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Timestamp: 2020-03-31 14:15:03+00:00

Document:
Art. 2 Verbot der Einfuhr
Art. 3 Betroffene Mitgliedstaaten und Gebiete
Art. 4 Einfuhr aus im Durchführungsbeschluss 2014/709/EU ger...
Art. 5 Einfuhr aus Seuchengebieten
Art. 6 Einfuhr aus Schutzzonen und Überwachungszonen
Art. 6a Durchfuhr und Ausfuhr von freilebenden Wildschweinen
Art. 7 Aufhebung eines anderen Erlasses
Betroffene Mitgliedstaaten und Gebiete
1 Nach dem Durchführungsbeschluss 2014/709/EU geregelte Gebi...
Mitgliedstaaten mit Gebieten in Teil I
Mitgliedstaaten mit Gebieten in Teil II
Mitgliedstaaten mit Gebieten in Teil III
Mitgliedstaaten mit Gebieten in Teil IV
2 Seuchengebiete
3 Schutzzonen und Überwachungszonen
Verordnung des BLV über Massnahmen gegen die Verschleppung der Afrikanischen Schweinepest im Verkehr mit den Mitgliedstaaten der Europäischen Union, Island und Norwegen1
vom 18. Dezember 2017 (Stand am 19. März 2020)
gestützt auf Artikel 24 Absatz 3 Buchstabe a des Tierseuchengesetzes vom 1. Juli 19662 und auf Artikel 5 Absatz 4 der Verordnung vom 18. November 20153 über die Ein-, Durch- und Ausfuhr von Tieren und Tierprodukten im Verkehr mit den EU-Mitgliedstaaten, Island und Norwegen,
1 Diese Verordnung soll die Verschleppung der Afrikanischen Schweinepest verhindern.1
2 Sie regelt die Einfuhr der folgenden Tiere und Tierprodukte aus Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU), Island und Norwegen:2
Tiere der Familie der Schweineartigen (Suidae), einschliesslich Wildschweinen;
Tiere der Familie der Neuweltlichen Schweine (Tayassuidae);
folgende Tierprodukte von Tieren nach den Buchstaben a und b:
Sperma, Eizellen und Embryonen,
frisches Fleisch, Fleischzubereitungen und Fleischerzeugnisse,
Schlachterzeugnisse nach Artikel 3 Buchstabe h der Verordnung vom 16. Dezember 20163 über das Schlachten und die Fleischkontrolle,
ganze Schlachttierkörper und Teile von solchen, einschliesslich von Jagdwild stammend, und
tierische Nebenprodukte, einschliesslich Häuten und Fellen.
3 Sie regelt die Durchfuhr von freilebenden Wildschweinen sowie die Ausfuhr solcher Tiere in Mitgliedstaaten der Europäischen Union, nach Island und nach Norwegen.4
1 Fassung gemäss Ziff. I der V des BLV vom 13. Juni 2018, in Kraft seit 15. Juni 2018 (AS 2018 2327).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V des BLV vom 17. Okt. 2018, in Kraft seit 19. Okt. 2018 (AS 2018 3455).
3 SR 817.190
4 Eingefügt durch Ziff. I der V des BLV vom 13. Juni 2018, in Kraft seit 15. Juni 2018 (AS 2018 2327).
Art. 21Verbot der Einfuhr
1 Die Einfuhr von lebenden Tieren und Tierprodukten nach Artikel 1 Absatz 2 aus den folgenden Gebieten der betroffenen Mitgliedstaaten ist verboten:
aus den im Durchführungsbeschluss 2014/709/EU3 geregelten Gebieten mit erhöhtem Risiko betreffend die Einschleppung der Afrikanischen Schweine-pest;
aus den gestützt auf die Richtlinie 2002/60/EG4 festgelegten Seuchengebieten, Schutzzonen und Überwachungszonen.
2 Die Einfuhr von lebenden Wildschweinen aus dem gesamten Hoheitsgebiet von Mitgliedstaaten der EU, Island und Norwegen ist verboten.5
1 Fassung gemäss Ziff. I der V des BLV vom 17. Okt. 2018, in Kraft seit 19. Okt. 2018 (AS 2018 3455).
2 Fassung gemäss Ziff. I der V des BLV vom 17. März 2020, in Kraft seit 19. März 2020 (AS 2020 835).
3 Durchführungsbeschluss 2014/709/EU der Kommission vom 9. Oktober 2014 mit tierseuchenrechtlichen Massnahmen zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest in bestimmten Mitgliedstaaten und zur Aufhebung des Durchführungsbeschlusses 2014/178/EU, ABl. L 295 vom 11.10.2014, S. 63; zuletzt geändert durch Durchführungsbeschluss (EU) 2020/397, ABl. L 77 vom 13.3.2020, S. 5.
4 Richtlinie 2002/60/EG des Rates vom 27. Juni 2002 zur Festlegung von besonderen Vorschriften für die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest sowie zur Änderungen der Richtlinie 92/119/EWG hinsichtlich der Teschener Krankheit und der Afrikanischen Schweinepest, ABl. L 192 vom 20.7.2002, S. 27; zuletzt geändert durch Richtlinie 2008/73/EG, ABl. L 219 vom 14.8.2008, S. 40.
5 Fassung gemäss Ziff. I der V des BLV vom 5. Nov. 2018, in Kraft seit 7. Nov. 2018 (AS 2018 3901).
Art. 31Betroffene Mitgliedstaaten und Gebiete
Die betroffenen Mitgliedstaaten sind im Anhang festgelegt. Im Anhang werden zudem die Verweise auf die EU-Erlasse aufgeführt, in denen die Gebiete nach Artikel 2 Absatz 1 Buchstaben a und b festgelegt sind.
Art. 4 Einfuhr aus im Durchführungsbeschluss 2014/709/EU1geregelten Gebieten
Abweichend von Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe a ist die Einfuhr von lebenden Tieren und von Tierprodukten aus den im Durchführungsbeschluss 2014/709/EU geregelten Gebieten erlaubt, wenn:2
die Bedingungen nach dem Durchführungsbeschluss 2014/709/EU für die Ausfuhr in von Afrikanischer Schweinepest nicht betroffene Mitgliedstaaten erfüllt sind; und
die zuständige Behörde des betroffenen Mitgliedstaates die Ausfuhr genehmigt hat.
1 Siehe Fussnote zu Art. 2 Bst. a.
Art. 51Einfuhr aus Seuchengebieten
Abweichend von Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe b ist die Einfuhr von Tierprodukten aus Seuchengebieten, die ausserhalb der im Durchführungsbeschluss 2014/709/EU2 geregelten Gebiete liegen, erlaubt, wenn sie das Seuchengebiet nach der Richtlinie 2002/60/EG3 für den innergemeinschaftlichen Handel verlassen dürfen.
2 Siehe Fussnote zu Art. 2 Abs. 1 Bst. a.
3 Siehe Fussnote zu Art. 2 Abs. 1 Bst. b.
Art. 61Einfuhr aus Schutzzonen und Überwachungszonen
Abweichend von Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe b ist die Einfuhr von Tierprodukten aus Schutzzonen und Überwachungszonen, die ausserhalb der im Durchführungsbeschluss 2014/709/EU2 geregelten Gebiete liegen, erlaubt, wenn sie die Schutzzone oder die Überwachungszone nach der Richtlinie 2002/60/EG3 für den innergemeinschaftlichen Handel verlassen dürfen.
Art. 6a1Durchfuhr und Ausfuhr von freilebenden Wildschweinen
1 Die Durchfuhr von freilebenden Wildschweinen ist verboten.
2 Die Ausfuhr von freilebenden Wildschweinen in Mitgliedstaaten der EU, nach Island und nach Norwegen ist verboten.
1 Eingefügt durch Ziff. I der V des BLV vom 13. Juni 2018, in Kraft seit 15. Juni 2018 (AS 2018 2327).
Die Verordnung des BLV vom 21. Oktober 20141 über Massnahmen zur Verhinderung der Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest aus bestimmten Mitgliedstaaten der Europäischen Union wird aufgehoben.
1 [AS 2014 3355, 2016 7, 2017 5257]
Diese Verordnung tritt am 20. Dezember 2017 in Kraft.
(Art. 3–6)
1 Nach dem Durchführungsbeschluss 2014/709/EU geregelte Gebiete
Die Mitgliedstaaten der EU sowie die Gebiete mit erhöhtem Risiko betreffend Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest sind in folgendem Durchführungsbeschluss festgelegt:
Durchführungsbeschluss 2014/709/EU
Durchführungsbeschluss 2014/709/EU der Kommission vom 9. Oktober 2014 mit tierseuchenrechtlichen Massnahmen zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest in bestimmten Mitgliedstaaten und zur Aufhebung des Durchführungsbeschlusses 2014/178/EU, ABl. L 295 vom 11.10.2014, S. 63; zuletzt geändert durch Durchführungsbeschluss (EU) 2020/397, ABl. L 77 vom 13.3.2020, S. 5.
Im Anhang des obengenannten Durchführungsbeschlusses werden bestimmte Gebiete von betroffenen Mitgliedstaaten entsprechend dem Risiko der Verschleppung des Virus der Afrikanischen Schweinepest in die folgenden vier Teile eingeteilt:
Gebiet geregelt aufgrund des Risikos, das von einem nahegelegenen Gebiet mit infizierter Wildschweinpopulation (Teil II) ausgeht.
Gebiet geregelt aufgrund der infizierten Wildschweinpopulation.
Gebiet geregelt aufgrund von infizierten Schweinehaltungen und infizierter Wildschweinpopulation, bei instabiler epidemiologischer Lage.
Gebiet geregelt aufgrund von infizierten Schweinehaltungen und infizierter Wildschweinpopulation, bei endemischer Situation.
In folgenden Mitgliedstaaten der EU bestehen Gebiete nach dem Anhang Teil I des Durchführungsbeschlusses 2014/709/EU:
In folgenden Mitgliedstaaten der EU bestehen Gebiete nach dem Anhang Teil II des Durchführungsbeschlusses 2014/709/EU:
In folgenden Mitgliedstaaten der EU bestehen Gebiete nach dem Anhang Teil III des Durchführungsbeschlusses 2014/709/EU:
In folgendem Mitgliedstaat der EU bestehen Gebiete nach dem Anhang Teil IV des Durchführungsbeschlusses 2014/709/EU:
Es gibt keine Mitgliedstaaten der EU mit Seuchengebieten nach der Richtlinie 2002/60/EG2, die ausserhalb der unter Ziffer 1 genannten Gebiete liegen.
Die Mitgliedstaaten der EU sowie die Schutzzonen und Überwachungszonen nach der Richtlinie 2002/60/EG3, die ausserhalb der unter Ziffer 1 genannten Gebiete liegen, sind in folgendem Durchführungsbeschluss festgelegt:
Durchführungsbeschluss (EU) 2020/209
Durchführungsbeschluss (EU) 2020/209 der Kommission vom 14. Februar 2020 betreffend bestimmte Massnahmen zum Schutz vor der Afrikanischen Schweinepest in Griechenland, Fassung gemäss ABl. L 43 vom 17.2.2020 S. 74.
In folgendem Mitgliedstaat der EU wurden Schutzzonen und Überwachungszonen festgelegt:
1 Fassung gemäss Ziff. II der V des BLV vom 27. Aug. 2019 (AS 2019 2665). Bereinigt durch Ziff. I der V des BLV vom 19. Febr. 2020 (AS 2020 505) und Ziff. II der V des BLV vom 17. März 2020, in Kraft seit 19. März 2020 (AS 2020 835).
2 Siehe Fussnote zu Art. 2 Bst. b.
3 Siehe Fussnote zu Art. 2 Bst. b.
AS 2017 7647
1 Fassung gemäss Ziff. I der V des BLV vom 13. Juni 2018, in Kraft seit 15. Juni 2018 (AS 2018 2327).2 SR 916.403 SR 916.443.11
Ordonnance de l’OSAV instituant des mesures contre la propagation de la peste porcine africaine par les échanges d’importation, de transit et d’exportation avec les États membres de l’Union européenne, l’Islande et la Norvège1
du 18 décembre 2017 (Etat le 19 mars 2020)
vu l’art. 24, al. 3, let. a, de la loi du 1er juillet 1966 sur les épizooties2, vu l’art. 5, al. 4, de l’ordonnance du 18 novembre 2015 réglant les échanges d’importation, de transit et d’exportation d’animaux et de produits animaux avec les États membres de l’UE, l’Islande et la Norvège3,
1 La présente ordonnance vise à prévenir la propagation de la peste porcine africaine.1
2 Elle règle l’importation en provenance des États membres de l’Union européenne (UE), d’Islande et de la Norvège des animaux et produits animaux suivants:2
animaux de la famille des suidés (Suidae), y compris les sangliers;
animaux de la famille des pécaris (Tayassuidae);
produits ci-après des animaux visés aux let. a et b:
sperme, ovules et embryons,
viandes fraîches, préparations de viande et produits à base de viande,
abats visés à l’art. 3, let. h, de l’ordonnance du 16 décembre 2016 concernant l’abattage d’animaux et le contrôle des viandes3,
carcasses et parties de carcasses, y compris de gibier de chasse,
sous-produits animaux, y compris les cuirs et les peaux.
3 Elle règle le transit de sangliers vivant dans la nature ainsi que l’exportation vers les États membres de l’UE, la Norvège et l’Islande.4
1 Nouvelle teneur selon le ch. I de l’O de l’OSAV du 13 juin 2018, en vigueur depuis le 15 juin 2018 (RO 2018 2327).
2 Nouvelle teneur selon le ch. I de l’O de l’OSAV du 17 oct. 2018, en vigueur depuis le 19 oct. 2018 (RO 2018 3455).
3 RS 817.190
4 Introduit par le ch. I de l’O de l’OSAV du 13 juin 2018, en vigueur depuis le 15 juin 2018 (RO 2018 2327).
Art. 21Interdiction d’importer
1 Il est interdit d’importer les animaux et produits animaux visés à l’art. 1, al. 2, en provenance des zones ci-après des États membres concernés:
zones réglementées dans la décision d’exécution 2014/709/UE3 considérées à risque élevé par rapport à l’introduction de la peste porcine africaine;
zones infectées, zones de protection et zones de surveillance définies sur la base de la directive 2002/60/CE4.
2 Il est interdit d’importer des sangliers vivants en provenance de l’entier du territoire des États membres de l’UE, de Norvège et d’Islande.5
1 Nouvelle teneur selon le ch. I de l’O de l’OSAV du 17 oct. 2018, en vigueur depuis le 19 oct. 2018 (RO 2018 3455).
2 Nouvelle teneur selon le ch. I de l’O de l’OSAV du 17 mars 2020, en vigueur depuis le 19 mars 2020 (RO 2020 835).
3 Décision d’exécution 2014/709/UE de la Commission du 9 octobre 2014 concernant des mesures zoosanitaires de lutte contre la peste porcine africaine dans certains États membres et abrogeant la décision d’exécution 2014/178/UE, JO L 295 du 11.10.2014, p. 63; modifiée en dernier lieu par la décision d’exécution (UE) 2020/397, JO L 77 du 13.3.2020, p. 5
4 Directive 2002/60/CE du Conseil du 27 juin 2002 établissant des dispositions spécifiques pour la lutte contre la peste porcine africaine et modifiant la directive 92/119/CEE, en ce qui concerne la maladie de Teschen et la peste porcine africaine, JO L 192 du 20.7.2002, p. 27; modifiée en dernier lieu par la directive 2008/73/CE, JO L 219 du 14.8.2008, p. 40.
5 Nouvelle teneur selon le ch. I de l’O de l’OSAV du 5 nov. 2018, en vigueur depuis le 7 nov. 2018 (RO 2018 3901).
Art. 31États membres et zones concernés
Les États membres concernés sont définis dans l’annexe. L’annexe contient par ailleurs les renvois aux actes législatifs de l’UE dans lesquels sont définies les zones réglementées, visées à l’art. 2, al. 1, let. a et b.
Art. 4 Importation en provenance des zones réglementées dans la décision d’exécution 2014/709/UE1
En dérogation à l’art. 2, al. 1 let. a, l’importation d’animaux et de produits animaux en provenance des zones réglementées dans la décision d’exécution 2014/709/UE est admise aux conditions suivantes:2
les conditions prévues dans la décision d’exécution 2014/709/UE applicables à l’exportation à destination des États membres qui ne sont pas touchés par la peste porcine africaine sont remplies;
l’autorité compétente de l’État membre concerné a autorisé l’exportation.
1 Voir note de bas de page relative à l’art. 2, let. a.
Art. 51Importation en provenance des zones infectées
En dérogation à l’art. 2, al. 1, let. b, l’importation de produits animaux en provenance des zones infectées situées hors des zones réglementées dans la décision d’exécution 2014/709/UE2 est admise si la directive 2002/60/CE3 prévoit que ces produits peuvent quitter la zone infectée à des fins d’échanges intra-communautaires.
2 Voir note de bas de page relative à l’art. 2, al. 1, let. a.
3 Voir note de bas de page relative à l’art. 2, al. 1, let. b.
Art. 61Importation en provenance des zones de protection et de surveillance
En dérogation à l’art. 2, al. 1, let. b, l’importation de produits animaux en provenance des zones de protection et de surveillance situées hors des zones réglementées dans la décision d’exécution 2014/709/UE2 est admise si la directive 2002/60/CE3 prévoit que ces produits peuvent quitter la zone de protection ou de surveillance à des fins d’échanges intra-communautaires.
Art. 6a1Transit et exportation de sangliers vivant dans la nature
1 Le transit de sangliers vivant dans la nature est interdit.
2 L’exportation de sangliers vivant dans la nature vers les États membres de l’UE, la Norvège et l’Islande est interdite.
1 Introduit par le ch. I de l’O de l’OSAV du 13 juin 2018, en vigueur depuis le 15 juin 2018 (RO 2018 2327).
Art. 7 Abrogation d’un autre acte
L’ordonnance de l’OSAV du 21 octobre 2014 instituant des mesures destinées à prévenir l’introduction de la peste porcine africaine présente dans certains États membres de l’Union européenne1 est abrogée.
1 [RO 2014 3355, 2016 7, 2017 5257]
La présente ordonnance entre en vigueur le 20 décembre 2017.
(art. 3 à 6)
États membres et zones concernés
1 Zones réglementées conformément à la décision d’exécution 2014/709/UE
Les États membres de l’UE et les zones considérés à risque élevé par rapport à l’introduction de la peste porcine africaine sont inscrits dans la décision d’exécution suivante:
Acte de l’UE
Titre et date de publication de l’acte et dates de publication des actes modificateurs
Décision d’exécution 2014/709/UE
Décision d’exécution 2014/709/UE de la Commission du 9 octobre 2014 concernant des mesures zoosanitaires de lutte contre la peste porcine africaine dans certains États membres et abrogeant la décision d’exécution 2014/178/UE, JO L 295 du 11.10.2014, p. 63; modifiée en dernier lieu par la décision d’exécution (UE) 2020/397, JO L 77 du 13.3.2020, p. 5
L’annexe de la décision d’exécution précitée classe certaines zones des États membres concernés dans les quatre parties ci-après en fonction du risque d’introduction du virus de la peste porcine africaine:
Zone réglementée en raison du risque découlant d’une proximité relative avec la population de sangliers contaminée (partie II)
Zone réglementée en raison de la population de sangliers contaminée
Zone réglementée en raison d’exploitations porcines et de la population de sangliers contaminées, dans laquelle la situation épidémiologique est instable
Zone réglementée en raison d’exploitations porcines et de la population de sangliers contaminées, dans laquelle la maladie est endémique
États membres dont certaines zones sont réglementées dans la partie I
Des zones réglementées dans la partie I de l’annexe de la décision d’exécution 2014/709/UE ont été délimitées dans les États membres de l’UE suivants:
États membres dont certaines zones sont réglementées dans la partie II
Des zones réglementées dans la partie II de l’annexe de la décision d’exécution 2014/709/UE ont été délimitées dans les États membres de l’UE suivants:
États membres dont certaines zones sont réglementées dans la partie III
Des zones réglementées dans la partie III de l’annexe de la décision d’exécution 2014/709/UE ont été délimitées dans les États membres de l’UE suivants:
États membres dont certaines zones sont réglementées dans la partie IV
Des zones réglementées dans la partie IV de l’annexe de la décision d’exécution 2014/709/UE ont été délimitées dans l’État membre de l’UE suivant:
2 Zones infectées
Aucune zone infectée selon la directive 2002/60/CE2 n’a été délimitée dans les États membres de l’UE, hors des zones mentionnées au ch. 1.
3 Zones de protection et zones de surveillance
Les États membres de l’UE et les zones de protection et de surveillance selon la directive 2002/60/CE3 hors des zones mentionnées au ch. 1 sont inscrits dans la décision d’exécution suivante:
Décision d’exécution (UE) 2020/209
Décision d’exécution (UE) 2020/209 de la Commission du 14 février 2020 concernant certaines mesures provisoires de protection contre la peste porcine africaine en Grèce, version du JO L 43 du 17.2.2020 p. 74
Des zones de protection et de surveillance ont été délimitées dans l’État membre de l’UE suivant:
1 Nouvelle teneur selon le ch. II de l’O de l’OSAV du 27 août 2019 (RO 2019 2665). Mise à jour par le ch. I de l’O de l’OSAV du 19 fév. 2020 (RO 2020 505) et par le ch. II de l’O de l’OSAV du 17 mars 2020, en vigueur depuis le 19 mars 2020 (RO 2020 835).
2 Voir note de bas de page relative à l’art. 2, let. b.
3 Voir note de bas de page relative à l’art. 2, let. b.
RO 2017 7647
1 Nouvelle teneur selon le ch. I de l’O de l’OSAV du 13 juin 2018, en vigueur depuis le 15 juin 2018 (RO 2018 2327).2 RS 916.403 RS 916.443.11
Ordinanza dell’USAV che istituisce provvedimenti contro la propagazione della peste suina africana nel traffico con Stati membri dell’Unione europea, Islanda e Norvegia1
del 18 dicembre 2017 (Stato 19 marzo 2020)
visto l’articolo 24 capoverso 3 lettera a della legge del 1° luglio 19662 sulle epizoozie; visto l’articolo 5 capoverso 4 dell’ordinanza del 18 novembre 20153 concernente l’importazione, il transito e l’esportazione di animali e prodotti animali nel traffico con Stati membri dell’UE, Islanda e Norvegia,
1 La presente ordinanza si prefigge di prevenire la propagazione della peste suina africana.1
2 Essa disciplina l’importazione dagli Stati membri dell’Unione europea (UE), dall’Islanda e dalla Norvegia dei seguenti animali e prodotti di origine animale:2
animali della famiglia dei suidi (Suidae), compresi i cinghiali;
animali della famiglia dei pecari (Tayassuidae);
i seguenti prodotti derivati da animali di cui alle lettere a e b:
sperma, ovuli ed embrioni,
carne fresca, preparati di carne e prodotti a base di carne,
prodotti della macellazione di cui all’articolo 3 lettera h dell’ordinanza del 16 dicembre 20163 concernente la macellazione e il controllo delle carni,
carcasse intere e parti di esse, comprese quelle provenienti da selvaggina cacciata, e
sottoprodotti di origine animale, compresi pelli e pelame.
3 Essa disciplina il transito di cinghiali in libertà e l’esportazione di tali animali negli Stati membri dell’Unione europea, in Islanda e in Norvegia.4
1 Nuovo testo giusta il n. I dell’O dell’USAV del 13 giu. 2018, in vigore dal 15 giu. 2018 (RU 2018 2327).
2 Nuovo testo giusta il n. I dell’O dell’USAV del 17 ott. 2018, in vigore dal 19 ott. 2018 (RU 2018 3455).
4 Introdotto dal n. I dell’O dell’USAV del 13 giu. 2018, in vigore dal 15 giu. 2018 (RU 2018 2327).
Art. 21Divieto di importazione
1 L’importazione di animali vivi e prodotti di origine animale di cui all’articolo 1 capoverso 2 provenienti dalle seguenti zone degli Stati membri interessati è vietata:
zone con un rischio elevato riguardo all’introduzione della peste suina africana disciplinate nella decisione di esecuzione 2014/709/UE3;
zone infette, zone di protezione e zone di sorveglianza stabilite secondo la direttiva 2002/60/CE4.
2 L’importazione di cinghiali vivi provenienti dall’intero territorio degli Stati membri dell’UE, dell’Islanda e della Norvegia è vietata.5
1 Nuovo testo giusta il n. I dell’O dell’USAV del 17 ott. 2018, in vigore dal 19 ott. 2018 (RU 2018 3455).
2 Nuovo testo giusta il n. I dell’O dell’USAV del 17 mar. 2020, in vigore dal 19 mar. 2020 (RU 2020 835).
3 Decisione di esecuzione 2014/709/UE della Commissione, del 9 ottobre 2014, recante misure di protezione contro la peste suina africana in taluni Stati membri e che abroga la decisione di esecuzione 2014/178/UE della Commissione, GU L 295 dell’11.10.2014, pag. 63; modificata da ultimo dalla decisione di esecuzione (UE) 2020/397, GU L 77 del 13.3.2020, pag. 5.
4 Direttiva 2002/60/CE del Consiglio, del 27 giugno 2002, recante disposizioni specifiche per la lotta contro la peste suina africana e recante modifica della direttiva 92/119/CEE per quanto riguarda la malattia di Teschen e la peste suina africana, GU L 192 del 20.7.2002, pag. 27; modificata da ultimo dalla direttiva 2008/73/CE, GU L 219 del 14.8.2008, pag. 40.
5 Nuovo testo giusta il n. I dell’O dell’USAV del 5 nov. 2018, in vigore dal 7 nov. 2018 (RU 2018 3901).
Art. 31Stati membri e zone interessati
Gli Stati membri interessati sono stabiliti nell’allegato. Nell’allegato sono inoltre inseriti i rimandi agli atti normativi UE in cui sono stabilite le zone secondo l’articolo 2 capoverso 1 lettere a e b.
Art. 4 Importazione dalle zone disciplinate nella decisione di esecuzione 2014/709/UE1
In deroga all’articolo 2 capoverso 1 lettera a, l’importazione di animali vivi e prodotti di origine animale dalle zone disciplinate nella decisione di esecuzione 2014/709/UE è ammessa se:2
sono soddisfatte le condizioni di cui alla decisione di esecuzione 2014/709/UE per l’esportazione in Stati membri non interessati dalla peste suina africana; e
l’autorità competente dello Stato membro interessato ha autorizzato l’esportazione.
1 Cfr. nota a piè di pagina relativa all’art. 2 lett. a.
Art. 51Importazione dalle zone infette
In deroga all’articolo 2 capoverso 1 lettera b, l’importazione di prodotti di origine animale dalle zone infette ubicate al di fuori delle zone disciplinate nella decisione di esecuzione 2014/709/UE2 è ammessa se i prodotti possono lasciare la zona infetta secondo la direttiva 2002/60/CE3 a fini di scambi intracomunitari.
2 Cfr. nota a piè di pagina relativa all’art. 2 cpv. 1 lett. a.
3 Cfr. nota a piè di pagina relativa all’art. 2 cpv. 1 lett. b.
Art. 61Importazione dalle zone di protezione e dalle zone di sorveglianza
In deroga all’articolo 2 capoverso 1 lettera b, l’importazione di prodotti di origine animale dalle zone di protezione e dalle zone di sorveglianza ubicate al di fuori delle zone disciplinate nella decisione di esecuzione 2014/709/UE2 è ammessa se i prodotti possono lasciare la zona di protezione oppure la zona di sorveglianza secondo la direttiva 2002/60/CE3 a fini di scambi intracomunitari.
Art. 6a1Transito ed esportazione di cinghiali in libertà
1 Il transito di cinghiali in libertà è vietato.
2 L’esportazione di cinghiali in libertà negli Stati membri dell’Unione europea, in Islanda e in Norvegia è vietata.
1 Introdotto dal n. I dell’O dell’USAV del 13 giu. 2018, in vigore dal 15 giu. 2018 (RU 2018 2327).
L’ordinanza dell’USAV del 21 ottobre 20141 che istituisce provvedimenti per prevenire l’introduzione della peste suina africana da taluni Stati membri dell’Unione europea è abrogata.
1 [RU 2014 3355, 2016 7, 2017 5257]
La presente ordinanza entra in vigore il 20 dicembre 2017.
Stati membri e zone interessati
1 Zone disciplinate secondo la decisione di esecuzione 2014/709/UE
Gli Stati membri dell’Unione europea e le zone con un rischio elevato di introduzione della peste suina africana sono stabiliti nella seguente decisione di esecuzione:
Atto normativo di base UE
Titolo e data di pubblicazione dell’atto normativo di base nonché atti modificatori con date di pubblicazione
Decisione di esecuzione 2014/709/UE
Decisione di esecuzione 2014/709/UE della Commissione, del 9 ottobre 2014, recante misure di protezione contro la peste suina africana in taluni Stati membri e che abroga la decisione di esecuzione 2014/178/UE, GU L 295 dell’11.10.2014, pag. 63; modificata da ultimo dalla decisione di esecuzione (UE) 2020/397, GU L 77 del 13.3.2020, pag. 5.
Nell’allegato della decisione di esecuzione sopra citata, determinate zone negli Stati membri interessati sono suddivise in base al rischio di introduzione della peste suina africana nelle quattro parti seguenti:
zona disciplinata in base al rischio derivante dalla prossimità a una zona con popolazione di cinghiali infetta (parte II)
zona disciplinata in base alla popolazione di cinghiali infetta
zona disciplinata in base alle detenzioni di suini e alla popolazione di cinghiali infette, in caso di situazione epidemiologica instabile
zona disciplinata in base alle detenzioni di suini e alla popolazione di cinghiali infette, in caso di situazione endemica
Stati membri con zone figuranti nella parte I
Nei seguenti Stati membri dell’UE vi sono zone di cui all’allegato parte I della decisione di esecuzione 2014/709/UE:
Stati membri con zone figuranti nella parte II
Nei seguenti Stati membri dell’UE vi sono zone di cui all’allegato parte II della decisione di esecuzione 2014/709/UE:
Stati membri con zone figuranti nella parte III
Nei seguenti Stati membri dell’UE vi sono zone di cui all’allegato parte III della decisione di esecuzione 2014/709/UE:
Stati membri con zone figuranti nella parte IV
Nel seguente Stato membro dell’UE vi sono zone di cui all’allegato parte IV della decisione di esecuzione 2014/709/UE:
2 Zone infette
Non vi sono Stati membri dell’UE con zone infette secondo la direttiva 2002/60/CE2 ubicate al di fuori delle zone di cui al numero 1.
3 Zone di protezione e zone di sorveglianza
Gli Stati membri dell’UE e le zone di protezione e zone di sorveglianza secondo la direttiva 2002/60/CE3 ubicate al di fuori delle zone di cui al numero 1 sono stabiliti nella seguente decisione di esecuzione:
Decisione di esecuzione (UE) 2020/209
Decisione di esecuzione 2020/209 della Commissione, del 14 febbraio 2020, relativa ad alcuni provvedimenti cautelari contro la peste suina africana in Grecia, versione della GU L 43 del 17.2.2020, pag. 74.
Nel seguente Stato membro dell’UE sono stabilite zone di protezione e zone di sorveglianza:
1 Nuovo testo giusta il n. II dell’O dell’USAV del 27 ago. 2019 (RU 2019 2665). Aggiornato dal n. I dell’O dell’USAV del 19 feb. 2020 (RU 2020 505) e dal n. II dell’O dell’USAV del 17 mar. 2020, in vigore dal 19 mar. 2020 (RU 2020 835).
2 Cfr. nota a piè di pagina relativa all’art. 2 lett. b.
3 Cfr. nota a piè di pagina relativa all’art. 2 lett. b.
RU 2017 7647
1 Nuovo testo giusta il n. I dell’O dell’USAV del 13 giu. 2018, in vigore dal 15 giu. 2018 (RU 2018 2327).2 RS 916.403 RS 916.443.11

References: Art. 3

Art. 4

Art. 5

Art. 6

Art. 6

Art. 7

Art. 21

Art. 31

Art. 4
 Art. 2

Art. 51
 Art. 2
 Art. 2

Art. 61

Art. 6
 Art. 2
 Art. 2

Art. 21

Art. 31

Art. 4

Art. 51

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