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Timestamp: 2018-05-24 03:47:08+00:00

Document:
6B_1121/2017 12.12.2017
6B_1121/2017; 6B_1122/2017
6B_1121/2017
6B_1122/2017
Strafbefehl (Rückzug Einsprache); Nichteintreten,
Beschwerde gegen die Entscheide des Obergerichts des Kantons Aargau, Beschwerdekammer in Strafsachen, vom 15. August 2017 (SBK.2017.192, SBK.2017.193).
Die gleichgelagerten Verfahren 6B_1121/2017 und 6B_1122/2017 werden vereinigt und zusammen erledigt.
Die vorinstanzlichen Entscheide wurden den Beschwerdeführern am 25. August 2017 zugestellt. Dass die Zustellung nicht ordnungsgemäss erfolgte, machen die Beschwerdeführer nicht geltend. Die 30-tägige Beschwerdefrist begann folglich am 26. August 2017 zu laufen und endete unter Berücksichtigung von Art. 45 Abs. 1 BGG am 25. September 2017. Die erst am 27. September 2017, inklusive Beilagen, der Schweizerischen Post übergebenen Beschwerden sind demnach verspätet (vgl. Art. 48 Abs. 1 BGG). Darauf ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Im Übrigen wäre auf die Beschwerden auch deshalb nicht einzutreten, weil sie den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG nicht genügen (BGE 141 III 115 E. 2). Die Beschwerdeführer setzen sich mit den vorinstanzlichen Erwägungen nicht auseinander, sondern beschränken sich darauf, ihren im vorinstanzlichen Verfahren vertretenen Standpunkt zu wiederholen. Aus den Beschwerden ergibt sich mithin nicht, inwiefern die angefochtenen Entscheide gegen das Recht im Sinne von Art. 95 BGG verstossen könnten.
Die Gesuche um unentgeltliche Rechtspflege sind in Anwendung von Art. 64 BGG wegen Aussichtslosigkeit der Rechtsbegehren abzuweisen. Den Beschwerdeführern sind reduzierte Gerichtskosten aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 i.V.m. Art. 65 Abs. 2 BGG).

References: Art. 45
 Art. 48
 Art. 108
 Art. 42
 Art. 106
 Art. 95
 Art. 64
 Art. 65