Source: https://digital.zlb.de/viewer/fulltext/15595538/1/
Timestamp: 2020-02-17 15:55:50+00:00

Document:
URN: https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-opus-165328
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:109-opus-165328
Nichtoffener Wettbewerb Tempelhofer Freiheit – Neubau der Südbrücke Berlin Tempelhof-Schöneberg Auslobung
Herausgeber und Wettbewerbsdurchführung Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Brückenstraße 6 10179 Berlin Wettbewerbsauslobung Nanna Sellin-Eysholdt, II D 11, Referat Wettbewerbe und Auswahlverfahren Berit Breuer, Dipl.-Ing. Architektur Digitale Bearbeitung Berit Breuer, Dipl.-Ing. Architektur Titelbild Berit Breuer, Dipl.-Ing. Architektur Druck A&W Digitaldruck, Berlin
Anlass und Ziel.........................................................................................7 Teil 1	 1.1	 1.2	 1.3	 1.4	 1.5	 1.6	 1.7	 1.8	 1.9	 1.10	 1.11	 1.12	 1.13	 1.14	 1.15	 1.16	 1.17	 1.18	 Teil 2	 2.1	 2.2	 2.3	 2.4	 2.5	 2.6	 2.7	 2.8	 Teil 3	 3.1	 3.2	 3.3	 3.6	 3.7	 3.8	 3.9	 3.10	 Teil 4	 4.1	 4.2	 Verfahren. ...................................................................................9 . Auslober, Bauherr........................................................................9 Art des Verfahrens.......................................................................9 Richtlinien für Wettbewerbe.........................................................9 Wettbewerbsteilnehmer.............................................................10 Preisgericht und Vorprüfung......................................................10 . Ausgabe der Wettbewerbsunterlagen........................................13 Abgabe der Wettbewerbsarbeiten. ............................................14 . Ortsbesichtigung, Rückfragen und Rückfragenkolloquium .......14 Verzeichnis der Wettbewerbsunterlagen. ..................................15 . Geforderte Leistungen...............................................................15 Beurteilungsverfahren und Vorprüfung......................................17 Preise und Bearbeitungshonorar...............................................17 Weitere Bearbeitung..................................................................18 Eigentum und Urheberrecht.......................................................19 Verfassererklärung.....................................................................19 Bekanntgabe des Ergebnisses / Ausstellung der Arbeiten........19 . Haftung und Rückgabe..............................................................19 Zusammenfassung der Termine. ...............................................20 . Situation und Planungsvorgaben...........................................21 Städtebauliche Rahmenbedingungen........................................21 Historische Entwicklung des Tempelhofer Feldes......................24 Entwicklungskonzept für die Tempelhofer Freiheit.....................26 Der Wettbewerbsbereich. ..........................................................29 . Technische Infrastruktur.............................................................31 Erschließung und Verkehr..........................................................32 Bauplanungsrecht......................................................................33 Denkmale in der näheren Umgebung........................................34 Wettbewerbsaufgabe...............................................................37 Planungsumfang........................................................................37 Städtebaulich-architektonische Zielsetzung...............................37 Funktionale Anforderungen........................................................38 Baukosten / Wirtschaftlichkeit....................................................41 Nachhaltigkeit / Ökologische Zielsetzung..................................42 Barrierefreies Bauen..................................................................43 Baurechtliche Vorschriften, Normen und Richtlinien..................43 Beurteilungskriterien des Preisgerichts......................................44 Anhang......................................................................................45 Digitale Anlagen.........................................................................45 Quellenangaben.........................................................................48
Tempelhofer Freiheit – Neubau der Südbrücke / Anlass und Ziel
Gemäß dem Gesamtentwicklungsplan Tempelhofer Freiheit soll auf dem ehemaligen Flughafengelände Tempelhof eine Parklandschaft und an den Rändern des Gesamtareals Baufelder unterschiedlicher Prägung entstehen. Im Süden des Tempelhofer Feldes, entlang der Stadtautobahn A 100 und des S-Bahnrings, ist als Randbebauung das Quartier Südring geplant. Das Quartier Südring soll durch eine zentrale Haupterschließung erschlossen und mit einem neuen Brückenbauwerk über die Bahnanlagen an die Oberlandstraße und damit an das innerstädtische Verkehrswegenetz angebunden werden. Zur optimalen Anbindung des Quartiers ist darüber hinaus auch die Errichtung eines S-Bahnhofs unmittelbar östlich der Brückenanlage geplant. Wettbewerbsaufgabe ist der Entwurf einer Straßenbrücke mit Rad- und Gehwegen über Bahngleise der S-Bahn und der elektrifizierten Fernbahn einschließlich der beidseitig an die Straßenbrücke anschließenden Rampen. Ein direkter Zugang von der Brücke aus zu dem an diesem Standort geplanten, neuen S-Bahnhof soll als Idee geplant werden. Die Fertigstellung der Brückenverbindung einschließlich der Rampen ist für 2016 vorgesehen. Der Gesamtkostenrahmen des Bauvorhabens beträgt 4,2 Mio. Euro brutto.
Tempelhofer Freiheit – Neubau der Südbrücke / Teil 1 Verfahren
Auslober, Bauherr Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung Tiefbau Württembergische Straße 6 10707 Berlin Wettbewerbsdurchführung, Auslobung und Koordination Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Abteilung Städtebau und Projekte Referat II D Brückenstraße 6 10179 Berlin Nanna Sellin-Eysholdt, II D 11 Tel.: +49 (0)30/ 9025 2039 Fax: +49 (0)30/ 9025 2535 E-Mail: nanna.sellin-eysholdt@senstadtum.berlin.de
Die Auslobung erfolgt als nichtoffener Wettbewerb für Beratende Ingenieure bzw. Arbeitsgemeinschaften aus Beratenden Ingenieuren und Architekten. Das gesamte Verfahren ist bis zum Abschluss anonym. Kommunikation Die Wettbewerbssprache ist Deutsch. Die Kommunikation mit den Teilnehmern erfolgt über E-Mail.
Dem Wettbewerb liegen die Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2008) sowie das Rundschreiben SenStadt VI A Nr. 06 / 2009 (Einführung der RPW 2008) zugrunde, soweit nachstehend nichts anderes ausgeführt ist. Die Architektenkammer wirkt vor, während und nach dem Wettbewerb beratend mit, sie registriert den Wettbewerb. Mit der Registrierung wird bestätigt, dass die Auslobungsbedingungen der Richtlinie entsprechen. Die besonderen Bestimmungen für öffentliche Auftraggeber (RPW 2008, § 9) sind anzuwenden. Der Wettbewerb wird bei der Architektenkammer Berlin unter der Registrier-Nr. AKB-2012-10 geführt. Einverständnis Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige, Vorprüfer und Gast erklärt sich durch seine Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren mit den vorliegenden Teilnahmebedingungen und der Anwendung der RPW 2008 einverstanden. Verlautbarungen jeder Art über Inhalt und Ablauf vor und während der Laufzeit des Wettbewerbsverfahrens, einschließlich der Veröffentlichung der Wettbewerbsergebnisse, dürfen nur über die
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, – II D –, abgegeben werden. Datenschutz Jeder Teilnehmer, Preisrichter, Sachverständige, Vorprüfer, Gast und Auftragnehmer willigt durch seine Beteiligung bzw. Mitwirkung am Verfahren ein, dass seine personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit o.g. Wettbewerb bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt in Form einer automatisierten Datei geführt werden. Diese Einwilligung ist auf der Verfasser- bzw. auf der Zustimmungserklärung zu bestätigen. Eingetragen werden Name, Anschrift, Telefon, Beauftragung im Wettbewerb, Kammermitgliedschaft, Berufsbezeichnung. Nach Abschluss des Verfahrens können auf Wunsch diese Daten gelöscht werden (durch Vermerk auf der Verfassererklärung). Gemäß § 6 des novellierten Datenschutzgesetzes ist die Einwilligung der Betroffenen notwendig, da eine spezielle Rechtsgrundlage für die Führung dieser Datei fehlt. Vergabekammer Öffentliche Aufträge, die gemäß den Vergabevorschriften der EU vergeben werden müssen, unterliegen einem Rechtsschutzverfahren. Für die öffentlichen Auftraggeber des Landes Berlin wird dieses Verfahren vor der Vergabekammer des Landes Berlin geführt. Vergabekammer des Landes Berlin Martin-Luther-Str. 105 10825 Berlin Tel. +49 (030)/ 9013 8316 Fax. +49 (030)/ 9013 7613
Zur Teilnahme am Wettbewerb wurden entsprechend der Ankündigung im EU-Amtsblatt vom 28.04.2012 in einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren (Teilnahmewettbewerb gemäß RPW und VOF) durch ein vom Preisgericht unabhängiges Auswahlgremium 10 Beratende Ingenieure bzw. Arbeitsgemeinschaften aus Beratenden Ingenieuren und Architekten ausgewählt.
Dr. Stephan Engelsmann Beratender Ingenieur, Stuttgart Dr. Jan Knippers Beratender Ingenieur, Stuttgart Almut Grüntuch-Ernst Architektin, Berlin
Stellvertretende 		 Fachpreisrichter		 				 				 Sachpreisrichter		 				 				 				 				 				 				 				 				 				 				 				 Stellvertretende 		 Sachpreisrichter		 				 				 				 				 				 				 				 				 				 Sachverständige
Ludwig Karl Architekt, München Nicole Zahner Beratende Ingenieurin, Berlin Silke Straub Architektin, Berlin Christian Gaebler Staatssekretär Verkehr und Umwelt Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin Lutz Adam Abteilungsleiter Tiefbau Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin Manfred Kühne Abteilungsleiter Städtebau und Projekte Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin Dr. Friedemann Kunst Abteilungsleiter Verkehr Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin Katrin Vietzke Leiterin Tiefbau – Projektmanagement Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin Gerhard W. Steindorf Geschäftsführer Tempelhof Projekt GmbH, Berlin Dr. Sibyll Klotz Bezirksstadträtin für Gesundheit, Soziales, Stadtentwicklung Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin Andreas Baldow Fachbereich Stadtplanung Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin Jürgen Terlinden Fachbereich Tiefbau Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin Werner Foemer Fachbereich Grünflächen Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin
Andrea Blümel Planung & Entwicklung Tempelhof Projekt GmbH, Berlin Norbert Gaede Planung & Entwicklung Tempelhof Projekt GmbH, Berlin Christian Pfeuffer Projektmanager Grün Berlin GmbH, Berlin Ursula Renker Freiraumplanung und Stadtgrün Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin Joachim Sichter Städtebau und Projekte – Städtebauliche Projekte und Investitionsvorhaben Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin Corinna Borch Städtebau und Projekte – Städtebauliche Projekte und Investitionsvorhaben Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin Mike Petersen Städtebau und Projekte – Städtebauliche Projekte und Investitionsvorhaben Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin Kerstin Schmidt Verkehr – Planung und Gestaltung von Straßen und Plätzen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin Christiane Lingen Tiefbau – Projektmanagement Projektbereich Ingenieurbauwerke Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin Meike Clasen Ministerielle Angelegenheiten des Bauwesens – Barrierefreies Bauen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin
Vorprüfung			 				 				 				 				 				 				 				 				 				 Kostenprüfung		 				 				 				 				 Kammervertreter		 				 				 				 Gäste
Peter Ostendorff / Inge Schmidt-Rathert Wettbewerbe und Auswahlverfahren Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin Almut Jirku Wettbewerbe und Auswahlverfahren Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin N.N. Tragwerksplaner, Berlin N.N. Architekt, Berlin Kathrin Fiedler Tiefbau – Projektmanagement Projektbereich Ingenieurbauwerke Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin Jens Kreibich Prüfung und Genehmigung von Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerken Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin Marion Pristl Baukammer Berlin Peter Kever Architektenkammer Berlin Mitglieder der Bezirksverordnetenversammlung Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin
Der Auslobungstext und die digitalen Anlagen stehen ab dem 18. Juli 2012 zum Download bereit. Den Teilnehmern wird das Passwort per Email zugesandt. Die Auslobungsbroschüre wird am 20. Juli 2012 per Post an die Teilnehmer versendet. Die Modelleinsatzplatte wird im Zusammenhang mit der Beantwortung der Rückfragen versendet.
Die Arbeiten müssen bis zum 18. September 2012 um 17.00 Uhr in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Referat Wettbewerbe und Auswahlverfahren Brückenstraße 6 Jannowitzcenter 10179 Berlin Raum Nr. 4.026 eingegangen sein. (Es gilt nicht das Datum des Poststempels.) Die Wettbewerbspläne sind gerollt in einer eckigen Versandbox abzuliefern. Das Modell ist bis zum 25. September 2012 um 17.00 Uhr an gleicher Stelle einzureichen. Das Modell ist in transportgerechter und wieder verwendbarer Verpackung abzuliefern. Der Verfasser trägt die Verantwortung, dass die geforderten Leistungen am 18. September 2012 bzw. am 25. September 2012 (Modell) vorliegen. Die Wettbewerbsarbeiten sind zur Wahrung der Anonymität in verschlossenem Zustand ohne Absender oder sonstigen Hinweis auf den Verfasser, aber mit der Kennzahl und dem Vermerk „Wettbewerb Südbrücke Tempelhof“ einzureichen. Bei Zustellung durch Post- oder Kurierdienst ist der Empfänger als Absender anzugeben. Kennzeichnung der Arbeiten Die Wettbewerbsarbeiten sind in allen Stücken nur durch eine gleichlautende Kennzahl zu bezeichnen. Sie ist aus sechs arabischen Ziffern zu bilden und in einer Größe von 1 cm Höhe und 4 cm Breite auf jedem Blatt und Schriftstück in der rechten oberen Ecke anzubringen. Der Wettbewerbsverfasser hat die Verfassererklärung mit seiner Anschrift in einem verschlossenen und undurchsichtigen Umschlag mit der gleichen Kennzahl abzugeben, mit der er seine Wettbewerbsarbeit gekennzeichnet hat. Dieser Umschlag ist gleichzeitig mit der Wettbewerbsarbeit abzugeben. Die Verfassererklärung ist nicht in digitaler Form einzureichen.
Ortsbesichtigung Am 26. Juli 2012 in der Zeit von 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr kann die Wettbewerbsfläche an der Oberlandstraße 36–41, 12099 Berlin von den Teilnehmern besichtigt werden. Der Bauzaun wird im südwestlichen Eckbereich geöffnet (siehe Digitale Anlagen unter 4.1.10 / Skizze Ortsbesichtigung). Die Wettbewerbsfläche nördlich der Bahntrasse ist im Bereich der Kleingartenanlage jederzeit über die Zuwegung von der Oderstraße zugänglich. Das Betreten der Bahnanlagen ist untersagt. Rückfragen Rückfragen zur Auslobung können schriftlich gestellt werden. Sie müssen bis zum 7. August 2012 bei folgender E-Mail-Adresse eingegangen sein:
nanna.sellin-eysholdt@senstadtum.berlin.de Bei den Rückfragen ist auf die entsprechenden Teilziffern der Auslobung, auf die sie sich beziehen, Bezug zu nehmen. Ein Rückfragenkolloquium findet nicht statt. Die Beantwortung der Rückfragen erfolgt in Abstimmung mit dem Preisgericht. Die Zusammenstellung aller eingereichten Fragen und deren Beantwortung wird den Beteiligten am 14. August 2012 per E-Mail zugesandt und ist Bestandteil der Auslobung.
Unterlagen des Wettbewerbs sind: ▪	 ▪	 ▪	 ▪	 die vorliegende Auslobung die Zusammenstellung der Rückfragen und deren Beantwortung Modelleinsatzplatte im M 1:200 digitale Daten zum Download (vollständiges Verzeichnis siehe Teil 4 Anhang), u.a. die im Folgenden aufgeführten Planunterlagen und Dokumente: –	 Arbeitsplan (Darstellung des derzeitigen Planungsstandes) –	 Vermesserplan, Geländeschnitte (Darstellung IST-Zustand) –	 Geotechnischer Ergebnisbericht –	 Machbarkeitsstudie Brücke –	 Machbarkeitsstudie S-Bahnhof –	 Luftbild 2011 und Fotodokumentation
Geforderte Leistungen in Papierform 1. 	 Lageplan im M 1:500 mit Darstellung der Gesamtsituation, der stadträumlichen Einbindung und der Anbindung an den geplanten S-Bahnhof 2. 	 Längsschnitt des Brückenbauwerkes einschließlich der Rampenanlagen und Treppen im M 1:200 3. 	 Grundriss (Aufsicht und Untersicht), Ansichten und zum Verständnis des Entwurfs erforderliche Schnitte der Brücke im M 1:200 4. 	 Regelquerschnitt im M 1:50 5. 	 Detailausschnitt in Schnitten und Ansichten einschließlich Materialund Farbangaben sowie Beleuchtung im M 1:20 6. 	 Optional: eine räumliche Darstellung nach freier Wahl 7. 	 Prüfpläne (gefaltet) ein Satz der verlangten Grundrisse, Ansichten und Schnitte mit Eintragung der für die Berechnung notwendigen Maße
8. 	 Statische Vorberechnung mit Bewertung des Schwingungsverhaltens (ggf. mit Skizzen) auf DIN A4 9. 	 Erläuterungsbericht (max. 4 DIN A4 Seiten, getrennt von den Plänen) mit Aussagen zu folgenden Aspekten: 	 –	 Erläuterung und Begründung des vorgeschlagenen 		 Konstruktions- und Entwurfskonzepts 	 –	 Beschreibung von Konstruktion und Materialien 	 –	 Aussagen zur Wirtschaftlichkeit 10. 	Baubeschreibung in Anlehnung an die RAB-ING 11. 	Kostenübersicht (siehe Digitale Anlagen unter 4.1.8 / Formblätter) 12. 	Verzeichnis der eingereichten Unterlagen 13. 	Verfassererklärung (siehe Digitale Anlagen unter 4.1.8 / Formblätter) 14. 	Modell (mit sichtbarer Unterseite) im M 1:200 unter Verwendung der vorgegebenen Modelleinsatzplatte Als verbindliche Form der Arbeit gilt der Papierausdruck. Zusätzlich geforderte Leistungen in digitaler Form Zusätzlich sind folgende Leistungen in digitaler Form (anonymisiert) auf CD-ROM zu erbringen (für Vorprüfung, Ergebnisprotokoll und Veröffentlichung): –	 die Präsentationspläne als Windows-kompatible .tif-Datei(en) in einer Auflösung von bevorzugt 300 dpi (ggf. LZW-komprimiert) –	 die Präsentationspläne als pdf-Datei(en) mit eingebundenen Pixeldarstellungen in einer Auflösung von bevorzugt 300 dpi –	 die geforderten Leistungen nach Nr. 7 (Prüfpläne) als CAD-Datei im Format .dwg oder .dxf (AutoCAD, Version 2000 oder tiefer) oder .pln (ArchiCAD, Version 7 oder tiefer) –	 die unter Nr. 8 bis 12 aufgeführten geforderten Leistungen Hinweise zu den geforderten digitalen Leistungen „Offene“ Dateien aus Layout-Programmen (z.B. InDesign, QuarkExpress, Illustrator etc.) können nicht berücksichtigt werden. Bildmaterial, das nicht im genannten Windows-kompatiblen .tif-Format vorliegt, kann nicht berücksichtigt werden. Die CD-ROM selbst trägt als Titel nur die sechsstellige Kennzahl, mit der auch die schriftlichen Pläne gekennzeichnet werden (z.B. 123456). Die einzelnen Dateien auf der CD-ROM müssen wie folgt benannt werden: Der erste Teil des Dateinamens ist die sechsstellige Kennzahl, danach folgt ein Unterstrich und anschließend der eigentliche Dateititel, gefolgt von der Formatangabe, z.B. „tif“. Beispiele: – Lageplan			 – Grundriss			 – Ansicht			 – Prüfplan
123456_lageplan.tif 123456_grundriss.pdf 123456_ansicht_01.pdf 123456_pruefplan_01.dwg
Allgemeine Hinweise Jeder Teilnehmer darf nur eine Arbeit ohne Variante einreichen. Gemäß RPW 2008 § 5 Absatz 2 werden Darstellungen, die über die in der Auslobung geforderten Leistungen hinausgehen oder gegen bindende Vorgaben des Auslobers verstoßen, von der Vorprüfung ausgesondert. Farbige Darstellungen sowie erläuternde Skizzen sind zugelassen. Für die Präsentation der Wettbewerbsarbeiten stehen pro Wettbewerbsteilnehmer max. zwei 2 m hohe Rolltafeln mit je einer Hängefläche von 1,96 m (Breite) x 1,46 m (Höhe) zur Verfügung. Die vom Auslober zur Verfügung gestellten Arbeitspläne sind ein Angebot, den Wettbewerbsbeitrag darzustellen; sie müssen von den Verfassern nicht verwendet werden. Ausschlusskriterien / Verstoß gegen bindende Vorgaben Die für die Wettbewerbsaufgabe verbindlichen Vorgaben werden im Sinne der Innovation und des Wettbewerbgedankens auf folgende grundsätzliche Anforderungen begrenzt: Es werden keine bindenden Vorgaben im Sinne der RPW 2008 § 5 Absatz 1 und § 6 Absatz 2 formuliert. Wettbewerbsbeiträge, die während der Laufzeit des Wettbewerbes veröffentlicht werden, verstoßen gegen die in § 1 Absatz 4 und § 6 Absatz 2 RPW 2008 geforderte Anonymität und sind von der Beurteilung auszuschließen.
Das Beurteilungsverfahren ist unter § 6 Absatz 2 der RPW 2008 dargestellt. Ergänzend gilt Folgendes: Die eingereichten Arbeiten werden mit Hilfe eines Kriterienkataloges vorgeprüft. Bei der Erfüllung dieser Aufgabe können die Sachverständigen zur Unterstützung der Vorprüfer hinzugezogen werden. Dem Preisgericht werden die Ergebnisse der Vorprüfung als Entscheidungshilfe zur Verfügung gestellt, die Beurteilung der Arbeiten bleibt dem Preisgericht vorbehalten (siehe hierzu 3.10 / Beurteilungskriterien des Preisgerichts).
Die Wettbewerbssumme (RPW 2008 § 7 Absatz 2) ist auf der Basis der §§ 43 und 50 HOAI ermittelt. Für Preise und Bearbeitungshonorare stehen insgesamt 35.000,– Euro zur Verfügung. Pro Teilnehmer wird ein Bearbeitungshonorar von 2.250,– Euro ausgezahlt. Vorgesehen ist folgende Aufteilung: 1. Preis			 5.750,– Euro 2. Preis			 4.000,– Euro 3. Preis			 2.750,– Euro
Das Preisgericht gibt eine schriftliche Empfehlung für die weitere Bearbeitung der Wettbewerbsaufgabe. Bei der Umsetzung des Projekts wird unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts einer der Preisträger beauftragt, sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht (RPW 2008 § 8 Absatz 2). Voraussetzung ist, dass die Ausführung der ausgewählten Arbeit im Kostenrahmen möglich ist. Es ist beabsichtigt, folgende Leistungen zu vergeben: –	 Leistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß § 42 HOAI 2009 (LPH 1, 2, 3 und 5, optional LPH 6) –	 Leistungen der Tragwerksplanung gemäß § 49 HOAI 2009 (LPH 2 und 3, optional LPH 6) –	 Besondere Leistungen: 	 • Baugestalterische Beratung 	 • Koordinierte Leitungsplanung (Bau- und Endzustand) ab LPH 3 	 • Konstruktive / geometrische Prüfung der Ausführungsunterlagen 	 der bauausführenden Firma 	 • Planmanagement während der Bauausführung Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Die Beauftragung der jeweils nächsten Stufe kann nur beim Vorliegen der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen gem. ABau Teil II, Punkt 23 erfolgen. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung dieser Leistungen besteht nicht. Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Wettbewerbsteilnehmers bis zur Höhe des zuerkannten Preises oder Anerkennung nicht erneut vergütet, wenn der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird (RPW 2008 § 8 Absatz 2). Ein Verhandlungsverfahren im Anschluss an den Wettbewerb mit allen Preisträgern wird nur durchgeführt, wenn der Auftraggeber vom Votum des Preisgerichts abweicht. Im Regelfall wird der Auftraggeber nur mit dem ersten Preisträger über die Auftragsvergabe verhandeln.
Die eingereichten Unterlagen der mit Preisen ausgezeichneten und angekauften Wettbewerbsarbeiten werden Eigentum des Auslobers. Das
Urheberrecht und das Recht der Veröffentlichung der Entwürfe bleiben dem Verfasser erhalten (RPW 2008 § 8 Absatz 3). Der Auslober ist berechtigt, die zu Beurteilung zugelassenen Arbeiten nach Abschluss des Wettbewerbs ohne weitere Vergütung zu dokumentieren, auszustellen und (auch über Dritte) zu veröffentlichen. Die Namen der Verfasser werden dabei genannt.
Durch ihre Unterschrift in der Verfassererklärung versichern die Wettbewerbsteilnehmer, dass sie die geistigen Urheber der Wettbewerbsarbeiten, gemäß den Wettbewerbsbedingungen teilnahmeberechtigt, mit einer Beauftragung zur weiteren Bearbeitung einverstanden und zur fachund termingerechten Durchführung in der Lage sind. Die Verfassererklärung befindet sich als Formblatt in den Digitalen Anlagen unter „4.1.8_Formblätter“.
Das Ergebnis des Wettbewerbs wird (unter Vorbehalt der Prüfung der Teilnahmeberechtigung) den Teilnehmern, deren Arbeit mit einem Preis oder einer Anerkennung ausgezeichnet wird, unmittelbar nach der Entscheidung des Preisgerichts, allen anderen durch Übersendung des Preisgerichtsprotokolls mitgeteilt und der Öffentlichkeit über die Presse bekanntgegeben sowie angekündigt unter: www.stadtentwicklung.berlin. de/städtebau/baukultur/wettbewerbe. Die zur Beurteilung zugelassenen Wettbewerbsarbeiten werden mit den Namen der Verfasser, der Mitarbeiter und Sonderfachleute, den Preisen und Anerkennungen, der Aufnahme in die engere Wahl und dem Preisgerichtsprotokoll öffentlich ausgestellt. Eröffnung, Ort und Dauer der Ausstellung werden den Wettbewerbsteilnehmern und der Presse bekannt gegeben (RPW 2008 § 8 Absatz 1).
Für die Beschädigung oder den Verlust der eingereichten Arbeiten haftet der Auslober nur im Fall nachweisbar schuldhaften Verhaltens. Die nicht prämierten Arbeiten von in Berlin ansässigen Teilnehmern können zu einem Zeitpunkt, der ihnen rechtzeitig mitgeteilt wird, bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt – II D – abgeholt werden. Die nicht in Berlin ansässigen Büros werden nach Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten schriftlich bzw. per Mail angefragt, ob Interesse an einer Rücksendung ihrer Wettbewerbsunterlagen besteht. Die Rücksendung erfolgt nur dann, wenn die Unterlagen in transportgerechter und wieder verwendbarer Verpackung (eckige Versandbox) eingereicht wurden.
Werden die Arbeiten innerhalb der genannten Fristen nicht zurückgefordert, so geht der Auslober davon aus, dass die betreffenden Teilnehmer das Eigentum an ihren eingereichten Wettbewerbsunterlagen aufgegeben haben und wird dann mit diesen Unterlagen nach seinem Belieben verfahren.
18. Juli 2012 20. Juli 2012 26. Juli 2012 / 12 Uhr 7. August 2012 14. August 2012 18. September 2012 25. September 2012 18. Oktober 2012
Ausgabe der Auslobung elektronisch/ Planunterlagen zum Download				 Postversand der Auslobungsbroschüre		 Ortsbesichtigung						 Rückfragen per E-Mail bis				 Versand des Rückfragenprotokolls			 Abgabe der Arbeit					 Abgabe des Modells					 Preisgerichtssitzung
Tempelhofer Freiheit – Neubau der Südbrücke / Teil 2 Situation und Planungsvorgaben
Lage im Stadtgebiet Der geplante Brückenstandort befindet sich im Berliner Bezirk Tempelhof-Schöneberg im südlichen Randbereich des ehemaligen Flughafengeländes Tempelhof. Er erstreckt sich von der Oberlandstraße über die Bahntrasse des Berliner S-Bahnrings (Ringbahn) und der Fernbahn sowie einen Teil der Kleingartenanlage „Neuköllner Berg“ bis zum nördlich anschließenden Tempelhofer Feld. Die Oberlandstraße verläuft parallel zur Bahntrasse in Ost-West-Richtung und kreuzt die Stadtautobahn A 100 unweit westlich des Wettbewerbsstandortes.
Baustruktur der näheren Umgebung Das ehemalige Flughafengelände Tempelhof ist ca. 386 ha groß. Im Nordwesten des Areals (am Platz der Luftbrücke) befindet sich das 1939 errichtete halbrunde markante Flughafengebäude. Der südliche Teil des Geländes ist weitgehend frei von Bebauung. Zwischen dem Flugfeld und der östlich gelegenen Oderstraße am Rand der Gleisanlagen liegt die Sportanlage des Werner-Seelenbinder-Sportparks. Zwischen dem Sportpark und den Gleisanlagen ist ein Gewerbebetrieb ansässig und sind die o.g. Kleingärten mit Zufahrt von der Oderstraße gelegen. Zwischen der Bahntrasse und der Stadtautobahn liegt stadträumlich isoliert das 1929– 1931 errichtete Wohnensemble der Bärensiedlung. Der Westteil der Oberlandstraße ist durch Industriedenkmale wie die Fabrikgebäude von Gillette oder die UfA-Filmstudios charakterisiert. Die 1922 gebauten UfAStudios werden heute vom Fernsehen und anderen Produktionsfirmen genutzt. Die historischen Fabrikgebäude sind Teil eines großflächigen Areals, das sich südlich der Bahnanlagen und der Autobahn entlang der Oberlandstraße und nach Süden bis über den Teltowkanal erstreckt. Unmittelbar westlich des Wettbewerbsstandortes erstreckt sich bis zur Autobahnauffahrt eine Niederlassung des Automobilkonzerns Volkswagen mit Ausstellungshalle und Karosserie- und Lackierzentrum.
Abb. 3: Lageplan, M 1:5.000
Historische Entwicklung des Tempelhofer Feldes
Entwicklung bis 1923 Das 1351 erstmals urkundlich erwähnte und bis ins 19. Jahrhundert als Weide-, Brach- und Ackerland genutzte Tempelhofer Feld entstand um 1200. Das Tempelhofer Feld befand sich im Besitz des Templerordens und erstreckte sich bis zum Ende des 19. Jahrhunderts vor den Toren der Stadt auf der Hochfläche des Teltows. Feld und (Hasen-)Heide dienten der Nahversorgung der neu gegründeten Städte Cölln und Berlin. König Friedrich-Wilhelm I. von Preussen hielt hier 1722 seine erste Truppenparade der Berliner Garnison ab. Das Feld wurde damit für 200 Jahre zum wichtigsten Repräsentationsstandort des preußischen Militärs. Das Tempelhofer Feld war im 19. Jahrhundert begrenzt im Norden und Osten durch die heranrückende Mietskasernenbebauung. Im Süden bildeten die Verbindungsbahn (1871) und später der S-Bahnring, im Westen die Berlin-Anhalter Eisenbahn, die Grenzen. Das Gelände diente von 1828 bis 1918 den Berliner Garnisonen als Exerzier- und Paradeplatz. Seit 1850 entstanden an den Rändern Kasernenbauten, die heute noch teilweise erhalten sind. Gleichzeitig entwickelte sich das militärische Gebiet zu einem beliebten Ausflugsziel für die Berliner, vor allem für die Bewohner der dicht bebauten Stadtquartiere in Kreuzberg, Neukölln und Tempelhof. Trotz des einsetzenden rasanten Stadt- und Bevölkerungswachstums blieb das Tempelhofer Feld nach der Gründung des Deutschen Reiches 1871 wegen seiner Unverzichtbarkeit für das Militär als weitläufige Grünfläche erhalten, die der Bevölkerung außerhalb der militärischen Übungen allgemein zugänglich war. 1910 wurde ein 145 ha großes Areal westlich der Tempelhofer Chaussee an die Gemeinde Tempelhof verkauft. Auf diesem Gelände wurde die „Gartenstadt Tempelhofer Feld“ nach dem 1. Weltkrieg in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts errichtet. Entwicklung 1923 bis 1933 Da die provisorischen Flugplätze in Johannisthal und Staaken den Anforderungen nicht mehr gewachsen waren, entschied man sich einen innerstädtischen Flughafen auf dem Tempelhofer Feld zu realisieren. 1922 wurde der Bau der ersten Flughafenanlage begonnen. Das Gelände wies teilweise Höhenunterschiede von bis zu 10 Metern auf, ebenfalls musste die leichte Neigung des gesamten Areals ausgeglichen werden. 1923 wurde der „Flughafen Berlin“ mit zunächst bescheidenen Baulichkeiten als erster Verkehrsflughafen der Welt auf dem Tempelhofer Feld eröffnet. In den folgenden Jahren wurde der von der Lilienthalstraße erschlossene Flughafen weiter ausgebaut. Erweiterungen wurden aufgrund der schlechten Wirtschaftslage nach 1929 nicht mehr umgesetzt. Planungen 1933 bis 1949 Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 wurden neue Planungen für die Umgestaltung Berlins entwickelt. Diese sahen u.a. einen Neubau des Flughafengebäudes vor. Ernst Sagebiel entwarf im Auftrag des Reichsluftfahrtministeriums eine monumentale Anlage, die mit einer Kapazität von 6 Millionen Passagieren ausgelegt war. Um einen halbrun-
Abb. 4: Flughafen Tempelhof, 1928
den Platz sind viergeschossige Verwaltungsgebäude angeordnet, die für die Büros der Fluggesellschaften bestimmt waren. Das Empfangsgebäude leitet zum 1,3 km langen Flugsteig- und Wartungstrakt über, der als Bogensegment das elliptische Flugfeld begrenzt. In der Mitte befindet sich der zum Flugfeld geöffnete Flugsteig; daran schließen sich auf beiden Seiten Flugzeughangars an. Alles wird von einer weit auskragenden Stahlkonstruktion überdacht. 1937 wurde der Rohbau des neuen Flughafengebäudes fertig gestellt. Der Zweite Weltkrieg verzögerte die Fertigstellung des „Weltflughafens Tempelhof“. Die Bauarbeiten wurden endgültig 1943 eingestellt. Am 24. Juni 1948, dem Tag der Währungsreform in den Westsektoren Berlins, kam es zur Blockade der Wasser- und Landwege des westlichen Berlins durch die sowjetische Besatzungsmacht. Die Westalliierten reagierten ab dem 26. Juni 1948 mit der Luftbrücke nach Berlin. Der Flughafen Tempelhof wird so in der westlichen Welt zum Symbol der Freiheit, es entsteht der Mythos der Berliner Luftbrücke. Entwicklung nach 1950 1950 wurde ein Teil des Flughafens für die zivile Luftfahrt wieder freigegeben und von der US-Air Force an die Berliner Flughafengesellschaft (BFG) übergeben. Bis zur Einrichtung des Transitverkehrs durch die DDR bot der Flugverkehr die einzig sichere Verbindung zwischen West-Berlin und der BRD. 1975 wurde der Flughafen Berlin-Tempelhof für den zivilen Flugverkehr geschlossen, allerdings blieb er Militärflughafen der US Air Force, die bis 1993 auf dem Gelände stationiert war. 1982 wurde in Tempelhof der nationale zivile Flugverkehr mit kleinen Flugzeugen, vor allem für Geschäftsreisen, wieder aufgenommen. Nach der Wiedervereinigung 1990 kam es zu einer Neubelebung des innenstadtnahen Flughafens. 1992 übergaben die Amerikaner den Flughafen und zogen 1993 ab. Seitdem stehen viele Gebäudeflächen leer. Der Flughafen Tempelhof war nicht mehr ausgelastet. Ab 2007 wurde von
der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung unter dem Motto „Tempelhofer Freiheit“ ein Planungsprozess eingeleitet, bei dem Ziele und Wege der Entwicklung des Geländes auf breiter Basis öffentlich diskutiert und bestimmt wurden. Der Flughafen Tempelhof wurde wie vorgesehen zum 31. Oktober 2008 endgültig für den Flugverkehr geschlossen.
Entwicklungskonzept für die Tempelhofer Freiheit
Übergeordnete Zielsetzung Mit der Einstellung des Flugbetriebes auf dem Tempelhofer Feld steht das 384 ha große Gelände für eine Transformation von einer verkehrlichen Nutzung in eine städtische Entwicklung zur Verfügung. Das Flugfeld, das zwei Jahrhunderte militärisch genutzt wurde und fast ein Jahrhundert durch den Flugverkehr dem städtischen Gefüge entzogen war, soll zu einem neuen Teil der Stadt werden. Die Entwicklung des Tempelhofer Feldes zu einer Parklandschaft soll den funktionalen Zusammenhang des weiten Flugfeldes zum Flughafengebäude weiterhin sichtbar belassen. Die Entwicklung des Gesamtareals wird sich über einen langen Zeitraum erstrecken. Grundlage für die Entwicklung ist der prozessuale Masterplan, der Anfang 2008 fortgeschrieben wurde. Ziel der Entwicklung ist die räumliche Verknüpfung mit dem Grundriss der angrenzenden Stadt- und Freiräume als auch die Verknüpfung mit den unterschiedlichen sozialen Milieus von Nord-Neukölln, Kreuzberg und Tempelhof-Schöneberg sowie den geplanten neuen Stadtquartieren. Die neue Parklandschaft als gemeinschaftlicher öffentlicher Raum soll hier eine besondere Vermittlungsfunktion in räumlicher, sozialer und ästhetischer wie auch in ökologischer und wirtschaftlicher Sicht übernehmen. Durch die jahrzehntelange Unzugänglichkeit des Flugfeldes hat sich an den Rändern eine Art innere Peripherie herausgebildet. Zielpunkte und Bewegungsrichtungen führen vom Feld weg. Diese Struktur soll umgekehrt und eine Hinwendung zum Tempelhofer Feld erreicht werden. Wegeverbindungen wieder aufzunehmen oder neu zu schaffen ist eine wichtige Maßnahme, die mit unterschiedlichen Zeithorizonten realisiert werden soll. Entwicklungskonzept Im Jahr 2010 haben sich die Landschaftsarchitekten GROSS.MAX. (in Arbeitsgemeinschaft mit den Architekten Sutherland Hussey) in einem internationalen landschaftsplanerischen Wettbewerb durch eine prozessorientierte Herangehensweise und den geschickten Umgang mit dem Vorhandenen durchgesetzt. Der Entwurf gibt die wesentlichen Grundstrukturen der Parklandschaft vor, die auch die Verknüpfungen mit den benachbarten Quartieren beinhalten (siehe Abb. 5). Die Leitidee beruht auf einem Entwicklungskonzept, welches den Charakter des Ortes und seine Geschichte mit einer offenen Nutzungsentwicklung verbindet. Durch Verwendung von Oval und Kreis gelingt es dem Entwurf, das Flughafengebäude und die ehemaligen Landebahnen in die Parklandschaft zu integrieren bzw. die Parklandschaft in der bestehen-
Abb. 5: Gesamtplan Tempelhofer Feld (Stand Juni 2012)
den Stadtstruktur zu verankern. Die vorhandenen Landebahnen sind als Hauptverbindungen in Ost-West-Richtung geplant. Das Wegekonzept des Parkentwurfs sieht zusätzlich die Neuanlage einer Nord-Süd-Verbindung vor, die vom Columbiadamm (Höhe Lilienthalstraße) zur geplanten Brücke an der Oberlandstraße führen soll, d.h. die Achse der Brücke nimmt die Nord-Süd-Achse des Weges auf. Die Südbrücke wird damit auch zum zentralen Bindeglied für die direkte Fuß- und Radwegeverbindung zwischen Kreuzberg und Tempelhof-Süd. Somit bleibt die ca. 240 Hektar große Parklandschaft auch in Zukunft unbebaut und ein ökologisch wichtiger Freiraum mitten in der Stadt. Die urbane Parklandschaft ist attraktiv für die Menschen aus den benachbarten Quartieren und Besucher aus der ganzen Stadt. Die geplanten neuen Stadtquartiere mit ihren unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten, die an den Rändern der urbanen Parklandschaft entstehen, beziehen ihren Mehrwert aus dem Freiraum. –	 Im südlichen Bereich des ehemaligen Flugfeldes entlang der S-Bahntrasse und der Stadtautobahn A 100 entsteht das Quartier Südring mit einer Mischnutzung aus Wohnen und Gewerbe – 	 Am Tempelhofer Damm entsteht im Zuge der Ansiedlung der Zentral- und Landesbibliothek ein Bildungsquartier mit Akademien, Instituten der Aus- und Weiterbildung, Dependancen ausländischer Universitäten wie auch Wohnungen, die zum Park orientiert sind. – 	 Entlang der Neuköllner Oderstraße wird ein Wohngebiet entstehen, welches das Tempelhofer Feld mit dem bestehenden Quartier Schillerpromenade verbindet. – 	 Am Columbiadamm ist ein Quartier für Wohnen, Sport, Wellness und den Dialog der Religionen vorgesehen.
Quartier Südring Das Areal des geplanten Quartiers Südring ist von der südlich angrenzenden Autobahn A 100 und der S-Bahn gut einsehbar. Trotz der Randlage im Gesamtareal des Flughafengeländes hat dieses Teilgebiet gegenwärtig aufgrund von Bahntrasse und Autobahn keinen direkten Anschluss an das umliegende Straßennetz. Diese wirken als Barrieren, so dass eine städtebauliche Verknüpfung mit den südlich anschließenden Stadtquartieren nicht gegeben ist. Auf Grundlage einer städtebaulichen Untersuchung zu innerstädtischen Alternativstandorten für einen zweiten Zentralen Omnibus-Bahnhof (ZOB) ist das Tempelhofer Feld ein möglicher Vorhaltestandort. Im Rahmen der städtebaulichen Qualifizierung des Gesamtareals „Tempelhofer Freiheit“ ist vorgesehen, das Quartier Südring mit einer Nettobaufläche von etwa 19 ha als nutzungsgemischtes Quartier mit einem Mix aus Gewerbe- und Technologienutzungen, Wohn- und Arbeitsformen sowie reinen Wohnformen am Rand der zukünftigen Parklandschaft zu entwickeln. Das Quartier wird über eine zentrale, versetzt verlaufende Erschließungsstraße erschlossen, Grünfugen gliedern das Quartier in Bereiche mit unterschiedlichem Standortprofil. Im Westen ist das Quartier angebunden an das Nachbarquartier am Tempelhofer Damm. Vorgesehen ist eine Staffelung der Bebauung von Gewerbe und Dienstleistung entlang der S-Bahn im Süden, Wohn- und Arbeitsformen im zentralen Bereich hin zu Wohngebäuden am Park. Über die südlich verlaufende Oberlandstraße ist die zentrale Erschließung des Quartiers und der zentralen Parklandschaft in Form der neuen Brücke über S- und Fernbahn geplant. In diesem Bereich sind ein neuer S-Bahnhof sowie ein Vorhaltestandort des Zentralen Omnibus-Bahnhofs vorgesehen. Es sind verdichtete Blockrandstrukturen vorgesehen, die unterschiedliche Nutzungen aufnehmen können und eine Geschossigkeit von 5 Geschossen und der Option von einzelnen Hochpunkten mit 10 Geschossen aufweisen. Die Grünfuge in Verlängerung der neuen Südanbindung gliedert
Abb. 6: Rahmenplanung Quartier Südring (Stand Juli 2012)
das neue Quartier und öffnet den Blick auf die zentrale Parklandschaft. Das neue Brückenbauwerk befindet sich in Verlängerung der Grünfuge. Die angrenzende Bebauung zur Grünfuge und zur Brücke soll in den Erdgeschosszonen öffentliche Nutzungen aufnehmen. Der derzeitige Planungsstand ist in den Digitalen Anlagen unter 4.1.1_Arbeitsplan zu finden. IBA als Motor der Entwicklung Um die Entwicklung des Tempelhofer Feldes einschließlich der Parklandschaft auf hohem Niveau zügig voranzubringen, wird zurzeit geprüft, ob und wie eine Internationale Bauausstellung (IBA) hierbei als Instrument förderlich eingesetzt werden kann.
Lage / Größe Der Wettbewerbsbereich erstreckt sich rechtwinklig zur Oberlandstraße über eine Länge von ca. 220 m in Richtung Tempelhofer Feld. Im Wettbewerbsbereich sind folgende Anlagen vorhanden: –	 1 Fernbahngleis –	 2 S-Bahngleise –	 1 ehemaliges Anschlussgleis (außer Betrieb) auf Bahndamm –	 Kleingartenanlage Eigentum / Topographie Anschlussbereich Tempelhofer Feld Die Geländeoberkante des Tempelhofer Feldes liegt im Anschlussbereich bei ca. 50,00 m NHN. Die Grundfläche des Tempelhofer Feldes ist im Besitz des Land Berlin. Rampe Nord Die geplante Rampe Nord kreuzt einen Geländeeinschnitt. Die Geländeoberkante des Einschnitts liegt bei ca. 43,00 m NHN. Im Geländeeinschnitt befindet sich die Kleingartenanlage „Neuköllner Berg“. Die Grundfläche befindet sich derzeit im Besitz des BEV (Bundeseisenbahnvermögen) und soll durch das Land Berlin erworben werden. Durch den geplanten Rampenbau sind, je nach Rampenausbildung, mindestens zwei bis drei teilweise bebaute Kleingartenparzellen betroffen. Entlang des Einschnitts verläuft in seitlicher Lage ein unbefestigter Weg. Der Bereich des Geländeeinschnittes wird voraussichtlich nach derzeitiger Rahmenplanung langfristig auf das Niveau des Tempelhofer Feldes von ca. 50,00 m NHN angeschüttet. Außerdem soll die Gesamtfläche zwischen Haupterschließungsstraße, Bahntrasse und der geplanten seitlich angrenzenden Bebauung entsprechend der Rampenneigung angeböscht werden. Bis zur Umsetzung der Rahmenplanung muss ein Durchlass unter der Rampe Nord als Interimslösung die Beibehaltung der vorhandenen Ost-West-Querung gewährleisten (siehe Machbarkeitsstudie Brücke). Bahndamm Der Übergang zwischen geplanter Rampe Nord und geplantem Brückenbauwerk liegt im Bereich eines ehemaligen Bahndamms. Dieser liegt mit einer Geländeoberkante von ca. 48,75 m NHN in erhöhter Lage gegen-
über den beidseitig angrenzenden Geländeeinschnitten. Das geplante nördliche Brückenwiderlager bzw. der Brückenüberbau grenzt unmittelbar an eine bebaute Kleingartenparzelle an. Die Grundfläche befindet sich im Besitz des BEV (Bundeseisenbahnvermögen). Die hier befindlichen ehemaligen Anschlussgleise werden nicht mehr genutzt und brauchen somit nicht berücksichtigt werden. Bahnanlage Das geplante Brückenbauwerk (Nord-Süd-Ausrichtung) kreuzt zwei S-Bahngleise (Gleise 1 und 2) der Strecke 6020 und ein nicht elektrifiziertes Fernbahngleis (Gleis 7) der Strecke 6170. Die Gleisanlage verläuft im Geländeeinschnitt; die Schienenoberkante aller Gleise wird im geplanten Bauwerksbereich mit ca. 44,80 m NHN angenommen. Die beidseits der Bahnanlage anschließenden Böschungen des Einschnittes haben eine Höhe von ca. 4,50 m. Die Gleise befinden sich aktuell außerhalb von Bahnhofsbereichen. Zukünftig vorgesehen sind an diesem Standort ein neuer S-Bahnhof mit Mittelbahnsteig, die kurzfristige Elektrifizierung des vorhandenen Fernbahngleises sowie die Option eines zweigleisigen Ausbaus der Fernbahn. Unmittelbar neben dem geplanten Brückenbauwerk (östlich) werden die S-Bahngleise durch eine Signalbrücke mit Signalen für beide Fahrtrichtungen überspannt – vor Herstellung des geplanten Brückenbauwerks muss die Signalanordnung umgebaut werden. Rampe Süd Die geplante Rampe Süd erstreckt sich über die Flurstücke Nr. 873 und Nr. 875. Die Flurstücke wurden 2010 durch das Land Berlin angekauft. Die Geländeoberkante der Flurstücke liegt bei ca. 49,20 m NHN. Anschlussbereich Oberlandstraße Die Fahrbahnoberkante der Oberlandstraße liegt im Anschlussbereich bei ca. 49,40 m NHN. Für den Anschluss der geplanten Verbindungsstraße an die Oberlandstraße wird die Oberlandstraße am Knotenpunkt angepasst. Die aktuelle Höhenlage der Geländepunkte ist dem in den Digitalen Anlagen unter 4.1.2_Informationspläne zu findenden Vermesserplan zu entnehmen. Baugrund Das Untersuchungsgebiet liegt im nördlichen Bereich der TeltowHochfläche. Ablagerungen der Vorschüttphase der Weichselkaltzeit sind oberflächennah zu erwarten. Ein Oberboden ist nur in Form einer Grasnarbe auf den Böschungen und in der ehemaligen Kleingartenanlage vorhanden. Die Schichtdicke beträgt rd. 0,20 m. Zwischen Oberlandstraße und dem geplanten südlichen Widerlager sind sandige Auffüllungen vorhanden, die aber nur geringe Fremdbestandteile aufweisen. Die Schichtdicke wurde mit 2,10 bis 3,10 m ermittelt. Am geplanten nördlichen Widerlagerstandort sind nur geringe Auffüllungen vorhanden, die lokal einen deutlichen Schotteranteil enthalten. Die Tiefe der Auffüllungen wurde hier mit 0,80 bis 1,10 m unter Geländeoberkante bestimmt. Bedeutende Altablagerungen in Form von Bauschutt und ähnlichem Bodenaushub wurden im Bereich der Kleingartenanlage zwischen dem Gütergleis und dem ehemaligen Flughafengelände erkundet. Hier wurde eine ehemalige Sandentnahmestelle mit städtischen Bodenaushub und Abbruch-
materialien verfüllt. Die Aufschlüsse weisen diese Ablagerungen bis in Tiefen von 9,50 m bzw. 9,85 m nach. Aus dem Verlauf der Schichtgrenze zum gewachsen Boden wird deutlich, dass die Sande hier bis nahe zum Grundwasserspiegel und unter einer Arbeitsböschungsneigung von nahezu 1:1 ausgeräumt wurden. Die Auffüllungen im Wettbewerbsbereich südlich der Bahntrasse sind locker bis gering mitteldicht gelagert (0,2 < ID ≤ 0,33). Die Altablagerungen im Bereich nördlich der Bahntrasse sind locker gelagert (ID < 0,3). Die ausgeführten Baugrundaufschlüsse zeigen unter den Auffüllungen bis zur Endteufe (+ 18,70 m NHN) ausschließlich grobkörnige Ablagerungen. Es stehen Mittelsande mit unterschiedlichen Fein- und Grobsandanteilen an. Lokal sind Kiesanteile und auch Steineinlagerungen nachgewiesen. Die Sande sind gering mitteldicht bis dicht gelagert (0,33 ≤ ID ≤ 0,67). Der Geschiebemergel wurde bis zur o.g. Ordinate noch nicht erreicht. Weitere Informationen sind dem Geotechnischen Ergebnisbericht in den Digitalen Anlagen unter 4.1.3 / Weitere Planungsunterlagen zu entnehmen. Grundwasser Das Grundwasser stellt sich im März 2012 bei den Ordinaten + 32,63 (Nordseite) und + 32,60 (Südseite) ein. Für das Bauvorhaben ist es ausreichend genau, eine normale jahreszeitlichen Schwankung von ± 0,50 – 0,80 m anzunehmen. Altlasten Die Altablagerungen im nördlichen Teil des Wettbewerbsbereiches werden im Bodenbelastungskataster unter der Nr. 2443 als altlastenverdächtige Altablagerung geführt. Die Fläche südlich der Bahntrasse ist im Bodenbelastungskataster unter der Nr. 9567 als Altlast geführt. Hier wurde eine Baugrube wiederverfüllt. Kampfmittel Nach gegenwärtigem Kenntnisstand bestehen keine konkreten Anhaltspunkte auf das Vorhandensein von Kampfmitteln. Es ist deshalb nicht erforderlich, Maßnahmen zur Kampfmittelberäumung durchzuführen. Baumbestand Im Bereich der Böschungen entlang der Bahntrasse, der Kleingartenanlage sowie im angrenzenden Randbereich des Tempelhofer Feldes befindet sich Laub- und Nadelbaumbestand. Die Lage der eingemessenen Bäume ist dem unter 4.1.2_Informationspläne zu findenden Vermesserplan zu entnehmen.
Elektrizität / Erdgas / Trinkwasserversorgung / Abwasser / Leitungen des ITDZ Für die oben genannten Medien sind Leitungsbestände vorhanden. Diese verlaufen parallel zur Oberlandstraße. Fernwärme Es ist kein Anlagenbestand in der näheren Umgebung des Wettbewerbsbereiches vorhanden.
Telekommunikation Telekommunikationsanlagen verschiedener Anbieter (Telekom, Kabel Deutschland, COLT Telecom, Versatel) sind vorhanden. Die Kabelbestände verlaufen parallel zur Oberlandstraße. Entlang der S-Bahntrasse verläuft ein Kabelkanal der Deutschen Bahn AG mit Fernmeldekabel und Fernmeldebahnhofskabel. In diesem Kanal befinden sich ebenfalls Kabelanlagen von Vodafone D2.
Übergeordnete Erschließung Die innerstädtischen Fernbahnhöfe und das Parlaments- und Regierungsviertel sind etwa 6,5 km entfernt. Der neue Fernbahnhof Südkreuz ist etwa 3,5 km entfernt. Zum geplanten Großflughafen Berlin Brandenburg (BER) beträgt die Distanz in östlicher Richtung etwa 12 km. Das Autobahndreieck Funkturm mit Anbindung an die A 115 ist etwa 10 km in westlicher Richtung entfernt. Südlich grenzen mit dem Autobahnring und der Oberlandstraße unmittelbar Hauptverkehrsstraßen an. Über die Anschlussstellen Tempelhofer Damm und Oberlandstraße ist das Wettbewerbsgebiet an die BAB A 100 (Stadtring) angebunden. Im Mai 2008 wurde der Autobahnring (A 100) über die A 113 (neu) direkt an die Autobahn Richtung Dresden und somit auch an den im Bau befindlichen Flughafen in Schönefeld angeschlossen. Die Verlängerung der Stadtautobahn nach Nordosten zur Elsenbrücke am Treptower Park soll bis 2017 realisiert werden und später über das Ostkreuz bis zur Frankfurter Allee verlängert werden. Für das geplante Quartier Südring wird die Herstellung einer neuen leistungsfähigen Verkehrsanbindung an die Oberlandstraße und damit mit einer kurzen Wegebeziehung zur A 100 über die Anschlussstelle Oberlandstraße vorgesehen. Die Verbindung zum nordwestlich angrenzenden Stadtquartier dient der inneren Verknüpfung und hat eine nachgeordnete Erschließungsfunktion. Die Herstellung einer Brückenverbindung von der Oberlandstraße über den Ringbahngraben (Südanbindung) in das geplante Quartier ist eine Grundvoraussetzung zur Abwicklung der neuen initiierten Verkehre. Damit wird gewährleistet, dass der Verkehr über die Autobahn mit der in unmittelbarer Nähe vorhandenen Anschlussstelle Oberlandstraße direkt ohne zusätzliche Belastung des Tempelhofer Damms in das Gebiet geführt wird. ÖPNV S- und U-Bahn Das Gebiet ist entlang des Tempelhofer Damms an die U-Bahnlinie 6 (Nord-Süd-Linie zwischen Alt-Tegel und Alt-Mariendorf), mit der in kurzer Zeit die Innenstadt erreicht wird, sowie am Tempelhofer Damm und an der Hermannstraße an die Ringbahn angebunden, die die Berliner Innenstadt innerhalb einer Stunde umfährt. Vom S-Bahnhof Tempelhof ist der Fernbahnhof Südkreuz nur eine Station entfernt. Die U-Bahnlinie 8 verläuft entlang der Hermannstraße.
Im Flächennutzungsplan sind auf der Ringbahn zwischen U- und S-Bahnhof Tempelhof und U- und S-Bahnhof Hermannstraße direkt am Flughafenrand als langfristige Planung zwei weitere Bahnhöfe vorgesehen, einer auf Höhe Komturstraße und einer an der Eschersheimer Straße. Gegenwärtig wird davon ausgegangen, wie auch im Planwerk Südostraum dargestellt, nur einen neuen Bahnhof in der Mitte zwischen den beiden oben genannten zu errichten. Eine Unterteilung des ca. 3,35 km langen Streckenabschnittes zwischen den Bahnhöfen Hermannstraße und Tempelhof erscheint angemessen. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie zum S-Bahnhof wurden verschiedene Bahnsteigvarianten untersucht. Als Vorzugsvariante wurde ein Mittelbahnsteig östlich der Brücke ermittelt. Die Anbindung zwischen Brücke und Bahnhof soll über eine Treppenanlage sowie einen Aufzug erfolgen. Bei Errichtung des Bahnsteiges muss die Linienführung der Gleise geändert werden (siehe in den Digitalen Anlagen unter 4.1.1 / Arbeitsplan). Bus Entlang der Oberlandstraße verkehrt die Buslinie 246. Mit dieser Linie besteht u.a. Anschluss an den U- und S-Bahnhof Hermannstraße und den U-Bahnhof Alt-Tempelhof. Bisher wird die Erschließung der neuen Gebiete auf dem Tempelhofer Feld mit dem Linienbus als Option vorgesehen. Es liegen noch kein konkreten Planungen zum Liniennetzkonzept bzw. der Betriebsführung vor. Radfahrer Die zweispurige Oberlandstraße verfügt über eigenständige Radverkehrsanlagen (Radwege). In der neuen Straßenverbindung sind zwei Radfahrstreifen (d.h. keine Radwege) geplant. Diese Radfahrstreifen werden Bestandteil einer nordsüdgerichteten übergeordneten Fahrradroute sein, die im Rahmen der Parkgestaltung hergestellt werden soll. Damit wird die Tempelhofer Freiheit mit den südlichen Stadtquartieren und der Innenstadt in Nord-SüdRelation verknüpft.
Flächennutzungsplan Der Flächennutzungsplan in der Fassung der Neubekanntmachung vom November 2009 zeigt das Gebiet südlich des Tempelhofer Feldes als gewerbliche Baufläche. Der Bereich der Gleisanlagen wird als Bahnfläche dargestellt. Der Flächennutzungsplan wird für den Bereich des Tempelhofer Feldes zurzeit überarbeitet. Die Änderung des Flächennutzungsplans parallel zur Vertiefung der Planungskonzeption bildet die stadtplanerische Grundlage für eine schrittweise Entwicklung des Areals in den nächsten Jahren. Bauplanungsrecht Für den nördlich der S-Bahn gelegenen Teil des Wettbewerbsbereiches existiert kein festgesetzter Bebauungsplan. Nach dem Baunutzungsplan vom 28.12.1960 (ABl. 1961, S. 742) liegen die Flächen im Nichtbauge-
biet. Diese Darstellung gilt als nicht übergeleitet im Sinne von § 173 Abs. 3 BBauG. Für den Bereich gibt es somit keine verbindlichen Bebauungsplanregelungen gemäß § 30 BauGB. Das Gebiet ist gegenwärtig planungsrechtlich dem Außenbereich gemäß § 35 Baugesetzbuch zuzuordnen. Der Wettbewerbsbereich südlich der Bahntrasse liegt im Geltungsbereich der Bebauungspläne XIII-66, XIII-66-1 und XIII-B 1. Er ist als Industriegebiet gemäß § 9 BauNVO festgesetzt. Der gesamte Wettbewerbsbereich ist ein „Gebiet von außergewöhnlicher stadtpolitischer Bedeutung“ gemäß § 9 des Ausführungsgesetzes zum Baugesetzbuch, welches die Flächen und Gebäude des ehemaligen Flughafens Tempelhof und unmittelbar angrenzende Bereiche umfasst. Es ist beabsichtigt, noch in diesem Jahr Bebauungsplanverfahren für die künftigen Baugebiete einzuleiten. Hierzu zählt auch der Wettbewerbsbereich.
Denkmale in der näheren Umgebung
Ufa-Filmstudios, Studio 1 + 2 (Baudenkmal: Inventar-Nr. 09055110) An der Oberlandstraße 26–35 wurden 1913 in den Anfängen der deutschen Filmindustrie die ersten beiden Filmstudios von Bruno Buch für die Projektions Aktiengesellschaft Union (PAGU) und die Literaria Film GmbH errichtet. Als 1917 unter Beteiligung der Obersten Heeresleitung und der Deutschen Bank die Universum-Film Aktiengesellschaft (Ufa) gegründet wurde, übernahm das Unternehmen, das sich zum größten europäischen Filmkonzern entwickelte, die Ateliers in Tempelhof. Teile der Ufa-Studios wurden im Zweiten Weltkrieg beschädigt und nach 1950 wieder aufgebaut. 1955 entstand das Studio 5, das sich mit seiner schmucklosen Backsteinverkleidung in die Bebauung einordnet. Die Studios werden seit 1964 von der Berliner Union Film betrieben und für Filmund Fernsehproduktionen vermietet. Roth-Büchner AG (Baudenkmal: Inventar-Nr. 09055112) Die Rasierklingenfabrik der Roth-Büchner AG in der Oberlandstraße 7484 wurde von Paul Renner erbaut. Das Unternehmen ging 1925 aus der Otto Roth AG und der Büchner-Werke AG hervor. 1926 übernahm der amerikanische Unternehmer Gillette, der Erfinder des modernen Nassrasierers, die Aktienmehrheit an der Roth-Büchner AG. Die Roth-Büchner GmbH wurde 1973 in Gillette Deutschland GmbH umbenannt. Nach dem Gillette-Hauptwerk in den USA ist der Betrieb in Tempelhof der zweitgrößte Produktionsstandort des Konzerns. Norddeutsche Kühlerfabrik (Baudenkmal: Inventar-Nr. 09055111) Die Norddeutsche Kühlerfabrik an der Oberlandstraße 52–65 wurde 1918–19 erbaut, hier wurden Kühler für Flugzeug- und Automobilmotoren hergestellt. Es handelt sich um das erste Werk, das Jean Krämer, bis 1918 Büroleiter bei Peter Behrens, als selbstständiger Architekt ausführte. Die architektonische Gestaltung ist noch stark von Peter Behrens beeinflusst. Das Gebäude wurde 1932 von der Chemischen Fabrik Albert Mendel AG übernommen, aus der später die Chemische Fabrik Tempelhof Preuß &
Temmler hervorging. Im Zweiten Weltkrieg wurden drei Achsen des Produktionsflügels zerstört. Die Chemische Fabrik Tempelhof stellte medizinische Präparate her und betrieb einen Arzneimittelversand. 1992 musste die Produktion eingestellt werden. Heute beherbergt das Gebäude kleinere Gewerbebetriebe. Wohnanlage Oberlandstraße 96–101 (Gesamtanlage: Inventar-Nr. 09055127 / Gartendenkmal: Inventar-Nr. 09046271) Das Gelände an der östlichen Oberlandstraße war ursprünglich für Industrieansiedlungen bestimmt, wurde aber in den 1920er Jahren für Wohnzwecke freigegeben. Für die Heimstätten-Siedlung BerlinWilmersdorf Gemeinnützige Aktiengesellschaft errichtete Gustav Hochhaus 1929–31 die Wohnanlage Germania- und Oberlandgarten (auch Bärensiedlung genannt). Die Wohnanlage überzeugt trotz hoher Bebauungsdichte durch wohnliche Hofräume und Freiflächen. Die Wohnanlage, die ca. 900 Wohnungen unterschiedlicher Größe enthält, besteht aus einer dreigeschossigen Blockrandbebauung und zwei Wohnhöfen, die tief in den Blockinnenraum hineingeschoben sind. Die streng regelmäßige Freiflächengestaltung der Wohnanlage entwarf der Wilmersdorfer Be-zirksgartendirektor Richard Thieme. Das ursprüngliche Gestaltungskon-zept ist heute wegen Kriegsschäden und einer Neugestaltung um 1961 nur noch in den Grundzügen ablesbar. Zwei zentrale Grünachsen mit einer Zufahrt an der Bacharacher und der Schaffhausener Straße sowie einer Wegeverbindung von der Germaniazur Oberlandstraße gliedern die Siedlung. Im Mittelpunkt des zentralen Achsenkreuzes der Freiräume befindet sich der Bärenbrunnen.
Abb. 7: Denkmalbereiche und Baudenkmale (Auszug aus der Denkmalkarte)
Tempelhofer Freiheit – Neubau der Südbrücke / Teil 3 Wettbewerbsaufgabe
Wettbewerbsaufgabe ist der Entwurf einer Straßenbrücke über Bahnanlagen (S-Bahn und Fernbahn) mit einer Länge von ca. 40 m und einer Nutzbreite von 18,00 m einschließlich der beidseitig an die Straßenbrücke anschließenden Rampen (Gesamtlänge ca. 220 m). Die Brücke überführt 2 Fahrstreifen mit je einer Breite von 3,50 m und beidseitig Gehwege und Radfahrstreifen. Ein direkter Zugang von der Brücke aus zu dem an diesem Standort geplanten, neuen S-Bahnhof mit Mittelbahnsteig soll als Idee geplant werden. Zur Erschließung des Quartiers bzw. der Parklandschaft und der Verknüpfung mit dem südlich angrenzenden, großflächigen Industriegebiet „Teltow Kanal“ sowie der vorhandenen umliegenden Stadtquartiere sind der Bau einer zentralen Haupterschließungsstraße innerhalb des Quartiers sowie die Errichtung einer leistungsfähigen Verbindungsstraße erforderlich. Die Verbindungsstraße bildet eine direkte Zubringerfunktion zwischen der Haupterschließungsstraße bzw. dem Zugang zur Parklandschaft und der Oberlandstraße mit Anschluss zur Stadtautobahn. Im Zuge dieser Verbindungsstraße ist der Neubau des Brückenbauwerks geplant. Langfristig ist die Nivellierung des nördlich der Bahntrasse befindlichen Geländeeinschnittes auf das Niveau des Tempelhofer Feldes von ca. 50,00 m NHN geplant. Außerdem soll die Gesamtfläche zwischen Haupterschließungsstraße, Bahntrasse und der geplanten seitlich angrenzenden Bebauung entsprechend der Rampenneigung angeböscht werden. Der Entwurf muss die stufenweise Realisierung der Rahmenplanung gewährleisten. Ein Durchlass von ca. 4,00 m Breite und einer lichten Höhe von ca. 2,50 m unter der Rampe Nord muss als Interimslösung realisierbar sein, ist jedoch nicht Bestandteil Wettbewerbsaufgabe. Die Fertigstellung der Brückenverbindung, inklusive der notwendigen Straßenanbindung (Rampen) an die Oberlandstraße, ist für 2016 vorgesehen. Der Gesamtkostenrahmen des Bauvorhabens beträgt ca. 4,2 Mio. Euro brutto.
Aufgrund der Zugangsfunktion zum Quartier Südring und zur Parklandschaft sowie der Sichtbarkeit vom geplanten S-Bahnhof kommt der Gestaltung des südlichen Bereichs – und damit der Gestaltung der Brücke eine hohe Bedeutung zu. Vom neuen Flughafen aus kommend stellt diese Seite die südliche Adresse der „Tempelhofer Freiheit“ dar. Von den Teilnehmern wird ein gestalterisch und funktional anspruchsvoller Entwurf erwartet, der eine hohe konstruktive Qualität aufweist und diese Eingangsfunktion in überzeugender Weise umsetzt. Der Brückenbaukörper hat eine besondere Bedeutung als Bindeglied zwischen Tempelhofer Feld bzw. geplantem Quartier Südring und den umliegenden Stadtquartieren. Proportionen, Material und Formgebung sollen dem Standort und der Funktion angemessen sein. Von besonderer Wichtigkeit
ist die konstruktive Ausarbeitung des Tragwerkes sowie die Ausstattung der Brücke in gestalterischen Details, z.B. von Geländern, Beleuchtung und Bodenbelägen. Ziel ist es, eine Brücke zu entwerfen, die als Verbindung sowohl für den Straßenverkehr (KFZ und Bus) zwischen der Oberlandstraße und dem geplanten Quartier sowie für Fußgänger und Radfahrer mit Anbindung an das Tempelhofer Feld fungiert. Der Übergang zum Mittelbahnsteig des neuen S-Bahnhofs dient der Umsteigemöglichkeit zwischen Bus und S-Bahn. Der Treppenzugang und der Aufzug zum Bahnsteig sind gestalterisch und funktional einzubeziehen. Die konkrete Lage der Brücke bzw. deren Ausrichtung muss mit der Lage der Nord-Süd-Verbindung innerhalb der Parklandschaft abgestimmt werden.
Planungsvorgaben Das Brückenbauwerk einschließlich der Rampen wird in drei Abschnitte unterteilt: –	 Rampe Nord (Tempelhofer Feld – Widerlager Nord) –	 Brücke (Widerlager Nord – Widerlager Süd) –	 Rampe Süd (Widerlager Süd – Oberlandstrasse) Die Bushaltestellen (mit Wartehäuschen) werden im direkten Anschluss an die Brücke, beidseitig auf dem nördlichen Rampenbauwerk, vorgesehen. Deshalb erfolgt im Anschluss an die Brückenkappe eine Aufweitung des Gehweges von 3,50 m auf 6,00 m beidseitig auf dem nördlichen Rampenbauwerk. Diese Gehwegbreite von 6,00 m wird über die gesamte nördliche Rampenlänge beibehalten, damit ggf. Fahrradbügel vorgesehen werden können (Breite Gehweg 3,50 m + Breite Fahrradbügel 2,50 m = 6,0 m Gesamtbreite). Zur leistungsfähigen Anbindung der Verbindungsstraße an die Oberlandstraße ist die Aufweitung der Südrampe im Knoten mit 3 x 3,00 m breiten Fahrspuren (1 Zufahrts-, 1 Links- und 1 Rechtsabbiegespur), beidseitig 1,85 m Radfahrstreifen und beidseitig Gehwegen von mindestens 3,50 m Breite vorzusehen. Da die Planungen zum S-Bahnhof derzeit nur von der Anbindung einer Treppe und einem Aufzug auf der Ostseite der Brücke ausgehen, ist eine Fußgängerquerung auf der nördlichen Rampe vor den Bushaltestellen vorzusehen. Dadurch können die fußläufigen Erschließungsverkehre vom S-Bahnhof in das nördlich der Bahn und westlich der Brücke gelegene neue Entwicklungsgebiet gelangen. Die verkehrsorganisatorische Ausprägung dieser Querung (Fußgängerüberweg oder Lichtsignalanlagen) ist in einem späteren Planungsprozess zu entscheiden. Eine 5,00 m breite Querungsfurt südlich der beiden Haltestellen wird für ausreichend angesehen.
Abb. 8: Brückenquerschnitt (Schema)
Die Aufteilung des Brückenquerschnittes ist gemäß Machbarkeitsstudie wie folgt: Gehweg			 3,50 m Radfahrstreifen		 2,00 m Fahrstreifen			 3,50 m Fahrstreifen			 3,50 m Radfahrstreifen		 2,00 m Gehweg			 3,50 m Entsprechend beträgt die Nutzbreite der Brücke 18,00 m. Des Weiteren ist zu berücksichtigen: –	 Ehem. Anschlussgleise auf Bahndamm werden ersatzlos entfernt –	 Optional zweites Fernbahngleis (elektrifiziert), südlich des vorhandenen Fernbahngleises –	 Verschobene S-Bahn-Gleislagen infolge Mittelbahnsteig –	 Anbindung an geplanten S-Bahnhof / Zugang Bahnsteig – Brücke –	 Anschluss an vorhandene Oberlandstraße –	 Anschluss an vorhandenes Gelände Tempelhofer Feld –	 2 Bushaltestellen im Bereich der Rampe Nord –	 Rampe Nord und Rampe Süd sind als Erdrampen angedacht –	 Radfahrstreifen auf der Fahrbahn geführt (keine Borde, nur Abmarkierung) Technische Vorgaben Konstruktion Zwischen den Gleisen sind keine Stützen vorzusehen. Es sind die geltenden Richtlinien der Deutsche Bahn AG zu beachten. Es sollte eine Bautechnologie gewählt werden, die den Bahnbetrieb geringst möglich einschränkt. Berührungsschutz Die Elektrifizierung des vorhandenen Fernbahngleises ist für 2016 vorgesehen. Daher ist im Entwurf ein Berührungsschutz einzuplanen. Die Brückenkonstruktion ist so zu wählen, dass für die Elektrifizierung des optionalen zweiten Fernbahngleises ein zugehöriger Berührungsschutz nachträglich angebracht werden kann. Lichtraumprofil Die Lichtraumhöhe von 6,20 m ist einzuhalten, die lichte Breite beträgt mind. 33,00 m (siehe Digitale Anlagen unter 4.1.4 / Lichtraumprofil). Das optionale zweite Fernbahngleis wurde im Lichtraumprofil bereits berücksichtigt.
Gründung Der Baugrund für das Brückenbauwerk eignet sich für eine Flachgründung. Eine Tiefgründung ist daher nicht zwingend erforderlich. Im Falle einer Tiefgründung mittels Bohrpfählen sind diese in Schicht B3 abzusetzen. Zur Abtragung größerer ausmittiger Lastkomponenten können geneigte Pfähle angeordnet werden. Gerammte Gründungselemente werden mit Rücksicht auf die nebenstehenden Gebäudekomplexe nicht empfohlen. Für mögliche Stützwände im Anschluss an das geplante südliche Widerlager wird eine Baugrundverbesserung durch zusätzlichen Bodenaushub mit lagenweise verdichtetem Wiedereinbau empfohlen. Die Nachweise der Standsicherheit für die Unterbauten müssen gemäß DIN 1054 erfolgen. Im Rahmen der Machbarkeitsstudie wurde von einer Flachgründung der Unterbauten ausgegangen. Leitungsführung Nach aktueller Rückmeldung der Berliner Wasserbetriebe ist in Abhängigkeit der Bebauung im Quartier Südring (Mischgebiet mit Wohnbau und Gewerbeflächen) eine beidseitige Berohrung der Haupterschließungsstraße (auf beiden Gehwegseiten) erforderlich. Daher sollten im Bereich der geplanten Brücke für die Erschließung des Quartiers auf beiden Seiten Vorhaltetrassen für eine Neuberohrung vorgesehen werden. Entsprechend dem derzeitigen Planungsstand ist auf jeder Seite jeweils eine Vorhaltetrasse zur Aufnahme einer Trinkwasserversorgungsleitung DN 200 im Schutzrohr DN 300 und eine Vorhaltetrasse zur Aufnahme einer ADL-Leitung DN 150 im Schutzrohr DN 300 zu berücksichtigen. Ebenso sollte die Option der Anbindung der Tempelhofer Freiheit an das Gasnetz über eine Brückenanbindung im Süden mit einer Vorhaltetrasse zur Aufnahme einer Stahlleitung DN 200 im Schutzrohr 300 Berücksichtigung finden. Da jedoch nicht auszuschließen ist, dass sich aufgrund veränderter Rahmenbedingungen und Planungsgrundlagen Dimensionsänderungen einzelner Leitungsträger ergeben, sollte dies auch im weiteren Planungsprozess der Brücke optional Berücksichtigung finden und generell möglich sein. Die Belange sonstiger Medienträger (Stromversorgung, öffentliche Beleuchtung, LSA, TK/IT etc.) sind mit einer üblichen und ausreichenden Anzahl von Vorhaltetrassen kleinerer Dimensionierung zu berücksichtigen. Zuwegung Die Zuwegung zur Brücke erfolgt über eine Böschungstreppe je Widerlager. Die Böschungstreppen sollen diagonal angeordnet werden. Entwässerung Das Entwässerungskonzept der Straßenbrücke geht davon aus, dass das Wasser vom Hochpunkt aus über das vorhandene Längsgefälle nach Norden und Süden zu Straßenabläufen in den Rampen geleitet wird. Von dort wird es im Süden an die Straßenentwässerung der Oberlandstraße und im Norden an die Straßenentwässerung der noch zu errichtenden Haupterschließungsstraße des zukünftigen Quartiers angeschlossen.
Schallschutz Zum Schallschutz können noch keine Angaben gemacht werden, da noch kein Gutachten vorliegt. Da es sich hierbei um eine „normale“ Stadtstraße mit 50 km/h handelt und eine Wohnbebauung (oder andere schützenswerte Bebauung) nicht in unmittelbarer Nähe ist, kann davon ausgegangen werden, dass im Bereich der Straßenbrücke keine Schallschutzmaßnahmen erforderlich sind. Erdung Die Brücke ist an die Bahnerdung anzuschließen. Vogeleinflugschutz / Vogelschlag Im Bereich der Widerlager ist ein Vogeleinflugschutz vorzusehen. Es sind keine Maßnahmen gegen den Vogelschlag erforderlich. Ausstattung Passive Schutzeinrichtung Es sind passive Schutzeinrichtungen entsprechend der RPS 2009 anzuordnen. Beleuchtung Für die Brücke einschließlich der Rampen ist eine Beleuchtung vorzusehen. Bauwerksprüfung Die handnahe Bauwerksprüfung muss möglich sein, ggf. sind in den Widerlagern Wartungsgänge vorzusehen. Beschilderung / Verkehrszeichen Am nördlichen Brückenkopf im Bereich der Fußgängerquerung und der anschließenden Bushaltestellen müssen zur verkehrlichen Regelung vor der Querungsstelle Masten für Beschilderungen oder eventuell auch Lichtzeichenmasten optional berücksichtigt werden. Es ist davon auszugehen, dass diese eventuell auch auf der Brücke stehen. Im Brückenbereich ist eine Beschilderung des Übergangs zum Bahnsteig vorzusehen. Sonstiges Für alle massiven Sichtflächen der Unterbauten ist in voller Höhe ein permanentes Anti-Graffiti-System vorzusehen.
Nach der Landeshaushaltsordnung ist der Bauherr verpflichtet, seine Mittel sparsam und wirtschaftlich zu verwenden. Die Wirtschaftlichkeit des Entwurfes ist daher ein entscheidendes Kriterium bei der Beurteilung der Wettbewerbsarbeiten. Dies bezieht sich auf: –	 –	 –	 –	 Dimensionierung und Materialeinsatz der Brückenkonstruktion Wartungsfreundlichkeit und Reduzierung des Wartungsaufwands Zugänglichkeit aller tragenden Bauteile Instandsetzungsfähigkeit
–	 Alterungsfähigkeit des Materials –	 Einhaltung des Kostenrahmens Es wird vorausgesetzt, dass bei der Planung umweltfreundliche Baustoffe verwendet und technische Systeme auf ein Minimum reduziert werden (die Verwendungsverbote und -beschränkungen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt sind zu beachten, siehe Anhang). Eine wesentliche Fragestellung des Wettbewerbes ist es, welches statische System und welche konstruktive Konzeption die Teilnehmer vorschlagen, um den von ihnen dargestellten Entwurf unter den genannten Kosten- und Qualitätsanforderungen zu realisieren. Um eine Beurteilung der Entwürfe unter diesen Gesichtspunkten zu ermöglichen, werden konkrete Aussagen zu Statik, Konstruktion und Materialwahl erwartet. Um die Vergleichbarkeit der Wettbewerbsbeiträge zu gewährleisten, ist dabei – neben der Darstellung des Entwurfsansatzes in Textform – eine Beschreibung der Konstruktion und Materialien (Baubeschreibung in Anlehnung an RAB-ING, Kostengruppe 300, siehe 1.10 Verfahren / Geforderte Leistungen) gefordert. Hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit sind nicht nur die Herstellungskosten, sondern auch die künftigen Betriebs-, Wartungs- und Unterhaltungskosten zu berücksichtigen. Als Gesamtkosten (KG 300 und 700) für die Baumaßnahme einschließlich der Gestaltung der Böschungsbereiche ist eine Summe von 4.200.000,– Euro inkl. Nebenkosten, MwSt. und UV vorgegeben. Der Kostenrahmen ist zwingend einzuhalten. Die Nivellierung des Geländeeinschnittes auf das Niveau des Tempelhofer Feldes (ca. 50,00 m NHN) wird nicht aus dieser Baumaßnahme finanziert. Aufstellung der Gesamtkosten KG 300	 Bauwerk – Baukonstruktion		 KG 700	 Baunebenkosten				 		 Gesamtkosten
3.500.000,– Euro 700.000,– Euro 4.200.000,– Euro
Nachhaltigkeit Bei der Entwurfsbearbeitung sind die Planungsprinzipien der Nachhaltigkeit anzuwenden, die eine ausgewogene Beachtung ökologischer, ökonomischer und sozialer Aspekte erfordern. Folgende Ziele hinsichtlich der Nachhaltigkeit sind zu berücksichtigen: –	 Langfristige Nutzungsqualität –	 Kosteneffizienz der Baukosten –	 Minimierung des Wartungsaufwands Ökologische Planungskriterien Prinzipien des ökologischen Bauens sind in den „Ökologischen Kriterien für Bauwettbewerbe“ beschrieben (Stand Juli 2007, siehe Digitale Anlagen / 4.1.6).
Für die Konstruktion und Bauausführung sollen demnach nur Materialien und Bauteile zur Anwendung kommen, die hinsichtlich ihrer Gewinnung, Transport, Verarbeitung, Funktion und Beseitigung eine hohe Gesundheits- und Umweltverträglichkeit sowie eine hohe Lebensdauer aufweisen.
Barrierefreies Bauen ist als selbstverständliche Qualitätsanforderung gemäß den Grundsätzen des Handbuches „Barrierefreies Planen und Bauen in Berlin“ www.senstadt.berlin.de/bauen/barrierefreies_bauen/de/ handbuch im Wettbewerb umzusetzen. Dabei sollen die unterschiedlichen Nutzeranforderungen hinsichtlich motorischer, sensorischer oder kognitiver Art Berücksichtigung finden. Die barrierefreie Nutzung der Brücke sowie der im Wettbewerbsbereich vorhandenen und zu errichtenden Wege und Rampen ist sicher zu stellen. Bei Bodenbelägen ist auf erschütterungsarme Materialien zu achten. Richtungsänderungen und seitliche Kanten sollten kontrastreich und taktil ausgebildet werden. Als Planungsgrundlage dient die DIN 18024-1 Barrierefreies Bauen.
Der Planung sind insbesondere zugrunde zu legen: –	 –	 –	 –	 –	 –	 –	 –	 –	 –	 –	 –	 –	 –	 DIN 18024 Teil 1, 1998 – Barrierefreies Bauen DIN 18040 Teil 1 und 2 – Barrierefreies Bauen Leitlinien zum Ausbau Berlins als behindertengerechte Stadt Ausführungsvorschriften zu § 7 des Berliner Straßengesetzes über Geh- und Radwege (AV Geh- und Radwege) DIN-Fachberichte unter Zugrundelegung des Lastmodells LM1 nach DIN EN 1991-2 in Verbindung mit DIN EN 1991-2/ NA Richtlinie für das Anbringen von Leitungen an Brücken (RiLeiBrü) Zusätzlichen Technischen Vertragsbedingungen und Richtlinien für Ingenieurbauten – ZTV-ING Richtzeichnungen für Ingenieurbauten – RiZ-ING Technische Richtlinien, Merkblätter, Rundschreiben, Erlasse und Verfügungen für den Brücken- und Ingenieurbau des BMVBS Richtlinie für die Anlage von Stadtstraßen (RASt 06) Richtlinien für Lichtsignalanlagen (RiLSA 2010) Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA 2010) Richtlinien für die Markierung von Strassen (RMS) Richtlinien des ÖPNV bzw. der Deutsche Bahn AG
Architektonische Gestaltung –	 Einbindung in das Umfeld –	 Anbindung an die Straßen- und Gleisbereiche (S-Bahn) –	 Gestalterische Ausarbeitung –	 Gestalterische Qualität des Tragwerks –	 Korrespondenz Material und Konstruktion –	 Beleuchtungskonzept –	 Ausstattungsdetails Funktionen –	 Benutzbarkeit –	 Aufenthaltsqualität –	 Zu- und Aufgänge –	 Behindertengerechtigkeit Konstruktion –	 Gesamtkonstruktion / Statisches System –	 Konstruktive Details –	 Schwingungsverhalten –	 Temperaturverhalten / Temperaturanfälligkeit –	 Wartungs- und Instandhaltungsaufwand –	 Zugänglichkeit zur Konstruktion –	 Korrosionsschutz –	 Montage / Bautechnologie Realisierbarkeit –	 Einhaltung der technischen Vorgaben –	 Technische Infrastruktur –	 Einhaltung des Kostenrahmens –	 Genehmigungsfähigkeit –	 Stufenweise Realisierung der Anböschung Die Reihenfolge der Kriterien stellt keine Gewichtung dar.
Tempelhofer Freiheit – Neubau der Südbrücke / Teil 4 Anhang
auslobung_bruecke_tempelhof.pdf
4.1.1	 Arbeitspläne 01_Rahmenplanung 	 (mit Einarbeitung von städtebaulicher Rahmenplanung, Machbarkeitsstudie Brücke, Planung S-Bahnhof sowie Bestandsdaten durch das Büro ASTOC) als CAD-Datei (vAutoCAD 2000) und .pdf-Datei (im angegebenen Maßstab) 	 CAD-Datei
rahmenplanung.dwg/.dxf					 (vAutoCAD 2000)
rahmenplanung.pdf					 (M 1:2.500)
4.1.2	 Informationspläne 01_Vermesserplan 	 (erstellt durch die Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure GEOGLOBAL – Die ÖbVI-Gemeinschaft) als CAD-Dateien (vAutoCAD 2000) und .pdf-Dateien (im angegebenen Maßstab) 	 .pdf-Datei / CAD-Dateien
Basisbestandsplan.pdf/.dwg/.dxf				 (M 1:1.000)
Zusatzinformation: –	 Basisbestandsplan_Layerstruktur.xls –	 Erläuterungsbericht_Datenquellen.pdf
02_Geländeschnitte 	 (erstellt durch die Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure GEOGLOBAL – Die ÖbVI-Gemeinschaft) als CAD-Dateien (vAutoCAD 2000) und .pdf-Dateien (im angegebenen Maßstab) 	 .pdf-Datei / CAD-Dateien
Gelaendeschnitte.pdf/.dwg/.dxf				 (M 1:500)
03_Lagepläne der Ver- und Entsorgungsleitungen als .pdf-Dateien
01-1_Kabel Dtl_Anlage.pdf				 01_Kabel Dtl.pdf 02-1_Colt_Anlage.pdf 02-2_Colt_Anlage.pdf					 02-3_Colt_Anlage.pdf 02_Colt.pdf 03-1_Versatel_Anlage.pdf				 03-2_Versatel_Anlage.pdf 03_Versatel.pdf (M 1:1.000) (M 1:500) (M 1:500)
04-1_Vodafone_Anlage.pdf				 04_Vodafone.pdf 05-1_Alliander_Anlage.pdf				 05_Alliander.pdf 06-1_BWB_Anlage.pdf					 06-2_BWB_Anlage.pdf 06-3_BWB_Anlage.pdf 06_BWB.pdf 07-1_NBB_Anlage.pdf					 07-2_NBB_Anlage.pdf					 07_NBB.pdf 08-1_ITDZ_Anlage.pdf 08-2_ITDZ_Anlage.pdf 08-3_ITDZ_Anlage.pdf 08_ITDZ.pdf 09-1_VattenfallNetzservice_Anlage.pdf 09-2_VattenfallNetzservice_Anlage.pdf			 09-3_VattenfallNetzservice_Anlage.pdf 09-4_VattenfallNetzservice_Anlage.pdf 09_VattenfallNetzservice.pdf 10-1_DB Kom.technik_Anlage.pdf			 10_DB Kom.technik.pdf 11-1_Telekom_Anlage.pdf 11_Telekom.pdf
(M 1:500) (M 1:250) (M 1:500)
(M 1:3.000) (M 1:500)
4.1.3	 Weitere Planungsunterlagen 01_Machbarkeitsstudie Brücke
01_Erläuterungsbericht 02_Kosten 03_Bauwerkskizzen 04_Visualisierungen
02_Machbarkeitsstudie S-Bahnhof
01_Machbarkeitsstudie_S-BHF_Bericht.pdf 02_Machbarkeitsstudie_S-BHF_Anlagen.pdf
03_Bodengutachten
Bericht_Geotechnik.pdf
4.1.4	 Funktionale Anforderungen 01_Lichtraumprofil
Lichtraumprofil.pdf
4.1.5	 Vorschriften im Internet –	 Ausführungsvorschriften zu §7 des Berliner Straßengesetzes über 	 Geh- und Radwege (AV Geh- und Radwege) vom 13. März 2008
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/umwelt/stadtgruen/gesetze/
4.1.7	 Richtlinien im Internet –	 Rundschreiben im Bereich Bauen, Projektvorbereitung und -prüfung Bereich Tiefbau, Richtwerte und Standards
http://www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben/de/projekte_tiefbau.shtml
–	 Handbuch Design for all – Öffentlicher Freiraum Berlin, Februar 2011
–	 Stadtbild Berlin Lichtkonzept, Stand Februar 2011
000000_verfassererklaerung_bruecke_tempelhof.pdf
000000_formblatt_kosten_bruecke_tempelhof.xls
4.1.9	 Bilddokumentation –	 Luftbilder 1964, 1984, 1998 und 2011 als .jpg-Dateien
02_fotodokumentation
4.1.10	 Ergänzende Information –	 Skizze Ortsbesichtigung
Ortsbesichtigung.pdf
Literatur –	 Ausstellungskatalog „S- und U-Bahnarchitektur in Berlin“, 	 Der Senator für Bau- und Wohnungswesen, 1985 –	 „Die Berliner S-Bahn – Gesellschaftsgeschichte eines industriellen 	 Verkehrsmittels“, 2. Auflage, Verlag Ästhetik und Kommunikation, 1984 –	 „Berlin und seine Bauten“, Teil X. Band B, Anlagen und Bauten 	 für den Verkehr (1) Städtischer Nahverkehr, Verlag Ernst & Sohn, 1979 –	 „Berlin und seine Bauten“, Teil X. Band B, Anlagen und Bauten 	 für den Verkehr (2) Fernverkehr, Verlag Ernst & Sohn, 1984 Internet –	 http://berlingeschichte.de/ –	 http://www.stadtentwicklung.berlin.de/ Abbildungsnachweis Broschüre –	 Titelbild: Berit Breuer –	 Abb. 1, 2, 3: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt –	 Abb. 4: Landesarchiv Berlin –	 Abb. 5: GROSS.MAX. landscape architects, 2012 –	 Abb. 6: ASTOC Architects and Planners, 2012 –	 Abb. 7, 8: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Digitaler Anhang –	 Luftbilder: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt –	 Fotodokumentation: Berit Breuer

References: § 9
 § 6
 § 5
 § 5
 § 6
 § 1
 § 6
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 § 7
 § 8
 § 42
 § 49
 § 8
 § 8
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 § 173
 § 30
 § 35
 § 9
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 § 7
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