Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=4%20StR%20389/99
Timestamp: 2017-09-26 14:29:42+00:00

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Der Senat nimmt daher im Einklang mit der in der Literatur vorherrschenden Ansicht (…vgl. Fischer, StGB, 58. Aufl. § 176a Rn. 8;… LK/Hörnle, StGB, 12. Aufl. § 176a Rn. 27;… Perron/Eisele in Schönke/ Schröder, StGB, 27. Aufl. § 176a Rn. 8; Renzikowski NStZ 2000, 367 f.;… SK/Wolters aaO § 176a 7 Rn. 16;… Ziegler in v. Heintschel-Heinegg, BeckOK-StGB 2011 § 176a Rn. 12;… weitergehend Folkers JR 2007, 11 ff.;… aA NK/Frommel, StGB, 2009 § 176a Rn. 11; Laubenthal, Sexualstraftaten;… Die Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, 2000, Rn. 382) an, dass der "Zungenkuss" in der Regel keine dem Beischlaf ähnliche Handlung im Sinne des § 176a Abs. 2 Nr. 1 StGB ist.
Damit ist nicht nur der Anal- und Oralverkehr gemeint, sondern auch das Eindringen mit Gegenständen oder mit dem Finger in das Geschlechtsteil (vgl. BGHR StGB § 176 a Abs. 1 Nr. 1 Eindringen 2).

References: § 176
 § 176
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