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Timestamp: 2017-07-24 02:33:06+00:00

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66|17 Urbane Gebiete, Ferienhausgebiete und § 13bFachseminar am 24.10.2017 in München
in Kooperation mit Tagungsort
Die BauGB-Novelle 2017, das Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie 2014/52/EU im Städtebaurecht und zur Stärkung des neues Zusammenhalts in der Stadt, ist am 13. Mai 2017 in Kraft getreten. Die Kerninhalte der BauGB-Novelle 2017 sind die Einführung der neuen Baugebietskategorie „Urbanes Gebiet“, eine Erhöhung der Lärmwerte in der TA Lärm sowie die Einbeziehung von Außenbereichsflächen gemäß § 13b BauGB.
Das Fachseminar greift die Novellierungen auf und erläutert anhand verschiedener Schwerpunktthemen, wie sich die Änderungen auf die Planungspraxis auswirken und was Kommunen zukünftig beachten müssen.
Das Fachseminar behandelt folgende Schwerpunktthemen:
- Baugebietskategorie „Urbanes Gebiet“- Gemischte Gebiete zwischen allgemeinem Wohngebiet und Gewerbegebiet- Erweiterter Anwendungsbereich des beschleunigten Verfahrens nach §13b BauGB- Ferienwohnungen, Ferienhausgebiete, Fremdenverkehrsgebiete – neue Anwendungsvoraussetzungen für die Planungspraxis
09:00 Anmeldung, Kaffee und Kontakte09:30 Begrüßung, Einführung und Überblick16:30 Ende der Veranstaltunginkl. Mittagspause und Kaffeepausen
A. Gemischte Gebiete zwischen Allgemeinem Wohngebiet und Gewerbegebiet
- Abgrenzung des Urbanen Gebiets zu anderen gemischten Gebieten sowie zu Wohn- und Gewerbegebieten
- Gebietscharakter / Zweckbestimmung- Anwendungsbereiche- Zulässige und ausnahmsweise zulässige Arten von Nutzungen- Sonderregelungen in § 6a Abs. 4 BauNVO- Störgradsystematik, Trennungsgrundsatz- Lärmschutzfragen- Maßfestsetzungen und mögliche Überschreitungen- faktische Urbane Gebiete- Änderung PlanZV
- Was ist grundsätzlich zu beachten?
- Erforderlichkeit von Festsetzungen- Wahrung der Zweckbestimmung- Anforderungen, Möglichkeiten und Grenzen der planerischen Feinsteuerung- Bedeutung der Planbegründung
B. Erweiterter Anwendungsbereich des beschleunigten Verfahrens nach § 13b BauGB
- Bebauungsplan der Innenentwicklung (§ 13a BauGB)
- Grenzen des Anwendungsbereichs- Stand der Rechtsprechung
- Neuer § 13b BauGB
- Verhältnis zu § 13a BauGB- Befristung- neuer Anwendungsbereich Außenbereichsflächen- Beachtung zu Festlegungen der Raumordnung- Verhältnis zu Darstellungen des Flächennutzungsplans- praktische Anwendungsprobleme
C. Ferienwohnungen, Ferienhausgebiete, Fremdenverkehrsgebiete - neue Anwendungsvoraussetzungen für die Planungspraxis
- Ferienwohnungen (§ 13a BauNVO)
- Abgrenzung- Feinsteuerung- bestehende Babauungsplangebiete
- Sondergebiete, die der Erholung dienen (§ 10 BauNVO)
- Anwendungsvoraussetzungen- Zweckbestimmung, zulässige Nutzungen
- Sondergebiete für den Fremdenverkehr (§ 11 BauNVO)
- Sicherung von Gebieten mit Fremdenverkehrsfunktionen (§ 22 BauGB)
- Ute Mitschang, Plan + Consult Mitschang GmbH, Potsdam/München- Dr. Gernot Schiller, Redeker Sellner Dahs, Berlin/München
Die Teilnahmegebühr beträgt 280,00 EUR. Bei Buchung bis einschließlich 26.09.2017 erhalten Sie 15 % Rabatt auf die Teilnahmegebühr. In der Teilnahmegebühr sind eine Tagungsmappe, Mittagsimbiss sowie Getränke enthalten.
Die Teilnehmer erhalten vom ISW eine Teilnahmebestätigung. Für die Veranstaltung werden von der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen gemäß § 3 der AKH-Fortbildungsordnung 7 Fortbildungspunkte vergeben. Das Anerkennungsverfahren bei der AKBW ist noch nicht abgeschlossen.
66_17_Programm und Anmeldung

References: § 13
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 §13
 § 6
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 § 3