Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/302493
Timestamp: 2020-02-25 18:31:50+00:00

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Ergebnis: Neugestaltung Haalplatz und Unterwöhrd in...competitionline
Diashow © Franz Reschke Landschaftsarchitektur
(ID 3-302493)
1. Preis Realisierungsteil A - Haalplatz I Zuschlag
Franz Reschke Landschaftsarchitektur, Berlin (DE)
Anselm von Held | Tageslichtstudien | Kunstlichtplanung | Lichtsimulationen, Berlin (DE)
1. Preis Realisierungsteil B - Unterwöhrd I Zuschlag
2. Preis Realisierungsteil A - Haalplatz
Stötzer Landschaftsarchitekten, Freiburg im Breisgau (DE)
2. Preis Realisierungsteil B - Unterwöhrd
3. Preis Realisierungsteil A - Haalplatz
SINAI Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin (DE), Frankfurt am Main (DE)
LINDENKREUZ EGGERT | Bildermacherei & Utopografie, Dresden (DE)
3. Preis Realisierungsteil B - Unterwöhrd
Anerkennung Realisierungsteil A - Haalplatz
AO Landschaftsarchitekten Stadtplaner + Ingenieure Mainz GmbH, Mainz (DE)
Plankontor S1 Landschaftsarchitekten, Stuttgart (DE)
Anerkennung Realisierungsteil B - Unterwöhrd
Entscheidung 06.12.2018
Berufsgruppen Landschaftsarchitekten
Art der Leistung Objektplanung Freianlagen / Objektplanung Verkehrsanlagen / Stadt-/ Gebietsplanung
Preisgelder/Honorare 66.000	EUR	zzgl. USt.
Auslober/Bauherr Stadt Schwäbisch Hall, Schwäbisch Hall (DE)
Betreuer schreiberplan, Stuttgart (DE)
Preisrichter	 Prof. Cornelia Bott, Stefan Helleckes, Almut Henne, Roberto Kaiser, Prof. Dr. Frank Lohrberg, Axel Lohrer, Prof. Uta Stock-Gruber
Die Stadt Schwäbisch Hall beabsichtigt, die Freiflächen ihres zentralen Haalplatzes, der heute überwiegend dem öffentlichen Parken dient, sowie die Freifläche der gegenüberliegenden Flussinsel Unterwöhrd mit dem gerade im Bau befindlichen Globe-Theater neu zu gestalten und damit beiden Bereichen eine ihrer Lage und der historischen Bedeutung entsprechende hohe Aufenthalts- und Gestaltqualität zu geben.
Mit einer teilweisen Rücknahme von Parkierungsangeboten auf dem Haalplatz eröffnen sich neue Möglichkeiten zur Gestaltung der urbanen Fläche am Kocher. Auf der gegenüberliegenden Kocherinsel, die eine letzte Umgestaltung im Rahmen der Landesgartenschau von 1982 erfahren hat, wird das neue Globe-Theater bis 2019 fertiggestellt. Hinsichtlich seiner Aufenthaltsqualität und Funktionalität weist der Unterwöhrd jedoch starke Mängel auf. Mit Umgestaltung der Flussinsel soll auch das Theater ein attraktives Umfeld erhalten.
Ziel des Wettbewerbs soll eine gesamtkonzeptionelle Freiraumgestaltung der öffentlichen Freianlagen für beide Realisierungsteile sein, welche die Besonderheit der Lage an der Altstadt sowie am Kocher herausarbeitet. Der Charakter der beiden unterschiedlichen Freiflächen - zum einen ein städtischer Platz und zum anderen eine parkähnliche Grünanlage – soll gestalterisch und atmosphärisch gestärkt werden. Der Wettbewerb zielt auf die Gewinnung einer Vielzahl von Lösungsvorschlägen ab.
Das Wettbewerbsgebiet hat eine Gesamtgröße von ca. 17 000 m2 und besteht aus den beiden Realisierungsteilen „Haalplatz“ (ca. 10.300 m2) und „Unterwöhrd“ (ca. 6.700 m2). Beide Plangebiete liegen innerhalb eines Sanierungsgebiets.
Der Wettbewerb ist Teil eines Verhandlungsverfahrens nach VgV und ist als nichtoffener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem, qualifiziertem Bewerbungs- und Auswahlverfahren mit 20 Teilnehmern ausgelobt.
Die Ausloberin stellt für Preise und Anerkennungen einen Betrag von 66.000,- Euro netto zur Verfügung. Die Wettbewerbssumme ist ermittelt auf Basis der HOAI 2013 und der erweiterten Honorartabelle zu § 40 Abs. 1 HOAI 2013 (Freianlagen) der Richtlinien der Staatlichen Vermögens- und Hochbauverwaltung Baden-Württemberg (RifT 2013). Die Umsatzsteuer von derzeit 19 % ist darin nicht enthalten. Die Aufteilung der Wettbewerbssumme ist getrennt für die beiden Realisierungsteile wie folgt vorgesehen:
Realisierungsteil A – Haalplatz:
1. Preis 17 500 EUR zzgl. MwSt
2. Preis 12.000 EUR zzgl. MwSt
3. Preis 7 000 EUR zzgl. MwSt
Anerkennung(en) 7 000 EUR zzgl. MwSt.
Realisierungsteil B – Unterwöhrd:
1. Preis 10 000 EUR zzgl. MwSt
2. Preis 6 500 EUR zzgl. MwSt
3. Preis 3 000 EUR zzgl. MwSt
Anerkennung(en) 3 000 EUR zzgl. MwSt.
Dem Preisgericht bleibt bei einstimmigem Beschluss eine andere Verteilung der Wettbewerbssumme vorbehalten. Bei nachträglicher Feststellung eines nicht teilnahmeberechtigten Teilnehmers wird im Falle der Zuerkennung eines Preises oder Anerkennung dieser aberkannt und auf die übrigen Preise und Anerkennungen verteilt.
Gesetzte Teilnehmer - bauchplan).(, München
- Biegert Landschaftsarchitektur, Bad Friedrichshall
- EU Elke Ukas Landschaftsarchitekten, Karlsruhe
- faktorgrün landschaftsarchitekten, Freiburg
- Jochen Köber, Freier Landschaftsarchitekt, Stuttgart
- sinai, Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin
Ausstellung Eröffnung und Ausstellungsort I vom 07.12.18 -11.12.2018
Zeughaussaal (Erdgeschoss) des Neubaus
Ausstellungsort II vom 20.12.18 -30.12.2018
Am Spitalbach 8
jeweils von 12:00 – 18:00 Uhr.
Projektadresse DE-74523 Schwäbisch Hall
Deutschland-Schwäbisch Hall: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
2018/S 094-214060
Kontaktstelle(n): schreiberplan Prof. Schreiber | Sperl-Schreiber PartG mbB
Telefon: +49 711997130-0
E-Mail: MThraDhrW2BqXWFaXWpoZFlmJlxd
NUTS-Code: DE11A
Hauptadresse: http://www.schwaebischhall.de
Adresse des Beschafferprofils: http://www.schreiberplan.de/wettbewerbswesen/wettbewerbsbetreuung.html
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.schreiberplan.de/wettbewerbswesen/wettbewerbsbetreuung.html
VgV-Verfahren mit vorgelagertem nichtoffenen Realisierungswettbewerb „Neugestaltung Haalplatz und Unterwöhrd“ nach VgV 2016 iV.m. RPW 2013
Der Wettbewerb ist Teil eines Verhandlungsverfahrens nach VgV und ist als nichtoffener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem, qualifiziertem Bewerbungs- und Auswahlverfahren mit 20 Teilnehmern ausgelobt. Die Wettbewerbsteilnehmer verpflichten sich im Falle einer Beauftragung durch die Ausloberin die weitere Bearbeitung zu übernehmen und durchzuführen. Im Anwendungsbereich der VgV wird die Ausloberin mit allen Preisträgern über den Auftrag zum jeweiligen Realisierungsteil im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren verhandeln.
Die dabei anzuwendenden Auftragskriterien und ihre Gewichtung sind wie folgt festgelegt:
Wettbewerbsergebnis = 50 %
Weiterentwicklung des Wettbewerbsergebnisses = 15 %
Nachhaltigkeit / Wirtschaftlichkeit / Kosten- und Terminplanung = 20 %
Leistungsfähigleit des Projektteams = 10 %
Honorarangebot / Nebenkosten = 5 %
Die Ausloberin wird für jeden Realisierungsteil, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts, einen oder mehrere Preisträger mit der weiteren Planung im Zusammenhang mit der Objektplanung der Freianlagen entsprechend § 39 HOAI 2013 mindestens mit den Lph 1-5, sobald und soweit das Bauvorhaben realisiert werden soll, beauftragen. Die Beauftragung erfolgt in Stufen. Art und Umfang der Beauftragung stellen sicher, dass die Qualität des Wettbewerbsentwurfs umgesetzt wird. Die Beauftragung der Lph 6-8 wird angestrebt. Im Falle einer weiteren Beauftragung werden durch den Wettbewerb erbrachte Leistungen bis zur Höhe der Preissumme nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.
Das Verfahren ist anonym.
Der Zulassungsbereich umfasst die Staaten des europäischen Wirtschaftsraums EWR sowie die Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA.
Der Wettbewerb, wie auch die weiterführende Bearbeitung, wird in deutscher Sprache durchgeführt. Zur Teilnahme berechtigt sind Bewerber, die die fachlichen Voraussetzungen erfüllen. Fachliche Voraussetzung sind die Berechtigungen zur Führung der Berufsbezeichnung „Landschaftsarchitekt/in“ gemäß Rechtsvorschrift des Herkunftsstaates. Die Gesamtzahl der Teilnehmer am Wettbewerbsverfahren wird auf 20 beschränkt. Davon wurden 6 Teilnehmer von der Ausloberin vorab benannt. 14 weitere Teilnehmer werden im Bewerbungs- und Auswahlverfahren ausgewählt.
Die Bewerbungsunterlagen bestehen aus: 1. Vorgaben und Informationen zum Bewerbungsverfahren (Teilnahmewettbewerb), 2. Formblatt Bewerbererklärung. Die Bewerbungsunterlagen können ab dem 17.5.2018 unter http://schreiberplan.de/wettbewerbswesen/wettbewerbsbetreuung.html heruntergeladen werden.
Formale Zulassungskriterien sind:
— fristgerechter und vollständiger Eingang der Bewerbung,
— Bewerbererklärung (ausgefülltes Formular) mit eigenhändiger, rechtsverbindlicher Unterschrift des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft (bei juristischen Personen des bevollmächtigten Vertreters des Bewerbers),
— Unterschrift des federführenden Landschaftsarchitekten (im Formular Bewerbererklärung),
— Eigenerklärung und Nachweis, dass die vorgegebene berufliche Qualifikation vorliegt (im Formular Bewerbererklärung),
— Eigenerklärung, dass keine Teilnahmehindernisse gemäß § 4 (2) RPW bzw. Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GBW vorliegen (im Formular Bewerbererklärung),
— Eigenerklärung, dass im Auftragsfall eine ausreichende Berufshaftpflichtversicherung abgeschlossen wird (im Formular Bewerbererklärung).
Hinweis: Die formalen Nachweise zu den Erklärungen werden nach dem Wettbewerb von den Preisträgern und den Teilnehmern der engeren Wahl angefordert und geprüft.
Den Nachweis der fachlichen Eignung erbringen die Bewerber/ Bewerbergemeinschaften anhand von Nachweisen/ Referenzen in Form von 2 Projektblättern. Die vorprüfende Stelle überprüft und bepunktet die Referenzen mit max. 6 Punkten. Bewerber, die 4 oder mehr Punkte erreichen, sind als Teilnehmer des Wettbewerbs qualifiziert. Qualifizieren sich mehr als 14 Bewerber, entscheidet das Los.
Projektblatt 1: Vergleichbares realisiertes Projekt – Objektplanung/ Freianlagen (max. 3 Punkte).
(Alle erforderlichen Angaben zum Projektblatt 1 können im Dokument „Vorgaben und Informationen zum Bewerbungsverfahren“ nachgelesen werden.).
Bewertung: Das Referenzprojekt (Projektblatt 1) entspricht den Anforderungen an diese Aufgabe.
In hervorragender Weise = 3 Punkte
In durchschnittlicher Weise = 2 Punkte
Nur in geringer Weise = 1 Punkt
In nicht hinreichender Weise/ keine Einreichung = 0 Punkte
Projektblatt 2: Ein weiteres vergleichbares, realisiertes Projekt (s.o.) oder ein Wettbewerbserfolg/ eine Auszeichnung – Objektplanung/ Freianlagen (max. 3 Punkte)
(Alle erforderlichen Angaben zum Projektblatt 2 können im Dokument „Vorgaben und Informationen zum Bewerbungsverfahren“ nachgelesen werden.).
Bewertung: 1. Preis = 3 Punkte
Weitere Preise = 2 Punkte
Ankauf/Anerkennung = 1 Punkt
Keine Einreichung = 0 Punkte
Hinweis: Sofern als Referenzprojekt 2 ein Wettbewerbserfolg/eine Auszeichnung eingereicht wird, darf es sich um das gleiche Projekt wie in Referenz 1 handeln.
Die Auswahl der Teilnehmer sowie alle weiteren Modalitäten sind im Dokument „Vorgaben und Informationen zum Bewerbungsverfahren (Teilnahmewettbewerb)“ ausführlich beschrieben.
Die Bewerbungen sind mit dem Betreff „Neugestaltung Haalplatz/ Unterwöhrd“ zu versehen und müssen bis 18.6.2018, 16.00 (Submissionstermin) ausschließlich in digitaler Form per E-Mail (MjIwX1wsX09UXlFVTlFeXFhNWhpQUQ==, max. 20 MB) eingegangen sein.
Beruf angeben: Teilnahmeberechtigt sind Landschaftsarchitektinnen und -architekten. Zur Teilnahme berechtigt sind Bewerber, die die fachlichen Voraussetzungen erfüllen. Fachliche Voraussetzung sind die Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Landschaftsarchitekt/in“ gemäß Rechtsvorschrift des Herkunftsstaates. Weitere Informationen siehe „Vorgaben und Informationen zum Bewerbungsverfahren“.
bauchplan).(, München
Biegert Landschaftsarchitektur, Bad Friedrichshall
EU Elke Ukas Landschaftsarchitekten, Karlsruhe
faktorgrün landschaftsarchitekten, Freiburg
Jochen Köber, Freier Landschaftsarchitekt, Stuttgart
sinai, Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH, Berlin
Beurteilungskriterien für Realisierungsteil A – Haalplatz:
— Einbindung in den städtebaulichen Kontext,
— räumlich gestalterische Konzeption und Qualität,
— Erfüllung der Nutzungsanforderungen und Funktionalität,
— Qualität der verkehrlichen Erschließung und Barrierefreiheit,
— Qualität im Umgang mit denkmalpflegerischen Belangen,
— Umsetzungsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit
Beurteilungskriterien für Realisierungsteil B – Unterwöhrd:
— räumlich gestalterische Konzeption und Qualität insbesondere in Bezug auf das Globe-Theater und im Umgang mit denkmalpflegerischen Belangen,
Die Reihenfolge stellt keine Gewichtung der Kriterien dar. Das Preisgericht behält sich eine weitere Differenzierung der Kriterien vor.
Tag: 18/06/2018
Tag: 25/06/2018
Prof. Cornelia Bott, Landschaftsarchitektin, Korntal-Münchingen - Fachpreisrichterin
Prof. Stock-Gruber, Landschaftsarchitektin, Buch am Erlbach - Fachpreisrichterin
Stefan Helleckes, Landschaftsarchitekt, Karlsruhe - Fachpreisrichterin
Almut Henne, Landschaftsarchitektin, Freiburg - Fachpreisrichterin
Roberto Kaiser, Landschaftsarchitekt, Ulm - Fachpreisrichter
Prof. Dr. Frank Lohrberg, Landschaftsarchitekt, Stuttgart - Fachpreisrichter
Axel Lohrer, Landschaftsarchitekt, München - Fachpreisrichter
Anette Dupper, Landschaftsarchitektin, Bad Friedrichshall - Stellv. Fachpreisrichterin
Annette Sinz-Beerstecher, Landschaftsarchitektin, Rottenburg - Stellv. Fachpreisrichterin
Oberbürgermeister Hermann-Josef Pelgrim, Stadt Schwäbisch Hall - Sachpreisrichter
Erster Bürgermeister Peter Klink, Stadt Schwäbisch Hall - Sachpreisrichter
Hartmut Baumann, Gemeinderat, FWV - Sachpreisrichter
Andrea Hermann, Gemeinderätin, Bündnis 90/Die Grünen - Sachpreisrichterin
Dr. Ludger Graf von Westerholt, Gemeinderat, CDU - Sachpreisrichter
Helmut Kaiser, Gemeinderat SPD - Sachpreisrichter
Holger Göttler, Leitung FB Planen und Bauen, Stadt Schwäbisch Hall - Stellv. Sachpreisrichter
Christian Mathieu, Abteilungsleitung Stadtplanung, Stadt Schwäbisch Hall - Stellv. Sachpreisrichter
Dr. Martin Hahn, Landesamt für Denkmalpflege, Bau- und Kunstdenkmalpflege - Berater
Dr. Jonathan Scheschkewitz, Landesamt für Denkmalpflege, Archäologische Denkmalpflege - Berater
Vertreter aus den Arbeitskreisen (wird noch benannt) - Berater
Weitere voraussichtliche Termine:
Ausgabe der Unterlagen (Auslobung mit Anlagen) für den Wettbewerb an die Teilnehmer = 6.8.2018
Schlusstermin schriftliche Rückfragen = 31.8.2018
Rückfragenkolloquium = 11.9.2018
Schriftliche Beantwortung der Rückfragen = 14.9.2018
Abgabe der Pläne (Submission) = 15.11.2018, 16.00
Preisgerichtssitzung = 6.12.2018
Ausstellung = wird noch bekanntgegeben
Einladung der Preisträger zur VgV-Verhandlung = 17.12.2018
E-Mail: MjE2YF9jZGNkVVxcVTBiYFseUmdcHlRV
Internet-Adresse: http://www.rp-karlsruhe.de/servlet/PB/menu/1159131/index.html
E-Mail: MTFvbnJzcnNka2tkP3Fvai1hdmstY2Q=
2019/S 186-452703
Kontaktstelle(n): Fachbereich Planen und Bauen, Stadtplanungsamt, Herr Christian Mathieu
Telefon: +49 791751435
E-Mail: MjEwWFdrW2Q2aVlebVdbWF9pWV5eV2JiJFpb
Fax: +49 791751495
Hauptadresse: www.schwaebischhall.de
Neugestaltung des Unterwöhrds in Schwäbisch Hall, Objektplanung Freianlagen gemäß § 39 HOAI, Leistungsphasen 1-8
Die Stadt Schwäbisch Hall beabsichtigt, die Freifläche der Flussinsel Unterwöhrd mit dem kürzlich fertiggestelltem Globe-Theater neu zu gestalten und damit dem Bereich eine seiner Lage und der historischen Bedeutung entsprechende hohe Aufenthalts- und Gestaltqualität zu geben. Für die Objektplanung Freianlagen wurde ein nichtoffener Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 durchgeführt an den ein Verhandlungsverfahren mit den Preisträgern des Wettbewerbs anschloss. Der Auftrag umfasst die Objektplanung Freianlagen gemäß § 39 HOAI.
Objektplanung Freianlagen gemäß § 39 HOAI, Leistungsphasen 1-8. Verfahren auf Grundlage der Vergabeverordnung – VgV in Form eines Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb (§ 14 Abs. 4 Nr. 8 VgV) im Anschluss an den nichtoffenen Realisierungswettbewerb mit allen Preisträgern.
Die Stadt Schwäbisch Hall beabsichtigt, die Freiflächen ihres zentralen Haalplatzes, der heute überwiegend dem öffentlichen Parken dient, sowie die Freifläche der gegenüberliegenden Flussinsel Unterwöhrd neu zu gestalten und damit beiden Bereichen eine ihrer Lage und der historischen Bedeutung entsprechende hohe Aufenthalts- und Gestaltqualität zu geben. Mit einer teilweisen Rücknahme von Parkierungsangeboten auf dem Haalplatz eröffnen sich neue Möglichkeiten zur Gestaltung der urbanen Fläche am Kocher. Auf der gegenüberliegenden Kocherinsel, die eine letzte Umgestaltung im Rahmen der Landesgartenschau von 1982 erfahren hat, wurde das neue Globe-Theater 2019 fertiggestellt. Hinsichtlich seiner Aufenthaltsqualität und Funktionalität weist der Unterwöhrd jedoch starke Mängel auf. Mit Umgestaltung der Flussinsel soll auch das Theater ein attraktives Umfeld erhalten. Zur Gewinnung einer Vielzahl von Lösungsvorschlägen hat die Stadt Schwäbisch Hall einen Realisierungswettbewerb für beide Plangebiete durchgeführt. Das Wettbewerbsgebiet hat eine Gesamtgröße von ca. 17 000 m2 und besteht aus den beiden Realisierungsteilen „Haalplatz“ (ca. 10 300 m2) und „Unterwöhrd“ (ca. 6 700 m2). Im Wettbewerb wurden getrennte Preise für die beiden Realisierungteile „Haalplatz“ und „Unterwöhrd“ vergeben. Zur Wettbewerbsbekanntmachung siehe Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2018/S 094-214060. Zur Bekanntmachung des Wettbewerbsergebnisses siehe Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2018/S 243-556515.
Für die Neugestaltung des Unterwöhrds wurden 3 Preise vergeben. Mit allen 3 Preisträgern wurde im Anschluss an den Wettbewerbs ein Verhandlungsverfahren nach VgV durchgeführt. Gegenstand des Auftrags sind die erforderlichen Leistungen der Objektplanung Freianlagen gemäß § 39 HOAI, Leistungsphasen 1 bis 8 für die Neugestaltung des Unterwöhrds gemäß Aufgabenstellung aus dem vorangegangenen nichtoffenen Realisierungswettbewerb. Mit dem Vertragsabschluss werden zunächst die Leistungsphasen 1 bis 3 beauftragt, anschließend ist beabsichtigt, die Leistungsphasen 4 und 5 und in einer dritten Stufe die Leistungsphasen 6 bis 8 oder einzelner Leistungen oder Teilleistungen daraus zu beauftragen. Ein Anspruch auf eine Folgebeauftragung besteht nicht. Diese optionale stufenweise Beauftragung erfolgt für den Fall, dass das Bauvorhaben aufgrund von unvorhergesehenen Entwicklungen nicht oder nicht ohne grundlegende Veränderungen und im Rahmen der kalkulierten Kosten weiter durchgeführt werden kann und somit die Wirtschaftlichkeit, Finanzierung und ggf. Förderung nicht gegeben sind.
Das Verfahren war anonym. Im gesamten Verfahren war gemäß § 53 VgV die digitale Abgabe der Angebote sowie die Abwicklung der Kommunikation (mit Ausnahme der Verhandlungsgespräche) ausschließlich über die eVergabe-Plattform „subreport ELViS“ zulässig.
Qualitätskriterium - Name: Leistungsfähigkeit des Projektteams / Gewichtung: 10
Qualitätskriterium - Name: Wettbewerbsergebniss (aus dem nichtoffenen Realisierungswettbewerb) / Gewichtung: 50
Qualitätskriterium - Name: Weiterentwicklung des Wettbewerbsergebnisses / Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Nachhaltigkeit/Wirtschaftlichkeit/Kosten- und Terminplanung / Gewichtung: 20
Kostenkriterium - Name: Honorarangebot/Nebenkosten / Gewichtung: 5
Stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen. Siehe Ziff. II.2.4.
Die Zulassungs- und Eignungskriterien sowie die Zuschlagskriterien waren gemeinsam mit den Bewertungshinweisen im Formular „Informationen zum Verhandlungsverfahren nach VgV im Anschluss an den nichtoffenen Realisierungswettbewerb“ (Vergabeunterlage Nr. VU 1) und im „Formular Erstangebot“ bzw. im „Formular Endgültiges Angebot“ (Vergabeunterlage Nr. VU 2) detailliert aufgeführt.
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2018/S 094-214060
Franz Reschke Landschaftsarchitektur
Telefon: +49 3091900170
E-Mail: MjE1Wl9XYDFXY1Jfa2NWZFRZXFYfVVY=
Internet-Adresse: http://www.franzreschke.de
E-Mail: MjE1YWBkZWRlVl1dVjFjYVwfU2hdH1VW
Informations- und Wartepflicht (§ 134 a GWB – Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen).
1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist;
2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Abs. 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an;
3) Die Informationspflicht entfällt in Fällen, in denen das Verhandlungsverfahren ohne vorherige Bekanntmachung wegen besonderer Dringlichkeit gerechtfertigt ist.
Satz 2 nicht zitiert, da irrelevant.
Einleitung des Verfahrens vor der Vergabekammer, Antrag (§ 160 GWB):
1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriftengeltendmacht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriftenein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht;
3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichendes Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt,
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2. §134 Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.
E-Mail: MjIwXFtfYF9gUVhYUSxeXFcaTmNYGlBR
Ausschreibung veröffentlicht 18.05.2018
Ergebnis veröffentlicht 20.12.2018
Zuletzt aktualisiert 27.09.2019
Wettbewerbs-ID 3-302493
Seitenaufrufe 2824
Wohnbebauung Rankengasse / Karlauerstraße in Graz (AT)
Neubau und Adaptierung Volksschule und Hort Pichling in Linz (AT)

References: § 40
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 § 97
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 § 135
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