Source: http://www.blackpiratecoffeecrew.de/blog/tag/kaffee/
Timestamp: 2013-05-25 14:04:48+00:00

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Kaffee | BPCC
Video: Espressso-Meditation in Bild und Ton….
Schöner kann Espresso kochen nicht aussehen, finden wir:
Kaffee Ahoi! Diese Röstereien waren 2010 an Bord
Dezember 22nd, 2010 § 2
Es ist kurz vor Schluss, 2010 ist 356 Tage alt. Doch bevor wir euch in ein neues Jahr entlassen, reihen auch wir uns ein in die laaange Schlange der zahlreichen Jahresrückblicke, die man nun allerorts zu hören und sehen bekommt.
Bei uns geht es natürlich nicht um die pikantesten Enthüllungen der vergangenen 12 Monate, die 10 peinlichsten Promis 2010 oder die schönsten Adels-Hochzeiten des letzten Jahres. Für alle die jetzt enttäuscht sind, der wohlgemeinte Rat: Kauft euch ne Gala oder Bunte.
Für alle anderen: Hier kommt der Kaffeepiraten Jahresrückblick und unser Bohnen-Line-Up 2010. Dank dieser Röstereien hatten wir allzeit besten Kaffee an Bord:
Kaffischopp: Beste Kaffees aus der Schweiz
Vicci Caffè: Die Espresso-Tricolore aus der Rösterei Kaffeeleben
Torrefaktum: Die erste integrative Kaffeerösterei in Hamburg
Niehoff´s Kaffeerösterei: Unsere Bord- und Kombüsenrösterei
Tres Cabezas: Kaffee mit Surfer-Feeling aus Berlin
Speicher&Consorten: Beste Bohnen und Feinkost aus Hamburgs Speicherstadt
Mykona: Single Origins aus aller Welt
Rabenschwarz: Die Rösterei aus Schwelm
Werksbrandt: Die Rösterei aus Frasdorf
Baroco: Die Bavarian Roasting Company
Youcoffee: Die Berliner Kaffeerösterei Westend
Uns hat es sehr viel Spaß gemacht – wir hoffen, euch auch…
Wir sagen Danke, Schiff Ahoi und wünschen allen ein gutes neues Jahr!
Und das Frühstück geht an: Bettina!
Oktober 18th, 2010 § 0
Letzte Woche haben wir euch gebeten uns eure tollsten Frühstücksfotos zu schicken und uns zu verraten, was bei eurem Frühstück keinesfalls fehlen darf. Wir haben viele schöne Fotos bekommen z.B. von Christina, die ihr Frühstück gerne mit ihrem Liebsten teilt oder Andi, der seinen Tag wohl am liebsten mit viel Schokolade beginnt.
Nach einer hitzigen Diskussion an Bord haben wir uns jedoch für Bettina mit ihrem Wahnsinns-Frühstück entschieden, da würden wir am liebsten selbst mal auf einen Kaffee und ein Brötchen vorbeikommen. Hier könnt ihr euch selbst ein Bild machen von unserem Gewinner-Foto.
An alle anderen Vielen Dank fürs mitmachen, es hat echt total Spaß gemacht sich eure Frühstücksgeschichten durchzulesen und das nächste Gewinnspiel kommt sicher bald.
Ein neuer Schatz am Inn-Strand entdeckt: Das Kaffeewerk in Passau
Als der Grünen-Stadtrat Stephan Bauer vor einiger Zeit nach über zehn Jahren seinen berühmten HipHop Laden, das back to back schloss, ahnte er noch nicht, dass das Geschäft schon bald als Café wieder auferstehen würde. Doch wie es der Zufall so will, lernte er Helmuth Weiß kennen und gemeinsam beschlossen sie das Kaffeewerk in der Passauer Innstadt zu eröffnen – mit Stephan als Inhaber und Helmuth als selbstständigem Barista. Wir durften es uns bei leckerem Kaffee und selbstgebackenem Apfelkuchen bei den Jungs gemütlich machen und nahmen sie gleich mal gehörig in die Mangel. Was dabei herausgekommen ist, könnt ihr hier im Interview lesen.
bpcc: So, ihr zwei, würdet ihr euch für alle, die euch noch nicht kennen einmal kurz vorstellen und uns ein bißchen was von euch erzählen.
Helmuth: Mich kennen die meisten wahrscheinlich als Türsteher aus dem Passauer Nachtleben. Darüber hinaus bin ich aber auch noch gelernter Heilpraktiker und nun auch Barista. Der ausschlagebende Punkt für mich in die Kaffeebranche einzusteigen, war ein Abendessen mit meiner Freundin. Wir waren super essen, alles hat fantastisch geschmeckt und danach haben wir noch einen Espresso bestellt und das gute Essen war hinüber, weil der Espresso total widerlich geschmeckt hat. Daraufhin habe ich angefangen, mich mit dem Thema Kaffee zu beschäftigen, habe eine Schulung im Schwarzwald gemacht, einen Barista- und Latte-Art-Kurs sowie SCAE Level 1 und 2 absolviert.
Stephan: Ich bin eigentlich Einzelhandelskaufmann und hatte 13 Jahre den Hip-Hop-Store back to back. Durch die Schließung des Ladens hat sich der Weg in die Gastronomie zufällig ergeben. Ich hatte schon immer nach einer Gastromöglichkeit gesucht, aber alleine hätte das nicht geklappt, da ich mit meiner Tätigkeit als Stadtrat auch sehr oft unterwegs bin, aber mit Helmuth als Unterstützung hat sich jetzt die Möglichkeit ergeben, alles unter einen Hut zu bringen.
bpcc:Wann hattet ihr die Idee gemeinsam ein Café zu eröffnen, gab es irgendein ausschlaggebendes Erlebnis?
Helmuth: Als Stephan sein altes Geschäft schloss, wollte ich ihm seine Kaffeemaschine abkaufen, aber erwollte sie um keinen Preis hergeben. Dadurch kamen wir ins Gespräch und haben gefachsimpelt und dann führte eines zum anderen.
Stephan: Genau und alle, die uns dabei zugehört hatten, meinten ” da haben sich ja die zwei Richtigen getroffen” ja und 6 Wochen später war es dann auch schon soweit und wir haben das Café in Betrieb genommen.
bpcc: Welche Schlagwörter beschreiben euer Café am besten?
Kaffeewerk: Kreatives Chaos und Berlin-Style (O-Ton Helmuth: Die Innstadt ist das Kreuzberg von Passau)
bpcc: Was macht euer Café so einzigartig? » Read the rest of this entry «
Aufgepasst ihr Nachwuchspiraten, es gibt wieder was zu gewinnen!
September 22nd, 2010 § 5
Da ich seit einigen Jahren stolze Besitzerin einer Badge-it-Button-Maschine bin, dachte ich mir, muss ich die Werbetrommel für die Kaffeepiraten mal ein bisschen rühren und was dabei rausgekommen ist, seht ihr hier:
Dieses tolle 4er-Button-Set kann man ab sofort für 4, 90 Euro in unserem Shop erwerben. Du kannst damit deine Jacken, T-shirts, Taschen, Hosen oder Schals verzieren, es ist auf jeden Fall ein Hingucker und du kannst deiner Liebe zu Kaffee bzw. zu den Kaffeepiraten damit Ausdruck verleihen.
Jetzt aber zum Gewinnspiel: Unsere Quizfrage lautet heute:
Was enthält mehr Koffein? Filterkaffee oder Espresso?
Hmmmm, mal überlegen. Schick deine Antwort einfach an christina@bpcc.de oder poste sie im Blog. Natürlich kannst du uns deine Antwort auch als Kommentar auf Facebook hinterlassen oder an @piratenkaffee mit dem Hashtag #Buttons twittern. Einsendeschluss ist Montag, der 27. September.
Dein Gewinn: Natürlich wartet auf dich das neue 4er-Buttonset und zusätzlich ein Päckchen unserer neuen „land ahoy!“-Pads.
Also was wartest du noch, sichere Dir exklusiv als Allererster unsere neuen Buttons und mach mit bei unserem Gewinnspiel!
Kaffeezubereitung Unplugged: Die Aerobie AeroPress
August 27th, 2010 § 5
” It is amazingly easy to use”. So lautet einer der Kommentare auf der Verpackung der Aerobie AeroPress, unserer neuesten Errungenschaft im Bereich “Kaffeezubereitung unplugged”. Kennengelernt haben wir sie bei unserem Besuch in Ansbachbei Tom und seinem Green&Bean. Er verwendet die AeroPress geradezu “zwanghaft” und sagt, dass es keine vergleichbare Zubereitung gibt, die so einfach und schnell geht und dabei ein so tolles Ergebnis liefert.
Ob es wirklich so wahnsinnig einfach ist, wollten wir natürlich sofort testen und nahmen eine AeroPress mit zu uns an Bord. Um auch bei Euch für Informationsnachschub in Sachen Kaffeezubereitung zu sorgen, zeigen wir in einem kleinen Film wie das Gerät funktioniert und vor allem, wie schnell man damit leckeren Kaffee oder Espresso zubereiten kann. Aber zunächst gibts noch ein paar Infos zur Funktionsweise und Nutzung des manuellen Kaffeezubereitungsgerätes.
Der AreoPress wurde 2005 von Alan Adler, einem Elektroingenieur, der eigentlich auf Flugobjekte spezialisiert ist, erfunden und besteht aus einem Brühzylinder, einem Presskolben und einem Filterhalter, der an der Unterseite des Brühzylinders fixiert werden kann. Im Brühzylinder wir das Kaffeemehl mit dem Brühwasser ca. 10 Sekunden vermischt, woraufhin das Brühwasser mit dem Kolben in die Kanne gepresst wird. Um ein optimales Ergebnis zu erreichen sollte man möglichst fein gemahlenes Kaffeemehl benutzen und mit 80 ° C warmen Wasser aufbrühen. Falls der Kaffee dennoch zu stark geworden ist, kann man ihn noch ganz einfach mit heißem Wasser strecken. Grundsätzlich gilt aber für die Aeropress, dass es für die Zubereitung kein Universalrezept gibt, sondern dass jeder Experte seine ganze eigene Vorgehensweise hat, wie man z.B. auch bei den Aeropress-Weltmeisterschaften gesehen hat.
Die Vorteile der Kaffeezubereitung mit Hilfe des AeroPress liegen neben dem guten Geschmack des Kaffees vor allem in der Schnelligkeit und dem Gewicht des Geräts. In weniger als einer Minute kann man 0,5 Liter Kaffee zubereiten und mit einem Gewicht von nur 600 Gramm eignet es sich optimal für Reisen oder fürs Büro. Bei uns kannst Du die AeroPress ab sofort für 29,90 € kaufen. Und zwar hier.
Sommer, Sonne, Eiskaffee!
Juli 26th, 2010 § 0
Lange haben wir auf ihn gewartet, jetzt ist er endlich da: der Sommer. Ok, diesen Beitrag hätten wir definitiv letzte Woche posten sollen. Doch wir sind zuversichtlich, dass sich die Sonne ganz bald wieder blicken lässt. Die paar Tage über 30 Grad waren lange nicht genug! Und: Zu einem richtigen Sommertag gehört neben blauem Himmel und 30 Grad natürlich auch eine angenehme Abkühlung. Deswegen haben die Kaffeepiraten für Euch zwei Eiskaffee-Rezepte aufgetrieben und getestet. Das Ergebnis wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten… Die folgenden Rezepte ergeben jeweils 4 Portionen.
Eiskaffee Kokos-Banane on the rocks
So gehts: Mit diesem Drink holst Du Dir die Tropen direkt nach Hause! Man nehme einen halben Liter Rabenschwarz Espresso, 6 Esslöffel Kokosmilch, 2 reife Bananen und 3 Teelöffel lechou Ecuador Vollrohrzucker.
Bananen, Kokosmilch und Zucker mit dem Stabmixer schaumig schlagen, anschließend den Espresso dazu. Gläser mit Eiswürfeln füllen und den Mix darauf gießen – zur Deko ein Häubchen Sahne obendrauf – fertig!
Unser Fazit: Als Abkühlung ist dieser Eiskaffee hervorragend. Der tropisch-fruchtige Geschmack garantiert Urlaubsstimmung.
Unser Tipp: Damit der Drink auch richtig schön erfrischend ist, den Kaffee zum Abkühlen ins Eisfach stellen. Aber Vorsicht! Nicht zu lange, sonst gibts statt Eiskaffee Kaffeeeis. Zum Garnieren ein Stückchen Banane an den Glasrand hängen und Kokosstreusel auf die Sahne geben. Bunte Strohhalme und Papierschirmchen lassen zusätzlich Karibik-Feeling aufkommen! Und für alle Schleckermäuler servieren wir dazu die leckeren Cubanos Butterwaffeln von El Rosal aus Barcelona – besser kann man seinen Eiskaffee nicht genießen.
Für die richtige musikalische Untermalung sorgt der Trash-Clip von Bürger Lars Dietrich:
Eiskaffee Bourbon Vanille mit Schuss
So gehts: Einen halben Liter unseres Sommerkaffees bermuda-dreieck mit einem Teelöffel Johannisberrgelee, 2 Teelöffeln lechou Argentina und 3 Esslöffeln Rabenschwarz Mocca Grappa schaumig mixen. In jedes Glas 2 Kugeln Bourbon Vanille Eis geben und den Kaffee-Mix dazu gießen. Zum Schluss mit Schlagsahne und 2 Kaffeebohnen toppen. Dazu servieren wir leckere Macadamia-Cookies mit einem Hauch Zitrone von der australischen Byron Bay.
Unser Fazit: Dieser Eiskaffee eignet sich aufgrund des Alkohols gut für spätere Stunden, zum Beispiel als Finale eines leckeren Abendessens.
Unser Tipp: Bei dieser süßen Eiskaffee-Variante sollte man die Menge an Gelee, Zucker und Eis am besten nach Belieben variieren. Selbstverständlich kann man auch mit der Eissorte experimentieren. Bei den Kaffeepiraten sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.
Für noch mehr gute Laune sorgt der Klassiker von Vanilla Ice:
Die Eiskaffee-Sets und weitere Sommer-Angebote bekommst Du hier. Und die Rezepte kannst Du Dir hier als PDF downloaden.
Übrigens: Wer seinen Eiskaffee mit besonderem Bio-Eis versüßen will, der sollte einmal bei unseren Freunden von Healthy Planet vorbeischauen. Mit “Das Eis” haben sie eine Variante der süßen Erfrischung entwickelt, die ausschließlich aus frischen Bio-Zutaten hergestellt wird und dabei ohne künstliche Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Aromen, Stabilisatoren und Industrie-Zucker auskommt. Das Eis gibt es in vielen leckeren Sorten als Milcheis oder als Sorbet. Hier kannst Du sehen, ob es Das Eis auch in Deiner Nähe gibt.
Grillaction mit Koffeinkick
Juli 23rd, 2010 § 0
In der Piratenkombüse geht es heiß her. Es ist Sommer und was liegt näher, als an einem lauen Sommerabend mit seiner Mannschaft ein paar leckere Steaks auf den Grill zu werfen und sich den Bauch voll zu schlagen? Aber wir wären keine Kaffeepiraten, würden wir langweilige Bratwürstl auf den Grill schmeißen.
Man hätte es nicht für möglich gehalten, aber man kann Kaffee und Espresso wunderbar auch außerhalb von Espressokochern und Kaffeemaschinen in der Küche einsetzen.
Wir hängen uns zu weit über die Reling? Falsch gedacht. Die Rezepte sind wirklich sehr lecker – wir haben sie höchstpersönlich getestet.
Das Kaffeepiraten-Menü:
_Irish Coffee Steaks vom Grill
_als Beilage dazu ein Gartensalat mit Früchten in Limonen-Espresso-Dressing
_der Nachtisch: Espressocreme mit Himbeerpüree
Wäre Caro der Nachtisch nicht vom Rad gefallen, hätten wir Euch an dieser Stelle ein wunderschönes Bild von einer Espressocreme auf Himbeerpüree zeigen können. Sie soll wohl sehr lecker gewesen sein, doch die Schwerkraft hat uns da wirklich einen bösen Streich gespielt.
Trotz des kleinen Malheurs hatten wir einen tollen Abend mit bestem Essen und vollen Bäuchen. Wer also auch einmal in echter Kaffeepiraten-Manier den Grill anschmeißen will, der findet alle Rezepte hier zum kostenlosen Download.
Fair Trade – Fairstanden?
Juli 7th, 2010 § 0
Alle reden vom fairen Handel. Wir tun es auch. Was steckt also hinter dem Fair Trade – Logo? Kaffee ist nach Erdöl der wichtigste Export-Rohstoff. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Kaffee als eines der ersten Produkte mit dem Fair Trade -Gütesiegel ausgezeichnet wurde. Fair Trade – Kaffee kommt ausschließlich von Kleinbauern, die ihre Kaffeepflanzen mit viel Liebe und Sorgfalt hegen und pflegen, was in riesigen Monokulturen gar nicht möglich wäre. Zusätzlich wird auch auf den Einsatz von Chemie verzichtet. Die Hochlandregionen, aus denen der Kaffee hauptsächlich kommt, bieten die Ausgangslage für eine hervorragende Qualität. Die wichtigsten Kriterien für den Fairen Handel sind vor allem der direkte Austausch mit den Produzentengruppen, die Zahlung über dem Weltmarktniveau festgelegter Mindestpreise, das Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit und eine nachhaltige und umweltschonende Wirtschaftsweise. Für die einen ist und bleibt es eine reine Marketing-Strategie, für die anderen ist es die einzige Möglichkeit, die Produzenten vor der Allmacht der Großkonzerne zu schützen.
Der Schokoriegel mit dem bitteren Beigeschmack
Genau dieses ursprünglich wichtige Kriterium von Fair Trade ist heute hinfällig geworden, da mittlerweile auch viele Großkonzerne im Fair Trade – Geschäft mitmischen. Schließlich schmückt auch der Schokoriegelhersteller Nestlé seinen KitKat – Riegel mit dem Fair Trade – Logo. Wer aber glaubt, sich mit der Fair Trade Schoki etwas Gutes zu tun, der sollte sich die aktuelle Greenpeace Kampagne anschauen. Beim Anblick des folgenden Videos wird demjenigen der Riegel sicher im Hals stecken bleiben. Mit der Online-Kampagne „Give rainforests a break“ wirft Greenpeace Nestlé vor, bei der Herstellung von KitKat Palmöl aus Indonesien zu verwenden, für das Regenwälder abgeholzt werden und damit der Lebensraum von Orang Utans zerstört wird.
Greenpeace “Have a Break” KitKat Spot deutsch (HD) from WayneBlog on Vimeo.
Doch was war passiert? Nachdem Greenpeace das Video erstmals auf YouTube hochgeladen hatte, reagierte Nestlé relativ schnell und ließ das Video wieder löschen – wegen Copyright-Verletzungen. Und jeder kann sich denken, was das auslöste: Das Video wurde in diversen Videoportalen natürlich erst recht wieder hochgeladen, wurde durch die versuchte Löschung noch einmal doppelt so interessant und verbreitete sich damit noch schneller über Facebook, Twitter und Co.
Politisch korrekter Kakao & Fair Trade Light
Nestlé verkauft also den „KitKat“- Riegel in Großbritannien als „Fair Trade“ – Produkt. Auch hierzulande planen Konzerne, dem Vorbild zu folgen. Doch hinter der Fair Trade – Offensive steckt weit mehr als nur der Wunsch, Gutes zu tun. Kein Wunder also, dass die Schokokonzerne versuchen, sich im Nachhaltigkeitsrennen gegenseitig zu übertrumpfen: Nestlé und Cadbury lassen sich von FLO, dem Verband, zu dem auch Transfair gehört, kontrollieren. Kraft Foods (Milka, Toblerone) und Mars legen ihre Riegel in die Hände von „Rainforest Alliance“, Mars außerdem von „UTZ Certified“.
Da der Name „Fair Trade“ kein geschützter Begriff ist, variieren die Standards zwischen den einzelnen Organisationen. Transfair ist dabei eine gute Marke, man kann also davon ausgehen, dass dort die Kontrollen funktionieren. Rainforest Alliance ist dagegen nicht das Label mit den striktesten Standards und steht oft als „Fair Trade Light“ in der Kritik. Die Organisation garantiert seinen Bauern weder Mindestabnahmepreise noch Mindestlöhne. Zudem gibt es das Rainforest-Siegel schon für Produkte, wenn 30 Prozent der Inhaltsstoffe von zertifizierten Betrieben stammen. Transfair fordert dagegen 100 Prozent.
Fair Trade ist zwar keine Universallösung für alle globalen Probleme, aber es ist zumindest schon mal ein Schritt in die richtige Richtung, finden wir. Ob man jemals wieder ohne schlechtes Gewissen in einen KitKat-Riegel beißen kann, wagen wir zu bezweifeln.
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