Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=MDR%202006,%20334
Timestamp: 2018-10-23 00:16:37+00:00

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Rechtsprechung: MDR 2006, 334 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG Celle, 10.08.2005
BGB §§ 1617 a Abs. 2, 1617 b
Zulässigkeit der Einbenennung des Kindes nach dem Tod des allein sorgeberechtigten Elternteils; Analoge Anwendung des § 1617a Abs. 2 BGB; Interesse des Kindes an seiner namensmäßigen Integration in die Familie; Vorrang des Grundsatzes der Namenskontinuität
Keine Namenserteilung durch nicht-ehelichen und zuvor nicht-sorgeberechtigten Vater nach Tod der Kindesmutter
Voraussetzungen und Grenzen der Analogie am Beispiel des (Familien-)Namensrechts
BGB § 1617a Abs. 2 § 1617b
Familienrecht - Namensgebungsrecht des unehelichen Vaters nach Tod der Mutter
§§ 1617 a Abs. 2, 1617 b BGB
Kann der unverheiratete sorgeberechtigte Vater dem Kind nach dem Tod der Mutter seinen Namen erteilen?; Allgemeines Zivilrecht, Familienrecht
Mutter eines nichtehelichen Kindes gestorben - Vater erhält das Sorgerecht und möchte den Familiennamen des Kindes ändern
Familienrecht - Namensänderung nach Tod der Mutter?
Zur Namensänderung eines nichtehelichen Kindes - Nichtehelicher Vater kann dem Kind nicht seinen Namen geben
123recht.net (Pressemeldung, 19.10.2005)
Namenswechsel für Kind nach Tod der Mutter verboten
Namenserteilung - Namensänderung des nichtehelichen Kindes
Zusammenfassung von "Die nichteheliche Lebensgemeinschaft - Eine Standortbestimmung anhand der Rechtsprechung" von DirAG i. R. Heinrich Reinecke, original erschienen in: NWB 2006, 3551 - 3568.
NJW 2005, 3498
FamRZ 2005, 1984
Mit dem Wechsel von der alleinigen zur gemeinsamen Sorge geht gleichsam die Möglichkeit Hand in Hand, den Geburtsnamen des Kindes an die neue Sorgerechtssituation anzupassen (Senatsbeschluss vom 10. August 2005 - XII ZB 112/05 - FamRZ 2005, 1984, 1985).
Das Kind muss danach im Moment der Erteilung noch einen Namen nach § 1617a Abs. 1 BGB tragen (…MünchKommBGB/v. Sachsen Gessaphe § 1617a Rn. 15;… Bamberger/Roth/Enders, BGB 2. Aufl. 2008, § 1617a Rn. 7; Fachausschuss des Bundesverbandes der Deutschen Standesbeamtinnen und Standesbeamten StAZ 2005, 49; BGH NJW 2005, 3498 = Fam RZ 2005, 1984 = StAZ 2005, 357, dort hat der BGH entschieden, dass das geltende Recht es selbst dem Vater, der mit der allein sorgeberechtigten Mutter nicht verheiratet war und nach deren Tod die Sorge für das Kind erlangt, nicht gestattet, dem Kind seinen Namen zu erteilen).
Abschließend sei auf die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vom 10.8.2005 NJW 2005, 3498) hingewiesen, wonach es das Bürgerliche Recht demjenigen Elternteil, der das Sorgerecht infolge des Todes des bisher allein sorgeberechtigten anderen Elternteils erwirbt, nicht gestattet, dem Kind seinen Namen zu erteilen.

References: § 1617
 § 1617
 § 1617
 § 1617
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 § 1617
 BGH 
 BGH