Source: http://www.bz-duisburg.de/2016/BV%20Mitte_19Mai.html
Timestamp: 2019-02-20 03:54:19+00:00

Document:
Sitzung am 19. Mai 2016 - 15:00 Raum Wuhan (Zi 300)
Bahnanlagen zwischen Wedau und Bissingheim - Denkmalschutz
In der Sitzung der BV Süd dauerte der Vortrag von Ministerialrat Thomas Lennartz zum größten Projekt in NRW mit anschließender Fragerunde und Diskussion rund 90 Minuten, in der BV Mitte war nach knapp 75 Minuten Schluss. Und das trotz der eingeschränkten Zuständigkeit der BV Mitte nur für den Nordteil des gesamten Areals.
Es gab Fragen an Thomas Lennartz (Fotos Harald Jeschke) zu den möglichen Investoren, der Verkehrsanbindung über die L60 bzw. Wedauer Brücke und der gewünschten intensiveren Planungen zum ÖPNV, hier speziell zur Bahnlinie Ratingen-West sowie der wirtschaftlichen Nutzung im sogenannten Campusbereich. Natürlich gab es Fragen zur Bodenbelastung im Nordteil und der Zeitschiene mit der der Verwirklichung. Grundsätzlich begrüßten alle Bezirkspolitiker das Projekt.
Thomas Lennartz wies darauf hin, dass ein großer Teil des Areals unter Paragraph 34 des Baugesetzbuches fällt (Nordbereich) - vorausgesetzt die Zustimmung zu diesem Rahmenplan erfolgt, könnte bei gegebener Verzahnung umit entsprechender Förderung zur alten Richthalle eventuell schon Ende 2017 begonnen werden. Ein entscheidender Punkt ist die Förderung und eine gute Vermarktung. "Aber das ist so ein toller Standort", geriet der Ministerialrat regelrecht ins Schwärmen über die sich bietenden Möglichkeiten.
Für den Süden geht es nach den bis jetzt stattgefundenen Gutachten und Absprechen mit DB-Immobilien GmbH - auch zum Artenschutz und Umweltverträglichkeitaus -um den Bebauungsplan und der Abstimmung im Regionalplan. Sollte alles zügig erfolgen, könnte hier 2020, aber eventuell auch schon früher gebaut werden.
4. Lärmschutz Wesentliche
Niederschrift der 13. öffentlichen Sitzung (Sondersitzung) der Bezirksvertretung Mitte am 18.02.2016
Niederschrift der 14. öffentlichen Sitzung der Bezirksvertretung Mitte am 17.03.2016 Einstimmig beschlossen
Denkmalschutz - Bahnwärterhaus Am Schnabelhuck 24 A in 47058 Duisburg (ZA-2015-0027)
Der Oberbürgermeister wird beauftragt, das Denkmal Bahnwärterhaus Am Schnabelhuck 24 a in 47058 Duisburg gemäß § 3 DSchG NRW in die Denkmalliste einzutragen. Die v.g. Sache ist nach den Tatbestandsmerkmalen der Denkmaleigenschaften gem. § 2 DSchG NRW ein Denkmal.
Ein öffentliches Interesse besteht, wenn die Sachen bedeutend für die Geschichte des Menschen, für Städte und Siedlungen oder für die Entwicklung der Arbeits- und Produktionsverhältnisse sind und für die Erhaltung und Nutzung künstlerische, wissenschaftliche, volkskundliche oder städtebauliche Gründe vorliegen.“
Charakteristische Merkmale des Denkmals / Geschichte
Die Übersichtskarte der Stadt Duisburg nebst Umgebung von Stadtgeometer Gabel aus dem Jahr 1878 zeigt die langsam über den historischen Mauerring hinauswachsende Stadt Duisburg mit der gründerzeitlichen Stadterweiterung Papendelle (Dellviertel), der Industrie entlang des Rheins im Bereich Hochfeld und eine Reihe von Eisenbahntrassen im Stadtgebiet, die teilweise parallel zueinander verlaufen.
Quelle: Stadtarchiv, Pläne Sign. 10/229 (1878) und 10/153 a, b, c, d, (1910).
Diese Trassen sind das bauliche Zeugnis der Konkurrenz privater Eisenbahnunternehmen, die ab 1880 durch Verstaatlichung in den preußischen Staatseisenbahnen aufgingen. So sind in den genannten Plan 1878 im Bereich des heutigen Hauptbahnhofs drei parallele Gleisfächer erkennbar: Für die Cöln-Mindener Eisenbahn CME (1879/80 verstaatlicht), die Bergisch-Märkische Eisenbahn BME (1882 verstaatlicht) und die Rheinische Eisenbahn RhE (1880 verstaatlicht). Im Bereich des alten Ratsdorfs Duissern, damals noch ein Straßendorf, liegen die Trassen von CME und BME in der Karte 1878 nebeneinander, nahe an Duissern vorbeigeführt und gabeln sich östlich des Kaiserbergs auf, um nach Minden bzw. Essen weiterzuführen.
Die Trasse der RhE hingegen ist südlich der beiden anderen Trassen so in einem weiten S-Schwung geführt, dass sie die Trassen von CME und BME an der Nordspitze des Kaiserbergs kreuzt, um dann in nördlicher Richtung über die Ruhr Richtung Quakenbrück zu weiterzugehen. Der Kaiserberg bildet hier nach Norden einen 2 Sporn aus, der damals schon mit einem Aussichtspunkt innerhalb des Monninger Dell genannten Parks versehen und in der Karte 1878 mit „Am Schnabenhuk“ bezeichnet ist.
Mit der Verstaatlichung der drei Privatbahnen (und etlicher weiterer Bahnunternehmen im damaligen Deutschen Kaiserreich) hatten die neugegründeten staatlichen Eisenbahndirektionen u.a. die Aufgabe, die konkurrierenden Streckennetze zu verbinden, wo notwendig zu diversifizieren oder zu vermindern. Für den Duisburger Raum bedeutete dies, dass die weniger erfolgreiche Bahnstrecke Duisburg-Quakenbrück der vormaligen Rheinischen Eisenbahn nunmehr als Güterzugtrasse genutzt wurde. Das in der Karte 1878 noch weitgehend unbebaute, aber bereits mit einem planerischen Straßennetz überzogene Stadtgebiet südlich des alten Straßendorfs entwickelte sich in den folgenden beiden Jahrzehnten zum heutigen Quartier Duissern.
1901 wurde die Umgehungsbahn um den Kaiserberg, parallel zur heutigen BAB 3 in Betrieb genommen, um Duissern und den Duisburger Hauptbahnhof vom durchführenden Güterverkehr zu entlasten. In der vierteiligen, ausschnittartigen Übersichtskarte der Stadt Duisburg von 1910 sind die Gleisbereiche als (nicht in einzelne Trassen/Weichen/Kreuzungen ausdifferenzierte) Flächen angelegt, die aber deutlich einen Gleisknoten nördlich des Kaiserbergs zeigen: hier treffen nun die Gleise vom Hauptbahnhof, aus Mülheim, Oberhausen und Quakenbrück, der genannten Umgehungsbahn und der breite Gleisbereich der Hafenbahn zusammen. In diesen Karten von 1910 ist an der Mündung der vormaligen RhE-Trasse auf den Knoten ein quer zur Trasse stehendes, am Hang des Kaiserberg gelegenes einzelnes Gebäude erkennbar.
Ausweislich der Hausakten handelt es sich hierbei um ein Weichensteller-Doppelwohnhaus, das vermutlich als Typenbau angelegt war: die 1895 angefertigten Pläne sind für die Haltestelle Haldern/Rheinland gezeichnet worden, wurden aber (mit Durchstreichung der Ortsangabe) für die 1900 bescheidete Baueingabe in Duisburg wiederverwendet.
Während die Bahntrassen der CME und BME in der heutigen Bundesbahntrasse nördlich der Straße Am Schnabelhuck weiterbesteht und sich mit der vormaligen Umgehungsbahn kreuzt, die weiterhin über die Ruhrbrücke der RhE nach Norden führt, ist die durch Duissern führende Trasse der RhE westlich des Kaiserbergs nur noch am Verlauf der Gottfried-Kinkel-Straße/Am Schnabelhuck (bei letzter der nordöstliche Abschnitt entlang des Kaiserberghangs) sowie der aufgeweiteten Königsberger Allee ablesbar.
Durch die Umgehungsbahn ersetzt, wurde sie offenbar nach deren Inbetriebnahme 1901 zurückgebaut. Beschreibung Das symmetrisch konzipierte Doppelwohnhaus Am Schnabelhuck 24a steht quer zur Straße Am Schnabelhuck am bewaldeten Hang des Kaiserbergs, der östlich des Gebäudes steil ansteigt. Das Kerngebäude steht auf rechteckigem Grundriss mit Satteldach und beidseitig an den Längsfassaden um Steinstärke vortretenden Risaliten, die jeweils von einem Querdach überdeckt sind.
An den beiden Giebelseiten des Kerngebäudes sind zu beiden Längsseiten gleichmäßig eingerückte Vorbauten angefügt, deren Satteldach die identische Neigung des dahinterliegenden Satteldachs hat, aber logischerweise niedriger liegt. Der kompakte Gesamtbaukörper erscheint dadurch ansprechend gestaffelt; dies wird unterstrichen und verstärkt durch die Eckvorlagen der Vorbauten und die abtreppenden, unterseitig dreifach gestuften Ortganggesimse, die sich sowohl bei den Vorbauten als auch bei den darüber/dahinter sichtbaren Giebeln des Kerngebäudes finden.
Die – gemessen an der Nutzung – durchaus repräsentative Gestaltung setzt sich in weiteren Fassadendetails fort. Die Giebelseite der Vorbauten zeigt im Erdgeschoss zwei symmetrische Türöffnungen, von denen die jeweils nördliche (bei der straßenzugewandten Hausnummer 24a links, bei der straßenabgewandten Hausnummer 24 rechts) den Zugang in die Wohneinheit bildet, während die jeweils südliche in einen kleinen Stall führte.
Zwischen beiden liegt jeweils ein schmales, hochrechteckiges Fenster mit kräftiger, vorkragender Putz-Sohlbank; Fenster und Türen sind mit flachen Ziegelsegmentbögen überwölbt. Ein weiteres Fenster mit Ziegelsegmentbogen liegt mittig unter dem First, seine kräftige, ebenfalls vorkragende Putz-Sohlbank ist breiter angelegt und bezieht zwei schmale, lanzettförmige Vertiefungen beiderseits des Fensters ein.
Der grau gestrichene, vortreppende Sockel ist an den Eckvorlagen des Vorbaus als vortreppende Basis ausgebildet, so dass diese Eckvorlagen leicht pilasterartig erscheinen. Die durch eingerückte Vorbauten und Mittelrisalit gestaffelten Längsfassaden sind symmetrisch gestaltet:
Der Sockel setzt 2 sich umlaufend fort, die tiefer liegenden Fensterbrüstungen des Kerngebäudes sind bis auf das unterste vorkragende Sockelgesims hinabgeführt, während die seitlichen Fenster des Vorbauten (eines je Seitenfassade) höher liegende Sohlbänke haben.
Die beiden Längfassaden des Kernbaus unterscheiden sich in der Befensterung: Während die Nordfassade ein Fenster im Mittelrisalit und je ein in den beiden benachbarten Fassadenflächen hat, zeigt die Südfassade ein Fenster im Mittelrisalit und je zwei in den beiden benachbarten Fassadenflächen. Die Fenster haben sämtlich neben den Ziegelsegmentbögen mit Schlusssteinmauerung beidseitig noch zwei zusätzliche, obere Angelpunkte andeutende Ziermauerungen und eine mit Konsolen versehene Sohlbank.
Die Zwillingsfenster im Mittelrisalitgiebel haben hingegen Rundbogenmauerungen und eine vorkragende Ziegelsohlbank, die sich gesimsartig bis zu den leicht vortreppenden Risalit-Außenecken fortsetzt. Der Ortgang des Risalits kragt wie die Traufen vor, er ruht wie die Giebel der Vorbauten auf drei Pfettenenden (First- und Fußpfetten mit vortreppenden Mauerkonsolen, in der Baueingabezeichnung aufwändiger dargestellt).
Die Grundrisse der beiden Weichenstellen-Wohnungen sind L-förmig, ergeben aber ansonsten eine spiegelsymmetrische Anlage. Durch die Eingangstür betritt man den Flur mit bauzeitlicher halbgewendelter Treppe, einer Holzwangentreppe mit eingestemmten Tritt- und Setzstufen sowie einem Geländer aus gedrehten Stäben und kräftigem, gedrehtem Anfangspfosten.
Neben dem Flur befindet sich das WC, der dahinter liegende Stall ist in beiden Wohnungen zu einem Bad umgewidmet (ohne Zugang von Außen, wobei die Holztür in der straßenzugewandten Fassade erhalten ist). In der Raumachse dahinter (bereits im Kerngebäude) liegen die Küche (nach Norden, mit einem Fenster) und die Stube (nach Süden, mit zwei Fenstern). Hinter dem Mittelrisalit liegt für jede Wohnung eine Kammer: die der straßenzugewandten Wohnung nach Norden (über die Küche erschlossen), die der straßenabgewandten Wohnung nach Süden (über die Stube erschlossen.
Der Dachraum bestand bauzeitlich aus einem Trockenboden und einer abgetrennten Kammer je Wohnung hinter den Mittelrisaliten (über den jeweiligen Erdgeschosskammern), heute sind die Dachgeschosse mit zusätzlichen Wohnräumen an einem Mittelgang ausgebaut. Die beiden Wohnungen sind teilunterkellert, der mit preußischen Kappen überdeckten Keller liegen unter den jeweiligen Küchen und sind über einen Treppenlauf unter der genannten Holzwangentreppe erschlossen. 1916 wird ein freistehendes Nebengebäude mit zwei Waschküchenräumen ergänzt, das nördlich des Doppelwohnhaus in den Hangfuß ‚hineingeschoben’ wird.
Das putzsichtige Gebäude ist mit Ziegelsockel, symmetrisch angelegten Zugangstüren von Westen, je einem giebelseitigen Fenster mit hoher Ziegelbrüstung und einem Fenster je Waschküche nach Osten, zum Hang hin erbaut und von einem einfachen Satteldach gedeckt. Umfang des Denkmals Das Denkmal Am Schnabelhuck 24 a in Duisburg - Duissern umfasst das Doppelwohnhaus in seiner die äußere Erscheinung prägenden Substanz mit den beschriebenen Details und Gliederungen sowie die bauzeitlichen Innentreppen in der jeweiligen Haushälfte. Das oben erwähnte Nebengebäude gehört, aufgrund seiner nachrangigen Bedeutung, nicht zum Umfang des Denkmals.
Denkmalschutz - Wohn- und Geschäftshaus Mülheimer Straße 101 in 47058 Duisburg (ZA-2014-0042)
Der Oberbürgermeister wird beauftragt, das Denkmal Wohn- und Geschäftshaus Mülheimer Straße 101 in 47058 Duisburg gemäß § 3 DSchG NRW in die Denkmalliste einzutragen. Die v.g. Sache ist nach den Tatbestandsmerkmalen der Denkmaleigenschaften gem. § 2 DSchG NRW ein Denkmal.
Charakteristische Merkmale des Denkmals
Das villenartige Wohnhaus Mülheimer Straße 101 steht mit dem Nachbargebäude Nr. 103 in einer Flucht von der Mülheimer Straße zurück versetzt am Ende eines Vorgartens. Die beiden Objekte bilden, ähnlich wie die benachbarten Häuser Mülheimer Straße 105 und 107, eine Gebäudegruppe. Beide Gebäudegruppen liegen nicht in einer Flucht mit den anderen Gebäuden entlang der Mühlheimer Straße. Der einseitig angebaute, traufständige Klinkerbau ist 2-geschossig, mit mansardähnlich ausgebautem Dach.
Die zweiachsige Schmalseite der Straßenfront weist einen breiten, schräg vorspringenden Risalit unter geschweiftem Stufengiebel auf. Die ursprünglich offene Loggia wurde 1907 im Erdgeschoss und im Obergeschoss 1910 mit (nicht erhaltener) Buntverglasung geschlossen. Der Hauseingang befindet sich an der langen westlichen Seitenfront. Beide Fassaden sind mit gelben Klinkerflächen zwischen hellen Strukturgliedern gestaltet. Die Ecke im Obergeschoss betont ein polygonaler Erker, aufgeständert auf einer Säule und mit geschweifter Haube bekrönt.
An der Gartenseite wurde bereits 1897 ein Küchenanbau genehmigt und 1907 zweigeschossig aufgestockt, mit Balusterbalkon im Obergeschoss und Terrasse in Höhe des Dachgeschosses. Er ist an den Rückseiten glatt verputzt. Zur Straße ist das Grundstück mit einem Gitterzaun auf niedrigem Mauersockel geschlossen, im Bereich der Zufahrt seitlich des Hauses ist dieser um einige Meter nach hinten versetzt. Das Haus zeigt die barockisierende Anmutung der Bauzeit 1889 mit starker malerischer Wirkung.
Im März 1889 plante der Bauunternehmer Jacob Muth das repräsentative Wohnhaus. Jacob Muth hatte zuvor 1886-1887 das Nachbargrundstück Mülheimer Straße 103 mit einem Wohn- und Geschäftshaus für den eigenen Bedarf bebaut. Beide Häuser stehen in derselben Bauflucht, allerdings führt der schräg gestellte Risalit an Nr. 101 zu einer bemerkenswerten Abweichung. Jacob Muth ist nachweisbar ab 1882 als „Kleinhändler“ am Schwarzen Weg 10, Phillip und Friedrich Muth sind als Pflasterer verzeichnet.
Bis 1887 wird Muth dort als „Maurermeister“ geführt und dann ab 1888 als Bauunternehmer mit Adresse Mülheimer Straße 103. Für das Haus Nr. 101 stellte Jacob Muth den Bauantrag am 27.3.1889. Die ersten Baupläne sind nicht erhalten, sodass auch keine genaue Aussage darüber möglich ist, welcher Teil der betreffenden Parzelle 1564/243 am 22.7.1889 wohl zur Herstellung von Verkehrswegen an die Stadt abgetreten wurde.
Ein erster Entwässerungsplan datiert bereits aus dem Jahr 1889, ein weiterer von 1911 nach Fertigstellung des Küchenanbaus. Wie bei dem Nachbarhaus Nr. 103 zogen sich Auseinandersetzungen mit der Stadt, wegen der ausstehenden Fertigstellung des Bürgersteigs über Jahre hin. Für das Haus Nr. 101 bestanden 1892 noch Behinderungen durch die Erweiterung der benachbarten Malzfabrik Rhein + Böllert.
Nach dem Haus Mülheimer Straße 103, mit Baujahr 1886-1887, ist das Haus Nr. 101 somit das zweite der villenartigen Gebäudegruppe und Jacob Muth zeichnete für beide verantwortlich. Das Haus Nr. 105 folgte 1895, Nr. 107 erst 1903. Adressbücher der Stadt Duisburg verzeichnen für die Nr. 101 1891 sowohl Jakob Muth als auch den Chemiker Dr. Rud. Sänger. Im nächsten Verzeichnis von 1897 fehlt Muth, genannt wird der Kaufmann Carl Keppel, 1899 ist das Haus als unbewohnt aufgeführt.
Es ist anzunehmen, dass der Leerstand mit den Umbauarbeiten zusammenhing im Auftrag des neuen Eigentümers ab 1899 Wilhelm Kohlstedt, Miteigentümer der Buntweberei Kohlstedt + Crone in der Bismarckstraße. Bis Ende der 1960er Jahre bleibt die Familie Kohlstedt Eigentümer. 1970 lässt der neue Eigentümer Norbert Grundei eine Ölheizung einbauen. Seit 1991 ist das Haus im Eigentum von Dr. jur. Ingo Risch. 2004 wurden 6 Stellplätze angelegt und für die Zufahrt eine Baulast eingetragen, darauf wohl das zurück versetzte Gartengitter zurückzuführen ist. Ebenfalls 2004 wurde der Aufteilungsplan in drei bestehende Wohnetagen genehmigt und 2009 im Erdgeschoss ein Schlafzimmer ausgebaut.
In seiner Konzeption stellt das Haus keinen frei stehenden Solitär dar, sondern ist daraufhin angelegt, seitlich rechts als Reihenhaus angebaut zu werden. Das Vorderhaus weist, ohne rückseitige Anbauten, eine Breite von ca. 9 m und eine Tiefe 11,20 m auf. Daran schließt, mit einer Tiefe von 4,50 m und nur ca. 6,50 m Breite, das Treppenhaus an, welches die Obergeschosse erschließt. Es folgt der erst 1897 angefügte annähernd quadratische Küchenanbau in der Breite des Treppenhauses, mit einer Tiefe von ca. 6,30 m. Das Vorderhaus ist demnach breiter als die rückwärtigen Teile.
Das Haus umfasst zwei Vollgeschosse und ein deutlich niedrigeres Dachgeschoss in der Form eines Mansarddaches. Die Geschosshöhen nehmen nach oben kontinuierlich ab - mit 4,15 m im Erdgeschoss, 4,00 m im Obergeschoss und 3,00 m im Dachgeschoss. Das Erdgeschoss und das Obergeschoss sind sowohl an der Straßen- wie an der Seitenfassade einheitlich in gelblichen Ziegelflächen und hell geputzten Gliederungselementen in Form angedeuteter Rustikaquaderung an den Kanten sowie Fenstereinfassungen gestaltet.
Die Straßenfront ist entsprechend der zwei nebeneinander liegenden Innenräume annähernd zweigeteilt, jedoch in den zwei Achsen stark unterschieden. Der Sockel entspricht in seiner Höhe der vorgelagerten, über fünf Stufen erreichbaren Terrasse. Diese schließt mit einer Steinbalustrade ab. Der Terrassenvorbau greift im spitzen Winkel von der linken Hausecke bis zur rechten Hausseite aus, dort jedoch soweit abgeschrägt, dass zur Vorderkante ein rechter Winkel entstand und ein Abstand zum angebauten Nachbarhaus Nr. 103. Dadurch bedingt erscheint der heutige Risalit schräg gestellt.
Anlässlich des Umbaus 1907 wurde die offene Loggia zwischen zwei Doppelsäulenstellungen mit Glas geschlossen. Im Obergeschoss entspricht der Terrasse ein Balkon in Breite der östlichen Fensterachse, ebenfalls mit Balustrade und Doppelsäulenstellungen. Auch dieser wurde 1910 mit Glasflächen geschlossen. Die Säulen des Erdgeschosses sind nach Art toskanische Säulen nur mit Schaftringen gegliedert, die des Obergeschosses als sich verjüngende
ionische Säulen mit Volutenkapitellen und reicher Beschlagwerkornamentik im unteren Drittel ausgeformt. Den äußeren Säulenstellungen entsprechen an der Mauer flach aufliegende Pilaster.
Den Vorbau bekrönt über dem kräftigen Traufgesims ein dreistufiger wiederum reich mit Knorpelwerk und seitlichen Voluten dekorierter geschweifter Giebel. Das hier rundbogig eingeschnittene Fenster im Dachgeschoss ist in Putzquaderung gerahmt und von zwei Pilastern eingefasst, das Gebälk darüber ruht auf Konsolen. Blattmasken (vermutlich männliche) sitzen seitlich am Giebel, eine Weitere auf dem Schlussstein des Fensterbogens. Auf dem glatten Giebelfeld darüber ist ein Frauenkopf in Relief (nach Augenschein) zu erkennen.
Die westliche Hausecke betont im Obergeschoss ein achtseitiger Erker, der auf einer freistehenden, in eine Ausbuchtung der Hausecke eingestellten Säule im Erdgeschoss aufruht. Diese ist ähnlich dekoriert, wie die Säulen des Vorbaus im Obergeschoss, das kreuzförmige Kapitell hier ist mit vier Voluten ausgestattet, um den kissenartig geschweiften Sockel des Erkers aufzunehmen. Er ist weiß verputzt und weist nach allen fünf Seiten schmale Fenster auf. Um den Erker herum, zwischen Erdgeschoss und Obergeschoss, laufen ein Geschosstrennsims und ein Sohlbankgesims. Über dem ebenfalls umlaufenden Traufgesims sitzt eine Art Zwiebelhaube mit über einem Sims abgesetzter hoher Spitze auf.
An der Straßenfront ist das westliche Fenster des Erdgeschosses rundbogig geschlossen, mit einer Volute als Schlussstein. Das Gewände ist hell eingefasst mit blockhafter Verdickung in Schulterhöhe. Das Fenster des Obergeschosses in der Achse darüber schließt waagerecht, wird dann jedoch von einem in Ziegel gemauerten Stichbogen überfangen. Diesen überlagert die hell abgesetzte, an Metallbeschläge erinnernde und mehrfach mit der Ziegelwand blockartig verzahnte Rahmung. Horizontale Blendbänder fassen die Fensterachsen zusammen, im Erdgeschoss über der Volute durchlaufend, im Obergeschoss in Schulterhöhe der Fenster.
Die Seitenfront weist bis zum Treppenhaus drei Fensterachsen auf, jenseits am Küchenanbau noch einmal zwei Fensterachsen. Diese Seitenfront und ihre Fenster sind entsprechend denen der Straßenfront ausgestattet. In der Dachschräge sind Fenster in den jeweiligen Achsen angeordnet. Der über Stufen erhöhte Hauseingang in der vierten Achse der Seitenfasse ist rundbogig geschlossen und in ein helles Putzfeld gefasst.
Das links daneben angeordnete Treppenhaus wird durch ein, in halber Höhe des Erdgeschoss ansetzendes, die Geschosse fast bis zur Traufe übergreifendes, rundbogiges Fenster belichtet. Der Treppenhaustrakt schließt mit einem, nach Osten abfallenden Pultdach ab, der zweigeschossige Küchenanbau mit einer Dachterrasse. Das mehrfach gestufte Abschlusssims, das als Traufsims den gesamten Bau umzieht, wurde am Anbau unterhalb der Terrasse bis an die nördliche Rückfront fortgeführt. Das Obergeschoss des Anbaus erhielt dort einen Balkon mit Balustergeländer.
Die Terrasse selbst umzieht ein dekoratives Metallgitter, wobei eine Aufmauerung an der nordöstlichen Ecke eine frühere Planung für eine Balustrade in Stein oder einen weiteren Aufbau vermuten lässt. Ein sogenannter Dienstboteneingang befindet sich in Höhe des Treppenhauses an der rückwärtigen Ostseite des Hause, mit einem kleinen überdachten Podest, zwischen der hier zurücktretenden Außenmauer des Hauses und der Grundstücksgrenzmauer. Über dem Podest erhielt das 1. Obergeschoss einen weiteren Balkon.
In Höhe des Küchenanbaus ist in diesem Zwischenraum auch der direkte Zugang vom Keller in den Hof angeordnet. Das Dach wurde nach Bombenschäden 1955 erneuert. Die Einfriedung mit schmiedeeisernem Gitterzaun über dem Steinsockel dürfte aus der Bauzeit 1889 stammen. Innenbau Nach Aussage der Plandarstellungen in verschiedenen Ausbauphasen von 1897 (Küchenanbau Erdgeschoss) bis 2009 (Ausbau im Bereich des Schlafzimmer im Erdgeschoss) unterschied die Innendisposition ursprünglich zwischen dem Erdgeschoss im Vorderhaus und den übrigen Räumen.
Als die Loggia an der Straßenfront noch nicht geschlossen war, bestand hier ein gesonderter Eingang, um z.B. Kontorräume getrennt zugänglich zu machen. Dagegen sind die oberen Etagen 3 nur über den seitlichen Hauseingang zu erreichen. Diese Unterscheidung wurde bereits mit dem Umbau 1907 aufgehoben, als die Loggia zur geschlossenen Veranda umfunktioniert wurde.
Durch Einbauten von Bädern und weiteren Umbauten wurde die Innenraumaufteilung mehrfach geändert. Ob dennoch wandfeste Ausstattung aus der Bauzeit im Treppenhaus und/oder den Innenräumen erhalten ist, konnte nicht festgestellt werden, da eine Innenbesichtigung nicht möglich war.
Das Denkmal Mülheimer Straße 101 in Duisburg - Duissern umfasst das Gebäude in seiner die äußere Erscheinung prägenden Substanz aus der Bauzeit von 1889 einschließlich der Erweiterungen aus den Jahren 1897, 1907 und 1910 sowie im Inneren des Hauses die eventuell noch vorhandene Wand- und bodenfeste Ausstattung aus der Bauzeit, einschließlich der Originaltüren und gegebenenfalls die noch vorhandenen historischen Decken.
Denkmalschutz - Cubus Kunsthalle und Cafe Friedrich-Wilhelm-Straße 64 in 47051 Duisburg (ZA-2015-0026)
Der Oberbürgermeister wird beauftragt, das Denkmal, Cubus Kunsthalle und Cafe, Friedrich- Wilhelm-Straße 64 in 47051 Duisburg gemäß § 3 DSchG NRW in die Denkmalliste einzutragen. Die v.g. Sache ist nach den Tatbestandsmerkmalen der Denkmaleigenschaften gem. § 2 DSchG NRW ein Denkmal.
Mehrheitlich beschlossen - Ulrich Martel (parteilos) stimmte dagegen.
"Ich habe ja viel Verständnis wegen der Geschichte, aber das Gebäude sol denkmalwürdig sein?"?
Ehemalige Stadtbücherei, danach Museum, später Kunsthalle mit Gaststättenbetrieb, errichtet in zwei Bauabschnitten 1951/52 und 1954/55 im Immanuel-Kant-Park („Kantpark“), Architekt: Karl René Specht in Architektengemeinschaft Weimann, Hüsgen, Specht (Duisburg).
Dreiteilige Anlage aus Flachbauten in freier „Propeller“-Anordnung mit einem zentralen zweigeschossigen Flügel („Südflügel“) mit dem Haupteingang in einer Stirnseite, an den links und rechts zwei eingeschossige Flügel („West-" und „Ostflügel“) anschließen.
Im ersten Bauabschnitt 1951/52 entstanden der zentrale Eingangsbau, der sich vom Eingang aus in die Tiefe erstreckt, mit Foyer und Büros / Verwaltung im Erdgeschoss, einem Saal (urspr. Zeitschriften-Lesesaal und Studiensaal) und kleineren Nebenräumen im Obergeschoss sowie der links angebaute Saalbau („Ostflügel“). Dieser eingeschossige Saalbau ist im Verhältnis zum Eingang nach vorne vorgezogen.
Ursprünglich “Buchausleihe und Magazin“ waren hier zum Foyer hin der Benutzerbereich mit Katalograum und Ausleihtheke, dahinter im Saal die Bücherregale angeordnet, die gemäß der damaligen traditionellen Praxis bei öffentlichen Bibliotheken für die 2 Benutzer nicht direkt zugänglich waren. Der in der ersten Planung bereits vorgesehene, dann aber anders ausgeführte zweite Bauabschnitt 1954, ergänzte die Anlage um einen eingeschossigen Saalbau als eigenständigen Bereich für die Jugendbibliothek.
Das Gebäude ist als Stahlbetonskelettkonstruktion ausgeführt, die im Inneren große und weitgehend stützenfreie, variable Räume sowie großzügige Belichtungsöffnungen ermöglicht, sodass der Bau, außer von der differenzierten Gruppierung und Höhenentwicklung der Baukörper, auch von einem Wechselspiel geschlossener (hell verputzter) und groß geöffneter Wandflächen geprägt wird. Die Dächer sind flach, bzw. sehr flach geneigt, so dass sie in der Ansicht nicht prägend in Erscheinung treten.
Der Eingangs- und Verwaltungstrakt („Südflügel“) ist, im Gegensatz zu den beiden Saalbauten, mit einem höherem Anteil geschlossener Wandflächen und damit stärker als Lochfassade ausgebildet – im Äußeren deutlich ablesbar ist der Saal im Obergeschoss mit seiner bandartigen Reihe eng gestellter Einzelfenster, während die Büros im Erdgeschoss weiter auseinander liegende Einzelfenster besitzen. Bemerkenswert ist im Erdgeschoss ein allseitig verglastes Kastenerkerfenster im hinteren Bereich, welches das ehem. Direktorenzimmer auszeichnet.
Der Haupteingang mit unmittelbar dahinter liegender Treppe wird in der Stirnseite des zweigeschossigen Zentralbaus geschossübergreifend gerahmt; die Eingangstür ist zweiflüglig und durchfenstert, dass große Treppenhaus-/Foyerfenster darüber ist in neun Felder unterteilt. Hinter dem Eingang folgt ein Windfang, eine zweiflüglige Schwingtür führt anschließend in das Foyer, dem die zentrale Verteilungsfunktion zukommt.
Die originale Treppe (massiv, mit Metallgeländer, die Stützen in V-Stellung) führt in das Obergeschoss, wo hinter einem kleinen Foyer der ehemalige Lese- und Studiensaal (heute Bühnen-/Veranstaltungsraum) angeordnet ist. Er besitzt einseitig brüstungshohe Einzelfenster, eng gereiht, darunter originale Heizkörperverkleidungen; die übrigen Wände sind geschlossen, da sie ursprünglich als Rückwände für Regale u.ä. fungierten.
Fotos: Stadt Duisburg, Untere Denkmalbehörde, März 2016
Der eingeschossige ehemalige Ausleihe- und Magazinbau links („Ostflügel“, heute Kunsthalle) wird außen durch ein Stützenraster mit zurückliegenden Fenster- bzw. Wandflächen gestaltet. Öffnungen und Fenster sind wie ursprünglich erhalten, z.T. jedoch für die heutige Ausstellungsnutzung reversibel zugesetzt; eine Änderung gibt es lediglich nach Nordwesten, zum Eingang hin, wo die Wandflächen ehemals geschlossen waren, während sie heute geöffnet sind. Im Inneren handelt es sich um einen einzigen großen Saal, der derzeit durch einige ebenfalls reversible Leichtbauwände unterteilt ist. Die Decke ist durch das sichtbare Raster der Stahlbetonkonstruktion gegliedert.
Ursprünglich war der Saal, neben einigen kleinen Seitenräumen (Katalog, Packraum, Buchpflege) vor allem in einen Benutzerausleihe- und einen Magazinbereich unterteilt, die durch eine Bedientheke voneinander getrennt waren. Die ehemalige Jugendbücherei (heute Gaststätte) wurde 1954/55 als 2. Bauabschnitt auf der rechten Seite des Eingangsbaus mit einem Verbindungsgang zunächst noch rechtwinklig angedockt, selbst aber leicht aus dem rechtwinkligen Grundrissraster abgewinkelt.
Es handelt sich um einen lang gestreckten eingeschossigen Flachbau, auf beiden Langseiten zwischen dem Stützenraster annähernd wandhoch verglast, nur die kurzen Stirnseiten sind geschlossen. Stützen und Deckenbalken des Stahlbetonskelettbaus sind sichtbar belassen und geben dem Bau seine optische Gliederung; der Innenraum ist abgesehen von einigen raumteilenden Wänden im hinteren Bereich weitgehend stützenfrei.
Der Flügel besitzt einen eigenen Zugang vom “Eingangshof“ aus, der durch die Anfügung der Jugendbibliothek gebildet wurde; der Eingang ist als Windfang vorgezogen und mit einer dünnen, weit vorkragenden Dachscheibe überfangen. Fenster und Türen sind original, auch Parkettboden, niedrige Heizkörper mit Abdeckung und Heizkörperverkleidungen im hinteren Bereich sind innen erhalten. Neben den vorgenannten Gestaltungsmerkmalen und Ausstattungsdetails kennzeichnet vor allem die Erhaltung der Raumorganisation, und fast aller bauzeitlichen Fenster und Türen in verschiedenen Größen und Varianten, den historischen Charakter des Baus.
2 Umfang des Denkmals.
Das Denkmal Friedrich-Wilhelm-Straße 64 - Cubus Kunsthalle und Cafe (ehemalige Stadtbücherei, später Niederrheinisches Museum) - umfasst das Gebäude in seiner die äußere Erscheinung prägenden Substanz einschließlich der Raumorganisation und Gestaltungsmerkmale wie beschreiben sowie die bauzeitlichen Fenster und Türen
Sportpauschale für Investitionsmaßnahmen
Mehrheitlich beschlossen. Es gab je zwei Nein-Stimmen von den Linken und den Grünen
Anfrage der Fraktion "Die Linke." hier: Bestand der Sozialwohnungen
Die umfangreiche Benatwortung - großes Zahlenwerk - erfolgt in der Niederschrift
Flächennutzungsplan-Neuaufstellung - Frühzeitige Beteiligung zum FNP-Vorentwurf seitens der SPD nur missbilligende Kenntnisnahme
Ehemaliges VHS Gebäude Königstraße 47 47051 Duisburg hier: Durchführung von Sanierungsarbeiten für die Nutzung als Aus- und Fortbildungsinstitut
Der Umsetzung der Sanierungsarbeiten, wie in der Vorlage beschrieben, mit einem voraussichtlichen Kostenaufwand von insgesamt 500.000 Euro wird zugestimmt.
Neuzuwanderung in Duisburg - aktuelle Kooperationsprojekte zur Integration von Neuzugewanderten
Dauerhafte Erteilung der Betriebserlaubnis der städtischen Kindertageseinrichtungen Stadtbezirk Mitte
Antrag der SPD-Fraktion und der CDU-Fraktion hier: Verwendung der Haushaltsmittel "Pflege des Ortsbildes"

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