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Timestamp: 2018-02-21 16:51:45+00:00

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Internetauftritt des Amtsgerichts Bad Iburg (03/2017)
Richterlicher Geschäftsverteilungsplan: vorhanden - mit Stand vom 01.03.2017 - www.amtsgericht-bad-iburg.niedersachsen.de/master/C8203439_N8197542_L20_D0_I6316873.html
Direktorin am Amtsgericht Bad Iburg: Susanne Kirchhoff (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1971) - Richterin am Amtsgericht Bad Iburg / Direktorin am Amtsgericht Bad Iburg (ab , ..., 2017) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 02.05.2000 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Oldenburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 09.02.2005 als Richterin am Landgericht Osnabrück aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2016 ab 01.12.2010 als Vorsitzende Richterin am Landgericht Osnabrück - 6/10 Stelle - aufgeführt. Amtsgericht Bad Iburg - GVP 01.03.2017: Direktorin. Namensgleichheit mit: André Kirchhoff (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1971) - Richter am Amtsgericht Salzgitter / stellvertretender Direktor am Amtsgericht Salzgitter (ab 27.01.2015, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 02.10.2000 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Braunschweig aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 22.01.2004 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 und 2014 ab 28.01.2004 als Richter am Amtsgericht Salzgitter aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft. Im Handbuch der Justiz 2016 ab 27.01.2015 als stellvertretender Direktor am Amtsgericht Salzgitter aufgeführt.
Stellvertretender Direktor am Amtsgericht Bad Iburg: Wolfgang Keuter (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1954) - Richter am Amtsgericht Bad Iburg / stellvertretender Direktor am Amtsgericht Bad Iburg (ab , ..., 2016, 2017) - im Handbuch der Justiz 1998 und 2014 ab 01.08.1986 als Richter am Amtsgericht Bad Iburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2016 ab 01.08.1986 als stellvertretender Direktor am Amtsgericht Bad Iburg aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft. Amtsgericht Bad Iburg - GVP 01.07.2010, 03.06.2013: Familiensachen - Abteilung 5 / H-Z. GVP 01.03.2017. FamRZ 13/2011: Praxisfragen zum Verfahrenswert in Versorgungsausgleichssachen. FamRZ 7/2014: "Entwicklungen im Statusrecht seit 2013". FamRZ 16/2014: Anmerkung zu Bundesverfasssungsgericht - 1BvR 2882/13 - Rückführung des Pflegekindes zu seinen Eltern. 04.02.2017: "Reformen und Reformdisskussionen im Familienrecht" - 17. Arnoldshainer Familiengerichtstag - http://www.evangelische-akademie.de/files/flyer_familienrecht.pdf. FamRZ 1/2018: "Gebührenrechtliche Stolpersteine für den Verfahrensbeistand." Bundesverfassungsgericht - 1 BvR 683/09 - Beschluss vom 02.04.2009 - bezüglich Schreiben des Amtsgerichtes Bad Iburg vom 27.02.2009.
Die Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes Niedersachsen beschäftigen am Amtsgericht Bad Iburg 8 Richter/innen und eine uns zur Zeit unbekannte Anzahl von Rechtspfleger/innen und sonstigen Angestellten.
Der Gerichtsbezirk des Amtsgerichtes Bad Iburg umfasst den Landkreis Osnabrück.
Väternotruf Bad Iburg
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Dr. Peter Backhaus (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1969) - Richter am Amtsgericht Bad Iburg (ab 05.01.2005, ..., 2017) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 02.03.2000 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Oldenburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 05.01.2005 als Richter am Amtsgericht Bad Iburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2016 nicht aufgeführt. Amtsgericht Bad Iburg - GVP 01.03.2017.
Edmund Jahner (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1969) - Richter am Amtsgericht Bad Iburg (ab 07.11.2005, ..., 2017) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 05.06.2000 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Celle aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2016 ab 07.11.2005 als Richter am Amtsgericht Bad Iburg aufgeführt. Ab 01.09.2012 bis 28.02.2013 abgeordnet an das Oberlandesgericht Oldenburg - 1. Strafsenat. Amtsgericht Bad Iburg - GVP 01.03.2017.
Wolfgang Keuter (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1954) - Richter am Amtsgericht Bad Iburg / stellvertretender Direktor am Amtsgericht Bad Iburg (ab , ..., 2016, 2017) - im Handbuch der Justiz 1998 und 2014 ab 01.08.1986 als Richter am Amtsgericht Bad Iburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2016 ab 01.08.1986 als stellvertretender Direktor am Amtsgericht Bad Iburg aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft. Amtsgericht Bad Iburg - GVP 01.07.2010, 03.06.2013: Familiensachen - Abteilung 5 / H-Z. GVP 01.03.2017. FamRZ 13/2011: Praxisfragen zum Verfahrenswert in Versorgungsausgleichssachen. FamRZ 7/2014: "Entwicklungen im Statusrecht seit 2013". FamRZ 16/2014: Anmerkung zu Bundesverfasssungsgericht - 1BvR 2882/13 - Rückführung des Pflegekindes zu seinen Eltern. 04.02.2017: "Reformen und Reformdisskussionen im Familienrecht" - 17. Arnoldshainer Familiengerichtstag - http://www.evangelische-akademie.de/files/flyer_familienrecht.pdf. FamRZ 1/2018: "Gebührenrechtliche Stolpersteine für den Verfahrensbeistand." Bundesverfassungsgericht - 1 BvR 683/09 - Beschluss vom 02.04.2009 - bezüglich Schreiben des Amtsgerichtes Bad Iburg vom 27.02.2009.
Susanne Kirchhoff (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1971) - Richterin am Amtsgericht Bad Iburg / Direktorin am Amtsgericht Bad Iburg (ab , ..., 2017) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 02.05.2000 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Oldenburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 ab 09.02.2005 als Richterin am Landgericht Osnabrück aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2016 ab 01.12.2010 als Vorsitzende Richterin am Landgericht Osnabrück - 6/10 Stelle - aufgeführt. Amtsgericht Bad Iburg - GVP 01.03.2017: Direktorin. Namensgleichheit mit: André Kirchhoff (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1971) - Richter am Amtsgericht Salzgitter / stellvertretender Direktor am Amtsgericht Salzgitter (ab 27.01.2015, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 02.10.2000 als Richter auf Probe im OLG-Bezirk Braunschweig aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2008 ab 22.01.2004 als Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2010 und 2014 ab 28.01.2004 als Richter am Amtsgericht Salzgitter aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz zum Dienstantritt offenbar fehlerhaft. Im Handbuch der Justiz 2016 ab 27.01.2015 als stellvertretender Direktor am Amtsgericht Salzgitter aufgeführt.
Claudia Sunderdiek (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1965) - Richterin am Amtsgericht Bad Iburg (ab 26.04.2006, ..., 2017) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 01.09.2001 als Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Oldenburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2012 ab 26.04.2006 als Richterin am Amtsgericht Bad Iburg - abgeordnet, 3/4 Stelle - aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2016 ab 26.04.2006 als Richterin am Amtsgericht Bad Iburg - 3/4 Stelle - aufgeführt. Amtsgericht Bad Iburg - GVP 01.07.2010: Abordnung an das Landgericht Osnabrück. 17.10.2012 Rückkehr an das Amtsgericht Bad Iburg. GVP 03.06.2013: nicht aufgeführt. GVP 01.03.2017.
Frank Teckemeyer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1963) - Richter am Amtsgericht Bad Iburg (ab , ..., 2004, ..., 2017) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 09.10.2000 als Richter am Landgericht Osnabrück aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 und 2016 ab 09.10.2000 als Richter am Amtsgericht Bad Iburg aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz offenbar fehlerhaft. 2010: offenbar abgeordnet an das Oberlandesgericht Oldenburg / 11. Zivilsenat - 3. Senat für Familiensachen. 2013: Familiensachen - Abteilung 5 A-G. Ab 01.03.2017: Güterichter.
Nina Lakner-Hoffstadt (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1973) - Richterin/Staatsanwältin auf Probe im OLG-Bezirk Oldenburg (ab 03.09.2007, ..., 2017) - im Handbuch der Justiz 2012 und 2016 ab 03.09.2007 als Richterin/Staatsanwältin auf Probe im OLG-Bezirk Oldenburg - 3/4 Stelle - aufgeführt. Amtsgericht Bad Iburg - GVP 17.10.2012, 03.06.2013, 01.03.2017: Richterin auf Probe.
Abteilungen am Familiengericht Bad Iburg:
5 F - Frank Teckemeyer (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1963) - Richter am Amtsgericht Bad Iburg (ab , ..., 2004, ..., 2017) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 09.10.2000 als Richter am Landgericht Osnabrück aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2004 und 2016 ab 09.10.2000 als Richter am Amtsgericht Bad Iburg aufgeführt. Angaben im Handbuch der Justiz offenbar fehlerhaft. 2010: offenbar abgeordnet an das Oberlandesgericht Oldenburg / 11. Zivilsenat - 3. Senat für Familiensachen. 2013: Familiensachen - Abteilung 5 A-G. Ab 01.03.2017: Güterichter.
5 F - Wolfgang Keuter (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1954) - Richter am Amtsgericht Bad Iburg (ab 01.08.1986, ..., 2017) - Amtsgericht Bad Iburg - GVP 01.07.2010, 03.06.2013: Familiensachen - Abteilung 5 / H-Z. GVP 01.03.2017. FamRZ 13/2011: Praxisfragen zum Verfahrenswert in Versorgungsausgleichssachen. Bundesverfassungsgericht - 1 BvR 683/09 - Beschluss vom 02.04.2009 - bezüglich Schreiben des Amtsgerichtes Bad Iburg vom 27.02.2009. FamRZ 16/2014: Anmerkung zu Bundesverfasssungsgericht - 1BvR 2882/13 - Rückführung des Pflegekindes zu seinen Eltern. 04.02.2017: "Reformen und Reformdisskussionen im Familienrecht" - 17. Arnoldshainer Familiengerichtstag - http://www.evangelische-akademie.de/files/flyer_familienrecht.pdf.
5 F 596/09 EAGS - Beschluss vom 14.12.2009: Gewaltschutzgesetz, Wohnungszuweisung, psychische Erkrankung - FamRZ 16/2010
5 F 379/17 SO - Beschluss vom 18.07.2017 - Einleitung eines Kinderschutzverfahrens für ein ungeborenes Kind - Bestellung eines Verfahrensbeistandes - FamRZ 3/2018
Nicht mehr als Richter am Amtsgericht Bad Iburg tätig:
Martin Bulling (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1943) - Richter am Amtsgericht Bad Iburg (ab 25.09.1975, ..., 2008)
Bernhard Fabis (Jg. 1938) - Richter am Amtsgericht Bad Iburg (ab 10.05.1973, ..., 2008)
Dr. Judith Göbel (Jg. 1973) - Richterin am Amtsgericht Bad Iburg / Dezernat II (ab 01.03.2008, ..., 2009) - ab 15.08.2005 Richterin auf Probe im OLG-Bezirk Oldenburg.
Dieter Haase (geb. zensiert durch Anordnung des "Berliner Beauftragten für Datenschutz" 1950) - Richter am Amtsgericht Bad Iburg / Direktor am Amtsgericht Bad Iburg (ab 14.09.2004, ..., 2016) - im Handbuch der Justiz 2002 ab 02.08.1982 als Richter am Amtsgericht Bad Iburg aufgeführt. Im Handbuch der Justiz 2016 ab 14.09.2004 als Direktor am Amtsgericht Bad Iburg aufgeführt.
Angebote: Ehe-, Familien- und Lebensberatung (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Erziehungsberatung, Beratung für Kinder, Jugendliche und Eltern (einschl. Beratung bei Trennung und Scheidung), Jugendberatung, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Hilfe und Beratung für Frauen und hoffentlich auch für Männer, sonst würden wir von dieser Beratungsstelle dringend abraten, Sexualberatung, Familienplanungsberatung, Schwangerschaftsberatung mit Ausstellung des Beratungsscheines gem. §§ 5 und 6 SchKG, Telefonische Beratung, Gruppenarbeit, Krisenintervention
Angebote: Beratung für Kinder und Jugendliche, Jugendberatung, Krisenintervention, Telefonische Beratung, Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Familienberatung
Angebote: Beratung getrennt erziehender Mütter und Väter, Beratung für Kinder und Jugendliche, Krisenintervention, Jugendberatung, Familienberatung, Sozialberatung, Telefonische Beratung
No Name - Bestallung als Umgangspfleger am Amtsgericht Bad Iburg (ab 01.09.2009, ..., )
No Name - Bestallung als Ergänzungspfleger am Amtsgericht Bad Iburg für den Wirkungskreis ... (ab 01.09.2009, ..., )
Internet: http://www.osnabruecklive.de/found.html?searchphrase=rechtsanw%E4ltin&where=0&x=1
No Name - Bestallung als Vormund am Amtsgericht Bad Iburg (ab 01.09.2009, ..., )
Tätig gewesen im Fall NZS 5 F 558/08 SO bezüglich eines mit Beschluss von Richter Keuter vom 25.11.2008 eingeholten Gutachtens. Bundesverfassungsgericht - 1 BvR 683/09 - Beschluss vom 02.04.2009 - bezüglich Schreiben des Amtsgerichtes Bad Iburg vom 27.02.2009
BVerfG, Beschluss vom 29. 5. 2006 - 1 BvR 430/ 03 (Lexetius.com/2006,4135)
1 In dem Verfahren über die Verfassungsbeschwerde der Frau K …, - Bevollmächtigter: Rechtsanwalt Carsten Grottendieck, Meller Straße 207, 49084 Osnabrück - gegen a) den Beschluss des Oberlandesgerichts Oldenburg vom 27. Januar 2003 - 12 WF 237/ 02 -, b) den Beschluss des Oberlandesgerichts Oldenburg vom 12. Dezember 2002 - 12 WF 237/ 02 -, c) den Beschluss des Amtsgerichts Bad Iburg vom 20. November 2002 - 5 F 404/ 02 S - und Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe und Beiordnung eines Rechtsanwalts hat die 1. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch den Präsidenten Papier, die Richterin Hohmann-Dennhardt und den Richter Hoffmann-Riem am 29. Mai 2006 einstimmig beschlossen:
2 Die Beschlüsse des Oberlandesgerichts Oldenburg vom 27. Januar 2003 - 12 WF 237/ 02 - und vom 12. Dezember 2002 - 12 WF 237/ 02 - und der Beschluss des Amtsgerichts Bad Iburg vom 20. November 2002 - 5 F 404/ 02 S - verletzen die Beschwerdeführerin in ihrem Grundrecht aus Artikel 3 Absatz 1 in Verbindung mit Artikel 20 Absatz 3 des Grundgesetzes. Die Entscheidungen des Oberlandesgerichts werden aufgehoben. Die Sache wird an das Oberlandesgericht Oldenburg zurückverwiesen.
3 Das Land Niedersachsen hat der Beschwerdeführerin die notwendigen Auslagen zu erstatten.
4 Gründe: Die Beschwerdeführerin wendet sich gegen die Versagung von Prozesskostenhilfe für ihren Antrag auf Übertragung des alleinigen Sorgerechts.
5 Aus der Ehe der Beschwerdeführerin mit dem Antragsgegner des Ausgangsverfahrens ist das 1996 geborene Kind I. hervorgegangen. Die Beschwerdeführerin hat ein weiteres Kind, den 1989 geborenen K.; für K. hat der Antragsgegner die Vaterschaft anerkannt. Im Rahmen des Scheidungsverfahrens beantragte die Beschwerdeführerin die Übertragung des alleinigen Sorgerechts für die beiden Kinder. Sie begründete dies damit, dass der Antragsgegner den Kontakt zu den Kindern praktisch abgebrochen habe und keinen Unterhalt zahle. Selbst bei Entscheidungen von geringerer Bedeutung verweigere er seine Mitwirkung. Es sei aufgrund dieser ablehnenden Haltung keine Basis für eine Beibehaltung der gemeinsamen Sorge gegeben.
6 Mit Beschluss vom 11. Oktober 2002 wies das Amtsgericht Bad Iburg den Antrag auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe das Sorgerecht betreffend zurück; die bisher vorgetragenen Gründe seien nicht ausreichend.
7 In ihrer hiergegen eingelegten sofortigen Beschwerde legte die Beschwerdeführerin dar, dass der Antragsgegner in Bezug auf eine für I. erforderliche Operation erst im letzten Moment seine Zustimmung erteilt habe. Dabei habe er ihr untersagt, bei dem Arzttermin anwesend zu sein. Das Jugendamt teilte in einem Bericht vom 19. November 2002 mit, ein geplanter Gesprächstermin im Beisein des Antragsgegners habe nicht stattfinden können, weil letzterer nicht erschienen sei. Er habe auf die Einladung nicht reagiert. Ein weiteres Schreiben des Amtes habe er mit einem Telefax beantwortet, in dem er neben Beleidigungen und Bedrohungen deutlich gemacht habe, keine Jugendamtsgespräche wahrnehmen zu wollen. Das Jugendamt sprach sich schließlich für eine Übertragung der elterlichen Sorge für die Kinder auf die Beschwerdeführerin aus.
8 Das Amtsgericht half der Beschwerde nicht ab. Auch aus dem Beschwerdevorbringen erschließe sich nicht, dass die Aufhebung der gemeinsamen elterlichen Sorge die dem Kindeswohl am besten dienende Lösung sei.
9 Das Oberlandesgericht Oldenburg, dem das Amtsgericht die Akten zur Entscheidung über die sofortige Beschwerde vorgelegt hatte, wies die Beschwerde mit Beschluss vom 12. Dezember 2002 zurück. Da die gemeinsame Sorge der normative Regelfall sei, seien die Eltern verpflichtet, bei der Erziehung der Kinder zusammen zu wirken. Ihren persönlichen Streit hätten sie im Interesse der Kinder zurückzustellen. Die Übertragung des Sorgerechts auf einen Elternteil komme nur in Betracht, wenn die Eltern in grundsätzlichen Fragen der Erziehung verschiedener Meinung seien und ihr tief greifendes Zerwürfnis sie daran hindere, die Belange des Kindes angemessen wahrzunehmen.
10 Auf die hiergegen erhobene Gegenvorstellung beschloss das Oberlandesgericht am 27. Januar 2003, dass kein Anlass gegeben sei, den Beschluss vom 12. Dezember 2002 zu ändern.
11 Gegen die Entscheidungen des Oberlandesgerichts sowie gegen den Beschluss des Amtsgerichts vom 20. November 2002 hat die Beschwerdeführerin Verfassungsbeschwerde erhoben. Sie rügt eine Verletzung ihrer Rechte aus Art. 3 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 20 Abs. 3 und Art. 103 Abs. 1 GG. Die Gerichte hätten die für die Bewilligung von Prozesskostenhilfe maßgeblichen Anforderungen an die Erfolgsaussicht überspannt. Sie hätten verkannt, dass die Auslegung des § 1671 BGB höchst umstritten sei. Das Oberlandesgericht vertrete die Auffassung, § 1671 BGB erkläre die gemeinsame Sorge zum normativen Regelfall, woraus sich die Pflicht der Eltern ergebe, bei der Erziehung der Kinder unabhängig von Differenzen zusammenzuwirken. Die Neuregelung des § 1671 BGB enthalte nach Ansicht des Bundesgerichtshofs und verschiedener anderer Oberlandesgerichte aber kein Regel-Ausnahme-Verhältnis in dem Sinne, dass eine Priorität zu Gunsten der gemeinsamen Sorge bestehe und die alleinige Sorge eines Elternteils nur in Ausnahmefällen als ultima ratio in Betracht kommen solle.
12 Die Kammer nimmt die Verfassungsbeschwerde zur Entscheidung an und gibt ihr nach § 93 c Abs. 1 Satz 1 in Verbindung mit § 93 a Abs. 2 Buchstabe b BVerfGG statt. Die Annahme der Verfassungsbeschwerde ist zur Durchsetzung des Grundrechts der Beschwerdeführerin aus Art. 3 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 20 Abs. 3 GG angezeigt. Die Voraussetzungen für eine stattgebende Kammerentscheidung liegen vor (§ 93 c BVerfGG).
13 Die Verfassungsbeschwerde ist begründet.
14 Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts gebietet das Grundgesetz eine weitgehende Angleichung der Situation von Bemittelten und Unbemittelten bei der Verwirklichung des Rechtsschutzes (vgl. BVerfGE 9, 124; - 10, 264 [270]; - 22, 83 [87]; - 51, 295 [302]; - 63, 380 [394]; - 67, 245 [248]; - 78, 104 [117 f.]). Verfassungsrechtlich ist es dabei unbedenklich, die Gewährung von Prozesskostenhilfe davon abhängig zu machen, dass die beabsichtigte Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung hinreichende Aussicht auf Erfolg hat und nicht mutwillig erscheint. Das Gebot der Rechtsschutzgleichheit verlangt keine völlige Gleichstellung; der Unbemittelte muss vielmehr nur dem Bemittelten gleich gestellt werden, der seine Prozessaussichten vernünftig abwägt und dabei auch das Kostenrisiko berücksichtigt. Die Anforderungen an die Erfolgsaussicht dürfen jedoch nicht überspannt werden (BVerfGE 81, 347 [357 f.]).
15 Diesen Anforderungen sind die angegriffenen Entscheidungen nicht gerecht geworden.
16 a) Das Oberlandesgericht hat bei der Bewertung der Erfolgsaussichten zu Lasten der Beschwerdeführerin die Rechtsansicht vertreten, dass die gemeinsame Sorge der normative Regelfall sei. Die Frage, ob nach § 1671 BGB der gemeinsamen Sorge der Vorrang zu geben ist, betrifft die Anwendung und Auslegung des einfachen Rechts und ist nach wie vor umstritten (vgl. Palandt/ Diedrichsen, 65. Auflage, § 1671 Rn. 17). Ein solcher Vorrang lässt sich weder dem Wortlaut des § 1671 BGB noch den Gesetzesmaterialien entnehmen (BTDrucks 13/ 4899, S. 63). Jedenfalls ist es im Hinblick auf Art. 6 Abs. 2 GG von Verfassungs wegen nicht geboten, der gemeinsamen Sorge gegenüber der alleinigen Sorge einen Vorrang einzuräumen (vgl. BVerfGK 2, 185 [188]).
17 b) Der Bundesgerichtshof hat diese Streitfrage zum Vorrang der gemeinsamen elterlichen Sorge bereits höchstrichterlich entschieden (BGH, FamRZ 1999, S. 1647). Die Neuregelung des Rechts der elterlichen Sorge enthalte kein Regel-Ausnahme-Verhältnis in dem Sinne, dass eine Priorität zu Gunsten der gemeinsamen elterlichen Sorge bestehen und die alleinige Sorge eines Elternteils nur in Ausnahmefällen als ultima ratio in Betracht kommen sollte. Es soll danach zwar in erster Linie Sache der Eltern sein zu entscheiden, ob sie die gemeinsame Sorge nach ihrer Scheidung beibehalten wollen oder nicht. Daraus sei jedoch nicht der Schluss zu ziehen, dass der gemeinsamen Sorge ein Vorrang vor der alleinigen Sorge eines Elternteils eingeräumt werde (vgl. BGH, FamRZ 1999, S. 1647 f.).
18 c) Das Oberlandesgericht hat dennoch mit einer von dieser höchstrichterlichen Rechtsprechung abweichenden Rechtsauffassung die Erfolgsaussichten der Rechtsverfolgung der Beschwerdeführerin verneint und darauf die Nichtbewilligung der Prozesskostenhilfe gestützt. Damit hat es dem Erfordernis einer vernünftigen Abwägung der Prozessaussichten nicht Rechnung getragen.
19 Prozesskostenhilfe darf insbesondere dann nicht versagt werden, wenn die Entscheidung in der Hauptsache von der Beantwortung einer schwierigen, bislang ungeklärten Rechtsfrage abhängt (vgl. BVerfG, Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats vom 4. Februar 1997 - 1 BvR 391/ 93 -, NJW 1997, S. 2102 [2103]; Beschluss der 2. Kammer des Ersten Senats vom 30. Oktober 1991 - 1 BvR 1386/ 91 -, NJW 1992, S. 889; Beschluss der 1. Kammer des Ersten Senats vom 2. März 2000 - 1 BvR 2224/ 98 -, NJW 2000, S. 2098). Sonst würde der unbemittelten Partei im Gegensatz zu der bemittelten die Möglichkeit genommen, ihren Rechtsstandpunkt im Hauptsacheverfahren darzustellen und von dort aus in die höhere Instanz zu bringen (Beschluss der 3. Kammer des Ersten Senats vom 10. Dezember 2001 - 1 BvR 1803/ 97 -, FamRZ 2002, S. 665).
20 Dies gilt erst recht, wenn es sich um eine bereits höchstrichterlich geklärte Rechtsfrage handelt und das Instanzgericht von dieser Rechtsauffassung bei der Beurteilung der Erfolgsaussicht der beabsichtigten Rechtsverfolgung abweicht.
21 Die angegriffenen Entscheidungen beruhen auf dem festgestellten Verfassungsverstoß. Die Entscheidungen des Oberlandesgerichts werden aufgehoben und die Sache an das Oberlandesgericht zurückverwiesen (§ 95 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 BVerfGG).
22 Die Entscheidung über die Erstattung der notwendigen Auslagen der Beschwerdeführerin folgt aus § 34 a Abs. 2 BVerfGG. Damit erledigt sich der Antrag der Beschwerdeführerin auf Bewilligung von Prozesskostenhilfe und Beiordnung eines Rechtsanwalts für das Verfahren der Verfassungsbeschwerde.
23 Diese Entscheidung ist unanfechtbar.
In der Familiensache wegen Regelung des Umgangs hat der 14. Zivilsenat - 5. Senat für Familiensachen - des Oberlandesgerichts Oldenburg am 23. Februar 2001 beschlossen:
Auf die Beschwerde der beteiligten L... wird der Beschluß des Amtsgerichts - Familiengericht - Bad Iburg vom 31. Januar 2001 geändert und die Höhe der dem beigeordneten Rechtsanwalt S... zu zahlenden Vergütung anderweit auf 411,80 DM festgesetzt.
In einem einstweiligen Anordnungsverfahren zur Regelung des Umgangs des Antragstellers mit seinen beiden Kindern ist diesem Prozeßkostenhilfe unter Beiordnung von Rechtsanwalt S... bewilligt worden. In dem Verhandlungstermin vom 31.07.200 haben sich die Parteien auf eine bestimmte Ausgestaltung geeinigt. Den Vergütungsantrag des beigeordneten Rechtsanwalts hat der Urkundsbeamte der Geschäftsstelle des Amtsgerichts Bad Iburg hinsichtlich der Höhe der geltend gemachten Einzelgebühren und um die Vergleichsgebühr gekürzt und die Vergütung auf 411,80 DM festgesetzt. Der gegen die Absetzung der Vergleichsgebühr gerichteten Erinnerung des beigeordneten Rechtsanwalts hat der Urkundsbeamte nicht abgeholfen. Das Familiengericht hat sodann mit Beschluß vom 31.01.2001 die Vergütung unter Einrechnung der Vergleichsgebühr und der geltend gemachten vollen Gebühren auf 777,20 DM festgesetzt. Gegen diese Entscheidung wendet sich der Bezirksrevisor bei dem Landgericht Osnabrück als Vertreter der Landeskasse mit seiner Beschwerde vom 07.02.2001.
http://www.ra-kotz.de/umgangsrecht3.htm
Inländische Kindesentführungen
Immer noch gilt es für trennungswillige Elternteile, ganz überwiegend Mütter, als "heißer Tipp", die eigenen Kinder zu entführen. Typisch ist folgender Fall: Der Vater findet eine leergeräumte Wohnung vor und weiß nicht, wo sich seine Kinder aufhalten. Trotz dieser gewaltsamen Vorgehensweise dürfen die entführende Mütter auch bei gemeinsamen Sorgerecht die Kinder in der Regel behalten, denn ehe der Vater vor dem Familiengericht angehört worden ist, vergeht häufig soviel Zeit, dass sich die Kinder am neuen Wohnort der Mutter eingelebt haben.
Das AmtsG Bad Iburg entschied: Der verlassene Elternteil hat einen Rückführungsanspruch gegenüber dem entführenden Elternteil, wenn dieser unter Verletzung dessen Elternrechts die Kinder beim Auszug aus der ehelichen Wohnung eigenmächtig mitnimmt, ohne allein sorgeberechtigt oder zumindest allein aufenthaltsbestimmungsberechtigt oder zumindest allein entscheidungsberechtigt gemäß § 1628 BGB zu sein.
AmtsG Bad Iburg, Beschluss v. 10.2.2000 - 7 F 27/00
Von einer während des Zusammenlebens (hier: stillschweigend) getroffenen Einigung der Eltern über den Lebensmittelpunkt der Kinder kann nach Trennung ein Elternteil nicht einseitig abrücken, solange ihm das Aufenthaltsbestimmungsrecht als Teil des Sorgerechts oder zumindest gemäß § 1628 BGB insoweit das alleinige Entscheidungsrecht übertragen worden ist. Tut er es dennoch, löst dies einen (ggf. im Wege der vorläufigen Anordnung zu realisierenden) Rückführungsanspruch des anderen Elternteils aus.

References: Art. 3
 Art. 20
 Art. 103
 § 1671
 § 1671
 § 1671
 § 93
 § 93
 Art. 3
 Art. 20
 § 1671
 § 1671
 § 1671
 Art. 6
 § 34
 § 1628
 § 1628