Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=OLGR%202002,%2083
Timestamp: 2020-01-21 01:50:27+00:00

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Rechtsprechung: OLG-Report 2002, 83 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: OLG Frankfurt, 20.11.2001 | OLG Köln, 12.06.2002 | OLG Karlsruhe, 15.06.2001 | OLG Oldenburg, 11.12.2001 | OLG Zweibrücken, 13.09.2001 | OLG Saarbrücken, 01.07.2002 | OLG Stuttgart, 20.11.2001
https://dejure.org/2002,4385
OLG Celle, 13.06.2002 - 22 U 104/01 (https://dejure.org/2002,4385)
OLG Celle, Entscheidung vom 13.06.2002 - 22 U 104/01 (https://dejure.org/2002,4385)
OLG Celle, Entscheidung vom 13. Juni 2002 - 22 U 104/01 (https://dejure.org/2002,4385)
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Pflichtteilsergänzungsanspruch wegen Schenkung: Wertermittlung für ein unter Einräumung eines Wohnrechts geschenktes Grundstück
Bewertung eines vom Erblasser geschenkten Grundstücks bei Pflichtteilsergänzung
Höhe des Pflichtteilsergänzungsanspruchs; Bewertung einer Grundstücksschenkung mit Wohnrechtsvorbehalt; Kapitalisierung des Jahresnutzwerts des Wohnrechts; Abschlag vom Kapitalisierungsfaktor wegen des Risikos der künftigen Entwicklung; Berücksichtigung der tatsächlichen ...
LG Verden, 23.04.2001 - 8 O 359/00
NJW-RR 2002, 1448
Zur Kapitalisierung ist der jährliche Nettoertrag des Nießbrauchs mit der Lebenserwartung des Nießbrauchers auf der Grundlage des Vervielfältigungsfaktors gemäß Anlage 9 zu § 14 Bewertungsgesetz in der zum Zeitpunkt der Grundstücksübertragung gültigen Fassung vom 23. Juni 1993 (BGBl. 1993 I S. 971) zu multiplizieren (zu dieser Berechnungsmethode vgl. OLG Celle FamRZ 2009, 462, 463; ZEV 2003, 83, 84; OLG Koblenz ZEV 2002, 460, 461).
Maßgeblich ist daher grundsätzlich die allgemeine statistische Lebenserwartung (OLG Celle, NJW-RR 2002, 1448; OLG Hamburg FamRZ 2016, 261).
Bei der Bewertung eines Grundstückübertragungsvertrages, bei dem ungewiss ist, ob und für welche Dauer Pflege und Wohnrecht vom Erwerber zu gewähren sind, ist auf die Verhältnisse bei Vertragsabschluss abzustellen und eine Kapitalisierung mit dem Faktor aus Anlage 9 zu § 14 Bewertungsgesetz vorzunehmen (Urteil des Senats in NJW-RR 2002, 1448 f.).
Zum einen hat die Kapitalisierung des Jahreswertes für das Wohnrecht nicht mit dem im Gutachten genannten Faktor 7, 6, sondern mit dem Faktor 6, 93 zu erfolgen, der sich aus Anlage 9 zu § 14 Bewertungsgesetz in der damaligen Fassung für die damals 76-jährige Erblasserin ergibt (vgl. Urteil des Senats in NJW-RR 2002, 1448 f.).
Denn bei der Bewertung eines solchen Risikogeschäfts ist auf die Verhältnisse bei Vertragsabschluss abzustellen und eine Kapitalisierung mit dem Faktor aus Anlage 9 zu § 14 Bewertungsgesetz vorzunehmen (Urteil des Senats in NJW-RR 2002, 1448 f.).
Bezogen auf den einer Grundstücksschenkung zeitlich nachfolgenden Tod eines Nießbrauchsberechtigten bedeutet dies, dass grundsätzlich nicht der tatsächliche - bei Schenkung noch unbekannte - Todeszeitpunkt des Berechtigten, sondern dessen statistische Lebenserwartung zum Schenkungszeitpunkt für die Nießbrauchsberechnung maßgeblich ist (OLG Köln v. 5.10.2005, 2 U 19/05, Tz. 36 (juris); OLG Köln v. 11.2.2009, 2 U 30/03, Tz. 43 (juris); OLG Celle, NJW-RR 2002, 1448 ;… juris-PK/Birkenheier, § 2325 Rn. 145; die mit allgemeinen Billigkeitsüberlegungen begründete Gegenauffassung des OLG Oldenburg (ZEV 1999, 185) lässt sich mit dem Gesetzeswortlaut des § 2325 Abs. 2 BGB nicht vereinbaren).
Deshalb ist bei der Bewertung eines derartigen Geschäfts auf die Verhältnisse bei Vertragsabschluß abzustellen und zur Bewertung der für die Lebenszeit des einen Teils zu gewährenden Leistungen eine Kapitalisierung mit dem Faktor aus der Anlage 9 zu § 14 des Bewertungsgesetzes vorzunehmen (vgl. OLG Celle, NJW-RR 2002, 1448 f.; OLG Celle, OLG-Report 2008, 770 f.).
Sie ist neben den Klägern des Parallelverfahrens 5 O 306/00 LG Köln = 22 U 104/01 OLG Köln Miteigentümerin eines etwa 14 ha großen Grundstücks in K., und zwar mit einem Miteigentumsanteil von einem Viertel.
https://dejure.org/2002,2030
OLG Köln, 12.06.2002 - 27 UF 194/01 (https://dejure.org/2002,2030)
OLG Köln, Entscheidung vom 12.06.2002 - 27 UF 194/01 (https://dejure.org/2002,2030)
OLG Köln, Entscheidung vom 12. Juni 2002 - 27 UF 194/01 (https://dejure.org/2002,2030)
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Hinreichende Leistungsfähigkeit; Unterhaltsbedarf der Mutter; Keine gesetzliche Billigkeitsgrenze im Verwandtenunterhalt ; Angemessener Selbstbehalt ; Verwertung des Vermögensstamms; Zumutbare Opfergrenze
Familienrecht - Vermögensstamm ist tabu!
AG Siegburg - 33 aF 180/00
AG Siegburg, 20.07.2001 - 33a F 180/00
NJW 2003, 595 (Ls.)
NJW-RR 2003, 1
MDR 2003, 31
FamRZ 2003, 470
In dieser Entscheidung stellt der BGH fest, dass die aus der Anbahnung von Vertragsverhandlungen entstandenen Pflichten den Gründungskommanditisten trafen, der für fehlerhafte oder unzutreffende Angaben in dem von ihm mitverantworteten Anlageprospekt ebenso haftet wie für Angaben von Vertriebsbeauftragten oder anderen Personen in seinem Verantwortungsbereich (BGH NJW-RR 2003, 1.383).
OLG Karlsruhe, 15.06.2001 - 16 UF 30/01
https://dejure.org/2001,4536
OLG Karlsruhe, 15.06.2001 - 16 UF 30/01 (https://dejure.org/2001,4536)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 15.06.2001 - 16 UF 30/01 (https://dejure.org/2001,4536)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 15. Juni 2001 - 16 UF 30/01 (https://dejure.org/2001,4536)
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Elterliche Sorge; Gemiensames Sorgerecht; Verbot eines Auslandsreise
BGB § 1666 § 1671
Familienrecht - Mitnahme des Kindes ins Ausland
AG Heidelberg, 23.02.2001 - 33 F 35/01
NJW-RR 2002, 1011
FamRZ 2002, 1272
Der Gefährdung des Kindeswohls durch eine befürchtende Verletzung der (mit-)sorgeberechtigten Befugnisse des anderen Elternteils kann mit einer Maßnahme auf Grundlage des § 1666 BGB begegnet werden (OLG Karlsruhe, NJW-RR 2002, 1011 [OLG Karlsruhe 15.06.2001 - 16 UF 30/01] , zitiert nach juris Rn. 16).
Der Gefährdung des Kindeswohls durch eine befürchtende Verletzung der (mit-)sorgeberechtigten Befugnisse des anderen Elternteils kann mit einer Maßnahme auf Grundlage des § 1666 BGB begegnet werden (OLG Karlsruhe, NJW-RR 2002, 1011, zitiert nach juris Rn. 16).
https://dejure.org/2001,6090
OLG Oldenburg, 11.12.2001 - 12 U 105/01 (https://dejure.org/2001,6090)
OLG Oldenburg, Entscheidung vom 11.12.2001 - 12 U 105/01 (https://dejure.org/2001,6090)
OLG Oldenburg, Entscheidung vom 11. Dezember 2001 - 12 U 105/01 (https://dejure.org/2001,6090)
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Schmerzensgeld; Arbeitsunfall; Tierarzt; Tierhalter; Tierarztpraxis; Beschäftigter
Haftungsprivileg bei Arbeitsunfall - Verletzung eines Tierhalters bei der Mitwirkung an der tierärztlichen Versorgung seines Tieres (§ 104 SGB VII)
SGB VII § 104; BGB § 833 § 847
Schmerzensgeld; Arbeitsunfall; Tierarzt
NJW-RR 2002, 819
a) Die sozial- und zivilgerichtliche Rechtsprechung ist zu der Frage, ob ein Tierhalter (iS von § 833 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ) unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung steht, der einen Tierarzt bei der Behandlung seines Tieres unterstützt, uneinheitlich (dagegen ua Landessozialgericht Rheinland-Pfalz, Urteil vom 28. März 1990 - L 3 U 104/89 - juris; dafür ua Oberlandesgericht Oldenburg, Urteil vom 11. Dezember 2001 - 12 U 105/01 - juris mwN) .
40 Diese rechtliche Einordnung wird auch nicht dadurch erschüttert, dass in einigen zivil- bzw. arbeitsgerichtlichen Entscheidungen ein Tierhalter, der Aufgaben bei der tierärztlichen Versorgung seines Tieres übernimmt, als ein "Wie-Beschäftigter" im Sinne von § 2 Abs. 2 Satz 1 SGB VII eingestuft und das Haftungsprivileg des § 104 Abs. 1 SGB VII zu Gunsten des Tierarztes herangezogen wird (OLG Oldenburg, Urteil vom 11. Dezember 2001 - 12 U 105/01 - Amtsgericht Lichtenberg, Urteil vom 19. März 2009 - 14 C 29/08 - Hessisches Landesarbeitsgericht, Urteil vom 14. Juli 2009 - 13 Sa 2141/08 -, jeweils recherchiert bei juris).
https://dejure.org/2001,4047
OLG Zweibrücken, 13.09.2001 - 3 W 96/01 (https://dejure.org/2001,4047)
OLG Zweibrücken, Entscheidung vom 13.09.2001 - 3 W 96/01 (https://dejure.org/2001,4047)
OLG Zweibrücken, Entscheidung vom 13. September 2001 - 3 W 96/01 (https://dejure.org/2001,4047)
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Art. 103 GG; §§ 18, 30, 156 KostO
Bestimmung des Geschäftswerts bei Veräußerung einer Kommanditbeteiligung
Notarkostenbeschwerde; Geschäftswert; Beschwerdeverfahren; Dienstbehörde; Stellungnahme; Notar; Kommanditist; KG; Kommanditgesellschaft; Gesellschaftsvermögen
LG Landau/Pfalz - 3 T 301/00
FGPrax 2001, 260
Rpfleger 2002, 99
OLG Saarbrücken, 01.07.2002 - 9 UF 81/02
https://dejure.org/2002,10492
OLG Saarbrücken, 01.07.2002 - 9 UF 81/02 (https://dejure.org/2002,10492)
OLG Saarbrücken, Entscheidung vom 01.07.2002 - 9 UF 81/02 (https://dejure.org/2002,10492)
OLG Saarbrücken, Entscheidung vom 01. Juli 2002 - 9 UF 81/02 (https://dejure.org/2002,10492)
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Zustimmung zur Namensänderung; Einwilligung eines Kindesvaters zu einer Einbenennung; Ersetzung einer Einwilligung des nicht sorgeberechtigten Elternteils; Erforderlichkeit der Ersetzung; Erforderlichkeit zum Wohl des Kindes
Voraussetzungen für die Ersetzung der Einwilligung des nicht sorgeberechtigten Elternteils in eine Namensänderung des Kindes
Familienrecht - Neuer Kindesname bei Wiederheirat der Mutter?
AG Saarlouis, 15.03.2002 - 20 F 339/01
OLG Saarbrücken, 20.09.2012 - 9 WF 52/12
Anforderungen an das Verfahren zur Ersetzung der Einwilligung eines Elternteils …
Dabei setzt eine Ersetzung der Einwilligung in die Einbenennung eine umfassende Abwägung der - grundsätzlich gleichrangigen - Kindes- und Elterninteressen voraus (BGH, FamRZ 2005, 889; FamRZ 2002, 94; Senatsbeschluss vom 1. Juli 2002 - 9 UF 81/02 -, OLGR Saarbrücken 2002, 367).
vgl. Oberlandesgericht Saarbrücken (OLG Saarbrücken), Beschluss vom 1. Juli 2002 - 9 UF 81/02 -, juris.
vgl. Oberlandesgericht Saarbrücken (OLG Saarbrücken), Beschluss vom 1. Juli 2002 - 9 UF 81/02 -.
OLG Stuttgart, 20.11.2001 - 17 UF 295/01
https://dejure.org/2001,6870
OLG Stuttgart, 20.11.2001 - 17 UF 295/01 (https://dejure.org/2001,6870)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 20.11.2001 - 17 UF 295/01 (https://dejure.org/2001,6870)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 20. November 2001 - 17 UF 295/01 (https://dejure.org/2001,6870)
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Auskunftsverpflichtung; Ehegatte; Vorbereitung; Vermögensauseinandersetzung; Kroatisches Recht
Gleichstellung der güterrechtlichen Wirkungen einer längere Zeit andauerenden außerehelichen Gemeinschaft nach Art. 262 Kroatisches Familiengesetz (kroat. FamG) mit der ehelichen Gemeinschaft
ZPO § 127 Abs. 2 S. 2; BGB § 1629 Abs. 2 S. 2
Das Auskunftsbegehren eines Ehegatten zur Darlegung der Vermögensverhältnisse nach kroatischem Recht im Anschluss an eine Ehescheidung kann sich nur auf das während der Ehezeit gemeinsam erworbenedd Vermögen beziehen. Außerdem müssen in dem Antrag die Rechtsvorschriften ...
AG Stuttgart-Bad Cannstatt, 27.04.2001 - 6 F 8/01

References: § 14
 § 14
 § 14
 § 14
 § 2325
 § 2325
 § 14
 BGH 
 § 1666
 § 1671
 § 1666
 § 1666
 § 104
 § 833
 § 847
 § 833
 § 2
 § 104

Art. 103
 Art. 262
 § 127
 § 1629