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Timestamp: 2018-07-17 21:25:25+00:00

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literaturweltenbgymt10a - Des Lebens Überfluß
Des Lebens Überfluß (Originaltitel und Schreibweise)
3. Aufbau & Struktur
§ Inhaltsangabe
§ Handelnde Figuren
6. Die Novelle
7. Epochenhintergrund
Das Buch „ Des Lebens Überfluß“ von Johann Ludwig Tieck handelt von zwei Eheleuten, die kein Geld mehr besitzen. Die beiden leben unter dem Dach bei einem Kaufmann. Das ganze Leben spielt sich nur in einem Zimmer ab. Doch die Lust am Leben verlieren die Eheleute nicht und verstecken das Leid hinter einem Kunterbunten Fassade von Liebe.
Ø Johann Ludwig Tieck lebte von 31. Mai 1773 bis 28. April 1853 in Berlin
Ø Deutscher Dichter; Schriftsteller, Herausgeber und Übersetzer der Romantik
Ø Vater war Seilermeister
Ø Zwei jüngere Geschwister Friedrich und Sophie
Ø Seit 1782 auf dem berühmten Friedrich-Werdesche Gymnasium
Ø Lehrer erkannten schon früh sein Talent zu schreiben
Ø Er studierte Geschichte, Philologie und neue Literatur
Ø Ziel war die Ausbildung zum freien Schriftsteller
Ø Studienzeit reiste er nach Nürnberg, Fränkische Schweiz und Schloss
Ø Schrieb berühmte Reisebeschreibungen über diese Orte
Ø Erste dichterische Arbeit bevor er sein Studium begann
Ø 1794 brach er das Studium ab
Ø Er kehrt nach Berlin zurück
Ø Dort begann er ein Jurastudium
Ø Auch dieses brach er ab.
Ø Versuch an Unterhaltungsliteratur und literarischen Experimenten
Ø Erstes richtige Werk war „Straußenfedern“ (Gemeinschaftsarbeit mit Schwester Sophie)
Ø Seine erste Erzählung bzw. Roman (Peter Lebrecht; William Lovell; Abdallah)
Ø „Abdallah“ war der Übergang zur eigentlichen Romantik
Ø Zeit in Berlin zu der Schlimmsten Tiecks
Ø Nach Tod Wackenrodes (1798) zog er mit seiner Frau und seiner Tochter nach Jena
Ø In Jena hatte Tieck seinen großen Durchbruch
Ø Ab 1799 war er der bekannteste Deutsche Schriftsteller
Ø Selbst in Amerika war Tieck im Gespräch
Ø Tieck traf auf die Schlegel Brüder
Ø Dieses Aufeinandertreffen war die Geburtsstunde der Frühromantik
Ø Der Kreis zerfiel schon nach zwei Jahren
Ø Innerhalb wenigen Jahren reiste er nach Hamburg, Dresden, Rom, Prag, Berlin und England
Ø 1802 zog er dann nach Ziebingen
Ø Lernte er Grafen von Finckenstein kennen
Ø Nach dem Tod des Grafen zog Tieck nach Dresden
Ø 23 Jahre in Dresden waren Tiecks Glücklichsten
Ø Eine Stellung als Dramaturg am Hoftheater bescherte im Sicherheit (1825)
Ø Vorlesungen waren weiter über Raum Dresden bekannt
Ø Gegen Ende seiner Zeit in Dresden starb seine Frau; Schwester und Tochter auch er erlitt durch einen Unfall
Ø 1842 zog Tieck zurück nach Berlin, da Friedrich Wilhelm IV im ein Job anbot
Ø Auf der Reise bekam Tieck einen Schlaganfall
Ø Er behinderte ihn den Rest seines Lebens
Ø Der Bekanntenkreis Tiecks starb
Ø 1853 starb auch er an ein langwierigen Krankheit
§ 1791 Ryno
§ 1795 Geschichte des Herrn William Lovell
§ 1795 Peter Lebrecht
§ 1796 Fermer, der Geniale
§ 1796 Die beiden merkwürdigsten Tage aus Siegmunds Leben
§ 1796 Die Geschichte von den Haimonskindern
§ 1797 Der gestiefelte Kater
§ 1797 Die Freunde
§ 1797 Volksmärchen
§ 1798 Franz Sternbalds Wanderungen
o Keine Kapitel
o Offenes Unerwahrtestes Ende
o Auktorialer Erzähler, allwissend
Ein junges Ehepaar Namens Clara und Heinrich heiratet. Sie müssen alle ihre Besitztümer hinter sich lassen. Nach der Hochzeit ziehen sie in eine erbärmliche Dachstube. Heinrich und Clara haben kein Geld, sodass es um das tägliche Brot nicht sonderlich gesichert steht. Außerdem erweist sich dieser Winter als sehr hart. All dies überspielen die beiden mit ihrer Liebe. So machen sie aus der auswegslosen Situation das Beste und schreiben Bücher oder denken über das Leben nach. Nach einiger Zeit ging ihnen das Brennholz aus, sodass sie ihre Dachstube nicht mehr heizen konnten. Nun verbrannte Heinrich die Eichenholztreppe die in die Etage des jungen Ehepaars hinauf führte. Da nun kein Weg mehr nach unten und oben führte, muss Heinrich einen Wassereimer mit Seil hinaufziehen damit sie nicht Verdursten und Verhungerten. So konnten sie den Harten und lang andauerten Winter überstehen. Im Spätwinter, als der Frühling nahte, kommt der Hauswirt von der Kur zurück und ruft sogleich die Polizei. Heinrich soll wegen unerlaubten verfeuern einer Treppe inhaftiert werden. Zunächst ist das junge Paar dadurch, dass die Treppe fehlt für die anrückende Staatsmacht nicht erreichbar. Dadurch kann Heinrich die Polizisten hinhalten. Als dann Andreas, ein Freund des Ehepaars, zurück von seiner Reise nach Indien kommt, wendet sich die Situation doch noch zum Guten. Vor seiner Abreise vertraute Heinrich Andreas sein Kapital an. Dank der ostindischen Spekulationen die Andreas mit Heinrichs Kapital machte wurde Heinrich zu einem wohlhabenden Mann.
· Heinrich:
9 denkt immer positiv; hat stets einen Ratschlag parat; starken Drang, Taten zu vollbringen;
· Clara:
9 weiß, was sie sich zumuten kann; naiv; gutgläubig;
· Hauswirt:
9 sehr direkt, eitel, laut,
Die Novelle hat einen tiefen symbolischen Wert. Es spiegelt das wirkliche Leben wieder. Schon die Überschrift „ Des Lebens Überfluß“ ist sehr zweideutig. Sie symbolisieret, das dass Leben bis zum „Überfluss“ gelebt und ausgereizt werden sollte, sodass das „Überflüssige Leben“ abgeschlossen ist. Demgegenüber könnte man „Leben im Überfluss“, also genug oder sogar zuviel, im positiven Sinne, aus dem Titel herauslesen. In dem Buch „ Des Lebens Überfluß“ verdeutlicht der Autor jedoch auch, die Armut, die Unzugänglichkeit und der Isolation gegenüber ihrer Umwelt. Dies verdeutlicht er bis zur Vernichtung der Treppe, die Symbolisch als „letzter dünner Faden“, das Liebespaar mit der Außenwelt verbindet. Sie nehmen die erbärmlich Dachstube als Paradies war. An diesen zwei Punkten kann man deutlich erkennen, dass sie dies mit der Lieben überspielen. Das Buch wurde in der Frühromantik geschrieben. Der Autor Ludwig Tieck möchte genau dieses Gefühl darstellen. Dies soll zeigen, dass es die einfachen Dinge im Leben sind, die es lebenswert machen. Das diese Theorie, trotzt, aller moralischen Grundsätze nicht hundertprozentig aufgehen kann, zeigt Tieck, in dem er Clara sagen lässt: „Wir entbehren fast alles...“. Die außerdem sehr klägliche Kost und der Mangel an Feuerholz, im ach so kalten Winter, lässt sich in der Redensart „Ich lebe von der Liebe“ sehr simpel ausdrücken. Bringt man nun die Überschrift in den Kontext mit den Problemen die die beiden hatten so wird einem deutlich, dass der Autor besonders die Lieben sehr stark beschreibt. Er beschreibt die Liebe in der Novelle als etwas sehr positives und untastbares. Jedoch kann man diese Liebe zueinander auch als negativ interpretieren. Denn im laufe der Novelle verlieren beide den Bezug zur Realität. Das Buch „Des Lebens Überfluß“ ist in der Epoche der Spätromantik geschrieben worden. Dadurch erklärt sich die Hauptthematik des Autors. Laut seiner Aussage kann die Liebe einen über die schwersten Zeiten hinweg helfen. Ludwig Tieck schreibt seine Novelle in dem Stil der Spätromantik. Dadurch sind die Sätze sehr lang und für den Leser der heutigen Zeit schwer zu verstehen. Hinzu kommt, dass Tieck seine Novelle nicht nur einfach in einer gewissen chronologischen Rheinfolge erzählt, sondern dass er immer wieder Zeitsprünge macht. Er lässt so zum Beispiel Heinrich sein Tagebuch in der laufenden Geschichte rückwärts erzählen. Jedoch wird man gerade durch diese außergewöhnliche Schreibweise zum weiteren lesen angehalten.
Die Treppe steht symbolisch für eine Verbindung. Sie verbindet zum Beispiel zwei Stockwerke miteinander. Wenn diese nun nicht mehr vorhanden ist, so ist die Verbindung getrennt. Das obere Stockwerk, ist also von der Außenwelt isoliert und nicht mehr zu erreichen. Ludwig von Tieck arbeitet in seiner Novelle sehr viel mit diesem Symbol, da es dort einen sehr großen Symbolcharakter, für das Leben des Ehepaares vorweist. Ihre einzige Verbindung ist die Treppe. Da diese weg ist, bleibt den Beiden nur noch sich selbst.
italienisch novella: kleine Neuigkeit; gedrängte Erzählung einer neuen Begebenheit
2. Gattungsbestimmung
Meist kürzere Erzählung, in welcher ein real vorstellbares Ereignis berichtet wird. Im Mittelpunkt steht ein zentraler Konflikt. Einsträngige, straffe Handlungsführung mit deutlichem Höhe- und Wendepunkt. Die Gesellschaft stellt sich in der Novelle selbst dar. Traditionellerweise lauscht das Publikum in einer Rahmenerzählung einer Geschichte, die ein fiktiver Erzähler aus seiner Mitte in Form der Binnenerzählung vorträgt. Diese Rahmenstruktur trägt wesentlich zur geschlossenen Form der Novelle bei, aber auch zu einer spezifischen Perspektive, da das Erzählte aus der Distanz objektiviert erscheint und auch belehrend reflektiert werden kann. Der Aufbau ähnelt dem eines Dramas und wir deshalb auch Schwester des Dramas genannt.
Ø Romantik (1795–1848)
Ø Die Grundthemen der Romantik sind Gefühl, Leidenschaft, Individualität
Ø Menschen setzen sich mit dem Begriff der Liebe auseinander
Ø Wechsel von der feudalen zur bürgerlichen Gesellschaft und verstärkte Entwicklung eines bürgerlichen Selbstbewusstseins
Ø Romantik kaum gesellschaftskritische Stimmen.
Ø Volksliedhaften Einfachheit und einem Höchstmaß an sprachlicher Kunst, Natur- und Erlebnislyrik.
Meiner Meinung nach ist das Buch „Des Lebens Überfluß“ von „Ludwig Tieck“ sprachlich und kunstvoll geschrieben. Tieck verwendet viele sprachliche Mittel um die Novelle interessant zumachen. Allerdings ist das Buch dadurch schwer zu lesen und zu verstehen.
Das Buch spiegelt laut meiner Einschätzung das Thema der Liebe sehr gut wieder.Da die Liebe, in der Zeit, eine große Rolle in der Gesellschaft gespielt hat. Auch heute noch ist die Liebe, des Menschen stärkste Eigenschaft, die Erforscht wird. Ein gelungenes Werk, was allerdings Zeit zum lesen benötigt, um die Kernaussage zu verstehen.
http://www.uni-due.de/einladung/Vorlesungen/epik/novelle.htm
http://www.referate10.com/referate/Literatur/41/Des-Lebens-Uberfluss---Interpretation-der-Novelle-von-Johann-Ludwig-Tieck-reon.php
http://web13.cedion.de/nxt/gateway.dll/kll/t/k0690400.xml/k0690400_080.xml?f=templates$fn=index.htm$3.0

References: § 1791

§ 1795

§ 1795

§ 1796

§ 1796

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§ 1797

§ 1797

§ 1797

§ 1798