Source: http://www.hensche.de/Arbeitsrecht_aktuell_Zwang_Urlaub_Bezahlung_AGB_ArbG_Duesseldorf_7Ca1724-09.html
Timestamp: 2016-12-06 14:02:09+00:00

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HENSCHE Arbeitsrecht: Unbezahlter Zwangsurlaub bei Auftragsmangel?
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ARBEITSRECHT AKTUELL // 10/010
Un­be­zahl­ter Zwangs­ur­laub bei Auf­trags­man­gel?
For­mu­lar­ver­trag­li­che Ver­ein­ba­run­gen über un­be­zahl­te Ru­hens­zei­ten kön­nen un­wirk­sam sein: Ar­beits­ge­richt Düs­sel­dorf, Ur­teil vom 06.10.2009, 7 Ca 1724/09
Bus­fah­rer: Be­zah­lung auch in Schul­fe­ri­en
15.01.2010. Im All­ge­mei­nen kön­nen Ar­beit­ge­ber und Ar­beit­neh­mer im Ar­beits­ver­trag die vom Ar­beit­neh­mer zu leis­ten­de Ar­beit be­lie­big fest­le­gen. Sie kön­nen da­her auch un­be­zahl­te Un­ter­bre­chun­gen im Ver­lauf des Jah­res fest­le­gen. Frag­lich ist al­ler­dings, ob der Ar­beit­ge­ber in den von ihm ge­stell­ten All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen (AGB) auch für Si­tua­ti­on des Auf­trags­man­gels un­be­zahl­te "Ru­hens­zei­ten" vor­se­hen kann. Mit die­ser Fra­ge be­fasst sich ei­ne En­de 2009 er­gan­ge­ne Ent­schei­dung des Ar­beits­ge­richts (ArbG) Düs­sel­dorf: ArbG Düs­sel­dorf, Ur­teil vom 06.10.2009, 7 Ca 1724/09.
Ru­hens­zei­ten in All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen (AGB) des Ar­beit­ge­bers
Der Fall des Ar­beits­ge­richts Düssel­dorf: In AGB ge­re­gel­te un­be­zahl­te Ru­hens­zeit für Schul­bus­fah­rer bei Schul­sch­ließun­gen
Ar­beits­ge­richt Düssel­dorf: Bus­fah­rer kann Beschäfti­gung und Lohn auch bei Schul­sch­ließun­gen ver­lan­gen
Ru­hens­zei­ten in All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen (AGB) des Ar­beit­ge­bers Ar­beits­ver­trag­li­che Ver­ein­ba­run­gen, nach de­nen Ru­he­zei­ten an­ge­ord­net wer­den können, in de­nen der Ar­beit­neh­mer nicht ar­bei­tet und auch kei­nen Lohn erhält, sind nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts (BAG) zulässig. So hat das BAG et­wa ent­schie­den, dass ein Rei­ni­gungs­un­ter­neh­mern, das aus­sch­ließlich Schu­len rei­nig­te und des­halb in den Schul­fe­ri­en kei­ne Auf­träge ent­hielt, in die­sem Zeit­raum Ru­he­zei­ten an­ord­nen durf­te (Ur­teil vom 10.01.2007, 5 AZR 84/06). Zulässi­ger­wei­se konn­te in - in den Ar­beits­verträgen der Rei­ni­gungs­kräfte ent­hal­te­nen - All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen (AGB), al­so Klau­seln, die vom Ar­beit­ge­bern ein­sei­tig vor­ge­ge­ben und stan­dardmäßig ver­wen­det wer­den, be­stimmt sein, dass während der Schul­fe­ri­en die Rei­ni­gungs­kräfte zunächst ih­ren (be­zahl­ten) Ur­laub neh­men muss­ten und da­nach das Ar­beits­verhält­nis (un­be­zahlt) ruh­te, ent­schied das BAG in der erwähn­ten Ent­schei­dung.
Ei­ne sol­che Ru­hens­ver­ein­ba­rung weicht im Sin­ne von § 307 Abs. 1 Satz 1 Bürger­li­ches Ge­setz­buch (BGB) von ge­setz­li­chen Vor­schrif­ten ab. Denn gemäß § 611 Abs. 1 BGB be­gründet das Ar­beits­verhält­nis die Pflicht der ei­nen Sei­te, die ver­spro­che­nen Diens­te zu leis­ten und im Ge­gen­zug die Pflicht der an­de­ren Sei­te, die ver­ein­bar­te Vergütung zu zah­len und dies re­gelt ei­ne Ru­hens­ver­ein­ba­rung ja ge­ra­de an­ders. Ein Ab­wei­chen von ge­setz­li­chen Vor­schrif­ten in AGB ist je­doch un­zulässig, wenn dies den Ar­beit­neh­mer un­an­ge­mes­sen be­nach­tei­ligt. Ei­ne un­an­ge­mes­se­ne Be­nach­tei­li­gung des Ar­beit­neh­mers liegt aber dann nicht vor, wenn der Ar­beit­ge­ber tatsächlich während der Ru­hens­zei­ten kei­ne Möglich­keit hat, die Ar­beit­neh­mer ein­zu­set­zen (wie im Fall der Rei­ni­gungs­kräfte, weil der Ar­beit­ge­ber während der Schul­fe­ri­en von gar kei­ner Schu­le Auf­träge er­hielt) und die Zei­ten, in de­nen das Ar­beits­verhält­nis ruht, vor­aus­seh­bar und be­grenzt sind (wie im Fall der Rei­ni­gungs­kräfte, da von vorn­her­ein fest­stand, wie lan­ge und wann Schul­fe­ri­en wa­ren), so das BAG. Der Ar­beit­neh­mer kann sich dann nämlich auf die Si­tua­ti­on ein­stel­len. Im End­ef­fekt liegt hier „ei­ne be­son­de­re Form der Teil­zeit­ar­beit mit un­re­gelmäßig auf das Ka­len­der­jahr ver­teil­ter Ar­beits­zeit“ vor, meint das BAG.
Frag­lich ist je­doch, ob die­se Ent­schei­dung auch auf den Fall über­tra­gen wer­den kann, in dem der Ar­beit­ge­ber nur von ei­nem Auf­trag­ge­ber zu be­stimm­ten Zei­ten kei­ne Auf­träge erhält, von an­de­ren Auf­trag­ge­bern je­doch schon, so dass er die Ar­beit­neh­mer mögli­cher­wei­se dort ein­setz­ten könn­te. Mit die­sem Fall be­fasst sich die vor­lie­gen­de Ent­schei­dung des Ar­beits­ge­richts Düssel­dorf (Ur­teil vom 06.10.2009, 7 Ca 1724/09).
Der Fall des Ar­beits­ge­richts Düssel­dorf: In AGB ge­re­gel­te un­be­zahl­te Ru­hens­zeit für Schul­bus­fah­rer bei Schul­sch­ließun­gen Der be­klag­te Ar­beit­ge­ber, ein Bus­un­ter­neh­men, beschäftig­te et­wa 200 Ar­beit­neh­mer, al­le in Teil­zeit und hätte sich u.a. auf die Beförde­rung von Schülern spe­zia­li­siert. Während der Schul­fe­ri­en und an an­de­ren schul­frei­en Ta­gen er­hielt das Bus­un­ter­neh­men des­halb kei­ne Auf­träge. Der kla­gen­de Ar­beit­neh­mer war bei dem Bus­un­ter­neh­men als Bus­fah­rer ein­ge­stellt und wur­de von dem Un­ter­neh­men im Rah­men von des­sen Wei­sungs­recht dafür ein­ge­setzt, Schüler zu ei­ner jüdi­schen Grund­schu­le zu befördern. Von En­de Sep­tem­ber bis Mit­te Ok­to­ber 2008 war die jüdi­sche Grund­schu­le we­gen Fe­ri­en und sich an­sch­ließen­der jüdi­scher Fei­er­ta­ge ge­schlos­sen. An­de­re Schu­len, für die das Bus­un­ter­neh­men tätig war, wa­ren zu die­ser Zeit da­ge­gen nicht ge­schlos­sen. Der Ar­beits­ver­trag des Bus­fah­rer ent­hielt un­ter dem Punkt „Ar­beits­zeit/St­un­den­lohn“ u.a. fol­gen­de Klau­sel: „So­weit die Sch­ließungs­zei­ten der Schu­len - und/oder Werkstätten den zu­ste­hen­den Jah­res­ur­laub über­schrei­ten, ruht während die­ser Zeit das Ar­beits­verhält­nis mit al­len Rech­ten und Pflich­ten, die­se Zeit gilt als un­be­zahl­te Frei­zeit und wird nicht vergütet… Das Un­ter­neh­men behält sich vor, wenn not­wen­dig, den Ein­satz neu fest­zu­le­gen und ent­spre­chend zu ent­loh­nen…“ Un­ter „Ur­laub“ war ge­re­gelt: „Der Zeit­punkt des Ur­laubs kann nur im Zu­sam­men­hang bzw. in Übe­rein­stim­mung mit den Fe­ri­en der be­fah­re­nen Schu­len - und/oder Werkstätten in An­spruch ge­nom­men wer­den, sie­he Be­triebs­ver­ein­ba­rung Ur­laubs­ord­nung.“
Im Ok­to­ber 2008 war der Bus­fah­rer ar­beits­unfähig er­krankt. Sei­nen Ur­laub hat­te er zu die­sem Zeit­punkt schon vollständig ge­nom­men. Das Bus­un­ter­neh­men wei­ger­te sich, dem Bus­fah­rer die Vergütung während sei­ner Er­kran­kung wei­ter zu zah­len, da der Bus­fah­rer we­gen der im Ar­beits­ver­trag ent­hal­te­nen Klau­seln zu die­sem Zeit­punkt oh­ne­hin ei­ne un­be­zahl­te Ru­hens­zeit hätte neh­men müssen. Der Bus­fah­rer hielt die Klau­sel für un­wirk­sam und er­hob vor dem Ar­beits­ge­richt Düssel­dorf Kla­ge auf Zah­lung von 282,80 EUR brut­to Ent­gelt­fort­zah­lung im Krank­heits­fall.
Ar­beits­ge­richt Düssel­dorf: Bus­fah­rer kann Beschäfti­gung und Lohn auch bei Schul­sch­ließun­gen ver­lan­gen Das Ar­beits­ge­richt Düssel­dorf gab dem Bus­fah­rer recht. Die Klau­sel be­nach­tei­ligt ihn nämlich un­an­ge­mes­sen gemäß § 307 BGB, meint das Ge­richt. An­ders als in dem erwähn­ten BAG-Ur­teil vom 10.01.2007 soll­te im vor­lie­gen­den Fall das Ar­beits­verhält­nis nämlich nicht nur während der Schul­fe­ri­en ru­hen, son­dern im­mer dann, wenn die Schu­len ge­schlos­sen wa­ren. Da­mit würde nicht nur zu vor­her­seh­ba­ren Zei­ten das Ar­beits­verhält­nis ru­hen, son­dern auch bei außer­gewöhn­li­chen Umständen, et­wa wenn ei­ne Schu­le we­gen Baufällig­keit ge­schlos­sen wer­den müss­te, ar­gu­men­tiert das Ar­beits­ge­richt. wäre. Dies stellt aber ei­ne un­an­ge­mes­se­ne Be­nach­tei­li­gung des Bus­fah­rers dar, so das Ge­richt.
Außer­dem hält das Ar­beits­ge­richt für ent­schei­dend, dass nicht sämt­li­che Schu­len, für die das Bus­un­ter­neh­men tätig war, zur glei­chen Zeit ge­schlos­sen hat­ten. Das Bus­un­ter­neh­men hätte den Bus­fah­rer al­so zu Zei­ten, an de­nen die jüdi­sche Grund­schu­le ge­schlos­sen war, für an­de­re Tou­ren ein­set­zen können.. Fa­zit: Wann die Gren­ze ei­ner zulässi­gen „Teil­zeit­ar­beit mit un­re­gelmäßig auf das Ka­len­der­jahr ver­teil­ter Ar­beits­zeit“ (BAG) über­schrit­ten ist und der Ar­beit­ge­ber in un­zulässi­ger Wei­se das von ihm zu tra­gen­de Be­triebs- und Wirt­schafts­ri­si­kos auf den Ar­beit­neh­mer ver­la­gert, ist schwie­rig zu be­stim­men. Die Ru­hens­zei­ten müssen je­den­falls für den Ar­beit­neh­mer vor­aus­seh­bar sein. Wenn der Ar­beit­ge­ber den Ar­beit­neh­mer im Rah­men sei­nes Wei­sungs­rechts für un­ter­schied­li­che Auf­trag­ge­ber ein­set­zen darf, ist ei­ne Ru­hens­klau­sel zu­dem un­zulässig, wenn schon der Ar­beits­aus­fall bei ei­nem ein­zi­gen Auf­trag­ge­ber zu ei­ner un­be­zahl­ten Ru­hens­zeit führt.
Bun­des­ar­beits­ge­richt, Ur­teil vom 10.01.2007, 5 AZR 84/06 Hand­buch Ar­beits­recht: Ar­beits­ver­trag
Hand­buch Ar­beits­recht: Lohn und Ge­halt
Hand­buch Ar­beits­recht: Vergütung bei Ar­beits­aus­fall
Letzte Überarbeitung: 12. Oktober 2016
Thomas Becker RechtsanwaltHENSCHE Rechtsanwälte, Fachanwälte für ArbeitsrechtKanzlei KölnHohenstaufenring 62, 50674 KölnTelefon: 0221 - 70 90 718 Telefax: 0221 - 70 90 731E-Mail: koeln@hensche.de www.hensche.de
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Wann "ha­ben" Sie ei­nen Ar­beits­ver­trag? - Wel­chen In­halt hat Ihr Ver­trag? - Ist ein Ar­beits­ver­trag wirk­sam zu­stan­de ge­kom­men? - Muss ein Ar­beits­ver­trag schrift­lich ver­ein­bart wer­den (Er­for­der­nis ...
Lohn und Ge­halt
Wor­aus er­gibt sich Ihr An­spruch auf Ver­gü­tung? - Wor­aus er­ge­ben sich zwin­gen­de Lohn­un­ter­gren­zen? - Was ge­schieht mit der Ver­gü­tung bei Ar­beits­aus­fäl­len? - Was tun bei Zah­lungs­ver­zug des ...
Ver­gü­tung bei Ar­beits­aus­fall
Ent­fällt Ihr Lohn­an­spruch, wenn Sie nicht ge­ar­bei­tet ha­ben? - Wann er­hal­ten Sie Ih­re Ver­gü­tung trotz Ar­beits­aus­fall? - Wann sind Sie "aus per­sön­li­chen Grün­den" ver­hin­dert? - Er­hal­ten Sie ...
16/370 LAG Köln: Bei Zah­lungs­ver­zug wer­den 40,00 EUR fäl­lig
05.12.2016. Ge­rät der Ar­beit­ge­ber mit der Lohn­zah­lung in Ver­zug, kön­nen die be­trof­fe­nen Ar­beit­neh­mer ne­ben den Ver­zugs­zin­sen auch die Ver­zugs­scha­den-Pau­scha­le ge­mäß § 288 Abs.5 Bür­ger­li­ches ...
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30.11.2016. Die Re­form der Leih­ar­beit wird zum 01.04.2017 in Kraft tre­ten: Der Bun­des­tag hat den Ge­setz­ent­wurf der Bun­des­re­gie­rung vom Ju­li 2016 am 21.10.2016 an­ge­nom­men und auch der Bun­des­rat ...
16/363 Kei­ne Aus­son­de­rung nicht ab­ge­führ­ter Be­triebs­ren­ten­bei­trä­ge aus der In...
28.11.2016. Die Richt­li­nie 2008/94/EG schreibt den Mit­glied­staa­ten kei­ne kon­kre­ten Re­ge­lun­gen zum In­sol­venz­schutz von Be­triebs­ren­ten­bei­trä­gen vor, die der Ar­beit­ge­ber in­sol­venz­be­dingt nicht ...
16/362 Be­en­di­gungs­da­tum beim Zeug­nis
26.11.2016. Die vor­über­ge­hen­de Pro­zess­be­schäf­ti­gung wäh­rend ei­nes Kün­di­gungs­schutz­ver­fah­rens ver­än­dert das "krum­me" Aus­tritts­da­tum nicht, das sich aus ei­ner wirk­sa­men frist­lo­sen Kün­di­gung er­gibt: ...
16/358 Dis­kri­mi­nie­rung und Eig­nung des Be­wer­bers
23.11.2016. Stel­len­be­wer­ber kön­nen auch dann im Sin­ne von § 3 Abs.1 und 2 All­ge­mei­nes Gleich­be­hand­lungs­ge­setz (AGG) rechts­wid­rig dis­kri­mi­niert wer­den, wenn sie für die Stel­le ob­jek­tiv nicht ...
16/353 Bay­ri­sche Lan­des­bank kann sich von Be­triebs­ren­ten­zu­sa­gen frei­kau­fen
17.11.2016. Die Bay­ri­sche Lan­des­bank hat­te 2010 mit vie­len Ar­beit­neh­mern Ver­ein­ba­run­gen über die Ab­lö­sung ei­ner Be­triebs­ren­ten­zu­sa­ge ge­trof­fen. Die Ver­ein­ba­run­gen sind wirk­sam: ...
16/347 Stutt­gar­ter LAG con­tra Bun­des­ar­beits­ge­richt
10.11.2016. Das Lan­des­ar­beits­ge­richt (LAG) Ba­den-Würt­tem­berg lehnt die Recht­spre­chung des Sieb­ten BAG-Se­nats zum An­schluss­ver­bot bei der sach­grund­lo­sen Be­fris­tung von Ar­beits­ver­trä­gen er­neut ab: ...
16/340 Er­reich­bar­keit bei Ar­beits­un­fä­hig­keit
02.11.2016. Ar­beits­un­fä­hig er­krank­te Ar­beit­neh­mer müs­sen nicht im Be­trieb er­schei­nen, um dort Per­so­nal­ge­sprä­che über ih­re mög­li­chen künf­ti­gen Ar­beits­auf­ga­ben zu füh­ren: Bun­des­ar­beits­ge­richt, ...
16/336 EuGH: Das Ver­bot der Al­ters­dis­kri­mi­nie­rung gilt auch zwi­schen Pri­va­ten
31.10.2016. Lässt sich die al­ters­dis­kri­mi­nie­ren­de Wir­kung ei­ner Vor­schrift des na­tio­na­len Rechts nicht durch richt­li­ni­en­kon­for­me Aus­le­gung be­sei­ti­gen, darf die Vor­schrift nicht an­ge­wen­det wer­den: ...
16/331 Was bringt das Fle­xi-Ren­ten­ge­setz?
26.10.2016. Das am 21.10.2106 vom Bun­des­tag ver­ab­schie­de­te Fle­xi­ren­ten­ge­setz soll Ar­beit­neh­mern mehr Mög­lich­kei­ten ge­ben, ih­ren Über­gang in die Ren­te in­di­vi­du­ell zu ge­stal­ten: Ge­setz zur ...
16/333 Ta­rif­ver­trag­li­che Re­ge­lung zu sach­grund­lo­ser Be­fris­tung
26.10.2016. Ta­rif­ver­trä­ge kön­nen die sach­grund­lo­se Be­fris­tung von Ar­beits­ver­trä­gen mit neu ein­ge­stell­ten Ar­beit­neh­mern nur bis zu sechs Jah­ren bei höchs­tens neun­ma­li­ger Ver­län­ger­bar­keit er­lau­ben: ...
16/324 Ha­ben Er­ben An­spruch auf Aus­zah­lung des Ur­laubs?
18.10.2016. Vor­la­ge des Bun­des­ar­beits­ge­richts (BAG) an den Eu­ro­päi­schen Ge­richts­hof (EuGH): Sind Ur­laubs­ab­gel­tungs­an­sprü­che auch ver­erb­lich, wenn der Ar­beit­neh­mer im Ar­beits­ver­hält­nis­ses ...
16/321 Vor­zei­ti­ge Ren­te für Schwer­be­hin­der­te und Be­triebs­ren­te
15.10.2016. Müs­sen sach­wer­be­hin­der­te Ar­beit­neh­mer Ab­schlä­ge von der Be­triebs­ren­te hin­neh­men, wenn sie die­se vor­zei­tig in An­spruch neh­men, liegt kei­ne Dis­kri­mi­nie­rung we­gen ei­ner Be­hin­de­rung vor: ...
16/313 LAG Ber­lin-Bran­den­burg stärkt Ge­halts­si­che­rung bei Schwan­ger­schaft
07.10.2016. Ar­beit­neh­me­rin­nen ha­ben An­spruch auf Mut­ter­schutz­lohn wäh­rend ei­nes Be­schäf­ti­gungs­ver­bots ge­mäß § 11 Abs.1 Mut­ter­schutz­ge­setz (MuSchG) auch oh­ne vor­he­ri­ge Ar­beits­leis­tung: ...
16/307 Kei­ne Be­fris­tung bei dau­er­haf­tem Per­so­nal­be­darf
29.09.2016. Der Ein­satz be­fris­te­ter Ar­beits­ver­hält­nis­se zur De­ckung ei­nes Dau­er­be­darfs im Ge­sund­heits­we­sen ver­stößt ge­gen die EU-Rah­men­ver­ein­ba­rung über be­fris­te­te Ar­beits­ver­trä­ge: Eu­ro­päi­scher ...
16/304 Dau­er der Kon­sul­ta­ti­on bei Mas­sen­ent­las­sun­gen
27.09.2016. Ar­beit­ge­ber kön­nen das bei Mas­sen­ent­las­sun­gen vor­ge­schrie­be­ne Kon­sul­ta­ti­ons­ver­fah­ren ab­bre­chen bzw. als ge­schei­tert an­se­hen, wenn der Be­triebs­rat nicht ver­hand­lungs­be­reit ist: ...
16/298 Kün­di­gung we­gen Face­book-Kom­men­tars
21.09.2016. Das Ar­beits­ge­richt Her­ne hat die Kün­di­gungs­schutz­kla­ge ei­nes Berg­manns ab­ge­wie­sen, dem nach 32jähriger Be­schäf­ti­gung we­gen rechts­ra­di­ka­ler Face­book-Het­ze frist­los ge­kün­digt wor­den ...
16/295 Kurz­fris­ti­ger Ein­satz von Leih­ar­beit bremst Mit­be­stim­mung aus
19.09.2016. Der Be­triebs­rat kann denn wie­der­hol­ten Kurz-Ein­satz von Leih­ar­beit­neh­mern auf Dau­er­ar­beits­plät­zen nicht un­ter­bin­den, wenn sich der Ar­beit­ge­ber an § 100 Be­triebs­ver­fas­sungs­ge­setz ...
16/292 Zeug­nis mit feh­ler­haf­ter Un­ter­schrift
16.09.2016. Un­ter­schrei­ben Ar­beit­ge­ber oder Vor­ge­setz­te ein Ar­beits­zeug­nis mit ei­ner dia­go­nal bzw. von oben nach un­ten ver­lau­fen­den Un­ter­schrift, liegt ein ver­bo­te­nes Ge­heim­zei­chen vor: ...
16/291 Ge­setz­ent­wurf zum Bun­des­teil­ha­be­ge­setz
16.09.2016. Das neue Bun­des­teil­ha­be­ge­setz (BTHG) soll die In­te­gra­ti­on von Men­schen mit Be­hin­de­rung im Ar­beits­le­ben ver­bes­sern und da­bei der UN-Be­hin­der­ten­rechts­kon­ven­ti­on (UN-BRK) Rech­nung ...
16/285 Ur­laubs­an­spruch trotz Streit um Kün­di­gung
10.09.2016. Ge­wäh­ren Ar­beit­ge­ber beim Streit um ei­ne Kün­di­gung "vor­sorg­lich" für den Fall der Un­wirk­sam­keit der Kün­di­gung Ur­laub, müs­sen sie die Ver­gü­tung vor Ur­laubs­an­tritt zah­len oder ...
16/280 Markt­üb­li­che Ver­zin­sung des an­ge­spar­ten Ver­sor­gungs­ka­pi­tals
06.09.2016. Bei der "markt­üb­li­chen" Ver­zin­sung des Ver­sor­gungs­ka­pi­tals ei­nes Be­triebs­rent­ners kann sich der Ar­beit­ge­ber an der Ren­di­te für deut­sche und fran­zö­si­sche Staats­an­lei­hen ori­en­tie­ren: ...
16/274 Frist­lo­se Kün­di­gung we­gen Be­lei­di­gung auf Face­book
30.08.2016. Wer ei­nen Vor­ge­setz­ten in ei­nem Face­book-Chat als "fet­tes Schwein" be­lei­digt, ris­kiert ei­ne frist­lo­se Kün­di­gung, die aber nach lan­ger Be­triebs­zu­ge­hö­rig­keit un­ver­hält­nis­mä­ßig sein ...
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References: § 307
 § 611
 § 307
 § 63
 § 288
 § 3
 § 11
 § 100