Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=5%20WF%2066/13
Timestamp: 2019-12-14 12:28:52+00:00

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OLG Karlsruhe, 16.09.2013 - 5 WF 66/13 - dejure.org
https://dejure.org/2013,24644
OLG Karlsruhe, 16.09.2013 - 5 WF 66/13 (https://dejure.org/2013,24644)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 16.09.2013 - 5 WF 66/13 (https://dejure.org/2013,24644)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 16. September 2013 - 5 WF 66/13 (https://dejure.org/2013,24644)
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§ 2 Abs. 1 VersAusglG; §§ 50 Abs. 3, 50 Abs. 1 Satz 1, 43 Abs. 1 FamGKG
Festsetzung des Verfahrenswertes in Ehe- und Versorgungsausgleichssachen bei offensichtlichem Nichtvorliegen eines Versorgungsanrechts
Festsetzung des Verfahrenswerts in Ehesachen und im Versorgungsausgleich
FamGKG § 50 Abs. 1 S. 1; FamGKG § 43 Abs. 1
AG Offenburg, 06.12.2012 - 1 F 146/12
FamRZ 2014, 1226
Schließlich gibt es auch noch die Auffassung, wonach nur ein Freibetrag i.H.v. 15.000 EUR je Ehegatten und 7500 EUR je Kind anzusetzen sei (OLG Karlsruhe, Beschluss vom 16.09.2013 - 5 WF 66/13 -, FamRZ 2014, 1226).
OLG Stuttgart, 03.01.2018 - 18 WF 149/17
Berücksichtigung der Einkommens- und Vermögensverhältnisse bei der Festsetzung …
Andererseits erscheinen Freibeträge in Höhe von lediglich 15.000,00 EUR je Ehegatten, wie sie teilweise auch vertreten werden (OLG Karlsruhe FamRZ 2014, 1226 - allerdings mit zusätzlichen Freibeträgen von 7.500,00 EUR je Kind), insbesondere dann zu niedrig, wenn nicht für gemeinsame Kinder zusätzliche Vermögensfreibeträge angenommen werden.
Dabei ist das Nettoeinkommen wie in § 43 Abs. 2 FamGKG zu bestimmen (OLG Karlsruhe AGS 2013, 472; Meyer, GKG/FamGKG 13 § 50 Rn 5).
Letztere sind daher nicht als verfahrenswerterhöhende Anrechte im Sinne von § 50 Abs. 1 Satz 1 FamGKG anzusehen (so auch OLG Karlsruhe, Beschluss vom 16. September 2013, FamRZ 2014, 1226-1227).
Der Senat hat bereits entschieden (Beschluss vom 08.05.2015, Az. II-13 WF 15/15, n.v.), dass Kindergeld zum Einkommen i.S. von § 43 Abs. 1, Abs. 2 FamGKG gehört (vergleiche auch OLG Karlsruhe, Beschluss vom 16.9.2013, Aktenzeichen: 5 WF 66/13, FamRZ 2014, 1226, Juris, Rn. 13; OLG Hamm…, Beschluss vom 10.1.2012, Aktenzeichen: 5 WF 173/11, FamRB 2012, 149, Juris, Rn. 10, 12; OLG Hamm…, Beschluss vom 10.2.2006, Aktenzeichen: 11 WF 293/05, FamRZ 2006, 806, Juris, Rn. 7;… Thiel in Schneider/Herget, Streitwert-Kommentar, 13. Auflage, Rn. 7169a).
Beschwerde gegen die Festsetzung eines Verfahrenswertes
Um dem Rechnung zu tragen, teilt der Senat die überwiegend vertretene Auffassung, dass das Vermögen bei beiden Ehegatten um einen angemessenen Freibetrag zu bereinigen ist, wobei zu dessen Höhe in der Rechtsprechung unterschiedliche Werte von 15.000,00 EUR (OLG Karlsruhe FamRZ 2014, 1226), über 20.000,00 EUR (OLG Frankfurt FamRZ 2017, 1769) und 25.000,00 EUR (KG FamRZ 2018, 701) bis hin zu 60.000,00 EUR (OLG Bamberg FamRZ 2017, 1082) bzw. bis zu 64.000,00 EUR (OLG Hamm FamRZ 2006, 353) diskutiert werden.
OLG Düsseldorf, 19.12.2018 - 3 WF 68/18
Berücksichtigung des Kindergeldes bei der Festsetzung des Verfahrenswerts in …

References: § 2
 § 50
 § 43
 § 43
 § 50
 § 50
 § 43