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Timestamp: 2018-06-18 15:05:11+00:00

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BGBl I: 2010, 888
die Berufsschule, der von der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland beschlossen wurde, werden demnächst als Beilage im Bundesanzeiger veröffentlicht.
Auf Grund des § 25 Absatz 1 Satz 1 in Verbindung mit § 26 Absatz 1 und 2 Satz 1 Nummer 2, 3 und 7 der Handwerksordnung, von denen § 25 Absatz 1 zuletzt durch Artikel 146 der Verordnung vom 31. Oktober 2006 (BGBI. I S. 2407) geändert und § 26 der Handwerksordnung zuletzt durch Artikel 2 Nummer 4 des Gesetzes vom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931) neu gefasst worden ist, verordnet das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung:
Der Ausbildungsberuf des Feinwerkmechanikers und der Feinwerkmechanikerin wird gemäß § 25 der Handwerksordnung zur Ausbildung für das Gewerbe Nummer 16 der Anlage A der Handwerksordnung staatlich anerkannt.
Die Berufsausbildung gliedert sich in gemeinsame Ausbildungsinhalte und die Ausbildung in einem der folgenden Schwerpunkte:
Werkzeugbau oder
(2) Die Berufsausbildung zum Feinwerkmechaniker und zur Feinwerkmechanikerin gliedert sich wie folgt (Ausbildungsberufsbild):
Unterscheiden, Zuordnen und Handhaben von Werk- und Hilfsstoffen; Wärmebehandlung,
Programmieren von numerisch gesteuerten Geräten, Maschinen oder Anlagen,
Bearbeiten auf Werkzeugmaschinen,
Aufbauen und Prüfen von hydraulischen, pneumatischen und elektropneumatischen Steuerungen,
Montieren und Inbetriebnehmen,
Instandhalten von technischen Systemen.
(1) Die in § 4 genannten Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten sollen so vermittelt werden, dass die Auszubildenden zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit im Sinne von § 1 Absatz 3 des Berufsbildungsgesetzes befähigt werden, die insbesondere selbständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt. Diese Befähigung ist auch in den Prüfungen nach den §§ 6 bis 10 nachzuweisen.
(1) Die Gesellenprüfung besteht aus den beiden zeitlich auseinanderfallenden Teilen 1 und 2. Durch die Gesellenprüfung ist festzustellen, ob der Prüfling die berufliche Handlungsfähigkeit im Sinne des § 1 Absatz 3 des Berufsbildungsgesetzes erworben hat. In der Gesellenprüfung soll der Prüfling nachweisen, dass er die erforderlichen beruflichen Fertigkeiten beherrscht, die notwendigen beruflichen Kenntnisse und Fähigkeiten besitzt und mit dem im Berufsschulunterricht zu vermittelnden, für die Berufsausbildung wesentlichen Lehrstoff vertraut ist. Dabei sollen Qualifikationen, die bereits Gegenstand von Teil 1 der Gesellenprüfung waren, in Teil 2 der Gesellenprüfung nur so weit einbezogen werden, als es für die Feststellung der Berufsbefähigung erforderlich ist.
a) manuelle und maschinelle Bearbeitungstechniken, Füge- und Montagetechniken anwenden,
b) die Sicherheit und den Gesundheitsschutz bei der Arbeit berücksichtigen,
c) einen Arbeitsplan und ein Prüf- und Messprotokoll anfertigen,
d) bei der Planung und Durchführung von Fertigungsabläufen die Arbeitsschritte planen, Arbeitsmittel festlegen, Messmaßnahmen durchführen, technische Unterlagen nutzen sowie den Zusammenhang von Technik, Arbeitsorganisation, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit berücksichtigen und
e) fachbezogene Probleme und deren Lösungen darstellen, die für die Arbeitsaufgabe wesentlichen fachlichen Hintergründe aufzeigen sowie die Vorgehensweise bei der Durchführung der Arbeitsaufgabe begründen
(2) Teil 2 der Gesellenprüfung besteht aus folgenden Prüfungsbereichen:
(3) Für den Prüfungsbereich „Kundenauftrag“ bestehen folgende Vorgaben:
a) Arbeitsabläufe und Teilaufgaben zielorientiert unter Beachtung wirtschaftlicher, technischer, organisatorischer und zeitlicher Vorgaben selbständig planen und umsetzen,
b) Material disponieren, Bauteile zu Baugruppen montieren, einstellen und in Betrieb nehmen und
c) Fehler und Störungen in Geräten, Maschinen, Anlagen und Steuerungen systematisch feststellen, eingrenzen und beheben oder Fertigungsprozesse überwachen, optimieren und Werkstücke fertigen
a) Anfertigen, Prüfen, Montieren, Inbetriebnehmen und Instandsetzen von Werkzeugen, Vorrichtungen, Formen, Geräten, Systemen, Maschinen oder deren Bauteile,
b) die Tätigkeit nach Buchstabe a umfasst auch Arbeitsplanung, Ändern und Optimieren von Programmen für numerisch gesteuerte Geräte, Maschinen oder Anlagen sowie das Erstellen einer Dokumentation mit praxisbezogenen Unterlagen;
der Prüfling soll im Prüfungsbereich „Kundenauftrag“ eine Arbeitsaufgabe, die einem Kundenauftrag entspricht, durchführen und dokumentieren sowie ausgehend von der durchgeführten Arbeitsaufgabe ein Fachgespräch führen; durch das Fachgespräch soll der Prüfling insbesondere zeigen, dass er Kundenaufträge annehmen und dabei Kundenprobleme und -wünsche erkennen sowie fachbezogene Probleme und deren Lösungen kundenbezogen darstellen kann;
die Prüfungszeit beträgt 16 Stunden; innerhalb dieser Zeit soll das Fachgespräch insgesamt höchstens 30 Minuten dauern;
die Ausführung der Arbeitsaufgabe einschließlich der Dokumentation ist mit 70 Prozent und das Fachgespräch mit 30 Prozent zu gewichten.
(4) Für den Prüfungsbereich „Fertigungstechnik“ bestehen folgende Vorgaben:
a) die Arbeitssicherheits- und Umweltschutzbestimmungen berücksichtigen,
b) die Verwendung von Werk- und Hilfsstoffen planen sowie Werkzeuge, Maschinen und Verfahren zuordnen,
c) Problemanalysen durchführen,
d) die für die Herstellung und Montage oder maschinelle Fertigung erforderlichen Komponenten, Werkzeuge und Hilfsmittel unter Beachtung von technischen Regeln auswählen sowie entsprechende Pläne berücksichtigen, anpassen und Arbeitsschritte planen und
e) fachliche Probleme mit verknüpften informationstechnischen, technologischen und mathematischen Sachverhalten analysieren, bewerten und geeignete Lösungswege darstellen
Beschreiben der Vorgehensweise bei der Herstellung von Bauteilen und Baugruppen unter Anwendung verschiedener Fertigungsverfahren, Erstellen von Planungsunterlagen, Planen und Steuern von Arbeitsabläufen unter Berücksichtigung des Qualitätsmanagements;
der Prüfling soll fallbezogene Aufgaben unter Zuhilfenahme praxisüblicher Unterlagen schriftlich bearbeiten und die Ergebnisse in praxisüblicher Form dokumentieren;
a) Probleme aus Fertigung, Montage, Inbetriebnahme und Instandhaltung analysieren,
b) die mechanischen und elektrischen Komponenten, die Werkzeuge und Hilfsmittel unter Beachtung der technischen Regeln auswählen,
c) Montage- oder Fertigungspläne anpassen, die Arbeitsschritte unter Berücksichtigung der Arbeitssicherheit sowie des Gesundheits- und Umweltschutzes planen und durchführen, Maßnahmen zur Montage, Inbetriebnahme, Instandhaltung oder maschineller Fertigung unter Berücksichtigung technischer Unterlagen und betrieblicher Abläufe planen,
d) Programme erstellen, ändern und anwenden sowie funktionale Zusammenhänge von Geräten, Maschinen, Anlagen und deren Systemen erläutern und
Beschreiben der Vorgehensweise zur Fertigung, Montage, Inbetriebnahme und Instandhaltung sowie zur systematischen Eingrenzung von Fehlern in technischen Systemen oder an Bauteilen nach vorgegebenen Anforderungen;
Prüfungsbereich „Arbeitsauftrag“
Prüfungsbereich „Kundenauftrag“
Prüfungsbereich „Fertigungstechnik“
Prüfungsbereich „Funktionsanalyse“
Prüfungsbereich „Wirtschafts- und Sozialkunde“
das Gesamtergebnis von Teil 1 und 2 mit mindestens „ausreichend“,
das Ergebnis von Teil 2 der Gesellenprüfung mit mindestens „ausreichend“,
der Prüfungsbereich Kundenauftrag mit mindestens „ausreichend“,
mindestens zwei der übrigen Prüfungsbereiche von Teil 2 mit mindestens „ausreichend“ und
kein Prüfungsbereich von Teil 2 mit „ungenügend“.
Auf Antrag des Prüflings ist die Prüfung in einem der Prüfungsbereiche „Fertigungstechnik“, „Funktionsanalyse“ oder „Wirtschafts- und Sozialkunde“, wenn er schlechter als „ausreichend“ bewertet wurde, durch eine mündliche Prüfung von etwa 15 Minuten zu ergänzen, wenn dies für das Bestehen der Prüfung den Ausschlag geben kann. Bei der Ermittlung des Ergebnisses für diesen Prüfungsbereich sind das bisherige Ergebnis und das Ergebnis der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis 2:1 zu gewichten.
Diese Verordnung tritt am 1. August 2010 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Verordnung über die Berufsausbildung zum Feinwerkmechaniker und zur Feinwerkmechanikerin vom 25. Juli 2008 (BGBl. I S. 1429) außer Kraft.
Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht (§ 4 Absatz 2 Nummer 1)
Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes(§ 4 Absatz 2 Nummer 2)
Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit(§ 4 Absatz 2 Nummer 3)
d)  Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden, Verhaltensweise
Umweltschutz (§ 4 Absatz 2 Nummer 4)
Betriebliche, technische und kundenorientierte Kommunikation (§ 4 Absatz 2 Nummer 5)
b)  Gespräche mit Vorgesetzten und im Team situationsgerecht führen,
Sachverhalte darstellen, deutsche und englische Fachausdrücke anwenden
d)  Skizzen und Stücklisten anfertigen
e)  Normen, insbesondere Toleranz- und Oberflächennormen, anwenden
f)  technische Unterlagen, insbesondere Instandsetzungs- und
g)  Arbeitsabläufe protokollieren
h)  Datenträger nutzen, digitale und analoge Mess- und Prüfdaten lesen
i)  Kommunikation mit vorausgehenden und nachfolgenden Funktionsbereichen
k)  kundenspezifische Anforderungen und Informationen entgegennehmen, im
Betrieb weiterleiten und berücksichtigen
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Planen und Steuern von Arbeitsabläufen; Kontrollieren und Beurteilen der Arbeitsergebnisse (§ 4 Absatz 2 Nummer 6)
* a) Arbeitsschritte und -abläufe nach funktionalen, organisatorischen, fertigungstechnischen und wirtschaftlichen Kriterien festlegen und sicherstellen
b)  Material, Werkzeuge und Hilfsmittel auftragsbezogen anfordern und
c)  Arbeitsplatz unter Berücksichtigung des Arbeitsauftrages vorbereiten
d)  Arbeitsergebnisse kontrollieren, beurteilen und protokollieren
Qualitätsmanagement (§ 4 Absatz 2 Nummer 7)
* a) Prüfverfahren und Prüfmittel anforderungsbezogen anwenden
b)  Ursachen von Fehlern und Qualitätsmängeln systematisch suchen, zur
Beseitigung beitragen und dokumentieren
c)  Qualitätsmanagementsystem des Betriebes anwenden
Prüfen und Messen (§ 4 Absatz 2 Nummer 8)
b)  Formgenauigkeit von Werkstücken prüfen
c)  Oberflächen auf Qualität, Verschleiß und Beschädigung prüfen
d)  Längen, insbesondere mit Strichmaßstäben und Messschiebern unter
Berücksichtung von systematischen und zufälligen Messfehlern, messen
e)  Werkstücke mit Winkeln, Grenzlehren und Gewindelehren prüfen
f)  Bezugslinien, Bohrungsmitten und Umrisse an Werkstücken unter
* * * g) Lage von Bauteilen und Baugruppen prüfen, Lageabweichung messen
h)  physikalische und elektrische Größen messen
Fügen (§ 4 Absatz 2 Nummer 9)
* a) Bauteile auf Oberflächenbeschaffenheit der Fügeflächen und Formtoleranz prüfen sowie in montagegerechter Lage fixieren
b)  Schraubverbindungen unter Beachtung der Teilefolge und des
Drehmomentes herstellen und mit Sicherungselementen sichern
c)  Bauteile form- und kraftschlüssig unter Beachtung der Beschaffenheit
der Fügeflächen verstiften
d)  Werkstücke und Bauteile aus unterschiedlichen Werkstoffen unter
Beachtung der Verarbeitungsrichtlinien kleben
e)  Werkzeuge, Lote und Flussmittel zum Weich- und Hartlöten auswählen,
Bleche und Profile löten
Bauteile und Baugruppen heften sowie Bleche und Profile aus Stahl bis
zu einer Dicke von 5 mm durch Schmelzschweißen in verschiedenen
Schweißpositionen fügen, einschließlich
•   Nahtart unter Berücksichtigung der Werkstoffe und der Werkstücke
•   Schweißeinrichtungen, Zusatz- und Hilfsstoffe auswählen
•   Einstellwerte festlegen
•   Werkstücke und Fugen zum Schweißen vorbereiten
•   Betriebsbereitschaft herstellen
Manuelles Spanen und Umformen (§ 4 Absatz 2 Nummer 10)
b)  Flächen und Formen an Werkstücken aus Eisen- und Nichteisenmetallen
eben, winklig und parallel nach Allgemeintoleranzen auf Maß feilen und
c)  Bleche, Rohre und Profile aus Eisen- und Nichteisenmetallen sowie aus
Kunststoffen nach Anriss mit der Handsäge trennen
d)  Innen- und Außengewinde herstellen
e)  Feinbleche und Kunststoffhalbzeuge mit Hand- und Handhebelscheren
f)  Bleche, Rohre und Profile aus Eisen- und Nichteisenmetallen umformen
g)  Werkzeuge nach Verwendungszweck schärfen
Maschinelles Bearbeiten (§ 4 Absatz 2 Nummer 11)
* a) Maschinenwerte von handgeführten und ortsfesten Maschinen bestimmen und einstellen, Kühl- und Schmiermittel zuordnen und anwenden
b)  Werkstücke und Bauteile unter Berücksichtigung der Form und der
Werkstoffeigenschaften ausrichten und spannen
c)  Werkzeuge unter Beachtung der Bearbeitungsverfahren und der zu
bearbeitenden Werkstoffe auswählen, ausrichten und spannen
* * * d) Bohrungen nach Allgemein- und Lagetoleranzen durch Bohren ins Volle, Aufbohren und Profilsenken herstellen sowie Bohrungen bis zur Maßgenauigkeit IT 7 reiben
e)  Werkstücke oder Bauteile mit handgeführten Maschinen schleifen und
f)  Werkstücke bis zur Maßgenauigkeit IT 11 mit unterschiedlichen
Drehmeißeln und Fräsern durch Drehen und Stirn-Umfangs-Planfräsen
Bleche und Profile unter Beachtung des Werkstoffes, der
Werkstoffoberfläche, der Werkstückform und der Anschlussmaße schneiden
und biegeumformen
Instandhalten und Warten von Betriebsmitteln (§ 4 Absatz 2 Nummer 12)
* a) Betriebsmittel reinigen, pflegen und vor Korrosion schützen
b)  Betriebsstoffe, insbesondere Kühl- und Schmierstoffe, nach
c)  Wartungsarbeiten nach Plan durchführen und dokumentieren
d)  elektrische Verbindungen, insbesondere an Anschlüssen, auf mechanische
Beschädigungen sichtprüfen
e)  Sicherheitsmaßnahmen für elektrische Maschinen oder Geräte beachten
f)  Bauteile und Baugruppen nach Anweisung und Unterlagen mit und ohne
Hilfsmittel aus- und einbauen
g)  demontierte Bauteile kennzeichnen und systematisch ablegen und lagern
## Abschnitt II: Berufliche Fachbildung
* a) Gesamtzeichnungen lesen und anwenden
b)  Hydraulik- und Pneumatikschaltpläne lesen und anwenden
c)  elektrische Schalt- und Stromlaufpläne lesen und anwenden
d)  Maß-, Form- und Lagetoleranznormen anwenden sowie Oberflächensymbole
e)  Betriebs-, Bedienungs- und Instandhaltungsanleitungen lesen und
* f) betriebliche Informations- und Kommunikationssysteme nutzen
g)  technische Sachverhalte mit Kunden und Kundinnen abstimmen, in Form
von Protokollen und Berichten darstellen sowie Änderungswünsche
* a) Fertigungs- und Instandsetzungsumfang abschätzen
b)  Fertigungsabläufe auftragsbezogen nach wirtschaftlichen
c)  Werkzeuge, Prüf- und Messzeuge sowie Hilfsmittel nach Verwendungszweck
d)  Halbzeug-, Normteil- und Fertigteilbedarf aus technischen Unterlagen,
insbesondere aus Zeichnungen, ermitteln
* e) Verwendung von Material und Ersatzteilen sowie Arbeitszeit und technische Prüfung dokumentieren
f)  eigene und fremde Leistungen kontrollieren und bewerten
* a) Prüf-, Betriebs- und Qualitätsdaten erfassen und bewerten
* b) Normen und Spezifikationen zur Sicherung der Produktqualität beachten und anwenden
c)  zur kontinuierlichen Verbesserung von Arbeitsvorgängen beitragen
* a) Längen und Formen unter Beachtung von Maß-, Form- und Lagetoleranzen mit entsprechenden Prüfmitteln prüfen und messen, dabei systematische und zufällige Messfehler beachten
b)  Oberflächenbeschaffenheit in Abhängigkeit von ihrer Funktion
* c) Werkstücke auf Lauftoleranzen prüfen
d)  Werkstücke bis zur Maßgenauigkeit von IT 6 messen
Unterscheiden, Zuordnen und Handhaben von Werk- und Hilfsstoffen; Wärmebehandlung (§ 4 Absatz 2 Nummer 13)
* a) Eigenschaften von Werkstoffen in Bezug auf Wärmebehandlung, Be- und Verarbeitung, insbesondere beim Spanen und Umformen, unterscheiden
b)  Halbzeuge und Werkstücke nach Form, Stoff und Bearbeitbarkeit
c)  Schneidstoffe unter Berücksichtigung des zu bearbeitenden Werkstoffs
und der Werkzeugart auswählen
d)  Hilfsstoffe, insbesondere Kühl- und Schmierstoffe, unterscheiden,
ihrer Verwendung nach zuordnen und unter Beachtung des Umgangs mit
gefährlichen Arbeitsstoffen anwenden
e)  Schleif- und Poliermittel auswählen und anwenden
Programmieren von numerisch gesteuerten Geräten, Maschinen oder Anlagen (§ 4 Absatz 2 Nummer 14)
* a) Datenein- und Datenausgabegeräte sowie Datenträger nutzen
b)  rechnerunterstützte Techniken zur Programmierung anwenden
* c) Programme erstellen, eingeben, testen, ändern und optimieren
d)  Steuerungen in unterschiedlichen Anwendungsformen beurteilen
e)  Programmabläufe überwachen, Fehler feststellen und beheben
Bearbeiten auf Werkzeugmaschinen (§ 4 Absatz 2 Nummer 15)
* a) Maschinenwerte in Abhängigkeit von Werkstück, Werkstoff, Werkzeug und Schneidstoffkombinationen auswählen und einstellen
b)  Spannmittel entsprechend den Anforderungen auswählen und anwenden,
c)  Bohrungen in Werkstücken aus Eisen- und Nichteisenmetallen sowie aus
Kunststoffen unter Berücksichtigung von Form- und Lagetoleranz,
insbesondere Achsparallelität und Winkelgenauigkeit, bis zur
Oberflächenbeschaffenheit von Rz 16 μm und einer Maßgenauigkeit von IT
7 mit unterschiedlichen Werkzeugmaschinen herstellen
* d) gehärtete und ungehärtete Werkstücke bis zur Maßgenauigkeit von IT 6 und bis zu einer Oberflächenbeschaffenheit von Rz 10 μm, insbesondere durch Schleifen, herstellen
e)  Werkstücke aus Eisen- und Nichteisenmetallen sowie aus Kunststoffen
bis zur Maßgenauigkeit von IT 7 und bis zu einer
Oberflächenbeschaffenheit von Rz 16 μm mit unterschiedlichen
Werkzeugen durch Drehen und Fräsen, insbesondere auf numerisch
gesteuerten Werkzeugmaschinen, bearbeiten
f)  Teilungen an Werkstücken herstellen
Aufbauen und Prüfen von hydraulischen, pneumatischen und elektropneumatischen Steuerungen(§ 4 Absatz 2 Nummer 16)
* a) elektrische, pneumatische und hydraulische Schaltungen aufbauen, verbinden und mit Energie versorgen sowie prüfen und einstellen
b)  Druck in pneumatischen und hydraulischen Systemen messen und
* c) Aufgabenstellungen, insbesondere Bewegungsabläufe und Wechselwirkungen an Schnittstellen des zu steuernden Systems, analysieren
d)  Funktionen prüfen und einstellen, Fehler unter Beachtung der
Schnittstellen eingrenzen und beheben
Montieren und Inbetriebnehmen (§ 4 Absatz 2 Nummer 17)
* a) Bau- und Normteile sowie Verbindungselemente nach Arbeitsunterlagen bereitstellen
b)  Bauteile für den funktionsgerechten Einbau prüfen
c)  Fügeflächen hinsichtlich Oberflächenform und Oberflächenbeschaffenheit
Instandhalten von technischen Systemen (§ 4 Absatz 2 Nummer 18)
* a) Funktion von technischen Systemen prüfen, vorgegebene Werte vergleichen und einstellen, Prüfungsergebnisse dokumentieren
b)  Systeme nach Instandhaltungsplänen warten, Verschleißteile im Rahmen
der vorbeugenden Instandhaltung austauschen
c)  Systeme unter Beachtung ihrer Funktion demontieren und Teile
hinsichtlich Lage und Funktion kennzeichnen
## B. Betriebliche Fachbildung in den Schwerpunkten
Zeitliche Richtwert ein Wochen im Ausbildungsjahr
* a) Schweißeinrichtungen, Zusatz- und Hilfsstoffe für das Schweißen auswählen sowie Einstellwerte festlegen, Betriebsbereitschaft herstellen
b)  Nahtart unter Berücksichtigung der Werkstoffe und der Werkstücke
festlegen, Werkstücke und Fugen zum Schweißen vorbereiten
c)  Bleche und Profile aus Stahl oder Aluminium in verschiedenen
Positionen heften und mit unterschiedlichen Verfahren schweißen
* d) Schweißnähte prüfen und nachbehandeln
e)  Halbzeuge aus Kunststoffen schweißen
f)  Bleche und Profile aus Stahl oder Aluminium mit unterschiedlichen
Verfahren trennen
g)  Pressverbindungen, insbesondere durch Einpressen, Schrumpfen oder
Dehnen, herstellen
* a) Maschinen oder Systeme nach Anleitung und Plänen aufstellen, ausrichten, befestigen und montieren, insbesondere zu verbundenen Gesamtsystemen
b)  Maschinen oder Systeme nach Plänen demontieren und kennzeichnen
* c) Bauteile nach technischen Unterlagen zu Baugruppen montieren, in Betrieb nehmen, prüfen und Prüfergebnisse dokumentieren
d)  Zusammenwirken von Funktionen bei verbundenen Systemen und die
Gesamtfunktion, einschließlich der Schalt- und Sicherheitsfunktionen,
durch mechanische, hydraulische, pneumatische, elektrische oder
elektronische Ansteuerung nach Vorgabe prüfen, einstellen und
e)  Betriebsdaten bei der Inbetriebnahme ermitteln, mit vorgegebenen
Werten vergleichen und dokumentieren
f)  Maschinen oder Systeme einstellen, prüfen und in Betrieb nehmen
g)  Hebezeuge, Anschlag- und Transportmittel auswählen und einsetzen,
Transport sichern und durchführen
* a) Störungen durch Nacharbeit und Austausch von Bauteilen und Baugruppen an Systemen beseitigen und dokumentieren
b)  Störungen und Fehler an Systemen eingrenzen, ihre Ursachen aufzeigen,
Möglichkeiten zu ihrer Behebung angeben sowie die Instandsetzung
einleiten und durchführen
c)  Systeme durch Nacharbeit sowie Austausch von Bauteilen und Baugruppen
instand setzen und ihre Funktion prüfen
d)  Gesamtfunktion im Betriebszustand prüfen, einstellen und Ergebnisse
* a) Baugruppen unter Beachtung der Einzel- und Gesamtfunktion zu mechanischen, elektromechanischen oder optischen Geräten und Systemen montieren
b)  Modelle und Versuchseinrichtungen herstellen, montieren und in Betrieb
c)  Instrumente und Messgeräte unter Berücksichtigung technischer
Besonderheiten herstellen, montieren und justieren
d)  Funktion von Baugruppen prüfen, mechanische und elektrische Werte
* e) Bauteile nach technischen Unterlagen zu Baugruppen montieren, in Betrieb nehmen, prüfen und Prüfergebnisse dokumentieren
f)  Sicherungseinrichtungen einstellen, ihre Funktion prüfen und
g)  Geräte und Systeme unter Betriebsbedingungen in Betrieb nehmen,
Betriebsdaten ermitteln und dokumentieren
h)  Das Zusammenwirken von verknüpften Funktionen bei verketteten
Baugruppen prüfen, einstellen und justieren sowie die Gesamtfunktion
von Geräten und Systemen sicherstellen, Werte dokumentieren
i)  Mechanische, elektrische, elektronische und optische Bauelemente und
Baugruppen unter Beachtung der Einzel- und Gesamtfunktion montieren
* a) Messsysteme und Messgeräte nach dem Verwendungszweck auswählen
b)  Elektrische und elektronische Bauelemente und Komponenten prüfen,
* c) Drücke, Volumina, Temperaturen, Druck- und Temperaturdifferenzen mit elektrischen, elektronischen und optischen Messgeräten messen
* a) Werkstücke durch unterschiedliche Abtragsverfahren, insbesondere Erodieren, bearbeiten
* b) Modelle und Muster aus unterschiedlichen Werkstoffen und Werkstoffkombinationen fertigen
* a) Bauteile und Baugruppen zu Werkzeugen, Vorrichtungen, Lehren oder Formen unter Beachtung der Maßtoleranzen passen, durch Messen und Sichtprüfen ausrichten, Lage sichern, Bauteile sowie Baugruppen verbinden und kontrollieren
* b) Bauteile nach technischen Unterlagen zu Baugruppen montieren, in Betrieb nehmen, prüfen und Prüfergebnisse dokumentieren
c)  Gesamt- und Einzelfunktionen prüfen; Funktionsfähigkeit von Baugruppen
durch Einstellen elektrischer, mechanischer, hydraulischer oder
pneumatischer Werte herstellen
d)  Betriebssicherheit von Werkzeugen, Vorrichtungen oder Formen,
insbesondere durch Kontrolle der Sicherungselemente und
Sicherungseinrichtungen, überprüfen
e)  Werkzeuge, Vorrichtungen oder Formen einbauen und Montageplatz gegen
Unfallgefahren sichern
f)  die Funktion von Werkzeugen, Vorrichtungen oder Formen durch
Herstellen von Ausfallmustern prüfen
g)  Ausfallmuster auf Maß- und Formhaltigkeit, Oberflächenbeschaffenheit
und Funktion prüfen
Planen und Steuern von Arbeitsabläufen, Kontrollieren und Beurteilen der Arbeitsergebnisse (§ 4 Absatz 2 Nummer 6)
* a) Auftragsbezogene Unterlagen beschaffen und auf Vollständigkeit prüfen
b)  Arbeitsauftrag analysieren und die technische Umsetzbarkeit in der
Fertigung beurteilen
* * * c) Fertigungsverfahren und Prozessschritte festlegen
d)  Maschine nach Werkstückanforderung auswählen
* * * e) Werkzeuge und Schneidstoffe unter Beachtung der Fertigungsverfahren, des zu bearbeitenden Werkstoffes, der Bearbeitungsstabilität und der Werkstückgeometrie festlegen
f)  Fertigungsparameter in Abhängigkeit von Werkstück, Werkstoff, Werkzeug
und Schneidstoff festlegen
* a) Werkstückspannmittel vorbereiten, montieren und ausrichten
b)  Werkzeugspannmittel vorbereiten und Werkzeuge spannen
c)  Werkzeugkorrekturdaten ermitteln und abspeichern
d)  Fertigungsparameter einstellen und eingeben
e)  Einrichtungen für Hilfs- und Betriebsstoffe vorbereiten
f)  Schutzeinrichtungen montieren und Funktionsfähigkeit überprüfen
g)  Testlauf an eingerichteten Werkzeugmaschinen durchführen
* a) Zerspanbarkeit von Werkstücken unter Berücksichtigung der stofflichen Zusammensetzung, des Anlieferungszustandes und des Wärmebehandlungszustandes beurteilen
b)  Zerspanungsprozess unter Beachtung von wirtschaftlichen Faktoren sowie
der Sicherheitsvorschriften durchführen
c)  Werkstücke aus verschiedenen Werkstoffen mit unterschiedlichen
spanabhebenden Fertigungsverfahren nach technischen Unterlagen
d)  Fertigungsprozesse überwachen und optimieren, Qualität und Quantität
durch Optimieren der Prozessparameter lenken
e)  Fehler im Fertigungsablauf erkennen und analysieren, Ursachen
ermitteln und beheben
f)  maschinenbedingt Störungen beheben oder Beseitigung veranlassen
g)  Sicherheitseinrichtungen kontrollieren und deren Funktion

References: § 25
 § 26
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