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Timestamp: 2017-10-24 05:32:38+00:00

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418 Ausbildungs- und PrüfungsO Verwaltungsfachang. (APO VfAFK RWL) - Kirchenrecht Online-Nachschlagewerk
418 Ausbildungs- und PrüfungsO Verwaltungsfachang. (APO VfAFK RWL)
§ 4 Ausbildende/r, Ausbilderin / Ausbilder
§ 29 Ergebnis der schriftlichen Prüfung / Zulassung zur mündlichen Prüfung
für den Ausbildungsberuf zur / zum Verwaltungsfachangestellten
- Fachrichtung Kirchenverwaltung in den Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland -
(APO VfAFK RWL)
vom 19. September 2014 / vom 18. September 2014 / vom 23. September 2014
(Ges. u. VOBl. Bd. 15 S. 386)
Inhaltsverzeichnis 1#
Ausbildende/r, Ausbilderin / Ausbilder
Allgemeine Bestimmungen für die Abschlussprüfung
Gemeinsamer Prüfungsausschuss für die kirchliche Abschlussteilprüfung
Ergebnis der schriftlichen Prüfung / Zulassung zur mündlichen Prüfung
Feststellung des Ergebnisses der kirchlichen Abschlussteilprüfung
Ausbildungsrahmenplan für den Ausbildungsberuf zur / zum Verwaltungsfachangestellten - Fachrichtung Kirchenverwaltung in den Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland - der Evangelischen Kirchen im Rheinland, der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Lippischen Landeskirche
Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) und der Landeskirchenrat der Lippischen Landeskirche (LLK) haben auf Grund von Artikel 67 der Kirchenordnung der EKiR, Artikel 53 der Kirchenordnung der EKvW und Artikel 105 der Kirchenordnung der LLK in Verbindung mit § 47 Abs. 1 Berufsbildungsgesetz vom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931) die folgende Ausbildungs- und Prüfungsordnung erlassen.
Die Arbeitsrechtsregelung gilt für Personen, die bei einer Qualifizierungs- und Beschäftigungsgesellschaft, Arbeitsmarktinitiative, arbeitsmarktpolitischen Maßnahme oder einem Projekt beschäftigt werden, die unmittelbar vor ihrer Einstellung bei einem Beschäftigungsträger mindestens ein Jahr arbeitslos waren und mindestens zwei Vermittlungshemmnisse im Sinne von § 16 e SGB II aufweisen.
( 1 ) 1 Der Ausbildungsberuf Verwaltungsfachangestellte / Verwaltungsfachangestellter
ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf des kirchlichen Dienstes. 2 Er umfasst in der EKiR, der EKvW und der LLK den staatlich anerkannten Ausbildungsberuf Verwaltungsfachangestellte / Verwaltungsfachangestellter im Lande Nordrhein-Westfalen - Fachrichtung Kommunalverwaltung -.
das Berufsbildungsgesetz (BBiG) vom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931),
die Verordnung über die Berufsausbildung zum Verwaltungsfachangestellten / zur Verwaltungsfachangestellten vom 19. Mai 1999 (BGBl. I S. 1029),
die Ordnung zur Regelung der Rechtsverhältnisse der kirchlichen Auszubildenden (AzubiO) vom 17. Juni 1992 (KABl. S. 185, KABl. S. 157, Ges. u. VOBl. Bd. 15 Nr. 8 S. 342),
in der jeweils gültigen Fassung,
für den kommunalen Teil der Ausbildung darüber hinaus
die Verordnung über die Abschlussprüfung für die Ausbildungsberufe zur Verwaltungsfachangestellten / zum Verwaltungsfachangestellten im Lande Nordrhein-Westfalen - Fachrichtungen Landes- und Kommunalverwaltung - (APO Verwaltungsfachangestellte) vom 11. Juni 2014 (GV. NRW S. 325)
1 Zuständige Stelle nach dem Berufsbildungsgesetz ist das jeweilige Landeskirchenamt. 2 Für die Abschnitte IV und V dieser Ordnung ist das Landeskirchenamt der EKiR die zuständige Stelle. 3 Im Übrigen ist für die gemeinsamen Aufgaben nach dieser Ordnung das Landeskirchenamt der EKvW zuständig; es trifft seine Entscheidungen in Absprache mit den Landeskirchenämtern der EKiR und der LLK.
( 1 ) Ausbildungsstätten sind die Kirchengemeinden, Kirchenkreise, Verbände von Kirchengemeinden und / oder Kirchenkreisen, die Landeskirche und kirchliche Einrichtungen.
Die Beschäftigten erhalten eine monatliche Vergütung in Höhe des Monatsentgeltes der EG 1 Stufe 2 des Allgemeinen Entgeltgruppenplanes des BAT-KF.
1 Diese Arbeitsrechtsregelung tritt zum 21. Juli 2011 in Kraft. 2 Sie tritt mit Ablauf des 30. Juni 2013 außer Kraft. 3 Für Beschäftigte, die bis zum 30. Juni 2012 eingestellt worden sind, gelten die Regelungen für die ununterbrochene Dauer dieses Beschäftigungsverhältnisses längstens bis zum 31. Dezember 2015 fort.
( 1 ) 1 Zur Begründung des Berufsausbildungsverhältnisses ist mit der oder dem Auszubildenden ein Berufsausbildungsvertrag (Anlage 1) zu schließen. 2 Das Berufsausbildungsverhältnis beginnt jeweils am 1. August eines Jahres. 3 Ausnahmen von diesem Einstellungsdatum können in besonders begründeten Fällen vom jeweiligen Landeskirchenamt zugelassen werden.
Nachweis über die Zugehörigkeit zur evangelischen Kirche
(in der EKiR s. Kirchengesetz über die ausnahmsweise Einstellung von Mitarbeitenden, die nicht der evangelischen Kirche angehören (Mitarbeitenden-Ausnahme-Gesetz - MitarbAusnG) vom 13. Januar 1999, Rechtssammlung der EKiR Nr. 630.),
1 Die oder der Ausbildende hat unter Zugrundelegung des Ausbildungsrahmenplans für die Auszubildende oder den Auszubildenden einen Ausbildungsplan zu erstellen. 2 Eine vom Ausbildungsrahmenplan abweichende sachliche und zeitliche Gliederung der Ausbildungsinhalte ist insbesondere zulässig, soweit eine berufsbezogene Grundbildung vorausgegangen ist oder verwaltungspraktische Erfordernisse die Abweichung notwendig machen.
( 2 ) 1 Die praktische Ausbildung erfolgt
in einer kommunalen Verwaltungsstelle, die der oder dem Auszubildenden von der oder dem Ausbildenden auf Grund einer Vereinbarung mit dem zuständigen kommunalen Träger zugewiesen wird.
2 in der dienstbegleitenden Unterweisung des kommunalen Teils und
3 Während der praktischen Berufsausbildung soll die oder der Auszubildende mit Verwaltungsvorgängen befasst werden, die den im Ausbildungsrahmenplan bezeichneten Kenntnissen und Fertigkeiten entsprechen. 4 Soweit die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten nicht in vollem Umfang in der Ausbildungsstätte vermittelt werden können, ist die oder der Auszubildende für die Dauer der Vermittlung dieser Kenntnisse und Fertigkeiten zu einer anderen anerkannten Ausbildungsstätte zu entsenden. 5 Die praktische Ausbildung in der kommunalen Verwaltungsstelle beträgt mindestens zwölf Wochen.
( 2 ) 1 Die dienstbegleitende Unterweisung des kommunalen Teils der Ausbildung wird von einem Studieninstitut für kommunale Verwaltung durchgeführt, das von den Landeskirchenämtern gemeinsam bestimmt wird. 2 Sie richtet sich nach § 4 Absatz 5 der Verordnung über die Berufsausbildung zum Verwaltungsfachangestellten / zur Verwaltungsfachangestellten vom 19. Mai 1999.
( 3 ) 1 Die dienstbegleitende Unterweisung des kirchlichen Teils der Ausbildung wird von den Landeskirchenämtern gemeinsam durchgeführt. 2 Sie umfasst mindestens 240 Unterrichtsstunden und richtet sich nach dem kirchlichen Stoffgliederungsplan (Anlage 3). 3 Die nach diesem anzufertigenden schriftlichen Arbeiten sind von den Lehrkräften entsprechend § 27 zu bewerten.
1 Für die dienstbegleitende Unterweisung des kirchlichen Teils der Ausbildung berufen die Landeskirchenämter geeignete Lehrkräfte. 2 Sie erhalten für ihre Tätigkeit Reisekostenvergütung nach dem Landesreisekostengesetz NRW sowie eine Vergütung nach einer gemeinsamen Regelung der Landeskirchenämter. 3 Die Fortbildung der Lehrkräfte wird von den Landeskirchenämtern gemeinsam gefördert. 4 Die Landeskirchenämter führen regelmäßig für die Lehrkräfte gemeinsame Tagungen durch.
1 Die oder der Auszubildende hat ein Berichtsheft in Form eines Ausbildungsnachweises zu führen. 2 Ihr oder ihm ist Gelegenheit zu geben, das Berichtsheft während der Ausbildungszeit zu führen. 3 Die Ausbilderin oder der Ausbilder hat das Berichtsheft regelmäßig durchzusehen.
Die Zwischenprüfung wird in dem kommunalen Teil der Ausbildung nach § 7 der Verordnung über die Berufsausbildung zum Verwaltungsfachangestellten / zur Verwaltungsfachangestellten vom 19. Mai 1999 vom Studieninstitut für kommunale Verwaltung durchgeführt.
( 1 ) Durch die Abschlussprüfung ist festzustellen, ob die oder der Auszubildende über die für den Beruf der oder des Verwaltungsfachangestellten - Fachrichtung Kirchenverwaltung in den Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland - erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten verfügt.
( 2 ) 1 Die Abschlussprüfung wird für den kommunalen Teil und für den kirchlichen Teil gesondert durchgeführt. 2 Die Abschlussprüfung für den kommunalen Teil richtet sich nach der APO Verwaltungsfachangestellte in der jeweils geltenden Fassung. 3 Die Abschlussprüfung für den kirchlichen Teil (kirchliche Abschlussteilprüfung) richtet sich nach den folgenden Bestimmungen.
1 Die kirchliche Abschlussteilprüfung erstreckt sich auf die im Ausbildungsrahmenplan sowie die im kirchlichen Stoffgliederungsplan (Anlage 3) aufgeführten Kenntnisse und Fertigkeiten.
2 Sie besteht aus einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung. 3 Die Prüfungen sind nicht öffentlich.
( 1 ) 1 Für die kirchliche Abschlussteilprüfung errichten die Landeskirchenämter einen gemeinsamen Prüfungsausschuss beim Landeskirchenamt der EKiR. 2 Ihm gehören an:
für die EKiR und die EKvW je ein Mitglied, das die Befähigung zum Richteramt hat, davon mindestens ein Mitglied eines Landeskirchenamtes.
3 für jede Landeskirche eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter des gehobenen oder des höheren kirchlichen Verwaltungsdienstes.
4 Für jedes Mitglied ist nach diesen Vorgaben eine Vertretung zu bestellen. 5 Die Mitglieder und die stellvertretenden Mitglieder werden für die Dauer von drei Jahren berufen.
( 2 ) 1 Den Vorsitz und den stellvertretenden Vorsitz übernimmt ein Mitglied, das die Befähigung zum Richteramt besitzt; sie werden von den Landeskirchenämtern der EKiR und der EKvW gemeinsam bestimmt. 2 Der Vorsitz und seine Stellvertretung sollen nicht derselben Landeskirche angehören. 3 In der jeweils folgenden Amtszeit des Prüfungsausschusses soll der Vorsitz und die Stellvertretung von der jeweils anderen Landeskirche übernommen werden. 4 Sind in einer Sitzung der Vorsitz und seine Stellvertretung nicht anwesend, übernimmt ein Mitglied des Prüfungsausschusses den Vorsitz, das die Befähigung zum Richteramt besitzt.
( 3 ) 1 Der gemeinsame Prüfungsausschuss ist beschlussfähig bei Anwesenheit von mehr als der Hälfte seiner Mitglieder. 2 Er entscheidet mit der Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder. 3 Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der oder des Vorsitzenden.
an der kommunalen Zwischenprüfung teilgenommen und das Berichtsheft geführt hat und
( 2 ) Schwerbehinderte Menschen und ihnen gleichgestellte Menschen sind zur kirchlichen Abschlussteilprüfung auch zuzulassen, wenn die Voraussetzungen nach Absatz 1 Nr. 2 und 3 nicht vorliegen.
( 4 ) 1 Über die Zulassung zur kirchlichen Abschlussteilprüfung entscheidet die zuständige Stelle (§ 2). 2 Hält sie die Zulassungsvoraussetzungen nicht für gegeben, so entscheidet der gemeinsame Prüfungsausschuss. 3 Auszubildenden, die Elternzeit in Anspruch genommen haben, darf bei der Entscheidung über die Zulassung hieraus kein Nachteil erwachsen.
( 4 ) 1 Die Prüfungsarbeiten sind unter Aufsicht von Beauftragten des gemeinsamen Prüfungsausschusses anzufertigen. 2 Die Prüfungsteilnehmenden sind auf die Folgen von ordnungswidrigem Verhalten (§ 24) hinzuweisen. 3 Die oder der Aufsichtsführende fertigt eine Niederschrift an und vermerkt in ihr jede Unregelmäßigkeit. 4 Die Niederschrift ist dem gemeinsamen Prüfungsausschuss vorzulegen.
( 1 ) 1 Die mündliche Prüfung besteht aus einem Prüfungsgespräch. 2 Sie erstreckt sich auf die im kirchlichen Stoffgliederungsplan (Anlage 3) genannten Fächer. 3 Es sollen nicht mehr als sechs Prüfungsteilnehmende gleichzeitig geprüft werden. 4 Die mündliche Prüfung soll für den einzelnen Prüfungsteilnehmenden nicht länger als 30 Minuten dauern.
( 2 ) 1 Die oder der Vorsitzende des gemeinsamen Prüfungsausschusses bestimmt die Prüferinnen und Prüfer. 2 Sie oder er kann auch Lehrkräfte, die nicht Mitglied des gemeinsamen Prüfungsausschusses sind, beauftragen, Prüfungsfragen zu stellen und Bewertungsvorschläge zu machen.
( 1 ) 1 Eine Prüfungsteilnehmende oder ein Prüfungsteilnehmender, die oder der sich bei der Anfertigung einer schriftlichen Arbeit ordnungswidrig verhält, kann die oder der Aufsichtsführende von der Fortsetzung dieser Arbeit ausschließen. 2 Unternimmt die oder der Prüfungsteilnehmende bei der Anfertigung einer schriftlichen Arbeit eine Täuschung oder einen Täuschungsversuch, so hat die Aufsichtsführung dies in der Niederschrift zu vermerken und den gemeinsamen Prüfungsausschuss unverzüglich zu unterrichten.
( 2 ) 1 Über die Folgen einer Täuschung oder eines Täuschungsversuchs in der schriftlichen Prüfung oder eines erheblichen Verstoßes gegen die Ordnung entscheidet der gemeinsame Prüfungsausschuss. 2 Er bewertet die vorliegende Arbeit mit der Note „ungenügend“ und dem Punktwert 0. In besonderen Fällen kann er nach dem Grad der Verfehlung die Wiederholung dieser Prüfungsleistung anordnen oder die Prüfung für nicht bestanden erklären.
1 Die Prüfung ist für schwerbehinderte Menschen und ihnen gleichgestellte Menschen im Verfahrensablauf im notwendigen Umfang zu erleichtern. 2 Schwerbehinderte Menschen und ihnen gleichgestellte Menschen sind auf Antrag die ihrer körperlichen Behinderung angemessenen Erleichterungen zu gewähren. 3 Die Entscheidung trifft die oder der Vorsitzende des gemeinsamen Prüfungsausschusses, dabei dürfen die fachlichen Anforderungen nicht geringer bemessen werden.
( 2 ) 1 Versäumt die oder der Prüfungsteilnehmende einen Prüfungstermin aus Gründen, die sie oder er nicht zu vertreten hat, so werden bereits erbrachte selbständige Prüfungsleistungen anerkannt. 2 Der Grund für das Versäumen ist der oder dem Vorsitzenden des gemeinsamen Prüfungsausschusses unverzüglich mitzuteilen und nachzuweisen. 3 Im Krankheitsfall ist die Vorlage eines ärztlichen Attestes erforderlich. 4 Für die Fortsetzung der Prüfung findet § 19 Anwendung.
14 oder 15 Punkte
- eine den Anforderungen in besonderem Maße entsprechende Leistung,
11, 12 oder 13 Punkte
- eine den Anforderungen voll entsprechende Leistung,
8, 9 oder 10 Punkte
- eine den Anforderungen im allgemeinen entsprechende Leistung,
5, 6 oder 7 Punkte
- eine Leistung, die zwar Mängel aufweist, aber im Ganzen den Anforderungen noch entspricht,
2, 3 oder 4 Punkte
- eine Leistung, die den Anforderungen nicht entspricht, jedoch erkennen lässt, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind und die Mängel in absehbarer Zeit behoben werden könnten,
0 Punkte oder 1 Punkt
- eine den Anforderungen nicht entsprechende Leistung, bei der selbst die Grundkenntnisse so lückenhaft sind, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden könnten.
( 1 ) 1 Jede Prüfungsarbeit ist von zwei Mitgliedern des gemeinsamen Prüfungsausschusses, die die oder der Vorsitzende bestimmt, zu bewerten. 2 An die Stelle eines der beiden Mitglieder des gemeinsamen Prüfungsausschusses kann auch eine Lehrkraft treten, die nicht Mitglied des gemeinsamen Prüfungsausschusses ist. 3 Bei der Bewertung ist die Richtigkeit der Lösung, die Gliederung der Arbeit, sowie die sprachliche Darstellung zu berücksichtigen.
Ergebnis der schriftlichen Prüfung /
( 1 ) 1 Der gemeinsame Prüfungsausschuss entscheidet nach der schriftlichen Prüfung über die Zulassung zur mündlichen Prüfung. 2 Die Zulassung ist zu versagen, wenn der Durchschnittswert der schriftlichen Prüfungsarbeiten weniger als 5 Punkte beträgt.
= mangelhaft,
( 6 ) 1 Über die Prüfung ist für jede Prüfungsteilnehmende oder jeden Prüfungsteilnehmenden eine Niederschrift zu fertigen. 2 Die Niederschrift ist von der oder dem Vorsitzenden und einem weiteren Mitglied des gemeinsamen Prüfungsausschusses zu unterzeichnen. 3 Sie ist zusammen mit den Prüfungsarbeiten und der Niederschrift über die mündliche Prüfung beim jeweiligen Landeskirchenamt mindestens zehn Jahre lang aufzubewahren.
( 2 ) 1 Bei nicht bestandener Prüfung erhalten die oder der Prüfungsteilnehmende und die gesetzliche Vertreterin oder der gesetzliche Vertreter einen schriftlichen Bescheid. 2 Darin ist anzugeben, welche Prüfungsleistungen in einer Wiederholungsprüfung nicht mehr wiederholt werden müssen. 3 Eine Ausfertigung des Bescheids ist der oder dem Ausbildenden und dem jeweiligen Landeskirchenamt zu übersenden.
( 4 ) 1 Die schriftlichen Prüfungsarbeiten bleiben bei den Prüfungsakten. 2 Die oder der Prüfungsteilnehmende kann die Prüfungsarbeiten und ihre Bewertungen innerhalb eines Jahres nach Abschluss der mündlichen Prüfung bei der Geschäftsstelle des gemeinsamen Prüfungsausschusses der EKiR unter Aufsicht einsehen. 3 Nach Ablauf der Jahresfrist sind die Prüfungsakten dem jeweiligen Landeskirchenamt zur weiteren Aufbewahrung zuzuleiten.
( 1 ) 1 Eine nicht bestandene Abschlussprüfung kann innerhalb eines Jahres zweimal wiederholt werden. 2 § 21 gilt entsprechend. 3 Von der Jahresfrist in Satz 1 kann die oder der Vorsitzende des gemeinsamen Prüfungsausschusses in begründeten Fällen abweichen.
( 1 ) 1 Die Ausbildung zu oder zum Verwaltungsfachangestellten - Fachrichtung Kirchenverwaltung in den Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland - ist abgeschlossen, wenn die oder der Auszubildende die kommunale Abschlussprüfung und die kirchliche Abschlussteilprüfung bestanden hat. 2 Die Feststellung über den Abschluss der Ausbildung trifft der gemeinsame Prüfungsausschuss.
die Bezeichnung „Abschlusszeugnis über die Ausbildung zur / zum Verwaltungsfachangestellten - Fachrichtung Kirchenverwaltung in den Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland -“,
( 4 ) Hat die oder der Auszubildende nur die kommunale Abschlussprüfung bestanden, so richtet sich die Befugnis zur Verwendung des Prüfungszeugnisses über den Ausbildungsberuf Verwaltungsfachangestellte / Verwaltungsfachangestellter im Lande Nordrhein-Westfalen - Fachrichtung Kommunalverwaltung - nach den staatlichen Bestimmungen.
( 1 ) 1 Gegen Entscheidungen, die unmittelbar auf Grund dieser Ausbildungs- und Prüfungsordnung ergehen, kann innerhalb eines Monats beim gemeinsamen Prüfungsausschuss schriftlich Widerspruch eingelegt werden. 2 Der Widerspruch ist nur zulässig, wenn Rechtsverstöße geltend gemacht werden, die das Gesamtergebnis der kirchlichen Abschlussteilprüfung oder das Ergebnis der Abschluss-Gesamtnote bestimmen können. 3 Hilft der gemeinsame Prüfungsausschuss dem Widerspruch nicht ab, entscheidet über den Widerspruch ein Beschwerdeausschuss, der beim Landeskirchenamt der EKiR errichtet wird.
( 2 ) 1 In den Beschwerdeausschuss werden von den Kirchenleitungen der EKiR und der EKvW je zwei Mitglieder und von dem Landeskirchenrat der LLK ein Mitglied für die Dauer von fünf Jahren berufen. 2 Für den Vorsitz und den stellvertretenden Vorsitz ist ein Mitglied zu berufen, das die Befähigung zum Richteramt besitzt. 3 Für jedes Mitglied wird ein stellvertretendes Mitglied bestellt. 4 Sind in einer Sitzung der Vorsitz und seine Stellvertretung nicht anwesend, übernimmt ein Mitglied des Beschwerdeausschusses den Vorsitz, das die Befähigung zum Richteramt besitzt.
( 1 ) 1 Diese Ausbildungs- und Prüfungsordnung tritt am 1. August 2014 in Kraft. 2 Gleichzeitig treten die Verordnung über die Ausbildung und Prüfung zum Verwaltungsfachangestellten / zur Verwaltungsfachangestellten in der Evangelischen Kirche im Rheinland - Fachrichtung Kirchenverwaltung in den Gliedkirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland - APrVo KVfA) vom 11. Juni 1999 (KABl. S. 191) und die Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den Beruf des Verwaltungsfachangestellten - Fachrichtung Kirchenverwaltung der Evangelischen Kirche von Westfalen - (APrO VfAFK) vom 8. August 1994 (KABl. 1994 S. 122) außer Kraft.
Düsseldorf, 19. September 2014
Bielefeld, 18. September 2014
Detmold, 23. September 2014
in der jeweils gültigen Fassung.2#
( 1 ) In einem Zeitraum von insgesamt zwei bis vier Monaten sind schwerpunktmäßig die Fertigkeiten und Kenntnisse gemäß Abschnitt I und II der Berufsbildpositionen
2 Klausuren3#
2 ↑ Die genannten Vorschriften können in der Ausbildungsstätte eingesehen werden.
3 ↑ Davon kann eine Klausur Teile aus den Themenbereichen Nr. 7–10 enthalten.

References: § 4

§ 29
 § 47
 § 16
 § 4
 § 27
 § 7
 § 19
 § 21