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Das bedingungslose Grundeinkommen als Gedankenlosigkeit - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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19.06.2007, 07:09 #1
Das bedingungslose Grundeinkommen als Gedankenlosigkeit
Da ich nicht glaube das viele die Texte ganz lesen,
gebe ich immer mal wieder ein paar Auszüge.
Immer noch der selbe Text von
Viele sehen das bedingungslose Grundeinkommen für alle als Härtetest für das heutige Geistesleben.
Geben die Arbeitsplätze oder die Erziehung so viel her, daß genug Menschen trotz Grundeinkommen arbeiten gehen werden?
Das sollte man einfach probieren. Vielleicht wird dadurch klar, daß auch hier einiges geändert werden muß.
Abgesehen davon, daß es sich dabei um ein ziemlich leichtsinniges Experiment handeln würde,
zeigt schon allein das Eintreten für ein bedingungsloses Einkommen,
wie es um das eigene Geistesleben steht.
Es wird gerne vom sozialen Hauptgesetz und von der Selbstlosigkeit einer Trennung von Arbeit und Einkommen geredet.
Was spricht ist aber der Wunsch nach einer bedingungslosen Selbstverwirklichung.
Der versteckte Egoismus ist aber vielleicht nicht einmal das größte Problem.
Was soll man nämlich von einem Geistesleben halten, das sich zu wackelig fühlt, um für sich selber gerade zu stehen?
Das bedingungslose Grundeinkommen für alle ist eine Theorie der Geistesschwäche.
Dem ist eigentlich auch nicht mehr viel hinzuzufügen.
19.06.2007, 10:03 #2
Die gewählte Überschrift ist so wohl schon eher eine Gedankenlosigkeit.
Ein bedingungsloses Grundeinkommen ist selbst theoretisch, nur schwer zu konstruieren. Diese Formulierung ist entweder bewußt gewählt worden, um von vornherien zu manipulieren oder man ist nicht Herr seiner Sinne.
Es lassen sich schnell zig Bedingungen finden, an die jede Art/ Vorstellung von Grundeinkommen gebunden ist. Schon allein dessen Höhe ist eine einschneidende Randbedingung.
Nun könnte man noch darauf rumtrampeln, dass es ja losgelößt von jedweder produktiver, geistiger, gemeinnütziger Arbeit zu Stande kommen soll.
Auch dies ist kaum vorstellbar. Dass sich ein großer Teil der Bevölkerung für eine eremitische Lebensweise entscheidet kann man ja theoretisch andenken aber das war es dann.
Die Diskussion um das angeblich bedingungslose Grundeinkommen ist doch prinzipiell auch "nur" eine Diskussion um die Bedingungen für eine vernünftigere, sozialere und gerechtere Gestaltung der Gesellschaft oder ein weiterer Täuschungs- u. Manipulationsversuch. Je nachdem welche Interessen vertreten werden- die des Gemeinwohls oder die der eigenen Profitmaximierung .
01.07.2007, 23:31 #3
bluaMauritius->Emailproblem
Zimindest ein MINDESTLOHN oder Grundlohn und mindestens dazu eine Arbeit
Aw-:
Zu Ihren/Deinen Höhenflügen der angeblich gedankenlosen Bedingungslosigkeit oder Deiner Kritik daran weiss ich mir keinen Rat als den, dahs wenigstens von allen gemeinsam ein Mindestlohn für jede Arbeit gefordert werden muss - in Zusammenarbeit mit den einschlägigen Gewerkschaften, die hoffentlich noch wissen, was ihre Menschen in den einzelnen Dreckslöchern so arbeiten müssen - und ein Basislohn für alle (falls das nicht dasselbe ist), dahs darüber hinaus ausserdem eine Gewinnbeteiligung am Betrieb (oder den Betrieben gleicher Sparte/Branche) durchgesetzt werden muss. Und das ist schon sehr lange auf der Tapete.
Es fehlt der Durchsetzungswille. All zu viele liessen sich, als es ihnen noch gut ging, einlullen. Und nun steht man vor dem "Salat" und gucket dumm immer in dem Kreis herum... -
Aber kEINE aUFREGUNG; alles im grünen nirwana: Deutschland so wie so bald ausgestorben:
Also braucht man auch keine Arbeitslosen mehr, um den Arbeitenden - die da ausgestorben sein werden - vorzumachen, wie gut sie es hätten...
Eben, da alle ausgestorben sein werden...
Die Demokratzie ist gekennzeichnet durch oligarchische Plutokraten, vom hintergangenen Volk an die Macht gespült (alles Theater), deren Herrschaftsform die Tyrannis ist. Wenn das Volk nicht mit ihnen einverstanden ist und aufbegehren möchte, zeigen sie ihre tyrannischen Krallen.
Da bald - nach dem Zusammenbruch der kleinen Koalition zwischen der kleinen SPD und der noch kleineren CDU/CSU - wieder volksbelustigende Wahlen anstehen, hier mal einige nachdenklich Fragen, auf die man mit Ja oder Nein antworten kann, denn so viel Freiheit geben wir den letzten Heulern Deutschlands noch, die sich da Bürger eines 'Freien Landes' nennen, dags ich nicht herzlich lache! -
Würden Sie auch dann beispielsweise CDU wählen, wenn dadurch eine weitere Raketenrüstung bzw. Antiraketen-Raketenrüstung die Folge wäre?
/ja/ /nein/
Wie zufrieden sind Sie mit der Hochzinspolitik, die von den jeweiligen Regierungsparteien zur Unterstützung der jeweiligen Bankenherrschaft der oder den Notenbanken nicht ausgeredet werden konnte in Europa. Immer noch herrscht Zins und Zinseszins ganz unbedenklich und das bei Kreditaufnahme nicht zu knapp
/zufrieden//Protest/
Ist der Zinseszins ein Naturverhängis oder menschengemacht, also auch vom Menschen wieder abschaffbar?
Darf die echte, gleichwertige Mitbestimmung der Mitarbeiter in den Betrieben (eben so viel Arbeiterstimmen im Aufsichtsrat oder Unternehmensrat wie Stimmen der Kapitaleigner, Geldhalter und des Mänagjements) noch weiter verhindert werden?
Ist das Abgeben eines Stimmzettels mit Kreuzchen bei den Wahlen für die Sicherung des Wesens der Demokratie (wenn gleich Volksherrschaft <griech.>) ausreichend?
Sollte die Regierung zu wichtigen, einschneidenden, das ganze Land betreffenden Fragen allein entscheiden?
/ja/ /nein/-
Oder ist ein dann vorgeschlagener Volksentscheid (Sachabstimmung) vernünftiger und demokratischer?
Ist es richtig, auf Gasmaskenkurse und Umgang mit Atomstaub-schutzoveralls zu vertrauen, um die kommenden Wirrungen zu überstehen?
/ja//nein/-
Sollten alle Deutschen lieber kurz entschlossen auf Meeresinseln (z.B. Mauritius) weit weg auswandern (falls sie können)?
Ist es falsch, wenn alle Arbeitenden einen gleichen Grundbetrag als Basis-Grundlohn bzw. Mindestlohn als Arbeitslohn erhalten, da alle Arbeit gleich achtenswert und gleich schwierig sein dürfte (bzw. so zu gestalten ist)?
Ist eine Gewinnbeteiligung oder Prämie bspw. nach dem Walfangsystem der Hanse (Anfang der Neuzeit) für Betriebserfolg zu verteilen für die, welche im Betrieb gut mitgearbeitet haben - zusätzlich zu ihrem normalen Lohn?
/ja/ /nein/ -
Ist es richtig, die Kulturanstrengungen allein den plutokratischen (=steinreichen) Kreisen zu überlassen und das einfache Bürgervolk nur treudoofen Zuschauer spielen zu lassen, falls man es nicht sogar ganz durch überhöhte Preise ausschliesst?
Diese Fragen wurden schon mal in einem Flugblatt aufgeworfen, das in geringer Stückzahl angesichts des Wahlrummels und des mit ihm verbundenen Volksbetruges bereits vor 40 Jahren vergeblich verteilt worden ist.
Und auch jetzt wird sich nur melden, wer zum Ausdruck bringen will, dahs er nicht wisse, was das Ganze soll.
Schade eigentlich. Aber ausgestorben werdet ihr sowieso bald sein. Es ist also wurscht. ---
hdito ~*~
(ich kann es Euch auch in Esperanto-LINGUNA übersetzen, aber es bleibt immer gleich schlimm)
satjagraha - la vero vencas - die wahrheit siegt
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03.10.2007, 17:16 #4
Dhamilha->Emailproblem
Ich finde es schade und in der Wortwahl auch erschreckend, dass hier über eine revolutionäre Idee und ihrer Befürworter so abwertend "Theorie der Geistesschwäche" geredet wird, was mir zeigt, dass du dich noch gar nicht wirklich damit befasst hast. Inzwischen gibt es so viele Links zum Thema, dass es ein Leichtes ist, über die Grundidee, und was sie wirklich bedeutet, eine Menge zu erfahren.Der Mensch definiert sich doch nicht allein durch Erwerbsarbeit, die sowieso nur noch von 29% einer Gesellschaft geleistet wird.Am Ziel der Vollbeschäftigung festzuhalten ist eine Illusion.Mit dem BGE in existenzsichernder Höhe, die auch gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht,würde die Menschenwürde wieder in den Vordergrund gerückt, die von HARTZ IV mit Füßen getreten wird.Lasst uns doch gemeinsam an einem neuen Menschenbild stricken, es käme uns allen zu Gute. "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist schlechter!"
Dhamilha
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04.10.2007, 09:38 #5
Zitat von Dhamilha
Da Du wohl mich meinst,
schau Dir erstmal all meine Beiträge zum Thema bGe an,
anschließend wird sich Deine Meinung ändern...
Gerade bei revolutionären Ideen oder Konzepten, sollten
im VORFELD alle pro und contra Seiten abgewogen werden,
ansonsten droht dem "klein Bürger" eine erneutes Desaster und das
kann ich mir m.E. nach Hartz4 nicht nochmal "leisten"!
nicht mit Emotionen denken sondern mit dem Kopf -
denn mit Gefühlen kann man nicht denken...
05.10.2007, 17:53 #6
....., sollten
kann ich mir m.E.........................
Bubi Rätselratend
05.10.2007, 18:25 #7
Habe den Link, den uns Morpheus angegeben hatte gelesen:
Wer erst in Massen produziert und seine Produkte über Werbung in den Markt drückt, hat eigentlich nicht für seine Mitmenschen, sondern für sich selber gearbeitet. Er hat nur sein Einkommen im Sinn gehabt. Läßt die soziale Ordnung solche Spielchen zu, führt dies unweigerlich zu weniger Wohlstand für andere Menschen.
Dasselbe gilt, wenn alle ein bedingungsloses Grundeinkommen beziehen und sich nicht mehr darum scheren müssen, was ihre Mitmenschen brauchen. Sie können es sich genauso wie heute leisten, für sich selber statt für die anderen zu arbeiten.
Darüber - und über das, was wir alle bisher mit unserer Art bewerkstelligt haben, unsere "Arbeitswelt zu gestalten" (?), denke ich jetzt noch ein wenig intensiver nach. Bisher ham wir hier nichts wesentliches Gutes zustande gebracht, so dass ich zögere, mir nun gleich wieder ein Blitz-Fertig-Back-Rezept namens "Mindestlohn für alle" vortischen zu lassen.
Da ich auch gerne die Gegenseite erfahren möchte, lese ich auch oft mal die Gegenseite und prüfe deren Argumente genauso wie die meinigen.
Das verschafft gelegentlich mehr Überblick als "Gefühlswallungen"
05.10.2007, 19:21 #8
Genau darum biete ich eben auch das KONTRA zu gewissen Themen,
damit man gut informiert sich eine EIGENE Meinung bilden kann.
Man hat es als bGe Befürworter eh schon schwer genug...
Nochmal kurz - warum...
bGe in Deutschland = Götz W. Werner
Götz W. Werner = Anthroposoph
Sekem = Anthroposophie
D.h. die Anthroposophen sind sich nicht einig.
Damals als die Theosophische Gesellschaft Krishnamurti zum Welt Lehrer aufbauen wollte, hat Steiner sich von Ihnen getrennt und einfach die Anthroposophische Gesellschaft gegründet.
Wenn ein Unternehmer wie Götz W. Werner ein Modell für die Bürger vorstellt, dann muss der Bürger es durchleuchten bis er all seine Fragen beantwortet hat, denn auch da kann man hartzbeat nur zustimmen,
erstmal muss man die "Gegenseite" gehört haben um abschließend ein "Urteil" fällen zu können.
Ich habe Herrn Werner 3x dieses Jahr bei Veranstaltungen LIVE erlebt, und
ich spare mir mein Urteil über Ihn.
Ich finde es super das er sich überhaupt Gedanken macht, aber seine Motivation ist ggf. zu prüfen.
Es nützt NIEMANDEM etwas, wenn H4 durch ein bGe ersetzt wird.
Ein bGe muss ganz klar definiert sein, bevor es meine Stimme erhält.
Denn ich glaube nicht, das es mit einem bGe bedeutend mehr Arbeitsplätze geben wird. Die Gesellschaft könnte aber langsam an einen Humanismus herangeführt werden, der später die Blockaden des Habens auflösen könnte.
Erst wenn es nicht mehr um das "mehr" im Leben geht, was man HABEN muss um in der Gesellschaft fähig zu sein sind wir am Ziel der Menschen angelangt. Das würde nämlich bedeuten das WIR uns nicht mehr über das definieren was wir haben sondern darüber was wir sind.
Und das sind nun mal alle gleich... Menschen!
Und ich weiß was ich brauche und jeder weiß was er braucht.
Was zum Essen, Trinken, Anziehen, Wohnen und Fortbewegungsmittel sowie ärztliche Versorgung.
Dafür brauche ich keine Politik oder was-auch-immer...!
Alles andere sind Wünsche die uns in einer Konsum orientierten Gesellschaft aufgezwungen worden sind.
Sonst läuft die Wirtschaft ja nicht,
und das Druckmittel Geld würde entfallen...
Aber zum Thema Erziehung und Bildung habe ich mich ausreichend geäußert.
05.10.2007, 21:12 #9
Mindestlohn und Grundeinkommen - das eine funktioniert nicht ohne das andere.
Ein Grundeinkommen ohne Mindestlohn ist - verkürzt ausgedrückt - nur ein Kombilohn für alle; ist staatlich sanktioniertes Lohndumping.
Ein Mindestlohn ist auch wichtig um endlich die Binnenkonjunktur wieder auf die Beine zu stellen.
05.10.2007, 21:31 #10
Es gibt nicht nur Schwarz und Weiß, Möglichkeiten zum Grundeinkommen gibt es immer, H4 ist doch nicht anderes.
z.B hat die Schweiz mit dem Bürgergeld keinerlei Probleme.Der Deutsche macht nur alles komplizierter als wie es ist.
Aufpassen!! Was ich eher befürchte ist das wir bei einem Grundeinkommen als Arbeitslose wohl in Heimen untergebracht werden müssen da das Geld noch mehr gekürzt werden würde!
Was die zusätzlich Arbeit betrifft würde ich eher meinen das sich viele Leute gern etwas dazu verdienen würden wenn der Staat nicht bis auf 20% und die 100€ einbehalten würde.
Deutschland, ein Land das immer dafür gelobt wurde fleißige Arbeiter zu haben wird heute durch die eigene Bevölkerung herabgesetzt.
Auf einmal glauben viele Menschen das keiner mehr arbeiten würde, so als wäre Arbeit schadhaft.Das ohne Arbeit viele Menschen verkümmern, sie sich wertlos vorkommen, verschweigt man gern!
06.10.2007, 10:37 #11
Zitat von ROWin Hood
Auch unter Grundeinkommensbefürwortern wird über die Frage diskutiert, ob es über ein bedingungsloses Grundeinkommen hinaus doch noch eines Mindestlohns und einer allgemeinen Arbeitszeitverkürzung bedürfe. Hinter diesen Erwägungen geben sich noch Vorbehalte zu erkennen, und zwar Vorbehalte hinsichtlich dessen, ob der Einzelne die Verantwortung, die das bGE ihm aufbürdet, auch schultern kann.
http://freiheitstattvollbeschaeftigu...krzung-und.htm
06.10.2007, 11:03 #12
GrundProblem.....*
Seit ca. 30 Jahren hat sich die Erdbevölkerung um 500 Mio. erhöht; Tendenz steigend.
Heute leben auf der Erde geschätzte 6,5 Milliarden Menschen!!
Morgen sinds dann über 7 Milliarden; die wollen alle Essen, Leben, evtl. was sinnvolles "Arbeiten" sich kontinental "Bewegen".
Ich frage mich, wie soll das alles funktionieren ??
Und wir hier in GerMoney stochern in den Krümeln von Gestern; "Arbeit" muss völlig anders definiert werden UND das bGe, in welcher Form auch immer, ist ein zukünftiges MUSS!!
06.10.2007, 13:24 #13
Mein Gedanke kreiste um Deutschland da ich dachte man müßte erst einmal im eigenen Saustall sauber machen bevor man sich um die Welt kümmert!
Das kein Grundeinkommen für alle Menschen auf der Welt umzusetzen ist, ist jedem einleuchtend denn zuerst müssten wird andere Politiker haben, der eEgo sich mindern, nicht auf Kosten der Armen sich bereichern wollen, teilen etc etc...unmöglich bei der Spezies Mensch!!!
06.10.2007, 17:28 #14
höchst interessanter Denkansatz von Assi:
Assi: Morgen sinds dann über 7 Milliarden; die wollen alle Essen, Leben, evtl. was sinnvolles "Arbeiten" sich kontinental "Bewegen".
Verteilungsprobleme in Vergangenheit und vermehrt in der Zukunft aufgrund Bevölkerungszahl offenkundig - haben wir diese Verteilungsschwierigkeiten und keine direkte Demokratie, weil einige erfolgreicher ihre Schafe ins Trockene gebracht haben bzw. zukünftig noch dringender bringen wollen?
Ist das die Ursache? Wird sie je zu beseitigen sein - und wenn ja, wie?
06.10.2007, 17:49 #15
Ein kleinkariertes
agieren NUR aus D wäre eh für die Katz - ob 8 oder 12 Euronen Mindestl(H)OHN macht keinen Sinn, da eh KEINE Jobs in Aussicht sind.
Unsere lieben Maschinchen UND die NOCH billigen Hände aus Asien/Russland machen das Biss´chen schon; schliesslich DARF unser T-Shirt nicht mehr als 2 Euro kosten......*!!
Perverdet Tango des Kapitalismus.
06.10.2007, 18:09 #16
Dank an Assi,
ja, sehe selbst auch ein globales Handeln angesagt, kriegen WIR D's nicht allein gebacken.
Wäre nicht mal eine generelle Diskussion angebracht? Ob gegen die logisch-erfolgreichen Strategien der Schäfchen-ins-Trockene-Bringer, weil effizenter da ethisch rücksichtsloser, was und wie auszurichten ist? Rentiert sich nun Ethik wirklich und warum? Und kann sich diese Weltsicht in Grundeinkommen niederschlagen?
07.10.2007, 10:23 #17
Das Thema bGe ist kein deutsches oder deutschsprachiges,
sondern wird in Südamerika (speziell Brasilien),
Südafrika, Namibia und anderswo geprüft.
Es gibt eben Menschen die etwas weiter als Deutschland, Europa oder Eurasien denken.
Jeder Mensch auf der Erde hat das GRUNDRECHT zu leben. PUNKT!
Niemand kann was für die Umstände in die er geboren wird.
Darum sollte jeder Mensch die angesprochenen Dingen haben.
Es geht doch nicht ums Geld alleine.
Es geht um eine gewisse Absicherung -
damit man seine Talente, drucklos ausüben kann.
Das bringt einer Gesellschaft mehr, als Zwangsarbeit.
Ein bGe bringt der Gesellschaft mehr.
Davon hat eben jeder etwas.
07.10.2007, 10:35 #18
Abschaffung der gierigen Konzerne, Manager, Arbeiter, Neider wäre eine Voraussetzung um in dieser Welt überhaupt etwas ändern zu können.
Und das global...das allein zeigt schon das ein Grundeinkommen garnicht weltweit möglich ist.
Den wichtigsten Faktor Mensch mit seinen Eigenschaften werden wir nicht ändern, geschweige er selbst.
Niemand will für andere verzichten müssen, schon garnicht die halbe Menschheit denn zumindest die müßte es tun!
Sehen wir uns einmal den Mircostaat, die Familie an .Wieviel Zwistigkeiten gibt es oft dort nur weil einer mehr als der andere hat.Geizhälse, Egoisten...alles vertreten wer da Hoffungen hat das es auf der Erde einmal gerechter zugehen würde der ist ein beneidenswerter Optimist!
07.10.2007, 10:56 #19
Prinzipiell ist alles möglich, da auch alles von Menschen gemacht wurde.
Die Frage ist - will der Mensch überhaupt selbst bestimmt leben.
Wenn er es wollte, würde er sich wohl mehr mit diesem Thema beschäftigen, aber solange die Sportschau noch läuft oder was-auch-immer,
beschäftigt man sich meist mit anderen Dingen...
07.10.2007, 11:10 #20
Ich würde das nicht so negativ abtun, denn würden alle Menschen gleich denken, was ja Voraussetzung dafür wäre, würden wir die Vielfalt, den Ideenreichtung nicht haben.
Du erwartest ein Richtungsdenken was bedeuten würde wir müßte erste einmal Menschlichkeit lernen was wohl im Schulfach Ethik mehr behandelt werden müßte.
Die Schule sollte jedoch nur ergänzend arbeiten die Hauptaufgabe liegt im Elternhaus.
Leider machen viele Eltern ihre Hausaufgaben, schlecht bis garnicht!
07.10.2007, 13:29 #21
6.000 Jahre.....
lebt der Mensch nu auf der Erde; von Anbeginn bis Heute führt er nur Kriege gegen sich selbst!!!
Unsummen werden dafür aufgewendet; würden Ausserirdische diese Jämmerlichkeit "sehen", sie griffen sich annen Kopp respektive an ihre Antennen.
Fazit: Der HomoSapiens ist und bleibt ein ********* aller Erster Güte!!
Würde NUR ein Tier auf den Gedanken kommen, sich seinen Lebensraum wegzuradieren??
Der Mensch besitzt die "Fähigkeit", den Globus innerhalb von 200 Jahren platt zu machen (siehe Naturkatastrophen weltweit in NUR einem Monat!)
Da sage ich; HUT ab.....Respect......aller Erste Sahne.
Und da versuchen "Wir", noch ne Ethik reinzubringen.
Für mich ist eigentlich Hopfen UND Malz verloren; ich schaue mir die Dinge gelassen an, ändern ist NICHT mehr......PUNKT*!
07.10.2007, 15:09 #22
Ja, das Geld hätte man anders investieren können,
aber wie Rotkäppchen es in einem anderen thread mal sagte,
dann würden WIR doch gar nicht wissen, was wir nicht wollen (die jetzigen Systeme)
Schau die Freiheit in den letzten 6000 Jahren an, die der Mensch gewonnen hat. Heute können wir aus vielen Produkten auswählen. Wir vermieten unseren Körper, wenn möglich - Stundenweise (wenn es schlecht läuft an eine Zeitarbeit) und können dann Produkte kaufen.
Früher hat der Sklave doch nur ne Schüssel (Nahrung + Trinken) bekommen.
Das ist doch ein Fortschritt...
Wir können selbst entscheiden was wir essen...
Was drin ist, ist wieder was anderes.
Ist natürlich mit sehr viel Ironie geschrieben...!
vielleicht brauchten wir Menschen eben all diese negativ Erfahrungen,
um heute über ein humanistisches bGe zu denken.
Ob es aus dem Denken in die Tat umgesetzt wird, das entscheiden wir Bürger selbst mit.
Wir haben jedenfalls die Wahl, selbst Aktiv zu werden und das bGe zu unterstützen.
Da wäre mittlerweile eine Partei Marktlücke, die man gut bedienen könnte.
Wenn man dann spinnen würde, und sich vorstellt, viele Länder hätten eine Grundeinkommenpartei mit entsprechendem Rahmenprogramm, und Sie würden wohl möglich auch noch regieren, will heißen zusammenarbeiten mit anderen Ländern - auf humaner Wirtschaftsbasis, wäre es dann nicht möglich innerhalb von ca. 10 - 20 Jahren eine verbesserte Welt zu organisieren?
Es ist doch im Prinzip alles nur eine organisatorische Frage...
07.10.2007, 18:53 #23
Hi @ alle, die HIER auf diesem Thread zum Thema Grundeinkommen äußern... gibt ja noch einen zweiten und ich switche hier ein bissel hin & her...
Ianny:Du erwartest ein Richtungsdenken was bedeuten würde wir müßte erste einmal Menschlichkeit lernen was wohl im Schulfach Ethik mehr behandelt werden müßte.
Die Schule sollte jedoch nur ergänzend arbeiten die Hauptaufgabe liegt im Elternhaus. Leider machen viele Eltern ihre Hausaufgaben, schlecht bis garnicht!
Alleinschon Schulfach "Ethik" uns verbal so zu verkaufen, wäre schon für uns ALLE empörenswert genug. Früher hieß "Was für und über das Leben lernen" - das hat jeder Vater und jede Mutter als Selbstverständlichkeit, als Erfahrungserbe weitergeben "können" (hier können von Kunst), d.h. die haben das noch gekonnt, weil ihre Erfahrungen bewusst gemacht. Für den damaligen Horizont war das machbar und möglich.
Was können Eltern und Ausbilder heute? Wozu sind sie bewusst gemacht? Hat da mal wieder unser angebliches Bildungssystem dafür gesorgt, dass wir selbst dazu nur noch mittelmäßig in der Lage sind? Wenn ja, gilt es vor allem in unserem Wissensaufbau/-quellen Nachhilfe zu betreiben. An Informationen aller Art kommen wir ja heute gut ran.
Ethik - was heißt das? Könnte es sein, dass uns das als wenig anstrebenswert erscheint, weil auch hier wieder "die da oben" es uns gehörig madig machen, in dem sie sich nicht dran halten, es aber von uns erwarten, weil sonst die Gesellschaft wirklich einen Kollaps erleiden würde?
Dabei bauen sie mehr und mehr diese Gesellschaftsregeln (=Ethik) aus Gewinnsucht und Eigenmachtansprüchen ab, vergessen aber, dass auch sie nicht auf einem völlig zerstörten Planeten existieren können. Fazit: Ethik lohnt sich, rentiert sich letztlich auf die da oben und ist der einzige Garant, dass wir ALLE was davon haben, sie zu befolgen. Also wäre daran zu arbeiten...
Wie Morpheus bereits schrieb:
Es ist doch im Prinzip alles nur eine organisatorische Frage
Wie also sollte das organisiert werden, ich meine konkret Regeln des Miteinander zum Ziele der Planeterhaltung
07.10.2007, 19:07 #24
Ich meine das du das Wort Ethik ein bischen eng siehst.
Darauf bin ich nur gekommen weil meine Tochter in der Schule dieses Fach hinzu bekommen hat.
Das uns das dazu bringt lange Diskussionen im Hause zu haben war vorprogrammiert.
Zur Zeit steht der Egomane im Mittelpunkt ihrer Stunden.Wie er entsteht, was ihn ausmacht, seine Auswirkungen auf sein Umfeld .
Die vorhergehenden Themen waren Kinderarbeit, deren gesundheitlichen Folgen, psychische Belastungen udn vor allen Entwicklungsstörungen..
Was könnte ich da gegen das Lehrfach haben?
Weltverbesserer mit solch derartigen Vorstellungen, so meine Erfahrung blieben und bleiben immer beim Reden..Umgesetzt wurde nie etwas weil sie zu viel auf einmal wollen.
Ghandi zeigte sehr gut was es heißt Menschen zum Umdenken zu veranlassen, doch selbst er fing klein an und wollte nicht die ganze Welt auf einmal ändern.
08.10.2007, 06:00 #25
wenn Du das Zitieren Deines Beitrages zum Schulfach "Ethik" als Angriff gegen Dich gewertet haben solltest bzw. dieser Eindruck bei Dir entstanden sein sollte, dann versichere ich Dir ausdrücklich, dass ich Deine Aussage im positiven Sinne zu verwenden versucht habe. Sehe aber nun bei genauerem Lesen, dass ich mich missverständlich ausgedrückt habe. Durch die nachfolgende Bemerkung, dass uns das als Schulfach verkauft wird, habe ich nicht Dich als "Verkäufer" gemeint - sondern die Kultusminister, die uns und unseren Kindern das in der Schule unterbreiten.
Ich wollte Deinen Hinweis nur bestätigen, dass wir im Fach Ethik mehr tun müssten, deshalb Dein Beitrag. Tut mir Leid, dass das unterging.
Ich definiere mal meine Vorstellung: Unter Ethik verstehe ich eine Weltenregelung im weitesten Sinne. Das geht - so hoffe ich - auch aus meinen Hinweisen herovr, in dem ich auch auf das Einbeziehen - nicht nur unserer menschlich-sozialen Ausrichtung - sondern auch auf unsere Schwachstellen Wert lege. Würde mich interessieren, wieso der Eindruck "meiner" engen Auslegung von Ethik entstanden sein könnte bei Dir?
bedingungslose, grundeinkommen, gedankenlosigkeit
Das bedingungslose Grundeinkommen als Gefühlslosigkeit morpheus7771 ...Grundeinkommen 12 09.10.2007 18:07
Grundeinkommen - die bedingungslose Kapitulation morpheus7771 ...Grundeinkommen 11 25.06.2007 13:41

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