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Timestamp: 2020-02-26 07:54:38+00:00

Document:
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23.565
Abiturprüfungsordnung vom 21. Juli 2010
§ 1 - § 7 Teil 1 - Allgemeines
§ 8 - § 12 Teil 2 - Voraussetzung für die Abiturprüfung,...
§ 13 - § 26 Teil 3 - Einleitung und Durchführung der Abiturprüfung
§ 27 - § 32 Teil 4 - Besondere Verfahrensbestimmungen
§ 27 - Einsichtnahme
§ 28 - Rücktritt, Versäumnis
§ 29 - Täuschungshandlungen, ordnungswidriges Verhalten
§ 30 - Änderung von Prüfungsentscheidungen
§ 31 - Wiederholung der Prüfung
§ 32 - Sonderregelung für behinderte Prüflinge
§ 33 - § 33 Teil 5 - Besondere Formbestimmung
§ 34 - § 35 Teil 6 - Schlussbestimmungen
Anlage - Umrechnung der Punktzahl der Gesamtqualifikation...
juris-Abkürzung: AbiPrO RP 2011
Fassung vom: 21.07.2010
Gültig ab: 01.08.2011
Gliederungs-Nr: 223-1-12
Abiturprüfungsordnung
Vom 21. Juli 2010
Täuschungshandlungen, ordnungswidriges Verhalten
(1) Wer unerlaubt Hilfsmittel benutzt oder sonst zu täuschen versucht oder Beihilfe dazu leistet oder zu leisten versucht, kann sofort von der die Aufsicht führenden Lehrkraft oder von dem vorsitzenden Mitglied des Fachprüfungsausschusses verwarnt oder von der Prüfungskommission gemäß Absatz 3 zur Wiederholung der Prüfungsleistung verpflichtet werden. In schweren Fällen kann von der Prüfungskommission für die Prüfungsleistung die Note „ungenügend“ festgesetzt oder der Ausschluss von der weiteren Teilnahme an der Prüfung angeordnet werden. In der Regel ist ein schwerer Fall anzunehmen, wenn die Täuschungshandlung bereits längere Zeit ausgeführt wurde, wenn sie nach intensiver Vorbereitung begonnen oder durchgeführt wurde oder wenn der dadurch erzielte Vorteil geeignet war, die Bewertung maßgeblich zu beeinflussen.
(2) Wer während der Prüfung erheblich gegen die Ordnung verstößt, kann sofort von der die Aufsicht führenden Lehrkraft oder von dem vorsitzenden Mitglied des Fachprüfungsausschusses verwarnt werden oder in schweren Fällen durch die Prüfungskommission gemäß Absatz 3 von der Teilnahme an der weiteren Prüfung ausgeschlossen werden. Ein schwerer Fall liegt vor, wenn ein Prüfling durch sein Verhalten die Prüfung so schwerwiegend behindert, dass es nicht möglich ist, seine Prüfung oder die anderer Prüflinge ordnungsgemäß durchzuführen.
(3) Die Entscheidung über die Wiederholung der Prüfungsleistung, eine Bewertung der Prüfungsleistung mit der Note „ungenügend“ oder den Ausschluss von der weiteren Teilnahme an der Prüfung trifft die Prüfungskommission nach Anhören des Prüflings und der die Aufsicht führenden Lehrkraft. Bis zu der Entscheidung setzt der Prüfling die Prüfung fort, es sei denn, dass zur ordnungsgemäßen Weiterführung der Prüfung ein vorläufiger Ausschluss durch die die Aufsicht führende Lehrkraft oder das vorsitzende Mitglied des Fachprüfungsausschusses unerlässlich ist.
(4) Bei einem Ausschluss von der weiteren Teilnahme an der Prüfung gilt die Prüfung als nicht bestanden.
(5) Über den Beschluss der Prüfungskommission nach Absatz 3 ist eine Niederschrift anzufertigen. Die Entscheidung ist dem Prüfling schriftlich mitzuteilen und muss, sofern auf Wiederholung der Prüfungsleistung oder den Ausschluss von der weiteren Teilnahme an der Prüfung entschieden worden ist, eine Begründung enthalten.

References: § 1
 § 7

§ 8
 § 12

§ 13
 § 26

§ 27
 § 32

§ 27

§ 28

§ 29

§ 30

§ 31

§ 32

§ 33
 § 33

§ 34
 § 35