Source: https://www.arbeitsrechte.de/zuschuss-mutterschaftsgeld/
Timestamp: 2019-01-24 12:26:28+00:00

Document:
Zuschuss zum Mutterschaftsgeld - Arbeitsrecht 2019
Home Was ist rechtlich unter dem Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zu verstehen?
Wird eine Arbeitnehmerin schwanger, bekommt sie während der Schutzfristen neben dem Mutterschaftsgeld auch einen Zuschuss zum Nettoarbeitsentgelt seitens des Arbeitgebers.
Erfahren Sie im nachstehenden Ratgeber mehr über den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld und wie Sie ihn berechnen können.
Doch wie sieht ein Zuschuss zum Mutterschaftsgeld konkret aus? Was ist bei der Berechnung vom Mutterschaftsgeldzuschuss zu beachten?
Kurz & Knapp: Zuschuss zum Mutterschaftsgeld
Im Zusammenhang mit dem Mutterschutz wird ein Zuschuss vom Arbeitgeber im Regelfall gewährt.
Beim Zuschuss zum Mutterschaftsgeld basiert die Berechnung auf dem in den letzten drei Monaten gezahlten Arbeitsentgelt vor dem Beginn der Schutzfrist.
Der Mutterschutzzuschuss seitens der Krankenkasse beträgt 13 Euro pro Kalendertag.
An wen können Sie sich wenden, wenn der Arbeitgeberzuschuss im Mutterschutz nicht erfolgt? Diese und weitere Fragen beantwortet Ihnen der nachstehende Ratgeber.
1 Berechnen Sie hier kostenlos Ihr Mutterschaftsgeld!
2 Kurz & Knapp: Zuschuss zum Mutterschaftsgeld
3 Mutterschutz und Mutterschaftsgeld
3.1 Was ist der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld?
3.2 Mutterschaftsgeld erhöhen durch Arbeitgeberzuschuss
3.3 Berechnung: Zuschuss für das Mutterschaftsgeld
Im Mutterschutz ist ein Zuschuss durch den Arbeitgeber gewährleistet, wenn Sie eigenständig gesetzlich krankenversichert sind.
Was ist der Mutterschutz überhaupt?
Der Schutz von Müttern vor und nach der Geburt steht hierbei im Mittelpunkt. Dies impliziert Beschäftigungsverbote, den Kündigungsschutz sowie das Mutterschaftsgeld und die Mutterschaftsversicherung. Der Mutterschutz ist von der sogenannten Elternzeit klar abzugrenzen.
Das Mutterschaftsgeld steht allen Frauen zu, die eigenständig in einer gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind. Dies gilt für die Zeit des Mutterschutzes. Die Schutzfristen gelten für die Zeit vor und nach der Entbindung sowie für den Entbindungstag selbst. Im Normalfall sind dies sechs Wochen vor der Entbindung und acht Wochen danach.
Im § 24i des Sozialgesetzbuches Fünftes Buch (SGB V) ist das Mutterschaftsgeld geregelt. Dabei wird bereits auf Mutterschaftsgeld-Zuschuss hingewiesen.
Generell gilt das Mutterschaftsgeld für Schwangere, die zu Beginn der Schutzfrist des Mutterschutzes Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung sind und:
mit Anspruch auf Krankengeld dort versichert sind.
denen aufgrund des Mutterschutzfristen kein Arbeitsentgelt gezahlt wird.
Wichtig! Frauen, die nicht berufstätig sind, erhalten auch kein Mutterschaftsgeld.
An dieser Stelle ist auch vom Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld die Rede. In Bezug auf das Mutterschaftsgeld ist der Zuschuss durch den Arbeitgeber dafür gedacht, den Verdienstausfall auszugleichen, der durch das Beschäftigungsverbot eintritt.
Schwangere und Mütter sollen mithilfe des Mutterschutzgeldes vor wirtschaftlichen Nachteilen während der Zeit der Schwangerschaft und der ersten Wochen nach der Geburt bewahrt werden.
Der Zuschuss beim Mutterschaftsgeld fußt innerhalb des Arbeitsrechts auf folgender rechtlicher Grundlage – § 20 Mutterschutzgesetz (MuschG). In Absatz 1 heißt es:
Eine Frau erhält während ihres bestehenden Beschäftigungsverhältnisses für die Zeit der Schutzfristen vor und nach der Entbindung sowie für den Entbindungstag von ihrem Arbeitgeber einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld. Als Zuschuss zum Mutterschaftsgeld wird der Unterschiedsbetrag zwischen 13 Euro und dem um die gesetzlichen Abzüge verminderten durchschnittlichen kalendertäglichen Arbeitsentgelt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor Beginn der Schutzfrist vor der Entbindung gezahlt […].”
Mutterschaftsgeld erhöhen durch Arbeitgeberzuschuss
Bei der Mutterschaftsgeldzuschussberechnung ist auf den Beginn der Schutzfrist im besonderen Maße zu achten.
Für den Arbeitgeberzuschuss beim Mutterschaftsgeld ist die Schutzfrist maßgebend. Sie wird vom Arbeitgeber festgelegt und orientiert sich an der Berechnung des Entbindungstermins durch einen Arzt oder eine Hebamme.
Der Beginn ist in aller Regel fest, auch wenn sich bei der Ermittlung des Geburttermins geirrt wurde. Sollte die Entbindung jedoch früher oder später als erwartet stattfinden, verlängert oder verkürzt sich die Frist.
Der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld durch den Arbeitgeber greift dann, wenn das durchschnittliche, kalendertägliche Nettoentgelt der letzten drei Monate vor dem Beginn der festgesetzten Schutzfrist die Grenze von 13 Euro übersteigt.
Der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld ergibt sich demnach aus der Differenz zwischen diesen 13 Euro und dem kalendertäglichen Nettobetrag, den Sie vor der Frist verdient haben.
Vergütete Nebentätigkeiten sollten in die Berechnung für den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld auch mitbetrachtet werden. Die Bezüge von Neben- und Haupttätigkeit sind dabei jedoch in ein angemessenes Verhältnis zu setzen.
Wichtig! Erhöhungen des Gehalts, Leistungen für Mehrarbeit oder Sonderzahlungen sind beim Mutterschaftszuschuss zu berücksichtigen. Hingegen ist beim Zuschuss zum Mutterschaftsgeld durch den Arbeitgeber Gehaltsminderungen (durch Kurzarbeit oder Arbeitsausfälle) nicht miteinzubeziehen. Ebenso unberücksichtigt bleiben Einmalzahlungen (Weihnachts- oder Urlaubsgeld) in Bezug auf die Zuschüsse in der Schwangerschaft.
Berechnung: Zuschuss für das Mutterschaftsgeld
Wenn Sie den Zuschuss für das Mutterschaftsgeld berechnen möchten, sind einige Faktoren zu beachten. Nicht nur die Einschränkungen wie Einmalzahlungen oder Gehaltserhöhungen spielen eine Rolle.
Für das Mutterschaftsgeld ist ein Zuschuss zu berechnen anhand der Nettoentgelte der letzten drei Monate.
Die bereits erwähnte Marke von 13 Euro entspricht einem monatlichen Nettolohn von 390 Euro.
Um für den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld eine korrekte Berechnung aufstellen zu können, müssen Sie zunächst das Nettoentgelt der letzten drei Monate vor dem Beginn der Schutzfrist zusammenrechnen.
Ist Ihr Entbindungstermin Mitte Dezember, hat die Frist Anfang November begonnen. Demnach müssen Sie nun die Monate Oktober, September und August betrachten für den Mutterschutz-Zuschuss.
Diesen Betrag müssen Sie anschließend durch 90 teilen, um das kalendertägliche Nettoentgelt zu ermitteln. Liegt dies über 13 Euro, haben Sie zunächst einmal einen Anspruch auf Mutterschaftsgeldzuschuss.
Die 13 Euro erhalten Sie pro Kalendertag von Ihrer zuständigen Krankenkasse und sind von der errechneten Summe zu subtrahieren.
Die daraus resultierende Differenz ergibt den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld.
Wichtig! Der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld ist steuer- und beitragsfrei. Damit unterliegt dieser dem sogenannten Progressionsvorbehalt.
Für einen vollen Monat sind 30 Kalendertage zu berücksichtigen. Das heißt, dass Sie seitens der Krankenkasse 390 Euro (das Produkt aus 13 und 30) bekommen. Der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld durch den Arbeitgeber ergibt sich zudem aus der Multiplikation der bereits vorher errechneten Differenz und den 30 Kalendertagen. Wenn Sie beispielsweise eine Differenz von 45 Euro errechnet haben, liegt der Zuschuss bei 1350 Euro.
Für begonnene Monate ist ein Teilmonatsentgelt zu berechnen.
Wenn Sie einer vergüteten Nebentätigkeit nachgegen ist ähnlich vorzugehen. Dabei sollten Sie jedoch darauf achten, dass die Haupttätigkeit mit einer anderen Gewichtung zu berücksichtigen ist. Der prozentuale Anteil ist für die Berechnung beim Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld einzubeziehen.
Wichtig! Im Zusammenhang mit dem Mutterschaftsgeld ist der Arbeitgeberzuschuss zu beantragen, wenn Sie vom Arzt oder einer Hebamme den Entbindungstermin erhalten. Dies erfolgt beim Arbeitgeber direkt. Die Auszahlung erfolgt dann wie beim normalen Gehalt.
(76 Bewertungen, Durchschnitt: 3,96 von 5)
Wittchen says
mein entbindungstermin ist am 23.12.2016 ich möchte danach 3 monate zu hause bleiben. mein bruttogehalt sind 1030 euro. meine frage bekomme ich einen Zuschuß.
der Zuschuss wird vom Arbeitgeber innerhalb der Schutzfristen (6 Wochen vor und 8 Wochen nach der Geburt) nur gezahlt, wenn Ihr durchschnittlicher Nettolohn in den letzten drei Monaten vor der Geburt mehr als 13 Euro pro Tag betrug. Sollte dies nicht der Fall gewesen sein, erhalten Sie in der Regel nur das Mutterschaftsgeld in Höhe von maximal 13 Euro pro Tag. Wichtige Voraussetzung für die Zahlung eines Zuschusses ist, dass das Arbeitsverhältnis während der Schutzfrist nur ruht und nicht beendet ist. Zur Klärung der Details empfiehlt es sich, bei Ihrer Krankenkasse oder einem Anwalt für Arbeitsrecht nachzufragen.
Spaeranza says
ich bin auf 450€ beschäftigt und familienversichert.
Muss ich nun das Mutterschaftsgeld vom Bundesversicherungsamt beantragen oder wäre es auch möglich, das der AG das volle Gehalt einfach weiter zahlt und ich kein Mutterschaftsgeld beantrage?
Hallo, bei mir ist der Entbindungstermin der Dezember 2016. Seid der Geburt meines 1. Kindes, Dezember 2013 bin ich in Elternzeit. Diese wäre mit Dezember 2016 abgelaufen. Die Elternzeit habe ich durch den Mutterschutz, Beginn Anfang November, unterbrochen. Die vorzeitige Unterbrechung der Elternzeit durch den Mutterschutz habe ich dem Arbeitgeber schriftlich mitgeteilt. Während der Elternzeit habe ich nicht gearbeitet. Habe ich dann trotzdem Anspruch auf einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld vom Arbeitgeber? Danke.
Sie dürften für gewöhnlich einen Anspruch auf Zuschuss zum Mutterschaftsgeld vonseiten des Arbeitgebers haben.
mein Gehalt setzt sich aus einigen Bausteinen zusammen. Fließen diese alle mit in die Berechnung so das ich wirklich vom aktuellen Netto ausgehen kann?
Darf ich Ihnen meine aktuelle Gehaltsabrechnung zur Verfügung stellen und Sie schauen sich diese mal an?
inwieweit Ihre Gehaltsbausteine berücksichtigt werden, geht aufgeschlüsselt aus Ihrer Gehaltsabrechnung hervor. Bei Fragen können Sie diese gern einem Steuerberater oder Buchhalter vorlegen. Dieser nimmt eine ausführliche Analyse vor. Wir bieten diesen Service leider nicht an.
Ich lag jetzt 12 Tage über dem ET.
Wie lange zahlt der AG Zuschuss?
Die im voraus geplanten Wochen oder auch die “verlängerten” 12 Tage?
die Schutzfrist, an der sich der AG orientiert verlängert sich, wenn die Entbindung später als der errechnete Termin erfolgt.
Hallo was bekomme ich an Mutterschaftsgeld bei netto 674
in der Regel sollte Ihnen Mutterschaftsgeld in Höhe von etwa 22 Euro je Kalendertag zustehen.
Mizzcherry says
11. Januar 2017 at 0:10
Hallo, mein Arbeitsvertrag endet 31.12.16 und mein Mutterschutz beginnt am 11.01.17.
Hab ich überhaupt Anspruch auf Mutterschaftsgeld, wenn ja wer zahlt die Aufstockung?
12. Januar 2017 at 9:49
Hallo Mizzcherry,
als Bezieher von Arbeitslosengeld erhalten Sie Mutterschaftsgeld von der gesetzlichen Krankenkasse. Die Höhe des Betrags entspricht der Summe des Arbeitslosengeldes, das vor Beginn der Schutzfrist gezahlt wurde. Andernfalls ist das Bundesversicherungsamt zuständig.
Für die Berechnung des Zuschusses des Mutterschaftsgeldes wird vom Entgeld ausgegangen das sich ohne Entgeldumwandlung ergeben hätte – richtig oder falsch?
12. Januar 2017 at 9:08
Vielen Dank für die schnelle Antwort. Nun hat mir jemand aus der Personalabteilung gesagt, dass zwar für die Berechnung des Zuschusses des Mutterschaftsgeldes der Nettonetrag ohne Abzug der Entgeldumwandlung zugrunde gelegt wird, aber dann wieder anteilig vom Zuschuss abgezogen wird.
Hampel says
Wo steht das genau im Gesetz, dass bei der Berechnung des Mutterschaftsgeldes von dem Nettobezug ohne Entgeltumwandlung ausgegangen wird?
auf der Internetpräsenz des Bundesverwaltungsamtes heißt es zum Thema Entgeltumwandlung: “Für die Berechnung des Zuschusses zum Mutterschaftsgeld wird aber von dem Entgelt ausgegangen, das sich ohne Entgeltumwandlung ergeben hätte.”
Ich bin momentan in Elternzeit und arbeite bei meinem Arbeitgeber in Teilzeit (in Elternzeit). Nun bin ich erneut schwanger und gehe am 21.01.17 in Mutterschutz (ET 04.03.17). Ich habe meine Elternzeit daher vorzeitig beendet (zum 20.01.17). Wonach berechnet sich nun mein Arbeitgeberzuschuß zum Mutterschaftsgeld. Nach den 3 Monaten vor Beginn des Mutterschutzes 2017 oder vor Beginn des ersten Mutterschutzes (2013/2014).
wir würden Ihnen empfehlen, sich mit Ihrer Frage an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden. Dieser kann Ihnen genauer erläutern, wonach sich der Zuschuss berechnet.
Ihr Team von Arbeitrechte.de
20. Januar 2017 at 12:06
Bin seit 07.012017 in Mutterschutz. War aber seit 09.12.2016 noch krankgeschrieben. Von der Krankenkasse hab ich schon Geld bekommen in Höhe von. 546€. Nun mein Verdienst liegt so im Durchschnitt bei 900€. Wieviel bekomme ich dann noch vom Arbeitgeber????
bei einem monatlichen Nettoeinkommen von 900 Euro können Sie in der Regel mit einem Zuschuss vom Arbeitgeber in Höhe von 17 Euro pro Tag rechnen. Da die Krankenkasse normalerweise täglich 13 Euro zahlt, bedeutet dies einen Zuschuss von insgesamt 30 Euro pro Tag.
Muss ich dann die 17€ auch mal 42 Tage rechnen sowie das Mutterschaftsurlaub auch?
Hallo Arbeitsrechte-Team!
Meine Frau ist derzeit in Elternzeit mit Kind #1 und ist wieder schwanger. Der Entbindungstermin liegt noch in der Elternzeit von Kind #1, sodass sie die Elternzeit vorzeitig beenden wird. Nun haben wir die Steuerklassen in der Elternzeit geändert – sie hat die 5 bekommen, die für eine Nettoberechnung ungünstig wäre.
Nun die Frage: Wird ein neues, virtuelles Gehalt dem Zuschuß zum Mutterschaftsgeld zugrunde gelegt oder werden die 3 Bezugsmonate vor Schwangerschaft #1 mit dem Nettoverdienst (damals Steuerklasse 1) genommen? (Also lohnt es sich jetzt noch die Steuerklasse zu wechseln um zumindest wieder den Status vor der ersten Schwangerschaft wiederzuerlangen?)
Ich hoffe das war verständlich – vielen Dank schonmal 🙂
26. Januar 2017 at 9:13
leider ist es uns nicht erlaubt, eine Rechtsberatung zu erteilen. Ob es sich lohnt, die Steuerklasse zu wechseln, sollten Sie daher mit einem Anwalt besprechen.
27. Januar 2017 at 8:55
Die Frage war eher allgemeiner Natur gestellt: Welche Monate werden als Bezugsmonate genommen, wenn man aus die Elternzeit für erneuten Mutterschutz beendet. (die Frage mit der Steuerklasse ziehe ich somit zurück 😉 )
kurze Frage. Ich bekomme zum Gehalt jeden Monat einen Kitazuschuss in Höhe von 150 € (Seit 2014).
Jetzt erwarten wir das 2. Kind. Jetzt wird von meinem AG behauptet, dass im Mutterschutz der Kitazuschuss nicht gezahlt wird!
Aber wenn laut Gesetzt der durchschnittl. Nettogehalt der letzten 3 Monate berechnet werden….müsste es doch auch gezahlt werden, oder nicht?
Ist es bei der Entgeldumwandlung auch so? Der AG-Anteil fällt wohl weg.
interessant ist hier ein Urteil des Landesarbeitsgerichts Schleswig-Holzstein. Der Richter entschied dort, dass Beträge wie der Kitazuschuss nur dann ausgelassen werden dürfen, wenn diese kein Teil des Arbeitsentgelts sind. Es wurde geurteilt, dass auch Zuschläge, Zulagen und Entgeltleistungen zum durchschnittlichen Arbeitsentgelt gehören. Demnach müssten auch Sie weiterhin den Zuschuss erhalten. Wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht, um eine passende Rechtsberatung zu erhalten. Diese dürfen wir nicht geben.
ich bin noch bis zum 31.05.17 (es waren 24monate)in Elternzeit und bekomme errechnet zum 1.9.17 Zwillinge.
Ich werde aufgrund von einer Risikoschwangerschaft von meiner Frauenärztin zum 1.6. krankgeschrieben, bis zum Eintreten des Mutterschutzes.
Habe ich somit Anrecht auf einen Zuschuss? Vor der Elternzeit hatte ich einen Nettoverdienst von ca. 1000€
schwangere Frauen erhalten sechs Wochen vor und acht Wochen nach einer Geburt Mutterschaftsgeld. Das Elterngeld wird am durchschnittlichen Nettoverdienst berechnet und kann bei bestehendem Beschäftigungsverhältnis für 12 Monate (maximal 14 Monate, wenn der Mann zwei Monate die Erziehung übernimmt) gezahlt werden. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse nach weiteren möglichen Zuschüssen.
18. Februar 2017 at 7:29
Hallo, wenn mein Nettoeinkommen höher ist als 390€ steht mir der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld trotzdem zu? Wann reiche ich den Antrag beim Arbeitgeber ein?
20. Februar 2017 at 9:45
Sie haben normalerweise nur dann einen Anspruch auf einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld vom Arbeitgeber, wenn Ihr Nettoeinkommen höher ist als 390 Euro. Den entsprechenden Antrag sollten Sie stellen, sobald der Entbindungstermin feststeht.
23. Februar 2017 at 14:48
ich habe eine knifflige Frage: Mein Mutterschutz für das 2. Kind beginnt am 08.03.2017. Zur Zeit arbeite ich noch “Teilzeit in Elternzeit” für mein erstes Kind, diese Elternzeit und damit die Teilzeittätigkeit endet am 06.03.2017. Am 07.03.2017 kehre ich in mein vorheriges Vollzeit-Arbeitsverhältnis zurück, bevor dann wie o.g. am 08.03.2017 die neue Schutzfrist beginnt. Wie berechnet sich jetzt der AG-Zuschuss zum Mutterschaftsgeld. Für die drei zurückliegenden Monate (Dez 2016, Jan und Feb 2017) liegt mein TZ Gehalt vor, allerdings greift die Gehaltserhöhung aufgrund des wechselnden Arbeitsverhältnisses ja noch vor Beginn der neuen Schutzfrist. Müsste damit der AG-Zuschuss nicht das komplette VZ-Gehalt für die gesamte Dauer des Mutterschutzes ausgleichen im Sinne des Gegenwartsprinzips?
Über eine Einschätzung Ihrerseits bedanke ich mich!
es ist uns leider nicht erlaubt, Einschätzungen oder rechtliche Beratungen zu erteilen. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
1. März 2017 at 19:09
Ich habe am 28.1. Ein Kind bekommen eigentlicher et war 10.3…
Theo wiegt 1995g
Von der Krankenkasse habe ich bis zum 3.6. 1651euro bekommen
Mein Chef hat 488euro für Februar überwiesen…
Vorher hatte ich ein Nettoeinkommen von 941euro
Ist die summe von meinem Chef korrekt?
Egal wie ich rechne ich komme nicht auf 941euro
am besten Sie lassen sich bei einem Service-Mitarbeiter Ihrer Krankenkasse bei der Berechnung des Zuschusses helfen. Dann wissen Sie auch genau, wie Ihr Anspruch aussieht.
2. März 2017 at 16:25
1. ich erhalte aktuell Mutterschaftsgeld und auch einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld von meinem Arbeitgeber. Für den Februar bekomme ich den Zuschuss nur für 28 Tage, vermutlich da der Februar nur 28 Tage hat. Ist das korrekt so oder müsste auch der Februar mit 30 Kalendertagen berechnet werden? (Mein Mutterschutz geht von Jan. bis April.)
2. Verstehe ich das richtig, dass gezahlte Prämien aus den drei vorherigen Monaten in den Zuschuss des Arbeitgebers einbezogen werden müssten?
30 Kalendertage werden nur für volle Monate im Zuschusszeitraum gewährt. Das betrifft auch Februar, wenn dieser vollständig im Gewährungszeitraum liegt. Wurde das Gehalt durch Prämien erhöht, wird das auch bei der Berechnung miteinbezogen.
können Sie mir sagen, in welcher Vorschrift steht, dass der Zuschuss im Februar für 30 Tage gezahlt werden muss?
dass jeder Monat mit 30 Tagen berücksichtigt wird, bezieht sich hier auf die Berechnung des Zuschusses, nicht auf die Auszahlung. Der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld vom Arbeitgeber richtet sich nach dem durchschnittlichen kalendertäglichen Nettoentgelt der letzten drei Monate vor Beginn der Schutzfrist. Um dieses zu berechnen, wird ein Durchschnittswert von 30 Tagen genommen. Die Auszahlung erfolgt allerdings in der Regel pro Kalendertag; sprich der Februar ist mit 28 Tagen zu berücksichtigen.
ich habe folgende Situation, ich bin seit 13.02.2017 in der Mutterschutz, mein ET wäre am 27.03. ,ich bin als Werkstudentin eingestellt, bin aber freiwillig versichert, da ich über 30 Jahre alt bin. Von der KK habe ich bereits das Mutterschaftsgeld in der Höhe 13 Euro pro Tag bekommen. Mein Arbeitgeber meint, dass ich kein Anspruch auf den Zuschuss habe…Ist es richtig so? Wenn ja, dann verstehe ich die rechtlichen Gründe überhaupt nicht.
Ich freue mich sehr auf Ihre Antwort, bin sehr irittiert …
6. März 2017 at 9:51
am unkompliziertesten für Sie ist es, sich zu einer Stelle Ihrer Krankenkasse zu begeben und dort darum zu beten, dass Ihnen Ihr Anspruch auf den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld ausgerechnet wird. Dort können Sie dann von einer Service-Mitarbeiterin auch direkt dazu beraten werden, wie Sie Ihren Anspruch beim Arbeitgeber durchsetzen können.
ich bin unter dem TV-Ärzte-Vertrag an Unikliniken beschäftigt. In der Schwangerschaft erhielt ich ein Beschäftigungsverbot (BV) . Während des BV bis zum Eintritt des Mutterschutzes (MS) bekam ich eine Durchschnittsvergütung unter Berücksichtigung der Bereitschaftdienste aus den letzten 3 Monaten vor dem Eintritt der Schwangerschaft.
Während des Mutterschutzes wurde der Zuschuss zum Mutterschaftgeld vom AG bezahlt, viel weniger als die bisherige Durchschnittsvergütung (ca. 700 Euro). Das Mutterschaftgeld bei Privatversicherten liegt jedoch lediglich bei 210 Euro/Monat. Eigentlich sollte einer Schwangeren keine finanziellen Nachteile durch die Schwangerschaft entstehen.
Wie wird der Zuschuss zum Mutterschaftgeld im Anschluss an ein BV gerechnet, wenn diejenige AN vor der Schwangerschaft Bereitschaftdienste geleistet hat?
Hallo Dr. L,
wir können hier leider keine Aussagen treffen, da wir den Sachverhalt nicht beurteilen können. Hier raten wie Ihnen, sich an einen Anwalt zu wenden, der dies gemeinsam mit Ihnen abklären kann.
15. März 2017 at 18:46
ich bin seit dem 24.02.2017 in Mutterschutz, habe allerdings bis zum 11.03.2017 in die Schutzfrist hineingearbeitet.
Ich arbeite als studentische Beschäftigte (450 Euro-Basis) an meiner Hochschule und bin über meinen Mann familienversichert. Mein durchschnittliches tägliches Nettogehalt betrug die drei Monate vor Beginn der Schutzfrist (November-Januar) 392 Euro. Da mein Vertrag zum 1.3. jedoch von 40 Stunden/Monat auf 30 Stunden/Monat reduziert wurde, verringerte sich nun auch entsprechend das tägliche Nettoeinkommen.
Meine Frage ist nun, wie sich das durchschnittliche tägliche Nettoeinkommen unter Berücksichtigung der Stundenreduzierung/Verdienstminderung berechnet und ob mein AG einen Zuschuss zahlen muss. Dieser verneint das, hat dies jedoch auch bereits getan bevor die Stundenreduzierung vereinbart wurde (mit dem Argument, mir stünde der Zuschuss nicht zu, obwohl ich ja mit den 40 Stunden/Monat ein durchschnittliches tägliches Nettoeinkommen von mehr als 13€ hatte).
20. März 2017 at 11:11
ein durchschnittliches tägliches Nettoeinkommen von 392 Euro ist bei einem 450-Euro-Job eher unwahrscheinlich. Wir gehen daher davon aus, dass Sie von Ihrem monatlichen Nettoeinkommen sprechen. Da das Gehalt der letzten drei Monate vor Beginn der Schutzfrist maßgeblich für das durchschnittliche tägliche Nettoeinkommen ist, sollte die Reduzierung Ihrer Stundenzahl keine Auswirkungen darauf haben, da es dazu erst kam, als Sie sich bereits im Mutterschutz befanden. Mit einem monatlichen Nettogehalt von 392 Euro übersteigt Ihr tägliches Einkommen die Grenze von 13 Euro nur knapp (um aufgerundet 10 Cent). Rechtlich gesehen haben Sie daher einen Anspruch auf einen Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld in Höhe von ca. 10 Cent pro Monat.
Wir haben eine Mitarbeiterin, die seit Mitte Februar im Mutterschutz ist (Kind inzwischen da und wohlauf).
Sie hat bis Ende Februar einen Zuschuss zum Kindergarten bekommen, der nicht zum Arbeitseinkommen zählt (also Lohnsteuer- und Sozialversichungsfrei war) ihr Kind aber zum 01.03. aus dem Kindergarten abgemeldet, so dass wir diesen Zuschuss nicht weiter auszahlen dürfen. Nun soll ihr der bisherige Zuschuss als Lohnerhöhung ab März gezahlt werden. Wie berechnet sich das? Unser Lohnprogramm reagiert nicht auf eine einfache Erhöhung des Bruttolohns im März, der Zuschuss wird weiter nur aus den Monaten November 2016 bis Januar 2017 berechnet. Ist eine Lohnerhöhung während der Schutzfrist überhaupt möglich? Steuerberater sagt “ja”, Lohnprogramm sagt “nein”. Vielleicht wissen Sie da mehr. Danke.
eine Lohnerhöhung während der Schutzfrist ist zwar möglich, sie beeinflusst den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld jedoch nicht. Für dessen Bemessung ist das Gehalt maßgeblich, welches in den letzten drei Monaten vor Beginn der Schutzfrist gezahlt wurde. Uns ist nicht klar, weshalb ein Zuschuss zur Kinderbetreuung gezahlt wurde, obwohl das Kind noch nicht einmal auf der Welt war (Die Mitarbeiterin befindet sich seit Mitte Februar im Mutterschutz, der sechs Wochen vor der Geburt beginnt, und der Zuschuss wurde bis Ende Februar gezahlt?). Wir würden Ihnen dementsprechend empfehlen, ggf. einen Anwalt für Arbeitsrecht aufzusuchen und die Problematik mit ihm zu erörtern.
28. Mai 2017 at 12:18
wielange besteht denn der Anspruch auf Zuschuss zum Mutterschaftsgeld?
Ich habe eine bestehende Elternzeit zum 18.7.2014 beendet und befand mich von 19.07.2014 bis 2.11.2014 in Mutterschutz fürs folgende Kind. Habe ich für diese zweite Mutterschutz-Zeit bei meinem Arbeitgeber noch ANSPRUCH auf einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld?
30. Mai 2017 at 7:48
normalerweise sollte Ihnen auch für diese Zeit der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zustehen.
Mußmann says
meine tochter wird 10 wochen alt und ich bin bis 3.6 im Mutterschutz . Nun weigert sich mein chef den letzten lohn zu zahlen für Monat mai . Kann ich dagegen angehen? Vorallem wo bekommen wir in der zeit Unterstützung her ? Bin etwas ratlos verzweifelt.
Hallo Mußmann,
im Mutterschutz erhalten Sie in der Regel das sogenannte “Mutterschaftsgeld” in Höhe von 13 Euro pro Kalendertag von der Krankenkasse. Liegt das Nettogehalt, welches Sie pro Kalendertag im Durchschnitt verdienen, über diesem Betrag, ist der Arbeitgeber normalerweise dazu verpflichtet, Ihnen einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zu zahlen. Er muss Ihnen jedoch nicht den normalen Lohn auszahlen. Weigert er sich, Ihnen den Zuschuss zu zahlen, sollten Sie einen Anwalt für Arbeitsrecht aufsuchen.
Ich habe heute den Lohnzettel für Monat Mai erhalten und bin seit 21.5.17 im Mutterschutz.
Auf dem Lohnzettel stehen somit die anteilige Lohn Berechnung und der Zuschuss zum Mutterschutzgeld.
Habe natürlich im Internet gelesen und berechnet und finde 250 Euro für 6 Wochen bisschen wenig bei einem verdienst von 1090 Euro netto/monatlich.
Habe ich mich vllt verrechnet oder kann es möglich sein dass der Arbeitgeber monatlich das Fristgeld überweisen darf? Sprich dass ich evtl statt den Juni Lohn den Rest zum Zuschuss bekomme.
da Sie sich erst seit dem 21.05. im Mutterschutz befinden und vermutlich die vorherigen Tage im Mai gearbeitet haben, wird Ihnen entsprechend dieser Tage Ihr Lohn anteilig berechnet. Sobald Sie sich im Mutterschutz befinden, erhalten Sie pro Kalendertag 13 Euro von Ihrer Krankenkasse (Mutterschaftsgeld). Zusätzlich bekommen Sie den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld vom Arbeitgeber, welcher sich aus der Differenz Ihres kalendertäglichen durchschnittlichen Nettogehalts und der 13 Euro Mutterschaftsgeld berechnet. Möglicherweise überweist Ihnen Ihr Arbeitgeber diesen Zuschuss monatlich, sodass die genannten 250 Euro nicht für sechs Wochen, sondern lediglich für zehn Tage gezahlt wurden. Um diese Problematik zu klären, würden wir Ihnen empfehlen, das Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber zu suchen.
6. Juni 2017 at 17:16
Hallo, ich habe da mal eine Frage, das Mutterschutzgeld wird auf der Basis der letzten 3 Kalendermonate berechnet. Ich bekomme ab 10.05.2017 Mutterschutzgeld.
Wie Sieht es aus, wenn ich in der Zwischenzeit (ab Mai) die gesetzliche Krankenkasse gewechselt habe, wo ich ein besseres Nettoendgeld erhalte. Welche Endgeld wird nun zugrunde gelegt?? Man sagt ja das Änderungen mit berücksichtigt werden. Für eine schnelle Rückinformation wäre ich Ihnen sehr dankbar.
12. Juni 2017 at 13:21
das Mutterschaftsgeld beträgt grundsätzlich 13 Euro pro Kalendertag und wird von der Krankenkasse gezahlt. Liegt das durchschnittliche, kalendertägliche Nettoentgelt der letzten drei Monate vor dem Beginn der festgesetzten Schutzfrist über diesem Betrag, kann ein Zuschuss zum Mutterschaftsgeld fällig weden. Dieser ist vom Arbeitgeber zu zahlen. Da Sie seit Mai bei einer anderen Krankenkasse versichert und seit Anfang Mai im Mutterschutz sind, wird diese Änderung normalerweise nicht berücksichtigt, da die Monate Februar, März und April maßgeblich sein sollten. Sie haben jedoch die Möglichkeit, mit Ihrem Arbeitgeber darüber zu sprechen und das Ganze so zu klären.
unsere Tochter ist am 24 Februar geboren und Mutterschutzfrist ist am 21 April abgelaufen.
Meine Frau hat 1400 netto verdient, das Geld von Krankenkasse haben wir selbstverständlich bekommen, und sogar schon 2mal von Versorgungsamt. Der Arbeitgeber hat aber noch nicht seine Zuschüsse bezahlt, er hat die Lohnabrechnungen uns gegeben und muss uns um die 4000 Euro bezahlen, macht das aber nicht.
Wir waren schon nicht einmal bei ihm er sagt immer ,,alles erledigt-morgen sollte das Geld schon da sein,, aber das Geld hat noch nicht unser Konto erreicht. Es verschiebt sich alles schon zu lange, was sollten wir tun ?
12. Juni 2017 at 9:13
in dieser Situation sollten Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden. Uns ist es leider nicht erlaubt, eine kostenlose Rechtsberatung anzubieten.
Ela K. says
12. Juni 2017 at 12:54
am 13. August endet meine 2 jährige Elternzeit. Ab dem 14. August würde ich lediglich 3 Wochen wieder Vollzeit arbeiten, da am 12.09 wieder der Mutterschutz für das 2te Kind beginnt.
14 Tage im August und 7 Tage im September.
Die Berechnungsbasis für das Mutterschaftsgeld ist das durchschnittliche Netto-Monatsgehalt, dass in den letzten drei Monaten vor Beginn der Schutzfrist erzielt wurde.
Mein AG teilte mir mit, dass der Zeitraum zwischen der ersten umd zweiten Elternzeit nicht über 1 Jahr liegen würde, deshalb würde man noch auf die Gehaltsmonate von 2015 zurückgreifen.
Wie berechnnet sich der Zuschußbetrag in meinem Fall?
Auf welchen Zeitraum wird zurückgegriffen?
Hallo Ela K.,
in der Regel ist in einem solchen Fall das durchschnittliche Netto-Monatsentgelt von vor dem ersten Mutterschutz maßgeblich.
Kristel K. says
Mein Mutterschutz begann am 25.4.2017. Vom 01.09.2016-31.03.2017 verdiente ich 1440 € netto. Ab dem 01.04.2017 verdiene ich 1741 € netto. Wie findet die Gehaltserhöhung bei der Berechnung des Zuschusses Berücksichtigung? Vielen Dank für die Antwort.
Hallo Kristel K.,
bei der Berechnung des Zuschusses zum Mutterschaftsgeld ist das durchschnittliche kalendertägliche Nettogehalt der letzten drei Monate vor Beginn des Mutterschutzes maßgeblich. Daher sollte die Gehaltserhöhung im April berücksichtigt werden.
mein Endbindungstermin ist für Januar 2018 festgesetzt, ich bin dann alleinerziehend.
Ich möchte wissen wie ich am besten meine Elternzeit aufteilen kann.
Kann ich 12 Monate oder 14 Monate Elternzeit in Anspruch nehmen und wie hoch ist mein Elterngeld bei 1466,- € Netto?
Was bedeutet es für mich wenn ich 25 -30 Std arbeiten gehen würde in der Elternzeit, verlängert sich dadurch die Elternzeit auf 34 Monate? Wie würde sich dann mein Einkommen gestalten?
20. Juni 2017 at 15:25
es gibt Mutterschaftsgeldrechner im Netz, die Sie nutzen können. Die Elternzeit können Sie in zwei Zeitabschnitte teilen und auch durch Erwerbstätigkeit unterbrechen. Sie dürfen in der Elternzeit bis zu 30 Stunden pro Woche arbeiten, ohne dass sich dies auswirkt. Es sollte kein Problem sein, wenn Sie 14 Monate in Anspruch nehmen.
15. Juni 2017 at 4:35
Hallo, ich befand mich in laufender Elternzeit wurde erneut schwanger und beendete diese zum Mutterschutz. Während meiner Elternzeit habe ich zehn Stunden gearbeitet. Nun will mir der Arbeitgeber den Zuschuss zum Mutterschutz anhand der zehn Stunden ausbezahlen statt bemessen am Vollzeit Vertrag. Ist das korrekt?
Er meint es lege daran dass der Vertrag geändert wurde. Ich hab hier einen Zusatz zum Vollzeit Vertrag liegen der besagt dass die Reduzierung nur für die Elternzeit Zeit Raum ist. Diese hab ich aber beendet. Normal lebt doch der Vollzeit Vertrag dann wieder auf. LG
in einer solchen Situation ist maßgeblich, ob die Teilzeit nur für die Dauer der Elternzeit oder grundsätzlich vereinbart wurde. Da sie sich in Ihrem Fall lediglich auf die Zeit der Elternzeit beschränkt, muss sich der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld am vorherigen Vollzeitentgelt orientieren.
mein Mutterschutz begann am 26.04., ab diesem Zeitpunkt erhielt ich 13€ durch die Krankenkasse und von meinem Arbeitgeber den Zuschuss. Bis zum 25.04. habe ich mein normales Gehalt bekommen. Wie wird dieses entsprechend der 5 Tage MUtterschutz gekürzt. Ich bekomme 3800€ brutto monatlich. Für die 5 Tage Mutterschutz habe ich mein normales Gehalt bis zum 25.04. in Höhe von 3166€ erhalten. Eine Differenz von 633€ brutto. Ist das rechtens? Meiner Ansicht nach ist dies viel zu wenig.
klären Sie am besten mit einer Fachkraft der Krankenkasse, ob diese Berechnung korrekt ist. Auch ein Anwalt für Arbeitsrecht kann die Zusammensetzung prüfen.
Mein Arbeitgeber hat mir den Zuschuss zu den 13€ falsch berechnet!
Gemerkt habe ich es erst jetzt, da ich mich nicht damit beschäftigen konnte…
Entbindungstermin war der 15.04.2015!
Wie lange kann ich die Berechnung anfechten?
Vielen Dank für die baldige Antwort
3. Juli 2017 at 16:09
wir würden Ihnen empfehlen, sich diesbezüglich an einen Anwalt für Arbeitsrecht zu wenden.
meine Frau hatte vor dem Mutterschutz ein fünf Monate andauerndes Beschäftigungsverbot (sie arbeitet als Ärztin auf der Intensivstation). In dieser Zeit hat sie ihr Grundgehalt sowie eine zuvor berechnete Ausgleichspauschale (für den Verdienstausfall nicht zu leistender Bereitschaftsdienste) bekommen.
Jetzt für den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld wird diese genannte Pauschale nicht mehr berücksichtigt, sondern nur das vorherige Grundgehalt. Ist dies korrekt?
Da sie privat versichert ist werden die 13 x 30 beziehungsweise 13 × 31 € abgezogen, aber die Differenzsumme zum durchschnittlichen ehemaligen Nettogehalt beträgt circa 900 €.
normalerweise ist es in einem solchen Fall üblich, dass lediglich das Grundgehalt berücksichtigt wird. Bei Unsicherheiten, was die Höhe des Zuschusses zum Mutterschaftsgeld angeht, oder weiteren arbeitsrechtlichen Fragen können Sie sich jedoch jederzeit an einen Anwalt wenden.
12. Juli 2017 at 18:09
Hallo, das Lohnbüro hat bei meiner Frau die drei Netto-Monatsgehälter durch 92 (=reelle Kalendertage) anstatt durch die mir bekannten 90 Tage geteilt und so einen niedrigeren Tagessatz ermittelt. Können Sie mir sagen, wir die 90 Tage im Gesetz genau stehen, damit ich mich bei meiner Antwort darauf beziehen kann, danke!
die Berechnung des Mutterschaftsgeldes richtet sich nach § 14 Mutterschutzgesetz. Allerdings dienen die 90 Tage nur als grundsätzlicher Richtwert. Bei Wochenlohn sind regelmäßig 91 Tagessätze anzusetzen. Richtet sich die Entlohnung nach anderen Zeiteinheiten statt Wochen und Monaten, ist die tatsächliche Anzahl der Kalendertage anzusetzen. Wenden Sie sich an einen Anwalt, um die Berechnung in Ihrem Fall zu prüfen und ggf. zu korrigieren.
Hallo liebes Team von Arbeitsrechte de.,
meine Frage ist folgende: Muss mein Arbeitgeber Mutterschaftsgeld zahlen, wenn ich von Elternzeit in ein Beschäftigungsverbot und dann in den Mutterschutz gehe?
Elternzeit war bis 22.06.
Beschäftigungsverbot von 23.06.-28.06.
Mutterschutz seit 29.06.
das Mutterschaftsgeld wird regelmäßig von der (gesetzlichen) Krankenkasse der versicherten Frau gezahlt, nicht vom Arbeitgeber. Der Arbeitgeber zahlt ggf. entsprechende Zuschüsse, sodass das monatliche Nettogehalt für diesen Zeitraum aufrecht bleibt. Der Anspruch auf Mutterschaftsgeld besteht regelmäßig sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt des Kindes. Privat Versicherte oder geringfügig Beschäftigte können eine einmalige Zahlung vom Bundesversicherungsamt erhalten. Wenden Sie sich im Zweifel an Ihre zuständige Krankenkasse.
25. Juli 2017 at 10:21
ich gehe voraussichtlich am 27. Dezember 2017 in den Mutterschutz. Nach meinen Recherchen werden für den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld die Monate September, Oktober und November heran gezogen.
Nun haben wir im Betrieb gerade ein günstiges Angebot, dass wir beim Wechsel in Teilzeit einen Teillohnausgleich bekommen, der von der Anzahl der reduzierten Wochenstunden abhängt. Dieses Angebot wird wahrscheinlich bald wegfallen, bereits geschlossene Verträge werden jedoch bis zur Höchstdauer erfüllt. Natürlich möchte ich nicht vor Beginn des Mutterschutzes die Arbeitszeit reduzieren um keine Einbußen beim Elterngeld zu haben. Da ich anschließend an die Elternzeit aber ohnehin in Teilzeit wechseln werde, möchte ich den Teillohnausgleich dann gern noch abgreifen und daher bereits jetzt einen Vertrag schließen. Dazu habe ich geplant, ab Februar 2018 meine Arbeitszeit für die mögliche Höchstdauer zu reduzieren. Ich bin natürlich in dieser Zeit im Mutterschutz, aber mein Teilzeitvertrag würde beginnen und ich würde ab Rückkehr aus Elternzeit den Teillohnausgleich bekommen.
Nun zur eigentlichen Frage: Wenn ich meine theoretische Arbeitszeit bereits während der Zeit des Mutterschutzes reduziere, steht mir dann trotzdem der volle Zuschuss zum Mutterschaftsgeld, basierend auf den 3 Monaten in Vollzeit zu, oder wird der Zuschuss dann auf die Wochenstunden runter gebrochen, die ich laut Vertrag hätte in Teilzeit erbringen müssen?
waren Sie die drei Monate vor dem Mutterschutz in Vollzeit tätig, ist in der Regel dieses Gehalt maßgeblich für den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld.
31. Juli 2017 at 14:33
Zwei Fragen zum AG Anteil
1. Zählen immer die letzten 3 vollen Gehaltsbezugsmonate?
Letzer AT bei mir ist der 17.10.
Wären das dann Juli/ August/ September?
2. Mit der Juliabrechnung habe ich eine Prämie
Name “Prämie Zielvereinbarung” Kennung ELSG
Wird diese für die Ermittlung des Durchschnittsnetto herausgerechnet oder nicht?
Prämie gibt es immer 2x im Jahr abhängig von der Zielerreichung und ist somit ja keine Einmalzahlung.
in der Regel werden sämtliche Leistungen in die Berechnung der kalendertäglichen Tagesnettos mit einbezogen. Dazu gehören neben Nacht- und Sonderzuschlägen ggf. auch erhaltene Prämien. Wenden Sie sich für spezifische Informationen an Ihre Krankenkasse.
mein Entbindungstermin ist am 21.10., in Mutterschutz gehe ich ab dem 01.10.
1) Ab dem 01.10. habe ich auch einen neuen Arbeitsvertrag mit höherem Gehalt. Wie berechnet sich der Arbeitgeberzuschuss? Weiterhin aus den letzten 3 Nettogehältern? (Juli, August, September)
2) Ich habe einen Vorschuss erhalten, der in den Monaten Juli, August und September direkt vom Nettolohn abgezogen wurde. Kann dies mein Nettogehalt in der Berechnung mindern?
in der Regel sind die letzten drei Monate vor Eintritt ausschlaggebend. Bitte wenden Sie sich an die berechnende Krankenkasse, um zu erfahren, inwieweit sich nachträgliche Änderungen auswirken können.
Hallo Team vom Arbeitsrecht.de
Ich hätte eine Frage. Und zwar bin ich bis zum 31.7. In Ausbildung gewesen und habe diese auch mit dem Tag (31.7.) Beendet. Mein neuer Arbeitsvertrag gilt ab 1.8. Als Fachkraft (Dementsprechend auch um einiges mehr Lohn normalerweise). Der Geburtstermin ist der 7.9. Ab dem 27.7. Bin ich in Mutterschutz gegangen. (6Wochen davor und 8Wochen danach) Jetzt ist meine Frage, da ich ja einen komplett neuen Arbeitsvertrag habe im Mutterschutzzeitraum, bleibt der Arbeitgeberzuschuss wie das Lehrgehalt oder wird der Arbeitgeberzuschuss ab 1.8. Erhöht, da ich ja einen komplett neuen Vertrag habe.
in der Regel ist das Nettoeinkommen vor Beginn der Mutterschutzfrist für die Bemessung heranzuziehen. Wenden Sie sich ggf. an Ihre Krankenkasse, um prüfen zu lassen, inwieweit eine abweichende Regelung in Ihrem Fall denkbar wäre.
habe ich einen Anspruch auf einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld, wenn der Mutterschutz bei mir die Elternzeit meines 1. Kindes unterbrochen hat und ich dem Arbeitgeber schriftlich den voraussichtlichen Entbindungstermin mitgeteilt und nach der Geburt meinen Antrag für die neue Elternzeit eingereicht habe? Ich habe jedoch nicht gewußt, dass man die Unterbrechung selbst auch schriftlich formulieren muss und den Zuschuss schriftlich beantragen muss, wenn das Arbeitsverhältnis aufgrund der Elternzeit von Kind Nr.1 noch besteht, aber ruht.
Kind Nr.1 ist am 14.08.2014 geboren. Kind Nr. 2 am 14.06.2017.
Für welchen Zeitraum habe ich, wenn überhaupt, einen Anspruch auf diesen Zuschuss?
bei einer erneuten Schwangerschaft in der Elternzeit steht Ihnen normalerweise auch erneut ein Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zu. Dieser muss innerhalb der Schutzfristen vor und nach der Entbindung gezahlt werden.
Hallo Team vom Arbeitsrechte.de,
vor dem Beginn meines Mutterschutzes bin ich einer Teilzeitbeschäftigung (30 Std./Woche) und einer Aushilfstätigkeit nachgegangen.
Da während meiner Mutterschutzzeit der mir zustehende Zuschuss sehr unterwchiedlich ausgefallen it, habe ich selbst versucht diese zu Berevchnung um festzustellen was mir zusteht. Für die Teilzeitbeschäftigung ist mir das ohne Berücksichtigung der Aushilfstätigkeit gelungen. Jedoch würde ich gerne wissen welche Gewichtung ich für die Hauptbeschäftigung zugrunde legen muss?? Und wie genau sieht die Berechnu7ng für den Aushilfsjob aus? Wenn ich den geleichen Rechenweg gehe, wie oben beschrieben, würde ich ja annehmen für beide Beschäftigungen 390 € von der Krankenkasse zu erhalten….
“Wenn Sie einer vergüteten Nebentätigkeit nachgegen ist ähnlich vorzugehen. Dabei sollten Sie jedoch darauf achten, dass die Haupttätigkeit mit einer anderen Gewichtung zu berücksichtigen ist. Der prozentuale Anteil ist für die Berechnung beim Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld einzubeziehen. ”
die Gewichtung ergibt sich aus den jeweiligen Gehältern. Sie ermitteln die Höhe des Ihnen zustehenden Zuschusses mithilfe Ihres Gesamtnettogehalts (also der Summe beider Nettogehälter). Um zu ermitteln, welcher Anteil des Zuschusses von jedem Arbeitgeber gezahlt werden muss, können Sie die folgende Rechnung anwenden:
Nettogehalt der Stelle 1 : Gesamtnettogehalt x Täglicher Zuschuss = Täglicher Zuschuss von Arbeitgeber 1
Bei mir liegt der Fall vor, dass ich den Arbeitegeber einen Monat vor Mutterschutz wechsle. Geburtstermin: 7.11.17, Mutterschutz ab 26.9.17. Die neue Arbeit sollte vom 1.-30.9.17 gehen. Mein neuer Arbeitgeber hat es versäumt mich zum 1.9.17 anzumelden und sagt, das ist jetzt erst zum 15.9.17 möglich. Somit bin ich zwei Wochen arbeitslos, nicht beim Jobcenter, über Mann familienversichert. Die Frage ist wie wirken sich diese zwei Wochen Arbeitslosigkeit auf die Berechnung des MuSchGeldes aus? Normalerweise müsste ich ja ein MuSchGeld in Höhe des Krankengeldes von der Krankenkasse erhalten, da es ein befristeter Vetrag ist, der im Mutterschutz endet. Aber mit zwei Wochen Unterbrechung eines sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnisses?!? Wie sieht es da aus?
9. Oktober 2017 at 12:58
mit diesen Fragen sollten Sie sich an die Krankenkasse sowie die Sozialversicherung wenden.
Ich bin seit Mitte September im Mutterschutz.
Ich erhielt 50 Euro von meinem Arbeitsgeber als Entgeldumwandlung (nur bis 23.8). Ich bezahle jeden Monat 100 Euro in eine Direktversicherung. Mein gesetzliches Netto liegt bei 2.217,90 Euro. Auszahlungsbetrag 2.117,90 und 100 Euro gehen an die Versicherung.
Als Mutterschaftsgeld erhalte ich nun aber nur 1.728 Euro und 100 Euro werden an die Direktversicherung gezahlt. Also 1.628 Euro auf mein Konto plus 390 KK.
In meinen Augen ist das falsch, da die Berechnungsgrundlage für das Mutterschaftsgeld nicht das Netto sondern mein Auszahlungsbetrag verwendet wurde.
Mein AG sagt, es liegt daran das ich ja auch besser versteuert wurde. Daher werden die 100 Euro nicht mitangerechnet. (Dennoch ist das doch eine Eigenleistung – trotz besserer Versteuerung.
lassen Sie einen Anwalt für Arbeitsrecht die Rechnung überprüfen. Dieser erkennt sofort, ob Fehler begangen worden sind.
Hallo ich habe mal eine frage und zwar bin ich in mutterschutz seit 11.9 habe ein Arbeitsvertrag bis Dezember.
Bekomme ich in der mutterschutz Zeit ein Zuschuss von Arbeitgeber wenn mein durchschnittliches Nettoeinkommen bei 1100lag?
Ich weiß von der Krankenkasse bekomme ich 13 Euro täglich nur muss der Arbeitgeber den Rest aufstocken?
21. November 2017 at 13:45
ein Anspruch auf einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld vom Arbeitgeber besteht normalerweise dann, wenn Ihr durchschnittliches kalendertägliches Nettoentgelt der letzten drei Monate vor Beginn der Schutzfrist über einem Wert von 13 Euro liegt. Bei durchschnittlich 1.100 Euro pro Monat sollte dies der Fall sein.
Stulle says
Meine Frau hat bisher regelmäßig eine pauschale Zahlung für den Kauf einer Monatsfahrkarte erhalten. Diese hat der Arbeitgeber beim Zuschuss zum Mutterschaftsgeld nicht ausgezahlt, sondern nur das sonstige Nettogehalt angesetzt.
Hat meine Frau nicht auch Anspruch auf diese pauschale Zahlung?
da Zahlungen für Monatskarten meist in Verbindung mit der Bewältigung des Arbeitsweges stehen, existiert darauf in der Mutterschaft kein Anspruch.
Degener says
20. Oktober 2017 at 19:33
Mein Fall ist etwas komplizierter. Mein Kind wurde Ende August geboren. Ich hatte bis Ende August einen Vollzeitvertrag, bzw eine 50% Aufstockung zu meinen regulären 50% Vertrag. Ab dem 01.09. Lief die Aufstockung aus und ich habe nur noch einen 50% Vertrag momentan. Mein Arbeitgeber sagte mir die Berechnungsgrundlage sind nicht die 3 Monate vor der Geburt, da ich nun wieder einen Teilzeitvertrag hätte. Ist das tatsächlich so? Wenn ja ist es schade, dass darauf nirgends eingegangen wird, egal wo ich online geschaut habe. Überall wird nur auf den besonderen Schutz eingegangen, den Schwangere genießen. In meinem Fall ist der Arbeitgeberzuschuss nach der Geburt sehr viel niedriger.
11. Dezember 2017 at 11:37
zur Berechnung des Zuschusses werden die letzten drei Monate vor dem Mutterschutz berechnet. Sollte Ihr Fall davon abweichen, empfiehlt sich ein Anwalt für Arbeitsrecht.
Bärbel 89 says
Hallo muss ich den Zuschuss vom Arbeitgeber selber beantragen, oder läuft es über die Krankenkasse.
die Zuschüsse sollten Sie mit dem Arbeitgeber absprechen und die Krankenkasse informieren.
Hallo. Ich befinde mich bis 15.02.2018 in elternzeit für das 1. Kind, geboren am 16.02.2017. Für kind nr. 2 beginnt am 15.03.2018 die mutterschutzfrist.
Vorraussichtlich werde ich die elternzeit des 1. Kindes bis zum 14.03.2018 verlängern.
Habe ich dann ab 15.03.2018 anspruch auf zuschuss zum mutterschaftsgeld?
wenn eine Arbeitnehmerin während der Elternzeit erneut schwanger wird, besteht normalerweise kein Anspruch auf einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld.
wie sieht es aus, wenn ich bis 01.10. in Elternzeit war, dann wieder angefangen habe zu arbeiten(selber Arbeitgeber), bereits aber wieder schwanger bin und mein Mutterschutz beginnt am 02.12., Entbindung 14.01. Es wird immer gesagt, dass man den Arbeitgeberzuschuss berechnet aus den letzten 3 Monaten, da ich aber nur 2 Monate gearbeitet habe vor dem Mutterschutz, muss ich dann 2 Monate durch 90 Tage teilen? 🙁
9. Januar 2018 at 17:05
da Ihr Fall etwas komplexer ist, sollten Sie sich von einem Anwalt für Arbeitsrecht beraten lassen.
24. November 2017 at 12:44
ich habe eine Frage und hoffe sehr, dass Sie mir hierbei helfen können.
Aktuell arbeite ich seit mehreren Jahren Vollzeit und übersteige die Einkommensgrenze. Aus diesem Grund wurde mir freigestellt, ob ich mich privat oder freiwillig gesetzlich versichern möchte. Ich habe mich damals für die freiwillige gesetzliche Versicherung entschieden.
Dies hat zur Folge, dass ich während des Mutterschutzes und auch der Elternzeit nicht automatisch gesetzlich versichert bin, sondern in diesen Zeiträumen meinen KV-Beitrag eigenständig an die KK überweisen muss (wäre bei einer privaten KV auch nicht besser).
Fraglich ist für mich jedoch das zu verwendende Nettogehalt.
Gesetzliches Netto vor AG-Zuschuss KV und PV bzw. vor Abgef. Beitrag freiw. KV und PV beträgt ca. 3.470 €. Mir wurde jetzt die Auskunft erteilt, dass das Nettogehalt nach Abzug der GKV-Beiträge verwendet wird. Aktuell führe ich 678 € KV und 121 € PV ab. AG-Zuschuss ist bei KV 317 € und bei PV 55 €.
Wo kann ich die genaue Berechnung ersehen bzw. wo sind die Berechnungsschritte geregelt?
Habe ich einen Anspurch auf Offenlegung der Berechnung bzw. der zugrunde gelegten Daten?
der von Ihnen geschilderte Fall ist recht komplex. Ihre Fragen lassen sich erst nach einer eingehenden Prüfung aller Umstände des Einzelfalls und der rechtlichen Lage beantworten. Dies ist nur im Rahmen einer Rechtsberatung möglich, die wir nicht anbieten dürfen. In derartigen Fällen kann jedoch ein Anwalt weiterhelfen.
Ich habe das Problem, dass für die Berechnungsgrundlage zum Zuschuss durch den Arbeitgeber nur 2 Monate und einen Tag zu Grunde liegen. Was nun?
mit dieser Zeitspanne entsteht kein Anspruch auf einen Zuschuss. Trotzdem können Sie Ihren Arbeitgeber danach fragen.
14. Dezember 2017 at 18:13
Hallo ich habe eine Frage zur Berechnung des Zuschusses des Arbeitgebers zum Mutterschaftsgeld. Ich habe einen Vertrag mit 30 Stunden pro Woche fest und 10 Stunden pro Woche, die nach geleisteten Stunden bezahlt werden. Wegen vorzeitiger Wehen wurde ich im Dezember 3 Wochen krank geschrieben und erhalte in diesem Monat weniger Gehalt weil ich die “Zusatzsstunden” nicht geleistet habe. Der Mutterschutz beginnt am 26.12. Nach meiner Recherche werden die drei letzten vollständig abgerechneten Monate zur Berechnung herangezogen. Wenn nun mein Arbeitgeber den Monat Dezember schon am 20. Dezember vollständig abgerechnet hat, darf der Dezember dann in die Berechnung einbezogen werden?
Ich habe außerdem zusätzlich bei einer Tochterfirma meines Arbeitgebers einen 400 Euro Job gehabt, mit einem Durchschnittsverdienst von 170 euro pro Monat. Wird das beim Arbeitgeberzuschuss mitberechnet?
Ich würde mich sehr freuen über eine Antwort,
die Krankenkasse zahlt maximal 13 Euro pro Tag. Der Zuschuss berechnet sich am durchschnittlichen kalendertäglichen Nettoentgelt der letzten drei Monate vor Beginn der Schutzfrist. Die Differenz zwischen diesem und der Zahlung der Krankenkasse muss vom Arbeitgeber gezahlt werden. Das Beschäftigungsverbot darf Ihnen folglich nicht zum Nachteil gereichen. Wir raten Ihnen jedoch in jedem Fall, dass Sie einen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht konsultieren.
mein Entbindungstermin ist der 10.05.2018, meine Mutterschutzfrist beginnt am 29.03.2018.
Ich bin nicht schwangerschaftsbedingt erkrankt und beziehe seit dem 01.01.2018 Krankengeld.
Leider ist nicht bekannt, ab wann ich wieder arbeiten kann.
Da ich im Oktober eine Gehaltserhöhung bekommen habe ist die Differenz zum Krankengeld, welches sich am Durchschnittseinkommen orientiert 450€, (für mich erheblich!!!)
Ich weiß, das die Monate mit Krankengeld als 0€ Gehalt in die Elterngeldberechnung einfließen :O(
Wie verhält es sich beim Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld?
Leider finde ich hier absolut wiedersprüchliche Angaben.
Werden die letzten 3 Monate des Gehalts herangezogen, so laufe ich Gefahr 0€ Zuschuss zu erhalten wenn mir eine Genesung bis dahin misslingt, richtig?
Falls ich doch noch im März arbeiten kann, wird nur das eine Gehalt März herangezogen und für Jan.+Feb. 0€ ? Oder wird das Krankengeld irgendwie berücksichtigt?
Bitte helfen Sie mir schnell, da ich hier erhebliche Einbußen erwarte!!!!!!!!
2. März 2018 at 16:28
leider können wir von hier aus keine direkte Berechnung vornehmen. Wenden Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht. Dieser kann alle notwendigen Unterlagen einsehen und eine klare Berechnung vornehmen.
Liebe Sachverständige vom Arbeitsrecht,
für die Berechnung des Zuschusses zum Mutterschaftsgeld werden die drei Nettogehälter vor der Mutterschutzfrist zugrundegelegt. Wenn aber vor der 2. Mutterschutzfrist eine vorherige 1. Elternzeit lag (die zum Beginn der 2. Mutterschutzfrist beendet wurde) und in diesen drei Monaten vor der 2. Mutterschutzfrist kein Gehalt gezahlt wurde, werden dann trotzdem diese drei 0-€-Monate zugrundegelegt oder die drei Moante vor Beginn der 1. Mutterschutzfrist?
erst, wenn das Gehalt der letzten drei Monate ein Tagesdurchschnitt von 13 Euro überschreitet, wird der Zuschuss fällig. Ob Sie die Möglichkeit haben trotzdem einen Zuschuss zu bekommen kann Ihnen ein Anwalt oder Ihr Arbeitgeber mitteilen.
ich habe eine Frage zu Berechnung des “Zuschuss Mutterschaftsgeld Arbeitgeber”.
Das voraussichtliche Geburtsdatum war der 25.01.2018, so dass ich ab dem 14.12.2017 in Mutterschutz bin.
Für die Berechnung habe ich als die Netto-Gehälter von September,Oktober, November herangezogen.
Im November habe ich doppeltes Gehalt bzw. Weihnachtsgeld bekommen. Muss ich dabei was besonderes beachten oder zählt der Nettowert komplett die in Berechnung mit ein? Ich habe nämlich pro Kalendertag eine 10 Euro Differenz zu dem was mein AG zahlt.
Meine Beispielrechnung mit einfachen Zahlen:
Nettlohn September:
Nettlohn Oktober:
Nettlohn November:
4000 EUR / 91 = 43.96 EURkalendertägliches Nettoarbeitsentgelt
– 13 EUR Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse
= 30.96 EUR Zuschuss Mutterschaftsgeld Arbeitgeber
ob der gesamte Nettolohn oder nur der reguläre Lohn angelegt werden kann, können Sioe mit Ihrem Arbeitgeber klären.
Eine Sache erschließt sich mir nicht ganz beim Zuschuss zum Mutterschaftsgeld.
Im MuschG steht der Zuschuss richtet sich nach den Kalendertagen.
Ich habe im Februar nun nur 28 Tage x mein tägliches Nettoentgeld bekommen. Ist das so richtig oder wird auch hier immer mit 30 Tagen gerechnet?
Denn mein normaler Lohn ist im Februar ja auch nicht weniger als im März.
19. März 2018 at 14:13
der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld vom Arbeitgeber richtet sich nach dem durchschnittlichen kalendertäglichen Nettoentgelt der letzten drei Monate vor Beginn der Schutzfrist. Um dieses zu berechnen, wird ein Durchschnittswert von 30 Tagen genommen. Die Auszahlung erfolgt allerdings in der Regel pro Kalendertag; sprich der Februar ist mit 28 Tagen zu berücksichtigen.
Ich habe mal eine Frage zum Mutterschaftsgeld. ET war der 22.2.2018, allerdings bin ich derzeit in Verlängerung, da der kleine bis heute noch nicht da ist.
Meine Frage ist etwas komplizierter. Ich habe 2015 bereits einen Sohn bekommen und arbeitete während meiner Elternzeit in Teilzeit die gesetzlich erlaubten 30 Stunden. Für die Elternzeit gab es dann einen Ergänzungsvertrag während meiner Elternzeit in Teilzeit. Die Dame von der Elterngeldstelle meinte, ich solle meine Elternzeit zum 10.1.18 kündigen, da ab 11.1.18 der Mutterschutz beginnt und somit mein alter Vollzeitvertrag wieder gelten müsste und ich für die die Zeit 6 Wochen vor ET und 8 Wochen nach ET mein Vollzeitgehalt ausgebezahlt werden müsste ( inkl. Krankenkassezuschuss 390€) .
Ist dies korrekt oder was müsste mir mein Arbeitgeber jetzt zahlen für den Mutterschutz? Teilzeitgehalt oder Vollzeitgehalt?
Mein Arbeitgeber weiß es leideR nicht besser und überweist derzeit noch weniger als ich zuvor in Teilzeit bekommen habe.
wenn der Einzelfall, wie bei Ihrem Sachverhalt, sich komplizierter gestaltet, sollten Sie oder auch Ihr Arbeitgeber sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden, dieser kann die Situation genau aufklären.
meine Frau ist seit dem 01. Februar 2018 (einschließlich) in Mutterschutz und wir haben soeben die Abrechnung des Mutterschutzgeldzuschuss vom Arbeitgeber erhalten. Habe auf diversen Seiten gelesen, dass selbst der Februar mit 28 Tagen mit 30 Tagen bewertet wird, sofern man den vollen Monat in Mutterschutz ist. Sie hat nur für 28 Tage Mutterschutzgeld erhalten. Müsste es nicht auch für 30 Tage ausbezahlt werden, nachdem sie ab dem 01.02. (also einschließlich) in Mutterschutz ging und somit der volle Monat zählt?
Muss man irgendwie aktiv werden für den Arbeitgeberzuschuss oder wird der automatisch überwiesen?
19. März 2018 at 12:18
um welchen Arbeitgeberzuschuss handelt es sich denn? Ob ein Antrag/ein Formular dafür nötig ist, kann Ihnen die Personalabteilung sagen.
7. März 2018 at 11:02
Hallo, ich habe eine Frage bzgl, des Zuschusses durch den Arbeitgeber. Ich musste nun auch lernen dass sich dieser aus den letzten 3 Monaten vor Beginn des Mutterschutzes berechnet. In einem dieser Monate geht meine jährliche Altersvorsorge von meinem Bruttogehalt ab. Das heißt dass ich in diesem Monat ein deutlich geringeres Nettoeinkommen habe als in den anderen 11. Müssen die 3 Monate repräsentativ für das Durchschnittsgehalt sein oder habe ich jetzt einfach Pech gehabt dass meine Tochter zu diesem Zeitpunkt geboren wurde. Danke und viele Grüße, Catrin
In § 20 Abs. 1 Satz 2 Mutterschutzgesetz heißt es: “Als Zuschuss zum Mutterschaftsgeld wird der Unterschiedsbetrag zwischen 13 Euro und dem um die gesetzlichen Abzüge verminderten durchschnittlichen kalendertäglichen Arbeitsentgelt der letzten drei abgerechneten Kalendermonate vor Beginn der Schutzfrist vor der Entbindung gezahlt.” Ob die Abzüge vom Bruttolohn durch die jährliche Altersvorsorge hier auf den monatlichen Durchschnitt heruntergerechnet werden können, kann Ihnen allerdings nur ein Anwalt oder Steuerberater sagen.
9. März 2018 at 13:05
mein Mutterschutz hat am 30.12.17 begonnen.
Also werden zur Berechnung des Mutterschutzgeldes die Monate September bis November herangezogen.
Gem. § 21 MuSchG IV Nr. 1 “… ist die geänderte Arbeitsentgelthöhe … zugrunde zu legen … wenn die Änderung während des Berechnungszeitraums wirksam wird”
Ich habe im September 10 Std./Woche gearbeitet, ab Oktober 20 Std./Woche. Fällt eine Stundenerhöhung und damit eingehende geänderte Arbeitsentgelthöhe unter den § 21 MuSchG IV Nr. 1?
Also sprich darf zur Berechnung des Mutterschutzgeldes nur das Entgelt bei 20 Wochenstunden herangezogen werden?
der Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld berechnet sich nach dem durchschnittlichen kalendertäglichen Nettogehalt der letzten drei Monate vor Beginn des Mutterschutzes. Das bedeutet, dass Sie das, was Sie in den Monaten September, Oktober und November jeweils **tatsächlich** verdient haben, zusammenrechnen und durch die Anzahl der Kalendertage teilen müssen. Der Betrag, der sich daraus ergibt, dient als Berechnungsgrundlage für den Mutterschaftsgeldzuschuss.
ich habe meinen voraussichtigen Entbindungstermin am 07.05.18 . Ich hatte von März 2016 bis zum 28.02.18 ein befristetes Arbeitsberhältnis (Vollzeit >13€ am Tag)und bin aber seit dem 22.02.18 krank geschrieben bis zum Beginn des Mutterschutzes (Beginn 26.03.18).
Ich erhalte kein Arbeitslosengeld aber voraussichtlich Krankengeld. Wer ist für das Mutterschaftsgeld zuständig und erhalte ich Zuschuss?
Arbeitnehmerinnen, die sechs Wochen vor der errechneten Entbindung in einem Arbeitsverhältnis stehen und gesetzlich krankenversichert sind, haben Anspruch auf Mutterschaftsgeld von ihrer Krankenkasse. Inwieweit Ihnen Zuschüsse zustehen, können Sie in einer Beratung durch Ihre Krankenkasse in Erfahrung bringen.
3. April 2018 at 1:28
Hallo, ich habe gelesen dass es seit 2017 neu ist, dass die Mutterschutzfrist bei behinderten Kinder 12 Wochen ist.
Wir haben ein Kind mit Down syndrom bekommen heißt es dass ich dann auch 12 Wochen Anspruch auf Mutterschaftsgeld habe? Der Krankenkasse und Arbeitgeber haben wir die Behinderung nicht mitgeteilt. Sollte ich dass dann besser machen?
16. April 2018 at 14:52
seit der Reformation des Mutterschutzgesetzes gilt eine Schutzfrist von 12 Wochen, wenn ein behindertes Kind zur Welt gebracht wurde. Das Mutterschaftsgeld wird innerhalb der Schutzfristen vor und nach der Geburt sowie am Entbindungstag selbst gezahlt.
11. April 2018 at 17:10
ich habe am 01.08.2017 mein zweites Kind bekommen, d.h. ich bin von der Elternzeit in die Mutterschutzfrist rübergegangen.
Leider habe ich von der Krankenkasse eine falsche Aussage erhalten, dass mir der Zuschuss zum Mutterschaftsgeld vom Arbeitgeber nicht zusteht, da ich zwischen den beiden Kindern nicht gearbeitet habe. Habe ich noch die Möglichkeit den Zuschuss beim Arbeitgeber nachzufordern?
23. April 2018 at 9:51
ob eine solche Forderung Erfolg haben kann, ist nicht sicher, allerdings können Sie Ihrem Arbeitgeber die Situation erklären und vielleicht so gemeinsam eine Lösung finden.
Juhlemann says
Wir erwarten Zwillinge, ET ist der 08.08.2018.
Nun habe ich hier erfahren, dass ich den Arbeitgeberanteil des Mutterschaftsgeleds also selbst beim AG beantragen muss.
Gibt es dafür ein Formular oder einen Musterbrief?
Ich bin unbefristet bei einem Discounter angestellt und befinde mich seit geraumer Zeit bereits im individuellen Beschäftigungsverbot. Mein Gehalt bekomme ich aktuell normal weiter, bis zum MuSchu-Beginn, nehme ich an.
2. Mai 2018 at 11:37
Hallo Juhlemann,
dem Arbeitgeber reicht normalerweise ein Nachweis über den mutmaßlichen Geburtstermin aus. Sie müssen den Zuschuss also nicht explizit beantragen.
Ist der Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zu zahlen?
Laut dem Satz in der oben stehenden Zusammenfassung habe ich den Verdacht, dass dies nicht der Fall
ist: “Im Zusammenhang mit dem Mutterschutz wird ein Zuschuss vom Arbeitgeber im Regelfall gewährt.”
Haben Sie ein Beispiel in welcher Situation der Arbeitgeber den Zuschuss nicht gewährt?
§ 24i SGB V (Sozialgesetzbuch Fünftes Buch) legt fest, wann Anspruch auf Mutterschaftsgeld und Arbeitgeberzuschuss besteht. So wird z. B. in der Regel kein Mutterschaftsgeld gezahlt, wenn eine Arbeitnehmerin beitragspflichtiges Arbeitsentgelt erhält.
ich habe eine Frage zum Mutterschaftsgeld.
Ich habe zwei Arbeitgeber, bei einem in Vollzeit und beim anderen auf 450 EUR eingestellt. Nach der Rückfrage bei der Krankenkasse werden die 13 EUR Aufgrund der Vollzeiteinstellung gezahlt und der Zuschuss für denjenigen Arbeitgeber berechnet, wie es bezüglich des Minijob ausschaut wüssten die nicht.
Bekommt man auch für den Minijob Mutterschaftsgeld und wenn, wo stellt man den Antrag? In manchen Informationsquellen heißt es, die Krankenkasse würde das Verhältnis ausrechnen und somit wüsste jeder AG seinen Zuschussanteil.
ob es in Ihrem Fall die Möglichkeit gibt, bei zwei Arbeitgebern einen Zuschuss zu beantragen, kann Ihnen ein Anwalt für Arbeits- oder Finanzrecht sagen.
Ich habe für die Zeit direkt anschließend an die Entbindung ElternZeit beantragt. Bekomme ich für diese Zeit ebenfalls Mutterschaftsgeld und den Zuschuss vom Arbeitgeber? Oder erhält man das Mutterschaftsgeld nur, wenn man keine Elternzeit beantragt? Könnte man die Elternzeit auch erst nach 8 Wochen nach der Entbindung, also nach Ablauf der Mutterschutzfrist, beantragen?
die Elternzeit kann direkt im Anschluss an den Mutterschutz, also acht Wochen nach der Entbindung, beantragt werden. Mutterschaftsgeld und der Arbeitgeberzuschuss werden während des Mutterschutzes gezahlt. Während der Elternzeit ist der Arbeitgeber zu keiner Zuschuss verpflichtet.
30. Mai 2018 at 22:09
Ich habe eine 1 1/2 jährige Tochter(geb.: 19.10.16) jetzt bekommen wir am 14.6.18 nochmal ein Baby ich habe währenddesen nicht gearbeitet und die elternzeit fristgerecht beendet mein Arbeitgeber hat jedoch das Mutterschaftsgeld mehr als die Hälfte gekürzt. Darf er das einfach so?
leider könne wir Ihre Situation nicht genau beurteilen. Ein Anwalt für Arbeitsrecht oder eine Familienberatung kann Ihnen möglicherweise weiterhelfen.
am 07.07. beginnt meine Mutterschutzfrist in der mir aufgrund eines kalendertäglichen Nettoentgeltes von 52,32€ neben den 13€ der Krankenkasse noch 39,32€ Zuschuss vom Arbeitgeber zustehen. Das ergibt für Juli einen Arbeitgeberzuschuss von 983,00€ und ein Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse von 325€.
Nun möchte ich stundenweise in der Schutzfrist vor Entbindung arbeiten.
Angenommen es werden 10 Stunden im Juli, dann bekomme ich 178,80€ Bruttolohn für die Zeit der Schutzfrist.
Dann zahlt die Krankenkasse ja auch nicht mehr komplett die 13€, sondern nur noch anteilig, da ich in der Schutzfrist ja noch Arbeitsentgelt beziehe und auch der Zuschuss verringert sich entsprechend.
Wie errechnen sich dann der Krankenkassen- und Arbeitgeberanteil? Ich kann ja nicht einfach die 178,80€ von dem mir komplett zustehenden Betrag abziehen und dann anteilig auf Arbeitgeber und Krankenkasse wieder verteilen, weil es sich ja um Bruttoeinkommen handelt, nicht um Netto mit dem sonst immer gerechnet wird.
14. Juni 2018 at 9:59
bei Fragen zur Berechnung wenden Sie sich bitte zunächst an die Krankenkasse bzw. Ihren Arbeitgeber. Bei Rechtsstreitigkeiten hierzu kann Sie außerdem ein Anwalt beraten.
9. Juni 2018 at 23:32
ich kann keine Information darüber finden, welche Monate für die Berechnung des Arbeitgeber-Zuschusses zum Mutterschaftsgeld zugrundegelegt werden, wenn die Mutter während der drei Monate vor der Mutterschutz-Frist in Elternzeit war. Verschieben sich die zugrundegelegten drei Monate vor die Schutzfrist des vorherigen Kindes, also in die Zeit, in der zuletzt real verdient wurde, oder wird das erhaltene Elterngeld bzw. ein Äquivalenzeinkommen zugrundegelegt?
ist die Elternzeit vor Beginn der neuen Mutterschutzfrist beendet oder wird für diese unterbrochen, wird das Mutterschaftsgeld und der Arbeitgeberzuschuss für gewöhnlich am ursprünglichen Einkommen, das vor der ersten Mutterschutzfrist erzielt wurde, bemessen. Läuft die Elternzeit während des Mutterschutzes weiter, wird in der Regel nur das Mutterschaftsgeld gezahlt.
Ich versteh das alles gerade noch nicht so und zwar arbeite ich als Azubi als fleischfachverkäuferin bin im beschäftigungsverbot seit 2.januar 2018
Heute 11.06 wäre der geburtstermin (verschiebt sich aber so wie es aussieht bis jetzt)
Und Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse habe ich bekommen und letzten Monat auch mein Gehalt vom Chef aber diesen Monat hab ich nix bekommen… Ist das jetzt in Ordnung oder warum bekomme ich nix mehr vom Chef?… Bin total aufgeschmissen weil ich jetzt kein Geld bekomme muss ja auch irgendwie einkaufen… 🙁 brauche dringend Hilfe… Hoffe ihr könnt mir schnell antworten…
wir würden Ihnen empfehlen, zunächst einmal bei Ihrem Arbeitgeber nachzufragen, wo das Geld bleibt. Weigert er sich, zu zahlen, können Sie sich an einen Anwalt für Arbeitsrecht wenden.
25. Juni 2018 at 14:23
Mein Mutterschutz hat am 24.6.2018 begonnen und die Krankenkasse hat berwits die 546 € überwiesen. Nun meine Frage, da die Mutterschutzzeit fast zum Ende des Monats eintritt und ich bis dato im Beschäftigungsverbot war wie diw Bezahlung der Arbeitgeber sein muss?
Theoretisch gesehen müssten sie mir bis zum 24.6 mein normales Gehalt noch schicken oder?
Etwas kompliziert alles:)
2. Juli 2018 at 8:49
um zu erfahren wer wann zu zahlen hat, wenden Sie sich an Elterngeldstelle, die können Sie beraten.
Wer kümmert sich um den Arbeitgeberzuschuss wenn Anspruch besteht? Muss ich dem Arbeitgeber, ausser dem Schreiben des Gynäkologen über voraussichtlichen ET, etwas mitteilen oder passiert dies dann automatisch?
Was wenn ich einen Nachweis über den Arbeitgeberzuschuss für die Beantragung von Elterngeld benötige, der AG allerdings mir kein Schreiben gibt?
2. Juli 2018 at 8:39
wenn Sie Probleme mit Ihrem Arbeitgeber haben, kann die Elterngeldstelle oder ein Anwalt für Arbeitsrecht helfen.
26. Juli 2018 at 12:08
ich war seit 31.12.2017 in Mutterschutz und hatte im Dezember Überstunden. Zählen Sie mit oder bleibt dieser Monat unberücksichtigt, obwohl ich da volle 30 Tage gearbeitet hatte. Manche Rechner zählen ihn mit, manche nicht.
welche Beträge zur Berechnung verwendet werden und welche nicht, können Sie mit Ihrem Arbeitgeber besprechen.
Danke, aber das ist es ja gerade. Mein Arbeitgeber sagt, dass Dezember nicht mitzählt, da ich seit 31.12. im Mutterschaftsurlaub war. Aber einige Mutterschaftsrechner zählen das Einkommen aus Oktober, November und Dezember mit.
wenn der Mutterschutz im Dezember begann, sollten September, Oktober und November die relevanten vorangegangenen Monate sein.
ich hätte eine Frage: ich wurde von meinem Arbeitgeber aufgrund meiner Schwangerschaft bis zum Mutterschutz freigestellt. Ich arbeite in einer Kinderkrippe, d.h. im U3-Bereich. Ich bin nun davon ausgegangen dass ich dann Mutterschutzlohn bekomme – mir wurde aber vom Arbeitgeber gesagt dass ich einfach mein normales Gehalt weiter bekommen würde. Dies würde aber viel niedriger ausfallen da ich in den Monaten vor Eintritt der Schwangerschaft viele Überstunden geleistet habe.
Kann der Arbeitgeber mir einfach weniger zahlen oder wird die Berechnung des Mutterschutzlohn von irgendwem “kontrolliert”? Ist eine Freistellung das gleiche wie ein allgemeines Beschäftigungsverbot? Ich musste nicht zum Betriebsarzt oder ähnliches sondern wurde einfach “zum Schutz des Kindes” freigestellt? Was für Möglichkeiten habe ich jetzt? Oder ist es rechtens dass ich bei einer Freistellung nur mein normales Gehalt weiterbekomme?
da sich der Mutterschutzlohn am Grundgehalt orientiert, sollte das Gehalt immer mehr sein, als durch Mutterschaftsgeld und Zuschuss in Deutschland zu kriegen ist. Ein Einkommensberater kann Ihnen zu Ihrem Fall exakte Informationen geben.
ich bin seit dem 19.7 in Mutterschutz und war vorher mit Kind Nr 1 in Elternzeit welche ich zum 18.7 unterbrochen habe um wieder in den Mutterschutz zu gehen. Von meiner KK habe ich den Anteil erhalten aber mir steht doch auch der Arbeitgeberzuschuss zu oder? Muss mein AG diesen zahlen?
An wen kann ich mich wenden wenn er diesen nicht zahlt?
ob Ihnen ein Arbeitgeberzuschuss zusteht, hängt von Ihrem zuvor erzielten Nettoeinkommen ab. Ein Anwalt kann prüfen, ob ein Anspruch besteht. Außerdem kann er Ihnen helfen, sollte der Arbeitgeber die Zahlung trotz Anspruch verweigern.
in Ihren Erläuterungen steht, dass sich Minderungen des Gehaltes aufgrund von Arbeitsausfällen nicht nachteilig auf die Berechnung des Arbeitgeberzuschusses auswirken. Zählt ein gekürztes Gehalt aufgrund einer Arbeitsunfähigkeit (Ende Entgeltfortzahlung mit anschließenden Krankengeldbezug) auch dazu? Bzw anders formuliert: wenn ich aufgrund einer schwangerschaftsbedingten Arbeitsunfähigkeit in einem der letzten drei Monaten vor Beginn der Schutzfrist nur ein anteiliges Gehalt bekomme, da die Entgeltfortzahlung abgelaufen ist, dann mindert dies den Durchschnitt und somit den AG Zuschuss? Oder muss der AG den fiktiven vollen Nettolohn berücksichtigen, da der Arbeitsunfähigkeit meine Schwangerschaft zu Grunde liegt? Vielen Dank für Ihre Rückmeldung
da eine Arbeitsunfähigkeit in der Regel keine Gehaltskürzung bewirken darf, nehmen wir an, dass Sie bei Ihrem “gekürzten Gehalt” vom Krankengeld reden (andernfalls empfehlen wir Ihnen dringend, einen Anwalt für Arbeitsrecht aufzusuchen). Leider konnten wir auch nach intensiver Recherche keine Antwort auf die Frage finden, wie sich die Berechnung verhält, wenn die Arbeitnehmerin in den drei Monaten vor der Schutzfrist ausschließlich Krankengeld bezieht.
Unter Umständen kann Ihnen Ihre Krankenkasse oder ein Anwalt für Arbeitsrecht diesbezüglich Auskunft geben.
ich habe ab dem Tag der Geburt ein Elterngeld beantragt. leider kein Mutterschaftsgeld. Wenn ich jetzt nachträglich Mutterschaftsgeld beantrage, zahlt mein Arbeitgeber dann auch noch einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld, obwohl ich auch Elterngeld beziehe?
da es sich laut § 20 Mutterschutzgesetz um einen gesetzlichen Anspruch handelt, kann dieser auch im Nachhinein eingefordert werden.
ich befinde mich seit dem 19.06.18 im Mutterschutz. Für Monat Juni hat mein Arbeitgeber den Zuschuss zum Mutterschaftsgelt ordnungsgemäß bezahlt. Leider warte ich bis heute auf den Zuschuss für Monat Juli.
Die Firma wird momentan durch einen Insollvenzverwalter geleitet. Als ich den Verwalter anrief und wegen dem Geld nachfragte wurde mir mitgeteilt das er kein Geld zur Verfügung habe um zu bezahlen.
Meine Frage wäre ob ich den Anteil des Arbeitgebers z.B. direkt beim BKK-Landesverband erhalten könnte oder an ggfls. an einer anderen Stelle? Für Ihre Bemühungen bedanke ich mich herzlich!
wenn der Arbeitgeber als Zahlungsverpflichteter insolvent ist und sie sich nicht als Gläubiger haben registrieren lassen, kann es passieren, dass Ihr Anspruch nicht erfüllt werden kann. Wenden Sie sich am besten an einen Anwalt für Arbeitsrecht.
ich hätte eine Frage zum Anspruch auf den Elterngeldzuschuss vom Arbeitgeber. Da mein Arbeitsvertrag befristet ist bis zu 30.09.18, endet dieser ja automatisch, trotz Schwangerschaft. Mein Mutterschutz beginnt knapp eine Woche eher am 25.09.18 . Besteht in dem Falle überhaupt Anspruch auf diesen Zuschuss?
M.f. G. K.Magener
bis zu dem Tag, an dem das Arbeitsverhältnis endet, muss Ihr Arbeitgeber normalerweise den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld zahlen, wenn Sie Anspruch auf einen solchen haben. Ab dem Tag, der auf das Beschäftigungsende folgt, übernimmt normalerweise die Krankenkasse diese Zahlung als Ausgleich in Höhe des Krankengeldes. Wir würden Ihnen daher empfehlen, sich mit Ihrer Frage an Ihre Krankenkasse zu wenden.
ich habe bis 28.8.2018 voll gearbeitet (100%) in der Entgeldstufe E13. Anschließend bekam ich einen Vertrag (80%) mit einer E10-Einstufung bis zum 26.9.2018 (ursprünglich wurde ein E13-Vertrag 100% abgesprochen – ich bin im Schuldienst als Vertretungslehrerin). Mein Mutterschutz startete am 3.9.18. Der volle Verrtag klappte aufgrund einer Stundenfehleintragung seitens meiner Schulleiterin nicht. Nach späterem Aufstockungsversuch noch vor meiner Mutterschutzfrist durch meine Schulleiterin, die den Fehler bemerkte, wurde dies mit folgender Begründung von der Bezirksregierung abgelehnt:
“Die Aufstockungsmaßnahme muss ich leider aus verwaltungsökonomischen Gründen ablehnen, da Frau … ab dem 3.9.18 in den Mutterschutz geht. Bis ich hierzu die erforderlichen Zustimmungen habe und der Arbeitsvertrag ausgehändigt werden kann, kommen wir auf diesen Vertragsbeginn. Damit kann die Arbeitsleistung von Frau … tatsächlich nicht erbracht werden und diese Aufstockung ist nicht wirtschaftlich. Ich verweise auch auf die Verfügung vom 10.05.2012 – danach sollte eine Vertretungsmaßnahme mind. 4 Wochen umfasse. Da die Schwangerschaft und die Festsetzung der Mutterschutzzeit durch meine Kollegin erfolgt, habe ich bei meiner Email von gestern diese Tatsache übersehen. Ich bedaure Ihnen keine anderslautende Nachricht geben zu können. Mit freundlichen Grüßen ….”.
Nun habe ich die vorläufige Berechnung meines Zuschusses zum Mutterschaftsgeld erhalten. Danach werden die drei vorhergehenden Monate zur Berechnung herangezogen, allerdings werden andere Bruttobeträge benannt, da ich ja nun ein anderes, weitaus geringeres Gehalt habe. Ist das so richtig?
Vorher hatte ich ein Bruttogehalt von knapp 4000 Euro bzw. ein Nettoentgeld von 2320 Euro, nun wurden aber nur 1100 als Nettoentgeld eingetragen.
Meine Frage wäre, ob erstens die Ablehnung so rechtens ist?
Und die zweite wäre, ob die Berechnung des Mutterschaftsgeldes auch richtig ist?
19. September 2018 at 16:17
Hallo ich bin seit 14.09.18 im Mutterschutz habe 1050 netto verdient was bekomm
ich an Mutterschaftsgeld ? Mein ET war am 26.10.18 unser Kind wird aber per Kaiserschnitt am 11.10 geholt wie geht das nun mit dem Geld weiter ? Liebe Grüße
leider können wir keine Aussage über den weiteren Verlauf ihres Falls machen. bei einem Netto-Einkommen von 1050 Euro können Sie jedoch ungefähr mit 35 Euro pro Tag rechnen.
Hallo ihr lieben habe eine Frage mein Entbindung Termin ist 22.12.18 ich gehe am 9.11.18 in Mutterschutz bekomme ich noch von mein Arbeitgeber November und Dezember Lohnbehzahlt würde mich für ein anwort Seher freuen Danke
sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt erhalten Sie normalerweise kein Gehalt mehr, sondern Mutterschaftsgeld.
Sehr spannende Beiträge hier.
Ich erhalte,neben dem Gehalt monatlich netto Auszahlungen für Reiseauslagen bzw. 12/24 € pro Tag wenn ich unterwegs bin.
Nun ist es aktuell so,dass ich länger als 3 Monate in ein – und demselben Projekt bin.
Die Zulage 12/24€ wird dadurch steuerpflichtig. Mir wird der Betrag auf mein Bruttoentgeld hinzugerechnet (durchversteuert). Dieser Zustand beeinflusst ja bekanntlich dann auch die Nettobezüge.
Werden diese Bestandteile rausgerechnet?
Zweite Frage geht um unsere, einmal im Jahr (Auszahlung immer mit dem Septembergehalt) ausgezahlte ‘Boni’ für besondere Leistungen (Beteiligung am Unternehmensgewinn). Dieses Jahr machte es bei mir ca. 4000€ netto aus.
Ende Oktober beginnt meine Mutterschutzzeit.
Wird der einmalige ( wiederkehrende) variable Anteil zu 100% mit in die Berechnung des durchschnittlichen Nettoverdienstes der letzten drei Monate mit berücksichtig?
9. November 2018 at 11:43
bis zum 11.12.18 befinde ich mich in Elternzeit. Mein neuer Mutterschutz beginnt am 26.12.18. Die Tage dazwischen habe ich mit meinem Chef vereinbart Urlaub zu nehmen. Können Sie mir sagen, ob ein AG-Zuschuss zum Mutterschaftsgeld gezahlt wird oder ob dies aus Kulanz des AG‘s zu erfolgen hat.
wenn ein Zuschlag angemessen ist, muss dieser in der Regel auch gezahlt werden.
ich hätte eine Frage: ich war bis zum 26.06.2018 in Elternzeit mit Kind Nr. 1 und danach von 27.06.2018 bis Beginn des Mutterschutzes 11.08.2018 (ET 22.09 und Geburtstermin war am 28.09( habe ich Beschäftigungsverbot von meiner FÄ ausgesprochen bekommen. In der Zeit habe ich dann auch den normalen Gehalt erhalten. Danach hatte mein Chef Prboleme mit seinem Steuerberater und habe während des Mutterschutzes nichts bekommen. Heute habe ich die Lohnabrechnungen erhalten und war erstaunt. Der Zuschuss
für Sept. 21,30
für okt. 22,01
für Nov. 137,02
Mein Monats-Nettobetrag ist
für Juni 175,94
für Juli 1058,38 Euro
für August 274,86 vobei es wurde nur bis zum 7. August berücksichtigt, warum auch immer.
Habe ich den Anspruch auf den vollen Argeitgerberzuschuss? oder die angefangene Monate werden nicht berechnet?

References: § 24
 § 20
 § 14
 § 20
 § 21
 § 21

§ 24
 § 20