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Timestamp: 2018-07-19 02:21:19+00:00

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Wird das Wohnungseigentum beeinträchtigt, so ist der Wohnungseigentümer durch die Ansprüche aus §§ 823ff. (Deliktsrecht), 985 - 1004 (Ansprüche aus dem Eigentum) geschützt, da es sich beim Wohnungseigentum um echtes Eigentum im Sinne des § 903 handelt, vgl. § 13 WEG.
Auf das Verhältnis der Miteigentümer untereinander sind subsidiär die Vorschriften über die Gemeinschaft anzuwenden, §§ 741 - 758, doch gehen ihnen die Sonderregelungen der §§ 10 - 29 WEG vor, vgl. § 10 I 1 WEG. Die Pflichten der Wohnungseigentümer regelt § 14 WEG, gemäß § 15 WEG können Pflichten durch Mehrheitsbeschluß begründet werden. Verletzt ein Miteigentümer in grober Weise seine Pflichten, so dass den anderen die Gemeinschaft mit ihm nicht mehr zugemutet werden kann, so können sie von ihm verlangen, dass er sein Wohnungseigentum veräußert, §§ 18f. WEG.
Die Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums geschieht z.T. durch die Eigentümerversammlung, z.T. durch den zu bestellenden Verwalter. Der Verwalter wird auf fünf Jahre bestellt, er führt die laufenden Geschäfte, §§ 26 -29 WEG. Die wesentlichen Entscheidungen werden durch die Wohnungseigentümerversammlung getroffen, §§ 21ff. WEG. Die Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit beschlossen, § 21 III WEG, jedoch bedürfen Beschlüsse über bauliche Veränderungen oder über außerordentliche Aufwendungen der Einstimmigkeit, § 22 WEG.
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References: § 903
 § 13
 § 10
 § 14
 § 15
 § 21
 § 22