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Timestamp: 2019-07-22 16:25:53+00:00

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EStG § 14a Vergünstigungen bei der Veräußerung bestimmter land- und forstwirtschaftlicher Betriebe - NWB Gesetze -
EStG § 14a i.d.F. 11.07.2019
§ 14a Vergünstigungen bei der Veräußerung bestimmter land- und forstwirtschaftlicher Betriebe [1]
die Einkünfte des Steuerpflichtigen im Sinne des § 2 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 bis 7 in den dem Veranlagungszeitraum der Veräußerung vorangegangenen beiden Veranlagungszeiträumen jeweils den Betrag von 35 000 Deutsche Mark nicht überstiegen haben. 2Bei Ehegatten, die nicht dauernd getrennt leben, gilt Satz 1 mit der Maßgabe, dass die Einkünfte beider Ehegatten zusammen jeweils 70 000 Deutsche Mark nicht überstiegen haben.
(2) 1Der Anwendung des Absatzes 1 und des § 34 Absatz 1 steht nicht entgegen, wenn die zum land- und forstwirtschaftlichen Vermögen gehörenden Gebäude mit dem dazugehörigen Grund und Boden nicht mitveräußert werden. 2In diesem Fall gelten die Gebäude mit dem dazugehörigen Grund und Boden als entnommen. 3Der Freibetrag kommt auch dann in Betracht, wenn zum Betrieb ein forstwirtschaftlicher Teilbetrieb gehört und dieser nicht mitveräußert, sondern als eigenständiger Betrieb vom Steuerpflichtigen fortgeführt wird. 4In diesem Fall ermäßigt sich der Freibetrag auf den Teil, der dem Verhältnis des tatsächlich entstandenen Veräußerungsgewinns zu dem bei einer Veräußerung des ganzen land- und forstwirtschaftlichen Betriebs erzielbaren Veräußerungsgewinn entspricht.
(4) 1Veräußert oder entnimmt ein Steuerpflichtiger nach dem 31. Dezember 1979 und vor dem 1. Januar 2006 Teile des zu einem land- und forstwirtschaftlichen Betrieb gehörenden Grund und Bodens, so wird der bei der Veräußerung oder der Entnahme entstehende Gewinn auf Antrag nur insoweit zur Einkommensteuer herangezogen, als er den Betrag von 61 800 Euro übersteigt. 2Satz 1 ist nur anzuwenden, wenn
3Übersteigt das Einkommen den Betrag von 18 000 Euro, so vermindert sich der Betrag von 61 800 Euro nach Satz 1 je angefangene 250 Euro des übersteigenden Einkommens um 10 300 Euro; bei Ehegatten, die nach den §§ 26, 26b zusammen veranlagt werden und deren Einkommen den Betrag von 36 000 Euro übersteigt, vermindert sich der Betrag von 61 800 Euro nach Satz 1 je angefangene 500 Euro des übersteigenden Einkommens um 10 300 Euro. 4Werden mehrere weichende Erben abgefunden, so kann der Freibetrag mehrmals, jedoch insgesamt nur einmal je weichender Erbe geltend gemacht werden, auch wenn die Abfindung in mehreren Schritten oder durch mehrere Inhaber des Betriebs vorgenommen wird. 5Weichender Erbe ist, wer gesetzlicher Erbe eines Inhabers eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs ist oder bei gesetzlicher Erbfolge wäre, aber nicht zur Übernahme des Betriebs berufen ist; eine Stellung als Mitunternehmer des Betriebs bis zur Auseinandersetzung steht einer Behandlung als weichender Erbe nicht entgegen, wenn sich die Erben innerhalb von zwei Jahren nach dem Erbfall auseinandersetzen. 6Ist ein zur Übernahme des Betriebs berufener Miterbe noch minderjährig, beginnt die Frist von zwei Jahren mit Eintritt der Volljährigkeit.
2Übersteigt das Einkommen den Betrag von 35 000 Deutsche Mark, so vermindert sich der Betrag von 90 000 Deutsche Mark nach Satz 1 für jede angefangenen 500 Deutsche Mark des übersteigenden Einkommens um 15 000 Deutsche Mark; bei Ehegatten, die nach den §§ 26, 26b zusammen veranlagt werden und bei denen das Einkommen den Betrag von 70 000 Deutsche Mark übersteigt, vermindert sich der Betrag von 90 000 Deutsche Mark nach Satz 1 für jede angefangenen 1 000 Deutsche Mark des übersteigenden Einkommens um 15 000 Deutsche Mark. 3Der Freibetrag von höchstens 90 000 Deutsche Mark wird für alle Veräußerungen im Sinne des Satzes 1 insgesamt nur einmal gewährt.
1Anm. d. Red.: Zur Anwendung des § 14a siehe § 57 Abs. 3.
KKB/Walter, § 14a EStG, 4. Aufl.
KKB/Walter, § 14a EStG, 3. Aufl.
KKB/Walter, § 14a EStG, 2. Aufl.
BdF 11.1.1993 (IV B 2 -S 2242 - 86/92) - Ertragsteuerliche Behandlung der Erbengemeinschaft und ihrer Auseinandersetzung
BFH - IX R 56/09, Verfahrensverlauf
BFH - IV R 37/09, Verfahrensverlauf
BFH - IV R 7/09, Verfahrensverlauf
BFH - IV R 6/07, Verfahrensverlauf
BFH - IV R 6/06, Verfahrensverlauf
BFH - IV R 51/05, Verfahrensverlauf
BFH - IV R 48/05, Verfahrensverlauf
BFH 12.9.2002 - IV R 28, 29/01
BFH 23.11.2000 - IV R 85/99
BFH 5.11.1998 - IV R 32/98
Rechtsverletzung auch durch zu niedrige Steuerfestsetzung - Änderung eines bestandskräftigen Einkommensteuerbescheids - Mustereinspruch, Mustereinspruch
Entnahme von Grundstücken und Wohnräumen aus dem landwirtschaftlichen Betriebsvermögen - Mustereinspruch, Mustereinspruch
Zeitlicher Anwendungsbereich des § 14a Abs. 1 EStG: Maßgeblichkeit des Eigentumsübergangs - Mustereinspruch, Mustereinspruch
Abfindung weichender Erben, Mustereinspruch
Keine rückwirkende Versagung des Freibetrags für weichende Erben nach § 14a Abs. 4 EStG wegen Aufgabe eines landwirtschaftlichen Betriebs - Mustereinspruch, Mustereinspruch
EStG § 14a Vergünstigungen bei der Veräußerung bestimmter land- und forstwirtschaftlicher Betriebe ablegen in?

References: § 14
 § 14

§ 14
 § 2
 § 34
 § 14
 § 57
 § 14
 § 14
 § 14
 § 14
 § 14
 § 14