Source: http://www.haushaltleiterin.ch/organisation/statuten/
Timestamp: 2020-05-28 17:20:31+00:00

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Statuten – Haushaltleiterin | BVHL – Berufsverband der Haushaltleiterinnen Schweiz
Art. 1 Unter dem Namen „Berufsverband Haushaltleiterinnen* Schweiz“, nachstehend BVHL genannt, besteht ein Verein im Sinne von Art. 60 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches. Der BVHL ist parteipolitisch unabhängig und konfessionell neutral.
Er hat seinen Sitz am Wohnort der Präsidentin.
Art. 2 Er bezweckt den Zusammenschluss der Haushaltleiterinnen und Haushaltleiter mit eidgenössischem Fachausweis und der vormals eidgenössisch diplomierten Haushaltleiterinnen zur Wahrung und Förderung der beruflichen, sozialen und wirtschaftlichen Interessen aller Mitglieder.
Art. 3 Die Ziele des BVHL sind insbesondere:
Einsatz für eine breite berufliche Anerkennung der Haushaltleiterinnen
Bekanntmachung des Berufs der Haushaltleiterin und Verbesserung der Einsatz-möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt
Vertretung der beruflichen, sozialen und wirtschaftlichen Interessen der Mitglieder
Pflege von Kontakten und Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern
Förderung der Aus- und Weiterbildung der Haushaltleiterinnen
finanzielle Unterstützung und Mitarbeit bei der Organisation und Durchführung der Berufsprüfung
Öffentlichkeitsarbeit und Imagepflege für die Hauswirtschaft
Kontakt und Zusammenarbeit mit Dachverbänden und verwandten Organisationen
Art. 4 Der BVHL besteht aus:
Aktivmitglieder sind Haushaltleiterinnen mit eidgenössischem Fachausweis und vormals eidgenössisch diplomierte Haushaltleiterinnen, sowie Personen aus verwandten hauswirtschaftlichen Berufen.
Sie haben Antrags-, Stimm- und Wahlrecht.
Aktivmitglieder können bei Erreichung des Rentenalters den Übertritt von der Aktiv- zur Passivmitgliedschaft beantragen.
Sie verzichten damit auf das Antrags-, Stimm- und Wahlrecht.
Passivmitglieder sind Einzelpersonen oder Institutionen, die sich für die Belange der Haushaltleiterinnen interessieren, einsetzen oder den Verband finanziell unterstützen.
Sie haben kein Antrags-, Stimm- und Wahlrecht.
Ehrenmitglieder sind Personen, die sich um den Beruf oder den Verband der Haushaltleiterinnen besonders verdient gemacht haben. Sie werden auf Vorschlag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung ernannt.
Von der Zahlung des Jahresbeitrags sind sie jedoch befreit.
Die Aktiv- und Passivmitglieder sind verpflichtet, den von der Mitgliederversammlung jährlich festgesetzten Jahresbeitrag nach Erhalt der entsprechenden Aufforderung zu entrichten.
Art. 6 Beginn und Ende der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft im BVHL wird auf schriftliche Anmeldung hin durch Vorstandsbeschluss erworben. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.
durch freiwilligen Austritt, der nur auf Ende des Rechnungsjahres erfolgen kann und dem Vorstand drei Monate im Voraus schriftlich bekannt zu geben ist.
durch Ausschluss eines Mitgliedes infolge Nichtbezahlung des Jahresbeitrages trotz zweimaliger Mahnung, grober Verletzung der Statuten oder schwerwiegender Zuwiderhandlung gegen die Interessen des Verbandes. Der Ausschluss erfolgt nach Anhörung des Mitgliedes durch den Vorstand. Gegen den Ausschluss kann an die nächste Mitgliederversammlung rekurriert werden. Die Forderung an das Mitglied für das laufende Verbandsjahr verfällt auch bei Ausschluss nicht.
Art. 7 Die Organe des BVHL sind:
Art. 8 Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des BVHL. Sie findet einmal jährlich statt, in der Regel im ersten Quartal des Jahres. Ausserordentliche Mitgliederversammlungen können auf Verlangen des Vorstandes oder eines Fünftels der Aktivmitglieder einberufen werden.
Das Datum der Mitgliederversammlung ist 3 Monate im Voraus bekannt zu geben. Anträge und Wahlvorschläge, über welche die Mitgliederversammlung zu befinden hat, sind dem Vorstand mindestens acht Wochen vor der Versammlung schriftlich einzureichen.
Die Einladung mit Traktandenliste und Unterlagen ist den Mitgliedern mindestens zwei Wochen vor der Mitgliederversammlung zuzustellen.
Über Geschäfte, die nicht auf der Traktandenliste stehen, darf nur in dringenden Fällen beschlossen werden. Über die Frage der Dringlichkeit entscheidet die Mitgliederversammlung mit zwei Dritteln der Stimmen der Anwesenden.
Art. 10 Der Mitgliederversammlung obliegen folgende Geschäfte:
Abnahme von Jahresbericht, Protokoll der Mitgliederversammlung und Jahresrechnung
Genehmigung des Budgets und des Arbeitsprogramms
Wahl der Präsidentin, der übrigen Vorstandsmitglieder sowie der Kontrollstelle
Festsetzung der Entschädigung für den Vorstand
Entscheide von Rekursen gegen Nichtaufnahme oder Ausschluss von Mitgliedern
Beschluss über Anträge des Vorstands und der Mitglieder
Auflösung des Verbands und Beschluss über die Verwendung des Verbandsvermögens
Art. 11 Abstimmungen und Wahlen erfolgen offen, sofern nicht ausdrücklich geheime Abstimmung von der Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten verlangt wird.
Bei Wahlen entscheidet das einfache Mehr der anwesenden Stimmberechtigten, bei Stimmengleichheit das Los. Der Vorstand stimmt mit.
Bei Abstimmungen entscheidet grundsätzlich das einfache Mehr der anwesenden Stimmberechtigten. Der Vorstand stimmt mit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Präsidentin mit Stichentscheid.
Ausnahmen hievon werden separat geregelt.
Art. 12 Zusammensetzung und Wählbarkeit
Der Vorstand besteht aus: Präsidentin, Vizepräsidentin und 5 – 9 weiteren Mitgliedern. Abgesehen von der Präsidentin, die durch die Mitgliederversammlung gewählt wird, konstituiert sich der Vorstand selbst.
Präsidentin und übrige Vorstandsmitglieder werden jeweils für 4 Jahre gewählt. Zweimalige Wiederwahl ist möglich. Die Präsidentin kann ihr Amt unabhängig von der vorherigen Mitgliedschaft im Vorstand bis zu zwölf Jahre ausüben.
Eine Wiederwahl nach Erreichung des Rentenalters ist nicht möglich.
Der Vorstand wird von der Präsidentin oder auf Verlangen von mindestens vier Vorstandsmitgliedern einberufen, so oft die Geschäfte dies erfordern.
Er ist beschlussfähig, wenn mindestens fünf Mitglieder anwesend sind. Die Beschlussfassung erfolgt mit einfachem Mehr der Anwesenden.
Die Präsidentin stimmt mit. Bei Stimmengleichheit hat sie den Stichentscheid.
Dringliche Beschlüsse können auf dem Zirkularweg mit zwei Dritteln Mehrheit aller Vorstandsmitglieder gefasst werden.
Über die Verhandlungen ist ein Protokoll zu führen, das an der nächsten Sitzung des Vorstands zu genehmigen ist.
Der Vorstand führt sämtliche Geschäfte, die nicht der Mitgliederversammlung oder einem andern Organ vorbehalten sind. Im Besonderen sind ihm aufgetragen:
Vorbereitung und Durchführung der Mitgliederversammlung und derer Geschäfte
Vertretung des BVHL nach aussen
Bestellung von Kommissionen und Arbeitsgruppen mit Auftragsumschreibung und Festsetzung der Entschädigung
Ernennung der Kontaktfrauen in den einzelnen Regionen
Ausarbeitung von Lohnempfehlungen
Wahl der Delegierten in Organisationen, bei denen der BVHL Mitglied ist
Organisation oder Durchführung von Weiterbildungskursen
Wahl der Vertreterinnen des BVHL in die Prüfungskommission
Genehmigung der Honorare der Expertinnen an der Berufsprüfung der Haushaltleiterinnen und der Schlussabrechnung, zusammen mit dem Dachverband Hauswirtschaft Schweiz
Art. 15 Zeichnungsberechtigte Personen sind: Präsidentin, Vizepräsidentin, Sekretärin und Kassierin. Sie zeichnen kollektiv zu zweien.
Für die allgemeine Korrespondenz haben die sachbearbeitenden Vorstandsmitglieder Einzelunterschrift, ebenso die Kassierin für den Zahlungsverkehr.
Art. 16 Der Ausschuss besteht aus Präsidentin, Vizepräsidentin, Sekretärin und Kassierin. Er erledigt die laufenden Geschäfte. Über die Verhandlungen ist ein Protokoll zu führen, das an der nächsten Sitzung zu genehmigen ist. Für die Zeichnungsberechtigung gilt Art. 15 sinngemäss.
Art. 17 Der Vorstand ernennt nach Bedarf ständige Kommissionen und temporäre Arbeitsgruppen zur Bearbeitung von Verbandsaufgaben. Diese sind zur regelmässigen Berichterstattung an den Vorstand verpflichtet.
Art. 18 Die Mitgliederversammlung wählt als Kontrollstelle zwei Rechnungsrevisorinnen und eine Ersatzrevisorin. Sie werden für eine Amtsdauer von 4 Jahren gewählt. Zweimalige Wiederwahl ist möglich.
Die Kontrollstelle prüft die Jahresrechnung des Verbands. Sie kann mit weiteren Prüfungen beauftragt werden. Sie hat der Mitgliederversammlung einen schriftlichen Bericht zu unterbreiten und stellt Antrag auf Décharge-Erteilung.
VI. Finanzierung, Haftung
Art. 19 Die Mittel des Verbands setzen sich aus Jahresbeiträgen der Mitglieder von maximal Fr. 150.-, Gönnerbeiträgen, Kapitalzinsen, Spenden und weiteren Einnahmen zusammen.
Die Ausgaben bestehen aus den laufenden Kosten für Verbandszwecke, Entschädigungen des Vorstands und Beiträgen an die Berufsprüfung und Expertinnenkurse.
Art. 20 Für die Verbindlichkeit des BVHL haftet ausschliesslich das Verbandsvermögen. Jede weitere persönliche Haftung oder Nachschusspflicht der Mitglieder ist ausgeschlossen. Die Mitglieder haben keinen Anspruch auf das Verbandsvermögen.
Art. 21 Das Rechnungsjahr, beziehungsweise das Verbandsjahr entspricht dem Kalenderjahr.
Art. 22 Statutenänderungen unterliegen der Beschlussfassung durch die Mitgliederversammlung und erfordern die Zustimmung von zwei Dritteln der anwesenden Stimmberechtigten.
Art. 23 Die Auflösung des BVHL kann beschlossen werden, wenn zwei Drittel der an der betreffenden Mitgliederversammlung anwesenden Stimmberechtigten zustimmen. Über die Verwendung des Verbandsvermögens entscheidet die Mitgliederversammlung.
Art. 24 Die vorliegenden Statuten wurden an der Delegiertenversammlung vom 27. Oktober 2001 in Olten genehmigt und ersetzen die Statuten vom 28. Oktober 1995. Sie treten am 1. Januar 2002 in Kraft.
Olten, 27. Oktober 2001 Die Präsidentin: Die Sekretärin:
Gaensli-Vital G. Furrer-Annen
* Die in diesen Statuten verwendete weibliche Form schliesst die männlichen Berufskollegen mit ein.

References: Art. 1
 Art. 60

Art. 2

Art. 3

Art. 4

Art. 6

Art. 7

Art. 8

Art. 10

Art. 11

Art. 12

Art. 15

Art. 16
 Art. 15

Art. 17

Art. 18

Art. 19

Art. 20

Art. 21

Art. 22

Art. 23

Art. 24