Source: https://www.haufe.de/thema/gewerblicher-grundstueckshandel/pc/?page=7
Timestamp: 2019-08-18 23:22:09+00:00

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Unbedingte Veräußerungsabsicht ist Voraussetzung für gewerblichen Grundstückshandel bei Veräußerung von weniger als vier Objekten
Leitsatz 1. Bei Nichtüberschreiten der Drei-Objekt-Grenze wird in Fällen der Grundstücksbebauung der Bereich der privaten Vermögensverwaltung nur überschritten, wenn der (unbedingte) Entschluss zur Grundstücksveräußerung spätestens im Zeitpunkt des Abschlusses der auf die Bebauung gerichteten Verträge gefasst worden ist. 2. Zur Frage der Nachhaltigkeit bei Errichtung mehrerer...mehr
Keine Zusammenrechnung mit Aktivitäten einer gewerblich tätigen Schwesterpersonengesellschaft
Leitsatz Bei der Beantwortung der Frage, ob eine Personengesellschaft wegen Überschreitung der sog. Drei-Objekt-Grenze den Bereich der privaten Vermögensverwaltung verlassen hat, sind solche Grundstücksaktivitäten nicht mitzuzählen, die die Gesellschafter allein oder im Rahmen einer anderen gewerblich tätigen Personengesellschaft entwickelt haben. Normenkette § 15 Abs. 2 EStG...mehr
Keine Berücksichtigung der Zählobjekte aus gewerblicher Schwesterpersonengesellschaft
Leitsatz 1. Bei der Beantwortung der Frage, ob eine Personengesellschaft wegen Überschreitung der Drei-Objekt-Grenze den Bereich der privaten Vermögensverwaltung verlassen hat, sind solche Grundstücksaktivitäten nicht mitzuzählen, die die Gesellschafter allein oder im Rahmen einer anderen gewerblich tätigen Personengesellschaft entwickelt haben. 2. Ein zeitlicher Zusammenhang...mehr
Veräußerung von weniger als drei Objekten reicht nur aus, wenn unbedingte Veräußerungsabsicht bei Erwerb oder Errichtung des Gebäudes bestand
Leitsatz Ein enger zeitlicher Zusammenhang zwischen Erwerb oder Bebauung und (nachfolgender) Veräußerung eines Grundstücks gestattet für sich genommen nicht den Schluss, dass der Grundbesitz mit der unbedingten Absicht erworben oder bebaut worden ist, ihn alsbald zu verkaufen. Nur wenn schon andere Umstände dafür sprechen, dass bereits beim Erwerb oder bei der Bebauung des G...mehr
Bilanzänderung bei einem "nicht erkannten Gewerbebetrieb"
Leitsatz Im Fall eines "nicht erkannten Gewerbebetriebs", für den erst in einem späteren Wirtschaftsjahr nach der Betriebseröffnung mit der Bilanzierung begonnen wird, sind bei erstmaliger Bilanzaufstellung die Grundsätze des formellen Bilanzenzusammenhangs unbeachtlich. Der erste Bilanzansatz eines zuvor nicht bilanzierten Wirtschaftsguts des notwendigen Betriebsvermögens b...mehr
Gewinnermittlungswahlrecht muss nicht jährlich neu ausgeübt werden
Leitsatz Der Steuerpflichtige muss die dem FA gegenüber wirksam getroffene Entscheidung, den Gewinn durch Einnahmen-Überschuss-Rechnung zu ermitteln, nicht jährlich wiederholen. Normenkette § 4 Abs. 3 EStG Sachverhalt Die Klägerin erwarb 1994 ein unbebautes Grundstück, parzellierte es und verkaufte die einzelnen Parzellen – bis auf ein Grundstück – noch im gleichen Jahr. Den d...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel durch Veräußerung von Anteilen an mehreren grundstückverwaltenden Gesellschaften
Leitsatz Die Veräußerung von Mitunternehmeranteilen an mehr als drei am Grundstücksmarkt tätigen Gesellschaften bürgerlichen Rechts ist auch dann der Veräußerung der zu den jeweiligen Gesamthandsvermögen gehörenden Grundstücke gleichzustellen, wenn es sich bei den Gesellschaften um gewerblich geprägte Personengesellschaften i. S. des § 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG handelt. Die Gewin...mehr
Veräußerungen von Anteilen an mehr als drei gewerblich geprägten Grundstücksgesellschaften sind gewerblicher Grundstückshandel
Leitsatz Die Veräußerung von Mitunternehmeranteilen an mehr als drei am Grundstücksmarkt tätigen Gesellschaften bürgerlichen Rechts ist auch dann der Veräußerung der zu den jeweiligen Gesamthandsvermögen gehörenden Grundstücke gleichzustellen, wenn es sich bei den Gesellschaften um gewerblich geprägte Personengesellschaften i.S.d. § 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG handelt. Die Gewinne ...mehr
Kein Wahlrecht zur Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG bei Umqualifizierung von Einkünften
Leitsatz Die Wahl der Gewinnermittlung durch Einnahmen-Überschussrechnung (§ 4 Abs. 3 EStG) setzt voraus, dass das Wahlrecht zu Beginn des jeweiligen Gewinnermittlungszeitraums ausgeübt wird. Ist dem Steuerpflichtigen nicht bewusst, dass er Gewinneinkünfte erzielt, kann er kein Wahlrecht ausüben. Sachverhalt Der Kläger (K) bezog im Streitjahr Einkünfte aus Vermietung und Verp...mehr
Unentgeltliche Abtretung von Darlehensforderungen eines beherrschenden GmbH-Gesellschafters an seine minderjährigen Kinder
Leitsatz Auf die unentgeltliche Abtretung der einem beherrschenden Gesellschafter gegen die GmbH zustehenden Darlehensforderungen an seine minderjährigen, ebenfalls an der GmbH beteiligten Kinder, ist die zur darlehensweisen Rückgewähr zuvor vom beherrschenden Gesellschafter einer Personengesellschaft seinen Kindern geschenkter Geldbeträge ergangene Rechtsprechung nicht über...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel eines Landwirts durch Veräußerung von drei Grundstücken nach teilweisem Tausch und eingeholter Bauvoranfrage
Leitsatz Grundstücksveräußerungen sind erst dann Gegenstand eines selbständigen gewerblichen Grundstückshandels und keine landwirtschaftlichen Hilfsgeschäfte (mehr), wenn der Landwirt über die Parzellierung und Veräußerung hinausgehende Aktivitäten entfaltet, die darauf gerichtet sind, den zu veräußernden Grundbesitz zu einem Objekt anderer Marktgängigkeit zu machen (Anschlu...mehr
Kein gewerblicher Grundstückshandel durch Veräußerung von Flächen eines landwirtschaftlichen Betriebs zur Bebauung durch Dritte, die auf eigene Kosten und eigenes Risiko die Baureife der Flächen hergestellt haben
Leitsatz Grundstücksveräußerungen sind erst dann Gegenstand eines selbstständigen gewerblichen Grundstückshandels und nicht mehr landwirtschaftliche Hilfsgeschäfte, wenn der Landwirt über die Parzellierung und Veräußerung hinausgehende Aktivitäten entfaltet, die darauf gerichtet sind, den zu veräußernden Grundbesitz zu einem Objekt anderer Marktgängigkeit zu machen (Anschlus...mehr
Kein gewerblicher Grundstückshandel, wenn Landwirt lediglich Vermarktungsaktivitäten Dritter ermöglicht
Leitsatz 1. Grundstücksveräußerungen sind erst dann Gegenstand eines selbstständigen gewerblichen Grundstückshandels und nicht mehr landwirtschaftliche Hilfsgeschäfte, wenn der Landwirt über die Parzellierung und Veräußerung hinausgehende Aktivitäten entfaltet, die da­rauf gerichtet sind, den zu veräußernden Grundbesitz zu einem Objekt anderer Marktgängigkeit zu machen (Ansc...mehr
Gewerblicher Grundstücksverkauf durch Landwirt bei vorheriger Arondierung der Baulandfläche und Antrag auf Bauvorbescheid
Leitsatz 1. Grundstücksveräußerungen sind erst dann Gegenstand eines selbstständigen gewerblichen Grundstückshandels und keine landwirtschaftlichen Hilfsgeschäfte (mehr), wenn der Landwirt über die Parzellierung und Veräußerung hinausgehende Aktivitäten entfaltet, die darauf gerichtet sind, den zu veräußernden Grundbesitz zu einem Objekt anderer Marktgängigkeit zu machen (An...mehr
Zählobjekte beim gewerblichen Grundstückshandel
Leitsatz Die Grenze von der privaten Vermögensverwaltung zum Gewerbebetrieb wird regelmäßig überschritten, wenn mehr als drei Objekte innerhalb von 5 Jahren angeschafft und veräußert werden. Sachverhalt Indizielle Bedeutung für die Beurteilung, ob noch eine private Vermögensverwaltung oder bereits eine gewerbliche Betätigung vorliegt, ist der Zahl der Objekte und dem zeitlich...mehr
Leitsatz 1. Die Bestellung eines Erbbaurechts ist kein Objekt i.S.d. Drei-Objekt-Grenze. 2. Die Grundstücksverkäufe einer Personengesellschaft können einem Gesellschafter, dessen Beteiligung nicht mindestens 10 % beträgt und der auch eigene Grundstücke veräußert, jedenfalls dann als Objekte i.S.d. Drei-Objekt-Grenze zugerechnet werden, wenn dieser Gesellschafter über eine Gen...mehr
Abgrenzung der privaten Vermögensverwaltung vom gewerblichen Grundstückshandel
Leitsatz Die Bestellung eines Erbbaurechts ist kein Objekt i.S. der Drei-Objekt-Grenze beim gewerblichen Grundstückshandel. Die Grundstücksverkäufe einer Personengesellschaft können einem Gesellschafter, dessen Beteiligung nicht mindestens 10 % beträgt, und der auch eigene Grundstücke veräußert, jedenfalls dann als Objekte zugerechnet werden, wenn dieser Gesellschafter über e...mehr
Erweiterte Kürzung des Gewerbeertrags bei vermögensverwaltenden Grundstücksunternehmen
Leitsatz Mit der erweiterten Kürzung nach § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG sollen vermögensverwaltende Grundstücksunternehmen, deren Einkünfte nur kraft Rechtsform der Gewerbesteuer unterliegen, den vermögensverwaltenden Einzel- und Personenunternehmen gleichgestellt werden. Begünstigt ist gem. § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG nur die Verwaltung und Nutzung eigenen Grundbesitzes, mithin die V...mehr
Erwerb und Veräußerung langfristig vermieteter beweglicher Wirtschaftsgüter durch den Vermieter regelmäßig nicht gewerblich
Leitsatz Allein aus dem Umstand, dass vermietete bewegliche Wirtschaftsgüter vor Ablauf der gewöhnlichen oder tatsächlichen Nutzungsdauer gegen neuere, funktionstüchtigere Wirtschaftsgüter ausgetauscht werden, kann nicht auf eine gewerbliche Tätigkeit des Vermietungsunternehmens geschlossen werden. Der Bereich der privaten Vermögensverwaltung wird nur dann verlassen, wenn we...mehr
Auf Umlaufvermögen entfallender Gewinn aus Veräußerung eines Anteils an Grundstückshandels-Personengesellschaft unterliegt GewSt
Leitsatz Das Entgelt für die Veräußerung von Anteilen an einer Personengesellschaft, die den gewerblichen Grundstückshandel betreibt, ist auf die Wirtschaftsgüter der Gesellschaft aufzuteilen mit der Folge, dass der auf die Grundstücke im Umlaufvermögen entfallende Gewinn als laufender Gewinn der GewSt unterliegt; Entsprechendes gilt bei Aufgabe eines Mitunternehmeranteils (...mehr
Gewerbesteuerpflicht des Gewinns aus der Veräußerung von Anteilen an einer gewerblich mit Grundstücken handelnden Personengesellschaft
Leitsatz Das Entgelt für die Veräußerung von Anteilen an einer Personengesellschaft, die den gewerblichen Grundstückshandel betreibt, ist auf die Wirtschaftsgüter der Gesellschaft aufzuteilen mit der Folge, dass der auf die Grundstücke im Umlaufvermögen entfallende Gewinn als laufender Gewinn der Gewerbesteuer unterliegt; Entsprechendes gilt bei Aufgabe eines Mitunternehmera...mehr
Gewerbesteuerpflicht für Veräußerung von Anteilen an (gewerblicher Grundstückshandels-) Gesellschaft mit Grundstücken im Umlaufvermögen
Leitsatz Ein Gewinn aus der Veräußerung des Anteils an einer Personengesellschaft, zu deren Betriebsvermögen im Zeitpunkt der Veräußerung dem Umlaufvermögen zuzurechnende Grundstücke gehören, ist als laufender Gewinn dem Gewerbeertrag zuzurechnen und unterliegt somit auch der Gewerbesteuer. Das gilt jedenfalls dann, wenn das Betriebsvermögen der Gesellschaft ausschließlich o...mehr
Veräußerung von Anteilen an gewerblichen Grundstückshandel betreibender Personengesellschaft unterliegt GewSt
Leitsatz Ein Gewinn aus der Veräußerung des Anteils an einer Personengesellschaft, zu deren Betriebsvermögen im Zeitpunkt der Veräußerung Grundstücke gehören, die dem Umlaufvermögen des von der Gesellschaft betriebenen Unternehmens zuzurechnen sind, ist als laufender Gewinn dem Gewerbeertrag zuzurechnen und unterliegt somit auch der GewSt. Das gilt jedenfalls dann, wenn das ...mehr
Leitsatz Der Steuerberater haftet auch für einen durch fehlerhafte Beratung schuldhaft verursachten Verzögerungsschaden des Mandanten, sofern die Vermeidung eines entsprechenden Nachteils zum Inhalt der übernommenen Vertragspflichten gehörte. Sachverhalt Der beklagte Steuerberater sollte die Klägerin im Zusammenhang mit der Errichtung eines Gebäudekomplexes über die Anwendung...mehr
Private Vermögensverwaltung bei Zwangsverkäufen jenseits der Drei-Objekte-Grenze
Leitsatz Verkauft der Eigentümer einer in Wohnungseigentum aufgeteilten Mehrfamilienhauses innerhalb von 5 Jahren mehr als 3 Wohnungen, handelt es sich nicht um einen gewerblichen Immobilienhandel, wenn die Verkäufe auf erheblichen Druck der finanzierenden Bank veranlasst wurden. Die Steuerpflicht von privaten Veräußerungsgeschäften bleibt davon unberührt, wenn deren Vorauss...mehr
Das Merkmal der Gewerblichkeit beim Grundstückshandel ist allein anhand der Tätigkeit der Personengesellschaft zu beurteilen.
Leitsatz Für die Frage, ob eine Personengesellschaft im Rahmen der privaten Vermögensverwaltung tätig ist oder einen gewerblichen Grundstückhandel betreibt, ist allein auf die Tätigkeitsmerkmale der Personengesellschaft abzustellen. Es spielt keine Rolle, ob die Gesellschafter in einer Schwesterpersonengesellschaft gewerblich tätig sind oder die beteiligten Gesellschafter an...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel: Drei-Objekt-Grenze - Addierung von durchgehandelten und erschlossenen Objekten
Leitsatz Durchgehandelte und erschlossene Objekte sind gleichermaßen Zählobjekte für die Bestimmung des gewerblichen Grundstückshandels; hinsichtlich der sog. Drei-Objekt-Grenze sind sie zu addieren. Gewerblicher Grundstückshandel kann auch vorliegen, wenn auf die Veräußerung des ersten Objekts eine mehr als zweijährige inaktive Phase folgt, in der die späteren Grundstücksges...mehr
Für die Drei-Objekt-Grenze sind durchgehandelte und erschlossene Objekte zu addieren
Leitsatz 1. Durchgehandelte und erschlossene Objekte sind gleichermaßen Zählobjekte für die Bestimmung des gewerblichen Grundstückshandels; hinsichtlich der sog. Drei-Objekt-Grenze sind sie zu addieren. 2. Gewerblicher Grundstückshandel kann auch vorliegen, wenn auf die Veräußerung des ersten Objekts eine mehr als zweijährige inaktive Phase folgt, in der die späteren Grundstü...mehr
Veräußerung von Mitunternehmeranteilen an Grundstücksgesellschaften als laufender Gewinn.
Leitsatz Anke Schönherr Gewinne aus der Veräußerung von Mitunternehmeranteilen an mehreren am Grundstücksmarkt tätigen Gesellschaften bürgerlichen Rechts gehören zum laufenden Gewinn nach den §§ 15 EStG, 7 GewStG. Sachverhalt Die Klägerin betreibt in der Rechtsform der GmbH & Co. KG den Erwerb und die Verwaltung von Immobilien. Komplementärin ist die A GmbH, deren alleiniger G...mehr
GewSt: Bestellung von Sicherheiten schließt erweiterte Kürzung nach § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG nicht aus
Leitsatz Die auf Grundstücke bezogene unentgeltliche Bestellung von Sicherheiten wahrt die Grenzen der grundstücksbezogenen Vermögensverwaltung i. S. von § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG. Die Grundschuldbestellung zur Kreditsicherung erfüllt nicht die Voraussetzung eines "Dienens" i. S. von § 9 Nr. 1 Satz 5 GewStG. Sachverhalt Die G-KG (G) betrieb in den Streitjahren 1986 bis 1992 die ...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel durch Erwerb, Bebauung und Veräußerung eines Grundstücks
Leitsatz Eine GbR, die ein zuvor erworbenes Grundstück mit einer noch von ihr zu errichtenden Einkaufspassage veräußert, verlässt den Bereich der privaten Vermögensverwaltung und ist jedenfalls dann i. S. des § 15 Abs. 2 EStG nachhaltig tätig, wenn sie (kumulativ) in unbedingter Veräußerungsabsicht eine Bauplanung für das Grundstück hat erstellen lassen, im Interesse der pot...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel ausnahmsweise auch bei Veräußerung nur eines Objekts
Leitsatz 1. Eine GbR, die ein zuvor erworbenes Grundstück mit einer noch von ihr zu errichtenden Einkaufspassage veräußert, verlässt nicht nur den Bereich der privaten Vermögensverwaltung, sondern kann unter weiteren Umständen auch das in § 15 Abs. 2 EStG geforderte Merkmal der Nachhaltigkeit erfüllen. 2. Sie ist jedenfalls dann nachhaltig tätig, wenn sie (kumulativ) in unbed...mehr
Liebhaberei bei gewerblichem Grundstückshandel
Leitsatz Erwirbt ein Steuerpflichtiger im Rahmen von Bauherrenmodellen mehrere Wohnungen, die er in voller Höhe mit Kredit finanziert, und sind die laufenden Verluste höher als die zu erwartenden Wertsteigerungen, liegt mangels Gewinnerzielungsabsicht kein gewerblicher Grundstückshandel vor. Tatsächlich eingetretene Veräußerungsverluste bleiben steuerlich außer Ansatz. Sachv...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel im "Ein-Objekt-Fall"
Leitsatz Eine auf Initiative des Erwerbers erfolgte Grundstücksveräußerung kann sich aufgrund einer Gesamtwürdigung als gewerblicher Grundstückshandel darstellen, auch wenn die Drei-Objekt-Grenze nicht erfüllt ist. Sachverhalt Die C/O GbR (Bauherrengemeinschaft bestehend aus zwei Klägern) erwarb am 20.12.1996 ein Grundstück und errichtete hierauf innerhalb von zwei Jahren ein...mehr
Parzellierung und Veräußerung landwirtschaftlicher Grundstücke nicht wegen Einflussnahme auf Bebauungsplanverfahren gewerblich
Leitsatz Die Parzellierung und Veräußerung land- und forstwirtschaftlich genutzter Grundstücke ist grundsätzlich Hilfsgeschäft eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs und nicht Gegenstand eines selbständigen gewerblichen Grundstückshandels. Dies gilt unabhängig von der Größe des Areals, der Anzahl der Parzellen und der Höhe des Gewinns. Ein selbständiger gewerblichen ...mehr
Bloße Parzellierung und Veräußerung ehemals landwirtschaftlich genutzter Flächen ist unabhängig von der Größe des Areals landwirtschaftliches Hilfsgeschäft
Leitsatz 1. Die Parzellierung und Veräußerung land- und forstwirtschaftlich genutzter Grundstücke ist grundsätzlich Hilfsgeschäft eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs und nicht Gegenstand eines selbstständigen gewerblichen Grundstückshandels. Dies gilt unabhängig von der Größe des Areals, der Anzahl der Parzellen und der Höhe des Gewinns. 2. Die Grundstücksveräußeru...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel nach der geänderten BFH-Rechtsprechung zur Bildung von gewillkürtem Betriebsvermögen bei Einnahme-Überschuss-Rechnung
Leitsatz Ein ab dem Zeitpunkt seines Erwerbs zum gewillkürten Betriebsvermögen eines Besitzunternehmens im Rahmen einer unechten Betriebsaufspaltung gehörendes Grundstück ist bei der Prüfung, ob durch Überschreiten der Drei-Objekt-Grenze ein gewerblicher Grundstückshandel begründet worden ist, nicht als Zählobjekt zu berücksichtigen. Ein derartiges Grundstück bleibt bei eine...mehr
Gewerblicher Grundstückshändler: Veräußerung von Grundstücken des Umlaufvermögen auch bei Zusammentreffen mit Betriebsaufgabe nicht tarifbegünstigt
Leitsatz Die Veräußerung des zum Umlaufvermögen eines gewerblichen Grundstückshändlers gehörenden Grundstücks ist auch dann nicht nach den §§ 16, 34 EStG tarifbegünstigt, wenn sie mit der Betriebsaufgabe zusammentrifft und hiermit zugleich eine zunächst bestehende Bebauungsabsicht aufgegeben wird. Soweit der Senat im Urteil vom 21.11.1989 - VIII R 19/85 (BFH/NV 1990 S. 625) ...mehr
Veräußerung von Grundstücken eines gewerblichen Grundstückshändlers auch bei Zusammentreffen mit der Betriebsaufgabe nicht tarifbegünstigt
Leitsatz 1. Die Veräußerung des zum Umlaufvermögen eines gewerblichen Grundstückshändlers gehörenden Grundstücks ist auch dann nicht nach den §§ 16, 34 EStG tarifbegünstigt, wenn sie mit der Betriebsaufgabe zusammentrifft und hiermit zugleich eine zunächst bestehende Bebauungsabsicht aufgegeben wird. Soweit der Senat im Urteil vom 21.11.1989, VIII R 19/85 (BFH/NV 1990, 625) ...mehr
Bebauung eines zuvor verkauften Grundstücks hat nur im Ausnahmefall keine Indizwirkung für gewerblichen Grundstückshandel
Leitsatz 1. Die Bebauung eines zuvor verkauften Grundstücks ist regelmäßig nicht mehr dem Bereich der privaten Vermögensverwaltung zuzurechnen. Tritt jedoch zwischen der Beauftragung der Bauhandwerker und dem Beginn der Bauarbeiten ein Ereignis ein, das die ursprünglich vorhandene Vermietungsabsicht vereitelt und den Verkauf des Grundbesitzes notwendig macht, so spricht das ...mehr
Aus betrieblicher Beteiligung an vermögensverwaltenden Personengesellschaften erzielte Einkünfte sind bei der Einkommensteuerveranlagung der Gesellschafter umzuqualifizieren
Leitsatz Die verbindliche Entscheidung über die Einkünfte eines betrieblich an einer vermögensverwaltenden Gesellschaft beteiligten Gesellschafters ist sowohl ihrer Art als auch ihrer Höhe nach durch das für die persönliche Besteuerung dieses Gesellschafters zuständige (Wohnsitz-)Finanzamt zu treffen. Normenkette § 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AO , § 182 Abs. 1 AO Sachverhalt Na...mehr
Umqualifizierung in gewerbliche Einkünfte des Gesellschafters einer Zebragesellschaft im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung
Leitsatz Eine verbindliche Entscheidung über die Einkünfte eines betrieblich an einer vermögensverwaltenden Gesellschaft beteiligten Gesellschafters ist sowohl ihrer Art als auch ihrer Höhe nah durch das für die persönliche Besteuerung diese Gesellschafters zuständige (Wohnsitz-) Finanzamt zu treffen. Sachverhalt Die Eheleute A waren an verschiedenen Grundstücksgesellschaften...mehr
Zwischenschaltung naher Angehöriger in den gewerblichen Grundstückshandel
Leitsatz 1. Unternehmer i.S. eines Zurechnungssubjekts gewerblicher Tätigkeit (§ 15 EStG) ist der Urheber des Handels, der Produktion oder der Dienstleistungen, mithin des Inbegriffs derjenigen Tätigkeiten, die Gegenstand des als rechtliche und/oder organisatorische Wirkungseinheit verfassten Betriebs sind. 2. Überlässt der Unternehmer eine in seinem Betrieb erwirtschaftete E...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel; Zurechnung von Grundstücksgeschäften bei Zwischenschaltung naher Angehöriger
Leitsatz Überlässt der Unternehmer eine in seinem Betrieb erwirtschaftete Erwerbschance aus privaten Gründen einem anderen zur Nutzung, verfügt er damit über bezogenes Einkommen. Sachverhalt Der Steuerpflichtige, ein Steuerberater, hat drei Söhne, die sich im Streitjahr (1990) noch in Ausbildung befanden. Im Juni 1990 erwarb er mehrere benachbarte unbebaute Grundstücke (zusam...mehr
Ausübung eines Gewinnermittlungswahlrechts nach § 4 Abs. 3 EStG
Leitsatz Für die Ausübung des Gewinnermittlungswahlrechts nach § 4 Abs. 3 EStG reicht es nicht aus, wenn der Steuerpflichtige auf Grund eines Irrtums davon ausgeht, Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung zu erzielen und die Einnahmen und Werbungskosten aufzeichnet Sachverhalt Im Jahre 1994 erwarb die Klägerin ein unbebautes Grundstück von 11.800 m² und parzellierte es. Die ...mehr
Eine Maschinen vermietende GbR erzielt gewerbliche Einkünfte
Leitsatz Die Vermietung eines einzelnen beweglichen Wirtschaftsguts führt prinzipiell zu sonstigen Einkünften i.S. von § 22 Nr. 3 EStG. Bei der Vermietung beweglicher Gegenstände kann eine gewerbliche Tätigkeit erst angenommen werden, wenn im Einzelfall besondere Umstände hinzutreten, die der Vermieterleistung als Ganzes das Gepräge einer selbständigen, nachhaltigen, vom Gew...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel trotz langjähriger Eigennutzung und Rückverkauf an Veräußerer
Leitsatz Zur Beurteilung der Frage, ob ein gewerblicher Grundstückhandel bei Überschreiten der Drei-Objekt-Grenze vorliegt, sind sowohl Objekte heranzuziehen, die ohne Veräußerungsgewinn an den Veräußerer zurück verkauft wurden als auch Objekte, die zwar langjährig als Mieter eigen genutzt wurden, bei denen aber trotz weiterer Eigennutzung die bedingte Veräußerungsabsicht be...mehr
Gewerblicher Grundstückshandel trotz Veräußerung nur eines Objekts an teilweise personenidentische Gesellschaft
Leitsatz Eine Projekt-GbR, die in der Art eines Bauträgers ein Grundstück zum Zwecke der Bebauung in unbedingter Veräußerungsabsicht anschafft, um darauf eine Gebäude nach den Wünschen der Käuferin (Einkaufspassage) zu errichten, unterliegt ungeachtet der Unterschreitung der Drei-Objekt-Grenze mit den aus der Veräußerung des bebauten Grundstücks erzielten Einkünften der Gewe...mehr

References: § 15
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 § 9
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 § 180
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