Source: http://psv-merkur-koeln-1947.de/vereinschronik.htm
Timestamp: 2020-08-12 18:02:15+00:00

Document:
vereinschronik | Briefmarken Sammler Verein Mosel Merkur
Grundgedanke und Chronik des Postwertzeichen-Sammler-Verein
MERKUR Köln von 1947
Während der 12 Jahre des Dritten Reichs gab es nur „gleichgeschaltete“ Vereine auf allen Gebieten wie Sport, so auch innerhalb der Briefmarken-Sammler-Vereine. Die braune Partei hatte alle Organisationen unter dem Hakenkreuz vereinigen wollen. Vereine, die sich diesem Gleichschaltungsgesetz nicht fügen wollten, wurden aufgelöst und, soweit sie im Vereinsregister eingetragen waren, dort von Amts wegen gelöscht.
Vereine, die unter dem Hakenkreuz weitermachten, wurden in den KdF - Sammlergruppen – der Gemeinschaft deutscher Sammler e.V. vereinigt. Die Dachorganisation war die Deutsche Arbeitsfront – NS-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“ – Gaudienststelle Köln-Aachen. Mit dem Ende des Dritten Reiches ging natürlich auch die „Kraft durch Freude“ unter. Gelöschte Vereine konnten auf Antrag der Mitgliederversammlungen gesetzlich wieder aufleben.
Das Leben in Köln war immer noch sehr hart. Die Menschen litten große Not, insbesondere durch den Mangel an allen lebensnotwendigen Gütern, vor allem an Lebensmitteln und Brennstoffen. Es war die Zeit der „Nur 1000 Kalorien-Lebensmittelrationierung“. Aber durch die erste freie demokratische Kommunalwahl, die im Oktober 1946 stattgefunden hatte, schöpften auch die Menschen in Köln wieder Hoffnung. Fast 500 000 Einwohner lebten wieder in Köln. Es begann die Zeit, wo sich die Menschen in vielfältigen Vereinen wieder versammelten, Sportler, insbesondere die Fußball-Anhänger (einen 1.FC Köln gab es noch nicht), Tennisfreunde, die Automobilrennfahrer und viele mehr. Auf dem Nürburg-Ring fand das erste Nachkriegs-Autorennen statt. Diese Zeit war die Gründungszeit vieler Vereine.
Es war auch die Gründungszeit des Postwertzeichen-Sammler-Verein Köln von 1947. Ein zunächst kleiner Kreis von Briefmarkenfreunden trafen sich in der trotz der Bombenangriffe auf Köln erhalten gebliebenen Gaststätte „Haus NIESTERS“ auf der Neusser Strasse. Diesem Kreis schlossen sich im Laufe der Zeit durch entsprechende Mundpropaganda immer mehr interessierte Briefmarkensammler an, die sich sonntags zum regelmäßigen Tausch trafen. Es fanden gegenseitige Besuche weiterer Sammlervereine statt, die sich zwischenzeitlich auch neu gegründet haben. Zu den Besuchern zählten die Herren Dr. Mehl, Wermes, Knoche, Krings und Bodenheim u.a.- ca. 10 bis 15 Sammler. Aber auch der damalige Vorsitzende des 1946 wieder zugelassenen Bezirksverbandes Köln-Aachen im „Bund Deutscher Philatelisten (BDPh)“ der Nordrhein-Provinz und Westfalens, Heinrich Schlemmer, gehörte zu diesen Sammlerfreunden. Dieser empfahl den Sammlerfreunden in Köln-Merheim (linksrheinisch), einen eigenen Verein zu gründen, da im Kölner Norden bisher keiner existiere. Damit war der Gedanke zur Gründung des „Postwertzeichen-Sammler-Vereins MERKUR KÖLN von 1947“ geboren.
Mit dem November 1947 beginnt die nunmehr 59jährige Geschichte unseres Vereins. In Anwesenheit des Bezirksvorsitzenden Heinrich Schlemmer gründete in der „Gaststätte „Zur Post“ in Köln-Merheim (lrh.), Neusser Strasse, eine kleine Gruppe von Briefmarken-Sammlern den Postwertzeichen-Sammler-Verein MERKUR von 1947“. Von der Versammlung wurde einstimmig folgender Vorstand gewählt:
1. Vorsitzender Hs. Wermes Köln-Merheim lrh. Lobositzstrasse 8
2. Vorsitzender Dr. C. Mehl Köln-Merheim lrh.
Kassierer Erich Bodenheim Köln Riehl
Schriftführer Karl Mohr Köln-Merheim lrh.
Tauschobmann W. Schlagehahn Köln-Merheim lrh.
Eines der Gründungsmitglieder, nämlich Walter Knoche aus Köln, ist noch heute aktiv im Verein tätig. Seit der Gründung unterstützt er den Verein durch aktive Teilnahme in den verschiedensten Positionen. Neben Walter Knoche gehören aber auch die Mitglieder Lothar Berger und Mathias Richartz zu den ersten Mitgliedern des PSV MERKUR. Sie traten gleich im ersten Gründungsjahr als Mitglieder dem Verein bei und unterstützen diesen auch heute noch entsprechend ihren Möglichkeiten. Sie haben mit weiteren bereits verstorbenen Mitgliedern in den Anfangsjahren in enger Zusammenarbeit mit dem damals gewählten Vorstand beim Aufbau des heute im Kölner Raum angesehenen Briefmarken-Verein MERKUR die Pionierarbeit geleistet.
Bereits am 30. November 1947 legte der neugewählte Vorstand die Versammlungs- und Tauschtage fest. Danach sollten die Versammlungs- und Tauschzusammenkünfte jeden 1. Sonntag im Monat um 10.00 Uhr im Vereinslokal „Zur Post“ ausschließlich für Mitglieder stattfinden, wogegen jeden 3. Sonntag im Monat in der Gaststätte „Trettin“ in Köln-Merheim lrh. Tauschzusammenkünfte auch für Gäste durchgeführt wurden. Bis zum heutigen Tag ist es bei dieser Festlegung geblieben mit der einzigen Ausnahme, das es heute zu keiner Trennung mehr von Vereinsmitgliedern und Gästen kommt.
Für die Gründer des PSV MERKUR 1947 war es so kurz nach Kriegsende nicht einfach, ihre eigenen Ideen und die der wenigen Mitglieder in die Tat umzusetzen in einer Zeit, wo die Menschen auch in Köln nur Gedanken ans Überleben hatten. Dafür war die Zeit einfach noch nicht reif genug. Es herrschte noch ein Ausnahmezustand, der durch die allgemeine Armut, schlechte Ernährung, schlechte Kleidung und elende Unterkünfte geprägt wurde. Auch waren die Erinnerungen an den Großangriff auf Köln im Mai 1942, der die Stadt in großen Teilen in Schutt und Asche legte, noch allzu deutlich erkennbar. Erst die Währungsreform 1948 sollte die Wende und damit Leben in die kulturelle Landschaft Kölns mit sich bringen. Für die Gründungsväter des PSV war dies auch der Startschuss, die Mitglieder ständig zu mobilisieren, zu informieren und Hilfestellung bei dem Aufbau von Sammlungen zu geben. In dieser Zeit erhielten die Briefmarken-Vereine indirekt Unterstützung durch die großen Händler, die sich mit Marken und Neuheitenlisten auf dem Briefmarkenmarkt bemerkbar machten, so wie einst die Firma Richard Borek, die erstmalig 1947 eine Deutschlandliste (Teil I.) herausbrachte.
Der ständige Dialog der Gründungsväter des PSV MERKUR Köln von 1947 mit den Mitgliedern und auch die gesamten Umstände, die der verlorene Krieg für Deutschland mit sich brachte, und insbesondere die vielen Briefmarkenausgaben, die nach 1945 erschienen, machten die Briefmarkensammler sehr neugierig und führte den Vereinen und so auch dem PSV MERKUR Köln von 1947 neue Mitglieder zu. Viele Menschen außerhalb der Vereine wurden erst durch die ständig wechselnden Briefmarken aufmerksam, sie schlossen sich z.T. einem Briefmarken-Verein an und begannen mit dem Aufbau einer eigenen Sammlung, so dass man heute davon sprechen kann, dass die Philatelie durch diese Zeit einen enormen Aufschwung erleben konnte.
Herr Wermes führte als 1. Vorsitzender den PSV Merkur bis 1966 sehr erfolgreich. Unter seiner und unter der Leitung seines zweiten Vorsitzenden Dr. C. Mehl entwickelte sich der Verein auch zahlenmäßig sehr stark. Im Frühjahr 1966 wurde aufgrund der Erkrankung von Hr. Wermes Hr. Walter Knoche in das Amt des 1. Vorsitzender gewählt, der dem PSV Merkur bis 1969 vorstand. Im Frühjahr 1969 gab Hr. Knoche den Vorsitz des Vereins an Hr. Froitzheim ab, der zusammen mit dem 2. Vorsitzenden Hr. Krings, dem Kassierer Hr. Schneider, dem Schriftführer Hr. Sternickel, dem Tausch- und Neuheitenwart Hr. Schumacher und dem Jugendwart Fr. Falkenberg den PSV MERKUR bis zum Frühjahr 1985 führte. Nach Hr. Froitzheim übernahm Hr. Freiburg den Vereinsvorsitz bis zum Frühjahr 1992, der das Amt des 1. Vorsitzenden an Hr. Hubert Schmitz übergab. Im Frühjahr 1998 wurde Hr. Rieß zum 1. Vorsitzenden gewählt und führte dieses Amt bis zum Frühjahr 2003 aus, nachdem Hr. Richartz auf der stattgefundenen Jahreshauptversammlung zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt und Hr. Adam in seinem Amt bestätigt wurde.
Seit dem 07. April 1963 bis heute steht dem PSV MERKUR das Pfarrheim "Heilig Kreuz" in der Kapuzinerstrasse in Köln-Weidenpesch für die Tauschtage zur Verfügung. Von 1947 bis 1949 wurden die Tauschtage jeweils am 1. Sonntag im Monat in der Gaststätte "Zur Post" Neußer Strasse in Köln Merheim lrh. und am 3. Sonntag im Monat in der Gaststätte "Trettin", ebenfalls in Köln-Weidenpesch, Neusser Strasse, durchgeführt und von 1949 bis 1956 nur noch in der Gaststätte "Zur Post" in Köln-Weidenpesch. Ab 1957 bis 1996 fanden die Tauschtage in der Gaststätte "Fischer", Niehler Ecke Wilhelmstrasse statt, bis dann der Pfarrsaal "Heilig Kreuz" für diese Veranstaltungen zur Verfügung stand.
Der Verein hat mittlerweile 70 eingeschriebene Mitglieder. Alle Vorteile einer Mitgliedschaft können wahrgenommen werden, die Belieferung mit Fachzeitschriften, Vermittlung von Briefmarkenprüfungen und Rechtsschutz, sowie die Beschaffung von Neuheiten weltweit.
2001 erhielt der PSV Merkur die Ehrenurkunde des Philatelistenverband Mittelrhein e. V. aus Anlass der 50-jährigen Verbandszugehörigkeit verliehen:
1997 feierte der PSV-Merkur sein 50. jähriges Jubiläum und brachte zu diesem Vereinsjubiläum auch eine Festschrift heraus. Der damalige Oberbürgermeister der Stadt Köln, Norbert Burger, wies in seinem Grusswort darauf hin, ...." dass das Briefmarkensammeln nur selten im Rampenlicht einer breiten Öffentlichkeit stehe und eher zu den stillen Hobbys für Eingeweihte zähle, das aber von jüngeren und älteren Menschen gleichermaßen gepflegt werden und zur sinnvollen Gestaltung der Freizeit beitragen könne....!
Siehe auch tabellarische Übersicht der Vorstände von 1947 bis 2008
Vorstände des PSV MERKUR von 1947 bis 2004
Tauschwart
Mehl, Dr. C.
Schlagehahn
Fischer, Mich.
Sternickel
Fr. Falkenberg
Giersiefer
van d.Braak
van d. Braak
Meetz/Nohr
Nohr/Meetz
Leiter Rundsendedienst
Neuheitenwart
K. H. Richartz
H. Wicharz
W. Frühauf
D. Meetz
R. Knipper
A. Nohr
H. Langstädtler
zZt. nicht besetzt
D. Rodeheger
H. Pütz W. Frühauf
Dr. U. Möller
Aufbau einer eigenen Internet-Homepage
Mit der Neuwahl des Vorstandes in 2003 bemühte sich dieser, die Aktivitäten des Vereins einem breiteren und interessierenden Publikum vorzustellen. Zu dem Zweck erfolgte neben einer großangelegten Werbekampagne auch der Aufbau einer Internet-Webseite mit aktuellen Daten zum Verein, zu den Tauschtagen, Großtauschtagen und Börsen. Somit hatte jedes Mitglied mit Zugang zum Internet die Möglichkeit, sich über vereinsinterne Daten zu informieren. Da jedoch nicht alle Mitglieder- hier insbesondere die älteren Mitglieder - einen Internetzugang haben, erfolgte parallel dazu die Herausgabe einer Informationsschrift mit gleichlautenden Daten und Wissenswertes zum Verein. Diese Herausgebe der INFO-Schrift erfolgt je nach Bedarf zwei bis dreimal im Jahr. Auch hier werden in Fortsetzung die Protokolle, Chronik, Termine und Berichte aufgenommen. Alle diese Maßnahmen dienen dem Zweck, die Mitglieder über diese aufgebauten Informationsschienen immer wieder neu zu motivieren, sie über die Aktivitäten des Vereins zu informieren, um sie gleichzeitig in die Aktivitäten stärker einzubinden. Aber auch die Tausch- und Großtauschtage erhielten durch die Zunahme der Besucherzahlen und nicht zuletzt auch durch die verstärkte Hilfe des Beirates ein neues und attraktives Gesicht. Dem Vorstand ist es gelungen, die Vereinsarbeit auf eine breitere Ebene zu verlagern, so dass seit 2003 nicht mehr nur ein oder zwei Mitglieder die gesamten vorbereitenden Arbeiten für die Tausch- und Großtauschtage zu verrichten hatten. Dieses ist von vielen Mitgliedern gut angenommen worden.
Das Engagement des Vorstandes und der Beiräte wurde in den Jahren 2004 und 2005 mit der Wiederwahl belohnt. Am 12. Februar 2006 soll es auf der stattfindenden Jahreshauptversammlung zur Neuwahl eines Vorstandes kommen. Der amtierende Vorsitzende hat auf einer Vorstandssitzung darauf hingewiesen, dass sich die zur Wahl stellenden Personen darüber im klaren sein müssen, dass im Jahr 2007 das 60. Vereins-Jubiläum stattfindet und alle vorbereitenden Arbeiten in 2006 organisiert werden müssen. Demzufolge wird auf jedes Vorstandsmitglied zusätzliche Arbeit kommen. Bei der Abstimmung und bei der Bereitschaftserklärung zur Annahme eines Amtes sollte dieser Fakt nicht aus den Augen verloren werden. Auf der Jahreshauptversammlung soll es nach Möglichkeit zur Bildung einer Arbeitsgruppe kommen, die sich ausschließlich mit der Organisation des Jubiläums beschäftigt.
Chronik des BSV MOSEL e.V. Köln von 1893
Bevor die Chronik fortgesetzt wird, möchte der Chronist zunächst auf die Vorgeschichte der Verschmelzung zu sprechen kommen, die für den Briefmarken-Sammler-Verein Mosel e.V. Köln von 1893 und somit für die Mitglieder des traditionsreichen Briefmarken-Sammler-Verein von erheblicher Bedeutung ist.
Am 17. Juli 2005 erhielt der Vorstand des PSV Merkur Köln von 1947 vom Vorsitzenden des Philatelistenverband Mittelrhein e.V., Herrn Bernhard Schneider, ein Schreiben des BSV Mosel zur Kenntnis mit der gleichzeitigen Bitte, sich der Sorgen des BSV Mosel anzunehmen und eine Umsetzung wohlwollend zu prüfen. Das Schreiben war vom 1. Vorsitzenden des BSV Mosel, Herrn Helmut Wicharz, verfasst worden. Darin bat er den Landesverband um geeignete Hilfestellung bei der Prüfung der Möglichkeit eines Zusammengehens mit einem anderen Briefmarken-Sammler-Verein im Raum Köln.
Der Vorstand des PSV Merkur hat daraufhin beschlossen, umgehend Kontakt zu Herrn Wicharz aufzunehmen, um weitere Informationen zum Vorgang zu erhalten. In einem gemeinsam geführten Gespräch beider Vorstände stellte sich sehr schnell heraus, dass die Gründe für die angestrebte Verschmelzung darin besteht, dass die Mitgliederzahlen des BSV MOSEL von 1893 e.V. in den letzten Jahren insbesondere durch Überalterung kontinuierlich gesunken sind. Eine Verstärkung und Verjüngung durch Eintritt von Jugendlichen war nicht in Sicht und muss auch situationsbedingt ausgeschlossen werden. Dadurch sind die Beitragseinnahmen gesunken und die wirtschaftliche Grundlage des Vereins geschwächt worden. Es gibt ferner aufgrund der sich verringernden Mitgliederzahlen und der Überalterung der Mitglieder erhebliche Probleme bei der Neubesetzung von Vorstandsämter, die aus den rechtlichen Bestimmungen eines beim Vereinsregister angemeldeten Vereins abzuleiten sind, dass der BSV Mosel aufgrund akuter Überalterung seines Mitgliederbestandes seinen Vorstand nicht mehr personell besetzen konnte, um weiterhin eine aktive Führung als eingetragener Verein im VR des AG Köln sicherzustellen. Helmut Wicharz machte im Gespräch deutlich, dass er ernsthaft bemüht sei, die Substanz des Vereins (36 Mitglieder wurden listenmäßig geführt) zu erhalten. daher auch sein "Hilfeersuchen" an den Landesverband.
Nach anfänglichen ersten Gesprächen zwischen beiden Vorständen wurde sehr schnell deutlich, dass es sinnvoll wäre, einen Sammler-Verein wie Mosel mit langjährigem traditionellen Hintergrund auf der Grundlage einer Verschmelzung aufzufangen. Ziel sollte dabei sein, den Niedergang und Auflösung des Vereins zu verhindern (BGB). Erste konkrete Planungen wurden zwischen den Vorständen beider Vereine eingehend erörtert. In Folgegesprächen konnte ein tragfähiges Konzept einer Fusion auf der Grundlage einer Verschmelzung durch Aufnahme (§§ 2-35, 99-104a UmwG) entwickelt werden, wobei vom BSV Mosel keine Vorbedingungen an eine Fusion gestellt wurden, was die Verhandlungen grundsätzlich erleichterte. Wesentliches Element der Fusion wäre ein sogenannter Verschmelzungsvertrag nach § 4 UmwG (Umwandlungsgesetz), den beide Vereine durch die Vereinsvorstände auszuarbeiten und abzuschließen hätten und der gemäß § 6 UmwG notariell zu beurkunden ist, wobei die inhaltliche Ausgestaltung durch den § 5 UmwG eindeutig geregelt wird. Der Verschmelzungsvertrag würde jedoch nur dann wirksam, wenn die Mitglieder der beteiligten Vereine in einer Mitglieder-Versammlung mit einer Mehrheit von jeweils 3/4 der anweswenden Mitglieder dem zustimmen sollten. Ferner wäre ein Verschmelzungsbericht gemäß § 8 UmwG von jedem beteiligten Verein zu erstellen. Inhaltlich wäre darin eine Erläuterung und Begründung des Verschmelzungsvertrages vorzunehmen.
Die Mitglieder des PSV MERKUR Köln von 1947 und des BSV MOSEL von 1893 Köln e.V. haben auf einer gemeinsamen Mitgliederversammlung am 12. Februar 2006 in einer Abstimmung nach § 13 Abs. 1 und 103 UmwG sich für eine Verschmelzung durch Aufnahme nach dem Umwandlungsgesetz ausgesprochen. So haben 77% (=27) der MItglieder des BSV Mosel und 87% (=57) der Mitglieder des PSV Merkur einer Verschmelzung zugestimmt. Vor dem Hintergrund dieses Ergebnisses haben beide Vorstände nach weiteren Gesprächen sich entschlossen, eine Verschmelzung nach § 99 - 104a UmwG einzuleiten. Als Voraussetzung einer Verschmelzung war jedoch zunächst die Eintragung des PSV Merkur im VR des AG Köln abzuwarten. In einem Entwurf eines Verschmelzungsvertrages gemäß §§ 4 ff UmwG haben die Vorstände beider Vereine schriftlich eine Verschmelzung fixiert. Danach soll das Restvermögen des übertragenen Vereins als Ganzes unter Ausschluss der Abwicklung auf den übernehmenden Verein gegen Gewährung von Mitgliedschaftsrechten an diesen übergehen. Beide Vereine erhoffen sich ferner, durch die Verschmelzung ein Signal setzen zu können für andere Vereine, die ebenfalls in einer solchen Situation sich befinden.
Die Vorteile einer Verschmelzung liegen klar auf der Hand.
1.) Die Auflösung eines traditionsreichen Philatelistenverein wie der BSV MOSEL von 1893 wird vermieden und ein durch Auflösung bedingter Verlust von philatelistischem Fachwissen abgewendet. Ferner wird die Philatelie durch die personelle Verstärkung des PSV MERKUR Köln von 1947 im Großraum Köln auf eine breitere Bassis gestellt. Der vergrößerte Mitgliederbestand ermöglicht damit eine deutlich effektivere Vereinsarbeit. Durch die Verschmelzung sind aber auch drastische Einsparungen bei den Sachkosten (wie Saalmiete für Tauschtage, Kosten für Katalogbeschaffungen etc.) zu erwarten. Auch könnte sich durch den Zugewinn neuer Mitglieder das bisherige Vereinsleben neu positionieren, in dem man neue Anregungen aufgreift und sie mit Billigung und aktiver Mitgestaltung durch die Mitglieder auf ihre praktische Umsetzung prüft und vollzieht. Der BSV Mosel und der PSV Merkur erhalten unter einer neuen und gemeinsamen Homepage ihren eigenen Internet-Auftritt mit regelmäßigen Informationen an die Mitglieder bezüglich der Vereinsaktivitäten.
2.) Wichtig ist, dass durch die Verschmelzung auf den PSV Merkur die Tradition des 1893 gegründeten ältesten Kölner Briefmarken-Sammler-Verein Mosel erhalten bleibt. Der Name des übertragenden Vereins wird sich auch in Zukunft im Briefkopf des übernehmenden Vereins wieder finden. Die Verschmelzung auf den PSV Merkur hat keine negativen Auswirkungen auf den BSV Mosel. Nach Eintragung der Verschmelzung im VR des Amtsgerichts Köln wird auf einer einzuberufenen gemeinsamen Versammlung ein neuer Vorstand gewählt sowie eine neue Satzung verabschiedet. Im neuen Vorstand werden auch Mitglieder des BSV Mosel gewählt. Bei der Festlegung des neuen Vereinsnamen wird auch der Name des BSV Mosel aufgenommen, der dann m VR des AG Köln eingetragen werden wird.In der Zeit vom Februar bis Oktober 2006 fanden die notwendigen administrativen und notariellen Beurkundungen statt und die endgültige Verschmelzung wurde nach registerlichem Vollzug mit Urkunde des VR AG Köln Nr. VR 15102 am 17. Oktober 2006 vollzogen.
Die Plakette wurde auf der Verschmelzungssitzung am 14. April 2006 durch den
1. Vorsitzenden des Philatelistenverbandes Mittelrhein e.V.,
an die ehemaligen Vorsitzenden der Briefmarkenvereine "Mosel" und "Merkur" überreicht.
Mit der Verschmelzung beider Vereine ist es erforderlich, zunächst mit der Chronik des BSV Mosel Köln von 1893 fortzusetzen, bevor anschließend mit einer gemeinsamen Chronik beider Vereine fortgesetzt wird.
Am 1. Januar 1893 wurde unter dem Namen "Briefmarken-Sammler-Verein Mosel" eine Vereinigung von Briefmarken-Sammlern zum Zwecke des Erwerbs von Postwertzeichen nach Maßgabe der Tauschordnung mit dem Sitz in Cochem gegründet. 19 Sammler waren es, die sich in Cochem am Neujahrstag zusammen gefunden haben und den Verein gründeten. Darunter waren viele Kölner, denn um die Jahrhundertwende zog es viele Domstaedter in ihrer Freizeit an die Mosel. Vor allem Kaufleute hatten sich in ihrer Freizeit hier kennengelernt. Ein "Premierleutnant" a.D. Sandkuhl aus Cochem wurde zum Obmann gewähl. Hr. Sandkuhl war später Bürgermeister in Kirchberg bei Simmern. Die ersten Mitglieder stammten aus Cochem (4), Koblenz (1), Traben-Trabach (1), Engers (1), Köln (2), Diedenhofen (2), Birkenfeld (6), Mülheim an der Ruhr (1) und Devant-les-ponts bei Metz (1). Darunter waren zwei Damen. Ein Beitrag und eine Aufnahmegebühr wurden nicht erhoben. Dafür organisierten die Helfer des Vereins Tausch- und Verkaufssendungen, die an die Mitglieder versandt wurden. Aus dem Erlös erhielt der Verein 5%. 1893 wurden bereits 88 Hefte in Umlauf gesetzt.
In der am 15.01.1894 erschienenen Mitgliederliste konnten nach einem Jahr Bestehen 128 Mitglieder nachgewiesen werden. Die Mitglieder kamen nicht nur aus allen Regionen an Mosel und Rhein. Das Mitgliederverzeichnis belegte Orte aus ganz Deutschland und aus vielen Teilen Europas (Heddernheim (Ffm), Eisenach, Metz, Hunibach b. Thun/Schweiz, Budapest, München, Berlin, Luxemburg, Stuttgart, Wie, Weimar, Oldenburg, Smiekow bei Prag, sogar Helonan bei Cairo. 20 Mitglieder waren aus dem Stadtgebiet Köln, welche in einer Sektion zusammengefasst waren. Ein Herr Gürtler war der Sektionsleiter, der zusammen mit einem rührigen Herrn Leuffgen nunmehr im Restaurant "Salzrümpchen" regelmäßige Vereinsabende veranstaltete. Auf dem 8. Deutschen Philatelistentag, der von der Kölner Sektion in Köln 1896 ausgerichtet wurde, ist der BSV Mosel in den Bund Deutscher und Österreichischer Philatelisten-Vereine beigetraten. Es wurde nunmehr ein Beitrag in Höhe von 1,-- Mark erhoben. Die Mitgliederzahl betrug 167 Sammler, davon 33 aus Köln. Ende 1899 hat der Obmann wegen zunehmender Amtsgeschäfte seinen Vorsitz niedergelegt.
Ein Herr Blau aus Köln übernahm den Vorsitz, so dass nun der gesamte Vorstand in Köln beheimatet war. Am 1. Januar 1900 trat das Bürgerliche Gesetzbuch in Kraft. Im Jahre 1908 hat sich der BSV Mosel in das Vereinsregister in Köln eintragen lassen. Und damit siedelte der in Cochem 1893 gegründete Verein offiziell an den Rhein um.
Am 03. Januar 1903 feierte der BSV Mosel sein 10jähriges Stiftungsfest. Zu diesem Anlass gab der Verein ein "Liederbuch" heraus, in der die "Festordnung" der Veranstaltung aufgenommen worden war. Das im Original vorliegende Liederbuch gibt einen sehr interessanten Einblick in den Ablauf des Stiftungsfestes wieder, in dem neben Gesangsvorträge, Recitationen, Piano-Vorträge auch philatelistische Verlosungen durchgeführt wurden, die allen Sammlern einen Gewinn versprach.
Die Zeit um die Jahrhundertwende war eine Blütezeit für Briefmarkensammler. "Damals", so der bis 2006 amtierende Vorsitzende des BSV Mosel, Helmut Wicharz, "bestand eine sachliche Notwendigkeit, sich zusammenzuschließen." Nur durch Tausch konnte ein Sammler in den Besitz von vielen verschiedenen Briefmarken gelangen. Der Briefmarken-Sammler-Verein Mosel e.V. galt Zeitgenossen als einer der angesehensten Vereine im damaligen Deutschen Reich. In dieser Zeit gab es keine Sorgen um den Nachwuchs, die heutzutage ständiger Begleiter aller Vorsitzenden sind.
Aus der Reihe der Mitglieder und Vorsitzenden sind aus der Vergangenheit zu nennen:
die Herren Bethke und Drahn als Briefmarkenprüfer,
Professor Zilkens,
die Herren Mosebach, Dr. Gottfried Wolff und Nöltgen sowie
Herr Eichen, Mitbegründer des Vereins, ehemaliger Vorsitzender und langjähriger stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes Mittelrhein.
Ältestes Mitglied ist der im Jahre 1914 geborene und in Köln wohnhafte Walter Jagdmann, der bis Anfang 2006 noch aktives Vorstandsmitglied war und bis dahin das Amt des Schatzmeisters und des Neuheitenwartes ausübte. An dieser Stelle möchten sei Herrn Jagdmann herzlich gedankt für sein Engagement und seine Mühe bei der Mitwirkung der Chronik-Abfassung. Herr Jagdmann erhielt im April 2006 aufgrund langjähriger aktiver und erfolgreicher Vereinsarbeit im Führungsbereich des BSV Mosel die Ehrenmitgliedschaft zuerkannt.
Walter Jagdmann
1993 feierte der BSV Mosel sein einhundertjähriges Vereins-Jubiläum.
Das hundertjährige Bestehen feierten die Mitglieder des
Briefmarken-Sammler - Vereins Mosel zusammen mit
Bürgermeisterin Renate Canisius im Colonius.
(Bild: Niewels)
Hoch über Köln, im Colonius, schauten die Philatelisten - sechzig Mitglieder zählte der Verein noch 1993 - auf ein Jahrhundert der Sammelleidenschaft zurück und blickten nach vorne, ein wenig mit Sorge, aber mit dem Optimismus, dass "Mosel e.V." auch in den nächsten einhundert Jahren für Briefmarkensammler nicht nur in Köln ein Begriff sein wird.
Die Festveranstaltung mit gemeinsamen Festbankett
des Briefmarkensammler - Vereins "Mosel" e.V. Köln
zum 100jährigen Jubiläum fand am
15. Mai 1993 auf dem Colonius, 166m über Köln statt.
Plakette zum 100-jährigen Vereinsjubiläum,
überreicht durch den damaligen Oberbürgermeister der Stadt Köln,
Am 19. April 2006 schlossen die Briefmarkensammlervereine Mosel e. V. Köln von 1893 und der Postwertzeichen-Sammler-Verein Merkur Köln von 1947 einen Verschmelzungsvertrag. Von diesem Tag an bildeten beide Vereine eine gemeinsame Vereinsstruktur, die unter einem neuen Vereinsnamen im Vereinsregister beim Amtsgericht Köln eingetragen wurde.
Pressemitteilung anläßlich des 60jährigen Vereinsjubiläums des PSV Merkur Köln am 27.10.2007
“Tag der Briefmarke 2007“
Briefmarkenausstellung des BSV Mosel-Merkur Köln zu Gast im
Der Briefmarken-Sammler-Verein Merkur Köln von 1947, der im Jahr 2006 mit dem Brief-markensammler-Verein Mosel von 1893 fusionierte und seither den gemeinsamen Vereinsnamen „BSV Mosel-Merkur Köln“ führt, feierte am 27. und 28. Oktober 2007 im Kölner Kar-nevalsmuseum sein 60-jähriges Vereinsjubiläum. Im Rahmen dieser Veranstaltung fand am 28. Oktober 2007 neben dem “Tag der Briefmarke 2007“ eine Jubiläums-Briefmarkenausstellung statt, zu der auch ein Sonderumschlag nebst -stempel aufgelegt wurde. Sonderstempel und Briefumschläge nahmen mit dem Motiv „Kölner Dom“ Bezug auf das Thema “Weltkulturerbe der UNESCO“. Zusätzlich wurde auch ein vom Kölner Karnevalsmuseum herausgegebener Sonderstempel mit einem Sonderumschlag veräußert.
Am Sonntag, dem 28. Oktober 2007, fand gleichzeitig von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr ein Großtauschtag statt, zu dem alle Briefmarkensammler, Vereins- und Tauschfreunde, Händler und auswärtige Gäste herzlich eingeladen worden waren. Ein Sonderpostamt des Erlebnis-Teams der Deutschen Post AG war vor Ort, der den Sonderstempel abschlug.
Die philateliefreundliche Einrichtung des Kölner Karnevalsmuseums bott mit ihrer wunderschönen Eventhalle dem Briefmarken-Sammler-Verein eine geeignete Plattform, um nicht nur den Philatelisten, sondern ganz besonders auch den übrigen Besuchern des Museums die Welt der Briefmarken näher zu bringen. Die Briefmarkenausstellung war allen Interessierten kostenfrei zugänglich.
Der Vorsitzende des Landesverbandes Mittelrhein, Herr Bernhard Schneider, hatte zu Beginn der Tagesveranstaltung „Tag der Briefmarke“ am 28.10.2007 die Jubiläums-Ausstellung eröffnet.
Kölner Karnevalsmuseum, Maarweg 134-136, 50825 Köln, www.kk-museum.de
Kontakt BSV Mosel-Merkur Köln: Wilhelm Frühauf, Tel. 0221.986 23 07
Briefumschläge mit privatem Zudruck
des Kölner Karnevalsmuseum
Sonderstempel des BSV Mosel-Merkur
Bildergalerie zum 60-jährigen Vereinsjubiläum des PSV Merkur Köln
am 27./28. Oktober 2007 im Kölner Karnevalsmuseum
Erster Platz bei der Mitgliederwerbung 2007
Der Landesverband Mittelrhein hat, um den sinkenden Mitgliederzahlen entgegenzuwirken, vor einigen Jahren eine Mitgliederwerbeaktion ins Leben gerufen mit dem Ziel, Vereine mit einem Geldpreis auszuzeichnen, die im abgelaufenen Geschäftsjahr den höchsten Mitgliederzuwachs zu verzeichnen hatten. Für das Jahr 2007 ging der 1. Preis an den BSV Mosel-Merkur für acht neue Mitglieder. Mit der Urkunde übergab der 1. Vorsitzende des LV Mittelrhein, Herr Bernhard Schneider, dem 1. Vorsitzenden des BSV Mosel-Merkur, Herrn Karl-Heinz Richartz, eine Prämie in Höhe von 75,00 Euro.
Führung durch das Kölner Karnevalsmuseum
Der BSV Mosel-Merkur führte am 8. Juni 2008 eine Führung durch das Kölner Karnevalsmuseum durch. Es war ein interessanter Nachmittag, zählt doch das Kölner Karnevalsmuseum als größtes im deutschsprachigen Raum. Es präsentiert die Geschichte und die Vielfalt des Karnevals von seinen Anfängen bis in die heutige Gegenwart. Von der Antike über Mittelalter, Barock- und Franzosenzeit, Romantischer Karneval, Kaiserzeit, Weimarer Republik/Nationalsozialismus, Nachkriegszeit bis in die Neuzeit vermitteln Exponate mannigfaltiger Art. Dem Rundgang durch die einzelnen Epochen schließt sich am Ende der Historischen Sammlung eine besondere Erlebnispräsentation zum Thema Straßenkarneval an. Großobjekte (wie Festwagen, Figuren etc) lassen die Fünfte Jahreszeit das gesamte Jahr über zu einem tollen Erlebnis werden.
Im Dezember 2008 trafen sich die Mitglieder zum Abschluss des Jahres zu einem gemeinsamen Weihnachtsessen in dem Restaurant Keule in Köln zum Teil in Begleitung ihrer Ehefrauen. Es war ein geselliger und gemütlicher Abend mit vielen Gesprächen untereinander, völlig losgelöst von Tauschtagen und Großtauschtagen. Der Vorstand wird bemüht sein, dieses gemeinsame Treffen zum Abschluß des Jahres zu einer ständigen Einrichtung zu machen.
Dritter Platz bei der Mitgliederwerbung 2008
Auch im Jahr 2008 war es dem Vorstand gelungen, eine Mitgliederwerbung mit positivem Ausgang durchzuführen. Mit der Werbung von 5 Neumitgliedern belegte der Verein den dritten Platz. Für diesen Erfolg sprach der Philatelistenverband Mittelrhein e.V. dem BSV Mosel - Merkur die herzlichsten Glückwünsche aus und überreichte dem 1. Vorsitzenden am 26. April 2009 auf der 71. Verbandstagung des Philatelistenverband Mittelrhein e.V. in Wassenberg eine Urkunde sowie einen Scheck in Höhe von 12,50 € als Preisgeld.
Der Kölner Briefmarken-Sammler-Verein Mosel-Merkur ehrt ein langjähriges Mitglied
Am 18. April 2010 feierte der stellvertretende Vorsitzende des Briefmarken-Sammler-Verein Mosel-Merkur von 1893 und 1947 Köln e.V., Helmut Wicharz seinen 80. Geburtstag in großer Runde.
Der Vorsitzende des BSV Mosel-Merkur, Karl-Heinz Richartz, nahm dieses Ereignis zum Anlass, den Jubilar in Würdigung seiner besonderen Verdienste in der Vereinsarbeit der Philatelie, insbesondere aufgrund langjährig ausgeübter Führungsaufgaben in den Vereinsorganen BSV Mosel und Merkur Köln mit der hohen Auszeichnung zum Ehrenvorsitzenden zu ernennen. Helmut Wicharz war u.a. über 20 Jahre Vorsitzender und über 30 Jahre Rundsendeleiter des BSV Mosel bzw. Mosel-Merkur. Als äußeres Zeichen der Dankbarkeit und der Anerkennung händigte Karl-Heinz Richartz unter dem Beifall aller Anwesenden dem Jubilar im Namen des Vereins die Ehrenurkunde aus. Von den Mitgliedern des Vereins erhielt Helmut Wicharz für sein Hobby einen Satz persönlich gestalteter Plusbriefe-Individuell als Geschenk überreicht. Das Bild auf der 55 Cent-Briefmarke zeigt Helmut Wicharz zusammen mit seiner Ehefrau Helga in einem kostümierten Aufzug, um neben der Philatelie auch seine tiefe Verbundenheit mit dem Kölner Karneval zu verdeutlichen.
Rückblickend war es ein schöner runder Geburtstag, der durch Auftritte der Großen des Kölner Karnevals zusätzlich gekrönt wurde.
Der Jubilar mit Ehefrau
Doppeljubiläum des Briefmarkenvereins "Siegburger Briefmarkenfreunde e.V."
Aus Anlass des Doppeljubiläums des Briefmarkenvereins "Siegburger Briefmarkenfreunde e.V." überreichte der erste Vorsitzende des BSV Mosel-Merkur am 15. Oktober 2011 dem Vorsitzenden der Siegburger Briefmarkenfreunde, Herrn Lothar Schmitz, eine Urkunde. Bei der Übergabe der Urkunde betonte der Vorsitzende Karl-Heinz Richartz die hohe philatelistische Akzeptanz, die der Vorsitzende mit seinem Verein in der gesamten Region geschaffen und damit auch das Ansehen des Vereins merklich mitgeprägt hat. Seinen Aussagen zufolge können die Siegburger Briefmarkenfreunde heute auf einen gesunden und personell starken Verein zurückblicken.
75. Landesverbandstag des Philatelistenverbandes Mittelrhein in Köln
Der Philatelistenverband Mittelrhein richtete am 10. März 2013 seinen 75. Landesverbandstag in Köln aus.
Gastgeber war der Briefmarken-Sammler-Verein Mosel-Merkur von 1893 und 1947 Köln e.V. Die Veranstaltung fand im Liebfrauenhaus an der Adamsstraße 21 in 51063 Köln-Mülheim statt. Die Briefmarkenfreunde des Philatelistenverbandes Mittelrhein erinnerten mit einem Sonderstempel und einer Ganzsache mit privatem Zudruck an das Jubiläum. Auch die Deutsche Post war vor Ort.
Erster Platz bei der Mitgliederwerbung 2013
Für das Jahr 2013 ging der 1. Preis nach 2007 wieder an den BSV Mosel-Merkur für neun neue Mitglieder. Mit der Urkunde übergab der 1. Vorsitzende des Philatelistenverband Mittelrhein, Herr Klaus Goslich, dem 1. Vorsitzenden des BSV Mosel-Merkur, Herrn Karl-Heinz Richartz, eine Prämie in Höhe von 75,00 Euro.
120 Jahre BSV Mosel-Merkur
120 Jahre ist er nun schon alt, der Briefmarken-Sammler-Verein Mosel-Merkur von 1893 und 1947 Köln e.V.
Zum diesjährigen Jubiläum wurde unserem Vorstand eine Tafel vom Bund Deutscher Philatelisten e.V. überreicht.
Am 22.März 2014 verstarb nach schwerer Krankheit unser langjähriges Vereinsmitglied und Ehrenvorsitzender des Brief-marken-Sammler-Vereins MOSEL-MERKUR e.V. Köln im Alter von 83 Jahren.
In Dankbarkeit nehmen wir Abschied von einem Sammler-freund und Kameraden, der dem Bund Deutscher Philatelisten über 57 Jahre die Treue hielt.
Von April 1986 bis April 2006 leitete Helmut Wicharz den ältesten Briefmarkenverein von Köln, den BSV MOSEL Köln, als erster Vorsitzender. Zusätzlich bekleidete er das Amt des Rundsendeleiters von 1976 bis 2006.
2006 leitete er die Fusion mit dem PSV MERKUR ein. Von 2006 bis 2010 war er stellv. Vorsitzender und Rundsendeleiter im BSV MOSEL-MERKUR Köln. Im April 2010 wurde er zum Ehrenvorsitzenden des Vereins ernannt. Für langjährige Verdienste im Rahmen seiner philatelistischen Aktivitäten erhielt Helmut Wicharz mehrfache Auszeichnungen.
Mit Helmut Wicharz verliert der Verein eines seiner aktivsten Mitglieder. Sehr geschätzt wurde seine umgängliche, locker freundliche Art. Helmut Wicharz wird dem Verein sehr fehlen und bei allen lange in angenehmer Erinnerung bleiben. Wir werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.
Am 24.Juli 2015 verstarb nach langer und schwerer Krankheit unser langjähriges
Vereinsmitglied und Ehrenvorsitzender des Briefmarken-Sammler-Vereins
Mosel-Merkur Köln von 1893 und 1947 e.V.
Herr Wilhelm Adam
Ritter des Ordens vom Heiligen Papst Silvester
Tief bewegt nehmen wir Abschied von unserem Ehrenvorsitzenden
Wilhelm Adam wurde am 12. September 1932 in Köln geboren. Im April 1945 nach einem Großangriff auf Köln zog er mit seinen Eltern im Treck von Köln nach Thüringen und kehrte später in einem Flüchtlingspulk in seine Heimatstadt Köln zurück, wo er zunächst die Schule weiter besuchte. Nach Schulabschluss ging er auf die weiterführende Elektriker-Schule und machte seinen Abschluss. Über entsprechende Kontakte und nach erfolgreicher Bewerbung erhielt er eine im Verwaltungsbereich angesiedelte Anstellung bei der Colonia -Versicherung (heutige AXA- Versicherungs-Gesellschaft Köln), wo er bis zum Eintritt in den Ruhestand tätig war.
Wilhelm Adam war schon mit jungen Jahren sehr stark sozial eingestellt und engagiert. Neben seiner hauptberuflichen Tätigkeit traf er im späteren Verlauf der Kirchengemeinde seines Wohnortes Mülheim bei. Später wählte ihn die Gemeindevertretung sowohl in den Pfarrgemeinderat als auch in den Kirchenvorstand. Beide Ämter bekleidete er bis kurz vor seinem Tod. Bei Kirchenfesten und Arbeitseinsätzen war er maßgeblich beteiligt und sehr engagiert tätig. Am 01. Januar 1963 trat er dem in (Köln) Weidenpesch angesiedelten Postwertzeichen-Sammler- Verein als Mitglied bei. Im Laufe der Jahre nahm er verschiedene Ämter im Vorstand wahr und zeigte in seinen Aktivitäten ein starkes Engagement. So unterstützte er im Jahre 2006 in seiner Eigenschaft als stellvertretender Vorsitzender des PSV Merkur die angestrebte Fusion von PSV Merkur und BSV Mosel zum neu aufgestellten Verein „BSV Mosel-Merkur Köln von 1893 und 1947“.
Wilhelm Adams Persönlichkeit, verbunden mit der ihm eigenen, unermüdlichen Schaffenskraft,hat der Briefmarken-Sammler-Verein Mosel-Merkur sehr viel zu verdanken. Mit seiner natürlichen Fröhlichkeit und seiner Ausgeglichenheit sowie seine zuvorkommende ruhige Art war er für viele ein Freund und Kamerad. Mit Beginn seiner Augenerkrankung war er schmerzlich gezwungen, ihm sehr lieb gewonnene Aufgaben sowohl in der Gemeindearbeit als auch im Kirchenvorstand und im Briefmarken-Sammler-Verein abzugeben.
Der BSV Mosel-Merkur wird ihn sehr vermissen und ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.
RHEIN-RUHR-POSTA 2017
Unser Sammlerfreund Helmut Kutzelnigg erhielt auf der RHEIN-RUHR-POSTA 2017 für sein Exponat
" Der Warenverkehr während der Hansezeit"
eine Urkunde im Range einer Vermeil-Medaille. Der Vereinsvorstand gratuliert ganz herzlich.
70 Jahre Mitgliedschaft im Verein Mosel-Merkur
Für seine 70 jährige Mitgliedschaft in unserem Verein wurde am 06.08.2017
Sammlerfreund Walter Knoche von unserem ersten Vorsitzenden
Karl-Heinz Richartz geehrt.
Sammlerfreund Joachim Messerschmidt wurde dieses Jahr mit Gold für sein Exponat
"Kennzeichen von Einschreibebriefen Kölner Postämter 1875-1945"
auf der RHEIN-RUHR-POSTA`17 in Leverkusen ausgezeichnet
Ebenso wurde er mit Gold für sein Exponat
"Notmaßnahmen bei der Kennzeichnung von Einschreibebriefen Kölner Postämter 1945-1948"
auf der PHILA-TOLBIAC in Zülpich ausgezeichnet
125 Jahre BSV Mosel-Merkur
auf dem Landesverbandstag in Hennef überreichte Herr K.H. Grebe unserem 1. Vorsitzenden K.-H. Richartz eine
Urkunde zum 125 jährigen bestehen des Vereins BSV-Mosel-Merkur
Am 11.März 2018 wurde der Briefmarken-Sammler-Verein MOSEL-MERKUR von 1893 und 1947 Köln e.V.
im Rahmen des Wettbewerbs "Mitgliederwerbung 2017"
mit einem Zugang von 5 Neumitgliedern mit dem 1. Platz ausgezeichnet.
Die Urkunde und einen Scheck über 75 EUR überreichte der 1.Vorsitzende des Philatelistenverband Mittelrhein,
Herr Klaus Goslich unserem 1. Vorsitzenden Herrn K.-H. Richartz

References: § 4
 § 6
 § 5
 § 8
 § 13
 § 99