Source: http://fc-kappel.de/Home/satzung.html
Timestamp: 2019-03-19 21:55:26+00:00

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Vereinssatzung des FC 1922 Kappel e.V.
1.1 Der Verein führt den Namen FC 1922 Kappel e.V.
1.2 Er hat seinen Sitz in 78078 Niedereschach, Ortsteil Kappel.
1.3 Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Freiburg unter der Nummer 600567 eingetragen
2.1 Der FC 1922 Kappel e.V. mit dem Sitz in 78078 Niedereschach verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung vom 24.12.1953, und zwar insbesondere durch Fußball und sonstige Sportarten.
2.2 Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendung aus Mitteln des Vereins.
2.3 Die Mitglieder erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins nicht mehr als ihre eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinsamen Wert ihrer geleisteten Sacheinlagen zurück. Spenden sowie Mitgliedsbeiträge gelten nicht als Kapitaleinlagen.
2.4 Es darf keine Person durch Verwaltungsaufgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
2.5 Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen an die Gemeinde Niedereschach.
3.2 Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Bei Ablehnung des Antrages ist der Vorstand verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe der Ablehnung mitzuteilen.
3.3 Nach erfolgter Aufnahme werden dem Mitglied die Satzungen des Vereins bekannt gegeben.
3.4 Alle politischen und religiösen Bestrebungen und Bindungen sind innerhalb des Vereins ausgeschlossen.
3.5 Für die Jugendlichen unter 18 Jahren besteht eine besondere Jugendabteilung mit eigener Jugendordnung. Die Jugendlichen unter 18 Jahren sind in den Vereinsversammlungen nicht stimmberechtigt.
4.2 Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied des Vorstandes. Er ist zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.
4.3 Der Ausschluss eines Mitgliedes kann nur durch den Vorstand beschlossen werden in folgenden Fällen:
1. Wenn ein Mitglied mit seinen Zahlungen trotz erfolgter Mahnung länger als drei Monate in Rückstand bleibt.
2. Wegen Nichterfüllung satzungsgemäßer Verpflichtungen oder Handlungen gegen die Interessen des Vereins, bei Verstößen gegen die Verwaltungs- und Spieleranordnungen.
3. Bei unkameradschaftlichen, niederer Gesinnung entspringendem Verhalten, bei fortgesetzter Nichtbefolgung der Spielregeln und der Anordnungen des Vorstands.
4. Wenn ein Mitglied sich vereinsschädigend verhält.
4.4 Über den Ausschluss ist nach Anhörung des beschuldigten Mitglieds geheim abzustimmen.
Stimmenmehrheit ist erforderlich.
Dem Ausgeschlossenen ist unter Angabe der Gründe der Ausschluss mitzuteilen.
Dem Ausgeschlossenen steht das Recht zu, gegen den Ausschluss Berufung innerhalb 14 Tagen nach Bekanntgabe des Ausschlusses an die Mitgliederversammlung einzulegen. Die Einlegung muss schriftlich erfolgen.
Die Mitgliederversammlung entscheidet über die Berufung mit einfacher Stimmenmehrheit nach Anhörung des Ausgeschlossenen. Dem Vorstand steht in diesem Verfahren das Recht zu, seine Entscheidung zu rechtfertigen.
Bei verspäteter Einlegung der Berufung oder bei Nichtwahrung der Form ist die Berufung als unzulässig zu verwerfen.
5.1 Die Mitglieder haben das Recht, allen Veranstaltungen des Vereins anzuwohnen, sowie die gesamten Einrichtungen des Vereins zu benützen.
5.2 In den Vereinsversammlungen hat jedes Mitglied gleiches Stimmrecht, das nicht übertragen werden kann. Zur Stimmabgabe ist die persönliche Anwesenheit erforderlich.
5.3 Die Mitglieder sind verpflichtet, innerhalb und außerhalb des Vereins die sportliche und erzieherische Idee, die der Verein verwirklichen will, zu unterstützen und die Interessen des Vereins in jeder Hinsicht wahrzunehmen. Die Beschlüsse der Vereinsorgane sind zu befolgen.
5.4 Schäden, die dem Verein durch grob fahrlässiges oder vorsätzliches Benehmen entstehen, sind dem Verein zu ersetzen.
6.1 Der Erfüllung des Vereinszweckes dienen die Beiträge der Mitglieder, private Spenden, Zuwendungen der öffentlichen Hand und die Erträge des Vereinsvermögens.
6.2 Über die Höhe der Beiträge und ihre Fälligkeit entscheidet die Mitgliederversammlung.
7.2 Die Tätigkeit und Funktion dieser Organe wird nachfolgend geregelt.
8.1 Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Präsidenten, dem Vorstand Geschäftsbetrieb, dem Vorstand Jugend, dem Vorstand Sport, dem Vorstand Finanzen, dem Vorstand Festbetrieb, und dem Vorstand Marketing.
8.2 Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Präsidenten, dem Vorstand Geschäftsbetrieb oder dem Vorstand Finanzen, die allein vertretungsberechtigt sind, oder zwei Mitgliedern des Vorstands gemeinsam vertreten.
9.2 Er hat vor allem folgende Aufgaben:
§ 10 Amtsdauer der Vorstandsmitglieder
10.1 Vorstandsmitglieder – außer dem Vorstand Jugend – werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Sie bleiben bis zur Neuwahl des Vorstands und des Beirats im Amt.
10.1.1 Erstmalig nach inkraft treten der neuen Satzung im Jahr 2018, werden der Vorstand Sport, der Vorstand
Finanzen und der Vorstand Marketing auf ein Jahr gewählt.
Dieser Absatz entfällt automatisch zum 31.12.2018.
10.2 Alle zu wählenden Organsmitglieder sind einzeln zu wählen. Wählbar und wahlberechtigt sind nur Vereinsmitglieder ab dem vollendeten 18. Lebensjahr.
10.3 Scheidet ein Mitglied des Vorstands während der Amtsperiode aus, so kann der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen wählen.
10.4 Der Vorstand Jugend, der von der Jugendversammlung gewählt wurde, muss vor der Mitgliederversammlung für zwei Jahre bestätigt werden.
11.1 Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom Vorstand Geschäftsbetrieb unter Einhaltung einer Einberufungsfrist von 3 Tagen einzuberufen sind.
11.2 Die Beschlüsse sind zu Beweiszwecken zu protokollieren sowie vom Vorstand Marketing zu unterzeichnen
11.3 Zur Beschlussfassung des Vorstandes sind die Anwesenheit von mindestens 51% erforderlich. Die Beschlussfassung geschieht mit einfacher Mehrheit der Anwesenden. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten.
11.4 Der Vorstand kann in besonders gelagerten Fällen jedes Mitglieds des Vorstandes oder einer Abteilung aus dringlichen Gründen bis zur Entscheidung einer Mitgliederversammlung vorläufig seines Amtes entheben.
12.1 Mindestens einmal im Jahr muss eine ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Die Einberufung
obliegt dem Präsidenten oder einem anderen Vorstandsmitglied.
12.2 Die Einladung zur Mitgliederversammlung muss 14 Tage vor dem Termin durch Bekanntgabe in
„Gemeinde Aktuell“ erfolgen.
a) Wahlen der Vorstands- und sonstigen Organsmitglieder.
b) Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstand Geschäftsbetrieb;
c) Entgegennahme der ordnungsgemäß geprüften Jahresrechnung;
e) Beschlussfassung über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins;
g) Entlastung des Vorstand Finanzen;
i) Beratung von Anträgen des Vorstandes und der Mitglieder;
j) Die Wahl des Vorstandes und soweit erforderlich geschieht in geheimer Abstimmung. Absolute Stimmenmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder ist erforderlich. Mit Zustimmung der Anwesenden kann auch durch Zuruf abgestimmt werden. Der Präsident ernennt einen Protokollführer und etwa erforderliche Stimmenzähler
12.4 Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden
stimmberechtigten Mitglieder. Satzungsänderungen und Beschlüsse über die Auflösung des Vereins bedürfen die Stimmenmehrheit von 3/4 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.
12.5 Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Präsidenten
und dem Vorstand Marketing zu unterzeichnen ist.
12.6 Jedes Mitglied kann bis spätestens 10 Tage vor dem Tag der Mitgliederversammlung beim Vorstand
schriftlich beantragen, dass weitere Angelegenheiten auf die Tagesordnung gesetzt werden. Über spätere Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung beschließt die Mitgliederversammlung.
12.7 Das Geschäftsjahr läuft vom 01.01. bis 31.12. Am Schluss jedes Geschäftsjahres hat der
geschäftsführende Vorstand eine genaue Inventur vorzunehmen. Die Bilanz nebst Gewinn- und Verlustrechnung aufzustellen. Dieselbe ist durch zwei Kassenprüfer, die zweijährig von der Generalversammlung gewählt werden und nicht dem Vorstand angehören dürfen, zu prüfen und danach der Mitgliederversammlung vorzulegen.
13.2 Diese muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert, oder wenn die Einberufung
von einem Fünftel aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird.
14.1 Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der im „§ 13 festgelegten
14.2 Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind sämtliche Vorstandsmitglieder die
gemeinsam vertretungsberechtigten Liquidatoren des Vereins.
Der Verein haftet in keiner Weise für die aus dem Sportbetrieb entstehenden Schäden und Sachverluste.
§ 16 Sporttechnische Leitung
Die sporttechnische Leitung des Vereins obliegt dem Sportausschuss. Derselbe setzt sich zusammen aus dem Vorsitzenden des Sportausschusses, den Spielführern der einzelnen Mannschaften und des Trainers.
17.1 Mitglieder, die sich in hervorragender Weise um den Verein, der Spiel- und Sportbewegung im allgemeinen
verdient gemacht haben, kann auf Antrag des Vorstandes und des Beirates durch Beschluss einer Generalversammlung die Ehrenmitgliedschaft verliehen werden. Sinngemäß ist bei der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden zu verfahren.
17.2 Ehrenmitglieder (Ehrenvorsitzender) haben die Rechte der Mitglieder, sind aber von Beitragsleistungen jeglicher Art befreit.
17.3 Ehrenmitglieder können vom Vorstand zu seinen Sitzungen beigezogen werden. In diesem Falle haben
sie, sofern sie nicht Vorstandsmitglieder sind, bei den Sitzungen lediglich beratend mitzuwirken.
Der Verein gibt sich eine Jugendordnung
§ 19 Vergütung für die Vereinstätigkeit
19.1 Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.
19.2	Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der
Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26 a EStG ausgeübt werden.
19.3	Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Abs. 2 trifft der Vorstand. Gleiches gilt für Vertragsinhalte und Vertragsbeendigung.
19.4	Der Vorstand ist ermächtigt, Tätigkeiten für den Verein gegen Zahlung einer angemessenen Vergütung oder Aufwandsentschädigung zu beauftragen. Maßgebend ist die Haushaltslage des Vereins.
19.5	Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der Vorstand ermächtigt, im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten, hauptamtliche Beschäftigte anzustellen.
19.6	Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrkosten, Reisekosten, Porto, Telefon usw.
19.7	Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von 4 Wochen nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.
19.8	Vom Vorstand können per Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten Grenzen über die Höhe des Aufwendungsersatzes nach § 670 BGB festgesetzt werden.
19.9	Weitere Einzelheiten können in der Finanzordnung des Vereins geregelt werden, die vom Vorstand erlassen und geändert werden kann.
Kappel, der 13.04.2018

References: § 10

§ 16

§ 19
 § 3
 § 670
 § 670