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Timestamp: 2016-10-28 04:45:16+00:00

Document:
4A_221/2011 (10.10.2011)
4A_221/2011
vertreten durch Rechtsanwalt Daniel Hochstrasser und Rechtsanw�ltin Andrea Boog,
Aktientransaktionen,
Beschwerde gegen das Urteil des Handelsgerichts des Kantons Z�rich vom 25. Februar 2011.
Die X.________ ist eine Bank und rechtsf�hige Anstalt nach deutschem �ffentlichen Recht mit Sitz in Z.________ DE, die Y.________ AG eine Bank und Aktiengesellschaft mit Sitz in Q.________ CH, und die R.________ Holding GmbH, Tochtergesellschaft der S.________ Ltd., eine inzwischen zahlungsunf�hige Investmentgesellschaft mit Sitz in T.________ DE. Beide Banken transferierten im Jahr 2007 untereinander Aktien im Gesamtwert von mehr als einer Milliarde Euro, die jeweils von der Investmentgesellschaft an Dritte verkauft werden sollten. Die Investmentgesellschaft war Kundin beider Banken und stand bei den get�tigten Aktien�bertragungen hinter den beiden Banken.
In Zusammenhang mit solchen Aktientransfers sandte A.________, Kundenberater bei der Y.________, am 13. Dezember 2007 und am 8. Januar 2008 je ein E-Mail an B.________, Aktienh�ndler bei der X.________.
Das E-Mail vom 13. Dezember 2007 lautet wie folgt:
"We confirm to you that we will work together on the placement of 12.1 Mio U.________ shares. All U.________ shares which have not been [placed] until 21st December will be bought back by Y.________ at 3.50 US$ per share".
Das E-Mail vom 8. Januar 2008 lautet:
"I confirm that I am aware that R.________ Holding GbmH is cooperating with X.________ on the placement of shares in the public listed companies V.________ AG, W.________ AG, U.________ Inc. and M.________ AG.
I understand that it is planned to place those shares to a number of different investors until 11th January.
I am happy to confirm that my client R.________ Holding GmbH has given me instructions to buy the remaining shares of those companies which have not been placed to investors after the 11th of January at the price which is equal to your costs of purchasing these shares".
Als die Aktien der V.________ AG, W.________ AG, U.________ und M.________ AG innert Frist nicht verkauft werden konnten, sandte die X.________ am 11. Januar 2008 an A.________ von der Y.________ zwei E-Mails; nebst den schon genannten Aktien waren noch weitere Titel aufgelistet. Die Schreiben der X.________ beginnen mit folgendem Satz:
"In cooperating with the R.________ Holding GmbH we must settle today all positions, which are not sold in the market".
Eine Kopie der Schreiben ging an C.________ und D.________, beides Vertreter der Investmentgesellschaft; D.________ best�tigte gleichentags die "trades". Die Y.________ lehnte es ab, die Aktien zur�ckzukaufen; die X.________ verkaufte sie in der Folge an Dritte.
Vier Tage sp�ter, am 15. Januar 2008, sandte die X.________ in Zusammenhang mit einem andern Gesch�ft ein E-Mail an die Investmentgesellschaft, das Folgendes enth�lt:
"Wir kaufen heute im Auftrag der R.________ Holding GmbH 9.5 Mio U.________ mit netto 3.687 US. Diese Position wird durch die R.________ Holding GmbH weiterplatziert bis zum Wochenende (18.01.08). Ich bitte um Best�tigung, dass nicht platzierte St�cke direkt von Ihnen �ber die Y.________ gekauft werden. ...
Ich bitte Sie h�flich darum, die �bernahme der Marktpreisrisiken f�r alle Positionen ... durch die S.________ Ltd. ... zus�tzlich zu best�tigen."
Die X.________ klagte am 8. Januar 2009 beim Handelsgericht Z�rich gegen die Y.________ auf Bezahlung von Schadenersatz aus Verletzung kaufvertraglicher Verpflichtungen in der H�he von EUR 63'905'332.52 und USD 17'075'765.07, jeweils mit Zins zu 5 % ab dem 12. Januar 2008; der Betrag entspricht der Differenz zwischen dem Preis, zu dem die Y.________ Aktien nach Ansicht der X.________ h�tte zur�cknehmen m�ssen, und dem Verkaufspreis, den die X.________ in der Folge f�r die Aktien effektiv erzielt hat. Die X.________ brachte vor, die Y.________ sei bei den Aktientransaktionen stets in eigenem Namen aufgetreten; das sei f�r die klagerelevanten Gesch�fte durch den Wortlaut der E-Mails vom 13. Dezember 2007 und 8. Januar 2008 klar und eindeutig belegt, und es entspreche der Usanz bei Kommissionshandel unter Banken. Die Y.________ sei somit zur R�cknahme der Aktien verpflichtet gewesen.
Die Y.________ schloss auf Abweisung der Klage. Sie brachte vor, die Aktientransaktionen seien zwischen der X.________ und der Investmentgesellschaft vereinbart und abgewickelt worden, und sie sei nur dazu genutzt worden, gr�ssere Aktienpakete zu parkieren und gem�ss Absprache zwischen X.________ und Investmentgesellschaft an Drittk�ufer zu transferieren. Die wesentlichen Vertragspunkte seien von der Investmentgesellschaft bestimmt und direkt mit der Gegenpartei verhandelt worden, w�hrend sie nur informiert wurde; ihre Funktion habe sich auf die Abwicklung der Auftr�ge der Investmentgesellschaft beschr�nkt. Sie habe nie die Absicht gehabt, mit der X.________ einen Vertrag abzuschliessen, was Letzterer auch bekannt gewesen sei.
Aus demselben Sachzusammenhang klagte die X.________ in Berlin gegen die Investmentgesellschaft und deren Muttergesellschaft.
Das Handelsgericht Z�rich wies die Klage mit Urteil vom 23. Februar 2011 ab. Es kam insbesondere zum Schluss, die X.________ habe aufgrund s�mtlicher Umst�nde erkennen m�ssen, dass die Y.________ in direkter Vertretung der Investmentgesellschaft handelte. Dar�ber hinaus erachtete das Handelsgericht es als erstellt, dass die Y.________ zur Vertretung der Investmentgesellschaft bevollm�chtigt war und dass die X.________ nicht nur aufgrund der Umst�nde auf diese Vertretung schliessen musste, sondern dies auch effektiv getan und die Investmentgesellschaft als ihre Vertragspartnerin angesehen hat.
Die X.________ (nachfolgend: die Beschwerdef�hrerin) reichte Beschwerde in Zivilsachen ein. Sie schliesst haupts�chlich dahin, die Y.________ (nachfolgend: die Beschwerdegegnerin) sei zu verpflichten, ihr EUR 65'211'337.54 und USD 17'075'765.07 zu bezahlen, je nebst Zins zu 5 % seit dem 12. Januar 2008.
Die Beschwerdegegnerin reichte eine Antwort ein. Sie schliesst auf Abweisung der Beschwerde, soweit auf sie �berhaupt einzutreten sei.
Ein weiterer Schriftenwechsel wurde nicht als notwendig erachtet und folglich auch nicht angeordnet. Der Beschwerdef�hrerin wurde jedoch usanzgem�ss Frist angesetzt f�r den Fall, dass sie trotzdem Bemerkungen einreichen m�chte. In der Folge reichte sie eine Stellungnahme ein, auf die die Beschwerdegegnerin ebenfalls mit einer Stellungnahme antwortete, worauf die Beschwerdef�hrerin noch eine weitere Stellungnahme abgab.
Das angefochtene Urteil erging in einer Zivilsache und stammt von einem Gericht, das als einzige kantonale Instanz entscheidet (Art. 6 und Art. 405 ZPO). Gegen diesen Entscheid steht die Beschwerde in Zivilsachen offen (Art. 72 Abs. 1, Art. 74 Abs. 1 lit. b sowie Art. 75 Abs. 1 und Abs. 2 lit. b BGG).
Die Vorinstanz hat schweizerisches Recht angewendet. Dies wird im Beschwerdeverfahren von keiner Partei in Frage gestellt.
Nach den allgemeinen Regeln pr�ft das Bundesgericht, auch wenn es das Recht von Amtes wegen anwendet (Art. 106 Abs. 1 BGG), unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 135 II 384 E. 2.2.1; 133 II 249 E. 1.4.1; 133 III 545 E. 2.2). Gem�ss einer konstanten Rechtsprechung, die auf einen Entscheid in einer Scheidungssache zur�ckgeht (BGE 118 II 83 E. 2), soll die Frage des anwendbaren Rechts hingegen immer von Amtes wegen gepr�ft werden, und das auch in rein schuldrechtlichen Verfahren (vgl. BGE 135 III 562 E. 3.2; 131 III 153 E. 3).
Die Beschwerdef�hrerin hat in ihrer Klageschrift mit eingehender Begr�ndung dargelegt, dass nach ihrer Auffassung auf das gesamte (behauptete) Rechtsverh�ltnis zur Beschwerdegegnerin schweizerisches Recht anwendbar sei. Die Beschwerdegegnerin hat in der Klageantwort ausdr�cklich erkl�rt, sie bestreite diese Ausf�hrungen nicht. In der Folge haben sich beide Parteien in ihren rechtlichen Ausf�hrungen auf schweizerisches Recht berufen. Unter diesen Umst�nden ist schweizerisches Recht schon aufgrund einer klaren Rechtswahl als anwendbar anzunehmen (Art. 116 Abs. 1 und 2 IPRG; vgl. BGE 130 III 417 E. 2.2.1).
Laut Vorinstanz hat die Beschwerdef�hrerin die Beschwerdegegnerin als direkte Stellvertreterin der Investmentgesellschaft betrachtet, die Investmentgesellschaft als ihre Vertragspartnerin angesehen und die Vertr�ge mit ihr geschlossen. Das ist eine tats�chliche Feststellung.
3.1 Als oberste rechtsprechende Beh�rde ist die Aufgabe des Bundesgerichts grunds�tzlich auf die reine Rechts�berpr�fung beschr�nkt; die Feststellung des Sachverhaltes und dessen �berpr�fung ist Sache der kantonalen Vorinstanzen (Botschaft vom 28. Februar 2001 zur Totalrevision der Bundesrechtspflege, BBl 2001 4338 Ziff. 4.1.4.2 zu Art. 92 E-BGG). Der von der Vorinstanz festgestellte Sachverhalt ist f�r das Bundesgericht folglich massgebend, es sei denn, eine Partei zeige auf, dass er offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG, insbesondere einer Verletzung des verfassungsm�ssigen Willk�rverbots (Art. 9 BV), beruht (Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG). Der Beschwerdef�hrer, der die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz anfechten will, muss substanziiert darlegen, inwiefern die Voraussetzungen einer Ausnahme von der Bindung an den von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalt gegeben sind und das Verfahren bei rechtskonformer Ermittlung des Sachverhalts anders ausgegangen w�re; andernfalls kann ein Sachverhalt, der von demjenigen abweicht, der im angefochtenen Entscheid festgestellt wurde, nicht ber�cksichtigt werden. Hierbei gelten strenge Begr�ndungsanforderungen; der Beschwerdef�hrer hat im Einzelnen aufzuzeigen, inwiefern eine bestimmte Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz offensichtlich unhaltbar ist (vgl. BGE 133 II 249 E. 1.2.2 und 1.4.3; 133 III 393 E. 7.1, 462 E. 2.4; vgl. auch BGE 135 III 397 E. 1.5).
Die langen und teilweise repetitiven Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrerin sind weitgehend appellatorischer Art; sie tr�gt ihren Standpunkt und ihre Sicht der Dinge vor, als richtete sich ihre Eingabe an einen Sachrichter. Es ist somit auf die R�gen nur soweit einzugehen, als sie obgenannten Begr�ndungsanforderungen zu gen�gen verm�gen.
3.2 Die Vorinstanz st�tzt sich in erster Linie auf die E-Mails vom 11. Januar 2008, welche die Beschwerdef�hrerin an die Beschwerdegegnerin adressiert und von denen sie ferner Kopie an Vertreter der Investmentgesellschaft gesandt hat. In diesen Schreiben wird ausgef�hrt, die nicht verkauften Positionen m�ssten in Kooperation mit der Investmentgesellschaft abgewickelt werden. F�r die Vorinstanz ist nicht ersichtlich, warum die Beschwerdef�hrerin die Investmentgesellschaft involvieren wollte, wenn sie die Beschwerdegegnerin als ihre Vertragspartnerin ansah; das mache nur Sinn, wenn sie die Investmentgesellschaft als Vertragspartnerin betrachtete, die �ber die Einzelheiten des R�ckkaufs informiert werden musste. So habe denn die Beschwerdef�hrerin nicht moniert, als die Investmentgesellschaft, und nicht die Beschwerdegegnerin, auf die E-Mails antwortete und die aufgelisteten Aktientransaktionen best�tigte.
F�r die Beschwerdef�hrerin sind diese �berlegungen nicht haltbar. Sie verweist darauf, dass sie die E-Mails an die Beschwerdegegnerin gesandt hat; h�tte sie die Investmentgesellschaft als Vertragspartnerin betrachtet, dann h�tte sie dieser geschrieben und nicht der Beschwerdegegnerin, die nur Erf�llungsgehilfe gewesen w�re; somit ergebe das E-Mail vielmehr dann keinen Sinn, wenn sie die Investmentgesellschaft als ihre einzige Vertragspartnerin betrachtet h�tte. Im �brigen habe sie immer den Standpunkt eingenommen, dass neben der Beschwerdegegnerin auch die Investmentgesellschaft zur Abnahme der nicht platzierten Aktien verpflichtet war; angesichts dessen sei der Umstand, dass sie die Antwort durch die Investmentgesellschaft allein nicht monierte, nicht aussagekr�ftig.
Hat eine Partei einen direkten Vertreter, dann k�nnen Schreiben zuhanden der vertretenen Partei dem Vertreter geschickt werden; das ist sogar die Regel. Die Beschwerdegegnerin k�nnte das Schreiben grunds�tzlich in eigenem Namen oder im Namen der Investmentgesellschaft erhalten haben; beides w�re an sich m�glich. Aus dem Umstand, dass das E-Mail an die Beschwerdegegnerin adressiert wurde, folgt somit keinesfalls zwingend, dass die Beschwerdef�hrerin die Beschwerdegegnerin als Vertragspartei und nicht als Vertreterin der Investmentgesellschaft betrachtete.
Die Beschwerdef�hrerin hat nicht reagiert, als nur die Investmentgesellschaft antwortete. Angesichts der auf dem Spiel stehenden Interessen und der Solvabilit�t der Beschwerdegegnerin ist es nicht unhaltbar, in dieser Unterlassung ein Indiz daf�r zu sehen, dass die Beschwerdef�hrerin die Beschwerdegegnerin nicht als pers�nlich zum R�ckkauf verpflichtet angesehen hat.
In den E-Mails schreibt die Beschwerdef�hrerin an die Beschwerdegegnerin, dass die nicht verkauften Positionen in Zusammenarbeit mit der Investmentgesellschaft abgerechnet werden m�ssen. W�re die Beschwerdegegnerin selber zur R�cknahme der Aktien verpflichtet gewesen, h�tte es der Mitwirkung der Investmentgesellschaft beim R�ckkauf durch die Beschwerdegegnerin nicht bedurft. Den Schluss, den die Vorinstanz aus der Involvierung der Investmentgesellschaft durch die Beschwerdef�hrerin zieht, n�mlich dass die Beschwerdef�hrerin die Beschwerdegegnerin als Vertreterin der Investmentgesellschaft und nicht als Vertragspartei betrachtete, ist folglich vertretbar.
3.3 Die Vorinstanz hebt sodann hervor, dass im zweiten E-Mail vom 11. Januar 2008 nebst den Aktien, die im E-Mail vom 8. Januar 2008 genannt waren, noch weitere aufgelistet sind. Sie schliesst daraus, dass sich die Beschwerdef�hrerin im E-Mail vom 11. Januar nicht auf das E-Mail vom 8. Januar berufen wollte, sondern auf eine generelle Absprache mit der Investmentgesellschaft, wonach Letztere alle nicht platzierten Aktien �ber die Beschwerdegegnerin zur�cknehme.
Die Beschwerdef�hrerin wendet ein, dass auch die Investmentgesellschaft in der Pflicht stand und dass deren R�cknahmepflichten weiter gingen als jene der Beschwerdegegnerin aus dem E-Mail vom 8. Januar. Gerade deshalb habe es Sinn gemacht, das E-Mail auch der Investmentgesellschaft zu schicken, ging es doch darum, alle Positionen zu bereinigen, ob mit der Beschwerdegegnerin oder mit der Investmentgesellschaft.
Mit diesem Einwand gibt die Beschwerdef�hrerin ihre Auslegung des E-Mails, legt aber in keiner Weise dar, inwiefern jene der Vorinstanz willk�rlich w�re. Im �brigen erscheint die Auslegung der Beschwerdef�hrerin bei weitem nicht zwingend. Verhielte es sich so, dass eine pers�nliche R�ckkaufverpflichtung der Beschwerdegegnerin f�r einen Teil der aufgef�hrten Aktien bestand, die R�cknahmeverpflichtung der Investmentgesellschaft aber f�r alle Aktien galt und damit umfassender war als jene der Beschwerdegegnerin, so ist an sich nicht einzusehen, warum das E-Mail, das sich auf die R�cknahme aller Aktien bezog, an die Beschwerdef�hrerin adressiert wurde und nicht an die Investmentgesellschaft, der nur eine Kopie zugesandt wurde.
3.4 Die Vorinstanz beruft sich sodann auf das E-Mail vom 15. Januar 2008 der Beschwerdef�hrerin an die Investmentgesellschaft; die Beschwerdef�hrerin, die im Auftrag der Investmentgesellschaft Aktien gekauft hatte, bat darin um Best�tigung, dass die Investmentgesellschaft die innert gesetzter Frist nicht platzierten Aktien direkt �ber die Beschwerdegegnerin kaufen w�rde. Daraus ergibt sich laut Vorinstanz, dass die Investmentgesellschaft die Aktien �ber die Beschwerdegegnerin kaufen sollte und dass die Beschwerdef�hrerin folglich die Investmentgesellschaft als Vertragspartnerin und die Beschwerdegegnerin als deren Stellvertreterin ansah, ferner dass die Beschwerdef�hrerin direkt mit der Investmentgesellschaft �ber den Kauf verhandelte.
Die Beschwerdef�hrerin wendet ein, das E-Mail vom 15. Januar 2008 betreffe ein anderes und anders gelagertes Gesch�ft und sei �berdies an die Investmentgesellschaft adressiert worden; ein R�ckschluss auf die Gesch�fte gem�ss den E-Mails vom 13. Dezember 2007 und 8. Januar 2008 sei somit nicht m�glich. Im �brigen k�nne die Wendung, dass Aktien �ber die Beschwerdegegnerin gekauft wurden, sowohl direkte als indirekte Vertretung meinen. Schliesslich kritisiert die Beschwerdef�hrerin, dass die Vorinstanz das E-Mail vom 13. Dezember 2007 in ihrer W�rdigung nicht einbezieht.
Die Vorinstanz hat nicht verkannt, dass das E-Mail vom 15. Januar 2008 andere Gesch�fte betraf. Inwiefern diese Gesch�fte aber anders gelagert waren und deshalb R�ckschl�sse auf die strittigen Gesch�fte notwendigerweise ausschl�ssen, legt die Beschwerdef�hrerin nicht dar und ist auch nicht ersichtlich; vielmehr scheint es auch hier um Wertpapiere gegangen zu sein, die f�r die Investmentgesellschaft erworben wurden und die sp�ter zur�ckzukaufen waren, wenn sie nicht innert bestimmter Frist bei Dritten platziert werden konnten. Wenn die Vorinstanz also in diesem Gesch�ft ein Indiz daf�r sah, dass auch in fr�heren �hnlichen Gesch�ften die gleiche Regelung m�glich war, verfiel sie nicht in Willk�r.
Sodann ist der Schluss, dass bei diesen Gesch�ften die Investmentgesellschaft Vertragspartei war, keineswegs unhaltbar. Wenn die Beschwerdef�hrerin im E-Mail die Investmentgesellschaft um Best�tigung bittet, dass nicht platzierte Papiere "direkt" von ihr, d.h. der Investmentgesellschaft, �ber die Beschwerdegegnerin gekauft werden, kann das kaum anders verstanden werden als dass die Investmentgesellschaft und nicht die Beschwerdegegnerin sich als K�uferin zum R�ckkauf verpflichten sollte. Die Beschwerdef�hrerin selbst anerkennt zumindest, dass der Text auch so verstanden werden kann, was gen�gt, um Willk�r zu verneinen.
Das E-Mail vom 13. Dezember 2007 hat die Vorinstanz in diesem Zusammenhang nicht weiter diskutiert. Wohl schreibt die Beschwerdegegnerin dort, dass die nicht platzierten Aktien von ihr zur�ckgekauft werden w�rden; ob sie hierbei als direkte oder als indirekte Vertreterin der Investmentgesellschaft handeln w�rde, ist damit aber nicht klar, kann der Text doch so oder anders verstanden werden. Die Beschwerdef�hrerin legt nicht dar, inwiefern das E-Mail geeignet ist, den Schluss der Vorinstanz, die Beschwerdef�hrerin habe die Beschwerdegegnerin als direkte Vertreterin der Investmentgesellschaft angesehen, widerlegen w�rde und f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein k�nnte; es ist nicht weiter darauf einzugehen. Sodann ist auch der Text des E-Mails vom 8. Januar 2008 zu ber�cksichtigen, wo die Beschwerdegegnerin schreibt, dass die Investmentgesellschaft ihr Anweisung gegeben hat, die �brig gebliebenen Aktien zur�ckzukaufen; auch das spricht nicht gegen eine direkte Stellvertretung.
3.5 Die Vorinstanz hebt hervor, die Beschwerdef�hrerin verlange im E-Mail vom 15. Januar 2008, dass sich die Muttergesellschaft der Investmentgesellschaft verpflichte, das Risiko s�mtlicher Positionen zu �bernehmen. Nach Auffassung der Vorinstanz w�re eine solche Garantie unn�tig gewesen, wenn die Beschwerdegegnerin Vertragspartei gewesen w�re; das Vorgehen sei nur sinnvoll, wenn die Beschwerdef�hrerin die Investmentgesellschaft als Vertragspartnerin betrachtete.
Laut Beschwerdef�hrerin macht das Ersuchen an die Muttergesellschaft der Investmentgesellschaft auch dann Sinn, wenn die Beschwerdegegnerin pers�nlich zum R�ckkauf eines Teils der Aktien verpflichtet war. Die Vorinstanz verkenne, dass es in jedem Fall sinnvoll sei, m�glichst viele Schuldner zu haben, weil das die Gl�ubigerposition per se st�rke, unabh�ngig davon, ob bereits ein starker Schuldner vorhanden sei; das Ersuchen stehe nicht im Widerspruch zur Tatsache, dass sie auch die Beschwerdegegnerin als Schuldnerin betrachtete.
Die Beschwerdegegnerin w�re offensichtlich in der Lage gewesen, den Kaufpreis f�r die nicht platzierten Papiere aufzubringen; das bestreitet auch die Beschwerdef�hrerin nicht. Was unter diesen Umst�nden das Engagement der Muttergesellschaft der Investmentgesellschaft zus�tzlich an Sicherheit gebracht h�tte, ist, sofern die Beschwerdegegnerin als Vertragspartei zum R�ckkauf verpflichtet gewesen w�re, nicht ersichtlich; neben einem unbestritten solventen Schuldner noch weitere Schuldner zu haben, ist sicher kein Nachteil, aber auch kein konkreter Vorteil. Der Schluss der Vorinstanz, das Ersuchen an die Muttergesellschaft der Investmentgesellschaft sei nur "sinnvoll", wenn die Beschwerdef�hrerin die Investmentgesellschaft und nicht die Beschwerdegegnerin als zum R�ckkauf verpflichtete Vertragspartei ansah, ist nicht willk�rlich.
3.6 Die Vorinstanz hebt hervor, dass die Beschwerdef�hrerin nach ihrer Darstellung am 8. Januar 2008 von der Investmentgesellschaft eine R�ckkaufzusage seitens der Beschwerdegegnerin verlangt hat, dass die Investmentgesellschaft in diesem Sinn aktiv geworden ist und dass das E-Mail der Beschwerdegegnerin das Resultat dieser Bem�hungen gewesen sei. Daraus schloss die Vorinstanz aber dennoch nicht, dass die Beschwerdef�hrerin die Beschwerdegegnerin als Vertragspartei betrachtete. Um das zu verneinen, st�tzte sie sich insbesondere auf das E-Mail der Beschwerdef�hrerin vom 15. Januar 2008, in welchem eine �bernahmeverpflichtung durch die Muttergesellschaft der Investmentgesellschaft verlangt wird.
Die Beschwerdef�hrerin wendet ein, sie habe vor Abschluss des Gesch�fts darauf bestanden, dass sich die Beschwerdegegnerin in eigenem Namen verpflichte und dass die Beschwerdegegnerin dies wusste. Unter diesen Umst�nden sei es unhaltbar anzunehmen, sie habe einige Stunden sp�ter beim Abschluss des Gesch�fts die Beschwerdegegnerin dennoch als direkte Stellvertreterin der Investmentgesellschaft betrachtet.
Auch wenn die Beschwerdef�hrerin wollte, dass sich die Beschwerdegegnerin pers�nlich zum R�ckkauf verpflichtete, und die Beschwerdegegnerin es wusste, bedeutet das nicht notwendigerweise, dass Letztere schliesslich zugestimmt hat. Wie die Beschwerdef�hrerin selbst ausf�hrt, hat der Vertreter der Investmentgesellschaft ihr versichert, er werde auf die Beschwerdegegnerin Druck machen; offensichtlich war ein pers�nliches Engagement der Beschwerdegegnerin nicht selbstverst�ndlich. Das nachfolgende E-Mail der Beschwerdegegnerin sieht dann, trotz des klaren Ersuchens der Beschwerdef�hrerin, nicht ausdr�cklich vor, die Beschwerdegegnerin verpflichte sich, die Aktien in eigenem Namen zur�ckzukaufen; die Formulierung, dass sie Instruktionen von der Investmentgesellschaft habe, die nicht platzierten Aktien zu kaufen, ist sowohl mit einer indirekten wie mit einer direkten Vertretung vereinbar. Nur eine Woche sp�ter, am 15. Januar 2008, hat die Beschwerdef�hrerin weitere Gesch�fte get�tigt, bei welchen sie die Beschwerdegegnerin als direkte Stellvertreterin der Investmentgesellschaft akzeptierte; offensichtlich war also die pers�nliche Verpflichtung der Beschwerdegegnerin f�r sie keine conditio sine qua non. Sodann hat sie bei der Abwicklung des R�ckkaufs der am 8. Januar 2008 �bernommenen Aktien, wie schon erw�hnt, die Investmentgesellschaft involviert, was bei pers�nlicher Verpflichtung der Beschwerdegegnerin nicht notwendig gewesen w�re. Unter diesen Umst�nden ist der Schluss der Vorinstanz nicht unhaltbar und war es nicht notwendig, die an den Diskussionen beteiligten Vertreter der Beschwerdegegnerin und der Investmentgesellschaft zu befragen, ungeachtet dessen, dass beide Gesellschaften am Ausgang des vorliegenden Verfahrens unterschiedliche Interessen haben.
3.7 Die Vorinstanz hat sodann festgehalten, dass die Beschwerdef�hrerin in der in Berlin gegen die Investmentgesellschaft eingereichten Klageschrift behauptet, D.________ habe am 16. Januar 2008 im Namen der Investmentgesellschaft erkl�rt, er werde wie gew�nscht die Muttergesellschaft der Investmentgesellschaft auffordern, Mittel zu Verf�gung zu stellen, um die der Beschwerdef�hrerin "entstandenen Erwerbsaufwendungen gegen Abnahme der Aktien abzudecken". Ob daraus, wie die Vorinstanz annimmt und die Beschwerdef�hrerin moniert, geschlossen werden kann, die Beschwerdef�hrerin habe eine R�cknahmeverpflichtung der Beschwerdegegnerin damit verneint, kann offen bleiben; denn jedenfalls kann daraus nicht das Gegenteil geschlossen werden. Die Feststellung der Vorinstanz, die Beschwerdegegnerin habe sich nicht pers�nlich zum R�ckkauf der Aktien verpflichtet und die Beschwerdef�hrerin habe das gewusst, wird durch die Aufforderung der Beschwerdef�hrerin an die Muttergesellschaft der Investmentgesellschaft, die Aktien zur�ckzunehmen, wenn nicht best�tigt, so zumindest nicht in Frage gestellt.
Die Vorinstanz hat auch Ausf�hrungen zu einem Klageverfahren in New York gemacht. Die Beschwerdef�hrerin wendet nur ein, daraus k�nne nichts zu ihren Ungunsten abgeleitet werden; sie behauptet aber selber nicht, es k�nnte daraus etwas zu Gunsten ihres Standpunktes gezogen werden. Es ist nicht weiter darauf einzugehen.
3.8 Anzuf�gen ist, dass die Beschwerdef�hrerin sich in kantonaler Instanz auf eine Usanz berief, auf Grund welcher Banken bei Wertpapiertransaktionen �blicherweise als Kommission�r in eigenem Namen handeln; die Vorinstanz verneinte, dass diese �bung bei Wertpapiertransaktionen der vorliegenden Art �berhaupt gilt. Ob Letzteres zutrifft, ist nicht entscheidend, weil eine allf�llige Usanz ohnehin nicht gilt, wenn die Parteien eine abweichende Abmachungen treffen (vgl. BGE 94 II 157 E. 4b). Das ist angesichts des von der Vorinstanz festgestellten Sachverhalts vorliegend der Fall; auf Grund dieses Sachverhalts w�re, wie die Beschwerdef�hrerin selbst anerkennt, eine allf�llige �bung nicht relevant.
3.9 Zusammenfassend sind die Willk�rr�gen der Beschwerdef�hrerin gegen den tats�chlichen Schluss der Vorinstanz, die Beschwerdef�hrerin habe die Beschwerdegegnerin als direkte Vertreterin der Investmentgesellschaft betrachtet und die Investmentgesellschaft als ihre Vertragspartnerin angesehen, unbegr�ndet.
Laut Vorinstanz hatte die Investmentgesellschaft der Beschwerdegegnerin Vollmacht erteilt, um sie zu vertreten, und hat sie dar�ber hinaus nachtr�glich die Genehmigung erteilt, indem sie die Gesch�fte gegen�ber der Beschwerdef�hrerin best�tigte. Die Beschwerdef�hrerin bestreitet sowohl die Vollmacht als auch die Genehmigung.
Aus dem Fehlen einer Vollmacht und einer nachtr�glichen Genehmigung zieht die Beschwerdef�hrerin den Schluss, es k�nne nicht zugunsten der Beschwerdegegnerin von einer Stellvertretungswirkung ausgegangen werden. Nun ist es aber so, dass der Vertreter durch Handlungen, die er ohne Vollmacht im Namen des Vertretenen vornimmt, grunds�tzlich nicht anstelle des Vertretenen pers�nlich berechtigt und verpflichtet wird; er wird bei einem Schuldvertrag weder Gl�ubiger noch Schuldner, ja �berhaupt nicht Vertragspartner (GAUCH/SCHLUEP UND ANDERE, Schweizerisches Obligationenrecht, Allgemeiner Teil, Bd. I, 9. Aufl. 2008, Rz. 1419); der Vertrag ist in der Schwebe und f�llt dahin, wenn er vom Vertretenen nicht genehmigt wird (Art. 38 OR). Auch bei Fehlen einer Vollmacht und bei Fehlen einer nachtr�glichen Genehmigung durch die Investmentgesellschaft best�nde also die von der Beschwerdef�hrerin eingeklagte Schadenersatzforderung aus Verletzung kaufvertraglicher Verpflichtung durch die Beschwerdegegnerin nicht. Ein allf�lliger Schadenersatzanspruch gegen die Beschwerdegegnerin aus Art. 39 OR ist nicht Gegenstand des vorliegenden Verfahrens. Auf die Kritik der Beschwerdef�hrerin ist mangels Relevanz nicht weiter einzugehen.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt sodann eine Verletzung ihres verfassungsm�ssigen Anspruchs auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) und ihres bundesrechtlichen Anspruchs auf Beweisf�hrung (Art. 8 ZGB). Sie wirft der Vorinstanz vor, entscheidrelevante Behauptungen und Beweisofferten ohne Erkl�rung nicht ber�cksichtigt zu haben. Diese seien namentlich relevant gewesen f�r die Feststellung, dass sie die Beschwerdegegnerin als direkte Stellvertreterin der Investmentgesellschaft angesehen hat.
5.1 Die Beschwerdef�hrerin erkl�rt, sie habe in der Klagereplik in tats�chlicher Hinsicht Folgendes vorgebracht: Am 13. Dezember 2007 habe sie von der Investmentgesellschaft verlangt, dass die Beschwerdegegnerin eine R�ckkaufsverpflichtung in eigenem Namen abgebe; eine entsprechende Anfrage habe sie auch direkt an die Beschwerdef�hrerin gerichtet. Das E-Mail vom 13. Dezember 2007, in welchem A.________ im Namen der Beschwerdegegnerin erkl�rt, dass die Aktien durch die Beschwerdegegnerin zur�ckgekauft w�rden, sei eine Antwort auf diese Anfragen gewesen.
Die Beschwerdef�hrerin erkl�rt ferner, sie habe in Bezug auf die Transaktionen vom 8. Januar 2008 in der Klagereplik Folgendes vorgebracht: Sie habe von der Investmentgesellschaft namentlich die Mitteilung bekommen, diese werde eine schriftliche Best�tigung der �bernahme der Marktpreisrisiken durch die Beschwerdegegnerin kurzfristig nachreichen. Daraufhin habe sie von der Investmentgesellschaft eine Best�tigung verlangt, wonach sich die Beschwerdegegnerin in eigenem Namen verpflichtete, nicht platzierte Aktien zu �bernehmen; die Investmentgesellschaft antwortete, sie werde auf die Beschwerdegegnerin Druck machen. Nach R�cksprache mit dem Rechtsdienst der Beschwerdegegnerin habe A.________ mit dem E-Mail vom 8. Januar 2008 geantwortet, in welchem er schrieb, dass die Investmentgesellschaft ihn beauftragt habe, die Aktien zur�ckzukaufen. Nach Auffassung der Beschwerdef�hrerin sind diese Sachverhaltselemente wesentlich. Denn sie w�ren unvereinbar mit dem Schluss, sie habe die Beschwerdegegnerin als Vertreterin der Investmentgesellschaft betrachtet. Deshalb h�tte die Vorinstanz dar�ber instruieren m�ssen.
5.2 Der Vorwurf der Beschwerdef�hrerin, die Vorinstanz habe die obgenannten Behauptungen �bergangen und mit keinem Wort erw�hnt, trifft nicht zu. Die Vorinstanz gibt namentlich ausdr�cklich die Behauptung wieder, die Beschwerdef�hrerin habe am 8. Januar eine R�ckkaufszusage der Beschwerdegegnerin verlangt, die Investmentgesellschaft sei in diesem Sinn t�tig geworden und das E-Mail von A.________ sei das Resultat dieser Bem�hungen gewesen. Sie hat, wie schon dargelegt, willk�rfrei begr�ndet, warum sie diese nicht als wesentlich erachtet; folglich brauchte sie dar�ber auch nicht Beweis abzunehmen. Die R�gen sind unbegr�ndet.
Zusammenfassend ergibt sich, dass die tats�chliche Feststellung der Vorinstanz, wonach die Beschwerdef�hrerin bei den strittigen Gesch�ftsabschl�ssen die Beschwerdegegnerin als direkte Stellvertreterin der Investmentgesellschaft betrachtet hat, im vorliegenden Beschwerdeverfahren nicht zu beanstanden ist. Die rechtliche Frage, wie die E-Mails in dieser Beziehung objektiv nach Vertrauensprinzip verstanden werden mussten, stellt sich damit nicht; auf die entsprechenden R�gen ist nicht einzutreten.
Die Beschwerdef�hrerin unterliegt. Sie tr�gt die Gerichts- und Parteikosten (Art. 66 Abs. 1 und Art. 68 Abs. 2 BGG).
Die Gerichtskosten von Fr. 100'000.-- werden der Beschwerdef�hrerin auferlegt.
Die Beschwerdef�hrerin hat die Beschwerdegegnerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 200'000.-- zu entsch�digen.

References: Art. 405
 Art. 74
 Art. 75
 BGE 
 BGE 
 Art. 92
 Art. 95
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 39
 Art. 68