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Timestamp: 2019-05-25 02:20:47+00:00

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Aus dem Dorf » Aktuelles » Frühjahrsgeneralversammlung 2004 des Heimatschutzvereins
Protokoll der Frühjahrsgeneralversammlung des Heimatschutzvereins Brilon-Wald e.V. vom 02.04.2004 um 20:00 Uhr in der Schützenhalle Brilon-Wald
Der 1. Vorsitzende Uwe Vogel begrüßt um 20:08 Uhr die 105 anwesenden Schützenbrüder. Ein besonderer Gruß ging an den Altkaiser Heinz Fahle, sowie an den Kaiser Wolfgang Lüddemann und Schützenkönig Christoph Drilling.
Der 1. Vorsitzende Uwe Vogel bittet die Anwesenden sich von den Plätzen zu erheben und der Toten zu gedenken. Seit der letzten Generalversammlung ist der Schützenbruder Harald Spehr verstorben.
Nach Abstimmung durch den 1. Vorsitzenden wird mit einer Enthaltung die Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung der Versammlung und deren Beschlussfähigkeit festgestellt. Uwe Bendel stellt im Anschluss an diesen Tagesordnungspunkt den Antrag den Tagesordnungspunkt 12 der heutigen Generalversammlung vor den Tagesordnungspunkt 7 der Generalversammlung zu setzen. Dieser Antrag wird mehrheitlich abgelehnt und somit wird die Tagesordnung wie festgelegt weiter fortgeführt.
Schriftführer Manfred Sack verlas das Protokoll der außerordentlichen Generalversammlung vom 18.02.2004. Das Protokoll wurde einstimmig bei 6 Enthaltungen genehmigt.
5. Finanzbericht 2003:
Der Rechnungsführer Olaf Krückemeier stellte den Finanzbericht des vergangenen Jahres vor. Eine Kopie dieses Berichtes ist dem Protokoll beigefügt. Im Anschluss an den Kassenbericht des Rechnungsführers bittet Klaus Fischer um das Wort. Schützenbruder Klaus Fischer stellt den Antrag das bei der nun kommenden Entlastung des Rechnungsführers und des Vorstandes eine Änderung vorgenommen werden sollte. Er bittet darum, den Rechnungsführer zu entlasten, jedoch nicht den Vorstand aus der Pflicht zu nehmen. Dieser Antrag wurde von der Versammlung mehrheitlich abgelehnt.
Detlef Blassat und Karl-Heinz Feierabend haben die Kasse in den vergangenen Tagen ausgiebig geprüft. Detlef Blassat bescheinigte dem Rechnungsführer eine einwandfreie Kassenführung. Anschließend stellte er den Antrag den Rechnungsführer und den Vorstand zu entlasten. Dieser Antrag wird mit großer Mehrheit angenommen. Hiermit ist der Vorstand entlastet.
Turnunsgemäß scheidet Karl-Heinz Feierabend als Kassenprüfer aus. Als sein Nachfolger wird Albert Kessel einstimmig bei einer Enthaltung gewählt.
9. Jahresbericht 2003:
Der Schriftführer Manfred Sack verliest den Jahresbericht 2003. Weitere Fragen wurden hierzu nicht gestellt.
Zunächst weist der 1. Vorsitzende Uwe Vogel darauf hin, dass noch nie die magische Grenze von 100 Schützenbrüdern auf einer Generalversammlung überschritten wurde. Am heutigen Abend, so Vogel, seien 105 Schützenbrüder der Einladung zur Frühjahrsgeneralversammlung gefolgt
Er weist noch einmal darauf hin, dass bei der kommenden Satzungsänderung eine 2/3-Mehrheit notwendig ist, um die einzelnen Punkte zu ändern.
Paragraph 4 hat sich wie folgt geändert:
Der Jahresbeitrag wird von der Generalversammlung festgesetzt. Er wird per Lastschrift bis spätestens 2 Wochen vor dem Schützenfest eingezogen. Änderungen der Bankverbindung sind dem Vorstand anzuzeigen. Eventuell anfallende Rückbuchungsgebühren sind durch das entsprechende Mitglied zu tragen.
Die Abstimmung ergab 6 Gegenstimmen, 5 Enthaltungen, 94 Ja-Stimmen
Bevor die Abstimmung zur Änderung des Paragraphen 8 begann gab es zunächst eine Wortmeldung von Dieter Blassat, der noch einmal darauf hinwies, dass es eine alte Tradition sei zwei Generalversammlungen in Brilon-Wald beim Schützenverein durchzuführen.
Danach folgte die Abstimmung über die Änderung des Paragraphen 8:
Passus 1:
Eine Generalversammlung findet mindestens einmal im Jahr und zwar im Frühjahr statt.
Hier ergab die Abstimmung: 17 Stimmen gegen die Änderung, 5 enthielten sich und 83 stimmten für die Änderung dieses Abschnittes.
Sie wird vom Vorstand durch Aushänge am Anschlagbrett bei der katholischen Pfarrkirche und in den örtlichen Gaststätten, sowie durch Veröffentlichung im Internet, welche mindestens zwei Wochen vor der Versammlung zu erfolgen haben einberufen.
Bei diesem Punkt gab es folgendes Abstimmungsergebnis: 16 Gegenstimmen, 5 Enthaltungen und 84 Ja-Stimmen.
Wobei die Bekanntgabe der Tagesordnung nicht unbedingt erforderlich ist.
Eine Änderung dieses Punktes erlangte keine 2/3-Mehrheit.
Änderung des § 8, Abs. 2 -Thema Bekanntgabe:
Der Termin ist 10 Tage vorher gemäß Absatz 1 bekannt zu geben.
Von 104 Stimmen, da eine Person den Raum verlassen hat, enthielten sich 10 Schützenbrüder der Stimme und weitere 5 stimmten gegen die Änderung des Paragraphen. Die restlichen 89 Anwesenden stimmten für diese Änderung.
Eine weitere Änderung des § 8 - Wahl der Mitglieder hat geheim zu erfolgen, ist wie folgt ausgefallen:
Die Wahl der Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes hat mit Stimmzetteln zu erfolgen.
Bei 8 Enthaltungen und 7 Gegenstimmen und dem Rest der für Ja stimmte, wurde dieses genehmigt.
Änderung zu § 9 - Soziale Fürsorge:
Hierzu beantragte Schützenbruder Christoph Brüne, dass alle Mitglieder das Sterbegeld künftig zahlen sollten und somit auch alle künftig eine Auszahlung des Sterbegeldes erhalten sollen. In der darauf folgenden Änderung wurde dies mehrheitlich abgelehnt.
Im Anschluss wurde über die Änderung des § 9 wie folgt abgestimmt:
§ 9 Soziale Fürsorge
Stirbt ein Vereinsmitglied, das sich an der Sterbegeldumlage beteiligt hat, so erhalten die direkten Hinterbliebenen ein Sterbegeld, in der von der Generalversammlung festgelegten Höhe. Das Sterbegeld wird von den sich an der Umlage beteiligenden Mitgliedern eingezogen. Mitglieder mit Wohnort Brilon-Wald sind zur Beteiligung an der Umlage verpflichtet, auswärtigen Mitgliedern ist die Beteiligung freigestellt. Auch die beitragsfreien Mitglieder, die sich vor Ihrer Beitragsbefreiung an der Umlage beteiligt haben, werden hierbei erfasst. So fern ein auswärtiges Mitglied sich nicht mehr an der Umlage beteiligen will, so ist dies dem Vorstand anzuzeigen. Damit erlischt der Anspruch auf Zahlung des Sterbegeldes.
Die Änderung wurde mit 8 Gegenstimmen, 10 Enthaltungen und 86 Ja-Stimmen genehmigt.
Schützenbruder Josef Hillebrand beantragt noch zum Schluss, dass künftig jeder Schützenbruder eine Satzung per Post erhalten soll.
11. Schützenfest 2004:
Der 1. Vorsitzende Uwe Vogel verliest den Marschweg, sowie die Jubilare des kommenden Schützenfestes.
12. Gestattungsvertrag zwischen dem Heimatschutzverein Brilon-Wald e.V. und E-Plus
Auf Antrag von 2 Schützenbrüdern soll die Abstimmung über die Kündigung des Gestattungsvertrages zwischen dem Heimatschutzverein Brilon-Wald e.V. und E-Plus durchgeführt werden. Der 1. Vorsitzende Uwe Vogel verliest den Antrag und das beigefügte Schreiben von Thomas Gerling und Klaus Fischer. Direkt zu Beginn dieses Punktes klärt Vogel die anwesenden Schützenbrüder über ein Telefongespräch mit der Stadt Brilon auf. Volker Lange vom Bauamt weist noch einmal darauf hin, dass E-Plus den Bauantrag nicht zurückgezogen hat. Hierzu verliest Rechnungsführer Olaf Krückemeier einen Brief den die Firma E-Plus an die Stadt Brilon schickte. In diesem Brief geht es ausschließlich um eine Standortänderung. Schützenbruder Heinz Mirbach informiert in einem Wortbeitrag über die Ratsitzung des gestrigen Tages. Hierauf ergreift Schützenbruder Kitzhöfer das Wort und nimmt kurz Stellung zu diesem Thema. Kitzhöfer bittet die anwesenden Schützen den Antrag von Klaus Fischer und Thomas Gerling zu unterstützen. Auch Schützenbruder Albert Kessel ergreift das Wort und bittet darum den Antrag der Schützenbrüder Fischer und Gerling abzulehnen. Schützenbruder Dieter Blassat erkundigt sich ob der geschlossene Vertrag auf Grund der Änderung des Bauantrages bei der Stadt Brilon hinfällig geworden sei. Auch hierzu erläuterte Rechnungsführer Olaf Krückemeier ausgiebig den Sachverhalt. Ferner appellierte Dieter Blassat nochmals an den Vorstand, ob er darüber nachgedacht habe welche Folgen dieser Mobilfunksender haben könne. Schützenbruder Klaus Krömer stellt noch einmal heraus, dass er für das Dorf und den Verein den größtmöglichen Schaden verhindern möchte. Ferner bezweifelt er, ob die Höhe der Schadenersatzforderung der Firma E-Plus überhaupt realistisch sein. Er weist den Vorstand darauf hin, dass es eine Frage der Zeit sei wann die ersten Klagen gegen den Heimatschutzverein eintreten würden. Hierzu verliest der 1. Vorsitzende Uwe Vogel den § 2 des Haftpflichtgesetzes und erläutert diesen. Schützenbruder Roger Brummer ergreift das Wort und stellt nochmals fest, dass der Masten auf jeden Fall nach Brilon-Wald komme. Fraglich ist nur der Standort. Aus diesem Grunde solle man den Schützenverein weiter unterstützen und das Geld der Allgemeinheit zukommen lassen. Auch er habe damals bei der Unterschriftenaktion gegen den Mobilfunkstandort an der Schützenhalle unterschrieben, doch nach weiterer Aufklärung sieht er dieses heute völlig anders. Schützenbruder Dietmar Nolte beantragte eine geheime Abstimmung. Schützenbruder Jochen Sommer kritisierte das Verhalten des Schützenbruders Kitzhöfer, der in Gudenhagen-Petersborn einen Mobilfunksender in der unmittelbaren Nähe des Kindergartens und der Grundschule genehmigt hat. Ferner schildert er eine Studie die er von einer technischen Hochschule erhalten hat. Schützenbruder Friedhelm Vogel beantragt nun die Diskussion zu beenden und mit der Abstimmung zu beginnen. Rechnungsführer Olaf Krückemeier verliest die vorgefertigten Stimmzettel. Als Stimmzähler werden Albert Kessel und Thomas Gerling gewählt. Stimmberechtigt sind zum Zeitpunkt der Abstimmung 104 Schützenbrüder. Die Abstimmung ergibt das 24 Schützenbrüder den Antrag von Thomas Gerling und Klaus Fischer unterstützen. 8 Schützenbrüder enthalten sich der Stimme und 72 sind für die Fortführung des Vertrages mit der Firma E-Plus.
Der 1. Vorsitzende Uwe Vogel ergreift das Wort und bittet die anwesenden Schützenbrüder sich am nächsten Morgen aktiv an der Aktion "Saubere Landschaft" zu beteiligen.
Schützenbruder Fred Eul ergreift das Wort und attackiert mit scharfer Zunge die Schützenbrüder Kitzhöfer, Fischer und Gerling. Darauf hin reagiert Schützenbruder Christoph Brüne und greift mit ebenso scharfen Worten Schützenbruder Eul an. Schützenbruder Kitzhöfer bezog sich nochmals darauf, dass er als Ratsmitglied nicht darüber aufgeklärt wurde was man auf dem Grundstück errichten wolle. Dies wurde von der Versammlung mit Widerspruch zur Kenntnis genommen. Rechnungsführer Olaf Krückemeier verlas daraufhin ein Zitat des Bürgermeisters Franz Schrewe in dem eindeutig klargestellt wurde, dass der Bürgermeister vor der Abstimmung zum Verkauf des Hallenplatzes an den Verein darüber informiert habe, dass hier ein Mobilfunksender errichtet werden soll.
Um 23:30 Uhr beendet der 1. Vorsitzende Uwe Vogel die Frühjahrsgeneralversammlung.
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References: § 8
 § 8
 § 9
 § 9

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 § 2