Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=D%C3%96V%202005,%20484
Timestamp: 2020-04-06 11:31:33+00:00

Document:
Rechtsprechung: DÖV 2005, 484 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: OVG Nordrhein-Westfalen, 08.10.2004 | OVG Mecklenburg-Vorpommern, 22.09.2004
BGH, 28.10.2004 - III ZR 25/04
https://dejure.org/2004,1764
BGH, 28.10.2004 - III ZR 25/04 (https://dejure.org/2004,1764)
BGH, Entscheidung vom 28.10.2004 - III ZR 25/04 (https://dejure.org/2004,1764)
BGH, Entscheidung vom 28. Januar 2004 - III ZR 25/04 (https://dejure.org/2004,1764)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2004,1764) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
Vertrauensgrundlage für Vorbereitungen des Eigentümers zur Verwirklichung von im Bebauungsplan vorgesehenen Nutzungsmöglichkeiten - Bereits vorhandene oder gesicherte Erschließung als Voraussetzung der Vertrauensgrundlage - Verhängen einer Veränderungssperre, die die ...
Schutzwürdigkeit des Vertrauens des Eigentümers auf im Bebauungsplan vorgesehene Nutzungsmöglichkeiten
Wann stellt Bebauungsplan eine Vertrauensgrundlage dar?
LG Darmstadt, 14.02.2003 - 9 O (B) 2/03
LG Darmstadt, 01.08.2003 - 9 O (B) 2/03
OLG Frankfurt, 15.12.2003 - 100 U 1/03
NVwZ 2005, 239
NZBau 2005, 152
DVBl 2005, 392 (Ls.)
DÖV 2005, 484 (Ls.)
BauR 2005, 686
ZfBR 2005, 268
https://dejure.org/2004,6997
OVG Nordrhein-Westfalen, 08.10.2004 - 19 A 3946/04 (https://dejure.org/2004,6997)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 08.10.2004 - 19 A 3946/04 (https://dejure.org/2004,6997)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 08. Januar 2004 - 19 A 3946/04 (https://dejure.org/2004,6997)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2004,6997) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
VwGO § 58 Abs. 2 Satz 1; VwGO § 124a Abs. 4 Satz 5
Wirksamkeit einer Rechtsmittelbelehrung bei Änderung des zuständigen Adressaten eines Berufungszulasungsantrages während der Berufungsfrist
VG Gelsenkirchen - 4 K 5554/03
DÖV 2005, 484
Da Anforderungen an die Begründung eines Rechtsbehelfs auch Anforderungen an die Zulässigkeit eines Rechtsbehelfs sind, führt diese Regel dazu, dass eine richtige Rechtsbehelfsbelehrung durch eine vor Ablauf der Fristen für die Einlegung und Begründung von Rechtsbehelfen gegen behördliche und gerichtliche Entscheidungen eintretende Änderung des Rechtsbehelfsrechts nicht unrichtig wird (OVG NRW vom 8.10.2004 DÖV 2005, 484).
Denn die gesetzliche Änderung wirkt mangels Übergangsbestimmung für laufende Verfahren nicht auf den Zeitpunkt der hier erteilten Rechtsmittelbelehrung zurück (…vgl. Nds. OVG, Beschl. v. 17.08.2005, a.a.O.; OVG Münster, Beschl. v. 08.10.2004, a.a.O.).
Für die Maßgeblichkeit des Zeitpunkts der Zustellung spricht, dass erst mit dieser die Rechtsbehelfsbelehrung im Sinne des § 58 Abs. 2 S. 1 VwGO "erteilt" sein dürfte und deren Modalitäten von der Verkündung des Urteils, § 116 Abs. 1 VwGO, noch nicht erfasst sind, weil bei der Verkündung nach § 311 Abs. 2 S. 1, Abs. 3 ZPO (§ 173 S. 1 VwGO) nur die Urteilsformel und die (wesentlichen) Urteilsgründe mitgeteilt werden und insoweit Bindungswirkung entfalten, nicht aber Einzelheiten der Rechtsbehelfsbelehrung; diese ist erst Bestandteil des schriftlichen Urteils, § 117 Abs. 2 Nr. 6 VwGO (so auch, insoweit ohne Begründung, OVG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 08.10.2004 - 19 A 3946/04 -, DÖV 2005, 484, sowie VGH Baden-Württemberg, Beschl. v. 19.10.2004 - 4 S 2142/04 -, VBlBW 2005, 36).
Eine Rechtsbehelfsbelehrung ist im Sinne von § 58 Abs. 1 VwGO richtig, wenn sie den prozessrechtlichen Regelungen entspricht, die im Zeitpunkt der Zustellung der Entscheidung maßgeblich waren (so auch OVG NW, Beschl. v. 8.10.2004, 19 A 3946/04 - zitiert nach juris, RdNr. 2).
Dementsprechend ist die Einhaltung der Klagefrist und die Richtigkeit der Rechtsbehelfsbelehrung, die das Bundesamt dem angefochtenen Bescheid beigefügt hatte, allein nach der Rechtslage vor Inkrafttreten der Änderung des § 34a Abs. 2 AsylVfG zu beurteilen (vgl. OVG NRW, Beschluss vom 8. Oktober 2004 - 19 A 3946/04 -, DÖV 2005, S. 484, zit. nach juris Rn. 2).
https://dejure.org/2004,9392
OVG Mecklenburg-Vorpommern, 22.09.2004 - 3 M 140/04 (https://dejure.org/2004,9392)
OVG Mecklenburg-Vorpommern, Entscheidung vom 22.09.2004 - 3 M 140/04 (https://dejure.org/2004,9392)
OVG Mecklenburg-Vorpommern, Entscheidung vom 22. September 2004 - 3 M 140/04 (https://dejure.org/2004,9392)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2004,9392) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.
LBauO MV § 6 Abs. 5, 14, 15
Erteilung einer Baugennehmigung unter Verletzung der bauordnungsrechtlichen Bestimmungen über freizuhaltende Abstandflächen; Anwendung des Schmalseitenprivilegs bei der Festsetzung einer Abstandsfläche; Voraussetzungen für eine Verringerung der Abstandsflächen in einem ...
VG Greifswald, 29.04.2004 - 1 B 280/04
Soweit der erkennende Senat in seinem Beschluss vom 22.09.2004 (3 M 140/04 - LKV 2005, 175) ausgeführt habe, dass in einem Sondergebiet Fremdenverkehr die Abstandsflächen ein bestimmtes Maß nicht unterschreiten dürften, betreffe das nicht die Festsetzung nach § 6 Abs. 15 LBauO M-V. Hier bestünden andere Spielräume.
In einem solchen Sondergebiet kann im Baugenehmigungsverfahren keine Tiefe von Abstandsflächen gestattet werden, die unter den gesetzlich in § 6 Abs. 5 S. 1 LBauO M-V festgesetzten Mindesttiefen liegt (Beschluss des erkennenden Senats vom 22.09.2004 - 3 M 140/04, LKV 2005, 175).

References: § 58
 § 124
 § 58
 § 116
 § 311
 § 117
 § 58
 § 34
 § 6
 § 6
 § 6