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Timestamp: 2020-02-20 08:38:42+00:00

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Die Hochschule für Technik und Wirtschaft beabsichtigt auf dem Standort Wilhelminenhofstraße ein Forschungszentrum für Kultur und Informatik (FKI) zu errichten. Das neu gegründete Berliner Institut für nichtakademische Weiterbildung (BeWIKI) soll in das geplante Forschungszentrum integriert werden. Ziel des Verfahrens ist die Erarbeitung eines gestalterisch wie funktional und wirtschaftlich optimierten Entwurfs für das Institutsgebäude sowie eine mittel- und langfristige Standortplanung für weitere Institutsgebäude auf dem Grundstück im Sinne einer städtebaulichen Rahmenplanung.
Nichtoffener Wettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil Auslobung
Nichtoffener Wettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil für Architekten Hochschule für Technik und Wirtschaft Forschungszentrum für Kultur und Informatik Berlin Treptow-Köpenick Auslobung
Herausgeber und Wettbewerbsdurchführung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Brückenstraße 6 10179 Berlin Wettbewerbsauslobung Inge Schmidt-Rathert, II D 1 Janine Becker, Dipl.-Ing. Architektur (FH) Digitale Bearbeitung Janine Becker, Dipl.-Ing. Architektur (FH) Titelbild Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Druck A & W Digitaldruck, Berlin
Anlass und Ziel ..........................................................................................7 Teil 1 1.1 1.2 1.3 1.4 1.5 1.6 1.7 1.8 1.9 1.10 1.11 1.12 1.13 1.14 1.15 1.16 1.17 1.18 Teil 2 2.1 2.2 2.3 2.4 2.5 2.6 2.7 2.8 2.9 2.10 2.11 Teil 3 3.1 3.2 3.3 3.4 3.5 3.6 3.7 3.8 3.9 3.10 3.11 Teil 4 4.1 4.2 Verfahren....................................................................................9 Auslober, Bauherr, Nutzer ...........................................................9 Art des Verfahrens ......................................................................9 Richtlinien für Wettbewerbe ........................................................9 Wettbewerbsteilnehmer ............................................................10 Preisgericht und Vorprüfung......................................................10 Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen .......................................13 Abgabe der Wettbewerbsarbeiten.............................................13 Ortsbesichtigung, Rückfragen und Rückfragenkolloquium ......14 Verzeichnis der Wettbewerbsunterlagen...................................14 Geforderte Leistungen ..............................................................15 Beurteilungsverfahren und Vorprüfung .....................................17 Preise .......................................................................................18 Weitere Bearbeitung .................................................................18 Eigentum und Urheberrecht ......................................................19 Verfassererklärung ....................................................................19 Bekanntgabe des Ergebnisses / Ausstellung der Arbeiten........19 Haftung und Rückgabe .............................................................19 Zusammenfassung der Termine................................................20 Situation und Planungsvorgaben..........................................21 Städtebauliche Rahmenbedingungen .......................................21 Historische Entwicklung ............................................................24 Entwicklung des HTW Campus Wilhelminenhof .......................28 Die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin ....................29 HTW Campus Wilhelminenhof ..................................................30 Wettbewerbsbereich .................................................................34 Außenanlagen...........................................................................37 Technische Infrastruktur ............................................................37 Erschließung und Verkehr.........................................................38 Planungsrecht und Bauordnungsrecht......................................39 Sanierungsgebiet ......................................................................40 Wettbewerbsaufgabe ..............................................................43 Planungsumfang .......................................................................43 Städtebaulich-architektonische Zielsetzung..............................44 Funktionale Anforderungen .......................................................44 Technische Gebäudeausrüstung / Bautechnische Maßnahmen. 48 Erschließung / Stellplätze / Außenanlagen ...............................48 Baukosten / Wirtschaftlichkeit ...................................................49 Nachhaltigkeit / Energieeffizienz / Ökologische Zielsetzung.....50 Barrierefreies Bauen .................................................................51 Baurechtliche Vorschriften, Normen und Richtlinien .................52 Raumprogramm, Funktionsdiagramme.....................................52 Beurteilungskriterien des Preisgerichts.....................................53 Anhang.....................................................................................55 Digitale Anlagen .......................................................................55 Quellenangaben........................................................................59
HTW, Forschungszentrum für Kultur und Informatik
HTW, Forschungszentrum für Kultur und Informatik / Anlass und Ziel
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft beabsichtigt auf dem Standort Wilhelminenhofstraße ein Forschungszentrum für Kultur und Informatik (FKI) zu errichten. Das neu gegründete Berliner Institut für nichtakademische Weiterbildung (BeWIKI) soll in das geplante Forschungszentrum integriert werden. Ziel des Verfahrens ist die Erarbeitung eines gestalterisch wie funktional und wirtschaftlich optimierten Entwurfs für das Institutsgebäude sowie eine mittel- und langfristige Standortplanung für weitere Institutsgebäude auf dem Grundstück im Sinne einer städtebaulichen Rahmenplanung. Aufgabe des Wettbewerbs ist es, eine strukturierte, phasenweise Entwicklung des Grundstücks für die Hochschulentwicklung zu ermöglichen. Das Raumprogramm für das Forschungszentrum für Kultur und Informatik (FKI) und das Berliner Institut für nichtakademische Weiterbildung für Kultur und Informatik (BeWIKI) umfasst eine Nutzfläche 1 – 6 (HNF) von insgesamt 996 qm. Die Gesamtbaukosten betragen 3.300.000,- Euro (inkl. MwSt.). Die Einhaltung des Kostenrahmens ist zwingend erforderlich. Die Finanzierung des FKI erfolgt anteilig aus EFRE-Mitteln (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung), PMO-Mitteln (Parteien und Massenorganisationen der DDR) sowie anteilig aus Eigenmitteln der HTW. Der Beginn der Baumaßnahme ist für 2011 vorgesehen.
HTW, Forschungszentrum für Kultur und Informatik / Teil 1 Verfahren
Auslober, Bauherr Hochschule für Technik und Wirtschaft Treskowallee 8 10318 Berlin Dr. Stephan Becker, Kanzler Tel.: +49 (0)30 5019-0 Fax: +49 (0)30 509 01 34 Baudienststelle Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Hochbau Referat V P Fehrbelliner Platz 2 10707 Berlin Hermann-Josef Pohlmann, V P Tel.: +49 (0)30 90139 3200 Fax: +49 (0)30 90139 3201 Wettbewerbsdurchführung, Auslobung und Koordination Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Brückenstraße 6 10179 Berlin Inge Schmidt-Rathert, II D 1 Tel.: +49 (0)30 9025 2032 Fax: +49 (0)30 9025 2535 E-Mail: inge.schmidt-rathert@senstadt.berlin.de
Dem Wettbewerb liegen die Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2008) sowie das Rundschreiben SenStadt VI A Nr. 06 / 2009 (Einführung der RPW 2008) zugrunde, soweit nachstehend nichts anderes ausgeführt ist. Bei der Vorbereitung der Auslobung hat die Architektenkammer Berlin entsprechend den Regelungen der RPW beratend mitgewirkt. Der Wettbewerb wird bei der Architektenkammer Berlin unter der Registrier-Nr. B-2010-27 geführt.
Einverständnis Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige, Vorprüfer und Gast erklärt sich durch seine Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren mit den vorliegenden Teilnahmebedingungen und der Anwendung der RPW 2008 einverstanden. Verlautbarungen jeder Art über Inhalt und Ablauf vor und während der Laufzeit des Wettbewerbsverfahrens, einschließlich der Veröffentlichung der Wettbewerbsergebnisse, dürfen nur über die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, - II D -, abgegeben werden. Datenschutz Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige, Vorprüfer, Gast und Auftragnehmer willigt durch seine Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren ein, dass seine personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit o.g. Wettbewerb bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Form einer automatisierten Datei geführt werden. Diese Einwilligung ist auf der Verfasser- bzw. auf der Zustimmungserklärung zu bestätigen. Eingetragen werden Name, Anschrift, Telefon, Beauftragung im Wettbewerb, Kammermitgliedschaft, Berufsbezeichnung. Nach Abschluss des Verfahrens können auf Wunsch diese Daten gelöscht werden (durch Vermerk auf der Verfassererklärung). Gemäß § 6 des novellierten Datenschutzgesetzes ist die Einwilligung der Betroffenen notwendig, da eine spezielle Rechtsgrundlage für die Führung dieser Datei fehlt. Vergabekammer Öffentliche Aufträge, die gemäß den Vergabevorschriften der EU vergeben werden müssen, unterliegen einem Rechtsschutzverfahren. Für die öffentlichen Auftraggeber des Landes Berlin wird dieses Verfahren vor der Vergabekammer des Landes Berlin geführt. Vergabekammer des Landes Berlin Martin-Luther-Str. 105 10825 Berlin Tel. +49(030) 9013 8316, Fax. +49(030) 9013 7613
Zur Teilnahme am Wettbewerb wurden entsprechend der Ankündigung vom 01.07.2010 in einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren (Teilnahmewettbewerb gemäß RPW und VOF) durch ein vom Preisgericht unabhängiges Auswahlgremium 10 Architekten ausgewählt.
Bettina Götz Architektin, Wien Jost Haberland Architekt, Berlin
Georg Augustin Architekt, Berlin Stellvertretende Fachpreisrichter Sachpreisrichter Heike Hanada Architektin, Berlin Dr. Stephan Becker Kanzler der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin Hermann-Josef Pohlmann Leiter des Referats Projektmanagement Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Stellvertretende Sachpreisrichter Dr. Matthias Knaut Vizepräsident der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin Peter Ostendorff Leiter des Referats Auswahlverfahren und Wettbewerbe Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin Sachverständige André Wlodarczak Abteilung Service, Technische Dienste und Bauunterhaltung der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin Dr. Ing. Susanne Rexroth Studiengang Umwelttechnik/Regenerative Energien Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin Dr. Jürgen Sieck Studiengang Angewandte Informatik Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin Dr. Ing. Carsten Busch Studiengangsprecher im Internationalen Studiengang Medieninformatik Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin Margit Thielecke Abteilung Bauen und Stadtentwicklung Stadtplanungsamt Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin Christian Breer Leiter der Unteren Denkmalschutzbehörde Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin
Dr. Ingrid Lehmann Leiterin des Grünflächenamtes Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin Dr. Martin Kleinlosen Leiter des Umwelt und Naturschutzamtes Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin Wolfgang Mahnke Leiter des Referats Wissenschaftsbauten Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Berlin Heidrun Karger Abteilung Hochschule Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung Berlin Heinz-Peter Wylach Referat Gewässerschutz Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz Berlin Dr. Matthias Dunger Landesdenkmalamt, Berlin Knut Kardacki Oberste Bauaufsicht Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin Gabriele Natschke Referat Technisch/Wirtschaftliche Prüfung und Genehmigung im Hochbau Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin Jana Manke Referat Technisch/Wirtschaftliche Prüfung und Genehmigung im Hochbau Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin Ingeborg Stude Barrierefreies Bauen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin Sylvia Baumgärtner Referat Projektmanagement Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin Dagmar Krug Referat Projektmanagement Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin
Fred Busse Referat Projektmanagement Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin Vorprüfung Architekt, N.N. Architekt, N.N. Kostenprüfung Gäste N.N. Peter Kever / J. Miller Stevens Architektenkammer Berlin
Der Auslobungstext wird den Teilnehmern in digitaler Form per E-Mail am 10. September 2010 zugesandt. Die Auslobungsbroschüre einschließlich der DVD mit den Digitalen Anlagen wird am 13. September 2010 per Post an die Teilnehmer versendet. Das Modell wird im Zusammenhang mit dem Rückfragenprotokoll am 21. September 2010 per Post versendet.
Die Arbeiten müssen spätestens am 25. Oktober 2010 bis 17.00 Uhr in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Referat Wettbewerbe und Auswahlverfahren Brückenstraße 6 Jannowitzcenter 10179 Berlin Raum Nr. 4.026 eingegangen sein. (Es gilt nicht das Datum des Poststempels.) Die Wettbewerbspläne sind gerollt und in einer eckigen Versandbox abzuliefern. Die Modelleinsatzplatte ist bis zum 01. November 2010 bis 17.00 Uhr an gleicher Stelle einzureichen. Das Modell ist in transportgerechter und wieder verwendbarer Verpackung abzuliefern. Der Verfasser trägt die Verantwortung, dass die geforderten Leistungen am 25. Oktober 2010 bzw. am 01. November 2010 (Modell) vorliegen. Die Wettbewerbsarbeiten sind zur Wahrung der Anonymität in verschlossenem Zustand ohne Absender oder sonstigen Hinweis auf den Verfasser, aber mit der Kennzahl und dem Vermerk „HTW, Forschungszentrum
für Kultur und Informatik“ einzureichen. Bei Zustellung durch Post- oder Kurierdienst ist der Empfänger als Absender anzugeben. Kennzeichnung der Arbeiten Die Wettbewerbsarbeiten sind in allen Stücken nur durch eine gleichlautende Kennzahl zu bezeichnen. Sie ist aus sechs arabischen Ziffern zu bilden und in einer Größe von 1 cm Höhe und 4 cm Breite auf jedem Blatt und Schriftstück in der rechten oberen Ecke anzubringen. Der Wettbewerbsverfasser hat die Verfassererklärung mit seiner Anschrift in einem verschlossenen und undurchsichtigen Umschlag mit der gleichen Kennzahl abzugeben, mit der er seine Wettbewerbsarbeit gekennzeichnet hat. Dieser Umschlag ist gleichzeitig mit der Wettbewerbsarbeit abzugeben.
Am Donnerstag, den 16. September 2010 um 10.00 Uhr findet eine Ortsbesichtigung mit den Wettbewerbsteilnehmern statt. Treffpunkt ist der Haupteingang des HTW Hochschulcampus, Wilhelminenhofstraße 75A, 12459 Berlin. Rückfragen Rückfragen zur Auslobung können schriftlich gestellt werden. Sie müssen bis zum 21. September 2010 bei folgender E-Mail-Adresse eingegangen sein: inge.schmidt-rathert@senstadt.berlin.de Bei den Rückfragen ist auf die entsprechenden Teilziffern der Auslobung, auf die sie sich beziehen, Bezug zu nehmen. Ein Rückfragenkolloquium findet nicht statt. Die Beantwortung der Rückfragen erfolgt in Abstimmung mit dem Preisgericht. Die Zusammenstellung aller eingereichten Fragen und deren Beantwortung wird den Beteiligten am 27. September 2010 zugesandt und ist Bestandteil der Auslobung.
die vorliegende Auslobung die Zusammenstellung der Rückfragen und Antworten Modell–Einsatzplatte M 1:500 DVD mit digitalen Daten (siehe Teil 4), u.a. die im Folgenden aufgeführten Planunterlagen und Dokumente: – Übersichts- und Lageplan, u.a. als .dwg-Datei – Arbeitsplan, u.a. als .dwg-Datei – Außenanlagen- und Vermesserplan, u.a. als dwg-Datei
Luftbilder als .tif-Dateien Raum- und Funktionsprogramm als .pdf- und .xls- Datei
Von den Teilnehmern werden folgende Leistungen erwartet: Geforderte Leistungen in Papierform Teil 1: Gesamtkonzept 1. Städtebauliches Konzept, Lageplan im Maßstab 1:500 mit Darstellung der Gesamtsituation, Baukörper, äußere Erschließung und Außenanlagen, Stellplätze für Mitarbeiter und für Mobilitätsbehinderte sowie Fahrradstellplätze; 2. Räumliche Darstellung des städtebaulichen Konzepts (Ideenteil); Teil 2: Realisierung (FKI, BeWIKI) 3. EG-Grundriss (FKI, BeWIKI) mit Darstellung der angrenzenden Freiflächen und Gebäude einschließlich der äußeren Erschließung sowie alle weiteren Grundrisse im M 1:200; 4. Zum Verständnis des Entwurfs erforderliche Schnitte und Ansichten im M 1:200; 5. Fassaden- bzw. Systemschnitt im M 1:20 mit Teilansicht – der Informationsgehalt dieses Schnittes soll annähernd dem eines Schnittes im M 1:50 entsprechen, beispielhaft zur Vermittelbarkeit von Materialität, Gestaltqualität und zur Ermittlung der Kosten; 6. Systemskizzen des Tragwerks und Skizze des Montageablaufs 7. Prüfpläne, maßstäblich (gefaltet); ein Satz der verlangten Grundrisse und Schnitte mit Eintragung – der Raumbezeichnungen (entsprechend der Formblätter), – der für die Berechnung notwendigen Maße, – der Raumgrößen; 8. Berechnungen auf Formblättern (Formblatt Raumprogramm, Formblatt Gebäudekennwerte und Formblatt Kostenprüfung / Flächenermittlung, s. 4.1.8 Formblätter) Der Rechenweg für alle Berechnungen ist nachvollziehbar auf den Prüfplänen darzustellen; – Überbaute Fläche – GRZ – GFZ – Brutto-Grundfläche BGF a – Brutto-Rauminhalt BRI a (V) – Nutzfläche (NF) – Verhältnis Brutto-Grundfläche a / Nutzfläche (BGF a / Nutzfläche) – DAF Dachflächen
HTF Horizontale Trennflächen – BAF Basisflächen – AWF Außenwandflächen – IWF Innenwandflächen – BAU Baugrube – Gebäudehüllfläche A – Verhältnis A/V Erläuterungsbericht (getrennt von den Plänen, max. 4 DIN A 4 Seiten) zu den Hochbaumaßnahmen: – Erläuterung und Begründung des vorgeschlagenen Entwurfskonzepts – Aussagen zu Konstruktion und Materialien – Erläuterung bei Umbaumaßnahmen – Aussagen zur Wirtschaftlichkeit – Aussagen zur Nachhaltigkeit und Energieeffizienz – Aussagen zum Bauablauf (Bauzeit ca. 20 Monate) unter Einbeziehung des vorgeschlagenen Tragsystems und des Ausbaus Freianlagen: – Erläuterung und Begründung des vorgeschlagenen Entwurfskonzepts – Aussagen zur Material- und Pflanzenverwendung und zum baulichen Aufwand – Angaben zum barrierefreien Bauen Baubeschreibung in Anlehnung an DIN 276 (1993) zu KG 300, 400 und 500; Verzeichnis der eingereichten Unterlagen; Verfassererklärung (s. 4.1.8 Formblätter); Modell im M 1:500 unter Verwendung der vorgegebenen Modelleinsatzplatte.
Als verbindliche Form der Arbeit gilt der Papierausdruck. Zusätzlich geforderte Leistungen in digitaler Form Zusätzlich sind folgende Leistungen in digitaler Form auf CD-Rom zu erbringen (für Vorprüfung, Ergebnisprotokoll und Veröffentlichung): – die Präsentationspläne als Windows-kompatible .tif-Datei(en) in einer Auflösung von bevorzugt 300 dpi (ggf. LZW-komprimiert) – die Präsentationspläne als pdf-Datei(en) mit eingebundenen Pixeldarstellungen in einer Auflösung von bevorzugt 300 dpi. – die geforderten Leistungen nach Nr. 5 (Prüfpläne) als CAD-Datei im Format .dwg oder .dxf (AutoCAD, Version 2000 oder tiefer) oder .pln (ArchiCAD, Version 7 oder tiefer) – die ausgefüllten Formblätter zu Nr. 8 (siehe 4.1.8 Digitale Anlagen/ Formblätter) als .xls-Datei (Microsoft Excel) – die unter Nr. 9 bis 11 aufgeführten geforderten Leistungen Hinweise zu den geforderten digitalen Leistungen „Offene“ Dateien aus Layout-Programmen (z.B. InDesign, QuarkExpress, Illustrator etc.) können nicht berücksichtigt werden. Bildmaterial, das nicht im genannten Windows-kompatiblen .tif-Format vorliegt, kann nicht berücksichtigt werden.
Die CD-ROM selbst trägt als Titel nur die sechsstellige Kennzahl, mit der auch die schriftlichen Pläne gekennzeichnet werden (z.B. 123456). Die einzelnen Dateien auf der CD-ROM müssen wie folgt benannt werden: Der erste Teil des Dateinamens ist die sechsstellige Kennzahl, danach folgt ein Unterstrich und anschließend der eigentliche Dateititel, gefolgt von der Formatangabe, z.B. „tif“. Beispiele: – Lageplan: – Grundrisszeichnung Erdgeschoss: – Ansichten: – Prüfpläne:
In den Dateinamen dürfen keine Leer- und Sonderzeichen vorkommen. Die CD-ROM ist für Windows-kompatiblen PC zu erstellen. MacintoshFormate können grundsätzlich nicht verwendet werden. Allgemeine Hinweise Jeder Teilnehmer darf nur eine Arbeit ohne Variante einreichen. Gemäß RPW 2008 § 5 Absatz 2 werden Darstellungen, die über die in der Auslobung geforderten Leistungen hinausgehen oder gegen bindende Vorgaben des Auslobers verstoßen, von der Vorprüfung ausgesondert. Farbige Darstellungen sowie erläuternde Skizzen sind zugelassen. Für die Präsentation der Wettbewerbsarbeiten stehen pro Wettbewerbsteilnehmer max. drei 2 m hohe Rolltafeln mit einer Hängefläche von 1,96 m (Breite) x 1,46 m (Höhe) zur Verfügung. Die vom Auslober zur Verfügung gestellten Arbeitspläne sind ein Angebot, den Wettbewerbsbeitrag darzustellen; sie müssen von den Verfassern nicht verwendet werden. Ausschlusskriterien / Verstoß gegen bindende Vorgaben Die für die Wettbewerbsaufgabe verbindlichen Vorgaben werden im Sinne der Innovation und des Wettbewerbgedankens auf folgende grundsätzliche Anforderungen begrenzt:
keine bindenden Vorgaben
Die Wettbewerbssumme (RPW 2008 § 7 Absatz 2) ist auf der Basis des § 34 HOAI ermittelt. Für Preise stehen insgesamt 17.000,– Euro zur Verfügung. Vorgesehen ist folgende Aufteilung: 1. Preis 2. Preis 3. Preis 8.500,– € 5.100,– € 3.400,– €
Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung für die weitere Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe. Bei der Umsetzung des Projekts wird unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einer der Preisträger mit den Leistungsphasen 2 bis 9 nach HOAI § 33, sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht, beauftragt (RPW 2008 § 8 Absatz 2). Voraussetzung ist, dass die Ausführung der ausgewählten Arbeit im Kostenrahmen möglich ist. Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteilnehmers bis zur Höhe des zuerkannten Preises oder Anerkennung nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird (RPW 2008 § 8 Absatz 2). Ein Verhandlungsverfahren im Anschluss an den Wettbewerb mit allen Preisträgern wird nur durchgeführt wenn der Auftraggeber vom Votum des Preisgerichts abweicht. Im Regelfall wird der Auftraggeber nur mit dem ersten Preisträger über die Auftragsvergabe verhandeln. Architekten, die nicht Mitglieder der Berliner Architektenkammer sind, werden gemäß § 6 Bau- und Architektenkammergesetz verpflichtet, sich bei Auftragserteilung im Verzeichnis auswärtiger Architekten der Architektenkammer Berlin eintragen zu lassen. Bei Bedarf wird die Hinzuziehung eines Kontaktbüros empfohlen. Kunst am Bau Gemäß den Ausführungen in der Allgemeinen Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins (Anweisung Bau) ist beabsichtigt, für diese Baumaßnahme Mittel für „Kunst am Bau“Maßnahmen bereitzustellen.
Durch ihre Unterschrift in der Verfassererklärung versichern die Wettbewerbsteilnehmer, dass sie die geistigen Urheber der Wettbewerbsarbeiten, gemäß den Wettbewerbsbedingungen teilnahmeberechtigt, mit einer Beauftragung zur weiteren Bearbeitung einverstanden und zur fachund termingerechten Durchführung in der Lage sind. Die Verfassererklärung befindet sich als Formblatt im Ordner „4.1.8_ Formblätter“ auf beiliegender DVD.
Das Ergebnis des Wettbewerbs wird (unter Vorbehalt der Prüfung der Teilnahmeberechtigung) den Teilnehmern, deren Arbeit mit einem Preis oder einer Anerkennung ausgezeichnet wird, unmittelbar nach der Entscheidung des Preisgerichts mitgeteilt, allen anderen durch Übersendung des Preisgerichtsprotokolls mitgeteilt und der Öffentlichkeit über die Presse bekanntgegeben sowie unter www.stadtentwicklung. berlin.de/ städtebau/baukultur/wettbewerbe angekündigt. Die zur Beurteilung zugelassenen Wettbewerbsarbeiten werden mit den Namen der Verfasser, der Mitarbeiter und Sonderfachleute, den Preisen und Anerkennungen, der Aufnahme in die engere Wahl und dem Preisgerichtsprotokoll öffentlich ausgestellt. Eröffnung, Ort und Dauer der Ausstellung werden den Wettbewerbsteilnehmern und der Presse bekannt gegeben (RPW 2008 § 8 Absatz 1).
Für die Beschädigung oder den Verlust der eingereichten Arbeiten haftet der Auslober nur im Fall nachweisbar schuldhaften Verhaltens. Die nicht prämierten Arbeiten von in Berlin ansässigen Teilnehmern können zu einem Zeitpunkt, der ihnen rechtzeitig mitgeteilt wird, bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung - II D - abgeholt werden. Sind diese Arbeiten, trotz einer Erinnerung sechs Wochen nach dem genannten Termin nicht ab-
geholt worden, so geht der Auslober davon aus, dass die betreffenden Teilnehmer das Eigentum an ihren Arbeiten aufgegeben haben und wird dann mit diesen Arbeiten nach seinem Belieben verfahren. Im Übrigen erfolgt die Rücksendung der nicht prämierten Arbeiten von Teilnehmern, die nicht in Berlin ansässig sind, nur dann, wenn die Arbeiten in transportgerechter und wieder verwendbarer Verpackung eingereicht wurden.
10. September 2010 13. September 2010 16.09.2010 / 10 Uhr 21. September 2010 27. September 2010 25. Oktober 2010 01. November 2010 18. November 2010
Versand der Auslobungsbroschüre per E-Mail Postversand der Auslobungsunterlagen Ortsbesichtigung Rückfragen bis Versand des Rückfragenprotokolls und des Modells Abgabe der Arbeiten Abgabe des Modells Preisgerichtssitzung
HTW, Forschungszentrum für Kultur und Informatik / Teil 2 Situation und Planungsvorgabenrgaben
Lage im Stadtgebiet Das Forschungszentrum für Kultur und Informatik soll auf dem Campusgelände Wilhelminenhof der HTW errichtet werden. Der Campus befindet sich im Ortsteil Oberschöneweide des Berliner Stadtbezirk Treptow-Köpenick. Oberschöneweide liegt im Südosten Berlins, ca. elf Kilometer vom Berliner Stadtzentrum entfernt. Der HTW Campus Wilhelminenhof befindet sich an der Wilhelminenhofstraße, die eine in Ost-West Richtung verlaufende Erschließungsachse zwischen dem an der Spree liegenden Industrieband und dem im Norden angrenzenden Wohngebiet darstellt.
Abb. 1 Schwarzplan mit Markierung des Wettbewerbsbereichs
Baustruktur der Umgebung Oberschöneweide ist ein Wohn- und Arbeiterviertel aus dem beginnenden 19. Jahrhundert. Der Ortsteil ist geprägt durch denkmalgeschützte Industriegebäude zwischen Spree und Wilhelminenhofstraße und dem nördlich der Wilhelminenhofstraße in Form einer Blockrandbebauung liegendem Wohngebiet. Nordöstlich der Wilhelminenhofstraße befindet sich eine gründerzeitliche Blockrandbebauung, daran schließen sich Siedlungen aus dem Reformwohnungsbau der 1920er Jahre und Großwohnsiedlungsbauten aus den 1950er und 1960er Jahren in Zeilenstruktur an. Die Wohnbebauung erstreckt sich bis zur Straße An der Wuhlheide und dem anschließenden Volkspark Wuhlheide. Das fast zwei Kilometer lange Band aus Industriebauten zwischen Spree und Wilhelminenhofstraße gliedert sich größten Teils in zusammenhängende Werkhöfe, bestehend aus Industriehallen, Stockwerksfabriken und Verwaltungsgebäuden. Vereinzelt zeigen sich zur Wilhelminenhofstraße ausgerichtete offen angelegte Bereiche, die in Form von Villen und villenartigen Gebäuden gestaltet wurden. 2.2
HTW, Forschungszentrum für Kultur und Informatik / Teil 2 Situation und Planungsvorgaben
Abb. 2 Luftbild, April 2009
M 1:3.000
Abb. 3 Lageplan mit Eintragung des Wettbewerbsbereichs (Campusgebäude dunkelgrau)
Oberschöneweide Das Gebiet beiderseits der Spree trug bis 1871 den Namen „Schöneweide“. Es erstreckte sich von der Bahntrasse der Berlin-Görlitzer Eisenbahn im Süden bis zum Waldgebiet der Wuhlheide im Norden. Die ehemals ländlich geprägte Gegend Schöneweides wandelte sich im Zuge der ersten industriellen Randwanderung Ende des 19. Jahrhunderts zu einem rasant expandierenden Industriestandort. Begünstigt durch die gute Anbindung über Wasser, Straße und Schiene siedelten sich entlang der Spree in rascher Folge industrielle Großbetriebe an. Im Jahr 1871 erhielten die Ansiedlungen im Kreis Niederbarnim, nördlich der Spree, die amtliche Bezeichnung „Ober-Schöneweide“. Mit dem gleichen Erlass wurde dem Areal im Kreis Teltow, südlich der Spree, der Name „Nieder-Schöneweide“ verliehen. Die Gründung der Landgemeinde Oberschöneweide erfolgte am 7. April 1898. Die Spree bildet die natürliche Grenze zwischen Oberschöneweide und Niederschöneweide. Der Flusslauf wird hier als Oberspree bezeichnet. Das Band von Industriebauten, Wohnsiedlungen und Grünanlagen folgt dem Verlauf der Oberspree über eine Strecke von ca. 6 km. Industrialisierung Im Jahre 1887 gründete Emil Rathenau die Allgemeine ElektrizitätsGesellschaft (AEG) und in der Folgezeit entwickelte sich zügig die Produktion im Bereich der Starkstromtechnik. Besonders die Herstellung von Kabeln erforderte große Flächen. Entsprechende Gelände sowie die für die Beförderung von Rohstoffen und der voluminösen Kabeltrommeln geeignete Transportmöglichkeiten per Schiff waren als günstige Standortbedingungen in Oberschöneweide vorhanden. Mit dem Ausbau und der Erweiterung des Schienen- und Straßennetzes wurden Brücken über die Spree gebaut. Die Produktion wichtiger Halbfabrikate, der Bau von Apparaten der Funktelegraphie und die Herstellung von Großtransformatoren und Akkumulatoren kamen hinzu. Die Nationale Automobil AG (NAG), eine AEG-Tochter, wurde 1901 an der Ostendstraße gegründet. Oberschöneweide wurde innerhalb kürzester Zeit Hauptstandort der AEG mit hochwertiger Stadtbild prägender Industriearchitektur (u.a. von Peter Behrens). Von hier gingen wesentliche Impulse für die Elektroindustrie aus. An der Gabelung Wilhelminenhof- und Ostendstraße wurde 1915/ 1916 das Hauptgebäude der NAG nach Entwürfen von Peter Behrens errichtet. Mit seinem markanten Turm (Behrensturm) beherrscht es die Sichtachse der östlichen Wilhelminenhofstraße noch heute. Auf Grundlage eines für Oberschöneweide entwickelten Bebauungsplans 1902 entstanden nahezu parallel mit der Industrialisierung in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Großbetrieben Wohnquartiere für die dort tätigen Arbeiter und Angestellten. In Form von Villen und villenartigen Baustilen wurden Gebäude für die übergeordneten Einrichtungen der Fabrikanlagen sowie Wohnhäuser in offener Bauweise, teilweise mit Grünanlagen an der Wilhelminenhofstraße platziert. Während die leitenden Beamten und höheren Angestellten in den großzügigeren und komfortableren Wohnungen lebten, wohnten die Arbeiter mit ihren Familien meist beengt in Wohnblöcken mit geringster sanitärer Ausstattung. Die Wilhelminenhof-
und Edisonstraße entwickelten sich zu Versorgungsachsen der Quartiere. Mit den hinzukommenden sozialen und kulturellen Einrichtungen (u.a. Schulen, Kirchen) und der Ansiedlung kleiner Geschäfte und handwerklichem Kleingewerbe in fast allen Straßen wurde Oberschöneweide zu einem eigenständigen Industrie- und Wohnstandort. Umfangreiche Ergänzungen und die Verbesserung in der Bau- und Siedlungsstruktur erfolgten in den 1920er Jahren mit dem Bau mehrerer großzügiger Wohnhöfe (Reformwohnungsbau). In den Jahren des Nationalsozialismus wurden nur wenige Wohngebäude entlang der Zeppelinstraße errichtet. Diese orientierten sich städtebaulich an dem umgebenden Bestand. Eingemeindung nach Berlin Mit der Gründung Groß-Berlins im Jahr 1920 wurden Ober- und Niederschöneweide dem Bezirk Treptow zugeordnet. Oberschöneweide wechselte 1937, der Berliner Bezirksreform folgend, zum Bezirk Köpenick. Entwicklung nach 1945 Der Zweite Weltkrieg führte zu einer erheblichen Zerstörung der industriellen Bausubstanz. Die Bedeutung Oberschöneweides als Industriestandort wurde nach 1945 unvermindert bestätigt und gefördert. Die DDR bildete aus dem enteigneten Vermögen volkseigene Betriebe, jedoch änderte sich am Produktionsprofil der Industrie wenig. Die Bebauung und Verdichtung der Wohngebiete wurde fortgeführt. Bedingt durch die Kriegszerstörung und Flächensanierungen der Berliner Innenstadt siedelten viele Bewohner Berlins nach Köpenick um. Ab den 1960er Jahren erfolgte in Oberschöneweide die Erweiterung des Wohngebiets Richtung Norden in Form von Zeilenbebauung (Bautyp Q3A) bis an den Landschaftspark Wuhlheide. Entwicklung nach 1989 Die Auflösung der DDR 1990 hatte zur Folge, dass Oberschöneweide als Industriestandort zusammenbrach und somit auch die ökonomische Basis für Oberschöneweide nicht mehr gegeben war. Von den bis 1989 vorhandenen 25.000 Arbeitsplätzen blieben weniger als 3.000 übrig. Es kam zu Abwanderungen der Bewohner aus dem Stadtteil. Um dem großen Wohnungsleerstand und einer Verwahrlosung eines ganzen Stadtgebietes entgegen zu wirken, wurde ein Bereich (siehe Plan) in Oberschöneweide am 25. Oktober 1995 als „Sanierungsgebiet Köpenick – Oberschöneweide“ förmlich festgelegt.
Abb. 4 „Sanierungsgebiet Köpenick-Oberschöneweide“
Um die soziale Infrastruktur zu erneuern, wurden Wohnungen saniert und auf den Industriearealen fanden umfangreiche Bodenaustauschmaßnahmen statt. Einige denkmalwerte Industriebauten wurden bis 1999 großflächig abgerissen. Die unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen Fabrikgebäude dienen heute zum Teil der Gewerbeneuansiedlung, wie zum Beispiel die Lampenfabrik Frister, die bis 1990 als Institut für Nachrichtentechnik genutzt wurde und auf dem Gelände der alten Gasanstalt liegt. Hier befinden sich heute die „Spreehöfe“, ein lebendiges Gewerbe- und Freizeitzentrum. Sie bilden einen städtischen Mittelpunkt in Oberschöneweide. Im liquidierten AEG-Transformatorenwerk wurde 1997 das Kultur- und Technologiezentrum Rathenau gegründet (1996-99, Ostend-, Slabyund Waldowstraße). Die Reinbeckhallen in der Reinbeckstraße und die Rathenauhallen im Westteil des Geländes stehen für Großveranstaltungen, Konzerte und Ausstellungen offen. Zwei Stockwerksfabriken des Kabelwerk Oberspree wurden für den „Handwerker- und Gewerbehof Wilhelminenhof“ aufwendig sanierte. Die „Schauhallen Berlin“ am Stadtplatz wurden zu einem Zentrum für Gegenwartskunst ausgebaut. Die Ortsteile Ober- und Niederschöneweide sind durch Brücken mit einander verbunden. Die Restaurierung der Stubenrauchbrücke, der Wiederaufbau der Treskowbrücke nach dem Zweiten Weltkrieg (195055), der Neubau des Kaiserstegs (2007) und die Planung einer weiteren Brücke am südlichen Ende der Wilhelminenhofstraße bieten wieder eine gute Verbindung zwischen beiden Ortsteilen. Seit 2001 gehören Ober- und Niederschöneweide zum Berliner Bezirk Treptow-Köpenick. Durch die Wiederbelebung der alten Industriebauten, die GewerbeNeuansiedlung und die Ansiedlung des HTW Campus an der Wilhelminenhofstraße gewinnt Oberschöneweide wieder an Bedeutung. Außenanlagen Es ist für die Außenanlagen ein landschaftsplanerisches Konzept für den gesamten Bereich entwickelt worden. Hierfür wird das gesamte ehemalige Industrieband mit angrenzendem Wohngebiet entlang der
Spree als Erholungs- und Freizeitraum vorgesehen. Die in Teilbereichen schon gestaltete Uferpromenade an der Kranbahn ist Teil des geplanten Spreewanderwegs, der auf einer Länge von insgesamt 57 km ausgebaut werden soll. Die Querstraßen zwischen dem Wohngebiet und der Spree werden als begrünte Verbindungsachsen eingesetzt, um die Bereiche – Ufer und Wilhelminenhofstraße – attraktiv miteinander zu verknüpfen. Die ehemalige Kranbahn führt als Promenade von der Wilhelminenhofstraße zum Flussufer und endet in einem Stadtplatz, dem sog. Spreeforum, der sich zum Wasser öffnet. Über den Stadtplatz hinaus quert der neuerrichtete Kaisersteg die Spree und bietet für Fußgänger und Radfahrer eine Verbindung nach Niederschöneweide. Uferweg Zwischen der Industriebebauung des ehemaligen Kabelwerks Oberspree und der Spree wird ein Uferweg entstehen, der einen Teilbereich des geplanten Spreewanderweges darstellt. Für das Teilstück des Uferweges im Bereich des Wettbewerbsgebietes, an der sogenannten Oberspree, gibt es bereits eine Genehmigungsplanung und die Ausführungsplanung hat begonnen (siehe Anhang Teil 4.1.3, Grünflächenamt). Für den Uferweg ist ein 3,5 m breiter asphaltierter Fuß- und Radweg vorgesehen. Die geplanten angrenzenden Vegetationsflächen sind als Rasenflächen, mit Bäumen (landseitig) und Solitärsträuchern (wasserseitig) vorgesehen und bieten Versickerungsmöglichkeiten für das anfallende Niederschlagswasser. Die Zufahrt zum Uferweg in diesem Bereich (Oberspree) wird über die Wilhelminenhofstraße geben. Eine fußläufige Anbindung ist auch über das Grundstück der HTW mit Gehrecht an das öffentliche Straßennetz geplant.
Abb. 5 Luftaufnahme Kabelwerk Oberspree um 1920
Entwicklung des HTW Campus Wilhelminenhof
Das Gelände des HTW Campus Wilhelminenhof liegt auf dem Areal der ehemaligen Fabrikanlage des Kabelwerks Oberspree (KWO). Mit der Niederlassung der AEG (Allgemeine Elektrizitätsgesellschaft) 1895 in Oberschöneweide wurde die Kraftzentrale Oberspree – als erstes Drehstrom-Kraftwerk Deutschlands – am Spreeufer erbaut. Kurze Zeit später, im Jahr 1897, folgte die Gründung des Kabelwerks Oberspree (KWO) an der Wilhelminenhofstraße 76-77, in unmittelbarer Nähe der Kraftzentrale Oberspree. Die alten großvolumigen Industriebauten wurden, wie es in der Zeit um 1900 an vielen Industriestandorten üblich war, teils als Stockwerksfabriken mit bis zu 6 Geschossen, teils als großflächige eingeschossige Hallen errichtet. Diese prägen das Areal. Auf dem Gelände des Kabelwerk Oberspree entstanden in einem ersten großen Bauabschnitt die Gebäude auf dem westlichen Areal. Der zweite umfassende Bauabschnitt wurde durch die Kriegsproduktion im Ersten Weltkrieg notwendig. Durch die Erweiterung des Areals nach Osten umfasste das Gelände des Kabelwerk Oberspree nunmehr den gesamten Spreebogen. Im Zweiten Weltkrieg wurden auch auf dem Gelände des Kabelwerks Oberspree Fabrikanlagen beschädigt und zu großen Teilen zerstört. Als Gesamtanlage blieb das Kabelwerk Oberspree jedoch nahezu erhalten und die Industrieanlagen waren in wesentlichen Bereichen noch zu erkennen. Der Wiederaufbau nach dem Krieg beschränkte sich zunächst auf die Spreehalle. Sie erhielt eine Sheddachkonstruktion und der westliche Kopfbau wurde in neuer Form 1958-61 errichtet. Der Hallenbau war ein Beispiel für die DDR-Industriearchitektur um 1960, die sich ganz an der klassischen Moderne orientierte. Die Bereiche anderer zerstörter Industriegebäude auf dem KWO-Gelände wurden beräumt und die Produktion fortgesetzt.
Abb. 6 Spreehalle, 1958-61
Nach der Wende fanden auf dem Areal des Kabelwerks Oberspree die weiteren Beräumungen von großflächigen Teilbereichen statt. Die unter Denkmalschutz stehenden Gebäude wurden erhalten und saniert.
Abb. 7 Ausschnitt Lageplan Standort KWO, von 2003 14) ehem. A2 Hauptlager 1904, 15) ehem. Rohstofflager, 1910-11, 16) ehem. Verwaltungsgebäude und Bandwalzwerk, 1903, 17) ehem. Walzwerk, Drahtseilerei, Werkstätten, 1899, 18) ehem. A4 Gummifabrik, 1905, 1911-12, 20) Akkumulatorenturm, 1915, 21) Neubau HTW, 2008-2009, 22) Spreehalle, 1958-61
Die historischen Wurzeln des heutigen Bildungsangebots der HTW lassen sich bis ins wilhelminische Kaiserreich zurückverfolgen. Zu den Vorgängereinrichtungen der HTW gehört auch die 1948 gegründete Ingenieurhochschule Berlin der DDR, die 1991 mit Gründung der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft (FHTW) in dieser aufging. Gleichzeitig wurden Gebäude und Liegenschaften der Hochschule für Ökonomie in Berlin-Karlshorst übernommen. Seit April 2004 ist die HTW Berlin rechtlich selbstständig. Die ersten fünf Jahre firmierte sie als Fachhochschule mit der Kurzbezeichnung FHTW, am 1. April 2009 erfolgte die Umbenennung in HTW. Vielfältig und innovativ – so charakterisiert sich die Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) selbst. Die Fächervielfalt der HTW ist das Ergebnis eines komplexen Gründungs- und Aufbauprozesses. Mit beinahe 10.000 Studentinnen und Studenten zählt sie zu den mittelgroßen Hochschulen in Deutschland. Das Fächerspektrum ist mit rund 70 Bachelor- und Masterstudiengängen in den Bereichen Technik, Informatik, Wirtschaft, Kultur und Gestaltung besonders breit. Es reicht von den klassischen Disziplinen Maschinenbau, Fahrzeugtechnik und Betriebswirtschaftslehre bis zu jüngeren, innovativen Ausbildungsangeboten wie Facility Management, Interaction Design/ Game Design sowie Museumsmanagement und -kommunikation. Auch der Bereich Forschung hat bei der HTW ein breites Angebot. Themen der Informationsgesellschaft werden ebenso behandelt wie umwelt- und energiebezogene Problemstellungen. Während sich die betriebswirtschaftliche Forschung auf die Förderung von Existenzgründungen und
die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittelständischer Unternehmen konzentriert, befasst sich die sozio-ökonomische und politikberatende Forschung mit aktuellen Fragestellungen, beispielsweise europäischen und nationalen Arbeitsmarktpolitiken oder den Auswirkungen der Globalisierung. Projekte zur Industrie- und Technikgeschichte, zum Erhalt von Fotos, Filmen und Datenträgern, die Erforschung früherer Zivilisationen sowie Designprojekte runden das Spektrum ab. Das Forschungszentrum widmet sich der angewandten Informatik, dem Bankensektor, dem Immobilien- und Genossenschaftsrecht und der Weiterbildung. Darüber hinaus wird das Forschungsprofil von interdisziplinären Kompetenzfeldern geprägt. Kernaufgabe ist hierbei die angewandte Forschung und Entwicklung (F&E) sowie fachübergreifende Projekte, die mit externen Verbundpartnern die positive Entwicklungsdynamik zeigen. Die Förderung der Projekte wird aus nationalen und EU-Programmen finanziert (Drittmittelfinanzierung). Als besonders innovative Hochschule wurde die HTW mehrfach ausgezeichnet. Vorhandene Bebauung Auf dem HTW Campus Wilhelminenhof bilden die historischen Industriegebäude und die Neu- und Erweiterungsbauten zusammen ein stadträumliches Gesamtbild. Durch die unterschiedlichen Materialien, die im Zuge der Erweiterungen sowie der Sanierungsarbeiten verwendet wurden, zeigt sich ein Nebeneinander von traditionellen Backsteinfassaden und wenigen verputzten, zweckmäßigen Betonwänden. Typologie der alten Fabrikgebäude Es lassen sich zwei unterschiedliche Bauformen der alten Fabrikgebäude unterscheiden: Einerseits gibt es mehrschiffige Hallenbauten, zum anderen wurden Geschossbauten, die sogenannten Stockwerksfabriken, errichtet. Beide Typen zeigen eine Mischkonstruktion aus einer in Backstein gemauerten Außenschale und einer innenliegenden Stahlkonstruktion. Die zusammengehörenden Fabrikeinheiten bilden jeweils einen Werkhof, dabei wird ein mehrschiffiger Hallenblock an zwei oder drei Seiten von Geschossbauten begleitet wird. Die durchgängige Verwendung von gelbem Backstein führt zu einem einheitlichen Erscheinungsbild.
Mit der Entscheidung des Berliner Senats, vier Hochschulbereiche der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) nach Oberschöneweide zu verlegen, ist für die Entwicklung Oberschöneweides ein wichtiger Impuls gesetzt worden. Das Stadtgebiet wandelte sich im letzten Jahrzehnt und es macht sich eine urbane Atmosphäre mit Cafés, Galerien und Straßenleben bemerkbar. Auf dem ehemaligen Industrieareal der Kabelwerke Oberspree (KWO) entstand von 2006 – 2009 der zweite große Campus der HTW. Die Hochschule ist in bereits sanierten Industriegebäuden, Erweiterungs- und Neubauten untergebracht. Begrenzt wird das Campusareal im Norden und Osten durch die Wilhelminenhofstraße, im Süden vom Spreeufer und den anschließenden Industriebauten im Westen.
Der Campus Wilhelminenhof ist der technologieorientierte Standort der HTW. Hier studieren 6.000 Studenten. Er bietet durch seine Nähe zum Wissenschaftsstandort Adlershof sowie zu den Technologieparks Spreeknie und Wuhlheide sehr gute Voraussetzungen für das geplante interdisziplinäre Forschungs-, Innovations- und Technologiezentrum. Seit Oktober 2009 befinden sich alle ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge, ein
Abb. 8 Lageplan HTW Campus Wilhelminenhof
großer Teil der Informatik und Kultur bezogenen Studiengänge sowie alle Kultur- und Designstudiengänge am Campus Wilhelminenhof. Die denkmalgeschützten Fabrikgebäude und Hallen in den Wilhelminenhöfen sind zu Hörsälen, Laboratorien und Werkstätten umgebaut worden. Eine gut ausgestattete Bibliothek rundet das Studienangebot ab. In den Gebäuden A, C, E, F, samt Erweiterung, der Spreehalle (G) und einigen kleineren Hallen sind die Fachbereiche FB 1 (Ingenieurwissenschaften I), FB 2 (Ingenieurwissenschaften II), FB 4 (Wirtschaftswissenschaften II) sowie FB 5 (Gestaltung) untergebracht. Die HTW verfügt mit dem Campus Treskowallee in Karlshorst und dem Campus Wilhelminenhof in Oberschöneweide seit Oktober 2009 über zwei Standorte in räumlicher Nähe. Dadurch können studienübergreifende Organisationsmodelle realisiert werden. Diese bilden die Grundlage für die gemeinsame Nutzung von Seminarräumen, Zentrallaboren und Werkstätten sowie der Verwaltungs- und Servicebereiche.
Abb. 9 Lageplan HTW Campus mit internem Straßennetz
Organisation der Nutzungsbereiche Gebäude A Der lang gestreckte Ziegelbau mit dem gläsernen Tonnendach wurde im Zuge der Sanierungs- und Renovierungsarbeiten nach Plänen des Architekten Frank Augustin vorsaniert und durch das Architekturbüro Müller-Reimann für die HTW umgebaut. Das Gebäude beherbergt den Fachbereich Gestaltung und unter der lichten Hülle des Tonnendaches sind Professorenbüros und Präsentationsräume untergebracht. Zusammen mit dem gegenüberliegenden Gebäude B bildet es den Auftakt eines Campus-Rundgangs. Gebäude B Gebäude B ist L-förmig ausgebildet und besteht aus einem dreigeschossigen Trakt an der Wilhelminenhofstraße sowie einem schmalen, im rechten Winkel anschließenden Gebäudeteil. In dem Gebäude B sind Asta, der Fachschaftsrat sowie eine Cafeteria und das Informationsbüro untergebracht. Der im rechten Winkel anschließende Gebäudeteil beherbergt die Hallen 1 bis 4, die als Präsentations- und Ausstellungsräume sowie Labore von den Studierenden des Fachbereichs Gestaltung genutzt werden.
Gebäude C (ehem. Stockwerksfabrik) Das fünfgeschossige Gebäude besteht aus unterschiedlich gestalteten Gebäudeteilen, die die verschiedenen Bauphasen widerspiegeln. Zu den markantesten Teilen des Gebäudes gehört der angefügte Wasserturm mit dem KWO-Signet. Hier sind die Fachbereiche 1, 2 und 4 mit Dekanaten, Seminarräumen, Büros, Werkstätten, Laboren und Hörsälen untergebracht. Gebäude D (Hallenblock II) Das in U-Form an das Gebäude C angrenzende Gebäude wird vom Fachbereich Ingenieurwissenschaften II genutzt. Hier befinden sich die Labore, Werkstätten und Prüfstände des Studiengangs Fahrzeugtechnik. Gebäude E Der flache Kubus ist in funktionaler und architektonischer Hinsicht als Erweiterung des benachbarten Gebäudes F zu betrachten. Die über zwei Geschosse verteilten Räume werden hauptsächlich als Labore, Werkstätten und Prüfstände von den Wissenschaftlern, Forschern und Studenten der Fachrichtung Bauingenieurwesen genutzt. Gebäude F Dem Neubau des Architekturbüros Nalbach + Nalbach ging eine bauhistorische Kontroverse voraus. An der Stelle des sandfarbenen Gebäudes mit den langen, fein gerasterten Fensterbändern befand sich bis März 2007 eines der bedeutendsten Denkmale der Industriearchitektur der Moderne. Die 1927/28 nach den Entwürfen von Ernst Ziesel errichtete Fernmeldekabelfabrik. Eine der ersten Stockwerksfabriken in Stahlskelettbauweise in Deutschland. Seit 1978 stand das Gebäude unter Denkmalschutz. Der Bau wurde aufgrund der erheblichen physikalischen Mängel in der gesamten Substanz abgerissen. Die Erhaltung und Sanierung wäre erheblich teurer geworden als ein Neubau. Der Neubau wurde leicht versetzt auf dem Grundriss der alten Fernmeldekabelfabrik platziert; eine Markierung im Außenraum zeigt, wo genau der berühmte Ziesel-Bau stand. Das Gebäude befindet sich direkt gegenüber dem Wettbewerbsgrundstück. Das neue Institutsgebäude mit seiner schlichten Fassade beherbergt die zwei ingenieurwissenschaftlichen Fachbereiche der HTW. Gebäude G Das Campusgebäude G, welches auch noch die historische Bezeichnung Spreehalle trägt, ist ein lang gestrecktes Bauwerk mit einer modernen Stahl-Glas-Fassade. Es befindet sich direkt am Spreeufer und grenzt an das Wettbewerbsgrundstück. Das Gebäude G zeigt den westlichen Kopfbau der alten Spreehalle, der im Zuge der letzten Umbaumaßnahmen, 2007 – 2009 vollständig saniert und umgebaut wurde. Von den ursprünglichen Strukturen (1958-61) des Geschossbaus sind nur noch Teile der Tragwerkskonstruktion erhalten, die sich von den in Sichtbeton ausgeführten Neubauelementen durch ihren weißen Anstrich unterscheiden. Ehemals erstreckte sich der in den 1960er Jahren wiedererrichtete, dreigliedrige Baukörper der Spreehalle entlang des Spreeufers. Das Spreeufer tangierend verlief die Halle von dem im Westen noch erhaltenen Kopfbau über das Wettbewerbsgrundstück hinaus Richtung Osten bis auf das angrenzenden Grundstück der Fa. Silicon Sensors.
Im Bereich der abgetragenen Spreehalle fand keine vollständige Tiefenräumung statt. Die im Erdreich verbliebenen Stahlbetonfundamente wurden verfüllt. (siehe 2.5 Wettbewerbsgrundstück, Baugrund) Die Spreehalle beherbergt heute zwei Hörsäle mit jeweils 150 Plätzen, Seminarräume, die zentrale 2500 qm große Bibliothek im Obergeschoss, die Mensa mit angeschlossener Cafeteria im Erdgeschoss sowie Labore und Seminarräume des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften I in den oberen Etagen. Für die neue Nutzung des Gebäudes wurde die Halle komplett umstrukturiert.
Lage Der Bereich für die Wettbewerbsaufgabe liegt an der Ernst-Ziesel-Straße, im Süden des HTW-Campusgeländes (Wilhelminenhofstraße 75A, 76, 77), am Spreeufer. Im Westen grenzt eine 12,0 m breite Durchfahrt an, die als Zufahrt zur Mensaterrasse und als Feuerwehrzufahrt genutzt wird. Im Osten schließt das Grundstück der Firma Silicon Sensors AG an.
Abb. 10 Wettbewerbsbereich, Richtung Südwesten
Grundstück / Größe Das Wettbewerbsgrundstück besteht aus einer Teilfläche des Flurstücks 167 mit einer Größe von 2.958 qm sowie aus dem Flurstück 7023 in der Flur 469 mit einer Größe von 5.497 qm. Insgesamt hat das Wettbewerbsgrundstück eine Fläche von 8.455 qm. Eigentum und Nutzer Der Eigentümer des Grundstücks ist das Land Berlin, Landesgrundvermögen SenBWF, Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung. Nutzer ist die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin. Topographie Das Grundstück weist eine Höhendifferenz von bis zu 0,20 m auf. Die Höhenordinaten der Freifläche im Bereich der Ernst-Ziesel-Straße bis zur Grundstücksmitte liegen zwischen 34,60 und 34,80 mNHN. Zum Uferbereich der Spree fällt das Gelände wieder auf 34,60 m ab.
Baugrund Der Landschaftsraum um Schöneweide ist von der Eiszeit geprägt. Das abschmelzende Inlandeis formte die Senke des Berliner Urstromtals zwischen den Hochflächen des Barnim im Norden und des Teltow im Süden. Der Flusslauf der Spree folgt dem alten Urstromtal. Die Spree war ursprünglich ein breiter, in mehrere Arme geteilter Strom. Entlang der Gewässer entstanden durch die Ablagerung von Faulschlamm ausgedehnte Flachmoore. Mit der schrittweisen Verlandung der Uferzonen bildeten sich die Spreewiesen, die nur noch bei Hochwasser überflutet waren. Ein torfiger, weicher Boden kennzeichnet diese Uferzonen. Das Wettbewerbsgrundstück liegt im Talsandbereich. Im Bereich der Baufläche ist ein Bodenaufbau von aufgefüllten Schichten der ehemaligen Bebauung und von Bodenaustauschmaßnahmen über weichselkaltzeitlichen Sanden und organischen Bodenschichten als Verlandungen alter Spreearme zu erwarten. Im Bereich des Wettbewerbgrundstücks befinden sich im Erdreich noch Fundamente von Maschinen-Anlagen der abgerissenen Sheddachhalle (siehe Anhang 4.1.2 Informationspläne). Unter einer 2,2 m bis 3,2 m mächtigen Auffüllung aus Sand, meist ohne Fremdbestandteile, wurde festgestellt, dass bis zur Endtiefe der Erkundungen Sand zum Teil mit organischen, zum Teil mit schwach schluffigen Anteilen, ansteht. In den Bohrungen B 4 und B 5 steht als unterste Lage der Auffüllung Ziegel mit Sand an, darunter folgt eine 0,50 m dicke Torfschicht, die dann von gewachsenem Sand unterlagert wird. Aus dem Kornbereich ist zu erkennen, dass der anstehende, gewachsene Sand bodenmechanisch als feinsandiger bis stark feinsandiger teilweise grobsandiger Mittelsand, zum Teil schwach schluffig, zu bezeichnen ist. Als Baugrund steht tief reichende Auffüllung über Sand zum Teil mit einer Torfzwischenschicht an (siehe Anhang 4.1.3 Baugrundgutachten, Grundwasser und Baugrund, Baugrundverhältnisse, Boden- und Grundwassersanierung). Grundwasser Das Grundwasser des Hauptgrundwasserleiters steht im Grundstücksbereich in einem ungespannten Zustand an. Die Grundwasserdruckhöhe entspricht der Grundwasseroberfläche. Grundwasser wurde in den vorliegenden Bohrungen zwischen den Höhen + 31,93 mNHN und + 32,16 mNHN (Flurabstand etwa 2,4 bis 2,5 m) angetroffen. Die Grundwasserstände sind nicht ausgespiegelt. Nach den vorliegenden Beobachtungen der Grundwasserstände in den Grundwassermessstellen 9888, 9843 und 6595 aus der näheren Umgebung wurde ein maximaler Grundwasserstand GWmax = +33,14 mNHN eingemessen. Der zu erwartende höchste Grundwasserstand wird für den Bereich der Baufläche von der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz mit HGW = + 33,2 mNHN angegeben. Das Grundstück liegt im Wasserschutzgebiet (Zone III B) des Wasserwerkes Wuhlheide, welches den aktuellen Grundwasserstand beeinflusst (siehe Anhang 4.1.3 weitere Planungsunterlagen).
Altlasten Die Flurstücke 167,7022 und 2023 des Wettbewerbsgrundstück waren in der Vergangenheit überwiegend mit Fabrikations- und Lagergebäuden bebaut und Produktionsstandort des ehemaligen Kabelwerks Oberspree. In den Jahren 1996 bis 1998 fand durch die damalige Eigentümerin BLEG (Berliner Landesentwicklungsgesellschaft mbH), begleitet durch die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz eine umfangreiche Bodensanierung statt, die auch mit großflächigem Bodenaustausch in den Bereichen außerhalb bestehender Gebäude verbunden war. Auf den o. g. Flurstücken stand bis zum Frühjahr 2007 die Spreehalle. Im Zuge des Neubaus der Fa. Silicon Sensor wurde die alte Sheddachhalle abgebrochen. Es fand jedoch keine vollständige Tiefenenttrümmerung statt, so dass sich im Bereich der ehemaligen Spreehalle massive Stahlbetonfundamente der ehemaligen Maschinenstandorte befinden. Unter den Fundamenten liegt eine (ehemals flächenhaft verbreitete) Industrieschlammschicht, die optisch an ihrer rötlichen Färbung zu erkennen und hochgradig durch Arsen und Schwermetalle belastet ist. An der Grenze zum Flurstück 7018 wurde 1997 eine Spundwand zum Schutz der Spreehalle gebaut, da nach den damaligen Planungen langfristig erhalten bleiben sollte und die unter ihr vorhandenen Schadstoffe durch die Einkapselung an einem Abströmen in Richtung Brunnengalerie gehindert werden sollten. Die verbliebene Industrieschlammschicht und die Bauwerksreste stellen im jetzigen Zustand keine Gefahr für die Pfade Boden-Mensch und Boden-Grundwasser dar. Bei einer Bebauung unterhalb der GOK können die Fundamentreste jedoch zum Hindernis werden und durch deren Entfernung erhöhte Kosten entstehen. Die noch vorhandenen Altlasten stehen einer Neubebauung nicht entgegen.1992 wurden neben den Bodenbelastungen in einigen Bereichen auch Grundwasserbelastungen nachgewiesen und seit 1995 bis 2002 eine Grundwassersanierung durchgeführt. Dies betraf auch den Bereich um die Grundwassermessstellen B 18 a, b und c, wo sich ehemals ein Lokschuppen befand, der bereits 1996 abgebrochen wurde. Trotz der Grundwassersanierung ist hier eine Restbelastung im Grundwasser verblieben, die jedoch keine Gefahr mehr für das abströmende Grundwasser darstellt. Die noch vorhandenen Messstellen werden im Auftrag der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz regelmäßig im Frühjahr und im Herbst beprobt und sollen erhalten und zugänglich bleiben (siehe Anhang 4.1.3 weitere Planungsunterlagen). Für die noch vorhandenen unterirdischen Einbauten sowie Fundamente und Gründungselemente aus der ehemaligen Bebauung liegt ein Lageplan bei (siehe Pkt. 4.1.2, Informationspläne). Kampfmittel Nach gegenwärtigem Kenntnisstand bestehen keine konkreten Anhaltspunkte auf das Vorhandensein von Kampfmitteln. Jedoch kann ein Vorhandensein von Kampfmitteln im Erdreich nie völlig und verbindlich ausgeschlossen werden. Baumbestand Es ist kein erhaltenswerter Baumbestand auf dem Wettbewerbsgrundstück vorhanden.
Das Konzept für die Außenanlagen des HTW Campus Wilhelminenhof wurde vom Generalplanungsbüro Nalbach + Nalbach Architekten entwickelt und vom Berliner Büro Lützow 7 Garten- und Landschaftsarchitekten ausgeführt. Die Freiflächengestaltung zeigt eine Neustrukturierung des Geländes mit klarer Gliederung in Aufenthaltsbereiche mit Grünflächen und Laborfreiflächen und Funktionsbereiche mit Stellplatz- und Müllplatzflächen. Die Aufenthaltsbereiche wurden durch Neugestaltung der Platzflächen, Entsiegelungsmaßnahmen und Reduzierung von Stellflächen aufgewertet. Im Bereich der Institutsgebäude B, C und D wurde eine großzügige, leicht geneigte aus dem Platzflächenniveau ansteigende Rasenfläche umgestaltet. Sie schließt an einen Platz an, der mit punktuell gepflanzten, schattenspendenden jungen Bäumen versehen ist. Die Flächen vor der Spreehalle (G) wurden als Mensaterrasse und Laborfreiflächen umgestaltet. Auf dem gesamten Campusgelände erfolgten umfangreiche Ergänzungen im Baumbestand (siehe Anhang 4.1.2, Informationspläne, Außenanlagenplan).
Die Ver- und Entsorgung des Neubaus mit allen notwendigen Medien, einschließlich Fernwärme ist durch direkten Anschluss an die bestehenden Leitungssysteme der Spreehalle (G) möglich. Elektrizität Die übergeordnete Stromversorgung des Campusgeländes erfolgt über die Gasag-Station (Heizhaus). Gas Eine Mitteldruck-Leitung für die Gasversorgung entlang der JohannesKraatz-Straße und der Gottfried-Klemm-Straße führt zum Heizhaus und versorgt die Spreehalle (Gebäude G) und das Institutsgebäude für Ingenieurwissenschaften (Gebäude F). Trinkwasserversorgung Leitungen für die Trinkwasserversorgung verlaufen in der Wilhelminenhofstraße 76/77 (200er und 150er Gussrohre). Am Ende der Wilhelminenhofstraße befinden sich zwei Rohrleitungsfreistellungen (siehe Anhang 4.1.2 Informationspläne, Ver- und Entsorgungsleitungen). Abwasser / Schmutzwasser Die Hauptsammelleitung für Schmutzwasser (DN 700, STZ) verläuft entlang der Wilhelminenhofstraße. Das Wettbewerbsgrundstück ist nördlich an eine Schmutzwassersammelleitung (DN 200, STZ) an der Ernst-Ziesel-Straße angeschlossen. Anschließend verläuft diese entlang der Peter-Behrens-Straße Richtung Wilhelminenhofstraße. Vorab wird das Schmutzwasser in eine Sammelleitung (DN 250, STZ) auf dem Campusgelände geführt, die parallel zur Wilhelminenhofstraße liegt (siehe Anhang 4.1.2 Informationspläne, Ver- und Entsorgungsleitungen).
Regenwasser Das Regenwasser wird über eine Regenwassersammelleitung (DN 1000 – DN 1600) in die Spree geleitet. Das Regenwasser wird auf dem Wettbewerbsgrundstück südwestlich und nordöstlich der ehemaligen Sheddachhalle in Sammelleitungen geführt. Die entlang der Ernst-ZieselStraße verlaufende Leitung (DN 600 – DN 1000) trifft im Nordwesten auf die Hauptsammelleitung und leitet das Regenwasser in die Spree. (siehe Anhang 4.1.2 Informationspläne, Ver- und Entsorgungsleitungen). Telekommunikation Die Versorgung des Campusareals Wilhelminenhof erfolgt über eine Anbindung an das Berliner Wissenschaftsnetz „BRAIN“. Das FKI soll in das campusübergreifende Backbone am Gebäude G eingeschleift werden.
Übergeordnete Erschließung Das Wettbewerbsgrundstück auf dem HTW Campus Wilhelminenhof liegt am Uferbereich der Spree, dem sog. Spreeknie an der Oberspree. Die übergeordnete Erschließung erfolgt in Niederschöneweide über die südlich der Spree verlaufende Köpenicker Landstraße B 96a (Übergang zum Adlergestell). Die Wilhelminenhofstraße wird Richtung Nordosten über die Stubenrauchbrücke und die Siemensstraße erschlossen. Das gesamte ehemalige Industrieareal nördlich des Spreeufers wird über die Wilhelminenhofstraße erreicht. Sie führt als lokale Erschließung in südöstlicher Richtung zum Gelände des HTW-Campus Wilhelminenhof. Das Wettbewerbsgrundstück auf dem Hochschulcampus liegt in ca. 200 m Entfernung zur Wilhelminenhofstraße. Aus Nordwesten kommend ist das Campusareal über den Bezirk Lichtenberg zu erreichen. Die Köpenicker Chaussee, die an der Ortsgrenze (Lichtenberg/Treptow-Köpenick) in die Rummelsburger Landstraße übergeht, bildet die übergeordnete Erschließung Oberschöneweides. Die Treskowallee stößt von Norden kommend senkrecht auf die Rummelsburger Landstraße und wird zur Edisonstraße, die auf das westliche Ende der Wilhelminenhofstraße trifft. Von Südosten, aus dem Zentrum Köpenicks kommend, wird Oberschöneweide über die Lindenstraße erschlossen, die in die Straße An der Wuhlheide übergeht. Die in Richtung Südosten führende Weiskopffstraße, die in die Ostendstraße übergeht, erschließt die Wilhelminenhofstraße von Osten kommend. ÖPNV Die Verkehrserschließung durch den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ist durch die S-Bahnhöfe Schöneweide und Karlshorst gegeben. Der S-Bahnanschluss bietet eine schnelle Verbindung zum Stadtzentrum, jedoch liegen die Bahnhöfe in einiger Entfernung zum Campus. Durch die Anbindung an die Straßenbahnlinien (M17, 21, 27, 37, 63 und 67) ist die Erreichbarkeit der Wilhelminenhofstraße gegeben. Die Haltestelle der Straßenbahnlinien befindet sich in fußläufiger Entfernung zum Campusgelände Wilhelminenhof.
Abb.11 Lageplan HTW-Campus Wilhelminenhof
Erschließung des Wettbewerbsbereichs Die Erschließung des Wettbewerbsgrundstücks für den PKW-Verkehr erfolgt zum einen über die schrankengeregelte Zufahrt von der Wilhelminenhofstraße (75A). Über die sog. „Straße 3“ des internen Straßen- und Wegenetzes des Campusareals werden Parkgelegenheiten zur Verfügung gestellt. Fußläufig erreicht man über den Hof der Institutsgebäude B und C die Johannes-Kraatz-Straße, die in Richtung Süden auf die Ernst-Ziesel-Straße, bzw. das Wettbewerbsgrundstück führt. Die Peter-Behrens-Straße, die auf dem Campusareal an der östlichen Grundstücksgrenze liegt, ist von der Wilhelminenhofstraße 76/77 zu erreichen. Sie erschließt die Gebäude E und F des Fachbereichs 1 und 2. Die Gottfried-Klemm-Straße und die Ernst-Ziesel-Straße bilden die Querverbindungen der Johannes-Kraatz-Straße und der Peter-BehrensStraße (siehe Anhang 4.1.1 Arbeitspläne, 4.1.2 Informationspläne). Der Hofplatz, den die Gebäude A, B, C und D bilden, lässt die Institute untereinander fußläufig gut erschließen. Die Zugänglichkeit für den mobilitätseingeschränkten Personenkreis ist bis zum Spreeuferbereich gegeben. Darüber hinaus wird ein Uferweg an der Spree geplant, der das Campusgelände für Fußgänger und Radfahrer auch von Süden erschließt.
Bebauungsplan Für das Gebiet existiert kein Bebauungsplan. Die Zulässigkeit des Vorhaben wird nach § 34 BauGB entschieden.
Flächennutzungsplan Der FNP von 2009 weist das Gebiet als Gemeindebedarfsfläche für Hochschule und Forschung aus (siehe Anhang 4.1.3 weitere Planungsunterlagen). Das Gebiet zwischen Wettbewerbsbereich und Spree wird als Ufergrünzug im FNP ausgewiesen. Dieser Uferweg ist bei der Planung grundsätzlich von Bebauung frei zu halten. Die öffentliche Zugänglichkeit ist zu berücksichtigen – Bezug: Vorgesehener gesamter öffentlicher Spreeuferweg. Bauordnungsrecht Der Planung ist die Bauordnung des Landes Berlin BauOBln, www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/bauen.shtml in der aktuellen Fassung zugrunde zu legen. Die Genehmigung des Bauvorhabens erfolgt im Baugenehmigungsverfahren bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.
Für die Stabilisierung und Revitalisierung des Gebiets wurde ein Bereich in Oberschöneweide (siehe Plan, Teil 2.2) am 25. Oktober 1995 als „Sanierungsgebiet Köpenick – Oberschöneweide“ durch einen Senatsbeschluss förmlich festgelegt (Elfte Verordnung über die förmliche Festlegung von Sanierungsgebieten vom 25. Oktober 1995, siehe Anhang Teil 4.1.10). Für die Einrichtung eines Quartiersmanagements (1999 – 2007) mit der Schwerpunktsetzung Städtebaulicher Denkmalschutz wurden Ressourcen und finanzielle Mittel bereitgestellt. Nach fast 15 Jahren konnte die Modernisierung der Wohnungsbauten, die in Oberschöneweide als Stadterneuerungsgebiet ausgewiesen wurde, abgeschlossen werden. Mit dem Senatsbeschluss vom 8.6.2010 (veröffentlicht im Gesetz- und Verordnungsblatt Berlin, 66. Jahrgang, Nr.16, 10. Juli 2010) wurde das Gebiet aus dem Status der Sanierung entlassen. Denkmalschutz Der Wettbewerbsbereich befindet sich in einem Denkmalbereich (Gesamtanlage Wilhelminenhofstraße 70-78, Kraftwerk und Kabelwerk Oberspree). Diese Gesamtanlage ist eine Mehrheit baulicher Anlagen, die durch einen inneren Funktionszusammenhang gekennzeichnet und in der Regel aus konzeptionell in einem Zug geplanten und errichteten (Einzel-) Denkmalen bestehen. Die Gesamtanlage ist mit der Kennziffer 09020314 in die Denkmalliste eingetragen. Der Industriedenkmalort gilt, vergleichbar mit den Industriequartieren Moabit und Siemensstadt, als historisches Zentrum der Berliner Großindustrie und ist bundesweit von großer Bedeutung.
Abb.12 Denkmalbereiche und Baudenkmale (Ausschnitt aus der Denkmalkarte / Legende)
HTW, Forschungszentrum für Kultur und Informatik / Teil 3 Wettbewerbsaufgabe
Die Hochschule für Technik und Wirtschaft beabsichtigt für den Standort Wilhelminenhof die Errichtung eines Neubaus für ein Forschungszentrum für Kultur und Informatik (FKI). Das neu gegründete Berliner Institut für nichtakademische Weiterbildung (BeWIKI) soll in das Forschungszentrum integriert werden. Das Raumprogramm für das Forschungszentrum für Kultur und Informatik und das Berliner Institut für nichtakademische Weiterbildung für Kultur und Informatik (BeWIKI) umfasst eine Nutzfläche 1 – 6 (HNF) von insgesamt 996 qm. Im Einzelnen teilt sich die Fläche wie folgt auf: FKI = 640 qm BeWIKI = 356 qm Von den Wettbewerbsteilnehmern soll ein modularer Gesamtentwurf im Sinne eines städtebaulichen Rahmenplanes entwickelt werden. Es sollen Möglichkeiten der strukturierten, phasenweisen Entwicklung des Grundstücks für die Hochschulentwicklung aufgezeigt werden. Der Neubau des Forschungszentrums für Kultur und Informatik wird den ersten baulichen Abschnitt dieses modularen Systems darstellen. Mittel- und langfristig sind Erweiterungsbauten für Forschung und Lehre an diesem Standort geplant, die als Module an das FKI anschließen sollen und Schritt für Schritt die Gesamtplanung komplettieren. Für die Organisation der Einrichtungen ist darauf zu achten, dass die Anordnung zusammenhängender Nutzungsbereiche auf einer Ebene liegen. Übersicht Raumprogramm (Gesamtübersicht siehe Anhang)
FKI 01 02 03 04 Nutzung / Raumbezeichnung Büroraum mit 3 Besucherplätzen, 2 Arbeitspl., 10 Stck, á 24,0 qm Büro student. Mitarbeiter, 5-10 Arbeitspl. Veranstaltungs- u. Ausstellungsraum, für max. 199 Besucherplätze Motion Capture Labor Nutzfläche FKI BeWIKI 01 02 03 04 05 06 07 Nutzung / Raumbezeichnung Büro mit 2 Arbeitspl., mit 3 Besucherplätzen, 2 Stck., á 24,0 qm Büro für Dozenten mit 2 Arbeitspl., mit 3 Besucherplätzen, 2 Stck., á 24,0 qm Büro Beratungspersonal, 1 Arbeitspl. mit 2 Besucherplätzen Technikraum für Equipment Bibliotheks- und Studienbereich, mit 10 Besucherplätzen Seminarräume, 30 Arbeitspl. Multimedialabor, 18 Arbeitspl. Nutzfläche BeWIKI Summe Nutzungfläche FKI und BeWIKI gesamt NF NF NF NF NF NF NF NF NF NF NF Fläche 240,0 qm 50,0 qm 200,0 qm 150,0 qm 640,0 qm Fläche 48,0 qm 48,0 qm 20,0 qm 20,0 qm 50,0 qm 120,0 qm 50,0 qm 356,0 qm 996,0 qm
Von den Wettbewerbsteilnehmern wird ein strukturierter und in Modulen umsetzbarer städtebaulicher Entwurf erwartet. Für das FKI und BeWIKI ist eine Planung mit guten Nutzungsqualitäten unter Berücksichtigung der Belange der Hochschule zu erarbeiten. Optional ist eine Nutzung der Dachflächen für erneuerbare Energien zu berücksichtigen. Das Konzept für die Errichtung des gesamten Forschungszentrums der HTW Berlin ist modular angelegt. Mit dem Bau des Forschungs- und Weiterbildungszentrums Kultur und Informatik wird das erste Modul errichtet. Das Gesamtkonzept soll auch architektonisch modular strukturiert werden und somit den Bau weiterer Module für Forschung und Weiterbildung auf dem für die Forschung vorgesehenen Grundstück ermöglichen. Weitere anzusiedelnde Forschungsinstitute haben ähnliche räumliche Anforderungen (Büros, Labore, Konferenzräume) wie das Forschungsund Weiterbildungszentrum für Kultur und Informatik und stellen keine weiteren Anforderungen an Raumhöhe, Statik und Bauhülle. Die Entwürfe sollen die attraktive Lage an der Spree einbeziehen und Blickbeziehung zum Wasser herausarbeiten. Der Realisierungsteil soll neben dem Forschungszentrum für Kultur und Informatik (FKI) auch das Berliner Institut für nichtakademische Weiterbildung beinhalten. Im Hinblick auf einen systematischen Aufbau einer Qualifizierungs- und Weiterbildungsinfrastruktur an der HTW Berlin für die Kultur- und Kreativwirtschaft wird ein gemeinnütziges anwendungsorientiertes Berliner Institut für nichtakademische Weiterbildung für Kultur und Informatik (BeWIKI) geplant. Für Forschungszwecke sind notwendige Labor-, Arbeits-, Büro- und Veranstaltungsflächen vorzusehen. Inhaltlich sollen im neuen Weiterbildungsinstitut alle anwendungsorientierten Qualifizierungsmaßnahmen, Weiterbildungskurse und Beratungsangebote aus den Bereichen Kultur, Informatik und Kreativwirtschaft mit dem Schwerpunkt Informatik sowie Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) räumlich zusammengeführt und ausgebaut werden. Den Kern dieses Weiterbildungsschwerpunktes der HTW Berlin bilden die Informatikstudiengänge und Studiengänge des Designfachbereichs sowie Forschungsgruppen.
Das BeWIKI ist gemeinsam mit dem FKI in einem Gebäude zu planen, jedoch sollte das BeWIKI innerhalb des FKI ein eigener Nutzungsbereich sein. Für beide Einrichtungen sind Gemeinschaftsräume zu konzipieren. Dazu gehört der Mehrzweck- und Ausstellungsraum, der zu 50% vom BeWIKI und zu 50% vom FKI genutzt wird und das Motion Capture Labor, welches zu 1/3 vom BeWIKI und zu 2/3 vom FKI genutzt wird. Der Mehrzweck- und Ausstellungsraum sollte einen zusätzlichen Ausgang direkt in den Außenraum haben.
Abb. 13 Funktionsschema
Nutzung des Multifunktionsbereichs und multifunktionales Motion Capturing Labor Die Nutzung des FKI soll in einen Multifunktionsbereich (Konferenzen, Ausstellungen, Veranstaltungen), einem multifunktionalen Motion Capturing Labor, in Büroflächen, in Gruppen-, Seminar- und Laborräume gegliedert werden. Der Multifunktionsbereich in Kombination mit gemeinsam dem multifunktionalen Motion Capturing Labor dient für Konferenzen, Ausstellungen und Veranstaltungen. Hier sollen u.a. die jährlich stattfindenden Konferenzen „Kultur und Informatik“, „Wireless Communication and Information“ und „Medienproduktion“ stattfinden. Da Teile dieser Konferenzen in parallelen Sitzungen stattfinden und dafür beide Räume genutzt werden, sollen diese in unmittelbarer Nähe, möglichst im Erdgeschoss geplant werden sowie durch einen Empfangsbereicht ergänzt werden. Darüber hinaus soll das Ausstellungszentrum für Wechselausstellungen Berliner Museen genutzt werden. Hierzu werden Berliner Museen mit dem Studiengang Museumskunde sowie Informatikstudiengängen interdisziplinär zusammenarbeiten. Verschiedene Berliner Museen, u.a. das Jüdische Museum Berlin, die Staatlichen Museen zu Berlin (Pergamon- und Ethnologisches Museum), das Stadtmuseum Berlin und das Berliner Landesmuseum für moderne Kunst haben bereits ihr Interesse bekundet. Damit ist das Forschungs- und Weiterbildungszentrum nicht nur Kristallisationspunkt für die Entwicklung neuer Produkte, die Evaluierung neuer Technologien und die Ansiedlung von Unternehmen der Kreativwirtschaft, sondern wertet das Stadtgebiet Oberschöneweide durch die Ansiedlung von Kunst und Kultur auf und wird zu einem überregionalen touristischen Anziehungspunkt. Räumliche Anforderung Es ist eine zentrale Kommunikationsebene für alle Nutzungsund Außenbereiche vorzusehen. Die Barrierefreiheit ist für alle Nutzungsbereiche zu gewährleisten. Die Büroräume sind mit 2 Arbeitsplätzen auszustatten, ausreichend Platz für Besprechungsbedarf in Kleinstgruppen ist zu berücksichtigen. Dem entsprechend ergibt sich eine Raumgröße von ca. 24 qm.
Die Einrichtung für das FKI besteht aus Büroflächen für Mitarbeiter und Lehrkräfte und der Zuordnung der Gemeinschaftsräume (Mehrzweck- und Ausstellungsraum und Motion Capture Labor). Motion Capture Labor, ca. 150 qm Es ist ein Motion Capture Labor mit einer Größe von ca. 150 qm zu planen. Dieser Laborbereich soll auch für Ausstellungen und Seminarraumnutzung, in Erweiterung des Veranstaltungs- und Ausstellungsraums, nutzbar sein. Die Raumhöhe sollte mind. 3,50 m und max. 4,00 m betragen. Veranstaltungs- und Ausstellungsraum, ca. 200 qm Für die Ausstellungen mit Vitrinen und für Veranstaltungen ist ein Veranstaltungs- und Ausstellungsraum zu planen. Für Veranstaltungen ist mit max. 199 Besuchern mit Stühlen oder mit Tischen und Stühlen zu rechnen. Die Raumhöhe sollte wie beim Motion Capture Labor, 3,50 m und max. 4,00 m betragen. Büroraum, ca. 50 qm Für studentische Mitarbeiter ist ein Büroraum mit 5 – 10 Arbeitsplätzen zu planen. Büroräume, á ca. 24 qm (10 Räume) Es sind 10 Büroräume mit 2 Arbeitsplätzen und Besucherplätzen für 3 Besucher zu planen. Sie sind für die Dozenten (Vor- und Nachbereitung der Kurse) und für Beratungspersonal vorgesehen. Das BeWIKI unterteilt sich in Büroflächen für Mitarbeiter und Dozenten sowie in Gruppen-, Seminar- und Laborräume für die eigentliche Durchführung der Weiterbildungsveranstaltungen. Büroräume, á ca. 24 qm (4 Räume) Es sind 4 Büroräume mit 2 Arbeitsplätzen und Besucherplätzen für 3 Besucher zu planen. Davon sind zwei Büroräume für die Leitung des BeWIKI vorgesehen und zwei Büroräume für Dozenten (Vor- und Nachbereitung der Kurse). Büroraum, ca. 20 qm Ein Büroraum ist für das Beratungspersonal zu planen. (Für die Mitarbeiter der Kultur- und Kreativwirtschaft, die individuell beraten und bei der Selbstvermarktung unterstützen sollen). Empfangs-, Bibliotheks- und Selbststudienbereich, á ca. 50 qm (Empfang, Lobby, Galerie) Ein Bereich für den Empfangs-, Bibliotheks- und Selbststudienbereich des BeWIKI mit einer Größe von ca. 50 qm ist zu planen. Er soll vorrangig von Kursteilnehmern, aber auch von Dozenten genutzt werden. Der Selbststudienbereich ist mit einer Handbibliothek ausgestattet. Das Management und die Sicherung der Bestände erfolgt durch die Bibliothek
der HTW. Dazu wird moderne RFID-Technik genutzt, die bereits in der Hauptbibliothek auf dem Campus Wilhelminehof installiert ist. In diesem Bereich wird nicht nur die gängige Literatur verfügbar sein, die für die Kurse des BeWIKI genutzt wird, sondern auch vertiefende und ergänzende Literatur. Weiterbildungs- / Seminarräume, á ca. 60 qm Für das BeWIKI sind 2 Weiterbildungsräume mit einer modernen Ausgestattung für 30 Arbeitsplätze zu planen. In diesen beiden Räumen werden die eigentlichen Weiterbildungskurse stattfinden. Die Größe der Räume erlaubt Weiterbildungskurse für Gruppen mit max. 30 Teilnehmern. Die Raumgeometrie richtet sich nach den Gestaltungsgrundsätzen für die entsprechenden Nutzungen. Multimedialabor, ca. 50 qm Ergänzend zu den Weiterbildungsräumen des BeWIKI soll ein Multimedialabor eingerichtet werden. In diesem Raum soll es möglich sein, die technische Kompetenz für ein Selbstmarketing und insbesondere für E- und M-Commerce aber auch für ein Qualitativ hochwertiges E-Portfolio zu erwerben. In diesem Raum sind 18 Arbeitsplätze unterzubringen. Neben dem obligatorischen sommerlichen Wärmeschutz und Blendschutz für alle Arbeitsräume erhält er eine Kühlung und ist mit 5 Beamern ausgestattet. Technikraum für Equipment, ca. 20 qm Für Veranstaltungen und die Aufbewahrung von Tischen und Stühlen, Ausleih-Beamer, Moderationskoffer, Flipcharts ist ein Abstell- und Vorbereitungsraum zu planen. Auf der Hauptnutzfläche des BeWIKI sollten bis zu 3 Kurse in Standardgröße (ca. 30 Arbeitsplätze) parallel durchgeführt werden können. Ferner sollen sich weitere Teilnehmer im Selbststudium weiterbilden oder sich beraten lassen können. Für die Räume des BeWIKI ist eine flexible Nutzung erforderlich, sodass bei Bedarf Räume durch flexible Wände geteilt oder auch zusammen gelegt werden können. Es ermöglicht so flexible Gruppengrößen zuzulassen. Ausstattung Die Büroräume erhalten eine einfache Ausstattung entsprechend der Arbeitsplatzanzahl mit Steckdosen und Datendosen. Weitere besondere Ausstattungen sind nicht geplant. Seminarräume erhalten ebenfalls eine einfache Ausstattung mit Steckdosen. Eine Vorhaltung für die Installation von Präsentationstechnik und Datenanbindung ist erforderlich. Akustische Anforderungen sind zu berücksichtigen. Das Motion-Capture-Labor (BeWIKI und FKI) erhält eine Mehrausstattung an Steckdosen, welche im vorhandenen Labor detailliert zu ermitteln ist. Innere Erschließung Für das FKI und das BeWIKI wird ein zentraler Eingangsbereich vorgesehen. Innerhalb des gesamten Gebäudes ist eine gute Orientierung sicher zu stellen, die klare Funktionszusammenhänge erkennen lässt. Es ist das
bestehende Leitsystem vom Büro Grafik- und Produktdesign Polyform für die Kennzeichnung der Institutsgebäude und der inneren Beschilderung zu übernehmen und weiterzuführen.
Für die technische Versorgung der Nutzungsbereiche ist eine zentrale Versorgung mit Medien vorgesehen, die aus dem vorhandenen Gebäude G (Spreehalle, A19) bereitgestellt wird. Das Gebiet, auf dem sich das Campusgelände befindet, wurde vom Stadtplanungsamt mit einer Schallemission, tagsüber mit bis zu 65 dB eingestuft. Im Hinblick auf den Lärmschutz sind erforderliche Schallschutzmaßnahmen an Bauteilen des Neubaus für das Institutsgebäude zu berücksichtigen. Heizung Es wird von einem Anschluss an die vorhandene Übergabestation im Keller des Gebäudes G ausgegangen. Die Reserven sollten für das erste Modul ausreichend sein. Diese Übergabestation wird von dem auf dem Gelände vorhandenen Heizkraftwerk der GASAG WärmeService GmbH mit Gas betrieben. Raumlufttechnik und raumklimatische Anforderungen Die raumlufttechnischen und raumklimatischen Anforderung sind gemäß den gesetzlichen Anforderungen zu planen und das Rundschreiben „Wirtschaftliche Standards des öffentlichen Bauens“ zu beachten. Wiringcenter, PC-Pools, Labore sind raumlufttechnisch zu behandeln. Technische Ausrüstung Die Technische Ausrüstung ist entsprechend den Standards des öffentlichen Bauens vorzusehen. Alle Arbeitsplätze werden mit Medien für Kommunikation und Datenübertragung ausgestattet. Sie sind nach den Standards für sichere und gesundheitsgerechte Bildschirmarbeitsplätze zu gestalten. Natürliche Belichtung Alle Arbeitsräume sollen gem. Arbeitsschutzrichtlinien natürlich belichtet und belüftet werden.
Stellplätze Es befinden sich bereits 33 KFZ–Behindertenstellplätze und 620 Fahrradstellplätze auf dem HTW Campusgelände Wilhelminenhof. Weitere Stellplätze sind nach AV Stellplätze vom 11.12.2007, § 50 der BauO-Bln vorzusehen. Im Genehmigungsverfahren soll eine Freistellung beantragt werden.
Außenanlagen Die Freiflächen sollen unter Berücksichtigung des bestehenden Freiflächenkonzeptes gestaltet werden (Generalplaner Nalbach + Nalbach Architekten sowie das Büro Lützow 7 Garten und Landschaftsarchitekten). Das Leitsystem der ansässigen Hochschulbereiche im Hinblick auf die Farb- und Formensprache soll weiter geführt werden. Das Konzept der Außenbeleuchtung soll dem Vorhandenen folgen (BEGALichtbauelemente, siehe Anhang Teil 4.1.10).
Es wird vorausgesetzt, dass bei der Planung umweltfreundliche Baustoffe verwendet und technische Systeme auf ein Minimum reduziert werden (die Verwendungsverbote und -beschränkungen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sind zu beachten, s. Anhang, Teil 4.1.7). Die Planung hat sich am Prinzip des kostensparenden Bauens zu orientieren. Hierzu sind folgende Kriterien zu berücksichtigen:
kompakte, klare und funktionale Grundrissorganisation, Reduzierung der Verkehrsfläche auf ein notwendiges Maß natürliche Belichtung der Räume natürliche Belüftung der Räume Verzicht auf aufwendige Konstruktionen Minimierung der Oberfläche, Kompaktheit Optimierung des Verhältnisses von verglaster zu geschlossener Fassadenfläche Reduktion der Materialwahl, Instandsetzungsfähigkeit, Alterungsfähigkeit des Materials
Eine wesentliche Fragestellung des Wettbewerbes ist es, welche architektonische und konstruktive Konzeption die Teilnehmer vorschlagen, um das von ihnen dargestellte Entwurfskonzept unter den genannten Kosten- und Qualitätsanforderungen zu realisieren. Um für den Realisierungsteil eine Beurteilung der Wettbewerbsbeiträge unter diesen Gesichtspunkten zu ermöglichen, werden konkrete Aussagen zur Konstruktion und zum Ausbau erwartet. Um die Vergleichbarkeit der Wettbewerbsbeiträge zu gewährleisten, ist dabei – neben der Darstellung des Entwurfsansatzes in Skizzen und Textform – eine Beschreibung der Konstruktion und Materialien (Baubeschreibung in Anlehnung an DIN 276, Kostengruppen 300, 400 und 500, s. 1.10 Geforderte Leistungen) gefordert. Dabei soll auch die baukonstruktive und gebäudetechnische
Grundkonzeption beschrieben und dargestellt werden. Es sind konkrete Aussagen zu folgenden Bauteilen zu machen:
Konstruktion (Tragsystem, Ausbaustruktur) Gebäudehülle (Fassade, Dach) Technische Gebäudeausrüstung (Heizen u. Lüften, Wärmerückgewinnung, Tageslichtnutzung, Beleuchtung)
Für die Baumaßnahme einschließlich der Außenanlagen liegt ein Bedarfsprogramm vor. Für die Umsetzung ist in den Kostengruppen 300 und 400 ein maximaler Baukostenrahmen von insgesamt 2.400.000,- Euro (inkl. MwSt.) vorgegeben. Dieser Kostenrahmen ist zwingend einzuhalten.
Aufstellung der Gesamtbaukosten nach DIN 276, inkl. MwSt Kostengruppe 200 Kostengruppe 300 Kostengruppe 400 Kostengruppe 500 Kostengruppe 600 Kostengruppe 700 Gesamtbaukosten (gerundet) 90.000,00 Euro 1.800.000,00 Euro 600.000,00 Euro 175.000,00 Euro 12.000,00 Euro 623.000,00 Euro 3.300.000,00 Euro
Bei der Entwurfsbearbeitung sind die Planungsprinzipien der Nachhaltigkeit anzuwenden, die eine ausgewogene Beachtung ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte erfordern. Die umweltgerechte und nachhaltige Ausbildung des Baukörpers ist eine wesentliche Voraussetzung für den Entwurfsbeitrag. Dabei ist die Planung bereits in dieser Phase als interdisziplinäre Aufgabe zu verstehen, bei der gestalterische, funktionale, technische ökologische, ökonomische Kriterien im Sinne einer ganzheitlichen nachhaltigen Lösung miteinander abgewogen werden (integrierte Planung). Planung und Realisierung sollten in beispielgebender Weise den Grundsätzen der Nachhaltigkeit Rechnung tragen:
Kosteneffizienz bei Baukosten; Minimierung der Betriebskosten; langfristige und flexible Nutzungsqualität; Kompaktheit (A/V) der Gebäudeform und Zonierung der Nutzungsbereiche; Sicherstellung eines geringen Energiebedarfs (Gebäude, Anlagentechnik); hohe thermische Qualität, Fugendichtheit und wärmebrückenfreie Konstruktionen der Gebäudehülle; Bedarfsgerechte hocheffiziente Lüftungsanlagen (wo erforderlich); Einsatz von Steuerungs- und Regelungsstrategien zum optimalen Betrieb;
Sicherstellung hoher akustischer Raumeigenschaften u. a. hinsichtlich der Sprachverständlichkeit; Optimierung der Tageslichtnutzung; Minimierung von Immissionen und Emissionen; Verwendung von Materialien und Bauteilen, die hinsichtlich der Gewinnung, des Transports, der Verarbeitung, der Funktion und der späteren Beseitigung eine hohe Gesundheits- und Umweltverträglichkeit sowie eine hohe Lebensdauer aufweisen; Prüfung des Einsatzes regenerativer Energien (insbesondere solarer Energienutzung für Heizungsunterstützung, Strom); Prüfung der Regen- und Grauwassernutzung.
Das Gebäude ist insbesondere unter dem Aspekt des energieoptimierten Bauens im Sinne eines innovativen energie- und kosteneffizienten Gebäudekonzepts zu planen. Gemäß Arbeitsanweisung zur Einführung des Berliner Energiestandards bei Baumaßnahmen im Zuständigkeitsbereich der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung vom 06.01.2010, ist bei Neubauten mit der Verschärfung um 30 % der Anforderungen, jeweils bezogen auf die ENEV 2009, zu planen. Von den Wettbewerbsteilnehmern wird ein gleichermaßen architektonisch anspruchsvoller und energieoptimierter Entwurf erwartet (kompakte Bauweise, guter sommerlicher Wärmeschutz, Tageslichtnutzung dort wo gewünscht, u. a.). Bei der Baumaßnahme soll das Leitbild der CO2-Neutralität weitestgehend umgesetzt und Energieeffizienz und regenerative Energien in herausragender Weise vorbildlich und innovativ verknüpft werden. Mit dem Neubau wird ein Passivhausstandard angestrebt. Der verbleibende Wärmeenergiebedarf soll bilanziell ausschließlich durch regenerative Energien gedeckt werden (Null CO2-Emission aus der Energie für Heizen und ggf. Kühlen). Von den Wettbewerbsteilnehmern ist eine Anlagenkonfiguration für die Wärmeerzeugung zu entwickeln, die dieses anspruchsvolle Ziel auf innovative Weise einlöst. Nach EEWärmeG ist der Wärmebedarf durch mind. 15% solarer Strahlungsenergie abzudecken. Die bautechnischen Maßnahmen und die technische Gebäudeausrüstung zur Energieeffizienzsteigerung müssen sich im Rahmen des Budgets kostenneutral verhalten. (Lt. Bedarfsprogramm 4.5, HTW Energie-Aspekte zum Bauprojekt Forschungsbau HTW) Ökologische Planungskriterien Die Prinzipien des ökologischen Bauens sind in den „Ökologischen Kriterien für Bauwettbewerbe“ beschrieben (Stand Juli 2007, s. Teil 4.1.6). Für die Konstruktion und Bauausführung sollen danach nur Materialien und Bauteile zur Anwendung kommen, die hinsichtlich ihrer Gewinnung, Transport, Verarbeitung, Funktion und Beseitigung eine hohe Gesundheitsund Umweltverträglichkeit sowie eine hohe Lebensdauer aufweisen.
Barrierefreies Bauen ist als selbstverständliche Qualitätsanforderung gemäß den Grundsätzen des Handbuches „Barrierefreies Planen und
Bauen in Berlin“ www.senstadt.berlin.de/bauen/barrierefreies_bauen/de/ handbuch im Wettbewerb umzusetzen. Dabei sollen die unterschiedlichen Nutzeranforderungen hinsichtlich motorischer, sensorischer oder kognitiver Art Berücksichtigung finden. Den Funktionsbereichen – Erschließung – Orientierung – Versammlungsräume – Sanitärräume – Seminarräume ist besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Auch auf den Freiflächen sind die Prinzipien des barrierefreien Bauens konsequent anzuwenden.
Bauordnung Berlin und ergänzende Vorschriften BauOBerlin. http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/ download/bauen/20070607_bauobln.pdf Verordnung über Bauvorlagen, bautechnische Nachweise und das Verfahren im Einzelnen (Bauverfahrensverordnung - BauVerfVO) vom 19. Oktober 2006. Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) vom 08. August 2008 Gesetz zum Schutz von Denkmalen in Berlin (Denkmalschutzgesetz Berlin – DSchG Bln) vom 24. April 1995, zuletzt geändert am 14.12.2005 Verordnung über Arbeitsstätten (ArbStättVO) vom 12. August 2004 DIN 18024-2 Barrierefreies Bauen.
Das Raumprogramm befindet sich als digitaler Anhang auf der der Auslobung beiliegenden DVD unter 4.1.8 Formblätter. Insgesamt ergibt sich eine Nutzfläche 1 – 6 (HNF) von 996 qm.
FKI Raum 1.1. – 1.10. 1.2. 1.3. Nutzung Büro mit 2 Arbeitsplätzen und 3 Besucherplätzen Büro studentische Mitarbeiter Veranstaltungs- und Ausstellungsraum für max. 199 Besucherplätze Motion Capture Labor Nutzfläche 1 – 6 (HNF) gesamt in qm Anzahl der Räume 10 1 1 Arbeitsplätze 2 5-10 150 Fläche / Fläche Raum Gesamt 24,0 50,0 200,0 240,0 50,0 200,0
150,0 640,0
BeWIKI Raum 2.1.1.– 2.1.2. 2.2.1.– 2.2.2. 2.3. Nutzung Büroleitung mit 2 Arbeitsplätzen und 3 Besucherplätzen Büro für Dozenten mit 2 Arbeitsplätzen und 3 Besucherplätzen Büro Beratungspersonal mit 1 Arbeitsplatz und 2 Besucherplätzen Technikraum für Equipment Bibliotheks- und Studienbereich mit 10 Besucherplätzen Anzahl der Räume 2 2 Arbeitsplätze 2 2 Fläche / Fläche Raum Gesamt 24,0 24,0 48,0 48,0
20,0 50,0 60,0 50,0
20,0 50,0 120,0 50,0 356,0
2.6.1. – Seminarräume mit je 2.6.2. 30 Arbeitsplätzen 2.7. Multimedialabor mit 18 Arbeitsplätzen Nutzfläche 1 – 6 (HNF) gesamt in qm
Architektonische Gestaltung Städtebau: – stadträumliche Gestaltung/ Modulare Entwicklungsmöglichkeit – Freiräume des Städtebaus – Erschließung Gesamtplanung Realisierung: – Konstruktion und Material – Baukörper, Gestaltung, Ablesbarkeit – Räumliche / architektonische Qualität des Innenraums Funktionen – Erschließung Realisierungsteil – Funktionale Zuordnung – Raumzuschnitte, Belichtung, Belüftung
Realisierbarkeit – Programmerfüllung – Nachhaltigkeit und Energieeffizienz – Wirtschaftlichkeit von Bau und Betrieb – Barrierefreiheit – Genehmigungsfähigkeit – Einhaltung des Kostenrahmens Die Reihenfolge der Kriterien stellt keine Gewichtung dar.
HTW, Forschungszentrum für Kultur und Informatik / Teil 4 Anhang
4.1.0 Auslobung – Vorliegende Auslobung als .pdf-Datei mit farbigen Abbildungen in 300dpi Auflösung
00_Auslobung_htw_fki.pdf
4.1.1 Arbeitspläne .pdf-Dateien – Übersichts-/ Lageplan, Arbeitspläne:
01_lageplan_htw_fki.pdf 02_arbeitsplan_htw_fki.pdf (M 1:500) (M 1:200)
CAD-Dateien – Lageplan auf Grundlage der ALK und des amtlichen Lageplans des Vermessungsbüros Noormann in verschiedenen Dateiformaten (maßstabsunabhängig)
03_lageplan_htw_fki.dwg/dxf 04_arbeitsplan_htw_fki_dwg/dxf (vAutoCAD 2000) (vAutoCAD 2000)
4.1.2 Informationspläne – Vermesserplan des HTW-Geländes Wilhelminenhof und des Wettbewerbsgrundstücks Wilhelminenhofstraße 75A, 76, 77
01_vermesserplan_htw_gelaende.dxf 02_vermesserplan_htw_wb-bereich.dxf 03_vermesserplan_htw_gelaende.pdf 04_vermesserplan_htw_wb-bereich.pdf – (vAutoCAD 2000) (vAutoCAD 2000)
Außenanlagenplan des Büros Lützow 7
01_aussenanlagen_luetzow7_gebaeude_ef.dwg 02_aussenanlagen_luetzow7_gebaeude_ef.pdf 02_aussenanlagen_luetzow7_gebaeude_g.dwg 02_aussenanlagen_luetzow7_gebaeude_g.pdf 03_aussenanlagenplan_luetzow7_htw_gelaende. pdf (vAutoCAD 2000) (M 1:500) (vAutoCAD 2000) (M 1:500) (M 1:500)
01_info_ltg_bwb_plan.dwg 01a_info_ltg_bwb_plan.dwg 01b_info_ltg_bwb_plan.pdf 01c_info_ltg_bwb_plan.pdf 01d_info_ltg_bwb_legende.pdf 02_info_ltg_telekom_anschreiben.pdf 02a_info_ltg_telekom_kabelschutzanweisung.pdf 02b_info_ltg_telekom_legende.pdf 02d_info_ltg_telekom_plan.pdf 03_info_ltg_wgi_plan.dwg 03a_info_ltg_wgi_plan.dxf 03b_info_ltg_wgi_plan.dxf 03c_info_ltg_wgi_plan.pdf 04_info_ltg_vattenfall_waerme_richtlinien.pdf 04a_info_ltg_vattenfall_waerme_Kuerzel_hoehenang.pdf (M 1:500) (vAutoCAD 2000) (vAutoCAD 2000) (vAutoCAD 2000) (M 1:500) (vAutoCAD 2000) (vAutoCAD 2000) (M 1:500) (M 1:500)
04b_info_ltg_vattenfall_waerme_legende.pdf 05_info_ltg_vattenfall_strom_anschreiben.pdf 05a_info_ltg_vattenfall_strom_plan.pdf – (M 1:500)
vorhandene bauliche Anlagen als .dxf-/.dwg- und .pdf-Dateien
01_fundamente.dwg/dxf 02_fundamente.pdf 02a_fundamente.pdf (vAutoCAD 2000) (M 1:250) (M 1:250)
4.1.3 Weitere Planungsunterlagen – Angaben zum Baugrund
01_baugrundgutachten_htw_fki.pdf 02_bohrung_4338-533.jpg 03_bohrung_4338-537.jpg 04_borhung_4338-541.jpg 01_baugrundgutachten_htw_fki.pdf 02_Grundwasser_htw_fki.pdf 03_katasterplan_htw_fki.pdf 04_wasserschutzgebiet_htw_fki.pdf 05_Grundwasser_Baugrund_htw_fki.pdf 06_Grundwassermonitoring_htw_fki.pdf 07_Baugrundverhältnisse_Schr_Blach_htw_fki.pdf 08_Boden_und_Grundwassersanierungen_in_OSW_htw_fki.pdf 09_Sanierungsbericht_BLEG_Dr.Lünser_Deckblatt_htw_fki.pdf 10_Grundwasser_03.06.10_Schr_SenGUV_II_E_32_htw_fki.pdf –
Übersicht der Flächennutzung
11_FNP_Aenderungen_27_29_98.pdf 12_FNP_2009_ausschnitt.pdf 13_FNP_Legende.pdf
14_Expose_Grundstueck_htw_fki.pdf 15_Expose_KWO_htw_fki.pdf 16_Lageplan_GWM2009_htw_fki.pdf
17_entwurfsplanung_uferweg_htw.pdf 18_baubeschreibung_uferweg_htw.pdf
17_skizze_rolltafel.tif
4.1.4 Funktionale Anforderungen, Raumprogramm – Bedarfsprogramm
01_Bedarfsprogramm_Deckblatt_htw_fki.pdf 02_Bedarfsprogramm_1-6_htw_fki.pdf 03_Flaechenbedarf_htw_fki.pdf 04_Flaechen_u_Kostenpruefung_SchaeferArchitekten_htw_fki.pdf 05_Flaechen_u_Kostenpruefung_Bericht_htw_fki.pdf
4.1.5 Vorschriften im Internet – Bauordnung Berlin und ergänzende Vorschriften BauOBerlin (BauOBln) v. 29. September 2005), in Kraft getreten am 1.Februar 2006, zuletzt geändert durch § 9 des Gesetzes vom 7. Juni 2007
http://www.stadtenwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/bauen.shtm –
Bundesnaturschutzgesetz, Stand 2009, § 14 BNatSchG
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/download/bauen/ 20071129-AV-Stellplätze.pdf
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/gesetzestexte/de/denkmal.shtm
4.1.6 Richtlinien als .pdf – Wirtschaftliche Standards des öffentlichen Bauens, Rundschreiben SenBauWohn 1/2002
01_WiSt_rundschreiben.pdf 02_WiSt_allgemein.pdf 03a_WiSt_hochbau.pdf 03b_WiSt_hochbau_matrix.pdf 04_WiSt_techn_geb_ausr.pdf 05_WiST_literaturhinweise.pdf 06_WiSt_landschaftsbau.pdf –
4.1.7 Richtlinien im Internet – Rundschreiben im Bereich Bauen, Projektvorbereitung und -prüfung Bereich Hochbau, Richtwerte und Standards
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben/de/projekte_ hochbau.shtml –
4.1.8 Formblätter – Verfassererklärung (.pdf-Formular, d.h. Text kann direkt in das Formblatt eingeben und danach ausgedruckt werden. Das .pdf-Formular kann mit dem Acrobat-Reader aber nicht gespeichert werden)
000000_verfassererklaerung_htw_fki.pdf –
000000_A_formbl_raumprogramm_htw_fki.xls 000000_A_formbl_raumprogramm_htw_fki.pdf 000000_B_formbl_gebaeudekennwerte_htw_fki.xls 000000_B_formbl_gebaeudekennwerte_htw_fki.pdf
4.1.9 Bilddokumentation – Luftbilder, April 2009
01_lb_2009_campus.tif 02_lb_2009_umgebung.tif –
Fotodokumentation als .jpg-Dateien
HTW-Gelände HTW-Umgebung
4.1.10 Ergänzende Informationen – Städtebauliche Vorstudie
01_staedtebauliche_vorstudie_holzgreve_s1-10.pdf –
Beleuchtung der Freiraumgestaltung
02_lichtbauelement.pdf
Erhaltungsverordnung Oberschöneweide
03_erhaltungsverordnung_osw.pdf
Erhaltungsgebiet Oberschöneweide
04_erhaltungsgebiet_osw.pdf
Literatur – Denkmale in Berlin – Bezirk Treptow-Köpenick, Ortsteile Nieder- und Oberschöneweide, 2003 Internet
Internetseite des Bezirksamtes Treptow-Köpenick
http://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick.html
Internetseite der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
http://www www.htw-berlin.de.html
FIS-Broker (GIS) der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Internetseite der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/denkmal/liste_karte_datenbank/de/ denkmalkarte/index.shtm
Abbildungsnachweis – Titelbild: – Abbildungen 1 – 3, 4, 9, 12 – Abbildungen 10, 13 – Abbildungen 5 – 7 – Abbildungen 8 und 11 – Fotodokumentation:
SenStadt Berlin SenStadt Berlin Janine Becker Landesdenkmalamt Berlin HTW Berlin Janine Becker

References: § 6
 § 5
 § 7
 § 34
 § 33
 § 8
 § 8
 § 6
 § 8
 § 34
 § 50
 § 9
 § 14