Source: https://www.finanzbildung.jetzt/warum-das-bedingungslose-grundeinkommen-asozial-ist/
Timestamp: 2019-10-21 10:13:03+00:00

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Warum das bedingungslose Grundeinkommen asozial ist - Finanzbildung
von Anette Weiss | Jun 11, 2019 | 11 Kommentare
guter-verwalter	am 11. Juni 2019 um 09:45
deinen grundlegenden Tenor gegen ein BGE kann ich verstehen, jedoch sind m.E. einige deiner Gedankengänge systemtechnisch ‚auf dem falschen Dampfer‘. Ich versuche mal in Kürze einige davon herauszugreifen (immer mit der Prämisse, dass ich deine Argumentationsketten hoffentlich richtig verstanden habe):
1) Ein sich privatisierender Schulsektor ist per se schlecht.
Nein. Um es mal mit Roland Baader zu sagen: Niemand würde sich in einem wirklich freien Markt vorschreiben lassen, welche Wurst oder welche Butter er kauft; der Einzelne wählt – nach Prüfung aller für ihn relevanten Daten – das Angebot, das zu seinen Wünschen passt. Aber in einem Land mit Schulpflicht auf Basis staatstreuer (und daher per se nicht zwingend Wahrheits-treuer!) Bildungspläne (man hört hier schon die „Planwirtschaft“ im detail heraus!) lassen sich die Bürger am wichtigsten Punkt – ihrem eigenen Nachwuchs! – das vorschreiben?! Die deutsche sozial-sozialistische Bildungspolitik, die in den kurzsichtigen Zyklen der Legislaturperioden handelt und ihre „Reformen“ auf Basis politisch hofierter, pseudo-intellektueller Interessengruppen aus Pädagogen (= Hofierung von Interessengruppen zum Zweck des zukünftigen Stimmenerwerbs) in diesen Zeiträumen durchs Dorf treibt, soll dann besser in der Lage sein zu bewerten, was deine (und meine) Kinder brauchen. Nein. Eine freie Bildung (nach eventuell zu erreichenden Mindeststandards pro Lebensjahr eines Kindes) ist besser, als unser System.
Daher: Ja, brechen wir es ab! Aber: Nein, nicht noch mehr Planwirtschaft im neuen Bildungssystem! Mehr Freiheit bitte, mehr Verantwortung, d.h. auch mehr charitative, eigenverantwortliche Bildungsangebote für sozioökonomisch schlechter Gestellte. Aber niemals mit Zwang!
2) Ein BGE ist ’schlechter Kapitalismus‘
Ein BGE ist Sozial-Sozialismus par Excellence und hat mit echtem Kapitalismus (= freiem marktwirtschaftlichen Handeln) NULL zu tun.
Die Rechnung ist sehr einfach, seit nunmehr 100 Jahren von den wichtigsten Ökonomen der Austrian School ausformuliert (von Mises, von Hayek, Rothbard, Friedman…zurecht sind einige davon Nobelpreisträger!) und immer noch unbeachtet:
a) Eine wirklich freie Marktwirtschaft* ist das einzige ökonomische System dieser Welt, in dem für breite Schichten der Bevölkerung (nicht alle! denn der Mensch entscheidet frei, hat aber dann auch die Konsequenzen seiner Entscheidungen zu tragen!) finanzieller Wohlstand generiert werden kann, ohne anderen Menschen ihren generierten Wohlstand wegzunehmen.
b) Sozialismus ist diametral entgegen der freien Marktwirtschaft: Er verteilt OPM (other people’s money) planmäßig um, weil die politische Elite meint, den Markt besser steuern und bewerten zu können, als der Markt selbst. (Idiotie! Woher soll ein anderer besser als ich wissen, was ICH mir wünsche! Nur, wenn er die MACHT hat mich zu bevormunden, also in Unfreiheit zu halten!) Dabei erzeugt das „soziale“ System zwangsläufig Ungleichheiten und daraus Neid, der dann an die politischen Klassen herangetragen wird. Diese gehen mit Versprechen neuer „sozialerer“ Umverteilung auf Wählerstimmenfang (sofern sich das System noch demokratischer Sozialismus schimpft), um ihre Macht zu erhalten.
c) Man kann makroökonomisch nur verteilen, was man zuvor makroökonomisch erwirtschaftet hat, bzw. man kann einen Prozentsatz eines (hoffentlich) stabilen volkswirtschaftlichen Cashflows verteilen. Das BGE – wie auch alle anderen Umlagen-basierten „sozialen“ Systeme in Deutschland (Rente, KV, etc.) – ist auf Gedeih und Verderb abhängig von der Realwirtschaft (außer man spinnt sich Ideen wie die Modern Monetary Theorie, den Hyper-Keynesianismus, zurecht, die gegen jeden Menschenverstand gehen).
Verteile ich als Staat mehr als ich habe, dann muss Geld her– warum? siehe b) –; entweder aus i) Mehrbesteuerung der Bürger, oder durch ii) Mehr-Geld-Drucken*. Beides zieht dem Bürger nach sozialistischen Prinzipien sein Eigentum aus der Tasche: i) durch den Fiskus und ii) durch die „Geheimsteuer“ der Inflation.
Das BGE ist deshalb antisozial, weil jeder Bürger, der es beziehen würde es sich – in gewissem Anteil – SELBST ZAHLT, sei’s durch direkte Besteuerung oder Inflation! Ein Schein-Verdienst der sozial-sozialistischen Politikmacher also, den ich nicht benötigen würde, würde der Staat die Marktwirtschaft und den Bürger frei agieren und damit in Ruhe lassen.
(*freie Marktwirtschaft beinhaltet aber auch eine Abkehr von staatlich monopolisierten, durch Zentralbanken beliebig ausdehnbaren fiat money Geld, dem ungedeckten Kredit-/Schuldengeld und eine Abkehr von fractional reserve banking hin zu einem 100%ig gedeckten Geld)
Das BGE ist als in keinster Weise „schlechter Kapitalismus“; es ist die fixe Idee derer, die den freien Markt mit ihrer Politik langsam aber sicher durchsozialisiert/ durch-marx-isiert haben, daher die Menschen in die Unmündigkeit und Unverantwortlichkeit hinein „sozial abgesichert“ haben und nun das „next big thing“ zu ihrem politischen Machterhalt anbieten müssen! Das ist Sozialismus in demokratischer Verkleidung.
Liebe Anette, falls du die Bücher noch nicht kennen solltest, bitte – kaufen und lesen und mit unserer Politik abgleichen:
Ludwig von Mises, Theorie des Geldes und der Umlaufmittel.
F. A. von Hayek, Der Weg zur Knechtschaft (engl.: Road to serfdom).
Roland Baader, Kreide für den Wolf.
dein guter Verwalter
Matthias	am 11. Juni 2019 um 23:23
„1) Ein sich privatisierender Schulsektor ist per se schlecht.
Nein. Um es mal mit Roland Baader zu sagen: Niemand würde sich in einem wirklich freien Markt vorschreiben lassen, welche Wurst oder welche Butter er kauft; der Einzelne wählt – nach Prüfung aller für ihn relevanten Daten – das Angebot, das zu seinen Wünschen passt.“
Inwiefern wählt denn dann der Schüler bzw. Seine Eltern das Angebot aus, das zu seinen Wünschen am besten passt? Wählt er da nicht eher das Angebot, das er sich leisten kann?
Und da Bildung die Chancen für späteren Wohlstand signifikant verbessert, würde dies doch nur den bereits jetzt vorhandenen Effekt verstärken, dass, wer aus sozial schwächeren Verhältnissen kommt, schlechtere Chancen hat, später finanziell erfolgreich zu sein?
Und wäre es gesamtwirtschaftlich nicht zu bevorzugen, dass derjenige einen Job ausübt, der am besten dafür geeignet ist und nicht der, der sich die dafür notwendige Bilding leisten konnte?
„Eine wirklich freie Marktwirtschaft* ist das einzige ökonomische System dieser Welt, in dem für breite Schichten der Bevölkerung (nicht alle! denn der Mensch entscheidet frei, hat aber dann auch die Konsequenzen seiner Entscheidungen zu tragen!) finanzieller Wohlstand generiert werden kann, ohne anderen Menschen ihren generierten Wohlstand wegzunehmen.“
Sind wir also alle Menschen, die frei entscheiden? Das klingt so, als würden wir gleich geboren und unser freier Wille entscheidet darüber, wie erfolgreich wir sind. Das ist doch totaler Unfug, es gibt Behinderungen, Krankheiten oder auch einfach nur widrige Lebensumstände, die schnell dazu führen, dass die Illusion des „jeder kann es schaffen, wenn er nur will“ sich in Luft auflöst.
Und wollen wir das bestmögliche Ergebis für „breite Schichten der Gesellschaft“ oder hat sich unsere Gesellschaft nicht bereits so weit entwickelt, dass wir es uns ohne Probleme erlauben können, auf Schwächere / Benachteiligte Rücksicht zu nehmen?
Wenn die Marktwirtschaft wirklich frei ist, wer verhindert dann, dass jemand die Zufahrtsstraße zu deinem Grundstück kauft und horrende Nutzungsgebühren verlangt (gleiches gilt natürlich für Strom, Wasser, Gas und Co).
In Amerika ist vieles unregulierter. Kann sich jeder selbst eine Meinung zu bilden, ich bin froh, dass ein Krankenhausbesuch nicht dazu führen kann, dass ich danach hoch verschuldet bin. Klar, gibt ja Versicherungen, aber weil die eben nicht verpflichtend sind, sind die auch um ein gutes Stück teurer.
Oder bezahlte Freistellung in den letzten Schwangerschaftswochen.
Und vom Sozialismus sind wir weit entfernt: Sonst müsste ja der CEO genauso viel verdienen wie der Fließbandarbeiter und da mache ich mir wenig Sorgen, dass das in den nächsten 100 Jahren passieren wird.
Anette Weiss	am 12. Juni 2019 um 08:02
Danke für Deine Gedanken, lieber Matthias, die den Meinen ziemlich ähnlich sind. 🙂
guter-verwalter	am 12. Juni 2019 um 15:08
danke für die Denkanstöße! Schön, wenn mal zu sehen, dass man online noch ehrlich intellektuell diskutieren kann, und sich nicht etwa bashen muss (s. Millionen YouTube Comment Sections). Ein paar kurze, zurückgespielte Denkanstöße:
Ja, jeder wählt, was er sich leisten kann; das wäre dann (so ich deine Extrapolation korrekt verstehe) in einem freien Schulsystem so. Und ja, höhere Bildung (bspw. an technischen Hochschule, Universitäten) korreliert mit späteren höheren Einkommensniveaus im Erwerbsleben. Die Frage ist nur, ob es sich hier um eine Korrelation oder um eine zwangsläufige Kausalität handelt, hieße: Reiches Kind = besseres finanzielles Auskommen, weil bessere Bildung.
Als Bildungssystem-Insasse kann ich dir aus eigenen Erfahrungen sagen, dem ist nicht so. Ich arbeite mit Schülern aus sehr heterogenen sozioökonomischen Schichten und merke, dass reiche Elternhäuser tendenziell mehr ‚Bildungsapathie‘ in ihren Sprösslingen fördern, als ärmere. Was habe ich schon Schüler gehabt, die im staatlichen 3-gliedrigen System gnadenlos vor-ausgesiebt wurden, z.B. weil ihre Eltern nicht Herr oder Frau Dr. Dipl. Ing. rer. nat usw. waren; die kamen an unsere Schule (übrigens ein Schultyp in Süddeutschland, der an der Basis der ‚Durchlässigkeit‘ sitzt und selbst bereits aktiv um Schüler werben muss –> freierer Schülermarkt also), haben ihre Abschlüsse gemacht, haben Handwerksbetriebe gegründet oder arbeiten darin und verdienen sich eine goldene Nase, weil die Akademiker sie buchen müssen.
Ich sehe nur systemisch zwei Weltsichten in Schule aufeinanderprallen, wenn es um das Thema ‚Gleichheit‘ geht: Die, die für Chancengleichheit stehen, und die, die gerne Ergebnisgleichheit haben möchten. M.E. nach macht die rigide Staatshand im Bildungssektor gerade immer mehr den Schritt hin zum Wunsch der Ergebnisgleichheit. Die Lawnmower-Eltern (die, die ihren Kindern auch jeden kleinsten Grashalm an Widerstand aus dem Weg räumen möchten, damit sie „gleichberechtigt“ sind) sind m.E. nach ein aktueller Auswuchs dieses Wandels.
Außerdem: Charitas in der Bildungslandschaft fehlt total; Reiche müssen m.E. nach sehen, dass sie etwas DIREKT zurückgeben müssen, persönlich; nicht unpersönlich, stellvertretend mit der Gieskanne des angeblich „sozialen“. Für mich ist in der Bildung die Vokabel „sozial“ leider häufig verbunden mit „lieblos und unpersönlich“.
zu „wirklich freie Marktwirtschaft“:
Da interpretierst du mich falsch: Die Welt ist häufig auch ein schlimmer Ort, das ist klar, und ein Happy-Clappy Utopia gibt es nicht. Niemand hat die gleichen Voraussetzungen und Chancen. Aber der o.g. Drang, diese Realitäten zu ignorieren und trotzdem alles ERGEBNIS-gleich machen zu wollen, indem der Staat mit dem Argument „das können wir und doch leisten“ verteilend eingreift, entbindet den individuellen Bürger ja gerade von seiner Verantwortung, den Nächsten wirklich zu lieben und auf der Basis PERSÖNLICHER Verantwortung zu helfen (=Charitas!). Stattdessen zahlen wir unser Geld in ein angeblich soziales System planwirtschaftlicher Verteilung, das mehr Ungleichheit schafft als Gleichheit. Wir machen es zu großen Teilen in Deutschland nach dem Prinzip: „Ich hab doch bezahlt, aber lass mich doch jetzt in Ruhe, lieber armer Mensch!“
Das ist meine Stoßrichtung, eine persönliche moralische Verantwortlichkeit in Menschen zu wecken, und nicht die Illusion des „der Staat wird’s schon richten“.
Sind die USA da ein gutes Besipiel, vllt. nein, vllt. ja. Dort gibt es ein viel ausgeprägteres Gebertum als in Deutschland; hier haben wir eher eine Neidkultur ggü. Menschen, anstatt sie zu ermutigen, ihren Wohlstand persönlich charitativ zum Wohl anderer einzusetzen. Und ja, mache brauchen dazu evtl. auch mal die Hilfe einer staatlichen Institution.
BTW: Die USA ist Marktwirtschaftlich auch nicht frei. Sie ist Spielball von FED Notenbankern und einem aktuell Starfzoll-geilen Präsidenten ohne kognitive Inhibitionsmechanismen in der Großhirnrinde.
Karlheinz	am 14. Juni 2019 um 10:49
Bester guter-verwalter, tätig im Bildungssystem: Gieskanne schreibt man so: Gießkanne …
Anette Weiss	am 12. Juni 2019 um 07:53
Lieber Verwalter,
vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar und Deine Gedanken! 🙂
Ich habe leider nicht die Zeit, um genauso ausführlich darauf einzugehen, wie sie es verdient hätten.
Also nur ganz kurz zum Schulsektor: Ich habe nichts gegen eine gewisse „Produktvielfalt“ auch im Schulsektor (Montesssori und andere machen es ja vor) – aber Grundbildung und Schul-(oder Bildungspflicht) bis zu einem gewissen Alter halte ich für unabdingbar. Und sie muss staatlicherseits gerwährleistet, grundfinanziert und durchgesetzt sein. Wir brauchen einen Grundkonsens darüber, was Menschen in unserem Land wissen: Jeder muss davon ausgehen können, dass der andere lesen, schreiben und rechnen kann (Ja, ich weiß, das ist heute schon nicht mehr sicher gewährleistet. Aber da müssen wir wieder hin!).
Ob ein BGE ansonsten „Sozialismus in demokratischer Verkleidung“ oder „schlechter Kapitalismus“ ist, ist ein Etikett, welches wir draufkleben, die wir (zu) viele Wirtschaftsbücher gelesen haben: Ich ziehe aus den mir bekannten Fakten, gemachten Erfahrungen und (Wirtschafts)Lehren diese Schlussfolgerung, Du eben eine andere. Ob oder wer dabei auf einem „falschen Dampfer“ sitzt ist dabei eigentlich egal – denn wirklich wissen tun wir es beide nicht (auch nicht Mises, Hayek und Co.). Also ist das am Ende nur Haarspalterei um die rechte Wortwahl. 😉
guter-verwalter	am 12. Juni 2019 um 15:29
danke für deine Gedanken und deine Antworten! Freier Diskurs ist doch was schönes.
Ich bin bei dir: Kinder benötigen eine Unterrichtspflicht, aber m.E. nach keine Schulpflicht. Verbindliche – meinetwegen auch staatlich abgesegnete – Standards, was Kinder in bestimmten Lebensphasen mindestens können sollen, sind sinnvoll, aber staatsnahe, rigide Bildungs-/Lehrpläne nicht. Ich möchte nämlich mündige, eigenständig denkende Menschen bilden, keine passgenauen Bürger.
Ich durfe bei einigen der aktuellen Bildungsplanreformen der MINT Fächer einmal Mäuschen spielen: Wenn der Praktiker (Lehrkraft) an der Basis (tagtäglicher Unterricht) in einem Gremium zur Bildungsplanreform gemeinsam mit anderen Kollegen Vorschläge macht, und diese faktisch aus der Arbeit begründen kann, und ein höherer Staatsbeamter (Theoretiker) diese Vorschläge nur auf Basis seiner Autorität streichen kann, ohne Rücksprache mit der Basis: Welche Güte schreibst du denn einem solchen ‚reformierten‘ Bildungsplan zu? Ich schreibe diesem nur zu abzubilden, welche politische Strömung momentan ihre Autorität im Bildungssektor ausgeübt hat, mehr nicht.
Und zur Ökonomie: Wir beiden sitzen ja bezüglich BGE ergebnistechnisch in einem Boot. Vielleicht nur auf unterschiedlichen Seiten des Sonnendecks, nicht auf unterschiedlichen Dampfern 🙂
Dominik	am 12. Juni 2019 um 13:54
Wenn jeder Bürger 1000 Euro mehr im Monat hat, wird das Konsumbudget eines jeden Bürgers um 1000 Euro steigen, das wissen auch die Anbieter von Konsumgütern, Vermieter etc… damit werden viele Preise, insbesondere Mieten ebenfalls steigen. Am Ende verpufft ein solches Grundeinkommen einfach in Form von Inflation. Ergo Mieten steigen und Bürger die sich Bürgerangebote wie Schulen etc. „kaufen“ müssen haben das Nachsehen gegenüber denen die solche Leistungen nicht benötigen.
guter-verwalter	am 14. Juni 2019 um 18:36
ich teile deine Ansicht bzgl. des Verpuffens des BGE wegen der sofort resultierenden Mehr-Inflation; die steigende Umlaufgeschwindigkeit des BGE Geldes tut dabei ihr übriges.
Allesdings glaube ich nicht an eine Art willentliches ‚Price Fixing‘ des Marktes hin zu höheren Preisniveaus weil Produzenten merken, dass mehr Geld verfügbar ist.
Ich denke, dass das Geld aus einem BGE in breiten Bevölkerungsschichten mehrheitlich in sinnlosen (bei manchem auch sinnbehafteten) Kurzfrist-Konsum gesteckt wird. In effektives langfristiges Investing z.B. zur Altersvorsorge werden die wenigsten BGE Euros fließen.
Sollte das BGE doch kommen (was ich wie o.g. nicht hoffe), soll der Staat doch stattdessen jedem Bürger die 1.000€/Monat in einen dem 401(k) Rentenplan ähnlichen Multiasset-Sparplan anlegen. Das hätte mehr Sinn als Konsumverschleuderung anzuregen.
Christopher Seidel	am 14. Juni 2019 um 11:26
Andreas	am 8. August 2019 um 09:06
„Die schere zwischen Arm und Reich“ kann auseinandergehen. „Arm“ leben ist gut leben..
Prekaer leben ist prekaer.
Kinder perspektivlos „warum auch immer“. Ich glaube hier braucht es eine Antwort. Sonst fehlt der link zu dem Zwang (Bedingtheit), der fehlenden Bedingugslosigkeit wie sie heute erfahren werden.
Gute Lehrer … werden heute gezwungen schlecht zu arbeiten oder sich von Leuten die es sich leisten konnen Geld geben zu lassen, so dass sie gut arbeiten koennen.
Mit BGE ist das Leherer zwingen vorbei und bezahlt (zu einem Teil) sind sie auch.
warum gute Lehrer notwendig mehr Geld verlangen sehe ich nicht, es begruendet sich nur wenn man glaubt das Lehrer sich im Sinne einer Kaufmannsware verkaufen, oder?
[BLOCKED BY STBV] Artikel über Trading und Investments 16.06.2019 | Pipsologie - […] War­um das bedin­gungs­lo­se Grund­ein­kom­men aso­zi­al ist (Deutsch, finanz­bil­dung) […]

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