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Timestamp: 2019-09-17 11:39:50+00:00

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Rechtsprechung: OLG-Report 2006, 139 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: OLG Frankfurt, 15.03.2005 | OLG München, 24.11.2005 | OLG Karlsruhe, 29.11.2005
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OLG Schleswig, 02.12.2005 - 2 W 141/05 (https://dejure.org/2005,1390)
OLG Schleswig, Entscheidung vom 02.12.2005 - 2 W 141/05 (https://dejure.org/2005,1390)
OLG Schleswig, Entscheidung vom 02. Dezember 2005 - 2 W 141/05 (https://dejure.org/2005,1390)
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§ 705 BGB, § 883 Abs 1 BGB, § 1030 Abs 2 BGB, § 1256 BGB
GbR: Folgen des Zusammenfallens mehrerer GbR-Gesellschaftsanteile in der Hand eines Mitgesellschafters
Zusammenfallen mehrerer GbR-Gesellschaftsanteile in der Hand eines Mitgesellschafters
BGB §§ 705, 1030, 1068
Keine Ein-Mann-Personengesellschaft bei Gesellschaft bürgerlichen Rechts durch Vorbehalt dinglicher Rechte (hier: Nießbrauch) bei Anteilsübertragung
Übertragung des Anteils eines Gesellschafters einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) auf den letzten verbliebenen Mitgesellschafter; Fortbestand der Gesellschaft in der Person des letzten Mitgesellschafters (sog. Ein-Mann-Personengesellschaft); Zusammenfallen ...
Erlöschen einer zweigliedrigen GbR nach Übertragung eines Anteils auf den anderen Gesellschafter auch bei Belastung des übertragenen Anteils mit Eigennießbrauch
Zusammenfallen mehrerer Gesellschaftsanteile in einer Hand
Zusammenfassung von "Anmerkung zum Beschluss des OLG Schleswig vom 02.12.2005, Az.: 2 W 141/05 (Erlöschen einer zweigliedrigen GbR nach Übertragung eines Anteils auf den anderen Gesellschafter)" von Prof. Dr. Claus Ahrens, original erschienen in: ZIP 2006, 619 - 620.
LG Flensburg, 10.06.2005 - 5 T 96/05
ZIP 2006, 615
DNotZ 2006, 374
FGPrax 2006, 54
ZMR 2006, 233
DB 2006, 274
Ob dies auch in den Fällen der dinglichen Belastung durch ein Pfandrecht oder Nießbrauchsrecht geboten ist, ist gesellschaftsrechtlich umstritten (zum Stand der Diskussion vgl. Beschluss des Schleswig-Holsteinischen OLG vom 2. Dezember 2005 2 W 141/05, Der Betrieb - DB - 2006, 274 mit zahlreichen Nachweisen).
Soweit er darüber hinaus eigens auf eine im Schrifttum vordringende Ansicht verwiesen hat, die bei einem dinglichen Recht eines Dritten eine getrennte Zuordnung von Gesamthandsanteilen befürwortet (BFH-Urteil vom 23. Februar 2010, a.a.O., Rdnr. 13, vgl. hierzu auch Nachweise im Urteil des OLG Schleswig-Holstein vom 2. Dezember 2005 2 W 141/05, DB 2006, 274), greift diese im Streitfall ersichtlich nicht durch.
Anders als juristische Personen entstehen Personengesellschaften entsprechend § 705 BGB durch den Abschluss eines schuldrechtlichen Vertrages (OLG Schleswig OLGR 2006, 271 = FGPrax 2006, 54 = DB 2006, 274).
Werden sämtliche Anteile einer Zwei-Personen-Gesellschaft bürgerlichen Rechts auf einen Gesellschafter übertragen, hat dies zur Folge, dass die Gesellschaft aufgelöst und ohne Liquidation sofort beendet wird (BGHZ 71, 296 ff.; BGH NJW-RR 2002, 244; WM 2008, 1687; OLG Düsseldorf, NJW-RR 1999, 619; OLG Schleswig, ZIP 2006, 615;… Münchener Kommentar BGB- Ulmer , 4. Aufl., vor § 723 Rz. 8, 9;… Münchener Handbuch des Gesellschaftsrechts- Gummert , Bd. 1, 2. Aufl., § 21 Rz. 102).
Das Gesellschaftsvermögen ist im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf den Beteiligten zu 2 als einzigen verbleibenden Gesellschafter übergegangen (vgl. BGHZ 113, 132/133; BayObLG NJW-RR 2002, 246; BayObLG NJW-RR 2000, 1700; OLG Schleswig ZIP 2006, 615 zur GbR;… Ebenroth/Boujong/Joost/Strohn/Lorz § 131 Rn. 10;… MünchKommHGB/K.Schmidt § 105 Rn. 24;… Ensthaler HGB 7. Aufl. § 131 Rn. 18;… Baumbach/Hopt HGB 33. Aufl. Einl. vor § 105 Rn. 22).
Andererseits hat nach einer Literaturauffassung die Vereinigung aller Gesellschaftsanteile dann nicht das Erlöschen der Gesellschaft zur Folge, wenn die Gesellschaftsanteile einer unterschiedlichen rechtlichen Zuordnung unterliegen (…Ulmer, aaO, Rn. 63;… BeckOK BGB/Timm/Schöne, § 705 Rn. 51; ähnlich OLG Schleswig, NJOZ 2006, 902, 904).
Dies entspricht im hier vorliegenden Fall in seiner rechtlichen Ausprägung den Fallkonstellationen, bei dem der übertragene Anteil mit einem dinglichen Recht, namentlich mit einem Nießbrauch oder einem Pfandrecht belastet ist (vgl. Schleswig-Holsteinisches OLG, ZMR 2006, 233), da dem Beteiligten zu 1. ein rechtlich gesichertes Anwartschaftsrecht auf Rückerwerb (Wiederherstellung des früheren Zustandes) zusteht (…vgl. Palandt-Heinrichs, BGB 67. Aufl. 2008, § 158 Rdnr. 1).
OLG Frankfurt, 15.03.2005 - 20 W 471/02
https://dejure.org/2005,6350
OLG Frankfurt, 15.03.2005 - 20 W 471/02 (https://dejure.org/2005,6350)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 15.03.2005 - 20 W 471/02 (https://dejure.org/2005,6350)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 15. März 2005 - 20 W 471/02 (https://dejure.org/2005,6350)
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Gemeinschaftsordnung; bauliche Veränderung; Beeinträchtigung
WEG § 14 § 22
Zulässigkeit der Klausel einer WEG -Gemeinschaftsordnung, derzufolge Veränderungen im Erscheinungsbild der Eigentumswohnanlage auch ohne Beeinträchtigung eines oder mehrerer Wohnungseigentümer stets der allseitigen Zustimmung bedürfen
Klausel zulässig: Veränderungen stets zustimmungsbedürftig
Zulässigkeit einer Klausel in der Gemeinschaftsordnung; Zustimmungsbedürftigkeit aller Eigentümer bei Veränderungen des Erscheinungsbildes einer Eigentumswohnanlage auch ohne Beeinträchtigung eines oder mehrerer Wohnungseigentümer; Abstellen auf den Grundbucheintrag zur ...
AG Kassel, 10.07.2000 - 800 II 107/01
LG Kassel, 30.10.2002 - 3 T 534/02
NZM 2005, 947
BauR 2005, 1972 (Ls.)
https://dejure.org/2005,9439
OLG München, 24.11.2005 - 6 U 5627/04 (https://dejure.org/2005,9439)
OLG München, Entscheidung vom 24.11.2005 - 6 U 5627/04 (https://dejure.org/2005,9439)
OLG München, Entscheidung vom 24. November 2005 - 6 U 5627/04 (https://dejure.org/2005,9439)
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Bestehen eines Rechtsschutzbedürfnisses für die Geltendmachung des dem Vormund nach § 18 35 Abs. 1 S. 1 BGB; Übertragung einer Darlehensschuld; Widerruf einer Schenkung aufgrund Verarmung; Anspruch auf Schadensersatz wegen der Anstrengung eines überflüssigen Prozesses; ...
LG München I, 22.10.2004 - 31 O 5974/03
Es entspricht weiterhin der einhelligen obergerichtlichen Rechtsprechung aber auch der ganz überwiegenden Meinung in der Literatur, dass in dem Verfahren über die Nachlasspflegervergütung nach § 168 FamFG - entsprechend also auch bei der Nachlassverwaltervergütung - der Einwand, der Pfleger habe die Geschäfte mangelhaft geführt, grundsätzlich nicht berücksichtigt werden kann, weshalb in diesem Verfahren auch über Schadensersatzansprüche und sonstige streitige Gegenansprüche nicht zu befinden ist (…Senat FamRZ 2012, 143 f = SchlHA 2012, 24 ff, [...] Rn. 19-24;… KG FamRZ 2008, 81 ff bei [...] Rn. 19; OLG München OLGR 2006, 139 ff bei [...] Rn. 46;… OLG Celle, B.v.19.12.2003, 21 W 18/03 bei [...] Rn. 5 und 7;… BayObLG NJW-RR 2000, 149 f bei [...] Rn. 18;… aus der Literatur etwa Probst, Betreuungs- und Unterbringungsverfahren, 2. A. 2010, S. 217;… Palandt/Götz, a.a.O., Anh zu § 1836 , § 1 VBVG Rn. 16;… Engelhardt in Keidel, a.a.O., § 168 Rn. 21 und 41).
Daher muss über Schadensersatzansprüche gegen den Pfleger (§ 1833 BGB) grundsätzlich im Prozesswege befunden werden (OLG München, OLGR München 2006, 139; OLG Celle, RVGreport 2004, 120; OLG Frankfurt, JurBüro 1998, 195;… Keidel/ Engelhardt, a. a. O., § 56 g Rn. 17;… Sonnenfeld in Jansen, FGG, 3. Aufl., § 56 g Rdnr. 53;… Soergel/Damrau, BGB, § 1836 Rn. 10;… a. A. Damrau/Zimmermann, Betreuungsrecht, 3. Aufl., BGB § 1836 Rn. 60;… FGG § 56g Rn. 17;… MünchKomm-Wagenitz, BGB, 4. Aufl., § 1836 Rn. 80).
Es entspricht weiterhin der einhelligen obergerichtlichen Rechtssprechung aber auch der ganz überwiegenden Meinung in der Literatur - und zwar auch nach Inkrafttreten des FamFG -, dass in dem Verfahren über die Nachlasspflegervergütung nach den §§ 75, 56 g FGG bzw. 168 FamFG der Einwand, der Pfleger habe die Geschäfte mangelhaft geführt, grundsätzlich nicht berücksichtigt werden kann, weshalb in diesem Verfahren auch über Schadensersatzansprüche und sonstige streitige Gegenansprüche nicht zu befinden ist (…KG FamRZ 2008, 81 ff bei juris Rn. 19; OLG München OLGR 2006, 139 ff bei juris Rn. 46;… OLG Celle, B.v.19.12.2003, 21 W 18/03 bei juris Rn. 5 und 7;… BayObLG NJW-RR 2000, 149 f bei juris Rn. 18;… in diese Richtung wenn auch nicht abschließend entschieden bereits OLG Schleswig FamRZ 2000, 1048 f bei juris Rn. 4;… LG Koblenz FamRZ 2009, 1710 ff bei juris Rn. 9 ff - sämtliche zitierten Judikate mit zahlreichen weiteren Nachweisen;… aus der Literatur etwa Probst, Betreuungs- und Unterbringungsverfahren, 2. A. 2010, S. 217;… Pammler-Klein/Pammler in jurisPK- BGB , 5. A. 2010, § 1836 Rn. 45;… Locher in jurisPK- BGB , 5. A. 2010, § 1915 Rn. 37;… Zorn in Bork/Jacoby/Schwab, FamFG 2009, § 168 Rn. 41;… Engelhardt in Keidel u.a., FamFG , 16. A. 2009, § 168 Rn. 21 und 35;… Saar in Erman, BGB , 12. A. 2008, § 1836 Rn. 9;… Bienwald in Bienwald u.a., Betreuungsrecht, 4. A. 2005, § 1836 BGB Rn. 92).
OLG Karlsruhe, 29.11.2005 - 20 WF 120/05
https://dejure.org/2005,3852
OLG Karlsruhe, 29.11.2005 - 20 WF 120/05 (https://dejure.org/2005,3852)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 29.11.2005 - 20 WF 120/05 (https://dejure.org/2005,3852)
OLG Karlsruhe, Entscheidung vom 29. November 2005 - 20 WF 120/05 (https://dejure.org/2005,3852)
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Ablehnung von Prozesskostenhilfe: Mutwilligkeit einer unbedingten Unterhaltsrückforderungsklage bei möglicher Widerklage im Unterhaltsprozess
Beschwerde wegen Versagung von Prozesskostenhilfe für eine unbedingte Unterhaltsrückforderungsklage
PKH - Mutwilligkeit einer unbedingten Rückforderungsklage
Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss des OLG Karlsruhe vom 29.11.2005, Az.: 20 WF 120/05 (Prozesskostenhilfe und Mutwilligkeit)" von der Redaktion der FuR, original erschienen in: FuR 2006, 322 - 323.
AG Bruchsal, 18.07.2005 - 1 F 211/05
MDR 2006, 875
FamRZ 2006, 627 (Ls.)

References: § 705
 § 883
 § 1030
 § 1256
 § 705
 BGH 
 § 723
 § 21
 § 131
 § 105
 § 131
 § 105
 § 705
 § 158
 § 14
 § 22
 § 18
 § 168
 § 1836
 § 1
 § 168
 § 56
 § 56
 § 1836
 § 1836
 § 56
 § 1836
 § 1836
 § 1915
 § 168
 § 168
 § 1836
 § 1836