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Timestamp: 2016-10-22 19:57:18+00:00

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5A_796/2013 � � Urteil vom 17. M�rz 2014
alle vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roger Br�ndli,
A.a.�A.________ war einst Eigent�mer des Grundst�cks Nr. 291, Grundbuch U.________, umfassend ein Wohnhaus, Wiese und Acker. Er trennte 1993 von seinem Grundst�ck den mit dem Wohnhaus �berbauten Teil ab und verkaufte ihn als Grundst�ck Nr. 570 an seine Tochter B.________ (Beschwerdef�hrerin 1). Ende 2006 starb A.________. Eigent�mer der Restparzelle Nr. 291 wurden seine Erben B.________, C.________, D.________, E.________, F.________ und G.________ (Beschwerdef�hrer 2.1-2.6).
A.b.�Zulasten der Grundst�cke Nrn. 570 und 291 besteht ein Fusswegrecht zugunsten des Grundst�cks Nr. 292, auf dem sich der "S.________hof" befindet, umfassend ein Wohnhaus, eine Scheune, Acker, Wiese und Wald. Eigent�mer des Landwirtschaftsbetriebs ist K.________ (Beschwerdegegner).
A.c.�Das 1980 begr�ndete und im Grundbuch eingetragene Fusswegrecht f�hrt ab der Grenze des berechtigten Grundst�cks zuerst wenige Meter auf einem unbefestigten und ungef�hr ab dem Wohnhaus der Beschwerdef�hrerin 1 auf einem geteerten Str�sschen �ber die beiden belasteten Grundst�cke zur �ffentlichen P.________strasse.
A.d.�Zu seinen Lebzeiten duldete A.________ die Benutzung seines Str�sschens nicht nur als Fussweg, sondern auch als Zufahrt zum Grundst�ck Nr. 292. Wegen Meinungsverschiedenheiten ersuchte der Beschwerdegegner am 20. Mai 1988 um Einr�umung eines Notwegs �ber das Str�sschen. Er zog sein Begehren am 1. Juni 1988 aufgrund einer m�ndlichen Vereinbarung zur�ck, worin einerseits A.________ die Durchfahrt des Beschwerdegegners weiterhin zu dulden und andererseits der Beschwerdegegner einen Teil der Kosten f�r den neuen Belag der Zufahrtsstrasse zu �bernehmen erkl�rte.
A.e.�Wegen der Zunahme des Verkehrs (mit gr�sseren und schwereren Traktoren und Ladewagen) auf seinem Str�sschen ersuchte A.________, vertreten durch die Beschwerdef�hrerin 1, um Erlass eines allgemeinen Fahrverbots. Der Gemeinderat U.________ entsprach dem Gesuch am 10. November 2005. Der Beschwerdegegner legte dagegen einen Rekurs ein. Das Verfahren ist sistiert.
B.a.�Mit Leitschein vom 21. Februar 2007 klagte K.________, der heutige Beschwerdegegner, am 19. M�rz 2007 auf Einr�umung eines Notfahrwegrechts. Die Beschwerdef�hrer erhoben die Einrede der abgeurteilten Sache zufolge Klager�ckzugs im Jahre 1988. Sie beantragten, auf die Klage nicht einzutreten, eventuell die Klage abzuweisen.
B.b.�Das Kreisgericht I.________ entschied am 13. November 2007, auf die Klage einzutreten. Die Beschwerdef�hrer legten gegen den Teilentscheid eine Berufung ein, die das Kantonsgericht St. Gallen abwies (Entscheid vom 11. Juli 2008).
B.c.�In der Sache hiess das Kreisgericht die Klage gut. Es verpflichtete die Beschwerdef�hrer, dem Beschwerdegegner zugunsten seines Grundst�cks und zulasten ihrer Grundst�cke ein Notwegrecht einzur�umen, setzte die vom Beschwerdegegner an die Beschwerdef�hrerin 1 zu zahlende Entsch�digung auf Fr. 12'580.-- fest und wies das Grundbuchamt an, Zug um Zug gegen Bezahlung der Entsch�digung das Notwegrecht im Grundbuch einzutragen (Entscheid vom 3. Oktober 2012). Das Kantonsgericht hiess die dagegen erhobene Berufung der Beschwerdef�hrer teilweise gut, bezeichnete das einzur�umende Recht neu als Notfahrwegrecht und bestimmte den Verlauf des Notfahrwegs in Worten und durch Einzeichnung in einen Kartenausschnitt. Es best�tigte die Entsch�digungspflicht des Beschwerdegegners gegen�ber der Beschwerdef�hrerin 1 im Betrag von Fr. 12'580.--, verpflichtet den Beschwerdegegner neu, die Beschwerdef�hrer 2.1-2.6 f�r die Einr�umung des Notfahrwegrechts mit Fr. 1'750.-- zu entsch�digen, und wies das Grundbuchamt an, Zug um Zug gegen Bezahlung der Entsch�digung das Notfahrwegrecht zugunsten des Grundst�cks Nr. 292 und zulasten der Grundst�cke Nrn. 570 und 291 im Grundbuch einzutragen. Das Kantonsgericht auferlegte die Gerichtskosten erster Instanz den Parteien je zur H�lfte und diejenigen des Berufungsverfahrens den Beschwerdef�hrern, sprach hingegen keine Parteientsch�digungen zu (Entscheid vom 18. September 2013).
Mit Eingabe vom 23. Oktober 2013 beantragen die Beschwerdef�hrer dem Bundesgericht, den kantonsgerichtlichen Entscheid aufzuheben und die Klage des Beschwerdegegners abzuweisen. Es sind die kantonalen Akten, hingegen keine Vernehmlassungen eingeholt worden.
1.1.�Der angefochtene Entscheid betrifft den Anspruch auf Einr�umung eines Notwegs gem�ss Art. 694 ZGB und damit eine Zivilsache (Art. 72 Abs. 1 BGG) in einer verm�gensrechtlichen Angelegenheit (BGE 60 I 235 und die seitherige Rechtsprechung), so dass die Beschwerde in Zivilsachen nur zul�ssig ist, wenn der Streitwert mindestens Fr. 30'000.-- betr�gt (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG) oder sich eine Rechtsfrage von grunds�tzlicher Bedeutung stellt (Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG). Nach den Feststellungen des Kantonsgerichts betr�gt der Streitwert Fr. 20'000.-- (E. II/6 S. 12 f. und S. 31 des angefochtenen Entscheids). Die Beschwerdef�hrer machen geltend, entgegen der kantonsgerichtlichen Annahme werde der Mindeststreitwert �berschritten, in jedem Fall aber stelle sich eine Rechtsfrage von grunds�tzlicher Bedeutung (S. 3 ff. Rz. 5-12 der Beschwerdeschrift).
1.2.�Streitig ist der Anspruch auf Einr�umung eines Notwegs.
1.2.1.�Der Streitwert ist im angefochtenen Entscheid anzugeben (Art. 112 Abs. 1 lit. d BGG) und bestimmt sich hier nach den Begehren, die vor Kantonsgericht streitig geblieben sind (Art. 51 Abs. 1 lit. a BGG). Lautet das Begehren auf Einr�umung eines Notwegs und damit nicht auf Bezahlung einer bestimmten Geldsumme, so setzt das Bundesgericht den Streitwert nach Ermessen fest (Art. 51 Abs. 2 BGG). Allerdings ist es nicht die Aufgabe des Bundesgerichts eigene Abkl�rungen zur Bestimmung des Streitwertes anzustellen, wenn er nicht ohne weiteres aus den Feststellungen im angefochtenen Entscheid oder aus den Verfahrensakten hervorgeht. Soll ein h�herer als der kantonsgerichtlich festgestellte Streitwert massgebend sein, haben die Beschwerdef�hrer zum Erreichen des Mindeststreitwertes n�here Angaben zu machen und mit Aktenhinweisen zu belegen, die es dem Bundesgericht gestatten, den Streitwert einfach zu sch�tzen. Das Bundesgericht ist dabei weder an die Sch�tzung der Beschwerdef�hrer noch an �bereinstimmende Angaben der Parteien noch an eine offensichtlich unrichtige Sch�tzung des Kantonsgerichts gebunden (BGE 136 III 60 E. 1.1.1 S. 62; Urteil 5A_507/2010 vom 15. Dezember 2010 E. 2, in: SZZP 2011 S. 200).
1.2.2.�F�r die Berechnung des Streitwertes im Notwegrechtsprozess gelten die gleichen Grunds�tze wie beim Streit um das Bestehen einer Dienstbarkeit. Es sind (alternativ) die Vorteile des herrschenden oder die Nachteile des dienenden Grundst�cks massgebend (BGE 80 II 311 E. 1 S. 314 f.; 92 II 62). Fallbezogen ist allerdings zu ber�cksichtigen, dass der Beschwerdegegner gest�tzt auf die Vereinbarung von 1988 (Bst. A.d) berechtigt ist, �ber die Grundst�cke der Beschwerdef�hrer auf dem bestehenden Str�sschen zu fahren. Der Notweg wird vom Beschwerdegegner einzig beansprucht, um die seit 1988 aus objektiven Gr�nden ver�nderte Belastung des Fahrwegrechts f�r die bestimmungsgem�sse Nutzung seines Grundst�cks zu gew�hrleisten (vgl. LIVER, Z�rcher Kommentar, 1980, N. 48 zu Art. 739 ZGB; STEINAUER, Les droits r�els, T. II, 4. Aufl. 2012, S. 454 N. 2300d). Streitig ist somit nicht der Bestand des Fahrwegrechts, sondern der Umfang der Aus�bung. Der Streitwert bestimmt sich am Interesse an der umstrittenen Ausdehnung des Wegrechts oder am Interesse an der Beseitigung der dadurch verursachten zus�tzlichen Belastung, wobei der h�here Betrag z�hlt (Poudret/Sandoz-Monod, Commentaire de la loi f�d�rale d'organisation judiciaire, I, Bern 1990, N. 9.5 zu Art. 36 OG, S. 284; ausf�hrlich: MARYSE PRADERVAND-KERNEN, La valeur des servitudes fonci�res et du droit de superficie, 2007, S. 259 ff.).
1.2.3.�F�r die Beschwerdef�hrer geht es um die Beeintr�chtigung durch das seit 1988 gestiegene Verkehrsaufkommen auf dem bestehenden Str�sschen �ber ihre Grundst�cke, d.h. um zus�tzliche Immissionen wie L�rm, Abgase, Staub etc. (S. 4 f. Rz. 7 der Beschwerdeschrift). Das Grundst�ck Nr. 291 wird ausschliesslich landwirtschaftlich genutzt und liegt in der Landwirtschaftszone. Der Zusatzverkehr auf dem bestehenden Str�sschen hat praktisch keine Entwertung des Grundst�cks zur Folge ( PRADERVAND-KERNEN, a.a.O., S. 264 N. 948 und 949). Demgegen�ber befindet sich auf dem Grundst�ck Nr. 570, das ebenfalls in der Landwirtschaftszone liegt, ein Wohnhaus. Da das bestehende Str�sschen jedoch der Grenze des Grundst�cks folgt, ist f�r die Restparzelle in der Regel ebenfalls keine Entwertung wegen Immissionen anzunehmen ( PRADERVAND-KERNEN, a.a.O., S. 264 N. 947). Im �brigen wird eine Pauschalentsch�digung f�r die insbesondere durch Immissionen verursachte Entwertung der Restparzelle "ex aequo et bono" zuerkannt (Pradervand-Kernen, a.a.O., S. 263 N. 946 und 947). In Anbetracht der gew�hnlichen, aber l�ndlich ruhigen Wohnlage k�nnte ein Anteil von 10 bis 20 % des Verkehrswertes der Liegenschaft eingesetzt werden (BGE 104 Ib 79 E. 2 S. 83 ff.). Diesen Verkehrswert haben die Beschwerdef�hrer weder behauptet noch belegt. Wird auf den gutachterlich festgestellten m�-Preis von Fr. 100.-- (Ziff. III/3, act. 44) abgestellt, erg�be sich bei einer Fl�che von 1'301 m� (bekl.act. 1) eine Entwertung von maximal Fr. 26'000.-- (= 20 % von Fr. 130'100.-- [= 1'301 m� x Fr. 100.--]). Davon w�re die vorbestehende Entwertung durch die Immissionen abzuziehen, die durch den gem�ss der Vereinbarung von 1988 zul�ssigen Verkehr verursacht werden. Ungeachtet der fehlenden Angaben und Aktenhinweise der Beschwerdef�hrer wird der gesetzliche Mindeststreitwert offenkundig nicht erreicht.
1.2.4.�Zu pr�fen ist, ob das Interesse des Beschwerdegegners an der umstrittenen Ausdehnung des Wegrechts den Mindeststreitwert �berschreitet, wie das die Beschwerdef�hrer behaupten. Sie machen geltend, durch die Eintragung eines (Not-) Wegrechts im Grundbuch erfahre das Grundst�ck Nr. 292 eine erhebliche Wertsteigerung (S. 4 Rz. 7 der Beschwerdeschrift). Da das Grundst�ck in der Landwirtschaftszone gelegen ist und das Str�sschen haupts�chlich zur landwirtschaftlichen Nutzung befahren wird, kann der Streitwert nach dem zus�tzlichen Ertrag, den die umstrittene Ausdehnung des Wegrechts erm�glicht, bestimmt werden (Pradervand-Kernen, a.a.O., S. 157 f. N. 574 und 575 und S. 274 N. 993). Den Akten kann dazu lediglich entnommen werden, dass der Beschwerdegegner nur mehr Graswirtschaft betreibt. Eine Sch�tzung der Ertragssteigerung ist aufgrund der Angaben der Beschwerdef�hrer nicht m�glich. Ersatzweise kann auf den Preis abgestellt werden, den der Beschwerdegegner bezahlen m�sste, wenn er die gesamte Fl�che des Str�sschens kaufen wollte. Gem�ss dem Erg�nzungsgutachten hat das Str�sschen ab der �ffentlichen Strasse bis zur Grenze des Grundst�cks Nr. 292 eine L�nge von 130 m, wovon rund 15 m auf das Grundst�ck Nr. 570 und rund 115 m auf das Grundst�ck Nr. 291 entfallen (act. 56 und 56/1). Unter der Annahme, das Wegrecht m�sse 3 m breit sein, ergibt sich bei gutachterlich festgestellten m�-Preisen f�r das Grundst�ck Nr. 570 von Fr. 100.-- und f�r das Grundst�ck Nr. 291 von Fr. 7.-- bis Fr. 8.-- (Ziff. III/3, act. 44) ein Wert der Wegrechtsfl�che auf dem Grundst�ck Nr. 570 von Fr. 4'500.-- (= 3 m x 15m x Fr. 100.--) und auf dem Grundst�ck Nr. 291 von Fr. 2'587.50 (= 3m x 115 m x Fr. 7.50), also von rund Fr. 7'100.-- f�r die ganze Wegrechtsfl�che.
1.2.5.�Allein die �berschlagsm�ssige Rechnung zeigt, dass der gesetzliche Mindestbetrag von Fr. 30'000.-- (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG) bei weitem nicht erreicht wird. Ein h�herer Streitwert, wie ihn die Beschwerdef�hrer behaupten, ist weder belegt noch den Akten entnehmbar.
1.3.�Das Vorliegen einer Rechtsfrage von grunds�tzlicher Bedeutung (Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG) begr�nden die Beschwerdef�hrer damit, in der Lehre werde mit Hinweis auf die Rechtsprechung postuliert, dass keine Wegenot bestehe, solange mit �ffentlich-rechtlichen (vorab planerischen) Mitteln die Erschliessung herbeigef�hrt werden k�nne. Es gehe um die Grundsatzfrage nach dem Vorrang der �ffentlich-rechtlichen Erschliessung gegen�ber dem zivilrechtlichen Notwegrecht bzw. um dessen Subsidiarit�t gegen�ber den �ffentlich-rechtlichen Rechtsinstituten (S. 5 ff. Rz. 9-11 der Beschwerdeschrift).
1.3.1.�Eine Rechtsfrage von grunds�tzlicher Bedeutung (Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG) liegt vor, wenn ein allgemeines Interesse besteht, dass eine umstrittene Frage h�chstrichterlich gekl�rt wird, um eine einheitliche Anwendung und Auslegung des Bundesrechts herbeizuf�hren und damit Rechtssicherheit herzustellen. Soweit es bei der zu beurteilenden Frage hingegen lediglich um die Anwendung von Grunds�tzen der Rechtsprechung auf einen konkreten Fall geht, handelt es sich nicht um eine Rechtsfrage von grunds�tzlicher Bedeutung (BGE 135 III 1 E. 1.3 S. 4 und 397 E. 1.2 S. 399 f.; 139 III 182 E. 1.2 S. 185 und 209 E. 1.2 S. 210).
1.3.2.�Hat ein Grundeigent�mer keinen gen�genden Weg von seinem Grundst�ck auf eine �ffentliche Strasse, so kann er gem�ss Art. 694 Abs. 1 ZGB beanspruchen, dass ihm die Nachbarn gegen volle Entsch�digung einen Notweg einr�umen. Eine Wegenot liegt vor, wenn einem Grundeigent�mer die zur bestimmungsgem�ssen Benutzung seines Grundst�cks erforderliche Verbindung zur �ffentlichen Strasse �berhaupt fehlt oder der vorhandene Weg sich als ungen�gend erweist (BGE 117 II 35 E. 2 S. 36 f.; 136 III 130 E. 3.1 S. 133 f.). Zur Behebung dieses Mangels verweist das Bundesgericht den Grundeigent�mer in erster Linie auf die �ffentlich-rechtlichen Rechtsinstitute (BGE 120 II 185 E. 2c S. 187; 136 III 130 E. 3.3.1 S. 135). Die Frage nach dem Verh�ltnis zwischen privatem Notwegrecht und �ffentlichem Erschliessungsrecht hat die Rechtsprechung wiederholt er�rtert. Besteht danach eine hinreichende Zufahrt im Sinne des �ffentlichen Rechts, hat das Zivilgericht zu beurteilen, ob auf Grund s�mtlicher Umst�nde des konkreten Einzelfalls die privatrechtlich definierte Wegenot gem�ss Art. 694 ZGB beseitigt ist oder der Anspruch auf Einr�umung eines Notweges �ber die hinreichende Zufahrt gem�ss �ffentlichem Recht hinausgeht (BGE 136 III 130 E. 3.3.4 und E. 3.3.5 S. 136 f. und E. 5.4 S. 139; Urteil 5A_136/2009 vom 19. November 2009 E. 4.3, in: ZBGR 92/2011 S. 172 ff.). Ein Vorrang des �ffentlichen Rechts, der das Zivilrecht gleichsam vollst�ndig verdr�ngte, wie es die Beschwerdef�hrer behaupten, wird selbst in der zitierten Lehrmeinung nicht vertreten (Tarkan G�ksu, Handkommentar zum Schweizer Privatrecht, 2012, N. 4 und N. 4a zu Art. 694 ZGB; vgl. auch FABIENNE HOHL, Droit priv� f�d�ral et droit public cantonal: tendances actuelles de la jurisprudence en mati�re de droits r�els, Festschrift Steinauer, 2013, S. 35 ff., S. 42 ff.; LORENZ MEYER/RONNIE BETTLER, Privatrechtliche Enteignung durch den Notweg, Festgabe Pf�ffli, BN 2014 S. 275 ff.).
1.3.3.�Die Rechtsfrage, die die Beschwerdef�hrer als grunds�tzlich bezeichnen, ist f�r den vorliegenden Fall in der Rechtsprechung gekl�rt. Streitig ist deren Anwendung im konkreten Fall und deshalb keine Rechtsfrage von grunds�tzlicher Bedeutung im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. a BGG.
1.4.�Erweist sich die Beschwerde in Zivilsachen somit als unzul�ssig, kann die Eingabe als Verfassungsbeschwerde entgegengenommen werden, soweit deren Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt sind (Art. 113 ff. BGG; BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399). Der angefochtene Entscheid ist kantonal letztinstanzlich (Art. 114 BGG), lautet zum Nachteil der Beschwerdef�hrer (Art. 115 BGG) und schliesst das kantonale Verfahren ab (Art. 90 i.V.m. Art. 117 BGG). Ger�gt werden kann die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte (Art. 116 BGG). Das Bundesgericht wendet dabei das Recht nicht von Amtes wegen an, sondern pr�ft nur klar und detailliert erhobene und, soweit m�glich, belegte R�gen (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG; BGE 134 V 138 E. 2.1 S. 143; 136 I 332 E. 2.1 S. 334; 137 II 305 E. 3.3 S. 310/311).
1.5.�Auf die - fristgerecht erhobene (Art. 100 Abs. 1 BGG) - subsidi�re Verfassungsbeschwerde kann eingetreten werden.
Das Kantonsgericht hat festgestellt, dass der Beschwerdegegner einzig �ber ein im Grundbuch eingetragenes Fusswegrecht verf�gt, um von seinem Grundst�ck auf eine �ffentliche Strasse zu gelangen, und dass �ber den Fussweg das Grundst�ck des Beschwerdegegners nicht bestimmungsgem�ss f�r landwirtschaftliche Zwecke genutzt, namentlich nicht zeitgem�ss unter Einsatz von Maschinen rationell bewirtschaftet werden k�nne. Die Wegenot im Sinne von Art. 694 ZGB k�nne somit nicht verneint werden (E. III/2a S. 14 des angefochtenen Entscheids). Gegen die Sachverhaltsfeststellungen und den daraus gezogenen rechtlichen Schluss erheben die Beschwerdef�hrer keinerlei Verfassungsr�gen (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG).
Den Einwand der Beschwerdef�hrer, der Beschwerdegegner k�nne seine Wegenot mit �ffentlich-rechtlichen Mitteln selber beseitigen und die Erschliessung herbeif�hren, hat das Kantonsgericht gepr�ft und verworfen. Es hat als Zwischenergebnis festgehalten, es sei auf die privatrechtlich definierte Wegenot abzustellen (E. III/2b S. 14 f. des angefochtenen Entscheids). Die Beschwerdef�hrer machen vor Bundesgericht eine Verletzung von Art. 694 ZGB geltend (S. 7 f. Rz. 14-16), erheben in diesem Punkt aber keinerlei Verfassungsr�gen. Das Bundesgericht kann auf Verfassungsbeschwerde hin die Anwendung von Art. 694 ZGB nicht frei �berpr�fen, sondern lediglich daraufhin, ob die angerufene Gesetzesbestimmung verfassungswidrig, namentlich qualifiziert unrichtig angewendet wurde, wobei es den Beschwerdef�hrern obliegt, anhand der angefochtenen Subsumtion im Einzelnen zu zeigen, inwiefern der Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem und offensichtlichem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (Art. 9 BV; vgl. BGE 110 Ia 1 E. 2a S. 3 f.; 133 III 462 E. 4.4.1 S. 470). Daran fehlt es, so dass auf die Beschwerde in diesem Punkt nicht einzutreten ist.
Die Beschwerdef�hrer bestreiten die Wegenot, weil der Beschwerdegegner aufgrund der Vereinbarung von 1988 �ber ein Ben�tzungsrecht verf�ge (S. 8 ff. Rz. 17-22 der Beschwerdeschrift).
4.1.�Das Bundesgericht hat best�tigt, dass nicht nur ein dingliches Recht, sondern auch ein pers�nliches Recht, �ber fremde Grundst�cke zu einer �ffentlichen Strasse zu gelangen, eine Wegenot im Sinne von Art. 694 ZGB ausschliesst. Den Unsicherheiten, die mit einer bloss pers�nlichen Berechtigung verbunden sind, tr�gt die Rechtsprechung insofern Rechnung, als eine �nderung der Verh�ltnisse zur Entstehung eines bisher nicht vorhandenen Notwegrechts Anlass geben kann, sofern sie auf objektiven Gr�nden und nicht einfach auf pers�nlichen W�nschen oder Liebhabereien des Eigent�mers beruht (BGE 136 III 130 E. 5.3 S. 138 f.; Urteil 5A_550/2011 vom 24. Oktober 2011 E. 5.1, in: ZBGR 94/2013 S. 23).
4.2.�Das Kantonsgericht ist von der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ausgegangen (E. III/2c/aa S. 15) und hat festgestellt, dass aufgrund der m�ndlich geschlossenen Vereinbarung von 1988 der Zugang zum Grundst�ck des Beschwerdegegners f�r die landwirtschaftliche Bewirtschaftung m�glich gewesen sei und damals keine Wegenot bestanden habe. Die Verh�ltnisse h�tten sich seither aber ge�ndert. Der Rechtsvorg�nger der Beschwerdef�hrer habe ein allgemeines Fahrverbot beantragt mit der Begr�ndung, es w�rden vermehrt Lastwagen und landwirtschaftliche Fahrzeuge �ber die Privatstrasse zum Betrieb des Beschwerdegegners fahren und dadurch seien erhebliche Sch�den an der Strasse und am angrenzenden Wiesenbord entstanden (E. III/2c/bb S. 15 f.). Das Kantonsgericht hat daraus geschlossen, die vermehrte Benutzung der Privatstrasse mit Lastwagen und landwirtschaftlichen Fahrzeugen werde nicht mehr durch die Vereinbarung von 1988 gedeckt, sei doch das allgemeine Fahrverbot aus diesem Grund beantragt worden. Zur rationellen Bewirtschaftung einer landwirtschaftlichen Liegenschaft geh�rten aber unstreitig landwirtschaftliche Fahrzeuge. Die Beschwerdef�hrer r�umten ein, heute w�rden in der Landwirtschaft gr�ssere und schwerere Fahrzeuge eingesetzt als noch vor 25 Jahren gleichwie eine Bodenverdichtung stattgefunden habe. Sie hielten fest, seit einigen Jahren werde die Zufahrtsstrasse �ber ihre Grundst�cke mit schweren Traktoren und auch Lastwagen befahren, die zum Landwirtschaftsbetrieb des Beschwerdegegners gelangen wollten. Die von den Beschwerdef�hrern erkannten ver�nderten Verh�ltnisse - die gem�ss ihren Vorbringen nicht mehr vom obligatorischen Wegrecht von 1988 gedeckt seien und zur Beantragung eines allgemeinen Fahrverbots gef�hrt h�tten - beruhten auf Entwicklungen in der Bewirtschaftung von landwirtschaftlichen Grundst�cken und l�gen nicht in der Person des Beschwerdegegners begr�ndet. Auch wenn der Beschwerdegegner im Vergleich zu fr�her nicht mehr Hektaren an Wiesland zur Verf�gung habe, f�hrten die technische Entwicklung und die in der Landwirtschaft beobachtete Bodenverdichtung insgesamt dazu, dass in der Zwischenzeit andere Fahrzeuge als noch 1988 eingesetzt w�rden und die Benutzungsintensit�t zugenommen habe. Diese Ver�nderungen begr�ndeten einen Anspruch des Beschwerdegegners auf einen Notweg und zeigten insbesondere auf, dass das 1988 einger�umte obligatorische Wegrecht nicht mehr als gen�gende Verbindung im Sinne von Art. 694 ZGB gelten k�nne (E. III/2b/cc S. 17 des angefochtenen Entscheids).
4.3.�Entgegen der Ansicht der Beschwerdef�hrer beruht die Einleitung des Notwegrechtsprozesses nicht auf einer Fehleinsch�tzung des Beschwerdegegners (S. 9 Rz. 19 der Beschwerdeschrift). Vielmehr hat der Beschwerdegegner richtig erkannt, dass die Beschwerdef�hrer zwar sein Fahrwegrecht gem�ss der Vereinbarung von 1988 anerkennen, die heutige Benutzung des Fahrweges, die sich aufgrund der Bed�rfnisse des berechtigten Grundst�cks in den letzten 25 Jahren ge�ndert hat, jedoch verhindern wollen. Die Beschwerdef�hrer r�gen denn auch die Feststellung nicht als verfassungswidrig, dass die Fahrzeuge laut ihren Vorbringen zumindest hinsichtlich Gr�sse und Gewicht auf dem Stand von 1988 zu verbleiben h�tten und die Benutzung des Fahrwegs nur f�r die Bewirtschaftung im damals zugestandenen Ausmass gestattet sei.
4.4.�Entscheidend ist die Frage, ob eine �nderung der Verh�ltnisse seit Abschluss der Vereinbarung von 1988 eingetreten ist und ob diese �nderung der Verh�ltnisse auf objektiven Gr�nden beruht.
4.4.1.�Die Beschwerdef�hrer r�gen, die Feststellung ver�nderter Verh�ltnisse sei ohne Beweisverfahren zustande gekommen (S. 10 f. Rz. 21 der Beschwerdeschrift). Ein Beweisverfahren zu dieser Frage hat nicht stattgefunden, doch haben die Beschwerdef�hrer gem�ss den Feststellungen des Kantonsgerichts selber einger�umt, dass in der Landwirtschaft gr�ssere und schwerere Fahrzeuge eingesetzt werden als noch vor 25 Jahren und dass die Zufahrtsstrasse �ber ihre Grundst�cke heute mit diesen schweren Traktoren und auch mit Lastwagen befahren wird. Die Ver�nderung der Verh�ltnisse seit 1988 haben die Beschwerdef�hrer insoweit nie bestritten. �ber nicht streitige Tatsachen Beweis zu erheben, hat aber weder f�r das Kreisgericht (Art. 91 Abs. 1 ZPO/SG) noch f�r das Kantonsgericht (Art. 150 Abs. 1 i.V.m. Art. 316 Abs. 3 ZPO) Anlass bestanden.
4.4.2.�Durfte in tats�chlicher Hinsicht willk�rfrei angenommen werden, die Verh�ltnisse h�tten sich seit 1988 ge�ndert, ist anschliessend zu pr�fen, ob die �nderung der Verh�ltnisse eine Wegenot hat entstehen lassen, weil sie auf objektive, nicht in der Person des Beschwerdegegners liegende Gr�nde zur�ckzuf�hren ist. Diese Beurteilung betrifft eine Rechtsfrage, so dass Art. 8 ZGB keine Bedeutung hat (BGE 127 III 248 E. 3a S. 253; 136 III 410 E. 4.3 S. 418). Die R�ge der Beschwerdef�hrer, das Kantonsgericht habe ihnen den Beweis f�r das Nichtvorhandensein der Wegenot auferlegt und damit die allgemeine Regel �ber die Beweislastverteilung (Art. 8 ZGB) verletzt (S. 9 f. Rz. 20 der Beschwerdeschrift), erweist sich als unbegr�ndet.
4.4.3.�Die rechtliche Beurteilung des Kantonsgerichts, die festgestellte �nderung der Verh�ltnisse habe zur Entstehung eines bisher nicht vorhandenen Anspruchs auf einen Notweg gef�hrt, r�gen die Beschwerdef�hrer nicht als verfassungswidrig (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG).
4.5.�Insgesamt durfte das Kantonsgericht annehmen, die Wegenot des Beschwerdegegners sei auch nicht aufgrund des 1988 gew�hrten obligatorischen Wegrechts zu verneinen (E. III/2c/dd S 18 des angefochtenen Entscheids).
Eine willk�rliche Sachverhaltsfeststellung und eine Verletzung der Dispositionsmaxime erblicken die Beschwerdef�hrer darin, dass die kantonalen Gerichte einen unbeschr�nkten Notweg einger�umt h�tten, obwohl der Beschwerdegegner sein urspr�ngliches Begehren auf ein "Notfahrwegrecht" an der Hauptverhandlung auf ein Notfahrwegrecht f�r die landwirtschaftliche Bewirtschaftung beschr�nkt habe (S. 12 Rz. 23 und 24 der Beschwerdeschrift).
5.1.�In tats�chlicher Hinsicht steht fest, dass der Beschwerdegegner mit seiner Klage vom 19. M�rz 2007 ein "Notfahrwegrecht" beantragt und an der Hauptverhandlung vom 22. Oktober 2007 geltend gemacht hat, "er ben�tige f�r die landwirtschaftliche Bewirtschaftung seines Grundst�cks eine Zufahrt zu demselben" (Protokoll). Den Beschwerdef�hrern ist darin beizupflichten, dass die Erkl�rung des Beschwerdegegners an der Hauptverhandlung in einem gewissen Widerspruch zu seinem Klagebegehren steht und als dessen Beschr�nkung auf ein Notfahrwegrecht f�r landwirtschaftliche Zwecke verstanden werden k�nnte. Parteierkl�rungen sind indessen gleich den privatrechtlichen Willenserkl�rungen dem erkennbaren Sinn gem�ss auszulegen, wobei nicht nur Wortlaut, sondern alle Umst�nde zu ber�cksichtigen sind, unter denen die Erkl�rung abgegeben wurde (Guldener, Schweizerisches Zivilprozessrecht, 3. Aufl. 1979, S. 262).
5.2.�Das Kantonsgericht hat die Erkl�rung des Beschwerdegegners an der Hauptverhandlung dahin gehend ausgelegt, dass die Zufahrt zu seinem Grundst�ck f�r die landwirtschaftliche Nutzung von haupts�chlicher Bedeutung sei (E. III/4c S. 21 des angefochtenen Entscheids). Mit R�cksicht auf die unbestrittene Tatsache, dass zum Landwirtschaftsbetrieb "S.________hof" ein Wohnhaus geh�rt und der Beschwerdegegner darin wohnt, erscheint die Annahme nicht als willk�rlich, das beanspruchte Wegrecht diene haupts�chlich, aber nicht ausschliesslich landwirtschaftlichen Zwecken und damit der bestimmungsgem�ssen Benutzung des Grundst�cks, sondern auch Wohnzwecken des (jeweiligen) Eigent�mers des Grundst�cks. Daran �ndert nichts, dass der Beschwerdegegner mit Jahrgang 1926 nach eigenen Angaben kein Motorfahrzeug besitzt (act. 60) und dass nach Ansicht der Beschwerdef�hrer auszuschliessen ist, der Beschwerdegegner k�nnte im vorger�ckten Alter noch Autofahrer werden (act. 62). Denn zu denken ist auch an einen nicht landwirtschaftlichen und durch Wohnzwecke bedingten Zubringerdienst (z.B. Taxifahrten, M�beltransporte und Fahrten von Reparatur-, Sanit�ts- oder anderen Unternehmen). Auszugehen ist somit davon, dass das Wegrecht dem Zugang und der Zufahrt sowohl zur Arbeits- als auch zur Wohnst�tte der b�uerlichen Familie bzw. des Betriebsleiters zu dienen hat (vgl. BGE 117 II 536 E. 4a S. 537 f.).
5.3.�In Anbetracht der �rtlichen Gegebenheiten und der konkreten Bed�rfnisse des Beschwerdegegners durfte dessen Erkl�rung an der Hauptverhandlung willk�rfrei ausgelegt werden, wie es das Kantonsgericht getan hat. Eine Einschr�nkung des urspr�nglichen Begehrens auf ein Notfahrwegrecht neu auf ein Notfahrwegrecht ausschliesslich f�r landwirtschaftliche Fahrzeuge oder landwirtschaftliche Zwecke war darin nicht enthalten.
Weiter r�gen die Beschwerdef�hrer eine willk�rliche Festsetzung der Entsch�digung f�r den Notweg �ber ihre Grundst�cke. Eine Verletzung ihres Beweisf�hrungsanspruchs (Art. 29 Abs. 2 BV) erblicken sie darin, dass das Kantonsgericht zwar zu Recht nicht auf das erstinstanzlich eingeholte Gerichtsgutachten abgestellt, dann aber keine neues Gerichtsgutachten veranlasst, sondern die Entsch�digung selber festgesetzt hat (S. 12 ff. Rz. 25-28 der Beschwerdeschrift).
6.1.�Der Anspruch auf rechtliches Geh�r umfasst als Mitwirkungsrecht alle Befugnisse, die einer Partei einzur�umen sind, damit sie in einem Verfahren ihren Standpunkt wirksam zur Geltung bringen kann. Diesem Mitwirkungsrecht entspricht die Pflicht der Beh�rde, die Argumente und Verfahrensantr�ge der Partei entgegenzunehmen und zu pr�fen sowie die ihr rechtzeitig und formrichtig angebotenen Beweismittel abzunehmen, es sei denn, diese betr�fen eine nicht erhebliche Tatsache oder seien offensichtlich untauglich, �ber die streitige Tatsache Beweis zu erbringen (BGE 117 Ia 262 E. 4b S. 268 f.; 124 I 241 E. 2 S. 242). Keine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r liegt auch vor, wenn ein Gericht auf die Abnahme beantragter Beweismittel verzichtet, weil es auf Grund der bereits abgenommenen Beweise seine �berzeugung gebildet hat und ohne Willk�r in vorweggenommener Beweisw�rdigung annehmen kann, dass seine �berzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht ge�ndert w�rde (BGE 124 I 208 E. 4a S. 211; 136 I 229 E. 5.3 S. 236).
6.2.�Der gesetzliche Anspruch auf Einr�umung eines Notweges besteht gegen volle Entsch�digung (Art. 694 Abs. 1 ZGB). Streitig war vorweg, ob die Entsch�digung auch die Erstellungskosten umfasse. Das Kantonsgericht hat eine Ber�cksichtigung der f�r die Erstellung der Zufahrt aufgewendeten Kosten aus verschiedenen Gr�nden abgelehnt (E. III/5d S. 24 des angefochtenen Entscheids). Nach Lehre und Rechtsprechung umfasst die Entsch�digung die Erstellungskosten nicht, wenn der Notweg - wie hier - in der Mitbenutzung eines schon bestehenden Str�sschens besteht (BGE 45 II 23 E. 2 S. 25 f.; MEIER-HAYOZ, Berner Kommentar, 1975, N. 78 zu Art. 694 ZGB; Steinauer, a.a.O., S. 242 Anm. 195; ausf�hrlich: PRADERVAND-KERNEN, a.a.O., S. 150 ff.). Gest�tzt darauf durfte das Kantonsgericht eine Ber�cksichtigung der Erstellungskosten und deren gutachterliche Ermittlung mangels Rechtserheblichkeit willk�rfrei ablehnen. Die dagegen erhobenen R�gen der Verletzung des verfassungsm�ssigen Beweisf�hrungsanspruchs und der Willk�r (S. 13 Rz. 26 der Beschwerdeschrift) erweisen sich als unbegr�ndet.
6.3.�Das Kantonsgericht hat entgegen der Darstellung der Beschwerdef�hrer (S. 14 Rz. 27) das erstinstanzlich eingeholte Gerichtsgutachten nicht schlechthin als unbrauchbar bezeichnet und vielmehr einzelne gutachterliche Erhebungen wie z.B. die Bodenpreise ausdr�cklich ber�cksichtigt. Es hat auf das Gutachten nur insoweit nicht abstellt, als die Vorgehensweise des Experten bei der Festlegung der Entsch�digung in Lehre und Rechtsprechung keine St�tze finde und insgesamt nicht �berzeuge (E. III/5c S. 23 des angefochtenen Entscheids). Das Kantonsgericht ist von der bundesgerichtlichen Rechtsprechung ausgegangen, wonach die Entsch�digung f�r einen Notweg, der wie hier �ber eine bereits bestehende Zufahrt f�hrt, so berechnet werden darf, dass sich der Berechtigte am Verkehrswert der vom Notweg konkret beanspruchten Fl�che angemessen beteiligt (BGE 120 II 423 E. 7a).
6.4.�F�r das mit einem Wohnhaus �berbaute Grundst�ck Nr. 570 hat sich die Wegrechtsfl�che dem Gerichtsgutachten nicht genau entnehmen lassen. Mit Einschreibebrief vom 21. August 2013 hat der verfahrensleitende Richter den Parteien mitgeteilt, ohne ihren Gegenbericht werde er davon ausgehen, dass die Fl�che etwa 46 m� betrage (inklusive an den Fahrweg angrenzendes Wiesenbord) und dass auf die Einholung eines weiteren Gutachtens zur exakten Bestimmung dieser Fl�che verzichtet werden k�nne (act. B 13). In ihrem Gegenbericht haben die Beschwerdef�hrer lediglich darauf hingewiesen, dass kein Fahrweg mit Randabschl�ssen bestehe (act. B 18). Aufgrund dieses Gegenberichts durfte das Kantonsgericht willk�rfrei davon ausgehen, dass die Beschwerdef�hrer mit der angenommenen Wegrechtsfl�che und mit dem Verzicht auf die Einholung eines Gutachtens zur exakten Bestimmung der Fl�che einverstanden seien. Die Annahme einer Fl�che von rund 46 m� l�sst sich unter Willk�rgesichtspunkten auch auf die "Perimeterstrasse" (act. 56/1) st�tzen, die eine L�nge des Wegs auf dem Grundst�ck Nr. 570 von etwas mehr als 15 m belegt, was bei einer Breite des Weges von rund 3 m eine Fl�che von rund 46 m� ergibt.
6.5.�Die vom Notweg beanspruchte Fl�che des Grundst�cks Nr. 570 (rund 46 m 2) hat das Kantonsgericht mit dem gutachterlich ermittelten Wert von Fr. 100.-- pro m� multipliziert (= Fr. 4'600.--) und den Beschwerdegegner daran mit R�cksicht auf den Umfang seiner Benutzung des Wegrechts zur H�lfte angemessen beteiligt. Es hat festgehalten, dass die erstinstanzlich bestimmte Entsch�digung von Fr. 12'580.-- nicht auf die tats�chlich geschuldeten Fr. 2'300.-- (= � von Fr. 4'600.--) herabgesetzt werden d�rfe, weil der Beschwerdegegner selber weder Berufung noch Anschlussberufung erhoben und die Beschwerdef�hrer als Berufungskl�ger nicht schlechter gestellt werden d�rften als in erster Instanz. Mit Blick auf die Differenz von mehr als Fr. 10'000.-- (= Fr. 12'580.-- - Fr. 2'300.--) ist das Kantonsgericht davon ausgegangen, die Entsch�digung decke auch die von den Beschwerdef�hrern geforderte Entsch�digung f�r Immissionen (L�rm, Abgase, Staub usw.), die die Benutzung des Notwegs verursache (E. III/5e S. 25 des angefochtenen Entscheids). Entgegen der Darstellung der Beschwerdef�hrer (S. 14 Rz. 27) gen�gt die kantonsgerichtliche Begr�ndung den verfassungsm�ssigen Anforderungen (Art. 29 Abs. 2 BV; BGE 138 I 232 E. 5.1 S. 237). Anhaltspunkte daf�r, dass die angemessene Beteiligung des Beschwerdegegners am Verkehrswert der vom Notweg konkret beanspruchten Fl�che willk�rlich sein k�nnte, verm�gen die Beschwerdef�hrer nicht aufzuzeigen. Mit Bezug auf die Entsch�digung f�r Immissionen, die sie angeblich erleiden, gehen die Beschwerdef�hrer mit keinem Wort darauf ein, dass es sich nur um eine Entsch�digung f�r Immissionen handeln kann, die f�r den Mehrverkehr seit 1988 geschuldet ist, anerkennen sie doch selber, dass der Beschwerdegegner aufgrund der Vereinbarung von 1988 berechtigt ist, den heutigen Notweg f�r die Bewirtschaftung seines Betriebs zu benutzen (E. 4 hiervor). Dass die allenfalls durch den seitherigen Mehrverkehr gesteigerten Immissionen mit Fr. 10'000.-- nicht voll entsch�digt w�ren, soweit darauf �berhaupt ein Anspruch besteht (E. 1.2.3 hiervor), ist weder ersichtlich noch von den Beschwerdef�hrern dargetan.
6.6.�F�r das un�berbaute landwirtschaftliche Grundst�ck Nr. 291 hat das Gerichtsgutachten einen Wert von Fr. 7.-- bis Fr. 8.-- pro m� ermittelt. Das Kantonsgericht hat die vom Notweg beanspruchte Fl�che auf 629 m� festgelegt. Es ist dabei von der gutachterlichen Feststellung ausgegangen, der gesamte Notweg weise eine L�nge von rund 225 m aus, was bei einer Breite von rund 3 m eine Wegrechtsfl�che von insgesamt 675 m� ergebe. Davon seien die auf die Parzelle Nr. 570 entfallenden 46 m� abzuziehen (E. III/5e S. 24 f. des angefochtenen Entscheids). Die Beschwerdef�hrer r�gen diese Feststellung teilweise zu Recht als willk�rlich (S. 14 f. Rz. 28 der Beschwerdeschrift). Aus der gutachterlichen Beantwortung der Erg�nzungsfragen ergibt sich zweifelsfrei, dass der gesamte Weg ab der �ffentliche Strasse bis zum Wohnhaus des Beschwerdegegners 225 m lang ist, die L�nge des Notwegs �ber die belasteten Grundst�cke Nrn. 570 und 291 bis zur Grenze des Grundst�cks Nr. 292 aber nur rund 130 m betr�gt, wovon Wegstrecken von gut 15 m auf das Grundst�ck Nr. 570 und von rund 115 m auf das Grundst�ck Nr. 291 entfallen (act. 56 und 56/1). Nach der angewendeten Methode (E. 6.3) betr�gt der Wert der vom Notweg beanspruchten Fl�che auf dem Grundst�ck Nr. 291 rund Fr. 2'590.-- (= 115 m x 3 m x Fr. 7.50). Das Kantonsgericht hat die Beteiligung des Beschwerdegegners daran auf einen Drittel festgesetzt, weil neben ihm auch die Eigent�mer der Grundst�cke Nrn. 570 und 291 die Wegstrecke befahren. Die angemessene Beteiligung betr�gt rund Fr. 865.-- (= 1/3 von Fr. 2'590.--) und nicht Fr. 1'570.--, die das Kantonsgericht auf falscher Grundlage errechnet hat. Wird der Zuschlag f�r zu entsch�digende Immissionen von Fr. 180.-- hinzugerechnet, ergibt sich eine Entsch�digung von insgesamt Fr. 1'045.-- statt der zuerkannten Fr. 1'750.-- (E. III/5e S. 25 des angefochtenen Entscheids). Die Beschwerdef�hrer erhalten somit Fr. 865.-- als angemessene Beteiligung des Beschwerdegegners am Verkehrswert der vom Notweg konkret beanspruchten Fl�che sowie Fr. 885.-- als Entsch�digung f�r die angeblichen Immissionen, die durch den seit 1988 angestiegenen Verkehr verursacht werden sollen. Inwiefern dieser Betrag als Entsch�digung f�r den Notweg willk�rlich sein soll, verm�gen die Beschwerdef�hrer mit ihren Vorbringen nicht darzutun, abgesehen davon, dass eine Entsch�digung f�r Immissionen aus Zusatzverkehr auf dem bestehenden Str�sschen �ber das Grundst�ck Nr. 291 unter Willk�rgesichtspunkten auch vollst�ndig h�tte verweigert werden d�rfen (E. 1.2.3 hiervor).
6.7.�Aus den dargelegten Gr�nden verletzt die Bestimmung der Entsch�digung f�r die Einr�umung des Notwegs keine verfassungsm�ssigen Rechte der Beschwerdef�hrer. Da der Beschwerdegegner selber keine Beschwerde erhoben hat und das Bundesgerichtsgesetz eine Anschlussbeschwerde grunds�tzlich nicht kennt (BGE 134 III 332 E. 2.5 S. 335 f.), hat es bei der zuerkannten Entsch�digung sein Bewenden und kommt eine Herabsetzung zugunsten des Beschwerdegegners nicht in Frage.
Schliesslich r�gen die Beschwerdef�hrer die Regelung der Kosten- und Entsch�digungsfolgen im kantonalen Verfahren als willk�rlich. Sie machen geltend, nach enteignungsrechtlichen Grunds�tzen h�tte der Beschwerdegegner die Kosten tragen und zu einer Entsch�digung verurteilt werden m�ssen (S. 15 f. Rz. 29-31 der Beschwerdeschrift).
7.1.�Das Bundesgesetz �ber die Enteignung (EntG; SR 711) sieht vor, dass in der Regel der Enteigner die aus der Geltendmachung des Enteignungsrechts entstehenden Kosten tr�gt (Art. 114 Abs. 1 EntG) und f�r die notwendigen aussergerichtlichen Kosten des Enteigneten im Einsprache-, im Einigungs- und im Sch�tzungsverfahren eine angemessene Entsch�digung zu bezahlen hat (Art. 115 Abs. 1 EntG). Mit R�cksicht auf die Natur des Notweganspruchs als einer Art privatrechtlicher Enteignung empfehlen Rechtsprechung und Lehre im Falle einer Gutheissung der Klage auf Einr�umung eines Notwegs die Gerichts- und Parteikosten nicht einfach nach zivilprozessualen Grunds�tzen dem unterliegenden Beklagten aufzuerlegen, sondern die enteignungsrechtlichen Bestimmungen hier�ber entsprechend heranzuziehen (BGE 85 II 392 E. 3 S. 402; Meier-Hayoz, a.a.O., N. 69 zu Art. 694 ZGB; STEINAUER, a.a.O., S. 242 N. 1868e). Es handelt sich dabei freilich nur um eine Empfehlung. Unter dem eingeschr�nkten Blickwinkel der Willk�r hat es das Bundesgericht ausdr�cklich nicht beanstandet, dass dem Beklagten im Notwegrechtsprozess nach dem anwendbaren Verfahrensrecht s�mtliche Gerichts- und Parteikosten auferlegt werden (Urteil vom 29. Oktober 1975, wiedergegeben in: JdT 139/1991 III 70 E. 4b S. 72 f.) oder zumindest ein Teil davon (Urteile 5C.204/1991 vom 28. April 1992 E. 4, 5P.346/1991 vom 28. April 1992 E. 3 und 5P.363/1996 vom 18. November 1996 E. 9).
7.2.�Mit R�cksicht auf die besondere Natur des Notweganspruchs hat das Kantonsgericht die erstinstanzlichen Verfahrenskosten nicht einfach den unterliegenden Beschwerdef�hrern auferlegt, sondern die Gerichtskosten h�lftig geteilt und die Parteikosten wettgeschlagen (E. IV/1 S. 26 des angefochtenen Entscheids). Willk�r verm�gen die Beschwerdef�hrer mit dem blossen Hinweis auf das Enteignungsrecht nicht zu begr�nden (S. 15 f. Rz. 29 der Beschwerdeschrift). Weshalb sie bei einem Wettschlagen der Parteikosten gleichwohl eine reduzierte Parteientsch�digung von 50 % vom anwaltlich nicht vertretenen Beschwerdegegner zugute haben sollen bzw. die gegenteilige Annahme des Kantonsgerichts willk�rlich sein soll, begr�nden die Beschwerdef�hrer ebenso wenig (S. 16 Rz. 30 der Beschwerdeschrift). Der vom Kantonsgericht verwendete Begriff "wettgeschlagen" kann unter Willk�rgesichtspunkten dahin gehend verstanden werden, dass jeder Partei ihre eigenen Kosten auferlegt werden ( STAEHELIN/SUTTER, Zivilprozessrecht, 1992, � 15 Rz. 7 S. 187) und dass bei gleichm�ssigem Unterliegen eine Entsch�digungspflicht selbst dann entf�llt, wenn nur eine Partei durch einen Anwalt vertreten ist (Messmer/Imboden, Die eidgen�ssischen Rechtsmittel in Zivilsachen, 1992, S. 37 f. Anm.29).
7.3.�F�r die Verlegung der Gerichts- und Parteikosten sowie die Entsch�digungspflicht im zweitinstanzlichen Verfahren gilt nach Ansicht der Beschwerdef�hrer "mutatis mutandis" das zum erstinstanzlichen Verfahren Gesagte (S. 16 Rz. 31 der Beschwerdeschrift), so dass auch hier darauf verwiesen und die Beschwerde insgesamt abgewiesen werden kann, soweit sie die Gerichts- und Parteikosten betrifft.
Aus den dargelegten Gr�nden erweist sich der angefochtene Entscheid nicht als verfassungswidrig, namentlich nicht als willk�rlich (Art. 9 BV; vgl. zum Begriff: BGE 139 III 334 E. 3.2.5 S. 339; 138 I 232 E. 6.2 S. 239). Die Beschwerde muss deshalb abgewiesen werden, soweit darauf einzutreten ist. Die Beschwerdef�hrer werden damit kostenpflichtig, hingegen nicht entsch�digungspflichtig, zumal keine Vernehmlassungen eingeholt wurden (Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG).

References: Art. 694
 Art. 739
 Art. 36
 Art. 694
 Art. 694
 Art. 694
 Art. 74
 BGE 
 Art. 117
 Art. 117
 BGE 
 Art. 694
 Art. 117
 Art. 694
 Art. 694
 BGE 
 Art. 694
 Art. 694
 Art. 316
 Art. 8
 Art. 117
 BGE 
 Art. 694
 BGE 
 Art. 694
 BGE