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Timestamp: 2018-07-19 13:07:56+00:00

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Dienstleistungen - 389399-2017 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 389399-2017
04/10/2017 S190 - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren
2017/S 190-389399
Kontaktstelle(n): Referat 100
E-Mail: vergabe@bpa.bund.de
Fax: +49 3018272-2119
Hauptadresse: http://www.bundesregierung.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: ftp://ausschreibung_oeffentlich@bpa-ftp.de/
Für die fortlaufende Begleitung wichtiger Regierungsvorhaben im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Bundesregierung sollen mit diesem Rahmenvertrag Konditionen und Modalitäten für folgende Werkleistungen vereinbart werden:
— die Beratung des Auftraggebers und die Erstellung darauf aufbauender Handlungsvorschläge zu Kommunikationsmaßnahmen,
— die Entwicklung von Kommunikationskonzepten,
— die Konzeption und Gestaltung von Kommunikationsmaßnahmen sowie
— die Umsetzung dieser Maßnahmen und die Produktionsbegleitung inklusive Abnahme des Produktes bei Unterauftragnehmern.
Der Auftragnehmer entwickelt für den Auftraggeber unter anderem Kommunikationskonzepte, wie Bürgerinnen und Bürger über die Politik der Bundesregierung unterrichtet werden sollen. Der Auftragnehmer soll hierzu gemäß den vom Auftraggeber vorgegebenen Themen und Zielgruppen geeignete Kommunikationskonzepte als Werkleistungen erarbeiten, gestalten und umsetzen. Dabei gilt es insbesondere, den persönlichen Nutzwert für Bürgerinnen und Bürger beziehungsweise die Auswirkungen auf ihre Lebenswelt herauszustellen. Die Kommunikation von Einzelmaßnahmen ist dabei als Teil eines ordnungspolitischen Gesamtrahmens („Regierungsprogramm“) zu verstehen und zu verdeutlichen. Die Kommunikationsmaßnahmen sind als Informationsservice für die Bürgerinnen und Bürger zu verstehen, die nicht mit Produktwerbung zu verwechseln sind. Dieser grundsätzliche Unterschied zwischen regierungsamtlicher Öffentlichkeitsarbeit und Werbung ist zwingend zu beachten.
Zu den zu erbringenden Werkleistungen gehören u. a. insbesondere, aber nicht abschließend:
— die Entwicklung von Kommunikationskonzepten, z. B. die konzeptionelle Entwicklung themenspezifischer Informationskampagnen und in diesem Rahmen die Gestaltung und Umsetzung von Anzeigen und Beiprodukten (z. B. Beilagen, Beihefter, Beikleber) in Zeitungen und Zeitschriften sowie Außenwerbung (z. B. Plakate) und Onlinewerbeformen,
— die Umsetzung dieser Maßnahmen und die Produktionsbegleitung inkl. Abnahme des Produktes bei Unterauftragnehmern, z.B. Gestaltung und Umsetzung (Druckvorstufe, Produktionsbegleitung und Abnahme) von Printprodukten zu besonderen Anlässen sowie von regelmäßig erscheinenden Printprodukten (z.B. Periodika), Erstellung barrierefreier PDFs,
— die redaktionelle Begleitung von Produkten der Bundesregierung,
— die Entwicklung von ganzheitlichen Auftritten (gestalterischer Rahmen) von Veranstaltungen der Bundesregierung (z.B. Tag der offenen Tür) und von Dialogformaten mit Bürgerinnen und Bürgern,
— die Entwicklung von Online-Kampagnen inkl. Gestaltung von Webseiten und Apps,
— die Ausarbeitung von Public Relations-Maßnahmen.
Das Corporate Design der Bundesregierung ist bei allen Maßnahmen und Gestaltungsaufgaben konsequent einzuhalten.
Alle PDF-Dokumente, die im Internet oder anderweitig veröffentlicht werden sollen, müssen barrierefrei zur Verfügung gestellt werden. Das bedeutet, dass bei allen entsprechenden Maßnahmen im Rahmen der Leistungserbringung die Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz (Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung – zurzeit BITV 2.0) in der jeweils gültigen Fassung zu beachten ist.
DerAuftraggeber hat das Recht, nach Ablauf der Vertragsdauer den Vertrag zweimal um jeweils ein weiteres Jahr zu verlängern (Option). Eine Verpflichtung, diese Option auszuüben besteht jedoch nicht.
— keine Person, deren Verhalten dem Unternehmen nach § 123 Abs. 3 GWB zuzurechnen ist, wegen Bildung/Beteiligung an einer kriminellen oder terroristischen Vereinigung, Terrorismusfinanzierung, Geldwäsche; unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte, Betrug, Subventionsbetrug, Bestechlichkeit und Bestechung, Menschenhandel, Förderung des Menschenhandels oder anderer Strafnormen i. S. v. § 123 Abs.1GWB rechtskräftig verurteilt wurde oder gegen das Unternehmen keine Geldbuße nach § 30 des Gesetzesüber Ordnungswidrigkeiten rechtskräftig festgesetzt worden ist (einer Verurteilung nach den vorgenannten Vorschriften steht eine Verurteilung nach vergleichbaren Vorschriften anderer Staaten gleich),
— die Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurden,
— keine Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90Tagessätzen oder eine Belegung mit einer Geldbuße von wenigstens 2 500 EUR wegen illegaler Beschäftigung(§ 404 Abs. 1, Abs. 2 Nr. 3 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch, §§ 15, 15a, 16 Abs. 1 Nr. 1, 1b oder 2 des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes, § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung) erfolgt ist.
Darüber hinaus erklärt der Bewerber, dass das Unternehmen:
— – bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nachweislich nicht gegen geltende umwelt-, sozial- oderarbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen hat,
— – nicht zahlungsunfähig ist, über das Vermögen des Unternehmens kein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist, die Eröffnung eines solchen Verfahrens nicht mangels Masse abgelehnt worden ist, sich das Unternehmen nicht im Verfahren der Liquidation befindet oderseine Tätigkeit eingestellt hat,
— – keine Vereinbarungen mit anderen Unternehmen getroffen hat, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken,
— – nicht bereits in die Vorbereitung des Vergabeverfahrens einbezogen war und daraus eine Wettbewerbsverzerrung resultiert,
— – nicht eine wesentliche Anforderung bei der Ausführung eines früheren öffentlichen Auftrags oder Konzessionsvertrags erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt hat und dies zu einer vorzeitigen Beendigung, zu Schadensersatz oder zu einer vergleichbaren Rechtsfolge geführt hat,
— – nicht in Bezug auf Ausschlussgründe oder Eignungskriterien eine schwerwiegende Täuschung begangen oder Auskünfte zurückgehalten hat oder nicht in der Lage ist, die erforderlichen Nachweise zu übermitteln,
— – nicht versucht hat, die Entscheidungsfindung des öffentlichen Auftraggebers in unzulässiger Weise zu beeinflussen oder vertrauliche Informationen zu erhalten, durch die es unzulässige Vorteile beim Vergabeverfahren erlangen könnte,
— – fahrlässig oder vorsätzlich irreführende Informationen übermittelt hat, die die Vergabeentscheidung des ö AG erheblich beeinflussen könnten, oder versucht hat, solche Informationen zu übermitteln.
Der Bewerber erklärt, dass er:
— – im Rahmen der beruflichen Tätigkeit nachweislich keine schwere Verfehlung begangen hat, durch die die Integrität des Unternehmens infrage gestellt wird,
— – kein Interessenkonflikt bei der Durchführung des Vergabeverfahrens besteht, der die Unparteilichkeit und Unabhängigkeit einer für den ö AG tätigen Person bei der Durchführung des Vergabeverfahrens beeinträchtigen könnte.
Für Bewerber die ihren Sitz außerhalb der Bundesrepublik Deutschland haben, beziehen sich deren Erklärungen auf die Rechtsvorschriften des Landes in dem sie niedergelassen sind.
Sollte ein Bewerber nicht in der Lage sein, die vorgenannte Eigenerklärung abzugeben, hat er die Gründe hierfürschriftlich darzulegen.
Für die entsprechende Eigenerklärung ist das der Unterlage zur Eignungsprüfung beigefügte Formblatt „Eigenerklärung“ zu verwenden (vgl. Ziffer VI.3) dieser Bekanntmachung).
— Name des Unternehmens,
— Geschäftsführung,
— ständiger Ansprechpartner und dessen Vertretung für die spätere Leistungserbringung im Tagesgeschäft,
— Anschrift des Hauptsitzes, ggf. weitere Unternehmensstandorte/Niederlassungen,
— Niederlassung, aus der die mögliche spätere Leistungserbringung betreut werden soll,
— Gründungsdatum.
Der Bewerber gibt den Gesamtumsatz sowie den Umsatz bezogen auf den Leistungsgegenstand (Bereich der Entwicklung und Gestaltung von Kommunikationsmaßnahmen) für die drei letzten aufeinanderfolgenden abgeschlossenen Geschäftsjahre an, wobei das letzte Geschäftsjahr in 2016 bzw. sofern noch nicht abgeschlossen in 2015 enden muss.
Der Bewerber gibt an, ob er über eine im Rahmen und Umfang angemessene und marktübliche Haftpflichtversicherung (mindestens jedoch 5 000 000 EUR Deckungssumme) über die gesamte Vertragslaufzeit verfügt bzw. diese bei einem möglichen Vertragsschluss abschließen wird.
Für das entsprechende Unternehmensprofil ist das der Unterlage zur Eignungsprüfung beigefügte Formblatt „Unternehmensprofil“ zu verwenden (vgl. Ziffer VI.3) dieser Bekanntmachung).
Es wird insgesamt ein regelmäßiger Umsatz (gross income) i. H. v. mindestens 1 000 000 EUR durchschnittlich pro Geschäftsjahr erwartet.
Der Bewerber bestätigt, dass er über eine im Rahmen und Umfang angemessene Haftpflichtversicherung (mindestens jedoch 5 000 000 EUR Deckungssumme) über die gesamte Vertragslaufzeit verfügt bzw. diese bei einem möglichen Vertragsschluss abschließen wird.
Der Bewerber hat eine Darstellung der Unternehmensorganisation inkl. Aussagen zur Geschäftstätigkeit auf dem Gebiet des Leistungsgegenstands (siehe Leistungsbeschreibung) mit Angaben zum Beginn des entsprechenden Leistungsspektrums/Tätigkeitsschwerpunktes einzureichen. Die Darstellung der Unternehmensorganisation ist als gesonderte Anlage beizufügen und sollte sich auf maximal drei Seiten beschränken.
Personalstärke, verantwortliche Personen:
Der Bewerber gibt die aktuelle Gesamtzahl der Mitarbeiter/innen des Unternehmens sowie die Gesamtzahl der Mitarbeiter/innen in den Bereichen der Entwicklung von Kommunikationsstrategien sowie der Gestaltung und Durchführung von Kommunikationsmaßnahmen aufgeschlüsselt nach den Funktionen/Bereichen
— Planung/Beratung,
— Projektleitung und Steuerung,
— Unterstützung bei Projektleitung und Steuerung,
— Kreation (Print und Online),
— Kreation (Text),
— Bildbearbeitung,
— Reinzeichnung/Druckvorstufe,
— Reinzeichnung/Onlineaufbereitung,
— Lektorat,
— Produktionshandling.
Der Bewerber benennt die Personen, die im Falle der Auftragserteilung nach gegenwärtigem Stand für die folgenden organisatorischen bzw. fachlichen Schlüsselrollen eingesetzt werden sollen (dabei ist die Wahrnehmung mehrerer Rollen in Personalunion möglich):
— Planung und Beratung,
— Hauptansprechperson Redaktion.
Zur Darstellung ist das der Unterlage zur Eignungsprüfung beigefügte Formblatt „Personalstärke, verantwortliche Personen“ zu verwenden (vgl. Ziffer VI.3) dieser Bekanntmachung).
Zu den verantwortlichen Personen der folgenden Bereiche ist die Ausbildung und beruflicher Werdegang sowie pro Rolle mindestens ein Projekt darzulegen:
— Hauptansprechperson Redaktion
jeweils mit folgenden Angaben:
— Bezeichnung des Projekts sowie Beschreibung des Projektinhalts,
— Laufzeit des Projekts,
— Rolle und Tätigkeit innerhalb des Projekts,
— Zeitraum und zeitlicher Umfang der persönlichen Mitarbeit,
— Fortbildungen, Zertifizierungen und andere einschlägige Kenntnisse (sofern vorhanden)
Zur Darstellung sind die der Unterlage zur Eignungsprüfung beigefügten Formblätter „Mitarbeiterqualifikation pro Rolle“ zu verwenden (vgl. Ziffer VI.3) dieser Bekanntmachung).
Es sind verschiedene Referenzen anzugeben, aus denen hervorgeht, dass in den vergangenen Jahren ab 2014 Aufträge, die nach Art und Umfang mit den Leistungen aus der Leistungsbeschreibung vergleichbar sind, für Auftraggeber aus dem öffentlichen und dem privaten Sektor erbracht wurden.
Für jede Unternehmensreferenz sind folgende Angaben zu machen:
— Ansprechpartner beim Auftraggeber mit Kontaktdaten,
— Art der Kommunikationsmaßnahme
— Beschreibung des Projekts u. a. mit Aussagen zur Inhalt, Zielsetzung, Zielgruppe, Gestaltungsmerkmale und Ablauf,
— Zeitraum der Durchführung,
— Erklärung, ob der vereinbarte Zeitplan und der Kostenrahmen gemäß Angebot eingehalten wurde sowie
— Anzahl des unmittelbar eingesetzten Personals.
Darüber hinaus sind für jede Referenz bis zu drei Gestaltungsbeispiele beizufügen.
Zur Darstellung sind die der Unterlage zur Eignungsprüfung beigefügten Formblätter „Unternehmensreferenzen“ zu verwenden (vgl. Ziffer VI.3) dieser Bekanntmachung).
Unternehmensdarstellung – Allgemeine Erfahrung.
Der Bewerber muss über eine mindestens dreijährige Geschäftstätigkeit im Bereich der Entwicklung und Gestaltung von Kommunikationsmaßnahmen verfügen.
Der Bewerber muss mindestens 20 qualifizierte Mitarbeitern/innen in den vorgenannten Funktionen/Bereichen beschäftigen.
Der Bewerber gibt die Besetzung der vorgegebenen Rollen (verantwortliche Personen) für die zukünftige Leistungserbringung an und weist für jede verantwortliche Person nach, dass sie die für die Erbringung der jeweiligen Leistungen notwendigen Fachkenntnisse besitzt und in der Lage ist, entsprechende Leistungen/Projekte durchzuführen. Dazu sind neben einschlägiger Ausbildung und beruflichem Werdegang pro verantwortlicher Person umfangreiche und einschlägige Erfahrungen durch jeweils mindestens ein Projekt nachzuweisen, in denen die jeweilige Person eine Tätigkeit, die vergleichbar mit der bei der zukünftigen Leistungserbringung vorgesehen Rolle ist, vertragsgerecht erbracht hat. Mindestens wird pro verantwortlicher Person ein berufliches Gesamtbild bestehend aus Ausbildung/beruflichem Werdegang kombiniert mit praktischer Berufserfahrung (nachgewiesenes Projekt) erwartet, das ein ausreichendes Befähigungsprofil ergibt.
Sämtliche Angaben müssen sich auf Tätigkeiten nach dem 1.1.2014 beziehen.
Der Bewerber muss nachweisen, dass er über die nötige Fachkunde verfügt, indem er mindestens zwei den Leistungen aus der Leistungsbeschreibung entsprechende Unternehmensreferenzen für Kommunikationsmaßnahmen für Auftraggeber aus dem öffentlichen Sektor und mindestens zwei den Leistungen aus der Leistungsbeschreibung entsprechende Unternehmensreferenzen für Kommunikationsmaßnahmen für Auftraggeber aus dem privaten Sektor und davon jeweils mindestens eine Kampagne vorweisen kann.
Folgende Qualitätsmerkmale hinsichtlich werden dabei bewertet: Die vom Bieter umgesetzten Kommunikationsmaßnahmen müssen:
— umfangreiche und einschlägige Erfahrungen in der Erbringung von Leistungen entsprechend der Leistungsbeschreibung erkennen lassen,
— einen hohen Grad an konzeptioneller Komplexität aufweisen,
— inhaltlich-thematisch anspruchsvoll sein,
— einen hohen Grad an kreativem Ausdrucksvermögen zeigen,
— termin- und angebotsgerecht durchgeführt worden sein.
Der Bewerber muss entsprechende Kommunikationsmaßnahmen umgesetzt haben und dies mit mindestens vier vergleichbaren Projektreferenzen (2 für öffentliche Auftraggeber und zwei für private Auftraggeber und davon jeweils eine Kampagne) belegen können, die die geforderten Qualitätsmerkmale mindestens ausreichend erfüllen.
Die folgenden Vergabeunterlagen werden elektronisch zur Verfügung gestellt und sind eigenständig durch jeden Interessenten unter dem Link ftp://ausschreibung_oeffentlich@bpa-ftp.de/ aus dem Ordner „Kommunikation“ abzurufen:
Bewerbungsbedingungen mit folgenden Anlagen:
— Erklärung einer Bewerbergemeinschaft,
— Arbeitsprobe,
— Bewertungsmatrix Arbeitsprobe,
— Preisblatt,
— Übersicht über alle einzureichenden Nachweise und Erklärungen.
Unterlage zur Eignungsprüfung mit folgenden Anlagen:
— Personalstärke, verantwortliche Personen,
— Mitarbeiterqualifikation pro Rolle,
— Unternehmensreferenzen öffentliche Auftraggeber,
— Unternehmensreferenzen private Auftraggeber,
— Bewertungstabelle Eignung.
Vertragsentwurf mit folgenden Anlagen:
— Allgemeine Vertragsbedingungen für die Ausführung von Leistungen (VOL/B).
Hinweis: Möglicherweise erscheint nach dem Aufruf des Links ein Fenster, in dem darauf hingewiesen wird,dass es sich um einen Täuschungsversuch handeln könnte. Der Abruf vom ftp-Server ist vertrauenswürdig und der Aufruf der Website kann bedenkenlos mit „Ja“ bestätigt werden. Falls nach einem Passwort gefragt wird,bitte ohne Eingabe eines Passworts auf „OK“ klicken.
Der Auftraggeber behält sich unter strikter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes vor, Unterlagen,die nicht wie gefordert eingereicht wurden, gemäß § 56 VgV unter Setzung einer Frist von den Bietern nachzufordern. Sollten die fehlenden Erklärungen oder Nachweise nicht innerhalb dieser Frist nachgereicht werden, wird das entsprechende Angebot vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Bewerberfragen werden zu den in den Bewerbungsbedingungen angegebenen Stichtagen beantwortet. Der Auftraggeber behält sich vor, auch kurzfristig nach dem letzten Stichtag (26.10.2017) eingegangene Fragen zu beantworten. Es obliegt dem Bewerber, sich bis zum Ablauf der Frist für die Einreichung der Teilnahmeanträge entsprechend auf dem ftp-Server zu informieren.
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen ist Folgendes zu beachten:
— Nach § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrages mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage nach der Information der betroffenen Bieter durch den Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss oder im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung.
— Nach § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit:
— – der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichendes Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der in § 134 Abs. 2 GWB geregelten Frist, nach deren Verstreichen ein Zuschlag erteilt werden darf, bleibt unberührt,
— – Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— – Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— – mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

References: § 123
 § 123
 § 30
 § 1
 § 56
 § 135
 § 160
 § 134