Source: https://www.diedruckerei.de/magazin/ergonomie-am-arbeitsplatz/
Timestamp: 2020-06-05 23:20:48+00:00

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Ergonomie am Arbeitsplatz: Der Erfolgsfaktor für eine motivierte Belegschaft
Ergonomie am Arbeitsplatz ist heutzutage ein elementarer Erfolgsfaktor für Unternehmen. Denn durch ergonomisch gestaltete Bürolandschaften kann das Wohlbefinden und die Gesundheit der Mitarbeiter gefördert und letztlich die Produktivität gesteigert werden. Was Sie bei der Umsetzung beachten sollten und mit welchen Hebeln Sie etwas bewirken können, erfahren Sie in unserem Artikel.
Bei Ergonomie am Arbeitsplatz denken die meisten sofort an optimale Schreibtischhöhe und komfortabel geformte Bürostühle. Tatsächlich umfasst die Ergonomie noch viel mehr als Einrichtung und Gerätschaften. Denn Ergonomie beschränkt sich nicht nur auf Büroarbeit, sondern erstreckt sich auch auf Arbeitsplätze in der Produktion, der Praxis, im Freien oder Zuhause – eben überall, wo Menschen beruflich tätig sind. Warum sich die Investition in eine ergonomische Ausstattung auch für Ihr Unternehmen lohnt, zeigen wir im Folgenden anhand der Ergonomie am Büroarbeitsplatz.
Ergonomie: mehr als nur ein Bürostuhl
Produktivitätsfaktor Ergonomie
Richtlinien und Gesetze: Ergonomie am Arbeitsplatz
Angenehme Arbeitsumgebung schaffen
Der ergonomische Schreibtischarbeitsplatz
Der richtige Schreibtisch nach ergonomischen Gesichtspunkten
Dynamisch arbeiten am Steh-Sitz-Arbeitsplatz
Ergonomische Anforderungen an einen Bürodrehstuhl
Auswahl und Anordnung von Arbeitsmitteln
Quicktipps für mehr Ergonomie am Arbeitsplatz
Ergonomie am Arbeitsplatz – ein Begriff, viele Berührungspunkte
Die Ergonomie als Teilwissenschaft der Arbeitswissenschaft erstreckt sich auf alle Wechselbeziehungen zwischen Mensch und Arbeit, was deutlich über den eigentlichen Arbeitsplatz, sei er nun im Büro oder in der Fertigungshalle, hinausgeht. Die Ergonomie umfasst Folgendes:
Betriebs- sowie Arbeitsklima
Arbeitsaufgaben (zu bewältigendes Pensum, keine Unter- oder Überforderung)
Ruhe beziehungsweise möglichst geringer Lärmpegel
Sicherheit laut ArbSchG und ArbStättV
ausreichend Platz für die vorgesehene Arbeit
Zu einem Großteil dieser Anforderungen ist der Arbeitgeber im Rahmen seiner Fürsorgepflicht den Angestellten gegenüber gesetzlich verpflichtet. Er muss einen Arbeitsplatz bereitstellen, der den Sicherheitsanforderungen genügt und zudem gesunde Arbeitsbedingungen gewährleisten.
Explizit werden im Arbeitsschutzgesetz und in der DIN EN ISO 10075 auch auf psychische Belastungen durch die Arbeit und deren Umstände hingewiesen. Da diesen in der Praxis meistens nicht so viel Aufmerksamkeit geschenkt wird, hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin die Online-Broschüre „Psychische Belastung und Beanspruchung im Berufsleben“ veröffentlicht. Betroffen sind davon hauptsächlich die Punkte Betriebs-/Arbeitsklima, Arbeitsaufgaben, Arbeitsorganisation und Arbeitsumgebung.
Der Begriff „Ergonomie“ besteht aus den altgriechischen Wörtern „ergon“ (Arbeit) und „nomos“ (Gesetz). Nach dem Gabler Wirtschaftslexikon beschäftigt sich die Ergonomie „mit der optimalen Gestaltung von Arbeitssystemen in Bezug auf die Abstimmung zwischen Mensch, Maschine und Arbeitswelt“. Einfach ausgedrückt: Zunächst wurde wissenschaftlich belegt, dass der Mensch um so leistungsfähiger ist, je besser die Arbeitsumgebung auf seine Bedürfnisse abgestimmt ist. Anschließend wurde begonnen, diese Erkenntnis in die Praxis umzusetzen – zum Wohl der werktätigen Menschen und zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit von Unternehmen.
Ergonomie am Arbeitsplatz – für den Wohlfühlfaktor bei der Arbeit
Werden die ergonomischen Grundsätze bei der Ausstattung und Einrichtung von Büroarbeitsplätzen beachtet und eingehalten, lassen sich eine Reihe arbeitsbedingter Gesundheitsbeschwerden von Arbeitnehmern präventiv vermeiden oder zumindest deutlich abmildern. Obwohl diese Erkenntnis allgemein anerkannt ist und sich höhere Ausgaben für ergonomische Ausstattung mittelfristig durch einen niedrigeren Krankenstand für den Arbeitgeber auszahlen, gibt es branchenunabhängig doch noch viel Nachholbedarf.
Krankheitsbedingte Ausfallzeiten kosten nicht nur den Arbeitgeber viel Geld (unter anderem Personalkosten), auch die volkswirtschaftlichen Kosten sind nicht ohne. Laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) lassen sich 2017 allein die so entstandenen Produktionsausfälle mit insgesamt 76 Milliarden Euro beziffern. Ein Krankheitstag kostet, je nach Branche, im Durchschnitt 107 Euro. Investitionen in die Gesundheit und die Gesunderhaltung der Mitarbeiter lohnt sich für Unternehmen, um Kosten zu sparen und gleichzeitig produktiv und erfolgreich zu sein.
Der Industrieverband Büro und Arbeitswelt (IBA) ließ 2017 eine repräsentative Online-Umfrage unter 1.013 Beschäftigten im Bürobereich durchführen. Elementare Fragestellung war die Zufriedenheit mit dem derzeitigen Arbeitsumfeld. Zwar sind die Beschäftigten größtenteils mit dem Umfeld, egal ob Einzel-, Zellen oder Großraumbüros, zufrieden, jedoch zeigt die folgende Tabelle, wie weit in manchen Punkten Wunsch beziehungsweise Bedarf und Wirklichkeit auseinander liegen:
IBA-Studie, 2017 – Zufriedenheit mit dem Arbeitsumfeld
Dabei lohnt sich eine ergonomische Gestaltung von Arbeitsplätzen gleich in zweierlei Hinsicht. Zum einen kann ergonomische Einrichtung gesundheitliche Beschwerden und damit einhergehende Ausfallzeiten – in Kombination mit ergonomischem Verhalten – präventiv reduzieren. Zum anderen kann eine entsprechende Investition die Motivation und Leistungsfähigkeit der Arbeitnehmer deutlich steigern. Laut Office-Excellence-Check 2016 des Fraunhofer Instituts IAO sind Mitarbeiter in einem angenehmen Arbeitsumfeld, in dem sie sich wohlfühlen, um bis zu 36 Prozent leistungsfähiger.
Risikofaktor Sitzen: Ausfallzeiten durch Muskel- und Skeletterkrankungen
Die meisten krankheitsbedingten Arbeitsausfälle im Büro sind auf Muskel- und Skelett-Erkrankungen zurückzuführen. Das bestätigt nicht nur die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) sondern beispielsweise auch der DAK-Gesundheitsreport 2017 sowie der Gesundheitsreport 2017 der BKK. Diese Erkrankungen machen rund 23 Prozent – also fast ein Viertel – aller Arbeitsunfähigkeitstage in Deutschland aus, Tendenz seit Jahren steigend. Danach folgen psychische Erkrankungen und Atemwegserkrankungen.
Als häufigste Beschwerden bei der Büroarbeit nennt die BAuA Rücken- und Nackenschmerzen. Ebenfalls häufig sind Schmerzen in den Armen, Schultern, Händen, Hüften, Füßen, Beinen und Knien. D azu kommen Kopfschmerzen, geschwollene Beine und vereinzelt Herzbeschwerden beziehungsweise Symptome, die von den Befragten als solche eingestuft wurden. Da Beschäftigte im Büro die meiste Zeit sitzen, führt die BAuA die meisten dieser Probleme nicht einer Überlastung, sondern einer Unterforderung des Körpers zu „Schlüssel zur Gesundheit am Arbeitsplatz sind daher ausreichend Bewegung und ergonomisches Sitzen.“ Die DKV hat in Ihrer Untersuchung „Wie gesund lebt Deutschland?“ 2015 wie 2018 stundenlanges Sitzen – wie es als Büromitarbeiter üblich ist – als gesundheitlichen Risikofaktor genannt. An einem gewöhnlichen Arbeitstag sitzt der Mensch demnach bis zu acht Stunden. Hinzukommt Sitzen bei der Auto- oder Bahnfahrt, auf der Couch oder bei Freizeitaktivitäten.
Ergonomie am Arbeitsplatz und rundherum
Ergonomie am Arbeitsplatz spielt also eine wichtige Rolle, wenn es um die Gesundheit und Gesunderhaltung der Mitarbeiter, sowie den Erfolg und die Produktivität von Unternehmen geht. Doch welche Punkte sollten Sie bei der Umsetzung ergonomischer Arbeitswelten beachten? Und wie genau sieht eigentlich ein ergonomischer Arbeitsplatz aus?
Um ideale Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter im Büro zu schaffen, sollte nicht nur auf eine ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes geachtet werden, sondern auch die Gestaltung der Arbeitsumgebung miteinbezogen werden. Schließlich macht diese einen Großteil des Büros aus. Es gibt kein allumfassendes Gesetz zu allen Belangen der Arbeitsplatzergonomie, wohl aber einzelne Gesetze, Verordnungen und Empfehlungen, die Teilbereiche betreffen:
§ Ergonomie laut Gesetz
Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG): Dieses Gesetz dient dazu, Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit durch Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu sichern und zu verbessern. In § 5 Beurteilung der Arbeitsbedingungen wird festgelegt, dass sich der Arbeitgeber überzeugen muss, dass der angebotene Arbeitsplatz keine Gefahr für den Arbeitnehmer darstellt. Als Gefahrenquellen werden unter anderen genannt: Einrichtung des Arbeitsplatzes, Einwirkungen von außen, Arbeitsmittel und -geräte, Gestaltung der Arbeitsabläufe, unzureichende Qualifikation oder Unterweisung, psychische Belastungen.
Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV): In der Arbeitsstättenverordnung werden Details zur Einrichtung eines Arbeitsplatzes geregelt, vor allem im Hinblick auf mögliche Gefährdungen. Relevant sind: Anhang 6 Maßnahmen zur Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen, § 3 Gefährdungsbeurteilung, § 3a Einrichten und Betreiben von Arbeitsstätten, § 4 Besondere Anforderungen an das Betreiben von Arbeitsstätten, § 5 Nichtraucherschutz und § 6 Unterweisung der Beschäftigten.
Bildschirmarbeitsverordnung (BildscharbV): Diese Verordnung regelte bis 2016 die grundsätzlichen Anforderungen und Festlegungen zur Bildschirmarbeit in Arbeitsstätten. 2017 wurden diese Regelungen in Anhang 6 Maßnahmen zur Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen der ArbStättV (siehe oben) integriert.
DIN EN ISO 10075: Diese internationale Norm behandelt ausführlich die ergonomischen Grundlagen bezüglich psychischer Arbeitsbelastung und Beanspruchung. In einer Themenbroschüre werden Chancen und Risiken beleuchtet und praxisgerechte Hinweise für die betriebliche Umsetzung aufbereitet.
DIN EN ISO 9241: Die Norm regelt unter anderem die ergonomischen Anforderungen für Bürotätigkeiten mit Bildschirmgeräten, ist auch als „Mensch-System-Interaktion“ bekannt. Bis 2006 war die Norm auf den Bereich der Büroarbeit beschränkt, heute umfasst sie auch weitere Arbeitsbereiche.
Zudem können Arbeitsmediziner, Sicherheitsfachpersonal sowie geprüfte Arbeitsplatzberater Sie zur Arbeitssicherheit beraten und bei der Umsetzung Ihrer Wohlfühlbüros mit zusätzlichem Fachwissen und Erfahrungen aus der Praxis unterstützen. So können auch bestehende Büroarbeitsplätze nach ergonomischen Aspekten umgestaltet und verbessert werden.
Angenehme Arbeitsumgebung schaffen: Licht, Luft und Lärm
Unabhängig davon, ob die Schreibtischarbeitsplätze als offene Bürolandschaften, Einzel- oder Zellenbüros organisiert sind, sollte der Raum über eine angenehme Atmosphäre verfügen. Diese setzt sich aus ausreichender Beleuchtung, Lüftung und einer passenden Temperatur zusammen. Zudem sollten zusätzliche Besprechungs-, Aufenthalts- oder Pausenräume geschaffen werden, um den Austausch und die Kommunikation in der Belegschaft zu fördern und den Wohlfühlfaktor zu erhöhen. Auch ein harmonisches Farbkonzept wirkt sich positiv auf einen Raum und somit auch auf die Mitarbeiter aus. Schließlich arbeitet es sich besser, wenn man sich wohlfühlt.
Arbeiten im rechten Licht: Tageslicht und ausgeklügelte Beleuchtungskonzepte
Die Büroräume sollten über Tageslicht verfügen und gut ausgeleuchtet sein. Beleuchtungskonzepte können zwar fehlendes Tageslicht nicht ersetzen, aber geschickt geplant, einen hellen Arbeitsplatz schaffen. Bei ergonomischer Beleuchtung spielt die Platzierung des Schreibtischs immer eine große Rolle. Im Idealfall steht dieser nicht direkt vor dem Fenster, sondern so, dass der Lichteinfall seitlich erfolgt. Fallen Sonnenstrahlen auf den Bildschirm, ist ein Rolladen oder eine Jalousie nötig.
Die künstlichen Lichtquellen sollten sorgfältig auswählt werden. Die Leuchtmittel müssen hell genug für die Arbeit (Lichtstärke mindestens 500 Lux) und die individuellen Bedürfnisse sein, sowie über eine angenehme Lichttemperatur, am besten tageslichtähnlich, verfügen. Lampen an der Decke sorgen für eine indirekte Beleuchtung und eine Verbesserung der Grundhelligkeit im Büro. Das Licht sollte dabei gleichmäßig verteilt sein. Genügt die Helligkeit durch die indirekte Beleuchtung nicht, sind weitere Lampen empfehlenswert, entweder in Schreibtischnähe, an der Decke oder der Wand. Diese direkte Beleuchtung wird – wie erwähnt – am besten seitlich zum Schreibtisch angebracht, damit diese Lichtquelle nicht blendet.
Richtig beleuchten, ohne zu blenden: Lampen sollten so platziert werden, dass sie den Nutzer nicht blenden – weder direkt ins Gesicht (Direktblendung) oder auf eine spiegelnde oder reflektierende Oberfläche wie beispielsweise den Monitor (Reflexblendung). Zudem sollte die Lichtquelle keine Schatten auf die Arbeitsfläche oder die Tastatur werfen – was passiert, wenn sie beispielsweise auf den Hinterkopf strahlt.
Flexible Beleuchtung: Schreibtischlampe
Zusätzlich kann den Mitarbeitern eine flexible Beleuchtung, in Form einer Schreibtischlampe, zur Verfügung gestellt werden. Vorteil: Jeder Mitarbeiter kann sie seinen Bedürfnissen entsprechend platzieren sowie ein- und ausschalten. Sie sollte hell genug für filigrane Arbeiten und idealerweise dimmbar sein, um Schatten zu vermeiden. Helligkeit und Leuchtmittel sollten individuell je nach Mitarbeiter und Tätigkeit ausgewählt werden. Aus ergonomischer Sicht empfehlen sich LEDs, die hell leuchten und dennoch nicht blenden. Die Schreibtsichlampe sollte nicht zu viel Raum auf dem Schreibtisch einnehmen und sich durch Drehen oder Biegen verstellen lassen.
Tipp zu Tageslichtlampen: Tageslicht ist am besten für unsere Gesundheit. Daher erfreuen sich Tageslichtlampen, also Lampen mit Leuchtmitteln, die die Farbe des Sonnenlichts imitieren und über mehr als 5000 Kelvin Lichtfarbe verfügen, großer Beliebtheit. Diese Leuchtmittel geben jedoch nicht die komplette spektrale Zusammensetzung des Tageslichts wieder. Dies tun nur Vollspektrum-Tageslichtlampen, die entsprechend gekennzeichnet sind.
Ergonomie am Arbeitsplatz betrifft auch Lüftung und Temperatur
Das Büro sollte über ein angenehmes Klima verfügen, nicht zu kalt, zu warm oder zu trocken sein und vor allem gut gelüftet. Schließlich arbeitet es sich bei dicker oder verbrauchter Luft auf Dauer nicht so gut. Daher ist es ideal, wenn der Raum über ein Fenster zum Stoßlüften verfügt. Besitzt der Raum kein Fenster, das sich öffnen lässt, müssen Temperatur und Luftfeuchtigkeit über eine Klimaanlage gesteuert werden. Die idealen Temperaturen im Büro liegen – je nach Schwere der Arbeit – zwischen 17 und 20 Grad Celcius (ASR A3.5 der BAuA).
In Ruhe arbeiten: eine Frage der Akustik
Die Geräuschkulisse im Büro setzt sich aus Gesprächen von und mit Kollegen, Telefonaten, Computer, Drucker oder Klimaanlagen zusammen. Je nach Dauer und Lautstärke der Geräusche sowie der Komplexität der eigenen Tätigkeit wird dies von Mitarbeitern als störend empfunden. Dieser Lärm ist ein Stressfaktor und kann sich dann negativ auf die Konzentration sowie die Arbeitsleistung auswirken. Um das zu vermeiden, sollten vor allem Büroräume so gestaltet werden, dass die Lärmgrenzwerte von 55 bis 70 dB nicht überschritten werden (AWE 101 Lärmbeurteilung BAuA).
Es sollte möglich sein, im Raum in Ruhe – also ohne Lärmbeeinträchtigung – arbeiten zu können. Im besten Fall gibt es eine Tür, die im Bedarfsfall geschlossen werden kann. Um den Geräuschpegel in Großraumbüros möglichst gering zu halten, empfiehlt es sich Einrichtung aus schalldämpfendem Material zu verwenden. Nicht nur Boden, Decke und Wände können die Akustik im Raum beeinflussen, auch Möbel oder Pflanzen können die Raumakustik verbessern.
Der Büroarbeitsplatz besteht aus Tisch, Stuhl und entsprechenden Arbeitsmitteln und muss in erster Linie den vom Gesetzgeber geforderten Standards für Sicherheit entsprechen. Für das Büro ist dies in den „Maßnahmen zur Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen“ geregelt. Dort ist festgehalten, wie genau Ergonomie am Arbeitsplatz in der Praxis auszusehen hat. So muss der Mitarbeiter ausreichend Platz haben, um seine Arbeit auszuführen. Wer beispielsweise viel in Unterlagen recherchiert, braucht eine entsprechende Ablagefläche dafür.
Um optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen, sollten Tisch, Stuhl, Beleuchtung, Bildschirm, Tastatur und weitere Arbeitsmittel nach ergonomischen Gesichtspunkten ausgewählt und durchdacht angeordnet werden. Alles, was ständig benutzt wird wie Maus und Tastatur, muss bequem erreichbar sein. Selten Benötigtes sollte so weit entfernt sein, dass man sich ein paar Schritte bewegen muss.
Die Tastatur sollte so platziert werden, dass die Unterarme gerade liegen und die Handgelenke entlastet sind.
Der Bildschirm sollte sich in einer geraden Linie hinter der Tastatur befinden.
Der Bildschirm sollte 50 bis 60 Zentimeter vom Nutzer entfernt sein und so aufgestellt sein, dass eine leicht Blickrichtung leicht nach unten erreicht wird und der obere Bildschirmrand mit geradem Blick erfasst wird.
Die Maus und andere Eingabegeräte sollten in bequemer Armhaltung erreichbar sein.
Tipp: Überprüfen Sie einfach mal Ihren eigenen Schreibtisch. Können Sie alle wichtigen Arbeitsmittel einfach erreichen, ohne dass Sie sich strecken oder verbiegen müssen? Wenn nicht, sollten Sie die Anordnung auf dem Tisch nach Ihren Ansprüchen optimieren. Falls Sie öfter mit krummem Rücken nahe am Bildschirm sitzen, sollten Sie die Schriftgröße anpassen oder Ihre Augen von einem Augenarzt untersuchen lassen.
Bei Angestellten hat der Arbeitgeber dafür Sorge zu tragen, dass alle Richtlinien und Vorgaben eingehalten werden. Freiberufler sind selbst dafür verantwortlich und natürlich nicht dazu gezwungen. Da sie jedoch oft überdurchschnittlich oft Zeit am Schreibtisch verbringen, ist gerade für sie ein ergonomisch gestalteter Arbeitsplatz besonders wichtig, um langfristig effizient arbeiten zu können.
Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) empfiehlt für einen Schreibtisch eine Arbeitsfläche von von 160 Zentimetern Breite und 80 Zentimetern Tiefe. Diese Tiefe macht es möglich, dass die Tastatur in gerader Linie zum Monitor platziert werden kann. Wer viele Arbeitsmittel oder einen zweiten Bildschirm benötigt beziehungsweise verschiedene Tätigkeiten gleichzeitig ausführt, braucht einen Schreibtisch mit breiterer Arbeitsfläche. Der Schreibtisch muss den Sicherheitsanforderungen entsprechen. Sprich er sollte standsicher sowie stabil sein und abgerundete Ecken haben.
Idealerweise lässt sich der Schreibtisch in der Höhe zwischen 65 und 85 Zentimetern variabel einstellen und so individuell an den Mitarbeiter anpassen. Falls dies nicht möglich ist, sollte die Tischhöhe 72 Zentimeter betragen. Die exakte Tischhöhe wird durch die Körpergröße des Mitarbeiters sowie den Bürostuhl bestimmt. Armlehne und Tischkante sollten sich auf einer Höhe befinden. Nicht nur auf dem Tisch, auch darunter sollte genügend Platz, genauer gesagt Beinfreiheit sein. Das heißt, es sollten keine Kartons unter dem Schreibtisch abgestellt werden und kein Kabelsalat herrschen, der das Ausstrecken der Beine verhindert.
Dynamisch Arbeiten im Sitzen und Stehen
Da ununterbrochenes Sitzen für viele „Bürokrankheiten“ verantwortlich ist, wurden ergonomische Schreibtische entwickelt, die höhenverstellbar sind und sowohl im Sitzen als auch im Stehen genutzt werden können. Diese sogenannten Steh-Sitz-Schreibtische sollten zwischen 65 und 125 Zentimetern eingestellt werden können. Für eine mühelose und zeitsparende Bedienung funktioniert das entweder elektrisch oder hydraulisch. Der Wechsel zwischen Arbeiten im Sitzen und im Stehen bringt Schwung in den Büroalltag und wirkt sich positiv auf Muskulatur und Wirbelsäule aus. Telefonieren oder das Beantworten von Mails kann mit einem höhenverstellbaren Tisch auch ganz einfach mal im Stehen erledigt werden. Das ist ein Anfang, aber reicht alleine nicht aus, um dem Bewegungsmangel entgegenzuwirken und Muskel- und Skeletterkrankungen zu minimieren. Mitarbeiter mit überwiegend sitzender Tätigkeit sollten generell mehr Bewegung in den Alltag einbauen – im Beruf sowie in der Freizeit.
Als Faustregel für einen möglichst gesunden und dynamischen Bürotag gilt: 60 Prozent Stehen, 30 Prozent Sitzen und 10 Prozent Gehen.
In bestimmten Fällen können sogar ein Teil der Kosten für einen Sitz-Steh-Schreibtisch übernommen werden, zum Beispiel von der Renten- oder der Krankenkasse. Auch andere ergonomische Büroausstattungen werden unter Umständen bezuschusst. Wer solche Alltagshilfen (mit)finanziert und wie man einen Antrag stellt, informiert der Verein Aktion gesunder Rücken in einer Online-Broschüre.
Ergonomischer Bürostuhl als Basis
Stundenlanges Verharren in derselben Position ist verantwortlich für Verspannungen, Verkümmerung der Muskulatur, Rückenschmerzen und noch einer Reihe weiterer Beschwerden. Deswegen bietet der optimale Bürostuhl die Möglichkeit, dynamisch zu sitzen, unterschiedliche Sitzpositionen und regelmäßige Haltungswechsel einzunehmen. Und da sich Arbeitnehmer häufig in Körpergröße und -gewicht unterscheiden, sollte sich der Stuhl idealerweise individuell einstellen lassen.
Die Wechselbeziehungen zwischen optimiertem Sitzen, Gesundheit und Leistungsfähigkeit sind heute allgemein anerkannt, so dass hierzulande kein Bürostuhl verkauft werden kann, der nicht den ergonomischen Mindestanforderungen entsprechen würde. Und das Angebot an entsprechenden Bürostühlen ist groß und vielfältig. Die Aktion Gesunder Rücken e.V. (kurz AGR) unterscheidet allgemein zwischen Standard-Bürostühlen, Aktiv-Bürostühlen, Aktivstühlen, Steh-Sitz-Stühle und Mehrzweckstühlen.
Die Aktion Gesunder Rücken e. V. wurde 1995 gegründet und hat sich als Verein die Förderung der Forschung, die das Entstehen und das Vermeiden von Rückenschmerzen betrifft, verschrieben. Als Entscheidungshilfe für den Kauf rückengerechter Produkte – von Autokindersitzen bis Zangen – hat die AGR für Verbraucher das AGR-Gütesiegel ins Leben gerufen. Regelmäßig prüft die AGR Produkte auf Rückenfreundlichkeit.
Unabhängig von Modell, Hersteller und Optik, ist es laut der Aktion Gesunder Rücken e.V. wichtig, dass ein Bürostuhl folgende Mindestanforderungen erfüllt:
Rückenlehne bietet ausgewogene Abstützung
Lordosenstütze beziehungsweise anatomisch geformte Rückenlehne
Rückenlehnenhöhe mindestens 45 cm
Fließende oder arretierbare Sitzneigung (mindestens –4°) nach vorne möglich
Klimafreundliche Sitz- und Rückenlehnenpolster
Wenn Sie für sich oder Ihr Unternehmen neue Bürostühle anschaffen möchten, nutzen Sie als Hilfestellung für Ihre Entscheidung doch die Checkliste des AGR.
Sitzen in Bewegung – der Bürostuhl macht es möglich
Diese Art von Stuhl fördert das „dynamische Sitzen“
Die meisten Bürotätigkeiten werden nach wie vor im Sitzen ausgeführt. Weil damit zwangsläufig wenig körperliche Aktivität verbunden ist, sollen sogenannte Aktiv-Bürostühle dem Bewegungsmangel Abhilfe zu verschaffen und dazu animieren, sich während des Sitzens ständig leicht zu bewegen. Diese Stühle verfügen meist über eine mehrdimensionale Beweglichkeit der Sitzfläche. Durch eine fließende Anpassung an die natürlichen, intuitiven Lageveränderungen und wechselnde Sitzpositionen, soll der Nutzer während des Bewegungsablaufs immer optimal gestützt und unterstützt werden. Die Aktiv-Bürostühle wirken sich besonders positiv auf Skelett und Muskulatur aus. Dabei setzt jeder Hersteller auf eine etwas andere Technologie.
In Balance: Aktiv-Stuhl und Steh-Sitz-Stuhl
Aktiv-Stühle ermöglichen maximale Beweglichkeit im Sitzen
Noch dynamischer wird es mit sogenannten Aktiv-Stühlen. Dank der fehlenden Rückenlehne hat der Nutzer noch mehr Bewegungsfreiheit. Durch die Höhenverstellbarkeit bietet sich solch ein Stuhl auch für einen praktischen Steh-Sitz-Arbeitsplatz an. Voraussetzung hierfür ist, dass er sich genau so schnell verstellen lässt wie der dazugehörige Schreibtisch. Laut AGR sollen sich Aktiv-Stühle „an den Grundeigenschaften des Sitzballs“ oder „an den Bewegungen nach dem Pendelprinzip“ orientieren und eine „mehrdimensionale gedämpfte Beweglichkeit der Sitzfläche“ ermöglichen. Da die fehlende Rückenlehne – vor allem auf Dauer – nicht jedermanns Sache ist, kommt ein Aktiv-Stuhl oft nur zeitweise zum Einsatz. Manche Nutzer empfinden einen Aktiv-Stuhl aber auch dauerhaft als angenehm.
Was bei der Wahl der Arbeitsmittel zu beachten ist
Neben einem Arbeitsplatz müssen dem Mitarbeiter auch entsprechende Arbeitsmittel für die Ausübung seiner Tätigkeit bereitgestellt werden. Dabei hat die Auswahl des Computers und der zugehörigen Komponenten großen Einfluss auf das Wohlbefinden des Angestellten oder Selbstständigen. Um optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen, sollten diese auch ergonomisch und benutzerfreundlich eingestellt und auf dem Tisch angeordnet werden. Hier die wichtigsten Fakten im Überblick:
Der Rechner selbst sollte möglichst leise und schadstoffarm sein.
Der Bildschirm sollte in Höhe und Neigung individuell einstellbar sein, um zu gewährleisten, dass der Nutzer den oberen Bildschirmrand mit geradem Blick erfasst und für den unteren Rand nicht mehr als ein Blick 45 Grad nach unten nötig ist. Praktisch sind dabei auch sogenannte Monitorarme.
Der Bildschirm sollte sich in einer geraden Linie hinter der Tastatur befinden und 50 bis 60 Zentimeter vom Nutzer entfernt sein.
Die Bilddiagonale des Bildschirms sollte mindestens 15 Zoll (für reine Textarbeiten) oder mehr (18 Zoll für weitere Tätigkeiten und 20 Zoll für Grafiker) betragen.
Computermäuse gibt es in vielen ergonomischen Formen. Die Wahl liegt hier beim Nutzer und ist abhängig von eventuellen Beschwerden im Handgelenk, Unterarm, Fingern oder Nacken.
Eine ergonomische Tastatur verfügt über ein teilbares und nach oben gewölbtes Tastenfeld. Sie sollte so platziert werden, dass die Unterarme gerade liegen und die Handgelenke entlastet sind.
Noch mehr Ergonomie am Arbeitsplatz kann durch zusätzliches Equipment erzielt werden. So kann ein Vorlagenhalter oder eine Handballenauflage sinnvoll sein, die auf Tastatur und Maus abgestimmt sind, um Handgelenke, Nacken und Schulter zu entlasten.
Alle Arbeitsmittel, die ständig benutzt werden, wie Maus und Tastatur, müssen so am Tisch angeordnet werden, dass der Nutzer Sie bequem erreichen kann.
Alles eine Sache der Einstellung: Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung
Genau so wichtig wie die Wahl des richtigen Equipments ist auch die richtige Einstellung und Nutzung. Um eine optimale Sitzhaltung zu ermöglichen, sollte der Bürostuhl ebenso auf den Nutzer und seine persönlichen Bedürfnisse abgestimmt sein, wie die Schreibtischhöhe.
Das heißt, der Stuhl muss so eingestellt werden, dass
die Beine mindestens um 90 Grad angewinkelt sind,
beide Füße mit der kompletten Sohle auf dem Boden stehen,
mindestens drei Finger Abstand zwischen Stuhlkante und Kniekehle bestehen,
der untere Teil des Rückens die Rückenlehne berührt,
die abgelegten Unterarme einen rechten Winkel zu den Oberarmen bilden und
sich die Armlehnen auf gleicher Höhe wie die Schreibtischfläche befinden.
Bei der Aufstellung des Stuhls ist es zudem wichtig, dass
sich die Schreibtischfläche auf gleicher Höhe wie die Armlehnen befindet,
die Schreibtischfläche nicht mehr als 18 bis 30 Zentimeter über der Sitzfläche liegt,
die Unterarme waagrecht auf der Tischfläche liegen und
der Platz unter dem Tisch Beinfreiheit bietet.
Viele Hersteller von ergonomischen Büromöbeln bieten den Nutzern heute zusätzliche Serviceangebote und Praxis-Tipps zum Thema „richtig Sitzen“. Diese Angebote reichen von interaktiven Bedienungsanleitungen auf der Website bis hin zur individuellen Beratung vor Ort durch einen Ergonomieexperten. Informationen dazu erhalten Sie bei Ihrem Bürofachhändler oder direkt bei den Herstellern.
Spezielle Anforderungen kleiner und großer Menschen berücksichtigen
Übrigens: Manchmal ergeben sich für besonders kleine oder große Nutzer Probleme bei der richtigen Nutzung der Möbel. Wer beispielsweise überdurchschnittlich klein ist, kann bei einem normalen Bürostuhl selbst bei niedrigster Sitzhöhe nicht immer beide Fußsohlen komplett auf den Boden stellen. Für diesen Fall gibt es eine Reihe von Fußstützen, die die fehlenden Zentimeter ausgleichen. Ergonomische Modelle sind so konzipiert, dass sie Bewegungen mit den Füßen fördern. Kleine Personen sollten zudem bereits beim Kauf darauf achten, dass die Sitzfläche eher gering ausfällt. Ist der Sitz zu tief, bleibt meistens kein Platz mehr zwischen Stuhlkante und Kniekehle, wenn gleichzeitig der untere Rücken Kontakt zur Rücklehne haben soll.
Im Gegensatz dazu, besteht bei sehr großen Personen die Problematik, dass diese die Beine nicht im 90 Grad Winkel abstellen können. Zudem können die empfohlenen Abstände mitunter nicht eingehalten werden. Glücklicherweise können Drehstühle in diesem Fall auch mit einer extra hohen Gasfeder nachgerüstet werden, um eine höhere Sitzhöhe zu erreichen. Auf dem Markt gibt es auch Drehstühle, die auf die speziellen Bedürfnisse von einzelnen Personengruppen oder Tätigkeitsbereichen abgestimmt sind wie zum Beispiel 24-Stunden-Stühle, Industriestühle oder Reinraummodelle.
Ergonomisches Verhalten in den Alltag integrieren
Wie eingangs erwähnt, geht es bei Ergonomie am Arbeitsplatz um mehr als die reine ergonomische Einrichtung. Sie umfasst auch die Arbeitsplatzgestaltung und das Verhalten der Mitarbeiter. Diese sollen ein Bewusstsein für ihr eigenes Sitzverhalten entwickeln und dem chronischem Bewegungsmangel aktiv entgegenwirken. Schmerzen an Skelett und Muskeln kommen in den allermeisten Fällen von falschem Sitzen und/oder zu wenig Bewegung. Auch Kopf-, Augen- oder Schulterschmerzen können eine Folge davon sein.
Eine Rückenübung aus dem Programm der AGR. Viele Übungen können auch direkt am Arbeitsplatz ausgeführt werden.
Durch eine Kombination von ergonomischer Büroeinrichtung, Arbeitsplatzgestaltung und ergonomischem Sitzverhalten, können die gesundheitlichen Folgen im besten Fall langfristig reduziert werden. Für mehr Bewegung im Alltag ist jeder Mitarbeiter selbst verantwortlich. Der Arbeitgeber kann dies auf verschiedenste Art und Weise zusätzlich fördern – sei es mit Ergonomieberatung durch Spezialisten, Rückenübungen oder regelmäßige Lauftreffs. Zudem kann es helfen, den Arbeitsalltag aktiver zu gestalten und mehr Bewegung einzubauen.
Quick-Tipps für mehr Ergonomie am Arbeitsplatz
Mit den folgenden Tipps können Sie bereits durch kleine Verhaltensänderungen einen Hebel für Ihre Gesundheit in Bewegung setzen:
Nutzen Sie, wenn möglich, die Treppen statt dem Aufzug.
Stehen Sie während des Tages öfter einmal auf und gehen Sie etwas herum.
Gehen Sie persönlich zum Kollegen nebenan, um etwas zu besprechen, statt ihn anzurufen.
Wenn möglich, machen Sie ein paar Dehn- und Streckübungen zwischendurch.
Bewegen Sie die Füße auch während des Sitzens ab und an.
Werden Sie in der Mittagspause aktiv und gehen Sie beispielsweise spazieren. Da können Sie auch wunderbar frische Luft tanken. Entdecken Sie außerdem unsere fünf Ideen für eine kreative Mittagspause.
Lüften Sie regelmäßig das Büro und machen Sie kleine Bildschirmpausen.
Führen Sie kurze Meetings auch mal im Stehen durch.
Wenn Sie einen höhenverstellbaren Tisch haben, wechseln Sie die Arbeitspositionen mehrmals am Tag.
Führen Sie regelmäßig ausführliche Rückenübungen durch – in der Pause oder nach Feierabend.
Ihr Arbeitsweg ist nicht weit? Dann nutzen Sie doch einmal das Rad statt das Auto, um ins Büro zu fahren.
Bauen Sie im Alltag und in Ihrer Freizeit generell mehr Bewegung ein.
Wir empfehlen auch, beispielsweise in der Frühstücks- oder Mittagspause regelmäßig Dehnübungen durchzuführen. Diese kosten Ihnen nur ein paar Minuten Zeit und sind nicht körperlich anstrengend. Die AGR stellt hilfreiche Rückenübungen vor, von denen einige sogar am Arbeitsplatz oder dem Bürostuhl ausgeführt werden können. Auch auf YouTube oder bei renommierten Büromöbelherstellern finden Sie entsprechende Übungen.
https://www.baua.de/DE/Angebote/Publikationen/Praxis/A45.pdf?__blob=publicationFile
Office Excellence Check 2016
http://www.gesetze-im-internet.de/arbschg/index.html#BJNR124610996BJNE000301308
https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Publikationen/A225-arbeitsstaettenverordnung.pdf?__blob=publicationFile
https://www.din.de/de/mitwirken/normenausschuesse/naerg/normen/wdc-beuth:din21:46932741
https://www.baua.de/DE/Angebote/Publikationen/AWE/AWE101.pdf?__blob=publicationFile
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