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Timestamp: 2016-05-06 01:44:28+00:00

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§ 39 SGB 11 - Häusliche Pflege bei Verhinderung der Pflegeperson - Gesetze - JuraForum.de
JuraForum.de > Gesetze > S > SGB 11 > § 39 SGB 11 - Häusliche Pflege bei Verhinderung der Pflegeperson § 39 SGB 11 - Häusliche Pflege bei Verhinderung der PflegepersonSozialgesetzbuch (SGB) - Elftes Buch (XI) - Soziale Pflegeversicherung (Artikel 1 des Gesetzes vom 26. Mai 1994, BGBl. I S. 1014) | Jetzt kommentieren (0)
Stand: 02.05.2016 Viertes Kapitel (Leistungen der Pflegeversicherung) Dritter Abschnitt (Leistungen) Erster Titel (Leistungen bei häuslicher Pflege)(1) Ist eine Pflegeperson wegen Erholungsurlaubs, Krankheit oder aus anderen Gründen an der Pflege gehindert, übernimmt die Pflegekasse die nachgewiesenen Kosten einer notwendigen Ersatzpflege für längstens sechs Wochen je Kalenderjahr; § 34 Absatz 2 Satz 1 gilt nicht. Voraussetzung ist, dass die Pflegeperson den Pflegebedürftigen vor der erstmaligen Verhinderung mindestens sechs Monate in seiner häuslichen Umgebung gepflegt hat. Die Aufwendungen der Pflegekasse können sich im Kalenderjahr auf bis zu 1 612 Euro belaufen, wenn die Ersatzpflege durch andere Pflegepersonen sichergestellt wird als solche, die mit dem Pflegebedürftigen bis zum zweiten Grade verwandt oder verschwägert sind oder die mit ihm in häuslicher Gemeinschaft leben.
(3) Bei einer Ersatzpflege durch Pflegepersonen, die mit dem Pflegebedürftigen bis zum zweiten Grade verwandt oder verschwägert sind oder mit ihm in häuslicher Gemeinschaft leben, dürfen die Aufwendungen der Pflegekasse regelmäßig den Betrag des Pflegegeldes nach § 37 Absatz 1 Satz 3 für bis zu sechs Wochen nicht überschreiten. Wird die Ersatzpflege von den in Satz 1 genannten Personen erwerbsmäßig ausgeübt, können sich die Aufwendungen der Pflegekasse abweichend von Satz 1 auf den Leistungsbetrag nach Absatz 1 Satz 3 belaufen; Absatz 2 findet Anwendung. Bei Bezug der Leistung in Höhe des Pflegegeldes für eine Ersatzpflege durch Pflegepersonen, die mit dem Pflegebedürftigen bis zum zweiten Grade verwandt oder verschwägert sind oder mit ihm in häuslicher Gemeinschaft leben, können von der Pflegekasse auf Nachweis notwendige Aufwendungen, die der Pflegeperson im Zusammenhang mit der Ersatzpflege entstanden sind, übernommen werden. Die Aufwendungen der Pflegekasse nach den Sätzen 1 und 3 dürfen zusammen den Leistungsbetrag nach Absatz 1 Satz 3 nicht übersteigen; Absatz 2 findet Anwendung.Weitere Vorschriften um § 39 SGB 11§ 35a SGB 11 - Teilnahme an einem trägerübergreifenden Persönlichen Budget nach
§ 17 Abs. 2 bis 4 des Neunten Buches§ 36 SGB 11 - Pflegesachleistung§ 37 SGB 11 - Pflegegeld für selbst beschaffte Pflegehilfen§ 38 SGB 11 - Kombination von Geldleistung und Sachleistung (Kombinationsleistung)§ 38a SGB 11 - Zusätzliche Leistungen für Pflegebedürftige in ambulant betreuten Wohngruppen§ 39 SGB 11 - Häusliche Pflege bei Verhinderung der Pflegeperson§ 40 SGB 11 - Pflegehilfsmittel und wohnumfeldverbessernde Maßnahmen§ 41 SGB 11 - Tagespflege und Nachtpflege§ 42 SGB 11 - Kurzzeitpflege§ 43 SGB 11 - Inhalt der Leistung§ 43a SGB 11 - Inhalt der Leistung
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 § 39
 § 34
 § 37
 § 39

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