Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=NJW%202005,%20981
Timestamp: 2019-07-17 15:55:38+00:00

Document:
BGH, 13.12.2004 - II ZR 17/03 - dejure.org
https://dejure.org/2004,428
BGH, 13.12.2004 - II ZR 17/03 (https://dejure.org/2004,428)
BGH, Entscheidung vom 13.12.2004 - II ZR 17/03 (https://dejure.org/2004,428)
BGH, Entscheidung vom 13. Dezember 2004 - II ZR 17/03 (https://dejure.org/2004,428)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2004,428) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
BGB § 27 Abs. 3, § 254, § 670
BGB §§ 670, 27 Abs. 3, 254 Bb
Pflicht des Vereins zur Freistellung von Haftung gegenüber Dritten bei leichter Fahrlässigkeit bei Durchführung satzungsmäßiger Aufgaben
Haftungsfreistellung bei der Durchführung satzungsmäßiger Aufgaben eines Vereins; Anwendung der Grundsätze zum innerbetrieblichen Schadensausgleich bei Tätigkeiten im Verein; Haftung der Erben eines Tourenführers bei Unfall auf einer Bergtour; Verhältnis von Haftpflichtversicherung und Freistellungsanspruch des Versicherten; Haftungsfreistellung bei Verwirklichung einer mit der Durchführung der satzungsmäßigen Aufgaben eines Vereins typischerweise verbundenen Gefahr; Pfändung und Überweisung eines Freistellungsanspruchs mit dem Effekt seiner Umwandlung zu einem Zahlungsanspruch; Grundsatz der Risikozurechnung bei Tätigkeit in fremdem Interesse, insbesondere im Verein; Haftungsfreistellung bei Deckung des Risikos durch eine Pflichtversicherung; Umfang der Freistellungspflicht des Vereins gegenüber seinem Mitglied
Haftungsfreistellung eines Vereinsmitglieds auch bei Tod, Nachlasserschöpfung und Haftungbeschränkung der Erben auf Nachlass
BGB §§ 670, 27 Abs. 3, 254 b
Haftungsfreistellungsanspruch von Vereinsmitgliedern gegenüber dem Verein analog §§ 670, 27 III BGB bei unentgeltlicher Tätigkeit, Einfluß des Mitverschuldens (§ 254 BGB)
BGB § 670 § 27 Abs. 3 § 254
Ansprüche eines Vereinsmitglieds auf Freistellung von der Haftung gegenüber Dritten
Haftungsfreistellungspflicht des Vereins gegenüber Mitglied
Tödlicher Bergunfall - Alpenverein muss seine ehrenamtlichen Tourenführer vom "Haftungsrisiko befreien"
Ein Verein haftet für seine Mitglieder
Freistellungsanspruch des gegenüber einem Dritten haftenden Mitglieds gegen den Verein auch bei beschränkter Erbenhaftung und freiwilliger Haftpflichtversicherung
123recht.net (Entscheidungsbesprechung, 7.2.2005)
Wann haftet ein Verein oder sein Mitglied für Schäden?
Haftung des Vereinsmitglieds: Beschränkung geplant
NJW 2005, 981
ZIP 2005, 345
MDR 2005, 629
VersR 2005, 1088
WM 2005, 382
DB 2005, 768
NZG 2005, 357
BGH, 05.07.2012 - III ZR 240/11
Amtshaftung des Landes Berlin: Verletzung der Verkehrssicherungspflicht für einen …
Nachgeprüft werden kann nur, ob der Rechtsbegriff der groben Fahrlässigkeit verkannt worden ist oder ob bei der Bewertung des Grads der Fahrlässigkeit wesentliche Umstände außer Acht gelassen wurden (vgl. nur BGH, Urteile vom 13. Dezember 2004 - II ZR 17/03, NJW 2005, 981, 982 …und vom 11. Juli 2007 - XII ZR 197/05, NJW 2007, 2988 Rn. 16, jeweils mwN).
BGH, 23.09.2008 - XI ZR 262/07
Zur Darlegungs- und Beweislast beim Berufen auf das Fehlen der Vertretungsmacht
(b) Grob fahrlässige Unkenntnis liegt vor, wenn dem Gläubiger die Kenntnis fehlt, weil er die im Verkehr erforderliche Sorgfalt in ungewöhnlich grobem Maße verletzt und auch ganz nahe liegende Überlegungen nicht angestellt oder das nicht beachtet hat, was jedem hätte einleuchten müssen (vgl. BGH, Urteil vom 13. Dezember 2004 - II ZR 17/03, WM 2005, 382, 384;… MünchKomm/Grothe, BGB 5. Aufl. § 199 Rdn. 28; jeweils m.w.Nachw.).
(2) Grob fahrlässige Unkenntnis liegt vor, wenn dem Gläubiger die Kenntnis fehlt, weil er die im Verkehr erforderliche Sorgfalt in ungewöhnlich grobem Maße verletzt und auch ganz nahe liegende Überlegungen nicht angestellt oder das nicht beachtet hat, was jedem hätte einleuchten müssen (vgl. BGH, Urteil vom 13. Dezember 2004 - II ZR 17/03, WM 2005, 382, 384;… MünchKomm/Grothe, BGB 5. Aufl. § 199 Rdn. 28; jeweils m.w.Nachw.).
Letztere setzt voraus, dass der Handelnde die erforderliche Sorgfalt nach den gesamten Umständen in ungewöhnlich grobem Maße verletzt und dasjenige nicht beachtet hat, was jedem hätte einleuchten und sich aufdrängen müssen (vgl. nur BGH, Urteil vom 13. Dezember 2004 - II ZR 17/03, NJW 2005, 981, 982 unter 2. mwN).
BGH, 23.09.2008 - XI ZR 395/07
Hemmung der Verjährung bei gescheiterter Zustellung des Mahnbescheides wegen …
aa) Grob fahrlässige Unkenntnis liegt vor, wenn dem Gläubiger die Kenntnis fehlt, weil er die im Verkehr erforderliche Sorgfalt in ungewöhnlich grobem Maße verletzt und auch ganz nahe liegende Überlegungen nicht angestellt oder das nicht beachtet hat, was jedem hätte einleuchten müssen (vgl. BGH, Urteil vom 13. Dezember 2004 - II ZR 17/03, WM 2005, 382, 384;… MünchKomm/Grothe, BGB 5. Aufl. § 199 Rdn. 28; jeweils m.w.Nachw.).
Grob fahrlässige Unkenntnis liegt vor, wenn dem Gläubiger die Kenntnis fehlt, weil er die im Verkehr erforderliche Sorgfalt in ungewöhnlich grobem Maße verletzt und auch ganz nahe liegende Überlegungen nicht angestellt oder das nicht beachtet hat, was jedem hätte einleuchten müssen (vgl. BGH, Urteil vom 13. Dezember 2004 - II ZR 17/03, WM 2005, 382, 384; Senatsurteil vom 23. September 2008 - XI ZR 253/07, WM 2008, 2158, Tz. 34, jeweils mwN).
OLG Saarbrücken, 01.12.2011 - 8 U 450/10
Rechte des Käufers einer Eigentumswohnung bei Abweichung der vereinbarten von der …
Grobe Fahrlässigkeit liegt vor, wenn die erforderliche Sorgfalt nach den gesamten Umständen in ungewöhnlich grobem Maße verletzt worden ist und dasjenige unbeachtet geblieben ist, was im gegebenen Fall jedem hätte einleuchten müssen, wobei auch subjektive, in der Person des Handelnden begründete Umstände zu berücksichtigen sind (BGH NJW 2005, 981 f. Tz. 16 m. w. N., zit. nach juris).
BGH, 14.01.2010 - VII ZR 213/07
Gewährleistung beim Bauvertrag: Verjährung des Anspruchs auf Rückzahlung des …
Der Gläubiger muss es versäumt haben, eine gleichsam auf der Hand liegende Erkenntnismöglichkeit wahrzunehmen (vgl.BGH, Urteil vom 23. September 2008 - XI ZR 395/07, NJW 2009, 587; Urteil vom 13. Dezember 2004 - II ZR 17/03, NJW 2005, 981).
Grob fahrlässige Unkenntnis liegt vor, wenn dem Gläubiger die Kenntnis fehlt, weil er die im Verkehr erforderliche Sorgfalt in ungewöhnlich grobem Maße verletzt und auch ganz nahe liegende Überlegungen nicht angestellt oder das nicht beachtet hat, was jedem hätte einleuchten müssen (vgl. BGH, Urteil vom 13. Dezember 2004 - II ZR 17/03, WM 2005, 382, 384; Senatsurteil vom 23. September 2008 - XI ZR 253/07, WM 2008, 2158, Tz. 34, jeweils m.w.N.).
BGH, 15.11.2011 - II ZR 304/09
Vereinsrecht: Haftungsprivilegierung eines Vereinsmitglieds bei grob fahrlässiger …
a) Wie das Berufungsgericht zutreffend gesehen hat, schließt grob fahrlässiges Handeln eine Haftungsprivilegierung des Beklagten gegenüber dem Verein auch bei unentgeltlicher Tätigkeit aus (BGH, Urteil vom 5. Dezember 1983 - II ZR 252/82, BGHZ 89, 153, 160; Urteil vom 13. Dezember 2004 - II ZR 17/03, ZIP 2005, 345, 346).
Ob ein vorwerfbares Handeln als grob fahrlässig zu bewerten ist, ist vom Tatrichter unter Würdigung aller Umstände nach pflichtgemäßem Ermessen zu beurteilen (BGH, Urteil vom 5. Dezember 1983 - II ZR 252/82, BGHZ 89, 153, 160 f.; Urteil vom 13. Dezember 2004 - II ZR 17/03, ZIP 2005, 345, 347).
OLG Rostock, 10.08.2006 - 7 U 32/05
Grundstückskauf: Mangelhaftigkeit eines Gebäudes wegen bestehendem Denkmalschutz
BAG, 14.12.2006 - 8 AZR 628/05
Schadensersatzanspruch wegen einer Hepatitis-C-Infektion - Ausschlussfrist
BGH, 09.02.2006 - IX ZB 218/04
Begriff der groben Fahrlässigkeit des Insolvenzschuldners
BGH, 27.09.2007 - IX ZB 243/06
BAG, 15.09.2016 - 8 AZR 187/15
Drittschuldnerklage - Betriebshaftpflichtversicherung - Deckungsanspruch - …
OLG Karlsruhe, 14.03.2008 - 10 U 68/07
Kaufvertrag: Sachmangel bei kaum erkennbaren Farbunterschieden und einer geringen …
OLG Frankfurt, 18.05.2006 - 3 U 104/05
Gebäudeversicherung: Ausschluss des Regressverzichts bei grober Fahrlässigkeit; …
BGH, 07.11.2013 - III ZR 263/12
Amtshaftungsanspruch der Bundesrepublik Deutschland gegen ein Bundesland: …
KG, 03.12.2007 - 24 U 71/07
Zweckbestimmung einer Sondereigentumseinheit als ?Gewerbewohnung?
VGH Bayern, 10.03.2010 - 14 BV 08.2444
OLG Frankfurt, 22.08.2018 - 4 U 128/17
Bewertung einer Nachschussklausel in notariellem Grundstückskaufvertrag
OLG Brandenburg, 19.12.2007 - 4 U 64/07
Grobfahrlässige Herbeiführung des Versicherungsfalls aus einer …
LG Stuttgart, 07.04.2015 - 19 T 54/15
Auch dem früheren Verwalter können die Prozesskosten auferlegt werden!
LG München I, 29.04.2014 - 1 T 18206/12
Rechtsstreit nicht verursacht: Keine Kostentragungspflicht des Verwalters
LG Erfurt, 08.06.2010 - 8 O 1204/09
Kürzungsquote bei Frostschäden
OLG Köln, 09.07.2008 - 27 U 1/07
Abschließende Haftung eines Charterers bei Vertragsgestaltung mit Hinweis auf die …
LG Siegen, 29.06.2015 - 3 S 9/15
Hausratsversicherung, Herdplatte, grobe Fahrlässigkeit
LG München I, 24.06.2015 - 22 O 26577/12
Hinreichend bestimmte Bezeichnung des Drittschuldners im Pfändungs- und …
LG Bonn, 01.02.2011 - 7 O 146/10
Verletzung der Verkehrssicherungspflicht bei Stahlseilen auf einem …
VGH Bayern, 10.03.2010 - 14 B 09.630
Unterschiedsbetrag des Familienzuschlags; Verjährung; Anspruchsentstehung; …
OLG München, 12.10.2006 - 14 U 789/05
Heizungsfrostschaden
LG Duisburg, 24.03.2010 - 11 O 58/09
LG Hamburg, 13.09.2018 - 318 T 13/18
Pflichten des WEG-Verwalters bei der Beschlussfassung
LG Berlin, 21.10.2004 - 5 O 159/04

References: § 27
 § 254
 § 670
 § 670
 § 27
 § 254
 § 199
 § 199
 § 199