Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=VIII%20R%2052/12
Timestamp: 2019-02-16 10:42:59+00:00

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BFH, 16.12.2014 - VIII R 52/12 - dejure.org
§ 147 Abs. 6 Satz 2 AO, § ... 4 Abs. 3 des Einkommensteuergesetzes (EStG), § 147 Abs. 6 Satz 2 der Abgabenordnung (AO), § 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 der Finanzgerichtsordnung (FGO), § 147 Abs. 6 AO, § 4 Abs. 3 EStG, § 147 Abs. 1 AO, § 147 Abs. 6 Satz 2 Alternative 2 AO, § 200 Abs. 1 Satz 2 AO, § 30 AO, § 193 Abs. 1 AO, § 118 Abs. 2 FGO, § 146 Abs. 6 AO, § 200 Abs. 2 AO, § 6 BpO 2000, § 135 Abs. 1 FGO
§ 147 Abs 6 S 2 AO, § 200 Abs 2 AO, § 6 BpO 2000, § 5 AO
AO § 147 Abs. 6 Satz 2, § 200 Abs. 2; BpO 2000 § 6
AO § 147 Abs. 6 S. 2
Außenprüfung - Prüfer dürfen Steuerdaten nicht mit sich herumtragen
BFH setzt der Finanzverwaltung Grenzen bei der Speicherung digitalisierter Steuerdaten aufgrund einer Außenprüfung
Steuerdaten dürfen nach Außenprüfung nicht auf Notebook des Prüfers gespeichert werden
aerztezeitung.de (Pressemeldung, 21.08.2015)
Mobiles Speichern von Steuerdaten begrenzt
Mitwirkungspflicht des freiberuflich tätigen Steuerpflichtigen bei Außenprüfung
Kurznachricht zu "Grenzen der Speicherung digitalisierter Steuerdaten aufgrund einer Außenprüfung - Anschlussprüfung bei Freiberuflern" von RA/FAStR Dirk Beyer, original erschienen in: NWB 2015, 2622 - 2623.
Kurznachricht zu "Zum "Ort'' des Datenzugriffs gemäß § 147 Abs. 6 S. 2 2. Mod. AO" von Dipl.-Finw. Carola Ochs und Finw. Lars Wargowske, original erschienen in: DStR 2015, 2689 - 2697.
FG Baden-Württemberg, 07.11.2012 - 14 K 554/12 268
BFHE 250, 1
BB 2015, 2145
DB 2015, 1943
Im Rahmen des § 193 Abs. 1 AO sind daher Außenprüfungen in den Grenzen des Verhältnismäßigkeitsprinzips und des Willkürverbots grundsätzlich unbeschränkt zulässig (BFH-Urteile vom 2. Oktober 1991 X R 89/89, BFHE 166, 105, BStBl II 1992, 220, unter 2.a und 2.h; in BFHE 235, 298, BStBl II 2012, 395, Rz 21, 25; vom 16. Dezember 2014 VIII R 52/12, BFHE 250, 1, Rz 20;… Senatsbeschluss vom 14. Juli 2014 III B 8/14, BFH/NV 2014, 1880, Rz 10, jeweils m.w.N.).
Schließlich umfassten die Prüfungsanordnungen ausweislich des ihnen beigefügten Hinweisblattes (Anlage K12, Bl. 66 dA) die Anforderung digitaler Daten ohne die gebotenen Einschränkungen nach Maßgabe des BFH-Urteils vom 16.12.2014 VIII R 52/12.
Schließlich fehle eine Beschwer wegen des Fehlens eines den Anforderungen des BFH-Urteils vom 16.12.2014 VIII R 52/12 genügenden Zusatzes, weil im Rahmen der Prüfungsanordnungen und auch von der Prüferin keine Daten vom Kläger angefordert worden seien.
Offen bleiben kann, ob der Zeitraum zwischen Bekanntgabe der Prüfungsanordnungen und dem angeordneten Prüfungsbeginn angemessen war, und ob die im beigefügten Hinweisblatt zur digitalen Datenübermittlung enthaltenen Hinweise den Anforderungen des BFH-Urteils vom 16.12.2014 VIII R 52/12 entsprochen haben, und welche Auswirkungen ein möglicher Verstoß hiergegen ggf. nach sich ziehen könnte.
Der freiberuflich tätige Steuerpflichtige bleibt ungeachtet seiner Pflicht zur Wahrung des Berufsgeheimnisses auf der Grundlage des § 200 Abs. 1 Satz 2 AO zur Mitwirkung verpflichtet (vgl. auch BFHUrteil vom 16. Dezember 2014 VIII R 52/12, BFH/NV 2015, 1455).

References: § 147
 § 147
 § 126
 § 147
 § 4
 § 147
 § 147
 § 200
 § 30
 § 193
 § 118
 § 146
 § 200
 § 6
 § 135

§ 147
 § 200
 § 6
 § 5
 § 147
 § 200
 § 6
 § 147
 § 147
 § 193
 § 200