Source: https://porzer-handwerk.de/Kontakt/Satzung
Timestamp: 2018-09-19 01:41:16+00:00

Document:
Verein Selbstständiger Handwerksmeister Porz e. V. 1907 - Satzung
Porzer Handwerksmeister
Verein Selbständiger Handwerksmeister Porz e.V. 1907
Architekten und Bauunternehmer
Boden, Decke, Putz und Stuck
Heizung, Sanitär, Klima
EDV und IT-Technik
Kamine und Kachelofenbau
Der Verein führt den Namen "Verein selbständiger Handwerksmeister Porz e.V. von 1907", ist in dem Vereinsregister des Amtsgerichtes Köln unter der Nr. 43VR6572 eingetragen und hat den Sitz in Köln-Porz. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Zweck des Vereins ist die Förderung gewerblicher Interessen der Mitgliedschaft, die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung handwerkglichen Geddankengutes sowie die Pflege der Zusammengehörigkeit, insbesondere auch in Bezug auf Mitarbeiter(innen) und Auszubildende.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Zweck wird insbesondere verwirklich durch gemeinsame Beratungen und Erfahrungsaustausch sowie der Förderung der Aus- und Weiterbildung. Der Verein kann dieserhalb Eigenveranstaltungen, insbesondere auch gesellschaftlicher Art durchführen.
Der Verein ist selbstlos tätig, verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke des Vereines verwendet werden. Unterstützungsmaßnahmen für unverschuldet in Not geratene Mitglieder oder deren Hinterbliebene sind zulässig.
Ordentliches Mitglied kann jede Person werden, die die Meisterprüfung abgelegt hat und in der Handwerksrolle eingetragen ist. Ausnahmen sind mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder zulässig.
Außerordentliches Mitglied kann jede private oder juristische Person werden.
Die Aufnahme setzt einen schriftlichen Antrag an den Vorstand voraus.
Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod, Austritt oder Ausschluß.
Die Aufgabe eines selbständigen Handwerksbetriebes führt nicht zur Beendigung der Mitgliedschaft.
Der Austritt kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres bei einer Frist von 12 Monaten durch Einschreiben an den Vorstand erfolgen.
Ein Mitglied kann durch Beschluß des Vorstandes aus der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es mit der Zahlung von Beiträgen und/oder Umlagen trotz zweier Mahnungen in Rückstand ist und die Absicht des Ausschlusses im zweiten Mahnschreiben angekündigt wurde. Die Gründe des Ausschlusses hat der Vorstand dem Mitglied schriftlich mitzuteilen und in der dem Beschluß folgenden Mitgliederversammlung vorzutragen.
Verstößt ein Mitglied gegen die Interessen des Vereines, kann es durch Beschluß der Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden.
Der Vorstand muß vor Beschlußfassung dem betroffenen Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme einräumen.
Der Beschluß ist vom Vorstand schriftlich zu begründen und dem Betroffenen zuzuleiten.
Gegen den Beschluß kann das Mitglied innerhalb einer Frist von 30 Kalendertagen nach Zugang des Beschlusses bei dem Vorstand Berufung einlegen.
Die Berufung muß schriftlich begründet sein.
Der Vorstand hat bei frist- und formgerechter Einlegung der Berufung innerhalb von 30 Kalendertagen eine Mitgliederversammlung einzuberufen, die mit 2/3 abgegebener Stimmen abschließend über den Ausschluß entscheidet.
§ 5 Beiträge, Umlagen
Jedes ordentliche Mitglied hat einen Jahresbeitrag zu entrichten.
Zur Finanzierung von Sondervorhaben oder Kassenausgleich können Umlagen erhoben werden.
Die Höhe der Jahresbeiträge und der Umlagen setzt die Mitgliederversammlung fest.
Außerordentliche Mitglieder zahlen mindestens den doppelten Jahresbeitrag der der Summe des Jahresbeitrages zuzüglich der Jahresumlage eines ordentlichen Mitgliedes entspricht.
Stimmberechtigt sind nur ordentliche Mitglieder. Jedes Mitglied hat 1 Stimme, die nicht übertragbar ist.
a) Entgegennahme und Zustimmung des Jahres-, Geschäfts- und Kassenberichts des Vorstandes.
b) Festsetzung der Jahresbeiträge und Umlagen.
c) Wahl und Entlastung des Vorstandes.
d) Wahl und Entlastung der Revisoren.
f) Beschlußfassung über Ausschluß von Mitgliedern.
g) Beschlußfassung über Änderung der Satzung.
Eine ordentliche Mitgliederversammlung hat jährlich im. 1. Halbjahr stattzufinden.
Sie ist vom Vorstand schriftlich einzuberufen unter Einbehaltung einer Frist von 2 Wochen mit Angabe der Tagesordnung. Das Datum des Poststempels ist maßgebend.
Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest. Jedes Mitglied kann bis spätestens drei Tage vor dem Tage der Mitgliederversammlung schriftlich bei dem Vorstand eine Ergänzung beantragen. Der Leiter der Versammlung hat zu Beginn der Versammlung die Ergänzung der Tagesordnung bekannt zu machen. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung beschließ die Mitgliederversammlung.
§ 9 Außerordentliche Versammlung
Diese ist vom Vorstand dann einzuberufen - mit einer Frist von 8 Tagen - wenn dies 30% der Mitglieder schriftlich unter Angabe der Gründe beantragen oder ein dringendes Intresse aus Sicht des Vorstandes gegeben ist.
§ 10 Leitung und Beschlußfassung der Mitgliederversammlung
Die Leitung obliegt dem/r Vorsitzenden, bei Verhinderung dem/r Stellvertreter(in). Die Versammlung kann, insbesondere bei Wahl- oder Entlastungsvorgängen, eine andere Bestimmung treffen.
Der/ die Versammlungsleiter(in) bestimmt die Art der Abstimmung. Eine Geheimabstimmung ist durchzuführen, wenn dies 2/10 der anwesenden Mitglieder beantragen.
Die Versammlung ist beschlußfähig, ohne daß es auf die Zahl der anwesenden Mitglieder ankommt.
Die Mitgliederversammlung faßt ihre Beschlüsse generell mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit, außer bei Wahlvorgängen, ist die Stimme des Vorsitzenden maßgebend.
Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die von dem/r Versammlungsleiter(in) zu unterzeichnen ist. Diese Niederschrift ist der Mitgliederversammlung in der Folgeversammlung zur Genehmigung vorzutragen.
§ 11 Vorstand - Vertretungsberechtigung, Aufgabenbereich
Der Vorstand besteht aus dem geschäftsführenden und dem erweiterten Vorstand und wird zweijährig bei der Generalversammlung neu gewählt. Sämtliche Vorstandsmitglieder und die beiden Revisoren werden durch Stimmzettel oder falls die Mitglieder beschließen, durch Zuruf gewählt und sind nach Ablauf der Wahlperiode wiederwählbar. Es entscheidet die absolute Mehrheit. Wird diese nicht erreicht, ist ein 2. Wahlvorgang erforderlich, hier genügt die einfache Mehrheit. In dem Vorstand müssen verschiedene Berufsgruppen vertreten sein. Alle Vorstandsämter werden ohne Vergütung ehrenamtlich übernommen. Lediglich die im Interesse des Vereins entstehenden Barauslagen werden gegen Vorlage von Belegen erstattet.
a) Geschäftsführende Vorstandsmitglieder sind:
Der geschäftsführende Vorstand handelt als gesetzlicher Vorstand im Sinne des § 26 B.G.B. Je zwei Mitglieder des gesetzlichen Vorstandes sind berechtigt, den Verein gerichtlich und außerordentlich zu vertreten. Rechtsverbindliche Erklärungen werden von zwei Vorstandsmitgliedern abgegeben. Bei Abschluß von Verträgen und Kassengeschäften kann der Vorstand einem Mitglied Alleinvertretungsbefugnis erteilen.
b) erweiterter Vorstand sind:
1. stellvertretender Geschäftsführer und stellvertretender Schatzmeister (in einer Person).
2. 2 Beisitzer.
Bei der Fassung von Vorstandsbeschlüssen gilt die einfache Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende.
Im Zuge der Vorstandswahl sind außerdem zwei Revisoren zu wählen, welche durch die Wahl nicht zu handlungsfähigen Vorstandsmitgliedern zählen, da Ihnen die Kontrollaufgabe obliegt.
Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit diese nicht ausdrücklich der Mitgliederversammlung vorbehalten sind.
Der Vorstand hat zwingend folgende Aufgaben:
a) Vorbereitung, Einberufung der Mitgliederversammlung sowie die Aufstellung der Tagesordnung.
c) Vorbereiten des Haushaltsplanes, Kassenführung, Erstellung des Geschäftsberichtes
d) Beschlußvorlage über die Aufnahme und Ausschluß von Mitgliedern.
Zu Mitgliedern des Vorstandes können nur ordentliche Mitglieder des Vereins gewählt werden.
Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt eines Vorstandsmitgliedes.
Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Wahlperiode aus, kann der Vorstand für die Dauer der Wahlperiode eine Person aus der Mitgliedschaft kooptieren.
Der Vorsitzende, und im Falle seiner Verhinderung, der stellvertretende Vorsitzende, leitet die Versammlung nach parlamentarischen Regeln ohne im allgemeinen an ein strenges Festhalten der Formen gebunden zu sein und wacht über die Einhaltung der Statuten. Bei unangenehmer Wortführung oder beleidigenden Äußerungen gegen ein anderes Mitglied kann der Vorsitzende dem Redner das Wort entziehen und notfalls die Versammlung vorzeitig schließen. Repräsentationspflichten hat der Vorsitzende oder der stellvertretende Vorsitzende in Gemeinschaft mit mindestens einem weiteren Vorstandsmitglied zu erfüllen.
Der Geschäftsführer hat die Aufgabe, den allgemeinen schriftlichen Geschäftsbetrieb zu erledigen, Versammlungsprotokolle zu führen und zu ordnen sowie alles Dienliche zur Schaffung einer Vereinschronik wie z.B. Presseveröffentlichungen usw. zu sammeln und aufzubewahren. Sollten aus zwingenden Gründen beide Vorsitzende nicht in der Lage sein, ihre Pflichten zu erfüllen, können sie dem Geschäftsführer diese Aufgaben übertragen.
Der Schatzmeister verwaltet das Vereinsvermögen und sorgt für eine verzinsliche Anlegung. Alle Einnahmen und Ausgaben zeichnet er im Kassenbuch auf und ordnet die dazugehörenden Belege.
Rahmen dieser Satzung bei Verhinderungsfällen zu vertreten sowie bei der Ausübung ihrer Die Stellvertreter und die Beisitzer haben die Pflicht, die übrigen Vorstandsmitglieder im Aufgaben zu unterstützen.
Die beiden in der Generalversammlung gewählten Revisoren haben das Recht, jederzeit das Kassenbuch zu überprüfen und sind verpflichtet, nach dem Finanzbericht des Schatzmeisters bei der Generalversammlung den Prüfungsbericht vorzutragen und bei einwandfreier Führung der Geschäfte die Entlastung des Vorstandes zu beantragen, nachdem die Mitglieder den Geschäfts- und Finanzbericht angenommen haben. Wiederwahl ist zulässig.
§ 13 Vorstand - Beschlußfassung
Der Vorstand hat sich eine Geschäftsordnung zu geben, in der dem jeweiligen Vorstandsmitglied zugewiesene Aufgabenbereich und die Vertretungsverhältnisse im Innenverhältnis zu bestimmen sind.
Die Leitung obliegt dem/r Vorsitzenden, bei de/r/ssen Verhinderung durch den/die Vertreter/in.
Die Einberufung erfolgt durch den/die Vorsitzende/n. Die Angabe einer Tagesordnung ist nicht zwingend. Die Einberufungsfrist soll zumindest 8 Kalendertage betragen.
Der Vorstand kann im schriftlichen Verfahren beschließen, wenn sämtliche Vorstandsmitglieder sich einverstanden erklärten.
Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn zumindest zwei Mitglieder, darunter der/die Vorsitzende, bei de/r/ssen Verhinderung, der/die Stellvertreter/in, anwesend sind.
Zu Satzungsänderung bedarf es bei einer ordentlichen oder außerordentlichen Generalversammlung eines Beschlusses mit 2/3 Stimmenmehrheit der anwesenden Mietglieder.
Die Auflösung des Vereins ist nur möglich, wenn mindestens 3/4 der Mitglieder anwesend sind und hiervon mindestens 3/4 einer Auflösung des Vereins zustimmen. Das Vereinsvermögen ist dann an die Alte Meisterstiftung Köln e.V. ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu übertragen.
Mit dem heutigen Tage der Beschlußfassung treten alle vorangegangenen Satzungen außer Kraft.
13°C – 29°C
Di, 18. Sep.

References: § 5

§ 9

§ 10

§ 11
 § 26

§ 13