Source: http://jaegervereinigung-oberlahn.de/satzungen.htm
Timestamp: 2018-08-18 15:50:25+00:00

Document:
Satzung der Jägervereinigung Oberlahn (JVO) e. V. (eingetragener Verein)
Der Verein führt den Namen Jägervereinigung Oberlahn e. V. Er hat seinen Sitz in Weilburg a. d. Lahn und gehört dem Landesjagdverband Hessen e. V. an. Er ist in das Vereinsregister (VR) des Amtsgerichtes Limburg a. d. Lahn (Registergericht) unter VR 1418 eingetragen und beim zuständigen Finanzamt registriert.
Der Verein will in seinem Arbeitsbereich (ehemaliger Oberlahnkreis) die Interessen der Jagd und der Jäger vertreten.
Dazu stellt er sich folgende Aufgaben:
1. Erhaltung eines gesunden, artenreichen Wildbestandes
2. Führung und Förderung seiner Mitglieder zu waidgerechter Jagdausübung
3. Vertretung seiner Mitglieder gegenüber öffentlichen und privaten Stellen, soweit es sich um jagdliche Fragen handelt.
4. Förderung des Jagdgebrauchshundewesens. (Für die Jagdgebrauchshundevereine: Förderung der Zucht und Prüfung aller Hunderassen, die für den Jagdgebrauch in Frage kommen)
5. Pflege des jagdlichen Schießens
6. Bekämpfung der Wilddieberei
7. Versicherungsschutz seiner Mitglieder
8. Schlichtung von Streitigkeiten unter seinen Mitgliedern, soweit diese in jagdlichen Dingen ihren Ausgang haben
9. Verbindung zur örtlichen Presse
Er wird diese Aufgaben insbesondere zu lösen suchen durch enge Zusammenarbeit mit der Unteren Jagdbehörde, der Unteren Verwaltungs- und der Unteren Naturschutzbehörde (Landrat), dem Landesjagdverband Hessen e.V., den Zuchtvereinen und Vereinigungen für die Prüfung von Jagdhunden, durch Vorträge und Ausstellungen. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral. Er erstrebt keinen Gewinn und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.
Der Verein hat ordentliche, außerordentliche und Ehrenmitglieder. Ordentliches Mitglied kann jede Person werden, die berechtigt ist, einen Jagdschein zu erwerben.
Außerordentliches Mitglied kann jede an der Arbeit des Vereins interessierte, unbescholtene Person werden, die den Bedingungen für ordentliche Mitglieder nicht entspricht, insbesondere die Inhaber von Jugendjagdscheinen und Jagdscheinberechtigte, die sich noch in der Berufsausbildung befinden. Das Mindestalter beträgt 14 Jahre. Außerordentliche Mitglieder haben nur eine beratende Stimme.
Ehrenmitglieder, die vom Vorstand ernannt werden, können solche Personen werden, die sich um die Förderung der Jagd oder des Vereins ganz besondere Verdienste erworben haben. Sie haben die Rechte ordentlicher Mitglieder, sind aber von der Pflicht zur Beitragszahlung befreit.
Der Aufnahme in den Verein muss ein schriftlicher Aufnahmeantrag vorausgehen, der an den Vorstand zu richten ist. Dieser entscheidet über Aufnahme oder Ablehnung.
Jedes Mitglied hat das Recht der Inanspruchnahme aller Einrichtungen des Vereins oder übergeordneter Verbände im Rahmen der mit diesen getroffenen Vereinbarungen, Stimmrecht und aktives und passives Wahlrecht (Ausnahme siehe § 3 a.o. Mitglieder).
Jedes Mitglied verpflichtet sich mit der Aufnahme zur Anerkennung und Beachtung der Satzung, der Beschlüsse des Vorstandes, der Mitglieder und Jahreshauptversammlung, zur Mitarbeit an den Zielen des Vereins nach besten Kräften sowie zur pünktlichen Beitragszahlung.
1. Freiwilligen Austritt, der dem Vorstand spätestens 14 Tage vor Ablauf des Geschäftsjahres per Einschreiben mitzuteilen ist.
3. Kündigung seitens des Vereins per Einschreiben
4. Ausschluss, der dem Betroffenen per Einschreiben mit Begründung bekanntzugeben ist.
Über Kündigung und Ausschluss entscheidet der Vorstand. Gegen den Ausschluss steht dem Betroffenen das Beschwerderecht zu. Über die innerhalb eines Monats einzulegende Beschwerde entscheidet eine innerhalb acht Wochen einzuberufende Mitgliederversammlung mit 3/4-Mehrheit.
3. die Schiedsstelle
Der Vorstand wird in einer Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren in geheimer Wahl durch Stimmenmehrheit gewählt. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.
Der Vorstand beschließt über Aufnahme, Kündigung und Ausschluss von Mitgliedern, verwaltet das Vereinsvermögen, leitet die Vereinstätigkeit im Sinne der im § 2 gestellten Aufgaben und ernennt Ehrenmitglieder.
Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit
§ 11 Vorsitzende
Der 1. Vorsitzende ist allein vertretungsberechtigt. Im Falle seiner Verhinderung wird er vom 2. Vorsitzenden vertreten.
Der 1. Vorsitzende führt die Geschäfte des Vereins, soweit diese nicht dem Schriftführer oder dem Kassenwart vorbehalten sind.
Er muss eine Vorstandssitzung einberufen, wenn ein Vorstandsmitglied es verlangt. Bei Streitigkeiten unter Mitgliedern, die ihre Ursachen in jagdlichen Belangen haben, hat sich der Vorsitzende als Schlichter zu Verfügung zu stellen. Eine verbindliche Entscheidung trifft er nur dann, wenn die streitenden Parteien vorher schriftlich erklärt haben, dass sie sich der Entscheidung unterwerfen. Er kann die Sache an die Schiedsstelle
(§ 16) abgeben.
Der Schriftführer führt die Mitgliederliste, fertigt Niederschriften über die Verhandlungen des Vorstandes sowie der Mitgliederversammlungen an und besorgt die Einladungen der Mitglieder zu den Veranstaltungen des Vereins. Er beurkundet mit dem Vorsitzenden die Beschlüsse der Mitgliederversammlung.
Der Kassenwart führt die Vereinskasse, er ist für die geordnete Buchführung verantwortlich, erstattet den Rechnungsbericht und legt den Vorschlag vor. Er hat seine Kassenführung vor der Jahreshauptversammlung durch zwei gewählte Rechnungsprüfer prüfen zu lassen.
Die Mitgliederversammlung, die vor allem der Unterrichtung der Mitglieder über jagdliche Tagesfragen, dem Erfahrungs- und Meinungsaustausch sowie der Belehrung und Anregung dienen soll, behandelt außerdem laufende Angelegenheiten, soweit diese nicht der Zuständigkeit einer Jahreshauptversammlung vorbehalten sind. Sie fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende.
Die Jahreshauptversammlung findet im ersten Halbjahr nach Ablauf des Geschäftsjahres statt. Sie nimmt den Jahresbericht des Vorsitzenden, den Kassenbericht sowie den Bericht der Rechnungsprüfer entgegen, erteilt Entlastung, genehmigt den Voranschlag, wählt den Vorstand, den Beirat, die Mitglieder der Schiedsstelle, die Ausschüsse und die Rechnungsprüfer und setzt den Mitgliederbeitrag fest.
Eine außerordentliche Hauptversammlung kann durch den Vorstand jederzeit einberufen werden, wenn Fragen zu entscheiden sind, die in dieser Satzung der Zuständigkeit einer Hauptversammlung vorbehalten sind oder die grundsätzliche oder weitergehende Bedeutung haben. Eine außerordentliche Hauptversammlung muss einberufen werden, wenn ein Viertel der Vereinsmitglieder dies schriftlich beantragt.
Die Einladung zur Hauptversammlung muss mindestens 14 Tage unter Angabe der Tagesordnung erfolgen, und zwar schriftlich. Die Abstimmung erfolgt mit einfacher Mehrheit, soweit diese Satzung nicht in Sonderfällen eine andere Mehrheit vorschreibt. Bei Stimmenmehrheit entscheidet der Vorsitzende.
Wahlen erfolgen durch Stimmzettel, jedoch ist mit Ausnahme des § 9 auch Wahl durch Zuruf gestattet, wenn kein Einspruch erhoben wird.
§ 16 Schiedsstelle
Die Schiedsstelle, deren Mitglieder von der Jahreshauptversammlung auf drei Jahre zu wählen sind, soll sich aus drei erfahrenen und allgemein geachteten Waidmännern und drei Stellvertretern zusammensetzen, die sich gutachtlich zu Fragen äußern sollen, die ihnen der Vorstand vorlegt.
Jedes Vereinsmitglied hat das Recht, die Schiedsstelle unmittelbar anzurufen. Sie gibt sich selbst ihre Geschäftsordnung. Sie hat zu prüfen, ob ein Mitglied schuldig oder nichtschuldig im Sinne der gegen es erhobenen Vorwürfe ist. Die Schiedsstelle ist verpflichtet, über alle anhängigen Verfahren den Vorstand zu unterrichten.
§ 16a Ehrenordnung
Die Ehrenordnung des LJV Hessen in der jeweils gültigen Fassung ist Bestandteil dieser Satzung und für alle Mitglieder verbindlich.
Für besondere, wiederkehrende Aufgaben, die durch den Vorstand infolge des damit verbundenen Zeitaufwandes und der Notwendigkeit besonderer Sachkenntnisse allein nicht gelöst werden können, sind ständige Ausschüsse gestattet, deren Mitglieder von der Jahreshauptversammlung gewählt werden.
1. ein aus fünf Mitgliedern bestehender Ausschuss zur Durchführung von Hundeprüfungen und für Hundefragen,
2. ein aus fünf Mitgliedern bestehender Ausschuss für Schießwesen.
Außer diesen ständigen Ausschüssen können von Fall zu Fall weitere Ausschüsse durch die Mitgliederversammlung einberufen werden.
Alle Ausschüsse geben sich ihre Geschäftsordnung selbst. Ihr Vorsitzender ist verpflichtet, den Vorstand über die Tätigkeit des Ausschusses laufend zu unterrichten.
Es wird ein Jahresbeitrag erhoben, der in der Jahreshauptversammlung festgesetzt wird.
Außerordentliche Mitglieder zahlen die Hälfte des Beitrags.
Nach dem 30. Juni eintretende Mitglieder zahlen für das Jahr ihres Eintritts nur den halben Beitrag. Außerdem zahlen alle neu eintretenden ordentlichen Mitglieder eine Aufnahmegebühr von 2,50 Euro, sofern sie nicht bereits außerordentliche Mitglieder waren. Die Jahreshauptversammlung kann Umlagen mit 3/4-Mehrheit für besondere Zwecke beschließen.
Jahresbeiträge, etwaige Spenden, Umlagen und sonstige Einnahmen sind ausschließlich und unmittelbar für die satzungsmäßigen Zwecke und Aufgaben des Vereins zu verwenden. Der Verein darf keine Person oder sonstige Stelle durch Verwaltungsaufgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, durch verhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.
Die Mitglieder dürfen keine Gewinnanteile und auch keine sonstigen Zuwendungen - ausgenommen Unkostenerstattungen - aus Mitteln des Vereins erhalten. Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke und Aufgaben des Vereins verwendet werden.
§ 20 Beitragszahlung
Jahresbeiträge, die bis zum 30. Juni des Geschäftsjahres nicht bezahlt sind, erhöhen sich ohne weiteres um 1,00 Euro.
Ab 01. Juli erfolgt nach allgemeiner Anmahnung in den Vereinsmitteilungen der Einzug durch Postnachnahme mit einem Unkostenaufschlag von 10%. Beim Eintritt nach dem 30. Juni ist sinngemäß zu verfahren.
Änderungen dieser Satzung können nur auf einer Jahreshauptversammlung mit 3/4-Mehrheit erfolgen. Die vorgesehene Änderung muss aus der Tagesordnung ersichtlich sein.
Die Auflösung kann nur eine eigens zu diesem Zweck einberufene Mitgliederversammlung beschließen, wenn zu ihr 1/3 aller Mitglieder erschienen sind und sich mit 3/4-Mehrheit für die Auflösung ausspricht.
Ist die einberufene Versammlung nicht beschlussfähig, so wird eine 2. Hauptversammlung einberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Stimmberechtigten beschlussfähig ist. Die Auflösung muss erfolgen, wenn die Mitgliederzahl des Vereins unter sieben (7) sinkt.
Etwaig vorhandenes Vermögen ist dem Kreisverein des Deutschen Roten Kreuzes zu übergeben
Weilburg den 19. März 1966 Geändert am 1. August 1983 Stand vom 01. April 2012
Hans-Helmut Nolten
Dr. E. Roeder
Paul Wüst Kassierer Klaus Stroh Kassierer

References: § 3
 § 2

§ 11
 § 9

§ 16

§ 16

§ 20