Source: https://www.bayreuth.ihk.de/servicenavigation/a-z/ihk-aufgaben-von-a-bis-z/4321916
Timestamp: 2019-10-14 01:14:28+00:00

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Unternehmen haben bei der Beseitigung ihrer Gewerbeabfälle vieles zu berücksichtigen. Wie kann Abfall vermieden, verwertet oder beseitigt werden? Welche gesetzlichen Bestimmungen müssen beachtet werden?
Nach dem Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (KrW-/AbfG) sind Unternehmen verpflichtet, Abfälle schon bei der Produktions- und Produktentwicklung zu vermeiden, Wertstoffe und Abfälle der Produktion wiederzuverwerten und Restabfälle der umweltfreundlichen Beseitigung zuzuführen. Im Rahmen der Produktverantwortung müssen sich Unternehmen schon bei Design und Konstruktion Verantwortung für die spätere Entsorgung übernehmen. Dies gilt insbesondere für Verpackungen, Elektrogeräte und Batterien.
Wir beraten die Unternehmen bei rechtlichen und technischen Fragen zu allen Abfallthemen.
Abgrenzungsfragen Handwerk/Nichthandwerk
In beitragsrechtlichen Abgrenzungsfragen zur Handwerkskammer (HWK) erfolgt eine rechtliche Einordnung, ob die Tätigkeit als Handwerk einzustufen ist. Abgrenzungsfragen ergeben sich auch im Handelsregistereintragungsverfahren, in denen die IHK gegenüber den Registergerichten gutachtlich Stellung nimmt.
0921 886-130
0921 886-9130 (Fax)
IHKG § 1 Abs. 2 i. V. m. § 76 BBiG Abs. 1
Die IHK für Oberfranken Bayreuth initiiert und koordiniert Modelle zur Ausbildung von Abiturienten (z. B. die Ausbildung zum Euro-Industriekaufmann). Ziel ist es, die Attraktivität der bestehenden Ausbildung zu Industriekaufleuten für Abiturienten zu erhöhen. Sie zielt darauf ab, auch für ein international tätiges Unternehmen optimal ausgebildet zu sein.
Die IHK für Oberfranken Bayreuth ist zuständig für die Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse aufgrund von Abkommen mit Österreich, Schweiz und Frankreich
sowie gem. § 10 Bundesvertriebenengesetz.
(§ 4 Abs. 1 BayBQFG)
Die IHK für Oberfranken Bayreuth ist zuständig für die Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse, die durch Rechtsvorschriften des Freistaates Bayern geregelt sind bzw. aufgrund von Einzelvorschriften des Berufsbildungsgesetzes (z.B. Aus- und Fortbildung für Menschen mit Behinderung).
(§ 14 Abs. 3 GGVSEB und § 7 Abs. 1 GbV)
Die IHK für Oberfranken Bayreuth ist verantwortlich für die Anerkennung und Überprüfung der Schulungsveranstalter und deren Lehrgänge für Gefahrgutfahrer und Gefahrgutbeauftragte.
(§ 53, 54 BBiG, § 14 MPO-F, § 14 FPO)
Die IHK für Oberfranken Bayreuth ist als zuständige Stelle für die Abnahme von Fortbildungsprüfungen verantwortlich. Bei einigen Fortbildungsprüfungen gemäß § 53 sind wir als „Leitkammer“ verantwortlich für die Erstellung der bundeseinheitlichen Prüfungen. Bei kammereigenen Rechtsvorschriften (§ 54 BBiG) sind wir ebenfalls verantwortlich für die Erstellung der Prüfungen.
(§ 36 GewO i.V.m. Art. 7 BayAGIHKG)
Die IHK für Oberfranken Bayreuth führt die Aufsicht über die öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen in ihrem Zuständigkeitsbereich, wozu unter anderem auch die Bearbeitung eingehender Beschwerden gehört. Sie prüft im Rahmen der Aufsicht, ob ein Sachverständiger, der ihrer Aufsicht unterliegt, die ihm obliegenden Pflichten aus der Sachverständigenordnung der IHK verletzt hat. Sollte ein Verstoß vorliegen, so hat die IHK die Möglichkeit, die erforderlichen Maßnahmen gegen den Sachverständigen, wie etwa Rüge, Verwarnung, Erörterungs- beziehungsweise Belehrungsgespräch bis hin zum Widerruf der Bestellung einzuleiten.
(§ 76 ff. BBiG)
Die IHK für Oberfranken Bayreuth organisiert für die Ausbilder, Berufsschulen und der Agentur für Arbeit Ausbilderforen an vier Standorten im Kammerbezirk. In diesen wird über Neuerungen in Berufen informiert, Sonderprogramme vorgestellt und Hilfestellungen bei Problemen in der Ausbildung gegeben. Dabei gibt es die die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch der an der Ausbildung Beteiligten.
(§ 1 Abs. 2 IHKG)
Prüfungsvorbereitungslehrgänge nach der Ausbilder-Eignungsvorordnung vermitteln den zukünftigen Ausbildern die berufs- und arbeitspädagogische Kompetenz zur selbständigen Planung, Durchführung und Kontrolle der Berufsausbildung im Unternehmen. Inhaltlich ist die Unterrichtung in vier Handlungsfelder unterteilt. Nach erfolgreichem Bestehen erhalten die Teilnehmer ein IHK-Zeugnis, welches die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten im Sinne des § 30 des BBiG nachweist. Diese Lehrgänge werden als Vollzeitvariante oder berufsbegleitend als Teilzeitvariante angeboten. Die Zulassungsvoraussetzungen zur Prüfung sind vorab mit dem Referat Prüfungswesen Weiterbildung abzuklären.
(§ 76 ff BBiG)
Im Rahmen von Betriebsbesuchen in Ausbildungsbetrieben werben die Ausbildungsberater der IHK für Oberfranken Bayreuth um zusätzliche Ausbildungsplätze speziell auch im Bereich von neuen Berufen. Es soll die Chancen der Jugendlichen auf einen Ausbildungsplatz steigen und bei den Unternehmen die Sicherung des Fachkräftebedarfs fördern.
(§ 43 ff BBiG)
Die IHK für Oberfranken Bayreuth organisiert die Durchführung von Zwischen- und Abschlussprüfungen für die kaufmännischen und gewerblich-technischen Ausbildungsberufe. Die IHK regelt die Prüfungszulassung der Auszubildenden und organisiert die Durchführung der Prüfungen. Sie stellt darüber hinaus Bescheinigungen für die Zwischenprüfung beziehungsweise Teil 1 der Abschlussprüfung sowie Prüfungszeugnisse für Abschlussprüfungen (incl. Teil 2 der Abschlussprüfung) aus.
(§ 66 BBiG)
Die IHK für Oberfranken Bayreuth entwirft auf Grundlage der Empfehlungen des BiBB Ausbildungsregelungen nach § 66 BBiG für Menschen mit Behinderung. Diese sogenannten Fachpraktiker-Regelungen werden dem Berufsbildungsausschuss zur Verabschiedung vorgelegt. Die Ausbildung in diesen Berufen erfolgt in besonderen Bildungseinrichtungen. Ziel ist es, Menschen mit Behinderung den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt zu erleichtern.
(§1 Abs. 3 IHKG)
Den IHKs wurde durch § 1, Absatz 3 vom 18.12.1956 die hoheitliche Aufgabe übertragen, Ursprungszeugnisse auszustellen. Diese Dokumente sind öffentliche Urkunden über den nicht-präferenziellen Ursprung einer Ware, die mit einer bestimmten Sendung versandt wird.
Unter anderem fordern zahlreiche Staaten die Vorlage von Ursprungszeugnissen, damit Waren zur Einfuhr zugelassen werden.

References: § 1
 § 76
 § 10
 § 7
 § 14
 § 14
 § 53
 Art. 7
 § 30
 § 66
 § 1