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Timestamp: 2016-10-23 12:10:10+00:00

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6B_185/2014 (22.01.2015)
6B_185/2014 � � Urteil vom 22. Januar 2015
Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern, 2. Abteilung, vom 31. Oktober 2013.
�Das Kantonsgericht Luzern verurteilte X.________ am 31. Oktober 2013 zweitinstanzlich wegen fahrl�ssiger T�tung zu einer bedingten Geldstrafe von 100 Tagess�tzen zu Fr. 80.-- und einer Busse von Fr. 1'500.--. Auf die Zivilklage der Privatkl�ger trat es nicht ein.
�Das Kantonsgericht erachtet folgenden Sachverhalt als erstellt:
�X.________ fuhr am 24. Mai 2010 um 12.40 Uhr in Kriens als Chauffeur eines Busses mit Personentransportanh�nger auf dem rechten Fahrstreifen der Luzernerstrasse von der Haltestelle "Kupferhammer" in Richtung Haltestelle "Grosshofstrasse". Auf der H�he der Unterf�hrung der Autobahn A2 kollidierte er beim �berholen mit dem Fahrradfahrer A.________, der die gleiche Strecke fuhr. Da X.________ sein �berholman�ver zu fr�h beendete, wurde A.________ von der rechten hinteren Seite des Anh�ngers erfasst, st�rzte und zog sich schwere Verletzungen zu, denen er am 13. Juni 2010 erlag.
�X.________ beantragt mit Beschwerde in Strafsachen, das angefochtene Urteil sei teilweise aufzuheben und er freizusprechen. Eventualiter sei die Sache zur neuen Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
�Das Kantonsgericht und die Oberstaatsanwaltschaft des Kantons Luzern beantragen, die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei. X.________ h�lt in seiner Replik an seiner Auffassung fest.
�Anfechtungsobjekt der Beschwerde ist das Urteil des Kantonsgerichts Luzern vom 31. Oktober 2013 als letztinstanzlicher kantonaler Entscheid (vgl. Art. 80 Abs. 1 BGG). Soweit der Beschwerdef�hrer argumentiert, die Staatsanwaltschaft habe das Verfahren gegen ihn zu Unrecht nicht eingestellt, ist darauf nicht einzutreten.
�Gleiches gilt insoweit, als der Beschwerdef�hrer in der Beschwerde generell die Verletzung von Verfahrens- und Grundrechten r�gt, ohne darzulegen, welche Rechte die Vorinstanz konkret und inwiefern verletzt haben soll (vgl. Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG).
�Ebenfalls nicht einzutreten ist auf die in der Replik neu und damit versp�tet erhobene R�ge des Beschwerdef�hrers, die Vorinstanz verletze seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r, insbesondere indem sie ihre Begr�ndungspflicht missachte (vgl. Art. 100 Abs. 1 BGG).
2.1.�Der Beschwerdef�hrer wendet sich gegen die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung. Die Vorinstanz w�rdige die Beweise willk�rlich sowie aktenwidrig und treffe Annahmen, die der Unschuldsvermutung widerspr�chen. Es sei erstellt, dass er das Opfer bewusst �berholt habe. Nicht erwiesen sei, wann er wieder eingebogen sei. Aus dem Aktivieren des rechten Blinkers k�nne nicht sicher auf den Zeitpunkt und den Ort des Wiedereinbiegens geschlossen werden. Das Opfer sei bereits vor dem Kontrollblick und Wiedereinbiegen des Beschwerdef�hrers ohne Fremdeinwirkung gest�rzt, wobei es wohl mit dem Anh�nger kollidiert sei. Ferner sei die Vorinstanz gegen�ber dem Zeugen B.________ voreingenommen und nehme willk�rlich an, er sei nicht glaubw�rdig. Sie gebe seine Aussagen aktenwidrig wieder und folgere, diese seien inhaltlich ungenau beziehungsweise widerspr�chlich. Die Vorinstanz h�tte die Angaben von B.________ ber�cksichtigen m�ssen, woraus sich ergebe, dass der Bus erst nach der Unfallstelle wieder eingebogen sei. Sie w�rdige die Aussagen der Zeugen C.________ sowie D.________ willk�rlich und stelle zu seinen Ungunsten darauf ab. Eine willk�rfreie Beweisw�rdigung erg�be, dass er einen seitlichen Abstand von circa 1.2-1.3 Meter zum Opfer eingehalten habe und erst nach dem Unfall wieder eingebogen sei.
2.2.�Die Vorinstanz w�rdigt einleitend die Aussagen des Beschwerdef�hrers, die sie als widerspr�chlich erachtet. Sie k�nnten nichts zur Kl�rung des Sachverhalts beitragen. Es k�nne weder der exakte Weg des Busses noch jener des Fahrradfahrers zweifelsfrei nachvollzogen werden (Urteil S. 8 ff. E. 4.1.1). B.________, der mit seinem Bus zur Unfallzeit von der Eichwilstrasse nach rechts in die Luzernerstrasse in Richtung Luzern eingebogen sei, verm�ge den unklaren Unfallhergang nicht zu kl�ren. Die Glaubhaftigkeit seiner Aussagen sei zweifelhaft. Er habe bei der Haltestelle "Grosshofstrasse" den Bus des Beschwerdef�hrers angetroffen und dessen Fahrg�ste aufgenommen. Es sei nicht nachvollziehbar und wenig glaubhaft, dass er nicht kurz mit dem Beschwerdef�hrer dar�ber gesprochen habe, weshalb dieser nicht weiterfahren k�nne. Ferner seien die Aussagen des Zeugen zum Kerngeschehen inhaltlich ungenau und widerspr�chlich. Er habe die Unfallstelle zwar gut �berblicken k�nnen, jedoch nach eigenen Angaben nicht die gesamte Fahrt des Beschwerdef�hrers �ber den relevanten Zeitraum hinweg verfolgt. Seinen Schilderungen lasse sich nicht entnehmen, wo genau sein Blick auf den Bus getroffen sei (Urteil S. 10 f. E. 4.1.2).
�Die Vorinstanz h�lt weiter fest, bei dieser Sachlage komme den Zeugen D.________ und C.________ entscheidende Bedeutung zu. Diese h�tten den Unfallhergang als Passagiere aus dem Anh�nger des Busses beobachtet. Im Kerngeschehen seien ihre Aussagen konzis, widerspruchsfrei und stimmten in den entscheidenden Punkten vollst�ndig �berein. Sie h�tten beide das Fahrverhalten des Beschwerdef�hrers als Unfallursache bezeichnet. Sie h�tten festgestellt, dass der Abstand zwischen Bus sowie Fahrrad immer enger geworden sei, und sich um den Fahrradfahrer gef�rchtet. Der Zeuge habe angegeben, es sei "cheibe eng" geworden, wodurch das Opfer in Bedr�ngnis und ins Schwanken gekommen sei. Die Zeugin habe das �berholman�ver als h�chst fragw�rdig bezeichnet. Der Fahrradfahrer sei vom Anh�nger wie eingeklemmt und weggedr�ngt worden. Die Vorinstanz erachtet diese Aussagen als glaubhaft und stellt darauf ab (Urteil S. 11 E. 4.1.3). Ferner schliesst sie aus, dass der Fahrradfahrer unmittelbar vor dem Unfall zufolge seiner Angetrunkenheit stark geschwankt und dadurch die Kollision verursacht habe. Da er bereits an der Haltestelle "Alpenstrasse" durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen sei und im Unfallzeitpunkt eine Blutalkoholkonzentration von 2.28-2.52 Gewichtspromille gehabt habe, liege es zwar nahe, ein Schwanken als Unfallursache anzunehmen. Der Zeuge D.________ verneine jedoch eine schwankende Fahrt des Opfers im relevanten Zeitpunkt. Er habe es beobachtet und best�tigt, es habe erst geschwankt, weil es aufgrund des �berholman�vers nicht mehr gen�gend Platz gehabt habe. Auch der Beschwerdef�hrer mache nicht geltend, ihm sei beim Fahrradfahrer eine unsichere Fahrweise aufgefallen. Im �brigen m�sse mit einem gewissen Schwanken eines zu �berholenden Fahrradfahrers generell gerechnet werden, dies gelte insbesondere f�r die Lenker eines Busses mit einer �berdurchschnittlichen L�nge. Dieser M�glichkeit sei durch einen besonderen und ausreichenden seitlichen Abstand Rechnung zu tragen, was der Beschwerdef�hrer nicht gen�gend beachtet habe (Urteil S. 12 f. E. 4.1.4).
�Nach Ansicht der Vorinstanz kommt ein unvorsichtiges �berholman�ver des Beschwerdef�hrers als einzig m�gliche Unfallursache in Betracht. Dies ergebe sich aus den �bereinstimmenden Aussagen von D.________ und C.________, welche durch die Auswertung des Restwegaufzeichnungsger�ts gest�tzt w�rden. Danach habe der Beschwerdef�hrer den rechten Blinker bereits bet�tigt, obwohl er mit seinem Fahrzeug das Opfer noch nicht vollst�ndig �berholt gehabt habe. Demgegen�ber seien die Aussagen des Beschwerdef�hrers zum Unfallhergang widerspr�chlich. Die Beobachtungen von B.________ dienten schliesslich nicht dazu, die klaren Aussagen der Buspassagiere zu entkr�ften. Diese seien deutlich n�her an der Unfallstelle gewesen, h�tten das Fahrverhalten des Beschwerdef�hrers �ber einen l�ngeren Zeitraum hinweg verfolgt und sich vollst�ndig auf die relevanten Ereignisse konzentriert (Urteil S. 13 E. 4.1.5).
2.3.�Die Sachverhaltsfeststellung durch die Vorinstanz kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig, d.h. willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV ist (BGE 139 II 404 E. 10.1 S. 445 mit Hinweisen), oder wenn sie auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG).
�Nach der bundesgerichtlichen Praxis liegt Willk�r vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid jedoch nur auf, wenn nicht bloss die Begr�ndung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist (BGE 139 III 334 E. 3.2.5 S. 339; 138 I 49 E. 7.1 S. 51; je mit Hinweisen).
�Die Willk�rr�ge muss klar vorgebracht und substanziiert begr�ndet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 138 I 225 E. 3.2 S. 228 mit Hinweisen). Auf eine rein appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 139 II 404 E. 10.1 S. 445; 137 IV 1 E. 4.2.3 S. 5; je mit Hinweisen).
�Dem Grundsatz "in dubio pro reo" kommt in der vom Beschwerdef�hrer angerufenen Funktion als Beweisw�rdigungsregel im Verfahren vor Bundesgericht keine �ber das Willk�rverbot von Art. 9 BV hinausgehende selbstst�ndige Bedeutung zu (BGE 138 V 74 E. 7 S. 82 mit Hinweisen).
2.4.1.�Soweit der Beschwerdef�hrer der vorinstanzlichen Beweisw�rdigung lediglich seine Sicht der Dinge gegen�berstellt, ohne sich damit detailliert auseinanderzusetzen, ersch�pfen sich seine Ausf�hrungen in einer appellatorischen Kritik. Darauf ist nicht einzutreten. So beschreibt er beispielsweise die Strassenverh�ltnisse, die Distanzen sowie die Ergebnisse des Datenaufzeichnungsger�ts und schildert, wie es zum Unfall kam. Ferner legt er ausf�hrlich dar, wie die Aussagen der Passagiere richtigerweise zu w�rdigen w�ren.
2.4.2.�Der Beschwerdef�hrer zeigt nicht auf, dass die Vorinstanz die Aussagen der Passagiere aktenwidrig wiedergibt oder willk�rlich w�rdigt. Entgegen seinem Vorbringen deuten die Schilderungen von D.________ nicht darauf hin, dass sich der Fahrradfahrer dem Anh�nger n�herte. Vielmehr sagte der Zeuge klar, der Anh�nger habe sich dem Opfer gen�hert. Er stellte zwar fest, dass der Beschwerdef�hrer den Fahrradfahrer mit einem gen�genden seitlichen Abstand �berholt habe, ohne ihn dabei zu touchieren. Jedoch bezeichnete er "das Hin�bergehen" des Busses als heikle Situation. Als der Bus wieder eingebogen sei, habe er den Fahrradfahrer noch nicht ganz �berholt gehabt. Als dieser ins Schwanken gekommen und umgefallen sei, sei der hinterste Teil des Anh�ngers noch auf seiner H�he gewesen (Untersuchungsakten, act. 2/10 Ziff. 56). Der Beschwerdef�hrer wendet zu Recht ein, da es bei der Unfallstelle keinen Gegenverkehr gebe, sei es entgegen der Vermutung des Zeugen nicht m�glich, dass der Beschwerdef�hrer wieder rechts habe einbiegen m�ssen, weil ihm ein Fahrzeug entgegen gekommen sei. Dies spricht jedoch gerade f�r die Glaubhaftigkeit der Aussage von D.________. Er suchte eine Begr�ndung daf�r, dass der Beschwerdef�hrer wieder einbog, obwohl er den Fahrradfahrer noch nicht ganz �berholt hatte. Die Aussage des Zeugen deutet darauf hin, dass er das Wiedereinbiegen bewusst wahrnahm, feststellte, dass dies den Fahrradfahrer in Bedr�ngnis brachte und �berlegte, weshalb der Beschwerdef�hrer so fr�h wieder eingebogen war. Ferner gab der Zeuge an, er habe gesehen, wie der Fahrradfahrer [nach dem Hin�berkommen des Busses] zwischen diesem und dem Trottoir beziehungsweise Randstein geschwankt habe (Untersuchungsakten, act. 2/9 Ziff. 49). Auch daraus geht hervor, dass sich der Anh�nger dem Opfer n�herte und nicht umgekehrt. Dass der Zeuge erstmals zehn Monate nach dem Unfall einvernommen wurde und seine Erinnerungen m�glicherweise bereits etwas verblasst waren, trifft zwar zu, �ndert jedoch nichts daran, dass er das �berholman�ver nachvollziehbar und glaubhaft schilderte. Zudem wies er ausdr�cklich darauf hin, bei welchen Angaben er nicht sicher war. Unzutreffend ist schliesslich der Einwand, die Aussagen des Zeugen, der Anh�nger habe relativ stark geschwankt, werde durch die technische Unfallanalyse widerlegt. Der Gutachter hielt fest, im unfallrelevanten Bereich seien keine nennenswerten seitlichen Schwenker des Anh�ngers erkennbar. Dass lediglich eine Schwenkbewegung des Anh�ngers zum Unfall gef�hrt habe, k�nne mit gen�gender Sicherheit ausgeschlossen werden (Untersuchungsakten, technische Unfallanalyse, act. 3/116 Ziff. 6 und act. 3/123 Ziff. 5.3). Letzteres behauptet der Zeuge nicht. Ob etwas nennenswert schwankt oder nicht, h�ngt von der subjektiven Wahrnehmung ab, f�r welche relevant ist, ob und wo man sich im Fahrzeug beziehungsweise Anh�nger befindet. Jedenfalls sind die Aussagen des Zeugen mit den Ergebnissen der technischen Unfallanalyse vereinbar. Zusammengefasst vermag der Beschwerdef�hrer nicht darzulegen, dass die vorinstanzliche W�rdigung der Aussagen von D.________ willk�rlich ist. Dass man sie auch anders h�tte w�rdigen k�nnen, gen�gt f�r die Annahme von Willk�r nicht.
�Gleiches gilt hinsichtlich der Aussagen von C.________. Was der Beschwerdef�hrer gegen deren W�rdigung durch die Vorinstanz vorbringt, �berzeugt nicht. Zwar hat sich die Zeugin weniger bestimmt ge�ussert, als der Zeuge, und ausgef�hrt, sie k�nne nicht sagen, ob der Schwenker vom Anh�nger oder vom Fahrradfahrer gekommen sei, bevor Letzterer umgefallen sei (vgl. Untersuchungsakten, act. 2/18 Ziff. 93). Jedoch gab sie an, sie denke, der Fahrradfahrer sei vom Anh�nger eingeklemmt oder weggedr�ngt worden und dadurch umgefallen (Untersuchungsakten, act. 2/18 Ziff. 94). Bereits bei der Polizei sagte sie, sie habe gedacht, es sei ziemlich knapp, wie der Bus den Fahrradfahrer �berholt habe. Es sei ihr vorgekommen, als habe der Anh�nger einen Schwenker gemacht. Vielleicht habe sie auch das Fahrrad wahrgenommen, das nach der Kollision angefangen habe, zu schwanken. Den Radfahrer habe es nach der Kollision hin und her geschaukelt (Untersuchungsakten, act. 3/34 f. Ziff. 3 und 9). Damit er�brigt es sich, auf den Einwand einzugehen, der beschriebene Schwenker des Anh�ngers sei aufgrund der Unfallanalyse nicht m�glich (siehe auch die vorstehenden Ausf�hrungen bei D.________).
2.4.3.�Der Beschwerdef�hrer legt nicht dar, inwiefern die vorinstanzliche Feststellung willk�rlich sein soll, aufgrund seiner Aussagen k�nne der Unfallablauf nicht gekl�rt werden. Die Vorinstanz zeigt anschaulich auf, dass gest�tzt auf seine Angaben weder der exakte Weg des Opfers noch jener des Busses zweifelsfrei nachvollzogen werden k�nnen. Jedoch ist die vorinstanzliche Begr�ndung in sich widerspr�chlich. So f�hrt die Vorinstanz aus, die Tatsache, dass der Beschwerdef�hrer bei seiner Wegfahrt von der Haltestelle "Kupferhammer" den linken Blinker w�hrend 8.5 Sekunden und einer Wegstrecke von 8.2 Metern zwar eingeschaltet hatte, der linke Blinker sp�ter aber, insbesondere w�hrend des �berholman�vers, nicht mehr aktiv war, stelle ein gewichtiges Indiz daf�r dar, dass der Beschwerdef�hrer den Fahrradfahrer nicht beachtet habe. Einige Zeilen weiter weist sie darauf hin, es sei gut denkbar, dass der Beschwerdef�hrer das �berholman�ver als beendet erachtet und deswegen den Blinker nach rechts gestellt habe (Urteil S. 9 f. E. 4.1.1). Diese Annahmen widersprechen sich: Entweder �berholte der Beschwerdef�hrer den Fahrradfahrer bewusst oder er beachtete ihn nicht. Die Vorinstanz l�sst zun�chst offen, welche Variante zutrifft (Urteil S. 13 E. 4.1.5), geht jedoch bei der rechtlichen W�rdigung davon aus, der Beschwerdef�hrer habe den �berholvorgang zu fr�h beendet (Urteil S. 14 E. 4.2.2). Indes f�hrt dieser Widerspruch nicht dazu, dass die vorinstanzliche Beweisw�rdigung insgesamt unhaltbar ist, da die vorstehenden �berlegungen der Vorinstanz bei ihrer Gesamtw�rdigung nicht ausschlaggebend sind.
2.4.4.�Der Beschwerdef�hrer zeigt anschaulich auf, dass das Opfer 152.3 Meter und nicht wie von der Vorinstanz gest�tzt auf die technische Unfallanalyse angenommen 160.3 Meter nach der Haltestelle "Kupferhammer" liegen blieb (vgl. Urteil S. 10 E. 4.1.1). Jedoch ergibt sich weder aus seinen Ausf�hrungen noch aus jenen der Vorinstanz, inwiefern dies f�r die Beweisw�rdigung massgebend ist beziehungsweise dazu f�hrt, dass diese im Ergebnis willk�rlich ist. Die Vorinstanz erw�hnt die Endlage des Opfers zwar, ber�cksichtigt die Distanz von der Haltestelle jedoch bei der Beweisw�rdigung nicht weiter. Folglich wirkt sich eine allf�llige falsche Berechnung nicht auf das Beweisergebnis aus.
2.4.5.�Hinsichtlich der Aussagen von B.________ sind die R�gen des Beschwerdef�hrers weitgehend begr�ndet. Die vorinstanzliche Erw�gung, die Glaubhaftigkeit der Aussagen des Zeugen gebe zu Bedenken Anlass, da nicht nachvollziehbar sei, dass er sich nicht zumindest mit seinem Berufskollegen dar�ber unterhalten habe, weshalb dieser nicht weiterfahren konnte (Urteil S. 10 E. 4.1.2), �berzeugt nicht. Falsch ist die Feststellung, dass der Zeuge �berhaupt nicht mit dem Beschwerdef�hrer gesprochen haben will (vgl. Urteil S. 10 E. 4.1.2; vorinstanzliche Akten, act. 24 Ziff. 5 f., 34 f. und 37). Aus den Angaben des Zeugen ergibt sich, dass er bei seinem Eintreffen an der Haltestelle "Grosshofstrasse" annahm, der Bus des Beschwerdef�hrers sei in den Unfall mit dem Fahrradfahrer involviert gewesen (vorinstanzliche Akten, act. 24 Ziff. 36). Folglich wusste er auch, weshalb der Beschwerdef�hrer nicht mehr weiterfahren konnte, womit er sich nicht mit diesem dar�ber unterhalten musste. Inwiefern die Aussagen des Zeugen hinsichtlich des Kerngeschehens inhaltlich ungenau beziehungsweise widerspr�chlich sein sollen, ergibt sich aus der vorinstanzlichen Begr�ndung nicht eindeutig. Aus dem Umstand, dass die Aussagen des Zeugen jenen des Beschwerdef�hrers widersprechen sollen, kann jedenfalls nicht geschlossen werden, dass die Angaben des Zeugen widerspr�chlich sind. Bei der Analyse, ob eine Aussage glaubhaft ist, kommt es in erster Linie darauf an, ob die Aussagen einer Person in sich widerspr�chlich sind, und nicht, ob sie den Angaben anderer Personen widersprechen. Zudem bezeichnet die Vorinstanz auch die Aussagen des Beschwerdef�hrers als widerspr�chlich, weshalb sie nicht darauf abstellt. Schliesslich zeigt der Beschwerdef�hrer auf, dass die vorinstanzliche W�rdigung, den Aussagen von B.________ lasse sich nicht entnehmen, wo genau der Bus des Beschwerdef�hrers gewesen sei, als der Zeuge ihn gesehen habe, nicht zutrifft. Aus den Aussagen des Zeugen ergibt sich, dass er den Bus des Beschwerdef�hrers respektive dessen Anh�nger sah, als sich dieser kurz vor der Unterf�hrung beziehungsweise ungef�hr auf der H�he der Endlage des Opfers befand. Dabei habe er vom rechten Fahrbahnrand einen Abstand von 1.5-2 Meter gehabt (vorinstanzliche Akten, act. 24 Ziff. 30, 42, 44, 46 ff.).
2.4.6.�Indessen erw�gt die Vorinstanz in ihrer Gesamtw�rdigung willk�rfrei, die Beobachtungen von B.________ k�nnten die klaren Aussagen von C.________ und D.________ nicht entkr�ften, da sich die beiden Passagiere n�her an der Unfallstelle befunden, das Fahrverhalten des Beschwerdef�hrers verfolgt und sich vollst�ndig auf die relevanten Ereignisse konzentriert h�tten (Urteil S. 13 E. 4.1.5). Zwar trifft zu, dass B.________ die Position des Anh�ngers von aussen sah und den Abstand zwischen dem Anh�nger und dem Strassenrand absch�tzen konnte. Jedoch weist die Vorinstanz zu Recht darauf hin, er habe die Fahrt des Busses des Beschwerdef�hrers nicht �ber den gesamten relevanten Zeitraum hinweg verfolgt, sondern diesen nur f�r einen kurzen Moment aus relativ weiter Distanz gesehen (Urteil S. 10 E. 4.1.2). Demgegen�ber waren die Passagiere nicht abgelenkt und konnten sich auf das Geschehen konzentrieren. D.________ f�hrte anschaulich aus, er habe zun�chst in Fahrtrichtung geschaut. Als er den Fahrradfahrer wahrgenommen und gesehen habe, dass es eng werde mit dem Bus, habe er seinen Blick hin�ber- und zur�ckgeschwenkt (Untersuchungsakten, act. 2/9 Ziff. 49). Auch die Zeugin gab an, sie habe aus dem Fenster geschaut und sei nicht abgelenkt gewesen (Untersuchungsakten, act. 2/16 Ziff. 80 f.). Demnach wirkt sich der Umstand, dass die Vorinstanz die Aussagen von B.________ zu Unrecht als nicht glaubhaft, widerspr�chlich und ungenau bezeichnet, nicht auf das Beweisergebnis aus. Sie verf�llt nicht in Willk�r, wenn sie aufgrund einer Gesamtw�rdigung auf die Aussagen der Passagiere abstellt, woraus hervor geht, dass der Beschwerdef�hrer das �berholman�ver zu fr�h beendete.
2.4.7.�Schliesslich sind auch die Einw�nde des Beschwerdef�hrers unbegr�ndet, die Vorinstanz ber�cksichtige willk�rlich die hohe Blutalkoholkonzentration des Opfers, das Obduktionsgutachten und den Umstand nicht, dass dieses bereits vor dem Unfall beobachtet worden sei, wie es ohne Fremdeinwirkung st�rzte. Die Vorinstanz f�hrt aus, der Fahrradfahrer sei bereits bei der Haltestelle "Alpenstrasse" durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen. Dies und seine Blutalkoholkonzentration w�rden ein Schwanken des Fahrrads als Unfallursache nahelegen. Jedoch habe D.________ eine solche Fahrweise des Opfers im relevanten Zeitpunkt zweifelsfrei ausgeschlossen. Er habe den Fahrradfahrer w�hrend seiner Fahrt bis zur Unfallstelle beobachtet und best�tigt, dieser habe erst geschwankt, weil er im Rahmen des �berholman�vers des Beschwerdef�hrers nicht mehr gen�gend Platz gehabt habe (Urteil S. 12 E. 4.1.4). Mit diesen Erw�gungen setzt sich der Beschwerdef�hrer nicht auseinander. Er beschr�nkt sich darauf, zu behaupten, wer wegen Alkoholeinflusses einmal einen Selbstunfall produziere, k�nne dies wenige Minuten sp�ter erneut machen, und die Genauigkeit der Aussagen des Zeugen zu bezweifeln. Entgegen seiner Vorbringen erw�gt die Vorinstanz die M�glichkeit eines Selbstunfalls, verwirft sie jedoch. Dies ist nicht zu beanstanden. Zwar geht sie nicht explizit auf das Obduktionsgutachten ein, wonach die Blutalkoholkonzentration des Fahrradfahrers das zuverl�ssige Bedienen des Rads praktisch sicher verhindert habe (Untersuchungsakten, act. 3/80). Jedoch darf sie willk�rfrei auf die glaubhaften und �berzeugenden Feststellungen von D.________ abstellen, wonach der Fahrradfahrer erst ins Schwanken kam, "als der Buschauffeur wieder auf seine Fahrbahn zur�ck musste und es hinten so eng wurde" (Untersuchungsakten, act. 2/11 Ziff. 61). Ebenso wenig ist Willk�r im vorinstanzlichen Hinweis zu erkennen, wonach auch die Verteidigung betont habe, f�r den Beschwerdef�hrer sei der Alkoholisierungsgrad des Fahrradfahrers nicht erkennbar gewesen, er habe diesen nicht schwanken gesehen und jener habe sich nach aussen als routinierter sowie sicherer Radfahrer zu erkennen gegeben (Urteil S. 12 E. 4.1.4). Folglich ist es nicht schlechterdings unhaltbar, wenn die Vorinstanz ausschliesst, der Fahrradfahrer habe zufolge seiner Angetrunkenheit stark geschwankt und die Kollision verursacht.
2.4.8.�Obwohl die Einw�nde des Beschwerdef�hrers gegen die vorinstanzliche Beweisw�rdigung teilweise berechtigt sind, ist diese im Ergebnis nicht unhaltbar. Die Vorinstanz verf�llt nicht in Willk�r, wenn sie als erstellt erachtet, dass der Beschwerdef�hrer den �berholvorgang zu fr�h beendete, weshalb der Fahrradfahrer den hinteren Teil des Anh�ngers touchierte und zu Fall kam.
�Der Beschwerdef�hrer beanstandet die rechtliche W�rdigung der Vorinstanz. Da seinen Ausf�hrungen ein von den willk�rfreien tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz abweichender Sachverhalt zugrunde liegt, ist darauf nicht einzugehen.
�Seine Antr�ge zu der Strafe und den Kosten begr�ndet der Beschwerdef�hrer weitgehend mit dem geforderten Freispruch. Darauf ist nicht einzutreten. Gleiches gilt, soweit er ausf�hrt, bei der Strafzumessung sei ein Mitverschulden des Fahrradfahrers angemessen zu ber�cksichtigen. Damit weicht er von der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung ab, ohne Willk�r darzutun. Mit seinem Hinweis in der Replik auf seine Ausf�hrungen vor dem Berufungsgericht ist er nicht zu h�ren, da die Begr�ndung der Beschwerde in der Beschwerdeschrift selbst enthalten sein muss (BGE 138 IV 47 E. 2.8.1 S. 54; 133 II 396 E. 3.2 S. 399 f.). Insgesamt legt er nicht dar, inwiefern die Strafzumessung der Vorinstanz Bundesrecht verletzt, und gen�gt damit den Begr�ndungsanforderungen nicht (Art. 42 Abs. 2 BGG).
�Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Die bundesgerichtlichen Kosten sind ausgangsgem�ss dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).

References: Art. 80
 Art. 42
 Art. 106
 Art. 100
 Art. 9
 Art. 95
 BGE 
in dubio
 Art. 9