Source: https://www.martinluther.de/de/ueber-die-stiftung
Timestamp: 2017-04-26 23:17:32+00:00

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Über die Stiftung | Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt
Unesco Aufgaben Organisation Das Erbe Martin Luthers und der Reformation ist vielen Menschen auf der ganzen Welt wichtig. Es zu bewahren und zu vermitteln, ist die Aufgabe der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt.
Gegründet wurde die Stiftung 1997. In ihrer Obhut befinden sich fünf Museen: Martin Luthers Geburtshaus und das Museum „Luthers Sterbehaus“ in Eisleben, Luthers Elternhaus in Mansfeld sowie das Lutherhaus und das Melanchthonhaus in Wittenberg. Die Häuser in Wittenberg und Eisleben gehören seit 1996 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Sowohl die Gebäude als auch die Sammlungen und Ausstellungen werden von der Stiftung gepflegt und weiterentwickelt.
Eine breitgefächerte Vermittlung der Reformationsgeschichte zählt zu den zentralen Aufgaben und Anliegen der Stiftung. Dazu konzipieren und organisieren die Mitarbeiter Ausstellungen und Tagungen, erschließen die Sammlungen und publizieren ihre Forschungsergebnisse. Ausstellungsführungen, Vorträge und Lesungen runden das vielfältige Angebot ab.
Ein weiterer zentraler Aspekt der Vermittlungsarbeit ist die Kulturelle Bildung. Für alle fünf Museen hat die Stiftung vielfältige Angebote entwickelt, die Kindern und Jugendlichen, aber auch Erwachsenen die Gelegenheit bieten, sich auf spielerische Art mit der Reformation auseinanderzusetzen und ihre Protagonisten kennenzulernen.
Das Forschungsprofil der Stiftung setzt Schwerpunkte in der Aufarbeitung der visuellen Wirkung der Reformation und der Geschichte der eigenen Häuser als Beispiele der Lutherrezeption. Zu den wissenschaftlichen Aktivitäten zählen Forschungsprojekte, Tagungen und die Herausgeberschaft von Publikationen.
Bereits 2007 wurde unter dem Dach der Stiftung die Geschäftsstelle Luther 2017 errichtet. Damit ist die Stiftung ein zentraler Akteur beim Reformationsjubiläum 2017, wenn sich der Thesenanschlag Luthers zum 500. Mal jährt.
Stellen: 57
Luthers Geburtshaus: 24.505
Luthers Elternhaus: 6.575
Lutherhaus: 85.670
Luthers Sterbehaus: 18.021
Melanchthonhaus: 19.676
Kulturelle Bildung 2015
9.223 Teilnehmer an Angeboten der Kulturellen Bildung in Eisleben, Mansfeld und Wittenberg
Institutionelle Zuwendungen (Betriebshaushalt) 2016
Land Sachsen-Anhalt: 2.532.600 Euro
Bund (BKM): 1.282.000 Euro
Lutherstadt Wittenberg: 186.360 Euro
Lutherstadt Eisleben: 94.240 Euro
Mansfeld-Lutherstadt: 55.000 Euro
Evangelische Kirche in Deutschland: 20.000 Euro
Evangelische Kirche Mitteldeutschlands: 10.200 Euro
Im Dezember 1996 hat die UNESCO die Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg als Kulturerbe der Menschheit anerkannt. Die Gebäude repräsentieren „einen bedeutsamen Abschnitt in der menschlichen Geschichte“ und sind „als authentische Schauplätze der Reformation von außergewöhnlich universeller Bedeutung“, so die Begründung.
Die Luthergedenkstätten gehören zu den frühesten Museen in Deutschland, die einer Person, ihrem Wirken und Nachleben gewidmet sind. Luthers Geburtshaus ist seit 1693 Gedenkstätte, im Sterbehaus wurde 1894 ein Museum eingerichtet. Das Gebäude des Augustinerklosters in Wittenberg, das heutige Lutherhaus, in dem der Reformator mit seiner Familie bis zu seinem Tod lebte, war schon kurz darauf Ziel von Besuchern. So wurde die Lutherstube bereits 1655 als „Museum Lutheri“ bezeichnet, bevor 1883 das ganze Haus als Museum diente.
Eine weitere wichtige Erinnerungsstätte der Reformation ist das ehemalige Wohnhaus des Humanisten und Reformators Philipp Melanchthon, das fast unverändert erhalten geblieben ist. Melanchthon lebte und wirkte 42 Jahre lang in Wittenberg – so lange wie kein anderer Reformator.
Darüber hinaus zählen die Wittenberger Stadtkirche Sankt Marien und die Schlosskirche Wittenberg zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Wichtigste Aufgabe der Stiftung ist die Pflege und Erhaltung der reformationsgeschichtlichen Gedenkstätten in den Lutherstädten Wittenberg und Eisleben und in der Stadt Mansfeld. Sie betreut die historischen Gebäude, Museen und Sammlungen und macht sie der Öffentlichkeit zugänglich.
Darüber hinaus bewahrt, präsentiert und vermittelt die Stiftung das reformatorische Erbe und fördert Forschung und Lehre im Zusammenhang mit der Reformation und der Reformationsgeschichte.
Satzung der Stiftung Luthergedenkstätten
Beschluss der Landesregierung vom 18.03.1997 „zur Errichtung der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt“ ivm. § 24 Abs. 2 Satz 2 des Stiftungsgesetzes i.d.F. vom 01.01.1997 (GVBl. LSA S. 2, 144). Veröffentlicht am 21.05.1997 (MBl. LSA Nr. 22/1997 vom 21.05.1997, S. 962).
Satzung veröffentlicht am 21.05.1997 (MBl. LSA Nr. 22/1997 vom 21.05.1997, S. 962–965), zuletzt geändert durch Veröffentlichung am 16.10.2015 (MBl. LSA Nr 40/2015)
(1) Die Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt ist eine rechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts.
(2) Sitz der Stiftung ist die Lutherstadt Wittenberg.
(1) Zweck der Stiftung ist die Pflege und Erhaltung der reformationsgeschichtlichen Gedenkstätten insbesondere in den Lutherstädten Wittenberg und Eisleben – seit 1996 mit dem Rang „UNESCO-Welterbe“ – und in der Stadt Mansfeld, die Bewahrung, Präsentation und Vermittlung des reformatorischen Erbes und die Förderung von Forschung und Lehre im Zusammenhang mit Reformation und Reformationsgeschichte. Die Stiftung verwaltet reformationsgeschichtliche Stätten, Museen und ihre Sammlungen. Sie sind der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Stiftung verwirklicht ihre Ziele insbesondere durch:
die bauliche Unterhaltung der Stätten,
die Bewahrung und Erweiterung ihrer Sammlungen,
die Durchführung von Fachtagungen und Symposien,
die Veranstaltung von Ausstellungen,
versch. Angebote kultureller Bildung,
die Kooperation mit nationalen und internationalen Einrichtungen, die sich der Reformationsforschung widmen, sowie mit Kirchen.
In allen geeigneten Bereichen strebt die Stiftung eine enge Kooperation mit der Stiftung „Leucorea“ an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie mit anderen vom Land geförderten Institutionen an.
(2) Die Wahrnehmung des Stiftungszwecks geschieht unter Berücksichtigung der Widmung von Gebäuden und Gebäudeteilen.
(3) Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung.
(1) Das Vermögen der Stiftung besteht aus folgenden Liegenschaften: dem Lutherhaus samt Augusteum und dem Melanchthonhaus samt Torhaus und Ausstellungsgebäude in Wittenberg, dem Geburtshaus samt Lutherarmenschule und Ausstellungsgebäude und dem Sterbehaus samt Ausstellungsgebäude in Eisleben, dem Elternhaus samt Ausstellungsgebäude in Mansfeld sowie dem gesetzlichen Zubehör, den Sammlungen und dem sonstigen Inventar, das das Land Sachsen-Anhalt der Stiftung übereignet hat sowie dem weiteren Vermögen, das die Städte Wittenberg, Eisleben und Mansfeld sowie die Kirchen zur Vergrößerung des Stiftungsvermögens auf die Stiftung übertragen haben.
(2) Die Stiftung kann Zustiftungen mit Zustimmung der Stiftungsbehörde annehmen.
(3) Die Stiftung hat ihr Vermögen im Einklang mit den Rechtsvorschriften und dem in Stiftungsgeschäft und Stiftungssatzung zum Ausdruck kommenden Stifterwillen nach den Regeln ordentlicher Wirtschaftsführung zu verwalten. Die Verwaltung dient der dauernden und nachhaltigen Erfüllung des Stiftungszwecks. Das Kuratorium ist verpflichtet, im Falle des Verkaufes einzelner Teile des Stiftungsvermögens den Erlös dem Stiftungsvermögen zuzuführen.
Die zur Erfüllung des Stiftungszweckes erforderlichen Mittel erhält die Stiftung aus
(1) Erträgen des Stiftungsvermögens, Gebühren, Entgelte sowie Spenden,
(2) Zuwendungen des Landes Sachsen-Anhalt, der Lutherstädte Wittenberg und Eisleben und der Stadt Mansfeld, über deren Höhe gesonderte Vereinbarungen zu treffen sind,
(3) Zuwendungen insbesondere der Bundesrepublik Deutschland und der beteiligten Kirchen.
(1) Das Kuratorium besteht aus,
einem vom Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt entsandten Mitglied,
einem vom Ministerium der Finanzen des Landes Sachsen-Anhalt entsandten Mitglied,
einem von der Lutherstadt Eisleben entsandten Mitglied,
einem von der Lutherstadt Wittenberg entsandten Mitglied,,
einem von der Stadt Mansfeld entsandten Mitglied,
einem von der Bundesrepublik Deutschland entsandten Mitglied,
einem von der Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) entsandten Mitglied,
einem von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) entsandten Mitglied,
einem Mitglied aus Wissenschaft und Forschung, das von der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle Wittenberg entsandt wird.,
Bis zu zwei weitere fördernde Mitglieder können auf Vorschlag des Kuratoriums für die Dauer von 4 Jahren durch die/den Kuratoriumsvorsitzende/n berufen werden.
Für jedes Mitglied ist durch die entsendende Stelle ein Vertreter/eine Vertreterin zu bestellen.
(2) Den Vorsitz im Kuratorium führt das vom Kultusministerium entsandte Mitglied. Die Stellvertretung liegt bei dem von der Bundesrepublik Deutschland entsandten Mitglied.
(3) Die Tätigkeit des Kuratoriums ist ehrenamtlich und unentgeltlich.
(4) Beschlüsse im Kuratorium kommen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen zustande. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des vorsitzenden Mitglieds. Das Kuratorium ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der satzungsgemäßen Mitglieder oder der sie vertretenden Personen, einschließlich des vorsitzenden oder gem. Abs. 1 Satz 2 stellvertretenden Mitglieds anwesend sind.
(5) Die Einberufung des Kuratoriums erfolgt textförmig durch den Vorsitzenden unter Mitteilung der Tagesordnung und Übersendung der Sitzungsunterlagen mit Beschlussvorschlägen. Die Ladungsfrist beträgt 3 Wochen. Der Kuratoriumsvorsitzende kann den Vorstand beauftragen, in seinem Namen und mit seiner Vollmacht die Mitglieder des Kuratoriums zu den Sitzungen einzuladen und die Sitzungsunterlagen mit Beschlussvorschlägen zu versenden.
(6) Zur Vorbereitung der Kuratoriumssitzungen wird eine Arbeitsgruppe eingesetzt.
(7) Das Nähere regelt die Geschäftsordnung des Kuratoriums.
(1) Das Kuratorium beschließt über alle grundsätzlichen Angelegenheiten der Stiftung, soweit sie nicht dem Vorstand übertragen sind. Das Kuratorium beschließt insbesondere über
den Haushaltsplan der Stiftung
die Satzung der Stiftung und die Geschäftsordnung des Kuratoriums
die Bestellung der Direktorin/des Direktors als Vorstand und den Abschluss sowie die Verlängerung des Anstellungsvertrags mit der Direktorin/dem Direktor,
den Widerruf der Bestellung der Direktorin/des Direktors, die Kündigung des Anstellungsvertrags der Direktorin/des Direktors sowie sonstige, die Direktorin/den Direktor betreffende personalrechtliche Maßnahmen,
die Einstellung und Höhergruppierung der Beschäftigten ab der Entgeltgruppe E 13 TV-L,
die Vermögens- und Grundstücksangelegenheiten, insbesondere die Veräußerung und/oder Belastung von für die Erreichung des Zwecks der Stiftung wesentlichen Vermögensgegenständen,
die Verwendung von rücklagefähigen Überschüssen der Stiftung,
die Entlastung des Vorstandes auf der Grundlage der Rechnungsprüfung,
die Annahme von Zustiftungen,
die Berufung der Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirates.
Beschlüsse des Kuratoriums nach Nr. 1. bis 9. bedürfen der Zustimmung der in § 6 Abs. 1 Nr. 1. bis 8. genannten Kuratoriumsmitglieder.
(2) Das Kuratorium überwacht die Ausführung seiner Beschlüsse nach Absatz 1 insbesondere durch regelmäßige Berichterstattung des Vorstands im Kuratorium.
(3) Das Nähere, insbesondere die Aufgabenverteilung zwischen Kuratorium und Vorstand, regelt die Geschäftsordnung des Kuratoriums.
(1) Als Vorstand der Stiftung wird eine Direktorin oder ein Direktor durch das Kuratorium bestellt.
(2) Die Berufung erfolgt für höchstens 5 Jahre.
(3) Die Stelle ist international auszuschreiben. Eine Wiederbestellung und Verlängerung des Anstellungsvertrags für weitere fünf Jahre ist einmalig ohne öffentliche Ausschreibung möglich.
(4) Der Vorstand leitet die Stiftung, führt die Beschlüsse des Kuratoriums nach § 7 Abs. 1 aus und bereitet die Sitzungen des Kuratoriums vor. Er übt die personalrechtlichen Befugnisse aus und vertritt die Stiftung gerichtlich und außergerichtlich.
(1) Das Kuratorium und der Vorstand werden bei der Erfüllung ihrer Aufgaben durch den wissenschaftlichen Beirat unterstützt. Dieser besteht aus bis zu zehn Mitgliedern. In den wissenschaftlichen Beirat können vom Kuratorium Mitglieder berufen werden, die sich durch besondere wissenschaftliche Leistungen in der Reformationsforschung, durch besondere Kenntnisse und Erfahrungen bei der Vermittlung der in § 2 ausgewiesenen Satzungszwecke oder auf dem Gebiet der Denkmalpflege ausgezeichnet haben.
(4)Das Nähere regelt die Geschäftsordnung des Kuratoriums.
(1) Für die Dienst- und Arbeitsverhältnisse der Bediensteten der Stiftung sind die für die Tarifbeschäftigten des Landes Sachsen-Anhalt geltenden Vorschriften zu vereinbaren.
Die Stiftung führt ein Dienstsiegel mit der Lutherrose und mit dem Namen der Stiftung.
Jede Satzungsänderung bedarf der Zustimmung der in § 6 Abs. 1 Nr. 1. bis 8. genannten Mitglieder des Kuratoriums und der Genehmigung durch die Stiftungsbehörde.
Haushalts- und Wirtschaftsführung;Rechnungsprüfung
(1) Für das Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen sowie für die Rechnungslegung der Stiftung finden die für die Landesverwaltung geltenden Bestimmungen entsprechende Anwendung.
(2) Gemäß § 111 Abs. 1 LHO prüft der Landesrechnungshof Sachsen-Anhalt die Haushalts- und Wirtschaftsführung der Stiftung und die bestimmungsgemäße Verwendung der Mittel.
Auflösung der Stiftung und Vermögensrückfall
(1) Der Beschluss über die Selbstauflösung der Stiftung bedarf der Zustimmung der Kuratoriumsmitglieder gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 1. bis 8. und der Genehmigung durch die Stiftungsbehörde.
(2) Bei der Auflösung der Stiftung oder bei Wegfall ihres bisherigen Zwecks fällt das Stiftungsvermögen an diejenigen zurück, die es in die Stiftung eingebracht haben.
Stiftungsbehörde ist das Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt.
Die Satzung tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung im Ministerialblatt für das Land Sachsen-Anhalt in Kraft.
Die Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt ist eine Stiftung des öffentlichen Rechts. Sie hat ihren Sitz im Lutherhaus in Wittenberg. 82 Mitarbeiter bewahren, erforschen und vermitteln derzeit in den Lutherstädten Wittenberg und Eisleben sowie in Mansfeld-Lutherstadt das Erbe der Reformation.
Die Organe der Stiftung sind das Kuratorium und der Vorstand, die durch den wissenschaftlichen Beirat unterstützt werden.
Das Kuratorium beschließt über alle grundsätzlichen Angelegenheiten der Stiftung, soweit sie nicht dem Vorstand übertragen sind.
Staatsminister Rainer Robra, Vorsitzender des Kuratoriums, Staatskanzlei und Ministerium für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt
Dr. Sigrid Bias-Engels, Stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums, Die Beauftragte für Kultur und Medien
Andreas Grobe, Finanzministerium des Landes Sachsen-Anhalt
Dr. Thies Gundlach, Vizepräsident des Kirchenamtes der Evangelischen Kirche Deutschlands
Dr. Johannes Schneider, Evangelische Kirche in Mitteldeutschland
Prof. Dr. Udo Sträter, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Oberbürgermeister Torsten Zugehör, Lutherstadt Wittenberg
Oberbürgermeisterin Jutta Fischer, Lutherstadt Eisleben
Bürgermeister Gustav Voigt, Mansfeld-Lutherstadt
Der Wissenschaftliche Beirat hat die Aufgabe, den Vorstand und das Kuratorium in wissenschaftlichen, insbesondere reformationsgeschichtlichen und denkmalpflegerischen Fragen zu beraten.
Prof. Dr. Dr. Johannes Schilling, Kiel (Vorsitz)
Prof. Dr. Heinz Schilling, Berlin
Die Staatliche Geschäftsstelle „Luther 2017“ widmet sich der Konzeption und Durchführung der Lutherdekade und des Reformationsjubiläums. Als staatliche Anlaufstelle betreut sie die gemeinschaftlichen Aufgaben des allgemeinen und touristischen Marketings, konzipiert und realisiert kulturelle Themen und Veranstaltungsformate und ist Partner der auswärtigen Kultur- und Tourismuspolitik.
Ihr Anliegen ist, die Wirkungen der Reformation in Kunst, Kultur, Gesellschaft und Politik aufzuzeigen, in internationaler Ausrichtung Deutschland als „Land der Reformation“ zu kommunizieren und das Erbe der Reformation, beispielsweise mit Initiativen kultureller Bildung, zu vermitteln.
Sie wird getragen und finanziert von der Bundesregierung sowie den Ländern Bayern, Brandenburg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

References: § 24
 § 6
 § 7
 § 2
 § 6
 § 111
 § 6