Source: https://maltis-life.de/gesetze/waffengesetz/
Timestamp: 2020-05-27 21:29:03+00:00

Document:
Waffengesetz – Maltis Life
§2 Erlaubnis zum Besitz von genehmigungspflichtigen Waffen
§3 Ausnahmen von der Erlaubnispflicht
§4 Beschränkungen, Befristung, Bedingungen
§5 Straftaten
§6 Straftaten
§7 Ordnungwidrigkeiten
§8 Strafmilderung oder Absehen von Strafe
§9 Einziehung und Vernichtung
(1) Waffen sind
alle in Anlage I aufgeführten Handfeuerwaffen,
alle in Anlage II aufgeführten Langwaffen,
alle Gegenstände, die dazu bestimmt sind, Menschen zu verletzen und
alle Gegenstände, die den oben genannten Gegenständen nachgebildet sind.
(2) Genehmigungspflichtig sind alle nicht in Anlage I oder Anlage II aufgeführten Waffen.
(3) Umgang mit einer Waffe hat, wer diese erwirbt, besitzt, führt, mitnimmt, damit schießt, herstellt, modifiziert oder damit Handel treibt.
(4) Zum Umgang mit Waffen ist berechtigt, wer
eine, der Waffe entsprechende, Besitzerlaubnis, in Form eines Waffenscheines, erweiterten Waffenscheines oder Jagdscheines, bei sich führt,
einen Atemalkoholwert von 0‰ nachweisen kann und
einen Drogenblutwert von 0 nachweisen kann.
(1) Einer staatlichen Genehmigung bedarf, wer
Waffen erwirbt, besitzt, führt, mitnimmt, damit schießt, herstellt, modifiziert oder Handel treibt.
(2) Eine Erlaubnis, für genehmigungspflichtige Waffen, kann der Staat nur ausnahmsweise zu im öffentlichen Interesse liegenden Zwecken erteilen.
(1) Einer Erlaubnis nach Abschnitt 2 § 2 bedarf nicht, wer
a) an der Beförderung von genehmigungspflichtigen Waffen zwischen befugten Teilnehmern beteiligt ist oder
b) die Beförderung von genehmigungspflichtigen Waffen zwischen befugten Teilnehmern durch andere in Auftrag gibt und den Transport vermittelt.
(2) Einer Erlaubnis nach Abschnitt 2 § 2 bedürfen staatliche Behörden für die Erfüllung ihrer Dienstpflicht nicht.
(3) Wer nach Abschnitt 2 § 3 Abs. 1 Nr. 1 keine Erlaubnis benötigt und am Betäubungsmittelverkehr teilnehmen will, hat dies dem Staat vorher zu melden.
(1) Die Erlaubnis zum Transport von genehmigungspflichtigen Waffen (staatliche Waffengenehmigung) ist dabei nur einmalig gültig und wird bei der Kontrolle durch die kontrollierende Behörde eingezogen. Ab diesem Moment besteht eine fortlaufende Genehmigungszeit von 30 Minuten.
(2) Wer mit Waffen umgeht, hat die Waffen, die sich in seinem Besitz befinden, gegen unbefugten Zugriff Dritter zu sichern. Der Staat kann erweiterte Sicherungsmaßnahmen anordnen, soweit eine besondere Gefährdungssituation besteht oder dies bei der Menge der Waffen erforderlich ist.
(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünfzehn Monaten oder mit einer Geldstrafe von mindestens 40.000 Euro wird bestraft, wer vorsätzlich oder fahrlässig
genehmigungspflichtige Waffen unerlaubterweise erwirbt, besitzt, führt, mitnimmt, damit schießt, herstellt, modifiziert oder Handel treibt,
einer anderen Person dabei behilflich ist, sich genehmigungspflichtige Waffen unbefugt zu verschaffen oder eine andere Person zum unbefugten Gebrauch von genehmigungspflichtigen Waffen anzustiften,
Geld oder andere Sachgegenstände einem anderen für eine rechtswidrige Tat nach Abschnitt 3 § 5 Abs. 1 Nr. 1 oder 2 bereitstellt.
(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünfzehn Monaten oder mit einer Geldstrafe von mindestens 20.000 Euro wird bestraft, wer vorsätzlich oder fahrlässig
eine Waffe außerhalb von dafür vorgesehenen Einrichtungen, wie Schießplätzen oder ähnlichen Einrichtungen, abfeuert.
gegen Abschnitt 1 § 1 Abs. 4 Nr. 1 verstößt oder
eine Waffe in einer Stadt offen mit sich führt.
(1) Die Judikative kann die Strafe mildern oder, wenn der Täter keine Freiheitsstrafe von mehr als fünfzehn Jahren verwirkt hat oder nicht mehr als 20.000 Euro Strafe zu erwarten sind, von einer Strafe absehen, wenn der Täter
freiwillig Informationen an das MCPD weitergegeben hat, die mit seiner eigenen Strafe verbundene Straftaten anderer Personen nach Abschnitt 3 § 5, aufdeckt oder
freiwillig Informationen über eine bevorstehende Straftat nach Abschnitt 3 § 5 oder 7, die in Verbindung mit seiner eigenen Straftat steht, an das MCPD weitergibt.
(2) Die Judikative kann eine Strafe nach Abschnitt 3 § 7 mildern oder von einer Strafe absehen, wenn der Täter im Sinne der Notwehr handelte.
(1) Gegenstände, auf die sich eine Straftat nach Abschnitt 3 § 5, 6 oder 7 beziehen, werden eingezogen und behördlich vernichtet.
(zu §1 Abs. 1 Nr. 1)
(zu §1 Abs. 1 Nr. 2)
6.5x39 mm

References: §2

§3

§4

§5

§6

§7

§8

§9
 § 2
 § 2
 § 3
 § 5
 § 1
 § 5
 § 5
 § 7
 § 5
 §1
 §1