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Timestamp: 2016-10-24 12:26:47+00:00

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U 289/00 (04.02.2002)
O.________, 1949, Deutschland, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch F�rsprecherin Susanne Schaffner-Hess, Dornacherstrasse 10, 4600 Olten,
A.- Die 1949 geborene, in Deutschland wohnhafte deutsche Staatsangeh�rige O.________ arbeitete seit 1. Juli 1991 als Betriebsangestellte in der Produktion bei der Firma Q.________ und war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen versichert. Am 12. Juli 1995 erlitt sie auf der Fahrt von X.________/D nach Y.________/D einen Verkehrsunfall. Dabei zog sie sich gem�ss Diagnose des erstbehandelnden Kreiskrankenhauses Z.________/D, wo sie vom 12. bis 27. Juli 1995 station�r behandelt wurde, ein Sch�deltrauma mit Commotio cerebri und Kopfplatzwunde frontal, eine Distorsion der Halswirbels�ule (HWS) sowie multiple Sch�rfwunden und Prellungen zu.
Die SUVA zog Arztberichte des Dr. med. G.________ vom 22. August 1995 und des Allgemeinpraktikers W.________ vom 19. Oktober 1995 bei und veranlasste eine station�re Therapie in der Rehabilitationsklinik C.________ vom 6. Dezember 1995 bis 17. Januar 1996. Am 22. Januar 1996 nahm O.________ die Arbeit im Betrieb wieder zu 50 % auf, musste jedoch intern versetzt werden, da sie den Anforderungen an Konzentration und Arbeitstempo nicht mehr gerecht werden konnte. Vom 29. Januar bis 12. M�rz 1997 absolvierte O.________ in der Rehabilitationsklinik C.________ ein Ergonomie-Trainingsprogramm. Nach Beizug weiterer Arztberichte (des Dr. med. A.________ vom 13. Juni 1996, 14. Juni und 10. September 1997) sowie des Gutachtens des Prof. Dr. med. E.________/D, zuhanden der Haftpflichtversicherung vom 10. April 1997 und einer Stellungnahme des Dr. med. K.________, �rzteteam Unfallmedizin der SUVA, vom 4. November 1997 stellte die SUVA mit Verf�gung vom 1. Dezember 1997 die Heilbehandlung und das Taggeld per 31. Dezember 1997 ein. Auf Einsprache hin hielt die SUVA mit Entscheid vom 26. Februar 1998 an ihrem Standpunkt fest.
C.- O.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren mit dem Rechtsbegehren, in Aufhebung des angefochtenen Entscheids sei die SUVA zu verpflichten, ihr weiterhin r�ckwirkend ab 1. Januar 1998 Taggelder auf der Basis einer Arbeitsunf�higkeit von 50 % sowie die Heilungskosten aus dem Unfallereignis vom 12. Juli 1995 auszurichten. Eventualiter sei die Sache zur Festlegung der Invalidenrente und Integrit�tsentsch�digung, subeventualiter zur Einholung eines unabh�ngigen Gutachtens an die SUVA zur�ckzuweisen.
1.- a) Das kantonale Gericht hat die von der Rechtsprechung entwickelten Grunds�tze in Bezug auf den nat�rlichen Kausalzusammenhang (BGE 119 V 337) - einschliesslich der Aspekte der W�rdigung �rztlicher Berichte und Gutachten im Allgemeinen (siehe auch BGE 125 V 352 Erw. 3a) und des im Sozialversicherungsrecht �blichen Beweisgrades der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 119 V 338) - zutreffend dargelegt, sodass darauf verwiesen wird.
Beizuf�gen ist, dass die allgemeinen Beweisgrunds�tze auch in F�llen mit einem Schleudertrauma der HWS, einem solchen �quivalenten Verletzungen und Sch�del-Hirntraumen mit jenen eines Schleudertraumas vergleichbaren Folgen gelten (BGE 119 V 338; RKUV 2000 Nr. U 395 S. 317, 1997 Nr. U 272 S. 170, Nr. U 275 S. 192). Auch hier bilden zuallererst die medizinischen Fakten, wie die fach�rztlichen Erhebungen �ber Anamnese, objektiven Befund, Diagnose, Verletzungsfolgen, unfallfremde Faktoren, Vorzustand usw., die massgeblichen Grundlagen f�r die Kausalit�tsbeurteilung durch Verwaltung und Gerichtsinstanzen. Das Vorliegen solcher Verletzungen und ihrer Folgen muss somit durch zuverl�ssige �rztliche Angaben gesichert sein. Auch in F�llen ohne organisch nachweisbare Beschwerden bedarf es f�r die Leistungsberechtigung gegen�ber dem Unfallversicherer, dass die geklagten Beschwerden medizinisch einer fassbaren gesundheitlichen Beeintr�chtigung zugeschrieben werden k�nnen und dass diese Gesundheitssch�digung mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit in einem urs�chlichen Zusammenhang mit dem versicherten Unfall steht. Der Umstand, dass der im Zusammenhang mit solchen Verletzungen sich manifestierende Beschwerdekomplex mitunter noch andere Ursachen haben kann, darf nicht von vornherein zur Verneinung der nat�rlichen Kausalit�t f�hren, da der Unfall als eine Teilursache f�r die Bejahung des nat�rlichen Kausalzusammenhangs gen�gt (BGE 119 V 338 und 340 Erw. 2b; RKUV 2000 Nr. U 395 S. 317 Erw. 3).
Verwiesen werden kann auch auf die zutreffenden vorinstanzlichen Erw�gungen zur Abgrenzung der Anwendbarkeit der Rechtsprechung zum ad�quaten Kausalzusammenhang bei psychischen Unfallfolgen, bei Vorliegen eines Schleudertraumas der HWS oder einer einem solchen �quivalenten Verletzung und bei Vorliegen eines Sch�del-Hirntraumas (siehe auch RKUV 2000 Nr. U 395 S. 317 Erw. 3) - insbesondere f�r den Fall, dass psychische Beschwerden ganz im Vordergrund stehen (BGE 123 V 99 Erw. 2a; vgl. auch RKUV 1999 Nr. U 341 S. 409 und SVR 2000 UV Nr. 10 S. 35) - sowie die Darstellung der Rechtsprechung zur Beurteilung des ad�quaten Kausalzusammenhangs zwischen einem Unfall und einem psychischen Leiden bei mittelschweren Unf�llen (BGE 115 V 140 Erw. 6c; siehe auch SVR 2000 UV Nr. 17 S. 56 Erw. 2b und 58, 1999 UV Nr. 10 S. 31 Erw. 2).
b) Nach st�ndiger Rechtsprechung beurteilt das Sozialversicherungsgericht die Gesetzm�ssigkeit der angefochtenen Verf�gungen in der Regel nach dem Sachverhalt, der zur Zeit des Einspracheentscheids gegeben war (BGE 121 V 366 Erw. 1b mit Hinweisen, RKUV 2001 Nr. U 419 S. 101 Erw. 2a).
Vorinstanz und SUVA haben dies verneint. W�hrend die Verwaltung eine organische Ursache der weiterhin bestehenden Beschwerden der Versicherten verneinte und davon ausging, soweit die Ursache psychogen sei, fehle es an der Ad�quanz, begr�ndete das kantonale Gericht die Ablehnung des Anspruchs damit, dass insbesondere gest�tzt auf die Beurteilung durch die Rehabilitationsklinik C.________ gar keine Arbeitsunf�higkeit mehr bestehe, weshalb auf die Pr�fung der Kausalit�t verzichtet werden k�nne.
Demgegen�ber macht die Beschwerdef�hrerin geltend, sie sei im massgebenden Verf�gungszeitpunkt zu 50 % arbeitsunf�hig gewesen, weshalb die Vorinstanz zu Unrecht auf eine Kausalit�tsbeurteilung verzichtet habe. Dabei sei nicht die organische Nachweisbarkeit der Beschwerden massgeblich, sondern die Tatsache, dass sie an den typischen Beschwerden nach einem Schleudertrauma leide. Die Ad�quanz der Unfallfolgen sei zu bejahen, weshalb die SUVA ab 1. Januar 1998 weiterhin Taggeldleistungen zu erbringen habe.
3.- Was zun�chst den im hier massgebenden (Erw. 1b hievor) Entscheidungszeitpunkt (26. Februar 1998) bestehenden Gesundheitsschaden der Versicherten betrifft, st�tzte sich die Vorinstanz auf die Beurteilungen der Rehabilitationsklinik C.________. Sie erwog, diese habe der Versicherten nach ihrem ersten station�ren Aufenthalt im Januar 1996 eine Arbeitsf�higkeit von 50 % (Bericht vom 19. Januar 1996) und nach dem zweiten Aufenthalt mit einem Ergonomie-Trainingsprogramm ab 13. M�rz 1997 eine Arbeitsf�higkeit von 100 % (Bericht vom 11. April 1997) attestiert. Die Berichte seien begr�ndet und die Schlussfolgerungen nachvollziehbar; die Gutachten der Dres. E.________ und K.________ rundeten die Beurteilung der Rehabilitationsklinik C.________ ab. Demgegen�ber seien die Einsch�tzungen der behandelnden �rzte Dres. med. A.________ und L.________ kaum begr�ndet. Es m�sse deshalb auf Grund der Beurteilung durch die Rehabilitationsklinik C.________ schon die Arbeitsunf�higkeit verneint werden.
Dieser Auffassung kann nicht ohne weiteres gefolgt werden. Der Gesundheitszustand der Versicherten verschlechterte sich nach dem zweiten Aufenthalt in der Rehabilitationsklinik C.________ unter den normalen beruflichen Belastungen offensichtlich innert kurzer Zeit, kam es doch nach der erneuten Arbeitsaufnahme im Vollpensum bald zu einem Beschwerder�ckfall verbunden mit st�ndig zunehmenden Schmerzen und war die Versicherte ab 14. April 1997 vor�bergehend wieder zu 100 % arbeitsunf�hig (Bericht des Herrn D.________ �ber die Besprechung im Betrieb der Versicherten vom 15. April 1997).
Damit erweist sich der Sachverhalt bez�glich eines allf�lligen im massgeblichen Entscheidungszeitpunkt bestehenden Gesundheitsschadens und dessen Auswirkung auf die Arbeitsf�higkeit der Versicherten als ungen�gend abgekl�rt, weshalb gutachterlich festzustellen ist, an welchen Beschwerden die Versicherte im massgeblichen Zeitpunkt litt und ob und allenfalls in welchem Ausmass diese Leiden Einfluss auf ihre Arbeitsf�higkeit hatten.
4.- Was die Pr�fung des Kausalzusammenhangs zwischen den beklagten Beschwerden und dem Unfall vom 12. Juli 1995 anbelangt, ging die SUVA davon aus, eine organische Ursache der von der Versicherten beklagten Beschwerden liege nicht vor. Soweit die Ursache psychogen sei, fehle es indes an der Ad�quanz, da dem Unfallereignis in Pr�fung der gem�ss BGE 115 V 133 bei den mittelschweren Unf�llen massgebenden Kriterien keine massgebende Bedeutung f�r die Entstehung der psychischen St�rungen im Sinne der zitierten Rechtsprechung beigemessen werden k�nne. Dabei st�tzte sie sich insbesondere auf das Gutachten des Prof. Dr. med. E.________ vom 10. April 1997 und die Stellungnahme des Dr. med. K.________ zu diesem Gutachten ab.
Diesem Vorgehen kann nicht beigepflichtet werden. Soweit eine versicherte Person bei einem Unfall ein Schleudertrauma ohne organisch nachweisbare Funktionsausf�lle erleidet und sie das f�r ein Schleudertrauma typische Beschwerdebild wie Schwindel, Konzentrationsst�rungen, Nacken- und Kopfschmerzen aufweist, ist der nat�rliche Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und der danach eingetretenen Arbeits- und Erwerbsunf�higkeit in der Regel anzunehmen, soweit das Vorliegen des Schleudertraumas wie seine Folgen durch zuverl�ssige �rztliche Angaben gesichert sind (BGE 119 V 335, 117 V 359, vgl. Erw. 1a hievor). Diesfalls muss eine organische Ursache der Beschwerden nicht nachgewiesen sein. Bei der Beurteilung der Kausalit�t ist sodann analog zur in BGE 115 V 138 Erw. 6 f�r psychische St�rungen entwickelten Methode vorzugehen (f�r Schleudertraumen: BGE 117 V 365; RKUV 1997 Nr. U 272 S. 173, 1995 Nr. U 221 S. 115 Erw. 3c; f�r einem Schleudertrauma �quivalente Verletzungen: RKUV 2000 Nr. U 395 S. 317). Dabei ist im Rahmen der Pr�fung der massgebenden unfallbezogenen Kriterien im Gegensatz zur Rechtslage bei psychischen Fehlentwicklungen auf eine Differenzierung zwischen physischen und psychischen Komponenten zu verzichten, weil nicht entscheidend ist, ob die Beschwerden medizinisch eher als organischer und/oder psychischer Natur bezeichnet werden (f�r Schleudertraumen: BGE 117 V 367; RKUV 1997 Nr. U 272 S. 174; f�r einem Schleudertrauma �quivalente Verletzungen: RKUV 2000 Nr. U 395 S. 317).
Vorliegend hat die Versicherte ein HWS-Distorsionstrauma mit Kopfanprall erlitten, welches als schleudertrauma�hnliche Verletzung durch einen �quivalenten Unfallmechanismus (Abknickmechanismus) qualifiziert werden kann (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 Erw. 2; Urteil E. vom 8. Februar 2001, U 415/00). Sie wies in der Folge, auf Grund der Berichte der behandelnden �rzte auch noch im Zeitpunkt des Einspracheentscheides, das typische Beschwerdebild des Schleudertraumas mit langanhaltenden Beschwerden in Form von Schwindel, Kopf- und Nackenschmerzen, diskreten Vestibularisst�rungen sowie Konzentrationsst�rungen auf. Damit durfte die SUVA nicht einfach, ohne die Voraussetzungen zur Anwendung der Schleudertrauma-Rechtsprechung (BGE 119 V 335 sowie 117 V 368) zu pr�fen, die Kausalit�t gest�tzt auf die in BGE 115 V 140 Erw. 6c/aa f�r Unf�lle mit psychischen Folgesch�den festgelegten Kriterien verneinen. Insbesondere durfte sie auch nicht auf das Gutachten des Prof. Dr. med. E.________ vom 10. April 1997 abst�tzen. Dieser hatte ausgef�hrt, weder durch die radiologische noch die kernspintomographische Untersuchung habe etwas Pathologisches an der HWS festgestellt werden k�nnen; die Versicherte k�nne sich somit am 12. Juli 1995 allenfalls eine leichtgradige Verletzung der HWS im Sinne einer Distorsion zugezogen haben, solche Distorsionen heilten ebenso wie solche Verletzungen an den Gliedmassen stets folgenlos aus. Damit geht er davon aus, das Fehlen organischer Befunde m�sse zum Vornherein zur Verneinung der Kausalit�t f�hren, weshalb seine Beurteilung nicht auf dem Boden der Rechtsprechung des Eidgen�ssischen Versicherungsgerichts steht.
Indessen ist bei der Pr�fung der Voraussetzungen der Schleudertrauma-Rechtsprechung gutachterlich abzukl�ren, ob eine vor�bergehende Besserung durch station�re Therapie und Arbeitsentlastung sowie eine darauffolgende Verschlechterung nach Spitalaustritt und Wiederaufnahme der Arbeit, wie er bei der Versicherten von Mitte M�rz bis Mitte April 1997 beobachtet wurde, ebenfalls einen typischen Verlauf bei einem Schleudertrauma darstellt.
5.- Gem�ss Art. 10 Abs. 1 UVG hat der Versicherte Anspruch auf die zweckm�ssige Behandlung der Unfallfolgen. Dabei hat der Unfallversicherer die Pflegeleistungen nur so lange zu erbringen, als davon eine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes erwartet werden kann (Art. 19 Abs. 1 Satz 1 UVG). Kommt die Versicherung zum Schluss, dass von einer Fortsetzung der Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes mehr erwartet werden kann, oder h�lt sie eine vom Versicherten oder dessen Arzt vorgeschlagene Behandlung f�r unzweckm�ssig, so kann sie gest�tzt auf Art. 48 Abs. 1 UVG die Fortsetzung der Behandlung ablehnen (RKUV 1995 Nr. U 227 S. 190 Erw. 2a).
Vorliegend ergibt sich aus den Akten nichts �ber allf�llige Besserungsaussichten. Auch diese sind als Voraussetzung f�r den Anspruch auf Heilbehandlung und Taggeld gutachterlich abzukl�ren. M�ssten namhafte Besserungsaussichten verneint werden, w�re die Rentenfrage zu pr�fen.
6.- Die Sache ist daher zur Kl�rung der offenen Fragen an die Vorinstanz zur�ckzuweisen, damit sie die erforderlichen Abkl�rungen nachhole und �ber die allf�lligen Leistungsanspr�che neu entscheide.
Sache an die Vorinstanz zur�ckgewiesen, damit sie,

References: BGE 
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 BGE 
 Art. 10
 Art. 48