Source: http://gesetze-und-rechte.de/category/zivilrecht/?print=print-search
Timestamp: 2017-03-24 17:43:10+00:00

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Pflichten und Rechte eines Finders (Fundrecht)Nehmen wir mal an Sie haben bei einem gemütlichen Spaziergang durch den Park Ihre Geldbörse verloren. Natürlich wollen Sie jene Geldbörse wiederbekommen, womöglich enthält sie Ihren Personalausweis, Geld, Kreditkarten und wichtige Papiere – oder gar etwas unersetzbares, vielleicht ein einmaliges Familienfoto. Verlorene Dinge finden sich in aller Regel schnell wieder auf, gerade wenn sie an öffentlichen Plätzen abhanden gekommen sind. Alles was dazu benötigt wird, ist ein gutmütiger und ehrlicher Finder, der sie Ihnen wiederbringt. Die Realität lehrt jedoch, dass man sich nicht blindlings auf die Gutmütigkeit des Finders verlassen sollte. Genau aus diesem Grunde hat der Gesetzgeber genaue Rechte und Pflichten für den Finder aufgestellt, die sowohl die Ehrlichkeit des Finders belohnen, als auch dessen Unehrlichkeit unter Strafe stellen.
Abgrenzung: Eigentum und BesitzIm Alltag werden die Begriffe „Eigentum“ und „Besitz“ oft als Synonym füreinander verwendet, unter juristisch-ökonomischer Betrachtung sind sie allerdings zwei durchaus verschiedene Begrifflichkeiten, die man besser nicht durcheinander wirft. Der nachstehende Artikel zeigt die wesentlichsten Unterschiede zwischen Eigentum und Besitz auf und stellt beides in kompakter sowie allgemein verständlicher Form vor.
Datenschutzrechte i.V.m. personenbezogenen DatenMittlerweile erhebt jede einigermaßen große Webseite sogenannte personenbezogene Nutzerdaten, insbesondere betrifft dieser Sammelwahn soziale Netzwerke und Onlineshops. Unter „personenbezogenen Daten“ versteht das Datenschutzrecht sämtliche Angaben über eine bestimmte oder zumindest bestimmbare natürliche Person. Leider herrscht nur in den wenigsten Fällen Gewissheit darüber welche Daten erhoben werden, zu welchem Zweck die gesammelten Daten erhoben und genutzt werden, oder an welche Drittanbieter diese zum Teil höchst persönlichen Daten weitergereicht werden. Hier fühlt sich der unerfahrene Internetnutzer oft hilflos, dabei birgt das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) einige Rechte, die bei Bedarf jedermann in Anspruch nehmen kann. Der folgende Artikel soll grob illustrieren, was für Rechte in Verbindung mit personenbezogenen Daten bestehen und wie man sie erfolgreich durchsetzen kann.
I) §34 BDSD – Das Auskunftsrecht
3. den Zweck der Speicherung. – §34 BDSG
Gemäß §34 BDSG besitzt jede natürliche Person ein Auskunftsrecht bezüglich der zu seiner Person erhobenen Daten. Sofern er sich auf oben genannten Paragraphen bezieht, kann er sich informieren welche Daten über ihn gespeichert wurden, für welche Zwecke diese Daten verwendet wurden, wie die Daten gesammelt und an wen die entsprechenden Daten weitergegeben wurden.
ich möchte von meinem nach §34 BDSG gesetzlich zugesicherten Auskunftsrecht über die von Ihnen zu meiner Person erhobenen Nutzerdaten Gebrauch machen.
II) §28 Abs. 4 BDSG – Widerspruch der Verarbeitung / Verbreitung personenbezogener Daten
Besonders oft werden die erhobenen Daten zu Werbezwecken benutzt, oder sie unterstützen die Markt- oder Meinungsforschung. Sollten Ihre Daten zu diesem Zweck verwendet werden steht Ihnen ein Widerrufsrecht zu. Sie können daher jederzeit die Nutzung Ihrer Daten zu den aufgeführten Zwecken widersprechen. Auch dieses Recht ist gesetzlich verankert, es ist im §28 Abs. 4 BDSG zu finden.
(4) Widerspricht der Betroffene bei der verantwortlichen Stelle der Verarbeitung oder Nutzung seiner Daten für Zwecke der Werbung oder der Markt- oder Meinungsforschung, ist eine Verarbeitung oder Nutzung für diese Zwecke unzulässig. […] Widerspricht der Betroffene bei dem Dritten, dem die Daten im Rahmen der Zwecke nach Absatz 3 übermittelt worden sind, der Verarbeitung oder Nutzung für Zwecke der Werbung oder der Markt- oder Meinungsforschung, hat dieser die Daten für diese Zwecke zu sperren. – §28 Abs. 4 BDSG (gekürzt)
hiermit widerspreche ich jedweder Nutzung oder Weitergabe meiner personenbezogenen Daten zum Zwecke der Werbung, Markt- oder Meinungsforschung. Sie sind nach §28 Abs. 4 BDSG dazu verpflichtet die Daten die zu den oben aufgeführten Zwecken genutzt oder verbreitet werden zu sperren.

References: §34
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