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Timestamp: 2019-10-19 16:36:11+00:00

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Rechtsprechung: ZIP 2015, 287 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: AG Essen, 02.01.2015
https://dejure.org/2014,27482
BAG, 28.05.2014 - 7 AZR 360/12 (https://dejure.org/2014,27482)
BAG, Entscheidung vom 28.05.2014 - 7 AZR 360/12 (https://dejure.org/2014,27482)
BAG, Entscheidung vom 28. Mai 2014 - 7 AZR 360/12 (https://dejure.org/2014,27482)
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Wirksamkeit einer sachgrundlosen Befristung eines Arbeitsverhältnisses
Arbeitsrecht - Befristete Arbeitsverträge mit älteren Arbeitnehmern
Die Normkollision ist durch eine unionsrechtskonforme Auslegung aufzulösen, so dass in Übereinstimmung mit den Ausführungen des 7. Senats des BAG (Urteil vom 28. Mai 2014 - 7 AZR 360/12, Rz. 10 ff., BAGE 148, 193 ff. = NZA 2015, 1131 ff.) die Regelung dahingehend auszulegen ist, dass bei demselben Arbeitgeber die Regelung des § 14 Abs. 3 TzBfG nur einmal in Anspruch genommen werden kann.
Die Regelung ist - unter Berücksichtigung der Ausführungen des BAG im Urteil vom 28. Mai 2014 (- 7 AZR 360/12, Rz. 10 ff., BAGE 148, 193 ff. = NZA 2015, 1131 ff.), die sich allerdings nur mit der erstmaligen Inanspruchnahme von § 14 Abs. 3 TzBfG befassen, weder mit der EGB-UNICE-CEEP-Rahmenvereinbarung über befristete Arbeitsverträge im Anhang der Richtlinie 1999/70/EG des Rates vom 28. Juni 1999 (Rahmenvereinbarung) noch mit der Richtlinie 2000/78/EG des Rates vom 27. November 2000 zur Festlegung eines allgemeinen Rahmens für die Verwirklichung der Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf (Richtlinie 2000/78/EG) vereinbar.
Der Zeitrahmen von fünf Jahren, innerhalb dessen nach § 14 Abs. 3 Satz 2 TzBfG auch die mehrfache Verlängerung des Arbeitsvertrags zulässig ist, überschreitet zwar bei einmaliger Inanspruchnahme den dem nationalen Gesetzgeber zustehenden Gestaltungsspielraum nicht (BAG, Urteil vom 28. Mai 2014 - 7 AZR 360/12, Rz. 14, BAGE 148, 193 ff. = NZA 2015, 1131 ff.).
bb) Hieran gemessen schließt sich die erkennende Kammer nach eigener Prüfung der Auslegung von § 14 Abs. 3 TzBfG durch den 7. Senat des BAG (BAG, Urteil vom 28. Mai 2014 - 7 AZR 360/12, BAGE 148, 193 ff. = NZA 2015, 1131 ff.) dahingehend an, dass § 14 Abs. 3 TzBfG einschränkend auszulegen ist, so dass hiernach lediglich die erstmalige, nicht aber die mehrfache Inanspruchnahme durch denselben Arbeitgeber zulässig ist (…so auch APS/Backhaus, 5. Aufl. 2017, § 14 TzBfG, Rz. 435f; Bader, NZA 2007, 713 [716]; Mohr, Anm. zu AP Nr. 135 zu § 14 TzBfG).
Insofern wird auf die zutreffenden Ausführungen des 7. Senats des BAG hingewiesen (BAG, Urteil vom 28. Mai 2014 - 7 AZR 360/12, Rz. 38 ff., BAGE 148, 193 ff. = NZA 2015, 1131 ff.).
Die Richtlinie 2000/78/EG gilt gegenüber staatlichen Einrichtungen wie der Beklagten zudem unmittelbar (vgl. BAG 28. Mai 2014 - 7 AZR 360/12 - Rn. 17 mwN, BAGE 148, 193) .
https://dejure.org/2015,1
AG Essen, 02.01.2015 - 163 IN 199/14 (https://dejure.org/2015,1)
AG Essen, Entscheidung vom 02.01.2015 - 163 IN 199/14 (https://dejure.org/2015,1)
AG Essen, Entscheidung vom 02. Januar 2015 - 163 IN 199/14 (https://dejure.org/2015,1)
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Erklärung nach § 13 Abs. 1 S. 7 InsO als höchstpersönliche Wissenserklärung bzgl. Vertretung der Abgabe
Höchstpersönliche Bestätigung der Richtigkeit und Vollständigkeit des Gläubiger- und Forderungsverzeichnisses
InsO § 13 Abs. 1 Satz 7
Erklärung der Richtigkeit des Forderungsverzeichnisses vom Schuldner persönlich abzugeben
NZI 2015, 286
AG Hannover, 13.11.2018 - 908 IK 784/18
Betreuungsrecht - Insolvenzverfahren eines Betreuten
Diese Erklärung ist eine Zulässigkeitsvoraussetzung für den Insolvenzantrag (So zutreffend LG Potsdam, Beschl. v. 04.09.2013, 2 T 58/13, ZInsO 2013, 2501; AG Mönchengladbach Beschl. v. 4.10.2012 - 45 IN 90/12, ZIP 2013, 536;AG Essen, Beschl. v. 02.01.2015 - 163 IN 199/14, ZInsO 2015, 418;… Wegener, in: Uhlenbruck/Wegener, InsO, 14. Aufl. 2015, § 13 Rz. 134;… Schmerbach, in: FK-InsO, 9. Aufl. 2018, § 13 Rz. 45;… Schmahl/Vuia, in: MüKo-InsO, 3. Aufl. 2013, § 13 Rz. 110; Blankenburg ZInsO 2013, 2196, 2198; aA Müller/Rautmann ZInsO 2012, 918, 919; Römmermann/Praß GmbHR 2012, 421;… Gundlach, in: Schmidt, InsO, 19. Aufl. 2016, § 13 Rz 19).
Die Erklärung ist höchstpersönlicher Natur und nicht der Stellvertretung zugänglich (AG Essen, Beschl. v. 02.01.2015 - 163 IN 199/14, ZIP 2015, 287).
Für die nach § 305 Abs. 1 Nr. 3 InsO abzugebende Erklärung ist anerkannt, dass diese eine höchstpersönliche ist, mithin vom Schuldner persönlich unterzeichnet werden muss und eine Vertretung nicht zulässig ist (vgl. hierzu ausdr. exemplarisch AG Essen Beschl. v. 02.01.2015 - 163 IN 199/14, BeckRS 2015, 00351 m.w.N.).

References: § 14
 § 14
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 § 13
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 § 305