Source: http://www.schure.de/22410/32,81028.htm
Timestamp: 2016-07-27 19:09:22+00:00

Document:
Oberschule - Übersicht ---
Die Arbeit in der Oberschule Die
Arbeit in der OberschuleRdErl. d.
MK v. 7.7.2011 - 32-81028 (SVBl. 8/2011 S.257; ber. SVBl. 5/2012 S.268),
geändert durch RdErl. vom 9.4.2013 (SVBl. 6/2013 S.221) und
23.6.2015 (SVBl. 7/2015 S. 310; ber.
S. 418) - VORIS 22410 - Bezug: a) RdErl. Die Arbeit in der Hauptschule v. 27.4.2010
(SVBl. S.173, ber. S.257) - VORIS 22410 - b) RdErl. Die Arbeit in der Realschule v. 27.4.2010 (SVBl.
S.182) - VORIS 22410 - c) RdErl. Die Arbeit in den Schuljahrgängen 5 bis 10 des
Gymnasiums v. 3.2.2004 (SVBl. S.107), zuletzt geändert durch RdErl.
v. 5.3.2009 (SVBl. S.95) - VORIS 22410 - d) RdErl. Kerncurricula, Rahmenrichtlinien und Curriculare
Vorgaben für das allgemein bildende Schulwesen v. 1.10.2010 (SVBl.
S.374) - VORIS 22410 - e) RdErl. Regelungen für den Religionsunterricht und den
Unterricht Werte und Normen v. 10.5.2011 (SVBl. S.226) - VORIS 22410 -
f) RdErl. Hausaufgaben an allgemein bildenden Schulen v.
16.12.2004 (SVBl. S.76) - VORIS 22410 - g) RdErl. Schriftliche Arbeiten in den allgemein bildenden
Schulen v. 16.12.2004 (SVBl. 2005 S.75) - VORIS 22410 - h) RdErl. Zeugnisse in den allgemein bildenden Schulen v.
24.5.2004 (SVBl. S.305, ber. S.505 und 2007 S.314), zuletzt geändert durch
RdErl. v. 4.11.2010 (SVBl. S.480) - VORIS 22410 - i) Verordnung über die Durchlässigkeit sowie über
Versetzungen und Überweisungen an den allgemein bildenden Schulen
(Durchlässigkeits- und Versetzungsverordnung) v. 19.6.1995 (Nds.GVBl.
S.184 und 440; SVBl. S.182 und 330), zuletzt geändert durch Verordnung v.
17.5.2010 (Nds.GVBl. Nr.14/2010 S.227; SVBl. 7/2010 S.250) - VORIS 22410 01 52
- j) Erl. Ergänzende Bestimmungen zur Durchlässigkeits-
und Versetzungsverordnung v. 19.6.1995 (SVBl. S.185 und 238), zuletzt
geändert durch RdErl. v. 8.12.2010 (SVBl. 2/2011 S.36) - VORIS 22410 01 52
40 001 - k) Verordnung über die Abschlüsse im Sekundarbereich I der
allgemein bildenden Schulen einschließlich der Freien Waldorfschulen
(AVO-Sek I) v. 7.4.1994 (Nds.GVBl. S.197; SVBl. S.140), zuletzt geändert
durch Verordnung v. 17.5.2010 (Nds.GVBl. Nr.14/2010 S.226; SVBl. 7/2010 S.249)
- VORIS 22410 01 41 - l) RdErl. Ergänzende Bestimmungen zur Verordnung über
die Abschlüsse im Sekundarbereich I der allgemein bildenden Schulen
einschließlich der Freien Waldorfschulen (EB-AVO-Sek I) v.
19.11.2003 (SVBl. 2004 S.16), zuletzt geändert durch RdErl. v. 17.5.2010
(SVBl. 7/2010 S.250) - VORIS 22410 - m) Verordnung über die gymnasiale Oberstufe (VO-GO) v. 17.2.2005
(Nds.GVBl. S.51; SVBl. S.171), zuletzt geändert durch Verordnung v.
17.5.2010 (Nds.GVBl. Nr.14/2010 S.224; SVB. 7/2010 S.245) - VORIS 22410 - n) RdErl. Ergänzende Bestimmungen zur Verordnung über
die gymnasiale Oberstufe (EB-VO-GO) v. 17.2.2005 (SVBl. S.177, ber. 2006
S.453), zuletzt geändert durch RdErl. v. 17.5.2010 (SVBl. 7/2010 S.246) -
VORIS 22410 - o) RdErl. Übertragung erweiterter
Entscheidungsspielräume an Eigenverantwortliche Schulen v. 9.6.2007
(SVBl. S.241), geändert durch RdErl. v. 8.7.2009 (Nds.MBl. S.733) - VORIS
22410 - p) RdErl. Die Arbeit in der öffentlichen
Ganztagsschule v. 16.3.2004 (SVBl. S.219) - VORIS 22410 - q) Verordnung für die Schulorganisation (SchOrgVO) v. 17.2. 2011
(Nds.GVBl. S.62) - VORIS 22410 - r) Verordnung zur Feststellung eines Bedarfs an
SVBl. S. 66) s) RdErl. Ergänzende Bestimmungen zur Verordnung zur
Feststellung eines Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung
v. 31.1.2013 (SVBl. S.67) - VORIS 22410 - Inhalt Stellung der Oberschule innerhalb des öffentlichen Schulwesens
Aufgaben und Ziele Stundentafeln Organisation von Lernprozessen Berufsorientierung und Berufsbildung Differenzierung und Förderung Leistungsbewertung, Versetzungen, Aufrücken,
Übergänge, Überweisungen und Abschlüsse Zusammenarbeit mit anderen Schulen Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten Mitwirkung der Schülerinnen und Schüler in der Schule
Schlussbestimmungen 1. Stellung der Oberschule innerhalb des
öffentlichen Schulwesens 1.1 Die Oberschule umfasst nach § 10a Abs. 1 des
Niedersächsischen Schulgesetzes (NSchG) die Schuljahrgänge 5 bis 10
und ist nach § 10a Abs. 2 nach Schuljahrgängen gegliedert oder in ihr
sind Hauptschule und Realschule als aufeinander bezogene Schulzweige
geführt. 1.2 An einer Oberschule kann nach § 10a Abs. 3 NSchG ein
gymnasiales Angebot eingerichtet werden. Ab dem 7. Schuljahrgang soll und ab
dem 9. Schuljahrgang muss der Unterricht im gymnasialen Angebot in
überwiegend schulzweigspeziftschen Klassenverbänden erteilt werden.
1.3 Eine Oberschule, die nach §183 a Abs.2 NSchG aus einer
Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe hervorgegangen ist, umfasst die
Schuljahrgänge 5 bis 13. 1.4 Der Schulvorstand der Schule entscheidet im Rahmen der Vorgaben nach
Nr. 6 über die Gestaltung der Organisations- und Unterrichtsform. Diese
Entscheidung gilt jeweils mindestens für zwei aufeinanderfolgende
Durchgänge im Sekundarbereich I. 1.5 Die Oberschule baut auf der Grundschule auf. Der Übergang von
der Grundschule in die Oberschule ist durch Bezugsverordnung zu i und
Bezugserlass zu j geregelt. 1.6 An der Oberschule können am Ende des Sekundarbereichs I
dieselben Abschlüsse wie an den in §§ 9, 10 und 11 NSchG
genannten Schulformen erworben werden. Das Nähere regeln die Bezugsverordnung zu m und der Bezugserlass zu
n. Bei Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an
Förderschwerpunkts. 1.7 An der Oberschule unterrichten Lehrkräfte mit dem Lehramt an
Grund- und Hauptschulen, an Grund-, Haupt- und Realschulen, an Realschulen, an
Gymnasien und ggf. mit dem Lehramt für Sonderpädagogik sowie dem
Lehramt an berufsbildenden Schulen. 1.8 Die Zügigkeit der Oberschule sowie die
Mindestschülerzahlen werden durch Bezugsverordnung zu q bestimmt. 2. Aufgaben und Ziele 2.1 Die Oberschule hat wie alle Schulen die Aufgabe, den im
Niedersächsischen Schulgesetz festgelegten Erziehungs- und Bildungsauftrag
zu erfüllen. Die besondere schulformbezogene Aufgabe ist in § 10a
Abs. 1 NSchG festgelegt. 2.2 Die Oberschule stärkt Grundfertigkeiten, selbstständiges
Lernen und fördert soziales Lernen auch durch jahrgangsbezogenen und
schulzweigübergreifenden Unterricht sowie durch ein gemeinsames
Schulleben. Sie vermittelt ihren Schülerinnen und Schülern eine
grundlegende, erweiterte oder vertiefte Allgemeinbildung und ermöglicht
ihnen entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit und ihren Neigungen eine
individuelle Schwerpunktbildung. Dazu bietet die Oberschule im Rahmen ihrer organisatorischen,
personellen und sächlichen Möglichkeiten einen berufspraktischen
Schwerpunkt mit Maßnahmen zur Berufsorientierung und Berufsbildung mit
Kooperationspartnern wie berufsbildenden Schulen, der Berufsberatung der
Arbeitsagentur, den Kammern, insbesondere ausbildenden Betrieben und anderen
Einrichtungen sowie neben dem Profil Fremdsprachen mindestens eines der Profile
Wirtschaft, Technik oder Gesundheit und Soziales an. So bereitet die Oberschule
ihre Schülerinnen und Schüler auf den Eintritt in eine berufliche
Ausbildung oder den Übergang in eine berufsbildende Schule, aber auch auf
den Übergang in ein allgemein bildendes Gymnasium vor. 2.3 - gestrichen - 2.4 Die Oberschule ermöglicht den Kurswechsel in der
Fachleistungsdifferenzierung und die Übergänge zwischen Schulzweigen
durch individuelle Förderung sowie durch Abstimmung von schuleigenen
Arbeitsplänen auf der Grundlage der Kerncurricula und durch die Auswahl
der Schulbücher. 2.5 An der Oberschule sollen die Schülerinnen und Schüler die
Qualifikationen erwerben, mit denen sie ihren Bildungsweg berufs-, aber auch
studienbezogen fortsetzen können. 2.6 Die Oberschule soll die Schülerinnen und Schüler
altersgemäß in die im Bildungsauftrag des § 2 des NSchG
genannten Wertvorstellungen und Normen einführen, sie befähigen,
über sie zu reflektieren und damit eine sichere Grundlage für den
im gesellschaftlichen Leben bilden. 2.7 Eine wesentliche Aufgabe der Schule besteht darin, die
Schülerinnen und Schüler zu befähigen, sich auch in
Verantwortung für die künftigen Generationen sachgerecht und aktiv
für den Erhalt der natürlichen Umwelt einzusetzen, gesundheitsbewusst
zu leben sowie für gute Beziehungen und Toleranz unter den Menschen
verschiedener Nationen, Religionen und Kulturkreise einzutreten. Außerdem
ist die Gleichberechtigung der Geschlechter durch eine Erziehung zu
partnerschaftlichem Verhalten zu fördern, das einseitigen
Rollenorientierungen in Familie, Beruf und Gesellschaft entgegenwirkt. 2.8 Die Arbeit in der Schule zielt auf die Entwicklung der gesamten
Persönlichkeit. Sie muss sowohl die kognitive Entwicklung der
Schülerinnen und Schüler als auch ihre sozialen, emotionalen,
kreativen und praktischen Fähigkeiten fördern. Dazu gehört, dass
die Schule die Schülerinnen und Schüler in der Entwicklung ihrer
Selbstständigkeit und ihrer Fähigkeit zur Kooperation und
Mitbestimmung unterstützt. Diesen Zielen dienen zum einen der Unterricht und zum anderen ein
Schulleben, das Anregungen gibt und mitmenschliche Begegnungen ermöglicht.
Dabei soll durch eine Öffnung von Unterricht und Schule zur
außerschulischen Umwelt hin auch die Teilnahme am kulturellen und
politischen Leben gefördert werden. 2.9 Die Aufgaben und Zielsetzungen der Oberschule können nur
schulischen Belange informiert und an Entscheidungsprozessen beteiligt. 3. Stundentafeln 3.1 Der Unterricht an der Oberschule besteht aus Pflicht-, Wahlpflicht-
und Wahlunterricht. Der Unterricht an der Oberschule wird nach der Stundentafel
I (Anlage
1), sofern ein gymnasiales Angebot eingerichtet ist, in diesem nach der
Stundentafel II (Anlage 2) erteilt. 3.2 Anmerkungen zu den Stundentafeln 3.2.1 Zur Förderung der Schülerinnen und Schüler, zur
Verbesserung fachspezifischer Lehr- und Lernverfahren sowie zur
Weiterentwicklung des fachübergreifenden und fächerverbindenden
Lernens kann die Schule eine von den Stundentafeln nach Nr. 3.1 abweichende
Verteilung der Fachstunden vornehmen. Dabei sind die Gesamtwochenstunden je
Fach für den Durchgang in den Schuljahrgängen 5 bis 10 einzuhalten.
Die Schülerpflichtstundenzahl soll je Schuljahrgang um nicht mehr als eine
Wochenstunde über- oder unterschritten werden. 3.2.2 Die als Ganztagsschule geführte Oberschule macht ihren
Schülerinnen und Schülern ein ganztägiges Unterrichts-,
Förder- und Freizeitangebot. Auf den Bezugserlass zu p wird hingewiesen.
3.2.3 Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer sollten mindestens sechs
Stunden Unterricht in ihrer Klasse erteilen; in Schuljahrgängen mit
fachleistungsdifferenziertem Unterricht kann hiervon abgewichen werden.
Fachlehrerinnen und Fachlehrer sollen ihre Klasse oder Lerngruppe mindestens in
zwei aufeinander folgenden Schuljahren unterrichten. Die Anzahl der
Lehrkräfte in einer Klasse soll möglichst gering sein. 3.2.4 Zu Beginn des 5. Schuljahrgangs können freie Arbeits- und
Unterrichtsformen im Vordergrund stehen. Die Einhaltung der Stundenanteile der
Fächer und Fachbereiche ist hierbei nachrangig. Damit sollen der
Oberschule und die Bildung einer Klassengemeinschaft erleichtert werden.
Darüber hinaus sollen Maßnahmen zur Stärkung der
Persönlichkeit der Schülerinnen und Schüler sowie die
Feststellung der Lernstände zur Erarbeitung einer Förderplanung
erfolgen, um frühzeitig eine zielgerichtete Förderung einleiten zu
können. 3.2.5 Die Entscheidung darüber, welche Wahlpflichtkurse
eingerichtet werden, wird von der Schule getroffen. Das Angebot soll sich auch
an den Interessen und Neigungen der Schülerinnen und Schüler
orientieren. Die zweite Fremdsprache ist als Wahlpflichtfremdsprache bzw. als
Pflichtfremdsprache ab dem 6. Schuljahrgang durchgängig an jeder
Oberschule einzurichten. Wahlpflichtkurse können jahrgangs- und schulzweigbezogen sowie
jahrgangs-, schulzweig- und schulübergreifend durchgeführt werden.
Sie können auch in flexiblen Zeiteinheiten (z.B. durch Blockung von
Stunden) angeboten werden, damit Unterricht an außerschulischen Lernorten
begünstigt wird. 3.2.6 Arbeitsgemeinschaften werden nach den Möglichkeiten der
Schule unter Berücksichtigung der Interessen und Neigungen der
Schülerinnen und Schüler angeboten. Arbeitsgemeinschaften können klassen-, jahrgangs- und schulzweig-
oder schulübergreifend gebildet werden. Sie werden in der Regel für
den Zeitraum eines Schulhalbjahrs eingerichtet. Die Arbeitsgemeinschaften
können nach Genehmigung durch die Schulleiterin oder den Schulleiter auch
in Form von Blockunterricht durchgeführt werden. 3.2.7 In der Stundentafel einstündig ausgewiesene Fächer sind
in der Regel epochal oder halbjährlich zu erteilen. Der Unterricht kann
auch fachübergreifend oder fächerverbindend durchgeführt werden.
Dabei ist sicherzustellen, dass die vorgesehenen Anteile jedes einzelnen Faches
gewahrt bleiben. 3.2.8 Die Verfügungsstunde dient der Wahrnehmung erzieherischer und
organisatorischer Aufgaben und wird in der Regel von der Klassenlehrerin oder
dem Klassenlehrer erteilt. In den Schuljahrgängen 6 bis 10 kann eine
Verfügungsstunde eingerichtet werden; zusätzliche Lehrerstunden
können nicht beansprucht werden. 3.2.9 Schülerinnen und Schüler, die nicht am
Religionsunterricht gemäß § 124 NSchG teilnehmen, sind zur
Teilnahme am Unterricht Werte und Normen verpflichtet, soweit sich nicht aus
§ 128 Abs. 1 NSchG anderes ergibt. Einzelheiten regelt der Bezugserlass zu
e. 3.2.10 Die dritte Sportstunde wird im Rahmen der Arbeitsgemeinschaften
oder des Ganztagsangebotes bereitgestellt. 3.2.11 Unterricht nach dem Curriculum Mobilität ist
Bestandteil des Pflichtunterrichts. 3.2.12 Bei der Durchführung berufsbildender Maßnahmen nach
Nr. 5 kann im erforderlichen Umfang Unterricht in einzelnen Fächern und
Fachbereichen in Anspruch genommen werden. In den Schuljahrgängen 9 und 10
können die Fächer Deutsch und Mathematik nur dann um jeweils eine
Stunde für berufsbildende Maßnahmen gekürzt werden, wenn
Fachinhalte dieser beiden Fächer in den jeweiligen Maßnahmen
angemessen abgebildet sind. Die Vorgaben zum Erwerb der Schulabschlüsse
sind zu beachten. In den Schuljahrgängen 8 bis 9/10 kann die Bildung von
klassenübergreifenden Lerngruppen zur Durchführung von
berufsorientierenden und berufsbildenden Maßnahmen vorgenommen werden.
Hiervon ausgenommen ist der Gymnasialzweig der Oberschule. Die Erteilung des Religionsunterrichts ist bei der Durchführung von
wöchentlichen Praxistagen sicherzustellen. 3.2.13 Schülerinnen und Schüler, die den fremdsprachlichen
Schwerpunkt im 9. und 10. Schuljahrgang wählen wollen, nehmen ab dem 6.
Schuljahrgang am Unterricht in der zweiten Fremdsprache als
Wahlpflichtfremdsprache teil. Für Schülerinnen und Schüler, die
in der Oberschule den gymnasialen Zweig besuchen, ist die Teilnahme am
Unterricht der zweiten Fremdsprache ab dem 6. Schuljahrgang verpflichtend. Im
Regelfall ist die zweite Fremdsprache Französisch. Über die
Genehmigung einer anderen Sprache als zweite Fremdsprache entscheidet die
oberste Schulbehörde. Auf § 9 Absatz 1 der Bezugsverordnung zu i wird
hingewiesen. 3.2.14 Schülerinnen und Schüler, die nicht am Unterricht in
der zweiten Fremdsprache als Wahlpflicht- oder Pflichtfremdsprache teilnehmen,
wählen in den Schuljahrgängen 6 bis 8 zwei jeweils zweistündige
Wahlpflichtkurse verschiedener Fächer. Schülerinnen und Schüler, die im kursdifferenzierten
Unterricht auf der grundlegenden Anforderungsebene in den Fächern Deutsch
und Mathematik unterrichtet werden sowie Schülerinnen und Schüler des
Hauptschulzweigs in der nach Schulzweigen gegliederten Oberschule wählen
einen zweistündigen Wahlpflichtkurs und nehmen an einer zusätzlichen
fünften Unterrichtsstunde in beiden Fächern teil. Dies gilt nach
Entscheidung der Klassenkonferenz auch für Schülerinnen und
Schüler, die im jahrgangsbezogenen Unterricht in diesen Fächern
über binnendifferenzierende Maßnahmen hinaus zusätzlich
gefördert werden müssen, um die Regelanforderungen der Kerncurricula
zu erreichen. 3.2.15 Im 9. und 10. Schuljahrgang nehmen die Schülerinnen und
Schüler in der jahrgangsbezogen geführten Oberschule nach Beratung
durch die Lehrkräfte eine Schwerpunktbildung vor. Die Schülerinnen
und Schüler wählen entweder ein von der Schule nach Nr. 2.2 Abs. 2
angebotenes vierstündiges Profil oder zwei von der Schule angebotene
zweistündige Wahlpflichtkurse sowie einen berufspraktischen Schwerpunkt
nach Nr. 2.2 Abs. 2. Schülerinnen und Schüler, die Unterricht nach
Nr. 3.2.14 Abs. 2 erhalten, wählen nur einen Wahlpflichtkurs. In der nach Schulzweigen gegliederten Oberschule wählen die
Schülerinnen und Schüler des Realschulzweigs eines der nach Nr. 2.2
Abs. 2 angebotenen vierstündigen Profile. Die Schülerinnen und
Schüler des Hauptschulzweigs nehmen an der zusätzlichen fünften
Unterrichtsstunde in den Fächern Deutsch und Mathematik teil, wählen
einen zweistündigen Wahlpflichtkurs und nehmen am berufspraktischen
Schwerpunkt nach Nr. 2.2 Abs. 2 teil. Die Schule kann die Profile mit Ausnahme der zweiten Fremdsprache auch
zweistündig anbieten. Die Schülerinnen und Schüler wählen
bei einem zweistündigen Profilangebot ein weiteres zweistündiges
Profil oder einen anderen zweistündigen Wahlpflichtkurs. 4. Organisation von Lernprozessen 4.1 Die Lehr- und Lernverfahren sollen den unterschiedlichen
Lernvoraussetzungen, den individuellen Begabungen, Fähigkeiten und
Neigungen und dem unterschiedlichen Lernverhalten gerecht werden. Die Lernprozesse müssen sicherstellen, dass geschlechtsspezische
und Jungen zu fördern. 4.2 Der Unterricht ist so zu planen und zu gestalten, dass das
selbstständige und kooperative Lernen sowie das handlungsorientierte und
unterstützt werden. Große Bedeutung kommt deshalb den Sozialformen
Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit und neben dem Lehrgangsunterricht den
Unterrichtsformen Freiarbeit, Wochenplanarbeit und Projektunterricht zu. 4.3 Übungs-, Wiederholungs-, Anwendungs- und
Übertragungsphasen sind wichtig für die Sicherung, Einfügung und
spätere Anwendung des Gelernten. Deshalb sollen die Schülerinnen und
Schüler lernen, wie sinnvoll geübt und übertragen werden kann
und wie sie selbstständig Ergebnisse sichern können. Dazu dienen auch die Hausaufgaben. Die Lehrkräfte würdigen
durch regelmäßige Durchsicht die häusliche Arbeit der
Schülerinnen und Schüler und vergewissern sich damit u.a. des
individuellen Lernfortschritts. Weitere Einzelheiten regelt der Bezugserlass zu
f. 4.4 Schülerinnen und Schüler sollen in zunehmendem Maße
an der Unterrichtsplanung und Unterrichtsgestaltung beteiligt werden. Hierzu
dienen Besprechungen der Halbjahrespläne mit fach- und
fachbereichsbezogenen sowie fachübergreifenden und fächerverbindenden
Vorhaben, die Erörterung der Planung für einzelne
Unterrichtseinheiten und die selbstständige Wahl und Erarbeitung von
Aufgaben, Schwerpunkten und Projekten. 4.5 Es ist sicherzustellen, dass die Unterrichtsplanung und
Unterrichtsgestaltung auf der Grundlage der Kerncurricula einen annähernd
gleichen Leistungsstand zwischen den Klassen eines Schuljahrgangs im
jahrgangsbezogenen Unterricht sowie zwischen den Fachleistungskursen auf
gleicher Anspruchsebene oder den Klassen eines Schuljahrgangs im Schulzweig
gewährleisten. Entsprechend der besonderen Lernausgangslage jeder
Lerngruppe, der Planung der einzelnen Lehrkraft und der eventuellen
Einbeziehung von Schülerinnen und Schülern sollen aber auch
lerngruppenbezogene Schwerpunktsetzungen im Rahmen der Jahresplanung
möglich sein. Zum Erreichen dieser Ziele ist eine enge Zusammenarbeit der
Lehrkräfte, insbesondere im Rahmen von Klassenkonferenzen, Fach- und
Fachbereichskonferenzen erforderlich. Diese dienen u.a. der - Planung von Unterricht; - Abstimmung didaktischer und methodischer Grundsätze; - Abstimmung von Fördermaßnahmen und Maßnahmen zur
inneren und äußeren Differenzierung; - Absprache zur Leistungsmessung und Leistungsbewertung; - Koordinierung der Hausaufgaben; - Hilfestellung bei fachfremd erteiltem Unterricht. Die zuständigen Konferenzen erstellen auf der Grundlage der
Kerncurricula schuleigene Arbeitspläne; hierbei sind
fachübergreifende und fächerverbindende Fragen und Inhalte angemessen
zu berücksichtigen. 4.6 Die Zusammenarbeit der Lehrkräfte soll sich auf Fragen des
Unterrichts und auch auf die individuelle Lernentwicklung sowie auf die
Persönlichkeitsentwicklung einzelner Schülerinnen und Schüler
beziehen. Gegenseitige Unterrichtsbesuche der Lehrkräfte sind in
besonderer Weise geeignet, die Abstimmung und Konsensbildung zu fördern.
Außerdem ist die Gestaltung des Schullebens gemeinsam
abzusprechen. 4.7 In Sachfächern kann der Unterricht nach Entscheidung der Schule
fremdsprachig erteilt werden, wenn sichergestellt ist, dass jede Schülerin
und jeder Schüler auch eine Klasse besuchen kann, in der der Unterricht
ausschließlich deutschsprachig erteilt wird. 4.8 In jedem Schuljahr soll Projektunterricht durchgeführt werden.
Der projektbezogene Unterricht kann dabei klassen-, jahrgangs- und
schulzweigbezogen sowie jahrgangsübergreifend und
schulzweigübergreifend organisiert werden. Die Erziehungsberechtigten sowie die Schülerinnen und Schüler
sollen über die mit den Projekten verbundenen pädagogischen und
organisatorischen Fragen rechtzeitig informiert werden; bei der Planung,
Vorbereitung sowie Durchführung sind die Schülerinnen und
Schüler sowie deren Erziehungsberechtigte nach Möglichkeit zu
beteiligen. 4.9 In den Schuljahrgängen 5 bis 10
sollen die Schülerinnen und Schüler insbesondere folgende methodische
Kompetenzen erwerben: - Umgang mit der Bibliothek und dem Internet; - Anfertigen von Unterrichtsprotokollen und einfachen Referaten;
- Textverarbeitung und Tabellenkalkulation; - Gestaltung und Strukturierung mündlicher Vorträge; - mediengestützte Präsentationsverfahren. Hierzu entwickelt die Schule ein Methodenkonzept und bestimmt je
Schuljahrgang ein Fach, in dem im Umfang von mindestens zehn Wochenstunden im
Schuljahr die entsprechenden Methoden vermittelt werden; die Schule kann
hiervon abweichen, wenn sie vergleichbare Festlegungen zur Umsetzung des
Methodenkonzepts beschließt. 5. Berufsorientierung und
Berufsbildung 5.1 Maßnahmen zur beruflichen Orientierung und beruflichen Bildung
an Praxistagen, zu denen u.a. Schülerbetriebspraktika, Erkundungen,
Unterricht in Kooperation mit berufsbildenden Schulen, berufspraktische
Projekte, praxisorientierte Lernphasen innerhalb des Fachunterrichts und andere
Lernangebote gehören, dienen der Sicherung der Ausbildungsfähigkeit
und Berufswahlkompetenz in einem umfassenden Sinne. In der Oberschule sind Maßnahmen zur beruflichen Orientierung und
beruflichen Bildung in Zusammenarbeit mit der Berufsberatung der
Arbeitsagentur, berufsbildenden Schulen, den Kammern, Betrieben und anderen
Einrichtungen Teil des fächerübergreifenden schulischen Konzepts zur
Berufsorientierung und Berufsbildung. 5.2 Die Zusammenarbeit der allgemein bildenden Schulen mit Betrieben
schließt alle Einrichtungen ein, die geeignet sind, Schülerinnen und
Schüler auf die Anforderungen in einem Ausbildungsberuf oder eine
berufliche Tätigkeit vorzubereiten. Alle mit Betrieben durchzuführenden Maßnahmen zur
Berufsorientierung müssen inhaltlich und organisatorisch mit diesen
abgestimmt werden. Dazu informiert die Schule die kooperierenden Betriebe
über die Ziele, Inhalte und die Organisation einschließlich der Vor-
und Nachbereitung ihrer berufsorientierenden Maßnahmen und stimmt bei
Schülerbetriebspraktika und anderen Praxistagen den Einsatz der
Schülerinnen und Schüler sowie deren Betreuung durch Lehrkräfte
der Schule mit ihnen ab. 5.3 Insbesondere im Ganztagsunterricht können Oberschulen
vielfältige Angebote zur Durchführung berufsorientierender Angebote
machen. Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen unterstützen die
Lehrkräfte der Oberschule bei der Durchführung berufsorientierender
und berufsbildender Maßnahmen. Grundlage dieser Maßnahmen sind die
Ergebnisse eines Kompetenzfeststellungsverfahrens, die Hinweise für die
individuelle Förderung und die Berufswegeplanung der Schülerinnen und
Schüler geben. 5.4 Ab dem 7. Schuljahrgang werden berufsorientierende, ab dem 9.
Schuljahrgang entsprechend der Schwerpunktbildung gem. Nr. 2.2 Abs. 2
berufsorientierende und berufsbildende Maßnahmen durchgeführt. Die
Schule erarbeitet dazu ein fächerübergreifendes Konzept. Einzelheiten
hierzu regeln die Erlasse zur Berufsorientierung an allgemeinbildenden Schulen
sowie zur Zusammenarbeit von Schule und Berufsberatung in der jeweils geltenden
Fassung. 5.5 Berufsorientierende und berufsbildende Maßnahmen werden je
nach Schwerpunktbildung für Schülerinnen und Schüler, die ein
Profilangebot wählen, an mindestens insgesamt 30 Tagen, für
Schülerinnen und Schüler, die den berufspraktischen Schwerpunkt
wählen, an mindestens insgesamt 60 Tagen durchgeführt. Jede Schülerin und jeder Schüler führt einen Nachweis, in
dem die Teilnahme an berufsorientierenden und berufsbildenden Maßnahmen
dokumentiert wird. 5.6 Abweichend von den Nummern 5.1 bis 5.5 wird im Gymnasialzweig der
Oberschule neben anderen berufsorientierenden Maßnahmen ein mindestens
zehntägiges Betriebspraktikum ab dem 9. Schuljahrgang durchgeführt.
Einzelheiten regelt der Erlass zur Berufsorientierung an allgemein bildenden
Schulen in der jeweils geltenden Fassung. 5.7 Ab dem 9. Schuljahrgang kann für Schülerinnen und
Schüler mit dem berufspraktischen Schwerpunkt in Zusammenarbeit mit der
berufsbildenden Schule insbesondere die inhaltliche Verzahnung der Fächer
Deutsch, Mathematik und des Fachbereichs Naturwissenschaften mit den
berufsbezogenen Rahmenlehrplänen der berufsbildenden Schulen umgesetzt
werden. Dabei müssen die Anforderungen sowohl des jeweiligen Curriculums
der Oberschule als auch die Vorgaben des ersten Ausbildungsjahrs einer
Berufsausbildung erfüllt werden. Auf Antrag bei der Schulbehörde kann diese Zusammenarbeit auch
für Schülerinnen und Schülern des profilbezogenen Unterrichts
durchgeführt werden, Die berufliche Qualifizierung in Kooperation mit der berufsbildenden
9 und 10. Damit können die Schülerinnen und Schüler eine
berufliche Bildung erwerben, die den Inhalten des ersten Ausbildungsjahrs eines
Ausbildungsberufs entspricht. Unterricht in Kooperation mit der berufsbildenden Schule findet als
grundsätzlich in Klassenstärke statt. Die Wahl der Fachrichtung wird
vorrangig ab dem 8. Schuljahrgang vorbereitet und berücksichtigt die
Kompetenzen, Neigungen und Möglichkeiten der Schülerinnen und
Fachrichtungen. In begründeten Einzelfällen ist der Wechsel in eine
andere Fachrichtung im Verlauf des ersten Schulhalbjahrs des 9. Schuljahrgangs
möglich. Die Vorgaben für die Vergabe von Abschlüssen im
Sekundarbereich I sind einzuhalten. Einzelheiten regelt die Bezugsverordnung zu
k. In einem Zertifikat ist der Ausbildungsberuf zu benennen, für den
berufsbezogene Kompetenzen erworben wurden. 5.8 Die Zusammenarbeit zwischen Oberschule und berufsbildender Schule
erfolgt auf der Grundlage des § 25 NSchG. Entstehen durch die
Zusammenarbeit sächliche Kosten im Sinne von § 113 Abs. 1 NSchG, so
bedarf die Vereinbarung der Zustimmung der Schulträger sowie der
Träger der Schülerbeförderung der beteiligten Schulen. 5.9 Die Zusammenarbeit mit der Berufsberatung der Arbeitsagenturen hat
einen besonderen Stellenwert im Prozess der erfolgreichen Gestaltung des
Übergangs von der Schule in den Beruf. Sie ist durch den Erlass zur
Zusammenarbeit von Schule und Berufsberatung in der jeweils geltenden Fassung
geregelt. 6. Differenzierung und
Förderung 6.1 Aufgrund der unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und des
vorgeschriebenen Anforderungen und Kompetenzen unter Berücksichtigung
ihres individuellen Lernverhaltens und Lernstands erreichen. Darüber
hinaus sollen durch Förderung Lernrückstände ausgeglichen sowie
Schülerinnen und Schüler in ihren Lernstärken besonders
gefördert werden, auch um bei entsprechenden Leistungen einen Kurs- oder
Schulzweigwechsel zu ermöglichen. 6.2 Innere Differenzierung ist wegen der Vielfalt der
Einsatz verschiedener Unterrichtsformen und Unterrichtsmethoden, die sich aus
den didaktischen Anforderungen der einzelnen Fächer ableiten. 6.3 Formen der äußeren
Differenzierung in der Oberschule sind - fachleistungsdifferenzierter Unterricht; - schulzweigbezogener Unterricht; - Wahlpflichtkurse; - Schwerpunktbildungen; - Förderunterricht; - Arbeitsgemeinschaften. 6.3.1 In Fachleistungskursen werden die Schülerinnen und
Maßnahmen notwendig. Kurszuweisungen und -umstufungen sind pädagogische Maßnahmen.
oder des Fachlehrers; die Erziehungsberechtigten sind rechtzeitig zu
informieren. Bei Kurszuweisungen und -umstufungen ist über die Noten der
schriftlichen, mündlichen und anderen fachspezifischen Lernkontrollen
hinaus die Gesamtpersönlichkeit der Schülerin oder des Schülers
zu berücksichtigen. Sofern die Schule mit Beginn des 5. Schuljahrgangs Fachleistungskurse in
den Fächern Englisch und Mathematik einrichtet, erfolgt abweichend von
dieser Regelung die Kurszuweisung nach Elternentscheidung in die
Fachleistungskurse, deren Anforderungsniveau der von den Eltern
gewünschten Schulform entspricht. In den Fächern mit äußerer
Fachleistungsdifferenzierung wird der Unterricht auf zwei oder drei
Anforderungsebenen erteilt, denen folgende Kerncurricula zugrunde liegen: - grundlegende Anforderungsebene (G-Kurs), Kerncurricula der
Hauptschule, - erhöhte Anforderungsebene (E-Kurs), Kerncurricula der
Realschule, - zusätzliche Anforderungsebene (Z-Kurs), Kerncurricula des
Gymnasiums. Für die äußere Fachleistungsdifferenzierung gelten
entsprechend der Organisationsform der Oberschule die nachfolgenden Vorgaben:
6.3.1.1 In der Oberschule ohne gymnasiales Angebot kann bei
jahrgangsbezogenem Unterricht in den Schuljahrgängen 5 und 6 oder ab
Schuljahrgang 6 der Unterricht in den Fächern Englisch und Mathematik auf
Antrag der Schule in einem Fach oder beiden Fächern auf zwei
Anforderungsebenen (G- und E-Kurs) erteilt werden. In den Schuljahrgängen 7 und 8 wird in den Fächern Deutsch,
Englisch und Mathematik der Unterricht auf zwei Anforderungsebenen (G- und
E-Kurs) erteilt, wobei nach Entscheidung der Schule das Fach Deutsch im 7.
Schuljahrgang noch jahrgangsbezogen unterrichtet werden kann. In den Schuljahrgängen 9 und 10 wird der Unterricht in den
Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik sowie nach Entscheidung der
Schule in einem der Fächer Physik oder Chemie auf zwei Anforderungsebenen
(G- und E-Kurs) erteilt. 6.3.1.2 In der Oberschule mit gymnasialem Angebot kann der Unterricht im
5. Schuljahrgang jahrgangsbezogen oder auf Antrag der Schule in einem oder
beiden der Fächer Englisch und Mathematik auf zwei oder drei
Anforderungsebenen erteilt werden, im Unterricht auf zwei Anforderungsebenen
liegen einem Kurs die Kerncurricula des Gymnasiums und dem weiteren Kurs die
Kerncurricula der Oberschule zugrunde. Im 6. Schuljahrgang wird der Unterricht
in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik auf zwei oder drei
Anforderungsebenen erteilt, beim Unterricht auf zwei Anforderungsebenen gelten
die genannten Bestimmungen. Ab dem 7. Schuljahrgang wird der Unterricht für die
Schülerinnen und Schüler, die das gymnasiale Angebot besuchen, in der
Regel überwiegend schulzweigbezogen erteilt. In begründeten
Fällen kann bei Vorlage eines besonderen pädagogischen Konzepts nach
Entscheidung der Schule in den Schuljahrgängen 7 und 8 weiterhin eine
Fachleistungsdifferenzierung nach den Regelungen des Absatzes 1 Satz 2
geführt werden; der Schulbehörde ist zu berichten. Die Teilnahme am Unterricht in der zweiten Fremdsprache ab dem 6.
Schuljahrgang ist für die Schülerinnen und Schüler, die den
Gymnasialzweig besuchen wollen, verpflichtend. Im Übrigen gelten die Vorgaben nach Nr. 6.3.1.1. 6.3.2 Abweichend von den Regelungen nach Nr. 6.3.1.1 kann nach
Entscheidung der Schule der Unterricht in den Schuljahrgängen 5 bis 10
überwiegend schulzweigbezogen erteilt werden. Dies gilt nach Nr. 6.3.1.2
Abs. 1 auch für die Oberschule mit gymnasialem Angebot in den
Schuljahrgängen 5 und 6. Dem schulzweigbezogenen Unterricht liegen die Kerncurricula der
jeweiligen Schulform zugrunde. Im Hauptschulzweig sind in den Schuljahrgängen 9 und 10 im
Unterricht in den Fächern Englisch und Mathematik die Anforderungsebenen G
(Grundanforderungen) und E (über die Grundanforderungen hinausgehende
Anforderungen) auszuweisen. Bei entsprechenden Leistungen einer Schülerin oder eines
Schülers des Hauptschul- oder des Realschulzweigs in den Fächern
Deutsch, Englisch, Mathematik oder in den Naturwissenschaften kann die
Klassenkonferenz auf Vorschlag der Fachlehrerin oder des Fachlehrers nach
vorangegangener Zustimmung der Erziehungsberechtigten entscheiden, ob sie oder
er in dem jeweiligen Fach am Unterricht des Realschul- oder des Gymnasialzweigs
teilnimmt. Diese Regelung gilt entsprechend für Schülerinnen und
Schüler des jahrgangsbezogenen und fachleistungsdifferenzierten
Unterrichts bezüglich der Teilnahme am Fachunterricht des Gymnasialzweigs.
6.3.3 In den Schuljahrgängen 9 und 10
erfolgt je nach Organisationsform der Oberschule eine Schwerpunktbildung nach
Nr. 2.2 - mit eher berufspraktischem Unterricht auch in Kooperation mit
berufsbildenden Schulen, Kammern, Betrieben und anderen Einrichtungen zur
Vorbereitung auf den Eintritt in eine berufliche Ausbildung sowie den
Übergang in das berufsbildende Schulwesen; - mit der Einrichtung der Profile Technik, Wirtschaft, Gesundheit
und Soziales zur Vorbereitung auf den Eintritt in eine berufliche Ausbildung
oder den Übergang in das berufsbildende Schulwesen, aber auch in das
allgemein bildende Gymnasium und - mit der Einrichtung des Profils Zweite Fremdsprache zur
Vorbereitung auf den Besuch der Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe.
Die Durchlässigkeit nach Bezugsverordnung zu i gilt unbeschadet der
Schwerpunktbildung. 6.3.4 Die Wahl des Schwerpunkts in den Schuljahrgängen 9 und 10
erfolgt für zwei Schuljahrgänge. In begründeten
Einzelfällen ist zum Ende des 1. Halbjahrs des 9. Schuljahrgangs ein
Wechsel innerhalb der Schwerpunkte möglich. 6.3.5 Neben dem Pflichtunterricht wird ab dem 6. Schuljahrgang
Wahlpflichtunterricht angeboten. Dadurch wird den Schülerinnen und
Schülern die Wahl von Lernschwerpunkten ermöglicht. Die
Schülerinnen und Schüler treffen ihre Entscheidung in der Regel
zunächst für ein Schuljahr, auf die Nrn. 3.2.13 bis 3.2.15 wird
hingewiesen. Die Leistungen im Wahlpflichtunterricht werden benotet und sind
versetzungs- oder abschlusswirksam. 6.3.6 Im Rahmen der Förderplanung entwickelt die Schule
Differenzierung. Förderunterricht ist vorwiegend für die Schülerinnen und
Schüler einzurichten, die in den Fächern Deutsch, Mathematik oder
Englisch Kenntnisdefizite haben und ihre Leistungen verbessern wollen. Die Teilnahme am Förderunterricht ist freiwillig und erfolgt auf
Vorschlag der betreffenden Fachlehrkraft in Abstimmung mit der Klassenlehrerin
oder dem Klassenlehrer und den Erziehungsberechtigten. Der Förderunterricht soll von der jeweiligen Fachlehrkraft erteilt
werden; anderenfalls ist eine enge Zusammenarbeit der Fachlehrkräfte
erforderlich. Die Durchführung des Förderunterrichts für
ausländische Schülerinnen und Schüler und für
Aussiedlerkinder bleibt hiervon unberührt. 6.3.6.1 In begründeten Einzelfällen kann eine zweite Lehrkraft
zeitlich befristet im Pflichtunterricht zur individuellen Förderung von
Schülerinnen und Schülern oder zur Verbesserung fachspezifischer
Lehr- und Lernverfahren eingesetzt werden. Die hierfür erforderlichen
Lehrerstunden dürfen nicht zur Kürzung im Pflicht- und
Wahlpflichtunterricht führen. 6.3.6.2 In der Oberschule wird die von der Grundschule dokumentierte
individuelle Lernentwicklung für die Schülerinnen und Schüler in
den Schuljahrgängen 5 bis 10, im gymnasialen Angebot in den
Schuljahrgängen 5 bis 9 fortgeschrieben. Die Dokumentation enthält Aussagen - zur Lernausgangslage; - zu den im Planungszeitraum angestrebten Zielen; - zu Maßnahmen, mit deren Hilfe das Ziel erreicht werden soll;
- zur Beschreibung und Einschätzung des Fördererfolgs durch
die Lehrkraft und durch die Schülerin oder den Schüler. Die Klassenkonferenz erörtert die individuelle Lernentwicklung und
beschließt die sich daraus ergebenden Arbeitsschritte. Die dokumentierte
individuelle Lernentwicklung ist mit Grundlage der Unterrichtung und Beratung
der Erziehungsberechtigten über die schulische Entwicklung ihrer Kinder.
6.3.7 Arbeitsgemeinschaften berücksichtigen die Interessen und
Darstellendes Spiel, Kunst und Gestaltung, Umweltprojekte, Neue Technologien,
Berufsorientierung und Sprachen sind bei der Bildung von Arbeitsgemeinschaften
besonders zu berücksichtigen. Arbeitsgemeinschaften, die geeignet sind, Benachteiligungen von
7. Leistungsbewertung,
Abschlüsse 7.1 Jede Schülerin und jeder Schüler hat einen Anspruch auf
Anerkennung des individuellen Lernfortschritts. Die Beobachtung des
Lernprozesses, die Feststellung der Lernergebnisse und schließlich die
Leistungsbewertung haben für sie oder ihn die pädagogische Funktion
der Bestätigung und Lernkorrektur, der Hilfe zur Selbsteinschätzung,
der Lernhilfe und Ermutigung. Den Erziehungsberechtigten dient die
Leistungsbewertung zur Information über die Lernentwicklung und ggf.
über besondere Lernschwierigkeiten. Davon unberührt sind bei einer Gefährdung der Versetzung die
Terminregelungen nach Bezugserlass zu j. 7.2 Die Leistungsbewertung darf sich nicht in punktueller
einbeziehen. Bei allen Entscheidungen, die für den weiteren Bildungsgang
von Bedeutung sind, müssen neben den Ergebnissen der Lernkontrollen auch
die verschiedenen Bedingungen berücksichtigt werden, von denen der
Lernerfolg einer Schülerin oder eines Schülers abhängt. 7.3 Um eine kontinuierliche Förderung der einzelnen Schülerin
des 5. Schuljahrgangs die in der Grundschule über die Schülerin oder
den Schüler gewonnenen Erkenntnisse zu berücksichtigen. Deshalb
gelten die Bestimmungen des Bezugserlasses zu h über Notensprünge
auch für den Übergang von der Grundschule in die Oberschule. 7.4 Grundlage für die Leistungsbewertung sind schriftliche,
mündliche und andere fachspezifische Lernkontrollen. In allen Fächern
und Fachbereichen haben mündliche und fachspezifische Lernkontrollen eine
große Bedeutung. Lernkontrollen informieren über den Lernstand und Lernzuwachs der
Wahlpflichtkursen erfolgt kursbezogen. 7.5 Für die Anzahl der zu zensierenden schriftlichen Lernkontrollen
gilt in den Schuljahrgängen 5 bis 10: In einem fünfstündigen
Fach sind 5 bis 7, in einem vierstündigen Fach 4 bis 6 und in einem
dreistündigen Fach 3 bis 5 schriftliche Lernkontrollen je Schuljahr zu
schreiben; die mittlere Zahl gibt den Regelfall an. In einem vierstündig
erteilten Schwerpunktfach (Profil) sind vier schriftliche Lernkontrollen pro
Schuljahr verpflichtend. Die schriftlichen Lernkontrollen sollen in der Regel
nicht länger als zwei Unterrichtsstunden und im Fach Deutsch in den
Schuljahrgängen 8 bis 10 nicht länger als drei Unterrichtsstunden
dauern. In den übrigen Fächern sowie im zweistündig erteilten
Schwerpunktfach (Profil) sind mit Ausnahme der Fächer Sport, Textiles
Gestalten und Gestaltendes Werken zwei zensierte schriftliche Lernkontrollen im
Schuljahr verbindlich. Die schriftlichen Lernkontrollen dauern in der Regel
nicht länger als 45 Minuten und beziehen sich auf eine oder mehrere
für die Schülerinnen und Schüler überschaubare
Unterrichtseinheiten. Wird der Unterricht nur in einem Schulhalbjahr erteilt, entscheidet die
Fachkonferenz, ob eine oder zwei zensierte schriftliche Lernkontrollen
verbindlich sind; sofern eine verbindlich ist, kann diese nicht durch eine
andere Form von Lernkontrolle nach Nr. 7.6 ersetzt werden. 7.6 An die Stelle einer der verbindlichen Lernkontrollen kann pro
behandelten Inhalte und Methoden zu beziehen. Andere fachspezifische Leistungen sind solche, die nicht oder nicht
vorrangig mündlich oder schriftlich erbracht werden. Dazu zählen u.a.
der Praktikumsbericht, die Erstellung eines Produkts oder Planung, Aufbau und
Durchführung von Versuchen in den naturwissenschaftlichen Fächern.
7.7 In einem Schuljahrgang können fachbezogene verbindliche
Nähere regelt die oberste Schulbehörde. 7.8 Weitere Einzelheiten zu den schriftlichen Lernkontrollen sowie zu
den Zeugnissen sind durch die Bezugserlasse zu g und h geregelt. 7.9 Ergänzend zum Zeugnis oder Abschlusszeugnis können die
werden, sind diese zu zertifizieren. 7.10 Für Versetzungen, Aufrücken, Übergänge,
Überweisungen, Zeugnisse und Abschlüsse gelten die Bezugsverordnungen
zu i und k sowie die Bezugserlasse zu j und l. 7.11 In der nach Schulzweigen gegliederten Oberschule ist im Zeugniskopf
außer der Schule und der Schulform der besuchte Schulzweig anzugeben.
8. Zusammenarbeit mit anderen Schulen 8.1 Zur Abstimmung und Koordinierung des Übergangs von der
Grundschule in die Oberschule findet eine regelmäßige Zusammenarbeit
zwischen den Grundschulen und der Oberschule statt. Zur Gestaltung der Zusammenarbeit finden regelmäßig
Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik statt. Die Oberschulen werden von den Grundschulen über die am Ende des 4.
von den Oberschulen am Ende des 6. Schuljahrgangs eine Rückmeldung an die
-schüler. Es wird empfohlen, die Zusammenarbeit durch gegenseitige Hospitationen
sowie gemeinsame Schulveranstaltungen zusätzlich zu fördern.
abgestimmt. 8.2 Wegen des Wechsels von Schülerinnen und Schülern zwischen
zwischen den Schulen am gemeinsamen Schulstandort anzustreben. 8.3 Wenn Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an
sonderpädagogischer Unterstützung die Oberschule zielgleich oder
zieldifferent besuchen, arbeitet die Oberschule mit der Förderschule des
Hospitationen und gemeinsame Veranstaltungen gefördert werden. 8.4 Vorrangig für Fragen der Übergänge in Schulen des
Sekundarbereichs II ist die Zusammenarbeit der Oberschule insbesondere mit
berufsbildenden Schulen, aber auch mit dem allgemein bildenden Gymnasium
notwendig. Hierzu findet eine regelmäßige Zusammenarbeit zwischen der
Oberschule und den berufsbildenden Schulen sowie zwischen der Oberschule und
den allgemein bildenden Gymnasien statt. Einzelheiten der Zusammenarbeit werden
unter den beteiligten Schulen abgestimmt. 9. Zusammenarbeit mit den
Erziehungsberechtigten 9.1 Das Recht der Erziehungsberechtigten sowie die Aufgaben der Schule
erfordern eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Die Erziehungsberechtigten sind
an den schulischen Belangen und Entscheidungsprozessen zu beteiligen. Im
Einzelnen gelten die §§ 88 bis 100 NSchG. 9.2 Die Lehrerinnen und Lehrer sind verpflichtet, die
Erziehungsberechtigten über Grundsätze der schulischen Erziehung und
über Ziele und Inhalte, Planung und Gestaltung des Unterrichts zu
informieren und diese mit ihnen zu erörtern. Sie müssen
außerdem die Erziehungsberechtigten über die Entwicklung ihres
Kindes in der Schule, über sein Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten sowie
über Lernerfolge und Lernschwierigkeiten unterrichten. Die Lehrerinnen und
Lehrer benötigen ihrerseits Informationen der Erziehungsberechtigten
über deren Kind. Diese gegenseitigen Informationen sind hilfreich für
die Förderung der Kinder; sie können dazu beitragen, Störungen
des Bildungsprozesses zu vermeiden. Die gegenseitigen Informationen und die Zusammenarbeit sind notwendig,
um die Schülerinnen und Schüler über ihren weiteren Bildungs-
und Berufsweg richtig beraten zu können. Damit wird auch sichergestellt,
dass die Erziehungsberechtigten über die mit dem jeweiligen Schulabschluss
verbundenen Berechtigungen ausreichend unterrichtet sind. 9.3 Der gegenseitigen Information und Beratung dienen Elternabende,
Einzelberatungen; letztere können auch in Form von Hausbesuchen erfolgen.
Die Erziehungsberechtigten sind vor Entscheidungen, die sie in Bezug auf den
Bildungsweg ihrer Kinder zu treffen haben, rechtzeitig zu informieren und zu
beraten. 9.4 Für die Erziehungsberechtigten einzelner Schuljahrgänge
finden Informationsveranstaltungen insbesondere zu folgenden Themen statt: Im Schuljahrgang 5 dienen sie der Information über Aufgaben und
Ziele der Oberschule, über die Organisation des Unterrichts, über
Inhalte und Arbeitsweisen sowie über das Schulleben. Darüber hinaus
sind die Erziehungsberechtigten rechtzeitig über die Fremdsprachenregelung
und Schwerpunktbildung im Wahlpflichtunterricht sowie über die
möglichen weiteren schulischen Bildungsgänge und den Übergang in
eine betriebliche Ausbildung zu informieren. Im Schuljahrgang 8 werden der Übergang in eine berufliche
Ausbildung und die damit zu erwerbenden Berechtigungen, mögliche
Schullaufbahnen im berufsbildenden und allgemein bildenden Schulwesen mit den
jeweils zu erreichenden Abschlüssen sowie Informationen über die
Durchlässigkeit des Bildungswesens dargestellt. Zu diesen Veranstaltungen
werden Vertreterinnen und Vertreter von berufs- und studienbezogenen
Schulformen des Sekundarbereichs II und der Berufsberatung eingeladen. 9.5 Einzelberatungen erstrecken sich u.a. auf Auskünfte über
Fragen der Schullaufbahn und die dazu zu erwägenden Maßnahmen.
Für die Einzelberatung ist vor allem die Klassenlehrerin oder der
Klassenlehrer zuständig. 9.6 Termine für Elterninformationsveranstaltungen und
Einzelberatungen sind in der Regel zeitlich so anzusetzen, dass sie auf die
Berufstätigkeit von Erziehungsberechtigten Rücksicht nehmen. 10. Mitwirkung der Schülerinnen und
Schüler in der Schule 10.1 Zu den Aufgaben und Zielen der Arbeit in den Schuljahrgängen 5
bis 10 der Oberschule gehört es, den Schülerinnen und Schülern
frühzeitig Möglichkeiten der Mitwirkung sowie der Mitgestaltung in
der Schule einzuräumen. Im Einzelnen gelten die §§ 72 bis 87
NSchG. 10.2 Die Schule muss deshalb entsprechende
und Fragen schaffen. Zu diesen Rahmenbedingungen gehören u.a. - die Sicherstellung der Wahl der Schülervertretung sowie der
Konferenzteilnahme von Schülervertreterinnen und -vertretern; - die Nutzung der Schulanlagen durch die gewählten
Schülervertretungen; - die wöchentliche SV-Stunde für Versammlungen und
Beratungen innerhalb der regelmäßigen Unterrichtszeit; - bis zu je vier Schülerinnen- und Schülerversammlungen
sowie Schülerinnen- und Schülerratssitzungen im Schuljahr; - die Tätigkeit von SV-Beraterinnen oder SV-Beratern der
Schülerschaft. 10.3 Ein regelmäßiger Informationsaustausch, insbesondere vor
Lehrkräfte. 10.4 Die Einrichtung von eigenen Arbeitsgemeinschaften und die
Erziehungs- und Bildungsauftrag des NSchG einen für die Schülerinnen
und Schüler zur freien Gestaltung überlassenen Erfahrungsraum
darstellen. Derartige Aktivitäten sind, soweit sie den Bestimmungen des
NSchG nicht widersprechen, von der Schule anzuregen, zu unterstützen und
zu fördern. 10.5 Die Schule sollte eine Vielfalt von Aktivitäten der
Schülerinnen und Schüler fördern und eine breite Meinungsbildung
gewährleisten. Das Flugblatt, die Schülerzeitung, die von der
sich zu artikulieren und ihre Meinung zum Ausdruck zu bringen. Das Flugblatt
und die Schülerzeitung unterliegen dem Presserecht sowie den übrigen
gesetzlichen Bestimmungen (§ 87 Abs. 3 NSchG). 11. Schlussbestimmungen 11.1 Schulen können mit Genehmigung der obersten Schulbehörde
von den Regelungen dieses Erlasses abweichende Modelle erproben. 11.2 Dieser RdErl. tritt am 1.8.2011 in Kraft. Er gilt erstmals für
die Schülerinnen und Schüler, die im Schuljahr 2011/12 den 5.
Schuljahrgang besuchen. Anlage 1zu
Nr. 3.1 (Stundentafel I) FachbereichFach Schuljahrgänge Gesamtstunden 5 6 7 8 9 10 5-10 Fachbereich
Sprachen Deutsch 5 4 (5) 4 (5) 4 (5) 4 (5) 4 (5) 25 (30)2 1. Fremdsprache 4 4 4 4 4 4 24 2. Fremdsprache - + + + + + Fachbereich
Mathematik-Naturwissenschaften Mathematik 5 4 (5) 4 (5) 4 (5) 4 (5) 4 (5) 25 (30)2 Physik 4 4 3 3 4 4 22 Chemie Biologie Informatik - + + + + + Fachbereich
geschichtlich-soziale Weltkunde Geschichte 2 1 3 3 3 3 18 Politik - - Erdkunde 1 2 Fachbereich
Arbeit / Wirtschaft - Technik Wirtschaft - - 2 3 1 2 8 Technik + + + Hauswirtschaft Fachbereich
musisch-kulturelle Bildung Musik 2 1 2 1 2 1 12 Kunst Gestaltendes Werken 1 2 + + + + Textiles Gestalten Religion / Werte und Normen 2 2 2 2 2 2 12 Sport 2 2 2 2 2 2 12 Verfügungsstunden 1 - - - - - 1 Pflichtunterricht 29 26 26 26 26 26 159 Wahlpflichtunterricht /
Profile - 4 (2) 4 (2) 4 (2) 4 (2) 4 (2) 20 (10)2 Pflichtstunden
pro Schülerin und Schüler 29 30 30 30 30 30 179 wahlfreier
Unterricht1Förderunterricht /
Arbeitsgemeinschaften X X X X X X X Höchststunden pro Schülerin und
Schüler X X X X X X X + = Wahlpflichtunterricht 1 Nach dem Erlass Klassenbildung und
Lehrerstundenzuweisung an den allgemein bildenden Schulen in der jeweils
geltenden Fassung erhalten die Schulen einen Stundenpool zur schuleigenen
Schwerpunktsetzung und Gestaltung in den verschiedenen Schuljahrgängen.
Die Lehrerstunden aus diesem Pool dürfen für Differenzierungs- und
Arbeitsgemeinschaften verwendet werden. 2 Nach Nr. 3.2.15 wählen Schülerinnen und
Schüler des Hauptschulzweigs nur einen zweistündigen Wahlpflichtkurs
und nehmen an einer zusätzlichen fünften Unterrichtsstunde in den
Fächern Deutsch und Mathematik teil. Entsprechend wählen nach Nr.
3.2.14 Absatz 2 Schülerinnen und Schüler der jahrgangsbezogen
geführten Oberschule, die auf der grundlegenden Anforderungsebene in den
Fächern Deutsch und Mathematik unterrichtet werden, einen
zweistündigen Wahlpflichtkurs und nehmen an einer zusätzlichen
fünften Unterrichtsstunde in den Fächern Deutsch und Mathematik teil.
Anlage 2zu
Nr. 3.1 (Stundentafel II) FachbereichFach Schuljahrgänge Gesamtstunden 5 6 7 8 9 10 5-10 Fachbereich
Sprachen Deutsch 5 4 4 4 4 3 24 1. Fremdsprache 4 4 4 4 3 3 22 2. Fremdsprache - 4 4 4 4 3 19 Fachbereich
Mathematik-Naturwissenschaften Mathematik 5 4 4 4 3 4 24 Physik 4 4 1 2 1 2 24 Chemie 1 1 1 2 Biologie 1 1 2 1 Informatik - - - - - -2 Fachbereich
geschichtlich-soziale Weltkunde Geschichte 2 1 1 1 1 2 23 Politik - - - 2 2 23 Erdkunde 1 2 2 1 2 1 Fachbereich
Arbeit / Wirtschaft - Technik Wirtschaft - - - - - - - Technik - - - Hauswirtschaft Fachbereich
musisch-kulturelle Bildung Musik 24 24 2 1 1 15 18 Kunst 14 14 2 1 2 25 Gestaltendes Werken - - - - - - Textiles Gestalten - - Religion / Werte und Normen 2 2 2 2 2 2 12 Sport 2 2 2 2 2 2 12 Verfügungsstunden 1 - - - - - 1 Wahlunterricht1Förderunterricht
/ Arbeitsgemeinschaften X X X X X X X Schülerpflichtstundenzahl 29 30 30 30 30 30 179 Schülerhöchststundenzahl X X X X X X X 1 Nach dem Erlass Klassenbildung und
Lehrerstundenzuweisung an den allgemein bildenden Schulen in der jeweils
geltenden Fassung erhalten die Schulen ein Stundenkontingent zur schuleigenen
Die Lehrerstunden aus diesem Kontingent dürfen für
Differenzierungsmaßnahmen im Pflichtunterricht sowie für weitere
Differenzierungs- und Fördermaßnahmen und für das Angebot von
Wahlunterricht und Arbeitsgemeinschaften verwendet werden. 2 Im 10. Schuljahrgang kann nach Wahl der Schülerin oder
des Schülers an die Stelle eines naturwissenschaftlichen Fachs das Fach
Informatik treten. 3 Im Fach Politik-Wirtschaft wird im Umfang von mindestens
zehn Stunden Unterricht zur Studien- und Berufswahl durchgeführt. 4 In den Schuljahrgängen 5 und 6 können Teile der
Fachstunden nach Entscheidung der Schule auch für die Fächer
Gestaltendes Werken und Textiles Gestalten verwendet werden. 5 An die Stelle des Faches Musik oder Kunst kann nach Wahl
der Schülerin oder des Schülers das Fach Darstellendes Spiel treten,
wenn dieses an der Schule genehmigt ist. [
Erste Fassung des Erlasses ]

References: § 10
 § 10
 § 10
 §183
 § 10
 § 2
 § 124

§ 128
 § 9
 § 25
 § 113