Source: http://www.schulrechthamburg.de/jportal/portal/bs/18/page/sammlung.psml?pid=Dokumentanzeige&showdoccase=1&js_peid=Trefferliste&fromdoctodoc=yes&doc.id=jlr-SchulGHAV19P87&doc.part=S&doc.price=0.0
Timestamp: 2019-02-23 09:39:37+00:00

Document:
§ 85 - Schulaufsicht, Schulberatung und Schulinspektion
§ 85 a - Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB)
§ 85 b - Aufgaben des HIBB
§ 85 c - Mitglieder des Kuratoriums
§ 85 d - Aufgaben des Kuratoriums
§ 85 e - Beschlussfassung des Kuratoriums
§ 86 - Regionale Bildungskonferenzen, Schulentwicklungsplanung
§ 87 - Klassengrößen, Mindestzügigkeiten und Schulstandorte
§ 87*) **) ***)
Klassengrößen, Mindestzügigkeiten
und Schulstandorte
(1) 1 An Stadtteilschulen soll in den Jahrgangsstufen 5 und 6 keine Klasse größer sein als 23 Schülerinnen und Schüler, in den übrigen Jahrgangsstufen soll keine Klasse größer sein als 25 Schülerinnen und Schüler. 2 An Gymnasien soll die Klassengröße von 28 Schülerinnen und Schülern nicht überschritten werden. 3 Schülerinnen und Schüler an Grundschulen haben Anspruch auf Unterricht in Klassen, die nicht größer sind als 23 Schülerinnen und Schüler, an Grundschulen mit einer sozialstrukturell benachteiligten Schülerschaft auf Klassengrößen, die 19 nicht überschreiten. 4 Aus Gründen besonderer räumlicher Gegebenheiten oder besonderer pädagogischer Aufgaben kann die Klassengröße im Einzelfall unterschritten, aus Gründen der regionalen Versorgung aller Schülerinnen und Schüler im Einzelfall überschritten werden.
(2) 1 Die Grundschule wird mindestens zweizügig, die Stadtteilschule und das Gymnasium werden mindestens dreizügig geführt. 2 Wird die Mindestzügigkeit in den Eingangsklassen in zwei aufeinanderfolgenden Schuljahren nicht erreicht, so werden an der betreffenden Schule im darauf folgenden Schuljahr keine Eingangsklassen mehr eingerichtet. 3 Bei der Einrichtung von Eingangsklassen ist darauf hinzuwirken, dass von den Sorgeberechtigten nachgefragte Bildungsangebote in ausreichendem Umfang angeboten werden.
(3) 1 Schulorganisatorische Entscheidungen einschließlich derjenigen, ob und wo Eingangsklassen eingerichtet werden, erfolgen durch Rechtsverordnung des Senats; diese kann auch Ausnahmen von der Regel des Absatzes 2 Satz 2 vorsehen. 2 Die Verordnung hat eine gleichmäßige Versorgung mit altersangemessen erreichbaren Angeboten der verschiedenen Schulformen und Schulstufen, die Entwicklung der Anmeldungen an den einzelnen Schulen und Schulformen sowie die Grundsätze einer sparsamen und wirtschaftlichen Haushaltsführung zu beachten.
§ 87 HmbSG wird von folgenden Dokumenten zitiert
Eingangsformel SchulOrgFrequV HA, gültig ab 11.08.2005
[Red. Anm.: Gemäß Abs. 3 und 4 der Schlussbestimmungen des 12. Gesetzes zur Änderung des Hamburgischen Schulgesetzes vom 20.10.2009 (HmbGVBl. S. 373, 382) gilt Folgendes:
1. Schülerinnen und Schüler, die sich zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Gesetzes in der Jahrgangsstufe 1 oder 2 befinden, setzen ihren Bildungsgang nach Maßgabe der bisher geltenden Vorschriften fort, bis sie in die Jahrgangsstufe 4 der Primarschule eintreten.
2. Schülerinnen und Schüler, die sich zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Gesetzes in der Jahrgangsstufe 4, 5 oder 6 befinden, setzen ihren Bildungsgang nach Maßgabe der bisher geltenden Vorschriften bis zum Ende der Jahrgangsstufe 6 in einer Stadtteilschule oder einem Gymnasium fort.
3. Schülerinnen und Schüler, die sich zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Gesetzes in der Jahrgangsstufe 7, 8, 9 oder 10 einer Haupt- und Realschule, einer kooperativen oder integrierten Gesamtschule oder eines Gymnasiums oder in der Sekundarstufe II einer kooperativen oder integrierten Gesamtschule oder eines Gymnasiums befinden, setzen ihren Bildungsgang nach Maßgabe der bisher geltenden Vorschriften und den Ausbildungs- und Prüfungsordnungen der jeweiligen Schulform, in der sie sich befinden, fort. Dies gilt bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie die Schule abschließen oder endgültig verlassen oder in die Sekundarstufe II übergehen oder versetzt werden.
(4) Absatz 3 gilt nicht für solche Schülerinnen und Schüler, die im Schuljahr 2010/2011 eine 7. Jahrgangsstufe wiederholen oder in späteren Schuljahren eine Jahrgangsstufe wiederholen.
[Red. Anm.: Gemäß § 2 Abs. 3 des 13. Gesetzes zur Änderung des Hamburgischen Schulgesetzes vom 9. 3. 2010 (HmbGVBl. S. 249, 250) tritt die Änderung des Absatzes 1 am 1. August 2010 mit folgender Maßgabe in Kraft: Beginnend mit dem Schuljahr 2010/2011 werden jeweils die 1. Klassen der Primarschulen nach den neuen Höchstfrequenzen eingerichtet und im weiteren Fortgang so organisiert.]
[Red. Anm.: Gemäß Artikel 2 § 1 Abs. 3 des 14. Gesetzes zur Änderung des Hamburgischen Schulgesetzes vom 21. 9. 2010 (HmbGVBl. S. 551, 553) findet § 87 Abs. 1 Anwendung jeweils auf die Eingangsklassen; dies sind die Jahrgangsstufe 1 der Grundschule und die Jahrgangsstufe 5 der weiterführenden Schulen, und sodann im Fortgang dieser Klassenverbände.]

References: § 85

§ 85

§ 85

§ 85

§ 85

§ 86

§ 87

§ 87

§ 87
 § 2
 § 1
 § 87