Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Ingenieurbueros_30171_Hannover-11268782_3
Timestamp: 2018-06-18 17:55:32+00:00

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Ausschreibung - Dienstleistungen von Ingenieurbüros in Hannover (ID:11268782)
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11268782
Die Diakoniekrankenhäuser Henriettenstiftung, Friederikenstift und Annastift sind freigemeinnützige Krankenhäuser in Trägerschaft der Diakonischen Dienste Hannover gGmbH (DDH). Die...
Herrn Michael Glugla
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Fax: +49 5112892052
E-Mail: michael.glugla@ddh-gruppe.de
Erstellung eines-Mutter-Kind-Zentrums der DDH-Klinik für Geburtshilfe am Standort des Kinderkrankenhauses Auf der Bult in Hannover, Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI.
Die Diakoniekrankenhäuser Henriettenstiftung, Friederikenstift und Annastift sind freigemeinnützige Krankenhäuser in Trägerschaft der Diakonischen Dienste Hannover gGmbH (DDH). Die Unternehmensgruppe besteht seit dem Jahr 2006 und hat sich dem Diakonischen Werk der Ev.-luth. Landeskirche Hannover als Dachverband angeschlossen. Die DDH gehören neben der Medizinischen Hochschule Hannover und der kommunalen Unternehmensgruppe Klinikum Region Hannover zu den stärksten Teilnehmern am hannoverschen Markt. Die Diakoniekrankenhäuser legen insbesondere Wert auf die Verbindung von Tradition und Moderne.
Die geburtshilfliche Klinik der DDH verteilt sich auf zwei Standorte: Im Stadtteil Kirchrode befindet sich die Abteilung des Diakoniekrankenhauses Henriettenstiftung (Level 1), in der Calenberger Neustadt hat das Diakoniekrankenhaus Friederikenstift seine Geburtshilfe (Level 4). Mit dem Kinder- und Jugendkrankenhaus AUF DER BULT mit Standort in Hannover besteht seit Jahrzehnten eine zuverlässige und erfolgreiche Kooperation. Gemeinsam betreiben die Partner das Perinatalzentrum Hannover am Standort Kirchrode. In den geburtshilflichen Abteilungen der DDH werden Geburten individuell, sanft und unter maximaler Sicherheit durchgeführt.
Besonders das Level-1-Haus sieht sich ständig steigenden medizinischen und pflegerischen Anforde-rungen ausgesetzt, um den Status als Perinatalzentrum Level 1 zu halten. Seit 2005 hat der Gemeinsame Bundesausschuss in regelmäßigen Abständen höhere Strukturanforderungen für die Versorgung von Früh- und Reifgeborenen festgelegt, wodurch ein wirtschaftlicher Betrieb dieser Einrichtung die Kooperationspartner vor große Herausforderungen stellt.
Die Diakonischen Dienste Hannover planen daher, zusammen mit dem Kinder- und Jugendkrankenhaus auf der Bult ein gemeinsames „Mutter-Kind-Zentrum“ am Standort des Kinderkrankenhauses auf der Bult aufzubauen und zu betreiben. Dazu sollen die geburtshilflichen Abteilungen der DDH an einem Standort zentralisiert werden, an dem sich dann der pädiatrisch-neonatologische Teil räumlich und inhaltlich anschließt und somit in eine funktionale Einheit überführt wird. Mit diesem Mutter-Kind-Zentrum in Niedersachsen soll eine patientenorientierte, sichere und hochqualitative Versorgung von Mutter und Kind in optimalen Kostenstrukturen erreicht werden. Gleichzeitig soll mit dem Mutter-Kind-Zentrum den steigenden Patientinnenzahlen aufgrund des geburtshilflichen Konzentrationsprozesses in der Region Hannover Rechnung getragen werden.
Bei einer Verschmelzung der beiden geburtshilflichen Standorte an den Standort auf der Bult wird die größte Geburtsklinik Niedersachsens entstehen. Die Kooperationspartner sind sich einig, dass auf Basis der gegenwärtigen und der zu erwartenden Geburtenzahlen der DDH planerisch rund 4 500 Geburten pro Jahr vorzusehen sind. Für den Betrieb des gemeinsamen Mutter-Kind-Zentrums sind drei von insgesamt vier Etagen des bereits bestehenden so genannten Regiegebäudes des Kinder- und Jugendkrankenhauses vorgesehen. Das Gebäude erstreckt sich vom Sockel- über das Erdgeschoss bis in das zweite Obergeschoss. Es wurde 2014 neu erstellt und wird derzeit als Ausweichgebäude durch das Kinderkrankenhaus genutzt. Voraussichtlich ab Mitte 2017 wird das Gebäude frei und kann zur Nachnutzung durch das Mutter-Kind-Zentrum umgebaut werden.
Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie hat das Architekturbüro lohrarchitektur GmbH, Hannover, eine Einschätzung zur baulichen Machbarkeit des angestrebten Raum- und Funktionsprogramms auf der zur Verfügung stehenden Fläche durchgeführt.
Ergebnis ist, dass für die erwarteten Leistungszahlen und notwendigen Infrastrukturen zusätzlich zum bestehenden Regiegebäude der Neubau eines weiteren Gebäudekörpers zwingend erforderlich ist, der zusammen mit dem Bestandsgebäude eine funktionale Einheit bilden soll.
Die Machbarkeitsstudie wird allen Bietern mit der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt. Die Verfasser der Machbarkeitsstudie sind nicht von dem Verfahren ausgeschlossen.
Die oberen drei Geschosse des Bestands-/Regiegebäudes (EG – 2. OG) weisen eine Bruttogeschossfläche von insgesamt 3 660 m2 BGF auf; für den Neubau kommen ca. 4 560 m2 (BGF) hinzu. Als Nutzflächen wurden 1 830 m2 NF (Regiegebäude) und 2.290 m2 (Neubau) ohne Verkehrs-, Funktions- und Konstruktionsfläche angesetzt. Dieser Bereich umfasst neun Kreißsäle, zwei Sectio-OPs sowie Patientenzimmer mit insgesamt 74 Betten.
Der derzeitige Planungsstand weist nur einen sehr geringen Flächenansatz für infrastrukturelle Flächen aus, da die Versorgung und Entsorgung des Mutter-Kind-Zentrums (z. B. bzgl. Abfall, zentraler Medien, technischer Dienstleistungen etc.) aus dem Bestand des Kinder- und Jugendkrankenhauses erfolgt bzw. von dort aus eingekauft wird.
Die Baumaßnahme muss ohne Beeinträchtigung des Betriebs im Untergeschoss des Bestandsgebäudes (Radiologie) erfolgen.
Die Realisierung der Baumaßnahme ist für das Jahr 2018 vorgesehen.
Die planungsbegleitende Beratung mit der OFD zur Erstellung der baufachlichen Antragsunterlagen (FA-Bau) ist zeitnah nach Vertragsabschluss geplant und soll in einer Vorlage der FA-Bau Mitte 2016 münden.
— Leistungsphasen 1 bis 4 Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, Anlagengruppen 1-8 gem. § 53 (2) HOAI,
— Leistungsphasen 5 bis 7 Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, Anlagengruppen 1-8 gem. § 53 (2) HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG,
— Leistungsphasen 8 und 9 Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI, Anlagengruppen 1-8 gem. § 53 (2) HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG.
Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VOF-Verfahrens durch die D&K drost consult GmbH, Hamburg, unterstützen und beratend begleiten.
Gemäß Schwellenwertberechnung wird das Honorarvolumen für die Technische Ausrüstung auf ca. 1 260 000 EUR inklusive Nebenkosten und ohne Umsatzsteuer geschätzt.
366871-2015
2015/S 202-366871
Die Auftraggeberin beabsichtigt eine stufenweise Beauftragung der Leistung.
Aufforderung zur Angebotsabgabe 50. KW 2015, Abgabe der Honorarangebote 01. KW 2016, Verhandlungsgespräche 02. KW 2016.
Offizielle Bezeichnung: Erstellung eines Mutter-Kind-Zentrums der DDH-Klinik für Geburtshilfe am Standort des Kinderkrankenhauses Auf der Bult in Hannover, Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI.
11.11.2015 - 12:00 Uhr
12.11.2015 - 14:00 Uhr
Laufzeit in Monaten: 34 (ab Auftragsvergabe)
Deckungssummen der Berufshaftpflicht: Deckungssummen für Personenschäden von mindestens 1 500 000 EUR (pro Schadensfall) und für sonstige Schäden von mindestens 500 000 EUR (pro Schadensfall) bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut. Versicherungsnachweise bei Bietergemeinschaften müssen von jedem Mitglied einzeln und die Deckungssummen in voller Höhe nachgewiesen werden. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d. h. die Versicherung muss bestätigen, dass für den Fall, dass bei dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z. B. aus Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt.
Die Auftraggeberin behält sich vor, die Höhe der oben geforderten Mindestdeckungssummen im weiteren Verfahren zum Gegenstand der Verhandlungen zu erklären. In diesem Zusammenhang erklärt der Bewerber insofern seine Bereitschaft sowohl zur Anpassung auf die oben geforderten Mindestdeckungssummen als auch im Bedarfsfall zur Erhöhung der oben geforderten Mindestdeckungssummen. (Die schriftliche Bestätigung der Versicherung des Bewerbers, die Berufshaftpflicht im Auftragsfall auf die geforderten Höhen anzuheben oder zum Abschluss einer objektbezogenen Versicherung bereit zu sein, ist als Nachweis ausreichend.).
Angaben der Bewerber gemäß VOF § 4 (2), (3); § 4 (6) a) bis g), (9) a) bis e); § 5 (1). Die Durchführung der Leistungen soll gem. § 4 (3) unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen.
(A) Ein aktueller Nachweis (nicht älter als 12 Monate und noch gültig) der Berufshaftpflichtversicherung oder eine entsprechende, umfassende Bankerklärung (mind. 1 500 000 EUR für Personenschäden, mind. 500 000 EUR für sonstige Schäden, jeweils 2-fach maximiert).
(B) Erklärung über den Teilumsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI in den letzten 3 Geschäftsjahren (je Jahr: 2012, 2013, 2014). Der durchschnittliche Jahresteilumsatz muss mindestens 800 000 EUR (netto) erreichen.
(A) Nachweis der beruflichen Befähigung des Bewerbers/der für die Leistung vorgesehenen Personen
— Ingenieur/in für die Leistung Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI
(HLS, Anlagengruppen 1-3) oder (ELT, Anlagengruppen 4+5).
Mindestens eines der beiden Projekte muss innerhalb der vergangenen 5 Jahre (Stichtag 1.1.2010) mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 und der Übergabe an die Nutzer realisiert worden sein. Als zweites Projekt ist auch ein Projekt zugelassen, das erst mit der Leistungsphase 4 abgeschlossen ist. Entsprechende Referenzen sind unter der Angabe der Projektbeschreibung, Angabe der erbrachten Leistungen gem. HOAI (Leistungsbild, Leistungsphasen und Anlagengruppen), Angabe des Leistungszeitraums von Beginn bis Abschluss Leistungsphase 8 bzw. 4 und Übergabe an den Nutzer, Angabe der Baukosten (KG 400 gem. DIN 276), Angabe der bearbeiteten Bruttogeschossfläche (BGFa gem. DIN 277), der Nennung des maßgeblich beteiligten Projektleiters und ggf. beteiligter Unterauftragnehmer/ARGE-Partner, der Nennung des Bauherrn mit Ansprechpartner und Telefonnummer und Referenzschreiben oder Referenzbestätigung des Bauherrn einzureichen. Die zwei vergleichbaren Referenzprojekte sind auf maximal je einem Blatt DIN A3 vorzustellen. Aus den Referenzen soll die Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten ersichtlich werden. Mit den Referenzen ist zwingend eine Erfahrung mit öffentlich geförderten Bauvorhaben und im Krankenhausbau mit Intensivstation oder Funktions- oder Operationsbereichen nachzuweisen.
(C) Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter und Führungskräfte der letzten 3 Jahre (je Jahr 2012, 2013, 2014).
Im Bereich Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI (HLS, Anlagegruppen 1-3) sind mind. 4 Ingenieure/innen im Durchschnitt der letzten drei Jahre nachzuweisen.
Im Bereich Technische Ausrüstung gem. § 55 HOAI (ELT, Anlagegruppen 4+5) sind mind. 4 Ingenieure/innen im Durchschnitt der letzten drei Jahre nachzuweisen.

References: § 55
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 § 53
 § 55
 § 53
 § 55
 § 53
 § 55
 § 4
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 § 5
 § 4
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