Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=BVerfGE%2063,%2073
Timestamp: 2019-11-13 04:11:47+00:00

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BVerfG, 12.01.1983 - 2 BvQ 3/82, 2 BvR 1811/82 - dejure.org
BVerfG, 12.01.1983 - 2 BvQ 3/82, 2 BvR 1811/82
https://dejure.org/1983,1147
BVerfG, 12.01.1983 - 2 BvQ 3/82, 2 BvR 1811/82 (https://dejure.org/1983,1147)
BVerfG, Entscheidung vom 12.01.1983 - 2 BvQ 3/82, 2 BvR 1811/82 (https://dejure.org/1983,1147)
BVerfG, Entscheidung vom 12. Januar 1983 - 2 BvQ 3/82, 2 BvR 1811/82 (https://dejure.org/1983,1147)
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Bundestag ; Vorgelegte Wahlprüfung ; Antrag eines Wahlberechtigten
BVerfGE 63, 73
NJW 1983, 383
DVBl 1983, 223
Für eine sich von diesem gesetzlich gezogenen Rahmen lösende Ausdehnung der Kompetenzen des Bundesverfassungsgerichts ist kein Raum (vgl. schon BVerfGE 1, 396 ; 2, 341 ; 22, 293 ; 63, 73 ).
Gemäß Art. 41 Abs. 2 GG, § 48 Abs. 1 Satz 1 BVerfGG ist erst gegen den Beschluss des Deutschen Bundestages die Beschwerde an das Bundesverfassungsgericht zulässig (vgl. BVerfGE 63, 73 ).
Gemäß Art. 41 Abs. 2 GG in Verbindung mit § 48 Abs. 1 Satz 1 BVerfGG ist erst gegen den Beschluss des Deutschen Bundestages die Beschwerde an das Bundesverfassungsgericht zulässig (vgl. BVerfGE 63, 73 ;… BVerfG, Beschluss des Zweiten Senats vom 24. Juli 2018 - 2 BvQ 33/18 -, juris, Rn. 7).
Weder das Grundgesetz noch ein anderes Gesetz sehen eine vorverlegte Wahlprüfung durch das Bundesverfassungsgericht auf Antrag eines Wahlberechtigten vor (vgl. BVerfGE 63, 73 [76]).
Gemäß Art. 41 Abs. 2 GG, § 48 Abs. 1 Satz 1 BVerfGG ist erst gegen den Beschluss des Deutschen Bundestages die Beschwerde an das Bundesverfassungsgericht zulässig (vgl. BVerfGE 63, 73 ;… BVerfG, Beschluss des Zweiten Senats vom 24. Juli 2018 - 2 BvQ 33/18 -, juris, Rn. 7).
Sie findet darin keine Stütze (so auch für die Wahlprüfungsbeschwerde auf Bundesebene: BVerfGE 63, 73 - Juris Rn. 8 f.;… BVerfGE 134, 135 - Juris Rn. 4).
Ist - wie hier - vor der Durchführung der Landtagswahl und des Einspruchsverfahrens beim Landtag eine Wahlprüfungsbeschwerde unzulässig, schließt dies auch eine in das einstweilige Anordnungsverfahren vorverlegte Wahlprüfungsbeschwerde aus (vgl. BVerfGE 63, 73 - Juris Rn. 8 f.;… BVerfGE 134, 135 - Juris Rn. 5), auch wenn mit dieser die Verfassungswidrigkeit der der Wahl zugrundeliegenden Rechtsvorschriften geltend gemacht wird.
1988, Seite 2121; vgl. auch BVerfG, Beschluß vom 20.10.1960, BVerfGE 11, 329; Beschluß vom 27.06.1962, BVerfGE 14, 154, 155; Beschluß vom 12.01.1983, BVerfGE 63, 73, 76; Schreiber, Handbuch des Wahlrechts zum Deutschen Bundestag, § 49 Bundeswahlgesetz, Anm. 4).
Für eine vorverlegte Wahlprüfung durch die Verfassungsgerichte ist kein Raum (vgl. BVerfG, Beschluß vom 12.01.1983, BVerfGE 63, 73, 76).
Nur wenn der Weg zum Landesverfassungsgericht nach dieser Vorschrift gegeben ist, könnte das Gericht tätig werden (vgl. zu § 13 BVerfGG: BVerfGE 63, 73, 76; 22, 293, 298; 13, 54, 96 f.).

References: Art. 41
 § 48
 Art. 41
 § 48
 Art. 41
 § 48
 § 49
 § 13