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Timestamp: 2019-02-22 03:10:20+00:00

Document:
VFD Landesverband Berlin Brandenburg - Bereiten von nichtöffentlichen Wegen
Bereiten von nichtöffentlichen Wegen
03Mai in Reitrecht in Brandenburg
Bundeswaldgesetz & Landeswaldgesetze
Alle Privatwege die nicht zu den öffentlichen Wegen zählen fallen unter das Sonderrecht der Wald-und Naturschutzgesetze.
Das schließt Forstwege ein.
Bundeswaldgesetz als HTML - Version und als PDF
vom 20 April 2004
(5) Das für die Forsten zuständige Mitglied der Landesregierung kann durch Rechtsverordnung dieErhebung einer Abgabe zur Finanzierung der Schadensbeseitigung an Wegen durch dieInanspruchnahme der zulässigen Betretensart bestimmen. In der Rechtsverordnung werden die Höhe, das Verfahren der Erhebung und die Art der Verwaltung und Verwendung festgelegt.
Wer von den Benutzungsrechten nach diesem Gesetz Gebrauch macht, handelt auf eigene Gefahr. Die
Waldbesitzer haften insbesondere nicht für
a) Wald in der Zeit von eineinhalb Stunden nach Sonnenuntergang bis eineinhalb Stunden vorSonnenaufgang (Nachtzeit) betreten wird,
b) durch Eingriffe in den Wald oder durch den Zustand von Anlagen entstehen, insbesondere durch Bodenerkundungsschächte, Gruben und Rohrdurchlässe. Die Haftung der Waldbesitzer ist nicht nach Satz 2 Nr. 3, 4 oder 5 Buchstabe b ausgeschlossen, wenn die Schädigung von Personen, die den Wald betreten, von den Waldbesitzern vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt wird.
(4) Auf Wegen sind das Radfahren und das Fahren mit Krankenfahrstühlen gestattet. Das Reiten sowie das Fahren mit bespannten Fahrzeugen ist nur auf Waldwegen und Waldbrandwundstreifen zulässig. Waldwege sind Wirtschaftswege, die von zwei- oder mehrspurigen Fahrzeugen befahren werden können. Waldbrandwundstreifen sind von Vegetation und brennbarem Material freizuhaltende Streifen, insbesondere entlang von Bahnlinien und Straßen zum Schutz der nachgelagerten Waldbestände vor Waldbrand.
"Zweispurig" heisst, dass der Weg breit genug sein muss, um von einem Auto befahren werden zu können. "Wirtschaftweg" heisst, dass der Weg wirklich auch ein Weg sein muss -- Rückegassen, Pfade, Traktorspuren sind KEINE Wege !
Wander- oder Radweg-Markierungen bedeuten NICHT automatisch ein Reit-/Fahrverbot. Auf solchen Wegen ist Rücksichtnahme gegenüber unseren wandernden und radelnden Mitmenschen aber GANZ BESONDERS wichtig ! Nur im Schritt begegnen, auch mal absteigen, wenn die anderen Angst haben und ein freundliches Wort sollte für vernünftige Pferdeleute sowieso selbstverständlich sein. Um den Wanderern und Radfahrern das Leben auf dem Brandenburger Sandboden nicht noch schwerer zu machen, sollten wir möglichst die Fahrspuren der Wege hufspurenfrei lassen - reitet in der Wegmitte oder seitlich neben den Fahrspuren. Wir VFDler sollten als Vorbilder für alle anderen Reiter mit gutem Beispiel vorangehen.
(2) Sperren von Wald bedarf der Genehmigung durch die untere Forstbehörde. Das gesperrte Gebiet ist zu kennzeichnen. Einer Genehmigung bedarf es nicht, wenn die Sperrung nach anderen öffentlichrechtlichen Vorschriften erlaubt ist.
des Schutzes der Waldbesucher, vorliegen.
(5) Das für Forsten zuständige Mitglied der Landesregierung regelt durch Rechtsverordnung Näheres zum Verfahren, insbesondere zum Umfang der benehmlichen Beteiligung der Kommunen und Landkreise, zur Art und zum Umfang der Kenntlichmachung der Sperrung sowie zur Zulässigkeit von Sperrungen nach Absatz 3. sowie zum Sperren von Waldwegen oder Wegen für bestimmte Betretensarten.
Verordnung zum Sperren von Wald
(Waldsperrungsverordnung – WaldSperrV)
Ordnungswidrigkeiten (Auszug)
8.entgegen § 15 Abs.1 den Wald betritt,
9. entgegen § 15 Abs.2 den Wald gefährdet oder beschädigt sowie die Erholung anderer stört,
10. unbefugt die in § 15 Abs. 3 aufgeführten Waldflächen und Einrichtungen betritt,
11. entgegen den Vorschriften nach § 15 Abs.4 Rad fährt, Krankenfahrstuhl fährt, mit nicht motorisiertenGespannen fährt oder reitet,
12. entgegen den Vorschriften nach § 15 Abs. 5 reitet oder mit bespannten Fahrzeugen fährt,
16. entgegen § 15 Abs.8 Hunde unangeleint führt,
21. entgegen § 18 Abs.2 ohne vorherige Genehmigung den Wald sperrt.
BITTE GEHT VERANTWORTUNGSVOLL MIT DIESER NEUEN "FREIHEIT" UM !!!
Rücksichtnahme auf Spaziergänger und Radfahrer sollte jedem Geländereiter eine Selbstverständlichkeit sein. Respektiert gesperrte Wege und reitet NIE außerhalb von Wegen !

References: § 15
 § 15
 § 15
 § 15
 § 15
 § 15
 § 18