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Timestamp: 2018-09-22 17:43:41+00:00

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Kopie Ausweis - Deutschland-Monteurzimmer.de
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Fragen zum Thema "Vermieten"
Muß ich mir von jedem Gast den Ausweis kopieren?
Herzlich Willkommen Grobi,
ja als Vermieter sind Sie verpflichtet ein "polizeiliches" Gästebuch zu führen. Sie können sich die Daten von dem Ausweis auch abschreiben.
Hintergrund ist, wenn die Polizei jemanden sucht und bei Ihnen anfragt, müssen Sie Auskunft darüber geben können, wer bei Ihnen zu Gast ist.
CooleMaus33
Zitat von Dennis Beitrag anzeigen
Das wußte ich aber auch noch nicht! :-) Danke!
erst einmal, ich finde es toll, dass es hier ein Forum gibt. Danke dafür.
Wo ist es geregelt, dass ich ein "polizeiliches" Gästebuch führen muss?
Manche Mieter weigern sich den Ausweis zu zeigen bzw. auszuhändigen (um die Daten abzuschreiben/ zu kopieren). Sie verweisen auf den Datenschutz. Da wäre es gut, es ihnen "schwarz auf weiß" belegen zu können.
Wie lange muss ich diese Daten aufbewahren?
erstmal herzlich willkommen in unserem neuen Forum.
Eine Kopie vom Ausweis macht jedes Hotel und als Vermieter ist man verpflichtet Auskunft darüber geben zu können, welche Gäste man zur Zeit beherbergt.
Einen Link wo dies "Schwarz auf Weiß" angegeben ist habe ich leider nicht gefunden.
Ich habe diese Info aber damals direkt von der Polizei bekommen.
Zudem ist es für Dich wichtig die richtigen Daten des Gäste vorliegen zu haben, wenn es z.B. mal zu einem Schaden in den Monteurzimmern kommt.
Wenn ein Gast seinen Ausweis nicht vorlegen möchte wäre ich schon skeptisch. In einem Hotel würde man in einem solchen Fall kein Zimmer bekommen.
Das wußte ich aber auch noch nicht. Gut ab und zu mal in einem Forum zu stöbern!
Neues Bundesmeldegesetz entlastet Gäste und Hotels gleichermassen
IHA-Vorsitzender Fritz G. Dreesen begrüßt Erleichterungen beim Ausfüllen und Aufbewahren der Hotelmeldescheine und erwartet eine Kostenentlastung von jährlich rund 35,5 Millionen Euro für das Hotelgewerbe.
Mit der nun erfolgten Zustimmung des Bundesrates nach vorheriger Anrufung des Vermittlungsausschusses ist das Bundesmeldegesetz zustande gekommen. Mit dem Inkrafttreten des Bundesmeldegesetzes am 1. Mai 2015 werden die derzeit geltenden Landesmeldegesetze sowie das Melderechtsrahmengesetz gleichzeitig außer Kraft gesetzt. Damit wird die im Zuge der Föderalismusreform 2006 auf den Bund übergegangene Regelungskompetenz im Bereich des Meldewesens auch bei der Hotelmeldepflicht umgesetzt.
Künftig kann dem Gast das Ausfüllen eines Meldescheins an der Hotelrezeption dadurch erleichtert werden, dass das Hotel die ihm bereits bekannten Gastdaten schon vorab einträgt. Der Gast bleibt allerdings auch zukünftig gesetzlich verpflichtet, den Meldezettel zumindest noch handschriftlich zu unterschreiben. Die Aufbewahrungsfristen werden bundeseinheitlich auf ein Jahr nach Ankunft des Gastes festgesetzt. Auch die Nutzungspflicht bestimmter Meldescheinformulare für den Hotelier entfällt, so dass eine EDV-basierte Umsetzung wesentlich erleichtert wird.
„Das neue Bundesmeldegesetz bringt eine zeitgemäße Erleichterung des Check-ins im Hotel und setzt einen wichtigen Meilenstein gegen ausufernde Bürokratie.“ Mit diesen Worten begrüßt IHA-Vorsitzender Fritz G. Dreesen die Einigung von Bundestag und Bundesrat, die am 1. Mai 2015 in Kraft treten wird.
Die Bundesregierung beziffert – gestützt auf eine Schätzung des Nationalen Normenkontrollrates – den der Hotellerie durch die Hotelmeldepflicht entstehenden Aufwand mit rund 96,8 Mio. Euro jährlich. „Durch die neuen Regelungen darf die Branche nun mit Entlastungen von rund 35,5 Millionen Euro rechnen“, betonte Dreesen. Der Hotelverband Deutschland hatte sich seit Jahren intensiv in das Gesetzgebungsverfahren eingebracht. Nicht zuletzt deshalb konnte nun eine gästefreundlichere und für den Hotelier praxisgerechtere Ausgestaltung der Hotelmeldepflicht erreicht werden.
„Wir hoffen, dass zukünftig nur wenige Länder von der in ihrem Ermessen verbliebenen Möglichkeit Gebrauch machen werden, bestimmte Muster für besondere Meldescheine vorzuschreiben, da hiermit wieder unnötige Zusatzkosten verbunden wären“, setzt Fritz G. Dreesen auf den Erfolg der nun bundesweit einheitlichen Regelung. „Und für die nicht allzu ferne Zukunft wünschen wir uns, dass das Bundesmeldegesetz auch die Option eines komplett elektronischen Check-ins, z.B. mittels der maschinenlesbaren Personalausweise, eröffnet.
30 - Besondere Meldescheine für Beherbergungsstätten
(1) Die Leiter der Beherbergungsstätten oder der Einrichtungen nach § 29 Absatz 4 haben
besondere Meldescheine bereitzuhalten und darauf hinzuwirken, dass die
betroffenen Personen ihre Verpflichtungen nach § 29 Absatz 2 bis 4 erfüllen.
(2) Die Meldescheine enthalten vorbehaltlich der Regelung in Absatz 3 ausschließlich
7. Zahl der Mitreisenden und ihre Staatsangehörigkeit in den Fällen des § 29 Absatz 2
Satz 2 und 3 sowie
8. Seriennummer des anerkannten und gültigen Passes oder Passersatzpapiers bei ausländischen
Bei ausländischen Personen haben die Leiter der Beherbergungsstätten oder der Einrichtungen
nach § 29 Absatz 4 die Angaben im Meldeschein mit denen des Identitätsdokumentes
zu vergleichen. Ergeben sich hierbei Abweichungen, ist dies auf dem Meldeschein
zu vermerken. Legen ausländische Personen kein oder kein gültiges
Identitätsdokument vor, ist dies auf dem Meldeschein zu vermerken.
(3) Durch Landesrecht kann bestimmt werden, dass für die Erhebung von Fremdenverkehrs-
und Kurbeiträgen weitere Daten auf dem Meldeschein erhoben werden dürfen.
(4) Die Leiter der Beherbergungsstätten oder der Einrichtungen nach § 29 Absatz 4 haben
die ausgefüllten Meldescheine vom Tage der Anreise der beherbergten Person an
ein Jahr aufzubewahren und innerhalb von drei Monaten nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist
zu vernichten. Die Meldescheine sind den nach Landesrecht bestimmten Behörden
und den in § 34 Absatz 4 Satz 1 Nummer 1 bis 5 und 9 bis 11 genannten Behörden
zur Erfüllung ihrer Aufgaben auf Verlangen zur Einsichtnahme vorzulegen. Die Meldescheine
sind so aufzubewahren, dass keine unbefugte Person sie einsehen kann.
Das ändert sich ab dem 01.05.2015:
Im Inland gemeldete Person, die in einer Beherbergungsstätte aufgenommen werden,
müssen sich künftig bei der Meldebehörde anmelden, wenn sie für länger als
sechs Monate (statt der momentan geltenden zwei Monate) aufgenommen werden.
Für ausländische Gäste besteht die Meldepflicht schon bei einem Aufenthalt von
Im Unterschied zu den Regelungen der Landesmeldegesetze entfällt die Verpflichtung,
den Hotelmeldeschein handschriftlich auszufüllen. Beherbergte Personen haben
den besonderen Meldeschein künftig lediglich noch zu unterschreiben. Dies öffnet
den Weg zu einem digitalen Meldeschein. Zu beachten ist jedoch, dass auch
künftig der ausgedruckte Meldeschein handschriftlich zu unterzeichnen ist. Damit
wird der gängigen Praxis Rechnung getragen, Hotelmeldescheine auf Grundlage
zuvor übermittelter Daten von Bediensteten der Beherbergungsstätte auszufüllen.
Die bisher ausschließlich landesrechtlichen und zum Teil unterschiedlichen Regelungen
über Form, Inhalt, Verwendung und Dauer der Aufbewahrung von sogenannten
Beherbergungsmeldescheinen werden in das Bundesrecht übernommen.

References: § 29
 § 29
 § 29
 § 29
 § 29
 § 34