Source: http://sav-schriesheim.de/200_Satzung_Frame_unten.htm
Timestamp: 2018-01-18 11:54:34+00:00

Document:
Der „Sportanglerverein Schriesheim“ ist eine Vereinigung von Sportfischern. Sportfischer ist, wer die Fischwaid aus Liebhaberei betreibt, ohne sie zum Haupt- oder Nebenerwerb im Sinne der Steuergesetze zu machen. Sitz des Vereins ist Schriesheim, Rhein-Neckar-Kreis. Der Verein ist dem zuständigen Landesfischereiverband angeschlossen.
a) Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte“ Zwecke der Abgabenordnung
b) die Hege und Pflege des Tierlebens, insbesondere des Fischbestandes in heimatlichen Gewässern,
c) die Ausbreitung und Vertiefung des Sportlichen Fischens,
d) die Unterstützung von Maßnahmen zur Erhaltung des Landschaftsbildes und natürlicher Wasserläufe,
e) den Erwerb eigener Fischgewässer.
f ) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mitglied des Vereins kann werden, wer Sportfischer im Sinne von §1 dieser Satzung ist oder es werden will und die Voraussetzungen für die Erteilung des „Fischerei-Erlaubnisscheines“ erfüllt. Die Anmeldung zur Mitgliedschaft muss schriftlich beim Vereinsvorstand erfolgen. Über die Aufnahme entscheidet die Vorstandschaft mit einfacher Mehrheit.
Der Austritt ist schriftlich zu erklären. Er ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres möglich. (Mindestens 3 Monate Kündigungsfrist)
Der Ausschluss erfolgt durch die Gesamtvorstandschaft. Er ist zulässig, wenn ein Mitglied
a) ein ehrenrühriges Vergehen oder Verbrechen im Sinne der geltenden Strafgesetze begeht,
b) vor Beginn der Mitgliedschaft ein solches beging, ohne dass die Vorstandschaft beim Aufnahmebeschluss darüber unterrichtet war,
c) die Voraussetzungen für den Erwerb der Mitgliedschaft nicht besaß oder wieder verliert,
d) sich durch Fischfrevel strafbar macht,
e) die Beiträge bis 1. Oktober nicht bezahlt hat,
f) den Bestrebungen des Vereins oder den Anordnungen seiner Organe zuwiderhandelt,
g) durch sein Verhalten auf andere Weise im Verein Anstoß erregt oder
h) das Ansehen des Vereins schädigt.
Der Ausschluss enthebt das Mitglied jeglicher Rechte mit sofortiger Wirkung, entbindet es aber nicht von seiner Pflicht zur Beitragszahlung bis zum Schluss des laufenden Kalenderjahres. Ausscheidende oder rechtskräftig Ausgeschlossene haben keinen Anteil am Vereinsvermögen.
a) beim Erwerb der Mitgliedschaft die Aufnahmegebühr zu zahlen,
b) vom Monat des Beginns der Mitgliedschaft ab den Vereinsbeitrag zu leisten.
5. dem Sportwart,
6. dem Jugendwart, evtl. weiteren, nach Bedarf zu wählenden Vorstandsmitgliedern.
Der stellvertretende Vorsitzende ist im Innenverhältnis immer, aber auch nur dann an Stelle des Vorsitzenden zu handeln berechtigt und verpflichtet, wenn dieser durch Krankheit oder Ortsabwesenheit verhindert ist.
Den Vorstand im Sinne des BGB bilden nur der Vorsitzende oder sein Stellvertreter. Diese vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich; sie sind für die Geschäftsführung verantwortlich.
Vorstandssitzungen finden nach Bedarf statt. Sie werden vom Vorsitzenden einberufen, sind bei Anwesenheit von mindestens vier Vorstandsmitgliedern beschlussfähig und beschließen immer mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
Die Amtszeit des Vorstandes beträgt 2 Jahre oder zur bis Abberufung durch eine außerordentliche Hauptversammlung. Wiederwahl ist zulässig.
§ 7 Geschäfts- und Kassenprüfung
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Vorstand ist verpflichtet, die Geschäftsführung zu überwachen. Er muss insbesondere durch den Kassierer ordnungsmäßige Aufzeichnungen über alle Einnahmen und Ausgaben führen lassen.
§ 8 Gewinn
Mittel dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Bildung von Rücklagen aus erzielten Gewinnen ist nur zulässig, wenn und solange dies zur Sicherung einer nachhaltigen Erfüllung der satzungsmäßigen Vereinszwecke erforderlich ist (s. §2 ).
§ 9 Zuwendungen und Vergütungen
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Kapital und Sachanlagen dürfen von Mitgliedern nur zinslos oder ohne sonstige Vergütung geleistet, auch sonst nur mit dem Geldbetrag bzw. dem gemeinen Wert zurückvergütet werden.
Die Organe des Vereins haben für ihre Tätigkeit nur Anspruch auf Vergütungen ihrer baren Auslagen und ihres tatsächlichen Verdienstausfalls. Auch andere Personen dürfen nicht unverhältnismäßig hohe Vergütungen oder durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, begünstigt werden.
1. jährliche Hauptversammlung
Die Hauptversammlung findet jährlich einmal statt, möglichst bis Mitte Februar. Zu ihr ist vom Vorsitzenden schriftlich, mit mindestens 5 Tagen Frist unter Angabe der Tagesordnung einzuladen. Sie ist zuständig für
a) Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes, der Tätigkeitsberichte der einzelnen Vorstandsmitglieder, des Prüfungsberichtes der Kassenprüfer über das vergangene Geschäftsjahr,des Haushaltvoranschlages für das laufende Geschäftsjahr
c) Beschlussfassung über die Höhe der Aufnahmegebühr und der Vereinsbeiträge, den Haushaltsplan und
d) die Wahl der Vorstandschaft, der Kassenprüfer von Hauptversammlung bis Hauptversammlung,
Der Vorsitzende und sein Stellvertreter sind in geheimer Wahl zu wählen. Alle anderen Wahlen und Beschlüsse erfolgen durch Akklamation, soweit kein anwesendes Mitglied geheime Abstimmung verlangt.
Eine außerordentliche Hauptversammlung muss binnen zwei Wochen vom Vorsitzenden - in derselben Form wie die jährliche Hauptversammlung - einberufen werden, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe der Gründe und eines Vorschlages für die Tagesordnung verlangt oder die Vorstandschaft die Einberufung beschließt. Die außerordentliche Hauptversammlung ist zuständig für
a) die Abberufung des gesamten Vorstandes oder einzelner Vorstandsmitglieder oder Kassenprüfer
b) Ersatzwahlen hierfür,
c) Änderung der Aufnahmegebühr, der Vereinsbeiträge, des Haushaltsplanes und des Planes für die Vereinstätigkeit,
f) sonstige wichtige Vereinsangelegenheiten.
Eine Mitgliederversammlung soll zu Anfang eines jeden Monats stattfinden.
Jede Versammlung ist mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder beschlussfähig, wenn sie § 10 nicht berührt.
Über jede jährliche und außerordentliche Hauptversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen. Sie hat den wesentlichen Inhalt der Versammlung sowie die Ergebnisse aller Wahlen und Beschlussfassungen zu enthalten. Sie ist vom Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterzeichnen.
§ 13 Verwendung des Vereinsvermögens bei Auflösung des Vereins
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins und bei Wegfall seines bisherigen Zweckes ist das nach Tilgung der Schulden verbleibende Vermögen dem "Deutschen Roten Kreuz" Schriesheim zuzuführen.
Diese Satzung tritt mit der einstimmigen Annahme durch die Hauptversammlung am 5. Mai 1979 in Kraft.

References: §1

§ 7

§ 8
 §2

§ 9
 § 10

§ 13