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Timestamp: 2019-11-18 03:15:28+00:00

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BGH, 30.10.2003 - III ZR 344/02 - dejure.org
BGH, 30.10.2003 - III ZR 344/02
https://dejure.org/2003,859
BGH, 30.10.2003 - III ZR 344/02 (https://dejure.org/2003,859)
BGH, Entscheidung vom 30.10.2003 - III ZR 344/02 (https://dejure.org/2003,859)
BGH, Entscheidung vom 30. Januar 2003 - III ZR 344/02 (https://dejure.org/2003,859)
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BGB §§ 675, 667
BGB § 675; BGB § 667
Pflichten des Mittelverwendungstreuhänders im Kapitalanlagemodell bei Abweichung von vereinbarter Anlagestrategie
Zweckwidrige Verfügung über Einlagekapital einer Anlegergesellschaft; Haftung des Mittelverwendungs-Treuhänders für verlorene Anlagebeträge; Aktivlegitimation des einzelnen Anlegers ; Echter Vertrag zu Gunsten Dritter; Überprüfung der Vertragsauslegung im ...
Haftung eines Mittelverwendungstreuhänders bei Kontrollverlust durch Weiterleiten der Gelder an Dritte
Herausgabeanspruch des Geldanlegers gegen Treuhänder bei pflichtwidriger Verfügung
Zu den Pflichten des in das "Sicherheitssystem" eines Anlagemodells eingeschalteten Mittelverwendungstreuhänders
BGB §§ 675 667
Rechtsstellung eines Mittelverwendungstreuhänders im Rahmen eines Anlagemodells
Anlagerecht - Verpflichtungen des Mittelverwendungstreuhänders
BGB §§ 675, 328, 667
Kapitalanlage; Haftung eines Treuhänders
NJW 2004, 121
NJW-RR 2004, 121
ZIP 2004, 171
MDR 2004, 345
NZV 2004, 88
VersR 2005, 560
WM 2003, 2382
NZG 2004, 88
(2) Bei Treuhandverträgen im Rahmen von Kapitalanlagemodellen ist anerkannt, dass diese Drittwirkung auch zugunsten künftiger Anleger entfalten (BGH, Urteil vom 1. Dezember 1994 - III ZR 93/93, WM 1995, 344, 345; vom 30. Oktober 2003 - III ZR 344/02, WM 2003, 2382, 2383).
Hiervon wird der Geschäftsbesorger frei, wenn er das erhaltene Geld auftragsgemäß verwendet hat (BGH, Urteil vom 30. Oktober 2003 - III ZR 344/02, WM 2003, 2382, 2383 unter 2.a. mwN;… vom 8. Januar 2009 - IX ZR 229/07, WM 2009, 327 Rn. 19).
Dies resultiert daraus, dass er gegenüber dem Mandanten aus § 667 BGB herausgabepflichtig ist und deshalb die Darlegungs- und Beweislast für die bestimmungsgemäße Verwendung der zur Auftragsausführung (vgl. BGH, NJW-RR 2004, 121; 2004, 927; WM 1988, 763) oder den bestimmungsgemäßen Verbrauch (vgl. BGH, NJW 1997, 47;… Palandt/Sprau, BGB, 67. Auflage, § 667 Rn. 10) zur Verfügung gestellten Gelder hat, seien sie als Vorschuss der Klägerin oder im Wege der Kostenerstattung des Prozessgegners an ihn geflossen.
BGH, 13.05.2004 - III ZR 368/03
Pflichten eines als Treuhänder in die Abwicklung von Börsentermingeschäften …
aa) Die Auslegung der Vereinbarung zwischen der M.H.F. und dem Beklagten über die Abwicklung der Einzahlungen durch den Tatrichter als Vertrag zugunsten der Einzahler/Anleger (§ 328 BGB; vgl. Senatsurteile vom 1. Dezember 1994 - III ZR 93/93 - NJW 1995, 1025 und vom 30. Oktober 2003 - III ZR 344/02 - WM 2003, 2382, 2383) oder jedenfalls als Vertrag mit Schutzwirkung zu deren Gunsten (vgl. Senatsurteil vom 11. Oktober 2001 - III ZR 288/00 - WM 2001, 2262, 2266; OLG Hamburg WM 2001, 299, 302;… Palandt/Heinrichs BGB 63. Aufl. § 328 Rn. 16 ff, 17a, 34) ist möglich.
Von der Verpflichtung, das eingezahlte Geld wieder zurückzuzahlen, wäre der Beklagte nur frei geworden, wenn er das Geld auftragsgemäß weitergeleitet hätte (BGH, Urt. v. 30. Oktober 2003 - III ZR 344/02, ZIP 2004, 171, 172).
BGH, 29.07.2008 - XI ZR 297/06
Vertragliche Vereinbarung von Verjährungsfristen im Rahmen eines …
Dieser Auslegung stehe das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 30. Oktober 2003 (III ZR 344/02, WM 2003, 2382) in einem Parallelverfahren nicht entgegen.
Hinzu kommt, dass bei der Regelung über die Haftungsbegrenzung in den Treuhandverträgen ausdrücklich von Ansprüchen der Gesellschafter gegen den Treuhänder die Rede ist (BGH, Urteil vom 30. Oktober 2003 - III ZR 344/02, WM 2003, 2382, 2383).
bb) Nach dem schlüssigen Vortrag der Kläger hat der Beklagte ab Januar 1990 eingehende Gelder, über die er als Alleingesellschafter der GmbH die Verfügungsmacht erlangt hatte, unstreitig nicht mehr nach den im Treuhandvertrag festgelegten Grundsätzen nur an Broker weitergeleitet, sondern auch an andere Dritte überwiesen und damit seine gegenüber den Klägern bestehenden Pflichten aus dem Treuhandvertrag nicht erfüllt (vgl. BGH, Urteil vom 30. Oktober 2003 - III ZR 344/02, WM 2003, 2382, 2383 f.).
Auf die Frage, ob eine Erstreckung der Klausel auf Herausgabeansprüche nach § 667 BGB auch wegen der Unklarheitenregel des § 5 AGBG ausscheidet (vgl. dazu BGH, Urteil vom 30. Oktober 2003 - III ZR 344/02, WM 2003, 2382, 2384), kommt es danach nicht an.
BFH, 01.12.2010 - IV R 17/09
Treuhandverhältnis bei einem Lotterie-Dienstleistungsunternehmen - Gewinn …
Allerdings ist der Klägerin darin zuzustimmen, dass bei einer Mittelverwendungstreuhand (vgl. zum Begriff z.B. Urteil des Bundesgerichtshofs vom 30. Oktober 2003 III ZR 344/02, Neue Juristische Wochenschrift - Rechtsprechungsreport Zivilrecht 2004, 121) hinsichtlich der Gelder des Treugebers, die vom Treuhänder abredegemäß verwendet werden, jedenfalls grundsätzlich keine Rückgabeverpflichtung des Treuhänders besteht.
Von dieser Pflicht wird der Beauftragte außer durch Erfüllung auch dann frei, wenn er das zur Ausführung des Auftrags Erhaltene oder aus der Geschäftsbesorgung Erlangte bestimmungsgemäß verwendet hat (z.B. Senatsurteil vom 30. Oktober 2003 - III ZR 344/02 - NJW-RR 2004, 121;… Bamberger/Roth/Czub, BGB, 2. Aufl., § 667 Rn. 13;… Palandt/Sprau, BGB, 67. Aufl., § 667 Rn. 9).
Hierfür ist aber der Geschäftsführer darlegungs- und beweisbelastet (Senatsurteile vom 19. Februar 2004 - III ZR 147/03 - NJW-RR 2004, 927 und vom 30. Oktober 2003 aaO jeweils m.w.N.), so dass eine Beweislastentscheidung zum Nachteil der Kläger nicht ergehen durfte.
OLG Hamm, 20.11.2007 - 26 U 62/06
Nachträgliche Rechnungslegungspflicht des zur Kontoführung Beauftragten nach Tod …
Denn grundsätzlich hat der Beauftragte die bestimmungsgemäße Verwendung nachzuweisen (vgl. etwa BGH NJW-RR 2004, S. 121;… BGH NJW 1997, S. 47).
Der Auftragnehmer, der vom Auftraggeber zur Ausführung des Auftrags etwas erlangt hat, muss nach Ende des Auftragsverhältnisses dem Auftraggeber nach § 667 BGB das Erhaltene - wie etwa zur Verfügung gestelltes Geld - wieder herausgeben, soweit er es nicht entsprechend der getroffenen Abrede bestimmungsgemäß verwendet oder verbraucht hat (…BGH, NJW 2002, S. 2459, 2460;… BGH NJW-RR 2008, S. 1373, 1374; BGH NJW-RR 2004, S. 121;… BGH NJW 1997, S. 47, 48).
Die Darlegungs- und Beweislast für die bestimmungsgemäße Verwendung oder den bestimmungsgemäßen Verbrauch trägt der Auftragnehmer (BGH, NJW-RR 2004, S. 121;… BGH NJW 1997, S. 47, 48).
BGH, 01.03.2007 - I ZR 79/04
Darlegungs- und Beweislast des Kommittenten bei Geltendmachung von …
OLG Celle, 25.01.2006 - 3 U 184/05
Kapitalanlagemodell: Haftung eines Rechtsanwalts für die zweckentsprechende …
OLG München, 08.08.2008 - 25 U 5188/07
Berufshaftpflichtversicherung für Rechtsanwälte: Deckungsausschluss für …
LAG Köln, 05.11.2012 - 5 Sa 503/12
Rückforderung von nicht bestimmungsgem-ß verwendeten Vorschüssen
AG Berlin-Charlottenburg, 03.03.2010 - 207 C 463/09
Maßgeblichkeit des vertraglichen Verhältnisses zwischen dem Rechtsanwalt und …
OLG Frankfurt, 22.10.2010 - 10 U 144/09
Zur Insolvenzantragspflicht nach § 64 GmbHG
LG Kleve, 10.01.2013 - 6 O 146/11
Nachträgliches Abrechnungsverlangen der Erben gegenüber einer vom Erblasser für …
OLG München, 13.12.2005 - 9 U 3622/05
AG Göttingen, 29.08.2007 - 28 C 34/07
LG Frankfurt/Oder, 27.06.2006 - 12 O 560/04
Ansehung einer außergerichtlichen Vergleichsverhandlungen bei ruhendem Verfahren …

References: § 675
 § 667
 § 667
 § 667
 § 328
 § 667
 § 5
 § 667
 § 667
 BGH 
 BGH 
 § 667
 BGH 
 BGH 
 BGH 
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 § 64