Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/548011_Krankenhaus_Damme_-_Generalplanungsleistungen_Zentrale_Notaufnahme_und_weitere_2019_Damme
Timestamp: 2019-06-24 15:50:15+00:00

Document:
Öffentliche Ausschreibung 2019 Krankenhaus Damme - Generalplanungsleistungen Zentrale Notaufnahme und weitere Entwicklung Referenznummer der Bekanntmachung: DAM-EU-01-2019 2019-06-10
Ausschreibungen Damme
Krankenhaus Damme - Generalplanungsleistungen Zentrale Notaufnahme und weitere ...
Krankenhaus Damme - Generalplanungsleistungen Zentrale Notaufnahme und weitere Entwicklung Referenznummer der Bekanntmachung: DAM-EU-01-2019
Hauptadresse: http://www.krankenhaus-damme.de/
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YC1YWQK/documents
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YC1YWQK
Andere: privater Auftraggeber unter Verwendung von öffentlichen Fördermitteln
Krankenhaus Damme - Generalplanungsleistungen Zentrale Notaufnahme und weitere Entwicklung
Referenznummer der Bekanntmachung: DAM-EU-01-2019
Die St. Elisabeth gGmbH betreibt in Damme ein katholisches Krankenhaus der gehobenen Grund- und Regelversorgung mit derzeit 244 Planbetten.
Ziel der Ausschreibung ist es, eine Generalplanung im Wesentlichen für die Leistungen:
- der Objektplanung gem. § 34 HOAI (Leistungsphasen 1-9),
- der TA-Planung gem. § 55 HOAI (Leistungsphasen 1-9),
- der Tragwerksplanung gem. § 49 HOAI (Leistungsphasen 1-5),
- der brandschutztechnischen Beratung nach AHO,
- der Medizintechnikplanung und
- ergänzender Fachingenieurleistungen.
Mit Bezug auf eine neue Zentrale Notfallaufnahme und weiterer Entwicklungen zu erhalten.
Damme Lindenstraße 3-7 49401 Damme
Die Hauptabteilungen des Krankenhauses sind so aufgestellt, dass sie den regionalen Versorgungsauftrag zu 95 % bis 100 % eigenständig erfüllen und für die verbleibenden hochspezialisierten Aufgaben hochwertige Kooperationspartner der Maximalversorgung haben, die wiederum Teilbereiche der medizinischen Leistungsstruktur (u. a. Schlaganfallbehandlung und Neurologische Frührehabilitation) des Dammer Krankenhauses in Anspruch nehmen.
Auf Grund der geänderten Krankenhauslandschaft in der Region wird das Krankenhaus zunehmend von Notfallpatienten aufgesucht, die nach Erstkontakt zunehmend stationär zur Überwachung im Krankenhaus verbleiben und überwacht werden müssen. Hier stößt das Krankenhaus auf Grund der baulichen Situation immer mehr an seine Kapazitätsgrenzen. Dies wurde zum Anlass genommen, die Situation zu analysieren. Ein Bericht der Hospitaltechnik Planungsgesellschaft mbH über den prognostizierten Bedarf an Notfallkapazitäten wurde erstellt. Das darin enthaltene Raumprogramm diente den aktuell für das Krankenhaus Damme tätigen Architekten und Fachplanern als Grundlage von ersten Bauzeichnungen für die zentrale Notfalleinheit.
Das Krankenhaus hat auf Grund der Ergebnisse der Analyse die bestehende konzeptionelle und bauliche Zielplanung um eine integrierte Zentrale Notfallaufnahme angepasst. Ziel ist, durch die Etablierung der Zentralen Notfallaufnahme eine Verbesserung der Betreuung und Überwachung der Patienten zu erwirken. Patienten werden nach dem Manchester-Triage-System klassifiziert und Ärzte entsprechend der Notwendigkeit zeitnah dem Patienten zugeführt. Über eine zentrale transparente Dokumentation u. a. aller Diagnosen und Untersuchungsergebnissen wird der Grundstein für die weitere suffiziente und medizinisch gerechtfertigteVersorgung der Patienten sichergestellt. Probleme, die hier diagnostiziert und benannt werden, summieren und tradieren sich nicht weiter durch das gesamte Haus. Unverzichtbar für das nachhaltige Gelingen ist jedoch eine zentrale Notfallaufnahme, in der Patienten u. a. stationär behandelt und zentral überwacht werden und bis zur stabilen Verlegung in die Bereiche des Hauses oder bis zur Entlassung verbleiben können.
Die Planungen Stand 2017 wurden unter den zur damaligen Zeit sich bietenden räumlichen Rahmenbedingungen vollzogen. Stand 12/2018 wird die sich in unmittelbarer Nähe der geplanten Notfallaufnahmen befindliche Krankenpflegeschule im Rahmen der generalisierten Pflegeausbildung in 09/räumlich an einen anderen Standort verlegt. Ab dem 10/2020 stehen die Räumlichkeiten zur weiterenVerwendung zur Verfügung. Die Verlagerung lässt nun ggf. andere Planungen zu. Aus diesem Grund bietet es sich ggf. an, die Pläne zu überarbeiten. Diese Überarbeitung ist Gegenstand der europaweiten Ausschreibung.
Ziel der Ausschreibung ist es, eine Generalplanung im Wesentlichen für die Leistungen
Die Vertragszeit kann sich je nach Finanzierung und Umsetzung verlängern.
Gemäß Bekanntmachung
Die zu beauftragende Leistung umfasst die Grundleistungen der Objektplanung gem. § 34 HOAI (Leistungsphasen 1-9), der TA-Planung gemäß § 55 HOAI (Leistungsphasen 1-9), der Tragwerksplanung gem. § 49 HOAI (Leistungsphasen 1-5), der brandschutztechnischen Beratung nach AHO, der Medizintechnikplanung und ergänzender Fachingenieurleistungen. Es ist vorgesehen, die Leistung stufenweise abzurufen: Stufe 1 der Objektplanung, der TA-Planung und der Tragwerksplanung umfasst jeweils Leistungsphase 1, 2 und 3; die weiteren Stufen werden jeweils nach Bedarf abgerufen. Die brandschutztechnische Beratung nach AHO, die Medizintechnikplanung und ergänzende Fachingenieurleistungen werden analog der Objektplanung abgerufen.
Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragungen sind die Einhaltung der vorgegebenen Kostenobergrenze und Termine sowie die vorhandenen oder sich ggf. ändernden Finanzierungsgrundlagen. Die weiteren Stufen sind optionale Leistungen, die nur durch den Auftraggeber abgerufen werden können.
- Nachweis der Eintragung in das Handelsregister oder ein dem Handelsregister vergleichbares Register (nicht älter als 6 Monate),
- Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Personen im Zuständigkeitsbereich des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft tätig sind, die zum Ausschluss von Personen nach § 6 VgV führen,
- Eigenerklärung über eventuelle wirtschaftliche Verknüpfungen mit Unternehmen und über eine eventuelle auftragsbezogene Zusammenarbeit mit Anderen,
- Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe der §§ 123, 124 GWB nicht vorliegen,
- Eigenerklärung, ob eine Selbstreinigung nach § 125 GWB stattgefunden hat.
- Formlose Bankerklärung als Fremdnachweis,
- Fremdnachweis einer Berufshaftpflichtversicherung bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall mit folgenden Deckungssummen: Personenschäden mindestens 3 000 000 EUR und sonstige Schäden mindestens 2 000 000 EUR,
- Eigenerklärung über den Gesamtumsatz in den letzten 3 Jahren,
- Eigenerklärung über den Umsatz mit Dienstleistungen der Generalplanung aus den letzten 3 Jahren,
- Fremdnachweis über einen durchschnittlichen Honorarumsatz in den letzten 3 Jahren in Höhe von jährlich mindestens 800 000 EUR (ohne Umsatzsteuer) im Bereich der Objektplanung. Der geforderte Honorarumsatz bezieht sich auf den Honorarumsatz eines Einzelbewerbers bzw. den Honorarumsatz aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft.
- Fremdnachweis einer Berufshaftpflichtversicherung bzw. eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall mit folgenden Deckungssummen: Personenschäden mindestens 3 000 000 EUR und sonstige Schäden mindestens 2 000 000 EUR
- Fremdnachweis über einen durchschnittlichen Honorarumsatz in den letzten 3 Jahren in Höhe von jährlich mindestens 800 000 EUR (ohne Umsatzsteuer) im Bereich der Objektplanung. Der geforderte Honorarumsatz bezieht sich auf den Honorarumsatz eines Einzelbewerbers bzw. den Honorarumsatz aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft
- Eigenerklärung über die wesentlichen in den letzten 6 Jahren erbrachten inhaltlich vergleichbaren und abgeschlossenen Dienstleistungen (Referenzen),
- Fremdnachweis der Zugriffsmöglichkeit auf eine Baukostendatenbank,
- Eigenerklärung über die technische Leitung des Bewerbers,
- Eigenerklärung über das jährliche Mittel der Beschäftigten in den letzten 3 Jahren aufgegliedert nach den Funktionen Architekt/Ingenieur, technische Mitarbeiter und sonstige Mitarbeiter sowie aufgegliedert nach festen Mitarbeitern, freien Mitarbeitern und sonstigen Beschäftigungsverhältnissen,
- Eigenerklärung über die Anzahl der Führungskräfte in den letzten 3 Jahren,
- Eigenerklärung über die Qualifikation des voraussichtlich vorgesehenen Projektleiters im Sinne eines zugesicherten Standards,
- Eigenerklärung über die Qualifikation des voraussichtlich vorgesehenen Bauleiters im Sinne eines zugesicherten Standards,
- Eigenerklärung über Erfahrungen mit europaweiten Ausschreibungen nach dem Vergaberecht (GWB, VgV, VOB/A),
- Erläuterung der Sicherstellung der notwendigen Verfügbarkeit von Projektleiter und Bauleiter am Ort der Baustelle für die gesamte Planungs- bzw. Bauzeit,
- Eigenerklärung über die technische Ausrüstung (u. a. Ausstattung mit CAD- und AVA-Programmen),
- Angaben zur geplanten Kommunikation mit dem Auftraggeber, zur Projektdokumentation, zu Statusberichten etc,
- Eigenerklärung über die Nutzung von internetgestützten Projekträumen innerhalb der letzten 6 Jahre.
1) Die Teilnahmeunterlagen nach III.2) dieser Bekanntmachung sowie nach den Vergabeunterlagen sind zwingend gegliedert nach der Aufzählung gemäß der Liste der dem Teilnahmeantrag beizufügenden Unterlagen (vgl. Vergabeunterlagen) vorzulegen;
2) Eine Mehrfachbewerbung z. B. in Form einer Einzelbewerbung und zusätzlich in einer Bewerbergemeinschaft oder in mehreren Bewerbergemeinschaften führt im Sinne eines möglichst umfassenden Wettbewerbs zum Ausschluss aller Teilnahmeanträge;
3) Es erfolgt eine pflichtgemäße Ermessensentscheidung, ob fehlende oder inhaltlich falsche Unterlagen, die in dieser Bekanntmachung und in den Vergabeunterlagen mit dem Teilnahmeantrag abzugeben waren, nachgefordert werden. Im Fall der Nachforderung müssen diese Unterlagen innerhalb einer Frist von 6 Werktagen nach Aufforderung eingegangen sein;
5) Auf der zweiten Stufe des VgV-Verfahrens erfolgt eine wettbewerbsähnliche Aufgabenstellung gemäß § 77 Abs. 2 VgV
7) Der Auftraggeber weist ausdrücklich darauf hin, dass der Europäische Gerichtshof voraussichtlich am 04.07.2019 über die Europarechtswidrigkeit der HOAI entscheiden wird. Je nach Inhalt der Entscheidung finden auf die Vergabe und Abrechnung der ausgeschriebenen Leistung mindestens die preisrechtlichen Vorschriften der HOAI keine Anwendung
Bekanntmachungs-ID: CXP4YC1YWQK
Telefon: +49 4131153306

References: § 34
 § 55
 § 49
 § 34
 § 55
 § 49
 § 6
 § 125
 § 77