Source: https://www.competitionline.com/de/ergebnisse/292316
Timestamp: 2019-05-25 05:29:24+00:00

Document:
Ergebnis: Neubau eines Verwaltungsgebäudes in Hombe...competitionline
Diashow NAK | Blick auf den Vorplatz, © NAK Architekten
(ID 3-292316)
Entscheidung 18.09.2018
Auslober/Bauherr Kreisausschuss des Schwalm-Eder-Kreises, Homberg (Efze) (DE)
Preisrichter	 Michael Frielinghaus [Vorsitz], Joachim Klie, Prof. Alexander Reichel, Prof. Nikolaus Zieske	, Winfried Becker, Jürgen Kaufmann, Doris Wudtke
Gegenstand des Wettbewerbes ist der Neubau eines Verwaltungsgebäudes mit ca. 1 500 m2 BGF für die Kreisverwaltung des Schwalm-Eder-Kreises am Standort Friedrich-Kramer-Straße (ehemalige Dörnbergkaserne) in Homberg/Efze.
Hierfür soll ein Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 im anonymen Verfahren mit vorangestelltem Bewerbungsverfahren durchgeführt werden. Dieser Durchführung des Wettbewerbs liegen die RPW 2013 in der vom BMVBS am 31.1.2013 herausgegebenen Fassung und den mit Einführungserlass vom 11.7.2013 des HMdF bekanntgemachten Hinweisen zugrunde. Ein städtebaulicher Ideenteil soll ergänzend Anregungen für die zukünftige Arrondierung der Liegenschaft geben.
Projektadresse DE-34576 Homberg (Efze)
Deutschland-Homberg (Efze): Architekturentwurf
2018/S 030-065996
Schwalm-Eder-Kreis/der Kreisausschuss
E-Mail: MjE3WF1VXi9mURxiUldmVFocZVYdU1Q=
Hauptadresse: http://www.wb-schwek-vg.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.wb-schwek-vg.de
E-Mail: MjE0W2BYYTJpVB9lVVppV10faFkgVlc=
ANP Architektur- und Planungsgesellschaft mbH - Stichwort "Verwaltungsgebäude Homberg"
E-Mail: MTRlamJrPHNeKW9fZHNhZylyYypgYQ==
Gegenstand des Wettbewerbes ist der Neubau eines Verwaltungsgebäudes mit ca. 1 500 m2 BGF für die Kreisverwaltung des Schwalm-Eder-Kreises am Standort Friedrich-Kramer-Straße (ehemalige Dörnbergkaserne) in Homberg/Efze. Hierfür soll ein Realisierungswettbewerb nach RPW 2013 im anonymen Verfahren mit vorangestelltem Bewerbungsverfahren durchgeführt werden. Dieser Durchführung des Wettbewerbs liegen die RPW 2013 in der vom BMVBS am 31.1.2013 herausgegebenen Fassung und den mit Einführungserlass vom 11.7.2013 des HMdF bekanntgemachten Hinweisen zugrunde. Ein städtebaulicher Ideenteil soll ergänzend Anregungen für die zukünftige Arrondierung der Liegenschaft geben.
Zur Bewerbung um die Teilnahme am Wettbewerb aufgefordert sind Architekten (s. III.2)). Die Auswahl erfolgt bei Erfüllung der Mindestkriterien, sofern die Zahl der Bewerber die Mindestzahl der zum Wettbewerb aufzufordernden Bewerber überschreitet, ausschließlich auf Basis der nachfolgenden qualitativen Auswahlkriterien. Der Auslober behält sich das Recht vor, für den Fall gleichwertiger Bewerbungen per Los zu entscheiden. Für das Bewerbungsverfahren bezieht sich der Auslober auf Eigenerklärungen.
III.1.10.1) Mindestkriterien
III.10.1.1) Formale Mindestkriterien
1) Die Bewerbungsfrist ist beachtet;
2) Die Bewerbungsunterlagen sind vollständig (Bewerbungsbogen plus Referenzblätter);
3) Die Richtigkeit der geforderten Eigenerklärungen ist durch eigenhändige Unterschrift bestätigt;
4) Die Bewerbung erfolgt in deutscher Sprache;
5) Teilnahmehindernisse gemäß § 123 Abs. 1 bis 4 und § 124 Abs. 1 GWB liegen nicht vor;
6) Teilnahmehindernisse gemäß § 4 Abs. 2 RPW 2013 liegen nicht vor;
7) Spätestens im anschließenden Verhandlungsverfahren werden die in Abschnitt VI dieser Bekanntmachung genannten Nachweise für die Eignung erbracht. Der Auslober behält sich vor, die Nachweise im Rahmen der Zulassung zur Wettbewerbsteilnahme abzufragen.
III.1.10.1.2) Fachliche Mindestkriterien
1) Der Bewerber erfüllt die Anforderungen an die fachliche Qualifikation (s.u. III.2)
2) Der Bewerber ist verantwortlich für die Planung von zwei Neubauten (Referenzprojekte A und B), bei denen die folgenden Anforderungen erfüllt sein müssen:
(a) Beide Referenzen entsprechen mind. Honorarzone III (§ 34 HOAI);
(b) Für beide Referenzen wurde LP 2 erbracht;
(c) Die Referenzen müssen fertiggestellt sein, wobei die Fertigstellung nicht vor dem 31.12.2009 liegen darf;
(d) Die Referenzen sind auf den beizufügenden Referenzblättern mit Lageplan, einem typischen Grundriss und in Fotos (keine Renderings) in ihrem Umfeld darzustellen;
(e) Zusätzliche Referenzen werden - mit Ausnahme bei Bürogründern/Jungen Büros - nicht gewertet,
3) Ausnahmeregelung Bürogründer/Junge Büros
Bürogründer/Junge Büros (Bürogründung im Jahre 2012 und später) können sich mit bis zu zwei Referenzen bewerben, die sie in verantwortlicher Position in einem Beschäftigungsverhältnis erarbeitet haben („Fremdprojekt/e“).
Eine Bestätigung ist durch den ehemaligen Arbeitgeber nachzuweisen. Das/die „Fremdprojekt/e“ müssen die o.g. Anforderungen an das bzw. die Referenzprojekte erfüllen. Werden die o.g. Anforderungen lediglich durch die „Fremdprojekte“ erfüllt, so muss zusätzlich ein eigenes Projekt (Referenzprojekt C) eingereicht werden, das zur Beurteilung der eigenen „Handschrift“ des Bewerbers dient. Für dieses Projekt gibt es keine Anforderungen.
III.1.10.1.3) Auswahlkriterien
Der Auslober entscheidet anhand der architektonisch-städtebaulichen Qualität der Referenzprojekte auf Grundlage der beigefügten Referenzblätter mithilfe eines Punktesystems (bis zu 100 Punkte) über die Zulassung zur Teilnahme. Die Beurteilung erfolgt in einer Gesamtschau der eingereichten Referenzen durch ein Auswahlgremiums des Auslobers und mit Beratung durch vom Auslober unabhängige Architekten. Die Beurteilung erfolgt durch Zuordnung zu einer der nachfolgenden Kategorien: Zu erwarten ist kein Beitrag = 0 P, ein ausreichender = 25 P, ein befriedigender = 50 P, ein guter = 75 P oder ein sehr guter Beitrag = 100 P. Jedes Mitglied des Auswahlgremiums erhält eine Stimme und vergibt Punkte in einer der 5 Kategorien, d.h. der Auslober macht sich die Beurteilung der Berater zu Eigen. Jede Stimme zählt gleichwertig. Ergebnis der Bewertung ist der Mittelwert der Bewertungen, der sich aus den zugewiesenen Punkten je Stimme der Mitglieder des Auswahlgremiums ergibt. Es erfolgt keine schriftliche Begründung der jeweiligen Punktevergabe.
Beruf angeben: Architekten/Architektinnen
Städtebauliche und architektonische Qualität/Programm- und Funktionserfüllung/Technische Realisierbarkeit/Energetisches Konzept/Wirtschaftlichkeit (Vorbehaltlich Abstimmung mit dem Preisgericht).
1. Preis 14 000,-- EUR
2. Preis 9 000,-- EUR
3. Preis 7 000,-- EUR
Anerkennungen 3 000,-- EUR
Summe 33 000,-- Eur
Zzgl. MWSt, sofern der Wettbewerbsteilnehmer in Deutschland steuerpflichtig ist. Das Preisgericht kann auch eine abweichende Verteilung der Preise und Anerkennungen beschließen.
Im Anschluss an den Wettbewerb schließt ein Verhandlungsverfahren gemäß § 74 VgV an. Hierzu werden folgende Nachweise verlangt - eine Eignungsleihe gem. § 47 VgV ist zulässig:
1) Mind. 3 festangestellte Architekten/innen, Dipl.-Ing. Architektur, M.Arch. oder vergl. (einschl. Büroinhaber);
2) Nachweis verantwortlicher Tätigkeit mind. für Lph. 3 bis 4, Teilen von 5 (Leitdetails) und Teilen von 8 (künstlerische Oberleitung) in mind. 2 Projekten;
3) Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung (Mindestdeckungssumme 3 000 000 für Personen- und 2 000 000 Eur für sonstige Schäden mit 2-facher Maximierung pro Versicherungsjahr.
In das Verhandlungsverfahren werden alle Preisträger einbezogen. Der Auslober behält sich jedoch vor, die Verhandlungen zunächst mit dem 1. Preisträger zu beginnen. Sollten diese nicht zum Erfolg führen, werden die weiteren Preisträger gemäß Rangfolge zur Verhandlung aufgefordert.
Die Vergabeunterlagen einschließlich der den Verhandlungen zugrunde zu legenden Zuschlagskriterien werden den Preisträgern mit Einladung zum Verhandlungsverfahren bekannt gegeben. Das Wettbewerbsergebnis bzw. die Empfehlungen des Preisgerichts werden zu 60 % berücksichtigt. Der Auslober behält sich den Zuschlag auf das Erstangebot gem § 17 Abs. 11 VgV vor.
Ausschreibung veröffentlicht 13.02.2018
Ergebnis veröffentlicht 28.09.2018
Wettbewerbs-ID 3-292316
Seitenaufrufe 1574

References: § 123
 § 124
 § 4
 § 74
 § 47
 § 17