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Timestamp: 2018-08-15 18:43:28+00:00

Document:
Landesrecht TH ThürFwOrgVO | Landesnorm Thüringen | Gesamtausgabe | Thüringer Feuerwehr-Organisationsverordnung (ThürFwOrgVO) vom 27. Januar 2009 | gültig ab: 27.02.2009
Thüringer Feuerwehr-Organisationsverordnung (ThürFwOrgVO)...
§ 5 - § 10 Zweiter Abschnitt - Überörtliche Gefahrenabwehr
§ 11 - § 12 Dritter Abschnitt - Aus- und Fortbildung
§ 13 - § 17 Vierter Abschnitt - Bestellung von ehrenamtlichen...
§ 18 - § 18 Fünfter Abschnitt - Bestellung von hauptamtlichen...
§ 19 - § 21 Sechster Abschnitt - Übergangs- und Schlussbestimmungen
Anlage 1 - Risikoklassen und Mindestbedarf an Fahrzeugen...
Anlage 2 - Kennzeichnung der Qualifikation der Einsatzkräfte...
Anlage 3 - Dienstkleidung
Anlage 5 - Dienstgrade und Beförderungsvoraussetzungen der...
Anlage 6 - Aus- und Fortbildung
Amtliche Abkürzung: ThürFwOrgVO
Ausfertigungsdatum: 27.01.2009
Fundstelle: GVBl. 2009, 39
Gliederungs-Nr: 2131-1-2
Thüringer Feuerwehr-Organisationsverordnung
(ThürFwOrgVO)
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: mehrfach geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 4. April 2017 (GVBl. S.126)
Thüringer Feuerwehr-Organisationsverordnung (ThürFwOrgVO) vom 27. Januar 2009 27.02.2009
Inhaltsverzeichnis 27.02.2009
Eingangsformel 27.02.2009
Erster Abschnitt - Organisation der Feuerwehr 27.02.2009
§ 1 - Aufstellung der Gemeindefeuerwehr 27.02.2009
§ 2 - Gliederung 27.02.2009
§ 3 - Einrichtungen und Ausstattungen mit Fahrzeugen und Sonderausrüstungen 12.05.2017
§ 4 - Persönliche Schutzausrüstung, Bekleidung, Kennzeichnung und Beförderung 12.05.2017
Zweiter Abschnitt - Überörtliche Gefahrenabwehr 27.02.2009
§ 5 - Aufgaben der Landkreise 27.02.2009
§ 6 - Bauliche Anlagen, Einrichtungen und Ausrüstungen 27.02.2009
§ 7 - Planung 27.02.2009
§ 8 - Kosten 27.02.2009
§ 9 - Beteiligung der Gemeinden 27.02.2009
§ 10 - Führungs- und Fachkräfte der Landkreise 27.02.2009
Dritter Abschnitt - Aus- und Fortbildung 27.02.2009
§ 11 - Allgemeines 27.02.2009
§ 12 - Durchführung der Aus- und Fortbildung für ehrenamtliche Angehörige Freiwilliger Feuerwehren 12.05.2017
Vierter Abschnitt - Bestellung von ehrenamtlichen Führungs- und Fachkräften 27.02.2009
§ 13 - Ehrenamtliche Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr 12.05.2017
§ 14 - Feuerwehr-Fachberater 27.02.2009
§ 15 - Kreisbrandmeister 27.02.2009
§ 16 - Kreisjugendfeuerwehrwarte und Stadtjugendfeuerwehrwarte 27.02.2009
§ 17 - Kreisausbilder und Ausbilder 12.05.2017
Fünfter Abschnitt - Bestellung von hauptamtlichen Angehörigen der Feuerwehren 27.02.2009
§ 18 - Hauptamtliche Angehörige der Feuerwehren 27.02.2009
Sechster Abschnitt - Übergangs- und Schlussbestimmungen 27.02.2009
§ 19 - Übergangsbestimmungen 27.02.2009
§ 20 - Gleichstellungsbestimmung 27.02.2009
§ 21 - Inkrafttreten, Außerkrafttreten 24.06.2014
Anlage 1 - Risikoklassen und Mindestbedarf an Fahrzeugen und Sonderausrüstungen 12.05.2017
Anlage 2 - Kennzeichnung der Qualifikation der Einsatzkräfte sowie der Führungskräfte und der Fachkräfte mit Sonderfunktionen 12.05.2017
Anlage 3 - Dienstkleidung 12.05.2017
Anlage 4 12.05.2017
Anlage 5 - Dienstgrade und Beförderungsvoraussetzungen der ehrenamtlichen Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren 12.05.2017
Anlage 6 - Aus- und Fortbildung 12.05.2017
§ 3 Einrichtungen und Ausstattungen mit Fahrzeugen und Sonderausrüstungen
§ 4 Persönliche Schutzausrüstung, Bekleidung, Kennzeichnung und Beförderung
Überörtliche Gefahrenabwehr
§ 5 Aufgaben der Landkreise
§ 6 Bauliche Anlagen, Einrichtungen und Ausrüstungen
§ 7 Planung
§ 9 Beteiligung der Gemeinden
§ 10 Führungs- und Fachkräfte der Landkreise
§ 12 Durchführung der Aus- und Fortbildung für ehrenamtliche Angehörige Freiwilliger Feuerwehren
Bestellung von ehrenamtlichen Führungs- und Fachkräften
§ 13 Ehrenamtliche Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr
§ 14 Feuerwehr-Fachberater
§ 15 Kreisbrandmeister
§ 16 Kreisjugendfeuerwehrwarte und Stadtjugendfeuerwehrwarte
§ 17 Kreisausbilder und Ausbilder
Bestellung von hauptamtlichen Angehörigen der Feuerwehren
§ 18 Hauptamtliche Angehörige der Feuerwehren
§ 20 Gleichstellungsbestimmung
Aufgrund des § 54 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 2 Satz 2 des Thüringer Brand- und Katastrophenschutzgesetzes (ThürBKG) vom 5. Februar 2008 (GVBl. S. 22) verordnet das Innenministerium im Einvernehmen mit dem Finanzministerium nach Anhörung des Innenausschusses federführend und des Haushalts- und Finanzausschusses des Landtags:
(1) Die Gemeindefeuerwehr ist so aufzustellen, dass sie in der Regel zu jeder Zeit und an jedem Ort ihres Zuständigkeitsbereichs innerhalb von zehn Minuten nach der Alarmierung (Einsatzgrundzeit) wirksame Hilfe einleiten kann. Das hierfür Erforderliche ist durch eine Alarm- und Ausrückeordnung festzulegen. Die Mindeststärke der Feuerwehr ergibt sich aus der fahrzeug- und gerätebezogenen Mannschaftsstärke, die nach der Einstufung in die Risikoklassen zu ermitteln ist. Die Erfüllung der Führungs-, Einsatz- und Wartungsaufgaben muss durch geeignetes Personal sichergestellt sein. Es ist eine angemessene, den örtlichen Verhältnissen entsprechende Personalreserve zu bilden.
(2) Der Zuständigkeitsbereich der Gemeindefeuerwehr ist in Ausrückebereiche zu unterteilen, soweit dies zur Einhaltung der Einsatzgrundzeit erforderlich ist. Werden die Aufgaben des Brandschutzes und der Allgemeinen Hilfe innerhalb einer Verwaltungsgemeinschaft oder eines Brandschutzverbandes nach § 5 ThürBKG von mehreren Gemeinden gemeinsam erfüllt, so ist ebenfalls eine Aufteilung in Ausrückebereiche vorzunehmen.
(3) Die Gemeindefeuerwehr führt den Namen ihrer Gemeinde. Orts- und Stadtteilfeuerwehren können einen Zusatz mit der Bezeichnung des Orts- oder Stadtteils führen.
(4) In Gemeinden mit mehr als 30 000 Einwohnern und einer Einstufung in die Risikoklasse BT 4 oder ABC 4 nach Anlage 1 müssen ständig hauptamtliche feuerwehrtechnische Bedienstete mindestens in Staffelstärke vorgehalten werden.
(1) Die Gemeindefeuerwehr gliedert sich in die Jugendfeuerwehr, die Einsatzabteilung und die Alters- und Ehrenabteilung.
(2) Entsprechend den in der Gemeinde vorhandenen Risiken kann die Einsatzabteilung der Feuerwehr in Facheinheiten gegliedert werden.
Einrichtungen und Ausstattungen mit Fahrzeugen und Sonderausrüstungen
(1) Jede Gemeinde hat die Alarmierung ihrer Feuerwehrangehörigen sicherzustellen. Darüber hinaus ist bei Stützpunktfeuerwehren eine Einrichtung zur Alarmierung und Führungsunterstützung (Feuerwehreinsatzzentrale) vorzuhalten.
(2) Die Gemeinden haben die Prüfung, Wartung und Pflege der Geräte und Ausstattungen entsprechend den gesetzlichen Vorschriften zu veranlassen oder durch befähigte Feuerwehrangehörige durchführen zu lassen. Sie können hierfür gemeinsame Einrichtungen betreiben oder Einrichtungen des Landkreises nutzen.
(3) Fahrzeuge und Sonderausrüstungen sind den örtlichen Erfordernissen entsprechend vorzuhalten. Diese werden nach Risikoklassen ermittelt. Die Gemeinde ordnet jeden Ausrückebereich der Gemeindefeuerwehr, der Landkreis im Einvernehmen mit den Gemeinden den überörtlichen Ausrückebereich der Stützpunktfeuerwehr in eine der nachfolgenden, in der Anlage 1 näher beschriebenen Risikoklasse ein:
Brandgefahren/technische Gefahren - BT 1 bis BT 4
Gefahrgut/ABC-Gefahren - ABC 1 bis ABC 4.
Die Einordnung in eine Risikoklasse richtet sich nicht nach Einzelobjekten, sondern in der Regel nach der Gesamtstruktur des Ausrückebereichs entsprechend den in der Anlage 1 aufgeführten Kriterien; sie ist in regelmäßigen Abständen und bei erheblichen Veränderungen der örtlichen Verhältnisse zu überprüfen und anzupassen.
(4) Als Mindestbedarf müssen in der Regel innerhalb von zehn Minuten nach der Alarmierung die in der Anlage 1 aufgeführten Fahrzeuge und Sonderausrüstungen der Stufe 1, innerhalb von 20 Minuten nach der Alarmierung die in der Anlage 1 aufgeführten Fahrzeuge und Sonderausrüstungen der Stufe 2 und innerhalb von 30 Minuten nach der Alarmierung die in der Anlage 1 aufgeführten Fahrzeuge der Stufe 3 eingesetzt werden können.
(5) Den Mindestbedarf der Stufe 1 soll jede Gemeinde selbst in vollem Umfang vorhalten, der Mindestbedarf der Stufe 2 kann auch im Rahmen der gegenseitigen Hilfe durch andere Gemeinden vorgehalten werden. Die Stützpunktfeuerwehren müssen zusätzlich zum Mindestbedarf der Stufe 1 den Mindestbedarf der Stufe 2 vorhalten. Darüber hinaus ist durch die Landkreise und die kreisfreien Städte der Einsatz der in Stufe 3 aufgeführten Fahrzeuge sicherzustellen. Bei der Ermittlung des erforderlichen Mindestbedarfs für die Stufen 2 und 3 können gleichwertige Fahrzeuge der Einheiten des Katastrophenschutzes angerechnet werden.
(6) Für Gefahrenlagen besonderer Art ist weitere erforderliche Ausrüstung bereitzuhalten, die nicht zum Mindestbedarf nach Anlage 1 gehört.
(7) In den Gemeindefeuerwehren sind die Unfallverhütungsvorschriften und die eingeführten Feuerwehr-Dienstvorschriften anzuwenden.
Persönliche Schutzausrüstung, Bekleidung, Kennzeichnung und Beförderung
(1) Die Mitglieder der Einsatzabteilungen der Gemeindefeuerwehren sowie die Angehörigen (Tarifbeschäftigte und Beamte) des feuerwehrtechnischen Dienstes der Landkreise, der kreisfreien Städte und des Landes tragen bei Einsätzen und Übungen persönliche Schutzausrüstung. Die Feuerwehrhelm-Kennzeichnung der Qualifikation der Einsatzkräfte sowie die Westen-Kennzeichnung der Führungskräfte und Fachkräfte mit Sonderfunktionen erfolgen nach Anlage 2.
(2) Die ehrenamtlichen Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren und die hauptamtlichen Angehörigen des feuerwehrtechnischen Dienstes (Tarifbeschäftigte und Beamte) der Gemeinden, der Landkreise sowie des Landes tragen bei anderen dienstlichen Veranstaltungen Dienstkleidung nach Anlage 3.
(3) Die Angehörigen der Jugendfeuerwehren tragen Bekleidung gemäß der Bekleidungsrichtlinie der Deutschen Jugendfeuerwehr.
(4) Die Führung von Dienstgrad- und Funktionsabzeichen sowie von Ärmelabzeichen erfolgt nach Anlage 4. Tarifbeschäftigte im kommunalen feuerwehrtechnischen Dienst tragen Dienstgrad- und Ärmelabzeichen der vergleichbaren Besoldungsgruppe der Beamten.
(5) Bei Beförderungen der ehrenamtlichen Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren sind die Bestimmungen der Anlage 5 zu beachten.
(6) Die Mitglieder der Gemeindefeuerwehr erhalten von der zuständigen Gemeinde einen Dienstausweis, der im Dienst mitgeführt werden soll.
(1) Die Landkreise planen zur Erfüllung ihrer Aufgaben nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 ThürBKG im Einvernehmen mit den Gemeinden Stützpunktfeuerwehren und Feuerwehren mit überörtlichen Aufgaben, wobei öffentlich-rechtliche Vereinbarungen nach § 5 Abs. 1 und 2 ThürBKG zu berücksichtigen sind.
(2) Eine Feuerwehr kann nur als Stützpunktfeuerwehr oder Feuerwehr mit überörtlichen Aufgaben anerkannt werden, wenn sie aufgrund ihrer jederzeit zu gewährleistenden Einsatzbereitschaft und des Ausbildungsstands der Mitglieder der Einsatzabteilung ständig die ihr zusätzlich vom Landkreis zugewiesene Technik besetzen kann.
(3) Den Stützpunktfeuerwehren werden durch den Landkreis im Einvernehmen mit den Gemeinden bestimmte überörtliche Ausrückebereiche zugeteilt. Die Größe der Ausrückebereiche ist so festzulegen, dass jeder Einsatzort in der Regel innerhalb von 20 Minuten nach der Alarmierung von der Stützpunktfeuerwehr erreicht werden kann. Stützpunktfeuerwehren in Nachbarkreisen sollen berücksichtigt werden, wenn von dort innerhalb von 20 Minuten nach der Alarmierung wirksame Hilfe geleistet werden kann. Die Aufgaben einer Stützpunktfeuerwehr können auf verschiedene Feuerwehren aufgeteilt werden, wenn deren Einsatz innerhalb einer Zeit von 20 Minuten nach der Alarmierung gesichert ist. Diese Feuerwehren bilden dann gemeinsam eine Stützpunktfeuerwehr.
(4) Feuerwehren mit überörtlichen Aufgaben ergänzen das überörtliche Gefahrenabwehrkonzept des Landkreises.
(5) Die Landkreise können für die Aus- und Fortbildung Übungsanlagen und für die Prüfung, Wartung und Pflege der Geräte und Ausstattungen Feuerwehrtechnische Zentren vorhalten.
(1) Bauliche Anlagen, Einrichtungen und Ausrüstungen des überörtlichen Brandschutzes und der überörtlichen Allgemeinen Hilfe nach § 6 Abs. 1 Nr. 2 ThürBKG sind solche, die nicht in jeder Gemeinde, aber in jedem Landkreis zur Verfügung stehen müssen.
(2) Bauliche Anlagen, Einrichtungen und Ausrüstungen im Sinne des Absatzes 1 sind insbesondere:
Zentrale Leitstellen nach § 3 Abs. 3 und § 6 Abs. 2 ThürBKG, die auch im Zusammenwirken mit anderen Aufgabenträgern vorgehalten werden können,
Ausrüstungen und Fahrzeuge entsprechend der Stufen 2 und 3 der Anlage 1.
Satz 1 Nr. 1, 3 und 4 gilt für kreisfreie Städte entsprechend.
Der Landkreis bestimmt im Benehmen mit den Gemeinden, soweit eine Gemeinde unmittelbar betroffen ist, mit ihrem Einvernehmen, die Standorte der in § 6 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 bis 4 bezeichneten baulichen Anlagen, Einrichtungen und Ausrüstungen. Hierbei sind auch die Standorte baulicher Anlagen, Einrichtungen und Ausrüstungen in benachbarten Landkreisen und kreisfreien Städten zu berücksichtigen. In die Planung sind auch die vom Land zentral vorgehaltenen Einrichtungen und Ausrüstungen mit einzubeziehen. Die Standorte der nach § 6 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 vorzuhaltenden Ausrüstungen und Fahrzeuge sind so zu wählen, dass die in § 3 Abs. 4 genannten Fristen in der Regel eingehalten werden können.
Der Landkreis trägt für die in § 6 bezeichneten baulichen Anlagen, Einrichtungen und Ausrüstungen die Kosten der Beschaffung, Unterstellung und Unterhaltung, soweit sich aus § 9 nichts anderes ergibt.
(1) Der Landkreis kann bauliche Anlagen, Einrichtungen und Ausrüstungen einer Gemeinde überlassen, sofern diese sich durch öffentlich-rechtliche Vereinbarung verpflichtet, die überlassenen baulichen Anlagen, Einrichtungen und Ausrüstungen für den überörtlichen Brandschutz und die überörtliche Allgemeine Hilfe bereitzustellen (§ 6 Abs. 1 Nr. 2 ThürBKG).
(2) Der Landkreis kann mit einer kreisfreien Stadt oder einer Gemeinde, die nach § 3 eine oder mehrere der in § 6 bezeichneten baulichen Anlagen, Einrichtungen und Ausrüstungen vorhält, vereinbaren, diese gemeinsam mit dem Landkreis oder an seiner Stelle auch für Zwecke des überörtlichen Brandschutzes und der überörtlichen Allgemeinen Hilfe bei angemessener Kostenregelung bereitzustellen.
Führungs- und Fachkräfte der Landkreise
(1) Soweit in dieser Verordnung nichts anderes bestimmt ist, richtet sich die Aus- und Fortbildung der ehrenamtlichen Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr und die Fortbildung der hauptamtlichen feuerwehrtechnischen Bediensteten nach den eingeführten Feuerwehr-Dienstvorschriften sowie den Vorgaben des für den Brand- und Katastrophenschutz zuständigen Ministeriums. Die Ausbildung der hauptamtlichen Angehörigen der Einsatzabteilungen der Freiwilligen Feuerwehren richtet sich nach den jeweiligen für die feuerwehrtechnischen Beamten geltenden Ausbildungs- und Prüfungsvorschriften.
(2) Der Träger der Feuerwehr kann die Tätigkeit in der Jugendfeuerwehr bis zu einem Fünftel, maximal jedoch bis zu einem Jahr, auf die Truppmannausbildung Teil 2 nach Feuerwehr-Dienstvorschrift 2 anrechnen.
(3) Die in anderen Bundesländern nach den Feuerwehr- Dienstvorschriften absolvierten Ausbildungen der ehrenamtlichen Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr werden in Thüringen anerkannt. Im Übrigen entscheidet die Thüringer Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule über die Anerkennung vergleichbarer Ausbildungen.
Durchführung der Aus- und Fortbildung für
ehrenamtliche Angehörige Freiwilliger Feuerwehren
(1) Die Durchführung der Aus- und Fortbildung auf Gemeinde- und Landkreisebene erfolgt in der Regel entsprechend Anlage 6.
(2) Im Übrigen wird die Aus- und Fortbildung an der Thüringer Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule, einer gleichwertigen Einrichtung oder als Außenlehrgang der Thüringer Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule durchgeführt.
(3) Der Landkreis kann Ausbildungsmaßnahmen der Gemeinden, die Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule der Landkreise und der Gemeinden im Einvernehmen mit dem jeweiligen Aufgabenträger übernehmen.
(4) Mit Abschluss jeder Ausbildung wird bescheinigt, ob der Teilnehmer das Ausbildungsziel erreicht hat. Sofern der Nachweis nicht erbracht wird, ist eine Wiederholung des Leistungsnachweises, einzelner Ausbildungsabschnitte oder der Ausbildung möglich.
(1) Ehrenamtliche Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr sind die Orts- oder Stadtbrandmeister, Wehrführer sowie deren Stellvertreter, Führer und Unterführer. Führer sind die Zugführer und die Verbandsführer. Unterführer sind die Truppführer von selbstständigen taktischen Einheiten, die Staffelführer und die Gruppenführer.
(2) Zur ehrenamtlichen Führungskraft darf nur bestellt werden, wer die funktionsbezogene Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hat. Zum Führer eines Trupps als selbstständige taktische Einheit oder einer Staffel darf nur bestellt werden, wer die Ausbildung zum Gruppenführer erfolgreich abgeschlossen hat.
(3) Zum Orts- oder Stadtbrandmeister darf nur gewählt werden, wer, falls die gerätebezogene Stärke der Gemeindefeuerwehr
die einer Gruppe nicht übersteigt, die Ausbildung zum Zugführer,
die einer Gruppe übersteigt, die Ausbildung zum Verbandsführer
erfolgreich abgeschlossen hat. Darüber hinaus ist die Ausbildung zum Leiter einer Feuerwehr erfolgreich abzuschließen.
(4) Zum Wehrführer darf nur gewählt werden, wer, falls die gerätebezogene Stärke der Orts- oder Stadtteilfeuerwehr
die einer Gruppe nicht übersteigt, die Ausbildung zum Gruppenführer,
die eines erweiterten Zugs nicht übersteigt, die Ausbildung zum Zugführer,
die eines erweiterten Zugs übersteigt, die Ausbildung zum Verbandsführer
erfolgreich abgeschlossen hat. Darüber hinaus haben Wehrführer von Orts- oder Stadtteilfeuerwehren nach Satz 1 Nr. 2 und 3 die Ausbildung zum Leiter einer Feuerwehr erfolgreich abzuschließen.
Feuerwehr-Fachberater
(1) Personen mit besonderen Kenntnissen und Fähigkeiten können zur Beratung und Unterstützung von den Trägern der Feuerwehr zum Feuerwehr-Fachberater bestellt werden. Die Feuerwehr-Fachberater werden in der Gemeinde auf Vorschlag des Orts- oder Stadtbrandmeisters vom Bürgermeister, im Landkreis auf Vorschlag des Kreisbrandinspektors vom Landkreis bestellt.
Zum ehrenamtlichen Kreisbrandmeister darf nur ernannt werden, wer Mitglied der Einsatzabteilung einer Feuerwehr ist und die Ausbildung zum Verbandsführer erfolgreich abgeschlossen hat.
Kreisjugendfeuerwehrwarte und Stadtjugendfeuerwehrwarte
(1) Der Landkreis bestellt einen Kreisjugendfeuerwehrwart auf Vorschlag des Kreisbrandinspektors. Die Leiter der Jugendfeuerwehren und die Orts- und Stadtbrandmeister der Gemeindefeuerwehren des Landkreises sollen vor der Bestellung angehört werden. Der Landkreis kann den Kreisjugendfeuerwehrwart aus wichtigem Grund von seiner Funktion entbinden.
(2) Als Kreisjugendfeuerwehrwart darf nur bestellt werden, wer die hierfür erforderliche Eignung und die Befähigung zum Gruppenführer hat.
(3) In kreisfreien Städten werden entsprechend Stadtjugendfeuerwehrwarte bestellt, soweit mehr als eine Jugendfeuerwehr besteht. Die Absätze 1 und 2 gelten entsprechend.
(4) Bei Bedarf können Stellvertreter des Kreis- oder Stadtjugendfeuerwehrwarts bestellt werden. Die Absätze 1 bis 3 gelten entsprechend.
Kreisausbilder und Ausbilder
(1) Der Landkreis bestellt auf Vorschlag des Kreisbrandinspektors Kreisausbilder. Die Bestellung soll insbesondere für die in Anlage 6 benannten Fachgebiete erfolgen, wobei ein Kreisausbilder für mehrere Fachgebiete zuständig sein kann. Zum Kreisausbilder darf nur bestellt werden, wer den Lehrgang ,Ausbilder in der Feuerwehr‘ nach der Feuerwehr-Dienstvorschrift 2 sowie den für das jeweilige Fachgebiet erforderlichen Lehrgang erfolgreich abgeschlossen hat.
(2) Absatz 1 gilt für die Ausbilder in kreisfreien Städten entsprechend.
Hauptamtliche Angehörige der Feuerwehren
(1) Die hauptamtlichen Angehörigen der Einsatzabteilungen der Freiwilligen Feuerwehren müssen mindestens die Befähigung für den mittleren feuerwehrtechnischen Dienst besitzen.
(2) Hauptamtliche Orts- oder Stadtbrandmeister in Gemeinden nach § 1 Abs. 4 müssen die Befähigung für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst besitzen.
(3) Zum Leiter einer Berufsfeuerwehr darf nur bestellt werden, wer
in Städten mit bis zu 100 000 Einwohnern mindestens die Befähigung für den gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst,
in Städten mit mehr als 100 000 Einwohnern die Befähigung für den höheren feuerwehrtechnischen Dienst
(1) Die §§ 15 und 16 Abs. 2 gelten erstmalig für Kreisbrandmeister sowie Kreis- und Stadtjugendfeuerwehrwarte, die nach dem Inkrafttreten dieser Verordnung bestellt werden.
(2) § 18 Abs. 1 gilt erstmalig für hauptamtliche Angehörige der Freiwilligen Feuerwehren, die nach dem Inkrafttreten dieser Verordnung eingestellt werden.
(3) Die Dienstgrade und Dienstgradabzeichen der Unterbrandmeister, Oberbrandinspektoren und Hauptbrandinspektoren können weiter geführt werden. Beförderungen zu diesen Dienstgraden sind nicht mehr zulässig.
(4) Die Einordnung der Gemeinden in die Risikoklassen nach § 3 Abs. 3 ist unverzüglich nach Inkrafttreten der Verordnung vorzunehmen. Der sich daraus ergebende Mindestbedarf an Fahrzeugen und Sonderausrüstungen ist für künftige Ersatz- und Neubeschaffungen maßgebend. Vorhandene Fahrzeuge und Sonderausrüstungen können weiter verwendet werden.
(5) Die nach dieser Verordnung zu führenden Abzeichen und Kennzeichnungen sind spätestens ein Jahr nach Inkrafttreten dieser Verordnung zu verwenden.
(6) Die vorhandene Dienstkleidung kann aufgetragen werden.
(2) Gleichzeitig mit dem Inkrafttreten nach Absatz 1 tritt die Thüringer Feuerwehr-Organisationsverordnung vom 13. August 1992 (GVBl. S. 456) außer Kraft.
Erfurt, den 27. Januar 2009
(zu § 1 Abs. 4, § 3 Abs. 3 Satz 3 und 4 sowie Abs. 4 und 6, § 6 Abs. 2 Nr. 4)
Risikoklassen und Mindestbedarf an Fahrzeugen und Sonderausrüstungen
Mindestbedarf an Fahrzeugen und Son-
derausrüstungen
Die in Klammern gesetzte Ausrüstung kann alternativ vorgehalten werden.
Brandgefahren/technische Gefahren (BT)
Gebäude bis zu 2 Vollgeschossen (bis 8 m Brüstungshöhe)
überwiegend Wohngebäude (offene Bebauung)
keine nennenswerten Gewerbebetriebe
keine baulichen Anlagen und Räume besonderer Art oder Nutzung
kleinere Ortsverbindungsstraßen/Ortsverkehr
(TSF-W oder
KLF oder
MLF)
Gebäude mit 3 bis 5 Vollgeschossen
Gewerbebetriebe, Handwerksbetriebe und Beherbergungsbetriebe bis 12 Gastbetten, Verkaufsstätten größer 1 000 m2 Geschossfläche, Lagerplätze
keine oder nur eingeschossige kleine bauliche Anlagen und Räume besonderer Art oder Nutzung
geringer Durchgangsverkehr auf Straße und Schiene
(H) LF 10
DLAK 18/122
Gebäude mit mehr als 5 Vollgeschossen
bauliche Anlagen und Räume besonderer Art oder Nutzung, wie Heime, Verkaufsstätten größer 2 000 m2 bis 10 000 m2 Geschossfläche, größere Versammlungsstätten, größere Beherbergungsbetriebe
Gewerbebetriebe über 1 600 m2 Brutto-Grundfläche
normaler Durchgangsverkehr auf Straße und Schiene
DLAK 18/123
ELW 14
TLF 30005
große bauliche Anlagen oder Räume besonderer Art oder Nutzung, wie Krankenhäuser, Versammlungsstätten mit mehr als 5 000 Besucherplätzen, Verkaufsstätten über 10 000 m2 Geschossfläche, Hochhäuser
große Industrie- oder Gewerbebetriebe oder Gewerbegebiete
großer Durchgangsverkehr auf Straße und Schiene
GW-L26
ELW 17
TLF 40008
Zusätzlich ist von jedem Landkreis und jeder kreisfreien Stadt der Einsatz nachfolgender Fahrzeuge in der Regel innerhalb von 30 Minuten sicherzustellen:
GW-L2 mit Ausrüstungsmodul Wasserversorgung, RW, GW-A/S9, TLF 4000.
Gefahrgut/ABC - Gefahren (ABC)
Ausrüstung wie unter Risikoklasse BT und zusätzlich
keine Gefährdung durch Objekte und Anlagen mit radioaktiven (A), biologischen (B) sowie chemischen (C) Gefahrstoffen
sehr geringes Risiko für Gefahrguttransportunfälle auf Straße und/oder Schiene
Mindestausrüstung Chemie10 und Strahlenschutz11
Bereiche mit radioaktiven Stoffen der Gefahrengruppe IA nach der FwDV 500
Bereiche mit biologischen Arbeitsstoffen der Gefahrengruppe IB nach der FwDV 500
Bereiche mit chemischen Gefahrstoffen, sofern sie nicht der Störfallverordnung unterliegen und nicht unter der Risikoklasse ABC 3 genannt sind
geringes Risiko für Gefahrguttransportunfälle auf Straße und/oder Schiene
GW-L112 mit Ausrüstungsmodul Gefahrgut
bei A-Gefahren:
Mindestausrüstung Strahlenschutz11
Bereiche mit radioaktiven Stoffen der Gefahrengruppe IIA nach der FwDV 500
Bereiche mit biologischen Arbeitsstoffen der Gefahrengruppe IIB nach der FwDV 500
Bereiche mit chemischen Gefahrstoffen mit Grundpflichten nach der Störfallverordnung sowie andere Bereiche, von denen im Falle eines Schadensereignisses vergleichbare Gefahren ausgehen können (wie Anlagen mit größeren Mengen Flüssiggas, Ammoniak)
mittleres Risiko für Gefahrguttransportunfälle auf Straße und/oder Schiene
(CBRN ErkW)
(GW Dekon P)
GW-G13
Bereiche der Gefahrengruppe IIIA nach der FwDV 500
Bereiche mit biologischen Arbeitsstoffen der Gefahrengruppe IIIB nach der FwDV 500
Bereiche mit chemischen Gefahrstoffen mit erweiterten Pflichten nach der Störfallverordnung sowie andere Bereiche, von denen im Falle eines Schadensereignisses vergleichbare Gefahren ausgehen können
hohes Risiko für Gefahrguttransportunfälle auf Straße und/oder Schiene
Nach maximal 30 Minuten muss insgesamt mindestens der Katastrophenschutz-Gefahrgutzug nach der Thüringer Katastrophenschutzverordnung vor Ort sein.
Fahrzeuge aus der Stufe 2 sind anrechenbar.
Allgemeine Anmerkung zu Fußnoten 10 und 11:
Die konkrete Mindestausstattung kann aufgrund der Gefährdungsabschätzung vor Ort angepasst werden.
DLAK 18/12
Drehleiter Automatik mit Korb Nennreichweite 18/12
Drehleiter Automatik mit Korb Nennreichweite 23/12
Gerätewagen Gefahrgut 1 nach zurückgezogener Norm
Gerätewagen Gefahrgut 2 nach zurückgezogener Norm
Gerätewagen Gefahrgut 3 nach zurückgezogener Norm
Messtruppfahrzeug Gefahrgut
Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug 10
Hilfeleistungs-Löschgruppenfahrzeug 20
Kleinlöschfahrzeug-Thüringen
Sofern im Bestand ein KLF-Th vorhanden ist, kann dieses als gleichwertig angerechnet werden.
Rettungsgeräte der Feuerwehr sind erforderlich, wenn der 2. Rettungsweg nach der Thüringer Bauordnung nicht baulich sichergestellt ist. Bei einer Brüstungshöhe bis 8 m ist eine vierteilige Steckleiter ausreichend. Drehleitern aus der Stufe 2 sind anrechenbar, wenn in der Regel die Einsatzgrundzeit von 10 Minuten eingehalten wird.
Bei einer Brüstungshöhe über 18 m wird eine DLAK 23/12 erforderlich. Drehleitern aus der Stufe 2 sind anrechenbar, wenn in der Regel die Einsatzgrundzeit von 10 Minuten eingehalten wird.
Wenn an diesem Standort ein ELW 1 in der Stufe 2 vorgehalten wird, ist dieser anrechenbar.
Wenn an diesem Standort ein TLF 4000 aus der Stufe 3 vorgehalten wird, ist dieses anrechenbar.
Ausrüstungsmodule entsprechend der Normenreihe DIN 14800 sind gemäß den örtlichen Erfordernissen festzulegen.
Ein GW-A/S des Katastrophenschutz-Gefahrgutzuges nach der Thüringer Katastrophenschutzverordnung ist anrechenbar.
einfache Spürausstattung: Prüfröhrchensatz, Handpumpe, Explosionsgrenzenwarngerät, pH-Wert- und Öltestpapier, 4 Chemikalienschutzanzüge (Körperschutz Form 2) mit Handschuhen, 4 Atemschutzgeräte, Universalbindemittel (für Öle und Chemikalien), Abdichtmaterial
Ausstattung eines Messtrupps mit persönlicher Sonderausrüstung nach FwDV 500 Nr. 2.2.2.1, zusätzlich pro Standort: 2 Dosisleistungsmessgeräte, 1 Kontaminationsnachweisgerät, 2-mal Reservekleidung (insbesondere Kontaminationsschutzhauben), Abdichtmaterial
Sofern im Bestand nach alter Normierung ein GW-G 1 oder ein GW-G 2 vorhanden ist, kann dieser als gleichwertig angesehen werden.
Sofern im Bestand nach alter Normierung ein GW-G 3 vorhanden ist, kann dieser als gleichwertig angesehen werden.
(zu § 4 Abs. 1 Satz 2)
Kennzeichnung der Qualifikation der Einsatzkräfte sowie der Führungskräfte und der Fachkräfte mit Sonderfunktionen
Feuerwehrhelm-Kennzeichnung
(Kennzeichnung der Qualifikation der Einsatzkräfte)
Qualifikation der Einsatzkräfte
roter Punkt auf beiden Helmseiten
1 roter Streifen auf beiden Helmseiten
2 rote Streifen auf beiden Helmseiten
Verbandsführer,
1 roter Ring
2 rote Ringe
Westen-Kennzeichnung
(Kennzeichnung der Führungskräfte und der Fachkräfte mit Sonderfunktionen)
Fachkräfte mit Sonderfunktionen
Farbe und Aufschrift der Weste auf Front- und
gelbe Funktionsweste mit schwarzer Aufschrift
,Einsatzleiter‘
weiße Funktionsweste mit schwarzer Aufschrift
,Abschnittsleiter‘
rote Funktionsweste mit schwarzer Aufschrift
,Zugführer
Name der jeweiligen Einheit‘
Gruppen- und Staffelführer
(Fahrzeugführer)
blaue Funktionsweste mit schwarzer Aufschrift
,Gruppen- bzw. Staffelführer
Name des jeweiligen Standorts
Kurzbezeichnung des jeweiligen Fahrzeugs‘
grüne Funktionsweste mit schwarzer Aufschrift
,Pressesprecher‘
violette Funktionsweste mit schwarzer Aufschrift
,Notfallseelsorger‘ oder ,Krisenintervention‘
schwarz-weiß karierte Funktionsweste mit schwarzer Aufschrift
,Atemschutzüberwachung‘
Dienstkleidung der ehrenamtlichen Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren
Männliche Feuerwehrangehörige
Schirmmütze dunkelblau mit bordeauxfarbenen Biesen, Landeswappen, Emblem, Kordel dunkelblau, ab Dienstgrad Brandmeister silberfarben
Uniformjacke dunkelblau mit bordeauxfarbenen Biesen, einreihig geknöpft; silberne Knöpfe; Dienstgrad- (Schulterstück), Funktions- und Ärmelabzeichen; Kragenspiegel
Uniformhose dunkelblau mit bordeauxfarbenen Biesen
Uniformbluse/-hemd hellblau mit Dienstgrad- (Aufschiebeschlaufen) und Ärmelabzeichen
Binder dunkelblau mit Feuerwehremblem
schwarze Schuhe, schwarze Strümpfe
Weibliche Feuerwehrangehörige
Uniformrock dunkelblau oder Uniformhose dunkelblau mit bordeauxfarbenen Biesen
schwarze Schuhe, passendes Strumpfwerk
Dienstkleidung der hauptamtlichen Angehörigen des feuerwehrtechnischen Dienstes (Tarifbeschäftigte und Beamte)
Schirmmütze dunkelblau ohne Biesen; Landeswappen, Emblem, Kordel dunkelblau, gehobener feuerwehrtechnischer Dienst silberfarben, höherer feuerwehrtechnischer Dienst goldfarben
Uniformjacke dunkelblau ohne Biesen und mit Dienstgrad-, Funktions- (soweit zutreffend) sowie Ärmelabzeichen, einreihig silbern geknöpft, goldene Knöpfe für den höheren feuerwehrtechnischen Dienst
Uniformhose dunkelblau ohne Biesen
Uniformbluse/-hemd mit Dienstgrad- (Aufschiebeschlaufen) und Ärmelabzeichen; hellblau für mittleren und gehobenen feuerwehrtechnischen Dienst, weiß für den höheren feuerwehrtechnischen Dienst
Uniformjacke dunkelblau ohne Biesen und mit Dienstgrad-, Funktions- (soweit zutreffend) und Ärmelabzeichen, einreihig silbern geknöpft, goldene Knöpfe für den höheren feuerwehrtechnischen Dienst
Uniformrock dunkelblau oder Uniformhose dunkelblau ohne Biesen
Dienstgradabzeichen (Aufschiebeschlaufen) für Uniformblusen/-hemden der hauptamtlichen Angehörigen des feuerwehrtechnischen Dienstes (Tarifbeschäftigte und Beamte)
Grundtuchfarbe:
Anzahl der Balken:
entsprechend des jeweiligen Dienstgrades
Dienstgrade und Beförderungsvoraussetzungen der ehrenamtlichen Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren
Feuerwehrfrau-Anwärterin
während/bis zum Abschluss Truppmannausbildung
5 Jahre Feuerwehrmann/Feuerwehrfrau
Truppmannausbildung zuzüglich Ausbildung für Sonderfunktion
5 Jahre Oberfeuerwehrmann/Oberfeuerwehrfrau
Löschmeister/-in
10 Jahre Hauptfeuerwehrmann/Hauptfeuerwehrfrau mit Truppführerausbildung
Oberlöschmeister/-in
10 Jahre Löschmeister/-in
Ausbildung zum Zugführer/-in
10 Jahre Oberlöschmeister/-in mit Gruppenführerausbildung
5 Jahre Oberlöschmeister/-in mit Zugführerausbildung oder Ausbildung als Führer/-in von Verbänden
Oberbrandmeister/-in
10 Jahre Brandmeister/-in mit Zugführerausbildung
5 Jahre Brandmeister/-in mit Ausbildung als Führer/-in von Verbänden
Hauptbrandmeister/-in
10 Jahre Oberbrandmeister/-in mit Ausbildung als Führer/-in von Verbänden
(zu § 12 Abs. 1 und § 17 Abs. 1 Satz 2)
Gemeinde/Brandschutzverband - Aus- und Fortbildung
Durchführung mindestens durch
Führer und Unterführer (Einheitsführer)
Standortbezogene Fortbildung
Landkreis/kreisfreie Stadt - Ausbildung
Kreisausbilder oder Ausbilder für Truppausbildung
nach FwDV 2
Kreisausbilder oder Ausbilder für Atemschutzgeräteträger
Kreisausbilder oder Ausbilder für Sprechfunk
Kreisausbilder oder Ausbilder für Maschinisten
Einsatz in der Technischen Hilfeleistung
Kreisausbilder oder Ausbilder für Technische Hilfeleistung
Arbeiten in absturzgefährdeten Bereichen nach FwDV 1
Kreisausbilder oder Ausbilder für Truppausbildung mit Zusatzausbildung ,Sichern in absturzgefährdeten Bereichen‘
Träger von Körperschutzausrüstung nach FwDV 500
(anschließend sollte in der Regel die Teilnahme am Lehrgang ABC-Einsatz an der TLFKS erfolgen)
Kreisausbilder oder Ausbilder für ABC- Einsatz
Abschluss Truppmannausbildung Teil 1 und Atemschutzgeräteträger
nach DGUV Information 214-059
Kreisausbilder oder Ausbilder für Motorkettensägeführer sowie externe Ausbilder mit Anerkennung durch FUK-Mitte
Landkreis/ kreisfreie Stadt - Fortbildung
Kreisausbilder oder Ausbilder
externe Ausbilder unter der Aufsicht eines Kreisausbilders oder Ausbilders
Zusammenwirken innerhalb und zwischen den örtlichen und überörtlichen Gefahrenabwehreinheiten
Gefährdungsschwerpunkte im Zuständigkeitsbereich
Fortbildung ABC-Einsatz nach FwDV 500 Gefahrgutzugkonzept
Kreisausbilder oder Ausbilder für Fortbildung im ABC- Einsatz
Darüber hinaus sollen in Abhängigkeit von den örtlichen Gegebenheiten durch den Landkreis bzw. die kreisfreie Stadt weitere Lehrgänge angeboten werden.
TLFKS
Einsatz im Zusammenhang mit radioaktiven, biologischen und chemischen Gefahrstoffen
FUK-Mitte

References: § 5
 § 10

§ 11
 § 12

§ 13
 § 17

§ 18
 § 18

§ 19
 § 21

§ 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18

§ 19

§ 20

§ 21

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 9

§ 10

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18

§ 20
 § 54
 § 5
 § 6
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 § 6
 § 3
 § 6
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 § 3
 § 6
 § 9
 § 3
 § 6
 § 1
 § 18
 § 3
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 § 3
 § 6
 § 4
 § 12
 § 17