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Timestamp: 2018-12-15 22:05:57+00:00

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BGH, 27.02.1952 - II ZR 191/51 - dejure.org
BGH, 27.02.1952 - II ZR 191/51
Ersatz notwendiger Aufwendungen - Instandhaltungsmaßnahmen an einer Mietsache - Vergütung für Rechtsverlust infolge Verbindung beweglicher Sachen mit einem Grundstück - Unzulässige Berechnung der Höhe des Geldanspruchs aufgrund von Schwarzmarktpreisen
BGHZ 5, 197
NJW 1952, 697
MDR 1952, 349
DB 1952, 347
JR 1952, 279
c) Wird die Herausgabe des Erlangten in Natur erst nach der Entstehung des Bereicherungsanspruchs unmöglich, ist für die Bestimmung des nach § 818 Abs. 2 BGB zu ersetzenden Wertes der Zeitpunkt des Eintritts der Unmöglichkeit maßgeblich (Abgrenzung zu BGHZ 5, 197, 200; 35, 356, 358 f.; Senatsurteil vom 8. April 1963 - VIII ZR 219/61, NJW 1963, 1299; BGH…, Urteil vom 14. Januar 2002, aaO).
a) Die höchstrichterliche Rechtsprechung (RGZ 101, 389, 391; 119, 332, 336; BGHZ 5, 197, 200; 35, 356, 358 f.; Urteil vom 8. April 1963 - VIII ZR 219/61, NJW 1963, 1299 unter B II 3; BGHZ 82, 299, 310;… Urteil vom 14. Januar 2002, aaO, unter B II 2 b) vertritt allerdings - wie auch das Berufungsgericht gesehen hat - allgemein den Rechtsgrundsatz, die Wertberechnung nach § 818 Abs. 2 BGB müsse für den Zeitpunkt erfolgen, zu dem der Bereicherungsgegenstand rechtsgrundlos erlangt und der Bereicherungsanspruch entstanden sei.
In den vom Bundesgerichtshof entschiedenen Fällen fiel allerdings - soweit der genannte Rechtsgrundsatz für die Entscheidung tragend war (BGHZ 5, 197, 200; 35, 356, 358 f.;… Urteil vom 8. April 1963, aaO;… Urteil vom 14. Januar 2002, aaO) - der Zeitpunkt der Entstehung des Bereicherungsanspruchs jeweils mit dem Zeitpunkt des Eintritts der Wertersatzpflicht zusammen; es stand also von Anfang an nur eine Wertersatzpflicht in Rede.
BGH, 05.10.2005 - XII ZR 43/02
Ansprüche des Mieters auf Vergütung von Investitionen bei vorzeitiger Beendigung …
a) Richtig ist zwar, dass sich Ansprüche des Mieters wegen Verwendungen auf die Mietsache, soweit sie auf § 547 Abs. 1 BGB a.F. gestützt werden und nicht nur als Bereicherungsansprüche gegeben sind, grundsätzlich im Zeitpunkt der Vornahme der Verwendungen entstehen (BGHZ 5, 197, 199) und sich nicht gegen den (neuen) Vermieter richten, der erst nach deren Vornahme in das Mietverhältnis eintritt.
a) Der Wert des durch die Leistung Erlangten ist für den Zeitpunkt der "grundlosen" Erlangung zu bestimmen (BGH 27. Februar 1952 - II ZR 191/51 - zu I 2 der Gründe mwN, BGHZ 5, 197;… MünchKomm/BGB/Schwab 5. Aufl. 2009 § 818 Rn. 102) .
Soweit dieser Zeitpunkt vor dem Stichtag der Währungsumstellung liegt, sind die Ansprüche nach § 16 Abs. 1 UmstG im Verhältnis 10: 1 anzustellen (BGHZ 5, 197 [199]).
Dass der Beklagte keine Schwarzmarktpreise ersetzt verlangen kann, hat das Berufungsgericht mit Recht angenommen (BGHZ 5, 197 [902]).
Allerdings hat der Bundesgerichtshof unter Bezugnahme auf zwei Entscheidungen des Reichsgerichts (RGZ 119, 332 und 101, 389, 391) ausgeführt, die Wertberechnung nach § 818 Abs. 2 BGB müsse zu dem Zeitpunkt erfolgen, zudem der Bereicherungsgegenstand erlangt worden ist (BGHZ 5, 197, 200; 55, 128, 131; 133, 246, 252; BGH NJW 1963, 1299, 1301;… wohl auch Palandt/Sprau, BGB, 64. Aufl., § 818 Rz. 26).
Ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse sind nicht zu berücksichtigen." In der Rechtsprechung des Reichsgerichts, die später vom Bundesgerichtshof übernommen wurde, ist der gemeine Wert ebenfalls als der Wert verstanden worden, den eine Sache nach ihrer objektiven Beschaffenheit für jedermann hat (RG, Urteile vom 16. Juni 1919 - I 61/19 - RGZ 96, 124 und vom 28. Oktober 1919 - VII 147/19 - RGZ 97, 44 ; BGH, Urteil vom 27. Februar 1952 - II ZR 191/51 - BGHZ 5, 197 ).
Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes handelt es sich bei Kondiktionsansprüchen um Geldsummenansprüche (BGHZ 5, 197, 200; 6, 227, 231; 35, 356, 358;… BGH Urt. v. 26. März 1954 - V ZR 151/52, LM Nr. 25 zu § 18 UmstG), bei denen der Gläubiger grundsätzlich das Entwertungsrisiko trägt (vgl. Staudinger/Karsten Schmidt Vorbem. zu § 244 D 52).
begründeten für die Klägerin einen unmittelbaren Anspruch aus §§ 812 ff BGB (vgl. die Unterscheidung der einzelnen Ansprüche in BGHZ 5, 197; 10, 170).
Die gleiche Auffassung vertritt auch der II. Zivilsenat (BGHZ 5, 197 [201]).
Treffen die Vertragsteile keine abweichende Vereinbarung, so entstehen Verwendungsersatzansprüche des Mieters, die nicht nur als Bereicherungsansprüche gegeben sind, bei Vornahme der Verwendung (BGHZ 5, 197, 199).
Von einer "grundlosen Erlangung", deren Zeitpunkt sonst in der Rechtsprechung als maßgebend angesehen worden ist (BGHZ 5, 197, 200), kann nicht wohl gesprochen werden, solange noch damit zu rechnen ist, daß der bezweckte Erfolg eintritt, und deshalb die Voraussetzung einer grundlosen Bereicherung noch nicht gegeben ist.
BGH, 22.02.1984 - IVa ZR 145/82
BGH, 11.07.1952 - V ZR 75/51
Einbau von Sachen. Umstellung
BGH, 30.04.1954 - V ZR 14/53
BGH, 22.12.1952 - IV ZB 96/52
Umstellungsvorrecht für Ansprüche gegen Schwiegereltern
BGH, 28.02.1962 - V ZR 57/60
BGH, 29.10.1953 - III ZR 13/52
BGH, 17.09.1957 - VIII ZR 244/56
BGH, 22.04.1955 - V ZR 195/54
BGH, 22.11.1952 - II ZR 78/52
BGH, 04.03.1954 - IV ZR 189/53
BGH, 30.03.1953 - IV ZR 166/52

References: § 818
 § 818
 § 547
 § 818
 § 16
 § 818
 BGH 
 § 818
 BGH 
 § 18
 § 244