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Timestamp: 2019-11-18 21:39:36+00:00

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Kombination von Einnahmen aus §3 Nr. 26 EStG und Einnahmen §3 Nr. 36 EStG ohne Anrechnung möglich? - Einkommensteuer - Buhl Software Forum
Kombination von Einnahmen aus §3 Nr. 26 EStG und Einnahmen §3 Nr. 36 EStG ohne Anrechnung möglich?
Ich habe ein Anliegen bezüglich der Kombination von Einnahmen aus §3 Nr. 26 und §3 Nr. 36.
Ich arbeite ehrenamtlich als Betreuer für einen Dienst im Rahmen der Übungsleiterpauschale bis zu dem Höchstbetrag von aktuell 2.400€ jährlich im Rahmen von §3 Nr. 36 EStG.
Diesen Betrag schöpfe ich bis auf wenige Euro aus.
Jetzt wurde ich gefragt, ob ich zusätzlich privat für eine Familie im Rahmen der Verhinderungspflege, die dem §3 Nr. 36 EStG zugeordnet wird, tätig werden kann.
Meine Frage hierzu ist: Kann ich beides miteinander "kombinieren", wird etwas gegengerechnet bzw. kummuliert oder bekomme ich evtl. Probleme mit dem Finanzamt?
Die etwaigen Einnahmen durch die Verhinderungspflege müssten nämlich dokumentiert respektive quittiert werden, damit eine ordnungsgemäße Abrechnung seitens des Kostenträgers erfolgen kann.
Ich hoffe, meine Situation ist verständlich beschrieben.
Ich bedanke mich für hilfreiche Informationen!
pregunta23 schrieb:
Mangels "sittlicher Verpflichtung" ist hier m.E. die Anwendung des § 3 Nr. 36 EStG ausgeschlossen.
Zahlungen Pflegebedürftiger an selbst gewählte Pflegepersonen bei Erstattung durch Krankenkasse_Pflegekasse bzw. Sozialleistungsträger OFD Frankfurt_M. v. 12.07.2013 - S 2342 A - 75 - St 213 - NWB Datenbank.pdf
Einkommensteuerliche Behandlung der weitergeleiteten Zahlungen für Verhinderungspflege - Deutscher Bundestag WD-4-202-18-pdf-data .pdf
Ansonsten müsste das wohl ein Angehöriger der steuerberatenden Berufe prüfen.
Ich würde schon sagen, dass ich zu dem Kind bereits durch das Gruppenangebot eine besondere - sittliche - Verbindung aufgebaut habe; wir haben einen besonderen Zugang zueinander. Genau deshalb hat die Mutter mich ja auch gefragt, ob ich mir das vorstellen könnte. Ansonsten würde ich das ja auch nicht machen. Ich würde es ja auch nahezu unentgeltlich machen, aber das möchte die Familie natürlich nicht, da ich durchaus Kosten für die Betreuung und die weite Anfahrt aufwenden muss.
Ich würde schon sagen, dass ich zu dem Kind bereits durch das Gruppenangebot eine besondere - sittliche - Verbindung aufgebaut habe; wir haben einen besonderen Zugang zueinander.
Du bist aber nicht nur für eine Person tätig und das ist m.E. schon ein KO-Kriterium.
Ich erkenne hier auch keine sittliche Verpflichtung - weder Verwandschaft noch einzige zu pflegende Person. Auch die Tatsache, dass ja vorher gefragt wurde, ob übernommen wird, deutet nicht auf eine sittliche Verpflichtung hin.
Ja gut, vielen Dank für die Stellungnahmen.

References: §3
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