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Timestamp: 2019-01-18 23:24:11+00:00

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Umzug bei befristeten Vertrag | Erwerbslosenforum Deutschland
Umzug bei befristeten Vertrag
Themenstarter scorp
Stichworte befristeten umzug vertrag
nach etlichen Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen habe ich mal eine Frage bezüglich Umzugskosten. Ich hoffe ihr könnt mir helfen, bei der suche habe ich speziell nichts gefunden...
Und zwar könnte ich einen befristeten Vertrag annehmen, das Problem ist die Firma vergibt allgemein nur befristete Verträge über 1 Jahr am Anfang, aber der Arbeitsort wäre etwas mehr als 100km entfernt. Steht mir hier aufgrund der entfernung zum Arbeitsort Umzugskosten zu?? Wenn ja, was beinhalten die??
Da die Mobi-Hilfe abgeschafft wurde ist das eine Ermessensentscheidung des SB
Also auf gut Deutsch kann der SB mal wieder nach Lust und Laune entscheiden??
Aber es muss doch irgendwo schriftlich stehen was mir bei Arbeitsaufnahme zusteht. Ist ja nicht so das ich nicht arbeiten will, aber 200km am Tag fahren das geht beim besten Willen nicht - das fahren schon, aber das tanken nicht -
Wie gesagt die Mobilitätsbeihilfe wurde abgeschafft , alles wird nun über das Vermittlungsbudget entschieden, Du musst also den Antrag gut begründen und wenn noch Geld im Budget ist sollte da auch etwas bewilligt werden
Ist denn die Fahrtstrecke allein nicht schon ein Grund??...laut Routenplaner Hin- und Rück 2einhalb Stunden und knapp 210km.
Denke eine Begründung mit einem befristeten Arbeitsvertrag über 1 Jahr, weil die Firma Anfangs keine anderen Verträge vergibt, wäre nicht ausreichend...
Kann die Arbeit ansich eigentlich nur aufnehmen wenn ich umziehe, da die Kosten ansonsten zu hoch wären...
das ist doch eine gute Begründung. Du kannst nicht täglich pendeln und möchtest daher umziehen. Es gibt im ALG1 den Zumutbarkeitsparagraphen und da steht, dass Dir eine tgl. Pendelzeit von 2,5h max. zumutbar ist. Du hast mehr Pendelzeit, also kannst Du umziehen.
Neu ist, dass das Vermittlungsbudget ein Zuschuss ist, d.h. nach Nachweis der entstandenen Kosten (Rechnung), kann zwischen 0% und 100% liegen. Setz Dich mit Deinem Vermittler in Verbindung und frag ihn, was er Dir geben würde.
Hier: Hilfen bei der Anbahnung und Aufnahme einer Beschäftigung, § 45 SGB III n.F.
Es kommt auf die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung an, nicht auf die 1-jährige Befristung oder gar eine etwaige Teilzeit.
Zu den Fahrzeiten und -kosten:
Fahrzeiten von mehr als 2,5 h sind ausnahmsweise dann zumutbar, wenn in einer Region unter vergleichbaren Arbeitnehmern längere Pendelzeiten üblich sind (§ 121 Abs. 4 S. 3 SGB III) - § 121 SGB III - Zumutbare Beschäftigungen.
Bei Teilzeitarbeit unter 6 h soll eine Fahrzeit bis zu 2 h für die Hin- und Rückfahrt zumutbar sein.
Diese 2 h bei Teilzeitarbeit dürfen aber nicht starr gehandhabt werden. Zumutbar erscheint hier eine Fahrzeit von höchstens 2/6 (= 2 h bezogen auf 6 h) der Teilzeitarbeit.
Jede über 2/6 hinausgehende Fahrzeit wäre im Sinne des § 121 Abs. 4 S. 1 SGB III unverhältnismäßig lang und damit unzumutbar.
Zumutbar sind nach DA 10 zu § 121 SGB III grundsätzlich alle Verkehrsmittel, die dem Arbeitslosen zur Verfügung stehen, also auch ein Auto. Den Zwang den eigenen PKW zu benutzen bestreitet Gisela Lauer (in: Wissing, SGB III, RandNr. 18 zu § 121). Es müsse dem Arbeitslosen überlassen bleiben, wie er unter ökologischen Gesichtspunkten seinen Arbeitsweg zurücklegt.
Anders bei extrem schlechter Anbindung ans öffentliche Verkehrsnetz.
Ist der Arbeitslose bisher immer mit dem PKW zur Arbeit gefahren soll es auch weiterhin zumutbar sein.
Die AA kan Fahrkosten gem. § 45 SGB III n.F. wie bisher übernehmen. Allerdings nach § 54 Abs. 4 SGB III a.F. nur für die ersten 6 Monate der (weit entfernt liegenden) Beschäftigung.
AW: Hilfen bei der Anbahnung und Aufnahme einer Beschäftigung, § 45 SGB III n.F.
Das ist falsch. Den § 54 gibt es bereits seit Januar nicht mehr. Hier mal eine aktuelle Fassung des SGB III. Eine maximalste oder minimalste Förderdauer ist nicht mehr festgelegt. Die indiviuelle Förderdauer hängt von der Eigenleistungsfähigkeit ab. Dazu werden auch die regelmäßigen Gehaltszahlungen bei Arbeitsaufnahme berücksichtigt.
Das ist falsch. Den § 54 gibt es bereits seit Januar nicht mehr.
Lesen bildet bekanntlich. Aber scheinbar nicht immer.
Ich schrieb von § 54 Abs. 4 SGB III a.F. und § 45 SGB III n.F.
a.F. = alte Fassung.
n.F. = neue Fassung.
- quod erat demonstrandum (q.e.d.) -
Und einfach nur mal den Aufsatz von Prof. Ulrich Stascheit, Fachhochschule Frankfurt/Main, s. den Link, lesen und natürlich versuchen, es auch zu verstehen.
Trotzdem hat der §54 nix mit dem Vermittlungsbudget zu tun. Ich versteh nach wie vor nicht, warum Du ein nicht mehr existierenden Paragraphen zitierst.
Ich bekam im Mai für ein befristetes Arbeitsverhältnis von fünf Monaten für zwei Monate die Fahrkarte erstattet. ( Optionskommune AöR)
Einem Arbeitskollege von einer Arge, 200 km entfernt, wurde für diese Zeit eine Wohnung am Arbeitsort bezahlt.
Ich habe dann bei meinem Jobcenter nachgefragt, ob ich auch für fünf Monate die Fahrtkosten erstattet bekommen könnte.
Mir wurde erklärt, dass ich von der Entfernung und dem Verdienst her eigentlich nur für einen Monat die Kosten erstattet bekommen müsste, sie aber schon zwei Monate gewährt haben.
Die Gewährung dieser Leistung würde von der Entfernung zum Arbeitsort abhängig sein. Je weiter entfernt, desto länger würde man die Leistung bekommen. Daher die fünf Monate für meinen Kollegen. Und die Wohnung, weil die tägliche Fahrtzeit zu hoch war und auch für die Fahrtkosten die Wohnung finanzierbar war.
Mit dem Verstehen ist das immer so eine Sache.
Der/die eine verstehts und der/die andere eben nicht.
Immer eine Frage des Intellekts.
Deshalb ja auch für alle NichtversteherInnen mein Hinweis auf den Aufsatz (wie oft denn noch).
Lesen und es "schuppt" von den Augen, sollte es dann jedenfalls.
Bei mir hat es auch nicht direkt geschuppt, wahrscheinlich ist mein Intellekt verschuppt.
Und nicht jede/r kennt jede erdenkliche Abkürzung.
Bei den Begriffen "a.F." und "n.F." hilft z.B. Google weiter.
Das "Geschuppe" hatte sich erübrigt, wenn der Aufsatz gelesen worden wäre.
Einen schönen Samstagabend und einen eben solchen Sonntag.
nun, ein Aufsatz ist keine Gesetzesquelle.
Wie wär´s, wenn Du Dich auf bestehende und geltende Gesetze beziehst? Damit würdest Du den Usern eher dienen.
Stummelbienchen hat eindeutig recht.
Sei Dir sicher, dass es User/innen gibt, die Zusammenhänge mitbekommen und auch leidlich fit rund ums SGB sind.
Man kann es jedoch für neue User/innen auch recht verklausuliert darstellen.
Ich relativiere meine Aussage, hatte ich doch "VerBisUser" übersehen.
"VerBisUser" damit ist alles gesagt.
Sag mal, gehts noch? Ein bisschen Freundlichkeit hat angeblich noch niemandem geschadet und nur weil ich Deinen Gedankengängen nicht folgen kann, bin ich doch nicht intellektuell minderwertig.
Du solltest Dir mal Watzlawicks Kommunikationsmodell anschauen. Der Sender ist verantwortlich wenn die Nachricht beim Empfänger nicht ankommt. Also sende so, dass man es versteht. Nicht jeder lebt in Deiner Willy-Welt.
Das ist ein Forum, wo Menschen um Rat fragen. Sie erwarten einfache und verständliche Antworten. Wenn Sie Gesetzesgeplapper, komplizierte Antworten, Abkürzungen und Verweisungen wollen, dann gehen sie in ihre Arge. Willst Du Dich gewählt ausdrücken, dann geh zu Mensa (falls sie dich überhaupt aufnehmen).
Meine Frage hast Du immer noch nicht beantwortet: Was hat der alte § 54 mit dem neuen §45 zu tun?
Als Antwort nochmal der Hinweis:
Und wiederum: quod erat demonstrandum.
Zu guter Letzt: Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen.
Irgendwelche alten Gesetzestexte zusammensammeln und einfach ohne Kommentar reinposten, egal ob es passt oder nicht, das macht Willy schon seit Wochen hier im Forum, wer darauf reinfällt ist dann wohl wirklich arm dran
Hier war alles richtige schon geschrieben, aber man muss ja unbedingt überall etwas reinposten was einen Paragraphen hat
Und beleidigend werden wenn man darauf hingewiesen wird, das es falsch ist
Ich wollte ja auf solchen geistlosen Dünnsch... erst nicht antworten.
Mache es aber trotzdem, da ich angegriffen wurde.
Ich als Angesprochener gebe nicht erst seit Wochen Hilfestellungen hier im Forum, nein ich machte es als Mambo schon seit Jahren.
Außerdem auch aktiv in Köln und anderen Städten in Deutschland von Anfang an sowie auch schon zu Zeiten des BSHG.
Auf meine "alte Freundin", die Seherin, die Allwissende, die nach eigenen Angaben angeblich Hilfebedürftigen zur Seite steht, auf die solltet ihr achten.
Ihr "Blödsinn", den sie meistens verzapft, ist hier überall zu lesen.
Die, die sie angeblich berät, haben schon immer mein Mitleid.
Sie will auch Laienrichterin sein und Erfahrungen in politischer Arbeit besitzen. Was dabei herauskommt ist hier im Forum in ihren Beiträgen zu verfolgen.
Zu jeder Hilfestellung gehört auch die dazugehörige Rechtsgrundlage.
Und wenn ich in diesem konkreten Fall darauf verweise, dass man seine Rechte einfordern sollte und dafür die Rechtsgrundlagen nenne, so ist das für die Hilfesuchenden mehr als gut.
Hier in diesem Fall ist es erforderlich zu wissen, was war alt möglich und was soll jetzt vorenthalten werden.
Dazu müssen eben die Rechtsgrundlagen bekannt sein, damit es eben auch durchsetzbar ist.
Wozu gibt es die Rechtsprechung, die diversen Lehr- und Praxiskommentare (LPK), die Ratgeber (wie Geiger, Jäger/Thomè), juristische Zeitschriften wie info also etc.
Aber zu dieser entsprechenden Person schrieb ich ja auch schon mal, woher der Begriff "Dämlichkeit" abgeleitet worden ist.
Oh, da schlägt aber einer um sich herum.
Oh ja, vor allen Dingen alte Freundin gibt mir zu denken, also wieder jemand der unter neuem Namen hier schreibt, weil er sich mit altem Nick - Mambo- nicht mehr traut
Alles was ich angeblich bin, kann ich beweisen, darum muss sich keiner Sorgen machen, und die Leute die ich beraten habe, leben alle noch, also trink mal einen
hab ebend mal geschaut "mambo" war am 28.09.09 das letzte mal hier aktiv, das ist ja noch nicht so lange her, "WillyV". wer bist du nun eigentlich - "mambo" oder "WillyV"?

References: § 45
 § 121
 § 121
 § 121
 § 121
 § 45
 § 54
 § 45
 § 54
 § 54
 § 54
 § 45
 §54
 § 54
 §45