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Timestamp: 2019-09-15 21:10:30+00:00

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Rechtsprechung: VIII ZR 398/03 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BGH, 27.06.2006 | BGH, 27.06.2003
https://dejure.org/2006,1201
BGH, 25.01.2006 - VIII ZR 398/03 (https://dejure.org/2006,1201)
BGH, Entscheidung vom 25.01.2006 - VIII ZR 398/03 (https://dejure.org/2006,1201)
BGH, Entscheidung vom 25. Januar 2006 - VIII ZR 398/03 (https://dejure.org/2006,1201)
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BGB §§ 138, 535
BGB §§ 138, 535; GO Sachsen § 82 Abs. 5
Sittenwidrigkeit bei Verstoß gegen kommunales Haushaltsrecht, sofern der Verstoß beiden Seiten subjektiv zurechenbar ist
Schadensersatz wegen Verschuldens bei Vertragsverhandlungen (c.i.c.) wegen versäumter Aufklärung über die kommunalaufsichtsrechtliche Genehmigungsbedürftigkeit eines Investorenprojekts; Sittenwidrigkeit eines Immobilien-Leasingvertrages; Besonders grobe Verletzung des ...
Zur Sittenwidrigkeit eines Immobilien-Leasingvertrages wegen besonders grober Verletzung des Grundsatzes der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit kommunaler Haushaltsführung
BGB § 138 § 535
Sittenwidrigkeit eines von einer kommunalen Gebietskörperschaft abgeschlossenen Immobilien-Leasingvertrages
Leasing - Grob sittenwidriges Leasing eines Verwaltungs- und Gemeindezentrums
Notare Bayern , S. 38 (Leitsatz und Auszüge und Entscheidungsanmerkung)
§§ 138, 535 BGB
Sittenwidrigkeit des Immobilien-Leasingvertrags einer Gemeinde
Sittenwidrigkeit einer vertraglichen Zahlungsverpflichtung der Gemeinde
Überdimensionierte PPP-Projekte
Zur Frage der Sittenwidrigkeit eines Immobilien-Leasingvertrages
Sittenwidrigkeit von PPP-Projekten
PPP: Wann ist ein Immobilien-Leasingvertrag sittenwidrig? (IBR 2006, 229)
Zusammenfassung von "Sittenwidrigkeit von PPP-Verträgen?" von RA Dr. Frank Roth, original erschienen in: NVwZ 2007, 301 - 304.
LG Leipzig, 19.04.2002 - 6 O 4411/99
OLG Dresden, 14.01.2003 - 5 U 1016/02
BGH, 27.06.2003 - VIII ZR 398/03
BGH, 27.06.2006 - VIII ZR 398/03
MDR 2006, 799
NVwZ-RR 2007, 47
NZBau 2006, 590
NZM 2006, 707
ZMR 2006, 351
NJ 2006, 313
WM 2006, 1110
BauR 2006, 885
bb) Rechtsgeschäfte mit einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, die das öffentliche Haushaltsrecht missachten, können im Einzelfall allerdings sittenwidrig und damit gemäß § 138 Abs. 1 BGB nichtig sein, wenn sie in krassem Widerspruch zum Gemeinwohl stehen und der Verstoß gegen haushaltsrechtliche Vorschriften beiden Seiten subjektiv zurechenbar ist (vgl. BGH, Urteil vom 25. Januar 2006 - VIII ZR 398/03, NZBau 2006, 590 Rn. 28; Urteil vom 30. Januar 1967 - III ZR 35/65, BGHZ 47, 30, 36; Urteil vom 7. März 1962 - V ZR 132/60, BGHZ 36, 395, 398; OLG Dresden…, Urteil vom 5. Januar 1998 - 17 U 1652/97, juris Rn. 41; OLG Naumburg…, Urteil vom 19. Mai 1998 - 9 U 1189/97, juris Rn. 45).
BGH, 21.05.2019 - XI ZR 95/18
Begründen einer unberechtigten Zurückweisung eines Widerrufs hinsichtlich …
Da der Anspruch der Beklagten auf Ersatz des Wertes der von den Klägern erlangten Gebrauchsvorteile nicht einheitlich für den Zeitraum zwischen dem 19. Mai 2015 und dem 30. Dezember 2016 entstanden ist, sondern gemäß der von den Parteien vereinbarten Zinsberechnungsmethode abschnittsweise zu errechnen war, hätte das Berufungsgericht im Einzelnen feststellen müssen, welcher Teil der Forderung der Beklagten durch die Aufrechnung erloschen ist (vgl. BGH, Urteil vom 25. Januar 2006 - VIII ZR 398/03, WM 2006, 1110 Rn. 23; BAG…, Urteil vom 9. Juli 1987 - 2 AZR 574/86, juris Rn. 28).
Der Beklagten als Vertragspartnerin des Klägers war nicht nur wegen der Budgetierung des Bauherrn (§ 48 Landkreisordnung Baden-Württemberg; vgl. auch BGH, Urt v. 25. Januar 2006 - VIII ZR 398/03, WM 2006, 1110), sondern insbesondere wegen der Schwierigkeiten der Abrechnung mit dem Kläger und dem Bauherrn auf Grund des Erfordernisses des Nachweises der erbrachten Leistungen und der Voraussehbarkeit einer Kostenbelastung an einer möglichst schnellen Information gelegen.
Zu Unrecht beruft sich der Antragsgegner für diese Rechtsmeinung auf einen Orientierungssatz zu dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 25. Januar 2006 - VIII ZR 398/03 -, den er fälschlich für einen amtlichen Leitsatz hält und der die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nur verkürzt wiedergibt.
Auch Rechtsgeschäfte, die das öffentliche Haushaltsrecht missachten, können sittenwidrig sei, sofern der Verstoß beiden Seiten subjektiv zurechenbar ist (BGH, Urt. v. 25.1. 2006 - VIII ZR 398/03 -, NVwZ-RR 2007, 47 [48 Rn. 28]).
Denn jedenfalls besteht allgemein ein erhebliches öffentliches Interesse an der sparsamen Verwendung öffentlicher Mittel(BVerwG NVwZ 1986, 482; BGH NZM 2006, 707, 708 f.) und damit auch daran, dass mögliche zweckwidrige Verwendungen öffentlicher Gelder durch Fraktionen eines Kreistages oder der Regionalversammlung überprüft werden, was der Kläger mit seinem Antrag und einer Einsichtnahme in die begehrten Unterlagen bezweckt.
VerfGH Bayern, 23.01.2007 - 42-VI-06
Unterwertverkauf eines gemeindeeigenen Grundstücks
10 Vgl. auch BGH, MittBayNot 2006, 494 .
Bei Beteiligung der öffentlichen Hand sind Verträge mit Körperschaften des öffentlichen Rechts, die die Allgemeinheit schädigen, weil sie im krassen Widerspruch zum Gemeinwohl stehen, sittenwidrig (vgl. z.B. BGH Urt. v. 25.01.2006, VIII ZR 398/03 m.w.N.); in diesem Sinne können auch Rechtsgeschäfte, die das öffentliche Haushaltsrecht insbesondere den Grundsatz der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit der Haushaltsführung verletzen sittenwidrig sein (vgl. BGH Urt. v. 25.01.2006 a.a.O.), wenn neben der Feststellung eines haushaltsrechtlichen Verstoßes eine vorzunehmende Gesamtabwägung ergibt, dass dadurch die Interessen Dritter oder oder Allgemeinheit in erheblicher Weise verletzt werden.
Rechtsgeschäfte mit einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, die das öffentliche Haushaltsrecht missachten, können im Einzelfall allerdings sittenwidrig und damit gemäß § 138 Abs. 1 BGB nichtig sein, wenn sie in krassem Widerspruch zum Gemeinwohl stehen und der Verstoß gegen haushaltsrechtliche Vorschriften beiden Seiten subjektiv zurechenbar ist (vgl. BGH, Urteil vom 25. Januar 2006 - VIII ZR 398/03, NZBau 2006, 590 Rn. 28; Urteil vom 30. Januar 1967 - III ZR 35/65, BGHZ 47, 30, 36; Urteil vom 7. März 1962 - V ZR 132/60, BGHZ 36, 395, 398; OLG Dresden…, Urteil vom 5. Januar 1998 - 17 U 1652/97, juris Rn. 41; OLG Naumburg…, Urteil vom 19. Mai 1998 - 9 U 1189/97, juris Rn. 45).
(1) Rechtsgeschäfte mit einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, die das öffentliche Haushaltsrecht missachten, können im Einzelfall sittenwidrig und damit gemäß § 138 Abs. 1 BGB nichtig sein, wenn sie in krassem Widerspruch zum Gemeinwohl stehen und der Verstoß gegen haushaltsrechtliche Vorschriften beiden Seiten subjektiv zurechenbar ist (…vgl. BGH, NJW 2014, 2354 [juris Rn. 11]; WM 2006, 1110 [juris Rn. 28]; BGHZ 36, 395, 398).
Sittenwidrig sind Rechtsgeschäfte auch dann, wenn sie das - öffentliche - Haushaltsrecht missachten und alle am Geschäft Beteiligten sittenwidrig handeln, indem sie die Tatsachen, die die Sittenwidrigkeit begründen, kennen oder sich ihrer Kenntnis zumindest grob fahrlässig verschließen (vgl. BGH, Urt. v. 25. Januar 2006 - VIII ZR 398/03, NZM 2006, 707 Tz. 28).
https://dejure.org/2006,14721
BGH, 27.06.2006 - VIII ZR 398/03 (https://dejure.org/2006,14721)
BGH, Entscheidung vom 27.06.2006 - VIII ZR 398/03 (https://dejure.org/2006,14721)
BGH, Entscheidung vom 27. Juni 2006 - VIII ZR 398/03 (https://dejure.org/2006,14721)
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GG Art. 103 Abs. 1; ZPO § 321a
https://dejure.org/2003,27203
BGH, 27.06.2003 - VIII ZR 398/03 (https://dejure.org/2003,27203)
BGH, Entscheidung vom 27.06.2003 - VIII ZR 398/03 (https://dejure.org/2003,27203)
BGH, Entscheidung vom 27. Juni 2003 - VIII ZR 398/03 (https://dejure.org/2003,27203)
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References: § 82
 § 138
 § 535
 § 138
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 § 138
 § 138
 Art. 103
 § 321