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Timestamp: 2018-10-23 05:34:29+00:00

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StoffBilV Stoffstrombilanzverordnung
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§ 4 Ermittlung der dem Betrieb zugeführten Nährstoffmengen an Stickstoff und Phosphor
§ 5 Ermittlung der vom Betrieb abgegebenen Nährstoffmengen an Stickstoff und Phosphor
§ 6 Erstellung und Bewertung der betrieblichen Stoffstrombilanzen
Anlage 1 (zu § 4 Absatz 2 Satz 3 und 4 und § 5 Absatz 2 Satz 2 Nummer 2) Stickstoff- und Phosphor-/Phosphatgehalte in pflanzlichen und tierischen Erzeugnissen, Futtermitteln, Saatgut einschließlich Pflanzgut und Vermehrungsmaterial, landwirtschaftlichen Nutztieren sowie Stickstoffzufuhr durch Leguminosen
Anlage 2 (zu § 6 Absatz 1 und 3 und § 7 Absatz 1 Nummer 3) Jährliche betriebliche Stoffstrombilanz für Stickstoff (N) oder Phosphor (P) / Phosphat (P2O5)
Anlage 3 (zu § 6 Absatz 1 bis 3 und § 7 Absatz 1 Nummer 3) Dreijährige betriebliche Stoffstrombilanz gleitende Mittelwerte für Stickstoff und Phosphor
Anlage 4 (zu § 6 Absatz 2 Satz 2 Nummer 2) Ermittlung des für den Betrieb zulässigen Bilanzwertes für Stickstoff
(1) Diese Verordnung regelt zur näheren Bestimmung der Anforderungen an die gute fachliche Praxis beim Umgang mit Nährstoffen im Sinne des § 11a Absatz 1 des Düngegesetzes die näheren Vorschriften über die nach § 11a Absatz 2 des Düngegesetzes zu erstellende betriebliche Stoffstrombilanz.
viehhaltende Betriebe, die die in Nummer 1 festgesetzten Schwellenwerte unterschreiten, wenn dem Betrieb im jeweiligen Bezugsjahr nach § 3 Absatz 2 Satz 3 außerhalb des Betriebs anfallender Wirtschaftsdünger zugeführt wird, und
Betriebe, die eine Biogasanlage unterhalten und mit einem viehhaltenden Betrieb nach Nummer 1 oder Nummer 2 in einem funktionalen Zusammenhang stehen, wenn dem Betrieb im jeweiligen Bezugsjahr nach § 3 Absatz 2 Satz 3 Wirtschaftsdünger aus diesem Betrieb oder sonst außerhalb des Betriebs anfallender Wirtschaftsdünger zugeführt wird.
(3) Ab dem 1. Januar 2023 gilt diese Verordnung auch für
Betriebe, die die in Nummer 1 festgesetzten Schwellenwerte unterschreiten, wenn dem Betrieb im jeweiligen Bezugsjahr nach § 3 Absatz 2 Satz 3 außerhalb des Betriebs anfallender Wirtschaftsdünger zugeführt wird, und
Betriebe, die eine Biogasanlage unterhalten und mit einem Betrieb nach Nummer 1 oder Nummer 2 in einem funktionalen Zusammenhang stehen, wenn dem Betrieb im jeweiligen Bezugsjahr nach § 3 Absatz 2 Satz 3 Wirtschaftsdünger aus diesem Betrieb oder sonst außerhalb des Betriebs anfallender Wirtschaftsdünger zugeführt wird.
Summe der dem Betrieb durch Stoffe nach § 2 Nummer 1 und 6 bis 8 des Düngegesetzes, Futtermittel, Saatgut einschließlich Pflanzgut und Vermehrungsmaterial, landwirtschaftliche Nutztiere sowie Leguminosen und sonstige Stoffe zugeführten Nährstoffmengen;
Nährstoffabgabe:
Summe der vom Betrieb durch Stoffe nach § 2 Nummer 1 und 6 bis 8 des Düngegesetzes, Futtermittel, Saatgut einschließlich Pflanzgut und Vermehrungsmaterial, pflanzliche und tierische Erzeugnisse sowie landwirtschaftliche Nutztiere und sonstige Stoffe abgegebenen Nährstoffmengen;
die Gesamtheit der vom Betriebsinhaber verwalteten Einheiten, die sich im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland befinden.
(1) 1Bei der landwirtschaftlichen Erzeugung ist ein nachhaltiger und ressourceneffizienter Umgang mit Nährstoffen im Betrieb sicherzustellen. 2Dabei sind Nährstoffverluste in die Umwelt soweit wie möglich zu vermeiden.
(2) 1Zum Nachweis der Erfüllung der Verpflichtung nach Absatz 1 hat der Betriebsinhaber betriebliche Stoffstrombilanzen nach Maßgabe des § 6 zu erstellen und zu bewerten. 2Hierbei sind die dem Betrieb innerhalb eines Bezugsjahres nach Satz 3 zugeführten und die vom Betrieb abgegebenen Mengen an Stickstoff und Phosphor nach den Vorgaben der §§ 4 und 5 zu ermitteln. 3Der Betriebsinhaber hat vor dem erstmaligen Erstellen der jährlichen betrieblichen Stoffstrombilanz das Bezugsjahr festzulegen. 4Als Bezugsjahr ist das vom Betriebsinhaber für die Erstellung des Nährstoffvergleichs nach § 8 Absatz 1 der Düngeverordnung gewählte Düngejahr heranzuziehen. 5Das nach Satz 3 festgelegte Bezugsjahr kann erstmals geändert werden, nachdem für drei Bezugsjahre eine fortgeschriebene dreijährige Stoffstrombilanz erstellt worden ist. 6Im Falle einer Änderung des Bezugsjahres hat der Betriebsinhaber Stoffstrombilanzen für das bisherige und das geänderte Bezugsjahr zu erstellen, bis erstmals eine fortgeschriebene dreijährige Stoffstrombilanz für drei aufeinanderfolgende geänderte Bezugsjahre erstellt werden kann.
(3) 1Soweit nach dieser Verordnung Nährstoffmengen oder Gehalte an Phosphor zu ermitteln oder aufzuzeichnen sind, können stattdessen die Nährstoffmengen oder Gehalte an Phosphat ermittelt oder aufgezeichnet werden. 2Für die Umrechnung von Phosphor zu Phosphat gilt § 6 Absatz 1 Nummer 3 Buchstabe b der Düngemittelverordnung entsprechend.
(4) 1Ein Betrieb, der die in § 1 Absatz 2 Nummer 1 oder Absatz 3 Nummer 1 genannten Schwellenwerte unterschreitet und dem innerhalb eines Bezugsjahres nach Absatz 2 Satz 3 Wirtschaftsdünger in Höhe von nicht mehr als 750 Kilogramm Gesamtstickstoff zugeführt wird, ist von den Verpflichtungen nach Absatz 2 für das jeweils folgende Jahr befreit, wenn der für das vorangegangene Jahr erstellte Nährstoffvergleich nach § 8 Absatz 1 der Düngeverordnung keine Anhaltspunkte für eine Verletzung der Verpflichtungen des Betriebs nach Absatz 1 enthält oder ergibt. 2Ein viehhaltender Betrieb nach § 1 Absatz 2 Nummer 2 ist ferner von den Verpflichtungen nach Absatz 2 für das jeweils folgende Jahr, längstens jedoch bis zum Ablauf des 31. Dezember 2022, befreit, soweit er innerhalb eines Bezugsjahres nach Absatz 2 Satz 3 einen Nährstoffanfall aus Wirtschaftsdüngern tierischer Herkunft von nicht mehr als 750 Kilogramm Stickstoff aus dem eigenen Betrieb aufweist. 3Der Betriebsinhaber eines nach Satz 1 oder 2 befreiten Betriebs hat der nach Landesrecht zuständigen Stelle wesentliche Änderungen in den betrieblichen Verhältnissen, Abläufen oder in der Wirtschaftsweise des Betriebs unverzüglich, vollständig und richtig anzuzeigen. 4Die nach Landesrecht zuständige Stelle kann gegenüber dem Betriebsinhaber eines nach Satz 1 oder 2 befreiten Betriebs die Erstellung und Bewertung von Stoffstrombilanzen nach Absatz 2 anordnen, sobald Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass der Betrieb die Verpflichtungen nach Absatz 1 nicht oder nicht mehr erfüllt.
(1) 1Der Betriebsinhaber hat die dem Betrieb durch Stoffe nach § 2 Nummer 1 und 6 bis 8 des Düngegesetzes, Futtermittel, Saatgut einschließlich Pflanzgut und Vermehrungsmaterial, landwirtschaftliche Nutztiere, Leguminosen sowie sonstige Stoffe zugeführten Nährstoffmengen an Stickstoff und Phosphor
auf der Grundlage von Belegen, insbesondere Lieferscheinen oder Rechnungen, für die jeweilige Zufuhr und
unter Heranziehung des jeweiligen Gehaltes an Stickstoff und Phosphor dieser Stoffe und Nutztiere
zu ermitteln. 2Die Nährstoffzufuhr durch Saatgut einschließlich Pflanzgut und Vermehrungsmaterial ist nur für Getreide, Mais, Kartoffeln und Körnerleguminosen zu ermitteln.
(2) 1Die Gehalte an Stickstoff und Phosphor sind vom Betriebsinhaber zu ermitteln
auf Grund vorgeschriebener Kennzeichnung,
auf der Grundlage wissenschaftlich anerkannter Messmethoden oder
auf der Grundlage von Daten der nach Landesrecht zuständigen Stelle.
2Soweit Kennzeichnungen nach Satz 1 Nummer 1 oder Messergebnisse auf der Grundlage von Satz 1 Nummer 2 vorliegen, sind diese für die Ermittlung der Gehalte heranzuziehen. 3Bei der Ermittlung der Gehalte nach Satz 1 Nummer 3 sind mindestens die Werte nach Anlage 1 dieser Verordnung zu berücksichtigen. 4Im Falle von Stoffen oder Tierarten, die nicht von Anlage 1 erfasst sind, sind die von der nach Landesrecht zuständigen Stelle herausgegebenen Werte für die Gehalte an Stickstoff, Phosphor oder Phosphat heranzuziehen.
(1) Der Betriebsinhaber hat die vom Betrieb durch pflanzliche und tierische Erzeugnisse, Stoffe nach § 2 Nummer 1 und 6 bis 8 des Düngegesetzes, Futtermittel, Saatgut einschließlich Pflanzgut und Vermehrungsmaterial, landwirtschaftliche Nutztiere sowie sonstige Stoffe abgegebenen Nährstoffmengen an Stickstoff und Phosphor
auf der Grundlage von Belegen, insbesondere Rechnungen oder Lieferscheinen, für die jeweilige Abgabe und
(2) 1Für die Ermittlung der Gehalte an Stickstoff und Phosphor gilt § 4 Absatz 2 Satz 1 und 2 entsprechend. 2Bei der Ermittlung der Gehalte auf der Grundlage von Daten der nach Landesrecht zuständigen Stelle sind
für Wirtschaftsdünger tierischer Herkunft mindestens die Werte nach Anlage 1 Tabelle 1, Anlage 2 Zeile 5 bis 9 Spalte 2 bis 3 und Anlage 9 Tabelle 1 der Düngeverordnung und
in anderen Fällen mindestens die Werte nach Anlage 1 dieser Verordnung
zu berücksichtigen. 3Im Falle von Stoffen oder Tierarten, die nicht von den in Satz 2 genannten Anlagen erfasst sind, sind die von der nach Landesrecht zuständigen Stelle herausgegebenen Werte für die Gehalte an Stickstoff, Phosphor oder Phosphat heranzuziehen.
(1) Der Betriebsinhaber hat jährlich spätestens sechs Monate nach Ablauf des nach § 3 Absatz 2 Satz 3 festgelegten Bezugsjahres eine betriebliche Stoffstrombilanz nach Maßgabe der Anlage 2 zu erstellen und zu einer jährlich fortgeschriebenen dreijährigen Stoffstrombilanz nach Anlage 3 zusammenzufassen.
(2) 1Der Betriebsinhaber hat jährlich spätestens sechs Monate nach Ablauf des nach § 3 Absatz 2 Satz 3 festgelegten Bezugsjahres die betrieblichen Stoffstrombilanzen für Stickstoff zu bewerten. 2Hierbei hat er
einen zulässigen Bilanzwert von 175 Kilogramm Stickstoff je Hektar und Jahr zugrunde zu legen oder
jährlich spätestens sechs Monate nach Ablauf des Bezugsjahres den für den Betrieb zulässigen Bilanzwert für Stickstoff nach den Vorgaben der Anlage 4 zu ermitteln und zu einem jährlich fortgeschriebenen zulässigen dreijährigen Bilanzwert nach Anlage 3 zusammenzufassen.
3Um Besonderheiten bei bestimmten Betriebstypen, bei der Anwendung bestimmter Düngemittel, beim Anbau bestimmter Kulturen, der Erzeugung bestimmter Qualitäten, der Haltung und Fütterung bestimmter Tierarten oder der Nutzung bestimmter Haltungsformen oder nicht zu vertretenden Ernteausfällen Rechnung zu tragen, darf der Betriebsinhaber unvermeidliche Verluste und erforderliche Zuschläge nach Vorgabe oder in Abstimmung mit der nach Landesrecht zuständigen Stelle berücksichtigen.
(3) Der Betriebsinhaber hat sicherzustellen, dass im Durchschnitt der letzten drei Bezugsjahre die nach Absatz 1 in Verbindung mit den Anlagen 2 und 3 ermittelte Differenz zwischen Stickstoffzufuhr und Stickstoffabgabe
im Falle des Absatzes 2 Satz 2 Nummer 1 den dort genannten zulässigen Bilanzwert nicht überschreitet,
im Falle des Absatzes 2 Satz 2 Nummer 2 den dort genannten zulässigen dreijährigen Bilanzwert für Stickstoff um nicht mehr als 10 Prozent überschreitet.
(4) Der Betriebsinhaber hat der nach Landesrecht zuständigen Stelle die Stoffstrombilanzen nach Absatz 1 und die Bewertung nach Absatz 2 auf Verlangen vorzulegen.
(5) 1Stellt die nach Landesrecht zuständige Stelle fest, dass die nach Absatz 1 ermittelte Differenz zwischen Stickstoffzufuhr und Stickstoffabgabe im Durchschnitt der letzten drei Bezugsjahre im Falle des Absatzes 2 Satz 2 Nummer 1 den dort genannten zulässigen Bilanzwert überschreitet oder im Falle des Absatzes 2 Satz 2 Nummer 2 den dort genannten zulässigen dreijährigen Bilanzwert für Stickstoff um mehr als 10 Prozent überschreitet, kann sie anordnen, dass der Betriebsinhaber innerhalb von sechs Monaten nach der Feststellung an einer von der nach Landesrecht zuständigen Stelle anerkannten Beratung teilzunehmen hat. 2Hierbei hat sie insbesondere zu berücksichtigen, ob die Nährstoffabgabe durch nicht zu vertretende Umstände wie Unwetter, Seuchen oder andere unwägbare Ereignisse erheblich verringert worden ist oder die Überschreitung des jeweils zulässigen Bilanzwertes auf Besonderheiten bei bestimmten Betriebstypen, bei der Anwendung bestimmter Düngemittel, beim Anbau bestimmter Kulturen, der Erzeugung bestimmter Qualitäten, der Haltung und Fütterung bestimmter Tierarten oder der Nutzung bestimmter Haltungsformen beruht. 3Die Teilnahme ist der nach Landesrecht zuständigen Stelle vom Betriebsinhaber innerhalb von zwei Wochen nach der Teilnahme nachzuweisen.
(6) Die Verpflichtungen nach den Absätzen 2 und 3 gelten bis zum 31. Dezember 2022.
(1) Ordnungswidrig im Sinne des § 14 Absatz 2 Nummer 1 Buchstabe a des Düngegesetzes handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig einer vollziehbaren Anordnung nach § 6 Absatz 5 Satz 1 zuwiderhandelt.
(2) Ordnungswidrig im Sinne des § 14 Absatz 2 Nummer 1 Buchstabe c des Düngegesetzes handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig
entgegen § 7 Absatz 1 eine Aufzeichnung nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erstellt,
entgegen § 7 Absatz 2 eine Aufzeichnung oder einen dort genannten Beleg nicht oder nicht mindestens sieben Jahre aufbewahrt oder nicht oder nicht rechtzeitig vorlegt.
Tabelle 1 Nährstoffgehalte pflanzlicher Erzeugnisse aus Ackerkulturen sowie in Saatgut einschließlich Pflanzgut und Vermehrungsmaterial
Kultur Ernteprodukt %
i. d. FM
1: x kg
P2O5/dt
Lupine blau Korn (33 % RP2) 86 - 4,48 1,02 0,45
Hanf (100-150 dt/ha TM) Ganzpflanze 40 - 0,40 0,30 0,13
(150-200 dt/ha TM) Ganzpflanze 80 - 0,15 0,12 0,05
Weidelgras (Ackergras) Ganzpflanze 20 - 0,53 0,16 0,07
Futterzwischenfrüchte Ganzpflanze 15 - 0,43 0,13 0,06
Klee-, Luzernevermehrung Samen 91 - 5,50 1,46 0,64
Tabelle 2 Nährstoffgehalte von Gemüsekulturen und Erdbeeren
Kultur Nährstoffgehalt
Ganzpflanze kg N/100 dt
Haupternte-
produkt kg P2O5/100 dt
produkt kg P/100 dt
Erdbeeren - 17 5,00 2,20
Kohlrübe - 26 11,50 5,06
Petersilie, Blatt-, nach einem
Schnitt 43,6 45 11,50 5,06
Rhabarber ab Ertragsbeginn - 18 4,80 2,11
Salate, Blatt-, grün (Lollo,
Eichblatt, Krul) 19 19 6,90 3,04
Salate, Blatt-, rot (Lollo,
Salate, Romana Herzen 26,8 24 9,20 4,05
Schnittlauch, gesät, bis
1. Schnitt 50 50 13,70 6,03
Schnittlauch, gesät, nach
einem Schnitt 50 50 13,70 6,03
Schnittlauch, Anbau für
Treiberei 50 50 13,70 6,03
Spargel ab
Ertragsbeginn - 26 8,20 3,61
Spinat, Blatt-, FM, Baby 45 45 11,50 5,06
Teltower Rübchen (Herbst-
anbau) 32,5 45 24,10 10,60
Tabelle 3 Erträge und Nährstoffgehalte, Grünland
Anzahl Nutzungen Ernteprodukt Nährstoffgehalt in kg/dt TM1
1 TM = Trockenmasse.
Tabelle 4 Nährstoffgehalte von Einzelfuttermitteln
Einzelfuttermittel TM-
Gehalt % N
kg/t TM P2O5
kg/t TM P
kg/t TM
Altbrot 65 24,0 3,0 1,3
Apfeltrester1 22 13,3 4,0 1,8
Bierhefe, flüssig1 10 84,0 26,0 11,4
Biertreber, siliert 25 40,0 13,7 6,0
CCM2 60 16,8 6,8 3,0
Fischmehl 91 100,8 75,6 33,3
Getreide, GPS1 35 16,0 6,6 2,9
Getreideschlempe, frisch (Weizen) 60 57,6 11,5 5,0
Getreideschlempe, getrocknet (Weizen) 92 61,1 20,6 9,1
Haferschälkleie 90 11,2 3,9 1,7
Kartoffeleiweiß 90 134,4 11,5 5,0
Kartoffelpülpe, siliert 18 7,8 6,4 2,8
Kartoffelschlempe, frisch 5,5 52,8 15,3 6,8
Leinextraktionsschrot 89 60,1 22,0 9,7
Leinkuchen 90 59,2 20,6 9,1
Luzernegrünmehl 90 29,6 8,0 3,5
Magermilch, frisch 8,5 57,6 22,9 10,1
(aus der Stärkeindustrie) 89 40,0 16,0 7,1
Maiskleberfutter (23-35 % RP) 90 40,0 19,5 8,6
Malzkeime 92 47,2 18,3 8,1
Maniok 88 4,3 2,3 1,0
Melasseschnitzel 91 16,0 1,8 0,8
Molke, Permeat1 5 6,7 30,7 13,5
Pressschnitzel, siliert 27 13,6 2,3 1,0
Rapsextraktionsschrot 89 61,0 27,5 12,1
Rapskuchen, fettarm 90 58,6 27,5 12,1
Roggengrießkleie 88 25,6 22,9 10,1
Roggenkleie 88 25,9 25,4 11,2
Rübenkleinteile1 17 12,0 4,8 2,1
Sojaextraktionsschrot 48 % RP
(HP, aus geschälter Saat) 88 87,2 17,2 7,6
(aus ungeschälter Saat) 88 80,0 16,7 7,4
Sojaschalen 88 21,6 3,7 1,6
Sonnenblumenextraktionsschrot,
aus teilgeschälter Saat 89 60,8 25,2 11,1
Sonnenblumen, GPS2 35 13,4 5,6 2,5
Sauermolke, frisch 6,4 15,8 27,5 12,1
Süßmolke, frisch 6 21,6 15,3 6,8
Trockenschnitzel 90 13,3 2,3 1,0
Vollmilch, frisch 13,5 41,6 16,7 7,4
Weizengrießkleie 87,5 28,2 24,1 10,6
Weizenkleie 88 25,6 29,8 13,1
Weizennachmehl 87 30,4 16,0 7,1
Zuckerrübenmelasse 78 21,6 1,1 0,5
Quelle: Staudacher und Potthast (2014), DLG-Futterwerttabellen, Schweine.
1 Quelle: Landesanstalt für Landwirtschaft Bayern, eigene Untersuchungen.
2 Quelle: BMEL-UAG Datengrundlagen.
Tabelle 5 Nährstoffgehalte tierischer Erzeugnisse, von Zuchttieren (ggf. auch tote Tiere) sowie Schlachtgewicht
N P2O5 P Schlachtgewicht in % Lebendgewicht
kg/t kg/t kg/t alle männl.
Tiere Milchkühe
Kuhmilch 3,2 % RP 5,0 2,3 1,0
Kuhmilch 3,4 % RP 5,3 2,3 1,0
Kuhmilch 3,6 % RP 5,6 2,3 1,0
Stutenmilch 3,5 1,4 0,6
Rind, milchbetont 25,0 13,7 6,0 561 541 461
Rind, fleischbetont 27,0 14,9 6,5 581 561 501
Schweine 25,6 11,7 5,1 792
Schafe 26,0 13,7 6,0 482
Ziegen 26,0 13,7 6,0 482
Pferde bis 5 Monate 27,0 20,6 9,0
Pferde 5-36 Monate 30,0 17,4 7,6
Legehennen 35,0 12,8 5,6
Masthähnchen 30,0 9,2 4,0
Puten 33,0 11,7 5,1
Enten 30,0 11,5 5,0
Gänse 30,0 12,1 5,3
Kaninchen 30,0 14,9 6,5
Gehegewild 26,0 13,7 6,0
Hühnerei 1.000 Stück (à 62,5 g) 1,19 0,26 0,11
Schafwolle 128,0 0,9 0,4
Quelle: DLG (2014): Bilanzierung der Nährstoffausscheidungen landwirtschaftlicher Nutztiere, Arbeiten der DLG, Band 199, S. 14, 2. Auflage.
1 Quelle: Landwirtschaftskammer NRW.
2 Quelle: Landesanstalt für Landwirtschaft Bayern.
Tabelle 6 Stickstoffzufuhr durch Leguminosen
Kultur Haupternteprodukt Mittl. Ertrag Symbiotische N-Bindung
TM1 % dt/ha FM2 kg N/ha kg N/dt FM2
Ackerbohne Korn (30 % RP) 86 35 175 5,00
Erbse Korn (26 % RP) 86 35 154 4,40
Linse Korn (26 % RP) 86 15 65 4,35
Lupine, blau Korn (33 % RP) 86 30 150 5,00
Sojabohnen Korn (32 % RP) 86 20 106 5,30
Trockenspeiseerbse Korn (26 % RP) 86 35 152 4,35
Wicke Korn (26 % RP) 86 15 66 4,39
Ackerbohne Ganzpflanze 20 250 95 0,38
Esparsette Ganzpflanze 20 200 94 0,47
Futtererbse Ganzpflanze 20 250 95 0,38
Klee Ganzpflanze 20 450 293 0,65
Klee: Gras (50:50) Ganzpflanze 20 500 165 0,33
Klee: Gras (70:30) Ganzpflanze 20 500 230 0,46
Kleegras (30:70) Ganzpflanze 20 450 90 0,2
Lupine, Futter Ganzpflanze 20 250 95 0,38
Luzerne Ganzpflanze 20 400 260 0,65
Luzerne: Gras (50:50) Ganzpflanze 20 500 165 0,33
Luzerne: Gras (70:30) Ganzpflanze 20 500 230 0,46
Luzernegras (30:70) Ganzpflanze 20 530 106 0,2
Serradella Ganzpflanze 20 150 57 0,38
Sonst. einjährige
Leguminosenfutterpflanzen Ganzpflanze 20 250 95 0,38
Wicke, Futter Ganzpflanze 20 200 76 0,38
2 FM = Frischmasse.
(Nährstoff unterstreichen)
Tabelle 1 Erfassung der Hintergrunddaten für die betriebliche Stoffstrombilanz
1. Eindeutige Bezeichnung des Betriebs:
2. Landwirtschaftlich genutzte Fläche des Betriebs in Hektar:
3. Anzahl der im Betrieb gehaltenen Großvieheinheiten in GV:
4. Tierbesatzdichte im Betrieb in GV je Hektar:
5. Beginn des nach § 3 Absatz 2 Satz 3 festgelegten Bezugsjahres:
6. Ende des nach § 3 Absatz 2 Satz 3 festgelegten Bezugsjahres:
7. Datum der Erstellung:
Tabelle 2 Erfassung der Daten für die betriebliche Stoffstrombilanz
Zufuhr Nährstoff
in kg Abgabe Nährstoff
1. Düngemittel insgesamt Pflanzliche Erzeugnisse
2. davon Wirtschaftsdünger tierischer Herkunft Tierische Erzeugnisse
3. davon sonstige organische Düngemittel Düngemittel insgesamt
4. Bodenhilfsstoffe davon Wirtschaftsdünger tierischer Herkunft
5. Kultursubstrate davon sonstige organische Düngemittel
6. Pflanzenhilfsmittel Bodenhilfsstoffe
7. Futtermittel Kultursubstrate
8. Saatgut einschließlich Pflanzgut und Ver-
mehrungsmaterial Pflanzenhilfsmittel
9. Landwirtschaftliche Nutztiere Futtermittel
10. Stickstoffzufuhr durch Leguminosen Saatgut einschließlich Pflanzgut und Ver-
mehrungsmaterial
11. Sonstige Stoffe Landwirtschaftliche Nutztiere
12. Sonstige Stoffe
13. Summe der Nährstoffzufuhr je Betrieb
in kg Nährstoff aus Zeilen 1 und 4 bis 11 Summe der Nährstoffabgabe je Betrieb in
kg Nährstoff aus Zeilen 1 bis 3 und 6 bis 12
14. Summe der Nährstoffzufuhr je Betrieb
in kg Nährstoff je Hektar1 Summe der Nährstoffabgabe
je Betrieb in kg Nährstoff je Hektar1
15. Differenz zwischen Nährstoffzufuhr und
Nährstoffabgabe in kg Nährstoff je Betrieb
16. Differenz zwischen Nährstoffzufuhr und
Nährstoffabgabe in kg Nährstoff je Hektar1
17. Stickstoffdeposition im Betrieb über den
Luftpfad in kg N je Hektar2
1 Nicht bei Betrieben ohne landwirtschaftlich genutzte Flächen.
2 Die Stickstoffdeposition ist auf der Grundlage des letzten gültigen Hintergrundbelastungsdatensatzes Stickstoffdeposition des Umweltbundes-
amtes (http://gis.uba.de/website/depo1/) am Betriebssitz zu ermitteln.
Text in der Fassung der Berichtigung der Stoffstrombilanzverordnung B. v. 9. März 2018 BGBl. I S. 360 m.W.v. 1. Januar 2018
Anlage 3 wird in 3 Vorschriften zitiert
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References: § 4

§ 5

§ 6
 § 4
 § 5
 § 6
 § 7
 § 6
 § 7
 § 6
 § 11
 § 11
 § 3
 § 3
 § 3
 § 3
 § 2
 § 2
 § 6
 § 8
 § 6
 § 1
 § 8
 § 1
 § 2
 § 2
 § 4
 § 3
 § 3
 § 14
 § 6
 § 14
 § 7
 § 7
 § 3
 § 3