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Timestamp: 2019-06-26 21:53:21+00:00

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Seriöser Immobilienmakler werden | onOffice Blog
Seriöser Immobilienmakler werden
Stand vom 06.06.2019, geschrieben von Dennis Sabala in der Kategorie Makler-Tipps
Ob Berufsanfänger oder Quereinsteiger – jeder kann Immobilienmakler werden. Erfolgreiche und seriöse Makler müssen allerdings gewisse Voraussetzungen erfüllen. Wir bieten Ihnen eine kurze Zusammenfassung aller wichtigen Punkte, die Sie auf dem Weg zum Immobilienmakler beherzigen sollten.
Wie wird man Immobilienmakler – soziale Voraussetzungen
Der Alltag eines Maklers kann lang und anstrengend sein. Während andere Menschen Ihren Feierabend genießen, fängt die Arbeit des Maklers erst richtig an: Besichtigungen halten, Telefonate führen, E-Mails beantworten …
Stellen Sie sich darauf ein, auch am Wochenende arbeiten zu müssen.
Neben Durchhaltevermögen sollten Sie als erfolgreicher Makler vor allem zwei grundlegende Fähigkeiten besitzen:
Empathie: Sie sind Berater für Menschen in verschiedenen Lebenslagen.
Selbstbewusstsein: Sie sind Verkäufer
Begegnen Sie Kunden mit Feingefühl und Menschenkenntnis. Hinter jedem Immobilienverkauf steht eine Geschichte – jemand will oder muss sein Leben ändern. Eine Ihrer Stärken sollte sein, dass Sie sich in Menschen hineinversetzen, ihre Ängste, Wünsche und Befürchtungen erkennen, um je nach Lebenssituation die bestmögliche Beratung anzubieten. Sie dürfen nicht scheuen vor dem Gespräch mit Ihrem Gegenüber.
Trotzdem sollten Sie als Verkäufer selbstbewusst auftreten. Schließlich haben Sie ein Ziel: Die erfolgreiche Akquise und Vermarktung der Immobilie. Sie sollten kontaktfreudig sein und Menschen für sich einnehmen können. Treten Sie dabei authentisch und vertrauenswürdig auf, um nicht als manipulativ oder überheblich zu erscheinen.
Erfolgreiche und seriöse Immobilienmakler Ausbildung
Der Berufsname des Immobilienmaklers ist nicht geschützt. Das bedeutet, dass jeder diesen Berufstitel nutzen darf, auch ohne passende Ausbildung oder ein Studium – ein Grund dafür, weshalb der Berufszweig in Deutschland einen fragwürdigen Ruf hat.
Deshalb ist es umso wichtiger, dass Sie mit Ihrer Qualifikation überzeugen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, theoretisches und praktisches Wissen zu sammeln.
Sowohl private als auch öffentlichen Universitäten / Hochschulen bieten verschiedene Studiengänge für die Immobilienbranche an, darunter beispielsweise Bau- und Immobilienmanagement, Betriebswirtschaft und Immobilienmanagement, Immobilienbewertung, Immobilienwirtschaft oder Real Estate Management. Einige dieser Fächer werden ausschließlich als Masterstudium angeboten. Ein Bachelorabschluss ist also die Voraussetzung, um in diesen Studiengang zu gelangen. Eine Auflistung des Studienangebots gibt Ihnen Studycheck.de.
Die Dauer eines solchen Studiums beträgt in der Regel 5 – 7 Semester für einen Bachelorabschluss und 2 – 4 Semester für den Master. Die Kosten variieren dabei stark. Während private Hochschulen hohe monatliche Gebühren verlangen, werden Studiengebühren an staatlichen Universitäten pro Semester erhoben (meistens sind diese deutlich geringer als die von privaten Hochschulen).
Klassische Ausbildung zum Immobilienkaufmann
Neben dem arbeitsintensiven Hochschulstudium bietet sich auch eine klassische Ausbildung als Immobilienkaufmann bzw. -kauffrau an. Die Ausbildung dauert 3 Jahre, kann bei großem Ehrgeiz und Erfolg aber auch verkürzt werden.
Der Vorteil: In der Regel übernimmt das Maklerbüro seine Azubis. Sie haben also die Sicherheit einer Anstellung und greifen auf einen bestehenden Kundenbestand zurück.
IHK oder andere Institute veranstalten Lehrgänge in Kooperation mit dem IVD. Diese Lehrgänge umfassen ca. 120 Unterrichtsstunden und vermitteln das Basiswissen, das für den Beruf erforderlich ist. Ob und welche Lehrgänge bei der IHK in Ihrer Nähe angeboten werden, erfahren Sie auf der IHK Homepage.
Achtung: Seien Sie vorsichtig bei Lockangeboten, die Ihnen innerhalb weniger Tage einen Intensiv-Kurs mit umfassendem Wissen versprechen. Natürlich erlernen Sie auch dort einige Kenntnisse, die Qualität kann jedoch stark von den Angeboten der IHK abweichen.
Voraussetzung, um Immobilienmakler zu werden: Maklerzulassung nach §34c GewO
Bevor Sie daran denken können, als Immobilienmakler durchzustarten, benötigen Sie die behördliche Erlaubnis nach §34c der Gewerbeordnung (GewO). Die Ausstellung der Gewerbeerlaubnis unterliegt der jeweiligen Kreisverwaltung. Bei Landkreisen ist dies das Landratsamt, bei kreisfreien Städten ist dafür das Ordnungsamt zuständig.
Sie müssen den Behörden gegenüber Ihre Zuverlässigkeit unter Beweis stellen. Verstoßen Sie gegen einen der drei Punkte, kann Ihnen die Zulassung verweigert werden:
In den letzten 5 Jahren sind Sie „wegen eines Verbrechens oder wegen Diebstahls, Unterschlagung, Erpressung, Betruges, Untreue, Geldwäsche, Urkundenfälschung, Hehlerei, Wuchers oder einer Insolvenzstraftat rechtskräftig verurteilt worden“.
Sie sind aktuell in ein Insolvenzverfahren verwickelt.
Sie besitzen keine Berufshaftpflichtversicherung (für Wohnimmobilienverwalter).
Den ausgefüllten Antrag für §34c GewO
„Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis nach §34c Gewerbeordnung (GewO)“
Diese erhalten Sie in der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde oder online
Auszug aus der Schuldnerkartei des zuständigen Amtsgerichtes
Kosten der Immobilienmakler Zulassung nach §34c GewO
Anfallende Kosten können nicht pauschal genannt werden, weil sie sich nach Anzahl und Umfang der Tätigkeiten, der Region bzw. der zuständigen Behörde und der Rechtspersönlichkeit des Antragstellers richten.
In der Regel umfassen Kosten zwischen von ein paar hundert Euro bis zu 2.000€. Eine ungefähre Angabe der Preise können Sie aus diesem Dokument entnehmen (kein Gewähr für Richtigkeit).
Weitere Voraussetzungen für Immobilienmakler
Sollten Sie sich selbstständig machen wollen, dann sein Sie sich im Klaren darüber, dass Sie zu Beginn Ihrer Tätigkeit viele Probleme eigenständig lösen müssen. Lassen Sie sich von entsprechenden Experten beraten, um Frust und vermeidbaren Fehlern aus dem Weg zu gehen.
Welche Unternehmensform wählen Sie? Welche Fördermittel können Sie beantragen? Worauf müssen Sie bei der Einrichtung einer eigenen Homepage achten? Wie konzipieren Sie Online- & Offline-Marketingaktivitäten? Wie erstellen Sie einen Kapitalbedarfsplan?…
Für Ihr Geschäft sind zwei Ressourcen unabdingbar: Immobilien und Kunden. Je mehr beides wird, desto unübersichtlicher kann der Arbeitsalltag werden. Damit Ihnen die Arbeit nicht über den Kopf wächst, sollten Sie sich relativ früh mit der Anschaffung einer entsprechenden CRM- bzw. Immobiliensoftware auseinandersetzen. So können Sie eine Menge Zeit sparen.
Am Markt gibt es verschiedene Anbieter für Softwarelösungen, die speziell auf die Bedürfnisse von Maklern ausgerichtet sind. Wir sind davon überzeugt, dass onOffice die umfangreichste, kundenfreundlichste und übersichtlichste Lösung darstellt. Unsere Software wächst seit dem Jahr 2001 kontinuierlich und ist einer der ersten Anbieter von Cloud-Software für die Immobilienbranche überhaupt.
Mit einer professionellen Maklersoftware reduzieren Sie außerdem den Arbeitsaufwand und das Know-How, das Sie für die verschiedensten Immobilienportale benötigen, denn onOffice ermöglicht die Übertragung der Immobilien in die Portale direkt aus der Software heraus.
Grob zusammengefasst beinhaltet onOffice:
die Kunden- und Immobilienverwaltung,
einen vollwertigen E-Mail-Client,
und viele weitere nützlicher Tools, wie den Anfragenmanager zur Beantwortung von Portalanfragen. Gerne beraten wir Sie, welches unserer Pakete am besten für Sie geeignet ist – oder Sie testen onOffice einfach kostenlos & unverbindlich. Machen Sie sich Ihr eigenes Bild.
Erste Schritte als Makler
Haben Sie sich für die Laufbahn als Immobilienmakler entschieden, oder stehen kurz davor, diese Entscheidung endgültig zu treffen, können Sie Ihren geschäftlichen Erfolg auf verschiedene Weise „pushen“.
Die erste Frage, die Ihnen in den Sinn kommen wird: Wie akquiriere ich neue Immobilien für mein Portfolio?
Erschließen Sie ihr eigenes Maklernetzwerk
Als Makler leben Sie vom Kontakt zu Ihren Kunden, zu Geschäftspartnern und zur lokalen Umgebung. Machen Sie sich bemerkbar, indem Sie in örtlichen Vereinen oder Gesellschaften netzwerken und neue Kontakte knüpfen. Wenn Sie bei den Menschen vor Ort einen guten Eindruck hinterlassen, steigt Ihre Chance, dass diese Personen sich an Sie wenden, sobald es um den Verkauf oder Erwerb einer Immobilie geht.
Als neuer Immobilienmakler in Ihrer Region werden Sie sicherlich früher oder später auch Ihren Mitbewerbern auffallen. Nutzen Sie frühzeitig die Chance, sich Ihren Kollegen vorzustellen. Denn als Neuling ergibt sich hier die Gelegenheit, einiges von etablierten Maklern zu lernen. Viele Ihrer Kollegen bieten beispielsweise Anreize wie Tippgeber-Provisionen an – vielleicht ist das auch ein adäquates Akquisitionsmittel für Sie?
Gemeinschaftsgeschäfte mit Maklern (MLS)
Sollten Sie erfolgreich einen Auftrag akquiriert haben, besteht deswegen noch lange kein Monopol auf die Immobilie. Scheuen Sie nicht vor Gemeinschaftsgeschäften mit anderen Maklern! Dabei profitieren beide Makler von diesem Modell: Sie haben eine Immobilie, aber Ihr Netzwerk umfasst noch nicht genügend qualifizierte Interessenten? Möglicherweise hat ein Maklerkollege genau den richtigen Kunden für Sie. Oder Sie haben einen Interessenten, dessen Wunschvorstellung Sie mit Ihrem Portfolio einfach nicht erfüllen können? Wenden Sie sich an andere Makler in der Region! Sie teilen sich die Maklerprovision mit dem Kollegen und schließen eine gute Geschäftsbeziehung für die Zukunft. onOffice unterstützt diese Art von Gemeinschaftsgeschäften mit einem Multi-Listing-System – das onOffice MLS.
Sprechen Sie mit Unternehmen in Ihrer Region, die sich direkt oder indirekt in der Immobilienbranche bewegen, wie örtliche Banken, Versicherungen oder Notare, und schließen Sie Partnerschaften. Dort tummeln sich häufig potenzielle Kunden. Möchten Kunden eine Immobilie verkaufen, und das Partnerunternehmen erfährt davon, empfiehlt es Sie als Immobilienmakler. Das schafft Vertrauen und stärkt Ihre Reputation in der Region.
Erfüllen Sie die Fortbildungspflicht für Immobilienmakler
Laut Gesetz sind Sie verpflichtet, innerhalb von 3 Jahren 20 Fortbildungsstunden nachzuweisen. Diese können durch Präsenztermine oder nachweisbare Online Seminare erfüllt werden. Unter anderem bietet das Portal makler-wissen.de diese Möglichkeit an.
Machen Sie kein Geheimnis aus Ihren Fortbildungen. Lassen Sie potenzielle Kunden wissen, dass Sie ständig an der Verbesserung der Servicequalität arbeiten, z. B. über die Webseite oder in den sozialen Medien. Das schafft Vertrauen und festigt ihr professionelles Image.
Wir empfehlen Ihnen die Mitgliedschaft in einem Berufsverband. Der größte Vorteil ist der eindeutige Qualitätsnachweis. Der IVD und der bvfi stellen hohe Anforderungen an die Makler, die sich um eine Mitgliedschaft bemühen. Gleichzeitig fördert z. B. der IVD seine Mitglieder durch unterstützende Marketingaktivitäten, ein kostengünstiges Ausbildungs- bzw. Fortbildungsangebot oder mit einem eigenen Immobilienportal (IVD24).
Wie werde ich Immobilienmakler – Zusammenfassung
Zulassung durch §34c GewO
Neben dem Antrag benötigen Sie weitere Dokumente (siehe Auflistung oben)
Kosten der Zulassung zwischen ein paar hundert Euro bis zu 2.000€ (je nach Tätigkeitsumfang)
Ausbildungsmöglichkeiten zum Immobilienmakler:
Klassische Ausbildung in einem Betrieb
Fortbildung über die IHK oder andere Institute
Konstante Fortbildung nötig um am Ball zu bleiben
Mitgliedschaft in einem Berufsverband fördert Sie als Immobilienmakler
Soziale Skills sind genauso wichtig wie Verkäuferische Fähigkeiten
Suchen Sie sich einen passenden Software Partner für effizientes makeln
Gründen Sie Ihr eigenes Geschäfts-Netzwerk
Seriöser Immobilienmakler werden - Anforderungen
Ob Berufsanfänger oder Quereinsteiger: Immobilienmakler werden kann jeder. Lesen Sie im Makler-Blog, welche Anforderungen Sie mitbringen müssen, um ein erfolgreicher Makler zu werden!

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