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Timestamp: 2016-10-27 06:55:08+00:00

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6S.43/2001 (19.06.2001)
6S.43/2001/bue
X.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Rolf Weidmann, Schaffhauserstrasse 146, Kloten,
Strafzumessung, bedingter Strafvollzug
(mehrfache grobe Verletzung von Verkehrsregeln)(Nichtigkeitsbeschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich [S2/U/O/SB000229/jv] vom 15. September 2000),
A.-Am Sonntag, den 25. April 1999, um ca. 15.30 Uhr, lenkte X.________ seinen Personenwagen der Marke Ferrari auf dem Nordring der Autobahn A1 durch den Gubristtunnel in Richtung Bern. Vor ihm fuhr A.________ mit seinem Personenwagen Hyundai.
Unmittelbar nach dem Limmattalerkreuz wechselte A.________, nachdem er den Blinker gestellt hatte, auf die �usserste linke Spur, wo er ungef�hr mit der erlaubten H�chstgeschwindigkeit von 100 km/h weiterfuhr.
Gleich nach diesem Fahrstreifenwechsel schloss X.________ mit �bersetzter Geschwindigkeit auf den Hyundai auf, sodass sein Fahrzeug wegen des n�tigen Bremsvorgangs leicht ins Schleudern geriet und beinahe die linke Leitplanke touchierte. Der Abstand der beiden Fahrzeuge war darauf so gering, dass A.________ im R�ckspiegel nur noch die Motorhaube, nicht aber die Frontpartie des nachfolgenden Fahrzeugs sehen konnte.
Obwohl auf der mittleren und der rechten Fahrspur weitere Fahrzeuge unterwegs waren, lenkte X.________ seinen Wagen ohne Zeichengebung br�sk auf die �usserste rechte Fahrspur, wodurch er insbesondere B.________, einen anderen Verkehrsteilnehmer, zu einem Bremsman�ver veranlasste.
Unmittelbar anschliessend beschleunigte X.________ sein Fahrzeug erheblich, wechselte vor einem weiteren Wagen auf der mittleren Spur wiederum auf die �usserste linke Spur vor das Fahrzeug von A.________ und bremste dieses bis zum Stillstand aus.
Nachdem beide beteiligten Lenker ihre Fahrzeuge verlassen hatten, ging X.________ zun�chst verbal, dann auch t�tlich auf A.________ los. Ausserdem besch�digte er dessen Wagen, indem er mit den F�ssen in den linken Kotfl�gel trat und die Antenne abknickte.
Wegen der stillstehenden Fahrzeuge mussten weitere Verkehrsteilnehmer, welche auf dem linken Fahrstreifen unterwegs waren, verh�ltnism�ssig heftig bremsen, um auf den mittleren Fahrstreifen wechseln zu k�nnen; C.________ wurde gezwungen anzuhalten, bevor er sich wieder in den fliessenden Verkehr einordnen konnte.
B.-Auf Grund dieses Sachverhalts erkl�rte das Bezirksgericht Z�rich (1. Abteilung) am 18. April 2000 X.________ der mehrfachen groben Verletzung von Verkehrsregeln schuldig und verurteilte ihn zu einer bedingten Gef�ngnisstrafe von sechs Monaten bei einer Probezeit von f�nf Jahren und zu einer Busse von Fr. 3'000.--.
C.- Auf Berufung von X.________ und der Staatsanwaltschaft hin best�tigte das Obergericht des Kantons Z�rich am 15. September 2000 das bezirksgerichtliche Urteil im Schuldpunkt, setzte das Strafmass aber auf acht Monate Gef�ngnis fest und gew�hrte den bedingten Vollzug nicht. Von dem von der Staatsanwaltschaft erst im Berufungsverfahren erhobenen Anklagepunkt der Gef�hrdung des Lebens sprach das Gericht X.________ frei.
D.- X.________ f�hrt eidgen�ssische Nichtigkeitsbeschwerde mit dem Antrag, es sei das Urteil des Obergerichts vom 15. September 2000 in Bezug auf das Strafmass und die Verweigerung des bedingten Strafvollzugs aufzuheben und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
E.- Eine gegen das obergerichtliche Urteil von X.________ erhobene kantonale Nichtigkeitsbeschwerde wies das Kassationsgericht des Kantons Z�rich mit Beschluss vom 8. April 2001 ab.
F.- Das Obergericht und die Staatsanwaltschaft des Kantons Z�rich haben auf Gegenbemerkungen verzichtet.
1.-Die Nichtigkeitsbeschwerde kann nur damit begr�ndet werden, dass die angefochtene Entscheidung eidgen�ssisches Recht verletze (Art. 269 Abs. 1 BStP).
Ausf�hrungen, die sich gegen die tats�chlichen Feststellungen des Entscheides richten, sind unzul�ssig (Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP). Der Kassationshof ist im Verfahren der Nichtigkeitsbeschwerde an den von der kantonalen Beh�rde festgestellten Sachverhalt gebunden (Art. 277bis Abs. 1 BStP). Auf eine Beschwerde kann deshalb insofern nicht eingetreten werden, als darin von einem abweichenden Sachverhalt ausgegangen oder der Sachverhalt angefochten wird (BGE 122 IV 71 E. 2a; 121 IV 131 E. 5b).
2.- Der Richter misst die Strafe nach dem Verschulden des T�ters zu; er ber�cksichtigt die Beweggr�nde, das Vorleben und die pers�nlichen Verh�ltnisse des Schuldigen (Art. 63 StGB). Was im Einzelnen �ber das Mass des Verschuldens entscheidet, welche Momente in diesem Zusammenhang und wie diese zu ber�cksichtigen sind, l�sst sich kaum in allgemeiner Weise umschreiben (Stratenwerth, Schweizerisches Strafrecht, AT II, Bern 1989, � 7 N 7 ff.). Fest steht, dass sich der Begriff des Verschuldens auf den gesamten Unrechts- und Schuldgehalt der konkreten Straftat beziehen muss (N 14) und dass bei der Tatkomponente insbesondere folgende Faktoren zu beachten sind: Das Ausmass des verschuldeten Erfolges (N 18 ff.), die Art und Weise der Herbeif�hrung dieses Erfolges (N 20 ff.), die Willensrichtung, mit der der T�ter gehandelt hat (N 24 ff.), und die Beweggr�nde des Schuldigen, die Art. 63 StGB ausdr�cklich erw�hnt (N 27 ff.). Die T�terkomponente umfasst das Vorleben (N 32 ff.), die pers�nlichen Verh�ltnisse (N 45 ff.) sowie das Verhalten nach der Tat und im Strafverfahren (N 48 ff.). Das Mass des Verschuldens variiert u.a. mit der Schwere des deliktischen Erfolgs, den unterschiedlich gravierenden Modalit�ten der Tatbegehung und dem Mass an Entscheidungsfreiheit, das dem T�ter zugeschrieben werden muss: Je leichter es f�r ihn gewesen w�re, die Norm zu respektieren, desto schwerer wiegt die Entscheidung gegen sie.
Daraus folgt, dass dem Sachrichter einerseits vorgeschrieben ist, welche massgeblichen Gesichtspunkte f�r die Zumessung der Strafe zu ber�cksichtigen sind.
Andererseits steht dem Sachrichter innerhalb des Strafrahmens bei der Gewichtung der einzelnen zu beachtenden Komponenten von der Natur der Sache her ein erheblicher Ermessensspielraum zu. Der Kassationshof des Bundesgerichts kann daher auf Nichtigkeitsbeschwerde hin, mit der ausschliesslich eine Verletzung von Bundesrecht geltend gemacht werden kann (Art. 269 BStP), in die Strafzumessung nur eingreifen, wenn der Richter den gesetzlich vorgeschriebenen Strafrahmen �ber- oder unterschritt, wenn er von rechtlich nicht massgebenden Gesichtspunkten ausging oder solche ausser Acht liess, obwohl er sie h�tte beachten sollen, oder wenn er solche Gesichtspunkte in �berschreitung oder Missbrauch seines Ermessens unrichtig gewichtete (BGE 116 IV 6 E. 2b).
Damit das Bundesgericht �berpr�fen kann, ob die verh�ngte Strafe im Einklang mit den Zumessungsregeln des Bundesrechts steht und ob der Sachrichter sein Ermessen �berschritten hat oder nicht, m�ssen alle wesentlichen Strafzumessungskriterien in der schriftlichen Urteilsbegr�ndung Erw�hnung finden. Die Begr�ndung der Strafzumessung muss in der Regel den zur Anwendung gelangenden Strafrahmen nennen und die oben beschriebenen Tat- und T�terkomponenten so er�rtern, dass festgestellt werden kann, ob alle rechtlich massgeblichen Gesichtspunkte Ber�cksichtigung fanden und wie sie gewichtet wurden. Dabei m�ssen die einzelnen Strafzumessungsfaktoren nicht in allen Einzelheiten ausgebreitet werden, und �ber Umst�nde ohne oder von ausgesprochen untergeordneter Bedeutung darf auch mit Stillschweigen hinweggegangen werden (BGE 120 IV 67 E. 2a).
3.-a) Vorab ist festzuhalten, dass das Obergericht gegen�ber dem Anklagesachverhalt und dem Sachverhalt des bezirksgerichtlichen Urteils in tats�chlicher Hinsicht gewisse Modifikationen vorgenommen hat. So geht es davon aus, dass der Beschwerdef�hrer zun�chst nicht mit krass �bersetzter Geschwindigkeit unterwegs war, dass A.________ bei seinem Spurwechsel auf die �berholspur das Fahrzeug des Beschwerdef�hrers �bersehen hatte und dieser deshalb stark abbremsen musste. In subjektiver Hinsicht billigt das Obergericht dem Beschwerdef�hrer zu, dass er vermeintlich angenommen habe, er sei dabei mit dem voranfahrenden Wagen leicht kollidiert und dass er deshalb mit seinem Fahrman�ver die vermeintliche Fahrerflucht von A.________ habe verhindern wollen.
b) Grunds�tzlich ist das Obergericht in der Strafzumessung frei und deshalb an die von der Vorinstanz vorgenommene Strafzumessung nicht gebunden, zumal wenn, wie es vorliegend der Fall ist, auch die Staatsanwaltschaft Berufung erkl�rt hat. Dies gilt auch, wenn das Obergericht von einem weniger gravierenden Sachverhalt ausgeht als demjenigen, der vom Bezirksgericht seinem Urteil zu Grunde gelegt worden ist: Es ist deshalb nicht ausgeschlossen, dass die Strafe gegen�ber dem erstinstanzlichen Urteil dennoch gleich belassen oder gar versch�rft wird, wenn die Strafzumessung als solche nicht zu beanstanden ist. Der Beschwerdef�hrer kann mithin aus dem erstinstanzlichen Urteil hinsichtlich der Strafzumessung zu seinen Gunsten nichts ableiten, wenn das zweitinstanzliche Gericht zum Schluss kommt, die von der ersten Instanz ausgesprochene Strafe sei dem Verschulden des Beurteilten nicht angemessen, wenn die oben aufgef�hrten gesetzlichen Erfordernisse f�r die Strafzumessung erf�llt sind und wenn die Abweichung von der erstinstanzlichen Strafzumessung plausibel begr�ndet ist. Unter diesen Voraussetzungen ist die Beschwerde deshalb insoweit abzuweisen, als der Beschwerdef�hrer geltend macht, die Vorinstanz habe die Strafe gegen�ber dem bezirksgerichtlichen Urteil unzul�ssigerweise erh�ht.
c) aa) Das Obergericht hat - mit den genannten Modifikationen des Anklagesachverhalts - in tats�chlicher Hinsicht f�r den Kassationshof verbindlich festgestellt (Art. 277bis Abs. 1 BStP), dass der Beschwerdef�hrer mit den von ihm begangenen groben Verkehrsregelverletzungen eine erhebliche Gefahr f�r A.________ und zahlreiche weitere, v�llig unbeteiligte Verkehrsteilnehmer geschaffen hat. Dass er diese Gefahr vors�tzlich geschaffen hat, wird im angefochtenen Urteil zwar nicht ausdr�cklich festgehalten, ergibt sich jedoch sinngem�ss aus dem Urteilstext.
Die Vorinstanz erachtet wie das Bezirksgericht das Verschulden des Beschwerdef�hrers als schwer; sie ist aber der Auffassung, die vom Bezirksgericht ausgef�llte Strafe trage dem schweren Verschulden des Beschwerdef�hrers zu wenig Rechnung.
bb) Hinsichtlich der pers�nlichen Verh�ltnisse und des Vorlebens des Beschwerdef�hrers sowie des Strafrahmens verweist die Vorinstanz auf das bezirksgerichtliche Urteil. Die dort angestellten Erw�gungen werden nicht beanstandet. Zus�tzlich erw�hnt die Vorinstanz zwei weitere Vorstrafen, welche dem Bezirksgericht noch nicht bekannt gewesen waren, wobei nur die eine dieser zus�tzlichen Vorstrafen als in "ganz leichtem Masse straferh�hend" ber�cksichtigt ist.
Soweit der Beschwerdef�hrer r�gt, diese Vorstrafen seien in Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte prozessrelevant geworden, kann auf die R�ge im Rahmen der Nichtigkeitsbeschwerde nicht eingetreten werden.
Soweit er r�gt, die Ber�cksichtigung einer f�nfzehn Jahre zur�ckliegenden Vorstrafe von zehn Tagen Gef�ngnis verstosse gegen Bundesrecht, ist die Beschwerde abzuweisen.
Zwar ist einzur�umen, dass die straferh�hende Ber�cksichtigung einer derart lange zur�ckliegenden und im Strafregister offenbar nicht mehr aufgef�hrten Vorstrafe nicht unbedenklich ist, auch wenn der Richter gem�ss Art. 63 StGB alle verschuldensrelevanten Umst�nde des Vorlebens zu ber�cksichtigen hat (vgl. die Besprechung von BGE 121 IV 3 durch Niggli, in: AJP 1995, S. 943 ff.; vgl. dazu Wipr�chtiger, Strafzumessung und bedingter Strafvollzug, in: ZStR 114 (1996), S. 422 ff., v.a.
437 f.). Wenigstens im Ergebnis ist das Vorgehen der Vorinstanz in diesem Punkt jedoch nicht zu beanstanden, da nur von einer straferh�henden Wirkung in "ganz leichtem Masse" ausgegangen wird.
cc) Ebenfalls unbegr�ndet ist die R�ge, wonach die Vorinstanz das Motiv respektive den Anlass f�r das unbeherrschte Verhalten des Beschwerdef�hrers nicht ber�cksichtigt habe. Die Vorinstanz hat diesen Umstand sehr wohl er�rtert, aber nicht wesentlich strafmindernd in Rechnung gestellt. Sie hat damit das ihr zustehende Ermessen im Rahmen der globalen Erw�gungen zur Strafzumessung nicht verletzt. Dasselbe gilt in Bezug auf den von der Vorinstanz gegen�ber dem Bezirksgericht milder beurteilten Geschwindigkeitsexzess.
dd) Im Weiteren r�gt der Beschwerdef�hrer die Begr�ndung der Strafzumessung: Die Gr�nde, welche f�r das gegen�ber dem bezirksgerichtlichen Urteil h�here Strafmass angef�hrt w�rden, seien ungen�gend. Diese R�ge ist unbegr�ndet, weil die Vorinstanz in der Strafzumessung im Rahmen des ihr zustehenden Ermessens frei ist und die Begr�ndungsanforderungen im vorinstanzlichen Urteil erf�llt sind: Die Erw�gungen zum Strafmass sind in sich und im Verh�ltnis zum bezirksgerichtlichen Urteil koh�rent; die nach Bundesrecht zu ber�cksichtigenden Kriterien sind vollst�ndig, eine Ermessens�berschreitung ist nicht festzustellen.
ee) Auf die weiteren die Strafzumessung betreffenden R�gen ist nicht einzutreten: Die Fragen, inwiefern der Beschwerdef�hrer einsichtig und inwiefern er gest�ndig ist, sind Tatfragen, welche im Rahmen der Nichtigkeitsbeschwerde nicht �berpr�ft werden k�nnen (Art. 273 Abs. 1 lit. b BStP).
4.- Schliesslich r�gt der Beschwerdef�hrer, dass die Gef�ngnisstrafe als unbedingt vollziehbar ausgef�llt worden ist. Aus den von der Vorinstanz angef�hrten Gr�nden k�nne nicht auf eine schlechte Prognose geschlossen werden, weshalb der bedingte Vollzug h�tte gew�hrt werden m�ssen.
Die Vorinstanz geht davon aus, dass die Vorstrafen des Beschwerdef�hrers und dessen uneinsichtiges Verhalten w�hrend des Strafverfahrens gegen eine g�nstige Prognose sprechen.
a) Gem�ss Art. 41 Ziff. 1 Abs. 1 StGB kann der Richter den Vollzug einer Freiheitsstrafe von nicht mehr als 18 Monaten aufschieben, wenn Vorleben und Charakter des Verurteilten erwarten lassen, er werde auch durch eine bedingt vollziehbare Strafe von weiteren Delikten abgehalten. Der Richter hat also eine Prognose �ber das zuk�nftige Verhalten des T�ters zu stellen. Dabei steht dem Sachrichter ein erhebliches Ermessen zu. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid auf, wenn die Vorinstanz nicht von rechtlich massgebenden Gesichtspunkten ausgegangen ist oder diese in �berschreitung oder Missbrauch ihres Ermessens unrichtig gewichtet hat. Bei der Pr�fung, ob der Verurteilte f�r ein dauerndes Wohlverhalten Gew�hr bietet, ist eine Gesamtw�rdigung aller wesentlichen Umst�nde vorzunehmen. In die Beurteilung miteinzubeziehen sind neben den Tatumst�nden auch das Vorleben und der Leumund sowie alle weiteren Tatsachen, die g�ltige Schl�sse auf den Charakter des T�ters und die Aussichten seiner Bew�hrung zulassen (BGE 118 IV 97 E. 2b). F�r die Einsch�tzung des R�ckfallrisikos ist ein Gesamtbild der T�terpers�nlichkeit unerl�sslich. Relevante Faktoren sind etwa strafrechtliche Vorbelastung, Sozialisationsbiographie und Arbeitsverhalten, das Bestehen sozialer Bindungen, Hinweise auf Suchtgef�hrdungen usw. (Wipr�chtiger, a.a.O., S. 457, mit Hinweisen).
Dabei sind die pers�nlichen Verh�ltnisse bis zum Zeitpunkt des Entscheides miteinzubeziehen. Es ist unzul�ssig, unter den nach Art. 41 Ziff. 1 Abs. 1 StGB zu ber�cksichtigenden Umst�nden einzelnen eine vorrangige Bedeutung beizumessen und andere zu vernachl�ssigen oder �berhaupt ausser Acht zu lassen (BGE 118 IV 97 E. 2b; 123 IV 107 E. 4a). Wie bei der Strafzumessung m�ssen die Gr�nde im Urteil so wiedergegeben werden, dass sich die richtige Anwendung des Bundesrechtes �berpr�fen l�sst (BGE 117 IV 112 E. 3a).
b) Die Begr�ndung des Entscheides wird nicht ger�gt; sie w�re im �brigen auch nicht zu beanstanden.
Hingegen w�rdigt die Vorinstanz die von ihr ber�cksichtigten Motive einseitig zu Ungunsten des Beschwerdef�hrers.
Wohl trifft es zu, dass der Beschwerdef�hrer mehrfach vorbestraft ist. Zu diesen Vorstrafen ist jedoch Folgendes zu bemerken:
Die beiden gewichtigsten Vorstrafen (50 Tagess�tze zu je DM 90.--, 22. September 1994, Konstanz; 9 Monate Gef�ngnis bedingt, 15. Juli 1996, Basel) betreffen ein und dieselbe Deliktsserie. Allein aus Gr�nden des Gerichtsstandes und somit gleichsam zuf�llig sind diese zwischen dem 23. November 1992 und dem
16. Dezember 1992 begangenen Delikte von zwei Gerichten beurteilt worden. Beim Urteil des Strafgerichts Basel-Stadt handelt es sich denn auch um eine Zusatzstrafe zum Konstanzer Urteil. In materieller Hinsicht liegt hier gleichsam nur eine einzige Vorstrafe vor.
Ausserdem sind die dort beurteilten Delikte im Verh�ltnis zum vorliegenden Vergehen nicht einschl�gig, da es sich um Verm�gensdelikte handelt. Diese Tatsache relativiert die Bedeutung dieser Vorstrafen f�r die Prognosestellung erheblich.
Aus dem Bereich des Strassenverkehrs liegen zwei Vorstrafen vor. Die Erste, zehn Tage Haft bedingt und Busse, datiert aus dem Jahr 1985 und wurde wegen Fahrens ohne F�hrerausweis ausgef�llt. Diese Strafe d�rfte wegen der langen seither verstrichenen Zeitdauer f�r die Beurteilung der Prognose kaum eine Rolle spielen.
Ausserdem wurde der Beschwerdef�hrer im Jahr 1996 wegen eines Geschwindigkeitsexzesses mit einer Busse bestraft, und es wurde ihm deswegen �berdies der F�hrerausweis f�r einen Monat entzogen. Ansonsten hat sich der Beschwerdef�hrer im Strassenverkehr nicht strafbar gemacht.
Andere Vorstrafen, welche die Vorinstanz ihren Erw�gungen zu Grunde gelegt h�tte, liegen nicht vor.
Unter diesen Umst�nden kann aus den Vorstrafen allein nicht der Schluss auf eine ung�nstige Prognose gezogen werden. Als weiteren Grund f�r ihren Entscheid f�hrt die Vorinstanz lediglich noch an, es best�nden Zweifel an der Einsicht des Beschwerdef�hrers in das von ihm begangene Unrecht. Zweifel an der Einsicht des Beschwerdef�hrers m�gen berechtigt sein, doch ist die Vorinstanz diesbez�glich nicht ganz ohne Widerspruch, stellt sie doch im Rahmen der Strafzumessung eine gewisse Einsicht strafmindernd in Rechnung. Insgesamt sind die von der Vorinstanz angef�hrten Motive nicht ausreichend, um das Vorliegen einer g�nstigen Prognose zu verneinen.
c) Kommt hinzu, dass andere Umst�nde positiv f�r eine g�nstige Prognose sprechen, welche von der Vorinstanz zwar ber�cksichtigt, nicht aber geb�hrend gew�rdigt worden sind: Dass der Beschwerdef�hrer in stabilen sozialen Verh�ltnissen lebt und sich in seinem beruflichen Umfeld bew�hrt, sei erw�hnt.
aa) Von besonderer Bedeutung ist die von der Vorinstanz nur am Rande gew�rdigte Tatsache, dass sich der Beschwerdef�hrer von dem - wie er selbst sagt - von ihm geliebten Sportwagen getrennt zu haben scheint. Das vorinstanzliche Urteil ist in diesem Punkt zwar nicht vollkommen deutlich: Es bleibt unklar, ob die Vorinstanz feststellt, dass das Fahrzeug tats�chlich verkauft worden ist, oder ob sie bloss annimmt, dass dieser Umstand auch dann keine Rolle spielen k�nnte, wenn man ihn zu Gunsten des Beschwerdef�hrers unterstellen w�rde. Wenn die Vorinstanz darauf verzichtet, diese Frage abzukl�ren, ist sie aber verpflichtet, den Verkauf des Ferrari zu Gunsten des Beschwerdef�hrers zu unterstellen und sich damit einl�sslich auseinander zu setzen. Dieser Umstand d�rfte unter spezialpr�ventivem Gesichtspunkt entscheidend sein. Wenn n�mlich, wof�r vieles spricht, die vorliegend zu beurteilenden Straftaten in einem deutlichen Zusammenhang mit dem seinerzeitigen Ferraribesitz standen, wurde ein zentraler Faktor f�r die Prognoseentscheidung ausser Acht gelassen. Der Beschwerdef�hrer h�tte mit dem Verkauf des Fahrzeugs die M�glichkeit, wiederum in eine f�r ihn so aggressionsbeg�nstigende Situation wie die vorliegend beurteilte zu geraten, aus eigenem Antrieb erheblich verkleinert.
bb) Ausserdem ber�cksichtigt die Vorinstanz nicht, dass der Beschwerdef�hrer neben den strafrechtlichen Sanktionen auch eine verwaltungsrechtliche Sanktion zu gew�rtigen oder eine solche bereits erlitten hat. Gem�ss st�ndiger Rechtsprechung des Kassationshofes ist bei Strassenverkehrsdelikten die Gesamtheit der Sanktionen zu ber�cksichtigen: Der Beschwerdef�hrer wird auf Grund der ihm zur Last gelegten Vorf�lle auch einen l�nger dauernden und nur unbedingt m�glichen F�hrerausweisentzug in Kauf nehmen m�ssen, der ihn - u.a. aus beruflichen Gr�nden - hart treffen d�rfte (vgl. BGE 120 IV 67 E. 2b; 118 IV 97 E. 2d).
cc) Schliesslich unterl�sst es die Vorinstanz, die Wirkung einer bedingten Gef�ngnisstrafe unter prognostischem Blickwinkel hinreichend zu er�rtern. Das Bezirksgericht hatte den bedingten Vollzug mit Bedenken gew�hrt und diesen Bedenken mit der maximalen Probezeit von f�nf Jahren Rechnung getragen: Die Vorinstanz setzt sich nicht mit der Frage auseinander, weshalb sich der Beschwerdef�hrer unter dem w�hrend f�nf Jahren drohenden Vollzug einer empfindlichen Freiheitsstrafe nicht gesetzeskonform verhalten sollte.
d) Die Vorinstanz verletzt Bundesrecht, weil sie die genannten Gesichtspunkte nicht oder nicht hinreichend ber�cksichtigt beziehungsweise w�rdigt. Die Beschwerde ist demnach in diesem Punkt gutzuheissen.
5.-Mit dem Entscheid in der Sache wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.
6.- Der Beschwerdef�hrer obsiegt teilweise, weshalb ihm eine reduzierte Parteientsch�digung zusteht. Diese ist zu verrechnen mit den Kosten, die er wegen seines teilweisen Unterliegens zu tragen hat.
1.- In teilweiser Gutheissung der Nichtigkeitsbeschwerde wird das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich aufgehoben und die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckgewiesen; im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
2.- Es werden keine Kosten erhoben und es wird keine Entsch�digung zugesprochen.

References: Art. 63
 Art. 63
 BGE 
 Art. 41
 Art. 41
 BGE