Source: https://www.deubner-recht.de/produkte/familienrecht-100-mandate/p/umgangsrecht-zwangsgeldverhaengung-nach--33-fgg-auch-ohne-vermittlungsverfahren-nach--52-a-fgg-moeglich-629080
Timestamp: 2019-10-16 12:24:48+00:00

Document:
OLG Naumburg - Beschluss vom 18.12.2007
3 WF 354/07
FGG § 33 ; FGG § 52a ;
FamRZ 2008, 1550
FamRZ 2009, 243
OLGReport-Naumburg 2008, 580
AG Wittenberg, vom 23.04.2007 - Vorinstanzaktenzeichen 4 F 451/06
OLG Naumburg, Beschluss vom 18.12.2007 - Aktenzeichen 3 WF 354/07
DRsp Nr. 2008/10717
»Die Festsetzung von Zwangsgeld nach § 33 FGG setzt nicht voraus, dass zuvor ein Verfahren nach § 52a FGG stattgefunden hat. Welchen Weg der umgangsberechtigte Elternteil einschlägt - § 33 FGG oder § 52a FGG - kann er daher frei wählen und den nach seiner Überzeugung erfolgversprechenderen Weg wählen.«
Die beabsichtigte Beschwerde der Antragstellerin bietet gemäß §§ 114 , 119 Abs. 1 Satz 1 ZPO , 14 FGG keine hinreichende Aussicht auf Erfolg, weshalb die begehrte Prozesskostenhilfe zu versagen ist.
Das Amtsgericht hat mit dem zur Anfechtung stehenden Beschluss vom 28.09.2007 (Bl. 125 d. A.) der Antragstellerin gemäß § 33 FGG für die Zuwiderhandlung gegen den umgangsregelnden Beschluss des Amtsgerichts vom 23.04.2007 (Az.: 4 F 451/06) ein Zwangsgeld von 500,00 EUR angedroht.

References: § 33
 § 52
 § 33
 § 52
 § 33
 § 52
 § 33