Source: http://www.musikverein-donzdorf.de/cms/satzung/
Timestamp: 2018-03-18 09:48:04+00:00

Document:
Musikverein Germania 1840 Donzdorf e.V.
Musikverein „Germania“ Donzdorf 1840 e.V.
Mitglied im Blasmusikverband Baden-Württemberg
Vereinsorgane und Ämter
§ 10 Der Jugendleiter
§ 11 Der Jugendsprecher
§ 12 Der Kapellensprecher
§ 14 Die Dirigenten
§ 18 Amtsbezeichnungen
§ 20 Die Auflösung des Vereins
Der Verein führt den Namen „Musikverein ‚Germania’ Donzdorf 1840 e.V.“. Er hat seinen Sitz in Donzdorf. Der Verein ist beim Amtsgericht Geislingen/Steige im Vereinsregister eingetragen.
(1) Zweck des Vereins ist die Pflege, Förderung und Verbreitung der Blasmusik. Diesen Zweck verfolgt er durch
- regelmäßige Übungsabende,
- die Veranstaltung von Konzerten,
- die Mitwirkung bei kirchlichen und weltlichen Veranstaltungen kultureller Art,
- die Ausbildung von Jugendlichen in der Blasmusik und
- die Teilnahme an Musikfesten nationaler und internationaler Musikverbände, ihrer Unterverbände und Vereine.
(2) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung
(3) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
- passiven Mitgliedern und
(2) Ein Vereinsmitglied zählt zu den aktiven Mitgliedern, wenn es
- Dirigent oder Vizedirigent ist oder
- als Nachwuchsmusiker im Verein oder mit Vereinsmitteln bei der Jugendmusikschule ausgebildet wird.
(3) Als jugendliche Mitglieder werden aktive Mitglieder bezeichnet, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
(4) Vereinsmitglieder ohne einen Status nach Absatz (2), (3) oder (5) sind passive Mitglieder
(5) Ehrenmitglied ist, wer nach § 8 dazu ernannt wurde.
(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden. Der Antrag auf Mitgliedschaft hat schriftlich zu erfolgen. Anträge Minderjähriger bedürften der Unterschrift des gesetzlichen Vertreters. Die Entscheidung über die Aufnahme fällt die Vorstandschaft.
(2) Jedes neue Mitglied erhält als Bestätigung seiner Aufnahme die Mitgliedskarte und die Satzung. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Datum, das im Aufnahmeantrag angegeben ist; wurde kein Datum eingetragen, gilt der Tag, an dem die Mitgliedskarte ausgehändigt wird. Zum Ende der Mitgliedschaft ist die Mitgliedskarte wieder zurückzugeben.
(3) Die Unterstützung als Nachwuchsmusiker auf Kosten des Vereins setzt eine Vereinsmitgliedschaft voraus.
(4) Der Dirigent eines Orchesters sollte, der Vizedirigent muss auch Vereinsmitglied sein.
- Tod eines Mitglieds,
- Vereinsauflösung.
(2) Der Austritt aus dem Verein ist nur zum Schluss des laufenden Kalenderjahres zulässig und hat in jedem Fall schriftlich zu erfolgen.
(3) Die Vorstandschaft kann die Streichung von der Mitgliederliste vornehmen, wenn ein Mitglied trotz vorheriger zweimaliger Mahnung unter Hinweis der Streichungsmöglichkeit mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrages in Verzug ist. Das betroffene Mitglied ist von der Streichung schriftlich zu benachrichtigen.
(4) Wer gegen die Interessen oder das Ansehen des Vereins oder übergeordneter Verbände verstößt, kann von der Vorstandschaft aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem betroffenen Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Der Beschluss ist dem Mitglied schriftlich unter Angabe von Gründen mitzuteilen. Gegen diesen Beschluss kann das betroffene Mitglied binnen einer Frist von 2 Wochen ab Zugang schriftlich das interne Rechtsmittel des Einspruchs bei der Vorstandschaft einlegen. Über den Einspruch entscheidet der Beitrat in seiner nächsten Sitzung dann endgültig. Die Rechte des Mitglieds ruhen bis zu diesem Entscheid.
Für den Ausschluss eines Vorstandsmitglieds ist die Mitgliederversammlung zuständig und entscheidet auch endgültig.
(1) Jedes Mitglied hat das Recht, den zuständigen Vereinsorganen Fragen, Anregungen und Anträge zu unterbreiten. Insbesondere haben die Mitglieder das Recht der Einsicht in die Vereinsprotokolle und die Geschäftsordnung.
(2) Alle Mitglieder haben zur Mitgliederversammlung Zutritt. Sie haben mit Ausnahme der jugendlichen Mitglieder unter 16 Jahren das aktive und passive Wahlrecht zu den Vereinsämtern und im Übrigen gleiches Stimmrecht. Zur Wahl in ein Vorstandschaftsamt wird allerdings Volljährigkeit vorausgesetzt.
(3) Die jugendlichen Mitglieder wählen aus ihren Reihen einen Jugendsprecher, der das 16. Lebensjahr vollendet haben muss. Vorschläge und Anträge der jugendlichen Mitglieder unter 16 Jahren werden vom Jugendsprecher aufgegriffen und an die Vereinsorgane weitergeleitet.
(4) Die Mitglieder haben das Recht, sämtliche Veranstaltungen des Vereins zu den vom Beirat beschlossenen Bedingungen zu besuchen.
(1) Aktive Mitglieder haben die Pflicht, an den Übungsabenden, Ständchen und Aufführungen des Vereins teilzunehmen. Kommt jemand dieser Verpflichtung für mehr als ein halbes Jahr regelmäßig nicht nach, so hat der Beirat mit diesem Mitglied eine Klärung über dessen Mitgliedsstatus (aktiv oder passiv) herbeizuführen.
(2) Die Mitglieder sind verpflichtet, die von der Mitgliederversammlung in Art und Höhe festgesetzten Beiträge zu entrichten. Der Beirat ist ermächtigt, in besonderen Fällen den Beitrag zu ermäßigen oder ganz zu erlassen.
Personen, die sich um die Blasmusik oder den Verein besondere Verdienste erworben haben, sowie alle Mitglieder, die dem Verein seit 40 Jahren angehören, können durch Beschluss des Beirats zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei und haben zu allen Veranstaltungen des Vereins freien Zutritt.
- dem Vorstand Verwaltung
- dem Vorstand Öffentlichkeit und Kommunikation
- dem Vorstand Musik
Sie bilden den Vorstand des Vereins i.S.d. § 26 BGB. Sie sind jeweils allein vertretungsberechtigt mit folgender Einschränkung: Verträge mit einem Geschäftswert von mehr als 1.500,- Euro bedürfen zu ihrer Rechtswirksamkeit einer Genehmigung des Beirats.
Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass die Vorstände nur innerhalb der von ihnen geleiteten Ressorts vertretungsberechtigt sind.
(2) Aufgaben der Vorstandschaft sind
- Geschäftsführung des Vereins,
- Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern,
- Entwurf und Anwendung der Geschäftsordnung,
- Durchführung von Beschlüssen der Vereinsgremien,
- Informationsfluss zu den Mitgliedern und der Öffentlichkeit,
- Vorbereitung von Beiratssitzungen und Mitgliederversammlung,
Die Vorstandschaft hat darüber hinaus das Recht, verbindliche Entscheidungen in dringenden Angelegenheiten zu treffen, die keinen Aufschub bis zur nächstmöglichen Beiratssitzung dulden.
(3) Die einzelnen Vorstände sind für die ihren jeweiligen Ressorts zugeordneten Aufgaben zuständig und voll verantwortlich:
- Der Vorstand Verwaltung ist für sämtliche Verwaltungsangelegenheiten des Vereins zuständig und Repräsentant des Vereins nach außen.
- Der Vorstand Finanzen ist zuständig für alle Finanzangelegenheiten des Vereins.
- Der Vorstand Öffentlichkeit und Kommunikation ist für den Schriftverkehr, die Protokollführung und die Öffentlichkeitsarbeit zuständig.
- Der Vorstand Musik ist für sämtliche Angelegenheiten der Orchester, ihrer Mitglieder und Dirigenten zuständig.
Eine näher aufgeschlüsselte Zusammenstellung der Aufgaben der Vorstandschaft und ihre Zuordnung zu den Ressorts ist als grundsätzlicher Geschäftsverteilungsplan in Anlage I dieser Satzung beigefügt.
(4) Die amtierenden Vorstände können durch einstimmigen Beschluss einzelne Aufgaben aus dem jeweils angestammten Ressort an ein anderes überweisen. Hierzu ist nicht der grundsätzliche Plan gemäss Anlage I der Satzung zu ändern, sondern ein die Überweisung ausweisender neuer Geschäftsverteilungsplan ist in die Geschäftsordnung aufzunehmen. Er tritt mit der Genehmigung durch den Beirat in Kraft und gilt bis zu seiner Aufhebung oder seiner Ersetzung durch einen anderen Geschäftsverteilungsplan in der Geschäftsordnung. Entsprechendes gilt, wenn ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus dem Amt scheidet bzw. dieses Amt unbesetzt bleibt, § 9 (8), und die Aufgaben auf andere Ressorts verteilt werden. Zusammen mit der Aufgabe wird auch die Verantwortung überwiesen. Ein neu in die Geschäftsordnung aufgenommener Geschäftsverteilungsplan ist in der nachfolgenden Hauptversammlung unter Angabe des Datums seines Inkrafttretens abschriftlich zu Protokoll zu nehmen.
(5) Die Vorstände können innerhalb ihres jeweiligen Ressorts Aufgaben in nachgeordnete Ämter delegieren, die eigens zu diesem Zweck von ihnen eingerichtet werden. Diese zusätzlichen Ämter müssen in der Geschäftsordnung mit ihren Aufgabenbereichen fixiert sein. Die jeweiligen Amtsinhaber werden nach Maßgabe der Geschäftsordnung gewählt und sind dann für ihr Tätigkeitsfeld voll verantwortlich.
(6) Die Vorstandschaft stellt eine Geschäftsordnung des Vereins auf, die aber, auch bei eventuellen Änderungen, der Zustimmung des Beirats bedarf.
Die Geschäftsordnung muss Regelungen enthalten über
- Definition und Aufgaben der zusätzlichen Ämter,
- Ständchen,
- Ehrungen von Mitgliedern,
- Reparaturkostenbeteiligung,
- Pauschale Aufwandsentschädigung der Vorstandschaftsmitglieder und zusätzlicher Amtsinhaber nach § 9 (3) der Satzung,
- Auslagenerstattung der Vorstandschaftsmitglieder und der zusätzlichen Amtsinhaber nach § 9 (3) der Satzung,
- Bildung von Arbeitsgruppen und
- sonstige häufige Vorkommnisse im Vereinsleben,
- den aktuellen Geschäftsverteilungsplan nach §9 (4), falls ein solcher beschlossen wurde
(7) Die Vorstandschaft ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte ihrer Mitglieder anwesend sind. Sie fällt ihre Entscheidungen mit einfacher Mehrheit. Ein Beschluss, der den Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein beinhaltet, kann jedoch nur einstimmig gefasst werden. Eine Beschlussfassung ist auch in Textform (Email, Telefax) zulässig, wenn alle Vorstandsmitglieder ihre Stimme in dieser Form abgeben.
(8) Scheidet ein Mitglied der Vorstandschaft vorzeitig aus dem Amt bzw. bleibt dieses Amt unbesetzt, übernehmen die übrigen Mitglieder der Vorstandschaft dessen Aufgabenbereich. Unter- schreitet die Vorstandschaft ihre Mindestzahl von 2 Mitgliedern, so muss der zuständige Vor- stand zur Ergänzung dieses Vereinsorgans innerhalb 8 Wochen eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.
(9) Die Mitglieder der Vorstandschaft (§ 9 Abs. 1), der Jugendleiter (§ 11) und zusätzliche Amtsinhaber (§ 9 Abs. 5) können für ihre Tätigkeit eine pauschale Aufwandsentschädigung im Betragsrahmen des § 3 Nr. 26a EStG oder einer an dessen Stelle tretenden Vorschrift erhalten. Das Nähere regelt die Geschäftsordnung.
Der Jugendleiter ist für die gesamte Jugendarbeit des Vereins verantwortlich. Als Betreuer der jugendlichen Mitglieder und des Jugendblasorchesters ist er auf nichtmusikalischem Gebiet in seinem Aufgabenbereich weisungsbefugt. Dabei hat er auch die besonderen Interessen der jugendlichen Mitglieder zu berücksichtigen. Der Jugendleiter erstattet dem Vorstand, dem Beirat und der Mitgliederversammlung regelmäßig Bericht über den Stand der Jugendarbeit. Wegen der Wichtigkeit seiner Aufgabe ist der Jugendleiter der Vorstandschaft beigeordnet, ohne selbst Vorstand zu sein. Die Beiordnung gibt ihm das Recht zur Teilnahme an allen Vorstandssitzungen und ein Mitspracherecht, jedoch kein Stimmrecht.
Der Jugendsprecher wird jährlich im ersten Kalendervierteljahr von den jugendlichen Vereinsmitgliedern aus ihren Reihen gewählt. Er vertritt deren besondere Interessen innerhalb des Vereins und ist vor allem für jugendliche Mitglieder unter 16 Jahren direkter Ansprechpartner. Der Jugendsprecher hat den Jugendleiter bei dessen Arbeit nach besten Kräften zu unterstützen.
Der Kapellensprecher wird alle zwei Jahre im ersten Kalendervierteljahr vom Blasorchester aus den eigenen Reihen gewählt. Er versteht sich als Bindeglied zwischen den Dirigenten bzw. Vereinsgremien und den Musikern des Orchesters. Er regelt die inneren Angelegenheiten des Orchesters in Abstimmung mit dem Vorstand Musik.
Die Kassenprüfer haben nach Ablauf jedes Geschäftsjahres die Kassenführung zu prüfen und an die Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht abzugeben. Sie haben darüber hinaus das Recht, jederzeit Prüfungen vorzunehmen. Die Kassenprüfer dürfen während ihrer Amtszeit kein weiteres Vereinsamt bekleiden.
Die Dirigenten sind für die gesamte musikalische Arbeit innerhalb des Vereins verantwortlich. Sie leiten die Orchester, sorgen in Absprache mit der Vorstandschaft für die Notenbeschaffung und treffen die Auswahl der aufzuführenden Musikstücke. Zu ihrem Aufgabenbereich gehören auch die musikalische Programmgestaltung bei Veranstaltungen und die Beratung in allen sonstigen musikalischen Fragen. Die Anstellung der Dirigenten ist mit allen Rechten und Pflichten vertraglich zu regeln. Dieser Vertrag bedarf der Schriftform.
- der Vorstandschaft,
- dem Kapellensprecher und
- 8 Beisitzern, darunter mindestens 4 aktive Mitglieder, jedoch höchstens 4 jugendliche Mitglieder.
(2) Sitzungen des Beirats werden vom Vorstand Verwaltung unter Angabe einer Tagesordnung je nach Bedarf mindestens 8 Tage vor dem festgesetzten Termin einberufen. Die Einberufung muss auch erfolgen, wenn mindestens drei Beiratsmitglieder dies unter Angabe von Gründen wünschen. Zu den Sitzungen können für die Beratung des Beirats auch weitere Vereinsmitglieder oder andere Personen eingeladen werden, wenn dies erforderlich erscheint.
(3) Der Beirat ist beschlussfähig, wenn die Einberufung ordnungsgemäß erfolgte und mindestens die Hälfte der namentlichen Mitglieder anwesend ist. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst.
Die Genehmigung der Geschäftsordnung und der endgültige Ausschluss eines Mitglieds erfordern jedoch eine 2/3-Mehrheit.
(4) Dem Beirat obliegen folgende Aufgaben bzw. Entscheidungen:
- Entgegennahme und Genehmigung des Protokolls der vorherigen Sitzung,
- Kontrolle der Vorstandschaft,
- Genehmigung der Geschäftsordnung,
- Berufungsinstanz beim Ausschluss eines Mitglieds,
- Anstellung und Besoldung der Dirigenten,
- Zustimmung zu Verträgen über 1.500,- Euro,
- Instrumentenbeschaffung,
- Anträge und
- alle sonstigen Angelegenheiten, soweit nicht die Mitgliederversammlung zuständig ist.
- Die Mitgliederversammlung ist oberstes Vereinsorgan. Es wird zwischen einer ordentlichen und einer außerordentlichen Mitgliederversammlung unterschieden.
Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich einmal statt. Sie wird jeweils im ersten Kalendervierteljahr abgehalten.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn die Vorstandschaft es beschließt oder mindestens ein Fünftel der Mitglieder dies schriftlich unter Angaben von Gründen beantragt.
- Mitgliederversammlungen werden in der Regel vom Vorstand Verwaltung einberufen und geleitet. Die Mitglieder sind 14 Tage vor dem festgesetzten Termin schriftlich unter Angabe einer Tagesordnung einzuladen. Hierbei genügt eine Veröffentlichung der Einladung in der für die Stadt Donzdorf zuständigen Presse.
- Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig. Sie fällt ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei der Wahl in die Vereinsämter gilt als gewählt, wer die meisten Stimmen auf sich vereinigen kann. Bei Einzelkandidatur ist zur Wahl eine absolute Mehrheit erforderlich. Werden in einem Wahlgang mehrere gleiche Ämter besetzt (z.B. Beisitzer im Beirat), so sind diejenigen gewählt, die die höchste, zweit- höchste, usw. Stimmenzahl auf sich vereinigen. Die Stimmenanzahl jedes Wahlberechtigten entspricht dabei der Anzahl der zu besetzenden Ämter. Eine Stimmenhäufung ist nicht zulässig.
- Die Amtszeit von Vorstandschaftsmitgliedern, Jugendleiter, Beirats-Beisitzern und Kassenprüfern beträgt jeweils zwei Jahre. Die Vorstände Verwaltung und Musik sollen gemeinsam und dabei zeitversetzt zu den Vorständen Finanzen und Öffentlichkeit und Kommunikation gewählt werden. Auch von den Beisitzern werden im jährlichen Wechsel jeweils vier in der Mitgliederversammlung gewählt.
- Jedes Mitglied kann Anträge an die Mitgliederversammlung stellen. Die Anträge sind schriftlich bis spätestens 8 Tage vor dem Versammlungstermin bei der Vorstandschaft einzureichen. Sie werden nachträglich in die Tagesordnung mit aufgenommen.
- Die Mitgliederversammlung ist zuständig für
- die Entgegennahme und Genehmigung des Protokolls der vorhergehenden Mitgliederversammlung,
- die Entgegennahme der Geschäfts- und Kassenberichte,
- die Kontrolle und Entlastungen der Vorstandschaft,
- die Wahl von Vorstandschaft, Jugendleiter, Beirat und Kassenprüfer,
- ein konstruktives Misstrauensvotum gegen Mitglieder der Vorstandschaft,
- einen Ausschluss eines Vorstandschaftsmitglieds,
- die Festsetzung der Mitgliedsbeiträge in Art und Höhe,
- Angelegenheiten, die der Beirat an sie verwiesen hat,
- Aufgaben, die ihr durch die Geschäftsordnung übertragen werden,
- Entscheidungen über die Mitgliedschaft in Verbänden,
- die Aufstellung und Änderung der Satzung,
- eine Änderung des Vereinszwecks und
Die Vorstandschaft oder der Beirat können zu ihrer Beratung und Unterstützung verschiedene Arbeitsgruppen einrichten. Näheres darüber regelt die Geschäftsordnung.
Durch die Benennung der Vereinsämter mit deren männlichen Bezeichnungen wird die Besetzung durch weibliche Amtsinhaber nicht ausgeschlossen. Es wurde nur aus Gründen der Übersichtlichkeit auf die doppelte Schreibweise verzichtet.
Über Anträge zu einer Satzungsänderung hat die Mitgliederversammlung zu entscheiden. Zur Annahme eines solchen Antrags ist eine 2/3-Mehrheit der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder nötig. Eine Satzungsänderung, die den Vereinszweck berührt, bedarf dagegen einer 3/4-Mehrheit. Werden Voraussetzungen für die Gemeinnützigkeit des Vereins geändert, so ist das zuständige Finanzamt zu informieren.
(1) Die Auflösung des Vereins kann nur von einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung erfolgen. Voraussetzung ist, dass mindestens drei Viertel sämtlicher Mitglieder an- wesend sind. Zur Beschlussfassung ist dann eine 3/4-Mehrheit erforderlich. Ist diese Versammlung nicht beschlussfähig, ist innerhalb von drei Monaten eine zweite einzuberufen, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist.
(2) Nach erfolgter Auflösung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zweckes ist das Vereinsvermögen nur für Zwecke im Sinne des bisherigen Vereinszwecks zu verwenden. Es wird der Stadt Donzdorf 5 Jahre lang zur Verwaltung übergeben. Anspruch auf dieses Vermögen hat nur ein sich neu gründender Musikverein, der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke verwenden muss. Sollte es in dieser Zeit zu keiner Bildung eines neuen Vereins kommen, so hat die Stadt nach Zustimmung des Finanzamtes das Vermögen für andere gemeinnützige Zwecke kultureller Art zu verwenden.
Vorstehende Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom 25. März 2011 beschlossen.
Anlage I zur Satzung des Musikvereins Germania Donzdorf:
Grundsätzlicher Geschäftsverteilungsplan der Vorstandschaft gemäß § 9 (3)
Der Vorstand Verwaltung ist für sämtliche Verwaltungsangelegenheiten des Vereins zuständig und verantwortlich. Dies sind insbesondere:
- Repräsentation des Vereins nach aussen, einschliesslich Gestellung der postalischen Anschrift und der Email-Adresse,
- Mitgliederverwaltung,
- Verbandsarbeit, Zusammenarbeit mit anderen Vereinen und Organisationen,
- Marketing / Sponsoring,
- Wirtschaftsführung und Festorganisation
- Vertragswesen im Allgemeinen,
- Zuschüsse,
- Einzelvollmacht für die Vereinskonten,
- Einberufung und Leitung von Hauptversammlung, Beiratssitzungen, Vorstandssitzungen.
Er wird hierbei unterstützt vom Administrator EDV, Vermögensverwalter, Wirtschaftsführer und den von ihm beauftragten Repräsentanten des Vereins.
Der Vorstand Finanzen ist zuständig und verantwortlich für alle Finanzangelegenheiten des Vereins. Dies sind insbesondere:
- Führung der Vereinskonten und Einzelvollmacht,
- Kassenführung und –verwaltung,
- Abrechnung Veranstaltungen,
- Steuererklärungen.
Er erledigt die Kassengeschäfte des Vereins. Er ist berechtigt, alle nötigen und vom zuständigen Verantwortlichen freigegebenen Ausgaben zu tätigen sowie Zahlungen für den Verein anzunehmen und dafür zu bescheinigen. Er darf alle die Kassengeschäfte betreffenden Schriftstücke unterzeichnen.
Er ist zur ordnungsgemäßen Buchführung und fortlaufenden Liquiditätsplanung verpflichtet. Er fertigt auf Schluss des Geschäftsjahres einen Kassenabschluss an, welcher der Mitgliederversammlung zur Anerkennung und Entlastung vorzulegen ist. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Er fertigt ordnungsgemäss die erforderlichen Steuererklärungen und reicht sie fristgerecht bei den Finanzbehörden ein.
Er wird unterstützt vom Unterkassier.
Der Vorstand Öffentlichkeit und Kommunikation ist für den Schriftverkehr, die Protokollführung und die Öffentlichkeitsarbeit zuständig und verantwortlich. Dies sind insbesondere:
- der allgemeine Schriftverkehr,
- Gema,
- sämtliche Protokollführungen,
- Homepage des Vereins,
Er fertigt über sämtliche Sitzungen und Versammlungen ein Protokoll an, das den wesentlichen Inhalt der Besprechung und aller Beschlüsse enthalten muss. Sämtliche Protokolle sind nach Genehmigung durch das jeweilige Gremium vom Sitzungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen. Weiterhin sind alle Veranstaltungen und sonstige wichtige Vorkommnisse im Vereinsleben im angemessenen Umfang zu dokumentieren.
Er wird unterstützt vom Pressewart.
Der Vorstand Musik ist für sämtliche Angelegenheiten der Orchester, ihrer Mitglieder und Dirigenten zuständig und verantwortlich. Dies sind insbesondere:
- Terminplanung für die Orchester,
- Auftrittsorganisation,
- Ausflugsorganisation,
- Organisation interner geselliger Veranstaltungen,
- Musikerbetreuung im Vereinsauftrag
- Wahl Kapellensprecher,
- Geschenke bei Anlässen für Mitglieder,
- Noten und Beschaffung,
- Ansprechpartner der Dirigenten.
Er wird unterstützt von den Dirigenten, vom Kapellensprecher und vom Notenwart.
Alle Vorstände haben bei ihren Entscheidungen wegen deren Auswirkungen auf die anderen Ressorts und den Verein als Ganzes, gegenseitig angemessene Rücksicht zu nehmen und sich zu diesem Zweck abzusprechen.
Die Ressortverteilung dient auch dem Zweck, die Verantwortung und die Haftung der einzelnen Vorstandsmitglieder auf ihr jeweils eigenes Ressort zu begrenzen. Damit die Vorstandsmitglieder ihren allgemeinen Überwachungspflichten nachkommen können, ist jeder Vorstand verpflichtet, die übrigen Mitglieder über wichtige Entwicklungen und Ereignisse im eigenen Verantwortungsbereich zu informieren.

References: § 10

§ 11

§ 12

§ 14

§ 18

§ 20
 § 8
 § 26
 § 9
 § 9
 § 9
 §9
 § 3
 § 9