Source: http://www.wipi.at/austria/gesetzeat/FernFinanzdienstleistungsGesetz%20Oesterreich.html
Timestamp: 2018-01-17 19:46:54+00:00

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Fern-Finanzdienstleistungs-Gesetz Österreich Online Geschäfte Österreich / Telefongeschäfte in Österreich online business in Austria
Fern-Finanzdienstleistungs-Gesetz Österreich
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Gesamte Rechtsvorschrift für Fern-Finanzdienstleistungs-Gesetz, Fassung vom 05.08.2014
https://www.ris.bka.gv.at/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&Gesetzesnummer=20003383
Unwirksame Vereinbarungen § 4
Informationspflichten § 5
Informationen bei Ferngesprächen mit Verbrauchern § 6
Übermittlung der Vertragsbedingungen und Vertriebsinformationen § 7
Rücktritt vom Vertrag § 8 online Geschäfte Österreich - Rücktritt
(2) Sofern die Vertragsparteien zwar keine Grundvereinbarung abgeschlossen haben, aber zwischen ihnen aufeinander folgende oder getrennte und zeitlich zusammenhängende Leistungen der gleichen Art erbracht werden, gelten die Informationspflichten der §§ 5 und 6 nur für die erste Leistung.
Wenn jedoch länger als ein Jahr keine Leistung der gleichen Art erbracht wird, gelten diese Informationspflichten für die nächste Leistung.
(4) Abs. 1 Z 1, Z 2 lit. a und b, Z 3 lit. b, c, f und g sowie Z 4 lit. a finden auf Zahlungsdienste (§ 1 Abs. 2 Zahlungsdienstegesetz – ZaDiG, BGBl. I Nr. 66/2009) keine Anwendung.
(3) Der Verbraucher kann zu jedem Zeitpunkt des Vertragsverhältnisses die Vorlage der Vertragsbedingungen in Papierform verlangen.
Er ist zudem berechtigt, ein anderes Fernkommunikationsmittel zu verwenden, es sei denn, dass dies mit dem abgeschlossenen Vertrag oder der Art der erbrachten Finanzdienstleistung unvereinbar ist.
Zins- und Devisenswaps sowie Swaps auf Aktien- oder Aktienindexbasis (“Equity Swaps”) sowie
(1) Tritt der Verbraucher nach § 8 zurück, so kann der Unternehmer von ihm lediglich die unverzügliche Zahlung des Entgelts für die vertragsgemäß tatsächlich bereits erbrachte Dienstleistung verlangen.
Der zu zahlende Betrag darf nicht höher sein, als es dem Anteil der bereits erbrachten Dienstleistungen im Verhältnis zum Gesamtumfang der vertraglich vereinbarten Dienstleistungen entspricht.
Der Unternehmer kann die Zahlung dieses Entgelts nur verlangen, wenn er die Informationspflicht nach § 5 Abs. 1 Z 3 lit. a erfüllt hat und wenn der Verbraucher dem Beginn der Erfüllung des Vertrags vor Ende der Rücktrittsfrist ausdrücklich zugestimmt hat.
(Anm.: Zu § 6, BGBl. I Nr. 62/2004)

References: § 4
 § 5
 § 6
 § 7
 § 8
 § 8
 § 5
 § 6