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Timestamp: 2020-04-04 00:21:13+00:00

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BVerwG, 25.04.1985 - 5 C 123.83 - dejure.org
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BVerwG, 25.04.1985 - 5 C 123.83 (https://dejure.org/1985,761)
BVerwG, Entscheidung vom 25.04.1985 - 5 C 123.83 (https://dejure.org/1985,761)
BVerwG, Entscheidung vom 25. April 1985 - 5 C 123.83 (https://dejure.org/1985,761)
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Verwaltungsakt - Rückwirkende Rücknahme - Leistungsrecht - Bundesausbildungsförderungsgesetz - Anwendbarkeit
BAföG § 50 Abs. 3; SGB X § 44
VG Köln, 24.06.1981 - 5 K 2584/80
BVerwGE 71, 220
NVwZ 1985, 655
FamRZ 1985, 1187
DÖV 1986, 78
Eine von § 48 Abs. 1 Satz 2 Nr. 4 SGB X abweichende Regelung ist weder dem Allgemeinen Teil des Sozialgesetzbuches (vgl. dazu das Erste Buch Sozialgesetzbuch - SGB I - in Art. 1 des Sozialgesetzbuches - Allgemeiner Teil - in der Fassung des Sozialgesetzbuches - Verwaltungsverfahren -) noch den Strukturprinzipien des Bundesausbildungsförderungsgesetzes - BAföG - (s. BVerwGE 71, 220 ) zu entnehmen, das nach Art. 11 § 1 Nr. 1 SGB-AT bis zu seiner Einordnung in das Sozialgesetzbuch als besonderer Teil dieses Gesetzbuches gilt und im vorliegenden Zusammenhang in der Fassung des 7. BAföG-Änderungsgesetzes vom 13. Juli 1981 (BGBl. I S. 625) zu berücksichtigen ist.
Satz 1 dieser - nach der Rechtsprechung des Senats auf das Leistungsrecht des Bundesausbildungsförderungsgesetzes anwendbaren (BVerwGE 71, 220) - Vorschrift setzt zwar voraus, daß wegen unrichtiger Rechtsanwendung bei Erlaß eines Verwaltungsaktes Sozialleistungen zu Unrecht nicht erbracht worden sind.
§ 44 SGB X findet im Ausbildungsförderungsrecht Anwendung (vgl. nur BVerwG, Urt. v. 25.04.1985 - 5 C 123/83 -, juris).
Soweit der Kläger also begehrt, die nach seiner Auffassung zu niedrig festgestellte Alhi zu erhöhen, verlangt er die Rücknahme eines rechtswidrigen nicht begünstigenden Verwaltungsakts, durch den - teilweise - Sozialleistungen iS von § 4 Abs. 1 SGB 10 zu Unrecht nicht erbracht worden sind (…BSGE 55, 87, 88 = SozR 1300 § 44 Nr. 4; BVerwG in NVwZ 1985, 655, 656).
Eine von § 45 Abs. 1 und 2 SGB X abweichende Regelung ist weder dem Allgemeinen Teil des Sozialgesetzbuches (vgl. dazu das Erste Buch Sozialgesetzbuch - SGB I - in Art. 1 des Sozialgesetzbuches - Allgemeiner Teil - vom 11. Dezember 1975 <BGBl. I S. 3015> )noch den Vorschriften oder den Strukturprinzipien des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (s. hierzu BVerwGE 71, 220 [BVerwG 25.04.1985 - 5 C 123/83]) zu entnehmen, das nach Art. 11 § 1 Nr. 1 SGB-AT bis zu seiner Einordnung in das Sozialgesetzbuch als besonderer Teil dieses Gesetzbuches gilt.
Eine von §§ 45 und 48 SGB X abweichende Regelung ist weder dem Allgemeinen Teil des Sozialgesetzbuches (vgl. dazu das Erste Buch Sozialgesetzbuch - SGB I - in Art. 1 des Sozialgesetzbuches - Allgemeiner Teil - in der Fassung des Sozialgesetzbuches - Verwaltungsverfahren -) noch den Strukturprinzipien des Bundesausbildungsförderungsgesetzes - BAföG - (s. BVerwGE 71, 220 ) zu entnehmen, das nach Art. 11 § 1 Nr. 1 SGB-AT bis zu seiner Einordnung in das Sozialgesetzbuch als besonderer Teil dieses Gesetzbuches gilt.
Da der Bescheid des Beklagten vom 28. April 1980, durch den der Bewilligungsbescheid vom 15. Mai 1975 teilweise aufgehoben wurde, an den Kläger erst im Februar 1981 übersandt worden ist, sind die Voraussetzungen dieser Übergangsvorschrift hier gegeben (vgl. im übrigen auch BVerwGE 71, 220 [BVerwG 25.04.1985 - 5 C 123/83] mit weiteren Nachweisen).
Eine von § 48 Abs. 1 Satz 2 Nrn. 2 und 4 SGB X abweichende Regelung ist weder dem Allgemeinen Teil des Sozialgesetzbuches (vgl. dazu das Erste Buch Sozialgesetzbuch - SGB I - in Art. 1 des Sozialgesetzbuches - Allgemeiner Teil - in der Fassung des Sozialgesetzbuches - Verwaltungsverfahren -) noch den Strukturprinzipien des Bundesausbildungsförderungsgesetzes - BAföG - (s. BVerwGE 71, 220 [BVerwG 25.04.1985 - 5 C 123/83]) zu entnehmen, das nach Art. 11 § 1 Nr. 1 SGB-AT bis zu seiner Einordnung in das Sozialgesetzbuch als besonderer Teil dieses Gesetzbuches gilt und im vorliegenden Zusammenhang in der Fassung des Sozialgesetzbuches - Verwaltungsverfahren - zu berücksichtigen ist.
Daß § 44 SGB X auf das Leistungsrecht des Bundesausbildungsförderungsgesetzes anzuwenden ist, hat das Bundesverwaltungsgericht bereits im Urteil vom 25. April 1985 - BVerwG 5 C 123.83 - (BVerwGE 71, 220; s. auch BVerwGE 87, 103 [BVerwG 15.11.1990 - 5 C 78/88]) klargestellt; daß die Frist des § 44 Abs. 4 Satz 1 SGB X auch für das Begehren gilt, Sozialleistungen nicht, wie bisher geschehen, als Darlehen, sondern teilweise als Zuschuß zu gewähren, entspricht der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts (vgl. BSGE 68, 180 ; Urteil vom 31. März 1992 - 9 b RAr 17.90 - soweit ersichtlich nicht veröffentlicht) zum Arbeitsförderungsgesetz.
VG Karlsruhe, 04.03.1993 - 3 K 609/93
Rücknahme einer Baugenehmigung; Vereinbarkeit einer Nutzung als Museum für …
VG Karlsruhe, 23.06.2005 - 2 K 4219/04
Anwendbarkeit des § 44 SGB 10 auf den Anspruch aus § 121 BSHG
BVerwG, 31.03.1987 - 5 C 124.83
Begehren der Gewährung von Leistungen nach dem BAföG - Einstellung des Verfahrens …
BVerwG, 03.12.1987 - 5 B 146.86
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Verhältnis der Vorschriften und Strukturprinzipien des …
BVerwG, 15.07.1985 - 5 B 92.84
Anwendungsbereich und Auslegung des § 44 zehntes Sozialgesetzbuch (SGB X) - …
BVerwG, 11.07.1985 - 5 B 93.84
BVerwG, 11.07.1985 - 5 B 150.84
BVerwG, 11.07.1985 - 5 B 53.84
Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) - Grundsatz des …
VG Oldenburg, 30.10.1997 - 5 A 2675/95
BAföG; Bestandskraft; Änderung; Darlehen; Volldarlehen; Änderungszeitraum

References: § 50
 § 44
 § 48
 Art. 1
 Art. 11
 § 1

§ 44
 § 4
 § 44
 § 45
 Art. 1
 Art. 11
 § 1
 Art. 1
 Art. 11
 § 1
 § 48
 Art. 1
 Art. 11
 § 1
 § 44
 § 44
 § 44
 § 121
 § 53
 § 44