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Timestamp: 2020-06-02 18:34:50+00:00

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visto l’articolo 13 capoverso 3 della legge del 24 marzo 19951 sulla parità dei sessi (LPar),
1 La presente ordinanza disciplina l’organizzazione e la procedura della commissione di conciliazione che la legge sulla parità dei sessi prevede per il personale dell’Amministrazione federale secondo l’articolo 6 dell’ordinanza del 25 novembre 19981 sull’organizzazione del Governo e dell’Amministrazione.
2 L’Assemblea federale (per i Servizi del Parlamento), la Posta Svizzera, le Ferrovie federali svizzere, il Tribunale federale e il Consiglio dei PF istituiscono ciascuno una commissione di conciliazione per il loro personale.
1 La commissione di conciliazione informa e consiglia le parti nelle controversie nell’ambito della legge sulle parità dei sessi. Essa tenta di indurli a un accordo.
2 Essa informa il personale federale regolarmente, almeno una volta all’anno, sulla sua offerta.
2 Essa è aggregata sul piano amministrativo all’Ufficio federale del personale.
1 Fanno parte della commissione di conciliazione: il presidente, il vicepresidente nonché ulteriori quattro membri e quattro membri supplenti. I membri e i membri supplenti rappresentano pariteticamente l’Amministrazione federale (datore di lavoro) e il suo personale. L’Ufficio federale del personale occupa un seggio del contingente attribuito all’Amministrazione federale.
3 Le indennità sono definite secondo l’ordinanza del 25 novembre 19981 sull’organizzazione del Governo e dell’Amministrazione.2
2 Nuovo testo giusta il n. I 5.1 dell’O del 9 nov. 2011 (Verifica delle commissioni extraparlamentari), in vigore dal 1° gen. 2012 (RU 2011 5227).
2 Due membri e due membri supplenti sono nominati dalle organizzazioni nazionali del personale dell’Amministrazione federale che, per statuto, ne difendono gli interessi.
3 L’Ufficio federale del personale coordina la preparazione delle nomine. Bada affinché le due parità di cui all’articolo 4 capoversi 1 e 2 siano rispettate e le comunità linguistiche siano adeguatamente rappresentate.
2 I lavori di segretariato vengono indennizzati in funzione delle spese che provocano. Il rimborso delle spese di segretariato è disciplinato in un contratto tra l’Ufficio del personale e il presidente.
2 L’Amministrazione federale (datore di lavoro) è tenuta ad ammettere la procedura di conciliazione in ciascun caso.
2 Se una decisione è già stata presa, la richiesta dev’essere presentata prima dell’introduzione di un ricorso, entro il termine di cui all’articolo 50 della legge federale del 20 dicembre 19681 sulla procedura amministrativa. La presentazione di una richiesta di conciliazione sospende il decorso del termine di ricorso. Se la conciliazione fallisce, il termine di ricorso ordinario ricomincia a decorrere con la notifica del processo verbale.
1 Ricevuta la richiesta di conciliazione, il presidente convoca la commissione di conciliazione e invita le parti a un’udienza di conciliazione.
2 Tutte le unità amministrative dell’Amministrazione federale sono tenute a cooperare con il presidente (ad esempio fornendo informazioni o consentendo l’accesso agli incarti).
1 Partecipano all’udienza di conciliazione il presidente e due membri, scelti in osservanza delle due parità di cui all’articolo 4 capoversi 1 e 2.
1 L’udienza dinnanzi alla commissione di conciliazione si svolge oralmente.
1 Alla fine della procedura di conciliazione è steso processo verbale sull’esito positivo o negativo della conciliazione.
1 I membri della commissione di conciliazione e del segretariato si ricusano qualora sia dato un motivo di ricusazione secondo l’articolo 10 capoverso 1 della legge federale del 20 dicembre 19681 sulla procedura amministrativa oppure qualora essi siano superiori diretti o collaboratori della persona che ha chiesto la conciliazione.
L’ordinanza del 9 dicembre 19961 relativa alla Commissione della parità dei sessi è abrogata.
Verordnung über die Schlichtungskommission gemäss Gleichstellungsgesetz
vom 10. Dezember 2004 (Stand am 1. Januar 2012)
gestützt auf die Artikel 13 Absatz 3 des Gleichstellungsgesetzes vom 24. März 19951 (Gleichstellungsgesetz, GlG),
1 Diese Verordnung regelt Organisation und Verfahren der Schlichtungskommission gemäss Gleichstellungsgesetz für das Personal der Bundesverwaltung nach Artikel 6 der Regierungs- und Verwaltungsorganisationsverordnung vom 25. November 19981 (Schlichtungskommission).
2 Die Bundesversammlung (für die Parlamentsdienste), die Schweizerische Post, die Schweizerischen Bundesbahnen, das Bundesgericht und der ETH-Rat setzen für ihr Personal je eine eigene Schlichtungskommission ein.
1 Die Schlichtungskommission informiert und berät die Parteien bei Streitigkeiten, die in den Bereich des Gleichstellungsgesetzes fallen. Sie versucht, eine Einigung herbeizuführen.
2 Sie informiert das Bundespersonal regelmässig, mindestens jährlich, über ihr Angebot.
1 Die Schlichtungskommission ist weisungsungebunden.
2 Sie ist administrativ dem Eidgenössischen Personalamt angegliedert.
Art. 4 Zusammensetzung und Entschädigung
1 Der Schlichtungskommission gehören an: die Präsidentin oder der Präsident, die Vizepräsidentin oder der Vizepräsident sowie weitere vier Mitglieder und vier Ersatzmitglieder. Die Mitglieder und Ersatzmitglieder vertreten zu gleichen Teilen die Bundesverwaltung (Arbeitgeberin) und deren Personal. Das Eidgenössische Personalamt hat einen Sitz aus dem Kontingent der Bundesverwaltung inne.
2 Die Schlichtungskommission zählt gleich viele Frauen wie Männer.
3 Die Entschädigungen richten sich nach der Regierungs- und Verwaltungsorganisationsverordnung vom 25. November 19981.2
2 Fassung gemäss Ziff. I 5.1 der V vom 9. Nov. 2011 (Überprüfung der ausserparlamentarischen Kommissionen), in Kraft seit 1. Jan. 2012 (AS 2011 5227).
Die Mitglieder der Schlichtungskommission müssen in Fragen der Gleichstellung von Frau und Mann spezialisiert sein und über eingehende Kenntnisse auf dem Gebiet des Personalwesens, des Arbeits- und Bundespersonalrechts oder der Arbeitswissenschaft verfügen. Die Präsidentin oder der Präsident muss zusätzlich über eine juristische Ausbildung und vorzugsweise über Erfahrung in Mediation verfügen.
Art. 6 Wahl
1 Die Präsidentin oder der Präsident, die Vizepräsidentin oder der Vizepräsident sowie zwei Mitglieder und zwei Ersatzmitglieder werden vom Bundesrat gewählt.
2 Zwei Mitglieder und zwei Ersatzmitglieder werden gewählt von den gesamtschweizerischen Organisationen des Personals der Bundesverwaltung, die nach ihren Statuten dessen Interessen wahrnehmen.
3 Das Eidgenössische Personalamt koordiniert die Wahlvorbereitungen. Es achtet darauf, dass die doppelte Parität nach Artikel 4 Absätze 1 und 2 eingehalten wird und die Sprachgemeinschaften angemessen vertreten sind.
1 Das Sekretariat wird von der Präsidentin oder vom Präsidenten im Mandat geführt.
2 Die Entschädigung für die Sekretariatsarbeit richtet sich nach dem Aufwand. Sie wird in einem Vertrag zwischen dem Eidgenössischen Personalamt und der Präsidentin oder dem Präsidenten geregelt.
Art. 8 Freiwilligkeit und Verpflichtung
1 Das Schlichtungsverfahren ist für das Bundespersonal freiwillig.
2 Die Bundesverwaltung (Arbeitgeberin) ist verpflichtet, sich in jedem Fall auf das Schlichtungsverfahren einzulassen.
Art. 9 Einleitung
1 Das Schlichtungsverfahren ist bei der Präsidentin oder beim Präsidenten schriftlich unter Angabe der Begehren zu beantragen.
2 Ist bereits eine Verfügung ergangen, so ist das Schlichtungsbegehren vor Anhebung einer Beschwerde innerhalb der Beschwerdefrist nach Art. 50 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 19681 über das Verwaltungsverfahren zu stellen. Das Einreichen eines Schlichtungsbegehrens wahrt die Rechtsmittelfrist. Misslingt der Schlichtungsversuch, so beginnt mit der Zustellung des Protokolls die ordentliche Rechtsmittelfrist neu zu laufen.
Art. 10 Einigungsversuch
1 Nach Eingang eines Schlichtungsbegehrens beruft die Präsidentin oder der Präsident die Schlichtungskommission ein und lädt die Parteien zu einer Schlichtungsverhandlung ein.
2 Alle Verwaltungseinheiten der Bundesverwaltung sind gegenüber der Präsidentin oder dem Präsidenten zur Mithilfe verpflichtet (zum Beispiel Gewährung von Auskünften und Akteneinsicht).
Art. 11 Schlichtungsverhandlung
1 Neben dem Präsidenten oder der Präsidentin nehmen an der Schlichtungsverhandlung zwei Mitglieder teil, die unter Wahrung der doppelten Parität nach Artikel 4 Absätze 1 und 2 bestimmt wurden.
2 Die Parteien haben zur Schlichtungsverhandlung in der Regel persönlich zu erscheinen. Die Präsidentin oder der Präsident kann ihnen in Ausnahmefällen bewilligen, sich durch eine schriftlich bevollmächtigte Person vertreten zu lassen.
Art. 12 Mündlichkeit
1 Die Verhandlung vor der Schlichtungskommission ist mündlich.
2 über die Parteiausführungen wird kein Protokoll geführt.
Art. 13 Abschluss
1 Am Ende der Schlichtungsverhandlung wird protokollarisch festgehalten, ob eine Einigung zustande gekommen ist oder nicht.
2 Ein von den Parteien unterzeichneter und von der Schlichtungskommission genehmigter Vergleich hat Rechtskraft und ist wie ein Urteil vollstreckbar.
3 Das Schlichtungsverfahren ist in der Regel innerhalb von 60 Tagen nach Eingang des Schlichtungsbegehrens abgeschlossen.
Art. 14 Ausstand
1 Mitglieder der Schlichtungskommission und des Sekretariats treten in den Ausstand, wenn ein Ausstandsgrund nach Artikel 10 Absatz 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 19681 über das Verwaltungsverfahren vorliegt, oder wenn sie direkte Vorgesetzte oder Mitarbeitende der Antragstellerin oder des Antragstellers sind.
2 über den Ausstand entscheidet die Präsidentin oder der Präsident. Betreffen die Ausstandsgründe die Präsidentin oder den Präsidenten, so entscheidet die Vizepräsidentin oder der Vizepräsident. Sind beide von den Ausstandsgründen betroffen, entscheidet ein von der Schlichtungskommission bestimmtes Mitglied über den Ausstand.
Art. 15 Verschwiegenheit
Die Mitglieder der Schlichtungskommission und des Sekretariats sind verpflichtet, über die Verhandlungen in der Schlichtungskommission Verschwiegenheit zu bewahren.
Art. 16 Unentgeltlichkeit
Das Schlichtungsverfahren ist unentgeltlich ausser bei Mutwilligkeit.
Art. 17 Subsidiäres Recht
Soweit diese Verordnung keine besonderen Bestimmungen enthält, richtet sich das Schlichtungsverfahren nach dem Bundesgesetz vom 20. Dezember 19681 über das Verwaltungsverfahren.
Die Verordnung vom 9. Dezember 19961 über die Begutachtende Fachkommission Gleichstellungsgesetz wird aufgehoben.
1 [AS 1997 240, 2001 2197 Anhang Ziff. II 3]
AS 2005 1025
Ordonnance concernant la commission de conciliation selon la loi sur l’égalité
vu l’art. 13, al. 3, de la loi du 24 mars 1995 sur l’égalité entre femmes et hommes (loi sur l’égalité, LEg)1,
1 La présente ordonnance règle l’organisation et la procédure de la commission de conciliation que la loi sur l’égalité prévoit pour le personnel de l’administration fédérale telle qu’elle est définie à l’art. 6 de l’ordonnance du 25 novembre 1998 sur l’organisation du gouvernement et de l’administration1.
2 L’Assemblée fédérale (pour les Services du Parlement), la Poste Suisse, les Chemins de fer fédéraux, le Tribunal fédéral et le Conseil des EPF instaurent chacun une commission de conciliation pour leur personnel.
1 La commission de conciliation informe et conseille les parties en cas de litige entrant dans le champ d’application de la loi sur l’égalité. Elle tente de les amener à un accord.
1 La commission de conciliation n’est pas liée par des instructions.
2 Elle est rattachée administrativement à l’Office fédéral du personnel.
1 La commission de conciliation comprend un président ou une présidente, un vice-président ou une vice-présidente ainsi que quatre membres et quatre membres suppléants. Les membres et les membres suppléants représentent à parts égales l’administration fédérale (employeur) et son personnel. L’Office fédéral du personnel occupe un siège du contingent attribué à l’administration fédérale.
2 La commission de conciliation comprend autant de femmes que d’hommes.
3 Les indemnités sont fixées conformément à l’ordonnance du 25 novembre 1998 sur l’organisation du gouvernement et de l’administration1.2
2 Nouvelle teneur selon le ch. I 5.1 de l’O du 9 nov. 2011 (Réexamen des commissions extraparlementaires), en vigueur depuis le 1er janv. 2012 (RO 2011 5227).
Les membres de la commission de conciliation doivent être spécialisés dans les questions d’égalité entre femmes et hommes et avoir des connaissances étendues soit en matière de ressources humaines, de droit du travail et de droit du personnel fédéral, soit en matière de science du travail. Le président ou la présidente doit avoir en outre une formation de juriste et, de préférence, une expérience de la médiation.
2 Les deux autres membres et les deux autres membres suppléants sont nommés par les organisations nationales du personnel de l’administration fédérale qui, en vertu de leurs statuts, défendent ses intérêts.
3 L’Office fédéral du personnel coordonne la préparation des nominations. Il veille au respect de la double parité visée à l’art. 4, al. 1 et 2, ainsi qu’à la représentation équitable des communautés linguistiques.
1 Le secrétariat de la commission de conciliation est assuré par le président ou la présidente sur la base d’un mandat.
2 L’indemnisation des travaux de secrétariat est fonction des dépenses encourues dans chaque cas. Le remboursement des frais de secrétariat fait l’objet d’un contrat entre l’Office fédéral du personnel et le président ou la présidente.
2 L’administration fédérale (employeur) est tenue dans tous les cas de consentir à la procédure de conciliation.
1 La requête d’ouverture de la procédure de conciliation est adressée par écrit au président ou à la présidente. Elle énonce les conclusions.
2 Si une décision a déjà été prononcée, la requête doit être présentée avant l’introduction d’un recours, dans le délai prévu à l’art. 50 de la loi fédérale du 20 décembre 1968 sur la procédure administrative1. Le dépôt de la requête préserve le délai de recours. Si la conciliation échoue, le délai de recours ordinaire recommence à courir à compter de la notification du procès-verbal.
1 A la réception d’une requête de conciliation, le président ou la présidente convoque la commission de conciliation et invite les parties à une audience de conciliation.
2 Toutes les unités de l’administration fédérale sont tenues d’apporter leur concours au président ou à la présidente (par exemple en fournissant des renseignements ou en donnant accès à des dossiers).
1 En plus du président ou de la présidente, deux membres choisis moyennant le respect de la double parité visée à l’art. 4, al. 1 et 2, participent à l’audience de conciliation.
2 Les parties comparaissent normalement en personne. Exceptionnellement, le président ou la présidente peut autoriser une partie à se faire représenter par une personne disposant d’un pouvoir écrit.
1 L’audience devant la commission de conciliation se déroule oralement.
2 Il n’est pas dressé de procès-verbal des déclarations des parties.
2 Un arrangement signé par les parties et approuvé par la commission de conciliation est exécutoire au même titre qu’un jugement entré en force.
1 Les membres de la commission de conciliation et du secrétariat se récusent lorsqu’ils se trouvent dans l’un des cas prévus par l’art. 10, al. 1, de la loi fédérale du 20 décembre 1968 sur la procédure administrative1 ou lorsqu’ils sont le supérieur direct ou un collègue de la personne ayant présenté la requête de conciliation.
L’ordonnance du 9 décembre 1996 concernant la commission spécialisée instituée par la loi sur l’égalité1 est abrogée.

References: Art. 4

Art. 6

Art. 8

Art. 9
 Art. 50

Art. 10

Art. 11

Art. 12

Art. 13

Art. 14

Art. 15

Art. 16

Art. 17