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Timestamp: 2017-12-14 20:53:03+00:00

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Kündigungsschreiben betriebsbedingte Kündigung Formulierungsbeispiel | Kündigungsschreiben
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Kündigungsschreiben betriebsbedingte Kündigung Formulierungsbeispiel
Damit der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis zu einem Angestellten auflösen kann, braucht er einen triftigen Grund. Vor allem dann wenn der Arbeitnehmer unter das Kündigungsschutzgesetz (KSchG) fällt und deshalb allgemeinen Kündigungsschutz genießt. Im KSchG sind drei Gründe verankert, die es dem Arbeitgeber ermöglichen das Arbeitsverhältnis zu seinem Angestellten aufzulösen. Einmal aus "Gründen in der Person (AN)", "Gründe im Verhalten (AN)" und "Betriebsbedingte Kündigungen".
Das BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) sieht im § 626 "Fristlose Kündigung aus wichtigem Grund" im Ansatz vor, dass ein Vertrag von beiden Seiten aus gekündigt werden kann, wenn ein schwerwiegender Grund vorliegt. Die Kündigung hat immer in Schriftform zu erfolgen und muss eigenhändig unterzeichnet sein. Form und Frist sind entsprechend anzuwenden wie bei jedem anderen Dokument.
Die Formulierung einer betriebsbedingten Kündigung In der Einleitung wird die Kündigung direkt angesprochen und die Parteien um die es sich handelt müssen erwähnt werden:
Im weiteren sollte auf die Gesetzgebung Bezug genommen werden und auf etwaige Möglichkeiten in der Einhaltung von Fristen hingewiesen werden, wenn beispielsweise eine Abfindung gefordert werden kann.
Der Arbeitnehmer muss sich nun auf die Paragrafen im Kündigungsschutzgesetz berufen, nach welchen Kriterien er die Kündigung vorgenommen hat.
Das kann nach §1 Abs. 2 S1. des Kündigungsschutzgesetzes erfolgen, in dem er darauf verweist, dass er die sozialen Bedingungen genau untersucht hat und sie bei der Kündigungsauswahl gerecht abgewogen hat. Er muss sich bei der Abwägung auch auf § 1 Abs. 3 KSchG berufen, wenn Schwerbehinderte von einer betrieblichen Kündigung betroffen sind.
Im weiteren Verlauf sollte er auf den Verzicht einer Kündigungsschutzklage hinweisen und dass nur dann eine Abfindung bezahlt wird, wenn eben darauf verzichtet wird, gerichtlich gegen den ehemaligen Arbeitgeber vorzugehen.
Der Hinweis auf die Richtigkeit innerhalb der Gesetzgebung und das sie im Einklang mit dem Betriebsrat erfolgte, ist wichtig um später unnötige Rechtsfehler korrigieren zu müssen.
Weitere Hinweise in Bezug auf die fortführende Vorgehensweise des Arbeitnehmers, das er seinen Pflichten und Rechte nachgehen muss, sollten ebenfalls eingebunden sein.
»Einfach mit dem Kündigungsschreibengenerator ein Kündigungsschreiben bei einer betriebsbedingten Kündigung erstellen...
Kündigungsschreiben um Arbeitnehmer betriebsbedingt zu kündigen Muster:
23456 Musterdorf Musterfirma GmbH
Betriebsbedingte Kündigung des Arbeitsverhältnisses zum XX.XX.XXXX
mit diesem Schreiben kündigen wir "Musterfirma GmbH", das Arbeitsverhältnis gemäß Vertrag Nr. XXX, mit Ihnen, aus betrieblichen Gründen. Unter der Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist gemäß Kündigungsschutzgesetzes (BGB § 621 oder § 622) erfolgt die Kündigung zum 31.XX.XX. (Oder Fristlos gemäß BGB § 626.)…"
Die Kündigung ist aufgrund dringender betrieblicher Erfordernisse notwendig und bezieht sich hier ausnahmslos unter Berücksichtigung von allen Möglichkeiten auf "Gründe die eine betriebsbedingte Kündigung erforderlich machen"
Eine Abfindung kann in Anspruch genommen werden, wenn Sie innerhalb der vorgegebenen Frist (hier die Frist nennen) auf die Erhebung einer Kündigungsschutzklage nach § 4 Satz 1 Kündigungsschutzgesetz verzichten. Eine Abfindung wird gemäß § 1a Abs. 2 S. 1 Kündigungsschutzgesetz in Höhe eines halben Monatsgehälter für jedes Jahr der Betriebszugehörigkeit gezahlt. Der Betriebsrat wurde ordnungsgemäß gehört, dessen Stellungnahme befindet sich als Kopie im Anhang.
Vorsorglich weisen wir darauf hin, dass Sie zur sofortigen Meldung bei der Agentur für Arbeit verpflichtet sind. Die Meldung sollte sofort nach öffentlicher Bekanntgabe der betrieblichen Kündigung erfolgen, noch vor der direkten Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Die gesetzliche Frist beträgt dafür drei Monate, liegen zwischen der Kenntnis der Beendigung und der Kündigung des Arbeitsverhältnisses keine drei Monate, so muss sie innerhalb von drei Tagen nach Kenntnis über die betriebsbedingte Beendigung erfolgen. Wird diese Frist versäumt, muss mit einer mindestens einwöchigen Bezugssperre des Arbeitslosengeldes gerechnet werden.
Wir bedauern das wir Ihnen kündigen müssen und wünschen für die Zukunft alles Gute.
Max Mustermann, Geschäftsführer oder in Personalangelegenheiten Bevollmächtigter

References: § 626
 §1
 § 1
 § 621
 § 622
 § 626
 § 4
 § 1