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Timestamp: 2018-10-19 05:46:03+00:00

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Statuten der AFG Arbonia-Forster-Holding AG - PDF
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1 Statuten der AFG Arbonia-Forster-Holding AG I. Firma, Sitz, Zweck, Aktienkapital, Aktien Artikel 1 Unter der Firma AFG Arbonia-Forster-Holding AG besteht eine Aktiengesellschaft nach Schweizer Recht mit Sitz in Arbon TG (Schweiz). Artikel 2 Die Gesellschaft bezweckt die Beteiligung an Industrie-, Handels-, und Dienstleistungsunternehmen aller Art in der Schweiz und im Ausland. Die Gesellschaft kann Immaterialgüterrechte sowie Lizenzen daran sowie Immobilien erwerben, verwerten und veräussern. Die Gesellschaft kann alle kommerziellen, finanziellen und anderen Tätigkeiten ausüben, welche mit ihrem Zweck unmittelbar oder mittelbar in Zusammenhang stehen oder diesen zu fördern geeignet sind. II. Kapital Artikel 3 Das Aktienkapital der Gesellschaft beträgt CHF und ist eingeteilt in Namenaktien mit einem Nennwert von je CHF Sämtliche Aktien sind vollständig liberiert. Durch Beschluss der Generalversammlung und entsprechende Statutenänderung können jederzeit Namenaktien in Inhaberaktien oder Inhaberaktien in Namenaktien umgewandelt werden. Die Ausübung von Rechten aus den Aktien schliesst die Anerkennung der jeweils gültigen Fassung der Statuten in sich. Die Gesellschaft übernimmt mittels der indirekt zu 100% in ihrem Eigentum stehenden Gesellschaft Blitz GmbH, in München DE, von Rainer Taig, in Langenwetzendorf DE, Stefan Taig, in Weissendorf DE, und Carsten Taig, in Döhlau DE, sämtliche Kommanditanteile der Wertbau GmbH & Co. KG, in Langenwetzendorf DE, Darlehen an die Gesellschaft im Umfang EUR sowie diverse Grundbesitztümer in Dasslitz und Gommla, beide Landkreis Greiz (DE), alles gemäss Sachübernahmevertrag vom 3. Dezember 2015, im Gesamtwert von EUR , wofür eigene Namenaktien zu CHF 8'239' übertragen und EUR 17'391' in bar ausbezahlt werden. Die Gesellschaft übernimmt mittels der zu 100% in ihrem Eigentum stehenden Gesellschaft AFG International AG, in Arbon TG, von Luigi Binaghi, in Milano IT, Manuela Binaghi, in Milano IT, Luisa Migliavacca, in Milano IT, Luca Binaghi, in Milano IT sowie Nicola Binaghi, in Corbetta (MI) IT, 20% der Anteile an der CHORUS SRL, in Milano IT, gemäss Sachübernahmevertrag vom 6. Juni 2016, im Gesamtwert von EUR , wofür eigene Namenaktien zu CHF übertragen und EUR in bar ausbezahlt werden.
2 2 Artikel 3a Der Verwaltungsrat ist ermächtigt, jederzeit bis zum 22. April 2018 das Aktienkapital im Maximalbetrag von CHF durch Ausgabe von höchstens vollständig zu liberierenden Namenaktien mit einem Nennwert von je CHF 4.20 zu erhöhen (genehmigte Kapitalerhöhung). Erhöhungen in Teilbeträgen sind gestattet. Die Ausübung von vertraglich erworbenen Bezugsrechten sowie der Erwerb von neuen Namenaktien unterliegen den Eintragungsbeschränkungen gemäss Art. 5 der Statuten. Der Ausgabepreis, der Zeitpunkt der Dividendenberechtigung und gegebenenfalls die Art der Sacheinlage oder Sachübernahme werden vom Verwaltungsrat bestimmt. Der Verwaltungsrat ist überdies berechtigt, das Bezugsrecht der Aktionäre ganz oder zum Teil auszuschliessen und Dritten zuzuweisen, - zur Beteiligung von strategischen Partnern; oder - zur Übernahme von Unternehmen, Unternehmensanteilen oder Beteiligungen oder für die Finanzierung oder Refinanzierung derartiger Transaktionen; oder - zur Ablösung von bestehenden Finanzierungen; oder - zur raschen und flexiblen Beschaffung von Eigenkapital, welche ohne Entzug des Bezugsrechts nur schwer möglich wäre; oder - aus anderen wichtigen Gründen im Sinne von Art. 652b Abs. 2 des Schweizerischen Obligationenrechts. Die Platzierung der neuen Aktien kann durch eine oder mehrere Banken erfolgen, welche die Aktien treuhänderisch zeichnen. Aktien, für die Bezugsrechte eingeräumt, aber nicht ausgeübt werden, stehen zur Verfügung des Verwaltungsrates, der diese im Interesse der Gesellschaft verwendet. Falls und soweit der Verwaltungsrat das von der Generalversammlung vom 22. April 2016 geschaffene bedingte Kapital in der Höhe von CHF verwendet oder reserviert hat, reduziert sich entsprechend seine Ermächtigung gestützt auf Abs. 1 der vorliegenden Statutenbestimmung das Aktienkapital zu erhöhen. Artikel 3b Das Aktienkapital der Gesellschaft kann im Maximalbetrag von CHF durch Ausgabe von höchstens vollständig zu liberierenden Namenaktien mit einem Nennwert von je CHF 4.20 erhöht werden (bedingte Kapitalerhöhung). Diese Namenaktien werden ausgegeben bei Ausübung von Optionsrechten, welche im Zusammenhang mit Wandelobligationen, Obligationen mit Optionsrechten oder ähnlichen Finanzierungsformen der Gesellschaft oder einer ihrer Tochtergesellschaften gewährt werden. Zur Zeichnung der neuen Aktien sind die Inhaber von Wandel- und Optionsrechten berechtigt. Der Verwaltungsrat legt die Konditionen für die Gewährung von Wandel- und Optionsrechten fest. Die Bezugsrechte der Aktionäre sind ausgeschlossen. Der Verwaltungsrat kann das Vorwegzeichnungsrecht von bestehenden Aktionären bei der Ausgabe von Wandelobligationen, Obligationen mit Optionsrechten oder ähnlichen Finanzierungsformen beschränken oder aufheben, wenn solche Instrumente - auf dem nationalen oder internationalen Kapitalmarkt ausgegeben werden; oder - als Privatplatzierungen bei einem oder mehreren strategischen Investoren oder einem oder mehreren Finanzinvestoren ausgegeben werden; oder - im Zusammenhang mit der Finanzierung oder Refinanzierung des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensanteilen oder Beteiligungen oder von neuen Investitionsvorhaben der Gesellschaft stehen; oder
3 3 - im Zusammenhang mit der Ablösung bestehender Finanzierungen stehen. Soweit das Vorwegzeichnungsrecht der Aktionäre beschränkt oder ausgeschlossen wird, gilt für die Ausgabe von Wandelobligationen, Obligationen mit Optionsrechten oder ähnlichen Finanzierungsformen Folgendes: - Die Instrumente sind zu den jeweiligen marktüblichen Bedingungen auszugeben, wobei die Platzierung über als Treuhänder wirkende Banken zulässig ist; - Die Frist zur Ausübung der Wandelrechte darf 10 Jahre ab Ausgabe der Obligationen nicht überschreiten; - Die Ausgabe neuer Aktien erfolgt zu den jeweiligen Bedingungen des betreffenden Finanzinstruments; - Der Ausübungspreis für die neuen Aktien muss mindestens den Marktkonditionen im Zeitpunkt der Ausgabe der Wandel- und Optionsrechte entsprechen. Der Erwerb von Namenaktien durch Ausübung von Wandel- oder Optionsrechten und jede weitere Übertragung der Namenaktien, die durch die Ausübung von Wandel- oder Optionsrechten gemäss diesem Artikel erworben worden sind, unterliegt den Eintragungsbeschränkungen von Art. 5 der Statuten. Falls und soweit der Verwaltungsrat von der von der Generalversammlung eingeräumten Ermächtigung zur genehmigten Kapitalerhöhung gemäss Art. 3a der Statuten Gebrauch gemacht hat, reduziert sich entsprechend das bedingte Kapital gemäss Abs. 1 der vorliegenden Statutenbestimmung. Artikel 4 Die Namenaktien der Gesellschaft werden vorbehältlich des nachfolgenden Absatzes als Wertrechte (im Sinne des Obligationenrechts) und Bucheffekten (im Sinne des Bucheffektengesetzes) ausgestaltet. Verfügungen über die Namenaktien, insbesondere deren Übertragung und die Bestellung von Sicherheiten oder einer Nutzniessung, können in diesem Fall nur nach den Vorschriften des Bucheffektengesetzes erfolgen. Die obligationenrechtliche Abtretung von Bucheffekten ist ausgeschlossen. Der Aktionär kann, nachdem er im Aktienbuch eingetragen wurde, von der Gesellschaft jederzeit die Ausstellung einer Bescheinigung über seine Namenaktien verlangen; er hat jedoch keinen Anspruch auf Druck und Auslieferung von Urkunden. Die Gesellschaft kann demgegenüber jederzeit Urkunden (Einzelurkunden, Zertifikate oder Globalurkunden) für Namenaktien drucken und ausliefern. Sie kann als Bucheffekten ausgestaltete Namenaktien aus dem entsprechenden Verwahrungssystem zurückziehen. Mit der Zustimmung des Aktionärs kann die Gesellschaft ausgegebene Urkunden, die bei ihr eingeliefert werden, ersatzlos annullieren. Artikel 5 Die Gesellschaft führt über die Namenaktien ein Aktienbuch, in welches die Eigentümer und Nutzniesser mit Namen und Adresse eingetragen werden. Im Verhältnis zur Gesellschaft wird als Aktionär oder als Nutzniesser anerkannt, wer im Aktienbuch eingetragen ist. Erwerber und Nutzniesser von Namenaktien werden auf Gesuch als Aktionäre mit Stimmrecht im Aktienbuch eingetragen, falls sie ausdrücklich erklären, die Aktien in eigenem Namen und für eigene Rechnung erworben zu haben. Als Nominees im Sinne dieses Artikels gelten Personen, die im Eintragungsgesuch nicht ausdrücklich erklären, die Aktien für eigene Rechnung zu halten und mit denen der Verwaltungsrat eine entsprechende Vereinbarung abgeschlossen hat. Kein Nominee wird für mehr als 3 % des im Handelsregister eingetragenen Namenaktienkapitals mit Stimmrecht im Aktienbuch eingetragen. Über diese Grenze hinaus wird ein Nominee nur dann mit Stimmrecht im Aktienbuch eingetragen, sofern er die Namen, Adressen und Aktienbestände derjenigen Perso-
4 4 nen bekannt gibt, für deren Rechnung er 0.5 % oder mehr des im Aktienregister eingetragenen Namenaktienkapitals hält. Bei einer solchen Bekanntgabe wird der betreffende Nominee bis mit maximal 8 % des im Handelsregister eingetragenen Namenaktienkapitals mit Stimmrecht im Aktienbuch eingetragen. Der Verwaltungsrat kann, nachdem dem eingetragenen Aktionär, Nutzniesser oder Nominee Gelegenheit gewährt worden ist, angehört zu werden, deren Eintragungen im Aktienbuch als Aktionär mit Stimmrecht mit Rückwirkung auf das Datum der Eintragung streichen, wenn diese durch falsche Angaben zustande gekommen sind. Der Betroffene muss über die Streichung unverzüglich informiert werden. Der Verwaltungsrat regelt die Einzelheiten und trifft die zur Einhaltung der vorstehenden Bestimmungen notwendigen Anordnungen. Er kann seine Aufgaben und Kompetenzen delegieren. Die in diesem Artikel geregelte Eintragungsbeschränkung für Nominees gilt auch für Aktien, die über die Ausübung eines Bezugs-, Options- oder Wandelrechts gezeichnet oder erworben werden. Artikel 6 Die Aktien sind unteilbar. Die Gesellschaft anerkennt nur einen Vertreter pro Aktie. Hält ein Aktionär mehrere Aktien, kann er sich nur durch eine Person vertreten lassen. Ein gewillkürter Vertreter darf mehrere Aktionäre vertreten. Das Stimmrecht und die damit zusammenhängenden Rechte aus einer Namenaktie können der Gesellschaft gegenüber nur von einem Aktionär, Nutzniesser oder Nominee, der mit Stimmrecht im Aktienbuch eingetragen ist, ausgeübt werden. Artikel 7 Bei einer Kapitalerhöhung durch Ausgabe neuer Aktien hat jeder Aktionär Anspruch auf den Teil der neu ausgegebenen Aktien, der seiner bisherigen Beteiligung entspricht. Der Beschluss der Generalversammlung über die Erhöhung des Aktienkapitals darf das Bezugsrecht in Nachachtung von Art. 652b Abs. 2 OR nur aus wichtigen Gründen aufheben. III. Organisation A. Generalversammlung Artikel 8 Oberstes Organ der Gesellschaft ist die Generalversammlung. Ihr stehen folgende unübertragbare Befugnisse zu: 1. Festsetzung und Änderung der Statuten; 2. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Verwaltungsrates, des Präsidenten des Verwaltungsrates, der Mitglieder des Vergütungsausschusses, des unabhängigen Stimmrechtsvertreters und der Revisionsstelle; 3. Genehmigung der Gesamtvergütungen des Verwaltungsrates und der Konzernleitung; 4. Genehmigung des Jahres- resp. Lageberichtes und der Konzernrechnung; 5. Genehmigung der Jahresrechnung sowie Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinnes, insbesondere die Festsetzung der Dividende;
5 5 6. Entlastung der Mitglieder des Verwaltungsrates; 7. Beschlussfassung über die Gegenstände, die der Generalversammlung durch das Gesetz oder die Statuten vorbehalten sind oder ihr durch den Verwaltungsrat oder die Revisionsstelle unterbreitet werden. Artikel 9 Die ordentliche Generalversammlung findet jedes Jahr innerhalb von sechs Monaten nach Abschluss des Geschäftsjahres statt. Ausserordentliche Generalversammlungen werden einberufen, sooft es notwendig ist, insbesondere in den vom Gesetz vorgesehenen Fällen. Zu ausserordentlichen Generalversammlungen hat der Verwaltungsrat einzuladen, wenn Aktionäre, die mindestens zehn Prozent des Aktienkapitals vertreten, schriftlich und unter Angabe der Verhandlungsgegenstände und der Anträge eine Einberufung verlangen. Aktionäre, die Aktien in Nennwert von CHF 1'000'000 vertreten, können schriftlich die Traktandierung eines Verhandlungsgegenstandes verlangen. Ein entsprechendes Gesuch ist dem Verwaltungsrat mindestens 40 Tage vor der Generalversammlung schriftlich und unter Angabe der Anträge einzureichen. Artikel 10 Die Generalversammlung wird durch den Verwaltungsrat, nötigenfalls durch die Revisionsstelle einberufen. Das Einberufungsrecht steht auch den Liquidatoren zu. Die Generalversammlung wird mindestens 20 Tage vor der Versammlung im Schweizerischen Handelsamtsblatt und allfälligen anderen vom Verwaltungsrat bezeichneten Zeitungen publiziert. In der Einberufung sind neben Tag, Zeit und Ort der Versammlung die Verhandlungsgegenstände sowie die Anträge des Verwaltungsrates und der Aktionäre bekanntzugeben, welche die Durchführung einer Generalversammlung oder die Traktandierung eines Verhandlungsgegenstandes verlangt haben. Über Gegenstände, die nicht in dieser Weise angekündigt worden sind, können keine Beschlüsse gefasst werden, ausser über einen Antrag auf Einberufung einer ausserordentlichen Generalversammlung oder auf Durchführung einer Sonderprüfung. Dagegen bedarf es zur Stellung von Anträgen im Rahmen der Verhandlungsgegenstände und zu Verhandlungen ohne Beschlussfassung keiner vorherigen Ankündigung. Spätestens 20 Tage vor der ordentlichen Generalversammlung sind der Geschäftsbericht, der Vergütungsbericht und der Revisionsbericht den Aktionären am Sitz der Gesellschaft zur Einsicht aufzulegen. Die Aktionäre werden über diese Auflegung in der Einberufung informiert. Jeder Aktionär hat das Recht, die unverzügliche Zustellung einer Ausfertigung des Geschäftsberichts, des Vergütungsberichts und des Revisionsberichts zu verlangen.
6 6 Artikel 11 Den Vorsitz der Generalversammlung führt der Präsident, bei dessen Verhinderung ein anderes Mitglied des Verwaltungsrates oder ein anderer von der Generalversammlung gewählter Tagespräsident. Der Vorsitzende bezeichnet den Protokollführer und die Stimmenzähler, die nicht Aktionäre sein müssen. Der Verwaltungsrat sorgt für die Führung der Protokolle, die vom Vorsitzenden und vom Protokollführer zu unterzeichnen sind. Artikel 12 Jede Aktie berechtigt zu einer Stimme. Jeder Aktionär kann sich in der Generalversammlung durch den unabhängigen Stimmrechtsvertreter oder mit schriftlicher Vollmacht durch einen anderen Bevollmächtigten vertreten lassen. Die Generalversammlung wählt jährlich den unabhängigen Stimmrechtsvertreter für die Dauer eines Jahres. Die Amtsdauer endet mit dem Abschluss der nächsten ordentlichen Generalversammlung. Vorbehalten bleibt ein allfälliger Rücktritt. Eine Abberufung ist nur auf das Ende einer Generalversammlung möglich. Wiederwahl ist zulässig. Wählbar sind natürliche oder juristische Personen sowie Personengesellschaften. Hat die Gesellschaft keinen unabhängigen Stimmrechtsvertreter oder besteht eine faktische Unmöglichkeit der Amtsausführung, so ernennt der Verwaltungsrat einen solchen für die anstehende Generalversammlung. Der Verwaltungsrat erlässt die Verfahrensvorschriften über die Teilnahme an der Generalversammlung, die Vertretung sowie die Feststellung der Stimmrechte und er legt die Anforderungen an die Vollmachten und Weisungen an den unabhängigen Stimmrechtsvertreter fest. Die Generalversammlung fasst ihre Beschlüsse und vollzieht ihre Wahlen mit der absoluten Mehrheit der abgegebenen Aktienstimmen, soweit nicht das Gesetz oder die Statuten abweichende Bestimmungen enthalten. Enthaltungen gelten nicht als abgegebene Stimmen. Kommt bei Wahlen im ersten Wahlgang die Wahl nicht zustande, findet ein zweiter Wahlgang statt, in dem das relative Mehr entscheidet. Die Wahlen und Abstimmungen finden geheim statt, sofern der Vorsitzende nicht offene Wahl bzw. Abstimmung anordnet oder die Generalversammlung offene Wahl bzw. Abstimmung beschliesst. Artikel 13 Ein Beschluss der Generalversammlung, der mindestens zwei Drittel der vertretenen Aktienstimmen und die absolute Mehrheit der vertretenen Aktiennennwerte auf sich vereinigt, ist erforderlich für: 1. die Änderung des Gesellschaftszweckes; 2. die Einführung von Stimmrechtsaktien; 3. die Beschränkung der Übertragbarkeit von Namenaktien; 4. eine genehmigte oder eine bedingte Kapitalerhöhung; 5. eine Kapitalerhöhung aus Eigenkapital, gegen Sacheinlage oder zwecks Sachübernahme und die Gewährung von besonderen Vorteilen; 6. die Einschränkung oder Aufhebung des Bezugsrechtes;
7 7 7. die Verlegung des Sitzes der Gesellschaft; 8. die Auflösung der Gesellschaft; 9. die Umwandlung von Namenaktien in Inhaberaktien. 10. die Aufhebung oder Änderung der Altersbeschränkung für Mitglieder des Verwaltungsrats. B. Verwaltungsrat Artikel 14 Der Verwaltungsrat besteht aus drei oder mehr Mitgliedern. Die Generalversammlung wählt die Mitglieder des Verwaltungsrates jährlich je einzeln für die Dauer von einem Jahr. Die Amtsdauer der Mitglieder des Verwaltungsrates endet mit dem Abschluss der nächsten ordentlichen Generalversammlung. Vorbehalten bleiben vorheriger Rücktritt und Abberufung. Personen, die das 70. Altersjahr vollendet haben, sind nicht in den Verwaltungsrat wählbar oder wiederwählbar. Abgesehen von dieser Altersbeschränkung sind die Mitglieder des Verwaltungsrats jederzeit wieder wählbar. Die Generalversammlung wählt ein Mitglied des Verwaltungsrates jährlich für die Dauer von einem Jahr zu dessen Präsidenten. Die Amtsdauer endet mit dem Abschluss der nächsten ordentlichen Generalversammlung. Vorbehalten bleiben vorheriger Rücktritt und Abberufung. Wiederwahl ist möglich. Ist das Amt des Präsidenten vakant, so ernennt der Verwaltungsrat aus den bestehenden Verwaltungsräten für die verbleibende Amtsdauer einen neuen Präsidenten. Im Übrigen konstituiert sich der Verwaltungsrat selbst. Er kann aus seiner Mitte einen Vizepräsidenten, sowie gegebenenfalls den Delegierten ernennen und bezeichnet den Sekretär, der nicht Mitglied des Verwaltungsrates sein muss. Artikel 15 Dem Verwaltungsrat obliegt die oberste Leitung der Gesellschaft und die Überwachung der Geschäftsführung. Er vertritt die Gesellschaft nach aussen und besorgt alle Angelegenheiten, die nicht nach Gesetz, Statuten oder Reglement einem anderen Organ der Gesellschaft übertragen sind. Der Verwaltungsrat kann die Geschäftsführung oder einzelne Teile derselben sowie die Vertretung der Gesellschaft unter Vorbehalt von Art. 16 dieser Statuten an eine oder mehrere natürliche Personen, Mitglieder des Verwaltungsrates oder Dritte, die nicht Aktionäre sein müssen, übertragen. Er erlässt das Organisationsreglement und ordnet die entsprechenden Vertragsverhältnisse. Artikel 16 Der Verwaltungsrat hat folgende unübertragbare und unentziehbare Aufgaben: 1. Oberleitung der Gesellschaft und Erteilung der nötigen Weisungen; 2. Festlegung der Organisation; 3. Ausgestaltung des Rechnungswesens, der Finanzkontrolle sowie der Finanzplanung;
8 8 4. Ernennung und Abberufung der mit der Geschäftsführung und der Vertretung betrauten Personen und Regelung der Zeichnungsberechtigung; 5. Oberaufsicht über die mit der Geschäftsführung betrauten Personen, namentlich im Hinblick auf die Befolgung der Gesetze, Statuten, Reglemente und Weisungen; 6. Erstellung des Geschäftsberichtes und des Vergütungsberichts sowie Vorbereitung der Generalversammlung und Ausführung ihrer Beschlüsse; 7. Benachrichtigung des Richters im Falle der Überschuldung; 8. Beschlussfassung über die nachträgliche Leistung von Einlagen auf nicht vollständig liberierte Aktien; 9. Beschlussfassung über die Feststellung von Kapitalerhöhungen und daraus folgende Statutenänderungen. Artikel 17 Der Verwaltungsrat kann die Vorbereitung und die Ausführung von Beschlüssen oder die Überwachung von Geschäften, welche in die Kompetenz des Gesamtverwaltungsrats fallen, einem Ausschuss aus seiner Mitte oder einzelnen seiner Mitglieder übertragen. Er sorgt diesfalls für eine angemessene Berichterstattung an die Mitglieder des Verwaltungsrates. Artikel 18 Sitzungsordnung, Beschlussfähigkeit (Präsenz) und Beschlussfassung des Verwaltungsrates richten sich nach dem Organisationsreglement. Der Vorsitzende hat den Stichentscheid. Über die Verhandlungen und Beschlüsse des Verwaltungsrates ist ein Protokoll zu führen. Das Protokoll ist vom Vorsitzenden und vom Sekretär des Verwaltungsrates zu unterzeichnen. C. Vergütungsausschuss Artikel 19 Der Vergütungsausschuss besteht aus zwei oder mehr Mitgliedern. Diese werden jährlich je einzeln durch die Generalversammlung für ein Jahr gewählt. Wählbar sind nur Mitglieder des Verwaltungsrates. Die Mitglieder müssen unabhängig sein. Die Amtsdauer endet mit Abschluss der nächsten ordentlichen Generalversammlung. Vorbehalten bleiben Rücktritt und Abberufung. Wiederwahl ist zulässig. Ist der Vergütungsausschuss nicht vollständig besetzt, so ernennt der Verwaltungsrat für die verbleibende Amtsdauer die fehlenden Mitglieder aus dem Verwaltungsrat. Artikel 20 Der Vergütungsausschuss hat grundsätzlich folgende Aufgaben und Zuständigkeiten in Bezug auf Vergütungsfragen betreffend den Verwaltungsrat und die Konzernleitung: 1. Entwicklung, Einführung und periodische Überprüfung der Gehaltspolitik und des Vergütungssystems der Gesellschaft sowie Unterbreitung von Anträgen, Vorschlägen und Empfehlungen an den Verwaltungsrat;
9 9 2. Antragstellung an den Verwaltungsrat zuhanden der Generalversammlung betreffend des Gesamtbetrages der maximalen Vergütungen der Mitglieder des Verwaltungsrates für die Dauer bis zur nächsten ordentlichen Generalversammlung bei prospektiver Genehmigung oder für das vergangene Amtsjahr bei retrospektiver Genehmigung; 3. Antragstellung an den Verwaltungsrat zuhanden der Generalversammlung betreffend des Gesamtbetrages der maximalen festen und variablen Vergütungen der Mitglieder der Konzernleitung für das kommende Geschäftsjahr bei prospektiver Genehmigung oder für das vergangene Geschäftsjahr bei retrospektiver Genehmigung; 4. Vorbereitung des Vergütungsberichts zuhanden des Verwaltungsrates; 5. Unterstützung des Verwaltungsrates in allen anderen Vergütungsfragen sowie Unterbreitung entsprechender Anträge, Vorschläge und Empfehlungen an den Verwaltungsrat. Der Verwaltungsrat kann dem Vergütungsausschuss weitere Aufgaben im Bereich Vergütung, Personalwesen, Rekrutierung, Nominierung und damit zusammenhängenden Bereichen zuweisen. Er regelt allfällige weitere Aufgaben und Zuständigkeiten des Vergütungsausschusses im Organisationsreglement. D. Revisionsstelle Artikel 21 Die Generalversammlung wählt jedes Jahr für eine Amtsdauer von einem Jahr ein staatlich beaufsichtigtes Revisionsunternehmen im Sinne von Art. 727b OR als Revisionsstelle. Die Revisionsstelle ist in das Handelsregister einzutragen. Die Revisionsstelle muss den Anforderungen von Art. 728 OR bezüglich Unabhängigkeit entsprechen. Die Revisionsstelle hat die Aufgaben, Rechte und Pflichten gemäss Art. 728a ff. OR. Sie muss den Generalversammlungen, für welche sie Bericht zu erstatten hat, beiwohnen. IV. Vergütung des Verwaltungsrates und der Konzernleitung Artikel 22 Verwaltungsratsmitglieder erhalten eine feste Vergütung. Diese kann einen Baranteil und einen Anteil in vorübergehend gesperrten Aktien gemäss Aktienbeteiligungsprogramm enthalten. Die Mitglieder der Konzernleitung erhalten neben einer festen Vergütung in der Regel zusätzlich eine variable Vergütung, welche von bestimmten Erfolgskriterien abhängig ist. Die feste und die variable Vergütung können einen Baranteil und einen Anteil in vorübergehend gesperrten Aktien gemäss Aktienbeteiligungsprogramm enthalten. Der Verwaltungsrat kann im Einzelfall vorsehen, dass während einer allfälligen Freistellung von Konzernleitungsmitgliedern auf die Anrechnung von Ersatzeinkünften verzichtet und/oder neben dem Basissalär ein pro rata-anteil der variablen Vergütung ausgerichtet wird. Der Verwaltungsrat kann weiter Karenzentschädigungen für nachvertragliche Konkurrenzverbote vorsehen, soweit es sich dabei um eine Abgeltung des wirtschaftlichen Wertes der Konkurrenzenthaltung handelt und diese für die ganze Dauer des Konkurrenzverbots den Betrag einer festen Jahresvergütung der betreffenden Konzernleitungsmitglieder nicht übersteigt. Die Mitglieder des Verwaltungsrates und der Konzernleitung haben Anspruch auf Ersatz ihrer im Interesse der Gesellschaft aufgewendeten Auslagen.
10 10 Artikel 23 Die Generalversammlung genehmigt für jede Vergütungsperiode gesondert die Anträge des Verwaltungsrates zur prospektiven Genehmigung betreffend: 1. die maximale Vergütung des Verwaltungsrates für die Dauer bis zur nächsten ordentlichen Generalversammlung; 2. die maximale feste und variable Vergütung der Konzernleitung für das nächste Geschäftsjahr, wobei der Verwaltungsrat die feste und variable Vergütung gemeinsam oder separat zur Genehmigung vorlegen kann. Verzichtet der Verwaltungsrat auf Antragstellung betreffend prospektive Genehmigung einer Vergütung gemäss vorstehendem Absatz, genehmigt die Generalversammlung den Gesamtbetrag der entsprechenden Vergütung im Nachhinein für das vergangene Amts-, resp. Geschäftsjahr (retrospektive Genehmigung). Der Verwaltungsrat kann der Generalversammlung abweichende und zusätzliche Anträge in Bezug auf die gleichen oder andere Vergütungsperioden zur Genehmigung vorlegen. Verweigert die Generalversammlung die Genehmigung eines maximalen Gesamtbetrages für den Verwaltungsrat und/oder die Konzernleitung, so kann der Verwaltungsrat an der gleichen Generalversammlung neue Anträge stellen. Stellt er keine neuen Anträge oder werden auch diese abgelehnt, so kann der Verwaltungsrat eine ausserordentliche Generalversammlung einberufen und ihr neue Anträge zur Genehmigung der Gesamtbeträge unterbreiten oder die Genehmigung anlässlich der nächsten ordentlichen Generalversammlung beantragen. Noch nicht genehmigte Vergütungen können unter Vorbehalt der Genehmigung durch die Generalversammlung ausbezahlt werden und sind, soweit sie später nicht genehmigt werden, zurückzufordern. Führen Währungsschwankungen zu einer Überschreitung der genehmigten maximalen Gesamtvergütungen, so werden diese nicht berücksichtigt. Der Verwaltungsrat legt der Generalversammlung jährlich den Vergütungsbericht für das letzte Geschäftsjahr zur konsultativen (nicht bindenden) Zustimmung vor. Artikel 24 Die variable Vergütung der Mitglieder der Konzernleitung orientiert sich am Unternehmensergebnis. Die Erfolgskriterien sind unter Berücksichtigung der Position und der Verantwortung des Empfängers auf Antrag des Vergütungsausschusses vom Verwaltungsrat festzusetzen. Sie enthalten unternehmerische und/oder persönliche Ziele. Die variable Vergütung der Mitglieder der Konzernleitung wird anhand folgender Grundsätze festgelegt: 1. Der Verwaltungsrat legt zu Beginn jedes Geschäftsjahres die unternehmerischen und/oder persönlichen Ziele fest. Die Zielerreichung wird vom Vergütungsausschuss nach Ablauf des Geschäftsjahres beurteilt und auf dessen Antrag vom Verwaltungsrat festgelegt. 2. Einzelvertraglich wird ein Bonusbetrag festgelegt. Bei vollständiger Zielerreichung wird 100% des einzelvertraglich vereinbarten Bonusbetrages ausgerichtet. Werden die Ziele übertroffen, kann die variable Vergütung den einzelvertraglich festgelegten Bonusbetrag bis zu einem Maximalbetrag übersteigen. Liegt die Zielerreichung unter einem bestimmten Schwellenwert, entfällt die variable Vergütung vollständig. 3. Die variable Vergütung beträgt maximal 150% der festen Vergütung.
11 11 Artikel 25 Der Verwaltungsrat legt die Einzelheiten der Zuteilung der Aktien an die Mitglieder des Verwaltungsrates und der Konzernleitung in einem Aktienbeteiligungsprogramm fest. Darin regelt der Verwaltungsrat insbesondere: 1. den Anteil der festen, resp. variablen Vergütung, der in gesperrten Aktien ausgerichtet wird; 2. den Zeitpunkt und die Bedingungen der Zuteilung und die Ermittlung des Zuteilungspreises der gesperrten Aktien basierend auf dem Börsenkurs vor dem Zuteilungszeitpunkt; 3. die Sperrfristen der Aktien und deren allfällige Aufhebung aus wichtigen Gründen, zum Beispiel bei einem Kontrollwechsel, der Liquidation der Gesellschaft, bei Beendigung des Arbeits- resp. Mandatsverhältnisses sowie bei Invalidität und Tod; 4. die Bewertung der gesperrten Aktien im Zuteilungszeitpunkt nach anerkannten Grundsätzen. Artikel 26 Die Gesellschaft gewährt den Mitgliedern des Verwaltungsrates und der Konzernleitung keine Darlehen, Kredite, Vorsorgeleistungen ausserhalb der beruflichen Vorsorge oder Sicherheiten. Davon ausgenommen sind Bevorschussungen von sozialversicherungs- und steuerrechtlichen Abgaben bei quellensteuerpflichtigen Personen. Artikel 27 Für die Vergütung von Mitgliedern der Konzernleitung, die bei prospektiver Genehmigung nach der Genehmigung der maximalen Gesamtvergütung für die Konzernleitung neu ernannt oder befördert werden, steht für jede Periode, für welche die Generalversammlung die Vergütung der Konzernleitung bereits genehmigt hat, ein Zusatzbetrag zur Verfügung, sofern die für die betreffende Periode bereits genehmigte Vergütung nicht ausreicht. Dieser Zusatzbetrag darf für den Chief Executive Officer 40% sowie für jedes übrige Mitglied der Konzernleitung je 20% der für die betreffende Periode genehmigten Gesamtvergütung für die Konzernleitung nicht übersteigen. V. Verträge mit Mitgliedern des Verwaltungsrates und der Konzernleitung Artikel 28 Unbefristete Verträge mit Mitgliedern des Verwaltungsrates und der Konzernleitung enthalten eine Kündigungsfrist von maximal zwölf Monaten. Befristete Verträge mit Mitgliedern des Verwaltungsrates und der Konzernleitung dauern maximal ein Jahr. VI. Mandate ausserhalb des Konzerns Artikel 29 Mitglieder des Verwaltungsrates dürfen maximal 10 Mandate/Tätigkeiten ausserhalb des Konzerns, davon maximal 5 bei börsenkotierten Gesellschaften, in den obersten Leitungs- oder Verwaltungsorganen von Rechtseinheiten, die verpflichtet sind, sich ins Handelsregister oder in ein entsprechendes ausländisches Register eintragen zu lassen, ausüben. Diese Regelung gilt auch für Mitglieder des Verwaltungsrates, welche in der Funktion eines Delegierten des Verwaltungsrates und CEO ad interim gleichzeitig der Konzernleitung angehören.
12 12 Mitglieder der Konzernleitung dürfen maximal 5 Mandate/Tätigkeiten ausserhalb des Konzerns, davon maximal 1 bei einer börsenkotierten Gesellschaft, in den obersten Leitungs- oder Verwaltungsorganen von Rechtseinheiten, die verpflichtet sind, sich ins Handelsregister oder in ein entsprechendes ausländisches Register eintragen zu lassen, ausüben. Mitglieder des Verwaltungsrates oder der Konzernleitung dürfen zusätzlich maximal 5 Mandate/Tätigkeiten bei gemeinnützigen Organisationen ausüben. Mandate/Tätigkeiten bei durch die Gesellschaft kontrollierten Rechtseinheiten oder Mandate/Tätigkeiten, welche ein Mitglied des Verwaltungsrates oder der Konzernleitung in Ausübung seiner Funktion als Verwaltungsrat oder Konzernleitungsmitglied wahrnimmt, gelten nicht als Mandate/Tätigkeiten ausserhalb des Konzerns. Mehrere Mandate/Tätigkeiten ausserhalb des Konzerns in verbundenen Rechtseinheiten, die durch die gleiche Person kontrolliert werden, gelten als ein Mandat. Gleiches gilt, wenn ein Mitglied in Ausübung seiner Funktion als Mitglied des obersten Leitungs- oder Verwaltungsorgans einer Rechtseinheit ausserhalb des Konzerns weitere Mandate/Tätigkeiten ausübt. VII. Rechnungslegung Artikel 30 Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Januar und endet am 31. Dezember. Der Verwaltungsrat kann das Geschäftsjahr anders festlegen. Die Jahresrechnung, bestehend aus Erfolgsrechnung, Bilanz und Anhang, sowie die Konzernrechnung, sind gemäss den Vorschriften des Schweizerischen Obligationenrechts, insbesondere der Art. 662a ff. und 958 ff., sowie nach den allgemein anerkannten kaufmännischen und branchenüblichen Grundsätzen aufzustellen. Artikel 31 Unter Vorbehalt der gesetzlichen Vorschriften über die Gewinnverteilung, insbesondere Art. 671 ff. OR, steht der Bilanzgewinn zur Verfügung der Generalversammlung. Die Dividende darf erst festgesetzt werden, nachdem die dem Gesetz entsprechenden Zuweisungen an die gesetzlichen Reserven abgezogen worden sind. Alle Dividenden, welche innerhalb von fünf Jahren nach ihrer Fälligkeit nicht bezogen worden sind, verfallen zugunsten der Gesellschaft. VIII. Beendigung der Gesellschaft Artikel 32 Die Generalversammlung kann jederzeit die Auflösung und Liquidation der Gesellschaft nach Massgabe der gesetzlichen und statutarischen Vorschriften beschliessen. Die Liquidation wird durch den Verwaltungsrat durchgeführt, sofern sie nicht durch die Generalversammlung anderen Personen übertragen wird. Nach erfolgter Tilgung der Schulden wird das Vermögen unter die Aktionäre nach Massgabe der eingezahlten Beträge verteilt.
13 13 IX. Benachrichtigung Artikel 33 Publikationsorgan der Gesellschaft ist das Schweizerische Handelsamtsblatt. Alle Mitteilungen an die Aktionäre erfolgen rechtsgültig durch Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt. Der Verwaltungsrat kann weitere Publikationsorgane bestimmen. St. Gallen, 7. Juni 2016

References: Art. 5
 Art. 652
 Art. 5
 Art. 3
 Art. 652
 Art. 16
 Art. 727
 Art. 728
 Art. 728
 Art. 662
 Art. 671