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Timestamp: 2019-02-16 09:49:51+00:00

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UGebO: Verordnung über die Erhebung von Gebühren und Auslagen für die Inanspruchnahme des Bayerischen Landesamts für Umwelt, der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege, von Behörden auf dem Gebiet der Wasserwirtschaft, der ärztlichen Stellen nach § 83 StrlSchV und § 17a RöV und der zahnärztlichen Stelle nach § 17a RöV (Umweltgebührenordnung – UGebO) Vom 15. Februar 1995 (GVBl. S. 103) BayRS 2013-2-6-U/G (§§ 1–10) - Bürgerservice
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in Kraft ab: 30.06.2007
Verordnung über die Erhebung von Gebühren und Auslagen für die Inanspruchnahme des Bayerischen Landesamts für Umwelt, der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege, von Behörden auf dem Gebiet der Wasserwirtschaft, der ärztlichen Stellen nach § 83 StrlSchV und § 17a RöV und der zahnärztlichen Stelle nach § 17a RöV
Vollzitat nach RedR: Umweltgebührenordnung (UGebO) vom 15. Februar 1995 (GVBl. S. 103, BayRS 2013-2-6-U/G), die zuletzt durch Verordnung vom 21. Mai 2007 (GVBl. S. 360) geändert worden ist
(1) 1Für die Inanspruchnahme des Bayerischen Landesamts für Umwelt, der Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege, der Regierungen und Landratsämter auf dem Gebiet der Wasserwirtschaft und der Wasserwirtschaftsämter (Behörden), insbesondere für Beratungen, Begutachtungen, Stellungnahmen, Untersuchungen und Ingenieurleistungen, werden Gebühren und Auslagen nach dieser Verordnung erhoben. 2Die ärztlichen Stellen nach § 83 der Strahlenschutzverordnung ( StrlSchV) und § 17a der Röntgenverordnung ( RöV) und die zahnärztliche Stelle nach § 17a RöV erheben für ihre Inanspruchnahme Gebühren und Auslagen nach dieser Verordnung. 3Sie gelten als Behörden im Sinn dieser Verordnung.
(3) 1Diese Verordnung gilt ferner nicht für die wiederkehrende Abgabe digitaler Daten (Abonnement) und für die Abgabe von Daten, die über die sich ändernden Veröffentlichungs- oder Produktverzeichnisse der einzelnen Behörden vertrieben werden. 2In diesen Fällen werden, soweit der Haushaltsplan keine Ausnahmen zulässt, privatrechtliche Entgelte (individuelle Abgabepreise) nach den Bestimmungen des Art. 63 BayHO erhoben, die sich an den Gebühren der GUW–GebO orientieren können.
(2) 1Für sonstige Leistungen und für den Einsatz besonderer Geräte kann die Behörde besondere Gebührenvereinbarungen treffen. 2Beim Einsatz eigenen Personals dürfen die nach § 2 Abs. 3 zu erhebenden Gebühren nicht unterschritten werden.
(3) 1Für das Ausarbeiten von Untersuchungsergebnissen, das Abfassen von Gutachten und für andere, ebenfalls nicht nach Absatz 1 zu bemessende Leistungen, bemisst sich die Höhe der Gebühr nach dem Zeitaufwand. 2Diese Gebühr beträgt:
für Beamte des höheren Dienstes oder vergleichbare Angestellte
(160,00 DM),
für Beamte des gehobenen Dienstes oder vergleichbare Angestellte
(120,00 DM),
für Beamte des mittleren Dienstes oder vergleichbare Angestellte oder Arbeiter
(90,00 DM),
für Beamte des einfachen Dienstes oder vergleichbare Angestellte oder Arbeiter
(80,00 DM).
(4) Jede angefangene halbe Stunde wird mit 50 v.H. der Sätze berechnet.
(5) 1Die Mindestgebühr für eine Leistung beträgt 15,00 EUR (30,00 DM). 2Liegt der Zeitaufwand mehrerer an der Leistung beteiligter Beschäftigter zusammen nicht über einer Stunde, so ist eine Pauschalgebühr von 60,00 EUR (120,00 DM) zu erheben.
Entgelte für Telekommunikationsdienstleistungen sowie Entgelte für Postzustellungsaufträge und Einschreibe- und Nachnahmeverfahren;
wird durch Behördenangehörige förmlich oder unter Einhebung von Geldbeträgen außerhalb der Dienststelle zugestellt, so ist derjenige Betrag zu erheben, der bei der förmlichen Zustellung mit Postzustellungsauftrag durch die Post oder bei Erhebung im Nachnahmeverfahren entstanden wäre;
Reisekosten im Sinn der Reisekostenvorschriften und sonstige Aufwendungen bei Ausführung von Dienstgeschäften außerhalb des Dienstgebäudes der Behörde bzw. ihrer Außenstelle;
die anderen Behörden, Dienststellen oder Personen für ihre Tätigkeiten zustehenden Beträge,
Aufwendungen für besonderen Geräte- und Materialbedarf,
Aufwendungen für vorgeschriebene Versicherungen,
Aufwendungen für photographische Arbeiten (Aufnahmen, Vergrößerungen, Kontaktkopien, Lichtpausen usw.).
(2) Werden auf einer Dienstreise Tätigkeiten für verschiedene Schuldner vorgenommen, so werden die Auslagen nach Absatz 1 Nr. 2 auf die einzelnen Tätigkeiten unter Berücksichtigung der auf die jeweiligen Verrichtungen verwendeten Zeit und der Entfernung der Orte des Tätigwerdens vom Sitz der Behörde bzw. ihrer Außenstellen angemessen aufgeteilt.
(3) 1Für die auf besonderen Antrag erteilten Mehrfertigungen, Ablichtungen und Abschriften sind Auslagen zu erheben
für Schriftstücke nach Art. 10 Abs. 2 KG,
für technische Unterlagen (z.B. Zeichnungen und Pläne) nach den Gestehungskosten.
2Mehrfertigungen für die öffentliche Ausschreibung von Leistungen und Bauleistungen sind durch den Einbehalt der Entschädigung für die Verdingungsunterlagen nach § 20 VOL/A oder § 20 VOB/A abgegolten.
Der geschuldete Betrag ist auf volle Euro aufzurunden.
(1) Zur Zahlung der Gebühren und Auslagen ist verpflichtet,
wer die Behörde in Anspruch nimmt,
in wessen Interesse die Inanspruchnahme erfolgt,
wer die Schuld gegenüber der Behörde schriftlich übernimmt.
(1) Gebühren und Auslagen werden unbeschadet anderer Vorschriften nicht erhoben für eine Inanspruchnahme der Wasserwirtschaftsämter durch die Bezirke, soweit es sich um Gewässerausbau-, Gewässerunterhaltungs- oder Gewässerpflegemaßnahmen an Gewässern zweiter Ordnung handelt.
(2) 1Die Behörden des Freistaates Bayern sind von der Zahlung von Gebühren und Auslagen befreit. 2Die Höhe dieser Beträge ist mitzuteilen, wenn die Beträge einem Dritten auferlegt werden können. 3Landratsämter bei der Wahrnehmung von Staatsaufgaben sind nur insoweit von der Zahlung befreit, als sie nicht berechtigt sind, die Gebühren und Auslagen einem Dritten aufzuerlegen oder sie von einem Dritten nicht einziehen können. 4Nicht befreit sind die Behörden des Freistaates Bayern von der Zahlung der Gebühren und Auslagen für die Inanspruchnahme der ärztlichen Stellen nach § 83 StrlSchV und § 17a RöV und der zahnärztlichen Stelle nach § 17a RöV.
(3) Auskünfte, Ratschläge und Anregungen einfacher Art sind gebührenfrei.
Abstandnahme von Gebührenerhebungen
(1) Von der Erhebung von Gebühren kann abgesehen werden, soweit
an der Durchführung der Leistungen ein besonderes wissenschaftliches oder öffentliches Interesse besteht oder
Ergebnisse wissenschaftlicher oder wasserwirtschaftlicher Untersuchungen, die die Behörde aus eigener Initiative durchgeführt hat, interessierten Personen oder Stellen bekanntgegeben werden.
(2) Die Gebührenbefreiung nach Absatz 1 entbindet nicht von der Zahlung der Auslagen, ausgenommen es besteht ein dienstliches oder öffentliches Interesse, Personen oder Stellen über bestimmte Ergebnisse zu unterrichten.
Fälligkeit, Vorschuß, Zurückbehaltungsrecht
(1) Die Gebühren und Auslagen werden mit der Beendigung der Tätigkeit, in den Fällen des § 2 Abs. 7 mit der Zurücknahme oder der vorzeitigen Erledigung des Antrags, fällig.
(2) 1Eine Tätigkeit, die auf Antrag vorgenommen wird, kann von der Zahlung eines angemessenen Vorschusses abhängig gemacht werden. 2Urkunden, Schriftstücke, Zeichnungen und dergleichen können bis zur Bezahlung der geschuldeten Gebühren und Auslagen zurückbehalten oder an den Schuldner unter Nachnahme übersandt werden.
Gebühren und Auslagen, die durch unrichtige Sachbehandlung der Behörde entstanden sind, werden nicht erhoben.
(1) Diese Verordnung tritt am 1. April 1995 in Kraft.
Verordnung über Gebühren und Auslagen des Bayerischen Geologischen Landesamts in München, des Bayerischen Landesamts für Umweltschutz in München und der Bayerischen Landesanstalt für Wasserforschung in München (GUW-GebO) vom 13. November 1985 (GVBl S. 763, BayRS 2013-2-6-U), geändert durch Verordnung vom 16. Januar 1990 (GVBl S. 18),
Verordnung über die Erhebung von Gebühren und Auslagen für die Inanspruchnahme von Behörden auf dem Gebiet der Wasserwirtschaft (Wasserwirtschafts-Gebührenordnung – WasGebO) vom 29. Oktober 1987 (GVBl S. 396, BayRS 753-3-U), geändert durch Verordnung vom 28. Januar 1991 (GVBl S. 54).
(3) Werden ab Inkrafttreten dieser Verordnung Gebühren für Tätigkeiten fällig, die vor diesem Zeitpunkt begonnen wurden, so bemißt sich die Gebühr nach den zum Zeitpunkt des Beginns der Tätigkeit gültigen Vorschriften, wenn der Schuldner nicht darauf hingewiesen wurde, daß die Gebühr nach den am Fälligkeitstag geltenden Vorschriften bemessen wird.
München, den 15. Februar 1995
Anlage (zu § 2 Abs. 1 GUW-GebO)
1Dieses Gebührenverzeichnis gilt für die Inanspruchnahme des Bayerischen Landesamts für Umwelt, der Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege, der Regierungen und Landratsämter auf dem Gebiet der Wasserwirtschaft und der Wasserwirtschaftsämter (Behörden) für die Abgabe vorhandener Daten, Probenentnahme, Probenaufbereitung und Analytik, Ingenieurleistungen und besondere, im einzelnen aufgeführte Gebührentatbestände. 2Dieses Gebührenverzeichnis gilt auch für Maßnahmen der Qualitätssicherung der ärztlichen Stellen nach § 83 StrlSchV und § 17a RöV und der zahnärztlichen Stelle nach § 17a RöV.
In den Gebührensätzen des Gebührenverzeichnisses sind solche Aufwendungen nicht enthalten, für die nach § 3 der Verordnung Auslagen zu erheben sind.
Umfasst ein Auftrag mehrere gleiche oder nur unwesentlich verschiedene Untersuchungen oder Einzelproben innerhalb desselben Gesamtvorhabens, so wird die Gebühr für die erste Untersuchung bzw. erste Probe voll berechnet, für jede Wiederholung kann die Gebühr bis zu 50 v.H. ermäßigt werden.
Für eilige Proben kann ein Zuschlag von 30 v.H. erhoben werden.
Sonderuntersuchungen, die eine Methodenerarbeitung erforderlich machen, werden gesondert nach Aufwand gemäß § 2 Abs. 2 der Verordnung berechnet.
Die ärztlichen Stellen nach § 83 StrlSchV und § 17a RöV und die zahnärztliche Stelle nach § 17a RöV erheben für ihre Maßnahmen der Qualitätssicherung Gebühren nach dem in Nr. 7 festgelegten Rahmen.
Allgemeine Berechnungsgrundsätze:
Die Preise für die einzelnen Analyseverfahren beziehen sich, wenn nichts anderes vermerkt ist, auf die Bestimmung der jeweiligen Parameter in wässeriger Matrix. Um dem erhöhten Aufwand für die Analyse und Probenaufbereitung von Feststoffproben Rechnung zu tragen, ist für diese Proben jeweils die Gebühr für die erforderliche Probenaufbereitung (vgl. Abschnitt 3) zusätzlich zu erheben.
Abgabe von bereits in Datensammlungen vorliegenden Daten
Manuelle Probenentnahme
Probenentnahme von Boden und ähnlichen Feststoffen
Probenentnahme von Abfällen
Probenentnahme von Schlämmen
Probenentnahme von Wasser
Probenentnahme von Gewässer-Sedimenten
Probenentnahme von Gasen oder Luft
Mischen (Homogenisierung)
Trocknen/Fraktionieren, Sieben (max. 2 Fraktionen)/Mahlen
Elutionen einschließlich aller Schritte bis zur Analyse
Veraschen, Bombenaufschlüsse
Aufschluss mit Säuren, Laugen, in Glasapparatur oder Mikrowelle
Zusätzliche Probenaufbereitung z.B. mittels Säulen- oder Gelpermeations-Chromatographie, Ionenaustauscher, Elektrodeposition bei schwierigen Matrices
Herstellen von Pulverpräparaten oder Presstabletten für Röntgen-, Infrarotuntersuchungen o.ä.
Allgemeine Analytik für alle Medien
Biologisch-ökologische Parameter
Biologische Testverfahren mit Wasserorganismen, Toxizitätsteste
Radiologische Parameter
Grundlagen der Gebühr
Spezielle Untersuchungen an Gesteinen und Böden
Hydrologische und wasserchemische Untersuchungen
Lärm-, Erschütterungs- und Licht-Untersuchungen
Spezielle radiologische Untersuchungen
Spezielle Luft- und Abgas- und sonstige Untersuchungen
Analytische Qualitätssicherung der Labors (AQS)
Maßnahmen der Qualitätssicherung der medizinischen Strahlenanwendung
Maßnahmen der Qualitätssicherung durch die ärztliche Stelle nach § 83 StrlSchV
Maßnahmen der Qualitätssicherung durch die ärztlichen Stellen nach § 17a RöV
Maßnahmen der Qualitätssicherung durch die zahnärztliche Stelle nach § 17a RöV

References: § 83
 § 17
 § 17
 § 83
 § 17
 § 17
 § 83
 § 17
 § 17
 § 83
 § 17
 § 17
 Art. 63
 § 2
 Art. 10
 § 20
 § 20
 § 83
 § 17
 § 17
 § 2
 § 2
 § 83
 § 17
 § 17
 § 3
 § 2
 § 83
 § 17
 § 17
 § 83
 § 17
 § 17