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Timestamp: 2020-07-12 17:31:51+00:00

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Handelsrecht | Fachbeiträge, Kommentare & Arbeitshilfen | Haufe
Fachbeiträge & Kommentare zu Handelsrecht
Abschreibungen, AfA und Wertminderungen / 4 Weiterführende Literatur
Federmann/Müller, Bilanzierung nach Handelsrecht und Steuerrecht, 12. Aufl. 2018 Wirth, Firmenwertbilanzierung nach IFRS, 2005.mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 6 Rechtsfolgen bei Verletzung der Aufbewahrungspflicht
Rz. 36 Das Handelsrecht kennt keine Zwangsmaßnahmen zur Sicherung der Aufbewahrungspflicht. Die vorzeitige Vernichtung von Unterlagen ist für sich genommen weder strafbar noch als Ordnungswidrigkeit mit einer Sanktion bedroht. Allerdings ist die Aufbewahrungspflicht Bestandteil einer ordnungsmäßigen Buchführung. Bei wesentlichen Verstößen wird der AP daher zu erwägen haben, ...mehr
Bertram/Brinkmann/Kessler/Müller, Haufe HGB Bilanz Komme ... / 3.2 Ort der Aufbewahrung
Rz. 24 Handelsrechtlich ist kein Ort der Aufbewahrung vorgeschrieben (§ 238 Rz 58). Der Ort der Aufbewahrung lässt sich allenfalls aus §§ 238 Abs. 1 Satz 2, 239 Abs. 4 Satz 2, 257 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB ableiten, wonach die Unterlagen innerhalb angemessener Zeit verfügbar sein müssen. Demzufolge sind etwa inländische Zweigniederlassungen ausländischer Unt handelsrechtlich n...mehr
Rückstellungen nach HGB und EStG/KStG / 2.1 Handelsrecht
2.1.1 Gliederungsvorschriften Rz. 10 Gemäß § 266 Abs. 3 Buchst. b HGB sind die Rückstellungen auf der Passivseite der Bilanz im Anschluss an die Bilanzposition "Eigenkapital" auszuweisen. Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften haben zudem die Bilanzposition "Rückstellungen" wie folgt aufzugliedern:mehr
Rz. 18 Für die handelsbilanzielle Bewertung von Rückstellungen gilt: Nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB sind Rückstellungen "in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages anzusetzen" und nach § 253 Abs. 2 HGB sind Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz ...mehr
Rückstellungen nach HGB und EStG/KStG / 4.1 Handelsrecht
Rz. 28 § 253 Abs. 2 HGB gebietet die verpflichtende Abzinsung der Rückstellungen. Gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB sind Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr abzuzinsen mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich im Falle von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren...mehr
Abschreibung, Arten und Berechnung / Wo die Probleme sind:
Das richtige Konto Bemessungsgrundlage Abschreibung nach Steuerrecht Abschreibung nach Handelsrechtmehr
Rückstellungen nach HGB und EStG/KStG / 2.1.5 Nachholverbot
Rz. 13 Handelsrechtlich müssen unterlassene Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten im letzten noch nicht festgestellten Jahresabschluss nachgeholt werden.mehr
Betriebsausgaben-ABC / Herstellungskosten
Herstellungskosten ermitteln sich aus den Einzelkosten (Material-, Fertigungs- und Sondereinzelkosten) sowie die darauf entfallenden Gemeinkosten (Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Wertverzehr von Anlagevermögen). Sie entstehen bei Herstellung eines Wirtschaftsguts, bei seiner Erweiterung oder im Rahmen einer für eine über seinen ursprünglichen Zustand hinausgeh...mehr
Rückstellungen nach HGB und EStG/KStG / 2.1.4 Auswirkungen des Coronavirus
Rz. 12a Zu der Frage, ob bilanzielle Konsequenzen aus der inzwischen globalen Ausbreitung des Coronavirus (z. B. zur Bildung von Rückstellungen), bereits in zum 31.12.2019 aufzustellenden handelsrechtlichen Jahres- oder Konzernabschlüssen oder erst in Abschlüssen für Folgeperioden zu ziehen sind, vertritt die IDW folgende Auffassung: „Bei der Qualifizierung der Auswirkungen d...mehr
Rückstellungen nach HGB und EStG/KStG / 2.1.3 Maßgeblichkeit der am Bilanzstichtag gegebenen Verhältnisse
Rz. 12 § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB bestimmt: "Es ist vorsichtig zu bewerten, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, zu berücksichtigen, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind; Gewinne sind nur zu berücksichtigen, wenn sie am Absc...mehr
Geschäfts- oder Firmenwert / 7 Zuschreibung: Was handels- und steuerrechtlich gilt
In der Handelsbilanz kann nach § 253 Abs. 5 Satz 2 HGB bei späterem Wegfall der Wertminderung keine Zuschreibung erfolgen. Zuschreibungen müssen unterbleiben, weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass es sich bei der Wertsteigerung um einen selbst geschaffenen Teil des Geschäfts- oder Firmenwerts handelt, der nicht ausgewiesen werden darf. Darin kann auch eine Absage an di...mehr
Abschreibung, degressiv / 6.1 Anwendung der degressiven Abschreibung in der Handelsbilanz
Die wahlweise Anwendung der degressiven Abschreibung in der Steuerbilanz nach § 7 Absatz 2 EStG n. F. ist ein steuerliches Wahlrecht, das nicht selbstverständlich auf die Handelsbilanz angewendet werden kann. Denn eine handelsrechtliche Öffnungsklausel – wie sie bis zum Inkrafttreten des BILMoG bestanden hat und die eine Übernahme rein steuerlich motivierter Bewertungsmethod...mehr
Kapitalkonto / 2.2 Privatvermögen ist dem Handelsrecht fremd
Das Handelsrecht kennt keine Regelungen zum Privatvermögen. In der Handels- und Steuerbilanz dürfen private Vorgänge den Gewinn nicht beeinflussen. Aus diesem Grund müssen diese gewinnneutral behandelt werden. Handelsrechtlich werden Privateinlagen und -entnahmen des Kaufmanns außerhalb der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung über das Kapitalkonto gebucht. Werden vom...mehr
Kapitalkonto / 4.1 Gewinn- und Verlustrechnung im Handelsrecht
Der Kaufmann ist verpflichtet, nach handelsrechtlichen Vorschriften auf den Schluss des Geschäftsjahres einen Jahresabschluss zu erstellen. Dieser setzt sich zusammen aus der Schlussbilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung. Der handelsrechtliche Jahresüberschuss (Gewinn) bzw. Jahresfehlbetrag (Verlust) wird durch Gegenüberstellung der Aufwendungen und Erträge ermittelt. Hin...mehr
Abschreibung nach Handels- und Steuerrecht / 4.1 Beim Kauf zählen die Anschaffungskosten, bei der Herstellung die Herstellungskosten
Abschreibungen dienen zur Verteilung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten auf die technische oder wirtschaftliche Nutzungsdauer des Vermögensgegenstands. Dementsprechend bemessen sich die Abschreibungen auch stets primär nach den Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines Wirtschaftsguts. Diese Bewertungsmaßstäbe der Anschaffungs- oder Herstellungskosten gelten dabei s...mehr
Abschreibung / 1.1 Handelsrecht unterscheidet zwischen zeitlich begrenzter und zeitlich unbegrenzter Nutzung
Der Handelsgesetzgeber teilt die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens im Hinblick auf die Erfassung von Wertminderungen in 2 Bewertungsgruppen ein. Er unterscheidet zwischen Vermögensgegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, und Vermögensgegenständen, deren Nutzung zeitlich nicht begrenzt ist. 1.1.1 Vermögensgegenstände mit zeitlich begrenzter Nutzung Vermögensgegen...mehr
Abschreibung / 1 Abschreibungsprinzip nach Handelsrecht und Steuerrecht
1.1 Handelsrecht unterscheidet zwischen zeitlich begrenzter und zeitlich unbegrenzter Nutzung Der Handelsgesetzgeber teilt die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens im Hinblick auf die Erfassung von Wertminderungen in 2 Bewertungsgruppen ein. Er unterscheidet zwischen Vermögensgegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, und Vermögensgegenständen, deren Nutzung zeitlic...mehr
Abschreibung / 1.1.1 Vermögensgegenstände mit zeitlich begrenzter Nutzung
Vermögensgegenstände mit zeitlich begrenzter Nutzung sind solche, deren Nutzungsvorrat sich durch Gebrauch (Verschleiß), durch wirtschaftliche Entwertung (z. B. technischer Fortschritt) oder durch Zeitablauf (z. B. Patente) von Periode zu Periode vermindert. Bei Vermögensgegenständen mit zeitlich begrenzter Nutzung stellt also eine Wertminderung über die Jahre der Nutzung hi...mehr
Abschreibung / 1.1.3 Spezielle Regelung für die Geschäftswertabschreibung
Kann in Ausnahmefällen die voraussichtliche Nutzungsdauer eines selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstands des Anlagevermögens nicht verlässlich geschätzt werden, sind planmäßige Abschreibungen auf die Herstellungskosten über einen Zeitraum von 10 Jahren vorzunehmen. Diese Vorschrift findet auf einen entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert entsprechende...mehr
Abschreibung / 1.1.2 Vermögensgegenstände mit zeitlich unbegrenzter Nutzung
Vermögensgegenstände, deren Nutzung zeitlich nicht begrenzt ist, sind z. B. Grund und Boden, Beteiligungen, Wertpapiere und bei Kunstgegenständen Werke anerkannter Meister. Hier ist eine planmäßige Abschreibung nicht zulässig: Sie sind grundsätzlich mit den Anschaffungskosten zu bewerten. Bei ihnen können nur außerordentliche Wertminderungen eintreten, die ggf. über eine außer...mehr
Abschreibung / 1.2.2 Spezielle Regelung für die Geschäftswertabschreibung
Für steuerliche Zwecke ist der derivative Geschäfts- oder Firmenwert zwingend über 15 Jahre abzuschreiben, sodass eine Diskrepanz zwischen Handels- und Steuerrecht besteht.mehr
Abschreibung / 1.2 Steuerrecht unterscheidet zwischen abnutzbaren und nicht abnutzbaren Wirtschaftsgütern
Der Steuergesetzgeber unterscheidet in § 6 Abs. 1 Nrn. 1 und 2 EStG zwischen Wirtschaftsgütern, "die der Abnutzung unterliegen" (= abnutzbare Anlagegüter), und solchen, bei denen das nicht der Fall ist (= nicht abnutzbare Anlagegüter). 1.2.1 Steuerrecht: Gleiche Unterscheidung – unterschiedliche Terminologie Er trifft also die gleiche Unterscheidung wie das Handelsrecht, verwend...mehr
Betriebs- und Geschäftsausstattung / 5 Corona-Pandemie: Befristete Wiederbelebung der degressiven Abschreibung
Bewegliche Vermögensgegenstände/Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens – darunter auch die Betriebs- und Geschäftsausstattung – müssen aktiviert und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben werden. Während im Handelsrecht nur "planmäßige Abschreibungen" vorgeschrieben werden, regelt das Steuerrecht die zulässigen Abschreibungsarten detaillierter. Neben der line...mehr

References: § 266
 § 253
 § 253
 § 253
 § 253
 § 252
 § 253
 § 7
 § 6