Source: https://www.dtad.de/details/Speichererweiterung_60323_Frankfurt_am_Main-13421384_3
Timestamp: 2018-09-18 19:40:38+00:00

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Ausschreibung - Speichererweiterung in Frankfurt am Main (ID:13421384)
> DTAD-ID: 13421384
Speichererweiterung , Speichermedien
Bereitstellung und Integration einer IBM Spectrum Scale basierenden File- Servicelösung beim Hochschulrechenzentrum der Goethe-Universität Frankfurt, bestehend aus Hard- und Softwarekomponenten...
Theodor-W.-Adorno-Platz 1, PA-Gebäude, 2. OG, Zimmer 2.P61
Bereitstellung und Integration einer IBM Spectrum Scale basierenden File- Servicelösung beim Hochschulrechenzentrum der Goethe-Universität Frankfurt.
Bereitstellung und Integration einer IBM Spectrum Scale basierenden File- Servicelösung beim Hochschulrechenzentrum der Goethe-Universität Frankfurt, bestehend aus Hard- und Softwarekomponenten und der Integration vorhandener Speichersubsysteme.
Datacenter des Hochschulrechenzentrums, PA-Gebäude, Theodor-W.-Adorno-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main.
378588-2017
2017/S 185-378588
9.40.40 VgV EM1-HRZ2-03-17
Kostenkriterium - Name: Preis für 0,5 PB Kapazität (netto) / Gewichtung: 50 %
Kostenkriterium - Name: Preis für Erweiterung von 0,5 PB auf 0,75 PB Kapazität (netto) / Gewichtung: 30 %
Kostenkriterium - Name: Preis für Erweiterung von 0,75 PB auf 1 PB Kapazität (netto) / Gewichtung: 20 %
Die Teilnehmer haben im Teilnahmeantrag folgende Erklärungen abzugeben, bzw. entsprechende Nachweise (sofern zutreffend), mit ihrem Teilnahmeantrag vorzulegen:
1. Eine Unternehmensdarstellung, die die Rechtsform, den Gegenstand und die Größe des Unternehmens, den Sitz des Unternehmens, die Größe und Sitz betreuender Niederlassungen hierzu, darlegt.
2. Eine Eigeneklärung zum Nichtvorliegen/ Vorliegen zwingender (§123 GWB), bzw. fakultativer (§124 GWB) Ausschlussgründe, und entsprechend durchgeführter, geeigneter Selbstreinigungsmaßnahmen des Unternehmens, i. S. des § 125 GWB.
3. Eine Eigenerklärung zur Einhaltung des AGG.
4. Eine Eigenerklärung, dass der Teilnehmer seine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben ordnungsgemäß erfüllt.
5. Eine Eigenerklärung zur Entrichtung von Abgaben an die Berufsgenossenschaft (sofern für die Unternehmensform des Teilnehmers zutreffend).
6. Eine Eigenerklärung, dass der Teilnehmer seine Verpflichtung zur Zahlung von Mindestlohn (sofern für das Unternehmen des Teilnehmers zutreffend) erfüllt.
7. Ein Handelsregisterauszug des Unternehmens.
Der Nachweis zu 7 darf am Endes der Vorlagefrist (23.10.2017) nicht älter als 90 Tage sein. Soll, zur Erbringung einzelner Teilleistungen, ein Nachunternehmer eingesetzt werden, sind die v. g. Erklärungen und Nachweise, vor Auftragserteilung, auch von diesem zu erbringen.
Der Auftraggeber behält sich gem. § 56, Abs. 2 VgV die Nachforderung von nichtwertungsrelevanten Teilnahmeunterlagen, bzw. fehlerfreier Unterlagen vor. Der Teilnehmer hat solche Unterlagen, nach Anforderung des Auftraggebers, innerhalb von 4 Werktagen, vorzulegen.
Der Auftraggeber behält sich zudem vor, die Eigenerklärungen des Teilnehmers zu überprüfen und sich dazu geeignete Nachweise vorlegen zu lassen, bzw. einzuholen.
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://ausschreibung.cgi-host2.rz.uni-frankfurt.de/?p=662
Der bestehende Fileservice des Auftraggebers soll durch ein System, basierend auf IBM Spectrum Scale 4 oder höher, abgelöst, konsolidiert, respektive ersetzt werden.
Reserven für das unmittelbare Datenwachstum sind aufzubauen und Erweiterungen für zukünftig absehbares Datenwachstum zu ermöglichen.
Initial ist eine netto Kapazität von 0.5 PB vorzusehen.
Jedes Datum muss auf zwei Devices (Spiegel) vorgehalten werden. Jeder Spiegel ist in einem anderen Raum des Data-Centers untergebracht.
Die effektiven Kabelwege sind kürzer 200 m.
Das System soll in den kommenden 3 Jahren in zwei Schritten auf zunächst 0.75 PB (netto) und anschließend auf 1 PB ausgebaut werden.
Dabei sind die folgenden Pfade zu berücksichtigen:
Das zu beschaffende System muss über jeden der folgenden Pfade erweiterbar sein.
(a) Erhöhung der Zahl der NSD-Server,
(b) Integration weiterer vorhandener oder zu beschaffender Storagesubsysteme unterschiedlicher Hersteller in den zu beschaffenden NSD-Cluster,
(c) Möglichkeit des Ausbaus und der Erweiterung des Spectrum Scale Gesamtsystems über die Grenze von 1 PB netto hinaus.
Das System ist vom Auftragnehmer anzuliefern und von dafür zertifizierten Technikern aufzubauen und vollständig funktionsfähig zu übergeben (technische Abnahme).
Vom Auftragnehmer zu erbringende Services:
— Störungsmeldung telefonisch oder per Mail 7*24 h, Reaktionszeit 1 h,
— Vor Ort Technikerservice: 5*7 next business day. Ersatzteillieferung next business day, initiale Servicedauer 5a.
Ein Teil der vorhandenen Storage-Devices soll aus der bestehenden virtualisierten Umgebung herausgelöst und in das neue System integriert werden.
Weitere Informationen sind den Teilnahmeunterlagen zu entnehmen.
Der Auftraggeber wird, zur Sicherstellung einer marktrepräsentativen Bewerberauswahl einerseits und einer Zeit- und Aufwandsoptimierten Verfahrensführung andererseits, die Anzahl der Teilnehmer, am nachgelagerten Dialogverfahren, auf maximal vier begrenzen. Der Auftraggeber behält sich deshalb, im Falle des Eingangs von mehr als vier, grundsätzlich (Eignung) zu berücksichtigenden Teilnahmeanträgen vor, die Zahl der Dialogpartner, gemäß §18, Abs. 4 VgV, i. V. m. §51 VgV, auf maximal vier zu reduzieren.
Bei mehr als vier geeigneten* Teilnehmern wird die Zahl der Dialogpartner nach folgenden Kriterien, auf vier reduziert:
Zur Sicherstellung eines möglichst direkten Kontakts zwischen Auftraggeber und Hersteller, werden Anträge von Herstellern und von Vertriebspartnern, die im offiziellen Auftrag des Herstellers die Teilnahme beantragen, vorrangig berücksichtigt.
Nachrangig hierzu werden Anträge von Vertriebspartnern, die nicht im offiziellen Auftrag des Herstellers die Teilnahme beantragen, berücksichtigt.
Zudem werden Anträge, die eine Integration der vorhandenen Storagesysteme beinhalten, in den jeweiligen Gruppen vorrangig berücksichtigt.
Sofern, auch unter Anwendung aller v. g. Auswahlkriterien, noch mehr als vier zugelassene Teilnahmeanträge vorliegen, erfolgt die Auswahl über Losentscheid.
Der Auftraggeber behält sich zudem vor, das Dialogverfahren, gemäß §18, Abs. 6 VgV, in verschiedenen, aufeinanderfolgenden Phasen zu führen und die Zahl der zu erörternden Lösungen, anhand der vorgegebenen Zuschlagskriterien, zu verringern.
* Geeignete Teilnehmer, sind fachkundige und leistungsfähige Firmen im Sinne der Vergabeverordnung (VgV) und des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkung (GWB), die die in der Bekanntmachung, sowie in den Teilnahmeunterlagen postulierten Mindestanforderungen erfüllen und dies durch die Abgabe der geforderten Erklärungen und Nachweise, belegt haben.
Der Auftraggeber wird alle Teilnahmeinteressenten, die rechtzeitig einen Teilnahmeantrag vorgelegt haben, über die Entscheidung des Auftraggebers, zur Zulassung zum nachgelagerten wettbewerblichen Dialog unterrichten und nicht berücksichtigte Teilnahmeinteressenten auch über die Gründe der Nichtberücksichtigung ihrer Teilnahmeanträge, informieren.
Die erste Dialogrunde mit den für das Dialogverfahren zugelassenen Bewerbern ist für den 9.11.2017, ggf. 10.11.2017, vorgesehen. Vorbehaltlich einer Anpassung ist, aus heutiger Sicht, eine Dialogrunde vorgesehen (näheres hierzu ist den Teilnahmeunterlagen zu entnehmen).
Kosten aller Art, die Teilnahmeinteressenten, Teilnehmern bzw. Bewerbern oder Bietern, im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs, bzw. im Rahmen des nachfolgenden Dialogverfahrens entstehen, werden vom Auftraggeber nicht ersetzt.
Alle zur Vorlage eines Teilnahmeantrages notwendigen Informationen, bzw. Anforderungen, sind abschließend dieser Bekanntmachung und den Teilnahmeunterlagen zu entnehmen.
Erweist sich ein Nachprrüfungsantrag nach § 160 oder die sofortige Beschwerde gegen eine Entscheidung der Vergabekammer nach § 171 als von Anfang an ungerechtfertigt, ist der Antragsteller oder der Beschwerdeführer verpflichtet, dem Gegner und den Beteiligten den Schaden zu ersetzen, der ihnen durch den Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts entstanden ist.
Erweisen sich die von der Vergabekammer entsprechend einem besonderen Antrag nach § 169 Absatz 3 getroffenen vorläufigen Maßnahmen als von Anfang an ungerechtfertigt, hat der Antragsteller dem Auftraggeber den aus der Vollziehung der angeordneten Maßnahme entstandenen Schaden zu ersetzen.

References: § 125
 § 56
 §18
 §51
 §18
 § 160
 § 171
 § 169