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Timestamp: 2019-09-23 20:14:03+00:00

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§ 259 InsO: Wirkungen der Aufhebung
§ 259 InsO
(1) Mit der Aufhebung des Insolvenzverfahrens erlöschen die Ämter des Insolvenzverwalters und der Mitglieder des Gläubigerausschusses. Der Schuldner erhält das Recht zurück, über die Insolvenzmasse frei zu verfügen.
(3) Einen anhängigen Rechtsstreit, der die Insolvenzanfechtung zum Gegenstand hat, kann der Verwalter auch nach der Aufhebung des Verfahrens fortführen, wenn dies im gestaltenden Teil des Plans vorgesehen ist. In diesem Fall wird der Rechtsstreit für Rechnung des Schuldners geführt, wenn im Plan keine abweichende Regelung getroffen wird.
§ 258 InsO
§ 259a InsO
BGH, URTEIL vom 4.5.2016, Az. IX ZR 114/15 12	b) Aus denselben Gründen ist auch § 259 Abs.3 InsO auf den Sachwalter entsprechend anwendbar (vgl. BGH, Beschluss vom 24. März 2016 - IX ZR 157/14, DB 2016, 1013).
BGH, BESCHLUSS vom 4.4.2015, Az. IX ZB 75/14 Eine konkrete Ausgestaltung der Ermächtigung des Insolvenzverwalters nach § 259 Abs.3 InsO ist nicht erforderlich (BGH, Urteil vom 6. Oktober 2005 - IX ZR 36/02, NZI 2006, 100 Rn. 2, 9 f).
BGH, URTEIL vom 4.0.2014, Az. IX ZR 209/11 Nach § 259 Abs.3 InsO kann jedoch aufgrund einer Entscheidung der Gläubiger im Insolvenzplan die Prozessführungsbefugnis des Verwalters für schwebende Verfahren über die Dauer des Insolvenzverfahrens hinaus aufrechterhalten werden (BGH, Urteil vom 11. April 2013 - IX ZR 122/12, DZWIR 2013, 437 Rn. 8, 11).
BGH, URTEIL vom 4.0.2014, Az. IX ZR 209/11 Daraus ergibt sich zweifelsfrei, dass in dem von § 259 Abs.3 InsO erlaubten Umfang von der Insolvenzverwalterin die Anfechtungsklagen fortgeführt werden sollten (vgl. BGH, Urteil vom 6. Oktober 2005 - IX ZR 36/02, ZIP 2006, 39 Rn. 21 ff).
BGH, URTEIL vom 4.1.2011, Az. IX ZR 91/10 Gemäß § 259 Abs.3 InsO kann der Insolvenzverwalter nach rechtskräftiger Bestätigung eines Insolvenzplans und Aufhebung des Verfahrens einen anhängigen Anfechtungsrechtsstreit fortführen, wenn dies im gestaltenden Teil des Plans vorgesehen ist (vgl. hierzu BT-Drucks. 12/2443, S. 214; BGH, Urteil vom 6. Oktober 2005 - IX ZR 36/02, ZIP 2006, 39 Rn. 10).
BGH, URTEIL vom 4.11.2009, Az. IX ZR 206/08 Der Vorbehalt nach §259 Abs.3 InsO ermöglicht dem Verwalter, noch im Zeitraum zwischen der Abstimmung über den Insolvenzplan und der Verfahrensaufhebung auf der Grundlage erst jetzt bekannt gewordener Tatsachen Anfechtungsklage zu erheben (BGH, Urt. v. 6. Oktober 2005 - IX ZR 36/02, ZIP 2006, 39, 40 f Rn. 11).
BGH, URTEIL vom 4.11.2009, Az. IX ZR 206/08 -7- von § 259 Abs.3 InsO vorausgesetzten Vorbehalt im Insolvenzplan (vgl. BGH, Urt. v. 6. Oktober 2005, aaO S. 40 ff).
Anwaltsgerichtshof, Beschluss vom 5.10.2009, Az. 1 AGH 27/09 36Die Vermögensverhältnisse eines Schuldners können grundsätzlich erst mit der Aufhebung des Insolvenzverfahrens, mit welcher der Schuldner das Recht zurückerhält, über die vormalige Insolvenzmasse frei zu verfügen (§ 259 Abs. 1 Satz 2 InsO) und mit der Ankündigung der Restschuldbefreiung durch Beschluss des Insolvenzgerichts (§ 291 Abs. 1 InsO) wieder als geordnet angesehen werden (BGH 7. 12. 2004, AnwZ(B) 40/04 = NJW 2005, 1271 und BGH 16. 04.
BGH, URTEIL vom 1.6.2008, Az. II ZR 26/07 Wenn die Ermächtigung für die Fortsetzung eines Rechtsstreits, der eine Insolvenzanfechtung zu dem Gegenstand hat (§ 259 Abs.3 Satz 1 InsO), nicht besteht oder den Anfechtungsprozess gegen den Prozessgegner nicht umfasst, entfällt das Anfechtungsrecht (BGHZ 83, 102, 106).

References: § 259

§ 258

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