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Timestamp: 2019-05-24 03:32:04+00:00

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§ 38 GmbHG: Widerruf der Bestellung
BGH, URTEIL vom 1.4.2010, Az. II ZR 70/09 9	a) Da Organ- und Anstellungsverhältnis nach dem der Regelung des § 38 Abs. 1 GmbHG zu entnehmenden Trennungsgrundsatz in ihrem Bestand unabhängig voneinander sind (BGH, Sen.Urt. v. 26. Juni 1995 - II ZR 109/94, ZIP 1995, 1334, 1335), wird die Bestellungs- und Abberufungsfreiheit der Gesellschafterversammlung durch die Einschränkung der Möglichkeit einer ordentlichen Kündigung des Anstellungsvertrages nur mittelbar berührt.
BGH, URTEIL vom 1.9.2010, Az. II ZR 266/08 Denn das Gesetz gewährt in § 38 Abs. 1 GmbHG dann, wenn - wie hier - im Gesellschaftsvertrag nichts anderes bestimmt ist (vgl. § 38 Abs. 2 GmbHG), die jederzeitige Widerrufsmöglichkeit 'unbeschadet der Entschädigungsansprüche aus bestehenden Verträgen' (BGH, Urteil vom 28. Oktober 2002 - II ZR 146/02, ZIP 2003, 28, 29).
BGH, URTEIL vom 1.9.1968, Az. II ZE 84/67 Bas Berufungsgericht hält den Gesellschafterbeschluß vom 28. April 1964 über die Abberufung des Klägers aus wichtigem Grund gemäß § 38 Abs. 2 GmbHG für v/irksanu Es geht davon aus , daß Frau iMHIB dem Kläger das Vertrauen entzogen habe und der Vertrauensentzug bei einer zweigliedrigen GmbH für sich allein nicht zur Abberufung eines Gesellschafter-Geschäftsführers ausreicht, sondern vielmehr berechtigte Zweifel gegen die Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung vorliegen müssen (vgl. BGH LH GmbHG § 38 Kr. 2).
OLG Düsseldorf, Urteil vom 4.4.2001, Az. 6 U 71/00 Diese Erklärung war auch ohne Angabe eines wichtigen Grundes wirksam (vgl. BGHZ 121, 257, 262; Baumbach/Hueck/Zöllner, 17. Aufl., § 38 GmbHG Rdnr. 38 c; Lutter/Hommelhoff, 15. Aufl., § 38 GmbHG Rdnr. 41).

References: § 38
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 BGH 
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