Source: https://quartiersprojekt-suedweststadt.de/html/ambulante_angebote445.html
Timestamp: 2019-01-22 13:21:28+00:00

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Sozialpädagogische Familienhilfe auf der rechtlichen Grundlage von § 31 SGB VIII richtet sich an Eltern und Alleinerziehende, die sich Unterstützung und Beratung innerhalb ihrer Familie wünschen.
Vor Beginn der sozialpädagogischen Familienhilfe findet ein gemeinsames Planungsgespräch mit der Familie, dem Jugendamt und unserer Einrichtung statt, in dem Zielsetzung, Umfang und zeitliche Perspektive festgelegt werden. Die Familien werden von der MitarbeiterIn vor Ort begleitet und unterstützt.
Das Angebot richtet sich an Familien,
die Beratungs- und Unterstützungsbedarf haben in Erziehungsfragen, in der Partnerbeziehung, bei Entscheidungsprozessen in finanziellen Angelegenheiten oder hinsichtlich ihrer Lebensgeschichte.
die Anleitung in praktischen Angelegenheiten benötigen, wie Kinderpflege und Kinderförderung, Begleitung von Besuchskontakten fremduntergebrachter Kinder, oder in der Grundversorgung der persönlichen Lebensgestaltung
die Unterstützung benötigen im Bereich der Kontaktpflege zu anderen Einrichtungen und Institutionen, wie Kindergärten und Schulen, zu Vermietern, zu Ämtern und Ärzten
in denen ein oder mehrere Familienmitglieder besonderen Schutz bedürfen, in denen das Wohl eines Einzelnen aus Sicht Außenstehender nicht gewährleistet scheint.
Die Zielsetzung richtet sich nach dem individuellen Bedarf der jeweiligen Familie. Schwerpunkte der Sozialpädagogischen Familienhilfe sind:
gemeinsames Entwickeln von eigenen Lösungsstrategien
Förderung der KinderVorbereitung und Begleitung von Besuchskontakten außerhalb der Familie untergebrachter Kinder
gemeinsames Entwickeln von Konfliktlösungsstrategien innerhalb und außerhalb der Familie
Stabilisierung im Persönlichkeitsbereich, Förderung des Selbstwertgefühls, entdecken der eigenen Stärken und Fähigkeiten, aber auch die der anderen Familienmitglieder
Stärkung der Beobachtungs- und Reflexionsfähigkeit von Situationen
Förderung der sozialen Integration und Selbstbehauptung
Strukturierung und Organisation des Alltags; Befähigung zur Geldverwaltung und Haushaltsführung, Gesundheitsfürsorge, FreizeitgestaltungBefähigung im Umgang mit Ämtern und Institutionen, bzw. der Erledigung von Formalitäten
Förderung der Eigeninitiative der jeweiligen Familienmitglieder
Vermittlung in Beratungsstellen, Kur, Therapie und Förderstellen
Koordination der beteiligten Personen und Stellen (Schulen, Ausbildung, Gruppen, Eltern, usw.)
Hilfe zur Erziehung im Rahmen einer intensiven sozialpädagogischen Einzelbetreuung für Kinder und Jugendliche. Rechtliche Grundlage ist § 35 KJHG.
Ausgestaltung, Umfang und zeitliche Perspektive orientieren sich am jeweiligen Bedarf des jungen Menschen und seines Umfelds. Den Kindern und Jugendlichen wird durch eine kontinuierliche Bezugsperson im Einzelkontakt die Möglichkeit geboten, starke und verlässliche Beziehungen aufzubauen, sowie ihre Entwicklungsdefizite aufzuarbeiten.
Wie kommt es zu einer ISE-Hilfe?
Feststellung des erhöhten Förderbedarfs durch Eltern, Lehrer, Tages- oder Wohngruppe
Anfrage vom Jugendamt
Gemeinsames Gespräch mit allen Beteiligten (Vorstellungsgespräch) zur Vereinbarung von Art, Inhalt und zeitlichem Umfang der Hilfe. Diese Ziele werden im Hilfeplan festgehalten und regelmäßig überprüft.
die nicht oder noch nicht gruppenfähig sind
die zu einer bereits bestehenden Hilfeform (Tagesgruppe, Wohngruppe) einen zusätzlichen Förderbedarf haben
die zu einem Schulbesuch noch nicht in der Lage sind und auf den Schulbesuch vorbereitet werden müssen
die eine Begleitung im Unterricht benötigendie die E-Schule besuchen und Unterstützung bei Hausaufgaben und im Freizeitbereich benötigen
die in ihrem Lebensumfeld (Elternhaus, Regelschule, Ausbildungsplatz) Unterstützung brauchen
die sich in akuten Krisensituationen befinden
die nach einem Aufenthalt in der Klinik oder Psychiatrie eine Nachbetreuung brauchen.
Aufbau einer verlässlichen und tragfähigen Beziehung im Einzelkontakt mit individuellen Betreuungsplänen, die ständig an die Entwicklungsschritte angepasst werden
flexibles und zeitnahes Reagieren auf Veränderungen im EntwicklungsprozessFörderung durch Sozial- und Verhaltenstraining
Vermittlung von lebenspraktischen FähigkeitenAngebote im Freizeitbereich, Motivation und Begleitung der Kinder und Jugendlichen zur Entwicklung von Interessen und Hobbys
Abbau von Schulängsten und schrittweise Integration in einen Klassenverband
individuelle Planung und Ausgestaltung von Gruppenaktivitäten
Einbindung in Vereinsleben und Jugendgruppen
enge Kooperation mit Schule und Lebensumfeld
intensive Elternarbeit (wöchentlich, zum Teil täglich)
Die Betreuung ist im ISE-Bereich oder im derzeitigen Lebensumfeld möglich.
Wir sind ein Team, das sich aus ErzieherInnen, Sozial- und HeilpädagogInnen zusammensetzt. Wir betreuen Kinder und Jugendliche im Verhältnis 1:1. Jeder ist in seiner Arbeit auf sich gestellt und trägt die Verantwortung für die Durchführung der individuellen Hilfe. Unterstützung und Entlastung bekommt jeder Einzelne durch das Team und regelmäßige Gespräche mit der Fachberatung.
Erziehungsbeistandschaft nach § 30 SGB VIII.
Feststellung eines ambulanten Unterstützungsbedarfs durch Kliniken, Psychiatrien, Schule, Eltern oder dem Jugendlichen selbst
Gemeinsames Gespräch mit allen Beteiligten (Vorstellungsgespräch) zur Vereinbarung von Art, Inhalt und zeitlichem Umfang der Hilfe. Diese Ziele werden im Hilfeplan festgehalten und mindestens alle sechs Monate überprüft.
die in bestimmten Bereichen gezielte pädagogische Unterstützung und Förderung benötigen (bei Jugendlichen zur Abgrenzung des Betreuten Wohnens aber keine finanzielle Unterstützung durch die Jugendhilfe benötigen)
die nach einem Klinik– oder Psychiatrieaufenthalt eine ambulante Begleitung und Unterstützung benötigen
die im Anschluss an eine Hilfe nach § 32 oder § 34 SGB VIII Nachbetreuung benötigendie zusätzliche Förderung in Ergänzung zu § 32 und § 34 SGB VIII benötigen.
Das Mädchen oder der Junge wird von einer konstanten Bezugsperson (pädagogische Fachkraft) betreut. In der Regel erfolgt die Betreuung zu fest vereinbarten Terminen. Die Häufigkeit und Intensität richtet sich nach dem Bedarf. Die Betreuung kann einerseits im häuslichen Umfeld, also im Elternhaus, bei älteren Jugendlichen oder jungen Erwachsenen auch in einer eigenen Wohnung erfolgen. Andererseits kann die Betreuung aber auch in Räumlichkeiten des Hohberghauses, Schule, etc. oder dort, wo der Jugendliche anzutreffen ist, statt finden.
Unterstützung und Begleitung im schulischen Bereich, in der Ausbildung oder bei der Integration in die Arbeitswelt
Begleitung und Unterstützung bei der Verselbständigung
Hilfestellungen und Begleitung bei Schwierigkeiten im häuslichen Bereich (im Gegensatz zur Sozialpädagogischen Familienhilfe steht dabei das Kind/der Jugendliche im Vordergrund)
Hilfestellung und Unterstützung im persönlichen Bereich
Nachbetreuung im Sinne von Begleitung therapeutischer Prozesse nach Psychiatrie oder Klinikaufenthalt
Bei der Betreuung wird das soziale Umfeld miteinbezogen. Die Familie des Kindes oder Jugendlichen spielt dabei in der Regel ebenfalls eine Rolle. Zu ihr soll der Bezug erhalten bleiben, ihre Ressourcen sollen genutzt werden.

References: § 31
 § 35
 § 30
 § 32
 § 34
 § 32
 § 34