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Timestamp: 2016-10-26 11:38:59+00:00

Document:
I 336/00 (08.05.2001)
I 336/00 Gr
M.________, 1959, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. J�rg Baur, Bahnhofstrasse 55, 8600 D�bendorf,
IV-Stelle des Kantons Z�rich, R�ntgenstrasse 17, 8005 Z�rich, Beschwerdegegner,
A.- Der 1959 geborene M.________ war vom 4. Dezember 1995 bis Ende Juni 1996 als Heizungsmonteur bei der Firma C.________ AG in Z. t�tig. In der Folge bezog er vom 1. Juli 1997 bis Ende Oktober 1998 Arbeitslosenentsch�digung, wobei er w�hrend dieser Zeit tempor�r als Heizungsmonteur im Zwischenverdienst arbeitete.
Am 8. Dezember 1998 meldete er sich unter Hinweis auf psychische Probleme und k�rperliche Schmerzen bei der Invalidenversicherung zur Berufsberatung und zur Umschulung auf eine neue T�tigkeit an. Die IV-Stelle des Kantons Z�rich holte hierauf neben Ausk�nften in erwerblich-beruflicher Hinsicht u.a. Berichte des Dr. med. K.________, Facharzt FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie (vom 28. Januar 1999) und des Dr. med. L.________, Spezialarzt FMH f�r Chirurgie und Neurochirurgie (vom 12. April 1999) ein. Nach Durchf�hrung des Vorbescheidverfahrens lehnte die IV-Stelle das Ersuchen des Versicherten um berufliche Eingliederungsmassnahmen mit Verf�gung vom 6. Mai 1999 ab.
B.- Die hiegegen erhobene Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich ab (Entscheid vom 25. April 2000).
C.- M.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren und beantragen, in Aufhebung des angefochtenen Entscheides sei er zu Lasten der Invalidenversicherung umzuschulen.
Er reicht u.a. ein Arztzeugnis des Dr. med.
K.________ vom 10. April 2000 zu den Akten.
2.- Das kantonale Gericht hat die massgeblichen Bestimmungen und Grunds�tze �ber den Invalidit�tsbegriff (Art. 4 Abs. 1 IVG), den Anspruch auf Eingliederungsmassnahmen im Allgemeinen (Art. 8 Abs. 1 IVG; BGE 105 V 140 f.
Erw. 1a; AHI 1996 S. 303 Erw. 2b; vgl. auch BGE 124 V 269 Erw. 4) und auf Umschulung als berufliche Massnahme im Besonderen (Art. 8 Abs. 3 lit. b in Verbindung mit Art. 17 Abs. 1 IVG und Art. 6 Abs. 1 IVV; BGE 124 V 109 f. Erw. 2a und b; AHI 1997 S. 80 Erw. 1b mit Hinweis; siehe auch AHI 2000 S. 61 f. Erw. 1) sowie die Bemessung des Invalidit�tsgrades bei Erwerbst�tigen nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 28 Abs. 2 IVG) zutreffend dargelegt.
Richtig sind auch die Erw�gungen zur Bedeutung �rztlicher Ausk�nfte im Rahmen der Ermittlung des Invalidit�tsgrades (BGE 115 V 134 Erw. 2, 105 V 158 Erw. 1; vgl. auch BGE 125 V 261 Erw. 4 mit Hinweisen). Darauf kann verwiesen werden.
3.- a) Fraglich ist, ob der Beschwerdef�hrer im Sinne von Art. 17 IVG als invalid zu betrachten ist. Dies w�re zu bejahen, wenn er wegen der Art und Schwere seiner Leiden im bisher ausge�bten Beruf als Heizungsmonteur oder in den f�r ihn ohne zus�tzliche berufliche Ausbildung offen stehenden, noch zumutbaren Erwerbst�tigkeiten eine bleibende oder l�ngere Zeit dauernde Erwerbseinbusse von etwa 20 % erleiden w�rde (BGE 124 V 110 f. Erw. 2b mit Hinweisen; AHI 2000 S. 62 Erw. 1).
b) Nach Lage der medizinischen Akten - namentlich der Berichte des Dr. med. K.________ vom 28. Januar 1999 und des Dr. med. L.________ vom 12. April 1999 - leidet der Beschwerdef�hrer nebst einer massiven Allergie (Gr�ser, Tierepithelien, Hausstaub), Asthmaanf�llen, einem gastro�sophagealen Reflux und einem Status nach Biopsie aus dem Magenantrum mit Nachweis einer Gastritis C an einer schweren unspezifischen Pers�nlichkeitsst�rung (ICD-10 F 60.8) mit depressiven, �ngstlich-nerv�sen und psychosomatischen Symptomen vor dem Hintergrund einer emotionalen und erzieherischen Verwahrlosung. Dr. med. K.________ beurteilte die Arbeitsf�higkeit aus psychiatrischer Sicht als im Behandlungszeitpunkt noch gegeben, in naher Zukunft aber als durch eine Dekompensation gef�hrdet und empfahl allgemein eine Entlastung von k�rperlich anstrengenden T�tigkeiten.
Dr. med. L.________ kam zum Schluss, die somatischen Befunde beeinflussten die Arbeitsf�higkeit im momentanen Zeitpunkt nicht, doch sei damit zu rechnen, dass der Beschwerdef�hrer in seinem angestammten Beruf als Heizungsmonteur arbeitsunf�hig geschrieben werden m�sse.
Angesichts dieser �bereinstimmenden Aussagen sowie der Tatsache, dass sich der Beschwerdef�hrer gegen�ber der Arbeitslosenkasse des Kantons Z�rich als zu 100 % vermittlungsf�hig ausgab, kann den Erw�gungen der Vorinstanz, es best�nden keine Anhaltspunkte f�r eine Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit im f�r die Beurteilung relevanten Zeitraum bis zum Erlass der Verwaltungsverf�gung vom 6. Mai 1999 (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen) und die Umst�nde, weshalb der Versicherte seine bisherige T�tigkeit als Heizungsinstallateur nicht aus�bte, seien auf invalidit�tsfremde Faktoren zur�ckzuf�hren, ohne weiteres gefolgt werden.
Beizupflichten ist ihr des Weitern insofern, als es dem Versicherten auf Grund seines vollst�ndigen Leistungsverm�gens in seinem bisherigen Beruf zumutbar ist, ein den Anspruch auf Umschulung ausschliessendes Erwerbseinkommen zu erzielen. Ferner hat das kantonale Gericht zutreffend erwogen, dass es auch an einer unmittelbar drohenden Invalidit�t fehle, da der Eintritt einer Arbeitsunf�higkeit infolge der gesundheitlichen Probleme zwar als m�glich bis wahrscheinlich und in "naher Zukunft" als zu erwarten erscheine, der genaue Zeitpunkt aber ungewiss und nicht bestimmbar sei (vgl. BGE 124 V 269 Erw. 4 mit Hinweisen).
Was in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde hiegegen vorgebracht wird, vermag an dieser Beurteilung nichts zu �ndern.
Insbesondere ist nicht ersichtlich, inwiefern auf eine vom Beschwerdef�hrer geltend gemachte "bereits bestehende Invalidit�t von mindestens 20 %" geschlossen werden sollte. Aus dem Arztzeugnis des Dr. med. K.________ vom 10. April 2000, worin zur Arbeitsf�higkeit ab 24. Januar 2000 Stellung genommen wird, sowie dem Hinweis auf eine notfallm�ssige Einweisung in das Spital vom 24. Mai 2000 kann ferner ebenfalls nichts zu Gunsten des beschwerdef�hrerischen Standpunktes abgeleitet werden, da sich diese Angaben auf den Gesundheitszustand nach dem Erlass der Verf�gung vom 6. Mai 1999 beziehen und daher - wie bereits ausgef�hrt - f�r das vorliegende Verfahren nicht massgeblich sind.
Ein Anspruch auf Umschulung wurde demgem�ss zu Recht abgelehnt.
4.- Der Beschwerdef�hrer ersuchte mit der Anmeldung vom 8. Dezember 1998 nicht nur um berufliche Massnahmen im Sinne von Umschulung auf eine andere Erwerbst�tigkeit, sondern auch um Berufsberatung. Die IV-Stelle hat dieses Begehren bisher nicht behandelt. Nach der Rechtsprechung wahrt der Versicherte mit der Anmeldung grunds�tzlich alle nach den Umst�nden vern�nftigerweise in Betracht fallenden Leistungsanspr�che - als Ausfluss aus der Untersuchungsmaxime und der Rechtsanwendung von Amtes wegen -, selbst wenn er diese nicht einzeln angibt (BGE 111 V 264 f. Erw. 3b; Meyer-Blaser, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum IVG, Z�rich 1997, S. 281). Da vorliegend nicht ausgeschlossen werden kann, dass die invalidit�tsm�ssigen Voraussetzungen berufsberaterischer Vorkehren nach Art. 15 IVG (BGE 114 V 29 f. Erw. 1a mit Hinweisen) wie auch diejenigen eines Anspruchs auf Arbeitsvermittlung gem�ss Art. 18 IVG (BGE 116 V 80 f. Erw. 6a; AHI 2000 S. 228 f. Erw. 1; Meyer-Blaser, a.a.O., S. 133 f.) erf�llt sind, werden die Akten der IV-Stelle zur weiteren Pr�fung �berwiesen.
III. Die Akten werden an die IV-Stelle des Kantons Z�rich �berwiesen, damit diese �ber einen allf�lligen Anspruch des Beschwerdef�hrers auf berufliche Eingliederungsmassnahmen
im Sinne von Berufsberatung und
Arbeitsvermittlung befinde.
Luzern, 8. Mai 2001

References: BGE 
 BGE 
 Art. 17
 Art. 6
 BGE 
 BGE 
 Art. 17
 BGE 
 Art. 15
 Art. 18