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Timestamp: 2019-03-22 09:57:27+00:00

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§ 26 MarkenG: Benutzung der Marke
BGH, vom 4.2.2000, Az. Da die für die Rechtserhaltung erforderliche Markenbenutzung nicht ständig während des gesamten Fünfjahreszeitraums erfolgt sein muß, sondern in Wechselwirkung mit dem Umfang der Benutzung die Annahme einer wirtschaftlich sinnvollen und nicht nur aus Gründen des Rechtserhalts erfolgten Verwendung der Marke, also einer ernsthaften Benutzung rechtfertigen muß (BGH, Beschl. v. 6.5.1999 -1 ZB 54/96, GRUR 1999, 995, 996 = WRP 1999, 936 - HONKA, m.w.N.), reichen die vom Bundespatentgericht für den von ihm behandelten Zeitraum getroffenen Feststellungen zu Dauer und Umfang der Verwendung der Widerspruchsmarke aus, um von einer ernsthaften Benutzung i.S. von § 26 Abs. 1 MarkenG auszugehen.
BGH, vom 4.2.2000, Az. In einer solchen rechtsverletzenden Benutzungshandlung kann jedoch keine rechtserhaltende Benutzungs- handlung i.S. von § 26 Abs. 1 MarkenG gesehen werden, für die es darauf ankommt, daß die Benutzung vom Verkehr als zeichenmäßiger Hinweis auf die Herkunft der so bezeichneten Ware oder Dienstleistung aus einem bestimmten Unternehmen angesehen wird (BGH, Urt. v. 18.5.1995 -1 ZR 99/93, GRUR 1995, 583, 584 = WRP 1995, 706 - MONTANA).
BGH, URTEIL vom 4.2.2011, Az. I-ZR 93/09 Denn der Lizenzgeber hat im Hinblick auf die Notwendigkeit einer rechtserhaltenden Benutzung (§ 26 Abs. 2 MarkenG) regelmäßig ein Interesse daran, dass der Lizenznehmer von der ihm ausschließlich erteilten Lizenz auch tatsächlich Gebrauch macht (vgl. Hacker in Ströbele/Hacker aaO § 30 Rn. 54; Ingerl/Rohnke aaO § 30 Rn. 70), während der über einen längeren Zeitraum das Zeichen nicht nutzende Lizenznehmer mit seinem Verhalten zu dem Ausdruck bringt, dass an der Ausübung des ausschließlichen Nutzungsrechts kein schutzwürdiges Interesse (mehr) besteht.
BGH, URTEIL vom 4.11.2008, Az. I ZR 200/06 39	aa) Die rechtserhaltende Benutzung einer Marke i.S. von § 26 Abs. 1 MarkenG erfordert, dass die Marke in üblicher und sinnvoller Weise für die Ware verwendet wird, für die sie eingetragen ist (BGH, Urt. v. 21.7.2005 -1 ZR 293/02, GRUR 2005, 1047, 1049 = WRP 2005, 1527 - OTTO).
BGH, URTEIL vom 3.11.2012, Az. 1 ZR 69/78 64	In der Benutzung einer Marke für Waren, die unter einen Oberbegriff des Warenverzeichnisses fallen, kann zwar zugleich eine rechtserhaltende Benutzung dieser Marke für andere Waren liegen, die unter denselben Oberbegriff des Warenverzeichnisses fallen (vgl. Ströbele in Ströbele/Hacker aaO § 26 Rn. 202; Schalk in Büscher/Dittmer/Schiwy aaO § 26 MarkenG Rn. 36).
BGH, BESCHLUSS vom 3.6.2009, Az. I-ZB 83/08 17	aa) Die rechtserhaltende Benutzung einer Marke i.S. von §26 Abs. 1 MarkenG erfordert, dass die Marke in üblicher und sinnvoller Weise für die Ware oder Dienstleistung verwendet wird, für die sie eingetragen ist (BGH, Urt. v. 21.7.2005 -1 ZR 293/02, GRUR 2005, 1047, 1049 = WRP 2005, 1527 - OTTO).
BGH, URTEIL vom 4.3.2008, Az. - 14- le/Hacker aaO § 26 Rdn. 139; HK-MarkenR/Bous aaO § 26 MarkenG Rdn. 56; v. Schultz/Stuckel aaO § 26 Rdn. 58; Lange, Marken- und Kennzeichenrecht Rdn. 871; Engels, GRUR 2007, 363, 369; Beyerlein, WRP 2008, 306, 308) auch unter Geltung des Markengesetzes für das Klageverfahren wegen Verfalls nach §§ 49, 55 MarkenG davon ausgegangen, dass es nicht gerechtfertigt ist, einen Oberbegriff uneingeschränkt nur deshalb im Warenverzeichnis zu belassen, weil die tatsächlich benutzte Ware unter diesen (weiten) Oberbegriff fällt (vgl. BGH GRUR 2002, 59, 62 - ISCO).
BGH, URTEIL vom 1.10.2014, Az. I ZR 114/13 21	Bei der Prüfung der rechtserhaltenden Benutzung durch eine von der Eintragung der Marke abweichende Form im Sinne von § 26 Abs.3 MarkenG ist auf die Verkehrsauffassung abzustellen (vgl. BGH, GRUR 2009, 772 Rn. 39 -Augsburger Puppenkiste; GRUR 2010, 729 Rn. 17 - MIXI; GRUR 2011, 623 Rn. 55 - Peek & Cloppenburg II).
BGH, URTEIL vom 3.10.2008, Az. I ZR 39/06 50	bb)	Die	rechtserhaltende	Benutzung einer Marke i.S. von § 26 Abs. 1 MarkenG erfordert, dass die Marke in üblicher und sinnvoller Weise für die Ware verwendet wird, für die sie eingetragen ist (BGH, Urt. v. 21.7.2005 -1 ZR 293/02, GRUR 2005, 1047, 1049 = WRP 2005, 1527 - OTTO).
BGH, BESCHLUSS vom 4.10.2005, Az. I ZR 28/05 Im vorliegenden Fall stellt sich nicht die Frage, unter welchen Voraussetzungen gegen markenrechtliche Ansprüche der Einwand des Rechtsmissbrauchs mit der Begründung erhoben werden kann, das Klagezeichen sei ein sog. Wiederholungszeichen, durch dessen Anmeldung der Benutzungszwang umgangen worden sei (vgl. dazu Fezer, Markenrecht, 3. Aufl., §26 MarkenG Rdn. 22; Ströbele in Ströbele/Hacker, Markengesetz, 7. Aufl., § 26 Rdn. 231; v. Schultz/Stuckel, Markenrecht, §26 Rdn. 61, jeweils m.w.N.).
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.2005, Az. I ZB 10/03 Der Senat hat nach Verkündung der angefochtenen Entscheidung ausgesprochen, dass die Benutzung eines mit der Unternehmensbezeichnung übereinstimmenden Kennzeichens, das als Marke für einzelne Waren eingetragen ist, auf und in dem Katalog eines Versandhändlers sowie auf den von ihm verwendeten Versandtaschen nicht rechtserhaltend i.S. von § 26 MarkenG ist, weil dadurch kein konkreter Bezug zu den einzelnen, in dem Katalog oder den Versandtaschen enthaltenen unterschiedlichen Produkten hergestellt wird (BGH aaO - OTTO, Urteilsumdruck S. 10 f.).
BGH, URTEIL , Az. I ZR 38/13 12	aa) Die rechtserhaltende Benutzung einer Marke im Sinne von §26 Abs. 1 MarkenG erfordert, dass die Marke in üblicher und sinnvoller Weise für die Ware verwendet wird, für die sie eingetragen ist (vgl. BGH, Urteil vom 21. Juli 2005 -IZR 293/02, GRUR 2005, 1047, 1049 = WRP 2005, 1527 - OTTO; Urteil vom 18. Dezember 2008 -1 ZR 200/06, GRUR 2009, 772 Rn. 39 = WRP 2009, 971 -Augsburger Puppenkiste; Urteil vom 14. April 2011 -1 ZR 41/08, GRUR 2011, 623 Rn. 23 = WRP 2011, 886 - Peek & Cloppenburg II; Urteil vom 5. Dezember 2012 -1 ZR 135/11, GRUR 2013, 725 Rn. 13 = WRP 2013, 1034 - Duff Beer).
BGH, URTEIL , Az. I ZR 38/13 Die klassenmäßige Einteilung hat somit nur indizielle Bedeutung für die Beurteilung der Art der Ware oder Dienstleistung und ist dementsprechend bei der Subsumtion der benutzten unter die eingetragenen Waren und Dienstleistungen allenfalls unterstützend heranzuziehen (vgl. Schalk in Büscher/Dittmer/Schiwy, Gewerblicher Rechtsschutz Urheberrecht Medienrecht, 2. Aufl., §26 MarkenG Rn. 31; Ströbele in Ströbele/Hacker aaO §26 Rn. 187).
BGH, URTEIL , Az. I ZR 38/13 36	Soweit	das Berufungsgericht eine Übereinstimmung der benutzten Ware 'Milchbrei' mit der eingetragenen Ware 'Milchprodukte' auch mit dem Argument abgelehnt hat, die Ware 'Milchbrei' sei in der alphabetischen Liste der Waren gemäß § 19 MarkenV in der bis zu dem 31. Dezember 2012 geltenden Fassung der Klasse 30 und nicht - wie Milchprodukte - der Klasse 29 zugeordnet, ist für die Auslegung des Waren- und Dienstleistungsverzeichnisses nicht die im Dezember 2012 geltende Klassifikation, sondern die Klassifizierung im Zeitpunkt der Eintragung der betroffenen Marke heranzuziehen (vgl. Ströbele in Ströbele/Hacker aaO §26 Rn. 187; Schalk in Büscher/Dittmer/Schiwy aaO, § 26 MarkenG Rn. 31).
BGH, vom 4.4.1999, Az. Da die für die Rechtserhaltung erforderliche Benutzung nicht ständig während des gesamten Fünf-Jahres-Zeitraums erfolgt sein muß, sondern, ohne daß es auf eine absolute zeitliche Festlegung ankommt, in Wechselwirkung mit dem Umfang der Benutzung die Annahme einer wirtschaftlich sinnvollen und nicht nur aus Gründen des Rechtserhalts erfolgten Verwendung der Marke, also einer ernsthaften Benutzung rechtfertigen muß (vgl. BGH, Urt. v. 5.6.1985 - I ZR 151/83, GRUR 1986, 168, 169 - Darcy; Althammer/Ströbele, Markengesetz, 5. Aufl., § 26 Rdn. 24; Ingerl/Rohnke, Markengesetz, § 26 Rdn. 118), reichen die vom Bundespatentgericht für den von ihm berücksichtigten Zeitraum getroffenen Feststellungen zu Dauer und Umfang der Verwendung der Widerspruchsmarke aus, um von einer ernsthaften Benutzung i.S. von § 26 Abs. 1 MarkenG auszugehen.
BGH, URTEIL vom 4.10.2014, Az. I-ZR 91/13 13	(1) Eine rechtserhaltende Benutzung im Sinne von § 26 Abs. 1 MarkenG setzt voraus, dass die Marke entsprechend ihrer Hauptfunktion, die Ursprungsidentität der Waren oder Dienstleistungen zu garantieren, für die sie geschützt ist, verwendet wird, um für diese Produkte einen Absatzmarkt zu erschließen oder zu sichern (vgl. EuGH, Urteil vom 11. März 2003 -C-40/01, Slg. 2003, 1-2439 = GRUR 2003, 425 Rn. 43 -Ansul/Ajax; Urteil vom 15. Januar 2009 - C-495/07, Slg. 2009, 1-137 = GRUR 2009, 410 Rn. 18 - Silberquelle/Maselli; BGH, Urteil vom 9. Juni 2011 -1 ZR 41/10, GRUR 2012, 180 Rn. 42 = WRP 2012, 980 - Werbegeschenke, mwN; BGH, GRUR 2012, 1261 Rn. 12 - Orion).
BGH, URTEIL vom 4.10.2014, Az. I-ZR 91/13 Dabei müssen die Benutzungshandlungen einen Inlandsbezug aufweisen (vgl. BGH, GRUR 2012, 1261 Rn. 13 - Orion; Ströbele in Ströbele/ Hacker aaO §26 Rn. 221; Lange, Marken- und Kennzeichenrecht, 2. Aufl. Rn. 1247; Schalk in Büscher/Dittmer/Schiwy, Gewerblicher Rechtsschutz Urheberrecht Medienrecht, 3. Aufl., §26 MarkenG Rn. 68; zur Notwendigkeit der Benutzung einer Gemeinschaftsmarke in der Europäischen Union EuGH, Urteil vom 19. Dezember 2012 - C-149/11, GRUR 2013, 182 Rn. 38 - Leno Merken/ Hagelkruis [ONEL/OMEL]).
BGH, URTEIL vom 4.10.2014, Az. I-ZR 91/13 Für international registrierte Marken gelten keine anderen Maßstäbe (Ströbele in Ströbele/Hacker aaO §26 Rn. 175; Schalk in Büscher/Dittmer/Schiwy aaO § 26 MarkenG Rn. 68).
BGH, URTEIL vom 4.10.2014, Az. I-ZR 91/13 Sonstige Verwendungsformen erfüllen den Tatbestand des § 26 Abs.4 MarkenG nicht (vgl. Ströbele in Ströbele/Hacker aaO § 26 Rn. 238; Schalk in Büscher/Dittmer/Schiwy aaO § 26 MarkenG Rn. 70).
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.2006, Az. I ZB 100/05 Spätestens seit der Entscheidung des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften vom 5. Oktober 2000 (Rs. C-376/98, GRUR 2001, 67) seien Gründe für eine Nichtbenutzung i.S. von § 26 Abs. 1 MarkenG weggefallen.
BGH, BESCHLUSS vom 4.8.2006, Az. I ZB 100/05 36	Ob	ein in den Fünfjahreszeitraum fallender vorübergehender Hinde- rungsgrund für eine Markenbenutzung ausreicht, um davon auszugehen, dass berechtigte Gründe i.S. von § 26 Abs. 1 MarkenG Vorlagen, die Marke während des in § 43 Abs. 1 Satz 2 MarkenG bestimmten Zeitraums nicht zu benutzen, ist unter Berücksichtigung der jeweiligen Umstände des Einzelfalls zu beurteilen (vgl. BPatG GRUR 1999, 1002, 1004; Ingerl/Rohnke, Markengesetz, 2. Aufl., § 26 Rdn. 166).
BGH, URTEIL vom 3.11.2012, Az. I ZR 135/11 13	a) Die rechtserhaltende Benutzung einer Marke im Sinne von § 26 Abs. 1 MarkenG erfordert, dass die Marke in üblicher und sinnvoller Weise für die Ware verwendet wird, für die sie eingetragen ist (vgl. BGH, Urteil vom 21. Juli 2005 -1 ZR 293/02, GRUR 2005, 1047, 1049 = WRP 2005, 1527 - OTTO; Urteil vom 18. Dezember 2008 -1 ZR 200/06, GRUR 2009, 772 Rn. 39 = WRP 2009, 971 -Augsburger Puppenkiste; Urteil vom 14. April 2011 -1 ZR 41/08, GRUR 2011, 623 Rn. 23 = WRP 2011, 886 - Peek & Cloppenburg II).
BGH, URTEIL vom 3.11.2012, Az. I ZR 135/11 31	(3) Bei der Prüfung der rechtserhaltenden Benutzung durch eine von der Eintragung der Marke abweichende Form im Sinne von § 26 Abs.3 MarkenG ist auf die Verkehrsauffassung abzustellen (vgl. BGH, GRUR 2009, 772 Rn. 39 -Augsburger Puppenkiste; GRUR 2010, 729 Rn. 17 - MIXI; GRUR 2011, 623 Rn. 55 - Peek & Cloppenburg II).
BGH, URTEIL vom 4.3.2011, Az. Im Regelfall stellt jede weitere Anmeldung einer Marke durch einen Gleichnamigen, auch wenn sie in ihrem kennzeichnenden Charakter einer bereits eingetragenen Marke im Sinne des § 26 Abs.3 MarkenG entspricht, eine Vermehrung von -jeweils für sich genommen verkehrsfähigen (§§ 27, 30 MarkenG) - Zeichen rechten dar, die die Gleichgewichtslage stören oder eine bereits eingetretene Störung intensivieren kann (dazu auch Scholz, GRUR 1996, 679, 688).
BGH, URTEIL vom 4.4.2012, Az. I ZR 112/10 14	a) Die rechtserhaltende Benutzung einer Marke im Sinne von § 26 Abs. 1 MarkenG erfordert, dass die Marke in üblicher und sinnvoller Weise für die Ware verwendet wird, für die sie eingetragen ist (vgl. BGH, Urteil vom 21. Juli 2005 -1 ZR 293/02, GRUR 2005, 1047, 1049 = WRP 2005, 1527 - OTTO; Urteil vom 18. Dezember 2008 -1 ZR 200/06, GRUR 2009, 772 Rn. 39 = WRP 2009, 971 - Augsburger Puppenkiste).
BGH, URTEIL vom 4.9.2007, Az. 1 ZR 162/04 Als Benutzungshandlungen i.S. des § 26 MarkenG kommen bei ihr daher grundsätzlich nur die Anbringung der Marke am Geschäftslokal sowie eine Benutzung auf Gegenständen in Betracht, die bei der Erbringung der Dienstleistung zu dem Einsatz gelangen, wie insbesondere auf der Berufskleidung, auf Geschäftsbriefen und -papieren, Prospekten, Preislisten, Rechnungen, Ankündigungen und Werbedrucksachen (vgl. BGH, Urt. v. 20.6.1984 -IZR 61/82, GRUR 1985, 41, 43 - REHAB; BPatGE 40, 192, 198 -AIG; Ströbele in Ströbele/Hacker, MarkenG, 8. Aufl., §26 Rdn. 32; Ingerl/ Rohnke, Markengesetz, 2. Aufl., §26 Rdn. 58; Lange, Marken- und Kennzeichenrecht, 2006, Rdn. 794; Hackbarth, Grundfragen des Benutzungszwangs im Gemeinschaftsmarkenrecht, 1993, S. 250 ff.).
BGH, URTEIL vom 4.9.2007, Az. 1 ZR 162/04 Maßgeblich ist im Rahmen des § 26 Abs. 2 MarkenG allein, dass der Dritte sich bewusst ist, eine fremde Marke zu benutzen (vgl. Ströbele in Ströbele/Hacker aaO § 26 Rdn. 78; Ingerl/Rohnke aaO § 26 Rdn. 86).
BGH, URTEIL vom 4.9.2007, Az. 1 ZR 162/04 Dagegen ist es unerheblich, ob der Verkehr die Benutzungshandlungen dem Markeninhaber oder dem Zustimmungsempfänger i.S. des § 26 Abs. 2 MarkenG zutreffend zuordnen kann (vgl. - zu § 11 Abs. 1 Nr. 4 WZG - BGHZ 112, 316, 321 - Silenta; Ingerl/Rohnke aaO § 26 Rdn. 88; Fezer, Markenrecht, 3. Aufl., § 26 Rdn. 86).
BGH, URTEIL vom 3.4.2010, Az. 1 ZR 185/07 Im Umpacken liegt eine Veränderung der Ware i.S. von § 26 Abs. 2 MarkenG, da dadurch die Gefahr einer Beeinträchtigung des Originalzustands der Ware geschaffen wird (vgl. EuGH, Urt. v. 26.4.2007 - C-348/04, Slg. 2007, 1-3391 = GRUR 2007, 586 Tz. 19 = WRP 2007, 627 - Boehringer Ingel-heim/Swingward II, zu dem Parallelimport von Arzneimitteln).
BGH, vom 4.2.2000, Az. Die rechtserhaltende Benutzung einer Marke nach § 26 MarkenG ist eine Rechtsfrage, die einem Geständnis i.S. des §288 ZPO nicht zugänglich ist (vgl. BGH, Urt. v. 20.6.1984 -1 ZR 60/82, GRUR 1984, 872 - Wurstmühle; Fezer, Markenrecht, 2. Aufl., § 43 Rdn. 8a; Althammer/Ströbele/Klaka, Markengesetz, 5. Aufl., §43 Rdn. 18).
BGH, URTEIL vom 4.1.2007, Az. I ZR 71/04 -6- 12	1. Die rechtserhaltende Benutzung einer Marke i.S. von §26 Abs. 1 MarkenG erfordert, dass die Marke in üblicher und sinnvoller Weise für die Ware verwendet wird, für die sie eingetragen ist (BGH, Urt. v. 13.6.2002 -1 ZR 312/99, GRUR 2002, 1072, 1073 = WRP 2002, 1284 - SYLT-Kuh; Urt. v. 21.7.2005 -1 ZR 293/02, GRUR 2005, 1047, 1049 = WRP 2005, 1527 - OTTO).
BGH, URTEIL vom 4.6.2005, Az. I ZR 293/02 Eine rechtserhaltende Benutzung i.S. von § 26 MarkenG liegt dann nicht vor, wenn das Zeichen ausschließlich als Unternehmenskennzeichen Verwendung findet (BGH, Urt. v. 10.10.2002 -IZR 235/00, GRUR 2003, 428, 430 = WRP 2003, 647 - BIG BERTHA; BPatGE 46, 108, 113, jeweils m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.6.2005, Az. I ZR 293/02 - 10- die Grenze zwischen firmen- und markenmäßigem Gebrauch nicht immer eindeutig gezogen werden kann (vgl. BGH, Urt. v. 5.10.2000 -1 ZR 166/98, GRUR 2001, 344, 345 =WRP 2001, 273 - DB Immobilienfonds; Urt. v. 9.10.2003 -1 ZR 65/00, GRUR 2004, 512, 513 f. = WRP 2004, 610 - Leysieffer), rechtfertigen es entgegen der Auffassung der Revision nicht, die Unterscheidung zwischen einem firmenmäßigen und einem markenmäßigen Gebrauch im Rahmen des § 26 MarkenG fallenzulassen oder mit einer firmenmäßigen Benutzung zugleich auch eine markenmäßige Benutzung als gegeben anzusehen.
BGH, URTEIL vom 4.6.2005, Az. I ZR 293/02 Dies stünde in Widerspruch zu dem Wortlaut des § 26 Abs. 1 MarkenG und des durch diese Bestimmung in das nationale Recht umgesetzten Art. 10 Abs. 1 MRRL, wonach die Marke für die Waren oder Dienstleistungen, für die sie eingetragen ist, d.h. mit einem entsprechenden Produktbezug benutzt werden muß (vgl. auch EuGH GRUR 2003, 425 Tz. 36 f. - Ansul/Ajax).
BGH, BESCHLUSS vom 3.7.2011, Az. I ZR 84/09 Eine richtlinienkonforme Auslegung von § 26 Abs.3 Satz 2 MarkenG sei nicht möglich, die Bestimmung sei deshalb nicht mehr anwendbar (vgl. OLG Köln, GRUR 2009, 958; Lange, WRP 2008, 693, 696 ff.).
BGH, URTEIL vom 4.4.2012, Az. Für beide Vorschriften - und damit auch für §26 MarkenG, durch den Art. 10 Abs. 1 MarkenRL im deutschen Recht umgesetzt wird - gelten danach einheitliche Maßstäbe (vgl. EuGH, Urteil vom 13. September 2007 - C-234/06, Slg. 2007, 1-7333 = GRUR 2008, 343 Rn. 83 - II Ponte Finanziaria/HABM [BAINBRIDGE]; BGH, Beschluss vom 17. August 2011 -1 ZR 84/09, GRUR 2011, 1142 Rn. 19 = WRP 2011, 1615-PROTI).
BGH, URTEIL vom 4.4.2012, Az. Das ist der Fall, wenn der Verkehr das abweichend benutzte Zeichen gerade bei Wahrnehmung der Unterschiede dem Gesamteindruck nach mit der eingetragenen Marke gleichsetzt, das heißt in der benutzten Form noch dieselbe Marke sieht (vgl. zu §26 Abs.3 MarkenG BGH, Urteil vom 18. März 2008 -1 ZR 200/06, GRUR 2009, 772 Rn. 39 = WRP 2009, 971 - Augsburger Puppenkiste; Urteil vom 19. November 2009 -1 ZR 142/07, GRUR 2010, 729 Rn. 17 = WRP 2010, 1046- MIXI).
BGH, BESCHLUSS vom 4.11.2007, Az. I ZB 26/05 Eine rechtserhaltende Benutzung i.S. von § 26 MarkenG liegt dementsprechend nicht vor, wenn das Zeichen ausschließlich als Unternehmenskennzeichen Verwendung findet (BGH, Urt. v. 10.10.2002 -1 ZR 253/00, GRUR 2003, 428, 430 = WRP 2003, 647 - BIG BERTHA; Urt. v. 21.7.2005 -1 ZR 293/02, GRUR 2005, 1047, 1049 = WRP 2005, 1527-OTTO).
BGH, URTEIL vom 4.2.2004, Az. I ZR 289/01 Denn durch die Hinzufügung des Wortbestandteils 'Kleiner', der den Gesamteindruck der Marke mitprägt, wird der kennzeichnende Charakter der Marke 'Feigling' i.S. von § 26 Abs.3 MarkenG verändert (vgl. hierzu BGH, Urt. v. 13.4.2000 -1 ZR 220/97, GRUR 2001, 54, 56 = WRP 2000, 1296 - SUBWAY/ Subwear).
LG Düsseldorf, Urteil vom 3.9.2000, Az. a O 109/00 Von einer zurechenbaren Benutzung im Sinne des § 26 Abs. 2 MarkenG kann nämlich dann nicht gesprochen werden, wenn es sich um eine gewissermaßen 'aufgedrängte Zustimmung' handelt, bei der der Dritte die Marke nach außen erkennbar nicht für den Markeninhaber nutzt (vgl. statt aller Fezer, 2. Aufl., MarkenG, § 26 Rn. 86).
LG Düsseldorf, Urteil vom 3.9.2000, Az. 2a O 109/00 Von einer zurechenbaren Benutzung im Sinne des § 26 Abs. 2 MarkenG kann nämlich dann nicht gesprochen werden, wenn es sich um eine gewissermaßen 'aufgedrängte Zustimmung' handelt, bei der der Dritte die Marke nach außen erkennbar nicht für den Markeninhaber nutzt (vgl. statt aller Fezer, 2. Aufl., MarkenG, § 26 Rn. 86).

References: § 26
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 BGH 
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 § 43
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 § 11
 § 26
 § 26
 § 26
 § 26
 §288
 § 43
 §43
 §26
 § 26
 § 26
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 Art. 10
 EuGH 
 § 26
 §26
 Art. 10
 §26
 § 26
 § 26
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