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Timestamp: 2019-11-22 13:12:26+00:00

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Steuerpflicht | Rechtslupe
Schlagwort: Steuerpflicht
Han­delt es sich bei Zah­lun­gen um frei­ge­bi­ge Zuwen­dun­gen, ist zu prü­fen, ob die Zuwen­dungs­emp­fän­ge­rin zum Zeit­punkt der jeweils strei­ti­gen Zah­lung unbe­schränkt steu­er­pflich­tig nach § 2 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 Buchst. a oder b ErbStG war. Das wür­de vor­aus­set­zen, dass sie im Inland einen Wohn­sitz oder gewöhn­li­chen Auf­ent­halt hat­te (§ 2 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 Buchst. a ErbStG)
Nach § 1 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 KStG sind Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten, die ihre Geschäfts­lei­tung oder ihren Sitz im Inland haben, mit sämt­li­chen Ein­künf­ten steu­er­pflich­tig. Dem­nach kön­nen auch aus­län­di­sche Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten mit Geschäfts­lei­tung im Inland unbe­schränkt steu­er­pflich­tig sein . Ist dies der Fall und geben die für die Gesell­schaft Ver­ant­wort­li­chen (§§ 34 f. AO)
Fik­ti­ve unbe­schränk­te Ein­kom­men­steu­er­pflicht – Abgel­tungs­teu­er und Ein­kunfts­gren­zen
In die Prü­fung der Ein­kunfts­gren­zen nach § 1 Abs. 3 Satz 2 EStG 2009 sind auch die der Abgel­tungs­teu­er unter­lie­gen­den Kapi­tal­ein­künf­te ein­zu­be­zie­hen. Nach § 1 Abs. 3 Satz 1 EStG 2009 wer­den auf Antrag auch natür­li­che Per­so­nen als unbe­schränkt ein­kom­men­steu­er­pflich­tig behan­delt, die im Inland weder einen Wohn­sitz noch ihren gewöhn­li­chen Auf­ent­halt haben, soweit sie inlän­di­sche Ein­künf­te
Gewöhn­li­cher Auf­ent­halt wäh­rend meh­re­rer auf­ein­an­der­fol­gen­der Ent­sen­dun­gen
Nach § 9 Satz 1 AO hat jemand den gewöhn­li­chen Auf­ent­halt dort, wo er sich unter Umstän­den auf­hält, die erken­nen las­sen, dass er an die­sem Ort oder in die­sem Gebiet nicht nur vor­über­ge­hend ver­weilt. Als gewöhn­li­cher Auf­ent­halt ist dabei stets und von Beginn an ein zeit­lich zusam­men­hän­gen­der Auf­ent­halt von mehr als sechs
Zusam­men­ver­an­la­gung bei fik­ti­ver unbe­schränk­ter Steu­er­pflicht
Die für die sog. fik­ti­ve unbe­schränk­te Steu­er­pflicht nach § 1 Abs. 3 und § 1a Abs. 1 EStG 2002 maß­ge­ben­de Höhe der Ein­künf­te in § 1 Abs. 3 Satz 2 und § 1a Abs. 1 Nr. 2 Satz 3 EStG 2002 ist nach deut­schem Recht zu ermit­teln. Ein nega­ti­ver Nut­zungs­wert aus einer in einem Mit­glied­staat der EU
Da die in dem Kari­bik­staat leben­den Kin­der der Orts­kraft weder einen Wohn­sitz noch ihren gewöhn­li­chen Auf­ent­halt im Inland, in einem Mit­glied­staat der Euro­päi­schen Uni­on oder in einem Staat haben, auf den das Abkom­men über den Euro­päi­schen Wirt­schafts­raum Anwen­dung fin­det, kann für jene Kin­der nach § 63 Abs. 1 Satz 3 EStG nur
Im Ver­gleich zu Kin­der­zu­schüs­sen aus der gesetz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung gemäß § 3 Nr. 1 Buchst. b EStG, die steu­er­frei sind, han­delt es sich bei Kin­der­zu­schüs­sen zu einer Ren­te, die von einem berufs­stän­di­schen Ver­sor­gungs­werk gezahlt wer­den, um steu­er­pflich­ti­ge Zuschüs­se nach § 22 Nr. 1 Satz 3 Buchst. a Dop­pel­buchst. aa EStG. Ein Ver­stoß gegen das Gleich­be­hand­lungs­ge­bot des
Der (steu­er­li­che) Wohn­sitz einer Flug­be­glei­te­rin
Eine soge­nann­te "Stan­d­­by-Woh­­nung" einer ansons­ten im Aus­land leben­den Flug­be­glei­te­rin kann nach Ansicht des Hes­si­schen Finanz­ge­richts zu einer unbe­schränk­ten Steu­er­pflicht in Deutsch­land füh­ren. Eine im euro­päi­schen Aus­land leben­de Flug­be­glei­te­rin ist danach auch dann in Deutsch­land unbe­schränkt steu­er­pflich­tig, wenn sie im Bun­des­ge­biet für sel­te­ne, beruf­lich ver­an­lass­te Über­nach­tun­gen ledig­lich eine 26 qm gro­ße

References: § 2
 § 1
 § 1
 § 1
 § 9
 § 1
 § 1
 § 1
 § 1
 § 63
 § 3
 § 22