Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/friedrich-schiller-universitaet-institut-jena-18814
Timestamp: 2019-07-19 12:25:38+00:00

Document:
Ergebnis: Friedrich-Schiller-Universität Jena / Helmholtz-Institut Jen
Erweiterung des Instituts durch den Neubau eines Forschungsgebäudes der Friedrich-Schiller-Universität Jena/Helmholtz-Institut Jena	, Jena/ Deutschland
wa-2021663
Architekten oder Ingenieeure
Mitarbeit: Marko Schneider · Philipp Facius
1. Preis: Osterwold°Schmidt Exp!ander Architekten, Weimar
Mitarbeit: Annekatrin Bindler · Anna Bedzka
Julia Naumann · Max Wasserkampf
r+b Landschaftsarchitektur, Dresden
3. Preis: Naumann Wasserkampf Architekten PartGmbG, Weimar
Einphasiger, offener Realisierungswettbewerb
Einphasiger, offener Realisierungswettbewerb nach den Grundsätzen und Richtlinien der EU-Dienstleistungsrichtlinie RL 2014/24/EU sowie den Richtlinien für Planungswettbewerbe RPW 2013 (2210-17-F-EV-21). Das Wettbewerbsverfahren ist anonym. Der Wettbewerbsausschuss der Architektenkammer Thüringen hat bei der Vorbereitung der Auslobung beratend mitgewirkt und diese unter der RPW-Nummer 10/2017 registriert. Für das Helmholtz-Institut soll auf dem Gelände der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der größten Universität des Landes Thüringen, durch den Neubau eines Forschungsgebäudes eine Erweiterung der Labor- und Büroflächen in gestalterisch anspruchsvoller Weise erreicht werden. Ziel dieses Wettbewerbsverfahrens ist die Auswahl eines qualifizierten und leistungsfähigen Architekturbüros, das diese anspruchsvolle Planungsaufgabe in gestalterischer und wirtschaftlicher Art und Weise bearbeiten kann. Das Bearbeitungsgebiet liegt innerhalb des Universitätsstandortes am Landgrafen auf einem landeseigenen Grundstück hinter dem Institutsgebäude Fröbelstieg 3 in Jena an der Fraunhoferstraße. Durch die zwingende technische Anbindung an das Institutsgebäude Fröbelstieg 3 ist bei dem Baufeld ein stark abfallendes Gelände in Kauf zu nehmen. Die Entwürfe sollen eine angemessene Bebauung und Nutzung des Grundstücks im Kontext des Standortes aufzeigen. Die baulich-gestalterische Qualität des Vorhabens muss das Umfeld angemessen beachten und zwischen dem nördlich angrenzenden Villen-Gebiet und dem Wissenschaftsquartier vermitteln. Es sollen dazu am Standort in angemessener moderner Formensprache Kubaturen und Gestaltungsmuster zwischen Villa und Forschungsbau entwickelt werden. Der Auslober erwartet technisch und gestalterisch anspruchsvolle Entwurfslösungen, die im wirtschaftlich angemessenen Rahmen umgesetzt werden können. Die erweiterte Beschreibung ist der beigefügten Auslobungsunterlage zu entnehmen.
28/12/2017 S248 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Offenes Verfahren
2017/S 248-524012
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.thueringen.de/th9/tlbv/service/zentrale_vergabe/index.aspx
Friedrich-Schiller-Universität Jena / Helmholtz-Institut Jena, Erweiterung des Instituts durch den Neubau eines Forschungsgebäudes (2210-17-F-EV-21)
Beruf angeben: Teilnahmeberechtigt sind Personen, die am Tag der Bekanntmachung nach den Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung „Architekt/-in“ oder „Ingenieur/-in mit Bauvorlageberechtigung (gemäß § 64 ThürBO)“ führen dürfen, i.V.m. § 75 Abs. 1 bis 3 VgV.
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: Die Beurteilung der eingereichten Entwürfe erfolgt anhand der in der Auslobung gestellten Anforderungen, insbesondere hinsichtlich nachstehender genannter Kriterien: — Entwurfsidee, Leitgedanke, — architektonische und städtebauliche Qualität, — funktionale Qualität, — Erfüllung Raumprogramm, — technische Realisierbarkeit, — Wirtschaftlichkeit.
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Als Wettbewerbssumme stehen insgesamt 36.000 EUR zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer zur Verfügung. Es ist folgende Aufteilung vorgesehen: 1. Preis: 18.000 EUR 2. Preis: 11.000 EUR 3. Preis: 7.000 EUR Die Umsatzsteuer von derzeit 19 % ist in den genannten Beträgen nicht enthalten und wird den inländischen Teilnehmern ausgezahlt. Bei ausländischen Teilnehmern wird diese Umsatzsteuer direkt an das Finanzamt (§ 13 USTG) abgeführt. Das Preisgericht kann, wenn es dies einstimmig beschließt, gem. § 7 RPW 2013 die Wettbewerbssumme anders aufteilen.
IV.3.2) Angaben zu Zahlungen an alle Teilnehmer: Keine.
Fachpreisrichter - Markus Hammes, Architekt BDA, Stuttgart
Fachpreisrichter - Andreas Reich, Architekt BDA, Weimar
Fachpreisrichter - Klaus Reich, Architekt BDA, Weimar
Fachpreisrichter - Heike Roos, Landschaftsarchitektin/Stadtplanerin, Denstedt (ständig anwesend)
Sachpreisrichter – Prof. Dr. Thomas Stöhlker, Helmholtz-Institut / FSU Jena
sowie 3 weitere stellvertretende Fachpreisrichter
sowie 3 weitere stellvertretende Sachpreisrichter
: Die Auslober werden unter Berücksichtigung der Empfehlung des Preisgerichts nach Abschluss des Realisierungswettbewerbs zunächst nur mit dem ersten Preisträger Verhandlungen (Verhandlungsverfahren) durchführen. Sofern die Verhandlungen zu keinem Abschluss führen, werden die Auslober ein Verhandlungsverfahren mit allen Preisträgern durchführen. Für die Auswahl der Teilnehmer im Verhandlungsverfahren, hinsichtlich der rechtlichen, wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit werden folgende Mindestanforderungen gestellt: diese sind in der Anlage 12 - Mindestanforderungen Eignungskriterien (Qualifikationsnachweis, Berufshaftpflicht, Referenzen) auf dem Beschafferprofil unter der Internetadresse siehe Pkt. I.3) Kommunikation der Bekanntmachung abrufbar. Die Erbringung der Eignungsnachweise hat erst auf Verlangen des Auslobers im Zuge des Verhandlungsverfahrens nach Abschluss des Wettbewerbs zu erfolgen. Es wird auf die Möglichkeit der Eignungsleihe gem. § 47 VgV hingewiesen. Die Wettbewerbssprache ist Deutsch. Die Auslobungsunterlagen mit weiteren Unterlagen sowie das Protokoll der Rückfragen sind unter der Internetadresse siehe Pkt. I.3) Kommunikation der Bekanntmachung abrufbar. Die Bereitstellung in Papierform oder per Fax oder per E-Mail erfolgt nicht.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist die unter VI.4.1 genannte Stelle. Gemäß § 160 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10 Tagen bei der Vergabestelle des Freistaat Thüringen – Landesamt für Bau und Verkehr – Abteilung 5, Hochbau, Europaplatz 3 D-99091 Erfurt, gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Entwurfsabgabe bzw. Verhandlungsphase bzw. Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Auslobungsunterlagen bzw. Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Entwurfsabgabe bzw. Verhandlungsphase bzw. Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer beim Thüringer Landesverwaltungsamt, Jorge-Semprún-Platz 4, D-99423 Weimar innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 160 GWB nicht vorliegen. Die Vergabestelle weist ferner auf die Vorschriften der §§ 134, 135 GWB hin.

References: § 64
 § 75
 § 7
 § 47
 § 160
 § 160