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Vorschlag Satzung - webEdition - Forum
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Vorschlag Satzung
Fragestellungen und Diskussionen rund um den zu gründenden Verein
Beitragvon ArminSchulz » Mi 11. Nov 2009, 10:54
hier ist sie, ein Dokument epischer Vielfalt, das uns alle, ja ganz Europa (die Welt?), zu neuen moralischen Höhenflügen annimieren wird.
(laut Notar wird sie auf jeden Fall die Wissenschaft gefördert haben, da sie Anlass zu verschiedenen juristischen Doktorarbeiten sein wird)
Ich konnte den Notar doch überzeugen (besser nieder reden), dass der Name webEdition e.V. lauten soll.
Probleme beim Ersatz für das Partnermodel (es macht keinen Sinn dort webEdition zu verwenden, ein späterer Umbau wäre sehr aufwendig)
Berlin prüft wohl nur lokal nach Namesgleichheit (es sei denn, jemand googelt)
Er rät zwar weiterhin davon ab, weil uns das angreifbar macht, aber am WE-Tag waren wir uns ja einig, dass wir dieses Risiko sowieso haben)
b) Ausrichtung des Vereins als "Mitglieder-zentrierter" Verein (statt "Vorstand-zentrierter" Verein)
Um möglichst viele zu beteiligen halte ich das für notwendig, auch wenn es im Einzelfall die Arbeit vielleicht etwas erschwert.
Die Aussrichtung kann man an verschiedenen Stellen ablesen, hier nur zwei:
- die Mitgliederversammlung (MV) ist für alles zuständig und delegiert an den Vorstand (im Gegensatz zu MV ist nur für ganz wenige definierte Dinge zuständig, ansonsten ist der Vorstand für alles zuständig)
- die MV entscheidet über Referenten und Aufgabengebiete (statt Vorstand bestimmt und ernennt...)
c) Beitragsordnung
Im Moment ist das ausgerichtet als "Jahresbeitrag zum Kalenderjahr", mit der Folge, das Neuanmeldungen zum Jahresende nicht so dolle sein werden.
Es macht aber vieles einfacher (Planungssicherheit nach der Anfangsphase)
Es wurde versucht, die Hürde für erhöhte Beiträge (we- Partner) zu senken, durch das Angebot quartalweise Bankeinzug
Ich würde vorschlagen (noch nicht im PDF), die Stufen zu setzen auf 60,-, 600,- und 1200 (5, 50, 100 pro Monat) - was denkt Ihr?
Was fehlt sind noch die:
Welche Daten werden unter welchen umständen veröffentlicht, gegebenfalls an Kooperationspartner weitergegeben, was passiert mit den Daten nach dem Ausscheiden usw.
Das z.B. Fördermitglieder mehrere Zugänge für Ihre Mitarbeiter bekommen, damit diese einfacher mitarbeiten können und solche Sachen
- Förderbestimmungen
Was passiert wenn man Projekte finanziert und solche Sachen, da hab ich ein Beispiel gefunden das man adaptieren kann
Eine Präambel.
Was mir bei den Diskussionen mit dem Notar und anderen Juristen aufgefallen ist, ist folgendes:
Sie wissen absolut nichts vom Thema "Open Source", wenn sie etwas wissen, dann ist das zu 80% falsch und kontraproduktiv
Gleiches gilt für das Thema Barrierefreiheit
Da wir es bei Registergericht (und dem Finanzamt) auch mit Juristen zu tun haben, brauchen wir einen kurzen Text, der das passende Umfeld schafft, aber so formuliert ist, das er "stehen bleiben" kann (bleibt ja nach der Prozedur erhalten)
Satzung01.pdf
Vorschlag Satzung und Beitragsordnung
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Re: Vorschlag Satzung
Beitragvon Alexander Lindenstruth » Mi 11. Nov 2009, 13:24
Ich finde die Begriffsklärung, wie sie der KDE e.V. in seiner Satzung am Anfang hat, nicht schlecht. Geht für mich genau in die Richtung:
http://ev.kde.org/corporate/statutes-de.php
http://ev.kde.org/corporate/satzung-kde-ev.pdf (PDF)
Entwicklung freier Software im Sinn dieser Satzung umfasst die Erforschung und Ausarbeitung der theoretischen Grundlagen und Konzepte sowie deren Erprobung durch Programmierung und Test freier Software, welche diese Konzepte und Grundlagen realisiert.
In Sachen Datenschutzbestimmungen kann uns vllt. Axel (Regnet, econda) weiterhelfen oder zumindest einige wertvolle Ratschläge und Infosammlungen geben. War ja bei der L-e AG Datenschutzbeauftragter ...
Beitragvon hi-co » Mi 25. Nov 2009, 20:31
Soweit ich das beurteilen kann, klingt das alles sehr gut.
Der gemeinnützige Ansatz kommt unter Vereinszweck gut rüber.
Was die Begriffsklärung von Open Source und Barrierefreiheit angeht könnte man doch Wikipedia zitieren. Außerdem sollte wir vielleicht noch der Begriff/Bedeutung CMS erklären. Schließlich ermöglicht ein CMS die Veröffentlichung von Inhalten durch "normale" Menschen und wäre somit ein weiteres Argument für die Gemeinnützigkeit.
Den Vorschlag für die Beitragsordnung finde ich gut.
Das Verstehe ich noch nicht. Was für Zugänge meinst Du? Mit allzu großen Begünstigungen für Fördermitgliedern sollten wir generell sehr vorsichtig sein. Das könnte als Lizenzkosten durch die Hintertür ausgelegt werden. Wenn jemand finanziellen Einfluss auf die Entwicklung nehmen möchte, kann der das ja durch die Finanzierung von speziellen Features machen.
Beitragvon ArminSchulz » Sa 28. Nov 2009, 19:01
hi-co hat geschrieben: Das Verstehe ich noch nicht. Was für Zugänge meinst Du? Mit allzu großen Begünstigungen für Fördermitgliedern sollten wir generell sehr vorsichtig sein.
Ich meine damit, das man irgendwo regeln muss, dass z.B. ein Fördermitglied (= eine Mitgliedschaft) für Mitarbeiter mehrere (separate) Zugänge zur Bugbase (als Entwickler, Tester) , zu (eventuell) "internen" Forenbeeichen, zur Dokumentation (mit Schreibberechtigung) usw. bekommen kann.
Davon profitiert das Fördermitglied nicht, oder nur insofern, als das es einfacher ist, mit mehreren (möglichts vielen) Leuten mitzuarbeiten, die nicht alle ein persönliches Mitglied sein müssen.
Wenn also ich (besser Löwi & Partner), einen Mitarbeiter oder (mittellosem) Praktikanten sagt, "fixe diesen Bug", oder "schreib mal was ausführliches für die Doku im Bereich für Redakteure, wie man ...."
Dann sollten die, ohne selbst Vereinsmitglied zu sein, auch entsprechende Zugänge/Rechte (z.B. Schreibrechte) für die relevanten Sachen bekommen können
Beitragvon we:willRockYou » Sa 28. Nov 2009, 19:28
Mal umgedreht: Du willst es für jeden der sich am Projekt beteiligen will (Beispiel Doku schreiben) zur Pflicht machen Mitglied im Verein zu werden. Ich glaube nicht, dass das der Richtige Weg ist, neue Entwickler zu gewinnen.
Beitragvon haydi » Do 17. Dez 2009, 10:38
ich bin absoluter Leie, was Vereinsgründung anbelangt bzw. bin nicht einmal Mitglied in einem Verein...
Aber für mich klingt die Satzung gut.
Ich finde auch, jetzt ist genug Zeit für Vetos ins Land gegangen, oder?!
Wollen wir den Verein nun gründen?
http://www.heidi-wetzel.de
Phishers Phritz
Beitragvon Phishers Phritz » Do 17. Dez 2009, 12:11
ArminSchulz hat geschrieben: c) Beitragsordnung
Vorschlag zur Beitragsordnung finde ich sehr gut.
Satzung ist (bis auf die Rechtschreibfehler) in Ordnung, denke ich.
netzlum
Registriert: Mi 28. Apr 2004, 00:27
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Beitragvon netzlum » Do 17. Dez 2009, 13:02
Phishers Phritz hat geschrieben: Satzung ist (bis auf die Rechtschreibfehler) in Ordnung, denke ich.
Auch wenn ich ebensolcher Laie bin, wie Heidi, aus meiner Perpektive sieht das gut aus.
Ihr anderen Mitleser, bitte gebt auch Eure Meinung zur Satzung ab, damit wir ein breiteres Bild bekommen.
gestaltung für bildschirm und papier aus münster in westfalen
bureau.artbeit.de
Gründungsmitglied im webEdition e.V.
Beitragvon haydi » Do 17. Dez 2009, 13:14
Ja, bitte bitte... Gebt Eure Kommentare ab.
Weil gar nix sagen, hilft uns nicht.
Beitragvon Liquid » Do 17. Dez 2009, 13:45
Find die Satzung so auch in Ordnung und denke dass wir damit starten können.
Beitragvon mobby » Do 17. Dez 2009, 13:46
an sich alles ok. Nur paar Verständnisfragen:
§7 Pkt. 3:
Die Mitglieder übermitteln dem Verein schriftlich persönliche Daten wie Name, postalische Adresse, E-Mail Adresse und Username / Password, bei Fördermitgliedern auch die Daten des benannten persönlichen Vertreters und verpflichten sich, diese Daten stets aktuell zu halten.
Wieso soll ich mein Passwort bekannt geben? Oder bezieht sich dieser auf ein Online-Anmeldeverfahren? Dies Widerspricht sich aber mit §6 Pkt. 3
Eine Erweiterung des Aufnahmeprozesses, beispielsweise ein Online-Verfahren, kann durch den Vorstand beschlossen werden.
§7 Pkt. 5:
Die Verwendung und eventuelle Weitergabe der Daten werden von der von der Mitgliederversammlung beschlossenen internen Datenschutzverordnung geregelt und vom Datenschutzbeauftragten des Vereins überwacht.
Verwendung: ja, Weitergabe Grundsätzlich Nein; sollte auch nicht beschlossen werden dürfen.
e_herrmann
Registriert: Do 22. Mai 2003, 23:25
Beitragvon e_herrmann » Do 17. Dez 2009, 17:16
auch ich bin mit der Satzung einverstanden. Bin gespannt wann es weitergeht.
Ich denke mal nicht, dass sich hier noch eine große Diskussion um die Satzung entfachen lässt. Von mir aus können wir mit der Vereinsgründung weitermachen.
@mobby: ich denke das mit dem Passwort ist für den Zugang zur Community. Vielleicht lässt sich das auch im Nachhinein per Mail erledigen. Da müsste man die zuständigen Admins fragen.
Elko Herrmann
komplexx | internet.fotografie
web: http://www.komplexx.de
Beitragvon ThomasGoebe » So 20. Dez 2009, 21:49
ich habe mir die Satzung nun ein paar Mal durchgelesen. Im Grunde finde ich es auch gut so. Ist allerdings ein wenig komplex, doch das ist wohl der Barrierefreiheit und Gemeinnützigkeit geschuldet.
Also: lasst und diese Satzung so nehmen. Änderungen können wir im Falle des Falles auch später noch umsetzen. Und es wird mit Sicherheit irgendwann im Laufe des Vereinslebens Punkte geben, an denen wir merken, dass noch etwas ergänzt oder geändert werden muss.
An dieser Stelle vielen Dank an Armin!
Beitragvon mobby » So 20. Dez 2009, 22:02
die Satzung sollte so gut wie möglich am Anfang sein. Jede Änderung kostet Geld.
AndreasWitt
webEdition Member
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Beitragvon AndreasWitt » Mo 21. Dez 2009, 23:55
ich bin mir zwar nicht sicher, ob es nicht vielleicht schon zu spät ist, aber hier noch meine Anmerkungen zur Satzung.
Prinzipiell bin ich inhaltlich mir der Satzung einverstanden. Ich gehe auch davon aus, dass die "äußere" Form (Fußzeile, Kopfzeile, Seitezahlen etc.) für die endgültige Fassung noch überarbeitet bzw. geschaffen wird.
Mir ist aufgefallen, dass "Steuerbegünstigte Zwecke" manchmal groß und manchmal klein geschrieben wird, dass sollte man vereinheitlichen.
Der §2 Satz 2 Abs.2 hört sich sehr "verkwert" an. Zudem scheint mir die Aussage "... Der Verein fördert sowohl die allgemeine als auch die berufliche Bildung als auch die Integration von Menschen mit Behinderungen, indem ..." etwas zu allgemein gehalten. Vielleicht sollte man hier noch einen Kontext (z.B Barrierefreiheit, webbasierte Anwendungen etc.) hinzufügen oder ist dies mit Absicht vermieden worden?
Ähnliches gilt auch für den 8. Anstrich im §2 Absatz 3 "Einführung und Fortbildung von Mitgliedern und interessierten Nichtmitgliedern, insbesondere Jugendlichen und Behinderten, in die Thematik" -> in welche Thematik?
Beim §13 Absatz 1 zur Kassenprüfung wird die Ernennung des Rechnungsprüfer beschrieben. So wie ich das verstehe, muss der Rechnungsprüfer ein Vereinsmitglied sein. Wäre es nicht sinnvoll hier auch einen externen Rechnungsprüfer bestimmen zu können für den Fall, dass sich unter den Vereinsmitgliedern kein entsprechendes Know How finden lässt?
Dann noch eine Anmerkung zu den Titeln, die Vereinsmitglieder tragen können - auch wenn das hier vielleicht nicht die richtige Stelle sein sollte.
Ich finde die in der Satzung erwähnten Titel sehr gut und sinnvoll bis auf "webEdition Supporter" und "webEdition Primary Supporter". Ich denke, dass die anderen Titel mehr als ausreichend sind und es schon mit Aufwand verbunden ist, den damit verbunden Status an die breite Öffentlichkeit zu kommunizieren. Verschiedene Bezeichnungen für ein und den selben Status sollten in jedem Falle vermieden werden.
Bei machen der vorgeschlagenen Aufgabengebiete des erweiterten Vorstandes kann ich mir nicht so richtig was vorstellen. Was ist z.B. unter "Website(s)" zu verstehen? Die Betreuung aller durch den Verein betreuten Webseiten?
Soweit die Anmerkungen von mir.
Wie ist jetzt eigentlich der aktuelle Stand?
Andreas Witt - WebManagement
Leiter Entwicklung im webEdition e.V.
Andreas Witt & Thomas Göbe - Das 1. webEdition Buch
mail: witt@andreas-witt.net
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