Source: https://steuerakademie-hessen.de/hp2248/52682.htm
Timestamp: 2019-09-22 08:07:19+00:00

Document:
52682 — Umstrukturierung rund um die GmbH | Steuerberaterverband Hessen e. V.
Prof., Dr. Hans Ott
357,00 € inkl. USt.
535,50 € inkl. USt.
In der Praxis ergeben sich immer wieder Fragen rund um die Umstrukturierung einer GmbH. Der Workshop beinhaltet schwerpunktmäßig die zivil- und steuerrechtliche Behandlung der Umwandlung eines Personenunternehmens hinein in eine GmbH sowie die Rückumwandlung einer GmbH in ein Personenunternehmen. Diskutiert werden praktische Zweifelsfragen sowie die vielfältigen Stolperfallen unter Berücksichtigung der Verwaltungsauffassung im Umwandlungsteuer-Erlass 2011. Die praxisorientierte Erörterung der einzelnen Umwandlungsarten anhand ausgewählter Beispielsfälle ermöglicht eine sofortige Umsetzung der mitunter schwierigen Materie. Die praktischen Gestaltungshinweise dienen der Vermeidung von steuerlichen Fehlern bei Umstrukturierungen.
I. Stolperfallen bei der Einbringung in eine GmbH nach § 20 UmwStG
1. Zivilrechtliche Möglichkeiten der Umwandlung
1.1 Ausgliederung, Verschmelzung und Formwechsel
1.2 Sacheinlage und (erweitertes) Anwachsungsmodell
1.3 Ablauf der Einbringung
2. Stolperfalle: Gesellschaftsrechte bei Einbringungen
2.1 Sacheinlage als Aufgeld
2.2 Verzicht auf Kapitalerhöhung
3. Stolperfalle: Qualifizierter Einbringungsgegenstand
3.1 "Gesamtplan" bei Vorab-Auslagerung wesentlicher Beteiligungen
3.2 Sonderbetriebsvermögen bei Einbringungen
3.3 Anteile an einer Komplementär-GmbH als wesentliche Betriebsgrundlage
3.4 Billigkeitsregelung bei Zurückbehaltung von Anteilen
4. Stolperfalle: Richtige Antragstellung bei Buchwertförderung
4.1 Steuerlicher Übertragungsstichtag
4.2 Maßgebende steuerliche Schlussbilanz
5. Sonstige Gegenleistungen bei der Einbringung
5.1 Anwendungsfälle und Rechtsfolgen
5.2 Gestaltungsmöglichkeiten
6. Sonstige Problembereiche
6.1 "Übermäßige" Entnahmen im Rückwirkungszeitraum
6.2 Behandlung von Ergänzungsbilanzen bei der Umwandlung
6.3 § 6b EStG und § 7g EStG bei Einbringungen
6.4 Richtige Behandlung von Einbringungskosten
6.5 Einbringung bei beantragtem fortführungsgebundenen Verlustvortrag nach § 8d KStG
II. Qualifizierter Anteilstausch nach § 21 UmwStG
1. Mehrheitsvermittelnde und mehrheitsverstärkende Anteile
2. Voraussetzungen der Steuerneutralität
3. Buchung der Anteile bei der übernehmenden Gesellschaft
III. Steuerrisiken bei sperrfristbehafteten Anteile
1. Originäre, fiktive und derivative sperrfristbehaftete Anteile
2. Schädliche Verfügungen während der siebenjährigen Sperrfrist
3. Richtige Behandlung des Erhöhungsbetrages
4. Einfache und doppelte Nachweispflichten
5. Ersatzrealisationstatbestände
IV. Stolperfallen bei Umwandlung der GmbH in ein Personenunternehmen
1. Zivilrechtliche Möglichkeiten und Ablauf der Umwandlung
2. Vergleich der Umwandlung mit der Liquidation
3. Besteuerung bei der übertragenden GmbH
3.1 Wertansatz in der Schlussbilanz der GmbH und Wertverknüpfung
3.2 Fiktive Ausschüttung offener Rücklagen als Umwandlungshindernis
4. Besteuerung beim übernehmenden Rechtsträger
4.1 Ermittlung des Übernahmegewinns bzw. Übernahmeverlusts
4.2 Sachlicher und zeitlicher Umfang der Kosten für den Vermögensübergang
4.3 Untergang von Anschaffungskosten der GmbH-Anteile bei Übernahmeverlusten
5. Gewerbesteuerfalle nach § 18 Abs. 3 UmwStG
5.1 Inhalt und Zweck der Regelung
5.2 Fehlende Gewerbesteuer-Anrechnung nach § 35 EStG
5.3 Gewerbesteuerliche Infektion von Betriebsvermögen
6. Pensionsrückstellungen bei Umwandlungen
6.1 Umwandlung auf Personengesellschaft
6.2 Umwandlung auf Einzelunternehmen

References: § 20
 § 6
 § 7
 § 8
 § 21
 § 18
 § 35