Source: http://www.n-heydorn.de/pensionsrechner.html
Timestamp: 2019-10-14 07:48:01+00:00

Document:
PENSIONSRECHNER | Beamtenpension berechnen
Pensionsrechner, Besoldungsgruppen A und B
Die Berechnungsgrundlage für das Ruhegehalt ist das Gesetz über die Versorgung der Beamten in Bund und Ländern (BeamtVG). Basis ist die Besoldungstabelle (Bund) der Besoldungsgruppen A und B vom 1. April 2019. Das ruhegehaltfähige Einkommen setzt sich zusammen aus Grundgehalt, Familienzuschlag, Amtszulagen und den sonstigen Dienstbezügen, die im Besoldungsrecht als ruhegehaltfähig bezeichnet sind.
Besoldungstabellen der Länder haben von der Bundestabelle abweichende Grundgehälter und in einigen Bundesländern mehr als 8 Besoldungstufen. Landesbeamte sollten als Berechnungsbasis "Manuelle Eingabe" nutzen!
Es besteht nur ein Anspruch auf Ruhegehalt, wenn mindestens eine Dienstzeit von fünf Jahren geleistet wurde. Tragen Sie Ihre Werte in den Pensionsrechner ein und betätigen Sie die Taste "berechnen".
Bundestabelle A Bundestabelle B Manuelle Eingabe
(Grundgehalt+Stellenzulage+Amtszulage)
A 2A 3A 4A 5A 6A 7A 8A 9A 10A 11A 12A 13A 14A 15A 16
B 1B 2B 3B 4 B 5B 6B 7B 8 B 9B 10B 11
194719481949195019511952195319541955195619571958195919601961196219631964 196519661967196819691970197119721973197419751976197719781979198019811982198319841985198619871988198919901991199219931994199519961997199819992000
keine1 Jahr2 Jahre3 Jahre4 Jahre5 Jahre6 Jahre7 Jahre8 Jahre9 Jahre10 Jahre11 Jahre12 Jahre13 Jahre14 Jahre15 Jahre16 Jahre17 Jahre18 Jahre19 Jahre20 Jahre
keine1 Jahr2 Jahre3 Jahre4 Jahre5 Jahre6 Jahre7 Jahre8 Jahre9 Jahre10 Jahre11 Jahre12 Jahre13 Jahre14 Jahre15 Jahre16 Jahre17 Jahre18 Jahre19 Jahre20 Jahre21 Jahre22 Jahre23 Jahre24 Jahre25 Jahre26 Jahre 27 Jahre28 Jahre29 Jahre30 Jahre
20 %25 %50 %75 %
Pension Dienstunfähigkeit
63 Jahre 64 Jahre 65 Jahre 66 Jahre 67 Jahre 30 Jahre 31 Jahre 32 Jahre 33 Jahre 34 Jahre 35 Jahre 36 Jahre 37 Jahre 38 Jahre 39 Jahre 40 Jahre 41 Jahre 42 Jahre 43 Jahre 44 Jahre 45 Jahre 46 Jahre 47 Jahre 48 Jahre 49 Jahre 50 Jahre 51 Jahre 52 Jahre 53 Jahre 54 Jahre 55 Jahre 56 Jahre 57 Jahre 58 Jahre 59 Jahre 60 Jahre 61 Jahre 62 Jahre 63 Jahre 64 Jahre 65 Jahre - 1 Monat 2 Monate 3 Monate 4 Monate 5 Monate 6 Monate 7 Monate 8 Monate 9 Monate 10 Monate 11 Monate
Vorzeitig mit 45 Dienstjahren
Mit den eingegebenen Daten errechnet sich Ihr Eintritt in den Ruhestand im Jahr:
Wenn Sie das Geburtsjahr ändern, wird automtisch die Regelarbeitsgrenze angezeigt. Ab dem Geburtsjahr 1964 ist die Regelarbeitsgrenze 67 Jahre.
Bei einer Pensionierung vor Ihrem Geburtsmonat entsteht ein weiterer Abschlag von 0,3% pro Monat.
Bei einer Pensionierung nach Ihrem Geburtsmonat entsteht ein Zuschlag von 0,3% pro Monat.
Bei einer vorzeitigen Pensionierung (Abweichung von der Regelaltersgrenze) wird die Pension um einen Versorgungsabschlag von 0,3% pro Monat gekürzt. Bei Dienstunfähigkeit ist der Abschlag auf 10,8% begrenzt. Die taggenaue Berechnung des Abschlags nach §14 BeamtVG ist in dem Rechner nicht berücksichtigt!
Der Versorgungsabschlag fällt nicht an, wenn bei Ruhestandseintritt das 65. Lebensjahr vollendet ist und mindestens 45 Jahre Dienstzeiten vorliegen. Zeiten einer Teilzeitbeschäftigung werden, abweichend von der ruhegehaltfähigen Dienstzeit, voll und nicht anteilig gerechnet.
Bei Dienstunfähigkeit gelten analog 63. Lebensjahr und 40 Jahre Dienstzeit.
Die Regelaltersgrenze für Beamte wird ab 2012 stufenweise auf 67 Jahre angehoben. Allerdings wird es weiterhin Sonderregelungen für besondere Berufsgruppen mit erschwerten Dienst ( Polizei, Feuerwehr, Justizvollzug ...) geben, die in den einzelnen Bundesländern auch noch unterschiedlich sind. Die bisherige Regelaltersgrenze für diese Berufsgruppe wird auch stufenweise angehoben.
Nach dem Beamtenversorgungsgesetz werden für jedes Dienstjahr 1,79375% des ruhefähigen Gehalts dem Versorgungsanspruch zugerechnet. Dieses Ruhegehalt ist allerdings auf maximal 71,75% dieser Bezüge begrenzt! Das Ruhegehalt beträgt jedoch mindestens 35% der Dienstbezüge. Das Ruhegehalt wird um 3,6% für jedes Jahr gemindert, wenn der Beamte vor der Regelaltersgrenze in den Ruhestand versetzt wird.
Wer mit Dienstunfähigkeit in den Ruhestand tritt, dem wird die Zeit vom Eintritt in den Ruhestand bis zum sechzigsten Lebensjahr mit 2/3 als sogenannte Zurechnungszeit hinzugerechnet. Wer also mit 48 Jahren in den vorzeitigen Ruhestand geht, erhält 12 * 2/3 = 8 Jahre zu seiner ruhegehaltfähigen Dienstzeit hinzugerechnet. Das Ruhegehalt wird um einen Abschlag von 3,6% für jedes Jahr gekürzt, wenn der Beamte vor dem 65. Lebensjahr in den Ruhestand versetzt wird. Der maximale Abschlag ist 10,8%.
Beamtinnen und Beamte können auf ihren Antrag vorzeitig in den Ruhestand versetzt werden, wenn sie schwerbehindert im Sinne des §2 Abs.2 des SGB IX sind.
Ruhestand auf Antrag §52 Abs.2 BBG. Wenn Sie Ihr Geburtsjahr eingeben, werden die Altersgrenzen angezeigt.
(Geburtsmonat) Geburtsjahr ? vor 1952 Jan. 1952 Febr. 1952 März. 1952 April. 1952 Mai. 1952 Jun.- Dez. 1952 1953 1954 1955 1956 1957 1958 1959 1960 1961 1962 1963 ab 1964
Die Mindestversorgung nach §14 BeamtVG (Alimentationspflicht) beträgt entweder 65% der Endstufe der Besoldungsgruppe A4 plus 30,68 € oder 35% der ruhegehaltfähigen Dienstbezüge. Die jeweils höhere Versorgung ist maßgeblich!
Die Mindestversorgung wird, wie alle ruhegehaltfähigen Dienstbezüge, mit dem Korrekturfaktor nach §5 BeamtVG multipliziert. Daraus folgt eine aktuelle Mindestversorgung von
Bei längerer Teilzeit oder Beurlaubung nach 1997 wird allerdings nur das "erdiente" Ruhegehalt gezahlt!
Besteuerung der Beamtenpension
Pensionen und Betriebsrenten werden steuerlich gleich behandelt, d.h. der gesamte Betrag, abzüglich eines Versorgungsfreibetrags, muss versteuert werden. Selbstverständlich sind die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung auch abzugsfähig.
Die Höhe des Versorgungsfreibetrags richtet sich nach dem Pensionseintritt und ist auf einen Maximalwert begrenzt. Dieser Versorgungsfreibetrag wird als fester Steuerfreibetrag für die Dauer der Pension festgeschrieben.
Abzug für Pflegeleistung
Von der Pension wird ein Pflegeleistungsbetrag nach §50f BeamtVG abgezogen. Dieses ist kein Beitrag zur gesetzlichen Pflegeversicherung, sondern ein Ausgleich für die wegen der Beihilfe entstehenden Aufwendungen des Bundes für Pflegeleistungen.
Nach §9 des BeamtVG wird die Wehrdienstzeit und nach §12 die Studienzeit an Fachschulen und Hochschulen (max. 3 Jahre) als ruhegehaltsfähige Dienstzeit angerechnet.
Für die praktische Anwendung im Pensionsrechner wählen Sie das Eintrittsalter entsprechend früher!
Pensionäre, die früher als Angestellte oder Arbeiter Rentenanwartschaften erworben haben, erhalten zusätzlich zur Pension eine Rente. Die Versorgungsbezüge werden dann nur bis zum Erreichen einer Höchstgrenze gezahlt. Die Anrechnung von Renten wird in §55 BeamtVG geregelt.
Um eine Überversorgung auszuschließen ist die Gesamtversorgung aus Rente und Pension begrenzt. Sie kann nicht höher sein, als der Versorgungsanspruch der bei einer Dienstaufnahme mit 18 Jahren und dem entsprechenden Pensionierungsalter entsteht.

References: §14
 §2
 §52
 §14
 §5
 §50
 §9
 §12
 §55