Source: http://infu.org/rechts.htm
Timestamp: 2019-02-18 18:04:51+00:00

Document:
Vorübergehender begleiteter Umgang in einer schützenden Atmosphäre für das Kind, bis die Eltern (wieder) in der Lage sind, gemeinsam die Elternverantwortung zu tragen und langfristig ausgewogene, kindgerechte Konfliktlösungen zu finden.
Verbesserung der kommunikativen und kooperativen Fähigkeiten der Eltern bzw. aller an der Beziehung zum Kind Beteiligten.
Setzen klarer Absprachen, Strukturen und Regelungen, um Orientierung und Verläßlichkeit (und damit Sicherheit) zu vermitteln.
Der begleitete Umgang ermöglicht es dem Kind, zu dem nicht ständig anwesenden Elternteil einen kontinuierlichen Kontakt herzustellen und / oder aufrechtzuerhalten.
Flexibilität und Mobilität des Teams gewährleisten den größtmöglichen Gestaltungsspielraum für einen befriedigenden und vielseitigen Umgang auch außerhalb institutioneller Räumlichkeiten.
Begleitend dazu finden in regelmäßigen Abständen Beratungsgespräche statt (Einzel-, Paargespräche, bei Bedarf Gespräche mit dem Kind) mit dem Ziel, das emotionale Klima zu verbessern und die gemeinsame Verantwortung der Eltern für ihr Kind / ihre Kinder zu stärken.
Bei Wunsch können auch Gespräche mit Eltern stattfinden über aktuell anstehende Konflikte, die Gründe des Scheiterns der Beziehung, eigene biographisch bedingte Anteile am Scheitern, Aufarbeiten von Wut und Trauer, usw..
Bei der Umgangsbegleitung psychisch labiler Eltern gewährleisten wir eine regelmäßige, längerfristige Begleitung durch eine kontinuierliche Bezugsperson, um so Sicherheit und Stabilität für das Kind und den Betreffenden / die Betreffende zu ermöglichen.
Eine beraterisch-therapeutische Begleitung in aktuellen Paar- / Familien-/ Eltern-Kind-Konflikten ist ein weiteres Angebot.
Bei Verdacht auf sexuelle Gewalt muß in jedem einzelnen Fall vorher genau überprüft werden, in wiefern eine Umgangsbegleitung dem Kindeswohl entspricht.
Grundsätzlich gilt bei allen Umgangsbegleitungen:
Eine Umgangsbegleitung ist KEINE Umgangsüberwachung!
FamilienrichterInnen
MitarbeiterInnen der Jugendämter /
Allgemeine Sozialdienste
MitarbeiterInnen der sozialpsychiatrischen
Eltern, die sich in der Trennungs- bzw. Scheidungsphase befinden und / oder nahe Angehörige
nicht-verheiratete, trennungswillige Paare mit Kind(ern)
Stief- / Pflegeeltern
Einrichtung / Mitarbeiter
zeitlich begrenzte Umgangsbegleitung
Das Institut für Umgangsbegleitung und Familientherapie (InfU) bietet für Familien, deren Situation einen eigenverantwortlichen Umgang (noch) nicht zuläßt, die strukturellen und fachlichen Rahmenbedingungen, regelmäßige und persönliche Beziehungen des Kindes zum nicht ständig betreuenden Elternteil auch nach einer Trennung der Partner zu gewährleisten bzw. wieder aufzubauen. Gleiches gilt auch für den Kontakt zu anderen Personen, zu denen das Kind eine Beziehung besitzt.
langfristige Umgangsbegleitung
Die Umgangsbegleitung bietet psychisch labilen Menschen, die aktuell nicht sorgeberechtigt sind, die Möglichkeit, einen regelmäßigen, stabilen Kontakt zum Kind aufzubauen bzw. aufrechtzuerhalten. Den Kindern wird es dadurch erleichtert, ihre Identität über beide Elternteile zu definieren (körperlich, seelisch, geistig). Dem seelisch labilen Elternteil wird es ermöglicht, in einem bestimmten Umfang seiner elterlichen Sorge nachkommen zu können.
Das Team setzt sich zusammen aus einem Sozialpädagogen und Familientherapeuten mit langjähriger Erfahrung in der Umgangsbegleitung Trennungsberatung und einer Diplom-Psychologin mit Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern psychisch kranker Eltern.
Durch dieses seit 01. 07. 1998 geltende Gesetz wird der Rechtsanspruch weg vom Elternteil auf das Kind hin verlagert (§ 1684, Abs. 1, BGB).
Der Personenkreis für den Umgang mit dem Kind wird weiter ausgedehnt:
"Großeltern und Geschwister haben ein Recht auf Umgang mit dem Kind, wenn dieser dem Wohl des Kindes dient. Gleiches gilt für den Ehegatten oder früheren Ehegatten eines Elternteils, der mit dem Kind längere Zeit in häuslicher Gemeinschaft gelebt hat und für Personen, bei denen das Kind längere Zeit in Familienpflege war." (§ 1685, Abs. 1 u. 2, BGB)
Bei strittigen Fällen hat der Gesetzgeber die Möglichkeit der Umgangsbegleitung nochmals im BGB verankert (parallel zu § 18, Abs. 3, SGB VIII):
"…Das Familiengericht kann insbesondere anordnen, daß der Umgang nur stattfinden darf, wenn ein mitwirkungsbereiter Dritter anwesend ist. Dritter kann auch ein Träger der Jugendhilfe oder ein Verein sein; dieser bestimmt dann jeweils, welche Einzelperson diese Aufgabe wahrnimmt." (§ 1684, Abs. 4, 3. Satz BGB).
"Kinder und Jugendliche haben Anspruch auf Beratung und Unterstützung bei der Ausübung des Umgangsrechts nach § 1684, Abs. 1 des Bürgerlichen Gesetzbuches."(§ 18, Abs. 3, SGB VIII)
Der begleitete Umgang ist nach § 18, III, SGB VIII und § 1684, IV, BGB eine Pflichtleistung der Kommunen. Eine Finanzierung kann beim zuständigen öffentlichen Träger der Jugendhilfe ( Jugendamt ) beantragt werden.
Die Dienstleistung des Instituts für Umgangsbegleitung und Familientherapie (InfU) kann auch auf eigene Rechnung finanziert werden (Kosten je nach Arbeitsstunden, aktuelle Stundensätze bitte nachfragen).
Thomas König (Sozialpädagoge / Familientherapeut)
Tel.: 0881 - 63671 Fax: 0881 - 9095588
Jutta Severin (Diplom-Psychologin)
Tel.: 08121 - 973481 Fax: 08121 - 81781
e-mail: mail@infu.org
Name Institut für Umgangsbegleitung und Familientherapie InfU
Adresse Postfach 1309; 82362 Weilheim
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Fax.Nr. 0881-9095588
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Thomas König (Sozialpädagoge / Familientherapeut) mail@infu.org
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References: § 18
 § 1684
 § 18
 § 1684
 §6
 Art. 6
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