Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/erweiterung-berufsschule-eichstatt-14696
Timestamp: 2020-02-17 10:41:33+00:00

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Ergebnis: III. Bauabschnitt Erweiterung Berufsschule Eichstätt
2. Preis: W&V Architekten Gabriele Weis, Gunnar Volkmann, Leipzig
III. Bauabschnitt Erweiterung der staatlichen Berufsschule	, Eichstätt/ Deutschland
wa-2014626
rheform – ImmobilienManagement GmbH, München
mit Landschaftsarchitekten Timo
Nicht offener Planungswettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 10 Teilnehmern
Gegenstand des Wettbewerbs ist die Bauwerksplanung von Werkstätten, Klassentrakt und Sporthalle samt erforderlicher Nebenflächen sowie die Freianlagenplanung von Freiflächen, Freisportflächen und PKW-Stellplätzen.
Im Rahmen einer mehrstufigen Erweiterung der Staatlichen Berufsschule Eichstätt plant der Landkreis Eichstätt als III. Bauabschnitt den Neubau von Werkstätten, eines Klassentraktes, einer Sporthalle einschließlich erforderlicher Neben- und Freisportflächen sowie PKW-Stellplätze am Standort Burgstraße. Hierfür ist der Abbruch des bestehenden Verbindungsbaus sowie der Turnhalle erforderlich.
Beabsichtigt ist eine Beauftragung der Leistungsphasen 1 bis 7 gemäß § 34 und § 39 HOAI (Objektplanung) im Zuge eines VgV-Verfahrens mit integriertem Planungswettbewerb nach RPW 2013.
09/02/2017 S28 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren Deutschland-Eichstätt: Dienstleistungen von Architekturbüros 2017/S 028-050203 Wettbewerbsbekanntmachung Richtlinie 2014/24/EU
Landkreis Eichstätt Residenzplatz 2 Eichstätt 85072 Deutschland Kontaktstelle(n): Herr Manfred Chistl E-Mail: manfred.christl@lra-ei.bayern.de NUTS-Code: DE219 Internet-Adresse(n):Hauptadresse: www.landkreis-eichstaett.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.landkreis-eichstaett.de/berufsschule Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen an die oben genannten Kontaktstellen
VgV-Verfahren mit integriertem Planungswettbewerb nach RPW 2013 „III. BA Erweiterung BS Eichstätt“ – Objektplanung.
Als III. Bauabschnitt der Erweiterung der Staatlichen Berufsschule Eichstätt plant der Landkreis Eichstätt den Neubau von Werkstätten, eines Klassentraktes zur Berufsvorbereitung einer Einzelsporthalle samt Neben- und Freisportflächen sowie Parkplatzflächen. Der Neubau entsteht in Eichstätt am Standort Burgstraße. Das Flächenprogramm umfasst derzeit 3 708 m2 NF 1-6 für 3 Werkstatt-Bereiche und den Klassentrakt, 600 m2 NF 1-6 für die Einzelsporthalle und 1 232 m2 für einen Allwetterplatz. Die angrenzenden Freiflächen sind in die Planung einzubeziehen inklusive der außenliegenden Material-Lager (Gesamtfläche ca. 175 m2) zuzüglich PKW-Stellflächen. Für den III. BA der Erweiterung Berufsschule Eichstätt ist der Abbruch des bestehenden Verbindungsbaus sowie der Einfach-Turnhalle erforderlich. Beabsichtigt ist eine Beauftragung der Leistungsphasen 1 bis 7 gem § 34 und § 39 HOAI (Objektplanung) im Zuge eines VgV-Verfahrens mit integriertem Planungswettbewerb nach RPW.
III.1.10) Kriterien für die Auswahl der Teilnehmer:Vom Bewerber / den Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft sind zum Zwecke der Auswahl die im Teilnahmeantrag geforderten Angaben und Eigenerklärungen abzugeben:+ Angaben zu Name, Adresse und Kontaktdaten+ Angaben zu Ausschlussgründen nach §§123, 124 GWB+ Angaben zu Rechtsform und Bietergemeinschaften nach § 43 VgV+ Angaben zur wirtschaftlichen und finanziellen Leitungsfähigkeit nach § 45 VgV+ von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft:— Erklärung, dass sich diese nur als Mitglied der benannten Bewerbergemeinschaft bewerben;— Bewerbergemeinschaftserklärung mit Angabe der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft u. des jeweiligen Leistungsanteils, Bevollmächtigung des vertretungsberechtigten Mitglieds sowie der Erklärung, dass die Mitgleider im Auftragsfall eine Arbeitsgemeinschaft bilden werden.Zur Teilnahme gelten folgende Mindestanforderungen:Es werden nur Bewerber oder Bewerbergemeinschaften berücksichtigt, die nachweisen,1. dass eine Berufsqualifikation als „Architekt“ vorliegt und erklären,2. dass keine Ausschlusskriterien nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und erklären,3. dass eine Berufshaftpflichtversicherung über mindestens 2 000 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für Sachschäden abgeschlossen ist; alternativ eine Erklärung eines Versicherungsunternehmens, dass es mit dem Bewerber im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abzuschließen bereit ist.Unter denjenigen Bewerbern, die die Mindestanforderungen erfüllen, erfolgt die Auswahl der zugelassenen Bewerber nach den nachfolgenden Auswahlkriterien.1. Nachweis von Referenzen aus dem Leistungsbild Gebäude und Innenräume der letzten 6 Jahre (d. h. die Leistungen (LPh 1-5) wurden zwischen Januar 2011 und Januar 2017 erbracht), jeweils mit Angabe:— der Art des Projekts,— des Auftraggebers (mit Kontaktdaten),— des Leistungsanteils,— der der Honorarzone (falls im Anwendungsbereich der HOAI),— des Zeitraums der Leistungserbringung und— von zusätzlichen individuellen Beschreibungen (je Referenz gesondert, auf max. 2 DN A 4 (einseitig), in Form von Texten, Fotos, Zeichnungen zu erstellen).Die Höchstpunktzahl kann bereits mit nur einer Referenz erreicht werden, die beide Kriterien vollständig erfüllt. Sie wird:— im Leistungsbild ab einem Leistungsanteil von 100 %, Gewichtung 75 % und— bei maximaler Vergleichbarkeit der Planungsanforderungen, Gewichtung 25 % erreicht. Bei jedem Kriterium können 0-5 Punkte (5 = sehr gut, 0 = ungenügend) erreicht werden. Die jeweils erreichten Punkte werden mit dem Gewichtungsfaktor multipliziert. Alle eingereichten Referenzen werden einzeln bewertet. Die Bewertungen aller abgegebenen Referenzen werden addiert und durch die Anzahl der Referenzen geteilt. Für das Leistungsbild Freianlagen ist keine Referenz nachzuweisen. Die Angaben sind auf einem Bewerbungsbogen zu machen, der online unter www.landkreis-eichstaett.de/berufsschule abgerufen werden kann. Die geforderten Nachweise sind dem Bewerbungsbogen als Anlage beizufügen. Zur Bewerbung sind zunächst nur Architekten aufgefordert, die zur Wettbewersteilnahme aufgeforderten Büros haben nach dem Auswahlverfahren einen Landschaftsarchitekten nachzubenennen. Zum Nachweis der Eignung erforderliche Unterlagen (auf Verlangen durch die Preisträger nach Abschluss des Wettbewerbs einzureichen):— Nachweis, dass die durchschnittliche Beschäftigtenzahl und die Zahl der Führungskräfte des Bewerbers oder der Bewerbergemeinschaft für jedes Leistungsbild in den letzten 12 Monaten bei 3 oder mehr lag bzw. liegt;— Nachweis einer Referenz Leistungsbild Gebäude und Innenräume, Leistungsphasen 2-8 in den letzten 6 Jahren erbracht, mit einer NF (1-6) von mind. 3 500 m2 und mind. Honorarzone III oder vergleichbar.
Die Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: ja Beruf angeben: Architekt in Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekt.
IV.1.2) Art des Wettbewerbs Nichtoffen Anzahl der in Erwägung gezogenen Teilnehmer: 10IV.1.7) Namen der bereits ausgewählten Teilnehmer:IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte:Werden in den Auslobungsunterlagen mitgeteilt.
IV.2.2) Schlusstermin für den Eingang der Projekte oder Teilnahmeanträge Tag: 13/03/2017 Ortszeit: 14:00
IV.2.3) Tag der Absendung der Aufforderungen zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber Tag: 24/03/2017
IV.3.1) Angaben zu Preisen Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: ja Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Die Wettbewerbssumme beträgt 89 000 EUR zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Die benannte Wettbebwerbssumme wird vollständig ausgeschüttet. Im Auftragsfall wird das Preisgeld mit den Honoraren verrechnet. Die Aufteilung der Wettbewerbssumme kann nach § 7 (2) RPW 2013 durch einstimmigen Beschluss des Preisgerichts neu festgelegt werden.
IV.3.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer:Siehe IV.3.1).
IV.3.3) FolgeaufträgeEin Dienstleistungsauftrag infolge des Wettbewerbs wird an den/die Gewinner des Wettbewerbs vergeben: nein
IV.3.4) Entscheidung des Preisgerichts Die Entscheidung des Preisgerichts ist für den öffentlichen Auftraggeber/den Auftraggeber bindend: nein
IV.3.5) Namen der ausgewählten Preisrichter:Herr Prof. Michael Gaenßler, Architekt, München Herr Prof. Jörg Homeier, Architekt München Herr Christian Süppel, Kreisbaumeister LKR Eichstätt Herr Anton Knapp, Landrat LKR Eichstätt Herr Andreas Steppberger, Oberbürgermeister Stadt Eichstätt Herr Franz Balda, Architekt, Fürstenfeldburck (stv. Fachpreisrichter)Herr Reiner Klein, Architekt, München (stv. Fachpreisrichter)Herr Dr. Achim Janssen, Abteilungsleitung LKR Eichstätt (stv. Sachpreisrichter)Frau Dr. Claudia Grund, 2.Bürgermeisterin Stadt Eichstätt (stv. Sachpreisrichter)
:Übersteigt die Zahl der geeigneten Bewerber die der geplanten höchsten Teilnehmerzahl, dann entscheidet unter den Bewerbern, die gleichermaßen geeignet sind, das Los. Der Teilnahmeantrag ist in allen Bestandteilen in deutscher Sprache abzugeben. Für anderssprachige Erklärungen und Nachweise ist eine beglaubigte deutsche Übersetzung von einem vereidigten oder öffentlich bestellten Übersetzer beizufügen. Erklärungen:— zur wirtschaftlichen Verknüpfung mit anderen Unternehmen,— dass die verfahrensgegenständlichen Dienstleistungen gemäß §73 (3) VgV unabhängig von Ausführungs-und Lieferinteressen erbracht werden und— über den Leistungsanteil, der von Nachunternehmern erbracht werden soll, müssen mit dem Erstangebot eingereicht werden. Das dem Planungswettbewerb folgende Verhandlungsverfahren wird mit den Preisträgern (1. bis 3. Platz) des Wettbewerbs durchgeführt. Zuschlagskriterien siehe Bewertungsbogen zum Verhandlungsverfahren.
Vergabekammer Südbayern Maximilianstr. 39 München 80583 Deutschland Telefon: +49 892176-2411 E-Mail: vergabekammer.suedbayern@reg-ob.bayern.de Fax: +49 892176-2914 Internet-Adresse: www.regierung.oberbayern.bayern.de
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 (GWB).Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB). Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).

References: § 34
 § 39
 § 34
 § 39
 § 43
 § 45
 § 7
 §73