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Timestamp: 2018-05-23 07:01:36+00:00

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Mercedes 611 D Feuerwehr Zulassung ? - Umbau/Ausbau/Technik - Allgemein - Busfreaks Forum
Mercedes 611 D Feuerwehr Zulassung ?
ich bin drauf und dran mir ein MB 611D Feuerwehrfahrzeug zuzulegen.
Das gute Stück ist EZ 1990 und ich möchte später 2020 als Oldtimer zulassen.
Das Fahrzeug soll unverändert bleiben. Es soll mir als Reisemobil und Werkstattfahrzeug dienen.
Schlaf und Kochmöglichkeiten werden herausnehmbar konstruiert.
Duschen und Baden möchte ich zuhause oder auf Campingplätzen.
Die Sondersignalanlagen sollen erhalten bleiben, werden aber deaktiviert oder abgedeckt.
Das gute Stück möchte ich bis dahin privat auf mich zulassen.
Frage an die Gemeinde: Was ist die beste Vorgehensweise um die angestrebte H-Zulassung nicht aufs Spiel zusetzen ?
ich würde mich auf keinen Fall darauf verlassen, dass die Politik das H-Gutachten noch so lange weiterleben lässt. Normalerweise werden Regeln immer strikter und Prüfer immer pingeliger. Kauf Dir lieber ein Fahrzeug was jetzt schon Oldtimer werden kann, mach das Gutachten und dann den Innenumbau. Wenn Du vorsichtig bist, gestaltest Du den Ausbau herausnehmbar (Ladung) dann ist alles kein Problem. Normalerweise schaut bei der HU niemand hinten rein...
Das quält mich gerade auch... aber so wie es aussieht muss alles demontiert werden und vor allem der Status SoKFZ wird gestrichen. Den gibt es leider nur für historische Fahrzeuge.
Dienstag, 11. Oktober 2016, 11:15
Also wenn Du die Feuerwehr jetzt zulassen möchtest, mußt Du das Fahrzeug zum LKW umschreiben lassen.
Ein Sonder-KFZ Feuerwehr oder Einsatzfahrzeug kann von Privatpersonen nicht zugelassen werden!
Wenn das Fahrzeug als LKW umgeschrieben ist kann das Fahrzeug nicht mehr als Oldtimer Sonder KFZ Feuerwehr oder Einsatzfahrzeug zugelassen werden.
Theoretisch mußt Du den Wagen bis 2020 stehen lassen dann ein Oldtimer Gutachten machen und dann als historisches Fahrzeug zulassen.
Aber ich bin mir nicht 100 % sicher ob das alles so möglich ist. Eventuell gibt es auch andere Möglichkeiten.
Ja... so wurde mir das auch mehrmals gesagt... ... SoKFZ Feuerwehr geht nur in Kombi mit H Kennzeichen bei Privatpersonen...
Freitag, 14. Oktober 2016, 17:48
Ich weiß nicht, ob das jetzt zur Klarheit beiträgt ...
Meine Feuerwehr wurde bei der Zulassung als LKW GESCHL. KASTEN eingestuft (Ziffer 5) und dank vorliegendem Gutachten mit einem H-Kennzeichen versehen. Das war ein zusammenhängender Verwaltungsakt, und das Fahrzeug hatte schon die "H-Reife". Ob der gleiche Verwaltungsakt, gewissermaßen zweigeteilt und im Abstand von 3 Jahren, zum gleichen Ergebnis führen könnte, wäre ggf. beim Amt zu erfragen. Ich hatte mich vorher ausführlich beraten lassen, weil ich durch zum Teil sehr widersprüchliche Erlebnisberichte aus einzelnen Bundesländern (hier im Forum) sehr verunsichert war. Letztlich war alles so entspannt, wie es mir die Dame vom Amt geschildert hatte
Ich hab das Thema mit meinem Feuerwehr-310er auch gerade durch. Ich wollte ihn erst einfach auf LKW umschreiben lassen, aber das ist so einfach nicht möglich.
So ein Fahrzeug ist als "Sonstiges Blabla Feuerwehr" eingetragen. So etwas bekommt man natürlich als Privatperson nicht angemeldet. Für eine Umschreibung zum LKW muss er natürlich gewisse Kriterien erfüllen, z.B. Trennwand und leere Transportfläche. Ein Feuerwehrauto hat das meistens nicht.
Für eine historische Zulassung meiner 1988er 310er Feuerwehr hätte ich in auch 2 Jahre wegstellen müssen, so die Aussage von verschieden Stellen. Also kam nur die Anmeldung als LKW in Frage, mit den genannten Auflagen.
Du darfst für die Umschreibung den Feuerwehrausbau leider nicht drin lassen, was sehr schade. So könnte man schon fahren und in Ruhe ausbauen.
Aber die Reihenfolge ist leider:
Leer machen, Trennwand und evtl. zusätzliche Sitze einbauen, wiegen lassen und dann zum TÜV und auf LKW xxto. umschreiben lassen.
Anders geht's nicht. Das H-Kennzeichen als Feuerwehr kannst du abschreiben.
Sonntag, 16. Oktober 2016, 14:15
Bei unserem war die Reife zum Oldtimer schon erreicht. Der TÜV musste lediglich die schwedischen Papiere umschreiben und das Fahrzeug als LKW - geschlossener Kasten einstufen.
Blaulichter habe ich vorher abgebaut. Ansonsten nur wiegen und Sitzplätze vorbereiten, mehr nicht.
In den Papieren steht nun, dass Sondereinbauten der Feuerwehr ausgebaut wurden, Blaulichter abgeschraubt sind. Inzwischen war ich wieder beim TÜV für neue HU, Blaulichter waren drauf und eines davon sogar offen, die Sondereinbauten der Feuerwehr sind nach wie vor drin - alles kein Thema.
Solange das Fahrzeug als LKW deklariert ist, kannst du darin Schweine halten ohne das es jemanden interessiert.
Nun zu deiner Frage: wenn du keine weiteren Veränderungen (außen) am Fahrzeug vornimmst, wirst du, solange die Gesetze so bleiben, auch 2020 noch dein H-Kennzeichen kriegen. Und wenn sich der TÜV querstellt, dann kann du ja auch noch zu einem anderen fahren.
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Fahrzeug: 310 TSF BJ 90
Hab das Problem auch gearde mit einem 310 TSF der frisch außer Dienst gestellt wurde.
Für NRW (Köln) muss ich ihn als Priv. Person von So-KFZ auf LKW umschreiben lassen.
(Um ihn zulassen zu können bis er 30 wird)
Laut Tüv Prüfer kann er dann (in NRW) sobald H-Zulassungsfähig wieder So-KFZ werden und
die Feuerwehrtypischen Merkmale führen. Die Rückumschreibung soll laut Prüfer kein Problem sein wenn
ich den "Geburtszustand" dokumentiere und den alten Brief "aufbewahre"
Für die Zwischenzeit muss ich die hinteren Sitze entfernen und die Trennwand einzihen.
(Obwohl er die Staufächer schon als Laderaum anerkennt, fehlen trotzdem noch 38cm Ladefläche um LKW zu sein).
Werde die Wand wohl direkt hinter den Fahrersitzen montieren, da die Sitze im Mittelteil ja eh raus müssen.
Natürlich kann man auch privat ein "So.Kfz. Feuerwehr" fahren und auch zugelassen bekommen. Bei jeder Werksfeuerwehr geht das. In mehrern Bundesländern stellen sich die Beamten da allerdings sehr zickig an. Ich hab jetzt leider keine Übersicht, in welchen Ländern das problemlos geht.
Andererseits sollte das Ummelden auf "LKW geschlossener Kasten" auch nur wenig Probleme machen. Bei einer Feuerwehr ist doch das Geraffel hinten in irgendeiner Form von Fahrer/Beifahrer getrennt. Das heißt, es gibt einen Laderaum und einen Raum für Fahrer/Beifahrer -> fertig. Inwieweit die Signalanlagen deaktiviert oder sogar demontiert werden müssen (wegen den zickigen Beamten), ist auch wieder unterschiedlich. Man kann damit durchkommen, wenn sie nur abgedeckt werden, evtl. muss noch die Sicherung raus. Manchmal muss aber auch alles ab und raus. Da sollte man einen passenden Prüfer suchen.
Mittwoch, 8. Februar 2017, 17:00
Wenn ich so ein paar Ausführungen richtig verstehe, geht So Kfz Feuerwehr mit H-Kennzeichen wenn das Fahrzeug älter als 30 Jahre ist. Dann können auch BOS - Signalanlagen dranbleiben.
Gibt es eigentlich auch so eine Regelung für Polizeifahrzeuge oder Krankenwagen. Wäre doch geil, ein Polizeiauto mit H - Kennzeichen.
Hab die Infos nur mündlich (Zulassungsstelle Köln & TÜV Köln) gültig auch nur für NRW.
Mit H-Zulassung darf ich den 310 angeblich wieder als So-KFZ führen mit montierten Sondersignalanlagen allerdings bei
der Fahrt abgedeckt. Also unter Auflagen. Die Schriftzüge Freiwillige-Feuerwehr und Feuerwehr112 darf er dann wohl auch wieder tragen.
Auch die müssen in der Zwischenzeit ganz runter oder überklebt werden. (Bei meinem Tüv Prüfer)
Mit dem Geraffel also den ganzen "Feuerwehr-Kisten-und-Schubladen" hat der spezifische Prüfer hier im Hinblick auf Umschreibung als LKW kein Problem.
Nur mit der Tatsache, das Geraffel-Beginn bis Fahrzeugende 2m sind und Gaspedal bis Geraffel 2,38m.
(50% muss der Laderaum wohl min. haben)
Den Teil zwischen den Schiebetüren (also vor dem Geraffel mit den bei mir 4 "Feuerwehr-Notsitzen" kann er so aber nicht anerkennen da theoretisch zum sitzen nutzbar.
Daher muss ich die Sitze auch ausbauen für LKW Umschreibung. Die Trennwand könnte ich theoretisch weiter hinten einziehen. Passt aber für mich nicht, weil sie dann zwischen den Schiebetüren wäre.
Mittwoch, 8. Februar 2017, 17:58
Montier die Sitzpolster ab, dann sinds keine Sitze mehr, sondern Ablageflächen. Meine alte Berliner Wanne (Polizei 508) hat z.B. nur eine Minitrennwand hinter dem Fahrersitz, teilweise demontierte Sitzpolster und die (blauen) Blaulichtsockel noch auf dem Dach. Natürlich steht außen nicht mehr "Polizei" dran, das ist eine geschützte staatliche Bezeichnung, im Gegensatz zu "Feuerwehr". Nur dieses Extrem-Neon-Leucht-Signalrot der modernen Feuerwehren ist definitiv für Privatpersonen verboten.
Natürlich kann man auch privat ein "So.Kfz. Feuerwehr" fahren und auch zugelassen bekommen. Bei jeder Werksfeuerwehr geht das....
Das stimmt so nicht. Die Werksfeuerwehren sind an die Feuerwehrgesetze und an das Brand- und Katastrophenschutzrecht gebunden. Da gibt es ganz strenge Auflagen.
Aus der StVZO , §19:
(2a) Die Betriebserlaubnis für Fahrzeuge, die nach ihrer Bauart speziell
für militärische oder polizeiliche Zwecke sowie für Zwecke des
Brandschutzes und des Katastrophenschutzes bestimmt sind, bleibt nur so
lange wirksam, wie die Fahrzeuge für die Bundeswehr, die Bundespolizei,
die Polizei, die Feuerwehr oder den Katastrophenschutz zugelassen oder
eingesetzt werden. Für Fahrzeuge nach Satz 1 darf eine Betriebserlaubnis
nach § 21 nur der Bundeswehr, der Bundespolizei, der Polizei, der
Feuerwehr oder dem Katastrophenschutz erteilt werden; dies gilt auch,
wenn die für die militärischen oder die polizeilichen Zwecke sowie die
Zwecke des Brandschutzes und des Katastrophenschutzes vorhandene
Ausstattung oder Ausrüstung entfernt, verändert oder unwirksam gemacht
worden ist. Ausnahmen von Satz 2 für bestimmte Einsatzzwecke können
gemäß § 70 genehmigt werden.
Natürlich kann man auch privat ein "So.Kfz. Feuerwehr" fahren und auch zugelassen bekommen.
Ist also schon mal grundsätzlich falsch.
In mehrern Bundesländern stellen sich die Beamten da allerdings sehr zickig an
Nein , die befolgen die eindeutigen Vorschriften.
Da sollte man einen passenden Prüfer suchen.
Mit dem hat das nun schon mal gar nichts zu tun !
"""Ausnahmen von Satz 2 für bestimmte Einsatzzwecke können
gemäß § 70 genehmigt werden."""
Darum geht es ! Ausnahmen genehmigt der Verkehrsminister oder je nach Relevanz eine ihm nachgeordnete Behörde. Der Verkehrsminister hat hier eben keine Ausnahmegenehmigung erteilt ,sondern dieses "nach unten " delegiert , die nächste untere Ebene ist der Verkehrsminister des jeweiligen Bundeslandes. Daraus folgt ,was in einem Bundesland möglich ist , muss in einem anderen lange nicht möglich sein. Möglicherweise hat der Landesverkehrsminister auch die Zuständigkeit weiter nach unten delegiert , letztendlich ist die unterste Verwaltungsbehörde die Zul.stelle. Es wäre also denkbar , dass hier jede Zul.stelle anders entscheidet.
Auf die Erteilung einer Ausnahmegen. hat der Prüfer keinen Einfluss , aber manche wissen eben , wie die Angelegenheit in diesem oder jenem Bundesland gehandhabt wird.
Erster Ansprechpartner ist immer die jeweilige Zul.stelle !
Nachtrag zum obigen :
Diesen herrlichen Rundumschlag mit der Einfügung des Satzes 2a haben wir übrigens so einem selbst ernannten Oldtimerfreund und Künstler zu verdanken , der zig Oldtimer in seinem Garten als "Kunstwerke" vergammeln lässt (merkwürdig , bei mir käme sofort das Ornungsamt) , und irgendwann mal der Meinung war , mit einem Panzer durch die Gegend fahren zu müssen. Also wollte er den Panzer zulassen ,was ihm zunächst verwehrt wurde , was er aber dann per Gericht durchsetzte , da es eben vor 20 Jahren oder so diesen Satz 2a noch nicht gab und es so keine gesetzlich Handhabe gab , ein Fzg , welches eine BE hatte , nicht zuzulassen.
Um solche Fälle in Zukunft zu verhindern , wurde dann der Satz 2a eingefügt , natürlich mit der deutschen Gründlichkeit , dass damit praktisch alle Fzge von irgendwelchen Organisationen irgendwie darunter fallen.
Florianemsland
Fahrzeug: MB 608 D Bj 82, Hanomag AL 28 Bj 68, F45 Bj 69
Montag, 3. April 2017, 23:28
zu dem Thema gibts ja ohne Ende Diskussionen und allerlei Behauptungen, ich habe nicht feststellen können, daß sich aus all den Beiträgen eine Linie herauskristalisieren ließe.
Letzlich hängt alles am Prüfer vor Ort - mit dem Risiko, daß es ein späterer Prüfer rückgängig macht (was ich allerdings noch nirgendwo gelesen habe)
Einem Prüfer, der sich sofort wie ein Adler auf alle Kleinigkeiten stürzt, würd ich eh sofort den Rücken zudrehen, bzw. ihn im Abgas stehen lassen.
Feuerwehr MB608D Bj.82
gekauft als SoKFZ Löschfahrzeug
Angemeldet als LKW geschlossener Kasten, weil Aussage SoKFZ Löfzg (zumindest in Bayern) privat nicht möglich! H-Gutachten verschoben, weil Hilfsrahmen durchgerostet, aber weitergefahren, weil von der FW noch ein Jahr TÜV drauf war.
Der Laderaum war voll ausgebaut mit den FW - Sachen, hat niemanden interessiert.
Auf der Zulassungstelle meinet der Herr, "LKW - der darf keine neun Sitzplätze haben" - Ich: "Wo steht das?" Er: "Keine Ahnung" Ich: "Dann tragen Sie doch einfach ein, was der TÜV ihnen vorgibt!" - So geschehen!
6 Monate später alles fürs H-Gutachten hergerichtet und aufgehübscht und jetzt (mit leerem Laderaum) ein H-LKW geschlossener Kasten.
Sondersignalanlage ist ausgebaut, die Hauben der Blaulichter hab ich schwarz gelackt und wieder draufgetan.
Laut TÜV hätte er mir mit einer Sondergenehmigung vom Landratsamt (kostet in Bayern ca. 150€ und wird problemlos gewährt) die Sondersignalanlage akzeptiert, wenn während derFahrt abgeklemmt und die Lichter verdeckt.
Ich hab den ganzen Laderaum mit Siebfilmplatten neu gemacht statt des windigen Alubleches - hat niemanden interessiert.
Allerdings der erste Prüfer bei dem ich war, hat sogar 1cm-Risse im Bankbezug bemängelt.
Paragraphen hin und her, wenn Du nicht ein Exempel statuieren willst - wofür mir es die Zeit nicht wert wäre - such Dir einen vernünftigen Prüfer - bei Deiner Wartezeit ist das natürlich ein Risiko! Ich teile da auch sie Auffassung weiter oben, wie lange es wohl noch das H-Kennzeichen zu erlangen gibt, oder wie scharf die Auflagen in Zukunft werden!! Wenn Du es jetzt hast, haste es!
Und andere Zulassungsscheine herzeigen bringt nicht unbedingt was, denn immer gilt: Unrecht bricht kein Recht!
Das mag in Berlin/Brandenburg so sein. Die "Zulassungsfähigkeit auf eine Privatperson" regelt das Land, da die Fahrzeuge ja auch der Landeshoheit unterstehen. In RLP gibt es ein klares "No" für das So.Kfz.Feuerwehr (XY) für Privatpersonen, wenn das Fzg. unter 30 Jahre alt ist. Darüber benötigt es eine Ausnahmegenehmigung. Dazu gibt es einen entsprechenden Ministerialerlass. Und an den haben sich die Zulassungsstellen zu halten. Klartext: Eine §21 und eine Umschlüsselung auf was auch immer.
Witzig, es gibt hier scheinbar keine klare Regelung, was das Führen der FFW Kennzeichnung angeht. Lediglich die großen "Notruf" Tafeln müssen de facto ab. Der Rest, ja ... keine Ahnung.
Wer de SSA hier weiterführen will brauch bei Fahrzeugen unter 30 Jahren einen Prüfer mit zwei Hühneraugen, sprich es geht nur abgedeckt und außer Funktion. Ab 30 kann, per Sondergenehmigung die SSA betriebsbereit und ohne Abdeckung geführt werden.
Im Moment liegen meine Unterlagen beim TüV, ich reiche das Schreiben und das zugehörige Aktenzeichen aber gerne nach. Das ist im Moment die Währung an Rhein, Nahe und Mosel. Wer es anders zugelassen bekommt ... super, aber eben nicht ganz gesetzeskonform, oder auslegungskonform.
Ja, nun ... amtlich anerkannte Sachverständige sind irre gut vernetzt und je nach Bundesland schwer aufzutun. Zudem möge der AaSV auch noch so offen sein, dass er so eine Kiste überhaupt abnimmt. An meinem Ziegler ist z.B. eine Markise montiert. Eigenbau Ziegler. Das hat 30 Jahre niemanden gestört, ebenso wie der 3. Sitzplatz mit Bürotisch. Jetzt wird das aber zum Problem. Die Markise hat keine Gutachten, ein LKW geschl. geht auch nicht, weil der dritte Sitzplatz im Laderaum ist (und erhalten bleiben muss). Jetzt einen Prüfer zu finden, der das alles mitträgt, offen für die Erhaltung von Kulturgut ist ... ist zumindest hier ein Riesenproblem.
Also, einfach "umschlüsseln" geht also auch nicht immer ... vor allem wenn der Charakter erhalten bleiben soll, muss. Ich werde meinen Junior auf dem 3. Platz nicht vor eine Trennwand setzen
Kurze Frage: Morgen wollte ich meine Feuerwehr Tüven und umschlüsseln lassen. Der TÜV Mann meint er müsse eine Vollabnahme machen, die bei der Zulassungsstelle meinen es reicht eine Anderungsabnahme. Sie würden die Feuerwehr als geschl.Kasten/N2 zulassen, und die Daten sind ja vorhanden. Weißt von euch jemand was richtig ist? Der TÜV Mann reibt sich ein bisschen daran, dass im h-Gutachten so.kfz-Löschfahrzeug steht.
Zitat von »Fazanatas«
Hessen? Viel Spaß!
Nein, im Ernst. Wie Du das Pferd nennst spielt keine Rolle und ist letztlich sogar Ländersache. In RLP muss eine neue "Betriebserlaubnis" her, in Hessen auch. Das läuft also, ich hab meinen IM-TüV in Hessen gefragt eine Abnahme nach §21 durchgeführt werden. Das macht ein amtlich anerkannter Sachverständiger und es wird vom Bündelungsamt in Marburg geprüft. Der ganze Aufwand dafür, dass du dann vmtl. einen LKW fährst
Hattest Du vorher Kontakt mit dem TüV? Wo lässt Du das abnehmen?
Berichte doch mal was rauskommt!

References: §19
 § 21
 § 70
 § 70
 §21
 §21