Source: http://tennisclub89oberstedten.de/satzung/
Timestamp: 2019-07-20 21:57:38+00:00

Document:
Satzung | Tennisclub 89 Oberstedten
Der Verein führt den Namen “ Tennisclub 89 Oberstedten “ mit dem Zusatz e.V. und hat seinen Sitz in Oberursel/Ts. Oberstedten. Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Bad Homburg v.d.H. eingetragen.
Zweck des Vereins ist, die Ausübung des Tennissports zu ermöglichen und zu fördern.
Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergünstigungen begünstigt werden.
Die Mitglieder der Organe des Vereins sowie mit Aufgaben zur Förderung des Vereins betraute Mitglieder haben gegenüber dem Verein einen Anspruch auf Ersatz der ihnen in Zusammenhang mit ihrer Amtsausübung entstandenen Aufwendungen (§ 670 BGB) im Rahmen der Beschlüsse des Vorstandes und im Rahmen der finanziellen Leistungsfähigkeit des Vereins. Eine Ehrenamtspauschale (§ 3 Nr. 26 a EStG) in Form pauschalen Aufwendungsersatzes oder einer Tätigkeitsvergütung kann geleistet werden. Etwaige Ansprüche müssen bis spätestens zum 1.3. des auf das Jahr der Anspruchsentstehung folgenden Jahres geltend gemacht werden. Ist dies nicht der Fall, sind die Ansprüche verjährt.
§ 4 Mitglieder und ihre Rechte
Vereinsmitglieder können nur natürliche Personen werden. Jugendliche unter 18 Jahren bedürfen der Erlaubnis eines gesetzlichen Vertreters.
Aktive Mitglieder (nehmen am Spielbetrieb des Vereines teil)
Passive Mitglieder (haben eine Spielberechtigung nur als Gastspieler). Ein Wechsel zwischen aktiver und passiver Mitgliedschaft und umgekehrt ist nur nach Vereinbarung mit dem Vorstand möglich. Der Vorstand legt die entsprechenden Richtlinien fest)
Ehrenmitglieder (sind Personen, die sich um den Verein besondere Verdienste erworben haben. Sie haben alle Rechte und Pflichten eines aktiven Mitglieds mit Ausnahme von § 5 Ziff. 3. Sie werden auf Vorschlag des Vorstands von der Mitgliederversammlung mit Dreiviertelmehrheit gewählt.)
Alle Mitglieder, mit Ausnahme Jugendlicher unter 18 Jahren, haben in der Mitgliederversammlung Stimmrecht; sie können, soweit in dieser Satzung nichts anderes bestimmt ist, wählen und gewählt werden.
die Zielsetzung des Vereins zu unterstützen und sein Ansehen zu wahren und zu fördern,
die Satzung und die sonstigen Ordnungen, die sich der Verein durch seine Organe gibt, einzuhalten,
die von der Mitgliederversammlung festgesetzten Jahresbeiträge und sonstigen Sonderzahlungen zu entrichten. Kommt ein Mitglied in Verzug, so erlöschen nach einer in der Beitragsordnung festgesetzten Frist seine Rechte nach § 4 der Satzung. Sie leben mit der Zahlung wieder auf
Zur Aufnahme in den Verein ist ein schriftlicher Antrag an den Vorstand erforderlich.
Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand mit Stimmenmehrheit. Bei Ablehnung des Aufnahmegesuches ist der Vorstand nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.
Mit der Entrichtung der Aufnahmegebühr, des Jahresbeitrags und sonstiger von der Mitgliederversammlung beschlossener Sonderzahlungen tritt die Mitgliedschaft in Kraft.
Kündigung durch das Mitglied. Die Kündigung muß bis zum 30.9. schriftlich zum Ende des Geschäftsjahres gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
Kündigung durch den Verein. Sie kann vom Vorstand aus wichtigem Grund schriftlich gegenüber dem Mitglied erklärt werden
Wichtige Gründe sind insbesondere, wenn ein Mitglied:
sich einer unehrenhaften oder strafbaren Handlung schuldig gemacht hat
das Ansehen oder die Interessen des Vereins in grober Weise verletzt hat
sich grober Verstöße gegen die Mitgliedspflichten schuldig gemacht hatVor der Beschlußfassung über die Kündigung ist dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich gegenüber dem Vorstand zu den Gründen für die beabsichtigte Kündigung zu äußern.Gegen die Kündigung ist innerhalb eines Monats nach Zustellung ein über den Vorstand einzulegender Einspruch beim Ehrenrat zulässig. Der Vorstand hat den Einspruch innerhalb von zwei Wochen an den Ehrenrat weiterzuleiten. Geschieht dies nicht, gilt der Kündigungsbeschluß als nicht erlassen.
Der Ehrenrat hat innerhalb von vier Wochen zu entscheiden. Bis zu seiner Entscheidung ruhen alle Mitgliedschaftsrechte des Gekündigten. Mit dem Spruch des Ehrenrats ist die Entscheidung innerhalb des Vereins endgültig.
Die Mitgliederversammlung setzt sich aus allen stimmberechtigten Mitgliedern des Vereins zusammen. Jugendliche Mitglieder unter 18 Jahren sind ohne Stimmrecht teilnahme-berechtigt. Sie haben jedoch ein Vorschlagsrecht für die Wahl des Jugendwarts.
Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorsitzenden des Vorstandes, im Verhinderungsfalle durch den stellvertretenden Vorsitzenden, durch Aushang oder durch Bekanntmachung in ortsüblicher Weise unter Angabe der Tagesordnung einberufen.
Die Einladung erfolgt schriftlich mindestens 4 Wochen vor dem vorgesehenen Versammlungstermin.
Anträge zur Tagesordnung müssen von den Mitgliedern mindestens 2 Wochen vor dem Versammlungstermin schriftlich beim Vorstand eingereicht werden.
Für die Entlastung und die Neuwahl von Vorstandsmitgliedern wählt die Mitgliederversammlung einen Versammlungsleiter.
In jedem Jahr muß innerhalb von 3 Monaten nach Ablauf des Geschäftsjahres eine Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) einberufen werden. Ihr obliegt insbesondere:
die Entgegennahme der Geschäftsberichte des Vorstandes,
die Beratung und Genehmigung der Planungen für das neue Geschäftsjahr, insbesondere des Haushaltsplans,
die Genehmigung der Vorschläge des Vorstands zur Höhe der von den Mitgliedern zu leistenden Aufnahmegebühren und Jahresbeiträge,
die Festsetzung der von den Mitgliedern für den Club zu leistenden Arbeitsstunden,
die Festsetzung von Sonderzahlungen,
die Wahl der Mitglieder des Ehrenrats.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung wird innerhalb von 4 Wochen vom Vorstand einberufen, wenn er es für erforderlich hält oder wenn mindestens ein Fünftel der stimmberechtigten Mitglieder des Vereins dies unter Angabe des Zwecks schriftlich beim Vorstand beantragt.
Die Mitgliederversammlung faßt ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
Für Satzungsänderungen ist eine Dreiviertelmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich. Sie können nur beschlossen werden, wenn sie auf der Tagesordnung aufgeführt und den Mitgliedern mit der Einladung zur Mitgliederversammlung im Wortlaut bekanntgemacht sind.
Über die Mitgliederversammlung und deren Beschlüsse ist ein Protokoll anzufertigen, das gemäß § 20 vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen und bei den Vereinsunterlagen zu verwahren ist.
Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Kassierer und mindestens 3 weiteren Mitgliedern.
Zur gerichtlichen und außergerichtlichen Vertretung des Vereins sind der 1. und der stellvertretende Vorsitzende gemeinsam berechtigt. Ist einer der beiden verhindert, so handelt der Andere zusammen mit dem Kassierer.
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Bis zur Neuwahl bleibt der gewählte Vorstand im Amt, Wiederwahl ist zulässig.
Die Wahl des Vorsitzenden des Vorstands, des stellvertretenden Vorsitzenden und die des Kassierers findet in getrennten Wahlgängen statt. Gewählt ist, wer die meisten Stimmen erhält.
Die weiteren Mitglieder des Vorstands können durch Blockwahl bestimmt werden. Ihre Aufgabenbereiche gibt der Vorstand den Mitgliedern mit der Einladung zur Mitgliederversammlung bekannt.
Vorschläge für die jeweilige Wahl erfolgen entweder vor der Mitgliederver-sammlung schriftlich oder aus der Mitte der Versammlung.
Sofern aus der Versammlung kein Widerspruch erhoben wird, kann die Wahl aller Vorstandsmitglieder durch Handzeichen erfolgen, anderenfalls erfolgt die Wahl geheim.
Bei Stimmengleichheit wird die Wahl einmal wiederholt. Bei erneuter Stimmengleichheit gilt der Vorschlag als abgelehnt.
Kommt die Wahl des Vorstands ganz oder teilweise nicht zustande, so ist für die Fortführung der Wahl binnen eines Monats eine außerordentliche Mitgliederversammlung anzuberaumen.
Der Vorstand führt alle anfallenden Geschäfte des Vereins im Rahmen des Haushaltsplans.
Für die Jahreshauptversammlung bereitet der Vorstand die Planungen für das anstehende Geschäftsjahr vor. Er erstellt insbesondere den Entwurf des Haushaltsplans für das neue Geschäftsjahr.
Der Vorstand legt die Rechte der Mitglieder hinsichtlich des Spielbetriebes in einer Spielordnung nieder.Die Zahlungsmodalitäten für Beiträge, Aufnahmegebühren und Sonderzahlungen werden vom Vorstand im Rahmen der Vorgaben der Mitgliederversammlung [vergl. § 10, Buchst. f) und g)], in einer Beitragsordnung festgelegt.
Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mehr als die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend sind.
Soweit die Satzung nichts anderes vorsieht, faßt der Vorstand seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so kann der verbleibende Vorstand für den Ausgeschiedenen bis zu der erforderlichen Wahl durch die nächste Mitgliederversammlung ein Ersatzvorstandsmitglied benennen. Dieses ist nicht zur Vertretung des Vereins berechtigt.
Der Vorstand legt den nach Einzelpositionen gegliederten Haushaltsplan vor.
Die Ausgabenpositionen des Haushaltsplans sind untereinander deckungsfähig, sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes entscheidet.
Für Kredite legt die Jahreshauptversammlung nach Vorschlag des Vorstands einen Kreditrahmen fest.
Es wird ein fünfköpfiger Ehrenrat gewählt. Er schlichtet Streitfälle im Vereinsgeschehen. Der Ehrenrat wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 3 Jahren gewählt. Vorstandsmitglieder können nicht gleichzeitig Mitglieder des Ehrenrats sein.
Der Ehrenrat ist auch zuständig für Berufungen gemäß § 7b) der Satzung.
Der Ehrenrat ist beschlußfähig, wenn mindestens drei der Ehrenräte anwesend sind.
Der Ehrenrat gibt sich eine Geschäftsordnung.
Auf jeder Jahreshauptversammlung wählt die Mitgliederversammlung einen Rechnungsprüfer für eine Amtsdauer von zwei Jahren. Gleichzeitig scheidet ein Rechnungsprüfer nach Beendigung seiner zweijährigen Amtsperiode aus. Damit sind immer zwei Rechnungsprüfer im Amt.
Eine direkte Wiederwahl ist nur einmal möglich. Rechnungsprüfer dürfen nicht Vorstandsmitglieder sein.
Aufgabe der Rechnungsprüfer ist es, den Jahresabschluß des Vereins auf dessen Ordnungsmäßigkeit zu prüfen. Außerdem stellen sie fest, ob der Haushaltsplan des abgelaufenen Geschäftsjahres eingehalten wurde.
Zu Beanstandungen muß der Vorstand vor der Mitgliederversammlung Stellung nehmen.
Über die Sitzung aller Organe ist ein Protokoll zu führen, das mindestens den Wortlaut der gefaßten Beschlüsse und die jeweiligen Abstimmungsergebnisse beinhaltet. Das Protokoll ist vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen. Es ist bei den Vereinsunterlagen zu verwahren.
Die Auflösung oder Aufhebung des Vereins kann nur durch eine zu diesem Zweck einberufene Mitgliederversammlung beschlossen werden, bei der mindestens zwei Drittel der stimmberechtigten Mitgliedern anwesend sein müssen. Sollte die erforderliche Anzahl von Mitgliedern nicht erscheinen, so ist binnen vierzehn Tagen eine weitere Versammlung abzuhalten, in der ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder entschieden wird.
Für den Auflösungsbeschluß ist eine Mehrheit von dreiviertel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
Im Falle der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder für den Fall des Verlustes der Gemeinnützigkeit im Sinne der Abgabenordnung, fällt das Vermögen des Vereins an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft, die das Vermögen ausschließlich für die Förderung des Tennissports verwendet.
Gerichtsstand für alle Vereinsangelegenheiten ist Bad Homburg v.d.H.
Der Vorstand ist ermächtigt, die durch Gesetz oder behördliche Anordnung erforderlich werdenden Änderungen der Satzung vorzunehmen. Die Mitgliederversammlung ist zu informieren.

References: § 4
 § 5
 § 4
 § 20
 § 10
 § 7