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Timestamp: 2018-12-16 19:20:07+00:00

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TenneT SüdOstLink Stromtrasse - Neuer Untersuchungskorridor für Stromtrasse - Aufruf zur Bürgerbeteiligung der betroffenen Grundstückseigentümer
Aktuelle Mitteilung und Aufruf zur Bürgerbeteiligung in Sachen Stromtrasse in Brennberg (Stand: 08.02.2018)
Beim Planungsforum der Firma TenneT in Essenbach wurde am 06.02.2018 ein neuer Untersuchungskorridor für die Stromtrasse vorgestellt.
Anhand einer Grobprüfung soll nun der Verlauf entlang der bestehenden 380kV-Trasse untersucht werden.
Die Gemeinde Brennberg möchte alle betroffenen Grundstückseigentümer auf diesem Wege informieren, damit sie die Möglichkeit wahrnehmen können, ihre Einwände oder Belange an die Bundesnetzagentur und an TenneT zu richten.
Bis Ende des Jahres 2018 soll ein relativ konkreter Trassenvorschlag von TenneT an die Bundesnetzagentur gemacht werden. Anschließend können noch 2 Wochen die Träger öffentlicher Belange und Privatpersonen ihre Einwände einbringen.
Bei Rückfragen hierzu steht den Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Brennberg die Bauabteilung der Verwaltungsgemeinschaft Wörth unter Tel: 09482/9403-35 und Frau Bürgermeisterin Sauerer unter Tel: 0171/1990872 zur Verfügung.
Meldung der Firma TenneT:
In der Festlegung nach § 7 (4) NABEG für den Abschnitt D vom 21.12.2017 heißt es auf Seite 7 ff. (gelb markiert, was für die Gemeinde Brennberg relevant ist), unter folgendem Link https://www.tennet.eu/fileadmin/user_upload/Our_Grid/Onshore_Germany/SuedOstLink/suedostlink_korridore/abschnitt_d/20171221_SuedOstLink_Abschnitt-D.pdf und nachfolgend der Auszug:
„Zusätzlich zu den im Antrag der Vorhabenträger genannten Alternativen sind im Rahmen der Antragskonferenz sowie aufgrund schriftlicher Stellungnahmen weitere in Frage kommende alternative Verläufe vorgetragen worden, die zu untersuchen sind. Dabei handelt es sich um
1. einen Trassenkorridorverlauf ab Bayerbach bei Ergoldsbach (OT Feuchten), der Pain-dlkofen zunächst nördlich und dann westlich in Richtung Kienoden umgeht, östlich von Kienoden nach Süden Richtung Reicherstetten schwenkt, süd-westlich an Oberröhren-bach vorbei führt und bei Mettenbach an die vorhandenen Trassenkorridorsegmente an-schließt,
2. den von den Vorhabenträgern aufgrund des Vorschlags des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege entwickelten Trassenkorridorverlauf östlich des TKS 100b, der ab dem nördlichen Knotenpunkt östlich an Laberweinting vorbei Richtung Süden verläuft, Bayerbach östlich passiert und bei Postau an die unter Nr. 3 genannte Alternative anschließt,
3. einen Trassenkorridorverlauf, der bei Postau - Unterköllnbach die Bündelung mit der Kreisstraße LA10 Richtung Süden und anschließend die Bündelung mit der 110 kV- Freileitung (DB Leitung Bl 434) Richtung Westen bis Postau - Grießenbach vorsieht,
4. das im Antrag abgeschichtete Trassenkorridorsegment 103 entlang der Kreisstraße LA 22,
5. einen Trassenkorridorverlauf, der bei Brennberg die Bündelung mit der 380 kV-Freileitung zwischen dem UW Plattling und dem UW Schwandorf auf Höhe der Trassenkorridorsegmente 087 und 093 vorsieht,
6. einen Trassenkorridorverlauf, der ausgehend von TKS 093 der Mitteleuropäischen Roh-ölleitung (MERO) folgt und nördlich von Wiesent an das TKS 090a anbindet,
7. einen Trassenkorridorverlauf, der östlich von Bernhardswald - Pillmannsberg beginnend westlich der Trassenkorridorsegmente 079 und 085 verläuft und nördlich von Wenzen-bach auf das Trassenkorridorsegment 085 zurückführt sowie
8. einen Trassenkorridorverlauf, der nordwestlich von Burglengenfeld die Bündelung mit der 110 kV-Freileitung (Bayernwerk AG-Leitung O10A) zwischen den Trassenkorridor-segmenten 073 und 077 vorsieht.
Den Alternativen Nr. 1 bis 3 und Nr. 5 bis 8 ist zusätzlich eine Grobprüfung nach Maßgabe der im Positionspapier der Bundesnetzagentur für die Unterlagen nach § 8 NABEG vom April 20171 unter Ziff. 3.1. dargestellten Grundsätze „Anforderung an eine Grobprüfung“ des Trassenkorridorverlaufs voranzustellen. Mit der Grobprüfung soll geklärt werden, ob bzw. inwieweit die jeweilige Alternative als ernsthaft in Betracht kommend im weiteren Verfahren zu berücksichtigen oder abzuschichten ist.“
Das genannte Positionspapier der BNetzA für die Unterlagen nach § 8 NABEG finden Sie unter diesem Link https://www.netzausbau.de/SharedDocs/Downloads/DE/Methodik/Positionspapier_Erdkabel-Methodik_2017.pdf?__blob=publicationFile . Hierin ist auf Seite 21 folgende Erläuterung zu den Anforderungen an eine Grobprüfung zu finden:
„Anforderungen an eine Grobprüfung
Für die durch den Vorhabenträger bisher ungeprüften – aber grundsätzlich in Frage kommenden – Alternativen seitens Dritter hat in den Unterlagen nach § 8 NABEG in der Regel zunächst eine Grobprüfung zu erfolgen. Dieser Zwischenschritt, der entsprechend der Festlegung nach § 7 Abs. 4 NABEG vom Vorhabenträger zu vollziehen ist, dient gewissermaßen dazu, die Prüfung der bisher unberück¬sichtigten, von Dritten eingebrachten Alternativen nach¬zuholen („Hätte dieser Vorschlag eines Dritten ebenfalls eine in Frage kommende Alternative im Sinne des § 6 S. 6 Nr. 1 NABEG sein können und sollte diese weiterverfolgt werden?“). Hierbei orientieren sich der Prüfumfang und die Prüftiefe an der des Antrags nach § 6 NABEG. Werden vorgeschlagene Alternativen auf Basis der Grobprüfung als ernsthaft in Betracht kommend identifiziert, sind diese in die Untersuchungen zur Erstellung der Unterlagen nach § 8 NABEG aufzunehmen. Da die erst bei der Antragskon¬ferenz eingebrachten Trassenkorridorvorschläge ggf. als ernsthaft in Betracht kommende Alternativen Bestandteil der Festlegung des Untersuchungsrahmes sein können, muss der Vorschlag eines eventuellen Ausschlusses dieser Alternativen nach Grobprüfung gegenüber der Bundes¬netzagentur stets zeitnah nach Vorliegen der Alternativen mitgeteilt und begründet werden.“
Generell werden alle neuen Alternativen einer Grobprüfung unterzogen. Die Detailtiefe der Grobprüfung für neue Trassenkorridore (TKS) ist vergleichbar mit der Prüfung im Rahmen des Antrags auf Bundesfachplanung (§ 6 NABEG). Alle Ergebnisse der Grobprüfungen werden im nächsten Verfahrensschritt (in den Unterlagen nach § 8 NABEG) dokumentiert. Hier muss TenneT auch begründen, wann eine Alternative abgeschichtet – also nicht ins Trassenkorridor-Netz (TK-Netz) mitaufgenommen wurde – und wann sie in das bestehende TK-Netz integriert werden soll. Die Bundesnetzagentur prüft die von TenneT durchgeführte Grobprüfung und entscheidet, ob das Ergebnis der Grobprüfung und das von TenneT vorgeschlagene Vorgehen hinsichtlich der geprüften Trassenkorridorsegmente richtig sind.

References: § 7
 § 8
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 § 6
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