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Timestamp: 2018-09-21 11:33:09+00:00

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Rechtsprechung - Suchergebnis - 21.09.2018 13:33h
Wohnungs-/Immobilienwirtschaft - Anschaffungskosten Herstellungskosten
Aktenzeichen: IXZR22/15 Paragraphen: Datum: 2016-06-14
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IX R 25/14
Aktenzeichen: IXR25/14 Paragraphen: Datum: 2016-06-14
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Wohnungs-/Immobilienwirtschaft - Anschaffungskosten Veräußerungskosten
Realisierung eines Veräußerungsverlusts - Änderung eines Steuerbescheids nach § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO
Der Änderung eines bestandskräftigen Einkommensteuerbescheids gemäß § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO wegen eines rückwirkenden Ereignisses steht nicht entgegen, dass der Sachverhalt, auf den sich das Ereignis auswirkt (hier: Veräußerung einer qualifizierten Beteiligung, Entstehung nachträglicher Anschaffungskosten) im Ausgangsbescheid nicht berücksichtigt war.
Aktenzeichen: IXR30/14 Paragraphen: Datum: 2015-06-16
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Wohnungs-/Immobilienwirtschaft - Anschaffungskosten
IX R 43/11
Aktenzeichen: IXR43/11 Paragraphen: HGB§255 Datum: 2013-07-09
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20.7.2010<
Zahlung für die Übernahme einer Zufahrtsbaulast als Anschaffungskosten des Grund und Bodens - "Betriebsbereitschaft" von Grund und Boden - Erschließungsmaßnahmen - Nutzungsrecht als selbständiges Wirtschaftsgut
Aktenzeichen: IXR4/10 Paragraphen: Datum: 2010-07-20
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IX R 52/09
Nachträgliche Anschaffungskosten - Halbabzugsgebot - Zur geschäftlichen Reputation getätigte Abwicklungsaufwendungen - Auflösungsverlust - Keine Verständigung der Beteiligten über anzuwendendes Recht
1. Als nachträgliche Anschaffungskosten können Aufwendungen des Steuerpflichtigen dessen Auflösungsverlust nur erhöhen, wenn sie sich auf die konkrete Beteiligung beziehen.
2. Befriedigt ein qualifiziert beteiligter Gesellschafter einer GmbH einen Gläubiger der GmbH, obschon diese Verbindlichkeit wegen der Vollbeendigung der GmbH nicht mehr besteht, ist der entsprechende Aufwand nicht (mehr) durch das Gesellschaftsverhältnis veranlasst.
Aktenzeichen: IXR52/09 Paragraphen: Datum: 2010-06-09
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IX R 7/08
SGB XI § 82 Abs. 3
Aktenzeichen: IXR7/08 Paragraphen: EStG§21 HGB§255 Datum: 2009-07-14
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IX R 35/08
Aufteilung der Anschaffungskosten bei gemischt genutztem Grundstück - Fehlende Zahlung entsprechend der Darlehenszuordnung
2. Dies gilt nicht, wenn die Parteien des Kaufvertrags den Kaufpreis in anderer Weise auf die erworbenen Wirtschaftsgüter aufgeteilt haben und dieser Maßstab --weil weder zum Schein getroffen noch missbräuchlich-- auch steuerrechtlich bindet. In diesem Fall ist der Kaufpreis nach dem Verhältnis des auf den vermieteten Grundstücksteil entfallenden Kaufpreises zum Gesamtkaufpreis aufzuteilen und die entstandenen Schuldzinsen in Höhe des hiernach auf den vermieteten Grundstücksteil entfallenden Anteils abzuziehen.
AO § 41 Abs. 2, § 42
Aktenzeichen: IXR35/08 Paragraphen: AO§41 AO§42 EStG§9 ESzG§21 Datum: 2009-04-01
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Wohnungs-/Immobilienwirtschaft - Anschaffungskosten Einlagen
IX R 18/06
Aktenzeichen: IXR18/06 Paragraphen: AO§39 EStG§9 EStG§21 Datum: 2008-04-02
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6 K 2335/03
1. Zu den Anschaffungskosten eines Wirtschaftsguts im Sinne von § 5 Abs. 1 Satz 1 EStG i. V. m. § 255 Abs. 1 Satz 1 HGB gehören nach ständiger BFH-Rechtsprechung nicht nur die dem Veräußerer geschuldete Gegenleistung, sondern auch sonstige Aufwendungen, die in einem unmittelbaren wirtschaftlichen Zusammenhang mit der Anschaffung stehen, insbesondere zwangsläufig im Gefolge der Anschaffung anfallen und zu einer Erhöhung des Wertes des Wirtschaftguts führen.
2. Als nachträgliche Anschaffungskosten von Grund und Boden hat die Rechtsprechung des BFH auch grundstücksbezogene Beiträge zur Errichtung erstmaliger Erschließungsanlagen angesehen. Voraussetzung für die Annahme nachträglicher Anschaffungskosten in diesem Sinne ist, dass durch die Baumaßnahmen, für die die Beiträge geleistet worden sind, eine Werterhöhung des Grund und Bodens eintritt, die unabhängig von der Bebauung des Grundstücks und dem Bestand eines auf dem Grundstück errichteten Gebäudes ist, und ferner, dass die Beiträge in einem Sachbezug zum Grundstück stehen. Die Grundstücksbezogenheit der Beiträge ergibt sich daraus, dass die Beitragspflicht den Grundstückseigentümer oder den Erbbauberechtigten unabhängig von einer bestimmten Grundstücksnutzung trifft (§ 134 Abs. 1 BauGB); die bleibende Werterhöhung wird mit der Erwägung bejaht, dass Beiträge zur Errichtung erstmaliger Erschließungsanlagen der allgemeinen Erweiterung der Nutzbarkeit (insbesondere der Bebaubarmachung) des Grund und Bodens dienen und damit dem Grundstück ein besonderes, über den bisherigen Zustand hinausgehendes Gepräge geben.
3. Werden hingegen vorhandene Erschließungsanlagen ersetzt oder modernisiert, so führen Erschließungsbeiträge nicht zu nachträglichen Anschaffungskosten, es sei denn, das Grundstück wird durch die Maßnahme in seiner Substanz oder in seinem Wesen verändert; Beiträge für ersetzende oder modernisierende Maßnahmen sind deshalb – ungeachtet einer etwaigen Werterhöhung des Grundstücks – nur dann zu aktivieren, wenn die grundstücksbezogenen Kriterien, die den Charakter eines Grundstücks bestimmen (insbesondere Lage, Erschließung und Grad der Bebaubarkeit) berührt werden. Auch ein Beitrag für eine erstmalige Herstellung einer weiteren Erschließungsanlage kann den nachträglichen Anschaffungskosten des Grund und Bodens zuzurechnen sein. Da nicht eine vorhandene Erschließungsanlage ersetzt oder modernisiert wird, ist für die Aktivierung eine Werterhöhung des Grundstücks entscheidend. Ob durch eine Zweiterschließung eine solche Werterhöhung bewirkt wird, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. (Leitsatz der Redaktion)
Aktenzeichen: 6K2335/03 Paragraphen: HGB§255 Datum: 2007-10-30
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=8852

References: § 175
 § 175
 § 82
 § 41
 § 42
 § 5
 § 255