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Timestamp: 2017-03-29 19:03:31+00:00

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BGBl.III/FNA: 772-4 Telemediengesetz
vom 26.02.07 (BGBl_I_07,179, 251)
zuletzt geändert durch Art.2 iVm Art.5 des Gesetzes
zur Änderung datenschutzrechtlicher Vorschriften
= Art.1 des Elektronischer-Geschäftsverkehr-Vereinheitlichungsgesetzes – ElGVG (aF)
bearbeitet und verlinkt (259)
§§§ Allgemeines §_1 TMG
(1) 1Dieses Gesetz gilt für alle elektronischen Informations- und Kommunikationsdienste, soweit sie nicht Telekommunikationsdienste nach § 3 Nr.24 des Telekommunikationsgesetzes, die ganz in der Übertragung von Signalen über Telekommunikationsnetze bestehen, telekommunikationsgestützte Dienste nach § 3 Nr.25 des Telekommunikationsgesetzes oder Rundfunk nach § 2 des Rundfunkstaatsvertrages sind (Telemedien).
§§§ §_2 TMG
ist Diensteanbieter jede natürliche oder juristische
Person, die eigene oder fremde Telemedien zur Nutzung bereithält oder den Zugang zur Nutzung vermittelt,
aist niedergelassener Diensteanbieter jeder Anbieter,
der mittels einer festen Einrichtung auf unbestimmte Zeit Telemedien geschäftsmäßig anbietet oder
erbringt; bder Standort der technischen Einrichtung allein begründet keine Niederlassung des Anbieters,
ist Nutzer jede natürliche oder juristische Person, die
Telemedien nutzt, insbesondere um Informationen zu erlangen oder zugänglich zu machen,
sind Verteildienste Telemedien, die im Wege einer
Übertragung von Daten ohne individuelle Anforderung gleichzeitig für eine unbegrenzte Anzahl von
Nutzern erbracht werden,
aist kommerzielle Kommunikation jede Form der
Kommunikation, die der unmittelbaren oder mittelbaren Förderung des Absatzes von Waren, Dienstleistungen
oder des Erscheinungsbilds eines Unternehmens, einer sonstigen Organisation oder einer
natürlichen Person dient, die eine Tätigkeit im Handel, Gewerbe oder Handwerk oder einen freien Beruf
ausübt; bdie Übermittlung der folgenden Angaben stellt als solche keine Form der kommerziellen Kommunikation dar:
2Einer juristischen Person steht eine Personengesellschaft
gleich, die mit der Fähigkeit ausgestattet ist, Rechte zu erwerben und Verbindlichkeiten einzugehen.
§§§ §_3 TMG
(1) In der Bundesrepublik Deutschland niedergelassene Diensteanbieter und ihre Telemedien unterliegen den Anforderungen des deutschen Rechts auch
dann, wenn die Telemedien in einem anderen Staat innerhalb des Geltungsbereichs der Richtlinie 2000/
31/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 8.Juni 2000 über bestimmte rechtliche Aspekte
der Dienste der Informationsgesellschaft, insbesondere des elektronischen Geschäftsverkehrs, im Binnenmarkt
(ABl.EG Nr.L 178 S.1) geschäftsmäßig angeboten oder erbracht werden.
(2) 1Der freie Dienstleistungsverkehr von Telemedien,
die in der Bundesrepublik Deutschland von Diensteanbietern geschäftsmäßig angeboten oder erbracht werden, die in einem anderen Staat innerhalb des Geltungsbereichs der Richtlinie 2000/31/EG niedergelassen
sind, wird nicht eingeschränkt. 2Absatz 5 bleibt unberührt.
die Vorschriften für vertragliche Schuldverhältnisse
gesetzliche Vorschriften über die Form des Erwerbs von Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten sowie der Begründung, Übertragung, Änderung oder Aufhebung von dinglichen Rechten an Grundstücken
und grundstücksgleichen Rechten,
die Tätigkeit von Notaren sowie von Angehörigen
anderer Berufe, soweit diese ebenfalls hoheitlich tätig sind,
das Urheberrecht, verwandte Schutzrechte, Rechte im Sinne der Richtlinie 87/54/EWG des Rates vom 16.Dezember 1986 über den Rechtsschutz der Topographien von Halbleitererzeugnissen (ABl.EG
Nr.L 24 S.36) und der Richtlinie 96/9/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11.März
1996 über den rechtlichen Schutz von Datenbanken (ABl.EG Nr.L 77 S.20) sowie für gewerbliche
die Ausgabe elektronischen Geldes durch Institute, die gemäß Artikel 8 Abs.1 der Richtlinie 2000/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 18.September 2000 über die Aufnahme, Ausübung
und Beaufsichtigung der Tätigkeit von E-Geld-Instituten (ABl.EG Nr.L 275 S.39) von der Anwendung
einiger oder aller Vorschriften dieser Richtlinie und von der Anwendung der Richtlinie 2000/12/EG des
Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. März 2000 über die Aufnahme und Ausübung
der Tätigkeit der Kreditinstitute (ABl.EG Nr.L 126 S.1) freigestellt sind,
Vereinbarungen oder Verhaltensweisen, die dem
die von den §§ 12, 13a bis 13c, 55a, 83, 110a bis 110d, 111b und 111c des Versicherungsaufsichtsgesetzes und der Versicherungsberichterstattungs-Verordnung erfassten Bereiche, die Regelungen
über das auf Versicherungsverträge anwendbare Recht sowie für Pflichtversicherungen.
(5) 1Das Angebot und die Erbringung von Telemedien
durch einen Diensteanbieter, der in einem anderen Staat im Geltungsbereich der Richtlinie 2000/31/EG
niedergelassen ist, unterliegen abweichend von Absatz 2 den Einschränkungen des innerstaatlichen
Rechts, soweit dieses dem Schutz
der öffentlichen Sicherheit und Ordnung, insbesondere im Hinblick auf die Verhütung, Ermittlung, Aufklärung, Verfolgung und Vollstreckung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, einschließlich des
Jugendschutzes und der Bekämpfung der Hetze aus Gründen der Rasse, des Geschlechts, des Glaubens
oder der Nationalität sowie von Verletzungen der Menschenwürde einzelner Personen sowie die
vor Beeinträchtigungen oder ernsthaften und schwerwiegenden Gefahren dient und die auf der Grundlage
des innerstaatlichen Rechts in Betracht kommenden Maßnahmen in einem angemessenen Verhältnis zu
diesen Schutzzielen stehen. 2Für das Verfahren zur Einleitung von Maßnahmen nach Satz 1 – mit
Ausnahme von gerichtlichen Verfahren einschließlich etwaiger Vorverfahren und der Verfolgung von Straftaten
einschließlich der Strafvollstreckung und von Ordnungswidrigkeiten – sieht Artikel 3 Abs.4 und 5
§§§ Zulassungsfreiheit und Informationspflichten §_4 TMG
§§§ §_5 TMG
(1) (Ow) Diensteanbieter haben für geschäftsmäßige, in
der Regel gegen Entgelt angebotene Telemedien folgende Informationen leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar zu halten:
den Namen und die Anschrift, unter der sie niedergelassen
sind, bei juristischen Personen zusätzlich die Rechtsform, den Vertretungsberechtigten und,
sofern Angaben über das Kapital der Gesellschaft gemacht werden, das Stamm- oder Grundkapital
sowie, wenn nicht alle in Geld zu leistenden Einlagen eingezahlt sind, der Gesamtbetrag der ausstehenden
Angaben, die eine schnelle elektronische Kontaktaufnahme
und unmittelbare Kommunikation mit ihnen ermöglichen, einschließlich der Adresse der
soweit der Dienst im Rahmen einer Tätigkeit angeboten
oder erbracht wird, die der behördlichen Zulassung bedarf, Angaben zur zuständigen Aufsichtsbehörde,
das Handelsregister, Vereinsregister, Partnerschaftsregister
oder Genossenschaftsregister, in das sie eingetragen sind, und die entsprechende Registernummer,
soweit der Dienst in Ausübung eines Berufs im Sinne von Artikel 1 Buchstabe d der Richtlinie 89/48/EWG des Rates vom 21.Dezember 1988 über eine allgemeine Regelung zur Anerkennung der Hochschuldiplome,
die eine mindestens dreijährige Berufsausbildung abschließen (ABl.EG Nr.L 19 S.16), oder im
Sinne von Artikel 1 Buchstabe f der Richtlinie 92/51/EWG des Rates vom 18.Juni 1992 über eine zweite
allgemeine Regelung zur Anerkennung beruflicher Befähigungsnachweise in Ergänzung zur Richtlinie
89/48/EWG (ABl.EG Nr.L 209 S.25, 1995 Nr.L 17 S.20), zuletzt geändert durch die Richtlinie 97/38/
EG der Kommission vom 20. Juni 1997 (ABl.EG Nr.L 184 S.31), angeboten oder erbracht wird, Angaben
in Fällen, in denen sie eine Umsatzsteueridentifikationsnummer
nach § 27a des Umsatzsteuergesetzes oder eine Wirtschafts-Identifikationsnummer nach § 139c der Abgabenordnung besitzen, die Angabe
dieser Nummer,
bei Aktiengesellschaften, Kommanditgesellschaften
auf Aktien und Gesellschaften mit beschränkter Haftung, die sich in Abwicklung oder Liquidation befinden,
die Angabe hierüber.
§§§ §_6 TMG
(1) Diensteanbieter haben bei kommerziellen Kommunikationen,
die Telemedien oder Bestandteile von Telemedien sind, mindestens die folgenden Voraussetzungen zu beachten:
Kommerzielle Kommunikationen müssen klar als
Die natürliche oder juristische Person, in deren Auftrag
kommerzielle Kommunikationen erfolgen, muss klar identifizierbar sein.
Angebote zur Verkaufsförderung wie Preisnachlässe,
Zugaben und Geschenke müssen klar als solche erkennbar sein, und die Bedingungen für ihre Inanspruchnahme
müssen leicht zugänglich sein sowie klar und unzweideutig angegeben werden.
müssen klar als solche erkennbar und die Teilnahmebedingungen leicht zugänglich sein sowie
(2) 1Werden kommerzielle Kommunikationen per
elektronischer Post versandt, darf in der Kopf- und Betreffzeile weder der Absender noch der kommerzielle
Charakter der Nachricht verschleiert oder verheimlicht werden (Ow). 2Ein Verschleiern oder Verheimlichen liegt dann
vor, wenn die Kopf- und Betreffzeile absichtlich so gestaltet sind, dass der Empfänger vor Einsichtnahme in
den Inhalt der Kommunikation keine oder irreführende Informationen über die tatsächliche Identität des Absenders
oder den kommerziellen Charakter der Nachricht erhält.
(3) Die Vorschriften des Gesetzes gegen den unlauteren
§§§ Verantwortlichkeit §_7 TMG
die sie zur Nutzung bereithalten, nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich.
(2) 1Diensteanbieter im Sinne der §§ 8 bis 10 sind
nicht verpflichtet, die von ihnen übermittelten oder gespeicherten Informationen zu überwachen oder
nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen. 2Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach
den allgemeinen Gesetzen bleiben auch im Falle der Nichtverantwortlichkeit des Diensteanbieters nach den
§§ 8 bis 10 unberührt. 3Das Fernmeldegeheimnis nach § 88 des Telekommunikationsgesetzes ist zu wahren.
§§§ §_8 TMG
die sie in einem Kommunikationsnetz übermitteln oder zu denen sie den Zugang zur Nutzung vermitteln, nicht
den Adressaten der übermittelten Informationen
die übermittelten Informationen nicht ausgewählt
§§§ §_9 TMG
1Diensteanbieter sind für eine automatische, zeitlich
begrenzte Zwischenspeicherung, die allein dem Zweck dient, die Übermittlung fremder Informationen an andere
Nutzer auf deren Anfrage effizienter zu gestalten, nicht verantwortlich, sofern sie
die Bedingungen für den Zugang zu den Informationen
die Regeln für die Aktualisierung der Informationen,
die in weithin anerkannten und verwendeten Industriestandards festgelegt sind, beachten,
die erlaubte Anwendung von Technologien zur Sammlung von Daten über die Nutzung der Informationen, die in weithin anerkannten und verwendeten Industriestandards festgelegt sind, nicht beeinträchtigen
unverzüglich handeln, um im Sinne dieser Vorschrift gespeicherte Informationen zu entfernen oder den Zugang zu ihnen zu sperren, sobald sie Kenntnis davon erhalten haben, dass die Informationen am
ursprünglichen Ausgangsort der Übertragung aus dem Netz entfernt wurden oder der Zugang zu ihnen
gesperrt wurde oder ein Gericht oder eine Verwaltungsbehörde die Entfernung oder Sperrung angeordnet
2§ 8 Abs.1 Satz 2 gilt entsprechend.
§§§ §_10 TMG
1Diensteanbieter sind für fremde Informationen, die
sie für einen Nutzer speichern, nicht verantwortlich, sofern
sie keine Kenntnis von der rechtswidrigen Handlung
oder der Information haben und ihnen im Falle von Schadensersatzansprüchen auch keine Tatsachen
oder Umstände bekannt sind, aus denen die rechtswidrige Handlung oder die Information offensichtlich
2Satz 1 findet keine Anwendung, wenn der Nutzer dem Diensteanbieter untersteht oder von ihm beaufsichtigt
§§§ Datenschutz §_11 TMG (F)
für die Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten der Nutzer von Telemedien, soweit die Bereitstellung solcher Dienste
im Dienst- und Arbeitsverhältnis zu ausschließlich
beruflichen oder dienstlichen Zwecken oder
innerhalb von oder zwischen nicht öffentlichen
Stellen oder öffentlichen Stellen ausschließlich zur Steuerung von Arbeits- oder Geschäftsprozessen erfolgt.
(2) Nutzer im Sinne dieses Abschnitts ist jede natürliche
Person, die Telemedien nutzt, insbesondere um Informationen zu erlangen oder zugänglich zu machen.
(3) Bei Telemedien, die überwiegend in der Übertragung
von Signalen über Telekommunikationsnetze bestehen, gelten für die Erhebung und Verwendung
personenbezogener Daten der Nutzer nur § 15 Absatz 8 und § 16 Absatz 2 Nummer 4 (1)
§§§ §_12 TMG (F)
Daten zur Bereitstellung von Telemedien nur erheben und verwenden, soweit dieses Gesetz oder eine andere Rechtsvorschrift, die sich ausdrücklich auf Telemedien bezieht, es erlaubt oder der Nutzer eingewilligt hat.
(2) Der Diensteanbieter darf für die Bereitstellung
von Telemedien erhobene personenbezogene Daten
für andere Zwecke nur verwenden, soweit dieses Gesetz oder eine andere Rechtsvorschrift, die sich ausdrücklich
auf Telemedien bezieht, es erlaubt oder der Nutzer eingewilligt hat.
(3) (1) Soweit nichts anderes bestimmt ist, sind die jeweils
geltenden Vorschriften für den Schutz personenbezogener Daten anzuwenden, auch wenn die Daten nicht automatisiert verarbeitet werden.
§§§ §_13 TMG
(1) 1Der Diensteanbieter hat den Nutzer zu Beginn
des Nutzungsvorgangs über Art, Umfang und Zwecke der Erhebung und Verwendung personenbezogener
Daten sowie über die Verarbeitung seiner Daten in Staaten außerhalb des Anwendungsbereichs der Richtlinie
95/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 24.Oktober 1995 zum Schutz natürlicher
Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten und zum freien Datenverkehr (ABl.EG Nr.L 281
S.31) in allgemein verständlicher Form zu unterrichten, sofern eine solche Unterrichtung nicht bereits erfolgt
ist (Ow). 2Bei einem automatisierten Verfahren, das eine spätere
Identifizierung des Nutzers ermöglicht und eine Erhebung oder Verwendung personenbezogener Daten vorbereitet, ist der Nutzer zu Beginn dieses Verfahrens
zu unterrichten (Ow). 3Der Inhalt der Unterrichtung muss für
(2) Die Einwilligung kann elektronisch erklärt werden,
wenn der Diensteanbieter sicherstellt, dass
der Nutzer seine Einwilligung bewusst und eindeutig
der Nutzer den Inhalt der Einwilligung jederzeit abrufen
der Nutzer die Einwilligung jederzeit mit Wirkung für
die Zukunft widerrufen kann.
(3) 1Der Diensteanbieter hat den Nutzer vor Erklärung der Einwilligung auf das Recht nach Absatz 2 Nr.4 hinzuweisen.
(4) 1Der Diensteanbieter hat durch technische und organisatorische
Vorkehrungen sicherzustellen, dass
der Nutzer die Nutzung des Dienstes jederzeit beenden
kann, (Ow)
die anfallenden personenbezogenen Daten über den
Ablauf des Zugriffs oder der sonstigen Nutzung unmittelbar nach deren Beendigung gelöscht oder in
den Fällen des Satzes 2 gesperrt werden, (Ow)
der Nutzer Telemedien gegen Kenntnisnahme Dritter
geschützt in Anspruch nehmen kann, (Ow)
die personenbezogenen Daten über die Nutzung
verschiedener Telemedien durch denselben Nutzer
getrennt verwendet werden können, (Ow)
Daten nach § 15 Abs.2 nur für Abrechungszwecke
zusammengeführt werden können und
Nutzungsprofile nach § 15 Abs.3 nicht mit Angaben
zur Identifikation des Trägers des Pseudonyms zusammengeführt werden können.
2An die Stelle der Löschung nach Satz 1 Nr.2 tritt eine
Sperrung, soweit einer Löschung gesetzliche, satzungsmäßige oder vertragliche Aufbewahrungsfristen
(5) (Ow) Die Weitervermittlung zu einem anderen Diensteanbieter
ist dem Nutzer anzuzeigen .
(6) 1Der Diensteanbieter hat die Nutzung von Telemedien und ihre Bezahlung anonym oder unter Pseudonym zu ermöglichen, soweit dies technisch möglich
und zumutbar ist. 2Der Nutzer ist über diese Möglichkeit zu informieren.
(7) 1Der Diensteanbieter hat dem Nutzer nach Maßgabe von § 34 des Bundesdatenschutzgesetzes auf Verlangen Auskunft über die zu seiner Person oder zu seinem Pseudonym gespeicherten Daten zu erteilen.
2Die Auskunft kann auf Verlangen des Nutzers auch
§§§ §_14 TMG (F)
(1) (Ow) Der Diensteanbieter darf personenbezogene
Daten eines Nutzers nur erheben und verwenden, soweit sie für die Begründung, inhaltliche Ausgestaltung oder Änderung eines Vertragsverhältnisses zwischen dem Diensteanbieter und dem Nutzer über die Nutzung von Telemedien erforderlich sind (Bestandsdaten).
(2) Auf Anordnung der zuständigen Stellen darf der
Diensteanbieter im Einzelfall Auskunft über Bestandsdaten
erteilen, soweit dies für Zwecke der Strafverfolgung, zur Gefahrenabwehr durch die Polizeibehörden
der Länder, zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben der Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der
Länder, des Bundesnachrichtendienstes oder des Militärischen Abschirmdienstes oder des Bundeskriminalamtes im
Rahmen seiner Aufgabe zur Abwehr von Gefahren des
internationalen Terrorismus (1) oder zur Durchsetzung der
§§§ §_15 TMG
(1) 1Der Diensteanbieter darf personenbezogene Daten eines Nutzers nur erheben und verwenden, soweit dies erforderlich ist, um die Inanspruchnahme von
Telemedien zu ermöglichen und abzurechnen (Nutzungsdaten) (Ow).
Angaben über Beginn und Ende sowie des Umfangs
der jeweiligen Nutzung und
Angaben über die vom Nutzer in Anspruch genommenen
Nutzers über die Inanspruchnahme verschiedener Telemedien
zusammenführen, soweit dies für Abrechnungszwecke mit dem Nutzer erforderlich ist.
(3) 1Der Diensteanbieter darf für Zwecke der Werbung,
der Marktforschung oder zur bedarfsgerechten Gestaltung der Telemedien Nutzungsprofile bei Verwendung
von Pseudonymen erstellen, sofern der Nutzer dem nicht widerspricht. 2Der Diensteanbieter hat den Nutzer auf sein Widerspruchsrecht im Rahmen der Unterrichtung nach § 13 Abs.1 hinzuweisen. 3Diese Nutzungsprofile dürfen nicht mit Daten über den Träger
des Pseudonyms zusammengeführt werden (Ow).
(4) 1Der Diensteanbieter darf Nutzungsdaten über das Ende des Nutzungsvorgangs hinaus verwenden, soweit sie für Zwecke der Abrechnung mit dem Nutzer
erforderlich sind (Abrechnungsdaten). 2Zur Erfüllung bestehender gesetzlicher, satzungsmäßiger oder vertraglicher
(5) 1Der Diensteanbieter darf an andere Diensteanbieter
oder Dritte Abrechnungsdaten übermitteln, soweit dies zur Ermittlung des Entgelts und zur Abrechnung
mit dem Nutzer erforderlich ist. 2Hat der Diensteanbieter
mit einem Dritten einen Vertrag über den Einzug des Entgelts geschlossen, so darf er diesem Dritten
Abrechnungsdaten übermitteln, soweit es für diesen Zweck erforderlich ist. 3Zum Zwecke der Marktforschung anderer Diensteanbieter dürfen anonymisierte Nutzungsdaten übermittelt werden. 4§ 14 Abs.2 findet entsprechende Anwendung.
(6) Die Abrechnung über die Inanspruchnahme von
Telemedien darf Anbieter, Zeitpunkt, Dauer, Art, Inhalt
und Häufigkeit bestimmter von einem Nutzer in
Anspruch genommener Telemedien nicht erkennen lassen, es sei denn, der Nutzer verlangt einen Einzelnachweis.
(7) 1Der Diensteanbieter darf Abrechnungsdaten, die
für die Erstellung von Einzelnachweisen über die Inanspruchnahme bestimmter Angebote auf Verlangen des
Nutzers verarbeitet werden, höchstens bis zum Ablauf
des sechsten Monats nach Versendung der Rechnung speichern. 2Werden gegen die Entgeltforderung innerhalb
dieser Frist Einwendungen erhoben oder diese trotz Zahlungsaufforderung nicht beglichen, dürfen die
Abrechnungsdaten weiter gespeichert werden, bis die
Einwendungen abschließend geklärt sind oder die Entgeltforderung beglichen ist.
(8) 1Liegen dem Diensteanbieter zu dokumentierende
tatsächliche Anhaltspunkte vor, dass seine Dienste von bestimmten Nutzern in der Absicht in Anspruch genommen werden, das Entgelt nicht oder nicht vollständig zu entrichten, darf er die personenbezogenen Daten dieser Nutzer über das Ende des Nutzungsvorgangs sowie die in Absatz 7 genannte Speicherfrist hinaus nur verwenden,
soweit dies für Zwecke der Rechtsverfolgung erforderlich ist (Ow). 2Der Diensteanbieter hat die Daten unverzüglich
zu löschen, wenn die Voraussetzungen nach Satz 1 nicht mehr vorliegen oder die Daten für die Rechtsverfolgung nicht mehr benötigt werden (Ow). 3Der betroffene Nutzer ist zu unterrichten, sobald dies ohne
Gefährdung des mit der Maßnahme verfolgten Zweckes möglich ist.
§§§ §_15a TMG (F)
Stellt der Diensteanbieter fest, dass bei ihm gespeicherte
Bestands- oder Nutzungsdaten unrechtmäßig
übermittelt worden oder auf sonstige Weise
Dritten unrechtmäßig zur Kenntnis gelangt sind,
und drohen schwerwiegende Beeinträchtigungen
für die Rechte oder schutzwürdigen Interessen des
betroffenen Nutzers, gilt § 42a des Bundesdatenschutzgesetzes
§§§ Bußgeldvorschriften §_16 TMG (F)
(1) Ordnungswidrig handelt, wer absichtlich entgegen
§ 6 Abs.2 Satz 1 den Absender oder den kommerziellen
Charakter der Nachricht verschleiert oder verheimlicht.
entgegen § 5 Abs.1 eine Information nicht, nicht
richtig oder nicht vollständig verfügbar hält,
(1) entgegen § 13 Abs.1 Satz 1 oder 2 den Nutzer nicht,
nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig unterrichtet,
(1) einer Vorschrift des § 13 Abs.4 Satz 1 Nr.1 bis 4
oder 5 über eine dort genannte Pflicht zur Sicherstellung zuwiderhandelt,
(1) entgegen § 14 Abs.1 oder § 15 Abs.1 Satz 1 oder
Abs.8 Satz 1 oder 2 personenbezogene Daten erhebt oder verwendet oder nicht oder nicht rechtzeitig löscht oder
(1) entgegen § 15 Abs.3 Satz 3 ein Nutzungsprofil mit
Daten über den Träger des Pseudonyms zusammenführt.
§§§ TMG

References: Art.2
 Art.5
 Art.1
 § 3
 § 3
 § 2
 § 27
 § 139
 § 88
 § 15
 § 16
 § 15
 § 15
 § 34
 § 13
 § 42

§ 6
 § 5
 § 13
 § 13
 § 14
 § 15
 § 15