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Timestamp: 2016-10-28 19:40:00+00:00

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4A_73/2014 (19.06.2014)
4A_73/2014 � � Urteil vom 19. Juni 2014
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Daniel Agten,
Einfache Gesellschaft, Solidarhaftung, Zivilprozessrecht,
vom 10. Dezember 2013.
A.________ (Kl�ger, Beschwerdef�hrer) und B.________ (Beklagter, Beschwerdegegner) betreiben als Bodenleger je selbstst�ndig eine Einzelfirma. Sie f�hrten zusammen zahlreiche gr�ssere und kleinere Auftr�ge aus, gesamthaft �ber 36 in knapp drei Jahren. Auch das Projekt "C.________", bei welchem 4'500 m2 Parkett zu verlegen waren, f�hrten sie zusammen aus. Auftraggeberin war die D.________ AG. Mit Rechnung vom 10. Juli 2009 forderte A.________ von der D.________ AG f�r die erbrachten Leistungen die Bezahlung von Fr. 139'297.59. Aufgrund dieser Rechnung bezahlte A.________ an B.________ den Betrag von Fr. 69'648.80 aus, was der H�lfte von Fr. 139'297.59 entspricht. In der Folge wurden die Arbeiten seitens der C.________ International GmbH (Bauherrin) bem�ngelt. Am 4. November 2009 wurde zwischen der Auftraggeberin und A.________ eine Vereinbarung betreffend die Sanierung getroffen. Unter anderem wurde vereinbart, dass A.________ von den Sanierungskosten 2/3 und die Auftraggeberin 1/3 �bernehmen. Von den gesamten Sanierungskosten von Fr. 180'477.58 �bernahmen schliesslich andere Unternehmer den Betrag von Fr. 47'568.75; die Differenz von Fr. 132'908.83 ging entsprechend der Vereinbarung vom 4. November 2009 zu 1/3 zu Lasten der D.________ AG (Fr. 44'302.94) bzw. zu 2/3 zu Lasten von A.________ (Fr. 88'605.89). Zuz�glich 7,6 % Mehrwertsteuer wurden A.________ von der Auftraggeberin schliesslich Fr. 95'339.94 in Rechnung gestellt. A.________ verlangte sodann von B.________ die h�lftige Bezahlung dieser Sanierungskosten.
B.a.�Mit Klage beim Bezirksgerichtspr�sidium Arlesheim verlangte der Kl�ger, der Beklagte sei zu verpflichten, ihm Fr. 30'000.-- (h�lftige Beteiligung an den Sanierungskosten abz�glich bereits geleisteter Abschlagszahlungen) samt Zins zu 5 % seit 3. August 2009 zu bezahlen und es sei der Rechtsvorschlag in der Betreibung Nr. xxx des Betreibungsamts Binningen aufzuheben.
Mit Urteil vom 17. April 2013 sch�tzte der Bezirksgerichtspr�sident die Klage vollumf�nglich unter Kosten- und Entsch�digungsfolge zu Lasten des Beklagten.
B.b.�Die gegen diesen Entscheid gerichtete Berufung des Beklagten, mit dem dieser dessen Aufhebung und die Abweisung der Klage unter Kosten- und Entsch�digungsfolge f�r beide Instanzen zu Lasten des Kl�gers beantragte, sch�tzte das Kantonsgericht Basel-Landschaft mit Urteil vom 10. Dezember 2013.
Mit Beschwerde in Zivilsachen beantragt der Beschwerdef�hrer dem Bundesgericht, der Entscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 10. Dezember 2013 sei unter Kosten- und Entsch�digungsfolge zu Lasten des Beschwerdef�hrers (richtig: Beschwerdegegners) aufzuheben und die Klage sei vollumf�nglich gutzuheissen, eventualiter sei die Angelegenheit unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen; unter Kosten- und Entsch�digungsfolge in s�mtlichen Instanzen zu Lasten des Beschwerdegegners.
Der Beschwerdegegner beantragt, die Beschwerde sei vollumf�nglich abzuweisen, soweit darauf einzutreten sei und das Urteil der Vorinstanz vom 10. Dezember 2013 sei zu best�tigen; unter Kosten- und Entsch�digungsfolge zu Lasten des Beschwerdef�hrers.
Die Vorinstanz beantragt mit einer einl�sslichen Vernehmlassung die Abweisung der Beschwerde.
Das angefochtene Urteil ist ein verfahrensabschliessender Endentscheid (Art. 90 BGG) einer letzten kantonalen Instanz im Sinne von Art. 75 Abs. 1 und 2 BGG. Der Streitwert erreicht die Grenze nach Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG. Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt sind, ist - unter Vorbehalt einer hinl�nglichen Begr�ndung (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG) - auf die Beschwerde einzutreten.
2.1.�Mit Beschwerde in Zivilsachen k�nnen Rechtsverletzungen nach Art. 95 und 96 BGG ger�gt werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist somit weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen oder eine Beschwerde mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen. Mit Blick auf die Begr�ndungspflicht des Beschwerdef�hrers (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) behandelt es aber nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind; es ist jedenfalls nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu untersuchen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen werden (BGE 135 III 397 E. 1.4 S. 400).
Eine qualifizierte R�gepflicht gilt hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht. Das Bundesgericht pr�ft eine solche R�ge nur insofern, als sie in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG).
2.2.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 118 BGG). Dazu geh�ren sowohl die Feststellungen �ber den Lebenssachverhalt, der dem Streitgegenstand zugrunde liegt, als auch jene �ber den Ablauf des vor- und erstinstanzlichen Verfahrens, also die Feststellungen �ber den Prozesssachverhalt (BGE 140 III 16 E. 1.3.1 S. 18). Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz nur berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 105 Abs. 2 BGG). "Offensichtlich unrichtig" bedeutet dabei "willk�rlich" (BGE 137 III 226 E. 4.2 S. 234). �berdies muss die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein (Art. 97 Abs. 1 BGG). Die beschwerdef�hrende Partei, welche die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz anfechten will, muss klar und substanziiert aufzeigen, inwiefern die ger�gten Feststellungen bzw. die Unterlassung von Feststellungen offensichtlich unrichtig sind oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (vgl. BGE 136 II 508 E. 1.2 S. 511 f.; 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254 f.; 133 III 350 E. 1.3 S. 351, 393 E. 7.1 S. 398). Soweit sie den Sachverhalt erg�nzen will, hat sie zudem mit Aktenhinweisen darzulegen, dass sie entsprechende rechtsrelevante Tatsachen und taugliche Beweismittel bereits bei den Vorinstanzen prozesskonform eingebracht hat (Urteile 4A_214/2008 vom 9. Juli 2008 E. 1.2, nicht publ. in: BGE 134 III 570; 4A_470/2009 vom 18. Februar 2010 E. 1.2).
Der Beschwerdef�hrer macht in verschiedener Hinsicht geltend, die Vorinstanz habe den Sachverhalt falsch oder ungen�gend festgestellt. Dabei tr�gt er den genannten Grunds�tzen jedoch �ber weite Strecken keine Rechnung, womit er den Begr�ndungsanforderungen nicht zu gen�gen vermag. So macht er unter anderem geltend, die Feststellung der Vorinstanz, wonach er selber erstinstanzlich nicht von einer Alleinschuldnerschaft im Aussenverh�ltnis ausgegangen sei, sondern von Solidarschuldnerschaft zwischen den beiden Gesellschaftern der einfachen Gesellschaft, sei "nicht korrekt ". Mit dem Vorwurf der nicht korrekten Tatsachenfeststellung behauptet er nicht einmal Willk�r, geschweige denn, dass er eine solche nachweisen w�rde.
Die Vorinstanz erwog im angefochtenen Entscheid, dass die Parteien f�r ihre gemeinsam ausgef�hrten Projekte jeweils projektbezogene einfache Gesellschaften gebildet haben. So seien die Parteien auch beim Projekt "C.________" gegen�ber der Auftraggeberin der D.________ AG als Gesellschafter aufgetreten. Als einfache Gesellschafter w�rden sie gegen�ber der Auftraggeberin gest�tzt auf Art. 544 Abs. 3 OR, f�r die mit Vereinbarung vom 4. November 2009 �bernommenen Schuld bez�glich der Sanierungskosten betreffend das Projekt "C.________", solidarisch haften. Aufgrund dieser Solidarhaftung k�nne der Beschwerdef�hrer auf den Beschwerdegegner nur R�ckgriff nehmen, wenn er im Aussenverh�ltnis (d.h. gegen�ber der D.________ AG) mehr geleistet habe, als er im Innenverh�ltnis (h�lftige Tragung der Sanierungskosten) zu tragen h�tte (Art. 148 Abs. 2 OR). Dass der Beschwerdef�hrer jedoch mehr als seinen internen Anteil geleistet habe, sei von diesem weder substanziiert noch bewiesen worden.
Der Beschwerdef�hrer r�gt in verschiedener Hinsicht eine Verletzung seines rechtlichen Geh�rs (Art. 29 Abs. 2 BV).
4.1.�So macht er geltend, die Vorinstanz habe in Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV, die von ihm unter Ziffer 5 seiner Klageschrift beantragten Zeugen, E.________ und F.________ der D.________ AG, welche die Vereinbarung vom 4. November 2009 ebenfalls unterzeichnet h�tten, nicht einvernommen.
Es ist fraglich, ob damit �berhaupt eine gen�gende Verfassungsr�ge (vgl. E. 2.1) vorliegt. Dies kann aber offen bleiben, da die R�ge ohnehin unbegr�ndet ist: Der aus Art. 29 Abs. 2 BV fliessende Anspruch auf rechtliches Geh�r verleiht der betroffenen Partei das Recht, in einem Verfahren, welches in ihre Rechtsstellung eingreift, mit rechtzeitig und formg�ltig angebotenen Beweisantr�gen geh�rt zu werden, soweit diese erhebliche Tatsachen betreffen und nicht offensichtlich beweisuntauglich sind (BGE 131 I 153 E. 3 S. 157; 127 I 54 E. 2b S. 56; 124 I 241 E. 2 S. 242; je mit Hinweisen). Es liegt daher keine Verletzung des rechtlichen Geh�rs vor, wenn ein Gericht auf die Abnahme beantragter Beweismittel verzichtet, weil es aufgrund bereits abgenommener Beweise seine �berzeugung gebildet hat und ohne Willk�r in vorweggenommener Beweisw�rdigung annehmen darf, dass seine �berzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht ge�ndert w�rde (BGE 134 I 140 E. 5.3 S. 148). Nachdem der Bezirksgerichtspr�sident von den drei vom Beschwerdef�hrer beantragten Zeugen (E.________, F.________ und G.________), die alle die Vereinbarung vom 4. November 2009 namens der D.________ AG unterzeichnet hatten, den Zeugen G.________ einvernommen hatte, war es keineswegs willk�rlich, wenn in antizipierter Beweisw�rdigung auf die Einvernahme der anderen beiden Unterzeichner verzichtet wurde. Hinzu kommt, dass der Beschwerdef�hrer nicht darlegt, dass er bei der Vorinstanz einen entsprechenden Beweisantrag gestellt hat.
Die unterlassene Zeugeneinvernahme soll nach Auffassung des Beschwerdef�hrers auch eine Verletzung der gem�ssigten Untersuchungsmaxime nach Art. 247 ZPO darstellen. Indessen kommt vorliegend nicht Art. 247 Abs. 2 ZPO (gem�ssigter Untersuchungsgrundsatz), sondern Art. 247 Abs. 1 ZPO zur Anwendung. Danach wirkt das Gericht durch entsprechende Fragen darauf hin, dass die Parteien ungen�gende Angaben zum Sachverhalt erg�nzen und Beweismittel bezeichnen. Die Bestimmung regelt somit den Fall, dass ungen�gende Beweismittel angegeben werden und nicht, dass eine Partei Beweismittel angibt, die nicht abgenommen werden.
4.2.�Der Beschwerdef�hrer r�gt sodann wiederholt eine Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV durch ungen�gende Begr�ndung. Er macht geltend, dem angefochtenen Entscheid w�rden sich keine Feststellungen hinsichtlich der H�he des von ihm intern zu tragenden Anteils entnehmen lassen. So habe die Vorinstanz auch nicht begr�ndet, warum sie im Zusammenhang mit der Pr�fung der Rechtzeitigkeit seiner Eingabe vom 29. Oktober 2012 der einen Lehrmeinung und nicht der anderen gefolgt sei. Diese Einw�nde des Beschwerdef�hrers sind jedoch offensichtlich unbehelflich, war er doch in der Lage, das Urteil des Kantonsgerichts sachgerecht anzufechten, womit eine Verletzung der Begr�ndungspflicht entf�llt (BGE 136 I 184 E. 2.2.1 S. 188).
4.3.�Eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs (Art. 29 Abs. 2 BV) - nebst der Verletzung verschiedener Bestimmungen der ZPO - sieht der Beschwerdef�hrer schliesslich darin, dass seine nach Abschluss des zweifachen Schriftenwechsels eingereichte Eingabe vom 29. Oktober 2012 als versp�tet nicht zugelassen wurde. Er begr�ndet nicht, inwiefern die Verfassungsnorm einen �ber die gesetzlichen Bestimmungen hinausgehenden Schutz verleihen soll. Eine gen�gende Verfassungsr�ge liegt erneut nicht vor.
Der Beschwerdef�hrer bestreitet nicht, dass die Parteien f�r das Projekt "C.________" gegen�ber der Auftraggeberin als einfache Gesellschaft aufgetreten sind und dass sie als einfache Gesellschafter gest�tzt auf Art. 544 Abs. 3 OR f�r Werkm�ngel grunds�tzlich solidarisch haften. Er macht jedoch geltend, entgegen der Auffassung der Vorinstanz habe er mit Vereinbarung vom 4. November 2009 die Sanierungsschuld in der H�he von Fr. 95'339.94 im Aussenverh�ltnis gegen�ber der Auftraggeberin als Alleinschuldner �bernommen. Entsprechend k�nne er bereits vor Bezahlung der ganzen Schadenssumme gest�tzt auf Art. 533 Abs. 1 OR auf den Beschwerdegegner R�ckgriff nehmen.
5.1.�Haben die Gesellschafter gemeinschaftlich oder durch Stellvertretung einem Dritten gegen�ber Verpflichtungen eingegangen, so haften sie ihm solidarisch, unter Vorbehalt anderer Vereinbarungen (Art. 544 Abs. 3 OR). Solidarit�t besteht unter den Gesellschaftern f�r alle Schulden, die sich aus der Gesch�ftst�tigkeit der Gesellschaft ergeben, unbek�mmert darum, aus welchem Rechtsgrund sie entstehen. Eine solidarische Verpflichtung entsteht somit nicht nur rechtsgesch�ftlich, sondern auch aus der Tatsache des gesellschaftlichen Betriebes, wie dies vorliegend der Fall ist (BGE 72 II 255 E. IV/4 S. 266; vgl. auch Urteil 4C.30/1998 vom 21. August 1998 E. 6 nicht publ. in: BGE 124 III 355). Eine Beschr�nkung der Solidarhaftung auf einen der beiden Schuldner, das heisst eine �bernahme als Alleinhaftender im externen Verh�ltnis, bedarf einer entsprechenden Vereinbarung mit dem Gl�ubiger (Urteil 4A_562/2011 vom 16. Januar 2012 E. 4.2 mit Hinweis). Zu pr�fen ist, ob eine solche �bernahme vorliegt.
5.2.�Die Vorinstanz nahm an, aus der Vereinbarung vom 4. November 2009 ergebe sich nicht, dass der Beschwerdef�hrer Alleinschuldner geworden w�re. Bei den Sitzungen mit der Auftraggeberin betreffend Verteilung der Sanierungskosten seien sowohl der Beschwerdef�hrer als auch der Beschwerdegegner anwesend gewesen und der Beschwerdegegner habe dabei die Solidarhaftung nicht in Abrede gestellt. Aufgrund des Verhaltens des Beschwerdegegners bei diesen Gespr�chen sei davon auszugehen, dass sein Einverst�ndnis und seine Erm�chtigung an den Beschwerdef�hrer vorlagen, die Vereinbarung vom 4. November 2009 zu unterzeichnen und so die einfache Gesellschaft f�r den anerkannten Betrag zu verpflichten. Die Vereinbarung vom 4. November 2009 erw�hne zwar nur den Beschwerdef�hrer, enthalte aber keine Erkl�rung, dass der Beschwerdegegner aus der Solidarhaft entlassen werde. Die Position der D.________ AG sei nicht bekannt, da sie nicht Partei im vorliegenden Verfahren sei. Dass sie gegen�ber dem Beschwerdegegner auf die Haftung verzichtet habe, d�rfe jedoch nicht leichthin angenommen werden und w�re aufgrund der Umst�nde explizit zu erkl�ren. Aus der Vereinbarung vom 4. November 2009 sei somit kein solcher Verzicht abzuleiten. Das gelte umso mehr, als der Beschwerdef�hrer selber im erstinstanzlichen Verfahren von der Solidarhaftung ausgegangen sei und - jedenfalls in einem ersten Stadium des Prozesses - der Vereinbarung vom 4. November 2009 nicht die nun behauptete Bedeutung zugemessen habe.
5.3.�Was der Beschwerdef�hrer gegen die vorinstanzliche Beurteilung vorbringt, ist nicht geeignet, diese als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen:
5.3.1.�Er macht geltend, ein Wille des Beschwerdef�hrers, die einfache Gesellschaft im Rahmen der Vereinbarung vom 4. November 2009 zu vertreten, sei von keiner Partei behauptet und bewiesen worden. Entsprechend h�tte die Vorinstanz bei der Auslegung der Vereinbarung einen solchen Vertreterwillen des Beschwerdef�hrers nicht bejahen d�rfen. Dabei �bergeht der Beschwerdef�hrer jedoch, dass die Vorinstanz keine tats�chlichen Feststellungen zum inneren Willen der Parteien getroffen hat. Das angefochtene Urteil ist vielmehr dahin gehend zu verstehen, dass das Kantonsgericht nach dem Sinn geforscht hat, der dem Vertrag unter den gegebenen Umst�nden nach Treu und Glauben objektiv beizulegen ist. Diese auf dem Vertrauensgrundsatz beruhende Vertragsauslegung kann das Bundesgericht frei �berpr�fen. Grunds�tzlich gebunden ist es aber an die Feststellungen des kantonalen Gerichts �ber die Umst�nde des Vertragsschlusses und das Wissen der Vertragsparteien (BGE 133 III 61 E. 2.2.1 S. 67; 132 III 24 E. 4 S. 28, 268 E. 2.3.2 S. 274 f., 626 E. 3.1 S. 632; 131 III 606 E. 4.1 S. 611).
5.3.2.�Der Beschwerdef�hrer beruft sich insbesondere auf den Wortlaut der Vereinbarung vom 4. November 2009 und bringt vor, daraus ergebe sich deutlich, dass nur er von dieser Vereinbarung betroffen sei, da stets nur er erw�hnt werde. Es trifft zu, dass in der Vereinbarung als Parteien die Auftraggeberin (Unternehmerin) und der Beschwerdef�hrer (Subunternehmer) aufgef�hrt sind und immer auf ihn Bezug genommen wird. So beispielsweise, dass ihm die Verlegung des Parketts �bertragen worden sei, dass er die Arbeiten mit seinem Personal ausgef�hrt habe, dass er die Verantwortung als Subunternehmer trage, dass ihn die Auftraggeberin �ber die M�ngelr�ge informiert habe, dass er die Sanierungskosten zu 2/3 und die Auftraggeberin zu 1/3 zu tragen habe und dass die Sanierungskosten zu Lasten des Beschwerdef�hrers von der Auftraggeberin bevorschusst w�rden. Der Beschwerdegegner wird in der Vereinbarung vom 4. November 2009 nur einmal erw�hnt, n�mlich dass er als Partner des Beschwerdef�hrers f�r die Sanierungsarbeiten unter der F�hrung des beizuziehenden externen Bodenlegers eingesetzt werden k�nne.
Zu Recht hat die Vorinstanz aus diesem Wortlaut nichts Entscheidendes abgeleitet. Zweck der Vereinbarung war offensichtlich die quantitative Regelung der Haftungssumme, namentlich die Aufteilung zwischen Unternehmerin (D.________ AG) und Subunternehmer und das praktische Vorgehen bei der Sanierung (Federf�hrung eines externen Bodenlegers; Einbringung der Arbeitsleistung des Beschwerdef�hrers und des Beschwerdegegners). Nachdem die urspr�ngliche Auftragsvergabe durch Vertrag zwischen der D.________ AG und dem Beschwerdef�hrer erfolgte, war es aus Sicht der Auftraggeberin folgerichtig, die Sanierungsvereinbarung ebenfalls mit ihm abzuschliessen. In diesem Zeitpunkt und angesichts des Regelungszwecks musste sich die Auftraggeberin keine Gedanken zur rechtlichen Qualifikation des Verh�ltnisses zwischen dem Beschwerdef�hrer und dem Beschwerdegegner machen. Aus der Zeugenaussage von G.________ (Projekt- und Gesch�ftsstellenleiter der D.________ AG) ergibt sich denn auch, dass die Auftraggeberin die Parteien als Team wahrgenommen hatte bzw. diese den Auftrag zusammen ausgef�hrt haben. Das bedeutet aber nicht, dass ihr in diesem Zeitpunkt bewusst war, dass dieses Team in rechtlicher Hinsicht als eine einfache Gesellschaft zu qualifizieren ist. Jedenfalls ist nichts Derartiges festgestellt und der hierf�r beweisbelastete Beschwerdef�hrer behauptet auch nichts Entsprechendes. Fehlt es aber an einem solchen Bewusstsein, kann bereits deshalb nicht angenommen werden, dass die Vereinbarung eine Entlassung des Beschwerdegegners aus der Solidarhaftung beinhalten sollte. Die Vereinbarung enth�lt denn auch keinen irgendwie gearteten Anhaltspunkt hierf�r. Das Bundesgericht hat wiederholt festgestellt, dass von einem Forderungsverzicht eines Gl�ubigers gegen�ber einem Dritten im Rahmen eines Vergleichs mit einem Solidarschuldner nur mit Zur�ckhaltung auszugehen ist (Urteil 4C.358/2005 vom 12. Februar 2007 E. 4.6, nicht publ. in: BGE 133 III 116; vgl. auch BGE 109 II 327 E. 2b S. 329 f.). Dies l�sst sich auch hier sagen. W�re entgegen dem soeben Ausgef�hrten davon auszugehen, dass der Auftraggeberin die Solidarhaftung des Beschwerdef�hrers bei Abschluss der Vereinbarung vom 4. November 2009 bewusst war, w�re nicht einzusehen, weshalb sie auf den Vorteil dieser zus�tzlichen Sicherheit h�tte verzichten sollen. Der Beschwerdef�hrer hat denn auch nichts Entsprechendes dargelegt.
5.4.�Der Beschwerdef�hrer l�sst schliesslich ausf�hren, was nicht vom gew�hnlichen Betrieb des gemeinschaftlichen Gesch�fts erfasst werde, bed�rfe gem�ss Art. 535 Abs. 3 OR der ausdr�cklichen Einwilligung der Gesellschafter. Eine solche ausdr�ckliche Einwilligung w�re f�r den Abschluss der Vereinbarung vom 4. November 2009 "hinsichtlich des geltend gemachten Schadens" notwendig gewesen, werde aber weder von ihm noch vom Beschwerdegegner geltend gemacht. Folglich sei hinsichtlich der Vereinbarung vom 4. November 2009 keine Vertretungsbefugnis des Beschwerdef�hrers vorgelegen, weshalb nur er selber "unter Entlassung des Beschwerdegegners verpflichtet" worden sei.
Es erhellt nicht, was der Beschwerdef�hrer mit diesen schwer nachvollziehbaren Ausf�hrungen geltend machen will. Soweit es erneut um den Verzicht auf die Solidarschuldnerschaft gehen sollte, wird auf das oben Ausgef�hrte verwiesen. Sollte er damit aber behaupten wollen, inhaltlich sei die von ihm mit der D.________ AG getroffene Vereinbarung durch seine Befugnisse als Gesch�ftsf�hrer nicht gedeckt gewesen, st�nde dies in offensichtlichem Widerspruch zu den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz, wonach der Beschwerdegegner gem�ss dem Zeugen G.________ bei den Besprechungen betreffend die Schadenersatzforderung dabei war und diese Forderung nicht in Abrede gestellt habe.
6.1.�Die Vorinstanz stellte sodann fest, es sei unbestritten, dass aus dem Projekt "C.________" kein Gesellschaftsverm�gen mehr vorhanden sei, mit welchem die Schuld gegen�ber der D.________ AG (teilweise) beglichen werden k�nnte. Somit gelangten die R�ckforderungsbestimmungen nach Art. 148 Abs. 2 OR zur Anwendung. In dem Umfang, in dem ein Gesellschafter im Aussenverh�ltnis mehr geleistet habe, als er nach dem Gesellschaftsvertrag im Innenverh�ltnis m�sste, k�nne er wie andere Solidarschuldner auch auf seine Mitschuldner R�ckgriff nehmen. Entsprechend k�nne der Beschwerdef�hrer auf den Beschwerdegegner R�ckgriff nehmen, wenn er gegen�ber der D.________ AG mehr geleistet habe, als er im Innenverh�ltnis zu tragen h�tte. Ein Solidarschuldner k�nne aber nicht schon dann R�ckgriff nehmen, wenn der Gl�ubiger von ihm die Leistung verlangt, sondern erst dann, wenn die Leistung von ihm erbracht worden sei.
Demzufolge pr�fte die Vorinstanz, ob der Beschwerdef�hrer mehr als seinen eigenen, internen Anteil geleistet habe. Dabei kam sie jedoch zum Ergebnis, dass der Beschwerdef�hrer seine Forderung zu wenig substanziiert und bewiesen habe. Er habe weder in der Klage noch in der Replik vorgetragen, welchen Betrag er an die D.________ AG geleistet habe. Er habe die Substanziierung mit seiner Eingabe vom 29. Oktober 2012 nachholen wollen. Diese sei jedoch versp�tet erfolgt. Im �brigen k�nnte der Beschwerdef�hrer auch mit der Eingabe vom 29. Oktober 2012 - also selbst wenn diese nicht versp�tet w�re - seine Forderung nicht beweisen. Die damit eingereichte Zusammenstellung der D.________ AG vom 8. Oktober 2012 zeige, dass bis zu diesem Datum der Betrag von Fr. 65'760.-- durch Zahlung und Verrechnung geleistet und der Betrag von Fr. 29'579.94 noch offen war. Da die Regressforderung mit der Zahlung an den Gl�ubiger f�llig werde, k�nnten nur die Zahlungen des Beschwerdef�hrers per Einreichung des Schlichtungsgesuchs vom 2. November 2011 (Beginn der Rechtsh�ngigkeit gem�ss Art. 62 Abs. 1 ZPO) massgebend sein. Per Einreichung des Schlichtungsgesuchs sei gem�ss der Zusammenstellung der D.________ AG ein Betrag von Fr. 54'030.-- bezahlt/verrechnet gewesen. Werde davon die unbestritten seitens des Beschwerdegegners bereits erfolgte Zahlung von Fr. 17'229.60 abgezogen, verbleibe f�r den Beschwerdef�hrer der Betrag von Fr. 36'800.40. Dieser liege immer noch unter der H�lfte der Schadensumme von Fr. 95'339.94. Und selbst wenn auf den Saldo per 8. Oktober 2012 abzustellen w�re und die nachtr�gliche Substanziierung zugelassen w�rde, k�nnte die Forderung nur f�r den Betrag von Fr. 860.43, den der Beschwerdef�hrer bis zu diesem Datum �ber seinen h�lftigen Anteil hinaus geleistet habe, gutgeheissen werden. Angesichts des Streitwerts von Fr. 30'000.-- w�ren diesfalls auch die Kosten beider Instanzen vollumf�nglich vom Beschwerdef�hrer zu tragen.
6.2.�F�r den Fall, dass trotz der Vereinbarung vom 4. November 2009 von Solidarhaftung ausgegangen wird, bestreitet der Beschwerdef�hrer nicht, dass ein Regress nur erfolgen kann, wenn eine Zahlung �ber den eigenen intern zu tragenden Anteil hinaus nachgewiesen ist. Auch im Quantitativen bestreitet er die Berechnungen der Vorinstanz nicht.
6.3.�Die vorinstanzliche Feststellung, dass w�hrend des doppelten Schriftenwechsels die Regressforderung nicht begr�ndet worden sei, wird vom Beschwerdef�hrer nicht substanziiert ger�gt. Er ist aber der Auffassung, die Vorinstanz h�tte die Eingabe vom 29. Oktober 2012, mit welcher er seine Leistungen an die Auftraggeberin nachgewiesen habe, nicht als versp�tet zur�ckweisen d�rfen.
6.3.1.�In diesem Zusammenhang beruft er sich auf die Besonderheiten des vereinfachten Verfahrens.
6.3.1.1.�Sein Einwand, die Vorinstanz habe die gem�ssigte Untersuchungsmaxime nach Art. 247 Abs. 2 ZPO und damit auch Art. 229 Abs. 3 ZPO verletzt, ist unbegr�ndet. Vorliegend ist nicht der beschr�nkte Untersuchungsgrundsatz gem�ss Art. 247 Abs. 2 ZPO, sondern Art. 247 Abs. 1 ZPO (vgl. E. 4.1) anwendbar, das heisst die durch das richterliche Fragerecht abgeschw�chte Verhandlungsmaxime (Urteile 4A_57/2014 vom 8. Mai 2014 E. 1.3.3 und 4D_57/2013 vom 2. Dezember 2013 E. 3.2; LAURENT KILLIAS, in: Berner Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 2012, N. 7 zu Art. 247 ZPO; FABIENNE HOHL, Proc�dure civile, Tome II, 2010, Rz. 1309). Der Beschwerdef�hrer kann sich somit von vorneherein nicht auf Art. 229 Abs. 3 ZPO berufen.
6.3.1.2.�Er ist zudem der Auffassung, der Bezirksgerichtspr�sident h�tte von dem im vereinfachten Verfahren geltenden richterlichen Fragerecht (Art. 247 Abs. 1 ZPO) Gebrauch machen m�ssen, wenn er der Auffassung war, der Sachverhalt sei ungen�gend substanziiert worden. Bereits die Vorinstanz hat jedoch zu Recht darauf hingewiesen, dass bei einer anwaltlich vertretenen Partei die gerichtliche Fragepflicht stark gemildert ist (Urteile 4A_57/2014 vom 8. Mai 2014 E. 1.3.2 und 4D_57/2013 vom 2. Dezember 2013 E. 3.2). Es sind stets alle Umst�nde zu ber�cksichtigen. Anlass f�r eine Aus�bung des Fragerechts kann u.U. sein, wenn ein neuer, f�r den Kl�ger unerwarteter Rechtsstandpunkt aufgeworfen wird (BGE 130 III 35 E. 6.2 S. 41). Der Beschwerdef�hrer macht geltend, er habe im erstinstanzlichen Schriftenwechsel nicht weiter substanziiert, weil er von einer Schuld�bernahme im Aussenverh�ltnis ausgegangen sei. Diese Behauptung steht jedoch im klaren Widerspruch zu den f�r das Bundesgericht massgeblichen Feststellungen (vgl. E. 2.2) der Vorinstanz, wonach der Beschwerdef�hrer in Klage und Replik seinen Anspruch mit der Solidarschuldnerschaft der beiden Gesellschafter begr�ndet und erst im Berufungsverfahren eine Alleinschuldnerschaft gest�tzt auf die Vereinbarung vom 4. November 2009 behauptet habe. Substanziierte Ausf�hrungen zu den gegen�ber der Gl�ubigerin get�tigten Zahlungen geh�rten daher zum zentralen Klagefundament und es kann keine Rede davon sein, dass ein unerwarteter Rechtsstandpunkt aufgeworfen worden w�re.
Aus den Bestimmungen zum vereinfachten Verfahren kann der Beschwerdef�hrer somit nichts zu seinen Gunsten ableiten.
6.3.2.�Ob die Eingabe des Beschwerdef�hrers vom 29. Oktober 2012 versp�tet erfolgte, ist vielmehr nach den allgemeinen Grunds�tzen gem�ss Art. 229 Abs. 1 ZPO zu beurteilen.
6.3.2.1.�Die Eingabe vom 29. Oktober 2012 wurde nach Abschluss des doppelten Schriftenwechsels, jedoch vor der Instruktionsverhandlung vom 20. November 2012 eingereicht. Die Vorinstanz erachtete dies als versp�tet, weil sie unter Hinweis auf eine Lehrmeinung (Christoph Leuenberger, in: Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung (ZPO), Sutter-Somm/Hasenb�hler/Leuenberger [Hrsg.], 2. Aufl. 2013, N. 5 zu Art. 226 und N. 4a zu Art. 229 ZPO) davon ausging, die Parteien h�tten grunds�tzlich zweimal Gelegenheit, unbeschr�nkt Tatsachen und Beweismittel vorzubringen. Habe demnach ein zweifacher Schriftenwechsel stattgefunden, trete der Aktenschluss ein und die Parteien k�nnten Noven nur noch nach den Voraussetzungen von Art. 229 Abs. 1 ZPO in den Prozess einbringen.
6.3.2.2.�Der Beschwerdef�hrer bringt vor, an der von der Vorinstanz zitierten Literaturstelle w�rden zwei m�gliche Interpretationen erw�hnt. Dabei werde ausgef�hrt, es sei unsicher, ob an einer Instruktionsverhandlung nach einem doppelten Schriftenwechsel noch unbegrenzt Noven vorgetragen werden d�rften. Daf�r spreche, dass der Aktenschluss nach dem Wortlaut von Art. 229 Abs. 1 lit. a ZPO ("[...] oder nach der letzten Instruktionsverhandlung"; "[...] ou � la derni�re audience d'instruction"; "[...] o dopo l'ultima udienza di istruzione") nach der "letzten" Instruktionsverhandlung eintrete. Dies habe die Vorinstanz unber�cksichtigt gelassen und sei zu seinem Nachteil nicht von dieser M�glichkeit ausgegangen.
6.3.2.3.�Dass eine unbeschr�nkte Erg�nzung noch bis zur (letzten) Instruktionsverhandlung m�glich sein soll, wird nur vereinzelt ausdr�cklich vertreten (Denis Tappy, in: CPC, Code de proc�dure civile comment�, 2011, N. 25 zu Art. 229 ZPO, unter Hinweis auf den Wortlaut von Art. 229 Abs. 1 lit. a und b ZPO ["la derni�re audience d'instruction"]). Andere Autoren halten fest, die Parteien k�nnten sich "mindestens" bzw. "zumindest" zweimal unbeschr�nkt �ussern, ohne dies jedoch zu konkretisieren oder n�her zu begr�nden (Laurent Killias, a.a.O., N. 20 zu Art. 229 ZPO; Gasser/Rickli, Schweizerische Zivilprozessordnung (ZPO), Kurzkommentar, 2010, N. 8 zu Art. 229 ZPO). Nach einer weitergehenderen Auffassung sollen unbeschr�nkte Erg�nzungen m�glich sein, solange das Verfahren nicht ins Stadium der Hauptverhandlung �bergetreten ist. Gebe das Gericht beispielsweise Gelegenheit zu einem zweiten Schriftenwechsel, trete die Novenrechtsschranke unmittelbar mit der Er�ffnung der Hauptverhandlung ein. Abgeleitet wird dies aus der Formulierung in Art. 229 Abs. 1 ZPO "In der Hauptverhandlung [...]" (Daniel Willisegger, in: Basler Kommentar, Schweizerische Zivilprozessordnung, 2. Aufl. 2013, N. 7 ff. zu Art. 229 ZPO). Dass nach einem doppelten Schriftenwechsel der Aktenschluss eintritt, unabh�ngig davon, ob anschliessend noch eine Instruktionsverhandlung folge, wird demgegen�ber von zwei Lehrmeinungen ausdr�cklich vertreten (Thomas Sutter-Somm, Schweizerisches Zivilprozessrecht, 2. Aufl. 2012, Rz. 1103; Staehelin/Staehelin/Grolimund, Zivilprozessrecht, 2. Aufl. 2013, �10 Rz. 40a i.V.m. � 21 Rz. 7; so auch: Fabienne Hohl, a.a.O., Rz. 1195).
Aus den Materialien ergeben sich keine Anhaltspunkte, was mit der Formulierung "nach der letzten Instruktionsverhandlung " genau gemeint war (vgl. Christoph Leuenberger, Das Recht, zweimal unbeschr�nkt Tatsachen und Beweise vorzutragen, ein Grundsatz und seine Anwendung, SZZP 2014 S. 86). Andererseits verweist die Lehre zu Recht auf den im Zug der Differenzbereinigung zwischen den R�ten eingef�gten Art. 229 Abs. 2 ZPO, mit dem sichergestellt werden sollte, dass sich jede Partei grunds�tzlich zweimal unbeschr�nkt �ussern kann, entweder im Rahmen eines doppelten Schriftenwechsels oder eines einfachen Schriftenwechsels mit anschliessender Instruktionsverhandlung oder eines einfachen Schriftenwechsels und den ersten Parteivortr�gen an der Hauptverhandlung (Christoph Leuenberger, a.a.O., S. 84; Denis Tappy, a.a.O., N. 18 zu Art. 229 ZPO; Georg Naegeli/Nadine Mayhall, in: ZPO, Oberhammer/Domej/Haas [Hrsg.], 2. Aufl. 2013, N. 17 zu Art. 229 ZPO; alle unter Hinweis auf die Materialien). W�re es m�glich, an einer einem doppelten Schriftenwechsel folgenden Instruktionsverhandlung (bzw. bei allf�lligen mehreren Instruktionsverhandlungen an der letzten) noch unbeschr�nkt Tatsachen vorzubringen, w�re die Eventualmaxime in das Ermessen des Gerichts gestellt und eine Partei w�sste von vornherein nie, wann der Aktenschluss eintritt. Ein solches Vorgehen widerspricht einem geordneten und f�r die Parteien berechenbaren Prozessablauf. Die Vorinstanz ging somit zu Recht davon aus, dass mit dem zweiten Schriftenwechsel der Aktenschluss eintrat.
6.3.3.�Der Beschwerdef�hrer r�gt schliesslich, nachdem die Abschlagzahlungen erstmals in der Duplik bestritten worden seien, h�tte es noch m�glich sein m�ssen, dazu Stellung zu nehmen und entsprechende echte Noven einzureichen.
Echte Noven sind nach dem oben Ausgef�hrten solche Tatsachen, die nach Abschluss des zweiten Schriftenwechsels, bzw. f�r den Kl�ger nach der Replik, eingetreten sind. Die Replik datiert vom 24. Juli 2012. Echte Noven k�nnten somit Zahlungen nach dem 24. Juli 2012 sein. Der Beschwerdef�hrer zeigt aber nicht auf, dass er solche Zahlungen in seiner Eingabe vom 29. Oktober 2012 substanziiert dargelegt h�tte. Er verweist lediglich auf die Akten, n�mlich die Saldobest�tigung der D.________ AG vom 8. Oktober 2012, was nicht gen�gt. Er verkennt im �brigen, dass unter dem Aspekt des Novenrechts nicht der Gesamtsaldo massgeblich ist, sondern einzig die nach Aktenschluss eingetretenen Zahlungen, mit denen er aber nicht darlegen konnte, dass er mehr als den h�lftigen Anteil von Fr. 47'669.97 geleistet hat. Zahlungen, die vorher erfolgten, sind sog. unechte Noven, die nur ber�cksichtigt werden k�nnten, wenn der Beschwerdef�hrer substanziiert darlegen w�rde, weshalb er diese bei zumutbarer Sorgfalt nicht vorher vorbringen konnte (Art. 229 Abs. 1 lit. b ZPO). Entsprechende Vorbringen fehlen. Die Vorinstanz hat die Klage somit zu Recht unter Kosten- und Entsch�digungsfolge vollst�ndig abgewiesen.
6.4.�Der Beschwerdef�hrer bem�ngelt schliesslich, dass die Vorinstanz nicht verbindlich festgestellt habe, wie hoch der intern zu tragende Anteil des Beschwerdegegners sei. Soweit man daraus ein Feststellungsbegehren ableiten m�sste, w�re dieses neu und daher vor Bundesgericht unzul�ssig (Art. 99 Abs. 2 BGG).
Bei diesem Verfahrensausgang wird der Beschwerdef�hrer auch f�r das bundesgerichtliche Verfahren kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 2 BGG).
Der Beschwerdef�hrer hat den Beschwerdegegner f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 2'500.-- zu entsch�digen.

References: Art. 75
 Art. 74
 Art. 106
 Art. 95
 Art. 95
 Art. 95
 BGE 
 BGE 
 Art. 544
 Art. 29
 Art. 29
 Art. 247
 Art. 247
 Art. 247
 Art. 29
 Art. 544
 Art. 533
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 535
 Art. 148
 Art. 62
 Art. 247
 Art. 229
 Art. 247
 Art. 247
 Art. 247
 Art. 229
 Art. 229
 Art. 226
 Art. 229
 Art. 229
 Art. 229
 Art. 229
 Art. 229
 Art. 229
 Art. 229
 Art. 229
 Art. 229
 Art. 229
 Art. 229
 Art. 229
 Art. 68