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Timestamp: 2017-06-25 23:08:31+00:00

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33 häufige Fragen (FAQ) zur Mitgliedschaft bei Rotary Persönliche Antworten von PDG Artur Völker (D-1860) und PDG Erich Gerber (D-2000) - PDF
33 häufige Fragen (FAQ) zur Mitgliedschaft bei Rotary Persönliche Antworten von PDG Artur Völker (D-1860) und PDG Erich Gerber (D-2000)
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1 33 häufige Fragen (FAQ) zur Mitgliedschaft bei Rotary Persönliche Antworten von PDG Artur Völker (D-1860) und PDG Erich Gerber (D-2000) 1. Darf ein rotarisches Mitglied auf wichtige Anfragen NEIN sagen? Manche Clubs kennen und pflegen noch das ungeschriebene Gesetz, dass ihre Mitglieder auf eine persönliche Anfrage des Clubpräsidenten für die Übernahme einer Clubaufgabe eigentlich nicht Nein sagen dürfen. 2. Sind schriftliche Verpflichtungen bei der Aufnahme denkbar? Ja. In deutschen Clubs (wie z.b. beim Club Pirmasens-Südwestpfalz) wird als Ergänzung zur Verfassung und Satzung des Clubs eine Gründungsurkunde unterschrieben, worin sich der neue Club und jedes Mitglied (per Unterschrift) auf gewisse Punkte verpflichten (siehe Anhang 1). Einzelne Clubs bieten den neuen Mitgliedern eine Verpflichtungserklärung zur Unterschrift an. Darin können sie sich zu einem bestimmten Verhalten und zur Übernahme von Clubaufgaben verpflichten. Diese Urkunde wird dann vor dem Plenum verlesen, worauf das neue Mitglied vernehmlich Ja, ich will! sagt. 3. Gibt es Aufnahme-Rituale? Ja. Die Aufnahme eines neuen Mitgliedes ist ein feierlicher Akt. Die blosse Uebergabe des Abzeichens genügt nicht. Der Rotary Club Lausanne hat z.b. das Ritual für die Aufnahme neuer Mitglieder auf eindrückliche Weise schriftlich geregelt, wobei die Ansprache des Clubpräsidenten allen Anwesenden jeweils auch den Sinn und Zweck von Rotary sowie die Rechte und Pflichten der Mitglieder (samt 4- Fragenprobe) in Erinnerung ruft (Anhang 2). 4. Kann man Mitglied in 2 Rotary Clubs sein? Nein. Gemäss Art. 4 / Ziffer 4.40 der Satzungen von Rotary International gibt es keine Doppelmitgliedschaft: ein Mitglied kann also nur einem Club dienen. Es gibt auch keine Doppelmitgliedschaft in einem anderen Service Club (z.b. Lions oder Zonta). 5. Gibt es ein Glossar mit rotarischen Begriffen und Abkürzungen? Ja (siehe Anhang 3).2 6. Wie wichtig ist die Rolle des Göttis (Paten)? Ein Mitglied, das einen Kandidaten oder eine Kandidatin für seinen Club vorschlägt, übernimmt die wichtige Aufgabe als Götti / Pate. Er muss beurteilen, ob das künftige Mitglied in den Club passt. Ungenügende Recherchen über eine Kandidatur können später schwerwiegende Folgen für den ganzen Club haben. Deshalb ist der Götti (Pate) äusserst wichtig, nicht nur für die sorgfältige Auswahl, Orientierung, Einführung und Integration eines neuen Clubmitgliedes, sondern später auch für dessen persönliche Betreuung während der gesamten Zugehörigkeit zum Club. 7. Wozu dient ein Götti-Stammbaum? Manche Clubs machen gute Erfahrungen mit der Aufzeichnung des Götti- Stammbaums: Dabei handelt es sich um eine einfache Übersicht, wervon wem in den Club vorgeschlagen wurde. Gelegentliche Zusammenkünfte in diesen Göttifamilien stärken diese persönlichen Kontakte. 8. Was tun gegen Gefälligkeitsaufnahmen? Die Suche nach neuen Mitgliedern sollte im Prinzip aufgrund von ausgeschriebenen freien Klassifikationen - nicht zufällig - erfolgen. Sonst besteht die Gefahr von Gefälligkeitsaufnahmen, wenn sich ein Clubmitglied zum Beispiel gegenüber einem guten Geschäftspartner oder Freund erkenntlich zeigen will und diesen als Mitglied vorschlägt. Die Gefahr von Gefälligkeitsaufnahmen ist erfahrungsgemäss bei Clubgründungen am grössten. Man sollte einen neuen Club nicht mit zweifelhaften Kandidatinnen und Kandidaten auffüllen wollen, um schneller zur Gründungsmindestzahl von 20 Mitgliedern zu kommen. 9. Wie wichtig ist ein ausgewogener Altersdurchschnitt? Sehr wichtig. Wenn die Mitglieder bei der Clubgründung ungefähr im gleichen Alter sind, entsteht eine etwas einseitige Alterspyramide. Ein solcher Club kann mit der Zeit Mühe bekommen, jüngere Mitglieder zu finden und die Ämter zu besetzen. Deshalb empfiehlt es sich, dass neue Clubs von Anfang an auch etwas ältere Mitglieder aufnehmen aber kontinuierlich daran denken, den Altersdurchschnitt möglichst tief zu halten. 10. Wer kümmert sich um neue Clubs? Der Beauftragte des Governors zusammen mit dem Ausbreitungsbeauftragten des Distrikts. Letzterer ist länger im Amt und verfügt über die notwendige Erfahrung, um den Gründungsbeauftragten in allen Verwaltungsfragen zu beraten. Eine korrekte Anmeldung im Zonenbüro beschleunigt die Charterung. Der Governor selbst tritt meist erst an der Gründungsversammlung und bei der Charterfeier in Erscheinung. 3 11. Wie wird ein Club gegründet? Empfehlenswert ist die Bildung einer Kerngruppe, die mindestens eine Frau umfasst: In unserem Land werden nur gemischte Clubs gegründet. Um einen neuen Club zu gründen, braucht es mindestens 20 Kandidatinnen und Kandidaten. Diese sollten sich längere Zeit bei regelmäßigen, vorerst noch unverbindlichen Meetings gegenseitig kennenlernen. Auch eine längere Überlegungsphase, ob man den künftigen Verpflichtungen nachkommen kann und ob man sich in diesem Kreis wohl fühlt, ist für eine spätere aktive Mitgliedschaft von Vorteil. 12. Was geschieht, wenn Dissidente einen neuen Club gründen wollen? Wenn in einem Club gewisse Spannungen andauern, kann es vorkommen, dass eine Gruppe von Mitgliedern austreten und einen neuen Club gründen will. Damit hat sich der Beauftragte für Mitgliedschaft des Governors zu befassen. Dieser versucht, in Gesprächen einerseits mit dem Leader dieser Gruppe und anderseits mit dem Clubpräsidenten hinter die Gründe dieser Situation zu kommen und Lösungsmöglichkeiten zu sondieren. - Welche Gründe führen zu diesem Vorhaben? - Was ist die Motivation dieser Dissidenten-Gruppe? - Was meint der Vorstand, was meinen die übrigen Mitglieder des betroffenen Clubs? - Welche Massnahmen sind zu treffen, um diese Gruppe im Club zu behalten? - Der Distriktsbeauftragte kann in der Regel mit diplomatischem Geschick diese manchmal dramatische Situation entschärfen. Wir kennen Beispiele, wo es in der Folge zu einer Clubgründung kam, sogar mit Unterstützung des betroffenen Clubs (sogar als Pate des neuen Clubs). Oft hat sich nach der Ausgründung der alte Club ganz bewusst verjüngt und für Frauen geöffnet, was für beide Clubs sehr vorteilhaft war. 4 13. Sind Senioren-Clubs denkbar? Ja, sogar ein reiner Club aus Rotarierinnen ist denkbar, wie es z.b. in Oesterreich schon vor einiger Zeit der Fall war. Wenn in seltenen Fällen im gleichen Club Ehepartnerinnen oder -partner bzw. andere Familienangehörige aufgenommen werden sollen, müssen diese selbstverständlich ebenfalls alle Bedingungen erfüllen (berufliche Qualifikation, Beitrag, rotarische Pflichten, Präsenz etc.). 14. Was ist für die Gründungsphase zu empfehlen? Kerngruppen treffen sich während eines Jahres alle vier Wochen, später alle 14 Tage, häufig im Beisein des Beauftragten des Governors. Es ist von grossem Vorteil, wenn einzelne begeisterte, erfahrene Rotarier oder Rotarierinnen (meist aus dem Patenclub) von Anfang an bei der Gründung und beim Aufbau eines neuen Clubs mitwirken und alle Beteiligten ausreichend mit dem Service-Gedanken bekannt machen. Auch die nationale und internationale Struktur Rotarys sollte bei der Gründung dem neuen Club vertraut sein. Bei einem Dissidenten Club kann die Gründungsphase 2-3 Monate dauern. Wenn viele neue Mitglieder hinzu kommen, oder wenn der Club völlig neu ist, sollte man sich ein halbes bis ein ganzes Jahr Zeit zum Kennenlernen und Zusammenwachsen nehmen. 15. Wo sind Gründungsunterlagen erhältlich? Gründungsunterlagen sind bei Rotary International (RI) in Zürich erhältlich: RI liefert diese Unterlagen innerhalb von etwa 4 Wochen. Sie sind alle auf der Internetseite zum Downloaden bereit gestellt. Der Beauftragte des Governors bespricht jedes einzelne Papier mit dem Club und hilft, die notwendigen Unterschriften einzuholen. RI Zürich erledigt den Gründungsantrag schnell, die Bestätigung erfolgt meist innerhalb von 14 Tagen. Gleiches gilt für die Charterurkunde aus Evanston. 16. Warum gilt Rotary manchmal als elitär oder gar exklusiv? Unsere Clubs streben danach, die besten führenden Leute aus ihrer Region für sich zu gewinnen. Als exklusiv gelten wir, weil man sich bei uns nicht um eine Mitgliedschaft bewerben kann, sondern von einzelnen Mitgliedern aus einem Club vorgeschlagen werden muss. 5 17. Welches ist die Bedeutung der Klassifikationen? Sehr gross. Im Club mit Persönlichkeiten aus sehr vielen in der Region vertretenen Berufen wöchentlich zusammen zu kommen und bei Projekten zusammenzuarbeiten, ist ausserordentlich anregend, lehrreich und deshalb wertvoll. 18. Gibt es eine Klassifikation Familienfrau ( Hausfrau )? Ja. Die Klassifikation Familienfrau / bzw. Hausfrau wird von RI akzeptiert. Unsere Meinung: Eine Frau, die ihre Familie mit Kindern erfolgreich managt, z.b. im Hinblick auf die Organisation des ganzen Familienbetriebes samt Finanzen sowie in Bezug auf die Bildung und Freizeitgestaltung der Kinder, hat zweifellos leitende Funktionen. 19. Familienmitglieder im gleichen Club? Wenn es in der gleichen Region mehrere Rotary Clubs gibt, sollte angestrebt werden, Familienangehörige (z.b. Vater und Sohn, Mann und Frau, Geschwister usw.) in benachbarten Clubs unterzubringen. Diese Lösung hat viele Vorteile, denn sie ermöglicht vermehrte Kontakte und gegenseitige Besuche. Wenn sich Fälle von Verwandten im gleichen Club häufen, bekommt dieser Club (im zürcherischen Sinn) einen gewissen Zunftcharakter. Alle neuen Mitglieder müssen natürlich die Anforderungen von Rotary International erfüllen. 20. Wie wichtig ist der Patenclub? Sehr wichtig. Der Beauftragte sucht einen Patenclub, wenn möglich im geografischen Umkreis des zu gründenden Clubs. Meist ist dies nicht so einfach, da Nachbarclubs anfänglich einen gewissen Widerstand gegen eine Neugründung leisten sie seien ja selbst in der Lage, gute Leute aufzunehmen. Andere Nachbarclubs begrüssen dagegen eine solche Gründung, da sie auf diese Weise ihr Frauenproblem zu lösen glauben. 21. Wie hoch ist der Altersdurchschnitt bei Rotary Schweiz/Liechtenstein? 6 Da man bei Rotary glücklicherweise nie in den Ruhestand tritt, ist der Altersdurchschnitt aller Mitglieder relativ hoch, bei Rotary Schweiz / Liechtenstein beträgt er zur Zeit etwa 59 Jahre. 22. Was ist von Präsenz-Aperos zu halten? Einzelne Clubs (vor allem in städtischen Verhältnissen oder Ferienregionen) organisieren regelmässige Apero-Zusammenkünfte mit Präsenzberechtigung. Natürlich ist es wenig, wenn ein Besucher dort bloss seine Präsenzkarte abholt Gibt es Möglichkeiten für Mitglieder in Altersresidenzen? Ja. Wir kennen ein Beispiel, wo sich 7 Rotarier, die in der gleichen Residenz leben, regelmässig zum Rotariertisch treffen, wofür sie auf Wunsch natürlich auch Präsenzgutschriften bekommen. Gäste sind dort immer herzlich willkommen, denn damit wird der Kontakt nach außen aufrecht erhalten, der für Heimbewohner so wichtig ist. 24. Was tun bei Pseudo-Mitgliedern? Als Pseudo- oder Abzeichen-Rotarier bezeichnen wir Mitglieder, die wohl auf der Liste figurieren, in der Öffentlichkeit ihr Abzeichen präsentieren, jedoch kaum je am Lunch erscheinen, geschweige denn aktiv im Club mitwirken. Wahrscheinlich hat sie der Götti (Pate) vor der Aufnahme ungenügend über die rotarischen Pflichten informiert und sie nicht zur Bereitschaft befragt, die Präsenz einzuhalten und gelegentlich konkrete Aufgaben im Club zu übernehmen. Solche Pseudo-Rotarier können wir im Club nicht brauchen. Manchmal bringt man sie dazu, bestimmte Clubprojekte finanziell zu unterstützen. Clubs, die wohl aus Prestigegründen auf CEO s als Mitglieder ausgehen, können mit solchen Problemen konfrontiert werden. Potential vor Position lautet der bewährte Leitsatz von PDG Heinrich Walti für die Rekrutierung neuer Mitglieder. Er bedeutet, dass auch leitende Mitarbeiter im 2. oder 3. Firmen-Rang für Rotary in Frage kommen können. 25. Bleibt beruflich stark belasteten Mitgliedern nur der Austritt? Nein. Der Vorstand kann auf Zeit, oder bei alten und kranken Rotariern auf Dauer von der Präsenz befreien. In manchen Fällen erklären sich beruflich stark belastete Mitglieder im persönlichen Gespräch mit dem Clubpräsidenten bereit, später Aufgaben im Club zu übernehmen - und tun dies zum Vorteil ihres Clubs dann auch. Sie können auch während ihrer 7 aktiven Zeit durch Vorträge, Spenden und andere Hilfestellungen präsent sein. Mitglieder, die ohne Lebenszeichen oder Angabe von Gründen monatelang fernbleiben und dann plötzlich wieder auftauchen, als ob nichts gewesen wäre, wird der Präsident sicher gebührend ins Gebet nehmen. 26. Wie steht es mit sog. 2-Stunden-Mitgliedern? Darunter verstehen wir Mitglieder, die sich aus starker beruflicher und privater Belastung höchstens während etwa 2 Stunden pro Woche für ihren Club freimachen können dann aber mit Leib und Seele dabei sind. Die Clubs sind wohlberaten, für solche Mitglieder Verständnis aufzubringen und sie rotarisch nicht zu überfordern. Erst wenn ein Mitglied überhaupt keine rotarischen Signale mehr aussendet, wird es bedenklich. 27. Was tun bei rotarischen Tabus? In einzelnen Clubs kann es zeitweise zu Tabus kommen, das heisst zu gewissen ungelösten internen Problemen, die jahrelang herumhängen, ohne dass sie angepackt und gelöst werden. Wenn z.b. Schulden unter Mitgliedern nicht zurückbezahlt werden bis ein Clubpräsident die Beteiligten endlich zu offenen Gesprächen zusammenruft und eine Lösung versucht. 28. Was geschieht mit alten und kranken Mitgliedern? In vielen Clubs ist der Umgang mit solchen Mitgliedern ein ungelöstes Problem. Sobald ein Mitglied nicht mehr in den Club kommen und aktiv am Clubleben teilnehmen kann, ist es ausserordentlich wichtig, dass einzelne Clubmitglieder (vorzugsweise aus der gleichen Generation, wenn möglich der Götti ) den regelmässigen persönlichen Kontakt mit Telefonanrufen und persönlichen Besuchen suchen und aufrecht erhalten. Sonst gehört dieses Mitglied, das sich möglicherweise früher sehr um seinen Club verdient gemacht hat, plötzlich de facto nicht mehr dazu.8 Ein solches unverdientes Out kann diesen Freund enorm schmerzen und ist rotarisch ungerecht. 29. Gibt es viele Mitglieder, die wieder austreten? Leider nimmt diese Zahl zu. Eine Studie ergibt, dass im Verlaufe von knapp vier Jahren insgesamt 520 Mitglieder (ohne Todesfälle) unsere Organisa-tion Schweiz / Liechtenstein verlassen haben. Die genauen Gründe sind im Detail zu erfassen. Vor allem interessieren uns Gründe, die Rotary betreffen und auf die wir gezielt einwirken könnten. Vermutlich entfallen viele Austrittsgründe auf die berufliche Mobilität. Trifft dies zu, sollten wir uns mehr um die Übertrittsmodalitäten von Club zu Club kümmern. 30. Genügt eine schlechte Präsenz als Ausschlussgrund? Ein Mitglied kann ohne Angabe von Gründen ausgeschlossen werden, z.b. wenn finanzielle Verpflichtungen nicht erfüllt werden oder andere schwerwiegende Gründe vorliegen. Blosse, hoffentlich vorübergehende Präsenzmängel betrachten wir nicht als derart gravierend, besonders wenn es sich bei den betroffenen Mitgliedern um beruflich stark belastete Manager handelt. Beim Ausschluss eines Rotary-Mitglieds handelt es sich um einen beidseits gravierenden Akt, der wohl überlegt sein muss. Deshalb empfiehlt es sich, dass der Clubpräsident dem betroffenen Mitglied im persönlichen Gespräch schliesslich empfiehlt, selbst den Austritt zu erklären. 31. Lassen sich Übertritte zu andern Clubs nicht vereinfachen? Dies ist prüfenswert. Viele Austrittsgründe entfallen auf die berufliche Mobilität. Im Gegensatz zu Mitgliedern, die in kleinen und mittleren Betrieben (KMU) tätig sind, werden von andern Kadern berufliche Aufenthalte in andern Ländern und Orten als Voraussetzung für deren Karriere geradezu verlangt. Leicht können solche Mitglieder unserer Organisation verloren gehen. Wenn man davon ausgeht, dass die Aufnahme eines Mitgliedes im allgemeinen sorgfältig geprüft wird, sollte dieses Prüfungsverfahren bei einem meist beruflich bedingten Übertritt in einen andern Club etwas einfacher gestaltet werden können. Man kann sich ja beim früheren Club eingehend erkundigen. In jedem Fall hat der neue Club allerdings das Recht, von einer Aufnahme eines derartigen Mitgliedes ohne Angabe der Gründe abzusehen. 32. Ist Rotary neutral? Ja. Rotary ist politisch und konfessionell neutral: Unter unseren Mitgliedern finden wir Angehörige aller Konfessionen. Zwischen den Glockenzeichen, die unsere Meetings eröffnen und beenden, können wir über alles diskutieren, auch über politische und konfessionelle Themen. Strikt untersagt sind jedoch zu Recht alle öffentlichen Verlautbarungen von Clubs und/oder Distrikten zu politischen und konfessionellen Themen (z.b. bei Wahlen und Abstimmungen). 9 33. Gibt es gewisse Merk- oder Leitsätze zu diesen FAQ? Rotary ist, was wir für andere und unsere Freundschaft tun. Die gute Durchmischung eines Clubs hinsichtlich Persönlichkeiten, Herkunft, Bildung, Beruf, Alter und Geschlecht der Mitglieder ist von entscheidender Bedeutung. Potential vor Position. (Zur Rekrutierung von Mitgliedern, PDG Heinrich Walti) Die Vielfalt an beruflichen Klassifikationen ist der wahre Reichtum von Rotary. Solange ein Mitglied positive rotarische Signale aussendet, ist es OK. (u.a. zum Präsenz-Problem) Rotarier wird man erst, nachdem man einige Zeit im Clubvorstand mitgewirkt hat. (PDG Heinrich Walti) Rotary ist ein Tätigkeitswort Anhang 1 : Gründungsurkunde des RC Pirmasens-Südwestpfalz Anhang 2: Aufnahmeritual des Rotary Clubs Lausanne Anhang 3: Glossar mit geläufigen rotarischen Begriffen und Abkürzungen Ähnliche Dokumente
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References: Art. 4
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 Art. 2
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