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Timestamp: 2017-03-26 09:11:35+00:00

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Gesetze-Rechtsprechung Schleswig-Holstein VStättVO | Landesnorm Schleswig-Holstein | Gesamtausgabe | Landesverordnung über den Bau und Betrieb von Versammlungsstätten (Versammlungsstättenverordnung - VStättVO) vom 11. September 2014 | gültig von: 01.10.2014 gültig bis: 29.09.2019
Landesverordnung über den Bau und Betrieb von Versammlungsstätten...
§ 3 - § 21 Teil 2 - Allgemeine Bauvorschriften
§ 22 - § 30 Teil 3 - Besondere Bauvorschriften
§ 31 - § 43 Teil 4 - Betriebsvorschriften
§ 47 - § 49 Teil 7 - Schlussvorschriften
InhaltAktuelle GesamtausgabeAmtliche Abkürzung:VStättVOAusfertigungsdatum:11.09.2014Gültig ab:01.10.2014Gültig bis:29.09.2019
VerordnungQuelle:Fundstelle:GVOBl. 2014, 245Gliederungs-Nr:2130-14-15Landesverordnung
(Versammlungsstättenverordnung
- VStättVO)
Vom 11. September 2014Gesamtausgabe in der Gültigkeit vom 01.10.2014 bis 29.09.2019Nichtamtliches InhaltsverzeichnisTitelGültig abLandesverordnung über den Bau und Betrieb von Versammlungsstätten (Versammlungsstättenverordnung - VStättVO) vom 11. September 201401.10.2014 bis 29.09.2019Eingangsformel01.10.2014 bis 29.09.2019Inhaltsverzeichnis01.10.2014 bis 29.09.2019Teil 1 - Allgemeine Vorschriften01.10.2014 bis 29.09.2019§ 1 - Anwendungsbereich, Anzahl der Besucherinnen oder Besucher01.10.2014 bis 29.09.2019§ 2 - Begriffe01.10.2014 bis 29.09.2019Teil 2 - Allgemeine Bauvorschriften01.10.2014 bis 29.09.2019Abschnitt 1 - Bauteile und Baustoffe01.10.2014 bis 29.09.2019§ 3 - Bauteile01.10.2014 bis 29.09.2019§ 4 - Dächer01.10.2014 bis 29.09.2019§ 5 - Dämmstoffe, Unterdecken, Bekleidungen und Bodenbeläge01.10.2014 bis 29.09.2019Abschnitt 2 - Rettungswege01.10.2014 bis 29.09.2019§ 6 - Führung der Rettungswege01.10.2014 bis 29.09.2019§ 7 - Bemessung der Rettungswege01.10.2014 bis 29.09.2019§ 8 - Treppen01.10.2014 bis 29.09.2019§ 9 - Türen und Tore01.10.2014 bis 29.09.2019Abschnitt 3 - Besucherplätze und Einrichtungen für Besucherinnen oder Besucher 01.10.2014 bis 29.09.2019§ 10 - Bestuhlung, Gänge und Stufengänge01.10.2014 bis 29.09.2019§ 11 - Abschrankungen und Schutzvorrichtungen01.10.2014 bis 29.09.2019§ 12 - Toilettenräume01.10.2014 bis 29.09.2019§ 13 - Barrierefreie Stellplätze01.10.2014 bis 29.09.2019Abschnitt 4 - Technische Anlagen und Einrichtungen, besondere Räume01.10.2014 bis 29.09.2019§ 14 - Sicherheitsstromversorgungsanlagen, elektrische Anlagen und Blitzschutzanlagen 01.10.2014 bis 29.09.2019§ 15 - Sicherheitsbeleuchtung01.10.2014 bis 29.09.2019§ 16 - Rauchableitung01.10.2014 bis 29.09.2019§ 17 - Heizungsanlagen und Lüftungsanlagen01.10.2014 bis 29.09.2019§ 18 - Stände und Arbeitsgalerien für Licht-, Ton-, Bild- und Regieanlagen 01.10.2014 bis 29.09.2019§ 19 - Feuerlöscheinrichtungen und -anlagen01.10.2014 bis 29.09.2019§ 20 - Brandmelde- und Alarmierungsanlagen, Brandmelder- und Alarmzentrale, Brandfallsteuerung der Aufzüge01.10.2014 bis 29.09.2019§ 21 - Werkstätten, Magazine und Lagerräume01.10.2014 bis 29.09.2019Teil 3 - Besondere Bauvorschriften01.10.2014 bis 29.09.2019Abschnitt 1 - Großbühnen01.10.2014 bis 29.09.2019§ 22 - Bühnenhaus01.10.2014 bis 29.09.2019§ 23 - Schutzvorhang01.10.2014 bis 29.09.2019§ 24 - Feuerlösch- und Brandmeldeanlagen01.10.2014 bis 29.09.2019§ 25 - Platz für die Brandsicherheitswache01.10.2014 bis 29.09.2019Abschnitt 2 - Versammlungsstätten mit mehr als 5 000 Besucherplätzen 01.10.2014 bis 29.09.2019§ 26 - Räume für Lautsprecherzentrale, Polizei, Feuerwehr, Sanitäts- und Rettungsdienst01.10.2014 bis 29.09.2019§ 27 - Abschrankung und Blockbildung in Sportstadien mit mehr als 10 000 Besucherplätzen 01.10.2014 bis 29.09.2019§ 28 - Wellenbrecher01.10.2014 bis 29.09.2019§ 29 - Abschrankung von Stehplätzen vor Szenenflächen01.10.2014 bis 29.09.2019§ 30 - Einfriedungen und Eingänge01.10.2014 bis 29.09.2019Teil 4 - Betriebsvorschriften01.10.2014 bis 29.09.2019Abschnitt 1 - Rettungswege, Besucherplätze01.10.2014 bis 29.09.2019§ 31 - Rettungswege, Flächen für die Feuerwehr01.10.2014 bis 29.09.2019§ 32 - Besucherplätze nach dem Bestuhlungs- und Rettungswegeplan01.10.2014 bis 29.09.2019Abschnitt 2 - Brandverhütung01.10.2014 bis 29.09.2019§ 33 - Vorhänge, Sitze, Ausstattungen, Requisiten und Ausschmückungen 01.10.2014 bis 29.09.2019§ 34 - Aufbewahrung von Ausstattungen, Requisiten, Ausschmückungen und brennbarem Material01.10.2014 bis 29.09.2019§ 35 - Rauchen, Verwendung von offenem Feuer und pyrotechnischen Gegenständen 01.10.2014 bis 29.09.2019Abschnitt 3 - Betrieb technischer Einrichtungen01.10.2014 bis 29.09.2019§ 36 - Bedienung und Wartung der technischen Einrichtungen01.10.2014 bis 29.09.2019§ 37 - Laseranlagen01.10.2014 bis 29.09.2019Abschnitt 4 - Verantwortliche Personen, besondere Betriebsvorschriften01.10.2014 bis 29.09.2019§ 38 - Pflichten der Betreiberinnen oder Betreiber, der Veranstalterinnen oder Veranstalter und der beauftragten Personen01.10.2014 bis 29.09.2019§ 39 - Verantwortliche für Veranstaltungstechnik01.10.2014 bis 29.09.2019§ 40 - Aufgaben und Pflichten der Verantwortlichen für Veranstaltungstechnik, technische Probe01.10.2014 bis 29.09.2019§ 41 - Brandsicherheitswache, Sanitäts- und Rettungsdienst01.10.2014 bis 29.09.2019§ 42 - Brandschutzordnung, Räumungskonzept, Feuerwehrpläne01.10.2014 bis 29.09.2019§ 43 - Sicherheitskonzept, Ordnungsdienst01.10.2014 bis 29.09.2019Teil 5 - Zusätzliche Bauvorlagen01.10.2014 bis 29.09.2019§ 44 - Zusätzliche Bauvorlagen, Bestuhlungs- und Rettungswegeplan01.10.2014 bis 29.09.2019§ 45 - Gastspielprüfbuch01.10.2014 bis 29.09.2019Teil 6 - Bestehende Versammlungsstätten01.10.2014 bis 29.09.2019§ 46 - Anwendung der Vorschriften auf bestehende Versammlungsstätten01.10.2014 bis 29.09.2019Teil 7 - Schlussvorschriften01.10.2014 bis 29.09.2019§ 47 - Ordnungswidrigkeiten01.10.2014 bis 29.09.2019§ 48 - Anlagen01.10.2014 bis 29.09.2019§ 49 - Inkrafttreten, Außerkrafttreten01.10.2014 bis 29.09.2019Anlage 101.10.2014 bis 29.09.2019Anlage 201.10.2014 bis 29.09.2019Anhang 101.10.2014 bis 29.09.2019Anhang 201.10.2014 bis 29.09.2019Anhang 301.10.2014 bis 29.09.2019Anhang 401.10.2014 bis 29.09.2019Anhang 501.10.2014 bis 29.09.2019 zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Aufgrund des § 83
Absatz 1 Nummer 1, 3 bis 5, und Absatz 3 der Landesbauordnung (LBO) vom 22. Januar 2009 (GVOBl. Schl.-H. S. 6), zuletzt geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom 17. Januar 2011 (GVOBl. Schl.-H. S. 3), verordnet das Innenministerium:
Anwendungsbereich, Anzahl der Besucherinnen oder Besucher
Besucherplätze und Einrichtungen
für Besucherinnen oder Besucher
Technische Anlagen und Einrichtungen,
Heizungsanlagen und Lüftungsanlagen
Versammlungsstätten mit mehr als
5 000 Besucherplätzen
Verantwortliche Personen, besondere
Pflichten der Betreiberinnen oder Betreiber, der Veranstalterinnen oder Veranstalter und der beauftragten Personen
Brandschutzordnung, Räumungskonzept, Feuerwehrpläne
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Teil 1Allgemeine
Anwendungsbereich, Anzahl der
Besucherinnen oder Besucher
1. Versammlungsstätten mit Versammlungsräumen, die einzeln mehr als 200 Besucherinnen oder Besucher fassen; sie gelten auch für Versammlungsstätten mit mehreren Versammlungsräumen, die insgesamt mehr als 200 Besucherinnen oder Besucher fassen, wenn diese Versammlungsräume gemeinsame Rettungswege haben;
2. Versammlungsstätten im Freien mit Szenenflächen und Tribünen, die keine Fliegenden Bauten sind, und insgesamt mehr als 1 000 Besucherinnen oder Besucher fassen;
3. Sportstadien und Freisportanlagen mit Tribünen, die keine Fliegenden Bauten sind, und die jeweils insgesamt mehr als 5 000 Besucherinnen oder Besucher fassen.
(2) Soweit sich aus den Bauvorlagen nichts anderes ergibt, ist die Anzahl der Besucherinnen oder Besucher wie folgt zu ermitteln:
Eine Besucherin oder ein Besucher je Quadratmeter Grundfläche des Versammlungsraumes,
Zwei Besucherinnen oder Besucher je Quadratmeter Grundfläche des Versammlungsraumes,
Zwei Besucherinnen oder Besucher je laufendem Meter Stufenreihe,
Eine Besucherin oder ein Besucher je Quadratmeter Grundfläche des Versammlungsraumes;
für sonstige Stehplätze sind mindestens zwei Besucherinnen oder Besucher je Quadratmeter Grundfläche anzusetzen. Für Besucherinnen oder Besucher nicht zugängliche Flächen werden in die Berechnung nicht einbezogen. Für Versammlungsstätten im Freien, für Freisportanlagen und für Sportstadien gelten Satz 1 Nummer 1 bis 3, Halbsatz 2 und Satz 2 entsprechend.
(4) Soweit in dieser Verordnung nichts Abweichendes geregelt ist, sind auf tragende und aussteifende sowie auf raumabschließende Bauteile die Anforderungen der Landesbauordnung an diese Bauteile in Gebäuden der Gebäudeklasse 5 anzuwenden. Die Erleichterungen des § 31
Absatz 3 Satz 2, § 32
Absatz 4 Nummer 1 und 2, § 37
Absatz 1 Satz 2 Nummer 2, § 40
Absatz 1 Nummer 4, § 41
Absatz 1 Nummer 1 und 3 sowie des § 42 Absatz 5 Nummer 1 und 3 LBO sind nicht anzuwenden.
(5) Werden nach den Vorschriften anderer Rechtsgebiete höhere Anforderungen als nach dieser Verordnung gestellt, sind die höheren Anforderungen zu erfüllen.
(4) Szenenflächen sind Flächen für künstlerische und andere Darbietungen ab einer Größe von 20 m2
(5) In Versammlungsstätten ist
a) mit einer Szenenfläche hinter der Bühnenöffnung von mehr als 200 m2
b) mit einer Oberbühne mit einer lichten Höhe von mehr als 2,50 m über der Bühnenöffnung oder
(7) Studios sind Produktionsstätten für Film, Fernsehen und Hörfunk, sofern sie über Besucherplätze verfügen.
(8) Foyers sind Empfangs- und Pausenräume für Besucherinnen oder Besucher.
(12) Sportstadien sind Versammlungsstätten mit Tribünen für Besucherinnen oder Besucher und mit nicht überdachten Sportflächen.
(13) Tribünen sind bauliche Anlagen mit ansteigenden Steh- oder Sitzplatzreihen (Stufenreihen) für Besucherinnen oder Besucher.
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Teil 2Allgemeine
Abschnitt 1Bauteile
(3) Zum Abschluss von Versammlungsräumen und Bühnen sind Trennwände vorzusehen. Diese Trennwände müssen feuerbeständig, in erdgeschossigen Versammlungsstätten mindestens feuerhemmend sein. In der Trennwand zwischen der Bühne und dem Versammlungsraum ist eine Bühnenöffnung zulässig.
(6) Die Unterkonstruktion der Fußböden von Tribünen und Podien, die veränderbare Einbauten in Versammlungsräumen sind, muss aus nichtbrennbaren Baustoffen bestehen; dies gilt nicht für Podien mit insgesamt nicht mehr als 20 m2
(2) Bedachungen, ausgenommen Dachhaut und Dampfsperre, müssen bei Dächern, die den oberen Abschluss von Räumen der Versammlungsstätten bilden oder die von diesen Räumen nicht durch feuerbeständige Bauteile getrennt sind, aus nichtbrennbaren Baustoffen hergestellt werden. Dies gilt nicht für Bedachungen über Versammlungsräumen mit nicht mehr als 1 000 m2
(2) Bekleidungen an Wänden in Versammlungsräumen müssen aus mindestens schwerentflammbaren Baustoffen bestehen. In Versammlungsräumen mit nicht mehr als 1 000 m2
Grundfläche genügen geschlossene nicht hinterlüftete Holzbekleidungen.
(3) Unterdecken und Bekleidungen an Decken in Versammlungsräumen müssen aus nichtbrennbaren Baustoffen bestehen. In Versammlungsräumen mit nicht mehr als 1 000 m2
Grundfläche genügen Bekleidungen aus mindestens schwerentflammbaren Baustoffen oder geschlossene nicht hinterlüftete Holzbekleidungen.
(6) Unterkonstruktionen, Halterungen und Befestigungen von Unterdecken und Bekleidungen nach den Absätzen 2 bis 4 müssen aus nichtbrennbaren Baustoffen bestehen; dies gilt nicht für Versammlungsräume mit nicht mehr als 100 m2
Grundfläche. In den Hohlräumen hinter Unterdecken und Bekleidungen aus brennbaren Baustoffen dürfen Kabel und Leitungen nur in Installationsschächten oder Installationskanälen aus nichtbrennbaren Baustoffen verlegt werden.
(7) In notwendigen Treppenräumen, Räumen zwischen notwendigen Treppenräumen und Ausgängen ins Freie müssen Bodenbeläge nichtbrennbar sein. In notwendigen Fluren und Foyers, durch die Rettungswege aus anderen Versammlungsräumen führen, müssen Bodenbeläge mindestens schwerentflammbar sein.
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Abschnitt 2Rettungswege
(3) Rettungswege dürfen über Gänge und Treppen durch Foyers oder Hallen zu Ausgängen ins Freie geführt werden, soweit für jedes Geschoss mindestens ein weiterer von dem Foyer oder der Halle unabhängiger baulicher Rettungsweg vorhanden ist. Foyers oder Hallen dürfen nicht als Raum zwischen notwendigen Treppenräumen und Ausgängen ins Freie im Sinne des § 36 Absatz 3 Satz 3 LBO dienen.
(5) Versammlungsräume und sonstige Aufenthaltsräume, die für mehr als 100 Besucherinnen oder Besucher bestimmt sind oder mehr als 100 m2
Grundfläche haben, müssen jeweils mindestens zwei möglichst weit auseinander und entgegengesetzt liegende Ausgänge ins Freie oder zu Rettungswegen haben. Die nach § 7 Absatz 4 Satz 1 ermittelte Breite ist möglichst gleichmäßig auf die Ausgänge zu verteilen; die Mindestbreiten nach § 7 Absatz 4 Satz 3 und 4 bleiben unberührt.
(1) Die Entfernung von jedem Besucherplatz bis zum nächsten Ausgang aus dem Versammlungsraum darf nicht länger als 30 m sein. Bei mehr als 5 m lichter Höhe ist je 2,50 m zusätzlicher lichter Höhe über der für Besucherinnen oder Besucher zugänglichen Ebene für diesen Bereich eine Verlängerung der Entfernung um 5 m zulässig. Die Entfernung von 60 m bis zum nächsten Ausgang darf nicht überschritten werden. Die Sätze 1 bis 3 gelten für Tribünen außerhalb von Versammlungsräumen sinngemäß.
1. Versammlungsstätten im Freien sowie Sportstadien:
2. anderen Versammlungsstätten:
1,20 m je 200 Personen;
(2) Notwendige Treppen müssen feuerbeständig sein. Für notwendige Treppen in notwendigen Treppenräumen oder als Außentreppen genügen nichtbrennbare Baustoffe. Für notwendige Treppen von Tribünen und Podien als veränderbare Einbauten genügen Bauteile aus nichtbrennbaren Baustoffen und Stufen aus Holz. Die Sätze 1 bis 3 gelten nicht für die notwendigen Treppen von Ausstellungsständen.
(6) Wendeltreppen sind als notwendige Treppen für Besucherinnen oder Besucher unzulässig.
(6) Mechanische Vorrichtungen zur Vereinzelung oder Zählung von Besucherinnen oder Besuchern, wie Drehtüren oder -kreuze, sind in Rettungswegen unzulässig; dies gilt nicht für mechanische Vorrichtungen, die im Gefahrenfall von innen leicht und in voller Breite geöffnet werden können.
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Abschnitt 3Besucherplätze
und Einrichtungen für
(1) In Reihen angeordnete Sitzplätze müssen unverrückbar befestigt sein; werden nur vorübergehend Stühle aufgestellt, sind sie in den einzelnen Reihen fest miteinander zu verbinden. Satz 1 gilt nicht für
1. Gaststätten,
2. Einrichtungen zur Gemeinschaftsverpflegung,
3. für abgegrenzte Bereiche von Versammlungsräumen mit nicht mehr als 20 Sitzplätzen und ohne Stufen und
4. Logen.
(5) Seitlich eines Ganges dürfen höchstens zehn Sitzplätze, bei Versammlungsstätten im Freien und Sportstadien höchstens 20 Sitzplätze angeordnet sein. Zwischen zwei Seitengängen dürfen höchstens 20 Sitzplätze, bei Versammlungsstätten im Freien und Sportstadien höchstens 40 Sitzplätze angeordnet sein. In Versammlungsräumen dürfen zwischen zwei Seitengängen höchstens 50 Sitzplätze angeordnet sein, wenn auf jeder Seite des Versammlungsraumes für jeweils vier Sitzreihen eine Tür mit einer lichten Breite von 1,20 m angeordnet ist.
(7) In Versammlungsräumen mit Reihenbestuhlung müssen
1. von bis zu 5 000 vorhandenen Besucherplätzen mindestens 1 % und
2. von darüber hinaus vorhandenen Besucherplätzen mindestens 0,5 %,
mindestens jedoch zwei Plätze als Flächen für Rollstuhlnutzerinnen oder Rollstuhlnutzer vorhanden sein. Den Plätzen für Rollstuhlnutzerinnen oder Rollstuhlnutzern sind Besucherplätze für Begleitpersonen zuzuordnen. Die Plätze und die Wege zu ihnen sind durch Hinweisschilder gut sichtbar zu kennzeichnen. Für Versammlungsstätten im Freien, Freisportanlagen und Sportstadien gelten Satz 1 und 2 entsprechend.
1. für die den Besucherinnen oder Besuchern zugewandten Seiten von Bühnen und Szenenflächen,
2. vor Stufenreihen, wenn die Stufenreihe nicht mehr als 0,50 m über dem Fußboden der davor liegenden Stufenreihe oder des Versammlungsraumes liegt, oder
(4) Abschrankungen in den für Besucherinnen oder Besucher zugänglichen Bereichen müssen so bemessen sein, dass sie dem Druck einer Personengruppe standhalten.
(6) Spielfelder, Manegen, Fahrbahnen für den Rennsport und Reitbahnen müssen durch Abschrankungen, Netze oder andere Vorrichtungen so gesichert sein, dass Besucherinnen oder Besucher durch die Darbietung oder den Betrieb des Spielfeldes, der Manege oder der Bahn nicht gefährdet werden. Für Darbietungen und für den Betrieb technischer Einrichtungen im Luftraum über den Besucherplätzen gilt Satz 1 entsprechend.
(7) Werden Besucherplätze im Innenbereich von Fahrbahnen angeordnet, muss der Innenbereich ohne Betreten der Fahrbahnen erreicht werden können.
(1) Versammlungsstätten müssen getrennte Toilettenräume für Damen und Herren haben. Toiletten sollen in jedem Geschoss mit Besucherplätzen angeordnet werden. Es sollen mindestens vorhanden sein für:
über 20 000
Die ermittelten Zahlen sind auf ganze Zahlen aufzurunden. Soweit die Aufteilung der Toilettenräume nach Satz 2 nach der Art der Veranstaltung nicht zweckmäßig ist, kann für die Dauer der Veranstaltung eine andere Aufteilung erfolgen, wenn die Toilettenräume entsprechend gekennzeichnet werden. Auf dem Gelände der Versammlungsstätte oder in der Nähe vorhandene Toiletten können angerechnet werden, wenn sie für die Besucherinnen oder Besucher der Versammlungsstätte zugänglich sind.
(2) Mindestens eine je 12 der nach Absatz 1 erforderlichen Toiletten muss barrierefrei sein. Absatz 1 Satz 2 gilt entsprechend.
Die Zahl der notwendigen barrierefreien Stellplätze muss mindestens der Hälfte der Zahl der nach § 10 Absatz 7 erforderlichen Besucherplätze entsprechen. Auf diese Stellplätze ist dauerhaft und leicht erkennbar hinzuweisen.
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Abschnitt 4Technische
Anlagen und Einrichtungen, besondere Räume
(3) Elektrische Schaltanlagen dürfen für Besucherinnen oder Besucher nicht zugänglich sein.
(1) In Versammlungsstätten muss eine Sicherheitsbeleuchtung vorhanden sein, die so beschaffen ist, dass Arbeitsvorgänge auf Bühnen und Szenenflächen sicher abgeschlossen werden können und sich Besucherinnen oder Besucher, Mitwirkende und Betriebsangehörige auch bei vollständigem Versagen der allgemeinen Beleuchtung bis zu öffentlichen Verkehrsflächen hin gut zurechtfinden können.
2. in Versammlungsräumen sowie in allen übrigen Räumen für Besucherinnen oder Besucher (z.B. Foyers, Garderoben, Toiletten),
4. in den Räumen für Mitwirkende und Beschäftigte mit mehr als 20 m2
Grundfläche, ausgenommen Büroräume,
(1) Versammlungsräume und sonstige Aufenthaltsräume mit jeweils mehr als 50 m2
Grundfläche sowie Magazine, Lagerräume und Szenenflächen mit jeweils mehr als 200 m2
Grundfläche, Bühnen und notwendige Treppenräume müssen zur Unterstützung der Brandbekämpfung entraucht werden können.
(2) Die Anforderung des Absatzes 1 ist erfüllt bei
1. Versammlungsräumen und sonstigen Aufenthaltsräumen bis 200 m2
Grundfläche, wenn diese Räume Fenster nach § 48 Absatz 2 LBO haben,
2. Versammlungsräumen, sonstigen Aufenthaltsräumen, Magazinen und Lagerräumen mit nicht mehr als 1 000 m2
Grundfläche, wenn diese Räume entweder an der obersten Stelle Öffnungen zur Rauchableitung mit einem freien Querschnitt von insgesamt 1 % der Grundfläche oder im oberen Drittel der Außenwände angeordnete Öffnungen, Türen oder Fenster mit einem freien Querschnitt von insgesamt 2 % der Grundfläche haben und Zuluftflächen in insgesamt gleicher Größe, jedoch mit nicht mehr als 12 m2
freiem Querschnitt, vorhanden sind, die im unteren Raumdrittel angeordnet werden sollen,
3. Versammlungsräumen, sonstigen Aufenthaltsräumen, Magazinen und Lagerräumen mit mehr als 1 000 m2
Grundfläche, wenn diese Räume Rauchabzugsanlagen haben, bei denen je höchstens 400 m2
der Grundfläche mindestens ein Rauchabzugsgerät mit mindestens 1,5 m2
aerodynamisch wirksamer Fläche im oberen Raumdrittel angeordnet wird, je höchstens 1 600 m2
Grundfläche mindestens eine Auslösegruppe für die Rauchabzugsgeräte gebildet wird und Zuluftflächen im unteren Raumdrittel von insgesamt mindestens 12 m2
freiem Querschnitt vorhanden sind,
4. Bühnen gemäß § 2 Absatz 5 sowie Szenenflächen, wenn an der obersten Stelle des Bühnenraumes oder des Raumes oberhalb der Szenenfläche Öffnungen zur Rauchableitung mit einem freien Querschnitt von insgesamt mindestens 5 %, bei den Szenenflächen von insgesamt mindestens 3 % ihrer Grundfläche angeordnet werden. Zuluftflächen müssen in insgesamt gleicher Größe im unteren Raumdrittel der Bühnen oder der Räume mit Szenenflächen vorhanden sein; bei Bühnenräumen mit Schutzvorhang müssen die Zuluftflächen so angeordnet sein, dass sie auch bei geschlossenem Schutzvorhang im Bühnenbereich wirksam sind.
(3) Abweichend von Absatz 2 Nummern 1 bis 3 können maschinelle Rauchabzugsanlagen verwendet werden, bei denen je höchstens 400 m2
der Grundfläche der Räume mindestens ein maschinelles Rauchabzugsgerät oder eine Absaugstelle mit einem Luftvolumenstrom von 10 000 m3
/h im oberen Raumdrittel angeordnet wird. Bei Räumen mit mehr als 1 600 m2
Grundfläche genügt
1. zu dem Luftvolumenstrom von 40 000 m3
/h für die Grundfläche von 1 600 m2
ein zusätzlicher Luftvolumenstrom von 5 000 m3
/h je angefangene weitere 400 m2
Grundfläche; der sich ergebende Gesamtvolumenstrom je Raum ist gleichmäßig auf die nach Satz 1 anzuordnenden Absaugstellen oder maschinellen Rauchabzugsgeräte zu verteilen, oder
2. ein Luftvolumenstrom von mindestens 40 000 m3
/h je Raum, wenn sichergestellt ist, dass dieser Luftvolumenstrom im Bereich der Brandstelle auf einer Grundfläche von höchstens 1 600 m2
von den nach Satz 1 anzuordnenden Absaugstellen oder maschinellen Rauchabzugsgeräten gleichmäßig gefördert werden kann.
Die Zuluftflächen müssen im unteren Raumdrittel in solcher Größe und so angeordnet werden, dass eine maximale Strömungsgeschwindigkeit von 3 m/s nicht überschritten wird. Anstelle der Öffnungen zur Rauchableitung nach Absatz 2 Nummer 4 können maschinelle Rauchabzugsanlagen verwendet werden, wenn sie bezüglich des Schutzziels nach Absatz 1 ausreichend bemessen sind.
(4) Abweichend von Absatz 2 ist bei Räumen nach Nummern 1 bis 3 mit Sprinkleranlagen die Anforderung des Absatzes 1 erfüllt, wenn in diesen Räumen vorhandene Lüftungsanlagen automatisch bei Auslösen der Brandmeldeanlage, soweit diese nach § 20 Absatz 1 erforderlich ist, im Übrigen bei Auslösen der Sprinkleranlage so betrieben werden, dass sie nur entlüften und die ermittelten Luftvolumenströme nach Absatz 3 Satz 1 und Satz 2 Nummer 1 einschließlich Zuluft erreicht werden, soweit es die Zweckbestimmung der Absperrvorrichtungen gegen Brandübertragung zulässt; in Leitungen zum Zweck der Entlüftung dürfen Absperrvorrichtungen nur thermische Auslöser haben.
1. notwendigen Treppenräumen mit Fenstern gemäß § 36 Absatz 8 Satz 2 LBO, wenn diese Treppenräume an der obersten Stelle eine Öffnung zur Rauchableitung mit einem freien Querschnitt von mindestens 1,0 m2
2. notwendigen Treppenräumen gemäß § 36 Absatz 8 Satz 3 LBO, wenn diese Treppenräume Rauchabzugsgeräte mit insgesamt mindestens 1,0 m2
aerodynamisch wirksamer Fläche haben, die im oder unmittelbar unter dem oberen Treppenraumabschluss angeordnet werden.
(6) Anstelle von Öffnungen zur Rauchableitung nach Absatz 2 Nummern 2 und 4 und Absatz 5 Nummer 1 sowie Rauchabzugsgeräten nach Absatz 5 Nummer 2 ist die Rauchableitung über Schächte mit strömungstechnisch äquivalenten Querschnitten zulässig, wenn die Wände der Schächte raumabschließend und so feuerwiderstandsfähig wie die durchdrungenen Bauteile, mindestens jedoch feuerhemmend sowie aus nichtbrennbaren Baustoffen sind.
(7) Türen oder Fenster nach Absatz 2 Nummer 2, mit Abschlüssen versehene Öffnungen zur Rauchableitung nach Absatz 2 Nummern 2 und 4 und Absatz 5 Nummer 1 und Rauchabzugsgeräte nach Absatz 5 Nummer 2 müssen Vorrichtungen zum Öffnen haben, die von jederzeit zugänglichen Stellen aus leicht von Hand bedient werden können; sie können auch an einer jederzeit zugänglichen Stelle zusammengeführt werden. In notwendigen Treppenräumen müssen die Vorrichtungen von jedem Geschoss aus bedient werden können. Geschlossene Öffnungen, die als Zuluftflächen dienen, müssen leicht geöffnet werden können.
(9) Manuelle Bedienungs- und Auslösestellen nach Absatz 7 und 8 sind mit einem Hinweisschild mit der Bezeichnung „RAUCHABZUG“ und der Angabe des jeweiligen Raumes zu versehen. An den Stellen muss die Betriebsstellung der jeweiligen Anlage sowie der Fenster, Türen, Abschlüsse und Rauchabzugsgeräte erkennbar sein.
(10) Maschinelle Rauchabzugsanlagen sind für eine Betriebszeit von 30 Minuten bei einer Rauchgastemperatur von 600°C auszulegen. Die Auslegung kann mit einer Rauchgastemperatur von 300°C erfolgen, wenn der Luftvolumenstrom des Raums mindestens 40 000 m3
/h beträgt. Die Zuluftzuführung muss durch automatische Ansteuerung und spätestens gleichzeitig mit Inbetriebnahme der Anlage erfolgen. Maschinelle Lüftungsanlagen können als maschinelle Rauchabzugsanlagen betrieben werden, wenn sie die an diese gestellten Anforderungen erfüllen.
(11) Die Abschlüsse der Rauchableitungsöffnungen von Bühnen mit Schutzvorhang müssen bei einem Überdruck von 350 Pa selbsttätig öffnen; eine automatische Auslösung durch geeignete Temperaturmelder ist zulässig.
(1) Heizungsanlagen in Versammlungsstätten müssen dauerhaft fest eingebaut sein. Sie müssen so angeordnet sein, dass ausreichende Abstände zu Personen, brennbaren Bauprodukten und brennbarem Material eingehalten werden und keine Beeinträchtigung durch Abgase entstehen.
(2) Versammlungsräume und sonstige Aufenthaltsräume mit mehr als 200 m2
Grundfläche müssen Lüftungsanlagen haben.
Stände und Arbeitsgalerien für Licht-, Ton-,
Bild- und Regieanlagen
(2) In Versammlungsstätten mit Versammlungsräumen von insgesamt mehr als 1 000 m2
Grundfläche müssen Wandhydranten für die Feuerwehr (Typ F) in ausreichender Zahl gut sichtbar und leicht zugänglich an geeigneten Stellen angebracht sein; im Einvernehmen mit der Brandschutzdienststelle kann auf Wandhydranten verzichtet oder können anstelle von Wandhydranten trockene Löschwasserleitungen zugelassen werden.
(3) Versammlungsstätten mit Versammlungsräumen von insgesamt mehr als 3 600 m2
Grundfläche müssen eine automatische Feuerlöschanlage haben; dies gilt nicht für Versammlungsstätten, deren Versammlungsräume jeweils nicht mehr als 400 m2
Grundfläche haben.
(5) Versammlungsräume in Kellergeschossen müssen eine automatische Feuerlöschanlage haben. Dies gilt nicht für Versammlungsräume mit nicht mehr als 200 m2, deren Fußboden an keiner Stelle mehr als 5 m unter der Geländeoberfläche liegt.
(6) In Versammlungsräumen müssen offene Küchen oder ähnliche Einrichtungen mit einer Grundfläche von mehr als 30 m2
(7) Die Wirkung automatischer Feuerlöschanlagen darf durch überdeckte oder mehrgeschossige Ausstellungs- oder Dienstleistungsstände nicht beeinträchtigt werden.
(8) Automatische Feuerlöschanlagen müssen an eine Brandmelderzentrale angeschlossen sein.
(1) Versammlungsstätten mit Versammlungsräumen von insgesamt mehr als 1 000 m2
Grundfläche müssen Brandmeldeanlagen mit automatischen und nichtautomatischen Brandmeldern haben.
(2) Versammlungsstätten mit Versammlungsräumen von insgesamt mehr als 1 000 m2
Grundfläche müssen Alarmierungs- und Lautsprecheranlagen haben, mit denen im Gefahrenfall Besucherinnen oder Besucher, Mitwirkende und Betriebsangehörige alarmiert und Anweisungen erteilt werden können.
(4) In Versammlungsstätten mit Versammlungsräumen von insgesamt mehr als 1 000 m2
Grundfläche müssen zusätzlich zu den örtlichen Bedienungsvorrichtungen zentrale Bedienungsvorrichtungen für Rauchabzugs-, Feuerlösch-, Brandmelde-, Alarmierungs- und Lautsprecheranlagen in einem für die Feuerwehr leicht zugänglichen Raum (Brandmelder- und Alarmzentrale) zusammengefasst werden.
(5) In Versammlungsstätten mit Versammlungsräumen von insgesamt mehr als 1 000 m2
Grundfläche müssen die Aufzüge mit einer Brandfallsteuerung ausgestattet sein, die durch die automatische Brandmeldeanlage ausgelöst wird. Die Brandfallsteuerung muss sicherstellen, dass die Aufzüge ein Geschoss mit Ausgang ins Freie oder das diesem nächstgelegene, nicht von der Brandmeldung betroffene Geschoss unmittelbar anfahren und dort mit geöffneten Türen außer Betrieb gehen.
(6) Automatische Brandmeldeanlagen müssen durch technische Maßnahmen gegen Falschalarme gesichert sein. Brandmeldungen müssen von der Brandmelderzentrale unmittelbar und automatisch zur Leitstelle der Feuerwehr weitergeleitet werden.
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Teil 3Besondere
Abschnitt 1Großbühnen
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Abschnitt 2Versammlungsstätten
Räume für Lautsprecherzentrale, Polizei,
Feuerwehr, Sanitäts- und Rettungsdienst
(3) Wird die Funkkommunikation der Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten innerhalb der Versammlungsstätte durch die bauliche Anlage gestört, ist die Versammlungsstätte mit technischen Anlagen zur Unterstützung des Funkverkehrs auszustatten.
(1) In Sportstadien mit mehr als 10 000 Besucherplätzen müssen die Besucherplätze vom Innenbereich durch mindestens 2,20 m hohe Abschrankungen abgetrennt sein. In diesen Abschrankungen sind den Stufengängen zugeordnete, mindestens 1,80 m breite Tore anzuordnen, die sich im Gefahrenfall leicht zum Innenbereich hin öffnen lassen. Die Tore dürfen nur vom Innenbereich oder von zentralen Stellen aus zu öffnen sein und müssen in geöffnetem Zustand durch selbsteinrastende Feststeller gesichert werden. Der Übergang in den Innenbereich muss niveaugleich sein.
(2) Stehplätze müssen in Blöcken für höchstens 2 500 Besucherinnen oder Besucher angeordnet werden, die durch mindestens 2,20 m hohe Abschrankungen mit eigenen Zugängen abgetrennt sind.
(3) Die Anforderungen nach den Absätzen 1 oder 2 gelten nicht, soweit in dem mit den für öffentliche Sicherheit zuständigen Behörden abgestimmten Sicherheitskonzept nachgewiesen wird, dass abweichende Abschrankungen oder Blockbildungen unbedenklich sind.
vor Szenenflächen
(1) Werden vor Szenenflächen Stehplätze für Besucherinnen oder Besucher angeordnet, sind die Besucherplätze von der Szenenfläche durch eine Abschrankung so abzutrennen, dass zwischen der Szenenfläche und der Abschrankung ein Gang von mindestens 2 m Breite für den Ordnungsdienst und Rettungskräfte vorhanden ist.
(2) Werden vor Szenenflächen mehr als 5 000 Stehplätze für Besucherinnen oder Besucher angeordnet, sind durch mindestens zwei weitere Abschrankungen vor der Szenenfläche nur von den Seiten zugängliche Stehplatzbereiche zu bilden. Abschrankungen müssen voneinander an den Seiten einen Abstand von jeweils mindestens 5 m und über die Breite der Szenenfläche einen Abstand von mindestens 10 m haben.
(2) Vor den Eingängen sind Geländer so anzuordnen, dass Besucherinnen oder Besucher nur einzeln und hintereinander Einlass finden. Es sind Einrichtungen für Zugangskontrollen sowie für die Durchsuchung von Personen und Sachen vorzusehen. Für die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten sind von den Besuchereingängen getrennte Eingänge anzuordnen.
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Teil 4Betriebsvorschriften
Abschnitt 1Rettungswege,
Besucherplätze nach dem Bestuhlungs-
und Rettungswegeplan
(1) Die Zahl der im Bestuhlungs- und Rettungswegeplan genehmigten Besucherplätze darf nicht überschritten und die genehmigte Anordnung der Besucherplätze nicht geändert werden.
(3) Ist nach Art der Veranstaltung die Abschrankung der Stehflächen vor Szeneflächen erforderlich, sind Abschrankungen nach § 29 auch in Versammlungsstätten mit nicht mehr als 5 000 Stehplätzen einzurichten.
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Abschnitt 2Brandverhütung
Vorhänge, Sitze, Ausstattungen, Requisiten und
(6) Ausschmückungen müssen unmittelbar an Wänden, Decken oder Ausstattungen angebracht werden. Frei im Raum hängende Ausschmückungen sind zulässig, wenn sie einen Abstand von mindestens 2,50 m zum Fußboden haben. Ausschmückungen aus natürlichem Pflanzenschmuck dürfen sich nur so lange sie frisch sind in den Räumen befinden.
Aufbewahrung von Ausstattungen, Requisiten,
Rauchen, Verwendung von offenem Feuer und
(1) Auf Bühnen und Szenenflächen, in Werkstätten und Magazinen ist das Rauchen verboten. Das Rauchverbot gilt nicht für Darstellerinnen oder Darsteller und Mitwirkende auf Bühnen- und Szenenflächen während der Proben und Veranstaltungen, soweit das Rauchen in der Art der Veranstaltungen begründet ist.
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Abschnitt 3Betrieb
technischer Einrichtungen
Bedienung und Wartung der technischen
(3) Die automatische Brandmeldeanlage kann abgeschaltet werden, soweit dies in der Art der Veranstaltung begründet ist und die Veranstalterin oder der Veranstalter die erforderlichen Brandschutzmaßnahmen im Einzelfall mit der Feuerwehr abgestimmt hat.
Auf den Betrieb von Laseranlagen in den für Besucherinnen oder Besucher zugänglichen Bereichen sind die arbeitsschutzrechtlichen Vorschriften entsprechend anzuwenden.
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Abschnitt 4Verantwortliche
Personen, besondere
Pflichten der Betreiberinnen oder Betreiber,
der Veranstalterinnen oder Veranstalter
und der beauftragten Personen
(2) Während des Betriebes von Versammlungsstätten muss die Betreiberin oder der Betreiber oder eine die Veranstaltung im Auftrage leitende Person (beauftragte Person) ständig anwesend sein.
(4) Die Betreiberin oder der Betreiber oder eine von ihr oder ihm beauftragte Person ist zur Einstellung des Betriebes verpflichtet, wenn für die Sicherheit der Versammlungsstätte notwendige Anlagen, Einrichtungen oder Vorrichtungen nicht betriebsfähig sind oder wenn Betriebsvorschriften nicht eingehalten werden können.
(5) Die Betreiberin oder der Betreiber kann die Verpflichtungen nach den Absätzen 1 bis 4 durch schriftliche Vereinbarung auf die Veranstalterin oder den Veranstalter übertragen, wenn diese oder dieser oder deren oder dessen beauftragte Person mit der Versammlungsstätte und deren Einrichtungen vertraut ist. Die Verantwortung der Betreiberin oder des Betreibers bleibt unberührt.
1. die Geprüften Meisterinnen oder Geprüften Meister für Veranstaltungstechnik,
2. technische Fachkräfte mit bestandenem fachrichtungsspezifischen Teil der Prüfung nach § 3 Absatz 1 Nummer 2 in Verbindung mit den §§ 5, 6 oder 7
der Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss „Geprüfter Meister für Veranstaltungstechnik/Geprüfte Meisterin für Veranstaltungstechnik“ in den Fachrichtungen Bühne/Studio, Beleuchtung, Halle in der jeweiligen Fachrichtung,
3. Hochschulabsolventinnen oder Hochschulabsolventen mit berufsqualifizierendem Hochschulabschluss der Fachrichtung Theater- oder Veranstaltungstechnik mit mindestens einem Jahr Berufserfahrung im technischen Betrieb von Bühnen, Studios oder Mehrzweckhallen in der jeweiligen Fachrichtung, denen die oberste Bauaufsichtsbehörde oder die von ihr bestimmte Stelle ein Befähigungszeugnis nach Anlage 1 ausgestellt hat,
4. technische Bühnen- und Studiofachkräfte, die das Befähigungszeugnis nach den bis zum Inkrafttreten dieser Verordnung geltenden Vorschriften erworben haben oder die Tätigkeit als technische Bühnen- und Studiofachkraft ohne Befähigungszeugnis ausüben durften und in den letzten drei Jahren ausgeübt haben.
Auf Antrag stellt die oberste Bauaufsichtsbehörde oder die von ihr bestimmte Stelle auch den Personen nach Satz 1 Nummer 1 bis 4 ein Befähigungszeugnis nach Anlage 1 aus. Die in einem anderen Land der Bundesrepublik Deutschland ausgestellten Befähigungszeugnisse werden anerkannt.
(2) Ausbildungen, die in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem Vertragsstaat des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erworben und durch einen Ausbildungsnachweis belegt werden, sind entsprechend den Richtlinien 2005/36/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 7. September 2005 (ABl. L S. 22) über die Anerkennung von Berufsqualifikationen, zuletzt geändert durch Richtlinie 2013/55/EU des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 20. November 2013 (ABl. L S. 132) und 92/51/EWG des Rates vom 18. Juni 1992 (ABl. L 209 S. 25), den in Absatz 1 genannten Ausbildungen gleichgestellt.
(2) Der Auf- oder Abbau bühnen-, studio- und beleuchtungstechnischer Einrichtungen von Großbühnen oder Szenenflächen mit mehr als 200 m2
Grundfläche oder in Mehrzweckhallen mit mehr als 5 000 Besucherplätzen sowie bei wesentlichen Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten an diesen Einrichtungen und die technischen Proben müssen von einer oder einem Verantwortlichen für Veranstaltungstechnik geleitet und beaufsichtigt werden.
(3) Bei Generalproben, Veranstaltungen, Sendungen oder Aufzeichnungen von Veranstaltungen auf Großbühnen oder Szenenflächen mit mehr als 200 m2
Grundfläche oder in Mehrzweckhallen mit mehr als 5 000 Besucherplätzen müssen mindestens eine oder ein für die bühnen- oder studiotechnischen Einrichtungen sowie eine oder ein für die beleuchtungstechnischen Einrichtungen Verantwortliche oder Verantwortlicher für Veranstaltungstechnik anwesend sein.
(4) Bei Szenenflächen mit mehr als 50 m2
und nicht mehr als 200 m2
Grundfläche oder in Mehrzweckhallen mit nicht mehr als 5 000 Besucherplätzen müssen die Aufgaben nach den Absätzen 1 bis 3 zumindest von einer Fachkraft für Veranstaltungstechnik mit mindestens drei Jahren Berufserfahrung wahrgenommen werden. Die Aufgaben können auch von erfahrenen Bühnenhandwerkerinnen und Bühnenhandwerkern oder Beleuchterinnen und Beleuchtern wahrgenommen werden, die diese Aufgaben nach den bis zum Inkrafttreten dieser Verordnung geltenden Vorschriften wahrnehmen durften und in den letzten drei Jahren ausgeübt haben.
1. die Sicherheit und Funktionsfähigkeit der bühnen-, studio- und beleuchtungstechnischen sowie der sonstigen technischen Einrichtungen der Versammlungsstätte von der oder dem Verantwortlichen für Veranstaltungstechnik überprüft wurden,
4. die Aufsicht durch eine Fachkraft für Veranstaltungstechnik geführt wird, die mit den technischen Einrichtungen vertraut ist.
(6) Bei Großbühnen sowie bei Szenenflächen mit mehr als 200 m2
Grundfläche und bei Gastspielveranstaltungen mit eigenem Szenenaufbau in Versammlungsräumen muss vor der ersten Veranstaltung eine nichtöffentliche technische Probe mit vollem Szenenaufbau und voller Beleuchtung stattfinden. Diese technische Probe ist der Bauaufsichtsbehörde mindestens 24 Stunden vorher anzuzeigen. Beabsichtigte wesentliche Änderungen des Szenenaufbaues nach der technischen Probe sind der zuständigen Bauaufsichtsbehörde rechtzeitig anzuzeigen. Die Bauaufsichtsbehörde kann auf die technische Probe verzichten, wenn dies nach der Art der Veranstaltung oder nach dem Umfang des Szenenaufbaues unbedenklich ist.
Brandsicherheitswache, Sanitäts- und
(2) Bei jeder Veranstaltung auf Großbühnen sowie Szenenflächen mit mehr als 200 m2
Grundfläche muss eine Brandsicherheitswache der Feuerwehr anwesend sein. Den Anweisungen der Brandsicherheitswache ist zu folgen. Eine Brandsicherheitswache der Feuerwehr ist nicht erforderlich, wenn die Brandschutzdienststelle der Betreiberin oder dem Betreiber bestätigt, dass sie oder er über eine ausreichende Zahl ausgebildeter Kräfte verfügt, die die Aufgaben der Brandsicherheitswache wahrnehmen.
(3) Veranstaltungen mit voraussichtlich mehr als 5 000 Besucherinnen oder Besuchern sind der für den Sanitäts- und Rettungsdienst zuständigen Behörde rechtzeitig anzuzeigen.
Brandschutzordnung, Räumungskonzept,
(1) Die Betreiberin oder der Betreiber oder eine von ihr oder ihm beauftragte Person oder ein von ihr oder ihm Beauftragter hat im Einvernehmen mit der Brandschutzdienststelle eine Brandschutzordnung und gegebenenfalls ein Räumungskonzept aufzustellen. Darin sind
festzulegen. Die Maßnahmen nach Satz 2 Nummer 2 sind bei Versammlungsstätten, die für mehr als 1 000 Besucherinnen oder Besucher bestimmt sind, gesondert in einem Räumungskonzept darzustellen, sofern diese Maßnahmen nicht bereits Bestandteil des Sicherheitskonzepts nach § 43 sind.
(2) Die Betreiberin oder der Betreiber oder eine von ihr oder ihm beauftragte Person oder ein von ihr oder ihm Beauftragter hat das Betriebspersonal bei Beginn des Arbeitsverhältnisses und danach mindestens einmal jährlich zu unterweisen über
2. die Brandschutzordnung, insbesondere über das Verhalten bei einem Brand oder bei einer sonstigen Gefahrenlage, gegebenenfalls in Verbindung mit dem Räumungskonzept und
Den Brandschutzdienststellen ist Gelegenheit zu geben, an der Unterweisung teilzunehmen. Über die Unterweisung ist eine Niederschrift zu fertigen, die der Bauaufsichtsbehörde auf Verlangen vorzulegen ist.
(3) Absatz 2 gilt entsprechend für Veranstalterin oder Veranstalter oder von ihr oder ihm beauftragte Veranstaltungsleiterin oder beauftragter Veranstaltungsleiter für die jeweilige Versammlungsstätte.
(4) Im Einvernehmen mit der Brandschutzdienststelle sind Feuerwehrpläne anzufertigen und der örtlichen Feuerwehr zur Verfügung zu stellen.
(2) Für Versammlungsstätten mit mehr als 5 000 Besucherplätzen hat die Betreiberin oder der Betreiber im Einvernehmen mit den für die Sicherheit oder Ordnung zuständigen Behörden, insbesondere der Polizei, der Feuerwehr und der Rettungsdienste, ein Sicherheitskonzept aufzustellen. Im Sicherheitskonzept sind die Mindestzahl der Kräfte des Ordnungsdienstes gestaffelt nach Besucherzahlen und Gefährdungsgraden sowie die betrieblichen Sicherheitsmaßnahmen und die allgemeinen und besonderen Sicherheitsdurchsagen festzulegen.
(3) Der nach dem Sicherheitskonzept erforderliche Ordnungsdienst muss von einer von der Betreiberin oder dem Betreiber oder von der Veranstalterin oder dem Veranstalter bestellten Ordnungsdienstleitung geleitet werden.
(4) Die Ordnungsdienstleitung und die Ordnungsdienstkräfte sind für die betrieblichen Sicherheitsmaßnahmen verantwortlich. Sie sind insbesondere für die Kontrolle an den Ein- und Ausgängen und den Zugängen zu den Besucherblöcken, die Beachtung der maximal zulässigen Besucherzahl und der Anordnung der Besucherplätze, die Beachtung der Verbote des § 35, die Sicherheitsdurchsagen sowie für die geordnete Evakuierung im Gefahrenfall verantwortlich.
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Teil 5Zusätzliche
Zusätzliche Bauvorlagen, Bestuhlungs-
(1) Mit den Bauvorlagen ist ein Brandschutzkonzept vorzulegen, in dem insbesondere die maximal zulässige Zahl der Besucherinnen oder Besucher, die Anordnung und Bemessung der Rettungswege und die zur Erfüllung der brandschutztechnischen Anforderungen erforderlichen baulichen, technischen und betrieblichen Maßnahmen dargestellt sind. Ist eine höhere Anzahl von Besucherinnen oder Besuchern je Quadratmeter Grundfläche des Versammlungsraumes als nach § 1 Absatz 2 Satz 1 vorgesehen, sind die schnelle und sichere Erreichbarkeit der Ausgänge ins Freie und die Möglichkeit zur Durchführung wirksamer Lösch- und Rettungsarbeiten gesondert darzustellen.
(5) Die Anordnung der Sitz- und Stehplätze, einschließlich der Plätze für Rollstuhlnutzerinnen oder Rollstuhlnutzer, der Bühnen-, Szenen- oder Spielflächen sowie der Verlauf der Rettungswege sind in einem Bestuhlungs- und Rettungswegeplan im Maßstab von mindestens 1 : 200 darzustellen. Sind verschiedene Anordnungen vorgesehen, ist für jede ein besonderer Plan vorzulegen.
(3) Das Gastspielprüfbuch wird von der obersten Bauaufsichtsbehörde oder der von ihr bestimmten Stelle erteilt. Die Geltungsdauer ist auf die Dauer der Tournee zu befristen und kann auf schriftlichen Antrag verlängert werden. Vor der Erteilung ist eine technische Probe durchzuführen. Die in einem anderen Land der Bundesrepublik Deutschland ausgestellten Gastspielprüfbücher werden anerkannt.
(4) Das Gastspielprüfbuch ist der für den Gastspielort zuständigen Bauaufsichtsbehörde rechtzeitig vor der ersten Veranstaltung am Gastspielort vorzulegen. Werden für die Gastspielveranstaltung Fliegende Bauten genutzt, ist das Gastspielprüfbuch mit der Anzeige der Aufstellung der Fliegenden Bauten vorzulegen. Die Befugnisse nach § 59 LBO bleiben unberührt.
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Teil 6Bestehende
Anwendung der Vorschriften auf bestehende
Bei den zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Verordnung bestehenden Versammlungsstätten ist der betrieblich/organisatorische Brandschutz nach § 42 Absatz 1 und 2 innerhalb von zwei Jahren umzusetzen.
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Teil 7Schlussvorschriften
Ordnungswidrig nach § 82 Absatz 1 Nr. 1 LBO handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig
1. entgegen § 31 Absatz 1 die Rettungswege auf dem Grundstück, die Zufahrten, Aufstell- und Bewegungsflächen nicht frei hält,
2. entgegen § 31 Absatz 2 die Rettungswege in der Versammlungsstätte nicht frei hält,
3. entgegen § 31 Absatz 3 Türen in Rettungswegen verschließt oder geschlossene Türen in Rettungswegen feststellt,
4. entgegen § 32 Absatz 1 die Zahl der genehmigten Besucherplätze überschreitet oder die genehmigte Anordnung der Besucherplätze ändert,
5. entgegen § 32 Absatz 3 erforderliche Abschrankungen nicht einrichtet,
6. entgegen § 33 Absatz 1 bis 5 andere als die dort genannten Materialien verwendet oder entgegen § 33 Absatz 6 bis 8 anbringt,
7. entgegen § 34 Absatz 1 bis 3 Ausstattungen auf der Bühne aufbewahrt oder nicht von der Bühne entfernt,
8. entgegen § 34 Absatz 4 pyrotechnische Gegenstände, brennbare Flüssigkeiten oder anderes brennbares Material außerhalb der dafür vorgesehenen Magazine aufbewahrt,
9. entgegen § 35 Absatz 1 und 2 raucht oder offenes Feuer, brennbare Flüssigkeiten oder Gase, explosionsgefährliche Stoffe oder pyrotechnische Gegenstände verwendet,
10. entgegen § 36 Absatz 4 die Sicherheitsbeleuchtung nicht in Betrieb nimmt,
11. entgegen § 37 Laseranlagen in Betrieb nimmt,
12. als Betreiberin oder Betreiber oder beauftragte Person entgegen § 38 Absatz 2 oder als Veranstalterin oder Veranstalter oder beauftragte Person entgegen § 38 Absatz 5 in Verbindung mit Absatz 2 während des Betriebes nicht anwesend ist,
13. als Betreiberin oder Betreiber oder eine von ihr oder ihm beauftragte Person entgegen § 38 Absatz 4 oder als Veranstalterin oder Veranstalter oder eine von ihr oder ihm beauftragte Person entgegen § 38 Absatz 5 in Verbindung mit Absatz 4 den Betrieb der Versammlungsstätte nicht einstellt,
14. entgegen § 40 Absatz 2 bis 4 in Verbindung mit § 38 Absatz 1 als Betreiberin oder Betreiber, Veranstalterin oder Veranstalter oder beauftragte Person den Betrieb von Bühnen oder Szenenflächen zulässt, ohne dass die erforderlichen Verantwortlichen oder Fachkräfte für Veranstaltungstechnik, die erfahrenen Bühnenhandwerkerinnen oder -handwerker oder Beleuchterinnen oder Beleuchter oder die aufsichtführenden Personen anwesend sind,
15. entgegen § 40 Absatz 2 bis 4 als Verantwortliche oder Verantwortlicher oder Fachkraft für Veranstaltungstechnik, als erfahrene Bühnenhandwerkerin oder erfahrener Bühnenhandwerker oder Beleuchterin oder Beleuchter oder als aufsichtführende Person die Versammlungsstätte während des Betriebes verlässt,
16. bei Abwesenheit die Voraussetzungen nach § 40 Absatz 5 Satz 1 für eine Abwesenheit oder ein Verlassen des Betriebes oder die Voraussetzungen nach § 40 Absatz 5 Satz 2 für die Aufgabenwahrnehmung nicht erfüllt,
17. als Betreiberin oder Betreiber entgegen § 41 Absatz 1 und 2 nicht für die Durchführung der Brandsicherheitswache sorgt oder entgegen § 41 Absatz 3 die Veranstaltung nicht anzeigt,
18. als Betreiberin oder Betreiber oder Veranstalterin oder Veranstalter die nach § 42 Absatz 2 und 3 vorgeschriebenen Unterweisungen unterlässt,
19. als Betreiberin oder Betreiber entgegen § 43 Absatz 1 oder 2 keinen Ordnungsdienst einrichtet oder kein Sicherheitskonzept aufstellt oder als Betreiberin oder Betreiber oder Veranstalterin oder Veranstalter entgegen § 43 Absatz 3 keine Ordnungsdienstleitung bestellt,
20. als Ordnungsdienstleitung oder Ordnungsdienstkraft entgegen § 43 Absatz 4 ihren oder seinen Aufgaben nicht nachkommt,
21. als Betreiberin oder Betreiber einer der Anpassungspflichten nach § 46 Absatz 1 nicht oder nicht fristgerecht nachkommt.
Die Anlagen 1 und 2 sind Bestandteil dieser Verordnung.
Diese Verordnung tritt am 1. Oktober 2014 in Kraft und am 30. September 2019 außer Kraft.
Kiel, 11. September 2014
außer Kraft: GS Schl.-H. II, Gl.Nr. 2130-2-32
zur VStättVO
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zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Anhang 4
zum Seitenanfang | zur Einzelansicht Anhang 5

References: § 3
 § 21

§ 22
 § 30

§ 31
 § 43

§ 47
 § 49
 § 83
 § 31
 § 32
 § 37
 § 40
 § 41
 § 42
 § 36
 § 7
 § 7
 § 10
 § 48
 § 2
 § 20
 § 36
 § 36
 § 29
 § 3
 § 43
 § 35
 § 1
 § 59
 § 42
 § 82
 § 31
 § 31
 § 31
 § 32
 § 32
 § 33
 § 33
 § 34
 § 34
 § 35
 § 36
 § 37
 § 38
 § 38
 § 38
 § 38
 § 40
 § 38
 § 40
 § 40
 § 40
 § 41
 § 41
 § 42
 § 43
 § 43
 § 43
 § 46