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Timestamp: 2018-03-21 07:14:44+00:00

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ᐅ Veranlagung (Steuerrecht): Definition, Begriff und Erklärung im JuraForum.de
Erklärung zum Begriff Veranlagung (Steuerrecht)
Die Veranlagung ist im Steuerverfahren die Zusammenfassung von Ermittlungsverfahren und Festsetzungsverfahren. Das Steuerverfahren ist ein Verwaltungsverfahren, das in der Abgabenordnung (AO) geregelt ist.
Im Ermittlungsverfahren werden von der Finanzbehörde die Tatsachen ermittelt, aus denen sich die Besteuerung ergibt. Im Festsetzungsverfahren wird die konkrete Steuerschuld auf der Grundlage dieser Tatsachen bestimmt. Dies geschieht in der Regel durch Erlass eines Steuerbescheids.
Die weiteren nicht mehr zur Veranlagung gehörenden Verfahrensabschnitte sind das Erhebungsverfahren und das Vollstreckungsverfahren.
1. Ermittlungsverfahren §§ 86 ff. AO } Veranlagung
2. Festsetzungsverfahren §§ 155 ff. AO
3. Erhebungsverfahren §§ 218 ff. AO
4. Vollstreckungsverfahren §§ 249 ff. AO
Für die Einkommensteuer bestimmt § 2 Abs. 7 EStG (Einkommensteuergesetz), dass die Grundlagen für die Festsetzung jeweils für das Kalenderjahr ermittelt werden. Die §§ 25 ff. EStG enthalten Sonderregelungen über die Veranlagung bei der Einkommensteuer, insbesondere über die Ehegattenveranlagung. Nach § 46 EStG unterbleibt die Veranlagung in bestimmten Fällen, z.B. wenn der Steuerpflichtige lediglich Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit hat.
Freistellungsauftrag - Einkünfte aus Kapitalvermögen spiegelchen schrieb am 08.11.2017, 18:48 Uhr:
Hallo ihr Lieben!Ich studiere und habe jetzt Steuerrecht und stoße leider auf ein Problem, welches ich weder mit Büchern, noch mit Internet verstehen kann. Habe es wirklich lange versucht.Folgender SachverhaltEin lediger und konfessionsloser A bezieht Zinsen von einem inländischen Kreditinstitut in Höhe von 10.000€ Er hat der Banka)... » weiter lesen
Anlage KAP Ehemann Ehefrau Jutta-4B schrieb am 20.02.2013, 11:13 Uhr:
Die Anlage KAP unterscheidet zwischen Einkünften von Ehemann und Ehefrau Bei einer Ehe, ohne speziellen Ehevertrag sind die Einnahmen ja gemeinsam. Kann man in der Anlage KAP dann nur eine Spalte ausfüllen, mit den gemeinsamen Einnahmen? » weiter lesen
Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung - ja oder nein? Auror schrieb am 22.02.2012, 18:57 Uhr:
Nehmen wir folgendes als gegeben an: Ehepaar M und F, gemeinsame Veranlagung, M Steuerklasse 3, F Steuerklasse 5. M hat im fraglichen Jahr Einkünfte aus einem Beamtenverhältnis, F hat im Laufe des Jahres ein Kleingwerbe abgemeldet, das seit dem Vorjahr ruhte und mit dem keinerlei Umsätze erzielt wurden. Allerdings wurde deswegen eine... » weiter lesen
getrennte Veranlagung/Widerspruch möglich? zunka2 schrieb am 06.09.2010, 20:23 Uhr:
Angenommen: Ein Ehepaar hat sich im Juli 2009 getrennt. Ehefrau hat das ganze Jahr Vollzeitstelle gehabt. Ihr Ehemann war bis 05/2009 arbeitslos. Hat aber keine Leistungen vom Staat bezogen. Ab 05/2009 hat er eine Vollzeitstelle bekommen. Ab Juli 2009 wurden die Steuerklassen auf 4/4 geändert. Getrenntlebender Ehemann hat im... » weiter lesen
freiberufliche tätigkeit nicht angezeigt muskat1978 schrieb am 26.06.2009, 12:26 Uhr:
folgender fiktiver Fall: Studentin L. arbeitet seit zwei Jahren freiberuflich und unregelmäßig als Museumsführerin. Sie verdiente zwischen 2000-5500 Euro im Jahr. Weitere Einkünfte liegen nicht vor. Sie lebt bei ihren Eltern und muss demnach weder Geld für Miete noch Nahrungsmittel ausgeben. Leider hat sie ignoriert, ihre Tätigkeit... » weiter lesen
BFH ruft BVerfG an: Rückwirkend verschärfte Besteuerung ...
11.10.2006 | Recht & Gesetz
BFH ruft BVerfG an: Rückwirkend verschärfte Besteuerung von Entlassungsentschädigungen verfassungswidrig Es wird die Entscheidung des BVerfG darüber eingeholt, ob die zu § 34 Abs. 1 i.d.F. des StEntlG 1999/2000/2002 vom 24. März 1999 (BGBl I 1999, 402) ergangene Anwendungsregelung des § 52 Abs. 47 EStG i.d.F. des StEntlG 1999/2000/2002 mit Art. 20 Abs. 3 i.V.m. Art. 2 Abs. 1 GG insoweit vereinbar ist, als Entschädigungen i.S. des § 34 Abs. 2... » weiter lesen
Veranlagung (Steuerrecht) Urteile und Entscheidungen
1. Die Zustimmung eines Ehegatten zur gemeinsamen Einkommensteuerveranlagung kann regelmäßig nicht von dem Ausgleich der während des Zusammenlebens angefallenen Mehrbelastung abhängig gemacht werden. Vielmehr sind nur solche Nachteile zu erstatten, die der zustimmende Ehegatte im Innenverhältnis nicht zu tragen hat. 2. Ein...
» OLG-BREMEN, 28.03.2011, 5 WF 20/11
Die Zustimmung eines Ehegatten zur gemeinsamen Einkommenssteuerveranlagung kann nicht von einem Ausgleich der dadurch ausgelösten steuerlichen Nachteile des zustimmenden Ehegatten abhängig gemacht werden, soweit die steuerrechtlichen Verhältnisse durch die ehelichen Lebensverhältnisse familienrechtlich überlagert wurden. Das ist nicht...
» OLG-BREMEN, 30.03.2011, 5 UF 6/11
1. Stellt ein ausschließlich Arbeitslohn beziehender Arbeitnehmer den Antrag auf Einkommensteuer-Veranlagung für Veranlagungszeiträume vor 2005 erst nach dem 28. Dezember 2007, ist er --soweit Verjährungsfristen nicht entgegenstehen-- gemäß § 46 Abs. 2 Nr. 8 i.V.m. § 52 Abs. 55j EStG i.d.F. vom 20. Dezember 2007 zu veranlagen . 2....
» BFH, 12.11.2009, VI R 1/09
Sicherheitsfrage 85 - F,ün;f =
Veranlagung (Steuerrecht) – Weitere Begriffe im Umkreis
Eheleute können entscheiden, ob sie bei ihrer Steuererklärung eine getrennnte oder eine gemeinsame Veranlagung wünschen. Relevant ist die gemeinsame Veranlagung nur für Ehepaare, bei denen nur einer berufstätig ist, oder bei denen starke...
Splittingtarif - Zusammenveranlagung
Als „Ehegattenveranlagung“ werden im Steuerrecht die Möglichkeiten der steuerlichen Veranlagungen bei Ehepartnern bezeichnet. Gesetzlich geregelt wird sie gemäß den §§ 26, 26a, 26b, 26c und 28 EStG (Einkommensteuergesetz). Demzufolge dürfen...
„Steuerfreibetrag“ ist ein Begriff aus dem Steuerrecht und bezeichnet typischerweise Freibeträge für die Einkommensteuer. Grundsätzlich handelt es sich im steuerrechtlichen Sinn bei Steuerfreibeträgen um Beträge, welche die Grundlage der...

References: § 2
 § 46
 § 34
 § 52
 Art. 20
 Art. 2
 § 34
 § 46
 § 52