Source: https://www.ausbildung-zum-fitnesstrainer.de/agb-und-widerrufsbelehrung
Timestamp: 2018-01-22 11:50:02+00:00

Document:
AGB | SWAV Akademie
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Allgemeine Geschäftsbedingungen der Sport-und Wellness Akademie ViaVita! (SWAV)
(1) Die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge und sonstige Leistungen zwischen der
Sport-und Wellness-Akademie ViaVita! (SWAV)®
Eine offizielle Marke der WellnessInPerfektion WIP GmbH.
WellnessInPerfektion WIP GmbH
als Anbieter und dem Kunden/der Kundin als Teilnehmer/Teilnehmerin.
(2) Soweit in den Regelungen dieser AGB die männliche Form verwendet wird, geschieht das lediglich zur sprachlichen Vereinfachung. Die Regelungen gelten gleichermaßen auch für weibliche Beteiligte und für juristische Personen.
(3) Abweichenden Bedingungen des Teilnehmers widersprechen wir hiermit ausdrücklich, es sei denn, wir hätten ausdrücklich diesen Bedingungen zugestimmt.
(4) Zur Teilnahme an den Kursen des Anbieters sind grundsätzlich alle Personen berechtigt. Vorkenntnisse sind insoweit nicht erforderlich, es sei denn das Erfordernis von Vorkenntnissen ist im Rahmen einer Kurs/Leistungsbeschreibung gesondert ausgewiesen.
(1) Die Angebote des Anbieters sind freibleibend. Insbesondere die bereitgehaltenen Informationen in Bezug auf freie Ausbildungsplätze/Kurstermine sind unverbindlich und stellen insoweit kein verbindliches Angebot im Sinne des § 145 BGB dar.
(2) Kursanmeldungen des Teilnehmers sind verbindlich und damit solche im Sinne des § 145 BGB. Voraussetzung für eine Anmeldung ist das ordnungs-und wahrheitsgemäße Ausfüllen des u.a. über www.ausbildung-zum-fitnesstrainer.de abrufbaren Anmeldeformulars oder des Online-Buchungsvorgangs über die integrierte Zahlungsplattform Sofortüberweisung.de der Paynet AG. Bei dem Dienst "Sofortüberweisung.de" ist es bisher zu keinen Missbräuchen gekommen (TÜV-zertifiziertes-Online-Zahlungssystem). Vorsorglich weisen wir dennoch darauf hin, dass es viele Banken und Sparkassen gibt, die davon ausgehen, dass die Nutzung des Dienstes "Sofortüberweisung.de" wegen der Verwendung Ihrer PIN und TAN zu einer Haftungsverlagerung bei etwaigen Missbrauchsfällen durch Dritte führt. Dies kann dazu führen, dass im Missbrauchsfall Ihre Bank sich weigert, den Schaden zu übernehmen und im Ergebnis Sie den Schaden zu tragen haben. Vorsorglich hat daher der Betreiber des Dienstes "Sofortüberweisung.de", die Payment Network AG, zu Ihren Gunsten eine Versicherung abgeschlossen, die Schäden bei Missbrauch nach Maßgabe der unter diesem Link wiedergegebenen Versicherungsbedingungen ersetzt. Hierdurch sollen Sie im Rahmen des Versicherungsumfanges vor etwaigen Haftungsrisiken geschützt werden.
Der Anbieter wird den Eingang einer Teilnehmeranmeldung nach Zugang gegenüber dem Teilnehmer bestätigen. Diese Eingangsbestätigung dient der reinen Information und stellt insbesondere noch nicht die eigentliche Vertragsannahme dar. Ein Vertragsschluss erfolgt erst, wenn der Anbieter dem Teilnehmer per Fax, Brief oder e-Mail eine Teilnahmebestätigung übersendet. Die Eingangsbestätigung kann mit der Teilnahmebestätigung verbunden werden.
(3) Der Anbieter behält sich vor, die Adress-und Bonitätsdaten des Teilnehmers bei einer anerkannten Wirtschaftsauskunftei, wie z.B. SAF Unternehmensverbund (Accumio), Mediafinanz etc. zu überprüfen.
(4) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die Anmeldedaten sowie die Verbraucherinformationen werden beim Anbieter gespeichert. Die Speicherung erfolgt nur befristet und ist dem Kunden nach Vertragsabschluss nicht zugänglich, weshalb der Kunde ggf. selbst einen Ausdruck oder eine Speicherung vorzunehmen hat.
Fax: +49 30 36288152
E-Mail: info@wellnessinperfektion.de
§ 4 Zahlungspflichten / Förderungen / Empfehlung einer Seminar-Versicherung
(1) Der Teilnehmer verpflichtet sich zur Entrichtung der für den jeweils von ihm gewählten Kurs anfallenden Teilnahmegebühr. Hinsichtlich der Zahlungsweise erfolgt eine Einmalzahlung oder Ratenzahlung in monatlichen Abständen im Voraus. Die Höhe der jeweils zu entrichtenden Gebühr (Gesamtbetrag) kann der Teilnehmer unter www.ausbildung-zum-fitnesstrainer.de bei den jeweiligen Kursangeboten einsehen bzw. dem von ihm unterzeichneten Anmeldeformular entnehmen.
(2) Die Zahlung der Teilnahmegebühr ist fällig 14 Tage nach dem Erhalt der Anmeldebestätigung, spätestens jedoch 7 Tage vor Kursbeginn (bei mehreren Kursen gilt das Datum des ersten gebuchten Kurses). Bei Ratenzahlung gilt die gleiche Frist für die Zahlung der ersten Rate (Anzahlung), die weiteren Raten sind jeweils monatlich im Voraus zu zahlen, beginnend ab dem ersten Kalendermonat nach Entrichtung der Anzahlung. Jede Zahlung des Teilnehmers hat bargeldlos per Überweisung auf das Konto des Anbieters für diesem kostenfrei zur Kontonummer 626910104 bei der Postbank Berlin (BLZ: 10010010) zu erfolgen, es sei denn, eine andere Zahlungsweise ist ausdrücklich angegeben. Für den rechtzeitigen Zahlungseingang ist der Tag der Wertstellung auf dem eben genannten Konto maßgeblich.
(3) Sämtliche durch den Anbieter genannten Preise für Ausbildungen, Schulungen, Seminare etc. sind nach § 4 Nr. 21 a) bb) UStG von der Umsatzsteuer befreit.
(4) Befindet sich der Kunde mit Zahlung(en) fälliger Kursgebühr(en) in Verzug, ist der Anbieter zur Geltendmachung von Verzugszinsen berechtigt, wobei der Zinssatz bei Verbrauchern fünf Prozent über dem Basiszinssatz und bei Unternehmern acht Prozent über dem Basiszinssatz beträgt. Befindet sich der Kunde mit Zahlung zweier fälliger Raten in Verzug, so wird der gesamte restliche Betrag auf einmal fällig. Die Geltendmachung eines weitergehenden Schadens bleibt dem Anbieter ausdrücklich vorbehalten.
(5) Ist der Teilnehmer wegen Krankheit oder eines anderen unvorhergesehenen Ereignisses an der Teilnahme an dem vereinbarten Kurstermin verhindert, entfällt hierdurch nicht die Pflicht zur Entrichtung der geschuldeten Kursgebühr. Der Teilnehmer hat den Hinderungsgrund in geeigneter Form (z.B. ärztliches Attest) dem Anbieter unverzüglich nachzuweisen. Nach erfolgtem Nachweis wird der Anbieter dem Teilnehmer einen neuen Termin zur Teilnahme zuweisen, den der Teilnehmer wahrzunehmen hat. Alternativ kann in Absprache mit dem Anbieter ein individueller Teilnahmetermin vereinbart werden. Im Falle der Umbuchung auf einen neuen Termin ändert sich die Fälligkeit nach § 4 (2) nicht – der gesamte Kurspreis bzw. die erste Rate ist weiterhin 7 Tage vor Beginn des ursprünglich gebuchten ersten Kurstermins zu zahlen.
(6) Der Teilnehmer wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass er zur Absicherung seiner Zahlungsverpflichtung (Zahlung der Kursgebühr) gegenüber dem Anbieter im Falle der Nichtinanspruchnahme des Kurses (Fälle des § 4 (5)), die Möglichkeit des Abschlusses einer so genannten „Seminar-Versicherung“ hat. Der Teilnehmer ist für den Abschluss einer solchen “Seminar-Versicherung“ bei einem Drittanbieter (Versicherer) selbst verantwortlich. Die Kosten für eine solche „Seminar-Versicherung“ mit einem Drittanbieter, sind in den Teilnahmegebühren des Anbieters nicht enthalten und mithin durch den Teilnehmer gegenüber dem Versicherungsvertragsanbieter eigenständig zu tragen. Der Anbieter weist ausdrücklich darauf hin, dass er insbesondere keine Gewähr dafür übernimmt, dass eine durch den Teilnehmer abgeschlossene „Seminar-Versicherung“ Erstattungen leistet. Ob und in welchen Fällen eine „Seminar-Versicherung“ das Zahlungsrisiko des Kunden deckt, hat der Kunde eigenständig zu prüfen.
(7) Der Teilnehmer hat die Möglichkeit, die Ausbildung durch eine geeignete Förderstelle fördern bzw. bezuschussen zu lassen (Arbeitsagenturen/JobCenter/ESF/Bildungsprämie/Bildungsgutschein etc.). Ob, in welcher Höhe und zu welchen Bedingungen der Teilnehmer eine Förderung durch die Arbeitsagenturen, JobCenter, ESF, Bildungsprämie, Bildungsgutschein etc. erhält, hängt alleine von den für den Teilnehmer zuständigen Förderstelle ab, die die Förderung genehmigen oder ablehnen können. Die Förderfähigkeit kann daher ausdrücklich NICHT durch den Anbieter garantiert werden. Auch kommt es auf die individuelle Situation des jeweiligen Teilnehmers an, ob dieser für die Arbeitsagenturen, JobCenter, ESF, Bildungsprämie, Bildungsgutschein etc. förderfähig im Rahmen der z.B. oben angegebenen Maßnahmen ist und/oder ausreichend Fördergelder vorhanden sind. Der Teilnehmer nimmt dieses zur Kenntnis und versichert zusätzlich, dass er die vollen Kosten der Ausbildung unabhängig einer bewilligten Förderung an den Anbieter fristgerecht zu zahlen hat. Aber auch, wenn eine Förderung zustande kommen sollte, dann jedoch die Förderstelle den Förderbetrag reduziert oder sogar komplett ablehnt, versichert der Teilnehmer, die vollen Kosten der Ausbildung selbst zu tragen.
§ 5 Kursabsage / Vorbehalte
(1) Kursabsagen aus wichtigen Gründen bleiben dem Anbieter vorbehalten soweit diese für den Teilnehmer zumutbar sind. Vorbehalten bleiben insbesondere Kursabsagen wegen des nicht Erreichens von vorausgesetzten Mindestteilnehmerzahlen je Termin (vier Teilnehmer). In diesem Fall wird der Teilnehmer unverzüglich, spätestens aber fünf Tage vor Kursbeginn durch den Anbieter vom Kursausfall in Kenntnis gesetzt. Bereits durch den Teilnehmer geleistete Zahlungen werden unverzüglich zurückerstattet. Weitere Ansprüche des Teilnehmers bestehen nicht.
(2) Sofern keine andere Vereinbarung zwischen Anbieter und Teilnehmer getroffen wurde bleiben Änderungen in der Person des/der Dozenten ausdrücklich vorbehalten und stehen mithin im Ermessen des Anbieters.
(3) Änderungen der Inhalte und Ablaufzeiten der Kurse innerhalb der laufenden Ausbildungstage bleiben dem Anbieter vorbehalten soweit derartige Änderungen für den Teilnehmer zumutbar sind. Für den Teilnehmer zumutbare Änderungen liegen insbesondere dann vor, wenn durch etwaige Änderungen das im Rahmen der Kurs-/Leistungsbeschreibung benannte Kursziel nicht gefährdet wird.
§ 6 Zertifikate / Urkunden
(1) Dem Teilnehmer können im Rahmen der durch den Anbieter veranstalteten Kurse Teilnahmenachweise in Form von Zertifikaten bzw. Urkunden ausgestellt werden. Voraussetzung der Zertifikats-sowie Urkundenerteilung ist in jedem Fall die vorhergehende vollständige Absolvierung des jeweiligen Zertifikats-bzw. Urkundenkurses.
(2) Diese durch den Anbieter vergebenen Auszeichnungen (Berufsbezeichnungen, Urkunden, Zertifikate u.ä.) stellen lediglich anbieterinterne Qualifikationen dar.
(3) Im Falle der Absolvierung eines Kurses im Bereich „Urkunde" (einfache Kursteilnahme), erhält der Teilnehmer am Ende des Kurses eine so genannte Teilnahmeurkunde.
(4) Im Falle der Absolvierung eines Kurses im Bereich „Zertifikat" -erhält der Teilnehmer nach Absolvierung einer praktischen und schriftlichen Prüfung ein Zertifikat. Sofern innerhalb der Kurs-/Leistungsbeschreibung nicht anders ausgewiesen, ist die Prüfungsgebühr im Kurspreis enthalten. Zertifikatsprüfungen können durch den Teilnehmer beliebig oft wiederholt werden. Der Anbieter weist jedoch darauf hin, dass für Wiederholungsprüfungen, soweit bei den Kurs-bzw. Leistungsbeschreibungen nicht anders angegeben, Zusatzkosten in Höhe von EUR 65,00 anfallen, sowie eine im Einzelfall gesonderte Vereinbarung eines erneuten Prüfungstermins notwendig ist.
(5) Ein Zertifikat ist immer im Kurspreis bereits enthalten. Der Teilnehmer kann jedoch weitere Zertifikate als Einzel-oder Gesamtnachweis gegen eine Gebühr von EUR 35,00 je Zertifikat zusätzlich beim Anbieter beantragen, sofern er die Voraussetzungen dafür erfüllt.
§ 7 Hinweise / besondere Pflichten des Teilnehmers
(1) Der Anbieter weist ausdrücklich darauf hin, dass die bei dem Anbieter absolvierten Kurse nicht zur Vornahme von medizinischen Heilbehandlungen an Patienten oder Kranken berechtigen. Alle Kurse des Anbieters vermitteln Inhalte und Fertigkeiten, die präventiv (vorbeugend), kosmetisch oder wohltuend ausgerichtet sind (Wellnessbereich).
(2) Teilnahme-Zertifikate und Urkunden im Sinne des § 6 berechtigen den Teilnehmer insbesondere nicht zur Erteilung oder Abrechnung von ärztlich rezeptierten Heilbehandlungen. Die Verwendung der durch den Anbieter vergebenen Auszeichnungen außerhalb des Schulungszentrums des Anbieters liegt in alleiniger Verantwortung des Teilnehmers. Der Teilnehmer stellt den Anbieter in diesem Zusammenhang von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die aufgrund der Verwendung der vergebenen Auszeichnungen durch den Teilnehmer gegenüber Dritten bzw. dem Anbieter entstehen.
(3) Teilnehmer sind aufgrund erfolgreicher Kursteilnahme und erhaltener Auszeichnungen nicht zur Führung gesetzlich geschützter Berufsbezeichnungen wie z.B. „Diplom-Sportlehrer/in, Masseur/in", „Masseur/in und med. Bademeister/in", „Physiotherapeut/in" bzw. „Krankengymnast/in" berechtigt.
(4) Der Teilnehmer verpflichtet sich, alle erlernten und angewandten Techniken im Rahmen der Ausübung einer gewerblichen Tätigkeit ausschließlich wellnessorientiert und präventiv durchzuführen/einzusetzen.
(5) Über die in diesen Ziffern getroffenen Regelungen hinaus weist der Anbieter insbesondere darauf hin, dass für die Anerkennung von durch den Anbieter erteilten Berufsbezeichnungen, Urkunden und Zertifikaten durch Dritte keine Garantie übernommen wird. Der Teilnehmer hat sich im Zweifel schon vor Kursanmeldung über die insbesondere rechtliche Anerkennungsfähigkeit der vergebenen Berufsbezeichnungen, Urkunden und Zertifikaten des Anbieters sowie über die Eignung der Kursinhalte für die vom Teilnehmer beabsichtigten und mit der Teilnahme verbundenen Zwecke (z.B. Berufsaufnahme, Stellenbewerbung) bei den maßgeblichen Stellen und Behörden zu informieren. Der Anbieter behält sich das Recht vor, die Ausbildungs-und Abschlussbezeichnungen sowie Titel der Ausbildungen/Fortbildungen/Fachqualifikationen/Kurse jederzeit aus rechtlichen und/oder wettbewerbstechnischen Gründen anzupassen bzw. zu verändern und/oder zu ergänzen, soweit dies für den Teilnehmer zumutbar ist.
(6) Die durch den Anbieter u.a. verwendete Bezeichnung „Medizinisch geprüft…" bezieht sich auf die durch die anbieterintern angebotenen „Zertifikats-Abschlussprüfungen". Diese Prüfungen unterliegen der Verantwortlichkeit der für und in Zusammenarbeit mit dem Anbieter freiberuflich tätigen staatlich anerkannten Therapeuten.
(7) Der Teilnehmer wird darauf hingewiesen, dass er nach Absolvierung des Kurses insbesondere keine irreführende Werbung betreiben darf, die dazu führt, dass der Teilnehmer mit staatlich anerkannten Berufen verwechselt und/oder verglichen wird (z.B. „Arzt/in", „Heilpraktiker/in", "Diplom-Sportlehrer/in", „Masseur/in", „Krankengymnast/in", „Physiotherapeut/in") und/oder dass der Eindruck erweckt wird, der Teilnehmer habe eine staatliche Anerkennung erhalten und/oder eine akademische Ausbildung absolviert. In diesem Zusammenhang stellt der Teilnehmer den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die sich insbesondere aus rechtswidrigen Handlungen des Teilnehmers ergeben, wobei diese Freistellungsverpflichtung auch die Verpflichtung umfasst, den Anbieter von Rechtsverteidigungskosten, insbesondere Gerichts-und Anwaltskosten, vollständig freizustellen.
(1) Das Recht zur ordentlichen Kündigung des Teilnahmevertrages wird ausgeschlossen.
(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein Recht des Anbieters zur außerordentlichen Kündigung des Teilnehmervertrages ist insbesondere dann gegeben, wenn kursausführende Dozenten ersatzlos ausfallen, mithin Ersatzdozenten nicht vorhanden sind.
(1) Der Anbieter haftet nur bei eigenem Verschulden sowie bei Verschulden seiner gesetzlichen Vertreter, leitenden Angestellten oder sonstigen Erfüllungsgehilfen (nicht jedoch für freie Mitarbeiter), und zwar nach Maßgabe der folgenden Regelungen.
(2) Für Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig durch den Anbieter bzw. durch gesetzliche Vertreter oder leitende Angestellte des Anbieters herbeigeführt werden, sowie bei Arglist und im Fall von Personenschäden haftet der Anbieter unbeschränkt.
(3) Für Schäden, die von einfachen Erfüllungsgehilfen des Anbieters vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt werden, haftet dieser begrenzt auf die Schäden, die bei Vertragsschluss typisch und vorhersehbar sind.
(4) Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Anbieter, sofern er eine Pflicht verletzt, deren Einhaltung für die Erreichung des Vertragszwecks von besonderer Bedeutung ist („Kardinalpflicht"). Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.
(5) Für Schäden, die durch die nicht sach- und fachgerechte Ausübung von Anwendungsdemonstrationen und Übungen zwischen den Teilnehmern entstehen, haftet der Anbieter lediglich im Rahmen der vorbenannten Haftungsregelungen. Der Teilnehmer handelt insoweit auf eigene Gefahr und Risiko. Für ausreichende Versicherung trägt der Teilnehmer selbst Sorge.
Der Teilnehmer wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sämtliche während der Kursteilnahme erhaltenen Unterlagen wie u.a. Skripte, Kursmaterial, CDs, DVDS, Videos, Filme sowie Urkunden und Zertifikate den Bestimmungen des geltenden Urheberrechts unterliegen. Mitschnitte (Audio/Video) während der Seminare sind nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Geschäftsführung erlaubt, Zuwiderhandlungen werden strafrechtlich verfolgt und Schadensersatzansprüche vorbehalten.
(1) Sofern der Teilnehmer Kaufmann ist oder keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland hat, wird als Gerichtsstand Berlin vereinbart.
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References: § 145
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§ 4
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§ 7
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