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Timestamp: 2019-11-17 22:23:51+00:00

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§ 12 PatG:
BGH, URTEIL vom 4.8.2009, Az. Xa ZR 18/08 § 12 PatG hat den Zweck, aus Billigkeitsgründen einen vorhandenen oder bereits angelegten gewerblichen Besitzstand des Vorbenutzers zu schützen und damit die unbillige Zerstörung in zulässiger, insbesondere rechtlich unbedenklicher Weise geschaffener Werte zu verhindern (BGH, Urt. v. 13.11.2001 -XZR 32/99, GRUR 2002, 231, 233 - Biegevorrichtung m.w.N.).
BGH, URTEIL vom 4.8.2009, Az. Xa ZR 18/08 Hieraus folgt nicht, dass ein Vorbenutzungsrecht unabhängig vom Vorliegen der in § 12 PatG normierten Voraussetzungen aufgrund von Billigkeitserwägungen oder im Hinblick auf einen 'Besitzstand' bejaht oder verneint werden könnte (BGH, Urt. v. 30.6.1964 -laZR 206/63, GRUR 1964, 673, 675 f. - Kasten für Fußabtrittsroste; BGH, aaO, GRUR 2003, 507, 509 - Enalapril).
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.1.2003, Az. 4a O 182/02 Wer einen Gegenstand lediglich importiert hat, darf nicht zur Herstellung übergehen (LG Düsseldorf, Entsch. 1998, 28, 31f.;Benkard, Bruchhausen, Patentgesetz, 9. Aufl., § 12 PatG, Rz. 23).
LG Düsseldorf, Urteil vom 4.2.2002, Az. 4a O 76/01 Die Veranstaltungen müssen bestimmt sein, die Erfindung im Wesentlichen auszuführen, und die Handlungen müssen den ernstlichen Willen erkennbar machen, die Erfindung alsbald zu benutzen, d.h. der Benutzungswille muss erkennbar betätigt sein (vgl. BGH, GRUR 1969, 35, 36 – Europareise; Benkard/Bruchhausen, a.a.O., § 12 PatG Rdnr. 13 m.w.N.).
LG Düsseldorf, Urteil vom 4.2.2002, Az. 4a O 784/00 Die Veranstaltungen müssen bestimmt sein, die Erfindung im Wesentlichen auszuführen, und die Handlungen müssen den ernstlichen Willen erkennbar machen, die Erfindung alsbald zu benutzen, d.h. der Benutzungswille muss erkennbar betätigt sein (vgl. BGH, GRUR 1969, 35, 36 – Europareise; Benkard/Bruchhausen, a.a.O., § 12 PatG Rdnr. 13 m.w.N.).
LG Düsseldorf, Urteil vom 2.1.2002, Az. 4a O 74/01 Ein technisches Handeln, das über das Stadium von Versuchen noch nicht hinausgegangen ist und zu einer ein planmäßiges Handeln ermöglichenden Erkenntnis seiner Wirkung noch nicht geführt hat, begründet ebenso wie ein 'Zufallstreffer' keinen Erfindungsbesitz (std. Rspr., vgl. statt aller BGH, GRUR 1960, 546, 548 - Bierhahn; GRUR 1964, 496, 497 – Formsand II; GRUR 1964, 673, 674 - Kasten für Fußabtrittsrohre; Benkard/Bruchhausen, PatG/GebrMG, 9. Auflage 1993, § 12 PatG Rdnr. 5 m.w.N.).
BGH, vom 4.2.1967, Az. ia ZB 10/65 § 12 Abs. 1 Nr. 3 PatG (vgl. dazu auch BGH GRUR 1966, 200 “Benachrichtigung“).

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 BGH