Source: https://ausschreibungen-deutschland.de/443963_Beratungsleistungen_fuer_die_Durchfuehrung_einer_wissenschaftlichen_Evaluation_2018_Berlin
Timestamp: 2019-02-23 22:55:28+00:00

Document:
Öffentliche Ausschreibung Berlin 2018 Beratungsleistungen für die Durchführung einer wissenschaftlichen Evaluation 2018-05-16
Beratungsleistungen für die Durchführung einer wissenschaftlichen Evaluation
Kontaktstelle(n): Oliver Toufar
Telefon: +49 30 / 40041-166
Fax: +49 30 / 40041-111
Hauptadresse: www.gematik.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.subreport.de/E91163911
Andere: Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH
Die gematik bereitet die Bereitstellung der ersten Fachanwendungen (FA) der eGK mit medizinischen Inhalten vor. Dabei handelt es sich um die FA Notfalldaten-Management (NFDM) mit dem Datensatz Persönliche Erklärungen (DPE) sowie der elektronischer Medikationsplan/Arzneimitteltherapiesicherheit (eMP/AMTS) gemäß § 291a Absatz 3 SGB V. Eingeführt wird auch der Basisdienst qualifizierte elektronische Signatur (QES).
Die unabhängige wissenschaftliche Evaluation wird begleitend Fragestellungen und Probleme identifizieren, die nicht aus den Methoden der Feldtests der Konnektor-Hersteller hervorgehen, die aber dennoch den Zufriedenheitsgrad des Endbenutzers auf dessen Seite beeinflussen. Hierbei wird auf die Verwendung der FA bei den Leistungserbringern fokussiert. Die Ziele der durchzuführenden Evaluation sind die Bewertung von Akzeptanz und Praxistauglichkeit sowie die Betrachtung von medizinischen Risiken uund der Bewertung der Koexistenz der FA.
Gegenstand der Beschaffung ist der Abschluss eines Rahmenvertrages (Rahmenvereinbarung mit einem Unternehmen) zur Unterstützung und Beratung (Dienstleistungen) des Auftraggebers bei:
a) Der Konzeption und Entwicklung eines Evaluationsdesigns zur Evaluation von Fachanwendungen des Online-Produktivbetriebs Stufe 2.1;
b) der Durchführung und Auswertung von bis zu vier feldtestbegleitenden wissenschaftlichen Evaluationen und einer produktivbetriebsbegleitenden wissenschaftlichen Evaluation;
c) der Aufbereitung der Evaluationsergebnisse für die Öffentlichkeit.
Nach Ablauf der Erstlaufzeit von 36 Monaten (Grundlaufzeit) ist der Auftraggeber berechtigt, die Laufzeit des Vertrages durch eine einseitige schriftliche Erklärung 1 Mal um 1 weiteres Jahr zu verlängern.
Siehe Abschnitt II.2.7.
Nachweis (in Kopie) über die erlaubte Berufsausübung, je nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen ansässig ist, entweder über die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister dieses Staates oder durch Nachweis auf andere Weise.
Darstellung (gemäß Vordruck) von mindestens drei erfolgreichen Referenzen des Unternehmens über die in den letzten 3 Jahren (Stichtag: Ablauf der Angebotsfrist) erbrachten Leistungen über Dienstleistungen, die mit dem ausgeschriebenen Auftragsgegenstand (Konzeption, Durchführung und Aufbereitung von wissenschaftlichen Evaluationen) vergleichbar sind, wobei mindestens die folgenden Mindestanforderungen (a) bis (c) jeweils pro Referenz kumulativ erfüllt sein müssen (Mindestanforderung):
(a) Projekt mit Auftragsvolumen (Honorar des Auftragnehmers) von mindestens 50 000 EUR (Mindestanforderung);
(b) Projekt in dem Feld der Evaluationsforschung telematischer Anwendungen (Mindestanforderung) und
(c) Projekt zur Erbringung folgender Dienstleistungen (Mindestanforderungen):
(1) Durchführung multizentrischer Studien;
(2) Koordination empirischer Felderhebungen und (3) Durchführung komplexer Datenanalysen.
Die Nichterfüllung oder nicht vollständige Erfüllung der unter Abschnitt III.1.3) bestimmten Eignungskriterien (Mindestanforderungen) zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit führt zum zwingenden Ausschluss von dem Vergabeverfahren.
(1) Mit dem Angebot ist eine unterschriebene Eigenerklärung (Vordruck) des Bewerbers bzw. jedes Bewerbergemeinschaftsmitglieds sowie jedes als eignungsrelevant angegebenen Unternehmens einzureichen, dass kein zwingender Ausschlussgrund gem. § 123 GWB vorliegt, sowie dass kein fakultativer Ausschlussgrund gem. § 124 GWB vorliegt, sowie dass keine Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 19 Abs. 1 MiLoG vorliegen;
(2) die Vergabestelle behält sich vor, bei Zweifeln an der Richtigkeit der vorgenannten Eigenerklärungen Fremdbescheinigungen über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nachzufordern sowie jederzeit zusätzlich Auskünfte des Gewerbezentralregisters nach § 150a GewO (Gewerbeordnung) anzufordern;
(3) bei der Erstellung des Angebots sind die von der Vergabestelle bereitgestellten und bei der unter I.1 angegebenen Adresse abrufbaren Vordrucke zu verwenden. Sämtliche Vergabeunterlagen sind unter https://www.subreport.de/E91163911 unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt abrufbar;
(4) die weitere Beschreibung der Einzelheiten der Durchführung des Vergabeverfahrens ist der Unterlage "Bewerbungsbedingungen" zu entnehmen.
Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Absatz 3 Satz 1 GWB unzulässig, soweit:

References: § 291
 § 123
 § 124
 § 19
 § 150
 § 160