Source: https://epaper.staedteregion-aachen.de/band-i-haushaltssatzung-vorbericht-und-anlagen2018/59802127/36
Timestamp: 2020-05-27 03:18:22+00:00

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C/014 1.5 Voraussichtlich
C/014 1.5
C/014 1.5 Voraussichtliche Entwicklung des Eigenkapitals Bilanzposten nach 01.01.2010 31.12.2010 31.12.2011 31.12.2012 31.12.2013 31.12.2014 31.12.2015 31.12.2016 31.12.2017 31.12.2018 31.12.2019 31.12.2020 31.12.2021 § 41 Abs. 4 Nr. 1 GemHVO € € € € € € € € € € € € € 1.1 Allgemeine Rücklage 114.812.046 119.369.463 119.369.463 119.969.052 92.445.981 92.445.981 82.334.070 81.649.887 81.217.523 84.593.334 84.593.334 84.593.334 84.593.334 inkl. der Wertaufholung RWE auf 17,002 € / Aktie Rückzuführung des Fehlbetrages des JA 2016 aus dem vorauss. Überschuss 2017 1.2 Sonderrücklagen 0 10.000 10.000 10.000 10.000 10.000 10.000 10.000 10.000 10.000 10.000 10.000 10.001 *) 1.3 Ausgleichsrücklage 57.406.022 57.406.022 50.915.464 35.524.763 20.495.171 10.489.420 0 0 0 9.674.447 5.292.178 5.292.178 5.292.178 1.4 Jahresüberschuss/Jahres- *)² *)³ fehlbedarf/-betrag 0 -6.490.558 -15.390.701 -15.029.592 -10.005.751 -12.374.824 -684.183 -3.375.811 13.050.258 -4.382.269 0 0 0 Eigenkapital insgesamt 172.218.068 170.294.927 154.904.226 140.474.223 102.945.401 90.570.577 81.659.887 78.284.076 94.277.781 89.895.512 89.895.512 89.895.512 89.895.513 nachrichtlich: Inanspruchnahme der Allgemeinen Rücklage in % 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 2,29% 0,84% 4,16% 0,00% 0,00% 0,00% 0,00% 25% der Allgemeinen Rücklage (§ 76 Abs. 1 Nr. 2 GO NRW 28.703.012 29.842.366 29.842.366 29.992.263 23.111.495 23.111.495 20.583.518 20.412.472 20.304.381 21.148.334 21.148.334 21.148.334 21.148.334 5% der Allgemeinen Rücklage (§ 76 Abs. 1 Nr. 2 GO NRW) 5.740.602 5.968.473 5.968.473 5.998.453 4.622.299 4.622.299 4.116.704 4.082.494 4.060.876 4.229.667 4.229.667 4.229.667 4.229.667 *) Verringerung der Allg. Rücklage aufgrund anteiligen Ausgleichs des Jahresfehlbetrags 2014, der nicht mehr durch die Ausgleichsrücklage gedeckt werden konnte (rd. 1,9 Mio .€) und aufgrund von Verrechnungen mit der Allg. Rücklage gem. § 43 Abs. 3 GemHVO (insbes. rd. -8,3 Mio. € aus der Abwertung der RWE-Aktien). *)² Der Haushalt 2016 wurde ausgeglichen geplant, nach dem zwischenzeitlich geprüften Entwurf der Jahresrechnung 2016 ergibt sich ein Fehlbetrag von 3.375.811 € *)³ Der Haushalt 2017 wurde ausgeglichen geplant. Der III. Budgetbericht endet mit einer Verbesserung von rd. 5,29 Mio. €. Nicht darin enthalten ist die Ausschüttung des LVR aus der aufgelösten Rückstellung für Inklusionshilfen, dies macht für die Städteregion rd. 14,914 Mio. € aus. Unter Abzug des darauf entfallenden Anteils aus der Finanzierungsregelung mit der Stadt Aachen von rd. 7,156 Mio. € und der Abdeckung des Fehlbetrages aus 2016 von rd. 3,376 Mio. € (bei Verzicht auf die ansonsten erforderliche Erhebung einer Sonderumlage) werden die verbleibenden rd. 4,382 Mio. € zur Senkung des Umlagebedarfs eingesetzt und als Fehlbedarf in 2018 veranschlagt. Veränderungen 2017 III. Budgetbericht Ausschüttung LVR verbleiben im JA 2017 gesamt gesamt Anteil Stadt AC verbleiben 5.292.178 0 5.292.178 Überschuss 14.913.718 -7.155.638 7.758.080 Überschuss 20.205.896 -7.155.638 13.050.258 Überschuss in der Budgetprognose ist der Die 7.758.080 € teilen sich wie folgt auf: veränderte Anteil der Stadt AC Abd. Fehlb. 2016 = 3.375.811 € bereits berücksichtigt. Abd. Fehlb. 2018 = 4.382.269 €
C/015 1.6 Ziele und Kennzahlen im NKF Steuerungsrelevante Kennzahlen Die strategische Steuerung mittels Zielen und Kennzahlen ist wichtiger denn je. Es gilt: „Je weniger Geld, desto bedeutsamer sind Ziele“. Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit zu erreichen, ist ein Dauerthema von Verwaltungssteuerung. Dabei sollen die operativen Ziele und Kennzahlen zur Grundlage der Gestaltung der Planung, Steuerung und Erfolgskontrolle des jährlichen Haushalts gemacht werden. Hinzu kommen die rechtliche Grundlagen: Nach § 26 Abs. 1 Buchstabe t Kreisordnung sind „strategische Ziele unter Berücksichtigung der Ressourcen“ zu entwickeln und vom Kreistag zu beschließen. Gemäß § 4 Abs. 2 i. V. m. § 12 und § 48 Gemeindehaushaltsverordnung (GemHVO) sollen (operative) Ziele für Produktbereiche, Produktgruppen und Produkte festgelegt und im Haushalt ausgewiesen werden. Soweit möglich sollen Kennzahlen zur Messung der Zielerreichung bestimmt werden. Kennzahlen dienen darüberhinaus dazu, Sachverhalte in konzentrierter Form zu erfassen, insoweit zeigen sie einen Ausschnitt der Wirklichkeit auf. Sie können analytisch verwendet werden, indem durch den Vergleich mehrerer Kennzahlen - zum Beispiel interkommunal - nach Ursachen für Unterschiede und vor allem Verbesserungsmöglichkeiten gesucht wird. Sie ermöglichen eine Optimierung von Prozessen oder dienen als Frühindikatoren. Daraus resultierende Ursache-Wirkungsketten bilden Stärken und Schwächen ab. Durch Kennzahlen lassen sich rückläufige Tendenzen, veränderte Nachfragen oder geänderte Qualitäten frühzeitig erkennen und eröffnen dadurch die Möglichkeit, gegenläufige Maßnahmen einzuleiten. Definition "Steuerungsrelevant" "Kennzahlen zu ermitteln ist der erste Schritt. Kennzahlen auszuwerten, ist der schwierigste Schritt. Praktische Konsequenzen daraus zu ziehen der wichtigste Schritt." Die Steuerungsrelevanz von Kennzahlen kann sich sowohl aus der finanziellen bzw. wirtschaftlichen Bedeutung als auch aus der Bedeutung für die Verwaltungsspitze und der Politik ergeben. Kennzahlen sollen eine ergebnisorientierte Steuerung einer Behörde sicherstellen. Die Frage der Steuerungsrelevanz soll in der Regel aus Sicht der Produktverantwortlichen beurteilt werden. Je nach Behörde sollten die Kennzahlen stets auch an den jeweiligen örtlichen Gegegebenheiten ausgerichtet sein. Kennzahlen sollten nur gebildet werden, wenn sie folgenden Anforderungen entsprechen:

References: § 41
 § 43
 § 26
 § 4
 § 12
 § 48