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Timestamp: 2018-11-15 18:32:34+00:00

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WpHG - (Rechtsgebiete - Kapitalmarktrecht - Gesetze) - Datenbank zum deutschen und europäischen Wirtschaftsrecht (Schwerpunkt Kapitalmarktrecht)
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Abkürzungen WpHG
Dieses Gesetz ist anzuwenden auf die Erbringung von Wertpapierdienstleistungen und Wertpapiernebendienstleistungen, den börslichen und außerbörslichen Handel mit Finanzinstrumenten, den Abschluss von Finanztermingeschäften, auf Finanzanalysen sowie auf Veränderungen der Stimmrechtsanteile von Aktionären an börsennotierten Gesellschaften.
Neue Systematik (Stand Januar 2018)
alte Systematik (bis zum 3. Januar 2018)
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 10.07.2018
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 23.06.2017
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 11.04.2017
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 10.05.2016
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 14.04.2016
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 31.03.2016
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 02.11.2015
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 31.08.2015
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 03.07.2015
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 10.12.2014
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 15.07.2014
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 28.08.2013
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 15.07.2013
geändert durch Gesetz zur Förderung und Regulierung einer Honorarberatung über Finanzinstrumente
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 04.07.2013
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 07.05.2013
13.02.2013 (B)
15.02.2013 (V)
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 13.02.2013
geändert durch Ausführungsgesetz zur Verordnung (EU) Nr. 648/2012 über OTC-Derivate, zentrale Gegenparteien und Transaktionsregister
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 05.12.2012
geändert durch Gesetz zur Änderung der Gewerbeordnung und anderer Gesetze
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 06.11.2012
geändert durch Entwurf eines Gesetzes zur Ausführung der Verordnung (EU) Nr. 236/2012 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. März 2012 über Leerverkäufe und bestimmte Aspekte von Credit Default Swaps
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 26.06.2012
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 22.12.2011
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 06.12.2011
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 04.12.2011
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 26.07.2011
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 22.06.2011
05.04.2011 (B)
07.04.2011 (V)
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 05.04.2011
geändert durch Gesetz zur Stärkung des Anlegerschutzes und Verbesserung der Funktionsfähigkeit des Kapitalmarkts
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 19.11.2010
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 21.07.2010
geändert durch Gesetz zur Vorbeugung gegen missbräuchliche Wertpapier- und Derivategeschäfte
14.06.2010 (B)
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 14.06.2010
geändert durch Ausführungsgesetz zur Verordnung (EG) Nr. 1060/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. September 2009 über Ratingagenturen
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 31.07.2009
geändert durch Gesetz zur Neuregelung der Rechtsverhältnisse bei Schuldverschreibungen aus Gesamtemissionen und zur verbesserten Durchsetzbarkeit von Ansprüchen von Anlegern aus Falschberatung
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 29.07.2009
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 25.06.2009
geändert durch Gesetz zur Änderung des Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetzes und anderer Gesetze
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 25.05.2009
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 06.03.2009
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 19.12.2008
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 12.08.2008
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 21.12.2007
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 16.07.2007
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 05.01.2007
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 17.11.2006
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 31.10.2006
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 22.05.2005
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 15.12.2004
geändert durch Gesetz zur Kontrolle von Unternehmensabschlüssen
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 28.10.2004
geändert durch Gesetz zur Verbesserung des Anlegerschutzes
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 15.12.2003
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 25.11.2003
geändert durch Achte Zuständigkeitsanpassungsverordnung
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 23.07.2002
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 21.06.2002
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 22.04.2002
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 20.12.2001
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 21.12.2000
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 16.07.1998
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 24.03.1998
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 22.10.1997
18.06.1997 (B)
26.06.1997 (V)
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 18.06.1997
geändert durch Justizmitteilungsgesetz und Gesetz zur Änderung kostenrechtlicher Vorschriften und anderer Gesetze
18.12.1995 (B)
28.12.1995 (V)
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 18.12.1995
geändert durch Gesetz zur Ergänzung des Jahressteuergesetzes 1996 und zur Änderung anderer Gesetze
26.07.1994 (B)
30.07.1994 (V)
Wertpapierhandelsgesetz in der Fassung vom 26.07.1994
geändert durch Gesetz über den Wertpapierhandel und zur Änderung börsenrechtlicher und wertpapierrechtlicher Vorschriften (Zweites Finanzmarktförderungsgesetz)
17.01.2018 (B)
Wertpapierdienstleistungs-Prüfungsverordnung
TranspRLDV
07.04.2011 (B)
15.04.2011 (V)
LAnzV
01.03.2005 (B)
10.03.2005 (V)
KuMaKV
4. Verwaltungsakte
27.07.1999 Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel
Allgemeinverfügung gemäß § 36 b Abs. 1 und 2 WpHG bezüglich der Werbung in Form des "cold calling"
19.09.2008 Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
Allgemeinverfügung gemäß § 36 b Abs. 1 und 2 WpHG bezüglich der Untersagung von Leerverkäufen
08.05.2017 Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
Allgemeinverfügung gemäß § 4b Abs. 1 WpHG bezüglich sogennanter "contracts for difference" (CFDs) Erlass
FAQ zu MiFID II-Wohlverhaltsregeln nach §§ 63 ff. WpHG
Mindestanforderungen an die Compliance-Funktion und die weiteren Verhaltens-, Organisations- und Transparenzpflichten (MaComp)
Rundschreiben 4/2013 (WA) – Auslegung gesetzlicher Anforderungen an die Erstellung von Informationsblättern gemäß § 31 Abs. 3a WpHG / § 5a WpDVerOV
Rundschreiben 8/2012 (WA) – Besondere Organisatorische Anforderungen für den Betrieb eines multilateralen Handelssystems nach §§ 31 f und 31 g WpHG (MaComp II)
Rundschreiben 8/2008 (WA) – Überwachung von Mitarbeitergeschäften gemäß § 33b WpHG und § 25a KWG
Schreiben der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zur Auslegung einzelner Begriffe der §§ 31 Abs. 2 S. 4, 34b Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) in Verbindung mit der Finanzanalyseverordnung ( FinAnV)
Hinweise der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zu den Mitteilungs- und Veröffentlichungspflichten gemäß §§ 21 ff. WpHG
Leitlinien zur Börsenberichterstattung
Bekanntmachung zur Mitteilung kursbeeinflussender Tatsachen nach § 15 WpHG durch ausländische Emittenten
Bekanntmachung des BAWe zum Verhältnis von Regelpublizität und Ad-hoc-Publizität
Bekanntmachung zur Veröffentlichung und Mitteilung kursbeeinflussender Tatsachen nach § 15 des Wertpapierhandelsgesetzes
Bekanntmachung zu Mitteilungs- und Veröffentlichungspflichten bei Veränderungen des Stimmrechtsanteils an börsennotierten Gesellschaften nach §§ 21 ff. WpHG sowie zu erstmaligen Mitteilungs- und Veröffentlichungspflichten nach § 41 WpHG
Bekanntmachungen zur Veröffentlichung und Mitteilung kursbeeinflussender Tatsachen nach § 15 WpHG
Kodex für anlegergerechte Kapitalmarktkommunikation, entworfen von Prof. Dr. Rüdiger von Rosen und Prof. Dr. Wolfgang Gerke für das DAI e.V.
Entwurf: Mindestanforderungen an die ordnungsgemäße Erbringung des Depotgeschäfts und den Schutz von Kundenfinanzinstrumenten für Wertpapierdienstleistungsunternehmen (MaDepot)
b) Emittentenleitfäden
Entwurf zur Überarbeitung des Emittentenleitfadens (BaFin Konsultation 12/2018)
Emittentenleitfaden der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) - 4. Auflage
Emittentenleitfaden der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
c) Konsultation der Überarbeitung und Ergänzung des Emittentenleitfadens 2009 der BaFin
Bundesverband der Wertpapierfirmen an den deutschen Börsen
Deutsches Aktieninstitut und Bundesverband der Deutschen Industrie
Deutscher Investor Relation Verband e.V.
Entwurf - Aktualisierte Kapitel
Entwurf - Neue Kapitel
d) WpHG-Bußgeldleitlinien
04.07.2012 (D)
27.07.2012 (V) EMIR, EMIR - Verordnung ( Details)
24.03.2012 (V) EU-Leerverkaufsverordnung, SSR ( Details)
17.11.2009 (V) CRA I, EU-Ratingverordnung, Rating-VO ( Details)
12.04.2003 (V) MarktmissbrauchsRiL ( Details)
2. Entscheidungen zum Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (WpÜG)
a) BaFin-Enforcementverfahren
24.11.2009 Kein (Konzern-)Lagebericht ohne Prognoseberichterstattung - Vorläufiger Rechtsschutz im Enforcementverfahren WpÜG 11/09, WpÜG 12/09
b) Zinsanspruch des Aktionärs
18.09.2006 Stimmrechtszurechnung wegen abgestimmten Verhaltens (WMF) II ZR 137/05
3. Angemessenheitsvermutung der Abfindung beim Squeeze out
13.03.2009 Berücksichtigung von Irrevorcable Undertakings 3-5 O 328/08
16.05.2007 gemeinsames Abstimmungsverhalten und Begehren gegen ein Delisting durch Aktionäre
36 O 99/06
6. Begriffsbestimmung / Anwendung KWG
7. Informationsanspruch gegenüber BaFin
8. Wertpapierhandel
27.01.2010 (Freenet) Sondervorteil und Verfall bei verbotenem Insidergeschäft - unzulässige Nutzung 5StR 224/09
22.04.2009 (Daimler/Schrempp) Ad-hoc-Publizitätspflicht bei Wechsel des Vorstandsvorsitzenden / hinreichende Wahrscheinlichkeit 20 Kap 1/08
VGH Hessen (Kassel)
03.05.2006 Veröffentlichung von Eigengeschäften unter Namensnennung 6 UE 2623/04
= WM 2006, 1481-1486; ZIP 2006, 1243-1247; BKR 2006, 288-294; AG 2006, 553-555; NZG 2006, 795-798; NJW 2006, 3737-3740
23.08.2001 Neuer Markt/Börse; Schadensersatz; Kursverfall; am neuen Markt gelistetes Unternehmen; Vermögenseinbuße; Ad-hoc-Publizitätspflicht ohne individuell drittschützende Wirkung 191 C 9970/01
= NJW-RR 2001, 1707-1709; WM 2002, 594; DB 2001, 2336-2337
c) Haftung Ad-hoc-Publizitätspflicht
17.03.2015 Klage der Hedge-Fonds gegen Porsche-Holding-SE abgewiesen Aus einer informationsgestützten Marktmanipulation durch die streitgegenständlichen Pressemitteilungen folgt kein zivilrechtlicher Schadensersatzanspruch, da § 20a WpHG kein Schutzgesetz im Sinne des § 823 Abs. 2 BGB ist.
Auch ein Anspruch aus § 826 BGB ist nicht gegeben, da die Verletzung wertpapierhandelsrechtlicher Vorschriften für sich genommen keine Sittenwidrigkeit begründet.
Im Bereich des Kapitalmarktrechts ist die Feststellung der besonderen Verwerflichkeit bei einer falschen oder irreführenden Pressemitteilung im Vergleich zu einer Ad-hoc-Mitteilung, der Marktteilnehmer besonderes Vertrauen entgegenbringen, an strengere Voraussetzungen geknüpft. Nachgehend: OLG Stuttgart, Urt. v. 26.3.2015, Az. 2 U 102/14 (anhängig BGH, Az. VI ZR 260/15) 28 O 183/13
13.12.2011 IKB Urteil: unterlassene Ad-hoc-Mitteilungen - Schadensersatz - § 20a WpHG kein Schutzgesetz i.S.d. § 823 Abs. 2 BGB XI ZR 51/10
05.08.2010 Erfolgsort - Schadensersatz 21 AR 50/10
26.06.2006 BGH Beschluss v. 26.06.2006, II ZR 153/05 Vorsätzliche sittenwidrige Schädigung bei fehlerhafter Ad-hoc-Mitteilung; Zur Frage des Nachweises der Kausalität zwischen Täuschung und Dispositionsfreiheit des Anlegers § 826 BGB II ZR 153/05
= ZIP 2007, 326-327; WM 2007, 486-487; DB 2007, 627-628; AG 2007, 169-170; NZG 2007, 269-271; VersR 2007, 1426-1427
08.02.2006 Mitgliedschaftskurswert als geschütztes Recht (§ 823 BGB), Ursachenzusammenhang zwischen fehlerhafter Ad-Hoc Mitteilung und Halteentscheidung, Übertragkeit der Anscheinsbeweisgrundsätze - Kausalität 20 U 24/04
19.07.2004 (Infomatec I) Zur persönlichen Haftung der Vorstandsmitglieder einer Aktiengesellschaft nach § 826 BGB für fehlerhafte Ad-hoc-Mitteilungen § 826 BGB II ZR 402/02
= BGHZ 160, 149-159; BB 2004, 1816-1818; WM 2004, 1721-1726; DB 2004, 1931-1934; NJW 2004, 2971-2974; NZG 2004, 907-910; AG 2004, 546-548; JZ 2005, 90-94
19.07.2004 (Infomatec II) Zur Frage der persönlichen Haftung der Vorstandsmitglieder einer Aktiengesellschaft für fehlerhafte Ad-hoc-Mitteilungen - Zurückverweisung §§ 823 , 826 BGB II ZR 217/03
= WM 2004, 1726-1731; NJW 2004, 2668-2671; NZG 2004, 811-816; Der Konzern 2004, 673; BKR 2004, 403-409
19.07.2004 (Infomatec III) Zur Frage der persönlichen Haftung der Vorstandsmitglieder einer Aktiengesellschaft für fehlerhafte Ad-hoc-Mitteilungen - Obsiegen der Beklagten §§ 823 , 826 BGB II ZR 218/03
= BGHZ 160, 134-149; ZIP 2004, 1599-1604; BB 2004, 1812-1816; WM 2004, 1731-1736; NJW 2004, 2664-2668; DB 2004, 1928-1931; NZG 2004, 816-820; AG 2004, 543-546
d) Verhaltenspflichten
22.03.2011 Zinswette - Beratungspflichten XI ZR 33/10
19.02.2008 Zeitliche Perspektive der Anlageempfehlung - Keine Schutzgesetzeigenschaft der WpHG-Vorschriften XI ZR 170/07
07.12.2001 Haftung der Bank für Informationsbeschaffung: Unrichtige Information aus dritter Hand über Wertpapieremissionsbedingungen § 276 BGB 24 U 191/99
09.05.2000 (Fokker-Anleihe) Beratungspflicht bei Empfehlung im Oktober 1993 XI ZR 159/99
= WM 2000, 1441
24.01.2000 Keine schriftliche Dokumentationspflicht der Bank XI ZR 320/04
21.07.1998 Haftung bei Anlegerverlusten durch Wertpapiergeschäfte: Beratungspflicht einer "Discount-Brokerfirma" §§ 276, 823 BGB 18 U 2422/98
28.01.1998 Umfang der Beratungspflichten einer Bank gegenüber einem konservativen Anleger bei Empfehlung einer Industrieanleihe §§ 276, 675 BGB 12 U 2131/97
06.07.1993 (Bond) Pflichten der Bank bei der Kapitalanlageberatung; über die Angaben eines Börsenzulassungsprospekts hinausgehende Eigeninformationspflicht §§ 276, 676 BGB XI ZR 12/93
= WM 1993, 1455 -1457; BGHZ 123, 126-131; ZIP 1993, 1148-1150; MDR 1993, 861-862; NJW 1993, 2433-2434; DB 1993, 1869-1870; BB 1993, 1903-1905; VuR 1993, 276-280; JZ 1994, 102-104; JA 1994, 57-58; ZBB 1994, 44-47
e) Aufklärungspflichten
27.09.2011 (Lehmann Brothers) Aufklärungspflicht beim Erwerb von Basketzertifikaten XI ZR 178/10
= ZIP 2011, 2246-2252; WM 2011, 2261-2268; BKR 2011, 508-514; NJW-RR 2012, 43-49; AG 2012, 40-41 ; WuB I G 1 Anlageberatung 2.12
27.09.2011 (Lehmann Brothers) Aufklärungspflicht beim Vertrieb von Indexzertifikaten
22.03.2011 BGH, Urteil v. 22.3.2011 - XI ZR 33/10: Spread Ladder Swap Eine Bank muss bei der Anlageberatung vor der Abgabe einer Empfehlung die Risikobereitschaft des Anlegers erfragen, es sei denn, diese ist ihr aus einer langjährigen Geschäftsbeziehung oder dem bisherigen Anlageverhalten des Anlegers bereits bekannt. Bei einem so hochkomplexen Anlageprodukt wie dem CMS Spread Ladder Swap-Vertrag muss die Aufklärung gewährleisten, dass der Anleger im Hinblick auf das Risiko des Geschäfts im Wesentlichen den gleichen Kenntnis- und Wissensstand hat wie die ihn beratende Bank. Bei einem CMS Spread Ladder Swap-Vertrag muss die beratende Bank über den negativen Marktwert aufklären, den sie in die Formel zur Berechnung der variablen Zinszahlungspflicht des Anlegers einstrukturiert hat, weil dieser Ausdruck ihres schwerwiegenden Interessenkonflikts ist und die konkrete Gefahr begründet, dass sie ihre Anlageempfehlung nicht allein im Kundeninteresse abgibt. Eine Bank, die eigene Anlageprodukte empfiehlt, muss grundsätzlich nicht darüber aufklären, dass sie mit diesen Produkten Gewinne erzielt. (aus den Leitsätzen) XI ZR 33/10
11.11.2003 Erfüllung der Aufklärungspflichten durch Discount-Broker XI ZR 21/03
= WM 2004, 24; dazu Schwintowski/Nicodem, VuR 2004, 314 ff.
07.05.2002 Benachrichtigung über Verfall von Rechten aus Optionsscheinen XI ZR 197/01
= WM 2002, 1442
24.09.1996 Vermittlung von Termindirektgeschäften: Vorvertragliche Aufklärungspflichten §§ 242, 276 BGB XI ZR 244/95
= WM 1997, 309
14.05.1996 Haftung des Vermittlers von Termindirektgeschäften XI ZR 188/95
= WM 1996, 1214
27.02.1996 Sorgfaltspflichten der Bank bei einem von einem Vermögensberater betreuten Kunden XI ZR 133/95
= WM 1996, 644
13.10.1992 Aufklärungsgrundsätze im Stillhalteoptionsgeschäft: Prospekthaftung XI ZR 30/92
= WM 1992, 1935-1937
11.07.1988 Londoner Warenterminoption: Schriftform für Aufklärungspflicht über Verlustrisiko II ZR 355/87
= WM 1988, 1255-1259
01.12.1986 Umfang der Aufklärungspflicht beim Handel mit Warenterminoptionen II ZR 57/86
= WM 1987, 103-105
07.07.1986 Umfang der Aufklärungspflicht des Verkäufers von Londoner Warenterminoptionen II ZR 6/86
= WM 1986, 1383-1384
f) Vermutung aufklärungsgerechten Verhaltens
12.05.2009 (Kick-Back IV) Änderung der Verfährungsfristen bei Kickbackvereinbahrungen XI ZR 586/07
g) Kick Back
08.07.2010 Haftung bei Kapitalanlageberatung: Haftung von Bankberatern und freien Finanzdienstleistern wegen Verletzung der Aufklärungspflicht über Rückvergütungen und Vermutung aufklärungsrichtigen Verhaltens des Kunden I-6 U 136/09, 6 U 136/09
15.04.2010 Aufklärungspflicht seit 1990
III ZR 196/09
19.12.2006 (Kick-Back II) konkrete Provisionshöhe bei Anlageberatung XI ZR 56/06
19.12.2000 (Kick-Back I) Cic-Haftung der Depotbank wegen unterlassenen Hinweises auf eine Provisions- und Gebührenbeteiligungsvereinbarung aus Effekten- und Wertpapiergeschäften mit dem Vermögensverwalter des Bankkunden XI ZR 349/99
= WM 2001, 297
h) Marktpreismanipulation §20a WpHG
20.07.2011 (IKB) irreführende Pressemitteilung
3 StR 506/10
= AG 2011, 702; NZG 2011, 1075; wistra 2011, 467-468
06.11.2003 (Prior) Kurs- und Marktpreismanipulation bei Wertpapiergeschäften durch Scalping 1 StR 24/03
i) Bundesanstalt für Dienstleistungsaufsicht
23.01.2008 Klage auf Auskunftserteilung gegen die BaFin auf Auskunftserteilung nach dem Informationsfreiheitsgesetz 7 E 1487/07
= NVwZ 2008, 1389
§ 1 WpHG
§ 2 Abs. 3 Satz 2 WpHG
(Lehmann Brothers) Aufklärungspflicht beim Erwerb von Basketzertifikaten
(Lehmann Brothers) Aufklärungspflicht beim Vertrieb von Indexzertifikaten
§ 2 VI WpHG
§ 8 I 1 WpHG
§ 13 Abs. 1 Satz 1 a.F. WpHG
§ 13 Abs. 1 Satz 3 a.F. WpHG
§ 13, Abs. 1, S. 1 WpHG
IKB Urteil: unterlassene Ad-hoc-Mitteilungen - Schadensersatz - § 20a WpHG kein Schutzgesetz i.S.d. § 823 Abs. 2 BGB
(Prior) Kurs- und Marktpreismanipulation bei Wertpapiergeschäften durch Scalping
1 StR 24/03
§ 14 Abs. 1 a.F. WpHG
(Freenet) Sondervorteil und Verfall bei verbotenem Insidergeschäft - unzulässige Nutzung
5StR 224/09
Neuer Markt/Börse; Schadensersatz; Kursverfall; am neuen Markt gelistetes Unternehmen; Vermögenseinbuße; Ad-hoc-Publizitätspflicht ohne individuell drittschützende Wirkung
191 C 9970/01
§ 15 Abs. 1 a.F. WpHG
§ 15 Abs. 3 a.F. WpHG
§ 15 Abs. 4 a.F. WpHG
§ 15, Abs. 1, S. 1 und 3 WpHG
§ 15 WpHG
Klage auf Auskunftserteilung gegen die BaFin auf Auskunftserteilung nach dem Informationsfreiheitsgesetz
7 E 1487/07
§ 20a, Abs. 1, Nr. 1 WpHG
§ 20a Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG
(IKB) irreführende Pressemitteilung
§ 20a WpHG
Keine Ansprüche von Hedgefonds gegen Porsche wegen irreführender Information vor Veröffentlichung der Pläne zur Übernahme von VW 1. § 20a WpHG ist kein Schutzgesetz im Sinne von § 823 Abs. 2 BGB
4. In Fällen falscher formloser Mitteilungen an den Kapitalmarkt sind an eine Haftung aus § 826 BGB strengere Anforderungen zu stellen als im Falle falscher ad-hoc-Mitteilungen. Vorgehend: LG Stuttgart, Urt. v. 17.3.2015, Az. 28 O 183/13; Anhängig: BGH, Az. VI ZR 260/15
Klage der Hedge-Fonds gegen Porsche-Holding-SE abgewiesen Aus einer informationsgestützten Marktmanipulation durch die streitgegenständlichen Pressemitteilungen folgt kein zivilrechtlicher Schadensersatzanspruch, da § 20a WpHG kein Schutzgesetz im Sinne des § 823 Abs. 2 BGB ist.
Im Bereich des Kapitalmarktrechts ist die Feststellung der besonderen Verwerflichkeit bei einer falschen oder irreführenden Pressemitteilung im Vergleich zu einer Ad-hoc-Mitteilung, der Marktteilnehmer besonderes Vertrauen entgegenbringen, an strengere Voraussetzungen geknüpft. Nachgehend: OLG Stuttgart, Urt. v. 26.3.2015, Az. 2 U 102/14 (anhängig BGH, Az. VI ZR 260/15)
28 O 183/13
§ 21 I WpHG
§ 22 Abs. 1 WpHG
gemeinsames Abstimmungsverhalten und Begehren gegen ein Delisting durch Aktionäre
§ 22 WpHG
§ 26 I WpHG
§ 28 WpHG
Berücksichtigung von Irrevorcable Undertakings
3-5 O 328/08
§ 31 Abs. 1 Nr. 2 WpHG
Zinswette - Beratungspflichten
§ 31 Abs. 10 WpHG
§ 31 I Nr.2 WpHG
BGH, Urteil v. 22.3.2011 - XI ZR 33/10: Spread Ladder Swap Eine Bank muss bei der Anlageberatung vor der Abgabe einer Empfehlung die Risikobereitschaft des Anlegers erfragen, es sei denn, diese ist ihr aus einer langjährigen Geschäftsbeziehung oder dem bisherigen Anlageverhalten des Anlegers bereits bekannt. Bei einem so hochkomplexen Anlageprodukt wie dem CMS Spread Ladder Swap-Vertrag muss die Aufklärung gewährleisten, dass der Anleger im Hinblick auf das Risiko des Geschäfts im Wesentlichen den gleichen Kenntnis- und Wissensstand hat wie die ihn beratende Bank. Bei einem CMS Spread Ladder Swap-Vertrag muss die beratende Bank über den negativen Marktwert aufklären, den sie in die Formel zur Berechnung der variablen Zinszahlungspflicht des Anlegers einstrukturiert hat, weil dieser Ausdruck ihres schwerwiegenden Interessenkonflikts ist und die konkrete Gefahr begründet, dass sie ihre Anlageempfehlung nicht allein im Kundeninteresse abgibt. Eine Bank, die eigene Anlageprodukte empfiehlt, muss grundsätzlich nicht darüber aufklären, dass sie mit diesen Produkten Gewinne erzielt. (aus den Leitsätzen)
§ 31a WpHG
(Kick-Back IV) Änderung der Verfährungsfristen bei Kickbackvereinbahrungen
XI ZR 586/07
Aufklärungspflicht seit 1990
§ 31 WpHG
(Kick-Back II) konkrete Provisionshöhe bei Anlageberatung
Erfüllung der Aufklärungspflichten durch Discount-Broker
XI ZR 21/03
Benachrichtigung über Verfall von Rechten aus Optionsscheinen
(Kick-Back I) Cic-Haftung der Depotbank wegen unterlassenen Hinweises auf eine Provisions- und Gebührenbeteiligungsvereinbarung aus Effekten- und Wertpapiergeschäften mit dem Vermögensverwalter des Bankkunden
(Fokker-Anleihe) Beratungspflicht bei Empfehlung im Oktober 1993
XI ZR 159/99
Keine schriftliche Dokumentationspflicht der Bank
Vermittlung von Termindirektgeschäften: Vorvertragliche Aufklärungspflichten §§ 242, 276 BGB
XI ZR 244/95
Haftung des Vermittlers von Termindirektgeschäften
XI ZR 188/95
Sorgfaltspflichten der Bank bei einem von einem Vermögensberater betreuten Kunden
XI ZR 133/95
(Bond) Pflichten der Bank bei der Kapitalanlageberatung; über die Angaben eines Börsenzulassungsprospekts hinausgehende Eigeninformationspflicht §§ 276, 676 BGB
Aufklärungsgrundsätze im Stillhalteoptionsgeschäft: Prospekthaftung
XI ZR 30/92
Londoner Warenterminoption: Schriftform für Aufklärungspflicht über Verlustrisiko
II ZR 355/87
Informations- und Beratungspflicht eines Anlageberaters §§ 675, 676 BGB
IVa ZR 134/85
= WM 1987, 531-533
Umfang der Aufklärungspflicht beim Handel mit Warenterminoptionen
II ZR 57/86
Umfang der Aufklärungspflicht des Verkäufers von Londoner Warenterminoptionen
II ZR 6/86
§ 32 Abs. 2 a.F. WpHG
Zeitliche Perspektive der Anlageempfehlung - Keine Schutzgesetzeigenschaft der WpHG-Vorschriften
XI ZR 170/07
§ 32 WpHG
§ 35 Abs. 2 WpHG
§ 35 WpHG
§ 37b, Abs. 1, Nr. 1 WpHG
§ 37b, c WpHG
§ 37b Abs. 1 a.F. WpHG
BGH Beschluss v. 26.06.2006, II ZR 153/05 Vorsätzliche sittenwidrige Schädigung bei fehlerhafter Ad-hoc-Mitteilung; Zur Frage des Nachweises der Kausalität zwischen Täuschung und Dispositionsfreiheit des Anlegers § 826 BGB
II ZR 153/05
(Infomatec I) Zur persönlichen Haftung der Vorstandsmitglieder einer Aktiengesellschaft nach § 826 BGB für fehlerhafte Ad-hoc-Mitteilungen § 826 BGB
II ZR 402/02
(Infomatec III) Zur Frage der persönlichen Haftung der Vorstandsmitglieder einer Aktiengesellschaft für fehlerhafte Ad-hoc-Mitteilungen - Obsiegen der Beklagten §§ 823 , 826 BGB
II ZR 218/03
§ 37c, Abs. 1 WpHG
§ 37c WpHG
(Infomatec II) Zur Frage der persönlichen Haftung der Vorstandsmitglieder einer Aktiengesellschaft für fehlerhafte Ad-hoc-Mitteilungen - Zurückverweisung §§ 823 , 826 BGB
II ZR 217/03
§ 37n WpHG
§ 37p WpHG
§ 37t Abs. 2 WpHG
§ 37u Abs. 1 Satz 2 WpHG
§ 38 Abs. 1 Nr. 1 a.F. WpHG
§ 38 Abs. 2 WpHG
§ 38 Abs. 3 Nr. 1 WpHG
Keine Strafbarkeitslücke durch Verweisung auf eine noch nicht anwendbare europäische Verordnung Es besteht keine Straflosigkeit für vor dem 3. Juli 2016 begangene und noch nicht rechtskräftig abgeurteilte Straftaten nach dem Wertpapierhandelsgesetz (WpHG). Die vom Bundesgerichtshof vorgenommene Auslegung des § 38 Abs. 3 Nr. 1 WpHG, nach der es am 2. Juli 2016 nicht zu einer „Ahndungslücke“ für Straftaten nach dem Wertpapierhandelsgesetz gekommen sei, verstößt nicht gegen das Analogieverbot des Art. 103 Abs. 2 GG. Dies stellte die 2. Kammer des Zweiten Senats des Bundesverfassungsgerichts mit heute veröffentlichtem Beschluss fest und nahm eine Verfassungsbeschwerde nicht zur Entscheidung an.
§ 38, 39 WpHG
BGH, Beschluss v. 10.1.2017 - 5 StR 532/16: Keine Generalamnestie im Kapitalmarktrecht Im Zusammenhang mit der Umsetzung der MAD II durch das 1. FimanoG ist es nicht zu einer Ahndungslücke wegen des "lex mitior" Grundsatzes (§2 Abs. 3 StGB, §4 Abs. 3 OWiG) gekommen. Die Bezugnahmen in den §§ 38, 39 WpHG nF führten dazu, dass die Vorschriften der noch nicht unmittelbar anwendbaren Verordnung (EU) 596/2014 bereits vor ihrer unmittelbaren Anwendbarkeit durch den deutschen Gesetzgeber im Inland für anwendbar erklärt wurden.
§ 39 Abs. 2 Nr. 11 WpHG

References: § 36
 § 36
 § 4
 § 31
 § 5
 § 33
 § 25
 § 15
 § 15
 § 41
 § 15
 § 20
 § 823
 § 826
 § 20
 § 823
 BGH 
 § 826
 § 826
 § 826
 § 276
 §20

§ 1

§ 2

§ 2

§ 8

§ 13

§ 13

§ 13
 § 20
 § 823

§ 14

§ 15

§ 15

§ 15

§ 15

§ 15

§ 20

§ 20

§ 20
 § 20
 § 823
 § 826
 § 20
 § 823

§ 21

§ 22

§ 22

§ 26

§ 28

§ 31

§ 31

§ 31

§ 31

§ 31

§ 32

§ 32

§ 35

§ 35

§ 37

§ 37

§ 37

BGH 
 § 826
 § 826
 § 826

§ 37

§ 37

§ 37

§ 37

§ 37

§ 37

§ 38

§ 38

§ 38
 § 38
 Art. 103

§ 38
 §4

§ 39