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Timestamp: 2016-10-21 09:12:00+00:00

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2C_1004/2011 (23.08.2012)
2C_1004/2011
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, vom 24. Oktober 2011.
Der serbische Staatsangeh�rige X.________ (geb. 1979) reiste am 30. Oktober 1993 unter dem Namen Y.________ im Rahmen des Familiennachzugs zu seinen Eltern in die Schweiz ein, wo er im Kanton Z�rich eine Aufenthaltsbewilligung erhielt. Mit Urteil des Bezirksgerichts Pf�ffikon vom 7. Februar 2001 wurde er zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und einer Busse von Fr. 1'000.-- verurteilt; in der Folge verweigerte die zust�ndige Beh�rde des Kantons Z�rich die Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung und wies ihn weg. Am 7. April 2002 wurde X.________ polizeilich ausgeschafft; zudem verf�gte das damalige Bundesamt f�r Ausl�nderfragen (heute: Bundesamt f�r Migration) eine Einreisesperre auf unbestimmte Dauer.
Am 4. April 2003 heiratete X.________ unter dem Namen Z.________ eine in der Schweiz niedergelassene Landsfrau und reiste am 7. M�rz 2004 im Rahmen des Familiennachzugs wieder in die Schweiz ein. Nachdem X.________ mehrfach straff�llig geworden war (u.a. Verurteilungen zu knapp sechs Monaten Gef�ngnis), verweigerten die zust�ndigen Beh�rden des Kantons Schwyz am 19. Dezember 2006 die Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung und wiesen ihn an, die Schweiz zu verlassen. Die Ehe wurde am 19. M�rz 2007 geschieden.
Im Kosovo liess er am 10. Juli 2007 erneut seinen Namen �ndern (von Z.________ in X.________). Am 19. September 2007 heiratete er die kosovarische Staatsangeh�rige A.________ (geb. 1984), die in der Schweiz �ber eine Niederlassungsbewilligung verf�gt. Am 30. Mai 2008 reiste er im Rahmen des Familiennachzugs - erneut unter Missachtung des Einreiseverbots - in die Schweiz ein und erhielt im Kanton Luzern eine Aufenthaltsbewilligung. Am 15. August 2009 kam die gemeinsame Tochter B._______ zur Welt.
Am 18. Januar 2010 wies das Bundesamt f�r Migration (BFM) ein Gesuch von X.________ um Aufhebung der Einreisesperre ab; zudem wies das BFM darauf hin, dass der Aufenthalt von X.________ nicht weiter zu verl�ngern sei. Mit Verf�gung vom 8. M�rz 2010 verweigerte das Amt f�r Migration des Kantons Luzern X.________ die Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung und ordnete seine Wegweisung an. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern am 7. September 2010 ab. Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern wies die dagegen erhobene Beschwerde am 24. Oktober 2011 ab, soweit es darauf eintrat.
Mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 5. Dezember 2011 beantragt X.________, das Urteil vom 24. Oktober 2011 sei aufzuheben und es sei ihm der weitere Aufenthalt in der Schweiz zu gestatten, eventualiter sei die Streitsache an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern und das Bundesamt f�r Migration beantragen die Abweisung der Beschwerde. Das Amt f�r Migration und das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern haben sich nicht vernehmen lassen.
Mit Verf�gung vom 8. Dezember 2011 hat der Pr�sident der II. �ffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde antragsgem�ss die aufschiebende Wirkung zuerkannt.
1.1 Ausl�ndische Ehegatten von Niedergelassenen haben unter Vorbehalt von Widerrufsgr�nden Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit ihrem Partner zusammenwohnen (Art. 43 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 51 Abs. 2 und 62 AuG [SR 142.20]). Ein identischer Anspruch ergibt sich im vorliegenden Fall aus Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 Abs. 1 BV (Schutz des Familienlebens), da die Ehegattin und die Tochter mit ihren Niederlassungsbewilligungen hier �ber ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verf�gen und der Beschwerdef�hrer seine intakten famili�ren Beziehungen zu ihnen tats�chlich lebt (BGE 130 II 281 E. 3.1 S. 285 f.).
Gegen den angefochtenen kantonal letztinstanzlichen Endentscheid ist die Beschwerde an das Bundesgericht somit zul�ssig (Art. 83 lit. c Ziff. 2, 86 Abs. 1 lit. d und 90 BGG).
1.2 Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat. Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz von Amtes wegen berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG). Die R�ge, der Sachverhalt sei offensichtlich unrichtig festgestellt (Art. 97 Abs. 1 BGG) muss in der Beschwerdeschrift nach den Anforderungen gem�ss Art. 106 Abs. 2 BGG vorgebracht und begr�ndet werden (BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254 f.).
2.1 Nicht durchzudringen vermag vorab die R�ge, die Vorinstanz habe den Anspruch auf rechtliches Geh�r verletzt, indem sie die Ehefrau nicht (noch einmal) befragt habe. Zwar umfasst der in Art. 29 Abs. 2 BV gew�hrleistete Anspruch auf rechtliches Geh�r u.a. auch das Recht der Betroffenen, mit erheblichen Beweisantr�gen geh�rt zu werden (BGE 135 II 286 E. 5.1 S. 293 mit Hinweisen). Jedoch ist dieser Anspruch nicht verletzt, wenn ein Gericht deshalb auf die Abnahme beantragter Beweismittel verzichtet, weil es aufgrund der bereits abgenommenen Beweise seine �berzeugung gebildet hat und ohne Willk�r in vorweggenommener (antizipierter) Beweisw�rdigung annehmen kann, dass seine �berzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht ge�ndert w�rde (BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148 mit Hinweisen). Diese Voraussetzungen waren vorliegend ohne Weiteres erf�llt: Die Aussagen der Ehefrau sowie des Beschwerdef�hrers liegen den Akten bei und sind von der Vorinstanz gew�rdigt worden (vgl. angefochtener Entscheid E. 6f). Der Beschwerdef�hrer hatte zudem gen�gend Gelegenheit, sich zu �ussern und allenfalls weitere geeignete Belege einzureichen, um seinen Standpunkt darzulegen.
2.2 Soweit der Beschwerdef�hrer sodann auf Ausf�hrungen vor den Vorinstanzen verweist (vgl. insb. Beschwerdeschrift Ziff. 1.4), tritt das Bundesgericht praxisgem�ss nicht darauf ein. Die erhobenen R�gen m�ssen in der Beschwerdeschrift selber enthalten sein; der blosse Verweis auf Ausf�hrungen in anderen Rechtsschriften oder auf die Akten reicht nicht aus (BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399 f. mit Hinweisen).
3.1 Nach Art. 62 lit. a AuG kann die Aufenthaltsbewilligung widerrufen werden, wenn der Ausl�nder oder sein Vertreter im Bewilligungsverfahren falsche Angaben macht oder wesentliche Tatsachen verschwiegen hat. Das Bundesgericht hat ausgef�hrt, dass die unter dem alten Recht (Art. 9 Abs. 2 lit. a und Abs. 4 lit. a ANAG) zu diesem Widerrufsgrund entwickelte Praxis im Wesentlichen auch f�r Art. 62 lit. a AuG gilt. Namentlich muss die falsche Angabe oder das Verschweigen wesentlicher Tatsachen in der Absicht erfolgt sein, gest�tzt darauf den Aufenthalt oder die Niederlassung bewilligt zu erhalten. Der Ausl�nder ist verpflichtet, den Beh�rden wahrheitsgetreu �ber alles Auskunft zu geben, was f�r den Bewilligungsentscheid massgebend sein kann (Art. 3 Abs. 2 und Art. 13f ANAG bzw. Art. 90 AuG). Wesentlich sind nicht nur Umst�nde, nach denen die Fremdenpolizei ausdr�cklich fragt, sondern auch solche, von denen der Gesuchsteller wissen muss, dass sie f�r den Bewilligungsentscheid massgeblich sein k�nnen (Urteile 2C_656/2011 vom 8. Mai 2012 E. 2.1; 2C_15/2011 vom 31. Mai 2011 E. 4.2.1).
3.2 Der Schluss der Vorinstanz, wonach im vorliegenden Fall der Widerrufsgrund von Art. 62 lit. a AuG erf�llt ist, ist nicht zu beanstanden.
3.2.1 So hat die Vorinstanz festgestellt, dass in den vom Beschwerdef�hrer im Bewilligungsverfahren eingereichten Geburts- und Heiratsurkunden nicht nur der Name des Beschwerdef�hrers, sondern auch jeweils der Nachname der Eltern abge�ndert worden ist. Zudem hat der Beschwerdef�hrer bereits beim Ausf�llen des Visumsantrags f�r die Schweiz am 11. April 2008 wahrheitswidrige Angaben gemacht, indem er seine fr�heren Aufenthalte in der Schweiz verschwiegen hat. Der Vorinstanz ist zuzustimmen, wenn sie ausf�hrt, der Beschwerdef�hrer habe sich der drohenden Konsequenzen einer Einreise unter falschem Namen bewusst sein m�ssen. Trotzdem hat es der Beschwerdef�hrer unterlassen, seine fr�heren Identit�ten und Aufenthalte in der Schweiz gegen�ber den Beh�rden offen zu legen. Ebenso zutreffend sind die Ausf�hrungen der Vorinstanz auf den wenig �berzeugenden Einwand des Beschwerdef�hrers, er habe nicht gewusst, wie er sich nach einer Namens�nderung verhalten m�sse: Der Beschwerdef�hrer ist insgesamt zweimal mit einem ge�nderten Namen in die Schweiz eingereist und bereits der Kanton Schwyz hat die Aufenthaltsbewilligung unter anderem aufgrund der Einreise mit ge�ndertem Namen verweigert (vgl. angefochtener Entscheid E. 4d).
3.2.2 Der Beschwerdef�hrer setzt sich mit den Erw�gungen der Vorinstanz �ber den Widerrufsgrund von Art. 62 lit. a AuG nicht substantiell auseinander, so dass es fraglich ist, ob die Beschwerde in diesem Punkt �berhaupt den Begr�ndungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG gen�gt.
Der Beschwerdef�hrer beschr�nkt sich im Wesentlichen auf die R�ge, in Bezug auf die Umgehung der Einreisesperre habe die Vorinstanz den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt. Daraus kann der Beschwerdef�hrer jedoch nichts zu seinen Gunsten ableiten: Zwar hat die zust�ndige Staatsanwaltschaft am 5. August 2010 aus formellen Gr�nden (keine Rechtswirkung der Einreisesperre "mangels einer belegbaren g�ltigen Er�ffnung") das Strafverfahren betreffend Widerhandlungen gegen das AuG eingestellt, gleichzeitig aber festgehalten, dass "der Angeschuldigte trotz offensichtlicher Kenntnis der Einreisesperre nach der Namens�nderung in die Schweiz einreiste". Zudem ist im vorliegenden Fall der Widerrufsgrund erf�llt, weil der Beschwerdef�hrer seine fr�heren Aufenthalte, Verurteilungen und Namens�nderungen verschwiegen hat; dem allenfalls zus�tzlich gegebenen Verstoss gegen die Einreisesperre kommt hier somit keine entscheidende Bedeutung mehr zu.
4.1 Wenn ein Ausl�nder durch sein Verhalten einen Widerrufsgrund gesetzt hat, bleibt zu pr�fen, ob diese Massnahme auch als verh�ltnism�ssig erscheint. Dabei sind namentlich die Schwere des Verschuldens, der Grad der Integration sowie die dem Betroffenen drohenden Nachteile zu ber�cksichtigen (BGE 135 II 377 E. 4.3 ff. S. 381 ff.; vgl. auch Art. 96 Abs. 1 AuG). Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts sind umso strengere Anforderungen an eine fremdenpolizeiliche Massnahme zu stellen, je l�nger ein Ausl�nder in der Schweiz anwesend war. Selbst bei einem Ausl�nder, der bereits hier geboren ist und sein ganzes bisheriges Leben in der Schweiz verbracht hat (Ausl�nder der zweiten Generation), sind fremdenpolizeiliche Massnahmen aber nicht ausgeschlossen (BGE 122 II 433 E. 2c S. 436; 130 II 176 E. 4.4.2 S. 190).
Die Notwendigkeit einer Verh�ltnism�ssigkeitspr�fung ergibt sich auch aus Art. 8 Ziff. 2 EMRK, soweit ein Eingriff in das von Art. 8 Ziff. 1 EMRK gesch�tzte Privat- und Familienleben vorliegt; ein solcher ist dann statthaft, wenn er gesetzlich vorgesehen ist und eine Massnahme darstellt, die in einer demokratischen Gesellschaft f�r die nationale Sicherheit, die �ffentliche Ordnung, das wirtschaftliche Wohl des Landes, die Verteidigung der Ordnung oder zur Verhinderung von strafbaren Handlungen, zum Schutz der Gesundheit und Moral sowie der Rechte und Freiheiten anderer notwendig erscheint. Bei der Interessenabw�gung im Rahmen von Art. 8 Ziff. 2 EMRK sind - wie bei jener nach Art. 11 Abs. 3 ANAG bzw. nach Art. 96 Abs. 1 AuG - die Schwere des begangenen Delikts, der seit der Tat vergangene Zeitraum, das Verhalten des Ausl�nders w�hrend dieser Periode, die Auswirkungen auf die prim�r betroffene Person sowie deren famili�re Situation zu ber�cksichtigen (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 mit Hinweisen).
4.2 Das �ffentliche Interesse an der Fernhaltung des Beschwerdef�hrers hat die Vorinstanz zu Recht bejaht: Dabei f�llt neben dem bereits erw�hnten Verschweigen von wesentlichen Tatsachen bzw. dem Machen falscher Angaben zus�tzlich vor allem die immer wiederkehrende Straff�lligkeit des Beschwerdef�hrers ins Gewicht. So wurde er 2001 vom Bezirksgericht Pf�ffikon wegen gewerbs- und bandenm�ssigen Diebstahls, falscher Anschuldigung, N�tigung, mehrfacher Sachbesch�digung, mehrfachen Hausfriedensbruchs, Entwendung zum Gebrauch, Missbrauchs von Ausweisen und Schildern, mehrfachen Fahrens ohne F�hrerausweis sowie der mehrfachen Verletzung der Verkehrsregeln zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und einer Busse von Fr. 1'000.-- verurteilt. In den Jahren 2002 bis 2010 kamen Strafen von insgesamt knapp sechs Monaten Gef�ngnis sowie mehrere Strafverf�gungen dazu, darunter ein Sicherungsentzug des F�hrerausweises. Dieses deliktische Verhalten - wie schon das Erschleichen der Aufenthaltsbewilligung durch T�uschung der Schweizer Beh�rden - zeigt, dass der Beschwerdef�hrer nicht gewillt ist, sich an die in der Schweiz geltenden Gesetze und Regeln zu halten. Es besteht damit ein gewichtiges ordnungs- und sicherheitspolizeiliches Interesse an der Fernhaltung des Beschwerdef�hrers.
4.3 Die gegenl�ufigen privaten Interessen des Beschwerdef�hrers am Verbleib in der Schweiz fallen demgegen�ber - wie die Vorinstanz zu Recht ausgef�hrt hat - weniger ins Gewicht. Gegen seine Ausweisung spricht zwar der Umstand, dass der Beschwerdef�hrer, welcher im Familiennachzug in die Schweiz kam, bereits im Alter von 14 Jahren in die Schweiz einreiste. Allerdings wurde er seit der ersten Einreise bereits zwei Mal (2001 und 2006) wieder aus der Schweiz weggewiesen und lebte jeweils knapp zwei Jahre in seiner Heimat. Von den 14 Jahren, die insgesamt in der Schweiz verbracht hat, befand er sich zudem zwei Jahre im Strafvollzug. Er ist auch kein Ausl�nder der zweiten Generation. Trotz einer mittleren Aufenthaltsdauer kann auch nicht von einer besonders guten Integration des Beschwerdef�hrers und schon gar nicht von einer Verwurzelung in der Schweiz gesprochen werden. Immerhin arbeitet er in ungek�ndigter Stellung und ist auch im Betreibungsregister nicht verzeichnet. In sozialer und kultureller Hinsicht l�sst der Beschwerdef�hrer hingegen keine Verbundenheit mit der schweizerischen Gesellschaft erkennen. Die Beziehungen zu seinen in der Schweiz lebenden Familienangeh�rigen vermochten ihn offenbar auch nicht davon abzuhalten, immer wieder Delikte zu begehen. Im �brigen ist davon auszugehen, dass ihm Kultur und Gepflogenheiten seines Heimatlandes, wo er seine Kindheit verbracht und einen Teil der Grundschule absolviert hat, durch sein Elternhaus vermittelt worden und somit nicht g�nzlich unvertraut sind. Der blosse Umstand, dass die allgemeinen und wirtschaftlichen Lebensverh�ltnisse in seiner Heimat weniger g�nstig sein m�gen als in der Schweiz, macht eine R�ckreise nicht unzumutbar (Urteile 2A.469/2005 vom 28. November 2005 E. 2.3; 2A.157/1998 vom 17. Juni 1998 E. 3c). Dem Beschwerdef�hrer ist folglich zuzumuten, dorthin auszureisen.
4.4 Zu pr�fen bleiben die Auswirkungen des angefochtenen Entscheids auf die famili�ren Beziehungen: Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung von Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 BV (Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens). Zwar fallen die Beziehungen des Beschwerdef�hrers zu seiner Ehefrau und seiner Tochter zweifellos in den Schutzbereich von Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 BV. Die Vorinstanz hat dazu festgehalten, dass die Ehefrau im Kosovo geboren ist, aber fast ihr ganzes Leben in der Schweiz verbracht hat. Die Tochter ist heute drei Jahre alt und befindet sich damit noch in einem anpassungsf�higen Alter. Die Vorinstanz hat daraus zu Recht geschlossen, die Ausreise w�re f�r die Ehefrau und Tochter mit grossen Nachteilen verbunden. Ob sie auch zumutbar ist, kann hier letztlich offen bleiben: Wie die Vorinstanz zu Recht ausgef�hrt hat, steht es Ehefrau und Kindern grunds�tzlich frei, ob sie in der Schweiz verbleiben oder ihrem Ehemann und Vater in den Kosovo folgen wollen. Ob die gesellschaftliche Realit�t diese Wahlm�glichkeit zul�sst, braucht hier nicht n�her gepr�ft zu werden, da selbst die Unzumutbarkeit der Ausreise f�r die Angeh�rigen nicht notwendigerweise zur Unzul�ssigkeit des Widerrufs f�hrt: Bei einem mit einer Schweizerin verheirateten Ausl�nder, der erstmals um eine Bewilligung ersucht oder nach bloss kurzer Aufenthaltsdauer die Bewilligung erneuern lassen will, geht die Rechtsprechung davon aus, dass die Grenze, von der an in der Regel auch dann keine Bewilligung mehr erteilt wird, wenn der Ehefrau die Ausreise aus der Schweiz unzumutbar oder nur schwer zumutbar ist, bei zwei Jahren Freiheitsstrafe liegt (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 382 mit Hinweisen; sog. Reneja-Praxis nach BGE 110 Ib 201). Zwar bildet diese "Zwei-Jahres-Regel" keine starre Grenze, sondern ist im Sinne einer Vergleichsgr�sse bzw. eines Richtwertes in die Verh�ltnism�ssigkeitspr�fung mit einzubeziehen (vgl. Urteile 2C_264/2011 vom 15. November 2011 E. 5.3; 2C_825/2008 vom 7. Mai 2009 E. 3.3); entscheidend sind dabei stets die Umst�nde des Einzelfalls (BGE 120 Ib 6 E. 4b S. 14; 135 II 377 E. 4.4 S. 383). Ist der Ehegatte aber nicht Schweizer B�rger, sondern - wie vorliegend - ebenfalls ausl�ndischer Staatsangeh�riger, ist diese Praxis nicht bzw. versch�rft anwendbar, d.h. auch bei einer k�rzeren Freiheitsstrafe ist ungeachtet der Zumutbarkeit f�r die Angeh�rigen eine Nichtverl�ngerung bzw. eine Ausweisung m�glich (Urteile 2C_389/2011 vom 22. Dezember 2011 E. 3.2.6; 2C_915/2010 vom 4. Mai 2011 E. 4; 2C_148/2009 vom 6. November 2009 E. 2.2; 2A.640/1998 vom 22. Februar 1999 E. 2b/bb; 2A.580/1996 vom 22. Januar 1997 E. 1d). Dies gilt umso mehr im vorliegenden Fall bei einer Freiheitsstrafe von total zwei Jahren und knapp sechs Monaten.
Hier liegt der Widerrufsgrund zwar nicht prim�r in der hiesigen deliktischen Bet�tigung (Art. 62 lit. b AuG), sondern im Verschweigen vorbestehender, entscheidwesentlicher Tatsachen (Art. 62 lit. a AuG). Verschweigt die um eine Bewilligung ersuchende ausl�ndische Person die Existenz fr�herer Aufenthalte, Verurteilungen sowie Namens�nderungen, so verletzt sie die ihr obliegende Mitwirkungspflicht in schwerwiegender Weise, was nicht zu sch�tzen ist (vgl. Urteil 2C_136/2012 vom 17. April 2012 E. 5.3).
4.5 Gesamthaft betrachtet ist der Schluss der Vorinstanz nicht zu beanstanden, wonach die ordnungs- und sicherheitspolizeilichen Interessen an der Fernhaltung des Ausl�nders die privaten Interessen der Beteiligten �berwiegen. Daraus ergibt sich, dass der angefochtene Entscheid Art. 8 EMRK bzw. Art. 13 BV nicht verletzt.
Im Weiteren ist zwar ebenfalls das Wohl des Kindes zu ber�cksichtigen, wie der Beschwerdef�hrer sinngem�ss geltend macht (vgl. Art. 3 des �bereinkommens vom 20. November 1989 �ber die Rechte des Kindes (UNO-KRK; SR 0.107). �ber Art. 8 EMRK hinaus gehende Anspr�che auf Bewilligung ergeben sich aus der Kinderrechtskonvention jedoch nicht (vgl. BGE 124 II 361 E. 3b S. 367 f.; Urteile 2C_578/2011 vom 1. Dezember 2011 E. 3.4.7; 2C_62/2010 vom 30. August 2010 E. 2.3).
5.1 Die Beschwerde erweist sich somit als unbegr�ndet und ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Ergebnis besteht auch kein Anlass, dem Eventualantrag (R�ckweisung der Sache an die Vorinstanz zur Neubeurteilung) bzw. dem Antrag auf eine "angemessene Parteientsch�digung f�r die zwei Vorverfahren" stattzugeben.
5.2 Bei diesem Verfahrensausgang sind die bundesgerichtlichen Kosten dem unterliegenden Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 65 und 66 Abs. 1 BGG). Eine Parteientsch�digung ist nicht zuzusprechen (Art. 68 BGG).
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, sowie dem Bundesamt f�r Migration schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 51
 Art. 8
 Art. 13
 Art. 95
 Art. 106
 Art. 29
 Art. 62
 Art. 62
 Art. 13
 Art. 90
 Art. 62
 Art. 62
 Art. 42
 Art. 96
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 11
 Art. 96
 Art. 8
 Art. 13
 Art. 8
 Art. 13
 BGE 
 Art. 8
 Art. 13
 Art. 3
 Art. 8
 BGE