Source: https://www.heuer-brinkmann.de/verkehrsrecht/
Timestamp: 2019-09-18 07:08:11+00:00

Document:
VERKEHRSRECHT CELLE: Körperverletzung, Nötigung, Alkohol und Drogen
Verkehrsrecht Celle - Verkehrsstrafrecht - Drogen und Alkohol am Steuer - Straßenverkehrsdelikte
Verkehrsrecht und Verkehrsstrafrecht in Celle - Rechtsanwaltskanzlei Heuer und Brinkmann
Wir vertreten Sie im Verkehrsrecht und Verkehrsstrafrecht in Celle bei dem Vorwurf Fahrerflucht, Unfallflucht, Alkohol am Steuer oder Nötigung und Gefährdung im Straßenverkehr - Verkehrsstrafrecht.
Ein Fahrfehler oder ein Unfall im Straßenverkehr kann erhebliche Folgen haben. Ein polizeiliches Ermittlungsverfahren wegen eines Straßebverkehrsdelikts wird gegen Sie eingeleitet.
Nicht nur Ihr Führerschein ist in Gefahr, auch Ihr Fahrzeug kann mittlerweile eingezogen werden.
Wir übernehmen Ihre Strafverteidigung bei allen Straßenverkehrsdelikten. Vereinbaren Sie einen Besprechungstermin mit uns.
Rechtsanwälte Heuer und Brinkmann - Verkehrsrecht in Celle - Straßenverkehrsdelikte
Rechtsanwälte Heuer und Brinkmann - wir sind bereits über 10 Jahre im Verkehrsrecht in Celle tätig. Wir haben bereits eine Vielzahl von verkehrsrechtlichen Mandaten bearbeitet. Vertrauen Sie auf unsere langjährige Erfahrung im Umgang mit Polizei, Staatsanwaltschaft und Gericht.
Grundsätzlich raten wir unseren Mandanten ausdrücklich dazu, weder am Unfallort, noch gegenüber der Polizei, der Staatsanwaltschaft oder anderen Personen Angaben zur Sache zu machen. Gerade bei Straßenverkehrsdelikten sollten Sie zunächst schweigen und uns informieren. Erst nach erfolgter Akteneinsicht werden wir gemeinsam prüfen, ob es ratsam ist, Angaben zur Sache zu machen.
Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort - Unfallflucht, Fahrerflucht § 142 StGB
Das unerlaubte Entfernen vom Unfallort § 142 StGB (Unfallflucht, Fahrerflucht) wird mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren bestraft. Der Vorwurf des unerlaubten Entfernens vom Unfallort ist schnell erhoben. Ein Parkrempler kann schon ausreichend sein, um ein Ermittlungsverfahren gegen Sie einzuleiten. Hier bedarf es der genauen Prüfung, wie es zur Anzeige gekommen ist und wie sich der angebliche Unfall ereignet haben soll.
Alkohol am Steuer - Trunkenheit im Verkehr § 316 StGB
Die „Trunkenheit im Verkehr“, § 316 StGB nimmt in der Strafverteidigung eine besondere Rolle ein. Danach macht sich strafbar, wer ein Fahrzeug führt, obwohl er infolge von Alkoholkonsum oder der Einnahme anderer berauschender Mittel (Drogen) nicht in der Lage ist, das Fahrzeug sicher zu führen. Die Entscheidung, ob das Fahrzeug noch sicher beherrscht wird, liegt natürlich nicht beim Fahrzeugführer.
Trunkenheit im Verkehr kann mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr bestraft werden. Kommt es zu einer Gefährdung von Leib oder Leben eines anderen Menschen oder einer fremden Sache von bedeutendem Wert, liegt die Höchststrafe sogar bei bis zu 5 Jahren Freiheitsstrafe. Ferner müssen Sie mit dem Entzug der Fahrerlaubnis für einen längeren Zeitraum rechnen.
Entscheidend für die Beurteilung der Strafbarkeit bei Alkohol im Straßenverkehr ist die Höhe der Blutalkoholkonzentration. Hier gilt es zu überprüfen, ob die Messung korrekt ist. Bei jeglichem Vorwurf von Alkohol oder Drogen im Straßenverkehr sollten Sie einen Rechtsanwalt beiziehen. Nur so ist gewährleistet, dass Ihre Rechte innerhalb des Verfahrens gewahrt bleiben.
Vermeiden Sie gegenüber der Polizei oder der Staatsanwaltschaft jegliche Äußerungen zum Konsumverhalten von Alkohol oder von Drogen. Bedenken Sie bei jeder Äußerung, dass ihre Angaben protokolliert werden und gegebenenfalls in verwaltungsrechtlichen Streitigkeiten um die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis zum Tragen kommen können.
Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr § 315c StGB
Der Vorwurf des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ist eine der Generalnormen im Straßenverkehrsrecht. Ein gefährlicher Eingriff kann entweder durch Alkohol oder durch Drogen erfolgen, wenn Leib oder Leben eines anderen Menschen oder eine fremden beweglichen Sache von bedeutendem Wert gefährdet werden. Ferner werden grob verkehrswidrige und rücksichtslose Verkehrsverstöße benannt. Es handelt sich um die Aufzählung der „7 Todsünden im Straßenverkehr“. Beispielsweise sei hier benannt:
Vorfahrt nicht beachten,
falsch überholen,
an unübersichtlichen Stellen, an Straßenkreuzungen etc. zu schnell fahren.
Gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr können mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren bestraft werden. Bei einer Verurteilung müssen Sie gleichfalls mit dem Entzug der Fahrerlaubnis rechnen. Bei dem Vorwurf eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sollten Sie sich unbedingt anwaltlich vertreten lassen. Ihr Führerschein ist in Gefahr.
Kommt es bei einem Unfall zu einer Körperverletzung, wird gegen den Unfallverursacher regelmäßig ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung nach § 229 StGB eingeleitet. Hier droht ein Gerichtsverfahren mit einer Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren. Wir vertreten sie bei dem Vorwurf der fahrlässigen Körperverletzung im Straßenverkehr.
Beschlagnahme des Führerscheins § 111a StPO - Entziehung der Fahrerlaubnis
Die Beschlagnahme des Führerscheins richtet sich im Regelfall im Verkehrsrecht nach § 111a StPO. Die Entziehung der Fahrerlaubnis nach einer rechtskräftigen Verurteilung ist eine strafrechtliche Nebenfolge nach § 69 StGB. Sowohl die Beschlagnahme des Führerscheins als auch die Entziehung der Fahrerlaubnis unterliegen strengen gesetzlichen Vorgaben. Wir prüfen für Sie, ob die gesetzlichen Vorgaben in Ihrem Fall eingehalten wurden.
Rechtsanwälte Heuer und Brinkmann - Sie haben Fragen zum Verkehrsrecht in Celle oder Sie wollen uns mit Ihrer Vertretung beauftragen?

References: § 142
 § 142
 § 316
 § 316
 § 315
 § 229
 § 111
 § 111
 § 69