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Timestamp: 2019-01-17 13:35:59+00:00

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28. Jahrgang Heft 99 Sommer / Herbst 2018 1
Das Brautpaar im August 2018 Theresa Steinberger (geb. Wiesner) und Benedikt Steinberger Unsere standesamtliche Trauung fand am 17. Auoust in der Gemeinde Greiling um 13.00 Uhr statt. Von einem Freund meines Vaters wurden wir mit unserem Sohn Xaver und Benedikts Tochter Lena mit der Kutsche abgeholt. Was immer mein Traum war :) Zum Feiern ging es anschließend bei Musik und Waldfeststimmung mit Steckerlfisch, Hendl und Spanferkel in die Schwaigeralm nach Kreuth. Bei Traumwetter feierten wir da bis in die Morgenstun- den und hatten riesen Spaß. Vorallem für unseren kleinen Mann und die vielen anderen Kinder war es ein Spaß und sehr lustig. Obwohl ich im Schalk und deswegen sehr traditionell geheiratet habe sollte die Feier so entspannt und lustig wie möglich sein und das für alle :) Wir feierten im familiären Rahmen und es war ein wunderschöner Tag! 2
Liebe Greilingerinnen und Greilinger, Schon wieder neigt sich ein Jahr voller Ereignisse und Turbu- lenzen dem Ende zu. Nach langer Planungsphase konnte nun mit dem Bau unseres neuen Feuerwehrgerätehauses begon- nen werden. Bei der Grundsteinlegung am 20. September haben Gemeinderäte, die Planer des Gebäudes, Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr und der Verwaltung der ausführen- den Firma eine Zeitkapsel übergeben, die in die Bodenplatte eingelassen wurde. Damit soll der Nachwelt eine Moment- aufnahme unserer Gemeinde aus dem Jahre 2018 hinterlas- sen werden. Mit der Firma Rolf aus Lenggries, die alle Mau- rer- und Zimmererarbeiten ausführt, konnten wir einen kompetenten Partner gewinnen. Ich bin sehr zuversichtlich, daß wir den Rohbau noch heuer fertigstellen können. Dabei bedanke ich mich bereits jetzt sehr herzlich bei allen Beteiligten für die konstruktive Zusammenarbeit, besonders bei den Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Greiling. Die Deutsche Telekom fragte im letzten Jahr bei der Gemeinde nach, ob sie bei der Findung eines Standortes für einen neuen Mobilfunkmasten, der nach Möglichkeit das gesamte Gemeindegebiet abdecken soll, behilflich sein kann. Nach längerer Diskussion einigten wir uns im Gemeinderat, einen Standort an der alten Wasserreserve vorzuschla- gen, der unserer Meinung nach weit genug entfernt von der nächsten Wohnbebauung ist. Gleichzeitig wurde ein unabhängiges Büro mit der Erstellung eines Gutachtens be- auftragt, um festzustellen, ob sich dieser Platz wirklich nicht negativ auf die Gesundheit unserer Bürger auswirkt. Das Ergebnis: Der vorgeschlagene Standort deckt das gesamte Gemeindegebiet und das Gewerbegebiet Reintal/Weiherbach auf lange Sicht mit größt- möglicher Bandbreite ab. Zugleich werden die zulässigen Grenzwerte weit unterschrit- ten. Somit konnte die Gemeinde eine Privataquise der Telekom, die unter Umständen einen Standort mitten in unserem Dorf zu Folge gehabt hätte, erfolgreich verhindern. Ein besonderer Dank gilt hier meinen Gemeinderatskollegen für die sachliche und zielo- rientierte Diskussion. Etwas verwundert hat mich jedoch, daß seitens der Bevölkerung so gut wie kein Interesse an diesem doch sehr sensiblen Thema gezeigt wurde. Das Gutach- ten kann auf der Internetseite der Gemeinde eingesehen werden. Der 3. August wird uns Greilingern sicher noch lange in Erinnerung bleiben: Eine vom Staatlichen Bauamt Weilheim beauftragte Firma begann an diesem Tag mit der Erneu- erung der Asphaltdecke der B472 von der Einfahrt Greiling über die Flinthöhe bis zum ehemaligen Kasernenhaupttor. Ab 17.00 Uhr herrschte in Greiling das blanke Chaos, da viele Autofahrer versuchten, die Vollsperrung entweder von Reichersbeuern oder der B13 aus Holzkirchen kommend über die einspurige Gemeindeverbindungsstraße Sach- senkamer Straße zu umfahren. Diesem Ansturm war unsere Straße und somit unser Dorf nicht gewachsen und manche Verkehrsteilnehmer rasteten angesichts der Zustände aus. Im Nachhinein stellte sich heraus, daß die Firma, die mit der Beschilderung der Umfah- rung der Baustelle beauftragt worden ist, völlig falsch beschildert hat. Inzwischen wurde 3
vom Moraltverteiler bis hinauf zur Flinthöhe eine neue, sehr kostspielige ,,intelligente‘‘ Ampelanlage installiert, um die hohe Verkehrsbelastung an der B472 bis zur Fertigstel- lung der Nordspange zu entschärfen. Von einem positiven Effekt der Anlage ist bis jetzt leider nichts zu spüren. Sollte das Projekt Nordumfahrung Bad Tölz B472 tatsächlich jemals realisiert werden, machen sich bei mir langsam Zweifel breit, ob unser Dorf den Baustellenverkehr, der sich über eineinhalb Jahre hinziehen wird, überhaupt verkraften kann. Eine Verkehrslösung auf der jetzigen Führung der B472 erscheint mir nach wie vor sinnvoll, wurde seitens des Bauamtes jedoch nie ernsthaft geprüft und hätte schon längst realisiert werden können. Schade… Als einen wirklichen Gewinn für unsere Gemeinde sehe ich den neu errichteten Waldkin- dergarten in der Greilinger Etz. Die Kindertagesstätte hat sich um diese Gruppe erwei- tert, in der unsere Kinder das volle pädagogische Programm erfahren und gleichzeitig einen verantwortungsbewussten Umgang mit der Natur vermittelt bekommen. Von der Planung bis zur Realisierung ist ein langer Weg zu beschreiten. Darum bedanke ich mich beim Erzieher- und Betreuerteam der KiTa und der überaus engagierten Elternschaft für die tollen Ideen, für die Geduld und den Arbeitseinsatz bei diesem Projekt. Unsere Oachkatzlgruppe ist wieder ein schönes Beispiel dafür, daß man gemeinsam sehr viel erreichen kann. Einen schönen Herbst und eine besinnliche staade Zeit wünscht Ihr Bürgermeister Anton Margreiter Achtung neue Sprechzeiten! Bürgermeistersprechzeiten: Gemeinde Greiling, Schulweg 2, 83677 Greiling, Tel.-Nr. 08041/9044 Montag von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr Mittwoch von 08.30 Uhr bis 10.30 Uhr Freitag von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr 4
Vorwort ........................................................................................................................................................ 1 Inhaltsverzeichnis ..................................................................................................................................... 3 Bügermeisterpinnwand .......................................................................................................................... 4 Protokolle .................................................................................................................................................... 6 Dorfstatistik ..............................................................................................................................................29 Feuerwehr .................................................................................................................................................29 Die Gemeinde informiert... ..................................................................................................................33 Was wir erfahren haben... ....................................................................................................................34 Kirche .........................................................................................................................................................35 Kindergarten ............................................................................................................................................51 Schule .........................................................................................................................................................66 Gartenbauverein Greiling.....................................................................................................................86 Tennis .........................................................................................................................................................87 Skiclub ........................................................................................................................................................92 Eishockey ...................................................................................................................................................98 Eisstockschützen .................................................................................................................................. 105 Luftsportvereinigung ...........................................................................................................................118 Soldaten- und Kriegergemeinschaft ............................................................................................. 121 Seniorentreff 60+ ................................................................................................................................ 124 Helferkreis .............................................................................................................................................. 129 Weinfest ................................................................................................................................................. 131 WGV Quarzbichl ................................................................................................................................... 137 Veranstaltungskalender ..................................................................................................................... 139 Gedicht ................................................................................................................................................... 141 Raiffaisenbank ...................................................................................................................................... 142 Impressum und Redaktionsschluss ................................................................................................. 143 Unsere kleinen Greilinger .................................................................................................................. 144 Verwirrter Apfelbaum ........................................................................................................................ 146 5
B Ü R G E R M E I S T E R PINNWAND Einhaltung der Nachtruhe Der Gesetzgeber schreibt vor, daß in einem Wohngebiet die Nachtruhe von 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr einzuhalten ist. Nun wurde ich von Gemeindebürgern darauf hingewiesen, daß es im Umgriff Spielplatz/altes Feuerwehrhaus/Bolzplatz mehrmals zu Ruhestörun- gen nach Mitternacht gekommen ist. Darum lautet meine Bitte, daß Sie besonders Ihre Kinder, bzw. Jugendliche über die Nachtruheregelung informieren und zur gegenseitigen Rücksichtnahme ermahnen. Möglichkeit zur Spende für unser neues Feuerwehrgerätehaus Wie ich bereits im Vorwort angesprochen habe, nimmt unser neues Feuerwehrhaus For- men an. Zudem soll ein weiteres Fahrzeug für die Mannschaft plus wechselnde Beladung angeschafft werden. Allein die Baukosten für das Feuerwehrhaus belaufen sich laut Kos- tenschätzung auf ca. 1,4 Millionen Euro. Im Namen der Gemeinde Greiling bitte ich Sie herzlich um finanzielle Unterstützung unseres Projekts, das letztlich allen Gemeindebür- gern zu Gute kommen wird. Zuletzt hat die Gemeinde 2006 bei der Beschaffung unseres Einsatzfahrzeuges um eine Spende gebeten. Jeder Euro zählt und die Gemeinde kann eine Spendenquittung ausstellen. Sie können Ihre Zuwendung entweder auf nachstehendes Spendenkonto überweisen oder vor der Einweihung unseres Feuerwehrhauses bei einer Haussammlung den Feuer- wehrkameraden persönlich übergeben. Für Ihre Unterstützung bedanke ich mich schon jetzt sehr herzlich. Raiffeisenbank im Oberland BLZ: 70169598 Konto: 3816109 IBAN: DE82 701695980503816109 6
B Ü R G E R M E I S T E R PINNWAND Bedarf an Wohnraum für Menschen ohne Wohnung Obwohl wir in einem wohlhabenden Teil von Bayern leben, kommt es vermehrt vor, daß Bürger unserer Verwaltungsgemeinschaft beispielsweise durch persönliche Schick- salsschläge ihre Wohnung verlieren und dann auf der Straße stehen. Ich möchte diese Ausgabe des Greilinger Dorfboten nutzen, um eine kleine Umfrage nach leerstehenden Wohnungen zu veranlassen. In der Regel werden die Kosten durch die öffentliche Hand übernommen und auch kleinere Wohnungen im Altbau eignen sich für die Unterbringung von Menschen, die ihre Wohnung verloren haben. Sollten Sie geeignete Leerstände haben, melden Sie sich bitte zu den Sprechzeiten oder werfen eine Mitteilung ein. Ich versichere Ihnen, daß diese Angelegenheit mit der angemessenen Diskretion behandelt wird. Zurückschneiden von Sträuchern und Hecken auf Gemeindegrund Seit vielen Jahren bitten wir die Bürger, Sträucher und Hecken, die von ihrem Privatgrund auf Gemeindegrund ragen und unsere Gemeindewerke bei der Erledigung der Arbeiten behindern, zurück zu schneiden. Bei den Bürgern, die dieser Aufforderung nachgekom- men sind, bedanke ich mich an dieser Stelle besonders. Bei allen übrigen Anwesen mit akutem Handlungsbedarf behalten sich die Gemeindewerke vor, einen Fachbetrieb mit den Arbeiten zu beauftragen und die entstehenden Kosten entsprechend in Rechnung zu stellen. 7
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS Öffentliche Sitzung des Gemeinderates Greiling am 15.05.2018 Tagesordnung Öffentlicher Teil Bürgermeister Margreiter begrüßt die Mitglieder des Gemeinderates, die Zuhörer, Schriftführerin Frau Hering sowie Herrn Platschek als Vertreter der Presse. Die Einla- dung zur heutigen Sitzung erfolgte form- und fristgerecht am 09.05.2018. Entschul- digt ist Gemeinderat Rings. Die Mehrheit der Mitglieder ist anwesend, somit ist das 1. Begrüßung Gremium beschlussfähig. Einwände zur Tagesordnung werden nicht erhoben. 2. Genehmigung der Sitzungsniederschrift vom 10.04.2018 Von Seiten des Gemeinderates gibt es keine Einwände zur Sitzungsniederschrift vom 10.04.2018. Die Niederschrift ist somit genehmigt 3. Neue Mobilfunkanlage in Greiling; Aktueller Sachstand und Beschluss zum weiteren Vorgehen Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 20.02.2018 folgenden Beschluss gefasst: Die Gemeinde Greiling schlägt der dt. Telekom als möglichen Standort für eine Mo- bilfunkanlage die „alte Wasserreserve“, Fl. Nr. 1018/2, Gemarkung Greiling, vor. Sobald die genauen Daten der Sendeanlage feststehen, wird ein unabhängiges Ing.-Büro mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragt. Zwischenzeitlich wurde der Standort geprüft und von der DFMG Deutsche Funkturm GmbH als nicht geeignet beurteilt. Eine Umsetzung des Beschlusses vom 20.02.2018 (Beauftragung Gutachten) ist somit nicht mehr möglich. Als Alternativstandort eignet sich jedoch das Nachbargrundstück mit der Fl.Nr. 1032, Gemarkung Greiling. Der Eigentümer hat die Verwaltung über das Angebot informiert. Ein Vertrag liegt bereits vor. Vor Unterzeichnung möchte der Eigentümer jedoch die Zu- stimmung des Gemeinderates einholen. Dabei ist zu beachten, dass er dies rechtlich nicht müsste. Da nur die Zustimmung zum Standort abgeklärt werden soll und nicht die Inhalte des Mietvertrages, liegt der Vertrag den Unterlagen nicht bei. Die Mehrheit der Mitglieder ist der Meinung, dass der Gemeinderat die Sorgfaltspflicht 8
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS hat, den Standort und weitere Alternativen von einem unabhängigen Gutachter prüfen zu lassen. Eine Unterzeichnung des Mietvertrages soll bis zur Vorlage des Gutachtens vermieden werden. Nach einer ausführlichen Diskussion fasst das Gremium folgenden Beschluss: Vorbehaltlich des Ergebnisses des Gutachtens stimmt der Gemeinderat dem Standort auf der FL.Nr 1032/ Gemarkung Greiling zu. Parallel dazu wird Herr Ulrich vom Büro funktechanalyse.de mit der Erstellung eines Immissionsgutachtens (basierend auf dem Angebot vom 19.01.2018), beauftragt. Abstimmungsergebnis: 12 : 0 Antragsteller: Herr Kloiber 4. Antrag auf Änderung des Bebauungsplanes Nr. 4 „Greiling Süd“ Herr Kloiber möchte die Fl.Nr. 953/4 mit einem Gebäude mit zwei Wohneinheiten (15m x11m) und Garage bebauen. Dies ist mit dem aktuellen Bebauungsplan nicht möglich, da auf Fl.Nr. 935/4 kein Baufenster ausgewiesen wurde. Deshalb beantragt Herr Kloiber die Änderung des Bebauungsplanes. Die Verwaltung weist darauf hin, dass eine Nachverdichtung und die Anpassung der Festsetzungen des Bebauungsplanes an aktuelle Bauweisen für den gesamten Gel- tungsbereich des Bebauungsplanes „Greiling Süd“ sinnvoll wäre. Der Bebauungsplan stammt z.T. noch aus dem Jahr 1988. Beschluss: Der Gemeinderat stimmt dem Antrag auf Änderung des Bebauungsplanes für die Fl.Nr. 935/4 zu. Ziel der Planung soll die Verdichtung des Innenraums und die Schaf- fung von Wohnraum für Einheimische sein. Vor Beginn der Planung ist ein städtebaulicher Vertrag zur Übernahme der Planungs- kosten mit dem Antragsteller abzuschließen. Es sind Angebote für die Planung bei drei Planungsbüros einzuholen. Abstimmungsergebnis: 12 : 0 5. Stellungnahme von Herrn Hofstetter Herr Hofstetter möchte dem Gemeinderat persönlich seine Sicht der Dinge darlegen. bzgl. des Gemeinderatsbeschlusses vom 12.12.2017 Im Dezember 2017 wurde für das Bauvorhaben von Herrn Hofstetter vom Gemeinde- rat die beantragte Abweichung von der Ortsgestaltungssatzung nicht erteilt. Auf Grundlage dieses Beschlusses hat das Landratsamt darauf hingewiesen, dass für die Geländemodellierung mit Pflanzsteinen und die Brüstungsmauer keine Genehmi- gung erteilt wird. Es wurde ein Rückbau bis spätestens 01.07.2018 angeordnet. 9
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS Gemäß der Geschäftsordnung des Gemeinderates haben Zuhörer kein grundsätzli- ches Rederecht, der Bürgermeister bittet deshalb um Abstimmung. Beschluss: Herr Hofstetter erhält Rederecht. Abstimmungsergebnis: 12 : 0 Herr Hofstetter bedankt sich beim Gremium für die Möglichkeit, sich persönlich äu- ßern zu dürfen. Das größte Problem ist seiner Ansicht nach der Höhenunterschied von seinem Haus zum Nachbargrundstück. Die Böschung war aufgrund ihrer massiven Neigung nicht pflegbar. Zudem hat sich die alte Steinmauer nach außen gewölbt. Schimmelbildung im Mauerwerk auf der Westseite des Hauses aufgrund der feuchten Böschung for- derte außerdem entsprechendes Handeln. Die Mitglieder des Gemeinderates sind sich einig, dass es sich hier um einen massi- ven Verstoß gegen die Ortsgestaltungssatzung handelt und eine Zustimmung zur Ab- weichung nicht erfolgen kann. Es wird auf den bestehenden Beschluss vom 12.12.2017 Gegenüber Herrn Hofstetter wird betont, dass eventuell eine Lösung gefunden wer- den hätte können, wenn die Thematik im Vorfeld besprochen worden wäre. Wenn der Gemeinderat jedoch vor vollendete Tatsachen gestellt wird, ist dies nicht mehr mög- Herr Hofstetter fragt an, ob der Rückbau vielleicht verhindert werden kann, wenn er die nicht mit der OGS konformen Elemente mit Naturstein verkleidet. Bürgermeister Margreiter macht deutlich, dass der Gemeinderat ohne Vorlage von Plänen keine Entscheidungen treffen wird. verwiesen. lich. Der Gemeinderat hält deshalb an der bestehenden Beschlusslage fest. 6. Beteiligung der Gemeinde Greiling am Isar-Loisachtaler-Ferienpass 2018 Übernahme der Kosten für Versicherung durch die Gemeinde Auf die Ausführungen von Gemeinderat Koch in der vergangenen Gemeinderatssit- zung wird verwiesen. Gemeinderat Koch weist darauf hin, dass auch noch Kosten für die Erfassungssoftware hinzukommen, da eine Meldung der Veranstaltungen via Ex- cel nicht möglich war. Beschluss: Der Gemeinderat Greiling übernimmt die Kosten für die Versicherung und die Erfas- sungssoftware für die Greilinger Aktionen beim Isar-Loisachtaler-Ferienpass 2018. Abstimmungsergebnis: 12 : 0 10
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS 7. Antrag auf Zuwendung für das Jahr 2018 Antragsteller: Volkshochschule Bad Tölz e. V. Von der Volkshochschule Bad Tölz e.V. liegt ein Zuwendungsantrag in Höhe von 350,- € vor. Im Jahr 2015 wurden 150,- €, in den Jahren 2016 und 2017 jeweils 250,- € gewährt. Bürgermeister Margreiter schlägt vor, für 2018 auch wieder 250,- € zu leisten. Beschluss: Der Gemeinderat stimmt dem Vorschlag zu und beschließt, der Volkshochschule Bad Tölz e.V. eine Zuwendung in Höhe von 250,- € zu gewähren. Abstimmungsergebnis: 12 : 0 Bekanntgaben Bürgermeister: • 8. Verschiedenes / Bekanntgaben Gemeinderat Kastenmüller: Gemeinderat Koch: • • • Teilnahme an Prozessionen Der Bürgermeister bittet um rege Teilnahme der Gemeinderatsmitglieder an den Fronleichnamsprozessionen sowie an der Herz-Jesu-Prozession (31.05./03.06./10.06.2018). Busverbindung Greiling - Bad Tölz Bürger haben nachgefragt, ob der Bus nach Bad Tölz über das Behördenzent- rum fahren könnte. Gemeinderat Schuster kann dazu Auskunft geben, da ein Familienmitglied für den RVO tätig ist. Demnach hält der Bus von Tölz nach Greiling bereits im Be- hördenzentrum. Der Bus nach Bad Tölz kann jedoch nicht über die Flinthöhe fahren, da sonst die Anschlussverbindungen nicht erreicht werden. Der RVO hat die Anpassung der Route aber auf dem Tisch und wird sich damit zur nächsten Fahrplanänderung befassen. Beschilderung Ötzstraße/Abzweigung Etz Die Beschilderung ist zugewachsen und muss frei geschnitten werden. Bürger- meister Margreiter sichert zu, dies an das Gemeindewerk weiterzugeben. Hundetoilette am Mühlreiterweg Die Hundetoilette wurde bereits beschlossen, aber noch nicht aufgestellt. Der Bürgermeister versichert, dass die Mitarbeiter des Gemeindewerks darüber in- formiert sind und sie die Toilette aufstellen werden, sobald es ihnen zeitlich möglich ist. Nichtöffentlicher Teil Sitzungsende 20:52 Uhr 11
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS Öffentliche Sitzung des Gemeinderates Greiling am 12.06.2018 Tagesordnung Öffentlicher Teil 1. Begrüßung Bürgermeister Margreiter begrüßt die Mitglieder des Gemeinderates, die Zuhö- rer, Schriftführerin Frau Hering, Kämmerin Frau Jorczik sowie Herrn Ostler als Vertre- ter der Presse. Die Einladung zur heutigen Sitzung erfolgte form- und fristgerecht am 06.06.2018. Das Gremium ist vollständig anwesend und somit beschlussfähig. Einwände zur Tagesordnung werden nicht erhoben. 2. Genehmigung der Sitzungsniederschrift vom 15.05.2018 Von Seiten des Gemeinderates gibt es keine Einwände zur Sitzungsniederschrift vom 15.05.2018. Die Niederschrift ist somit genehmigt. 3. Nordumfahrung Bad Tölz B 472 Weiteres Vorgehen - Stellungnahme Der Bürgermeister verliest die Stellungnahme der Gemeinde Greiling an das staatl. Bauamt Weilheim vom 03.05.2018. Darin wurde erneute die unzureichende Ober- flächenentwässerung beklagt und zudem auf die Verschlechterung für Fahrradfahrer hingewiesen. In diesem Zusammenhang hat die Gemeinde die Beibehaltung des durchgängigen Radweges von Greiling nach Bad Tölz gefordert. Die Kanzlei Labbé & Partner, München, vertritt die Interessen der durch den Bau der Nordumfahrung betroffenen Anlieger. Gemeinderat Strobl, ebenfalls betroffener An- lieger, informiert über ein Schreiben der Kanzlei an die Regierung von Obb. Demnach wird auch von Seiten der Anlieger darauf hingewirkt, dass es Nachbesserungen bei Gemeinde mit vertreten wird. Gemeinderat Rings äußert Bedenken, ob dies ohne Ausschreibung machbar ist. Gemeinderat Strobl bestätigt, dass für die Mandanten bisher keine Kosten entstan- der Oberflächenentwässerung gibt. Bürgermeister Margreiter gibt bekannt, dass die Kanzlei nun auch die Interessen der den sind. Antragsteller: Herr Riedl 4. Anbau einer Pergola, Fl.Nr. 473/3, 83677 Greiling Das Bauvorhaben befindet sich nicht im Bereich eines Bebauungsplanes. Im Flächen- Geplant ist der Anbau einer Pergola auf der Südseite des bestehenden Gebäudes. nutzungsplan ist das Gebiet als „Allgemeines Wohngebiet“ dargestellt. Die Pergola soll mit einem Glasdach in Pultform ausgeführt werden. 12
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS Dies widerspricht folgenden Punkten der Ortsgestaltungssatzung: - - 8.1 „Satteldach“ 9.2 „Dacheindeckung: Ziegel“ Terrassenüberdachungen sind bis zu einer Größe von 30m² und einer Tiefe bis zu 3m genehmigungsfreie Bauten nach Art. 57 Abs.1 Nr. 1g. Die Gemeinde könnte eine Isolierte Abweichung von der Ortsgestaltungssatzung er- teilen, wenn die Tiefe der Pergola max. 3m beträgt, andernfalls ist ein Bauantrag einzureichen. Die Unterschriften der Nachbarn liegen nicht vor. Nach einer sehr ausführlichen Diskussion einigt sich das Gremium darauf, nicht bis zum Inkrafttreten der neuen Ortsgestaltungssatzung zu warten. Vor Entscheidung soll jedoch eine Ortsbesichtigung stattfinden. Beschluss: Der Antrag wird bis zur nächsten Sitzung im Juli zurückgestellt. Der Bauausschuss wird sich zwischenzeitlich in einem Ortstermin ein Bild von der Örtlichkeit machen. Dies auch im Hinblick auf die zweite Doppelhaushälfte. Abstimmungsergebnis: 13 : 0 Antragsteller: Familie Schmuck 5. Kelleranbau mit Kinderzimmer, Fl.Nr. 260/8, 83677 Greiling Das Bauvorhaben befindet sich im Bereich der 6. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 5 „Sachsenkamer Straße“. Bei der Prüfung des Bauantrages fiel auf, dass sich im Bebauungsplan offensichtlich ein Fehler eingeschlichen hat. Unter 2.2.2 wird nur eine Überschreitung der zulässi- gen Grundfläche für Anlagen gemäß §19 Abs. 4 Satz 1 (Garagen, Stellplätze und Zufahrten) festgesetzt. Aus dem Antrag auf Änderung des Bebauungsplanes und aus den Unterlagen der Auslegung geht klar hervor, dass auch Überschreitungen für Anlagen nach §19 Abs. 4 Satz 3 (Anlagen unterhalb der Geländeoberfläche) zugelassen werden sollten. Bei der Einarbeitung der Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange ist hier offensichtlich ein Fehler aufgetreten; korrekterweise müssen sowohl Anlagen ge- mäß §19 Abs. 4 Satz 1 als auch nach §19 Abs. 4 Satz 3 zugelassen werden. Sämtliche Vorgaben des Bebauungsplanes und der Ortsgestaltungssatzung werden eingehalten. Die beantragte Behandlung des Vorhabens im Genehmigungsfreistel- lungsverfahren ist somit möglich. 13
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS Die Abstandsflächen werden eingehalten. Es werden ausreichend Stellplätze nachge- wiesen. Die Unterschriften der Nachbarn liegen vollständig vor. Beschluss: Im Verfahren zur 6. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 5 „Sachsenkamer Straße“ wurde ein Fehler bei der Berechnung der Festsetzung der Überschreitung der zuläs- sigen Grundfläche gemacht (siehe Sachverhalt). Dieser Fehler wird vom Gemeinderat korrigiert; es werden für den eingereichten Bauantrag auch Anlagen unterhalb der Geländeoberfläche zugelassen. Der Gemeinderat stimmt dem Kelleranbau mit Kinderzimmer im Genehmigungsfrei- stellungsverfahren zu. Wasser und Kanal sind nach Satzung zu berechnen. Die Pla- nung ist zur Kenntnisnahme an das Landratsamt Bad Tölz – Wolfratshausen weiter zuleiten. Abstimmungsergebnis: 13 : 0 Antragsteller: Gemeinde Greiling 6. Errichtung eines Bauwagens für den Waldkindergarten Greiling Das Bauvorhaben befindet sich nicht im Bereich eines Bebauungsplanes. Im Flächen- nutzungsplan ist das Gebiet als „Grünland mit besonderer ökologischer Funktion“ und „Wald“ dargestellt. Es besteht Baurecht nach §35 Abs. 1 Nr. 4 BauGB. Geplant ist die Errichtung eines Bauwagens der Firma Wagenschneider für eine Waldkindergartengruppe. Ausstattung siehe Anlage. Die Fenster werden anders als im Plan dargestellt nicht blau sondern holzfarben aus- geführt; die im Plan dargestellte Terrasse entfällt. 8.1 „Satteldach“ 9.1 „Dachüberstände“ 9.2 „Dacheindeckung“ Folgende Vorgaben der Ortsgestaltungssatzung werden nicht eingehalten: - - - Es werden ausreichend Stellplätze nachgewiesen. Die Unterschriften der Nachbarn liegen bisher nicht vor, werden aber noch nachge- reicht. Am 07.06.18 fand ein Termin mit der Naturschutzbehörde statt, um die Flächen zu begutachten. Herr Kaschek von der unteren Naturschutzbehörde hat den Standort ausdrücklich befürwortet und keine weiteren Forderungen gestellt. Der Bürgermeister weist darauf hin, dass mit den Eigentümern des sogenannten Spielwaldes ebenfalls noch Pachtverträge abzuschließen sind. Eine mündliche Eini- gung konnte bereits erzielt werden. 14
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS Auf Nachfrage von Gemeinderat Huber bestätigt der Vorsitzende den Stellplatz des Bauwagens. Dieser wird an der westlichen Grundstücksgrenze sein (mit Nord-Süd- Ausrichtung), damit zwischen Wald und Bauwagen die Süd-/Ostseite der Wiese ge- nutzt werden kann. Da Gemeinderat Strobl die Übernahme des Innenausbaus des Bauwagens zugesichert hat, bittet er um Auskunft, wann der Wagen geliefert wird. Bürgermeister Margreiter bestätigt als Liefertermin den 01.09.2018. Er betont jedoch auch, dass die Eltern darüber informiert sind, dass der Bauwagen nicht sofort in vollem Umfang einsatz- fähig sein wird. Beschluss: Der Gemeinderat stimmt der Errichtung eines Bauwagens für einen Waldkindergar- ten und der dafür nötigen Abweichungen von der Ortsgestaltungssatzung vorbehalt- lich der Unterzeichnung des Pachtvertrages durch den Grundstückseigentümer zu und erteilt der vorliegenden Planung das Einvernehmen. Die Planung ist zur Genehmigung an das Landratsamt Bad Tölz – Wolfratshausen weiterzuleiten. Abstimmungsergebnis: 13 : 0 8. Kindertagesstätte Greiling - Anpassung der Gebührensätze 30 Regelkinder (3-Einschulung) und 7 Krippenkinder (1-3 Jahre) 43 Regelkinder (3-Einschulung) und 7 Krippenkinder (1-3 Jahre) 43 Regelkinder (3-Einschulung) und 8 Krippenkinder (1-3 Jahre) Kinder die im gemeindlichen Kindergarten betreut werden 2016: 2017: 2018: Die Kindertagesstätte Greiling ist ausgelegt für 57 + 3 Kinder. Die Einrichtung hat derzeit einen Anstellungsschlüssel von 1 : 9,37 und liegt damit unter dem Empfohle- nen von 1 : 10. Kindergartengebühren Aufgrund der derzeitigen Belegung bringt eine Beitragsanhebung um 5,00 € Mehr- einnahmen in Höhe rund 3.500,00 € und somit folgende Gebührensätze: Der Gebührensatz würde daher beim Wert 4-5 Stunden auf 95,00 € zzgl. 3,-- € Ge- tränkegeld steigen. 15
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS Einnahmen davon Gebühren Ausgaben Ungedeckter Bedarf Deckungsgrad Einnahmen davon Gebühren Ausgaben Ungedeckter Bedarf Deckungsgrad Einnahmen davon Gebühren Ausgaben Ungedeckter Bedarf Deckungsgrad 2015 170.620,38 € 41.043,75 € 44,34 % 2016 180.665,66 € 48.030,05 € 42,92 % 2017 260.637,87 € 58.105,00 € 61,53 % 384.767,98 € 214.147,60 € 420.890,77 € 240.225,11 € 423.611,29 € 162.973,42 € 16
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS Vergleich: ART Krippe KIGA (Regelbeitrag) Schulkinder ZEIT Aktuell + 5,00 € > 3 Std. - 4 Std. > 4 Std. - 5 Std. > 5 Std. - 6 Std. > 6 Std. - 7 Std. > 7 Std. - 8 Std. > 4 Std. - 5 Std. > 5 Std. - 6 Std. > 6 Std. - 7 Std. > 7 Std. - 8 Std. > 8 Std. - 9 Std. > 1 Std. - 2 Std. > 2 Std. - 3 Std. > 3 Std. - 4 Std. > 4 Std. - 5 Std. 245,00 € 269,00 € 295,00 € 324,00 € 356,00 € 90,00 € 99,00 € 109,00 € 120,00 € 132,00 € 78,00 € 87,00 € 97,00 € 108,00 € 255,00 € 280,00 € 308,00 € 339,00 € 373,00 € 95,00 € 105,00 € 116,00 € 128,00 € 141,00 € 84,00 € 93,00 € 103,00 € 114,00 € Ort KiGa (4-5 Std.) Krippe (4-5 Std.) Reichersbeuern Greiling Sachsenkam Bad Tölz Benediktbeuern Dietramszell Gaißach Holzkirchen Wackersberg Wolfratshausen 84,00 € 225,00 € 90,00 – 95,00 € 88,00 € 269,00 – 280,00 € 237,00 € 123,00 € 85,00 € 90,00 € 90,00 € 121,00 € 100,00 € 95,00 € 249,00 € 170,00 € 300,00 € - 242,00 € 220,00 € 245,00 € Der Bürgermeister schlägt vor, die Gebühren heuer nicht zu erhöhen sondern die Einführung der Außengruppe abzuwarten. Beschluss: Der Gemeinderat beschließt keine Beitragsanpassung vorzunehmen. Abstimmungsergebnis: 13 : 0 17
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS neuern, da der Beamer veraltet ist. Der Vorsitzende informiert über die verschiedenen Möglichkeiten. Unter Berücksich- tigung des aktuellen Standes der Technik sind Beamer mittlerweile überholt. Es wird die Übertragung mittels Netzwerk und Bildschirm empfohlen. 8. Technische Ausstattung Sitzungssaal Gemeinderat Rings hat in der letzten Sitzung angeregt, die Sitzungstechnik zu er- Nach einer sehr ausführlichen Diskussion einigt sich das Gremium darauf, 5.000,00 € im Haushalt 2018 einzuplanen. Bevor über die Vergabe entschieden wird, soll ein Testgerät installiert werden. Sollte der Bildschirm nicht die versprochene Verbesse- rung bringen, soll die kostengünstigere Alternative „Kurzdistanz-Beamer“ getestet werden. 9. Haushaltsplan und Haushaltssatzung der Gemeinde Greiling 2018 und Wirt- Haushaltssatzung der Gemeinde Greiling schaftsplan Gemeindewerke 2018 für das Haushaltsjahr 2018 Auf Grund des Art. 63 ff. der Gemeindeordnung erläßt die Gemeinde Greiling folgen- de Haushaltssatzung: § 1 Der als Anlage beigefügte Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2018 wird hiermit festgesetzt; er schließt im Verwaltungshaushalt in den Einnahmen und Ausgaben mit 2.445.200 € und im Vermögenshaushalt in den Einnahmen und Ausgaben mit 2.905.500 € ab. § 2 Kreditaufnahmen für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen sind nicht vorgesehen. Verpflichtungsermächtigungen im Vermögenshaushalt werden nicht festgesetzt. § 3 18
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS Die Steuersätze (Hebesätze) für nachstehende Gemeindesteuern werden wie folgt festgesetzt: § 4 1. Grundsteuer a) für die land- und forstwirtschaftlichen Betriebe (A) 310 v. H. b) für die Grundstücke (B) 310 v. H. 2. Gewerbesteuer 310 v. H. Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben nach dem Haushaltsplan wird auf 200 000,-- € festgesetzt. § 5 Diese Haushaltssatzung tritt mit dem 1. Januar 2018 in Kraft. § 6 Gemeindewerke Reichersbeuern – Greiling gKU Der Verwaltungsrat der Gemeindewerke hat während seiner Sitzung am 07.05.2018 den beiliegenden Wirtschaftsplan beschlossen. Aus dem Wirtschaftsplan resultiert ein Kreditbedarf des Kommunalunternehmens für größten Teils Investitionen in den Bereichen Wasser und Kanal von insgesamt 1.400.000 €. Es wird vorgeschlagen, diese Kredite nicht über den Geldmarkt zu realisieren, sondern soweit möglich durch die beiden Gemeinden zu gewähren. Es werden hierfür Zinsen berechnet. Für die Gemeinde Greiling ist hierfür ein Anteil im Haushalt eingeplant. Die Kredit- vergabe wird im Einzelfall entschieden. Frau Jorczik verweist auf die Einzelpläne des Haushaltes 2018. Wo es massive Abwei- chungen zum Vorjahr gibt, geht sie näher auf die Einzelpläne ein. Aus Sicht von Gemeinderat Huber sollte das gKU umlagefinanziert werden und nicht laufend über Kredite. Die Kämmerin verweist hierbei auf die lange Laufzeit der Ab- schreibungen bei Investitionen im Wasser- und Kanalhaushalt. Kurzfristig kann sich dieser Haushalt nicht tragen. Der Bürgermeister bedankt sich bei Frau Jorczik für ihre Erläuterungen und ihren Einsatz für die Gemeinde. Beschluss 1: Der Gemeinderat beschließt, die nachstehende Haushaltssatzung für 2018 zu erlas- sen und stimmt dem Haushaltsplan mit seinen Anlagen zu. 19
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS Beschluss 2: Der Gemeinderat stimmt dem Wirtschaftsplan der Gemeindewerke Reichersbeuern – Greiling gKU für das Jahr 2018 in der vorliegenden Form zu. Abstimmungsergebnis: zu Beschluss 1) 13 : 0 zu Beschluss 2) 13 : 0 10. Verschiedenes / Bekanntgaben Bekanntgaben des Bürgermeisters: • Trinkwassernotverbund Auf Anfrage der Gemeinden Reichersbeuern, Greiling und Waakirchen, ob es möglich wäre, über die Stadtwerke Bad Tölz einem Wassernotverbund für die drei Gemeinden zu errichten, haben die Stadtwerke zuerst positiv reagiert und einen entsprechenden Beschluss gefasst. Aufgrund massiven Einspruchs der Gemeinden Gaißach und Leng- gries, auf deren Gemeindegebiet das Wasserschutzgebiet für das Tölzer Wasser liegt, haben die Stadtwerke den Beschluss zurückgenommen. Begründet war der Einspruch mit der befürchteten Vergrößerung des Wasserschutzgebietes, die weitere Einschrän- kungen in der Nutzung der landwirtschaftlichen Flächen bringen würde. Bereits im Januar 2018 wurde den Bürgermeistern von Gaißach und Lenggries von den Stadt werken zugesichert, dass der Notverbund nicht kommen wird. Die Gemeinden Greiling und Reichersbeuern wurden erst im Juni des Jahres darüber informiert. Der Bürgermeister bedauert diese Absage. Parallel dazu wird gemeinsam mit den Gemeinden Reichersbeuern und Waakirchen weiter nach einer Lösung für einen • Zirkus gastiert in Greiling • Fest der Nationen Vom 13.06.-17.06.2018 wird auf der Wiese des zukünftigen Feuerwehrhauses ein Familienzirkus sein Zelt aufschlagen. Trinkwassernotverbund gesucht. Am 28.07.2018 findet ein Fest der Nationen mit den Bewohnern der Unterkunft am Kranzer im Gemeindesaal Greiling statt. Der Bürgermeister bittet um rege Teilnahme. Nichtöffentlicher Teil Sitzungsende 22:37 Uhr 20
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS Öffentliche Sitzung des Gemeinderates Greiling am 11.09.2018 Tagesordnung Öffentlicher Teil 1. Begrüßung Bürgermeister Margreiter begrüßt die Mitglieder des Gemeinderates, Kämmerin Frau Jorczik, die Leiterin der Kita Frau Schmid, den Ehrenbürger der Gemeinde Greiling Herrn Langeder, den Vorsitzenden der LSV Greiling Herrn Brickwede, den Sachver- ständigen zu TOP 4 Herrn Ulrich, Schriftführerin Frau Hering, sowie die Herren Plat- schek und Wegscheider als Vertreter der Presse. Die Einladung zur heutigen Sitzung erfolgte form- und fristgerecht am 05.09.2018. Entschuldigt sind die Gemeinderäte Schuster und Strobl sowie die Gemeinderätinnen Kronseder und Schindler. Die Mehr- heit der Mitglieder ist anwesend, das ist Gremium beschlussfähig. Einwände zur Tagesordnung werden nicht erhoben. 2. Genehmigung der Sitzungsniederschrift vom 12.06.2018 Von Seiten des Gemeinderates gibt es keine Einwände zur Sitzungsniederschrift vom 12.06.2018. Die Niederschrift ist somit genehmigt. 3. Bekanntgaben 3.1.Waldkindergarten Für die Waldkindergartengruppe „Oachkatzl“ wurde ein Wagen von der Fa. Wagen- schneider gekauft. Kosten: 48.206,90 €. Der Platz wurde mit einer entsprechenden Tiefbaumaßnahme befestigt. Am 31.08.2018 wurde der Wagen geliefert und aufge- stellt. Da das baurechtliche Verfahren noch nicht abgeschlossen ist, werden die Wald- Kinder vorerst noch in der Kita betreut. 3.2.Kindertagesstätte Als Betreuungspersonal für die Oachkatzlgruppe verstärken ab sofort folgende Fach- kräfte das Kita-Personal: Frau Sonja Mai als Erzieherin in Vollzeit, Herr Simon Wintersberger ebenfalls als Er- zieher in Vollzeit sowie Frau Barbara Heyduck und Frau Kristina Vogel als Kinderpfle- gerinnen in Teilzeit. 4. Mobilfunkanlagen in Greiling - Vorstellung des Mobilfunk-Immissionsgutachtens Bürgermeister Margreiter erinnert an den Beschluss des Gemeinderats vom 15.05.2018. Demnach hat der Gemeinderat dem Standort auf der FL.Nr 1032, Gemarkung Grei- ling zugestimmt, vorbehaltlich des Ergebnisses des Immissionsgutachtens, welches vom 21
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS Büro funktechanalyse.de zu erstellen ist. Da das Gutachten nun vorliegt, übergibt der Vorsitzende das Wort an Herrn Ulrich. Dieser erläutert anhand einer Präsentation das allgemeine Vorgehen zur Erstellung eines Gutachtens. In Abstimmung mit der Gemeindeverwaltung wurden vier Standort- alternativen benannt und untersucht (Vorhandener Sendemast am Kleinfeld „B01“, Rathaus „Av2“, gemeindliches Wohnhaus Tölzer Straße „Av1“, Nähe Wasserreserve- „W01“). Die Varianten wurden mit der Telekom funktechnisch vorabgestimmt, deren Aussagen zu Versorgung und Reichweite wurden im Gutachten auf Plausibilität unter- sucht. Ziel der Untersuchung ist die angemessene und ausreichende Versorgung in Ver- bindung mit möglichst weitgehender Immissionsminimierung. Basierend auf den Berechnungen zu Flächen-und Kapazitätsversorgung bei allen vier möglichen Standorten ergibt sich folgendes Fazit: Sowohl in der Strahlenbelastung auch im Versorgungsgebiet gibt es deutliche Unter- schiede. Die funktechnischen Begründungen der Telekom zu den Schlechter-/Nicht- eignungen von Standortvarianten erscheinen plausibel. Gegenüber Av1 und Av2 mit 4,4 und 5,6 V/m weist W01 mit 1,2 V/m eine Reduktion von ca. 70 % bis 80 % auf. Deutlich schonendere Varianten konnten nicht gefunden werden. Hinsichtlich der Kri- terien Immissionsminimierung und Versorgungspegel empfiehlt Herr Ulrich den Stand- ort W01. Der Erste Bürgermeister bedankt sich bei Herrn Ulrich für seine Ausführungen und bittet um Fragen aus dem Gremium. Gemeinderat Bauer möchte wissen, ob nach Inbetriebnahme Messungen durchgeführt werden können. Herr Ulrich bejaht dies, weist aber parallel dazu darauf hin, dass die Betreiber Wert darauf legen, nur die beantragte Leistung zu senden, sonst wäre es Schwarzfunk. Er empfiehlt eine Messung nur im Verdachtsfall. Beschluss: Der Gemeinderat nimmt das Gutachten zu Kenntnis. Resultierend aus dem Ergebnis hält der Gemeinderat an seinem Beschluss vom 15.05.2018 fest und spricht sich für den Standort auf der FL.Nr 1032, Gemarkung Greiling aus. Abstimmungsergebnis: 9 : 0 5. Antrag auf Genehmigung Fallschirmsprungbetrieb; Antragsteller: LSV Greiling - Sparte Fallschirmsport Der Vorsitzende erinnert an den Gemeinderatsbeschluss vom 10.04.2018 wonach ein gleich lautender Antrag wie folgt beschlossen wurde: 22
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS Der Gemeinderat stimmt der Genehmigung zur Außenstart- und Außenlandeerlaub- nis eines Turbinenflugzeuges für die Durchführung von zwei Sprungveranstaltungen jeweils Freitag und Samstag verteilt auf zwei Wochenenden in der Zeit von 9.00 - 19.00 Uhr zu. Er gibt zu bedenken, dass sich die Sachlage seither nicht geändert hat und er dem Antrag nicht zustimmen kann. Die Gemeinderäte Kitterle, Rings und Koch sprechen sich für den Antrag aus, da die LSV in dem Begleitschreiben zugesichert hat, daraus keinen Bezugsfall abzuleiten. Laut Gemeinderat Bichlmair soll am Sonntag Ruhe herrschen. Auch Gemeinderat Kastenmüller spricht sich dafür aus, das Sonntagsflugverbot auf recht zu erhalten. Es sollte an dem ursprünglichen Beschluss festgehalten werden. Nach Aussage eines Anwohners ist der Flugbetrieb mit motorisierten Ultraleichtflug zeugen von Montag bis Samstag schon massiv genug. Gemeinderätin Petzl möchte wissen, ob weitere Beschwerden vorliegen. Bürgermeister Margreiter bestätigt, dass es nur mündliche aber keine schriftlichen Beschwerden gibt. Gemeinderat Huber gibt zu bedenken, dass der Gemeinderat in seiner Sitzung im April d. J. von der ursprünglichen Handhabung (einige Wochenenden im Jahr für motorisierten Flugbetrieb freizugeben) abgewichen ist und eine generelle Erlaubnis von Montag bis Samstag erteilt hat. Die LSV war mit diesem Beschluss einverstanden. Wenn dieser Beschluss nun vereinsintern nicht konform ist, so liegt es am Verein, sich für nächstes Jahr abzusprechen und einen abgestimmten Antrag vorzulegen, der die Interessen aller Sparten wahrt. Für heuer will er an dem Beschluss vom April fest- halten und dem Antrag von Herrn Ostermünchner somit nicht zustimmen. Herr Brickwede erhält Rederecht und versichert dem Gemeinderat nochmals, keinen Bezugsfall zu schaffen, falls Herrn Ostermünchner eine Genehmigung für eine Sprungveranstaltung an einem Sonntag bekommt. Dennoch spricht sich die Mehrheit gegen den Antrag aus. 23
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS Beschluss: Der Gemeinderat stimmt dem Antrag der LSV Greiling/Herrn Ostermünchner auf Ge- nehmigung einer Sprungveranstaltung an einem Wochenende (Samstag und Sonn- tag) 2018 von 9-19 Uhr zu. Abstimmungsergebnis: 3 : 6 Der Antrag ist damit abgelehnt. im Abschnitt 6+475 bis 6+800 Stellungnahme der Gemeinde zu den Planunterlagen Im März 2018 wurden beim Landratsamt die neuen Pläne für die Instandsetzung des 6. Instandsetzung des Uferverbaus an der großen Gaißach Uferverbaus an der Gaißach eingereicht. Nun wird die Gemeinde Greiling am wasserrechtlichen Verfahren beteiligt und um Stellungnahme gebeten. Die Details der Planung sind den Anlagen zu entnehmen. Beschluss: Der Gemeinderat stimmt der vorgelegten Planung zu. Abstimmungsergebnis: 9 : 0 Antragsteller: Herr Riedl 7. Anbau einer Pergola, Fl.Nr. 473/3, 83677 Greiling Das Bauvorhaben befindet sich nicht im Bereich eines Bebauungsplanes. Im Flächen- Geplant ist der Anbau einer Pergola auf der Südseite des bestehenden Gebäudes. nutzungsplan ist das Gebiet als „Allgemeines Wohngebiet“ dargestellt. Die Pergola soll mit einem Glasdach in Pultform ausgeführt werden. Dies widerspricht folgenden Punkten der Ortsgestaltungssatzung: - - 8.1 „Satteldach“ 9.2 „Dacheindeckung: Ziegel“ Die Unterschriften der Nachbarn liegen nicht vor. Der Bauausschuss empfiehlt nach einer Ortsbesichtigung dem Vorhaben zuzustim- men, vorbehaltlich der Einreichung eines Bauantrages. Beschluss: Der Gemeinderat stimmt dem Anbau einer Pergola und den dafür nötigen Abwei- chungen von der Ortsgestaltungssatzung vorbehaltlich der Einreichung eines Bau- antrags zu und erteilt der vorliegenden Skizze das Einvernehmen. Die Bauweise muss analog der Pergola des Nachbargrundstücks ausgeführt werden. Abstimmungsergebnis: 9 : 0 24
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS 8. Neubau Feuerwehrhaus Greiling 8.1.Bekanntgaben Vergaben Der Erste Bürgermeister gibt die beauftragten Firmen bekannt: Tiefbau 11 Betriebe eingeladen, 2 Angebote erhalten Zuschlag: Fa. Bauer, Reichersbeuern - 134.836,52 € Auftragssumme Baumeisterarbeiten 12 Betriebe eingeladen, 5 Angebote erhalten Zuschlag: Fa. Rolf, Lenggries - 218.005,74 € Auftragssumme (2 % Nachlass) Zimmererarbeiten 16 Betriebe eingeladen, 8 Angebote erhalten Zuschlag: Fa. Rolf, Lenggries - 126.939,92 € Auftragssumme (8 % Nachlass) Gerüstbau 11 Betriebe eingeladen, 2 Angebote erhalten Zuschlag: Fa. Eimansberger, Greiling - 12.539,03 € Auftragssumme (2 % Skonto) Spenglerarbeiten 7 Betriebe eingeladen, 5 Angebote erhalten Zuschlag: Fa. März, Gaißach - 6.267,14 € Auftragssumme Im Dorfboten wird ein Artikel mit einem Spendenaufruf an die Bevölkerung erschei- nen. Der Bericht erfolgt in Zusammenarbeit zwischen dem 1. Vorsitzenden Andreas Kastenmüller und dem Bürgermeister. In der Bauausschuss-Sitzung am 10.09.2018 hat die Planung für das neue Feuerwehr- haus den letzten Feinschliff erhalten. Eingebunden waren Planer, Bauleitung, Fach- planer Haus- und Elektrotechnik sowie Mitglieder der Feuerwehr. In dieser Sitzung wurde die Bauleitung aus Kapazitätsgründen von Herrn Illner an Herrn Willibald übergeben. Es soll nun ein Bauzeitenplan erstellt und regelmäßig im Bauausschuss bzw. Gemeinderat über den Baufortschritt berichtet werden. Der Beginn der Bau- meisterarbeiten ist in der KW 38. Dazu soll ein Pressetermin zur Grundsteinlegung stattfinden. 8.2.Antrag Gemeinderat Rings vom 04.09.2018 Antrag Gemeinderat Rings vom 04.09.2018: 1. Der Gemeinderat als Kollektiv erhält Akteneinsicht in alle bestehenden und zukünftigen öffentlichen und nichtöffentlichen Unterlagen, Protokolle und Be- 25
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS schlüsse, die direkt oder indirekt dem Vorgang „Erweiterung und/oder Neubau Feuerwehrhaus Greiling“ zugeordnet sind und keine personen- oder steuerbe- zogenen Daten[*] enthalten. Akteneinsichten zu anderen Sachverhalten bzw. Vorgängen sind ausdrücklich nicht Bestandteil dieses Antrags. 2. Mitglieder des Gemeinderates dürfen einzelne Kopien oder Abschriften von un- a. b. Nicht aufgrund datenschutzrechtlicher Aspekte gesondert geschützt sind. ter 1. definierten, nichtöffentlichen Dokumenten fertigen, sofern diese Einzig und allein der Nachvollziehbarkeit des laufenden Vorgangs und/oder zur Vorbereitung auf Entscheidungen im Rahmen der Tätigkeit im Gemeinderat die- nen. Alternativ können diese Dokumente auch über das Ratsinformationssystem ALLRIS zur Verfügung gestellt werden. 3. Die Gemeinderäte sind zur Verschwiegenheit über die Informationen aus den als nichtöffentlich gekennzeichneten Dokumenten verpflichtet. Im Umgang mit solchen Dokumenten beachten die Gemeinderatsmitglieder Geheimhaltungsin- teressen und den Datenschutz. Werden diese Dokumente für die Tätigkeit als Gemeinderatsmitglied nicht mehr benötigt, sind sie zurückzugeben oder daten- schutzkonform zu vernichten bzw. zu löschen. Begründung: Es gibt kein generelles Akteneinsichtsrecht für jedes einzelne Gemeinde- ratsmitglied. Dies hat nur der Gemeinderat als Kollektivorgan, der dann einzelne Gemeinderatsmitglieder zur Akteneinsicht in die Verwaltungsakten be- auftragen kann (vgl. § 3 Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 5 GO). Das Vorhaben Feuerwehrhaus ist in sowohl finanzieller wie auch aufwandstech- nischer Sicht ein außergewöhnliches Projekt und steht als solches unter beson- derer Beobachtung sowohl der Beteiligten als auch der Öffentlichkeit. Gleichwohl können den Räten unmöglich durch die einmalige Einsicht in der darauffolgenden Sitzung alle Details über einen mehrjährigen Zeitraum hinweg im Gedächtnis bleiben. Die bisherigen Ausführungen des Vorhabens zeigen je- doch die Notwendigkeit auf, den Fortschritt und das Gelingen des Projektes mit größer Sorgfalt voran zu treiben. Dafür ist ein transparenter und reibungsloser Informationsfluss für alle Beteiligten unabdingbar. Aus Gründen der Gleichberechtigung und dem Umstand, dass die Bearbeitung durch alle Räte erfolgt, sollen auch alle Ratsmitglieder das Recht auf Aktenein- sicht für das oben spezifizierte Vorhaben bekommen. * Alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natür- liche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen; als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesonde- 26
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS re mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnum- mer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen identifiziert werden kann, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind. (Art. 4 DSGVO) Frau Hering erläutert den Anwesenden, dass die Gemeinderäte bei der Verwaltung zu den Bürozeiten die nichtöffentlichen Protokolle einsehen können. Abschriften wer- den von nichtöffentlichen Protokollen nicht gefertigt. Lediglich die Beschlüsse kön- nen nach Wegfall des Grundes für die Geheimhaltung veröffentlicht werden. Dies regelt § 32 der Geschäftsordnung des Gemeinderates. Aufgrund dieser Auskunft zieht Gemeinderat Rings seinen Antrag zurück. Er bittet jedoch um Prüfung, ob es möglich wäre, den Räten eine Art Infomappe (am besten digital über das Ratsinformationssystem) zur Verfügung zu stellen. Frau Hering bestätigt, dass dies technisch möglich wäre. Es ist jedoch zu prüfen, ob das vom Aufwand her für die zuständige Sachbearbeiterin machbar ist. 9. Spendenanträge 9.1.Greilinger Seniorenausflug Auf beiliegendes Schreiben wird verwiesen. Der Gemeinderat hat bereits in seiner Sitzung am 26.07.2018 seine Zustimmung sig- nalisiert, nun wird der Beschluss formell nachgeholt. In diesem Zusammenhang bedankt sich Bürgermeister Margreiter bei den Organisa- toren für ihr Engagement. Beschluss: Der Greilinger Seniorenausflug wird mit einem Betrag in Höhe von 1.000,- € bezu- schusst. Abstimmungsergebnis: 9 : 0 9.2.Almwirtschaftlicher Verein Oberbayern Es liegt ein Spendenantrag des Almwirtschaftlichen Vereins Oberbayern vor. Der Verein hat in den Jahren 2015 und 2016 50 €, in 2017 80 € erhalten. Bürgermeister Margreiter schlägt vor, für das Jahr 2018 einen Betrag in Höhe von 50 € zu spenden. 27
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS Beschluss: Dem Almwirtschaftlichen Verein Oberbayern wird ein Zuschuss in Höhe von 50,- € bewilligt. Abstimmungsergebnis: 9 : 0 9.3.Jugend musiziert Höhe von 50 € zu spenden. Es liegt ein Spendenantrag des Regionalwettbewerbs Jugend musiziert vor. Auf die Anlage wird verwiesen. Der Wettbewerb wurde in den vergangenen Jahren mit einem jhrl. Beitrag in Höhe von 50 € unterstützt. Bürgermeister Margreiter schlägt vor, für das Jahr 2018 ebenfalls einen Betrag in Beschluss: Dem Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ wird ein Zuschuss in Höhe von 50,- € bewilligt. Abstimmungsergebnis: 9 : 0 10. Grundsatzbeschluss Zusammenlegung der Entwässerungseinrichtung - Erlass einer Entwässerungssatzung (EWS) für das Gebiet der Gemeinden Reichersbeuern und Greiling Da im Bereich der Abwasserbeseitigung eine neue Gebührenkalkulation ansteht, soll die Entwässerungseinrichtung der beiden Gemeindegebiete zusammengelegt wer- den. Es ist mit der Zusammenlegung eine neue Entwässerungssatzung als Grundla- gensatzung zum 01.10.2018 neben einer Beitrags- und Gebührensatzung zu erlassen. Der Verwaltungsrat der Gemeindewerke Reichersbeuern-Greiling gKU hat in seiner Sitzung vom 12.07.2018 vorbehaltlich der Zustimmung der Gemeinderäte Reichers- beuern und Greiling beschlossen, dass die Entwässerungseinrichtung zusammenge- legt werden soll. Auf Nachfrage von Gemeinderat Kitterle bestätigt die Kämmerin, dass durch die Zu- sammenlegung keine Mehrkosten entstehen. Im Gegenteil, da z. B. die Globalbe- rechnung dann nur noch einmal durchgeführt werden muss und nicht mehr wie früher für jede Gemeinde einzeln. Nachdem bereits eine gemeinsame Trinkwasser versorgung besteht, wäre es nur konsequent auch die Entwässerungseinrichtung zu- sammenzulegen. Aus Sicht von Gemeinderat Huber ist es dringend erforderlich, den Verteilungsschlüs- sel von 60/40 (Reichersbeuern/Greiling) zu überprüfen, da die strukturelle Entwick- lung in den letzten Jahren in Reichersbeuern viel massiver war als in Greiling. 28
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS Auch Gemeinderat Rings möchte wissen, ob der Verteilungsschlüssel regelmäßig, z. B. alle 10 Jahre, geprüft wird. Frau Jorczik weist darauf hin, dass bei der Zusammenlegung der Entwässerungsein- richtung der Verteilungsschlüssel keine Anwendung findet. Der Erste Bürgermeister bestätigt, dass bei der Zusammenlegung der beiden Bauhöfe die Straßenlängen überprüft wurden. Es ergab sich ein Verhältnis von 59 zu 41 %. Beschluss: Die Entwässerungseinrichtung soll zusammengelegt werden. Hierfür ist eine neue EWS zum 01.10.2018 zu erlassen. Der Verwaltungsrat des gKU wird gebeten zu klären, ob der Verteilungsschlüssel für die verschiedenen Bereiche noch angemessen ist. Abstimmungsergebnis: 9 : 0 11. Erlass einer Beitrags- und Gebührensatzung zur Entwässerungssatzung (BGS-EWS) Da im Bereich der Abwasserbeseitigung eine neue Gebührenkalkulation ansteht, soll die Entwässerungseinrichtung der beiden Gemeindegebiete zusammengelegt wer- den. Es ist zusätzlich die Berechnung für die Beiträge vorzunehmen. Da dies ei- nige Zeit in Anspruch nimmt, ist der Abrechnungszeitpunkt der neuen Gebühren ab 01.10.2018 nicht zu schaffen. Das Fachbüro Hurzlmeier, das die Berechnungen durch- führt, empfiehlt, die Beitrags- und Gebührensatzung zum 01.10.2018 mit vorläufigen Beitrags-.und Gebührensätzen neu zu erlassen. Nach Satzungserlass soll dann ein sog. Bevorratungsbeschluss gefasst werden, die Gebühren rückwirkend zum 01.10.2018 den Berechnungen anzupassen. Der Beschluss dient der Vorabinformation der Gebührenzahler. Der Verwaltungsrat der Gemeindewerkes Reichersbeuern-Greiling gKU hat in sei- ner Sitzung vom 12.07.2018 vorbehaltlich der Zustimmung der Gemeinderäte Rei- chersbeuern und Greiling beschlossen, die vorliegende Beitrags- und Gebührensat- zung zum 01.10.2018 zu erlassen. Beschluss: Die vorliegende Beitrags- und Gebührensatzung soll zum 01.10.2018 erlassen wer- den. Abstimmungsergebnis: 9 : 0 29
AUS DER ARBEIT DES GEMEINDERATS Einladung an die Mitglieder des Gemeinderates kommen im Laufe der nächsten Wo- che. Sollte es jemandem zur eingeteilten Zeit nicht möglich sein, als Wahlhelfer zur Verfügung zu stehen, so bittet der Bürgermeister, die Dienste untereinander zu tau- schen. 12. Verschiedenes / Bekanntgaben • Landtagswahl am 14.10.2018 • Lärmbelästigung durch Motorradfahrer Bürgermeister Margreiter verliest eine E-Mail von Gemeinderätin Schindler. Dem nach verursacht ein bestimmter Motorradfahrer immer wieder durch ständiges hin- und zurückfahren auf der B 472 eine enorme Lärmbelästigung. Gemeinderat Rings schlägt vor, die Polizei darauf hinzuweisen. Gemeinderat Kastenmüller könnte sich vorstellen, eine nächtliche Geschwindig- keitsreduzierung als Lärmschutzmaßnahme beim Landkreis zu beantragen. Frau He- ring verweist auf einen ähnlichen Antrag der Gemeinde Reichersbeuern. Dieser wur- de vom Landratsamt abgelehnt. • Geschwindigkeitsmessgerät Sachsenkamer Straße Gemeinderat Kitterle weist darauf hin, dass das Gerät defekt ist. • Umzäunung Maibaumwiese Der Vorsitzende hat ein Angebot für einen Staketenzaun erstellen lassen. Im Bauaus- schuss und von den Gemeindearbeitern wurden massive Bedenken gerade im Hin- blick auf die Bodenhülsen geäußert. Eine bessere Alternative wäre ein mobiler „Schafzaun“. Dieser Vorschlag wurde auch im Bauausschuss favorisiert. Nachdem die Kosten dafür relativ überschaubar sind (ca. 300,00 €), wird so ein Zaun nun ange- schafft. Auch die Kita-Leitung ist mit dieser Lösung einverstanden. Laut Bürgermeister Margreiter ist dies bereits bekannt und gemeldet. Nichtöffentlicher Teil Sitzungsende 22:12 Uhr 30
GREILINGER DORFSTATISTIK Juni - September 2018 Juni Juli August September Hochzeiten Geburten Sterbefälle Zuzüge Wegzüge 0 0 2 2 1 2 0 1 0 1 1 0 11 6 6 8 11 7 5 5 Mitgeteilt von der VG Reichersbeuern Leistungsabzeichen bei der Freiwilligen Feuerwehr Greiling Am 06.06.2018 fand wieder eine Prüfung zum Leistungsabzeichen (Löschabzeichen) bei der Freiwilligen Feuerwehr Greiling statt und wurde von den Teilnehmern erfolgreich bestanden. Hervorzuheben ist, dass mit Verena Kastenmüller die erste Frau in Greiling ein Leistungs- abzeichen erworben hat (auch wenn es im 2. Weltkrieg eine Frauengruppe in Greiling gab, die den Brandschutz aufrechterhielt). Anschließend wurde mit einer Brotzeit beim „Bei“ noch gefeiert. Das Redaktionsteam des Dorfboten gratuliert ganz herzlich allen Feuerwehrlern zum bestandenen Leistungsabzeichen! Claudia Petzl 31
2 3 v.l.n.r.: 1. Vorstand Andreas Kastenmüller, 1. Kommandant Engelbert Kinshofer, Schiedsrichter und KBM Anton Melf FFW Reichersbeuern, Schieds- richter Bergmeier FFW Gaißach, Christoph Kraczyk, Johannes Grundel, Sebastian Raab, Paul Hoffmann, Julian Menschig, Florian Kastenmüller, Stefano Marcoluso, Verena Kastenmüller. Lorenzo Marcoluso, 1. BGM Anton Margreiter und 2. Kommandant und Schiedsrichter Andreas Fichtner (Foto: FFW Greiling)
Grundstein für den Neubau des Feu- erwehrhauses in Greiling an der Tölzer Str. am 20.9.2018 nunmehr gelegt Nachdem der erste Termin für die Grundstein- legung zum Neubau des Feuerwehrhauses am 18.9.2018 durch ein starkes Gewitter buchstäblich ins Wasser fiel, traf man sich nun am 20.9.2018 erneut am Baugrundstück an der Tölzer Straße. Zur Grundsteinlegung kamen von der Baufir- ma Rolf Firmenchef Hans Besch und Polier Alo- is Völkl aus Lenggries. Auch Planer Robert Illner, der künftige Bauleiter Kaspar Willibald sowie der Fachplaner Heizung-Sanitär Martin Buchberger waren gekommen. Die Feuerwehr Greiling vertra- ten 1. Vorstand Andreas Kastenmüller, zugleich 2. Bürgermeister, 2. Vorstand Stefan Bichlmair, 1. 1. Bürgermeister Toni Margreiter sprach einige Worte zur Grundsteinlegung Kommandant Engelbert Kinshofer jun. und 2. Kommandant Andreas Fichtner. Bürgermeister Anton Margreiter konnte auch die Kolleginnen und Kollegen des Ge- meinderates, Agnes Kronseder, Claudia Petzl, Marianne Schindler, Martin Bauer, Georg Bichlmair, Johann Huber, Christoph Kitterle, Sascha Rings und Fritz Schuster begrüßen, ebenso Frau Vera Steinmetz vom Bauamt der VG Reichersbeuern und Herrn Günter Plat- schek vom Tölzer Kurier. sprach Anton Bürgermeister Margreiter in seinen Worten kurz den bisherigen Werdegang des Bauvorhabens an und stellte dann den Inhalt der Zeitkapsel vor, die als Grundstein in der Bodenplatte in der Nähe des Schachtes für die Versorgungslei- tungen hinterlegt wird. Sie enthält eine Tages- Die Zeitkapsel (rechts im Bild) samt Inhalt. (Fotos: Dorfbote) 33
zeitung vom Tölzer Kurier, eine Chronik der Feuerwehr Greiling, das zuletzt gemachte Mannschaftsfoto der Feuerwehr 2016, die Jubiläumsmünze 1300 Jahre Greiling sowie eine Ausfertigung des Bauplanes und die Aufstellung der Teilnehmer von der Grund- steinlegung sowie der bis zum 20.9.2018 beteiligten Firmen. Bürgermeister Margreiter wünschte sich nun ein Gelingen des Bauvorhabens dahinge- hend, dass der Rohbau im Jahr 2018 noch fertig gestellt wird und vor allem eine unfall- freie Ausführung der Bauarbeiten, dass niemand auf der Baustelle zu Schaden komme. Anschließend stellte man sich am Baugrundstück zum Erinnerungsfoto auf. Johann Huber Mit vereinten Kräften zum neuen Feuerwehrhaus: (Foto: Günther Platschek) Erster und zweiter Bürgermeister, Vertreter der freiwilligen Feuerwehr Greiling, Gemeinderatsmitglieder Planer, Bauleiter, etc... Viele Beteiligte tragen zum Gelingen dieses Vorhabens bei. 34
DIE GMEINDE INFORMIERT... Nachbarn geben bei Beerdigung als Sargträger letztes Geleit Wie uns Manfred Kastenmüller sen. von der Kirchenverwaltung gebeten hat, möchten wir an dieser Stelle die alte Tradition in Greiling in Erinnerung rufen, dass vier Nachbarn bei einer Beerdigung die Aufgabe übernehmen, den Sarg vom Leichenhaus zum Grab zu tragen und anschließend mit der Unterstützung der Grabmacher das Grab herzurichten und die Kränze und Blumen abzulegen. Bei einer Urnenbestattung sind zwei Träger er- forderlich. Davon ausgenommen bleibt nur die Übernahme des Trägerdienstes durch Vereine, denen der oder die Verstorbene angehörte und der Verein die Übernahme gewährleistet. Ansonsten dürfte es auch für die Angehörigen eines Verstorbenen, die noch nicht so lange Bürger in Greiling sind, kein Problem sein, bei guter Nachbarschaft persönlich die Nachbarn um diesen Dienst zu bitten. Für die gefragten Nachbarn sollte es an sich auch selbstverständlich sein, den Trägerdienst, sofern gesundheitlich möglich, zu überneh- men. Ansonsten wären die Mitarbeiter der Pfarrbüros in Reichersbeuern oder Gaißach Ansprechpartner für Fragen hierzu und sie helfen auch ersatzweise weiter, wenn die Angehörigen den Trägerdienst nicht organisieren bzw. die Nachbarn diese Aufgabe nicht übernehmen können. Es müssen dann halt andere Personen vom Dorf mit dem Träger- dienst beauftragt werden. An sich sollte es aber bei etwas Gemeinschaftssinn möglich sein, diese Tradition des letz- ten Geleits in Greiling durch die Nachbarn mit der Unterstützung der Grabmacher vor Ort weiter für unsere Nachwelt zu erhalten. Johann Huber 35
WAS WIR ERFAHREN HABEN... EUTB-Teilhabeberatung in Bad Tölz eröffnet Neues Beratungsangebot für Menschen mit Behinderung Am 1.06.2018 eröffnete die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB), zuständig für die Landkreise Miesbach und Bad Tölz Wolfratshausen, ihr Büro in der Kirchgasse 4a, 83646 Bad Tölz. Nach dem Motto „Eine für Alle“ berät und unterstützt die EUTB alle Menschen mit körperlichen, geistigen und seelischen Behinderungen, die von Behinderung bedroht oder psychisch erkrankt sind so- wie deren Partner, Angehörige und nahe- stehende Personen. Die Beratung erfolgt kostenfrei, ergänzend zu bisherigen An- geboten und unabhängig von Leistungs- trägern. Es geht darum, Barrieren abzu- bauen und Beratung auf „Augenhöhe“ zu ermöglichen. Die Beratung von Be- troffenen durch Betroffene spielt dabei eine wesentliche Rolle. Aufgabe der EUTB (Foto: EUTB) ist es, die Ratsuchenden effektiv dabei zu unterstützen, wenn es um ihre Rechte auf Selbstbestimmung, eigenständige Lebenspla- nung und gesellschaftliche Teilhabe geht. Themen sind u.a. medizinische Rehabilitation, Arbeit, Bildung, Freizeitgestaltung und Wohnen. Rechtliche Beratung und Begleitung vor Gericht wird nicht angeboten. Finanziell gefördert wird die neue Teilhabeberatung vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) auf Grundlage des § 32 des Sozialgesetzbuch IX (SGB IX). Weitere Informationen erhalten Sie unter dem barrierefreien Webportal www.teilhabeberatung. de. OSPE e.V. ist der Träger von sieben EUTB-Beratungsangeboten in Oberbayern. Das Beraterteam der unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) Bad Tölz lädt alle Interes- sierte ein, uns kennenzulernen und sich über die Beratungsangebote rund um Rehabili- tation und Teilhabe zu informieren. Mitarbeiter der EUTB EUTB – OSPE e.V. für die Landkreise Miesbach/Bad Tölz Wolfratshausen Kirchgasse4a 83646 Bad Tölz Tel.: 08041-77711 Mail: eutb-os@ospe-ev.de 36
• • • • • • • • • Firmung 27.6. Ministranteneinführung am 1.7. Seniorenausflug am 23.7. Ministrantenwallfahrt nach Rom Der neue PGR Siegi Schmeller 3.10. Pfarrhelferausflug Jugendkorbinian am 17.11. Kirchenverwaltungswahlen am 17./18.11. Gestärkt fürs Leben – Firmung in Reichersbeuern Eine intensive Zeit der Vorbereitung ging dem großen Tag am 27. Juni voraus und wurde mit Begeisterung von den Firmlingen angenommen. Aktionstage, Projektarbeiten, Got- tesdienste, Gebet durch die Nacht und vieles mehr – liebevoll ausgedacht und umgesetzt von den Firmhelfern, vielen weiteren Unterstützern und Diakon Joachim Baumann - sollten die Jugendlichen auf ihrem Weg zur Firmung hin begleiten. Dabei ging es vor allem um eine Auseinandersetzung mit sich selbst, seinem Lebensweg und den Platz des eigenen Glaubens. So vorbereitet und gestärkt durch die Kraft des Heiligen Geistes wünschen wir den Firmlingen, dass diese Zeit noch lange in ihnen nachwirkt und Früchte trägt. Vergelt’s Gott an alle, die dazu beigetragen, dass es ein wunderschöner und runder Festtag in unserer Pfarrei wurde – sei es in der Vorbereitung, mit dem prächtigen Kir- chenschmuck, beim Sektempfang oder dem anschließenden Ausflug. Barbara Landler 37
Firmlinge 2018 8 3 Dannehl Marie-Sophie, Gerg Benedikt, Hausner Felix, Leitner Katharina, Riedl Emanuel, Siegert Philippa, Werner Kilian (Foto: Bettina Krinner)
Neue Ministranten begrüßt Am 30. Juni durften auch in Greiling wieder neue Ministranten begrüßt werden. Nach der Erstkommunion haben sich Lara Jakisch, Josefine Schmid, Philipp Parmentier und Benedikt Kronseder dazu entschieden, diesen wertvollen Dienst in der Kirche anzutreten. Vielen Dank an Euch für Eure Bereitschaft! Stellvertretend für die ganze Ministrantenschar und die Pfarrei wurden sie von der Oberministrantin Alexandra Hübner sowie Diakon Joachim Baumann und Pfarrer Ludwig Scheiel im Gottesdienst herzlich willkommen geheißen. Unser Dank gilt auch Benedikt Gerg, der in dem Gottesdienst als Ministrant verabschiedet wurde. Barbara Landler hinten v.l.n.r.: Diakon Joachim Baumann, (Foto: Ria Hiergeist) Alexandra Hubner, Benedikt Gerg, Pfarrer Ludwig Scheiel vorne v.l.n.r.: Lara Jakisch, Joseﬁne Schmid, Philipp Parmentier, Benedikt Kronseder 39
Ministrantenwallfahrt (Foto: Hias Krinner) Seniorenausﬂüge - Rückblick und Vorschau Um die 50 Seniorinnen und Senioren aus Rei- chersbeuern und Greiling machten sich am 23. Juli auf zum traditionellen Halbtages- ausflug. Ziel war diesmal die wunderschön gelegene Johannisrain- kapelle in der Nähe von Penzberg, wo ge- meinsam mit Diakon Joachim Baumann eine Andacht abgehalten wurde. Der ansonsten weite Ausblick wurde leider vom zugezoge- nen Himmel getrübt, der guten Stimmung tat dies aber keinen Abbruch. Im Herbst ist dann ein ganzer Ausflugstag geplant. Am 23. Oktober geht es mit dem Bus an den Königssee im Berchtesgadener Land. Barbara Landler 40 (Foto: Annemarie Eiler)
4 1 Seniorenauslfug des Pfarrheims (Foto: Annemarie Eiler)
„Suche Frieden und jage ihm nach“ – Ministranten in Rom Alle vier Jahre lädt der internationale Ministrantenbund Ministranten weltweit zu einer großen Romwallfahrt ein. 2018 war es wieder soweit: (Foto: Hias Krinner) Unter obigen Motto (Psalm 34,15b) machten sich vom 29. Juli bis zum 3. August um die 65.000 Ministranten auf den Weg nach Rom, darunter 5000 aus unserer Diözese, darunter 21 aus unserem Pfarrverband. Ausgestattet mit eindeutigen Erken- nungszeichen (Pfarrverbands-T-Shirt, -Sonnenhüte und –Transparent) startete die bunte Truppe unter Leitung von Diakon Joachim Baumann nach einem schwungvollen und sehr emotionalen Aussendungsgottesdienst in die ewige Stadt. Begegnungsaktionen, Gottesdienste, Kulturelles und auch eine Audienz bei Papst Franziskus standen auf dem seit Monaten vorbereitetem Programm. Und das Ganze war – wie die Erzählungen der Jugendlichen beim Willkommensfrühstück bewiesen – ein beeindruckendes Erlebnis! Barbara Landler 42
4 3 Sichtlich gut behütet waren die Ministrantinnen und Ministranten (Foto: Anna Buchberger) unter südlicher Sonne auf ihrer Rom-Reise
Siegi Schmeller - Segensreiches Wirken in unserer Pfarrei Manchmal passieren Übergänge ganz still und leise. Siegi Schmeller und seine Frau Gerhild wohnen nun schon seit geraumer Zeit nicht mehr in unserer Pfarrei und haben sich sozusagen „hinausgeschlichen“ aus ihrer über 40 Jahre andauernden, umfangrei- chen und so segensreichen ehrenamtlichen Tätigkeit bei uns. Zur Erinnerung und als Anerkennung ein kleiner Einblick in das Wirken von Siegi Schmeller in Greiling und Reichersbeuern: Soweit ich mich noch erinnere betreute Siegi, ziemlich genau in der Halbzeit seines bis- herigen Lebens – es war 1979 –, eine Firmgruppe in Greiling. Es war die Geburtsstunde der damaligen Greilinger kath. Jugendbewegung. Zunächst hielt er die Begegnungen mit den Firmlingen bei sich zuhause ab. Auf sein Betreiben hin unterstützte daraufhin die Gemeinde die Bewegung und stellte Räumlichkeiten im östlichen EG-Bereich des jetzigen Kindergartens dafür zur Verfügung. Somit war ein idealer „Boden“ für seine Jugendarbeit geschaffen. Fortan widmete er sich in wöchentlichen Gruppenstunden der Dorfjugend. Mädchen kamen ebenfalls hinzu, die von Lilli Konjetzko, Renate Fischhaber und Traudl Rührmair geleitet und betreut wurden. Siegis Leitmotiv war, den Jugendlichen die Nähe Jesu sowohl spielerisch, als auch re- ligiös, durch eine Gemeinschaft erspürend zu vermitteln. Was ihm auch immer wieder gelang. Speziell darauf abgestimmte Jugendgottesdienste, Andachten, Anlässe wie den Martinszug, den Nikolausmarkt, mit seinen tollen Bastelideen und Dorfspielaktionen kre- ierte er mit gleicher Leidenschaft wie toll dekorierte Pfarrfaschingsveranstaltungen und Pfarrgemeindefeste. Sein Erfindergeist faszinierte die Jungen immer wieder aufs Neue. War es die Pfarrfaschings-Schatzkiste, die sich mit Süßigkeiten „ferngesteuert“ zwischen den Palmen plötzlich für die Kinder öffnete oder die selbsterdachte Seifenblasenmaschi- ne, die den Pfarrsaal buchstäblich verzauberte und damals ein absolutes Novum war. Seine Kreativität kannte da keine Grenzen. Selbst übergroße Äste zerrte er im Fasching in den Pfarrsaal und verzauberte diese mit den Jugendlichen allabendlich in ein so tolles Kirschblütenfest, das Jung und Alt staunten. Da war ihm keine Arbeit zu viel. Er ver- blüffte uns auch damit, dass er sich nicht scheute, den Sparren und Deckenverkleidung des fast noch jungfräulichen neuen Pfarrhofes mit Nägel und Schrauben die doch so notwendige Alltagstauglichkeit zu geben! Er begeisterte und gewann die Jugendlichen auch darin, dass er ihnen Einblick gewährte und sie machen ließ - einfach mitnahm in seine Welt. Sei es bei der Schaffung der kom- 44
plizierten (Disco) Elektrotechnik, - mancher Experte staunte da nicht schlecht, denn die von ihm gebauten Anlagetechniken hatten absolute Studioqualität - die er aus dem Effeff ebenso beherrschte wie die Elemente der Dekoration. Er verstand es auch hervorragend, in Zeltlagern - in Steinberg (Tirol) oder in der Jachenau, um nur zwei Orte zu nennen - den spirituellen Ansatz für die Jugendlichen zu finden. Jesus als Freund und Begleiter den Jugendlichen nahezu- bringen, gelang ihm immer wieder und die dazu notwendige Zeit und Energie schienen bei ihm für die Jugendarbeit unerschöpflich zu sein. Es war schon erstaunlich, wie viele Jugendliche manchmal aus seinem grauen Ford-Transit ausstiegen, wenn er am Pfarrsaal einparkte. Er erschloss der Dorfjugend, der damals derlei Aktivitäten fremd waren, ein neues Gemeinschaftsmoment, schaffte einen Zusammenhang, der bis heute seine Wur- zeln spürbar werden lässt. Mit welch großem Aufwand organisierte er – schnell hatte ihn die Gemeinschaft als Pfarrgemeinderatsvorsitzenden bestimmt – Pfarrfeste! Ganz gleich, ob es sich um das top gestaltete Orgelpfeifen-Versteigerungs-Pfarrfest handelte, oder die Pfarrfeste über- haupt, oder einmal im Jahr der von ihm eingeführten Kinderspielnachmittag. Was war das doch für ein Fest, als er das Ereignis der neu renovierten Bachkapelle den Greilingern in einer Perfektheit darbot. Aber auch die inhaltsreichen leisen Aktionen, Bibelabende, Gottesdienstgestaltungen oder auch das Marientragen im Dorf einzuführen, gehen auf ihn zurück. Von ihm als Krippenexperte profitierte nicht nur unsere schöne Kirche, sondern auch die Dorfgemeinschaft. In der „staaden Zeit“ hielt er sein Haus offen, um seine Hausgrippe allen zugänglich zu halten. Dabei schätzte er besonders die Begegnung und den Dialog mit den interessierten Greilingern, war offen für alle und Zeit war dabei für ihn ein verlorener Begriff. Wie positiv überrascht schaute die Gemeinde einmal an Pfingsten, als sie in den Gottes- dienst kam. Völlig überraschend war das Kirchenschiff um die Hl.Geist-Taube mit Gir- landen erstmals bereichert. Oder wie er der Jesusstatue mit einem urigen Holzstamm in eine wunderschöne Auferstehungsszene versetzte. Da war mit einem Mal die Kirche ganz anders – ganz nach Siegi. Die, für die damalige Zeit noch rar anzutreffenden Kommunionhelfer, die auch noch ungewöhnliche Einführung der Wortgottesdienstleiter – das alles packte er an und rea- lisierte es erfolgreich. Für die damalige Zeit fand er dafür in Pfarrer Zimmermann, einen sehr modern eingestellten Geistlichen – und auch das Dorf nahm die Veränderungen 45
wahr und gerne an. Manchmal kamen ihm bei seinen Neueinführungen selber Zweifel und er fragte dann einen ganz leise: „Moanst i konn des mi’m Pfarrer überhaupt red’n? Na, du des is zu revolutionär, do macht a ma net mit!“ Aber er ließ nie locker! Wenn es um die Schiffsladung nach Lima/ Peru ging, da war sein Haus zum Bersten voll – ein Belagerungszustand - unbeschreiblich. In Jutesäcke verpackte er mit Gerhild all die Spenden liebevoll ausgewählt. Wer das bei ihm Zuhause nicht gesehen hat, kann das Ausmaß dieser Aktion, diese Hausvereinnahmungsaktion, gelinde ausgedrückt, kaum glauben. Ja, er prägte – und das in einer Weise, die selten anzutreffen ist: Leise, im Hintergrund die Fäden ziehend, sich nie ins Rampenlicht stellen wollend. So kennt und schätzt ihn Greiling, auch wenn er jetzt schon längere Zeit in Tölz seine Bleibe gefunden hat. Hans Hofmeister Ein halbes Jahr Pfarrgemeinderat Gerhild und Siegi Schmeller (re.) freuten sich über die Ehrung (Foto: Bezirk Oberbayern) 46
von links stehend: Lucia Bernhardt, Barbara Landler, Jens Verwohlt, Gabriele Männer, Birgit Kastl, Elisabeth Raßhofer, Florian Ober, Annemarie Graf Von links sitzend: Marlis Brandhofer, Andrea Mayer, Monika Steinbacher (Foto: Franz Wieser) Ein motiviertes Team, das engagiert und mit gutem Blick für sich und andere ans Werk geht – das kann sich jede Pfarrei nur wünschen! Deswegen freut es mich besonders, dass die ersten Monate des im Februar gewählten und am 22. März konstituierten Pfarr- gemeinderates genau mit diesen Voraussetzungen begonnen haben. Natürlich gilt es am Anfang, vieles zu eruieren und abzustecken, langsam warm zu laufen und sich und die vielen weiteren Unterstützer und Mitarbeiter miteinander auf einen guten Weg zu bringen. Dafür war auch unsere Klausur Mitte Mai sehr hilfreich. Zusammen mit dem Gaißacher Pfarrgemeinderat wurden ortsspezifische und auch pfarrverbandsübergrei- fende Themen besprochen und Ideen ausgetauscht: Was soll beibehalten oder ausge- baut werden? Welche Neuerungen braucht es? Welche Herausforderungen für pastorale Arbeit gibt es in den nächsten Jahren in unseren Pfarreien und im Pfarrverband? Fazit waren einige - teilweise bereits schon konkretisierte oder umgesetzte - Vorschläge (wie 47
ortsübergreifende, gemeinsame Bildungsveranstaltungen und der intensivere Austausch zwischen den Gremien) und auch längerfristige Planungen, die die Zukunft unseres Pfarrverbands betreffen (z.B. die weitere Vernetzung und Koordination der liturgischen Feierlichkeiten). Es gibt viele Wirkungsbereiche, die priorisiert und aufgeteilt werden müssen – und es braucht Frauen und Männer, die sich dafür ehrenamtlich engagieren. Ein Dankeschön von Herzen an dieser Stelle an meine Kolleginnen und Kollegen im Pfarrgemeinderat inklusive Pfarrer Scheiel und Diakon Baumann, aber auch an alle, die in den verschiedenen Ausschüssen, Grup- pen oder an Einzelveranstaltungen mitwirken. Ich glaube, so kann es uns gut gelingen, unsere christliche Gemeinschaft und das gemeindliche Leben in unseren Dörfern positiv mitzugestalten! Stück für Stück werden wir das nach bestem Wissen versuchen und freuen uns auch über konstruktive Anregungen von außen. Barbara Landler Pfarrhelfer unterwegs Zum jährlichen Ausflug waren auch in diesem Jahr wieder alle ehrenamtlichen Mitarbeiter des Pfarrverbands eingeladen. Über 40 Ehrenamtliche machten sich mit Pfarrer Scheiel und den Mesne- rinnen auf den Weg. Erstes Ziel war die St.-Coro- na-Kirche in Koppenwall mit dem in Bayern sehr seltenen Schlupfaltar. Nicht wenige nutzten die Gelegenheit, das „Hindurchschlupfen“ durch den kleinen Gang unterhalb des Hochaltars, dem eine heilende Wirkung nachgesagt wird, selbst auszu- probieren. Nach einem gemeinsamen Gottesdienst dort ging die Fahrt weiter nach Abensberg, wo im Anschluss an das Mittagessen die Stadt besichtigt werden konnte. Die Altstadt mit der Schlossan- lage und der Kuchlbauer-Turm nach Idee von Friedensreich Hundertwasser waren da besondere (Foto: Barbara Landler) Blickfänge. Mit vielen Eindrücken ging es abends mit einem Zwischenstopp zur Brotzeit in Beuerberg wieder zurück in die Heimat. Und vielleicht können wir im nächsten Jahr auch noch mehr Greilinger im Teilnehmerkreis begrüßen! Schlupfaltar Barbara Landler 48
Kuchlbauer - Turm in Abensberg (Foto: Barbara Landler) … und weitere Termine zum Vormerken: Martinsumzug am 9. November Patrozinium in Reichersbeuern am 25. November Patrozinium in Greiling am 2. Dezember 49
Jugendkorbinian 50
Kirchenverwaltungswahlen: Du bist Christ, mach was draus Am 17./18. November finden in unserer Pfarrei die Wahlen der Kirchenverwaltung statt. Neben ihrem geistlichen Leben, ihren Liturgien und weltlichen Angeboten hat eine Pfar- rei auch viele praktische Angelegenheiten zu verantworten: Das Vermögen der Kirchen- stiftung muss verwaltet und sinnvoll eingesetzt werden, z. B. für Personal, Renovierun- gen oder Anschaffungen. Kirchen und Pfarreigebäude müssen vielen rechtlichen Normen entsprechen, z. B. hinsichtlich Sicherheit, Brandschutz oder technischer Wartung. All diese wichtigen und verantwortungsvollen Aufgaben, ohne die unser Pfarreileben nicht möglich wäre, werden von der Kirchenverwaltung wahrgenommen. Die Kirchenverwal- tung besteht aus einem Gremium ehrenamtlicher Pfarreimitglieder, die sich gemeinsam mit dem Pfarrer und unserem zukünftigen Verwaltungsleiter um sämtliche verwaltungs- technischen Angelegenheiten der Pfarrei kümmern. Dabei nimmt der Kirchenpfleger bzw. die Kirchenpflegerin eine besondere Rolle ein. Er bzw. sie unterstützt bei der Erle- digung der Verwaltungsaufgaben, insbesondere bei der Kassen- und Rechnungsführung. Helfen Sie mit, dass unsere Pfarrei auch in den kommenden Jahren gut verwaltet und zukunftsweisend gestaltet wird: gehen Sie am 17.11.2018 in Greiling (18-20 Uhr bei Familie Kastenmüller, Tegernseer Str. 5) oder am 18.11.2018 in Reichersbeuern (9-12 Uhr, Pfarrheim) zur Wahl! Wir freuen uns auf ein engagiertes Team, in dem sich jeder und jede nach seinen Mög- lichkeiten und fachlichen Kompetenzen (z. B. im Bereich Finanzen, Logistik, Bau oder Personal) einsetzt. Vorschläge für Kandidaten/Kandidatinnen und Fragen zu Aufgaben und Aufwand in einer Kirchenverwaltung sowie zur Organisation der Kirchenverwal- tungswahl gibt es bei Barbara Landler (7964243) oder im Pfarrbüro. Erzdiözese München und Freising, Barbara Landler 51
Information Sprechzeiten im Pfarrheim Reichersbeuern: Scheiel Ludwig, Pfarrer nach telefonischer Vereinbarung Tel. 08041/4674 Baumann Joachim, Diakon nach telefonischer Vereinbarung Tel. 08041/3912 E-Mail: JBaumann@ebmuc.de Rummel Marcus, Kirchenmusiker Tel. 08041/799944 E-Mail: marcus.rummel@web.de Öffnungszeiten Pfarrbüro Reichersbeuern: Montag Dienstag Donnerstag Telefon E-Mail Internet 14:30 - 17:30 Uhr 08:00 - 12:00 Uhr 08:00 - 12:00 Uhr 08041/3912 st-korbinian.Reichersbeuern@erzbistum-muenchen.de www.erzbistum-muenchen.de/ StKorbinianReichersbeuern 08041/41563 Fax Öffnungszeiten Pfarrbüro Gaißach: Montag Dienstag Donnerstag Freitag Telefon E-Mail Internet 08:00 - 11:00 Uhr 08:00 - 11:00 Uhr 08:00 - 11:00 Uhr 08:00 - 11:00 Uhr 08041/4674 st-michael.gaissach@erzbistum-muenchen.de www.erzbistum-muenchen.de/StMichaelGaissach 08041/794520 Fax 52
KINDERGARTEN Ausﬂug nach Blindham 2018 Eine Stärkung durch die Brotzeit ist einfach wichtig, damit man nachher wieder toben kann.... Am 18. Juni ging es mit dem „großen“ Bus zum Bergtier- park nach Blindham. Vielen Dank an den Elternbeirat der den Bus bezahlt hat. Gemeinsam mit den Kinder- gartenkindern durften die großen Krippenkinder hier einen sehr schönen Vormit- tag verbringen. Wir haben Rehe, Hirsche, Biber, Schwei- ne, Kühe, Hasen, Ziegen und vieles mehr gesehen. Da gibt es auch einen riesigen In- doorspielplatz mit Rutschen, Bällebad und Kletterwand. Zum Abschluss gab es noch ein Eis, das uns Frau Dietl spendiert hat. Vielen Dank. Der Vormittag war so an- strengend und erlebnisreich, dass einige Kinder im Bus eingeschlafen sind. Beim riesigen Waldxylophon konnte jeder mitspielen... (Fotos: KiGa) Christine Eichner 53
KINDERGARTEN SCHUKI Ausﬂug Am Montag, den 09. Juli 2018 fand nur für unsere Schukis (Vorschulkinder) ein Ausflug statt. Er führte uns diesmal ins Bavaria Filmstudio nach München, wo wir viele Filmkulissen bestaunen und einmal auf Fuchur, dem Glücksdrachen, reiten konnten. Vielen Dank an den Elternbeirat, der uns einen Teil des Ausfluges sponserte. Manuela Funk Ausﬂug der Schukis ins Bavaria Filmstudio; Gruppen- foto vor Emma der Lokomotive aus Jim Knopf... Noch ein Höhepunkt für die SCHUKIS Schukis mit dem Polizisten Herr Krey von der PI Bad Tölz: v.l.n.r.: Benjamin, Emma, Lilly, Max, Korbinian, Antonia, Karim, Julian, Thomas (Fotos: KiGa) 54
KINDERGARTEN Uns hat die Polizei besucht und zwar mit Polizeiauto. Aber warum?? Die Schukis haben ihren Schulweg trainiert! Vielen lieben Dank für diesen unvergesslichen und sehr lehrreichen Vormittag. Abschiedsfest und Übernachtung der SCHUKI´s Wenige Tage später, nämlich am 27.07. gab es einen weiteren tollen Tag für die Schukis. Zusammen mit den Eltern und Familienangehörigen verabschiedeten wir unsere „Gro- ßen“ mit einer (schönen) kleinen Feier und einem gemeinsamen Essen. Danach ging es ohne Eltern zu einer Schnitzeljagd. Diese endete beim „Bei“, wo alle Schukis ein leckeres Eis als Belohnung bekamen. Im Schlaﬂager bei der Übernachtung der Schukis v.l.n.r.: Julian, Benjamin, Thomas, Emma (Foto: KiGa) Wer wollte, durfte anschließend sein „Lager“ im Kindergarten aufschlagen für eine ge- meinsame Übernachtung. Diese Nacht wird für uns alle, Groß und Klein, unvergessen bleiben, weil wir etwas ganz Seltenes miterleben durften. Zusammen mit den Kindern bestaunten wir, vor dem Kindergarten die totale Mondfinsternis. Und da alle Wolken erfolgreich weggepustet wurden, hatten wir auch eine gute Sicht auf den „roten“ Mond. Am nächsten Morgen gab es noch ein gemeinsames Frühstück mit den Eltern und natür- lich gaaaaanz viel zu erzählen. Manuela Funk 55
WALDKINDERGARTEN WIR SIND DIE OACHKATZL!!! Wir freuen uns, im Waldkindergarten Oachkatzl ab September 2018 zu arbeiten. Simon Wintersberger: Ich bin verheiratet und wohne mit meiner Frau in Bad Tölz. Ich freue mich, meine Waldkinder- gartenerfahrungen mit einzubringen. Sonja Mai: Ich bin verwitwet und lebe mit meiner Tochter und Labradorrüde LUCA, der auch mit in den Wald darf, in Warngau. Auch wir freuen uns, unsere Waldkindergartenerfahrung mit einzubringen. Kristina Vogl: Servus I bin die Kristina und wohn mid meine zwoa Kinder zu Waakirchen. I gfrei mi auf eich und eire Kinder und auf die neie Herausforde- rung im Woid. Wir freuen uns alle, mit ihren Kindern im Wald Abenteuer und Erfahrungen zu sammeln. 56
WALDKINDERGARTEN (Analoges) Tagebuch eines Oachkatzls 18. April 2018 Wow - was für ein Start in die Finanzierungsphase unseres Crowdfundingprojekts war das! Als wir Oachkatzl-Eltern am Montagabend unsere Pro- jektseite öffneten, ist uns erstmal die Kinnlade runter geklappt. So viel Rückenwind hat sogar uns überrascht - uns als flinke, unbeschwerte Oachkatzl! Seit Anfang des Jahres waren wir voll damit beschäftigt, unser Oachkatzl-Projekt vorzubereiten. Am Anfang des Projektes war allen beteiligten Eltern klar, dass das ein ganz schön großer Berg Arbeit ist, der da vor uns liegt, wenn wir die Gemeinde bei der Gründung der Oachkatzl unterstüt- zen. Denn klar war von Anfang an auch, dass die Oachkatzl nur hüpfen können, wenn wir Eltern tatkräftig mit anpacken. Wir haben uns nicht getäuscht. Der Aufwand, eine neue Kindergartengruppe als Naturgruppe zu gründen, ist immens. Was uns aber dafür ganz unerwartet ereilt hat, ist die Erkenntnis, wie immens und stark auch der Zusammenhalt in unserem Greiling ist. Egal ob ein persönliches Interesse an der Naturgruppe besteht, viele Menschen setzen sich gemeinsam mit uns für das Projekt Oachkatzl mit ein und greifen uns tatkräftig unter die Arme. (Foto: KiGa) 57
WALDKINDERGARTEN 26. Juni 2018 Wir bleiben dran! Jeden Tag wieder können wir etwas von un- seren kleinen Oachkatzln lernen. Hier am Bild könnt ihr die ak- tuelle Lektion in Aktion sehen. Bis zum Schluss nicht loslassen, Kräfte bündeln, dann schafft man es ans andere Ende. Das gilt nicht nur für das junge Oachkatzl am Fly- ing Fox, sondern auch für uns: Wir bleiben weiter dran! Unser Crowdfun- ding ist im Endspurt und der Start des Waldkin- dergartens ist schon zum Greifen nah. Bei unserem Grundstück sind wir wei- ter guter Dinge. Es fehlt aber auch noch das letz- te Stück. Auch in Sachen Erzieher befinden wir uns scheinbar auf den letzten Metern. Alles läuft und wir fliegen immer weiter Richtung Oachkatzlstart im September. 29. Juni 2018 Hier habt ihr einen kleinen Einblick: Wir Oachkatzl-Eltern sind bereits fleißig am Planen, was unsere Oachkatzlkinder im Wald alles benötigen. Das alles geht nur, weil ihr uns unterstützt habt! (Fotos: KiGa) 58
WALDKINDERGARTEN 6. Juli 2018 Pachtvertrag unterschrieben, Arbeitsverträge Erzieher unter- schrieben. Die Arbeitsgruppen der Eltern sind aktiv und erfolg- reich. Juhu! Da darf man ein Glas Sekt trinken. Elternbeirätinnen Stefanie Scherer (li) und Stefanie Rieder-Haas (re) mit Bürgermeister Anton Margreiter 17. Juli 2018 Wie jubeln eigentlich Oachkatzl? Diese Frage stellen wir uns schon die ganze Woche lang, denn: Wir haben es geschafft! Unser Crowdfunding ist dank eurer Hilfe erfolgreich und wir dürfen mit einer Wahnsinnsunterstützung von 11.065 Euro in den Wald starten. Und wie ihr sehen könnt: Unsere Gummistiefel stehen schon bereit. Bei den Oachkatzln gibt es kein schlechtes Wetter, sondern nur passende Kleidung, die uns perfekt in jeder Waldkindergartenlage schützt. 59 (Fotos: KiGa)
WALDKINDERGARTEN 19. Juli 2018 Endlich konnten wir uns nochmal persönlich für die großzügige Spende bei ISKA Schön GmbH bedanken. Dazu gab es ein High- light für die Kinder: Baufahrzeuge hautnah bei strahlendem Son- nenschein! 3. August 2018 Kennt ihr schon Barbara, Kristina, Sonja und Simon? Die Eltern durften das neue Oach- katzlteam inklusive 4-beiniger Unterstützung Luca beim Infoabend kennenlernen und freuen sich jetzt noch mehr auf den Wald. Krippenleiterin Christine Eichner, Oachkatzlerzieher/innen Sonja, Barbara, Kristina, Simon und Kita-Leitung (Fotos: KiGa) Martina Schmid und Luca. 60
WALDKINDERGARTEN 23. August 2018 Der Oachkatzlwald nimmt For- men an. Nach intensiver und bewegender Standortsuche, haben wir, mit viel Unterstüt- zung von verschiedensten Sei- ten, unseren Platz in der Nähe vom alten Sägewerk gefunden. Beim für’s Frühjahr 2019 ge- planten Eröffnungsfest könnt ihr das dann alles selbst erle- ben. 61 (Fotos: KiGa)
WALDKINDERGARTEN 28. August 2018 Tadaaaa: Wir präsentieren: Unser Oachkatzl-Wagen. Da ist er und schön ist er. Die Gemeinde Greiling hat sich für diesen wunder- baren Bauwagen als Schutzraum für die Oachkatzl bei besonders greusligem Wetter stark gemacht. Der Wagen wurde eigens für den Waldkindergarten angefertigt und darf nun sein Quartier im Wald beziehen. 3. September 2018 Das neue Kindergartenjahr geht los. Auch die Waldkindergarten-Erzieher nehmen ihre Arbeit auf! Es geht mit vollem Elan daran, alles für den Wald fertig zu machen und wei- tere schwierige bürokratische Hürden für die finale Genehmigung zu nehmen. Gleich- zeitig finden die ersten Dankeschön-Basteleien den Weg zu unseren Spendern und die Eltern sind emsig dabei, die Spendengelder für verschiedenste Aus- rüstungen, wie Werkzeu- ge, Bollerwagen und vieles mehr einzusetzen, damit der Start in den Waldkin- dergarten gelingen kann. 62 (Fotos: KiGa)
WALDKINDERGARTEN 17. September 2018 Die Oachkatzl dürfen in den Wald! Voller Freude sind die Kinder gemeinsam mit den Erziehern am ersten Tag in ihren Kindergar- ten gestartet und alle waren begeistert. Nach dem Einsatz von Bohrer, Schnitzmesser und co., genossen die Kinder ihre Brotzeit nicht nur mit selbst geschnitztem Besteck, sondern brachten auch die ersten Naturkunstwerke in Form von einer Tannenzapfenkette mit nach Hause. Bald geht´s los, das 1. Gruppenfoto am ersten Tag v.l.n.r.: Korbinian, Sonja, Linn, Bennet, Benedikt, Simon, Senta, Maxi, Barbara, Xaver nicht auf dem Bild: Maximilian, Sophie, Marina, Finja und Kristina (Foto: KiGa) Und was kommt jetzt? Jetzt geht es erst richtig los! Wir sind mit vollem Elan dabei, den Oachkatzl-Wald weiter zu gestalten. Wir halten Euch auf dem Laufenden und möchten uns noch einmal ganz herzlich beim Bürgermeister Toni Margreiter, beim Gemeinderat, bei der Kita-Leitung Martina Schmid, beim Team der KiTa Zauberapfel und bei allen Spendern dafür bedan- ken, dass Sie sich von uns von der Großartigkeit der Oachkatzl haben anstecken lassen und unsren Kindern mit ihrer Zustimmung und Unterstützung den Weg in den Wald bereitet haben. Die Oachkatzl-Eltern (in Vertretung Stefanie Rieder-Haas) 63
WALDKINDERGARTEN Aktuelles von den Oachkatzl! Seit September haben wir, die Kindertagesstätte Zauberapfel in Greiling einen Unter- schlupf für die Waldkinder „Oachkatzl“! Leider mahlen die bürokratischen Mühlen etwas langsamer und so warten wir noch auf das OK von diversen Seiten, d.h., wir dürfen unser wunderschönes Oachkatzlnest noch nicht beziehen. Wir sind aber voller Hoffnung und Vorfreude, dies möglichst zeitnah zu tun. Nichtsdestotrotz haben wir angefangen mit den „Waldkindern“ in den Wald zu gehen. Das neu formierte Team ist mit Feuereifer dabei und entdeckt und erkundet mit bisher 11 Kindern den Wald. Wir hätten noch eini- ge Plätze frei, da die Waldeinrichtung für bis zu 18 Kindern ab 3 Jahren und windelfrei konzipiert wurde. Bei Interesse bitte im Gemeindekindergarten melden. Das wir dieses großartige Projekt innerhalb eines halben(!) Jahres verwirklichen konnten, ging nur durch die unzählige Hilfe vieler helfenden Händen und rauchender Köpfe. Den sehr engagierten Eltern, der Gemeinde Greiling mit dem Bürgermeister und den Gemein- deräten und allen die uns unterstützt haben, ein herzliches Vergelt´s Gott. Gerne berichten wir in der nächsten Ausgabe des Dorfboten noch Genaueres, bis dahin werden wir hoffentlich auch den Bauwagen bezogen haben. Unser 1. Tag bei den Oachkatzl: Morgenkreis im Wald (Foto: KiGa) 64
WALDKINDERGARTEN Gemeinsam schafft man mehr Eine Brotzeit im Wald schmeckt einfach guad,…. (Fotos: KiGa) 65
N E T R A G R E D N K I 6 6 oben v.l.n.r.: Christine Eichner, Martina Schmid, Barbara Heyduck (Foto: KiGa) unten v.l.n.r.: Claudia Hergeth, Carolin Heiß, Sabine Frühholz, Barbara mannert, Manuela Funk
ELTERNBEIRAT Seniorenweihnachtsfeier Liebe Greilinger, gerade können wir noch ei- nen wunderschönen Herbst genießen, doch schon bald lenkt sich unsere Aufmerk- samkeit wieder auf den Win- ter und die allseits beliebte Seniorenweihnachtsfeier im Gemeindesaal. Wie jedes Jahr ist der Eltern- beirat der KiTa Zauberapfel (Foto: Elternbeirat) dabei, diese mit zu organi- sieren. Die traditionelle Seniorenweihnachtsfeier soll in diesem Jahr unter dem Mot- to „Von Greiling für Greiling“ stattfinden. Wir wollen diese großartige Veranstaltung noch persönlicher gestalten und benötigen dafür auch Ihre Hilfe. Statt Geschenke im kompletten Umland zu sammeln, bilden wir im kommenden Kindergartenjahr Arbeits- gruppen, die dafür zuständig sind, selbstgemachte Geschenke zu organisieren. Wir sind davon überzeugt, dass wir dadurch den weihnachtlichen Gedanken von Nächstenliebe und einer lebendigen Gemeinschaft auch bei den Senioren ausdrücken können und die Feier noch schöner wird. Unter anderem soll es dazu folgende AGs geben, denen Sie sich gerne anschließen oder sogar um weitere Ideen bereichern können: AG Plätzchen, AG Marmeladen, AG Liköre, AG Genähtes, AG Gestricktes, AG Basteln, AG Gutscheine. Und jetzt sind Sie gefragt! Haben Sie Lust, uns mit Ihren selbstgemachten Geschenken oder Ideen zu unterstützen? Wir freuen uns, wenn Sie für uns Marmeladen und/oder Li- köre machen, Plätzchen backen, wenn Sie uns gerne etwas Selbstgenähtes zur Verfügung stellen wollen oder aber auch Garn-/Woll- oder Stoffreste oder Papier übrig haben, die Sie uns für unsere AGs spenden könnten. Sie kennen jemanden, der uns beim Gutscheine sammeln in und um Greiling unter die Arme greifen kann oder sind selbst dazu bereit? Wollen Sie sich einer Arbeitsgruppe anschließen oder können Sie uns mit weiteren Ideen bereichern? Melden Sie sich gerne bei uns. Wir freuen uns über jede Unterstützung! Damit wir für unsere Senioren ein möglichst vielfältiges Angebot an Tombolapreisen sammeln können, fangen wir dieses Jahr besonders frühzeitig an, deswegen können Sie Geschenke schon ab sofort bei der Gemeinde oder dem Kindergarten in Greiling abge- ben. Anfragen, Ideen und sonstige Hinweise können Sie uns jederzeit per E-Mail (EBKi- TaZauberapfel@gmx.de) zukommen lassen. Elternbeirat KiTa Zauberapfel 67
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET Besuch des Abrahamhofes den Am 30. April besuchten die Zweitklässler Abra- hamhof in Benediktbeuern. Nachdem sie mit Herrn und Frau Sindelhauser das große Hofbuch angeschaut hatten und einiges über den Hof erfahren hatten, erkundeten sie ihn. Dort gab es viele Tiere zu sehen und zu streicheln: Kühe, Schafe, Ziegen, Ponys, Meerschweinchen, Hasen, Enten, Hühner, Gänse und Katzen. Nebenbei erfuhren sie viel über die Tiere. Aber sie durften auch selbst arbeiten und Kühe und Schafe füttern. Jeder konnte auch einmal am Lenkrad eines echten Bull- dogs sitzen und Gas geben. Das war für manche ganz schön spannend! Besonders Spaß machte es, in der Pause Kettcar zu fahren, ein Pony zu striegeln, Meer- schweinchen zu kuscheln oder auf dem tollen Spielplatz zu toben. So vergaß manch einer ganz, seine Brotzeit zu essen. Wie viele Kinder können ein Pony striegeln? Kirstin Varnecke Alle helfen beim Kühe füttern (Fotos: Kirstin Varnecke) 68
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET Fußball WM Auch dieses Jahr hat die Grundschule wieder das Fußball - Fieber gepackt. Schon im Vorfeld wurde im Sportunterricht fleißig trainiert und geübt. Dann war es endlich so weit. Zuerst wurde jeder Klasse ein Land zugelost. Ein spannender Moment! Zur Auswahl standen: Deutschland, Russland, Spanien, Portugal, Schwe- den, Brasilien, Argentinien, Japan. Wer muss gegen wen antreten? Nachdem die 2 Gruppen gebildet waren, durften alle Kinder erstmal ihre T-Shirts mit der National- flagge ihres Landes bema- len. Dann war es endlich so- weit. Am Freitag, den 29. Juni starteten erst die Vor- (Fotos: Schule) rundenspiele zwischen den Jahrgangsstufen 1-2 und 3-4. Die beiden Erstplazierten durften im Anschluss noch ein- mal im Finalspiel gegeneinander antreten. Angefeuert wurden die Fußballhelden von vielen Eltern, die trotz des ungemütlichen Nieselregens am Spielfeldrand ausharrten, um ihre eigene Mannschaft, aber auch die anderen Teilnehmer zu unterstützen. Sieger bei den Kleinen wurde die Mannschaft aus Russland (2b) und bei den größeren die Brasili- aner (3b). Glückwunsch an alle Sieger und Teilnehmer! Ein herzliches Dankeschön auch an unsere beiden fleißigen Schiedsrichter Herrn Bgm. Schneil und an Herrn Zeiler. 69
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET DIE VOLKSSCHULE BERICHTET Die 4. Klassen im Schullandheim in Benediktbeuern Wir, die Kinder der 4. Klassen der GS Reichersbeuern, waren vom 18.-22.6.2018 im Schul- landheim Miriam in Benediktbeuern. Es begleiteten uns die Lehrerinnen Frau Müller, Frau Thümlein, Frau Kohl und Frau Mahnel. Wir unternahmen viele Ausflüge zum Thema „Umwelt“. Am Montag waren wir im Moor bei den vielen Tümpeln und erforschten die Tiere, die in den Tümpeln lebten. Später machten wir eine Nachtwanderung durch den Wald. Der nächste Tag, finden wir, war der schönste Tag. Wir fuhren mit dem Zug nach Kochel am See und wanderten zu den Lainbachfällen. Als wir am beeindruckenden Wasserfall ankamen, zogen wir unsere Schuhe und Socken aus und stiegen mit den Füßen ins kalte Wasser. Ein paar Kinder haben sich an den Wasserfall gewagt. Am Mittwoch war Kreativtag. Wir töpferten tolle Skulpturen mit Lehm, den wir selbst gefunden hatten. Danach schickten wir Postkarten nach Hause. Abends saßen wir am Lagerfeuer und sangen zusammen Lieder. 70 (Foto: Hanna Thümlein)
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET DIE VOLKSSCHULE BERICHTET Leider war der nächste Tag schon der vorletzte Tag. Am Don- nerstag untersuchten wir den Boden im Moor. Wir entnah- men entlang unseres Weges vom Kloster Benediktbeuern bis zum Hochmoorpfad immer wieder Bodenproben. Der Boden wurde immer dunkler und feuchter. Am Hochmoorpfad angekommen, war der Boden so instabil, dass wenn man hüpfte, der Boden wackelte. Es gab ein kleines Schlammloch, in das sich nur einige von uns hinein trauten. Das Schlammloch war so tief, dass wir bis zur Unterhose versanken. Dort musste man außerdem Brücken, Baumstämme und Wege durchs Moor überqueren. Im Schullandheim war am Abend fast jede Dusche besetzt, da die halbe Klasse hinein- ging und es nur wenige Duschen gab. Danach war „Bunter Abend“. Jeder durfte etwas vorführen, (z. B. Turnen, Zaubertricks, Quiz, Fußballtricks usw.). Am Freitag war dann nicht mehr viel los. Wir packten die Koffer, spielten Fußball und Wikingerschach und warteten darauf, dass wir von unseren Eltern abgeholt wurden. Das war eine super coole Woche! Hanna Thümlein (Foto: Hanna Thümlein) 71
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET Bundesjugendspiele Am 4. Juli fanden bei optimalem Wetter an unserer Schule für alle Klassen die Bundesjugendspiele statt. Unter Leitung von Frau Kroiß wärmten sich zunächst alle zu fetziger Musik auf. Mit Frau Kohl stimmten wir uns dann mit dem Sonnengruß aus dem Yoga auf den bevorstehenden Wettkampf ein. Jetzt ging es zu den einzelnen Disziplinen. Motiviert und mit großem Einsatz versuch- ten die Schüler bei Sprint, Schlagballwurf und Weitsprung möglichst viele Punkte zu sammeln um eine Sieger- oder sogar Ehrenurkunde zu erreichen. Bei der Abnahme der Leistungen wurden wir Lehrer von zahlreichen Müttern und Vätern unterstützt. Nur so war ein zügiger Ablauf möglich. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer! Auch nach den Bundesjugendspielen ging es sportlich weiter. Mit Begeisterung und un- ermüdlich versuchten sich die Kinder an verschiedenen Stationen in und um die Turn- halle, beipielsweise beim Fahrradparcour, Einradfahren, Dosenwerfen, Federballspielen, Turnen an Geräten,… Für die Kinder stand am Ende fest, dass es so einen sportlichen Schultag öfters geben sollte! Kirstin Varnecke Alle sind beim Aufwärmen dabei (Foto: Kristin Varnecke) 72
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET Unterstützt wurden wir von vielen Eltern Großer Andrang herrschte auch beim Einradfahren (Fotos: Kristin Varnecke) 73
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET Superballturnier der 4. Klassen Am Montag, den 16.07.2018 konnten sich beide 4. Klassen mit anderen Viertklässlern der GS Lenggries, GS Gaißach und den Tölzer Grundschulen am Lettenholz und der Jahnschule im Superball messen. Zu diesem großartigen Turnier wurden wir von der Sportfachbeauftragten Stefanie Grimmeis an die Südschule Bad Tölz eingeladen. Im Voraus haben alle Viertklässler Mannschaftsplakate gemalt, T-Shirts bedruckt und natürlich fleißig im Sportunterricht geübt. Unsere Teams mit den einfalls- reichen Namen Flying Dutchman, Blue Superböller, Black Panters und Black Tigers erziel- ten dabei tolle Ergebnisse. So durften sich die Kinder der 4a über einen 3. und 5. Platz freuen und erhielten zusätzlich eine Silbermedaille für die Fairnesswertung, die Kinder der 4b schafften in ihrer Halle sogar einen 1. Platz und ebenfalls einen 3. Platz. Unsere insgesamt 3 Pokale und die Medaille dürfen nun von allen Schülern in den Gängen der 4. Klassen bestaunt werden. Wir sind stolz auf Euch! Claudia Kohl (Foto: Claudia Kohl) 74
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET Seilspringen macht Schule Am 20. Juli 2018 hieß es für die beiden dritten Klassen „An die Seile – fertig – los“. Katrin Führer von der Deutschen Herzstiftung leitete das Projekt „Skipping hearts“. Mit viel Schwung und Elan wurde gesprungen, geschwitzt, trainiert und am Schluss das Erlernte vorgeführt. Anschließend konnten auch die anderen Klassen, Lehrer sowie sportliche Eltern die Seile ausprobieren. Das hat allen großen Spaß gemacht. S. Weiler Schüler bei verschiedenen Übungen 75 (Fotos: Schule)
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET Feier zur Verabschiedung unserer 4. Klassen Am Dienstag, 24. Juli, kam unsere Schulgemeinschaft noch einmal zu einer Feier zusammen. Bevor es in die langersehnten Ferien ging, wollten wir das zurückliegende Schuljahr ausklingen lassen, unsere Sportler ehren und uns von un- seren „Großen“ verabschieden. Doch zuerst blicken wir auf das vergangene Jahr zurück. Es war mein erstes Jahr an der Grundschule Reichersbeuern, ich habe mich gut eingelebt und fühle mich wohl. Darum gilt es auch, den vielen Menschen Danke zu sagen, die mir das Eingewöhnen erleichtert haben und Leben und Lernen an unserer Schule so schön machen. Mit vielen „Guten Geistern“ ist es möglich, lebendigen Unterricht mit Unterrichtsgängen, außerschulischen Aktionen wie Schul-Skiwoche und Spiele- oder Bastelnachmittage zu organisieren. Vie- len Dank an dieser Stelle allen Eltern, Klassenelternsprechern und Elternbeiratsmitglie- dern, unseren Lehrerinnen, Herrn Rummel für seine Chorstunden, der Sekretärin Frau Wimmer für ihre Geduld und unserem Hausmeister Josef März für seine handwerklichen Fähigkeiten. Die Bürgermeister von Greiling, Sachsenkam und Reichersbeuern sorgen als Sachaufwandsträger dafür, dass unsere Schule gut ausgestattet ist und die Rahmenbe- dingungen zum Lernen optimiert werden. Vielen Dank für die unterstützende und gute Zusammenarbeit an dieser Stelle. Frau Kroiß übernahm die Sportlerehrungen. Gelobt wurden unsere 5 besten Buben und Mädchen bei den Bundesjugendspielen sowie die siegreichen Mannschaften des land- kreisweiten Superball- Turniers. Herzlichen Glückwunsch an alle! Die Klasse 1b und unsere Partnerklasse begeisterten mit einem Sommer-Hiphop. Frau Kohl bedankte sich bei den Helfern der Schülerbücherei, die beim Einbinden und wöchentlichen Ausleihen geholfen haben. Ein lustiger „Zahnseidentanz“ leitete die Verabschiedung der Viertklassler ein. Dann wur- de es etwas ernster: Mit einem Lied „ An Tagen wie diesen, darf man auch mal traurig sein….“ erinnerten sich die Kinder an ihre Grundschulzeit. In einer kleinen Spielszene wurde ein Schulranzen geleert. Da kamen Erinnerungen an Erlebnisse wieder…. Damit es nicht zu traurig wurde, gab es für alle Kinder zum Abschluss ein Eis – immerhin locken die baldigen Ferien und das ist überhaupt nicht traurig!!!!!! 76
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET ) e l u h c S : o t o F ( 77
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET Ein neues Schuljahr hat begonnen! Am Dienstag, den 11. September 2018 fing das Schuljahr 2018/2019 an. Besonders für unsere Erstklässler war der lang ersehnte Tag besonders aufregend. Bei schönstem Herbstwetter wurden alle 44 Neuen mit ihren Eltern, Taufpaten und Großeltern in der Aula begrüßt. Dann ging es mit der allerersten Lehrerin im Leben jedes Kindes in die Klassen. Frau Angelika Urban übernimmt die Klasse 1a mit 22 Kindern und Frau Cornelia Kraus die Klasse 1b, auch mit 22 Kindern. Wir wünschen unseren ABC Schützen einen guten Anfang, schnelles Eingewöhnen und eine schöne, erfolgreiche Schulzeit. In diesem Schuljahr besuchen 170 Schüler und Schülerinnen die Grundschule in Rei- chersbeuern. Hier ein kleiner Überblick welche Lehrerinnen an unserer Schule unterrichten und aus welchen Wohnorten sich unsere Schülerschaft zusammensetzt: Schüler der Grundschule Reichersbeuern nach Wohnorten Stand: 01.10.2018 Kl. Reichersbeuern Greiling Sachsenkam sonstige M Zus. 0 5 0 9 10 11 1a Angelika Urban 1b 2a 2b 3a Cornelia Kraus Elke Riedl Birgitt Kohl Claudia Kohl 3b Martina Brand 4a 4b Sibylle Weiler Hanna Thümlein K 4 4 6 3 7 1 2 4 M zus. 8 2 6 9 4 4 4 4 12 6 12 12 11 5 6 8 K 0 4 1 0 1 4 0 6 31 41 72 16 25 K 4 5 0 10 8 3 5 0 M Zus. K M Zus. 1 Hol. 1 Wa 1Tölz 1 1 1 5 2 0 1 3 5 4 0 9 7 0 11 11 8 9 0 22 22 24 24 23 21 16 18 35 19 54 3 0 3 170 0 0 4 1 4 0 1 8 1 10 41 Wir freuen uns auf ein neues Schuljahr, in dem neben dem Erlernen der Kulturtechniken (Lesen, Schreiben, Rechnen) auch die Werteerziehung und Herzensbildung nicht zu kurz kommen soll. Heidi Dodenhöft, Rektorin 78
Reichersbeuern - Klasse 1a 7 9 D I E V O L K S S C H U L E B E R I C H T E T Korbinian Auer, Elisabeth Berghammer, Laura Braun, Kilian Eberl, Rosalie Feichtmair, Christoph Frank, Marinus Fritz, Franziska Göggerle, Elisabeth Heyn, Amalia von Hoerner, Marie Kerschhagel, Johanna Körner, Lena Niedernhuber, Katharina Rehme, Lukas Reiter, Florentin Renner, Luna Rolon, Thomas Schabenberger, Josef Schallhammer, Josefa Schichtl, Ania Shikhzada, Luis Vogt, Klassenleitung: Frau Angelika Urban, hier Vertretung: Frau Mirjam Kroiß, Heidi Dodenhöft (Foto: Schule)
Reichersbeuern - Klasse 1b 0 8 Lucija Balog, Christian Baumann, Leo Bergmann, Julian-Peter Bönsch, Ciara Cvetanovic, Max Detter, Alma Eberhard, Alexander Gabor, Emma Garrasi, Lilly Gruber, Leopold Karl, Celina Köckeritz, Antonia Kolbinger, Leonhard Liebl, Anton Mair, Sophia Melf, Mahdieh Rahimi, Thomas Rest, Michael Sixt, Anian Sollerspöck, Benjamin Steinberger, Johannes Stieglbauer Klassenleitung: Frau Cornelia Kraus (Foto: Schule) T E T H C I R E B E L U H C S S K L O V E I D
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET 60 Jahre Schulhaus Reichersbeuern Mit viel Schwung und Freude feierte alle Schüler und Lehrer der Grundschule Reichersbeu- ern das 60 jährige Bestehen des Schulhauses . Neben vielen Glückwünschen und Liedern be- kamen die Kinder anhand von Fotos, die Herr Laimer mitge- bracht hat, gezeigt, wie sich das Schulhaus im Laufe der Jahre verändert hat. Zudem besuch- ten uns auch noch 2 ehemalige Schüler , die den Schülern ein- drucksvoll erzählten, wie es vor 60 Jahren in der Schule zuging. Birgitt Kohl Auch ein Geschenk an die Schule durfte nicht fehlen: einen Apfelbaum für den Pausenhof! 81 (Fotos: Birgitt Kohl)
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET Klassenexkursion an die „Isar“ Anfang Juli unternahmen die beiden 4. Klassen der Grund- schule Reichersbeuern einen Unterrichtsgang an die Isar nach Obergries. Nach der An- reise mit der Bayrischen Oberlandbahn aus Reichersbeuern verbrachten die Klassen dort jeweils einen Vormittag zusammen mit ihren Lehrerinnen, zwei Schülermüttern und Frau Lichtenauer vom Landesbund für Vogelschutz. Auf einer großen Kiesbank erkundeten die Schülerinnen und Schüler begeistert den Le- bensraum am Gewässer. Sie untersuchten mithilfe von Becherlupen und Bestimmungs- karten verschiedenste Lebewesen im und am Fließgewässer. Hierbei stand das selbststän- dige Lernen im Mittelpunkt. Die Kinder untersuchten in Kleingruppen den Uferbereich sowie dessen Bewohner und präsentierten ihre Ergebnisse am Ende stolz. Besonderes Interesse zogen die gefundenen Köcherfliegenlarven auf sich. Sie tragen eine auffällige Schutzhülle aus Pflanzen-material und kleinen Steinchen in Form eines Köchers mit sich herum. Der Ausflug bei bestem Wetter bereitete Allen große Freude und wird den Schülerinnen und Schülern sicher noch lange im Gedächtnis bleiben. Hanna Thümlein (Foto: Hanna Thümlein) 82
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET Projekttag zum Boden Im Rahmen unseres Projektes „Vom Boden zur Suppe“ fuhren alle Klassen unserer Schule an verschiedenen Tagen für einen ganzen Vormittag zum Zentrum für Umwelt und Kultur (ZUK) nach Benediktbeuern. Dort wurden wir von Frau Linke vom ZUK empfangen. Gleich zu Beginn lernten wir einen wichtigen Bodenbewoh- ner kennen: den Regenwurm. Und wer sich traute, durfte ihn auch einmal in die Hand nehmen. Mit verbundenen Augen ging es als blinder Riesenwurm weiter. Auf diese Weise konn- ten wir den Boden zunächst mit den Füßen und später mit den Händen erspüren. Nun waren die Forscher ge- fragt. In der Erde suchten wir nach Bodentieren, die wir mit der Becherlupe und sogar dem Mikroskop ge- nauer betrachten konnten. Mit Unterstützung von Frau Linke konnten wir sie auch bestimmen: Springschwänze, Wanzen, Würmer, Käferlarven… Frau Linke erklärte uns die Bedeutung dieser winzigen Tierchen für den Boden. Auf dem Barfußpfad ging es zu guter Letzt noch einmal ums Spüren der verschiedenen Böden. Besonders lustig war hier ein lehmiger Abschnitt. Dieser war ganz schön rut- schig! Zum Glück gab es Wasser, wo wir alle unsere Füße waschen konnten. Leider war die Zeit viel zu kurz! Bodenforscher bei der Arbeit Kirstin Varnecke (Fotos: Kirstin Varnecke) 83 Der blinde Riesenwurm
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET „Die Welt ist bunt!“ schaffen So lautete der treffende Titel der musikalischen Geschichte, das die Musiktheater-Klassen der GS Reichersbeuern in Zusammenarbeit mit der Tölzer Sing und Musikschule einstudiert haben. Ein Thema, das aktueller nicht sein könnte! Es geht um Toleranz und es geht vor allem darum, wie vielfältig und bunt die Menschen dieser Erde sind! Die graugekleideten „Egalos“ sind üble Gestalten. Sie wollen die Farben, die für Vielfalt und Individualität stehen, aus der Welt verbannen. Alles ist egal, alles soll grau werden und nicht mehr bunt sein. Die „guten Menschen“ setzen alles dran, die farbige Welt zurückzuerobern. Dafür reisen sie um die Welt und sammeln in den besuch- ten Ländern die verlorengegangenen Farben wieder ein. In Asien finden sie das Rot, in Australien das Blau, in Südamerika das Grün- und zusam- men sie es, den „Egalos“ das Handwerk zu legen. Die Welt wird wieder bunter! Im Musical werden Lieder aus den verschiedenen Erd- teilen gesungen und aufgeführt. Annika Hoffmann und Elisa- beth Artmeier- Mogl haben die jungen Darsteller zu Höchst- leistungen motiviert. Es ist immer wieder eine Freude zu sehen, mit welcher Begeis- terung Kinder auf stehen. der Bühne Jedem Schüler ist geworden: bewusst Wir brauchen keine Einheitsfarben – Wir brauchen Farben, um zu leuchten! Egalos........... Elke Riedl ...treffen auf die guten Menschen! (Fotos: Birgitt Kohl) 84
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET Klassik für Kinder Im vergangenen Jahr lud Andreas Haas, Intendant des Freien Landestheaters Bayern, zu einer musikalischen Reise nach Russland ein. In diesem Jahr führte der Weg nach Amerika. Alle Schüler der Grundschule Reichersbeuern machten sich auf den Weg ins Kurhaus, um mit dem Jungen Timmy die Welt der klassischen Musik zu entdecken. Dazu schlüpft Andreas Haas in verschiedene Rollen. Er ist Timmy, er ist Onkel Peter, der seinen Großneffen zu einer Reise im Wohnmobil durch die USA einlädt oder er ist mal ein Indianerhäuptling. In seinen Erzählungen bezieht er die Kinder immer wieder mit ein. Und er lädt sie gleich zu Beginn zum Singen ein. „Old MacDonald had a farm“, wobei sie ganz nebenbei Englisch lernen, wenn es um die Bewohner der Farm geht. Cow, pig, chicken, usw. Sie hören aber auch Interessantes über die Entdeckung Amerikas. All die Geschichten, die Andreas Haas sehr kurzweilig erzählt, werden von passender Musik des Kammerensembles des Freien Landestheaters Bayern begleitet. Die Kinder erleben Instrumente, wie Querflöte, Oboe, Klarinette, Saxofon, Fagott, Waldhorn, Trompete, Violoncello, Klavier und Schlagzeug hautnah. Begeistert klatschten sie vor allem bei „Oh! Susanna“ mit und forderten am Ende lautstark eine Zugabe. Diese mu- sikalische Entdeckungsreise in die neue Welt hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ganz be- schwingt ging es zurück zum Bahnhof durch die Marktstraße, mit einem kurzen Halt an den Eisdielen. Und immer wieder hörte man jemanden summen… Elke Riedl Begeisterte Zuhörer im Kursaal (Foto: Elke Riedl) 85
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET Auf die Sinne, fertig, los… „Das Tor zu unserem eigenen Innersten lässt sich nur über die Sinne erschließen“ wusste schon Maria Montessori. Eine ganze Woche lang erlebten die Erst und Zweitklässler ei- nen Sinnesparcours an der Schule, der von den Sozi- alpädagoginnen Frau Sappl und Frau Böhm vom Gesund- heitsamt, eng begleitet wur- de. Im Klassenzimmer der 1b wurde ein Blindenparcours aufgebaut, den jeder einzel- ne Schüler mit Unterstützung engagierter Mütter durchlau- fen hat. Es gab Stationen zum Riechen, Fühlen, Schmecken und Hören. In der Bücherei konnten die „Geschmacksdetektive“ mit Frau Böhm auf eine spieleri- sche Art und Weise die Welt der Lebensmittel erforschen. Sie erfuhren, dass auch beim Essen ALLE Sinne beteiligt sind. In unserer heutigen Zeit sind wir einer großen Reizüberflutung ausgesetzt, deshalb ist es besonders für Kinder wichtig, sich bewusst mit den Sinnen auseinander zu setzen. Durch den Sinnesparcours ler- nen die Kinder sich selbst ein Stück besser kennen. Alle hatten viel Spaß und wa- ren ganz bei der Sache. Elke Riedl Der Barfußpfad (Foto: Elke Riedl) 86
DIE VOLKSSCHULE BERICHTET Mutig greifen die Kinder „blind“ in die Kästen Mit verbundenen Augen Obst und Gemüse „erschmecken“ (Fotos: Elke Riedl) 87
Auf geht’s zum Gartenbauverein Greiling Hallo liebe Greilingerinnen und Greilinger, liebe Gartlerinnen und Gartler, es sind wieder einige schöne Monate vergangen und der Gartenbauverein meldet sich wieder im Dorfboten. Es würde wieder Etliches zu berichten geben, über unsere neuen Wildblumeninseln im Dorf, über unser Grillfest, über den schönen Ausflug,....... Das ist aber alles nicht mein Anliegen als Vorstand. Auch im letzten Dorfboten habe ich alle jüngeren Greilinger zu unserem Grillfest und ei- ner Mitgliedschaft im Verein eingeladen. Leider, und das tut mir im Herzen weh, hat sich nicht ein einziger aus unserem Dorf an die Einladung erinnert; eigentlich sehr traurig! Seit Jahren weise ich immer wieder darauf hin, dass es mir nicht darum geht, den Ver- ein weiter zu vergrößern, sondern nur um neue, jüngere Mitglieder, um dem Verein das Überleben in Zukunft zu sichern. Letztlich geht es einfach um einen Verein, um ein gemeinschaftliches Zusammenkom- men, um ein Miteinander, um den Zusammenhalt in unserem Dorf, um die Dorfgemein- schaft, um den Erhalt von Bräuchen und, und, und. Die meisten von uns waren damals bei der Vereinsgründung ca. vierzig Jahre alt und ein paar mehr. Es waren wunderschöne Jahre bis heute. Ich möchte, dass es auch so bleibt, nicht nur heute, sondern auch in Zukunft. Damit der Verein weiterhin so aktiv wie heute bleiben kann, ist es jedoch erforderlich, dass neue, jüngere Mitglieder in den Verein eintreten und das, was nun seit über 25 Jahre bestens und erfolgreich funktioniert hat, übernehmen und weiterführen. Ich bitte Euch, jüngere Greilinger, tretet in den Gartenbauverein ein und betreibt ihn so, wie in der vergangenen Zeit weiter. Ich helfe Euch gerne dabei, noch ist alles möglich. Selbst unser Bürgermeister hat dazu schon ein paar Worte im Dorfboten geschrieben. Noch haben wir Zeit und Möglichkeiten, alles verantwortungsvoll in jüngere Hände zu legen. Aber der Zeitpunkt, an dem es schwierig wird und eventuell hierbei keine Hilfe mehr möglich ist, kommt. Denn wir, die heutigen Mitglieder und Vorstandschaft, werden immer älter, die Zeit naht, in der wir nicht mehr können. Also, liebe Greilinger, es ist natürlich jeder angesprochen, von den Kleinsten bis zu den Ältesten, tretet ein, macht mit, lasst das zarte Pflänzchen, das gerade mal sein 25-jähri- ges Bestehen gefeiert hat, nicht in naher Zukunft wieder verblühen. Der Vorstand Erich Diel 88
Neues vom TC Greiling So viele warme Tage wie in diesem Jahr gab es selten in einer Tennis – Saison. Auch im Oktober können die Tennis – Begeisterten bei sonnigem und warmen Wetter heuer noch in kurzen Hosen und T-Shirts spielen und es ist ganz wunderbar, abends noch, wie in südlichen Ländern bei den Tennisplätzen draußen beieinander zu sitzen. Dennoch ist es Zeit für einen Saison – Rückblick 2018. Punktrunde (Medenspiele) Auch in diesem Jahr schickte der TC Greiling sieben Mannschaften ins Rennen um die Punkte bei den Medenspielen des BTV (Bayerischer Tennisverband). Den Anfang machen die den Knaben 14 entwachsenen Knaben 16, die sich mit den Brüdern Tobias und Alexander Demmel sowie Felix Biechl und Lara Altenschöpfer in ih- rer Klasse den 4. Tabellenplatz sichern konnten. Nach einem Aufstieg in die Altersklasse Knaben 16 ist dies eine ordentliche Leistung! Leider lief es bei den Junioren 18 (Philip Cocola, Janik Festerling, Luis Kitterle, Tobias Baltz, Felix Biechl, Christian Reinhardt) nicht so gut. Sie mussten alle Tabellenpunkte abgeben. Es ist jedoch hervorzuheben, dass diese Mannschaft erst 2016 überraschend in die Bezirksklasse 2 aufgestiegen ist. Auch in diesem Jahr fehlt leider – wie bei so vielen anderen Tennisvereinen auch – sowohl bei den Damen als auch bei den Herren eine jüngere „Mittelschicht“ im Alter zwischen 20 und ca. 35 Jahren, die ansonsten eine gesunde Basis für eine Herren- und Damenmann- schaft darstellen. In dieser Altersgruppe sind die Menschen mit Ausbildung, Familie, ggf. Immobilie völlig ausgelastet und niemand denkt an Tennis oder kann/ möchte sich nicht auf für eine Punktrunde erforderliche Termine im Frühsommer festlegen. Schade. Hier nun die Wertungen in den Altersklassen: Die Herren AK 30 (Herbert Strasser, Markus Feierabend, Hansi Probst, Christian Winhard, Bernard Schultz, Matthias Willinger, Erwin Winhard, Thomas Rohrhofer, Marinus Bütt- ner), seit Jahren ein eingespieltes Team, sicherte sich mit 4:6 Punkten einen guten 4. Platz in der Bezirksklasse 2. Aus den Herren AK 40 wurde eine Herren-Mannschaft AK 50. Mit Erich Krätz, Peter Eich- mann, Andreas Bokor, Herbert Strasser , Uwe Arens, Hans Harrer, Korbinian Reiter, Franz Demmel, Wolfgang Schmel und Michael Förg erlangte diese Mannschaft mit 8:2 Punk- ten auf Anhieb Platz 2 in der Tabelle der Bezirksklasse 1!. In vier von fünf Begegnungen gab es einen souveränen Sieg. Erstmals gab es heuer eine AK 60 Freizeit-Herren-Doppel-Mannschaft mit den Mitglie- dern Peter Eichmann, Andreas Bokor, Uwe Arens, Franz Demmel, Rudolf Bauer, Johann 89
Reiter, John Martens, Georg Weber, Rainer Kubina, Dieter Weissbach und Alfons Guggen- moos. Unter 8 Mannschaften errangen sie mit 11:3 Punkten auf Anhieb einen hervorra- genden 2. Tabellenplatz in der Bezirksliga. Eine Änderung gab es bei den beiden seit Jahren existenten Damenmannschaften des TC. Aus den Damen AK 40 ging die Damenmannschaft AK 50 hervor, die bisherige Mann- schaft Damen AK 50 Freizeit wechselte ebenfalls eine Altersklasse höher in die Damen AK 60 Freizeit. Dies schmälerte die Erfolge jedoch nicht. Die Damen AK 50 (Christine Kirschner, Claudia Petzl, Gabi Günther, Monika Werth, Elfi Ostermünchner, Irmgard Steinmetz, Maria Boschner, Isabelle Hell, Rosi Wuitschik und Ursula Ertl) sicherte sich sogar ohne die langjährige Nr. 1 in der Mannschaft, Petra Demmel, mit 6:4 Punkten den 3. Tabellenplatz und damit souverän den Klassenerhalt! Einen wunderbaren Sieg und den ersten Tabellenplatz errang die Damenmannschaft AK 60 Freizeit in Ihrer Gruppe der Bezirksliga! Sie verlor keine einzige Begegnung und ließ mit 10:0 Punkten und insgesamt lediglich 2 verlorenen Einzeln während der gesamten Saison souverän die ewigen Rivalinnen der GW Luitpoldpark München und das gesamte restliche Feld deutlich hinter sich! Wir gratulieren! Einen ganz besonderen Erfolg gibt es noch zu vermelden: Nach dem Aufstieg in die Bezirksliga Doppel Herren 60, ist die Mannschaft des TC-Greiling mit 11:3 Punkten unter neun Teams, hinter SG Riessersee-GaP Zweiter geworden und konnte sich somit den Titel des Vizemeisters hinter der Manschaft der SG Riessersee – Garmisch-Partenkirchen sichern. Die Senioren des TC Greiling (Foto: Dorfbote) 90
Clubmeisterschaften Natürlich wurden auch in diesem Jahr wieder Clubmeisterschaften ausgetragen. Gespielt wurde wieder auf 2 Gewinnsätze, erforderlichenfalls ergänzt um einen Match – Tiebreak statt eines dritten Satzes. Die Einzelmeisterschaft der Herren war mit 16 Teilnehmern ebenfalls wieder gut besetzt. Insgesamt gab es – wie aus den Vorjahren zu erwarten - viele spannende und knappe Begegnungen. In diesem Jahr konnte sich nach einem langen Match Vereinsvorstand Christian Winhard, im Vorjahr noch Vierter, gegen seinen Mannschaftskollegen Bernard Schultz nach zwei Sätzen mit 6:3 und 6:7 letztendlich im Match – Tiebreak mit 10:4 den Titel des Clubmeisters sichern. Dritter wurde Andreas Bokor, der sich ebenfalls in einem äußerst engen Match mit 7:6, 6:7 und 10:2 gegen den Vizemeister des Vorjahres, Markus Feierabend, durchsetzte. Hier die versammelten Herren, die über mehrere Wochen ihren Clubmeister ermittelten. (Foto: Dorfbote) Die Teilnahme beim Herren-Doppel war mit 10 Doppel – Paarungen. Auch hier gab es es wieder enge Spiele. Im Finale war das aufeinander eingespielte Team Christian Winhard/ Bernard Schultz zwar einen Satz im Rückstand, behielt aber schließlich mit 3:6, 6:2 und 10:8 im Match –Tiebreak die Oberhand und sicherte sich den Clubmeister – Titel gegen Hansi Probst und Harry Strasser, Sieger in den Jahren 2016 und 2015. Das Spiel um den dritten Platz wurde in 2 Gewinnsätzen bis 4 Spiele ausgetragen. Hervorragende Dritte wurden hier die neu gebildete Paarung Marinus Büttner/ Martin Pfatrisch, die gegen Franz Biechl/ Roland Thiemt mit 4:1 und 4:0 souverän gewannen. 91
Siegreiche Herren, vlnr: Harry Strasser/ Hansi Probst (2. Platz), Bernard Schultz/ Christian Winhard (Club- meister), Marinus Büttner/ Martin Pfatrisch (3. Platz) Die Mixed – Konkurrenz findet traditionell als letzter Wettbewerb im Jahr statt. Auch diese Begegnungen konnten, wie die allermeisten in dem tollen Sommer, bei wunder- schönem Wetter ausgetragen werden. Viele Spiele wurden nach auch hier im Match - Tiebreak entschieden. Nach einem langen Spieltag setzten sich hier wie im Vorjahr Gabi Günther/ Harry Strasser souverän mit 2:6, 6:3 und 10:7 Sätzen gegen Petra Demmel/ Bernard Schultz durch und wurden erneut Clubmeister. Den dritten Platz sicherten sich Moni Werth/ Markus Feierabend mit 6:3 und 6:3 Sätzen vor Claudia Petzl/ Franz Demmel. Es fanden na- auch türlich einige wieder Trainings für Kinder und Ju- gendliche statt. Herbert Kreu- zer, der eigent- lich keine Trai- nings mehr gibt, trainierte auch heuer nochmals einige Mädchen, die er schon in Vorjahren den Mixed – Meister v.l.n.r.: Gabi Günther/ Harry Strasser (Clubmeister), Petra Demmel/ Bernard Schultz (2. Platz), Moni Werth/ Markus Feierabend (3. Platz) (Fotos: Dorfbote) 92
betreute. Die Mädels – Truppe war auch heuer regelmäßig mit viel Freude dabei. Sonstiges Auch Schleiferl-Turnie- re gab es in natürlich in diesem Jahr, darunter auch wieder das schon traditionelle Hermann- Schinner-Gedächtnis- Turnier zu Ehren des verstorbenen ehema- Bürgermeisters ligen Hermann Schinner. Bei diesem ver- wöhnt Renate Schinner die Teilnehmer stets mit Kaffee und Kuchen. Das angrenzende Lokal „Zum Bei“ versorgte den TC so manches Mal mit feinen Gerich- ten, so dass sich der Verein bei den Punktspielen und sonstigen Aktivitäten keine Sorgen machen musste. Traditionell enden wird das Tennisjahr draußen mit dem Kirta-Turnier am Kirchweih- montag. Hoffen wir auf einen letzten sonnigen Herbsttag zum Genießen und auf einen schönen Saisonabschluß unter freiem Himmel. Das endgültige Ende des Tennis-Jahres folgt dann noch mit der Weihnachtsfeier im Dezember. Mit Spaß beim Training: Angelina Weiler, Selina Weiler, Herbert Kreuzer, Turnier Rebecca Sweikowski, Joseﬁne Schmid (Fotos: Dorfbote) 93
Abschlussfeier Ski-Saison 2017/2018 Am Samstag 07.06.2018 fand am Gore-Stadl in Reichersbeuern der traditionelle Saison- abschluss der Skifahrer statt. Alle Kinder der einzelnen Mannschaften mit ihren Eltern und Geschwistern, die Trainer-/Vorstandschaft sowie viele fleißige Helfer von unseren Veranstaltungen waren eingeladen. Bei perfekten Wetter wurde gemütlich gegrillt, geratscht und die abgelaufene Saison „analysiert“. Josef Reiter (Fotos: Skiclub) 94
Kondi-DSC 2018 Am Wochenende 21./22.07.2018 fand in Reichersbeuern der diesjährige Kondiwettkampf im Rahmen des DSV Schülercups für die U16 statt. Am Start waren die besten Nachwuch- sathleten Deutschlands in diesem Altersbereich. In den sechs verschiedenen Disziplinen Kraftausdauer, Gleichgewicht, Rumpf, Agilität, Schnelligkeitsparcour und Ausdauerlauf kämpften 50 Mädchen und 42 Buben um die begehrten Punkte. Rund 25 Helfer vom ausrichtenden SC Reichersbeuern halfen jeden Tag mit, um perfekte Rahmenbedingun- gen für die kräftezehrenden Übungen zu schaffen. Den Sieg bei den Mädchen holte sich schließlich Pauline Fischer vom SC Starnberg knapp vor Kiara Klug vom SC Kempten und Fidelis von Preysing vom SC Ostin. Bei den Buben hatte Matthias Kagleder vom WSV Sa- merberg die Nase vorn, gefolgt von Paul Riggenmann vom SV Hindelang und Ayk Irmen von der SZ Leutkirch. Josef Reiter Auf dem Bild von links: Karl Kienbacher (SCR), Andreas Ertl (DSV), Ernst Dieckmann (BGM R´b), die siegrei- chen Athleten, Andreas Kindsmüller (DSV), Josef Reiter (SCR) (Fotos: Skiclub) 95
Sommertraining Ein bekannter Spruch besagt: „Ein guter Skifahrer wird im Sommer gemacht“. So ist auch bei den aktiven Rennfahrern der Sparte Ski in der warmen Jahreszeit einiges geboten. Seit Pfingsten trainieren die 4 Nachwuchsmannschaften im Altersbereich von 4 - 15 Jahren fleißig wöchentlich 1 - 3 mal um perfekt für einen langen anstrengenden Winter vorbereitet zu sein. Auf viele verschiedene Arten wird Kraft, Kondition, Gleichgewicht und vieles mehr verbessert. Auch andere Sportarten werden ausprobiert, um ein ab- wechslungsreiches Training zu haben. Josef Reiter Unsere jüngsten - die Rennzwerge - bei einer Bergtour zur Sunntratn (Fotos: Skiclub) 96
Besuch des Klettergartens in Ostin Bergtour auf dem Rechelkopf (Fotos: Skiclub) 97
Eine Radtour 98 (Fotos: Skiclub)
Dank an die Sponsoren Die Sparte Ski des SC Reichersbeuern möchte sich an dieser Stelle einmal recht herzlich für die finanzielle Unterstützung bedanken bei: Allianz Generalvertretung Alois Schindl GmbH Auto Schreindl GmbH Harrer GmbH Thomas Hochwind GmbH Kienbacher Service Klosterbrauerei Reutberg eG Manfred Kastenmüller Paintinger & Nikolaus Raiffeisenbank im Oberland eG Sport Krätz GmbH Thomas Rohrhofer Wolfgang Koschmieder GmbH Löwen-Apotheke Leonhard Seiler Maikiki Cafe & Kiosk Karl Kienbacher Brennerkundendienst NISSAN-Vetragshändler Erdarbeiten, Pflaster- und Straßenbau Spenglerei Meisterbetrieb Stephan Kienbacher Bodenbeläge Karosserie- und Fahrzeugbauer GbR Glaserei Getränkeleitungsreinigung Peter Maisel Holz- und Bautenschutz Birgit Oberhuber Die gesamten Einnahmen sind ausschließlich für unsere Nachwuchsarbeit bestimmt. Ralf Hagenkötter (Foto: Ralf Hagenkötter) 99
EISHOCKEY U7 Lauﬂernschule Die jüngsten Reichersbeurer Kufenflitzer gehen jeden Dienstag und Donnerstag von 14,40 – 15,45 Uhr aufs Eis. Mädchen und Buben von vier bis acht Jahren gewöhnen sich hier spielerisch an Eis und schmale Kufen. Mitmachen kann jeder. Schlittschuhe, Sportkleidung und warme Handschuhe mitbringen, Schützer und Eishockeyequipment können die Neulinge kostenlos vom Verein leihen. Treffpunkt ist eine halbe Stunde vor Trainingsbeginn in der weeArena. U9 Kleinstschüler In der Leistungsklasse A sind die Kleinstschüler mit (v.l.) den Trainern Florian Kaindl und Michi Beilhack sowie den Betreuerinnen Wiedenhofer und Eva Beier am Start. In Runde eins spielt der zum Großteil schon aus dem Vorjahr spielerprobte SCR-Nachwuchs mit dem EC Bad Tölz, ESC Geretsried I und ERSC Ottobrunn. U11 Kleinschüler Früh starteten die Kleinschüler in die Bayernliga-Saison und freuten sich dabei gleich zum Auftakt über einen Turniersieg in der imposanten Olympia-Eishalle in Garmisch. Neben dem SC Riessersee und EC Bad Tölz steht Reichersbeuern heuer mit dem TSV Peis- senberg in der Gruppe. Nach der Neuordnung der Ligen spielen die Kleinschüler nun zu- nächst auf einem deutlich breiteren Spielfeld und mit schwarzen Pucks in einer Doppel- runde in Turnierform. Im neuen Jahr schließt sich eine Einfachrunde in Turnierform an. U13 Knaben Mit einem besonderen Turnier bereiteten sich die Reichersbeurer Knaben auf die Saison vor. Bei den United World Games in Klagenfurt waren sie mit zwei Teams am Start und schnitten als Sechster und Neunter in einem 16er-Feld mit Mannschaften aus Öster- reich und Ungarn stark ab. Noch mehr als das sportliche Ergebnis zählte die besondere Atmosphäre bei diesem sportlichen Großereignis, zu dem Nachwuchsmannschaften in 13 Disziplinen – von Leichtathletik und Schwimmen über Tennis und Floorball bis Rugby und Eishockey – angetreten waren. 100
EISHOCKEY Zur Punktspielsaison ist der SCR in dieser Saison in zwei Wettbewerben am Start. Neben der Bayernliga-Mannschaft, die gegen EC Bad Tölz, EHC Klostersee, EHC München, TSV Peissenberg und Starbulls Rosen- heim antritt, ist eine zweite Mannschaft in der Spielgemeinschaft mit dem ESC Gerets- ried am Start. Die SG hat es dabei in der Landesliga mit Deggendorf, Miesbach, Gebens- bach, Pfaffenhofen, Landshut, Ottobrunn und Passau zu tun. U15 Schüler In einer neuen Konstellation treten die Schüler an. Um sich im Feld der Großvereine langfristig behaupten zu können, gehen die Nachbarvereine aus dem Isartal heuer neue Wege. Auf Initiative von Balthasar Fischhaber und Michael Schuster treten Reichersbeu- ern und Bad Tölz erstmals als reine Jahrgangs-Mannschaften an. Während alle Endjahr- gänge zu den Löwen wechselten, schlüpfen alle jüngeren Spieler (Jahrgang 2005) heuer ins SCR-Trikot. Das engagierte Trainerteam Fischhaber/Schuster bekam Unterstützung durch Josef Kottmair und Christian Curth. Zu viert vermitteln sie nun mit viel Elan und geballtem Eishockey-Sachverstand den Buben ihr Eishockeywissen und vor allem ihre Begeisterung für den Sport. Umgekehrt sind sie begeistert vom Einsatz der Burschen um Torhüterin Johanna Gißibl, die engagiert bei der Sache sind, auch wenn es noch viel Lehrgeld zu zahlen gibt. Nach einigen Vorbereitungsspielen, unter anderem gegen die Jungadler aus Mannheim, gefiel das junge Team beim Vorbereitungsturnier in Grafing, bei dem es einen Tag lang gegen die Ligakonkurrenten aus Klostersee, Rosenheim, Peiting und Memmingen ging. Am Ende war die Freude groß über den vierten Platz. Mit dem Lokalderby gegen Tölz eröffneten die Schüler die Meisterschaftsrunde und ernteten trotz der erwarteten Nie- derlage gegen die ehemaligen Teamkameraden für ihren Einsatz viel Lob. Heidi Siefert 101
Y E K C O H S I E 2 0 1 (Foto: Silvia Schmenn)
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Y E K C O H S I E 4 0 1 Das Reichersbeurer Team: o.v.l. Betreuerin Brigitte Pause, Trainer Opa Manfred (Manfred Heinrich), Xaver Pechlahner, Max Holzinger, Maxl Mohrenweiser, Lukas Schön, Kilian Heinrich, Trainer Opa Helmut (Helmut Eberhartd), Mitte v.l. Sebastian Rest, Constantin Wizemann, Niklas Gruber, Quirin Schlager, Bastian Seitz, Maxi Hofmann, Vinzenz Schuler, Lukas Pause, Johannes Wiedenhofer, Betreuerin Pamela Seitz u.v.l. Stella Rosalia, Luis Gehmacher, Sebastian Kaindl, Christian Fichtner, Johannes Eberhardt, Michi März, Maxi Feichtmair, Hannes Bart. (Foto: Silvia Schmenn)
1 0 5 E I S H O C K E Y Die SCR-Knaben-Mannschaft: o.v.l. Elias Britton, Vinzent Röckenschuß, Ismail Sahanoglu, Hansi Fichtner, Raphael Kisak, Mitte v.l. Sammy Schurz, Korbinian Gerg, Lukas Riedl, Hansi Huß, Korbinian Bigalk, Mick Koller, Christopher Barthmes, Louis Kinzinger, Franz u.v.l. Maxi Berger, Julian Philppski, Johannes Schmenn, Michael Hilgenrainer, Justus Kaufmann, Schmid Sebastian, Elisa Zech Eberhardt, (Foto: Silvia Schmenn)
Y E K C O H S I E 6 0 1 Der SC Reichersbeuern: o.v.l. Ismail Sahanoglu, Martin Gröbmair, Lennox Oesterreich, Maximilian Maier, Fabian Wohlfahrter, Mitte v.l. David Kreitzer, Florian Feiertag, Felix Meißner, Simon Manhart, Korbinian Hopper, Xaver Schuler, Anton Gresler, Dennis Stoljarov, v.v.l. Johann Gißibl, Trainer Josef Kottmair, Sebastian Herein, Moritz Lessacher, Max Schilling, Mi-chael Schuster jun., Jonas Marzahn, Johannes (Foto: Silvia Schmenn) Curth, Trainer Michael Schuster, Alexander Rose
EISSTOCKSCHÜTZEN Großer Andrang beim Löterpokal Beim diesjährigen Löterpokal am 2. August 2018 der Reischbeira Stockschützen nahmen sage und schreibe 40 Schützen teil. Es wurden im Vorfeld die aktiven und nicht aktiven Schützen aufgeteilt und dann zehn Mannschaften ausgelost. In sehr ausgeglichenen Teams ging es in zwei Gruppen mit je fünf Mannschaften an den Start. In der Gruppe 1 setzten sich Florian und Verena Melf, Franz von Sigriz und Sepp Kollnberger durch, in der zweiten Gruppe machten Jonas Burzler, Christine Rehme, Martin Schaffer und Anni Seidl das Rennen. Die beiden Truppen durften zum Finale um den Löterpokal antreten. Nach einem spannenden Kampf stand es nach sechs Kehren 14:6 für die Moarschaft um Florian und Verena Melf, Franz von Sigriz und Sepp Kollnberger, die somit den Po- kal in Empfang nehmen durften. Traditionsgemäß gab es für die Letztplatzierten ein Schnapserl, um den “Verdruß” zu vertreiben. Abschließend ist zu sagen, daß es immer wieder bewundernswert ist, wie gut die aus aktiven und nicht aktiven Teilnehmern zu- sammengewürfelten Teams harmonieren. Es macht allen gleichermaßen riesigen Spaß, sich untereinander zu messen. Gesamtergebnis: Gruppe 1 1. Florian Melf, Verena Melf, Franz von Sigriz, Sepp Kollnberger 2. Stefan Quercher, Hans Fährmann, Anneliese Freissmann, Stefan Hohenreiter 3. Steffi Thiel, Alex Thiel, Susanne Hagenkötter, Sefa Mattheis 4. Sepp Steinbacher, Barbara Glumbik, Markus Seidl, Hans Leitner 5. Vroni Harrer, Gitti Langner, Laura Seidl, Lukas Harrer Gruppe 2 1. Seidl Anni, Jonas Burzler, Christl Rehme, Martin Schaffer 2. Walter Hohenleitner, Gabi Hiergeist, Anni Kettelhut, Maria Niggl 3. Hans Harrer, Michi Tosto, Irmi Bauer, Gabi Reiter 4. Andreas Scharf, Werner Männer, Franz Altinger, Franziska Merz 5. Günther Preuß, Gerd Kutzner, Christl Merz, Bärbel Kienbacher Michaela Tosto 107
N E Z T Ü H C S K C O T S S I E 8 0 1 v.l.n.r.: Florian Melf, Franz von Sigriz, Verena Melf, Sepp Kollnberger, Gitti Langner (1. Vorstand) (Foto: Michaela Tosto)
EISSTOCKSCHÜTZEN SCR Stockschützen Vereinspokal 2018, Vereins- meister in Doppelrunde ausgeschossen Am Samstag den 09.06.2018 war es wieder soweit, die Reischbeira Stockschützen schos- sen Ihren Vereinspokal aus. Unter vier Mannschaften mit je drei Schützen, wurde das Turnier in einer Doppelrunde ausgetragen. Anhand der Punkte von 12:2 konnte sich das Team um Brigitte Langner, Martin Grasmüller und Michaela Tosto den Gesamtsieg sichern. Sie verwiesen Josef Krinner jun., Josef Kollnberger und Gerd Kutzner auf den zweiten und Stefanie Thiel, Johann Fährmann und Walter Hohenleitner auf den dritten Platz. Den vierten Platz belegte die Moarschaft um Günther Preuß, Alexander Thiel und Andreas Scharf. Anschließend wurden alle Schützen mit einer deftigen Brotzeit von Ve- ronika Harrer in der Vereinshütte verköstigt. Michaela Tosto v.l.n.r.: Brigitte Langner, Martin Grasmüller, Michaela Tosto (Foto: Michaela Tosto) 109
EISSTOCKSCHÜTZEN Beste Bedingungen bei Herren Turnier Das alljährliche AH- und Herrenturnier der Stockschützen Reichersbeuern sollte dieses Jahr am 6. und 7. Juli 2018 stattfinden. Aufgrund der schlechten Wetterprognose für Freitag entschloss man sich, das AH Turnier abzusagen. Um so besser waren die Bedin- gungen für die Herren am Samstag. Ohne Regen und mit einem Mix aus Sonnenschein und Wolken konnte das Turnier mit zwei Gruppen und insgesamt 17 Mannschaften aus- getragen werden. Vormittags konnte sich die Mannschaft aus Penzberg-Maxkron mit den Schützen Robert Smetana, Alexander Kern, Markus Andre, Markus Andre und einer Punktzahl von 10:4 und einer Note von 1,681 vor den Gastgebern mit den Schützen Benedikt Melf, Wal- ter Hohenleitner, Sepp Steinbacher und Martin Grasmüller platzieren. Den dritten Platz belegte die Moarschaft aus Kreuth mit den Schützen Sepp Hatzl, Martin Nachmann, Stephan Rohnbogner und Andreas Hausner. SC Reichersbeuern: v.li.: Gitti Langner (1. Vorstand), Martin Grasmüller, Benedikt Melf, Sepp Steinbacher, Walter Hohenleitner und Gabi Hiergeist (Spielleiterin) (Foto: Michaela Tosto) 110
EISSTOCKSCHÜTZEN EV Ebbs v.li.: Gabi Hiergeist (Spielleiterin), Andreas Lamplmair, Christian Schwaiger, Thomas Schwaiger, Thomas Köppl und Gitti Langner (1. Vorstand) (Foto: Michaela Tosto) Nachmittags holte ein „Newcomer“ den Sieg. Die Herren Christian Schwaiger, Thomas Schwaiger, Andreas Lamplmair und Thomas Köppl vom EV Ebbs nahmen zum ersten Mal am Turnier teil und verwiesen mit 11:5 Punkten und der Note von 1,448 die Schützen Jakob Wasensteiner, Heini Gemmer, Hans Riesch und Michael Spiegler vom SC Gaißach und Kurt Ludloff, Hermann Singldinger, Michael Berger und Klaus Schneider vom EKC Rottach-Egern auf die Plätze. Über je eine gewonnene Eisstockplatte bei der Verlosung durften sich „Wum“ Stephan Rohnbogner von den Kreuthern und Franz Wildauer aus Thiersee freuen. Bedanken möchten sich die Ausrichter bei folgenden Sponsoren: Hirschkuss, Firma Eisstockzubehör „BaLu“ Ludwig Baumgartner, Klosterbräustüberl Reut- berg, Monte Mare Tegernsee und Schliersee, Brauerei Tegernsee, Firma Ebra Eisstockzu- behör, Firma Ladler Eisstockzubehör, Rinner Getränkemarkt, Sport Peter Bad Tölz. Michaela Tosto 111
EISSTOCKSCHÜTZEN Penzberg-Maxkron v.li.: Gitti Langner (1. Vorstand), Alexander Kern, Markus Andre jun., Robert Smetana, Markus Andre und Gabi Hiergeist (Spielleiterin) 1. Vorstand: Gitti Langner (Fotos: Michaela Tosto) 112
EISSTOCKSCHÜTZEN Eindrücke vom Dorfturnier Na, welcher Stock hat den? In der Sonne läßt es sich aushalten. 113 (Fotos: Dorfbote)
EISSTOCKSCHÜTZEN Gitti Laugner und Michaela Tosto Am Ausschank: Sepp Steinbacher (Fotos: Dorfbote) Im Gegenlicht... 114
EISSTOCKSCHÜTZEN Zwei Herren am Grill! Kuchenschneiden macht Spaß Luftig, aber nicht ungefährlich: Sandalen beim Stockschießen 115 (Fotos: Dorfbote)
EISSTOCKSCHÜTZEN Über die Punkte wacht Anderl Scharf Gabi Hiergeist beim Aufbau der Sieger-Preise (Fotos: Dorfbote) 116
EISSTOCKSCHÜTZEN Auch bei Flutlicht kann man noch spielen (Fotos: Dorfbote) 117
EISSTOCKSCHÜTZEN Die diesjährigen Siegerinnen: „Trachtenverein Damen“ Bei den Herren siegte die Mannschaft „Trachtenverein II“ (Fotos: Dorfbote) 118
E I S S T O C K S C H Ü T Z E N 1 1 9 Schön wars! Die Ergebnisse sind im Internet unter www.sc-reichersbeuern.de/stockschützen/ zu ﬁnden (Foto: Dorfbote)
LUFTSPORTVEREINIGUNG Viele Karlsson‘s vom Dach – oder wie die Kinder das Fliegen lernten Die Luftsportvereinigung Greiling brachte für den Kinder-Ferienpass mutige Kinder in die Luft. Greiling, 10. September 2018 – Die LSV Greiling e.V. als Betreiber des Flugplatzes war in diesem Jahr erstmals Mitveranstalter und Grei- lings einziger Beitrag zur Aktion „Kinder-Ferienpass“ des Kreis-Ju- gendrings Bad Tölz-Wolfratshau- sen. Für den 4. August konnten sich die Kinder zu einem Gleitschirm-Tan- demflug anmelden. Scheinbar war der Respekt vor dem Thema Flie- gen aber doch so groß, dass sich nur drei „mutige Kinder“ angemeldet hatten. Das Wetter war gut und bei dieser geringen Anzahl an Teilnehmern sind die beiden Tandempiloten jeweils zweimal mit jedem Kind geflogen. Gleich geht‘s los in die Lüfte Passagiere mit dem Gleitschirm mitnehmen darf nicht jeder Gleitschirmpilot! Angehende Tandempiloten müssen mindestens 200 Flü- ge im Flugbuch haben, einen Eignungstest bestehen und dann eine theoretische und praktische Ausbildung mit entsprechenden Prüfungen absolvieren. Selbst dann wird die sogenannte „Passagierberechtigung“ auf drei Jahre befristet ausgestellt und muss durch ei- nen Überprüfungsflug mit einem Fluglehrer verlängert werden. Nicht ganz so gute Wetterbedingungen sorg- ten am 10. August dafür, dass das Fliegen mit dem Drachenflugsimulator erst ab ca. 16 Uhr Und schon ist man fast wieder auf der Erde (Fotos: Dorfbote) 120
LUFTSPORTVEREINIGUNG starten konnte. Fünf Kinder wollten das Drachenfliegen prak- tisch erfühlen, aber gleichzeitig sicher am Boden bleiben, was nur mit dem Drachenflugsimulator möglich ist. Der Simulator sorgte für ein echtes Fluggefühl (Foto: Dorfbote) Beim Drachenflugsimulator wird ein leichter Schulungsdrachen auf einem großen Au- toanhänger (der Plattform) durch ein Zugfahrzeug über die gut 1.000m lange Grasbahn gefahren. Dabei ist das Fluggerät so mit Leinen an der Plattform gesichert, dass man genau wie beim richtigen Drachenfliegen frei fliegen kann. Einzig Wegfliegen kann mit diesem Drachen niemand, denn die Führungsleinen holen den Drachen auch bei Steue- rungsfehlern immer wieder auf die Mitte der Plattform zurück. Wegen der geringen Teilnehmerzahl durfte auch beim Drachenflugsimulator jedes Kind zweimal mit dem Simulator fliegen. Auf der Internetseite der LSV (https://www.lsv-grei- ling.de/drachensimulator) kann man mehr zum Thema Drachenflugsimulator lesen und auch ein Video einer Simulationsfahrt ansehen. Der Simulator wird mittlerweile auch bei angehenden Drachenfliegern in der Ausbildung eingesetzt, da es für die Flugschüler längere Flugzeiten am Stück und eine direkte Un- terstützung durch den Fluglehrer ermöglicht, der die ganze Zeit auf der Plattform direkt vor einem steht. Es hat allen Kindern großen Spaß gemacht, einmal mit einem Gleitschirm als Passagier mitzufliegen oder einen Drachen selbst zu fliegen. „Ein Tandemflug mit dem Gleitschirm oder Drachen bzw. eine Fahrt mit dem Drachenflugsimulator steht allen Interessierten 121
LUFTSPORTVEREINIGUNG offen. Einfach uns mal am Flugplatz besuchen, wenn wir Flug- betrieb haben (https://www.lsv-greiling.de/webcam) und uns ansprechen. Nicht immer geht es sofort, aber da finden wir ei- nen Weg und einen Termin.“, so Peter Brickwede, Vorstand der Luftsportvereinigung Greiling. Webseite www.lsv-greiling.de/termine/ Pressekontakt Peter Brickwede Vorstand LSV Greiling e. V. Telefon: +49 175 4329690 E-Mail: peter@brickwede.net Zuschauer durften natürlich nicht fehlen (Foto: Dorfbote) 122
Jahrtag und Jahreshauptversammlung 2018 der Soldaten- und Krie- gerkameradschaft Reichersbeuern-Greiling am 29. September 2018 Die Pfarrkirche vor dem Gottesdienst (Foto: Huber Privat) Um 18.30 Uhr trafen sich die Mitglieder vor dem Gasthof Altwirt zur Aufstellung zum Kirchenzug. Angeführt von der Musikkapelle Reichersbeuern unter der Leitung von Mar- kus Hochwind marschierte man zur Pfarrkirche Reichersbeuern. Dort zelebrierte Pfarrer Ludwig Scheiel den Gedenkgottesdienst. Es gilt, beim Jahrtag nicht nur den Opfern und verstorbenen Kameraden zu gedenken, sondern auch um Frieden zu bitten. Schade, dass sich neben den Mitgliedern der Kameradschaft nur so wenig Kirchgänger für dieses An- liegen in der Kirche eingefunden hatten, so Ludwig Scheiel. Nach der Kirche gedachte man am 1870er Denkmal mit einem Choral den Teilnehmern dieses Krieges. Im Anschluss daran marschierte man, inzwischen mit Fackeln ausgestattet, zum Kriegerdenkmal. Vor- stand Stefan Frimmer erinnerte dort an die Opfer der Weltkriege und der verstorbenen Bundeswehrsoldaten und anschließend wurde ein Kranz zum Gedenken an die Opfer durch die Kranzträger Theresa Schichtl und Engelbert Kinshofer niedergelegt. Die Mu- sikkapelle spielte dazu den guten Kameraden. Der Zug marschierte wieder zurück zum Pfarrheim, wo heuer die Jahreshauptversammlung stattfand. Hierzu dankte Stefan Frim- mer vorab der Kirchenverwaltung, dass der Raum zur Verfügung gestellt wurde. Nach einer Brotzeit, vorbereitet durch die Familie Pirchmoser und Josefine Frimmer und eini- gen Musikmärschen, eröffnete Vorstand Stefan Frimmer mit der Begrüßung und seinem Bericht die Versammlung. Besonders begrüßt wurden die Bürgermeister Ernst Dieck- 123
mann und Anton Margreiter, Altbürgermeister Hans Harrer sowie alle Ehrenmitglieder, namentlich besonders die Ehrenvorstände Rudolf Gehr und Benedikt Steinberger. Zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder Thomas Mangold und Johann Niggl erhob sich die Versammlung von den Plätzen. Stefan Frimmer dankte in seinem Bericht allen, die sich im vergangenen Vereinsjahr für die Kameradschaft eingebracht haben. Momentan zählt man 184 Mitglieder, davon sind 5 Kriegsteilnehmer. Der Kassenbericht von Otto Fahrnholz schloss mit einem kleinen Plus ab und weist eine ordentliche Rücklage aus. Dies bestätigte auch Kassenprüfer Johann Huber mit seiner Stellungnahme und emp- fahl den Mitgliedern die Entlastung. Schriftführer Nikolaus Fischhaber erstattete einen umfangreichen Bericht über das abgelaufene Vereinsjahr und den wahr genommenen Terminen und Teilnahmen. Schwerpunkte waren die letzte Versammlung und der Verein- sausflug 2018, der nach Kramsach und Kufstein ging. Bürgermeister Ernst Dieckmann dankte der Kameradschaft für ihr Einbringen in die dörf- liche Gemeinschaft und wünschte ihr weiterhin alles Gute. Für das nächste Jahr hoffe er, dass dann der Altwirt wieder als Beherbergungsstätte zur Verfügung stehe. Die Entlas- tung der gesamten Vorstandschaft erfolgte einstimmig, nachdem Ernst Dieckmann die Versammlung hierzu befragte. Als nächstes nahmen die Vorstände Stefan Frimmer und Peter Pirchmosser die Ehrung von Josef Niggl für 40 Jahre Mitgliedschaft mit einer Urkunde vor. Unter Verschiedenes wurde von Hans Harrer wieder einmal angeregt, dass beim letzten Geleit für einen Verstorbenen doch die Mitglieder vermehrt der Vereinsfahne anschlie- ßen sollen. Ehrenvorstand Benedikt Steinberger dankte der Vorstandschaft noch für Ihre Arbeit im abgelaufenen Jahr. Nachdem keine weiteren Wortmeldungen mehr kamen, beschloss Vorstand Stefan Frimmer um 21.30 Uhr die Versammlung. Johann Huber v.l. die Vorstandschaft: Otto Melf, Thomas Mangold, Peter Pirchmoser, Stefan Frimmer, Nikolaus Fischhaber, (Foto: Huber Privat) Otto Fahrnholz 124
Gedenken am 1870er Denkmal beim Veteranentag 2018 Gedenken am Kriegerdenkmal bei Vetera- nentag 2018 (Fotos: Huber Privat) 125
SENIORENTREFF 60 PLUS Zwei mit gut- g e l a u n t e n Senioren be- setzte Reise- busse mach- ten sich für den alljährli- chen Ausflug der Greilinger S e n i o r i n n e n und Senioren am 03. Sep- tember 2018 gegen Mittag auf den Weg zum Spitzing- see, um mitei- nander einige unterhaltsame Stunden zu verbringen. Bereits einige Zeit vorher hatten sich Ria Hiergeist, Hans-Gün- ther Mangold, Beppi Langeder und Claudia Petzl Gedanken zum Ausflugsziel gemacht. Attraktiv soll es stets sein, nicht zu weit entfernt gelegen, damit man nicht allzu lang im Bus sitzt und auch eine Einkehrmöglichkeit bieten. Zwar war das Wetter an diesem Tag mit 14 – 15 Grad Celsius im Gegensatz zu den Wochen vorher doch ein wenig frisch, aber das tat der guten Laune der Mitfahrenden keinen Abbruch. Am Spitzingsee angekommen, teilte sich die mit über 70 Teilnehmern doch recht große Gruppe: Während sich die einen gleich in die Gundl – Alm zu Kaffee „San alle da?“ Hans-Günther Mangold und Ria Hiergeist sehen bei der Abfahrt die Liste durch. Eine große Schaukel macht immer Spaß (Fotos: Dorfbote) 126
SENIORENTREFF 60 PLUS und Kuchen begaben, entschlossen sich die anderen noch zu einem Spaziergang am Spitzingsee entlang. Doch da der Him- mel bedeckt war und die Temperaturen durch den Wind noch kühler erschien, kehrten auch die Spaziergänger mehr oder weniger relativ schnell ebenfalls zum Wirtshaus zurück, um es sich bei Brotzeit oder Kuchen gutgehen zu lassen. Und so kam auch die ein oder andere Unterhal- tung rasch in Gang, Geschichten von frü- her machten die Runde und sorgten für so manche Anekdote aus dem Nähkästchen. Allzu schnell ging der Nachmittag vorü- ber und so hieß es schon allzu bald wie- der „Auf geht’s, mia miassn wieder fahrn!“. Doch auch auf dem Rückweg bestand na- türlich noch Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Gegen 18 Uhr wa- ren alle wieder wohlbehalten zurück in Greiling. Auch wenn das Wetter besser bzw. wenigstens wärmer sein hätte können, waren sich alle einig, dass es ein gelungener Ausflug war. Wir stellen immer wieder fest, dass es einfach gut ist, dass sich die Menschen beim Ausflug unterhalten und austauschen können. Und ein schönes Ausflugsziel ist natürlich toll, aber noch wichtiger ist die Kommunikation. Herzlichen Dank an die Gemeinde Greiling, die den alljährlichen Seniorenausflug finanz- kräftig unterstützt! Hoffen wir, dass auch im nächsten Jahr wieder ein Ausflug veran- staltet werden kann. Übrigens: Gute Ideen haben wir zwar auch, aber wenn jemand aus dem Leserkreis ein schönes Ausflugsziel weiß, das sich für unseren halbtägigen Seniorenausflug eignet, der darf sich natürlich gern bei den Organisatoren oder der Dorfboten – Redaktion melden. Fesch: Hans-Günther Mangold Claudia Petzl Der Spitzingsee ist auch bei bewölktem Wetter schön (Fotos: Dorfbote) 127
SENIORENTREFF 60 PLUS Impressionen vom Kaffeetrinken in der Gundl-Alm 128 (Fotos: Dorfbote)
SENIORENTREFF 60 PLUS Impressionen vom Kaffeetrinken in der Gundl-Alm (Fotos: Dorfbote) 129
SENIORENTREFF 60 PLUS Impression vom Kaffeetrinken in der Gundl-Alm Schon geht‘s wieder Richtung Bus und heim nach Greiling (Fotos: Dorfbote) 130
HELFERKREIS - FLÜCHTLINGE AM KRANZER Am Freitag, den 24. August stand nachmittags der Bauernhof auf dem Ferienprogramm. Um halb 2 war Abmarsch vom „Kranzer“ und es ging durch den Wald zum Bauernhof von Anton Margreiter. Der erste Bürgermeister von Greiling und Landwirt Anton Margreiter mit seiner Familie begrüßte die kleine Gruppe recht herzlich. Mit seinem Sohn Leonhard zeigte und erklärte er die Arbeit auf dem Bauernhof. Als ers- tes waren die Kälbchen dran, die gestreichelt werden durften, was sehr viel Begeisterung auslöste. Weiter ging es zum Jungvieh und dann zu den Mutterkühen, die der Hausherr namentlich vorstellte. Die Kinder durften sie füttern. Weiter gings es zum Heuboden, wohin die Gruppe von Kater „Kurti“ begleitet wurde. Nach „getaner Arbeit“ gab es zur Stärkung Joghurt und Brezen. Heim zum „Kranzer“ ging es dann wieder zu Fuß, wo es zur Belohnung von Michi noch einen Müsli-Riegel gab. Damit fand ein gelungener und lehrreicher Tag, der einen erlebnisreichen Einblick in die hiesige Kultur und landwirtschaftliche Arbeit bot, seinen Abschluss. Auch diese Veranstaltung ist ein gelebtes Zeichen von Integration und machte den Be- teiligten Freude. Monika Montag (Foto: Dorfbote) 131
HELFERKREIS - FLÜCHTLINGE AM KRANZER (Fotos: Monika Montag) 132
WEINFEST 2018 Im September richtete die Freiwillige Feuerwehr Greiling wieder das Weinfest im Hafner Stadl aus. Mit bewährten und vereinten Kräften wurde alles für das große Fest vorbereitet, so dass bei bester Stimmung wieder bis zu später Stunde (oder besser: bis in die frühen Morgenstunden?) gefeiert werden konnte. Bei original italienischen Weinen und Pizza aus dem Steinofen sowie kalten und heißen Getränken aus der Espressobar und der Party Pils Bar war für jeden etwas dabei. Für die musikalische Stimmung waren wieder „Die lustigen Bergla“ zuständig, die dem Publikum und den Tanzfans ordentlich einheizten. Ein ganz herzlicher Dank gebührt Schorsch Bichlmair jun., dass er seinen Stadl wieder zur Verfügung gestellt hat sowie den mitwirkenden Feuerwehrlern und Ihren Frauen und Freundinnen und auch allen anderen Helferinnen und Helfern die wieder mit großem Einsatz, Engagement und vereinten Kräften dieses tolle Weinfest organisiert haben. Ein Dank ergeht auch an die Anlieger des Stadls für Ihr Verständnis, dass die Abend- und Nachtruhe beim Weinfest stets ein wenig leidet und das ein oder andere Auto fremdge- parkt wird. Es ist super, dass das Weinfest auch heuer wieder stattfinden konnte! Schön war‘s wie- der! Hoffen wir auf weitere Jahre... Claudia Petzl An der Kasse bekamen die Besucher das Eintrittsbändchen v.l.n.r. Regina Baumgartner, Michael Hiergeist, Sascha Rings (Fotos: Dorfbote) 133
WEINFEST 2018 Fleißige Damen! Agnes Kronseder und Sonja Grundl Bewährte Kräfte beim Ausschank (Fotos: Dorfbote) 134
WEINFEST 2018 Vorstand Andreas Kastenmüller und 2. Kommandant Andreas Fichtner Die Pizza durfte natürlich nicht fehlen. An der Kaffee-Theke war immer etwas los (Fotos: Dorfbote) 135
WEINFEST 2018 (Fotos: Dorfbote) 136
WEINFEST 2018 Agnes Kronseder und Hans Grundl 137 (Foto: Dorfbote)
WEINFEST 2018 Die lustigen „Bergla“ heizten kräftig ein Auf dem Tanzboden wurde auch „mit dem Bob gefahren“ 138 (Fotos: Dorfbote)
WGV QUARZBICHL AKTUELL: Was passiert mit dem Inhalt der Verpackungstonne? Sortierung von gemischten Verpackungen bei der Wurzer Wertstoff GmbH (Foto: EVA GmbH) Die Dualen Systeme in Deutschland, die laut Gesetz für Einsammeln und Verwerten der Ver- packungen verantwort- lich sind, liefern den In- halt in hochspezialisierte Sortieranlagen. Zwei dieser Anlagen liegen in der Nähe des Münchner Flughafens. Der Inhalt der Verpackungstonnen aus unserem Landkreis geht derzeit in diese bei- den Anlagen. Die WGV- Abfallberatung hat sie sich angeschaut. In auf den ersten Blick verwirrender Fülle sind dort Sacköffner, Auflockerer, Folientrenn- walzen (die Folien erst ansaugen und dann abblasen), Magnete, Siebtrommeln, Ballistik- separatoren (Trennung von rollenden und flachen Verpackungen), Windsichter (Trennung von leichten und schweren Verpackungen), Wirbelstromabscheider (Nichteisenmetalle wie Aluminium werden im Wirbelstromfeld kurzzeitig statisch), etliche Nahinfrarot- Geräte (die anhand der Oberfläche das Material erkennen können) und Handsortierung angeordnet. Förderbänder transportieren das Material in hohem Tempo von einem Gerät zum nächsten und man staunt über den sichtbaren Sortiererfolg trotz dieser Geschwin- digkeit. Dadurch können immerhin bis zu 65 % des Materials mit einem Reinheitsgrad über 90 % für die stoffliche Verwertung gewonnen werden. Stoffliche Verwertung heißt, dass da- raus neue Produkte hergestellt wer-den. Der Rest geht in die sogenannte rohstoffliche Verwertung (z.B. als Reduktionsmittel im Stahlwerk) oder wird als Ersatzbrennstoff ther- misch verwertet. Durch die weitestgehende Freiheit von PVC und Giftstoffen kann dieser Anteil in industriellen Anlagen das sonst benötigte Erdöl direkt ersetzen. Was man wissen sollte: Vor der Sortierung wird mit einer Sieblochweite von 3,5 Zen- timeter abgesiebt. Alles was kleiner ist, gelangt nicht in die Sortierung, sondern zum Ersatzbrennstoff. Und: Die Abscheidung von Aluminium durch Wirbelstrom funktioniert nur, wenn das Aluminium flach und einzeln auf dem Band liegt. Durch Beherzigung fol- gender Hinweise kann man die Sortierbarkeit seiner eigenen Verpackungen verbessern: 139
WGV QUARZBICHL AKTUELL: ckungstonne Verpackungen müssen leer sein). Kaffeekapseln NICHT in die Biotonne!!! Verpackungstonne - Welche Hinweise sollte man beachten? ð Aluminiumdeckel von Joghurtbechern abreißen ð Aluminium nicht in andere Verpackungen hineinstopfen, sondern lose in die Verpa- ð Aluminium nicht zerknüllen, sondern möglichst flach lassen ð Kaffeekapseln dürfen VOLL in die Verpackungstonne (= Ausnahme, alle anderen ð Kunststoff-Flaschen rund lassen, nicht zertreten ð Verpackungen nicht zerkleinern ð Styroporverpackungen: wenn sowieso ein Weg nach Quarzbichl oder Greiling ge- plant ist, bitte mitbringen (wenn es in der Verpackungstonne landet, saugt das porige Material Verschmutzungen an -> nur noch thermische Verwertung mög- lich) ð Spraydosen: bitte zum Giftmobil oder samstags nach Quarzbichl. In der Verpa- ckungstonne enthaltene Druckbehälter führen in der Sortieranlage immer wieder zu Explosionen mit teilweise meterhohen Stichflammen. Tipp: Deospray, Haarspray etc. stattdessen in Pumpsprühdosen kaufen (kein Druckbehälter, flacher Boden, dürfen in die Verpackungstonne) ð NICHT in die Verpackungstonne: alles, was KEINE Verpackung war (z.B. Zahnbürste, ð Elektrokleingeräte und Glas: nicht in die Tonne, sondern zu Ihrem Wertstoffhof Plastikspielzeug, Gießkanne, Gummistiefel, Kehrschaufel, Schläuche, Textilien ...): nicht gesetzlich geregelt, meist andere Kunststoffsorten, Probleme bei der Weiter- verarbeitung -> Restabfalltonne. bzw. Container Fragen: Abfall-ABC unter www.wgv.quarzbichl.de oder Abfallberatung 08179 / 933-33, -35 140
VERANSTALTUNGSKALENDER Okt. - Dez. 2018 Datum Zeit Veranstaltung und Ort Veranstalter Oktober 20.10.18 19:00 Törgelen, Feuerwehrgerätehaus FFW Reichersbeuern 22.10.18 08:00 Kirchweihtotenmesse mit Gräbergang Katholisches Pfarramt 23.10.18 20:00 Veranstaltungskalender, Altwirt Gmd. Reichersbeuern u. Greiling 27.10.18 18:30 20:00 Jahrtag der Kompanie - Aufstellung beim Altwirt Gebirgsschützenkompanie Schützenball, Altwirt Reichersbeuern November 01.11.18 14:00 Totengedenken mit Gräbersegnung Katholisches Pfarramt 02.11.18 08:00 19:00 Allerseelengottesdienst mit Gräbersegnung Feuerwehrübung, Feuerwehrgerätehaus Katholisches Pfarramt FFW Reichersbeuern 04.11.18 14:00 Pferdesegnung, Bachkapelle Katholisches Pfarramt 06.11.18 19:00 Gartlertreff, Bachkapellenhof Gartenbauverein Greiling e.V. 09.11.18 20:00 Herbstversammlung, Altwirt St.-Martins-Umzüge, Greiling u. Reichersbeuern Katholisches Pfarramt SCR Sparte Eisstockschützen 13.11.18 19:30 Gemeinderatssitzung 18.11.18 10:00 Totengedenken am Kriegerdenkmal Kirchenverwaltungswahl Gemeinde Greiling Katholisches Pfarramt Katholisches Pfarramt 24.11.18 19:00 Feuerwehrjahrtag in Greiling FFW Greiling / Kath. Pfarramt 25.11.18 10:00 Patrozinium in Reichersbeuern Katholisches Pfarramt Dezember 02.12.18 10:00 Patrozinium in Greiling Katholisches Pfarramt 04.12.18 19:00 Gartlertreff, Bachkapellenhof Gartenbauverein Greiling e.V. 07.12.18 19:00 Nikolausfeier, Bachkapellenhof Feuerwehrübung, Feuerwehrgerätehaus 19:00 Gartenbauverein Greiling e.V. FFW Reichersbeuern 08.12.18 13:00 14:30 19:30 Weihnachtsfeier, „Zum Bei“ 20:00 Weihnachtsfeier, Altwirt Ramadama im Pfarrheim Senioren-Weihnachtsfeier, Gemeindezentrum Katholisches Pfarramt Gemeinde Greiling Tennisclub Greiling 1990 e.V. SCR Sparte Ski 10.12.18 20:00 Weihnachtsfeier, Altwirt SCR Sparte Damengymnastik 141
VERANSTALTUNGSKALENDER Okt. - Dez. 2018 11.12.18 19:30 Gemeinderatssitzung 16.12.18 10:00 Jahrtag der Liedertafel anschl. Jahreshauptversammlung, Altwirt 22.12.18 20:00 Weihnachtsfeier mit Christbaumversteigerung, Altwirt Gemeinde Greiling Katholisches Pfarramt und Liedertafel Liedertafel 24.12.18 23:00 Kinderchristmette in Greiling u. Reichersbeuern Katholisches Pfarramt Christmette in Reichersbeuern Katholisches Pfarramt 25.12.18 20:00 Theater 29.12.18 20:00 Theater 30.12.18 20:00 Theater Trachtenverein Trachtenverein Trachtenverein 31.12.18 Gottesdienst zum Jahreswechsel Katholisches Pfarramt 142
GEDICHT Der Wind Der Wind umschmeichelt Dich so lau Ein Sommerabend in der Au Ist schöner als man träumen kann Er zieht Dich regelrecht in Bann Du merkst es kaum und doch ist’s da Die Wärme mit dem Wind so nah Du wirst gestreichelt, kannst es fühlen Du brauchst nicht einmal Deinen Willen So laß denn treiben Dein Gemüt So wie der Wind auch immer flieht In Regionen weiter weg Und hat da auch so sein Versteck Und kommt doch wieder, immer wieder Singt Dann seine Windeslieder In manch fremden Resonanzen Läßt Blätter und auch Gräser tanzen Sein Windgeheul ist stürmisch oft So dass man Stille sich erhofft Und dann streicht er so mild und sacht Als ob er über alles lacht Er wird getrieben durch die Welt An Stillstand hat’s ihm kaum gefehlt Angela Gorter 143
Umschlag Vorderseite: Greilinger Kirche aus ungewohnter Perspektive: Umschlag Vorderseite innen: Das Brautpaar Steinberger Umschlag Rückseite innen: Kinderkrippe Greiling Umschlag Rückseite: Kindergarten Greiling Aufgenommen vom Reichersbeurer Kirchberg. Hinter der Grei- linger Kirche erhebt sich, perspektivisch stark verdichtet durch ein Teleobjektiv, der Buchberg bei Bad Tölz. (Foto: Dorfbote) (Foto: Privat) (Foto: KiGa) (Foto: KiGa) Bitte vormerken: Redaktionsschluss Winter 2018/2019: Donnerstag, 31. Januar 2019 Herausgeber Gemeinde Greiling, vertreten durch 1. Bürgermeister Anton Margreiter Schulweg 2, 83677 Greiling Verantwortliche Redaktion Martin Fischhaber Hans Huber Claudia Petzl Manuela Schrall Tel. 802520 Tel. 740553 Tel. 7939039 Tel. 72143 E-Mail: martin.fischhaber@googlemail.com E-Mail: johann.huber1@gmx.de E-Mail: claudia.petzl@web.de E-Mail: manuelafritz.schrall@gmx.de Alle Angaben sind grundsätzlich ohne Gewähr. Die Redaktion arbeitet ehrenamtlich. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Berichterstattung und Meinungen des Verfassers wieder. Herstellung Gewerbering 25 · D-83646 Bad Tölz Tel. 08041/7638-0 www.weberdruckundmehr.de · info@weberdruckundmehr.de Auﬂage 820 Stück Kostenlose Verteilung an alle Haushalte der Gemeinde Greiling. 145
Unser kleiner Greilinger ( F o t o : P r i v a t ) Griaß eich miteinand! I bin´d Theresa und woas wos Nei´s! I hob am 7.7. a kloane Schwester griagt. Genau wia I hods 3300g gwong und is mit 51 cm in da fria um zwanzg noch simme auf´d Welt kemma. Noch zwoa Dog im Agatharieder Krankenhaus hob I sie dann bumbal gsund mit hoam nehma derfn. Seitdem wohnan jetzt im Karwendelweg 21 vier Mädels und da Papa! Die Josephine, I d´Mama und unser Hund Lilli... Mei Opa sogt oiwei Erdbeben zu mir, I bin ja moi gspannt, welchen Status die Josephine moi daglangt. Aber bisher is a gaaaanz a Brave. Eiso Pfiad eich und an scheena Gruaß von da Mama (Daniela Scharf) und am Papa (Andreas Huber) 146
Unser kleiner Greilinger Klein Poldi ganz groß! (Fotos: Privat) Leopold Nico Hertel, genannt Poldi, wurde am 25.07.2018 in Hausham geboren. Bei der Geburt wog er 3450 Gramm und war 50 cm groß. Sein stolzer großer Bruder heißt Niklas, ist 4 Jahre alt, und freut sich über einen neuen Spielkammeraden. Auch seine Eltern Belinda und Nico Hertel genießen nun die Zeit zu 4. 147
VERWIRRTER APFELBAUM Verwirrter Apfelbaum Normalerweise gibt es im Frühjahr Blüten am Apfelbaum und im Herbst Äpfel. Heuer ist dieser Baum etwas durcheinander geraten und trägt Blüten und Früchte gleichzeitig. Ursache dieses Phänomens, das immer mal wieder beobachtet werden kann, ist der heiße und trockene Sommer. Dies ist eine Notreaktion des Baumes, genauso wie gelegentliches Abwerfen von Blättern. Die Knospen sind bereits angelegt für das nächste Jahr und dann treiben manchen Bäume diese Blüten bereits jetzt. Allerdings kommt es nicht mehr zur Apfelbildung und möglicherweise trägt der Baum im nächsten Jahr we- niger Früchte. Dennoch: Schön sieht es aus. Claudia Petzl (Foto: Gabi Hiergeist) 148
Kinderkrippe Greiling 2017 / 2018 1 4 9
Kindergarten Greiling 2017 / 2018 0 5 1

References: Art. 57
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 Art. 63
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 § 3
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