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Timestamp: 2020-04-10 13:04:03+00:00

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BGH entscheidet gegen Sparkassenkunden - Rechtsanwalt Dirk Dametz
Dabei umfasst die Wider­rufs­be­leh­rung meh­re­re Mus­ter­text aus dem dama­li­gen Mus­ter­text der Wider­rufs­be­leh­rung für Dar­le­hens­ver­trä­ge aus der Anla­ge 6 zum Art. 247 § 6 Abs. 2 EGBGB a.F.. Hier­bei wur­de sodann jeweils ange­kreuzt, wel­che der ein­zel­nen Pas­sa­gen für den jewei­li­gen Dar­le­hens­ver­trag ein­schlä­gig sind. Die­se Gestal­tung sah der BGH nicht per se als Wider­spruch zu den gesetz­li­chen Rege­lun­gen. Damit bestä­tigt­te der BGH zunächst die vor­her­ge­hen­de Instanz das OLG Stutt­gart.
Dies ist zunächst ein Rück­schlag für die betrof­fe­nen Dar­le­hens­neh­mer mit ähn­li­chen Wider­rufs­be­leh­run­gen. Es bleibt jedoch der ent­gül­ti­gen Urteils­be­grün­dung vor­be­hal­ten, was der BGH genau bei der Wider­rufs­be­leh­rung geprüft hat.
Ins­be­son­de­re hat der BGH kei­ne Aus­füh­run­gen dazu gemacht, ob der Inhalt der frag­li­chen Wider­rufs­be­leh­run­gen mit den gesetz­li­chen Anfor­de­run­gen über­ein­stimmt. Es bleibt daher auch bezüg­lich der Wider­rufs­be­leh­rung, die nach der Reform des Wider­rufs­rechts zum 11.06.2010 ver­wen­det wur­den, span­nend.
Die jetzt erga­ne­nen zwei Urtei­le des BGHs haben zudem kei­ne direk­te Aus­wir­kung auf das Wider­rufs­recht bzw. die Ver­fah­ren für Dar­le­hens­ver­trä­ge vom Zeit­raum 01.11.2002 bis 10.06.2010.
In die­sem Zusam­men­hang wird erwähnt, dass das Wider­rufs­recht für soge­nann­te “Alt­ver­trä­ge”, die zwi­schen dem 01.11.2002 und dem 10.06.2010 geschlos­sen wur­den, auf­grund eines neu­en Geset­zes zum 21.06.2016 erlo­schen ist, wenn es nicht bis zum 21.06.2016 aus­ge­übt wor­den ist.
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References: Art. 247
 § 6
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