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Timestamp: 2017-04-29 05:24:45+00:00

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Sa 29 Apr 2017 07:24:45 CEST
Fachspezifischer Anhang Germanistik (NF)
Gegenstände und Ziele des Studiums, Studienvoraussetzungen und Studienbeginn
Aufbau des Studiums, Module, Kreditpunkte
Vergabe von Kreditpunkten
Fachspezifische Lehrveranstaltungsformen und Prüfungsformen
Berechnung der Gesamtnote für das Nebenfach und für den Bachelor-Studiengang
Pflichtmodule in der Basisphase
GER B-1: Einführung in die Literaturwissenschaft: Ältere deutsche Literatur
GER B-2: Einführung in die Literaturwissenschaft: Neuere deutsche Literatur
GER B-3: Einführung in die Sprachwissenschaft
Pflichtmodule in der Qualifizierungsphase
GER Q-1: Qualifizierungsmodul Literaturwissenschaft: Ältere deutsche Literatur I
GER Q-2: Qualifizierungsmodul: Literaturwissenschaft: Neuere deutsche Literatur I
GER Q-3: Qualifizierungsmodul: Literaturwissenschaft: Kinder- und Jugendliteratur I
GER Q-4: Qualifizierungsmodul Sprachwissenschaft I
GER Q-5: Qualifizierungsmodul Literaturwissenschaft: Ältere deutsche Literatur II
GER Q-6: Qualifizierungsmodul: Literaturwissenschaft: Neuere deutsche Literatur II
GER Q-7: Qualifizierungsmodul: Literaturwissenschaft: Kinder- und Jugendliteratur II
GER Q-8: Qualifizierungsmodul Sprachwissenschaft II
Teil I: Gegenstände und Ziele des Studiums, Studienvoraussetzungen und Studienbeginn
Die Germanistik untersucht die deutsche Sprache und Literatur in ihrer Struktur und Entwicklung. Als Theorie der Sprache und Literatur steht sie vor allem im Zusammenhang mit Philosophie, Soziologie und Psychologie; als Beschreibung und Erklärung der Geschichte der deutschen Sprache und Literatur steht sie insbesondere in Verbindung mit den anderen Geistes- und Kulturwissenschaften, speziell den Philologien, der Geschichtswissenschaft und den Theater-, Film- und Medienwissenschaften. Der B.A.- Germanistik umfasst folgende Studienschwerpunkte: Schwerpunkte im Bereich Literaturwissenschaft:
•	Ältere deutsche Literatur •	Neuere deutsche Literatur •	Kinder- und Jugendliteratur sowie den Schwerpunkt Sprachwissenschaft. Die Literaturwissenschaft umfasst das gesamte Spektrum der deutschsprachigen Literatur vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Sie teilt sich in die Ältere deutsche Literatur (ÄdL, bis 1600) und Neuere deutsche Literatur (NdL, ab 1500) sowie die Kinder- und Jugendliteratur (KJL). In Forschung und Lehre ist sie komparatistisch und interdisziplinär ausgerichtet. Sie setzt auf die Integration von Philologie, Literaturtheorie und Kulturwissenschaft. Arbeitsgebiete sind: •	Textanalyse und Literaturgeschichte
•	Literatur- und Kulturtheorie •	Editionsphilologie
•	Ästhetik und Rhetorik
•	Geschlechterforschung •	Theorie von Schrift und Bild •	Buch- und Medienpraxis. Gegenstände des Schwerpunktes Ältere deutsche Literatur sind: 1. die Ältere deutsche Literatur und ihre Geschichte sowie 2. Literaturtheorie und literaturwissenschaftliche Methodologie. Dieser Schwerpunkt umfasst auch: •	Vergleichende mediävistische Literatur- und Kulturwissenschaft
•	Handschriften- und Inkunabelkunde. Gegenstände des Schwerpunktes Neuere deutsche Literatur sind: 1. die Neuere deutsche Literatur und ihre Geschichte sowie 2. Literaturtheorie und literaturwissenschaftliche Methodologie.
Dieser Schwerpunkt umfasst auch:
•	Literaturkritik •	Geschichte der Germanistik. Gegenstände des Schwerpunktes Kinder- und Jugendliteratur sind: 1. Geschichte und Gegenwart der an Kinder und Jugendliche adressierten wie der von Kindern und Jugendlichen rezipierten Literatur (unter Einschluss anderer Kinder- und Jugendmedien wie Comic, Theater, Film, Fernsehen, Computerspiele, Internet), 2. Theorien der Kinder- und Jugendliteratur, des Literaturerwerbs und der literarischen Erziehung. Dieser Schwerpunkt umfasst auch: •	Geschichte der Kinder- und Jugendliteratur vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart
•	Jüdische Kinder- und Jugendliteratur
•	Jugend- bzw. Adoleszenzroman (und -film) und Popliteratur
•	Europäische Märchendichtung vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart Bildgeschichte, Comic und Manga. Der Schwerpunkt Sprachwissenschaft setzt sich mit der Struktur, Entwicklung und Verwendung von Sprache am Beispiel des Deutschen auseinander. Die Studierenden werden im Rahmen ihres Studiums mit den Grundbegriffen und Methoden der modernen Sprachwissenschaft und den wichtigsten Forschungsgebieten vertraut gemacht. Das Studium des Schwerpunktes Sprachwissenschaft soll die Studierenden befähigen, sprachliche Phänomene aus den Teildisziplinen der Grammatikforschung am Beispiel des Deutschen und seiner historischen Entwicklung zu beschreiben und zu analysieren. Der Schwerpunkt umfasst die folgenden Arbeitsgebiete:
•	Systematische Sprachwissenschaft (Grammatik und Sprachkompetenz, Psycho- und Neurolinguistik)
•	Historische Sprachwissenschaft (Sprachgeschichte des Deutschen, Theorie des Sprachwandels). I.1.2 Fachkompetenzen
In den literaturwissenschaftlichen Schwerpunkten erhalten die Studierenden einen Überblick über die Geschichte der deutschsprachigen Literatur von den Anfängen bis zur Gegenwart (inkl. der Kinder- und Jugendliteratur); sie erwerben differenzierte Kenntnisse literatur-, kultur- und medientheoretischer Methoden und Theorien. Im sprachwissenschaftlichen Schwerpunkt gewinnen die Studierenden einen Überblick über die Entwicklung der deutschen Sprache von den Anfängen bis zur Gegenwart und über die wichtigsten sprachwissenschaftlichen Theorien und Konzepte. Der B.A.-Studiengang Germanistik ermöglicht es den Studierenden, auf der Basis kritischer Einsicht in die theoretischen Grundlagen und Methoden des Faches fundierte analytische Kenntnisse zu erwerben. Die Studierenden werden befähigt, eigenständig und verantwortlich wissenschaftlich zu arbeiten sowie ihre Erkenntnisse klar und systematisch darzustellen. I.1.3 Schlüsselkompetenzen
Der Studiengang integriert den Erwerb fächerübergreifender Schlüsselkompetenzen in die fachwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen. Das hochschuldidaktische Konzept fördert sowohl die Grundlagenkompetenz als auch Analyse-, Text-, Vermittlungs-, Informations-, Team- und Medienkompetenz. Grundlagenkompetenz: Im Studiengang entwickeln die Studierenden die Fähigkeit, fächer-, theorie- und sprachübergreifend Zusammenhänge herzustellen und in Zusammenhängen zu denken. Sie erwerben damit auch die Fähigkeit, die weiteren spezifischen Kompetenzen adäquat und zielführend einzusetzen. Analysekompetenz: Die Studierenden lernen in der analytischen Praxis mit Primär- und Sekundärliteratur den kritischen Umgang mit Texten. Sie sind in besonderer Weise darin geübt, komplexe Sinnzusammenhänge und Strukturen als solche zu erkennen und sichtbar zu machen. Text-/Darstellungskompetenz: Durch die Einübung von unterschiedlichen Formen der Darstellung in Rede und Schrift – Protokolle, Thesenpapiere, Einzel- und Gruppenreferate, Essays, Rezensionen, Klausuren und Hausarbeiten – erwerben die Studierenden die Fähigkeit, ihre Analysen, Hypothesen und Einsichten in argumentativ schlüssiger und stilistisch überzeugender Weise einem größeren Publikum darzulegen. Vermittlungskompetenz: Die Studierenden lernen, zu Diskussionen beizutragen und sie zu leiten, schwierige Sachverhalte verständlich zu formulieren, ihre Argumente sowohl im Hinblick auf ihre Gegenstände als auch mit Rücksicht auf ihr Publikum vorzutragen. Die Eignung unterschiedlicher Vermittlungstechniken wird in der Vorbereitung mit den Lehrenden diskutiert und die Präsentationen in der Lehrveranstaltung offen und produktiv evaluiert.
Informationskompetenz: Die Studierenden üben in Kursen und Seminaren die selbstständige Erschließung von Information (z.B. germanistische Datenbanken, Online-Fachportale). Teamkompetenz: Die gemeinsame Vorbereitung und Ausarbeitung von Referaten, die Diskussion von Texten in Lektüre- oder Arbeitsgruppen sowie die gemeinschaftliche Präsentation von Arbeitsergebnissen in den Lehrveranstaltungen fördert die Fähigkeit der Studierenden, im Team Sachverhalte und Probleme zu analysieren sowie Erklärungen plausibel zu machen. Medienkompetenz: Die Arbeit mit DV-Programmen und Internet ist integrierter Bestandteil von Forschung und Lehre (Recherche, Text-/Informationsverarbeitung, Lehrmaterialien, E-Learning). Soziale und (inter-)kulturelle Kompetenz: Studierende im BA-Studiengang Germanistik lernen, Literatur und Sprache in soziale und kulturelle Entwicklungen einzuordnen und die Bedeutung und Möglichkeiten der Literatur kritisch und mit historischem Bewusstsein zu reflektieren. Hierzu gehören auch die Auseinandersetzung mit politischer Indienstnahme von Sprache und Literatur sowie das Aufgreifen bereits tradierter und jüngerer kulturwissenschaftlicher Fragestellungen, beispielsweise im Bereich der Frauen- und Geschlechterstudien. Am Beispiel der Literatur werden Begrifflichkeiten und Konzepte eingeübt und an Beispielen angewendet, die für ein zivilgesellschaftliches Engagement und eine aufgeklärte und kritische Rolle in der Gesellschaft von Bedeutung sind. Neben den fachwissenschaftlichen und berufsorientierten Kompetenzen werden auch soziale und (inter-)kulturelle Kompetenzen vermittelt. I.1.4 Berufliche Tätigkeiten
Der Bachelor-Studiengang Germanistik bereitet Studierende u.a. auf Tätigkeiten in den folgenden Bereichen vor •	Verlagswesen (Buch, Zeitung / Zeitschrift),
•	Bildungseinrichtungen (Erwachsenenbildung, Deutsch als Fremdsprache etc.), •	Bibliotheken / Museen, •	Archive / Dokumentationswesen, •	Literatur- und Kulturmanagement (Literaturhäuser, Literaturveranstaltungen etc.), •	Medien (Theater, Rundfunk, Fernsehen), •	Öffentlichkeitsarbeit, Marketing etc., •	Verwaltung / Politik. Neben den klassischen Berufsfeldern Verlagswesen, Archive und den ‚alten’ Medien Theater, Rundfunk und Fernsehen bieten auch die neue Medien den Absolventinnen und Absolventen der Bachelor-Studiengänge berufliche Perspektiven, z.B. als Online- und Intranet-Redakteur, in der Öffentlichkeitsarbeit nicht nur im kulturellen Bereich, sondern auch in privaten Unternehmen (Wirtschaft, Banken), mit den Schwerpunkten Dokumentation, Redaktion, Kommunikation. I.2 Studienvoraussetzungen, Studienbeginn und Studienfachberatung
I.2.1 Voraussetzungen
Sehr gute Ausdrucksfähigkeit im Deutschen sowie ausgeprägtes Interesse an deutscher Sprache und Literatur vom Mittelalter bis zur Gegenwart werden erwartet. I.2.2 Fremdsprachen
Für das Studium der Germanistik werden Kenntnisse in zwei Fremdsprachen, insbesondere Englisch, erwartet. I.2.3 Beginn des Studiums
Der Bachelor-Studiengang Germanistik im Nebenfach kann zum Beginn des Winter- und des Sommersemesters aufgenommen werden.
Es wird dringend empfohlen, vor Aufnahme des Studiums die Orientierungsveranstaltung der Lehreinheit Germanistik (inkl. Studienfachberatung) zu besuchen.
Das Bachelor-Studium Germanistik im Nebenfach besteht aus einer Basis- und einer Qualifizierungsphase. Zwei Schwerpunkte werden gewählt; der Schwerpunkt Neuere deutsche Literatur oder Sprachwissenschaft ist obligatorisch. Die Module der Basisphase (1.-2. Semester) führen ein in Methoden, Theorien und Arbeitsbereiche in zwei von drei Schwerpunkten der Germanistik: Ältere deutsche Literatur und/oder Neuere deutsche Literatur und/oder Sprachwissenschaft. In der Qualifizierungsphase (3.-6. Semester) werden die in der Basisphase erworbenen Kenntnisse erweitert und vertieft. Einer der Schwerpunkte Neuere deutsche Literatur oder Sprachwissenschaft ist obligatorisch. Ab dem 3. Semester kann auch der Schwerpunkt Kinder- und Jugendliteratur gewählt werden; Voraussetzung ist der erfolgreiche Abschluss des Basismoduls Einführung Literaturwissenschaft: Neuere deutsche Literatur. Voraussetzung für die Wahl der Schwerpunkte Ältere deutsche Literatur oder Neuere deutsche Literatur oder Sprachwissenschaft ist der erfolgreiche Abschluss des entsprechenden Basismoduls. Die Wahl des zweiten Schwerpunktes erfolgt in der Regel spätestens im 2. Semester. Bei einem Wechsel in einen alternativen Schwerpunkt (ÄdL oder NdL oder KJL oder Sprachwissenschaft) werden nicht bestandene Prüfungsversuche im ursprünglichen Schwerpunkt angerechnet. II.1.2 Module
Der Studiengang umfasst in der Basisphase zwei Pflichtmodule, in der Qualifizierungsphase vier Pflichtmodule. Schwerpunkt Ältere deutsche Literatur: GER B-1: Einführung in die Literaturwissenschaft: Ältere deutsche Literatur GER Q-1: Qualifizierungsmodul Literaturwissenschaft: Ältere deutsche Literatur I GER Q-5: Qualifizierungsmodul Literaturwissenschaft: Ältere deutsche Literatur II Schwerpunkt Neuere deutsche Literatur: GER B-2: Einführung in die Literaturwissenschaft: Neuere deutsche Literatur GER Q-2: Qualifizierungsmodul Literaturwissenschaft: Neuere deutsche Literatur I GER Q-6: Qualifizierungsmodul Literaturwissenschaft: Neuere deutsche Literatur II Schwerpunkt Kinder- und Jugendliteratur: GER B-2: Einführung in die Literaturwissenschaft: Neuere deutsche Literatur (wenn in der Basisphase nicht das Modul B-2 belegt wurde) GER Q-3: Qualifizierungsmodul Literaturwissenschaft: Kinder- und Jugendliteratur I GER Q-7: Qualifizierungsmodul Literaturwissenschaft: Kinder- und Jugendliteratur II Schwerpunkt Sprachwissenschaft:
GER B-3: Einführung in die Sprachwissenschaft GER Q-4: Qualifizierungsmodul Sprachwissenschaft I GER Q-8: Qualifizierungsmodul Sprachwissenschaft II Das Kommentierte Vorlesungsverzeichnis der Lehreinheit Germanistik (online) informiert darüber, welche Lehrveranstaltungen innerhalb der Module zu belegen sind. Einzelne Lehrveranstaltungen können aufgrund ihrer thematischen Breite mehreren Modulen zugeordnet sein. Die in diesen Lehrveranstaltungen erworbenen Kreditpunkte dürfen nur für jeweils ein Modul angerechnet werden. II.1.3 Vergabe von Kreditpunkten
Der Bachelor-Studiengang Germanistik im Nebenfach ist erfolgreich abgeschlossen, wenn alle Modulprüfungen bestanden sind und insgesamt 60 CP erreicht wurden.
II.2 Fachspezifische Lehrveranstaltungsformen und Prüfungsformen
II.2.1 Lehrveranstaltungsformen
Selbststudium: Lektüre (Pflichtmodule GER Q-1-I, GER Q-2-I und GER Q-3-I) Das Selbststudium hat zum Ziel, die in den Basis- und Qualifizierungsmodulen erworbenen Kenntnisse zu vertiefen. Eine Einordnung der ausgewählten Werke in den jeweiligen Epochenkontext wird bei der Modulprüfung vorausgesetzt. II.2.2 Prüfungsformen
Kleine Hausarbeit: Der Umfang beträgt 10-12 Seiten (2.500-3.500 Wörter, 1-2 CP). Große Hausarbeit: Der Umfang beträgt 15-20 Seiten (4.000-6.000 Wörter, 3 CP) Klausur: Die Dauer der Klausuren variiert je nach Schwerpunkt und Konzeption der Aufgaben (geschlossene Aufgaben, z. B. Multiple Choice- und Zuordnungsaufgaben; offene Aufgaben, z.B. Übersetzung, kleine Textanalyse und Essay). Die Einführungsklausuren werden mit 2 CP (2- oder 3-stündig) gewertet, die Klausuren in den Qualifizierungsmodulen I werden mit 3 CP (2-stündig), die Klausuren in den Qualifizierungsmodulen II mit 1 CP (2-stündig) gewertet. Essay: Ein Essay oder mehrere kleine Essays entsprechen dem Umfang einer großen Hausarbeit (4.000-6.000 Wörter, 3 CP). Präsentation: Präsentationen dienen der individuellen mündlichen Darstellung komplexer Fragestellungen oder Themen im Kontext eines Seminars (20-30 min., 3 CP). Die Ergebnisse sind in Form eines Thesenpapiers schriftlich zu fixieren. II.3 Berechnung der Gesamtnote für das Nebenfach und für den Bachelor-Studiengang
Für die Bachelor-Prüfung wird eine Gesamtnote gebildet. Diese errechnet sich im Verhältnis 2:1 aus der Gesamtnote des Hauptfachs und des Nebenfachs. Für das Nebenfach ergibt sich die Note aus dem Durchschnitt der Modulnoten aus der Qualifizierungsphase. Teil III: Modulbeschreibungen
Die nachfolgenden Modulbeschreibungen enthalten Angaben zu den Voraussetzungen für die Teilnahme am Modul, den Inhalten und Qualifikationszielen des Moduls, zum Angebotszyklus, zur Dauer des Moduls, zu den zum Modul gehörenden Lehrveranstaltungen, ihrem Zeitaufwand in Semesterwochenstunden und Arbeitsaufwand in Kreditpunkten (CP) sowie zu den Prüfungsvorleistungen und der Art der Prüfungen
III.1 Pflichtmodule
Zwei Schwerpunkte sind zu wählen; der Schwerpunkt: Neuere deutsche Literaturwissenschaft oder Sprachwissenschaft ist obligatorisch. III.1.1 Pflichtmodule in der Basisphase
GER B-1
Pflichtmodul Einführung in die Literaturwissenschaft: Ältere deutsche Literatur
11 CP / 6 SWS
Das Modul vermittelt Grundlagenkenntnisse von spezifischen Bedingungen und Gegebenheiten der deutschen Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit (bis 1600) im europäischen Kontext. Insbesondere gibt es Einblicke in die mittelhochdeutsche Sprache (Aspekte der Sprachgeschichte, historische Grammatik, historische Semantik) und Literatur (Gattungen, Institutionen der literarischen Kultur etc.). Es schafft die Voraussetzungen für den Erwerb von Lektürekompetenz und führt ein in literaturwissenschaftliche Arbeitstechniken der germanistischen Mediävistik. Das die Vorlesung und das Seminar begleitende Tutorium dient der Vertiefung der erworbenen Basiskenntnisse. Kompetenzen:
Nach Abschluss des Moduls können die Studierenden Texte der deutschen Literatur vor 1600 literaturgeschichtlich einordnen und analysieren. Sie verfügen über Grundlagenkenntnisse der germanistischen Mediävistik; sie können Kontinuität und Alterität der Älteren im Verhältnis zur Neueren deutschen Literatur beschreiben. Verwendbarkeit: Bachelor Germanistik HF und NF
Angebotsturnus: Winter- und Sommersemester
Modulbeauftragte ÄdL:
Klausur (2-stündig, 2 CP) in EV 1
Voraussetzungen für die Vergabe der CP: TN in EV 2 und im Tutorium nach Maßgabe von §9 Abs. 6 der Rahmenordnung; Bestehen der Modulprüfung
Semester/CP
1 EV ÄdL
2 EV ÄdL
GER B-2
Pflichtmodul Einführung in die Literaturwissenschaft: Neuere deutsche Literatur
Das Modul vermittelt Grundlagenkenntnisse der Neueren deutschen Literaturwissenschaft (Gattungen/Textsorten; Medien; Methodik und Geschichte der Literaturwissenschaft; Literatur als kulturelle Institution) und führt in literaturwissenschaftliches Arbeiten ein. In der Vorlesung werden die begrifflichen, literatur- und wissenschaftshistorischen sowie methodologischen Grundlagen des Faches vorgestellt; im begleitenden Seminar lernen die Studierenden, kritisch zu analysieren und methodenorientiert zu interpretieren. Das begleitende Tutorium dient der Vertiefung der erworbenen Basiskenntnisse. Kompetenzen:
Nach Abschluss des Moduls verfügen die Studierenden über Grundkenntnisse in der Textanalyse (historische und systematische Aspekte). Sie können ausgewählte Aspekte der Literatur- und Rezeptionsgeschichte sowie der Literaturtheorie kritisch reflektieren und in ihrer Komplexität darstellen. Sie kennen grundlegende wissenschaftliche Arbeitstechniken (z.B. Literaturrecherche, Exzerpt, Protokoll) und Formen wissenschaftlicher Diskussion und Darstellung (Analyse/Interpretation, Hausarbeit, Klausur). Verwendbarkeit: Bachelor Germanistik HF und NF
Modulbeauftragte NdL:
Klausur (2-stündig, 2 CP) in EV 1 Voraussetzungen für die Vergabe der CP: TN in EV 2 und im Tutorium nach Maßgabe von §9 Abs. 6 der Rahmenordnung; Bestehen der Modulprüfung
1 EV NdL
2 EV NdL
GER B-3
Pflichtmodul Einführung in die Sprachwissenschaft
Die Einführungsveranstaltungen machen die Studierenden mit den Grundbegriffen der historischen und systematischen Sprachwissenschaft und den Grundlagen der Grammatiktheorie vertraut. Ziel ist es, den Studierenden ein Verständnis für die Teilgebiete der Sprachwissenschaft (Phonetik, Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik, Pragmatik und historische Sprachwissenschaft) sowie der jeweils spezifischen Fragestellungen und Methoden der Sprachanalyse zu vermitteln. Kompetenzen:
Nach Abschluss des Moduls können die Studierenden die Methoden der Sprachanalyse einsetzen, um organisierende Prinzipien der Sprache zu entdecken. Das Modul schafft die Voraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme an allen Modulen der angewandten und theoretischen Linguistik, insbesondere dem Qualifizierungsmodul germanistische Linguistik (GER Q-4, 3./4. Semester).
Verwendbarkeit: Bachelor Germanistik HF und NF
Modulbeauftragte SW:
Klausur (2-stündig, 2 CP) in EV 2
Voraussetzungen für die Vergabe der CP: TN nach Maßgabe von §9 Abs. 6 der Rahmenordnung in allen Veranstaltungen, in denen keine Prüfungsleistung erbracht wird, es sei denn, es handelt sich um eine Vorlesung; Bestehen der Modulprüfung
1 EV Sprachwissenschaft I
2 EV Sprachwissenschaft II
III.1.2 Pflichtmodule in der Qualifizierungsphase
GER Q-1
Pflichtmodul Qualifizierungsmodul Literaturwissenschaft: Ältere deutsche Literatur I
12 CP / 4 SWS
Das Modul vertieft und erweitert die in der Basisphase erworbenen Kenntnisse; anhand von Beispielen wird zur eigenständigen Analyse von Texten der älteren deutschen Literatur angeleitet und der Umgang mit den Texten methodisch reflektiert. Die Kenntnisse literarhistorischer Zusammenhänge werden vertieft und im Kontext gattungs- und epochenspezifischer Entwicklungen sowie aktueller literatur- und kulturtheoretischer Konzepte (z.B. Poetik, Narratologie, Hermeneutik, Kultursemiotik, Gender Studies) erweitert. Die Lektüreeinheit vertieft die Kenntnisse ausgewählter Werke der deutschen und europäischen Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Die Studierenden wählen aus den drei Kategorien der Leseliste – I Deutsche Literatur des Hochmittelalters, II Deutsche Literatur des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit und III Europäische Literatur des Mittelalters – jeweils einen Text oder eine Textgruppe aus. Die Lektüre begleitet die Lehrveranstaltungen und stellt eine vertiefende Ergänzung und Erweiterung der Seminararbeit dar. Sie kann auch in Lesegruppen (3-4 Personen) organisiert werden. Die Leseliste findet sich auf der Homepage des Instituts; weitere Texte können nach Rücksprache mit einem prüfungsberechtigten Lehrenden in die Leseliste aufgenommen werden. Kompetenzen:
Nach Abschluss der Moduls können die Studierenden Texte der deutschen Literatur vor 1600 im Original lesen, literaturgeschichtlich einordnen und analysieren. Sie verfügen über erweiterte Grundkenntnisse der germanistischen Mediävistik; sie können Kontinuität und Alterität der Älteren im Verhältnis zur Neueren deutschen Literatur im Kontext aktueller literatur- und kulturtheoretischer Konzepte beschreiben. Hinweise: Eines der Seminare kann durch eine Vorlesung ersetzt werden.
Teilnahmevoraussetzungen: erfolgreicher Abschluss des Moduls GER B-1
große Hausarbeit (3 CP) oder Klausur (2-stündig, 3 CP) oder Essay (3 CP) in Veranstaltung 1 oder 2
1 Literaturgeschichte / Selbststudium: Lektüre
3 2 Literatur- und Kulturtheorie
GER Q-2
Pflichtmodul Qualifizierungsmodul: Literaturwissenschaft: Neuere deutsche Literatur I
Das Modul vertieft und erweitert die in der Basisphase erworbenen Kenntnisse; anhand von Beispielen wird zur eigenständigen Analyse von Texten der neueren deutschen Literatur angeleitet und der Umgang mit den Texten methodisch reflektiert. Die Kenntnisse literarhistorischer Zusammenhänge werden vertieft und im Kontext gattungs- und epochenspezifischer Entwicklungen sowie aktueller literatur- und kulturtheoretischer Konzepte (z.B. Poetik, Narratologie, Hermeneutik, Kultursemiotik, Gender Studies) erweitert. Die Lektüreeinheit vertieft die Kenntnisse ausgewählter Werke der deutschen Literatur von der frühen Neuzeit bis zur Gegenwart (Gattungen Prosa, Drama und Lyrik). Die Studierenden wählen aus den nach Jahrhunderten und Gattungen strukturierten Listen jeweils einen Text oder eine Textsammlung (z.B. Erzählungen, Zyklen, Anthologie) aus. Die Lektüre begleitet die Lehrveranstaltungen und stellt eine vertiefende Ergänzung und Erweiterung der Seminararbeit dar. Sie kann auch in Lesegruppen (3-4 Personen) organisiert werden. Die Leseliste findet sich auf der Homepage des Instituts; weitere Texte können nach Rücksprache mit einem prüfungsberechtigten Lehrenden in die Leseliste aufgenommen werden. Kompetenzen:
Nach Abschluss des Moduls verfügen die Studierenden über erweiterte Grundkenntnisse literatur-, kultur- und medientheoretischer Sachverhalte. Sie können ausgewählte Aspekte der Literatur- und Rezeptionsgeschichte sowie der Literaturtheorie kritisch reflektieren und in ihrer Komplexität darstellen.
Hinweise: Eines der Seminare kann durch eine Vorlesung ersetzt werden.
Angebotsturnus: Winter- und Sommersemester Teilnahmevoraussetzungen: erfolgreicher Abschluss des Moduls GER B-2
1 Literaturgeschichte / Selbststudium: Lektüre V/S
GER Q-3
Pflichtmodul Qualifizierungsmodul: Literaturwissenschaft: Kinder- und Jugendliteratur I
Anhand von Beispielen wird zur eigenständigen Analyse von Texten der deutschsprachigen Kinder- und Jugendliteratur sowie deren medialer Ausprägungen angeleitet und der Umgang mit diesen Texten und Medien methodisch reflektiert. Die Kenntnisse literar-historischer Zusammenhänge werden vertieft und im Kontext gattungs- und epochenspezifischer Entwicklungen sowie relevanter kinder- und jugendliteraturwissenschaftlicher Konzepte erweitert. Die Einheit Lektüre im Selbststudium besteht aus fünf textsortenbezogenen Listen (1. Kinderromane von den Anfängen bis zum Beginn der 1970er Jahre, 2. Kinderroman der Gegenwart, 3. Jugendroman der Gegenwart, 4. Klassiker der Mädchenliteratur, 5. Phantastik und Fantasy; Listen auf Homepage des Instituts) mit je ca. 10 Titeln. Die Studierenden sind aufgefordert, sich für eine der Listen zu entscheiden; die Texte sollten bis zum Ende des 4. Semesters gelesen werden. Die Lektüre begleitet die Lehrver-anstaltungen und stellt eine vertiefende Ergänzung und Erweiterung der Seminarlektüre dar. Kompetenzen:
Nach Abschluss des Moduls verfügen die Studierenden über erweiterte Grundkenntnisse kinder- und jugendliteraturliterarischer Sachverhalte. Sie können ausgewählte Aspekte der Geschichte der Kinder- und Jugendliteratur, ihrer Medien und ihrer Rezeption sowie verschiedener Strömungen der Kinder- und Jugendliteraturtheorien kritisch reflektieren und in ihrer Komplexität darstellen.
Teilnahmevoraussetzungen: erfolgreicher Abschluss des Moduls GER B-2
Modulbeauftragte KJL:
GER Q-4
Pflichtmodul Qualifizierungsmodul Sprachwissenschaft I
12 CP / 6 SWS
Ziel der Moduls ist es, Teilgebiete der germanistischen Linguistik zu vertiefen und den Studierenden terminologisch und methodisch sichere sprachwissenschaftliche Argumentationsweisen zu vermitteln (für weitere Details vgl. die Beschreibung der einzelnen Lehr-veranstaltungen).
Es sind drei verschiedene Schwerpunktbereiche aus GER Q-4.1 – GER Q-4.6 zu wählen.
Teilnahmevoraussetzungen: erfolgreicher Abschluss des Einführungsmoduls GER B-3
siehe aktuelles Vorlesungsverzeichnis.
große Hausarbeit (3 CP) oder Klausur (3 CP).
Voraussetzungen für die Vergabe der CP: TN nach Maßgabe von §9 Abs. 6 der Rahmenordnung in drei Veranstaltungen und Bestehen der Modulprüfung in einer der Lehrveranstaltungen
Q-4.1 Geschichte der
Q-4.2 Grammatik der Gegenwartssprache
Q-4.3 Phonologie/Morphologie
Q-4.4 Syntax
Q-4.5 Semantik/Pragmatik
Q-4.6 Psycho- und Neurolinguistik
Beschreibung der Lehrveranstaltungen:
GER Q-4.1
Die Veranstaltung vermittelt Kenntnisse der Vorgeschichte des Deutschen bzw. über die Periodisierung der deutschen Sprachgeschichte auf Grund struktureller Eigenschaften der jeweiligen Sprachstufen. Weiterer Gegenstand des Seminars sind Aspekte der Etymologie, historischen Phonologie/Graphemik, Syntax und Morphologie. Außerdem wird in verschiedene Theorien des Sprachwandels eingeführt. Kompetenzen:
Die Studierenden können mittels konkreter lautlicher, graphemischer, morphologischer und syntaktischer Kriterien deutsche Texte sprachhistorisch einordnen und die entsprechenden Phänomene sprachhistorisch angemessen interpretieren. Sie erwerben die Fähigkeit, sprachliche und außersprachliche Bedingungen zu identifizieren, die die historische Entwicklung des Deutschen bestimmt haben.
Hinweis: Voraussetzung für den Besuch der Veranstaltung GER Q-8.1
Angebotsturnus: Sommer- oder Wintersemester
GER Q-4.2
GER Q-4.3
Phonologie/Morphologie
In dieser Veranstaltung werden die relevanten Eigenschaften der Laut- und/oder Wortstruktur des Deutschen vermittelt. Kompetenzen:
Nach erfolgreichem Abschluss können die Studierenden im Rahmen moderner Strukturtheorien phonologische und morphologische Phänomene analysieren und sie mit anderen Kerngebieten der Grammatik in einen theoretischen Zusammenhang bringen. Hinweis: Voraussetzung für den Besuch der Veranstaltung GER Q-8.2
GER Q-4.4
Die Veranstaltung stellt die grundlegenden Strukturbegriffe und Strukturtheorien der Syntax anhand von Beispielen aus dem Deutschen dar und vermittelt Fertigkeiten im syntaktischen Argumentieren. Kompetenzen:
Nach erfolgreichem Abschluss des Moduls können die Studierenden im Rahmen moderner syntaktischer Theorien Strukturanalysen von Sätzen vornehmen und die Zusammenhänge syntaktischer Analysen mit anderen Gebieten der Grammatik erkennen.
Hinweis: Voraussetzung für den Besuch der Veranstaltung GER Q-8.3 Angebotsturnus: Sommer- oder Wintersemester
GER Q-4.5
Semantik /Pragmatik
Die Veranstaltung gibt anhand des Deutschen einen Überblick über zentrale Phänomene der Semantik und/oder der Pragmatik und führt einige grundlegende Ideen zu ihrer systematischen Analyse vor. Kompetenzen:
Die Veranstaltung vermittelt die Fähigkeit semantische und pragmatische Phänomene zu erkennen und präzise zu beschreiben. Außerdem entwickeln die Studierenden ein Verständnis dafür, semantische von pragmatischen Phänomenen abzugrenzen.
Hinweis: Voraussetzung für den Besuch der Veranstaltung GER Q-8.4 Angebotsturnus: Sommersemester
GER Q-4.6 Psycho- und Neurolinguistik
Diese Veranstaltung vermittelt Kenntnisse darüber, wie Prozesse des Sprachverstehens und der Sprachproduktion ablaufen und wie sich Lerner das sprachliche System auf der Basis ihrer angeborenen Ausstattung aneignen. Kompetenzen:
Nach Abschluss der Veranstaltung können die Studierenden einerseits psychologische Aspekte von Sprachproduktion, Sprachverstehen, Spracherwerb (Erst- und Zweitsprache, Mehrsprachigkeit, gestörter Spracherwerb) sowie von Sprachstörungen nach abgeschlossenem Spracherwerb analysieren und andererseits Spracherwerbstheorien sowie Modelle der Interaktion von Teilkomponenten der Grammatik diskutieren und zu linguistischen Hypothesen in Beziehung setzen.
Hinweis: Voraussetzung für den Besuch der Veranstaltung GER Q-8.5
GER Q-5
Pflichtmodul Qualifizierungsmodul Literaturwissenschaft: Ältere deutsche Literatur II
7 CP / 4 SWS
Das Modul vermittelt differenzierte Kenntnisse über Epochen, Gattungen/Textsorten, Werke und Autoren sowie übergreifende Fragestellungen zum Literatursystem und zur Literatur- und Rezeptionsgeschichte des Mittelalters.
Nach Abschluss des Moduls verfügen die Studierenden über differenzierte Kenntnisse ausgewählter literaturgeschichtlicher Sachverhalte. Bei der Lektüre und Analyse von Texten aus verschiedenen Epochen haben sie Einsicht in die Historizität der deutschen Sprache und Literatur gewonnen. Die Studierenden verfügen über differenzierte Kenntnisse literatur-, kultur- und medientheoretischer Sachverhalte. Ferner können sie den eigenen analytischen, methodischen und theoretischen Standort bestimmen und fachübergreifend reflektieren.
Teilnahmevoraussetzungen: erfolgreicher Abschluss des Moduls GER Q-1
kleine Hausarbeit (1 CP) oder Klausur (2-stündig, 1 CP) oder Essay (1 CP) in Veranstaltung 1 oder 2 Voraussetzungen für die Vergabe der CP: TN nach Maßgabe von §9 Abs. 6 der Rahmenordnung in der Veranstaltung, in der keine Prüfungsleistung erbracht wird, es sei denn, es handelt sich um eine Vorlesung; Bestehen der Modulprüfung
1 Literaturgeschichte
2 Literatur- und Kulturtheorie
GER Q-6
Pflichtmodul Qualifizierungsmodul: Literaturwissenschaft: Neuere deutsche Literatur II
Das Modul vermittelt differenzierte Kenntnisse über Epochen, Gattungen/Textsorten, Werke und Autoren (Frühe Neuzeit bis zur Gegenwartsliteratur) sowie übergreifende Fragestellungen zu Literatursystemen, Konzepten und Methoden der germanistischen sowie geistes- und sozialwissenschaftlichen Literatur- und Kulturtheorien.
Nach Abschluss des Moduls verfügen die Studierenden über differenzierte Kenntnisse ausgewählter literaturgeschichtlicher Sachverhalte. Bei der Lektüre und Analyse von Texten aus verschiedenen Epochen haben sie Einsicht in die Historizität der deutschen Sprache und Literatur entwickelt. Die Studierenden verfügen über differenzierte Kenntnisse literatur-, kultur- und medientheoretischer Sachverhalte. Ferner können sie den eigenen analytischen, methodischen und theoretischen Standort bestimmen sowie fachübergreifend reflektieren. Hinweise: Eines der Seminare kann durch eine Vorlesung ersetzt werden. Verwendbarkeit: Bachelor Germanistik HF und NF
Teilnahmevoraussetzungen: erfolgreicher Abschluss des Moduls GER Q-2
GER Q-7
Pflichtmodul Qualifizierungsmodul: Literaturwissenschaft: Kinder- und Jugendliteratur II
Das Modul vermittelt differenzierte Kenntnisse über Epochen, Gattungen/Textsorten, Werke und Autoren der Kinder- und Jugendliteratur sowie übergreifende Fragen zum kinder- und jugendliterarischen Handlungs- und Symbolsystem, zu Konzepten und Methoden der deutschen und internationalen Kinder- und Jugendliteraturtheorien und Kinder- und Jugendkulturtheorien.
Nach Abschluss des Moduls verfügen die Studierenden über differenzierte Kenntnisse ausgewählter kinder- und jugendliteraturgeschichtlicher Sachverhalte. Bei der Lektüre und Analyse von Texten aus verschiedenen Epochen haben sie Einsicht in deren Historizität entwickelt. Die Studierenden verfügen über differenzierte Kenntnisse kinder- und jugendliteratur-, kultur- und medientheoretischer Sachverhalte. Ferner können sie den eigenen analytischen, methodischen und theoretischen Standort bestimmen sowie fachübergreifend reflektieren.
Angebotsturnus: Winter- und Sommersemester Teilnahmevoraussetzungen: erfolgreicher Abschluss des Moduls GER Q-3
kleine Hausarbeit (1 CP) oder Klausur (2-stündig, 1 CP) oder Essay (1 CP) in Veranstaltung 1 oder 2
Voraussetzungen für die Vergabe der CP: TN nach Maßgabe von §9 Abs. 6 der Rahmenordnung in der Veranstaltung, in der keine Prüfungsleistung erbracht wird, es sei denn, es handelt sich um eine Vorlesung; Bestehen der Modulprüfung
GER Q-8
Pflichtmodul Qualifizierungsmodul Sprachwissenschaft II
Das Qualifizierungsmodul vermittelt einen Überblick über aktuelle theoretische Forschungsansätze in den Bereichen historische Sprachwissenschaft, Phonologie/Morphologie, Syntax, Semantik/Pragmatik sowie Psycho- und Neurolinguistik. Kompetenzen:
Nach Abschluss des Moduls können die Studierenden die aktuelle Forschungsliteratur in den entsprechenden Bereichen kritisch reflektieren und einen eigenen Beitrag zur wissenschaftlichen Diskussion im Rahmen einer Bachelor-Arbeit liefern.
Hinweise: Es sind zwei Veranstaltungen aus GER Q-8.1 – GER Q-8.5 zu wählen.
Verwendbarkeit: Bachelor Germanistik HF und NF.
Angebotsturnus: Winter- und Sommersemester Teilnahmevoraussetzungen: erfolgreicher Abschluss in den entsprechenden Schwerpunktbereichen des Qualifizierungsmoduls GER Q-4
kleine Hausarbeit (1 CP) oder Klausur (2-stündig, 1 CP)
Voraussetzungen für die Vergabe der CP: TN nach Maßgabe von §9 Abs. 6 der Rahmenordnung in der Veranstaltung, die nicht mit der Modulprüfung abgeschlossen wird, und Bestehen der Modulprüfung
Q-8.1 Historische Sprachwissenschaft
Q-8.2 Theoret. Phonologie/Morphologie
Q-8.3 Theoretische Syntax
Q-8.4 Theoretische Semantik/Pragmatik
Q-8.5 Psycho- und Neurolinguistik II
Teil IV: Studienverlaufsplan
Der Studienverlaufsplan ist ein Vorschlag für die Organisation eines Fachstudiums in der Regelstudienzeit. Er berücksichtigt sowohl die Gesamtbelastung (CP/SWS) im Haupt- und Nebenfach als auch die internen Voraussetzungen in der Lehreinheit Germanistik. Auch eine individuelle Studienplanung ist möglich und kann gegenüber dem vorgeschlagenen Studienverlaufsplan Vorteile bieten; bei Fragen wenden Sie sich bitte rechtzeitig an die Studienfachberatung (s. Hinweise im WEGWEISER und auf der Homepage der Institute). Semester
Phase/Module
Basismodule GER B-1 – GER B-3
Qualifizierungsmodule GER Q-1 – GER Q-4
Qualifizierungsmodule GER Q-5 – GER Q-8
SWS/CP Basisphase: 2 Pflichtmodule Beispiel: NdL und Sprachwissenschaft 1. Sem
GER B-2: EV NdL 1 + 2 + Tutorium
GER B-3: EV Sprachwissenschaft I + Tutorium
GER Q-2: Literaturwissenschaft NdL I 4 SWS
Qualifizierungsphase: 4 Pflichtmodule
GER B-3: EV Sprachwissenschaft II
GER Q-2: Lektüre – Selbststudium – NdL I GER Q-2: Literaturwissenschaft: NdL I 2 SWS
GER Q-6: Literaturwissenschaft NdL II GER Q-4: Sprachwissenschaft I GER Q-4: Sprachwissenschaft I 2 SWS
GER Q-4: Sprachwissenschaft I GER Q-8: Sprachwissenschaft II 2 SWS
GER Q-6: Literaturwissenschaft NdL II GER Q-8: Sprachwissenschaft II 2 SWS
SWS/CP Basisphase: 2 Pflichtmodule Beispiel: ÄdL und NdL 1. Sem
GER B-1: EV ÄdL 1 + 2 + Tutorium
GER Q-1: Literaturwissenschaft: ÄdL I GER Q-2: Lektüre – Selbststudium – NdL I GER Q-2: Literaturwissenschaft: NdL I 2 SWS
GER Q-1: Lektüre – Selbststudium – ÄdL I
GER Q-1: Literaturwissenschaft: ÄdL I GER Q-2: Literaturwissenschaft: NdL I -
GER Q-5: Literaturwissenschaft: ÄdL II GER Q-6: Literaturwissenschaft: NdL II 2 SWS
GER Q-5: Literaturwissenschaft: ÄdL II GER Q-6: Literaturwissenschaft NdL II 2 SWS
Qualifizierungsphase: 4 Pflichtmodule Beispiel: NDL und KJL 3. Sem
GER Q-2: Lektüre – Selbststudium – NdL I GER Q-2: Literaturwissenschaft: NdL I GER Q-3: Literaturwissenschaft: KJL I -
GER Q-3: Lektüre – Selbststudium – KJL I GER Q-3: Literaturwissenschaft: KJL I GER Q-2: Literaturwissenschaft: NdL I -
GER Q-7: Literaturwissenschaft: KJL II GER Q-6: Literaturwissenschaft: NdL II 2 SWS
GER Q-7: Literaturwissenschaft: KJL II GER Q-6: Literaturwissenschaft NdL II 2 SWS
04.02.13 11:07

References: §9
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