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Timestamp: 2020-03-28 17:54:41+00:00

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﻿ Klassenwiederholungen
Wie bewertet der Senat die Entwicklung der Klassenwiederholungen und die Maßnahmen zur Reduzierung der Klassenwiederholungen?
Seit dem Schuljahr 2006/2007 läuft der Schulversuch „Individuelle Förderung statt Klassenwiederholung". Die an dem Schulversuch teilnehmenden Schulen entwickeln organisatorische und pädagogische Konzepte zur individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler. Durch die zusätzliche Förderung sollen möglichst viele Schülerinnen und Schüler in die Lage versetzt werden, Leistungsdefizite gezielt abzubauen und den Anschluss an das Anforderungsniveau ihrer Jahrgangsstufe zu erreichen.
Seit dem 1. August 2006 sind folgende Schulen beteiligt: Haupt- und Realschule Allermöhe, Schule Am Eichtalpark, Schule Beim Pachthof, Schule Bunatwiete/Maretstraße, Schule Ehestorfer Weg, Schule Kirchwerder, Schule Langenhorn, Schule Luruper Hauptstraße und Ganztagsschule St. Pauli.
Seit dem 1. August 2007 nehmen außerdem folgende Schulen teil: Schule Altonaer Straße/Arnkielstraße, Schule Altrahlstedt, Schule Am Altonaer Volkspark, Schule Bramfelder Dorfplatz, Schule Denksteinweg, Schule Hermannstal, Schule Slomanstieg, Theodor-Haubach-Schule und Ganztagsschule Veermoor.
Das langfristige Ziel des Schulversuchs ist es, die Zahl der Absolventinnen und Absolventen ohne Schulabschluss zu reduzieren und grundsätzlich keine Klassenwiederholungen mehr zuzulassen. Verlässliche Aussagen über den Erfolg der Maßnahmen sind erst nach Abschluss des Schulversuchs (nach derzeitiger Planung: 31. Juli 2010) möglich. Die im Schulversuch vorgesehene Ausnahmeregelung für Klassenwiederholungen bei besonderen biografischen Problemlagen wurde bisher nicht in Anspruch genommen.
Außerdem führen seit dem 1. August 2007 das Gymnasium Eppendorf, das Johannes-Brahms-Gymnasium und das Kurt-Körber-Gymnasium ein zeitlich unbefristetes Projekt durch, in dessen Rahmen unter anderem Förderkonzepte zur Lesekompetenz sowie individuelle Förderkurse durchgeführt werden, um die Anzahl der Klassenwiederholungen zu reduzieren. Nach dem bisherigen Projektverlauf zeichnet sich ab, dass die ergriffenen Maßnahmen wirksam sind.
Nicht versetzte Schülerinnen und Schüler können gemäß § 51 (Hauptschule), § 63
(Realschule) und § 75 (Gymnasium) der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Klassen 1 bis 10 der allgemeinbildenden Schulen (APO-AS) durch eine erfolgreiche Nachprüfung nachträglich versetzt werden. Wiederholungen werden auch vermieden durch die Möglichkeit, den Hauptschulabschluss und den Realschulabschluss beziehungsweise die gleichwertigen Abschlüsse in der integrierten Gesamtschule und im Gymnasium durch Teilnahme an einer Nachprüfung nachträglich zu erwerben (§ 56
(Hauptschule), § 68 (Realschule), § 75 (Gymnasium) APO-AS, § 41 Ausbildungs- und Prüfungsordnung für integrierte Gesamtschulen (APO-iGS)). Klassenwiederholungen im Sinne von „Nichtversetzung" nach § 50 (Hauptschule), § 62 (Realschule) und § 74 (Gymnasium) der APO-AS gibt es in den integrierten Gesamtschulen nicht. Hier gilt § 9 der APO-iGS „Aufrücken, Rücktritt, Wiederholung", wonach Schülerinnen und Schüler ohne Versetzung in die nächst höhere Jahrgangsstufe aufrücken. In den integrierten Haupt- und Realschulklassen gibt es eine „Nichtversetzung" nur für die Schülerinnen und Schüler, die die Anforderungen der Hauptschule nicht erfüllt haben (§ 70 e beziehungsweise § 50 APO-AS). Abschulungen und Umschulungen
Wie häufig wurden jährlich seit dem Schuljahr 2006/2007 bis heute Schülerinnen und Schüler ab- beziehungsweise umgeschult? (Bitte aufschlüsseln nach Klassenstufen und darstellen, wie hoch der Anteil der Kinder und Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund an ihrer jeweiligen Grundgesamtheit ist.)
- Von einem Gymnasium? (Bitte aufschlüsseln, ob zu einer Realschule, Hauptschule, integrierten Gesamtschule, kooperativen Gesamtschule, Aufbaugymnasium oder einer Sonderschule.)
- Von einer Realschule? (Bitte aufschlüsseln, ob zu einer Hauptschule, integrierten Gesamtschule, kooperativen Gesamtschule, Sonderschule, einem Aufbaugymnasium oder zu einem Gymnasium.)
- Von einer integrierten Gesamtschule? (Bitte aufschlüsseln, ob zu einer Realschule, Hauptschule, kooperativen Gesamtschule, Sonderschule, Aufbaugymnasium oder zu einem Gymnasium.)
- Von einer kooperativen Gesamtschule? (Bitte aufschlüsseln, ob zu einer Realschule, Hauptschule, integrierten Gesamtschule, Sonderschule, Aufbaugymnasium oder zu einem Gymnasium.)
- Von einer Hauptschule? (Bitte aufschlüsseln, ob zu einer Realschule, integrierten Gesamtschule, kooperativen Gesamtschule, Sonderschule, Aufbaugymnasium oder zu einem Gymnasium.)
Wie viele Abschulungen gab es an einzelnen weiterführenden Schulen?
(Bitte für jede Schule für die einzelnen Jahrgänge für die letzten zwei Jahre aufgeteilt nach den Bezirken angeben.)
Welche weiterführenden Schulen haben die abgeschulten Schüler von welcher Schule aufgenommen? (Bitte angeben wie viele Schüler pro Jahrgang für das Jahr 2007/2008, aufgeteilt nach Bezirken.)
Zu den Daten für das Schuljahr 2005/2006 siehe Drs. 18/6873. Im Übrigen siehe Anlagen 6 bis 8.
Wie viele Schülerinnen und Schüler haben jährlich in den Schuljahren 2004/2005, 2005/2006, 2006/2007 und 2007/2008 eine Klassenstufe übersprungen? (Bitte aufschlüsseln nach Schulform, Klassenstufe, Geschlecht und Migrationshintergrund.)
Hamburgs Aufbaugymnasien
Wie viele Schülerinnen und Schüler sind in den Schuljahren 2006/2007, 2007/2008, 2008/2009 in die Eingangsstufe eines sechsstufigen Gymnasiums eingeschult worden? (Bitte aufschlüsseln nach Schulen in Hamburg. (Bitte aufschlüsseln nach Schulen in Hamburg.)
Siehe Anlage 10. Der Migrationshintergrund kann für die erfragten Schuljahre nur mit den statistischen Merkmalen „Schüler mit nicht deutscher Nationalität" und „Aussiedlerkinder" dargestellt werden.
19. Wie viele Realschülerinnen und Realschüler sind in den Schuljahren 2006/2007, 2007/2008, 2008/2009 in den jeweiligen Schuljahren direkt in die Vorstufe eingeschult worden?
Im Schuljahr 2006/2007 sind 183, im Schuljahr 2007/2008 116 Realschülerinnen und Realschüler direkt in die Vorstufe eines Aufbaugymnasiums eingeschult worden.
20. Wie viele Schülerinnen und Schüler besuchten in den Schuljahren 2006/2007, 2007/2008, 2008/2009 in den jeweiligen Schuljahren die einzelnen Jahrgangsstufen der einzelnen Hamburger Aufbaugymnasien?
(Bitte aufschlüsseln nach Geschlecht und Anteil derjenigen mit Migrationshintergrund.)
21. Wie viele Schülerinnen und Schüler haben in den Schuljahren 2006/2007 und 2007/2008 an einem Hamburger Aufbaugymnasium das Abitur erreicht? (Bitte jährlich und nach Geschlecht und Migrationshintergrund aufschlüsseln.) Zahl der Schülerinnen und Schüler, die im Schuljahr 2006/2007 ihr Abitur an einem Aufbaugymnasium erworben haben:
1) Der Migrationshintergrund kann für das Schuljahr 2006/07 nur mit den statistischen Merkmalen „Schüler mit nicht deutscher Nationalität" und „Aussiedlerkinder" dargestellt werden.
Im Schuljahr 2007/2008 haben 462 Schülerinnen und Schüler ihr Abitur an einem Aufbaugymnasium erworben. Die Zahl ist der Abiturnotenerhebung entnommen und kann nicht nach Geschlecht oder Migrationshintergrund aufgeschlüsselt werden.
22. Wie viele Schülerinnen und Schüler haben in den Schuljahren 2006/2007 und 2007/2008 jeweils in den einzelnen Jahrgangsstufen eine Klassenstufe wiederholt?
Zahl der Wiederholerinnen und Wiederholer an den Hamburger Aufbaugymnasien in den Schuljahren 2006/2007 und 2007/2008, aufgeschlüsselt nach Jahrgangsstufe.

References: § 51
 § 63
 § 75
 § 68
 § 75
 § 41
 § 50
 § 62
 § 74
 § 9
 § 50