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Timestamp: 2016-10-22 01:59:35+00:00

Document:
6B_566/2010 (19.07.2010)
6B_566/2010
Beschwerde gegen den Beschluss des Obergerichts des Kantons Zug, Justizkommission, Strafrechtliche Kammer, vom 27. Mai 2010 (JS 2010 35).
Der Beschwerdef�hrer wirft zwei Polizeibeamten vor, sie h�tten zu seinem Nachteil mit seinem ehemaligen Arbeitgeber eine Absprache getroffen. Die Beschwerde richtet sich dagegen, dass die Staatsanwaltschaft eine Strafuntersuchung wegen Amtsmissbrauchs nicht an die Hand nahm und im angefochtenen Entscheid auf eine dagegen gerichtete Beschwerde nicht eingetreten wurde. Da die Staatsanwaltschaft am kantonalen Verfahren beteiligt war, ist der Beschwerdef�hrer indessen nicht Privatstrafkl�ger im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 4 BGG. Da er durch die angezeigten Straftaten in seiner k�rperlichen, psychischen oder sexuellen Integrit�t nicht unmittelbar beeintr�chtigt wurde, ist er auch nicht Opfer im Sinne von Art. 81 Abs. 1 lit. b Ziff. 5 BGG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 OHG. Der Gesch�digte, der nicht Opfer ist, ist zur vorliegenden Beschwerde grunds�tzlich nicht legitimiert (BGE 136 IV 29). Aus welchem Grund die Staatsanwaltschaft den Beschwerdef�hrer zu einem Gespr�ch h�tte vorladen oder sonst kontaktieren m�ssen, wird in der Beschwerde nicht dargelegt. Insoweit gen�gt sie den Begr�ndungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 bzw. Art. 106 Abs. 2 BGG nicht. Auf die Beschwerde ist im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

References: Art. 81
 Art. 81
 Art. 1
 Art. 42
 Art. 106
 Art. 108