Source: https://www.rechtslupe.de/stichworte/rehabilitation
Timestamp: 2019-11-15 11:07:11+00:00

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Rehabilitation | Rechtslupe
Ein wäh­rend einer sta­tio­nä­ren Reha­bi­li­ta­ti­on bei einem sonn­täg­li­chen Spa­zier­gang erlit­te­ner Unfall kann als Arbeits­un­fall aner­kannt wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Sozi­al­ge­richt Düs­sel­dorf der Kla­ge eines 60-jäh­­ri­gen statt­ge­ge­ben, der auf sei­nem Spa­zier­gang einen Ver­kehrs­un­fall erlit­ten hat. Der Klä­ger war beim Über­que­ren eines Fuß­gän­ger­über­wegs auf dem Weg zum Kur­platz von einem
Die zu teu­re Reha-Ein­rich­tung
Ein Ver­si­cher­ter hat bei Wahl einer teu­re­ren Ver­trags­ein­rich­tung für sta­tio­nä­re medi­zi­ni­sche Reha kei­nen Kos­ten­er­stat­tungs­an­spruch gegen sei­ne Kran­ken­kas­se. In den bei­den jetzt vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Rechts­strei­ten bewil­lig­te die beklag­te Kran­ken­kas­se KKH den bei ihr ver­si­cher­ten Klä­ge­rin­nen jeweils im Jahr 2008 auf Grund medi­zi­ni­scher Indi­ka­ti­on sta­tio­nä­re medi­zi­ni­sche Reha­bi­li­ta­ti­ons­maß­nah­men (Reha). Sie wähl­te aber
Ein Anspruch auf Erstat­tung der Kos­ten einer sta­tio­nä­ren Leis­tung zur medi­zi­ni­schen Reha­bi­li­ta­ti­on am Toten Meer besteht für einen Pso­­ria­­sis-Pati­en­­ten nach Ansicht des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Baden-Wür­t­­te­m­berg jeden­falls dann nicht, wenn kei­ne sta­tio­nä­re Reha­bi­li­ta­ti­ons­maß­nah­me durch­ge­führt wur­de. Nach § 9 SGB VI erbringt die Ren­ten­ver­si­che­rung Leis­tun­gen zur medi­zi­ni­schen Reha­bi­li­ta­ti­on, um den Aus­wir­kun­gen einer Krank­heit oder
Ein ver­mö­gens­recht­li­cher Re­sti­tu­ti­ons­an­trag im Zu­sam­men­hang mit einem ein­ge­lei­te­ten, aber noch nicht ab­ge­schlos­se­nen straf­recht­li­chen Re­ha­bi­li­tie­rungs­ver­fah­ren ist un­zu­läs­sig und darf vom Ver­mö­gens­amt des­halb ab­ge­lehnt wer­den, wenn der Re­ha­bi­li­tie­rungs­an­trag of­fen­sicht­lich aus­sichts­los ist. Dem Antrag­stel­ler fehlt in einem sol­chen Fall für sei­nen (wie­der­hol­ten) ver­mö­gens­recht­li­chen Resti­tu­ti­ons­an­trag nach § 1 Abs. 7 VermG ein recht­lich schüt­zens­wer­tes Inter­es­se (Sach­be­schei­dungs­in­ter­es­se).
Kei­ne erneu­te Wei­ter­lei­tung von Reha­bi­li­ta­ti­ons­an­trä­gen
Ein einem Reha­bi­li­ta­ti­ons­trä­ger von einem ande­ren Trä­ger zuge­lei­te­ter Reha­bi­li­ta­ti­ons­an­trag darf nicht ein zwei­tes Mal wei­ter­ge­lei­tet oder an den erstan­ge­gan­ge­nen Trä­ger zurück­ge­lei­tet wer­den. In die­sem Zusam­men­hang ist, wie das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Rhein­­land-Pfalz jetzt ent­schie­den hat, nicht zu prü­fen, ob dem erstan­ge­gan­ge­nen Trä­ger ein rechts­miss­bräuch­li­ches Ver­hal­ten zur Last fällt. Die Rege­lung des §
Bei einer Reha-Kli­­nik beträgt die durch­schnitt­li­che regel­mä­ßi­ge wöchent­li­che Arbeits­zeit 38,5 Stun­den, wenn die Kli­nik ein sons­ti­ges Kran­ken­haus im Sin­ne von § 6 Abs. 1 Satz 1 Buchst. b bb TV‑L ist. Im hier vom Bun­des­ar­beits­ge­richt ent­schie­de­nen Fall hat der Klä­ger auf Fest­stel­lung geklagt, dass sei­ne durch­schnitt­li­che regel­mä­ßi­ge wöchent­li­che Arbeits­zeit 38,5 Stun­den beträgt. Für den
Ein ehe­ma­li­ger poli­ti­scher Gefan­ge­ner der DDR, wel­cher nach sei­ner Haft als inof­fi­zi­el­ler Mit­ar­bei­ter (IM) der Staats­si­cher­heit (Sta­si) frei­wil­lig unter ande­rem Berich­te über Aus­rei­se­wil­li­ge abge­ge­ben hat, kann kei­ne Ent­schä­di­gungs­leis­tun­gen bean­spru­chen. In einem jetzt vom Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in Koblenz ent­schie­de­nen Fall wur­de der Klä­ger, ein ehe­ma­li­ger Bür­ger der DDR, im Mai 1988
Für­sor­ge­pflich­ten einer Reha-Kli­nik
Es liegt eine – einen Schmer­zens­geld­an­spruch aus­lö­sen­de – Ver­let­zung der Sorg­falts­pflich­ten vor, wenn eine Reha­bi­li­ta­ti­ons­kli­nik einen Pati­en­ten einer sta­tio­nä­ren Reha­bi­li­ta­ti­ons­maß­nah­me mehr als 14 Stun­den lang nicht in sei­nem Ein­zel­zim­mer auf­sucht, obwohl die­ser weder zu den Mahl­zei­ten noch zu den ver­ab­re­de­ten The­ra­pie­maß­nah­men erscheint. In einem vor dem Land­ge­richt Osna­brück anhän­gi­gen Ver­fah­ren
Das Beruf­li­che Reha­bi­li­tie­rungs­ge­setz dient dem Aus­gleich beruf­li­cher Nach­tei­le und setzt vor­aus, dass der Nach­teil Fol­ge poli­ti­scher Ver­fol­gung war. Die poli­ti­sche Ver­fol­gung muss aber nicht selbst in der Zufü­gung gera­de eines beruf­li­chen Nach­teils bestan­den haben. Poli­tisch ver­folgt im Sin­ne des § 1 Abs. 1 Ber­Re­haG ist auch, wer sich in einer Zwangs­la­ge sieht,
Ist ein Ver­si­cher­ter bei Abschluss einer sta­tio­nä­ren Reha­bi­li­ta­ti­ons­maß­nah­me des Ren­ten­ver­si­che­rungs­trä­gers nicht mehr reha­bi­li­ta­ti­ons­be­dürf­tig, fällt eine im unmit­tel­ba­ren Anschluss dar­an durch­ge­führ­te stu­fen­wei­se Wie­der­ein­glie­de­rung in den Zustän­dig­keits­be­reich der Kran­ken­ver­si­che­rung. Für die Fra­ge der wei­te­ren Reha­bi­li­ta­ti­ons­be­dürf­tig­keit kommt es allei­ne auf die berufs­ty­pi­schen Belas­tun­gen an. Arbeits­platz­spe­zi­fi­sche Beson­der­hei­ten haben außer Betracht zu blei­ben. Ist der
Ent­schei­dend für die Fra­ge eines fort­be­stehen­den Reha­bi­li­ta­ti­ons­be­darfs nach Abschluss einer sta­tio­nä­ren Reha­bi­li­ta­ti­ons­maß­nah­me ist nicht, ob die Reha­bi­li­ta­ti­ons­ein­rich­tungs­ärz­te die stu­fen­wei­se Wie­der­ein­glie­de­rung emp­feh­len oder gar selbst ein­lei­ten. Eine sol­ches "Emp­­feh­­lungs- bzw. Ein­lei­tungs­mo­no­pol" fin­det im Gesetz kei­ne Stüt­ze. Maß­geb­lich ist inso­weit allei­ne die objek­tiv fort­be­stehen­de medi­zi­ni­sche Indi­ka­ti­on für eine stu­fen­wei­se Wie­der­ein­glie­de­rung. Auch der
Ein Ren­ten­ver­si­cher­ter hat Anspruch auf ein beson­ders leis­tungs­fä­hi­ges Hör­ge­rät, wenn sich erhöh­te Anfor­de­run­gen an das Hören auf­grund der Beson­der­hei­ten des Arbeits­plat­zes erge­ben. So ent­schied das Sozi­al­ge­richt Frank­furt am Main, dass Ren­ten­ver­si­cher­te nicht nur dann einen Anspruch auf ein spe­zi­el­les Hör­ge­rät haben, wenn der Beruf beson­de­re Anfor­de­run­gen an das Hör­ver­mö­gen stellt,
Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt in Leip­zig hat einem ehe­ma­li­gen Guts­be­sit­zers einen Anspruch auf eine mora­li­sche Reha­bi­li­ta­ti­on zuge­spro­chen, der im Zusam­men­hang mit der sog. demo­kra­ti­schen Boden­re­form der DDR mit sei­ner Fami­lie depor­tiert wer­den soll­te. Der 1959 ver­stor­be­ne Vater der Klä­ge­rin bewirt­schaf­te­te gro­ße Rit­ter­gü­ter im Kreis Baut­zen. Er wur­de 1945 im Zuge der land­wirt­schaft­li­chen
Ärzt­lich ver­ord­ne­tes Funk­ti­ons­trai­ning
Nach einem aktu­el­len Urteil des des Bun­des­fi­nanz­hofs ent­schie­den, dass ärzt­lich ver­ord­ne­tes Funk­ti­ons­trai­ning als Heil­be­hand­lung nach § 4 Nr. 14 des Umsatz­steu­er­ge­set­zes umsatz­steu­er­frei sein kann. Das Urteil ist zu den Streit­jah­ren 1993 – 1998 ergan­gen und beruht auf der damals gel­ten­den Fas­sung des § 43 des Fünf­ten Buches Sozi­al­ge­setz­buch (SGB V) und

References: § 9
 § 1
 § 6
 § 1
 § 4
 § 43