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Timestamp: 2018-12-19 13:28:22+00:00

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Landesmedienanstalt Saarland - Glossar der LMS — Buchstabe B
Glossar der LMS — Buchstabe B
B2A ist die Abkür­zung für Business‐To‐Administration und steht für (elek­tro­ni­sche) Kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­zie­hun­gen zwi­schen Unter­neh­men und Behör­den, im Gegen­satz zu Kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­zie­hun­gen zu ande­ren Unter­neh­men oder Pri­vat­per­so­nen. Sie­he auch E‐Government.
B2B ist die Abkür­zung für Business‐To‐Business und steht für (elek­tro­ni­sche) Kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­zie­hun­gen zwi­schen Unter­neh­men, im Gegen­satz zur Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Pri­vat­per­so­nen, Mit­ar­bei­tern oder öffent­li­cher Ver­wal­tung. B2B ist der ältes­te und ein gro­ßer Teil des ->E‐Business.
B2C ist die Abkür­zung für Business‐To‐Consumer und steht für (elek­tro­ni­sche) Kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­zie­hun­gen zwi­schen Unter­neh­men und Pri­vat­per­so­nen (Kon­su­men­ten), im Gegen­satz zu Kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­zie­hun­gen zu ande­ren Unter­neh­men oder Behör­den.
B2E ist die Abkür­zung für Business‐To‐Employee und steht für (elek­tro­ni­sche) Kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­zie­hun­gen zwi­schen einem Unter­neh­men und sei­nen Mit­ar­bei­tern, im Gegen­satz zu Kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­zie­hun­gen zu ande­ren Unter­neh­men, Behör­den oder Pri­vat­per­so­nen.
B2G ist die Abkür­zung für Business‐To‐Government und ein ande­rer Aus­druck für ->B2A.
Redak­tio­nel­ler Ein­stieg nach einer Wer­be­un­ter­bre­chung.
Backbone (engl.: Rückgrat)
Zusam­men­hän­gen­de Lei­tungs­stre­cke der rela­tiv höchs­ten Kapa­zi­tät in einem ->Netz­werk.
Nament­lich von ->Tro­ja­nern auf einem Com­pu­ter oder Ser­ver instal­lier­tes Ein­falls­tor, das das Ein­drin­gen Frem­der in die­ses Sys­tem ermög­licht.
Backlink (engl.: Rückverweis)
Aus Sicht einer Web­sei­te sind Backlinks, ->Links die auf die­se Sei­te ver­wei­sen. In vie­len ->Such­ma­schi­nen wird die Anzahl der Backlinks als Indiz für die Link­po­pu­la­ri­tät oder Wich­tig­keit der Web­sei­te ver­wen­det. Hat eine Inter­net­sei­te beson­ders hohe Besu­cher­zah­len, und wird zudem von vie­len ande­ren Sei­ten auf die­se ver­linkt, steigt ihr Gewicht im Netz — ihr Page‐Rank — und sie wird von Such­ma­schi­nen höher klas­si­fi­ziert.
Beim Back­sel­ler wirbt ein Radio­sen­der in eige­ner Sache um die Gunst sei­ner Hörer. Indem die bes­ten und wit­zigs­ten Pro­gramm­ge­schnit­ten und en bloc prä­sen­tiert wer­den, soll der Hörer ange­regt wer­den, auch am nächs­ten Tag “sei­nen Sen­der” wie­der ein­zu­schal­ten.
Ein Back­up ist eine tech­ni­sche Ein­rich­tung oder eine Maß­nah­me, auf die im Not­fall zurück­ge­grif­fen wer­den kann. Ins­be­son­de­re die regel­mä­ßi­ge Kopie aller Daten­be­stän­de auf ein ande­res Spei­cher­me­di­um wird als Back­up bezeich­net.
Das schwei­ze­ri­sche Bun­des­amt für Kom­mu­ni­ka­ti­on (BAKOM) befasst sich als Regu­lie­rungs­be­hör­de mit Telekommunikations‐, Rundfunk‐ und Post­fra­gen. Es wid­met sich dabei nament­lich der Gewähr­leis­tung der Qua­li­tät der Grund­ver­sor­gung und dem Ser­vice public. Das Amt berei­tet die Ent­schei­de des Bun­des­ra­tes, des Eid­ge­nös­si­schen Depar­te­men­tes für Umwelt, Ver­kehr, Ener­gie und Kom­mu­ni­ka­ti­on (UVEK) und der Eid­ge­nös­si­schen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kom­mis­si­on (Com­Com) vor. Auch auf inter­na­tio­na­ler Ebe­ne ist das BAKOM tätig.
Link: www.bakom.admin.ch
Eine räum­lich klar abge­grenz­te Regi­on mit defi­nier­ter Bevöl­ke­rungs­dicht (bei den Stu­di­en der ->AGF min­des­tens 750.000 Ein­woh­ner). Es gibt in Deutsch­land unter Zugrund­le­gung des AGF‐Wertes 13 Bal­lungs­räu­me, die knapp 10% der Kom­mu­nen und rd. 27% der Bevöl­ke­rung umfas­sen.
TV‐Programmangebote, die sich in ihrer Ver­brei­tung auf ein räum­lich begrenz­tes, dicht besie­del­tes Gebiet, einen Bal­lungs­raum, beschrän­ken.
Als Teil des ->VHF‐Ban­des Fre­quenz­be­reich von 47–87,5 MHz, der in der Ver­gan­gen­heit nament­lich ana­lo­ge ter­res­tri­sche Fern­seh­über­tra­gun­gen ein­ge­setzt wur­de.
Als Teil des ->VHF‐Ban­des Fre­quenz­be­reich von 87,5–108,0 MHz, der welt­weit nament­lich für Sen­der­net­ze bei der UKW‐Übertragung ein­ge­setzt wird.
Als Teil des ->VHF‐Ban­des Fre­quenz­be­reich von 174–240 MHz, der für groß­flä­chi­ge Sen­der­net­ze nament­lich bei der Pber­tra­gung von Fern­se­hen sowie digi­ta­lem ter­res­tri­schem Hör­funk ein­ge­setzt wird.
Als Teil des ->UHF‐Ban­des Fre­quenz­be­reich von 470–582 MHz, der ins­be­son­de­re für die Über­tra­gung von ana­lo­gem und digi­ta­lem ter­res­tri­schem Fern­se­hen ein­ge­setzt wird.
Als Teil des ->UHF‐Ban­des Fre­quenz­be­reich von 582–862 MHz, der ins­be­son­de­re für die Über­tra­gung von ana­lo­gem und digi­ta­lem ter­res­tri­schem Fern­se­hen ein­ge­setzt wird. Die sog. ->700 MHz‐Frequenzen sind im Gegen­stand der geplan­ten ->Digi­ta­len Divi­den­de II.
Zur Dar­stel­lung und Über­tra­gung von Ton‐, Bild‐ oder ande­ren -Signa­len mit Hil­fe elek­tro­ma­gne­ti­scher Wel­len benö­tigt jedes elek­tri­sche Signal einen mehr oder weni­ger brei­ten Aus­schnitt aus dem gesam­ten elek­tro­ma­gne­ti­schen Fre­quenz­spek­trum, eine bestimm­te Frequenz‐ oder Kanal­band­brei­te. Je höher die Band­brei­te, des­to höher der ->Daten­durch­satz. Je höher­qua­li­fi­ziert das zu über­mit­teln­de Signal ist, je mehr Infor­ma­ti­ons­in­hal­te es also zu trans­por­tie­ren hat, des­to höher ist die benö­tig­te Band­brei­te. Für ein Tele­fon­ge­spräch bei­spiels­wei­se genügt eine Band­brei­te von etwa 3.000 ->Hertz, für eine Fern­seh­über­tra­gung wer­den dage­gen ->7 MHz, also eine Band­brei­te, die mehr als ein­tau­send­fünf­hun­dert­mal so groß ist, benö­tigt.
Absu­chen eines Fre­quenz­ban­des nach allen emp­fang­ba­ren Sen­dern.
Anzei­gen im WWW, klei­ne Gra­fi­ken, die als ->GIF‐ oder ->JPEG‐Dateien in
->HTML‐Dokumente ein­ge­bun­den wer­den. Meist sind Ban­ner anklick­bar, d. h. per ->Hyper­link mit einer Sei­te des bewor­be­nen Pro­duk­tes oder der Fir­ma ver­bun­den.
Wenn ein ->Ser­ver einen Nut­zer ver­bannt, kann sich die­ser nie mehr auf die­sem ->Ser­ver ein­log­gen. Wei­te­re ->Login‐Versuche sind zweck­los, da die ->Online‐Kennung nicht akzep­tiert wird. Ver­bann­te ->User müs­sen sich einen neu­en
->Account beschaf­fen.
Um Men­schen, ins­be­son­de­re auch sol­chen mit Behin­de­rung, ein bar­rie­re­frei­es Arbei­ten in der digi­ta­len Welt zu ermög­li­chen, sind ver­schie­de­ne Aspek­te zu betrach­ten: Zum einen müs­sen media­le Ange­bo­te wie auch Soft­ware bar­rie­re­frei gestal­tet wer­den. Zum ande­ren muss eini­gen Men­schen mit Behin­de­rung über­haupt erst die Bedie­nung eines Radi­os, Fern­se­hers oder Com­pu­ters ermög­licht wer­den durch unter­stüt­zen­de Tech­no­lo­gi­en.
Nach §3 Abs. 2 RStV sol­len ARD, ZDF, Deutsch­land­ra­dio und alle Ver­an­stal­ter bun­des­weit ver­brei­te­ter Rund­funk­pro­gram­me über ihr bereits bestehe­ne­des Enga­ge­ment hin­aus im Rah­men ihrer tech­ni­schen und finan­zi­el­len Mög­lich­kei­ten bar­rie­re­freie Ange­bo­te ver­mehrt auf­neh­men.
Engl.: to bar­ter — Tausch­han­del betrei­ben.
Bei dem seit etwa 1970 in den USA prak­ti­zier­ten „Bar­te­ring“ bzw. “Bar­ter Busi­ness” wer­den Pro­gramm­zei­ten im Rund­funk gegen Wer­be­zei­ten getauscht, d. h. die Wer­bungtrei­ben­den pro­du­zie­ren ein fer­ti­ges Pro­gramm vor und lie­fern es einem Rund­funk­ver­an­stal­ter, wobei sie im Ver­lauf die­ses Pro­gramms im Gegen­zug kos­ten­frei wer­ben dür­fen. Damit wird einem bei­der­sei­ti­gen Inter­es­se ent­spro­chen. Die pri­va­ten Rund­funk­ver­an­stal­ter haben das Pro­blem, täg­lich vie­le Stun­den Sen­de­zeit mit mög­lichst inter­es­san­ten Pro­gram­men zu fül­len. Eigen­pro­duk­tio­nen und zuge­kauf­te Sen­dun­gen sind infol­ge des hohen Anspruchs­ni­veaus und des schar­fen Wett­be­werbs erheb­lich im Preis gestie­gen. Die Bele­gung bestimm­ter Pro­gramm­plät­ze mit vor­pro­du­zier­ten Sen­dun­gen min­dert die­sen Pro­blem­druck. Wer­bungtrei­ben­de haben das Pro­blem, Wer­be­zei­ten güns­tig ein­zu­kau­fen, um die Pene­tra­ti­on ihrer Kam­pa­gnen bei stei­gen­den Ein­schalt­kos­ten und limi­tier­ten Bud­gets zu gewähr­leis­ten. Da ist der Natur­altausch “Pro­gramm gegen Umge­hung” der übli­chen Tarif­be­din­gun­gen gera­de recht. Inso­fern darf vor­aus­ge­setzt wer­den, dass auch in Deutsch­land die Bedeu­tung von Bar­te­ring stei­gen wird.
Der Begriff “Basis” bezeich­net in der Medi­en­nut­zungs­for­schung die Anzahl aller Per­so­nen, die einer Erhe­bung oder Aus­wer­tung zu Grun­de lie­gen. Die Basis kann die Grund­ge­samt­heit abbil­den, aber auch je nach Defi­ni­ti­on nur eine Teil­grup­pe davon.
Das Medi­um, mit dem man den größ­ten Teil des Ziel­pu­bli­kums erreicht.
Basis‐Navigator
Als Grund­an­wen­dung auf jeder ->Set‐Top‐Box ver­füg­bar ist der meist von Sei­ten des Her­stel­lers instal­lier­te Basis Navi­ga­tor, der es unter Aus­wer­tung der Ser­vice Infor­ma­tio­nen (Sl) ermög­licht, in einem Ver­zeich­nis aus den ver­füg­ba­ren Pro­gram­men zu wäh­len. Da die Zahl der Pro­gram­me für das ->Digi­ta­le Fern­se­hen erheb­lich grö­ßer sein wird als das bis­he­ri­ge ana­lo­ge Ange­bot, wird der Basis Navi­ga­tor zum Auf­fin­den der Pro­gram­me benö­tigt, ein Auf­fin­den anhand von pro­gram­mier­ten Num­mern wür­de zu unüber­sicht­lich wer­den. Schon auf der Ebe­ne des Basis Navi­ga­tors hat der Ver­trei­ber der Set‐Top‐Box ver­schie­de­ne, medi­en­recht­lich bedeut­sa­me Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten. Zum einen bestimmt der Basis Navi­ga­tor den Platz eines Pro­gramms, z. B. ganz am Ende der Lis­te, zum ande­ren kann er aber auch Pro­gram­me aus Grün­den der Inkom­pa­ti­bi­li­tät bestimm­ter, den Pro­gram­men zuge­hö­ri­ger Service‐Informationen die­se mög­li­cher­wei­se über­haupt nicht auf­lis­ten, was jene Pro­gram­me auf der ent­spre­chen­den Set‐Top‐Box trotz der tech­ni­schen Ver­füg­bar­keit prak­tisch nicht auf­find­bar und damit nicht emp­fang­bar macht.
Bou­quet Asso­cia­ti­on Table — Tabel­le im digi­ta­len Daten­strom, die Pro­gramm­in­for­ma­tio­nen eines Anbie­ters ent­hält.
Batch‐File (engl.: Stapeldatei)
Das ist eine Datei, die meh­re­re Befehls­auf­ru­fe ent­hält, die hin­ter­ein­an­der abge­spielt wer­den. Batch‐Dateien sind an der Datei­endung “.bat” oder “.cmd” zu erken­nen. Batch‐Dateien spa­ren Zeit, da meh­re­re Aktio­nen auto­ma­tisch hin­ter­ein­an­der aus­ge­führt wer­den.
Schrift­ein­blen­dung am unte­ren Bild­rand des Fern­seh­bil­des.
Com­pu­ter, auf dem ein Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­gramm arbei­tet, das elek­tro­ni­sche Pin­wän­de (z. B. für Nach­rich­ten) und/oder Datei­en zum ->Down­load anbie­tet. Vie­le ->Mail­bo­xen bie­ten auch ->Chats an. Die meis­ten ->Mail­bo­xen müs­sen sepa­rat ange­wählt wer­den, nur weni­ge sind ins Inter­net inte­griert. Das bekann­tes­te BBS ist das welt­wei­te ->Use­net News Sys­tem.
Im Gegen­satz zu ->CC sieht der Emp­fän­ger einer Mail nicht, an wen noch Kopi­en geschickt wur­den.
(engl.) Strahl. Das von einem Satel­li­ten auf die Erd­ober­flä­che abge­strahl­te Strah­len­bün­del.
Video‐Großbildprojektor.
Beauftragte/r der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)
Zu den Auf­ga­ben des BKM, der im Ran­ge einer/s Staatsminister(s/in) direkt dem/der Bundeskanzler/in zuge­ord­net ist, gehört es, kul­tu­rel­le Ein­rich­tung und Pro­jek­te von natio­na­ler und gesamt­staat­li­cher Bedeu­tung zu för­dern. Dane­ben ist er/sie dafür zustän­dig, die Rah­men­be­din­gun­gen von Kunst und Kul­tur kon­ti­nu­ier­lich wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und zu ver­bes­sern. Er/Sie ver­ant­wor­tet fer­ner den Medien‐ und Kom­munka­ti­ons­be­richt der Bun­des­re­gie­rung, för­dert den deut­schen Film und die deut­sche Film­wirt­schaft unter­stützt die Deut­sche Wel­le in der Wahr­neh­mung ihrer Auf­ga­ben.
Link: www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Bundesregierung/BeauftragtefuerKulturundMedien/beauftragte-fuer-kultur-und-medien.html
Bezeich­nung für ein Medi­um, das zeit­gleich mit ande­ren Tätig­kei­ten genutzt wird. Ins­be­son­de­re das Radio ist zum wich­ti­gen Begleit­me­di­um z.B. beim Auto­fah­ren sowie wäh­rend der Arbeit gwor­den.
Durch Beha­viour Tar­ge­ting wird das Ver­hal­ten eines Nut­zers auf einer Web­site mit dem Ziel ana­ly­siert, kon­tex­tu­el­le Wer­bung anzu­zei­gen.
Eine Bei­hil­fe ist anch dem Recht der Euro­päi­schen Uni­on (vgl. Art. 107 ->AEUV) eine staat­li­che oder aus staat­li­chen Mit­teln gewähr­te Bei­hil­fe gleich wel­cher Art, die durch die Begüns­ti­gung bestimm­ter Unter­neh­men oder Pro­duk­ti­ons­zwei­ge den Wett­be­werb ver­fälscht oder zu ver­fäl­schen droht. Sie ist mit dem ->Bin­ne­markt grund­sät­lich unver­ein­bar, soweit sie den han­del zwi­schen Mit­glieds­staa­ten beein­träch­tigt. Als mit dem Bin­nen­markt ver­ein­bar kön­nen aller­dings u.a. Bei­hil­fen zur För­de­rung der Kul­tur und der Erhal­tung des kul­tu­rel­len Erbes ange­se­hen wer­den, soweit sie die handesl‐ und Wett­be­werbs­be­din­gun­gen in der Uni­on nicht in einem Maß beein­träch­ti­gen, das dem gemein­sa­men Inter­es­se zuwi­der­läuft. Vor­aus­set­zung hier­für ist u.a. die Beach­tung eines Notifizierungs‐ und Geneh­mi­gungs­ver­fah­rens. Als euro­pa­rechts­wid­rig wur­den in der Ver­gan­gen­heit wegen Ver­let­zung die­ser Vor­ga­ben u.a. ein­ze­len Bei­hil­fen zur För­de­rung von ->DVB‐T ange­se­hen. Auch der ->Rund­funk­bei­trag zur Fina­zie­rung des öffentlich‐rechtlichen Rund­funks wird durch die EU‐Kommission als Bei­hil­fen­auf­sichts­be­hör­de grund­sätz­li­che als Bei­hil­fe ein­ge­stuft.
Der gebau­te Bei­trag ist ein Bericht mit O‐Tönen (O‐Ton‐Bericht oder BmO).
Der Bei­trags­ser­vice von ARD, ZDF und Deutsch­land­ra­dio ist zustän­dig für alle Fra­gen rund um den ->Rund­funk­bei­trag. Er erhebt den Rund­funk­bei­trag und ver­wal­tet die Bei­trags­kon­ten von Bür­ge­rin­nen und Bür­gern, Unter­neh­men, Insti­tu­tio­nen und Ein­rich­tun­gen des Gemein­wohls. Der Bei­trags­ser­vice erfasst und bear­bei­tet z.B Anmel­dun­gen, Ände­rungs­mel­dun­gen sowie Anträ­ge auf Ermä­ßi­gung und Befrei­ung. Dar­über hin­aus berät er in allen Fra­gen rund um den Rund­funk­bei­trag.
Der Bei­trags­ser­vice setzt sich aus der zen­tra­len Ser­vice­stel­le in Köln sowie den regio­na­len Ser­vice­stel­len bei den ->LAn­des­rund­funk­an­stal­ten zusam­men.
Grund­la­ge für die Erhe­bung des Rund­funk­bei­trags und die Arbeit des Bei­trags­ser­vice von ARD, ZDF und Deutsch­land­ra­dio ist der ->Rund­funk­bei­trags­staats­ver­trag, der 2011 von allen 16 Län­der­par­la­men­ten rati­fi­ziert wur­de.
Link: www.rundfunkbeitrag.de/
Below‐the‐Line
Kom­mu­ni­ka­ti­ons­maß­nah­men außer­halb der klas­si­schen Wer­bung, mit denen z.B. durch geziel­te Pro­mo­ti­on, spe­zi­el­le Events oder Spon­so­ring eine bestimm­te Ziel­grup­pe erreicht wer­den soll.
Der Name, mit dem der Benut­zer sich dem Com­pu­ter­sys­tem gegen­über iden­ti­fi­ziert. Auch Benut­zer­na­me. Dies kann ein ->Real­na­me, ein ->Pseud­onym oder eine Abkür­zung sein.
Daten­bank auf einem ->PDC. Ver­wal­tet u. a. die Berech­ti­gun­gen jedes ein­zel­nen Benut­zers.
Der Teil der Soft­ware eines Pro­gram­mes, der dem Benut­zer zur Ver­fü­gung steht, um auf das Pro­gramm zuzu­grei­fen. Unter die­ser „Ober­flä­che”, die beson­ders benut­zer­ge­recht und ein­gän­gig dar­ge­stellt sein soll­te und die zugleich Inhalts­ver­zeich­nis wie Ein­stieg in das Pro­gramm bedeu­tet, liegt das Gesamt­pro­gramm ver­bor­gen.
Indi­vi­du­el­le Ein­stel­lun­gen der Desktop‐Umgebung des ein­zel­nen ->Users.
BER‐Bit Error Rate
Die Bit‐Fehlerrate bezeich­net die Qua­li­tät eines emp­fan­ge­nen digi­ta­len Signals. Je gerin­ger die Rate ist, umso bes­ser ist das Signal.
Art und Umfang, wie ein ->User auf Res­sour­cen zugrei­fen darf.
Im Bereit­schafts­mo­dus wird der Ener­gie­ver­brauch eines Geräts auf das Mini­mum redu­ziert. Es reagiert aber z. B. noch auf die Signa­le der Fern­be­die­nung. Moder­ne Gerä­te ver­brau­chen im Standby‐Betrieb kei­nen mess­ba­ren Strom.
Der Bericht dient dazu, dem Medi­en­nut­zer sach­li­che Infor­ma­tio­nen und Erläu­te­run­gen über ein bestimm­tes The­ma zu ver­mit­teln.
Die Inter­na­tio­na­len Film­fest­spie­le Ber­lin (Ber­li­na­le) sind ein jähr­lich in Ber­lin statt­fin­den­des Film­fes­ti­val von inter­na­tio­na­lem Rang.
Die­ses völ­ker­recht­li­che Abkom­men in sei­ner sog. Pari­ser Fas­sung von 1971 ist auch heu­te noch das maß­geb­li­che inter­na­tio­na­le Instru­ment zum Schutz der Urhe­ber. (RBÜ). Die wich­tigs­ten Grund­sät­ze der RBÜ sind
- Inlän­der­be­hand­lung (Art 5 Abs 1): “Die Urhe­ber genie­ßen für die Wer­ke, für die sie durch die RBÜ geschützt sind, in allen Ver­bands­län­dern mit Aus­nah­me des Ursprungs­lan­des des Wer­kes die Rech­te, wel­che die ein­schlä­gi­gen Geset­ze den inlän­di­schen Urhe­bern gewäh­ren oder gewäh­ren wer­den”. Als Aus­nah­me der Inlän­der­be­hand­lung ist Art 7 Abs 8 zu sehen, der den Schutz­fris­ten­ver­gleich ein­führt: Die Schutz­frist kann in dem Land, in dem der Schutz bean­sprucht wird, nicht län­ger sein als im Ursprungs­land des Wer­kes. Inner­halb der EU ist solch eine Dis­kri­mi­nie­rung aller­dings nicht zuläs­sig. Dies bestimmt die EG‐ Richt­li­nie “zur Har­mo­ni­sie­rung der Schutz­dau­er des Urhe­ber­rechts und bestimm­ter ver­wand­ter Schutz­rech­te”. Art 7 Abs 8 der RBÜ wird dadurch inner­halb der EU obso­let.
- Form­frei­heit: Der Schutz darf nicht an die Erfül­lung irgend­wel­cher Förm­lich­kei­ten gebun­den sein. (Art 5 Abs 2)
- Min­dest­rech­te: Bevor ein Staat der RBÜ bei­tre­ten kann, muss er den Urhe­bern ein Min­dest­maß an Rech­ten zubil­li­gen. Die­se ste­hen den Ver­bandsur­he­bern auch dann zu, wenn die inlän­di­sche Gesetz­ge­bung sol­che Rech­te nicht vor­sieht. Dazu zählt die Aner­ken­nung von Min­dest­stan­dards des Urhe­ber­per­sön­lich­keits­rech­tes (Art 6 bis), eine Min­dest­schutz­frist von 50 Jah­ren ab dem Tod des Urhe­bers (Art 7 Abs 1; anders für anony­me Wer­ke Art 7 Abs 3), aus­schließ­li­ches Über­set­zungs­recht (Art 8), Ver­viel­fäl­ti­gungs­recht (Art 9), Auf­füh­rungs­recht (Art 11), Sen­de­recht (Art 11 bis ), Vor­trags­recht (Art 11 ter), Bear­bei­tungs­recht (Art 12) und Ver­fil­mungs­recht (Art 14). Zwar gel­ten die­se Vor­schrif­ten wie erwähnt nur für Aus­län­der im Inland, um aber eine Dis­kri­mi­nie­rung der eige­nen Bür­ger zu ver­mei­den, haben die Mit­glied­staa­ten ihren natio­na­len Schutz ange­passt.
In Bezug auf die Ver­mitt­lung urhe­ber­recht­lich geschütz­ter Wer­ke mit Hil­fe des Inter­nets sind die Art 9, 11, 11bis und 11ter von Bedeu­tung. Sie gewäh­ren ein exklu­si­ves Recht zur Zustim­mung der Ver­brei­tung, Sen­dung oder Auf­füh­rung bei “any means or pro­cess”; das bedeu­tet, dass nicht auf die tech­ni­sche Art der Ver­brei­tung abge­stellt wird. Aller­dings muss in jedem ein­zel­nen Staat Kla­ge erho­ben wer­den. Dass die­se Vor­gangs­wei­se im Bezug auf das Inter­net sehr schnell sehr kom­pli­ziert wer­den kann, liegt auf der Hand.
Bestands‐ und Entwicklungsgarantie des öffentlich‐rechtlichen Rundfunks
Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts kann der öffentlich‐rechtliche Rund­funk die ihm auf­er­leg­te Pflicht zur ->Grund­ver­sor­gung der Bevöl­ke­rung mit Hörfunk‐ und Fern­se­hen nur erfül­len, wenn er nicht allein in sei­nem gegen­wär­ti­gen Bestand, son­dern auch in sei­ner zukünf­ti­gen Ent­wick­lung gesi­chert ist. Die­se Bestands‐ und Ent­wick­lungs­ga­ran­tie ist in der Prä­am­bel des ->Rund­funk­staats­ver­tra­ges ver­an­kert. Die jeweils zustän­di­gen Bun­des­län­der sind ihret­we­gen ver­pflich­tet, eine funktions‐ und bedarfs­ge­rech­te Finan­zie­rung der Rund­funk­an­stal­ten zu gewähr­leis­ten.
Beta‐Version
Ver­si­on einer ->Soft­ware, die vor dem Ver­kauf an ein aus­ge­wähl­tes Publi­kum ver­teilt wird, so dass noch vor­han­de­ne Feh­ler in die­sem Feld­test gefun­den wer­den.
Ist in §6 Abs. 1 ->Rund­funk­bei­trags­staats­ver­trag als Anknüp­fungs­punkt für den ->Rund­funk­bei­trag im nicht‐privaten Bereich defi­niert als “jede zu einem eigen­stän­di­gen, nicht aus­schieß­lich pri­va­ten Zweck bestimm­te oder genutz­te orts­fes­te Raum­ein­heit oder Flä­che inner­halb einer Raum­ein­heit. Dabei gel­ten meh­re­re Raum­ein­hei­ten auf einem Grund­stück oder auf zusam­men­hän­gen­den Grund­stü­cken, die dem­sel­ben Inha­ber zuzu­rech­nen sind, als eine Betriebs­stät­te. Auf den umfang der Nut­zung zu den jewei­li­gen nicht pri­va­ten Zwe­cken sowie auf eine Gewinn­erzie­lungs­ab­sicht oder eine steu­er­li­che Ver­an­la­gung des Bei­trags­schuld­ners kommt es nicht an.
Ein Pro­gramm, das die Grund­funk­tio­nen eines Com­pu­ters steu­ert (z. B. ->DOS,
->Linux, ->UNIX, ->Win­dows).
Sind Inhal­te oder Wer­bung, bei denen mit fil­mi­schen Mit­teln unter Ein­satz von Video und Audio Sach­ver­hal­te berich­tet, Geschich­ten erzählt oder Fak­ten dar­ge­stellt wer­den.
Ein aktu­el­les Phä­no­men, das im Wesent­li­chen auf drei Wachstums‐Faktoren zurück­geht: das Wachs­tum (1.) an gesam­mel­ter und gespei­cher­ter Daten­men­ge, (2.) an Viel­falt die­ser Daten hin­sicht­lich Struk­tur und For­ma­ten sowie (3.) an Geschwin­dig­keit der Daten­be­ar­bei­tung und -ana­ly­se. Berech­nun­gen aus dem Jahr 2011 zufol­ge ver­dop­pelt sich das welt­wei­te Daten­vo­lu­men alle 2 Jah­re. Big Data eröff­net nicht nur Chan­cen im Zusam­men­hang z.B. mit dem Inter­net der Din­ge, son­dern birgt auch Risi­ken wie z.B. eine infor­ma­tio­nel­len Macht­miss­brauch durch Mani­pu­la­ti­on und Dis­kri­mi­nie­rung sowie eine Ver­let­zung der infor­ma­tio­nel­len Grund­rech­te der Men­schen
Big FM Saarland’s neuester Beat
Pri­va­ter Radio­ver­an­stal­ter mit Sitz in Saar­brü­cken und Lizenz der ->LMS, ver­brei­tet über Ter­re­strik und Kabel.
Die bild­auf­lö­sung bezieht sich auf die Zahl der Punk­te pro Bild, die in Zei­len und Spal­ten ange­ord­net sind. Sie wird in Zahl der Bild­punk­te pro Zei­le x der Zei­len pro Voll­bild ange­ge­ben. Zumeist wird zu Beschrei­bung der tech­ni­schen Leis­tungs­kraft eines Bild­schirms auch die ->Bild­wie­der­hol­fre­quenz ange­ge­ben.
Bild(schirm)format
Sei­ten­ver­hält­nis von Brei­te zu Höhe des Fern­seh­bil­des. Das bis­lang übli­che Bild­for­mat 4:3 wird abge­löst durch das For­mat 16:9.
Als Bild­schirm­nut­zung wird tra­di­tio­nell im Zusam­men­hang mit elek­tro­ni­scher TV‐Reichweitenmessung jede über den Bild­schirm eines TV‐Gerätes lau­fen­de Nut­zung bezeich­net. Dazu zählt neben der klas­si­chen Fern­seh­nut­zung bei­spiels­wei­se auch das Anse­hen von Video­text, das Abspie­len von DVDs und Blu­Rays sowie die Nut­zung des TV‐Bildschirms für Online‐Aktivitäten. Im Zuge der Kon­ver­genz hat sich auch das Bildschirm–Nutzungsverhalten geän­dert. Sahen 2010 im Durch­schnitt die Deut­schen noch 225 Minu­ten fern, so sind es im Jahr 2013 nur noch 129 Minu­ten. Ein Grund dafür ist, dass sich die Bild­schirm­nut­zung ver­än­dert hat. Heu­te ist der Fern­se­her nicht mehr das ein­zi­ge Medi­um, auf dem sich Video‐Inhalte abspie­len und anse­hen las­sen. Kon­kur­renz erfährt der Fern­se­her sowohl vom PC, aber ins­be­son­de­re auch durch das Smart­pho­ne.
Bild‐in‐Bild‐Funktion
Mög­lich­keit, wäh­rend eines lau­fen­den Fern­seh­pro­gramms in einem bestimm­ten Bereich des Bild­schirms gleich­zei­tig ein ande­res Pro­gramm anzu­zei­gen.
Bildlaufleiste ->Scrollbar
Bestand­teil des Grund­ver­sor­gungs­auf­tra­ges des öffentlich‐rechtlichen Rund­funks bzw. eines Voll­pro­gramms eines pri­va­ten Rund­funk­ver­an­stal­ters.
Das Bil­dungs­zen­trum Bür­ger­Me­di­en e.V. ist eine 1985 gegrün­de­te Ein­rich­tung, die von den ->Lan­des­me­di­en­an­stal­ten der Län­der Rheinland‐Pfalz, Nordrhein‐Westfalen, Hes­sen, Baden‐Württemberg und der ->LMS sowie der Regie­rung der Deutsch­spra­chi­gen Gemein­schaft Bel­gi­ens und der Stadt Lud­wigs­ha­fen getra­gen wird. Ziel des Ver­eins ist es, die Aus‐ und Wei­ter­bil­dung in und mit ->Offe­nen Kanä­len (OK) und Nicht­kom­mer­zi­el­len Radi­os (NKL) zu ver­net­zen und wei­ter zu ent­wi­ckeln. Die Ange­bots­pa­let­te des Ver­eins ist so viel­fäl­tig wie die 60 Ein­rich­tun­gen, in denen sie umge­setzt wird und die Ziel­grup­pen, an die er sich wen­det. Semi­na­re zum tech­ni­schen Hand­ling von Mikro­fon, Kame­ra und digi­ta­len Schnitt­sys­te­men, zu Bild­ge­stal­tung und Bild­spra­che, zu Inter­view, Mode­ra­ti­on und Stimm­bil­dung fin­det man eben­so im Pro­gramm, wie Ver­an­stal­tun­gen zum The­ma Pro­jekt­ma­nage­ment, Vereins‐ oder Medi­en­recht. Der Ver­ein koope­riert bei dem Ziel nach­fra­ge­ori­en­tier­ter Bil­dungs­an­ge­bo­te mit zahl­rei­chen Insti­tu­tio­nen des gesell­schaft­li­chen und poli­ti­schen Lebens. Umfang­rei­che­re Pro­jek­te wie der sie­ben­tei­li­ge Grund­bil­dungs­kurs „Radio­schein“, der zehn­tei­li­ge „Fern­seh­schein“ oder das Aus­bil­dungs­ma­ga­zin „LaVoro“, die „Trai­nings­wo­chen für Medi­en­ge­stal­ter“ oder die Rei­he „Manage­ment in Offe­nen Kanä­len“ bie­ten beson­de­ren Ziel­grup­pen die Mög­lich­keit, vor­be­ruf­li­che oder berufs­be­glei­ten­de Qua­li­fi­ka­tio­nen zu erwer­ben.
Link: www.bildungszentrum-buergermedien.de
Die Bild­wie­der­hol­fre­quenz wird in Hertz (Hz) gemes­sen und gibt an, wie oft der Moni­tor das Bild pro Sekun­de neu anzeigt. Abhän­gig von der Beleuch­tung und der Ver­schmel­zungs­fre­quenz des Auges ist eine Bild­wie­der­hol­fre­quenz zwi­schen 75 und 100 Hz für eine flim­mer­freie Dar­stel­lung erfor­der­lich.
Blu‐Ray Disc (BD)
Die Blu‐Ray Disc ist, in Wei­ter­ent­wick­lung der ->DVD, ein digi­ta­ler Daten­trä­ger. Sie kommt ins­be­son­de­re bei der Spei­che­rung von Bei­trä­gen in hoch­auf­lö­sen­der Qua­li­tät (HD‐Qualität) zum Ein­satz.
->Bei­trag mit O(riginal)-Tönen
Grund­sätz­lich ver­weist Binär auf das binä­re Zah­len­sys­tem, in dem man nur mit Nul­len und Ein­sen rech­net. Im ->Inter­net ist damit eine Über­tra­gungs­form gemeint, die not­wen­dig ist, um aus­führ­ba­re Pro­gram­me (auch Binär‐Dateien genannt) über­tra­gen zu kön­nen.
Daten­trans­fer zwi­schen Com­pu­tern, bei dem die ->binä­ren Daten erhal­ten blei­ben. Das Ver­fah­ren ist üblich für den Trans­fer von ->Soft­ware und Gra­fik­da­tei­en.
In Binär­da­tei­en kon­ver­tier­te Bil­der, Soft­ware, Spie­le usw. Mit Bina­ries kön­nen Datei­en per ->eMail oder in ->News­groups über­tra­gen wer­den. Zum Codieren/Decodieren wer­den die Pro­gram­me ->uuen­code bzw. uude­code — per ->Archie oder ->FTP leicht zu fin­den — benö­tigt.
Der Bin­nen­markt der Eu umfasst nach Art. 26 Abs. 2 ->AEUV einen Raum ohne Bin­nen­gren­zen zwi­schen den inzwi­schen 28 Mitl­gied­staa­ten der EU, in dem der freie Ver­kehr von Waren, Per­so­nen, Dienst­leis­tun­gen und Kapi­tal gemäß den Bestim­mun­gen der Ver­trä­ge gewähr­leis­tet ist. Der audio­vi­su­el­le Markt der EU, der durch die ->AVMD‐Richtlinie geför­dert wer­den soll, ist Teil die­ses Bin­nen­mark­tes.
Die­ser rund­funk­recht­li­che Begriff meint die Her­stel­lung und Gewähr­leis­tung der ver­fas­sungs­recht­lich gefor­der­ten Viel­falt des Pro­gramm­an­ge­bots und des Mei­nungs­spek­trums inner­halb des Pro­gramms bzw. des gesam­ten Ange­bots eines Rund­funk­ver­an­stal­ters. Bin­nen­plu­ra­lis­mus ist ein grund­le­gen­des Prin­zip für die Orga­ni­sa­ti­on und Pro­gramm­ge­stal­tung des öffentlich‐rechtlichen Rund­funks.
Beinhal­tet die dau­er­haft in einem Com­pu­ter gespei­cher­ten Sys­tem­rou­ti­nen, ohne die der Rech­ner nicht lau­fen wür­de. Gleich nach dem Anschal­ten des Com­pu­ters bekom­men Sie eine Mel­dung über das instal­lier­te BIOS. Bei moder­nen
->Main­boards ist es mög­lich das BIOS per Soft­ware upzu­da­ten.
Die kleins­te in einem Com­pu­ter dar­stell­ba­re Daten­ein­heit. Ein Bit hat ent­we­der den Wert 0 oder 1 (Strom = 1, kein Strom = 0). Acht Bit bil­den ein ->Byte.
Über­tra­gungs­ra­te [in Mbit/s] von seri­el­len digi­ta­len Infor­ma­tio­nen.
Bits/s (Bits pro Sekunde ->Bps)
B‐Kanal
Der Kanal für die eigent­li­che ->ISDN‐Datenübertragung.
BK‐Netz
Breitbandkabel‐Verteilnetz. Kabel­fern­seh­netz.
Ein Lehr‐ und Lern­kon­zept, das – im Unter­schied zum E‐Learning — eine Ver­knüp­fung von Prä­senz­ver­an­stal­tun­gen und vir­tu­el­lem Ler­nen auf der Basis neu­er Informations‐ und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­me­di­en vor­sieht. Dabei sol­len die Stär­ken der jeweils ein­ge­setz­ten Lern­for­men opti­mal genutzt wer­den – ein Methoden‐ und Medi­en­mix also.
Ein Begriff aus der Massenspeicher‐ und Daten­bank­tech­nik. Er bezeich­net einen Daten­con­tai­ner, in dem zu einem “The­ma” meh­re­re unter­schied­li­che Daten zusam­men­ge­packt sind. Z.B. kann sich der Con­tai­ner mit dem Namen “Come away with me” aus den Musik­auf­nah­men (Audio­files) von Norah Jones, den Song­tex­ten (Text­files) und einem Pho­to des Plat­ten­co­vers (Gra­phik­fi­le) zusam­men­set­zen. Aus Sicht des Mas­sen­spei­chers, (Fest­plat­te, Band) auf dem die­ser Con­tai­ner abge­legt wird, han­delt es sich aber nur um ein “sehr gro­ßes binä­res Objekt”. Oft­mals ist die­ser Con­tai­ner zu groß, um ihn pro­blem­los über das ->Inter­net zu trans­fe­rie­ren.
Blogs (bzw. Web­logs) sind per­sön­li­che Sites, die eine Lis­te von kom­men­tier­ten Links zu ande­ren Web‐Sites ent­hal­ten. Blogs sind aus der Pra­xis ent­stan­den, Freun­den und Bekann­ten E‐Mails mit inter­es­san­ten Sites zu schi­cken. Sol­che Web­logs sind i.d.R. eine Mischung aus News­group, Mess­a­ge­board und pri­va­ter Home­page. Blogs erfül­len eine ähn­li­che Funk­ti­on wie Zeit­schrif­ten und selek­tie­ren Lesens­wer­tes für ande­re. Die­se Selek­ti­on ist per­sön­lich, non­kon­for­mis­tisch, bis­wei­len sar­kas­tisch. Neue Ein­trä­ge ste­hen chro­no­lo­gisch sor­tiert meist an obers­ter Stel­le eines Web­logs. Aus die­ser umge­kehr­ten zeit­li­chen Anord­nung der Bei­trä­ge lässt sich auch der Begriff Web­log ablei­ten: ein Log­buch der eige­nen Akti­vi­tä­ten im WWW. Vie­le Blogs lie­fern inzwi­schen Nach­rich­ten und beför­dern wich­ti­ge poli­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zun­gen. Auch die tra­di­tio­nel­len Medi­en haben den Wert der Blogs erkannt, Tages­zei­tun­gen und Nach­rich­ten­an­ge­bo­te, aber auch Rund­funk­ver­an­stal­ter betrei­ben mitt­ler­wei­le selbst Blogs.
Das Schrei­ben in einem ->Blog
Autor eines ->Blogs
Bezeich­nung für die eige­ne Welt der ->Blogs mit ent­spre­chen­den Regeln und Gepflo­gen­hei­ten.
Blue‐Box
Das Blue‐Box‐Verfahren, auch als Chromakey‐Verfahren bekannt, ermög­licht es per elek­tro­ni­schem Trick, ein­far­bi­ge Flä­chen eines Kame­ra­bil­des (bevor­zugt die Far­be blau) durch einen ande­ren Hin­ter­grund zu erset­zen.
Sym­bol der Free Speech Cam­pai­gn der ->EFF im ->Inter­net. Sie tritt für eine freie, das heißt voll­kom­men unzen­sier­te, Ver­öf­fent­li­chung im ->Inter­net ein. Gren­zen der Ver­öf­fent­li­chung im Inter­net fol­gen in Deutsch­land aus den §§ 4 ff. ->JMStV.
Damit wird ein beson­ders schwe­rer Programm‐ oder Sys­tem­feh­ler bezeich­net. Vie­le ->Betriebs­sys­te­me zei­gen sol­che Feh­ler ganz­sei­tig auf blau­em Hin­ter­grund an.
Blue­tooth (nach König Blue­tooth [“Blau­zahn”] aus Däne­mark, der vor rund tau­send Jah­ren mit den Nor­we­gern eine Ver­bin­dung ein­ge­gan­gen ist) wur­de spe­zi­ell für kos­ten­güns­ti­ge Kurz­stre­cken Funk­ver­bin­dun­gen zwi­schen ->PDAs, Lap­tops, Han­dys und ande­ren (mobi­len) Gerä­ten ent­wi­ckelt. Bluetooth‐Geräte erken­nen sich auto­ma­tisch unter­ein­an­der und bau­en eine Netz­werk­ver­bin­dung auf. Jede der “Pico­net” genann­ten Bluetooth‐Funkzellen kann bis zu acht “Teil­neh­mer” auf­neh­men. Auf einer Trä­ger­fre­quenz im 2,4-GHz-Bereich (2,402
->GHz bis 2,480 GHz) gelan­gen die Daten von einem Gerät zum ande­ren, wobei die Signa­le kei­ne Vor­zugs­rich­tung haben und damit prin­zi­pi­ell von jedem in Reich­wei­te befind­li­chen Gerät zu emp­fan­gen sind. Erkennt ein Bluetooth‐Gerät inner­halb sei­ner Reich­wei­te ein ande­res, über­nimmt eines von ihnen auto­ma­tisch die Rol­le eines Ser­vers, der den Funk­ver­kehr orga­ni­siert. Die maxi­ma­le
->Daten­ra­te beträgt bis zu rund 750 kBit/s, und die Reich­wei­te ist auf zehn Meter — etwa rund um einen Arbeits­platz — beschränkt (ein erwei­ter­ter Stan­dard sieht jedoch auch hun­dert Meter mit erhöh­ter Sen­de­leis­tung vor).
BNetzA (Bundesnetzagentur)
Die Bun­des­netz­agen­tur für Elek­tri­zi­tät, Gas, Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on, Post und Eisen­bah­nen ist eine selb­stän­di­ge Bun­des­ober­be­hör­de im Geschäfts­be­reich des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Wirt­schaft und Tech­no­lo­gie mit Sitz in Bonn. Seit dem 13. Juli 2005 ist die Regu­lie­rungs­be­hör­de für Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on und Post, die aus dem Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Post und Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on (BMPT) und dem Bun­des­amt für Post und Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on (BAPT) her­vor­ging, umbe­nannt in Bun­des­netz­agen­tur. Die Bun­des­netz­agen­tur hat die Auf­ga­be, durch Libe­ra­li­sie­rung und Dere­gu­lie­rung für die wei­te­re Ent­wick­lung auf dem Elektrizitäts‐, Gas‐, Telekommunikations‐, Post‐ und seit dem 01. Janu­ar 2006 auch auf dem Eisen­bahn­in­fra­struk­tur­markt zu sor­gen. Zur Durch­set­zung der Regu­lie­rungs­zie­le ist sie mit wirk­sa­men Ver­fah­ren und Instru­men­ten aus­ge­stat­tet wor­den, die auch Informations‐ und Unter­su­chungs­rech­te sowie abge­stuf­te Sank­ti­ons­mög­lich­kei­ten ein­schlie­ßen. Die BNetzA ist im Bereich der Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on ver­gleich­bar mit der ame­ri­ka­ni­schen ->FCC (Federal Com­mu­ni­ca­ti­on Com­mis­si­on), sie ist aller­dings sehr viel stär­ker “regu­la­to­risch” aus­ge­rich­tet.
Haupt­teil eines ->Arti­kels bzw. einer ->E‐Mail.
engl.: Lese­zei­chen. Eine in einer Datei abge­leg­te Samm­lung von WWW‐Adressen, die per Mou­se­klick erneut ange­wählt wer­den kön­nen. Sie wird benutzt, um Sei­ten auf ->WWW‐ und ->Ftp‐Servern wie­der­zu­fin­den.
Ein Ope­ra­tor, der zur Ver­ar­bei­tung von Boole­schen Wer­ten, wie »wahr« und »falsch«, dient. Die gebräuch­lichs­ten Boole­schen Ope­ra­to­ren sind AND (und), OR (oder) und NOT (nicht). Sie wer­den auch bei Daten­bank­re­cher­chen ver­wen­det (z. B. ->Such­ma­schi­nen).
Das (erneu­te) Star­ten eines (Computer-)Systems.
Ist der Bereich auf einer Fest­plat­te oder Dis­ket­te, der beim For­ma­tie­ren in den ers­ten Sek­tor des ->Daten­trä­gers geschrie­ben wird. Er ent­hält alle sys­tem­wich­ti­gen Daten zum boo­ten eines ->PC.
Bootvirus/‐en
->Virus/Viren, der/die bereits beim ->Boo­ten des Betriebs­sys­tems aus­ge­führt wird/werden und anschlie­ßend im Arbeits­spei­cher verbleibt/en. Sie wer­den in der Regel dadurch über­tra­gen, dass von einer infi­zier­ten Dis­ket­te oder CD‐ROM geboo­tet wird.
Kurz­form von ->Robot.
Bezeich­nung für ein fern­steu­er­ba­res Netz­werk von PCs im Inter­net, das aus unter­ein­an­der kom­mu­ni­zie­ren­den ->Robots besteht. Die­se Kon­trol­le wird z.B. durch Wür­mer (->Wurm) bzw. ->Tro­ja­ni­sche Pfer­de erreicht, die den Com­pu­ter infi­zie­ren und dann auf Anwei­sun­gen war­ten. Die­se Netz­wer­ke kön­nen z. B. für ->Spam‐Verbreitung und wei­te­re oft­mals ille­ga­le Aktio­nen ver­wen­det wer­den, zum Teil ohne dass die betrof­fe­nen PC‐Nutzer etwas davon erfah­ren. Bot­nets kön­nen Grö­ßen von tau­sen­den Rech­nern errei­chen, deren Band­brei­ten­sum­me die der meis­ten her­kömm­li­chen Inter­net­zu­gän­ge über­trifft. Somit ist es einem Bot­net von aus­rei­chen­der Grö­ße durch Sen­den von gro­ßen Daten­men­gen mög­lich, die Anbin­dun­gen der atta­ckier­ten Ser­vice­an­bie­ter zu über­las­ten. Die Zunah­me von Bot­nets wird bereits als eines der größ­ten Pro­ble­me im Inter­net bezeich­net. Aktu­el­le Berech­nun­gen besa­gen, dass im Jahr 2004 noch etwa 2000 Com­pu­ter pro Tag neu unter frem­de Kon­trol­le gebracht wur­den, mitt­ler­wei­le soll die­se Zahl auf 30.000 gewach­sen sein. Auch des­halb soll­te jed­we­der Com­pu­ter mit einem aktu­el­len ->Antiviren‐Programm bestückt sein.
(Aus dem Egnl. für Fla­schen­hals) bezeich­net an der Schnitt­stel­le von Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­in­fra­struk­tur und Inhal­ten die Situa­ti­on, in der durch struk­tu­rel­le und/oder tech­ni­sche Maß­ga­ben ein bestimm­tes Netz oder eine bestimm­te Tech­no­lo­gie unab­ding­bar genutzt wer­den muss, um als Anbie­ter von Medi­en­in­hal­ten Zugang zu den Nut­zern zu erlan­gen, und umge­kehrt. Um am Wett­be­werb effek­tiv teil­neh­men zu kön­nen, bedarf ein neu­es Unter­neh­men des (offe­nen, chan­cen­glei­chen und dis­kri­mi­nie­rungs­frei­en) Zugangs zu Netz­kom­po­nen­ten und zuge­hö­ri­gen Ein­rich­tun­gen. Dem dient u.a. die Regu­lie­rung der ->Platt­form­an­bie­ter durch den ->Rund­funk­staats­ver­trag.
->E‐Mail, die an den Absen­der auto­ma­tisch zurück­ge­sandt wird, weil ein Daten­über­tra­gungs­feh­ler vor­liegt (ins­be­son­de­re eine feh­ler­haf­te oder nicht bestehen­de Adres­se).
engl.: Auf­prall, Rück­prall. Rück­sen­dung einer ->eMail wegen eines Feh­lers.
Bouquet -> Programmbouquet
BPjM ->Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien
Maß­ein­heit für die Über­tra­gungs­ge­schwin­dig­keit der Daten pro Sekun­de.
Bekannt­heits­grad einer Mar­ke
Mar­ken­loya­li­tät, Mar­ken­ver­trau­en, Mar­ken­bin­dung
Wei­ter­ent­wick­lung des klas­si­schen ->pro­duct pla­ce­ment. Pro­gram­me, Sen­dun­gen und For­ma­te wer­den unter den Namen einer Mar­ke gestellt. Die Wer­be­bot­schaft steht so nicht iso­liert für sich, son­dern ist in die Dra­ma­tur­gie und Erzäh­lung des inhaltich‐redaktionellen Ange­bots inte­griert.
Breitbandkabelnetz (BK‐Netz)
Das Kup­fer­ko­axi­al­ka­bel­netz, mit dem Rund­funk­si­gna­le über­tra­gen wer­den.
Die Frequenz‐Bandbreite liegt bei bis zu 500–640 MHz. Das Breit­band­ka­bel ist nach ent­spre­chen­der Auf­rüs­tung auch rück­ka­nal­fä­hig.
Breitbandnetz/Breitbandverteilnetz
Breit­band­ver­teil­net­ze bezeich­nen Über­tra­gungs­net­ze mit einer ->Band­brei­te, die über dem des Fern­sprech­net­zes liegt. Sie die­nen der Über­tra­gung von Hörfunk‐ und Fern­seh­pro­gram­men von zen­tra­len Ver­teil­stel­len zu den Teil­neh­mern. Breit­band­ver­teil­net­ze erfor­dern einen ein­sei­ti­gen Fluss von Nach­rich­ten von einer Quel­le (dem Sen­der) zu einem Ziel (dem Emp­fän­ger, in der Regel also dem Haus­halt). Im Gegen­satz zur Breit­band­kom­mu­ni­ka­ti­on in Breit­band­ver­mitt­lungs­net­zen kann der Emp­fän­ger hier nicht zum Sen­der wer­den. Das bekann­tes­te Breit­band­ver­teil­netz ist das Kabel­fern­se­hen.
Die Netz­struk­tur eines ört­li­chen Breit­band­ver­teil­net­zes besteht aus zen­tra­len Ein­rich­tun­gen, dem eigent­li­chen Breit­band­ver­teil­netz mit akti­ven und pas­si­ven Kom­po­nen­ten sowie den ange­schlos­se­nen Haus­über­ga­be­punk­ten mit den dahin­ter­lie­gen­den pri­va­ten Haus­ver­teil­net­zen. Kabel­fern­se­hen erfor­dert eine baum­för­mi­ge Netz­struk­tur, d. h. ein Netz, das sich von einem Punkt aus ver­zweigt.
Fern­seh­bild­for­mat im Sei­ten­ver­hält­nis 16:9 (Brei­te zu Höhe). Es passt sich dem natür­li­chen Gesichts­feld des Men­schen an, das eben­falls erheb­lich brei­ter als hoch ist. Vor allem bei grö­ße­ren Bild­schirm­for­ma­ten ist das Breit­bild daher ange­neh­mer für die Augen. Tech­nisch ist das 16:9-Format sowohl beim her­kömm­li­chen ana­lo­gen Fern­se­hen als auch beim digi­ta­len Fern­se­hen (DVB) rea­li­sier­bar.
Bre­mi­sche Lan­des­me­di­en­an­stalt
Link: www.bremische-landesmedienanstalt.de
Brett (auch “Schwarzes Brett”)
Begriff für ein Dis­kus­si­ons­fo­rum in deutsch­spra­chi­gen ->Mail­bo­xen.
Bridge (engl.: Brücke)
Netz­werk­ge­rät, das zwei oder mehr Com­pu­ter­net­ze (->LANs) mit­ein­an­der ver­bin­det.
Das Ver­tei­len von Nach­rich­ten an alle Teil­neh­mer, z. B. ein ->Arti­kel im ->Use­net.
BSS ist der eng­li­sche Ober­be­griff für den Rund­funk­sa­tel­li­ten­dienst. Er bezeich­net einen exklu­siv für Rund­funk­sa­tel­li­ten reser­vier­ten Fre­quenz­be­reich.
engl.: Her­um­stö­be­rer. Pro­gramm, das benutzt wird, um sich in einem Daten­sys­tem oder -netz zu bewe­gen und zurecht­zu­fin­den. Ein WWW‐Browser ermög­licht den Zugang zu und das Betrach­ten von ->Hyper­text­do­ku­men­ten im ->HTML‐Format aus dem ->Internet/WWW, dem ->Intra­net oder loka­len Spei­cher­me­di­en. Es gibt aber auch ->FTP- und ->News‐Browser. Die gebräuch­lichs­ten Web‐Browser sind Net­scape Navi­ga­tor und Micro­soft Inter­net Explo­rer (die­se Lis­te ist weder abschlies­send noch voll­stän­dig). Will ein Anwen­der auf eine bestimm­te Sei­te im WWW zugrei­fen, gibt er die Adres­se im Brow­ser ein. Der Brow­ser holt das Doku­ment vom ent­spre­chen­den Ser­ver, inter­pre­tiert es und stellt es als Text, Bild oder Video­se­quenz auf dem Bild­schirm dar.
Browser‐Games
Online‐Spiele, die unmit­tel­bar mit­tels eines Bro­wers gespielt wer­den kön­nen.
Brutto‐Kontakte/Bruttoreichweite
Jede Per­son aus der (Werbe‐) Ziel­grup­pe wird so oft gezählt, wie sie mit der Wer­be­kam­pa­gne bzw. dem Ange­bot Kon­takt hat­te. Aus den Kon­takt­häu­fig­kei­ten der Zielgruppen‐Personen wird ein Mit­tel­wert berech­net, der Durch­schnitts­kon­takt.
Abkür­zung für das Bun­des­amt für Sicher­heit in der Infor­ma­ti­ons­tech­nik. Das Bun­des­amt für Sicher­heit in der Infor­ma­ti­ons­tech­nik (BSI) ist der zen­tra­le IT‐Sicherheitsdienstleister des Bun­des. Es ist für IT‐Sicherheit in Deutsch­land ver­ant­wort­lich. Das BSI unter­sucht und bewer­tet bestehen­de Sicher­heits­ri­si­ken und schätzt vor­aus­schau­end die Aus­wir­kun­gen neu­er Ent­wick­lun­gen ab. Auf Grund­la­ge die­ses Wis­sens bie­tet es sei­nen Kun­den Dienst­leis­tun­gen in den vier Kern­be­rei­chen Infor­ma­ti­on, Bera­tung, Ent­wick­lung und Zer­ti­fi­zie­rung an.
Kurz­form für Bild­schirm­text.
Buddy‐Liste
Zeigt dem ->Net­sur­fer, wer von den in der Lis­te ein­ge­tra­ge­nen Per­so­nen gera­de
->online ist. Nutzt man die­ses Tool, wird nach dem Ein­wäh­len ins ->Inter­net die aktu­el­le ->IP‐Adresse gespei­chert. Das erleich­tert das ->Chat­ten oder Tele­fo­nie­ren im Inter­net, weil sich die Teil­neh­mer dann unter­ein­an­der anwäh­len kön­nen.
Pro­gram­mier­feh­ler
Bulk‐Mail
Werbe‐eMails (auch ->Spam oder ->Junk‐Mail genannt). Such­ro­bo­ter sam­meln auf Inter­net­sei­ten oder in ->Newsgroups‐Artikeln ->eMail‐Adressen. An die­se wer­den dann Wer­be­sen­dun­gen ver­schickt.
engl. für ->“Brett“ bzw. “Schwar­zes Brett”
Eine Per­son, die ande­re mobbt.
Bund‐Länder‐Kommission zum Thema Medienkonvergenz
Durch Beschluss von Bund und Län­dern 2014 errich­te­te gemein­sa­me Kom­mis­si­on zum The­ma Medi­en­kon­ver­genz und regu­la­to­ri­sche Fol­gen, mit der Deutsch­land sich für eine der ->Kon­ver­genz ange­mes­se­ne Medi­en­ord­nung auf natio­na­ler und inter­na­tio­na­ler Ebe­ne ein­set­zen will. Thmen die­ser Kom­mis­si­on, die an Vor­er­fah­run­gen mit der ->IDR und dem ->FDM anknüp­fen kann, sind nament­lich eine Abgren­zung der Schnitt­stel­len zwi­schen Bund‐ und Län­der­recht beson­ders im Kartell‐ und Wett­be­werbs­recht, eine Aktua­li­sie­rung der Regu­lie­rung von ->Platt­form­an­bier­ten und der Viel­falt­si­che­rung sowie fai­re Bedin­gun­gen im inter­na­tio­na­len Wett­be­werb z.B. im Bereich der Wer­be­be­stim­mun­gen.
Das Bun­des­da­ten­schutz­ge­setz stellt eine Kon­kre­ti­sie­rung des all­ge­mei­nen Per­sön­lich­keits­rechts im Bezug auf den Umgang mit per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten dar (Recht auf infor­ma­tio­nel­le Selbst­be­stim­mung). Es ist auf alle Daten­er­he­bun­gen anwend­bar, die im Hoheits­be­reich der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land statt­fin­den. “Statt­fin­den” bedeu­tet im ->Inter­net, dass die Daten aus Deutsch­land oder nach Deutsch­land mit­ge­teilt wer­den.
Das bun­des­kar­tell­amt ist eine unab­hän­gi­ge Wett­be­werbs­be­hör­de, deren Auf­ga­be der Schutz des Wett­be­werbs in Deutsch­land ist. Dies betrifft auch den Wett­be­werb auf Medi­en­märk­ten. Nur ein funk­tio­nie­ren­der Wett­be­werb gewähr­leis­tet größt­mög­li­che Wahl­frei­heit und Pro­dukt­viel­falt, damit Ver­brau­cher ihre Bedürf­nis­se stets befrie­di­gen und Unter­neh­men ihre Ange­bo­te stets opti­mie­ren kön­nen.
Link: www.bundeskartellamt.de
Bundesnetzagentur ->BNetzA
Die Bun­des­prüf­stel­le für jugend­ge­fähr­den­de Medi­en (BPjM) ist eine Ver­wal­tungs­ein­rich­tung in Deutsch­land, die dem Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Fami­lie, Senio­ren, Frau­en und Jugend nach­ge­ord­net ist. Die Bun­des­prüf­stel­le für jugend­ge­fähr­den­de Schrif­ten wur­de am 18. Mai 1954 gebil­det, nach­dem am 1953 das Gesetz über die Ver­brei­tung jugend­ge­fähr­den­der Schrif­ten ver­ab­schie­det wor­den war. Im Juni 2002 wur­de nach dem Amok­lauf von Erfurt das neue Jugend­schutz­ge­setz ver­ab­schie­det, das das Gesetz über die Ver­brei­tung jugend­ge­fähr­den­der Schrif­ten und das Gesetz zum Schutz der Jugend in der Öffent­lich­keit ersetz­te und am 1. April 2003 in Kraft trat. Die Geset­zes­no­vel­le stell­te die Kom­pe­ten­zen der Bun­des­prüf­stel­le klar. Ihrer Prüf­kom­pe­tenz unter­lie­gen auch die neu­en Medi­en wie z.B. Web­sei­ten. Aus die­sem Grund wur­de sie in Bun­des­prüf­stel­le für jugend­ge­fähr­den­de Medi­en umbe­nannt. Der Prüf­auf­trag ent­steht — wie schon in den Jah­ren zuvor — durch einen Antrag einer Jugend­schutz­be­hör­de oder auf Anre­gung eines aner­kann­ten Trä­gers der frei­en Jugend­hil­fe.
Die Bun­des­prüf­stel­le beschäf­tigt sich vor­ran­gig mit fol­gen­den Auf­ga­ben:
- Jugend­ge­fähr­den­de Medi­en auf Antrag von Jugend­mi­nis­tern und -ämtern straf­be­wehr­ten Ver­bo­ten zu unter­wer­fen, damit sie nur noch Erwach­se­nen, nicht aber Kin­dern zugäng­lich sind.
- För­de­rung wert­ori­en­tier­ter Medi­en­er­zie­hung.
- Sen­si­bi­li­sie­rung der Öffent­lich­keit für Pro­ble­me des Jugend­me­di­en­schut­zes.
Nach § 18 Absatz 1 JSchG sind jugend­ge­fähr­dend sol­che Medi­en, “die geeig­net sind, die Ent­wick­lung von Kin­dern oder Jugend­li­chen oder ihre Erzie­hung zu einer eigen­ver­ant­wort­li­chen und gemein­schafts­fä­hi­gen Per­sön­lich­keit zu gefähr­den.” Bei­spiel­haft hier­zu nennt das Gesetz sol­che, die “unsitt­lich sind, ver­ro­hend wir­ken, oder zu Gewalt­tä­tig­keit, Ver­bre­chen oder Ras­sen­hass anrei­zen”.
Nach § 15 Absatz 2 JSchG unter­lie­gen bestimm­te Medi­en­in­hal­te wegen ihrer offen­sicht­li­chen Jugend­ge­fähr­dung schon kraft Geset­zes einer beschränk­ten Ver­brei­tung, ohne das es einer Auf­nah­me in die Lis­te der jugend­ge­fähr­den­den Schrif­ten bedürf­te. Dazu zäh­len z.B.
- die nach Straf­ge­setz­buch ver­bo­te­nen Inhal­te wie Volks­ver­het­zung, Anlei­tung zu Straf­ta­ten, Gewalt­ver­herr­li­chung und -ver­harm­lo­sung, Auf­sta­che­lung zum Ras­sen­hass, Por­no­gra­phie,
- Medi­en, die den Krieg ver­herr­li­chen oder
- Kin­der oder Jugend­li­che in unna­tür­li­cher, geschlechts­be­ton­ter Kör­per­hal­tung dar­stel­len.
Da indes­sen einem Medi­um nicht ohne wei­te­res ange­se­hen wer­den kann, dass es einen nach § 15 Absatz 2 JSchG beschrie­be­nen Inhalt hat, kann die Bun­des­prüf­stel­le zur Klar­stel­lung auch sol­che Medi­en indi­zie­ren.
Die BPjM prüft auf Antrag eines Jugend­amts oder auf Anre­gung eines aner­kann­ten Trä­gers der frei­en Jugend­hil­fe, ob eine Schrift, ein Film, ein Com­pu­ter­spiel oder sons­ti­ges Medi­um die in § 18 oder § 15 JSchG bezeich­ne­ten jugend­ge­fähr­den­den Inhal­te hat. Hat ein Objekt eine Alters­kenn­zeich­nung durch die ->FSK oder die ->USK erhal­ten, stellt dies ein Ver­fah­rens­hin­der­nis dar, die Bun­des­prüf­stel­le darf dann kein Indi­zie­rungs­ver­fah­ren durch­füh­ren. Die eigent­li­che Prü­fung von Indi­zie­rungs­an­trä­gen dar­auf­hin, ob eine Jugend­ge­fähr­dung vor­liegt, erfolgt in den Ent­schei­dungs­gre­mi­en der Bun­des­prüf­stel­le. In die­sen Gre­mi­en sind sowohl Bei­sit­zer aus Ein­rich­tun­gen des Jugenschut­zes wie auch aus dem Kreis der Kunst bzw. dem Bereich der Wirt­schaft betei­ligt.
Liegt eine Jugend­ge­fähr­dung vor, wer­den sol­che Medi­en in die Lis­te der jugend­ge­fähr­den­den Schrif­ten ein­ge­tra­gen und dür­fen gemäß Jugend­schutz­ge­setz im Han­del nur an Kun­den ab 18 Jah­ren abge­ge­ben wer­den, nicht impor­tiert oder expor­tiert wer­den, nicht im Ver­sand­han­del ver­trie­ben wer­den, und nicht in Jugend­li­chen zugäng­li­chen Medi­en bewor­ben wer­den. Die Lis­te der jugend­ge­fähr­den­den Schrif­ten (umgangs­sprach­lich: Index) wird nur bei so genann­ten Trä­ger­me­di­en (also sol­chen, deren Inhalt nicht vir­tu­ell son­dern gegen­ständ­lich gespei­chert ist) ver­öf­fent­licht. Bei so genann­ten Tele­me­di­en unter­bleibt eine Ver­öf­fent­li­chung, um einen Wer­be­ef­fekt zu ver­mei­den.
Link: www.bundespruefstelle.de
All­ge­mei­ne Bezeich­nung für eine Daten­lei­tung, an der meh­re­re Empfänger/Sender ange­schlos­sen sind. Je mehr Lei­tun­gen der Bus ent­hält um so mehr Daten kön­nen par­al­lel über­tra­gen wer­den, des­to höher ist also der Daten­durch­satz.
Business‐TV
Fir­men­fern­se­hen als Mit­tel zur Infor­ma­ti­on, Moti­va­ti­on, Aus‐ und Wei­ter­bil­dung nament­lich der Mit­ar­bei­ter.
Schalt­flä­chen von Pro­gram­men, bei denen bestimm­te Funk­tio­nen aus­ge­führt wer­den. Auf ->Web‐Seiten sind But­tons meist mit einem ->Link ver­knüpft.
Bun­des­ver­band Digi­ta­le Wirt­schaft. Der 1995 als Deut­scher Multimedia‐Verband (DMMV) gegrün­de­te Ver­band (2004 in BVDW unbe­nannt) ist nach eige­nen Anga­ben die mit­glieds­stärks­te Ver­tre­tung für Multimedia‐Dienstleister, Software‐ und Internet‐Unternehmen in Euro­pa.
Daten­block aus 8 ->Bits, es sind Zah­len von 0 bis 255 dar­stell­bar. 1024 Bytes fasst man zu einem ->KByte zusam­men. Wei­te­re Abstu­fun­gen sind: ->MByte=1024 KByte, ->GByte=1024 MByte und ->TByte=1024 GByte.
BZBM ->Bildungszentrum Bürgermedien
Abkür­zung für Bun­des­amt für Zulas­sun­gen in der Tele­kom­mu­ni­ka­ti­on. Die Auf­ga­ben des BZT sind mit Grün­dung der ->RegTP zum 1. Janu­ar 1998 auf die­se über­ge­gan­gen.
BZT‐Zulassung
Alle Gerä­te, die an ein deut­sches Telek­om­netz ange­schlos­sen wer­den, wie Tele­fo­ne, ->Modems etc., müs­sen über eine BZT‐Zulassung ver­fü­gen.

References: §3
 Art. 107
 §6
 Art. 26
 § 18
 § 15
 § 15
 § 18
 § 15