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Timestamp: 2017-12-14 00:10:09+00:00

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Universa Pflegeversicherung - online vergleichen und beantragen
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Universa Pflegetagegeldversicherung Beitragsberechnung
Tarif Universa PT-Premium
Doppelte Leistungen bei Unfall
76,40 € monatlich
Punkte: 29.50 / 44
Bewertung: 67% = Befriedigend
(Gesamtnote 3.3)
(Gesamtnote 2.8)
Tarifdetails der Universa Pflegetagegeldversicherung im Überblick
§ 1 Abs. 1.1.1 der TB (Teil III):"Das Pflegetagegeld wird unabhängig von der Höhe entstandener Pflegekosten und ohne zeitliche Begrenzung für jeden Tag einer Pflegebedürftigkeit gezahlt."
Wie der von uns dargestellte Abschnitt der Versicherungsbedingungen, der Universa Pflegezusatzversicherung Tarif PT-Premium, belegt, nimmt die Universa bei ihrer Pflegetagegeldversicherung keine Unterscheidung zwischen professioneller- und Laienpflege vor. Versicherte dieses Tarifes können somit bei Eintritt des Pflegefalls, zusammen mit ihren Angehörigen festlegen, wie und in welcher Form die notwendige Pflege organisiert wird. Die Freiheit, selbst entscheiden zu können und nicht durch Vorgaben reglementiert zu werden, halten wir für besonders wichtig und bewerten diesen Abschnitt unseres Smartrankings daher mit 4, maximal zu erreichenden, Leistungspunkten.
Ohne den Verzicht auf das ordentliche Kündigungsrecht durch den Versicherer, wäre es um den Versicherten bei einem Vorsorgevertrag, wie einer Pflegetagegeldversicherung, sehr schlecht bestellt. Das ordentliche Kündigungsrecht besagt nämlich, dass der Versicherer zum Ende des Versicherungsjahres, ohne Angabe von Gründen, den Vertrag kündigen könnte. Wäre dies in den Tarifbedingungen so verankert, könnte die Versicherungsgesellschaft zur Risikominimierung alle „alten“ Versicherten eines Pflegetagegeld-Tarifes kündigen. Diese hätten dann im schlimmsten Fall jahrelang Prämien gezahlt und hätten ab sofort keinen Leistungsanspruch mehr. Zum Schutz der Versicherten, verzichtet die Universa Pflegetagegeldversicherung, Tarif PT-Premium, auf ihr ordentliches Kündigungsrecht, was wir bei der Vergabe unserer Leistungspunkte positiv berücksichtigten.
§ 3 Abs. 2 der TB/EPV (Teil II): "Die Wartezeit entfällt."
Wartezeiten bedeuten bei Versicherungsverträgen, dass die volle Leistungspflicht des Versicherers erst nach einer festgelegten Zeit besteht. Verzichtet eine Versicherungsgesellschaft auf die Einhaltung von Wartezeiten, so ist dies als sehr positiv zu bewerten, da somit für den Antragsteller direkt nach Antragsannahme und damit inhärenter Risikozeichnung durch die Versicherungsgesellschaft Versicherungsschutz im vollen Umfang besteht. Bei der Universa Pflegezusatzversicherung ist dies der Fall, sie verzichtet, wie aufgezeigt, in ihren Tarifbedingungen auf die Einhaltung von Wartezeiten.
Der Pflegetagegeldtarif der Universa sieht leider keine Leistungen bei Pflegestufe 0 vor (Demenz).
Der Baustein der Demenz-Absicherung (Pflegestufe 0) bildet für uns eine wichtige Komponente einer zielführenden privaten Pflegefallvorsorge. Gerade die Zunahme an altersbedingten demenziellen Erkrankungen macht eine Absicherung für dieses Risiko, unserer Ansicht nach, unablässig. Die Universa Pflegezusatzversicherung sieht hierfür leider keine Leistung vor, was sich negativ auf ihr Smartranking auswirkt. An dieser Stelle müssen Vorsorgeinteressierte selbst entscheiden, wie wichtig ihnen der Baustein Demenz-Absicherung persönlich ist.
§ 1 Abs. 11.1 der TB (Teil II): "Der Versicherungsschutz erstreckt sich abweichend von § 1 Abs. 11 auf Pflege in Europa."
Wenn in einer privaten Pflegezusatzversicherung die Erbringung von Pflegeleistungen nicht nur auf das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland beschränkt sind, sondern auch die Möglichkeit besteht das im europäischem Ausland gepflegt werden kann, bewerten wir das als positiv. Diese Flexibilität im Leistungsfall sollte unseres Erachtens bei allen privaten Pflegetagegeld-Tarifen gewährleistet sein. Die Universa Pflegetagegeldversicherung hat dies, wie aus dem von uns dargestellten Tarifabschnitt, in ihren Tarifbedingungen enthalten.
§ 2 Abs. 2.6 der AVB (Teil III): "Eine dynamische Erhöhung wird ohne erneute Gesundheitsprüfung vorgenommen. Der höhere Versicherungsschutz beginnt auch für bereits eingetretene Versicherungsfälle mit dem Anpassungszeitpunkt."
Wenn Verträge, bei denen am Anfang bei Antragstellung eine feste Leistung vereinbart wird, voraussichtlich eine lange Vertragsdauer besitzen, entwertet sich im Zuge der Inflation Jahr für Jahr die mit Bedacht ausgewählte Leistung. Um dem entgegenzuwirken beinhalten viele Pflegetagegeldversicherungen das Optionsrecht der Dynamisierung. Bei der ergänzenden privaten Pflegeversicherung der Universa, können Versicherte die am Anfang der Vertragslaufzeit vereinbarten Pflegetagegeldsätze regelmäßig ohne erneute Gesundheitsprüfung anpassen. Dies wiederum ist sehr positiv zu bewerten, da so dem Wertverfall der Leistungen gegengesteuert wird.
§ 2 Abs. 2.1 der AVB (Teil III): "Das Pflegetagegeld wird - auch nach Eintritt der Pflegebedürftigkeit - zur Werterhaltung erhöht, wenn die versicherte Person zum Anpassungszeitpunkt - ein tarifliches Lebensalter von mindestens 21 Jahren erreicht hat und - seit mindestens zwei Jahren ununterbrochen nach Tarif PT-Premium versichert ist. Als tarifliches Lebensalter gilt der Unterschied an Jahren zwischen dem Jahr der Anpassung und dem Geburtsjahr."
Wenn auch die turnusmäßige Erhöhung des Pflegetagegeldsatzes nach Eintritt des Pflegefalls möglich ist, spricht das sehr für den untersuchten Tarif. Viele Versicherungsgesellschaften haben in den Tarifbedingungen ihrer Pflegetagegeldversicherung die Option auf eine Dynamisierung des Pflegetagegeldes zwar ohne erneute Gesundheitsprüfung verankert, schließen jedoch eine turnusmäßige Erhöhung der abgesicherten Leistungssätze bei bereits eingetretenem Pflegefall kategorisch aus. Bei der Universa Pflegetagegeldversicherung ist dies nicht der Fall. Versicherte dieses Tarifes können auch nach Eintritt des Pflegefalls die Dynamikoption ausführen.
§ 3 Abs. 3.1 der AVB (Teil III): "Der Versicherer garantiert jeder im Tarif PT-Premium versicherten Person die Nachversicherung bzw. Umstellung in neue Tarife zur Ergänzung der sozialen oder privaten Pflegeversicherung (Zieltarife), die in Reaktion auf in Kraft tretende Reformen der Leistungen in der sozialen oder privaten Pflegeversicherung vom Versicherer eingeführt werden, zu Sonderkonditionen. Voraussetzung dabei ist, dass die versicherte Person im Zieltarif versicherungsfähig ist."
Wie wichtig dieses Produktdetail ist verdeutlicht sich, wenn man die Diskussionen der Vergangenheit zum Pflegebegriff bedenkt. Wer weiß schon genau wie lange noch an der Einstufungssystematik in 3 konkrete Pflegestufen festgehalten wird (Die Absicherung bei Demenz wird nur umgangssprachlich Pflegestufe 0 genannt)? Vielleicht wird es in Zukunft eine viel kleingliedrigere Einstufung im Pflegefall geben. Aus diesem Grund ist die Verankerung, dass der Wechsel in einen neuen, angepassten Tarif möglich ist, bzw. die AVB des bestehenden Tarifes zum Wohle des Versicherten angepasst werden können, sehr wichtig.
Der Pflegetagegeldtarif der Universa verlangt bei der Beantragung die Beantwortung von 5 Gesundheitsfragen.
Das Gesundheitsfragen bei den meisten Tarifen gestellt werden müssen, das steht für uns außer Frage. Allerdings können Versicherungsgesellschaften auch die Beantragung zu einem bürokratischen Akt machen. Mit 5 Gesundheitsfragen gehört die Universa Pflegetagegeldversicherung zu den Tarifen die eine ganze Menge vom Antragsteller wissen möchte. Wir bevorzugen kurze, präzise und wenige Gesundheitsfragen.
Der Pflegetagegeldtarif der Universa hat kein Höchstaufnahmealter. Die Annahme durch die Universa wird lediglich durch die Beantortung der zwei Gesundheitsfragen beeinflusst.
Ist kein Höchstaufnahmealter für eine Pflegetagegeldversicherung vorgegeben bedeutet dies, dass Antragsteller ohne Altersbegrenzung nach oben versichert werden können. Allerdings sollte man hierbei auch im Hinterkopf behalten, dass ältere Vorsorgewillige auch exponentiell höhere Beiträge leisten müssen, da das Risiko pflegebedürftig zu werden im Alter stark steigt. Zudem wird die Antragsannahme durch den Versicherer auch bekanntlich durch die Beantwortung der Gesundheitsfragen beeinflusst. Da viele „Alterserkrankungen“ zum sog. „Ausschluss“ führen, empfehlen wir eine frühzeitige Auseinandersetzung mit dem Thema private Pflegevorsorge.
§ 1 Abs. 1.1 der AVB (Teil III): "Eine Sonderzahlung in Höhe des 10fachen des gemäß Abschnitt 1.1.1 a) bis c) vereinbarten Pflegetagegeldes wird bei erstmaliger Feststellung einer Pflegebedürftigkeit zusammen mit der ersten Leistungsauszahlung gezahlt. Anschließend erfolgt die Auszahlung der Sonderzahlung kontinuierlich nach Ablauf von jeweils zwei Jahren, sofern noch Pflegebedürftigkeit für die versicherte Person besteht."
Einige Pflegetagegeldversicherungen beinhalten eine einmalige Leistung bei erstmaliger Feststellung der Pflegebedürftigkeit. Bei den meisten dieser Tarife ist dies eine Pauschalleistung, die lediglich einmal in der Vertragslaufzeit erbracht wird. D.h. wenn erst die Pflegestufe 1 diagnostiziert wird, dann wird diese Pauschalleistung fällig und wenn dann später die Pflegestufe 2 festgestellt wird, ist hierfür keine weitere Pauschalleistung vorgesehen. Bei der Universa Pflegetagegeldversicherung, Tarif PT-Premium, wird bei erstmaliger das 10-fache des vereinbarten Pflegetagegeldes geleistet und danach alle 2 Jahre der gleiche Betrag. Am konkreten Rechenbeispiel mit 50 Euro Pflegetagegeld bedeutet dies, dass bei erstmaliger Pflegebedürftigkeit 500 Euro extra gezahlt werden und diese dann auch alle 2 Jahre zusätzlich geleistet werden, sofern die Pflegebedürftigkeit noch weiter besteht. Allerdings müssen bei erstmaliger Pflegebedürftigkeit etwaige Umbauten oder Neuanschaffungen getätigt werden, für die unseres Erachtens der 10-fache Tagessatz etwas zu wenig erscheint. Aus diesem Grund können wir hier nicht die maximale Anzahl an zu erreichenden Leistungspunkten vergeben.
§ 1 Abs. 1.3 der AVB (Teil III): "Wenn und solange für eine versicherte Person Pflegebedürftigkeit nach Pflegestufe III besteht, wird der Tarif für diese Person beitragsfrei weitergeführt. Die Beitragsbefreiung gilt ab dem Ersten des Monats, für den erstmals Leistungen gemäß den Abschnitten 1.1.1 c) oder d) aus diesem Tarif ausgezahlt werden."
Für die Pflegestufen 1 und 2 muss die Frage, für die Universa Pflegezusatzversicherung, Tarif PT-Premium, leider mit ja beantwortet werden. Besteht Pflegebedürftigkeit im Schweregrad der Pflegestufe 1 oder 2 ist leider keine Beitragsbefreiung vorgesehen. Allerdings bieten dies auch nur die wenigsten der Pflegetagegeldversicherungen. Allerdings sieht der Pflegetagegeld-Tarif der Universa eine Beitragsbefreiung ab Pflegestufe 2 vor, was wir positiv bewerten. Damit hebt dieser Tarif sich von den vielen ab, die keinerlei Beitragsbefreiung im Leistungsfall integriert haben.
Die Universa differenziert bei der in dieser Pflegetagegeldversicherung verankerten Dynamikoption nicht, ob bereits der Pflegefall eingetreten ist oder nicht. Des Weiteren ist auch die Dynamisierung, wenn der Vertrag beitragsfrei gestellt ist, nicht ausgeschlossen. D.h. konkret auf diesen Pflegetagegeld-Tarif bezogen, dass auch wenn die Pflegestufe 3 vorliegt und der Vertrag beitragsfrei gestellt ist, der Versicherte seine Dynamikoption wahrnehmen kann, um so die Leistungssätze zu erhöhen.
Der Pflegetagegeldtarif der Universa lässt keine flexible Absicherung zu , die sich nach den persönlichen Vorsorgepräferenzen richtet. Vielmehr ist eine Absicherung nur im Rahmen des, durch den Tarif vorgegebenen, Verteilungsschlüssels möglich.
Wenn man die Leistungssätze je Pflegestufe frei, nach den persönlichen Vorsorgepräferenzen, festlegen kann, bewerten wir dies als positiv. Allerdings bieten nur einige wenige Pflegezusatzversicherungen diese Möglichkeit. Zudem ist es kein KO-Kriterium ob eine Pflegetagegeldversicherung eine gute Risikovorsorge für den Pflegefall darstellt. Deshalb fließt dieses Kriterium auch nur mit relativ wenigen Leistungspunkten in unser Smartranking ein. Bei der Universa Pflegetagegeldversicherung, Tarif PT-Premium, ist folgender Verteilungsschlüssel vorgegeben: Für die Pflegestufe 1 werden 40 Prozent, die Pflegestufe 2 60 Prozent und die Pflegestufe 100 Prozent des vereinbarten Pflegetagegeldsatzes geleistet. Für 60 Euro vereinbarten Pflegetagegeldsatz ergeben sich demnach folgende Leistungen pro Monat: Pflegstufe 1 = 720 Euro, Pflegestufe 2 = 1.080 Euro und Pflegestufe 3 = 1.800 Euro.
Die Universa bietet den Service einer Pflege-Hotline an. Zudem sieht der Pflegetagegeldtarif der Universa zusätzliche monetäre Leistungen vor, die wir an dieser Stelle mit bewerten möchten. Bei Härtefällen der Pflegestufe III werden 150 % (anstatt 100 %) des vereinbarten Tagegeldes gezahlt. Zusätzlich wird bei Eintritt der Pflegebedürftigkeit durch einen Unfall (bis Alter 65) oder wenn Mütter oder Väter mit Kindern unter 18 Jahren pflegebedürftig werden, die doppelte Leistung erbracht.
Die Einrichtungen von Servicehotlines zum Thema Pflege, für die Versicherten einer privaten Pflegetagegeldversicherung, bewerten wir positiv, da es bei dieser Thematik oder aber auch im Leistungsfall oft zu Fragen kommen kann. Des Weiteren bietet eine solche Hotline eine erste Anlaufstelle für Betroffene und Angehörige, die bei erstmaliger Pflegebedürftigkeit Unterstützung benötigen. Die zwei anderen Faktoren die hier in die Leistungspunktevergabe für den Universa Tarif einfließen, sind die höhere Leistung für Härtefälle der Pflegestufe 3 und die Verdopplung der Leistung, wenn der Leistungsfall auf einen Unfall zurückzuführen ist (bis Alter 65). Diese 2 Produktmerkmale wollen wir unbedingt in die Bewertung aufnehmen, da solche Produktmerkmale bei keiner anderen Pflegetagegeldversicherung zu finden sind.
§ 13 Abs. 1.1 der TB/EPV (Teil II): "Der Vertrag wird für die Dauer eines Jahres geschlossen. Er verlängert sich stillschweigend um jeweils ein Jahr, sofern nicht fristgerecht gekündigt wird."
Für die ergänzende private Pflegeversicherung der Universa, Tarif PT-Premium, besteht keine Mindestvertragslaufzeit. Versicherte können ab dem ersten Versicherungsjahr, jeweils zum Ende, mit einer dreimonatigen Kündigungsfrist, den Vertrag beenden. Die Mindestvertragslaufzeit fließt allerdings nicht in unser Smartranking ein, da eine Mindestvertragslaufzeit, von max. 2 Jahren, keinen Einfluss auf die Wertigkeit einer privaten Pflegetagegeldversicherung hat.
Der Pflegetagegeldtarif der Universa sieht ein maximal absicherbares Tagegeld von 100 € / Tag vor.
Die Universa Pflegezusatzversicherung, Tarif PT-Premium, kann mit einem Pflegetagegeld von 15 bis max. 100 Euro abgeschlossen werden. Aus 100 Euro Pflegetagegeld ergeben sich für Pflegestufe 1 1.200 Euro, für Pflegestufe 2 1.800 Euro und für Pflegestufe 3 3.000 Euro. Aus unserer Sicht lässt sich damit eine adäquate Pflegefallvorsorge abbilden. Wenn man allerdings höhere Leistungssätze absichern möchte, gibt es noch einige andere gute Pflegetagegeldtarife, die eine höhere Absicherung zulassen.

References: § 1

§ 3

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§ 2

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§ 13