Source: http://www.igu-rimpar.de/?location=wir&p=statuten
Timestamp: 2017-06-25 22:19:35+00:00

Document:
Satzung der Rimparer Liste - IGU
1) Die Wählergemeinschaft führt den Namen „Rimparer Liste - IGU“.
2) Sitz der Vereinigung ist Rimpar.
3) Die Wählervereinigung formiert sich als „nicht rechtsfähiger Verein“.
Zweck der Vereinigung ist es, sich als Wählergruppe mit eigenen Wahlvorschlägen an Wahlen auf kommunaler Ebene zu beteiligen und dadurch bei der politischen Willensbildung mitzuwirken.
Das Hauptaugenmerk der politischen Arbeit liegt dabei auf der nachhaltigen Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen in unserer Region sowie der Erhaltung der dörflichen Strukturen in Rimpar und seinen Ortsteilen.
Die Wählergemeinschaft verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Mittel der Vereinigung dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
1) Die Mitgliedschaft in der Wählervereinigung wird durch Abgabe einer Beitrittserklärung erworben.
2) Der Mitgliedsbeitrag ist ein Jahresbeitrag und wird durch die Mitgliederversammlung festgelegt. Der Beitrag für das Jahr 1995 ist zum 01.10.95 fällig. Es wird der volle Jahresbeitrag erhoben.
3) Die Mitgliedschaft endet a) mit dem Tod des Mitgliedes
b) durch schriftliche Austrittserklärung, gerichtet an ein Vorstandsmitglied oder an den Vorstand
c) Die Kündigung wird zum 31.12. des laufenden Jahres wirksam.
d) durch Ausschluss aus dem Verein (siehe § 5 Abs. 4)
e) Wird der Mitgliedsbeitrag nicht bis zum 01.08. entrichtet, ruhen die Mitgliedsrechte. Die Mitgliedschaft erlischt bei einem Beitragsrückstand von mehr als zwei Jahren.
4) Ein Mitglied, das in erheblichem Maß gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat, kann durch Beschluß des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor dem Ausschluß ist dem betroffenen Mitglied Gelegenheit zu geben, sich persönlich oder schriftlich zu äußern. Die Entscheidung über den Ausschluß ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied mit Einschreiben gegen Rückschein zuzustellen. Das Mitglied kann innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang schriftlich Berufung beim Vorstand einlegen. Über die Berufung entscheidet die Mitgliederversammlung. Macht das Mitglied vom Recht der Berufung innerhalb der Frist keinen Gebrauch, unterwirft es sich dem Ausschließungsbeschluß.
1) Der Vorstand des Vereins besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Kassier, dem Schriftführer und den Beiräten. Soweit Kandidaten in den Gemeinderat gewählt werden, sind sie als Beirat für die Dauer ihrer Amtszeit im Vorstand stimmberechtigt. Die Mitgliederversammlung kann beschließen, dass eine Doppelspitze aus zwei gleichberechtigten Vorsitzenden gebildet wird. Diese soll nach Möglichkeit mit einer Frau und einem Mann besetzt werden. Wird eine Doppelspitze gewählt, erübrigt sich die Wahl eines zweiten Vorsitzenden.
2) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er bleibt so lange im Amt, bis eine Neuwahl erfolgt. Scheidet ein Mitglied aus dem Vorstand während der Amtsperiode aus, wählt die Mitgliederversammlung ein Ersatzmitglied für den Rest der Amtsdauer des ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedes.
3) Der Vorstand leitet die Wählervereinigung. Er nimmt die laufenden Aufgaben wahr und vollzieht die Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Vor Eingehung finanzieller Verpflichtungen, die über den Rahmen der üblichen Geschäftsführung und Tätigkeit hinausgehen, ist ein Beschluß der Mitgliederversammlung erforderlich. Der Vorstand ist verpflichtet, über die Verwendung der Beiträge und Spenden gegenüber der Mitgliederversammlung Rechenschaft abzulegen.
4) Beschlussfassung des Vorstandes: Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn alle Vorstandsmitglieder eingeladen und mindestens zwei Drittel der Mitglieder anwesend sind. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt. Ist die Entscheidung unaufschiebbar und die Einberufung des gesamten Vorstandes nicht mehr rechtzeitig möglich, kann der 1. Vorsitzende bzw. die Doppelspitze gemeinsam mit einem weiteren Vorstandsmitglied tätig werden. Über die Angelegenheit ist jedoch der Gesamtvorstand unverzüglich in Kenntnis zu setzen.
5) Der Vorstand ist grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Vorstandsmitglieder können für die Vorstandstätigkeit eine pauschale Aufwandsentschädigung von bis zu 500,- Euro im Jahr erhalten.
1) Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Jahr einzuberufen. Sie ist vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 10 Kalendertagen durch Rundschreiben einzuberufen. Die Einladung erfolgt durch einfachen Brief an die letztbekannte Anschrift des Mitgliedes. Dabei ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen.
a) Entgegennahme des jährlichen Rechenschaftsberichts des Vorstands und dessen Entlastung;
c) Festsetzung der Höhe des Mitgliedsbeitrages;
d) Beschlüsse über Satzungsänderungen und Änderungen des Vereinszwecks sowie die Auflösung des Vereins;
e) Beschlüsse über die Berufung eines Mitgliedes gegen seinen Ausschluss durch den Vorstand;
f) Widerruf der Bestellung eines Vorstandsmitgliedes als auch des gesamten Vorstandes, bestehend aus 1. und 2. Vorsitzenden bzw. Doppelspitze, Kassier und Schriftführer, aus wichtigem Grund;
3) Aufstellung der Wahlvorschläge zur Wahl des Gemeinderats.
4) Die Mitgliederversammlung ist nur beschlußfähig, wenn mindestens 20 % der Vereinsmitglieder anwesend sind.
5) Der Vorstand hat unverzüglich eine Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn das Vereinsinteresse es erfordert, oder wenn mindestens 20 % der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe fordern.
6) Für einen Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, ist eine Mehrheit von zwei Dritteln aller erschienenen Mitglieder erforderlich. Eine Änderung des Vereinszwecks sowie die Auflösung der Wählervereinigung bedürfen einer Mehrheit von drei Viertel aller erschienenen Mitglieder.
7) Bei Beschlussunfähigkeit ist innerhalb von drei Wochen eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlußfähig ist. Bei der Einberufung der zweiten Mitgliederversammlung ist auf diese Folge ausdrücklich hinzuweisen.
8) Auf Vorschlag des Vorstandes beschließt die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit die Ernennung eines Mitgliedes zum Ehrenmitglied. § 9 Protokoll
Die Mitgliedsbeiträge sind Jahresbeiträge und jeweils am 01.02. eines Jahres im Voraus fällig. Bei Eintritt während des laufenden Jahres ist der volle Jahresbeitrag fällig.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall des steuerbegünstigten Zweckes wird das Vermögen des Vereins einem gemeinnützigen Zweck zugeführt.
Den Empfänger bestimmt die Mitgliederversammlung.
Vorstehende Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 22.08.1995 einstimmig beschlossen.
Die Erweiterung der Vorstandschaft um zwei Kassenrevisoren wurde von der Mitgliederversammlung am 07.12.2001 einstimmig beschlossen.
Die Einführung einer pauschalen Vergütung für die Vorstandsmitglieder wurde von der Mitgliederversammlung am 18.02.2011 einstimmig beschlossen.
In der Mitgliederversammlung am 09.06.2016 wurden folgende Änderungen einstimmig beschlossen:
- § 5 Mitgliedschaft: Absatz 3 c wurde eingefügt
- § 7 Der Vorstand: Absatz 1: „den zwei Kassenrevisoren“ wurde gestrichen; Ergänzung nach „… im Vorstand stimmberechtigt.“ wurde eingefügt.
- § 7 Der Vorstand: Absatz 4: „drei Viertel“ wurde durch „zwei Drittel“ ersetzt. Satz nach „…einfacher Stimmenmehrheit.“ wurde durch „Bei Stimmengleichheit …“ ersetzt. Der folgende Satz wurde durch „bzw. die Doppelspitze“ und „weiterem“ ergänzt.
- § 8 Die Mitgliederversammlung: Absatz 2 f wurde „bzw. Doppelspitze“ ergänzt.
- § 8 Die Mitgliederversammlung: Absatz 7 wurde eingefügt.

References: § 5
 § 9
 § 5
 § 7
 § 7
 § 8
 § 8