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Timestamp: 2016-10-27 12:52:19+00:00

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2A.53/2003 (13.08.2003)
2A.53/2003 /sch
Beschwerdef�hrer, vertreten durch Dominik Tschabold, F�rsprecher, Oberdorfstrasse 30, 3612 Steffisburg,
Direkte Bundessteuer 2000 (Ermessensveranlagung),
vom 17. Dezember 2002.
X.________ f�hrt als selbst�ndig erwerbender Unternehmer in A.________ ein Maurergesch�ft in der Rechtsform einer Einzelunternehmung. In seiner Steuererkl�rung f�r die "�bergangsperiode 1999/ 2000" deklarierte er ein steuerbares Einkommen f�r die direkte Bundessteuer von Fr. 248'749.--. Mit Veranlagungsverf�gung vom 20. September 2001 wurde X.________ gest�tzt auf Art. 218 Abs. 2 und 3 des Bundesgesetzes vom 14. Dezember 1990 �ber die direkte Bundessteuer (DBG; SR 642.11) mit einer Jahressteuer f�r ein steuerbares Einkommen von Fr. 206'000.-- veranlagt. Mit Einspracheentscheid vom 22. M�rz 2000 wurde der der Jahressteuer unterliegende Betrag auf Fr. 181'000.-- reduziert.
X.________ erhob am 17. April 2002 Beschwerde bei der Steuerrekurskommission des Kantons Bern und beantragte, "die Aufl�sung Reserven auf dem Umlaufverm�gen von Fr. 181'000.-- sei aufzuheben". Die Steuerrekurskommission wies die Beschwerde mit Entscheid vom 17. Dezember 2002 ab. Sie hielt fest, aufgrund der unvollst�ndigen Buchhaltung sei zu Recht eine Ermessensveranlagung vorgenommen worden; das von der Steuerverwaltung gew�hlte Vorgehen zur Ermittlung der Aufl�sung der stillen Reserven m�sse als korrekt und gesetzm�ssig bezeichnet werden.
X.________ hat am 6. Februar 2003 Verwaltungsgerichtsbeschwerde beim Bundesgericht erhoben mit dem Antrag, der Entscheid der Steuerrekurskommission sei aufzuheben und die Veranlagung der Jahressteuer f�r 2000 f�r ausserordentliche Einkommen in der �bergangsperiode gem�ss Art. 218 Abs. 2 und 3 DBG sei auf Franken null festzusetzen. Zur Begr�ndung macht er im Wesentlichen geltend, er habe seine Buchhaltung und die Abschl�sse 1999 und 2000 einer gr�ndlichen Nachpr�fung unterzogen. Anhand der neu eingereichten Belege ergebe sich beim Konto "Angefangene Arbeiten" eine Verschiebung von rund Fr. 65'500.-- zu Gunsten des Gesch�ftsjahrs 1999, und im Konto "Reparaturen/Ersatz Schalungsmaterial" (neu) seien rund Fr. 30'000.-- statt im Konto "Wareneinkauf" zu verbuchen. Aufgrund dieser �nderung halte sich die Bruttogewinnmarge im Jahr 2000 in etwa im Bereich des Gesch�ftsjahrs 1996. Zur Begr�ndung f�hrt der Beschwerdef�hrer weiter aus, als kleine Bauunternehmung verf�ge er grunds�tzlich �ber kein Materiallager, weshalb auch keine stillen Reserven vorhanden seien. Sodann habe er im Jahr 2000 haupts�chlich Lohnarbeit ausgef�hrt, dies im Unterschied zum Beispiel zum Jahr 1999, als er im Wesentlichen Direktauftr�ge ausgef�hrt habe, was sich ebenfalls auf die Marge auswirke. Im �brigen habe er verschiedentlich zus�tzliche Abkl�rungen wie eine B�cheruntersuchung beantragt, was indessen abgelehnt worden sei.
Die Steuerrekurskommission des Kantons Bern und die Steuerverwaltung des Kantons Bern beantragen die Abweisung der Beschwerde. Den gleichen Antrag stellt die Eidgen�ssische Steuerverwaltung.
1.1 Der angefochtene Entscheid der Steuerrekurskommission des Kantons Bern ist - was die direkte Bundessteuer anbetrifft - ein letztinstanzlich kantonales Urteil, gegen das die Verwaltungsgerichtsbeschwerde zul�ssig ist (Art. 146 DBG). Auf die frist- und formgerecht (Art. 106 und 108 OG) eingereichte Beschwerde des nach Art. 103 lit. a OG legitimierten Beschwerdef�hrers ist somit einzutreten.
Soweit der Beschwerdef�hrer mit seinem Begehren um Aufhebung des Entscheids der Steuerrekurskommission vom 17. Dezember 2002 auch den die Staatssteuer betreffenden Teil anficht, kann darauf mangels Letztinstanzlichkeit nicht eingetreten werden.
1.2 Mit der Verwaltungsgerichtsbeschwerde kann die Verletzung von Bundesrecht, einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens, sowie die unrichtige oder unvollst�ndige Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts ger�gt werden (Art. 104 lit. a und b OG). Das Bundesgericht wendet im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde das Bundesrecht von Amtes wegen an. Es ist nach Art. 114 Abs. 1 OG an die von den Parteien vorgebrachten Begr�ndungen nicht gebunden und kann die Beschwerde auch aus andern als den geltend gemachten Gr�nden gutheissen oder abweisen (BGE 128 II 145 E. 1.2.2 S. 150 f. mit Hinweisen). Hat, wie hier, eine richterliche Beh�rde als Vorinstanz entschieden, ist das Bundesgericht an deren Sachverhaltsfeststellung gebunden, sofern diese nicht offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen erfolgt ist (Art. 105 Abs. 2 OG). Offensichtlich unrichtig ist eine Sachverhaltsermittlung nicht schon dann, wenn sich Zweifel anmelden, sondern erst, wenn sie eindeutig und augenf�llig unzutreffend ist (Fritz Gygi, Bundesverwaltungsrechtspflege, 2. Aufl., Bern 1983, S. 286 mit Hinweisen). �ber die Angemessenheit des angefochtenen Entscheids ist nicht zu befinden, da das Bundesrecht die R�ge der Unangemessenheit in der fraglichen Materie nicht vorsieht (vgl. Art. 104 lit. c OG).
Der Beschwerdef�hrer legt erstmals im bundesgerichtlichen Verfahren neue Belege ins Recht, wonach angefangene Arbeiten im Umfang von total Fr. 64'486.05 zus�tzlich zu der bereits im vorinstanzlichen Verfahren geltend gemachten fehlerhaften Abgrenzung von Fr. 52'000.-- zu Gunsten des Jahresabschlusses 1999 zu ber�cksichtigen seien. Ebenfalls erstmals macht er im Weiteren eine Umbuchung im Betrag von Fr. 29'443.25 geltend, weil dieser Betrag zu Unrecht im Konto "Wareneinkauf" enthalten gewesen sei.
2.1 Soweit das Bundesgericht, wie vorliegend, unter dem Vorbehalt von Art. 105 Abs. 2 OG an die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz gebunden ist, ist die M�glichkeit, im bundesgerichtlichen Verfahren neue Tatsachen vorzubringen und neue Beweismittel einzureichen, weitgehend eingeschr�nkt. Neue Behauptungen und neue Beweismittel sind diesfalls nur zul�ssig, soweit sie die Vorinstanz von Amtes wegen h�tte erheben sollen und ihre Nichterhebung eine Verletzung wesentlicher Verfahrensvorschriften darstellt (BGE 128 II 145 E. 1.2.1 S. 150 mit Hinweisen; K�lz/H�ner, Verwaltungsverfahren und Verwaltungsrechtspflege des Bundes, 2. Aufl., Z�rich 1998, Rz. 939; Gygi, a.a.O., S. 286 f.).
2.2 Nach Art. 123 Abs. 1 DBG stellen die Veranlagungsbeh�rden zusammen mit dem Steuerpflichtigen die f�r eine vollst�ndige und richtige Besteuerung massgebenden tats�chlichen und rechtlichen Verh�ltnisse fest. Nach Art. 130 Abs. 1 DBG pr�ft die Veranlagungsbeh�rde die Steuererkl�rung und nimmt die erforderlichen Untersuchungen vor. Dieser das Veranlagungsverfahren beherrschende Untersuchungsgrundsatz findet indessen seine Grenze in der erw�hnten Mitwirkungspflicht des Steuerpflichtigen nach Art. 123 Abs. 1 DBG. Der Steuerpflichtige hat darnach bei der Sachverhaltsermittlung und bei der Beweisleistung aktiv mitzuwirken, unabh�ngig davon, ob er die objektive Beweislast tr�gt oder nicht (vgl. Zweifel, in: Kommentar zum schweizerischen Steuerrecht, I/2b, Art. 123 DBG N 3 ff.; 126 DBG N 1 ff.; Art. 130 DBG N 2 ff.; Martin Zweifel, Die Sachverhaltsermittlung im Steuerveranlagungsverfahren, Z�rich 1989, S. 12 f.; K�nzig/ Behnisch, Die direkte Bundessteuer, III. Teil, 2. Aufl., Basel 1992, N 5 zu Art. 88 BdBSt). Dem Beschwerdef�hrer w�re es vorliegend ohne weiteres zumutbar gewesen, bereits f�r das Veranlagungs- oder das Beschwerdeverfahren "die Abschl�sse 1999/2000 einer gr�ndlichen Nachpr�fung zu unterziehen" und anhand dieser Ergebnisse die im vorliegenden Verfahren neu geltend gemachten fehlerhaften Abgrenzungen darzutun.
2.3 Der Beschwerdef�hrer hat mit der Steuererkl�rung nicht unterzeichnete Jahresrechnungen eingereicht. Als Inhaber einer Einzelfirma war er verpflichtet, seine Firma ins Handelsregister eintragen zu lassen und gehalten, diejenigen B�cher ordnungsgem�ss zu f�hren und aufzubewahren, die nach Art und Umfang seines Gesch�fts notwendig sind, um die Verm�genslage des Gesch�fts und die mit dem Gesch�ftsbetrieb zusammenh�ngenden Schuld- und Forderungsverh�ltnisse sowie die Ergebnisse der einzelnen Gesch�ftsjahre festzustellen (Art. 957 OR). Zudem war er verpflichtet, Betriebsrechnung und Jahresbilanz nach allgemein anerkannten kaufm�nnischen Grunds�tzen vollst�ndig, klar und �bersichtlich aufzustellen, damit die Beteiligten einen m�glichst sicheren Einblick in die wirtschaftliche Lage des Gesch�fts erhalten (Art. 959 OR). Betriebsrechnung und Bilanz sind schliesslich zu unterzeichnen (Art. 961 OR). Diese Verpflichtungen oblagen alle dem Beschwerdef�hrer, und es war nicht Sache der Veranlagungsbeh�rde, f�r eine korrekte Buchf�hrung zu sorgen. Der Beschwerdef�hrer hat daher die Folgen der Verletzung seiner Mitwirkungspflicht bei der Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts selber zu verantworten (vgl. BGE 102 Ib 124 E. 3c S. 130 f.). Auf jeden Fall kann nicht gesagt werden, die Vorinstanz habe den Sachverhalt offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen festgestellt, weshalb die neuen Behauptungen und Beweismittel nicht mehr zu w�rdigen sind.
Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Steuerverwaltung des Kantons Bern habe sich bei der Veranlagung der Jahressteuer einzig auf einen Vergleich der Bruttogewinnmarge der Jahre 1999 und 2000 mit den f�nf vorangegangenen Jahren und auf einen Vergleich der durchschnittlichen Debitorenbest�nde gest�tzt. Die Steuerrekurskommission habe, ohne auf seine Argumente n�her einzugehen, befunden, dass die von ihm eingereichten Jahresrechnungen unvollst�ndig seien, weshalb die Steuerfaktoren mangels zuverl�ssiger Unterlagen nicht
einwandfrei h�tten ermittelt werden k�nnen. Damit r�gt der Beschwerdef�hrer sinngem�ss eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r.
3.1 Der Anspruch auf rechtliches Geh�r im Sinn von Art. 29 Abs. 2 BV umfasst die Rechte und Pflichten der Parteien auf Teilnahme am Verfahren und auf Einflussnahme auf den Prozess der Entscheidfindung. In diesem Sinne dient das rechtliche Geh�r einerseits der Sachaufkl�rung, anderseits stellt es ein pers�nlichkeitsbezogenes Mitwirkungsrecht beim Erlass eines Entscheids dar, welcher in die Rechtsstellung des Einzelnen eingreift (BGE 127 I 54 E. 2b S. 56).
Aus der Garantie des rechtlichen Geh�rs wird der Anspruch abgeleitet, dass die Beh�rde die Vorbringen der in ihrer Rechtsstellung Betroffenen sorgf�ltig und ernsthaft pr�ft und beim Entscheid ber�cksichtigt. Folge dieser Pr�fungspflicht ist insbesondere die beh�rdliche Begr�ndungspflicht. Der B�rger soll wissen, warum die Beh�rde entgegen seinem Antrag entschieden hat. Zudem kann durch die Verpflichtung zur Offenlegung der Entscheidgr�nde verhindert werden, dass sich die Beh�rde von unsachlichen Motiven leiten l�sst. Die Begr�ndung eines Verwaltungsakts und eines Entscheids m�ssen so abgefasst sein, dass die Betroffenen ihn gegebenenfalls sachgerecht anfechten k�nnen. Dies ist nur m�glich, wenn sich sowohl die Betroffenen als auch die Rechtsmittelinstanz �ber die Tragweite des Entscheids ein Bild machen k�nnen. In diesem Sinne m�ssen wenigstens kurz die �berlegungen genannt werden, von denen sich die Beh�rde hat leiten lassen, und auf die sich ihr Entscheid st�tzt. Das bedeutet jedoch nicht, dass sich die Beh�rde ausdr�cklich mit jeder tatbest�ndlichen Behauptung, mit jedem rechtlichen Einwand und mit jedem Beweismittel auseinandersetzen muss. Vielmehr kann sie sich auf die f�r den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschr�nken (BGE 126 I 97 E. 2b S. 102 f. mit Hinweisen).
3.2 Die Steuerrekurskommission des Kantons Bern hat sich nur sehr allgemein und summarisch mit den Elementen der Ermessensveranlagung befasst. Sie f�hrt lediglich aus, die eingereichte Jahresrechnung m�sse als unvollst�ndig qualifiziert werden, da sie nicht nach den Grunds�tzen ordnungsgem�sser Rechnungslegung erstellt worden sei. Bez�glich der Ermittlung des steuerbaren Jahresgewinns h�lt sie nur fest, das Vorgehen der Veranlagungsbeh�rde m�sse als korrekt und gesetzm�ssig bezeichnet werden. Diese Begr�ndungen der Vorinstanz m�ssen als d�rftig, ja mangelhaft bezeichnet werden. Immerhin l�sst sich aber aufgrund des Verweises auf die von der Steuerverwaltung vorgenommenen Vergleiche der Bruttogewinne I und der Bruttogewinne II entnehmen, dass sich die Vorinstanz, wie die Veranlagungsbeh�rde, f�r die Ermittlung der aufgel�sten stillen Reserven auf die Abweichung von den durchschnittlichen Bruttoerl�sen II st�tzte. Mit diesem Hinweis und aufgrund der Tatsache, dass auch nach den Vorbringen des Beschwerdef�hrers selbst davon auszugehen ist, dass die Buchhaltung zumindest in Bezug auf die Abgrenzungsproblematik nicht vollst�ndig und ordnungsgem�ss war, l�sst sich der Verzicht der Vorinstanz auf eine kurze eigene Begr�ndung unter Ber�cksichtigung der Erw�gungen der Veranlagungsbeh�rde gerade noch vertreten. Jedenfalls konnte sich der Beschwerdef�hrer �ber die Tragweite des Entscheids ein Bild machen und diesen sachgerecht anfechten. Damit erweist sich der Vorwurf der Verletzung des rechtlichen Geh�rs als unbegr�ndet.
4.1 Nach Art. 130 Abs. 1 DBG pr�ft die Veranlagungsbeh�rde die Steuererkl�rung und nimmt die erforderlichen Untersuchungen vor. Hat der Steuerpflichtige trotz Mahnung seine Verfahrenspflichten nicht erf�llt oder k�nnen die Steuerfaktoren mangels zuverl�ssiger Unterlagen nicht einwandfrei ermittelt werden, so nimmt die Veranlagungsbeh�rde eine Veranlagung nach pflichtgem�ssem Ermessen vor. Sie kann dabei Erfahrungszahlen, Verm�gensentwicklung und Lebensaufwand des Steuerpflichtigen ber�cksichtigen (Art. 130 Abs. 2 DBG). Eine Ermessensveranlagung kann nicht nur dann vorgenommen werden, wenn die Steuerfaktoren mangels zuverl�ssiger Unterlagen nicht einwandfrei ermittelt werden k�nnen, sondern auch dann, wenn sich die f�r die Veranlagung massgebenden tats�chlichen Verh�ltnisse nicht feststellen lassen, obwohl der Steuerpflichtige keine Verfahrenspflicht verletzt hat, das heisst, wenn die nicht zu beseitigende Ungewissheit im Sachverhalt andere Gr�nde hat (Zweifel, a.a.O., Art. 130 DBG N 41).
Bei der Ermessenseinsch�tzung hat die Steuerbeh�rde von Amtes wegen alle Unterlagen zu ber�cksichtigen, die ihr zur Verf�gung stehen. Sie hat alle Umst�nde in Rechnung zu stellen, von denen sie Kenntnis hat, auch wenn sie m�glicherweise nicht in den Akten vermerkt sind; denn die amtliche Veranlagung ist nach pflichtgem�ssem Ermessen vorzunehmen. Der Steuerpflichtige soll m�glichst entsprechend seiner wirtschaftlichen Leistungsf�higkeit eingesch�tzt werden. Das setzt eine W�rdigung der gesamten Verh�ltnisse voraus. Die Steuerbeh�rde hat dabei eine vorsichtige Sch�tzung vorzunehmen, ohne allerdings dazu verpflichtet zu sein, bei der durch das Verhalten des Steuerpflichtigen bedingten Ermessensbet�tigung im Zweifelsfall die f�r diesen g�nstigste Annahme zu treffen: Es soll vermieden werden, dass derjenige Steuerpflichtige, der f�r die M�glichkeit der Nachpr�fung der von ihm erkl�rten Verh�ltnisse Sorge getragen hat, h�here Steuern zu bezahlen hat als derjenige, bei dem eine solche Nachpr�fung aus von ihm zu vertretenden Gr�nden unm�glich ist. Die Verletzung von Verfahrenspflichten darf sich nicht lohnen (ASA 58 670 E. 3b S. 673 f. mit Hinweisen).
4.2 Der Steuerpflichtige kann eine Ermessensveranlagung nur wegen offensichtlicher Unrichtigkeit anfechten. Die Einsprache ist zu begr�nden und muss allf�llige Beweismittel nennen (Art. 132 Abs. 3 DBG). Offensichtlich unrichtig ist eine Sch�tzung, die einen wesentlichen erw�genswerten Gesichtspunkt �bergangen oder falsch gew�rdigt hat. Wie erw�hnt, ist das Bundesgericht an die Ermessenseinsch�tzung gebunden, wenn sie auf einer richtigen und vollst�ndigen Tatbestandsermittlung und auf einer sachgerechten Abw�gung der Gesamtheit der f�r die Veranlagung massgebenden Verh�ltnisse beruht, wobei den zust�ndigen Beh�rden ein gewisser Spielraum f�r die zahlenm�ssige Auswertung der Untersuchungsergebnisse zusteht; so lange sich ihre Sch�tzung im Rahmen des so gegebenen Spielraums h�lt, kann das Bundesgericht nicht eingreifen (ASA 58 670 E. 1b S. 672 f. mit Hinweisen).
4.3 Die Buchhaltung des Beschwerdef�hrers war unbestrittenermassen nicht ordnungsgem�ss, weshalb er selber im Verfahren verschiedentlich Korrekturen und Umbuchungen vorgenommen und auch eine B�cherpr�fung beantragt hat. Geht aber der Buchhaltung eines buchf�hrungspflichtigen Steuerpflichtigen die Ordnungsgem�ssheit ab und k�nnen auch aufgrund der nachgereichten Belege die Steuerfaktoren nicht einwandfrei ermittelt werden, sind die Voraussetzungen f�r eine Ermessensveranlagung erf�llt. Die Veranlagungsbeh�rde war dabei, wie erw�hnt, nicht gehalten, von sich aus eine B�cherexpertise durchzuf�hren. Es ist deshalb nicht zu beanstanden, wenn die Veranlagungsbeh�rde den Beschwerdef�hrer ermessensweise veranlagt hat.
4.4 Zu pr�fen bleibt somit, ob der Vorinstanz bei der Vornahme der Ermessensveranlagung in die Augen springende Fehler oder Irrt�mer unterlaufen sind, so dass die Sch�tzung als offensichtlich falsch erscheint. Der Steuerpflichtige, der eine Ermessensveranlagung vor Bundesgericht anficht, muss sich mit deren einzelnen Elementen auseinandersetzen und zeigen, dass die Sch�tzung auf unhaltbaren Grundlagen oder auf offensichtlich unrichtigen Sachverhaltsfeststellungen beruht. Er hat klar darzutun und im Einzelnen zu belegen, dass und weshalb eine vorgenommene Sch�tzung offensichtlich falsch sein soll bzw. wesentliche Gesichtspunkte �bergangen oder falsch gew�rdigt worden sind (Urteile 2A.351/1998 vom 15. Oktober 1999, E. 4c; 2A.166/2002 vom 11. Oktober 2002, E. 2.5).
4.5 Die Veranlagungsbeh�rde hat die Bruttogewinnberechnung und deren Abweichung von den Vorjahren auf den Bruttogewinn II bezogen. Der durchschnittliche Bruttogewinn II, ermittelt auf den Gesch�ftsjahren 1994 bis 1998, betrug 26,32 Prozent. Unter Einbezug einer Standardabweichung von 3,46 Prozent setzte die Veranlagungsbeh�rde den durchschnittlichen Bruttogewinn auf 29,78 Prozent fest. Aufgrund des Bruttogewinns II des Jahres 2000 von 35,20 Prozent ergab dies umgerechnet eine Abweichung bzw. eine Aufl�sung von Reserven auf dem Umlaufverm�gen von Fr. 181'591.--.
Was der Beschwerdef�hrer gegen diese Berechnung einwendet, h�lt einer �berpr�fung nicht stand. In der Einsprache vom 2. M�rz 2002 brachte er vor, bei Margenberechnungen sei es von entscheidender Bedeutung, ob jeweils Lohnarbeiten oder Direktauftr�ge vorl�gen. Im Widerspruch dazu machte er in der Beschwerde vor der Steuerrekurskommission eine nachtr�gliche Korrektur einer nicht abgegrenzten Rechnung im Betrag von Fr. 52'000.-- geltend. Die Veranlagungsbeh�rde ber�cksichtigte im Einspracheentscheid wohl den Hinweis auf die Margenberechnung teilweise, indem sie den einer Jahressteuer unterliegenden steuerbaren Betrag von Fr. 206'700.-- auf Fr. 181'591.-- herabsetzte. Die geltend gemachte fehlerhafte Abgrenzung bez�glich der angefangenen Arbeiten hingegen ber�cksichtigte sie aufgrund der unvollst�ndigen Buchhaltung zu Recht nicht. Unter Hinweis auf das Vergleichsjahr 1996, mit einem Bruttogewinn II von 32,46 Prozent, versucht der Beschwerdef�hrer zudem nachzuweisen, dass die Abweichung in der Veranlagungsperiode mit 35,20 Prozent nicht aussergew�hnlich sei. Er �bersieht dabei, dass das Jahr 1996 aufgrund der von der Veranlagungsbeh�rde in den Vergleich einbezogenen Jahre 1994 bis 1998 eine einsame Spitze darstellte, betrugen doch in den �brigen Jahren die Bruttogewinnmargen 27,81 Prozent, 24,49 Prozent, 24,29 Prozent und 22,8 Prozent. Es ist sachgerecht, wenn auf den Durchschnitt der f�nf Vergleichsjahre und nicht auf ein einziges Vergleichsjahr allein abgestellt wurde. Ebenso wenig ist zu beanstanden, dass die Veranlagungsbeh�rde f�r den Vergleich den Bruttogewinn II herangezogen hat: W�hrend der Bruttogewinn I den Umsatz abz�glich Warenaufwand ausweist, ergibt sich der Bruttogewinn II aufgrund des Umsatzes abz�glich Material und Personalaufwand. Die Neutralisierung nicht nur des Materialverbrauchs, sondern auch des Personalaufwands l�sst sich dadurch rechtfertigen, dass damit aufgrund der aperiodisch anfallenden Sozialversicherungsbeitr�ge und -nachzahlungen Verwerfungen in einzelnen Jahren ausgeschlossen werden k�nnen.
4.6 Zusammenfassend ergibt sich, dass die Veranlagungsbeh�rde zu Recht eine Ermessensveranlagung vorgenommen hat und ihr dabei keine offensichtlichen Fehler oder Irrt�mer unterlaufen sind; insbesondere erfolgte auch die Vergleichsberechnung nicht offensichtlich unrichtig oder unter Verletzung wesentlicher Gesichtspunkte.
4.7 Im �brigen wird die Anwendung von Art. 218 Abs. 2 und 3 DBG, n�mlich die Erfassung der aufgel�sten stillen Reserven mit einer Jahressteuer, zu Recht nicht beanstandet, weshalb darauf nicht n�her einzutreten ist.
Die Beschwerde erweist sich somit als unbegr�ndet und ist abzuweisen. Entsprechend diesem Verfahrensausgang sind die bundesgerichtlichen Kosten dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 156 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 153 und 153a OG). Eine Parteientsch�digung wird nicht zugesprochen (Art. 159 Abs. 2 OG).

References: Art. 218
 Art. 218
 Art. 103
 Art. 114
 Art. 104
 Art. 105
 Art. 123
 Art. 130
 Art. 123
 Art. 123
 Art. 130
 Art. 88
 BGE 
 Art. 29
 Art. 130
 Art. 130
 Art. 218
 Art. 153