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Timestamp: 2020-08-14 02:45:43+00:00

Document:
Dienstleistungen - 334885-2020 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 334885-2020
Deutschland-Darmstadt: Rechnungslegung und -prüfung
2020/S 136-334885
Offizielle Bezeichnung: Der Präsident des Hessischen Rechnungshofs – Überörtliche Prüfung kommunaler Körperschaften
Postanschrift: Eschollbrücker Str. 27
Telefon: +49 6151-381-257
Fax: +49 6151-381-255
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-173474cd084-275781c19183b7d9
Andere: Der Präsident des Hessischen Rechnungshofs – Überörtliche Prüfung kommunaler Körperschaften
231. Vergleichende Prüfung Kommunale Jobcenter bei vier hessischen Anstalten des öffentlichen Rechts
Referenznummer der Bekanntmachung: K.80.20.04
Der Auftrag wird zu einem Festpreis von 210 000 EUR einschließlich gesetzlicher Umsatzsteuer in der jeweils geltenden Höhe und aller Nebenkosten vergeben. Auf die Vergleichende Prüfung entfallen 175 000 EUR, Zahlung in fünf Raten und auf den Gesamtbericht (Schlussrechnung) 35 000 EUR.
Bei dem unter Ziffer II.1.5 und II.2.6 anzugebenden Nettowert wurde der Steuersatz zum beabsichtigten Zeitpunkt des Vertragsschlusses berücksichtigt. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass der Festpreis gemäß Vertrag die Umsatzsteuer in der jeweils geltenden Höhe einschließt.
Wert ohne MwSt.: 181 034.00 EUR
Kommunale Körperschaften im Bundesland Hessen
Die 231. Vergleichende Prüfung „Kommunale Jobcenter“ richtet sich nach dem Gesetz zur Regelung der überörtlichen Prüfung kommunaler Körperschaften in Hessen (ÜPKKG) vom 22. Dezember 1993 (GVBl. I S. 708).
Der Auftragnehmer wird die Aufgabenwahrnehmung der Kommunalen Jobcenter nach den Maßstäben der Rechtmäßigkeit, Sachgerechtheit und Wirtschaftlichkeit untersuchen und vergleichend bewerten. Aufbauend auf den gewonnenen Erkenntnissen hat er Sachverhalte darzustellen, Analysen zu treffen und Bewertungen abzuleiten.
Aus den Prüfungsfeststellungen sind Empfehlungen abzuleiten und Ergebnisverbesserungspotenziale darzustellen.
Schwerpunkte der Prüfung sind:
Den Aufgabenumfang, die Prozesse, die Intensität und Ordnungsmäßigkeit der Aufgabenerfüllung sowie die Möglichkeiten zur Steigerung der Effektivität und Effizienz unter besonderer Beachtung des demographischen Wandels.
Die rechtlichen Grundlagen, die Organisation der Aufgabenerfüllung, die personelle Ausstattung sowie die IT-Unterstützung, IT-Sicherheit, Datenschutz und Digitalisierung (u. a. Umsetzung OZG).
Das interne Kontrollsystem (IKS), insbesondere die Risikovorbeugung zur Vermeidung doloser Handlungen.
Feststellungen zur Haushaltsstabilität, unter besonderer Beachtung der Auswirkungen und Folgen der Corona-Pandemie, die formale Behandlung der Jahresabschlüsse.
Prüfungsgegenstand: Pro Arbeit – Kreis Offenbach, Kommunales Center für Arbeit – Jobcenter des Main-Kinzig-Kreises, Kommunales Jobcenter Kreis Groß-Gerau, Kommunales Jobcenter Lahn-Dill.
Prüfungszeitraum ist die Zeit vom 1. Januar 2016 bis zum Prüfungsbeginn.
Qualitätskriterium - Name: Kreative Ausfüllung des Prüfungsthemas / Gewichtung: 50,00
Qualitätskriterium - Name: Prüfungsorganisation / Gewichtung: 25,00
Qualitätskriterium - Name: Prüfungsqualität / Gewichtung: 25,00
Preis - Gewichtung: 0,00
Bepunktung der Vollständigkeit der geforderten Erklärungen/Nachweise (Bewertungsfaktor 2) sowie Angaben nach Ziffer III.1.2 und Ziffer III.1.3 in einer Skala 0 bis 5 multipliziert mit dem angegebenen Bewertungsfaktor.
Der Auftragnehmer legt dem Auftraggeber nach Abschluss der örtlichen Erhebungen die Vorläufigen Prüfungsfeststellungen für zwei Anstalten des öffentlichen Rechts vor. Diese enthalten alle Sachverhalte, Grunddaten und Bewertungen der Vergleichenden Prüfung. Nach Vorlage dieser Prüfungsfeststellungen entscheidet der Auftraggeber innerhalb einer Frist von drei Monaten, ob das Prüfungsziel erreicht und die Prüfung fortgesetzt wird (Option).
Verbindliche Erklärung einer Versicherungsgesellschaft zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung für Vermögensschäden in Höhe von 1 700 000 EUR (vgl. § 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV)
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung für Vermögensschäden in Höhe von 1 700 000 EUR durch aktuellen Versicherungsschein (vgl. § 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV).
— Eigenerklärung über Gesamtumsatz und Umsatz in dem Tätigkeitsbereich der öffentlichen Finanzkontrolle insbesondere des Auftrags oder vergleichbare Tätigkeitsbereiche in den letzten drei Geschäftsjahren, sofern entsprechende Angaben verfügbar sind (vgl. §§ 45 Abs. 4 Nr. 4, 45 Abs.5 VgV (Bewertungsfaktor 1). Es wird darauf hingewiesen, dass bei einem Jahresumsatz von mindestens 420 000 EUR im Tätigkeitsbereich der öffentlichen Finanzkontrolle die volle Punktzahl erreicht wird.
— Referenzliste (siehe Vordruck) mit wesentlichen erbrachten vergleichbaren Leistungen in den letzten drei Jahren (vgl. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV mit folgenden Eigenerklärungen (Bewertungsfaktor 2): Art der Leistung, Umfang, Empfänger (öffentliche und/oder private), Ansprechpartner/E-Mail, Erbringungszeitpunkt, Wert. Es wird darauf hingewiesen, dass auch einschlägige Referenzen berücksichtigt werden können, die mehr als drei Jahre zurückliegen (vgl. § 46 Abs. 3 Nr. 1).
— Name, berufliche Qualifikation und Erfahrung der gesamtverantwortlichen Person (gilt auch für die Bewerbergemeinschaft) (vgl. §§ 46 Abs. 1, 46 Abs. 3 Nr. 2, 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV, Bewertungsfaktor 3).
— Namen, berufliche Qualifikation und Erfahrung (gilt auch für die Bewerbergemeinschaft) der Projektleiter, der stellvertretenden Projektleiter sowie des Qualitätsmanagers (vgl. §§ 46 Abs. 1, 46 Abs. 3 Nr. 2, 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV, Bewertungsfaktor 5).
— Namen, berufliche Qualifikation, Erfahrung und geplanter Aufgabenbereich bei der 228. Prüfung der anderen Personen, die die Leistung erbringen sollen (gilt auch für die Bewerbergemeinschaft) (vgl. §§ 46 Abs. 1, 46 Abs. 3 Nr. 2, 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV, Bewertungsfaktor 4). Ausgenommen hiervon sind die Prüfungsassistenten, diese müssen erst im Verhandlungsverfahren benannt werden und werden daher für die Auswahl nicht bewertet.
— Beschreibung der Maßnahmen zur Qualitätssicherung (vgl. §§ 46 Abs. 1, 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV, Bewertungsfaktor 2).
— Eigenerklärung zur durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren (vgl. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV, Bewertungsfaktor 1).
Mit dem Teilnahmeantrag wird eine Erklärung zur Unbefangenheit - Ziffer II.2.4 – (Vordruck „Erklärung/Versicherung“) gefordert. Eine Unbefangenheit muss bei allen vier Anstalten des öffentlichen Rechts vorliegen (§ 12 HRHG analog).
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 15/01/2021
Es wird um Angabe einer verbindlichen Telefaxnummer und E-Mail-Adresse gebeten.
Informationen über den Ablauf des weiteren Verfahrens entnehmen Sie bitte folgenden Vergabeunterlagen, die elektronisch zur Verfügung stehen (Ziffer I.3), jedoch nicht für den Teilnahmeantrag erforderlich sind: Einladung Erste Verhandlung mit Anlagen
Die Ausschreibung steht unter dem Vorbehalt des Landeshaushalts 2021 und 2022.
Postanschrift: Wilhelminenstraße 1-3 (Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2)
Ist ein Bewerber der Auffassung, dass der Auftraggeber die Bestimmungen über das Vergabeverfahren nicht einhält oder eingehalten hat, kann er bei der unter VI.4.1) genannten Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren beantragen. Ein Antrag ist unzulässig, (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB) wenn der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat oder (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden oder (§ 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden oder (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung gestellt wird (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich zehn Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder auf elektronischem Weg bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 134 Abs. 2 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.

References: § 45
 § 45
 § 46
 § 46
 § 46
 § 135