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Timestamp: 2020-04-03 08:13:49+00:00

Document:
Loi du 01/04/1969 instituant un revenu garanti aux personnes agees traduction allemande
Loi instituant un revenu garanti aux personnes âgées Traduction allemande
1998000217
1 AVRIL 1969. - Loi instituant un revenu garanti aux personnes âgées (Moniteur belge du 29 avril 1969) Traduction allemande
Le texte qui suit constitue la version coordonnée officieuse - au 20 juillet 1991 - en langue allemande de la loi du 1er avril 1969 instituant un revenu garanti aux personnes âgées, telle qu'elle a été modifiée successivement par : - l'arrêté royal du 22 décembre 1969 modifiant la loi du 1er avril 1969 instituant un revenu garanti aux personnes âgées (Moniteur belge du 4 février 1970); - la loi du 5 juin 1970 modifiant certaines dispositions relatives aux régimes de pensions des travailleurs salariés, des ouvriers, des employés, des ouvriers mineurs et des assurés libres et au revenu garanti aux personnes âgées (Moniteur belge du 30 juin 1970); - l'arrêté royal du 17 juin 1971 modifiant la législation relative au revenu garanti aux personnes âgées (Moniteur belge du 30 juin 1971); - la loi du 27 juillet 1971 modifiant certaines dispositions en matière de pensions pour ouvriers, employés, ouvriers mineurs, marins naviguant sous pavillon belge, travailleurs salariés, de revenu garanti aux personnes âgées et d'allocations complémentaires aux handicapés (Moniteur belge du 11 août 1971); - l'arrêté royal du 8 novembre 1971 portant adaptation de certaines dispositions en matière de pensions (Moniteur belge du 7 mars 1972); - la loi du 6 juillet 1973 portant amélioration de la législation relative à l'octroi d'allocations aux handicapés (Moniteur belge du 14 juillet 1973); - l'arrêté royal du 10 juillet 1973 portant augmentation du revenu garanti au profit des personnes âgées handicapées (Moniteur belge du 14 juillet 1973); - l'arrêté royal du 22 décembre 1975 modifiant la loi du 1er avril 1969 instituant un revenu garanti aux personnes âgées (Moniteur belge du 30 décembre 1975); - la loi du 5 janvier 1976 relative aux propositions budgétaires 1975-1976 (Moniteur belge du 6 janvier 1976); - la loi du 22 décembre 1977 relative aux propositions budgétaires 1977-1978 (Moniteur belge du 24 décembre 1977); - l'arrêté royal n° 7 du 23 octobre 1978 modifiant la loi du 1er avril 1969 instituant un revenu garanti aux personnes âgées (Moniteur belge du 16 décembre 1978); - la loi du 8 août 1980Documents pertinents retrouvés type loi prom. 08/08/1980 pub. 11/12/2007 numac 2007000980 source service public federal interieur Loi spéciale de réformes institutionnelles Coordination officieuse en langue allemande fermer relative aux propositions budgétaires 1979-1980 (Moniteur belge du 15 août 1980); - l'arrêté royal n° 417 du 16 juillet 1986 modifiant la loi du 1er avril 1969 instituant un revenu garanti aux personnes âgées (Moniteur belge du 30 juillet 1986); - l'arrêté royal du 19 octobre 1988 portant augmentation du revenu garanti aux personnes âgées (Moniteur belge du 8 novembre 1988); - l'arrêté royal du 12 octobre 1989 portant augmentation du revenu garanti aux personnes âgées (Moniteur belge du 4 novembre 1989); - l'arrêté royal du 15 février 1990 modifiant la loi du 1er avril 1969 instituant un revenu garanti aux personnes âgées (Moniteur belge du 9 mars 1990); - la loi du 29 décembre 1990Documents pertinents retrouvés type loi prom. 29/12/1990 pub. 02/12/2011 numac 2011000753 source service public federal interieur Loi portant des dispositions sociales Coordination officieuse en langue allemande d'extraits fermer portant des dispositions sociales (Moniteur belge du 9 janvier 1991); - la loi du 10 avril 1991 modifiant la loi du 1er avril 1969 instituant un revenu garanti aux personnes âgées (Moniteur belge du 29 mai 1991); - la loi du 20 juillet 1991 portant des dispositions sociales et diverses (Moniteur belge du 1er août 1991).
MINISTERIUM DER SOCIALFURSORGE 1. APRIL 1969.- Gesetz zur Einführung eines garantierten Einkommens für Betagte KAPITEL I - Empfänger Artikel 1. § 1 - Ein garantiertes Einkommen wird Männern und Frauen gewährt, die mindestens fünfundsechzig beziehungsweise sechzig Jahre alt sind und die die Bedingungen erfüllen, die durch vorliegendes Gesetz festgelegt werden. § 2 - [Der Empfänger muss seinen tatsächlichen Wohnort in Belgien haben und einer der folgenden Kategorien von Personen angehören: 1. Personen, die Belgier sind, 2.Personen, auf die die Verordnung (EWG) Nr. 1408/71 des Rates der Europäischen Gemeinschaften vom 14. Juni 1971 zur Anwendung der Systeme der sozialen Sicherheit auf Arbeitnehmer und deren Familie, die innerhalb der Gemeinschaft zu- und abwandern, anwendbar ist, 3. Staatenlose, auf die das am 28.September 1954 in New-York unterzeichnete und durch Gesetz vom 12. Mai 1960 gebilligte Übereinkommen über die Rechtsstellung der Staatenlosen anwendbar ist, 4. in Artikel 49 des Gesetzes vom 15.Dezember 1980 über die Einreise ins Staatsgebiet, den Aufenthalt, die Niederlassung und das Entfernen von Ausländern erwähnte Flüchtlinge, 5. Staatsangehörige eines Landes, mit dem Belgien diesbezüglich ein Gegenseitigkeitsabkommen abgeschlossen hat oder für das Belgien das Bestehen einer tatsächlichen Gegenseitigkeit anerkannt hat, 6.Personen ausländischer Staatsangehörigkeit unter der Voraussetzung, dass ein Anspruch auf eine Ruhestands- oder Hinterbliebenenpension für Lohnempfänger oder Selbständige zu ihren Gunsten in Belgien eröffnet ist.
Der König kann durch einen im Ministerrat beratenen Erlass die Anwendung des vorliegenden Gesetzes unter den von Ihm festgelegten Bedingungen auf andere als die in Absatz 1 erwähnten Personen, die ihren tatsächlichen Wohnort in Belgien haben, ausdehnen.
Der König bestimmt durch einen im Ministerrat beratenen Erlass, was für die Anwendung des vorliegenden Gesetzes unter tatsächlichem Wohnort zu verstehen ist.] [§ 2 ersetzt durch Art. 1 des K.E. Nr. 417 vom 16. Juli 1986 (B.S. vom 30. Juli 1986) und erneut ersetzt durch Art.43 des G. vom 20. Juli 1991 (B.S. vom 1. August 1991)] KAPITEL II - Höhe des garantierten Einkommens
Art. 2.§ 1 - [Der jährliche Betrag des garantierten Einkommens beläuft sich auf 68 500 Franken.
Dieser Betrag wird auf 91 333 Franken erhöht, wenn der Antragsteller verheiratet und nicht von Tisch und Bett getrennt ist. Der Betrag beläuft sich ebenfalls auf 91 333 Franken im Falle einer tatsächlichen Trennung von nicht mehr als zehn Jahren und unter der Bedingung, dass ein Teil des garantierten Einkommens dem tatsächlich getrennt lebenden Ehepartner des Antragstellers gewährt wird.
Wenn der in Absatz 2 vorgesehene Betrag einem der beiden Ehepartner gewährt wird, kann zugunsten des anderen Ehepartners kein garantiertes Einkommen gewährt oder ausgezahlt werden.
Der König bestimmt, was unter tatsächlicher Trennung zu verstehen ist.] § 2 - [Der König kann durch einen im Ministerrat beratenen Erlass die in § 1 erwähnten Beträge erhöhen. Diese Erhöhung kann gemäss Kategorien von Empfängern variieren, die der König durch einen im Ministerrat beratenen Erlass bestimmt.] [§ 1 ersetzt durch Art. 65 des G. vom 20. Juli 1991 (B.S. vom 1.
August 1991); § 2 ersetzt durch Art. 11 des G. vom 6. Juli 1973 (B.S. vom 14. Juli 1973); § 3 eingefügt durch Art. 1 Nr. 2 des K.E. vom 10.
Juli 1973 (B.S. vom 14. Juli 1973) und aufgehoben durch Art. 115 des G. vom 5. Januar 1976 (B.S. vom 6. Januar 1976)]
Art. 3.[Die in Artikel 2 erwähnten Beträge variieren gemäss den Bestimmungen des Gesetzes vom 2. August 1971 zur Einführung einer Regelung, mit der Gehälter, Löhne, Pensionen, Beihilfen und Zuschüsse zu Lasten der Staatskasse, bestimmte Sozialleistungen, für die Berechnung bestimmter Beiträge der Sozialversicherung der Arbeitnehmer zu berücksichtigende Entlohnungsgrenzen sowie den Selbständigen im Sozialbereich auferlegte Verpflichtungen an den Verbraucherpreisindex gebunden werden.
Diese Beträge sind an den Verbraucherpreisindex 114,20 gebunden.] [Art. 3 ersetzt durch Art. 54 des K.E. vom 8. November 1971 (B.S. vom 7. März 1972)] KAPITEL III - Auswirkung der Existenzmittel Art.4. § 1 - Das garantierte Einkommen kann erst nach einer Untersuchung der Existenzmittel gewährt werden.
Unbeschadet der Anwendung der Bestimmungen von § 2 und Artikel 10 werden alle Existenzmittel gleich welcher Art oder gleich welchen Ursprungs, über die der Antragsteller und sein Ehepartner verfügen, berücksichtigt. [Im Falle einer Trennung von Tisch und Bett und einer tatsächlichen Trennung seit mehr als 10 Jahren werden für jeden Ehepartner nur seine eigenen Existenzmittel berücksichtigt.] Durch einen im Ministerrat beratenen Erlass bestimmt der König, in welcher Höhe Naturalbezüge berücksichtigt werden. [Der bei Naturalbezügen berücksichtigte Betrag wird um die anderen Einkünfte reduziert, für die der Antragsteller nachweist, dass er sie für die Zahlung dieser Naturalbezüge verwendet.] § 2 - Es werden für die Berechnung der Existenzmittel nicht berücksichtigt: 1. Familienleistungen, auf die der Antragsteller aufgrund der Regelung der Familienbeihilfen für Lohnempfänger und aufgrund der Regelung der Familienbeihilfen für Selbständige zugunsten der Kinder Anspruch erheben kann, 2.Leistungen der öffentlichen oder privaten Fürsorge, 3. von Verwandten in auf- oder absteigender Linie gezahlte Alimente, 4.Renten, die gemäss den durch Erlass des Regenten vom 12. September 1946 koordinierten Gesetzen über die Versicherung im Hinblick auf das Alter und den vorzeitigen Tod durch Zahlungen in der Eigenschaft eines freiwillig Versicherten erworben worden sind, oder Pensionen, die gemäss dem Gesetz vom 12. Februar 1963 über die Organisation einer Regelung der Ruhestands- und Hinterbliebenenpension zugunsten freiwillig Versicherter erworben worden sind; [in Artikel 36 des Königlichen Erlasses Nr. 50 vom 24. Oktober 1967 über die Ruhestands- und Hinterbliebenenpension für Lohnempfänger erwähnte Renten.] Der König bestimmt die Bedingungen, unter denen vorerwähnte Renten unberücksichtigt bleiben, und die Beträge dieser Renten, die unberücksichtigt bleiben, 5. Frontstreifenrenten, Gefangenenrenten und Renten mit Bezug auf einen aufgrund einer Kriegshandlung verliehenen nationalen Orden, [6.Beihilfen, die im Rahmen der durch den Königlichen Erlass vom 3.
Februar 1961 koordinierten Gesetze über die Krüppel und Verstümmelten und des Gesetzes vom 27. Juni 1969 über die Gewährung von Behindertenbeihilfen gewährt werden,] [7. Beihilfen, die im Rahmen des Gesetzes vom 27. Februar 1987 über die Behindertenbeihilfen gezahlt werden,] [8. die Heizkostenzulage, die bestimmten Empfängern einer Pension zu Lasten der Regelung für Lohnempfänger gewährt wird.] [§ 1 Abs. 3 ersetzt durch Art. 66 Nr. 2 des G. vom 20. Juli 1991 (B.S. vom 1. August 1991); Abs. 4 eingefügt durch Art. 1 des K.E. Nr. 7 vom 23. Oktober 1978 (B.S. vom 16. Dezember 1978) und aufgehoben durch Art. 66 Nr. 3 des G. vom 20. Juli 1991 (B.S. vom 1. August 1991); Abs. 6 eingefügt durch Art. 2 des K.E. vom 17. Juni 1971 (B.S. vom 30. Juni 1971); § 2 Nr. 4 abgeändert und Nr. 8 eingefügt durch Art. 66 Nr. 4 Buchstabe a) und b) des G. vom 20. Juli 1991 (B.S. vom 1. August 1991); Nr. 6 eingefügt durch Art. 1 des K.E. vom 22. Dezember 1969 (B.S. vom 4. Februar 1970) und Nr. 7 eingefügt durch Art. 193 des G. vom 29. Dezember 1990 (B.S. vom 9. Januar 1991)]
Art. 5.§ 1 - [Bei der Berechnung der Existenzmittel wird der mit einem Koeffizienten multiplizierte nicht befreite Teil des Katastereinkommens der unbeweglichen Güter berücksichtigt, von denen der Antragsteller oder sein Ehepartner oder beide zusammen Volleigentümer oder Niessbraucher sind.
Der König bestimmt den befreiten Teil des Katastereinkommens und den Koeffizienten.
Für die Bestimmung des vorerwähnten befreiten Teils des Katastereinkommens und des vorerwähnten Koeffizienten kann der König die Aufwendungen des Antragstellers für den Familienunterhalt, den Ort, an dem seine Güter gelegen sind, und deren Art berücksichtigen.] § 2 - Der König bestimmt die Modalitäten der Anwendung des vorliegenden Artikels, wenn der Antragsteller oder sein Ehepartner Bruchteilseigentümer oder -niessbraucher ist. [Er bestimmt, in welchen Fällen, unter welchen Bedingungen und in welchem Masse das Katastereinkommen einer mit einer Hypothek belasteten oder durch Zahlung einer Leibrente erworbenen Immobilie in Höhe eines reduzierten Betrages in Rechnung gestellt wird.] § 3 - Der König legt die Modalitäten fest, gemäss denen im Ausland gelegene unbewegliche Güter für die Bestimmung der Existenzmittel berücksichtigt werden. [§ 1 ersetzt durch Art. 2 des K.E. vom 22. Dezember 1975 (B.S. vom 30.
Dezember 1975); § 2 Abs. 2 ersetzt durch Art. 3 des K.E. vom 17. Juni 1971 (B.S. vom 30. Juni 1971)]
Art. 6.Der König bestimmt die Modalitäten, gemäss denen angelegte oder nicht angelegte bewegliche Vermögenswerte für die Bestimmung der Existenzmittel in Rechnung gestellt werden.
Art. 7.§ 1 - Wenn der Antragsteller oder sein Ehepartner in den zehn Jahren, die dem Zeitpunkt vorausgehen, an dem der Antrag auf garantiertes Einkommen wirksam wird, bewegliche oder unbewegliche Güter unentgeltlich oder entgeltlich abgetreten hat, wird ein pauschal vom König auf der Grundlage des Verkaufswertes der Güter im Augenblick ihrer Abtretung festgelegtes Einkommen in Rechnung gestellt.
Der König bestimmt, wie der Verkaufswert der abgetretenen Güter festzulegen ist, wenn der Antragsteller oder sein Ehepartner nicht das Volleigentum abgetreten hat.
Der König legt ebenfalls die Bedingungen fest, unter denen Abzüge vom Verkaufswert der abgetretenen Güter vorgenommen werden können.
Für die Anwendung des vorliegenden Artikels bestimmt der König den Verkaufswert der Güter, die die Ausrüstung eines landwirtschaftlichen Betriebs bilden, pauschal je nach landwirtschaftlichem Gebiet. [Die Bestimmungen des vorliegenden Artikels sind nicht anwendbar auf den Ertrag der Abtretung des Wohnhauses des Antragstellers oder seines Ehepartners, die kein anderes Gebäude besitzen, insofern der Ertrag der Abtretung noch ganz oder teilweise in der berücksichtigten Vermögensmasse erscheint. Auf diesen Ertrag sind die Bestimmungen von Artikel 4 § 1 Absatz 2 und, je nach Fall, die Bestimmungen der Artikel 5 oder 6 anwendbar.] § 2 - Wenn ein bewegliches oder unbewegliches Gut gegen Leibrente abgetreten wird, wird während der ersten zehn Jahre nach der Abtretung ein Betrag in Rechnung gestellt, der gemäss den Bestimmungen von § 1 Absatz 1 bis 4 berechnet wird; dieser Betrag darf jedoch nicht unter dem Betrag der Leibrente liegen. Danach entspricht dieser Betrag dem Betrag der Leibrente.
Wenn die Leibrente bei einem zugelassenen Versicherungsträger durch Zahlung einer einmaligen Prämie oder periodischer Prämien bestellt wird, wird während der ersten zehn Jahre nach dem Zeitpunkt des Einsetzens der Rente ein Betrag in Rechnung gestellt, der gemäss Artikel 6 pauschal auf der Grundlage des Kapitals berechnet wird, das dem Preis der Rente zu diesem Zeitpunkt entspricht; dieser Betrag darf jedoch nicht niedriger als der Betrag der Leibrente sein. Danach entspricht dieser Betrag dem Betrag der Leibrente. § 3 - Die Bestimmungen des § 1 sind nicht auf Güter anwendbar, die nach Gewährung des garantierten Einkommens zum Nutzen der Allgemeinheit enteignet worden sind. Das für diese Güter in Rechnung gestellte Einkommen bleibt während der ersten zehn Jahre nach der Enteignung unverändert.
Nach dieser Frist wird der Ertrag der Enteignung, der noch Teil der berücksichtigten Vermögensmasse ist, je nach Fall gemäss den Bestimmungen des Artikels 5 oder 6 in Rechnung gestellt, ohne dass der so erhaltene Betrag das im vorangehenden Absatz erwähnte Einkommen übersteigen darf.
Der König bestimmt die Abtretungen, die für die Anwendung des vorliegenden Artikels Enteignungen zum Nutzen der Allgemeinheit gleichgesetzt werden. [§ 1 Abs. 5 ersetzt durch Art. 67 des G. vom 20. Juli 1991 (B.S. vom 1. August 1991)] Art.8. Der gemäss den Artikeln 2 und 3 bestimmte Betrag des garantierten Einkommens wird um den Teil der Existenzmittel reduziert, der einen Betrag überschreitet, der durch einen im Ministerrat beratenen Königlichen Erlass festzulegen ist. Dieser Betrag kann variieren, je nachdem ob der Antragsteller Haushaltsvorstand ist oder nicht.
Der König bestimmt, was unter « Haushaltsvorstand » zu verstehen ist.
Art. 9.Um die Auswirkung der Existenzmittel auf die Festlegung des garantierten Einkommens abzuschwächen, kann der König durch einen im Ministerrat beratenen Erlass die Bestimmungen der Artikel 4 bis 7 abändern.
Art. 10.Der Betrag des garantierten Einkommens wird um die Ruhestands- und Hinterbliebenenpensionen sowie um alle anderen Vorteile reduziert, die dem Antragsteller oder seinem Ehepartner gewährt werden in Anwendung einer belgischen Pflichtpensionsregelung, die durch oder aufgrund eines Gesetzes [- darin einbegriffen die aufgrund von Artikel 37 des Königlichen Erlasses Nr. 72 vom 10.
November 1967 über die Ruhestands- und Hinterbliebenenpensionen für Selbständige gewährten bedingungslosen Pensionen -], einer provinzialen Verordnung oder von der Nationalen Gesellschaft der Belgischen Eisenbahnen eingesetzt worden ist, oder in Anwendung einer ausländischen Pflichtpensionsregelung oder als Entschädigung, Beihilfe oder Pension, die Kriegsopfern oder ihren anspruchsberechtigten Angehörigen als Wiedergutmachung oder Schadenersatzleistung gewährt werden. Der König kann jedoch durch einen im Ministerrat beratenen Erlass vorschreiben, dass Pensionen und andere Leistungen, die Er bestimmt, in dem von Ihm bestimmten Masse nicht vom garantierten Einkommen abgezogen werden. [Der Gesamtbetrag der in Absatz 1 erwähnten Vorteile wird im Falle der Scheidung oder Trennung von Tisch und Bett um den aufgrund einer gerichtlichen Entscheidung festgelegten und tatsächlich gezahlten Betrag der Alimente reduziert.] Darüber hinaus wird für die Anwendung des vorliegenden Artikels nur der tatsächlich ausgezahlte Betrag berücksichtigt. Der König kann jedoch bestimmen, in welchen Fällen die Reduzierung oder Aussetzung einer Pension oder eines Vorteils für die Anwendung des vorliegenden Artikels nicht berücksichtigt wird. [Abs. 1 abgeändert und Abs. 2 eingefügt durch Art. 68 des G. vom 20.
Juli 1991 (B.S. vom 1. August 1991)] KAPITEL IV - Beantragung des garantierten Einkommens
Art. 11.§ 1 - Das garantierte Einkommen wird auf Antrag des Betreffenden hin gewährt.
Ein neuer Antrag darf eingereicht werden, wenn der Antragsteller der Meinung ist, dass Änderungen eingetreten sind, die die Gewährung oder die Erhöhung des garantierten Einkommens rechtfertigen.
Der Empfänger muss eine Erklärung einreichen, sobald neue Elemente den Betrag der zu berücksichtigenden Existenzmittel erhöhen könnten.
Der König bestimmt die Auskünfte, die im Antrag oder in der Erklärung zu erteilen sind, sowie die Art und Weise, wie letztere einzureichen sind. § 2 - [Die Gewährung des garantierten Einkommens wird ab dem ersten Tag des Monats wirksam, der dem Einreichungsdatum folgt, und frühestens ab dem ersten Tag des Monats, der dem fünfundsechzigsten beziehungsweise sechzigsten Geburtstag des Antragstellers folgt, je nachdem ob es sich um einen Mann oder um eine Frau handelt.
Für den vom hinterbliebenen Ehepartner im Jahr nach dem Tod seines Ehepartners eingereichten Antrag wird davon ausgegangen, dass dieser Antrag am Todestag eingereicht wurde.] [§ 3 - Ein Antrag auf Pension, der in der Eigenschaft eines Lohnempfängers oder eines Selbständigen von einer Person, die die zum Bezug des garantierten Einkommens erforderlichen Altersbedingungen erfüllt, eingereicht wird, gilt als Antrag auf garantiertes Einkommen, ausser wenn die in Artikel 10 des vorliegenden Gesetzes erwähnten Vorteile die Gewährung des garantierten Einkommens verhindern.
Als Antrag auf garantiertes Einkommen unter den im vorangehenden Absatz vorgesehenen Bedingungen gilt auch ein durch das Gesetz vom 27.
Februar 1987 über die Behindertenbeihilfen vorgesehener Antrag auf Beihilfe, wenn er von einer Person eingereicht wird, die die zum Bezug des garantierten Einkommens erforderlichen Altersbedingungen erfüllt.
Die Lage von Personen, deren Pension als Lohnempfänger oder Selbständige vor dem 1. Januar 1976 eingesetzt hat, wird von Amts wegen überprüft, es sei denn, es stellt sich heraus, dass die in Artikel 10 des vorliegenden Gesetzes vorgesehenen Vorteile die Gewährung des garantierten Einkommens verhindern. Der König bestimmt die Ausführungsmodalitäten und legt das Datum des Inkrafttretens des vorliegenden Absatzes fest.] [§ 2 ersetzt und § 3 eingefügt durch Art. 69 Nr. 1 und 2 des G. vom 20. Juli 1990 (B.S. vom 1. August 1990)]
Art. 12.Die Ermittlung der Existenzmittel geschieht auf der Grundlage der Erklärung des Antragstellers. [Die Angaben werden überprüft und gegebenenfalls vom [Landespensionsamt] berichtigt. Für die Überprüfung jeden Antrags wird den Auskünften Rechnung getragen, die vom Kontrolleur der direkten Steuern oder vom Einnehmer des Registrierungs- und Domänenamtes auf Antrag des vorerwähnten Landesamtes erteilt werden.] Das garantierte Einkommen kann jedoch ohne weitere Überprüfung verweigert werden, wenn genug Elemente vorhanden sind, aus denen deutlich hervorgeht, dass der Antragsteller die Bedingungen nicht erfüllt, um das garantierte Einkommen zu beziehen.
Die beauftragten Beamten haben in der Erfüllung ihres Kontrollauftrages freien Zutritt zu allen Räumlichkeiten und Werkstätten jeglicher Art mit Ausnahme der Wohnung.
Der König legt die Auskünfte und Unterlagen fest, die öffentliche Verwaltungen, Einrichtungen und Privatpersonen den beauftragten Beamten erteilen beziehungsweise vorlegen müssen. [Abs. 2 ersetzt durch Art. 111 des G. vom 5. Januar 1976 (B.S. vom 6.
Januar 1976) und abgeändert durch Art. 1 des K.E. vom 15. Februar 1990 (B.S. vom 9. März 1990)]
Art. 13.Unterlässt der Antragsteller es, Existenzmittel anzugeben, von denen er weiss, dass sie vorhanden sind, kann das garantierte Einkommen verweigert werden oder dessen Zahlung für einen Zeitraum von sechs Monaten oder zwölf Monaten im Falle der Wiederholung innerhalb dreier Jahre ab der vorhergehenden Unterlassung ausgesetzt werden.
Handelte der Betreffende in betrügerischer Absicht, wird die Dauer der Aussetzung verdoppelt.
Nach Ablauf einer zweijährigen Frist ab dem Zeitpunkt, an dem die Unterlassung begangen worden ist, darf keine Sanktion mehr verhängt werden. Nach Ablauf einer zweijährigen Frist ab dem Zeitpunkt, an dem die Sanktion endgültig geworden ist, darf keine Sanktion mehr angewandt werden.
Art. 14.[§ 1 - Das Landespensionsamt befindet über den Antrag auf garantiertes Einkommen. Der König bestimmt, in welchem Fall das gewährte garantierte Einkommen von Amts wegen revidiert wird, und legt das Anfangsdatum des von Amts wegen gefassten Beschlusses und das Datum, an dem dieser Beschluss wirksam wird, fest. § 2 - Wenn der Empfänger oder sein Ehepartner stirbt, bestimmt das Landespensionsamt unbeschadet der Anwendung von Artikel 11 des Gesetzes von Amts wegen die Rechte, die der hinterbliebene Ehepartner auf das garantierte Einkommen geltend machen kann. Hierfür stützt es sich auf die Auskünfte, die zum Todestag sowohl für die Gewährung als auch für die Auszahlung des garantierten Einkommens berücksichtigt worden waren, wobei davon ausgegangen wird, dass die tatsächlichen oder vorausgesetzten Existenzmittel zur Hälfte dem hinterbliebenen Ehepartner gehören.] [Art. 14 ersetzt durch Art. 70 des G. vom 20. Juli 1991 (B.S. vom 1.
August 1991)]
Art. 15.Der Antrag auf garantiertes Einkommen gilt als Antrag auf Anwendung der Regelungen der Ruhestands- und Hinterbliebenenpensionen für Lohnempfänger und für Selbständige, wenn der Antragsteller auf eine unter diese Regelungen fallende berufliche Tätigkeit verweist oder wenn eine solche Tätigkeit während der Untersuchung des Antrags, einer Beschwerde oder einer Berufung festgestellt wird.
KAPITEL V - Streitfälle
Art. 16.§ 1 - [Das Arbeitsgericht befindet über Streitfälle, die die sich aus vorliegendem Gesetz ergebenden Rechte zum Gegenstand haben, und wendet [auf Antrag des Landespensionsamtes] die in Artikel 13 vorgesehenen Sanktionen an.
Angefochtene Verwaltungsbeschlüsse müssen dem zuständigen Arbeitsgericht zur Vermeidung des Verfalls im Monat nach ihrer Notifizierung vorgelegt werden.
Eine beim Arbeitsgericht eingereichte Klage schiebt den angefochtenen Beschluss nicht auf.] § 2 - Artikel 580 des Gerichtsgesetzbuches wird durch folgende Bestimmung ergänzt: « 8. über Streitfälle in bezug auf die Anwendung des Gesetzes zur Einführung eines garantierten Einkommens für Betagte. Auf Antrag des für die Sozialfürsorge zuständigen Ministers wendet es die in Artikel 13 des vorerwähnten Gesetzes vorgesehenen Sanktionen an. » [§ 1 ersetzt durch Art. 16 des G. vom 5. Juni 1970 (B.S. vom 30. Juni 1970), abgeändert durch Art. 119 des G. vom 5. Januar 1976 (B.S. vom 6. Januar 1976) und durch Art.1 des K.E. vom 15. Februar 1990 (B.S. vom 9. März 1990)] KAPITEL VI - Auszahlung des garantierten Einkommens Artikel 17. Das garantierte Einkommen wird vom [Landespensionsamt] ausgezahlt.
Der König bestimmt die Modalitäten dieser Auszahlung. [Art. 17 abgeändert durch Art. 2 des K.E. vom 15. Februar 1990 (B.S. vom 9. März 1990)]
Art. 18.[Der König bestimmt die Bedingungen, unter denen ein Teil des garantierten Einkommens dem nicht von Tisch und Bett getrennten Ehepartner ausgezahlt wird, wenn er seit weniger als zehn Jahren tatsächlich getrennt lebt, und seine Höhe.] [Er bestimmt die fälligen, noch nicht ausgezahlten Leistungen, die nach dem Tod des Empfängers zur Auszahlung gelangen können, die Personen, denen diese Leistungen ausgezahlt werden, die Reihenfolge, in der diese Personen befugt sind, sie zu beziehen, die Formalitäten, die zu erfüllen sind, um sie zu beziehen, und die Frist, in der der gegebenenfalls erforderliche Antrag einzureichen ist.] Er bestimmt die Fälle, in denen die Auszahlung des garantierten Einkommens ganz oder teilweise ausgesetzt wird, die Höhe des teilweise ausgezahlten Einkommens und die Dauer der Aussetzung gegenüber Empfängern, für die Familienbeihilfen bezogen werden, die zu Hause festgehalten sind und eine Beihilfe des Unterstützungssonderfonds beziehen, die als Geisteskranke zu Lasten der öffentlichen Behörden untergebracht sind oder die in einem Gefängnis inhaftiert oder in eine Einrichtung zum Schutz der Gesellschaft oder in ein Arbeitshaus eingewiesen sind.
Der König bestimmt den Teil des garantierten Einkommens, der von einer öffentlichen Unterstützungskommission und vom Unterstützungssonderfonds als Beteiligung an Krankenhauskosten verlangt werden darf. [Abs. 1 ersetzt durch Art. 71 des G. vom 20. Juli 1991 (B.S. vom 1.
August 1991); Abs. 2 ersetzt durch Art. 2 des K.E. Nr. 417 vom 16.
Juli 1986 (B.S. vom 30. Juli 1986)] KAPITEL VII - Allgemeine Bestimmungen
Art. 19.[Ausser was Verwaltungs-, Auszahlungs- und Gerichtskosten betrifft, die vom [Landespensionsamt] getragen werden, gehen die durch Anwendung des vorliegenden Gesetzes entstehenden Ausgaben zu Lasten des Staates.] Anleihen, die in Anwendung von Artikel 29 des Gesetzes vom 12. Februar 1963 über die Organisation einer Regelung der Ruhestands- und Hinterbliebenenpension zugunsten freiwillig Versicherter aufgenommen worden sind, werden gemäss dem erwähnten Artikel zurückgezahlt. [Abs. 1 ersetzt durch Art. 140 des G. vom 22. Dezember 1977 (B.S. vom 24. Dezember 1977) und abgeändert durch Art.1 des K.E. vom 15.
Februar 1990 (B.S. vom 9. März 1990)]
Art. 20.§ 1 - Das garantierte Einkommen ist weder übertragbar noch pfändbar. § 2 - Artikel 1410 § 2 des Gerichtsgesetzbuches wird durch folgende Bestimmung ergänzt: « 6. als garantiertes Einkommen für Betagte gezahlte Beträge. » § 3 - Die Bestimmungen von Artikel 21 des Gesetzes vom 13. Juni 1966 über die Ruhestands- und Hinterbliebenenpensionen für Arbeiter, Angestellte, unter belgischer Flagge fahrende Seeleute, Bergarbeiter und freiwillig Versicherte sind auf das garantierte Einkommen anwendbar. [Art. 20bis - § 1 - [Das Landespensionsamt] übernimmt die Rechte und Verpflichtungen, die sich aus der Anwendung des vorerwähnten Gesetzes vom 1. April 1969 ergeben. § 2 - Bis zu einem vom König zu bestimmenden Datum bleiben die Bestimmungen der Artikel 12 und 14, wie sie vor dem 1. Januar 1976 in Kraft waren, auf die vor dem 1. Januar 1976 eingereichten Anträge auf garantiertes Einkommen anwendbar.] [Art. 20bis eingefügt durch Art. 120 des G. vom 5. Januar 1976 (B.S. vom 6. Januar 1976); Abs. 1 abgeändert durch Art. 1 des K.E. vom 15.
Februar 1990 (B.S. vom 9. März 1990)] KAPITEL VIII - Übergangsbestimmungen
Art. 21.§ 1 - Der König legt die Modalitäten fest, gemäss denen die Bestimmungen des vorliegenden Gesetzes von Amts wegen angewandt werden auf: 1. Personen, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des vorliegenden Gesetzes einen Rentenzuschlag beziehen und das in Artikel 1 erwähnte Alter erreicht haben, die aber keine Pension beziehen oder für die der jährliche Betrag der vom [Landespensionsamt] gezahlten Pension unter dem jährlichen Betrag des garantierten Einkommens liegt, auf das sie aufgrund der Artikel 2 und 3 Anspruch erheben können und das gegebenenfalls um den in Artikel 10 Absatz 1 erwähnten nicht berücksichtigten Betrag erhöht wird, 2.Personen, deren vor Inkrafttreten des vorliegenden Gesetzes entstandenes Anrecht auf einen Rentenzuschlag noch nicht durch einen Verwaltungsbeschluss bekräftigt worden ist. § 2 - Personen, die einen Rentenzuschlag beziehen, behalten ihr Anrecht auf den Betrag dieses Rentenzuschlags, wenn er für sie vorteilhafter ist. [Es darf einem der beiden nicht von Tisch und Bett getrennten Ehepartner keinerlei garantiertes Einkommen gewährt werden, wenn dem anderen Ehepartner weiterhin ein Rentenzuschlag gezahlt wird.] Der König kann die Fälle bestimmen, in denen eine Reduzierung oder Aussetzung des Betrags des Rentenzuschlags für die Anwendung des vorliegenden Artikels nicht berücksichtigt wird. § 3 - Die Bestimmungen der Artikel 20, 22, so wie durch vorliegendes Gesetz abgeändert, 23, 24 §§ 2 und 3, 25 §§ 1 und 3, 26, 27, 30 und 32 des vorerwähnten Gesetzes vom 12. Februar 1963 sind weiterhin auf die in den §§ 1 und 2 erwähnten Personen anwendbar. [§ 1 Nr. 1 abgeändert durch Art. 1 des K.E. vom 15. Februar 1990 (B.S. vom 9. März 1990); § 2 Abs. 2 eingefügt durch Art. 12 des G. vom 27.
Juli 1971 (B.S. vom 11. August 1971)] KAPITEL IX - Verschiedene Bestimmungen
Art. 22.§ 1 - Artikel 22 Absatz 2 und 3 des vorerwähnten Gesetzes vom 12. Februar 1963 wird durch folgende Bestimmung ersetzt: « Die Höhe der Existenzmittel wird gemäss den am 1.Januar 1968 im Rahmen der Pensionsregelung für Selbständige geltenden Bestimmungen festgelegt. » § 2 - Derselbe Artikel 22 wird durch folgende Bestimmung ergänzt: « Der König bestimmt die Regeln, die anzuwenden sind, wenn ein Rentenzuschlag und eine Pension, die keine der in Artikel 23 Absatz 1 Nr. 3 des vorliegenden Gesetzes erwähnten Pensionen ist, gleichzeitig bezogen werden. »
Art. 23.Artikel 21 § 1 Nr. 1 des vorerwähnten Gesetzes vom 13. Juni 1966 wird durch folgende Bestimmung ergänzt: « e) das durch das Gesetz zur Einführung eines garantierten Einkommens für Betagte vorgesehene garantierte Einkommen ».
Art. 24.In Artikel 37 Absatz 1 des Königlichen Erlasses Nr. 72 vom 10. November 1967 über die Ruhestands- und Hinterbliebenenpension für Selbständige werden die Wörter « der freiwillig Versicherten » durch die Wörter « der freiwillig Versicherten oder als garantiertes Einkommen für Betagte » ersetzt.
Art. 25.Es werden aufgehoben: 1. Artikel 32 Absatz 6 des vorerwähnten Königlichen Erlasses Nr.72 vom 10. November 1967, 2. unter Vorbehalt der Bestimmungen der Artikel 19 und 21 des vorliegenden Gesetzes, die Artikel 20, 21, 22 Absatz 1, 23 bis 32 und 43 des vorerwähnten Gesetzes vom 12.Februar 1963.
Art. 26.Vorliegendes Gesetz tritt am ersten Tag des Monats in Kraft, der dem Monat folgt, im Laufe dessen es im Belgischen Staatsblatt veröffentlicht worden ist, mit Ausnahme von Artikel 22 § 2, der mit 1.
Juli 1963 wirksam wird.
loi du 22 décembre 2008 Loi portant des dispositions diverses (1) loi Extrait de l'arrêt n° 88/2001 du 21 juin 2001 Numéro du rôle : 1968 En cause : la question préjudicielle relative à l'article 21, loi du 22 mars 2001 Loi instituant la garantie de revenus aux personnes âgées
loi du 11 juillet 2018 Loi dans le cadre de l'intégration des bureaux d'hypothèque au sein de l'Administration Sécurité juridique de l'Administration générale de la Documentation patrimoniale du Service public fédéral Finances et des nouvelles organisation et répartiti loi du 24 décembre 2001 Loi contenant le Budget général des dépenses pour l'année budgétaire 2002 loi Extrait de l'arrêt n° 133/2016 du 20 octobre 2016 Numéro du rôle : 6224 En cause : la question préjudicielle relative à l'article 10, alinéa 3, de la loi du 22 mars 2001 instituant la garantie de revenus aux personnes âgées, posée par la Cour loi Extrait de l'arrêt n° 135/2017 du 30 novembre 2017 Numéros du rôle : 6348 et 6365 En cause : les recours en annulation partielle de la loi du 10 août 2015 visant à relever l'âge légal de la pension de retraite, les conditions d'accès à la pen loi du 18 mars 2016 Loi portant modification de la dénomination de l'Office national des Pensions en Service fédéral des Pensions, portant intégration des attributions et du personnel du Service des Pensions du Secteur public, des missions « Pensions » des secteurs loc loi Extrait de l'arrêt n° 92/2004 du 19 mai 2004 Numéro du rôle : 2771 En cause : la question préjudicielle concernant l'article 4 de la loi du 27 février 1987 relative aux allocations aux personnes handicapées, posée par le Tribunal du travai La loi Extrait de l'arrêt n° 126/2014 du 19 septembre 2014 Numéro du rôle : 5715 En cause : les questions préjudicielles relatives à l'article 10 de la loi du 22 mars 2001 instituant la garantie de revenus aux personnes âgées, posées par le Tribunal L loi du 27 décembre 2005 Loi portant des dispositions diverses loi du 03 juillet 2005 Loi relative aux droits des volontaires loi Extrait de l'arrêt n° 110/2006 du 28 juin 2006 Numéro du rôle : 3782 En cause : la question préjudicielle relative à l'article 1 er , alinéa 6, de la loi du 20 juillet 1971 instituant des prestations familiales garanties, posée pa La Cour d'ar loi Extrait de l'arrêt n° 105/2019 du 27 juin 2019 Numéro du rôle : 6965 En cause : la question préjudicielle relative à l'article 3 de la loi du 20 juillet 1971 instituant des prestations familiales garanties, posée par la Cour du travail d'Anve La loi du 01 juin 2008 Loi contenant le budget général des dépenses pour l'année budgétaire 2008 loi du 08 mai 2019 Loi introduisant le Code belge de la Navigation loi du 25 janvier 1999 Loi portant des dispositions sociales loi Extrait de l'arrêt n° 69/2010 du 10 juin 2010 Numéro du rôle : 4757 En cause : la question préjudicielle relative à l'article 4, 6°, de la loi du 22 mars 2001 instituant la garantie de revenus aux personnes âgées, posée par le Tribunal du t L loi du 01 mars 2019 Loi modifiant la loi du 3 juillet 2005 relative aux droits des volontaires et d'autres dispositions légales en matière de volontariat loi Extrait de l'arrêt n° 6/2019 du 23 janvier 2019 Numéro du rôle : 6714 En cause : le recours en annulation de l'article 3 de la loi du 27 janvier 2017 modifiant la loi du 22 mars 2001 instituant la garantie de revenus aux personnes âgées, intr La loi du 02 mai 2019 Loi modifiant la loi du 12 avril 1965 relative au transport de produits gazeux et autres par canalisations, la loi du 29 avril 1999 relative à l'organisation du marché de l'électricité et la loi-programme du 27 avril 2007
arrêté royal du 01 avril 2007 Arrêté royal fixant les conditions d'octroi de l'intervention majorée de l'assurance visée à l'article 37, §§ 1er et 19 de la loi relative à l'assurance obligatoire soins de santé et indeminités, coordonnée le 14 juillet 1994 arrêté royal du 20 décembre 1999 Arrêté royal déterminant les modalités relatives à l'agrément des organisations d'aide juridique ainsi qu'à la composition et au fonctionnement de la commission d'aide juridique et fixant les critères objectifs pour l'allocation d'un subside aux c arrêté royal du 09 mars 2004 Arrêté royal portant le paiement par virement des prestations liquidées par l'Office national des Pensions
arrêté royal du 19 octobre 2004 Arrêté royal portant certaines mesures de réorganisation de la Société nationale des Chemins de fer belges arrêté royal du 16 juin 1998 Arrêté royal modifiant l'arrêté royal du 2 janvier 1991 fixant les règles selon lesquelles une partie du prix d'hébergement des maisons de soins psychiatriques est mise à charge de l'Etat arrêté royal du 15 mai 2014 Arrêté royal modifiant l'article 130, § 2 de l'arrêté royal du 3 juillet 1996 portant exécution de la loi relative à l'assurance obligatoire soins de santé et indemnités, coordonnée le 14 juillet 1994 arrêté royal du 15 janvier 2014 Arrêté royal relatif à l'intervention majorée de l'assurance visée à l'article 37, § 19, de la loi relative à l'assurance obligatoire soins de santé et indemnités, coordonnée le 14 juillet 1994 arrêté royal du 15 septembre 2006 Arrêté royal modifiant l'arrêté royal du 17 octobre 1991 portant le paiement par virement des prestations liquidées par l'Office national des pensions arrêté royal du 11 décembre 2013 Arrêté royal relatif au personnel des Chemins de fer belges arrêté royal du 13 octobre 1997 Arrêté royal modifiant l'arrêté royal du 29 avril 1969 portant règlement général en matière de revenu garanti aux personnes âgées arrêté royal du 06 avril 2000 Arrêté royal portant modification de l'article 1er, § 1er, alinéa 1er, et § 2, de l'arrêté royal du 17 octobre 1991 portant le paiement par virement des prestations liquidées par l'Office national des pensi arrêté royal du 13 août 2011 Arrêté royal relatif au paiement des prestations liquidées par l'Office national des Pensions arrêté royal du 14 octobre 2009 Arrêté royal modifiant diverses dispositions réglementaires relatives à la notification des décisions arrêté royal du 10 novembre 1967 Arrêté royal n° 72 relatif à la pension de retraite et de survie des travailleurs indépendants. - Coordination officieuse en langue allemande arrêté royal du 30 mars 2018 Arrêté royal portant modification de l'arrêté royal du 23 mai 2001 portant règlement général en matière de garantie de revenus aux personnes âgées et de l'arrêté royal du 13 août 2011 relatif au paiement des prestations liquidées par l'Offic arrêté royal du 12 août 2000 Arrêté royal modifiant l'arrêté royal du 29 avril 1969 portant règlement général en matière de revenu garanti aux personnes âgées arrêté royal du 17 septembre 2000 Arrêté royal portant modification des articles 57 et 59 de l'arrêté royal du 29 avril 1969 portant règlement général de revenu garanti aux personnes âgées arrêté royal du 14 mai 2000 Arrêté royal portant augmentation du revenu garanti aux personnes âgées arrêté royal du 11 décembre 2001 Arrêté royal relatif à l'uniformisation des indices-pivot pour les matières visées à l'article 78 de la Constitution et relevant du Ministère des Affaires sociales, de la Santé publique et de l'Environnement arrêté royal du 10 mars 2019 Arrêté royal fixant la date d'entrée en vigueur de certains articles de l'arrêté royal du 30 mars 2018 portant modification de l'arrêté royal du 23 mai 2001 portant règlement général en matière de garantie de revenus aux personnes âgées et de arrêté royal du 08 août 1997 Arrêté royal fixant les conditions de revenus et les conditions relatives à l'ouverture, au maintien et au retrait du droit à l'intervention majorée de l'assurance visées à l'article 37, § 1er, de la loi relative à l'assurance obligatoire soins d arrêté royal du 17 février 2000 Arrêté royal modifiant l'arrêté royal du 29 avril 1969 portant règlement général en matière de revenu garanti aux personnes âgées arrêté royal du 23 mai 2001 Arrêté royal portant règlement général en matière de garantie de revenus aux personnes âgées arrêté royal du 22 janvier 2002 Arrêté royal modifiant l'arrêté royal du 29 avril 1969 portant règlement général en matière de revenu garanti aux personnes âgées arrêté royal du 10 novembre 1967 Arrêté royal n° 56 favorisant l'usage de la monnaie scripturale. - Coordination officieuse en langue allemande arrêté royal du 18 mars 1999 Arrêté royal portant exécution de l'article 22bis de la loi du 1er avril 1969 instituant un revenu garanti aux personnes âgées arrêté royal du 17 décembre 2002 Arrêté royal fixant les règles selon lesquelles une partie du prix d'hébergement des maisons de soins psychiatriques est mise à charge de l'Etat
arrêté ministériel du 12 décembre 2001 Arrêté ministériel portant fixation des prix maximaux pour la fourniture de gaz naturel arrêté ministériel du 30 mars 2007 Arrêté ministériel portant fixation de prix maximaux sociaux pour la fourniture d'électricité aux clients résidentiels protégés à revenus modestes ou à situation précaire arrêté ministériel du 30 mars 2007 Arrêté ministériel portant fixation de prix maximaux sociaux pour la fourniture de gaz aux clients résidentiels protégés à revenus modestes ou à situation précaire
arrêté ministériel du 12 décembre 2001 Arrêté ministériel portant fixation des prix maximaux pour la fourniture d'électricité arrêté ministériel du 15 mai 2003 Arrêté ministériel fixant les prix maximaux pour la fourniture d'électricité aux clients protégés résidentiels à revenus modestes ou à situation précaire arrêté ministériel du 15 décembre 1999 Arrêté ministériel modifiant l'arrêté ministériel du 16 mai 1977 dérogeant aux dispositions de l'arrêté ministériel du 5 novembre 1955 portant réglementation des prix de l'énergie électrique en basse tension et homologuant des tarifs généra
arrêté du gouvernement flamand du 31 janvier 2003 Arrêté du Gouvernement flamand relatif aux obligations sociales de service public dans le marché libéré de l'électricité arrêté du gouvernement flamand du 20 juin 2003 Arrêté du Gouvernement flamand relatif aux obligations sociales de service public dans le marché libéré du gaz naturel arrêté du gouvernement flamand du 06 décembre 2013 Arrêté du Gouvernement flamand modifiant diverses dispositions de l'arrêté du Gouvernement flamand du 16 septembre 1997 relatif à la composition et au fonctionnement de la Commission locale d'avis en matière de la fourniture minimale d'électricité
décret du 11 décembre 2015 DECRET modifiant la loi du 26 mars 1971 sur la protection des eaux de surface contre la pollution et le décret du 24 mai 2002 relatif aux eaux destinées à l'utilisation humaine, en ce qui concerne l'adaptation de l'imputation des frais pour l'alimentat décret du 27 avril 2018 Décret réglant les allocations dans le cadre de la politique familiale décret du 25 février 1999 Décret relatif à la mise à disposition d'un minimum de puissance électrique et à la suspension de mise à disposition de gaz et de puissance électrique
décret du 17 juillet 2008 Décret modifiant le décret du 19 décembre 2002 relatif à l'organisation du marché régional du gaz décret du 21 décembre 2001 Décret contenant diverses mesures d'accompagnement du budget 2002 décret du 02 avril 2004 Décret portant réduction des émissions de gaz à effet de serre en Région flamande par la promotion de l'utilisation rationnelle de l'énergie, l'utilisation de sources d'énergie renouvelables et l'application des mécanismes de flexibilité prévus décret du 12 avril 2001 Décret relatif à l'organisation du marché régional de l'électricité décret du 22 décembre 2000 Décret contenant diverses mesures d'accompagnement du budget 2001 décret du 21 décembre 2007 Décret contenant diverses mesures d'accompagnement du budget 2008 décret du 27 mars 2003 Décret décidant d'assurer le Service de la Redevance Radio et Télévision visée à l'article 3, alinéa 1er, 9°, de la loi spéciale du 16 janvier 1989 relative au financement des Communautés et des Régions et modifiant la loi du 13 juil
document du 22 décembre 2003 Loi contenant le budget général des dépenses pour l'année budgétaire 2004 document du 27 décembre 2002 Loi contenant le budget général des dépenses pour l'année budgétaire 2003 document du 20 décembre 2005 Loi contenant le Budget général des dépenses pour l'année budgétaire 2006 document du 27 décembre 2004 Loi contenant le budget général des dépenses pour l'année budgétaire 2005
arrêt de la cour constitutionelle Arrêt n° 62/97 du 28 octobre 1997 Numéros du rôle : 1022, 1023 et 1024 En cause : la question préjudicielle relative à l'article 1 er , arrêt de la cour constitutionelle Avis prescrit par l'article 74 de la loi spéciale du 6 janvier 1989 sur la Cour d'arbitrage Par arrêt du 10 mai 2000 en cause de J.-J. Van Baelen et C. Collot contre l'Etat belge, dont l'expédition est parvenue au greffe de la Cour d'arbitrage l « D
code judiciaire du 10 octobre 1967 Code judiciaire, Partie III Coordination officieuse en langue allemande de la version fédérale code judiciaire du 10 octobre 1967 Code judiciaire, Partie V
https://www.etaamb.be/fr/loi-du-01-avril-1969_n1998000217.html

References: § 1
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 Art.43

Art. 2
 § 2
 § 1
 Art. 65
 § 2
 Art. 11
 § 3
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 Art. 115

Art. 3
 Art. 54
 Art.4
 § 1
 § 2
 § 2
 Art. 66
 Art. 1
 Art. 66
 Art. 2
 § 2
 Art. 66
 Art. 1
 Art. 193

Art. 5
 § 2
 § 3
 Art. 2
 § 2
 Art. 3

Art. 6

Art. 7
 § 1
 § 2
 § 1
 § 3
 § 1
 Art. 67
 Art.8

Art. 9

Art. 10
 Art. 68

Art. 11
 § 2
 § 3
 Art. 69

Art. 12
 Art. 111
 Art. 1

Art. 13

Art. 14
 § 2
 Art. 70

Art. 15

Art. 16
 § 2
 Art. 16
 Art. 119
 Art.1
 Art. 2

Art. 18
 Art. 71
 Art. 2

Art. 19
 Art. 140
 Art.1

Art. 20
 § 2
 § 2
 § 3
 § 1
 § 2
 Art. 120
 Art. 1

Art. 21
 § 2
 § 3
 Art. 1
 § 2
 Art. 12

Art. 22
 § 2

Art. 23
 § 1

Art. 24

Art. 25

Art. 26
 § 2
 § 2
 § 19
 § 1
 § 2
 § 1