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Timestamp: 2019-07-20 09:00:35+00:00

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BGH, 26.07.2004 - VIII ZB 29/04 - dejure.org
BGH, 26.07.2004 - VIII ZB 29/04
https://dejure.org/2004,5779
BGH, 26.07.2004 - VIII ZB 29/04 (https://dejure.org/2004,5779)
BGH, Entscheidung vom 26.07.2004 - VIII ZB 29/04 (https://dejure.org/2004,5779)
BGH, Entscheidung vom 26. Juli 2004 - VIII ZB 29/04 (https://dejure.org/2004,5779)
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Voraussetzungen einer ordnungsgemäßen Berufungsbegründung; Annahme einer Klageänderung bei einen ihm bei Geltendmachung eines zukünftigen Schadensersatzanspruchs aufgrund der zunächst geforderten, nicht vorgenommenen geschuldeten Handlung
ZPO (ab 1.1.2002) § 520 Abs. 2 Nr. 2, 3
NJW-RR 2004, 1716
Denn sie lässt erkennen, aus welchen Gründen die Klägerin das angefochtene Urteil für unrichtig hält (vgl. BGH, Beschluss vom 26. Juli 2004 - VIII ZB 29/04, NJW-RR 2004, 1716;… Musielak/Ball, ZPO, 10. Aufl., § 520 Rn. 31).
Dazu gehört eine aus sich heraus verständliche Angabe, welche bestimmten Punkte des angefochtenen Urteils der Berufungskläger bekämpft und welche tatsächlichen oder rechtlichen Gründe er ihnen im Einzelnen entgegensetzt (BGH, Beschlüsse vom 26. Juli 2004 - VIII ZB 29/04, NJW-RR 2004, 1716, vom 27. Mai 2008 - XI ZB 41/06, WM 2008, 1810 Rn. 11…, vom 12. Mai 2009 - XI ZB 21/08, juris Rn. 13 …und vom 1. März 2011 - XI ZB 26/08, juris Rn. 11, jeweils mwN).
Dabei muss die Begründung für jeden prozessualen Anspruch auf den zur Entscheidung stehenden Streitfall zugeschnitten sein und erkennen lassen, aus welchen tatsächlichen oder rechtlichen Gründen das angefochtene Urteil unrichtig ist (BGH, NJW-RR 2004, 1716;… Zöller/Heßler, aaO, § 520 Rn. 35;… Cassardt in: Cepl/Voß, Prozesskommentar zum Gewerblichen Rechtsschutz, 2015, § 520 Rn. 22 m. w. N.).
Dazu gehört eine aus sich heraus verständliche Angabe, welche bestimmten Punkte des angefochtenen Urteils der Berufungskläger bekämpft und welche tatsächlichen oder rechtlichen Gründe er ihnen im Einzelnen entgegensetzt (vgl. BGH, Beschluss vom 11.10.2016, XI ZB 32/15, Tz. 9, Beschluss vom 26.07.2004, VIII ZB 29/04, juris-Rn. 5;… Beschluss vom 27.05.2008, XI ZB 41/05 juris-Rn. 11;… Beschluss vom 12.05.2009, XI ZB 21/08, juris-Rn. 13;… Beschluss vom 01.03.2011, XI ZB 26/08, juris-Rn. 11).
Dies stellt anwaltlich vertretene Parteien vor keine erheblichen oder gar unzumutbaren Anforderungen (vgl. BGH, Beschluss vom 11.10.2016, XI ZB 32/15, Tz. 19, Beschluss vom 26.07.2004, VIII ZB 29/04, juris-Rn. 5).
Danach muss die Berufungsbegründung die bestimmte Bezeichnung der im Einzelnen anzuführenden Gründe der Anfechtung sowie die neuen Beweismittel und Beweiseinreden enthalten, die die Partei zur Rechtfertigung ihrer Berufung anführen will (BGH, Beschluss vom 26.07.2004 - VIII ZB 29/04, NJW-RR 2004, 1716-1717, zitiert nach juris, Rn. 5).
Es ist im Einzelnen anzugeben, aus welchen Gründen der Berufungsführer die tatsächlichen und rechtlichen Würdigungen des vorinstanzlichen Urteils in den angegebenen Punkten für unrichtig hält (BGH 20. Juli 2004 - VIII ZB 29/04 - NJW-RR 2004, 1716).
Anforderungen an die Substanziierung einer neu erhobenen Werklohnklage nach …
BGH, Beschluss vom 26.07.2004 - VII ZB 29/04 -NJW-RR 2004, 1716; OLG Karlsruhe, Anwaltsblatt 1992, 68; Zöller/Heßler, ZPO, § 520 Rn. 35; OLG Koblenz, Hinweisbeschluss vom 20.12.2012 gemäß § 522 Abs. 1 ZPO in Verbindung mit Berufungsverwerfungsbeschluss gemäß § 522 Abs. 1 ZPO vom 04.02.2013 - 2 U 293/12).
Die Berufungsbegründungsschrift muss gemäß § 520 Abs. 3 ZPO neben den Berufungsanträgen (Satz 2 Nr. 1) die Umstände bezeichnen, aus denen sich die Rechtsverletzung und deren Erheblichkeit für die angefochtene Entscheidung ergibt (Satz 2 Nr. 2) sowie konkrete Anhaltspunkte bezeichnen, die Zweifel an der Richtigkeit oder Vollständigkeit der Tatsachenfeststellungen im angefochtenen Urteil begründen und deshalb neue Feststellungen gebieten (Satz 2 Nr. 3) und ferner die Bezeichnung der neuen Angriffs- und Verteidigungsmittel sowie der Tatsachen, aufgrund derer die neuen Angriffs- und Verteidigungsmittel nach § 531 Abs. 2 ZPO zuzulassen sind (Satz 2 Nr. 4; vgl. BGH, Beschluss vom 10.07.1990 - IX ZB 5/90 - MDR 1990, 1003 = NJW 1990, 2628; BGH, Beschluss vom 26.07.2004 - VII ZB 29/04 - NJW-RR 2004, 1716; OLG Karlsruhe, Anwaltsblatt 1992, 68;… Zöller/Heßler, ZPO, 29. Aufl. 2012, § 520 Rn. 35; OLG Koblenz, Hinweisbeschluss vom 20.12.2012 gemäß § 522 Abs. 1 ZPO in Verbindung mit Berufungsverwerfungsbeschluss gemäß § 522 Abs. 1 ZPO vom 04.02.2013 - 2 U 293/12).
Von einer Begründung ist zu verlangen, dass sie auf den zur Entscheidung stehenden Streitfall zugeschnitten ist und erkennen lässt, aus welchen tatsächlichen oder rechtlichen Gründen das angefochtene Urteil unrichtig sei (vgl. BGH, Beschl. v. 26.07.2004 - VIII ZB 29/04, juris Rn. 5).
Von einer Begründung ist zu verlangen, dass sie auf den zur Entscheidung stehenden Streifall zugeschnitten ist und erkennen lässt, aus welchen tatsächlichen oder rechtlichen Gründen das angefochtene Urteil unrichtig sei (vgl. BGH, Beschluss vom 26.07.2004 - VIII ZB 29/04, juris Rn. 5).
Dazu gehört eine aus sich heraus verständliche Angabe, welche bestimmten Punkte des angefochtenen Urteils der Berufungskläger bekämpft und welche tatsächlichen oder rechtlichen Gründe er ihnen im Einzelnen entgegensetzt (BGH, Beschlüsse vom 26. Juli 2004 VIII ZB 29/04, NJW-RR 2004, 1716, vom 27. Mai 2008 XI ZB 41/06, WM 2008, 1810 Rn. 11, vom 12. Mai 2009 XI ZB 21/08, juris Rn. 13 und vom 1. März 2011 XI ZB 26/08, juris Rn. 11, jeweils mwN).
OLG Koblenz, 25.07.2013 - 3 U 202/13
Berufung im Werklohnprozess: Anforderungen an die Berufungsbegründung bei …
OLG Koblenz, 20.12.2012 - 2 U 293/12
Berufung in Zivilsachen: Anforderungen an die Berufungsbegründungsschrift
BGH, 25.09.2018 - XI ZB 7/17
Rückzahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung nach dem Widerruf der auf den …
OLG Koblenz, 14.01.2014 - 3 U 587/13
OLG Koblenz, 04.02.2013 - 2 U 293/12
OLG Zweibrücken, 18.11.2010 - 4 U 141/10
Streitige Landwirtschaftssache: Umdeutung einer sofortigen Beschwerde gegen eine …
OLG Koblenz, 02.01.2013 - 2 U 293/12
LAG Düsseldorf, 09.03.2005 - 12 Sa 141/05
Berufungsbegründung - Auslegung eines Prozessvergleichs

References: § 520
 § 520
 § 520
 § 520
 § 520
 § 522
 § 522
 § 520
 § 531
 § 520
 § 522
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