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Timestamp: 2020-02-18 10:05:06+00:00

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Anhang und Lagebericht im Jahresabschluss
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Bilanz nach Handelsrecht - Anhang und Lagebericht im Jahresabschluss
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Sie sollen den Anhang als Teil des Jahresabschlusses kennen, insbesondere seinen Sinn und Zweck. Wichtig sind die Komponenten des Anhangs, lesen Sie deshalb den § 284 HGB und den § 285 HGB durch und versuchen Sie, sich einzelne Positionen beispielhaft zu merken.
Der Jahresabschluss soll ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage einer Kapitalgesellschaft vermitteln (§ 264 II HGB). Diesem Ziel kommen die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung mit quantitativen Informationen nach. Die Bilanz gibt hierbei Bestandsgrößen, die GuV hingegen Stromgrößen an. Die tatsächlichen Verhältnisse werden jedoch durch Bilanz und die GuV alleine nicht sehr gut abgebildet. Dies liegt zum einen darin begründet, dass die Bilanz durch Ansatz- und Bewertungswahlrechte durch die Politik derjenigen Person beeinflusst ist, die sie erstellt. Zum anderen sind für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zusätzliche Informationen notwendig, die in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung nicht gegeben werden können. Um also die Generalnorm des § 264 II HGB zu erfüllen, sind zusätzliche Informationen notwendig, die im Anhang und Lagebericht gegeben werden.
Der Anhang ist hauptsächlich in den §§ 284 ff. HGB geregelt. Er ist neben Bilanz und der GuV ein gleichwertiger Bestandteil des handelsrechtlichen Jahresabschlusses. Zusammen mit Bilanz und GuV muss er auch geprüft werden (Ausnahme hiervon bilden die kleinen Kapitalgesellschaften, § 316 I HGB). Der § 264 I HGB legt fest, worin der Jahresabschlussumfang besteht. Da dieser Paragraph zu jenem Teil des HGB gehört, der speziell für Kapitalgesellschaften gilt, müssen AG, GmbH und KGaA einen Anhang erstellen.
Sie sollen die Pflicht – und die Sollbestandteile des Lageberichts kennen. Lesen Sie deshalb den § 289 HGB und versuchen Sie, sich einzelnen Positionen beispielhaft zu merken.
Pflichtbestandteile und
Sollbestandteile.
Zu den Pflichtbestandteilen gehören z.B.
der Wirtschaftsbericht und der
Chancen- und Risikobericht.
Im Wirtschaftsbericht wird die Entwicklung des Geschäftsverlaufs dargestellt. Mögliche Ursachen werden angegeben. Der Chancen- und Risikobericht zeigt die Entwicklungsmöglichkeiten der Unternehmung auf.
Die Sollbestandteile umfassen u.A.
den Forschungs- und Entwicklungsbericht,
den Nachtragsbericht und den
Risikobericht für Finanzinstrumente.
Der Nachtragsbericht geht auf besondere Vorkommnisse ein zwischen Bilanzstichtag und Bilanzerstellungstag. Im Forschungs- und Entwicklungsbericht wiederum berichtet man über entsprechende Aktivitäten des Unternehmens. Der Risikobericht für Finanzinstrumente stellt spezielle Risiken dar, die aus den vorhandenen Finanzinstrumenten erwachsen könnten.
Die Bilanz und die GuV stellen die Vermögens- Finanz- und Ertragslage nicht immer sehr gut dar. Der Anhang soll dem duch Erläuterung der Bilanzposten Abhilfe schaffen. Insbesondere kann im Anhang gesondert daraufhin gewiesen werden, wenn die Bilanz und die GuV die Vermögens- Finanz- und Ertragslage nicht korrekt darstellen.
Die Bilanz und die GuV stellen die Vermögens- Finanz- und Ertragslage nicht immer sehr gut dar. Der Anhang soll dem durch Erläuterung der Bilanzposten Abhilfe schaffen. Insbesondere ist im Anhang gesondert daraufhin zu weisen, wenn die Bilanz und die GuV die Vermögens- Finanz- und Ertragslage nicht korrekt darstellen.
Die Bilanz und die GuV stellen die Vermögens- Finanz- und Ertragslage sehr gut dar. Dem Anhang kommt hierbei die Aufgabe zu, die in der Bilanz und GuV getroffenen Aussagen noch einmal schriftlich wieder zu geben. Dies führt dazu, dass die Vermögens- Finanz- und Ertragslage verständlicher dargestellt wird.
Der Anhang ist bei Kapitalgesellschaften grundsätzlich obligatorisch.
Der Anhang ist beim Einzelkaufmann grundsätzlich obligatorisch.
Der Anhang ist für Personenhandelsgesellschaften grundsäztlich nicht verpflichtend.
Entscheiden Sie, ob die Berichtselemente Teil des Jahresabschlusses sind oder nicht.
Teil des Jahresabschlusses
Kein Teil des Jahresabschlusses
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Klausurbesprechung Klausur 1: Geschäftsvorfälle erfassen und nach Rechnungslegungsvorschriften zu Abschlüssen führen aus Herbst 2018
Super Übersicht, tolle Erklärungen und sofort Hinweis auf Änderung von Zahlen durch Gesetzesänderung. Man kann prima lernen und hat eine tolle Übersicht und Hilfe beim Wechsel der Prüfungsordnung. Weiter so.
Ein Kursnutzer am 09.02.2019
ich komme gerade wieder gut in das Thema rein und es bleibt auch schon viel hängen durch die wiederholungsaufgaben zwischen durch !
ich bin ganz begeistert von dieser neuen Lernweise. es macht richtig Spaß!
Ein Kursnutzer am 12.01.2019
Ein Kursnutzer am 13.10.2018
Bis jetzt sehr übersichtlich und wesentlich umfangreicher als der im Präsenzkurs angebotene Lerninhalt.
Ein Kursnutzer am 28.09.2018
Entschuldigung, ich wollte die volle Punktzahl geben! Ich finde den Kurs zur ordungsgemäßen Buchführung sehr sehr gut! Ganz toll wäre jedoch noch zu Beginn dieses Kapitels eine kurze Erläuterung, wie man Gesetze am besten markiert und unterstreicht.
Ein Kursnutzer am 17.06.2018
Ich finde die neue Gestaltung des Bilanzbuchhalterkurses super, die farbliche Hervorhebung von Definitionen, Beispielen und Anmerkungen gelungen.
Ein Kursnutzer am 10.05.2018

References: § 284
 § 285
 § 264
 § 316
 § 264
 § 289