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Timestamp: 2018-05-22 19:45:21+00:00

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Architektenvertrag Muster kostenlos / Vorlage als Download
Architektenvertrag Muster kostenlos
Sie finden hier einen sehr ausführlichen Mustervertrag für einen Architektenvertrag zum kostenlosen Download. Das Architektenvertrag Muster kann auf die Errichtung vieler unterschiedlicher Gebäudetypen angewendet werden.
Ein alltäglicher Fall: man erwirbt ein Grundstück und möchte nun dort sein Traumhaus für sich und seine Familie errichten. Natürlich soll das Haus möglichst individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden, was wiederum die Beauftragung eines Architekten erfordert. Wenn der Bauherr den passenden Architekten nun gefunden hat, ist diese Geschäftsbeziehung durch einen Architektenvertag abzusichern.
Dieses Muster eines solchen Architektenvertrages geht detailliert auf die jeweiligen Aufgaben und Pflichten ein. Insbesondere wird ein Katalog von möglichen Pflichten für den Architekten angeboten, die nach Wunsch des Verwenders dieses Musters angekreuzt werden können oder nicht. Ferner wird auf die Prüfungs- und Beratungspflichten des Architekten eingegangen sowie die Vergütung unter Berücksichtigung der HOAI geregelt. Schließlich werden Fragen des Schutzes des Architektenwerkes, der Verlängerung der Bauzeit sowie Haftungsfragen geregelt.
Die Rechtsform des Architektenvertrags
Der Architektenvertrag ist in der Regel ein Werkvertrag, was bedeutet, dass sich die eine Vertragspartei verpflichtet, gegen eine festgesetzte Entlohnung ein Werk, in diesem Falle ein Gebäude, herzustellen.
In manchen Fällen, wenn es nur um die technische Betreuung des Baus geht, kann der Architektenvertrag jedoch auch ein Dienstvertrag sein. In diesem Fall ist der Architekt nicht zuständig für die Fertigstellung des Gebäudes, sondern nur für bestimmte Dienstleistungen wie beispielsweise die technische Betreuung.
Der Architektenvertrag unterliegt weitgehend der Vertragsfreiheit und ist frei verhandelbar, ihm liegen jedoch die allgemeinen Vorschriften des BGB zugrunde. Die Schriftform ist beim Architektenvertrag gesetzlich nicht vorgeschrieben, in der Praxis jedoch unbedingt zu empfehlen, um gegebenenfalls Rechtsansprüche und Gewährleistungsansprüche durchsetzen zu können und bei jeder Art von Unstimmigkeiten gerichtsverwertbare schriftliche Beweise zu haben.
Sie können die Architektenvertrag Vorlage auf unserer Seite kostenlos herunterladen. Das Architektenvertrag Vertragsmuster kann im Format WORD bearbeitet und so individuell an den jeweiligen Sachverhalt beziehungsweise Auftrag angepasst werden.
Architektenvertrag für Gebäude
- im Folgenden „Bauherr“ genannt -
- im Folgenden „Architekt“ genannt -
wird folgender Architektenvertrag geschlossen:
1. Gegenstand dieses Vertrages sind die in § 2 näher bezeichneten Architektenleistungen für folgendes Bauvorhaben:
[2. Die Parteien vereinbaren als Kostenobergrenze für die Kostengruppen 300 und 400 der DIN 276 Fassung Dezember 2008 einen Betrag von brutto EUR [•]]
§ 2 Umfang der Architektenleistungen
1. Der Bauherr beauftragt den Architekten gemäß der unten näher aufgeführten Anlage 11 zu § 33 HOAI mit den nachfolgenden Architektenleistungen des Leistungsbildes „Gebäude“:
❑ Grundlagenermittlung
- Klären der Aufgabenstellung,
- Beraten zum gesamten Leistungsbedarf,
- Formulieren von Entscheidungshilfen für die Auswahl anderer an der Planung fachlich Beteiligter,
- Zusammenfassen der Ergebnisse;
❑ Vorplanung (Projekt- und Planungsvorbereitung)
- Analyse der Grundlagen,
- Abstimmen der Zielvorstellungen (Randbedingungen, Zielkonflikte),
- Aufstellen eines planungsbezogenen Zielkatalogs (Programmziele),
- Erarbeiten eines Planungskonzepts einschließlich Untersuchung der alternativen Lösungsmöglichkeiten nach gleichen Anforderungen mit zeichnerischer Darstellung und Bewertung, zum Beispiel versuchsweise zeichnerische Darstellungen, Strichskizzen, gegebenenfalls mit erläuternden Angaben,
- Integrieren der Leistungen anderer an der Planung fachlich Beteiligter,
- Klären und Erläutern der wesentlichen städtebaulichen, gestalterischen, funktionalen, technischen, bauphysikalischen, wirtschaftlichen, energiewirtschaftlichen (zum Beispiel hinsichtlich rationeller Energieverwendung und der Verwendung erneuerbarer Energien) und landschaftsökologischen Zusammenhänge, Vorgänge und Bedingungen sowie der Belastung und Empfindlichkeit der betroffenen Ökosysteme,
- Vorverhandlungen mit Behörden und anderen an der Planung fachlich Beteiligten über die Genehmigungsfähigkeit,
- Kostenschätzung nach DIN 276 oder nach dem wohnungsrechtlichen Berechnungsrecht,
- Zusammenstellen aller Vorplanungsergebnisse;
❑ Entwurfsplanung (System- und Integrationsplanung)
- Durcharbeiten des Planungskonzepts (stufenweise Erarbeitung einer zeichnerischen Lösung) unter Berücksichtigung städtebaulicher, gestalterischer, funktionaler, technischer, bauphysikalischer, wirtschaftlicher, energiewirtschaftlicher (zum Beispiel hinsichtlich rationeller Energieverwendung und der Verwendung erneuerbarer Energie) und landschaftsökologischer Anforderungen unter Verwendung der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter bis zum vollständigen Entwurf,
- Objektbeschreibung mit Erläuterung von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen nach Maßgabe der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung,
- zeichnerische Darstellung des Gesamtentwurfs, zum Beispiel durchgearbeitete, vollständige Vorentwurfs- und/ oder Entwurfszeichnungen (Maßstab nach Art und Größe des Bauvorhabens)
- Verhandlungen mit Behörden und anderen an der Planung fachlich Beteiligten über die Genehmigungsfähigkeit,
- Kostenberechnung nach DIN 276 oder nach dem wohnungsrechtlichen Berechnungsrecht,
- Kostenkontrolle durch Vergleich der Kostenberechnung mit der Kostenschätzung,
- Zusammenfassen aller Entwurfsunterlagen;
❑ Genehmigungsplanung
- Erarbeiten der Vorlagen für die nach den öffentlich-rechtlichen Vorschriften erforderlichen Genehmigungen oder Zustimmungen einschließlich der Anträge auf Ausnahmen und Befreiungen unter Verwendung der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter sowie noch notwendiger Verhandlungen mit Behörden,
- Einreichen dieser Unterlagen,
- Vervollständigen und Anpassen der Planungsunterlagen, Beschreibungen und Berechnungen unter Verwendung der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter;
❑ Ausführungsplanung
- Durcharbeiten der Ergebnisse der Leistungsphase 3 und 4 (stufenweise Erarbeitung und Darstellung der Lösung) unter Berücksichtigung städtebaulicher, gestalterischer, funktionaler, technischer, bauphysikalischer, wirtschaftlicher, energiewirtschaftlicher (zum Beispiel hinsichtlich rationeller Energieverwendung und der Verwendung erneuerbarer Energien) und landschaftsökologischer Anforderungen unter Verwendung der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter bis zur ausführungsreifen Lösung,
- zeichnerische Darstellung des Objekts mit allen für die Ausführung notwendigen Einzelangaben, zum Beispiel endgültige, vollständige Ausführungs-, Detail- und Konstruktionszeichnungen im Maßstab 1 : 50 bis 1 : 1 mit den erforderlichen textlichen Ausführungen,
- Erarbeiten der Grundlagen für die anderen an der Planung fachlich Beteiligten und Integrierung ihrer Beiträge bis zur ausführungsreifen Lösung,
- Fortschreiben der Ausführungsplanung während der Objektausführung;
❑ Vorbereitung der Vergabe
- Ermitteln und Zusammenstellen von Mengen als Grundlage für das Aufstellen von Leistungsbeschreibungen unter Verwendung der Beiträge anderer an der Planung fachlich Beteiligter,
- Aufstellen von Leistungsbeschreibungen mit Leistungsverzeichnissen nach Leistungsbereichen,
- Abstimmen und Koordinieren der Leistungsbeschreibungen der an der Planung fachlich Beteiligten;
❑ Mitwirkung bei der Vergabe
- Zusammenstellen der Vergabe- und Vertragsunterlagen für alle Leistungsbereiche,
- Einholen von Angeboten,
- Prüfen und Werten der Angebote einschließlich Aufstellen eines Preisspiegels nach Teilleistungen unter Mitwirkung aller während der Leistungsphasen 6 und 7 fachlich Beteiligten,
- Abstimmen und Zusammenstellen der Leistungen der fachlich Beteiligten, die an der Vergabe mitwirken,
- Verhandlung mit Bietern,
- Kostenanschlag nach DIN 276 aus Einheits- oder Pauschalpreisen der Angebote,
- Kostenkontrolle durch Vergleich des Kostenanschlags mit der Kostenrechnung,
- Mitwirken bei der Auftragserteilung;
❑ Objektüberwachung (Bauüberwachung)
- Überwachen der Ausführung des Objekts auf Übereinstimmung mit der Baugenehmigung oder Zustimmung, den Ausführungsplänen und den Leistungsbeschreibungen sowie mit den allgemein anerkannten Regeln der Technik und den einschlägigen Vorschriften,
- Überwachen der Ausführung von Tragwerken nach § 50 Absatz 2 Nummer 1 und 2 auf Übereinstimmung mit dem Standsicherheitsnachweis,
- Koordinieren der an der Objektüberwachung fachlich Beteiligten,
- Überwachung und Detailkorrektur von Fertigteilen,
- Aufstellen und Überwachen eines Zeitplanes (Balkendiagramm),
- Führen eines Bautagebuches,
- gemeinsames Aufmaß mit den bauausführenden Unternehmen,
- Abnahme der Bauleistungen unter Mitwirkung anderer an der Planung und Objektüberwachung fachlich Beteiligter unter Feststellung von Mängeln,
- Rechnungsprüfung,
- Kostenfeststellung nach DIN 276 oder nach dem wohnungsrechtlichen Berechnungsrecht,
- Antrag auf behördliche Abnahmen und Teilnahme daran,
- Übergabe des Objekts einschließlich Zusammenstellung und Übergabe der erforderlichen Unterlagen, zum Beispiel Bedienungsanleitungen, Prüfprotokolle,
- Auflisten der Verjährungsfristen für Mängelansprüche,
- Überwachen der Beseitigung der bei der Abnahme der Bauleistungen festgestellten Mängel,
- Kostenkontrolle durch Überprüfen der Leistungsabrechnung der bauausführenden Unternehmen im Vergleich zu den Vertragspreisen und dem Kostenanschlag;
❑ Objektbetreuung und Dokumentation
- Objektbegehung zur Mängelfeststellung vor Ablauf der Verjährungsfristen für Mängelansprüche gegenüber den bauausführenden Unternehmen,
- Überwachen der Beseitigung von Mängeln, die innerhalb der Verjährungsfristen für Mängelansprüche, längstens jedoch bis zum Ablauf von vier Jahren seit Abnahme der Bauleistungen auftreten,
- Mitwirken bei der Freigabe von Sicherheitsleistungen,
- systematische Zusammenstellung der zeichnerischen Darstellungen und rechnerischen Ergebnisse des Objekts.
2. Soweit die Parteien keine anders lautenden Vereinbarungen treffen, ist der Architekt nur zur Erbringung berufsspezifischer Architektenleistungen verpflichtet. Hierzu zählen insbesondere nicht: Rechtsleistungen (Entwurf und Anfertigung von Bauverträgen, Durchsetzung von Mängelansprüchen). Inhalt und Umfang der konkreten werkvertraglichen Leistungspflichten bestimmen sich nach dem gesetzlichen Leistungsbild der HOAI. Danach hat der Architekt aus dem jeweiligen Leistungsbild diejenigen Leistungen zu erbringen, die für eine vertragsgerechte Ausführung der baulichen Maßnahme notwendig sind.
3. Dem Architekten werden folgende zusätzlichen Aufträge erteilt:
❑ Bestandsaufnahme
❑ Überwachen der Herstellung des Objekts hinsichtlich der Einzelheiten der Gestaltung (baukünstlerische Oberleitung)
❑ Leistungen nach der Energieeinsparverordnung
❑ Erstellung eines Entwässerungsgesuchs
❑ [•]
4. Ferner werden dem Architekten folgende Besonderen Leistungen übertragen:
❑ Überwachen der Beseitigung von Mängeln, die innerhalb der Verjährungsfristen der Mängelansprüche, längstens jedoch bis zum Ablauf von 5 Jahren seit Abnahme der Bauleistungen, auftreten und Dokumentation des Gesamtergebnisses;
§ 2 Ziffer 2 Satz 3 dieses Vertrages gilt entsprechend.
§ 3 Hinweis-, Prüfungs- und Beratungspflichten des Architekten
1. Im Rahmen seiner vertraglichen Aufgaben obliegt dem Architekt gegenüber dem Bauherrn eine umfassende Unterrichtungspflicht. Sofern ersichtlich wird, dass die ermittelten Baukosten oder der vom Bauherrn mitgeteilte wirtschaftliche Rahmen überschritten werden, hat der Architekt den Bauherrn hierüber unverzüglich zu informieren. Zugleich hat der Architekt dem Bauherrn eine angemessene Frist zur schriftlichen Erklärung zu setzen, ob die neu festgestellten Kosten Basis der weiteren Leistungen des Architekten sein sollen. Der Bauherr ist in dieser Erklärung darauf hinzuweisen, dass im Falle des Ablaufs der Erklärungsfrist die neu ermittelten Kosten Grundlage der weiteren Architektenleistungen sind. Der Fristablauf ohne schriftliche Erklärung des Bauherrn gegenüber dem Architekten bewirkt, dass die neu ermittelten Kosten als genehmigt gelten, falls nicht der entgegenstehende Wille des Bauherrn offenkundig ist.
2. Soweit es zur Erfüllung seiner Aufgaben notwendig ist, ist der Architekt berechtigt und verpflichtet, die Interessen und Rechte des Bauherrn zu wahren, vorzugsweise hat er den am Bauvorhaben Beteiligten die erforderlichen Weisungen zu erteilen. Bedenken gegen Weisungen des Bauherrn hat der Architekt umgehend anzumelden. Finanzielle Verpflichtungen für den Bauherrn darf der Architekt dann nur begründen, wenn Gefahr in Verzug und die Genehmigung bzw. Zustimmung des Bauherrn nicht rechtzeitig bewirkt werden kann.
3. Der Architekt hat den Bauherrn über die Erforderlichkeit eines Einsatzes von Sonderfachleuten umfassend zu beraten. Die von den Sonderfachleuten erbrachten Leistungen hat der Architekt in fachlicher und zeitlicher Hinsicht zu koordinieren, mit seinen eigenen Leistungen abzustimmen und in diese einzuarbeiten.
4. Die Hinweis-, Prüfungs- und Beratungspflichten des Architekten sind durch den vereinbarten Vertragsumfang aus § 2 Ziffer 2 und die Leistungen aus § 2 Ziffer 3 und 4 begründet und begrenzt.
§ 4 Pflichten des Bauherrn
1. Im Rahmen seiner Kooperationspflichten fördert der Bauherr die Planung und Realisierung des Bauvorhabens, insbesondere wird er alle klärungsbedürftigen anstehenden Fragen auf berechtigtes Verlangen des Architekten umgehend entscheiden.
2. Der Bauherr erklärt nach Aufforderung durch den Architekten schriftlich sein Einverständnis mit den erbrachten Leistungen (Freigabeerklärung).
3. Notwendige Sonderfachleute werden nach Beratung durch den Architekten vom Bauherrn beauftragt. Er beauftragt zunächst folgende Sonderfachleute für:
❑ Bodengutachten (Gründungsberatung)
❑ Tragwerksplanung (Statik)
❑ Vermessungstechnische Leistungen
❑ Technische Ausrüstung ohne / mit Entwässerungsgesuch
❑ Leistungen nach der Energiesparverordnung
❑ Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination auf Baustellen nach BaustellenVO
4. Der Bauherr nimmt die Leistungen der Unternehmer rechtsgeschäftlich ab.
5. Im Interesse eines störungsfreien Bauablaufs soll der Bauherr Weisungen an die am Bauvorhaben Beteiligten nur im Einvernehmen mit dem Architekten erteilen.
§ 5 Grundlagen des Honorars des Architekten
1. Die Honorierung des beauftragten Architekten erfolgt auf der Grundlage der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) in der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen Fassung.
2. Honorarzone, der das Objekt nach §§ 5,34 HOAI voraussichtlich angehört
3. Die gemäß § 2 Ziffer 2 übertragenen Leistungen werden gem. § 33 HOAI wie folgt vergütet:
v. H. des Honorars
nach § 34 HOAI
Grundlagenermittlung 3%
Vorplanung 7%
Entwurfsplanung 11%
Genehmigungsplanung/ Erarbeiten der Bauvorlagen 6%
Ausführungsplanung 25%
Vorbereitung der Vergabe 10%
Objektüberwachung 31%
Diese Vergütung beinhaltet nicht die Honorierung der Besonderen oder sonstigen Leistungen.
4. Die gemäß § 2 Ziffer 4 gesondert übertragenen Leistungen werden gem. § 33 HOAI wie folgt vergütet:
Objektbetreuung und Dokumentation [•]%
Diese Vergütung umfasst nicht die Honorierung der Besonderen oder sonstigen Leistungen.
5. Zuschläge nach den Bestimmungen der HOAI:
❑ Zuschlag für Umbau und Modernisierung (§ 35 HOAI) [•]%
❑ Vorplanung, Entwurfsplanung und Objektüberwachung
abweichend von § 5 Ziffer 3 als Einzelleistung [•]%
❑ Überwachen der Herstellung des Objekts gemäß § 2 Ziffer 3 dieses Vertrages
(baukünstlerische Oberleitung) [vom Honorar [•]%/pauschal [•] EUR]
6. [Das Honorar richtet sich nach den anrechenbaren Kosten des Bauvorhabens auf der Grundlage der Kostenberechnung, die nach DIN 276 in der Fassung Dezember 2008 (DIN 276-1:2008-12) aufzustellen ist./ Die Parteien sind sich darin einig, dass das Honorar des Architekten für die beauftragten Grundleistungen gem. den §§ 6 Abs.2 HOAI auf der Grundlage der einvernehmlich festgelegten nachprüfbaren Kosten einer Baukostenvereinbarung laut Anlage 1 berechnet wird.]
7. Leistungen nach § 2 Ziffer 3 dieses Vertrages werden nach nachgewiesenem Stundenaufwand honoriert. Folgende Stundensätze werden vereinbart:
a) für den Architekten [•] EUR
b) für Mitarbeiter, die technische oder wirtschaftliche Aufgaben erfüllen, soweit sie nicht unter c) fallen [•] EUR
c) für Technische Zeichner und sonstige Mitarbeiter mit vergleichbarer Qualifikation, die technische oder wirtschaftliche Aufgaben erfüllen [•] EUR
8. Nachstehende aufgeführte Leistungen werden nicht aufgrund des nachgewiesenen Stundenaufwands, sondern als Pauschalhonorar wie folgt vergütet:
[•] [•] EUR
9. Die Honorierung für Leistungen nach der Energiesparverordnung richtet sich nach Ziffer 1.2 der Anlage 1 zu § 3 Abs.1 HOAI.
10. Die Honorierung für die Erstellung des Entwässerungsgesuchs richtet sich nach § 51 ff. HOAI.
11. Die Nebenkosten (§14 HOAI) werden wie folgt berechnet:
❑ insgesamt mit einer Pauschale von [•] % des Nettohonorars
❑ Post- und Fernmeldegebühren
[pauschal mit [•] EUR/ [•] % des Nettohonorars]
die übrigen Nebenkosten auf Nachweis
❑ insgesamt auf Nachweis mit folgender Maßgabe
Fahrtkosten bei Benutzung des eigenen PKW [•]EUR /km
sonst die nachgewiesenen Kosten öffentlicher Verkehrsmittel
eine Tagesgeldpauschale von [•]EUR
Übernachtungskosten [•]EUR
12. Zu allen Honoraren und Nebenkosten wird die Umsatzsteuer in der jeweils gültigen gesetzlichen Höhe zusätzlich berechnet (§ 16 HOAI).
13. Das Honorar für Leistungen nach § 2 Ziffer 2 dieses Vertrages, für die zusätzlichen Leistungen sowie für die Besonderen Leistungen wird fällig, wenn der Architekt die jeweiligen Leistungen vertragsgemäß erbracht und dem Bauherrn eine prüffähige Honorarteilschlussrechnung für diese Leistungen überreicht hat.
[Der Bauherr hat auf Anforderung des Architekten in angemessenen Abständen Abschlagszahlungen zu leisten. / Die Parteien vereinbaren einen gesonderten Zahlungsplan. Der Zahlungsplan ist von den Vertragsparteien eigenhändig zu unterzeichnen und diesem Vertrag als Anlage beizufügen.]
14. Der Bauherr kann gegen Honoraransprüche des Architekten nur mit einer unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderung aufrechnen.
§ 6 Schutz des Architektenwerkes und des Verfassers
1. Die vom Architekten erbrachten Leistungen und Arbeitsergebnisse (erstellte Unterlagen einschließlich der EDV-Materialien) dürfen nur für das in § 1 dieses Vertrages näher beschriebene Bauvorhaben verwendet werden.
2. Dem Architekten ist es ausdrücklich gestattet – auch nach Beendigung dieses Vertrages –, das Bauobjekt oder die bauliche Anlage in Absprache mit dem Bauherrn zu betreten, um fotografische oder sonstige Aufnahmen zu fertigen. Der Architekt ist ferner berechtigt, auf den Planunterlagen, am Bauobjekt oder an den baulichen Anlagen namentlich bezeichnet zu werden. Der Bauherr darf das vom Architekten projektierte Bauvorhaben nur unter der Namensnennung des Architekten veröffentlichen.
3. Der gesetzliche Urheberschutz bleibt unberührt.
§ 7 Verlängerung der Planungs- und/oder Bauzeit/Vertragsunterbrechung
1. Dauert die Planungszeit – beginnend mit der Vertragsunterzeichnung – länger als [•] Monate oder dauert die Bauzeit länger als [•] Monate wie ursprünglich geplant, so wird, sofern der Architekt diese Verlängerung nicht zu vertreten hat, für jede Verlängerungswoche folgendes Honorar vereinbart:
Planungszeit [•]EUR/Woche
Bauzeit [•]EUR/Woche
Sofern die Parteien keine diesbezügliche Vereinbarung treffen, sind sie verpflichtet, über eine angemessene Honorarerhöhung für die Verlängerung der Planungs- und/oder Bauzeit zu verhandeln. Nachgewiesener Mehraufwand ist dem Architekten in jedem Fall zu erstatten, mit Ausnahme des Falles, dass der Architekt die Verlängerung zu vertreten hat.
2. Wird die Durchführung dieses Vertrages wegen unterlassener Mitwirkungshandlungen des Bauherrn unterbrochen, so steht dem Architekten für die Dauer der Unterbrechung eine angemessene Entschädigung zu, sofern er den Bauherrn zuvor unter Fristsetzung fruchtlos zur Mitwirkung aufgefordert hat.
§ 8 Abnahmepflicht und Verjährung
1. Nach vertragsgemäßer Erbringung/Fertigstellung aller Leistungen gemäß § 2 dieses Vertrages ist der Bauherr zur Abnahme verpflichtet. Mit der Abnahme beginnt die Verjährung. § 640 BGB bleibt unberührt.
2. Vertragliche Ansprüche des Bauherrn verjähren nach Ablauf von fünf Jahren, soweit das Gesetz keine kürzeren Verjährungsfristen vorsieht oder die Parteien keine hiervon divergierende Vertragsvereinbarung ausgehandelt haben.
§ 9 Mängelansprüche/ Haftung des Architekten
1. Der Architekt haftet für Mängelansprüche des Bauherrn nach den gesetzlichen Vorschriften, sofern unter § 9 Ziffer 2 dieses Vertrages nichts anderes vereinbart ist.
2. Für grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz haftet der Architekt in jedem Fall. Soweit keine wesentlichen Vertragspflichten verletzt wurden, beschränkt sich die Haftung des Architekten für Schäden, die nicht Personenschäden sind, der Höhe nach auf folgende Haftungssumme [•]EUR.
§ 10 Begründung und Nachweis einer Haftpflichtversicherung
Der Architekt ist verpflichtet, eine Berufshaftpflichtversicherung nachzuweisen. Die Deckungssummen dieser Versicherung betragen:
für Personenschäden [•]EUR
für sonstige Schäden [•]EUR
§ 11 Vorzeitige Vertragsauflösung
1. Eine Kündigung dieses Vertrages ist für den Bauherrn jederzeit, für den Architekten nur aus wichtigem Grund möglich.
2. Jede Kündigung bedarf der Schriftform.
3. Sofern der Architekt die Kündigung zu vertreten hat, kann er nur die vereinbarte Vergütung der bis dahin erbrachten Leistungen verlangen, wenn diese Leistungen brauchbar sind und einen eigenständigen Wert innehaben.
4. In allen anderen Fällen steht dem Architekten ungeachtet der Kündigung das vertraglich vereinbarte Honorar zu, jedoch muss er sich die in Folge der Vertragsaufhebung ersparten Aufwendungen oder das durch anderweitige Verwendung seiner Arbeitskraft Erworbene oder den böswillig unterlassenen anderweitigen Erwerb anrechnen lassen.
§ 12 Herausgabe- und Aufbewahrungspflichten des Architekten
1. Nach Erbringung der vertraglich geschuldeten Leistungen des Architekten und nach vollständigem Ausgleich fälliger Honoraransprüche hat der Bauherr Anspruch darauf, dass ihm Bauvorlagen, Kopien und Pausen der Originalzeichnungen und der sonstigen vom Architekten zur Erfüllung seiner Leistungspflichten erstellten und für das Bauprojekt verwendeten Bauunterlagen ausgehändigt werden.
2. Der Architekt ist nicht verpflichtet, die Bauunterlagen länger als 10 Jahre nach Abnahme der letzten von ihm erbrachten Leistungen aufzubewahren. Jedoch ist der Architekt verpflichtet, dem Bauherrn die Unterlagen vor deren Vernichtung anzubieten.
Änderungen, Ergänzungen sowie Nebenabreden dieses Vertrages sollen schriftlich erfolgen.
§ 14 Zusätzliche Vereinbarungen
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References: § 2

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 § 33
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§ 6
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§ 7

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 § 640

§ 9
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§ 11

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