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1 Einführung Natura 2000
2.1 Landwirtschaftliche Nutzung des Gebietes
2.2 Forstwirtschaftliche Nutzung des Gebietes
3 Natura 2000-Fachdaten
3.1 Lebensraumtypen nach FFH-Richtlinie (Anhang I)
3.2 Arten nach FFH-Richtlinie (Anhang II)
3.3 Arten nach Vogelschutzrichtlinie (Art. 4 Abs. 1 und 2)
4 Weitere relevante Naturschutzdaten
5 Vertragsnaturschutzflächen (VFL), Biotopbetreuungsflächen (BRE) / Kompensationsflächen bzw. Flurstücke für Naturschutzzwecke
(BWP-2013-01-N)
FFH 5211-301 „Leuscheider Heide“
Herausgeber: Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord
Bearbeitung: Planungsbüro Mustermann GmbH & Co. KG
Version: {1.0, …, 2.2, ..., Endfassung}
Koblenz, Mai 2013
Dieser Bewirtschaftungsplan wird im Rahmen des Entwicklungsprogramms PAUL unter Beteiligung der Europäischen Union und des Landes Rheinland-Pfalz, vertreten durch das Ministerium für Um-welt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten, durchgeführt.
(BWP-2013-04-S)
FFH 6914-301 „Bienwaldschwemmfächer“
VSG 6914-401 „Bienwald und Viehstrichwiesen“
Herausgeber: Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd
Neustadt a. d. W., Mai 2013
1 Einführung Natura 2000 6
3 Natura 2000-Fachdaten (vgl. Grundlagenkarte) 13
4 Weitere relevante Naturschutzdaten 18
5 Vertragsnaturschutzflächen (VFL), Biotopbetreuungsflächen (BRE) /
Kompensationsflächen bzw. Flurstücke für Naturschutzzwecke 19
Forstwirtschaftlicher Fachbeitrag zum Bewirtschaftungsplan
Beitrag der Landwirtschaftskammer (LWK)
Grundlagenkarte (x Teilkarten)
Auflistung der Steckbriefe der im Gebiet vorhandenen Lebensraumtypen (LRT)
(Internetangebot des LUWG)
Auflistung der Arten-Steckbriefe der im Gebiet vorhandenen Arten
Gebietsimpressionen
Natura 2000 ist die Bezeichnung für ein zusammenhängendes europäisches Netz besonderer Schutz-gebiete, bestehend aus Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Gebieten und Vogelschutzgebieten (VSG). Das Netz repräsentiert die typischen, die besonderen und die seltenen Lebensräume und Vorkommen der wild lebenden Tier- und Pflanzenarten Europas. Die Auswahl der Gebiete erfolgt für alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union nach einheitlich vorgegebenen Kriterien der Vogelschutzrichtlinie von 1979 und der im Mai 1992 verab-schiedeten Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Richtlinie.
Diese beiden Richtlinien haben zum Ziel, die biologische Vielfalt in Europa nachhaltig zu bewahren und zu entwickeln, wobei die wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und regionalen Anforderungen berücksichtigt werden sollen.
Ziel ist die Erreichung eines „Günstigen Erhaltungszustandes“ der in den Richtlinien genannten Lebens-raumtypen und Arten. Hierbei sind unterschiedliche räumliche Bezüge zu berücksichtigen:
Die Beurteilung des günstigen Erhaltungszustands von Arten und Lebensräumen auf der Ebene der biogeografischen Regionen richtet sich nach dem sogenannten „Ampelschema.“ Die dreistufige Skala (grün = günstig; gelb = ungünstig - unzureichend; rot = ungünstig - schlecht) wurde von der Kommission unter Beteiligung der Mitgliedstaaten erarbeitet. Rheinland-Pfalz liegt in der kontinen-talen biogeografischen Region.
Die Herstellung eines günstigen Erhaltungszustandes auf Gebietsebene orientiert sich an den von der Länderarbeitsgemeinschaft Naturschutz (LANA) in Pinneberg im September 2001 beschlossenen „Mindestanforderungen für die Erfassung und Bewertung von Lebensräumen und Arten sowie die Überwachung.“ Als günstig sind nach diesem sogenannten „LANA-Bewertungsschema“ (A-B-C-Schema) die Kategorien „A“ und „B“ zu verstehen (siehe Seite 6).
Die FFH-Gebiete sind durch § 25 Abs. 2 Landesnaturschutzgesetz (LNatSchG) i. V. m. Anlage 1, geändert durch die Landesverordnung vom 22.6.2010, gesetzlich ausgewiesen. Die Vogelschutzgebiete sind durch § 25 Abs. 2 Landesnaturschutzgesetz i. V. m. Anlage 2, geändert durch die Landesverordnung vom 22.6.2010, gesetzlich ausgewiesen.
Nach § 25 Abs. 2 Satz 2 LNatSchG ist in den Fauna-Flora-Habitat-Gebieten und den Vogelschutzgebieten die Erhaltung und Wiederherstellung eines günstigen Erhaltungszustandes für die in Anlage 1 und 2 zum Gesetz genannten natürlichen Lebensraumtypen und Arten besonderer Schutzzweck.
Zur Erreichung eines günstigen Erhaltungszustandes für diese Lebensraumtypen und Arten wurden in der Landesverordnung über die Erhaltungsziele vom 18.07.2005, geändert durch Verordnung vom 02.12.2009, für die Natura 2000-Gebiete die Erhaltungsziele bestimmt [mehr].
Bei der Bewirtschaftungsplanung ist deshalb der gebietsbezogene Begriff eines günstigen Erhaltungs-zustandes maßgebend. Die nach dem Pinneberg-Schema gut „B“ und hervorragend „A“ bezeichneten Kategorien stellen einen günstigen Erhaltungszustand dar.
Der Bewirtschaftungsplan dient zur Umsetzung des Art. 6 der FFH-Richtlinie.
Art. 6 Abs. 1 FFH-RL (§ 32 Abs. 5 BNatSchG):
„Für die besonderen Schutzgebiete legen die Mitgliedstaaten die nötigen Erhaltungsmaßnahmen fest, die ggf. geeignete, eigens für die Gebiete aufgestellte oder in andere Entwicklungspläne integrierte Bewirt-schaftungspläne und geeignete Maßnahmen rechtlicher, administrativer oder vertraglicher Art umfassen, die den ökologischen Erfordernissen der natürlichen Lebensraumtypen nach Anhang I und der Arten nach Anhang II entsprechen, die in diesen Gebieten vorkommen.“
Nach § 25 Abs. 2 Satz 4 LNatSchG werden von der Oberen Naturschutzbehörde die erforderlichen Maß-nahmen für die einzelnen Gebiete und die Überwachung im Hinblick auf den Erhaltungszustand der natür-lichen Lebensraumtypen und Arten im Benehmen mit den kommunalen Planungsträgern unter Beteiligung der Betroffenen in Bewirtschaftungsplänen festgelegt.
Die Bewirtschaftungspläne werden von der Oberen Naturschutzbehörde ortsüblich und im Internet bekannt gemacht.
Der Bewirtschaftungsplan besteht aus einem Textteil (Grundlagenteil und Maßnahmenteil) und einem dazu gehörenden Kartenteil (Grundlagen- und Maßnahmenkarte).
Im Grundlagenteil erfolgt die Beschreibung der aktuellen Nutzungen, die Aktualisierung der naturschutz-fachlichen Daten (Überprüfung der bereits kartierten Lebensraumtypen, Überprüfung der Artenvorkom-men) und die Bewertung der Erhaltungszustände. Die Konkretisierung der gebietsspezifischen Erhal-tungsziele der o. g. Landesverordnung und die Konzeption von Erhaltungs-, Wiederherstellungs- und Verbesserungsmaßnahmen für die LRT und Arten, für die Gebiete ausgewiesen worden sind, erfolgen im Maßnahmenteil.
Maßgebliche Bestandteile eines Bewirtschaftungsplans
Fauna-Flora-Habitat-Gebiete (FFH):
die signifikant vorkommenden Lebensraumtypen nach Anhang I sowie die Artenvorkommen nach Anhang II der FFH-Richtlinie
die lebensraumtypischen und besonders charakteristischen Arten der Lebensraumtypen (soweit sie für den „günstigen Erhaltungszustand“ maßgeblich sind)
die Habitate der o. g. Arten
die für einen „günstigen Erhaltungszustand“ notwendigen Flächen, standörtlichen Voraussetzungen, funktionalen Beziehungen und Lebensraumstrukturen
Vogelschutzgebiete (VSG):
die signifikant vorkommenden Vogelarten nach Anhang I und Art. 4 Abs. 2 der Vogelschutzrichtlinie, die schutz- und managementrelevant sind
die Habitate der o. g. Vogelarten
Der Maßnahmenteil
Sicherung bzw. Erhaltung des aktuellen Zustandes (A, B) auf Gebietsebene
Wiederherstellung des günstigen Zustandes „B“ aus dem aktuell ungünstigen Zustand „C“ auf Gebietsebene
Optionale Verbesserungsmaßnahmen:
Aktuellen Zustand „B“ verbessern bzw. entwickeln nach „A“ (= hervorragende Ausprägung) auf Gebietsebene.
Nach Erstellung der Bewirtschaftungsplanung erfolgt eine Priorisierung durch das LUWG, um die Maßnahmen zur Verbesserung vorrangig für prioritäre Arten und LRT bzw. Arten und LRT mit landes-, bundes- und EU-weit ungünstigem Zustand umzusetzen.
Zu jedem Bewirtschaftungsplan gehört ein Kartenteil mit Grundlagenkarte und Maßnahmenkarte.
Abhängig von der Größe des beplanten Gebietes variieren die Kartenmaßstäbe zwischen 1 : 1.500 und
1 : 15.000. Die Größe des Kartenformats entspricht ca. DIN A1. Für einen Bewirtschaftungsplan kann es jeweils mehrere Teilkarten geben.
Die Durchführung der notwendig werdenden Einzelmaßnahmen zur Umsetzung des Bewirtschaftungs-plans erfolgt durch vertragliche Vereinbarungen. Soweit solche nicht zustande kommen und Maßnahmen nicht auf der Grundlage anderer Gesetze ergehen können, erlässt die Untere Naturschutzbehörde die notwendigen Anordnungen (§ 25 Abs. 3 LNatSchG).
Erläuterung A-B-C-Schema für Lebensraumtypen:
Allgemeines Bewertungsschema zum Erhaltungszustand der Lebensraumtypen (LRT) in Deutschland (Beschluss der LANA auf ihrer 81. Sitzung im September 2001 in Pinneberg)
lebensraumtypisches Arteninventar nur in
Erläuterungen A-B-C-Schema für Arten:
Zustand der Population (Populationsdynamik und
Begründung der Zusammenfassung der folgenden Natura 2000-Gebiete zu einem Bewirtschaftungsplan
(hier bitte immer mit FFH- oder VSG-Kennzeichnung, z. B. FFH 5211-301 „Leuscheider Heide“)
BWP-Nr. [» Liste]
Natura 2000-Gebietskennzeichnung
BWP_2013_04_S
Wird übernommen aus den Natura 2000-Steckbriefen,
lt. Internetauftritt des Landesamtes für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht (LUWG) Rheinland-Pfalz
Liste der FFH-Gebietssteckbriefe [» hier ]
Liste der Vogelschutzgebietssteckbriefe [» hier ]
Falls Sie Änderungen an den Gebietsbeschreibungen vornehmen bzw. vorgenommen haben (Korrekturen, Ergänzungen etc.), sollten Sie diese auch direkt an Frau Beate Bauer vom LUWG weitergeben
(E-Mail: beate.bauer@luwg.rlp.de, Telefon: 06131 6033 1444), damit der Gebietssteckbrief des Internetauftrittes des LUWG ebenfalls umgehend angepasst werden kann.
Gebietsimpression
Bilder als Anlage beifügen (siehe Leistungsverzeichnis)
Aus Gebietssteckbrief im Landschaftsinformationssystem der Naturschutzverwaltung Rheinland-Pfalz (LANIS)
Quelle: http://www.naturschutz.rlp.de/?q=natura2000
gemäß § 25 Abs. 2 LNatSchG vom 28.09.2005 und der Landesverordnung vom 22.06.2010
Kreis(e), kreisfreie Städte (% / ha)
Zuständige SGD
Aus Gebietssteckbrief von LökPlan, der bei Auftragsvergabe bzw. Ausschreibung mitgeliefert wurde
Biotopkartierung RLP
(Jahr / ha / %)
Quelle: LökPlan
Anteil BRE-Flächen (% / ha)
Daten werden zur Verfügung gestellt
Anteil VFL-Flächen (PAULa, FUL, FMA; in % / ha)
Stand:01/2011
Quelle: LökPlan; Auswertung Shape-Dateien der PAULa-Vertragsnaturschutz-flächen MULEWF
Anteil Ökokontoflächen
(% / ha)
Quelle: LökPlan; LANIS-Auswertung
Schutzgebietsanteile (NSG, LSG, VSG; in % / ha)
Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen (ABl. Nr. L 206 S. 7)
Richtlinie 2009/147/EG des europäischen Parlaments und des Rates vom 30. November 2009 über die Erhaltung der wildlebenden Vogelarten (ABl. Nr. L 20/7 vom 26.01.2010)
Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege (Bundesnaturschutzgesetz - BNatSchG) vom 29. Juli 2009, BGBl. S. 2542)
Landesgesetz zur nachhaltigen Entwicklung von Natur und Landschaft (Landesnaturschutzgesetz - LNatSchG) vom 28. September 2005, GVBl. S. 387
Landesverordnung zur Änderung der Anlagen 1 und 2 zu § 25 Abs. 2 des Landesnaturschutzgesetzes vom 22. Juni 2010, GVBl. S. 106
Landesverordnung über die Erhaltungsziele in den Natura 2000-Gebieten vom 18. Juli 2005, GVBl. S. 323, geändert durch Landesverordnung vom 22. Dezember 2008, GVBl. 2009, S. 4
Allgemeine Schutzvorschriften für Natura 2000-Gebiete ergeben sich aus § 33 Bundesnaturschutzgesetz (Verschlechterungsverbot). Pläne und Projekte, die geeignet sind, ein Natura 2000-Gebiet erheblich zu beeinträchtigen, bedürfen nach §§ 34-36 Bundesnaturschutzgesetz einer Verträglichkeitsprüfung.
Grundlage für die Erstellung der Bewirtschaftungspläne und ihre Durchführung sind § 25 Abs. 2 Satz 4 und 5 und Abs. 3 Landesnatur-schutzgesetz.
Naturräume (% / ha)
Quelle: LökPlan - LANIS-Auswertung
Geologische Karte – Kurzbeschreibung der geologischen Ausgangsrahmenbedingungen; max. 5 Sätze.
Bodenkarte – Kurzbeschreibung der pedologischen Ausgangsrahmenbe-dingungen; max. 5 Sätze.
Hydrologische Karte – Kurzbeschreibung der hydrologischen Ausgangsrahmenbe-dingungen; max. 5 Sätze.
Temperatur-, Niederschlagswerte – Kurzbe-schreibung der klimatischen Ausgangs-rahmenbedingungen; max. 5 Sätze.
Heutige potenzielle natürliche Vegetation (HpnV)
(siehe auch Kartenservice im LANIS)
Verschneidung – Auswertung liegt vor – tabellarische Auflistung der HpnV-Einheiten nach Häufigkeit.
Kurzbeschreibung der wichtigsten Einheiten der HpnV im Natura 2000-Gebiet; max. 5 Sätze.
Auswertung der CD-ROM-Serie LaWa – „Landschaft im Wandel“ des LVermGeo (liegt im Blattschnitt 1 : 25.000 vor).
Kurzbeschreibung der historischen Nutzungssituation im Natura 2000-Gebiet mit Bezug zur aktuellen Verteilung der FFH-Lebensraumtypen im Gebiet.
Ggf. Recherche, ob weitere prägende historische Nutzungen (Nieder-, Mittelwald-wirtschaft, Wässer- bzw. Flößwiesen etc.) für das Gebiet typisch waren.
Aktuelle Nutzungstypenstruktur
Statistische Auswertung der Nutzungstypen-struktur mit prozentualen Angaben bezogen auf das Natura 2000-Gebiet: Automatisierte Liegenschaftskarte, ALK - Folie 21 (Tatsäch-liche Nutzung).
Weitere aktuelle Nutzungen
z. B. Sport, Tourismus, Rohstoffabbau etc.
Anteil landwirtschaftlicher Nutzflächen im Gebiet
Grünland-Ackerverhältnis
Auswertung der Folie 21 der Automatisierten Liegenschaftskarte (ALK)
Grundlagendaten zur Landwirtschaft im Gebiet
Informationen werden von der Landwirtschaftskammer (LWK) geliefert.
Diese Informationen sind aus dem (Fach)beitrag der LWK zu entnehmen und hier einzutragen;
Betriebstruktur (Betriebsgrößen und Betriebsformen)
Bodennutzungsweisen / Flächennutzung
Förderungsinstitutionen und -instrumente Bodengüte / Bodenzahlen für das Gebiet als Anhalt der Wertigkeit für die landwirt-schaftlichen Betriebe
Sollte in Ausnahmefällen ein Fachbeitrag der LWK vorliegen, ist dieser als Anlage beizufügen. Die Anlage ist dann im Anlagenverzeichnis zu streichen.
Informationen werden vom zuständigen „Dienstleistungszentrum ländlicher Raum“ (DLR) geliefert.
Landwirtschaftliche Entwicklungsziele
Informationen werden von der LWK im Abstimmungsgespräch geliefert.
(forstwirtschaftlicher Fachbeitrag als Anlage - Stand: 2013)
3 Natura 2000-Fachdaten (vgl. Grundlagenkarte)
Lebensraum-typen nach Anhang I der FFH-Richtlinie:
LRT-Code 1
LRT-Name [» hier ]
Flachlandmähwiesen
1 Auflistung der im Gebiet vorhandenen FFH-Lebensraumtypen (Stand: Quelle: )
2 Flächengröße der FFH-LRT (Stand: Quelle: )
3 Erhaltungszustand Gesamt lt. Erhaltungszustandsbewertung (Stand: Quelle: )
4 Erhaltungszustand Struktur lt. Erhaltungszustandsbewertung
5 Erhaltungszustand Arten lt. Erhaltungszustandsbewertung
6 Erhaltungszustand Beeinträchtigungen lt. Erhaltungszustandsbewertung
(Erhaltungszustand: A = hervorragend, B = gut, C = mittel bis schlecht)
* prioritärer Lebensraumtyp
Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie:
Wissenschaftlicher Artname1
1 Auflistung der im Gebiet vorhandenen Arten des Anh. II der FFH-Richtlinie (Stand: …..Quelle: Meldedokumente
und eigene Erhebungen im Rahmen der Bewirtschaftungsplanung)
2 Status (Stand: 2012, Quelle: Erhebungen im Rahmen der Bewirtschaftungsplanung)
3 Erhaltungszustand Gesamt lt. Erhaltungszustandsbewertung (Stand: 2012, Quelle: eigene Erhebungen im
Rahmen der Bewirtschaftungsplanung)
4 Erhaltungszustand Habitatqualität lt. Erhaltungszustandsbewertung
5 Erhaltungszustand Zustand der Population lt. Erhaltungszustandsbewertung
Arten nach Vogelschutzrichtlinie (Art. 4 Abs. 1 und 2):
Wissenschaftlicher Artname 1
1 Auflistung der im Gebiet vorhandenen Arten nach Vogelschutzrichtlinie (Art. 4 Abs. 1 und 2) (Stand: …..Quelle:
Meldedokumente und eigene Erhebungen im Rahmen der Bewirtschaftungsplanung)
2 Status (Stand: 2012, Quelle: Erhebungen im Rahmen der Bewirtschaftungsplanung): e = gelegentlich
einwandernd/unbeständig, g = Nahrungsgast, n = Brutnachweis, m = wandernd/rastend/Zugvögel, r = resident,
t = Totfunde, u = unbekannt, w = Überwinterungsgast (Mehrfachnennungen möglich)
In Bewirtschaftungsplänen zu FFH-Gebieten erscheinen nur die Tabellen "Lebensraumtypen nach Anhang I der FFH-Richtlinie" und "Arten nach Anhang II der FFH-Richtlinie". In Vogelschutzgebieten erscheint nur die Tabelle "Arten nach Vogelschutzrichtlinie (Art. 4 Abs. 1 und 2)".
Gebietsspezifische Verbreitung und Vorkommen der Lebensraumtypen (LRT) mit ihrer Struktur, ihren Arten
Beeinträchtigungen / Gefährdungen / Erhaltungszustand einzelner Vorkommen
Bewertung im Gesamtgebiet
LRT-Code
Verbreitung und Vorkommen der LRT:
Kurze Beschreibung zur Verbreitung und zum Vorkommen der LRT mit ihrer Struktur, ihren Arten
Beschreibung der LRT-Verbreitung im Gebiet mit Lageangaben z. B. „Verbreitungsschwerpunkt im Norden des Gebietes im Umfeld des Mausbachtals zwischen Dorfheim und Wildhausen – die am besten erhaltenen Bestände diese LRT befinden sich auf dem bzw. im Umfeld des Fuchskopfes bei Lauterbach“.
(weitere Punkte wie oben)
Beeinträchtigungen / Gefährdungen / Erhaltungszustand:
Beeinträchtigungen, Gefährdungen (Gefährdungsabschätzung auf der Grundlage der aktuellen Kenntnisse) und Erhaltungs-zustand einzelner Vorkommen (nur wenn erforderlich, denn die Einzelbewertungen sind aus der Karte ersichtlich und mit Bewertungsmatrix hinterlegt).
Dokumentation der Beeinträchtigungen des LRT allgemein und flächenbezogen, insbesondere bei akutem Handlungsbedarf (drohender Verlust des LRT bzw. Verschlechterung des Erhaltungszustands).
Bewertung im Gesamtgebiet:
Siehe Erhaltungszustandskartieranleitung, Kap. 2.3 [» hier ]
Folgende Aspekte können u. a. für die Bewertung des LRT im Gesamtgebiet herangezogen werden:
- Repräsentanz des LRT im Gebiet vor dem Hintergrund der naturräumlichen Ausstattung und der HpnV
- Größe, Anzahl der Vorkommen und Ausprägung des LRT im Gebiet anhand der vorliegenden Kenntnisse
- Bedeutung des LRT im Gebiet im Vergleich zu den weiteren vorhandenen LRT
- Bedeutung des LRT als Habitat, z. B. für vorhandene Anhang II-Fledermausarten
- Landes- ggf. bundesweite Bedeutung des LRT
Informationen zur Bedeutung und Verbreitung eines LRT in Rheinland-Pfalz bieten die LRT-Steckbriefe unter:
http://www.naturschutz.rlp.de/?q=steckbriefe_ffh_lrt
Gebietsspezifische Verbreitung und Vorkommen
Beeinträchtigungen, Erhaltungszustand einzelner Vorkommen
Verbreitung und Vorkommen der Art
Kurzbeschreibung der Methodik und der Ergeb-nisse (z. B. Literaturrecherche, Kartierungen 3, Alter der Daten, gebietsspezifische Verbreitung, Vorkom-men).
keine Kurzfassung des Artsteckbriefs. Die allgemeinen Angaben zur Art befinden sich in den Artsteckbriefen und im Anhang. Maximal zwei Sätze zur Art allgemein!
Statt dessen Angaben zur Situation der Art im FFH-Gebiet und ggf. in dessen Umfeld
Bei Arten, die im Gebiet (noch) kartiert wurden:
Größe der Population, bei Metapopulationen die zentrale Ausgangspopulation, Angaben zu Häufigkeit, Zu- oder Abnahme in den letzten Jahren, Störungen, Zu- bzw. Abwanderungen etc.
Bei Arten, die im Gebiet nicht (mehr) gefunden wurden:
War dies die letzte Population in weitem Umfeld oder gibt es Restpopulationen außerhalb des FFH-Gebietes? Sind die ökologischen Voraussetzungen für das Vorhandensein der Art (noch) gegeben, z. B. Futterpflanzen etc.? Lohnt sich ggf. der Versuch einer Wiederansiedlung?
Bei Arten, die grundsätzlich nicht kartiert wurden:
Sind die Voraussetzungen für ein Vorhandensein bzw. Überleben der Art im Gebiet gegeben? Wo wären die Schwerpunkte (z. B. Buchen-Hallen-wälder für Großes Mausohr)? Welche Notwendigkeiten ergeben sich daraus?
Aus diesen Angaben ergeben sich Hinweise auf eventuell notwendige Maßnahmen für die Art!
siehe auch Fragenkatalog!
Beeinträchtigungen, Gefährdungen und Erhaltungszustand einzelner Vorkommen (nur wenn erforderlich, denn die Einzelbewertungen sind aus der Karte ersichtlich und mit Bewertungsmatrix hinterlegt).
Dokumentation der Beeinträchtigungen der Art allgemein und populationsbezogen, insbesondere bei akutem Handlungsbedarf (drohender Verlust der Art bzw. Verschlechterung des Erhaltungszustands).
Falls keine verwertbaren Erfassungsdaten zu einer Art vorliegen ist hier zumindest eine Einschätzung auf der Basis der im Gebiet vorhandenen Habitat-requisiten der Art vorzunehmen.
Informationen zur Bedeutung und Verbreitung einer FFH-Art in Rheinland-Pfalz bieten die Steckbriefe der FFH-Arten unter:
http://www.naturschutz.rlp.de/?q=steckbriefe_ffh_arten
1 Auflistung der im Gebiet vorhandenen Anhang II-Arten der FFH-Richtlinie (Stand: Quelle: )
und soweit möglich immer auch deutsche Bezeichnungen
2 Status der Art (Stand: Quelle: ggf. Informant etc.)
3 Methodik abgekürzt – Ergebnisse ggf. in zwei bis drei kurzen Sätzen
Beeinträchtigungen und Erhaltungszustand einzelner Vorkommen
Verbreitung und Vorkommen der Art:
Kurzbeschreibung der Methodik und der Ergebnisse (z. B. Literaturrecherche, Kartierungen 3, Alter der Daten, gebiets-spezifische Verbreitung, Vorkommen).
Statt dessen Angaben zur Situation der Art im Vogelschutzgebiet und ggf. in dessen Umfeld:
Größe der Population, Angaben zu Häufigkeit, Zu- oder Abnahme in den letzte Jahren, Störungen, Zu- bzw. Abwanderungen etc.
War dies die letzte Population in weitem Umfeld oder gibt es Restpopulationen außerhalb des Vogelschutzgebietes? Sind die ökologischen Voraussetzungen für das Vorhandensein der Art (noch) gegeben?
Wie sind die Voraussetzungen für ein Vorhandensein / Überleben? Wo wären die Schwerpunkte, welche Notwendigkeiten ergeben sich daraus?
Beeinträchtigungen, Gefährdungen und Erhaltungszustand einzelner Vorkommen.
Dokumentation der Beeinträchtigungen der Art allgemein und populationsbezogen, insbesondere bei akutem Handlungsbedarf (drohender Verlust der Art bzw. Verschlechterung des Erhaltungszustands)
Informationen zur Bedeutung und Verbreitung einer Vogelart in Rheinland-Pfalz bieten die Vogelart-Steckbriefe unter:
http://www.naturschutz.rlp.de/?q=steckbriefe_vsg_arten
Kurzbeschreibung der Art (2 Sätze)
Gliederung s. o.
Nebenvorkommen
1 Auflistung der im Gebiet vorhandenen Anhang I-Arten der Vogelschutzrichtlinie (Stand: Quelle: )
Hinweis zu den Unterkapiteln von Kapitel 3:
Bei Bewirtschaftungsplänen reiner VSG sind die Kapitel 3.1 "Lebensraumtypen nach FFH-Richtlinie (Anhang I)" und 3.2 "Arten nach FFH-Richtlnie (Anhang II)" nicht relevant, da die Gebiete für die Vogelarten der Vogelschutzrichtlinie und nicht für LRT oder FFH-Arten ausgewiesen wurden. LRT oder FFH-Arten sind in VSG nicht zielrelevant. In reinen FFH-Gebieten sind die Arten der Vogelschutzrichtlinie (Kapitel 3.3) nicht Erhaltungsziel und daher nicht zielrelevant. Sollten in Ausnahmefällen in einem reinen FFH-Gebiet Vogelarten im Plan aufgeführt werden, da diese für das Gebiet besonders wertgebend sind, sollten diese Vogelarten in Kapitel 4 ("Weitere relevante Naturschutzdaten") erscheinen. Das Selbe gilt für Anhang-IV-Arten der FFH-Richtlinie. Die Überschriften der jeweils nicht relevanten Unterkapitel von Kapitel 3 sollten stehengelassen werden und darunter eine Standardformulierung eingefügt werden:
zu Kap. 3.1: "Keine Angaben zu Lebensraumtypen gemäß Anhang I der FFH-Richtlinie, da im Vogelschutzgebiet nicht zielrelevant."
zu Kap. 3.2: "Keine Angaben zu Arten gemäß Anhang II der FFH-Richtlinie, da im Vogelschutzgebiet nicht zielrelevant."
zu Kap. 3.3: "Keine Angaben zu Arten gemäß Vogelschutz-Richtlinie, da im FFH-Gebiet nicht zielrelevant. Für das FFH-Gebiet wertbestimmende Vogelarten werden in Kapitel 4 genannt."
Hinweis z. B. zur Planung vernetzter Biotopsysteme (VBS), Biotopkataster
(Grundlagenauswertung - vgl. Grundlagenkarte I und Zielekarte)
§ 30 Kate-gorie
§ 30 Kategorie-Name 1
(kein FFH-LRT)
Detaillierte Übersicht im LANIS Rheinland-Pfalz
Auflistung der lt. § 30 BNatSchG geschützten Biotoptypenkate-gorien (ohne FFH-LRT) im Gebiet (lt. § 30 Kartieranleitung)
1 lt. Biotopkartieranleitung Rheinland-Pfalz
2 Flächengröße der § 30-Kategorie (Stand: Quelle: )
Artname 1
Kurzbeschreibung der Methodik und der Ergebnisse u. a. der Literaturrecherche bzw. der Kartierungen 3
Weitere wertbestimmende Arten
Insbesondere Verantwortungs-arten in Rheinland-Pfalz ohne Anhang II-Arten FFH-Richtlinie und ohne Arten Vogelschutz-richtlinie.
Zusätzliche Aussage zum Vor-kommen symbiotisch überle-benswichtiger Arten der Anhang II-Arten (z. B. spezielle Nah-rungspflanzen bei Schmetter-lingen oder Wirtsfische bei Muscheln).
Gebietsspezifische Verbreitung und Vorkommen, Bedeutung, Erfordernisse und Möglichkeiten zur Berücksichtigung bei der Bewirtschaftungsplanung
1 Auflistung der im Gebiet vorhandenen weiteren wertbestimmenden Arten (Stand: Quelle: )
Kompensationsflächen bzw. Flurstücke für Naturschutzzwecke
Bereits durchgeführte Maßnahmen für
LRT / Art
Vertragsnaturschutz im Gebiet
siehe LANIS
Situation im Gebiet wird mit PAULa-Beratern erörtert.
Beschreibung bereits durchgeführter bzw. geplanter Erhaltungsmaßnahmen für Lebensraumtypen / Arten auf Vertragsnaturschutzflächen: z. B.
Beschreibung bereits durchgeführter bzw. geplanter Verbesserungsmaß-nahmen für Lebensraumtypen / Arten auf Vertragsnaturschutzflächen:
BRE-Flächen
Situation im Gebiet wird im Gespräch mit Biotopbetreuern erörtert.
Beschreibung bereits durchgeführter bzw. geplanter Erhaltungsmaßnahmen für Lebensraumtypen / Arten auf Biotopbetreuungsflächen: z. B.
Beschreibung bereits durchgeführter bzw. geplanter Verbesserungsmaß-nahmen für Lebensraumtypen / Arten auf Biotopbetreuungsflächen
Kompensations-flächen
Situation im Gebiet wird im Gespräch erörtert; für Kompensationsflächen wird ein Einplanungsge-spräch mit der Unteren Naturschutzbehörde geführt. Daten zur Flächenabgrenzung werden zur Verfügung gestellt.
Beschreibung bereits durchgeführter bzw. geplanter Erhaltungsmaßnahmen für Lebensraumtypen bzw. Arten auf Kompensationsflächen: z. B.
Beschreibung bereits durchgeführter Verbesserungsmaßnahmen für Lebens-raumtypen bzw. Arten auf Kompen-sationsflächen.
siehe auch Beispielpläne!

References: § 25
 § 25
 § 25
 Art. 6

Art. 6
 § 25
 Art. 4
 § 25
 § 25
 § 33
 § 25

§ 30

§ 30
 § 30
 § 30
 § 30