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Wolfgang Grenz. Heidelberg, - PDF
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Edmund Knopp
1 Wolfgang Grenz Heidelberg,
2 40,8 Mill. Binnenvertriebene 21,3 Mill. Flüchtlinge 3,2 Mill. Asylsuchende 4,4 Mill. Flüchtlinge in Europa
3 Syrien: 4,9 Millionen Afghanistan: 2,7 Millionen Somalia: 1,1 Millionen
4 Aufnahme von in Ungarn gestrandeten Flüchtlingen Wir schaffen das! Willkommenskultur Lob und Kritik für Aufnahme von Flüchtlingen
5 Art. 13 Abs.2 AEMR: Jeder Mensch hat das Recht, jedes Land, einschließlich sein eigenes, zu verlassen sowie in sein Land zurückzukehren. Staatensouveränität: kein Menschenrecht auf Einwanderung
6 Artikel 14 AEMR: Jeder Mensch hat das Recht, in anderen Ländern Asyl vor Verfolgung zu suchen und zu genießen. Artikel 18 Europäische Grundrechtecharta (GR- Charta): Das Recht auf Asyl wird nach Maßgabe des Genfer Abkommens vom 28. Juli 1951 und des Protokolls vom 31. Januar 1967 über die Rechtsstellung der Flüchtlinge sowie gemäß dem Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft gewährleistet.
7 Keiner der Vertrag schließenden Staaten wird einen Flüchtling auf irgendeine Weise über die Grenzen von Gebieten ausweisen oder zurückweisen, in denen sein Leben oder seine Freiheit wegen seiner Rasse, Religion, Staatsangehörigkeit, seiner Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen seiner politischen Überzeugung bedroht sein würde.
8 Nach Art. 1 GFK ist ein Flüchtling eine Person, die begründete Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder politischen Überzeugung hat und sich außerhalb des Herkunftslandes befindet, den Schutz dieses Landes nicht in Anspruch nehmen kann oder aus Angst vor Verfolgung nicht in Anspruch nehmen will siehe auch 3 Asylgesetz
9 das Refoulement - Verbot verbietet die Abschiebung bis zur negativen Entscheidung Anspruch von Asylsuchenden auf Zugang zu einem fairen und effektiven Asylverfahren
10 schwerwiegende Verletzung grundlegender Menschenrechte, insbesondere eine Gefahr für Leib, Leben und Freiheit
11 Vorverfolgung: geringerer Wahrscheinlichkeitsmaßstab objektive Nachfluchtgründe subjektive Nachfluchtgründe
12 Staat Parteien und Organisationen, die den Staat oder wesentliche Teile beherrschen nichtstaatliche Akteure
13 Sicherheit vor Verfolgung sichere und legale Erreichbarkeit Zumutbarkeit, Existenzsicherung
14 Drohung eines ernsthaften Schadens: Todesstrafe Folter oder unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Bestrafung willkürliche Gewalt im Rahmen eines bewaffneten Konflikts
15 Art. 3 EMRK und Art. 4 GR-Charta: Niemand darf der Folter oder unmenschlicher oder erniedrigender Strafe oder Behandlung unterzogen werden. Art. 19 II GR-Charta: Niemand darf in einen Staat abgeschoben oder ausgewiesen oder an einen Staat ausgeliefert werden, in dem für sie oder ihn das ernsthafte Risiko der Todesstrafe, der Folter oder einer anderen unmenschlichen oder erniedrigenden Strafe oder Behandlung besteht. siehe auch 60 Abs. 2-5 Aufenthaltsgesetz
16 Asyl kann an den Grenzen oder im Land eines Vertragsstaates der GFK beantragt werden Asylantragstellung ist auch innerhalb der Zwölf-Meilen-Zone möglich staatliche Hoheitsgewalt kann auch auf Hoher See ausgeübt werden (Entscheidung EGMR in Sachen Hirsi Jamaa u.a., )
17 Schaffung eines gemeinsamen europäischen Asylsystems (GEAS) nach Art. 78 AEUV (Vertrag über die Arbeitsweise der EU) Bekenntnis zum Schutz von Flüchtlingen auf der Basis der Genfer Flüchtlingskonvention (GFK)
18 Art. 13 Abs. 1: Wird auf der Grundlage von Beweismitteln oder Indizien (...) festgestellt, dass ein Asylbewerber aus einem Drittstaat kommend die Land-, See- oder Luftgrenze eines Mitgliedstaats illegal überschritten hat, so ist dieser Mitgliedstaat für die Prüfung des Asylantrags zuständig. (...) Annahme, dass in jedem EU-Mitgliedsstaat der Zugang zu einem fairen Asylverfahren gewährt wird und dass Asylsuchende menschenrechtskonform behandelt werden
19 Starke Belastung der Grenzstaaten Deutschland hat die meisten Asylsuchenden im Jahr 2016 Ist das Dublin-Verfahren gerecht? Ist ein Verteilungssystem gerechter? Freie Wahl des Aufnahmelandes?
20 Seenotrettung: erweiterte Operation Triton Neuansiedlung (Resettlement): Aufnahme von Flüchtlingen von Ländern außerhalb der EU in
21 Umsiedlung: Verteilung von Personen (Syrer und Eritreer) aus Italien und Griechenland in Klage der Slowakei gegen diesen Beschluss vor dem EUGH
22 Aktionsplan gegen Schlepper: UN-Mandat zur Zerstörung von Booten Zusammenarbeit mit Drittstaaten zur Kontrolle der Migrationswege: Niger
23 Obergrenze Schließung der Grenzen Aufnahme von Kontingenten sichere Herkunftsstaaten subsidiärer Schutz Beschränkung der Familienzusammenführung
24 Deal EU Türkei Türkei als sicherer Drittstaat Hotspots in Griechenland
25 Die Türkei nimmt der EU illegal eingereiste Migranten ab Menschen, die kein Asyl in Griechenland beantragen Menschen, deren Asylantrag abgelehnt worden ist Syrer dürfen aus der Türkei in die EU einreisen Deutschland nimmt Syrer auf
26 stärkere Differenzierung zwischen Flüchtlingsschutz und subsidiärem Schutz Dublin-System wird fortgeführt Entlastung besonders stark belasteter Staaten durch Verteilung
27 Streichung des Selbsteintrittsrechts im Dublin-Verfahren Rücküberstellung ohne zeitliche Begrenzung möglich Nach Rücküberstellung kein Zugang zu einem fairen Asylverfahren Abschiebung in sichere Drittstaaten möglich
28 Zugang zu einem fairen Asylverfahren Schaffung legaler Zugangswege Verteilung der Asylsuchenden in der EU Berücksichtigung fehlender Migrationserfahrungen Berücksichtigung der berechtigten Interessen von Asylsuchenden Freizügigkeit für Schutzberechtigte
Personen, denen in der EU ein Schutzstatus zuerkannt wurde, nach Staatsangehörigkeit, 2014. Irak 5% Afghanistan
82/2015-12. Mai 2015 Asylentscheidungen in der EU EU-Mitgliedstaaten erkannten im Jahr 2014 über 185 000 Asylbewerber als schutzberechtigt an. Syrer waren nach wie vor die größte Personengruppe Die 27
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