Source: http://www.idh-heilpraktiker.de/mitglied-werden/satzung.html
Timestamp: 2017-10-19 01:28:19+00:00

Document:
IDH Heilpraktiker - Satzung
Der Verein führt den Namen "Interessengemeinschaft Deutscher Heilpraktikerverbände und Heilpraktiker e.V."- I D H -.
Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden und führt dann im Namen den Zusatz "e.V.".
Zweck des Vereins ist der Zusammenschluß von Heilpraktikerinteressenvertretungen (Vereine - Verbände), sonstigen Organisationen, Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker und Einzelpersonen, die sich für die Interessen des Berufsstandes einsetzen und dieselben gemeinsam in einer Vertretung wahrnehmen wollen, insbesonder
Schutz des einzelnen Heilpraktikers und des Berufsstandes vor Reglementierungen, die eine Einengung der freien Entfaltungsmöglichkeit der verantwortungsvollen Aufgabenstellung bedeuten.
Schutz vor der Schaffung eines vereinheitlichten Berufsbildes und damit Bewahrung des freien Berufsstandes und der freien Individualität dieses Berufes, ohne die eine erfolgreiche und verantwortungsvolle Anwendung von Naturheilkunde und Außenseitermethoden nicht möglich ist.
Erhalt des Heilpraktikergesetzes und des Berufsstandes in seiner jetzigen Form.
Vertreten aller Belange der Heilpraktiker gegenüber Regierungen, Behörden, allen mit der Volksgesundheit befaßten Institutionen und anderen Interessenvertretungen des Berufsstandes.
Förderung des Gesundheitswesens. Erhalt und Förderung des Naturheilmethoden.
Öffentlichkeitsarbeit zu Gunsten der Naturheilkunde, insbesondere aller Naturheilweisen und sogenannter Außenseitermethoden.
Durchführung von Öffentlichkeitsveranstaltungen und Fachkongressen auf gemeinsamer Ebene.
Wahrnehmung der Interessen des Vereins
Zur Erreichung des Zwecks und der Ziele des Vereins treten die Mitglieder in allen berufs- und medizinalpolitischen Fragen nach innen und nach außen mit einer Stimme auf.
Die Vorstände oder deren Beauftragte der dem Verein angehörenden Heilprak­ tikerverbände führen regelmäßig Konsultationen durch, um Übereinstimmung in überverbandliehen und den gesamten Berufsstand betreffenden Fragen zu erzielen.
In sämtlichen Fragen, in denen keine Übereinstimmung im Rahmen dieser In­ teressengemeinschaft erreicht werden kann, kann das jeweilige Mitglied für sich alleine in verantwortungsbewußter Form, ohne die anderen Mit­ glieder der Gemeinschaft hierdurch zu schädigen oder zu benachteiligen, seinen Standpunkt vertreten, ohne sich auf die -IDH- zu berufen.
Gemeinsam können nur Beschlüsse vertreten und in die Öffentlichkeit ge­ tragen werden, die von allen Heilpraktiker-Mitgliederverbänden gebilligt werden. Veröffentlichungen des Vereins bzw. alle Veröffentlichungen, in denen ein oder mehrere Mitglieder dieser Interessengemeinschaft genannt werden, bedürfen - sowohl in den eigenen Verbandsorganen als auch in Presse­ berichten und sonstigen Nachrichten, die zur Veröffentlichung bestimmt sind - der vorherigen Genehmigung des Vereins.
Alle Fragen, in denen keine einheitliche Übereinstimmung erzielt wird, können nur jeweils von den Mitgliedern im eigenen Namen und ohne Nennung des Vereins veröffentlicht bzw.bekannt gemacht werden.
Falls eines der Mitglieder eine eigene Schule betreibt oder eine enge Verbindung zu einer Schule unterhält, bleibt die jeweilige Schule aus der Mitgliedschaft ausgeklammert.Fragen der Ausbildung und Fragen der Ausbildungsformen werden innerhalb des Vereins mit deren Beschlüssen und nach außen neutral über alle Schulgrenzen hinweg behandelt und bewertet.
Die ordentliche Mitgliedschaft können eingetragene Vereine, sonstige Personenvereinigungen, Heilpraktiker, juristische Personen des privaten oder öffentlichen Rechts, der oder die die Heilpraktiker als Berufsvertretung vertritt oder Personen, die sich für die Interessen der Heilpraktiker einsetzen mit Fragen des Heilpraktikernachwuchses bzw. der Aus- und Weiterbildung befassen, erwerben.
Die außerordentliche Mitgliedschaft kann jede Berufsvertretung von Heilpraktikern und Personen im Sinne von § 4, Ziff. 1 der Satzung erwerben, bis die zu einer Aufnahme als ordentliches Mitglied festgelegten Bedingungen erfüllt und nachgewiesen werden.
Eine fördernde Mitgliedschaft können alle natürlichen und juristischen Personen erwerben, die dem Vereinszweck nahestehen und ihn fördern.
Ehrenmitglieder können Personen werden, die sich im Sinne des Vereinszwecks und für den Verein verdient gemacht haben. Die Ehrenmitgliedschaft wird auf Vorschlag vom Vorstand ver geben. Sie beraten den Vorstand des Vereins und haben kein Stimmrecht. Die Gründungsmitglieder sind automatisch Ehrenmitglieder auf Lebenszeit, jedoch mit Stimmrecht.
Für den Erwerb der Mitgliedschaft gern. § 4, Abs. 1. bis 3. der Satzung ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag, der an den Vorstand gerichtet werden muß, erforderlich. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand nach freiem Ermessen. Der Vorstand ist bei Ablehnung des Aufnahmeantrages nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe der Ablehnung mitzuteilen.
Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluß, Streichung oder Austritt.
Die Mitgliedschaft kann erstmals nach Ablauf einer 12monatigen Mitgliedschaft unter Einhaltung einer 3monatigen Frist zum Ablauf des folgenden Kalenderjahresschlusses werden. Danach jeweils mit einer dreimonatigen Frist zum Ablauf des jeweiligen Kalenderjahfesschlusses.
Die Kündigung muß per Einschreiben mit Rückschein erfolgen.
Soweit eine Beteiligung an entstandenen und laufenden sowie entstehenden Kosten für gemeinsam getragene Beschlüsse noch anfallen, hat das Mitglied, soweit es sich um einen eingetragenen Verein oder eine Personenvereinigung handelt, für diese Kosten noch einzustehen, unabhängig von Höhe und Zeitdauer. Dieses ausgeschiedene Mitglied kann insoweit eine ordnungsgemäße Abrechnung verlangen und in die entsprechenden Unterlagen Einsicht nehmen. Für Beschlüsse, die nach der Kündigung, aber vor Wirksamwerden der selbigen gefaßt werden, haftet das ausgeschiedene Mitglied nicht.
Die Mitglieder der Interessengemeinschaft, soweit es sich um Vereine und Personenvereinigungen handelt, erklären mit ihrer Aufnahme in den Verein ausdrücklich, daß nach Ausscheiden eines Mitgliedes keinerlei negative Außerungen von demselben über die anderen Mitglieder, soweit diese aus der Zusammenarbeit in der Interessengemeinschaft ihren Anlaß haben, gemacht werden.
Alle Mitglieder verpflichten sich, auf Anfragen lediglich zu erklären, daß der Austritt auf eigenen Wunsch erfolgt ist.
Durch Vorstandsbeschluß kann ein Mitglied von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen oder von Umlagen in Rückstand geraten ist. Der Beschluß ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.
Die Streichung entbindet das Mitglied nicht von der Verpflichtung zur Leistung der Beiträge und
Umlagen. Es gilt hierfür auch § 5, Abs. b).
Wenn ein Mitglied die Interessen des Vereins verletzt oder gegen die Satzung verstößt, kann es durch Beschluß des Vorstandes oder Mitgliederversammlung ausgeschlossen werden. Der Beschluß ist zu begründen und dem Mitglied schriftlich mitzuteilen. Der Beschluß ist mit sofortiger Wirkung wirksam. Rechtsmittel gegen den Beschluß sind ausgeschlossen. Uber den Ausschluß entscheidet der Vorstand mit absoluter Mehrheit.
Bei Aufnahme in den Verein zahlen die Mitglieder gem. § 4, 1. bis 3. eine Aufnahmegebühr, die sich an den laufenden Kosten und festgelegten Beschlüssen orientiert. Die Aufnahmegebühr wird vom Vorstand festgesetzt.
Außerdem werden von den ordentlichen, außerordentlichen und fördernden Mitgliedern Jahresbeiträge erhoben, die in monatlichen Teilbeträgen zu zahlen sind. Der Jahresbeitrag wird vom Vorstand jeweils am Kalenderjahresbeginn festgesetzt und kann im Laufe des Kalenderjahres unter Berücksichtigung der zur Erfüllung des Vereinszwecks benötigten Mittel neu festgesetzt werden.
Zur Finanzierung besonderer Vorhaben oder zur Behebung finanzieller Schwierigkeiten des Vereins können von den ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern, soweit es sich um Berufsvereinigungen, Verbände, Vereine handelt, Umlagen erhoben werden. Die Festlegung erfolgt durch den Vorstand. Ehrenmitglieder sind von allen Zahlungen befreit.
Der Vorstand kann Beiträge, Aufnahmegebühren, Umlagen ganz oder teilweise stunden oder erlassen.
Stimmberechtigt sind die ordentlichen Mitglieder, soweit es sich um Heilpraktiker-Berufsverbände oder Einzelmitglieder als Heilpraktiker handelt, gemäß § 4., 1. sowie die Gründungsmitglieder.
Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden/der Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden/der stellvertretenden Vorsitzenden und bis zu drei Beisitzern. Diese müssen Heilpraktiker gemäß Heilpraktikergesetz sein.
Dieses Gremium stellt den geschäftsführenden Vorstand dar.
Vorstand im Sinne von § 26 BGB ist der Vorsitzende/die Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende/die stellvertretende Vorsitzende, jeweils für sich allein.
Dem erweiterten Vorstand gehören der geschäftsführende Vorstand und die Vorsitzenden gemäß
§ 26 der dem Verein angehörenden Vereine, Berufsorganisationen und Personenvereinigungen an.
Die außer dem geschäftsführenden Vorstand dem erweiterten Vorstand angehörenden Mitglieder haben Beratungsfunktion.
Bei gemeinsamen Projekten der dem Verein angehörenden Heilpraktiker-Berufsverbänden überverbandlicher Art, Berufs- und Medizinalpolitik sowie Durchführung von überverbandlichen gemeinsamen Veranstaltungen, Kongressen und deren Ausrichtung sowie Finanzierung haben die dem Verein angehörenden Heilpraktiker-Berufsverbände volles Stimmrecht. Jeder Berufsverband verfügt über eine Stimme.
Der geschäftsführende Vorstand kann für die Führung der Vereinsgeschäfte einen Geschäftsführer oder geeignete Personen beauftragen. Ansonsten ist der Vorsitzende gleichzeitig Geschäftsführer des Vereins.
Der Geschäftsführer erhält eine angemessene Aufwandsentschädigung oder, soweit er als Angestellter beschäftigt wird, ein Gehalt und Spesenersatz. Die Aufwandsentschädigung, Bezüge werden vom Vorstand mehrheitlich festgelegt, soweit sie über eine Kostenerstattung hinausgehen.
i) Abstimmungen und Beschlüsse werden
im Rahmen des geschäftsführenden Vorstandes mehrheitlich,
Rahmen des erweiterten Vorstandes zu§ 9, Abs. f), einstimmig
Der erweiterte Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung zur Regelung aller diesbezüglichen Fragen geben.
Der Vorsitzende/die Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende/die stellvertretende Vorsitzende werden bis auf Widerruf gewählt.
Die Beisitzer werden für die Dauer von fünf Jahren gewählt.
Für den Widerruf des gewählten Vorsitzenden/der gewählten Vorsitzenden, des stellvertretenden
Vorsitzenden/der stellvertretenden Vorsitzenden ist eine 2/3-Mehrheit erforderlich.
Abstimmungsberechtigt sind hierzu nur die ordentlichen Mitglieder. Der Antrag hierzu muß Bestandteil der Tagesordnung für die nächste Mitgliederversammlung sein.
ln der Mitgliederversammlung sind die dem Verein angehörenden Berufsverbände mit jeweils 5 Stimmen und die· Einzelmitglieder mit jeweils 1 Stimme vertreten.
Abberufung der Mitglieder des Vorstandes.
Ausschluß von Mitgliedrn.
Beschlußfassung über Änderungen der Satzung und über die Auflösung des Vereins.
Fünfjährlich findet eine Mitgliederversammlung statt, die der Vorsitzende einberuft und zu der alle Mitglieder spätestens 14 Tage vorher schriftlich unter Bekanntgabe der Satzung eingeladen werden.
Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit vom stellvertretenden Vorsitzenden oder einer vom Vorsitzenden beauftragten Person geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter.
Alle Abstimmungen erfolgen mit einfacher Mehrheit, Satzungsänderungen jedoch mit absoluter Mehrheit und die Auflösung des Vereins mit 3/4 sowie die Abberufung von Vorstandsmitgliedern mit absoluter Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
Die Beurkundung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorsitzenden oder durch die von ihm als Leiter der Versammlung beauftragte Person. Nimmt an der jeweiligen Mitgliederversammlung kein Vorstandsmitglied teil, so erfolgt die Beurkundung der Beschlüsse durch den durch die Mitgliederversammlung bestimmten Versammlungsleiter.
Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden. Der Vorsitzende ist in jedem Falle der Auflösung des Vereins der Liquidator. Das nach Beendigung der Liquidation verbleibende Restvermöhen fällt einer bei der Auflösung zu bestimmenden gemeinnützigen Organisation zu.
Diese Bestimmungen gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
Für Kosten, die für die Tätigkeit dieses Vereins entstehen, haften zu gleichen Teilen die dem Verein angehörenden Berufsorganisationen bzw. Heilpraktikerverbände. Die Kosten müssen in einer ordentlichen Buchführung nachgewiesen werden. Eventuelle Uberschüsse aus möglichen gemeinsamen Veranstaltungen und sonstigen Einnahmen werden, von Fall zu Fall, nach einem vorher gemeinsam zu erstellenden Schlüssel verteilt.
Sitz des Vereins ist Düsseldorf
Düsseldorf, 14.08.1985
Geändert durch Beschluß vom 08.01.1986
Geändert durch Beschluß vom 08.11.2000

References: § 4
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 § 5
 § 4
 § 4
 § 26

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