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Timestamp: 2016-09-28 03:26:31+00:00

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5A_705/2015 � � Urteil vom 21. Juni 2016
vertreten durch F�rsprecher Eduard Schoch,
A.________ ist eine von elf Verm�chtnisnehmerinnen im Nachlass von C.________. Der Erblasser starb im Jahr 1994. Als einzigen Erben hatte er D.________ eingesetzt. Gem�ss der letztwilligen Verf�gung soll A.________ ein Zwanzigstel des Nettonachlasses zukommen. Als Willensvollstrecker amtete Advokat und Notar B.________.
Am 30. Dezember 1997 unterbreitete B.________ dem einzigen Erben und s�mtlichen Verm�chtnisnehmern seine Nachlassabrechnung. Demnach betr�gt der Nettonachlass knapp Fr. 54 Mio. und das Verm�chtnis von A.________ Fr. 2'691'391.40. Als Testamentsvollstreckerhonorar f�r B.________ einschliesslich des Honorars der Bank E.________ sowie Mehrwertsteuer ist auf der Abrechnung der Betrag von Fr. 600'000.-- angegeben. D.________ genehmigte diese Abrechnung am 7. Januar 1998.
Mit Schreiben vom 4. September 2006 wandte sich A.________ an B.________ und bat um Substantiierung des Willensvollstreckerhonorars. In einem Schreiben vom 9. Mai 2007 erkl�rten B.________ und sein B�rokollege, dass sie das Honorar entsprechend dem prozentualen Tarif gem�ss Basler Notariatsgeb�hrentarif berechnet h�tten.
Am 10. November 2009 verklagte A.________ den Willensvollstrecker vor dem Zivilgericht des Kantons Basel-Stadt. Sie verlangte, B.________ zu verurteilen, �ber seine T�tigkeit als Willensvollstrecker im Nachlass Rechenschaft abzulegen, insbesondere seinen Zeitaufwand detailliert auszuweisen, und das Willensvollstreckerhonorar nach Massgabe der einschl�gigen gesetzlichen Bestimmungen gerichtlich festzulegen. Sie stellte ausserdem den Antrag, B.________ zu verurteilen, ihr mindestens den Betrag von Fr. 35'800.-- nebst Zins zu 5% seit dem 1. Dezember 2009 zu bezahlen, und behielt sich eine Teilklage bzw. Mehrforderung vor. Das Zivilgericht wies die Klage mit Entscheid vom 6. November 2013 ab, soweit es darauf eintrat.
Die unterlegene Kl�gerin erhob Berufung beim Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt. Sie hielt nur mehr an ihrem auf Geldzahlung gerichteten Begehren (s. Bst. D) fest und stellte im �brigen den Eventualantrag, die Angelegenheit zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Das Appellationsgericht wies die Berufung ab und best�tigte den erstinstanzlichen Entscheid (Entscheid vom 24. Juni 2015).
Mit Beschwerde in Zivilsachen vom 11. September 2015 wendet sich A.________ (Beschwerdef�hrerin) an das Bundesgericht. Sie stellt den Antrag, den Entscheid des Appellationsgerichts "vollumf�nglich aufzuheben" und die Sache zur Neubeurteilung, "n�mlich zur materiellen Beurteilung", an die Vorinstanz, eventuell an das Zivilgericht zur�ckzuweisen. Eingeladen, sich zur Beschwerde vernehmen zu lassen, stellt B.________ (Beschwerdegegner) den Antrag, die Beschwerde in Best�tigung des Entscheids des Appellationsgerichts "vollumf�nglich abzuweisen", soweit �berhaupt darauf einzutreten ist (Beschwerdeantwort vom 31. Mai 2016). Unter Verzicht auf weitere Erl�uterungen beantragt mit Schreiben vom 3. Mai 2016 (Datum der Postaufgabe) auch das Appellationsgericht die Abweisung der Beschwerde. Die Eingaben wurden der Beschwerdef�hrerin zur Wahrung des rechtlichen Geh�rs zur Kenntnis gebracht.
Die Beschwerde richtet sich gegen den Endentscheid einer letzten kantonalen Instanz in einer verm�gensrechtlichen Zivilsache (Art. 72 Abs. 1, 75 und 90 BGG). Die gesetzliche Streitwertgrenze von Fr. 30'000.-- (Art. 74 Abs. 1 Bst. b BGG) ist erreicht, die Beschwerdefrist eingehalten (Art. 100 Abs. 1 i.V.m. Art. 46 Abs. 1 Bst. b BGG). Von daher ist die Beschwerde in Zivilsachen zul�ssig.
2.1.�Der Beschwerdegegner bem�ngelt, dass sich die Beschwerdef�hrerin mit einem kassatorischen Rechtsbegehren begn�ge, obwohl ein reformatorischer Antrag m�glich gewesen w�re. Sie mache nicht geltend, dass das Bundesgericht im Falle der Gutheissung der Beschwerde nicht selbst entscheiden�
k�nnte, sondern gehe lediglich davon aus, dass es nicht selbst entscheiden�
w�rde. Deshalb sei auf die Beschwerde gar nicht erst einzutreten.
2.2.�Das Bundesgericht pr�ft die Zul�ssigkeit der ihm unterbreiteten Rechtsmittel von Amtes wegen und mit freier Kognition (BGE 141 II 113 E. 1 S. 116). Die Beschwerde in Zivilsachen ist ein reformatorisches Rechtsmittel (Art. 107 Abs. 2 BGG). Grunds�tzlich muss die rechtsuchende Partei einen Antrag in der Sache stellen, das heisst angeben, welche Punkte des Entscheids sie anficht und welche �nderungen sie beantragt. Ein blosser R�ckweisungsantrag reicht ausnahmsweise aus, wenn das Bundesgericht im Falle der Gutheissung in der Sache naturgem�ss nicht selbst entscheiden k�nnte (so ausdr�cklich BGE 134 III 379 E. 1.3 S. 383). Dieser Ausnahmefall ist hier gegeben. Im Streit um die Verm�chtnisklage verneint das Appellationsgericht die Passivlegitimation des Beschwerdegegners, mit Blick auf eine R�ckforderungsklage spricht es der Beschwerdef�hrerin die Aktivlegitimation ab und die These einer Verantwortlichkeit des Beschwerdegegners verwirft es mit der Begr�ndung, die Beschwerdef�hrerin habe dessen Verschulden nicht hinreichend substanziiert. Bei dieser Ausgangslage m�sste das Bundesgericht die Streitsache im Falle einer Gutheissung unabh�ngig davon, in welchem Punkt die Beschwerdef�hrerin durchdringt, zur weiteren Behandlung an die Vorinstanz zur�ckweisen. Der Einwand des Beschwerdegegners ist unbegr�ndet.
Die Klageforderung von Fr. 35'800.-- entspricht dem Geldbetrag, um den sich das Quotenverm�chtnis der Beschwerdef�hrerin ihren eigenen Berechnungen zufolge erh�hen w�rde, falls das Willensvollstreckerhonorar auf einen angemessenen Betrag reduziert w�rde und der Beschwerdegegner den Mehrbetrag (zuz�glich Verzugszinsen) zur�ckerstatten m�sste. Die Beschwerdef�hrerin wirft dem Appellationsgericht vor, mit der Abweisung dieser Klage in verschiedener Hinsicht das Bundesrecht zu verletzen. Im ordentlichen Beschwerdeverfahren sind vor Bundesgericht in rechtlicher Hinsicht alle R�gen gem�ss Art. 95 f. BGG zul�ssig. Unter Vorbehalt der Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte wendet das Bundesgericht das Recht in diesem Bereich von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es kann eine Beschwerde daher auch aus andern als den geltend gemachten Gr�nden gutheissen oder den Entscheid mit einer Begr�ndung best�tigen, die von jener der Vorinstanz abweicht (BGE 136 III 247 E. 4 S. 252). Demgegen�ber ist das Bundesgericht grunds�tzlich an den Sachverhalt gebunden, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Diesbez�glich kann einzig vorgebracht werden, die vorinstanzliche Feststellung des Sachverhalts sei offensichtlich unrichtig oder beruhe auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG (Art. 97 Abs. 1 BGG). Hierf�r gilt das strenge R�geprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246; 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254).
Der Streit dreht sich zun�chst um die Frage, ob sich die Beschwerdef�hrerin zur Durchsetzung ihrer Forderung mit der Verm�chtnisklage (Art. 562 ZGB) behelfen kann.
4.1.�Das Appellationsgericht verneint die Passivlegitimation des Beschwerdegegners. Es verweist auf die Erw�gungen des Zivilgerichts. Danach kann sich die Verm�chtnisklage auch gegen den Willensvollstrecker als Prozessstandschafter richten, weil die Ausrichtung der Verm�chtnisse zu den Aufgaben des Willensvollstreckers geh�rt. M�glich sei dies aber nur, solange der Willensvollstrecker �ber zu verteilende Erbschaftsaktiven und damit �ber Haftungssubstrat verf�gt. Mit der Teilung des Nachlasses ende die Passivlegitimation des Willensvollstreckers. Das Zivilgericht kommt zum Schluss, mit der Vorlage der Nachlassabrechnung und der unterschriftlichen Zustimmung des einzigen Erben vom 7. Januar 1998 sei die Willensvollstreckung f�r den Beschwerdegegner materiell abgeschlossen. Das Appellationsgericht pflichtet diesen Erw�gungen bei. Es stellt fest, dass der Beschwerdegegner �ber keine zu verteilenden Nachlassaktiven mehr verf�ge. Das Nachlassverm�gen sei verteilt und dem Willensvollstrecker vom Erben D�charge erteilt worden. Damit sei die Passivlegitimation des Beschwerdegegners dahingefallen. Das Appellationsgericht betont, dass das Willensvollstreckerhonorar grunds�tzlich eine Erbgangsschuld darstelle und deshalb vom zu verteilenden Nachlass vorweg in Abzug zu bringen sei. Mithin bilde es formell gar kein Erbschaftsaktivum und ber�hre auch den Anspruch der Verm�chtnisnehmer nicht. Letzteren stehe gem�ss der letztwilligen Verf�gung ein Zwanzigstel des Nettonachlasses zu.
Sodann verwirft das Appellationsgericht die These, wonach ein Quotenverm�chtnis der bedachten Person zu einer "erben�hnlichen Stellung" verhelfe, die ihr insbesondere bei der D�chargeerteilung dieselben Rechte wie den Erben einr�umen soll. Unter Hinweis auf Literaturstellen kommt es zum Schluss, den Verm�chtnisnehmern stehe ein Informationsanspruch einzig bez�glich der Ausrichtung des Verm�chtnisses zu, nicht aber ein Anspruch auf Rechenschaftsablegung und D�chargeerteilung. Dies gelte entgegen der Meinung der Beschwerdef�hrerin auch f�r Quotenverm�chtnisnehmer. In diesem Zusammenhang setzt sich das Appellationsgericht auch mit der Frage der Aktivlegitimation der Beschwerdef�hrerin auseinander. Es weist darauf hin, dass eine R�ckforderungsklage gegen�ber dem Willensvollstrecker wegen zu viel bezahlter Honorare den Erben nur gemeinsam zustehe. Selbst wenn man die Beschwerdef�hrerin als "Quasierbin" betrachten wollte, w�re der Klage gegen den Beschwerdegegner kein Erfolg beschieden, denn diesfalls w�rde die Klage voraussetzen, dass die Beschwerdef�hrerin mit dem einzigen Erben gemeinsam einen R�ckforderungsanspruch geltend macht. Dies sei hier aber nicht der Fall, weshalb es der Beschwerdef�hrerin an der Aktivlegitimation fehlen w�rde.
4.2.�Die Beschwerdef�hrerin argumentiert, nachdem sie mit einem Quotenverm�chtnis bedacht worden sei, h�nge ihr Legat direkt von der H�he des Willensvollstreckerhonorars ab. Soweit die Honorarbez�ge des Beschwerdegegners das gesetzliche Mass �berschreiten, verf�ge er auch nach wie vor �ber Nachlassaktiven. Die vorinstanzliche Feststellung, wonach sich keine Nachlassaktiven mehr beim Beschwerdegegner bef�nden, sei deshalb willk�rlich. Zumindest im Umfang der eingeklagten Differenz zwischen dem effektiv geschuldeten Verm�chtnis und dem ausbezahlten Betrag sei die Willensvollstreckung f�r den Beschwerdegegner eben gerade nicht materiell abgeschlossen. Die Beschwerdef�hrerin bestreitet auch, dass ihr die D�chargeerkl�rung des Erben entgegengehalten werden k�nne. Eine Willensvollstreckung k�nne nicht dadurch zu ihrem Ende kommen, dass die Erben dem Mandataren D�charge erteilen oder mit diesem eine sonstige Vereinbarung treffen. Soweit der Willensvollstrecker nicht abgesetzt wird oder sich selbst vorzeitig zur�ckziehe, ende sein Auftrag erst mit der geh�rigen Erledigung, wozu auch die testaments- und gesetzeskonforme Ausrichtung der (Quoten-) Legate geh�re. Der vorinstanzliche Schluss, die D�chargeerkl�rung des einzigen Erben beende die Passivlegitimation des Beschwerdegegners, sei deshalb bundesrechtswidrig.
F�r den Fall, dass auch nach der Auffassung des Bundesgerichts die D�chargeerteilung durch den einzigen Erben die Passivlegitimation des Beschwerdegegners beenden sollte, h�lt die Beschwerdef�hrerin daran fest, dass ihr gest�tzt auf Art. 483 Abs. 2 ZGB eine erben�hnliche Stellung zukomme, die ihr sowohl gegen�ber dem Erben als auch gegen�ber dem Willensvollstrecker gewisse Rechte einr�ume, die das Gesetz einem "gew�hnlichen" Verm�chtnisnehmer nicht zubillige. Die Pflicht des Willensvollstreckers, die Interessen der Verm�chtnisnehmer geb�hrend zu ber�cksichtigen, beinhalte im Falle eines Quotenlegats auch eine umfassende Rechenschaftspflicht des Willensvollstreckers, die sich insbesondere auch auf das Honorar erstrecke. Deshalb h�tte der Beschwerdegegner auch ihr die Schlussabrechnung mit dem Honorar zur Genehmigung unterbreiten m�ssen, so die Folgerung der Beschwerdef�hrerin.
4.3.�Der Beschwerdegegner macht sich im Wesentlichen die vorinstanzliche Beurteilung zu eigen. Insbesondere wird er nicht m�de zu betonen, dass mit dem Bezug seines Honorars auch der angeblich ungerechtfertigte Anteil nicht mehr Teil des Nachlassverm�gens sei, die Passivlegitimation des Willensvollstreckers jedenfalls mit dem Abschluss der Nachlassabwicklung im Jahre 1998 geendet habe und auch die D�chargeerteilung durch den Erben belege, dass er �ber keine Nachlassaktiven mehr verf�ge.
5.1.�Die Verm�chtnisnehmer haben gegen die Beschwerten oder, wenn solche nicht besonders genannt sind, gegen die gesetzlichen oder eingesetzten Erben einen pers�nlichen Anspruch (Art. 562 Abs. 1 ZGB). Diese erbrechtliche (BGE 66 I 48 ff.) Klage der Verm�chtnisnehmer zur Durchsetzung ihres obligatorischen Auslieferungsanspruchs kann sich auch gegen den beauftragten Willensvollstrecker richten, der im Streit dar�ber, ob gem�ss Verf�gung von Todes wegen einem Bedachten gewisse Rechte zustehen, neben den Erben passivlegitimiert ist (BGE 105 II 253 E. 2e S. 261). Im Streit um Forderungsanspr�che, die gegen die Erbschaft erhoben werden, setzt die Passivlegitimation des Willensvollstreckers aber voraus, dass der Streit auch tats�chlich Aktiven und Passiven der Erbschaft zum Gegenstand hat und dass dem Willensvollstrecker die Verwaltung der betreffenden Erbschaftswerte zusteht (BGE 116 II 131 E. 3a S. 133; 94 II 141 E. 1 S. 142). Dabei handelt der Willensvollstrecker im gemeinsamen Interesse aller Erben (BGE 85 II 597 E. 3 S. 601). Daraus folgt, dass die Verm�chtnisklage gegen den Willensvollstrecker nur gegeben ist, soweit der Willensvollstrecker nicht pers�nlich, sondern mit dem Nachlassverm�gen in Anspruch genommen wird. Entsprechend ist auch die Wirkung eines die Verm�chtnisklage gutheissenden Urteils gegen den Willensvollstrecker auf die G�ter des Nachlasses beschr�nkt (BGE 116 II 131 E. 3b S. 135; 59 II 119 E. 2 S. 123).
5.2.�Von der erbrechtlichen Auseinandersetzung um die Auslieferung eines Verm�chtnisses, in denen der Willensvollstrecker als Verwalter des Nachlasses handelt, sind die Streitigkeiten zu unterscheiden, in denen er als Partei in eigener Sache auftritt. Dazu z�hlt insbesondere der Streit um den Anspruch des Willensvollstreckers auf angemessene Verg�tung f�r seine T�tigkeit (Art. 517 Abs. 3 ZGB). Diese Verg�tung des Willensvollstreckers z�hlt zu den Erbgangsschulden (Urteile 5A_672/2013 vom 24. Februar 2014 E. 6.1 und 5A_881/2012 vom 26. April 2013 E. 5.1), f�r die nach herrschender Auffassung neben dem Nachlass die Erben grunds�tzlich solidarisch haften (MARTIN KARRER/NEDIM PETER VOGT/DANIEL LEU, in: Basler Kommentar, 5. Aufl. 2015, N 33 zu Art. 518 ZGB; HANS RAINER K�NZLE, in: Berner Kommentar, 2011, N 413 f. zu Art. 517-518 ZGB; PAUL PIOTET, Erbrecht, SPR IV/1, 1978, S. 165; STEPHAN WOLF/GIAN SANDRO GENNA, Erbrecht, SPR IV/1, 2012, S. 343; PAUL-HENRI STEINAUER, Le droit des successions, 2. Aufl. 2015, S. 594). Der Streit um die Honorierung des Willensvollstreckers geh�rt nicht (mehr) zur Willensvollstreckung, sondern zur Liquidation des privatrechtlichen (BGE 90 II 376 E. 2 S. 380 f.) Rechtsverh�ltnisses zwischen Willensvollstrecker und Erbschaft nach Durchf�hrung der Willensvollstreckung. Entsprechend steht der Willensvollstrecker im Streit um seine Verg�tung vor dem Zivilrichter in aller Regel den Erben gegen�ber (BGE 78 II 123 E. 1a S. 125 f.). Keine erbrechtliche Klage auf Auslieferung des Verm�chtnisses, sondern eine gegen den Willensvollstrecker pers�nlich gerichtete (Forderungs-) Klage erhebt aber auch der Verm�chtnisnehmer, der dem Willensvollstrecker vorwirft, durch die zu hohe Berechnung des Honorars das Reinverm�gen der Erbschaft vermindert und die Herabsetzung des Verm�chtnisses herbeigef�hrt zu haben, und der den Willensvollstrecker auf denjenigen Teil des angeblich �bersetzten Honorars verklagt, der ihm seiner Meinung nach als Saldo seiner Verm�chtnisforderung zusteht. Denn auch in diesem Fall ist nicht das Erbrecht im weiteren Sinne - hier das Recht auf das Verm�chtnis - Gegenstand des Streits zwischen den Parteien, sondern letztlich der Bestand einer Forderung der Erbschaft gegen�ber einem Dritten, hier gegen�ber dem Willensvollstrecker (vgl. grundlegend schon BGE 6 I 400, E. 2 S. 405 f.).
6.1.�Gleich pr�sentiert sich die Streitlage auch im vorliegenden Fall (vgl. E. 3). Die tats�chliche Feststellung des Appellationsgerichts, wonach das Nachlassverm�gen unterdessen verteilt ist, stellt die Beschwerdef�hrerin vor Bundesgericht nicht in Abrede. Sie bestreitet bloss den von der Vorinstanz daraus gezogenen Schluss, dass "im jetzigen Zeitpunkt" kein Nachlassverm�gen mehr bestehe. In ihrem Schriftsatz schreibt die Beschwerdef�hrerin selbst, der Beschwerdegegner habe das Honorar von Fr. 600'000.-- (s. Sachverhalt Bst. B) von den Erbschaftsaktiven "einbehalten" und seinem Privat- oder Gesch�ftskonto "gutschreiben lassen"; soweit seine "Bez�ge" das Mass einer angemessenen Verg�tung im Sinne von Art. 517 Abs. 3 ZGB �berschritten, w�rden sie "nichts anderes als zu Unrecht auf das Privat- oder das Gesch�ftskonto verschobene Nachlassaktiven" darstellen. Der Folgerung der Beschwerdef�hrerin, dass sich die vorgenommenen Bez�ge des Beschwerdegegners bei dieser Ausgangslage "dem Prinzip nach... auch heute noch immer" in den Nachlassaktiven befinden, kann jedoch nicht gefolgt werden:
6.2.�Muss n�mlich in tats�chlicher Hinsicht als unbestritten gelten, dass der Beschwerdegegner das Honorar von Fr. 600'000.-- auf die beschriebene Art und Weise bezogen hat, so ist nicht das Verh�ltnis zwischen der Beschwerdef�hrerin und der Erbschaft Gegenstand des vorliegenden Zivilprozesses (s. E. 5.1). Vielmehr steht der Beschwerdegegner der Beschwerdef�hrerin als Beklagter in eigener Sache gegen�ber (s. E. 5.2) : Bildlich gesprochen fordert die Beschwerdef�hrerin mit ihrer Klage einen Geldbetrag aus dem pers�nlichen Verm�gen des Beschwerdegegners zur�ck, der ihrer Meinung nach nicht dorthin, sondern in den (Netto-) Nachlass geh�rt und deshalb direkt ihrem Quotenverm�chtnis zufliessen soll. Diese Erkenntnis l�sst sich durch einen Blick auf die Interessenlage best�tigen. S�he sich der Beschwerdegegner als Beklagter einer Verm�chtnisklage gegen�ber, so w�re er als Willensvollstrecker dazu berufen, die gemeinsamen Interessen aller Erben zu verteidigen (E. 5.1). Hier aber entspricht die eingeklagte Geldsumme dem quotenm�ssigen Anteil der Beschwerdef�hrerin am Honorar, das der Beschwerdegegner zu Unrecht bezogen haben soll (E. 3). Auch wenn die Beschwerdef�hrerin mit ihrem Begehren durchdr�nge, w�re von diesem Ergebnis niemand anderes als der Beschwerdegegner pers�nlich betroffen. Mithin geht es der Beschwerdef�hrerin nach dem Ziel und Zweck ihrer Klage - wie das Appellationsgericht zutreffend klarstellt - um nichts anderes als um die R�ckforderung zu viel bezahlter Willensvollstreckerhonorare.
6.3.�An dieser Beurteilung w�rde sich auch dann nichts �ndern, wenn der Beschwerdef�hrerin "unter Hinweis auf Art. 483 Abs. 2 ZGB die erben�hnliche Stellung" zuk�me, die sie f�r sich in Anspruch nimmt (s. E. 4.1). Steht fest, dass das Honorar dem Beschwerdegegner pers�nlich bereits zugeflossen ist (E. 6.1), k�nnte sich auch D.________, der die Schlussabrechnung des Beschwerdegegners als einziger Erbe genehmigt hat (s. Sachverhalt Bst. B), nur mehr mit einer bereicherungs- oder vertragsrechtlichen R�ckforderungsklage behelfen, soweit sich der Streit allein um die H�he des bezogenen Honorars und nicht um die Verantwortlichkeit des Willensvollstreckers dreht (vgl. Urteil 5A_881/2012 vom 26. April 2013 E. 4.1). Deshalb kann offenbleiben, welche Tragweite die Genehmigung der Schlussabrechnung ("D�chargeerkl�rung") durch den einzigen Erben f�r die Beschwerdef�hrerin hat.
6.4.�Nach alledem scheitert die Verm�chtnisklage der Beschwerdef�hrerin entgegen der Meinung der kantonalen Instanzen nicht (erst) an der Passivlegitimation des Beschwerdegegners. Vielmehr bedient sich die Beschwerdef�hrerin mit dieser Verm�chtnisklage schon von Anfang an und insgesamt des falschen Rechtsbehelfs, um ihre behaupteten subjektiven Rechte zu verwirklichen und vor Gericht durchzusetzen. Mit dieser Begr�ndung - und nur mit dieser (s. E. 2) - ist den kantonalen Instanzen im Ergebnis beizupflichten, wenn sie die Verm�chtnisklage abweisen. Die Beschwerde erweist sich insoweit als unbegr�ndet. Eine andere Frage ist, ob der Beschwerdegegner zur R�ckforderungsklage passivlegitimiert w�re, welche die Beschwerdef�hrerin in Tat und Wahrheit gegen ihn erhebt (E. 6.2). Der Willensvollstrecker ist mit dem Vorwurf konfrontiert, sein �bersetztes Honorar schm�lere im Ergebnis das Quotenverm�chtnis. Was es damit auf sich hat, kann jedoch offenbleiben. Mit Blick auf die R�ckforderungsklage erkl�rt das Appellationsgericht n�mlich, die Beschwerdef�hrerin k�nnte den R�ckforderungsanspruch nur mit dem Erben gemeinsam geltend machen. Dies sei hier nicht geschehen, weshalb es der Beschwerdef�hrerin an der Aktivlegitimation fehlen w�rde. Auf diese zuletzt erw�hnte Erkenntnis geht die Beschwerdef�hrerin vor Bundesgericht mit keinem Wort ein. Damit aber �bersieht sie, dass der angefochtene Entscheid in dieser Hinsicht auf einer doppelten Begr�ndung beruht und sich die Beschwerdeschrift in einem solchen Fall auch mit beiden Begr�ndungen auseinandersetzen muss (BGE 139 II 233 E. 3.2 S. 235 f.; 138 III 728 E. 3.4 S. 735 mit Hinweis). Stellt sie von mehreren voneinander unabh�ngigen Begr�ndungslinien nur einzelne Elemente in Frage, w�hrend sie andere unangefochten stehen l�sst, so tritt das Bundesgericht diesbez�glich auf die Beschwerde nicht ein (BGE 133 IV 119 E. 6.3 S. 120 f.).
Streitig ist weiter, was es mit der Verantwortlichkeitsklage auf sich hat, welche die Beschwerdef�hrerin gest�tzt auf Art. 97 ff. bzw. Art. 398 ff. OR in "Anspruchskonkurrenz" zur (nicht gegebenen: E. 4-6) Verm�chtnisklage erhebt.
7.1.�Das Appellationsgericht stellt zun�chst fest, die Beschwerdef�hrerin habe diese Verantwortlichkeitsklage in ihren schriftlichen Ausf�hrung vor erster Instanz zwar erw�hnt, allerdings dann im Pl�doyer pr�zisiert, es gehe vorliegend um eine Verm�chtnisklage. Entsprechend habe das Zivilgericht die Leistungsklage denn auch als Verm�chtnisklage betrachtet. Das Appellationsgericht bezweifelt, dass die Verantwortlichkeitsklage "nun prozessual zul�ssigerweise im Berufungsverfahren wiederum... eingef�hrt werden kann". Es l�sst die Frage aber offen mit der Begr�ndung, es fehle in diesem Zusammenhang an den Ausf�hrungen zum Verschulden des Willensvollstreckers und damit an der erforderlichen Substantiierung. Die Haftung des Willensvollstreckers sei wegen fehlenden Verschuldens n�mlich ausgeschlossen, wenn die Erben oder die Aufsichtsbeh�rde einer von ihm beabsichtigten Handlung zugestimmt haben. Das Appellationsgericht betont, die Pflicht zur Rechenschaftsablage mit Schlussrechnung und zur Einholung der Genehmigung und D�chargeerteilung bestehe gegen�ber den Erben. Gegen�ber dem Verm�chtnisnehmer bestehe nur eine Pflicht zur Auskunfterteilung, Information und Akteneinsicht bez�glich der n�heren Umst�nde des Verm�chtnisses. Die Erben k�nnten den Willensvollstrecker sogar von einer Rechenschaftspflicht entbinden. Ein Verschuldensnachweis - der vorliegend gar nicht gef�hrt werde - w�rde schon an diesem Umstand scheitern.
7.2.�Der Beschwerdegegner stellt sich auf den Standpunkt, die Verantwortlichkeitsklage sei "schon aus grunds�tzlichen �berlegungen abzuweisen". Nachdem die Beschwerdef�hrerin mit der Verm�chtnisklage angeblich noch vorhandene Nachlassaktiven herausverlange bzw. einen Ablieferungsanspruch geltend mache, k�nne sie nicht gleichzeitig einen "Schaden aus Verantwortlichkeitsklage" behaupten, denn diese Anspr�che schl�ssen sich gegenseitig aus. Die Anspruchskonkurrenz lebe auch nicht wieder auf, weil die Verm�chtnisklage wegen fehlender Passivlegitimation oder die R�ckforderungsklage mangels Aktivlegitimation abgewiesen wird. Dieser Sichtweise kann nicht gefolgt werden. Der Autor, auf den sich der Beschwerdegegner beruft, schreibt an der fraglichen Stelle, dass kein Schaden vorliegt, wenn R�ckerstattung des Honorars gefordert wird (HANS RAINER K�NZLE, Der Willensvollstrecker in der Erbteilung, in: successio 2013, S. 320 Fn. 114). Er bringt damit lediglich zum Ausdruck, dass der Willensvollstrecker das Honorar, das er selbst bezogen hat und das sich im Nachhinein als �bersetzt erweist, unabh�ngig davon zur�ckerstatten muss, ob er sich (unter dem Gesichtspunkt der Verantwortlichkeit) einem Vorwurf ausgesetzt und durch sein Verhalten einen Schaden verursacht hat. Daraus folgt aber nicht, dass einem Kl�ger, der f�lschlicherweise eine Verm�chtnisklage anstrengt oder zur R�ckforderungsklage nicht aktivlegitimiert ist, auch die Verantwortlichkeitsklage versperrt w�re. Die Verantwortlichkeitsklage fusst auf einem anderen Rechtsgrund und steht, wie das Appellationsgericht zutreffend festh�lt, auch den Verm�chtnisnehmern je einzeln zu. Gegenstand der R�ckforderungsklage sind die Voraussetzungen eines Bereicherungsanspruchs, wenn die Erben ohne jeglichen Vorbehalt in (vermeintlicher) Erf�llung des Vertrages mehr leisten als das vertraglich Geschuldete, oder eines vertraglichen Anspruchs, falls unter dem Vorbehalt sp�terer Abrechnung geleistet wurde (Urteil 5A_881/2012 vom 26. April 2013 E. 4.1 mit Hinweisen). Die Verantwortlichkeitsklage richtet sich hingegen nach Auftragsrecht und nach Art. 97 OR; sie hat die Pflichtverletzung, den Schaden, den Kausalzusammenhang zwischen diesen beiden Elementen sowie das Verschulden zum Thema (BGE 142 III 9 E. 4.1 S. 10; 108 II 535 E. 7 S. 541; 101 II 47 E. 2 S. 53 f.).
7.3.�In der Auseinandersetzung um die prozessuale Zul�ssigkeit ihrer Verantwortlichkeitsklage bestreitet die Beschwerdef�hrerin zun�chst die vorinstanzliche Feststellung, wonach sie diesen Rechtsbehelf im Verfahren vor dem Appellationsgericht "wiederum" eingef�hrt habe. Sie erhebt damit eine Sachverhaltsr�ge, denn zu den Feststellungen �ber den Sachverhalt, die f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindlich sind (Art. 105 Abs. 1 BGG), z�hlen auch die vorinstanzlichen Erkenntnisse �ber Ablauf des vor- und erstinstanzlichen Verfahrens (BGE 140 III 16 E. 1.3.1 S. 17 f.), darunter diejenigen �ber die Parteivorbringen (Urteil 4A_247/2013 vom 14. Oktober 2013 E. 1.1). Entsprechend gelten auch diesbez�glich die oben erw�hnten Begr�ndungsanforderungen (E. 2). Zur Begr�ndung ihrer R�ge verweist die Beschwerdef�hrerin zum einen auf ihre Berufungsschrift, wo sie eine Anspruchskonkurrenz zwischen der Verm�chtnis- und der Verantwortlichkeitsklage geltend gemacht, und zum andern auf ihre Klageschrift an das Zivilgericht, wo sie die Verantwortlichkeitsklage nicht nur erw�hnt, sondern den dieser Klage zugrunde liegenden Lebenssachverhalt ausf�hrlich geschildert und die entsprechenden Beweismittel genannt habe. Allein damit vermag die Beschwerdef�hrerin nichts auszurichten: Dass sie die Verantwortlichkeitsklage sowohl im erstinstanzlichen als auch im zweitinstanzlichen Verfahren erw�hnt hat, erkennt auch das Appellationsgericht. Dessen Schluss, wonach die Verantwortlichkeitsklage im Berufungsverfahren "wiederum" eingef�hrt worden sei, liegt aber die Feststellung zugrunde, dass die Beschwerdef�hrerin in ihrem Pl�doyer vor erster Instanz "pr�zisiert" habe, es gehe vorliegend um eine Verm�chtnisklage. Damit setzt sich die Beschwerdef�hrerin vor Bundesgericht nicht auseinander. In tats�chlicher Hinsicht bleibt es deshalb dabei, dass die Beschwerdef�hrerin ihre Verantwortlichkeitsklage im Berufungsverfahren "wiederum" eingef�hrt hat. Daran �ndern auch die Beteuerungen nichts, wonach sowohl der Verm�chtnis- als auch der Verantwortlichkeitsklage "in casu genau die selben Tatsachenbehauptungen und Beweismittel" zugrunde l�gen und sich der Unterschied einzig aus der rechtlichen Wertung ergebe. Welche Tatsachen die Beschwerdef�hrerin als Kl�gerin zur Begr�ndung des geltend gemachten Anspruchs zu behaupten, zu substanziieren und gegebenenfalls zu beweisen hat, bestimmt sich nach der materiellrechtlichen Anspruchsgrundlage und ist deshalb keine Tat-, sondern eine Rechtsfrage (vgl. BGE 123 III 183 E. 3e S. 188; Urteil 4A_210/2009 vom 7. April 2010 E. 3.3).
7.4.�Als Rechtsfrage ist nun zu pr�fen, ob das Appellationsgericht die prozessuale Zul�ssigkeit der Verantwortlichkeitsklage im Berufungsverfahren unter den gegebenen Umst�nden (E. 7.3) mit der oben res�mierten Begr�ndung (E. 7.1) offenlassen durfte. In diesem Zusammenhang wirft die Beschwerdef�hrerin dem Appellationsgericht vor, ihre detaillierten Ausf�hrungen zum Verschulden des Beschwerdegegners in ihrer Berufungsschrift zu �bersehen und den Sachverhalt in dieser Hinsicht offensichtlich unrichtig festzustellen. In den Passagen, die sie aus ihrer Berufungsschrift zitiert, ist zusammengefasst davon die Rede, dass der Beschwerdegegner mit der unerlaubten Abzweigung des exorbitanten, nicht gesetzeskonformen Honorars, wie er sie sich "habe zu Schulden kommen lassen", seine Verpflichtungen ihr gegen�ber in gravierender Weise verletzt habe. Besonders hebt die Beschwerdef�hrerin die Stelle hervor, wonach das Verschulden des Beschwerdegegners offensichtlich sei und im �brigen vermutet werde, und wonach ihm der Exkulpationsbeweis mit Blick auf seine offenkundigen Verfehlungen nicht gelingen k�nne. Ob die Beschwerdef�hrerin die tats�chlichen Feststellungen des Appellationsgerichts �ber ihre Vorbringen im Berufungsverfahren (vgl. E. 7.3) damit als offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG auszuweisen vermag (E. 3), erscheint fraglich, kann aber offenbleiben. Das zeigen die folgenden Erw�gungen:
7.5.�Die Beschwerdef�hrerin r�gt n�mlich, die Vorinstanz blende "geflissentlich" aus, dass die vertraglichen Schadenersatzanspr�che im Bereich des Obligationenrechts zwar prinzipiell auf Verschulden beruhen, dieses jedoch nicht als positive Anspruchsvoraussetzung formuliert sei, sondern vermutet werde. Sinngem�ss stellt sie sich auf den Standpunkt, dass ihr im Streit um das Verschulden des Beschwerdegegners die Substanziierungslast gar nicht zufalle. Zu Recht: Wie bereits erw�hnt, richtet sich der Gegenstand der Behauptungs- und Substanziierungslast nach der materiellrechtlichen Anspruchsgrundlage. Entsprechend bestimmen f�r Rechtsverh�ltnisse des Bundesprivatrechts die anwendbaren Normen des Bundesrechts, welche Tatsachen zu behaupten und zu substanziieren sind (s. E. 7.3). Dabei folgt die Behauptungslast der Beweislast (BGE 132 III 186 E. 4 S. 191). Dasselbe gilt f�r die Substanziierungslast, denn diese trifft wiederum die behauptungsbelastete Partei, falls der Prozessgegner deren schl�ssigen Tatsachenvortrag bestreitet (Urteil 4A_210/2009 vom 7. April 2010 E. 3.3). Nun gilt entgegen dem, was der Beschwerdegegner glauben machen will, aber auch im Streit um die Verantwortlichkeit eines Willensvollstreckers die in Art. 97 Abs. 1 OR verankerte Beweislastregel, wonach des Verschulden des Schuldners vermutet wird (BGE 142 III 9 E. 4.1 S. 10; 101 II 47 E. 2 S. 54). Trifft die Beweislast f�r das Verschulden den Willensvollstrecker, so ist es nach dem Gesagten auch an ihm, zu behaupten und im Bestreitungsfalle zu substanziieren, dass er die geforderte Sorgfalt aufgebracht hat. Schon deshalb vertr�gt es sich nicht mit dem Bundesrecht, wenn das Appellationsgericht die Frage, ob die Verantwortlichkeitsklage im Berufungsverfahren �berhaupt prozessual zul�ssig sei, mit dem Argument verneint, die Beschwerdef�hrerin habe sich mit Blick auf die Begr�ndetheit dieser Klage gar nicht hinreichend substanziiert zum Verschulden des Beschwerdegegners ge�ussert. Wird das Verschulden des Beschwerdegegners vermutet und muss�
allein�
er�beweisen, "dass ihm keinerlei Verschulden zur Last falle" (Art. 97 Abs. 1 OR), so kommt es auch nicht darauf an, woran der�
Nachweis�des Verschuldens, mit dem die Vorinstanz bundesrechtswidrig die Beschwerdef�hrerin belasten will, allenfalls scheitern k�nnte. Deshalb tut es nichts zur Sache, wenn die Vorinstanz und der Beschwerdegegner sinngem�ss argumentieren, mit der Genehmigung des Schlussberichts samt Honorarabrechnung sei eine Haftung wegen fehlenden Verschuldens "ausgeschlossen", und damit suggerieren, dass der Beschwerdef�hrerin der Nachweis des Verschuldens von vornherein nicht gelingen k�nne. Auch diese �berlegungen taugen nicht dazu, die Frage nach der prozessualen Zul�ssigkeit der Verantwortlichkeitsklage der Beschwerdef�hrerin offenzulassen
7.6.�Nach dem Gesagten durfte das Appellationsgericht die Rechtsfrage, ob die Beschwerdef�hrerin im Berufungsverfahren "wiederum" die Verantwortlichkeitsklage einf�hren konnte, jedenfalls nicht mit der Frage offenlassen, die Beschwerdef�hrerin habe sich nicht substanziiert zum Verschulden des Beschwerdegegners ge�ussert und der Verschuldensnachweis sei ohnehin zum Scheitern verurteilt. Die Beschwerde erweist sich in dieser Hinsicht als begr�ndet. Die Sache ist antragsgem�ss zur weiteren Behandlung an das Appellationsgericht zur�ckzuweisen. Angesichts dessen braucht sich das Bundesgericht nicht zur Begr�ndetheit der Verantwortlichkeitsklage zu �ussern.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens unterliegt der Beschwerdegegner. Er hat f�r die Gerichtskosten aufzukommen (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG) und die Beschwerdef�hrerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren zu entsch�digen (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG).
Die Beschwerde wird gutgeheissen. Der Entscheid des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 24. Juni 2015 wird aufgehoben. Die Sache wird zur weiteren Behandlung im Sinne der Erw�gungen an die Vorinstanz zur�ckgewiesen.

References: Art. 46
 BGE 
 Art. 95
 Art. 95
 BGE 
 Art. 483
 Art. 518
 Art. 517
 BGE 
 Art. 517
 Art. 483
 Art. 97
 Art. 398
 Art. 97
in casu
 BGE 
 Art. 97
 Art. 97