Source: https://www.vereinigte-stadtwerke.de/strom/strom-informationen/
Timestamp: 2019-09-16 04:57:50+00:00

Document:
Strom-Informationen - Vereinigte Stadtwerke GmbH
Im Netzgebiet der Vereinigte Stadtwerke Netz GmbH
Preise in der Grund- und Ersatzversorgung für Letztverbraucher (Eintarifzähler) mit elektrischer Energie
Tarifname vs.moinstrom.e
Verbrauchsunabhängiger Grundpreis pro Jahr (brutto*) 99,00 €
Arbeitspreis pro verbrauchter Kilowattstunde (brutto*) 28,52 ct
*Im Endpreis sind 19% Umsatzsteuer enthalten.
Der Allgemeine Preis vor Umsatzsteuer beträgt
Verbrauchsunabhängiger Grundpreis pro Jahr (netto) 83,193 €
Arbeitspreis pro verbrauchte Kilowattstunde (netto) 23,967 ct
Preise in der Grund- und Ersatzversorgung für Letztverbraucher (Zweitarifzähler) mit elektrischer Energie
Tarifname vs.moinstrom.z
Verbrauchsunabhängiger Grundpreis pro Jahr (brutto*) 109,00 €
Arbeitspreis HT pro verbrauchter Kilowattstunde (brutto*) 29,94 ct
Arbeitspreis NT pro verbrauchter Kilowattstunde (brutto*) 25,11 ct
Verbrauchsunabhängiger Grundpreis pro Jahr (netto) 91,597 €
Arbeitspreis HT pro verbrauchte Kilowattstunde (netto) 25,160 ct
Arbeitspreis NT pro verbrauchte Kilowattstunde (netto) 21,100 ct
Preisblatt vs.moinstrom.e – Eintarifzähler
Preisblatt vs.moinstrom.z – Zweitarifzähler
GVV Strom und Ergänzende Bedingungen
Im Netzgebiet der Schleswig-Holstein Netz AG für die Gemeinden Grambek, Walksfelde und Ziethen
Verbrauchsunabhängiger Grundpreis pro Jahr (brutto*) 119,00 €
Arbeitspreis pro verbrauchter Kilowattstunde (brutto*) 30,77 ct
Verbrauchsunabhängiger Grundpreis pro Jahr (netto) 100,000 €
Arbeitspreis pro verbrauchte Kilowattstunde (netto) 25,860 ct
Verbrauchsunabhängiger Grundpreis pro Jahr (brutto*) 150,00 €
Arbeitspreis HT pro verbrauchter Kilowattstunde (brutto*) 30,77 ct
Arbeitspreis NT pro verbrauchter Kilowattstunde (brutto*) 28,74 ct
Verbrauchsunabhängiger Grundpreis pro Jahr (netto) 126,050 €
Arbeitspreis HT pro verbrauchte Kilowattstunde (netto) 25,860 ct
Arbeitspreis NT pro verbrauchte Kilowattstunde (netto) 24,150 ct
Vereinigte Stadtwerke GmbH – Konditionen der Ersatzversorgung
Wer hat Anspruch auf eine Grundversorgung?
Anspruch auf eine Grundversorgung nach dem EnWG haben grundsätzlich alle Letztverbraucher, die Energie überwiegend für den Eigenverbrauch im Haushalt verbrauchen oder die die Energie für berufliche, landwirtschaftliche oder gewerbliche Zwecke kaufen und deren Eigenverbrauch nicht 10.000 Kilowattstunden im Jahr übersteigen.
Wer hat Anspruch auf eine Ersatzversorgung?
Einen gesetzlichen Anspruch auf Ersatzversorgung haben grundsätzlich alle Letztverbraucher, sofern sie in der Niederspannung (Storm) oder im Niederdruck (Gas) beliefert werden.
Was ist der Unterschied zwischen der Grund- und der Ersatzversorgung?
In der Grundversorgung wird der Energiebezug eines Letztverbrauchers eindeutig – z.B. über konkludentes Handeln – dem Grundversorger als Energielieferanten eindeutig zugeordnet. Ist die Zuordnung nicht eindeutig, erfolgt die Energielieferung über eine gesetzlich angeordnete Notversorgung. Diese wird als Ersatzversorgung bezeichnet und erfolgt ebenfalls durch den zuständigen Grundversorger.
Wann gilt die Ersatzversorgung?
Gemäß § 38 EnWG i.V.m. § 3 der Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Grundversorgung von Haushaltskunden und die Ersatzversorgung mit Strom aus dem Niederspannungsnetz (Stromgrundversorgungsverordnung – StromGVV) vom 26.10.2006 in der jeweils gültigen Fassung beziehungsweise i.V.m § 3 der Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Grundversorgung von Haushaltskunden und die Ersatzversorgung mit Gas aus dem Niederdrucknetz (Gasgrundversorgungsverordnung – GasGVV) vom 26.10.2006 in der jeweils gültigen Fassung versorgt die Vereinigte Stadtwerke GmbH im Netzgebiet, in denen die Vereinigte Stadtwerke GmbH gem. § 36 Abs. 2 EnWG Grundversorger ist, Letztverbraucher in der Niederspannung und im Niederdruck im Rahmen der sogenannten Ersatzversorgung, wenn:
Was passiert mit Nicht-Haushaltskunden mit registrierender Leistungsmessung?
Erfolgt die Entnahme von Energie durch Nicht-Haushaltskunden aus höheren Spannungs- oder Druckebenen, besteht für den Grundversorger und Netzbetreiber keine Pflicht zur Notversorgung. Als Grundversorger im Netzgebiet der Vereinigte Stadtwerke Netz GmbH beliefert die Vereinigte Stadtwerke GmbH jedoch zusätzlich Nicht-Haushaltskunden mit registrierender Leistungsmessung in höheren Spannungs- und Druckebenen im Rahmen der sogenannten Ersatzbelieferung nach Eintreten einer der voran genannten Bedingungen, um damit eine ununterbrochene Versorgungssicherheit zu gewährleisten.
Wie lange erfolgt eine Belieferung über die Ersatzversorgung?
Wie sind die Konditionen für die Ersatzversorgung / Ersatzbelieferung im Strom für Nicht-Haushaltskunden mit registrierender Leistungsmessung (RLM)?
Für die Ersatzbelieferung für Nicht-Haushaltskunden mit registrierender Leistungsmessung (RLM) in der Nieder- und Mittelspannung gelten die folgenden Lieferbedingungen und Preise vom vs.profistrom.basis (Stand: 01.09.2017):
Arbeitspreis: 6,95 ct/kWh
Der genannte Arbeitspreis ist ein reiner Energiepreis und versteht sich zzgl. der jeweils zum Zeitpunkt der Belieferung gültigen Netznutzungsentgelte, ggf. Blindstrom, Konzessionsabgabe, Mehrbelastungen aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG), die Umlage nach § 17 f Abs. 5 EnWG (Offshore-Haftungsumlage), die Umlage für abschaltbare Lasten nach § 18 AbLaV, die Sonderkundenumlage nach § 19 (2) StromNEV sowie die Strom- und die Umsatzsteuer. Die Kostenbestandteile werden in der jeweils geltenden Höhe zusätzlich berechnet.
Die Belieferung erfolgt auf der Grundlage eines Stromliefervertrages mit der Vereinigte Stadtwerke GmbH (Ersatzbelieferung). Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Sondervertragskunden.
Wie sind die Konditionen für die Ersatzversorgung / Ersatzbelieferung im Gas für Nicht-Haushaltskunden mit registrierender Leistungsmessung (RLM)?
Für die Ersatzbelieferung für Nicht-Haushaltskunden mit registrierender Leistungsmessung (RLM) in der Nieder- und Mitteldruckebene gelten die folgenden Lieferbedingungen und Preise vom vs.profigas.basis (Stand: 01.09.2017):
Arbeitspreis: 3,95 ct/kWh
Der genannte Arbeitspreis ist ein reiner Energiepreis und versteht sich zzgl. der jeweils zum Zeitpunkt der Belieferung gültigen Netznutzungsentgelte, Konzessionsabgabe, Bilanzierungsumlage, ggf. anfallender Konvertierungsumlage oder -entgelte sowie der Erdgas- und Umsatzsteuer. Die Kostenbestandteile werden in der jeweils geltenden Höhe zusätzlich berechnet.
Die Belieferung erfolgt auf der Grundlage eines Erdgasliefervertrages mit der Vereinigte Stadtwerke GmbH (Ersatzbelieferung). Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Sondervertragskunden.
Preisblatt vs.profistrom.basis. (Gültig seit dem 01.01.2019)
Stromkennzeichnung gemäß § 42 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG 2011)
Im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist unter anderem der bundesweite Belastungsausgleich zwischen den Übertragungsnetzbetreibern und den Elektrizitätsunternehmen, die Strom an sogenannte Letztverbraucher liefern, geregelt.
Der Ausbau der erneuerbaren Energien erfordert erhebliche Anstrengungen, auch in finanzieller Hinsicht. Die Bundesregierung hat im September 2010 angekündigt, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2050 um mindestens 80 Prozent zu reduzieren. Damit Erneuerbare-Energien-Anlagen gebaut werden, sind Investitionsanreize erforderlich.
Und das funktioniert so: Besitzer von Solarmodulen, Windparks oder anderen Erneuerbare-Energien-Anlagen erhalten aufgrund einer Vorgabe des Gesetzgebers für einen Zeitraum von 20 Jahren die Garantie, dass der von ihnen erzeugte Strom (der sogenannte „EEG-Strom“) zu festgeschriebenen Preisen abgekauft wird. Diese EEG-Vergütung ist so hoch, dass sie über dem Marktpreis liegt.
Finanziert wird die Förderung über die EEG-Umlage. Alle Stromanbieter in Deutschland sind dafür verantwortlich, die EEG-Umlage beim Kunden einzufordern und an die Betreiber der Stromnetze weiterzugeben. Die Stromnetzbetreiber bezahlen mit diesem Geld den Erneuerbare-Energien-Strom.
Jedes Jahr zum 15. Oktober muss die Festlegung des Betrages für das Folgejahr bekannt geben werden. Zum Vergleich listen wir unten stehend ebenfalls die Beträge auf:
Jahr EEG-Abgabe in ct/kWh
Kalenderjahr 2019 6,405 ct/kWh
Kalenderjahr 2018 6,792 ct/kWh
Kalenderjahr 2017 6,880 ct/kWh
Kalenderjahr 2016 6,354 ct/kWh
Kalenderjahr 2015 6,17 ct/kWh
Kalenderjahr 2014 6,24 ct/kWh
Kalenderjahr 2013 5,277 ct/kWh
Kalenderjahr 2012 3,592 ct/kWh
Kalenderjahr 2011 3,53 ct/kWh
Kalenderjahr 2010 2,047 ct/kWh
Kalenderjahr 2009 1,18 ct/kWh
Kalenderjahr 2008 1,30 ct/kWh
Kalenderjahr 2007 0,995 ct/kWh
Kraft-Wärme-Kopplung, kurz KWK, ist die gleichzeitige Erzeugung von Wärme und Strom, bei der mehr als 90 Prozent der eingesetzten Energie verwertet werden kann. Bekannt ist die Technik aus großen KWK-Anlagen, die Haushalte mit Fernwärme versorgen. Doch inzwischen gibt es auch kleinere KWK-Anlagen, sogenannte Blockheizkraftwerke (BHKW) für einzelne Gebäude. Durch die Regelungen des Gesetzes für die Erhaltung, die Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz) erhalten Betreiber einer KWK-Anlage von ihrem Netzbetreiber vor Ort einen Zuschlag für den ins Netz der allgemeinen Versorgung eingespeisten KWK-Strom.
Die durch die Netzbetreiber zu leistende Abgabe aus dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWK-Abgabe) wird pro kWh erhoben. Die durch die gesetzlich festgeschriebenen Fördermaßnahmen entstehenden Mehrkosten werden mit der KWK-Abgabe auf den Letztverbraucher (Kunden) umgelegt.
Jahr KWK-Abgabe in ct/kWh
(für LV Gruppe A)
2005 0,336
2006 (bis 30.9.) 0,336
2006 (bis 31.12.) 0,356
2007 0,289
2008 0,199
2009 0,231
2010 0,130
2011 0,030
2012 0,002
2013 0,126
2014 0,178
2015 0,254
2016 0,445
2017 0,438
2018 0,345
2019 0,280
Umfassende Informationen zum Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz erhalten Sie auf der Internetseite des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA): www.bafa.de.
Für weitere Fragen stehen wir gern zur Verfügung: Tel. 0800 888 88 10 (kostenfrei)
Mit der zum 1. Januar 2013 eingeführten Offshore-Haftungsumlage werden Schadenersatzkosten, die durch einen verspäteten Anschluss von Offshore-Windparks an das Übertragungsnetz an Land oder durch langdauernde Netzunterbrechungen entstehen können, auf das Netzentgelt aufgeschlagen. Die Umlage nach § 17f EnWG soll das Risiko für Betreiber von Offshore-Windparks minimieren und den Ausbau dieser erneuerbaren Energiequelle beschleunigen. Ab 2019 werden zudem die Kosten für die Errichtung und den Betrieb der Offshore-Anbindungsleitungen über die Umlage abgebildet – und nicht mehr ausschließlich in den Netzentgelten der betroffenen Netzbetreiber an der Küste. Durch die Novellierung ändert sich die Bezeichnung ab dem 01.01.2019 in Offshore-Netzumlage.
Jahr Offshore-Netzumlage in ct/kWh
Kalenderjahr 2019 0,416 ct/kWh
Kalenderjahr 2018 0,037 ct/kWh
Kalenderjahr 2017 -0,028 ct/kWh
Kalenderjahr 2016 0,040 ct/kWh
Kalenderjahr 2015 -0,051 ct/kWh
Kalenderjahr 2014 0,250 ct/kWh
Kalenderjahr 2013 0,250 ct/kWh
Kalenderjahr 2012 0,000 ct/kWh
Kalenderjahr 2011 0,000 ct/kWh
Kalenderjahr 2010 0,000 ct/kWh
steuersatz 2,0 Pf/kWh 2,5 Pf/kWh 3,0 Pf/kWh 1,79 ct/kWh 2,05 ct/kWh 2,05 ct/kWh
heizung* 1,0 Pf/kWh 1,25 Pf/kWh 1,5 Pf/kWh 0,90 ct/kWh 1,23 ct/kWh 2,05 ct/kWh
Unternehmen des produzierenden Gewerbes und der Land- und Forstwirtschaft** bis 50.000kWh 2,0 Pf/kWh
über 50.000kWh 0,4 Pf/kWh bis 40.000kWh 2,5 Pf/kWh
über 40.000kWh 0,5 Pf/kWh bis 33.000kWh 3,0 Pf/kWh
über 33.000kWh 0,6 Pf/kWh bis 28.600kWh 1,79ct/kWh
über 28.600kWh 0,36ct/kWh bis 25.000kWh 2,05ct/kWh,
über 25.000kWh 1,23ct/kWh 2,05 ct/kWh
Die Verordnung zu abschaltbaren Lasten (AbLaV § 18 AbLaV) ist eine von der Bundesregierung verabschiedete Verordnung, die der Aufrechterhaltung der Netzstabilität und der Versorgungssicherheit dient.
Die AbLaV-Umlage wird seit 2014 von allen Stromkunden erhoben (siehe Tabelle).
Weitere Informationen erhalten Sie unter: https://www.netztransparenz.de/EnWG/Umlage-18-AbLaV/Umlage-18-AbLaV-2017
Jahr AbLaV-Umlage in ct/kWh
Kalenderjahr 2019 0,005 ct/kWh
Kalenderjahr 2018 0,011 ct/kWh
Kalenderjahr 2017 0,006 ct/kWh
Kalenderjahr 2016 0,000 ct/kWh
Kalenderjahr 2015 0,006 ct/kWh
Kalenderjahr 2014 0,009 ct/kWh
Kalenderjahr 2013 0,000 ct/kWh
Sonderkundenumlage nach §19 (2) StromNEV
Am 01.01.2012 wurde zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland die Sonderkundenumlage nach §19 (2) StromNEV eingeführt.
Aufgrund einer Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) kam es auch zu einer Änderung des § 19 Absatz 2 der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV). Hier wird unter anderem vorgesehen, dass energieintensive Unternehmen mit einem Stromverbrauch von mehr als 10.000.000 kWh und einer Vollbenutzungsstundenanzahl von 7.000 (ein Jahr hat 8.760 Stunden) von den Netzentgelten befreit werden. Diese Entlastung der Größtkunden wirkt sich nun auf alle anderen Verbraucher aus, die diese Kosten zu einem gewissen Anteil tragen müssen.
Die Höhe der Abgabe ändert sich jährlich und die gesetzliche Umsatzsteuer in Höhe von 19% kommt noch hinzu.
Jahr §19 (2)-Umlage in ct/kWh
2016 0,378
2017 0,388
2018 0,370
2019 0,305
Letztverbrauchergruppe (LV) A:
Strommengen von Letztverbrauchern für die jeweils ersten 100.000 kWh je Abnahmestelle.
Letztverbrauchergruppe (LV) B:
Letztverbraucher, deren Jahresverbrauch an einer Abnahmestelle 100.000 kWh übersteigt, zahlen zusätzlich für über 100.000 kWh hinausgehende Strombezüge eine maximale § 19 StromNEV-Umlage von 0,05 ct/kWh.
Letztverbrauchergruppe (LV) C:
Hier finden Sie unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie die ergänzenden Bedingungen und Widerrufsbelehrung als PDF zum Anschauen oder Herunterladen.
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) der Vereinigte Stadtwerke GmbH für den Eigenverbrauch im Haushalt
In der Regel rechnet die Vereinigte Stadtwerke GmbH die verbrauchte Energie gegenüber ihren Kunden jährlich ab, da die meisten Zähler im Jahresturnus abgelesen werden. Mit der jeweiligen Jahresverbrauchsabrechnung für den Energieverbrauch werden auf Basis des festgestellten Verbrauchs die monatlichen Teilbeträge/Abschläge rechnerisch ermittelt.
Eine unterjährige Abrechnung, z.B. monatlich auf Basis monatlich gemessener bzw. abgelesener Zählerstände, ist ebenso möglich. Jedoch berechnet die Vereinigte Stadtwerke GmbH den damit verbundenen Mehraufwand, wie andere Energieversorger auch, über einen Preis für zusätzliche Abrechnungen verursachungsgerecht weiter. Dagegen bleibt die von den meisten Kunden gewünschte jährliche Abrechnung natürlich weiterhin kostenfrei.
Der Preis für die unterjährige Abrechnung setzt sich aus einem Dienstleistungsentgelt des örtlichen Netz- und Messstellenbetreibers zur unterjährigen Ablesung sowie einem Dienstleistungsentgelt für die Abrechnung zusammen.
Am Beispiel unserer Kunden im Netzgebiet der Vereinigte Stadtwerke Netz GmbH ergeben sich somit folgende Kosten für Sie:
Monatliche Abrechnung für Strom pro Rechnung insgesamt 12,50 Euro (netto), davon 9,50 Euro zusätzliche Kosten des Netzbetreibers und 3,00 Euro zusätzliche Kosten Vereinigte Stadtwerke GmbH (Energielieferant)
Monatliche Abrechnung für Gas pro Rechnung insgesamt 18,00 Euro (netto), davon 15,00 Euro zusätzliche Kosten des Netzbetreibers und 3,00 Euro zusätzliche Kosten Vereinigte Stadtwerke GmbH (Energielieferant)
Inklusive Umsatzsteuer ergibt dies einen Rechnungspreis bei Stromrechnungen von 14,88 Euro (brutto) pro Rechnung bzw. 163,68 Euro (brutto) jährlich. Bei Gasrechnungen ergibt dies eine Rechnungsgebühr von 21,42 Euro (brutto) pro Rechnung bzw. 235,62 Euro (brutto) jährlich.
Wenn Sie diese weitestgehend behördlich regulierten Mehrkosten vermeiden möchten, empfehlen wir Ihnen, die bewährte jährliche Abrechnung mit monatlichen Teilbeträgen/Abschlägen beizubehalten.
Das im November 2010 in Kraft getretene Energieleistungsgesetz legt vor allem die Veröffentlichungspflichten der Energielieferanten fest.
Nach § 4 Abs.1 EDL-G, möchten wir Sie darüber informieren, dass im Zusammenhang mit einer effizienteren Energienutzung durch Endkunden bei der Bundesstelle für Energieeffizienz eine Liste geführt wird, in der Energiedienstleister, Anbieter von Energieaudits und Anbieter von Energieeffizienzmaßnahmen aufgeführt sind. Weiterführende Informationen zu der sogenannten Anbieterliste und den Anbietern selbst erhalten Sie unter www.bfee-online.de.
§ 4 Abs.2 EDL-G
Bei der Deutschen Energieagentur können Sie sich über das Thema Energieeffizienz umfassend informieren. Mehr dazu unter www.energieeffizienz-online.info.
Sie haben sich über etwas geärgert? Bitte zögern Sie nicht und schreiben Sie uns oder rufen Sie uns einfach an. Wir nehmen Ihre Wünsche und Kritik ernst, denn wir möchten unseren Service ständig verbessern.
Sie haben mehrere Möglichkeiten mit uns in Kontakt zu treten. Wenn Sie uns auf elektronischem Weg erreichen möchten, senden Sie uns eine E-Mail an beschwerde@vereinigte-stadtwerke.de. Alternativ können Sie uns telefonisch erreichen unter der kostenfreien Rufnummer 0800 888 88 10.
• Zur Beilegung von Streitigkeiten
Wenn nach der Kontaktaufnahme mit dem Kundenservice der Vereinigte Stadtwerke GmbH und nach schriftlicher oder elektronischer Antwort innerhalb von vier Wochen keine für beide Seiten zufriedenstellende Lösung gefunden wurde, haben Sie die Möglichkeit ein Schlichtungsverfahren bei der Schlichtungsstelle Energie zu beantragen. Die vorherige Kontaktaufnahme mit dem Kundenservice der Vereinigte Stadtwerke GmbH ist Voraussetzung zur Eröffnung eines Verfahrens.
Tel.: 030 275 72 40-0
Fax: 030 275 72 40-69
• Informationen zum geltenden Recht und Streitbeilegungsverfahren
Telefon: 030 224 80-500 oder 01805 10 10 00 – Bundesweites Infotelefon
Telefax: 030 224 80-323

References: § 38
 § 3
 § 3
 § 36
 § 17
 § 18
 § 19
 § 42
 § 17
 § 18
 §19
 §19
 § 19
 §19
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 § 4

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