Source: https://www.gesetze-im-internet.de/dohg_2/BJNR154600016.html
Timestamp: 2018-12-16 07:22:07+00:00

Document:
DOHG 2 - Zweites Gesetz über eine finanzielle Hilfe für Dopingopfer der DDR
"Zweites Dopingopfer-Hilfegesetz vom 28. Juni 2016 (BGBl. I S. 1546), das zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 27. November 2018 (BGBl. I S. 2010) geändert worden ist"
Das G tritt gem. § 9 Satz 2 mit Ablauf des Jahres 2020 außer Kraft
Stand: Zuletzt geändert durch Art. 3 G v. 27.11.2018 I 2010
(+++ Textnachweis ab: 3.7.2016 +++)
ihnen als Hochleistungssportlern oder -nachwuchssportlern der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik ohne ihr Wissen oder gegen ihren Willen Dopingsubstanzen verabreicht worden sind,
ihrer Mutter während der Schwangerschaft unter den Bedingungen nach Nummer 1 Dopingsubstanzen verabreicht worden sind.
(2) Der Anspruch ist nicht übertragbar und nicht vererblich, es sei denn, die oder der Anspruchsberechtigte verstirbt nach Antragstellung. In diesem Fall wird die aufgrund des Antrags bewilligte Leistung dem Ehegatten, dem Verlobten, dem Lebenspartner, den Kindern oder den Eltern der oder des Anspruchsberechtigten ausgezahlt, wenn und soweit sie erben.
(3) Personen, die bereits aus dem Dopingopfer-Hilfegesetz vom 24. August 2002 (BGBl. I S. 3410) finanzielle Hilfen erhalten haben, sind nicht anspruchsberechtigt.
(1) Die Ansprüche sind bis zum 31. Dezember 2018 beim Bundesverwaltungsamt geltend zu machen.
ein fachärztliches Gutachten, in dem Art und Ursache des erheblichen Gesundheitsschadens, sofern bekannt, unter Angabe der verabreichten Dopingsubstanz, angegeben und begründet werden,
eine eigenhändig unterzeichnete Erklärung der Antragsteller, durch wen und in welchem Zeitraum ihnen Dopingsubstanzen ohne ihr Wissen oder gegen ihren Willen verabreicht wurden.
In den Fällen des § 2 Absatz 1 Nummer 2 ist eine entsprechende Erklärung der Mutter beizufügen. Bei Unerreichbarkeit der Mutter ist eine entsprechende Erklärung der Antragsteller beizufügen.
einem Vertreter oder einer Vertreterin des Bundesministeriums des Innern,
einer Person mit ärztlicher Approbation,
einer Person mit einem Universitätsabschluss in Biochemie oder in Pharmazie,
einer Person mit der Befähigung zum Richteramt,
einem Sporthistoriker oder einer Sporthistorikerin sowie
einem DDR-Dopingopfer.
personenbezogene Daten, einschließlich Angaben über die Gesundheit, ohne Einwilligung des Betroffenen nur erhoben, verarbeitet und genutzt werden dürfen, wenn dies zur Durchführung dieses Gesetzes erforderlich ist;
§ 14 Absatz 2 und 5 des Bundesdatenschutzgesetzes keine Anwendung findet;
§ 76 Absatz 1 des Zehnten Buches Sozialgesetzbuch und § 200 Absatz 2 des Siebten Buches Sozialgesetzbuch entsprechend gelten.

References: § 9
 Art. 3
 § 2

§ 14

§ 76
 § 200