Source: http://ted.europa.eu/TED/notice/udl?uri=TED:NOTICE:528439-2017:TEXT:DE:HTML&src=0
Timestamp: 2018-01-22 20:18:26+00:00

Document:
Dienstleistungen - 528439-2017 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 528439-2017
30/12/2017 S250 - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren
2017/S 250-528439
Holzmarktstraße 15 - 17
Kontaktstelle(n): Bereich Einkauf/Materialwirtschaft, Strategischer Einkauf Infrastruktur, FEM-SE3 (IPLZ 42300), Fr. Tempelhoff
Telefon: +49 3025620357
E-Mail: einkauf.3@bvg.de
Fax: +49 3025620299
Hauptadresse: www.BVG.de
Adresse des Beschafferprofils: http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/BVG-Business/Auftragsvergabe/Europaweite-Vergaben
Berliner Verkehrsbetriebe AöR, Bereich Einkauf / Materialwirtschaft, Abteilung Operativer Einkauf und Services, FEM-OE2
Submissionsstelle, Holzmarktstraße 15-17, 10179 Berlin
Bereich Einkauf / Materialwirtschaft, Abteilung Operativer Einkauf und Services, FEM-OE2
Straßenbahn-Neubaustrecke vom Alexanderplatz zum Potsdamer Platz, Planungsleistungen der Lph. 2-5 nach §45 ff HOAI
Gegenstand dieser Ausschreibung sind Planungsleistungen der Leistungsphase 2 bis 5 mit Planfeststellungsverfahren gemäß HOAI, §§ 45 ff im Leistungsbild Verkehrsanlagen.
Zum Leistungsumfang der einzelnen Leistungsphasen gehören Grund- und besondere Leistungen des jeweiligen HOAI-Leistungsbildes.
Weiter siehe II.2.4).
Das stete Wachstum der Stadt Berlin stellt die Berliner Verkehrsbetriebe vor eine große Herausforderung.
Um auch zukünftig den Anforderungen der wachsenden Stadt gerecht zu werden und die damit steigenden Bedürfnisse im öffentlichen Personennahverkehr befriedigen zu können, hat das Land Berlin einen massiven Ausbau des Straßenbahnnetzes beschlossen, zu dem unter anderem der Bau einer neuen Strecke vom Alexanderplatz zum Potsdamer Platz zählt.
Es handelt sich um das von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (SenUVK), Ref. VII C bestellte und sonderfinanzierte Projekt: „Alex - Potsdamer Platz“ vom Alexanderplatz bis zum Potsdamer Platz im Bezirk Mitte von Berlin. Die Länge der zweigleisigen Strecke wird ca. 3,35 km betragen.
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) AöR wurden von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz des Landes Berlin beauftragt, die Planungen für diese Straßenbahnstrecke auf Basis der vorliegenden Grundlagenuntersuchung und einer früheren, inzwischen nicht mehr den aktuellen Erkenntnissen entsprechenden Vorplanung wiederaufzunehmen.
Die Vorzugstrasse sieht eine Streckenführung ab dem Knotenpunkt Rathausstraße/ Gontardstraße über Rathausstraße, Spandauer Straße, Molkenmarkt, Mühlendamm, Gertraudenstraße, Spittelmarkt, Leipziger Straße, Leipziger Platz, Potsdamer Platz zur Endstelle als zweigleisige Kehranlage in der Potsdamer Straße, östlich der Ben-Gurion-Straße, vor. Die ca. 3,35 km lange Strecke ist – soweit räumlich möglich – als besonderer, begrünter Bahnkörper auszuführen.
Die Neubaustrecke quert an der Mühlendammbrücke sowie an der Gertraudenbrücke die Spree. Für die Mühlendammbrücke ist nach Aussage der Senatsverwaltung ein Ersatzneubau erforderlich, der außerhalb dieses Auftrags in Federführung der Senatsverwaltung realisiert wird. Für die Gertraudenbrücke laufen noch die Untersuchungen der Senatsverwaltung; das Ergebnis soll Ende 2017 bekannt gegeben werden.
Vor dem Hintergrund der hohen Anforderungen an die zeitgerechte, qualitative und wirtschaftliche Planungsdurchführung beauftragt die BVG einen Planer mit den Leistungen
• der Planungsleistungen nach HOAI § 45 ff, Verkehrsanlagenplanung der Leistungsphasen 2 bis 5
• und besondere Leistungen im Rahmen einer stufenweisen Beauftragung.
Die Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge erfolgt nach den einschlägigen Vorschriften der Sektorenverordnung und des GWB. Der Prüfung und Wertung der Teilnahmeanträge wird Folgendes System zugrunde gelegt:
Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge summarisch auf Vollständigkeit und Fehlerlosigkeit prüfen. Soweit sich daraus ergibt, dass Teilnahmeanträge unvollständig oder fehlerhaft sind, kann der Auftraggeber den Bewerber im Rahmen des rechtlich Zulässigen nach pflichtgemäßem Ermessen unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung auffordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Angaben, Erklärungen und Nachweise innerhalb einer für alle Bewerber einheitlichen Nachfrist nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren (fristwahrend auch per Fax oder E-Mail);
Der Auftraggeber behält sich vor, von den Bewerbern zusätzliche Unterlagen zur Aufklärung, Verifizierung und Validierung der mit den Teilnahmeanträgen eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweisen anzufordern;
Darauf erfolgt eine Prüfung der Teilnahmeanträge auf Vorliegen von Ausschlussgründen. Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 123 GWB. Davon kann gegebenenfalls unter den in § 123 Abs. 4 S. 2, Abs. 5, § 125, § 126 GWB geregelten Voraussetzungen abgesehen werden. Des Weiteren kann ein Ausschluss erfolgen bei Vorliegen eines Ausschlussgrundes nach § 124 GWB, nach § 21 AEntG, nach § 98c AufenthG, nach § 19 MiLoG oder nach § 21 SchwarzArbG. Davon kann nach pflichtgemäßem Ermessen und gegebenenfalls unter den in § 125, § 126 GWB geregelten Voraussetzungen abgesehen werden. Ein zwingender Ausschluss des Bewerbers erfolgt weiterhin bei Nichterfüllung der aufgestellten Mindeststandards, die sich aus Ziffer III.2.1) bis III.2.3) dieser Bekanntmachung sowie aus der Eigenerklärung „Fachkundenachweis“ (Formblatt) ergeben;
Daraufhin folgt die Prüfung der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers, gemessen an der zu vergebenden Leistung anhand der vom Bewerber eingereichten Angaben, Erklärungen und Nachweise. Der Auftraggeber behält sich zudem vor, im Rahmen des rechtlich Zulässigen Erfahrungen mit dem Bewerber bei der Bewertung zu berücksichtigen;
Alle Bewerber, die daraufhin als für die Auftragsausführung geeignet befunden werden, werden anschließend zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Es ist eine stufenweise Beauftragung der Gesamtleistung nach folgender Gliederung geplant.
1. Beauftragungsstufe:
Objektplanung gemäß § 45 ff (Verkehrsanlagen) Lph 2-3 inkl. bes. Leistungen.
2. Beauftragungsstufe:
Objektplanung gemäß § 45 ff (Verkehrsanlagen) Lph 4-5 inkl. bes. Leistungen.
Für die Eignungsprüfung hat der Bewerber für sich und ggf. für seine Nachunternehmer seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit gemäß III.1.1) bis III.1.3) mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen. Der Nachweis der Eignung erfolgt durch Vorlage des Formblattes „Eigenerklärung zur Eignung“. Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ liegt den Teilnahmeunterlagen bei und ist unter der in Ziffer I.3 angegebenen URL direkt und kostenfrei abrufbar. Das Formblatt ist vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterschrieben mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
Für Bewerbergemeinschaften ist die „Eigenerklärung zur Eignung“ von jedem Mitglied auszufüllen, zu unterschreiben und einzureichen. Dasselbe gilt für mit dem Teilnahmeantrag benannte Nachunternehmer. Beabsichtigt der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung auf die Kapazitäten eines anderen Unternehmens zu verweisen (Eignungsleihe), so muss der Bewerber auch für den (jeweiligen) Eignungsleihgeber eine Eigenerklärung für dieses Unternehmen vorlegen sowie seine tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf dieses Unternehmen durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung des Eignungsleihgebers nachweisen (§ 47 Abs. 1 SektVO). Für die Verpflichtungserklärung des Eignungsleihgebers ist das in den Teilnahmeunterlagen enthaltene Formular „Verpflichtungserklärung“ zu verwenden.
Zur Bestätigung der nachstehenden Erklärungen sind vom Bewerber die Bescheinigungen der zuständigen Stellen vorzuhalten und auf Verlangen nach Abforderung innerhalb der durch den Auftraggeber gesetzten Frist vorzulegen.
Folgende Angaben und Formalitäten, zur persönlichen Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister, sind erforderlich:
Eigenerklärung zur Eignung, d.h. insoweit als Bestandteil des Formblattes „Eigenerklärung zur Eignung“:
• zum Korruptionsregister,
• Angaben zur Betriebshaftpflicht-/Berufshaftpflichtversicherung,
• zur Eintragung in das Berufs-/Handelsregister,
• Handwerks- bzw. Gewerbekarte der zuständigen Handwerkskammer oder Zugehörigkeitsbescheinigung der zuständigen Industrie- und Handelskammer,
• Erklärung, dass keine schweren Verfehlungen vorliegen (Auszug gem. § 30 Abs. 5 BZRG).
• Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gem. §§ 123; 124 GWB vorliegen.
• Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft,
• über die Zahlung der Beiträge an die Krankenkasse und sonstige Sozialversicherungsträger,
• über die Zahlung von Steuern,
• zum Gewerbezentralregister.
Folgende Angaben und Formalitäten zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sind erforderlich:
Eigenerklärung (Bestandteil des Formblattes Eigenerklärung zur Eignung):
Folgende Angaben und Formalitäten zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind erforderlich:
— zur Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte.
Folgende Nachweise/Erklärungen, sind zusätzlich zum Formblatt (Eigenerklärung zur Eignung) mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Dafür ist die zusätzliche Eigenerklärung „Fachkundenachweise“ (Formblatt) zu verwenden, welche den Vergabeunterlagen ebenfalls beigefügt ist.
1) Vorlage von 1 Referenz für Objektplanungsleistungen der Lph 2 und 3 nach §§ 45-48 HOAI;
2) Vorlage von 1 Referenz für Objektplanungsleistungen der Lph 4 nach §§ 45-48 HOAI;
3) Vorlage von 1 Referenz für Objektplanungsleistungen der Lph 5 nach §§ 45-48 HOAI.
Zu 1.), 2.), 3.) sind jeweils folgende Angaben zu machen:
— Referenzbeschreibung,
— Bauwerk / Typologie,
— Insgesamt erbrachte Lph,
— Baukosten (KG 300 und 400),
— Leistungsinhalt,
— Ansprechpartner beim Auftraggeber.
1) Als Mindestanforderung ist insoweit eine Referenz einzureichen, bei der Planungsleistungen der Lph 2 und 3 nach HOAI im Leistungsbild Verkehrsanlagen zum Neubau oder Umbau einer innerstädtischen Straßenbahnanlage erbracht und abgeschlossen wurden. Der beplante Streckenabschnitt muss mindestens 1 km Länge haben. Der Leistungsbeginn der Referenz muss nach dem 1.1.2010 erfolgt sein;
2) Als Mindestanforderung ist insoweit eine Referenz einzureichen, bei der Planungsleistungen der Lph 4 nach HOAI mit Begleitung eines Planfeststellungsverfahren (PFV) nach PBefG im Leistungsbild Verkehrsanlagen zum Neubau oder Umbau einer innerstädtischen Straßenbahnanlage erbracht und abgeschlossen wurden. Der beplante Streckenabschnitt muss mindestens 1 km Länge haben. Der Leistungsbeginn der Referenz muss nach dem 1.1.2010 erfolgt sein. Zudem muss das PFV abgeschlossen sein;.
3) Als Mindestanforderung ist insoweit eine Referenz einzureichen, bei der Planungsleistungen der Lph 5 nach HOAI im Leistungsbild Verkehrsanlagen zum Neubau oder Umbau einer innerstädtischen Straßenbahnanlage erbracht und abgeschlossen wurden. Der beplante Streckenabschnitt muss mindestens 1 km Länge haben. Der Leistungsbeginn der Referenz muss nach dem 1.1.2010 erfolgt sein.
1) Eine Referenz kann mehrfach verwendet werden;
2) Sollte der Bewerber eine Referenz vorlegen, die die Anforderungen nach 1), 2) und 3) gemeinsam erfüllt, muss der Leistungsbeginn der Referenz nach dem 1.1.2008 erfolgt sein.
Die Bewerber sind zunächst aufgefordert, in einem Teilnahmewettbewerb ihre Eignung unter Beweis zu stellen. Hierfür werden sie zur Abgabe eines Teilnahmeantrags aufgefordert. Die Einzelheiten der Teilnahmeregeln und -kriterien ergeben sich aus den unter der angegebenen URL (Ziffer I.3)) zum Download verfügbaren Vergabeunterlagen.
Bewerbergemeinschaften haben eine gemeinsame, rechtsverbindlich unterschriebene Erklärung über die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall, über alle Mitglieder und deren bevollmächtigten Vertreter, über die rechtsverbindliche Vertretung der Bevollmächtigten gegenüber dem Auftraggeber und über die Haftung aller Mitglieder als Gesamtschuldner mit dem Teilnahmeantrag zu stellen.
Soweit Architekten- und Ingenieurleistungen im Sinne des § 73 Abs. 2 Vergabeverordnung (VgV) ausgeführt werden, ist die Erbringung dieser Leistungen Architekten und Ingenieuren vorbehalten. Dies sind natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes als Architekt bzw. Ingenieur tätig und zum Führen dieser Berufsbezeichnung berechtigt sind. Hierüber sind vom Bewerber bzw. von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft geeignete Nachweise einzureichen (Mindeststandard). Gegebenenfalls ist der Nachweis nach Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anerkennung von Berufsqualifikationen zu führen. Juristische Personen erfüllen die Voraussetzungen zur Erbringung solcher Leistungen, sofern deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Architekten- und/ oder Ingenieurleistungen gerichtet ist und sie einen verantwortlichen Berufsangehörigen im vorstehenden Sinne benennen und die entsprechenden Nachweise für diesen einreichen.
Gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG) gelten die „Besonderen Vertragsbedingungen zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen“. Die Bieter müssen mit ihren Angeboten eine Verpflichtungserklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen (Formblatt) einreichen. Auf die Sanktionen nach § 6 BerlAVG wird hingewiesen.
Außerdem wird auf die Verpflichtung nach § 13 Abs. 1 Landesgleichstellungsgesetz Berlin in Verbindung mit der Frauenförderverordnung (FFV), insbesondere §§ 1 bis 4 FFV und zugehörige Sanktionen nach § 7 FFV verwiesen. Es gelten die „Besonderen Vertragsbedingungen zur Frauenförderung“. Die Bieter müssen mit ihren Angeboten insoweit eine Verpflichtungserklärung gemäß § 1 Abs. 2 FFV (Formblatt) einreichen.
Weitere Einzelheiten ergeben sich aus den unter der angegebenen URL (Ziffer I.3)) zum Download verfügbaren Vergabeunterlagen.
Auskünfte über die Teilnahmeunterlagen müssen bis zum 26.01.2018 ausschließlich per E-Mail bei der in Ziffer I.1) angegebenen Kontaktstelle beantragt werden;
Die Beantwortung von Fragen der Bewerber, die spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Teilnahmefrist erfolgt, und sonstige verfahrensrelevante Informationen werden allen Bewerber direkt, kostenfrei und ausschließlich per Download unter Ziffer I.3) angegebener URL zur Verfügung gestellt. Bis zum Ablauf der Frist zur Einreichung der Teilnahmeanträge ist der Bewerber verpflichtet, regelmäßig und selbstständig auf über diesen Link zur Verfügung gestellte, geänderte oder zusätzliche Dokumente und Beantwortungen von Bewerberfragen zu achten. Ein separater Hinweis durch den Auftraggeber erfolgt nicht;
Sofern der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung die Kapazitäten eines anderen Unternehmens (Dritter/ Nachunternehmer) in Anspruch nehmen will (Eignungsleihe), muss er den Namen dieses anderen Unternehmens benennen und angeben, wofür er die Kapazitäten des anderen Unternehmens in Anspruch nehmen will (Formblatt). Entsprechende Nachweise sind in dem Umfang vorzulegen, wie sie für den Bewerber vorzulegen wären. Außerdem muss der Bewerber durch Vorlage der Verpflichtungserklärung „Eignungsleihe“ dieses Unternehmens nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung gestellt werden (vgl. § 47 SektVO).
In Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit oder die erforderliche berufliche Erfahrung kann ein Bewerber die Kapazitäten anderer Unternehmen gemäß § 47 Abs. 2 SektVO nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistungen erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden;
Die Teilnahmeanträge sind schriftlich, ungebunden und unterschrieben im Original sowie als Kopiervorlage auf einem Datenträger in verschlossenem Umschlag bei der unter Ziffer I.3) angegebenen Adresse einzureichen. Der Umschlag ist zu versehen mit der Aufschrift: „Teilnahmeantrag zum Vergabeverfahren, Vergabe-Nr.: FEM-SE3/9260/17, Einkauf/Materialwirtschaft, FEM-SE3, Straßenbahn-Neubaustrecke vom Alexanderplatz zum Potsdamer Platz in Berlin Mitte - Planungsleistungen gemäß HOAI, Bitte nicht öffnen!“. Die Einreichung von Teilnahmeanträgen per E-Mail oder Fax ist unzulässig;
Die übersandten Vergabeunterlagen sind vertraulich zu behandeln und dürfen nur im Rahmen dieses Vergabeverfahrens verwendet werden;
Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen. Als Nachweis ist von den für den Zuschlag in Betracht kommenden Bietern eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stelle vorzuhalten.
Internet-Adresse:https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer
Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und Rügen ergeben sich aus § 160 Abs. 3 GWB:
Für die Einlegung von Rechtsbehelfen gelten im Übrigen die Regelungen der §§ 134, 135, 160 GWB.

References: §45
 § 45
 § 123
 § 123
 § 125
 § 126
 § 124
 § 21
 § 98
 § 19
 § 21
 § 125
 § 126
 § 45
 § 45
 § 30
 § 73
 § 6
 § 13
 § 7
 § 1
 § 47
 § 47
 § 1
 § 160