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Timestamp: 2018-12-19 08:34:02+00:00

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Satzung: bgs-ludweiler.de
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3: Vereinschronik.
5: Aufnahmeantrag.
Breiten-und Gesundheitsportgruppe VK-Ludweiler e.V.
Die am 15.04.1960 gegründete Versehrtensportgruppe führt den Namen
„Breiten- und Gesundheitsportgruppe VK-Ludweiler e.V. (BGS VK-Ludweiler e.V.)“.
Der Verein hat seinen Sitz in VK-Ludweiler.
Der Verein ist in das Vereinsregister des zuständigen Amtsgerichtes Völklingen Nr. VR 522 eingetragen.
Der Verein gehört dem Saarländischen Behindertensportverband e.V. an.
Der Verein dient ausschließlich und unmittelbar gemeinnützigen Zwecken und ist nicht auf wirtschaftlichen Gewinn ausgerichtet.
Der Verein setzt sich zur Aufgabe, die Förderung, Organisation und Durchführung des Behindertensports zu pflegen sowie auf einen fairen freundschaftlichen und kameradschaftlichen Sportsgeist seiner Mitglieder einzuwirken.
Der Zweck des Vereins dient weiterhin der Erfassung von erwachsenen und jugendlichen Behinderten und Nichtbehinderten und deren Leibesertüchtigung durch sportliche Betätigung in Ausübung des Behindertensports im Sinne der Gesundheitsförderung und Rehabilitation.
Die Mittel des Vereins dürfen nur zu satzungsgemäßen Zwecken verwendet werden.
Geschäftsführung und Geschäftsbereich
Der Verein betreut alle gemäß §2 Ziffer 3 der Satzung bezeichneten Mitglieder aus VK-Ludweiler und Umgebung.
Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Die Mitgliedschaft im Verein ist eine freiwillige Mitgliedschaft.
Dem Verein können als ordentliche Mitglieder beitreten:
Alle gemäß §2 Ziffer 3 der Satzung bezeichneten Personen,
alle natürlichen Personen ohne Altersbegrenzung, sowie juristische Personen, die gewillt sind, den Vereinszweck zu fördern und zu unterstützen.
Die Mitgliedschaft erfolgt durch Abgabe einer schriftlichen Beitrittserklärung, die bei Minderjährigen von dem gesetzlichen Vertreter (Erziehungsberechtigten) unterschrieben sein muß.
Der Vorstand kann sich mit Mehrheit gegen die Aufnahme eines Beitrittswilligen aussprechen, wenn dies im Interesse des Vereins geboten erscheint.
Maßgebend für die Aufnahme eines Mitgliedes in den Verein ist einerseits die Unterzeichnung der Beitrittserklärung und andererseits die Zustimmung des Vorstandes. Bei der Aufnahme ist dem neuen Mitglied der Inhalt der Satzung zur Kenntnis zu bringen.
Die Ablehnung eines Aufnahmeantrages muß dem Antragsteller schriftlich mit Angabe von Gründen mitgeteilt werden. Er hat Einspruchsrecht gegen die Ablehnung an den Vorstand.
Mit der Beitrittserklärung bzw. Aufnahme erkennt das Mitglied die Satzung des Vereins an und unterwirft sich den Beschlüssen der Organe des Vereins.
Die Mitgliedsdauer beträgt mindestens ein Jahr. Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod, durch Austritt oder durch Auflösung des Vereins.
Die Mitgliedschaft muß schriftlich an den Vorstand zum Ende eines Kalendervierteljahres gekündigt werden.
Bei Beitrittsrückständen von 6 Monaten und mehr kann bei erfolgloser wiederholter Schriftlicher Mahnung die Streichung aus der Mitgliederliste durch den Vorstand erfolgen, wobei sich die BGS Ludweiler alle Rechte aus den Beitragsrückständen sowie deren gerichtlicher Eintreibung vorbehält. Bei Beitragsrückständen wegen einer vorübergehenden sozialen Notlage eines Mitglieds kann der Verein die Beitragszahlung stunden oder für eine gewisse Zeit aufheben.
Der Ausschluß eines Mitgliedes aus dem Verein erfolgt durch Beschluß des Vorstandes mit einfacher Stimmenmehrheit. Ein Ausschluß kann nur erfolgen, wenn ein triftiger Grund vorliegt. Hierunter fallen beispielsweise: Mißbrauch der Mitgliedschaft, Schädigung des Ansehens des Vereins, gröbliche Verletzung der Sportdisziplin, Verstoß gegen Anordnungen des Vorstandes oder gegen Beschlüsse der Mitgliederversammlung sowie groben Verstoß gegen die Satzung des Vereins.
Der Ausschluß ist dem Betroffenen unter Angabe von Gründen per Einschreiben mit Rückschein mitzuteilen. Dem Ausgeschlossenen steht innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach Zustellung dieses Schreibens das Recht zu Einspruch einzulegen. Dieser Einspruch muß schriftlich begründet an den Vorstand gerichtet sein.
Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Rechte an den Verein. Vereinseigene Gegenstände, die dem Mitglied zum persönlichen Gebrauch oder zur Aufbewahrung überlassen worden waren, müssen dem Verein zurückgegeben werden.
Der Verein kann sich eine Ehrenordnung geben. Durch einstimmigen Beschluß des Vorstandes oder durch Mehrheitsbeschluß der Generalversammlung können verdiente langjährige Mitglieder zu Ehrenmitgliedern und verdiente Vorstandsmitglieder zu Ehrenfunktionären erklärt werden. Diese Mitglieder sind beitragsfrei. Ehrenfunktionären steht im Vorstand Stimmrecht zu.
Die Höhe der Mitgliederbeiträge richtet sich nach den Bedürfnissen des Vereins. Der Vorstand schlägt nach Aufstellung des Haushaltsplans die Höhe der Beiträge der Mitgliederversammlung vor, die darüber einen Beschluß mit einfacher Stimmenmehrheit herbeiführt. Der so festgesetzte Beitrag muß während des laufenden Geschäftsjahres entrichtet werden.
Jedes Vereinsmitglied über 14 Jahre ist berechtigt, mit Sitz und Stimme an den Versammlungen des Vereins teilzunehmen.
Die Pflichten der Vereinsmitglieder ergeben sich aus dieser Satzung.
Der Vorstand setzt sich aus 9 Mitgliedern zusammen:
dem Stellvertreter des Schriftführers
Der Verein wird durch den Vorstand verwaltet. Vorstand im Sinne des §26 BGB ist der geschäftsführende Vorstand. Dieser setzt sich aus den unter 1. bis 3. und 5. genannten Personen zusammen. Zeichnungsberechtigt sind vom geschäftsführenden Vorstand immer zwei Personen, von denen die eine der Vorsitzende oder sein Stellvertreter sein muss.
Ausgenommen hiervon sind Bankgeschäfte, die mittels EC Karte oder online mit PIN und
TAN durch den Schatzmeister oder seinen Stellvertreter auch alleine getätigt werden können. Die Rechenschaftsberichte hierzu müssen jeweils in den Vorstandssitzungen erfolgen.
Die Vorstandsmitglieder werden durch die Mitgliederversammlung jeweils für die Dauer von 3 Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist zulässig. Die Vorstandsmitglieder führen die Geschäfte des Vereins auch nach Ablauf der Frist weiter, sofern eine Neuwahl bis zum Ablauf der Amtszeit noch nicht stattgefunden hat oder ein neuer Vortand nicht gefunden werden konnte.
Der Vorstand beruft die Delegierten und ihre Stellvertreter zum Verbandstag des Saarländischen Behindertensportverbandes e.V.
Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Ihre Beschlüsse sind für alle Mitglieder bindend. Sie hat das Recht, gefaßte Beschlüsse wieder aufzuheben.
Mitgliederversammlungen finden mindestens einmal im Jahr statt. Sie werden durch den Vorstand 3 Wochen vorher einberufen, indem jedes Mitglied eine Einladung, die die Tagesordnung enthält, per Post zugestellt wird.
Entgegennahme und Genehmigung der Geschäfts-, Kassen- und Revisionsberichte über das zurückliegende Geschäftsjahr hinaus.
Neuwahl des Vorstandes nach Ablauf seiner Amtszeit und Ergänzung des Vorstandes bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes.
Über alle Mitgliederversammlungen, insbesondere über die dort gefaßten Beschlüsse, ist durch den Schriftführer ein Protokoll zu führen, das durch den Schriftführer und den 1. Vorsitzenden zu unterzeichnen ist.
Der 1. Vorsitzende, in seinem Verhinderungsfalle sein Stellvertreter, leitet die Mitgliederversammlung. Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn mindestens 20% der zum 1.1. des Jahres bestehenden stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Wird diese Zahl nicht erreicht, so ist eine neue Mitgliederversammlung mit gleicher Tagesordnung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der erscheinenden Mitglieder beschlußfähig ist.
Die Mitgliederversammlung faßt ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
Die Beschlüsse zur Satzungsänderung bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Beurkundung und der Eintragung in das Vereinsregister. Die Änderung ist vom Vorstand zur Eintragung anzumelden. Der Anmeldung ist der die Änderung enthaltende Beschluß in Urschrift und Abschrift beizufügen. Die Anmeldung muß von allen Vorstandsmitgliedern unterzeichnet sein.
Sofern in der Satzung nicht anders geregelt, werden alle Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder wirksam. Es wird per Akklamation gewählt.
Auf Antrag eines Mitgliedes der Versammlung muß geheim abgestimmt werden.
Werden für ein und dieselbe Funktion mehrere Vorschläge gemacht und erreicht keiner die absolute Mehrheit, so gilt im zweiten Wahlgang die relative Mehrheit.
Eine vorherige Abberufung eines Vorstandsmitgliedes vor Ablauf der dreijährigen Amtszeit durch die Mitgliederversammlung ist möglich. Wiederwahl ist zulässig. Gründe zur Abberufung des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung sind insbesondere grobe Pflichtverletzung oder Unfähigkeit zur ordnungsgemäßen Geschäftsführung.
Für vorzeitig ausscheidende Vorstandsmitglieder kann der Vorstand die freiwerdende Stelle bis zur nächsten Mitgliederversammlung kommissarisch besetzen.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen können durch den Vorstand jederzeit einberufen werden. Der Vorstand ist zur Einberufung verpflichtet, wenn mindestens 10% der Mitglieder die Einberufung unter Angabe von Gründen beantragen. Die außerordentliche Mitgliederversammlung hat die gleichen Rechte wie die ordentliche Mitgliederversammlung.
Beschwerde- und Schlichtungsausschuß
Der Beschwerde- und Schlichtungsausschuß, der beim Saarländischen Behindertensportverband e.V. Saarbrücken konstituiert ist, entscheidet, sofern der Betroffene innerhalb von 4 Wochen Einspruch eingelegt hat, über
die Ablehnung der Aufnahme eine Beitrittswilligen (§4 Ziffer 5),
den Ausschluß eines Mitgliedes (§4 Ziffer 10 und 11).
Gegen die Entscheidung dieses Ausschusses ist Klagemöglichkeit vor den ordentlichen Gerichten gegeben.
Anträge auf Änderung der Satzung können von jedem Mitglied schriftlich gestellt werden.
Änderungsvorschläge sind den Mitgliedern mit der Einladung zur Mitgliederversammlung schriftlich vorzulegen.
Über Änderungen der Satzung beschließt die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.
Die Änderungen der Satzung bedürfen zur Wirksamkeit der Eintragung ins Vereinsregister.
Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von 3 Jahren 2 Kassenprüfer, die nicht Mitglied des Vorstandes sein dürfen.
Sie haben die Pflicht und das Recht, die Kassengeschäfte des Vereins laufend zu überwachen und mindestens einmal im Jahr eine Prüfung der Geschäfte des Vereins vorzunehmen. Sie berichten darüber dem Vorstand und der Mitgliederversammlung und stellen Antrag auf Entlastung des Vorstandes und des Schatzmeisters.
Über die Auflösung des Vereins beschließt eine zu diesem Zwecke besonders einberufene Mitgliederversammlung.
Die Auflösung der BGS VK-Ludweiler e.V. ist nur möglich, wenn mindestens 10% der stimmberechtigten Vereinsmitglieder einen entsprechenden Antrag schriftlich beim Vorstand eingebracht haben.
Ein Beschluß über die Auflösung des Vereins kann nur dann gefaßt werden, wenn bei der zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung mindestens 50% der stimmberechtigten Mitglieder zustimmen.
Ist die gemäß §15 Ziffer 3 geforderte Mindestanzahl anwesender Mitglieder zu Beschlußfassung nicht erreicht, so ist vom Vorstand eine zweite Mitgliederversammlung innerhalb einer Frist von 4 Wochen mit gleicher Tagesordnung einzuberufen und durchzuführen, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder mit einfacher Mehrheit beschließen kann.
Nach Auflösung des Vereins ist das Vermögen nach Erledigung aller noch bestehenden Verbindlichkeiten der Lebenshilfe Warndt e.V. in Großrosseln zu übereignen. Hierbei ist das Sperrjahr gemäß §51 BGB zu berücksichtigen.
Satzungsauslegungen, Geschäftsordnung
Bei Streitigkeiten über die Auslegung der Satzung entscheidet der Vorstand.
Die § 4-9 der Geschäftsordnung des Vorstandes sind analog bei Mitgliederversammlungen anzuwenden.

References: §2
 §2
 §26
 §15
 §51
 § 4