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Timestamp: 2016-10-25 15:48:00+00:00

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1C_342/2014 � � Urteil vom 23. M�rz 2015
�Beschwerdegegner, alle drei vertreten durch Rechtsanw�ltin Dr. Helen Schmid,
Planungs- und Baurecht (nachtr�gliche Baubewilligung),
�A.________ (nachstehend: Bauherrin) ist Eigent�merin des Wohnhauses an der Herrengasse 16 in Lachen (GB Nr. 23). Die benachbarte Liegenschaft an der Herrengasse 14 (GB Nr. 22) steht im Gesamteigentum von B.________, C.________ und D.________ (nachstehend: Nachbarn). Beide Liegenschaften befinden sich in der Kernzone 1 (K1) und sind im kantonalen Inventar der gesch�tzten und sch�tzenswerten Bauten und Objekte (KIGBO) des Kantons Schwyz verzeichnet.
�Das Haus der Bauherrin weist auf der S�dseite �ber dem Kellergeschoss eine gr�ssere trapezf�rmige Terrasse und dar�ber im ersten und zweiten Stock je einen kleineren Balkon auf. Die Bauherrin liess auf der Terrasse und auf dem Balkon im ersten Stock ihres Hauses Sichtschutzw�nde aus Holz und Glas errichten. Die Bauarbeiten, f�r welche keine Baubewilligung eingeholt wurde, sind gem�ss der Angabe der Bauherrin im Jahr 1988 vorgenommen worden.
�Nachdem C.________ gegen�ber dem Gemeinderat Lachen die Meinung vertrat, die Bauherrin m�sse bez�glich der auf ihrer Liegenschaft errichteten Sichtschutzw�nde ein nachtr�gliches Baugesuch einreichen, vertrat der Gemeinderat Lachen in seinen Schreiben vom 28. September 1998 und vom 21. Mai 2010 die Auffassung, diese W�nde stellten keine bewilligungspflichtigen Bauten oder Anlagen dar. In der Folge �nderte der Gemeinderat seine Meinung und verpflichtete mit Beschluss vom 17. Dezember 2010 die Bauherrin, insbesondere bez�glich der auf ihrer Liegenschaft angebrachten Sichtschutzw�nde ein nachtr�gliches Baubewilligungsgesuch einzureichen. Dieser Beschluss wurde auf Beschwerden der Bauherrin hin am 30. August 2011 vom Regierungsrat und am 18. Januar 2012 vom Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz best�tigt.
�Mit Baugesuch vom 22. Juni 2012 (Nr. 2012-0037) ersuchte die Bauherrin die Gemeinde Lachen namentlich darum, auf ihrer Liegenschaft im s�dlichen Teil der Terrasse sechs 1,78 m hohe Sichtschutzw�nde mit unterschiedlichen Breiten und nach oben abgerundeten Abschl�ssen, auf dem n�rdlichen Teil der Terrasse auf beiden Seiten je eine 2,15 m hohe Sichtschutzwand aus Glas mit Holzumrandung und abgerundetem oberem Abschluss, gegen Osten hin eine bis zum Balkon reichende Sichtschutzwand aus Glas mit Holzumrandung und eine gleiche Sichtschutzwand auf der Ostseite des Balkons im ersten Stock nachtr�glich zu bewilligen.
�Die Nachbarn erhoben gegen das �ffentlich aufgelegte Baugesuch Baueinsprache. Mit Beschluss vom 11. Juli 2013 verweigerte der Gemeinderat Lachen der Bauherrin die nachtr�gliche Bewilligung der Sichtschutzw�nde und ordnete deren Entfernung an. Diese Anordnung hob der Regierungsrat des Kantons Schwyz in teilweiser Gutheissung einer Beschwerde der Bauherrin mit Beschluss vom 17. Dezember 2013 auf und wies den Gemeinderat an, die Sichtschutzw�nde nachtr�glich zu bewilligen.
�In Gutheissung einer dagegen gerichteten Beschwerde der Nachbarn hob das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit Entscheid vom 22. Mai 2014 den angefochtenen Regierungsratsbeschluss betreffend die Bewilligung der Sichtschutzw�nde auf.
�Die Bauherrin (Beschwerdef�hrerin) erhebt Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit den Antr�gen, den Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 22. Mai 2014 aufzuheben und den Gemeinderat Lachen anzuweisen, das Baugesuch betreffend Sichtschutzw�nde auf der Terrasse und auf dem Balkon ihres Hauses zu bewilligen. Eventuell sei die Sache an das Verwaltungsgericht zu neuer Beurteilung zur�ckzuweisen.
�Mit Pr�sidialverf�gung vom 3. September 2014 wurde der Beschwerde gem�ss dem Antrag der Beschwerdef�hrerin die aufschiebende Wirkung zuerkannt.
�Das Verwaltungsgericht und die Nachbarn (Beschwerdegegner) schliessen auf Abweisung der Beschwerde. Der Regierungsrat verweist in seiner Stellungnahme zur Beschwerde auf seinen Beschluss und verzichtet auf weitere Bemerkungen. Der Gemeinderat Lachen beantragt, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei.
1.1.�Angefochten ist ein letztinstanzlicher kantonaler Endentscheid in einer �ffentlich-rechtlichen Angelegenheit (vgl. Art. 82 lit. a, Art. 86 Abs. 1 lit. d und Abs. 2 sowie Art. 90 BGG). Dagegen steht die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten offen (Art. 82 ff. BGG). Die Beschwerdef�hrerin ist als Adressatin des angefochtenen Entscheids und als Eigent�merin des streitbetroffenen Grundst�cks zur Beschwerde berechtigt (Art. 89 Abs. 1 BGG). Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt sind, ist auf die Beschwerde grunds�tzlich einzutreten.
1.2.�Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann die Verletzung von Bundesrecht, V�lkerrecht und kantonalen verfassungsm�ssigen Rechten ger�gt werden (Art. 95 lit. a, b und c BGG). Die Verletzung des �brigen kantonalen Rechts kann abgesehen von hier nicht relevanten Ausnahmen gem�ss Art. 95 lit. c und d BGG vor Bundesgericht nicht ger�gt werden; zul�ssig ist jedoch die R�ge, die Anwendung dieses Rechts f�hre zu einer Verletzung von Bundesrecht, namentlich des verfassungsm�ssigen Willk�rverbots (BGE 138 I 143 E. 2 S. 149 f.). Nach der Praxis des Bundesgerichts verst�sst ein Entscheid gegen dieses Verbot, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, weil er zum Beispiel eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt. Dass eine andere L�sung ebenfalls als vertretbar erscheint, gen�gt nicht (BGE 137 I 1 E. 2.4 S. 5; 138 I 49 E. 7.1; je mit Hinweisen).
1.3.�Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Beschwerdebegr�ndung in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Die Verletzung von Grundrechten pr�ft das Bundesgericht nur insofern, als eine solche R�ge in der Beschwerde vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 135 III 127 E. 1.6 S. 130). Macht die beschwerdef�hrende Partei eine Verletzung des Willk�rverbots von Art. 9 BV geltend, gen�gt es nicht, wenn sie einfach behauptet, der angefochtene Entscheid sei willk�rlich. Sie hat vielmehr anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids im Einzelnen aufzuzeigen, inwiefern dieser an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet. Auf R�gen, mit denen bloss allgemein gehaltene, appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid ge�bt wird, tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 130 I 258 E. 1.3 S. 262; 136 II 489 E. 2.8; 137 V 57 E. 1.3 S. 60; je mit Hinweisen).
2.1.�Das aus dem Grundsatz von Treu und Glauben (Art. 5 Abs. 3 BV) abgeleitete Vertrauensprinzip sch�tzt eine Person in ihrem berechtigten Vertrauen auf beh�rdliches Verhalten. Gem�ss bundesgerichtlicher Rechtsprechung kann eine falsche Auskunft einer Beh�rde ein sch�tzenswertes Vertrauen begr�nden, wenn sich die Auskunft auf eine konkrete Situation mit Bezug auf bestimmte Personen bezog und die Beh�rde f�r die Erteilung der Auskunft zust�ndig war oder die betreffende Person die Beh�rde aus vertretbaren Gr�nden als zust�ndig betrachten durfte. Zudem setzt der Vertrauensschutz voraus, dass die betreffende Person die Unrichtigkeit der Auskunft nicht ohne Weiteres erkennen konnte und sie im Vertrauen auf die Rechtm�ssigkeit der Auskunft Dispositionen getroffen hat, die sie nicht ohne Nachteil r�ckg�ngig machen kann (BGE 106 V 65 E. 3b S. 72; 129 I 161 E. 4.1 S. 170; 131 II 627 E. 6.1 S. 637; je mit Hinweisen).
2.2.�Das Verwaltungsgericht f�hrte sinngem�ss aus, es sei in seinem Entscheid vom 18. Januar 2012 zum Ergebnis gekommen, der Vertrauensschutz rechtfertige keinen Verzicht auf ein nachtr�gliches Baubewilligungsverfahren, weshalb die Beschwerdef�hrerin sich auch in Bezug auf die nachtr�gliche Bewilligung nicht auf den Vertrauensschutz berufen k�nne. Im angerufenen Entscheid vom 18. Januar 2012 (VGE III 2011 151 + 155; E. 5) f�hrte das Verwaltungsgericht zusammengefasst aus, die Beschwerdef�hrerin habe sich bez�glich der Bewilligung der Sichtschutzw�nde nicht auf die (unbelegten) Zusagen eines Bauverwalters verlassen d�rfen, weil sie gewusst habe, dass nicht er, sondern der Gemeinderat Lachen f�r die Erteilung von Baubewilligungen zust�ndig war. Die Schreiben vom 28. September 1998 und 21. Mai 2010, in denen der zust�ndige Gemeinderat die Bewilligungspflicht der Sichtschutzw�nde (zu Unrecht) verneint habe, k�nnten keinen Vertrauensschutz begr�nden, weil die W�nde damals bereits bestanden h�tten und damit nicht im Vertrauen auf diese Schreiben errichtet worden seien (E. 5.3 S. 18 ff.).
2.3.�Die Beschwerdef�hrerin macht vor Bundesgericht erneut geltend, sie bzw. ihr Ehemann habe die Sichtschutzw�nde gutgl�ubig und erst nach vorg�ngiger Bewilligung durch den damaligen Bauverwalter errichtet. Mit diesen Ausf�hrungen widerlegt die Beschwerdef�hrerin nicht, dass sie gem�ss den vorinstanzlichen Feststellungen im Zeitpunkt der Errichtung der W�nde wusste, dass der Bauverwalter nicht die Kompetenz hatte, eine Baubewilligung zu erteilen. Demnach konnten die behaupteten Angaben des Bauverwalters bez�glich der Bewilligung der Schutzw�nde kein sch�tzenswertes Vertrauen schaffen.
2.4.�Weiter macht die Beschwerdef�hrerin geltend, der Gemeinderat habe widerspr�chlich gehandelt und gegen Treu und Glauben verstossen, wenn er seit dem 11. Juni 2013 f�r die Sichtschutzw�nde eine Baubewilligung verlange, obwohl er vorher w�hrend 25 Jahren dagegen keine Einw�nde erhoben und sogar zweimal schriftlich best�tigt habe, dass eine Baubewilligung (bzw. beh�rdliches Einschreiten) nicht erforderlich sei.
2.5.�Die Beschwerdef�hrerin macht jedoch nicht geltend, sie habe im Vertrauen auf die Schreiben des Gemeinderats vom 28. September 1998 und vom 21. Mai 2010 bzw. die darin enthaltenen unzutreffenden Angaben, die Sichtschutzw�nde seien nicht bewilligungspflichtig, bestimmte Dispositionen getroffen oder unterlassen. Die Beschwerdef�hrerin kann daher aus diesen Angaben keinen Vertrauensschutz ableiten. Auch aus der Duldung eines rechtswidrigen Zustands ergibt sich kein Rechtsanspruch auf dessen Bewilligung (Urteil 1C_718/2013 vom 20. M�rz 2014 E. 5.1).
3.1.�Nach dem Gebot der Gleichbehandlung (Art. 8 Abs. 1 BV) muss Gleiches nach Massgabe seiner Gleichheit gleich und Ungleiches nach Massgabe seiner Ungleichheit ungleich behandelt werden. Das Gleichbehandlungsgebot ist verletzt, wenn f�r eine rechtliche Unterscheidung ein vern�nftiger Grund in den zu regelnden tats�chlichen Verh�ltnissen nicht ersichtlich ist (BGE 138 I 321 E. 3.2 S. 324 mit Hinweis).
3.2.�Im kantonalen Verfahren machte die Beschwerdef�hrerin geltend, mit der Verweigerung der Baubewilligung ihrer Sichtschutzw�nde habe die Gemeinde den Gleichbehandlungsgrundsatz verletzt, weil sie �hnliche Sichtschutzw�nde auf dem Geb�ude an der Marktgasse 11 bewilligt habe.
3.3.�Das Verwaltungsgericht ging davon aus, die h�chstens 1,8 m hohen Sichtschutzw�nde an der Marktgasse 11 seien mit den umstrittenen Sichtschutzw�nden nicht vergleichbar, da diese eine H�he von bis 4,98 m erreichten. Zudem seien die Sichtschutzw�nde an der Marktgasse 11 geordneter und damit f�r das Ortsbild vorteilhafter als im vorliegenden Fall.
3.4.�Die Beschwerdef�hrerin wendet ein, die genannten Sichtschutzw�nde seien vergleichbar, weil sie beide vorwiegend aus braun gef�rbtem Holz best�nden und ca. 1,8 m hoch seien. Zudem seien beide ohne vorherige Baubewilligung auf Terrassen der jeweiligen H�user in der Kernzone 1 der Gemeinde Lachen errichtet worden. Damit best�nden zwischen den beiden Sichtschutzw�nden keine relevanten Unterschiede. Da das Planungs- und Baureglement der Gemeinde Lachen f�r Sichtschutzw�nde nicht ein bestimmtes Fabrikat vorschreibe, seien die durch die Verwendung verschiedener Fabrikate entstandenen kleineren Unterscheide unerheblich. Das vom Verwaltungsgericht verwendete Beurteilungskriterium "geordneter und damit f�r das Ortsbild vorteilhafter" entbehre jeglicher Sachlichkeit. Damit fehle f�r eine Ungleichbehandlung der beiden Bauprojekte innerhalb der Gemeinde Lachen ein sachlicher Grund, weshalb ein Verstoss gegen das Gleichbehandlungsprinzip vorliege.
3.5.�Aus den bei den Akten befindlichen Fotos und Pl�nen ergibt sich, dass die an der Herrengasse 16 errichteten Sichtschutzw�nde, die von aussen betrachtet hinter den Schmiedeisengel�ndern auf der Terrasse und den dar�berliegenden Balkonen angebracht wurden, aufgrund der unterschiedlichen Gr�ssen, Formen und Materialien ein sehr heterogenes Bild schaffen (vgl. Sachverhalt lit. B hiervor). Im Gegensatz dazu entsprechen die an der Marktgasse 11 installierten Sichtschutzw�nde optisch einem durch klare Linien gekennzeichneten Kubus, da sie mit einer einheitlichen H�he und flachem oberen Abschluss und ohne Zwischenr�ume am �usseren Rand einer Dachterrasse errichtet wurden. Das Verwaltungsgericht nahm daher zutreffend an, die zum Vergleich angerufenen Sichtschutzw�nde seien geordneter und damit f�r das Ortsbild vorteilhafter als im vorliegenden Fall. Die R�ge der Verletzung des Gleichbehandlungsgebots erweist sich bereits aus diesem Grund als unbegr�ndet. Der vorinstanzlichen Feststellung, wonach die strittigen Sichtschutzw�nde (unter Ber�cksichtigung der Sichtschutzwand auf dem Balkon) bis zu 4,98 m hoch seien, kommt daher keine entscheiderhebliche Bedeutung zu. Demnach ist auf die dagegen gerichtete Sachverhaltsr�ge der Beschwerdef�hrerin nicht einzutreten.
4.1.�Art. 30 des Planungs- und Baureglements der Gemeinde Lachen vom 29. September 1995 (PBR) enth�lt folgende Regelungen:
"1. Die grundlegenden Regeln der Architektur und die Anforderungen an die Einf�gung in die gewachsenen Ortsstrukturen (wie K�rnung, Gestaltung und Farbgebung) sind einzuhalten; zu diesem Zweck k�nnen Projekt�nderungen angeordnet werden. Bestehenden Inventaren und den in der kommunalen Richtplanung vorgesehenen Gr�nachsen ist Rechnung zu tragen.
2. Erh�hte Anforderungen gelten f�r die Kernzonen und f�r exponierte Standorte. [...]"
4.2.�In seinem Beschluss vom 17. Dezember 2013 f�hrte der Regierungsrat aus, das Haus an der Herrengasse 16 bestehe aus einem n�rdlichen, historischen Kernbau und einem s�dlichen j�ngeren Anbau. Die erh�hten gestalterischen Anforderungen der Kernzone 1 w�rden prim�r f�r den n�rdlichen Kernbau (bzw. f�r dessen Ansicht von der Herrengasse her) und nicht f�r den j�ngeren s�dlichen Anbau gelten. Die Sichtschutzw�nde seien von der Herrengasse her nicht einsehbar und w�rden daher das Erscheinungsbild des Kernbaus nicht betreffen. Die Balkonverglasungen und Sichtschutzw�nde beeintr�chtigten das gewachsene Ortsbild nicht. Indem die Gemeinde entgegen den Ausf�hrungen der Denkmalpflege auch den s�dlichen j�ngeren Anbau als besonders sch�tzenswert eingestuft habe, habe sie ihren Ermessensspielraum verlassen.
4.3.�Das Verwaltungsgericht f�hrte dazu zusammengefasst aus, der kantonale Denkmalpfleger komme in seinem Bericht vom 21. August 2012 zwar zum Ergebnis, die Schutzwand auf der Terrasse k�nne aus denkmalpflegerischer Hinsicht bewilligt werden. Seine Beurteilung beschr�nke sich jedoch auf die Beeintr�chtigung der gesch�tzten historischen Kernbauten und erfasse die �bereinstimmung mit den kommunalen Eingliederungsvorschriften nicht. Selbst wenn der Denkmalpfleger auch eine solche Beurteilung vorgenommen h�tte, w�re sie entgegen der Meinung des Regierungsrats f�r die daf�r zust�ndige Gemeinde nicht verbindlich. Zudem habe der Regierungsrat nicht beachtet, dass Art. 30 Abs. 2 PBR in der Kernzone nicht nur im Bereich der gesch�tzten Geb�ude erh�hte Anforderungen an die Einordnung vorsehe. Die aktenkundigen Fotos best�tigten die Beurteilung des Gemeinderats, wonach die strittigen Sichtschutzw�nde recht auff�llig und nicht sonderlich geordnet seien, sie in der Kernzone keine Verbesserung des Erscheinungsbildes darstellten und auch nicht als Teil der gewachsenen Ortskultur qualifiziert werden k�nnten. So erweckten die W�nde teils den Eindruck eines Provisoriums. Gem�ss dem PBR m�ssten in der Kernzone 1 aus ortsbildsch�tzerischen Gr�nden auch an den r�ckw�rtigen Raum erh�hte Anforderungen gestellt werden, denen die Sichtschutzw�nde nicht gerecht w�rden. Der Gemeinderat habe somit in vertretbarer Weise im Rahmen seines Autonomiebereichs die nachtr�gliche Bewilligung f�r die Sichtschutzw�nde aus Gr�nden der Einordnung und des Ortsbildschutzes verweigern und sinngem�ss die Vereinbarkeit mit dem �ffentlichen Interesse verneinen d�rfen. F�r die Sichtschutzw�nde k�nne daher weder eine Bewilligung noch eine Ausnahmebewilligung erteilt werden. Der abweichende Entscheid des Regierungsrat stelle einen unzul�ssigen Eingriff in den Autonomiebereich der Gemeinde dar.
4.4.�Die Beschwerdef�hrerin wendet ein, die Gemeindeautonomie k�nne in baurechtlichen Gestaltungsfragen nicht absolut sein, weil im Einzelfall zwischen der Gemeindeautonomie und anderen Verfassungsgarantien, namentlich der Eigentumsgarantie und dem Grundsatz der Verh�ltnism�ssigkeit, eine Konkordanz herzustellen sei. Das Verwaltungsgericht h�tte daher bei seiner Entscheidfindung auch die Eigentumsgarantie und den Grundsatz der Verh�ltnism�ssigkeit ber�cksichtigen m�ssen, was es willk�rlich unterlassen habe.
�Diese R�ge ist unbegr�ndet, weil das Verwaltungsgericht die Verh�ltnism�ssigkeit des Eingriffs in die Eigentumsgarantie bez�glich der Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustandes durchaus pr�fte (vgl. E. 5.2 hiernach).
4.5.�Weiter macht die Beschwerdef�hrerin geltend, die vorinstanzliche Annahme, die Sichtschutzw�nde erweckten teils den Eindruck eines Provisoriums, widerspreche den tats�chlichen Verh�ltnissen. Die W�nde seien vor 26 Jahren f�r ca. Fr. 10'000.-- von professionellen Handwerkern auf Mass fachgerecht erstellt worden und erweckten daher keinesfalls den Eindruck eines Provisoriums.
4.6.�Gem�ss den bei den Akten befindlichen Fotos sind die Sichtschutzw�nde von aussen gesehen hinter den bestehenden filigranen und wesentlich niedrigeren Schmiedeisengel�nder mit vertikaler Struktur angebracht worden. Diese Gel�nder finden sich auch auf den beiden kleineren Balkonen im ersten und zweiten Stockwerk. Zu diesen Gel�ndern bilden die Sichtschutzw�nde mit massiven R�hmen und horizontalen Holzgeflechten einen ins Auge springenden Kontrast. Demnach ist vertretbar anzunehmen, die Sichtschutzw�nde erweckten den Eindruck, sie seien bloss provisorisch an die Gel�nder montiert worden. Die entsprechende Willk�rr�ge ist daher, soweit sie den Begr�ndungsanforderungen �berhaupt gen�gt, offensichtlich unbegr�ndet. Aus dem Gesagten folgt, dass das Verwaltungsgericht unter Ber�cksichtigung der uneinheitlichen Ausgestaltung der Sichtschutzw�nde (vgl. E. 3.5 hiervor) willk�rfrei davon ausgehen durfte, diese w�rden den gem�ss Art. 30 PBR f�r die Kernzonen geltenden erh�hten Anforderungen an die Einf�gung in die gewachsenen Ortsstrukturen nicht entsprechen.
5.1.�Als Eigentumsbeschr�nkung ist die Anordnung der Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands nur zul�ssig, wenn sie auf einer gesetzlichen Grundlage beruht, im �ffentlichen Interesse liegt und verh�ltnism�ssig ist (Art. 36 BV). Das Verh�ltnism�ssigkeitsprinzip besagt, dass die Grundrechtseinschr�nkung zur Erreichung des angestrebten Ziels geeignet und erforderlich sein muss und dem Betroffenen in Anbetracht der Schwere der Grundrechtseinschr�nkung zumutbar ist (BGE 136 I 197 E. 4.4.1 S. 204 mit Hinweisen). Ein Wiederherstellungsbefehl erweist sich dann als unverh�ltnism�ssig, wenn die Abweichung vom Gesetz gering ist und die ber�hrten allgemeinen Interessen den Schaden, der dem Eigent�mer durch die Wiederherstellung entst�nde, nicht zu rechtfertigen verm�gen (BGE 132 II 21 E. 4.6 S. 40). Das Vorliegen eines �ffentlichen Interesses und die Verh�ltnism�ssigkeit pr�ft das Bundesgericht bei der Beschr�nkung von Grundrechten frei (BGE 136 I 197 E. 4.4.1 S. 204 mit Hinweisen).
5.2.�Das Verwaltungsgericht f�hrte aus, die gesetzliche Grundlage f�r die Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands durch die Beseitigung der Sichtw�nde sei gegeben. Die Massnahme erweise sich zweifelsohne auch geeignet und erforderlich. Bei der Pr�fung der Verh�ltnism�ssigkeit im engeren Sinne fielen namentlich allf�llige Kosten ins Gewicht. Der Abbruch der umstrittenen Sichtschutzw�nde d�rfte ohne erheblichen Aufwand realisierbar sein, womit auch die Zweck-Mittel-Relation zu bejahen sei.
5.3.�Die Beschwerdef�hrerin macht geltend, das Verwaltungsgericht habe bei der Pr�fung der Verh�ltnism�ssigkeit keine Abw�gung zwischen privaten und �ffentlichen Interessen vorgenommen. Dass am Abbruch der Sichtschutzw�nde kein �ffentliches Interesse bestehe, ergebe sich daraus, dass der Gemeinderat Lachen dagegen bis im Jahr 2013 nichts eingewendet und er in den Jahren 1998 und 2010 schriftlich ausgef�hrt habe, ein beh�rdliches Einschreiten sei nicht notwendig. Dies werde durch das Gutachten der kantonalen Denkmalpflege vom 21. August 2012 best�tigt. Sollten die kommunalen Gestaltungsvorschriften am Abbruch der Sichtschutzw�nde dennoch ein �ffentliches Interesse begr�nden, sei dieses als geringer einzustufen, als die privaten Interessen der Beschwerdef�hrerin. Ihr sei der Abbruch der Sichtschutzw�nde nicht zuzumuten, weil sie diese im Jahr 1988 gutgl�ubig nach vorg�ngiger Bewilligung durch den damaligen Bauverwalter errichtet und der Gemeinderat dagegen �ber zwanzig Jahre keine Einwendungen erhoben habe. Der Abriss der Sichtschutzw�nde h�tte zur Folge, dass die zu ihrer Errichtung erforderliche Investition von ca. Fr. 10'000.-- vernichtet w�rde und die Beschwerdef�hrerin beim Sitzen auf der Terrasse den Blicken von Nachbarn preisgegeben w�re. Die Preisgabe ihrer Privatsph�re und der Verlust von Fr. 10'000.-- sei der Beschwerdef�hrerin nicht zumutbar. Demnach �berwiege ihr Interesse am Fortbestand ihrer Sichtschutzw�nde gegen�ber dem �ffentlichen Interesse an der nachtr�glichen Durchsetzung von Gestaltungsvorschriften. Der Entscheid des Verwaltungsgerichts verletze somit den Grundsatz der Verh�ltnism�ssigkeit und die Eigentumsgarantie.
5.4.�Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung verwirkt der Anspruch der Beh�rden auf Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands im Interesse der Rechtssicherheit grunds�tzlich nach 30 Jahren, wobei sich aus Gr�nden des Vertrauensschutzes auch k�rzere Verwirkungsfristen rechtfertigen k�nnen. Auf eine k�rzere Verwirkungsfrist kann sich demnach nur berufen, wer selbst in gutem Glauben gehandelt hat (BGE 132 II 21 E. 6.2 S. 39). Wie vorstehend aufgezeigt wurde, hat die Beschwerdef�hrerin bzw. ihr Ehemann die Sichtschutzw�nde nicht gutgl�ubig errichtet (vgl. E. 2 hiervor). Die Beschwerdef�hrerin muss daher in Kauf nehmen, dass die Beh�rden aus grunds�tzlichen Erw�gungen, n�mlich zum Schutz der Rechtsgleichheit, der baulichen Ordnung, dem Interesse an der Wiederherstellung des gesetzm�ssigen Zustands erh�htes Gewicht beimessen und die ihr allenfalls erwachsenden Nachteile nicht oder nur in verringertem Masse ber�cksichtigen (BGE 132 II 21 E. 6.2 S. 39 f.). Die umstrittenen Sichtschutzw�nde sind von ihren Dimensionen und ihrer Ausgestaltung her auff�llig und k�nnen vom �ffentlichen Grund und von drei in der unmittelbaren Umgebung gelegenen Nachbarliegenschaften aus gesehen werden. Unter Ber�cksichtigung dieser kleinr�umigen Verh�ltnisse besteht daran, dass die Sichtschutzw�nde den in der Kernzone geltenden erh�hten �sthetikanforderungen entsprechen und das gewachsene Ortsbilds nicht beeintr�chtigen, auch bei jahrelanger bisherigen Duldung, ein erhebliches �ffentliches Interesse. Das entgegenstehende private Interesse an der Wahrung der Privatsph�re wiegt dagegen nicht schwer, da die bestehenden �sthetisch unbefriedigenden Sichtschutzw�nde gem�ss der vorinstanzlichen Annahme durch (neue) dem Geb�ude und der Umgebung angepasste Sichtschutzw�nde ersetzt werden k�nnen. Zudem lassen die umstrittenen Sichtschutzw�nde im Bereich des auf gleicher H�he bestehenden Fensters des Nachbarhauses einen Zwischenraum von 1,95 m frei, womit die W�nde bereits heute nur einen beschr�nkten Schutz der Privatsph�re bieten. Da die W�nde w�hrend �ber 25 Jahren im Aussenbereich aufgestellt waren, weisen sie gem�ss den bei den Akten befindlichen Fotos Alterserscheinungen auf. Demnach ist davon auszugehen, dass die Erstellungskosten weitgehend amortisiert werden konnten und der Beschwerdef�hrerin insoweit aus der langj�hrigen Unt�tigkeit der Beh�rden keine erheblichen Nachteile entstanden (vgl. Urteil 1C_718/2013 vom 20. M�rz 2014 E. 5.5). Schliesslich ist unbestritten, dass der Abbruch der W�nde keine hohen Kosten verursacht. Unter diesen Umst�nden hat das Verwaltungsgericht das Verh�ltnism�ssigkeitsprinzip nicht verletzt, wenn es zur Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands die erforderliche Entfernung der Sichtschutzw�nde als verh�ltnism�ssig ansah. Damit ist auch eine Verletzung der Eigentumsgarantie zu verneinen.
�Nach dem Gesagten ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten der unterliegenden Beschwerdef�hrerin aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Diese hat den anwaltlich vertretenen privaten Beschwerdegegnern eine angemessene Parteiensch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 2 BGG). Diese wird als Gesamtbetrag festgesetzt, in dem auch die Mehrwertsteuer enthalten ist (Art. 12 des Parteientsch�digungsreglements vom 31. M�rz 2006, SR 173.110. 210.3).
Die Beschwerdef�hrerin hat die Beschwerdegegner mit insgesamt Fr. 2'000.-- zu entsch�digen.

References: Art. 82
 Art. 86
 Art. 90
 Art. 95
 Art. 42
 BGE 
 Art. 9
 Art. 30
 Art. 30