Source: https://www.anwaltslupe.de/
Timestamp: 2017-11-22 18:06:48+00:00

Document:
Berufsrecht & mehr… › Anwaltslupe
Anwaltslupe » Startseite
Die Anwaltslupe - Ihr Nachrichtenmagazin zum Berufsrecht der Anwälte
Sie finden hier sowohl aktuelle Nachrichten wie auch Hintergrundberichte, mit denen die Anwaltslupe versucht, Ihnen ein zuverlässiger Begleiter nicht nur durch das anwaltliche Berufsrecht zu sein.
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sind für die Beihilfestrafbarkeit bei berufstypischen "neutralen" Handlungen die folgenden Grundsätze zu beachten:
Zielt das Handeln des Haupttäters ausschließlich darauf ab, eine strafbare Handlung zu begehen, und weiß dies der Hilfeleistende, so [ … ]
Der Vergütungsanspruch eines Rechtsanwalts kann auch nach der Kündigung eines Mandats bestehen bleiben. Das gilt auch bei vorheriger Androhung der Mandatsniederlegung. Mit dieser Begründung hat das Oberlandesgericht Oldenburg in dem hier vorliegenden Fall die Klage auf Rückzahlung des bereits gezahlten Anwaltshonorar abgewiesen. Der Kläger hatte trotz des [ … ]
Gelingt es einem Prozessbevollmächtigten infolge einer technischen Störung des Empfangsgeräts des Gerichts nicht, einen fristwahrenden Schriftsatz per Telefax zu übermitteln, ist er nicht gehalten, eine dem Pressesprecher des Gerichts zugewiesene Telefaxnummer ausfindig zu machen und den Schriftsatz zur Fristwahrung an diese Nummer zu [ … ]
Das nordrhein-westfälische Wasserentnahmeentgelt Umweltlupe, 22. November 2017
Festsetzung eines Zwangsgelds – gegen eine Behörde Rechtslupe, 22. November 2017
Die unterbliebene Anhörung im Verwaltungsverfahren Rechtslupe, 22. November 2017
Rauchergaststätte in Baden-Württemberg – und das Essen vom Lieferdienst Rechtslupe, 22. November 2017
Kettenbefristungen mit verschiedenen Arbeitgebern – und der institutionelle Rechtsmissbrauch Rechtslupe, 22. November 2017
Freistellungsinteresse des Arbeitgebers – und der Anspruch auf arbeitsvertragsgemäße Beschäftigung Rechtslupe, 22. November 2017
Kinderbetreuung – und die Pflicht der Kommunen Rechtslupe, 22. November 2017
Mitwirkung bei der Passbeschaffung – hier: der staatenlose Kurde aus dem Libanon Rechtslupe, 22. November 2017
Benachteiligung eines Stellenbewerbers – und die Frist zur Geltendmachung des Entschädigungsanspruchs Rechtslupe, 22. November 2017
Kommunalverfassungsbeschwerde – Sachsen-Anhalt und der Grundsatz der Subsidiarität Rechtslupe, 22. November 2017
Deutsch als Muttersprache – und die Benachteiligung eines Stellenbewerbers wegen seiner ethnischen Herkunft Rechtslupe, 22. November 2017
Beweiswürdigung und Erörterungsmangel Rechtslupe, 21. November 2017
Berücksichtigung von Leiharbeitnehmern bei der Massenentlassungsanzeige Rechtslupe, 21. November 2017
Wasserentnahmeentgelt in Nordrhein-Westfalen Rechtslupe, 21. November 2017
Gemeinschaftliches Handeln – bei der Umsatzsteuerhinterziehung Rechtslupe, 21. November 2017
Der Knallkörper auf der Fußballtribüne Rechtslupe, 21. November 2017
Urkundenfälschung – gegenüber dem Finanzamt Rechtslupe, 21. November 2017
Verlängerte Verjährungsfristen für Vermieteransprüche Rechtslupe, 21. November 2017
Riester-Rente – unter bestimmten Voraussetzungen unpfändbar Rechtslupe, 21. November 2017
Außerordentliche fristlose Kündigung – wegen Drohung mit einem Selbstmord Rechtslupe, 21. November 2017
Eigenkündigung des Arbeitnehmers – und die Klagefrist Rechtslupe, 21. November 2017
15. November 2017 | Fristen und Wiedereinsetzung
Begründungsfrist bei der Nichtzulassungsbeschwerde – und die rückwirkende Verlängerung der Begründungsfrist [→]
Gemäß § 116 Abs. 3 Satz 1 und Satz 2 FGO ist die Nichtzulassungsbeschwerde innerhalb von zwei Monaten nach der Zustellung des vollständigen Urteils zu begründen und die Begründung beim Bundesfinanzhof einzureichen. Die Begründungsfrist kann gemäß § 116 Abs. 3 Satz 4 FGO von dem Vorsitzenden auf einen vor ihrem Ablauf gestellten Antrag um einen weiteren Monat verlängert werden. Eine darüber hinausgehende [ … ]
Die nachträgliche Mißbrauchsgebühr – oder: Vorsicht beim anwaltlichen Vortrag [→]
In Rahmen eines Verfahrens wegen einer bereits abgelehnten eisntweiligen Anordnung hat das Bundesverfassungsgericht der Bevollmächtigten des Antragsstellers nachträglich noch eine Missbrauchsgebühr in Höhe von 600 € auferlegt. Im Zusammenhang mit den Ausschreitungen anlässlich des "G-20-Gipfels" in Hamburg hat das zuständige Amtsgericht mit Haftbefehl vom 08.07.2017 gegen den Beschwerdeführer die Untersuchungshaft wegen des dringenden [ … ]
Urlaubsplanung – und der Antrag auf Terminsverlegung [→]
Gemäß § 155 FGO i.V.m. § 227 Abs. 1 ZPO ist Voraussetzung für eine Terminsverlegung, dass hierfür erhebliche Gründe vorliegen. Die erheblichen Gründe sind auf Verlangen des Vorsitzenden glaubhaft zu machen (§ 227 Abs. 2 ZPO). Die Glaubhaftmachung erfordert zwar nicht den vollen Beweis, wohl aber die überwiegende Wahrscheinlichkeit, dass die Umstände, aus denen der erhebliche Grund abgeleitet wird, tatsächlich vorliegen ((vgl. BFH, Beschluss vom 14.10.2013 - III B [ … ]
11. Oktober 2017 | Fristen und Wiedereinsetzung
Der gemeinsame Nachtbriefkasten – un die fehlerhafte adressierte Berufungsschrift [→]
Ein bei einer gemeinsamen Einlaufstelle mehrerer Gerichte eingegangener Schriftsatz einer Partei ist mit der Einreichung bei der Einlaufstelle ausschließlich bei dem Gericht eingegangen, an das er adressiert ist ((BGH 2.03.2010 - IV ZB 15/09, Rn. 6 mwN)). Dies war in dem hier vom Bundesarbeitsgericht entschiedenen Fall einer versehentlich an das Arbeitsgericht Erfurt adressierten Berufungsschrift aber das Arbeitsgericht und nicht das [ … ]
9. Oktober 2017 | Fristen und Wiedereinsetzung
Die unvollständige Rechtsbehelfsbelehrung – und die Berufungsfrist [→]
Trotz unrichtiger oder unvollständiger Rechtsbehelfsbelehrung des Arbeitsgerichts kann der Berufungskläger nicht gemäß § 9 Abs. 5 Satz 4 ArbGG die Berufung innerhalb eines Jahres seit Zustellung der erstinstanzlichen Entscheidung einlegen, wenn er von der Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit der Rechtsbehelfsbelehrung nicht beschwert wird. So wurde im hier vom Bundesarbeitsgericht entschiedenen Fall in der Rechtsmittelbelehrung des [ … ]
4. Oktober 2017 | Prozess- und Verfahrensrecht
Die unleserliche Unterschrift des Sozius auf der Berufungsschrift [→]
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs ist die eigenhändige Unterschrift des Ausstellers nach § 519 Abs. 4, § 130 Nr. 6 ZPO Wirksamkeitsvoraussetzung für eine rechtzeitige Berufungsschrift. Damit soll die Identifizierung des Urhebers der schriftlichen Prozesshandlung ermöglicht und dessen unbedingter Wille zum Ausdruck gebracht werden, den Schriftsatz zu verantworten und bei Gericht einzureichen. Für den Anwaltsprozess bedeutet [ … ]
Die Steuerberatungs-Ltd. als Prozessbevollmächtigter vor dem Bundesfinanzhof [→]
Vor dem Bundesfinanzhof muss sich gemäß § 62 Abs. 4 Satz 1 FGO jeder Beteiligte, sofern es sich nicht um eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um eine Behörde handelt, durch einen Rechtsanwalt, Steuerberater, Steuerbevollmächtigten, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer als Bevollmächtigten vertreten lassen. Den Rechtsanwälten gleichgestellt sind gemäß § 2 Abs. 1 des Gesetzes über die Tätigkeit europäischer [ … ]
27. September 2017 | Prozess- und Verfahrensrecht
Die Postulationsfähigkeit vor dem Bundesfinanzhof – und die Steuerberatungs-Ltd. [→]
Vor dem Bundesfinanzhof müssen sich die Beteiligten nach § 62 Abs. 4 Satz 1 FGO durch Prozessbevollmächtigte vertreten lassen. Als Bevollmächtigte sind gemäß § 62 Abs. 4 Satz 3 FGO nur die in § 62 Abs. 2 Satz 1 FGO bezeichneten Personen und Gesellschaften zugelassen. Bei den dort bezeichneten Personen handelt es sich nach § 62 Abs. 2 Satz 1 Halbsatz 1 FGO um Rechtsanwälte, Steuerberater, Steuerbevollmächtigte, Wirtschaftsprüfer und [ … ]
25. September 2017 | Rechtsanwalts-Versorgungswerke
Rentenbesteuerung – und die Mitgliedschaft in mehreren Versorgungswerken [→]
Hat ein Steuerpflichtiger Beiträge an mehrere Versorgungseinrichtungen geleistet, bezieht er aber zunächst nur Renteneinnahmen aus einem einzigen Versorgungswerk, sind in die Prüfung der Voraussetzungen der Öffnungsklausel gemäß § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Doppelbuchst. bb Satz 2 EStG alle von ihm geleisteten Beiträge an Versorgungseinrichtungen einzubeziehen, die zu Leibrenten und anderen Leistungen i.S. von § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a [ … ]
22. September 2017 | Prozess- und Verfahrensrecht
Anwaltszwang im Zivilprozess – Zweck und Rechtfertigung [→]
Der § 78 Abs. 1 ZPO zu entnehmende Anwaltszwang verstößt nach Ansicht des Bundesgerichtshofs nicht gegen höherrangiges Recht.
Er dient der Qualität und dem Funktionieren des Rechtsschutzes und damit der verfassungsmäßigen Ordnung.
Die Mitwirkung von Rechtsanwälten am Verfahren trägt wesentlich zur Ausschöpfung des tatsächlichen und rechtlichen Prozessstoffes bei.
Sie führt außerdem zu einer Versachlichung [ … ]
20. September 2017 | Prozesskostenhilfe
Prozesskostenhilfe – und der vermögende Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft [→]
Eine analoge Anwendung von § 1360a Abs. 4 BGB auf nicht eingetragene nichteheliche Lebensgemeinschaften scheidet aus. Auf eine dem Prozesskostenvorschussanspruch vergleichbare finanzielle Beteiligung des Lebensgefährten kann die Partei in diesen Fällen - selbst bei gemeinsamem Wirtschaften innerhalb einer Bedarfsgemeinschaft - auch nicht aus dem Rechtsgedanken der §§ 20, 39 SGB XII verwiesen werden, da [ … ]
19. September 2017 | Prozess- und Verfahrensrecht
Mandatsniederlegung wegen fehlender Vorschusszahlung – und die Beiordnung eines Notanwalts [→]
Nach § 78b Abs. 1 ZPO kann einer Partei ein Rechtsanwalt beigeord- net werden, wenn sie trotz zumutbarer Anstrengungen einen zu ihrer Vertretung bereiten Rechtsanwalt nicht findet und die beabsichtigte Rechtsverfolgung nicht mutwillig oder aussichtslos erscheint. Hat die Partei zunächst einen zu ihrer Vertretung bereiten Rechtsanwalt gefunden und entsprechend mandatiert, so kommt im Falle einer späteren [ … ]
Die falsch im Fristenkalender eingetrage Berufungsbegründungsfrist [→]
Die Sorgfaltspflicht in Fristsachen verlangt von einem Rechtsanwalt, alles ihm Zumutbare zu tun, um die Wahrung von Rechtsmittelfristen zu gewährleisten. Überlässt er die Berechnung und Notierung von Fristen einer gut ausgebildeten, als zuverlässig erprobten und sorgfältig überwachten Bürokraft, hat er durch geeignete organisatorische Maßnahmen sicherzustellen, dass die Fristen zuverlässig festgehalten und kontrolliert werden. Zu den [ … ]
Regionale Feiertage – und der deswegen falsch berechnete Fristablauf [→]
Ein dem Kläger gemäß § 85 Abs. 2 ZPO zuzurechnendes eigenes Verschulden seiner Prozessbevollmächtigten kann darin liegen, dass sie ihren Angestellten zur Berechnung von Fristen einen hierfür nicht geeigneten Wandkalender zur Verfügung stellten. Im konkreten Fall hatte eine Fachangestellte eine eigentlich am 15.08.-Mariä Himmelfahrt- ablaufende Berufungsfrist fehlerhaft auf den 16.08.eingetragen. Am Kanzleisitz in Augsburg war Mariä [ … ]
11. September 2017 | Prozesskostenhilfe
Prozesskostenhilfe im gerichtlichen Mahnverfahren [→]
Für das Mahnverfahren (§§ 688 ff ZPO) kann - beschränkt auf dieses Verfahren - Prozesskostenhilfe bewilligt werden. Allerdings kann die Bewiligung von Prozesskostenhilfe bei der Beantragung eines Mahnbescheids (hier: über einen Hauptsachebetrag von 400.000.000 €) wegen Mutwilligkeit der beabsichtigten Rechtsverfolgung (§ 114 Abs. 2 ZPO) ausgeschlossen wenn, wenn der Antragsgegner im Rahmen der Anhörung nach § 118 Abs. 1 Satz 1 ZPO den Anspruch bestritten und bereits [ … ]
21. August 2017 | Fristen und Wiedereinsetzung
Die technische Störung des Gerichtsfaxes – und die erforderliche Suche nach weiteren Telefaxnummern [→]
Gelingt es einem Prozessbevollmächtigten infolge einer technischen Störung des Empfangsgeräts des Gerichts nicht, einen fristwahrenden Schriftsatz per Telefax zu übermitteln, kann es ihm zumutbar sein, aus einer allgemein zugänglichen, ihm zur Verfügung stehenden Quelle eine weitere Telefaxnummer des Gerichts in Erfahrung zu bringen. Nutzt er dazu das Internet, muss er über den Aufruf der Internetstartseite [ … ]
9. August 2017 | Strafverteidiger
Revisionsauftrag bereits vor der Hauptverhandlung – und das nachfolgende Teilgeständnis [→]
Auch wenn ein Angeklagter seinen Verteidiger grundsätzlich hinsichtlich der zugesagten Einlegung von Rechtsmitteln und deren Begründung nicht zu überwachen braucht ((vgl. BGH, Beschluss vom 11.01.2016 – 1 StR 435/15, wistra 2016, 163)), kann wegen einer zwischenzeitlichen Veränderung der Situation (hier: ein abgelegtes Teilgeständnis) die Obliegenheit des Angeklagten zu einer Klarstellung gegenüber seinem [ … ]
4. August 2017 | Fristen und Wiedereinsetzung
Die fehlende Unterschrift auf der Beschwerdeschrift – und das schweigende Gericht [→]
Es ist Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu gewähren, wenn ein Gericht nicht darauf hinweist, dass eine bei ihm sechs Arbeitstage vor Fristablauf eingereichte Rechtsmittelschrift nicht unterschrieben ist. Zwar kann ausnahmsweise von dem Unterschriftserfordernis abgesehen werden, wenn aus anderen Gründen ohne Beweisaufnahme feststeht, dass es sich bei dem an das Gericht gelangten, nicht unterschriebenen Schriftstück nicht lediglich um [ … ]
Prozesskostenhilfe für den Berufungsbeklagten – nach Eingang der Berufungsbegründung [→]
Ist eine Berufungsbegründung eingegangen, kann dem Berufungsbeklagten auch nach der Einführung eines Rechtsmittels gegen den die Berufung gemäß § 522 Abs. 2 ZPO zurückweisenden Beschluss Prozesskostenhilfe zur Verteidigung gegen die Berufung nicht mit der Begründung versagt werden, eine Entscheidung über die Zurückweisung der Berufung durch einstimmigen Beschluss stehe noch aus. Im Verfahren über die [ … ]
26. Juli 2017 | Fristen und Wiedereinsetzung
Das falsch gesendete Fristfax [→]
Bei der Übermittlung fristwahrender Schriftsätze per Telefax ist eine nachträgliche inhaltliche Kontrolle der einzelnen Schriftstücke im Rahmen der Ausgangskontrolle nicht erforderlich. Es bedarf insbesondere keiner Anweisung des Rechtsanwalts an sein Büropersonal, den fristgebundenen Schriftsatz und zusätzlich zu übersendende Schriftstücke getrennt per Fax zu übermitteln oder sich durch telefonische Rückfrage bei der zuständigen Geschäftsstelle des Berufungsgerichts zu versichern, dass der [ … ]
21. Juli 2017 | Fristen und Wiedereinsetzung
Fristverlängerung unter einer Bedingung [→]
Die Berufungsbegründungsfrist kann nicht unter einer Bedingung verlängert werden. Geschieht dies dennoch, ist nur die Bedingung unwirksam, die Fristverlängerung ist hingegen wirksam. In dem hier vom Bundesgerichtshof entschiedenen Fall hatte die Klägerin gegen das Urteil des Landgerichts fristgerecht Berufung eingelegt. Die Frist zur Begründung der Berufung ist wiederholt verlängert worden, und zwar erstmals bis zum 9.12 2015 und weitere Male mit Zustimmung der [ … ]
Rechtliches Gehör – und der vom Gericht nicht übermittelte Schriftsatz [→]
Nach § 96 Abs. 2 FGO darf das Urteil nur auf Tatsachen und Beweisergebnisse gestützt werden, zu denen die Beteiligten sich äußern konnten. Korrespondierend umfasst der Anspruch auf rechtliches Gehör das Recht der Verfahrensbeteiligten, sich vor Erlass einer Entscheidung zu den entscheidungserheblichen Tatsachen und ggf. Beweisergebnissen zu äußern, sowie in rechtlicher Hinsicht alles vorzutragen, was sie für wesentlich halten ((vgl. BFH, [ … ]
Die geänderte Fremdgeld-Auszahlungsanweisung [→]
Ein Rechtsanwalt, der entsprechend einer wirksamen Weisung des Bevollmächtigten seines Mandanten eine für diesen eingezogene Forderung an einen Dritten auskehrt, handelt nicht pflichtwidrig, wenn es an einem evidenten Missbrauch der Vertretungsmacht fehlt. In dem hier vom Bundesgerichtshof entschiedenen Fall war das Mandatsverhältnis zwischen der durch die Inkassogesellschaft vertretenen Mandantin und den beklagten Rechtsanwälten zustande gekommen. Die [ … ]
Unterbevollmächtigung durch ein Inkassobüro [→]
Ein Inkassobüro kann berechtigt sein, im Namen seiner Auftraggeberin einen Rechtsanwalt mit dem (gerichtlichen) Forderungseinzug zu beauftragen. In dem hier vom Bundesgerichtshof entschiedenen Fall war das Mandatsverhältnis zwischen der durch die Inkassogesellschaft vertretenen Mandantin und den beklagten Rechtsanwälten zustande gekommen. Die Inkassogesellschaft war von der Gläubigerin bevollmächtigt, in ihrem Namen mit den Rechtsanwälten einen Anwaltsdienstvertrag zu [ … ]
5. Juli 2017 | Prozess- und Verfahrensrecht
Die Auseinandersetzung mit den erstinstanzlichen Urteil in der Berufungsbegründung [→]
Eine Berufungsbegründung muss nach § 520 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 ZPO eine hinreichende Darstellung der Gründe enthalten, aus denen sich die Rechtsfehlerhaftigkeit der angefochtenen Entscheidung ergeben soll. Dies soll gewährleisten, dass der Rechtsstreit für die Berufungsinstanz durch eine Zusammenfassung und Beschränkung des Rechtsstoffs ausreichend vorbereitet wird. Deshalb hat der Berufungskläger die Beurteilung des Streitfalls durch [ … ]

References: § 116
 § 116
 § 155
 § 227
 § 9
 § 519
 § 130
 § 62
 § 2
 § 62
 § 62
 § 62
 § 62
 § 22
 § 22
 § 78
 § 1360
 § 78
 § 85
 § 118
 § 522
 § 96
 § 520