Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:443529-2018:TEXT:DE:HTML&WT.mc_id=RSS-Feed&WT.rss_f=Technology+and+Equipment&WT.rss_a=443529-2018&WT.rss_ev=a
Timestamp: 2019-03-19 04:11:12+00:00

Document:
Dienstleistungen - 443529-2018 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 443529-2018
Deutschland-Nürnberg: Fahrräder
2018/S 196-443529
E-Mail: Susanne.Laurenti@vag.de
Hauptadresse: http://www.vag.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.n-ergie.de/n-ergie/unternehmen/lieferanten/fahrradverleihsystem/
Andere: Verkehrsbetriebe
Andere Tätigkeit: Personenbeförderung
Fahrradmietsystem bzw. Fahrradverleihsystem in Nürnberg
Aufbau und Betrieb eines Fahrradverleihsystems inkl. Stationen, Wartung und Systemanbindung
1 000 Fahrräder; bis zu 60 Stationen sowie Betrieb, Wartung und Instandhaltung der Fahrräder und des dazugehörigen Verleihsystemes während der Grundmietzeit von 36 Monaten.
Der Vertrag kann 2 x um jeweils 24 Monate verlängert werden.
— weitere Leihfahrräder,
— weitere Stationen,
— Ausweitung Flexzone(n),
— Pedelecs,
— Lastenräder,
— Übernahme von Teilen der Leistungsbeschreibung durch VAG.
Eine Übersicht über die und genaue Angaben zu den fest und optional zu bestellenden Leistungen lässt sich der Leistungsbeschreibung (Anlage A der Vergabeunterlagen) entnehmen.
Jeder Bieter, jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft sowie jedes andere Unternehmen, auf dessen Eignung sich der Bieter beruft, hat mit dem Angebot die folgenden Nachweise vorzulegen:
1) Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach. §§ 123, 124 GWB;
2) Auszug aus dem Handelsregister bzw. Bescheinigung über den Eintrag in das Berufsregisters Ihres Mitgliedstaates, nicht älter als 6 Monate ab Veröffentlichung dieser Bekanntmachung.
Die Angaben des Bieters zu seiner Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung werden vom Auftraggeber bei der (Prognose-) Entscheidung über die Eignung einbezogen. Liegen zwingende Ausschlussgründe nach § 123 GWB vor, muss der Bieter vom Vergabeverfahren ausgeschlossen werden, sofern keine Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB nachgewiesen werden. Liegen fakultative Ausschlussgründe nach § 124 GWB vor, trifft der Auftraggeber die Entscheidung über den Ausschluss nach pflichtgemäßem Ermessen, sofern keine Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB nachgewiesen werden.
Jeder Bieter, jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft sowie jedes andere Unternehmen, auf dessen wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sich der Bieter beruft, hat mit dem Angebot die folgenden Nachweise vorzulegen:
1) Erklärung über den Umsatz bezüglich der besonderen Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, jeweils bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre;
2) Wirtschaftsauskunft (nicht älter als 6 Monate ab Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, z. B. Creditreform, Bisnode oder ähnlich);
3) Darstellung des Unternehmens, der Bietergemeinschaft bzw. des Konsortiums, z. B. Organigramm, Angaben zur Gesellschaftsstruktur und ggf. Konzernzugehörigkeit; Art und Umfang der Präsenz in Deutschland;
4) Angabe der Anzahl der Mitarbeiter im fraglichen Segment (Fahrradverleihsystem);
5) Im Auftragsfall: Vorlage einer Haftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen: jeweils 10 000 000 EUR für Sach- und Personenschäden sowie 500 000 EUR für Vermögensschäden. Bereits mit dem Angebot einzureichen: Vorlage einer Eigenerklärung mit der Zusicherung, dass im Auftragsfall eine Haftpflichtversicherung in entsprechender Höhe abgeschlossen wird;
Die Angaben des Bieters zu seiner wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit werden vom Auftraggeber bei der (Prognose-) Entscheidung über die Eignung einbezogen.
Jeder Bieter, jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft sowie jedes andere Unternehmen, auf dessen technische und berufliche Leistungsfähigkeit sich der Bieter beruft, hat mit dem Angebot die folgenden Nachweise vorzulegen:
1) Vorlage von Unternehmensreferenzen über die Erbringung von mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare Leistungen, aus denen hervorgeht, dass der Bieter die technische und berufliche Leistungsfähigkeit zur Durchführung des vorliegend ausgeschriebenen Auftrags hat. Folgende Informationen müssen die Unterlagen zwingend enthalten: Ansprechpartner des Referenzgebers inkl. Telefonnummer und E-Mail-Adresse, kurze Beschreibung des Auftragsgegenstandes.
Die Referenzen dürfen nicht älter als 5 Jahre sein gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV.
2) Der Bieter benennt einen Ansprechpartner als Projektleiter und belegt durch geeignete Dokumente/Unterlagen dessen Eignung (z. B Lebenslauf, Zeugnisse, persönliche Referenzen).
Die Angaben des Bieters zu seiner technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit werden vom Auftraggeber bei der (Prognose-)Entscheidung über die Eignung einbezogen.
— Verpflichtung zur Einhaltung des MiLoG,
— Erklärung zur Auftragsdatenverarbeitung.
Formulare siehe Ausschreibungsunterlagen
Der Auftraggeber behält sich vor das Fahrradverleihsystem nach Ablauf der jeweiligen Vertragslaufzeit nach Kaufverhandlung mit dem Auftragnehmer komplett oder in Teilen zu übernehmen.
Der Auftraggeber schreibt nach VgV aus.
Ein Nachprüfungsverfahren ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, eine Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsverfahren ist zudem unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§168 Abs. 2, Satz 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder auf elektronischem Weg bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe Vergabeentscheidung per Post (§ 134 Abs. 2 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrages setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. -soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind - bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 1 bis 3 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Frist verwiesen.

References: § 123
 § 125
 § 124
 § 125
 § 46
 § 135