Source: https://der-betrieb.owlit.de/document.aspx/?sUrl=rn:roex%5E%5Efile://R%7C/03/02/01/zsa/db/b8/d/b8d19a181d4c45dd7a0dd5891685fbba.xml&ref=searchservice
Timestamp: 2019-05-20 01:15:25+00:00

Document:
Aktuelle Rechtsprechung zu den Rechnungsanforderungen für den Vorsteuerabzug - DER BETRIEB- Dokument
DB vom 07.12.2018, Heft 49, Seite 2957 - 2963, DB1288465
RiBFH Dr. Gerhard Michel
RiBFH Dr. Gerhard Michel ist Richter des V. Senats des BFH.
I. Voraussetzungen des Vorsteuerabzugs
2. Formelle und materielle Voraussetzungen
3. Vorsteuerversagung bei (nur) formellen Mängeln
II. Rechnungsanforderungen
1. Pflichtangaben der Rechnung
2. Für den Vorsteuerabzug erforderliche Rechnung
3. Mindestrechnung („Rechnungstorso“)
I.Voraussetzungen des Vorsteuerabzugs
Die Voraussetzungen für den bedeutendsten Fall des Vorsteuerabzugs sind national in § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 i.V.m. § 14 UStG normiert, die unionsrechtliche Grundlage dafür ergibt sich aus Art. 168 Buchst. a MwStSystRL und Art. 178 Buchst. a, der auf eine gem. Titel XI Kap. 3 Abschn. 3-6 ausgestellte Rechnung und damit auf Art. 219a-240 MwStSystRL verweist. Dabei regeln § 15 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 UStG und Art. 168 Buchst. a die Voraussetzungen für die Entstehung des Vorsteuerabzugs, während aus § 15 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 UStG sowie DB 49/2018 S. 2958aus Art. 178 Buchst. a MwStSystRL folgt, dass die Ausübung (Geltendmachung) des Vorsteuerabzugs den Besitz einer nach den §§ 14, 14a UStG bzw. einer gem. Art. 220-236 und Art. 238-240 MwStSystRL ausgestellten Rechnung voraussetzt.
Die Voraussetzungen für das Entstehen des Vorsteueranspruchs bezeichnet der EuGH als materielle Voraussetzungen

References: § 15
 § 14
 Art. 168
 Art. 178
 Art. 219
 § 15
 Art. 168
 § 15
 Art. 178
 Art. 220
 Art. 238
 EuGH