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Timestamp: 2017-04-26 00:20:04+00:00

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Erbschaftssteuer | HEREDITAS » Ratgeber Erbengemeinschaft Ratgeber ErbengemeinschaftErbteil verkaufenErbteil bewertenBlogÜber michKontakt ×Jetzt Gratis-eBook downloaden!Die ErbengemeinschaftIn 9 Schritten zur Auseinandersetzung Sie sind Teil einer Erbengemeinschaft? Zeitlicher Aufwand, finanzielle Belastungen und Streitigkeiten mit den Miterben stehen an der Tagesordnung? Lesen Sie mein eBook und setzen Sie dem ein Ende. Einfach und klar - in 9 Schritten. Was Sie im eBook erwartet:Anleitung zum strukturierten Vorgehen: wo stehen Sie, welche Optionen haben Sie?Umfassende Darstellung der verschiedenen Wege zum Verlassen der Erbengemeinschaft. Auf was müssen Sie sich einstellen?Wie setzen Sie ihren Ausstieg konkret um: je nach Inhalt des Nachlasses gibt es mehr und weniger geeignete Optionen. Ich zeige sie auf! Tragen Sie sich in den Newsletter ein und ich sende Ihnen unmittelbar den Downloadlink zum eBook. Sie können den Newsletter jederzeit abbestellen. 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Herzliche Grüße, Dr. Stephan Seitz | HEREDITAS » Ratgeber Erbengemeinschaft Ihr NameIhre E-Mail-AdresseIhre TelefonnummerIhre Preisvorstellung(siehe Erbteil bewerten) Please leave this field empty.Sie befinden sich hier: Startseite » Ratgeber Erbengemeinschaft » Erbschaftssteuer ErbengemeinschaftErbschaftssteuer in der Erbengemeinschaft4SHARESAuf Facebook teilenTwitternE-Mail und Drucken Diese Seite per E-Mail versenden Diese Seite drucken Als Miterbe einer Erbengemeinschaft muss man den Erbfall gegenüber dem Finanzamt anzeigen und auch eine entsprechende Steuererklärung abgebenPrimär geht es in diesem Zusammenhang um die Versteuerung der Bereicherung durch den TodesfallAber auch Aspekte rund um die Verwaltung der Erbschaft, Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft und Verkauf des Erbteils können steuerrechtlich relevant sein InhaltsverzeichnisMehrere Vorgänge in der Erbengemeinschaft können steuerlich relavant seinSo sieht das Finanzamt die ErbengemeinschaftAnfall der Erbschaft: die ErbschaftssteuerSteuerliche Aspekte bei der Verwaltung der ErbschaftAuseinandersetzung der Erbengemeinschaft & ErbschaftssteuerSteuerpflichten beim Verkauf des ErbteilsAbschließende Worte zum BetriebsvermögenMehrere Vorgänge in der Erbengemeinschaft können steuerlich relavant seinNeben der reinen Erbschaftssteuer, also der Steuer für den Anfall der Erbschaft, kommen auch noch steuerliche Aspekte rund um die Verwaltung des Nachlasses, bei der Auseinandersetzung und beim Verkauf des Erbteils zum Tragen. Alle vier Aspekte werden nachfolgend beleuchtet.Weiterhin gibt es einen zentralen Aspekt, der die steuerlichen Angelegenheiten deutlich verkompliziert: Enthält der Nachlass Betriebsvermögen (z.B. ein Unternehmen oder eine Beteiligung daran), so stellen sich hierbei komplizierte, einzelfallabhängige steuerrechtliche Fragen. Ich weise nachfolgend vereinzelt auf diese Umstände hin, werde aber in die komplexe Materie nicht tiefer einsteigen. Dies hat zwei Gründe: zum einen kommt es bei den anfallenden steuerrechtlichen Aspekten sehr auf den Einzelfall an, d.h. ohne Unterstützung durch einen Steuerberater kann man hier kaum vorankommen. Zum anderen würden diese Ausführungen den Rahmen einer Einführung sprengen und unübersichtlich machen. Die Beantwortung der Fragestellungen für „normale“ Erbengemeinschaften würde in den Hintergrund rücken.Zuletzt möchte ich explizit darauf hinweisen: Sie lesen nachfolgend eine Einführung ins Steuerrecht, die ihnen eine Orientierung bieten soll. Konkrete Fragestellungen können hier nicht beantwortet werden, sie sollten sich in jedem Fall steuerrechtlich beraten lassen. Meine Ausführungen sind an manchen Stellen bewusst vereinfacht, um sich nicht in Details zu verlieren.So sieht das Finanzamt die ErbengemeinschaftZunächst einmal zu der Frage, wer überhaupt Erbschaftssteuer zahlen muss: Dies ist nicht nur der Erbe im engeren Sinn, sondern jeder, der durch den Tod des Erblassers bereichert ist. Dies ist neben dem Erben auch der Vermächtnisnehmer, Anspruchsteller des Pflichtteils oder auch der durch eine Auflage Begünstige. Rechtlicher Anknüpfungspunkt ist also der Erwerb von Todes wegen, § 1 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG.Entscheidend ist an dieser Stelle, dass nicht die Erbengemeinschaft als ganzes vom Finanzamt herangezogen wird, sondern jeder Empfänger eigenständig (d.h. jeder Miterbe, aber eben auch der durch ein Vermächtnis Begünstige usw.). Dies ist sinnvoll und wichtig, da für jeden Empfänger unterschiedliche Freibeträge und Steuerklassen Anwendung finden können. Siehe dazu mehr im Folgenden.Konkret für die Erbengemeinschaft bedeutet dies: Wird man Miterbe, so muss man dies dem zuständigen Finanzamt innerhalb von drei Monaten schriftlich anzeigen, § 30 Abs. 3 ErbStG. Das Finanzamt wird jedem der Miterben dann die erforderlichen Steuerunterlagen zur Erklärung zukommen lassen. Dies ist zum einen die „einheitliche und gesonderte Feststellungserklärung“, in der die Angelegenheiten der Erbengemeinschaft übergreifend erklärt werden. Dies wird entweder von der Erbengemeinschaft gemeinsam vorgenommen oder ein Bevollmächtigter nimmt diese Erklärung für alle zusammen vor. Weiterhin muss jeder Erbe dann den auf ihn entfallenden Anteil entsprechend der Erbquote noch in seiner eigenen Steuererklärung anführen. Anfall der Erbschaft: die ErbschaftssteuerDie rechtliche Grundlage für die Erbschaftssteuer findet sich im Erbschafts- und Schenkungssteuergesetz (ErbStG). Weiterhin ist das Bewertungsgesetz von besonderer Bedeutung. Dieses regelt, wie der Nachlass für die Berechnung der Erbschaftssteuer zu bewerten ist.Steuerpflichtiger VorgangAnknüpfungspunkt ist jeder Erwerb von Todes wegen, also in der Regel die Bereicherung durch Erbanfall, Vermächtnis, Auflage und Geltendmachung des Pflichtteilsanspruchs. Weiterhin kommen noch die Schenkung auf den Todesfall, Vorgänge aus dem Gesellschaftsrecht (z.B. automatisches Ausscheiden aus der Gesellschaft mit dem Tod und Übertragung des Anteils an die übrigen Gesellschafter) und Vermögensvorteile aufgrund vom Erblasser geschlossener Verträge auf den Todesfall (z.B. Lebensversicherung) in Betracht.Steuerpflichtige PersonenErbschaftssteuer muss der sog. Inländer bezahlen. Inländer ist, wer entweder seinen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthaltsort in Deutschland hat. Die Staatsangehörigkeit ist ohne Belang. Weiterhin gelten als Inländer Personen, die noch nicht länger als fünf Jahre im Ausland leben. Dies kann dazu führen, dass eine Erbschaft sowohl in Deutschland wie auch im Ausland zu versteuern ist.Zuletzt gibt es noch den Fall der beschränkten Steuerpflicht: war weder der Erblasser noch ist der Erwerber Inländer, so unterfällt dennoch das in Deutschland belegene Vermögen der deutschen Erbschaftssteuer.Steuerpflichtiger ErwerbDies bestimmt § 10 ErbStG: es gilt die Bereicherung. Hierunter sind die Aktiva unter Abzug der Passiva zu verstehen. Zu den Passiva gehören insbesondere auch Vermächtnisse, Auflagen und Pflichtteilsansprüche. Weiterhin werden die Kosten für die Bestattung berücksichtigt.Die Bewertung der Aktiva erfolgt zum Verkehrswert, also den Betrag den ein fiktiver Käufer für den jeweiligen Gegenstand bezahlen würde. Im wesentlichen verweise ich hierzu auf die umfassenden Ausführungen unter „Erbrechner: Erbteil bewerten“. Einzig ist zu bedenken, dass für die steuerliche Bewertung ein strengerer Maßstab gilt. Dieser richtet sich nach dem Bewertungsgesetz. Wesentlicher Unterschied ist, dass für die Steuer ein objektiver Bewertungsmaßstab angewendet werden muss. Soll der Erbteil hingegen verkauft werden, so sind Käufer und Verkäufer in der Bewertung völlig frei. Wenn ein Käufer einen Gegenstand um jeden Preis haben will, dann stellt dieser Preis die relevante Bewertung dar.In der Praxis kann der Erwerber in der Steuererklärung zunächst einmal einen Schätzwert angeben. Wird dieser vom Finanzamt nicht akzeptiert, so muss ein Wertgutachten eingeholt werden. Für Grundstücke und Immobilien gelten die ausgefeilten Bewertungsmethoden Vergleichswertverfahren, Sachwertverfahren und Ertragswertverfahren (siehe dazu ebenfalls bei „Erbrechner: Erbteil bewerten“). Ist der Steuerpflichtige der Meinung, dass der so ermittelte Wert zu hoch ist, so kann er einen niedrigeren Verkehrswert durch Vorlage eines eigenen Gutachtens nachweisen (sog. Öffnungsklausel nach § 198 BewG).Auf die Bewertungen von Unternehmen möchte ich an dieser Stelle nicht weiter eingehen. Hiermit lassen sich ganze Bücher füllen und eine Berufszunft beschäftigen.SteuerbefreiungenBestimmte Nachlassgegenstände sind von der Erbschaftssteuer befreit. Hierzu gehört u.a. der Zugewinnausgleich des überlebenden Ehegatten, weiterhin der Hausrat für Ehegatten, Kinder usw. bis zum Wert von 41.000 €. Auch selbstgenutztes Wohneigentum (das Familienheim) ist für den Ehegatten bzw. eingetragenen Lebenspartner steuerfrei. Für Kinder ist eine Immobilie bis 200qm steuerfrei. Es gibt noch weitere Steuerbefreiungen, lesen Sie unter § 13 Abs. 1 ErbStG. Auch werden manche Gegenstände nicht mit vollen 100% bewertet, sondern mit Abschlägen (z.B. vermietete Wohnimmobilien).Im Zusammenhang mit Betriebsvermögen gibt es ebenfalls umfassende Steuerbefreiungen. Zur Vermeidung eines übermäßigen Kapitalabflusses werden (vereinfacht gesagt) Erben von Unternehmen von der Erbschaftssteuer befreit, wenn sie das Unternehmen je nach Modell zwischen fünf und zehn Jahren weiter in vergleichbarem Umfang betreiben.FreibeträgeNeben den vollkommenen Steuerbefreiungen hat jeder Erbe einen bestimmten Freibetrag, der ebenfalls vom anteiligen Nachlasswert abzuziehen ist. Die Höhe hängt von der Steuerklasse des Erwerbers ab. So haben Ehegatten und eingetragene Lebenspartner 500.000 € Freibetrag, Kinder 400.000 €, Enkelkinder 200.000 € usw. Für den Ehegatten bzw. eingetragenen Lebenspartner gibt es darüber hinaus noch einen „besonderen Versorgungsfreibetrag“ in Höhe von 256.000 €. Dieser findet Anwendung auf Versorgungsbezüge, die der überlebende Ehegatte mit dem Tod des Ehepartners erhält. Für Kinder gibt es ebenfalls Versorgungsfreibezüge (gestaffelt und deutlich niedriger).Höhe der ErbschaftssteuerDie Höhe der zu zahlenden Erbschaftssteuer bestimmt sich nach § 19 ErbStG. Sie hängt zum einen vom Wert des steuerpflichtigen Erwerbs ab. Hierzu ist zunächst der gesamte Nachlass wie oben beschrieben zu bewerten (Verkehrswert abzüglich Verbindlichkeiten). Dann wird auf diesen Wert die eigene Erbquote angewendet, also wenn 2 Personen zu gleichen Teilen geerbt haben, wird dieser Wert halbiert. Nun werden sämtliche Steuerbefreiungen und Freibeträge abgezogen. Für den nun verbleibenden Wert, wird entsprechend der Steuerklasse nach nachfolgender Tabelle der konkrete Steuersatz ermittelt. Dieser wird mit dem Wert ausmultipliziert und stellt die Erbschaftssteuer dar.Wert des steuerpflichtigen Erwerbs bis einschließlich …Prozentsatz in Steuerklasse IProzentsatz in Steuerklasse IIProzentsatz in Steuerklasse III75.000 €7%15%30%300.000 €11%20%30%600.000 €15%25%30%6.000.000 €19%30%30%13.000.000 €23%35%50%26.000.000 €27%40%50%Über 26.000.000 €30%43%50% Steuerklassen nach § 15 ErbStGSteuerklasse 1: Ehegatte, eingetragener Lebenspartner, Kinder, Stiefkinder, Abkömmlinge der genannten Kinder und Stiefkinder, Eltern und VorelternSteuerklasse 2: Eltern und Voreltern (sofern sie nicht zur Steuerklasse 1 gehören), Geschwister, Abkömmlinge 1. Grades von Geschwistern, Stiefeltern, Schwiegerkinder, Schwiegereltern und der geschiedene EhegatteSteuerklasse 3: alls übrigen ErwerberDie nun ermittelte Steuer ist vom Erwerber als Erbschaftssteuer zu bezahlen. Unter Umständen kann er hier noch Möglichkeiten zur Stundung in Anspruch nehmen, § 28 ErbStG.Steuerliche Aspekte bei der Verwaltung der ErbschaftIm Rahmen der Verwaltung gilt folgender Grundsatz: Denkt man die Verwaltungsmaßnahme als eigene Handlung eines einzelnen Erben mit seinem Privatvermögen und unterfällt diese Handlung dann irgendeinem Steuertatbestand, dann ist diese Handlung auch in der Erbengemeinschaft steuerbar. In der Praxis fallen hier meist nur wenige Vorgänge an. Primär in Betracht kommen Kapitalertragssteuer und Erträge aus Vermietung.Wohl aber gibt es einen dicken Brocken, der hier steuerpflichtig sein kann: das Betriebsvermögen. Ist selbiges in der Erbschaft enthalten, geht es an die Erbengemeinschaft über. Hier kommen unter anderem Ertragssteuern und Umsatzsteuer in Betracht. Ich möchte allerdings auf diese Aspekte aufgrund ihrer Komplexität nicht weiter eingehen.Gratis-eBook "Die Erbengemeinschaft - In 9 Schritten zur Auseinandersetzung"Mein Name ist Dr. Stephan Seitz und ich betreibe HEREDITAS. Starten Sie direkt durch und holen Sie sich mein Gratis-eBook "Die Erbengemeinschaft - In 9 Schritten zur Auseinandersetzung". Kompakt und auf den Punkt stelle ich dar, wie Sie endlich aus der Erbengemeinschaft ausscheiden können. Alles was Sie als Miterbe wissen sollten: einfach und übersichtlich in 9 Schritten. Jetzt gratis e-book downloaden!Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft & ErbschaftssteuerIm Rahmen der Auseinandersetzung gilt gleiches wie bei der Verwaltung: ist eine Maßnahme – gedacht als Handlung einer Privatperson – steuerbar, dann ist diese auch für die Erbengemeinschaft steuerbar. Auch hier sind vor allem Betriebsvermögen betroffen.Insbesondere aber die Umwandlung der Gesamthandsgemeinschaft durch Aufteilung der Sachgüter unter den Miterben ist nicht steuerpflichtig. Dies gilt auch dann, wenn die Gesamthandsgemeinschaft in eine Bruchteilsgemeinschaft überführt wird. Zahlt ein Miterbe einem anderen einen Spitzenausgleich (Ausgleichszahlung, weil er einen wertigeren Gegenstand erhält als ihm der Erbquote nach zustehen würde), dann ist auch das nicht steuerbar. Verzichtet hingegen der Miterbe auf diesen Spitzenausgleich, so liegt hier – falls der Betrag nicht unerheblich ist – eine Schenkung vor, die ihrerseits widerrum der Schenkungssteuer unterliegen kann. Aber auch hier gelten umfassende Freibeträge.Auf einen wichtigen Aspekt sei noch hingewiesen: ist im Nachlass Grundbesitz enthalten und übernimmt ein Miterbe den gesamten Grundbesitz, so greift für ihn die Steuerbefreiung des § 3 Nr. 3 GrEStG. Dies bedeutet, dass er keine Grunderwerbssteuer zahlen muss. Diese Befreiung gilt aber nur für einen echten Miterben, nicht hingegen für einen Miterben, der sich durch Kauf eines Erbteils von extern in die Erbengemeinschaft eingekauft hat.Steuerpflichten beim Verkauf des ErbteilsDer Verkauf des Erbteils ist für den Verkäufer dann steuerbar, wenn der gedachte Verkauf eines in der Erbschaft enthaltenen Gegenstandes steuerbar wäre. Das ist regelmäßig nicht der Fall, kann aber natürlich auch einmal anders sein. Auch hier gilt wieder: ist Betriebsvermögen betroffen, so kommt es regelmäßig zu steuerbaren Tatbeständen. Hier ist intensive steuerrechtliche Beratung mit Bezug auf den Einzelfall nötig.Weiterhin ist noch die Grunderwerbssteuer anzuführen. Ist im Nachlass Grundbesitz enthalten, so fällt für den Käufer des Erbteils anteilige Grunderwerbssteuer an. Im Gegensatz zum echten Miterben, der von der Grunderwerbssteuer befreit ist, gilt diese Befreiung nicht für den Käufer.Abschließende Worte zum BetriebsvermögenAbschließend möchte ich noch ein paar Worte – zu dem bereits mehrfach angesprochenem – Betriebsvermögen verlieren. Die große Herausforderung besteht hier weniger in der Bewertung der unternehmerischen Teile. Das ist zwar, wie bereits angeführt, hinreichend schwierig, aber gut in Griff zu bekommen und für den juristischen Laien als Themenkomplex auch leicht verständlich und greifbar. Die hieran angrenzenden steuerrechtlichen Fragen allerdings sind verwirrend. Es geht in diesem Zusammenhang u.a. um Ausscheidungsklauseln als Gesellschafter mit dem Tod oder auch gänzliche Betriebsaufgaben. Für dieses Ausscheiden kann es im Gesellschaftsvertrag festgelegte Abfindungsberechnungen geben oder es kann ein Rückfall an die übrigen Gesellschafter vereinbart sein. Beides ist steuerlich unterschiedlich zu behandeln. Andererseits kann es auch einfache und qualifizierte Nachfolgeklauseln geben, wonach die Gesellschaft mit den Erben fortgesetzt wird.Weiterhin stellen sich schwierige Fragen bei der Erbteilsveräußerung. Hier kann der Verkäufer Gewinne als Differenz zwischen Veräußerungserlös und Buchwert des Anteils erwirtschaften. Auch spielen die Themen Sonderbetriebsvermögen und Betriebsaufspaltung eine Rolle.Für die Erbaueinandersetzung kommen die Begriffe Teilung in Teilbetriebe, Realteilung und Aufgabegewinn zur Sprache.Daher meine Empfehlung: sind Sie an diesen Aspekten interessiert, dann rate ich Ihnen zu einer guten Literatur. Sind sie hingegen erbrechtlich davon betroffen, dann lassen Sie sich in jedem Fall qualifiziert beraten.Mein Artikel hat Ihnen gefallen?Dann abonnieren Sie meinen Newsletter! In regelmäßigen Abständen schicke ich Ihnen Updates rund um die Themen Erbschaft und Erbengemeinschaft. Sie können den Newsletter jederzeit abbestellen. Ihre Daten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben (siehe Datenschutzerklärung). Ich möchte den Newsletter ausschließlich nutzen, um mit Ihnen in Kontakt zu bleiben. Please leave this field empty. Welche Erfahrung machen Sie gerade in ihrer Erbengemeinschaft? Die Auflösung der Erbengemeinschaft erfolgt weitestgehend einvernehmlich Es ist die absolute Katastrophe Mal sehn, aber ich bin guter Dinge Super, könnte nicht besser laufen Ich befinde mich im Streit mit den Miterben Ich habe einen Anwalt eingeschalten Loading ...Aktuelles im BlogBeliebteste BeiträgeKategorienKommentareSchlagwörterAktuelles im BlogWas steckt im Nachlass? So ermitteln Sie den Inhalt der Erbschaft!veröffentlicht am 22. Mrz 2017 in der Kategorie Praxistips für Erben Der Erbe wird Rechtsnachfolger des Erblassers. Er kann Einsicht in sämtliche Unterlagen des Erblassers nehmen. 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Die Erbengemeinschaft stellt eine Zwangsgemeinschaft dar, die explizit auf Auflösung gerichtet ist. Hierfür gibt es im Wesentlichen drei Möglichkeiten: 1) Die Miterben schließen eine Auseinandersetzungsvereinbarung in der die Verteilung des Nachlasses geregelt wird; 2) Alle Erbanteile werden auf einen der Miterben oder einen Dritten vereinigt, in der Regel durch einen Verkauf der [... mehr lesen]Infografiken zur Erbengemeinschaft Rechtliche Aspekte sind kompliziert, Erbrecht ganz besonders. Über meine Infografiken haben Sie die Möglichkeit sich dem Thema Erbrecht und Erbengemeinschaft einfach zu nähern. Was ist eine Erbengemeinschaft? Wie komme ich da rein, wie komme ich da raus? Was kann ich mit meinem Erbteil machen? All diese Fragen beantworte ich [... mehr lesen]Praxistips für Erben Mit dem Tod des Erblassers kommt auf den Alleinerben oder die Erbengemeinschaft eine ganz neue Aufgabe zu. Neben den ersten Schritten, wie beispielsweise der Organisation der Bestattung und der Benachrichtigung diverser Ämter, Firmen und Personen, kommen schnell Fragen rund um die Sicherung und Verwaltung des Nachlasses auf. Welche Handlungen muss der Erbe vornehmen? Welche darf er überhaupt [... mehr lesen]KommentareDr. Stephan Seitz schreibt "Das kommt - wie häufig - sehr auf den Einzelfall an. 1,5 Jahre sind durchaus lange, aber auch nicht außergewöhnlich. Für..."zum Artikel Erbteil verkaufen oder Teilungsversteigerung einleiten?Luisa schreibt "Ich habe die Teilungsversteigerung vor 1,5 Jahren beantragt.Noch immer ist vom Gericht kein Termin festgesetzt worden.Is..."zum Artikel Erbteil verkaufen oder Teilungsversteigerung einleiten?Dr. Stephan Seitz schreibt "Liebe Frau Thomsen. In der Tat ist das so. Gesetzlich ist das aber wohl auch nur schwer anders zu regeln. Im Grundsatz s..."zum Artikel Erbteil verkaufen oder Teilungsversteigerung einleiten?Marina Thomsen schreibt "Irgendwie eine blöde Situation. Ich kann das Grundstück nicht verkaufen, weil meine Miterben das nicht wollen. Bei einer..."zum Artikel Erbteil verkaufen oder Teilungsversteigerung einleiten?Dr. Stephan Seitz schreibt "Lieber Herr Görgsen,am einfachsten folgen Sie meinem Blog, siehe auf der rechten Seite "HEREDITAS-Blog abonnieren"...."zum Artikel Rechtsprechung Erbengemeinschaft 2015Hans Görgsen schreibt "Hallo Herr Seitz. Wie kann ich ihre Aufstellung zur Rechtsprechung automatisch bekommen? Mit freundlichen Grüßen, Hans G..."zum Artikel Rechtsprechung Erbengemeinschaft 2015Berger schreibt "Schöner Text. Gibt wertvolle Orientierungsansätze. Optisch sehr übersichtlich dargestellt, so dass auch ich ihn gut nach..."zum Artikel Immobilie in der Erbengemeinschaft? So wird sie geteilt!SchlagwörterAltbau Erbanteil Erbengemeinschaft auseinandersetzen Erbengemeinschaft verlassen Erbfolge Erbrecht Erbteilskaufvertrag Haftung Erbteil Hereditas Immobilien Kaufvertrag Mietrecht Miterben-Gemeinschaft München Nachlass bewerten Praxis Erbengemeinschaft Verkauf Erbanteil Vertrag Erbteil Verkauf Wissen Erbengemeinschaft Zwangsversteigerung Bitte beachten Sie meine Haftungsregelungen und Bestimmungen zur Rechtsberatung für Inhalte auf dieser Webseite! Diese Webseite fasst lediglich Allgemeinwissen zusammen und stellt keine Rechtsberatung dar. Mit einem * markierte Links sind Affiliatelinks. Erbschaftssteuer Erbengemeinschaft4.63 (92.5%) bei 8 Bewertungen 4SHARESAuf Facebook teilenTwitternE-Mail und Drucken Diese Seite per E-Mail versenden Diese Seite drucken Lesen Sie mehr zu diesem Thema! HEREDITAS » Ratgeber Erbengemeinschaft & Verkauf ErbteilErbengemeinschaft verstehen und Auseinandersetzung erreichen: Erbrechner € Erbteil verkaufen ✓ Streitigkeiten auflösen ♥ Vorteile genießen ✓ ErbengemeinschaftMitglied in einer Erbengemeinschaft: Hafte ich für Schulden? Wie läuft die Verwaltung? Wie komme ich aus der Gemeinschaft wieder heraus? Lesen Sie bei mir! Ratgeber ErbengemeinschaftSie sind Miterbe in einer Erbengemeinschaft? Keine Lust mehr auf Streit? Lesen Sie mein Gratis-eBook "In 10 Schritten zur Auseinandersetzung"! Beispiel-Verträge für ErbengemeinschaftenLesen Sie typische Vertragsbeispiele für Erbengemeinschaften. Hierzu gehören der Verkauf des Erbteils oder auch die Auseinandersetzungsvereinbarung. FAQ ErbengemeinschaftWichtiges Wissen für Erbengemeinschaften: Verwaltung und Haftung, Auflösung sowie weitere Möglichkeiten zum Ausscheiden. Ich beantworte die Fragen. Meine Literaturempfehlungen rund um die Erbengemeinschaft Erbengemeinschaft: Meine Rechte als Miterbe von Günther Dingeldein und Martin Wahlers* Kompakter Ratgeber, fokussiert auf die Erbengemeinschaft, d.h. keine Ausführungen zum Erbrecht selbst. Zielgrupppe sind Miterben, die sich ein erstes Bild über die komplexe Materie verschaffen wollen. Die Erbengemeinschaft von Sebastian Ruhwinkel* Tiefgehendes, juristisch ausgearbeitetes Handbuch eines Notars, das sämtliche Fragen rund um die Erbengemeinschaft auf wissenschaftlichem Niveau darstellt. Kein Buch für juristische Laien, für Personen mit juristischer Vorbildung aber hervorragend geeignet. Ratgeber für Erben von Claus-Henrik Horn* Dieses Buch richtet sich an Erben im Allgemeinen. Es geht auf die Grundlagen zum Erbrecht ein (Erbe, Erbfall, Pflichtteil, ...) und schafft dem juristischen Laien ein erstes Gefühl für seine neue Lage. Auch die Erbengemeinschaft wird behandelt, aber nur knapp. Dennoch eine sehr gute Einführung. Mehr Literaturempfehlungen zur Erbengemeinschaft WARUM HEREDITAS Als Ratgeber für Erbengemeinschaften zeige ich Lösungen für Sie und Ihre Miterben. Informieren Sie sich über die juristischen Grundlagen im Erbrecht und Wege zur Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft. Weiterhin zeige ich, wie Sie Ihren Erbanteil verkaufen können. MEHR ERFAHREN Über mich Kontakt Presse Newsletter Blog SitemapERBENGEMEINSCHAFT Ratgeber Erbengemeinschaft Erbteil verkaufen Erbteil bewerten AuseinandersetzungIHR VERTRAUEN © https://www.hereditas.net | Impressum | Haftungsbestimmungen/Disclaimer | DatenschutzRSS-Feed: http://feeds.feedburner.com/hereditasEmailFacebookTwitterGoogle+ Diese Webseite verwendet Cookies. Weitere Informationen finden Sie unter Datenschutz. Durch die weitere Nutzung dieser Webseite stimmen Sie dem dort beschriebenen Einsatz von Cookies zu. Ok

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