Source: http://architekturverzeichnis.blogspot.com/2013/05/
Timestamp: 2018-06-23 11:58:21+00:00

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a:VZ: Mai 2013
Kratzer bzw. Beschädigungen im Parkettboden beseitigen bzw. entfernen
Lösung 1: Kratzer in versiegelten Parkettdielen beseitigen
Bei kleinen Kratzern im Parkett schleifen Sie die Stellen vorsichtig mit sehr feinem Schleifpapier (240er Körnung) heraus. Den Staub entfernen Sie mit einem feuchten Lappen. Anschließend können Sie die bearbeitete Stelle mit klarem Nagellack wieder versiegeln.
Lösung 2: Feine Kratzer im Laminat entfernen
Oberflächliche Kratzer im Laminat lassen sich meist problemlos mit einem Retuschierstift beseitigen. Allerdings müssen Sie auf den richtigen Farbton achten. Probieren Sie den Stift vorher in einer versteckten Ecke aus. Auch Reparaturmassen, die mit spezieller Pigmentfarbe auf den passenden Farbton abgemischt werden, können bei kleinen Schäden im Laminat oder Parkett helfen.
Lösung 3: Fugen zwischen Massivholzdielen schließen
Holz arbeitet: Vor allem massive Bodendielen dehnen sich bei Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen aus und ziehen sich wieder zusammen. Die dabei entstehenden Fugen mag für manch einen zur natürlichen Optik eines Holzbodens dazugehören. Wen die Ritzen zwischen zwei Dielenbrettern aber stören, kann sie mit einer Reparaturpaste auffüllen. Dazu kleben Sie die Fugen sorgfältig ab und füllen diese anschließend mit der Reparaturpaste auf. Wichtig dabei ist, dass Sie die Farbe des Holzes genau treffen. Ansonsten fällt die
geschlossene Fuge zu sehr auf!
Lösung 4: Schrammen in Laminat und Parkett
Bei tieferen Schrammen können Sie sich mit Hartwachs oder Reparaturpasten behelfen. Auch hier müssen Sie darauf achten, möglichst genau den Ton des Belags zu wählen. Ist die Macke zu groß, um sie zu füllen, hilft nur eins: Fertigparkett- oder Laminatelement austauschen! Das geht bei Klickpaneelen sehr einfach, indem Sie die einzelnen Elemente lösen bis Sie an der beschädigten Paneele angelangt sind. Markieren Sie unbedingt die Reihenfolge der herausgenommenen Elemente. So fällt Ihnen später die Montage leichter. Tiefe Schrammen oder Löcher in lackiertem Parkett oder verleimtem Laminat sind wesentlich aufwendiger zu reparieren. In diesem Fall muss die beschädigte Paneele komplett mit der Kreissäge herausgeschnitten werden.
Bevor man sich über Kratzer und Macken und den Beseitungsaufwand ärgert, gilt es, unschöne Spuren von vornherein zu vermeiden. Schmutz ist der größte Feind von Holzböden. So hält eine Fußmatte vor der Haustür den gröbsten Dreck und kleine Steinchen draußen. Schuhe mit Pfennigabsätzen oder schwarzen Sohlen sollten auch nicht unnötig in Kontakt mit den Böden kommen. Legen Sie sich für Besucher einfach ein paar Gästehausschuhe zu, um den Fußboden zu schonen. Bei Möbel kann man schon beim Kauf auf fußbodenschonende Faktoren achten, z. B. Gummirollen oder Bodengleiter. Nachträglich können Sie unter Stühlen, Tischen und Schränken auch Filzgleiter oder Teflonuntersetzer anbringen. Unter Bürostühlen sind durchsichtige Acrylmatten zu empfehlen.
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Beschädigung der Mietsache
Der Mieter ist zum sorgfältigen und schonenden Umgang mit der Mietsache verpflichtet. Er ist jedoch nicht verpflichtet, die Wohnung und ihre Einrichtung in einem stets neuwertigen Zustand zu erhalten. Denn durch den Mietvertrag und die Zahlung der Miete erwirbt er das Recht, die Mietsache zu gebrauchen.
Zum Gebrauch gehören unvermeidlich gewisse Gebrauchs- und Verschleißspuren an der Mietsache. Entsprechend bestimmt § 538 BGB, daß der Mieter die durch den vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache herbeigeführten Veränderungen oder Verschlechterungen der Mietsache nicht zu vertreten hat ( = dafür nicht haftet).
Hier trifft den Vermieter die Pflicht, die durch normalen vertragsgemäßen Verbrauch entstandenen Verschlechterungen auf seine Kosten zu beseitigen. Ausnahme: Der Mieter hat sich vertraglich zur Übernahme diverser Instandhaltungsmaßnahmen oder Schönheitsreparaturen verpflichtet.
Beispiele für vertragsgemäßen Gebrauch
Was nun ein "normaler Gebrauch" und was "Beschädigung" ist, muss im Einzelfall geprüft werden. Hier einige Hinweise:
Vertragsgemäßer Gebrauch > ist mit "nein" gekennzeichnet = kein Vertretenmüssen des Mieters
Vertragswidriger Gebrauch > ist mit "ja" gekennzeichnet = der Mieter haftet für Schäden
nein: Nach einer mehrjährigen Nutzungsdauer ( über 10 Jahre) ist es normal und hinzunehmen, daß der Emaille-Belag der Wanne stumpf wird. Dies ist eine typische Abnutzungserscheinung. Gleiches dürfte für kleine Kratzer in einer Kunststoffwanne gelten.
ja: Emailabsplitterungen im größeren Umfang oder eine großflächig oder tief verkratzte Kunststoffwanne deuten dagegen auf einen unsachgemäßen Gebrauch hin, so daß der Mieter dafür einstehen muß.
nein: Ein allmähliches Abtreten/Verschleißen eines mitvermieteten Teppichbodens. Als Richtwert kann gelten, daß ein Teppichboden durchschnittlicher Qualität ca. 10-15 Jahre bei pfleglicher Behandlung halten sollte.
ja: Schäden am Unterbelag, die durch Verkleben und/oder Entfernen des Teppichbodens entstehen soweit diese für den Mieter vorhersehbar sind. In der Regel muß sich der Vermieter aber einen Abzug "neu für alt" gefallen lassen.
nein: Schweres Mobiliar, welches Abdrücke im Teppichboden/Parkett hinterläßt. Der Mieter soll jedoch verpflichtet sein, die Abdrücke nach Möglichkeit zu vermeiden (Unterlegscheiben usw.)
ja: Schäden durch so genannte Pfennigabsätze im Parkett. Der Mieter kann verpflichtet werden das Parkett neu abschleifen zu lassen, wobei der Vermieter sich in der Regel einen Abzug "neu für alt" gefallen lassen muss.
nein: Pfennigabsätze bei Geschäftsraummiete.
ja: Brandlöcher im Teppichboden oder Parkett, es sei denn, der Vermieter oder seine Handwerker haben den Schaden verursacht.
nein: Flecken auf dem Bodenbelag von auf dem Balkon oder Terrasse aufgestellten Blumenkübeln und Mobiliar sollen vertragsgemäßer Benutzung entsprechen. (siehe auch AG Langen WuM 1991, 31)
Stellungnahme :Dem kann nur insoweit zugestimmt werden, als der Mieter das ihm Zumutbare unternommen hat, den Bodenbelag des Balkons oder der Terrasse vor typischen Gebrauchsschäden, etwa durch Übergießen, zu schützen. (Untertopf) Unvermeidliche Tropfspuren durch Regen oder Farbunterschiede des Belags, wie sie z.B. durch die unterschiedliche Sonneneinwirkung auf dem Belag erfolgen, sind, wenn nichts Besonderes vereinbart ist, vom Vermieter hinzunehmen.
ja: Grundsätzlich haftet der Mieter, etwa bei falscher Aufstellung elektrischer oder anderer Öfen, unvorsichtigem Umgang mit Gasflaschen oder auch bei mangelhafter Installation einer Heizung durch einen vom Mieter beauftragten Handwerker ( § 278 BGB > Regreßansprüche möglich). Gleiches gilt für laienhafte elektrische Installationen, die einen Brandschaden verursachen.
nein: Brandschaden durch Implosion eines Fernsehgeräts, da der Mieter dafür nichts kann.
nein: Die Anbringung einer gewissen Anzahl von Dübeln mit der Folge von Löchern in Wänden und Decken ist normalerweise vertragsgemäß, soweit das übliche Maß nicht überschritten wird und die Anzahl der Dübel auf das Notwendige beschränkt wird. Für die Beurteilung, was vertragsgemäß ist oder nicht, existieren keine allgemein verbindlichen Vorgaben, hier kommt es also auf den Einzelfall an. Das Landgericht Hamburg, AZ: 307 S 50/01, Urteil vom 17.5.2001, hatte entschieden, dass auch 32 Dübellöcher in einem Bad noch vertragsgemäße Nutzung darstellen können wenn die Dübellöcher notwendig waren. Im entschiedenen Fall bestand das Bad nur aus den reinen Sanitäreinrichtungen und war gefliest. Der Mieter bohrte für einen Badspiegel, einen Badschrank und dergleichen in die Fugen, beschädigte dabei aber gelegentlich eine Fliese.
ja: Bei aufwändigen und unüblichen Regal-oder Hängekonstruktionen mit z.B. mehreren Dutzenden Dübeln an einer Wand kann der Mieter auch ohne die vertragliche Übernahme von Schönheitsreparaturen verpflichtet sein, die betroffene(n) Wand (Wände) zu renovieren. Dies gilt insbesondere dann, wenn gleichwertige und schonendere Befestigungsmöglichkeiten bestanden hätten (siehe unten).
Der BGH hatte in einer seiner wesentlichen Entscheidungen zu Klauseln im Mietrecht ( BGH VIII ZR 38/90 vom 15.05.1991) zur Frage des Verschließens solcher Löcher bei Auszug Stellung genommen und eine Klausel für unwirksam erklärt, die den Mieter verpflichtete, bei Auszug auch Dübellöcher usw. zu verschließen, da diese Klausel nur einseitig dem Vermieterinteresse diene.
Das Durchbohren oder Anbohren von Kacheln oder Fliesen bedarf entgegen der vorherrschenden Meinung in der Mieterschaft regelmäßig der Zustimmung des Vermieters. Normale Dübellöcher können ohne nachhaltige Beschädigung wieder beseitigt werden, Kacheln und Fliesen bleiben auf Dauer durchbohrt. Der dadurch notwendige Austausch der Kacheln und Fliesen zur Herstellung des Anfangszustandes gestaltet sich schwierig, wenn nicht unmöglich, wenn z.B. das Material nicht mehr lieferbar ist. Der Vermieter ist nämlich nicht verpflichtet, Ersatzfliesen oder Kacheln zu bevorraten.
Zwar hat der Mieter einen Anspruch auf Zustimmung des Vermieters zur Anbringung eines Badspiegels usw. im Rahmen der üblichen Nutzung, doch muß er sich vorher erkundigen, ob es nicht andere sach-und fachgerechte, schonendere, ebenso sichere Anbringungstechniken für das Möbelstück, etwa Bohren in Fugen oder moderne Klebetechniken, gibt und diese gegebenenfalls einsetzen.
Andernfalls kann sich der Mieter schadenersatzpflichtig machen und hat dann neue Fliesen oder Kacheln einzusetzen. (LG Göttingen, WuM 90, 199 und AG Warendorf 1983, S. 235, andere Ansicht: AG Ibbenbüren WuM 1984, S. 196 für Bohrung für Handttuchhalter.)
Das Bohren in Kachel-oder Fliesenfugen ohne Beschädigung der Kacheln oder Fliesen ist grundsätzlich zulässig.
Überstreicht der Mieter Wandfliesen und läßt sich die Farbe nicht mehr oder nur teilweise entfernen, muß der Mieter neu fliesen oder die Kosten dafür tragen. Bei sehr alten Fliesen ( ca. 30 Jahre) kann der Mieter einen 50%-igen Abzug "Neu für alt" vornehmen.
ja: Der Mieter hat zumeist diese Schäden zu vertreten und auf seine Kosten zu beseitigen, die auf nicht ausreichender Belüftung oder Beheizung der Wohnräume beruhen, denn der Mieter hat die Mietsache schonend zu behandeln, wozu auch die zumutbare Vermeidung von Feuchtigkeitsschäden gehört.
Dem Mieter hilft dabei nicht, wenn er auf angebliche bauliche Mängel der Mietsache verweist, etwa eine fehlende oder veraltete Wärmedämmung des Gebäudes, denn er muß im Rahmen der Zumutbarkeit sein Verhalten auf die Beschaffenheit der Mieträume abstellen.
Dies bedeutet, daß er unter diesen Umständen verpflichtet sein kann, mehr zu heizen als üblich. ( z.B. LG Hamburg WuM 1990, 290)
Auch wenn nachträglich Veränderungen an der Wohnung vorgenommen wurden, etwa der Einbau von dichtschließenden Isolierglasfenstern, muß sich der Mieter den geänderten Gegebenheiten anpassen und z.B. entsprechend mehr lüften.
Aufgrund seiner Obhutspflicht ist dem Mieter auch bei abweichenden individuellen Bedürfnissen und Gewohnheiten zumutbar, mehr zu lüften oder zu heizen als üblich oder Feuchtigkeit verursachende Tätigkeiten wie Wäsche waschen oder Trocknen zu reduzieren. (siehe auch AG Rheine WuM 1988, 302)
nein: Der berufstätige Mieter ist aber nicht verpflichtet, für eine mehrmalige tägliche Lüftung der Räume auch durch andere Personen zu sorgen, dies bleibt auf die Zeiten seiner Anwesenheit beschränkt.
Die Verpflichtung des Mieters zur Vermeidung von Schäden an der Wohnung schließt jedoch keinesfalls aus, daß er berechtigt sein kann, die Miete zu mindern. Insbesondere wenn weit überdurchschnittlicher Aufwand betrieben werden muß um Schäden an der Wohnung zu vermeiden, kann dadurch die Gebrauchstauglichkeit der Wohnung eingeschränkt sein. Dann erwächst dem Mieter ein Anspruch aus § 537 BGB auf Minderung des Mietzinses.
Diese treten zumeist als Schäden an Wasserleitungen und Heizungen durch Einfrieren und Platzen der Leitungen auf. Frostschäden hat der Mieter zu verantworten, soweit er es unterlassen hat, zumutbare Vorkehrungen gegen diese Schäden zu treffen.
Grundsätzlich hat der Mieter dafür Sorge zu tragen, daß solche Leitungen, auch wenn Sie nicht dem Stand der Technik entsprechen und z.B. die Isolierung fehlt, nicht einfrieren. Dies kann durch Entleeren der Leitungen im Herbst erfolgen und, wo das nicht möglich ist, durch mäßiges Heizen der Räume.
Der Mieter hat die erforderlichen Vorkehrungen zu treffen. Wo ihm das nicht möglich ist, etwa bei einer längeren Reise, muß er andere Personen mit der Obhut beauftragen und den Vermieter benachrichtigen.
nein: Ist ihm das Treffen solcher Vorkehrungen nicht zumutbar, etwa weil die Wasserleitung an unzugänglicher, gefährlicher oder nur an über Spezialgerät erreichbarer Stelle liegt oder der Raum nicht heizbar ist, oder die Maßnahmen eine erhebliche Summe Geld kosten, hat er den Vermieter rechtzeitig zu informieren, damit dieser Vorkehrungen zur Schadensvermeidung treffen kann.
nein: Der Mieter haftet nicht für alles. Wenn der Mieter nichts von einer z.B. in einer Außenwand liegenden Leitung weiß, kann er für einen entstehenden Schaden auch nicht haftbar gemacht werden.
Schäden durch Tierhaltung
ja: Die Erlaubnis des Vermieters zur Tierhaltung bedeutet nicht gleichzeitig, daß er den Mieter von der Schadenshaftung freistellt. Eine durch Tiere bedingte intensivere Abnutzung der Wohnung hat der Mieter zu vertreten, wenn die Schäden über die sonstige vertragsgemäße Abnutzung der Wohnung hinausgehen, z.B. Biß- und Kratzspuren an Türen und anderen Einrichtungsgegenständen. Außerdem haftet der Mieter für sein(e) Tier(e) aus der Tierhalterhaftung gemäß § 833 BGB.
Der Aquarienfreund muß bei der Aufstellung eines Aquariums die Tragfähigkeit des Bodens berücksichtigen. Schäden am Boden entstehen zumeist durch zu hohe Lasten. Wer ein Aquarium aufstellen will, sollte sich vorher beim Vermieter erkundigen, welche dauernde Lasten der Boden aushält. Gewöhnlich sind dies bei Wohnraum ca. 250 kg/qm. Bei älteren Häusern kann dies schon einmal darunter liegen. In jedem Fall empfiehlt sich der Abschluß einer Versicherung gegen Wasserschäden.
Umzugsschäden
nein: Die vertragliche Vereinbarung einer Pauschale für Umzugsschäden im Treppenhaus ist als verschuldensunabhängige Vertragsstrafe unwirksam.
ja: Durch bei Umzug tatsächlich entstandene Schäden an der Wohnung oder im Treppenhaus sind vom Mieter zu ersetzen. Sind Schäden durch das beauftragte Umzugsunternehmen entstanden, kann bei diesem Regress genommen werden.
ja: Für Wasserschäden haftet der Mieter im üblichen Umfang, das heißt, soweit der Schaden in seinem Verantwortungsbereich liegt. Wer den Wasserhahn offen läßt, ist natürlich zum Ersatz des dadurch entstehenden Wasserschadens verpflichtet. Selbst angebrachte Wasserzu- und Ableitungen (Schläuche z.B.) sollte der Mieter regelmäßig auf festen Sitz und Porösität kontrollieren, um z.B. einem Platzen des Schlauches vorzubeugen.
Beim Gebrauch von Spül- oder Waschmaschinen kann sich der Mieter nicht darauf verlassen, daß alles seine Ordnung hat. Die Benutzung oder Installation solcher Maschinen schafft grundsätzlich eine Gefahrenquelle mit dem Ergebnis, daß den Mieter gesteigerte Sorgfaltspflichten beim Betrieb solcher Geräte treffen.
Grundsätzlich kann gesagt werden: Der Zuleitungsschlauch zur Wasch- oder Spülmaschine muß an einem abstellbaren Wasserhahn angeschlossen sein und dieser darf nur für die Dauer des Betriebs des Gerätes geöffnet sein.
Den Betrieb des Gerätes muß der Mieter beaufsichtigen. Dies heißt jedoch nicht, daß er ständig bei der Maschine sein muß, es ist ausreichend, wenn der Mieter in kurzen Abständen ( ca. 10-15 Minuten) sich vom ordnungsgemäßen Zustand des Geräts informiert und er die Möglichkeit hat, durch Offen-Stehen-Lassen von Türen usw. einen eventuellen Wasseraustritt frühzeitig festzustellen und zu bekämpfen.
Der Mieter darf also nicht ohne weiteres einkaufen gehen, wenn seine Wasch- oder Spülmaschine in Betrieb ist, da er einen Wasseraustritt so nicht verhindern oder wenigstens begrenzen kann.
nein: Ist die Wasserzuleitung mit einer technischen Sicherungsanlage (elektromagnetisches Wasserabsperrventil, "Aquastop" o.ä.) versehen, darf der Mieter nach einem gewissen längeren Zeitraum, etwa mehrere Monate, in dem die Anlage ordnungsgemäß funktioniert hat und die Funktionstüchtigkeit durch eine oder mehrere Statuskontrollleuchte(n) angezeigt wird, davon ausgehen, daß die Anlage funktioniert. Entsprechend muß er nicht mehr mit verborgenen Mängeln rechnen und muß nicht mehr ständig kontrollieren. Der Mieter darf dann für kürzere Einkäufe außer Haus gehen. Die rechtsprechung ist hier sehr unnachgiebig: Kontrolle tut not. Andererseits ist es keine grobe Fahrlässigkeit, wenn der Mieter abends seine Waschmaschine - oder Geschirrspülmaschine laufen läßt um sie erst am nächsten Morgen abzuschalten, sofern moderne Sicherungseinrichtungen vorhanden sind (u.a. OLG Oldenburg AZ: 3 U 6/04). Jedenfalls ist der Mieter dann nicht verpflichtet abzuwarten, bis die Maschinen zu Ende gewaschen bzw. gespült haben.
Der Mieter ist nicht zur periodischen Wartung moderner und haushaltsüblicher Geräte verpflichtet.
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Architektur und Kultur - Termine im Mai 2013 in den Regionen Stuttgart und Freiburg
I. Überregional:
I.01- Fachgespräch und Podiumsdiskussion. "Alte Bauten in einer alternden Gesellschaft -Demografischer Wandel und alternative Wohnformen". 14.05.2013. Frankfurt am Main.
I.02- Fachreise für Architektur und Bau nach Moskau. 22. - 26.05.2013.
I.03- Gespräch. "Chirico´s Nachmittag - Manfred Ortner und Christian Heuchel im Gespräch". 28.05.2013. Köln.
I.04- Wettbewerb. Deutscher Fassadenpreis 2013. Einsendeschluss: 31.05.2013.
I.05- Ausstellung. "Ikonen der Gartenarchitektur im Modell". 23.04. - 27.05.2013. Karlsruhe.
II. Stuttgart und Umgebung:
II.01- Ausstellung. "Oliver Kruse - Räumliche Zusammensetzung". 28.03. - 12.05.2013. Stuttgart.
II.02- Diverse Veranstaltungen im Literaturhaus Stuttgart.
II.03- 75. Stuttgarter Frühlingsfest. 20.04. - 12.05.2013.
II.04- Seminar. "HOAI 2009 - Vertragsgestaltung und Rechnungsstellung". 06.05.2013. Stuttgart.
II.05- Diverse Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung. "10ter-Mai. Erinnerung : Macht : Zukunft"
II.06- Diskussion. "aed Talk: Arbeitswelten der Zukunft". 15.05.2013. Stuttgart.
II.07- Seminar. "Erfolgreich in die Selbstständigkeit". 15.05.2013. Stuttgart.
II.08- Architekturgespräche "einfach gestalten". 16.05. - 13.06.2013. Stuttgart.
II.09- 10. Internationales Straßenmusikfestival. 17. - 19.05.2013. Ludwigsburg.
II.10- Ludwigsburger BrauTage. 29.05. - 09.06.2013. Ludwigsburg.
III. Freiburg, Südbaden und nördliche Schweiz:
III.01- Diverse Veranstaltungen. Vitra Design Museum. Weil am Rhein.
III.02- Diverse Veranstaltungen. Europäisches Architekturhaus - Oberrhein.
III.03- Diverse Veranstaltungen. Literaturbüro Freiburg.
III.04- Cityfest mit verkaufsoffenem Sonntag. 30.05. - 02.06.2013. Rheinfelden.
III.05- Ausstellung. "Edith Baerwolff: Über die Fiktion der Ferne - Gemälde und Zeichnungen". Eröffnung: 16.05.2013. Freiburg.
III.06- Ausstellung. "Die Picassos sind da! Eine Retrospektive aus Basler Sammlungen". 17.03. - 21.07.2013. Basel.
III.07- Internationaler Museumstag 2013 - Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. 12.05.2013. Lörrach.
III.08- Werkbericht. "Latz+Partner". 16.05.2013. Freiburg.
III.09- Stadtführung. "Fabrikantenvillen und Arbeiterhäuser". 29.05.2013. Lörrach.
III.10- Seminar. "Die LBO 2010 - Das Brandschutzkonzept". 27.05.2013. Freiburg.
III.11- Fotowettbewerb. ZUKUNFTBAUEN. Haslach im Kinzigtal.
IV. Was Sie noch interessieren könnte:
IV.01- n-tv. 02.05.2013, 21:05 - 22:00 Uhr. "Bauprojekt XXL: Das Multi-Terminal".
IV.02- phoenix. 04.05.2013, 09:45 - 10:30 Uhr. "Superbauten - Die Dresdner Frauenkirche".
IV.03- arte. 05.05.2013, 12:30 - 13:00 Uhr. "Baukunst".
I.01- Fachgespräch und Podiumsdiskussion. "Alte Bauten in einer alternden Gesellschaft -Demografischer Wandel und alternative Wohnformen". 14.05.2013, 19:00 Uhr. Deutsches Architekturmuseum, Schaumainkai 43, 60596 Frankfurt am Main.
Eine älter werdende Gesellschaft stellt neue Anforderungen an den Wohnungsbestand. Wie lassen sich die notwendigen Anpassungsmaßnahmen mit dem Denkmalschutz in Einklang bringen, wie denkmalgeschützte Ortskerne, Quartiere und Wohnungen zukunftsfähig machen? Die Veranstaltung präsentiert drei Ansätze zu dieser Fragestellung:
Dr. Lothar Helm, Wohngemeinschaft Sandberghof in Darmstadt-Bessungen
Gemeinsames Wohnen im Alter, gemeinsames Wohnen im Denkmal: Erfahrungen aus dem täglichen Leben
Prof. Dr. Hildegard Schröteler-von Brandt, Universität Siegen
Demografische Herausforderungen im ländlichen Raum – Aufgabe für Generationen
Heike Brandt, akp_Stadtplanung + Regionalentwicklung Kassel
Ein Revitalisierungskonzept für sechs Ortskerne im Schwalm-Eder-Kreis
An der anschließenden Podiumsdiskussion nehmen außer den Vortragenden Barbara Ettinger Brinckmann (Präsidentin der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen) und Prof. Dr. Gerd Weiß (Präsident des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen) teil; die Veranstaltung wird moderiert von Christof Bodenbach, Pressesprecher der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen.
Um Anmeldung an presse@akh.de bis zum 7. Mai 2013 wird gebeten.
Die Reise richtet sich an Bauunternehmen, Ingenieure und Architekten. Das Programm der Reise beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der neuesten städtebaulichen und architektonischen Entwicklung in Moskau. Besichtigt werden historische, neue und erfolgreich revitalisierte Bauten. Um das Gesamtverständnis der Moskauer Architektur- und Stadtentwicklung zu vervollständigen sind Besuche der Architekturschule MARSCH und der bedeutendensten russischen Architektenmesse "ArchMoscow" geplant. Professionelle Gespräche aus der Praxis beim Netzwerktreffen mit Moskauer Kollegen aus dem KdAI (Klub deutscher Architekten und Ingenieure) runden das Programm ab.
Per Lufthansaflug geht es direkt von Hamburg nach Moskau. Die Unterbringung erfolgt im bekannten Hilton Moscow Leningradskaya Hotel, einem der sieben berühmten "Stalin"-Hochhäuser der Stadt. Mit seiner gelungenen Kombination aus russischem Barock und gotischer Baukunst zählt es zu den architektonischen Glanzlichtern Moskaus.
I.03- Gespräch. "Chirico´s Nachmittag - Manfred Ortner und Christian Heuchel im Gespräch". 28.05.2013, 19:00 Uhr. KAP Forum, Salierring 32, 50677 Köln.
Was bringt uns weiter? Alle Auseinandersetzung mit Architektur lässt sich rasch herunterbringen auf die Frage: Was an Idee und Form ist weiterführend brauchbar?, fragen sich O&O Baukunst. Genau darum wird es am 28. Mai in der Reihe Profile/Positionen im KAP Forum (Raum 4) gehen.
Mit Manfred Ortner kommt einer der profiliertesten Köpfe der europäischen Architekturszene ins KAP Forum. Mit Christian Heuchel, einer der frischen Köpfe der jungen Architekturszene.
Legendär sind die Rauminterventionen und künstlerischen Experimente die bereits ab Ende der 60er Jahre durch Haus-Rucker-Co auf den Weg gebracht wurden. Ende der 80er kommt es zur Gründung des Architekturbüros O&O Baukunst in Düsseldorf, an dessen Kunstakademie Laurids Ortner viele Jahre die Professur für Baukunst innehält. Seit 1990 O&O Baukunst in Wien, ab 1994 in Berlin und ab 2006 unter Leitung von Christian Heuchel, der seit 2011 zudem geschäftsführender Gesellschafter ist, auch mit einem Büro in Köln. Mit dem Museumsquartier in Wien oder aktuell dem Landesarchiv NRW im Duisburger Hafen seien nur zwei Projekte genannt, die für die Bauhaltung von O&O Baukunst stehen.
Manfred Ortner und Christian Heuchel
Ortner & Ortner, Baukunst, Wien / Berlin / Köln
Bitte schreiben Sie eine E-Mail an
oliver.gross@kap-forum.de
Auslobung des Deutschen Fassadenpreis 2013: Gesucht werden Gebäudefassaden mit spannendem Dialog zwischen Architektur und Farbe.
Einsendeschluss: 31. Mai 2013
Preisträger 2012: Wohnhaus Frankstraße 73, Pforzheim; as – architektur & stadtplanungsgesellschaft mbH
Zum 22. Mal wird der Wettbewerb aufzeigen, welchen Gewinn eine farbgestaltete Gebäudehülle für Nutzer und Stadtbild bieten kann. Gefragt sind Entwürfe und Umsetzungen, die durch Idee und perfekte handwerkliche Ausführung begeistern.
Das Preisgericht stellt dabei vergleichbare Objekte einander gegenüber und vergibt Auszeichnungen in vier nutzungs- und stilbezogenen Objektkategorien. In drei weiteren Wettbewerbssparten (Energieeffiziente Fassadendämmung, Künstlerische und designbetonte Arbeiten sowie Sonderprämierung für Objekte aus Österreich und der Schweiz) sind ebenfalls Preise zu vergeben.
Die Teilnahmeunterlagen und Anforderungen unter www.fassadenpreis.de
Auch die Anforderung mit einem formlosen Fax an +49 (0)251 7188-439 oder einer E-Mail an info@fassadenpreis.de
I.05- Ausstellung. "Ikonen der Gartenarchitektur im Modell". 23.04. - 27.05.2013. Architekturschaufenster, Waldstraße 8, 76133 Karlsruhe.
Studierende der Hochschule Karlsruhe laden zu dieser Ausstellung ein.
Mo. - Do. 9:00 – 12:00 Uhr, 14:00 – 16:00 Uhr
Fr. 9:00 – 12:00 Uhr
II.01- Ausstellung. "Oliver Kruse - Räumliche Zusammensetzung". 28.03. - 12.05.2013. Architekturgalerie am Weißenhof. Am Weißenhof 30, 70191 Stuttgart.
Der Künstler Oliver Kruse untersucht das Feld zwischen Architektur und Skulptur. Seine Arbeiten loten das Potenzial aus, das darin steckt, die Spannung von Sichtbarem und Verborgenem erfahrbar zu machen. Die räumliche Vorstellungskraft wird an ihre Grenzen geführt. kruse baut komplexe Strukturen, die sich auf architektonische Räume beziehen und deren Qualitäten, die oft durch Routinen unsichtbar geworden sind, wieder sichtbar machen. Gezielt wird dabei nach dem Potenzial vermeintlich zufälliger Ordnungen, nach der Kraft des scheinbar Beiläufigen gefragt. Für die Architekturgalerie am Weißenhof hat Oliver Kruse eine eigens für die Räume der Galerie entwickelte Installation entworfen.
Kuratiert von Christian Holl
06.05.13, 20:00 Uhr
Essay, Lesung
Friedrich Pfäfflin, Ingo Schulze
07.05.13, 20:00 Uhr
08.05.13, 20:00 Uhr
Dietmar Dath, Sandra Richter, Denis Scheck
13.05.13, 20:00 Uhr
Königstöchter: Mythenbildung vorhomerisch, amerikanisch
14.05.13, 20:00 Uhr
16.05.13 20:00 Uhr
Laudation, Lesung
Preis der Literaturhäuser 2013
22.05.13, 20:00 Uhr
Lesung, Gespräch und kleine Ausstellung
Jan Peter Tripp, Justine Landat
23.05.13, 20:00 Uhr
Gedanken aus Amerika
Über die Moral bei Kant und Freud
Beatrice Longuenesse, Rolf-Peter Horstmann
27.05.13, 20:00 Uhr
II.03- 75. Stuttgarter Frühlingsfest. 20.04. - 12.05.2013. Cannstatter Wasen.
240 Schausteller, Wirte und Marktkaufleute sorgen für tolle Stimmung in der baden-württembergischen Landeshauptstadt und bieten den Frühlingsfestbesuchern beste Voraussetzungen für eine großartige Jubiläumsfeier.
II.04- Seminar. "HOAI 2009 - Vertragsgestaltung und Rechnungsstellung". 06.05.2013, 18:00 Uhr. Haus der Architekten, Danneckerstr. 54, 70182 Stuttgart.
Wie stelle ich mein Honorar nach der HOAI 2009 richtig auf?
Die HOAI macht ein Umdenken in der Vertragsgestaltung und der Honorarabrechnung notwendig. Stärker als bisher sind bereits in der Vertragsgestaltung Besonderheiten zu berücksichtigen, die sich auf die richtige Honorarabrechnung auswirken.
Das Seminar beschäftigt sich im Einzelnen mit folgenden Themen:
Was ist bei Abschluss eines Architektenvertrages zu beachten?
Grundlagen der Honorarabrechnung (Leistungsbilder, Objekte, Maßnahmen an Objekten)
Beschreibung der Honorarparameter (Anrechenbare Kosten, Honorarzone, Zeithonorar, Zuschläge bei Leistungen im Bestand)
Abrechnung mehrerer Objekte
Abrechnung mehrerer Entwürfe
Fortschreibung der Honorarvereinbarung
Dipl.-Ing. Walter Ziser, Freier Architekt, ö.b.u.v. Sachverständiger, Karlsruhe
135,00 € / 95,00 € für Kammermitglieder
Die Bücherverbrennungen am 10. Mai 1933 auf dem Berliner Opernplatz und anderen zentralen Orten deutscher Städte waren der Auftakt zur Vertreibung und Verfolgung zahlreicher vom NS-Regime verfemter Autorinnen und Autoren. Es war ein barbarischer Akt, dessen Auswirkungen wir bis heute spüren.
Zur Erinnerung an die Geschehnisse vor 80 Jahren finden diverse Veranstaltungen statt.
II.06- Diskussion. "aed Talk: Arbeitswelten der Zukunft". 15.05.2013, 19:00 Uhr. Fleiner Objekt + Office, Rotebühlplatz 23, 70178 Stuttgart.
Technik, Mode, Materialien, gesetzliche Anforderungen, gesellschaftliche Trends – alles dies ist einem ständigen, z.T. interaktiven Änderungsprozess unterworfen. Dieser Prozess hat direkte Auswirkungen auf die Art, wie wir wohnen, leben, arbeiten – wobei diese Auswirkungen oft nur rezipiert, nicht aktiv mitgestaltet werden. Die Frage sollte deshalb nicht nur lauten „Wie werden wir in Zukunft arbeiten?“, sondern auch „Wie wollen wir in Zukunft arbeiten?“.
Die Diskussionsrunde des aed will einen Blick in die Zukunft wagen – welche technischen und sozialen Veränderungen sind möglich, welche sind unausweichlich, welche besser zu vermeiden? Was verändert sich hinsichtlich der Möbel, des Lichts, der Arbeitswerkzeuge und Kommunikationstechniken? Sehen unsere Büros in zehn Jahren immer noch so aus wie heute – oder werden wir sie gar nicht mehr als Büros erkennen? Und wenn man einmal zurückschaut - was hat sich eigentlich in den vergangenen zehn Jahren schon alles geändert, vielleicht sogar ohne dass wir uns dessen bislang bewusst waren!? Dies sind nur einige der Fragen, denen wir in unserem aed Talk nachgehen wollen – im Austausch mit den Referenten, aber auch und insbesondere mit dem Publikum.
Moderation: Susanne Tamborini, Redakteurin, Magazin md
Referenten: Ludwig Funk-Fritsch (Lichtszene, Stuttgart), Prof. Martin Haas (Architekt, haas.cook.zemmrich, Stuttgart), Jürgen Laub (Designer, Jehs + Laub, Stuttgart), Rudolf Pütz (Geschäftsleitung, Vitra GmbH, Weil am Rhein), Isabella R. Jesemann M.A., M.A., Fraunhofer IAO - Zentrum für Virtuelles Engineering (ZVE)
II.07- Seminar. "Erfolgreich in die Selbstständigkeit". 15.05.2013, 18:00 Uhr. Haus der Architekten, Danneckerstr. 54, 70182 Stuttgart.
Sie haben das Ziel, sich selbstständig zu machen und Ihr eigenes Unternehmen zu gründen. Vor dem Hintergrund von Prognosen über Marktsituation, Zukunftsperspektiven und Arbeitsbedingungen wollen Sie sich auf den Weg machen in die eigenständige berufliche Zukunft als Unternehmer.
Wir möchten Sie dabei unterstützen diesen Weg professionell zu planen und umzusetzen. Ziel ist es, ihnen Grundlage zu vermitteln, damit Sie an Ihrem Gründungskonzept arbeiten und den für Sie richtigen Weg einschlagen können. Motivation und Ausgangslage sind bei jedem Unternehmer individuell, aber viele Aufgaben und Schritte sind wiederholen sich bei jeder Gründung.
In diesem Workshop möchten wir Ihnen praxisorientierte Hinweise zu diesen wichtigen Schritten vermitteln:
Rechts- und Gesellschaftsform
Geschäftsidee - Perspektive entwickeln
Rentabilitätsvorschau, Tragfähigkeit
Dipl.-Ing. (FH) Jörg-Michael Proksch, Freier Architekt, Reutlingen
95,00 € / 95,00 € für Kammermitglieder
AiP/SiP-Gutscheine werden angerechnet
II.08- Architekturgespräche "einfach gestalten". 16.05. - 13.06.2013, 19:00 Uhr. Haus der Architekten, Danneckerstr. 54, 70182 Stuttgart.
Jahresthema 2013 'einfach gestalten' –
warum wir nicht auf gute Architektur verzichten können
Die Architekturgespräche zum Jahresthema der Architektenkammer 'einfach gestalten' mischen in einer lockeren und neuen Form Interview, Gespräch und Vortrag, um im Austausch der Positionen von Referenten und des Publikums darüber nachzudenken, was 2013 'einfach gestalten' heißen kann.
In einer offenen Form der Diskussion, in der die Vorträge eingebunden sind, werden die international renommierten Referenten nicht nur ihre eigene Arbeit vorstellen, sondern auch zur Arbeit des jeweils anderen Teilnehmers ihre Gedanken und Fragen äußern. In den drei aufeinander aufbauenden Gesprächen werden die Praxis der Architektur, ihre Rahmenbedingungen und der Diskurs reflektiert.
Wir gehen dabei der Frage nach, wie trotz Regelfülle und Erwartungen an Ökonomie, Nachhaltigkeit, Sicherheit und Komfort die eigentliche Aufgabe des Architekten, die gebaute Umwelt zu formen und zu prägen, in der überzeugenden Gestaltung von Städten und Gebäuden, von Innenräumen und Freiflächen zum Ausdruck kommen kann.
Freiheit _____ einfach gestalten
Martin Fröhlich, AFF Architekten Berlin
Andreas Bründler, Buchner Bründler Architekten, Basel
Komplexität _____ einfach gestalten
Prof. Lars Uwe Bleher, Atelier Markgraph, Frankfurt am Main
Stefanie Larson, Stuttgart
Jan Kampshoff / Marc Günnewig, modulorbeat, Münster
Bestand _____ einfach gestalten
Prof. Arno Brandlhuber, Brandlhuber+, Berlin
Muck Petzet, Muck Petzet Architekten, München
Moderation der Architekturgespräche: Christian Holl, Journalist und Publizist, Stuttgart
3 Abendveranstaltungen, jeweils 19.00-21.30 Uhr.
Die Anmeldegebühr von 20,- € gilt für alle drei Abende.
Die Anmeldung für einen der Abende beinhaltet die Teilnahme an allen drei Abenden.
20,00 € / 20,00 € für Kammermitglieder
Die Männer mit dem Hut sind da!
Mitreißende Konzerte vor einzigartiger Kulisse
Die beiderseitige Zuneigung spiegelt sich auch dieses Jahr in einem umfangreichen Programm wider: rund 40 Einzelkünstler und Gruppen aus der ganzen Welt reisen an.
Vor der einzigartigen Kulisse des Blühenden Barocks und seiner märchenhaften Gärten werden sie an insgesamt 12 Spielstätten ein musikalisch breites Spektrum zeigen – von Folklore bis Volksmusik, von Klassik bis Pop. Und damit sie ihr Repertoire voll ausschöpfen können, haben die Musiker eine halbe Stunde für jedes Konzert auf den Bühnen.
Leckerbissen nicht nur für die Ohren
So abwechslungsreich wie die Musik, ist auch in diesem Jahr wieder das kulinarische Angebot. Die gesamte Gastronomie im Bereich des Festivals ist eingebunden, wie zum Beispiel Torsten Lachers Restaurant „Parkcafé“. Und für einen exotischen Touch sorgt die Cocktail-Bar im Blühenden Barock.
II.10- Ludwigsburger BrauTage. 29.05. - 09.06.2013. Rathausplatz Ludwigsburg.
Es gibt süffige, frisch gezapfte, hausgebraute Biere im Ausschank, wohlschmeckende Weine aus dem Hause Wangler werden angeboten und für das leibliche Wohl bieten verschiedene Partner leckere und herzhafte Spezialitäten aus Küche und vom Grill.
Auf der Open-Air-Bühne wird jedem Abend eine andere Live-Band für abwechslungsreiche Unterhaltung garantieren.
III. Freiburg, Südbaden und nördliche Schweiz
III.01- Diverse Veranstaltungen. Vitra Design Museum. Charles-Earnes-Straße 2, 79576 Weil am Rhein.
02.05.2013, 18:00 Uhr
Brutalismus – Eine Neuentdeckung Florian Dreher / TALK
04.05.2013, 10:30 Uhr
ReDesign – Leuchten aus Recyclingmaterialien / WORKSHOP
16.05.2013, 18:00 Uhr
East meets West – Doshi Levien / TALK (EN)
25.05.2013, 10:30 Uhr
Sketches and Studies after Kahn / WORKSHOP
14.05.2013, 18:00 Uhr
"Archi tecture en métamorphose l Architektur im Wandel"
Jac'thé, 5, place de la Paix, F-68100 Mulhouse
15.05.2013, 20:00 Uhr
Mittwochskino der Architektur: Medianeras
* für französisch- und spanischsprachiges Publikum
Cinéma Bel Air, 31, rue Fénelon, F-68100 Mulhouse
15.05.2013 - 20:30 Uhr
Mittwochskino der Architektur: Summer Palace
* für französisch- und mandarinsprachiges Publikum
Cinéma Odyssée, 3, rue des Francs-Bourgeois, F-67000 Strasbourg
Programmversammlung AT 2013
Architekturschaufenster, Waldstraße 8, 76133 Karlsruhe
"Architecture en métamorphose l Architektur im Wandel"
Agence Michel Spitz Architectes, 7, rue des Taillandiers, F-68000 Colmar
05.05.2013, 11:00 Uhr
Theater Freiburg, Großes Haus | Bertholdstraße 46 | Eintritt frei
Heimat in der Sprache | Matinee zu Ehren von Swetlana Geier
Swetlana Geier hat als Übersetzerin russischer Literatur über Jahrzehnte Maßstäbe gesetzt. Übersetzen, sagte sie, sei ihr Schicksal. Sie hat dies mit unvergleichlichem Sprachvermögen, großer Empathie und einer umfassenden humanistischen Bildung gelebt. Sie erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, die Universität Freiburg verlieh ihr 2007 die Ehrendoktorwürde. Geboren am 26. April 1923 in Kiew, fand sie nach dem Zweiten Weltkrieg ihr Zuhause in Freiburg, wo sie am 07. November 2010 starb.
Ort wird in Kürze bekanntgegeben |3 Euro inkl. Bier und Brötchen
ZWISCHEN/MIETE!
Zu Gast: Annika Scheffel mit "Bevor alles verschwindet"
Die Lesereihe zwischen/miete präsentiert Literatur aus der jüngsten Schriftstellergeneration und bringt sie ins Gespräch. Von Studierenden organisiert und moderiert, kommen für einen Abend professionelle junge AutorInnen zur "Zwischenmiete" in Freiburger Wohngemeinschaften und präsentieren ihre Texte. Die von ihren Bewohnern ganz unterschiedlich geprägten studentischen Räume werden so zu einem Ort der jungen Literatur und etablieren eine Plattform für den deutschsprachigen literarischen Nachwuchs.
12.05.2013, 11:00 Uhr
Kinosaal im Alten Wiehrebahnhof | Urachstraße 40 | 7/5 Euro
In diesem Buch wird von einer anderen Geschichte erzählt, von einer Geschichte, die fortschreitet, ohne Fortschritte hervorzubringen, von Veränderungen, auf die Europa wenig stolz sein kann, von versäumten und zerstörten Chancen. Klaus-Michael Bogdal
Die Geschichte der Roma ist die Geschichte einer Ausgrenzung über 600 Jahre hinweg.Wie es möglich wurde, daß sich jahrhundertealter Hass zwischen Faszination und Verachtung bis heute halten konnte, analysiert der Literaturwissenschaftler Klaus-Michael Bogdal zum ersten Mal im europäischen Vergleich. Anhand von historischen und literarischen Quellen veranschaulicht der Autor, wie die Europäer stets die größtmögliche Distanz zum verachteten Volk am unteren Ende der Gesellschaftsskala suchten. Keine der unterschiedlichen Gesellschafts- und Machtordnungen, in denen sie lebten, ließ und läßt eine endgültige Ankunft in Europa zu. Ohne einen schützenden Ort sind die Roma seit ihrer Einwanderung vor 600 Jahren ständigen Verfolgungen und Ausgrenzungen ausgesetzt: in den Imaginationen der Kunst ebenso wie in der politischen Realität.
Treffpunkt: Hofcafé Corosol | Ferdinand-Weiß-Straße 9-11 | 6/4 Euro
Mit frischen Texten auf Lesewanderung im Stühlinger
Bislang unentdeckte Freiburger Talente erfrischen am 16. Mai 2013 Literaturbegeisterte an verschiedenen öffentlichen Orten des Stühlingers mit bisher nie Gehörtem, geheimen Entwürfen und Schubladenhütern. In kleinen Gruppen zieht das Publikum von Ort zu Ort und wird zum Entdecker urban-poetischer Zusammenspiele: Welches Drama spielt sich in einem Süßigkeitenladen ab? Wie klingt eine Kurzgeschichte in einem Wartezimmer einer Arztpraxis? Was wird aus Literatur, wenn sie in einer Kfz-Werstatt vorgelesen wird? Bisher unerprobte Texte erhalten eine Bühne und Literatur betritt den städtischen Raum. Im Anschluss wird beim Konzert des Singer/Songwriters Lukas Meister der Songtext als literarische Form gewürdigt. Im gemütlichen Ambiente klingt der Abend bei Musik und Leckereien aus dem Hofcafé Corosol zusammen mit den KünstlerInnen aus. Die „Sätzlinge“ wurden unter einer Vielzahl von Einsendungen im Zuge einer öffentlichen Ausschreibung ausgewählt.
16.05.2013, 20:00 Uhr
Galerie im Alten Wiehrebahnhof | Urachstraße 40 |Eintritt frei
Im Literarischen Werkstattgespräch können Schreibende unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet monatlich jeweils am letzten Donnerstag statt. Textbewerbungen bitte bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch ans Literaturbüro schicken.
8. Cityfest mit nostalgischer Kirmes in der Innenstadt.
Der Gewerbeverein Rheinfelden und SüMa Maier Messen Märkte und Events GmbH laden zum 8. Cityfest mit Sonntagsverkauf ein.
Zum verkaufsoffenen Sonntag bietet das Rheinfelder Cityfest ein tolles Bühnenprogramm, viele Marktstände, eine große Citykirmes und Gastronomie in der ganzen Innenstadt.
III.05- Ausstellung. "Edith Baerwolff: Über die Fiktion der Ferne - Gemälde und Zeichnungen". Eröffnung: 16.05.2013, 20:00 Uhr. Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg. Wintererstraße 1, 79104 Freiburg.
Auf den ersten Blick bieten die großformatigen Werke eine Kulisse, Traumlandschaften der Ästhetik, wie man sie von alten Bühnenbildern her kennt – kein Vergleich zu kargen Raumkonstruktionen der Moderne. Bilder der Romantik, der Sehnsucht, stilisiert und rätselhaft sind die Überlappungen, Verschiebungen und immer wieder eine makellose Schönheit eingebunden. Tiefschichtig und tiefgründig sind die »Wunderzeichen« – die Bilder.
Einführung: Dominica Volkert (Theater Freiburg) in Anwesenheit der Künstlerin
III.06- Ausstellung. "Die Picassos sind da! Eine Retrospektive aus Basler Sammlungen". 17.03. - 21.07.2013. St. Alban-Graben 16, CH-4010 Basel.
Das Kunstmuseum Basel zeigt eine gross angelegte Retrospektive zu Pablo Picasso, die allein aus Basler Sammlungen zusammengetragen wird. Zum ersten Mal sind die hochkarätigen Picasso-Bestände des Kunstmuseums Basel und der Fondation Beyeler unter einem Dach zu sehen, dazu gesellen sich Werke aus zahlreichen Basler Privatsammlungen, die sonst dem Publikum nicht zugänglich sind. Durch diese Zusammenführung kommt eine umfassende Ausstellung zustande, die alle wichtigen Werkphasen Picassos auf höchstem Niveau darstellt. Parallel wird auch die besondere Beziehung, die Basel zu Picasso entwickelt hat, dargestellt. Eine filmische und fotografische Dokumentation portraitiert das legendäre "Picasso-Jahr" 1967, in welchem die Basler Bevölkerung durch eine Volksabstimmung und Sammelaktion die beiden Gemälde Les deux frères und Arlequin assis für das Kunstmuseum sicherte. Picasso war über diese Liebesbekundung der Basler so gerührt, dass er der Stadt drei Gemälde und eine berühmte Studie schenkte.
III.07- Internationaler Museumstag 2013 - Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. 12.05.2013, 11:00 Uhr. Dreiländermuseum Lörrach, Basler Straße 143, 79540 Lörrach.
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft im Dreiland
Zwei geführte Rundgänge anlässlich des 36. Internationalen Museumstags "Vergangenheit erinnern - Zukunft gestalten: Museen machen mit!" durch die Dreiländerausstellung. Anschließend Einladung zum Besuch des Zukunftsstegs
Eintritt inkl. Führung 3,00 Euro, ermäßigt 1,00 Euro.
III.08- Werkbericht. "Latz+Partner". 16.05.2013, 20:00 Uhr. Architekturforum Freiburg e.V. Guntramstraße 15, 79106 Freiburg.
LATZ+PARTNER LandschaftsArchitekten Stadtplaner bdla I Kranzberg I Duisburg I London
Das international tätige Büro LATZ+PARTNER beschäftigt sich mit der ökologischen Erneuerung und Weiterentwicklung des urbanen Raumes, seit Anfang der Achtzigerjahre vor allem von postindustriellen Flächen.
Die Projekte sind von dem Anspruch geprägt, hochqualitative technische Lösungen mit den Besonderheiten des jeweiligen Ortes zu verbinden und langfristige, nachhaltige Strategien zu entwickeln. www.latzundpartner.de
III.09- Stadtführung. "Fabrikantenvillen und Arbeiterhäuser". 29.05.2013. Naumann-Pyramide am Burghof, Herrenstraße 5, 79539 Lörrach.
Wie lebten die Einen - wie lebten die Anderen?
Treffpunkt: Pyramide am Burghof
Stadtführerin: Frau Gertrud Herbster
III.10- Seminar. "Die LBO 2010 - Das Brandschutzkonzept". 27.05.2013, 18:00 Uhr. Architekturforum Freiburg e.V. Guntramstraße 15, 79106 Freiburg.
Baulicher Brandschutz und Bestandsschutz
Dem vorbeugenden baulichen Brandschutz kommt neben der Standsicherheit bei der Errichtung oder Änderung von Gebäuden eine herausgehobene Bedeutung zu. Dabei bewegt sich der Architekt immer im Spannungsfeld zwischen Kostenkontrolle und einem Mehr oder Weniger an Sicherheit.
Ziel des Abendseminars ist die Vermittlung eines besseren Verständnisses der grundlegenden Schutzziele des Brandschutzkonzepts der Landesbauordnung. Dabei geht es insbesondere darum, die Teilnehmer für die im konkreten Einzelfall richtigen Maßnahmen des baulichen Brandschutzes und damit auch des richtigen Maßes an Brandschutzvorkehrungen zu sensibilisieren. Genau dieses richtige Maß zu finden, ist bei Neubaumaßnahmen – aufgrund des mittlerweile ausgereiften Regelungswerks – deutlich einfacher als bei Arbeiten im Bestand. Die wesentlichen Schutzziele werden anhand realisierter Beispiele verschiedener Gebäudetypen aufgezeigt.
Das Brandschutzkonzept der LBO 2010:
Die Grundregeln des vorbeugenden baulichen Brandschutzes
Das Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen
Anforderungen an tragende und raumabschließende Bauteile
Brandschutz und Bestandsschutz:
Bestandsschutz und brandschutztechnische Anforderungen
Die Brandverhütungsschau
Nutzungsänderungen, bauliche Änderungen und Erweiterungen
Strategisches Vorgehen bei großen und komplexen Gebäuden
Zielgruppe sind Architekten und andere Entwurfsverfasser. Bitte bringen Sie eine aktuelle Fassung der Landesbauordnung und der LBOAVO mit.
Dipl.-Ing. Manfred Busch, Baudirektor, Karlsruhe
III.11- Fotowettbewerb. ZUKUNFTBAUEN, Engelstraße 22, 77716 Haslach im Kinzigtal.
Fotowettbewerb für Jedermann
Thema 1: Nacht & Architektur
Thema 2: Architektur & Essen
Thema 3: Architektur in Bewegung
In drei Wettbewerbsstaffeln mit
unterschiedlichen Themen werden die jeweils besten Fotos durch eine Jury ermittelt und ausgezeichnet. Zusätzlich wird ein Publikumspreis vergeben.
Wettbewerbsbedingungen sind:
Motive ausschließlich aus der Region mittlerer Schwarzwald
Alle Fotos sind erlaubt, die zum gestellten Thema passen – von witzig/ironisch bis wissenschaftlich
Die Anzahl der eingesendeten Fotos ist auf maximal 5 je Teilnehmer beschränkt.
Als Dateiformat ist „JPG“ oder „RAW“ auszuwählen.
Die Bilder sollten mit einer kurzen Beschreibung versehen werden, die den Titel, den Aufnahmeort und das Aufnahmedatum beschreibt.
Mit der Einsendung der Fotos erklärt sich der Einsender damit einverstanden, dass ZUKUNFTBAUEN e.V. dieselben im Rahmen des Fotowettbewerbs weiterverwenden darf.
Die besten drei Einsendungen werden prämiert; Preise:
1. Preis: 100,00 Euro
2. Preis: 40,00 Euro
3. Preis: 30,00 Euro
Staffel 1: Nacht & Architektur, Einsendeschluss: 31.05.13
Staffel 2: Architektur & Essen, Einsendeschluss: 31.07.13
Staffel 3: Architektur in Bewegung, Einsendeschluss: 31.10.13
Die Baustelle ist so groß, dass die Arbeiter dort nur mit dem Fahrrad unterwegs sind. [NTV]
Bauprojekt XXL: Das Multi-Terminal
Jeden Tag pendeln mehr als 80 Millionen Menschen nach und innerhalb von Shanghai. [NTV]
Das Umland von Shanghai beherbergt ein Viertel der chinesischen Bevölkerung. Jeden Tag pendeln mehr als 80 Millionen Menschen nach und innerhalb von Shanghai. Das neue Transportsystem soll diesem Ansturm besser standhalten können. Alle Arten der Beförderungsmittel kommen in einem Knotenpunkt zusammen. Doch ein so riesiges Gebäude wird am Ende ein immenses Gewicht haben. Die Bodenbeschaffenheit ist denkbar schlecht, denn unterhalb des Baus verläuft ein altes Flussbett und alles könnte einfach absacken. Die n-tv Dokumentation zeigt die spannenden Bilder einer riesigen Baustelle. Kann der Traum der Architekten Wirklichkeit werden?
Sebastian Koch vor der Frauenkirche, Dresden. [3SA]
Nur 40 x 50 Meter misst der Grundriss der Dresdner Frauenkirche _ kaum mehr als manche Dorfkirche. Doch darüber erhebt sich einer der schönsten protestantischen Sakralbauten Europas. Die Kuppel der Frauenkirche ist heute, nach dem spektakulären Wiederaufbau des im Zweiten Weltkrieg eingestürzten Gotteshauses, ein weltweit bekanntes Symbol der Versöhnung. Und doch war sie ursprünglich nicht mehr als eine Notlösung. Als Ratszimmermeister George Bähr im 18. Jahrhundert das Geld ausging, konnte er die geplante Kuppel aus Kupfer nicht mehr finanzieren. Stattdessen plante er eine Kuppel aus Stein. 12.000 Tonnen würden auf den Mauern lasten. Gegen alle Widerstände setzt er seine Pläne durch _ und behielt Recht: Seine Kuppel hielt, bis der Bombenangriff auf Dresden sie am 15. Februar 1945 zum Einsturz brachte. Bähr selbst sah "seine" Kuppel nie. Er starb vor ihrer Vollendung an Tuberkulose. "Superbauten _ Die Dresdner Frauenkirche" erzählt ein kaum beachtetes Kapitel der Geschichte des Gotteshauses.
Ob eine Scheibe Schweizer Käse, ein Molekulargewebe oder ein fliegender Teppich - die Welle aus Glas und Beton lässt verschiedenste Assoziationen zu und verrät nicht sofort den Zweck des Baus. [ART]
Das Gebäude der beiden japanischen Architekten Kazuyo Sejima und Ryue Nishizawa steht am Genfer See. Der 2010 entstandene Bau _ eine Welle aus Glas und Beton _ lässt verschiedenste Assoziationen zu. Einige sehen in dem Gebäude eine Scheibe Emmentaler Käse, andere ein Molekulargewebe oder einen fliegenden Teppich. Die Fassade lässt auf den ersten Blick nicht auf die Nutzung des Gebäudes schließen. Es handelt sich um ein "Learning Center", ein neues Konzept multifunktionaler Räume, die der Wissensvermittlung gewidmet sind. In dem schwerelos wirkenden Gebäude mit einer Fläche von mehr als 20.000 Quadratmetern gibt es keine einzige Wand. Anstelle von Trennwänden haben sich die Architekten für eine künstliche Landschaft entschieden, in der sich sanft ansteigende Hügel und Täler abwechseln. Die Studenten spazieren nach Lust und Laune herum, wechseln von der Bibliothek ins Restaurant und von den Arbeitsräumen ins Amphitheater ohne dabei je durch eine Tür zu gehen. Der Besucher wählt seinen eigenen Weg, lässt sich in diesen Räumen, deren Funktion er selbst anpassen oder festlegen muss, von seiner Neugier leiten. Es ist ein einzigartiger Ort, ein architektonisches Meisterwerk, das die Vorstellung von Raum und dessen Aufteilung revolutioniert und dem Besucher eine bisher unbekannte körperliche wie geistige Erfahrung bietet.
Labels: Architektur, Architekturtheorie, Intern, Messen / Ausstellungen, Öffentlich, Seminare, Strategien, Stuttgart, Theorie

References: § 538
 § 278
 BGH 
 BGH 
 § 537
 § 833