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Timestamp: 2016-10-28 14:15:55+00:00

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6B_595/2011 (16.03.2012)
6B_595/2011
Betrug, Veruntreuung, Urkundenf�lschung,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern, Strafabteilung, 1. Strafkammer, vom 12. Mai 2011.
Das Obergericht des Kantons Bern verurteilte X.________ am 12. Mai 2011 zweitinstanzlich wegen Betrugs, Betrugsversuchs, Veruntreuung, Urkundenf�lschung und Anstiftung zur Urkundenf�lschung zu einer bedingten Geldstrafe von 180 Tagess�tzen zu Fr. 70.--. Von weiteren Vorw�rfen sprach es ihn frei bzw. stellte fest, dass mehrere erstinstanzliche Freispr�che und ein Einstellungsbeschluss in Rechtskraft erwachsen seien. Das Obergericht geht von folgenden Tathandlungen aus:
A.a X.________ spiegelte A.________ vor, er k�nne ihm einen Kredit der B.________ �ber Fr. 3.6 Mio. vermitteln. Zu diesem Zweck leistete A.________ im Sommer 1996 eine Anzahlung von Fr. 85'000.--. Im Gegenzug stellte ihm X.________ eine Garantie der C.________ Inc. zur Sicherstellung dieses Betrages in Aussicht. Die Absichtserkl�rung, ein Garantieversprechen auszustellen, erwies sich mangels Zeichnungsberechtigung des unterzeichnenden D.________ als wertlos. A.________ erhielt weder den gew�nschten Kredit noch zahlte ihm X.________ die Anzahlung zur�ck.
A.b E.________ beauftragte F.________, die finanziellen Mittel f�r ein Bauprojekt in Solothurn zu beschaffen. Er bevollm�chtigte ihn, einen Inhaberschuldbrief �ber eine Million Franken auf dem zu bebauenden Grundst�ck zu errichten.
Mit diesem Schuldbrief erlangte X.________, Gesch�ftsf�hrer der G.________ AG und der H.________ AG, bei der Raiffeisenbank I.________ einen Kredit von Fr. 400'000.-- f�r die G.________. Die Mittel wollte er verwenden, um die Verluste beim absehbaren Konkurs der H.________ zu decken und um gewisse Gl�ubiger zu entsch�digen. X.________ �berwies die Fr. 400'000.-- am 19. Februar 1997 vom Kontokorrent der G.________ auf sein privates Sparkonto und anschliessend auf sein Lohnsparkonto. J.________, Mitarbeiter der Raiffeisenbank I.________, buchte den Betrag am 25. Februar 1997 wieder zur�ck.
A.c K.________ gew�hrte der G.________, vertreten durch X.________, am 28. November 1996 ein Darlehen von DM 200'000.-- bei einer Laufzeit von maximal 12 Wochen und einem Zins zu 10 %. Sie erhielt ihr Geld nie zur�ck. X.________ verwendete den Betrag f�r Verbindlichkeiten der H.________, zum Kauf von Mobiliar und einem Teil des Warenlagers der H.________. Umstritten war vor Obergericht der Zweck des Darlehens. Das Obergericht geht davon aus, es sei gew�hrt worden, damit X.________ K.________ ein Darlehen von zwei Millionen DM der L.________-Bank in M.________ vermittle.
A.d N.________ schloss am 18. Februar 1997 im Auftrag von X.________ mit O.________ einen Anlagevertrag �ber DM 91'000.-- ab. Letzterer �berwies die Summe auf das Konto der G.________. X.________ verwendete die Gelder f�r die Zwecke dieser Gesellschaft, ohne das Geld zur�ckzahlen zu k�nnen.
A.e X.________ wollte bei deutschen Banken Kredite f�r Liegenschaftsk�ufe in Deutschland erlangen. Dazu stellte er seine und N.________s Verm�genslage auf diversen Unterlagen besser dar, als sie effektiv war. Auf einem Mietvertrag f�lschte er die Unterschrift. Zudem liess er sich inhaltlich unwahre Kontoausz�ge durch J.________ von der Raiffeisenbank I.________ ausstellen. Die Unterlagen leitete er an den Vermittler P.________ zur Abwicklung der Liegenschaftsgesch�fte weiter. Auf den Dokumenten war der Vermerk "f�r den internen Gebrauch" angebracht.
A.f X.________ �bertrug als Gesch�ftsf�hrer der G.________ WIR-Mittel in der H�he von Fr. 15'450.-- aus einem Warenverkauf auf das Konto von Q.________, ohne eine Gegenleistung einzufordern bzw. ohne daf�r einen R�ckforderungsanspruch der G.________ zu begr�nden.
X.________ beantragt, das Urteil des Obergerichts sei aufzuheben, und die Sache sei zur neuen Beurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Die Vorinstanz sei anzuweisen, den Zeugen J.________ anzuh�ren. Eventualiter sei er vollumf�nglich freizusprechen. Die Verfahrenskosten aller Instanzen seien dem Staat aufzuerlegen. Er sei f�r seine Verteidigungskosten mit Fr. 21'085.70, Fr. 2'500.-- und Fr. 800.-- sowie pers�nlich mit Fr. 3'500.-- zu entsch�digen. X.________ ersucht um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung.
Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz stelle den Sachverhalt in mehreren Punkten willk�rlich fest. Im Zusammenhang mit der willk�rlichen Beweisw�rdigung macht er auch geltend, die Vorinstanz verletze seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r, indem sie seinen Antrag auf Befragung von J.________ als Zeugen (betreffend Sachverhalt A.b) ablehne. Dieser k�nne Angaben zum gemeinsamen Telefongespr�ch machen.
1.1 Die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; vgl. auch Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG). Offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG ist die Sachverhaltsfeststellung, wenn sie willk�rlich ist (BGE 136 II 304 E. 2.4 S. 313 f. mit Hinweis; vgl. zum Begriff der Willk�r BGE 136 III 552 E. 4.2 S. 560 mit Hinweisen).
Der Anspruch auf Befragung von Zeugen ist Teil des rechtlichen Geh�rs, welches seine Grundlage im Anspruch auf ein faires Verfahren nach Art. 29 Abs. 1 und 2 BV und Art. 6 Ziff. 1 EMRK hat (BGE 134 I 140 E. 5.2 S. 147). Das Recht auf die Ladung und Befragung von Entlastungszeugen ist im Gegensatz zur Befragung von Belastungszeugen relativer Natur. Der Anspruch auf rechtliches Geh�r ist nicht verletzt, wenn der Richter nur jene Beweisbegehren ber�cksichtigt, die nach seiner W�rdigung entscheiderheblich sind (BGE 129 I 151 E. 3.1 S. 154 mit Hinweis). Die Verfassungsgarantie steht einer antizipierten Beweisw�rdigung nicht entgegen (BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148 mit Hinweisen).
Wird die Verletzung von Grundrechten (einschliesslich der willk�rlichen Anwendung von kantonalem Recht und Willk�r bei der Sachverhaltsfeststellung) ger�gt, gelten qualifizierte Anforderungen an die Begr�ndung. Eine solche R�ge pr�ft das Bundesgericht nicht von Amtes wegen, sondern nur, wenn sie in der Beschwerde vorgebracht und substanziiert begr�ndet worden ist. Das bedeutet, dass klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, inwiefern verfassungsm�ssige Rechte verletzt worden sein sollen (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 136 I 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen).
1.2 Auf die Sachverhaltsr�gen in Bezug auf die Delikte zum Nachteil von K.________, O.________ und der G.________ (Sachverhalte A.b, A.c, A.d) ist nicht einzutreten. Der Beschwerdef�hrer pr�sentiert insoweit lediglich seine eigene W�rdigung des Sachverhalts (Beschwerde S. 7 bis S. 9). Er zeigt eine willk�rliche Beweisw�rdigung weder substanziiert auf noch setzt er sich mit dem Urteil der Vorinstanz hinreichend auseinander (Urteil S. 34 bis S. 44).
1.3 Im �brigen sind die R�gen des Beschwerdef�hrers unbegr�ndet, welche sich gegen die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung zu seinem Wissen, Willen und zum Tatmotiv richten. Dies gilt namentlich in Bezug auf seine Behauptung (hinsichtlich Sachverhalt A.a), die Garantie der C.________ Inc. sei werthaltig gewesen (Beschwerde S. 4 f.). Aus der Telefon�berwachung geht hervor, dass der Beschwerdef�hrer das Garantieversprechen der C.________ als wertlos erachtete (vgl. Urteil 13 f.). Damit setzt er sich nicht auseinander. Ob er um die fehlende Zeichnungsberechtigung von D.________ wusste, ist nicht entscheidend, weil er so oder anders von einer minderwertigen Garantie ausging. Ebenfalls nicht einzutreten ist auf die Einw�nde des Beschwerdef�hrers gegen das erstinstanzliche Urteil (z.B. zum Zahlungszweck der Fr. 85'000.--; Beschwerde S. 5 oben). Dieses ist nicht Anfechtungsobjekt im Verfahren vor Bundesgericht (Art. 80 Abs. 1 BGG).
Entgegen der Darstellung des Beschwerdef�hrers durfte die Vorinstanz (betreffend Sachverhalt A.b) willk�rfrei zum Schluss gelangen, er habe gewusst, dass er mit dem Schuldbrief von E.________ keinen Kredit f�r die G.________ habe aufnehmen und diesen nach Belieben verwenden d�rfen. Denn in den Verfahrensakten ist ein Telefongespr�ch dokumentiert, in welchem J.________ dem Beschwerdef�hrer den Wortlaut der Vollmacht von F.________ vorliest. Ausserdem teilte der Beschwerdef�hrer R.________, der an der T�uschung von E.________ und F.________ beteiligt war (vgl. E. 3.4.2), mit, die Vollmacht sei mangelhaft (Urteil S. 29). Die Vorinstanz stellt ihre Beweisw�rdigung mitunter auf das Telefongespr�ch zwischen J.________ und dem Beschwerdef�hrer sowie auf die Einvernahme von J.________ als Auskunftsperson ab. Der Beschwerdef�hrer legt nicht dar, welche neuen Erkenntnisse eine Befragung von J.________ zum fraglichen Telefonat in der Eigenschaft als Zeuge bringen k�nnte.
Soweit der Beschwerdef�hrer sinngem�ss geltend macht, er h�tte die f�r die deutschen Bankinstitute erstellten Unterlagen nur intern gebrauchen bzw. sich strafrechtlich absichern wollen, legt er nicht dar, weshalb die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen hinsichtlich seines Tatwillens willk�rlich sein sollten. Er leitete die Dokumente an einen Dritten weiter. Dadurch war deren Inhalt, ungeachtet der Bezeichnung "intern", nicht mehr vertraulich (Beschwerde S. 5 f.). Die R�gen sind unbegr�ndet, soweit darauf einzutreten ist.
2.1 Der Beschwerdef�hrer beruft sich auf die Verj�hrung der Taten zum Nachteil von A.________.
2.2 Die Verj�hrungsregeln haben seit der Tathandlung im Sommer 1996 mehrfach (per 1. Oktober 2002 und 1. Januar 2007) ge�ndert. Anwendbar sind jene Bestimmungen, welche milder sind (Art. 2 Abs. 2 StGB; Art. 389 Abs. 1 StGB).
2.3 Gem�ss der seit dem 1. Januar 2007 g�ltigen Gesetzesfassung verj�hrt die Strafverfolgung f�r den Vorwurf des Betrugs in f�nfzehn Jahren (Art. 97 Abs. 1 lit. b StGB i.V.m. Art. 146 Abs. 1 StGB). Ist vor Ablauf der Verj�hrungsfrist ein erstinstanzliches Urteil ergangen, so tritt die Verj�hrung nicht mehr ein (Art. 97 Abs. 3 StGB). Die Verj�hrung beginnt mit dem Tag, an dem der T�ter die strafbare T�tigkeit ausf�hrt (Art. 98 lit. a StGB).
Der Beschwerdef�hrer hat die ihm zur Last gelegten Handlungen, f�r welche er des Betrugs nach Art. 146 Abs. 1 StGB angeklagt ist, im Sommer 1996 begangen. Das erstinstanzliche Urteil des Kreisgerichts X Thun, mit welchem er im fraglichen Punkt schuldig gesprochen wurde, erging am 28. Mai 2010. Die f�nfzehnj�hrige Frist war in diesem Zeitpunkt noch nicht abgelaufen. W�hrend des Verfahrens kann die Verfolgungsverj�hrung nicht mehr eintreten (Art. 97 Abs. 3 StGB). Diese Rechtslage ist mit derjenigen identisch, wie sie vom 1. Oktober 2002 bis zum 31. Dezember 2006 galt (aArt. 70 Abs. 1 lit. b und Abs. 3 StGB, aArt. 71 lit. a StGB).
2.4 Nach der bis 2002 massgebenden Fassung des Gesetzes betrug die relative Verj�hrungsfrist f�r den Tatbestand des Betrugs zehn Jahre ab Tatbegehung (aArt. 70 StGB i.V.m. aArt. 146 Abs. 1 StGB). Die Verj�hrung wurde mit jeder Untersuchungshandlung und jeder Verf�gung des Gerichts unterbrochen und begann neu zu laufen, wobei die ordentliche Frist nicht um mehr als die H�lfte �berschritten werden durfte (aArt. 72 StGB in der Fassung vom 21. Dezember 1937; BGE 134 IV 297 E. 4.1 S. 299 mit Hinweisen). Mit der Ausf�llung des letztinstanzlichen kantonalen Entscheids, durch den die Beschuldigten verurteilt wurden, endete sie (BGE 133 IV 112 E. 9.3.1 S. 115). Nach der fr�heren Rechtsprechung wurde die Verfolgungsverj�hrung durch die Einreichung einer eidgen�ssischen Nichtigkeitsbeschwerde nicht wieder in Gang gesetzt. Nur wenn der Kassationshof in Gutheissung der vom Verurteilten eingereichten Nichtigkeitsbeschwerde den kantonalen Entscheid aufhob und die Sache zur Fortsetzung der Strafverfolgung an die kantonale Instanz zur�ckwies, nahm die Verfolgungsverj�hrung ihren Fortgang und lief der noch verbliebene Rest der Frist ab Er�ffnung des bundesgerichtlichen Urteils weiter (BGE 129 IV 305 E. 6.2.1 S. 313 mit Hinweisen). Diese Rechtsprechung ist auch auf die Beschwerde in Strafsachen anwendbar (Art. 78 ff. BGG).
Nach den bis 2002 geltenden Bestimmungen begann die Verj�hrung im Sommer 1996 zu laufen und endete mit dem letztinstanzlichen kantonalen Entscheid des Obergerichts vom 12. Mai 2011. Die absolute Verj�hrungsfrist von f�nfzehn Jahren war im damaligen Zeitpunkt noch nicht abgelaufen. Der Fristenlauf wird auch nicht wieder in Gang gesetzt, denn die gegen den Schuldspruch erhobenen R�gen sind abzuweisen. (vgl. nachfolgend E. 3 ff.). Die Verj�hrung ist somit auch nach fr�herem Recht nicht eingetreten.
3.1 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, der Tatbestand des Betrugs sei nicht erf�llt.
3.2 Gem�ss Art. 146 Abs. 1 StGB macht sich des Betrugs schuldig, wer in der Absicht, sich oder einen andern unrechtm�ssig zu bereichern, jemanden durch Vorspiegelung oder Unterdr�ckung von Tatsachen arglistig irref�hrt und so den Irrenden zu einem Verhalten bestimmt, wodurch dieser sich selbst oder einen andern am Verm�gen sch�digt.
Der Tatbestand des Betrugs nach Art. 146 StGB setzt eine arglistige T�uschung voraus. Betr�gerisches Verhalten ist strafrechtlich erst relevant, wenn der T�ter mit einer gewissen Raffinesse oder Durchtriebenheit handelt. Wesentlich ist, ob die T�uschung in einer hypothetischen Pr�fung unter Einbezug der dem Opfer nach Wissen des T�ters zur Verf�gung stehenden Selbstschutzm�glichkeiten als nicht oder nur erschwert durchschaubar erscheint. Erforderlich ist eine qualifizierte T�uschungshandlung. Einfache L�gen, plumpe Tricks oder leicht �berpr�fbare falsche Angaben gen�gen nicht. F�r die Frage der Arglist ist nicht entscheidend, ob die T�uschung gelingt. Nebst dem Erfordernis einer qualifizierten L�ge ist die Eigenverantwortlichkeit des Opfers zu ber�cksichtigen. Die vom Opfer erwartete Aufmerksamkeit richtet sich nach einem individuellen Massstab. So sind allf�llige besondere Fachkenntnisse und Gesch�ftserfahrung des Opfers in Rechnung zu stellen. Auch unter dem Gesichtspunkt der wirtschaftlichen Eigenverantwortlichkeit des Betroffenen erfordert die Erf�llung des Tatbestands indes nicht, dass das T�uschungsopfer die gr�sstm�gliche Sorgfalt walten l�sst und alle erdenklichen ihm zur Verf�gung stehenden Vorkehren trifft. Arglist scheidet lediglich aus, wenn es die grundlegendsten Vorsichtsmassnahmen nicht beachtet. Entsprechend entf�llt der strafrechtliche Schutz nicht bei jeder Fahrl�ssigkeit des Opfers, sondern nur bei Leichtfertigkeit, welche das betr�gerische Verhalten des T�ters in den Hintergrund treten l�sst. Die zum Ausschluss der Strafbarkeit des T�uschenden f�hrende Opferverantwortung kann daher nur in Ausnahmef�llen bejaht werden (BGE 135 IV 76 E. 5.2 S. 79 ff. mit Hinweisen).
Der Tatbestand des Betrugs erfordert zudem einen Verm�gensschaden. Ein solcher liegt vor, wenn das Verm�gen des T�uschungsopfers nach Vornahme der irrtumsbedingten Verm�gensverf�gung in seinem Gesamtwert tats�chlich geschm�lert ist durch Verringerung der Aktiven oder Vermehrung der Passiven. Das ist auch der Fall, wenn das Verm�gen in einem Masse gef�hrdet wird, dass es in seinem wirtschaftlichen Wert dezimiert ist, d.h. wenn der Gef�hrdung im Rahmen einer sorgf�ltigen Bilanzierung durch Wertberichtigung oder R�ckstellung Rechnung getragen werden muss (BGE 129 IV 124 E. 3.1 S. 125 f. mit Hinweisen). Eine vor�bergehende Sch�digung bzw. eine Verm�gensgef�hrdung gen�gt, nicht hingegen jegliche bloss verz�gerte Vertragserf�llung (Urteil 6B_663/2011 vom 2. Februar 2012 E. 2.4.1 mit Hinweisen).
3.3.1 In Bezug auf die Verurteilung wegen Betrugs zum Nachteil von A.________ (Sachverhalt A.a) macht der Beschwerdef�hrer geltend, den Gesch�digten treffe eine Mitverantwortung an der Tat. Dessen Vertreter, Rechtsanwalt S.________, habe �ber einen Handelsregisterauszug verf�gt und gewusst, dass D.________ nicht zeichnungsberechtigt sei. Dieses Wissen sei A.________ anzurechnen (Beschwerde S. 5).
3.3.2 Nach den willk�rfreien vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen beauftragte der Gesch�digte A.________ seinen Rechtsanwalt erst nach Abschluss des strafrechtlich relevanten Gesch�fts am 15. Oktober 1996 (Urteil S. 12 f.). Dem Gesch�digten kann nicht angelastet werden, er h�tte von der fehlenden Zeichnungsberechtigung wissen sollen. Die Verurteilung wegen Betrugs zum Nachteil von A.________ ist bundesrechtskonform.
3.4.1 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, er habe E.________ nicht get�uscht, da er mit diesem keinen Kontakt gehabt habe. Zudem sei durch die R�ckbuchung des Kredits kein Verm�gensschaden entstanden (Beschwerde S. 7).
3.4.2 Aus den vorinstanzlichen Erw�gungen ergibt sich, dass R.________ und der Beschwerdef�hrer die T�uschung von E.________ und dessen Stellvertreter F.________ miteinander koordinierten (Urteil S. 24 bis S. 30, insbesondere mit Verweis auf die Telefonprotokolle S. 29 und S. 30). F�r die Frage der T�uschung ist somit nicht entscheidend, dass es vorwiegend R.________ war, der Kontakt zu den T�uschungsopfern pflegte. Es verletzt kein Bundesrecht, wenn die Vorinstanz davon ausgeht, der Beschwerdef�hrer habe F.________ sowie E.________ get�uscht.
Auch den Verm�gensschaden durfte sie bejahen. Der Schuldbrief war nach der Kreditgew�hrung nicht mehr unbelastet, sondern diente als Faustpfand f�r den Kredit der G.________. Diesen Kredit beabsichtigte der Beschwerdef�hrer im Konkurs der H.________, welche sich in finanzieller Schieflage befand, auszusch�pfen. Der Beschwerdef�hrer rechnete mit deren Konkurs. Durch die vor�bergehende pfandrechtliche Belastung erlitt der Schuldbrief eine Wertverminderung. Selbst wenn infolge eines Mangels im Grundgesch�ft von einer ung�ltigen Verpf�ndung ausgegangen w�rde (Urteil S. 30 unten), bestand das Risiko, dass der Schuldbrief in Anspruch genommen wird.
Schliesslich ist auch eine Verm�gensgef�hrdung der Bank nicht von der Hand zu weisen. Weil die G�ltigkeit der Pfandbestellung in Frage stand, ging die Bank ein Risiko ein, bei Insolvenz des Kreditnehmers einen Verlust zu erleiden. Infolge der geringeren Bonit�t ohne Pfandsicherheit h�tte die Bank bilanzm�ssig gr�ssere R�ckstellungen vornehmen m�ssen, als sie dies getan hat.
3.5.1 Der Beschwerdef�hrer macht hinsichtlich des Schuldspruchs betreffend des versuchten Betrugs zum Nachteil unbekannter deutscher Bankinstitute (Sachverhalt A.e) geltend, die Weiterleitung interner Unterlagen �berschreite die Schwelle zum Versuch nicht (Beschwerde S. 5 f.).
3.5.2 Der Beschwerdef�hrer bezweckte mit der Weitergabe der als "intern" bezeichneten Dokumente, Kredite f�r den Immobilienkauf zu erlangen. Es ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz diese Handlung, mit welcher der Beschwerdef�hrer seine Bestimmungsmacht �ber die Weiterverwendung seiner Unterlagen aufgab, als strafbaren Betrugsversuch im Sinne von Art. 146 Abs. 1 i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB wertet.
3.5.3 Nicht beigepflichtet werden kann der in der Beschwerde vertretenen Auffassung, es fehle an der Sch�digungsabsicht. Der Beschwerdef�hrer wollte nach den vorinstanzlichen Feststellungen Kredite mit unwahren Angaben erlangen. W�ren die Banken einen Darlehensvertrag eingegangen, so h�tten sie seine Bonit�t besser eingesch�tzt, als sie tats�chlich war, und die Forderung zu optimistisch bilanziert. Die R�ge ist unbegr�ndet.
4.1 Der Beschwerdef�hrer wendet sich gegen die Schuldspr�che wegen Veruntreuung (Sachverhalte A.b, A.c, A.d, A.f).
4.2 Nach Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB macht sich strafbar, wer ihm anvertraute Verm�genswerte in seinem oder eines anderen Nutzen verwendet. Die tatbestandsm�ssige Handlung besteht bei der Veruntreuung von Verm�genswerten in einem Verhalten, durch welches der T�ter eindeutig seinen Willen bekundet, den obligatorischen Anspruch des Treugebers zu vereiteln. Der subjektive Tatbestand erfordert Vorsatz und ein Handeln in unrechtm�ssiger Bereicherungsabsicht. Nach der Rechtsprechung bereichert sich bei der Veruntreuung von Verm�genswerten unrechtm�ssig, wer die Verm�genswerte, die er dem Berechtigten jederzeit zur Verf�gung zu halten hat, in seinem Nutzen verwendet, ohne f�hig und gewillt zu sein, sie jederzeit sofort zu ersetzen (BGE 133 IV 21 E. 6.1.1 und E. 6.1.2 S. 26 f. mit Hinweisen).
4.3.1 Hinsichtlich der Veruntreuung zum Nachteil von K.________ r�gt der Beschwerdef�hrer, es k�nne ihm nicht vorgeworfen werden, er habe den obligatorischen R�ckforderungsanspruch von Frau K.________ vereiteln wollen. Es fehle an der Bereicherungsabsicht (Beschwerde S. 7 f.).
4.3.2 Nach den Feststellungen der Vorinstanz vereinbarte der Beschwerdef�hrer, das Darlehen von K.________ zur Erlangung eines Kredits einzusetzen. Stattdessen verbrauchte er das Geld vereinbarungswidrig f�r Verbindlichkeiten der H.________, ohne es jederzeit zur�ckzahlen zu k�nnen. Die H.________ stand am Rande des Konkurses (Urteil S. 34 ff.). Aufgrund dieser Feststellungen erweisen sich die R�gen des Beschwerdef�hrers als offensichtlich unbegr�ndet.
4.4.1 In Bezug auf die Verurteilung wegen Veruntreuung zum Nachteil von O.________ f�hrt der Beschwerdef�hrer aus, er sei davon ausgegangen, frei �ber den ihm anvertrauten Betrag von DM 91'000.-- verf�gen zu d�rfen, weil der Verwendungszweck des Geldes vertraglich nicht geregelt worden sei. Somit habe er die Verm�genswerte nicht zweckfremd verwendet. Ausserdem sei er vom Gelingen des Kapitalgesch�fts �berzeugt gewesen. Es k�nne ihm daher bestenfalls eine fahrl�ssige Sch�digung vorgeworfen werden.
4.4.2 Der Beschwerdef�hrer bestritt mit dem Geld von O.________ gem�ss dem vorinstanzlichen Sachverhalt vereinbarungswidrig Verpflichtungen der G.________, obwohl er es gewinnbringend anlegen sollte (vgl. Urteil S. 36 bis S. 39). Nicht stichhaltig sind seine gegenteiligen appellatorischen Behauptungen (vgl. E. 2.2). Ob er urspr�nglich davon ausging, er werde das Kapital zu einem sp�teren Zeitpunkt erfolgreich anlegen, ist unerheblich. Im Moment der Zweckentfremdung fehlte ihm die Ersatzf�higkeit. Deshalb erf�llt er nach den zutreffenden vorinstanzlichen Erw�gungen (vgl. Urteil S. 38 f.) den Tatbestand der Veruntreuung nach Art. 138 Ziff. 1 Abs. 2 StGB. Von einer fahrl�ssigen Sch�digung kann angesichts der schlechten finanziellen Situation der von ihm geleiteten Gesellschaften keine Rede sein.
4.5.1 Soweit der Beschwerdef�hrer die Verurteilung wegen Veruntreuung von WIR-Geldern von Fr. 15'450.-- zum Nachteil der G.________ anficht (Sachverhalt A.f; Beschwerde S. 9 unten), fehlt es an einer hinreichenden Begr�ndung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG. Darauf ist nicht einzutreten.
4.5.2 Der Beschwerdef�hrer macht geltend, er habe den der G.________ zustehenden Kredit von Fr. 400'000.-- der H.________ nur vor�bergehend zur Deckung von Liquidit�tsproblemen �berwiesen (Sachverhalt A.b). Daraus ergebe sich eine Forderung der G.________. Wegen seiner Verhaftung habe er die Vorg�nge buchhalterisch nicht mehr erfassen k�nnen. Er sei sich aber bewusst gewesen, dass er die Transaktion erfassen oder r�ckg�ngig machen m�sse. Die anvertrauten Gelder habe er nicht dauerhaft zugunsten der H.________ verwenden wollen bzw. solches nicht in Kauf genommen. Deshalb habe er h�chstens "vor�bergehend fahrl�ssig" und nicht in Bereicherungsabsicht gehandelt. Er sei vom Vorwurf der Veruntreuung zum Nachteil der G.________ freizusprechen (Beschwerde S. 9).
4.5.3 Nach den Feststellungen der Vorinstanz wusste der Beschwerdef�hrer, dass er den der G.________ einger�umten Kredit von Fr. 400'000.-- nicht auf sein Privatkonto h�tte transferieren d�rfen, weil er die Herkunft der Mittel durch eine Ketten�berweisung verschleierte. Die Vorinstanz gelangt zum Schluss, er habe keine Forderung zugunsten der G.________ begr�nden wollen, da es f�r ihn keine Rolle spielte, welche Mittel welcher Gesellschaft zustanden. Es fehle an der Ersatzbereitschaft und -m�glichkeit (Urteil S. 43). Nach ihren Feststellungen handelt es sich folglich um eine dauerhafte �berweisung, die buchhalterisch nicht h�tte erfasst werden sollen.
In Erg�nzung zu den vorinstanzlichen Feststellungen anerkennt der Beschwerdef�hrer den Sachverhalt gem�ss Ziff. 2.2 des �berweisungsbeschlusses der Staatsanwaltschaft vom 19. Juni 2009 ausdr�cklich (Beschwerde S. 9). Daraus geht hervor, dass er Fr. 260'000.-- des gesamthaften Kredites von Fr. 400'000.-- ab seinem Lohnsparkonto abgehoben und bei J.________ als Sicherheit f�r Forderungen gegen die H.________ hinterlegt hatte (�berweisungsbeschluss S. 26).
4.5.4 Angesichts der vorinstanzlich festgestellten Tatsachen und des vom Beschwerdef�hrer anerkannten Sachverhalts erweist sich die Verurteilung wegen Veruntreuung zum Nachteil der G.________ als bundesrechtskonform. Auf das angefochtene Urteil (S. 39 bis S. 44) kann verwiesen werden (Art. 109 Abs. 3 BGG).
5.1 Der Beschwerdef�hrer bestreitet eine Bereicherungs- bzw. Sch�digungsabsicht hinsichtlich der Urkundendelikte. Die gef�lschten Belege habe er f�r den internen Gebrauch erstellt. Zuerst habe er die Zul�ssigkeit der Unterlagen abkl�ren wollen, bevor er diese zur Erlangung von g�nstigen Krediten eingesetzt h�tte. Trotz objektiver Falschbeurkundung und Urkundenf�lschung habe er nie die Absicht gehabt, sich einen unrechtm�ssigen Vorteil zu beschaffen oder andere Personen zu sch�digen (Beschwerde S. 10).
5.2 Eine Urkundenf�lschung begeht, wer eine Urkunde f�lscht, verf�lscht, die echte Handschrift oder das echte Handzeichen eines andern zur Herstellung einer unechten Urkunde ben�tzt oder eine rechtlich erhebliche Tatsache unrichtig beurkundet oder beurkunden l�sst. Dies muss in der Absicht geschehen, jemanden am Verm�gen oder an andern Rechten zu sch�digen oder sich oder einem andern einen unrechtm�ssigen Vorteil zu verschaffen (Art. 251 Ziff. 1 Abs. 1 und Abs. 2 StGB).
5.3 Der Beschwerdef�hrer leitete die fraglichen Urkunden an Dritte weiter, um Kredite zu erlangen, weshalb ihn die Bezeichnung "intern" nicht entlastet (vgl. E. 2.2). Die Vorinstanz durfte unter diesen Umst�nden ohne Bundesrechtsverletzung davon ausgehen, der Beschwerdef�hrer habe mit seinem Verhalten Kredite erlangen wollen und somit in Bereicherungsabsicht gehandelt.
Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Der Antrag auf eine Neufestsetzung der Gerichts- und Parteikosten, welchen der Beschwerdef�hrer an einen Freispruch kn�pft, ist damit hinf�llig. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung ist abzuweisen, weil die Beschwerde aussichtslos war (Art. 64 Abs. 1 BGG). Der angespannten finanziellen Situation des Beschwerdef�hrers ist bei der Bemessung der Gerichtskosten geb�hrend Rechnung zu tragen.

References: Art. 95
 Art. 105
 Art. 97
 BGE 
 Art. 29
 Art. 6
 BGE 
 Art. 389
 Art. 146
 Art. 146
 BGE 
 Art. 146
 Art. 146
 Art. 146
 Art. 22
 Art. 138
 Art. 138
 Art. 42