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Timestamp: 2020-01-18 00:53:54+00:00

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Ergebnis: Erweiterung eines denkmalgeschützten Schu...competitionline
Diashow Visualisierung
(ID 3-156861)
Erweiterung eines denkmalgeschützten Schulkomplexes zu einem 5-zügigen Gymnasium
M4 Architekten Matthias Engemann und Michael Thiemann, Berlin (DE)
Senthi GmbH, Berlin (DE)
ein 3. Preis Zuschlag
AGZ Zimmermann Architekten GmbH, Dresden (DE)
STORCH LANDSCHAFTSARCHITEKTUR, Dresden (DE)
Borchert Statik- und Brandschutzbüro GmbH, Dresden (DE)
Schönherr + Juli Architekten, Fulda (DE)
MANN LANDSCHAFTSARCHITEKTUR, Fulda (DE)
Prof. Heribert Liborius Jünemann, Fulda (DE)
Schulz und Schulz, Leipzig (DE)
Brandschutz Consult Ingenieurgesellschaft mbH Leipzig, Leipzig (DE)
nitschke + kollegen architekten gmbh, Weimar (DE), Dresden (DE)
stock landschaftsarchitekten, Jena (DE)
atelier st | Gesellschaft von Architekten mbH, Leipzig (DE)
Stefan Bernard Landschaftsarchitekten, Berlin (DE)
Entscheidung 05.05.2014
Änderung am Jan 15, 2014
Berufsgruppen Architekten, Bauingenieure, Landschaftsarchitekten
Preisgelder/Honorare 125.000	EUR	inkl. USt.
Baukosten 16.696.000	EUR	inkl. USt.
Betreuer Eßmann l Gärtner l Nieper l Architekten GbR, Darmstadt (DE), Leipzig (DE)
Preisrichter	 Matthias Därr, Dorothee Dubrau, Prof. Frank Hausmann [Vorsitz], Canan Rohde-Can, Monika Weber-Pahl	, Prof. Dr. Thomas Fabian, Frau Dr. Förster, Herr Weber, Frau Krefft
Gegenstand des Wettbewerbs ist die Erarbeitung eines Entwurfs für die Erweiterung eines denkmalgeschützten Schulkomplexes zu einem 5-zügigen Gymnasium (1 120 Schüler in 8 Jahrgängen von Klasse 5 bis12 mit jeweils 28 Schüler(innen) pro Klasse) am Standort Karl-Heine-Straße 22 b in 04229 Leipzig. Es handelt sich um Umbauten und die Errichtung von Ergänzungsbauten sowie um den Neubau einer Dreifachsporthalle.
In den Wettbewerbsentwurf einzubeziehen sind ferner die Gestaltung des Grundstückszugangs einschließlich Brückenneubau und die Gestaltung des Grundstücks selbst mit erforderlichen Frei-, Sport- und sonstigen Anlagen.
Die Realisierung ist in einem Bauabschnitt bis Mai 2018 vorgesehen. Die Realisierung des Brückenneubaus und der Ufersanierung ist in dieser Zeit ebenfalls geplant und zu berücksichtigen.
Die Leistungen der Objektplanung sollen einschließlich der Leistungen für Brandschutz und der Freianlagenplanung mittels VOF-Vergabeverfahren mit nicht offenem hochbaulichen und freiraumplanerischem Planungswettbewerb vergeben werden. Der Planungswettbewerb richtet sich innerhalb des VOF-Verfahrens nach den „Richtlinien für Planungswettbewerbe 2013“ (RPW 2013).
Es wird darauf hingewiesen, dass der notwendige Brückenneubau nicht Gegenstand dieses Verfahrens ist.
Für das Vorhaben gibt es eine Kostenobergrenze und liegt für die Kostengruppen 300-400 bei 15,7 Mio. EUR Brutto, KGR 500 ca. 996 000.
Flächenrichtwerte:
Schule: 6 141 m² Programmfläche, unter Berücksichtigung zu verwertender Bestandsflächen verbleibt ein entwurfsabhängiger Neubauanteil von ca. 1 250 m² Programmfläche.
Sporthalle: ca. 1 777 m² Nutzfläche für eine 3-Fachsporthalle nach DIN 18032.
Die Grundstückfläche beträgt ca. 18 400 m². Die vorhandene, zu erhaltende Bebauung nimmt 3 700 m² ein.
Von den Wettbewerbsteilnehmern wird ein Entwurf erwartet, der sich in das vorhandene Umfeld integriert. Dabei ist die vorhandene denkmalgeschützte Gebäudesubstanz ist zu erhalten und innovativ und wirtschaftlich, aber auch behutsam in die Konzeption einzubeziehen. Erwartet wird ein nachhaltiger und wirtschaftlicher Lösungsansatz.
Für das Vorhaben erfolgten für die zu erhaltenden Gebäude und Anlagen sowie aus brandschutztechnischer Sicht zusätzlich auch in Bezug auf die Obliegenheiten des Grundstücks Funktions- und Bauzustandserfassungen sowie Bewertungen
— für das Tragwerk (Erfurth + Mathes Beratende Ingenieure, Leipzig),
— den Brandschutz (Brandschutzbüro Schilling, Leipzig) und bzgl.
— bauphysikalischer Aspekte (Ingenieurbüro Graner, Leipzig).
Um eine mögliche Vorgefasstheit auszugleichen, werden entsprechende Unterlagen der Auslobung beigefügt. Das Brandschutzbüro Schilling beabsichtigt, sich gemeinsam mit einem Objektplaner am Wettbewerb zu beteiligen.
Die Ergebnisse der Vorentwurfsplanung sind bis 3 Monate nach Beauftragung vorzulegen und zu erörtern.
Kolloquium zum Wettbewerb voraussichtlich: 19.2.2014, 14:00
Abgabetermin Wettbewerb voraussichtlich: 15.4.2014, 16:00
Gesetzte Teilnehmer 1. RKW Rhode Kellermann Wawrowsky GmbH+Co. KG Düsseldorf mit Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Dresden und eigener Fachplanerin Brandschutz, Frau Romy Schulz
2. Hobusch + Kuppardt Architekten in Bewerbergemeinschaft mit Georgi Architektur-Stadtplanung GmbH, Chemnitz, (+ Freianlagenplaner: Spielraumplanung, Leipzig, + Brandschutz: Ingenieurbüro J. Zimmermann, Leipzig)
3. Bietergemeinschaft Woltereck + Fitzner, Leipzig mit Kilpper Architekten, Leipzig, PFAU Architekten, Dresden, GFSL Clausen Landschaftsarchitekten, Leipzig, Brandschutzbüro Dr. Rönn, Leipzig
4. Schulz & Schulz Architekten GmbH (+Freianlagenplaner: R+B Landschaftsarchitektur Dresden, + Brandschutz: Brandschutz Consult Leipzig)
5. S & P Sahlmann Planungsgesellschaft für Bauwesen mbH mit UKL/Ulrich Krüger Landschaftsarchitekten Dresden sowie eigenen Brandschutz-SV
Ausstellung Die Arbeiten werden vom 06.05 bis 19.05.14 im Neuen Rathaus, Mittelflügel Süd im Ausstellungsbereich 4. OG und 5. OG ausgestellt. Die Ausstellung ist mit den Öffnungszeiten des Neuen Rathauses von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr geöffnet.
Projektadresse DE-04229 Leipzig
Berufshaftpflicht Personenschäden 500.000 Euro
Berufshaftpflicht Sach- und Vermögensschäden 1.000.000 Euro
Anzahl Referenzen insgesamt mind. 3 Referenzen
Eigenschaft der Referenzen: Referenz(en) explizit: eindeutige Kriterien, z.B. gleicher Gebäudetyp, gleiche Projektgröße
Deutschland-Leipzig: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
2014/S 010-013300
Stadt Leipzig, Karl-Heine-Straße 22 b, Zu Händen von: Frau Oppitz, Leipzig04229, DEUTSCHLAND. Telefon: +49 3411237399. E-Mail: MTFnZGhqZC1ub29oc3k/a2Rob3loZi1jZA==
(Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union, 17.12.2013, 2013/S 244-425368)
e) Erklärung, dass im Falle einer Beauftragung eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen über 500 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für Sachschäden bei einem in der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen vorliegt; .... Die Deckungszusage eines Mitgliedes der Bewerbergemeinschaft ist ausreichend, - -> Nachweise (Vorlage mit Bewerbungsbogen):
e) Erklärung, dass im Falle einer Beauftragung eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen über 500 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für Sachschäden bei einem in der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen vorliegt; ..... Die Deckungszusage jedes Mitglieds der Bewerbergemeinschaft ist zwingend - Nachweise sind vorzulegen. (siehe Bewerbungsbogen).
Karl-Heine-Straße 22 b
Stadt Leipzig, Amt für Gebäudemanagement, 04092 Leipzig
Zu Händen von: Frau Oppitz
+49 3411237399
MjE2WFVZW1UeX2BgWWRqMFxVWWBqWVceVFU=
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: http://leipzig.de
Christianstraße 17
Eßmann, Gärtner, Nieper Architekten
+49 341982980
MTFqZzExYT9kLGYsbSxgcWJnaHNkanNkbS1jZA==
+49 3419829823
ftp://kh22b.e-g-n-architekten.de
MTdkYSsrWzleJmAmZyZaa1xhYm1eZG1eZyddXg==
MjExYF0nJ1c1WiJcImMiVmdYXV5pWmBpWmMjWVo=
VOF-Vergabeverfahrens mit nicht offenem hochbaulichen Planungswettbewerb „Schulkomplex KH22b – Erweiterung eines denkmalgeschützten Schulkomplexes zu einem 5-zügigen Gymnasium am Standort Karl-Heine-Straße 22 b in Leipzig“.
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt ausschließlich unter Verwendung eines Bewerbungsbogens (Teilnahmeantrag), welcher vollständig von den Bewerbergemeinschaften auszufüllen ist.
Der Bewerbungsbogen zum Wettbewerb steht unter folgender Webadresse zum Download bereit:
Benutzername: kh22b
Kennwort: Für die Bewerbungsphase ist kein Kennwort einzugeben (Feld ist mit „Return“ zu überspringen).
Fehlende Erklärungen und Nachweise werden nicht nachgefordert.
Die Nichtvorlage der Unterlagen für den Freianlagenplaner und eine fehlende Benennung des Brandschutzsachverständigen führen zum Ausschluss.
Die Bewerbergemeinschaften prüfen die Vollständigkeit ihrer Bewerbungsunterlagen selbst. Die geforderten Unterlagen (Bewerbungsbogen, Nachweise, Referenzen) sind als Ausdruck (ungebunden) einzureichen. Der Bewerbungsbogen ist im Original zu unterschreiben. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen vom bevollmächtigten Vertreter zu unterzeichnen. Einsendungen per Fax oder E-Mail werden nicht akzeptiert.
Die Unterlagen werden nicht zurückgesendet. Zusätzliche Informationen, über die geforderten Unterlagen hinaus, werden nicht berücksichtigt. Bewerbungen sind bei der unter Punkt I.1), Anhang A.III angegebenen Kontaktadresse, mit Angabe des Kennwortes "WB Karl-Heine-Straße 22b" einzureichen.
Bei Bewerbergemeinschaften ist der Bewerbungsbogen pro Bewerbergemeinschaft nur einmal einzureichen.
Alle Bewerbergemeinschaften, die eine formal vollständige Bewerbung eingereicht haben, werden anhand ihrer Referenzenobjekte nach folgenden Kriterien ausgewählt:
Gefordert sind 2 Referenzen Objektplanung und 1 Referenz Freianlagenplanung.
Die Wertung der Referenzen Objektplanung erfolgt nach den Buchstaben A-D. Pro Referenz können max. 9 Punkte erreicht werden.
Für die Bewertung werden nur Referenzen akzeptiert, die in den letzten 10 Jahren fertiggestellt und übergeben worden sind. Die Bewerber müssen mindestens die Leistungsphasen 3 bis 8 gem. HOAI § 34 selbst erbracht haben.
Die Wertung der Referenz Freianlagen erfolgt nach Buchstabe E. Das heißt, 1 Referenz Freianlagen muss vorgelegt werden; sonst Ausschluss. Eine Bewertung erfolgt mit je einem Punkt, wenn es sich dabei um eine Freianlage an einem Bildungsbau oder eine Freianlage für Sportflächen handelt bzw. in Kombination 2 Punkte. Für diese Referenz sind max. 2 Punkte erhältlich.
Insgesamt können 20 Punkte (2 x 9 Punkte + 2 Punkte) erreicht werden.
Bewerber die insgesamt 14 Punkte für 2 Referenzprojekte inkl. Freianlagenreferenz erreichen, werden für die Teilnahme ausgewählt. Erreichen weniger als 25 Teilnehmer diesen Wert, werden aus allen Bewerbern, die insgesamt mindestens 8 Punkte in beiden Referenzprojekten und der Freianlagenreferenz erreichen, Teilnehmer ausgelost, bis die geplante Teilnehmerzahl von 25 (zzgl. 3 Nachrückern) erreicht ist. Sollten mehr als 25 Bewerber 14 Punkte erreichen, wird unter diesen ausgelost.
Beispielrechnung für die Wertung einer Referenz Objektplanung: Bei der Referenz handelt es ich um eine Gesamtsanierung einer Bildungseinrichtung nach Buchstabe A = 3 Punkte. Zudem wurde im Rahmen dieser Referenz eine Sporthalle neugebaut oder saniert; Wertung nach Buchstabe A + 1 Punkt. Summe Buchstabe A 4 Punkte.
Handelt es sich bei der Referenz um einen Bau der „neuen Sachlichkeit“ Baujahr 1915-1935 nach Buchstabe B: + 3 Punkte.
Überzeugt die Referenz in Entwurfsidee/Architekturqualität nach Buchstabe C: + 1 Punkt (wenn nicht 0 Punkte).
Überzeugt die Qualität der vorgelegten Referenz im Hinblick auf Ergänzung von Bestandsbauteilen, sowohl im Gebäudemaßstab als auch im Detail nach Buchstabe D: + 1 Punkt (wenn nicht 0 Punkte).
Summe A-D: 9 Punkte.
A. Referenzen im Bildungsbau:
Darstellung einer Gesamtsanierung/wesentlicher Umbau/Erweiterungsbau: 3 Punkte.
Darstellung eines Schulhausneubaus: 2 Punkte.
Darstellung einer Teilsanierung: 1 Punkt.
Neubau oder Gesamtsanierung einer Sporthalle im Rahmen des Bildungsbaus: 1 zusätzlicher Punkt.
B. Referenzen Sanierung/Umbauten/Erweiterungen denkmalgeschützter Gebäude.
Darstellung eines Gebäudes aus der „neuen Sachlichkeit“, Baujahr 1915 bis 1935: 3 Punkte.
Darstellung eines sonstigen, denkmalgeschützten Gebäudes: 2 Punkte.
Darstellung eines sonstigen Gebäudes (ohne Denkmalschutz): 1 Punkt.
C. Entwurfsidee Architekturqualität der vorgelegten Referenzobjekte
überzeugt: 1 Punkt,
überzeugt nicht: 0 Punkte.
D. Qualität der vorgelegten Objekte im Hinblick auf Ergänzung von Bestandsbauteilen, sowohl im Gebäudemaßstab als auch im Detail
E. Referenz Planung Freianlagen
Fertiggestellte Freianlage an einem Bildungsbau: 1 Punkt,
Fertiggestellte Freianlage für Sportflächen: 1 Punkt.
Das Auswahlgremium besteht aus 5 Personen. (NN, Stadtplanungsamt Leipzig + NN, AJFB Leipzig. + NN, Stadt Leipzig, AGM. + NN, Vertreter der AKS + Stadt Leipzig, AGM, Fr. H. Oppitz). Ist eine Auslosung erforderlich, erfolgt dies unter Aufsicht des Rechtsamts der Stadt Leipzig.
Mit dem Bewerbungsbogen sind folgende Angaben, Erklärungen, Nachweise und Referenzen abzugeben:
Angaben und Erklärungen auf Bewerbungsbogen:
a) Kontaktdaten des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft,
b) Angabe rechtlicher Status des Bewerbers, der Bewerber innerhalb der Bewerbergemeinschaft,
c) Angaben ob rechtliche/wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen § 4 (2) VOF 2009 bestehen sowie ob beabsichtigt ist, bezogen auf den Auftrag, in relevanter Weise mit Anderen zusammen zu arbeiten,
d) Erklärung dass keine Ausschlussgründe gem. § 4 (6) und § 4 (9) VOF 2009 vorliegen,
e) Erklärung, dass im Falle einer Beauftragung eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen über 500 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für Sachschäden bei einem in der EU zugelassenen Versicherungsunternehmen vorliegt; Nachweis, dass die Maximierung der Ersatzleistung mind. das zweifache der Versicherungssumme beträgt oder schriftliche Bereitschaftserklärung zur Erhöhung der Deckungssummen durch den Versicherer oder den Abschluss einer objektbezogenen Versicherung. Bewerbergemeinschaften haben eine Erklärung abzugeben, dass die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall eine Arbeitsgemeinschaft bilden, deren Mitglieder gesamtschuldnerisch haften - auch über die Auflösung der Bewerbergemeinschaft hinaus. Der bevollmächtigte Vertreter ist zu benennen. Die Deckungszusage eines Mitgliedes der Bewerbergemeinschaft ist ausreichend,
— Nachweise (Vorlage mit Bewerbungsbogen):
f) Nachweis der beruflichen Befähigung: Kopie der Mitgliedsbescheinigung einer Architektenkammer der Bauvorlagenberechtigung nach § 65 SächsBO oder Kopie eines Diploms, Prüfzeugnisses oder sonstige Befähigungsnachweises, dessen Anerkennung nach den Richtlinie 2005/36/EG (EG-Architektenrichtlinie) gewährleistet ist (gilt für europäische Staaten),
g) bei juristischen Personen sind die Nachweise für mind. einen der Gesellschafter oder den bevollmächtigten Vertreter und für den Verfasser der Planungsleistung vorzulegen, Kopie des Registerauszuges bei juristischen Personen (nicht älter als 12 Monate),
h) Nachweis der beruflichen Befähigung des Brandschutzplaners für die Aufstellung von Nachweisen nach § 66 SächsBO für Sonderbauten.
i) Nachweis der beruflichen Befähigung des Freianlagenplaners.
— Je Referenzobjekt genau 2 Seiten A3 (Querformat) einseitig bedruckt zur Darstellung der Referenz (Kurzbeschreibung, Fotos, Planausschnitte, erläuternde Skizzen o. ä.). Auf dem Bewerbungsbogen zusätzliche Angaben zu Objektbezeichnung, inkl. Anschrift; Auftraggeber; Ansprechpartner (Tel.); Zeitpunkt der Fertigstellung; ausgeführte Leistungsphasen (bei realisierten Projekten); Angabe der BGF und NF; Baukosten (DIN 276, KG 300-400 , bzw. KG 500 brutto).
— Sollten mehr als die geforderten Referenzobjekte/Seiten dargestellt werden, werden nur die jeweils erstgenannten Projekte/Seiten entsprechend Angaben im Bewerbungsbogen bewertet. Alle weiteren Referenzen sowie Bürobroschüren werden nicht bewertet.
Darstellung von genau 2 Referenzobjekten Hochbau gem. § 34 HOAI (Referenz R1 + Referenz R2) und genau 1 Referenzobjekt Freianlagenplanung gem. § 39 HOAI (Referenz F1)
— R1: Nachweis genau eines Projektes – Neubau, Umbau und/oder Erweiterung, Fertigstellung ab Dezember 2003, Baukosten (KG 300-400) mind. 500 EUR brutto/m² BGF.
— R2: Nachweis genau eines Projektes – Neubau, Umbau und/oder Erweiterung; Fertigstellung ab Dezember 2003; Baukosten ohne Mindestvorgaben.
— F1: Nachweis genau eines Projekts Freianlagenplanung, Fertigstellung ab Dezember 2003, Baukosten KG 500 mind. 500 000 EUR brutto.
(1) Architekten und bauvorlagenberechtigte Ingenieure gem. §65 SächsBO in Verbindung mit dem jeweiligen Landesgesetz für Architekten und Ingenieure.
(2) Ist in dem jeweiligen Heimatland die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als „Architekt“ derjenige, welcher den Nachweis über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis erbringen kann, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG (EG-Architektenrichtlinie) gewährleistet ist.
(3) Teilnahmeberechtigt sind ferner Bewerbergemeinschaften natürlicher Personen sowie juristischer Personen, sofern in deren Satzungsregelungen der Geschäftszweck auf das Erbringen von Planungsleistungen ausgerichtet ist, sowie Bewerbergemeinschaften solcher juristischer Personen.
(4) Juristische Personen haben einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist. Der bevollmächtigte Vertreter sowie der Verfasser der Wettbewerbsarbeit müssen berechtigt sein, die Berufsbezeichnung Architekt bzw. Landschaftsarchitekt zu führen (siehe auch Abs. 1 und 2).
(5) Bei teilnehmenden Bewerbergemeinschaften muss jedes Mitglied benannt und teilnahmeberechtigt sein. Die Bewerbergemeinschaft hat einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist.
(6) Soweit weitere Sonderfachleute bzw. Fachberater hinzugezogen werden, unterliegen diese nicht den Teilnahmebedingungen, sind jedoch in der Verfassererklärung mit Namen und Anschrift aufzuführen. Die Teilnehmer bestätigen in der Verfassererklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 4.6 VOF vorliegen.
(7) Mehrfachbewerbungen von Architekten, Freianlagenplanern oder Brandschutzsachverständigen führen zum Ausschluss sämtlicher Beteiligter der entsprechenden Bewerbungen. Jeder Teilnehmer hat seine Teilnahmeberechtigung sorgfältig zu prüfen. Die Teilnahme erfolgt in eigener Verantwortung. Bei Zweifel über die Teilnahmeberechtigung wird eine Rücksprache mit dem Landeswettbewerbsausschuss empfohlen.
1. RKW Rhode Kellermann Wawrowsky GmbH+Co. KG Düsseldorf, Sitz Leipzig, Grimmaische Straße 13-15, 04109 Leipzig mit Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Dresden und eigener Fachplanerin Brandschutz, Frau Romy Schulz
2. Hobusch + Kuppardt Architekten, Hinrichsenstraße 3, 04105 Leipzig in Bewerbergemeinschaft mit Georgi Architektur-Stadtplanung GmbH, Chemnitz, (+ Freianlagenplaner: Spielraumplanung, Leipzig, + Brandschutz: Ingenieurbüro J. Zimmermann, Leipzig)
4. Schulz & Schulz Architekten GmbH, Lampestraße 6, 04107 Leipzig (+Freianlagenplaner: R+B Landschaftsarchitektur Dresden, + Brandschutz: Brandschutz Consult Leipzig)
5. S & P Sahlmann Planungsgesellschaft für Bauwesen mbH, Rathenaustraße 19, 04179 Leipzig mit UKL/Ulrich Krüger Landschaftsarchitekten Dresden sowie eigenen Brandschutz-SV
Die Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten erfolgt nach folgenden Kriterien:
— Einbindung in die Umgebung und Erschließung des Schulkomplexes, Sicherheitsaspekte.
— Gestalterische und räumliche Qualität des Entwurfs.
— Erfüllung des Raumprogramms und der funktionalen Zusammenhänge.
— Einhaltung baurechtlicher Forderungen so auch Berücksichtigung der Barrierefreiheit.
— Wirtschaftlichkeit in Investition und Betrieb.
— Einhaltung des vorgegebenen Kostenrahmens.
Schlusstermin für die Anforderung von Unterlagen oder die Einsichtnahme: 24.1.2014 - 16:00
Tag: 24.1.2014 - 16:00
Tag: 7.2.2014
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Insgesamt werden Zahlungen, Preise und Anerkennungen in Höhe von 125 TEUR inkl. MwSt. zur Verfügung gestellt. Davon entfallen Zahlungen an alle Teilnehmer entsprechend Punkt IV.5.2). Und es ist geplant 3 Preise und 3 Anerkennungen zu vergeben:
1. Preis 35 000 EUR.
2. Preis 25 000 EUR.
3. Preis 15 000 EUR.
3 Anerkennungen á : 5 000 EUR.
Eine Änderung von Anzahl und Höhe der Preise/Anerkennungen ist, bei einstimmigem Beschluss des Preisgerichts gemäß § 7 RPW 2013 möglich. Im Falle einer Beauftragung werden gem. § 8 (2), Satz 3 RPW 2013 die durch den Wettbewerb bereits erbrachten Leistungen bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und soweit der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird.
Es steht ein Bearbeitungshonorar von 35 000 EUR zur Verfügung. Das gesamte Bearbeitungshonorar wird anteilig, zu gleichen Bedingungen an die vom Preisgericht zugelassenen Wettbewerbsbeiträge abgebenden Teilnehmer des Wettbewerbs verteilt.
1. Frau Dubrau, Bürgermeisterin für Stadtentwicklung und Bau, Leipzig
2. Herr Prof. Hausmann; FH Aachen
3. NN, Hochschuldozent(in) oder freischaffender Architekt(in)
4. NN, freischaffender Architekt(in)
5. NN, Landschaftsarchitekt(in)
6. Sachpreisrichter: Herr Prof. Fabian, Bürgermeister f. Jugend, Soziales, Gesundheit u. Schule, Leipzig
7. Herr Torsten Bonew, Bürgermeister und Beigeordneter für Finanzen
8. N.N. Stadtrat der Stadt Leipzig, Fachausschuss für Stadtentwicklung und Bau
9. N.N. Stadtrat der Stadt Leipzig, Fachausschuss für Stadtentwicklung und Bau
Alle Angaben zum Teilnahmeantrag siehe Punkt III.1) dieser Bekanntmachung:
Kolloquium zum Wettbewerb voraussichtlich: 19.2.2014, 14:00.
Abgabetermin Wettbewerb voraussichtlich: 15.4.2014, 16:00.
Zusätzliche Angaben zur Vergabeverhandlung:
Der Auslober beabsichtigt, gem. § 3 (4) VOF i. V. m. § 8 (2), Satz 1 RPW 2013 den Preisträgern des Wettbewerbes unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichtes mit weiteren Planungsleistungen zu beauftragen, sofern kein wichtiger Grund der Beauftragung entgegensteht. Der zu vergebende Planungsauftrag umfasst mind. die LPH 2-3 gem. HOAI § 34. Im Falle einer Beauftragung werden gem. § 8 (2), Satz 3 RPW 2013 die durch den Wettbewerb bereits erbrachten Leistungen bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und soweit der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. Die weitere Beauftragung für die LPH 4-9 gem. HOAI § 34 bzw. gem. HOAI § 39 für die Freianlagenplanung ist vorgesehen und erfolgt stufenweise unter Abhängigkeit von Fördermittelzusagen und Stadtratsbeschlüssen. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der beschriebenen weiteren Leistungsphasen besteht nicht.
Bevor der Auslober den Auftrag im beschriebenen Umfang erteilt, ist er nach § 11 Absatz 6 VOF verpflichtet, zu prüfen, ob der erste Preisträger die Gewähr für eine einwandfreie Ausführung der zu übertragenden Leistungen erwarten lässt.
Die Bewerbungsunterlagen (Angebote) sind in einem geschlossenen Umschlag einzureichen, der mit folgender Aufschrift zu kennzeichnen ist: „WB Karl-Heine-Straße 22b“ Die Bewerbungsunterlagen sind 1-fach in Papierform sowie in digitaler Form (CD) Datenträger im pdf-Format an oben genannter Kontaktstelle einzureichen.
Mit den Preisträgern des Wettbewerbs finden Vergabeverhandlungen gemäß VOF § 3 (4) statt.
1. Wettbewerbsergebnis: Wichtung 52 % – Der 1. Preis wird mit 10 Punkten bewertet, der 2. Preis mit 8 Punkten, der 3. Preis mit 6 Punkten usw.
2. Verbales Aufzeigen von Lösungsansätzen auf Basis der Empfehlungen des Preisgerichts: Wichtung 10 %.
3. Preis/Honorar: (Angebot für die Nebenkosten, Stundensätze, Besondere Leistungen für die Erstellung des Brandschutzkonzepts, ggf. Leistungen zur Bauphysik, Umbauzuschlag): Wichtung 18 %.
4. Aussagen zur Projektabwicklung (Projektorganisation inkl. Vorstellung Projektteam 15 v. H.; Termin-management 15 v. H.; Kostenmanagement 15v.H., Qualitätsmanagement 15 v. H., Änderungsmanagement 15 v. H.; Objektüberwachung 15 v. H., Gesamteindruck der Präsentation 10 v. H.): Wichtung 20 %.
Die Punkte 2 bis 4 werden jeweils mit 0 bis 10 Punkten bewertet. Die detaillierte Verhandlungsmatrix wird mit Einladung zum Verhandlungsgespräch ausgereicht.
Der Auslober weist darauf hin, dass Vergaberechtsverstöße unverzüglich gerügt werden müssen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis Ablauf der Bewerbungsfrist gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen bis zum Ablauf der Angebotsabgabefrist gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Teilt der Auftraggeber mit, einer Rüge nicht abhelfen zu können, ist ein Vergabenachprüfungsantrag unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers vergangen sind (§ 107 Absatz 3 GWB).
I.1) .1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)
Leipzig: Schulkomplex KH22b – Erweiterung eines denkmalgeschützten Schulkomplexes zu einem 5-zügigen Gymnasium am Standort Karl-Heine-Straße 22 b in Leipzig.
Vergabekammer der Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Leipzig
Ausschreibung veröffentlicht 17.12.2013
Ergebnis veröffentlicht 08.05.2014
Zuletzt aktualisiert 31.05.2019
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