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Seite drucken - Förderung nach 16i schließt Einstiegsgeld aus?
Hilfebereich => Fragen und Antworten zu Hartz IV / ALG II => Thema gestartet von: binational am 11. August 2019, 10:23:44
Titel: Förderung nach 16i schließt Einstiegsgeld aus?
Beitrag von: binational am 11. August 2019, 10:23:44
Noch in meiner Umschulung habe ich ein Übernahmeangebot bekommen und nach Abschluss dann auch angenommen. Bei Antragsstellung auf Einstiegsgeld im Jobcenter hat der AV meinem AG die Förderung nach 16e und 16i angeboten. (Völlig unnötig, aber er wäre ja blöd gewesen, das nicht anzunehmen.) Das das Einstiegsgeld für mich dann nicht mehr in Frage kommen könnte, hat der AV nicht erwähnt. (Den restlichen Pferdefuss aber auch nicht: Abberufung, weiter arbeitslos geführt :schock: :wand:)
Titel: Re: Förderung nach 16i schließt Einstiegsgeld aus?
Beitrag von: Ottokar am 11. August 2019, 12:46:35
Beitrag von: Sheherazade am 11. August 2019, 13:05:44
Bei der Gelegenheit verweise ich mal auf die Fachlichen Hinweise zu §16b SGBII (https://harald-thome.de/fa/harald-thome/files/sgb-ii-hinweise/FH-16b---22.02.2017.pdf), bitte ab Rz 16b.21 Förderausschlüsse lesen.
Beitrag von: Ottokar am 11. August 2019, 15:21:51
Beitrag von: binational am 11. August 2019, 16:53:03
Der Witz insgesamt ist ja, dass erst das Jobcenter aus meinem Arbeitsplatz eine geförderte Stelle gemacht hat. :wand:
Beitrag von: pizzaiolo am 11. August 2019, 19:13:14
Beitrag von: binational am 11. August 2019, 19:34:21
Ja, erfolgreiche Umschulung (Note 1,3) und Arbeitsangebot (tatsächlich 2 aus dem Praktikum, das bessere Gesamtpaket ists dann geworden. :zwinker:) und dann wollte mir der AV den zweiten Teil der Bildungsprämie nicht zugestehen. :scratch:
Der Drops, dass sich da irgendwas umkehren lässt, ist gelutscht. Die Firma hat das Angebot natürlich dankend angenommen. Immerhin konnte ich beim Gehalt ein wenig besser pokern, so dass uns meine jetzigen 30 Stunden schon reichen würden. :zwinker:
Was das für mich bedeutet, stellt sich auch für den Arbeitgeber jetzt erst nach und nach heraus. Ganz witzig auch das verpflichtende "Coaching" für ein Jahr, bei dem die gute Dame nach dem ersten Termin schon nicht mehr weiß, was sie mit mir besprechen soll. Um sich selbst zu rechtfertigen, möchte sie jetzt mit mir eine Selbstverpflichtung zu Dingen ausarbeiten, die ich schon vor Arbeitsantritt allein angegangen bin. :wand: Als ob es nicht Menschen geben würde, die diese Hilfe tatsächlich brauchen könnten.
Beitrag von: Theodor am 12. August 2019, 07:30:39
Beitrag von: Orakel am 12. August 2019, 08:38:37
Beitrag von: Ottokar am 12. August 2019, 09:26:34
Beitrag von: Theodor am 12. August 2019, 09:37:59
Beitrag von: Ottokar am 12. August 2019, 09:46:12
Beitrag von: binational am 12. August 2019, 16:21:53
Bitte nicht streiten.. :flag:
Beitrag von: Ottokar am 12. August 2019, 17:16:08
Beitrag von: binational am 12. August 2019, 17:48:19
Beitrag von: Ottokar am 12. August 2019, 18:08:20
Zitat von: binational am 12. August 2019, 17:48:19
Für die Prüfung des Begriffes sozialversicherungspflichtige Erwerbstätigkeit ist die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nach §16 Abs. 2 Satz 1 SGBII i. V. mit §§24 und 25 SGBIII heranzuziehen.
Das ist ebenso großer Unsinn.
§ 16 Abs. 2 S. 1 SGB II regelt gerade nicht die Anwendung der §§ 24 und 25 SGB III.
Zudem ist die Regelungswirkung des § 16 Abs. 2 S. 1 SGB II seinem Wortlaut nach auf die in § 16 Abs. 1 SGB II genannten Leistungen beschränkt und greift somit nicht für die in § 16b SGB II normierte Leistung.
Die interne Weisung hat keinerlei Rechtswirkung.
Beitrag von: binational am 12. August 2019, 21:46:41
Eine kurze Nachfrage habe ich noch.
Auch wenn ich durch die Förderung noch 5 Jahre mit dem JobCenter zu tun haben muss, die Freibeträge auf Vermögen gelten aber nicht mehr für mich/uns und meine finanziellen Verhältnisse muss ich nun auch nicht mehr offen legen?
Beitrag von: pizzaiolo am 13. August 2019, 08:04:24
Wir stocken derzeit noch mit 78€ aus vorläufiger Bewilligung auf. Stundenerhöhung erfolgt in der nächsten Zeit.
Zitat von: binational am 11. August 2019, 19:34:21
Immerhin konnte ich beim Gehalt ein wenig besser pokern, so dass uns meine jetzigen 30 Stunden schon reichen würden.
Bedeutet "schon reichen würden", dass die Hilfebedürftigkeit mit dem erzielten Einkommen überwunden und der Lebensunterhalt somit komplett ohne JC gesichert ist?
Beitrag von: Ottokar am 13. August 2019, 13:24:18
Zitat von: binational am 12. August 2019, 21:46:41
Wenn du kein ALG II mehr bekommst, dann nicht.
Beitrag von: binational am 13. August 2019, 16:27:56
@pizzaiolo: Genau das bedeutet es durch unseren Anspruch auf Wohngeld. Hier steht nur die Bewilligung noch aus.
Die Stundenaufstockung erfolgt eventuell bereits im nächsten Monat. Durch das zusätzliche Geld entfällt vielleicht sogar gleich das Wohngeld wieder..
Aufschlussreich war auch das Gespräch mit meinem AG heute. Ihm wurde dem Einstiegsgeld für mich telefonisch zugestimmt. Ich solle unbedingt in den Widerspruch gehen und ansonsten ist er gern bereit, mich bei jeglicher Fort- & Weiterbildung zu unterstützen.
@Ottokar: Danke dir.. :smile:

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