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Timestamp: 2016-10-27 13:09:14+00:00

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4C.402/2006 (27.02.2007)
4C.402/2006 /len
Kl�gerin, Berufungskl�gerin und
Anschlussberufungsbeklagte,
Anschlussberufungskl�gerin,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Markus Fiechter.
Herabsetzungsgr�nde,
Die 1952 geborene X.________ (Kl�gerin) erlitt am 6. Dezember 1988 einen Auffahrunfall, bei dem die Lenkerin des hinteren Fahrzeuges auf das Fahrzeug der Kl�gerin auffuhr und dieses mit einer Geschwindigkeits�nderung von 4-6 km/h nach vorne bewegte. W�hrend am Fahrzeug der Unfallverursacherin kein Schaden entstand, erfuhr das Fahrzeug der Kl�gerin einen solchen von Fr. 461.--.
Rund 11 Jahre sp�ter, am 21. Juli 1999, reichte die Kl�gerin beim Bezirksgericht Aarau gegen die Versicherung Y.________ (Beklagte), die Haftpflichtversicherung der Unfallverursacherin, eine Schadenersatz- und Genugtuungsklage ein. Sie verlangte die Verpflichtung der Beklagten zur Bezahlung von Fr. 300'000.-- nebst Zins zu 5 % seit 6. Dezember 1988 als Teilleistung aus dem Verkehrsunfall vom 6. Dezember 1988. Mit Urteil vom 27. November 2002 wies das Bezirksgericht Aarau die Klage ab.
Auf Appellation der Kl�gerin hin hob das Obergericht des Kantons Aargau dieses Urteil am 18. September 2003 auf und wies die Sache zum weiteren Vorgehen im Sinne der Erw�gungen an das Bezirksgericht zur�ck.
Daraufhin ordnete das Bezirksgericht beim Zentrum f�r medizinische Begutachtung (MEDAS) ein Gutachten an. Dieses wurde am 23. Dezember 2005 erstattet. Das Gutachten h�lt fest, es habe sich um einen effektiv bagatell�ren Unfall ohne Kopfanprall oder Bewusstlosigkeit der Versicherten, mithin ohne milde traumatische Hirnsch�digung gehandelt. Hirnorganische Unfallfolgen seien nicht eingetreten. Aus psychiatrischer Sicht sei es zu einer komplexen Anpassungsst�rung gekommen, bei der im Verlauf der Zeit zunehmende unfallfremde Faktoren hinzugetreten seien (S. 31). Im somatischen Bereich f�nden sich keine stichhaltigen Gr�nde, die eine unfallbedingte Verminderung der Erwerbsf�higkeit der Kl�gerin im Haushalt begr�nden k�nnten. Weiter bestehe ein affektives Syndrom, das die Kl�gerin in ihrer Erwerbsf�higkeit im Haushaltbereich einschr�nke. Diese Einschr�nkung werde auf gesamthaft zirka 30% gesch�tzt.
Am 5. April 2006 entschied das Bezirksgericht erneut, hiess die Klage teilweise gut und verpflichtete die Beklagte, der Kl�gerin Schadenersatz in der H�he von Fr. 160'531.80, eine Genugtuung von Fr. 5'333.35 und aufgelaufene Zinsen bis zum Urteilszeitpunkt von Fr. 41'742.50, total Fr. 207'607.65, sowie Zinsen zu 5 % auf Fr. 165'865.15 seit 5. April 2006 zu bezahlen.
Dagegen appellierten beide Parteien an das Obergericht des Kantons Aargau. Dieses wies die Appellation der Kl�gerin mit Urteil vom 21. September 2006 ab, soweit es darauf eintrat. Gleichzeitig hiess es die Appellation der Beklagten teilweise gut und sprach der Kl�gerin Schadenersatz in der H�he von Fr. 142'121.60 nebst verschiedenen Zinsbetreffnissen und eine Genugtuung von Fr. 10'000.-- nebst Zins zu 5 % ab 6. Dezember 1988 zu. Wie das Bezirksgericht bejahte es den nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis vom 6. Dezember 1988 und dem Schaden der Kl�gerin. Anders als das Bezirksgericht, das den Schadenersatz um einen Drittel gek�rzt hatte, nahm es gest�tzt auf Art. 44 Abs. 1 OR in Ber�cksichtigung der unfallfremden Schadensursachen eine Reduktion um zwei Drittel vor.
Die Kl�gerin beantragt mit eidgen�ssischer Berufung, die Beklagte sei zu verpflichten, ihr als Teilleistung aus dem Verkehrsunfall vom 6. Dezember 1988 den Betrag von Fr. 300'000.-- zu bezahlen nebst Zins zu 5 %
- seit dem 6. Dezember 1988 auf Fr. 40'000.-- (Genugtuung)
- seit dem 6. September 1997 auf den Betrag von Fr. 240'394.30 (vor�bergehender Haushaltschaden und Heilungskosten)
- seit dem 21. September 2006 auf den noch bis zum Betrag von Fr. 300'000.-- verbleibenden Haushaltschaden.
Die Beklagte beantragt die vollumf�ngliche Abweisung der Berufung. Ferner erhebt sie Anschlussberufung mit dem Antrag, die Klage abzuweisen. Eventuell sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Die Kl�gerin schliesst auf Abweisung der Anschlussberufung.
Die Kl�gerin wendet sich gegen die vorgenommene Reduktion des Schadenersatzes um zwei Drittel und macht eine bundesrechtswidrige Schadenssch�tzung und -berechnung geltend. Ausserdem ist sie der Ansicht, die Genugtuung sei auf Fr. 40'000.-- festzusetzen. Die Be-klagte richtet sich mit ihrer Anschlussberufung gegen die Bejahung der Ad�quanz des Kausalzusammenhangs. Sollte ihr recht zu geben sein, w�re die Klage abzuweisen und es er�brigte sich, auf die von der Kl�gerin erhobenen Einw�nde einzugehen. Es rechtfertigt sich daher, die Anschlussberufung vorweg zu beurteilen.
Die Vorinstanz bejahte den nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall vom 6. Dezember 1988 und der gesundheitlichen Beeintr�chtigung der Kl�gerin (im psychischen Bereich; Anpassungsst�rung). Sie st�tzte sich dabei im Wesentlichen auf das MEDAS-Gutachten vom 23. Dezember 2005, wonach der Unfall �berwiegend wahrscheinlich Teilursache f�r die noch vorhandenen gesundheitlichen Beeintr�chtigungen der Kl�gerin sei.
An diese Feststellungen des Sachgerichts betreffend den nat�rlichen Kausalzusammenhang ist das Bundesgericht - unter Vorbehalt der in Art. 63 Abs. 2 OG genannten Ausnahmen - gebunden (BGE 132 III 715 E. 2.2; 123 III 110 E. 2, mit Hinweisen). Demgegen�ber ist die Frage nach der Ad�quanz des Kausalzusammenhangs rechtlicher Natur und unterliegt der Pr�fung im Verfahren der Berufung (BGE 132 III 715 E. 2.2; 116 II 519 E. 4a S. 524).
4.1 Ein Ereignis gilt als ad�quate Ursache eines Erfolgs, wenn es nach dem gew�hnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuf�hren, der Eintritt des Erfolgs also durch das Ereignis als allgemein beg�nstigt erscheint. Rechtspolitischer Zweck der Ad�quanz bildet die Begrenzung der Haftung; es soll aufgrund s�mtlicher Umst�nde im Einzelfall (Art. 4 ZGB) entschieden werden, ob eine Sch�digung billigerweise noch dem Haftpflichtigen zugerechnet werden darf (BGE 123 III 110 E. 3a, mit Hinweisen). Dabei gen�gt haftpflichtrechtlich, dass der Sch�diger eine Schadensursache gesetzt hat, ohne die es nicht zum Schaden gekommen w�re, w�hrend Mitursachen wie etwa die konstitutionelle Pr�disposition der gesch�digten Person den ad�quaten Kausalzusammenhang in der Regel weder zu unterbrechen noch auszuschliessen verm�gen (BGE 123 III 110 E. 3c S. 114 f.; 113 II 86 E. 1b S. 89 f.). Anders als im Sozialversicherungsrecht (BGE 117 V 359 E. 6a S. 366) ist die Ad�quanz haftpflichtrechtlich nicht nach der Schwere des Unfallereignisses zu beurteilen (BGE 123 III 110 E. 3 S. 111 und E. 3c in fine; Roland Schaer, Modernes Versicherungsrecht, Bern 2007, S. 628).
4.2 Die Vorinstanz hat Letzteres zutreffend ber�cksichtigt und erwogen, der ad�quate Kausalzusammenhang k�nne demnach nicht damit verneint werden, dass ein Mensch erfahrungsgem�ss in der Lage sei, einen derart harmlosen Unfall psychisch zu verkraften, und dass singul�re psychische Labilit�t zum spezifischen Lebensrisiko des Verunfallten gez�hlt werden sollte, das er in einer solchen Bagatellsituation selbst zu tragen habe. Der vorliegende Bagatellunfall erscheine vielmehr als geeignet, psychische Probleme auszul�sen, nachdem bei der Kl�gerin eine hohe Leistungsbereitschaft vorhanden, ihre Leistungsf�higkeit aber aufgrund der initial vorhandenen Schmerzsymptome herabgesetzt gewesen sei. Die nachher eingetretene komplexe Entwicklung, wobei es aus psychiatrischer Sicht zu einer komplexen Anpassungsst�rung gekommen sei, habe den Unfall als Ausl�ser, weshalb dieser als wesentliche Ursache anzusehen und der ad�quate Kausalzusammenhang zu bejahen sei.
4.3 Die Beklagte wirft der Vorinstanz vor, wesentliche Tatsachen bzw. �rztliche Feststellungen ausser Acht gelassen und infolgedessen die Ad�quanz zu Unrecht bejaht zu haben. Was sie konkret vorbringt, vermag indes keine bundesrechtswidrige Annahme der Ad�quanz aufzuzeigen. Dass die Gutachten aus den Jahren 1995 und 1997 bez�glich der Heftigkeit des Unfallereignisses auf falschen Angaben der Kl�gerin beruhen sollen, erscheint von vornherein nicht ausschlaggebend, nachdem - wie die Beklagte selber ausf�hrt - das verkehrstechnische Gutachten vom 30. November 2000 die richtigen Fakten aufzeigt und dieses den MEDAS-Gutachtern bekannt war. Ohnehin ist die Beurteilung der Ad�quanz nach rechtlichen Gesichtspunkten vorzunehmen und nicht wie die nat�rliche Kausalit�t in W�rdigung der �rztlichen Befunde. Die Beklagte vermag daher keine andere Beurteilung der Ad�quanz nahezulegen, indem sie sich mit den �rztlichen Berichten auseinandersetzt und der Vorinstanz vorwirft, gewisse darin enthaltene Aspekte nicht oder nicht wie die Beklagte dies m�chte ber�cksichtigt und daher verkannt zu haben, dass der Unfall als Ursache der heutigen Beschwerden �berhaupt auszuschliessen sei oder doch h�chst zweifelhaft erscheine. Damit �bt sie in Wahrheit blosse Kritik an der Beweisw�rdigung, aufgrund der die Vorinstanz den nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfallereignis und den Beschwerden bejahte. Dies ist im Berufungsverfahren nicht zul�ssig (BGE 127 III 73 E. 6a S. 81; 126 III 10 E. 2b S. 12 f.; 119 II 84 E. 3). Im Bereich der Beweisw�rdigung angesiedelt und daher im vorliegenden Verfahren unzul�ssig sind auch die R�gen der Beklagten, die Kl�gerin sei hinsichtlich gewisser Tatsachen ihren Beweispflichten nicht nachgekommen.
Die Beklagte beruft sich auf ein Urteil des Bundesgerichts vom 26. Juli 2006 (4C.50/2006; teilweise zusammengefasst in HAVE 4/2006 S. 362). Danach kann auch haftpflichtrechtlich bei Ber�cksichtigung aller Umst�nde der ad�quate Kausalzusammenhang f�r psychische Beschwerden fehlen, wenn erst Jahre nach dem Unfall eine medizinisch ausgewiesene Arbeitsunf�higkeit einsetzt und wenn die psychischen Probleme auch durch die langanhaltende Arbeitslosigkeit seit dem Unfall verursacht sein k�nnten (E. 4). Dieses Urteil muss vorliegend zu keiner anderen Beurteilung f�hren. Wohl sind mehrere unfallfremde Faktoren, die im Laufe der Zeit zunehmend an Bedeutung gewannen, miturs�chlich f�r die psychische St�rung der Kl�gerin. Sie lassen aber den Unfall nicht derart in den Hintergrund treten, dass er nicht mehr in einem ad�quaten Kausalzusammenhang stehen w�rde. Die Vorinstanz hat diesbez�glich zutreffend ausgef�hrt, dass Mitursachen die Ad�quanz kaum je auszuschliessen verm�gen, wenn der nat�rliche Kausalzusammenhang zwischen dem sch�digenden Ereignis und dem Schaden wie hier festgestellt ist (vgl. Urteil 4C.79/2001 vom 21. Juni 2001 E. 3c).
4.4 Die Vorinstanz hat demnach den ad�quaten Kausalzusammenhang bundesrechtskonform bejaht. Die Anschlussberufung ist abzuweisen.
Die Kl�gerin wendet sich in ihrer Berufung gegen die von der Vorinstanz vorgenommene K�rzung des Schadenersatzes um zwei Drittel.
5.1 Art und Gr�sse des Ersatzes f�r den eingetretenen Schaden bestimmt der Richter, der hierbei sowohl die Umst�nde als die Gr�sse des Verschuldens zu w�rdigen hat (Art. 43 Abs. 1 OR). Hat der Gesch�digte in die sch�digende Handlung eingewilligt, oder haben Umst�nde, f�r die er einstehen muss, auf die Entstehung oder Verschlimmerung des Schadens eingewirkt oder die Stellung des Ersatzpflichtigen sonst erschwert, so kann der Richter die Ersatzpflicht erm�ssigen oder g�nzlich von ihr entbinden (Art. 44 Abs. 1 OR). Die Anwendungsbereiche von Art. 43 und 44 OR liegen nahe beieinander. Wie Art. 43 OR weist auch Art. 44 Abs. 1 OR auf Umst�nde als Gr�nde f�r die Herabsetzung des Schadensersatzes hin. Bei Art. 44 Abs. 1 OR geht es um Umst�nde, die in der Sph�re des Gesch�digten liegen (Brehm, Berner Kommentar, N. 5 zu Art. 44 OR).
Eine konstitutionelle Pr�disposition, die sich auch ohne das sch�digende Ereignis ausgewirkt h�tte, ist bei der Schadensberechnung gem�ss Art. 42 OR zu ber�cksichtigen. W�re der Schaden dagegen ohne den Unfall voraussichtlich �berhaupt nicht eingetreten, so bleibt der Haftpflichtige daf�r auch dann voll verantwortlich, wenn der krankhafte Vorzustand den Eintritt des Schadens beg�nstigt oder dessen Ausmass vergr�ssert hat. Dem Anteil der Pr�disposition kann in diesem Fall im Rahmen von Art. 44 OR Rechnung getragen werden (BGE 131 III 12 E. 4 S. 14; 113 II 86 E. 3b).
5.2 Die Vorinstanz ging gest�tzt auf das MEDAS-Gutachten davon aus, dass die Kl�gerin �ber Pers�nlichkeitsz�ge verf�gte (hohes Ich-Ideal, hohe Leistungsbereitschaft), die zwar vor dem Unfall keinen Krankheitswert aufwiesen, aber als Vorzustand im Sinne einer konstitutionellen Pr�disposition zu ber�cksichtigen seien. Nachdem das Gutachten explizit ausf�hre, dass es unwahrscheinlich sei, dass der Gesundheitszustand der Kl�gerin im Sinn der heute geklagten Beschwerden auch ohne das Unfallereignis vom 6. Dezember 1988 gleich w�re, sei davon auszugehen, dass der Schaden ohne Unfall nicht eingetreten w�re. Die Beklagte bleibe demnach voll verantwortlich; dem Anteil der Pr�disposition an der Kausalit�t k�nne aber im Rahmen von Art. 44 OR Rechnung getragen werden.
Gem�ss MEDAS-Gutachten vom 23. Dezember 2005 betrage die Einschr�nkung der Kl�gerin gesamthaft zirka 30 %. Es sei aus psychiatrischer Sicht nicht m�glich, hier direkte Unfallfolgen von sekund�ren Entwicklungen zu differenzieren. Lediglich k�nne gesagt werden, dass die Unfallfolgen heute sicher nicht mehr im Vordergrund st�nden. Heute werde die gesamte Arbeitsunf�higkeit der Kl�gerin als Hausfrau ohne Ber�cksichtigung allf�lliger unfallfremder Faktoren auf 10 % gesch�tzt. Diese unfallfremden Faktoren st�nden heute im Vordergrund. Insgesamt machten sie 90 % aus.
Gest�tzt darauf kam die Vorinstanz zum Schluss, f�r die unfallfremden Faktoren wie die �berwiegend psychogen bedingte komplexe Anpassungsst�rung, die neuroradiologisch erhobenen Befunde im Bereich des Gehirns, die Dauer des Verfahrens und die damit verbundene Belastung der Kl�gerin, die schulischen Probleme eines Sohnes etc., die vorliegend rund 90 % ausmachten, k�nne die Beklagte nicht verantwortlich gemacht werden.
In Aus�bung des richterlichen Ermessens gelangte sie gest�tzt auf Art. 44 Abs. 1 OR zu einer K�rzung um zwei Drittel. Demnach veranschlagte sie von der 30 %-igen Arbeitsunf�higkeit eine solche von 10 %. Diese K�rzung sei insbesondere gerechtfertigt, nachdem das Gutachten die Arbeitsunf�higkeit ohne Ber�cksichtigung allf�lliger unfallfremder Faktoren auf 10 % eingesch�tzt und explizit ausgef�hrt habe, den direkten psychischen Unfallfolgen komme der geringste Anteil zu. Zudem habe sich mittlerweile eine weitgehend selbst�ndige psychische St�rung entwickelt, bei der das Unfallereignis deutlich in den Hintergrund getreten sei.
5.3 Die Kl�gerin r�gt eine bundesrechtswidrige Anwendung von Art. 44 Abs. 1 OR. Bei dieser Bestimmung gehe es nicht darum, ob sich der Sch�diger von der Verantwortung f�r mitwirkende Ursachen grunds�tzlich entlasten k�nne, sondern ob der Gesch�digte f�r gewisse andere Ursachen einstehen m�sse. Die Vorinstanz h�tte also nicht pr�fen m�ssen, ob die Beklagte f�r gewisse Umst�nde nicht verantwortlich sei, sondern ob die Verantwortung f�r diese Umst�nde auf die Kl�gerin �bergehe. Namentlich die Dauer des Verfahrens und die damit verbundene Belastung der Kl�gerin sowie die schulischen Probleme eines Sohnes seien mittelbare Umst�nde, welche die als Herabsetzungsgrund ebenfalls bedingte komplexe Anpassungsst�rung verursacht h�tten. Solche unselbst�ndige Umst�nde d�rften nicht als selbst�ndiger Herabsetzungsgrund ber�cksichtigt werden. Jedenfalls k�nnten diese beiden Umst�nde nicht der Kl�gerin angelastet werden. Was die neuroradiologischen Befunde anbelange, so sei nicht erwiesen, dass sie sich auf die Gesundheit und die Arbeitsf�higkeit der Kl�gerin und damit auf die Verschlimmerung des Schadens ausgewirkt h�tten. Bleibe noch die psychogen bedingte Anpassungsst�rung als haftungsherabsetzende konstitutionelle Pr�disposition. Nachdem aber nicht einmal einfache konstitutionelle Schw�chen mangels einer allgemeinen Eignung, einen Schaden herbeizuf�hren, als Herabsetzungsgr�nde in Frage k�men (Praxis 2000 Nr. 154 S. 921), erscheine es bundesrechtswidrig, wenn die Vorinstanz die offensichtlich durch die �usseren Umst�nde reaktiv aufgetretene komplexe Anpassungsst�rung �berhaupt als Umstand werte, f�r den die Kl�gerin einzustehen habe.
5.4 Die Kl�gerin gr�ndet ihre Kritik auf die unzutreffende Annahme, die komplexe Anpassungsst�rung selber sei als konstitutionelle Pr�disposition betrachtet und als Herabsetzungsgrund herangezogen worden. Zutreffend ist, dass die bei der Kl�gerin diagnostizierte Anpassungsst�rung, auf der im Wesentlichen die festgestellte Beeintr�chtigung basiert, lediglich durch den Unfall ausgel�st wurde. Dass der bagatell�re Unfall �berhaupt als Ausl�ser wirken konnte, erkl�ren die Gutachter mit der Pers�nlichkeitsstruktur der Kl�gerin (hohe Leistungsbereitschaft, aber wegen des initial vorhandenen Schmerzsyndroms herabgesetzte Leistungsf�higkeit, deren Wahrnehmung als deutliche Kr�nkung erlebt wird und wiederum zur Persistenz der Symptomatik im Sinne eines Circulus vitiosus beitr�gt). Nur insofern hat die Vorinstanz die Pers�nlichkeitsz�ge der Kl�gerin als Pr�disposition ber�cksichtigt, aber nicht die Anpassungsst�rung selber.
Bez�glich der Anpassungsst�rung ist relevant, dass sie im Laufe der Zeit zunehmend auf unfallfremde Faktoren zur�ckzuf�hren war. Das Gutachten f�hrt aus, dass das Unfallereignis von 1988 bei der Kl�gerin eine Entwicklung angestossen habe, bei der das Unfallereignis selbst mit zunehmender Zeitdauer in den Hintergrund getreten sei. Unfallfremde Faktoren wie die �berwiegend psychogen bedingte komplexe Anpassungsst�rung und neuroradiologisch erhobene Befunde im Bereich des Gehirns seien heute f�r den Grossteil der beklagten Symptomatik der Kl�gerin verantwortlich, wobei eine diesbez�gliche prozentuale Abgrenzung heute �usserst schwierig erscheine (S. 31 f.). Die unfallfremden Faktoren st�nden im Vordergrund. Sie betr�gen 90 % (S. 52).
Auf diese Feststellungen st�tzte sich die Vorinstanz, als sie aufgrund der unfallfremden Umst�nde, die rund 90 % ausmachten, eine K�rzung um zwei Drittel vornahm. Sie ber�cksichtigte demnach den �berwiegenden Anteil unfallfremder Faktoren und trug so der geringen Intensit�t des Unfalls als Ursache f�r die Beeintr�chtigung der Kl�gerin Rechnung. Damit ist sie korrekt vorgegangen. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts kann der geringen Intensit�t der Unfallursache im Rahmen der Ersatzbemessung Rechnung getragen werden (BGE 123 III 110 E. 3c S. 115; Brehm, a.a.O., N. 53 f. zu Art. 43 OR). Auf diese Weise kann der Richter, der in einem Grenzfall zugunsten des Gesch�digten zwar die Ad�quanz bejaht, den Schadenersatz aber herabsetzt, eine ausgewogene L�sung finden (Brehm, a.a.O., N. 54 zu Art. 43 OR; vgl. auch Ernst A. Kramer, Schleudertrauma: Das Kausalit�tsproblem im Haftpflicht- und Sozialversicherungsrecht, BJM 2001 S. 153 ff., S. 171 f.).
Der Kl�gerin ist demnach h�chstens insofern zu folgen, als sich die Vorinstanz nicht nur auf Art. 44 Abs. 1 OR, sondern auch auf Art. 43 OR h�tte st�tzen sollen. Im �brigen geht die Kritik der Kl�gerin fehl. Namentlich hilft ihr die Berufung auf das Urteil des Bundesgerichts 4C.416/1999 vom 22. Februar 2000 (Pra 2000 Nr. 154 S. 920) nicht weiter. In jenem Entscheid war davon auszugehen, dass der Unfall in einem �berwiegenden Ausmass f�r die heutige Symptomatik kausal war (E. 2c/bb S. 924). Vorliegend ist das Gegenteil der Fall. Es �berwiegen eindeutig die als solche festgestellten unfallfremden Faktoren. Insbesondere h�lt das Gutachten entgegen der anderslautenden Behauptung der Kl�gerin klar fest, dass die neuroradiologischen Befunde sicher unfallfremd sind und zur beklagten Symptomatik der Kl�gerin beitragen (S. 32). Die Vorinstanz hat daher die neuroradiologischen Befunde zu Recht als unfallfremden Faktor ber�cksichtigt. Ebenso durfte sie die Dauer des Verfahrens und die damit verbundene Belastung der Kl�gerin sowie die schulischen Probleme eines Sohnes im Rahmen der unfallfremden Faktoren auff�hren, nachdem diese Umst�nde wesentlich miturs�chlich f�r die psychischen Probleme der Kl�gerin waren.
Zusammenfassend folgt, dass die Vorinstanz kein Bundesrecht verletzt hat, indem sie der vorliegend sehr geringen Intensit�t der Unfallursache im Rahmen der Ersatzbemessung Rechnung trug.
5.5 Damit bleibt zu pr�fen, ob die von der Vorinstanz vorgenommene Herabsetzung der Ersatzpflicht um zwei Drittel vor Bundesrecht standh�lt. Die Bemessung der Herabsetzung beruht weitgehend auf der Aus�bung gerichtlichen Ermessens im Sinne von Art. 4 ZGB. Bei solchen Entscheiden steht dem kantonalen Gericht ein weiter Ermessensspielraum zu, in den das Bundesgericht gem�ss st�ndiger Praxis nur mit Zur�ckhaltung eingreift (BGE 130 III 182 E. 5.5.2 S. 191; 128 III 390 E. 4.5 S. 399; 123 III 10 E. 4c/aa S. 13 und 306 E. 5b S. 314). Es schreitet nur ein, wenn die Vorinstanz grundlos von in Lehre und Rechtsprechung anerkannten Grunds�tzen abgewichen ist, wenn sie Tatsachen ber�cksichtigt hat, die f�r den Entscheid im Einzelfall keine Rolle h�tten spielen d�rfen, oder wenn sie umgekehrt Umst�nde ausser Betracht gelassen hat, die h�tten beachtet werden m�ssen. Es greift ausserdem in Ermessensentscheide ein, wenn sich diese als offensichtlich unbillig und als in stossender Weise ungerecht erweisen (BGE 131 III 26 E. 12.2.2; 130 III 213 E. 3.1 S. 220; 128 III 390 E. 4.5 S. 399, je mit Hinweisen).
Im vorliegenden Fall besteht kein Anlass f�r ein Eingreifen des Bundesgerichts. Die Vorinstanz orientierte sich an der gutachterlichen Feststellung, wonach die Arbeitsunf�higkeit der Kl�gerin ohne Ber�cksichtigung allf�lliger unfallfremder Faktoren 10 % betrage und den direkten psychischen Unfallfolgen der geringste Anteil zukomme. Mit der K�rzung um zwei Drittel brachte sie nicht eine konstitutionelle Pr�disposition in Anschlag, sondern trug der im Verh�ltnis zum �berwiegend unfallfremd bedingten Anteil geringen Intensit�t der Unfallursache Rechnung. Die von der Kl�gerin angef�hrten Vergleiche, die sich auf F�lle einer Reduktion wegen vorbestandener Gesundheitssch�digung respektive auf einen Sachverhalt beziehen, in dem der Unfall als Ursache der Symptomatik im Vordergrund stand, taugen daher nicht f�r den Nachweis einer Bundesrechtsverletzung. Der Vorinstanz ist kein Missbrauch ihres Ermessens anzulasten.
Die Kl�gerin r�gt eine bundesrechtswidrige Schadensberechnung und Schadenersatzbemessung, wobei ihre Ausf�hrungen kaum verst�ndlich machen, worin sie eine solche erblickt. Immerhin beanstandet sie konkret, dass die Vorinstanz die anrechenbaren Versicherungsleistungen von Fr. 19'000.-- vom Nettohaushaltschaden abgezogen habe. Da die anrechenbaren Versicherungsleistungen wesentlich kleiner als die herabgesetzte Quote um zwei Drittel (z.B. beim zuk�nftigen Haushaltschaden von Fr. 157'052.20) gewesen w�ren, w�ren sie durch das Quotenvorrecht vollst�ndig neutralisiert worden und h�tten dementsprechend nicht noch einmal vom Schadenersatz abgezogen werden d�rfen. Die Vorinstanz habe den Rechtsgrundsatz, dass der Gesch�digte vor ungedecktem Schaden zu bewahren sei, verletzt.
6.1 Das Privileg des Quotenvorrechts soll die gesch�digte Person vor ungedecktem Schaden bewahren; es dient nicht dazu die Gesch�digte zu bereichern (BGE 117 II 609 E. 11c S. 627, mit Hinweisen). Das Bereicherungsverbot ist im Haftpflichtrecht seit jeher als allgemeines Prinzip anerkannt. Insbesondere soll eine �berentsch�digung vermieden werden. Eine �berentsch�digung liegt vor, wenn derselben Person verschiedene schadenausgleichende Leistungen w�hrend derselben Zeitspanne f�r das gleiche Schadensereignis ausgerichtet werden und die Summe der Leistungen den Schaden �bertrifft. Anzurechnen sind somit Leistungen Dritter, die ereignisbezogen, sachlich, zeitlich und personell kongruent sind und f�r die daher auch Subrogations- oder Regressanspr�che in Frage kommen (BGE 132 III 321 E. 2.2.1. S. 324; 131 III 12 E. 7.1 S. 16). Da das Quotenvorrecht der Kl�gerin zu ber�cksichtigen ist, liegt eine �berentsch�digung nur vor, soweit derartige kongruente Leistungen zusammen mit der reduzierten Ersatzleistung der Beklagten den gesamten (unfallkausalen) Schaden �bersteigen.
6.2 Die Vorinstanz ist auf die Einwendungen der Kl�gerin gegen die Anrechnung der Versicherungsleistungen der "Solida" von Fr. 16'000.-- und der "National" von Fr. 3'000.-- nicht eingetreten, da diese ohne bzw. mit versp�teter Begr�ndung vorgebracht wurden. Aus dem angefochtenen Urteil geht nicht hervor, ob diese Versicherungsleistungen ereignisbezogen, sachlich, zeitlich und personell kongruent mit den Leistungen der Beklagten sind. Allerdings sind die Vorinstanz und das Bezirksgericht wohl davon ausgegangen, indem sie diese Versicherungsleistungen angerechnet haben. Die Frage kann indes offen bleiben, da jedenfalls das Quotenvorrecht der Kl�gerin zu ber�cksichtigen ist. Sie macht zu Recht geltend, dass die anrechenbaren Versicherungsleistungen von Fr. 19'000.-- von der vorgenommenen K�rzung der Ersatzleistung um zwei Drittel bei weitem kompensiert werden, und daher keine �berentsch�digung vorliegt.
Dass sich die Kl�gerin erstmals vor Bundesgericht auf eine Verletzung des Quotenvorrechts beruft schadet ihr - entgegen der Meinung der Beklagten - nicht. Ob das Quotenvorrecht der gesch�digten Person zu ber�cksichtigen ist, ist eine Frage des Bundesrechts, welche die Vorinstanz h�tte beurteilen m�ssen und nunmehr das Bundesgericht im Rahmen der Rechtsanwendung von Amtes wegen (Art. 63 Abs. 3 OG) zu pr�fen hat; f�r Rechtser�rterungen gilt kein Novenverbot (Poudret, Commentaire de la loi f�d�rale d'organisation judiciaire, Bd. II, Bern 1990, N. 1.3.2.9 zu Art. 43 OG sowie N. 3.6 und 3.8 zu Art. 63 OG; Messmer/Imboden, Die eidgen�ssischen Rechtsmittel in Zivilsachen, Z�rich 1992, Rz. 120 Fn. 9 und 16).
Die Berufung ist mithin teilweise gutzuheissen. In Ber�cksichtigung des Quotenvorrechts der Kl�gerin sind die anrechenbaren Versicherungsleistungen von Fr. 19'000.-- nicht vom reduzierten Schadenersatz in Abzug zu bringen, sodass ein Schadenersatz in der H�he von Fr. 161'121.60 resultiert. Das angefochtene Urteil ist entsprechend zu korrigieren. Bei den Zinsbetreffnissen ist keine �nderung vorzunehmen, nachdem die Vorinstanz insoweit den Schadenersatz von insgesamt Fr. 161'121.60 zugrunde gelegt hat.
Schliesslich h�lt die Kl�gerin die von der Vorinstanz auf Fr. 10'000.-- bemessene Genugtuung f�r rechtsfehlerhaft, da sie wiederum nur aufgrund der unfallbedingten Beeintr�chtigung von 10 % festgelegt worden sei.
Die H�he der Genugtuung h�ngt zun�chst von der Schwere der Verletzung ab. Sie ist nach Ermessen des Sachgerichts festzulegen, in welches das Bundesgericht nur mit Zur�ckhaltung eingreift (BGE 130 III 699 E. 5.1; 125 III 269 E. 2a). Dazu besteht vorliegend kein Anlass. Den Vorbringen der Kl�gerin zur H�he der Genugtuung kann nicht gefolgt werden, zumal sie auf unzutreffenden Grundlagen beruhen, indem behauptet wird, es sei von einer Erwerbsunf�higkeit von 70 % auszugehen. F�r eine solche Annahme findet sich im angefochtenen Urteil keinerlei St�tze. Die angerufene Praxis bei der Beurteilung von Genugtuungsanspr�chen wegen HWS-Distorsionstraumen mit relativ hoher Arbeitsunf�higkeit hilft daher vorliegend von vornherein nicht weiter. Diese R�ge erweist sich als unbegr�ndet.
Die Vorinstanz sprach der Kl�gerin rund Fr. 152'000.-- zu (Schadenersatz von Fr. 142'121.60 und Genugtuung von Fr. 10'000.-- nebst Zins). Die Kl�gerin verlangte Fr. 300'000.--, die Beklagte die Klagabweisung. Die Berufung ist teilweise gutzuheissen, allerdings nur im Umfang von Fr. 19'000.--, sodass der Kl�gerin Fr. 171'121.60 zuzusprechen sind. Die Anschlussberufung ist abzuweisen. Bezogen auf die insgesamt streitigen Fr. 300'000.-- obsiegt die Kl�gerin somit zu rund 57 %. Die auf die Berufung und die Anschlussberufung entfallende Gerichtsgeb�hr von Fr. 11'000.-- ist demnach im Umfang von Fr. 4'730.-- (43 %) der Kl�gerin und im Umfang von Fr. 6'270.-- (57 %) der Beklagten aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 und 3 OG).
Im gleichen Verh�ltnis sind die Parteikosten aufzuteilen (Art. 159 Abs. 3 OG). Bei gegenseitiger Kompensation resultiert eine Parteientsch�digung zugunsten der Kl�gerin von Fr. 1'820.--.
Nachdem das Bundesgericht den angefochtenen Entscheid nur in verh�ltnism�ssig geringem Umfang ab�ndert, ist keine �nderung der von der Vorinstanz getroffenen Kosten- und Entsch�digungsregelung f�r die kantonalen Verfahren angezeigt (Art. 157 und Art. 159 Abs. 6 OG; BGE 114 II 144 E. 4). Dem entsprechenden R�ckweisungsantrag der Kl�gerin ist daher nicht stattzugeben.
Die Berufung wird teilweise gutgeheissen. Das Urteil des Obergerichts des Kantons Aargau vom 21. September 2006 wird in Dispositivziffer 1.1. aufgehoben und wie folgt neu gefasst:
"In teilweiser Gutheissung der Klage wird die Beklagte verpflichtet, der Kl�gerin Schadenersatz in der H�he von Fr. 161'121.60 nebst Zins zu 5 % auf Fr. 57'871.50 ab 6. September 1997, auf Fr. 21'021.20 ab 15. November 2003, auf Fr. 78'512.60 ab 1. Oktober 2006 und auf Fr. 3'716.30 ab 6. September 1997 sowie eine Genugtuung von Fr. 10'000.-- nebst Zins zu 5 % ab 6. Dezember 1988 zu bezahlen."
Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 11'000.-- wird im Umfang von Fr. 4'730.-- der Kl�gerin und im Umfang von Fr. 6'270.-- der Beklagten auferlegt.
Die Beklagte hat die Kl�gerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 1'820.-- zu entsch�digen.

References: Art. 44
 Art. 63
in fine
 Art. 43
 Art. 43
 Art. 44
 Art. 44
 Art. 44
 Art. 42
 Art. 44
 Art. 44
 Art. 44
 Art. 44
 Art. 43
 Art. 43
 Art. 44
 Art. 43
 Art. 4
 Art. 43
 Art. 63
 Art. 159
 BGE