Source: http://blog.maexotic.de/archives/P2.html
Timestamp: 2017-04-28 04:30:36+00:00

Document:
Maexotic Maexotic
It's a maexotic world ...
Installing Java7 on Debian Servers
Today I wanted to install Java7 JDK on a server with a very minimal Debian base installtion.
First of all add the WebUpd8 teams repository: (Thanks guys!)
# cd /etc/apt/sources.list.d/
# cat > webupd8team-java.list <<__EOF__
# aptitude install oracle-java7-installer
aptitude should install a package called oracle-java7-installer. The package starts a download from oracle.com. However wget fails, because of certificate validation errors:
Connecting to edelivery.oracle.com|23.57.114.174|:443... connected.
ERROR: cannot verify edelivery.oracle.com’s certificate, issued by
“/C=US/O=Akamai Technologies Inc/CN=Akamai Subordinate CA 3”:
To connect to edelivery.oracle.com insecurely, use ‘--no-check-certificate’.
Google'ing for the reason I found a lot of people having that problem, but all the "solutions" where oviously wrong like
delete apt caches and start from scratch
get it from somewhere else
The problem is clearly a certificate error and has nothing to do with the package or caches or anything else.
I had another machine where a wget https://edelivery.oracle.com/ had no certificate problems. So, where did wget on that machine get the certificate from?
$ strace wget https://edelivery.oracle.com/ 2&gt;&amp;1 | fgrep open
open("/usr/lib/ssl/certs/4d654d1d.0", O_RDONLY) = 4
There we are, a hashed file that contains the certificate.
$ ls -l /usr/lib/ssl/certs/4d654d1d.0
lrwxrwxrwx 1 root root 30 Aug 3 17:28 /usr/lib/ssl/certs/4d654d1d.0 -> GTE_CyberTrust_Global_Root.pem
$ ls -l /usr/lib/ssl/certs/GTE_CyberTrust_Global_Root.pem
lrwxrwxrwx 1 root root 65 May 12  2011 /usr/lib/ssl/certs/GTE_CyberTrust_Global_Root.pem ->
/usr/share/ca-certificates/mozilla/GTE_CyberTrust_Global_Root.crt
Ok, one step closer, but where is that file from? Let's see:
$ dpkg -S /usr/share/ca-certificates/mozilla/GTE_CyberTrust_Global_Root.crt
ca-certificates: /usr/share/ca-certificates/mozilla/GTE_CyberTrust_Global_Root.crt
So back to the other Debian box:
# sudo aptitude install ca-certificates
That still didn't fix the problem as the directory still did not exist and the links weren't in there and the hashes neither. A bit more google'ing and I have learned about c_rehash which is in the openssl package that is installed as a dependency of the ca-certificates package. And here are the final commands:
# mkdir /usr/lib/ssl/certs
# cd /usr/lib/ssl/certs
# ln -s /usr/share/ca-certificates/mozilla/* .
# /usr/bin/c_rehash /usr/lib/ssl/certs
Et voila! Hope that helps!
in Tagein, tagaus at
Informationszelt des Bayerischen Staates, Tag der Deutschen Einheit, 2012
in Einmal mit Profis, Tagein, tagaus at
© 2012 Steff Hoehne
Dead Autocorrect!
So schnell geht das ... eben hat man noch Geburtstag und schon ist man tot, dank Autokorrektur.
Sehr schön und passend zum Thema ist der Song Baby I Lobe You - An Autocorrected Love Song (featuring INOJ):
Tags: autokorrektur
Facebook zeigt mir japanische Werbung
Anscheinend war am Sonntag etwas mit den Ad-Servern von Facebook nicht so ganz in Ordnung, denn sie haben mir, trotz GeoIP in Deutschland und einer Systemsprache Englisch, stundenlang ausschließlich japanische Werbung eingeblendet.
Dabei kann ich das nicht einmal lesen!
私は理解していない ... oder so ähnlich.
Und da diesmal auf dieser Seite der Seite noch soviel weißer Raum ist, hat auch noch ein Link zum Comic GeoIP von xkcd Platz.
Das Verwaltungsgericht Karlsruhe und die Lebensmittelhygiene
Am 01.09.2012 ist eine neue Vorschrift in Kraft getreten, § 40 Abs. 1a des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuchs.
Der Paragraf 40 LFGB hat die Information der Öffentlichkeit zum Gegenstand. Die Öffentlichkeit soll informiert werden, wenn Lebens- oder Futtermittel nicht ordentlich produziert werden und die Information der Öffentlichkeit der Gefahrenabwehr dient. Dabei sollen das Lebens- bzw. Futtermittel benannt werden, sowie der Hersteller.
Satz 2 enthält eine Liste mit fünf Punkten, in welchen Fällen die Öffentlichkeit darüberhinaus entsprechend informiert werden soll und unter Punkt 4 kann man lesen:
Die neue Vorschrift des Absatz 1a lautet:
(1a) Die zuständige Behörde informiert die Öffentlichkeit unter Nennung der Bezeichnung des Lebensmittels oder Futtermittels sowie unter Nennung des Lebensmittel- oder Futtermittelunternehmens, unter dessen Namen oder Firma das Lebensmittel oder Futtermittel hergestellt oder behandelt oder in den Verkehr gelangt ist, wenn der durch Tatsachen, im Falle von Proben nach § 39 Absatz 1 Satz 2 auf der Grundlage mindestens zweier unabhängiger Untersuchungen von Stellen nach Artikel 12 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 882/2004, hinreichend begründete Verdacht besteht, dass
Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit betreibt im Rahmen der Umsetzung der Vorschrift eine »Liste der Verstöße gegen das Lebensmittel- und Futtermittelrecht nach § 40 Abs. 1a LFGB« anhand derer man sich tagesaktuell über Verstöße oder Mängelbeseitigungen informieren kann.
Eine solche »Gesetzliche Verbraucherinformationen gemäß § 40 Absatz 1a des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuchs« gibt es auch vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg. In dieser Liste werden - neben derer anderer Städten und Gemeinden - auch die Ergebnisse der Überprüfungen der Stadt Pforzheim veröffentlicht.
Gegen diese Veröffentlichung hat nun ein Pforzheimer Gaststättenbetreiber geklagt, der aufgrund mangelnder Hygiene auf der Liste gelandet war, der aber nicht, und schon gar nicht mit Namen und Adresse genannt werden will.
[Update: Link zum Beschluss eingefügt]
Mit Beschluss vom 07.11.2012, 2 K 2430/12 hat der Gaststättenbetreiber vor der zweiten Kammer des VG Karlsruhe "gewonnen". Eine Kurzfassung der Urteilsbegründung findet sich in der Pressemitteilung »Pforzheim: Stadt darf über Hygienemängel in einer Gaststätte nicht im Internet informieren« vom 13.11.2012. Darin heisst es unter anderem:
Es bestünden aber - so das Verwaltungsgericht - erhebliche Zweifel, ob § 40 Abs. 1a Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch die Behörde auch dazu ermächtige und verpflichte, die Öffentlichkeit über Mängel bei der Hygiene eines Gaststättenbetriebs zu informieren. Der Wortlaut des Gesetzes spreche dafür, dass die Behörde nur zur Herausgabe einer sogenannten Produktwarnung ermächtigt werde, also zur Information über ein konkretes Lebensmittel, das unter Verstoß gegen lebensmittelrechtliche Vorschriften hergestellt, behandelt oder in den Verkehr gelangt sei. Dass die Vorschrift über ihren Wortlaut hinaus die Pflicht der Behörden begründe, die Öffentlichkeit generell über hygienische Mängel in Betrieben zu informieren, die Lebensmittel verarbeiteten und/oder in den Verkehr brächten, lasse sich auch der amtlichen Begründung des Gesetzes nicht entnehmen.
Jetzt lesen wir obige zwei Zitate aus dem Gesetzestext noch einmal durch. Wenn aufgrund hygienischer Mängel (und damit Verstoß gegen lebensmittelrechtliche Vorschriften) alle Lebensmittel (sollen die Kontrolleure die komplette Speisenkarte einstellen?) zum Verzehr ungeeignet hergestellt werden, ist das im höchstem Maße ekelerregend. Und ganz sicher passiert so etwas nicht zufällig einmal für 5 Minuten, sondern die nicht zum Verzehr geeigneten Lebensmittel sind über einen längeren Zeitraum (Tage, Wochen) in den Verkehr gelangt.
Wie man also auf die absurde Idee kommen kann, dass entsprechend § 40 Abs. 1a LFGB keine Zulässigkeit besteht die Öffentlichkeit zu informieren, sondern dass sogar das Interesse des Betreibers der Nichtveröffentlichung überwiegend sei, verstehe ich als Verbraucher in keinster Weise und ich muss mich wirklich fragen, was in den Köpfen der Richter vorgeht.
Man kann sich jetzt natürlich auf den Standpunkt stellen, dass die Mängel mittlerweile beseitigt sind, keine Gefahr mehr besteht und ein fortbestehender Eintrag in der Liste einem Pranger gleich käme. Dagegen steht, dass es sich nicht um eine Person, sondern um einen Wirtschaftsbetrieb handelt, für den keine Persönlichkeitsrechte gelten und dass die Lebensmittel vorsätzlich unter unhygienischen Umständen zubereitet wurden - und ohne Beanstandung durch die Kontrolleure wohl auch noch würden - und der Betreiber vorsätzlich gesundheitliche Schäden seiner Gäste billigend in Kauf genommen hat. § 40 Abs. 1a Satz 2 LFGB ist damit mehr als hinreichend erfüllt.
Normalerweise suche ich für jeden Beitrag ein passendes Bild, das erspare ich uns diesmal.
Hallo Tinti, alter Freund
Vor drei Jahren und 278 Tagen habe ich beim Museum of New Zealand Te Papa einen Kalmar namens Tinti (ja ich weiss, sehr kreativ) angelegt (siehe Tinti, the squid hier im Blog).
Von Zeit zu Zeit, wenn ich daran denke, besuche ich ihn und heute war es wieder einmal soweit. Es scheint ihm gut zu gehen, er wiegt mittlerweile eine halbe Tonne und hat 12357 Kilometer hinter sich gebracht.
Tags: kalmar
Facebook - Update Your Security Information
Heute hat mir Facebook mitgeteilt, dass sie glauben mein Account wäre nicht gut genug geschützt und ich sollte doch meinen Account sicherer machen. Das fand ich so spannend, dass ich mir einmal angesehen habe, was sie denn denken, wie ich ihn sicherer machen könnte.
Nachdem ich erneut mein Passwort eingeben musste (immerhin!), erwartete mich diese Seite
(rechts oben kann man sehen, dass mein Account sowas von dermassen unsicher ist, klar!):
Als nächstes zeigen sie mir, welche E-Mail-Adressen mit dem Account verknüpft sind. Da diese Adressen - neben dem Passwort - zugleich ein Teil der Zugangsinformation sind, habe ich sie anonymisiert. (Das in der dritten Zeile ist nicht vorname.nachname@maexotic.de, das für alle Spielkinder vorneweg.)
Facebook hat insofern recht, dass da zwar drei E-Mail-Adressen stehen, aber nur zwei davon würden helfen (die dritte ist ja die Facebook Adresse) und die beiden anderen sind in einer Domain. Wenn also die Domain weg wäre und ich mein Passwort vergessen hätte, dann hätte ich ein Problem, aber nur dann.
Eine weitere Adresse hinzuzufügen, die nicht @maexotic.de wäre, wäre also für den Fall dass ich mein Passwort vergessen habe hilfreich. Zugegeben. Aber: warum soll ich ein Passwort vergessen, dass ich beinahe täglich eingebe? Nun ja ...
Klar, sie wollen, dass ich die (IMHO total kaputte) Mobile Phone App benutze. Da man einwilligt, dass die App auf so ziemlich alles zugreifen kann, was das Telefon so bietet, ist das ein ganz tolles Ding.
Sicherheit? Die App auf dem Telefon speichert natürlich auch das Passwort, wäre ja unbequem, das jedesmal eingeben zu müssen. Also wenn ich mein Passwort vergessen hätte, könnte ich trotzdem über die Mobile Phone App noch auf Facebook zugreifen. Da sie dann auch die Mobile Nummer kennen, könnten sie mir sogar eine SMS schicken.
Aber was, wenn ich das Telefon verliere oder verloren werde? Tja, dann ist Facebook offen. Dann kann derjenige, der mein Telefon hat, auf alle meine Facebook Informationen zugreifen und die aller meiner Freunde. Der kann dann meine Zugangsdaten und die E-Mail-Adressen ändern. Und wenn es echt blöd läuft steht sogar dass Passwort dechiffrierbar auf dem Telefon. Zugegeben, das habe ich jetzt nicht kontrolliert, aber alles andere würde mich wirklich verwundern, selbst wenn sie mit OAuth2 für die App rumhantieren würden.
Erhöht meine Sicherheit also echt voll. Vor allem, weil viele Leute ihr Passwort nicht nur für einen Zugang verwenden.
Andernfalls müsste man sich ja tatsächlich mehr als ein Passwort merken. Zusätzlich zur EC-Karten-Pin wohlgemerkt. Ach!? Echt das gleiche?
Das ist in allen "Sicherheitssystemen" immer mein absoluter Liebling!
Alleine daran, dass sie die Sicherheitsfragen vorgeben, erkennt man, dass sie keinen Peil haben. Ein Challenge-Response Verfahren funktioniert in so einem Kontext nur, wenn ich mir beides selbst ausdenken kann, die Frage und die Antwort.. Mir ist natürlich klar, warum sie das machen: sie wollen verhindern, dass Leute sich so tolle Sicherheitsfragen ausdenken wie:
Frage: Wie heisst Justin Bieber mit Vornamen?
Antwort: Justin
So, jetzt haben wir alle einmal gelacht (auch wenn sowas traurigerweise in dieser Qualität vorkommt) - und jetzt schauen wir uns die Fragen an, die Facebook bereithält. Davor müssen wir uns aber über eines im Klaren sein:
Facebook ist ein System ist, in dem ich alle meine Freunde, die Familie, Klassenkameraden usw.
unterbringen und verknüpfen soll.
Jetzt nehmen wir mal einen ehemaligen Klassenkameraden, den (früher) besten Freund/beste Freundin, ein etwas entfernteres Familienmitglied (Cousin, Cousine), irgendjemand, mit dem man sich gerade gezofft hat und die jetzt richtig sauer sind - oder sich auch nur einen Spaß machen wollen. Sind für diese die Fragen unlösbar oder sehr schwierig oder eher einfach bis gar kein Problem?. Und dann müssen wir die Frage stellen:
Für wieviele von Deinen Freunden auf Facebook wäre es ein Problem
alle oder zumindest die meisten der Fragen richtig zu beantworten?
Das Problem ist aber noch viel weitreichender als man denkt. Ich habe oben immer "Facebook" als Einschränkung verwendet. Aber warum eigentlich?
Ist es nicht egal ob derjenige auf Facebook ist?
Facebook Accounts (die meisten) lassen sich über Google auffinden. Damit ist schon klar, wer ich sein will.
Bist Du bei Stayfriends oder hast Du Deine Schulgeschichte irgendwo anders hinterlegt? Vielen Dank, das macht das mit den Lehrern schon einmal sehr viel leichter.
Nicht dass die Beantwortung dieser Fragen für einen Mitschüler jemals ein Problem gewesen wäre.
Genealogie (Ahnenforschung) ist ja sowas von toll. Auch mitgemacht? Daten hinterlegt (oder jemand anders) über Vater, Mutter, Großeltern? Deren Geburts-/Sterbedaten, Geburts-/Sterbeorte, Berufe?
Autsch! Habe ich schon gesagt, dass das Internet toll ist?
Sichererer? [*]
Tja, liebes Gesichtsbuch, da denke ich fahre ich mit meinen momentan bei euch hinterlegten Daten (einer E-Mail-Adresse nur für Facebook und ein ziemlich langes Passwort) dann doch am sichersten. Auch wenn ihr das offensichtlich anders seht.
Der Hinweis von @ruebezahl - Danke dafür! - hat mich dann noch zu dem Blog-Artikel "Your Facebook Account has Three Passwords" gebracht.
Der Workaround den Facebook macht, um die Supportkosten für Benutzer zu eliminieren, die CAPS LOCK anhaben, führt dazu, dass sie den Pool möglicher Passwörter halbiern. Ein Geschenk an die Cracker. Dabei gibt Facebook selbst an, dass täglich ca 600.000 Logins über kompromittierte Accounts erfolgen. Graham Cluely von Sophos schreibt darüber in "600,000+ compromised account logins every day on Facebook, official figures reveal".
Und wir wissen nun woher das kommt. Zumindest zum Teil.
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References: § 40
 § 39
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