Source: https://issuu.com/amtsblaetter/docs/amtsblatt_fg_20110126_komplett.pdf
Timestamp: 2016-12-11 14:47:42+00:00

Document:
OB: „Wir sind am Scheideweg: Region der
Zukunft oder kleiner werdende Kleinstadt?“
Neujahrsempfang der Stadt Freiberg 2011 – Ansprache des Oberbürgermeisters*
die Oberbürgermeisterin von Gentilly
konnte im vorigen Jahr wegen einer Erkrankung nicht am Festakt anlässlich 50
Jahre Städtepartnerschaft Freiberg-Gentilly
Diese Partnerschaft ist etwas Besonderes, weil unsere Städte eigentlich Vorreiter
waren für ein Europa in unserem heutigen
Verständnis und alle Zeiten überdauert hat.
Heute Morgen haben wir mit Vertragsunterzeichnung eine neue Etappe dieser
Nr. 2 · 26. Januar 2011
Partnerschaft begonnen und Frau Tordjmann hat sich anlässlich dieses besonderen
Jubiläums in das Ehrenbuch der Stadt Freiberg eingetragen.
Der Lauf der Zeit steht sonst vor allem
zum Jahreswechsel immer wieder im
Mittelpunkt des allgemeinen Interesses.
Offensichtlich hängt das mit den Besonderheiten der Zeit „zwischen den Jahren“ zusammen. Das ist die Zeit zwischen
Weihnachten und dem 6. Januar, deren
Ursprung zu Beginn der neuen Zeitrechnung im Streit über den genauen Zeit-
Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm (Mitte) mit den Bürgerpreisträgern 2010:
Josef Sykora (l.) und Hermann Fleischer.
Foto: SV/ Mildner
punkt der Geburt Christi lag und die seit
jeher als Phase der Besinnung und des
Ausblicks gilt.
Abgesehen davon, dass die besinnlichen
auch schon so manchen um die Besinnung
gebracht haben, ist das Jahresende ja kein
wirkliches Ende und das neue Jahr kein
richtiger Anfang, sondern nur ein Weiterleben unter dem Eindruck und mit den Erfahrungen der vergangenen zwölf Monate.
Allerdings macht die neue Jahreszahl
wohl den einzelnen Menschen (manchmal
gegen seinen Willen) reifer, jedoch noch
lange nicht die Menschheit, wie täglich
schlechte Nachrichten beweisen. Nichts
lähmt aber die Flügel der Seele so sehr wie
Unsicherheit, Befürchtungen oder Angst.
Und genau deshalb wird das neue Jahr immer wieder mit besonderen Erwartungen
und Hoffnungen begrüßt.
Zwischen den Jahren hatten meine Frau
und ich unsere Enkel zu Besuch. Wir haben
zu Hause eine alte Standuhr mit wunderschönem Gong, die mich seit frühester Jugend begleitet und die nun auch die Enkelkinder fasziniert, ohne sie bereits zu verstehen. Die Uhr mit ihrer Zeiteinteilung ist
ja auch ein Kulturprodukt, muss erlernt
werden und Kinder leben in den ersten Jahren vor allem im Hier und Jetzt.
Zeit ist dann ein spielendes Kind und
Werte sind Wurzeln, die bereits in jungen
Jahren Flügel verleihen.
Was für Kinder gut ist, kann für Erwachsene nicht falsch sein und Werte wie
Achtung und Anteilnahme, Ehrlichkeit und
Vertrauen, Freundlichkeit und Fürsorge, Gerechtigkeit und Toleranz, Verlässlichkeit
und Wertschätzung sind auch in jeder anderen Gemeinschaft unerlässlich, sind tragfähige Flügel, wenn man es im Umgang
miteinander ernst meint und glaubwürdig
Unser Neujahrsempfang ist eine Tradition zur Ehrung engagierter Bürger, die
sich diesen Werten besonders verpflichtet fühlen, aber auch, um im Rückblick
und Ausblick innezuhalten. Nicht um aufzulisten, was wir alles getan haben oder
tun wollen, sondern um ausgewählte Themen gegebenenfalls auch kritisch zu würdigen.
Das geht natürlich nur mit dem richtigen
Überblick, wenn der Kopf nicht in den Wolken steckt. Und deshalb fliegen wir mal in
diesem Jahr, keineswegs abgehoben über
den Dingen, sondern nur der besseren Sicht
schwebte zum Neujahrsempfang des Oberbürgermeisters sinnbildlich
„über den Wolken“. Denn
Veranstaltung, welche
durch die Mittelsächsische Philharmonie musikalisch in begeisternder Form begleitet wurde.
„Über den Wolken“ kann ein Synonym für Abgehobenheit sein, fernab der Bodenständigkeit
der Sachsen. „Über den Wolken“ kann aber auch
bedeuteten, dass die vermeintlich großen Probleme aus der Vogelperspektive ganz klein erscheinen. Eines ist sicher: Auch Freiberg bleibt
auf dem Boden der Realität. Dass diese bei uns
finanziell etwas besser ist, als anderswo, wurde
in der Vergangenheit durch richtige Entscheidungen erarbeitet, die sich heute auszahlen.
Ebenso zukünftig auszahlen werden sich hoffentlich die Initiativen zum Baubeginn der Ortsumgehung Freiberg. Hier hat unser Oberbürgermeister zum Neujahrsempfang sehr deutliche Worte gefunden, die mit spontanem Beifall
unterstützt wurden. Ja, die Umgehungsstraße
ist notwendig: für die Menschen der Stadt, den
Handel und die Industrie. Sie ist überfällig, denn
jeder Tag Verzögerung schadet der Entwicklung
Freibergs. So sind die Verkehrsverhältnisse sehr
angespannt, die Anwohner von Lärm und
Schmutz betroffen und die Weiterentwicklung
unserer Industrie gefährdet. Der Verkehr kann
eben nicht einfach über den Wolken stattfinden, er benötigt Wege und Straßen. Hier sollte
man ebenso die Probleme einmal aus der Vogelperspektive betrachten. Sind diese wirklich
so groß, wie sie uns immer dargestellt werden?
Auch ich bin für Umweltschutz, auch ich finde
es bedauerlich, dass Bäume gefällt werden
müssen. Aber Umweltschutz ist auch Menschenschutz, die Bäume können an anderer
Stelle wieder aufgeforstet werden, die Menschen an den Hauptverkehrsstraßen unserer
Stadt können nicht ohne weiteres woanders
hinziehen. Lassen Sie uns dafür eintreten, dass
der längst überfällige Baubeginn erfolgt und
damit die Sonne wolkenlos über Freiberg
24 Geburten kleiner Freiberger gab es im Dezember, informiert das Standesamt. Insgesamt haben zehn Mädchen und
14 Jungen das Licht der Welt erblickt.
Milla Christina, Odina, Sara Josefine, Maja, Seraphina,
Sara, Stella Viktoria, Penelope, Caroline, Thalia-Shirin
Johannes, Jamie Lucas, Niklas Dietmar, Jonas, Luca,
Finley Tom, Vincent Mario, Theodor Dieter, Tobias, Noah
Jan, Noel Karl-Heinz, Emil Felix, Stenley Ken-David,
berät Dienstag
Die nächste Sprechstunde des Friedensrichters Christian Kluge ist am kommenden Dienstag, 1. Februar, von 16 bis 18 Uhr.
Sie findet im Rathaus am Obermarkt statt:
im Zimmer 104, neben der Poststelle.
Sprechstunde des Friedensrichters ist jeweils am ersten und dritten Dienstag des
Monats. Zu erreichen ist der Friedensrichter während der Sprechzeit auch unter der
Freiberger Rufnummer 273 137 oder per EMail unter Friedensrichter@Freiberg.de.
Maritta Börner
Horst Gentzel
Gertraude Schierhorn
Erika Fröhner
Dr. Christine Rosenberg
Eberhard Küttner
Gerd Ernstberger
Erika Kirbach
Karlheinz Zeun
Siegrun Haubold
Ingeburg Behnke
Egon Hähnel
Gisela Jerabek
Markulf Lüttschwager
Elke Dörfer
Gerd Voland
Volkmar Klaußnitzer
Reiner Rebentisch
Ingeborg Clauß
Eberhard Weigoldt
Edith Kopatsch
Heidemarie Wissuwa
Manfred Einenkel
Ursula Eppendörfer
Wanda Eckhold
Ursula Bledau
Claus Otte
Dr. Egon Stelzner
Gottfried Kröner
Siegfried Houschka
Hubert Radeck
Waltraut Kirstein
Dr. Jürgen Wiehe
Helfried Leonhardt
Anna-Maria Hieke
Ursula Pönig
Klaus Bartscherer
Dr. Helga Hildebrand
Walli Kirsch
Thea Reuter
Elvira Sohr
Klaus Söllinger
Sonni Reichardt
Dr. Dieter Eidner
Helmut Siegismund
Lieselotte Steyer
Manfred Gerstel
Christa Waldeck
Dr. Günter Zimmermann
Ilse Rothe (91)
Melanie Wüstling (91)
Käthe Scheffrahn (91)
Johanna Meutzner (91)
Johanna Voigt (91)
Annelies Schlemmer (91)
Gertrud Würker (91)
Walter Menzel (91)
Erika Drechsel (91)
Ernst Sziedat (91)
Ruth Bär (91)
Ilse Bedrich
Lieselotte Gerstel
Ursula Profeld
Dorothea Cramm
Hertha Schreiter
Frieda Troll
Edith Schöbel
Elfriede Röder
Erna Hainke
Johanne Schmiedgen
Ilse Zion
Elfriede Glöckner
Käthe Hegewald
Ilse Herklotz
Charlotte Taeschner
Annelies Uhlmann
Edgar Hainke
Ruth Hill (94)
Irene Mayer (94)
Marianne Schmidt (94)
Ilse Liebert (95)
Helene Wollmann (96)
Gertrud Walther (98)
Lynne Hodson Chidester und James Ray
Chidester JR
Karin und Klaus Weber
Gertraude und Hans Göhler
Helga und Wolfgang Kluge
Laudationes für die Bürgerpreisträger 2010
„Energie für Freiberg“
Sykora, sehr geehrte
Frau Sykora,
Es ist mir eine besondere Ehre und Freude
zugleich, heute einen
Bürger zu würdigen, der
sich um die Themen
Energieberatung in Freiberg verdient gemacht hat wie kaum ein anderer.
„Energie für Freiberg“ - mit diesem Titel kann man das Lebenswerk des heute
hier zu Ehrenden überschreiben. Seine
Energie war und ist es, die geholfen hat,
nachhaltige und langtragende Projekte auf
den Weg zu bringen. Ob es nun der Freiberger Agenda Prozess, der Energiestammtisch oder der European Energy Award ist;
an vielen Stellen hat Herr Sykora nicht nur
Spuren hinterlassen, sondern Bleibendes
Als 1991, kurze Zeit nach den politischen Veränderungen in Deutschland, die
Segnungen moderner Energieanwendungsanlagen, Haustechnik und Gebäudesanierung den Bürgern zur Verfügung
standen, war der Beratungsbedarf bei Bürgern und Gewerbetreibenden groß. Als
langjähriger Abteilungsleiter Energetik
beim Forschungsinstitut für Nichteisenmetalle in Freiberg, später dann als Mitglied
des Rates für Energie beim Rat des Kreises
Freiberg, hatte Herr Sykora ausgezeichnete
Erfahrungen im effizienten und sparsamen
Umgang mit Energie, auch wenn die Ursachen hierfür seinerzeit weniger im praktizierten Umweltschutz, sondern nicht selten in der aktiven Mangelverwaltung zu
suchen waren. Durch Teilnahme an Seminaren, Weiterbildungsmaßnahmen aber
auch durch seine Lektorentätigkeit, hat Herr
Sykora sein Fachwissen bis heute ständig
aktualisiert und gibt dieses gern an andere
Herr Sykora, als ausgewiesener Fachmann, fand damals schnell Gleichgesinnte, denen das Thema zwar nicht in
die Wiege gelegt, aber die es sich zur
Aufgabe gemacht haben, das Thema
Energie, in all ihren Erscheinungsformen
zu beleuchten. Gemeinsam gründeten sie
den Freiberger Energiestammtisch, der
weit über die Grenzen unserer Stadt hinaus Beachtung und sogar Nachahmung
gefunden hat. Nicht zuletzt seinen vielfältigen Tätigkeiten in Fachgremien, als
Ausbilder in der IHK und als Berater, aber
vor allem seinem persönlichen Engagement ist es zu verdanken, dass der
Stammtisch seit inzwischen fast 20 Jahren Referenten und aktuelle Themen präsentieren kann, die Monat für Monat bis
zu 100 interessierte Bürger, Lehrkräfte
und Studenten unserer Uni, aber auch
Gäste aus dem Umland in den Seminarraum der Stadtwerke auf den Wasserberg
zieht. Selbst in sächsischen Ministerien,
den Parteien und deutschlandweit tätigen Verbänden und Vereinen ist der Frei-
Lieber Hermann, liebe
Familie Fleischer,
Films über Hermann
Fleischer in unserem
Bordfernsehen teile ich
Ihnen mit, der heutige
Flug „über den Wolken“
muss an dieser Stelle
unterbrochen werden. Wir sind zu einer
Zwischenlandung gezwungen, denn unser
nächstes Ziel sind die Untertagebereiche
Das edle Metall aus dem Erz der Erde
war es, das Freiberg Reichtum brachte und
Sachsen über die Grenzen hinaus bekannt
gemacht hat und die, die es förderten, haben Jahrhunderte lang die Traditionen ihres Berufsstandes bewahrt. Und noch heute,
nach dem das Berggeschrey schon lange
verklungen ist, sind es Menschen wie Hermann Fleischer, die diese Traditionen weiter mit Leben erfüllen. Obwohl er als
Schlosser und Meister nie im Bergbau gearbeitet hat, gilt sein Interesse seit Jahren
der Geschichte des Montanwesens.
So fand Hermann Fleischer im Jahr 1991
den Weg in den Freiberger Knappenverein.
Ihm war von Anfang an klar, nur in einer
schmucken Uniform durch die Bergstädte
zu ziehen, langt nicht. Er wollte und will die
Traditionen des Montanwesens mit Leben
erfüllen. Getreu seinem Lebensmotto „Du
bist nichts im Ganzen, wenn du ihm nicht
dienst“ war er dabei, als 1993 der Chor unseres Vereins seine ersten Gesangsstunden
nahm. Nach kurzer Vereinszugehörigkeit
übernahm Hermann die organisatorische
Leitung des gemischten Chores und unterstützt damit den musikalischen Leiter. Dabei war sein Ziel, nicht nur zu üben, sondern das umfangreiche Liedgut der Bergleute auch anderen Menschen bekannt zu
machen. Es entstanden Veranstaltungen,
die in der Weihnachtszeit aus Freiberg
kaum noch wegzudenken sind, wie das vorweihnachtliche Konzert im Stadt- und
Bergbaumuseum. Mit weiteren Vereinsmitgliedern ist er seit vielen Jahren dabei,
wenn die Freiberger Weihnacht organisiert
und dann hier in der Nikolaikirche aufgeführt wird. Als im Vorstand die Idee geboren wurde, ein Vereinsliederbuch zu schreiben, war allen klar, wer dies umsetzt. Heute
hat jedes Vereinsmitglied das schwarze
Heftchen aus der Feder von Hermann Fleischer in seinem Besitz. Nur mit der Umsetzung gibt es Probleme, denn die meisten
Vereinsmitglieder beherrschen zwar ihr
„Glück-auf-Lied“, doch solche schönen
Bergmannslieder wie „Wenn schwarze Kittel scharenweise“ gehen noch nicht so über
die Lippen. Vielleicht eine neue Aufgabe
für den heute Geehrten.
Wenn Hermann Fleischer mit mehreren
Mappen unter dem Arm zur Vorstandssitzung der Historischen Freiberger Berg- und
Hüttenknappschaft erscheint, wissen alle –
die Weihnachtsparaden stehen vor der Tür.
Für jede dieser und aller anderen Aufzüge,
berger Energiestammtisch bekannt und
er genießt einen guten Ruf, was man mir
in persönlichen Gesprächen immer wieder bestätigte.
Doch die Wochen zwischen zwei
Stammtischen sind einem Josef Sykora zu
Deshalb steht er jeden Dienstag und
Donnerstag den Bürgerinnen und Bürgern mit seiner Energieberatung unabhängig und kostenlos zur Verfügung. Ich
weiß nicht genau wieviele Liter Öl, m 3
Erdgas und Tonnen CO2 durch seine Beratungstätigkeit eingespart werden konnten, wieviele Euro die von ihm beratenen
Bürger mehr im Portemonnaie behalten
haben. Ich weiß aber sicher, die Bürger
zum sparsamen Umgang mit Energie zu
beraten und sie dabei zu unterstützen, ist
Herrn Sykoras Mission. Sicher stimmt mir
Herr Sykora zu, wenn ich sage: Energie
kann zwar nicht vernichtet werden, verschwendet aber sehr wohl. Und in den
vielen Gesprächen, die ich mit Herrn Sykora zu fachlichen, aber auch zu sozialen
Themen geführt habe, kam immer wieder eines heraus: „Jede nicht verbrauchte
Kilowattstunde ist die beste Energiepreissenkung“. Mit dieser festen Überzeugung haben inzwischen viele hundert
Bürger sein Büro in der Poststraße verlassen.
Vieles könnte man noch zu Herrn Sykora berichten. Doch egal welches Gremium
in und außerhalb der Stadt seine Erfahrungen zu nutzen suchte; immer ging es
um Energie. Ohne Energie gibt es keine Mobilität, keine Medien, keine Produktion, und
die uns zur Verfügung stehende nutzbare
Energie ist begrenzt. Wenn wir morgen
noch so leben wollen wie heute, müssen
wir jetzt etwas tun. Dies den Bürgern zu
erklären, auf Chancen und Risiken hinzuweisen, ohne sich dabei von Politik oder
Wirtschaft instrumentalisieren zu lassen,
war und ist das unverwechselbare Markenzeichen des Josef Sykora. Faktenwissen, Unabhängigkeit und Diskussionsbereitschaft in der Sache sind die Eigenschaften, die Herrn Sykora auszeichnen und
die nicht nur ich an ihm außerordentlich
Meine Laudatio gibt mir auch die Gelegenheit, die Stadträtinnen und Stadträte
der Stadt Freiberg zu beglückwünschen,
mit der Ehrung von Herrn Sykora den Blick
der Öffentlichkeit auf eines der wichtigsten
Themen unserer Zeit gelenkt zu haben.
Herr Sykora, mit der Verleihung des Bürgerpreises dankt Ihnen die Stadt Freiberg
für Ihr unermüdliches Engagement zum
Vorteil der Bürger und wünscht Ihnen und
Ihrer Familie für die Zukunft vor allem Gesundheit und persönliches Wohlergehen.
Ich danke Ihnen für die jahrelange gute
Zusammenarbeit und gratuliere Ihnen zum
Bürgerpreis 2010 aufs Herzlichste.
Freiberger Stadtwerke AG
an denen die Mitglieder des Vereins teilnehmen, hat er in der Vorbereitung den Hut
auf – und dies nun schon seit 14 Jahren.
Damals, im Jahr 1997 zur Vorstandswahl
wurde mit Zustimmung aller Mitglieder aus
dem Häuer Hermann Fleischer der 2. Vorsitzende des Vereins, und in dieser Eigenschaft ist er im Paradeband einer der Beamten, der Assessor des Freiberger Bergamtes. Ob Hermann damals schon wusste,
was als 2. Vorsitzender auf ihn zukommt,
kann nur er beantworten. Eine Rentnerruhe
ist es nicht geworden, doch das wollte er
Als Vereinschef kann ich Hermann zu
jeder Zeit anrufen und um Unterstützung
bitten, und da ist es ganz gleich, ob ein
Auftritt mit 50 und mehr Leuten zu organisieren ist oder wie vor Weihnachten, als
eine bergmännische Begleitung für den
Fernsehauftritt des OB benötigt wurde.
Wenn Sie liebe Gäste, aufmerksam die Einladung mit dem für Bergleute untypischen
Beförderungsmittel betrachtet haben –
auch dieser Bergmann wurde auf dem kurzen Weg von Hermann zum Termin beordert.
Innerhalb der Knappschaft wird die Verbindung zu den Partnerstädten Freibergs,
deren Ursprünge ebenfalls im Bergbau zu
finden sind, belebt. Für die Verbindung zu
unserer Partnerstadt Waldenburg ist Hermann Fleischer verantwortlich. Dabei ist es
für ihn selbstverständlich, im Partnerschaftskomitee der Stadt mitzuarbeiten.
Mehrmals besuchte er die ehemalige Kohlebergbaustadt in Schlesien, und zwischen
ihm und dem Vorsitzenden des Bergbauvereins Waldenburg hat sich in den Jahren
eine Freundschaft entwickelt. Die sehr gute
Zusammenarbeit würdigten die polnischen
Kumpels mit seiner Aufnahme als Ehrenmitglied ihres Vereins – nun darf er sich in
seinem Alter junger Fuchs nennen. Diese
Aufnahme, die mit einem traditionellen Ablauf zur Barbarafeier 2006 durchgeführt
wurde, hat die Verbindung zwischen unseren Vereinen noch verstärkt, und wenn die
polnischen Kumpels zum Bergstadtfest nach
Freiberg kommen, ist Hermann meist in ihrer Mitte.
Wenn ich auf meine Uhr schaue, sehe
ich, dass wir in wenigen Minuten wieder
starten werden. Damit das gut gelingt, erhalten wir Unterstützung durch die Mitglieder des Chores der Knappschaft, die
heute mal ohne die Familie Fleischer auskommen müssen. Was ist für einen Start
besser geeignet als ein Lied über unsere
Berg- und Universitätsstadt – „Freue Dich
Freiberg“ – dies nicht aus den Wolken, sondern von der zweiten Empore dieses Hauses.
Lieber Hermann, in diesem Jahr begeht
unser Verein sein 25-jähriges Jubiläum, es
wird viel Arbeit geben, und ich kann nur
sagen, packen wir es mit einem für Freiberg typischen
1. Vorsitzender der Historischen
Freiberger Berg- und Hüttenknappschaft
Neujahrsempfang der Stadt Freiberg 2011 – Ansprache des Oberbürgermeisters
Klare Worte fand Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm in seiner Neujahrsansprache
und verdeutlichte den Kurs für das begonnene Jahr.
Fotos: SV/ Mildner (2)
Strahlende und zufriedene Gesichter bei den Hauptakteuren nach dem gelungenen Neujahrsempfang in der Nikolaikirche.
Fliegen also auch Sie mit „über den Wolken“ und suchen Sie das Land über dem
Regenbogen, denn wer nicht vom Fliegen
träumt, dem wachsen auch keine Flügel
und nur die Zeit vergeht wie im Flug.
Das Flugzeug über den Wolken ist ein
Symbol und stimmt optimistisch. Hier
schwebt niemand ohne Durchblick über undurchdringlichen Gewitterwolken. Hier
fliegt eine Besatzung, die Erfahrung im Alter mit dem unbekümmerten, hoffnungsvollen Blick der Jugend in die Zukunft und
auf unsere wunderbare mittelalterliche Altstadt verbindet. Fern vom Boden des Alltags fällt es leichter, die Dinge aus anderer
Perspektive zu betrachten, um das Wesentliche zu erkennen. Dennoch hat natürlich
jeder von uns das vergangene Jahr aus seinem individuellen Blickwinkel auch anders
Auf jeden Fall haben wir Turbulenzen
gehabt, in die man beim Fliegen schon mal
kommen kann, die aber im Interesse der
Flugsicherheit auch der Auswertung und
gegebenenfalls klarer Worte bedürfen.
Die öffentliche Diskussion zum Parkhaus
Fischerstraße ist dabei unter dem Aspekt
Kommunikation besonders interessant.
Am 9. November 1989 fiel die Mauer an
der damaligen deutsch-deutschen Grenze
in Berlin als Bedingung der Deutschen Einheit und als Chance für uns, die noch erhaltene historische Freiberger Altstadt als
Juwel weitgehend sanieren zu können.
Denkmale werden aber auch heute langfristig nur durch deren sinnvolle Nutzung
erhalten. Und damit der Obermarkt nach
seiner Sanierung zur Belebung der Innenstadt nicht mehr als Parkplatz herhalten
muss, hat sich der Stadtrat in mehreren Beratungen und Beschlüssen mit sehr großer
Mehrheit dafür entschieden, dass wir nun
nach langer Abwägung ein Parkhaus
bauen, dessen Lage, Gestaltung und Bedingungen seit über einem Jahr mit Vertretern verschiedener Interessengruppen
diskutiert, in öffentlichen Veranstaltungen
bare Realität, der wir uns zu stellen haben.
Diese Anschläge haben aber nicht nur
Brandspuren und Narben auf der Seele der
Betroffenen hinterlassen, sondern auch
Verletzungen beim Umgang miteinander
in der Bewertung dieser entsetzlichen Taten. Was die Tatumstände anbelangt, bekenne ich auch an dieser Stelle: Ich war
erleichtert, dass wir es nicht mit organisiertem Extremismus oder mit organisierter Kriminalität, sondern mit einem Einzeltäter zu tun hatten. Natürlich dürfen
Überheblichkeit und Vorbehalte gegenüber anderen Kulturen als Ursache dieser
unsäglichen Vorgänge keinesfalls ignoriert
oder klein geredet werden. Es muss aber
möglich sein, organisierten Rassismus und
latente Fremdenfeindlichkeit in Tateinheit
bei Einzelpersonen deutlich voneinander
zu unterscheiden und das auch zu benennen.
Die Anschläge waren tragisch für die
Opfer. Ihnen gilt unser Mitgefühl, wobei
Zuwendung mit ganz konkreter Hilfe
selbstverständlich war. Aber ich wiederhole auch hier: Es ist sehr bedauerlich, dass
in diesem Zusammenhang sehr schnell mit
starken Worten gearbeitet wurde. Das sage
ich nicht vordergründig in Sorge um das
Image unserer Stadt, sondern um auf dem
Boden der Tatsachen zu bleiben. Wenn
selbsternannte „Gutmenschen“ diese Sicht
kritisieren und in Anbetracht der Geschehnisse in Freiberg von einer neuen
Qualität neonazistischen Terrors sprechen,
dann ist das vor dem Hintergrund der Geschichte völlig unangemessen und inakzeptabel.
Der Vorschlag, als Wiedergutmachung
und Geste der Weltoffenheit, ja als Geschenk an die Freiberger Muslime, die Zusage unserer Stadt zum Bau einer Moschee
zu geben, hätte dann aber fast sogar eine
Notlandung erforderlich gemacht.
Weil so genannte Flugleitstellen Schützenhilfe geben, befeuert jemand als Zauberlehrling eine Phantomdebatte, mit der
nichts weiter erreicht wird, als nur ganz
präsentiert und auch im Internet, im Amtsblatt und der lokalen Presse ausführlich
vorgestellt wurden. Die Zufahrt durch die
Stadtmauer soll an einer Stelle erfolgen,
die dringend umfassender Sanierung bedarf, seit dem 19. Jahrhundert ohnehin
nicht mehr der ursprünglichen Substanz
entspricht und durch diese Maßnahme sogar aufgewertet wird.
Danach machte sich eine Initiative bemerkbar, die angabegemäß zwar ausdrücklich für das Parkhaus ist, aber gegen
eine Zufahrt in dieser Form und einen
Tunnel wünscht. Ein entsprechender offener Brief richtete sich nur an die Stadträte, nicht an die Verwaltung und die Absender haben auch zu keiner Zeit das persönliche Gespräch gesucht. Dafür gab es
medial wirksame Unterstützung durch
Prominente. Allerdings nicht auf der
Grundlage des offenen Briefes, also unter
falschen Voraussetzungen! Denn da will
man gar kein Parkhaus, aber ein 5-SterneHotel an gleicher Stelle. Dafür wäre dann
ein Zugang durch die Stadtmauer auch
wiederum nicht das Problem. Und da
wurde vorab durch die Initiatoren sogar
offeriert, dass man die ganze Freiberger
Stadtmauer abreißen will. Der Grat zwischen Meinungsfreiheit und Meinungsmache ist in einer Demokratie eben
manchmal ziemlich schmal. Vor allem,
wenn die Initiatoren heute den Eindruck
erwecken wollen, sie wären das Volk. Dabei geht es diesmal doch nur um den kleinen Teil einer Mauer in Freiberg.
Im Sommer des vergangenen Jahres
sind wir trotz klarer Sicht und vermeintlich schönem Wetter aber in deutlich größere Turbulenzen geraten, deren Analyse
uns noch eine Weile beschäftigen wird, da
man unter dem Aspekt Integration fast
den Eindruck gewinnen konnte, der Luftraum über Freiberg wäre nicht mehr sicher.
Die Brandanschläge auf Döner-Geschäfte in der Freiberger Innenstadt waren
nicht nur ein Albtraum, sondern furcht-
andere, unerwünschte Geister auf den Plan
zu rufen, obwohl die Anschlagsopfer überhaupt keine Muslime sind.
Scheinbar werden selbst derart tragische
Vorgänge rituell für Lagerkämpfe oder parteipolitische Ambitionen missbraucht, was
weder im Interesse der Betroffenen, noch
der Bevölkerung sein kann.
In der großen Politik ist das vielleicht
eine der Ursachen für den Vertrauensnotstand der politischen Klasse. Aber auf kommunaler Ebene sollten wir doch so miteinander umgehen, dass sich die Bürger auch
damit identifizieren können. Schließlich ist
Freiberg geprägt durch die Bergakademie
und international tätige Unternehmen traditionell Anziehungspunkt für Menschen
vieler unterschiedlicher Nationalitäten. Unsere Stadt ist für die Einen Heimat auf Zeit
oder Ziel eines Besuches und für Andere
fester Lebensmittelpunkt und dauerhaftes
Zuhause. Aber egal ob ausländische Touristen, Studenten oder Vertreter von Unternehmen, Spätaussiedler oder Asylbewerber; eine weltoffene Atmosphäre hat für
uns als Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort einen besonderen Stellenwert und
interkulturelle Kommunikation ist Voraussetzung für Verständigung auf der Grundlage einer humanistischen Weltanschauung. Es geht nicht einfach um „Multikulti“.
Die Vermittlung unserer eigenen Werte, Traditionen und Geschichte ist mindestens
ebenso wichtig, wie die Auseinandersetzung mit anderen Kulturen. Nur Offenheit
schafft Vertrauen. Nur so ist Integration
und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen anderer Kulturkreise in dem Verständnis möglich, dass wir alle Freiberger
sind und dieser Herausforderung stellen wir
Es gibt Turbulenzen, die kommen einfach über uns, wie die Finanzkrise, ein Vulkan, der sich erdreistet Asche zu speien,
ein Winter, der sich nicht an eingebildete
Regeln hält oder auch ein Gericht, das einen Flug ... nein besser ... Baustart untersagt.
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Derartige Turbulenzen haben unmotivierte Änderungen der Flugpläne und Startverbote zur Folge. Wenn dann aber noch
Passagiere, Bodenpersonal, Flugbegleiter
und Piloten zu diskutieren anfangen, ob
man noch fliegen will, oder wo die Reise
überhaupt hingehen soll, haben wir „bordgemachte“ Verunsicherungen - und bei unserer vorgesehenen Umgehungsstraße ist
das gegenwärtig etwa der aktuelle Stand.
Da wird guter Rat unter Umständen für
alle sehr teuer, denn nicht nur wir sind nach
mehr als 15 Jahren gegenüber der Wirtschaft, aber auch gegenüber Bürgern im
Deshalb zur Motivation ein paar Klimainformationen und Wetterdaten zur richtigen Navigation und damit auch alle wissen,
was bei einem Absturz auf dem Spiel steht.
Wenn ich Freiberg dabei als Kreis„Hauptstadt“ sehe, hoffe ich, dass meine
Amtskollegen in Döbeln und Mittweida mir
das nicht übel nehmen, denn im gleichen
Atemzug geht es doch natürlich auch um
den Landkreis. Was unsere gemeinsame
Motivation anbelangt, kann das „Land über
dem Regenbogen“, das wir suchen, doch
nur Mittelsachsen sein. Denn Freiberg ist
2008 damit angetreten, gemeinsam mit allen anderen Kommunen des Landkreises Mittelsachsen zum Schwerpunkt Sachsens
Im Zukunftsatlas 2010 wurden nun die
Chancen aller 412 Kreise in Deutschland,
sowie separat die kreisfreien Städte, analysiert. Unsere Zukunftsperspektiven ergeben sich durch die Bewertung von Demografie, Arbeitsmarkt, Wettbewerb und Innovation sowie Wohlstand und soziale
Lage. Der Landkreis Mittelsachsen liegt
demnach mit 293 Punkten in einer Gruppe
mit Chemnitz und Leipzig, wobei Chemnitz
noch hinter uns liegt und Leipzig nur knapp
Wenn man davon ausgeht, dass Freiberg
allein sicher besser als der Durchschnitt des
Landkreises ist, sind wir hinsichtlich Zukunftsfähigkeit sogar etwa auf der Höhe
von Leipzig. Und was die Wirtschaftskraft
der Regionen angeht, liegt der Landkreis
Mittelsachsen bundesweit deutlich noch vor
Dresden und Leipzig an 1. Stelle in Sachsen.
Die in Freiberg die Struktur bestimmenden und unseren Wohlstand zum großen
Teil tragenden Unternehmen haben daran
großen Anteil und im Vertrauen auf die
Schaffung zukunftsorientierter Verkehrslösungen haben sie hier auch in Größenordnungen investiert.
Es gibt jedoch auch andere Flugplätze
oder Zielorte ...
Wir sind am Scheideweg: Region der Zukunft – oder kleiner werdende Kleinstadt,
wie viele andere! Letzteres wäre eine Verschwendung von Potenzialen und Chancen
– auch zum Nachteil des ganzen Landkreises und künftiger Generationen.
Denn was die Möglichkeiten, die Flugfähigkeit betrifft, ist Freiberg gegenwärtig
tatsächlich über den Wolken. Wir müssen
unsere Kraft nur auf die Straße bringen.
Zur Bewahrung der Schöpfung und unseres kulturellen Erbes gehört es eben auch,
Verantwortung für das Ganze zu übernehmen. Aber einige sehen bei diesem Thema
den eigentlichen Wald vor Bäumen nicht
und es soll sogar welche geben, die sehen
Begleitete die Gäste zum Neujahrsempfang auf ihrer Reise „Über den Wolken …“ mit einem fantastischen Programm: die Mittelsächsische Philharmonie.
das Insekt auf dem Blatt eines Baumes, aber
nicht mehr, dass es ein Baum ist.
Wir werden im Interesse der überwiegenden Mehrheit der Freiberger Bürger und
im Zusammenwirken der politischen Kräfte
von Bund, Land, Landkreis und Stadt den
Herausforderungen der Zukunft gerecht
werden und für ein lebenswertes, umweltbewusstes und zukunftsfähiges Freiberg
auch den Start für die lange überfällige
Umgehungsstraße schaffen.
Die Anzeigetafeln des Flughafens Freiberg informieren darüber hinaus unter Start
und Landung auch über eine ganze Reihe
anderer Themen und Ziele.
Der Flieger in das Jahr 2012 zum großen
Jubiläum „850 Jahre Freiberg“ und zum
Tag der Sachsen ist schon lange in der Luft,
aber am 2. Februar gibt es eine Zwischenlandung mit großer Pressekonferenz als
Auftakt der Werbekampagne. Fast hundert
Bürgerinnen und Bürger im Alter von einem Jahr bis über 90 haben sich nach dem
Aufruf „Mein Gesicht für mein Freiberg“
beworben. Sie stehen stellvertretend für die
enge Verbundenheit unserer Bürgerinnen
und Bürger mit ihrer Stadt.
Ein ganz besonderes und mit Spannung
erwartetes Flugzeug aus dem Bundesforschungsministerium ist gerade gelandet,
nur die Formalitäten mit der Landesregierung und die Gepäckausgabe sind
noch nicht ganz abgeschlossen. Mitgebracht wurde die Entscheidung, dass die
Helmholtz-Gesellschaft in Kooperation
mit der TU Bergakademie Freiberg in unserer Stadt ein Ressourcentechnologie-Institut als nationale Forschungsstätte aufbauen kann.
Das bestätigt nachhaltig die Bedeutung
und das Profil unserer Ressourcen-Universität. Die Schaffung von wissenschaftlichen
Grundlagen und neuen Technologien zur
Versorgung der deutschen Wirtschaft mit
dringend benötigten Rohstoffen ist eine
weitere Chance und Anerkennung der Potenziale im Cluster der Geokompetenz der
Region Freiberg.
Angekündigt sind auch Kurzstreckenflugzeuge für den Raum Erzgebirge, die aus
der Luft die Suche nach Silber unterstützen sollen und ihren Landeplatz natürlich
in unserer Silberstadt haben. Obwohl vom
sächsischen Oberbergamt Freiberg bereits
für 13 Vorhaben Erkundungserlaubnisse erteilt wurden, spielte Silber bisher eine
untergeordnete Rolle. Ein neues „Berggeschrey“ ist deshalb natürlich unvermeidlich. War es doch das Silber, das Freiberg
bereits vor mehr als 800 Jahren als dominierender Bodenschatz aufblühen ließ.
Zurück in die Zukunft kann man da sagen, denn vielleicht geht es ja der Zeit gemäß auch um noch mehr – schließlich
könnten die für moderne Technik und Technologie unverzichtbaren seltenen Metalle
dem Ruf des Erzgebirges weltweit neuen
das Lied „Über den Wolken“ von Reinhard Mey werden wir noch hören, aber sicher erinnern Sie sich auch noch so an den
Refrain: „Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein, alle Ängste, alle
Sorgen, sagt man, blieben darunter verborgen und dann, würde, was uns groß und
wichtig erscheint, plötzlich nichtig und
Im vergangenen Jahr bewegte uns das
Jubiläum der Deutschen Einheit, denn vor
zwanzig Jahren waren uns diese Gedanken
sehr nah. Der politische Diskurs war beflügelt von Mut, schrankenlosem Denken und
kaum jemand wollte sich dem Geist der
Veränderung widersetzen, auch wenn die
Grenzen der Freiheit bald erkannt wurden.
Heute sehen wir einiges nüchterner, weil
nach Überwindung von Flugangst und Höhenflügen, so mancher Sturzflug auch mit
einer Bruchlandung endete.
Heute ist unsere Stadt aber auch im
besten Sinne des Wortes flugtauglich und
nach entsprechender Vorbereitung sind
wir mit einem großen Investitionsprogramm in Freiberg erneut durchgestartet. Dabei geht es nicht vordergründig
um die Vorbereitung unseres Stadtjubiläums, sondern um Investitionen, die
zum Teil seit Jahren überfällig und unter den sich verändernden Bedingungen
der Städtebauförderung unaufschiebbar
sind. Ich bin dankbar, dass unsere Stadträte die dafür erforderlichen Entscheidungen über alle Partei- und Fraktionsgrenzen hinweg weitgehend einmütig
Es war und ist sicher sehr viel, was wir
den Bürgern, den Gewerbetreibenden, aber
auch uns selbst zumuten. Unter den
gegenwärtigen Bedingungen der Finanzsituation in Sachsen, Deutschland und Europa müssen wir aber unsere Möglichkeiten nutzen und uns den Herausforderungen stellen, um zukunftsfähig zu sein und - kein Vogel fliegt zu hoch, wenn er
sich mit seinen eigenen Flügeln in die
Höhe schwingt. Ikarus hatte sich seine Federn nur geliehen.
Natürlich gibt es dabei Risiken, die einzugehen wir uns weder leisten können,
noch wollen. Aber es gibt auch Risiken,
die nicht einzugehen, wir uns überhaupt
nicht leisten können. Es geht um ein Wir,
das noch vor der Festlegung auf Inhalte
und Ziele darin besteht, im Interesse des
Gemeinwohls gemeinsam handeln zu können. Das habe ich hier bereits im Vorjahr
zum Ausdruck gebracht. In Anbetracht der
vor uns stehenden Aufgaben war mir damals schon ein wenig wie „pfeifen im
Wald“ zu Mute und den erforderlichen
Grundkonsens hatten wir deshalb auch
schon bildlich gestaltet: Gemeinwohl geht
über dein Wohl - eine Einladung zum Spurenlesen.
Doch wie heißt es in „Der kleine Prinz:
“Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das
Offensichtlich kommt es auf Flughöhe und
Natürlich kann man es nie allen recht
machen. Bei gutem Willen der Beteiligten
gibt es nur eine Möglichkeit, sich dem Gemeinwohl in seiner Idealform wenigstens
zu nähern. Wenn eine Seite auf dem Weg
der Konfliktlösung unter Beachtung demokratischer Spielregeln irgendwann sagt:
Das tut mir zwar weh, aber ich gebe zu, es
ist notwendig. Dann kommen wir dem Gemeinwohl sehr nahe, haben ein paar Turbulenzen weniger und sparen uns auch
manch harte Landung.
Wenn Freiheit schon nicht grenzenlos
ist, das Leben über den Wolken könnte doch
scheinbar schwerelos und zumindest leichter sein.
Schwerelos fliegen, wer hat sich das bei
den Herausforderungen auf unseren Straßen seit Ende November nicht auch schon
mal gewünscht. Es ist Winter! Wenn auch,
zumindest nach bisherigen Erfahrungen,
ein außergewöhnlicher Winter, nicht nur
in Freiberg. Ich danke allen, die einen Beitrag dazu leisten, dass es erträglich ist - sei
es durch den kommunalen Winterdienst,
privates Engagement der Bürger oder auch
nur durch das Verständnis für die Umstände. Ich glaube nicht, dass es schon Notstand war. Eine Katastrophe war es bisher
jedenfalls ausschließlich für das Winterdienstbudget im Haushalt unserer Stadt. Ich
verstehe Bürgerinnen und Bürger, die auf
Hilfe angewiesen sind, aber anderen, die
eigentlich nicht nur sich selbst helfen könnten, muss ich sagen:
Für Vollkaskomentalität gibt es auch in
der Luftfahrt keine Rückversicherung.
Vielleicht haben Sie schon vom „Wort
des Jahres“ gehört und in diesem Zusammenhang den Begriff „Wutbürger“.
Mitte Dezember hat die Gesellschaft für
deutsche Sprache den Wutbürger als „Wort
des Jahres 2010“ gekürt und damit entschieden, welches Thema aus Politik, Wirtschaft und dem gesellschaftlichen Alltag
in der öffentlichen Sprache besonders relevant war.
! Seite 6
Am 22. Dezember 2010 verstarb
Prof. Dr.-Ing. habil. Peter Paul
Valentin Klimanek
Gemäß § 27 Abs. 3 Grundsteuergesetz
(GrStG) i. V. m. § 7 Abs. 3 Sächsisches
Kommunalabgabengesetz (SächsKAG)
macht die Stadt Freiberg Folgendes bekannt:
Die Hebesätze für die Grundsteuer A und
B in der Stadt Freiberg sind gegenüber
dem Vorjahr unverändert geblieben.
Für diejenigen Steuerschuldner der
Grundsteuer, die für das Kalenderjahr
2011 die gleiche Grundsteuer wie für das
Kalenderjahr 2010 zu entrichten und insoweit bis zum heutigen Tage keinen anders lautenden Bescheid erhalten haben,
wird die Grundsteuer hiermit durch
öffentliche Bekanntmachung gemäß § 27
Abs. 3 GrStG festgesetzt.
Diese Festsetzung erfolgt vorbehaltlich
einer Änderung des Hebesatzes nach § 25
Abs. 3 GrStG und der Erteilung anders
lautender schriftlicher Grundsteuerbescheide für 2011.
Für die Steuerschuldner treten mit dem
Tage der öffentlichen Bekanntmachung
die gleichen Rechtswirkungen ein, wie
wenn ihnen an diesem Tage ein schriftlicher Steuerbescheid zugegangen wäre.
Gegen die Festsetzung der Grundsteuer
kann innerhalb eines Monats nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung
Widerspruch eingelegt werden. Der
Widerspruch ist schriftlich oder zur
Niederschrift bei der Stadtverwaltung
Freiberg, Obermarkt 24 (nebst Nebenstellen), 09599 Freiberg einzulegen.
Hinweis: Durch das Einlegen des Wider-
Als Wissenschaftler hat er sich um die Entwicklung der TU Bergakademie verdient gemacht,
ebenso engagierte sich Herr Prof. Klimanek in seiner Rolle als Stadtverordneter in den Jahren
zwischen 1990 und 1996 zum Wohle der Stadt und für deren verantwortungsvolle Gestaltung.
Als angesehener Mitstreiter wird er uns dauerhaft in dankbarer Erinnerung bleiben.
Die nächste Telefon-Sprechstunde des Seniorenbeirates des Stadtrates findet am Dienstag, 8. Februar, statt. Von 10 bis 12 Uhr steht
Gesine Pauligk, Mitglied des Seniorenbeirates, unter der Freiberger Rufnummer 691 681
für Anfragen und Gespräche bereit.
Mit der Telefon-Sprechstunde soll vor
allem älteren Freibergern geholfen werden,
denen Wege zu den Ämtern zu schwierig
oder zu weit sind. Die Sprechstunde findet
regelmäßig jeden zweiten Dienstag im Monat statt.
Wahl eines Vorstandes der
Jagdgenossenschaft Freiberg 2011
Zur Jagdgenossenschaft Freiberg gehören
die Eigentümer der Grundflächen der Gemarkungen Freiberg, Halsbach, Langenrinne
und Zug. Die Jagdgenossenschaft als Körperschaft des öffentlichen Rechts gemäß
§ 11 Abs. 1 Sächsisches Landesjagdgesetz hat
einen Vorstand zu wählen, der diese gerichtlich und außergerichtlich vertritt sowie die
für die laufende Verwaltung und die Umsetzung der Beschlüsse verantwortlich zeichnet.
Bislang werden die Geschäfte der Jagdgenossenschaft Freiberg durch den Notvorstand
(§ 9 Abs. 2 Bundesjagdgesetz) wahrgenommen.
Es ist beabsichtigt, zur nächsten Versammlung der Jagdgenossen einen Vorstand
wählen zu lassen. Interessenten für die Vorstandsarbeit werden gebeten, eine schriftliche
Bereitschaftserklärung dem Notvorstand
gegenüber bis zum 15. März 2011 abzugeben:
Jagdnotvorstand, z.H. Herrn Dr. Wald
Freiberg, 18.01.2011
Dr. Steffen Wald
spruchs wird die Wirksamkeit des Bescheids
nicht gehemmt, insbesondere die Einziehung der Abgaben nicht aufgehalten.
Die Steuerschuldner werden gebeten, die
Grundsteuer für 2011 zu den bekannten
Fälligkeitsterminen am
mit den Beträgen, die sich aus dem letzten schriftlichen Grundsteuerbescheid vor
ergeben, auf eines der in diesem Bescheid
angegebenen Bankkonten der Stadtkasse
Hat der Steuerschuldner von der Möglichkeit der Jahreszahlung (§ 28 Abs. 3
GrStG) Gebrauch gemacht, so ist der Jahresbetrag am 01. Juli fällig.
Bitte achten Sie unbedingt auf die Angabe des Kassenzeichens. Bei denjenigen
Steuerschuldnern, die für die Grundsteuer
eine Einzugsermächtigung erteilt haben,
werden die Beträge zu den jeweiligen
Fälligkeitsterminen abgebucht. Sollte sich
die hinterlegte Bankverbindung geändert haben, ist diese Änderung der Stadtkasse noch vor Fälligkeit mitzuteilen.
Freiberg, 19.01.2011
OB: „Wir sind am Scheideweg …
An 2. + 3. Stelle lagen übrigens „Stuttgart21“ und „Sarrazin-Gen“, was ich hier
wirklich nicht kommentieren will.
Als „Unwort des Jahres“ werden Formulierungen definiert, die sachlich grob und unangemessen sind. Chancen auf den Titel, der
in der nächsten Woche vergeben wird, hat
ebenfalls der “Wutbürger“, denn es gab Beschwerden, dass sonst eventuell berechtigter
Protest diffamiert werde. Bei dieser einmaligen Konstellation, dass der Begriff sowohl
bereits „Wort des Jahres“ ist, aber auch als
„Unwort des Jahres“ Chancen hat, könnte ich
mir für unsere Stadt in Anbetracht der beschriebenen Turbulenzen vorstellen, dass die
Mehrheit der Bürger vor allem „Wut auf Wutbürger“ hat.
Wir ehren heute mit dem Bürgerpreis aber
andere, ganz besondere Bürger, die sich
ehrenamtlich zur Förderung des Gemeinwohls
engagieren und von denen ich sehr gern noch
mehr an Bord hätte.
Deshalb will ich hier vorab nicht nur allen
danken, die in dieser Hinsicht einen besonderen Beitrag für unsere Gemeinschaft leisten,
sondern auch allen anderen Mut machen. Es
gibt nämlich neue Erkenntnisse über den Sinn
des Gebens, warum Selbstlosigkeit in der Evolution siegt und Egoismus uns nicht weiter
Danach gehört den Menschen die Zukunft,
deren Verhalten ihnen selbst mehr Aufwand
als persönlichen Nutzen beschert. Das ist die
erstaunliche Quintessenz neuester Forschung,
nach der die Ehrlichen keineswegs als die
Dummen dastehen. Entgegen unserem Alltagsglauben schneiden Egoisten nämlich nur
kurzfristig besser ab. Auf längere Sicht haben diejenigen Menschen Erfolg, die sich um
Für andere zu sorgen, schützt uns nicht
nur vor Einsamkeit und Depression. Vielmehr
macht uns Selbstlosigkeit glücklicher, erfolgreicher und beschert uns nachweislich sogar
Wer das also bis heute noch nicht selbst
probiert und erfahren hat – dafür ist es nie zu
2010 war ein gutes und wichtiges Jahr für
unsere Stadt. Freiberg ist nicht nur dabei,
noch attraktiver und bekannter zu werden,
sondern ist auch in Wirtschaft und Wissenschaft besonders erfolgreich.
Und Sie haben dazu einen wichtigen Beitrag geleistet.
Ich danke den Bürgerinnen und Bürgern,
die sich für unsere Stadt engagiert haben – sei
es in ihrer täglichen Arbeit oder im Ehrenamt. Engagement wächst aus Verbundenheit.
Ich danke den Verantwortlichen der Unternehmen und unserer Universität, die den
Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Freiberg zu immer neuen Erfolgen führen.
Ich danke den Mitarbeitern der Stadtverwaltung, die sich mit großem Engagement
den außergewöhnlichen Anforderungen gestellt haben und natürlich auch meinen CoPiloten für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Und ich danke den Stadträten, die erneut
demonstriert haben, was Verantwortung für
das Gemeinwohl in unserer Stadt bedeutet.
Ich wünsche mir, dass gegenseitiges Verständnis und Respekt immer die Grundlage
der Klärung von Problemen sind. Dass wir
uns alle zuständig fühlen, für unsere Stadt
und vor allem, dass wir im freundlichen und
schöpferischen Miteinander gemeinsam Verantwortung für das Ganze übernehmen.
Ich weiß, wie schwer das ist. Der Weg ist
das Ziel - wir sind auf einem guten Weg!
Es ist übrigens Zufall, dass auch der Bühnenball unseres Stadttheaters unter dem
Motto „Über den Wolken“ steht. Oder besser
gesagt – das Thema lag eben in der Luft.
Es spricht auf jeden Fall für die enge Bindung von Stadt und Theater. Wobei es natürlich wesentliche Unterschiede gibt. Ich habe
weder Proben, noch einen Souffleur. Unsere
Stadt ist keine Bühnendekoration und damit
sich die Bürger nicht politikverdrossen wie
in einem großen Theater vorkommen, spiele
ich auch keine Rolle. Glaubwürdigkeit ist ein
Aber Theater ist ein wunderbares Element
unserer Phantasie.
Wir hören gleich Phönix-Schwingen von
Johann Strauß Jun. Der Phönix - ein mythischer Vogel, der verbrennt, um aus der Asche
wieder neu zu erstehen, der immer wieder in
neuem Glanz erscheint.
Ein schönes Bild für die Universitätsstadt
Freiberg und ihre Bürgerinnen und Bürger.
Ich bin voller Zuversicht und wünsche Ihnen guten Flug in ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.
* Leicht gekürzte Fassung. Die vollständige
Ansprache finden Sie unter www.freiberg.de
Partnerschaft mit Gentilly
feierlich bekräftigt
(SJ). Im vergangenen Jahr wurde das
Jubiläum 50 Jahre Städtepartnerschaft von
Gentilly und Freiberg in vielfältigen Veranstaltungen gewürdigt. Mit der feierlichen
Unterzeichnung eines neuen Städtepartnerschaftsvertrages fand dies am 9. Januar
einen besonderen Abschluss.
„Die Städtepartnerschaft zwischen Gentilly und Freiberg ist lebendig und wird insbesondere von den Bürgern beider Städte
getragen“, betonte OB Schramm. „Der neue
Vertrag ist die Grundlage für eine neue
Etappe in unserer Partnerschaft. Ich freue
mich auf die gemeinsamen Vorhaben und
Mit Handschlag besiegelten OB Bernd-Erwin
Schramm und Gentillys OB Patricia Tordjman, die sich im Anschluss auch ins Ehrenbuch der Stadt Freibgerg eintrug, den
neuen Städtepartnerschaftsvertrag. Foto: PS
Eintrag ins Ehrenbuch der Bergstadt Freiberg
Die Städtepartnerschaft zwischen Gentilly und
Freiberg wurde am 10. Oktober 1960 mit dem
Ziel geschlossen, sich kulturell und wirtschaftlich auszutauschen, aber auch Land und
Leute des Partners kennen zu lernen. Unsere
Städtepartnerschaft gehört damit zu den ältesten Beziehungen zwischen französischen
und deutschen Städten.
50 Jahre Städtepartnerschaft Freiberg - Gentilly, das war und ist etwas ganz Besonderes.
Nicht nur, weil 50 Jahre an sich schon Grund
genug sind zu feiern, sondern vor allem, weil
es für unsere Städte über Jahrzehnte hinweg
nicht das gemeinsame Haus Europa gab. Diese
Partnerschaft – von den Menschen getragen
und gewollt – hat nicht nur ein halbes Jahrhundert, sondern auch diese Hemmnisse überdauert.
Mit der Wiedervereinigung Deutschlands 1990
und den in Europa eingetretenen Veränderungen eröffneten sich unserer Städtepartnerschaft neue Perspektiven. Sie ermöglichten den
Bürgern in Freiberg und in Gentilly, eine echte
Partnerschaft durch vielfältige Begegnungen
Die Universitätsstadt Freiberg würdigt diese
langjährige Zusammenarbeit mit ihrer Partnerstadt Gentilly mit dem Eintrag der Oberbürgermeisterin von Gentilly, Frau Patricia
Tordjman, in das „Ehrenbuch der Bergstadt
Auf den Fortbestand von Freundschaft und
Frieden, die vor fünfzig Jahren Grundlage unserer Städtepartnerschaft waren, den Austausch unserer Bürger und unserer Ideale für
ein multikulturelles, soziales und weltoffenes
Freiberg, den 9. Januar 2011
Öffentliche Ausschreibung nach VOL/A - Pflegeleistungen Wohnpark Freiberg-Friedeburg
Tiefbauamt, Sachgebiet Grünanlagen
Tel.: 03731 / 77 345 31
Fax: 03731 / 77 345 40
E-Mail: Gruenanlagen@Freiberg.de.
Öffentliche Ausschreibung nach § 17
Nr. 1 VOL/A
Leistungsvertrag nach VOL/B
Wohnpark Freiberg-Friedeburg
Pflegeleistungen Wohnpark FreibergFriedeburg
- Rasenmahd / Rasenpflege
- Bodenlockerung und Unkrautbekämpfung
- Pflege von Wege- und Platzflächen
- Eventualpositionen
g) Planungsleistungen erforderlich: keine
h) Frist für die Ausführung:
i) Anforderung der Verdingungsunterlagen: Voranmeldung per Fax ist erforderlich bis 31.01.2011
Versand bzw. Abholung der Unterlagen
ab: 04.02.2011
nach vorheriger schriftlicher Anforderung
j) Kostenbeitrag für Verdingungsunterlagen: 10,00 €
Empfänger: Stadtverwaltung Freiberg
Öffentliche Ausschreibung Pflegeleistungen Wohnpark Freiberg-Friedeburg
17.02.2011; 13:00 Uhr
l) Anschrift für die Angebotseinreichung:
m) Sprache, in der die Angebote abgefasst
sein müssen: Deutsch
17.02.2011; 13:00 Uhr,
Tiefbauamt, SG Grünanlagen
q) Zahlungsbedingungen gemäß Vertragsunterlagen
s) Verlangte Nachweise für die Beurtei-
lung der Eignung des Bieters:
Nachweis der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit gemäß VOL,
Bescheinigung der Berufsgenossenschaft, des Finanzamtes, der Krankenkasse; Jahresumsatz der letzten 3 Jahre;
im Unternehmen vorhandene Technik
und Personal; Referenzliste; Bietererklärung
u) Änderungsvorschläge und Nebenangebote sind nicht zulässig
v) Zuständige Stelle zur Prüfung behaupteter Vergabeverstöße:
Tel.: 03731 79 90
Fax: 03731 799 32 50
Herr Schröder, Sachgebietsleiter Grünanlagen
Tel.: 03731 77 345 30
Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A und VOL/A - Pflanz- und Pflegearbeiten
Nr. 1 VOB/A sowie § 17 Nr. 1 VOL/A
Leistungsvertrag nach VOB/B und
d) Ort der Ausführung: Stadt Freiberg
i) Anforderung der Verdingungs unterlagen: Voranmeldung per Fax ist erforderlich bis 27.01.2011
ab: 03.02.2011
j) Kostenbeitrag für Verdingungsunterlagen: 15,00 €
Verwendungszweck: Öffentliche Ausschreibung Pflanz- und Pflegearbeiten
22.02.2011; 14:00 Uhr
m) Sprache in der die Angebote abgefasst
n) Zur Angebotseröffnung sind nur Bieter
und deren Bevollmächtigte zugelassen.
22.02.2011; 14:00 Uhr,
Nachweis der Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit, Bescheinigung der Berufsgenossenschaft, des
Finanzamtes, der Krankenkasse; Jahresumsatz der letzten 3 Jahre; im Unternehmen vorhandene Technik und Personal, Referenzliste; Bietererklärung
Satzung der Stadt Freiberg über die Verleihung des Ehrenbürgerrechts und der Ehrenmedaille
Der Stadtrat der Stadt Freiberg hat in seiner Sitzung am 02.12.2010 die Satzung
der Stadt Freiberg über die Verleihung des
Ehrenbürgerrechts und der Ehrenmedaille
Freiberg, 26.01.2011
Freiberg über die
Ehrenbürgerrechts und
Aufgrund des § 4 in Verbindung mit § 26
der Gemeindeordnung für den Freistaat
Sachsen (SächsGemO) vom 21.04.1993
(SächsGVBl. S. 301) in der Fassung der
Bekanntmachung vom 18.03.2003
(SächsGVBl. S. 55), zuletzt geändert am
26.06.2009 (SächsGVBL. S. 323, 325) hat
der Stadtrat der Stadt Freiberg in seiner
Sitzung am 02.12.2010 folgende Satzung
§ 1 Sinn und Zweck der Verleihung
(1) Die Stadt Freiberg kann lebende natürliche Personen, die sich durch herausragende Verdienste um die Entwicklung
der Stadt Freiberg oder das Wohl ihrer
Bürger verdient gemacht haben, mit der
Verleihung des Ehrenbürgerrechts ehren.
(2) Die Verleihung des Ehrenbürgerrechts
ist die höchste Auszeichnung, die die Stadt
Freiberg vergibt.
(3) Die Stadt Freiberg kann lebende natürliche und existente juristische Personen, die sich durch besondere Verdienste
um die Entwicklung der Stadt Freiberg
oder das Wohl ihrer Bürger verdient gemacht haben, durch die Verleihung der
Ehrenmedaille würdigen.
(4) Die Geehrten müssen weder Bürger
noch Einwohner der Stadt Freiberg sein.
(1) Der Oberbürgermeister und die Fraktionen des Stadtrates können zu jeder Zeit
gemäß § 1 der Satzung Personen für die
Verleihung des Ehrenbürgerrechts oder
der Ehrenmedaille vorschlagen. Der Vorschlag der Fraktionen ist in schriftlicher
Form an den Oberbürgermeister einzureichen.
(2) Der Stadtrat entscheidet über die Verleihung nach vorheriger Beratung seitens
des Verwaltungsausschusses. Die Entscheidung erfolgt durch Wahl; gewählt
ist, wer die Mehrheit von zwei Dritteln der
Stimmen der anwesenden gesetzlichen
Mitglieder des Stadtrates erhält.
(3) Alle Sitzungen im Zusammenhang mit
der Verleihung des Ehrenbürgerrechts und
der Ehrenmedaille sind nicht öffentlich.
(4) Ein Rechtsanspruch auf die Verleihung
des Ehrenbürgerrechts und der Ehrenmedaille besteht nicht.
§ 3 Verleihung der Auszeichnung
(1) Über die Verleihung des Ehrenbürgerrechts wird eine Urkunde ausgestellt,
die den Namen des Geehrten, eine Würdigung seiner herausragenden Verdienste für Freiberg und das Datum des Beschlusses des Stadtrates der Stadt Freiberg enthält. Die Urkunde wird vom
Oberbürgermeister unterzeichnet. Der
Geehrte erhält das Recht, sich in das
Ehrenbuch der Universitätsstadt Freiberg einzutragen.
(2) Die Ehrenmedaille, die in Silber verliehen wird, ist kreisrund, zeigt Avers das
Wappen der Stadt Freiberg mit dem umlaufenden Text „Universitätsstadt Freiberg“ und auf Revers einen Schriftzug mit
dem Wortlaut „FÜR BESONDERE VERDIENSTE ZUM WOHLE DER UNIVERSITÄTSSTADT FREIBERG“. Über die Verleihung der Ehrenmedaille wird eine Urkunde ausgestellt, die den Namen des
Geehrten, eine Würdigung seiner besonderen Verdienste für Freiberg und
das Datum des Stadtratsbeschlusses enthält. Die Urkunde wird vom Oberbürgermeister unterzeichnet.
(3) Die Urkunde über die Verleihung des
Ehrenbürgerrechts und die Ehrenmedaille
mit Urkunde sind dem Geehrten (bei juristischen Personen einem gesetzlichen
Vertreter) in feierlicher Form zu überreichen.
(4) Mit der Überreichung gehen die Urkunde und die Medaille mit Urkunde in
das Eigentum des Geehrten über.
Die erforderlichen Finanzmittel für die Erstellung der Urkunden, Medaillen und
weiterer Ausgaben sind in den jährlichen
Haushaltsplan unter „besondere Auszeichnungen“ einzustellen.
(1) Die Ehrungen sind in angemessener
Form in den Medien der Stadt Freiberg
(Internet, Amtsblatt) zu publizieren.
(2) Ein Bild mit einer kurzen Vorstellung
(Beruf, Auszeichnungen, eine Würdigung
seiner herausragenden Verdienste für Freiberg lt. der Urkunde für das Ehrenbürgerrecht) des Ehrenbürgers ist an geeigneter, öffentlich zugänglicher Stelle im
Rathaus anzubringen.
§ 6 Verwahrung der Unterlagen
(1) Nach Abschluss der Verleihung der
Auszeichnung sind alle Unterlagen im Zusammenhang mit der Verleihung des Ehrenbürgerrechts und der Ehrenmedaille
dem Stadtarchiv zu übergeben.
(2) Das „Ehrenbuch der Bergstadt Freiberg“ verbleibt im Büro des Oberbürgermeisters.
§ 7 Beendigung und Aberkennung des
(1) Das Ehrenbürgerrecht endet mit dem
Tod des Geehrten.
(2) Aus wichtigem Grund, insbesondere
unwürdigem Verhalten des Geehrten,
kann diesem durch Beschluss des Stadtrates das Ehrenbürgerrecht aberkannt werden.
(3) Über die Aberkennung entscheidet der
Stadtrat auf Antrag von mindestens der
Mehrheit seiner gesetzlichen Mitglieder
durch Beschluss, der der Mehrheit von
zwei Dritteln der bei der Entscheidung
anwesenden gesetzlichen Mitglieder des
Stadtrates bedarf. Alle Sitzungen im Zusammenhang mit der Aberkennung sind
Freiberg, 03.12.2010
Nach § 4 Abs. 4 Satz 1 SächsGemO gelten Satzungen, die unter Verletzung von
Verfahrens- oder Formvorschriften der
SächsGemO zustande gekommen sind, ein
Jahr nach ihrer Bekanntmachung als von
2. Vorschriften über die Öffentlichkeit der
3. der Oberbürgermeister dem Beschluss
nach § 52 Abs. 2 SächsGemO wegen Gesetzwidrigkeit widersprochen hat,
4. vor Ablauf der in § 4 Abs. 4 Satz 1
SächsGemO genannten Frist
Formvorschrift gegenüber der Stadt Freiberg unter Bezeichnung des Sachverhalts,
Ist eine Verletzung nach den Ziffern 3
oder 4 geltend gemacht worden, so kann
auch nach Ablauf der in § 4 Abs. 4 Satz
1 SächsGemO genannten Frist jedermann
Bundesweit wird am Donnerstag, 27. Januar der Opfer des Nationalsozialismus gedacht und damit der Millionen Menschen,
die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft entrechtet, verfolgt, gequält
Anlässlich dieses Tages findet auch in
Freiberg eine Kranzniederlegung statt. Im
Beisein eines Vertreters der Stadt werden
15.30 Uhr in der Freiberger Himmelfahrtsgasse am Gedenkstein für die Opfer des
Nationalsozialismus und anschließend am
Mahnmal für die Gefallenen der Roten
Armee Kränze niedergelegt. Initiiert wird
die Veranstaltung durch die Vereinigung
der Verfolgten des Naziregimes – Bund der
Antifaschistinnen und AntifaschistenKreisvereinigung Freiberg.
Alle Freiberger Bürger, Vereine, Verbände und Behörden sind aufgerufen, sich
diesem stillen Gedenken anzuschließen.
Durch Proklamation des Bundespräsidenten Prof. Dr. Roman Herzog vom 3. Januar 1996 wurde der 27. Januar zum Tag
des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erklärt. Historischer Hintergrund ist die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz am 27. Januar 1945
durch Soldaten der Roten Armee.
Interviewer für
Zensus 2011 gesucht
Ab 1. November 2010 wurde in Freiberg
eine örtliche Erhebungsstelle für den Zensus 2011 eingerichtet, die am 3. Januar 2011
ihren Betrieb aufgenommen hat.
Die örtliche Erhebungsstelle ist zuständig für die Durchführung der Haushaltestichprobe und weitere Befragungen in den
Bobritzsch, Brand-Erbisdorf, Dorfchemnitz, Eppendorf, Frauenstein, Freiberg,
Großhartmannsdorf, Halsbrücke, Hilbersdorf, Lichtenberg, Mulda, Neuhausen, Oberschöna, Rechenberg-Bienenmühle, Sayda
Hierfür werden Erhebungsbeauftragte
(Interviewerinnen und Interviewer) gesucht,
die dann ab dem 9. Mai 2011 vor Ort zusammen mit den zu befragenden Einwohnern die Fragebögen ausfüllen. Für die Befragungen erhalten die Erhebungsbeauftragten Aufwandsentschädigungen. Für
jede erfolgreich geführte Befragung gibt es
durchschnittlich 7,50 € pro Haushalt.
- Sind Sie mindestens 18 Jahre?
- Sind Sie zuverlässig und verschwiegen?
- Sind Sie kommunikativ?
- Sie sind zeitlich flexibel und können ab
9. Mai 2011 die Befragungen durchführen?
- Sind Sie bereit an den Schulungen im
März/ April teilzunehmen?
Örtliche Erhebungsstelle Mittelsachsen 1
zensus2011_freiberg@statistik.sachsen.de
Tel. 03731/ 41 93 790 und 791
Bekanntmachung über die Wiederholung der Auslegung der Planunterlagen im Planfeststellungsverfahren
„Ertüchtigung Konstantinteich zum Gütesicherungs- und Wassermengenausgleichsspeicher“
Es handelt sich um eine Wiederholung der
Auslegung. Die Planunterlagen sind inhaltlich unverändert. Alle bisher erhobenen Einwendungen bleiben Gegenstand des Verfahrens und müssen nicht erneut eingereicht
Die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Freiberger Mulde/
Zschopau, plant die Ertüchtigung des Konstantinteiches zum Gütesicherungs- und
Wassermengenausgleichsspeicher.
Das geplante Bauvorhaben befindet sich zwischen Brand-Erbisdorf und Freiberg. Es erstreckt sich vom Konstantinteich im Stadtteil
Zug (Stadt Freiberg) bis zum Großen Hüttenteich, welcher nördlich des Ortsteils Berthelsdorf (Gemeinde Weißenborn) liegt. Die
vorgenannten Kunstteiche sind Bestandteil
der Revierwasserlaufanstalt Freiberg.
Aus dem Hüttenteich erfolgt über den
Grundablass u.a. die Versorgung des Freiberger Raums mit Brauchwasser (Hüttenteichleitung). Der Konstantinteich verfügt
über kein eigenes natürliches Wassereinzugsgebiet. Einziger Zufluss ist das über das
Kunstgrabensystem der Revierwasserlaufanstalt eingeleitete Wasser.
Ziel ist innerhalb der Revierwasserlaufanstalt
eine geschlossene Überleitung vom Konstantinteich zum Hüttenteich zu schaffen,
die es ermöglicht, die Rohwasserbereitstellung auch für die Zeit von Trübungseinbrüchen im Hüttenteich und Kunstgrabensystem aufrechtzuerhalten. Grundlage hierfür
ist die Gewährleistung, dass keine nennenswerten Trübstofffrachten in den Konstantinteich eingeleitet werden.
Zur Verbesserung der Wassergüte ist der Bau
einer Umgehungsleitung am Konstantinteich
geplant. Damit kann ankommendes, die
Wasserbeschaffenheit im Konstantinteich
störendes, Wasser um den Teich herumgeleitet werden, so dass dessen Wasserbeschaffenheit unbeeinflusst bleibt. Bei Messung nicht vertragsgerechter Güteparameter
für die Rohwasserversorgung im Großen Hüttenteich soll die Rohwasserversorgung auf
den Betriebsfall „Konstantinteich“ umgestellt
werden. Dafür ist die Errichtung einer geschlossenen Überleitung vom Konstantinteich bis zum Großen Hüttenteich geplant
(Rohr DN 500).
Zur Verwirklichung des Vorhabens muss im
Wesentlichen das Einlaufbauwerk Konstantinteich aufgrund der Installation der für die
automatische Unterbrechung der Wasserzu-
führung bei einem Trübungseinbruch notwendigen Steuerungstechnik neu errichtet
werden. Des Weiteren erfolgt die Neuerrichtung eines Verteilbauwerkes, eines Abschlagsbauwerks, eines Ablaufpegels und eines Schieberkreuzes. Daneben ist der Umbau mehrerer anderer Anlagen (Hochwasserentlastung, Entnahmebauwerk und
Grundablassleitung des Konstantinteiches)
geplant. Außerdem soll der Zufahrtsweg zum
Hüttenteich im Bereich des Absperrbauwerkes an den Dammfuß des Großen Hüttenteiches mit Anschluss an die linke Dammseite verlegt werden.
Von dem Vorhaben betroffen sind Grundstücke der Gemarkungen Freiberg / Stadtteil Zug und Weißenborn / Ortsteil Berthelsdorf.
Für das Vorhaben wird ein Planfeststellungsverfahren nach § 68 Abs. 1 des Gesetzes zur Ordnung des Wasserhaushalts (Wasserhaushaltsgesetz - WHG) in der Fassung
der Bekanntmachung vom 31. Juli 2009
(BGBl I S. 2585) und § 80 des Sächsischen
Wassergesetzes (SächsWG) in der Fassung
der Bekanntmachung vom 18. Oktober 2004
(SächsGVBl. S. 482), zuletzt geändert durch
Gesetz vom 23.09.2010 (SächsGVBl. S. 270)
in Verbindung mit den §§ 72 ff. des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG) in der
Fassung der Bekanntmachung vom 23. Januar 2003 (BGBl. I S. 102), zuletzt geändert
durch Artikel 2 des Gesetzes vom 14. August 2009 (BGBl. I S. 2827) durchgeführt.
Träger des Vorhabens ist die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Freiberger Mulde/Zschopau, Rauenstein
6A in 09514 Lengefeld.
Anhörungs-, Beteiligungs- und Planfeststellungsbehörde ist die Landesdirektion Chemnitz als obere Wasserbehörde.
Eine Verpflichtung zur Durchführung einer
Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) besteht
für dieses Vorhaben nicht. Aufgrund überschlägiger Prüfung sind keine erheblich nachteiligen Umweltauswirkungen im Sinne von
§ 3c Satz 1 des Gesetzes zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVPG) in der Fassung
der Bekanntmachung vom 25. Juni 2005
(BGBl. I S. 1757, 2797), zuletzt geändert
durch Artikel 1 des Gesetzes vom 11. August
2009 (BGBl. I S. 2723) durch das o.g. Vorhaben zu erwarten. Dies wurde mit Bescheid
der Landesdirektion vom 19.01.2010 festgestellt. Die Entbehrlichkeit einer UVP wurde
durch die Landesdirektion im sächsischen
Die in Beiträgen von Vereinen und Verbän-
Amtsblatt bekannt gemacht. Die Entscheidung über Zulässigkeit oder Ablehnung des
Vorhabens ergeht nach Durchführung des
Planfeststellungsverfahrens mit einem Planfeststellungs- bzw. Versagungsbeschluss.
vom 18.02.2011 bis 17.03.2011
- jeweils einschließlich a) im Ausstellungsraum des Dezernates Stadtentwicklung und Bauwesen, Petriplatz 7,
b) in der Gemeindeverwaltung Weißenborn,
Frauensteiner Straße 14 , 09600 Freiberg, im
1. Einwendungen gegen das Vorhaben sind
bis spätestens zwei Wochen nach Ablauf der
Auslegungsfrist, also spätestens bis zum
31.03.2011 (maßgeblich ist der Tag des Eingangs der Einwendung, nicht das Datum des
Poststempels) bei der Landesdirektion Chemnitz, Altchemnitzer Straße 41, 09120 Chemnitz, oder bei vorstehend genannten Städten,
in denen die Planunterlagen zur Einsicht
ausliegen, schriftlich oder zur Niederschrift zu
erheben. Dabei reicht es aus, die Einwendungen nur bei einer Stelle zu erheben.
Die Einwendungen müssen Namen und Anschrift des Einwenders enthalten sowie den
geltend gemachten Belang und das Maß seiner Beeinträchtigung erkennen lassen.
oder in Form vervielfältigter gleichlautender
Texte eingereicht werden (gleichförmige Ein-
gaben), ist auf jeder mit einer Unterschrift
versehenen Seite eine Person mit Namen, Beruf und Anschrift als Vertreter der übrigen
bezeichnen. Anderenfalls können diese Einwendungen unberücksichtigt bleiben
(§ 17 VwVfG).
2. Nach Ablauf der Einwendungsfrist sind
alle Einwendungen ausgeschlossen, die nicht
auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen (§ 73 Abs. 4 Satz 3 VwVfG).
Einwendungen wegen nachteiliger Wirkung
der Benutzung können später nur nach § 14
Abs. 6 WHG geltend gemacht werden (§ 128
Nr. 3 SächsWG).
3. Rechtzeitig erhobene Einwendungen werden in einem Termin erörtert werden, der
noch ortsüblich bekannt gemacht wird. Der
Erörterungstermin ist nicht öffentlich.
Diejenigen, die fristgerecht Einwendungen
erhoben haben, bzw. bei gleichförmigen Eingaben der Vertreter, werden von dem Termin gesondert benachrichtigt. Sind mehr als
50 Benachrichtigungen vorzunehmen, so
können sie durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden. Bei Ausbleiben eines
Beteiligten in dem Erörterungstermin kann
auch ohne ihn verhandelt werden.
4. Das Anhörungsverfahren ist mit Abschluss
des Erörterungstermins beendet.
5. Über die Einwendungen wird nach Abschluss des Anhörungsverfahrens durch die
Planfeststellungsbehörde entschieden (Planfeststellungs- oder Versagensbeschluss).
Die Zustellung der Entscheidung an die Einwender kann durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden, wenn mehr als 50 Zustellungen vorzunehmen sind.
6. Kosten, die durch Einsichtnahme in die
Planunterlagen, für die Erhebung von Einwendungen und das Vorbringen von Äußerungen, die Teilnahme am Erörterungstermin oder Vertreterbestellung entstehen, werden nicht erstattet.
7. Es wird darauf hingewiesen, dass auch
Flurstücke, die nicht im Bereich des Vorhabens gelegen sind, durch die Baumaßnahme
betroffen sein können (Flächen für Kompensationsmaßnahmen der landschaftspflegerischen Begleitplanung).
29. Sitzung des Freiberger Kinder- und Jugendparlamentes
den geäußerten Meinungen müssen nicht
Erscheinungsweise: 14-täglich mittwochs
am 27. Januar 2011 im Ratssaal - Rathaus
Einlass: 14.30 Uhr; Beginn: 15.00 Uhr
1. Bericht des Oberbürgermeisters: Was ist
für Kinder und Jugendliche in Freiberg seit
der letzten Sitzung im Juni 2010 passiert?
4. Diskussion und Abstimmung zur Beschlussvorlage 2011/01: Ein Spielplatz für
5. Diskussion und Abstimmung zur Beschlussvorlage 2011/02: Mehr Radwege im
Zentrum und Zentrumsnähe
Vorstellen des Kinder- und Jugendzentrums
an der Beethovenstraße mit seinem neuen
Team; Infos und Termine
Beschluss-Nr. 1-17/2010:
Der Stadtrat beschließt den Ersatzneubau der 1-FeldSporthalle der Grundschule „Karl Günzel“ – Am Seilerberg 11a in 09599 Freiberg – Flurstück 2854/17 – Baubeschluss.
Ja-Stimmen: 34, einstimmig
Beschluss-Nr. 2-17/2010:
Der Stadtrat der Stadt Freiberg beschließt die folgende
Satzung über die Verleihung des Ehrenbürgerrechts und
der Ehrenmedaille (siehe AB Seite 8)
Ja-Stimmen: 33, Enthaltungen: 1
Beschluss-Nr. 3-17/2010:
1. Der Stadtrat der Stadt Freiberg beschließt, für den Zeitraum 2011 - 2015 die folgenden Gebührensätze in der
Allgemeinen Abwassersatzung der Stadt Freiberg (AAS)
1.1 für Schmutzwasser, das in
eingeleitet und dort behandelt
0,93 EUR (1,34)
wird, je Kubikmeter (m3)
1.2 für Niederschlagswasser, das in
öffentliche Abwasseranlagen eingeleitet wird, je Quadratmeter (m2)
versiegelte Grundstücksfläche
0,78 EUR (0,58)
1.3 für die Beseitigung von Schlamm
aus Kleinkläranlagen sowie von
Fäkalien aus abflusslosen Gruben und
37,76 EUR (23,18)
Mobiltoiletten je Kubikmeter (m3)
1.4 für die Beseitigung von Schmutzwasser aus abflusslosen Gruben
33,19 EUR (18,26)
je Kubikmeter (m3)
1.5 für die Beseitigung von
angelieferten Fäkalien aus Mobiltoiletten je Kubikmeter (m3)
23,43 EUR (11,18)
1.6 für Schmutzwasser aus Fremdgebieten, das in öffentliche Abwasseranlagen eingeleitet und dort
1,11 EUR (1,75)
behandelt wird, je Kubikmeter (m3)
1.7 Verwaltungsaufwand für Kleineinleiterabgabe je abgabepflichtiges
40,60 EUR (21,12)
2. Der Stadtrat der Stadt Freiberg beschließt, für den Zeitraum 2011 - 2015 die folgenden Straßenentwässerungskostenanteile (STEA-Betriebskosten) zu erheben:
2.1 für Niederschlagswasser, das in öffentliche Abwasseranlagen eingeleitet wird, je Quadratmeter (m2) versiegelte Grundstücksfläche
3. Der Stadtrat der Stadt Freiberg beschließt für den Zeitraum 2011 - 2015 zur Berechnung der kalkulatorischen
Zinsen einen Zinssatz von 4 % anzuwenden.
Ja-Stimmen: 32, Nein-Stimmen: 3
Beschluss-Nr. 4-17/2010:
1. Änderung der Allgemeinen Abwassersatzung der Stadt
Freiberg (AAS) vom 06.10.2008 (siehe Amtsblatt vom 15.
Dezember 2010, Seiten 18 und 19)
Beschluss-Nr. 5-17/2010:
Auf Grund von § 91 in Verbindung mit § 72 ff SächsGemO, § 15 SächsEigBG und § 5 Abs. 1 Nr. 4 der Satzung
für den Eigenbetrieb FREIBERGER ABWASSERBESEITIGUNG beschließt der Stadtrat der Stadt Freiberg den Wirtschaftsplan für den Zeitraum 01.01.2011 bis 31.12.2011
1. Der Wirtschaftsplan 2011 wird festgesetzt:
- einem Gesamtertrag von
10.490.400,00 €,
- einem Gesamtaufwand von
9.035.000,00 €,
- einem Jahresergebnis von
+1.455.400,00 €;
im Liquiditätsplan mit
- Gesamteinnahmen von
14.848.600,00 €,
- Gesamtausgaben von
14.848.600,00 €.
2. Der Stellenplan wird in der Fassung des Teiles G festgesetzt.
3. Der Höchstbetrag der Kassenkredite wird festgesetzt
4. Der Gesamtbetrag der Kredite (Kreditermächtigung)
Beschluss-Nr. 6-17/2010:
Der Oberbürgermeister wird ermächtigt und beauftragt,
mit der Stadt Gentilly / Frankreich folgenden Städtepartnerschaftsvertrag zu unterzeichnen. (Dieser kann im Büro
des Stadtrates eingesehen werden.)
Ja-Stimmen: 35, einstimmig
Beschluss-Nr. 7-17/2010:
1. Gemäß § 28 Abs. 1 SächsGemO wird die Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahme Domkreuzgänge
Freiberger Dom Sankt Marien für den 1. Bauabschnitt in
Höhe von 1.000,0 T€ vorbehaltlich der Bereitstellung der
erforderlichen Finanzhilfen durch die SAB bezuschusst.
2. Die Stadt Freiberg geht in Höhe der mit Bewilligungsbescheid der SAB untersetzten Finanzhilfen in Vorleistung.
3. Die Stadt Freiberg geht in Höhe des Mehrbedarfs an Finanzhilfen für Schloss Freudenstein in Höhe von
520.747 € in Vorleistung. Die dafür im Haushaltsplan eingestellten Finanzhilfen werden anteilig zugunsten der
vorbereiteten Sanierungsmaßnahme Domkreuzgang eingesetzt.
Beschluss-Nr. 8-17/2010:
1. Gemäß § 28 Abs. 1 SächsGemO wird die Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahme Wallstraße 7, Fl.Nr.
221 in Höhe von 145,00 T€ bezuschusst.
vorbereiteten Sanierungsmaßnahme Wallstraße 7 eingesetzt.
Beschluss-Nr. 9-17/2010:
1. Gemäß § 28 Abs. 1 SächsGemO wird die Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahme Mönchsstraße 9,
13, Fl. Nr. 365 / 366 in Höhe von 107,0 T€ bezuschusst.
vorbereiteten Sanierungsmaßnahme Mönchsstraße 9, 13
Beschluss-Nr. 10-17/2010:
Der Stadtrat der Stadt Freiberg beschließt:
1. Der Entwurf zum Bebauungsplan Nr. 034 „Fachmarktzentrum PAMA“ und die dazugehörige Begründung
werden in der Fassung vom Oktober 2010 gebilligt und
damit der Beschluss Nr. 7-59/2009 insoweit geändert.
2. Der Entwurf zum Bebauungsplan Nr. 034 „Fachmarktzentrum PAMA“ mit Begründung ist gemäß § 3 Absatz 2 Baugesetzbuch öffentlich auszulegen und die beteiligten Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange sind von der Auslegung zu unterrichten.
Beschluss-Nr. 11-17/2010:
Der Stadtrat beschließt die Feststellung der Jahresrechnung
2009 der Stadt Freiberg.
(Veröffentlicht im Amtsblatt vom 15. Dezember 2010,
Beschluss-Nr. 12-17/2010:
1. Der Stadtrat der Stadt Freiberg beschließt die Ziffer 5
der Beschluss-Nr. 5-13/2000 des Stadtrates vom
07.09.2000, der den Abschluss einer Finanzierungsvereinbarung zum Ausgleich des j��hrlichen Jahresfehlbetrages vorsieht, aufzuheben.
2. Die Stadt Freiberg wird im Rahmen der jährlichen Haushaltsplanung die notwendige Zuführung zum Eigenkapital
der Freiberger Bäderbetriebsgesellschaft mbH, auf der
Grundlage des vorgelegten Wirtschaftsplanes der Freiberger Bäderbetriebsgesellschaft mbH, beraten und entsprechend den finanziellen Voraussetzungen zum Beschluss bringen.
Beschluss-Nr. 13-17/2010:
Der Stadtrat der Stadt Freiberg beschließt eine überplanmäßige Ausgabe bei der Haushaltsstelle 79020.71502
(Stadtmarketing Freiberg GmbH / Projekt- und institutionelle Förderung an kommunale Sonderrechnung) für
das Haushaltsjahr 2010 in Höhe von 56.100 € und damit
verbunden die Auszahlung des gesamten städtischen Zuschusses in Höhe von 723.600 € für das Geschäftsjahr
2011 im Dezember 2010 an die Stadtmarketing Freiberg
GmbH. Die Deckung erfolgt aus Mehreinnahmen bei der
Haushaltsstelle 81000.22000 (Versorgungsunternehmen/
Konzessionsabgabe Elektrizität).
Ja-Stimmen: 34, Enthaltungen: 1
Sitzung des Ausschusses für Technik und
Umwelt vom 10.01.2011
Beschluss-Nr. 1/TUA:
Der Ausschuss für Technik und Umwelt beschließt, das
Los 01 – Rohbauarbeiten – am Gebäude Obermarkt 21 an
Bauunternehmen Andreas Zimmermann GmbH
in 01768 Glashütte
mit einer Auftragssumme von 138.835,85 EUR brutto
Ja-Stimmen: 9, einstimmig
Der Verwaltungsausschuss beschließt für das Haushaltsjahr 2010:
1. Eine außerplanmäßige Ausgabe bei der Haushaltsstelle
22510.98100 MS „Clara Zetkin“ / Rückzahlung zu viel erhaltener Zuweisungen vom Land im Zusammenhang mit
dem Erwerb beweglicher Sachen des Anlagevermögens in
Höhe von 73.900,00 EUR. Die Deckung erfolgt durch eine
Entnahme aus der allgemeinen Rücklage, Haushaltsstelle
91300.31000.
2. Eine außerplanmäßige Ausgabe bei der Haushaltsstelle
60100.84100 Hochbauverwaltung / Sonstige Finanzausgaben für die Rückzahlung von Zinsen im Zusammenhang mit der Rückzahlung zu viel erhaltener Zuweisungen des Landes für den Erwerb beweglicher Sachen des
Anlagevermögens in Höhe von 7.900,00 EUR. Die Deckung erfolgt durch eine Entnahme aus der Deckungsreserve für unvorhergesehene Baureparaturen, Haushaltsstelle 91900.85001.
Im neuen Hallenkomplex kann
die schwere Technik einziehen
Zentrum für Verfahrens- und Maschinenentwicklung an der Lampadiusstraße
Das künftige Zentrum für Verfahrensund Maschinenentwicklung an der Lampadiusstraße hat Gestalt angenommen. „Der
Baukörper ist komplett ausgebaut, alle
festen Installationen sind eingebracht. Die
Elektroausstattung ist dank der modernen
Stromschienensysteme flexibel“, berichtet
Carsten Hickmann, Mitarbeiter im Dezernat
Bau- und Gebäudemanagement der TU
Bergakademie. Rund 1 200 Quadratmeter
Hauptnutzungsfläche mit 14 Technika und
einer 560 Quadratmeter großen, zehn Meter hohen Halle können nun eingerichtet
„Neben dem Höchstmaß an Flexibilität
der Räume schätzen wir vor allem die hohe
Belastbarkeit der Böden und Decken“, sagt
der Dekan der Fakultät für Maschinenbau,
Verfahrens- und Energietechnik, Prof. Alfons Ams. „Schließlich kommen hier technische Apparate und Maschinen zum Einsatz, die beträchtliche Maße und Gewichte
aufweisen und bestimmte Sicherheitskrite-
rien erfüllen müssen“. Mehr als 20 Mitarbeiter von mehreren Instituten der Fakultät
sollen hier bald forschen und arbeiten. Das
neue Gebäude biete ihnen beste Möglichkeiten, spezielle Forschungsthemen für die
Praxis zu bearbeiten.
Zu den Wissenschaftlern, die als erste
in die große Halle einziehen, gehören die
Mitarbeiter von Professor Matthias Kröger
vom Institut für Maschinenelemente, Konstruktion und Fertigung. Am so genannten Lebensdauer-Versuchsstand untersuchen die Forscher, wie das Material von
Schienenfahrzeugen bei zyklischer Belastung reagiert. Am Crash-Versuchsstand
wollen sie ermitteln, welche Strukturen
mehr Sicherheit bei Auffahrunfällen an
Fahrzeugen bringen. Dabei ist das Ziel,
die starke Aufprallenergie, die auf das
Metall wirkt, in Verformungsenergie umzuwandeln und dadurch die Insassen besser zu schützen.
„In diesem ersten Gebäude wird Tech-
nik installiert, die sich mit dem Schwerpunkt
Maschinenbau befasst“, erklärt Prof. Ams.
„In der zweiten Halle wird dann der Fokus
auf der Verfahrenstechnik liegen und im
dritten Teilprojekt ist eine zentrale Werkstatt geplant.“ Der Dekan hofft, dass die
Maschinen und Anlagen und die dazugehörige Technik bis Ende April im 1. Hallenkomplex eingebaut sind und dann zur
Nutzung übergeben werden.
Daneben gibt es an der TU Bergakademie Freiberg in diesem Jahr noch weitere
Bauvorhaben. Die Planungen für einen modernen Chemie-Laborbau sind bereits angelaufen. Er soll auf dem Campus hinter
dem Clemens-Winkler-Bau, parallel zur
Leipziger Straße entstehen. Der Neubau
wird rund 20 Millionen Euro kosten und mit
Mitteln des EFRE (Europäischer Fonds für
regionale Entwicklung) gefördert. Darüber
hinaus ist für 2011 der Start der umfangreichen Neugestaltung des Schlossplatzquartiers geplant.
Schüleruniversität und Lehrerkolleg:
In den Ferien das Studieren mal probieren
Das Rasterelektronenmikroskop erlaubt Einblicke in das Innere von Werkstoffen bis in den
Nanobereich.
Foto: TU Bergakademie Freiberg / Wolfgang Thieme
In den Winterferien lädt die TU Bergakademie Freiberg wieder zur Schüleruni
ein. Vom 14. bis 17. Februar stehen
„Elektronik- und Sensormaterialien – Werkstoffe mit besonderen Eigenschaften“ auf
dem Programm. Dabei geht es vor allem
um Halbleiter, wie sie unter anderem in
der Photovoltaik zum Einsatz kommen.
Darüber hinaus erleben die Schüler, wie
eine Brennstoffzelle funktioniert, wie Kristalle gezüchtet und winzige Chips hergestellt werden.
Am Ende der Winterferien können dann
interessierte Lehrer einen Einblick in die
Keramik, Glas- und Baustofftechnik erhalten. Vom 23. bis 25. Februar lädt die TU
Bergakademie Pädagogen - vor allem aus
den Fachgebieten Chemie, Physik und
Technik - zum Lehrerkolleg ein.
unter www.tu-freiberg.de/schueler/schueleruni.
Symposium Auftakt zum
Ressourcentechnologie-Institut
das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf veranstalten am 14. Und 15.
Februar das 1. Freiberger Ressourcentechnologie-Symposium. Es wird
die Auftaktveranstaltung für das neue
Institut für Ressourcentechnologie, das
das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf gemeinsam in Freiberg aufbauen.
Ziel des Instituts wird es sein, als nationale Forschungsinstitution die Versorgung der deutschen Wirtschaft mit
dringend benötigten mineralischen
und metallhaltigen Rohstoffen abzusichern.
Im Mittelpunkt des Symposiums steht
die Rohstoffsituation Deutschlands. Ist
die Rohstoffknappheit Realität oder
Hysterie? Vor welchen Herausforderung steht die Ressourcenindustrie?
Welchen Beitrag können moderne Recyclingverfahren leisten? Und welche
Erwartungen werden an das neue Institut für Ressourcentechnologie gestellt? Diesen Fragen gehen Wissenschaftler und Experten aus der Wirtschaft auf den Grund.
Die Anmeldung zum Symposium ist
auf Anfrage per E-Mail möglich: manuela.wagner@mineral.tu-freiberg.de
Noch bis zum 31. März ist die Bewerbung für das Sommersemester
möglich. In fast allen Studiengängen
der TU Bergakademie kann das Studium im April begonnen werden. Ausnahmen bilden nur die Studiengänge
Geotechnik und Bergbau sowie Markscheidewesen und Angewandte Geodäsie. Bei diesen beiden ist die Einschreibung wieder zum Wintersemester möglich.
Informationen unter http://tu-freiberg.de/schueler/einschreiben_sommer, per Mail unter studienberatung@zuv.tu-freiberg.de oder telefonisch unter 03731/39-3827;-3469.
am Montag, 31.01.2011, um 18.00 Uhr
Zum nächstmöglichen Zeitpunkt ist im Amt für Betriebswirtschaft und Recht die
Stelle des/der
02. Überplanmäßige Ausgabe für die
ordnungsgemäße Verbuchung der Aufwendungen für den Wachschutz in der
Kindertagesstätte Kinderhaus Miteinander Leben, Franz-Kögler-Ring 133
01. Beschluss zur Kündigung eines Mietvertrages
02. Außerplanmäßige Ausgaben im
Haushaltsjahr 2010 für den Abbruch der
Gebäude Fischerstraße 17, 19 und 21 in
09599 Freiberg als Vorleistungen für den
Parkhausbau (Vorberatung)
03. Entwurf des Mittelfristigen Investitionsprogrammes 2010 – 2014
04. Fortführungs- und Finanzkonzept
zur inhaltlichen Neuausrichtung der Be-
treibung des Kinder- und Jugendzentrums, Beethovenstraße 5 zum Antrag
vom 07.12.2010 (Vorberatung)
05. Abschlagszahlung für städtische Zuschüsse an Vereine im Haushaltsjahr 2011
für Aufgaben im sozialen Bereich und im
Bereich Jugendförderung während der
haushaltslosen Zeit (Vorberatung)
06. Zweckvereinbarung zwischen der
Stadt Freiberg, der Gemeinde Bobritzsch
und der Gemeinde Hilbersdorf über die
Erweiterung des Schulbezirks der Grundschule Hilbersdorf (Vorberatung)
07. Bevollmächtigung des Oberbürgermeisters zur Vornahme einer Vergabehandlung "Umgestaltung/Sanierung
Obermarkt in Freiberg, Lichtmasten"
08. Information aus der Verwaltung
19. Sitzung des Stadtrates (Wahlperiode 2009 - 2014)
am Donnerstag, 03.02.2011, um 16.00 Uhr
01. Information durch den Oberbürgermeister, u. a. turnusmäßiger Bericht (gemäß
§ 98 Absatz 1 SächsGemO) des Geschäftsführers der Gründer- und Innovationszentrum Freiberg/Brand-Erbisdorf
GmbH (GIZeF) sowie des Verbandsvorsitzenden des Zweckverbandes Gewerbe- und
Industriegebiet Freiberg Ost an der B 173
02. Fragestunde für Stadträte
04. Abschlagszahlung für städtische Zuschüsse an Vereine im Haushaltsjahr
2011 für Aufgaben im sozialen Bereich
und im Bereich Jugendförderung während der haushaltslosen Zeit (Beschluss)
05. Fortführungs- und Finanzkonzept
zur inhaltlichen Neuausrichtung der Betreibung des Kinder- und Jugendzentrums, Beethovenstraße 5 zum Antrag
vom 07.12.2010 (Beschluss)
06. Finanzierung der Vorbereitungen für
„850 Jahre Freiberg“ (Beschluss)
07. Zweckvereinbarung zwischen der
Erweiterung des Schulbezirks der Grundschule Hilbersdorf (Beschluss)
08. Entgeltfreier Besuch des Freiberger
Stadt- und Bergbaumuseums für Schüler (Beschluss)
09. Baubeschluss zum Ausbau der Halsbrücker Straße in zwei Bauabschnitten
vom Meißner Ring bis zum Ortsausgang
10. Baubeschluss zum Ausbau der Beuststraße von der Olbernhauer bis zur Annaberger Straße in Freiberg
11. Baubeschluss für die Erneuerung der
Mischwasserkanalisation in der WernerSeelenbinder-Straße
12. Baubeschluss für die Herstellung und
Erneuerung der Kanalisation Halsbrücker Straße 1. und 2. Bauabschnitt, für
die Herstellung des Regenrückhaltebeckens Münzbachtal und für die Herstellung und Erneuerung der Kanalisation
Münzbachtal zwischen Nr. 32 und 48
13. Bevollmächtigung des Oberbürgermeisters zur Vornahme einer Vergabehandlung „Umgestaltung/Sanierung
Obermarkt in Freiberg, Lichtmasten“
14. Außerplanmäßige Ausgaben im
Parkhausbau (Beschluss)
01. Berichterstattung von Aufsichtsräten von Gesellschaften mit kommunaler Beteiligung
Dem Amt sind die beiden Sachgebiete Recht mit vier Beschäftigten und das Sachgebiet Betriebswirtschaft mit zwei Beschäftigten zugeordnet.
- Sachgebietsleitung des Sachgebietes Betriebswirtschaft
- Wahrnehmung der Rechtsberatung der Verwaltung
- Führung von Rechtstreitigkeiten
- Mitwirkung bei rechtlich besonders schwierigen Entscheidungen
- Steuerung der Sachbearbeiter Beteiligungsmanagement und Steuerzahler Stadt
- Organisatorische Verantwortung für die Betreuung der städtischen Beteiligungen
- Bearbeitung von rechtlichen Sachverhalten im Beteiligungsmanagement
Für diese vielseitige, verantwortungsvolle und interessante Aufgabe sollten Sie
- Abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaft (bevorzugt) oder der Betriebswirtschaft
- Mehrjährige Berufserfahrung sowie Erfahrung in der Führung von Mitarbeitern
- Einschlägige Rechts -und Fachkenntnisse im Bezug auf die o.g. Aufgabengebiete
- Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit und Selbständigkeit
- Durchsetzungsvermögen, Entscheidungskompetenz und kommunikative Fähigkeiten
- Engagement für eine verantwortungsvolle Aufgabe
Die Stelle ist mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden angelegt, vorbehaltlich einer endgültigen Bewertung der Entgeltgruppe E 14 zugeordnet und für
die Besetzung mit Angestellten vorgesehen.
Wenn Sie Interesse an der verantwortungsvollen Tätigkeit haben und gewohnt sind,
Ihre Aufgaben zuverlässig und engagiert zu erledigen, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung.
Bitte richten Sie diese zusammen mit den üblichen Unterlagen bis zum 15.03.2011
nicht beigefügt sein. Für Fragen steht Ihnen unser Personalleiter, Herr Höser, Tel.
03731/273140 gern zur Verfügung.
am Montag, 07.02.2011, um 18.00 Uhr im Ratssitzungszimmer im Rathaus, Obermarkt 24, 09599 Freiberg
02. Äußere Sanierung Kornhaus - Korngasse 14 in 09599 Freiberg - Vergabe
von Bauleistungen - Los 05 – Dachdeckerarbeiten (Beschluss)
01. Information aus der Verwaltung
am Mittwoch, 09.02.2011, um 19.00 Uhr
in Gebäude am Daniel 4, 09599 Freiberg/ OT Zug
01. Begrüßung und Mitteilungen zu früheren Anfragen
02. Vorstellungen zum kulturellen Leben

References: § 27
 § 7
 § 27
 § 25

§ 11
 § 17
 § 17
 § 4
 § 26

§ 1
 § 1

§ 3

§ 6

§ 7
 § 4
 § 52
 § 4
 § 4
 § 68
 § 80

§ 3
 § 14
 § 91
 § 72
 § 15
 § 5
 § 28
 § 28
 § 28
 § 3

§ 98