Source: https://www.dike.ch/juristische-buecher
Timestamp: 2020-05-25 16:24:05+00:00

Document:
Urs Zulauf | Hans Kuhn
Der Preis ist noch nicht festgelegt: ca. 45.-
Beschreibung der Erstauflage:
Diese «nutshell»-Publikation ist eine kompakte Darstellung der Bestimmungen des Schweizer Finanzmarktrechts. Sie gibt einen Überblick über die wichtigsten Erlasse der Finanzmarktregulierung und beschreibt die Zuständigkeiten für die Aufsicht und Regulierung im Finanzmarktbereich. Die Darstellung folgt nicht dem Aufbau der Finanzmarktgesetze, sondern ist nach den Themenbereichen Marktorganisation, Finanzprodukte, Marktteilnehmer, Querschnittsregeln, Finanzmarktaufsicht und -enforcement gegliedert. Weiter wird auch kurz auf die internationalen Aspekte des Finanzmarktrechts eingegangen. Die Gliederung führt die Leser in übersichtlicher Weise durch die wichtigsten Themen. Zugleich werden die regulatorischen Antworten der verschiedenen Finanzmarktgesetze zu verwandten Fragestellungen gegenübergestellt und miteinander verglichen. Die Publikation berücksichtigt u.a. die im September 2012 verabschiedeten Änderungen des Kollektivanlagengesetzes und des Börsengesetzes (Marktmissbrauch), die voraussichtlich im Frühling 2013 in Kraft treten werden.
Bruno Baeriswyl | Jonas Eggmann | Ueli Kieser | Kurt Pärli | Ursula Uttinger
St. Galler Tagung zum Datenschutz 2019
Art. 43a ATSG
Revision DSG – eine Zwischenbilanz
Auswirkungen des revidierten DSG auf die Praxis
Archivierung versus Datensparsamkeit
Kurt Pärli/Jonas Eggmann
Datenschutz in privaten Arbeits- und Versicherungsverhältnissen
Auslegeordnung und Analyse der wichtigsten Probleme
Der Belegarztvertrag – Theorie und Praxis
Ärzte, Spitäler und Krankenkassen befinden sich in einem harten Wettbewerb. Die Preise werden durch die Tarifpartner festgesetzt – die Rentabilität des Spitals ist nur durch Senkung der Kosten möglich. Das Personal – der grösste Kostenfaktor – muss möglichst effizient eingesetzt werden. Statt eigene Operateure anzustellen, bieten die Spitäler privat praktizierenden Ärzten Operations- und Behandlungskapazitäten an (Belegarztsystem). Die Zusammenarbeit zwischen Spital und Belegarzt wird in einem Belegarztvertrag geregelt.
Dieses Buch ermöglicht einen Einblick in den Belegarztvertrag und zeigt anhand von 11 Verträgen, die mit einem Mustervertrag verglichen wurden, ob sich das Konzept des Belegarztes im Vertrag spiegelt und wie die Zusammenarbeit geregelt wird.
Eine fundierte Analyse der genauen Ausgangslage beider Parteien (Belegarzt und Spital) ist unerlässlich, denn es kommen weitere Rechtsbeziehungen hinzu, die für eine optimale Patientenversorgung und Zusammenarbeit sehr bedeutsam sind. Praxisbeispiele aus dem Spitalalltag und aus der Rechtsprechung zeigen, dass die Inhalte des Vertrages und deren Umsetzung sich besser an die Realität anpassen müssen.
Matthias P. A. Müller | Lucas Forrer | Floris Zuur (Hrsg.)
Harald Bärtschi | Sandro Bernet | Andreas Bohrer | Christoph Burckhardt | Christoph B. Bühler | Roma..
Das Aktienrecht im Wandel
Technologische und gesellschaftspolitische Entwicklungen stellen das Aktienrecht vor neue Herausforderungen. Die grosse Aktienrechtsrevision steht vor ihrer Verabschiedung. In diese Zeit des Wandels fällt der 50. Geburtstag von Professor Hans-Ueli Vogt, Ordinarius für Privat- und Wirtschaftsrecht an der Universität Zürich.
Mit diesem Band würdigen Kollegen aus Lehre und Praxis sowie gegenwärtige und ehemalige Assistenten sein akademisches Wirken. Die 20 Beiträge stellen die Aktienrechtsrevision ins Zentrum und leisten damit einen Beitrag zur wissenschaftlichen Durchdringung und zur praktischen Anwendung des neuen Aktienrechts.
Lucas Forrer
MLaw, Assistent und Doktorand von Prof. Dr. Hans-Ueli Vogt an der Universität Zürich
M.A. HSG, Assistent und Doktorand von Prof. Dr. Hans-Ueli Vogt an der Universität Zürich
Floris Zuur
Das Aktienrecht im Wandel der Digitalisierung - Entstehung der Gesellschaft, Willensbildung der Organe und Blockchain-Technologie
Prof. Dr. iur., LL.M., Rechtsanwalt, Managing Partner bei böckli bühler partner , Basel und Titularprofessor für Handels- und Wirtschaftsrecht, Universität Zürich
«Business Judgment Rule»: Massstab für die richterliche Beurteilung unternehmerischen Ermessens im Aktienrecht
Prof. Dr. oec. et lic. iur., LL.M., MA UZH, Rechtsanwalt unf Assistenzprofessor für Wirtschaftsrecht an der Universität St. Gallen
Dr. iur. HSG, LL.M. (Berkeley), MCIArb und Rechtsanwalt
Transaktionen mit nahestehenden Personen im Unternehmensalltag - Eine praxisorientierte Perspektive und Empfehlungen
Prof. Dr. iur., LL.M., Rechtsanwalt, Titularprofessor für Privat- und Wirtschaftsrecht an der Universität Zürich und Leiter des Zentrums für Unternehmens- und Steuerrecht der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Verantwortung für soziales Unternehmertum - Eine Auslegeordnung aus Schweizer Perspektive
Prof. Dr., ausserordentlicher Professor für Finance am Institut für Banking und Finance der Universität Zürich
Vom Mythos der Best Practice in der Corporate Governance
Prof. Dr. iur., LL.M., Rechtsanwalt und Titularprofessor für Handels- und Kapitalmarktrecht an der Universität Zürich
«Better Regulation» im Wirtschaftsrecht - Anregungen an den Gesetzgeber in der Schweiz
Univ.-Prof. Dr. iur., LL.M. (Florenz), Leiterin des Instituts für Unternehmensrecht an der Wirtschaftsuniversität Wien
Mehr Gestaltungsfreiheit für das österreichische Aktienrecht
Prof. Dr. iur. Dr. h.c., LL.M. (Michigan), Dipl.-Kfm. und Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Privatrecht in Hamburg
Geschäftsherrenhaftung in Konzernlagen und Lieferketten - Eine rechtsvergleichende Skizze im Lichte der Konzernverantwortungsinitiative
Prof. Dr. iur., LL.M. und Rechtsanwalt
Das Kapitalband - Flexibilisierung des Kapitals mit Gefahren für Aktionäre und Gläubiger
Valentina Hirsiger-Meier
Dr. iur., Rechtsanwältin in Zürich
Bezugsrechtsausschluss und Ausgabebetrag - Möglichkeiten und Schranken einer Ausgabe von börsenkotierten Aktien an einen Drittinvestor
MLaw, Rechtsanwalt und Doktorand an der Universität Zürich
Die Sanierung nach künftigem Aktienrecht
Prof. Dr. iur., LL.M. (Harvard), Rechtsanwalt und Managing Partner bei Quinn Emanuel Urquhart & Sullivan (Schweiz) GmbH in Zürich
MLaw, LL.M. (NYU) und Rechtsanwalt bei Quinn Emanuel Urquhart & Sullivan (Schweiz) GmbH in Zürich
Die Harmonika als Schnittmenge der Verfahren zu Kapitalherabsetzung, -erhöhung und Sanierung - Probleme in der Praxis und Blick auf die Aktienrechtsreform
Prof. Dr. iur., LL.M., Rechtsanwalt und Professor an der Universität Zürich
Sandro Bernet
MLaw, und an der Universität Zürich
Der Tagungsort der Generalversammlung im revidierten Aktienrecht - Zwischen Gesellschaftssitz und Internet
Dr. iur., LL.M., Rechtsanwalt in Zürich und Privatdozent für Privat- und Wirtschaftsrecht an der Universität St. Gallen
Ein Stimmgeheimnis für die Publikumsgesellschaft?
Prof. Dr. iur., Rechtsanwalt bei Bär & Karrer AG
Lic. iur., Rechtsanwältin bei Bär & Karrer AG
Arbeitsvertragliche Lohnansprüche und «Say-on-Pay» - Was, wenn die vorgeschlagene Vergütung abgelehnt wird?
Prof. Dr. iur., LL.M., Rechtsanwalt, Titularprofessor für Privat- und Wirt-schaftsrecht an der Universität Zürich und ist Schriftleiter der AJP
Board Service Providers - Besetzung des Gesamtverwaltungsrates mit einer juristischen Person?
MLaw, wissenschaftlicher Assistent und Doktorand am Lehrstuhl für Privat- und Wirtschaftsrecht von Prof. Dr. Hans-Ueli Vogt an der Universität Zürich
Aktienkapital in ausländischer Währung
Prof. Dr. iur., Rechtsanwalt bei Walder Wyss AG und Titularprofessor für Handels- und Zivilverfahrensrecht an der Universität Zürich
Weitgehende Abschaffung der Inhaberaktien und weitere Neuerungen durch das Global-Forum-Gesetz
Loyalitätsaktien im Rahmen der Aktienrechtsrevision
Severin Harisberger
MLaw, Rechtsanwalt und Doktorand am Lehrstuhl für Privat- und Wirtschaftsrecht von Prof. Dr. Hans-Ueli Vogt and der Universität Zürich
Die Geltendmachung des Rückerstattungsanspruchs nach Art. 678 OR im Konkurs der Gesellschaft - Ein Beitrag insbesondere zur Bedeutung von Art. 678 Abs. 6 E-OR
Kaspar Ehrenzeller | Roger Nobs | Walter Engeler | Kilian Meyer | Lucien Müller (Hrsg.)
Hans Ambühl | Stephan Breitenmoser | Kaspar Ehrenzeller | Matthias Herdegen | Markus Metz | Roger No..
Verfassungsbildner – Bildungsverfasser
Kaspar Ehrenzeller/Roger Nobs
M.A. HSG in Rechtswissenschaften mit Wirtschaftswissenschaften
Dr. iur., Rechtsanwalt, Ratschreiber des Kantons Appenzell Ausserrhoden
Prof. Dr., Ordentlicher Professor für Öffentliches Recht an der Universität St.Gallen,
Vorsteher der Rechtswissenschaftlichen Abteilung der Universität St.Gallen
Grusswort des Vorstehers der Rechtswissenschaftlichen Abteilung
Prof. Dr. DDr. h.c., Direktor des Instituts für Öffentliches Recht und Direktor
des Instituts für Völkerrecht der Universität Bonn; zudem Mitglied des Zentrums
für Europäisches Wirtschaftsrecht
Prof. Dr. Dr. h.c., LL.M. (Cambridge), em. Professor für Völkerrecht, Europarecht,
öffentliches Recht und vergleichendes Verfassungsrecht an der Universität Zürich
Erstvotum zum Referat von Matthias Herdegen
lic. iur., Rechtsanwalt, alt Generalsekretär EDK
Die Bildungsverfassung von 2006: weitreichend wirksam,
weitgehend unverstanden
Dr., Rechtsanwalt, a. Präsident des Bundesverwaltungsgerichts, Binningen
Erstvotum zum Referat von Hans Ambühl –
Sprachenunterricht und Föderalismus
Prof. Dr. iur., Ordinarius für Europarecht an der Universität Basel und Richter
am Bundesverwaltungsgericht, St.Gallen
Der Einfluss des internationalen Rechts auf das föderalistische
Bildungsrecht der Schweiz
Prof. Dr. iur., ordentlicher Professor für deutsches und ausländisches öffentliches Recht
und Völkerrecht an der Universität Hamburg
Erstvotum zum Referat von Stephan Breitenmoser –
Wolfgang Ernst | Samuel Zogg
Das Sachenrecht des ZGB wird in einem systematischen Überblick dargestellt:
– Grundbegriffe «Sache», «Eigentum», «Besitz»
– Schutz von Eigentum und Besitz
– Mechanismen der Eigentumsübertragung (bewegliche Sachen/Grundstücke)
– Beschränkte dingliche Rechte
Für die 3. Auflage haben die Autoren den Band in jeder Hinsicht auf den aktuellen Stand gebracht.
Die zeitlichen Voraussetzungen des Versicherungsfalls in der Rechtsschutzversicherung
Die zeitlichen Voraussetzungen des Versicherungsfalls in der Rechtsschutzversicherung legen fest, ab wann für Lebenssachverhalte Versicherungsschutz angeboten wird: Der Versicherungsfall liegt bei Eintritt des Bedarfs nach Rechtsschutz vor – zufolge zulässiger primärer Risikobeschränkung ist er aber an die Voraussetzung geknüpft, dass Versicherungsschutz nur dann besteht, wenn auch das den Bedarf nach Rechtsschutz kausal auslösende Grundereignis während des bestehenden Versicherungsschutzes eingetreten ist.
Die vorliegende Publikation würdigt marktübliche AVB sowie den Stand in Rechtsprechung und Lehre und geht rechtsvergleichend auf die Dreisäulentheorie der deutschen Rechtspraxis ein. Ergänzend zur entwickelten Lösung werden die Folgen für die Praxis anhand von Beispielen aufgezeigt; namentlich die Abgrenzung zwischen Grundereignissen während und ausserhalb bestehenden Versicherungsschutzes sowie zwischen Grundereignis, Anzeigepflichtverletzung und Aussichtslosigkeit.
Christoph Bezemek | Anna Gamper | Andreas Glaser | Regina Kiener | Lorenz Langer | Georg Lienbacher..
Ist ein Rechtsstaat ohne Demokratie möglich? Oder: Kann die Demokratie ohne rechtsstaatliche Rahmenbedingungen existieren? Die aus einer im Mai 2019 an der Universität Zürich durchgeführten Tagung hervorgegangenen Beiträge beleuchten die Wechselwirkungen zwischen Rechtsstaat und Demokratie anhand der Parlamentswahlen in Österreich und der Schweiz. Dabei wird sowohl auf die rechtsstaatlichen Bezüge der Prinzipien des Wahlrechts unter Berücksichtigung des internationalen Rechts als auch auf konkrete Problemfelder bei dessen Ausgestaltung und Umsetzung eingegangen. Behandelt werden gemeineuropäische rechtsstaatliche Standards, Vorgaben für die Zusammensetzung des Wahlvolks, Wahlrechtsgrundsätze wie die Gleichheit der Wahl und die Reinheit der Wahl, das Verfahren der Stimmabgabe und der Rechtsschutz in Wahlsachen.
Letzthin kamen vermehrt eidgenössische Volksinitiativen zur Abstimmung, die den Bundesrat ermächtigen und verpflichten, das Initiativbegehren einstweilen auf Verordnungsstufe umzusetzen. Bis anhin überführten Volk und Stände vier derartige Initiativen in die Verfassung, beispielsweise die Zweitwohnungs- oder die Masseneinwanderungsinitiative. Die Dissertation durchleuchtet dieses Phänomen von der Initiativlancierung bis zum Ausserkrafttreten des vorläufigen Verordnungsrechts und ordnet es staatsorganisationsrechtlich ein. Sie analysiert dazu die einschlägigen Initiativen, Rechtsgrundlagen, Urteile und Rechtsschutzmöglichkeiten und weist auf bestehende Grundsätze und Gefahren hin. So zeigt sie auf, inwiefern die vorläufige Umsetzung den Erlass von Ausführungsnormen beschleunigt, den Bundesrat zum Ersatzgesetzgeber macht und damit letztlich die Volks- und Ständerechte schwächt.
Die Mehrwertsteuer (MWST) gilt auch 25 Jahre nach ihrer Einführung am 1. Januar 1995 als anspruchsvolle und komplizierte Steuer. Tatsächlich verlangt das Verständnis des MWST-Rechts zu Beginn einen gewissen Effort. Wer sich aber darauf einlässt, dem eröffnet sich eine äusserst interessante und lebensnahe Steuerrechtsmaterie.
Diese «Nutshell» macht es dem Leser leicht, die Eintrittshürde zu überwinden. Anhand zahlreicher Fallbeispiele wird das MWST-Recht in konziser Weise dargestellt. Zu Beginn jedes Kapitels finden sich zudem Verweise auf die einschlägige Behördenpraxis, die weiterführende Erklärungen enthält. Das Werk richtet sich sowohl an Studierende als auch an Praktiker und sonstige Interessierte.
Das Kontokorrent im schweizerischen Bankgeschäft
Das Bankprivatrecht entwickelt sich kontinuierlich fort und passt sich den aktuellen Gegebenheiten des Bankgeschäfts an. Die Kontokorrentabrede dient in diesem dynamischen Geschäftsumfeld als Abrechnungsinstrument zwischen Kunde und Bank, das die unterschiedlichsten gegenseitigen Geldforderungen zu einer einzigen Saldoforderung vereinigt.
Diese Dissertation arbeitet die Rechtsgrundlagen der Kontokorrentabrede erstmals seit über 25 Jahren umfassend und aktualitätsbezogen auf und richtet dabei den Fokus auch auf die nachträgliche Korrektur der Saldoforderung bei Fehlvorgängen. Diese wird anhand von Fallkategorien und vor dem Hintergrund der vielfältigen schweizerischen Rechtsprechung dargestellt. Aufgrund seines grossen Praxisbezugs richtet sich dieses Werk an Banken, Gerichte und insbesondere auch an Rechtsberater und Treuhänder.
Sind die Wahrheitsfindung und die Bekämpfung der Kriminalität die höchsten Ziele des Strafprozessrechts? Oder ist es wichtiger, dem Individuum einen wirksamen Schutz gegen staatliche Übermacht zu gewähren? Das Spannungsverhältnis dieser beiden Zielsetzungen hat das schweizerische Strafprozessrecht zu einer komplexen Materie voller Widersprüche und Fallstricke gemacht.
Diese Nutshell hilft, hier einen Überblick zu gewinnen. Einerseits bietet sie eine konzise Darstellung der Verfahrensabläufe der schweizerischen Strafprozessordnung und weiterer wichtiger Strafprozessgesetze. Anderseits stellt sie die einschlägigen Detailregelungen in den Gesamtzusammenhang der tragenden, international anerkannten Prozessmaximen der Bundesverfassung, der EMRK und des Uno-Paktes II.
Nils Harbeke | Patrick Scherrer
Das Unternehmenssteuerrecht ist eine Querschnittsmaterie und erstreckt sich über diverse Einzelgesetze wie die Gewinnsteuergesetzgebung von Bund und Kantonen, die Mehrwertsteuer, die Verrechnungssteuer und die Stempelabgaben.
Diese Nutshell spricht die relevanten Inhalte über die gesamte Bandbreite einfach und zugänglich an. Verdichtete praxisnahe Informationen werden ergänzt durch Hinweise zu grenzüberschreitenden Aspekten. In den einzelnen Themenbereichen schälen die Autoren jeweils die Kernfragen heraus, führen dem Leser die vom Gesetz adressierte Situation vor Augen und erläutern auf dieser Grundlage anwendungsbezogen den Inhalt der steuerrechtlichen Regelungen.
Urban Hulliger
«Mietrecht in a nutshell» vermittelt einen konzisen Überblick über die zentralen Fragen des Immobiliarmietrechts. Im Zentrum stehen vor allem die Pflichten der Parteien, die Mängelrechte, die Mietzinsgestaltung und der Kündigungsschutz samt Erstreckung. Auch verfahrensrechtliche Fragen werden behandelt.
Die Darstellung berücksichtigt die aktuelle Rechtsprechung, die im Mietrecht besonders wichtig ist. Denn das Miet- und Pachtrecht wurde letztmals vor 30 Jahren umfassend revidiert und enthält – wohl aufgrund politischer Kompromisse – Lücken und Unvollkommenheiten.
Zahlreiche Formulierungsvorschläge für die Vertragsgestaltung, Praxisbeispiele und Empfehlungen veranschaulichen die Theorie.
«SchKG in a nutshell» stellt das Schuldbetreibungs- und Konkursrecht (SchKG) kompakt dar. Es werden Querbezüge zum materiellen Recht und zum Zivilprozessrecht aufgezeigt. Die Rubrik «Rechtstatsächliches» macht die praktische Bedeutung der einzelnen Institute deutlich. Einzelne Regeln werden in einen Gesamtkontext gesetzt und darin erläutert. Die Handlungsmöglichkeiten des Gläubigers, des Schuldners und von Dritten sind im letzten Teil übersichtlich zusammengestellt. Zum besseren Verständnis der Verfahrensabläufe werden diese im Anhang grafisch dargestellt. Die 4. Auflage enthält neu farbig hervorgehobene Merksätze mit Hinweisen auf Fristen oder wichtige Abgrenzungsfragen.
Dieses Buch bietet einen raschen Zugang zum Schuldbetreibungs- und Konkursrecht für Studierende, Anwaltsprüfungskandidaten, Praktiker und sonstige Interessierte.
Wie sollen Kinder in einem Straf-, Zivil-, Gesundheits-, Schul- oder Asylverfahren mitwirken können? Dieses Handbuch erläutert die Stellung von Kindern anhand der einschlägigen Rechtsgrundlagen, von Gerichtsentscheiden und Good-Practice-Beispielen.
Ferner umfasst dieses Handbuch neben einem Grundlagenteil und einem Konzept für ein kinderfreundliches Verfahren ein Kapitel mit Musterformulierungen und Hinweisen für die Praxis.
Das erstmalige Zusammenführen der einzelnen Verfahren in diesem Handbuch zeigt auf, wie unterschiedlich die Stellung und die Mitwirkung von Kindern in Verfahren geregelt sind und dass ein Vereinheitlichungsbedarf besteht, um die Kinderrechte in der Schweiz besser zu gewährleisten.
Salim Rizvi | Benjamin Schindler | Urs Peter Cavelti (Hrsg.)
Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege des Kantons St. Gallen (VRP)
Im Kanton St. Gallen richtet sich das Verfahren vor den Verwaltungs- und Verwaltungsjustizbehörden nach dem Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege (VRP). Dieses stammt in seinen Grundzügen aus dem Jahr 1965. Eine umfassende Kommentierung fehlt bislang. Das vorliegende Werk schliesst diese Lücke.
Dieser Praxiskommentar stellt die Praxis der St. Galler Behörden und Gerichte systematisch und übersichtlich sowie mit zahlreichen Verweisen auf die Rechtsprechung dar. Aufgrund des hohen Alters des VRP wird auch die Entstehungsgeschichte der einzelnen Normen aufgearbeitet. Die Einleitung bietet einen Überblick über das durch mehrere Teilrevisionen unübersichtlich gewordene Gesetz. Das Administrativverfahren wird als Exkurs beleuchtet.
Der VRP-Kommentar ist ein unverzichtbares Nachschlagewerk für alle, die detaillierte und gleichzeitig praxisbezogene Antworten auf Fragen zum St. Galler Verwaltungsrecht suchen.
Wolfgang Portmann | Helmut Heiss | Peter R. Isler | Florent Thouvenin (Hrsg.)
Ulrike Babusiaux | Samuel Baumgartner | Peter Breitschmid | Martin Burkhardt | Christine Chappuis | ..
Gedenkschrift für Claire Huguenin
Das vorliegende Buch erscheint im Gedenken an Claire Huguenin, Prof. Dr. iur., LL.M., Rechtsanwältin, ordentliche Professorin an der Universität Zürich von 1997 bis 2018. Nebst einer von der Dekanin der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zürich verfassten persönlichen Würdigung von Claire Huguenin enthält der Band 27 Beiträge, an denen insgesamt 34 renommierte Autorinnen und Autoren mitgewirkt haben. Damit soll posthum das eindrückliche wissenschaftliche Werk von Claire Huguenin gewürdigt werden. Thematisch lässt sich ein Schwerpunkt der Beiträge im Vertrags- und im Wirtschaftsrecht erkennen, somit in Gebieten, in denen sich Claire Huguenin besonders verdient gemacht hat.
Hans-Rudolf Arta | Benjamin Schindler | Anne Kneer
Einleitung und Überblick zum Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege (VRP) des Kantons St. Gallen
Das Verfahren vor den Verwaltungs- und Verwaltungsjustizbehörden richtet sich im Kanton St. Gallen nach dem Gesetz über die Verwaltungsrechtspflege (VRP). Dieses stammt in seinen Grundzügen aus dem Jahr 1965. Mit dem im Jahr 2020 unter der Herausgabe von Salim Rizvi, Benjamin Schindler und Urs Peter Cavelti erschienenen Praxiskommentar liegt erstmals eine umfassende Aufarbeitung der Praxis der St. Galler Behörden und Gerichte vor.
Beim vorliegenden Band handelt es sich um einen Separatdruck der Einleitung und des Überblicks aus dem Praxiskommentar. Die Einleitung enthält einen historischen Rückblick und skizziert Reformperspektiven für eine künftige Totalrevision. Der Überblick stellt die st. gallische Verwaltungsrechtspflege systematisch und informativ dar.
Diese Publikation ist vor allem für Studierende und Anwaltsprüfungskandidaten des Kantons St. Gallen von Interesse. Für eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Verwaltungsverfahrenspraxis des Kantons St. Gallen empfiehlt sich der Praxiskommentar.
Bankvertragsrechtliche Auswirkungen von internationalen Finanzsanktionen
Internationale Finanzsanktionen sind heute mehr denn je en vogue. Für Schweizer Banken stellt sich deshalb die Frage nach dem richtigen Umgang mit den gesperrten Geldern sanktionierter Kunden. Inwiefern darf die Bank nach dem Eintritt einer Sperrung von Geldern das gesperrte Kundenvermögen weiterhin verwalten und welche Parameter gelten diesbezüglich? Welche Auswirkungen hat der Sanktionseintritt auf bestehende Anlageberatungsmandate? Und kann sich die Bank mittels Kündigung von ihrem sanktionierten Kunden verabschieden, wenn sie Reputationsschäden fürchtet? Die vorliegende Arbeit gibt Antworten auf diese und auf weitere Fragen. Sie stellt die verschiedenen Schnittstellen zwischen den sanktionsrechtlichen Verhaltensvorschriften und den bankvertragsrechtlichen Vorgaben dar und zeigt auf, welche Lösungen das Zivilrecht für die Konflikte der beiden Teilrechtsgebiete bereithält.
Eylem Kumral
Anzeigepflicht von Geistlichen mit Blick auf das Verhältnis zwischen Staat und Religionsgemeinschaften
Sowohl im Ausland als auch in der Schweiz sind in den letzten Jahren Fälle von sexuellem Missbrauch von Kindern innerhalb kirchlicher Insti­tutionen, namentlich in der römisch­katholischen Kirche, bekannt ge­worden. Als Reaktion darauf wurde gefordert, das Berufsgeheimnis von Geistlichen bei Verdacht auf Verbrechen und Vergehen aufzuheben und Geistliche einer Anzeigepflicht zu unterstellen.
Die vorliegende Arbeit geht der Frage nach, ob und inwiefern aus dem Verhältnis des Staates zu den Religionsgemeinschaften Argumente für und gegen die Statuierung einer Anzeigepflicht von Geistlichen gewonnen werden können. Sie legt dar, dass es im schweizerischen und insbesondere im baselstädtischen Religionsverfassungsrecht durchaus gangbare Wege gibt, um auf rechtlich zulässige Weise Anzeigepflichten von Geistlichen zu statuieren. Zugleich zeigt sie die problematischen Aspekte auf, die mit einer Einführung von Anzeigepflichten von Geistlichen verbunden sind.
Unregulierte Rechtsformen zur Strukturierung von Private Equity-Investitionen
Das Kollektivanlagengesetz (KAG) regelt sämtliche Investitionsstrukturen, welche als kollektive Kapitalanlagen qualifizieren. Private Equity-Investitionen, d.h. private Investitionen in nicht börsenkotierte Unternehmen, können von diesem Regulierungskreis erfasst sein. Weil sich die vom KAG vorgesehenen regulierten Rechtsformen selten zur Strukturierung solcher Transaktionen eignen, besteht in der Praxis ein Bedürfnis nach unregulierten
Investitionsstrukturen.
Diese Dissertation erarbeitet Lösungsvorschläge, wie Private Equity-Investitionen strukturiert werden können, ohne dass die Regeln des KAG anwendbar sind. Im Zentrum der Betrachtung liegen die Akquisitionsgesellschaften im Leveraged Management Buy-Out, dem teils fremdfinanzierten Unternehmenskauf durch Private Equity-Investoren unter Einbezug des bisherigen Managements der Zielgesellschaft. Gleichzeitig behandelt das Buch verschiedene Abgrenzungsfragen, die sich unter dem KAG im Zusammenhang mit Private Equity-Investitionen ergeben.
Wolfgang Portmann | Roland A. Müller | Christian Maduz
«Arbeitsrecht in a nutshell» bietet eine prägnante und systematische Übersicht über das umfangreiche Gebiet der Arbeitsbeziehungen. Es behandelt das Individual- und das Kollektivarbeitsrecht sowie eine Auswahl zentraler Themen des öffentlichen Arbeitsrechts. Der thematische Schwerpunkt liegt beim Einzelarbeitsvertrag. Ausserdem enthält der Band Ausführungen zum Gesamt- und zum Normalarbeitsvertrag, zum Arbeitnehmerschutz, zum Datenschutz, zur Gleichstellung von Frau und Mann, zur betrieblichen Mitwirkung, zu bildungsrechtlichen und zivilprozessualen Aspekten, zu ausländischen Arbeitskräften, zum internationalen Arbeitsrecht und zum öffentlichen Dienst. Eine kompakte Darstellung erleichtert den Einstieg in die verschiedenen Themengebiete. Sie wird durch verschiedene Grafiken, Tabellen und Beispiele aus der Rechtsprechung veranschaulicht.
Das Selbstbestimmungsrecht gemäss Art. 8 Abs. 1 EMRK ist im Kontext der selbstbestimmten Lebensbeendigung immer wieder Gegenstand von behördlichen und gerichtlichen Entscheiden. Darf ein Konventionsstaat durch gesetzliche Verbote verhindern, dass eine Person durch freiwillige Unterstützung Dritter das eigene Leben beendet? Darf ein Konventionsstaat durch eine unklare Rechtslage, durch Umgehung oder durch Ignorieren richterlicher Entscheide dem Einzelnen die Möglichkeit nehmen, letale Medikation zur frei gewählten, selbstbestimmten Lebensbeendigung zu erwerben?
Anhand einer Analyse der Entscheide des EGMR zu den Fällen Haas, Koch und Gross will die vorliegende Monografie aufzeigen, weshalb bei Beantwortung der aufgeworfenen Fragen gemäss Vorgaben der EMRK der klar geäusserte, freie Wille des einzelnen Betroffenen, der seinem Leben ein Ende setzen möchte, an oberster Stelle stehen sollte.
Zur Berechnung einer risikoadäquaten Prämie benötigt der Versicherer Kenntnis von den Gefahrstatsachen, die vor Vertragsschluss in der Regel nur dem Versicherungsnehmer bekannt sind. Zur Beseitigung dieser Informationsasymmetrie statuieren Art. 4 ff. VVG eine vorvertragliche Anzeigepflicht des Versicherungsnehmers. Auch das allgemeine Zivilrecht kennt vorvertragliche Informationspflichten, deren Verletzung zu einer Haftung aus culpa in contrahendo führen kann. Zudem enthalten Art. 23 ff. OR Regelungen über die Willensmängel.
Diese Arbeit befasst sich mit dem Anwendungsverhältnis zwischen Art. 4 ff. VVG und den vorgenannten Rechtsinstituten des allgemeinen Zivilrechts. Sie zeigt auf, dass Art. 4 VVG die Anzeigepflicht abschliessend regelt, aber eine ergänzende Wahrheitspflicht aus Treu und Glauben besteht und sich der Versicherer zusätzlich zu Art. 6 VVG auf (quasi-)vertragliche Schadenersatzansprüche sowie alternativ auf Art. 28 OR, nicht aber auf Art. 24 Abs. 1 Ziff. 4 OR berufen kann.
Gemeinden im Kanton Graubünden – Aufgaben und Autonomie
Die Gemeinden Graubündens sind im interkantonalen Vergleich traditionell mit einer sehr grossen Autonomie ausgestattet. In der Oktobersession 2017 hat der Bündner Grosse Rat das über 40-jährige kantonale Gemeindegesetz totalrevidiert.
Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich die vorliegende Dissertation mit der Frage, in welchen Rechtsbereichen konkret Handlungsspielraum für die Gemeinden besteht. Im allgemeinen Teil der Arbeit werden die staatsrechtlichen Grundlagen des schweizerischen Gemeinderechts analysiert. Den Kern der Arbeit bildet die Auseinandersetzung mit den Aufgaben und Kompetenzen der Gemeinden des Kantons Graubünden, wobei spezifische Vergleiche mit anderen Kantonen gezogen werden. Dabei lässt sich feststellen, dass die Bündner Gemeinden nach wie vor über eine sehr weitgehende Autonomie verfügen, obwohl immer mehr Bereiche durch übergeordnetes Recht überlagert werden.
Dieses Werk richtet sich insbesondere an Personen, die sich in ihrem Berufsalltag mit kommunalem Recht und mit Fragestellungen zur Gemeindeautonomie befassen.
Klicken Sie oben auf den Button «Inhaltsverzeichnis anzeigen», um das Inhaltsverzeichnis und die Einführung anzusehen.
Diese Schrift öffnet einen Zugang zu den Grundlagen unserer juristischen Denkkultur und stellt archetypische Gerechtigkeitspositionen in kurzer Form dar. Es werden Gesichtspunkte und Massstäbe beschrieben, an denen sich juristische Entscheidungen und Gerechtigkeitsfragen immer wieder orientieren. Auch wenn sich konkrete gesellschaftliche Fragen ändern und immer wieder anders in Erscheinung treten, betreffen sie dennoch die gleichen rechtsphilosophischen Topoi, wie sie schon seit vielen Jahrhunderten diskutiert werden. Die Analyse erfolgt unter Berücksichtigung kurzer Auszüge aus den Originalquellen, die auf aktuelle Gerechtigkeitsfragen bezogen werden. Das Werk vermittelt so Grundlagen zu Interpretationen der äusseren Wirklichkeit, der Gesellschaft und der Gerechtigkeit, wie sie in unseren Verfassungsordnungen präsent sind, und zwar von der Vorsokratik bis hin zur Gegenwart.
Julia Hänni ist Professorin für Öffentliches Recht, Europarecht und Rechtsphilosophie an der Universität Luzern und Lehrbeauftragte für Rechtsphilosophie an der Universität St. Gallen
Vania Dobreva | Sarah Hack-Leoni | Andreas Holenstein | Petra Koller | Rahel Aina Nedi (Hrsg.)
Thomas Dullinger, Antje G. I. Tölle, Mathis Böttcher, Michael E. Meier, Christian Haidn, Pauline Kuhn, Katja Chandna-Hoppe, Daniela Krömer, Jan Armin Gärtner, Daniel Holler.
Volksinitiativen treten mit ihrer Annahme durch die Stimmberechtigten oftmals nicht automatisch in Kraft, sondern bedürfen zu ihrer tatsächlichen Verwirklichung verschiedener Folgehandlungen durch die Behörden.
Unter Berücksichtigung der zahlreichen Initiativinstrumente in den Kantonen untersucht diese Dissertation systematisch den Zeitraum nach der Annahme eines kantonalen Volksbegehrens und arbeitet die formellen und materiellen Massgaben auf, welche in der Umsetzungsphase zu beachten sind. Charakteristische Problemstellungen werden dabei anhand ausgewählter Fallstudien aufgezeigt und es wird geklärt, wie die Stimmberechtigten ihre Ansprüche aus dem Initiativrecht auf dem Rechtsweg geltend machen können.

References: Art. 43
 Art. 678
 Art. 678
 Art. 8
 EGMR 
 Art. 4
 Art. 23
 Art. 4
 Art. 4
 Art. 6
 Art. 28
 Art. 24