitspolitik beschreiben. Sie/Er kennt den Ansatz und die Aufgaben von Public Health und weiß um deren Einfluss auf die Gesundheitspolitik.  Die Absolventin/Der Absolvent kann die wichtigsten Herausforderungen im österreichischen Gesundheitswesen und in der Pflege diskutieren.  Sie/Er ist in der Lage zur Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention Settings für das eigene Arbeitsfeld unter der Beteiligung der Betroffenen zu initiieren, zu entwickeln, daran mitzuarbeiten bzw. diese zu leiten. Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage in multiprofessionellen Teams an Gesundheitsförderung und Prävention mitzuwirken.
 Gesundheits- und Krankheitsmodelle und -konzepte
 Einflussfaktoren auf die Gesundheit
 Formen der Krankheitsbewältigung auf individueller und gesellschaftlicher Ebene
 Gesundheitsförderung und Prävention
 Gestaltung von Settings zur Gesundheitsförderung
 Verhältnis- und Verhaltensprävention
 Strukturelle Prävention
 Einfluss auf individuelles Gesundheitsverhalten
 Gesundheitssystemmodelle: staatlich, korporatistisch, wettbewerblich
 Charakteristika des österreichischen Gesundheitssystems
 Strukturen und Aufgabenbereiche des österreichischen Gesundheitssystems: Bundeskompetenz, Landeskompetenz, Selbstverwaltungskompetenz
 Zusammenwirken und § 15-a-Vereinbarungen
 Zielsteuerung Gesundheit/Gesundheitsreform
 Zielsteuerungsverträge aktueller Status
 Österreichischer Strukturplan Gesundheit (ÖSG)
 Gesundheitspolitische Ziele/Aufgaben der Gesundheitspolitik
 Herausforderungen des österreichischen Gesundheitssystems
 Österreichische Gesundheitsziele, Ziele der EU
 Aufgaben von Public Health, epidemiologische Veränderungen
 Gesundheits- und Krankheitsmodelle
 Auswirkungen der demographischen Entwicklung auf die Gesamtplanung
 Evidence basierte Strukturen im Bereich der Medizin, Gesundheitsförderung, Versorgungsmanagement und der Politik
 Schnittstellen ambulanter und stationärer Hilfssysteme
 Ursachen, Zusammenhänge, Auswirkungen von epidemiologischen Entwicklungen unter dem Aspekt der Globalisierung
 Entwicklung, Planung und Management von koordinierenden Angeboten
Hochschuldidaktik I
 Die Absolventin/Der Absolvent kann die Aufgaben und Gegenstände der Allgemeinen Didaktik, der Fachdidaktiken, der Hochschuldidaktik und der Medizindidaktik gegenüberstellen und miteinander in Beziehung bringen.  Sie/Er unterscheidet den Leistungsauftrag von Hochschule in Abgrenzung zu Universitäten und reinen Berufsbildungseinrichtungen ohne akademische Qualifizierung. Die Absolventin/Der Absolvent setzt sich aktiv mit der Rolle der Hochschuldidaktik im Hochschulsystem auseinander.  Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage auf Basis der Bologna-Anforderungen Lehre zu gestalten. Die Absolventin/Der Absolvent reflektiert didaktische Entscheidungen nach dem Grad der Wissenschaftlichkeit. Die Absolventin/Der Absolvent reflektiert didaktisches Handeln.  Die Absolventin/Der Absolvent plant Lernprozesse unter Berücksichtigung aktueller hochschuldidaktischer Entwicklungen. Sie/Er plant Lernprozesse vor dem Hintergrund der didaktischen W-Fragen. Die Absolventin/Der Absolvent sieht die eigene Lehre in ein umfassendes Aus-, Fort- oder Weiterbildungskonzept integriert.  Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage Lernergebnisse, zu spezifischen Themen der Lehre sowie für die praktische Anleitung, zu formulieren und deren Einbettung und Bedeutung für die Berufsfähigkeit von Auszubildenden zu diskutieren.  Sie/Er kann die Lernvoraussetzungen im Hinblick auf die spezifischen fachlichen Anforderungen analysieren und ist in der Lage Inhalte auszuwählen und Lernprozesse zu gestalten sowie die Gestaltung zu begründen. Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage die eigene Lehre nach bewusst intendierten und logisch begründbaren didaktischen Grundsätzen und Prinzipien zu gestalten.  Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage Lernsituationen auf Basis eines Ausgangsprofils der Lernenden und mit Blick auf die im Berufsalltag erforderlichen Handlungskompetenzen zu entwickeln. Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage Lernsituationen in Form von authentischen, simulierten und/oder symbolisch repräsentierten Handlungen zu gestalten. Sie/Er berücksichtigt dabei, dass Lernende befähigt werden zu reflektieren und eine Handlung als zielgerichtete, bewusste, zwischen Alternativen entscheidende und auswählende Tätigkeit verstehen lernen. Die Absolventin/Der Absolvent kann die Phasen der Steuerung von Lernprozessen (Planung, Durchführung, Analyse und Bewertung) theoretisch geleitet und empirisch fundiert umsetzen. Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage den Lernprozess Studierender nach hochschuldidaktischen Gesichtspunkten analysieren und beschreiben. Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage konkrete Lernsituationen für den Aufbau von Kompetenzen, unter Berücksichtigung didaktischer Handlungsregeln, zu planen, zu gestalten, zu initiieren und zu evaluieren.  Sie/ Er ist in der Lage die Gestaltung von Lernprozessen nach internen (z.B. Stimmigkeit des Lehr- und Lernprozesses) und nach externen (Angemessenheit des didaktischen Vorgehens) Kriterien zu bewerten.  Die Absolventin/Der Absolvent besitzt Detailkenntnisse hinsichtlich der methodischen Gestaltung von Lehrveranstaltungen in Hochschulen. Sie/Er ist in der Lage auf die Zielsetzung und die Prüfungsform des Lehr- und Lernkontextes abgestimmte Methoden anzuwenden. Die Absolventin/Der Absolvent entwickelt ihre/seine hochschuldidaktische Kompetenz kontinuierlich weiter.  Sie/Er kennt den Hintergrund und die Zielsetzung der Erstellung von Lernportfolios. Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage das eigene Denken, Wissen und Handeln zu reflektieren. Sie/Er ist bereit eigene Handlungsweisen kritisch zu prüfen und in Frage zu stellen. Sie/Er ist in der Lage das eigene Lernen auf das angestrebte Kompetenzniveau zu beziehen und dieses zu evaluieren.  Sie/Er ist in der Lage das eigene Lernen in den einzelnen Kompetenzbereichen des Lehrgangs semesterübergreifend zu evaluieren.  Sie/Er ist in der Lage Rückmeldungen zu suchen, aufzunehmen und sich aktiv mit diesen auseinanderzusetzen. Die Absolventin/Der Absolvent plant eigene Entwicklungsschritte und arbeitet konsequent an diesen.  Sie/Er besitzt die Bereitschaft Unterstützung im eigenen Lernprozess zu suchen bzw. anzunehmen. Sie/Er ist in der Lage das Verhalten anderer auf seine spezifischen Stärken hin zu bewerten. Sie/Er ist in der Lage neues Handeln auszuprobieren und die dabei gemachten Erfahrungen zu analysieren und in der Folge die Analyse zur eigenen Kompetenzentwicklung zu benutzen.
 Allgemeine Didaktik im Vergleich zu speziellen Didaktiken: Fachdidaktiken, Hochschuldidaktik für Gesundheitsberufe, Medizindidaktik inkl. Bezugsdisziplinen und Rahmentheorien
 (Hochschul-)Didaktische Reflexionsebenen: Bezugsdisziplinen und Rahmentheorien, Theorien und Modelle, Konzepte und Ansätze, Handlungsregeln, Alltagstheorien von Lehrenden und Lernenden
 Strukturmodelle und Bedingungsgefüge, didaktische W-Fragen
 Hochschuldidaktische Entwicklungen wie z.B.: Shift from Teaching to Learning to Coaching, Forschendes Lernen im eigenen Fach, Kompetenzorientierung, usw.
 Bologna-Anforderungen
 Analyseebenen des Hochschulsystems und Rolle der Hochschuldidaktik
 Hochschuldidaktische Kompetenzentwicklung
Hochschuldidaktische Gestaltungsprinzipien
Hochschuldidaktische Leitlinien bzw. Orientierungen
 Orientierung an der Praxis (Verständnis von Praxis, Handlungstypen, Stellenwert von Kompetenzen)
 Orientierung an Wissen (Verständnis von Wissen, Wissensar-ten: Begriffswissen (deklaratives Wissen), Verfahrenswissen (prozedurales Wissen), Anwendungswissen (konditionales Wissen) und Erfindungswissen (schöpferisches Wissen) kom-munizierbares Wissen, Verhältnis zwischen Wissen und Handeln)
 Orientierung an Zielen (Funktion von Zielen für den Lehr- und Lernprozess, Begründung von Zielen, Zielebenen, Präzisionsgrade von Zielen, Zielstufen für den Aufbau von Wissen, Zielstufen für den Aufbau von kognitiven Strukturen und Aufbau von Handlungskompetenzen, Formulierung von lernförderli-chen Zielen)
 Eigenverantwortliches und aktives Lernen
 (Hochschul-)Didaktische Grundsätze (z.B. vom Leichten zum Schweren) bzw. Prinzipien (z.B. Wissenschaftsorientierung, Praxisorientierung, Strukturierung, Didaktische Reduktion, Differenzierung)
 Rezepte
Methoden für die Hochschullehre
 Methodische Großformen z.B. Selbstgesteuertes Lernen, Blended Learning, Problembasiertes Lernen, Projektmethode
 Methodische Kleinformen z.B. Strukturlegetechnik, Mini-Aufgaben, One-Minute-Paper, Gruppenpuzzle
 Lehrtechniken und methodische Leitlinien z.B. verschieden Aufgabentypen (Probleme, Entscheidungsfälle, Gestaltungs- oder Beurteilungsaufgaben), Lernhandlungen mithilfe von Fragetechniken initiieren, Feedback anregen und geben, situiertes vs. systematisches Darstellen und Erklären
 Gezielter Einsatz von Lehr-Lernmethoden entlang des Lernprozesses:
 Methoden zu Veranstaltungsbeginn,
 Methoden zum Einbringen und Strukturieren des Vorwissens der Studierenden,
 Methoden zum Erwerb und zur Verteilung neuen Wis-sens,
 Methoden für Diskussionen,
 Methoden für ein schnelles Feedback
Planung und Gestaltung von Lernprozessen
 Überblick über die Planungsschritte unter Berücksichtigung der Leitlinien z.B. Entscheidungen hinsichtlich Absolvent/-innenprofil, Ziele und Inhalte, Gestaltung von Strukturen und Prozessen
 Learning outcomes
 Zusammenhang Lernergebnisorientierung und Lernerfolgsüberprüfung
 Überblick über die Ausprägung verschiedener Planungsaspekte auf den drei Planungsebenen:
 Planungsebene I – Konzeption von Studiengängen (Profil der Absolventinnen und Absolventen, Richtziele und inhaltliche Ausrichtung, Teilelemente und Studienaufbau
 Planungsebene II – Konzeption von Modulen, Kursen,
 Planungsebene III – Planung von Lernprozessen
 Variabilität und beschränkte Planbarkeit von Lernprozessen, Elemente und Einflussfaktoren
 Phasen der Steuerung von Lernprozessen: Planung, Durchführung, Analyse und Bewertung
 Beschreibung und Analyse des Lehr- und Lernprozesses inkl. Prozessplan: Situationsanalyse, Sachanalyse, Didaktische Analyse
 Zu didaktischen Prinzipien didaktische Handlungen planen: Bedeutungsorientierung – Praxisorientierung, Problemorientierung, Zielorientierung, Teamorientierung, Metakognition, Multiple Perspektive und Wiederholen, Neues auf Bekanntem aufbauen, Sinne ansprechen, Neugier wecken
 Im Berufsfeld notwendige Handlungen und Kompetenzen; Dimensionen von Praxis, die aufgrund einer Analyse der künftigen Tätigkeiten Gegenstand der Lehre sein sollen; Unterrichtsverfahren, welche den erwünschten Praxisbezug ermöglichen; praxisorientierte Unterrichtsverfahren
 Unterrichtsqualität und Lernerfolg, Förderung vertiefter Lernprozesse
Reflexion des Kompetenzerwerbs 1. Semester
 Kompetenzentwicklung und –evaluierung
 Reflexion des eigenen Kompetenzerwerbs
 Planung nächster Entwicklungsschritte
Hochschuldidaktik II
 Die Absolventin/Der Absolvent kann komplexe fachdidaktische Zusammenhänge analysieren und strukturieren. Die Absolventin/Der Absolvent besitzt die ausgeprägte Fähigkeit zum modellbasierten und modellbildenden Denken hinsichtlich fachdidaktischer Fragestellungen.  Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage auf der Grundlage ihrer/seiner fundierten theoretischen Kenntnisse eine Ableitung von Empfehlungen für die fachdidaktische Praxis zu geben.  Die Absolventin/Der Absolvent verfügt über ein detailliertes Wissen hinsichtlich vermittlungsorientierter Didaktik und hinsichtlich handlungsorientierter Didaktik Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage den Zusammenhang zwischen Lehr- und Lernzielen, entsprechender didaktisch-methodischer Aufbereitung und geeigneter kompetenzorientierter Prüfungsform herzustellen, zu argumentieren und die Gestaltung der Lehrveranstaltung danach auszurichten.  Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage Kompetenzraster zu erstellen und anzuwenden.  Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage Prüfungen unter Einhaltung der pädagogischen, didaktischen und psychologischen Qualitätskriterien sowie des fachlichen Anspruchsniveaus zu planen und durchzuführen. Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage den Lernenden konkrete und lernanregende Rückmeldungen über ihren Stand der Kompetenzentwicklung zu geben.  Sie/Er versteht wissensorientierte Lernprozesse als Denkprozesse und praxisorientierte Lernprozesse als Handlungsprozesse und kann diese methodisch ausgestalten sowie in zielgruppengerechten Lehrkonzepten praktisch umsetzen.  Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage anregende und effektive Lernkontexte zu organisieren und ein vielfältiges Repertoire an Methoden einzusetzen. Die Absolventin/Der Absolvent ist mit den didaktischen Ansätzen des lernfeld- und problembasierten Lernens vertraut und kann diese umsetzen. Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage einen dritten Lernbereich für die Ausbildung eines Gesundheitsberufs zu konzipieren. Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage geeignete Methoden im dritten Lernbereich auszuwählen. Die Absolventin/Der Absolvent kann Rolle und Aufgaben der Lehrperson im dritten Lernbereich einnehmen. Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage das eigene Denken, Wissen und Handeln zu reflektieren. Sie/Er ist bereit eigene Handlungsweisen kritisch zu prüfen und in Frage zu stellen. Sie/Er ist in der Lage das eigene Lernen auf das angestrebte Kompetenzniveau zu beziehen und dieses zu evaluieren.  Sie/Er ist in der Lage das eigene Lernen in den einzelnen Kompetenzbereichen des Lehrgangs semesterübergreifend zu evaluieren.  Sie/Er ist in der Lage Rückmeldungen zu suchen, aufzunehmen und sich aktiv mit diesen auseinanderzusetzen. Die Absolventin/Der Absolvent plant eigene Entwicklungsschritte und arbeitet konsequent an diesen.  Sie/Er besitzt die Bereitschaft Unterstützung im eigenen Lernprozess zu suchen bzw. anzunehmen. Sie/Er ist in der Lage das Verhalten anderer auf seine spezifischen Stärken hin zu bewerten. Sie/Er ist in der Lage neues Handeln auszuprobieren und die dabei gemachten Erfahrungen zu analysieren und in der Folge die Analyse zur eigenen Kompetenzentwicklung zu benutzen. Die Absolventin/Der Absolvent handelt entsprechend eines wissenschaftlich begründeten und professionellen Berufsverständnisses.
Didaktik des Dritten Lernorts
 Begriffsdefinition: Dritter Lernort, Dritter Lernbereich, Lernbereich Training und Transfer
 Cognitive Apprenticeship
 Simulationstraining mit Simulationspatient/inn/en und High Fidelity Puppen
 Rolle, Verantwortung und Aufgaben der Lehrperson im dritten Lernbereich
 OSCE: Prüfungsform in der Dritten-Lernortdidaktik
Fach- und Prüfungsdidaktik
 Analyse bestehender Fachdidaktikmodelle
 Funktionen eines Modells der Fachdidaktik
 Konzeptionsleitende Paradigmen
 Analyse der Lernvoraussetzungen der Zielgruppen, Ziele, Inhalte und Methoden in der Ausbildung zu Gesundheitsberufen
 Gesetze, Richtlinien und Curricula (Analyse bestehender Curricula) didaktisch hinterfragen
 Kriterien für eine fachdidaktische Analyse von Lehrveranstaltungen/Unterricht an den Lernorten Hochschule/Schule/Betrieb
 Lehr- und Prüfungsphilosophie als Einheit denken -Kohärenz von Lernzielen, Lehr- und Lernformen und Prüfungen
Handlungsorientierte Didaktik für Hochschulen
 Handlungsorientierte Didaktik, insbesondere deren Gründe, Grundsätze und Unterrichtsverfahren
 Handlungsorientierte Didaktikmodelle wie Erfahrungs- und Erkundungswerkstatt, Skillslab, Cognitive Apprenticeship, Rollen- und Planspiele, Simulationen - Überblick
 Handlungsorientierte Unterrichtsverfahren (POL, Projektmethode, Fallstudien) für Präsenzlehre - Überblick
 Lernortkooperation und Planung von Lernumgebungen, sodass Lernende Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen in authentischen Handlungssituationen oder durch Imitation und Simulation der Arbeitswirklichkeit trainieren können - Überblick
 Methoden, welche eine Außensicht von Tandempartnern oder Lerngruppen erlauben (z.B. simulierte Handlungen, szenisches Spiel, direkte Beobachtung) – Überblick
 Methoden für die praktische Anleitung von Lernenden in der Berufspraxis
Kompetenzorientiertes Prüfen und Beurteilen
 Rechtliche Rahmenbedingungen
 Shift from teaching to learning – Auswirkungen auf das Prüfungsgeschehen
 Funktionen der Leistungsbeurteilung
 Begriffsabgrenzungen der Begriffe Prüfen, Beurteilen, Evaluieren und Beraten
 Bezugsnormen der Leistungsbeurteilung
 Kompetenzbegriff und Kompetenzmodelle
 Grundschema eines kompetenzorientierten Lehr- und Lernkonzepts
 Kohärenz von Lernzielen, Lehr- und Lernformen und Prüfungen
 Formen der Leistungsüberprüfung und angemessener Einsatz
 Beurteilung von studentischer Leistung, Fehlergefahren der Leistungsbeurteilung und der Ableitung von Fehlervermeidungsstrategien im Zusammenhang mit dem Prüfen und Beurteilen
 Die Gütekriterien und pädagogischen Aspekte des Prüfens und Beurteilens
 Grundlagen des problembasierten Lernens
 Abgrenzung problemorientiertes Lernen
 Methodik des PBL
 Vom Wissen zum Handeln
 Siebensprung
 Lernaufgaben
 Rollen im PBL
Reflexion des Kompetenzerwerbs 2. Semester
Hochschuldidaktik III
 Die Absolventin/Der Absolvent verfügt über eine breite Kenntnis konstruktivistischer Lehr- und Lernmethoden und kann deren Vorzüge und Grenzen kritisch bewerten.  Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage, das Konzept der Selbststeuerung didaktisch angemessen und methodisch zielgerichtet umzusetzen. Die Absolventin/Der Absolvent kann ihre/seine Selbstlernmethoden und -wege kritisch analysieren und bewerten.  Die Absolventin/Der Absolvent besitzt detaillierte Kenntnisse über den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien zur Unterstützung von Lernprozessen. Sie/Er ist in der Lage unterschiedliche Medien, insbesondere aus dem informations- und kommunikationstechnologischen Bereich, nach didaktischen Gesichtspunkten auszuwählen und einzusetzen.  Die Absolventin/Der Absolvent verfügt über wichtige pädagogisch/psychologische Grundlagen des Lehrens und Lernens mit neuen Medien und kennt die Einsatzmöglichkeiten und Grenzen von E-Learning. Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage Studierende und Auszubildende im Rahmen von begleiteten und unbegleiteten Selbststudien durch Formen von E-Learning zu unterstützen.  Anhand zentraler didaktischer Leitfragen werden jeweils geeignete Medien, mit dem Ziel Lernprozesse zu fördern, ausgewählt.  Die Absolventin/Der Absolvent besitzt detaillierte Kenntnisse über diverse neue Medien und Lernplattformen sowie deren Einsatz- und Gestaltungsmöglichkeiten.  Die Absolventinnen und Absolventen sind in der Lage selbstständig ein mediengestütztes Lehrveranstaltungskonzept zu entwickeln und umzusetzen. Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage Denken, Wissen und Handeln zu reflektieren. Sie/Er ist bereit eigene Handlungsweisen kritisch zu prüfen und in Frage zu stellen. Sie/Er ist in der Lage das eigene Lernen auf das angestrebte Kompetenzniveau zu beziehen und dieses zu evaluieren.  Sie/Er ist in der Lage das eigene Lernen in den einzelnen Kompetenzbereichen des Lehrgangs semesterübergreifend zu evaluieren.  Sie/Er ist in der Lage Rückmeldungen zu suchen, aufzunehmen und sich aktiv mit diesen auseinanderzusetzen. Die Absolventin/Der Absolvent plant eigene Entwicklungsschritte und arbeitet konsequent an diesen.  Sie/Er besitzt die Bereitschaft Unterstützung im eigenen Lernprozess zu suchen bzw. anzunehmen. Sie/Er ist in der Lage das Verhalten anderer auf seine spezifischen Stärken hin zu bewerten. Sie/Er ist in der Lage neues Handeln auszuprobieren und die dabei gemachten Erfahrungen zu analysieren und in der Folge die Analyse zur eigenen Kompetenzentwicklung zu benutzen.
Begleitung von Selbststudienphasen
 Grundzüge einer konstruktivistischen Lehr-/Lernauffassung
 Konzept der Selbststeuerung aus didaktischer Perspektive
 Veränderte Rollenbilder und Funktionen
 Lernumgebungen für selbst gesteuertes Lernen
 Strategien der selbstständigen Wissensaneignung
 Methoden für ein begleitetes Selbststudium im Rahmen einer vermittlungsorientierten Didaktik
 Methoden für ein begleitetes Selbststudium im Rahmen einer handlungsorientierten Didaktik
Evaluation und Entwicklung von E-Learning-Szenarien
-Kritische Bewertung bestehender Lernplattformen und neuer Medien
-Möglichkeiten der Begleitung und Beratung von Studierenden im Rahmen von Tutorien sowie Unterstützung netzbasierter Gruppenarbeit und kooperativer Lernprozesse
-Nutzung von Lernplattformen für die Lehre und Forschung allgemein und Möglichkeiten des Einsatzes für die eigene Lehre
-Planung des Einsatzes einer Lernplattform in einem Unterrichtsfach und Aufbereitung von Arbeitsblättern und Klausuren im Internet samt Evaluation
-Implikationen für die eigene pädagogische Handlungspraxis
-Klärung des Begriffs und Auseinandersetzung mit Mediendidaktik und Medienkompetenz
-Medien als Werkzeuge zur Unterstützung des Lernprozesses
-Relevanzklärung von Medienprodukten bzw. Mediensystemen für verschiedene Lernprozesse und verschiedene Adressatengruppen
-Mediendidaktische Planungsfragen in Anlehnung an die klassischen didaktischen Leitfragen und mediendidaktische Durchführungsfragen
-Lernplattformen und ihre Funktionen, Einsatzmöglichkeiten, Chancen und Grenzen
-Vielfalt an Medieneinsatz, neue Medien wie Web 2.0 für die Hochschullehre
-Lernaktivitäten entwickeln und fördern
Neue Medien: Lernprozesse fördern
-Einführung in das Thema E-Learning (Begriffsbestimmung von E-Learning, Blended Learning und "neue Medien")
-Relevanzbestimmung und Potenziale des E- Learningeinsatzes für die Hochschullehre
-Überblick hinsichtlich der formen des Einsatzes neuer Medien in der Hochschullehre
-Multimedialer Wissenserwerb mit neuen Medien
-Lehr- und Lernfunktionen neuer Medien
-Didaktische Überlegungen zum Einsatz neuer Medien - insbesondere kritische Erfolgsfaktoren für die didaktische Konzeption und Besunderheiten der Lernumgebung
-Kritische Betrachtung des Einsatzes neuer Medien inklusive der Evaluation des Lernens mit neuen Medien
-Kriterien und Bedingungen, unter denen der Einsatz von neuen Medien einen Mehrwert für das Lernen darstellt.
Reflexion des Kompetenzerwerbs 3. Semester
wird in den Beschreibungen der einzelnen Praktika gesondert angegeben
 Programmplanung – Schwerpunkte und Weiterentwicklung
 Bedarfsanalysen im Bildungsmanagement
 Rechtlicher Rahmen – Studienrecht, Aufnahme, Ankerkennung, Abwesenheit, Prüfungsordnung, Abschluss
 Bildungsprodukt – didaktische Entscheidungen, Betreuung vor Ort, Nachbereitung
 Beziehungsgestaltung mit Kundinnen/Kunden und Stakeholdern
 Bildungsmarketing – Strategieplanung, operative Umsetzung
 Qualitätssicherung – Evaluation und Weiterentwicklung
 Arbeiten in Projekten
 Reflexion und Weiterentwicklung des Funktionsbewusstseins und der Funktionsausübung
 Planung eines Forschungsprozesses
 Durchführung eines Forschungsprozesses
 Forschungsmanagement
Lehre-Vertiefung
Lehrveranstaltungsvorbereitung/Unterrichtsvorbereitung und Begründung der Ziele, Inhalte, Methoden
 Qualität der Lehre/Unterrichtsqualität
 Lehrveranstaltungsmanagement
 Kursdesign und praktische Implikationen
 CATs
 Offene Lernformen
 Förderung des Lerntransfers
 Reflexions- und Evaluationsinstrumente
 Leistungsbeurteilungen
 Lehrveranstaltungsplanungen samt Analysen
 Lernen unterstützen
 Anleitung zur Wissensüberprüfung
 Aspekte der Motivationsförderung
 Gesprächssteuerung im Kontext von Lehren und Lernen
 Gestaltung von Beziehungsstrukturen
 Lehr- bzw. Unterrichtsevaluation
 Reflexion der eigenen Lehre
 Kooperation mit der Ausbildungsstätte
 Professionelle Praxisanleitung
 Schritte der kognitiven Berufslehre für die Praxisanleitung
 Lernförderliche Praktikumsgestaltung
 Kollegiale Beratungsmethoden im Rahmen der Praxisanleitung
 Kriterienorientiertes Feedback
 Beurteilung im Rahmen der Praxisanleitung
 Kritisches Beurteilen des eigenen Verhaltens und Reflexion des eigenen Handelns
Hochschuldidaktik IV
 Die Absolventin/Der Absolventin kennt aktuelle Aspekte einer qualitätsorientierten Lehrveranstaltungsentwicklung und -evaluierung.  Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage kontextadäquate Evaluationsinstrumente in Bildungseinrichtungen begründet zu empfehlen. Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage funktionsbezogene Evaluationsverfahren in der Hochschullehre zu konzipieren. Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage Evaluationsergebnisse über Bildungsprozesse in Hochschulen zu analysieren und sachgerecht weiter zu verwerten. Die Absolventin/Der Absolvent kennt wesentliche Aspekte diskursiver Evaluationsformen wie Feedback, Dialog, Gruppendiskussion, kollegiale Beratung.  Sie/er ist in der Lage Veränderungspotenziale in der individuellen Lehrgestaltung wahrzunehmen und entsprechende Strategien zu entwickeln, um dies aktiv mitgestalten und steuern zu können. Sie/er versteht Hochschullehrentwicklung im Kontext einer öffentlichen Einrichtung, wo Lern- und Bildungsprozesse professionell gestaltet werden. Die Absolventin/Der Absolventin kennt die Phasen der Studiengangsentwicklung und kann insbesondere die Entwicklung von Modulen professionell leiten.  Die Absolventin/Der Absolvent ist in der Lage das eigene Denken, Wissen und Handeln zu reflektieren. Sie/Er ist bereit eigene Handlungsweisen kritisch zu prüfen und in Frage zu stellen. Sie/Er ist in der Lage das eigene Lernen auf das angestrebte Kompetenzniveau zu beziehen und dieses zu evaluieren.  Sie/Er ist in der Lage das eigene Lernen in den einzelnen Kompetenzbereichen des Lehrgangs lehrgangsübergreifend zu evaluieren.  Sie/Er ist in der Lage Rückmeldungen zu suchen, aufzunehmen und sich aktiv mit diesen auseinanderzusetzen. Die Absolventin/Der Absolvent plant eigene Entwicklungsschritte und arbeitet konsequent an diesen.  Sie/Er besitzt die Bereitschaft Unterstützung im eigenen Lernprozess zu suchen bzw. anzunehmen. Sie/Er ist in der Lage das Verhalten anderer auf seine spezifischen Stärken hin zu bewerten. Sie/Er ist in der Lage neues Handeln auszuprobieren und die dabei gemachten Erfahrungen zu analysieren und in der Folge die Analyse zur eigenen Kompetenzentwicklung zu benutzen.
Studiengangsgestaltung mit dem Fokus auf Curriculumsentwicklung
 Planungsebenen: didaktisch, inhaltlich, strukturell
 hochschuldidaktische, bildungspolitische und berufspolitische Determinanten
 Anspruchs- und Interessensgruppen
 Prozessphasen der Studiengangsgestaltung: Ideenfindung und -bewertung, Anforderungsanalyse, Studiengangskonzeption, Modulentwicklung, Studiengangsimplementierung, Studiengangszertifizierung, Markteinführung und Studiengangsdurchführung, Studiengangsevaluation
• Begriffsklärung Evaluation
• Merkmale der Qualität von Hochschullehre
• Forschungs- und Evidenzbasierung in der Lehre
• Standards für Evaluationen
• Lehrevaluation an Hochschulen (Dimensionen der Lehrevaluation, Kompetenzorientierte Lehrevaluation, TAP-Teaching Analysis Poll, Digitalisierung der Evaluierung der Hochschullehre)
• Lehrentwicklung als Hochschulentwicklung (Evaluationskonzepte, Hochschuldidaktik, Curriculare Veränderungen, Bologna Prozess, Transfer aus dem Fach in die Hochschule)
Reflexion des Kompetenzerwerbs 1.-4. Semester
 Reflexion des eigenen Kompetenzerwerbs vom 1. bis zum 4. Semester
Hotline Hochschuldidaktik für Gesundheitsberufe
Mitglied Österr. Gesellschaft für Forschung und Entwicklung im Bildungswesen, Mitglied PE-OE-Ausschuss der FHK, Koordinatorin für Internationales Master-Lehrgang Hochschuldidaktik für Gesundheitsberufe, Bologna-Koordinatorin
Lehrveranstaltungen: Schwerpunkt Selbst- und Sozialkompetenzen, Zeit- und Selbstmanagement, Wirkungsvolle Auftritte, Einführung in die Hochschuldidaktik

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