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Timestamp: 2019-09-16 07:27:34+00:00

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Rechtsprechung: MDR 2004, 1140 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: OLG Brandenburg, 07.01.2004 | LG Stendal, 14.01.2004
https://dejure.org/2004,619
BGH, 19.05.2004 - IXa ZB 297/03 (https://dejure.org/2004,619)
BGH, Entscheidung vom 19.05.2004 - IXa ZB 297/03 (https://dejure.org/2004,619)
BGH, Entscheidung vom 19. Mai 2004 - IXa ZB 297/03 (https://dejure.org/2004,619)
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ZPO § 807, § 850c Abs. 4, § 899 ff.
Berücksichtigung der Einkommensverhältnisse von leiblichen Kindern bei einer Zwangsvollstreckung wegen einer Geldforderung; Pflicht zur Vorlage eines Verzeichnisses über vorhandenes Vermögen und einer eidestattlichen Versicherung; Möglichkeit eines ...
ZPO §§ 807, 850c Abs. 4, §§ 899 ff.
Pflicht des Schuldners zur Angabe von Einkünften unterhaltsberechtigter Personen bei eidesstattlicher Versicherung
Zur Frage der Verpflichtung des Schuldners, bei der Aufstellung des Vermögensverzeichnisses nach § 807 ZPO Angaben zu den Einkünften der Unterhaltsberechtigten ( 850c ZPO) zu machen
ZPO § 807 § 850c Abs. 4 § 899
Angaben zu den Einkünften der Unterhaltsberechtigten
Eidesstattliche Versicherung - Schuldner muss über Einkommen Unterhaltsberechtigter Auskunft geben
NJW 2004, 2979
MDR 2004, 1140
MDR 2004, 1141
NZI 2004, 696 (Ls.)
WM 2004, 1593
Rpfleger 2004, 575
Zwangsvollstreckung aus Rundfunkgebührenbescheiden in Baden-Württemberg: …
Die Kosten eines Rechtsbehelfsverfahrens in einer Zwangsvollstreckungssache, in dem der Gläubiger obsiegt, können dem Schuldner in Ausnahme zu § 91 Abs. 1 ZPO dann nicht auferlegt werden, wenn er keine Kenntnis von dem Verfahren und daher auch keine Gelegenheit sich zu äußern hatte (Anschluss an BGH, Beschluss vom 19. Mai 2004, IXa ZB 297/03, NJW 2004, 2979, 2980 f., juris Rn. 17).
Abweichend von § 91 Abs. 1 ZPO sind im Streitfall der Schuldnerin die Kosten der Rechtsbehelfsverfahren nicht aufzuerlegen, weil sie von den Verfahren keine Kenntnis hatte und sich daher nicht zur Sache äußern konnte (vgl. BGH, Beschluss vom 19. Mai 2004 - IXa ZB 297/03, NJW 2004, 2979, 2980 f., juris Rn. 17).
Der Gläubiger kann Nachbesserung verlangen, wenn der Schuldner ein äußerlich erkennbar unvollständiges, ungenaues oder widersprüchliches Verzeichnis vorgelegt hat (vgl. BGH, Beschl. v. 19.5.2004 - IXa ZB 297/03, NJW 2004, 2979, 2980).
Der Zweck der in den §§ 807, 899 ff. ZPO getroffenen Regelung liegt darin, dem Gläubiger Kenntnis von denjenigen Vermögensstücken zu verschaffen, die möglicherweise seinem Zugriff im Wege der Zwangsvollstreckung unterliegen (BVerfGE 61, 126, 136; BGH NJW 2004, 2979, 2980) .
Damit wird dem öffentlichen Interesse daran Rechnung getragen, dem Vollstreckungsgläubiger, dem der Staat als Inhaber des Zwangsmonopols die Selbsthilfe verbietet, die Verwirklichung seines Anspruchs und als Voraussetzung dafür die mit der Offenlegung bezweckte Feststellung der pfändbaren Vermögensgegenstände zu ermöglichen (BVerfGE 61, 126, 136; BGH NJW 2004, 2979, 2980) .
Zulässigkeit der Erinnerung des Gläubigers gegen die Aufnahme eines …
a) Hat der Schuldner ein äußerlich erkennbar unvollständiges, ungenaues oder widersprüchliches Verzeichnis vorgelegt, so ist er zur Nachbesserung (Ergänzung) verpflichtet (BGH, Beschl. v. 19.5.2004 - IXa ZB 297/03, NJW 2004, 2979, 2980;… MünchKomm.ZPO/Eickmann, 3. Aufl., § 903 Rdn. 19;… Zöller/Stöber, ZPO, 26. Aufl., § 903 Rdn. 14 f.;… Stein/Jonas/Münzberg, ZPO, 22. Aufl., § 903 Rdn. 4 f.;… Musielak/Voit, ZPO, 5. Aufl., § 903 Rdn. 8;… HK-ZPO/Rathmann, 2. Aufl., § 903 Rdn. 9 f.).
Erst wenn der Gerichtsvollzieher den Antrag ablehnt, steht dem Gläubiger dagegen die Erinnerung nach § 766 ZPO zu (vgl. BGH NJW 2004, 2979, 2980;… MünchKomm.ZPO/Eickmann aaO § 903 Rdn. 21).
Gegen diese Entscheidung ist die Erinnerung statthaft (LG Limburg DGVZ 2005, 183, 184;… MünchKomm.ZPO/Eickmann aaO § 903 Rdn. 21;… Zöller/Stöber aaO § 900 Rdn. 41;… Stein/Jonas/Münzberg aaO § 903 Rdn. 5;… Musielak/Voit aaO § 900 Rdn. 23; s. auch BGH NJW 2004, 2979, 2980).
Der Gerichtsvollzieher ist Organ der Zwangsvollstreckung und kann deshalb in der Regel nicht Partei der Rechtsbehelfsverfahren in Zwangsvollstreckungssachen sein (vgl. BGH, Beschluss vom 19. Mai 2004 - IXa ZB 297/03, NJW 2004, 2979, 2981).
Eine Kostenbelastung des Gerichtsvollziehers kommt nicht in Betracht (vgl. BGH, Beschluß vom 19. Mai 2004, IXa ZB 297/03, NJW 2004, 2979, 2980 f.).
Die Kostenentscheidung beruht auf § 91 Abs. 1 ZPO (vgl. BGH, Beschl. v. 29.9.1988 - I ARZ 589/88, NJW-RR 1989, 125; Beschl. v. 19.5.2004 - IXa ZB 297/03, NJW 2004, 2979, 2980 f.).
Inhalt und Umfang der Pflicht einer Nachbesserung der eidesstattlichen Versicherung bestimmen sich nach § 807 ZPO und dessen Zweck, dem Gläubiger eine Grundlage für eine etwaige Vollstreckung zu geben und ihm Kenntnis von denjenigen Vermögensstücken zu verschaffen, die möglicherweise seinem Zugriff im Wege der Zwangsvollstreckung unterliegen (BGH, Beschluss vom 19. Mai 2004 - IXa ZB 297/03, NJW 2004, 2979, 2980;… Beschluss vom 3. Februar 2011 - I ZB 2/10, NJW-RR 2011, 851 Rn. 9;… MünchKomm.ZPO/Eickmann, 3. Aufl., § 903 Rn. 27).
a) Der Gläubiger kann die Nachbesserung einer eidesstattlichen Versicherung nur verlangen, wenn der Schuldner ein äußerlich erkennbar unvollständiges, ungenaues oder widersprüchliches Verzeichnis vorgelegt hat (BGH, NJW 2004, 2979, 2980;… Beschluss vom 4. Oktober 2007 - I ZB 11/07, NJW-RR 2008, 1163 Rn. 8;… Beschluss vom 20. November 2008 - I ZB 20/06, WM 2009, 1431 Rn. 13;… Beschluss vom 3. Februar 2011 - I ZB 50/10, NJW-RR 2011, 667 Rn. 7;… MünchKomm.ZPO/Eickmann aaO § 900 Rn. 19; vgl. auch § 185o GVGA).
Der Zweck der Verpflichtung des Schuldners nach § 807 ZPO zur Vorlage eines Vermögensverzeichnisses besteht darin, dem Gläubiger eine Grundlage für eine etwaige Vollstreckung zu geben und ihm Kenntnis von denjenigen Vermögensstücken zu verschaffen, die möglicherweise seinem Zugriff im Wege der Zwangsvollstreckung unterliegen (BGH, Beschluss vom 19. Mai 2004 - IXa ZB 297/03, NJW 2004, 2979, 2980).
Das Beschwerdegericht ist zutreffend davon ausgegangen, dass nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs der Gläubiger die Nachbesserung einer eidesstattlichen Versicherung verlangen kann, wenn der Schuldner ein äußerlich erkennbar unvollständiges, ungenaues oder widersprüchliches Verzeichnis vorgelegt hat (BGH, Beschluss vom 19. Mai 2004 - IXa ZB 297/03, NJW 2004, 2979, 2980;… Beschluss vom 4. Oktober 2007 - I ZB 11/07, NJW-RR 2008, 1163 Rn. 8;… Beschluss vom 20. November 2008 - I ZB 20/06, WM 2009, 1431 Rn. 13).
Die Kostenentscheidung beruht auf § 91 Abs. 1 ZPO (vgl. BGH, Beschluss vom 19. Mai 2004 - IXa ZB 297/03, NJW 2004, 2979, 2981;… Beschluss vom 16. Juli 2009 - I ZB 80/05, NJW-RR 2009, 1384 Rn. 13 mwN).
BGH, 05.04.2005 - VII ZB 18/05
LG Wuppertal, 22.03.2006 - 6 T 153/06
LG Duisburg, 24.08.2012 - 7 T 101/12
Substantiierungspflichten bei einem Antrag nach § 850c Abs. 4 ZPO im Falle der …
LG Saarbrücken, 02.09.2008 - 5 T 293/08
AG Mannheim, 20.05.2005 - 13 M 6/05
Zwangsvollstreckung aus einem Vollstreckungsbescheid: Anforderungen bei …
LG Detmold, 08.03.2011 - 3 T 50/11
Anspruch eines Gläubigers auf erneute Ansetzung eines Termins zur Abgabe einer …
VG Gießen, 01.03.2007 - 1 J 232/07
§ 726 ZPO, § 766 ZPO, § 176 Abs 1 S 1 VwGO
LG Bochum, 24.04.2009 - 7 T 154/09
Widerspruch gegen die Verpflichtung zur Nachbesserung einer eidesstattlichen …
LG Wuppertal, 11.09.2013 - 6 T 29/13
Zulässigkeit der Ladung des Schuldners zur Nachbesserung der eidesstattlichen …
LG München I, 18.05.2009 - 20 T 7136/09
Offenbarungsversicherung: Nachbesserung eines materiell unrichtigen …
LG Leipzig, 20.09.2010 - 8 T 757/10
AG Königswinter, 30.11.2007 - 6a M 936/07
Verpflichtung zur Nachbesserung einer abgegebenen Eidesstattlichen Versicherung
LG Kleve, 13.07.2011 - 4 T 94/11
Verpflichtung des Schuldners zur Nachbesserung (Ergänzung) seines …
AG Bitterfeld-Wolfen, 22.01.2010 - 9 M 1370/09
Eidesstattliche Versicherung: Nachbesserungsanspruch des Gläubigers bei …
AG Bremen, 19.09.2008 - 244 M 441399/08
AG Bremen, 08.05.2008 - 243 M 430545/08
AG Bremen, 15.05.2007 - 248 M 480122/07
https://dejure.org/2004,5116
OLG Brandenburg, 07.01.2004 - 9 UF 167/03 (https://dejure.org/2004,5116)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 07.01.2004 - 9 UF 167/03 (https://dejure.org/2004,5116)
OLG Brandenburg, Entscheidung vom 07. Januar 2004 - 9 UF 167/03 (https://dejure.org/2004,5116)
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Rechtzeitigkeit einer Beschwerde; Lauf der Fünfmonatsfrist; Möglichkeit der Kenntnisnahme von Urteil; Beteiligung an Verfahren über Versorgungsausgleich; Verfrühte Durchführung eines Versorgungsausgleichs; Übergehung von Versorgungsanrechten; Nichtangleichungsdynamische ...
AG Cottbus, 09.04.2001 - 53 F 532/99
FamRZ 2004, 1300
Denn anders als im Fall der unterlassenen Beteiligung überhaupt (…vgl. dazu Musielak/Borth, a.a.O., § 63 Rz. 7;… Dörr in MünchKomm. zum BGB, 5. Aufl., § 53b FGG, Rz. 5; OLG Brandenburg, FamRZ 2004, 1300) war die weitere Beteiligte zu 1. an dem amtsgerichtlichen Verfahren formell beteiligt.
LG Stendal, 14.01.2004 - 23 O 134/03
https://dejure.org/2004,26054
LG Stendal, 14.01.2004 - 23 O 134/03 (https://dejure.org/2004,26054)
LG Stendal, Entscheidung vom 14.01.2004 - 23 O 134/03 (https://dejure.org/2004,26054)
LG Stendal, Entscheidung vom 14. Januar 2004 - 23 O 134/03 (https://dejure.org/2004,26054)
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Auch die Zurückweisung einer Klage als unschlüssig steht einer neuen schlüssig vorgetragenen Klage entgegen (vgl. BGH vom 22.11.1988 - VI ZR 341/87 in NJW 1989, 393; LG Stendal vom 14.01.2004 - 23 O 134/03 in MDR 2004, 1140; OLG Hamm vom 17.08.1998 - 31 U 39/98 in OLGR Hamm 1999, 107; LG Köln vom 26.10.1989 - 1 S 213/98 in WuM 1990, 38; LAG Saarland vom 09.12.1987 - 1 Sa 135/87).
Wie das Arbeitsgericht bereits ausgeführt hat, kann es zu einer Einschränkung der materiellen Rechtskraft nur dann kommen, wenn das Gericht in der klageabweisenden Entscheidung ausdrücklich gesagt hat, dass es einen oder mehrere Gesichtspunkte nicht geprüft hat (vgl. LG Stendal vom 14.01.2004 - 23 O 134/03 a.a.O.;… Zöller/Vollkommer vor § 322 ZPO Rdnr. 42).
Ob das nur die Mängel betrifft, die Gegenstand des Vorprozesses waren (…so wohl Reichhold in Thomas/Putzo, ZPO , 30. Aufl., § 322 Rdnr. 17), oder sich auf alle Umstände erstreckt, die seinerzeit überhaupt hätten vorgebracht werden können (so wohl BGH NJW 1995, 967 ; LG Stendahl, MDR 2004, 1140 ), bedarf keiner Klärung, weil der Beklagte keine neuen Gesichtspunkte anführt, sondern lediglich die Richtigkeit des damals ergangenen Urteils in Zweifel zieht.

References: § 807
 § 850
 § 899
 § 807
 § 807
 § 850
 § 899
 § 91
 § 91
 BGH 
 BGH 
 § 903
 § 903
 § 903
 § 903
 § 903
 § 766
 BGH 
 § 903
 § 903
 § 900
 § 903
 § 900
 BGH 
 § 91
 § 807
 § 903
 § 900
 § 185
 § 807
 § 91
 § 850

§ 726
 § 766
 § 176
 § 63
 § 53
 BGH 
 § 322
 § 322
 BGH