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Timestamp: 2017-06-28 22:37:12+00:00

Document:
KaRoTa e. V. » Satzung
Satzung des “Rollen- und Simulationsspiel Verein “KaRoTa“ e.V.“
§1: Name, Sitz:
1. Der Verein führt den Namen “Rollen- und Simulationsspiel Verein “KaRoTa“ e.V.“.
2. Der Verein hat seinen Sitz in Kaiserslautern (Rheinland Pfalz).
§2: Ziel und Zweck des Vereins:
Der Zweck des Vereins ist die Förderung der Jugendhilfe und der Erziehung, insbesondere durch den Einsatz von so genannten Rollen- und Simulationsspielen. Hierbei handelt es sich nicht um Theateraufführungen, sondern um das imaginäre Hineinversetzen in Charaktere und deren rollengerechte Führung durch von einem Spielleiter erdachte Situationen. Die Gruppen von etwa 4-8 Jugendlichen sollen dabei insbesondere lernen, Konflikte gewaltlos zu lösen, mit anderen zu kommunizieren und zusammen zu arbeiten. Der fachliche Gedankenaustausch zwischen den Gruppen soll auf der Öffentlichkeit zugänglichen Treffen, so genannten “Game-cons“, erfolgen, die der Verein mindestens einmal Jährlich ausrichten soll.
§3: Erwerb der Mitgliedschaft:
1. Ordentliches Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden. Nur natürliche Personen können zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Förderndes Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden. Voraussetzung für den Erwerb der ordentlichen oder fördernden Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand gerichtet werden muss. Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag. Die Mitgliedschaft ist erworben, wenn die Beitrittserklärung durch Vorstandsbeschluss angenommen ist und die Aufnahmegebühr und fällige Beiträge bezahlt sind.
2. Minderjährige benötigen für den Eintritt die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter; der Aufnahmeantrag ist auch von diesen zu unterzeichnen. Die gesetzlichen Vertreter verpflichten sich damit zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge für den Minderjährigen.
3. Ehrenmitglieder werden durch die Mitgliederversammlung ernannt. Die Ehrenmitgliedschaft beginnt mit der Annahme durch das Ehrenmitglied; gleichzeitig endet eine gegebenenfalls bestehende ordentliche oder fördernde Mitgliedschaft.
§4: Beendigung der Mitgliedschaft:
2. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Bei beschränkt Geschäftsfähigen ist die Austrittserklärung auch von den gesetzlichen Vertretern zu unterschreiben. Der Austritt kann nur zum Ende eines Geschäftsjahrs erfolgen, wobei eine Kündigungsfrist von einem Monat einzuhalten ist.
3. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es unentschuldigt 3 Monate mit der Zahlung seiner Mitgliedsbeiträge in Verzug ist. Der Beschluss des Vorstandes über die Streichung muss dem Mitglied mitgeteilt werden.
4. Wenn ein Mitglied schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt, kann es durch Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung muss der Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zur schriftlichen oder mündlichen Stellungnahme geben. Der Beschluss des Vorstandes ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied zuzusenden. Gegen den Beschluss kann das Mitglied Berufung an die Mitgliederversammlung einlegen. Die Berufung ist innerhalb eines Monats nach Zugang des Beschlusses einzulegen. Falls keine Einigung erzielt werden kann, ist die Entscheidung der Jahreshauptversammlung maßgebend.
§5: Mitgliedsbeiträge:
1. Ordentliche Mitglieder sind zur Zahlung von Beiträgen in der von der Mitgliederversammlung festgelegten Höhe verpflichtet. Es werden nur Beiträge für das Geschäftsjahr erhoben. Die Beiträge sind für jedes Jahr im Voraus zu zahlen. Restbeträge werden bei vorzeitigem Austritt, Ausschluss, Streichung von der Mitgliederliste oder Tod nicht erstattet.
2. Zur Finanzierung besonderer Vorhaben können Umlagen erhoben werden, deren Festsetzung der Mitgliederversammlung obliegt.
3. Zur Aufnahme in den Verein wird eine Aufnahmegebühr erhoben, deren Höhe ebenfalls die Mitgliederversammlung festlegt und die bei Annahme des Aufnahmeantrags an den Verein zu entrichten ist.
§6: Rechte und Pflichten der Mitglieder:
Alle Mitglieder sind berechtigt, alle Einrichtungen des Vereins zu nutzen und dessen Veranstaltungen kostenfrei beizuwohnen. Sie sind verpflichtet, den Verein in der satzungsgemäßen Erfüllung seiner Aufgaben zu unterstützen. Ordentliche Mitglieder sind verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass ihr Beitrag rechtzeitig dem Verein zugeht.
§7: Gliederung des Vereins:
§8: Organe des Vereins:
§9: Der Vorstand:
2. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch mindestens ein Vorstandsmitglied vertreten. Vollmachten sind in der Geschäftsordnung festgelegt. Die Vorstandstätigkeit ist ehrenamtlich.
3. Der Vorstand bestimmt die Tätigkeit des Vereins nach der Satzung, der Wahl- und der Geschäftsordnung sowie den Richtlinien der Mitgliederversammlung.
4. In den Vorstand des Vereins dürfen nur ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder des Vereins gewählt werden. Der Vorstand wird für die Dauer eines Jahres gewählt und bleibt nach Ablauf der Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt. Wiederwahl ist zulässig. Näheres regeln § 11 und die Wahlordnung.
5. Vorstandsbeschlüsse können nur gefasst werden, wenn mindestens 2 der Vorstandsmitglieder bei der Beschlussfassung anwesend sind. 6. Tritt ein Vorstandsmitglied vor Ablauf seiner Amtszeit zurück, so hat der Vorstand dieses Amt selbstständig neu zu besetzten. Sind mehr als 2 der für diese Amtsperiode von den zuständigen Vereinsorganen ursprünglich gewählten Vorstandsmitglieder zurückgetreten, so muss der Vorstand Neuwahlen im Rahmen einer Mitgliederversammlung zum nächstmöglichen Zeitpunkt einberufen.
§10: Abteilungen:
Die Abteilungen koordinieren die Vereinsarbeit spezieller Fachgebiete. Sie werden durch den Vorstand eingerichtet und aufgehoben. Der Leiter einer Abteilung wird durch deren Mitglieder gewählt, und vertritt die Abteilung bei Vorstandssitzungen. Hier hat dieser beratende Funktion, wenn es um die Belange der Abteilung geht, der er angehört.
§11: Die Mitgliederversammlung und Wahlen:
1. Jährlich, möglichst im ersten Quartal, soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen schriftlich unter Angabe einer Tagesordnung einberufen. Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmgleichheit ist ein Antrag abgelehnt. Stehen mehr als zwei Abstimmungsmöglichkeiten zur Wahl, so genügt bereits eine relative Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Blockwahl ist nicht zulässig. Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von 2/3, Beschlüsse über die Auflösung des Vereins eine Mehrheit von 9/10 der abgegebenen gültigen Stimmen.
2. In der Mitgliederversammlung hat jedes ordentliche Mitglied und jedes Ehrenmitglied eine Stimme. Fördernde Mitglieder dürfen an der Mitgliederversammlung teilnehmen, haben aber kein Stimmrecht. Die Mitgliederversammlung hat die folgenden Aufgaben:
a) Ernennung von Ehrenmitgliedern.
b) Bestellung, Beaufsichtigung, Abberufung und Entlastung des Vorstands.
c) Beschlussfassung über den vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplan. Entgegennahmen des Jahresberichts des Vorstands und des Kassenberichts. Erteilung von Weisungen an den Vorstand.
d) Festsetzung der Umlage, der Höhe der Beiträge und der Aufnahmegebühr.
e) Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins. Abberufung und Neubestellung von Liquidatoren.
3. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Schriftführer und dem Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist. Versammlungsleiter ist der Vorsitzende bzw. der Schatzmeister im Vertretungsfall.
4. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert, oder wenn 1/10 der ordentlichen Mitglieder und Ehrenmitglieder dies unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich beim Vorstand beantragen.
§12: Geschäftsordnung und Wahlordnung:
Der Verein gibt sich eine Geschäfts- und eine Wahlordnung. Diese Ordnungen sind von der Mitgliederversammlung zu genehmigen.
§13: Auflösung des Vereins:
3. Das nach Beendigung der Liquidatoren vorhandene Vermögen fällt an den „SOS-Kinderdorf e.V.“ in München, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
4. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird, seine Rechtsfähigkeit oder seinen bisherigen Zweck verliert.
§14: Gemeinnützigkeit:
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar die in §2 genannten gemeinnützigen Ziele und Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung von 1977. Er ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwand werden. Die Mitglieder des Vereins erhalten keine Zuwendungen aus diesen Mitteln. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
§15: Haftung und Geschäftsjahr:
1. Die Vereinsorgane dürfen Verpflichtungen nur im Rahmen ihrer tatsächlich vorhandenen Mittel eingehen. Rechtsgeschäfte, die Aufnahme eines Kredites als solche notwendig machen, bedürfen der Zustimmung der Mitgliederversammlung.
§16: Erfüllungsort und Gerichtsstand:
Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Kaiserslautern (Rheinland Pfalz).
§17: Inkrafttreten der Satzung:
Diese Satzung tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichts Kaiserslautern (Rheinland Pfalz) in Kraft.
§1: Die Geschäftsordnung regelt die internen Dinge des Vereins.
§2: Mindestens 7 Mitglieder, von denen mindestens eines ein ordentliches oder Ehrenmitglied sein muss, können eine Abteilung gründen, indem sie einen Abteilungsleiter wählen und ein entsprechender Antrag vom Vorstand genehmigt wird.
§3: Nur die Mitglieder einer Abteilung sind zur Wahl ihres Abteilungsleiters berechtigt.
§4: Eine Abteilung darf eine eigene Ordnung erstellen, diese muss aber vom Vorstand genehmigt werden und darf nicht gegen die Satzung oder die Geschäftsordnung des Vereins verstoßen.
§5: Abteilungen können eigenständige Veranstaltungen und Aktionen planen und durchführen und dürfen über eine eigene Haushaltsstelle verfügen. Die Veranstaltungen und Ausgaben einer Abteilung dürfen jedoch nicht gegen die Satzung verstoßen.
§6: Abteilungen bzw. deren Abteilungsleiter sind in Abteilungsangelegenheiten nur dem Vorstand gegenüber Rechenschaft schuldig.
§7: Auch ein Vorstandsmitglied kann Abteilungsleiter werden / sein.
§8: Der Vorstand kann eine Abteilung schließen wenn: 1. es weniger als 7 Mitglieder in der Abteilung gibt; 2. kein ordentliches oder Ehrenmitglied mehr in der Abteilung ist; 3. eine Veranstaltung der Abteilung gegen die Satzung oder die Geschäftsordnung des Vereins verstößt.
§9: Ein Mitglied welches ein Amt bekleidet (Vorstand und / oder Abteilungsleiter) bleibt so lange im Amt, bis es zurück tritt, bei einer Mitgliederversammlung Neuwahlen für dieses Amt beantragt werden welches das Mitglied inne hat, oder ein Vereinsaustritt bzw. Vereinsausschluss des Mitglieds vorliegt.
§1: Nur ordentliche Mitglieder und Ehrenmitglieder sind wählbar und wahlberechtigt.
§2: Nur voll geschäftsfähige Mitglieder sind für Vorstandsämter wählbar.
§3: Die Beschlussfassung auf Mitgliederversammlungen des Vereins geschieht durch Handzeichen oder geheime Wahl mittels Stimmzetteln. Wenn mindestens ein Stimmberechtigter geheime Wahl beantragt, muss per Stimmzettel abgestimmt werden.
§4: Kommt es zur Stimmgleichheit bei der Wahl zu einem Vereinsamt, findet eine Stichwahl statt. Falls diese auch keine Entscheidung bringt, entscheidet das Los.

References: §1

§2

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§5

§6

§7

§8

§9
 § 11

§10

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§13

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