Source: https://www.e-d-w.de/entschaedigungsfaelle/index.html
Timestamp: 2019-10-20 10:04:02+00:00

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Hier finden Sie eine Übersicht über sämtliche Entschädigungsfälle
Liste der Entschädigungsverfahren
Hier finden Sie alle bisher von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (bis zum 1. Mai 2002 vom Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen) festgestellten Entschädigungsfälle bei Instituten, die der EdW zugeordnet waren.
Günther Hallmeier Finanzberatung e.K. (16.11.2016)
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat den Entschädigungsfall bei dem Institut Günther Hallmeier Finanzberatung e.K. am 16.11.2016 festgestellt. Der Entschädigungsfall wurde online im Bundesanzeiger am 22.11.2016 veröffentlicht. Den Wortlaut der Bekanntmachung können Sie sich als PDF Datei ( hier klicken) anschauen.
Die EdW hat das Entschädigungsverfahren abgeschlossen.
Wolfgang Müller WertpapierManagement e.K. (29.09.2014)
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat den Entschädigungsfall bei dem Institut Wolfgang Müller WertpapierManagement e.K. am 29.09.2014 festgestellt. Der Entschädigungsfall wurde online im Bundesanzeiger am 13.10.2014 veröffentlicht. Den Wortlaut der Bekanntmachung können Sie sich als PDF Datei ( hier klicken) anschauen.
Dr. Seibold Capital GmbH (19.12.2013)
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat den Entschädigungsfall bei dem Institut Dr. Seibold Capital GmbH am 19.12.2013 festgestellt. Der Entschädigungsfall wurde online im Bundesanzeiger am 30.12.2013 veröffentlicht. Den Wortlaut der Bekanntmachung können Sie sich als PDF Datei ( hier klicken) anschauen.
FXdirekt Bank AG (22.01.2013)
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat den Entschädigungsfall bei dem Institut FXdirekt Bank AG am 22.01.2013 festgestellt. Der Entschädigungsfall wurde online im Bundesanzeiger am 04.02.2013 veröffentlicht. Den Wortlaut der Bekanntmachung können Sie sich als PDF Datei ( hier klicken) anschauen.
Promedium Asset Management GmbH (17.02.2009)
Im Bundesanzeiger Nr. 29 vom 24. Februar 2009 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht auf Seite 654 den Eintritt des Entschädigungsfalles bei dem Institut Promedium Asset Management GmbH bekannt gegeben. Den Wortlaut der Bekanntmachung können Sie sich als PDF Datei ( hier klicken) anschauen.
Phoenix Kapitaldienst GmbH (15.03.2005)
Im Bundesanzeiger Nr. 54 vom 18. März 2005 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht auf Seite 4095 den Eintritt des Entschädigungsfalles bei dem Institut PhoenixKapitaldienst GmbH bekannt gegeben. Den Wortlaut der Bekanntmachung können Sie sich als PDF Datei ( hier klicken) anschauen.
DBH Brokerhaus AG (04.08.2004)
Im Bundesanzeiger Nr. 149 vom 11. August 2004 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht auf Seite 17876 den Eintritt des Entschädigungsfalles bei dem Institut DBH Brokerhaus AG bekannt gegeben. Den Wortlaut der Bekanntmachung können Sie sich als PDF Datei ( hier klicken) anschauen.
Guthmann & Roth AG (30.10.2002)
Im Bundesanzeiger Nr. 212 vom 14. November 2002 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht auf Seite 24850 den Eintritt des Entschädigungsfalles bei dem Institut Guthmann & Roth AG bekannt gegeben. Den Wortlaut der Bekanntmachung können Sie sich als PDF Datei ( hier klicken) anschauen.
D & P GmbH & Co. KG (14.10.2002)
Im Bundesanzeiger Nr. 206 vom 06. November 2002 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht auf Seite 24291 den Eintritt des Entschädigungsfalles bei dem Institut D & P Wertpapierberatung GmbH & Co. KG bekannt gegeben. Den Wortlaut der Bekanntmachung können Sie sich als PDF Datei ( hier klicken) anschauen.
AHAG AG (25.07.2002)
Im Bundesanzeiger Nr. 145 vom 06. August 2002 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht auf Seite 18508 den Eintritt des Entschädigungsfalles bei dem Institut AHAG Wertpapierhandelsbank AG bekannt gegeben. Den Wortlaut der Bekanntmachung können Sie sich als PDF Datei ( hier klicken) anschauen.
Büttner GmbH (06.05.2002)
Im Bundesanzeiger Nr. 103 vom 08. Juni 2002 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht auf Seite 12407 den Eintritt des Entschädigungsfalles bei dem Institut Büttner GmbH Anlageberatung & Vermögensverwaltung bekannt gegeben. Den Wortlaut der Bekanntmachung können Sie sich als PDF Datei ( hier klicken) anschauen.
CIL GmbH (04.02.2002)
Im Bundesanzeiger Nr. 56 vom 21. März 2002 hat das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen auf Seite 5477 den Eintritt des Entschädigungsfalles bei dem Institut CIL Effekten-Vermittlung und TerminhandelsgesellschaftmbH bekannt gegeben. Den Wortlaut der Bekanntmachung können Sie sich als PDF Datei ( hier klicken) anschauen.
BAV GmbH (05.11.2001)
Im Bundesanzeiger Nr. 228 vom 06. Dezember 2001 hat das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen auf Seite 24641 den Eintritt des Entschädigungsfalles bei dem Institut BAV Aktienhandel für Spezialwerte & Bayerische Emittenten GmbH bekannt gegeben. Den Wortlaut der Bekanntmachung können Sie sich als PDF Datei ( hier klicken) anschauen.
ERGON GmbH (08.10.2001)
Im Bundesanzeiger Nr. 224 vom 30. November 2001 hat das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen auf Seite 24358 den Eintritt des Entschädigungsfalles bei dem Institut ERGON Börsengeschäfte-Vermittlungs GmbH bekannt gegeben. Den Wortlaut der Bekanntmachung können Sie sich als PDF Datei ( hier klicken) anschauen.
Future Securities AG (05.09.2001)
Im Bundesanzeiger Nr. 178 vom 21. September 2001 hat das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen auf Seite 20514 den Eintritt des Entschädigungsfalles bei dem Institut Future Securities AG bekannt gegeben. Den Wortlaut der Bekanntmachung können Sie sich als PDF Datei ( hier klicken) anschauen.
BfK GmbH (13.08.2001)
Im Bundesanzeiger Nr. 162 vom 30. August 2001 hat das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen auf Seite 18947 den Eintritt des Entschädigungsfalles bei dem Institut BfK GmbH bekannt gegeben. Den Wortlaut der Bekanntmachung können Sie sich als PDF Datei ( hier klicken) anschauen.
Eventus GmbH (02.07.2001)
Im Bundesanzeiger Nr. 125 vom 10. Juli 2001 hat das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen auf Seite 13946 den Eintritt des Entschädigungsfalles bei dem Institut Eventus Gesellschaft für Vermittlung von Finanzanlagen und Wertsicherungen mbH bekannt gegeben. Den Wortlaut der Bekanntmachung können Sie sich als PDF Datei ( hier klicken)anschauen.
VOB Handelsgesellschaft mbH (02.10.2000)
Im Bundesanzeiger Nr. 195 vom 17. Oktober 2000 hat das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen auf Seite 20627 den Eintritt des Entschädigungsfalles bei dem Institut VOB Handelsgesellschaft mbH bekannt gegeben. Den Wortlaut der Bekanntmachung können Sie sich als PDF Datei ( hier klicken) anschauen.
EuPac GmbH & Co. KG (04.09.2000)
Im Bundesanzeiger Nr. 176 vom 16. September 2000 hat das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen auf Seite 18584 den Eintritt des Entschädigungsfalles bei dem Institut Euro Pacific Securities Service GmbH & Co. KG bekannt gegeben. Den Wortlaut der Bekanntmachung können Sie sich als PDF Datei ( hier klicken) anschauen.
Drexel Management GmbH (18.04.2000)
Im Bundesanzeiger Nr. 84 vom 04. Mai 2000 hat das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen auf Seite 8335 den Eintritt des Entschädigungsfalles bei dem Institut Drexel Management GmbH bekannt gegeben. Den Wortlaut der Bekanntmachung können Sie sich als PDFDatei ( hier klicken) anschauen.
Gegen den Bescheid über die Feststellung des Entschädigungsfalles hatte die EdW am 15.05.2000 Widerspruch eingelegt. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) setzte daraufhin die Vollziehung des Bescheides aus. Mit Bescheid vom 10.02.2010 hat die BaFin den Widerspruch der EdW zurückgewiesen und die Aussetzung der Vollziehung des Bescheides aufgehoben.
IBB GmbH (18.01.2000)
Im Bundesanzeiger Nr. 21 vom 01. Februar 2000 hat das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen auf Seite 1466 den Eintritt des Entschädigungsfalles bei dem Institut IBB Gesellschaft für Vermittlung von internationalen Termingeschäften mbH bekannt gegeben. Den Wortlaut der Bekanntmachung können Sie sich als PDF Datei ( hier klicken) anschauen.
CCB GmbH (01.02.1999)
Im Bundesanzeiger Nr. 27 vom 10. Februar 1999 hat das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen auf Seite 1729 den Eintritt des Entschädigungsfalles bei dem Institut Currency & Commodity Broker (Germany) GmbH bekannt gegeben. Den Wortlaut der Bekanntmachung können Sie sich als PDF Datei ( hier klicken) anschauen.
Nähere Informationen zu einzelnen Entschädigungsfällen
Für allgemeine Fragen zur Anlegerentschädigung siehe unter der Rubrik allgemeine Informationen für Anleger
10.08.2018 - Entschädigungsverfahren abgeschlossen
Das Entschädigungsverfahren ist abgeschlossen. Es wurden von insgesamt 26 Anlegern Schadensmeldungen eingereicht, die abschließend geprüft wurden. Es wurden 18 Entschädigungen in Höhe von insgesamt rund 213 TEUR geleistet.
24.11.2017 - Schadensmeldungen weitestgehend geprüft
Bisher haben 25 Anleger einen Entschädigungsanspruch bei der EdW angemeldet. Die Schadensmeldungen von 22 Anlegern wurden abschließend geprüft. 16 Anleger haben Entschädigungszahlungen in Höhe von insgesamt rund 208 TEUR erhalten.
Sechs Anträge auf Entschädigung waren abzulehnen und die Schadensmeldungen von drei Anlegern sind noch abschließend zu prüfen.
Von den der EdW bekannten Anlegern, die über den Entschädigungsfall unterrichtet wurden (32 Anleger), haben sieben Anleger bisher noch keinen Entschädigungsanspruch angemeldet. Der Entschädigungsanspruch ist gemäß § 5 Abs. 5 AnlEntG schriftlich innerhalb eines Jahres nach Unterrichtung über den Entschädigungsfall anzumelden. Die letzten Unterrichtungen von Anlegern erfolgten im Januar 2017, sodass nach jetzigem Stand bis Januar 2018 noch Anmeldungen möglich sind.
19.06.2017 - Bisher 22 Schadensmeldungen
Bisher haben 22 Anleger einen Entschädigungsanspruch bei der EdW angemeldet. Die Schadensmeldungen von 15 Anlegern wurden abschließend geprüft. 12 Anleger haben Entschädigungszahlungen in Höhe von insgesamt rund 172 TEUR erhalten.
Drei Anträge auf Entschädigung waren abzulehnen, da keine entschädigungsfähigen Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften gegenüber den Anlegern bestehen.
Die Schadensmeldungen von sieben Anlegern sind noch abschließend zu prüfen.
13.01.2017 - Anleger durch die EdW informiert
Die EdW hat 32 ihr bekannte Anleger bzw. Kunden des Instituts Günther Hallmeier Finanzberatung e.K. schriftlich über den Eintritt des Entschädigungsfalles informiert. Auf eingehende Schadensmeldungen erhalten die Anleger von der EdW eine schriftliche Eingangsbestätigung.
Wenn Sie als Anleger bisher noch kein Schreiben von der EdW erhalten haben, können Sie das Schadensformular herunterladen ( hier klicken) und ausgefüllt an die EdW senden oder Sie melden sich schriftlich unter Angabe Ihrer Adresse bei der EdW. Die EdW sendet Ihnen dann gerne weitere Informationen zu.
23.11.2016 - Entschädigungsfall festgestellt
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat den Entschädigungsfall bei dem Institut Günther Hallmeier Finanzberatung e.K. am 16.11.2016 festgestellt.
Der Entschädigungsfall wurde online im Bundesanzeiger am 22.11.2016 veröffentlicht. Den Wortlaut der Bekanntmachung können Sie sich als PDF Datei ( hier klicken) anschauen.
Was müssen die Anleger tun, um einen Antrag auf Entschädigung bei der EdW zu stellen?
Die EdW wird kurzfristig die betroffenen Anleger schriftlich über den Entschädigungsfall benachrichtigen und ihnen konkrete Informationen zum Entschädigungsverfahren geben. Danach können sie gegebenenfalls ihren Entschädigungsantrag (für das Formular - hier klicken- ) bei der EdW einreichen.
Die EdW meldet sich insofern unaufgefordert schriftlich bei allen ihr bekannten Anlegern.
Bei Anschriftenwechsel und Namensänderungen werden die Anleger gebeten, dies der EdW schriftlich auf dem Postweg anzuzeigen (nicht per Fax oder E-Mail). Bitte legen Sie Ihrem Schreiben die Kopie eines gültigen Personaldokuments bei.
Bis wann müssen die Anleger einen Entschädigungsantrag stellen? Gibt es eine Anmeldefrist?
Der Entschädigungsantrag ist innerhalb eines Jahres nach der Unterrichtung über den Entschädigungsfall zu stellen. Das heißt, erst wenn Sie die schriftliche Benachrichtigung von der EdW erhalten haben, beginnt die 1-Jahres-Frist.
Welche Unterlagen müssen die Anleger mit einem Antrag auf Entschädigung bei der EdW vorlegen?
Die EdW wird die Anleger mit der schriftlichen Benachrichtigung mitteilen, welche Unterlagen/Dokumente die Anleger bei der EdW einzureichen haben.
Wie werden die Anleger über den aktuellen Stand des Entschädigungsverfahrens informiert?
Ausführliche Informationen zum Entschädigungsfall erhalten Sie laufend auf unserer Internetseite, die wir regelmäßig aktualisieren.
Allgemeine schriftliche Informationsschreiben werden bei Bedarf versandt.
Bei welcher Konstellation kann ein Anspruch eines Anlegers gegen das Institut Günther Hallmeier e.K. durch die EdW entschädigt werden?
Nach dem Schutzzweck des Anlegerentschädigungsgesetzes (AnlEntG) sind nur solche Ansprüche von Anlegern geschützt, die sich unmittelbar auf die Verschaffung von Rechten, Besitz oder Eigentum an Geldern oder Wertpapieren richten (Urteil des Bundesgerichtshofs vom 05.11.2013: BGH XI ZR 13/13 [ hier klicken] ).
Dazu würden z. B. dem Institut Günther Hallmeier Finanzberatung e.K. überlassene Gelder von Anlegern gehören, die vom Institut rechtswidrig nicht für Wertpapiergeschäfte verwendet worden wären und von diesem nicht mehr herausgegeben werden könnten.
Sind die Gelder der Anleger auf deren Konten / Depots bei den Banken gelangt und sodann vertragsgemäß von dem Institut Günther Hallmeier Finanzberatung e.K. für Wertpapiertransaktionen verwendet worden, so kann keine Entschädigung für Mittel geleistet werden, die in Ausführung des Auftrags durch Verluste oder vereinbarte Gebühren verbraucht worden sind.
04.11.2016 - Entschädigungsverfahren abgeschlossen
08.02.2016 - Schadensmeldungen weitestgehend geprüft
08.09.2015 - Entschädigungszahlungen an bisher 21 Anleger
26.06.2015 - Erste Entschädigungen geleistet
19.02.2015 - Bisher 14 Schadensmeldungen eingegangen
19.12.2014 - Anleger durch die EdW informiert
Wenn Sie als Anleger bis zum Jahresende 2014 noch kein Schreiben von der EdW erhalten haben, können Sie das Schadensformular herunterladen ( hier klicken) und ausgefüllt an die EdW senden oder Sie melden sich auf dem Postweg unter Angabe Ihrer Adresse. Die EdW sendet Ihnen dann gerne die Informationen zu.
14.10.2014 - Entschädigungsfall festgestellt
Der Entschädigungsfall wurde online im Bundesanzeiger am 13.10.2014 veröffentlicht. Den Wortlaut der Bekanntmachung können Sie sich als PDF Datei ( hier klicken) anschauen.
Werden die Anleger für einen Werteverfall ihres Wertpapierdepots von der EdW entschädigt, welches z. B. bei ihrer Hausbank geführt wird und für das sie das Institut Wolfgang Müller WertpapierManagement e.K. mit der Vermögensverwaltung betraut hatten?
Können Anleger von der EdW eine Entschädigung für Schäden oder einen Werteverfall ihrer Vermögensanlagen erhalten, die auf möglicher mangelnder Beratung oder mangelndem Reporting des Instituts Wolfgang Müller WertpapierManagement e.K. beruhen?
Bei welcher Konstellation kann ein Anspruch eines Anlegers gegen das Institut Wolfgang Müller WertpapierManagement e.K. durch die EdW entschädigt werden?
Nach dem Schutzzweck des Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetzes (EAEG) sind nur solche Ansprüche von Anlegern geschützt, die sich unmittelbar auf die Verschaffung von Rechten, Besitz oder Eigentum an Geldern oder Wertpapieren richten (Urteil des Bundesgerichtshofs vom 05.11.2013: BGH XI ZR 13/13 - hier klicken-).
16.02.2016 - Entschädigungsverfahren abgeschlossen
Das Entschädigungsverfahren ist abgeschlossen.
Es wurden insgesamt 15 Schadensmeldungen eingereicht, die abschließend geprüft wurden. Es wurde eine Entschädigung in Höhe von 20 TEUR geleistet. In den weiteren 14 Fällen konnten keine entschädigungsfähigen Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften festgestellt werden.
08.09.2015 - Anmeldefrist abgelaufen
26.06.2015 - Bislang keine weitere Entschädigung
19.02.2015 - Bisher zwölf Schadensmeldungen
13.11.2014 - Erste Entschädigungszahlung
22.07.2014 - Eine weitere Schadensmeldung
06.05.2014 - Bisher fünf Schadensmeldungen
31.03.2014 - Anleger von der EdW informiert
Die EdW hat auf Basis der vom Insolvenzverwalter übermittelten Kundendaten 405 Anleger schriftlich über den Eintritt des Entschädigungsfalles informiert. Das Schadensformular kann hier abgerufen werden ( hier klicken). Auf eingehende Schadensmeldungen erhalten die Anleger von der EdW eine schriftliche Eingangsbestätigung.
24.02.2014 - Insolvenzverfahren eröffnet
10.01.2014 - Entschädigungsfall im Bundesanzeiger veröffentlicht
Die Feststellung des Entschädigungsfalls durch die BaFin wurde am 30.12.2013 im Bundesanzeiger veröffentlicht ( hier klicken).
20.12.2013 - Entschädigungsfall festgestellt
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat am 19.12.2013 den Entschädigungsfall bei der Dr. Seibold Capital GmbH festgestellt.
Die EdW wird kurzfristig die betroffenen Anleger schriftlich über den Entschädigungsfall benachrichtigen und ihnen konkrete Informationen zum Entschädigungsverfahren geben. Danach können sie gegebenenfalls ihren Entschädigungsantrag ( hier klicken) bei der EdW einreichen.
Das von der EdW versandte Informationsschreiben und das hier ( hier klicken) abrufbare Formular zur Schadensmeldung (Antrag auf Entschädigung) enthalten entsprechende Hinweise, welche Unterlagen/Dokumente die Anleger bei der EdW einzureichen haben.
Ist bereits ein Insolvenzverfahren über das Vermögen der Dr. Seibold Capital GmbH eröffnet?
Ja. Das Amtsgericht Wolfratshausen - Insolvenzgericht - hat am 13.02.2014 das Insolvenzverfahren eröffnet (2 IN 336/13). Zum Insolvenzverwalter wurde Herr Rechtsanwalt Thomas Klöckner, Hans-Urmiller-Ring 11, 82515 Wolfratshausen, bestellt. Das Insolvenzverfahren und das Entschädigungsverfahren sind rechtlich voneinander unabhängig. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Hinweise in der Rubrik Informationen für Anleger -> Häufige Fragen ( hier klicken).
Werden die Anleger für einen Werteverfall ihres Wertpapierdepots von der EdW entschädigt, welches sie z. B. bei der DAB Bank AG, bei B. Metzler seel. Sohn & Co., der Augsburger Aktienbank AG oder der V-Bank AG führen und für das sie die Dr. Seibold Capital GmbH mit der Vermögensverwaltung betraut hatten?
Können Anleger von der EdW eine Entschädigung für Schäden oder einen Werteverfall ihrer Vermögensanlagen erhalten, die auf möglicher mangelnder Beratung oder mangelndem Reporting der Dr. Seibold Capital GmbH oder deren Vermittler beruhen?
Bei welcher Konstellation kann ein Anspruch eines Anlegers gegen die Dr. Seibold Capital GmbH durch die EdW entschädigt werden?
Nach dem Schutzzweck des Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetzes (EAEG) sind nur solche Ansprüche von Anlegern geschützt, die sich unmittelbar auf die Verschaffung von Rechten, Besitz oder Eigentum an Geldern oder Wertpapieren richten (Urteil des Bundesgerichtshofs vom 05.11.2013: BGH XI ZR 13/13 [ hier klicken]).
Dazu würden z. B. der Dr. SeiboldCapital GmbH überlassene Gelder von Anlegern gehören, die vom Institut rechtswidrig nicht für Wertpapiergeschäfte verwendet worden wären und von diesem nicht mehr herausgegeben werden könnten.
Dies dürfte jedoch regelmäßig nicht vorliegen, da die Anleger - soweit bislang ersichtlich - ihre zur Vermögensverwaltung durch die Dr. SeiboldCapital GmbH bestimmten Gelder direkt an die konto- / depotführenden Banken (z. B. DAB Bank AG, B. Metzlerseel. Sohn & Co., Augsburger Aktienbank AG oder V-Bank AG) überwiesen haben.
Sind die Gelder der Anleger auf deren Konten / Depots bei den Banken gelangt und sodann vertragsgemäß von der Dr. SeiboldCapital GmbH für Wertpapiertransaktionen verwendet worden, so kann keine Entschädigung für Mittel geleistet werden, die in Ausführung des Auftrags – hier: der Vermögensverwaltung – durch Verluste oder vereinbarte Gebühren verbraucht worden sind.
08.02.2016 - Entschädigungsverfahren abgeschlossen
Sämtliche der insgesamt 1.872 eingereichten Schadensmeldungen wurden bearbeitet. Das Gesamtentschädigungsvolumen liegt bei rd. 6,4 Mio. EUR.
08.09.2015 - Schadensmeldungen weitestgehend geprüft
Das Entschädigungsverfahren ist weitestgehend abgeschlossen. Bisher konnten lediglich drei Schadensmeldungen noch nicht abschließend geprüft werden. Das gesamte Entschädigungsvolumen liegt unverändert bei rd. 6,3 Mio. EUR.
26.06.2015 - Entschädigungsvolumen weiterhin rund 6,3 Mio. EUR
Die EdW konnte seit dem 19.02.2015 weitere zwölf Schadensmeldungen abschließend bearbeiten. Das gesamte Entschädigungsvolumen liegt unverändert bei rd. 6,3 Mio. EUR. Über sieben Schadensmeldungen kann die EdW noch nicht entscheiden, da noch Unterlagen von den Anlegern vorzulegen sind.
19.02.2015 - Anmeldefrist abgelaufen
Bisher wurden 1.871 Schadensmeldungen eingereicht. Die EdW hat über 1.853 Schadensmeldungen entschieden und 1.732 Entschädigungen in Höhe von insgesamt rd. 6,3 Mio. EUR geleistet. In 18 Fällen sind noch Unterlagen oder Erklärungen durch die Anleger zu erbringen, bevor über eine Entschädigung entschieden werden kann.
Zahlreiche von der EdW über den Entschädigungsfall unterrichtete Anleger haben innerhalb der einjährigen Anmeldefrist gemäß § 5 Abs. 3 EAEG keine Schadensmeldung eingereicht. Hierbei handelt es sich insbesondere um Anleger, die lediglich Kleinbeträge (niedrige nicht ausgekehrte Restguthaben von Altkunden des Instituts) zur Entschädigung hätten anmelden können.
Das Entschädigungsverfahren ist damit weitestgehend abgeschlossen.
13.11.2014 - Rund 1.850 Schadensmeldungen geprüft
Die EdW hat von Ende Juli bis heute weitere 74 Entscheidungen getroffen, so dass die Gesamtanzahl an Entscheidungen nun 1.848 beträgt. Darunter befanden sich Entschädigungen von Kleinbeträgen, folglich erhöhte sich das Entschädigungsvolumen nur geringfügig und beläuft sich weiterhin auf rund 6,3 Mio. EUR.
22.07.2014 - Entschädigung von Kleinbeträgen
Die EdW hat seit Mai 2014 weitere 35 Anleger mit vorwiegend Kleinbeträgen entschädigt. Somit hat die EdW insgesamt bislang 1.774 Entscheidungen mit einem Volumen von rund 6,3 Mio. EUR getroffen.
06.05.2014 - Entschädigungsvolumen rund 6,3 Mio. EUR
Die EdW hat bislang 1.739 Anleger mit einem Volumen von rund 6,3 Mio. EUR entschädigt.
Rund 290 Anleger haben der EdW einen Verzicht auf die Anmeldung eines Entschädigungsanspruchs erklärt.
Von rund 970 Anlegern liegt bisher weder eine Schadensmeldung noch eine Verzichtserklärung vor, obwohl sie von der EdW nachweislich postalisch erreicht und über den Entschädigungsfall informiert sowie auf die Möglichkeit der Anmeldung hingewiesen wurden.
24.02.2014 - Rund 1.650 Schadensmeldungen geprüft
Die EdW hat rund 1.650 Entscheidungen mit einem Gesamtvolumen von rund 6,1 Mio. EUR getroffen und ausgezahlt.
Rund 285 Anleger haben der EdW einen Verzicht auf die Anmeldung eines Entschädigungsanspruchs erklärt.
13.11.2013 - Entschädigungsvolumen rund 5,7 Mio. EUR
Nach der nochmaligen Information der Anleger über den Entschädigungsfall (vgl. Meldung vom 26.08.2013) wurden Entschädigungsansprüche von weiteren rund 250 Anlegern angemeldet. Die EdW hat mittlerweile 1.414 Entscheidungen mit einem Gesamtvolumen von rund 5,7 Mio. EUR getroffen und ausgezahlt.
Rund 180 Anleger haben der EdW bisher mitgeteilt, auf die Anmeldung eines Entschädigungsanspruchs zu verzichten. Hierbei handelt es sich weitestgehend um Anleger, die nur eine geringe Forderung (niedriges Restguthaben) hatten.
Von rund 1.650 Anlegern liegt bisher weder eine Schadensmeldung noch eine Verzichtserklärung vor. Die derzeit noch eingehenden Schadensmeldungen werden umgehend von der EdW geprüft und - soweit sie entscheidungsreif sind - abschließend bearbeitet. Aufgrund der 1-jährigen Anmeldefrist ab Unterrichtung über den Entschädigungsfall ist davon auszugehen, dass Schadensmeldungen vereinzelt auch noch im Jahr 2014 bei der EdW eingehen werden.
26.08.2013 - Über 1.000 Schadensmeldungen geprüft
Die EdW hat - bis auf wenige Einzelfälle - über sämtliche eingereichten entscheidungsreifen Schadensmeldungen entschieden. Es wurden 1.156 Entscheidungen mit einem Gesamtvolumen von rund 5,2 Mio. EUR getroffen und die Entschädigungsleistungen an die Anleger ausgezahlt.
Mit rund 1.950 hat sich eine hohe Anzahl von Anlegern (mit voraussichtlich sehr geringen Forderungen), die die EdW bereits im Februar 2013 schriftlich über den Eintritt des Entschädigungsfalles informierte, (noch) nicht gemeldet. Dies nimmt die EdW zum Anlass, diese Anleger nochmals kurzfristig anzuschreiben und auf die Möglichkeit der Anmeldung hinzuweisen.
Sofern Anleger keinen Schaden bei der EdW geltend machen möchten, wird zwecks Klarheit dennoch um Rückmeldung in Form der Einreichung einer Verzichtserklärung gebeten (Verzichtserklärung abrufbar - bitte hier klicken).
19.06.2013 - Beginn der Entschädigungszahlungen
Die EdW hat die Vorbereitungen des Entschädigungsverfahrens abgeschlossen.
Ab sofort beginnt die EdW, die von den Anlegern eingereichten Schadensmeldungen zu entscheiden und festgestellte Entschädigungsansprüche auszuzahlen.
Über die vorliegenden Schadensmeldungen wird unter Berücksichtigung der Entscheidungsreife (das heißt Vollständigkeit der eingereichten Unterlagen und Dokumente) in der Reihenfolge ihres Eingangs bei der EdW entschieden.
Die EdW plant, allen Anlegern, deren Schadensmeldungen entscheidungsreif sind, bis voraussichtlich Ende September 2013 die Entschädigungsleistungen zu gewähren. Dies betrifft die Entschädigung in Höhe von 90 % des zuletzt in den Währungen Euro (EUR) und Ungarischer Forint (HUF) ausgewiesenen Kontostandes der FXdirekt Bank AG, maximal 20.000 EUR pro Anleger. Dieser Kontostand bildet die Grundlage für die Entschädigung und entspricht im Übrigen der Forderungsberechnung des Insolvenzverwalters für die Forderungsprüfung.
Jeder Anleger erhält unaufgefordert eine schriftliche Entscheidung von der EdW.
Bei zwischenzeitlichen Änderungen der Anschrift oder der Kontoverbindung von Anlegern - nur soweit die Adress- und Kontodaten von den bei der EdW bereits eingereichten Angaben abweichen – ist die EdW schriftlich in Kenntnis zu setzen (nicht per Email).
Wir möchten darum bitten, von schriftlichen und fernmündlichen Sachstandsanfragen unbedingt abzusehen, um eine zügige Abarbeitung der Schadensmeldungen nicht zu gefährden.
03.05.2013 - Vorbereitung des Entschädigungsverfahrens
Der Beginn des Entschädigungsverfahrens wird weiterhin intensiv vorbereitet. Die EdW geht gegenwärtig davon aus, dass nach Abschluss notwendiger Sachverhaltsaufklärungen (s.a. Rubrik "Informationen für Anleger" - hier klicken) bei der FXdirekt Bank AG mit ersten Entschädigungszahlungen an die Anleger innerhalb der nächsten Wochen begonnen werden kann. Die Dauer des Entschädigungsverfahrens ist derzeit noch ungewiss. Die EdW ist jedoch zuversichtlich, bis Ende 2013 sämtliche eingegangenen Schadensmeldungen bearbeiten zu können, um betroffenen Anlegern zeitnah ihre Entschädigungen auszuzahlen.
13.03.2013 - Insolvenzverfahren eröffnet
Am 01.03.2013 wurde das Insolvenzverfahren über das Vermögen der FXdirekt Bank AG vor dem Amtsgericht Duisburg (Az.: 63 IN 5/13) eröffnet. Zum Insolvenzverwalter wurde Herr Rechtsanwalt Axel Schwentker, Lindnerstraße 165, 46149 Oberhausen, bestellt. Weitere Informationen sind im Internet unter www.rae-sb.de abrufbar. An dieser Stelle ist zu betonen, dass das Entschädigungsverfahren (geführt von der EdW) und das Insolvenzverfahren (geführt von Herrn Rechtsanwalt Axel Schwentker) zwei rechtlich voneinander unabhängige Verfahren sind. Neben der Einreichung eines Entschädigungsantrages bei der EdW kann der Anleger seine Forderungen auch zusätzlich separat beim Insolvenzverwalter geltend machen. Die Anleger werden alsbald vom Insolvenzverwalter schriftlich benachrichtigt und können sodann ihre Forderungen dort anmelden.
Die EdW hat 3.390 Anleger der FXdirekt Bank AG aus 49 Nationen ermittelt, bereits im Verlaufe des Februar schriftlich über den Eintritt des Entschädigungsfalles informiert und Schadensformulare versandt. Auf eingehende Schadensmeldungen erhalten die Anleger von der EdW eine schriftliche Eingangsbestätigung. Insgesamt verläuft die Rücksendung der Schadensmeldungen seitens der Anleger sehr zögerlich. Darüber hinaus ist weiterhin eine hohe Anzahl an "Postrückläufern" zu verzeichnen (siehe Information vom 13.02.2013).
13.02.2013 - Anleger von der EdW informiert
Die EdW hat inzwischen die Formulare an sämtliche Anleger verschickt. Wir haben jedoch bereits eine Vielzahl von "Postrückläufern" wegen "nicht zustellfähiger Anschriften" erhalten. Es ist zu vermuten, dass die hiervon betroffenen Anleger die FXdirekt Bank AG nicht über ihren letzten Anschriftenwechsel informiert hatten oder dieser aus anderen Gründen dort nicht erfasst war. Wenn Sie als in Deutschland ansässiger Anleger bis heute noch kein Schreiben von der EdW erhalten haben, teilen Sie uns dies bitte auf dem Postweg (nicht per E-Mail oder Fax) unter Angabe Ihrer ehemaligen sowie Ihrer aktuellen Adresse mit und wir senden Ihnen dann gerne nochmals die Unterlagen zu. Die Anleger im Ausland bitten wir jedoch wegen der im Einzelfall gegebenenfalls etwas längeren Postlaufzeit noch um etwas Geduld. Sollten Sie bis Ende Februar noch keine Post von der EdW erhalten haben, wenden Sie sich bitte ebenfalls schriftlich an die EdW.
04.02.2013 - Aufbereitung der Kundendaten
Die EdW hat von der FXdirekt Bank AG Kundendaten erhalten. Nach einer kurzfristigen Aufbereitung der Daten wird die EdW die betroffenen Anleger voraussichtlich innerhalb der nächsten zwei Wochen schriftlich über den Entschädigungsfall benachrichtigen und ihnen ein Formular mit weiteren Hinweisen übersenden, mit dem ein Entschädigungsanspruch angemeldet werden kann.
24.01.2013 - Entschädigungsfall festgestellt
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (www.bafin.de) hat den Entschädigungsfall bei der FXdirekt Bank AG am 22.01.2013 festgestellt (die Feststellung wurde der EdW am 24.01.2013 zugestellt).
Die EdW hat bereits von der Geschäftsleitung der FXdirekt Bank AG Informationen und erforderliche Unterlagen angefordert, um das Entschädigungsverfahren vorzubereiten.
Wir haben für die Anleger Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Entschädigungsverfahren zusammengestellt.
Was muss der Anleger tun, um eine Entschädigung von der EdW zu erhalten?
Die EdW wird kurzfristig die betroffenen Anleger schriftlich über den Entschädigungsfall benachrichtigen und ihnen ein Formular mit weiteren Hinweisen übersenden, mit dem ein Entschädigungsanspruch angemeldet werden kann. Der Anspruch ist schriftlich innerhalb eines Jahres nach Unterrichtung bei der EdW anzumelden (nicht per Fax oder Email).
Die EdW steht in Verbindung mit der FXdirekt Bank AG und dem Insolvenzverwalter, um die erforderlichen Kundendaten zu erhalten.
Die EdW meldet sich insofern unaufgefordert schriftlich bei allen Anlegern. Um eine effiziente Bearbeitung sicherzustellen bitten wir die Anleger, von einer Übersendung von Schreiben, Emails und Unterlagen abzusehen, bis sich die EdW bei den Anlegern meldet.
Sofern die Anleger eine Frage haben oder Unterstützung beim Ausfüllen des Formulars benötigen, stehen wir für telefonische Auskünfte zur Verfügung und sind gerne behilflich. Rein vorsorglich ist zu betonen, dass Schadensmeldungen von anwaltlich vertretenen oder klagenden Anlegern nicht bevorzugt bearbeitet werden.
Bekommt der Anleger eine schriftliche Eingangsbestätigung für seinen eingereichten Antrag?
Jeder Anleger erhält von de r EdW eine schriftliche Eingangsbestätigung.
Eine Durchsicht der Antragsunterlagen auf Vollständigkeit wird die EdW bei der Einzelfallprüfung durchführen und - sofern erforderlich - gesondert auf den Anleger zwecks möglicher Nachforderung von Unterlagen zukommen.
Wir bitten, von fernmündlichen und schriftlichen Nachfragen zum Antragseingang und zum Sachstand der Bearbeitung abzusehen. Auskünfte über aktuelle Entwicklungen und zum Stand der Bearbeitung erteilen wir regelmäßig auf unserer Homepage (www.e-d-w.de).
Ist die EdW finanziell in der Lage, an alle Anleger eine Entschädigung zu zahlen?
Die EdW wird alle festgestellten Entschädigungsansprüche von Anlegern erfüllen. Die Höhe des Schadens kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht exakt beziffert werden. Aktuell ist mit einem maximalen Entschädigungsvolumen von rund 7 Mio. EUR zu rechnen. Die hierfür notwendige Finanzierung aus dem Vermögen der EdW ist gesichert.
Werden die Anleger über den Stand des Entschädigungsverfahrens laufend informiert?
Ausführliche und laufende Informationen zum Entschädigungsfall sowie weitere nützliche Hinweise erhalten die Anleger auf unserer Internetseite (www.e-d-w.de), die wir regelmäßig aktualisieren. Allgemeine schriftliche Informationsschreiben werden bei Bedarf versandt.
Über welche Änderungen im persönlichen Umfeld des Anlegers sollte der Anleger die EdW informieren?
Die Anleger werden gebeten, Änderungen ihrer persönlichen Verhältnisse (insbesondere Anschriftenwechsel, Namensänderungen, Kontoänderung) der EdW schriftlich anzuzeigen (nicht per Fax oder Email).
Ist bereits ein Insolvenzverfahren über das Vermögen der FXdirekt Bank AG eröffnet?
Das Amtsgericht Duisburg hat am 01.03.2013 das Insolvenzverfahren eröffnet (63 IN 5/13). Zum Insolvenzverwalter ernannt wurde Rechtsanwalt Axel Schwentker, Lindnerstraße 165, 46149 Oberhausen. Das Insolvenzverfahren und das Entschädigungsverfahren sind rechtlich voneinander unabhängig. Bitte lesen Sie hierzu auch unsere Hinweise in der Rubrik Informationen für Anleger -> Häufige Fragen ( hier klicken).
Was trage ich in der Tabelle unter Tz. II der Schadensmeldung ein, wenn ich keine Kontoauszüge o.ä. habe und mir mein letzter Kontostand oder meine Kunden-Kontonummer nicht mehr bekannt sind?
Bitte lassen Sie das entsprechende Feld in diesem Fall einfach frei. Die EdW wird Ihr bei der FXdirekt Bank AG geführtes Konto (oder Ihre Konten) sowie die Höhe der Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften auch ohne Ihre Angabe aus den Geschäftsunterlagen der FXdirekt Bank AG ermitteln können. Die Angabe im Formular dient lediglich der besseren Verifizerung des von Ihnen geltend gemachten Anspruchs und ist nicht dringend erforderlich, um Ihre Schadensmeldung bearbeiten zu können.
Von wem bekomme ich meine Verlustbescheinigung für 2012?
Die EdW ist nicht zuständig für die Erteilung von Verlustbescheinigungen und benötigt diese auch nicht für die Abwicklung des Entschädigungsverfahrens. Ob die Verlustbescheinigungen noch durch die FXdirekt Bank AG verschickt werden oder beim Insolvenzverwalter zu erhalten sind, entzieht sich unserer Kenntnis.
09.10.2013 - Hinweis zum Insolvenzverfahren
03.01.2013 - Entschädigungsverfahren abgeschlossen
12.09.2012 - Rund 71.120 Entscheidungen getroffen
08.06.2012 - Keine Verzinsung von Entschädigungsleistungen
Die EdW weist darauf hin, dass die gewährten Phoenix-Entschädigungsleistungen nicht verzinst werden und eine Erstattung außergerichtlicher Anwaltskosten nicht in Betracht kommt. Das Berliner Kammergericht hat dies in seinem Urteil vom 30.03.2012 (KG 9 U 115/11) - hier klicken- bestätigt.
30.03.2012 - Entschädigungsverfahren weitestgehend abgeschlossen
10.02.2012 - Entschädigungsvolumen rund 238 Mio. EUR
19.12.2011 - Ergänzende Entschädigungen bis April 2012
15.11.2011 - Rund 40.300 Entscheidungen getroffen
11.11.2011 - Agio und Handelsverluste nicht entschädigungsfähig
23.11.2010 (BGH XI ZR 26/10) - hier klicken- , 20.09.2011 (BGH XI ZR 434/10 - hier klicken -, 435/10, 436/10) und 25.10.2011 (BGH XI ZR 67/11) - hier klicken-
fest, dass Scheingewinne nicht entschädigungsfähig sind, Aussonderungsrechte - soweit vorhanden - einer Entschädigung entgegen stehen und Agio sowie Handelsverluste von den Rückzahlungsansprüchen abzuziehen sind.
30.09.2011 - Entschädigungen in Höhe von rund 173 Mio. EUR
26.09.2011 - Aktuelle Entscheidungen des BGH
19.08.2011 - Rund 34.100 Entscheidungen getroffen
16.06.2011 - Entschädigungsvolumen bisher rund 140 Mio. EUR
28.03.2011 - Weiteres Teilentschädigungsverfahren beginnt
Nach dem Urteil des Bundesgerichtshofes vom 10.02.2011 (BGH IX ZR 49/10) - hier klicken- ist nunmehr rechtskräftig entschieden, dass den Anlegern keine Aussonderungsrechte an den vom Insolvenzverwalter der Phoenix gesicherten Geldern zustehen. Durch diese höchstrichterliche Rechtsprechung besteht jetzt Klarheit, dass die EdW eine weitere Entschädigung auf die bislang einbehaltenen Beträge (Einbehalt wegen möglicher Aussonderungsrechte) leisten kann.
03.03.2011 - Änderung der Entschädigungspraxis
01.03.2011 - Rund 25.500 Entscheidungen getroffen
18.02.2011 - Gemäß BGH keine Aussonderungsrechte im Insolvenzverfahren
Der Bundesgerichtshof hat in seinem Urteil vom 23.11.2010 (BGH XI ZR 26/10) - hier klicken- die Entschädigungspraxis der EdW bestätigt, dass Scheingewinne grundsätzlich nicht entschädigungsfähig sind.
26.01.2011 - Berliner Kammergericht bestätigt Entscheidungspraxis der EdW
04.01.2011 - Über 80 Prozent der Schadensmeldungen entschieden
26.11.2010 - Gemäß BGH keine Entschädigung von Scheingewinnen
Gemäß Presseerklärung vom 23.11.2010 - hier klicken- hat der Bundesgerichtshof mit Urteil vom gleichen Tag (XI ZR 26/10) einen Entschädigungsanspruch für die sich aus den Kontoauszügen der Phoenix ergebenden Scheingewinne abgelehnt.
22.11.2010 - Über 100 Mio. EUR entschädigt
08.11.2010 - Abschluss Teilentschädigungsverfahren im Mai 2011 erwartet
Die EdW hat nunmehr sämtliche Anleger, die bislang noch keine Teilentschädigungsentscheidung erhalten haben, persönlich oder deren Verfahrensbevollmächtigte angeschrieben und eine kurzfristigeTeilentschädigungsprüfung angekündigt. Sofern die Anleger die in dem Schreiben erbetenen Informationen zügig und vollständig an die EdW zurück reichen und im Einzelfall alle Entschädigungsvoraussetzungen vorliegen, wird das Teilentschädigungsverfahren voraussichtlich bis Ende Mai 2011 abgeschlossen werden können. Damit liegt die EdW hinsichtlich der Zahl der getroffenen Entscheidungen und auch der Gesamtdauer des Teilentschädigungsverfahrens dem Entschädigungsplan voraus, auf dessen Grundlage die Schadensmeldungen in der Reihenfolge ihres Eingangs abgearbeitet werden (siehe auch unter der Rubrik "Häufige Fragen" zum Thema "Wann erhalten die Anleger ihre Teilentschädigung?").
17.08.2010 - Teilentschädigungsvolumen rund 84 Mio. EUR
Unter Berücksichtigung der bereits in 2008 bearbeiteten entscheidungsreifen Anträge, bei denen vorwiegend kein Anspruch auf Entschädigung bestand, hat die EdW nunmehr insgesamt rund 20.500 Entscheidungenim Volumen von rund 86 Mio. EUR getroffen.
03.06.2010 - Rund 16.200 Schadensmeldungen entschieden
31.03.2010 - Teilentschädigungen bisher rund 63 Mio. EUR
22.02.2010 - Aussonderungsrechte vom OLG Frankfurt/Main bestätigt
14.01.2010 - Klageverfahren gegen die EdW
06.01.2010 - Im Jahr 2009 rund 47 Mio. EUR entschädigt
30.11.2009 - Hinweis zu möglichen Aussonderungsrechten
04.11.2009 - Insgesamt über 10.000 Entscheidungen getroffen
15.09.2009 - Bislang rund 32 Mio EUR entschädigt
14.07.2009 - Teilentschädigungen an bisher rund 5.000 Anleger
24.04.2009 - Bisher rund 12 Mio. EUR Teilentschädigungen
25.02.2009 - Teilentschädigungen voraussichtlich rund 128 Mio. EUR
a) zum Teilbetrag, der wegen eines möglichen Aussonderungsrechtes zunächst nicht entschädigt werden kann und
b) zum tatsächlichen Kontoverlauf des PhoenixManaged Account.
Zum Thema "Scheingewinne" steht ein Urteil des Landgerichts Berlin vom 01.10.2008 (4 O 297/08) auf der Internetseite der EdW in der Online-Bibliothek - hier klicken- zur Verfügung.
22.12.2008 - Auszahlung von Teilentschädigungen
13.11.2008 - Bearbeitung entscheidungsreifer Schadesmeldungen abgeschlossen
Die EdW hat die Bearbeitung von zwischenzeitlich entscheidungsreifen Schadensmeldungen abgeschlossen. Diejenigen Anträge, über die bislang wegen der Aussonderungsproblematik noch nicht entschieden werden konnte, werden nach Vorlage der vollständigen Datenbank zur Berechnung von Teilentschädigungen weiter bearbeitet.
23.09.2008 - Sofortige Vollziehung der Sonderbeiträge gerichtlich ausgesetzt
31.07.2008 - Sonderbeitragserhebung ohne wesentliche Einnahmen
30.04.2008 - Keine Verjährung von Entschädigungsansprüchen
10.04.2008 - Entschädigungsverfahren begonnen
16.11.2007 - Landgericht Frankfurt gibt Beschwerde gegen Insolvenzplan statt
22.08.2007 - Mögliche Entschädigungen vor Insolvenzausschüttung
30.04.2007 - Beschwerde eines Gläubigers gegen Insolvenzplan
12.03.2007 - Ablauf des Insolvenzplanverfahrens
20.12.2006 - Zeitlicher Überblick zum Insolvenzplan und möglicher Entschädigungen
23.10.2006 - Datenaufbereitung fast abgeschlossen
02.06.2006 - Erstellung eines Insolvenzplans
31.03.2006 - Insolvenzplan und Auswirkung auf das Entschädigungsverfahren
20.02.2006 - Deutliche Fortschriftte bei der Datenaufbereitung
02.01.2006 - Keine Leistung von Abschlags- oder Teilzahlungen
06.12.2005 - Vorbereitungsarbeiten für das Entschädigungsverfahren
08.11.2005 - Eingang der Schadensmeldungen bestätigt
11.10.2005 - Erste Gläubigerversammlung im Insolvenzverfahren
15.09.2005 - Eingangsbestätigung bei Schadensanmeldung
01.08.2005 - Über 30.000 Anleger von der EdW informiert
01.07.2005 - Insolvenzverfahren eröffnet
Heute ist das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Phoenix Kapitaldienst GmbH eröffnet worden. Nähere Informationen hierzu unter www.schubra.de.
11.05.2005 - Hinweis zu Anfragen an die EdW
30.03.2005 - Formular zur Anmeldung eines Entschädigungsanspruchs
16.03.2005 - Entschädigungsfall festgestellt
Nein. Scheingewinne, die von Phoenix in Kontoauszügen oder Saldenbestätigungen ausgewiesen wurden, sind nicht entschädigungsfähig (siehe Urteil des Landgerichts Berlin vom 01.10.2008 (4 O 297/08) - hier klicken- in der Online-Bibliothek).
In der zweiten Instanz hat das Kammergericht Berlin mit Urteil vom 06.01.2010 (26 U 240/08) - hier klicken- bestätigt, dass auf Scheingewinne keine Entschädigung zu leisten ist. Mit Urteil vom 23.11.2010 hat nun auch der Bundesgerichtshof als höchstes Zivilgericht einen Entschädigungsanspruch für die sich aus den Kontoauszügen der Phoenix ergebenden Scheingewinne abgelehnt.
Wichtig: Solange eine solche Feststellung nicht vorliegt, ist die Fälligkeit des Anspruchs noch nicht eingetreten (vgl. Urteil des Landgerichts Berlin vom 26.06.2008 - 21 O 132/08) - hier klicken-.
Die Bildung des Rechtsverfolgungspools der Anleger gegenüber dem Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Dr. Puckler ist ein vom Entschädigungsverfahren der EdW getrennter Vorgang, zu dem die EdW im Rahmen Ihrer Aufgaben keine Rechtsberatung leistet. Etwaige offene Fragen zum Pool sind direkt mit der Schulze & Braun GmbH Rechtsanwaltsgesellschaft-Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zu klären. Ein Frage-Antwort-Katalog steht auf der Homepage der Schulze & Braun GmbH unter www.schubra.de zur Verfügung.
Anmeldung eines Entschädigungsanspruches -Formular und FAQ-
Formular für die Anmeldung eines Entschädigungsanspruches bei der EdW - hier klicken-
FAQ zum Formular (Antworten auf die häufigsten Fragen zum richtigen Ausfüllen der Schadensmeldung) - hier klicken-

References: § 5
 BGH 
 BGH 
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 § 5
 BGH

 BGH 
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