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Timestamp: 2019-12-06 11:21:19+00:00

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Reinvestitionspotenzial von Mieteinkünften im privaten Bereich ... | Masterarbeit, Hausarbeit, Bachelorarbeit veröffentlichen
G T Guido Teigeler (Autor)
2 Verwaltung von Immobilien im privaten Bereich
2.2 Anschaffungskosten, Herstellungskosten und Erhaltungsaufwand
2.5 Die vermögensverwaltende Kapitalgesellschaft
3 Gegenüberstellungen von Abweichungen der Bereiche
3.2 Divergenzen der Bereiche
4 Reinvestitionspotenzial von Mieteinkünften
4.1 Ermittlung der prozentualen Abzüge der GmbH
4.2 Entwicklung des Reinvestitionspotenzials
4.2.1 Horizontale und vertikale Betrachtung der Tabelle 2
4.2.2 Auswertung der Ergebnisse zu Tabelle 2
Tabelle 1: Ermittlung der prozentualen Abzüge der GmbH
Tabelle 2: Entwicklung des Reinvestitionspotenzials
Da es als attraktiv gilt Verluste aus der Vermietung und Verpachtung mit anderen Einkunftsarten zu verrechnen, um z.B. Steuererstattungen bei Einkünften aus nicht selbstständiger Arbeit zu generieren, hat sich die Lage auf dem Wohnungsmarkt zugunsten des Vermietermarktes entwickelt. Durch erheblichen Wohnungsmangel besonders in den Städten ist die Nachfrage nach Wohnraum ständig steigend. Auch die Entwicklung der Grundstückspreise geht ständig nach oben, so dass die Vermietung als eigenständige Einkunftsart immer lukrativer wird. Daher ist es nicht nur interessant für Eigentümer von Immobilien beziehungsweise Grundstücken die günstigste Besteuerungsmöglichkeit der Vermietungseinkünfte zu finden, sondern die Einkünfte ggf. auch in Grundstücke und Immobilien zu reinvestieren, um höhere Renditen zu erzielen und weitere Kapitalanlagen zu schaffen. Eine weitere Möglichkeit, als die Immobilien im privaten Bereich zu verwalten, ist die Verwaltung in der vermögensverwaltenden Kapitalgesellschaft. Bei der vermögensverwaltenden Kapitalgesellschaft1 entfällt bei der richtigen Vorgehensweise die gewerbesteuerliche Belastung und führt dazu, dass nur die Körperschaftsteuer erhoben wird. Diese Möglichkeit wurde und wird immer attraktiver, besonders vor dem Hintergrund, Vermietung als eigene Einkunftsart zu betreiben. Die Seminararbeit untersucht, ab welchem Zeitpunkt der steuerliche Vorteil der vermögensverwaltenden GmbH günstiger ist, als die Verwaltung von Immobilien im privaten Bereich2 vorzunehmen. Sollte allerdings die Entscheidung getroffen werden, den Gewinn nicht weiter zu reinvestieren, sondern ihn in den privaten Bereich zur Verwendung zu überführen, muss der Abzug der Abgeltungssteuer berücksichtig werden. Ob die Wahl der Kapitalgesellschaft dann weiterhin günstiger ausfällt oder hier nur der Effekt der günstigeren Reinvestitionsmöglichkeit innerhalb der Gesellschaft erzeugt wird, ist Gegenstand dieser Seminararbeit.
Unter Anwendung der Transaktionskostentheorie sollen Mieteinkünfte3 sowohl im privaten Bereich, als auch in einer vermögensverwaltenden Kapitalgesellschaft mit steuerlichen Abzügen belastet werden. Zum einen wird dadurch ersichtlich wie hoch die Belastungen in den einzelnen Bereichen sind, zum anderen wie viel letztendlich an Gewinn zur Reinvestition übrigbleibt. Durch die Definition des privaten Bereichs und der erweiterten Gewerbesteuerkürzung anhand der einschlägigen Paragraphen sowie die Berechnungen der Abzüge vom Gewinn in beiden Bereichen soll diese Seminararbeit aufzeigen, ob Mieteinkünfte günstiger im privaten Bereich oder in einer vermögensverwaltenden Kapitalgesellschaft erzielt werden sollten. Anhand der Berechnungen soll herausgestellt werden, ob ggf. bei einer bestimmten Höhe der Mieteinkünfte ein Wechsel der Immobilien aus dem privaten Bereich in eine vermögenverwaltende Kapitalgesellschaft vorteilhafter ist, um einen höheren Gewinn zu erzielen, der zur Reinvestition verwendet werden kann. Es wird darauf hingewiesen, dass die einzelnen Kapitel nicht abschließend bearbeitet sind und nur auf die für diese Seminararbeit relevanten Bereiche eingegangen wird.4,5
Für die Verwaltung von Immobilien im privaten Bereich wird sich in dieser Seminararbeit auf die Einkünfte aus der Vermietung von unbeweglichen Vermögen beschränkt.6 Die Gesetzesgrundlage zu den Einkünften aus der Vermietung findet sich im § 21 EStG wieder. Sie zählen zu den steuerbaren Einkunftsarten gemäß (gem.) § 2 Abs. 1 S. 1 Nr. 6 EStG.7 Insbesondere relevant für Mieteinkünfte aus unbeweglichem Vermögen werden gem. § 21 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 EStG beispielhaft Grundstücke, Gebäude, Gebäudeteile wie z.B. Wohnungen, Zimmer und einzelne Räume genannt.8 Die Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung errechnen sich aus der Differenz der Einnahmen aus einem Vermietungsobjekt und der mit diesem Objekt entstandenen Werbungskosten.9 Versteuert werden nach § 2 Abs. 7 EStG die Einkünfte, die innerhalb eines Jahres erzielt werden.10 Um die für die Einkommensbesteuerung richtige Besteuerungsgrundlage zu erhalten, müssen die Einnahmen gem. § 8 EStG und die Ausgaben gem. § 9 EStG dem Kalenderjahr entsprechend zugeordnet werden.11 Der Zeitpunkt, ab wann der Geldeingang als Einnahme und der Geldausgang als Ausgabe zu berücksichtigen ist, wird nach dem Zufluss- bzw. Abflussprinzip gem. § 11 Abs. 1 EStG geregelt.12 Für den privaten Bereich gilt, dass nach dem Zuflussprinzip gem. § 11 Abs. 1 S. 1 EStG Forderungen nicht in dem Zeitpunkt versteuert werden, in dem sie wirtschaftlich entstanden sind, sondern im Zeitpunkt des Geldeinganges, das heißt wenn das Geld zugeflossen ist.13 Wichtig ist neben dem Zeitpunkt des Geldflusses auch, wann über die Einnahmen verfügt werden kann, z.B. über Bargeld mit der Übergabe des Geldes, bei einer Banküberweisung mit Wertstellung der Gutschrift auf dem Bankkonto.14 Im Steuerrecht erhält der Empfänger mit der Übertragung von Nutzen und Lasten eines Wirtschaftsgutes, zum Beispiel einer Immobile, an diesem das wirtschaftliche Eigentum.15 Ab diesem Zeitpunkt kann der Empfänger durch Vermietung oder Verpachtung der Immobilie Miet- bzw. Pachteinnahmen erzielen und die Abschreibung in Anspruch nehmen.16
Von den Mieteinnahmen abzugsfähig sind die dem jeweiligen Objekt zuzurechnenden Werbungskosten, allgemein für alle Überschusseinkunftsarten in § 9 EStG definiert. Zu den Werbungskosten gem. § 9 Abs. 1 S. 1 und 2 EStG zählen demnach alle zum Erwerb, der Sicherung oder der Erhaltung von Einnahmen getätigten Aufwendungen.17 Werbungskosten im Zusammenhang mit Vermietungseinkünften können z.B. Wassergeld, Grundsteuer, Kanal- und Müllabfuhrgebühren, Straßenreinigung, Heizkosten für die Warmwasserversorgung, Verwalterleistungen sowie die Fahrstuhlmitbenutzung sein.18,19
Bei den Anschaffungs- und Herstellungskosten für Wirtschaftsgüter sowie bei Erhaltungsaufwendungen und Aufwendungen für geringwertige Wirtschaftsgüter wird das zu Beginn des 2 Kapitels beschriebene Zufluss-/Abflussprinzip des § 11 EStG durchbrochen.20 Für die vorgenannten Aufzählungen rückt nicht die Zahlung, sondern der Zeitpunkt der Anschaffung des Wirtschaftsgutes in den Vordergrund und der Aufwand wird pro rata temporis verteilt.21 Dadurch, dass eine Abschreibung über einen Nutzungszeitraum erfolgt und das volle Absetzen der Kosten in einem Veranlagungszeitraum verhindert wird, verringert sich die Möglichkeit Verluste zu generieren.22 Bei dem Erwerb eines Wirtschaftsgutes zählen zu den Anschaffungskosten nach § 255 Abs. 1 HGB all diejenigen Aufwendungen, die das Wirtschaftsgut bei der Anschaffung in einen betriebsbereiten Zustand versetzen.23 Die Regelungen des § 255 HGB sind auch vollumfänglich im Steuerrecht anzuwenden.24 Die Errichtung oder die wesentliche Verbesserung einer Immobilie, z.B. durch eine Kernsanierung und erstmalige Einbauten von bspw. Heizungs-, Fahrstuhl-, oder Alarmanlagen sowie die Erweiterung der Nutzfläche, zählen zu den Herstellungskosten.25 Ist eine Anlage bereits vorhanden und sind die Aufwendungen in der Bemessungsgrundlage der Abschreibung berücksichtigt gewesen, handelt es sich nicht mehr um Herstellungskosten, sondern um Erhaltungsaufwand.26 Der vollständige Austausch einer Heizungsanlage bietet somit nur eine ersetzende Funktion von Bestandteilen, die bereits vorhanden gewesen sind.27 Es ist zu beachten, dass nach Anschaffung einer Immobilie innerhalb der folgenden drei Jahre alle Renovierungsarbeiten zusammengerechnet28 15 % des Anschaffungspreises nicht übersteigen dürfen.29 Findet eine Überschreitung der Kosten i.H.v. 15 % des Anschaffungspreises statt, sind diese den Anschaffungskosten zuzurechnen und über die Nutzungsdauer als Aufwand zu berücksichtigen.30 Es handelt sich bei diesen Aufwendungen um anschaffungsnahe Aufwendungen.31
Abschreibungen werden gem. § 9 Abs. 1 Nr. 7 EStG bei den Werbungskosten aufgezählt, wobei weiter auf die explizite Regelung der Abschreibungen des § 7 EStG verwiesen wird.32 Im privaten Bereich gilt für Gebäude eine lineare Abschreibungsdauer gem. § 7 Abs. 4 S. 1 Nr. 2 EStG. Sie ist abhängig vom Zeitraum der Fertigstellung des Gebäudes und beginnt bei jedem Eigentümerwechsel.33 Daher findet bei Nr. 2 des § 7 Abs.4 EStG eine weitere Untergliederung in Buchstabe a und b statt.34 Laut Buchstabe a werden die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten eines Gebäudes mit der Fertigstellung nach dem 31.12.1924 jährlich mit 2 % abgeschrieben und ergeben einen Abschreibungszeitraum von 50 Jahren.35 Gebäude mit Fertigstellung nach dem 01.01.1925 genießen einen Abschreibungszeitraum von 40 Jahren, das entspricht einem Abschreibungsprozentsatz von 2,5 %.36 Für eine GmbH ergibt sich gem. § 7 Abs. 4 Nr. 1 EStG für Gebäude, die zu einem Betriebsvermögen gehören und nicht zu Wohnzwecken genutzt werden, ein Abschreibungsprozentsatz von jährlich 3 %. Das entspricht einem Abschreibungszeitraum von 33,33 Jahren.37
Die vermögensverwaltende Kapitalgesellschaft genießt bei richtiger Anwendungen der Voraussetzungen des § 9 Nr. 1 S. 2 GewStG für erzielte Mieteinnahmen den in Kapitel 4.1 beschriebenen Nutzen, nämlich den Nachlass der Gewerbesteuer i.H.v. ca. 14 %. Durch die ausschließliche Nutzung und Verwaltung von eigenem Grundbesitz der GmbH unterliegen die Mieteinkünfte daraus nur der Körperschaftsteuer i.H.v. 15 %.38 Diese Erleichterung wird auch als erweiterte Gewerbesteuerkürzung bezeichnet.39 Die Vorschrift ist nicht abhängig von der Anzahl von Vermietungsobjekten oder Grundstücken.40 In der Gesetzesvorschrift werden auch nicht begünstigte Tätigkeiten aufgeführt. Diese Tätigkeiten, auch als Hilfsgeschäfte bezeichnet, bezwecken zwar nicht die Untersagung der Kürzung, jedoch sind diese gesondert aufzuführen und unterliegen sowohl der Gewerbe-, als auch der Körperschaftsteuer.41,42 Zu den Hilfsgeschäften zählen unter anderem (u.a.) Sondereinrichtungen zur Bewirtschaftung der Wohnung wie z.B. Wasch- und Trockenmaschinen, Heizungsanlagen, Licht-, Kraft- und Wasseranlagen, Aufzüge sowie die Pflege von Gartenanlagen und Hausmeisterarbeiten.43 Werden Mieteinnahmen aus Reklametafeln erzielt sind diese auch nicht gewerbesteuergefreit, schädigen aber nicht die restlichen Mieteinkünfte aus Immobilien, die der Gewerbesteuerkürzung unterliegen.44 Weitere erlaubte, aber nicht begünstigte Tätigkeiten, die die GmbH vornehmen kann ohne die Gewerbesteuerbefreiung der Mieteinkünfte zu schädigen, sind die Errichtung oder der Verkauf von Ein- und Zweifamilienhäusern und Eigentumswohnungen gem. § 9 Nr. 1. S. 3 GewStG. Ist die GmbH allerdings in einer sonstigen anderen Art gewerblich infiziert, wird die gesamte erweiterte Gewerbesteuerkürzung untersagt und auch die Mieteinkünfte unterliegen der Gewerbesteuer.45 Eine Verhinderung der Kürzungsvorschrift kann z.B. durch einen häufigen Mieterwechsel (z.B. Hotelbrange), Reinigungen der vermieteten Büroräume und Geschäftsbereiche durch die GmbH selbst oder die Übernahme von Überwachungskosten ausgelöst werden.46 Es herrscht demnach immer die Problematik, dass ein Unternehmen durch weitere Tätigkeiten gewerblich infiziert wird und damit die reine Fruchtziehung aus zu erhaltenden und verwaltendem Vermögen schädigt.47
In der Einleitung wurde darauf hingewiesen, dass die Beantwortung der Fragestellung unter Anwendung der Transaktionskostentheorie erfolgen soll. Die erstmaligen Überlegungen zu Transaktionskosten sind auf Ronald Coase zurückzuführen und wurden expliziter durch Oliver E. Williamson ausgebildet.48 Die Theorie findet unter anderem in Unternehmensorganisationen Anwendung und ist deshalb für diese Arbeit relevant.49 Durch Prozesse in Unternehmen, auch Transaktionen genannt, entstehen Transaktionskosten.50 Laut Williamsons entstehen die Hälfte der Kosten eines Unternehmens aus Transaktionen, wie z.B. Kosten verursacht durch Informationsbeschaffungen, Anpassungen von Prozessen, Aufwendungen für Kommunikation, Steuern, organisatorische Abwicklungen und viele weitere.51 Die Anwendung der Theorie soll bezwecken, dass die Kosten selektiert voneinander betrachtet werden, um anschließend effizientere Abwicklungsmethoden zu finden oder zu entwickeln, die zur Kostenreduzierung führen.52 Bei der Erzielung von Mieteinkünften fallen unter Umständen Transaktionskosten wie z.B. Grunderwerbsteuer, Grundbuch-, Notar und Maklergebühren sowie weitere Kosten an.53 In dieser Seminararbeit wird die Transaktionskostenstelle der Besteuerung in Kapitel 4 genauer untersucht.
Für die vermögensverwaltende Kapitalgesellschaft gilt nicht wie im privaten Bereich das Zufluss-/Abflussprinzip54, sondern die Gewinnermittlung durch Betriebsvermögensvergleich gem. § 4 Abs. 1 S. 1 EStG.55 Demnach findet keine Besteuerung abhängig vom Geldfluss statt, sondern gem. der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung und unter Berücksichtigung des Realisations- sowie Imparitätsprinzips nach der wirtschaftlichen Zugehörigkeit des Veranlagungszeitraumes, in dem die Einnahmen und Ausgaben entstanden sind.56 Bei Vermietungseinkünften kann das dazu führen, dass in der GmbH die Forderung aus Mieteinnahmen bereits versteuert wurde, obwohl in dem Veranlagungszeitraum wegen säumiger Mieter keine Zahlungen eingegangen sind.57 Ansonsten findet insgesamt zwischen dem Betriebsvermögensvergleich sowie dem Zufluss- und Abflussprinzip nur eine zeitliche Verschiebung der Besteuerung statt.58 Eine weitere Abweichung der beiden steuerlichen Möglichkeiten entsteht bei dem Transaktionskostenbereich der Abschreibung. Der GmbH ist es ermöglicht, nicht zu Wohnzwecken vermietete Objekte über einen Abschreibungszeitraum von 33,33 Jahren statt z.B. 50 Jahren, also einem Abschreibungsprozentsatz von 3 % statt 2 %, zu nutzen.59 Begründet wird die kürzere Abschreibungsdauer dadurch, dass sowohl unterschiedliche Veräußerungsgewinne zwischen dem privaten und dem betrieblichen Bereich erzielt werden, als auch eine höhere Abnutzung bei einem betrieblichen statt privaten Gebrauch der Objekte sattfindet.60 Bei den Abschreibungen findet ansonsten nur eine Verschiebung des Aufwands innerhalb eines verschiedenen Zeitraums statt und führt letztendlich zum gleichen Ergebnis.61 Einen Vorteil allerdings bietet der private Bereich bei der Immobilienveräußerung. Immobilienveräußerungen im privaten Bereich sind grundsätzlich steuerpflichtig und zählen zu den Einkünften aus privaten Veräußerungsgeschäften gem. § 23 EStG.62 Jedoch ist eine steuerfreie Veräußerung der Immobilie nur möglich, wenn die Wohnung nach dem Kauf63 ausschließlich selbst genutzt oder die Immobilie 10 Jahre im Privatvermögen gehalten wurde.64 Eine steuerfreie Veräußerung von Immobilien ist in der GmbH nicht möglich, hier unterliegt die Immobilienveräußerung immer der Gewerbe- und Körperschaftsteuer.65,66
1 Im Folgenden auch Immobilien GmbH, vermögensverwaltende Immobiliengesellschaft oder vermögensverwaltende GmbH genannt.
2 „Im privaten Bereich“ meint die Betrachtung natürlicher Personen und die Betrachtung anhand der Einkommensbesteuerung.
3 In Tabellen und Berechnungen stellen die Gesamtmieteinkünfte den Gewinn dar.
4 Ausführlicheres über das Kapitel 2 vgl. Teigeler, Guido, in: Verwaltung von Immobilien, 2017.
5 Für weitere Einschränkungen wird auf Fußnoten in den einzelnen Kapiteln verwiesen.
6 Vgl. Glenk, Henrich, in: Blümich EStG-Kommentar, 12/2018, § 8, Seite 1; Adamek, Richard, in: Bordewin/Brandt EStG-Kommentar, 04/2019, § 8, Seiten 1-2.
7 Vgl. Dornheim, Bertram, in: Bordewin/Brandt EStG-Kommentar, 04/2019, § 21, Seiten 2-4; Weber-Grellet, Heinrich, in: Schmidt EStG-Kommentar, 2018, § 2, Seiten 27-29.
8 Vgl. Kulosa, Egmont, in: Schmidt, EStG-Kommentar, 2018, § 21, Seite 1709; Lindberg, Klaus, in: Frotscher/Geuts EStG-Kommentar, 12/2018, § 21, Seite 4; Mellinghoff, Lambrecht, in: Kirchhof EStG-Kommentar, 2019, § 21, Seite 1546.
9 Vgl. Pfirrmann, Volker, in: Hermann/Heuer/Raupach EStG-Kommentar, 01/2019, § 21, Seite 1-2; Pieper, Manfred, in: Lippross Basiskommentar, 03/2019, § 21, Seiten 2-5.
10 Vgl. Dornheim, Bertram, in: Bordewin/Brandt EStG-Kommentar, 04/2019, § 21, Seite 4.
11 Vgl. Schallmoser, Ulrich, in: Blümich EStG-Kommentar, 12/2018, § 21, Seite 12; Kister, Jan-Hendrick, in: Hermann/Heuer/Raupach EStG-Kommenta, 01/2019, § 8, Seite 1-4.
12 Vgl. Seiler, Christian, in: Kirchhof EStG-Kommentar, 2019, § 11, Seite 947; Kister, Jan-Hendrick, in: Hermann/Heuer/Raupach EStG-Kommentar, 01/2019, § 11, Seite 3.
13 Vgl. Kramer, Gernot, in: Bordewin/Brandt EStG-Kommentar, 04/2019, § 11, Seite 3; Krüger, Roland, in: Schmidt EStG-Kommentar, 2018, § 11, Seite 1005.
14 Vgl. Martin, Ruben, in: Blümich EStG-Kommentar, 12/2018, § 11, Seite 2.
15 Vgl., ebd., § 11, Seite 3.
16 Vgl. Pust, Hartmut, in: Littmann/Bitz/Pust EStG-Kommentar, 04/2019, § 11, Seite 1707; Walter, Rita, in: Frotscher/Geurts EStG-Kommentar, 12/2018, § 11, Seiten 3-4.
17 Vgl. Kreft, Volker, in: Hermann/Heuer/Raupach EStG-Kommentar, 01/2019, § 9, Seiten 1-2; Lochte, Marcus, in: Frotscher/Geurts EStG-Kommentar, 12/2018, § 9, Seite 1.
18 Vgl. Oertel, Eva, in: Kirchhof EStG-Kommentar, 2019, § 9, Seiten 830-834; Krüger, Roland, in: Schmidt EStG-Kommentar, 2018, § 9, Seite 830; Pieper, Manfred, in: Lippross Basiskommentar, 03/2019, § 21, Seiten 10-15.
19 Weiterberechnung der Werbungskosten an die Vermieter werden bei Zahlung den Mieteinnahmen zugeordnet.
20 Vgl. Seiler, Christian, in: Kirchhof EStG-Kommentar, 2019, § 11, Seite 950; Martin, Ruben, in: Blümich EStG-Kommentar, 12/2018, § 11, Seite 4.
21 Vgl. Egmont, Kulosa, in: Schmidt EStG-Kommentar, 2018, § 7, Seite 727; Erhard, Gerd, in: Blümich EStG.Kommentar, 12/2018, § 7h, Seiten 1-2; Egmont, Kulosa, in: Schmidt EStG-Kommentar, 2018, § 7i, Seite 769.
22 Vgl. Lindberg, Klaus, in: Frotscher/Geurts EStG-Kommentar, 12/2018, § 10d, Seiten 1-3; Heinicke, Wolfgang, in: Schmidt EStG-Kommentar, 2018, § 10d, Seiten 984-985.
23 Vgl. Merkt, Hanno, in: Baumbach HGB-Kommentar, 2018, § 255, Seiten 1083-1086.
24 Vgl. Schallmoser, Ulrich, in: Blümich EStG-Kommentar, 12/2018, § 21, Seite 12.
25 Vgl. Dornheim, Bertram, in: Bordewin/Brandt EStG-Kommentar, 04/2019, § 21, Seiten 20-25.
26 Vgl. Pust, Hartmut, in: Littmann/Bitz/Pust EStG-Kommentar, 04/2019, § 11, Seite 1718; Walter, Rita, in: Frotscher/Geurts EStG-Kommentar, 12/2018, § 11, Seiten 19-24.
27 Vgl. Walter, Rita, in: Frotscher/Geurts EStG-Kommentar, 12/2018, § 11, Seiten 19-24.
28 Ohne Hinzurechnung der Umsatzsteuer.
29 Vgl. Schallmoser, Ulrich, in: Blümich EStG-Kommentar, 12/2018, § 21, Seite 15; Pust, Hartmut, in: Littmann/Bitz/Pust EStG-Kommentar, 04/2019, § 11, Seite 1725; Kulosa, Egmont, in: Schmidt EStG-Kommentar, 2018, § 21, Seite 1729.
30 Vgl. Pfirrmann, Volker, in: Hermann/Heuer/Raupach EStG-Kommentar, 01/2019, § 21, Seite 1-2; Pieper, Manfred, in: Lippross Basiskommentar, 03/2019, § 21, Seiten 2-5.
31 Vgl. Lindberg, Klaus, in: Frotscher/Geuts EStG-Kommentar, 12/2018, § 21, Seiten 15-18.
32 Vgl. Thürmer, Bernd, in: Blümich EStG-Kommentar, 12/2018, § 9, Seiten 45-47.
33 Vgl. Kulosa, Egmont, in: Schmidt EStG-Kommentar, 2018, § 7, Seite 745; Schnitter, Georg, in: Frotscher/Geurts EStG-Kommentar, 12/2018, § 7, Seite 95.
34 Vgl. Kulosa, Egmont, in: Schmidt EStG-Kommentar, 2018, § 7, Seite 745.
35 Vgl. Stuhrmann, Gerd, in: Bordewin/Brandt EStG-Kommentar, 04/2019, § 7, Seite 84.
36 Vgl. Kulosa, Egmont, in: Schmidt EStG-Kommentar, 2018, § 7, Seite 744; Anzinger, Heribert M., in: Hermann/Heuer/Raupach EStG-Kommentar, 01/2019, § 7, Seite E190.
37 Vgl. Brandis, Peters, in: Blümich EStG-Kommentar, 01/2018, § 7, Seite 78.
38 Vgl. Roser, Frank, in: Lenski/Steinberg GewStG-Kommentar, 03/2019, § 9, Seite 5; Wüstenhöfer, Ulrich, in: Ausbildung im Steuerrecht, 2005, § 9, Seite 78.
39 Vgl. Gosch, Dietmar, in: Blümich GewStG-Kommentar, 12/2018, § 9, Seite 124-126; Meyer-Scharenberg, Dirk E., in: Meyer-Scharenberg/Popp/Woring GewStG-Kommentar, 1989, Seite 619.
40 Vgl. Gosch, Dietmar, in: Blümich GewStG-Kommentar, 12/2018, § 9, Seite 124-126.
41 Vgl. Roser, Frank, in: Lenski/Steinberg GewStG-Kommentar, 03/2019, § 9, Seite 6; Bittner, Dietmar, in: Bittner GewStG-Kommentar, 08/1996, § 9, Seite 38.
42 Die gesetzliche Vorschrift über die gesonderte Ermittlung ist § 9 Nr. 1 S. 4 GewStG.
43 Vgl. Bittner, Dietmar, in: Bittner GewStG-Kommentar, 08/1996, § 9, Seite 40.
44 Vgl. Roser, Frank, in: Lenski/Steinberg GewStG-Kommentar, 03/2019, § 9, Seite 10; Paprotny, Andreas, in: NWB GewStG-Kommentar, 2009, § 9, Seite 6.
45 Vgl. Schnitter, Georg, in: Frotscher/Drüen KStG GewSt/UmwStG Kommentar, 12/2018, Seite 20; Reichert, Gudrun, in: Lehrbuch Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer, 2016, Seite 613.
46 Vgl. Wagner, Thomas, in: Wendt/Suchanek/Möllmann/Heinemann, GewStG-Kommentar, 2019, § 9, Seite 445; Renner, Georg, in: Bergemann/Wingler GewStG-Kommentar, 2012, § 9, Seite 515.
47 Vgl. Roser, Frank, in: Lenski/Steinberg GewStG-Kommentar, 03/2019, § 9, Seite 2; Güroff, Georg, in: Glanegger/Güroff GewStG-Kommentar, 2014, § 9, Seite 889.
48 Vgl. Brösel, Gerrit, Döring Ulrich, Wöhe, Günter, in: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 2016, Seite 22; Schanz, Günther, in: Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 2004, Seiten 136.
49 Vgl. Schanz, Günther, in: Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 2004, Seite 137.
50 Vgl. ebd., Seite 137.
51 Vgl. Bone-Winkel, Stephan, Flocke, Christian, Schulte, Karl-Werner, in: Immobilienökonomie, 2005, Seite 20; Allendorf, Georg J., Bone-Winkel, Stephan, Ropert-Ahlers, Sven-Eric, Schulte, Karl-Werner, Sotelo, Ramon, in: Immobilienökonomie, 2005, Seite 696.
52 Vgl. Brösel, Gerrit, Döring, Ulrich, Wöhe, Günter, in: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, 2016, Seite 22.
53 Vgl. Kürble, Peter, in: BWL im Nebenfach, 2010, Seite 116.
54 Siehe auch Kapitel 2.
55 Vgl. Kister, Jan-Hendrik, in: Hermann/Heuer/Raupach EStG-Kommentar, 01/2019, § 11, Seite 2.
56 Vgl. Frotscher, Gerrit, in: Frotscher/Geurts EStG Kommentar, 12/2018, § 5, Seite 17.
57 Vgl. ebd., § 5, Seiten 17-18.
58 Vgl. Frotscher, Gerrit, in: Frotscher/Geurts EStG Kommentar, 12/2018, § 5, Seite 19; Pust, Hartmut, in: Littmann/Bitz/Pust EStG-Kommentar, 04/2019, § 11, Seite 1710.
59 Vgl. Handzik, Peter, in: Littmann/Bitz/Pust EStG-Kommentar, 02/2019, § 7, Seite 1164.
60 Vgl. Anzinger, Heribert M., in: Hermann/Heuer/Raupach EStG-Kommentar, 01/2019, § 7, Seite E61; Klörgmann, Berhard, in: Ratgeber zur ESt, 2016, Seite 372.
61 Vgl. Anzinger, Heribert M., in: Hermann/Heuer/Raupach EStG-Kommentar, 01/2019, § 7, Seite E61.
62 Vgl. Lindberg, Klaus, in: Frotscher/Geurts EStG-Kommentar, 12/2018, § 23, Rz. 1.
63 Entscheidend ist hier der Zeitpunkt über den Abschluss des notariellen Vertrages.
64 Vgl. Nacke, Alois, in: Immobilienbesteuerung, 2016, Seite 140; Lindberg, Klaus, in: Frotscher/Geurts EStG-Kommentar, 12/2018, § 23, Rz. 5.
65 Vgl. Nacke, Alois, in: Immobilienbesteuerung, 2016, Seite 141.
66 Auf die Immobilienübertragung vom privaten Bereich in die GmbH sowie die grunderwerbsteuerliche Betrachtung werden aufgrund des Ausmaßes nicht bearbeitet.
V498206
9783346007827
Vermögensverwaltung, § 9 GewStG, Mieteinkünfte, Miete, Kapitalgesellschaft, erweiterte Kürzung, Gewerbesteuer
Guido Teigeler (Autor), 2019, Reinvestitionspotenzial von Mieteinkünften im privaten Bereich oder einer vermögensverwaltenden Kapitalgesellschaft, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/498206
Steuerliche Vor- und Nachteile der Ve...

References: § 21
 § 2
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 § 2
 § 8
 § 9
 § 11
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 § 255
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 § 9
 § 7
 § 7
 § 7
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 § 4
 § 23
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