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Timestamp: 2016-10-27 04:59:17+00:00

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9C_986/2009 (11.11.2010)
9C_986/2009
nebenamtlicher Bundesrichter Andreas Brunner,
vom 28. September 2009.
A.a Die 1971 geborene P.________ st�rzte am 18. Juni 2001 mit dem linken Arm durch eine Glast�re, wobei sie sich eine Schnittwunde am distalen Unterarm links zuzog (Arztbericht Spital X.________ vom 23. Juli 2001). Der Heilverlauf war anf�nglich unkompliziert und die Behandlung konnte im Jahre 2002 bei seit 20. August 2001 �rztlich ausgewiesener vollst�ndiger Arbeitsf�higkeit abgeschlossen werden (Arztbericht des Dr. med. F.________ vom 10. September 2002; kreis�rztliche Beurteilung des Dr. med. M.________ vom 13. Oktober 2004). Die Versicherte nahm die Arbeit bei der bisherigen Arbeitgeberin am 1. September 2001 mit einem Pensum von 80 % wieder auf und arbeitete bis Ende Januar 2003. Im Herbst 2003 fanden wegen einer komplexen Schmerzsymptomatik medizinische Abkl�rungen statt, welche die (neurologische) Verdachtsdiagnose eines komplexen regionalen Schmerzsyndroms (CRPS) vom Typ II bzw. die (handchirurgische) Diagnose einer posttraumatischen sympathischen Reflexdystrophie des linken Arms ergaben. In ihrer Stellungnahme vom 14. Januar 2005 stellte sich die SUVA als Unfallversicherer der Versicherten auf den Standpunkt, die am 6. August 2004 gemeldeten Unterarmbeschwerden links seien keine Folgen des Unfalls vom 18. Juni 2001 und lehnte ihre (weitere) Leistungspflicht ab.
A.b Am 10. November 2004 meldete sich P.________ bei der Invalidenversicherung zum Leistungsbezug an, wobei sie eine Umschulung, Wiedereinschulung in die bisherige T�tigkeit, besondere medizinische Eingliederungsmassnahmen und eine Rente beantragte. Die IV-Stelle des Kantons Z�rich f�hrte gesundheitliche und erwerbliche Abkl�rungen durch und zog die Akten der SUVA bei. Zur Ermittlung des Gesundheitszustandes liess sie durch das Medizinische Zentrum Y.________ ein Gutachten erstellen (Expertise vom 11. September 2006). Der sodann von der Verwaltung verfasste Abkl�rungsbericht �ber die Beeintr�chtigungen im Haushalt datiert vom 29. M�rz 2007. Mit Verf�gung vom 18. Juli 2007 lehnte die IV-Stelle das Leistungsbegehren ab.
Die hiegegen erhobene Beschwerde der P.________ wies das Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich mit Entscheid vom 28. September 2009 ab.
P.________ l�sst Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten f�hren und unter Aufhebung des angefochtenen Entscheides die Zusprechung von mindestens einer Viertelrente ab 1. Dezember 2003, eventualiter die R�ckweisung der Sache zu weiterer Untersuchung an die Vorinstanz, allenfalls an die IV-Stelle beantragen.
Die IV-Stelle schliesst auf Abweisung der Beschwerde, w�hrenddem die Vorinstanz auf eine Stellungnahme verzichtet und das Bundesamt f�r Sozialversicherungen sich nicht vernehmen l�sst.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzung gem�ss Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist somit weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden. Es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen und es kann sie mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen (vgl. BGE 132 II 257 E. 2.5 S. 262; 130 III 136 E. 1.4 S. 140). Das Bundesgericht pr�ft grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254; Urteil 8C_608/2009 vom 12. August 2009 E. 1).
2.1.1 Das Bundesgericht legt seinem Urteil - von hier nicht interessierenden Ausnahmen abgesehen - den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat. Es kann die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz von Amtes wegen oder auf R�ge hin (Art. 97 Abs. 1 BGG) berichtigen oder erg�nzen, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Artikel 95 beruht (Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG).
2.1.2 Die Feststellung des Gesundheitsschadens, d.h. die Befunderhebung und die gest�tzt darauf gestellte Diagnose betreffen ebenso eine Tatfrage wie die aufgrund von medizinischen Untersuchungen gerichtlich festgestellte Arbeitsunf�higkeit (BGE 132 V 393 E. 3.2 S. 398). Tatfrage stellt auch die konkrete Beweisw�rdigung dar, weshalb diese wie die darauf beruhende Sachverhaltsfeststellung ebenfalls nur unter dem eingeschr�nkten Blickwinkel der offensichtlichen Unrichtigkeit �berpr�fbar ist (Urteile 9C_410/2008 vom 8. September 2008 E. 3.3.1 und 9C_801/2008 vom 6. Januar 2009 E. 2.2). Dagegen steht eine frei �berpr�fbare Rechtsfrage zur Diskussion, soweit ger�gt wird, das kantonale Gericht habe den Grundsatz der freien Beweisw�rdigung (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352) und die daraus fliessende Pflicht zu umfassender, sorgf�ltiger, objektiver und inhaltsbezogener W�rdigung der medizinischen Berichte und Stellungnahmen (BGE 132 V 393 E. 4.1 S. 400) sowie den Untersuchungsgrundsatz (Art. 61 lit. c ATSG) verletzt.
2.2 Geht es im Besonderen um den Gesundheitszustand und die Arbeitsf�higkeit einer versicherten Person, ist auf die Rechtsprechung hinzuweisen, wonach einem �rztlichen Bericht Beweiswert zukommt, wenn er f�r die streitigen Belange umfassend ist, auf allseitigen Untersuchungen beruht, auch die geklagten Beschwerden ber�cksichtigt und in Kenntnis der Vorakten (Anamnese) abgegeben worden ist, wenn die Beschreibung der medizinischen Situation und Zusammenh�nge einleuchtet und die Schlussfolgerungen des Arztes begr�ndet sind (BGE 125 V 351 E. 3a S. 352; Urteil 9C_55/2008 vom 26. Mai 2008 E. 4.2).
Strittig ist der Anspruch auf eine Invalidenrente. Das kantonale Gericht hat die Bestimmungen und Grunds�tze �ber die Voraussetzungen und den Umfang des Rentenanspruchs (Art. 28 Abs. 1 und 2 IVG), sowie zur Ermittlung des Invalidit�tsgrades mittels der Methode des Einkommensvergleichs (Art. 16 ATSG; BGE 130 V 343 E. 3.4.2 S. 349) und die bei Teilerwerbst�tigen zur Anwendung gelangenden gemischten Methode der Invalidit�tsbemessung (Art. 28 Abs. 2ter IVG in der bis zum 31. Dezember 2007 g�ltigen Fassung) zutreffend dargelegt. Darauf wird verwiesen.
4.1 Das kantonale Gericht hat in �bereinstimmung mit der Beschwerdegegnerin erwogen, der medizinische Sachverhalt und insbesondere die im Gutachten des Medizinischen Zentrums Y._________ vom 11. September 2006 ausgewiesene Arbeitsf�higkeit von 70 % in einer angepassten T�tigkeit seien umfassend und schl�ssig abgekl�rt, weshalb auf das Gutachten abgestellt werden k�nne. Die Beschwerdef�hrerin ist demgegen�ber der Auffassung, die vorgenannte Expertise sei nicht vollst�ndig, weil der Austrittsbericht der Rehaklinik vom 2. M�rz 2005 darin nicht erfasst sei, das Gutachten sei deshalb nicht beweiskr�ftig. Vorab zu pr�fen ist somit, ob sich IV-Stelle und kantonales Gericht auf die Expertise des Medizinischen Zentrums Y._________ vom 11. September 2006 st�tzen durften, ohne den Grundsatz der freien Beweisw�rdigung zu verletzen.
4.2 Im Aktenauszug des Gutachtens vom 11. September 2006, d.h. in der Zusammenfassung der wesentlichen Akten, ist der Austrittsbericht der Rehaklinik nicht erw�hnt. Die ausf�hrliche gutachterliche Zusammenstellung umfasst zwar verschiedene Arztberichte �ber die Zeitperiode von Juli 2001 bis Januar 2005, der vom 5. M�rz 2005 datierende sechsseitige Austrittbericht ist darin aber nicht enthalten. In den rheumatologischen und psychiatrischen Anamnesen des Gutachtens werden lediglich die Angaben der Versicherten wiedergegeben, sie habe sich 2005 f�r eine dreiw�chige station�re Behandlung in der Rehaklinik befunden.
4.3 Das kantonale Gericht r�umt an sich ein, dass im Gutachten vom 11. September 2006 der Austrittsbericht der Rehaklinik nicht ber�cksichtigt ist. Es will diesem Umstand aber kein besonderes Gewicht beimessen, weil den Experten des Medizinischen Zentrums Y._________ s�mtliche von der Rehaklinik gestellten Diagnosen bekannt gewesen seien. F�r eine derartige Annahme ergeben sich aus den Akten jedoch keine Hinweise. Die von der Rehaklinik gestellten Diagnosen und vor allem die aus rheumatologischer Sicht angenommene Arbeits(un)f�higkeit von 50 % f�r leichte, wechselbelastende T�tigkeiten finden keine Erw�hnung im Gutachten des Medizinischen Zentrums Y._________. Entsprechend fehlt darin eine Auseinandersetzung mit der davon abweichenden Beurteilung der Arbeitsf�higkeit durch die Experten des Medizinischen Zentrums Y._________ (keine somatisch rheumatologisch bedingte Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit f�r adaptierte T�tigkeiten). Angesichts des in der Expertise unerw�hnten Austrittsberichts der Rehaklinik ist davon auszugehen, dieser sei nicht zur Verf�gung gestanden. Unter diesen Umst�nden konnte es sich nicht so verhalten, dass den Gutachtern "s�mtliche von der Rehaklinik gestellten Diagnosen ... bekannt" gewesen w�ren, wie das kantonale Gericht annimmt. Die vorinstanzlichen Erw�gungen enthalten einen unaufl�sbaren Widerspruch, indem einerseits zu Recht einger�umt wird, im Gutachten des Medizinischen Zentrums Y._________ sei der Austrittsbericht der Rehaklinik nicht erw�hnt worden, anderseits das Gericht in nicht nachvollziehbarere Weise daf�r hielt, die Diagnosen und Befunde der �rzte der Rehaklinik seien den Experten bekannt gewesen. In diesem Punkt ist die Feststellung des Sachverhalts durch das kantonale Gericht offensichtlich unrichtig (Art. 97 Abs. 1 BGG).
4.4.1 Die Beweiskraft eines von der Verwaltung eingeholten medizinischen Gutachtens oder �rztlichen Berichtes richtet sich nach den drei generellen Kriterien der Vollst�ndigkeit, Nachvollziehbarkeit und Schl�ssigkeit. Nicht vollst�ndig ist ein medizinisches Gutachten unter anderem dann, wenn der Gutachter wesentliche Ankn�pfungstatsachen, d.h. in den Vorakten enthaltene tats�chliche Grundlagen nicht beachtet (Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts I 568/06 vom 22. November 2006 E. 5.1). Im vorliegenden Fall ist davon auszugehen, dass ein fr�her erstellter medizinischer Bericht in das von Verwaltung und kantonalem Gericht als wesentlich erachteten Gutachten keinen Eingang gefunden hat. Unter dem Aspekt der Vollst�ndigkeit der Expertise f�llt das Fehlen dieses Berichtes vor allem auch deshalb wesentlich ins Gewicht, weil der fragliche Austrittsbericht der Rehaklinik die letzte medizinische Beurteilung vor der Begutachtung darstellt. Er wurde zudem aufgrund eines l�ngeren Aufenthaltes in der genannten Klinik erstellt und enth�lt neben Diagnosen und Befunden sowie der Darstellung des Therapieverlaufs vor allem auch eine Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit aus somatischer Sicht. Es handelt sich hierbei um medizinische Feststellungen, welche f�r die Vollst�ndigkeit des etwa ein Jahr sp�ter erstellten Gutachtens von Belang sind.
4.4.2 Die Beschwerdef�hrerin liess von Anfang an, d. h. sofort als ihr die Expertise des Medizinischen Zentrums Y._________ zur Kenntnis gebracht worden war, deren Unvollst�ndigkeit r�gen. Sie wies dabei auf die Nichtbeachtung des Austrittsberichts der Rehaklinik hin und reichte diesen selber ein. Im Vorbescheidverfahren erneuerte sie die R�ge. In der Folge nahm der Regionale �rztliche Dienst (RAD) intern zu diesem Vorbringen Stellung, wobei er anmerkte, der Einwand der Beschwerdef�hrerin sei zwar "formal" berechtigt, wenn man aber den Bericht der Rehaklinik mit den Festlegungen des Medizinischen Zentrums Y._________-Gutachtens hinsichtlich Anamnese, Symptome, Beschwerden und Befunde vergleiche, relativiere sich dieser Mangel aber doch sehr. Diese nicht weiter begr�ndete Aussage des RAD ist nicht nachvollziehbar. Diagnosen und Befunde im Gutachten des Medizinischen Zentrums Y._________ und im Austrittsbericht der Rehaklinik stimmen nicht �berein; w�hrend im Austrittsbericht der Rehaklinik von einem komplexen, regionalen und jetzt bereits chronifizierten Schmerzsyndrom der linken Hand und Unterarm die Rede ist, wird im Gutachten eine leichte Funktionseinschr�nkung der linken Schulter diagnostiziert, bez�glich Hand- und Armbeschwerden links werden Kettentendomyosen festgestellt, welche keine Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit f�r adaptierte T�tigkeiten bewirken sollen. Weil auch angesichts der Stellungnahme des RAD unklar bleibt, weshalb der Austrittsbericht der Rehaklinik nicht von Relevanz sein soll, ist die R�ge der Beschwerdef�hrerin, Verwaltung und kantonales Gericht h�tten sich auf ein unvollst�ndiges Gutachten abgest�tzt, begr�ndet.
4.5.1 Angesichts des hohen Stellenwerts, der medizinischen Gutachten im Sozialversicherungsprozess zukommt, sind an deren Qualit�t entsprechend hohe Anforderungen zu stellen. Unter dem Aspekt der Vollst�ndigkeit ist deshalb nicht nur zu verlangen, dass der Gutachter die Ankn�pfungstatsachen, d. h. die tats�chlichen Grundlagen des Gutachtens, die er nicht selber beschafft hat, einzeln und mit ihrem wesentlichen Inhalt rekapituliert (vgl. Alfred B�hler, Beweismass und Beweisw�rdigung bei Gerichtsgutachten unter Ber�cksichtigung der j�ngsten Lehre und Rechtsprechung, Jusletter vom 21. Juni 2010, S.18). Gleichermassen erforderlich ist, dass das Gutachten in Kenntnis der Vorakten (vgl. BGE 125 V 351 E. 3a S. 352) erstellt wird. Dies bedingt die Kenntnis und Beachtung - wenn auch nicht s�mtlicher - so doch der wesentlichen Vorakten, was hier nicht der Fall ist. Deshalb liegt eine Verletzung der Beweisregeln vor (Art. 95 lit. a BGG; E. 2.1 hievor).
4.5.2 Eine Stellungnahme und gegebenenfalls Auseinandersetzung mit �rztlichen (Vor)Berichten, welche von Gutachten abweichen, ist auch deshalb notwendig, weil das Gericht ansonsten bei divergierenden Arztberichten h�ufig nicht in der Lage ist, das gesamte Beweismaterial zu w�rdigen und die Gr�nde anzugeben, warum es auf die eine und nicht die andere medizinische These abstellt, wie dies die Rechtsprechung verlangt (vgl. BGE 125 V 352 E. 3a S. 352). Der vorliegende Fall illustriert die angesprochene Schwierigkeit einer umfassenden Beweisw�rdigung, wenn im als massgeblich erachteten Gutachten ein wichtiger Vorbericht nicht einbezogen worden ist. Das kantonale Gericht ging ausf�hrlich auf den Austrittsbericht der Rehaklinik ein, womit es zu Recht dessen Bedeutung zum Ausdruck brachte. Bei der Beweisw�rdigung stellte es dann aber auf das Gutachten des Medizinischen Zentrums Y._________ ab, ohne auf die abweichenden Diagnosen und Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit im Austrittsbericht einzugehen. H�tten sich die Experten des Medizinischen Zentrums Y._________ mit dem Austrittsbericht auseinandergesetzt, so f�nden sich im Gutachten entweder �usserungen zu diesen Divergenzen oder das Ergebnis w�re anders ausgefallen. Weil das als massgeblich erachtete Gutachten vom 11. September 2006 im angef�hrten Sinn unvollst�ndig war, konnte das Gericht die gebotene gesamtheitliche Beweisw�rdigung nicht vornehmen. Auch insofern sind die Regeln �ber die Beweisw�rdigung verletzt.
In formeller Hinsicht macht die Versicherte eine Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r im Rahmen der Einholung des Gutachtens vom 11. September 2006 geltend, weil Art 44 ATSG in Bezug auf die vorg�ngige Nennung der untersuchenden �rzte und �rztinnen nicht eingehalten worden sei.
5.1 Muss der Versicherungstr�ger zur Abkl�rung des Sachverhalts ein Gutachten einer oder eines unabh�ngigen Sachverst�ndigen einholen, gibt er der Partei deren oder dessen Namen bekannt (Art. 44 Satz 1 ATSG). Diese kann den Gutachter aus triftigen Gr�nden ablehnen und Gegenvorschl�ge machen (Art. 44 Satz 2 ATSG). Nach der zu dieser Bestimmung ergangenen Rechtsprechung (BGE 132 V 376) ist der versicherten Person vorg�ngig mitzuteilen, von wem eine Begutachtung durchgef�hrt wird. Sind dem Versicherungstr�ger bei der Anordnung einer Expertise die Namen der vorgesehenen �rztinnen und �rzte noch nicht bekannt, gen�gt es, wenn diese der versicherten Person - allenfalls durch die beauftragte Gutachterstelle - zu einem sp�teren Zeitpunkt er�ffnet werden. Dies muss indessen fr�hzeitig genug erfolgen, damit sie in der Lage ist, noch vor der eigentlichen Begutachtung ihre Mitwirkungsrechte wahrzunehmen. Einw�nde sind gegen�ber dem Sozialversicherer geltend zu machen, welcher dar�ber noch vor der eigentlichen Begutachtung befinden sollte.
5.2 Es ist unbestritten, dass die an der Begutachtung beteiligten �rzte des Medizinischen Zentrums Y._________ der Beschwerdef�hrerin nicht vorg�ngig genannt worden sind. Diese hat den Verfahrensmangel im vorinstanzlichen Verfahren ger�gt, ohne allerdings Ausstands- oder Ablehnungsgr�nde gegen die am Gutachten beteiligten �rzte und �rztinnen vorzubringen. Sie ersuchte lediglich um Ansetzung einer Frist f�r den Fall, dass das Gericht darauf bestehe, im Nachhinein gegebenenfalls Ausstands- oder Ablehnungsgr�nde vorzutragen. Eine derartige Frist setzte das kantonale Gericht in der Folge nicht an, vielmehr stellte es sich auf den Standpunkt, die Verletzung des rechtlichen Geh�rs wiege nicht besonders schwer und h�tte im kantonalen Gerichtsverfahren geheilt werden k�nnen, wenn die Beschwerdef�hrerin Einwendungen gegen die Person der Gutachter erhoben h�tte.
5.3 Im Anwendungsbereich von Art. 44 ATSG ist im Einzelfall zu pr�fen, ob eine Missachtung von Verfahrensgarantien gegeben ist, die einen schwerwiegenden Verfahrensmangel darstellt, bei dem eine Heilungsm�glichkeit entf�llt (Urteil I 843/06 vom 12. Oktober 2007 E. 8.2 mit Hinweis). Dass die Vorinstanz die zur Diskussion stehende Verwaltungsverf�gung mit der Begr�ndung unbeanstandet gelassen hat, die nicht besonders schwer wiegende Geh�rsverletzung k�nne als im kantonalen Beschwerdeverfahren geheilt gelten, w�re zwar grunds�tzlich mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung vereinbar (vgl. Urteil 8C_127/2010 vom 7. April 2010 E. 3.2 mit Hinweis auf das in SZS 2008 S. 166 publizierte Urteil U 145/06 vom 31. August 2007 E. 4 und 5) und k�nnte daher unter Umst�nden vor Bundesrecht standhalten, zumal die Beschwerdef�hrerin zu keinem Zeitpunkt - auch nicht nach Zustellung des Gutachtens des Medizinischen Zentrums Y._________ - gesetzliche Ausstands- und/oder Ablehnungsgr�nde (Art. 36 Abs. 1 ATSG) geltend gemacht hat (vgl. dazu BGE 132 V 93 E. 6.5 S. 108). Vorliegend liesse sich eine Heilung allenfalls auch deshalb rechtfertigen, weil im Zeitpunkt, als die IV-Stelle die Begutachtung anordnete (Schreiben vom 22. April 2005) und das Medizinische Zentrum Y._________ den Begutachtungstermin bekannt gab (Schreiben vom 19. Juni 2006), die Rechtslage hinsichtlich der Mitwirkungsrechte der versicherten Person im Rahmen einer Begutachtung durch eine Medizinische Abkl�rungsstelle - wie sie das Medizinische Zentrum Y._________ darstellt - noch nicht gekl�rt war; das entsprechende Grundsatzurteil BGE 132 V 376 wurde erst am 14. Juli 2006 gef�llt. Dieses Urteil brachte allerdings - wie erw�hnt - nur eine Kl�rung der Rechtslage, wogegen die Verpflichtung zur vorg�ngigen Nennung der Sachverst�ndigen grunds�tzlich seit dem Inkrafttreten von Art. 44 ATSG am 1. Januar 2003 bestand. Eine Verletzung dieser Bestimmung ist also gegeben, auch wenn Verwaltung und Abkl�rungsstelle kein qualifizierter Vorwurf zu machen ist. Gegen die nach dem Gesagten an sich denkbare Heilung der Verletzung des rechtlichen Geh�rs spricht, dass dieser Verfahrensfehler nicht alleine steht, sondern zu der oben aufgezeigten Verletzung der Regeln �ber die Beweisw�rdigung hinzutritt (E. 4 hievor).
6.1 Die Beschwerdef�hrerin r�gt im Weitern, die Vorinstanz habe das Valideneinkommen unter Verletzung der Grunds�tze von Art. 16 ATSG ermittelt. Diese R�ge bezieht sich insofern auf eine Rechtsverletzung, als sich die gesetzlichen und rechtsprechungsgem�ssen Regeln �ber die Durchf�hrung des Einkommensvergleichs als Rechtsfrage charakterisieren (BGE 130 V 343 E. 3.4 S. 348, 128 V 29 E. 1 S. 30, 104 V 135 E. 2a und b S. 136 f.). Demgegen�ber stellt die Feststellung der beiden hypothetischen Vergleichseinkommen eine Tatfrage dar, soweit sie auf konkreter Beweisw�rdigung beruht.
6.2 F�r die Ermittlung des Validenlohnes ist entscheidend, was die Versicherte im Zeitpunkt des fr�hest m�glichen Rentenbeginns (hier: am 1. November 2003) nach dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tats�chlich verdient h�tte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, n�tigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angekn�pft, weil es der Erfahrung entspricht, dass die bisherige T�tigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden w�re. Ausnahmen m�ssen mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 129 V 222 E. 4.3.1 S. 224; Urteil 8C_423/2007 vom 18. M�rz 2008 E. 3.5 mit Hinweisen). Da die Invalidit�tsbemessung der voraussichtlich bleibenden oder l�ngere Zeit dauernden Erwerbsunf�higkeit zu entsprechen hat, ist auch die berufliche Weiterentwicklung mitzuber�cksichtigen, die eine versicherte Person normalerweise vollzogen h�tte. Regelm�ssig geleistete �berstunden sind rechtsprechungsgem�ss ebenfalls in das Valideneinkommen einzubeziehen (Urteil I 433/06 vom 23. Juli 2007 E. 4.1.2 mit Hinweisen).
6.2.1 Die Beschwerdef�hrerin bringt vor, sie habe bis zu ihrer Schwangerschaft im Februar 2002 regelm�ssig �berstunden geleistet. W�hrend der Schwangerschaft und den ersten Monaten nach der Niederkunft habe sie dies aus nachvollziehbaren Gr�nden nicht mehr getan; dieser Unterbruch sei aber nicht auf Dauer angelegt gewesen. Das kantonale Gericht habe die �berstunden zu Unrecht bei der Berechnung des Valideneinkommens ausser Acht gelassen, zumindest liege eine Verletzung des Untersuchungsgrundsatzes vor, weil entsprechende Abkl�rungen hinsichtlich geleisteter �berstunden unterlassen worden seien. Ferner sei auch ein zw�lfmal j�hrlich auszubezahlender Stundenzuschlag nicht angerechnet worden.
6.2.2 Das kantonale Gericht rechnete zum Valideneinkommen neben dem eigentlichen Lohn zwar auch die f�r die Hauswartt�tigkeit gew�hrte Mietzinsreduktion als zus�tzlichen Verdienst hinzu, liess aber die �berstundenentsch�digung und den in den aktenkundigen Lohnabrechnungen ausgewiesenen Stundenzuschlag ohne Begr�ndung ausser Betracht. Dazu ist zu bemerken, dass die Beschwerdegegnerin bei dem von ihr vorgenommenen Einkommensvergleich das Valideneinkommen mittels Tabellenlohn ermittelte, weil einerseits die Beschwerdef�hrerin ihre Stelle verloren und anderseits in einem unterschiedlichen Pensum gearbeitet und �berstunden geleistet hat. Die IV-Stelle errechnete auf diese Weise f�r ein Vollpensum ein Valideneinkommen von Fr. 46'301.67. Das kantonale Gericht legte demgegen�ber seinem Einkommensvergleich den von der Arbeitgeberin f�r das Jahr 2003 gemeldeten Verdienst von Fr. 43'143.75 (13 x Fr. 3'318.75) als Validenlohn zugrunde, wozu es die Hauswartentsch�digung von Fr. 2'784.- hinzurechnete, was den Betrag von Fr. 45'927.75 ergab.
6.2.3 Das Vorgehen des kantonalen Gerichts ist insofern bundesrechtlich nicht zu beanstanden, als es f�r den Einkommensvergleich den letzten vor dem Unfall effektiv erzielten Verdienst als Valideneinkommen verwendete. Stand doch die Versicherte im Zeitpunkt des Unfalls, der den Gesundheitsschaden verursachte, bei dieser Arbeitgeberin in einem ungek�ndigten Arbeitsverh�ltnis. Nicht nachvollziehbar ist hingegen, weshalb das kantonale Gericht den Stundenzuschlag nicht einrechnete, dieser ist n�mlich in den monatlichen Lohnabrechnungen ausgewiesen, wenn auch nur mit 2.55 % und nicht mit 3.8 %, wie die Beschwerdef�hrerin geltend macht. Ob das kantonale Gericht die �berstundenentsch�digung in der Annahme nicht anrechnete, die Beschwerdef�hrerin w�re auch in Zukunft als Mutter mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit nicht mehr in der Lage, �berstunden zu leisten, kann dem angefochtenen Entscheid nicht entnommen werden. Die Frage der Anrechnung der �berzeitentsch�digung ist vielmehr �berhaupt nicht thematisiert, obwohl - wie erw�hnt - die �berstunden mit ein Grund daf�r waren, dass die IV-Stelle zur Ermittlung des Valideneinkommens auf Tabellenl�hne und nicht auf den zuletzt effektiv erzielten Verdienst abstellte. W�ren aber Stundenzuschlag und �berentsch�digung hinzuzurechnen, so k�nnte die sich daraus ergebende erh�hte Differenz zwischen Validen- und Invalideneinkommen rentenwirksam werden. Unter diesen Umst�nden durfte das kantonale Gericht die Frage, ob es sich bei der �berzeitentsch�digung und dem Lohnzuschlag um anrechenbare Bestandteile des Validenlohnes handelt, nicht ungepr�ft bei Seite lassen. Der rechtserhebliche Sachverhalt ist insofern unvollst�ndig festgestellt, was eine Verletzung von Bundesrecht bedeutet (Art. 95 lit. a BGG; Urteile 9C_53/2008 vom 18. Februar 2008 E. 1.3, 9C_40/2007 vom 31. Juli 2007 E. 1; Ulrich Meyer, in: Basler Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2008, N. 25, 36 und 59 zu Art. 105 BGG; Hansj�rg Seiler, in: Kommentar zum Bundesgerichtsgesetz, 2007, N. 24 zu Art. 97 BGG).
6.3 Weiter r�gt die Versicherte, das kantonale Gericht habe bei der Ermittlung des Valideneinkommens den im Jahre 2003 erzielten Lohn f�lschlicherweise nur der Preis- und nicht der sich aus der Arbeitgeberbescheinigung ergebenden realen Einkommensentwicklung angepasst. Diese Darlegungen sind unbegr�ndet, weil f�r die Durchf�hrung des Einkommensvergleichs auf den Zeitpunkt des fr�hest m�glichen Rentenbeginns abzustellen ist, mithin den 1. November 2003 wegen der am 10. November 2004 erfolgten (versp�teten) Anmeldung. Verwaltung und kantonales Gericht haben deshalb dem Einkommensvergleich zu Recht die Einkommensverh�ltnisse des Jahres 2003 zugrunde gelegt. Der Hinweis der Beschwerdef�hrerin auf die effektive Lohnentwicklung zwischen 2003 und 2005 im Arbeitgeberbetrieb ist unbehelflich.
7.1 Die Beschwerdef�hrerin macht sodann geltend, die Verwaltung habe zur Beurteilung der Beeintr�chtigung im Haushalt zu Unrecht einzig auf den Abkl�rungsbericht vom 29. M�rz 2007 abgestellt. Weil die bei der Haushaltf�hrung bestehende Beeintr�chtigung vor allem psychischer Natur sei, m�sse erg�nzend zur Haushaltabkl�rung ein psychiatrisches Gutachten treten. Nur eine psychiatrische Fachperson k�nne die im Haushalt bestehende Beeintr�chtigung zuverl�ssig beurteilen.
7.2 Nicht nur bei Beeintr�chtigungen der k�rperlichen, sondern auch bei solchen der geistigen Gesundheit stellt der Abkl�rungsbericht im Haushalt ein geeignetes Beweismittel f�r die Bemessung der Invalidit�t der betroffenen Personen dar. Stimmen jedoch die Ergebnisse der Haushaltabkl�rung nicht mit den �rztlichen Feststellungen der Behinderungen im gewohnten T�tigkeitsbereich �berein, so haben letztere in der Regel mehr Gewicht als die im Haushalt durchgef�hrte Abkl�rung (vgl. SVR 2005 IV Nr. 21 S. 81 E. 5.1.1, I 249/04; AHI 2004 S. 137, I 311/03).
7.3 Wie das kantonale Gericht zutreffend und f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindlich festh�lt, bestehen zwischen den Ergebnissen der Haushaltabkl�rung und den medizinischen Berichten keine bedeutsamen Widerspr�che. Es sind keine Anhaltspunkte f�r eine h�here Beeintr�chtigung im Haushaltbereich aus psychischen Gr�nden ersichtlich als im Abkl�rungsbericht angenommen. Verwaltung und kantonales Gericht haben sich deshalb zu Recht auf den Abkl�rungsbericht abgest�tzt.
Die Verletzung des rechtlichen Geh�rs hinsichtlich der Regeln �ber die Beweisw�rdigung (E. 4) und der vorg�ngigen Nennung der Gutachter (E. 5) sowie die ungen�gende Abkl�rung des Sachverhalts in Bezug auf das Valideneinkommen (E. 6.2.3) f�hren zur Aufhebung des angefochtenen Entscheides. W�hrend die Verletzung des rechtlichen Geh�rs von der Beschwerdegegnerin zu vertreten ist, hat das kantonale Gericht den Einkommensvergleich auf einer ungen�gend abgekl�rten Grundlage vorgenommen und damit den Untersuchungsgrundsatz verletzt. Die Angelegenheit ist an die Verwaltung zur�ckzuweisen, damit diese entweder eine neue Begutachtung in die Wege leitet oder zumindest eine Stellungnahme der Gutachter des Medizinischen Zentrums Y._________ zum Austrittsbericht der Rehaklinik einholt. Vorg�ngig ist der Beschwerdef�hrerin so oder anders Gelegenheit zu geben, Ablehnungsgr�nde zu nennen. Die Gutachter werden die Fragen zu beantworten haben, ob angesichts der Feststellungen im vorgenannten Austrittsbericht einerseits an den im Gutachten erhobenen Befunden und gestellten Diagnosen und anderseits insbesondere an der Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit festgehalten wird; bejahendenfalls w�ren die Unterschiede hinsichtlich Befunde, Diagnosen und Einsch�tzung der Arbeitsf�higkeit zu erkl�ren. Gest�tzt auf die Erkenntnisse dieser neuen Abkl�rung wird die Beschwerdegegnerin �ber die von der Beschwerdef�hrerin geltend gemachten Leistungsanspr�che neu zu verf�gen haben.
Die Gerichtskosten werden dem Ausgang des Verfahrens entsprechend der Beschwerdegegnerin auferlegt (Art. 66 Abs. 1 BGG; BGE 133 V 637). Der anwaltlich vertretenen Beschwerdef�hrerin steht ausserdem eine Parteientsch�digung zu (Art. 68 Abs. 1 BGG).
Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 28. September 2009 und die Verf�gung der IV-Stelle des Kantons Z�rich vom 18. Juli 2007 aufgehoben und die Sache an die IV-Stelle zur�ckgewiesen wird, damit sie weitere Abkl�rungen im Sinne der Erw�gungen vornehme und hernach �ber den Rentenanspruch der Beschwerdef�hrerin neu verf�ge.
Die Beschwerdegegnerin hat die Beschwerdef�hrerin f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 2'800.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu entsch�digen.
Luzern, 11. November 2010

References: Art. 95
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 44
 BGE 
 BGE 
 Art. 44
 Art. 16
 Art. 105
 Art. 97
 BGE