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Timestamp: 2018-09-26 07:37:31+00:00

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Investition im Sonderbetriebsvermögen – und der bei der GbR gebildete Investitionsabzugsbetrag › Steuerlupe ")}}return a.proceed()});scriptParent=document.getElementsByTagName("script")[0].parentNode;if(scriptParent.tagName.toLowerCase!=="head"){head=document.getElementsByTagName("head")[0];aop_around(head,"insertBefore");aop_around(head,"appendChild")}aop_around(scriptParent,"insertBefore");aop_around(scriptParent,"appendChild");var a2a_config=a2a_config||{};a2a_config.no_3p=1;var addthis_config={data_use_cookies:false};var _gaq=_gaq||[];_gaq.push(["_gat._anonymizeIp"])}
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Auch hat die GbRin ihren Gesamthandsgewinn zutreffend außerbilanziell gemindert2, die begünstigten Wirtschaftsgüter mit “Kellerausstattung” und “Schraubverschließer” ihrer Funktion nach bezeichnet und zudem deren voraussichtliche Anschaffungskosten gegenüber dem Finanzamt beziffert. Dies steht zwischen den Beteiligten zu Recht nicht im Streit. Der Bundesfinanzhof sieht insoweit von einer weiteren Begründung ab.
Im Streitfall wurde im Wirtschaftsjahr der Anschaffung der Kellerausstattung und des Schraubverschließers jeweils ein Betrag in Höhe des in Anspruch genommenen Investitionsabzugsbetrags dem Sonderbilanzgewinn des Mitgesellschafters A hinzugerechnet. Diese Hinzurechnung erfolgte zu Recht. Denn sie bezog sich auf die “begünstigten Wirtschaftsgüter” i.S. des § 7g Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 EStG, für die die GbRin in ihren Feststellungserklärungen die streitbefangenen Investitionsabzugsbeträge angesetzt hatte.
Nach § 7g Abs. 7 EStG sind bei Personengesellschaften die Absätze 1 bis 6 der Vorschrift mit der Maßgabe anzuwenden, dass an die Stelle des “Steuerpflichtigen” die “Gesellschaft” tritt. Zum Betriebsvermögen einer Personengesellschaft gehört aber in steuerlicher Hinsicht nicht nur das Gesamthandsvermögen der Gesellschaft, sondern auch das Sonderbetriebsvermögen der Gesellschafter3. Folglich ist es im Bereich des Investitionsabzugs für die Prüfung, ob eine vorgenommene Investition derjenigen entspricht, für die der Abzugsbetrag in Anspruch genommen wurde, ohne Bedeutung, ob im Bereich des Gesamthands- oder des Sonderbetriebsvermögens investiert wurde4.
Auch rechtfertigt die Zugehörigkeit eines Wirtschaftsguts zum Sonderbetriebsvermögen statt zum Gesamthandsvermögen (und umgekehrt) allein nicht den Schluss, dass es sich bei dem tatsächlich angeschafften Wirtschaftsgut nicht um das im Antrag benannte “begünstigte Wirtschaftsgut” i.S. des § 7g Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 EStG handelt. Denn die Zugehörigkeit zum Sonderbetriebsvermögen beeinflusst die Funktion des Wirtschaftsguts innerhalb des Betriebs nicht. Dementsprechend wird der betriebliche Funktionszusammenhang nicht gelöst, wenn das Wirtschaftsgut z.B. vom Gesamthandsvermögen in das Sonderbetriebsvermögen überführt wird und umgekehrt, sodass dieser Vorgang auch nicht als Entnahme i.S. des § 4 Abs. 1 Satz 2 EStG und daher auch nicht als schädliche Verwendung i.S. des § 7g Abs. 4 EStG angesehen werden kann10.
Der Investitionsabzugsbetrag ist insoweit nicht korrespondierend zu seiner Inanspruchnahme hinzuzurechnen (§ 7g Abs. 2 EStG). Er ist vielmehr in dem Vermögensbereich der Gesellschaft anzusetzen, in den investiert wurde13. Denn nur dort können die Herabsetzung der Anschaffungskosten (§ 7g Abs. 2 Satz 2 EStG) sowie die Sonderabschreibung gemäß § 7g Abs. 5 EStG vorgenommen werden14, sodass Hinzurechnung und Minderung der Anschaffungs- und Herstellungskosten “gleich” laufen.
BMF, Schreiben vom 20.03.2017, BStBl I 2017, 423, Rz 4, zur gegenwärtigen Gesetzesfassung; BFH, Urteile vom 02.08.2012 – IV R 41/11, BFHE 238, 135; und vom 29.03.2011 – VIII R 28/08, BFHE 233, 434, BStBl II 2014, 299; Bugge, in: Kirchhof/Söhn/Mellinghoff, EStG, § 7g Rz G 5; Schmidt/Kulosa, EStG, 36. Aufl., § 7g Rz 13; Blümich/Brandis, § 7g EStG Rz 23; Meyer in Herrmann/Heuer/Raupach -HHR-, § 7g EStG Rz 38, 100; Kratzsch in Frotscher, EStG, Freiburg 2011, § 7g Rz 20; Bartone in Korn, § 7g EStG Rz 138; Handzik in Littmann/Bitz/Pust, Das Einkommensteuerrecht, Kommentar, § 7g Rz 22; Meyer/Ball, Finanz-Rundschau -FR- 2009, 641, 643; anderer Ansicht Paus, Die steuerliche Betriebsprüfung 2002, 17, 24↩
vgl. z.B. Bugge, in: Kirchhof/Söhn/Mellinghoff, EStG, § 7g Rz B 67; Schmidt/Kulosa, a.a.O., § 7g Rz 26; Blümich/Brandis, § 7g EStG Rz 35; HHR/Meyer, § 7g EStG Rz 39; Meyer/Ball, FR 2009, 641↩
BFH, Beschluss vom 03.05.1993 – GrS 3/92, BFHE 171, 246, BStBl II 1993, 616; BFH, Urteile vom 12.02.2014 – IV R 22/10, BFHE 244, 560, BStBl II 2014, 621; und vom 12.10.2016 – I R 93/12, BFH/NV 2017, 586↩
Bugge, in: Kirchhof/Söhn/Mellinghoff, EStG, § 7g Rz G 10; Schmidt/Kulosa, a.a.O., § 7g Rz 26; Blümich/Brandis, § 7g a.F. EStG Rz 95; HHR/Meyer, § 7g EStG Rz 38, 65 f., 100; Kratzsch in Frotscher, a.a.O., § 7g Rz 96; Bartone in Korn, § 7g EStG Rz 138; Handzik in Littmann/Bitz/Pust, a.a.O., § 7g Rz 22; Meyer/Ball, FR 2009, 641, 643, sowie Finanzgericht Münster, Urteil vom 28.06.2017 6 K 3183/14 F, EFG 2017, 1594; anderer Ansicht Landesamt für Steuern Rheinland-Pfalz vom 25.09.20178.3↩
BFH (GrS), Beschluss in BFHE 171, 246, BStBl II 1993, 616; BFH, Urteile in BFHE 244, 560, BStBl II 2014, 621, Rz 22; vom 12.10.2016 – I R 92/12, BFHE 256, 32, Rz 11 f.↩
z.B. BFH, Urteile vom 13.07.2016 – VIII R 56/13, BFHE 254, 398, BStBl II 2016, 936, m.w.N.; vom 19.03.2014 – X R 46/11, BFHE 245, 36, BStBl II 2017, 291, Rz 19, m.w.N.; BT-Drs. 12/4487, 33↩
BFH, Urteil in BFHE 245, 36, BStBl II 2017, 291↩
BFH, Urteile in BFHE 238, 135, Rz 49; vom 03.08.2017 – IV R 12/14, BFHE 259, 104, BStBl II 2018, 20, Rz 13↩
BFH, Beschluss vom 14.04.2015 – GrS 2/12, BFHE 250, 338, BStBl II 2015, 1007; vgl. BT-Drs. 10/336, 13, 25 f.; BT-Drs. 11/257, 8 f.; BT-Drs. 11/285, 45; BT-Drs. 12/4158, 33; BT-Drs. 12/4487, 33; BT-Drs. 16/4841, 51 f., sowie BT-Drs. 18/4902, 42↩
BFH, Urteil vom 19.09.2012 – IV R 11/12, BFHE 239, 76, Rz 14, m.w.N.↩
BFH, Urteil vom 09.02.2006 – IV R 23/04, BFHE 212, 259, BStBl II 2006, 538↩
Reddig, EFG 2016, 1082; anderer Ansicht Kratzsch in Frotscher, a.a.O., § 7g Rz 60b; HHR/Meyer, § 7g EStG Rz 65 f.; Bugge, in: Kirchhof/Söhn/Mellinghoff, EStG, § 7g Rz G 10; FG Münster, Urteil in EFG 2017, 1594↩
Reddig, EFG 2016, 1082↩
anderer Ansicht FG Münster, Urteil in EFG 2017, 1594↩
anderer Ansicht Meyer/Ball, FR 2009, 641, 643; Handzik in Littmann/Bitz/Pust, a.a.O., § 7g Rz 22↩
Gewerbesteuerrückstellung bei Rückgängigmachung des…
Geltendmachung eines Investitionsabzugsbetrags nach…
Verzinsung bei rückwirkendem Wegfall eines…
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