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Timestamp: 2019-12-14 20:50:53+00:00

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§ 11 Verbraucherinsolvenz- und Restschuldbefreiungsverfa ... / b) Bestellung des Treuhänders für die Wohlverhaltensphase
Rz. 220 Im Ankündigungsbeschluss zur RSB, der nach § 289 Abs. 2 Satz 3 InsO zusammen mit dem Beschluss über die Aufhebung des Insolvenzverfahrens öffentlich bekannt gemacht werden muss, bestellt das Insolvenzgericht den Treuhänder für die Wohlverhaltensphase, bei dem es sich im vereinfachten Insolvenzverfahren regelmäßig um den bereits nach § 313 InsO bestellten Treuhänder h...mehr
Offenlegung: Chancen und Risiken für Unternehmen aus der ... / 3.1 Aktuelle und potenzielle Anteilseigner
Aktuelle Anteilseigner Die Veröffentlichung von Rechnungslegungsdaten erbringt gegenüber den aktuellen Anteilseignern keine Veränderung, da diese ohnehin in Abhängigkeit von der konkreten Rechtsform mehr oder weniger stark gesetzlich zugesicherte Einblicksrechte in die Unternehmensdaten haben. Spätestens zur Gesellschafterversammlung, auf der der Beschluss über die Gewinnvert...mehr
§ 18 Haftungsfragen und Insolvenzdelikte / g) Fragen der Verjährung
Rz. 52 Zur Frage, wann mögliche Ansprüche wegen der Verletzung insolvenzspezifischer Pflichten verjähren, trifft § 62 InsO spezielle Regelungen, die verhindern sollen, dass sich ein Verwalter noch nach vielen Jahren mit Ersatzansprüchen auseinandersetzen muss., Die Norm erklärt die allgemeinen Regelungen über die regelmäßige Verjährung nach dem BGB für anwendbar. Fristbeginn...mehr
Offenlegung: Chancen und Risiken für Unternehmen aus der ... / 3.3 Aktuelle und potenzielle Mitarbeiter
Im Gegensatz zu den Kapitalgebern haben Mitarbeiter ein persönliches Interesse an Informationen über die wirtschaftliche Lage ihres Unternehmens, gleichzeitig aber auch i. d. R. deutlich geringere Kenntnisse hinsichtlich der Auswertungsmöglichkeiten des Jahresabschlusses. Konkret besteht das potenzielle Interesse an Jahresabschlussdaten für Mitarbeiter in den Feldern Arbeits...mehr
Offenlegung: Chancen und Risiken für Unternehmen aus der ... / 3.5 Aktuelle und potenzielle Kunden und Lieferanten
Große Kunden und Lieferanten können den Jahresabschluss nutzen, um sich ein Bild vom Geschäftspartner zu machen. Es wird in diesem Zusammenhang auch vom Jahresabschluss als Visitenkarte des Unternehmens gesprochen. In einigen Branchen, wie etwa in der Automobilindustrie oder bei Fastfood-Ketten, ist es inzwischen üblich, dass sich die Lieferanten einem eigenen Ratingprozess ...mehr
§ 11 Verbraucherinsolvenz- und Restschuldbefreiungsverfa ... / a) Entlassung des Treuhänders
Rz. 236 Die Entlassung des Treuhänders in der Wohlverhaltensphase kann abweichend von § 59 Abs. 1 Satz 2 InsO nach § 292 Abs. 3 Satz 2 InsO von jedem einzelnen Insolvenzgläubiger beantragt werden. Der Schuldner selbst hat kein Recht, einen Entlassungsantrag zu stellen; er kann allenfalls Aufsichtsmaßnahmen gegen den Treuhänder, die von Amts wegen ergriffen werden müssen, anr...mehr
Offenlegung: Chancen und Risiken für Unternehmen aus der ... / 3.7 Öffentlichkeit
Allgemeine Öffentlichkeit steigend Die allgemeine Öffentlichkeit hat über die dargestellten begründeten Interessen der einzelnen Adressaten des Abschlusses nur ein generelles Informationsbedürfnis, was auch in dem schon im Jahr 2000 erweiterten Kreis antragsberechtigter Personen auf jedermann deutlich wurde. Dies führte jedoch entgegen der Vermutung bei Einführung der Verschä...mehr
§ 2 Das Insolvenzverfahren / 1. Unterbrechung von Gerichtsverfahren mit Insolvenzeröffnung (§ 240 ZPO)
Rz. 86 Da der Schuldner mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens die Prozessführungsbefugnis verliert, sind gem. § 240 Satz 1 ZPO Gerichtsverfahren, die die Masse betreffen, kraft Gesetzes mit den Wirkungen des § 249 ZPO unterbrochen, bis sie nach den Regelungen der InsO aufgenommen werden. Entsprechendes gilt gem. § 240 Satz 2 ZPO bei Anordnung einer starken vorläufigen Insolv...mehr
Offenlegung: Chancen und Risiken für Unternehmen aus der ... / 3.2 Aktuelle und potenzielle Fremdkapitalgeber
Bei den Fremdkapitalgebern haben die Kreditinstitute im Vergleich zu anderen Gläubigergruppen, wie z. B. Lieferanten, Mitarbeiter (Pensionsansprüche), Kunden (Garantieansprüche) und viele mehr, eine Sonderstellung. Durch das Kreditwesengesetz sowie aus eigenem wirtschaftlichem Interesse bestehen diese i. d. R. auf der Überlassung der Jahresabschlüsse bei Kreditverhandlungen ...mehr
Offenlegung: Chancen und Risiken für Unternehmen aus der ... / 3.4 Aktuelle und potenzielle Konkurrenten
Das größte Risiko der Offenlegung wird in Gestalt der Interessen der aktuellen und potenziellen Konkurrenten gesehen. Durch den Ausweis hoher Umsatz- oder Eigenkapitalrenditen könnten Nachahmer auf den Markt drängen und dabei die Margen verringern. Diese Sichtweise ist jedoch kritisch zu hinterfragen. Relevante Informationen kaum ersichtlich So ist fraglich, welche relevanten ...mehr
§ 3 Der Insolvenzverwalter / II. Verfügungsbeschränkungen (§§ 23 – 25 InsO)
Rz. 82 Nur dann, wenn die Verfügungsbefugnis des Insolvenzschuldners allgemein beschränkt wird und mithin ein sog. starker vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt wurde, bedarf es einer öffentlichen Bekanntmachung nach § 9 InsO. Dies ist als notwendige Information an den Geschäftsverkehr erforderlich, um v.a. einer befreienden Leistung an den Insolvenzschuldner i.S.d. § 82 I...mehr
§ 1 Grundlagen des Insolvenzrechts / 1. Aufgaben des Sachverständigen im Insolvenzeröffnungsverfahren
Rz. 93 Die Bestellung eines Sachverständigen im Insolvenzeröffnungsverfahren kommt nicht nur in Verfahren mittleren und größeren Umfangs in Betracht, sondern auch in den Fällen, in denen das Gericht nur in geringem Umfang über die Vermögensverhältnisse des Schuldners informiert ist. Auf die Angaben des Schuldners darf sich das Gericht nicht ohne Weiteres verlassen. Vielmehr ...mehr
§ 9 Eigenverwaltung / cc) Mitwirkung des Gläubigerausschusses (§ 276 InsO)
Rz. 126 Der Schuldner hat die Zustimmung des Gläubigerausschusses einzuholen, wenn er Rechtshandlungen vornehmen will, die für das Insolvenzverfahren von besonderer Bedeutung sind; die §§ 160 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 sowie § 161 Satz 2 und § 164 InsO gelten insoweit entsprechend. § 276 InsO stellt somit klar, dass der eigenverwaltende Schuldner über keine weiter gehenden Befugn...mehr
§ 3 Der Insolvenzverwalter / VIII. Akteneinsichtsrecht
Rz. 47 Der Insolvenzverwalter legt für jedes Verfahren papiergebundene Akten an. Insb. sammeln sich dort auch wichtige Geschäftsunterlagen des Schuldners wie Verträge mit Versicherern und Anstellungsverträge von leitenden Mitarbeitern, Gesellschaft(er)sverträge, Darlehens-, Miet-, Leasing- und Lizenzverträge, vom schuldnerischen Unternehmen im Wege der Erfüllungswahl (103 In...mehr
§ 14 Steuerrecht in der Insolvenz / A. Überblick
§ 5 Insolvenzmasse / II. Verwertung des Sicherungsguts und Realisierung des Absonderungsrechts
Rz. 228 Absonderungsrechte können an dem unbeweglichen Vermögen (§ 49 InsO), durch Pfandrecht (§ 50 InsO) und als sonstige Sicherungsrechte (§ 51 InsO) begründet werden. Rz. 229 Die Realisierung der Absonderungsrechte nach § 49 InsO an dem unbeweglichen Vermögen erfolgt nach Maßgabe des ZVG im Wege der Zwangsverwaltung bzw. im Wege der Zwangsversteigerung. Die Geltendmachung ...mehr
Offenlegung: Chancen und Risiken für Unternehmen aus der ... / 2.1 Begründung der Offenlegungspflichten bei Kapitalgesellschaften und Personengesellschaften nach § 264 a HGB
Die zentrale und einfachste Begründung für die Offenlegungspflichten resultiert aus der Verknüpfung von Haftungsbeschränkung und Publizität. Der deutsche und europäische Gesetzgeber sind der Auffassung, dass derjenige, der sich einer Rechtsform bedient, die sein unternehmerisches Risiko auf das eingesetzte Eigenkapital beschränkt, auf der anderen Seite akzeptieren muss, dass...mehr
§ 16 Vergütung der Verfahrensbeteiligten / a) Regelmäßige Vergütung nach Stunden gem. § 17 Abs. 1 InsVV
Rz. 288 § 17 Abs. 1 InsVV n.F. entspricht § 17 InsVV a.F. Trotz der vielfältigen Kritik an der Angemessenheit eines Stundensatzes von 35 bis 95 EUR wollte der Gesetzgeber diese Vorschrift nicht ändern. Diese Stundensätze von 35 und 95 EUR stellen jedoch nur die regelmäßige Vergütung dar, wobei nach § 17 Abs. 1 Satz 2 InsVV der Umfang und die Tätigkeit der Gläubigerausschussm...mehr
Blersch/Goetsch/Haas, InsO, ArbnErfG § 27 Insolvenzverfahren / 4. Sonstige Ansprüche
Rn 25 § 27 ArbnErfG enthält nicht zu sämtlichen im Verhältnis zwischen Arbeitnehmererfinder und Insolvenzverwalter bestehenden Ansprüchen Regelungen. Namentlich werden Auskunfts- und Rechnungslegungsansprüche von ihm nicht erfasst. Insoweit ist auf allgemeine Rechtsgrundsätze zurückzugreifen. Das soll beispielsweise zur Konsequenz haben, dass ein Insolvenzverwalter einem Glä...mehr
AGS 3/2017, Verfahrenswert im unterhaltsrechtlichen Stuf ... / 3 Anmerkung
Man mag es kaum glauben, dass ein deutsches Obergericht immer noch Zweifel daran hat, dass bei einem Stufenantrag der höhere Wert gilt. Man muss auch die Beschlussgründe mehrmals lesen, um zu verstehen, welche wirren Gedankengänge das OLG hier verfolgt. Der Gesetzeswortlaut des § 38 FamGKG ist völlig eindeutig: § 38 FamGKG (Stufenantrag) Wird mit dem Antrag auf Rechnungslegung...mehr
AGS 3/2017, Verfahrenswert im unterhaltsrechtlichen Stuf ... / 2 Aus den Gründen
Die im eigenen Namen eingelegte Beschwerde der Verfahrensbevollmächtigten ist statthaft gem. §§ 59 Abs. 1 S. 1 FamGKG, 32 Abs. 2 S. 1 RVG und auch sonst zulässig, hat in der Sache aber keinen Erfolg. Das AG hat im Ergebnis zutreffend allein den Wert des Auskunftsanspruchs berücksichtigt. 1. Die Frage, wie der Verfahrenswert des in einem Stufenverfahren in Familienstreitsachen...mehr
Bilanzänderung und Bilanzberichtigung / 2.3.1 Grundlagen
Rz. 19 Ein Jahresabschluss ist fehlerhaft, wenn er objektiv unrichtig ist und die Gesellschaft im Zeitpunkt der Abschlussfeststellung bei pflichtgemäßer und gewissenhafter Prüfung die Unrichtigkeit hätte erkennen müssen. Spätere lediglich wertaufhellende Umstände machen den Jahresabschluss dagegen nicht fehlerhaft. Eine Bilanzberichtigung als handelsrechtlicher Unterfall der...mehr
Fast Close: Schnelle und präzise Jahresabschlusserstellu ... / 1 Anforderungen und Fast Close
Höhere ­Anforderungen in der Rechnungslegung Die neuen internationalen Rahmenbedingungen (SOX, IFRS) stellen neue, höhere Anforderungen an Perioden- und Jahresabschlüsse: schnellere und effizientere Durchführung der Abschlussarbeiten, Prozesskonsistenz, zentrales Prozessmonitoring, Prozessdokumentation, Ergebnissicherung, höhere Transparenz sowie Unterstützung von Compliance und Cor...mehr
Funktions- und Risikoanalyse / 2 Durchführung der F&R-Analyse
Das Ziel einer F&R-Analyse ist, anhand von Interviews sowie konzerninternen Unterlagen und Informationen zu erfahren und zu dokumentieren, welche Funktionen beide Parteien ausüben, welche Partei die maßgeblichen Entscheidungen tatsächlich trifft, welche Risiken beide Parteien tragen, welche Partei die Risiken tatsächlich kontrolliert, welche Partei ein Risiko wirtschaftlich trage...mehr
Controller und andere Finance-Experten als Mitglieder vo ... / 4.2 Geschäfte von grundlegender Bedeutung
Ergänzend legt der Deutsche Corporate Governance Kodex in Punkt 3.3 fest, dass für Geschäfte von grundlegender Bedeutung Zustimmungsvorbehalte zugunsten des Aufsichtsrats bestehen. Hierzu gehören Entscheidungen oder Maßnahmen, die die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage des Unternehmens wesentlich verändern. Entsprechende Klauseln sind nur wirksam, wenn der Unternehmensleit...mehr
Harmonisierung des externen und des internen Rechnungswe ... / 5 Literaturhinweise
Freygang/Geltinger, Harmonisierung des internen und externen Rechnungswesens in der BayernLB, in Jelinek/Hannich, Wege zur effizienten Finanzfunktion in Kreditinstituten, S. 179–198, 2009. Haaker, Konvergenz des internen und externen Rechnungswesens, in Haaker, Potential der Goodwill-Bilanzierung nach IFRS für eine Konvergenz im wertorientierten Rechnungswesen, S. 145–160, 20...mehr
Harmonisierung des externen und des internen Rechnungswe ... / 1.1.1 Die betriebswirtschaftliche Betrachtung sowie externe Vorschriften
Internationalisierte Standards Seit Jahren wird eine Annäherung von Rechnungslegung und Controlling durch die Veränderungen der externen Vorschriften forciert. Die Entwicklungen von IFRS, BilMoG, Basel II und III legen nahe, dass eine strikte Trennung nicht mehr zeitgemäß ist. So bietet die Rechnungslegung nach IFRS bzw. US-GAAP die Möglichkeit, annähernd gleiche Kenngrößen b...mehr
Harmonisierung des externen und des internen Rechnungswe ... / 4 Fazit
Als Fazit lassen sich die folgenden Punkte nennen: Die Vorschriften der externen Rechnungslegung unterstützen eine Annäherung an das interne Reporting, trennende Aspekte bleiben aber weiterhin erhalten. Die Zusammenführung und Harmonisierung des externem und internem Berichts-und Rechnungswesens besteht nicht nur aus dem Abgleich der Berichtsinhalte; es ist ebenfalls das Targe...mehr
Harmonisierung des externen und des internen Rechnungswe ... / 1.2.7 Grenzen der Harmonisierung
Komplette Harmonisierung selten möglich Die Harmonisierung der Datenstrukturen stößt spätestens dort an ihre Grenzen, wo aufgrund von Rechnungslegungsvorschriften unterschiedliche Inhalte gefordert werden. Daher wird eine vollständige Konvergenz zwischen internem und externem Rechnungswesen eher die Ausnahme bleiben, da hierzu auf eine vollständig vereinheitlichte Datenbasis ...mehr
1 Einleitung Rz. 1 Die International Financial Reporting Standards (IFRS), bis 2001 nur als International Accounting Standards (IAS) bezeichnet, gewinnen mit dem gegenüber dem HGB einzigen Zweck der Versorgung von Investoren und Gläubigern mit entscheidungsnützlichen Informationen über das abgebildete Unternehmen seit den 1990er Jahren in Deutschland zunehmend an Bedeutung. D...mehr
Rz. 8 Zweck der internationalen Rechnungslegung gemäß IFRS ist einzig die Regelung von Informationsinteressen zwischen Management und Investoren. Der IFRS-Jahresabschluss hat damit keine Ausschüttungs- oder Steuerbemessungsfunktion, sondern dient der Bereitstellung von zeitgerechten Informationen über die wirtschaftliche Lage des Unternehmens, um die Transparenz und Vergleic...mehr
Rechnungslegung nach IFRS / 4.2.1 Bilanz
4.2.1.1 Gliederung Rz. 29 Die Vorschriften des IASB enthalten keine verbindlichen und rechtsformspezifischen Gliederungsvorschriften für die Bilanz, wie sie aus § 266 HGB und § 330 HGB bekannt sind. Es werden lediglich Mindestanforderungen an die Gliederung der Bilanz gerichtet. So soll die Darstellung dazu geeignet sein, das Verständnis der Vermögens- und Finanzlage des Unte...mehr
Rechnungslegung nach IFRS / 4.3 Wertbegriffe
4.3.1 Anschaffungskosten (cost of purchase) Rz. 46 In den IFRS existiert kein einheitlicher Bewertungsmaßstab, der für alle Bilanzpositionen verbindlich ist. Vielmehr werden im Rahmenkonzept als Bewertungskategorien angeführt (RK 4.55): Historische Anschaffungs- oder Herstellungskosten (historical cost), Tageswert/Wiederbeschaffungskosten (current cost), Veräußerungswert/Erfüllu...mehr
Rechnungslegung nach IFRS / 4.2.1.2 Definitionen
4.2.1.2.1 Vermögenswert (asset) Rz. 33 Nach den Rahmenkonzept besteht eine Ansatzpflicht für Vermögenswerte (assets), wenn es sich um eine in der Verfügungsmacht des Unternehmens stehende Ressource, die ein Ergebnis von Ereignissen der Vergangenheit darstellt, aus der ein künftiger wirtschaftlicher Nutzenzufluss zu erwarten ist, handelt (RK 4.4(a)) sowie die Wahrscheinlichkeit ...mehr
6.1 Eigenkapital (equity) Rz. 101 Das Eigenkapital ist als Differenz von assets und liabilities definiert. Es umfasst damit sowohl das Nennkapital als auch Rücklagen jeglicher Art. Rz. 102 Die Zuordnung eines Postens zum Eigen- oder Fremdkapital ist davon abhängig, ob der einzelne Kapitalgeber eine Rückforderungsmöglichkeit seiner zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel h...mehr
Rechnungslegung nach IFRS / 4 Inhalte des Jahresabschlusses
4.1 Abschlussbestandteile Rz. 27 Der Jahresabschluss gemäß IFRS setzt sich aus folgenden Bestandteilen zusammen: Bilanz, Gesamtergebnisrechnung (ggf. weiter unterteilt in Gewinn- und Verlustrechnung sowie sonstiges Ergebnis), Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie erläuternde Anhangangaben. Zusätzlich ist eine Bilanz z...mehr
Rechnungslegung nach IFRS / 6.2 Schulden (liability)
6.2.1 Rückstellungen (provision) Rz. 104 Eine Rückstellung ist eine Schuld, die hinsichtlich Fälligkeit oder Höhe ungewiss ist. Die Verpflichtung des Unternehmens kann rechtlicher oder faktischer Art sein. Während eine rechtliche Verpflichtung aus einem Vertrag (privatrechtliche Grundlage) oder einem Gesetz (öffentlich-rechtliche Grundlage) resultiert, handelt es sich bei ein...mehr
Rechnungslegung nach IFRS / 4.2 Gliederungsgrundsätze
4.2.1 Bilanz 4.2.1.1 Gliederung Rz. 29 Die Vorschriften des IASB enthalten keine verbindlichen und rechtsformspezifischen Gliederungsvorschriften für die Bilanz, wie sie aus § 266 HGB und § 330 HGB bekannt sind. Es werden lediglich Mindestanforderungen an die Gliederung der Bilanz gerichtet. So soll die Darstellung dazu geeignet sein, das Verständnis der Vermögens- und Finanzl...mehr
Rechnungslegung nach IFRS / 4.2.2 Gesamtergebnisrechnung
4.2.2.1 Gliederung Rz. 37 Ein vollständiger Abschluss nach IFRS beinhaltet auch eine Gesamtergebnisrechnung (Statement of comprehensive income). Im Ergebnis besteht für die Gesamtergebnisrechnung die Wahl zwischen 2 Formaten: one statement approach: Eine Gesamtergebnisrechnung, in der sowohl die GuV-wirksamen Erträge und Aufwendungen als auch die nicht in der GuV-Rechnung berü...mehr
Rechnungslegung nach IFRS / 4.2.2.2 Definitionen
4.2.2.2.1 Erträge (income) Rz. 40 Erträge (income) sind nach RK 4.25(a) Zuwächse an wirtschaftlichen Vorteilen einer Berichtsperiode aufgrund von Zuflüssen oder Wertsteigerungen von Vermögenswerten oder der Abnahme von Verbindlichkeiten, die das Eigenkapital erhöhen. Diese Definition wird aber im Rahmenkonzept noch weiter aufgespalten. Erträge sind nach RK 4.29 sowohl die Ein...mehr

References: § 289
 § 313

§ 18
 § 62

§ 11
 § 59
 § 292

§ 2
 § 240
 § 249
 § 240

§ 3
 § 9
 § 82

§ 1

§ 9
 § 161
 § 164
 § 276

§ 3

§ 14

§ 5
 § 49
 § 264

§ 16
 § 17
 § 17
 § 17
 § 17
 § 27
 § 27
 § 38
 § 38
 § 266
 § 330
 § 266
 § 330