Source: http://www.naturgartenstadt.ch/verein-naturgartenstadt/statuten/
Timestamp: 2018-11-16 20:18:13+00:00

Document:
Statuten - NaturGartenStadt
Art. 8 Ordentliche Hauptversammlung
Art. 9 Ausserordentliche Hauptversammlung
Art. 10 Kompetenzen der Hauptversammlung
Art. 13 Ämter
Art. 14 Kompetenzen des Vorstandes
Art. 16 Geschäftsstelle
Art. 17 Einsetzung einer Revisionsstelle
Art. 20 Vereinsvermögen
Art. 21 Verbindlichkeiten
Art. 23 Verteilung des Vereinsvermögens
Art. 22 Statutenänderungen und Auflösung
Unter dem Namen Verein Naturgartenstadt Winterthur besteht ein Verein im Sinne von Art. 60 ff. ZGB als juristische Person. Der Verein besteht auf unbestimmte Dauer.
Der Verein bezweckt, die Entstehung eines Netzwerk von gestalterisch ansprechenden, ökologisch wertvollen Gärten und Anlagen mit hohem Gebrauchs- und Aufenthaltswert zu unterstützen und damit die Qualität der Stadt Winterthur als Gartenstadt zu unterstützen.
Die Bevölkerung dafür zu gewinnen, dass sie sich für Natur in der Stadt einsetzt und ihren Beitrag leistet.
Grundeigentümerschaften, Gartenbauunternehmen und Hauswarte durch gute Beispiele zu motivieren, Gärten naturnah zu gestalten und pflegen.
Auf Musterflächen zu zeigen, wie wertvolle Biotope im und um den Siedlungsraum mittels geeigneter Bepflanzung und Pflege geschaffen und als Trittsteine für die Vernetzung von Siedlungsgebiet und „grünem Umland“ wirken.
Dadurch entsteht auf städtischen Grünflächen und in privaten Gärten ein Netzwerk von Trittsteinen und Vernetzungskorridoren zwischen dem Siedlungsraum und dem grünen Umland
Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden, welche Ziel und Zweck des Vereins anerkennen und zu fördern bereit sind. Der Verein besteht aus Aktivmitgliedern mit Stimmrecht und Passivmitgliedern ohne Stimmrecht.
Mitteilungen über den Wechsel von der Aktiv- zur Passivmitgliedschaft bzw. umgekehrt und Aufnahmegesuche neuer Mitglieder sind schriftlich an den Präsidenten zu richten.
Jedes Aktivmitglied hat einen Jahresbeitrag von CHF 5.– zu leisten. Passivmitglieder haben keinen Jahresbeitrag zu entrichten, haben dafür auch kein Stimmrecht und keinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.
Der Austritt muss schriftlich erklärt werden. Er kann nur auf Ende eines Kalenderjahres erfolgen.
Die Einladung zur Hauptversammlung erfolgt unter Einhaltung einer Frist von mindestens 20 Tagen schriftlich oder per E-Mail durch den Vorstand unter Angabe der Traktanden.
Eine ausserordentliche Hauptversammlung ist auf Beschluss des Vorstandes, auf Antrag von mindestens einem Fünftel der Mitglieder oder auf Antrag der Revisionsstelle einzuberufen.
Die Einladung hat zehn Tage vor der Versammlung zu erfolgen.
Beschlüsse an der Hauptversammlung werden in offener Abstimmung mit einfachem Mehr gefasst. Die Abstimmung erfolgt nur dann geheim, wenn dies ausdrücklich von der Mehrheit der anwesenden Mitglieder verlangt wird. Bei Stimmengleichheit hat der Präsident keinen Stichentscheid.
Alle anwesenden Mitglieder haben das gleiche Stimmrecht. Stellvertretung ist bei den natürlichen Personen nicht zulässig. Die juristischen Personen gelten als ein Mitglied und üben das Stimmrecht durch einen bevollmächtigten Vertreter aus.
Der Vorstand besteht aus mindestens zwei Mitgliedern und wird von der Hauptversammlung auf eine Amtsdauer von einem Jahr gewählt. Er konstituiert sich selbst. Der Vorstand ist beschlussfähig, sofern mindestens zwei Mitglieder anwesend sind. Er wird einberufen auf Antrag des Präsidenten oder auf Verlangen eines Vorstandsmitgliedes. Auch bei Stimmengleichheit zählt die Stimme des Präsidenten einfach. Scheiden Vorstandsmitglieder während der Amtsdauer aus, ergänzt sich der Vorstand von selbst. Solche Wahlen sind an der nächsten Hauptversammlung zur Bestätigung vorzulegen.
Die Geschäftsstelle führt die ordentlichen Geschäfte des Vereins. Die Aufgaben der Geschäftsstelle werden in einem separaten Vertrag geregelt.
Sind vorstehende Kriterien nicht erfüllt, so muss dennoch eine Revisionsstelle gewählt werden, welche die Buchführung eingeschränkt prüft, wenn ein Vereinsmitglied, das einer persönlichen Haftung oder einer Nachschusspflicht unterliegt, dies verlangt. Sind die vorstehenden Kriterien nicht erfüllt und sind alle Vereinsmitglieder damit einverstanden, so kann auf die Wahl einer Revisionsstelle verzichtet werden.
Als Revisionsstelle können eine oder mehrere natürliche oder juristische Personen oder Personengesellschaften gewählt werden. Die Revisionsstelle muss nach Art. 69b Abs. 3 ZGB i.V.m. 728 bzw. 729 OR unabhängig sein. Die Revisionsstelle muss ihren Wohnsitz, ihren Sitz oder eine eingetragene Zweigniederlassung in der Schweiz haben. Hat der Verein mehrere Revisionsstellen, so muss zumindest eine diese Voraussetzungen erfüllen.
Im Falle der Auflösung des Vereins bestimmt die Hauptversammlung über die Aufteilung des Liquidationsgewinnes.
Ein allfälliger Liquidationsgewinn wird einer oder mehreren schweizerischen gemeinnützigen Organisationen mit gleichem oder ähnlichem Zweck zugewiesen, welche an der Auflösungsversammlung von den Mitgliedern bestimmt werden. Ausgeschlossen ist eine Verteilung des Vereinsvermögens unter den Mitgliedern.
Für die Statutenänderung oder die Auflösung des Vereins ist die Anwesenheit von mindestens drei Vierteln aller Mitglieder erforderlich. Für die Annahme eines solchen Antrages ist Dreiviertel-Mehrheit notwendig.

References: Art. 8

Art. 9

Art. 10

Art. 13

Art. 14

Art. 16

Art. 17

Art. 20

Art. 21

Art. 23

Art. 22
 Art. 60
 Art. 69