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Timestamp: 2016-09-27 05:20:42+00:00

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§ 25a UStG - Differenzbesteuerung - Gesetze - JuraForum.de
JuraForum.de > Gesetze > U > UStG > § 25a UStG - Differenzbesteuerung § 25a UStG - DifferenzbesteuerungUmsatzsteuergesetz | Jetzt kommentieren (0) Teilen Twittern E-Mail
Stand: 26.09.2016 Sechster Abschnitt (Sonderregelungen)(1) Für die Lieferungen im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 1 von beweglichen körperlichen Gegenständen gilt eine Besteuerung nach Maßgabe der nachfolgenden Vorschriften (Differenzbesteuerung), wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:1.Der Unternehmer ist ein Wiederverkäufer. Als Wiederverkäufer gilt, wer gewerbsmäßig mit beweglichen körperlichen Gegenständen handelt oder solche Gegenstände im eigenen Namen öffentlich versteigert.2.Die Gegenstände wurden an den Wiederverkäufer im Gemeinschaftsgebiet geliefert. Für diese Lieferung wurdea)Umsatzsteuer nicht geschuldet oder nach § 19 Abs. 1 nicht erhoben oderb)die Differenzbesteuerung vorgenommen.3.Die Gegenstände sind keine Edelsteine (aus Positionen 71 02 und 71 03 des Zolltarifs) oder Edelmetalle (aus Positionen 71 06, 71 08, 71 10 und 71 12 des Zolltarifs).
(2) Der Wiederverkäufer kann spätestens bei Abgabe der ersten Voranmeldung eines Kalenderjahres gegenüber dem Finanzamt erklären, dass er die Differenzbesteuerung von Beginn dieses Kalenderjahres an auch auf folgende Gegenstände anwendet: 1.Kunstgegenstände (Nummer 53 der Anlage 2), Sammlungsstücke (Nummer 49 Buchstabe f und Nummer 54 der Anlage 2) oder Antiquitäten (Position 9706 00 00 des Zolltarifs), die er selbst eingeführt hat, oder2.Kunstgegenstände, wenn die Lieferung an ihn steuerpflichtig war und nicht von einem Wiederverkäufer ausgeführt wurde.Die Erklärung bindet den Wiederverkäufer für mindestens zwei Kalenderjahre.
(6) § 22 gilt mit der Maßgabe, dass aus den Aufzeichnungen des Wiederverkäufers zu ersehen sein müssen 1.die Verkaufspreise oder die Werte nach § 10 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1,2.die Einkaufspreise und3.die Bemessungsgrundlagen nach den Absätzen 3 und 4.Wendet der Wiederverkäufer neben der Differenzbesteuerung die Besteuerung nach den allgemeinen Vorschriften an, hat er getrennte Aufzeichnungen zu führen.
(7) Es gelten folgende Besonderheiten: 1.Die Differenzbesteuerung findet keine Anwendunga)auf die Lieferungen eines Gegenstands, den der Wiederverkäufer innergemeinschaftlich erworben hat, wenn auf die Lieferung des Gegenstands an den Wiederverkäufer die Steuerbefreiung für innergemeinschaftliche Lieferungen im übrigen Gemeinschaftsgebiet angewendet worden ist,b)auf die innergemeinschaftliche Lieferung eines neuen Fahrzeugs im Sinne des § 1b Abs. 2 und 3.2.Der innergemeinschaftliche Erwerb unterliegt nicht der Umsatzsteuer, wenn auf die Lieferung der Gegenstände an den Erwerber im Sinne des § 1a Abs. 1 die Differenzbesteuerung im übrigen Gemeinschaftsgebiet angewendet worden ist.3.Die Anwendung des § 3c und die Steuerbefreiung für innergemeinschaftliche Lieferungen (§ 4 Nr. 1 Buchstabe b, § 6a) sind bei der Differenzbesteuerung ausgeschlossen.
(8) Der Wiederverkäufer kann bei jeder Lieferung auf die Differenzbesteuerung verzichten, soweit er Absatz 4 nicht anwendet. Bezieht sich der Verzicht auf die in Absatz 2 bezeichneten Gegenstände, ist der Vorsteuerabzug frühestens in dem Voranmeldungszeitraum möglich, in dem die Steuer für die Lieferung entsteht.Weitere Vorschriften um § 25a UStG§ 22e UStG - Untersagung der Fiskalvertretung§ 23 UStG - Allgemeine Durchschnittsätze§ 23a UStG - Durchschnittssatz für Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen im Sinne des § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes§ 24 UStG - Durchschnittssätze für land- und forstwirtschaftliche Betriebe§ 25 UStG - Besteuerung von Reiseleistungen§ 25a UStG - Differenzbesteuerung§ 25b UStG - Innergemeinschaftliche Dreiecksgeschäfte§ 25c UStG - Besteuerung von Umsätzen mit Anlagegold§ 25d UStG - Haftung für die schuldhaft nicht abgeführte Steuer§ 26 UStG - Durchführung, Erstattung in Sonderfällen§ 26a UStG - BußgeldvorschriftenErwähnungen von § 25a UStG in anderen VorschriftenFolgende Vorschriften verweisen auf § 25a UStG:
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 § 4
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