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Timestamp: 2019-11-15 21:18:22+00:00

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BFH, 01.12.1967 - III 19/65 - dejure.org
https://dejure.org/1967,401
BFH, 01.12.1967 - III 19/65 (https://dejure.org/1967,401)
BFH, Entscheidung vom 01.12.1967 - III 19/65 (https://dejure.org/1967,401)
BFH, Entscheidung vom 01. Dezember 1967 - III 19/65 (https://dejure.org/1967,401)
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Bundesfinanzhof - Revisionsinstanz - Schätzung - Auslandsverbindlichkeiten - Rechtsirrtum - Verfahrensmangel - Denkverstoß - Zusammenveranlagung von Ehegatten - Zusammenveranlagung des Haushaltsvorstands - Steuerkurswert - Gemeiner Wert - Altersversorgung
BFHE 91, 254
NJW 1968, 2127
BStBl II 1968, 332
Der BFH kann die Schätzung durch das FG nur daraufhin überprüfen, ob sie überhaupt zulässig ist und ob das FG anerkannte Schätzungsgrundsätze, Denkgesetze und allgemeine Erfahrungssätze beachtet hat (ständige Rechtsprechung; vgl. z.B. BFH-Urteile vom 1. Dezember 1967 III 19/65, BFHE 91, 254, BStBl II 1968, 332;… vom 21. Oktober 1997 VIII R 18/96, BFH/NV 1998, 582; vom 27. März 2001 I R 42/99, BFHE 195, 234, BStBl II 2001, 477, m.w.N.;… BFH-Beschluss in BFH/NV 2008, 587, m.w.N.;… Gräber/ Ruban, a.a.O., § 118 Rz 31, m.w.N.).
Eine Bindung besteht nach § 118 Abs. 2 FGO nur dann, wenn die Tatsachenwürdigung keinen Rechtsirrtum enthält, nicht gegen Denkgesetze und Erfahrungssätze verstößt und nicht auf einem Verfahrensmangel beruht (ständige Rechtsprechung, BFH-Urteile vom 1. Dezember 1967 III 19/65, BFHE 91, 254, BStBl II 1968, 332; vom 27. Juni 1980 VI R 147/77, BFHE 131, 53, BStBl II 1980, 651).
d) Die Schätzung gehört in ihrer Gesamtheit - einschließlich der methodischen Überlegungen - zu den tatsächlichen Feststellungen, an die der BFH als Revisionsinstanz grundsätzlich gemäß § 118 Abs. 2 FGO gebunden ist (BFH-Urteile vom 1. Dezember 1967 III 19/65, BFHE 91, 254, BStBl II 1968, 332; vom 27. Juni 1980 VI R 147/77, BFHE 131, 53, BStBl II 1980, 651).
Der BFH kann die Schätzung durch das FG nur daraufhin überprüfen, ob sie überhaupt zulässig ist --was im Streitfall außer Frage steht-- und ob das FG anerkannte Schätzungsgrundsätze, Denkgesetze und allgemeine Erfahrungssätze beachtet hat (ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Urteil vom 1. Dezember 1967 III R 19/65, BFHE 91, 254, BStBl II 1968, 332;… Gräber/Ruban, a.a.O., § 118 Rz. 31, m.w.N.).
Die - beschränkte - revisionsrichterliche Nachprüfung einer Schätzung (BFH-Urteile vom 1. Dezember 1967 III 19/65, BFHE 91, 254, BStBl II 1968, 332; vom 27. Juni 1980 VI R 147/77, BFHE 131, 53, BStBl II 1980, 651; vom 2. Februar 1982 VIII R 65/80, BFHE 135, 158, BStBl II 1982, 409) setzt danach zwar voraus, daß das FG-Urteil erkennen läßt, auf welchen Tatsachen die Schätzung beruht und auf welchem Weg sie zustande gekommen ist; denn der BFH kann nur den Sachverhalt zur Grundlage seiner Entscheidung machen, der vom FG festgestellt ist.
Der BFH darf im Revisionsverfahren nur nachprüfen, ob die Schätzung des FG als Tatsacheninstanz zulässig war (was vorstehend bereits bejaht wurde), ob sie möglich war, ob sie gegen Denkgesetze oder Erfahrungssätze verstoßen hat und ob das FG-Urteil auf Verfahrensfehlern, insbesondere auf mangelnder Sachaufklärung, beruht (vgl. BFH-Urteil vom 1. Dezember 1967 III 19/65, BFHE 91, 254, BStBl II 1968, 332;… Tipke/Kruse, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, 11. Aufl., § 162 AO 1977 Tz. 10).
Zum gleichen Ergebnis führt der vom BFH in ständiger Rechtsprechung aus Art. 20 Abs. 3 GG gezogene Schluß, daß die Steuergerichte grundsätzlich nur insoweit Freibeträge gewähren oder Vermögenswerte außer Ansatz lassen dürfen, als dies durch das Gesetz bestimmt ist (Urteile vom 30. Juli 1965 III 186/64 U, BFHE 83, 200, BStBl III 1965, 574; vom 1. Dezember 1967 III 19/65, BFHE 91, 254, BStBl II 1968, 332; vom 26. September 1969 VI R 158/67, BFHE 96, 566, BStBl II 1969, 730; vom 13. Januar 1970 II 132/65, BFHE 98, 453, BStBl II 1970, 440, und vom 6. Juli 1973 VI R 253/69, BFHE 110, 119, BStBl II 1973, 754).
Bei der Teilwertermittlung handelt es sich um eine Schätzung nach § 162 der Abgabenordnung (…BFH-Urteil vom 4. März 1998 X R 151/94, BFH/NV 1998, 1086), die Tatsachenfeststellung i.S. von § 118 Abs. 2 FGO ist und daher revisionsrechtlich nur daraufhin überprüft werden kann, ob sie dem Grunde nach zulässig war, in verfahrensfehlerfreier Weise zustande gekommen ist und nicht gegen anerkannte Schätzungsgrundsätze, Denkgesetze und allgemeine Erfahrungssätze verstößt (ständige Rechtsprechung des BFH, vgl. Senatsurteil vom 1. Dezember 1967 III 19/65, BFHE 91, 254, BStBl II 1968, 332; BFH-Urteil vom 29. Mai 2008 VI R 11/07, BFHE 221, 182, BStBl II 2008, 933).
dem Grund und der Höhe nach revisionsrechtlich einwandfrei geschätzt (vgl. zur Prüfung der Schätzung im Revisionsverfahren BFH-Urteil vom 1. Dezember 1967 III 19/65, BFHE 91, 254, BStBl II 1968, 332).
BFH, 15.12.1978 - VI R 36/77
Mietwertfestsetzung - Dienstwohnung - Besoldungszweck
BFH, 05.03.1985 - III S 5/84
BFH, 05.03.1985 - III R 213/83
Voraussetzungen einer erfolgreichen Revision bei einem auf Schätzungen beruhenden …
BFH, 14.06.1985 - III S 14/84
BFH, 13.08.1982 - VI S 5/82
BFH, 18.03.1983 - VI S 9/82

References: § 118
 § 118
 § 118
 § 118
 § 162
 Art. 20
 § 162
 § 118