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Timestamp: 2020-03-30 23:04:39+00:00

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BFH, 18.04.1991 - IV R 127/89 - dejure.org
BFH, 18.04.1991 - IV R 127/89
https://dejure.org/1991,995
BFH, 18.04.1991 - IV R 127/89 (https://dejure.org/1991,995)
BFH, Entscheidung vom 18.04.1991 - IV R 127/89 (https://dejure.org/1991,995)
BFH, Entscheidung vom 18. April 1991 - IV R 127/89 (https://dejure.org/1991,995)
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AO 1977 §§ 130 Abs. 2, 152
GmbH & Co. KG - Gewinnfeststellungserklärung - Verspätete Abgabe - Verspätungszuschlag - Komplementär-GmbH - Gewerbesteuererklärung - KG - Verlängerung der Frist - Abgabe einer Steuererklärung
AO (1977) § 130 Abs. 2, § 152
Abgabenordnung; Verspätungszuschlag gegen Komplementär-GmbH
BFHE 164, 185
BB 1991, 1410
BB 1991, 1701
DB 1991, 1862
BStBl II 1991, 675
Entscheidend ist danach, wie der Betroffene nach den ihm bekannten Umständen --nach seinem "objektiven Verständnishorizont" (vgl. BFH-Urteil vom 8. November 1995 V R 64/94, BFHE 179, 211, BStBl II 1996, 256)-- den materiellen Gehalt der Erklärung unter Berücksichtigung von Treu und Glauben verstehen konnte (BFH-Urteile vom 18. April 1991 IV R 127/89, BFHE 164, 185, BStBl II 1991, 675, und vom 11. Juli 2006 VIII R 10/05, BFHE 214, 18, BStBl II 2007, 96).
Entscheidend ist danach, wie der Betroffene nach den ihm bekannten Umständen --nach seinem "objektiven Verständnishorizont" (vgl. BFH-Urteil vom 8. November 1995 V R 64/94, BFHE 179, 211, BStBl II 1996, 256)-- den materiellen Gehalt der Erklärung unter Berücksichtigung von Treu und Glauben verstehen konnte (vgl. BFH-Urteile vom 18. April 1991 IV R 127/89, BFHE 164, 185, BStBl II 1991, 675; vom 18. Juli 1994 X R 33/91, BFHE 175, 294, BStBl II 1995, 4; vom 16. Dezember 1997 VIII R 32/90, BFHE 185, 190, BStBl II 1998, 480).
Entscheidend ist, wie der Adressat selbst nach den ihm bekannten Umständen - seinem "objektiven Verständnishorizont" (BFH-Urteil vom 8. November 1995 V R 64/94, BFHE 179, 211, 214, BStBl II 1996, 256) - den materiellen Gehalt der Erklärung unter Berücksichtigung von Treu und Glauben (vgl. § 133 des Bürgerlichen Gesetzbuches - BGB -) verstehen konnte (vgl. - zur Auslegung von Verwaltungsakten - BFH-Urteile vom 25. September 1990 IX R 84/88, BFHE 162, 4, BStBl II 1991, 120; vom 18. April 1991 IV R 127/89, BFHE 164, 185, BStBl II 1991, 675, jeweils m. w. N. der Rechtsprechung; Senatsurteile vom 14. März 1990 X R 104/88, BFHE 160, 207, BStBl II 1990, 612, unter I. 1.; vom 23. September 1992 X R 10/92, BFHE 169, 331, BStBl II 1993, 338, unter 1. c; vom 18. Juli 1994 X R 33/91, BFHE 175, 294, 299 f.; BStBl II 1995, 4, unter 4.).
BVerwG, 14.02.2001 - 11 C 9.00
Fälligkeit eines Erschließungsbeitrags; Zahlungsverjährung; …
Die Frage, ob die Aufhebung eines Verwaltungsakts mit Wirkung für die Zukunft oder (auch) für die Vergangenheit erfolgen soll, ist, sofern der Wortlaut des Verwaltungsakts hierüber unmittelbar nichts sagt, im Wege der Auslegung zu beantworten (vgl. BFH, BStBl II 1991, 675 [676]).
Dieser ist wie der Inhalt eines jeden Bescheides nach der ständigen Rechtsprechung des BFH grundsätzlich in entsprechender Anwendung des § 133 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) danach zu bestimmen, wie der Empfänger nach den ihm bekannten Umständen den materiellen Gehalt der Erklärung des Finanzamts unter Berücksichtigung von Treu und Glauben verstehen mußte (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 17. Oktober 1985 IV R 187/83, BFHE 144, 400, BStBl II 1986, 39, und vom 18. April 1991 IV R 127/89, BFHE 164, 185, BStBl II 1991, 675).
Die Frage, ob die angefochtenen Feststellungsbescheide Verwaltungsakte i. S. des § 118 AO 1977 oder nur unverbindliche Berechnungen sind, ist ebenso wie die Frage nach dem Inhalt eines Verwaltungsakts in entsprechender Anwendung des § 133 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) nach dem objektiven Erklärungswert der den Klägern übermittelten "Feststellungsbescheide" zu beantworten (vgl. z. B. Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 18. Juli 1994 X R 33/91, BFHE 175, 294, BStBl II 1995, 4; vom 18. April 1991 IV R 127/89, BFHE 164, 185, BStBl II 1991, 675, m. w. N.).
BFH, 22.08.2007 - X R 39/02
Auswirkung der fehlenden Feststellung zu § 32c EStG a.F. im …
aaa) Nach ständiger Rechtsprechung des BFH (…vgl. z.B. Urteile vom 30. September 1988 III R 218/84, BFH/NV 1989, 749, unter 1.b;… vom 4. Oktober 1988 VIII R 161/84, BFH/NV 1989, 758, unter 2.d aa; vom 18. April 1991 IV R 127/89, BFHE 164, 185, BStBl II 1991, 675, unter 1.a; vom 27. November 1996 X R 20/95, BFHE 183, 348, BStBl II 1997, 791, unter 3.;… vom 18. November 1997 VIII R 65/95, BFH/NV 1998, 573, unter 2.a;… vom 11. Mai 1999 IX R 72/96, BFH/NV 1999, 1446, unter 2.c; vom 11. Juli 2006 VIII R 10/05, BFHE 214, 18, BStBl II 2007, 96, unter II.3.b aa) ist der Regelungsinhalt eines Verwaltungsakts erforderlichenfalls im Wege der Auslegung zu ermitteln.
BFH, 26.09.2001 - IV R 29/00
AO 1977 § 126 Abs. 1 und 2, § 152; FGO § 46
Eventuelle Rückfragen, die hier jedenfalls nicht zur Änderung der vorbereiteten Erklärung und Gewinnermittlung geführt haben, könnten die Versäumung der Abgabefrist nicht rechtfertigen oder entschuldigen (vgl. Senatsurteil vom 18. April 1991 IV R 127/89, BFHE 164, 185, BStBl II 1991, 675, Nr. 3 der Gründe).
BFH, 25.07.1991 - V R 89/88
Festsetzung eines Verspätungszuschlags gegen eine Kapitalgesellschaft
Ein Verspätungszuschlag kann auch gegen eine Kapitalgesellschaft festgesetzt werden (Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 12. Dezember 1990 I R 92/88, BFHE 163, 299, BStBl II 1991, 384; vom 18. April 1991 IV R 127/89, BFHE 164, 185, BStBl II 1991, 675).
Zudem ist der Verspätungszuschlag nach den einschlägigen Verwaltungsvorschriften regelmäßig gegen die Kapitalgesellschaft und nicht gegen deren gesetzlichen Vertreter festzusetzen (Verfügung der OFD Bremen vom 1. September 1977 S 0323 - St 242, Steuererlasse in Karteiform, Abgabenordnung, § 152 Nr. 2; neuerdings auch Anwendungserlaß zur AO - AEAO -, Zu § 152 Nr. 1, BStBl I 1987, 664, 694; vgl. hierzu BFH-Urteil in BFHE 164, 185, BStBl II 1991, 675).
Es hat geprüft, ob ein nennenswertes eigenes Mitverschulden vorliegen könnte (Urteil vom 18. April 1991 IV R 127/89, BFHE 164, 185, BStBl II 1991, 675), das die Aufrechterhaltung der rechtswidrigen Bescheide rechtfertigen könnte, dies aber verneint.
Es ist weiter unter Verweis auf das BFH-Urteil in BFHE 164, 185, BStBl II 1991, 675 zu dem Ergebnis gelangt, dass sich wegen des Verschuldens des Klägers das Ermessen dahingehend reduziere, dass nur eine Aufhebung ex tunc in Betracht komme.
OVG Nordrhein-Westfalen, 27.03.1998 - 15 A 3421/94
Einmaligkeit der Beitragserhebung; Einleitungsmöglichkeit ungeklärten Abwassers ; …
BFH, 25.03.2003 - IX R 106/00
OVG Nordrhein-Westfalen, 14.12.1998 - 15 A 3211/94
Feststellung von Kanalanschlussbeiträgen wegen der bestehenden Möglichkeit zur …
FG Nürnberg, 31.01.2002 - IV 107/01
Zum Verhältnis Grundlagenbescheid - Folgebescheid
FG Hamburg, 02.05.2006 - 4 K 409/02
Zurücknahme der Erlaubnis steuerbegünstigter Entnahme von Strom bei Bearbeitung …
OVG Nordrhein-Westfalen, 14.12.1998 - 15 A 3212/94
Gesamtveranlagung oder Teilveranlagung zu einem Kanalanschlussbeitrag; Grundsatz …
FG Hessen, 10.10.2006 - 3 K 3693/03
Umdeutung einer von der GbR statt dem Gesellschafter eingelegten Klage gegen die …
FG Baden-Württemberg, 16.01.2014 - 1 K 153/12
Festsetzung eines Verspätungszuschlags bei Abgabe von …
FG München, 17.03.2009 - 6 K 1272/07
Rücknahme einer fehlerhaften Anrechnungsverfügung - unrichtige Angaben des …

References: § 130
 § 152
 § 133
 § 133
 § 118
 § 133
 § 32
 § 126
 § 152
 § 46
 § 152
 § 152