Source: https://digital.zlb.de/viewer/fulltext/15830160/1/
Timestamp: 2020-02-17 06:43:54+00:00

Document:
URN: https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-opus-241591
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-opus-241591
Neubau des Rettungswagen-Stützpunktes Berlin Pankow Blankenfelde
Konkurrierendes Gutachterverfahren Neubau des Rettungswagen-Stützpunktes Blankenfelde Berlin Pankow Aufgabenstellung
Herausgeber Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Brückenstraße 6 10179 Berlin Aufgabenstellung Nanna Sellin-Eysholdt, II D 11, Referat Wettbewerbe und Auswahlverfahren Lars Brink Digitale Bearbeitung Lars Brink Titelbild Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin
Anlass und Ziel ........................................................................................ 7 Teil 1 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 1.8 1.9 1.10 1.11 1.12 1.13 1.14 1.15 1.16 Teil 2 2.1 2.2 2.3 2.4 2.5 2.6 Teil 3 3.1 3.2 3.3 3.4 3.5 3.6 3.7 3.8 3.9 3.10 Teil 4 4.1 4.2 4.3 Verfahren................................................................................. 9 Auftraggeber, Bauherr, Nutzer ..................................................... 9 Art des Auftrags ............................................................................ 9 Gutachter .................................................................................... 10 Obergutachter / Sachverständige............................................... 10 Ausgabe der Unterlagen / Ortsbesichtigung / Rückfragen ........ 12 Abgabe und Vorstellung des Gutachtens ................................... 12 Verzeichnis der Anlagen zum Auftrag ........................................ 13 Geforderte Leistungen ................................................................ 13 Vorprüfung .................................................................................. 14 Vergütung ................................................................................... 14 Auftragsvergabe ......................................................................... 15 Eigentum und Urheberrecht ....................................................... 15 Verfassererklärung ..................................................................... 15 Bekanntgabe des Ergebnisses................................................... 15 Haftung ....................................................................................... 16 Zusammenfassung der Termine................................................. 16 Situation und Planungsvorgaben....................................... 17 Städtebauliche Rahmenbedingungen ........................................ 17 Historische Entwicklung.............................................................. 20 Baugrundstück............................................................................ 21 Technische Infrastruktur ............................................................. 22 Erschließung und Verkehr .......................................................... 23 Planungsrecht............................................................................. 23 Aufgabenstellung ................................................................. 25 Planungsumfang......................................................................... 25 Städtebauliche und architektonische Zielsetzung ..................... 26 Funktionale Anforderungen ........................................................ 26 Räumliche Anforderung .............................................................. 27 Raum- und Flächenbedarf .......................................................... 30 Eingang / Stellplätze / Außenanlagen ........................................ 32 Baukosten / Wirtschaftlichkeit..................................................... 33 Nachhaltigkeit/ Energieeffizienz/ Ökologische Zielsetzung ........ 34 Baurechtliche Vorschriften, Normen und Richtlinien ................. 35 Beurteilungskriterien des Obergutachtergremiums .................... 36 Anhang .................................................................................. 37 Digitale Anlagen.......................................................................... 37 Bilddokumentation ...................................................................... 38 Quellenangabe ........................................................................... 38
Rettungswagen-Stützpunkt Blankenfelde
Rettungswagen-Stützpunkt Blankenfelde / Teil 1 Verfahren
Auftraggeber, Bauherr Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Abteilung Hochbau Referat V A Fehrbelliner Platz 2 10707 Berlin Hermann-Josef Pohlmann, V A Tel.: +49 (0)30 90139 3200 Fax: +49 (0)30 90139 3201 Bedarfsträger Senatsverwaltung für Inneres und Sport Klosterstraße 47 10179 Berlin BIM GmbH Berliner Immobilienmanagement GmbH Keibelstraße 36 10179 Berlin Nutzer Berliner Feuerwehr Voltairestraße 2 10179 Berlin Durchführung des Gutachterverfahrens Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Brückenstraße 6 10179 Berlin-Mitte Nanna Sellin-Eysholdt, II D 11 Tel.: +49 (0)30 9025 2039 Fax: +49 (0)30 9025 2535 E-Mail: nanna.sellin-eysholdt@SenStadtUm.Berlin.de
Die Beauftragung erfolgt als konkurrierendes Gutacherverfahren. Es werden vier Planungsbüros von Architekten als Gutacher beauftragt. Von den Gutachtern soll ein gestalterisches und konstruktives Konzept entwickelt werden, das in einem abschließenden Kolloquium einem Obergutachtergremium vorgestellt wird. Im Anschluss daran entscheidet das Gremium, welches Konzept Grundlage für die weitere Bearbeitung werden soll.
Kommunikation Die Kommunikation mit den Teilnehmern erfolgt über E-Mail. Die Verfahrenssprache ist Deutsch.
Folgende Gutachter werden beauftragt: Kersten + Kopp Architekten, Berlin Straub Beutin Architekten, Berlin Kaden Klingbeil, Berlin UT Architects, Berlin
Das Gutachten wird vor folgendem Obergutachtergremium vorgestellt und diskutiert: Obergutachter Ingrid Hentschel Architektin, Berlin Timo Klumpp Architekt, Berlin Hermann-Josef Pohlmann Abteilung Hochbau Leiter des Referats Projektmanagement, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin Peter Ostendorff Abteilung Städtebau und Projekte Referatsleiter Wettbewerbe u. Auswahlverfahren Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin Marion Neumann Mietermanagement Berliner Feuerwehr Das Gremium kann bei Bedarf ergänzt werden. Vertretungen sind zugelassen. Sachverständige Ilona Schummer Stadtplanungsamt Bezirksamt Pankow von Berlin Cornelia Reetz Untere Denkmalschutzbehörde Bezirksamt Pankow von Berlin
Uwe Michas Archäologische Bodendenkmalpflege Landesdenkmalamt Berlin Ina Zabel Jugend und Facility Management Bezirksamt Pankow von Berlin Kristin Klauke Berliner Immobilienmanagement GmbH Sondervermögen Immobilien Land Berlin Philip Wanner Firma Mutz Matthias Gwodz Wohnwertplan GmbH PS Otmar Gerono Wohnwertplan GmbH PS Sybille Haseley Baudenkmalpflege Landesdenkmalamt Berlin Sigrid Nett Abteilung Städtebau und Projekte Städtebauliche und planungsrechtliche Projektprüfung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin Hartmut Pfeiffer Abteilung Hochbau Referat Projektmanagement Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin Lars Obscherningkat Anteilung Hochbau Referat Projektmanagement Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin Kammervertreter Peter Kever Architektenkammer Berlin Mitglieder der Bezirksverordnetenversammlung Bezirksamt Pankow von Berlin
Gabriele Schneider Rednik gGmH
Ausgabe der Unterlagen Die Unterlagen werden am 19. September 2012 im Rahmen der Ortsbesichtigung ausgegeben. Ortsbesichtigung Die Ortsbesichtigung findet am 19. September 2012 um 11:00 Uhr statt. Rückfragen Rückfragen können bis zum 25. September 2012 um 12:00 Uhr gestellt werden. Die Zusammenstellung der Rückfragen und deren Beantwortung werden am 28. September 2012 allen Gutachtern per E-Mail zugesandt. Die Rückfragen sind zu senden an: nanna.sellin-eysholdt@SenStadtUm.Berlin.de Bei den Rückfragen ist auf die entsprechenden Teilziffern der Aufgabenstellung, auf die sie sich beziehen, Bezug zu nehmen.
Die Konzepte sind am Montag, den 22. Oktober 2012 in der Zeit von 15:00 – 16:00 Uhr in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Württembergische Straße 6 10707 Berlin Raum 560 abzugeben. Die Gutachten sind von den teilnehmenden Büros am Donnerstag, den 25. Oktober 2012 dem Obergutachtergremium persönlich vorzustellen. Die Vorstellung findet ebenfalls statt in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Württembergische Straße 6 10707 Berlin Raum 560 Die Einladung mit dem Zeitablaufplan zu diesem Termin wird den Gutachtern gesondert zugeschickt.
Arbeitsunterlagen des Gutachterverfahrens sind: Die vorliegende Aufgabenstellung sowie eine CD-ROM mit digitalen Dateien: Arbeitsplan Lage- und Arbeitsplan als .dwg / .dxf-Datei Informationspläne Denkmalkarte, Schwarzplan Raumprogramm Raum- und Ausstattungsprogramm für den Neubau eines RTWStützpunktes Weitere Planungsunterlagen Baugrundgutachten, Bedarfsprogramm, Bodenbelastungskataster, Kampfmittelbelastung, Leitungsabfragen, Richtlinien als .pdf Formblätter Verfassererklärung, Formblatt A – Flächenermittlung Bilder aktuelle Fotos als .jpg-Dateien, Luftbild, Stand 2011, als .jpg-Datei Hinweis Der Auftragnehmer des Gutachtens verpflichtet sich, die vorliegenden digitalisierten Daten und Pläne nur für die Bearbeitung des Auftrags zu nutzen. Daten, die im Rahmen der Bearbeitung als Zwischenprodukte anfallen und nicht an den Auftraggeber abgegeben werden, sind nach Fertigstellung zu löschen.
Es soll ein gestalterisches und konstruktives Konzept entwickelt werden. Vom Auftragnehmer werden folgende Leistungen erwartet: – – – – – – Lageplan, M 1:500 Grundrisse, M 1:200 (mit Raumnummern entsprechend Raumprogramm) Ansichten, M 1:200 zum Verständnis des Entwurfs erforderliche Schnitte, M 1:200 eine räumliche Darstellung (Skizze) ein einfaches Arbeitsmodell als Massenmodell nach vorgegebenem Ausschnitt, M 1:500 (Die Kennzeichnung des Ausschnitts ist auf der CD-Rom unter Punkt 4.1.3 zu finden.)
Fassaden- bzw. Systemschnitt M 1:20 mit Teilansicht. Der Informationsgehalt soll annähernd dem eines Schnittes im M 1:50 entsprechen. Aussagen zum energetischen Gesamtkonzept Erläuterungstext auf max. zwei DIN A4-Seiten Berechnung auf Formblatt A (siehe Anhang) Verzeichnis der eingereichten Unterlagen Baubeschreibung in Anlehnung an DIN 276 (neu) zu KG 300, 400 Verfassererklärung
Die geforderten Leistungen sind in Papierform abzugeben. Zusätzlich geforderte Leistungen sind in digitaler Form auf CD-ROM zu erbringen (Abgabe zum Termin der Vorstellung): – die Präsentationspläne als Windows-kompatible .tif-Datei(en) in einer Auflösung von bevorzugt 300 dpi (ggf. LZW-komprimiert) – die Präsentationspläne als .pdf-Datei(en) mit eingebundenen Pixeldarstellungen in einer Auflösung von bevorzugt 300 dpi. – Erläuterungstext Hinweise zu den geforderten digitalen Leistungen „Offene“ Dateien aus Layout-Programmen (z.B. InDesign, QuarkExpress, Illustrator etc.) können nicht berücksichtigt werden. Bildmaterial, das nicht im genannten Windows-kompatiblen .tif-Format vorliegt, kann nicht berücksichtigt werden. In den Dateinamen dürfen keine Leer- und Sonderzeichen vorkommen. Die CD-ROM ist für einen Windows-kompatiblen PC zu erstellen. Macintosh-Formate können grundsätzlich nicht verwendet werden. Allgemeine Hinweise Für die Präsentation der Gutachten stehen pro Planungsbüro max. zwei 2 m hohe Rolltafeln (einseitig behängt) mit einer Hängefläche von 1,96 m (Breite) x 1,46 m (Höhe) zur Verfügung. Die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Arbeitspläne sind ein Angebot, das Konzept darzustellen; sie müssen von den Verfassern nicht verwendet werden.
Das Obergutachtergremium gibt eine mündliche Empfehlung zur Beauftragung der Planungsaufgabe. Die Sitzung des Obergutachtergremiums wird protokolliert. Der Auftraggeber wird unter Würdigung der Empfehlungen des Obergutachtergremiums den ermittelten Gutachter mit der Leistungsphase 2 bis 5 nach § 33 und 38 HOAI beauftragen, soweit und sobald die dem Gutachten zugrunde liegende Aufgabe realisiert werden wird. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Die Beauftragung der jeweils nächsten Stufe kann nur beim Vorliegen der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen gem. ABau Teil II, Punkt 23 erfolgen. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung dieser Leistungen besteht nicht. Voraussetzung ist, dass die Ausführung der ausgewählten Arbeit innerhalb der Kostenobergrenze möglich ist. Im Falle einer Beauftragung werden die bereits im Gutachten erbrachten Planungsleistungen bis zur Höhe der Vergütung nicht erneut honoriert, wenn die Planungsleistungen in ihren wesentlichen Teilen unverändert der beauftragten Bearbeitung zugrunde liegen.
Ausgabe der Aufgabenstellung / Ortsbesichtigung Rückfragen bis Rückfragenbeantwortung bis Abgabe der Arbeiten Vorstellung vor dem Obergutachtergremium 19. September 2012, 11:00 Uhr 25. September 2012, 12:00 Uhr 28. September 2012 22. Oktober 2012 25. Oktober 2012
Rettungswagen-Stützpunkt Blankenfelde / Teil 2 Situation und Planungsvorgaben
Lage im Stadtgebiet Der Standort liegt an der Hauptstraße 14 im Berliner Bezirk Pankow, Ortsteil Blankenfelde, im Nordosten von Berlin. Er ist Teil des alten Dorfkerns Blankenfeldes.
Umgebende Bebauung Die nähere Umgebung des Wettbewerbsgrundstücks ist gekennzeichnet durch überwiegend 1- bis 2-geschossige bauliche Anlagen zu Wohn-, Gewerbe- sowie Gemeinschaftszwecken. In Blankenfelde sind Strukturen eines typischen märkischen Straßendorfs noch deutlich ablesbar. Die 1bis 2-geschossigen Häuser sind in der Regel traufständig ausgerichtet mit dahinter angeordneten Wirtschaftsgebäuden als Grenzbebauung. Die Hofanlagen weisen eine klare Bebauungskante zur anschließenden offenen Feldflur mit Obstbaumwiesen und Feldern auf. Der Ort Blankenfelde liegt inmitten von Landschaftsschutzgebieten. Blankenfelde ist das letzte Dorf auf Berliner Stadtgebiet, das frei im Landschaftsraum liegt. Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr Blankenfelde Die Freiwillige Feuerwehr Blankenfelde ist seit 1906 in Betrieb. Das jetzige Wachgebäude ist zweigeschossig mit Rauhputz verputzt und mit einem Walmdach errichtet worden. Es hat zwei Ausfahrtstore zur Hauptstraße. Neu- und Umbaumaßnahmen fanden nach 1945 statt. Auf dem Hof befindet sich ein provisorischer Hallenanbau, sowie seit 2008 ein provisorischer Container für die Besatzung des Rettungswagens. Zurzeit wird das Gebäude um einen Sanitärbereich erweitert. Das Grobkonzept sowie Grundrisse des Gebäudes sind auf der CD-Rom unter Punkt 4.1.3 (Bestandsgebäude) zu finden.
Lageplan mit Eintragung des Baugrundstücks, M 1:2000
Kindertagesstätte Schwalbennest Die Kindertagesstätte Schwalbennest grenzt mit ihrem Grundstück an der Hauptstraße 16 direkt im Osten an das Wettbewerbsgrundstück. Zwischen dem Baugrundstück und dem Gründstück der Kindertagesstätte existiert ein vorhandener Geländesprung von ca. 1,50 m. Der Kita-Betrieb dauert täglich bis ca. 17:30 Uhr. Stadtgut Blankenfelde Das Stadtgut Blankenfelde wurde im Jahr 1519 erstmals urkundlich erwähnt. Es handelte sich um einen Wohnhof mit Schäferei und befand sich im Besitz der Familie Barfuß zu Malchow. 1776 wurde das Gut bei einem großen Dorfbrand zerstört. Das Herrenhaus (Kurhaus) wurde um 1850 in der heute sichtbaren Außenform errichtet. Nach zahlreichen Nutzungsänderungen stand das Stadtgut nach der Wiedervereinigung kurz vor dem Verfall. 1996 wurde es unter Denkmalschutz gestellt und dem Liegenschaftsfonds übertragen. 2006 wurde das Gut vom Verein „StadtGut Blankenfelde“ erworben. Das Kurhaus und das Gutshaus wurde in Kooperation mit einer Selbstbaugenossenschaft zu Wohnzwecken umgenutzt. Platanengrundschule Das Schulhaus an der Hauptstraße 20 wurde in den 1890er Jahren errichtet. Es wurde 1926 sowie 1934/35 erweitert, die einzelnen Anbauten sind in der Struktur noch deutlich erkennbar. Nach der Wiedervereinigung wurde die Schule grundlegend saniert und 1996 in Platanengrundschule umbenannt. Dorfkirche Blankenfelde Die evangelische Dorfkirche Blankenfelde befindet sich an der Hauptstraße 21, Ecke Schildower Straße, umgeben von einer Mauer und einem Friedhof. Die Saalkirche besteht aus einem Mauerwerk aus Feldsteinen und wurde 1406 errichtet. Ein Umbau fand 1938-41 statt. Die Dorfkirche Blankenfelde steht unter Denkmalschutz.
Der Bezirk Pankow entstand 1920 mit der Bildung der Einheitsgemeinde von Groß-Berlin im Norden der Stadt. Der Bezirk vereinigte die auf dem Barnim gelegenen ehemaligen Dörfer Pankow, Niederschönhausen, Rosenthal, Buchholz, Blankenfelde und Buch. Die Panke als Nebenfluss der Spree verlieh dem Ort seinen Namen. Die dörfliche Struktur des historischen, mittelalterlichen Dorfkerns von Alt-Pankow (mit dem ehemaligen Dorfanger und der Kirche) ist noch heute erkennbar. Im 18. und 19. Jahrhundert entstand um den Dorfanger und nach Norden ein Villenvorort mit großen Parkanlagen. Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert erfolgte eine bauliche Verdichtung südwestlich des Ortskerns. Um 1920 entstand in Pankow eine Vielzahl von sozialen Siedlungsbauten, die neben den aufgelockerten, teilweise villenartigen Baustrukturen der einzelnen Ortsteile das Pankower Stadtbild wesentlich mitbestimmen. In den 1960er Jahren entstanden im Norden und Osten des Bezirks größere Wohngebiete in Plattenbauweise.
1375 wird Blankenfelde erstmals im Landbuch Kaiser Karls IV. erwähnt. Es wird vermutet, dass der Ort im Rahmen der Ausdehnung Brandenburgs auf den Barnim im 13. Jahrhundert angelegt wurde. Der Ortsteil Blankenfelde wurde 1920 mit der Bildung Groß-Berlins aus der selbstständigen Landgemeinde Blankenfelde und dem Gutsbezirk Blankenfelde gebildet. Er ist der am dünnsten besiedelte Ortsteil Berlins. Freiwillige Feuerwehr Blankenfelde Die Freiwillige Feuerwehr hat zur Zeit 31 aktive Kameraden, einschließlich Frauen und einer Jugendfeuerwehr mit 13 Mitgliedern. Hinzu kommen mit dem Neubau des Stützpunktes 12 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr. Der Frauenanteil der Besatzung des Stützpunktes kann 50 % betragen.
Grundstück / Größe Das Grundstück liegt an der Hauptstraße 14, 13159 Berlin und hat eine Gesamtgröße von ca. 1.152 m². Es teilt sich in einen Hof- und einen Gartenbereich, welcher im Süden an das Baugrundstück anschließt. Für die Baumaßnahme ist ein südlicher Teilbereich des Hofes von 579 m² als Baugrundstück ausgewiesen worden. Das Baugrundstück ist vom Flurstück 100 (Grundstück der Kita) abgetrennt worden. Die Erschließung erfolgt über das Flurstück 52 (Grundstück der Freiwilligen Feuerwehr). Eigentum Das Baugrundstück für das Gutachterverfahren befindet sich im Sondervermögen Immobilien des Landes Berlin (SILB). Das Grundstück der Freiwilligen Feuerwehr ist ebenfalls im Besitz des SILB. Topographie Das Grundstück weist eine Höhendifferenz von bis zu ca. 1,60 m auf. Das Hofgelände wurde im Jahr 1984 aufgefüllt, und betoniert und somit ungefähr dem Straßenniveau angepasst. Da die Auffüllung überwiegend in nur lockerer bis mitteldichter Lagerung eingebracht wurde, treten Setzungsschäden auf der Hoffläche auf. Durch die Geländeauffüllung gibt es einen Geländesprung von ca. 1,50 m nach unten zum östlich benachbarten Kindergarten, und von ca. 1,60 m nach unten zum Gartenbereich. Zur Geländeabsicherung wurde hier eine Stützmauer errichtet. Die Geländeordinaten liegen im Gartenbereich bei rd. +50,60 m ü. NHN, auf dem Hofgelände bei rd. +51,95 m. ü. NHN. Weitere Höhenangaben sind auf der CD-Rom unter Punkt 3.1.4 zu finden. Baugrund Der zur Bebauung vorgesehene Standort liegt geologisch gesehen auf der Barnim-Hochfläche. Im Gartenbereich ergab die Rammkernbohrung eine 0,60 m mächtige, schwach humose Auffüllung. Diese wird bis in 1,40 m Tiefe von schwach schluffigen Feinsanden unterlagert. Darunter folgen Geschiebelehm und -mergel. Die Hoffläche ist charakterisiert durch eine 0,20 – 0,30 m dicke Betonschicht. Darunter folgt bis in 1,60 – 1,80 m Tiefe eine sandige Auffüllung, die geringe Mörtel- und Ziegelspu-
ren aufweist. Die Auffüllung der Hoffläche ist für Gründungszwecke derzeit nicht geeignet. Weitere Informationen zur Gründung und der Schichtenfolge des Untergrundes sind dem aktuellen Baugrundgutachten im Anhang zu entnehmen. Das Baugrundgutachten befindet sich als Anlage unter Punkt 4.1.5 auf der CD. Grundwasser Bei der Baugrunduntersuchung im September 2011 wurde Wasser in 1,10 m (Gartenbereich) sowie 2,30 m und 2,50 m (Hofbereich) Tiefe unter OK Ansatzpunkt gefunden. Hierbei handelt es sich um Stauwasser / stauendes Sickerwasser aus Niederschlägen. Der erste gesättigte Hauptgrundwasserleiter ist erst in Tiefen von ca. ≥ 10 m zu erwarten, unterhalb des Geschiebelehm und -mergelkomplexes. Weitere Informationen sind dem Baugrundgutachten zu entnehmen. Altlasten Zur Zeit ist das Baugrundstück nicht im Bodenbelastungskataster registriert und nach derzeitigem Kenntnisstand gibt es keine Hinweise auf schädliche Bodenverunreinigungen und Altlasten. Kampfmittel Nach gegenwärtigem Kenntnisstand bestehen keine konkreten Anhaltspunkte auf das Vorhandensein von Kampfmitteln. Jedoch kann ein Vorhandensein von Kampfmitteln im Erdreich nie völlig und verbindlich ausgeschlossen werden. Vegetation / Baumbestand Im Planungsbereich ist kein Baumbestand vorhanden.
Elektrizität / Telekommunikation Es kann davon ausgegangen werden, dass sich unter dem südlichen Gehweg (in direkter Nähe zum Baugrundstück) die Stromleitungen und die Telekommunikationsleitung befinden. Gas Der Standort kann an das Gasnetz angeschlossen werden. Die erforderliche Niederdruckgasversorgung liegt im Straßenraum der Hauptstraße. Fernwärme Das Baugrundstück ist derzeit nicht mit Fernwärme versorgt. Trinkwasserversorgung / Abwasser Die Leitungen für Trink- und Abwasser befinden sich im Straßenraum unter der Hauptstraße. Der zusätzliche Trinkwasseranschluss des RTWStützpunktes müsste über die gegenüberliegende (nördlichen) Trinkwasserversorgungsleitung DN 100 realisiert werden.
Übergeordnete Erschließung Die das Wettbewerbsgrundstück tangierende Hauptstraße führt Richtung Westen im weiteren Verlauf über den Ortsteil Lübars zum Ortsteil Tegel. Die den Ortsteil Blankenfelde in Nord-Südrichtung kreuzende Bundesstraße B96a führt nach Norden aus dem Stadtgebiet heraus und führt direkt zum Berliner Ring (A10). In südlicher Richtung erreicht man über die B96a den Ortsteil Prenzlauer Berg und die Schönhauser Allee sowie das östliche Stadtzentrum Berlins (Alexanderplatz). Erschließung des Baugrundstücks Das Grundstück wird direkt über die Hauptstraße 14 erschlossen. Die Zufahrt zum rückwärtig gelegenen Baugrundstück befindet sich östlich der Wache der Freiwilligen Feuerwehr Blankenfelde. ÖPNV Das Grundstück ist durch die Buslinie 107 (Haltestelle Blankenfelde Kirche) an das BVG-Streckennetz angeschlossen. Der Bus verkehrt auf der Blankenfelder Chaussee (B96a). In weiterer Entfernung liegen der SBahnhof Waidmannslust (ca. 4 km) sowie der S-Bahnhof MühlenbeckMönchmühle (ca. 3,8 km).
Flächennutzungsplan Der FNP 94 (Neubekanntmachung vom 12. November 2009) weist das Gebiet, auf dem sich das Wettbewerbsgrundstück befindet, als gemischte Baufläche M2 aus. Denkmalschutz Das Grundstück gehört zum Denkmalbereich der Dorfanlage Blankenfelde und befindet sich in einem archäologischen Verdachtsgebiet. Die Dorfanlage ist als Denkmalbereich (Ensemble) in der Denkmalliste von Berlin eingetragen (Inventarnummer 09085280), das Grundstück Hauptstraße 14 ist als nicht konstituierender Bestandteil verzeichnet.
Erhaltungsverordnung Das Grundstück liegt im Geltungsbereich einer Erhaltungsverordnung nach § 172 BauGB. Die Erhaltungsverordnung befindet sich als Anlage unter Punkt 4.1.5 auf der beiliegenden CD-Rom. Bebauungsplan Für den Wettbewerbsbereich existiert kein Bebauungsplan. Die Zulässigkeit des Vorhabens wird dementsprechend nach § 34 BauGB entschieden. Die Genehmigung des Bauvorhabens erfolgt im Baugenehmigungsverfahren bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin. Bauordnungsrecht Der Planung ist die Bauordnung des Landes Berlin BauOBln, www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/bauen.shtml in der aktuellen Fassung zugrunde zu legen.
Rettungswagen-Stützpunkt Blankenfelde / Teil 3 Aufgabenstellung
Die gutachterliche Bearbeitung beinhaltet die Planung eines Neubaus für den Rettungswagen-Stützpunkt Blankenfelde. Der Neubau soll zu einer Verbesserung des unverzüglichen Feuerwehreinsatzes gegenüber der jetzigen Situation am Standort führen. Abweichend von der DIN 276 wird die Nutzfläche (NF) im Folgenden als „allgemeine Funktionsräume“ (AF) laut bewilligtem Raumprogramm, bezeichnet. Das Raumprogramm umfasst eine Allgemeine Funktionsfläche von 273,00 m² (AF). Hinzu kommen Verkehrsflächen (VF) von 54,60 m². Zurzeit befindet sich ein provisorischer Rettungswagen-Stützpunkt (in Form von Containern) der Berliner Berufsfeuerwehr auf dem Hof des Grundstücks der Freiwilligen Feuerwehr Blankenfelde. Einsatzzahlen haben ergeben, dass im Bereich Blankenfelde keine ausreichende Rettungsversorgung garantiert werden kann. Um die Einhaltung der Hilfsfristen im Ausrückebereich sicher zu stellen, muss dringend ein Rettungswagen vor Ort stationiert werden. In Zukunft soll das ContainerProvisorium durch ein neues Gebäude mit entsprechender Fahrzeughalle und erforderlichen Nebenräumen ersetzt werden. Der Neubau soll als zweigeschossiger solitärer Gebäudekomplex in Grundstücksgrenzbebauung entstehen. Es ist eine Fahrzeughalle für 2 Fahrzeuge sowie Neben- und Sozialräume für 12 Einsatzkräfte der Berliner Berufsfeuerwehr zu planen. Das Gebäude soll auf dem hinteren Teil des Baugrundstücks errichtet werden. Dabei ist die ungehinderte Zufahrt der Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr zu deren Einstellplätzen zu gewährleisten. Diese befinden sich in dem eingeschossigen Hallenanbau westlich des Baugrundstücks. Der einzuhaltende Mindestabstand des Neubaus von 10,50 m zum Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr ergibt sich aus den Wenderadien der Fahrzeuge. Die Geländetopographie soll auch mit der Neubebauung erhalten bleiben. Bevorzugt wird ein Gebäude, das sich in der Höhenentwicklung an der Dorfbebauung orientiert. Es ist demnach denkbar mit der Neubauplanung auf den Geländeversprung zu reagieren. Dabei ist jedoch die Bebauungsgrenze zum Garten strikt einzuhalten. Als Obergrenze der Bauhöhe inklusive des Geländeversprungs sind 9,5 m anzunehmen. Es ist möglich zum südlichen Gartenbereich eine Abböschung vorzusehen. An der östlichen Grundstücksgrenze (zur Kindertagesstätte) muss eine Stützwand vorgesehen werden. Entwurfsbedingt kann die Abfangung auch durch ein Gebäudeteil erfolgen. In der Grenzwand sind Fensteröffnungen zulässig. Ziel des Gutachterverfahrens ist die Entwicklung eines gestalterisch und konstruktiv einheitliches Gesamtkonzepts, das in der weiteren Planung zügig umgesetzt und realisiert werden kann.
Für die Maßnahme ist ein Gesamtkostenrahmen von 1.750.000,– Euro brutto vorgesehen.
Von den Gutachtern wird der Entwurf eines gestalterisch anspruchsvollen Baukörpers erwartet. Dieser soll in der Architektursprache der Bauaufgabe angemessen sein. Aufgrund seiner Zweckbestimmung soll der Neubau eine hohe Funktionalität aufweisen. Anzustreben ist eine Konzentration der unterschiedlichen Nutzungen in einer kompakten zweigeschossigen Bebauung. Der Neubau soll sich hinsichtlich seiner Gestaltung, Material und Proportionen sensibel in das unter Schutz stehende Dorfensemble einfügen. Der Grundstückszuschnitt sieht eine Grenzbebauung zum Grundstück der benachbarten Kindertagesstätte vor. Dieses kann zu Beeinträchtigungen des Nachbargrundstücks führen.
Der Standort für den Neubau des Rettungswagen-Stützpunktes ist einsatztaktisch auf bestimmte Kriterien überprüft worden. Das Wettbewerbsgrundstück erfüllt alle taktischen Erwägungen (z.B. Hilfsfristen). Die Mindestanforderungen an die Räume sind nach DIN 14092-1:200110 und DIN 14092-2:2001-10 einzuhalten. Die Arbeitsräume müssen der ArbStättV entsprechen, alle anderen Räume müssen die Mindestanforderungen der DIN 14092-1 (Feuerwehr, Planungsgrundlagen) und DIN 14092-2 (Feuerwehrtore) erfüllen, siehe Anlage Teil 4.1.6. Die Alarmwege müssen kurz, übersichtlich und ausreichend breit sein (Flurmindestbreite 2,20 m), ohne Höhenunterschiede innerhalb der Geschosse. Türen dürfen die Alarmwege nicht wesentlich verengen und sollten in der Regel zu den Fluren hin aufschlagen. Eine Trennung zwischen Fahrzeughalle und Funktionsbereich wird empfohlen. Innerhalb des Gebäudes ist eine gute Orientierung sicherzustellen, die klare Funktionszusammenhänge erkennen lässt. Funktionale Zusammenhänge der Räume Die Aufenthaltsräume der Einsatzkräfte sollen aufgrund der einzuhaltenden Hilfsfristen nahe der Fahrzeughalle angegliedert werden. Der Aufenthaltsraum soll dicht an der Küche liegen und nach Möglichkeit durch eine Durchreiche verbunden sein. Der Materialraum sollte direkt an den Aufenthaltsraum grenzen, damit Unterrichtsmittel etc. schnell zur Verfügung stehen. Dusch- und Schrankräume bilden eine Einheit und müssen als solche auch direkt an die Fahrzeughalle angegliedert werden. Der Rettungsdienstpoolraum und der Desinfektionsraum müssen direkt nebeneinander liegen, ebenso der Lagerraum für Medikamente. Auch der Rettungsdienstpoolraum muss nahe der Duscheinheit angeordnet sein.
Da der neue Rettungswagen-Stützpunkt und die bereits vorhandene Freiwillige Feuerwehr ohne einen Fernmelder betrieben werden, ist zu beachten, dass das Gebäude durch eine Zugangskontrolle der Serviceeinheit Kommunikation und Informationstechnik gesichert wird. Die Funktionen, die bisher der Fernmelder wahrgenommen hat, müssen daher durch intelligente technische Systeme übernommen werden. Hierzu gehören zum Beispiel die Zugangskontrolle, die Gebäudesicherung sowie die Wachkommunikation (Telefon). Für den neuen Stützpunkt werden zukünftig mindestens zwei Systeme aufgebaut: - ein Alarmierungssystem - ein Zutrittskontrollsystem Weitere Angaben zum fernmeldelosen Dienstbetrieb sind dem Raumund Ausstattungsprogramm zu entnehmen. Dieses befindet sich als Anlage unter Punkt 4.1.4 auf der CD-Rom. Es ist sicherzustellen, dass keine wassergefährdenden Stoffe in das Abwassersystem gelangen können (DIN 1986-3 und WHG). Die für Fernmeldeanlagen benutzten Räume sind von Rohren, Starkstromkabeln, wasserführenden Leitungen und anderen Einrichtungen, die nicht unmittelbar der Versorgung dienen, grundsätzlich freizuhalten. Außerdem müssen diese Räume im Gebäude so eingeplant werden, dass sie nach Möglichkeit fremden Einflüssen nicht direkt ausgesetzt sind. Ist dies nicht möglich, so sind Fenster und andere Durchbrüche zur Straßenoder Hofseite wirkungsvoll zu sichern. Der Zugang zum Wachgebäude wird über einen Zugangskey geregelt in Abstimmung mit der Serviceeinheit Informations- und Kommunikationstechnik der Berliner Feuerwehr. Weitere Angaben zum Ausstattungsbedarf des Stützpunktes sind dem sind dem Raum- und Ausstattungsprogramm zu entnehmen. Dieses befindet sich als Anlage unter Punkt 4.1.4 auf der CD.
(Detaillierte Angaben zu Ausstattung und Materialwahl dienen nur zur Information) Die Räumlichkeiten eines Rettungsdienststützpunktes sind gemäß den Anforderungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes zu planen. Es werden folgende Tätigkeiten ausgeführt: – – – Tätigkeiten im Rettungsdienst Bürotätigkeiten (Bildschirmarbeitsplatz) Bereitschaftszeit incl. Ruhezeiten, Speisenzubereitung- und -einnahme, Körperhygiene
Für die technische Betrachtung zu sicherheitstechnischen Mindestanforderungen werden die Technischen Regeln Biologische Arbeitsstoffe (TRBA), die Bildschirmarbeitsverordnung, die Arbeitsstättenverordnung
(ArbStättV), sowie abgeleitete Maßnahmen aus bereits getätigten Gefährdungsbeurteilungen herangezogen. Büro / PC Arbeitsplatz (Bildschirmarbeitsverordnung) Die Fläche je Arbeitsplatz soll einschließlich allgemein üblicher Möblierungen und anteiliger Verkehrsflächen im Raum im Mittel nicht weniger als 8 m² betragen. Für jeden Arbeitnehmer muss an seinem Arbeitsplatz mindestens eine freie Bewegungsfläche von 1,5 m² zur Verfügung stehen, die an keiner Stelle weniger als 1,0 m breit sein soll. Räume mit einer Grundfläche von bis zu 50,0 m² müssen eine lichte Höhe von mindestens 2,50 m haben. Freier Zugang zum Fenster und zur Heizung ist zu gewährleisten. Der Zugang zum Arbeitsplatz muss mindestens 0,60 m, die Verkehrswege mindestens 0,80 m betragen. Die Bildschirmarbeitsplätze müssen mit einer geeigneten, verstellbaren Lichtschutzvorrichtungen ausgestattet sein. In Büroräumen und Räumen für Datenverarbeitung soll die Nennbeleuchtungsstärke 500 Lux betragen. Reflektionen sind zu vermeiden. Die Raumtemperatur soll bei Bürotätigkeiten in der Regel 20-22° C betragen, bei hohen Außentemperaturen max. 26° C. Umkleideräume Umkleideräume sind zur Verfügung zu stellen, wenn bei der Tätigkeit besondere Arbeitskleidung getragen werden muss (ArbStättV). Getragene Rettungsdienstkleidung ist getrennt von der Zivilkleidung unterzubringen. Dies wird durch entsprechende Schränke (Mietsystem für Rettungsdienstpoolkleidung, Schrankmaß: 0,40 x 0,60 x 1,80 m, 10 Stück) gewährleistet werden. Wenn die Arbeitnehmer infektiösen Stoffen oder starker Verschmutzung ausgesetzt sind, muss eine getrennte Aufbewahrungsmöglichkeit für Rettungsdienstkleidung und Straßenkleidung vorhanden sein (ASR 34/3). Zur Vermeidung der Verschleppung von Kontamination haben die Einsatzkräfte nach dem Einsatz die Möglichkeit ihre verschmutzte Rettungsdienstkleidung in einem speziellen Raum- Poolraum Rettungsdienstkleidung- in einem Abwurfbehälter zu entsorgen und sich aus Schränken (Abmessung pro Schrank 0,40/0,60/1,95) mit komplett neuer Rettungsdienstbekleidung zu versorgen. Die verschmutzte Rettungsdienstkleidung wird durch eine Fremdfirma abgeholt und gereinigt. Waschräume Da die Arbeitnehmer bei ihrer Tätigkeit infektiösen Stoffen ausgesetzt sind, müssen Waschräume zur Verfügung gestellt werden. Der Fußbodenbelag muss im feuchten Zustand rutschhemmend sein (R10). Einsicht soll durch die Fenster nicht möglich sein. Die elektrischen Einrichtungen müssen der DIN VDE 0100T701 entsprechen. Heizeinrichtungen müssen so angeordnet, beschaffen oder abgeschirmt sein, dass die Arbeitnehmer von der Berührung von zu heißen Heizkörpern geschützt sind. Die Nennbeleuchtungsstärke muss mindestens 100 Lux betragen (ArbStättV/ ASR). Waschräume sind im Rettungsdienst mit geeigneten Duschen auszustatten. Den Mitarbeitern sind leicht erreichbare Händewaschplätze mit fließend warmem und kaltem Wasser, Direktspender mit Händedesinfektionsmittel, ein Hautschutzprogramm (Berliner Feuerwehr), sowie Einmalhandtücher zur Verfügung zu stellen (TRBA 250 4.1.1.1 + 4.1.1.3 + 4.2.2.).
Toilettenzellen In Toilettenzellen darf die Mindesthöhe der Trennwände und Türen nicht weniger als 1,90 m betragen. Einsicht durch die Fenster soll nicht möglich sein. Ein Vorraum ist nicht erforderlich, wenn der Toilettenraum nur eine Toilette enthält und keinen unmittelbaren Zugang zu einem Arbeits-, Pausen-, Bereitschafts-, oder Liegeraum hat. Bei einseitiger Fensterbelüftung muss der freie Querschnitt der Lüftungsöffnungen mindestens 1.700 cm² je Toilette betragen. Die Nennbeleuchtungsstärke muss mindestens 100 Lux betragen (ASR). Ruheräume und Umkleideräume Ruheräume und Umkleideräume sind aus hygienischen Gründen voneinander zu trennen (TRBA 250 4.1.2.5). Wasch- und Umkleideräume die voneinander räumlich getrennt sind müssen untereinander leicht erreichbar sein. Desinfektionsraum Es ist ein Desinfektionsraum vorzusehen, der nicht zu anderen Zwecken der offenen Lagerung, des Umkleidens oder als Sozialraum genutzt werden darf (TRBA 7.1.4). Grundsätzlich sollen die Desinfektionsräume direkt von der Fahrzeughalle aus zu erreichen sein, ohne das andere Räume und Flure durchquert werden müssen und somit eine Verschleppung von Viren/ Bakterien ermöglicht wird. Vermeintlich kontaminierte Rettungsdienstkleidung ist bis zur Abholung durch Zuführen den Reinigungsdienst fachgerecht zu verstauen (TRBA 4.1.2.4). Dies kann in dem Rettungsdienstpoolraum erfolgen. Der Raum sollte komplett umschlossen sein, mit ca. 6,0 m² Grundfläche. . Ausstattungsstandard: pflegeleichte, wasser- und chemikalienbeständige Wand-, Decken und Fußbodenoberflächen, nicht offenporig oder aus quellenden Materialien. Fußboden rutschhemmend ausreichende Raumausleuchtung (mind. 500 Lux) mit Feuchtraumlampen. Sanitärausstattung: Kalt- und Warmwasseranschlüsse, ausreichende Abwasseranschlüsse vorhandene Raumheizung Fußbodenentwässerung ist nicht zwingend erforderlich Einhebelmischarmaturen (möglichst mit langem Hebel für die Bedienung ohne Handberührung) über dem Spülbecken Edelstahlspülschrank (mindestens 1,20m x 0,60m mit einem Spülbecken) mit Türen, mind. ein Spülbecken und eine Abtropfanlage, mit geeigneter und umlaufender Aufkantung. Die Größe des Spülschrankes soll der Raumgröße und den jeweiligen Anforderungen angepasst sein.
Möblierung: Zur Lagerung: geschlossene Schränke (1,00 x 0,60 x 2,00 m) oder Regale aus feuchtigkeits- und chemikalienbeständigen Materialien (kein Holz oder Pressspan). Zusätzliche Ablageflächen, ebenfalls aus Edelstahl oder Vollkunststoff Die Raumtemperatur soll +26 ° nicht überschreiten (ASR). C Die Unterkante der Fenster soll zwischen 0,85 m und 1,25 m über dem Raumfußboden liegen (ASR). Die durchsichtigen Flächen der als Sichtverbindung vorgesehenen Fenster sollen mindestens betragen: bei einer Raumtiefe bis einschließlich 5 m: 1,25 m² bei einer Raumtiefe von mehr als 5 m: 1,50 m² Als Sichtverbindung vorgesehene Fenster sollen mindestens 1,25 m hoch und 1,00 m breit sein (ASR). Umkleide-, Wasch- und Toilettenräume sind für Männer und Frauen getrennt einzurichten oder es ist eine getrennte Nutzung zu ermöglichen (ArbStättV §6). Eine Abweichung von den geforderten Maßnahmen ist möglich, wenn auf andere Weise ein sicheres Arbeiten gewährleistet werden kann.
Abweichend von der DIN 276 wird die Nutzfläche (NF) im Folgenden als allgemeine Funktionsräume (AF) laut bewilligtem Raumprogramm bezeichnet.
AF AF 1.1
Allgemeine Funktionsräume (EG/1.OG) Fahrzeughalle 1 Fahrzeughalle mit 2 durchgehenden Fahrzeugständen, keine Durchfahrtshalle, da Grundstück hierfür zu knapp. Hallentiefe mind. 12,50 m im Lichten gem. DIN 14092-1, Stellplatzbreite mind. 4,50 m, 2 Feuerwehrtore nach DIN 14092-2, 4,00 m x 4,00 m bei einer Fahrzeuglänge von max. 10,00 m. Temp.: 15 Grad, Seitlich der beiden äusseren Stände muß eine Freifläche von ca. 1,50 m sein. Lichte Hallenhöhe: niedrigste Stelle 4,50 m. Desinfektionsraum im unmittelbaren Fahrzeughallenbereich 1 150,0
Flächenbedarf 273,0 6,0
zum Desinfizieren der Atemmasken und medizinischen Geräte der RTW_Bestückung (Ausstattung gem. AGS). AF 1.3 Zugangsbereich / Schleuse zur Fahrzeughalle. Schaffung von Aufhängemöglichkeiten für Einsatzkleidung und Rettungsdienstjacken, sowie Aufstellung des Alarmdruckers. Waschraum mit 2 Waschtischen und 1 Duschstand / Duschkabine. WC-Herren 1 Herren-WC-Anlage, 1PP. WC-Damen mit Vorraum, mit einer WC-Anlage, 1 Waschtisch und 1 Dusche. Küche / Pantry Kleiderkammer Fernmeldeanlagenraum / bzw. Schrank Geräteraum für Hausreinigung (kann entfallen, wenn Unterbringung in einem Fremdgebäude) Funkraum Hausanschlussraum Zentrale Heizungs- Warmwasserbereitungsanlage mit Gas oder Fernwärme, Einführung der Fernsprech- und Signalkabel der Post und Feuerwehr (ITSchränke) und für die Verteilungen, elektrischer Anschlussraum, Be- und Entwässerungsanschlüsse, Gaszähler u.s.w.. Gerätetechnik / Lager für Notfallrettungsdienst zum Lagern von Materialien für Rettungswagen angeordnet an den RTW-Fahrzeugständen (siehe Skizze Fahrzeughalle). Schrankraum für Herren für RTW-Stützpunkt mit ca. 6 Garderobenschränken/ Doppelspinden – nach Muster Berliner Feuerwehr, Maße 0,60 m / 0,60 m, Höhe 2,10 m. Schrankraum für Damen für RTW-Stützpunkt mit ca. 6 Garderobenschränken/ Doppelspinden – nach Muster Berliner Feuerwehr, Maße 0,60 m/ 0,60 m, Höhe 2,10 m. 1 2,0 2,0
AF 1.7 AF 1.8 AF 1.9 AF 1.10
6,0 3,0 3,0 3,0
AF 1.11 AF 1.12
AF 1.13
AF 1.14
AF 1.15
AF 1.16 AF 1.17
Ruheraum für Herren Ruheraum für Damen interner Zugang zum Damen-WC und Dusche, sowie zum Damenschrankraum. Aufenthalts- / Büroraum für RTW-Einsatzkräfte mit Schreibtischanlage und einem Drehstuhl, 5-OrdnerAktenschrank, Standcontainer, 1 Couchanlage mit Sessel und Tisch, 1 Tisch 1,60 m x 0,80 m mit 6 Stapelstühlen. Rettungsdienstpoolraum 1 Raum für die Unterbringung der Rettungsdienstkleidung, ausgestattet mit Schränken 0,40/0,60/1,95 . Anordnung im EG, Nähe zu Duschräumen und neben der Desinfektion
AF 1.18
AF 1.19
Verkehrsflächen Verkehrsflächen 54,60
Eingang / Stellplätze / Außenanlagen
Eingang Die Eingangstür zum RTW-Stützpunkt muss eine 3-fach Verriegelung erhalten, der Widerstandsklasse C2 entsprechen und mit einem Türschließer versehen sein. Außenanlagen / Parkplätze Für die Ausbildung und Übung der technischen Hilfeleistung sind ca. 30 m² mit einer verdichteten Oberfläche ohne Gefälle zu versehen. Auf der neuen Freifläche soll ein überdachter Grillplatz für ca. 10 Personen vorgesehen werden. Auf dem Hof ist ein Öl- und Benzinabscheider vorzusehen. Gemäß DIN 14092-1 muss die Anzahl der PKW Stellplätze im Freien mindestens gleich der Anzahl der Sitzplätze derjenigen Feuerwehrfahrzeuge sein, für die im Stützpunkt Stellplätze vorhanden sind. Für die Vorgabe RTW Stützpunkt also mindestens zusätzlich zwei PKW Stellplätze. Optimal ist die Parkfläche vor der Feuerwache.
Flächenbedarf 54,6 54,6
Nach der Landeshaushaltsordnung ist der Bauherr verpflichtet, seine Mittel sparsam und wirtschaftlich zu verwenden. Die Wirtschaftlichkeit des Gebäudeentwurfes sowie der einzuhaltende Kostenrahmen sind daher entscheidende Kriterien bei der Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten. Dies bezieht sich auf:
Es wird vorausgesetzt, dass bei der Planung umweltfreundliche Baustoffe verwendet und technische Systeme auf ein Minimum reduziert werden (die Verwendungsverbote und -beschränkungen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sind zu beachten, s. Anhang, Teil 4.1.6). Der Auslober geht von einem wirtschaftlichen Faktor der Bruttogrundfläche zu Programmfläche (BGF/NF) von 1,2 aus. Die Planung hat sich am Prinzip des kostensparenden Bauens zu orientieren. Hierzu sind folgende Kriterien zu berücksichtigen: – – – – – – kompakte, klare und funktionale Grundrissorganisation, Reduzierung der Verkehrsfläche auf ein notwendiges Maß; natürliche Belichtung der Räume; Verzicht auf aufwendige Konstruktionen; Minimierung der Oberfläche, Kompaktheit; Optimierung des Verhältnisses von verglaster zu geschlossener Fassadenfläche; Reduktion der Materialwahl, Instandsetzungsfähigkeit, Alterungsfähigkeit des Materials.
Eine wesentliche Fragestellung des Gutachterverfahrens ist es, welche architektonische und konstruktive Konzeption die Teilnehmer vorschlagen, um das von ihnen dargestellte Entwurfskonzept unter den genannten Kosten- und Qualitätsanforderungen zu realisieren. Um eine Beurteilung der Wettbewerbsbeiträge unter diesen Gesichtspunkten zu ermöglichen, werden konkrete Aussagen zur Konstruktion und zum Ausbau erwartet. Um die Vergleichbarkeit der Wettbewerbsbeiträge zu gewährleisten, ist dabei – neben der Darstellung des Entwurfsansatzes in Skizzen und Textform – eine Beschreibung der Konstruktion und Materialien (Baubeschreibung in Anlehnung an DIN 276 (neu), Kostengruppen 300, 400, s. 1.10 Geforderte Leistungen) gefordert. Dabei soll auch die baukonstruktive und gebäudetechnische Grundkonzeption beschrieben und dargestellt werden. Hierzu sind konkrete Aussagen zu folgenden Bauteilen zu machen: – – – Konstruktion, Tragsystem, Ausbau Gebäudehülle (Fassade, Dach) Technische Gebäudeausrüstung (Heizen u. Lüften, Wärmerückgewinnung, Tageslichtnutzung, Beleuchtung)
Für die Baumaßnahme einschließlich der Außenanlagen liegt ein Bedarfsprogramm vor. Für die Umsetzung ist in den Kostengruppen 300 und 400 ein maximaler Baukostenrahmen von insgesamt 983.018,00 Euro (inkl. MwSt.) vorgegeben. Dieser Kostenrahmen ist zwingend einzuhalten. Für die Außenlagen (KG 500) werden Baukosten von insgesamt 255.000,00 Euro (inkl. MwSt.) vorgesehen. Für den Abriss und die Neuverlegung der Medien sind hiervon 156.000,00 Euro (inkl. MwSt.) separat ausgewiesen.
Aufstellung der Gesamtbaukosten nach DIN 276, inkl. MwSt Kostengruppe 100 Kostengruppe 200 Kostengruppe 300 + 400 Kostengruppe 500 Kostengruppe 600 Kostengruppe 700 Gesamtbaukosten (gerundet) inkl. 5% UV 99.000,00 € 983.018,00 € 255.000,00 € 99.000,00 € 312.203,60 € 1.750.000,00 €
Der Neubau soll unter dem Aspekt des energieoptimierten Bauens im Sinne eines innovativen energie- und kosteneffizienten Gebäudekonzepts konzipiert werden. Bei der Planung sind die Kriterien und Anforderungen der EnEV minus 30 Prozent zu berücksichtigen und der Nachweis über die Einhaltung der Primärenergieanforderungen in der weiteren Planung zu erbringen bzw. Ausnahmeregelungen zu belegen. Der Einsatz von regenerativen Energien wird vorausgesetzt. Die Grundlage der Planung öffentlicher Bauten in Deutschland bildet der "Leitfaden Nachhaltiges Bauen 2011", dessen Beachtung verbindlich ist. www.nachhaltigesbauen.de/leitfaeden-und-arbeitshilfen/leitfadennachhaltiges-bauen.html Bei der Entwurfsbearbeitung sind die Planungsprinzipien der Nachhaltigkeit anzuwenden, die eine ausgewogene Beachtung ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte erfordern. Folgende Ziele hinsichtlich der Nachhaltigkeit sind zu berücksichtigen: Sicherstellung eines geringen Energiebedarfs (Gebäude, Anlagentechnik) Optimierung der Tageslichtnutzung
sehr gute akustische Raumeigenschaften und Sprachverständlichkeit langfristige und flexible Nutzungsqualität Kosteneffizienz bei Baukosten Minimierung der Betriebskosten bedarfsgerechte Lüftung Reduktion von Immissionen und Emissionen Kompaktheit (A/V) der Gebäudeform und Zonierung der Nutzungsbereiche hohe thermische Qualität, Fugendichtheit und wärmebrückenfreie Konstruktionen der Gebäudehülle Einsatz von Steuerungs- und Regelungsstrategien Prüfung des Einsatzes solarer Energienutzung (Duschwasser, Heizungsunterstützung, Strom) Schadstofffreiheit und Raumluftqualität
Das Gebäude- und Technikkonzept soll so einfach wie möglich gestaltet und adaptiv zu bedienen sein, um einen optimierten, dauerhaft wirtschaftlichen Betrieb zu gewährleisten. Im Rahmen der weiteren Planung ist gemäß den wasserwirtschaftlichen Grundsätzen ein Konzept zur Regenwasserbewirtschaftung zu entwickeln. Hierbei soll das Niederschlagswasser möglichst vollständig zurückgehalten, über die belebten Bodenschichten versickert oder genutzt werden. Ökologische Planungskriterien Prinzipien des ökologischen Bauens sind in den „Ökologischen Kriterien für Bauwettbewerbe“ beschrieben (Stand Juli 2007, s. Teil 4 Anhang, 4.1.6 Richtlinien als .pdf). Für die Konstruktion und Bauausführung sollen danach nur Materialien und Bauteile zur Anwendung kommen, die hinsichtlich Gewinnung, Transport, Verarbeitung, Funktion und Beseitigung eine hohe Gesundheits- und Umweltverträglichkeit sowie eine hohe Lebensdauer aufweisen.
Gesetz zum Schutz von Denkmalen in Berlin – Denkmalschutzgesetz Berlin (DschG Bln) Bauordnung Berlin und ergänzende Vorschriften BauOBerlin http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/down load/bauen/20070607_bauobln.pdf; Verordnung über Bauvorlagen, bautechnische Nachweise und das Verfahren im Einzelnen (Bauverfahrensverordnung - BauVerfVO) vom 19. Oktober 2006; Baugesetzbuch, Neugefasst v. 23.9.2004 I 2414;zuletzt geändert durch Art. 4 G v. 31.7.2009. § 34 BauGB (unbeplanter Innenbereich) Bundesnaturschutzgesetz, Stand 2009, § 14 BNatSchG
Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) vom 08. August 2008; Verordnung über Arbeitsstätten (ArbStättVO) vom 12. August 2004; Leitfaden für Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen (A-Bau Anhang 2) Leitfaden „Ökologisches Bauen – Anforderungen an Baumaßnahmen“, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin, Abteilung VI, 2007 Hinweise zur Planung und Ausführung von Raumlufttechnischen Anlagen (RLT-Anlagen – Bau 2004) Normen zum Feuerwehrwesen, Bauliche Anlagen, Einrichtungen, organisatorischer Brandschutz (DIN 14092-1, DIN 14092-2), 3. Auflage von November 2007; Gesetz zur Ordnung des Wasserhaushalts (Wasserhaushaltsgesetz - WHG); Berliner Wassergesetz (BWG).
Der weiteren Planung sind zugrunde zulegen die Hinweise vom Arbeitskreis Maschinen- und Elektrotechnik staatlicher und kommunaler Verwaltungen – AMEV. In Betrachtung der sicherheitstechnischen Mindestanforderungen werden die Technischen Regeln Biologische Arbeitsstoffe (TRBA), die Bildschirmarbeitsverordnung, die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV), sowie abgeleitete Maßnahmen aus bereits getätigten Gefährdungsbeurteilungen herangezogen. Es ist organisatorisch sicherzustellen, dass keine wassergefährdenden Stoffe in das Abwassersystem gelangen können ( DIN 1986-3 und WHG). Des weiteren sind die im Anhang aufgeführten Richtlinien zu beachten.
Architektonische Gestaltung – Städtebau / stadträumliche Gestaltung – Architektonische Gestaltung – Baukörper, Gestaltung – Einfügen in die Dorfstruktur – Materialwahl Funktionen – Erschließung (Außen und Innen) – Funktionale Zuordnung – Räumliche Qualität – Raumzuschnitte, Belichtung, Belüftung Realisierbarkeit – Programmerfüllung – Wirtschaftlichkeit von Bau und Betrieb – Denkmalschutz – Genehmigungsfähigkeit
Rettungswagen-Stützpunkt Blankenfelde / Teil 4 Anhang
01_Aufgabenstellung_RTW_Stuetzpunkt.pdf
01_Lageplan_RTW_Stuetzpunkt.pdf (M 1:1000) (vAutoCAD 2000)
02_Arbeitsplan_ RTW_Stuetzpunkt.dwg/dxf
01_Denkmalkarte_ RTW_Stuetzpunkt.pdf 02_FNP_2009_RTW_Stuetzpunkt.pdf 03_Ausschnitt_Arbeitsmodell.pdf 04_Hauptstraße 14_AA_WD.dwg 05_Hauptstraße 14_AA_WD.dxf Bestandsgebäude
01_Raum- und Ausstattungsprogramm_ RTW_Stuetzpunkt.pdf
4.1.5 –
Weitere Planungsunterlagen .pdf-Dateien
01_Baugrundgutachten_ RTW_Stuetzpunkt.pdf 02_Bedarfsprogramm_ RTW_Stuetzpunkt.pdf 03_Bodenbelastungskataster_ RTW_Stuetzpunkt.pdf 04_Kampfmittelbelastung_ RTW_Stuetzpunkt.pdf 05_Leitungsabfrage_Telekom_ITDZ_ RTW_Stuetzpunkt.pdf 06_Leitungsabfrage_ Vattenfall_RTW_Stuetzpunkt.pdf 07_Leitungsabfrage_ Wasserbetrieb_RTW_Stuetzpunkt.pdf 08_Gesetz_und_Verordnungsblatt_RTW_Stuetzpunkt.pdf
4.1.6 4.1.7 4.1.8 –
Richtlinien / Vorschriften als .pdf Richtlinien / Vorschriften im Internet Formblatt Verfassererklärung (pdf-Formular, d.h. Text kann direkt in das Formblatt eingegeben und danach ausgedruckt werden. Das pdf-Formular kann mit dem Acrobat-Reader aber nicht gespeichert werden)
01_Verfassererklaerung_ RTW_Stuetzpunkt.pdf
02_A_formbl_flaechen_raum_funktion_ RTW_Stuetzpunkt.xls
Standorte zur Fotodokumentation Luftbild, Stand 2011 als .jpg-Datei
Die Bilddokumentation ist auf der CD-Rom unter Punkt 4.1.9 zu finden
Internetseite der Freiwilligen Feuerwehr Blankenfelde
http://www.ff-blankenfelde.de/
Internetseite der Platanengrundschule
http://www.platanengrundschule.cidsnet.de/index.html
Internetseite der Kindertagesstätte Schwalbennest
http://www.kitaschwalbennest.de/
Internetseite des Stadtguts Blankenfelde
http://www.stadtgut-blankenfelde.de/wordpress/
Abbildungen Titelbild, Abb. 1 – 4: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Berlin Fotodokumentation: Lars Brink

References: § 33
 § 172
 § 34
 §6
 Art. 4
 § 34
 § 14