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Timestamp: 2016-10-25 05:05:50+00:00

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8C_34/2012 (30.04.2012)
vertreten durch Rechtsanw�ltin Dr. Kathrin H�ssig, Dorfstrasse 18, 8630 R�ti ZH,
Die 1970 geborene C.________ arbeitete seit 3. November 2001 als Reiseleiterin bei der Firma H.________ und war damit bei der AXA Versicherung AG (nachfolgend AXA, vormals Winterthur Schweize-rische Versicherungs-Gesellschaft) obligatorisch unfallversichert. Am 16. Februar 2002 wurde sie hinter ihrem Auto stehend von einem Auto angefahren. Gem�ss dem Bericht des Spitals I.________ vom 25. Februar 2002 zog sie sich eine offene Fraktur Grad II von Tibia und Peroneus, Sch�rfwunden am rechten Bein sowie Wunden im Gesicht und an der Kopfhaut zu. Die AXA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Sie holte diverse �rztliche Berichte und Gutachten ein. Mit Verf�gung vom 5. Juni 2008 stellte sie die Versicherungsleistungen r�ckwirkend per 31. Oktober 2007 ein und sprach der Versicherten f�r die verbleibende Sch�digung am rechten Unterschenkel eine Integrit�tsentsch�digung bei einer Integrit�tseinbusse von 10 % zu. Die Einsprache der Versicherten wies sie mit Entscheid vom 10. Dezember 2009 ab.
Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 23. November 2011 ab.
Mit Beschwerde beantragt die Versicherte die Aufhebung des kantonalen Entscheides und die Gew�hrung einer Invalidenrente nach Massgabe eines Invalidit�tsgrades von 43 % sowie einer Integrit�tsentsch�digung bei einer Integrit�tseinbusse von 40 %; eventuell sei ein verkehrstechnisches Gutachten in Auftrag zu geben. Ein Schriftenwechsel wurde nicht durchgef�hrt.
Die Vorinstanz hat die Grundlagen �ber den f�r die Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem Gesundheitsschaden sowie die erforderliche Ad�quanz des Kausalzusammenhangs im Allgemeinen (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 111 f.) und bei Folgen eines Unfalls mit Schleudertrauma der Halswirbels�ule (HWS) oder �quivalenter Verletzung ohne organisch nachweisbare Funktionsausf�lle (BGE 134 V 109) im Besonderen zutreffend dargelegt. Gleiches gilt betreffend den erforderlichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 134 V 109 E. 9.5 S. 125) und den Beweiswert von Arztberichten (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232). Darauf wird verwiesen. Richtig ist auch, dass die Ad�quanz als rechtliche Eingrenzung der sich aus dem nat�rlichen Kausalzusammenhang ergebenden Haftung des Unfallversicherers bei organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen praktisch keine Rolle spielt, da sich hier die ad�quate und nat�rliche Kausalit�t weitgehend decken (BGE 134 V 109 E. 2. S. 112; nicht publ. E. 2 des Urteils BGE 135 V 465, in: SVR 2010 UV Nr. 6 S. 25 [8C_216/2009]).
Unbestritten ist, dass sich die Beschwerdef�hrerin beim Unfall vom 16. Dezember 2002 organisch nachweisbare Verletzungen am rechten Unterschenkel zugezogen hat; f�r die hierdurch ausgel�ste Integrit�tseinbusse wurde ihr eine Integrit�tsentsch�digung bei einer Integrit�tseinbusse von 10 % zugesprochen, was nicht beanstandet wird. Streitig und zu pr�fen ist demgegen�ber die Leistungspflicht der AXA �ber den 31. Oktober 2007 hinaus f�r Verletzungen des Kopfes und der Halswirbels�ule (HWS).1-12
Die Versicherte macht eine Verletzung ihres Anspruchs auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV; Art. 42 ATSG) geltend, da die Vorinstanz nicht auf ihren Einwand eingegangen sei, die AXA habe die Aktenstellungnahme ihres beratenden Arztes, des Neurologen Dr. med. A.________ vom 13. M�rz 2008, insbesondere zur Frage, ob eine unfallkausale traumatische Hirnverletzung vorliege, nicht einholen bzw. nicht darauf abstellen d�rfen; denn es habe sich um eine unzul�ssige "second opinion" zu den von der AXA bereits zuvor eingeholten Gutachten (vgl. E. 5 hienach) gehandelt. Dieser Einwand ist unbehelflich. Die Versicherte r�umt selber ein, dass es unterschiedliche Einsch�tzungen zur Frage gab, ob bei ihr eine milde traumatische Hirnverletzung (MTBI) vorlag. Der AXA kann es somit nicht zum Vorwurf gereichen, dass sie zus�tzlich bei Dr. med. A.________ eine Aktenstellungnahme einholte. Insbesondere ging es hier klar nicht um eine unzul�ssige "second opinion" (hierzu vgl. BGE 136 V 156 E. 3.3 S. 158; Urteil 9C_665/2010 vom 25. November 2010 E. 5). Auch wenn die Vorinstanz zu diesem Punkt nicht Stellung nahm, ist von einer R�ckweisung der Sache an sie im Sinne einer Heilung des Mangels abzusehen, da dem Bundesgericht die volle Kognition zusteht (E. 1 hievor) und die R�ckweisung zu einem formalistischen Leerlauf und damit zu unn�tigen Verz�gerungen f�hren w�rde, die mit dem (der Anh�rung gleichgestellten) Interesse der betroffenen Partei an einer bef�rderlichen Beurteilung der Sache nicht zu vereinbaren sind (BGE 133 I 201 E. 2.2 S. 204 f.). Denn selbst das Nichtabstellen auf die Aktenstellungnahme des Dr. med. A.________ vom 13. M�rz 2008 w�rde zu keinem anderen Ergebnis f�hren, wie folgende Erw�gungen zeigen.
Die Versicherte macht geltend, gest�tzt auf die Gutachten des Neurologen Dr. med. O.________ vom 3. Februar 2004 und des Instituts X.________ vom 30. Juni 2005 habe sie sich beim Unfall vom 16. Februar 2002 eine Hirnl�sion bzw. MTBI zugezogen. Hierzu ist festzuhalten, dass die MTBI-Diagnose aufgrund bestimmter Symptome nach kranialen Traumen erfolgt und nicht schon bedeutet, dass eine objektiv nachweisbare Funktionsst�rung vorliegt. Fehlt eine solche, ist die Ad�quanz der Unfallkausalit�t nach der f�r Schleudertraumen ohne nachweisbare Funktionsausf�lle geltenden Rechtsprechung zu beurteilen (Urteil 8C_902/2010 vom 6. April 2011 E. 6.1.3). Die Klinik B.________ f�hrte am 15. Januar 2004 ein CT des Hirns der Versicherten durch. Im Bericht gleichen Datums ging sie von einem h�chstwahrscheinlich normalen Sch�del-MR aus. Aufgrund leichter Artefakte sei allerdings nicht zuverl�ssig zu beurteilen, ob m�glicherweise oberfl�chlich cortical im �bergang vom linken mittleren zum hinteren Gyrus orbitalis lateralis eine kleine L�sion bestehe; man w�rde allerdings die Ver�nderung eher als Artefakt einsch�tzen. Es w�re ratsam, zus�tzlich zum CT noch ein MR anfertigen zu lassen, da dieses f�r subtile posttraumatische Ver�nderungen wesentlich empfindlicher sei. Im Gutachten des Instituts X.________ vom 30. Juni 2005 wurde das Vorliegen einer strukturell fassbaren Hirnl�sion verneint. Im Bericht vom 11. Juli 2005 betreffend das am 8. Juli 2005 durchgef�hrte Sch�del-MRI f�hrte das neuroradiologische und radiologische Institut Y.________ aus, es bestehe eine belanglose Variante einer Megazisterna magna sowie auch ansonsten ein unauff�lliges MR des Gehirns; insbesondere seien keine umschriebenen post-kontusionellen L�sionen und auch keine eindeutige Atrophie objektivierbar. Im interdisziplin�ren Gutachten des Zentrums Z.________ vom 8. Februar 2008 wurde lediglich von einer m�glichen leichten traumatischen Hirnsch�digung ausgegangen. Gest�tzt auf diese Aktenlage ist davon auszugehen, dass bei der Versicherten �berwiegend wahrscheinlich keine unfallbedingte strukturelle Hirnverletzung vorliegt. Zu diesem Ergebnis kam auch Dr. med. A.________ in der Aktenstellungnahme vom 13. M�rz 2008. Da von einem verkehrstechnischen bzw. unfallanalytischen Gutachten keine neuen Erkenntnisse zu erwarten sind, ist davon abzusehen (antizipierte Beweisw�rdigung; BGE 137 V 64 E. 5.2 S. 69, 136 I 229 E. 5.3 S. 236).
Die Versicherte macht geltend, im Spital I.________ sei bereits auf dem R�ntgenbild eine HWS-Streckhaltung im Seitenbild sichtbar gewesen; es bestehe somit bildgebend ein Hinweis auf eine HWS-Verletzung, die in der Klinik D.________ im Mai 2002 weiterhin und auch im CT des Neurologen Dr. med. E.________ noch persistiert habe. Es f�nden sich dort sogar eine leichte Kyphosierung, Dens-Dezentrierung nach links, wie bereits auf der ersten Aufnahme sichtbar.
Die Klinik D.________ f�hrte gest�tzt auf eine Untersuchung der Versicherten vom 10. Mai 2002 im Bericht vom 7. Juni 2002 aus, das R�ntgen der HWS zeige keinen Anhaltspunkt f�r eine Fraktur; es bestehe eine leichte HWS-Streckhaltung. Dr. med. S.________, Spezialarzt FMH f�r orthop�dische Chirurgie, legte im Gutachten vom 24. April 2003 dar, das R�ntgen der HWS vom 15. April 2003 ergebe eine leicht angedeutete Streckhaltung (aber ohne Knickbildung) bei insgesamt unauff�lligen Wirbelk�rpern und Bandscheiben. Dr. med. E.________ stellte gest�tzt auf ein CT- und Funktions-CT der HWS vom 27. Mai 2003 im Bericht vom 23. Juni 2003 unter anderem eine Dens-Dezentrierung nach links im Bereich des linken Atlanto-Axialgelenks sowie eine Streckhaltung bis leichte Kyphosierung der HWS fest; in der Beurteilung legte er dar, die Untersuchungen erg�ben Hinweise auf eine cervico-craniale Instabilit�t, ausgel�st durch nicht ganz genau bekannten Mechanismus (indirektes Trauma?). Im Gutachten des Zentrums Z.________ vom 8. Februar 2008 wurde keine unfallbedingte, organisch objektiv nachweisbare HWS-Verletzung beschrieben.
Festzuhalten ist, dass eine Streckhaltung der HWS mit Kyphosierung nicht als klar ausgewiesenes organisches Substrat der Beschwerden qualifiziert werden kann (SVR 2012 UV Nr. 5 S. 17 E. 4.1 [8C_310/2011]; Urteil 8C_217/2008 vom 20. M�rz 2009 E. 6.2). Gest�tzt auf die Aktenlage besteht f�r die HWS-Beschwerden der Versicherten �berwiegend wahrscheinlich kein organisch nachweisbares Korrelat. Die vage Beurteilung des Dr. med. E.________ (Hinweise auf cervico-craniale Instabilit�t, ausgel�st durch nicht ganz genau bekannten Mechanismus) vermag an diesem Ergebnis nichts zu �ndern (vgl. auch Urteil 8C_427/2009 vom 29. Oktober 2009 E. 3.1 und 3.3 betreffend Dens-Dezentrierung mit m�glicher Instabilit�t). Auch diesbez�glich ist in antizipierter Beweisw�rdigung auf zus�tzliche medizinische Abkl�rungen zu verzichten.
Streitig und zu pr�fen ist weiter die Leistungspflicht der AXA f�r die von der Versicherten �ber den 31. Oktober 2007 hinaus geklagten, organisch indessen nicht hinreichend nachweisbaren Beschwerden. Unbestritten ist, dass der Fallabschluss unter Einstellung der vor�bergehenden Leistungen mit gleichzeitiger Pr�fung des Anspruchs auf Invalidenrente und Integrit�tsentsch�digung rechtm�ssig war (vgl. Art. 19 Abs. 1 UVG; BGE 134 V 109 E. 3. f. S. 112 ff.). Die ad�quate Unfallkausalit�t des Gesundheitsschadens ist der Vorinstanz folgend nach der Schleudertraumapraxis - mithin ohne Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten (BGE 134 V 109) - zu pr�fen, was unbestritten ist. Die Vorinstanz liess zu Recht offen, ob die gesundheitlichen Beschwerden nat�rlich unfallkausal seien, da die ad�quate Unfallkausalit�t zu verneinen sei. Anders w�re lediglich dann zu entscheiden, wenn der Sachverhalt f�r eine einwandfreie Ad�quanzpr�fung nicht hinreichend abgekl�rt w�re (BGE 135 V 465 E. 5.1 S. 472); dies trifft hier nicht zu.
Die Unfallschwere ist objektiv aufgrund des augenf�lligen Geschehensablaufs mit den sich dabei entwickelnden Kr�ften zu beurteilen (SVR 2008 UV Nr. 8 S. 26 E. 5.3.1 [U 2/07]). Laut den Akten spielte sich der Unfall vom 16. Februar 2002 wie folgt ab: Die Versicherte stand auf einem Parkplatz und wollte etwas aus dem Kofferraum ihres Autos ausladen, als sie von einem auf dem Parkplatz fahrenden Fahrzeug erfasst und zu Boden geschleudert wurde. Dieser Unfall ist im Lichte des im Polizeirapport vom 16. Februar 2002 beschriebenen Ablaufs - der Vorinstanz folgend - als mittelschweres Ereignis im mittleren Bereich einzustufen (vgl. auch Urteil 8C_786/2010 vom 16. Dezember 2010 E. 3.1 und die �bersicht zur Unfallschwere im Urteil 8C_595/2009 vom 17. November 2009 E. 7.1 f.). Von der Anordnung eines verkehrstechnischen bzw. biomechanischen Gutachtens ist in antizipierter Beweisw�rdigung abzusehen (vgl. E. 5 hievor). Die ad�quate Unfallkausalit�t des Gesundheitsschadens kann somit nur bejaht werden, wenn drei der sieben Ad�quanzkriterien erf�llt sind oder eines besonders ausgepr�gt vorliegt (BGE 134 V 109 E. 10.3 S. 130; SVR 2010 UV Nr. 25 S. 100 E. 4.5 [8C_897/2009]).
9.1 Die Vorinstanz erwog, die f�nf Ad�quanzkriterien der besonders dramatischen Begleitumst�nde oder besonderen Eindr�cklichkeit des Unfalls, der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzungen, der fortgesetzt spezifischen, belastenden �rztlichen Behandlung, der �rztlichen Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert, sowie des schwierigen Heilungsverlaufs und der erheblichen Komplikationen seien nicht erf�llt. Die beiden Kriterien der erheblichen Beschwerden und Arbeitsunf�higkeit seien nicht besonders ausgepr�gt gegeben; Gegenteiliges habe die Versicherte nicht vorgebracht; ob diese zwei Kriterien zu verneinen oder in einfacher Form gegeben seien, k�nne somit offen bleiben, da Letzteres f�r die Ad�quanzbejahung nicht ausreiche. Die Versicherte bestreitet nicht, dass die beiden erstgenannten Kriterien nicht erf�llt sind. Sie macht geltend, die weiteren f�nf Kriterien seien willk�rlich verneint worden.
9.2.1 Zu pr�fen ist als Erstes das Kriterium der fortgesetzt spezifischen, belastenden �rztlichen Behandlung bis zum Fallabschluss (BGE 134 V 109 E. 10.2.3 S. 128). Aufgrund der Akten gestaltete sich die Behandlung der Versicherten im Wesentlichen wie folgt: Nach dem Unfall vom 16. Februar 2002 war sie im Spital I.________ hospitalisiert, wo sie am 17. Februar 2002 operiert wurde (Marknagelosteosynthese). Vom 26. Februar bis 12. M�rz 2002 war sie in der Klinik D.________ hospitalisiert, wo sie am 1. M�rz 2002 operiert wurde (Weichteil- und Knochend�bridement, Deckung mit Soleus-Verschiebelappen und Spalthauttransplantat von Unterschenkel rechts); danach erfolgte w�hrend 6 Wochen eine Antibiotikatherapie mit regelm�ssiger Kontrolle der Infektparameter. Vom 12. M�rz bis 19. April 2002 weilte die Versicherte in der Klinik F.________, wo im Wesentlichen Wundpflege, physikalische Therapie, Behandlung mit Medikamenten und psychologische Betreuung vorgenommen wurden. Ab August 2002 wurde sie ambulant von einem Psychologen behandelt. Am 30. Mai 2003 wurden in der Klinik P.________ operative Narbenkorrekturen am Arm links, Malleolus lateralis links und Unterschenkel rechts durchgef�hrt, wobei die Versicherte daselbst vom 30. Mai bis 1. Juni 2003 hospitalisiert war. Vom 21. Juli bis 18. August 2003 erfolgte eine Hospitalisation in der Klinik G.________ zwecks muskuloskelletaler Rehabilitation. Seit 13. Mai 2004 wurde die Versicherte ambulant von einer Psychologin behandelt. Am 7. September 2004 wurde in der Klinik P.________ der Marknagel am rechten Unterschenkel operativ entfernt. Ab Juli 2006 unterzog sich die Versicherte einer ambulanten Traumabegleitung bzw. -therapie. Am 5. Dezember 2006 wurde in der Klinik P.________ ambulant eine operative Narbenkorrektur am kranialen posterioren Unterschenkel rechts mit Verschiebe-Lappenplastik sowie die Erstellung von multiplen W-Plastiken durchgef�hrt; danach fand eine ambulante Narbenbehandlung (Masskompressionsstrumpf, Lymphdrainage) statt. Im �brigen nahm die Versicherte Medikamente ein und absolvierte ambulant Akupunktur, Aqua-fit, Schwimmen, Physio-, Massage- und Kraniosakraltherapie sowie eine Traumatherapie. Zu beachten ist, dass die neben diesen Behandlungen durchgef�hrten blossen �rztlichen Verlaufskontrollen und Abkl�rungsmassnahmen bei der Pr�fung des Kriteriums nicht zu ber�cksichtigen sind (Urteil 8C_885/2011 vom 18. Januar 2012 E. 6.2). Demnach ist das Kriterium erf�llt, aber nicht besonders ausgepr�gt.
9.2.2 Ad�quanzrelevant k�nnen nur in der Zeit zwischen dem Unfall und dem Fallabschluss ohne wesentlichen Unterbruch bestehende erhebliche Beschwerden sein. Die Erheblichkeit beurteilt sich nach den glaubhaften Schmerzen und nach der Beeintr�chtigung, welche die verunfallte Person durch die Beschwerden im Lebensalltag erf�hrt (BGE 134 V 109 E. 10.2.4 S. 128). Die Versicherte wendet ein, die Beschwerden tr�ten beim Gehen nach ca. dreiviertel Stunden und beim Stehen ohne Bewegung noch fr�her auf; zudem schwelle das Bein an und schmerze. Der Belastungsschmerz bestehe beim Gehen und Treppensteigen, somit bei normalen T�tigkeiten, die t�glich mehrmals ausgef�hrt w�rden. Das Kriterium sei ausgepr�gt erf�llt, da sie bei allt�glichen Verrichtungen wie Treppensteigen Schmerzen empfinde.
Zu beachten ist, dass die Versicherte laut dem Bericht der Klinik D.________ vom 23. Oktober 2002 nach dem Unfall vom 16. Februar 2002 nach Spanien ans Meer reisen konnte; gem�ss dem Gutachten des Dr. med. O.________ vom 3. Februar 2004 verreiste sie im Februar 2003 nach Lanzarote und Teneriffa. Ab August 2002 konnte die Versicherte wieder selber Autofahren (siehe Bericht der Klinik D.________ vom 29. August 2002; Fahrspesenabrechnungen f�r gefahrene Kilometer in den Jahren 2006 und 2007). Auch wenn aufgrund der Akten das Vorliegen von Belastungsschmerzen zu bejahen ist, k�nnen die Beschwerden unter diesen Umst�nden nicht als erheblich qualifiziert werden, weshalb das Kriterium nicht erf�llt ist (vgl. Urteile 8C_885/2011 E. 6.3, 8C_999/2008 vom 30. Juli 2009 E. 5.2.4 und 8C_217/2008 vom 20. M�rz 2009 E. 10.4).
9.2.3 Die Versicherte beruft sich auf das Kriterium der �rztlichen Fehlbehandlung, welche die Unfallfolgen erheblich verschlimmert hat (BGE 134 V 109 E. 10.2.5 S. 129; SVR 2009 UV Nr. 41 S. 142 E. 5.6.1 [8C_1020/2008]). Zur Begr�ndung f�hrt sie aus, Dr. med. J.________ habe im orthop�dischen Teilgutachten des Instituts X.________ vom 3. September 2004 ausgef�hrt, die Operation im Spital I.________ sei nicht das Vorgehen nach der g�ngigen Lehrmeinung gewesen und somit nicht lege artis erfolgt, da bei einer zweitgradig offenen Fraktur mit Weichteilverletzungen bis auf die Knochen keine Marknagelung vorzunehmen sei. Weiter sei zu ber�cksichtigen, dass die Problematik des Low Grade Infect sowie der Verletzung des Nervus peroneus Folgen der Marknagelung seien.
Die Vorinstanz hat richtig erkannt, dass die Auffassung des Dr. med. J.________, die Marknagelung sei hier inad�quat und gef�hrlich sowie nach g�ngiger Lehrmeinung falsch gewesen, in den �brigen medizinischen Akten keine St�tze findet. Dr. med. J.________ r�umte selber ein, seine beiden Vorgutachter h�tten sich an der Marknagel-Problematik im vorliegenden Fall nicht gest�rt. Angesichts dieser Aktenlage ist eine die Unfallfolgen erheblich verschlimmernde �rztliche Fehlbehandlung zu verneinen. Auf weitere medizinische Abkl�rungen ist auch diesbez�glich in antizipierter Beweisw�rdigung zu verzichten (vgl. E. 5 hievor).
9.2.4 Aus der blossen Dauer der �rztlichen Behandlung und der geklagten Beschwerden darf nicht schon auf einen schwierigen Heilungsverlauf oder erhebliche Komplikationen geschlossen werden. Es bedarf hiezu besonderer Gr�nde, welche die Genesung bis zum Fallabschluss beeintr�chtigt oder verz�gert haben (BGE 134 V 109 E. 10.2.6 S. 129; SVR 2007 UV Nr. 25 S. 81 E. 8.5 [U 479/05]). Der Umstand, dass trotz verschiedener Therapien keine Beschwerdefreiheit erreicht werden konnte, reicht allein f�r die Bejahung des Kriteriums nicht aus (Urteil 8C_389/2011 vom 7. Oktober 2011 E. 8.6). Die Versicherte beruft sich auf die mehreren Operationen und die verbliebene Einschr�nkung der Gehf�higkeit wegen der Unterschenkelverletzung rechts; diesbez�glich sei im Verlauf eine Nekrose aufgetreten, vor�bergehend von einem Low Grade Infect gesprochen und durch die falsch gelegte Schraube der nervus peroneus verletzt worden. Weiter seien die anhaltenden kognitiven Minderleistungen und die cervicovertebralen Schmerzen zu ber�cksichtigen. Hieraus kann die Versicherte nichts zu ihren Gunsten ableiten. Von besonderen Gr�nden, welche die Bejahung des Kriteriums rechtfertigen w�rden, kann nicht gesprochen werden. Dies gilt insbesondere auch hinsichtlich der durchgef�hrten Operationen, zumal zwei davon einzig Narbenkorrekturen beinhalteten (vgl. E. 9.2.1 hievor).
9.2.5 Zu pr�fen ist schliesslich das Kriterium der erheblichen Arbeitsunf�higkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen bis zum Fallabschluss. Dabei ist auch der pers�nliche Einsatz im Rahmen von medizinischen Therapiemassnahmen zu ber�cksichtigen (BGE 134 V 109 E. 10.2.7 S. 129 f.). Dieses Kriterium bezieht sich nicht nur auf den angestammten Beruf, sondern auch auf alternative leidensangepasste Arbeiten (Urteile 8C_402/2011 vom 10. Februar 2012 E. 5.4 und 8C_456/2011 vom 11. Juli 2011 E. 6.6).
Nach dem Unfall vom 16. Februar 2002 war die Versicherte zun�chst zu 100 % arbeitsunf�hig. Im interdisziplin�ren (neurologischen, orthop�dischen, neuropsychologischen und psychiatrischen) Gutachten des Instituts X.________ vom 30. Juni 2005 wurde von einer 50%igen Arbeitsf�higkeit im erlernten B�roberuf und in der zuletzt ausge�bten Erwerbst�tigkeit als Reiseleiterin ausgegangen. Gem�ss dem interdisziplin�ren (neurologischen, rheumatologischen, psychiatrischen und neuropsychologischen) Gutachten des Zentrums Z.________ vom 8. Februar 2008 war sie als Reiseleiterin kaum mehr einsetzbar und als kaufm�nnische Angestellte zu zirka 50 % arbeitsf�hig; in einer T�tigkeit, die keinerlei intellektuelle/kognitive Leistungen verlange, k�nnte sie maximal eine 80%ige Arbeitsf�higkeit erreichen.
Wegen der langj�hrigen erheblichen Arbeitsunf�higkeit im erlernten Beruf und in der zuletzt ausge�bten Erwerbst�tigkeit ist - wie auch die AXA im streitigen Einspracheentscheid anerkannt hat - von einer erheblichen Arbeitsunf�higkeit auszugehen. Zu pr�fen ist somit, ob die Versicherte gen�gende Anstrengungen zur �berwindung der Arbeitsunf�higkeit unternommen hat.
Sie absolvierte vom 10. Oktober 2005 bis 30. Juni 2007 bei der Firma R.________ ein von der AXA im August 2005 initiiertes Arbeitstraining; in diesem Rahmen schloss sie am 23. Dezember 2005 einen Intensivcomputerkurs ab und durchlief vom 12. Juni bis 30. August 2006 bei der Firma N.________ ein externes branchenorientiertes Arbeitstraining. Der Einsatz der Versicherten in diesem Arbeitstraining war nicht durchgehend �berzeugend. So gab sie bereits in der ersten Woche an, schmerzbedingt nur eine halbe Stunde arbeiten zu k�nnen und sich danach hinlegen zu m�ssen (Telefonnotiz der AXA vom 13. Oktober 2005). Gem�ss dem Bericht vom 29. M�rz 2006 sei das Arbeitstraining ab April 2006 auf einen 50%igen Einsatz gesteigert worden, also entsprechend einer Arbeitsf�higkeit, die bereits ab Juni 2005 attestiert worden sei. Am 16. November 2006 f�hrte der Case Manager gegen�ber der AXA aus, nach der f�nfw�chigen krankheitsbedingten Abwesenheit der Versicherten habe ihre Arbeitsmotivation sehr gelitten, weshalb intensive Gespr�che n�tig gewesen seien; ihre Pers�nlichkeit habe sich als sehr hinderlich bei der Eingliederung herausgestellt. Zudem macht die Versicherte letztinstanzlich nicht geltend, dass sie ausserhalb der von der AXA bzw. vom Case Manager angeregten bzw. in die Wege geleiteten Bem�hungen besondere Anstrengungen zur �berwindung der Arbeitsf�higkeit unternommen h�tte; dies gilt insbesondere auch f�r die Zeit ab der interdisziplin�ren Feststellung der 50%igen Arbeitsf�higkeit (Gutachten des Instituts X.________ vom 30. Juni 2005) bis zum Beginn des Arbeitstrainings im Oktober 2005. Erst nachdem ihr anl�sslich der Reha-Sitzung vom 19. Januar 2007 er�ffnet worden war, dass das Arbeitstraining und die Taggeldzahlungen der AXA per 30. Juni 2007 eingestellt w�rden, fand sie im Mai 2007 eine ab 2. Juli 2007 anzutretende Arbeit als Kauffrau mit einem 80%igen Arbeitspensum. Weiter ist zu beachten, dass die Physiotherapeutin am 4. April 2006 ausf�hrte, die Versicherte bestimme gerne �ber die durchzuf�hrende Therapie und sei sehr fordernd. Sie sei oft sehr unp�nktlich und die Lymphdrainage habe nur durchgef�hrt werden k�nnen, wenn sie p�nktlich zu den vereinbarten Terminen erschienen sei. Hier bestehe ein grosses Problem, die Versicherte entsprechend zur Mitarbeit zu fordern. In diesem Lichte ist das Kriterium jedenfalls nicht besonders ausgepr�gt erf�llt.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich, dem Bundesamt f�r Gesundheit und der Migros-Pensionskasse, Z�rich, schriftlich mitgeteilt.

References: BGE 
 Art. 42
 BGE 
 BGE 
 Art. 19
 BGE