Source: https://cms.law/de/DEU/People/Rolf-Leithaus
Timestamp: 2019-04-23 01:02:47+00:00

Document:
Dr. Rolf Leithaus | Partner | Köln | Corporate / M&A | Banking & Finance | Restrukturierung und Insolvenz | Restrukturierung
T +49 221 7716 234
Rolf Leithaus ist auf die Beratung bei der Sanierung und Liquidation von Unternehmen spezialisiert und wird regelmäßig auch in internationalen und länderübergreifenden Insolvenzverfahren tätig. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Beratung in- und ausländischer Muttergesellschaften bei der Sanierung und Liquidation sowie im Vorfeld der Insolvenz von deutschen Tochtergesellschaften.
Rolf Leithaus wird regelmäßig für in- und ausländische Gläubiger bei der Geltendmachung und Sicherung von Rechten in der Insolvenz tätig. Zudem berät er Geschäftsführer im Vorfeld der Insolvenz sowie bei der Identifizierung und Minimierung von Haftungsrisiken in der Insolvenz. Über spezielle Expertise verfügt er auch in der Beratung und Vertretung von externen Insolvenzverwaltern in Rechtsfragen und Prozessen, insbesondere in Anfechtungsfragen.
Seine anwaltliche Laufbahn begann Rolf Leithaus 1998 bei Gurland & Streich und CBH. 2001 kam er zu CMS, seit 2005 ist er Partner. Rolf Leithaus ist Schriftleiter und Mitherausgeber der Neuen Zeitschrift für Insolvenzrecht (NZI).
Beratung in- und ausländischer Gläubiger bei der Geltendmachung und Sicherung von Rechten in der Insolvenz und der Abwehr von Anfechtungsansprüchen
Beratung in- und ausländischer Muttergesellschaften bei der Sanierung und Liquidation sowie im Vorfeld der Insolvenz von deutschen Tochtergesellschaften
Beratung von Geschäftsführern im Vorfeld der Insolvenz sowie in der Insolvenz bei der Identifizierung und Minimierung von Haftungsrisiken sowie bei der Abwehr von Haftungsansprüchen
Beratung und Vertretung von externen, insbesondere ausländischen, Insolvenzverwaltern in Rechtsfragen und Prozessen
Beratung von allen in Betracht kommenden Parteien in internationalen und länderübergreifenden Insolvenzverfahren
1994 - 1997: Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand an der Universität zu Köln
1995: Zweites Staatsexamen
Arbeitskreis für Insolvenzwesen, Köln
Deutsch-Niederländische Rechtsanwaltsvereinigung
Beck'sches Formularhandbuch Zwangsvollstreckung, 3. Auflage 2016, Hrsg. Hasselblatt/Sternal
Wer haftet für die Kosten des Sekundärinsolvenzverfahrens (Art. 27 ff. EuInsVO)? (zusammen mit Christian Lange, LLM), Festschrift für Heinz Vallender, 2015
Insolvenzordnung, Kommentar, 3. Auflage 2014, Andres/Leithaus
Münchener Anwaltshandbuch Sanierung und Insolvenz, 2. Auflage 2012, Hrsg. Nerlich/Kreplin
Insolvenzspezifische Risiken für Drittschuldner sicherungszedierter Forderungen, DStR 2010, S. 2194 ff, (zusammen mit Dr. Anne Deike Riewe)
Rangrücktrittsvereinbarungen zur Vermeidung der Überschuldung anno 2010 – Unter welchen Voraussetzungen lässt sich eine Rangrücktrittsvereinbarung aufheben?, NZI 2010, S. 844 ff, (zusammen mit Dr. Thiemo Schaefer)
Inhalt und Reichweite der Insolvenzantragspflicht bei europaweiter Konzerninsolvenz, NZI 2008, S. 598 ff, (zusammen mit Dr. Anne Deike Riewe)
Die fiktive Zuordnung der Sozialversicherungsbeiträge zum Vermögen des Arbeitnehmers gem. § 28e I 2 SGB IV n.F., NZI 2008, S. 393 ff, (zusammen mit Dr. Hannah Maria Krings)
Globalzession auf dem Prüfstand, NZI 2007, S. 545 ff
Anmerkung zu OLG München: Inkongruenz einer durch Globalzession sicherungshalber abgetretenen Forderung, NZI 2006, S. 530 ff, (zusammen mit Dr. Anne Deike Riewe)
Verrechnung von Zahlungseingängen auf debitorischem Kontokorrent bei Vorliegen eines Sicherheitenpools, NZI 2005, S. 592 ff
Taktik für Insolvenzverwalter in Anfechtungsprozessen, NZI 2005, S. 532 ff
Verwirkung des Vergütungsanspruchs bei Verletzung von Nebenpflichten? Oder: Disziplinierungsmaßnahmen gegen missliebige Verwalter, NZI 2005, S. 382 ff
Zur Insolvenzanfechtung von Kontokorrentverrechnungen, NZI 2002, S. 188 ff
Zu den Aufsichtsbefugnissen des Insolvenzgerichts nach § 83 KO/ § 58 I InsO, NZI 2001, S. 124 ff
Zur "Nachkündigung" nach § 113 InsO und zur Anfechtungsproblematik bei Kündigungen von Arbeitsverhältnissen im Vorfeld eines Insolvenzantrags, NZI 1999, S. 254 ff
Der Erwerb eigener Aktien in Deutschland und den Niederlanden, C.H. Beck Verlag, 1999
Zahlreiche Urteilsanmerkungen in der NZI
Referententätigkeit (Auswahl):
seit 2012: Sommerlehrgang Insolvenzrecht (zusammen mit Dr. Anne Deike Riewe)
Fortsetzung seit 2008: Kredite und Banksicherheiten in der Insolvenz (zusammen mit RA Dr. Thomas de la Motte)
2011: 1. Hamburger InsolvenzrechtsForum, aktuelle Rechtsprechung zum Insolvenzrecht (zusammen mit RiBGH Dr. Gerhard Pape)
2010 und 2011:Zertifizierter Sachbearbeiter Kreditabwicklung und Insolvenzen (zusammen mit Rechtspfleger )
2008, 2009 und 2010: Deutscher Insolvenzrechtstag, Berlin, Aktuelle Rechtsprechungsübersicht: Allgemeines Insolvenzrecht
2009: Deutsch-Niederländisches Anwaltssymposium, Vortrag zum deutschen Insolvenzrecht
2009: Gewerbliche Schutzrechte in der Insolvenz (zusammen mit RA Dr. Philipp Köhler)
seit 2005: Intensivkurs Insolvenzanfechtung (zusammen mit VorsRiBGH Prof. Dr. Godehard Kayser)
2005: Aktuelle Rechtsprechung des BGH zum Insolvenzrecht (zusammen mit VorsRiBGH Dr. Gero Fischer)
2004: Workshop Insolvenzrecht bei den 6. Düsseldorfer Insolvenztagen (zusammen mit RiBGH a.D. Hans-Peter Kirchhof)
2004: Intensivkurs Insolvenzanfechtung (zusammen mit RiBGH a.D. Hans-Peter Kirchhof)
2003 und 2004: Die GmbH in der Insolvenzkrise (zusammen mit Prof. Dr. Ulrich Haas)
seit 2003: Seminarreihe beim Verlag C.H. Beck: Insolvenzfeste Bestellung von Kreditsicherheiten und deren Verwertung in der Insolvenz (zusammen mit RA Dr. Tom Beckerhoff, Frankfurt)
Corporate / M&A Banking & Finance Restrukturierung und Insolvenz Restrukturierung
WIR­SOL ist mit CMS er­folg­reich: Gro­ßer deut­scher So­lar­park...
Fol­gen und Wir­kun­gen der Er­öff­nung ei­nes In­sol­venz­ver­fah­rens
Das In­sol­venz­ver­fah­ren be­ginnt in dem Au­gen­blick, in dem das In­sol­venz­ge­richt es durch Be­schluss er­öff­net (In­sol­ven­zer­öff­nungs­be­schluss). So­fort nach­dem der Rich­ter den In­sol­ven­zer­öff­nungs­be­schluss un­ter­schrie­ben hat, tritt der In­sol­venz­be­schlag (die Be­schlag­nah­me des schuld­ne­ri­schen Ver­mö­gens) ein: Der Schuld­ner ver­liert nach § 80 der In­sol­venz­ord­nung (In­sO) die Be­fug­nis, über sein Ver­mö­gen zu ver­fü­gen.
Lie­fe­ran­ten­pool: Ge­mein­sam sind wir stark
Nicht al­les, was sich in der In­sol­venz­mas­se be­fin­det, ge­hört dem Schuld­ner. Auch Ge­gen­stän­de, die sich im Ei­gen­tum Drit­ter be­fin­den, kön­nen zu­nächst ein­mal Teil der In­sol­venz­mas­se sein. Der je­wei­li­ge Ei­gen­tü­mer kann sie aber un­ter Um­stän­den aus der Mas­se aus­son­dern, al­so von dem In­sol­venz­ver­wal­ter ih­re Her­aus­ga­be ver­lan­gen (§ 47 In­sO).
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Das Wahl­recht des In­sol­venz­ver­wal­ters
Im Rah­men ei­ner In­sol­venz kann es vor­kom­men, dass zum Zeit­punkt der Er­öff­nung des In­sol­venz­ver­fah­rens ein Ver­trags­ver­hält­nis noch nicht voll­stän­dig er­füllt ist. Dem In­sol­venz­ver­wal­ter steht in die­sem Fall nach Er­öff­nung des In­sol­venz­ver­fah­rens ge­mäß § 103 In­sO ein Wahl­recht da­hin­ge­hend zu, ob er den Ver­trag an­stel­le des Schuld­ners er­füllt oder die Er­fül­lung ab­lehnt.
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References: § 28
 § 83
 § 58
 § 113
 BGH 
 § 80
 § 103