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Timestamp: 2019-11-15 08:04:32+00:00

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Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 4.6.2 Arbeitgeberzuschuss bei Entgeltumwandlung
Bei einer Entgeltumwandlung wird der Arbeitgeber künftig gesetzlich verpflichtet, den von ihm ersparten Arbeitgeberanteil an den Sozialversicherungsbeiträgen pauschal i. H. v. 15 % als Arbeitgeberzuschuss an eine Pensionskasse, einen Pensionsfonds oder eine Direktversicherung abzuführen (Zusagen über Unterstützungskassen sind von der Regelung nicht betroffen; § 1a Abs. 1a Be...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 4.6.4 Erhöhung des steuerlichen Förderrahmens
Für den Arbeitnehmer wird der nach § 3 Nr. 63 EStG steuerfreie Höchstbetrag für Beiträge an Pensionskassen, Pensionsfonds und Direktversicherungen zum 1.1.2018 von derzeit 4 % auf 8 % der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung (RV-BBG) – West – angehoben. Gleichzeitig wird der zusätzliche Steuerfreibetrag von 1.800 EUR p. a. für Zusagen, die nach dem...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 1.11 BFH: Keine Rückstellungen für Handwerkskammerbeiträge
Der BFH (BFH, Urteil v. 5.4.2017, X R 30/15, DB 2017, S. 1422) hat – entgegen der Vorinstanz, dem Thüringer FG (FG Thüringen, Urteil v. 7.7.2015, 2 K 505/14, EFG 2015, S. 1513) – entschieden, dass für Zusatzbeiträge eines künftigen Beitragsjahres, die sich nach der Höhe des in einem vergangenen Steuerjahr erzielten Gewerbeertrags bemessen, keine Rückstellung gebildet werden ...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 2.1.4 Zusammenfassung
Aus Sicht einer Holding-Gesellschaft stellen Konzernumlagen immer dann Umsatzerlöse dar, wenn es sich bei der Umlage um eine Gegenleistung für die Erbringung einer oder mehrerer eigener Dienstleistungen handelt. Die Gesellschaft muss die Leistung um der Gegenleistung Willen erbringen. Findet dagegen nur eine Umverteilung von Aufwendungen statt und agiert die Holding mithin a...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 1.9 BFH: Rückstellung bei progressiver Darlehensverzinsung
Für ein Darlehen mit im Zeitablauf steigenden Zinssätzen ist in der Bilanz grundsätzlich eine Verbindlichkeit oder eine Rückstellung infolge eines (wirtschaftlichen) Erfüllungsrückstands auszuweisen. Die Verbindlichkeit oder Rückstellung ist grundsätzlich abzuzinsen. Der BFH ergänzte hiermit seine Rechtsprechung zur zeitraumbezogenen Abgrenzung von Zinszahlungsverpflichtungen...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 2.2.5 Physischer Cash-Pool
U. E. erfüllt eine Mutter ihre Einstandspflicht auch bei Einbeziehung ihrer Tochter in einen physischen Cash-Pool. Einem physischen Cash-Pooling liegt ein Cash-Pool-Vertrag zugrunde, der die beteiligten Gesellschaften einerseits verpflichtet, banktäglich ihren Liquiditätsüberschuss (ggf. abzüglich eines bei der Gesellschaft zu belassenden "Sockel"-Betrags) an den Cash-Pool a...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 4.6.8 Erhöhung der Grundzulage bei der Riester-Förderung
Die im Rahmen der Riester-Förderung (private Altersvorsorge) gewährte Grundzulage wird von 154 EUR auf 175 EUR pro Jahr angehoben (§ 84 Satz 1 zweiter Halbsatz EStG n. F.). Dadurch soll Geringverdienern ein noch größerer Anreiz gegeben werden, privat für das Alter vorzusorgen. De facto profitieren Arbeitnehmer in der Ansparphase allerdings nur dann von der höheren Grundzulag...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 4.8.1 Hintergrund und Änderungen im Überblick
Am 14.3.2017 hat das Europäische Parlament die neugefasste Richtlinie (EU) 2017/828 zur Änderung der Richtlinie 2007/36/EG im Hinblick auf die Förderung der langfristigen Mitwirkung der Aktionäre (Aktionärsrechterichtlinie) verabschiedet. Die Richtlinie geht auf ein Maßnahmenpaket zur Verbesserung der Unternehmensführung von etwa 10.000 börsennotierten Unternehmen in Europa ...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 2.2.3 Merkmale der Einstandspflicht
Die Einstandspflicht ist nach dem Willen des Gesetzgebers als eine Innen-, nicht als eine Außenhaftung konzipiert. Die Unterscheidung zwischen Innen- und Außenhaftung zielt auf den Adressaten des Anspruchs aus der Einstandspflicht der Mutter: Innenhaftung bedeutet, dass Adressat des Anspruchs die Tochter selbst ist, nicht ihre Gläubiger. Verletzt das Mutterunternehmen seine ...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 2.2.7 Einstandspflicht im mehrstufigen Konzern
Die Einstandspflicht muss von dem Mutterunternehmen erklärt werden, das die befreiende Konzernrechnungslegung, in der die Tochter einbezogen ist, präsentiert. In einem mehrstufigen Konzern (z. B. einem 2-stufigen Konzern bestehend aus Mutter – Tochter – Enkel) kann – falls das Enkelunternehmen die Erleichterungen des § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch nehmen möchte und nur das Mut...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 4.8.3 Related party transactions
Geschäfte zwischen der Gesellschaft und nahestehenden Unternehmen und Personen, sog. related party transactions (RPT), bergen stets die Gefahr eines verdeckten Entzugs von Gesellschaftswerten. Künftig sollen "wesentliche" Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen der Zustimmung der Hauptversammlung oder des Aufsichtsrats bedürfen. Die Mitgliedstaaten können vorseh...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 1.4.4 BAG Betriebsrentenanpassung (§ 16 BetrAVG) und aktive latente Steuern
Das BAG hat entschieden (BAG, Urteil v. 21.2.2017, 3 AZR 455/15, DB 2017, S. 1152), dass für die Beurteilung der künftigen wirtschaftlichen Lage eines Unternehmens im Rahmen einer nach § 16 Abs. 1 BetrAVG anzustellenden Prognose die in der (HGB-)Bilanz aktivierten latenten Steuern (§ 274 Abs. 1 Satz 2 HGB) nicht geeignet sind. Nach § 16 BetrAVG hat ein Arbeitgeber alle 3 Jahr...mehr
Bilanz Check-up 2018: Internationale Rechnungslegung / 2.1 Überblick
Die nachfolgenden Übersichten bieten einen Überblick über die nach dem 31.12.2017 anzuwendenden, vom IASB verabschiedeten Standards und Interpretationen (Rechtsstand vom 1.10.2017). Diese wurden bisher nur teilweise von der EU endorsed. Aufgrund von IASB- und EU-Aktivitäten können sich im weiteren Verlauf des Jahres 2017 und in den ersten Monaten des Jahres 2018 noch Änderun...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 3.1 Befugnis zur Einberufung der Gesellschafterversammlung
Der BGH hat sich in einem Urteil (BGH, Urteil v. 8.11.2016, II ZR 304/15, BB 2017, S. 207) mit der bislang umstrittenen Frage befasst, ob ein wirksam abberufener GmbH-Geschäftsführer berechtigt ist, eine Gesellschafterversammlung einzuberufen, wenn er im Zeitpunkt der Einberufung noch als Geschäftsführer im Handelsregister eingetragen ist. Der BGH hat diese Frage in seinem Ur...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 1.5.1 Rechtliche Verhältnisse
Zusatzversorgungskassen (ZVK) dienen als Träger der tarifvertraglich geregelten betrieblichen Altersversorgung der Beschäftigten im öffentlichen und kirchlichen Dienst. Nach der Umstellung des Versorgungssystems von einem umlagefinanzierten auf ein kapitalgedecktes Verfahren erhob die KZVK seit 2002 von ihren Mitgliedsunternehmen zusätzliche Beiträge, sog. Sanierungsgelder, ...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 3.7 Pflicht zur Rückzahlung einer (gewinnunabhängigen) Liquiditätsausschüttung bei Beendigung einer stillen Gesellschaft
In einem vom BGH zu entscheidenden Fall hatte sich die Beklagte mit Beitragserklärung vom 9.12.2002 an einer GmbH & Co. KG im Rahmen des Beteiligungsprogramms "Classic" mit einer Einmaleinlage von 20.000 EUR zzgl. eines Agios beteiligt. Beide Beträge wurden vollständig eingezahlt. Das Beteiligungsprogramm "Classic" besteht aus einem atypisch stillen Gesellschaftsvertrag (GV)...mehr
Bilanz Check-up 2018: Internationale Rechnungslegung / 4 Agenda-Entscheidungen des IFRS IC
Seit Veröffentlichung des Bilanz Check-up 2017 mit Redaktionsschluss im September 2016 hat sich das IFRS IC mit einer Reihe von Fragestellungen beschäftigt. Bei einigen dieser Fragen wurde entschieden, sie nicht auf die Agenda des IFRS IC zu nehmen (sog. NIFRICs). Diese Entscheidungen wurden jeweils mit einer Begründung im IFRIC Update veröffentlicht. In seinen Begründungen ...mehr
Bilanz Check-up 2018: Internationale Rechnungslegung / 4.4 IAS 12: Zinsen und Strafzahlungen (September 2017)
Die IFRS enthalten keine expliziten Regelungen zur Bilanzierung von Zinsen und Strafzahlungen im Zusammenhang mit Ertragsteuern. Im Rahmen des Feedbacks zu der IFRIC Interpretation "Ungewissheit über die ertragsteuerliche Behandlung" (siehe Abschnitt 1.2 für eine inhaltliche Darstellung der IFRIC Interpretation) hat das IFRS IC beschlossen kein Projekt zu diesem Sachverhalt ...mehr
Bilanz Check-up 2018: Internationale Rechnungslegung / 4.2 IFRS 10: Investmentgesellschaften und Tochterunternehmen (März 2017)
Das IFRS IC wurde gebeten zu klären, wann ein Unternehmen eine Investmentgesellschaft nach den Regelungen des IFRS 10 ist und ob diese ein Tochterunternehmen, das lediglich als wirtschaftlicher Eigentümer eines Anlageportfolios agiert, nach IFRS 10.32 konsolidieren muss. Das IFRS IC hat folgende Klarstellungen im Rahmen der Agenda-Entscheidung vorgenommen: Ein Unternehmen ist...mehr
Bilanz Check-up 2018: Internationale Rechnungslegung / 5 ESEF – Einführung eines einheitlichen Berichtsformats
Nach der Transparenzrichtlinie (2013/50/EU, EU-ABl. L 294 v. 6.11.2013, S. 13) sind ab dem 1.1.2020 alle Emittenten, deren Wertpapiere zum Handel an einem in einem Mitgliedstaat gelegenen und dort betriebenen geregelten Markt zugelassen sind, verpflichtet, ihre jährlichen Finanzberichte in einem einheitlichen elektronischen Berichtsformat zu erstellen. Dieses Format ist das ...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 3.8 OLG Rostock: Anforderungen an eine Kapitalerhöhung zur Durchführung einer Verschmelzung i. S. d. § 55 Abs. 1 UmwG
Zur Durchführung einer Verschmelzung kann eine GmbH nach § 55 Abs. 1 UmwG ihr Stammkapital erhöhen. Dabei gilt das Gebot der realen Kapitalaufbringung. Danach darf der Gesamtnennbetrag der neu geschaffenen Geschäftsanteile den Wert des Vermögens (= Unternehmenswert) des übertragenden Rechtsträgers nicht übersteigen. Im vom OLG Rostock zu beurteilenden Fall hatte das Registerg...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 4.3 Gesetz zur Erleichterung der Bewältigung von Konzerninsolvenzen
Am 21.4.2018 tritt das Gesetz zur Erleichterung der Bewältigung von Konzerninsolvenzen in Kraft (BGBl I 2017, S. 866). Ziel des Gesetzes ist es, die im Rahmen einer Konzerninsolvenz zu eröffnenden Einzelverfahren über die Vermögen konzernangehöriger Unternehmen besser zu koordinieren (BT-Drucks. 18/407 v. 30.1.2014). Zunächst bietet das Gesetz die Rechtsgrundlage für eine koo...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 2.1.1 Konzernumlage ≠ markt- bzw. leistungsgerechtes Entgelt
Ausgangsfall Eine Holding schließt mit dem Eigentümer eines 5-stöckigen Gebäudes einen Mietvertrag ab. Sie selbst möchte das Gebäude nicht nutzen, sondern die einzelnen Stockwerke an 5 Tochterunternehmen (unter-)vermieten. Der Vorteil der Anmietung des Gebäudes durch die Holding-Gesellschaft besteht für den Vermieter darin, dass er nur einen und nicht mehrere Verhandlungspar...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 1.2 HFA: Bilanzierung bestrittener Steuerforderungen und -schulden nach HGB
Hintergrund In Betriebsprüfungen (BP) kommt es nicht selten zu Meinungsverschiedenheiten über die steuerliche Behandlung von Geschäftsvorfällen (z. B. hinsichtlich der Zulässigkeit der Bildung einer Rückstellung). Das zuständige Finanzamt setzt sodann die Steuern mittels Steuerbescheids entsprechend der – vom Steuerpflichtigen abweichenden – Beurteilung durch die BP – höher –...mehr
Bilanz Check-up 2018: Internationale Rechnungslegung / 1.1 Überblick
Bis zum Redaktionsschluss lagen keine neuen oder geänderten IFRS vor, die erstmals in gesetzlichen EU-IFRS-Abschlüssen für das Kalendergeschäftsjahr zum 31.12.2017 verpflichtend anzuwenden sind. Zwar sind die in der nachfolgenden Übersicht aufgelisteten neuen und geänderten IFRS erstmals für das Kalendergeschäftsjahr zum 31.12.2017 anzuwenden. Bevor indes eine Übernahme der ...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 3.4 Zurechnung des Wissens eines Aufsichtsratsmitglieds und Verschwiegenheit
Der Prokurist einer Bank, die wegen fehlerhafter Anlageberatung auf Schadensersatz in Anspruch genommen wurde, war durch Hauptversammlungsbeschluss in den Aufsichtsrat einer Aktiengesellschaft gewählt worden, die wiederum Emittent der Finanzanlagen war, die der fehlerhaften Anlageberatung zugrunde gelegen haben sollen. Der Kläger machte geltend, dass das Wissen, das der Prok...mehr
Bilanz Check-up 2018: Internationale Rechnungslegung / 2.2 Neue und geänderte Standards für das Geschäftsjahr zum 31.12.2018
IFRS 15: Erlöse aus Verträgen mit Kunden Der IASB hat IFRS 15 am 28.5.2014 veröffentlicht. Der Standard ersetzt IAS 11 und IAS 18. Für eine Darstellung des Standards verweisen wir auf den Bilanz Check-Up 2016, S. 147 ff. Die Klarstellungen zum IFRS 15 vom 12.4.2016 wurden im Bilanz Check-Up 2017, S. 152 ff. behandelt. Im Juni 2014 hatten der IASB und der FASB die Joint Transit...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 3.2 Bürgschaften von GmbH-Gesellschaftern für Verbindlichkeiten der Gesellschaft
Der BGH hat entschieden (BGH, Urteil v. 27.9.2016, XI ZR 81/15, BB 2016, S. 2957): Übernehmen Gesellschafter einer GmbH für eine Verbindlichkeit der Gesellschaft Bürgschaften bis zu unterschiedlichen Höchstbeträgen, bestimmt sich die Höhe des Innenausgleichs grundsätzlich nach dem Verhältnis der mit den Bürgschaften jeweils übernommenen Höchstbeträge. Die Parteien waren Gesel...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 1.15 Zweite Verordnung zur Änderung von Rechnungslegungsverordnungen (2. ÄndVO): Anpassung der Buchführungsverordnungen für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen
Mit der Zweiten Verordnung zur Änderung von Rechnungslegungsverordnungen wurden die Krankenhaus-Buchführungsverordnung (KHBV) sowie die Pflege-Buchführungsverordnung (PBV) an die Neudefinition der Umsatzerlöse nach § 277 HGB durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) v. 17.7.2015 (BGBl I 2015, S. 1245) angepasst. Die KHBV ist am 1.1.2017 in Kraft getreten. Sie betr...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 1.7 BFH: Rückstellungen für Verpflichtungen aus Aktienoptionen
Der BFH hat mit Urteil v. 15.3.2017 entschieden, dass eine AG für Verpflichtungen aus einem Aktienoptionsprogramm zugunsten von leitenden Mitarbeitern keine Rückstellungen bilden kann, wenn die Optionen nur ausgeübt werden können, falls der Verkehrswert der Aktien zum Ausübungszeitpunkt einen bestimmten Betrag (hier: 10 % des Ausübungspreises) übersteige und/oder wenn das Au...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 4.7 Datenschutz-Anpassungs- und Umsetzungsgesetz
Konkretisierung der EU-Datenschutzgrundverordnung durch das BDSG n. F. Am 25.5.2018 tritt die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO; (EU) 2016/679, ABl. L119 v. 4.5.2016, S. 1) in Kraft. Sie regelt in Zukunft das Datenschutzrecht einheitlich für alle EU-Mitgliedstaaten. Die EU-Verordnung gilt unmittelbar und bedarf keines weiteren, nationalen Umsetzungsaktes. Konkretisiert wird...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 1.4.2 Transfer von Altersversorgungsverpflichtungen (IDW RS HFA 30)
Altersversorgungsverpflichtungen können zwischen Rechtsträgern entgeltlich oder – z. B. bei konzerninternen Transfers – unentgeltlich übertragen werden. Entgeltlich ist ein Transfer, wenn der Übertragende dem Übernehmer Vermögenswerte für die Übernahme der Verpflichtung mit überträgt. Zivilrechtlich kann der Transfer als befreiende Schuldübernahme, als Schuldbeitritt mit int...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 3.5 Insolvenzanfechtung von Entnahmen eines Kommanditisten aus Gesellschaftsvermögen
Mit Urteil v. 8.2.2017 (OLG Schleswig, Urteil v. 8.2.2017, 9 U 84/16, DStR 2017, S. 1489) hat das OLG Schleswig entschieden, dass Entnahmen durch eine Kommanditistin von ihrem variablen Kapitalkonto, die durch ein Guthaben auf dem Kapitalkonto gedeckt sind, nicht der Insolvenzanfechtung nach § 133 Abs. 1 InsO, § 134 Abs. 1 InsO oder § 135 Abs. 1 Nr. 2 InsO unterliegen. In dem...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 5.2 Materielle Kodexänderungen 2017
Grundsätze der deutschen Corporate Governance geschärft Aktuelle nationale und europäische Regulierungsbestrebungen, wie die EU-Aktionärsrechterichtlinie ((EU) 2017/828 zur Änderung der Richtlinie 2007/36/EG, ABl. L 132 v. 20.5.2017, S. 1) und die CSR-Richtlinie ((EU) 2014/95, ABl. L 330 v. 15.11.2014, S. 1), rücken langfristiges Denken und verantwortliches Handeln noch mehr ...mehr
Bilanz Check-up 2018: Internationale Rechnungslegung / 2.3 Neue und geänderte Standards für Geschäftsjahre nach dem 31.12.2018
IFRIC 23: Ungewissheit über die ertragsteuerliche Behandlung Der IASB hat am 7.6.2017 die Interpretation "IFRIC 23: Ungewissheit über die ertragsteuerliche Behandlung" veröffentlicht. Mit dieser Interpretation soll die Bilanzierung von tatsächlichen und latenten Ertragsteuern, bei denen Ungewissheit über die ertragsteuerliche Behandlung des Geschäftsvorfalls besteht, geklärt ...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 3.3 Zur Unwirksamkeit von Aufsichtsratsbeschlüssen
Der Aufsichtsrat einer Aktiengesellschaft, die mit 20 Mitarbeitern eine Seilbahn betreibt, beschloss die Bestellung einer Diplom-Juristin zum Vorstandsmitglied und später in einer weiteren Sitzung über einen Beratervertrag, den der Vorstand der Aktiengesellschaft mit einem Dritten abschließen wollte und der mit einer Pauschalvergütung i. H. v. 180.000 EUR pro Jahr neben ande...mehr
Bilanz Check-up 2018: Nationale Rechnungslegung / 4.1.2 Die größten Herausforderungen
Die EU-Vorgaben und das AReG haben zahlreiche Auslegungs- und Anwendungsfragen offen gelassen. Sowohl die EU-Kommission als auch das Institut der Wirtschaftsprüfer e. V. (IDW) bieten den betroffenen Unternehmen mit Frage/Antwort-Katalogen Unterstützung bei der Umsetzung der rechtlichen Neuerungen: Positionspapier des IDW zu Inhalten und Zweifelsfragen der EU-Verordnung und de...mehr
Bilanz Check-up 2018: Enforcement / 1.2 Tätigkeitsbericht 2016 der DPR
Die DPR veröffentlicht immer zu Jahresbeginn die Ergebnisse der Prüfungen des vorangegangenen Jahres und ihre Erkenntnisse hieraus in einem Tätigkeitsbericht, der auf der Homepage der DPR (http://www.frep.info/presse/taetigkeitsberichte.php (letzter Aufruf: 18.10.2017) abrufbar ist. Fehlerquote Im Jahr 2016 hat die DPR 96 Prüfungen (2015: 81) abgeschlossen, davon 87 Stichprobe...mehr
Bilanz Check-up 2018: Enforcement / Zusammenfassung
Bilanz Check-up 2018: Steuerrecht / Zusammenfassung
Bilanz Check-up 2018: Enforcement / 1.1 Prüfungsschwerpunkte der DPR für Abschlüsse 2017
Die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung e. V. (DPR) wird die Liste der Prüfungsschwerpunkte für Konzernabschlüsse 2017 und Zwischenabschlüsse 2018 ­voraussichtlich im November 2017 auf ihrer Homepage veröffentlichen (http://www.frep.info/pruefverfahren/pruefungsschwerpunkte.php (letzter Aufruf: 18.10.2017)). Hinweis Die jährliche Bekanntgabe der Prüfungsschwerpunkte für d...mehr
Bilanz Check-up 2018: Enforcement / 2.4 Fragen und Antworten zu den ESMA-Leitlinien zu alternativen Leistungskennzahlen
Am 30.6.2015 hatte die ESMA Leitlinien zu alternativen Leistungskennzahlen (letzter Aufruf: 18.10.2017) (alternative performance measures, APMs; vgl. Bilanz Check-up 2017: Internationale Rechnungslegung, Abschnitt 6.2.3) veröffentlicht, die bei der Erstellung von Wertpapierprospekten (nach der EU-Prospektrichtlinie) und bei der Erstellung von regulierten Informationen (nach ...mehr
Bilanz Check-up 2018: Enforcement / 2.2 ESMA-Bericht zum Enforcement in Europa 2016
Die ESMA veröffentlicht jährlich einen Bericht zum Enforcement der Rechnungslegung im EWR. Dieser gibt insbesondere einen Überblick über den Stand und die Entwicklung des Enforcementprozesses in den EWR-Staaten sowie der innereuropäischen Kooperation in diesem Bereich und beinhaltet eine Analyse der im jeweiligen Jahr getroffenen Enforcemententscheidungen über die Anwendung ...mehr
Bilanz Check-up 2018: Steuerrecht / 1.6 Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen (Lizenzschranke)
Am 4.7.2017 wurde das Gesetz gegen schädliche Steuerpraktiken im Zusammenhang mit Rechteüberlassungen (Lizenzschranke) im Bundesgesetzblatt veröffentlicht (BGBl I 2017, S. 2074), mit dem im Einkommensteuergesetz ein neuer § 4j EStG als nationale Gegenmaßnahme zu sog. "Lizenz-, Patent- oder IP-Boxen" eingeführt wurde. Der neue § 4j EStG sieht vor, dass Aufwendungen für Rechte...mehr

References: § 1
 § 3
 § 264
 § 16
 § 16
 BGH 
 BGH 
 BGH 
 § 55
 § 55
 BGH 
 § 277
 § 133
 § 134
 § 135
 § 4
 § 4