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HANDEL - WIRTSCHAFT & ARBEIT biete - suche : 2. Forum in Kategorie 2 - Seite 20
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Euro-Zone hält robustes Tempo - Deutsche Industrie verliert an Schwung
von Weltbookadmin47 » 1. Mär 2018 11:44
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Deutsche ... 14509.html
Die Nachfrage nach deutschen Industriegütern ist nach wie vor hoch. Doch die Lieferanten stoßen dabei an ihre Leistungsgrenzen und die Preise steigen. Auch die Wirtschaft in der Euro-Zone verliert leicht an Dynamik.
Das Wachstum der deutschen Industrie hat sich im Februar verlangsamt. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) der Industrie sank im Februar um 0,5 auf 60,6 Punkte, wie das Institut IHS Markit zu seiner Umfrage unter rund 400 Firmen mitteilte. Dabei handelt es sich um eine zweite Veröffentlichung. Im Zuge des ersten Ausweises war ein Indexrückgang auf 60,3 Punkte berichtet worden. Ab 50 Zählern signalisiert das Konjunkturbarometer ein Wachstum.
"Das enorme Wachstum in der deutschen Industrie scheint an seine Grenzen zu stoßen und sich weiter von seinen Rekordwerten vom Jahresende 2017 abzuschwächen", sagte Markit-Experte Phil Smith. "So stellen die Lieferketten mittlerweile ein derart ernstes Problem dar, dass die Befragten die Situation so dramatisch einschätzen wie nie zuvor in der 22-jährigen Umfragegeschichte."
Die anhaltend hohe Nachfrage sorge für Kapazitätsprobleme und Engpässe auf Lieferantenseite, was wiederum die Preise nach oben schießen lasse. Hersteller von Investitionsgütern in der metallverarbeitenden Industrie seien davon am stärksten betroffen. Zudem stiegen die Exportaufträge so langsam wie seit sieben Monaten nicht mehr. "Das deutet darauf hin, dass die steigenden Verkaufspreise, aber auch die Aufwertung des Euro so langsam auf die Auslandsbestellungen schlägt", sagte Smith.
Warnsignale aus China und Japan: Asien-Daten deuten Abkühlung an 28.02.18 Warnsignale aus China und Japan Asien-Daten deuten Abkühlung an
"Kräftiges Wirtschaftswachstum": Statistiker bestätigen stabilen Aufschwung 14.02.18 "Kräftiges Wirtschaftswachstum" Statistiker bestätigen stabilen Aufschwung
Heiter, kaum wolkig: Aufschwung geht ins neunte Jahr 31.01.18 Heiter, kaum wolkig Aufschwung geht ins neunte Jahr
Letzteres verteuert deutsche Waren in wichtigen Abnehmerländern wie den USA. Es erhärte sich der Verdacht, "dass wir den Höhepunkt des Aufschwungs in der Industrie bereits hinter uns haben könnten", sagte Smith.
In der Euro-Zone insgesamt fiel der Einkaufsmanagerindex um 1,0 auf 58,6 Punkte. Damit hat sich das Barometer zum zweiten Mal in Folge abgeschwächt. Im Januar hatte der Index bei 59,6 Punkten gelegen. Dennoch befindet sich der Sektor in einer der besten Wachstumsphasen seit 18 Jahren. "Erfreulich ist, dass der Aufschwung nach wie vor auf breiter Basis stattfindet und alle von der Umfrage erfassten Länder robustes Wachstum vermeldeten", sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. Mit Griechenlands Industriesektor etwa gehe es so kräftig aufwärts wie zuletzt vor 18 Jahren.
Quelle: n-tv.de , cri/rts/DJ
Konzentration auf Hybride - Toyota stellt Diesel-Verkauf in Europa ein
von Weltbookadmin47 » 6. Mär 2018 12:44
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Toyota-s ... 21422.html
Der japanische Autobauer Toyota will in Europa keine Diesel-Pkw mehr verkaufen. Die Auslaufphase werde schon in diesem Jahr beginnen, sagte Johan van Zyl, Präsident von Toyota Motor Europe, in Genf, wo in dieser Woche die Messe Genfer Autosalon beginnt. "Wir werden keine neue Dieseltechnologie für Pkw mehr entwickeln, wir werden uns auf Hybride konzentrieren", fügte er hinzu.
Hellblau oder dunkelblau?: Umweltbundesamt fordert zweierlei Plaketten 06.03.18 Hellblau oder dunkelblau? Umweltbundesamt fordert zweierlei Plaketten
"Will"-Talk zu Fahrverboten: Wer badet das Diesel-Chaos aus? 05.03.18 "Will"-Talk zu Fahrverboten Wer badet das Diesel-Chaos aus?
Die Marke VW erzielte im Februar trotz Diesel-Skandals rasante Zuwächse. 02.03.18 Pkw-Markt wächst kräftig Autokunden wenden sich vom Diesel ab
Trump legt im Handelsstreit nach - "Dann belegen wir ihre Autos mit 25 Pro
von Weltbookadmin47 » 7. Mär 2018 11:27
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Dann-bel ... 23428.html
Trump legt im Handelsstreit nach - "Dann belegen wir ihre Autos mit 25 Prozent"
Nach seiner Strafzoll-Ankündigung kritisiert US-Präsident Trump die EU erneut scharf. Sie sei zu den USA "besonders hart" und mache es "fast unmöglich für uns, mit ihnen Geschäfte zu machen". Zugleich bekräftigt er seine Drohungen gegenüber Europas Autoindustrie.
In der Debatte um US-Strafzölle auf ausländischen Stahl sowie auf Aluminium muss US-Präsident Donald Trump erneut einen personellen Verlust in seiner Mitarbeiterriege hinnehmen. Gleichzeitig fährt er erneut schwere Geschütze in Richtung Europa auf. Sollte die EU Vergeltungszölle beschließen, wie etwa von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker vorgeschlagen, auf Jeans, Bourbon-Whiskey und Motorräder, dann würden die USA zurückschlagen, kündigte Trump an.
"Dann belegen wir ihre Autos mit einer Steuer von 25 Prozent - und glaubt mir, dann machen sie es nicht sehr lange", sagte Trump. "Die Europäische Union war besonders hart zu den Vereinigten Staaten", so Trump. "Sie machen es fast unmöglich für uns, Geschäfte mit ihnen zu machen und trotzdem senden sie ihre Autos und alles andere in die Vereinigten Staaten", sagte Trump weiter. "Die Europäische Union hat uns nicht sehr gut behandelt und es ist eine sehr, sehr unfaire Situation."
Tür für Gespräche offen
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/ge ... 22337.html
Geldanlage-Check: Schwierige Zeiten für Aktienanlagen?
06.03.18 – 02:18 min
Trump machte aber auch deutlich, dass es Gesprächsbereitschaft für den Fall gebe, dass die EU bereit sei, Handelshemmnisse zu beseitigen: "Wenn die EU einige ihrer furchtbaren Hürden abbaut, dann können wir anfangen zu reden", sagte er. Einen Handelskrieg scheue er nicht. Er würde den Vereinigten Staaten weniger schaden als anderen Ländern, die derzeit einen Handelsüberschuss mit den USA hätten.
Trump äußerte sich weniger als 24 Stunden vor einem Treffen der EU-Kommissare in Brüssel, bei dem über Gegenmaßnahmen der Europäer gegen die angekündigten Strafzölle der USA beraten werden soll. EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström soll die Überlegungen der Brüsseler Behörde präsentieren.
Es wird nicht damit gerechnet, dass die EU-Kommission bereits konkrete Entscheidungen trifft, solange die US-Maßnahmen noch nicht in trockenen Tüchern sind. Erwartet wird vielmehr eine politische Grundsatzerklärung.
Kritik an Trump-Plänen aus den USA
Freihandels-Befürworter geht: Trumps Wirtschaftsberater Cohn hat genug 07.03.18 Freihandels-Befürworter geht Trumps Wirtschaftsberater Cohn hat genug
Interview mit VW-Chef: "Unsere Euro-6-Verbrenner sind sauber" 06.03.18 Interview mit VW-Chef "Unsere Euro-6-Verbrenner sind sauber"
Der Handelskrieg mit Europa, den Donald Trump lostreten will, passt vielen Republikanern nicht. 06.03.18 Bläst er den Handelskrieg ab? Republikaner wollen Trumps Zölle blockieren
Deutsche Konzerne sehen Donald Trumps Androhung von Strafzöllen auf europäische Autoimporte betont gelassen. Beim Genfer Autosalon sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche, Spekulationen über das, was letztlich komme, seien genauso sinnlos wie vor der Steuerreform des US-Präsidenten. BMW-Chef Harald Krüger zeigte sich optimistisch, dass es keine Zölle auf europäische Auto-Einfuhren gebe: "Das geht nicht per Dekret des Präsidenten von heute auf morgen." Und einige Abgeordnete lehnten das ab.
Verband alarmiert über US-Zölle - Zehntausende Stahl-Jobs in Europa bedroh
von Weltbookadmin47 » 9. Mär 2018 11:54
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Zehntaus ... 27647.html
Verband alarmiert über US-Zölle - Zehntausende Stahl-Jobs in Europa bedroht
Der europäische Stahlverband Eurofer hat die Verhängung von Strafzöllen durch die USA scharf kritisiert. Die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump sei "schädlich und kontraproduktiv" und könne zum Verlust zehntausender Arbeitsplätze in Europa führen, erklärte Eurofer am Freitag in Brüssel. Die europäischen Produzenten würden "erheblich unter dem Verlust eines ihrer wichtigsten Exportmärkte leiden". Der Verband forderte Schutzmaßnahmen der EU für die Branche.
Salzgitter Salzgitter 44,49
ThyssenKrupp ThyssenKrupp 21,59
Die Begründung der Zölle mit der nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten und die Verbindung mit Verteidigungsausgaben innerhalb der Nato sei "eine Absurdität", erklärte Eurofer-Generaldirektor Axel Eggert. Trump hatte bei der Entscheidung insbesondere auf Deutschlands Exportüberschuss im Handel mit den USA verwiesen und gleichzeitig erneut die verhältnismäßig geringen deutschen Verteidigungsausgaben kritisiert.
Eurofer forderte von der EU gleichzeitig Schutzmaßnahmen für die europäischen Produzenten. Denn die US-Zölle würden zur Folge haben, dass Ausfuhren aus anderen betroffenen Herstellerländern nun im großen Stil auf den europäischen Markt umgelenkt würden, erklärte Eggert. Solche Schutzmaßnahmen sind nach den Regeln der Welthandelsorganisation WTO grundsätzlich möglich, wenn ein deutlicher Anstieg von Einfuhren die europäische Industrie ernsthaft zu schädigen drohen.
"Können nicht tatenlos zusehen"
Weltweite Kritik an US-Zöllen: China wirft USA "Angriff" auf Welthandel vor 09.03.18 Weltweite Kritik an US-Zöllen China wirft USA "Angriff" auf Welthandel vor
Dow Jones im Plus: Wall Street reagiert gelassen auf Einfuhrzölle 08.03.18 Dow Jones im Plus Wall Street reagiert gelassen auf Einfuhrzölle
"Tod durch China": Trumps Handelsberater Navarro triumphiert 08.03.18 "Tod durch China" Trumps Handelsberater Navarro triumphiert
"Der Verlust der US-Exporte zusammen mit dem massiven Importanstieg in der EU könnten zehntausende Jobs in der EU-Stahlindustrie und verbundenen Sektoren kosten", erklärte Eggert. "Ironischerweise zeigen Schätzungen auch, dass die USA als Folge der Maßnahme unter dem Strich auch Jobverluste erleiden könnten."
Es sei gut, dass die EU-Kommission bereits angekündigt habe, sofort zu handeln, erklärte der Eurofer-Generaldirektor. "Wir können nicht tatenlos zusehen, während die USA ein Streichholz unter dem globalen Handelssystem anzünden."
Hohe Zusatzkosten befürchtet - Brexit könnte deutsche Wirtschaft hart tref
von Weltbookadmin47 » 12. Mär 2018 12:11
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Brexit-k ... 30882.html
Hohe Zusatzkosten befürchtet - Brexit könnte deutsche Wirtschaft hart treffen
Für die deutsche Wirtschaft wird der Brexit laut einer aktuellen Studie teure Folgen haben. Kosten in Höhe von neun Milliarden Euro jährlich sollen demnach für den Fall anfallen, dass der Handel mit Großbritannien nach dem EU-Austritt zu den Regeln der Welthandelsorganisation zurückkehrt - das heißt mit Zöllen und sogenannten regulatorischen Barrieren wie Zulassungsverfahren oder Wartezeiten an den Grenzen, die ebenfalls Kosten verursachen. Das habe das Beratungsunternehmen Oliver Wyman und die Anwaltssozietät Clifford Chance errechnet.
Deutschlands Autoindustrie betroffen
Angriff auf Auswärtiges Amt: Hacker erbeuten Brexit-Protokoll 10.03.18 Angriff auf Auswärtiges Amt Hacker erbeuten Brexit-Protokoll
Wegen Versäumnissen beim Zoll: EU fordert Milliarden-Summe von Briten 08.03.18 Wegen Versäumnissen beim Zoll EU fordert Milliarden-Summe von Briten
"Rosinenpicken geht nicht": EU befürwortet einfaches Handelsabkommen 07.03.18 "Rosinenpicken geht nicht" EU befürwortet einfaches Handelsabkommen
"Es gibt keine Gewinner" - Lagarde attackiert Trumps Protektionismus
von Weltbookadmin47 » 16. Mär 2018 12:05
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Lagarde- ... 38901.html
Maßnahmen aus dem Weißen Haus und Getöse über mögliche Handelskriege, obwohl es der Weltwirtschaft nach zehn Jahren Bewältigung der Finanzkrise alles andere als schlecht geht: Es sind keine einfachen Zeiten für den Internationalen Währungsfonds. Aber: In solchen Zeiten werden kritische Stimmen lauter gehört als sonst. Der IWF gehört dazu und er wirbt deutlich hörbar für den freien Handel.
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/po ... 38615.html
Joschka Fischer im n-tv Interview: "Bei Handelskrieg wäre Deutschland auf der Verliererseite"
15.03.18 – 03:38 min
Interne Warnung vor "Optimismus": EU-Kommission rechnet mit Handelskrieg 15.03.18 Interne Warnung vor "Optimismus" EU-Kommission rechnet mit Handelskrieg
Ende der Appeasement-Politik?: China gibt sich im Handelsstreit kämpferisch 15.03.18 Ende der Appeasement-Politik? China gibt sich im Handelsstreit kämpferisch
Harte Gangart signalisiert: Kudlow zieht im Handelsstreit die Zügel an 15.03.18 Harte Gangart signalisiert Kudlow zieht im Handelsstreit die Zügel an
Billigflieger kauft Anteile - Ryanair will Mehrheit an Airline von Niki La
von Weltbookadmin47 » 20. Mär 2018 12:18
https://m.focus.de/finanzen/news/billig ... 39820.html
Herbert Pfarrhofer/APA/dpa
Der irische Billigflieger Ryanair will die Mehrheit der österreichischen Airline Laudamotion von Ex-Rennfahrer Niki Lauda kaufen. Ryanair habe den Kauf von 24,9 Prozent an Laudamotion vereinbart und wolle die Anteile auf 75 Prozent aufstocken, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.
Der Mehrheitsübernahme muss aber noch die EU-Kommission zustimmen. Der Niki-Gründer und ehemalige Rennfahrer Niki Lauda hatte Ende Januar im Bieterrennen um die einstige Air-Berlin-Tochter Niki den Zuschlag erhalten und die Gesellschaft Laudamotion genannt. Lauda hatte das Unternehmen für knapp 50 Millionen Euro zurückgekauft, nachdem eine Übernahme durch die Lufthansa am Widerstand der EU gescheitert war.
[Lufthansa-Vorstand glaubt, dass Berliner Pannenflughafen abgerissen wird]
Profile, Werbung, Preise - So werden unsere digitalen Spuren verwertet
von Weltbookadmin47 » 21. Mär 2018 12:25
https://www.n-tv.de/wirtschaft/So-werde ... 46970.html
Abgreifen von Millionen Daten: Facebook sieht sich selbst als Opfer 21.03.18 Abgreifen von Millionen Daten Facebook sieht sich selbst als Opfer
Datenmissbrauch bei Facebook: Cambridge Analytica suspendiert Chef 20.03.18 Datenmissbrauch bei Facebook Cambridge Analytica suspendiert Chef
Analysefirma griff Daten ab: Ermittler nehmen sich Facebook vor 20.03.18 Analysefirma griff Daten ab Ermittler nehmen sich Facebook vor
Datenmissbrauch bei Facebook: Politik verlangt Antworten von Zuckerberg 19.03.18 Datenmissbrauch bei Facebook Politik verlangt Antworten von Zuckerberg
US-Regierung sagt Ausnahme zu - EU bleibt von Strafzöllen verschont - vore
von Weltbookadmin47 » 22. Mär 2018 16:23
https://www.n-tv.de/wirtschaft/EU-bleib ... 50037.html
US-Regierung sagt Ausnahme zu - EU bleibt von Strafzöllen verschont - vorerst
Aufatmen in der europäische Stahlbranche: Die US-Regierung nimmt die EU und sechs andere Länder vorläufig von den geplanten Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus. Das teilt der US-Handelsbeauftragte bei einer Senatsanhörung mit.
Die US-Regierung will die EU vorerst von den geplanten Strafzöllen auf Stahl und Aluminium befreien. Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer sagte bei einer Anhörung im US-Senat, die Europäische Union werde ebenso wie sechs andere Länder vorläufig von den neuen Tarifen ausgenommen. Die von US-Präsident Donald Trump verhängten Strafzölle sollen am Freitag in Kraft treten.
Die Ausnahme für die EU hatte sich bereits angedeutet. Am Mittwoch hatte Lighthizer dafür im US-Repräsentantenhaus neben der EU auch Argentinien, Australien und Brasilien ins Spiel gebracht. Die US-Nachbarn Kanada und Mexiko sollen ebenfalls von den Strafzöllen verschont bleiben.
"Welt muss zusammenstehen": China will Allianz gegen Trump schmieden 22.03.18 "Welt muss zusammenstehen" China will Allianz gegen Trump schmieden
Bis zu fast 150 Prozent: USA verhängen weitere Anti-Dumping-Zölle 21.03.18 Bis zu fast 150 Prozent USA verhängen weitere Anti-Dumping-Zölle
Gleichzeitig will Trump offenbar stärker als bisher beabsichtigt China in die Mangel nehmen. An diesem Donnerstag will er ein Maßnahmenpaket vorgestellen, das vor allem auch dem Diebstahl geistigen Eigentums einen Riegel vorschieben soll. Laut dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron will Trump in diesem Zusammenhang um 22 Uhr europäischer Zeit eine Stellungnahme abgeben.
Trump hatte vor zwei Wochen Zölle auf Importe von Stahl und Aluminium in Höhe von 25 und 10 Prozent angekündigt. Die EU hält die Tarife für regelwidrig und hatte für diesen Fall gedroht, Vergeltungszölle auf US-Produkte wie Whiskey, Jeans und Motorräder zu verhängen.
Glänzendes Geschäft ? - Wie Anleger in Gold investieren sollten
von Weltbookadmin47 » 23. Mär 2018 14:45
https://www.n-tv.de/ratgeber/Wie-Anlege ... 47197.html
Begehrt, aber gefährlich: Diamanten als Geldanlage 20.03.18 Begehrt, aber gefährlich Diamanten als Geldanlage
Morsche Geldanlage: Vorsicht vor Waldinvestments 12.12.17 Morsche Geldanlage Vorsicht vor Waldinvestments
Gold, Öl und Co.: Wann Rohstoff-Anlagen sinnvoll sind 01.09.17 Gold, Öl und Co. Wann Rohstoff-Anlagen sinnvoll sind
Die dicken Barren stapeln? Gold, hier abgebildet als Imitate, gilt als krisensicher. Da sein Preis stark schwanken kann, sollten Anleger den Anteil im Depot aber gering halten. 19.04.16 Glanz im Depot Was taugt Gold aus Papier?
Glänzendes Osterpräsent: So kaufen Sie Gold richtig 23.03.16 Glänzendes Osterpräsent So kaufen Sie Gold richtig
Zoff bei der Deutschen Bank - IT-Chefin muss nach Kritik um Job bangen
von Weltbookadmin47 » 26. Mär 2018 19:00
https://www.n-tv.de/wirtschaft/IT-Chefi ... 54888.html
Die Deutsche Bank sei das "dysfunktionalste Unternehmen", für das sie je gearbeitet habe, soll IT-Chefin Hammonds gesagt haben. Nun bekommt sie richtigen Ärger. Sogar ihr Job steht auf dem Spiel.
Kim Hammonds, Vorstandsmitglied und IT-Chefin der Deutschen Bank, steht nach umstrittenen Äußerungen über das Geldhaus unter Druck. "Es wird eng", hieß es von einem der größten Aktionäre des Geldinstituts. "Wer in einer solchen Position so schlecht über den eigenen Arbeitgeber spricht, dürfte kaum haltbar sein." Ein anderer Großinvestor äußerte sich ähnlich. Hammonds hatte laut "Frankfurter Allgemeiner Sonntagszeitung" bei einer Tagung der obersten Führungskräfte des Finanzkonzerns gesagt, die Bank sei das "dysfunktionalste Unternehmen", für das sie je gearbeitet habe.
Deutsche Bank Deutsche Bank 11,19
In einem Interview mit dem "Handelsblatt" bestätigte Hammonds diese Wortwahl zwar nicht, dementierte sie aber auch nicht. Die Situation bei der Deutschen Bank sei allerdings "noch komplexer" als bei ihren früheren Arbeitgebern, "was nicht wirklich erstaunlich ist - schließlich sind wir eine globale Bank in einer schwierigen Transformation. Diese Komplexität verringern wir seit nunmehr drei Jahren - wir kommen dabei gut voran, aber es muss schneller gehen."
Die Diskussion um die Leistungsfähigkeit der IT der Deutschen Bank ist nicht neu. Sogar Vorstandschef John Cryan, der im Juli 2015 das Ruder übernahm, hatte die Computersysteme des Instituts kurz nach seinem Amtsantritt öffentlich als "lausig" bezeichnet und dafür intern viel Kritik einstecken müssen. Hammonds Äußerungen auf der Führungskräftetagung hätten einen besonders schalen Beigeschmack, weil sie ja schon vor Jahren gerade dafür angetreten sei, um den schlechten Zustand der IT zu beheben, hieß es von einem Großinvestor.
Boni in Milliardenhöhe: Deutsche Bank verspricht Gewinn für 2018 16.03.18 Boni in Milliardenhöhe Deutsche Bank verspricht Gewinn für 2018
Trump-Politik verdirbt das Debüt: DWS machen keine großen Sprünge 23.03.18 Trump-Politik verdirbt das Debüt DWS machen keine großen Sprünge
Aufsichtsratschef Paul Achleitner werde nun zu entscheiden haben, ob Hammonds im Amt bleiben könne, nachdem ihre Meinung über die Bank öffentlich geworden sei. Dass ihr Vertrag, der noch bis zum kommenden Jahr läuft, verlängert werde, sei "nun aber eher schwer vorstellbar", sagte ein Insider, der nicht namentlich genannt werden wollte.
Normalerweise beginnen die Gespräche über eine Verlängerung des Engagements von Vorständen etwa ein Jahr im Voraus. Hammonds war 2013 nach Stationen bei Ford, Dell und Boeing als IT-Chefin zur Deutschen Bank gekommen und dann 2016 als "Chief Operating Officer" in den Vorstand eingezogen.
Angebot an Bauland knapp - Hauspreise steigen stark - auch auf dem Land
von Weltbookadmin47 » 31. Mär 2018 20:44
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Hausprei ... 62886.html
In Deutschland wurden 2017 250 Milliarden Euro für Immobilien ausgegeben - deutlich mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig stagniert die Zahl der Verkäufe. Doch nicht nur das knappe Angebot treibt die Preise.
Die Bundesbürger haben auch 2017 deutlich mehr Geld ausgeben müssen, um sich den Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen. "Die Preise steigen weiter", sagte Peter Ache, Geschäftsstellenleiter des Arbeitskreises der Gutachterausschüsse der dpa. Auf Basis der vorliegenden Kaufverträge schätzt er, dass bis zu 250 Milliarden Euro für Wohnungen, Häuser, Grundstücke und Gewerbeimmobilien bezahlt wurden. Das wären rund neun Prozent mehr als im Vorjahr, während die Zahl der Kaufverträge zwischen 900.000 und einer Million stagniert.
Gesetz gegen Bodenspekulanten: Palmer fordert Baupflicht 30.03.18 Gesetz gegen Bodenspekulanten Palmer fordert Baupflicht
Für Mieter die trotz wirksamer Kündigung nicht ausziehen möchten, kann es teuer werden. 23.03.18 Haus-GmbH gründen Mieter kämpfen für preiswerten Wohnraum
Auch auf dem Land werden dem Immobilienfachmann zufolge Häuser nun vielerorts teurer. Denn die Preise seien noch vergleichsweise gering. "Es ist zum Teil günstiger, eine Immobilie zu kaufen als eine zu mieten", sagte Ache und verwies auf die günstigen Darlehen. Sorgen vor einem Kollaps des Marktes sind aus Sicht der Gutachter unbegründet. "Die Kreditvergabe ist in Deutschland ordentlich reglementiert. Da wird die Welt nicht zusammenbrechen."
Kampf gegen Preisblasen - China untersucht Online-Vermögensverwalter
von Weltbookadmin47 » 3. Apr 2018 14:16
https://www.n-tv.de/wirtschaft/China-un ... 65662.html
Zur Abwehr von Finanzrisiken nimmt China Online-Vermögensverwalter genauer unter die Lupe. Die Notenbank des Landes startete dazu laut Insidern eine Untersuchung, die Ende Juni abgeschlossen werden soll.
Einem Dokument der Notenbank zufolge sollen solche Internet-Finanzdienstleister ohne ausreichende Lizenz ihr Geschäft bis zum Ende der Prüfung in Ordnung bringen. Der unberechtigte Verkauf von Geldanlage-Produkten könne demnach als illegale Kapitalbeschaffung, als illegale Annahme von Einlagen und als illegale Ausgabe von Wertpapieren angesehen werden.
Wichtige Weichenstellungen auf dem Nationalen Volkskongress in Peking. 13.03.18 Weniger Ministerien China krempelt die Regierung um
Berüchtigtes Finanzkonglomerat: Peking stellt Anbang unter Zwangsaufsicht 23.02.18 Berüchtigtes Finanzkonglomerat Peking stellt Anbang unter Zwangsaufsicht
Ende März hatte Präsident Xi Jinping eine verschärfte Aufsicht über die Vermögensverwaltung angeordnet, bei der es um Geldanlagen im Volumen von rund umgerechnet zwölf Billionen Euro geht. Damit sollen Überschuldung und Preisblasen verhindert sowie Schlupflöcher geschlossen werden, die sogenannte Schattenbanken nutzen, um die Aufsicht zu umgehen und riskante Geschäfte mit erhöhtem Kreditumfang zu machen.
Die regierende Kommunistische Partei hat sich unter Xi dem verstärkten Kampf gegen solche Geschäfte verschrieben. In der Grauzone jenseits des regulierten Bankensektors tummeln sich in China Versicherer, Leasingfirmen und andere Unternehmen - darunter auch illegale.
Gegenseitige Strafzölle - USA und China auf Weg zum Handelskrieg
von Weltbookadmin47 » 4. Apr 2018 10:26
https://www.n-tv.de/wirtschaft/USA-und- ... 66604.html
Die USA kündigen neue Strafzölle auf Importe aus China in Höhe von 50 Milliarden Dollar an. Die Volksrepublik schießt umgehend in gleichem Maße zurück. Die beiden größten Volkswirtschaften befinden sich auf Kollisionskurs.
Der Handelsstreit zwischen China und den USA eskaliert. Nach der Ankündigung von 25-prozentigen Strafzöllen auf chinesische Waren im Wert von 50 Milliarden US-Dollar durch die Vereinigten Staaten konterte die Volksrepublik mit eigenen Sonderabgaben. Wie das chinesische Staatsfernsehen berichtete, sollen zusätzliche Zölle von 25 Prozent auf US-amerikanische Einfuhren in gleicher Höhe erhoben werden.
Die beiden führenden Wirtschaftsmächte gehen auf Konfrontationskurs.
Senats-Mehrheitsführer fürchtet Handelskrieg
Lighthizer sagte, die USA hätten wirksame Maßnahmen ergreifen müssen, um China wegen seiner staatlich gelenkten Bemühungen zu konfrontieren, sich zwangsweise amerikanische Technologie anzueignen "oder sogar zu stehlen". Er bezog sich auch direkt auf die ehrgeizige chinesische Industriestrategie "Made in China 2025", mit der das Reich der Mitte zum weltweiten Technologieführer aufsteigen will.
Handelsstreit spitzt sich zu: China verhängt Strafzölle gegen USA 02.04.18 Handelsstreit spitzt sich zu China verhängt Strafzölle gegen USA
Milliardenschwerer Handelskrieg: USA belegen China mit Strafzöllen 22.03.18 Milliardenschwerer Handelskrieg USA belegen China mit Strafzöllen
Wein, Obst, Schweinefleisch: China erhebt Strafzölle auf 128 US-Produkte 02.04.18 Wein, Obst, Schweinefleisch China erhebt Strafzölle auf 128 US-Produkte
Geschlossene Fonds - Marktwächter kritisieren Kostenintransparenz
von Weltbookadmin47 » 6. Apr 2018 20:42
https://www.n-tv.de/ratgeber/Marktwaech ... 71856.html
Durchblick Fehlanzeige: Anleger geschlossener Fonds haben Verbraucherschützern zufolge kaum Chancen, die Kosten zu vergleichen. "Einzelne Posten werden bei den verschiedenen Fonds häufig ganz unterschiedlich berechnet", kritisierte Wolf Brandes, Marktwächter-Experte Grauer Kapitalmarkt bei der Verbraucherzentrale Hessen.
Untersucht wurden alle 25 inländischen Publikumsfonds, die von Oktober 2016 bis September 2017 aufgelegt und von der Finanzaufsicht Bafin genehmigt wurden. Das Ergebnis: Verbraucher haben den Angaben zufolge kaum eine Möglichkeit, die Kosten zu erfassen und zu vergleichen. Selbst bei den Dokumenten zu ein- und demselben Fonds habe es Abweichungen für die gleichen Posten gegeben, betonten die Verbraucherschützer.
So würden zum Beispiel in 18 von den 25 untersuchten Fonds die Kosten für einmalige Aufwendungen, sogenannte Initialkosten, in den untersuchten Dokumenten teils mit, teils ohne Ausgabeaufschlag genannt. Vorgeschrieben ist den Angaben zufolge die Nennung einschließlich Ausgabeaufschlag. Abweichungen wurden auch bei den laufenden Kosten festgestellt: Die Unterschiede zwischen den wesentlichen Anlageinformationen und dem Verkaufsprospekt betrügen bis zu 3,85 Prozentpunkte. Lediglich ein Fonds machte demnach identische Angaben zu den laufenden Kosten sowohl im Verkaufsprospekt, als auch in den Anlagebedingungen und den wesentlichen Anlegerinformationen.
69 Prozent der geschlossenen Fonds, die die Finanztester unter die Lupe nahmen, bescherten den Anlegern Verluste. Foto: Stiftung Warentest 25.01.18 Riskante Beteiligung Geschlossene Fonds können gefährlich sein
Warnung vor Handelskrieg - Kurz fordert von China Marktöffnung
von Weltbookadmin47 » 8. Apr 2018 21:27
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Kurz-for ... 74170.html
Während seines Besuches in Peking fordert Österreichs Kanzler Kurz von China, seine Märkte zu öffnen. Gleichzeitig kritisiert er den drohenden Handelskrieg des Landes mit den USA. Doch die Wiener Delegation unterzeichnet auch Verträge im Milliardenwert.
Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz hat China zu einer vollständigen Marktöffnung aufgerufen. Nach Treffen mit Staats- und Parteichef Xi Jinping und Premier Li Keqiang in Peking äußerte sich Kurz besorgt über den wachsenden Protektionismus in der Welt und den drohenden Ausbruch eines Handelskrieges zwischen den USA und China.
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 72213.html
USA und China im Strafzoll-Duell: Handelsstreit würde auch Deutschland treffen
06.04.18 – 01:33 min
"Wir hoffen, dass die Negativspirale zwischen China und den USA, die hier starten könnte, so nicht stattfindet." Aus Anlass des knapp einwöchigen Staatsbesuches mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen unterzeichneten Unternehmen beider Länder 30 Wirtschaftsvereinbarungen im Umfang von 1,5 Milliarden Euro.
Die beiden Politiker sind mit der größten Delegation in der Geschichte ihres Landes nach China gereist, um die Kooperation mit der zweitgrößten Volkswirtschaft auszubauen. Nach den USA ist China für Österreich der zweitwichtigste Markt in Übersee.
Der Bundeskanzler betonte, sich bei der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft in der zweiten Jahreshälfte für "fairen Freihandel" einsetzen zu wollen. Neue Handelsbarrieren träfen besonders exportorientierte Nationen wie Österreich, das sechs von zehn Euro mit Ausfuhren erwirtschafte, sagte Kurz.
Mehr Rechtssicherheit und Planbarkeit
Zoll auf Goldfische: Trump sollte "Ferris macht blau" sehen 05.04.18 Zoll auf Goldfische Trump sollte "Ferris macht blau" sehen
Neue Eskalation im Handelsstreit: China schlägt gegen USA verbal zurück 06.04.18 Neue Eskalation im Handelsstreit China schlägt gegen USA verbal zurück
Fed-Chef beäugt China-Streit: Powell bekräftigt weitere Zinsschritte 06.04.18 Fed-Chef beäugt China-Streit Powell bekräftigt weitere Zinsschritte
Antwort auf "unfaire Vergeltung": Trump droht China mit weiteren Zöllen 06.04.18 Antwort auf "unfaire Vergeltung" Trump droht China mit weiteren Zöllen
"Kann Weltkonjunktur ausbremsen": Handelsstreit würde Deutschland treffen 05.04.18 "Kann Weltkonjunktur ausbremsen" Handelsstreit würde Deutschland treffen
Der österreichische Kanzler bemängelte aber nicht nur den Protektionismus von US-Präsident Donald Trump, sondern kritisierte auch die Marktbarrieren in China. "Wir erwarten uns eine vollkommene Marktöffnung, wie sie Europa für China praktiziert." Ausländische Unternehmen in China wollten auch mehr Rechtssicherheit und Planbarkeit. Die chinesische Seite habe in den Gesprächen allerdings eine "schrittweise Marktöffnung" angedeutet - beispielsweise bei Banken, Versicherungen und in der Landwirtschaft.
Hunderte Flugzeuge am Boden - Verdi mobilisiert Zehntausende
von Weltbookadmin47 » 10. Apr 2018 19:55
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Verdi-mo ... 77777.html
Straßenbahnen blieben im Depot, Kitas geschlossen und Flugzeuge am Boden: Rund 60.000 Beschäftigte von Bund und Kommunen haben nach Angaben der Gewerkschaft Verdi mit Warnstreiks das öffentliche Leben teilweise lahmgelegt. Sie wollten damit Druck machen vor der nächsten Verhandlungsrunde mit den Arbeitgebern. Schwerpunkt waren die Flughäfen in Frankfurt, München, Köln und Bremen. Dort kam es zu hunderten Flugausfällen.
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/wi ... 76342.html
800 Flüge gestrichen: Verdi bestreikt Airports, Nahverkehr und Kitas
Gestreikt wurde nach Verdi-Angaben in insgesamt acht Bundesländern. Allein in Nordrhein-Westfalen beteiligten sich rund 42.000 Beschäftigte an den Arbeitsniederlegungen. In Köln und Dortmund standen unter anderem die Stadtbahnen komplett still. Neben dem Nahverkehr waren landesweit auch die Müllabfuhr, Stadtverwaltungen, Jobcenter, Kindertagesstätten und Krankenhäuser vom Warnstreik betroffen.
Zu Streikaktionen kam es auch in Südbayern, wo unter anderem die Wasserstraßen des Bundes, Einrichtungen der Bundeswehr und kommunale Betriebe bestreikt wurden. In Baden-Württemberg waren Verwaltungen, Kitas, Kliniken und der Nahverkehr unter anderem in Karlsruhe, Baden-Baden und Freiburg betroffen. In zahlreichen Städten, darunter Köln, München, Kassel, Berlin und Karlsruhe gab es zentrale Demonstrationen.
Die Lufthansa-Schalter vieler Flughäfen blieben leer.
Seit dem frühen Morgen hatten das Boden- und Kontrollpersonal sowie teilweise die Feuerwehr an den Flughäfen Frankfurt, München, Köln und Bremen die Arbeit niedergelegt. Allein an den größten deutschen Flughäfen Frankfurt und München waren mehr als 100.000 Fluggäste betroffen. In der Folge kam aus an den Airports in Berlin und Leipzig/Halle zu Ausfällen. Allein die Lufthansa strich über 800 Verbindungen.
Der Flughafenverband ADV kritisierte Verdi scharf. "Ein so genannter Warnstreik, der gleich zu wirtschaftlichen Millionenschäden bei Airlines und Flughäfen, langen Wartezeiten und massiven Flugausfällen führt, lässt jede Verhältnismäßigkeit vermissen", sagte Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel.
Angesichts der Auswirkungen der Warnstreiks forderte der CDU-Wirtschaftspolitiker Carsten Linnemann Einschnitte beim Streikrecht. "Die aktuellen Flughafenstreiks treffen vor allem unbeteiligte Fluggesellschaften und ihre Gäste anstatt die Tarifgegner der Gewerkschaften", sagte er dem "Handelsblatt". Natürlich müssten Streiks wehtun, aber sie müssten ebenso verhältnismäßig sein. Linnemann plädierte für die Einführung verbindlicher Vorwarnzeiten, wie in anderen europäischen Ländern, um die Auswirkungen für Dritte zumindest zu lindern.
Bei einer Kundgebung am Flughafen in Frankfurt am Main bekräftigte Verdi-Chef Frank Bsirske die Forderung nach sechs Prozent mehr Lohn für die 2,3 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Bei den bisherigen zwei Verhandlungsrunden hätten die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt. Mit den Warnstreiks werde "ein klares Zeichen" gesetzt.
Bei den jüngsten Streiks im öffentlichen Dienst haben Gewerkschafter attraktivere Bezahlungen gefordert. 24.03.18 Zahl unbesetzter Stellen steigt Öffentlicher Dienst ringt um Personal
Von Nord nach Süd: Warnstreiks im öffentlichen Dienst starten 28.02.18 Von Nord nach Süd Warnstreiks im öffentlichen Dienst starten
Sollte es bei der dritten Verhandlungsrunde ab Sonntag in Potsdam zu keinem Ergebnis kommen, "droht eine Eskalation des Tarifkonflikts", warnte Bsirske. Ab Mittwoch bis Freitag sind noch weitere Warnstreiks in zahlreichen Bundesländern geplant. Flughäfen sollen aber vorerst nicht mehr bestreikt werden.
Quelle: n-tv.de , cam/AFP/dpa
Opel-Sanierung mit Konsequenzen - Tarif-Streit könnte zu Werksschließung f
von Weltbookadmin47 » 17. Apr 2018 15:21
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Tarif-St ... 89654.html
Opel-Sanierung mit Konsequenzen - Tarif-Streit könnte zu Werksschließung führen
Der neue Opel-Eigner und die IG Metall werden sich nicht einig. Das kann nach Auffassung eines Experten für einige deutsche Werke gefährlich werden. Sollte der Tarif-Streit demnach nicht bald beigelegt werden, seien Werksschließungen wider Erwarten doch möglich.
Die stockende Sanierung des Autobauers Opel gefährdet nach Auffassung eines Experten den Bestand zweier Werke in Deutschland. Dass die IG Metall mit politischer Unterstützung auf die Einhaltung bestehender Tarifverträge poche, könnte dem neuen Mutterkonzern PSA als Vorwand für bislang ausgeschlossene Werkschließungen dienen, sagte der Direktor des CAR-Centers an der Universität Duisburg-Essen, Ferdinand Dudenhöffer.
PSA Peugeot Citroën PSA Peugeot Citroën 20,72
"Am Ende könnte die Schließung der beiden Opel-Werke in Kaiserslautern und Eisenach stehen", sagte Dudenhöffer. Nur der Stammsitz Rüsselsheim sei wegen der dort sitzenden Entwicklung und der sehr modernen Produktion für PSA unverzichtbar. Die Peugeot-Mutter PSA hatte am Montag eine Investitionsentscheidung für Eisenach verschoben, nachdem Verhandlungen mit IG Metall und Betriebsrat nicht zur gewünschten Kostensenkung geführt hatten.
Opel-Verkäufe sacken in Deutschland
Die Arbeitnehmer bestehen auf der Erfüllung älterer Tarifverträge, die noch mit dem Opel-Vorbesitzer General Motors abgeschlossen und von PSA übernommen worden waren.
Darin sind nach Lesart des thüringischen Wirtschaftsministers Wolfgang Tiefensee beispielsweise zwei Modelle für das Werk Eisenach vorgesehen. PSA will dort aber nur einen Geländewagen bauen und nennt dazu keine Zahlen für einen möglichen Arbeitsplatzabbau.Nach den vorerst erfolglosen Gesprächen muss Opel zum April auch die Tariferhöhung im Metall-Flächentarif von 4,3 Prozent zahlen.
Dudenhöffer sieht Opel aktuell in sehr schlechter Verfassung: Die Verkäufe sind in Deutschland trotz neuer SUV-Modelle in den ersten drei Monaten abgesackt, auch für Europa seien keine besseren Zahlen zu erwarten. In diesem und dem folgenden Jahr seien außer dem Nutzfahrzeug Combo keine neuen Fahrzeuge mehr geplant: "Opel steckt in einem Produktloch." Auch die Kündigung sämtlicher Händlerverträge sei überhaupt nicht hilfreich bei dem Vorhaben, mehr Autos zu verkaufen.
Die hohen Lohnkosten machten die deutschen Werke im PSA-Verbund sehr teuer, zumal die Produktivität nicht dem Branchenstandard entspreche, sagte Dudenhöffer. Die IG Metall sei aus seiner Sicht in ihrer Strategie gefangen, da sie selbstverständlich nicht dulden könne, dass gültige Tarifverträge vom Unternehmen nicht eingehalten werden.
"Die festgefahrene Situation könnte PSA-Chef Carlos Tavares als Begründung dienen, doch noch die Werke Eisenach und Kaiserslautern zu schließen", sagte der Auto-Professor. Derzeit versucht Opel, mit Kurzarbeit und hohen Abfindungen das vorhandene Arbeitsvolumen zu senken. Die Höhe möglicher Abfindungen von bis zu 275.000 Euro ohne Zuschläge zeige deutlich den Ernst der Lage, meinte Dudenhöffer.
Nahles mahnt PSA wegen Opel ab
Inzwischen bekommt der PSA-Konzern schon Ärger mit der Politik. Die SPD-Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles warf dem Unternehmen vor, Zusagen nicht einzuhalten, die 2017 bei der Übernahme von Opel gegeben worden seien. Dies sei nicht akzeptabel.
PSA habe bei der Übernahme eine Standortgarantie für Eisenach, Kaiserslautern und Rüsselsheim ausgesprochen, erinnerte Nahles. Die damals gemachten Zusagen hätten sich auch auf bestehende Lohnzusagen und Tarifverträge bezogen. "Wir merken jetzt, dass PSA versucht, diese bestehenden Tarifverträge in Frage zu stellen und Lohnabstriche zur Bedingung für den Erhalt der Standorte macht", sagte Nahles und ergänzte: "Das ist aus meiner Sicht inakzeptabel und ein Bruch der Verabredungen und Zusagen 2017."
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Eine Einhaltung der gemachten Zusagen sei möglich, auch ohne dass man zu Lasten der Beschäftigten Einsparungen vornehme, sagte Nahles. Dies können glaubhaft auch von den Betriebsräten und den Gewerkschaften nachgewiesen werden. "Deswegen ermahne ich an dieser Stelle PSA, diese Zusagen von 2017 - das ist ja nun noch nicht so lange her, dass man sich daran nicht mehr erinnern kann - dann auch einzuhalten." Nahles sicherte den Beschäftigten und den Betriebsräten ausdrücklich die Unterstützung der SPD-Bundestagsfraktion zu. Die SPD werde auf der Seite der Beschäftigten kämpfen.
Sanierung ohne Entlassungen und Werkschließungen
Es war einmal ein CrashAutomobile - Fake News - und nackte Fakten
von Weltbookadmin47 » 23. Apr 2018 11:17
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Automobi ... 94013.html
Quartalsrück- und Jahresausblick: "Die deutsche City-Maut wird kommen" 09.04.18 Quartalsrück- und Jahresausblick "Die deutsche City-Maut wird kommen"
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Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/po ... 65694.html
Allergologe über Atemwegserkrankungen: "Diesel ist für 60.000 Tote pro Jahr verantwortlich"
02.02.18 – 02:34 min
Panik macht sich breit - Dow Jones bricht um 600 Punkte ein
von Weltbookadmin47 » 24. Apr 2018 20:52
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Dow-Jone ... 03079.html
An der Wall Street brechen nach einem positiven Start die Kurse ein. Der wichtige Dow-Jones-Index sackt um mehr als zwei Prozent ab. Steigende Zinsen auf US-Staatsanleihen befeuern alte Ängste. Die Alphabet-Aktie bezieht besonders heftige Prügel.
An der New Yorker Börse ist die Stimmung erneut im Keller: Der Dow-Jones-Index rutschte im Tief um mehr als 600 Punkte ab. Belastet wurden die Aktienkurse an der Wall Street von wieder aufkeimenden Inflationsängsten. Vor allem der Anstieg der Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen auf rund drei Prozent - dem höchsten Stand seit Januar 2014 - machte Anleger nervös.
Dow Jones Dow Jones 23.936,00
Der Dow Jones gab um bis zu 2,5 Prozent auf 23.829 Zähler nach. Am Vortag war er noch fast unverändert bei 24.449 Punkten aus dem Handel gegangen. Der S&P 500 sackte im Tief rund 2,0 Prozent auf 2617 Punkte ab. Der Index der Nasdaq verringerte sich zuletzt um 1,9 Prozent.
"Und da stand sie plötzlich auf den Monitoren der Händler, die Drei vor dem Komma bei der zehnjährigen US-Anleiherendite, und brachte die Angst vor steigenden Zinsen zurück in die Köpfe", fasste Analyst Jochen Stanzl vom Onlinebroker CMC die Stimmung zusammen. Das erinnere an Februar, als die Aktienkurse schon einmal ins Rutschen gekommen seien. Seinerzeit habe die Lohnentwicklung in den USA die Inflationsängste geschürt. Nun sei der Anstieg der Renditen und der Ölpreise entscheidend.
Alphabet-Aktien stürzen ab
Aktienpaket für Sundar Pichai: Google-Chef erhält 380-Millionen-Bonus 24.04.18 Aktienpaket für Sundar Pichai Google-Chef erhält 380-Millionen-Bonus
Erwartungen deutlich übertroffen: Google-Mutter Alphabet ist im Gewinnrausch 24.04.18 Erwartungen deutlich übertroffen Google-Mutter Alphabet ist im Gewinnrausch
Anleger hinterfragen die explodierenden Börsenkurse von Facebook, Apple und Co. zunehmend. 24.04.18 Branchen-Rotation am Aktienmarkt Geht US-Tech-Werten die Luft aus?
Ansonsten standen zahlreiche Bilanzen im Fokus. Fünf Dow-Firmen und die Google-Mutter Alphabet legten Zahlen vor. Dabei gab es Licht und Schatten. Der Internetriese enttäuschte mit einer niedrigeren Gewinnmarge. Die Aktien stürzten um bis zu fünf Prozent ab. Sollte sich der Kurs bis Handelsschluss in New York nicht erholen, wäre eine Marktkapitalisierung von über 23 Milliarden Dollar ausgelöscht.
Unter Druck standen auch Coca-Cola und der Versicherer Travelers, die zwischen 2,3 und vier Prozent verloren. Die Papiere des Mischkonzerns 3M sackten nach einer Senkung der Gewinnprognose über acht Prozent ab. Nach einem fulminanten Start in den Handel mit einem Plus von über vier Prozent drehten Caterpillar ins Minus und fielen um 6,1 Prozent. In der Analystenkonferenz kündigte das Management höhere Materialkosten an. Die Aktien des Rivalen Deere büßten rund vier Prozent ein.
von Weltbookadmin47 » 25. Apr 2018 09:01
https://jungefreiheit.de/debatte/kommen ... xperiment/
Bargeld (Symbolbild): Finnland schafft das bedingungslose Grundeinkommen wieder ab Foto: picture alliance/Bildagentur-online
https://www.finanztrends.info/news/lp/l ... adref=2275
Quelle https://jungefreiheit.de/debatte/kommen ... xperiment/
Ausblick bestätigt - China und Lkw-Sparte beflügeln Daimler
von Weltbookadmin47 » 27. Apr 2018 14:12
https://www.n-tv.de/wirtschaft/China-un ... 07916.html
Das Lkw-Geschäft läuft gut für Daimler, vor allem in Nordamerika - dementsprechend positiv sieht es beim Umsatz für den Stuttgarter Autobauer aus. Der Gewinn von Daimler liegt allerdings unter dem Vorjahreswert.
Gestützt auf Rekordverkäufe von Autos und Lkw hat der Autobauer Daimler im ersten Quartal mehr Geld in die Kasse bekommen. Daran konnte auch der starke Euro nichts ändern. Der Umsatz stieg um drei Prozent auf 39,8 Milliarden Euro, wie der Stuttgarter Konzern mitteilte. Ohne die Folgen des starken Euro wäre der Umsatz um acht Prozent gestiegen.
Daimler Daimler 65,51
Beim Gewinn verzeichnete der Mercedes-Benz-Hersteller einen Rückgang - das ist aber auf positive Einmaleffekte im Vorjahresquartal zurückzuführen. In den ersten drei Monaten des Jahres stand unter dem Strich ein Gewinn von 2,35 (Vorjahr: 2,6) Milliarden Euro. Am Markt wurde allerdings mit einem stärkeren Gewinnrückgang gerechnet. Vor Zinsen und Steuern (Ebit) verdiente Daimler mit 3,3 Milliarden Euro rund zwölf Prozent weniger.
Rückenwind erhielt Daimler besonders von einem guten Lkw-Geschäft, das immer besser in Fahrt kommt und von der hohen Nachfrage im weltgrößten Markt Nordamerika profitiert. Im Autogeschäft, in dem Mercedes dieses Jahr erneut mit einigem Abstand vor BMW und Audi rangiert, beflügelte den Konzern die anhaltend hohe Nachfrage nach Premiumfahrzeugen, vor allem in China. Die operative Marge stieg trotz hoher Aufwendungen für Zukunftsthemen leicht auf 9,0 von 8,9 Prozent.
Neuer Sprinter-Transporter
Li: "Müssen aktiv ausloten": Großaktionär drängt Daimler in Allianz 16.04.18 Li: "Müssen aktiv ausloten" Großaktionär drängt Daimler in Allianz
Pläne der EU-Kommission: BMW und Co. droht verschärftes Verfahren 23.04.18 Pläne der EU-Kommission BMW und Co. droht verschärftes Verfahren
Wachstum von 17,2 Prozent in China. 06.04.18 Der Stern leuchtet hell Mercedes bleibt auf der Überholspur
Aktionärsversammlung in Berlin: Was will Li Shufu mit Daimler? 05.04.18 Aktionärsversammlung in Berlin Was will Li Shufu mit Daimler?
Auf der negativen Seite hinterlassen neben den hohen Investitionen auch die Folgen des Diesel-Skandals ihre Spuren - und zwar beim Leasing-Geschäft. Dass der Wert gebrauchter Diesel in Deutschland sinkt, macht sich laut Finanzvorstand Bodo Uebber inzwischen mit 100 Millionen Euro in der Bilanz bemerkbar.
Umsatz und operatives Ergebnis der ersten drei Monate lagen damit etwas unter den Erwartungen von Experten. Daimler bestätigte zudem den Ausblick für das Gesamtjahr. Demnach sollen Absatz, Umsatz und operatives Ergebnis leicht steigen.
Wonnemonat Mai - Jetzt kommt die Dividende
von Weltbookadmin47 » 5. Mai 2018 12:05
https://www.teleboerse.de/private_finan ... 18538.html
Die Dax-Unternehmen haben im vergangenen Jahr Spitzengewinne erwirtschaftet und stellen hohe Dividendensteigerungen in Aussicht. Anleger können sich auf eine reiche Ernte freuen.
Die Dividendensaison im Dax kommt auf Touren. Bis Ende Mai werden 15 der 30 Unternehmen aus dem Index ihre Hauptversammlung abhalten - und über die Ausschüttung an die Aktionäre entscheiden.
Dax Dax 12.819,60
Von der florierenden Weltwirtschaft im vergangenen Jahr haben auch die Dax-Firmen mächtig profitiert und den operativen Gewinn im vergangenen Jahr um 17 Prozent auf den Rekord von 133 Milliarden Euro gesteigert. Daran sollen auch Aktionäre in Form von Dividendensteigerungen partizipieren. Laut Andreas Hürkamp, Aktienstratege bei der Commerzbank werden die Dividenden der Unternehmen um 15,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf den Spitzenwert von 36,7 Milliarden Euro klettern.
Was diese Zahlen in der Performance bedeuten, zeigt ein Blick auf die Entwicklung vom Dax-Kurs- und vom Performanceindex. Letzterer enthält die Dividenden, und der Kursindex wird ganz ohne Dividendenzahlungen berechnet. Der Unterschied besteht also in der Berücksichtigung der Dividenden. Über die Jahre summieren sich die Zahlungen, wie ein Vergleich der beiden Indizes zeigt: Im Drei-Jahreszeitraum hat der Dax-Kursindex einen Gewinn von 2,7 Prozent erzielt, während der Dax-Performanceindex auf eine Rendite von rund 11,7 Prozent gekommen ist. Die Differenz beträgt neun Prozentpunkte, auf Fünfjahressicht summiert sich die Differenz sogar auf rund 20 Prozent.
Dividenden sind aber auch aus einem anderen Grund interessant, wie Marcus Landau, Derivate-Experte bei der DZ Bank erklärt: "Dividendenausschüttungen werden von den Banken zur Finanzierung von Zertifikaten eingesetzt. Grundsätzlich gilt: Je größer eine Dividende ausfällt, desto besser lassen sich die Konditionen dieser Papiere gestalten." Diese Vorteile können sich dann in höheren Renditechancen widerspiegeln.
Wer sich die Dividende auszahlen lassen will, muss einiges beachten: Die Aktie muss am Tag der Hauptversammlung (HV) im Depot sein, nur dann sind Anleger dividendenberechtigt. Am ersten Bankarbeitstag nach der HV handelt die Aktie ex-Dividende, also zu einem um die ausgezahlte Dividende niedrigeren Betrag. Anleger sind dann genauso gestellt wie vor der Auszahlung. Aber aufgepasst: Die Dividende ist in etwa zu 26 Prozent zu versteuern, so dass der Anleger bei einer Dividendenauszahlung seine Vermögenssituation sogar verschlechtern könnte. Die HV-Termine sind daher von Bedeutung, nun folgt der Fahrplan für den Dividendenwonnemonat Mai.
Allianz und Eon stocken Ausschüttung kräftig auf
In die Hauptversammlungssaison starten die Commerzbank und die Lufthansa mit ihrer Hauptversammlung am 8. Mai. Während das Geldhaus das zweite Jahr in Folge keine Dividende zahlt, erhöht die größte deutsche Airline die Ausschüttung von 50 auf 80 Cent. Das entspricht einer Dividendenrendite von 3,3 Prozent, die etwas über dem Schnitt für den Dax von 3 Prozent liegt. Die Erhöhung erscheint gerechtfertigt, schließlich hatte die Lufthansa im Jahr der Pleite von Air Berlin das beste Ergebnis ihrer Geschichte eingeflogen.
Einen Tag später folgen unter anderem die Hauptversammlungen der Allianz und von Eon. Der größte Versicherer Europas hat 2017 trotz dreier US-Hurrikans den operativen Gewinn mit 11,1 Milliarden Euro stabil gehalten und stockt wegen der guten Kapitalausstattung die Ausschüttung um 40 Cent auf 8 Euro auf - ein Rekord. Mit einer Dividendenrendite von 4,1 Prozent belegt der Versicherer damit Rang fünf im Dax. Insgesamt schüttet der Konzern damit 3,5 Milliarden an die Aktionäre aus und liegt damit auf Platz zwei in dem Index hinter Spitzenreiter Daimler (3,9 Milliarden). Das Aktionärstreffen des weltgrößten Premiumherstellers von Automobilen fand am 5. April statt.
Der Versorger Eon erhöht die Ausschüttung ebenfalls kräftig, sie klettert von 21 auf 30 Cent. Vorstandschef Johannes Theyssen peilt für 2018 einen weiteren kräftigen Zuwachs auf 43 Cent an. "Damit wollen wir unseren Aktionären … Verlässlichkeit bieten", sagte Finanzchef Mark Spieker. Um diese Dividendenkontinuität dürften sich viele Fragen auf der bevorstehenden Hauptversammlung in der Grugahalle in Essen drehen.
Telekom hat die dritthöchste Dividendenrendite
Im Fokus vieler Aktionäre wird einmal mehr vor allem die Hauptversammlung der Deutschen Telekom stehen. Sie findet am 17. Mai in Bonn statt. Der Telekomriese stockt die Dividende erneut um 5 Cent auf, womit der Wert auf 65 Cent klettert. Mit einer Rendite von 4,5 Prozent rangiert die Telekom damit auf Platz drei im Dax hinter RWE (7 Prozent) und Daimler (5,2 Prozent). Der Versorger hat die Hauptversammlung bereits am 26. April in Essen abgehalten. Die hohe Rendite für die Telekom ist aber nicht zuletzt wegen der schwachen Kursentwicklung der vergangenen Jahre so hoch. Je niedriger der Aktienkurs im Verhältnis zur Dividende notiert, desto höher ist die Dividendenrendite. Für Verunsicherung bei Investoren sorgt, dass der operative Gewinn im laufenden Jahr lediglich leicht steigen soll, und die Telekom weiter kräftig in ihre Netze investieren will. Das Beispiel Telekom zeigt eindrucksvoll, warum Anleger nicht nur auf die Höhe der Dividendenrendite schauen sollten.
Die geröteten Augen vieler Anleger werden zudem auf das Aktionärstreffen der Deutschen Bank am 24. Mai gerichtet sein. Der hiesige Branchenprimus hat 2017 einen Verlust von 735 Millionen Euro verbucht. Das war das dritte Jahr in Folge mit roten Zahlen. Die Dividende sinkt von 19 auf 11 Cent. Auf der Hauptversammlung wird sich der neue Vorstandschef Christian Sewing den Fragen der Aktionäre stellen müssen, wie er den Turnaround schaffen und den Konzern auf Wachstumskurs bringen will.
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Auf einen nebenwirkungsfreien Schlusspunkt der diesjährigen Aktionärstreffen setzt diesmal der Pharma- und Chemieriese Bayer am 25. Mai in Bonn. Zwar haben der Umsatz und der Gewinn des Konzerns im vergangenen Jahr stagniert, vor allem weil das Agrargeschäft und das Geschäft mit rezeptfreien Gesundheitsprodukten geschwächelt haben. Umso mehr versucht Vorstandschef Werner Baumann die Investoren mit der Erhöhung der Dividende um 10 Cent auf den Rekord von 2,80 Euro bei der Stange zu halten. "Damit wollen wir die Dividende zum achten Mal in Folge erhöhen", sagte Baumann.
Bis zum Ende der Dax-Dividendensaison werden den Anlegern in den nächsten Wochen Milliarden an Ausschüttungen zufließen. Das muss reichen, bis der nächste Dividendenreigen mit der Hauptversammlung von Siemens am 30. Januar 2019 wieder startet.
Amt kürzt Arbeitslosengeld - 3 Angebote, 3 Nichtbewerbungen, 1 Sperrzeit
von Weltbookadmin47 » 7. Mai 2018 09:19
https://www.n-tv.de/ratgeber/3-Angebote ... 17399.html
Wer arbeitslos ist und entsprechende Angebote der Bundesagentur für Arbeit nicht annimmt, dem kann das Arbeitslosengeld vorenthalten werden. Hagelt es allerdings innerhalb weniger Tage Offerten von Seiten der Behörde, darf nur einmalig sanktioniert werden.
Wer seine Arbeit verliert und dafür selbst die Verantwortung trägt, muss unter Umständen für eine Zeit eine Sperre beim Arbeitslosengeld hinnehmen. Gleiches gilt, wenn ein Arbeitsloser nicht auf entsprechende Jobangebote der Bundesagentur für Arbeit reagiert. Die Sperrzeitregelung soll die Solidargemeinschaft davor schützen, dass jemand Leistungen in Anspruch nimmt, die vermeidbar gewesen wären.
Im III. Sozialgesetzbuch ist die entsprechende Dauer der Sanktion festgelegt. Diese beträgt demnach:
in den übrigen Fällen zwölf Wochen. [...]
In einem vor dem Bundessozialgericht (BSG) verhandelten Fall wollte die Bundesagentur für Arbeit gleich alle drei Sperrzeiten verhängen. Doch das Gericht befand, dass ein Arbeitsloser, dem innerhalb weniger Tage drei Arbeitsangebote unterbreitet werden, auf die er sich nicht bewirbt, nur mit einer einzigen Sperrzeit sanktioniert werden darf.
Unzuverlässig und unmotiviert: Sperren für Arbeitslosengeld I häufen sich 12.03.18 Unzuverlässig und unmotiviert Sperren für Arbeitslosengeld I häufen sich
Aus dem Job heraus bewerben 15.05.17 Streit um Arbeitsbemühungen Bewerbung muss bewiesen werden
Jobcenter kürzt Hartz IV: Zwei Bewerbungen pro Woche zumutbar? 16.04.15 Jobcenter kürzt Hartz IV Zwei Bewerbungen pro Woche zumutbar?
Hier waren einem zuletzt als Beikoch beschäftigtem Arbeitslosen von der Behörde am 29.11.2011 zwei Vermittlungsvorschläge unterbreitet worden. Ein weiteres Stellenangebot ebenfalls in seinem alten Job übersandte die Bundesagentur für Arbeit am 30.11.2011 per Post. Gut sechs Wochen später räumte der Beschäftigungslose ein, sich auf keine der Stellen beworben zu haben. Mit drei Bescheiden stellte das Amt daraufhin den Eintritt einer drei-, einer sechs- und einer zwölfwöchigen Sperrzeit fest, wogegen sich der Betroffene mit einer Klage wehrte.
Erfolgreich. Nach Auffassung des BSG ist bei mehreren Beschäftigungsangeboten, die in einem so engen zeitlichen Zusammenhang unterbreitet werden, dass sie dem Arbeitslosen gleichzeitig vorliegen, von einem einheitlich zu betrachtenden Lebenssachverhalt auszugehen. Bewerbe sich der Arbeitslose in einer solchen Situation nicht, müsse dies als einheitliches versicherungswidriges Verhalten gewertet werden. Ein einziges versicherungswidriges Verhalten dürfe jedoch nicht mehrfach sanktioniert werden.
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US-Botschafter droht Wirtschaft - DIHK bittet Berlin bei Iran-Geschäft um
von Weltbookadmin47 » 9. Mai 2018 13:27
https://www.n-tv.de/wirtschaft/DIHK-bit ... 26217.html
US-Botschafter droht Wirtschaft - DIHK bittet Berlin bei Iran-Geschäft um Hilfe
Deutsche Wirtschaftsvertreter fürchten nach dem Ende des Atom-Abkommens um ihre Iran-Geschäfte. Sie fordern Unterstützung aus Berlin und Brüssel. Während der US-Botschafter in Berlin droht, verspricht Frankreichs Präsident Hilfe.
Die deutsche Wirtschaft hat besorgt auf den angekündigten Rückzug der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran reagiert und die Regierung um Beistand gebeten. "Die jüngste Entscheidung des US-Präsidenten, die Iransanktionen wiederzubeleben, trifft die deutsche Wirtschaft hart", sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK), Eric Schweitzer. "Angesichts dieser Entwicklung ruft die deutsche Wirtschaft die Bundesregierung und EU dazu auf, die Geschäfte zu sichern."
Der deutsche Export in den Iran habe im vergangenen Jahr nochmals um 16 Prozent zugelegt, teilte der DIHK mit. Das "einseitige Agieren der US-Regierung" stelle diese Geschäfte nunmehr unter einen enormen Vorbehalt. Schon am Dienstagabend hatte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier erklärt, das Wiederaufleben der US-Sanktionen führe zu "enormer Verunsicherung bei der deutschen Wirtschaft".
Für eine entschlossene Unterstützung auf europäischer Ebene für die Wirtschaft will sich Frankreichs Präsident Emmanuel Macron einsetzen. Die Europäer würden nach Angaben aus Paris "alles zum Schutz der Interessen" ihrer Unternehmen im Iran tun, verlautete aus dem Umfeld von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Auf Ebene der Europäischen Union werde in Washington interveniert.
Maschinenbauer sehen Teheran am Zug
Kritik handelte sich der neu US-Botschafter Richard Grenell mit seiner Forderung an deutsche Unternehmen ein, die Geschäfte mit dem Iran zu beenden. "Herr Grenell ist ja erst kurz Botschafter in unserem Land und wird sich sicherlich in seine neue Rolle noch einfinden", sagte das Geschäftsführende Vorstandsmitglied der Deutsch-Iranischen Handelskammer, Michael Tockuss. "Ich bin auch sicher, dass unser Auswärtiges Amt ihn darauf hinweisen wird, dass es nicht seine Aufgabe sein kann, deutschen Firmen Anweisungen zu geben oder zu drohen."
Anstieg auf 90 Dollar befürchtet: Trump treibt Ölpreis auf Höchststand 09.05.18 Anstieg auf 90 Dollar befürchtet Trump treibt Ölpreis auf Dreijahreshoch
USA steigen aus Iran-Deal aus: Was steht in dem Atomabkommen? 09.05.18 USA steigen aus Iran-Deal aus Was steht in dem Atomabkommen?
Bundesaußenminister Maas (r.) und sein französischer Amtskollege Le Drian wollen sich am Montag mit Vertretern des Iran treffen. 09.05.18 Europäer wollen Atomdeal retten Außenminister treffen sich mit Iranern
Schutzbunker geöffnet: Israel bereitet sich auf iranischen Angriff vor 09.05.18 Schutzbunker geöffnet Israel bereitet sich auf iranischen Angriff vor
Grenell hatte sich am Dienstagabend kurz nach dem von US-Präsident Donald Trump verkündeten Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen mit dem Iran über Twitter zu Wort gemeldet. "Deutsche Unternehmen, die im Iran tätig sind, sollten den Betrieb unverzüglich einstellen", schrieb Grenell, der gerade erst sein Amt als US-Botschafter in Deutschland angetreten hat.
Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) teilte mit, nun sei Teheran am Zug. "Dort muss entschieden werden, ob man das Nuklearabkommen auch unabhängig von den USA fortsetzen will - was für alle Seiten die beste Lösung wäre", so VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann. Solange die EU ihre Sanktionen gegen den Iran nicht wieder aktiviere, sei ein legales Irangeschäft für die deutsche Wirtschaft weiterhin möglich. Der VDMA werde seine Mitglieder dabei weiterhin unterstützen.
Video https://www.n-tv.de/mediathek/videos/po ... 25579.html
Neue Unsicherheit im Nahen Osten: Das sind die Folgen des US-Ausstiegs aus dem Iran-Deal
09.05.18 – 01:40 min
Quelle: n-tv.de , mbo/dpa/AFP/rts
Der flexible Mitarbeiter ? - Plötzliche Versetzung kann unwirksam sein
von Weltbookadmin47 » 9. Mai 2018 21:00
https://www.n-tv.de/ratgeber/Ploetzlich ... 23599.html
Arbeitgeber haben gegenüber ihren Angestellten ein Direktionsrecht. Damit sind auch Versetzungen möglich, an andere Standorte eines Unternehmens zum Beispiel. Allerdings gibt es bei der Versetzung Grenzen, erklärt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und verweist auf ein Urteil des Landesarbeitsgerichts Berlin-Brandenburg (Az.: 2 Sa 965/17).
In dem Urteil ging es um einen Lagerarbeiter, der von seinem Arbeitgeber die Kündigung erhielt. Dagegen zog er vor Gericht. Das Unternehmen nahm die Kündigung daraufhin zurück. Gleichzeitig wies es den Mitarbeiter aber an, sich am nächsten Tag nicht wie bisher an der Niederlassung im brandenburgischen Zossen einzufinden, sondern an der im etwa 170 Kilometer entfernten Dresden - um 7 Uhr morgens.
Das tat der Arbeitnehmer nicht, stattdessen trat er am nächsten Morgen in Zossen zum Dienst an - und erhielt eine Abmahnung. Etwas zu tun gab es in Zossen nicht für den Arbeiter, deshalb ging er nach Hause und erhielt gleich die zweite Abmahnung. Als er dann am nächsten Morgen wieder nicht in der Dresdener Niederlassung erschien, kündigte ihm der Arbeitgeber.
Siegel sind nicht alles: Gute Weiterbildungen finden und erkennen 13.03.18 Siegel sind nicht alles Gute Weiterbildungen finden und erkennen
Das habe es hier nicht getan: Erstens hatte der Mann keinen Führerschein, für die Fahrt von Zossen nach Dresden hätte er deshalb fünf Stunden gebraucht. Zweitens arbeitete er gleichzeitig als Pferdewirt und musste sich auf dem heimischen Hof um Tiere kümmern. Beides wusste der Arbeitgeber, nahm aber trotzdem keine Rücksicht darauf und konnte gleichzeitig nicht gut genug begründen, warum er den Mann nur in Dresden einsetzen konnte.
Clement holt die "Kuh vom Eis" - Bauarbeiter bekommen mehr Geld
von Weltbookadmin47 » 12. Mai 2018 09:37
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Bauarbei ... 29904.html
Im Tarifkonflikt der deutschen Bauwirtschaft besteht Aussicht auf eine endgültige Lösung: Die Vertreter von Arbeitgebern und der Gewerkschaft IG Bauen-Agrar-Umwelt stimmten dem Kompromissvorschlag des Schlichters Wolfgang Clement zwar zu. Allerdings müssen die zuständigen Gremien dem ausgehandelten Tarifvertrag noch zustimmen. Dafür gilt eine Erklärungsfrist von 14 Tagen.
Respektierter Schlichter: Wolfgang Clement.
Laut Schlichterspruch sollen die Beschäftigten im Westen zum 1. Mai 2018 rückwirkend eine Lohnerhöhung um 5,7 Prozent erhalten bei einer Vertragslaufzeit von 26 Monaten. Die Ost-Löhne sollen um 6,6 Prozent zum 1. Mai 2018 und um 0,8 Prozent zum 1. Juni 2019 steigen, wie der SPD-Politiker und frühere NRW-Landeschef Clement am Morgen nach einer langen Nachtsitzung erklärte. Hinzu kommen mehrere Einmalzahlungen.
"Die Tarifparteien haben jetzt 14 Tage Zeit, um dem Schlichterspruch zuzustimmen", sagte der SPD-Politiker, der die 19-stündigen Marathonverhandlungen am frühen Morgen mit einem Schlichterspruch beendet hatte. "Ich bin sehr zuversichtlich, dass sie das auch tun werden." Der IG-BAU-Vorsitzende Robert Feiger zeigte sich mit Clements Kompromissvorschlag "zufrieden". Der Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Uwe Nostitz, sagte: "Wir haben die Kuh vom Eis geholt."
Die Tarifverhandlungen für die rund 800.000 Beschäftigten der deutschen Bauwirtschaft hatten sich in der für Freitag angesetzten Schlichtungsrunde zuletzt immer weiter in die Länge gezogen. Erst der Schiedsspruch führte zu der vorläufigen Einigung. Clement gilt als Schlichter als sehr erfahren und allseitig respektiert: Der ehemalige Bundeswirtschaftsminister hatte bereits zum fünften Mal eine Schlichtung für die Branche geleitet.
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Die IG BAU war mit einer Forderung von 6 Prozent mehr Geld bei 12 Monaten Vertragslaufzeit in die Verhandlungen gegangen. Sie verlangte für die Beschäftigten außerdem eine Aufstockung des 13. Monatsgehalts sowie eine Vergütung für lange Anfahrtszeiten zu wechselnden Baustellen.
Ostlöhne noch immer niedriger
Entlastung nicht in Sicht - Günstig tanken ist wohl Geschichte
von Weltbookadmin47 » 13. Mai 2018 10:07
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Guenstig ... 31025.html
Rohöl (WTI) Rohöl (WTI) 71,03
Rohöl (Brent) Rohöl (Brent) 77,18
Angesichts der enormen Tagesschwankungen an den Tankstellen von zehn Cent je Liter und mehr können die Spitzenpreise regional und zu ungünstigen Zeiten noch weitaus drastischer ausfallen. Der Energie-Informationsdienst EID ermittelte in der vergangenen Woche die höchsten Preise in Berlin mit 1,54 Cent für einen Liter E10 und 1,38 Euro für Diesel.
"Akteure haben Ölschwemme eingedämmt"
Das sind Ausreißer-Werte, zu denen kaum ein Autofahrer tankt. Aber sie zeigen, wohin die Reise gehen könnte. Der Heizölpreis hat nach den EID-Erhebungen in den größeren Städten die Marke von 70 Euro für 100 Liter (bei Abnahme von 3000 Litern, inkl. MwSt) geknackt. Bei den Internet-Preisportalen steht er im bundesweiten Durchschnitt noch knapp darunter. Damit müssen die Heizöl-Käufer wieder so viel bezahlen wie vor dreieinhalb Jahren, im November 2014. Vor einem Jahr lag der Heizöl-Preis bei 55 Euro für 100 Liter; der Anstieg beträgt somit mehr als 15 Euro oder fast ein Drittel. Bei einer Tankfüllung sind das immerhin 450 Euro.
Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl ist ferner innerhalb eines Jahres gar um mehr als die Hälfte gestiegen, bei der Nordsee-Sorte Brent von gut 50 auf mehr als 77 Dollar. Noch Anfang 2016 war der Preis ganz kurzzeitig unter 30 Dollar je Barrel gefallen. "Die Akteure auf den Märkten haben wirksame Mittel gefunden, um die Ölschwemme dieser Zeit einzudämmen", sagt EID-Chefredakteur Rainer Wiek. Denn jahrelang förderten die Ölproduzenten mehr Rohöl, als weltweit gebraucht wurde, und füllten so die Lager. Das ist vorbei. In den USA liegen die Lagerbestände bei Rohöl um 17 Prozent unter dem Vorjahr, bei Benzin und Diesel sogar um 23 Prozent.
Experte: Iran-Sanktion kostet acht Dollar pro Fass
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Frühe Feiertage - EU-Automarkt legt kräftig zu
von Weltbookadmin47 » 17. Mai 2018 11:19
https://www.n-tv.de/wirtschaft/EU-Autom ... 38974.html
Es ist der höchste Absatz in einem April seit Jahren. In Europa bringen die Autohersteller 1,3 Millionen Neuwagen an die Kunden. neben der robusten Wirtschaft sorgt aber auch ein spätes Osterfest für das Absatzplus.
Die Zahl der neu zugelassenen Autos in der EU hat im April deutlich zugenommen. Insgesamt wurden gut 1,3 Millionen Neuwagen verkauft, wie der europäische Automobilherstellerverband Acea in Brüssel mitteilte. Das sind fast zehn Prozent mehr als im Jahr zuvor. Diesel-Fahrzeuge verlieren hingegen weiter Marktanteile.
Absage an den Autosalon: Volkswagen fährt nicht nach Paris 16.05.18 Absage an den Autosalon Volkswagen fährt nicht nach Paris
Deutliches Plus: Automarkt wächst weiter - Diesel verschmäht 03.05.18 Deutliches Plus Automarkt wächst weiter - Diesel verschmäht
"Der Neuwagenmarkt ist in den meisten europäischen Ländern derzeit in guter Form - wenngleich das tatsächliche Wachstum schwächer ist als es die April-Zahlen vermuten lassen, da Kalendereffekte das Bild verzerren", erklärte EY-Automarktexperte Peter Fuß.
Mehr Gehalt - Wann die Weiterbildung lohnt
von Weltbookadmin47 » 19. Mai 2018 12:43
https://www.n-tv.de/ratgeber/Wann-die-W ... 41011.html
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von Weltbookadmin47 » 19. Mai 2018 18:39
https://www.gegen-hartz.de/news/sgb-ii- ... berechnung
Bildung von Durchschnittseinkommen bei abschließendem SGB II Bescheid löst Bedarfsunterdeckung aus
von der Juristin Miriam Hansel bei BRG Rechtsanwälte in Berlin
unterdeckung-bedarf
Bei der Berechnung des Festsetzungs – und Erstattungsbescheides muss nun darauf geachtet werden, ob das Jobcenter aus dem schwankenden monatlichen Einkommen ein Durchschnittseinkommen gebildet hat. Dieses wird gebildet, indem für den Bewilligungszeitraum der monatliche Verdienst addiert und sodann durch die Anzahl der Monate dividiert wird.
Diese Berechnungsmethode ist
, da die Leistungsempfängerinnen dadurch eklatant in einigen Monaten des Bewilligungsabschnittes durch das Jobcenter benachteiligt werden und damit im Endeffekt zu wenig Leistungen erhalten haben.
Die Bildung eines Durchschnittseinkommensist im Sinne des § 2 Abs. 3 ALG II –V alte Fassung (im Folgenden a.F.) nicht zulässig, da es dafür keine Rechtsgrundlage gibt. Denn es ist jeweils auf das konkret zugeflossene und nachgewiesene Einkommen abzustellen, welches mit in die Berechnung aufzunehmen ist. Das Einkommen ist gem. § 11 Abs. 2 SGB II im jeweiligen Monat des Zuflusses zu berücksichtigen. Das ergibt sich aus § 11 Abs. 2 und 3, § 11 b Abs. 2, § 20 Abs. 1 Satz 3 und § 41 Abs. 1 SGB II.
Mehrere Kammern des SG Berlin (so auch Urteil vom 28.10.2015 AZ: S 205 AS 19970/13und Urteil vom 24. Juni 2016 AZ: S 154 AS 3033/15) haben sich mittlerweile dieser Meinung angeschlossen.
Darin wird zusammenfasend ausgeführt, dass nur ein Durchschnittseinkommen bei der abschließenden Entscheidung gebildet werden darf, wenn das tatsächliche monatliche Durchschnittseinkommen, das bei der vorläufigen Entscheidung zu Grunde gelegte monatliche Durchschnittseinkommen um nicht mehr als 20,00 € übersteigt (§ 2 Absatz 3 Satz 3 ALG IIV a.F.).
Gem. § 2 ALG II V a.F. kann daher vorerst nur ein Durchschnittseinkommen gebildet werden, wenn zukünftig in der Höhe schwankendes Einkommen erwartet wird. Steht dieses Einkommen nun nach Ablauf des Bewilligungsabschnittes durch den Zufluss im jeweiligen Monat fest und liegt kein Ausnahmefalls des § 2 Absatz 3 Satz 3 ALG IIV a.F. vor, so muss das Jobcenter, für jeden Monat das erzielte Einkommen anhand des zugeflossenen Betrages ermitteln und anhand dessen für jeden Monat gesondert die zu bewilligenden Leistungen berechnen.
Wurde das Zuflussprinzip bei der abschließenden Berechnung der jeweils zustehenden Leistungen nicht angewendet, so kann eine eklatante Bedarfsunterdeckung vorliegen. Das bedeutet, dass die Leistungsempfängerinnen für einige Monate zu wenig an Leistungen erhalten haben.
Die korrekte Anwendung des Zuflussprinzips bei der abschließenden Berechnung des tatsächlich zugeflossenen Einkommens bei schwankendem Einkommen ist leider noch keine durchgehend gefestigte Rechtsprechung. Die verschiedenen Kammern der Sozialgerichte tendieren mehr und mehr zu der vorbenannten Vorgehensweise. Auch stehen diverse bekannte Verfahren noch zur Entscheidung beim LSG Berlin Brandenburg aus.
Im Ergebnis bedeutet dies für alle Leistungsempfängerinnen, dass alle Personen deren Festsetzungs- und Erstattungsbescheid vor dem 01.08.2016 erlassen wurde und die noch kein Jahr alt sind, mit dem Überprüfungsantrag § 44 SGB X angegriffen werden sollten.
Für Monate, in denen nun das Durchschnittseinkommen aus dem Festsetzungs- und Erstattungsbescheid das tatsächlich erzielte Einkommen übersteigt, gilt zweierlei. Es kann entwedereine Erstattungsforderung gegenüber dem Jobcenter auslösen, weil der tatsächlich erzielte Betrag noch niedriger als der zuvor vorläufig bewilligte war oder aber es kann die Erstattungsforderung aus dem Erstattungs- und Festsetzungsbescheid reduzieren. Für Monate, in denen das tatsächlich erzielte Einkommen nun den Durchschnittsbetrag aus dem Festsetzungs- und Erstattungsbeschied übersteigt, kommt begünstigend für die Leistungsempfängerinnen das Verböserungsverbot zum Zuge. Das bedeutet, dass der alte berechnete Erstattungsbetrag bestehen bleibt. Die Erstattungsforderung erhöht sich demnach nicht.
Rechenbeispiel (vereinfachte Darstellung ohne Berechnung Freibeträge) anhand einer 1 Personen Bedarfsgemeinschaft mit Gesamtbedarf in Höhe von 810,00 EUR:
Vorläufiger Bescheid (gebildetes Durchschnittseinkommen des zu erwarteten Einkommens):
Fehlerhafte Berechnung der Jobcenter, Bildung eines Durchschnittseinkommens (Einkommen Monate Januar bis Juni addieren, dann durch 6 teilen (2.900,00 EUR:6= 483,33 EUR)
Das Beispiel zeigt, dass sich die vormals festgesetzten Erstattungsbeträge nicht wegen des Verböserungsverbotes erhöhen können, obwohl, in den Monaten Januar, Februar, April und Juni höhere Erstattungsbeträge an das Jobcenter errechnet werden. Für die Monate März und Mai entfällt die Erstattung komplett. Dort steht der Bedarfsgemeinschaft nun sogar ein höherer Leistungsanspruch zu, so dass eine Nachzahlung wegen zu wenig bewilligter und entrichteter Leistungen zu erfolgen hat. Im Beispiel würde sich die Nachzahlung für März auf einen Betrag in Höhe von 50,00 EUR und für Mai auf einen Nachzahlungsbetrag in Höhe von 150,00 EUR belaufen.
Eine Überprüfung der Bescheide sollte daher in jedem Fall erfolgen, damit abschließend jede Person die korrekten ihr zustehenden Leistungen im Sinne des SGB II erhält und nicht, trotz Erzielung eines schwankenden Einkommens unter Bedarf leben muss. Zudem kann eine Überprüfung bestehender Erstattungsforderungen diese zu Gunsten der Leistungsbezieherinnen reduzieren.
Bild: A.R./fotolia
Berechnungsvorlage https://www.deltra.com/software/basis/v ... gLnnvD_BwE
Aus dem Job in die Schule - Der Quereinstieg als Lehrer
von Weltbookadmin47 » 21. Mai 2018 08:52
https://www.n-tv.de/ratgeber/Der-Querei ... 32239.html
Vor allem Grundschulrektoren sind unzufrieden - sie würden ihren Beruf am wenigsten weiterempfehlen. 09.03.18 Jeder Fünfte gibt eine Fünf Schulleiter sind mit Schulpolitik unzufrieden
Bis 2025 fehlen 22.000 Lehrer: Den Berufsschulen gehen die Lehrkräfte aus 09.03.18 Bis 2025 fehlen 22.000 Lehrer Den Berufsschulen gehen die Lehrkräfte aus
Neue Studie zum Lehrermangel: Bis 2025 fehlen 35.000 Grundschullehrer 31.01.18 Neue Studie zum Lehrermangel Bis 2025 fehlen 35.000 Grundschullehrer
Neue Grundschullehrer in Berlin: Jeder Zweite ist Quereinsteiger 01.09.17 Neue Grundschullehrer in Berlin Jeder Zweite ist Quereinsteiger
In den kommenden Jahren ist in mehreren Fächern ein Lehrermangel zu erwarten. 26.02.15 Mangel als Chance So klappt der Quereinstieg als Lehrer
Neue Streikwelle in Frankreich - Fluglotsen drosseln den Reiseverkehr
von Weltbookadmin47 » 22. Mai 2018 12:20
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Fluglots ... 45048.html
Der Widerstand gegen die politischen Reformen von Frankreichs Staatspräsident Macron wird nicht geringer: Protestaktionen im öffentlichen Dienst führen landesweit zu spürbaren Behinderungen. Auch an einzelnen Flughäfen wird gestreikt.
Ein Streik der Fluglotsen in Frankreich stellt Reisende erneut auf eine Geduldsprobe: Die zivile Luftfahrtbehörde riet den Airlines, ihre Flüge am heutigen Tag um 20 Prozent zu reduzieren. Betroffen sind die Flughäfen Paris-Orly, Lyon und Marseille. Noch unklar ist, wie viele Verbindungen tatsächlich gestrichen werden.
Die Auswirkungen der Arbeitsniederlegungen im öffentlichen Dienst sind landesweit zu spüren. Auch Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser und Arbeitsagenturen wurden bestreikt. Die Mitarbeiter im öffentlichen Dienst legten zum dritten Mal seit dem Amtsantritt von Präsident Emmanuel Macron vor gut einem Jahr die Arbeit nieder.
Der Protest richtet sich gegen Macrons Vorhaben, rund 120.000 Stellen in dem Bereich zu streichen. Landesweit sind für heute mehr als 130 Kundgebungen geplant.
Frankreich politisch gespalten
Die Streikmaßnahmen drohen das Land zu spalten: Laut einer Umfrage für die Zeitung "Le Figaro" und andere Medien lehnen 49 Prozent der Franzosen den Arbeitskampf ab. Lediglich 40 Prozent der Befragten signalisierten dagegen ihre Unterstützung.
Eine gütliche Einigung ist vorerst nicht in Sicht - ganz im Gegenteil: Ab Mittwoch sind neue zweitägige Streiks bei der französischen Bahn angekündigt. Auch Zugverbindungen nach Deutschland könnten erneut ausfallen, heißt es. Die Mitarbeiter der staatlichen Gesellschaft SNCF protestieren gegen die von Macron geplante Öffnung des Personenverkehrs für den Wettbewerb.
Fetisch-Vorwurf beim Karlspreis: Macron hält Bundesregierung Standpauke 10.05.18 Fetisch-Vorwurf beim Karlspreis Macron hält Bundesregierung Standpauke
Studenten, Rentner, Eisenbahner: Tausende demonstrieren gegen Macron 05.05.18 Studenten, Rentner, Eisenbahner Tausende demonstrieren gegen Macron
Proteste in zahlreichen Städten Frankreichs: Macrons Pläne für eine Bahnreform stoßen bei Eisenbahner auf erheblichen Widerstand. 17.04.18 Bahnreform in Frankreich Macrons Plan nimmt erste Hürde
Bei der umstrittenen Bahnreform hatte Macron Mitte April einen wichtigen Etappensieg errungen. Im Parlament stimmte eine große Mehrheit der Abgeordneten dem Vorhaben zu. Macrons Gesetzentwurf muss jetzt nur noch weitere Beratungen im Senat überstehen. Die französische Regierung will den mit rund 50 Milliarden Euro verschuldeten Bahnbetreiber SNCF nach deutschem Vorbild in eine staatseigene Aktiengesellschaft umwandeln und damit die Kosten senken.
Nebenbei soll der französische Schienenverkehr auf diese Weise - wie auf EU-Ebene beschlossen - auch für Wettbewerber geöffnet werden. Kritiker sehen in dem Plan vor allem Vorbereitungen auf eine mögliche Privatisierung - mit einem Abbau von bislang bestehenden Privilegien für SNCF-Bedienstete.
Video https://www.n-tv.de/mediathek/sendungen ... 27070.html
"Wir haben eine Art Diktatur": Macrons Reformen spalten Frankreich
12.05.18 – 03:58 min
Mehr Rechte für Arbeitnehmer - Die Brückenteilzeit kommt
von Weltbookadmin47 » 23. Mai 2018 09:25
https://www.n-tv.de/ratgeber/Die-Brueck ... 45143.html
Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten in Teilzeit. Darauf haben sie zumeist einen Rechtsanspruch. In Zukunft soll es auch per Gesetz möglich werden, wieder in Vollzeit zurückzukehren. Das sollten Arbeitnehmer jetzt wissen.
Innerhalb von 20 Jahren hat sich die Zahl derer, die in Teilzeit arbeiten, fast verdoppelt. Fast 40 Prozent der Arbeitnehmer bekleiden keine Vollzeitstelle mehr. Die Gründe dafür sind vielfältig: beispielsweise Kinder, Pflege von Angehörigen oder ein entsprechendes Freizeit- und Erholungsbedürfnis. Vor allem Frauen arbeiten in Teilzeit. Und zwar mehr als die Hälfte von ihnen. Aber auch Männer wollen oder müssen kürzertreten, was aber besonders in qualifizierten Berufen nicht immer auf das Verständnis der Arbeitgeber stößt. Trotz entsprechendem Rechtsanspruch.
Aber abgesehen davon soll es in Zukunft nicht nur ein Recht auf Teilzeit geben, sondern eben auch eines auf die Rückkehr in Vollzeit. Ein Gesetzentwurf der SPD zur geplanten Brückenteilzeit soll zeitnah verabschiedet werden. Als Brückenteilzeit bezeichnet Bundesarbeitsminister Hubertus Heil die Neuregelungen übrigens deshalb, weil sie "eine Brücke von der Teilzeit in die Vollzeit bauen sollen, damit die Arbeit zum Leben passt".
Anbei die wichtigsten Fragen zum Thema:
Wer hat überhaupt Anspruch auf eine Teilzeitstelle?
Nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) jeder Arbeitnehmer, dessen Arbeitsverhältnis länger als sechs Monate besteht, vorausgesetzt, der entsprechende Arbeitgeber beschäftigt mehr als 15 Mitarbeiter. Auszubildende werden nicht mitgerechnet. Auch betriebliche Gründe, wie zum Beispiel feste Produktionsabläufe bei Schichtarbeit, können zumindest vorübergehend zu einer Ablehnung des Antrags auf Teilzeitarbeit führen.
Der Antrag muss mindestens drei Monate vor der geplanten Reduzierung schriftlich oder mündlich gestellt werden. Der Arbeitgeber kann bis einen Monat vor dem genannten Termin schriftlich widersprechen. Ansonsten gilt der Antrag als genehmigt.
Bisher hat der Arbeitnehmer kein Recht darauf, wieder in Vollzeit zurückzukehren. Dies soll die neue Brückenteilzeit ermöglichen. Bisher ist dies nur in der Eltern- oder Familienpflegezeit möglich. Hier können Arbeitnehmer auch schon jetzt ihre Arbeitszeit auf 15 bis 30 Stunden reduzieren und im Anschluss daran wieder per Gesetz auf eine volle Stelle zurückkehren.
Ab dem 1. Januar 2019 und nur für jene, die ab diesem Zeitpunkt in Teilzeit gehen. Wer bereits zuvor reduziert gearbeitet hat, ist weiterhin auf die Kulanz seines Arbeitgebers angewiesen. "Bestandsteilzeitbeschäftigte" haben also auch durch die Brückenteilzeit keinen Rechtsanspruch zu einer Rückkehr in eine Vollzeitbeschäftigung.
Der Antrag muss mindestens drei Monate vor Beginn der gewünschten Veränderung in Textform gestellt werden.
Geld macht nicht glücklich: Wie happy sind deutsche Arbeitnehmer? 06.09.17 Geld macht nicht glücklich Wie zufrieden sind deutsche Arbeitnehmer?
Business-Mann im Spiegel 28.11.16 Weniger arbeiten vor Gericht Kann man Teilzeit erzwingen?
Ja, die Brückenteilzeit greift nur dann, wenn der entsprechende Betrieb mehr als 45 Mitarbeiter beschäftigt. Unternehmen mit bis zu 200 Arbeitnehmern müssen nur einem von 15 Mitarbeitern den Anspruch gewähren. Zudem kann der Arbeitgeber eine befristete Teilzeit ablehnen, wenn diese ein Jahr unter- oder fünf Jahre überschreitet. Außerdem muss das Arbeitsverhältnis länger als sechs Monate bestehen. Analog zur bisherigen Teilzeitregelung dürfen auch in Zukunft keine betrieblichen Gründe einer Veränderung des Beschäftigungsumfangs entgegenstehen, welche die Organisation, den Arbeitsablauf oder die Sicherheit im Betrieb wesentlich beeinträchtigen.
Natürlich. Da Frauen häufig in kleinen Betrieben arbeiten, erhält nur eine Minderheit ein Rückkehrrecht, bemängelt zum Beispiel der Deutsche Gewerkschaftsbund. Wer jetzt schon in Teilzeit arbeitet, hat sowieso kein Recht, auf eine Vollzeitstelle zu wechseln.
Arbeitgeberverbände beanstanden hingegen die abnehmende Souveränität bei der Arbeitszeitgestaltung und die erschwerte Personaleinsatzplanung.
von Weltbookadmin47 » 23. Mai 2018 09:27
von Weltbookadmin47 » 23. Mai 2018 09:29
Bei Saudis unerwünscht ? - Angeblich Auftragsstopp für deutsche Firmen
von Weltbookadmin47 » 25. Mai 2018 21:12
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Angeblic ... 50976.html
Aus Verärgerung über die Nahost-Politik der Bundesregierung hat Saudi-Arabien einem Medienbericht zufolge einen Auftragsstopp für deutsche Firmen verhängt. Der neue Thronfolger Mohammed bin Salman habe einen internen Vergabestopp für Regierungsaufträge angeordnet, berichtet "Der Spiegel". Davon seien Großkonzerne wie Siemens, Bayer und Boehringer betroffen, die seit Jahren intensiv mit dem Gesundheitsministerium in Riad zusammenarbeiteten. Auch der Autobauer Daimler, der Hunderte Mercedes-Busse für den neuen Nahverkehr in Riad und Dschidda liefern solle, gehöre zu den Leidtragenden.
"Wir können den Spiegel-Bericht nicht bestätigen, unser Geschäft läuft normal weiter", sagte ein Daimler-Sprecher. Siemens, Bayer und Boehringer wollten sich nicht äußern. Auch die saudische Regierung äußert sich nicht zu dem Bericht.
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Ein in Riad tätiger hochrangiger deutscher Manager bestätigte die Angaben aber teilweise. "Die schmerzhaftesten Auswirkungen sind derzeit im Gesundheitswesen zu spüren", sagte der Manager, der anonym bleiben wollte. Oft sei zu hören, dass der Palast dazu geraten habe, sich nicht mit deutschen Firmen zu beschäftigen, sondern sich Alternativen zu suchen.
Insgesamt sind etwa 800 deutsche Firmen im Königreich aktiv. 2017 summierten sich die deutschen Exporte nach Saudi-Arabien auf knapp 6,6 Milliarden Euro - mehr als doppelt so viel wie in den Iran geliefert werden. Dennoch entspricht diese Summe lediglich 0,5 Prozent der gesamten deutschen Warenausfuhren des vergangenen Jahres.
Saudi-Arabien hatte im November 2017 seinen Botschafter aus Deutschland zurückgerufen. Grund waren Aussagen des damaligen Bundesaußenministers Sigmar Gabriel. Dieser hatte Saudi-Arabien indirekt "Abenteurertum" in der Region vorgeworfen. Deutschland setzt sich zudem für ein Festhalten am Atomabkommen mit dem Iran ein, mit dem Saudi-Arabien verfeindet ist.
"Super Sparpreis"-Tickets - Die Bahn bläst zum "Super"-Preiskampf
von Weltbookadmin47 » 28. Mai 2018 14:05
https://www.n-tv.de/ratgeber/Die-Bahn-b ... 53186.html
Für 19,90 Euro durchs ganze Land: Bahn bietet ab August dauerhaft "Super Sparpreis" an 28.05.18 Für 19,90 Euro quer durchs Land Bahn bietet ab August dauerhaft "Super Sparpreis" an
Angebot für Schnäppchenjäger: Deutsche Bahn etabliert "Super Sparpreis" 28.05.18 Angebot für Schnäppchenjäger Deutsche Bahn etabliert "Super Sparpreis"
Im vergangenen Jahr verließen knapp 97.000 Züge zwar ihren Startbahnhof, kamen aber nie am Zielbahnhof an. 07.05.18 Pünktlichkeit der Deutschen Bahn Zugausfälle tauchen nicht in Statistik auf
Das 2,3-Billionen-Euro-Risiko - Welche Banken wegen Italien zittern
von Weltbookadmin47 » 29. Mai 2018 21:51
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Welche-B ... 54571.html
Am Finanzmarkt macht sich Unruhe breit. Im Zuge der Verfassungskrise in Rom springen die Risikozuschläge für italienische Staatsanleihen auf den höchsten Stand seit der Euro-Krise 2011 und 2012. Das bedeutet, Investoren halten die Möglichkeit, dass der italienische Staat seine Schulden in Zukunft nicht mehr bedienen kann oder will, für eine zwar noch kleine, aber realistische Gefahr.
DaxSector Banken DaxSector Banken 93,36
Die schiere Höhe der italienischen Staatsschulden und deren Bedeutung für die Banken machen deutlich, warum Investoren in ganz Europa nervös werden, wenn sie nur an die Möglichkeit eines italienischen Zahlungsausfalls denken. Insgesamt steht der italienische Staat bei seinen Gläubigern mit 2,3 Billionen (2300 Milliarden) Euro in der Kreide. Zahlen des Ökonomen Eric Dor von der IESEG School of Management in Lille zufolge halten italienische Banken mit 626,8 Milliarden Euro den Löwenanteil davon.
Fast 20 Prozent der gesamten Aktiva des italienischen Bankensektors bestehen laut einer Studie der Bank für internationalen Zahlungsausgleich aus den Schuldtiteln der eigenen Regierung. Bei zehn Banken übersteigen die italienischen Staatsanleihen in der Bilanz sogar den Wert des eigenen sogenannten harten Kernkapitals. Das harte Kernkapital einer Bank für die EZB ist der wichtigste Maßstab für die Stabilität eines Instituts und dafür, wieviel Geld es verleihen darf. Schmälert ein Verlust dieses Kapital, muss eine Bank neues Eigenkapital beschaffen - von Investoren oder durch eine staatliche Rettungsaktion - oder im schlimmsten Fall abgewickelt werden.
Auch Banken in anderen europäischen Ländern müssen sich Sorgen machen, sollte der italienische Staat in Schwierigkeiten geraten. Laut Dors Zahlen, die auf Angaben der europäischen Bankenaufsicht von 2017 beruhen, halten französische Banken mehr als 52 Milliarden Euro an italienischen Staatsschulden, spanische Institute gut 37 Milliarden Euro und deutsche Banken mehr als 32 Milliarden.
Dabei ist das Risiko für die Banken höchst unterschiedlich verteilt. Außerhalb Italiens haben die französische BNP Paribas und die belgische Dexia mit 16 beziehungsweise knapp 15 Milliarden Euro die größten Mengen italienischer Staatsanleihen in ihren Büchern. Ein Problem könnten das vor allem für Dexia werden. Der Wert der von der 2011 bereits einmal zusammengebrochenen und danach aufgespaltenen Bank gehaltenen Titel übersteigt das harte Kernkapital um mehr als das Doppelte.
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Auch in Deutschland halten mehrere Banken verhältnismäßig große Mengen italienische Staatsschulden. Bei der Deutschen Pfandbriefbank beträgt ihr Wert 83 Prozent des harten Eigenkapitals, bei der Aareal Bank 66 und bei der Commerzbank 43 Prozent. Die Deutsche Bank wäre dagegen von einem italienischen Zahlungsausfall direkt kaum betroffen. Die von ihr gehaltenen italienischen Schuldtitel belaufen sich auf vergleichsweise geringe 6,5 Prozent.
Den allergrößten Brocken italienischer Anleihen allerdings hält keine Geschäftsbank, sondern das Eurosystem. Im Rahmen ihres Anleihekaufprogramms haben die Europäische Zentralbank und die nationalen Euro-Notenbanken auch italienische Staatsschulden erworben. Aktuell halten sie Anleihen im Wert von 340 Milliarden Dollar. Weitere große Gläubiger des italienischen Staates außer den Banken sind andere in- und ausländische Investoren wie Fondsgesellschaften und Versicherer.
"Verlieren werden alle" - Wirtschaft reagiert entsetzt auf Strafzölle
von Weltbookadmin47 » 1. Jun 2018 12:34
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Wirtscha ... 58542.html
Mit der Entscheidung, ab Freitag Strafzölle auf Stahl und Aluminium aus Europa zu verhängen, verärgern die USA die deutsche Wirtschaft. Die Unternehmerverbände plädieren für ein Zeichen der Geschlossenheit auf europäischer Ebene.
Die deutsche Wirtschaft reagiert entsetzt auf die höheren Importzölle der USA für Stahl und Aluminium aus der EU. "Mit der Einführung von Strafzöllen selbst gegen engste Verbündete brechen die USA internationales Recht", sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Eric Schweitzer.
"Verlieren werden alle: US-Verbraucher, europäische Unternehmen sowie der Produktionsstandort USA." Jetzt gelte es, den Schaden in Grenzen zu halten und europäische Geschlossenheit zu zeigen. "Im Zweifel sind Gegenmaßnahmen nötig, um die EU-Position zu stärken", sagte Schweitzer. "Sonst besteht die Gefahr, dass Zugeständnisse unsererseits zu immer neuen Zumutungen aus den USA führen - zum Schaden unserer Wirtschaft.
So wichtig es ist, im Gespräch mit den USA zu bleiben, als Partner verhandelt man nicht im Boxring." Mindestens jeder vierte Arbeitsplatz in Deutschland hänge am Export, so Schweitzer. Für offene Märkte und international faire Wettbewerbsbedingungen einzustehen, sei deshalb oberstes Gebot - "notfalls auch mit härteren Bandagen".
"Zäsur im transatlantischen Handel"
"Die US-Zollpolitik ist irrational", sagte auch Mittelstandspräsident Mario Ohoven. "Die USA schaden sich mit den Zöllen auf Stahl und Aluminium in erster Linie selbst." Den dort ansässigen Unternehmen, die auf qualitativ hochwertiges Stahl und Aluminium aus Europa angewiesen seien, drohe ein Preisschub und damit der Verlust von Wettbewerbsfähigkeit. "Es wäre völlig falsch, wenn die EU im Gegenzug ihrerseits an der Zollschraube dreht", ergänzte Ohoven. Die EU sollte den USA schnell Verhandlungen über einen umfassenden Abbau von Zöllen anbieten.
Auf Stahl und Aluminium: USA verhängen Strafzölle gegen EU-Länder 31.05.18 Auf Stahl und Aluminium USA verhängen Strafzölle gegen EU-Länder
Drohung gegen Autohersteller: Trump will keine Mercedes auf Fifth Avenue 31.05.18 Drohung gegen Autohersteller Trump will keine Mercedes auf Fifth Avenue
Showdown im Zollstreit: Insider: USA verhängen Strafzölle gegen EU 31.05.18 Showdown im Zollstreit Insider: USA verhängen Strafzölle gegen EU
Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer sprach von einer "Zäsur im transatlantischen Handel". "Galten die USA über Jahrzehnte als Champion der offenen Märkte und des freien Wettbewerbs, setzt die Trump-Regierung eine gefährliche Spirale des Protektionismus in Gang", kritisierte Kramer. "Wenn die USA internationale Handelsregeln außer Kraft setzen, dann ist eine entschiedene, vor allem aber eine gemeinsame starke Antwort der EU Pflicht." Die EU müsse auch die Chance ergreifen, sich als starker und selbstbewusster Wirtschaftsraum neu aufzustellen.
Ab Freitag gelten die neuen Zölle auf Stahl- und Aluminium auch für die EU, Mexiko und Kanada. Sie waren bislang ausgenommen.
Quelle: n-tv.de , fzö/rts

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