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Timestamp: 2018-09-22 14:52:54+00:00

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§ 1 - § 12 Abschnitt 1 - Allgemeine Bestimmungen
§ 13 - § 15 Abschnitt 2 - Fachbereich Technik
§ 16 - § 19 Abschnitt 3 - Fachbereich Wirtschaft
§ 20 - § 22 Abschnitt 4 - Fachbereich Ernährung und Hauswirtschaft
§ 23 - § 25 Abschnitt 5 - Fachbereich Gestaltung
§ 26 - § 31 Abschnitt 6 - Erwerb der Fachhochschulreife
§ 32 - § 32 Abschnitt 7 - Schlussbestimmung
juris-Abkürzung: FSOModBildG RP
Ausfertigungsdatum: 02.10.2003
Fundstelle: GVBl. 2003, 347
Gliederungs-Nr: 223-1-24
Fachschulverordnung für in modularer Organisationsform
geführte Bildungsgänge in den Fachbereichen Technik,
Wirtschaft, Gestaltung sowie Ernährung und Hauswirtschaft
Fachschulverordnung für in modularer Organisationsform geführte Bildungsgänge in den Fachbereichen Technik, Wirtschaft, Gestaltung sowie Ernährung und Hauswirtschaft vom 2. Oktober 2003 01.08.2003
Abschnitt 1 - Allgemeine Bestimmungen 01.08.2003
§ 1 - Geltungsbereich 01.08.2003
§ 2 - Ziel der Fachschule 01.08.2003
§ 3 - Gliederung, Organisationsform und Dauer der Fortbildung 01.08.2003
§ 4 - Kooperation 01.08.2003
§ 5 - Abschließende Leistungsfeststellung, Befreiung und Wiederholung 01.08.2003
§ 6 - Abschlussprüfung 01.08.2003
§ 7 - Lernmodul Abschlussprojekt 01.08.2003
§ 8 - Besondere Bestimmungen für Nichtschülerinnen und Nichtschüler 01.08.2003
§ 9 - Zertifizierung, Abschluss und Berechtigungen 01.08.2003
§ 10 - Belegung einzelner Lernmodule 01.08.2003
§ 11 - Information und Beratung 01.08.2003
§ 12 - Aufnahmevoraussetzungen für fachrichtungsübergreifende Lernmodule 01.08.2003
Abschnitt 2 - Fachbereich Technik 01.08.2003
§ 13 - Fachrichtungen und Schwerpunkte 01.08.2003
§ 14 - Aufnahmevoraussetzungen für fachrichtungsbezogene Lernmodule 01.08.2003
§ 15 - Berufsbezeichnung und weitere Qualifikationen 01.08.2003
Abschnitt 3 - Fachbereich Wirtschaft 01.08.2003
§ 16 - Fachrichtungen und Schwerpunkte 01.08.2003
§ 17 - Aufnahmevoraussetzungen für fachrichtungsbezogene Lernmodule 01.08.2003
§ 18 - Teilqualifikation und Berufsbezeichnung 01.08.2003
§ 19 - Gesamtqualifikation und Berufsbezeichnung 01.08.2003
Abschnitt 4 - Fachbereich Ernährung und Hauswirtschaft 01.08.2003
§ 20 - Fachrichtungen und Schwerpunkte 01.08.2003
§ 21 - Aufnahmevoraussetzungen für fachrichtungsbezogene Lernmodule 01.08.2003
§ 22 - Berufsbezeichnung 01.08.2003
Abschnitt 5 - Fachbereich Gestaltung 01.08.2003
§ 23 - Fachrichtungen und Schwerpunkte 01.08.2003
§ 24 - Aufnahmevoraussetzungen für fachrichtungsbezogene Lernmodule 01.08.2003
§ 25 - Berufsbezeichnung 01.08.2003
Abschnitt 6 - Erwerb der Fachhochschulreife 01.08.2003
§ 26 - Fachhochschulreife mit Studienberechtigung in Rheinland-Pfalz 01.08.2003
§ 27 - Fachhochschulreife mit bundesweiter Studienberechtigung 01.08.2003
§ 28 - Fachhochschulreifeunterricht 01.08.2003
§ 29 - Fachhochschulreifeprüfung 01.08.2003
§ 30 - Zeugnis der Fachhochschulreife 01.08.2003
§ 31 - Durchschnittsnote 01.08.2003
Abschnitt 7 - Schlussbestimmung 01.08.2003
§ 32 - In-Kraft-Treten 01.08.2003
Anlage 1 01.08.2003
Anlage 2 01.08.2003
§ 3 Gliederung, Organisationsform und Dauer der Fortbildung
§ 4 Kooperation
§ 5 Abschließende Leistungsfeststellung, Befreiung und Wiederholung
§ 7 Lernmodul Abschlussprojekt
§ 8 Besondere Bestimmungen für Nichtschülerinnen und Nichtschüler
§ 9 Zertifizierung, Abschluss und Berechtigungen
§ 10 Belegung einzelner Lernmodule
§ 11 Information und Beratung
§ 12 Aufnahmevoraussetzungen für fachrichtungsübergreifende Lernmodule
§ 13 Fachrichtungen und Schwerpunkte
§ 14 Aufnahmevoraussetzungen für fachrichtungsbezogene Lernmodule
§ 15 Berufsbezeichnung und weitere Qualifikationen
§ 16 Fachrichtungen und Schwerpunkte
§ 17 Aufnahmevoraussetzungen für fachrichtungsbezogene Lernmodule
§ 18 Teilqualifikation und Berufsbezeichnung
§ 19 Gesamtqualifikation und Berufsbezeichnung
§ 20 Fachrichtungen und Schwerpunkte
§ 21 Aufnahmevoraussetzungen für fachrichtungsbezogene Lernmodule
§ 22 Berufsbezeichnung
§ 23 Fachrichtungen und Schwerpunkte
§ 24 Aufnahmevoraussetzungen für die fachrichtungsbezogenen Lernmodule
§ 25 Berufsbezeichnung
§ 26 Fachhochschulreife mit Studienberechtigung in Rheinland-Pfalz
§ 27 Fachhochschulreife mit bundesweiter Studienberechtigung
§ 28 Fachhochschulreifeunterricht
§ 29 Fachhochschulreifeprüfung
§ 30 Zeugnis der Fachhochschulreife
§ 31 Durchschnittsnote
Aufgrund des § 8 Abs. 6, des § 8 a Abs. 2, des § 42 Abs. 1 bis 3, des § 91 Abs. 2 und des § 105 des Schulgesetzes vom 6. November 1974 (GVBl. S. 478), zuletzt geändert durch Gesetz vom 6. März 2003 (GVBl. S. 38), BS 223-1, wird im Benehmen mit dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau, dem Ministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Gesundheit sowie dem Ministerium für Umwelt und Forsten verordnet:
(1) Diese Verordnung gilt für die in modularer Organisationsform geführten Bildungsgänge der öffentlichen Fachschulen in den Fachbereichen Technik, Wirtschaft, Gestaltung sowie Ernährung und Hauswirtschaft. Sie gilt im Rahmen des § 17 Abs. 3 des Schulgesetzes und des § 18 Abs. 2 und 3 des Privatschulgesetzes auch für die entsprechenden Bildungsgänge von staatlich anerkannten Ersatzschulen in freier Trägerschaft.
Ziel des ganzheitlichen und handlungsorientierten Lernprozesses in der Fachschule ist der Erwerb qualifizierter beruflicher Handlungskompetenz als Voraussetzung für Mobilität im Beruf und am Arbeitsplatz sowie die Förderung der Bereitschaft und Fähigkeit zum lebensbegleitenden Lernen. Die Fachschule führt zu berufsqualifizierenden Abschlüssen sowie zu Teil- und Zusatzqualifikationen der beruflichen Fort- und Weiterbildung und ermöglicht den Erwerb der Zugangsberechtigung zur Fachhochschule in Rheinland-Pfalz. Sie befähigt Fachkräfte mit beruflicher Erfahrung, die aufgrund des permanenten technischen und wirtschaftlichen Wandels veränderten und gestiegenen beruflichen Anforderungen zu bewältigen sowie eigenverantwortliche und selbständige Tätigkeiten wahrzunehmen. Die Bildungsgänge der Fachschulen berücksichtigen den veränderten Qualifizierungsbedarf in der Wirtschaft und die beruflichen Qualifizierungsbedürfnisse des Einzelnen.
Gliederung, Organisationsform und Dauer der
(1) Die Bildungsgänge der Fachschule gliedern sich in Fachbereiche, die jeweils durch die Fachrichtung und gegebenenfalls den Schwerpunkt definiert sind.
(2) Der Unterricht gliedert sich in Lernmodule, die durch Zielformulierungen beschrieben sowie durch Lerninhalte und Unterrichtszeiten konkretisiert werden. Bezeichnung, Zielformulierungen und Lerninhalte der Lernmodule orientieren sich an betrieblichen Prozessen und Organisationsstrukturen sowie an beruflichen Aufgabenstellungen und betrieblichen Handlungsfeldern. Um diesen betrieblichen und beruflichen Bezug zu optimieren, benennen die zuständigen Stellen nach dem Berufsbildungsgesetz und der Handwerksordnung anerkannte Fachleute aus der Wirtschaft, die an der Lehrplanentwicklung für die Lernmodule mitwirken.
(3) Die Lernmodule sind projektorientiert zu unterrichten. Sie sollen als zeitlich abgeschlossene Unterrichtsblöcke über ein Schuljahr oder ein Schulhalbjahr angeboten werden; in begründeten Ausnahmefällen kann hiervon abgewichen werden.
(4) Das Nähere über die Bezeichnung und die Zahl der Lernmodule sowie die Gesamtstundenzahl eines Bildungsgangs ergibt sich aus Anlage 1. Die Zuordnung der Lernmodule zu den Pflicht- und den Wahlpflichtmodulen und zum fachrichtungsübergreifenden, fachrichtungsbezogenen oder schwerpunktbezogenen Bereich sowie die Zahl der Unterrichtsstunden je Lernmodul ergeben sich aus den Stundentafeln.
(5) Die Stundentafeln können auch regionalspezifische und zusatzqualifizierende Lernmodule vorsehen, deren Inhalte und Ziele von der Fachschule selbst bestimmt werden. Diese Festlegungen sind rechtzeitig vor Beginn des Lernmoduls dem fachlich zuständigen Ministerium anzuzeigen.
(6) Die Bildungsgänge der Fachschule können in Vollzeit- oder Teilzeitunterricht geführt werden. Ein Bildungsgang umfasst bei Vollzeitunterricht mindestens 600 Unterrichtsstunden, bei Teilzeitunterricht mindestens 520 Unterrichtsstunden. Er dauert bei Vollzeitunterricht mindestens ein halbes Schuljahr, bei Teilzeitunterricht mindestens ein Schuljahr.
(7) Der tägliche Unterricht beträgt höchstens acht Stunden. Der wöchentliche Unterricht umfasst bei Vollzeitunterricht 30 bis 36 Wochenstunden, bei Teilzeitunterricht 8 bis 16 Wochenstunden. Der Teilzeitunterricht kann auch zu einem oder mehreren Unterrichtsabschnitten mit täglichem Unterricht als Blockunterricht zusammengefasst werden.
(8) Der Fachschulbesuch kann auf Antrag bis zu einem Schuljahr unterbrochen werden; längere Unterbrechungen bedürfen der Zustimmung der Schulbehörde. Es besteht kein Rechtsanspruch auf ein Angebot der noch fehlenden Lernmodule im Anschluss an die Unterbrechung. Einzelne Lernmodule eines Bildungsgangs können auch an einer anderen Fachschule am gleichen oder einem anderen Standort besucht werden; dies gilt auch dann, wenn das Lernmodul an der anderen Fachschule zu einem anderen Bildungsgang gehört. Ein Wechsel aus einem Teilzeitbildungsgang in einen Vollzeitbildungsgang ist nur möglich, wenn die Aufnahmevoraussetzungen für den Vollzeitbildungsgang vorliegen.
(1) Die Fachschule legt vor Beginn des Unterrichts die zeitliche Abfolge der Lernmodule über die Dauer des Bildungsgangs fest, wobei die vorgesehene Wochenstundenzahl einzuhalten ist. Die Festlegung wird in Abstimmung mit den Fachschulen vorgenommen, die innerhalb der Region Lernmodule mit gleicher Bezeichnung führen.
(2) Die Fachschule arbeitet mit den anderen an der beruflichen Fort- und Weiterbildung Beteiligten, insbesondere den zuständigen Stellen nach dem Berufsbildungsgesetz und der Handwerksordnung mit dem Ziel zusammen, regional und fachlich sich ergänzende berufliche Fort- und Weiterbildungsangebote zu schaffen. Sie fördert den gegenseitigen Informations- und Erfahrungsaustausch über inhaltliche, didaktische, methodische und unterrichtsorganisatorische Entwicklungen zwischen den an der beruflichen Fort- und Weiterbildung beteiligten Personen.
(3) Die Fachschule kann mit anderen Fachschulen, die denselben Bildungsgang oder Lernmodule mit gleicher Bezeichnung und gleichen Inhalten führen, in der Weise kooperieren, dass sie sich die Lernmodule zeitlich aufeinander abgestimmt aufteilen. Die Aufteilung ist rechtzeitig vor Beginn des Bildungsgangs der Schulbehörde anzuzeigen. Entsprechendes gilt für den Fall, dass die Fachschule zur Durchführung eines Bildungsgangs mit einer zuständigen Stelle nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung kooperiert. Im Anschluss an diejenigen Lernmodule, die von der zuständigen Stelle angeboten werden, können deren Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der kooperierenden Fachschule die abschließende Leistungsfeststellung in den betreffenden Lernmodulen ablegen; § 5 Abs. 3 Satz 4 und 5 gilt entsprechend.
(4) Sofern die Entwicklung der Schülerzahlen an Fachschulen, die nicht an der pauschalierten Sollstundenermittlung teilnehmen, dazu führt, dass die Mindestzahl nach der Verwaltungsvorschrift über die Klassen- und Kursbildung an berufsbildenden Schulen vom 2. Juli 1999 (GAmtsbl. S. 329) in der jeweils geltenden Fassung um mehr als drei Schülerinnen und Schüler unterschritten wird, soll die Schulbehörde die Genehmigung zur Führung des Bildungsgangs auf einzelne Lernmodule beschränken und anordnen, dass die betreffende Fachschule mit einer anderen Fachschule, die den gleichen Bildungsgang führt, im Sinne des Absatzes 3 kooperiert.
(5) Die Bewerberinnen und Bewerber sind bereits mit der Aufnahmezusage schriftlich darauf hinzuweisen, dass einzelne Lernmodule möglicherweise an einem anderen Standort in der Region besucht werden müssen.
Abschließende Leistungsfeststellung, Befreiung
(1) Leistungsnachweise sind im Verlauf eines Lernmoduls nach den Anforderungen der im Lehrplan ausgewiesenen Kompetenzen zu erbringen. Am Ende eines Lernmoduls findet eine abschließende Leistungsfeststellung statt. Die Lernmodule, in denen keine Leistungsfeststellung erfolgt, sind in der Anlage 1 mit „(kLF)“ gekennzeichnet. Bei diesen Lernmodulen tritt an die Stelle der Endnote die Feststellung „teilgenommen“ oder „nicht teilgenommen“.
(3) In der abschließenden Leistungsfeststellung ist nachzuweisen, ob die Schülerin oder der Schüler die im Lehrplan ausgewiesenen Ziele des Lernmoduls erreicht hat und die erforderliche Handlungskompetenz besitzt, um Aufgaben entsprechend dem jeweiligen beruflichen Handlungsfeld wahrnehmen zu können. Die abschließende Leistungsfeststellung kann schriftlich oder praktisch oder mündlich durchgeführt werden; sie kann auch aus einer Kombination dieser Formen oder einer Projektarbeit bestehen. Eine zusätzliche mündliche Leistungsfeststellung muss stattfinden, wenn dies zur Feststellung des Ergebnisses erforderlich ist oder das Ergebnis der Leistungsfeststellung schlechter als ausreichend ist und die Schülerin oder der Schüler die mündliche Leistungsfeststellung beantragt. Die abschließende Leistungsfeststellung muss nachvollziehbar dokumentiert werden. Die Form der abschließenden Leistungsfeststellung ist den Schülerinnen und Schülern zu Beginn des Lernmoduls bekannt zu geben.
(4) Die Dauer der abschließenden Leistungsfeststellung je Lernmodul richtet sich nach der Gesamtstundenzahl des Lernmoduls, dem Umfang der dafür festgelegten Lernziele und Lerninhalte sowie der Form der Leistungsüberprüfung. Sie beträgt bei abschließender Leistungsfeststellung in schriftlicher Form insgesamt mindestens zwei Zeitstunden je Lernmodul. Die Aufgaben und die Bearbeitungszeit werden von der jeweiligen Lehrkraft mit Genehmigung der Schulleiterin oder des Schulleiters festgelegt. Unterrichten mehrere Lehrkräfte ein Lernmodul, so erfolgt die Festlegung in gegenseitiger Abstimmung; Entsprechendes gilt für die Bewertung. Kommt keine Einigung zustande, so entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter.
(5) Für den Fall, dass Lernmodule eines Bildungsgangs von einer zuständigen Stelle nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung übernommen wurden (§ 4 Abs. 3), wirken die betreffenden Lehrkräfte der zuständigen Stelle bei der Festlegung der Aufgaben und der Bearbeitungszeit mit.
(6) Aus den Noten der einzelnen in Absatz 3 Satz 2 genannten Elemente der abschließenden Leistungsfeststellung wird eine Gesamtnote als arithmetisches Mittel gebildet.
(7) Die Endnote eines Lernmoduls errechnet sich als arithmetisches Mittel aus der Vornote, der Gesamtnote nach Absatz 6 der abschließenden Leistungsfeststellung und der zusätzlichen mündlichen Leistungsfeststellung nach Absatz 3 Satz 3. Die Endnote eines Lernmoduls wird mit „sehr gut“, „gut“, „befriedigend“, „ausreichend“, „mangelhaft“ oder „ungenügend“ angegeben. Ein Lernmodul ist abgeschlossen, wenn mindestens die Endnote „ausreichend“ erzielt wurde.
(8) Ist die Endnote eines Lernmoduls schlechter als „ausreichend“, so kann die abschließende Leistungsfeststellung in diesem Lernmodul unbeschadet des Satzes 4 Halbsatz 1 einmal wiederholt werden. Wiederholen Schülerinnen und Schüler die abschließende Leistungsfeststellung, ohne zuvor das Lernmodul noch einmal besucht zu haben, so bleibt die Vornote erhalten. Der Wiederholungstermin wird unter Berücksichtigung einer angemessenen Vorbereitungszeit von der Fachschule im Benehmen mit den betroffenen Schülerinnen und Schülern festgesetzt. Das Lernmodul kann auf Antrag einmal wiederholt werden, sobald es wieder angeboten wird; ein Anspruch auf ein erneutes Angebot besteht nicht.
(9) Die Schülerinnen und Schüler können auf Antrag von der Teilnahme an höchstens der Hälfte der Lernmodule eines Bildungsgangs außer den Lernmodulen der Abschlussprüfung (§ 6 Abs. 1) befreit werden, sofern sie das Lernmodul bereits im Rahmen eines anderen Bildungsgangs abgeschlossen haben. Eine Befreiung ist auch möglich, wenn nachgewiesen wird, dass die entsprechende Qualifikation auf andere Weise erworben wurde. Der Antrag ist spätestens am dritten Unterrichtstag eines Lernmoduls zu stellen. Im Falle einer Befreiung nach Satz 2 haben die Schülerinnen und Schüler an der abschließenden Leistungsfeststellung in dem betreffenden Lernmodul teilzunehmen. Der Termin ist den Schülerinnen und Schülern spätestens vier Wochen vorher in geeigneter Weise mitzuteilen.
(10) Schülerinnen und Schüler, die nicht nach Absatz 9 befreit sind, werden zur abschließenden Leistungsfeststellung nur zugelassen, wenn sie mindestens 75 v.H. der bis eine Woche vor dem Tag der abschließenden Leistungsfeststellung erteilten Unterrichtsstunden des Lernmoduls besucht haben; über Ausnahmen in begründeten Einzelfällen entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter. Bei Nichtzulassung gilt das Lernmodul als nicht bestanden.
(11) Die Fachschule kann Antragstellerinnen und Antragsteller, die die Ausbildereignungsprüfung nach dem Berufsbildungsgesetz oder den berufs- und arbeitspädagogischen Teil der Meisterprüfung abgeschlossen haben, von der abschließenden Leistungsfeststellung im Lernmodul Berufs- und Arbeitspädagogik befreien, sofern im Zeugnis der Ausbildereignungsprüfung eine Note ausgewiesen ist. Die Note des Zeugnisses tritt an die Stelle der Endnote des entsprechenden Lernmoduls. Besteht die Bewertung der berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse aus mehreren Einzelnoten, so wird eine Gesamtnote als arithmetisches Mittel aus den Einzelnoten ermittelt.
(12) Die Absätze 1 bis 11 gelten nicht für das Lernmodul Abschlussprojekt.
(1) In den Bildungsgängen mit mindestens 2400 Unterrichtsstunden in Vollzeitunterricht oder 1920 Unterrichtsstunden in Teilzeitunterricht findet eine Abschlussprüfung statt. Die Abschlussprüfung umfasst zwei Lernmodule, die die Fachschule aus den drei für jeden Bildungsgang in der Anlage 1 durch eine Fußnote kenntlich gemachten Lernmodulen auswählt und eine Projektarbeit gemäß § 7.
(2) Je Lernmodul ist eine Aufsichtsarbeit zu fertigen. Die Aufsichtsarbeit ersetzt die abschließende Leistungsfeststellung. Die Bearbeitungszeit je Aufsichtsarbeit beträgt mindestens drei Zeitstunden. Im Übrigen gelten die Bestimmungen des § 5 Abs. 2 bis 8 entsprechend.
(1) Das Lernmodul Abschlussprojekt beginnt frühestens sechs Monate vor Beendigung des Bildungsgangs. In diesem Lernmodul fertigen die Schülerinnen und Schüler eine Projektarbeit, indem sie zu einer Aufgabe aus dem jeweiligen beruflichen Handlungsfeld praxisgerechte Lösungen planen, die zur Realisierung notwendigen Maßnahmen durchführen und das Ergebnis selbst beurteilen, dokumentieren und präsentieren. Die Projektarbeit soll berufliche Handlungskompetenz verdeutlichen und Lernmodul übergreifend angelegt sein. Sie baut auf den im Verlauf des Bildungsgangs abgeschlossenen Lernmodulen auf, steht mit den Lernmodulen, die zum Abschlussprojekt zeitgleich unterrichtet werden, in engem fachlichen Zusammenhang und ist zu dokumentieren.
(2) Die grundlegende Einführung zur Anfertigung der Projektarbeit erfolgt im Lernmodul Kommunikation und Arbeitstechniken. Die jeweils fachspezifischen Anforderungen werden im Unterricht der einzelnen Lernmodule vermittelt.
(3) Die Projektarbeit kann einzeln oder in Gruppen bis zu vier Schülerinnen und Schülern durchgeführt werden. Die Bearbeitungsdauer beträgt bei Vollzeitunterricht sechs bis acht Wochen, bei Teilzeitunterricht 12 bis 16 Wochen. Das Thema, die Bearbeitungsdauer im Rahmen des Satzes 2 und der daraus folgende Abgabetermin der Projektarbeit werden von der jeweiligen Lehrkraft oder dem jeweiligen Lehrerteam festgelegt. Wird eine Projektarbeit von einer Gruppe durchgeführt, ist bei der Themenstellung sicherzustellen, dass die individuellen Leistungen der an der Arbeit Beteiligten festgestellt und bewertet werden können.
(4) Die Schülerinnen und Schüler haben zu erklären, dass die Projektarbeit selbständig und ohne fremde Hilfe verfasst wurde und keine anderen als die angegebenen Hilfsmittel verwendet wurden. Es ist zu versichern, dass alle wörtlichen und sinngemäßen Übernahmen aus anderen Werken als solche kenntlich gemacht wurden.
(5) Die Schülerinnen und Schüler werden während der Anfertigung der Projektarbeit von der jeweiligen Lehrkraft oder dem jeweiligen Lehrerteam betreut. Nach Abgabe der Projektarbeit findet eine Präsentation der Projektarbeit durch die beteiligten Schülerinnen und Schüler statt, der sich ein Kolloquium (Dauer ca. 20 Minuten pro Schülerin oder Schüler) anschließt. Das Kolloquium steht unter der Leitung der jeweiligen Lehrkraft oder des jeweiligen Lehrerteams.
(6) Die Projektarbeit wird von der jeweiligen Lehrkraft oder dem jeweiligen Lehrerteam bewertet. Kommt keine Einigung zustande, so entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter. Für die Bewertung der Projektarbeit gilt folgende Gewichtung:
(7) Ist die Endnote des Lernmoduls Abschlussprojekt schlechter als „ausreichend“, so kann die Projektarbeit auf Antrag einmal wiederholt werden. § 5 Abs. 8 Satz 3 gilt entsprechend.
(8) Zwei fachlich vorgebildete Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaft können bei der Präsentation der Projektarbeit und beim Kolloquium anwesend sein. Sie werden von der Schulbehörde auf Vorschlag der zuständigen Stellen, die den Vorschlag im Benehmen mit den Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen erstellen, auf die Dauer von fünf Jahren berufen. Für jede Vertreterin und jeden Vertreter der Wirtschaft ist eine Stellvertreterin oder ein Stellvertreter zu berufen; im Übrigen gilt Satz 2 entsprechend.
Nichtschülerinnen und Nichtschüler, die die Aufnahmevoraussetzungen für den Bildungsgang erfüllen, können die Gesamtqualifikation des Fachschulbildungsgangs durch die erfolgreiche Teilnahme an den abschließenden Leistungsfeststellungen aller Lernmodule erwerben. Wird ein Lernmodul nicht abgeschlossen, kann die abschließende Leistungsfeststellung einmal wiederholt werden; im Übrigen gelten § 5 Abs. 3 bis 8, 11 und 12 sowie § 6 Abs. 1 und 2 Satz 1 bis 3 entsprechend, § 5 Abs. 7 Satz 1 jedoch mit der Maßgabe, dass die Endnote sich allein aus der abschließenden Leistungsfeststellung und der zusätzlichen mündlichen Leistungsfeststellung errechnet. Die Fachschule berät die Nichtschülerinnen und Nichtschüler über die für sie maßgeblichen Bestimmungen dieser Verordnung.
Zertifizierung, Abschluss und Berechtigungen
(1) Jedes abgeschlossene Lernmodul wird als Einzelqualifikation zertifiziert. Das Zertifikat enthält den Vor- und Familiennamen sowie Geburtstag und Geburtsort der Schülerin oder des Schülers, die Bezeichnung des Lernmoduls, den Unterrichtsumfang, den Unterrichtszeitraum und die erreichte Endnote. Bei Lernmodulen, in denen keine Leistungsfeststellung erfolgt, tritt an die Stelle der Endnote die Feststellung „teilgenommen“ oder „nicht teilgenommen“. Im Zertifikat werden die Inhalte des Lernmoduls in Kurzform aufgelistet.
(2) Mehrere, während des Bildungsgangs erworbene Einzelqualifikationen können zu einer Teilqualifikation führen.
(3) Wer alle Lernmodule spätestens zwei Jahre nach Ablauf der von der zuletzt besuchten Fachschule festgelegten Dauer des Bildungsgangs abgeschlossen hat und darüber hinaus die erforderliche einschlägige Berufstätigkeit nach Abschluss der Berufsausbildung nachweist, hat die Gesamtqualifikation erreicht. Über die Gesamtqualifikation wird ein Abschlusszeugnis erteilt, das alle Lernmodule mit Endnote ausweist.
(4) Das Abschlusszeugnis enthält einen Vermerk über die erworbene Berufsbezeichnung und gegebenenfalls zusätzliche Vermerke nach den besonderen Bestimmungen der Abschnitte 2 bis 5.
(5) Bei Nichtschülerinnen und Nichtschülern enthält das Abschlusszeugnis den Vermerk, dass die Prüfung für Nichtschülerinnen und Nichtschüler abgelegt wurde.
Belegung einzelner Lernmodule
(1) Die Möglichkeit der Belegung einzelner Lernmodule wird eröffnet. Die Lernmodule, die hierfür in Betracht kommen, sind zwischen der Fachschule und der jeweils zuständigen Stelle nach dem Berufsbildungsgesetz oder der Handwerksordnung zu vereinbaren. Bewerberinnen und Bewerber, die nicht am gesamten Bildungsgang zur Erreichung der Gesamtqualifikation, sondern nur am Unterricht einzelner Lernmodule teilnehmen und das Zertifikat dieser Lernmodule erwerben möchten, können aufgenommen werden, sofern sie die Aufnahmevoraussetzungen für die fachrichtungsbezogenen Lernmodule des betreffenden Bildungsgangs in Vollzeitunterricht erfüllen und freie Fachschulplätze im jeweiligen Bildungsgang vorhanden sind.
(2) Vor der Aufnahme in den Bildungsgang werden die Bewerberinnen und Bewerber von der Fachschule über die Anforderungen des Lernmoduls und die verwendeten Arbeitsmittel informiert.
Die Fachschule informiert die Bewerberinnen und Bewerber vor der Aufnahme in die Fachschule in geeigneter Form über die Anforderungen, die Organisation und Durchführung des Bildungsgangs sowie die Bestimmungen dieser Verordnung und führt eine entsprechende Beratung durch.
Aufnahmevoraussetzungen für
fachrichtungsübergreifende Lernmodule
In fachrichtungsübergreifende Lernmodule kann aufgenommen werden, wer die Aufnahmevoraussetzungen der §§ 14, 17, 21 oder 24 erfüllt.
Der Fachbereich Technik gliedert sich in folgende Fachrichtungen und Schwerpunkte und führt zu folgenden Berufsbezeichnungen:
Fachrichtungen mit mindestens 2400/1920 Unterrichtsstunden:
Staatlich geprüfte Automatisierungstechnikerin/Staatlich geprüfter Automatisierungstechniker
Staatlich geprüfte Bautechnikerin/Staatlich geprüfter Bautechniker
Staatlich geprüfte Chemietechnikerin/Staatlich geprüfter Chemietechniker
Staatlich geprüfte Elektrotechnikerin/Staatlich geprüfter Elektrotechniker
Möbelbau und Raumausstattung
Staatlich geprüfte Holztechnikerin/Staatlich geprüfter Holztechniker
Staatlich geprüfte Informatiktechnikerin/Staatlich geprüfter Informatiktechniker
Staatlich geprüfte Karosserie- und Fahrzeugbautechnikerin/ Staatlich geprüfter Karosserie- und Fahrzeugbautechniker
Staatlich geprüfte Keramiktechnikerin/Staatlich geprüfter Keramiktechniker
Staatlich geprüfte Kraftfahrzeugtechnikerin/Staatlich geprüfter Kraftfahrzeugtechniker
Back- und Süßwarentechnik
Staatlich geprüfte Lebensmitteltechnikerin/Staatlich geprüfter Lebensmitteltechniker
Staatlich geprüfte Maschinentechnikerin/Staatlich geprüfter Maschinentechniker
Staatlich geprüfte Medientechnikerin/Staatlich geprüfter Medientechniker
Staatlich geprüfte Physiktechnikerin/Staatlich geprüfter Physiktechniker
Staatlich geprüfte Schuhtechnikerin/Staatlich geprüfter Schuhtechniker
Staatlich geprüfte Steintechnikerin/Staatlich geprüfter Steintechniker
Staatlich geprüfte Gebäudeausrüstungstechnikerin/Staatlich geprüfter Gebäudeausrüstungstechniker
Staatlich geprüfte Umweltschutztechnikerin/Staatlich geprüfter Umweltschutztechniker
Fachrichtungen mit weniger als 2400/1920 Unterrichtsstunden:
Technische Betriebswirtschaft (Zusatzqualifikation)
Staatlich geprüfte Technische Betriebswirtin/Staatlich geprüfter Technischer Betriebswirt
Umweltschutztechnik (Zusatzqualifikation)
Geprüfte Abwassermeisterin/Geprüfter Abwassermeister
fachrichtungsbezogene Lernmodule
(1) Aufnahmevoraussetzungen für fachrichtungsbezogene Lernmodule von Fachschulen in Vollzeitunterricht mit einer Dauer von mindestens zwei Schuljahren und einer Gesamtstundenzahl von mindestens 2400 Unterrichtsstunden oder von Fachschulen in Teilzeitunterricht mit einer Gesamtstundenzahl von mindestens 1920 Unterrichtsstunden und entsprechend längerer Dauer sind
der Abschluss einer mindestens zweijährigen, einschlägigen, bundes- oder landesrechtlich geregelten Berufsausbildung sowie der Abschluss der Berufsschule, sofern während der Berufsausbildung die Pflicht zum Berufsschulbesuch bestand, und eine anschließende, mindestens einjährige, einschlägige Berufstätigkeit oder
Die Berufsausbildung und die Berufstätigkeit sind einschlägig, wenn sie der jeweiligen Fachrichtung entsprechen. Ist die abgeschlossene Berufsausbildung nicht einschlägig, so erhöht sich die nach Satz 1 Nr. 1 notwendige Dauer der einschlägigen Berufstätigkeit auf zwei Jahre.
(2) Soweit die Berufstätigkeit nicht bei Eintritt in einen Bildungsgang nachgewiesen werden kann, muss sie bei Teilzeitbildungsgängen von Beginn des Fachschulbesuchs an abgeleistet werden und bei Vollzeitbildungsgängen spätestens nachgewiesen werden, wenn die Hälfte der Unterrichtsstunden des Bildungsgangs erteilt worden ist; ein Vollzeitbildungsgang ist für die Ableistung der Berufstätigkeit zu unterbrechen. Sofern eine abgeschlossene oder eine der jeweiligen Fachrichtung entsprechende Berufsausbildung nicht vorliegt, muss bei Teilzeitbildungsgängen die erforderliche einschlägige Berufstätigkeit bereits bei Eintritt in einen Bildungsgang mindestens zur Hälfte abgeleistet sein.
(3) Aufnahmevoraussetzungen für fachrichtungsbezogene Lernmodule von Fachschulen der Fachrichtungen Umweltschutztechnik (Zusatzqualifikation) und Technische Betriebswirtschaft (Zusatzqualifikation) sind
eine abgeschlossene berufliche Fort- und Weiterbildung an einer Fachschule der Fachrichtungen nach § 13 Nr. 1 oder
eine erfolgreich abgelegte Meisterprüfung nach § 45 der Handwerksordnung oder
eine abgeschlossene berufliche Fortbildung, die durch eine Prüfung zu einem staatlich anerkannten Abschluss nach § 46 Abs. 2 des Berufsbildungsgesetzes oder § 42 Abs. 2 der Handwerksordnung führt.
(4) Aufnahmevoraussetzungen für fachrichtungsbezogene Lernmodule von Fachschulen der Fachrichtung Abwassertechnik sind
der Abschluss einer mindestens zweijährigen, einschlägigen, bundes- oder landesrechtlich geregelten Berufsausbildung sowie der Abschluss der Berufsschule, sofern während der Berufsausbildung die Pflicht zum Berufsschulbesuch bestand, und eine anschließende, mindestens dreijährige, einschlägige Berufstätigkeit oder
der Abschluss der Berufsschule und eine mindestens achtjährige einschlägige Berufstätigkeit.
Die Berufsausbildung und die Berufstätigkeit sind einschlägig, wenn sie der jeweiligen Fachrichtung entsprechen. Ist die abgeschlossene Berufsausbildung nicht einschlägig, so erhöht sich die nach Satz 1 Nr. 1 notwendige Dauer der einschlägigen Berufstätigkeit auf vier Jahre.
(5) Ausnahmen sind nur zulässig, wenn ein den geforderten Aufnahmevoraussetzungen gleichwertiger Bildungsstand und beruflicher Werdegang nachgewiesen werden. Sie bedürfen der Zustimmung der Schulbehörde.
Berufsbezeichnung und weitere
(1) Im Abschlusszeugnis von Fachschulen der Fachrichtungen nach § 13 Nr. 1 wird die Zuerkennung der mit dem Abschluss verbundenen Berufsbezeichnung wie folgt vermerkt:
„Sie/Er ist berechtigt, die Berufsbezeichnung Staatlich geprüfte .......technikerin/Staatlich geprüfter .......techniker zu führen.“
(2) In das Abschlusszeugnis nach Absatz 1 ist zusätzlich folgender Vermerk aufzunehmen:
„Die Fachschule erfüllt die Rahmenvorgaben und Anforderungen der „Rahmenvereinbarung über Fachschulen“ (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 7. November 2002) und wurde aufgrund der Fachschulverordnung für in modularer Organisationsform geführte Bildungsgänge in den Fachbereichen Technik, Wirtschaft, Gestaltung sowie Ernährung und Hauswirtschaft vom 2. Oktober 2003 (GVBl. S. 347) geführt. Die Anerkennung des Abschlusses der Fachschule bei der Eintragung in die Handwerksrolle und bei Ablegung der Meisterprüfung im Handwerk richtet sich nach den einschlägigen Bestimmungen der Handwerksordnung.“
(3) In das Abschlusszeugnis von Fachschulen der Fachrichtungen Umweltschutztechnik (Zusatzqualifikation) und Umweltschutztechnik ist folgender Vermerk aufzunehmen:
„Der Abschluss der Fachschule vermittelt wesentliche umweltschutztechnische Qualifikationen, die von der zuständigen Behörde als Nachweis der erforderlichen Fachkunde
für Gewässerschutzbeauftragte nach § 21 c Abs. 2 des Wasserhaushaltsgesetzes,
für Betriebsbeauftragte für Abfall nach § 55 Abs. 3 des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes in Verbindung mit § 55 Abs. 2 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes und
für Immissionsschutz- und Störfallbeauftragte nach § 8 Abs. 1 Nr. 1 der Verordnung über Immissionsschutz- und Störfallbeauftragte
anerkannt werden können.“
(4) In das Abschlusszeugnis von Fachschulen der Fachrichtung Technische Betriebswirtschaft (Zusatzqualifikation) ist folgender Vermerk aufzunehmen:
„Sie/Er hat mit dem Abschluss der Fachschule Qualifikationen in den Bereichen Betriebsorganisation, Betriebsmanagement, Qualitätsmanagement, Controlling sowie Kosten- und Leistungsrechnung erworben, die auf der Fort- und Weiterbildung zur Staatlich geprüften Technikerin/zum Staatlich geprüften Techniker oder einer vergleichbaren beruflichen Fort- und Weiterbildung aufbauen und diese ergänzen.
Sie/Er ist berechtigt, die Berufsbezeichnung Staatlich geprüfte Technische Betriebswirtin/Staatlich geprüfter Technischer Betriebswirt zu führen.“
Der Fachbereich Wirtschaft gliedert sich in folgende Fachrichtungen und Schwerpunkte:
Außenwirtschaft und Fremdsprachen
Hotelbetriebswirtschaft und Hotelmanagement
Informationsverarbeitung und Informationsmanagement
ein qualifizierter Sekundarabschluss I oder ein als gleichwertig anerkannter Abschluss und
der Abschluss einer mindestens zweijährigen, einschlägigen, bundes- oder landesrechtlich geregelten Berufsausbildung sowie der Abschluss der Berufsschule, sofern während der Berufsausbildung die Pflicht zum Berufsschulbesuch bestand, und eine anschließende, mindestens einjährige, einschlägige Berufstätigkeit.
An die Stelle der Voraussetzungen nach Satz 1 Nr. 2 kann der Abschluss der Berufsschule und eine mindestens fünfjährige einschlägige Berufstätigkeit treten. Die Berufsausbildung und die Berufstätigkeit sind einschlägig, wenn sie der jeweiligen Fachrichtung entsprechen. Ist die abgeschlossene Berufsausbildung nicht einschlägig, so erhöht sich die nach Satz 1 Nr. 2 notwendige Dauer der einschlägigen Berufstätigkeit auf zwei Jahre.
(3) Ausnahmen sind nur zulässig, wenn ein den geforderten Aufnahmevoraussetzungen gleichwertiger Bildungsstand und beruflicher Werdegang nachgewiesen werden. Sie bedürfen der Zustimmung der Schulbehörde.
Teilqualifikation und Berufsbezeichnung
(1) Der Abschluss aller in der Anlage 1 mit „(TQ)“ gekennzeichneter Lernmodule einer Fachrichtung und der Nachweis einer mindestens einjährigen, einschlägigen Berufstätigkeit führen in dem betreffenden Bildungsgang zur Teilqualifikation.
(2) Über die Teilqualifikation wird ein „Zeugnis über die Teilqualifikation“ erteilt, das die in der Stundentafel festgelegten Lernmodule mit Endnote ausweist, die Inhalte der Lernmodule in Kurzform auflistet und folgenden Vermerk enthält:
In der Fachrichtung Betriebswirtschaft und Unternehmensmanagement:
„Sie/Er hat im Rahmen der Fachrichtung Betriebswirtschaft und Unternehmensmanagement der Fachschule Wirtschaft eine Teilqualifikation erworben, die sie/ihn berechtigt, die Berufsbezeichnung Staatlich geprüfte Betriebsfachwirtin/ Staatlich geprüfter Betriebsfachwirt für ..... - Angabe des Schwerpunktes - .... zu führen.“
In der Fachrichtung Informationsverarbeitung und Informationsmanagement:
„Sie/Er hat im Rahmen der Fachrichtung Informationsverarbeitung und Informationsmanagement der Fachschule Wirtschaft eine Teilqualifikation erworben, die sie/ihn berechtigt, die Berufsbezeichnung Staatlich geprüfte Betriebsfachwirtin/ Staatlich geprüfter Betriebsfachwirt für Informationsverarbeitung zu führen.“
Gesamtqualifikation und Berufsbezeichnung
(1) Im Abschlusszeugnis wird die Zuerkennung der mit dem Abschluss verbundenen Berufsbezeichnung wie folgt vermerkt:
„Sie/Er ist berechtigt, die Berufsbezeichnung Staatlich geprüfte Betriebswirtin/Staatlich geprüfter Betriebswirt, Fachrichtung .......... zu führen.“
(2) In das Abschlusszeugnis ist zusätzlich folgender Vermerk aufzunehmen:
„Die Fachschule erfüllt die Rahmenvorgaben und Anforderungen der „Rahmenvereinbarung über Fachschulen“ (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 7. November 2002) und wurde aufgrund der Fachschulverordnung für in modularer Organisationsform geführte Bildungsgänge in den Fachbereichen Technik, Wirtschaft, Gestaltung sowie Ernährung und Hauswirtschaft vom 2. Oktober 2003 (GVBl. S. 347) geführt.“
Der Fachbereich Ernährung und Hauswirtschaft gliedert sich in folgende Fachrichtungen und Schwerpunkte:
Meisterin der städtischen Hauswirtschaft/Meister der städtischen Hauswirtschaft
Geprüfte Fachhauswirtschafterin/Geprüfter Fachhauswirtschafter
(1) Aufnahmevoraussetzungen für die Fachrichtung Hauswirtschaft, Schwerpunkt Hauswirtschaftliche Betriebsleiterin/Hauswirtschaftlicher Betriebsleiter sind
An die Stelle der Voraussetzungen nach Satz 1 Nr. 2 kann der Abschluss der Berufsschule und eine mindestens fünfjährige einschlägige Berufstätigkeit in einem Großhaushalt treten. Auf diese Berufstätigkeit kann die selbständige Führung eines Mehrpersonenhaushalts mit bis zu zwei Jahren angerechnet werden. Die Berufsausbildung und die Berufstätigkeit sind einschlägig, wenn sie der jeweiligen Fachrichtung entsprechen. Ist die abgeschlossene Berufsausbildung nicht einschlägig, so erhöht sich die nach Satz 1 Nr. 2 notwendige Dauer der einschlägigen Berufstätigkeit auf zwei Jahre.
(2) Aufnahmevoraussetzungen für die Fachrichtung Hauswirtschaft, Schwerpunkt Meisterin der städtischen Hauswirtschaft/ Meister der städtischen Hauswirtschaft sind der Abschluss einer einschlägigen, bundes- oder landesrechtlich geregelten Berufsausbildung mit einer Regelausbildungsdauer von drei Jahren sowie der Abschluss der Berufsschule, sofern während der Berufsausbildung die Pflicht zum Berufsschulbesuch bestand, und eine anschließende, mindestens dreijährige, einschlägige Berufstätigkeit.
(3) Aufnahmevoraussetzungen für die Fachrichtung Versorgung und Betreuung, Schwerpunkt Geprüfte Fachhauswirtschafterin/ Geprüfter Fachhauswirtschafter sind der Abschluss der Hauptschule oder ein als gleichwertig anerkannter Abschluss und eine abgeschlossene Berufsausbildung zur Hauswirtschafterin/ zum Hauswirtschafter und eine anschließende mindestens zweijährige Berufstätigkeit, von der mindestens ein halbes Jahr einschlägig sein muss. An die Stelle der abgeschlossenen einschlägigen Berufsausbildung und der Berufstätigkeit kann eine mindestens sechsjährige einschlägige Berufstätigkeit treten.
(4) Soweit die Berufstätigkeit nicht bei Eintritt in einen Bildungsgang nachgewiesen werden kann, muss sie bei Teilzeitbildungsgängen von Beginn des Fachschulbesuchs an abgeleistet werden und bei Vollzeitbildungsgängen spätestens nachgewiesen werden, wenn die Hälfte der Unterrichtsstunden des Bildungsgangs erteilt worden ist; ein Vollzeitbildungsgang ist für die Ableistung der Berufstätigkeit zu unterbrechen. Sofern eine abgeschlossene oder eine der jeweiligen Fachrichtung entsprechende Berufsausbildung nicht vorliegt, muss bei Teilzeitbildungsgängen die erforderliche einschlägige Berufstätigkeit bereits bei Eintritt in einen Bildungsgang mindestens zur Hälfte abgeleistet sein.
(1) Im Abschlusszeugnis wird die Zuerkennung der mit dem Abschluss der Fachrichtung Hauswirtschaft, Schwerpunkt Hauswirtschaftliche Betriebsleiterin/Hauswirtschaftlicher Betriebsleiter verbundenen Berufsbezeichnung wie folgt vermerkt:
„Sie/Er ist berechtigt, die Berufsbezeichnung Staatlich geprüfte hauswirtschaftliche Betriebsleiterin/Staatlich geprüfter hauswirtschaftlicher Betriebsleiter zu führen.“
Der Fachbereich Gestaltung gliedert sich in folgende Fachrichtungen und Schwerpunkte und führt zu folgenden Berufsbezeichnungen:
Staatlich geprüfte Produkt-, Raum- und Kommunikationsgestalterin/Staatlich geprüfter Produkt-, Raum- und Kommunikationsgestalter
Staatlich geprüfte Edelstein- und Schmuckgestalterin/Staatlich geprüfter Edelstein- und Schmuckgestalter
Staatlich geprüfte Keramikgestalterin/Staatlich geprüfter Keramikgestalter
der Abschluss einer mindestens zweijährigen, einschlägigen, bundes- oder landesrechtlich geregelten Berufsausbildung sowie der Abschluss der Berufsschule, sofern während der Berufsausbildung die Pflicht zum Berufsschulbesuch bestand, und eine anschließende, mindestens einjährige, einschlägige Berufstätigkeit und
eine erfolgreich abgelegte Eignungsprüfung.
An die Stelle der Voraussetzungen nach Satz 1 Nr. 1 kann der Abschluss der Berufsschule und eine mindestens fünfjährige einschlägige Berufstätigkeit treten. Die Berufsausbildung und die Berufstätigkeit sind einschlägig, wenn sie der jeweiligen Fachrichtung entsprechen. Ist die abgeschlossene Berufsausbildung nicht einschlägig, so erhöht sich die nach Satz 1 Nr. 1 notwendige Dauer der einschlägigen Berufstätigkeit auf zwei Jahre.
(3) Die Bewerberinnen und Bewerber haben ihre gestalterischpraktischen Fähigkeiten in einer Eignungsprüfung nachzuweisen, die vor einem Prüfungsausschuss der Fachschule abzulegen ist, dem die Schulleiterin oder der Schulleiter und mindestens zwei der zuständigen Lehrkräfte angehören.
(4) Der Termin der Eignungsprüfung wird von der Schulleiterin oder dem Schulleiter festgelegt. Für jede Aufgabe der Eignungsprüfung legt die zuständige Lehrkraft zwei Vorschläge mit Angabe der Bearbeitungszeit vor, aus denen die Schulleiterin oder der Schulleiter einen Vorschlag auswählt. In Bereichen, die ihrer Natur nach keine für alle Bewerberinnen und Bewerber gemeinsame Aufgabenstellung zulassen, sind für jede Bewerberin und jeden Bewerber oder für Gruppen von Bewerberinnen und Bewerbern Aufgaben zu stellen. Bei der Durchführung der Eignungsprüfung ist dafür Sorge zu tragen, dass die Selbständigkeit der Leistung der einzelnen Bewerberin oder des einzelnen Bewerbers gewährleistet ist.
(5) Die Leistungen in den einzelnen Aufgaben der Eignungsprüfung werden von den jeweils zuständigen Lehrkräften bewertet. Das Gesamtergebnis der Eignungsprüfung wird als Durchschnittsnote aufgrund der Prüfungsleistungen vom Prüfungsausschuss festgelegt. Für die Bewertung der Prüfungsleistungen und die Ermittlung der Durchschnittsnote gelten die Bestimmungen der Prüfungsordnung für die berufsbildenden Schulen vom 5. Mai 1978 (GVBl. S. 337, BS 223-1-36) in der jeweils geltenden Fassung entsprechend.
(6) Die Eignungsprüfung ist bestanden, wenn mindestens die Note „ausreichend“ erzielt wurde. Bei Nichtbestehen kann die Eignungsprüfung zweimal wiederholt werden.
(7) Ausnahmen sind nur zulässig, wenn ein den geforderten Aufnahmevoraussetzungen gleichwertiger Bildungsstand und beruflicher Werdegang nachgewiesen werden. Sie bedürfen der Zustimmung der Schulbehörde.
„Sie/Er ist berechtigt, die Berufsbezeichnung Staatlich geprüfte ........gestalterin/Staatlich geprüfter .......gestalter zu führen.“
(1) Das Abschlusszeugnis einer Fachschule in Vollzeitunterricht mit einer Dauer von mindestens zwei Schuljahren und einer Gesamtstundenzahl von mindestens 2400 Unterrichtsstunden oder einer Fachschule in Teilzeitunterricht mit einer Gesamtstundenzahl von mindestens 1920 Unterrichtsstunden und entsprechend längerer Dauer erhält folgenden Vermerk:
„Der Abschluss der Fachschule ist nach § 8 Abs. 6 Satz 6 des Schulgesetzes der Fachhochschulreife gleichwertig und berechtigt zum Studium an Fachhochschulen in Rheinland-Pfalz.“
(2) Absolventinnen und Absolventen einer Fachschule nach Absatz 1, denen bereits ein Abschlusszeugnis erteilt wurde, erhalten auf Antrag von der Fachschule, die das Abschlusszeugnis ausgestellt hat, eine Bescheinigung über die Gleichwertigkeit des Abschlusses der Fachschule mit der Fachhochschulreife gemäß Anlage 2.
Fachhochschulreife mit bundesweiter
Die Fachhochschulreife mit bundesweiter Studienberechtigung wird Schülerinnen und Schülern zuerkannt, die
den Abschluss einer Fachschule nach § 26 Abs. 1 nachweisen können,
am Fachhochschulreifeunterricht nach § 28 teilgenommen und
die Fachhochschulreifeprüfung nach § 29 bestanden haben.
(1) Der Fachhochschulreifeunterricht umfasst
im sprachlichen Bereich das Fach Muttersprachliche Kommunikation/ Deutsch mit 120 Unterrichtsstunden und eine Fremdsprache (Englisch oder Französisch) mit 160 Unterrichtsstunden,
im mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Bereich das Fach Mathematik mit 160 Unterrichtsstunden und eine Naturwissenschaft (Chemie, Physik oder Biologie) mit 80 Unterrichtsstunden und
im gesellschaftswissenschaftlichen Bereich das Fach Sozialkunde mit 80 Unterrichtsstunden.
An die Stelle der Naturwissenschaft kann ein entsprechendes Lernmodul des Bereichs Technik und an die Stelle des Faches Sozialkunde kann ein Lernmodul des Bereichs Wirtschaft der Fachschule treten.
(2) Der Unterricht erfolgt nach Lehrplänen, die den zeitlichen und inhaltlichen Rahmenvorgaben (Standards) gemäß Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 5. Juni 1998 in der jeweils geltenden Fassung entsprechen.
(3) Am Fachhochschulreifeunterricht kann nur teilnehmen, wer einen qualifizierten Sekundarabschluss I oder einen als gleichwertig anerkannten Abschluss besitzt.
(4) Der Fachhochschulreifeunterricht wird in Teilzeitunterricht neben dem Fachschulunterricht erteilt. Er kann schulform-, bildungsgang- und/oder schulübergreifend angeboten werden; hierbei kooperieren die beteiligten Schulen miteinander.
(5) Die Standards gemäß Absatz 2 können ganz oder teilweise auch im Fachschulunterricht erfüllt werden, wenn die Stundentafeln und die Lehrpläne der Fachschule entsprechende Unterrichtsinhalte, -ziele und -zeiten ausweisen. Der Fachschulunterricht wird daher gemäß den Vorgaben des Lehrplans auf den Unterrichtsumfang des Fachhochschulreifeunterrichts (Absatz 1) angerechnet.
(6) Das Nähere über die Unterrichtsstunden je Fach regelt die Stundentafel.
(1) Für die Zuerkennung der Fachhochschulreife ist eine schriftliche Fachhochschulreifeprüfung abzulegen, in der die Standards gemäß § 28 Abs. 2 nachzuweisen sind; daneben kann auch eine mündliche Prüfung stattfinden. § 20 Abs. 2 bis 6 der Prüfungsordnung für die berufsbildenden Schulen gilt entsprechend, soweit nachfolgend keine besonderen Regelungen getroffen sind.
(2) Die schriftliche Fachhochschulreifeprüfung besteht je aus einer Aufsichtsarbeit in den Fächern Muttersprachliche Kommunikation/ Deutsch, Fremdsprache und Mathematik.
(3) Die schriftliche Fachhochschulreifeprüfung kann in einem der in Absatz 2 genannten Fächer durch eine schriftliche Facharbeit mit anschließender Präsentation der Ergebnisse im Rahmen eines Kolloquiums ersetzt werden.
(4) In der schriftlichen Prüfung
werden im Fach Muttersprachliche Kommunikation/ Deutsch drei Themen aus verschiedenen Gebieten (freier Problemaufsatz, literarischer Aufsatz, Texterläuterung und textgebundene Erörterung) zur Wahl gestellt, wobei aus jedem Gebiet nicht mehr als ein Thema entnommen werden darf,
sind in der Fremdsprache Textverständnis und die Fähigkeit zur Textproduktion an berufsbezogenen Inhalten nachzuweisen, die aufeinander bezogen sein können; das Textverständnis ist nachzuweisen anhand der Zusammenfassung eines mindestens zwei DIN A 4-Seiten umfassenden fremdsprachlichen Textes in deutscher Sprache, die Textproduktion besteht aus dem Anfertigen eines oder mehrerer Schriftstücke in der Fremdsprache (z.B. Brief, gelenkter Aufsatz, Produkt- oder Dienstleistungsbeschreibung),
sind im Fach Mathematik von vier gestellten Aufgaben aus verschiedenen Gebieten drei zu bearbeiten; dabei sollen die Schülerinnen und Schüler nachweisen, dass sie in der Lage sind, komplexe Aufgabenstellungen selbständig zu strukturieren, zu lösen und zu bewerten sowie die dabei erforderlichen mathematischen Methoden und Verfahren auszuwählen und sachgerecht anzuwenden.
(5) Zur Bearbeitung jeder Aufsichtsarbeit stehen drei Zeitstunden, in dem Fach Muttersprachliche Kommunikation/ Deutsch vier Zeitstunden zur Verfügung. In der Fremdsprache beträgt die Bearbeitungszeit für den Nachweis des Textverständnisses und der Textproduktion jeweils 90 Minuten. Für jedes Fach ist ein besonderer Tag anzusetzen.
(6) Sofern im Rahmen der abschließenden Leistungsfeststellung gemäß § 5 eine schriftliche Prüfung in Fächern gemäß Absatz 2 erfolgt und sofern diese Prüfung die Anforderungen der Fachhochschulreifeprüfung gemäß den Absätzen 4 und 5 erfüllt, wird die Endnote des betreffenden Lernmoduls in das Zeugnis der Fachhochschulreife übernommen. Erfüllt die schriftliche Prüfung diese Anforderungen nicht, ist die Fachhochschulreifeprüfung in dem jeweiligen Fach abzulegen.
(7) Sofern Fachschulunterricht in Fächern des Fachhochschulreifeunterrichts erfolgt, die nicht Gegenstand der schriftlichen Fachhochschulreifeprüfung sind, und sofern dieser Fachschulunterricht nach Inhalt, Niveau und zeitlichem Umfang die Anforderungen des entsprechenden Faches des Fachhochschulreifeunterrichts erfüllt, werden die Endnoten des betreffenden Lernmoduls der Fachschule in das Zeugnis der Fachhochschulreife übernommen.
(8) Nichtschülerinnen und Nichtschüler, die den Abschluss einer Fachschule gemäß § 26 Abs. 1 und den qualifizierten Sekundarabschluss I oder einen als gleichwertig anerkannten Abschluss besitzen, können ebenfalls an der Fachhochschulreifeprüfung teilnehmen, müssen aber zusätzlich zu der schriftlichen Fachhochschulreifeprüfung gemäß Absatz 2 eine schriftliche Fachhochschulreifeprüfung in den übrigen Fächern des Fachhochschulreifeunterrichts ablegen. In jedem Fach ist eine Aufsichtsarbeit anzufertigen. Im Fach Sozialkunde werden drei Themen aus verschiedenen Gebieten zur Wahl gestellt, von denen ein Thema zu bearbeiten ist. In der Naturwissenschaft sind von vier gestellten Aufgaben aus verschiedenen Gebieten drei zu bearbeiten. Die Bearbeitungszeit je Fach beträgt eine Stunde. Die Übernahme von Endnoten aus dem Abschlusszeugnis der Fachschule (Absätze 6 und 7) bleibt unberührt, sofern das Abschlusszeugnis in Rheinland-Pfalz erteilt wurde.
(9) Die mündliche Prüfung kann sich auf alle Fächer des Fachhochschulreifeunterrichts erstrecken.
(1) Schülerinnen und Schüler, die die Voraussetzungen des § 27 erfüllen, erhalten das Zeugnis der Fachhochschulreife.
(2) In das Zeugnis der Fachhochschulreife werden die Endnoten der Fächer des Fachhochschulreifeunterrichts eingetragen.
(3) Das Zeugnis der Fachhochschulreife erhält folgenden Vermerk:
„Mit diesem Zeugnis wird in Verbindung mit dem Abschlusszeugnis der Fachschule, Fachbereich ....., Fachrichtung ........, Schwerpunkt ......vom ... die Fachhochschulreife verliehen. Entsprechend der Vereinbarung über den Erwerb der Fachhochschulreife in beruflichen Bildungsgängen - Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 5. Juni 1998 in der jeweils geltenden Fassung - berechtigt dieses Zeugnis in allen Ländern in der Bundesrepublik Deutschland zum Studium an Fachhochschulen.“
(1) Im Abschlusszeugnis der Fachschule gemäß § 26 Abs. 1, in den Bescheinigungen gemäß § 26 Abs. 2 und 3 und im Zeugnis der Fachhochschulreife gemäß § 30 ist eine Durchschnittsnote wie folgt auszuweisen:
„Durchschnittsnote: ___, ___ (in Worten: _______ Komma ________)1)
(2) Die Durchschnittsnote im Abschlusszeugnis der Fachschule gemäß § 26 Abs. 1 und in den Bescheinigungen gemäß § 26 Abs. 2 und 3 wird als arithmetisches Mittel aus den Endnoten der Lernmodule/Fächer des Abschlusszeugnisses der Fachschule gebildet.
(3) Die Durchschnittsnote im Zeugnis der Fachhochschulreife gemäß § 30 wird - vorbehaltlich des Absatzes 4 - als arithmetisches Mittel aus den Endnoten der Fächer dieses Zeugnisses sowie den Endnoten der Lernmodule des Abschlusszeugnisses des jeweiligen Bildungsgangs der Fachschule gemäß § 26 Abs. 1 gebildet.
(4) Die Endnoten der Lernmodule im Abschlusszeugnis der Fachschule, die in das Zeugnis der Fachhochschulreife übernommen wurden (§ 29 Abs. 6 und 7), bleiben unberücksichtigt.
(5) Die Durchschnittsnote wird auf eine Stelle nach dem Komma errechnet; es wird nicht gerundet.
(1) Diese Verordnung tritt am 1. August 2003 in Kraft.
(2) Gleichzeitig treten - vorbehaltlich der Regelung in Absatz 3 - außer Kraft:
die Fachschulverordnung-Hauswirtschaft vom 14. März 1978 (GVBl. S. 210), zuletzt geändert durch Verordnung vom 13. August 1986 (GVBl. S. 219), BS 223-1-25, und
die Landesverordnung über die Bildungsgänge für Wirtschaft, Technik, Naturwissenschaften, Keramikgestaltung und Edelstein- und Schmuckgestaltung der Fachschule vom 14. März 1978 (GVBl. S. 203), zuletzt geändert durch § 10 der Verordnung vom 11. August 1993 (GVBl. S. 462), BS 223-1-24.
(3) Bildungsgänge, die vor dem 1. August 2003 begonnen haben, werden nach den in Absatz 2 genannten bisherigen Bestimmungen weitergeführt.
Mainz, den 2. Oktober 2003
Die Bildungsgänge der Fachschule bestehen aus folgenden Lernmodulen:
Fachrichtung Automatisierungstechnik, Schwerpunkt Produktionsautomatisierung
(Gesamtstundenzahl 1920 in Teilzeitunterricht, 2400 in Vollzeitunterricht)
Grundlegende Elemente und Handlungen (Einführungsphase) (kLF)
Automatisieren und Vernetzen mit Industrie-PC
Planen, Programmieren und Inbetriebnehmen von Handhabungssystemen
Projektieren, Programmieren und Inbetriebnehmen von automatisierten Betriebseinrichtungen
Planen und Steuern von Betriebsabläufen mit PPS-Systemen
Gestalten und Projektieren mit CAD-Systemen1)
Fertigungsplanung mit NC-gesteuerten Maschinen1)
Qualitätsüberwachung mit SPC1)
Planen von Produktionsanlagen
Fachrichtung Automatisierungstechnik, Schwerpunkt Prozessautomatisierung
Verarbeiten digitaler und analoger Signale mit der SPS und Mikrocontroller1)
Entwerfen und Einsetzen von Messsystemen
Projektieren, Aufbauen und Inbetriebnehmen geregelter Prozesse1)
Visualisieren automatisierter Prozesse und Aufbauen von Prozessleitsystemen
Projektieren von Antrieben in der Automatisierungstechnik1)
Fachrichtung Bautechnik, Schwerpunkt Bausanierung
Vorbereiten und Vermessen von Projekten
Zeichnerisches Umsetzen von Projekten
Konstruktives und bauphysikalisches Bearbeiten von Bauteilen
Statisches Bearbeiten von Tragwerken
Statisches Bearbeiten von Holz- und Stahlkonstruktionen im Altbau1)
Aufnehmen und Analysieren von Bausanierungsmaßnahmen
Sanieren von Beton, Straßen und Kanalisationen1)
Erhalten und Pflegen von Bausubstanzen1)
Sanieren und Erneuern von Städten und Dörfern
Recyceln von gebrauchten Baustoffen
Fachrichtung Bautechnik, Schwerpunkt Hochbau
Bemessen und Konstruieren von Tragwerken1)
Bearbeiten von Bauprojekten unter konstruktiven Gesichtspunkten und haustechnischen Gegebenheiten1)
Technisches und geschäftliches Abwickeln von Projekten1)
Fachrichtung Bautechnik, Schwerpunkt Tiefbau
Planungen, Vermessen und Konstruieren von Verkehrsanlagen1)
Planen und Konstruieren von Ver- und Entsorgungsanlagen
Fachrichtung Chemietechnik, Schwerpunkt Labortechnik
(Gesamtstundenzahl 1920 in Teilzeitunterricht)
Versuche auswerten und Systeme beschreiben durch mathematische und computerunterstützte Verfahren
Durchführen messtechnischer Verfahren zur Bestimmung physikalischer und physikalisch-chemischer Stoffeigenschaften
Untersuchen des chemischen Verhaltens anorganischer Stoffe
Untersuchen des chemischen Verhaltens organischer Stoffe
Analytische Verfahren und GLP-Richtlinien
Durchführen elektrochemischer Verfahren
Grundelemente verfahrenstechnischer Produktionsanlagen
Evaluieren physikalisch-chemischer Eigenschaften und Vorgänge bei der Auswahl instrumentell-analytischer Bestimmungsmethoden
Chemische Eigenschaften von Haupt- und Nebengruppenelementen und deren Komplexverbindungen1)
Behandeln mechanistischer Zusammenhänge organischer Reaktionen
Anwenden und Optimieren klassischer analytischer Verfahren
Anwenden und Optimieren instrumentell-analytischer, spektroskopischer und chromatografischer Verfahren1)
Durchführen von Stoffsynthesen1)
Fachrichtung Chemietechnik, Schwerpunkt Produktionstechnik
Durchführen mechanischer Grundoperationen
Durchführen thermischer Grundoperationen1)
Durchführen physikalisch-chemischer Grundoperationen
Entwickeln und Optimieren technischer Reaktoren
Überwachen und Automatisieren verfahrenstechnischer Produktionsanlagen1)
Methoden der Sicherstellung von Qualität und Wirtschaftlichkeit
Beanspruchung und Festigkeit verfahrenstechnischer Anlagenteile1)
Fachrichtung Elektrotechnik, Schwerpunkt Energieelektronik
Entwerfen und Analysieren von elektronischen Schaltungen
Konfigurieren von Rechnern und Anwendungsprogrammen
Problem- und objektorientiertes Programmieren
Betreiben von Generatoren, Übergangssystemen und Verteilungssystemen1)
Projektieren von ungeregelten und geregelten Antrieben1)
Leiten und Visualisieren von kontinuierlichen und diskontinuierlichen Prozessen1)
Fachrichtung Elektrotechnik, Schwerpunkt Informationstechnik
Problem- und projektorientiertes Programmieren1)
Programmieren von Mikrocomputern in automatisierten Systemen
Systemverwaltung von Rechnern
Einrichten und Administrieren von Netzen
Einrichten von Anwenderprogrammen und Schulung von Kunden1)
Entwerfen und Gestalten von Datenbanken1)
Fachrichtung Holztechnik, Schwerpunkt Betriebsorganisation
Konstruieren von Einzelteilen mit CAD-Systemen
Durchführen von Kosten- und Leistungsrechnungen1)
Beschaffen und Lagern von Betriebsmitteln und Werkstoffen
Absetzen von Produkten
Einsetzen und Führen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
Planen von Investitions- und Finanzvorhaben
Konstruieren im Innenausbau, Fenster-, Haustür- und Treppenbau1)
Entwerfen und Konstruieren im Möbelbau1)
Entwerfen und Konstruieren von Inneneinrichtungen
Automatisieren von Fertigungsabläufen
Fachrichtung Holztechnik, Schwerpunkt Möbelbau und Raumausstattung
Planungen und Gestalten von betrieblichen Strukturen und Abläufen
Entwerfen und Konstruieren von Einbaumöbeln1)
Entwerfen und Konstruieren von Serienmöbeln1)
Gestalten und Planen von Ladenobjekten1)
Fachrichtung Informatik, Schwerpunkt Betriebsinformatik
Aufbauen von Rechnersystemen
Planen von LANs
Installieren, Konfigurieren und Handhaben von Betriebssystemen
Einrichten und Administrieren von LANs
Entwickeln von Datenbanksystemen für Unternehmen1)
Mitwirken an der Planung, Steuerung und Überwachung von Unternehmenskosten1)
Mitwirken an der Steuerung von Unternehmensbereichen
Mitwirken an der Gestaltung von Veränderungsprozessen im Unternehmen1)
Unternehmenspräsentation und -kommunikation im Internet
Fachrichtung Karosserie- und Fahrzeugbautechnik
Computergestütztes Konstruieren von Bauteilen und Baugruppen
Entwickeln elementarer Karosserie-Teilstrukturen
Computerunterstütztes Entwickeln komplexer Karosserie-Teilstrukturen
Computerunterstütztes Entwickeln komplexer Karosserie-Gesamtstrukturen1)
Entwickeln von Schaniersystemen
Elementare Festigkeitsuntersuchungen von Bauteilen und Baugruppen
Komplexe Festigkeitsuntersuchungen von Bauteilen und Baugruppen1)
Entwerfen von Nutzfahrzeugkomponenten
Entwerfen von Nutzfahrzeugen1)
Analysieren von Fertigungsverfahren nach konstruktiven Vorgaben
Fachrichtung Keramiktechnik
Gewinnen und Klassifizieren von Roh- und Werkstoffen
Charakterisieren und Synthetisieren von Roh- und Werkstoff
Beurteilen und Optimieren der Massekonsistenz
Auswählen, Einsetzen und Bewerten von Aufbereitungstechniken
Auswählen, Einsetzen und Bewerten von Formgebungstechniken
Entwickeln von Werkstoffen und Oberflächen I
Entwickeln von Werkstoffen und Oberflächen II1)
Charakterisieren thermischer Eigenschaften keramischer Massen
Anwenden thermischer Prozesse in der Keramik1)
Bearbeiten und Veredeln von Werkstoffen
Organisieren von Betrieben1)
Planen von Betrieben
Diagnostizieren und Beheben von Fehlern
Analysieren und Einsetzen von Messsystemen
Analysieren und Entwerfen von elektronischen Schaltungen
Bewerten und Auswählen von Werk- und Betriebsstoffen für Fahrzeugteilsysteme
Organisieren des betrieblichen Umweltschutzes und der Arbeitssicherheit
Analysieren und Berechnen von Kenngrößen des Verbrennungsmotors
Analysieren und Diagnostizieren von Managementsystemen des Ottomotors1)
Analysieren und Diagnostizieren von Managementsystemen des Dieselmotors1)
Auslegen und Berechnen von Kraftübertragungskomponenten
Analysieren und Diagnostizieren von Fahrwerkskomponenten
Analysieren und Diagnostizieren von Sicherheits-, Komfort- und Kommunikationssystemen1)
Fachrichtung Lebensmitteltechnik, Schwerpunkt Back- und Süßwarentechnik
(Gesamtstundenzahl 2400 in Vollzeitunterricht)
Chemische Vorgänge in der Lebensmitteltechnik
Betreiben industrieller Produktionsanlagen
Produktmanagement unter ernährungswissenschaftlichen Gesichtspunkten
Qualitätsmanagement und Sensorik
Steuern und Regeln in der Lebensmitteltechnik
Rechtliches Beurteilen von Lebensmitteln
Herstellen von Weizenerzeugnissen
Herstellen von Roggenerzeugnissen
Backen und Frischhalten
Herstellen von Feinen Backwaren1)
Lebensmittelchemische und -mikrobiologische Qualitätskontrolle1)
Herstellen von Süßwaren und Speiseeis1)
Fachrichtung Lebensmitteltechnik, Schwerpunkt Fleischtechnik
Gewinnen, Lagern und Vermarkten von Fleisch und anderen Rohstoffen
Herstellen von Brühwurst und Kochpökelwaren
Herstellen von Rohwurst und Rohpökelwaren1)
Herstellen von Konserven und Convenienceprodukten1)
Fachrichtung Lebensmitteltechnik, Schwerpunkt Küchentechnik
Einkaufen, Lagern und Vorbehandeln von Rohstoffen
Herstellen von Konserven und anderen hitzebehandelten Lebensmitteln
Herstellen tiefgefrorener Lebensmittel
Herstellen von durch Säuern und Zuckern haltbar gemachten Lebensmitteln
Herstellen von Trockenprodukten1)
q) Herstellen von Fleischerzeugnissen1)
Fachrichtung Maschinentechnik, Schwerpunkt Maschinenbau
Kommunizieren und Dokumentieren mit informationstechnischen Systemen
Analysieren und Dokumentieren von Baugruppen
Dimensionieren und Auswählen von Bauteilen
Projektieren und Betreiben von automatisierten Systemen
Auswählen und Bewerten von Fertigungsverfahren
Planen und Vorbereiten von Fertigungsabläufen1)
Programmieren, Einrichten und Überwachen von Produktionssystemen1)
Konstruieren und Gestalten von komplexen Baugruppen1)
Auswählen und Bewerten von Kraft- und Arbeitsmaschinen
Fachrichtung Maschinentechnik, Schwerpunkt Verfahrenstechnik
Bewerten und Auswählen von Komponenten verfahrenstechnischer Anlagen
Bewerten und Auswählen von Methoden der mechanischen Verfahrenstechnik1)
Bewerten und Auswählen von Methoden der thermischen Verfahrenstechnik1)
Bewerten und Auswählen von Verfahren der chemischen Reaktionstechnik
Konstruieren verfahrenstechnischer Apparate1)
Planen verfahrenstechnischer Produktionssysteme
Erfassen, Aufbereiten, Ausgeben und Weiterleiten von Daten
Anwenden von Gestaltungstheorien und -mitteln in der Medienproduktion
Gestalten und Umsetzen von Online-Produkten1)
Gestalten und Umsetzen von Multimedia-Produkten1)
Medienmarketing1)
Programmieren interaktiver Komponenten
Fachrichtung Physiktechnik
Erfassen, Aufbereiten und Ausgeben von Daten1)
Simulieren, Bewerten und Dokumentieren von physikalischen Verfahren
Klären der Struktur von chemischen Substanzen
Planen und Durchführen von atom- und kernphysikalischen Untersuchungsmethoden1)
Bestimmen von physikalischen Größen und Stoffkonstanten
Bestimmen elektrischer und magnetischer Eigenschaften von Festkörpern1)
Entwerfen, Analysieren und Einsetzen elektronischer Schaltungen
Entwerfen, Analysieren und Einsetzen von Steuer- und Regelsystemen
Fachrichtung Schuhtechnik, Schwerpunkt Betriebstechnik
Ermitteln und Auswerten betrieblicher Kenngrößen
Gestalten von Arbeitssystemen und Prozessen
Planen, Durchführen und Beurteilen von Fertigungsabläufen
Auswählen, Prüfen und Beurteilen von Werkstoffen
Herstellen und Bearbeiten von Schäften und Bodenteilen1)
Montieren von Schuhen1)
Fachrichtung Schuhtechnik, Schwerpunkt Modellgestaltung
Gestalten von Modellen1)
Gestalten von Kollektionen1)
Aufmessen und Dokumentieren von Naturwerksteinarbeiten
Statisches Bearbeiten einfacher Tragwerke
Statik von Böden, Fassaden und Massivbauteilen1)
Abstimmen von Bearbeitungs- und Versetztechniken
Planen und Produzieren gestaltungsbetonter Werksteine
Planen und Produzieren von Werksteinen für den Innenbereich1)
Planen und Produzieren von Werksteinen für den Außenbereich
Planen und Ausführen von Restaurierungsarbeiten
Technisches und geschäftliches Abwickeln von Projekten
Produktionsplanung und Produktionssteuerung1)
Fachrichtung Technische Betriebswirtschaft (Zusatzqualifikation)
(Gesamtstundenzahl 1040 in Teilzeitunterricht)
Beschaffen und Aufbereiten von Informationen mit EDV
Erfassen und Analysieren betrieblicher Abläufe in der Finanzbuchhaltung
Erfassen und Aufbereiten betrieblicher Daten für die Kosten- und Leistungsrechnung und Controlling
Vorbereiten von Investitions- und Finanzierungsentscheidungen
Anwenden einschlägiger Bestimmungen zur Energieeinsparung
Planen von Wärmeverteilungsanlagen und Auslegen von Heizflächen1)
Planen von Lüftungs- und Klimaanlagen1)
Planen von elektrischen Gebäudeinstallationen1)
Fachrichtung Umweltschutztechnik, Schwerpunkt Labortechnik
Anwenden von Rechtsgrundlagen im betrieblichen Umweltschutz
Erkennen von ökotoxikologischen Problemkreisen
Beraten in betrieblichen Angelegenheiten des Immissionsschutzes
Beraten in betrieblichen Angelegenheiten der Kreislaufwirtschaft und Abfallbeseitigung
Beraten in betrieblichen Angelegenheiten der Anlagensicherheit
Beraten in betrieblichen Angelegenheiten des Gewässerschutzes
Versuchsauswertung und Systembeschreibung durch mathematische und computerunterstützte Verfahren
Durchführen umweltrelevanter Verfahren1)
Beraten in betrieblichen Angelegenheiten der Ver- und Entsorgungstechnik1)
Fachrichtung Umweltschutztechnik, Schwerpunkt Landschaftsökologie
Erfassen und Bewerten terrestrischer Bereiche und die Durchführung von Pflegemaßnahmen planen1)
Erfassen und Bewerten aquatischer Bereiche und die Durchführung von Pflegemaßnahmen planen1)
Erfassen und Bewerten besiedelter Biotope und die Durchführung von Pflegemaßnahmen planen
Anwenden von Rechtsgrundlagen des Naturschutzes1)
Fachrichtung Umweltschutztechnik (Zusatzqualifikation)
(Gesamtstundenzahl 360 in Teilzeit- oder Vollzeitunterricht)
Fachrichtung Abwassertechnik,
Schwerpunkt Geprüfte Abwassermeisterin/Geprüfter Abwassermeister
(Gesamtstundenzahl 960 in Teilzeitunterricht)
Kostenbewusstes betriebsbezogenes Handeln
Rechtsbewusstes betriebsbezogenes Handeln
Anwenden mathematischer und naturwissenschaftlicher Kenntnisse zur Lösung praxisbezogener Aufgaben
Einsetzen technischer Kommunikationsmittel
Planen, Leiten, Überwachen, Dokumentieren und Auswerten betriebstechnischer und organisatorischer Aufgaben
Bearbeiten praxisnaher betriebstechnischer Situationsaufgaben und Bewerten der getroffenen Maßnahmen
Fachrichtung Betriebswirtschaft und Unternehmensmanagement,
Berufsbezogene Kommunikation in einer Fremdsprache (TQ)
Volkswirtschaft und Wirtschaftspolitik1)
Finanzwirtschaft der Unternehmung1)
Abgaben und Wirtschaftsrecht (TQ)
Controlling1)
Internationale Beschaffung (TQ)
Internationales Transportwesen (TQ)
Internationales Marketing (TQ)
Europarecht (TQ)
Zahlungsverkehr und Finanzierung im Außenhandel (TQ)
Kommunikation in der 2. Fremdsprache (TQ)
Schwerpunkt Kommunikation und Büromanagement
Unternehmensmanagement und Mitarbeiterführung1)
Marketing (TQ)
Qualitätsmanagement1)
Gewinnung und Aufbereitung betrieblicher Informationen (TQ)
DV-gestützte Auskunftssysteme (TQ)
Kommunikation und Präsentation (TQ)
Büromanagement (TQ)
Controlling (TQ)
Informationsmanagement und Datenverarbeitung1)
Logistische Prozesse (TQ)
Verkehrswirtschaft (TQ)
Marktorientierte Logistikkonzepte (TQ)
Außenwirtschaftsverkehr und Außenhandelsfinanzierung (TQ)
Informationsmanagement und Datenverarbeitung (TQ)
Vertrieb (TQ)
Verkaufstraining (TQ)
Wettbewerbsrecht (TQ)
Kommunikation und Arbeitstechniken (TQ)
Finanzwirtschaft der Unternehmung (TQ)
Rechnungslegung (TQ)
Besitzsteuern (TQ)
Verkehrsteuern (TQ)
Qualitätsmanagement (TQ)
Kommunikation in der 2. Fremdsprache
Entwicklung touristischer Angebote (TQ)
Vermarktung touristischer Angebote (TQ)
Informations- und Entscheidungsmanagement im Tourismus (TQ)
Fachrichtung Hotelbetriebswirtschaft und Hotelmanagement
Hotelmanagement1)
Food- & Beverage-Management1)
Existenzgründung - Investition und Finanzierung
Praxisorientierte Bilanzierung und Erfolgsanalyse1)
Berufsbezogene Kommunikation in Englisch
Einsatz von Datenverarbeitung im Hotel- und Gaststättenbereich
Prozesse in der Absatzwirtschaft (TQ)
Prozesse in der Leistungserstellung (TQ)
Prozesse in der Material- und Lagerwirtschaft (TQ)
Prozesse der Investition und Finanzierung (TQ)
Betriebsbezogene Komponenten der DV (TQ)
Softwareentwicklung (TQ)
Netzwerkbetriebssysteme (TQ)
Mehrplatzbetriebssysteme1)
Medientechnologie und -gestaltung1)
Fachrichtung Hauswirtschaft, Schwerpunkt
Gebäudemanagement1)
Produktmanagement (Verpflegung, Service, Textilbereich, Reinigung)
Projektmanagement1)
(Gesamtstundenzahl 820 in Teilzeitunterricht)
Wirtschaft und Recht im hauswirtschaftlichen Betrieb
Organisation im hauswirtschaftlichen Betrieb
Produktion und Dienstleistung im hauswirtschaftlichen Betrieb
Fachrichtung Versorgung und Betreuung, Schwerpunkt
(Gesamtstundenzahl 600 in Teilzeitunterricht)
Fachrichtung Design und visuelle Kommunikation
Analysieren und Anwenden von Gestaltungsmitteln der Medien und Objekte
Analysieren und Darstellen von Wechselbeziehungen der Ästhetik und Kultur
Visualisieren und Präsentieren einfach strukturierter Produkte und Projekte1)
Analysieren und Anwenden berufsbezogener Materialien und Technologien
Analysieren und Anwenden grundsätzlicher Entwurfs- und Darstellungstechniken
Entwerfen und Gestalten dreidimensionaler Produkte
Analysieren und Anwenden medialer Grundtechniken
Umsetzen zielgruppenorientierter Konzepte1)
Umsetzen von Projekten im Corporate Design-Bereich1)
Fachrichtung Edelstein- und Schmuckgestaltung
Dokumentieren und Auswerten betrieblicher Werte und ihrer Veränderungen
Analysieren und Anwenden von Gestaltungsmitteln
Gestalten von Schmuckstücken und Schmuckobjekten1)
Auswählen und Beschaffen von Edelsteinen1)
Auswählen von Edelmetallen und Fertigungstechniken
Umsetzen gestalterischer Aspekte bei der Be- und Verarbeitung von Edelmetallen und Edelsteinen
Anwenden spezieller historischer und moderner berufsbezogener Technologien1)
Anwenden elektronischer Darstellungsmedien
Fachrichtung Keramikgestaltung, Schwerpunkte Einzelfertigung und Serienfertigung
(Gesamtstundenzahl 2880 in Teilzeitunterricht, 3600 in Vollzeitunterricht)
Beurteilen von Roh- und Werkstoffen
Entwickeln, Anwenden und Beurteilen von Massen
Entwickeln, Anwenden und Beurteilen von Glasuren
Beurteilen von Aufbereitungs- und Formgebungstechniken
Trocknen und Brennen von Keramik
Erarbeiten von Kriterien zielgruppenorientierter Gestaltung
Entwickeln keramischer Oberflächen
Entwickeln keramischer Gefäße
Gestalten keramischer Plastiken
Entwickeln von Modellen und Formen
Präsentieren von Arbeitsergebnissen1)
Entwickeln von Projektkonzeptionen1)
Abschlussprojekt im Schwerpunkt Einzelfertigung
Gestalten keramischer Unikate1) im Schwerpunkt Serienfertigung
Gestalten serieller Produkte1)
Zwei dieser Lernmodule sind nach § 6 für die Abschlussprüfung auszuwählen.
Schulbehörde oder Fachschule
nach § 26 Abs. 2 der Fachschulverordnung für in modularer Organisationsform geführte Bildungsgänge in den Fachbereichen
Technik, Wirtschaft, Gestaltung sowie Ernährung und Hauswirtschaft
Frau/Herr ________________________________________________________________
geboren am: ___________ in: ____ _________________________________
hat an der __________________________________________ am: ___________________
Bezeichnung der Fachschule
das Abschlusszeugnis der Fachschule für ________________________________________
Fachbereich/Fachrichtung/Schwerpunkt
Der Abschluss der Fachschule ist nach § 8 Abs. 6 Satz 6 des Schulgesetzes der Fachhochschulreife gleichwertig und berechtigt
zum Studium an Fachhochschulen in Rheinland-Pfalz.
Durchschnittsnote: ___, ___ (in Worten: _______ Komma ________)1)
Die Bescheinigung gilt nur in Verbindung mit dem Abschlusszeugnis der Fachschule.
Die Durchschnittsnote wurde nach § 31 der Fachschulverordnung für in modularer Organisationsform geführte Bildungsgänge in den Fachbereichen Technik, Wirtschaft, Gestaltung sowie Ernährung und Hauswirtschaft vom 2. Oktober 2003 (GVBl. S. 347) in der jeweils geltenden Fassung ermittelt.

References: § 12

§ 13
 § 15

§ 16
 § 19

§ 20
 § 22

§ 23
 § 25

§ 26
 § 31

§ 32
 § 32

§ 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18

§ 19

§ 20

§ 21

§ 22

§ 23

§ 24

§ 25

§ 26

§ 27

§ 28

§ 29

§ 30

§ 31

§ 32

§ 3

§ 4

§ 5

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18

§ 19

§ 20

§ 21

§ 22

§ 23

§ 24

§ 25

§ 26

§ 27

§ 28

§ 29

§ 30

§ 31
 § 8
 § 8
 § 42
 § 91
 § 105
 § 17
 § 18
 § 5
 § 7
 § 5
 § 5
 § 5
 § 6
 § 5
 § 13
 § 45
 § 46
 § 42
 § 13
 § 21
 § 55
 § 55
 § 8
 § 8
 § 26
 § 28
 § 29
 § 28
 § 20
 § 5
 § 26
 § 27
 § 26
 § 26
 § 30
 § 26
 § 26
 § 30
 § 26
 § 10
 § 6
 § 26
 § 8
 § 31