Source: https://www.wiwin.de/kapitalanlagen/abgeschlossene-produkte/risiko-zweibach
Timestamp: 2017-12-12 13:50:29+00:00

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Festverzinsliche Kapitalanlage ZWEIBACH UMWELTZINS - wiwin
Risikofaktoren ZWEIBACH UMWELTZINS
Auf dieser Seite finden Sie die wesentlichen Risikofaktoren. Bei dem Angebot der Kapitalanlage handelt es sich um eine langfristige, schuldrechtliche Beziehung. Das Darlehensangebot ist mit wirtschaftlichen, rechtlichen und steuerlichen Risiken verbunden.
Im Zusammenhang mit dem Abschluss dieser Kapitalanlage bestehen für den Anleger Risiken, die bis hin zum Totalverlust seiner Kapitalanlage und sonstiger Ansprüche des Anlegers gegenüber der Anbieterin (insbesondere Zins- und Rückzahlungsansprüche) führen können. Risiken können nicht nur einzeln, sondern auch kumuliert auftreten. Dadurch können sich Risikofolgen über die Summe der Auswirkungen der einzelnen Risiken hinaus verstärken, woraus sich besonders nachteilige Effekte ergeben können. Die Realisierung einzelner oder mehrerer Risiken kann zur Insolvenz der Anbieterin führen. Der Anleger würde seine Ansprüche gegenüber der Anbieterin insbesondere auf Zinsen und Rückzahlungen verlieren (Totalverlust). Dies kann den Anleger im Einzelfall auch in seiner persönlichen wirtschaftlichen Situation betreffen, insbesondere wenn er seine Kapitalanlage fremdfinanziert, z.B. durch einen Bankenkredit, oder wenn ihn staatliche Abgaben oder Steuern treffen.
Das vorliegende Angebot eignet sich nicht, auf Ebene der Anleger ganz oder teilweise durch Fremdkapital (persönlichen Kredit) finanziert zu werden. Es wird ausdrücklich von einer persönlichen Fremdfinanzierung der Kapitalanlage (z.B. durch einen Bankenkredit) abgeraten. Unabhängig davon, ob der Anleger Zahlungen (insbesondere Zinsen und Rückzahlung) von der Anbieterin erhält, wäre er verpflichtet, den Kapitaldienst (Zins und Tilgung) für eine etwaige persönliche Fremdfinanzierung seiner Investition zu leisten oder die persönliche Fremdfinanzierung vorzeitig zurückzuführen.
Des Weiteren besteht auf Ebene des Anlegers das Risiko, dass ihn weitere Zahlungspflichten treffen können, insbesondere staatliche Abgaben oder Steuern auf den Erwerb, die Veräußerung, die Verzinsung oder die Rückzahlung der Nachrangdarlehen.
Dies alles kann dazu führen, dass der Anleger entweder seine Kapitalanlage veräußern oder vorzeitig kündigen muss, um seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können, oder – insbesondere wenn das nicht oder nicht rechtzeitig möglich ist oder dabei nicht die notwendigen Mittel erlangt werden können – dass er die Zahlungsverpflichtungen aus seinem weiteren Vermögen bestreiten muss, d. h. aus anderen Mitteln als dieser Kapitalanlage. Sind derartige Mittel nicht ausreichend vorhanden oder können sie nicht beschafft werden, besteht das Risiko einer Vollstreckung in das weitere Vermögen des Anlegers, was bis zur persönlichen Insolvenz des Anlegers als maximales Risiko führen kann.
Risiko aus Zweistufigkeit
Die Anbieterin ist unmittelbar abhängig von der Bonität der Objektgesellschaft. Risikofaktoren, die die Objektgesellschaft betreffen, können sich mittelbar auch auf die Anbieterin negativ auswirken.
Die Anbieterin beabsichtigt, den ihr aus dem Angebot dieser Kapitalanlage zufließenden Nettoemissionserlös ihrerseits darlehensweise auf Grundlage eines Nachrangdarlehens mit der Objektgesellschaft Zweibach WEA GmbH & Co. KG an diese weiterzureichen. Die Zweibach WEA GmbH & Co. KG beabsichtigt, hiermit ein bestehendes Gesellschafterdarlehen (teilweise) abzulösen. Es besteht das Risiko, dass die Zweibach WEA GmbH & Co. KG ihren vertraglichen Verpflichtungen aus dem Nachrangdarlehensvertrag gegenüber der Anbieterin nicht, nicht vollständig oder nicht fristgerecht nachkommt und somit ganz oder teilweise ausfällt. Da die Anbieterin planmäßig mit Ausnahme ihrer zukünftigen Kommanditbeteiligung in Höhe von 10 % an der Objektgesellschaft nicht über weitere wesentliche Einnahmequellen verfügen wird, ist sie in besonderem Maße von den ordnungsgemäßen Rückflüssen aus dem Nachrangdarlehensvertrag mit der Objektgesellschaft abhängig, um ihren Verpflichtungen aus der hier angebotenen Kapitalanlage gegenüber den Anlegern nachzukommen.
Sämtliche Risikofaktoren, die die Objektgesellschaft betreffen, können folglich mittelbar auch auf die Anbieterin negativ auswirken und ihre Leistungsfähigkeit im Hinblick auf die Nachrangdarlehensverträge mit den Anlegern beeinträchtigen. Daher sollten alle Risikofaktoren, die im Folgenden im Zusammenhang mit der Objektgesellschaft beschrieben werden, insbesondere solche Risikofaktoren, die auf dem Betrieb der Erneuerbare-Energien-Anlagen beruhen, immer auch als Risikofaktoren der Anbieterin verstanden werden.
Dies alles kann sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Anbieterin auswirken und zu geringeren Auszahlungen (insbesondere Zinsen und Rückzahlung) an die Anleger bis hin zum Totalverlust des angelegten Kapitals der Anleger führen.
Anlagebezogene Risiken aus dem Betrieb von Erneuerbare-Energien-Anlagen
Die Zweibach WEA GmbH & Co. KG und die Zweibach Umweltzins GmbH & Co. KG üben als Geschäftstätigkeit den Betrieb und die Verwaltung von Einrichtungen und Anlagen aus, die Erneuerbare Energien zur Stromerzeugung nutzen, und die Beteiligung an Gesellschaften, deren Geschäftstätigkeit ebenso der Betrieb und die Verwaltung ebensolcher Einrichtungen und Anlagen zur Stromerzeugung ist.
Die Zweibach WEA GmbH & Co. KG und die Zweibach Umweltzins GmbH & Co. KG unterliegen daher den diesen Tätigkeitsbereichen immanenten Risiken, die im Folgenden nochmals genauer spezifiziert sind. Der Eintritt eines oder mehrerer der nachstehenden Risiken und eine damit verbundene negative Entwicklung der Anlageobjekte könnten zu einer Beeinträchtigung der Ertragslage der Zweibach WEA GmbH & Co. KG und der Zweibach Umweltzins GmbH & Co. KG führen und zu geringeren Auszahlungen (insbesondere Zinsen und Rückzahlung) an die Anleger bis hin zum Totalverlust des angelegten Kapitals der Anleger führen.
Natürliche Energiequellen/-träger wie Wind und Sonne unterliegen klimatischen Schwankungen. Das wirtschaftliche Betreiben von Windenergieanlagen hängt im Wesentlichen vom Windaufkommen ab. Abweichungen des jährlichen Windaufkommens, im Extremfall auch von 20 % und mehr gegenüber dem langjährigen Mittel, können vorkommen. Auch können globale oder regionale Klimaänderungen ursächlich dafür sein, dass das künftige Windaufkommen von den in der Vergangenheit erfassten Daten abweicht. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass über die Laufzeit von ZWEIBACH UMWELTZINS ein oder mehrere besonders schwache Windjahre mit sehr niedrigen Windenergieerträgen auftreten werden. Der Eintritt eines solchen schwachen Windjahres könnte die Einnahmen aus der Stromproduktion deutlich senken, und dies könnte unmittelbar und mittelbar negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Objektgesellschaft und/oder der Anbieterin haben und zu geringeren Auszahlungen (insbesondere Zinsen und Rückzahlung) an die Anleger bis hin zum Totalverlust des angelegten Kapitals der Anleger führen.
Sonnen- und Einstrahlungsrisiko
Im Solarbereich könnte die Stromproduktion, zum Beispiel durch Schwankungen der Sonneneinstrahlung, verstärkte Wolkenbildung, Luftverschmutzungen oder höhere Umgebungstemperaturen, niedriger als angenommen ausfallen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass über die Laufzeit des Nachrangdarlehens ein oder mehrere besonders schwache Sonnenjahre auftreten werden, sodass die prognostizierte Stromerzeugung und daraus abgeleitet die erwarteten Erträge nicht erreicht werden können. Der Eintritt eines solchen schwachen Sonnenjahres könnte die Einnahmen aus der Stromproduktion deutlich senken und dies könnte unmittelbar und mittelbar negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Objektgesellschaft und/oder der Anbieterin haben und zu geringeren Auszahlungen (insbesondere Zinsen und Rückzahlung) an die Anleger bis hin zum Totalverlust des angelegten Kapitals der Anleger führen.
Verfügbarkeit und Lebensdauer der Anlagen
Die technische Verfügbarkeit der Erneuerbare-Energien-Anlagen kann aufgrund von Abschaltungen und Betriebsunterbrechungen, dem Ausfalls von Komponenten oder äußeren Einwirkungen vorübergehend oder dauerhaft eingeschränkt und gegenüber den vorherigen Betriebsjahren verringert sein, sodass weniger Strom erzeugt werden kann. Auch kann eine Verschlechterung der Umweltbedingungen, z. B. durch Vereisung und/oder Verschattung, die Produktion negativ beeinträchtigen. Ferner könnten die Anlagen aus technischen Gründen nicht über die prognostizierte Lebensdauer für ihren bestimmungsgemäßen Gebrauch nutzbar sein. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass durch strukturelle Schwächen der Anlagen, zum Beispiel am Turm der Windenergieanlagen, die Standsicherheit nicht mehr gewährleistet werden kann und es dadurch zu einem behördlich verordneten Stillstand oder im Extremfall dem Totalverlust einer Anlage kommen kann. Dies kann dazu führen, dass entweder zusätzliche Kosten für den Ersatz oder die Aufrüstung der Anlagen anfallen oder aber der Betrieb der Anlagen vorzeitig beendet werden muss. Der Eintritt dieser Ereignisse (einzeln oder kumulativ) könnte unmittelbar und mittelbar negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Objektgesellschaft und/ oder der Anbieterin haben und zu geringeren Auszahlungen (insbesondere Zinsen und Rückzahlung) an die Anleger bis hin zum Totalverlust des angelegten Kapitals der Anleger führen.
Betreiberrisiko/Technische Mängel
Bei der Zweibach WEA GmbH & Co. KG liegen sämtliche mit dem Betrieb der Anlagen verbundenen Risiken, insbesondere die Haftung als Anlagenbetreiber gegenüber Dritten sowie die allgemeinen und gesetzlichen Verkehrssicherungspflichten. Aus einer Pflichtverletzung resultierende Schadensersatzleistungen wären von der Zweibach WEA GmbH & Co. KG zu tragen. Dies kann bei Eintritt eines Schadensfalls das Ergebnis der Zweibach WEA GmbH & Co. KG beeinträchtigen, sofern ein Regress bei Vertragspartnern nicht möglich wäre und/oder Versicherungsschutz nicht erlangt werden kann oder verloren geht oder eine Schadensregulierung nicht erfolgt. Die Schadensersatzleistungen könnten unmittelbar und mittelbar negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Objektgesellschaft und/oder der Anbieterin haben und zu geringeren Auszahlungen (insbesondere Zinsen und Rückzahlung) an die Anleger bis hin zum Totalverlust des angelegten Kapitals der Anleger führen.
Wind- und Solarenergieanlagen sind ebenso wie ihre Hauptkomponenten (zum Beispiel Generator, Getriebe, Rotorblätter, Photovoltaikmodule, Wechselrichter) komplexe technische Anlagen. Sie sind für den langjährigen Betrieb ausgelegt. Dennoch kann es zu Alterungsprozessen und einer Degradierung bestimmter Komponenten kommen, die nicht schon in der Prognoserechnung vorgesehen waren, diese übertreffen, deren Beseitigung nicht durch die Vollwartungsverträge abgedeckt sind oder nach Auslaufen der Verträge auftreten. Alterungsprozesse von Rotorblättern können zum Beispiel durch oberflächliche Beschädigungen oder Anhaftungen in einem Verlust der aerodynamischen Effizienz resultieren, was sich in einer verminderten Leistung und damit einer verringerten Stromproduktion auswirkt. Eine Folge könnte sein, dass die Anlagen in späteren Betriebsjahren nicht die ursprünglichen Ertragsprognosen erreichen. Dies alles könnte unmittelbar und mittelbar negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Objektgesellschaft und/oder der Anbieterin haben und zu geringeren Auszahlungen (insbesondere Zinsen und Rückzahlung) an die Anleger bis hin zum Totalverlust des angelegten Kapitals der Anleger führen.
Entschädigungsobergrenzen in (Voll-)Wartungs- oder Versicherungsverträgen
Der Ausfall wichtiger Komponenten einer Windenergieanlage, wie zum Beispiel Generator oder Getriebe, ist bei der Zweibach WEA GmbH & Co. KG über die Vollwartungsverträge mit den Herstellern Enercon bzw. Senvion abgedeckt. Damit müssen die Hersteller sämtliche Kosten, die im Zusammenhang mit einem Komponentenausfall entstehen, übernehmen. Es gibt allerdings finanzielle Obergrenzen für diese Entschädigungen. Treten vermehrt besonders hohe Schäden auf, kann nicht ausgeschlossen werden, dass der finanzielle Schaden die maximale Kompensationssumme aus dem Wartungsvertrag übersteigt. Ebenso gibt es weitere Versicherungsverträge (Haftpflichtversicherung, Maschinenversicherung sowie eine Maschinenbetriebsunterbrechungsversicherung), die ihrerseits festgelegte finanzielle Entschädigungsobergrenzen aufweisen. Werden durch ungewöhnlich hohe oder häufig auftretende Schäden diese Obergrenzen überschritten, kann es zu finanziellen Nachteilen der Zweibach WEA GmbH & Co. KG kommen. Außerdem ist es möglich, dass die von den Versicherungen geleisteten Entschädigungssummen nicht den Schaden vollständig kompensieren können. Dies alles könnte unmittelbar und mittelbar negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Objektgesellschaft und/oder der Anbieterin haben und zu geringeren Auszahlungen (insbesondere Zinsen und Rückzahlung) an die Anleger bis hin zum Totalverlust des angelegten Kapitals der Anleger führen.
Einspeisevergütung, EEG
Die Geschäftstätigkeit der Anbieterin wird wesentlich durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) beeinflusst. Das Gesetz regelt u. a. die Höhe und Dauer von Einspeisevergütungen sowie die Verpflichtung der Energieversorger, den Strom von Erneuerbare-Energien-Anlagen zu einem festen Preis abzunehmen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Gesetzgeber vom Prinzip des Bestandsschutzes und Investitionsschutzes abweicht und sich das EEG während der Laufzeit der Kapitalanlage dahingehend ändert, dass die Abnahme- und Vergütungspflicht der Energieversorgungsunternehmen gänzlich entfallen könnte, sich die Vergütungssätze reduzieren oder das EEG ganz entfallen und/oder als rechtswidrig eingestuft werden könnte. Sollten Änderungen der bestehenden gesetzlichen Regelungen die Rahmenbedingungen deutlich verschlechtern, könnte dies zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Ertragslage der Anbieterin führen. Insbesondere eine Abschaffung der gesetzlichen Mindestvergütungen könnte die Grundlage der Geschäftstätigkeit entziehen. Dies könnte unmittelbar und mittelbar negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Objektgesellschaft und/oder der Anbieterin haben und zu geringeren Auszahlungen (insbesondere Zinsen und Rückzahlung) an die Anleger bis hin zum Totalverlust des angelegten Kapitals der Anleger führen.
Entschädigungsfreie Abregelung durch den Netzbetreiber
Für die Windenergieanlagen an den Standorten Nußbach und Unkenbach, die nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in der Fassung von 2012 vergütet werden, gilt, dass im Rahmen von Netzengpässen der Übertragungsnetzbetreiber die Anlagen teilweise oder ganz abregeln darf. Nach § 12 EEG werden die Betreiber der Anlagen für 95 % der entgangenen Einnahmen zuzüglich der zusätzlichen Aufwendungen und abzüglich der ersparten Aufwendungen vom Netzbetreiber entschädigt. Dies bedeutet, dass es einen Anteil an entgangener Vergütung geben kann, für den keine Entschädigung erfolgt. Dies könnte unmittelbar und mittelbar negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Objektgesellschaft und/oder der Anbieterin haben und zu geringeren Auszahlungen (insbesondere Zinsen und Rückzahlung) an die Anleger bis hin zum Totalverlust des angelegten Kapitals der Anleger führen.
Zusätzlich angeordnete Auflagen und Betriebseinschränkungen
Im Rahmen der Betriebsgenehmigung nach Bundesimmissionsschutzgesetz (BImSchG) können auch nach der Inbetriebnahme noch behördliche Auflagen ausgesprochen werden, falls neue Erkenntnisse vorliegen, die es zum Zeitpunkt der Genehmigungserteilung noch nicht gab. Hierzu zählen beispielsweise artenschutzrechtliche Auflagen, die einen leistungsreduzierten Betrieb oder eine temporäre Abschaltung von Anlagen zum Schutz bestimmter Vogel- oder Fledermausarten vorsehen. In diesem Falle besteht kein Anspruch auf Entschädigung für entgangene Einspeisevergütungen. Dies könnte unmittelbar und mittelbar negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Objektgesellschaft und/oder der Anbieterin haben und zu geringeren Auszahlungen (insbesondere Zinsen und Rückzahlung) an die Anleger bis hin zum Totalverlust des angelegten Kapitals der Anleger führen.
Verringerung der Stromerträge durch Zubau von neuen Windenergieanlagen
Durch einen Zubau von neuen Windenergieanlagen in der Umgebung der bestehenden Windenergieanlagen im Portfolio der Zweibach WEA GmbH & Co. KG, insbesondere bei in Hauptwindrichtung vorgelagertem Zubau, kann es durch Verschattungseffekte, das heißt den negativen Einfluss der neu errichteten Anlagen, zu einer Minderung der Stromerträge bei den Bestandsanlagen kommen. Gemäß EEG besteht kein Anspruch auf Entschädigung für derartige entgangene Einspeisevergütungen. Dies könnte unmittelbar und mittelbar negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Objektgesellschaft und/oder der Anbieterin haben und zu geringeren Auszahlungen (insbesondere Zinsen und Rückzahlung) an die Anleger bis hin zum Totalverlust des angelegten Kapitals der Anleger führen.
Anlegerbezogene Risiken aus der Geschäftstätigkeit der Anbieterin
Insolvenz von Vertragspartnern
Es besteht die Möglichkeit, dass ein oder gar mehrere Vertragspartner, die für den Betrieb der Wind- bzw. Solaranlagen wesentlich sind (zum Beispiel Windenergieanlagenhersteller), insolvent werden oder aus anderen Gründen vollständig ausfallen. In diesem Fall besteht das Risiko, dass die vertraglich bestimmten Leistungen von diesen nicht mehr erbracht werden können und neue Verträge mit anderen Vertragspartnern ausgehandelt und abgeschlossen werden müssen. Ein solcher Abschluss neuer Verträge würde zum einen zu zeitlichen Verzögerungen, zum anderen zu weiteren nicht einkalkulierten Aufwendungen führen. Weiterhin könnte die Anbieterin gezwungen sein, den neuen Anbietern höhere Vergütungen zu zahlen. Dies könnte unmittelbar und mittelbar negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Objektgesellschaft und/oder der Anbieterin haben und zu geringeren Auszahlungen (insbesondere Zinsen und Rückzahlung) an die Anleger bis hin zum Totalverlust des angelegten Kapitals der Anleger führen.
Risiko der Objektgesellschaft aus dem Erwerb der Erneuerbare-Energien-Anlagen
Die Objektgesellschaft Zweibach WEA GmbH & Co. KG hat im Dezember 2015 die Windkraftanlagen Unkenbach und Nußbach sowie die Freiflächenphotovoltaikanlage Mehring gekauft. Dies geschah nicht im Wege des Erwerbs von Unternehmensanteilen, sondern durch kaufvertraglichen Einzelerwerb aller zum Betrieb der Erneuerbare-Energien-Anlagen jeweils erforderlichen Vermögensgegenstände und Rechte (sog. „Asset Deal“). Es besteht insoweit das Risiko, dass der Erwerb einzelner oder aller Vermögensgegenstände oder Rechte durch die Objektgesellschaft nicht rechtswirksam erfolgt ist. Es besteht ferner das Risiko, dass einzelne, für den Betrieb der Erneuerbare-Energien-Anlagen benötigte Vermögensgegenstände oder Rechte nicht in den Erwerbsvorgang einbezogen wurden, beispielsweise, weil sie nicht als erforderlich identifiziert wurden, und die Objektgesellschaft sie daher nicht mit angekauft hat.
Ferner ist die Objektgesellschaft Zweibach WEA GmbH& Co. KG gemäß Kaufvertrag seit dem 01.01.2016 wirtschaftlich Verfügungsberechtigte und sie vereinnahmt seit diesem Zeitpunkt alle Erlöse aus der Stromvergütung. Ebenso zahlt sie dementsprechend alle laufenden Kosten aus dem Betrieb der Anlagen. Der Kaufvertrag ist jedoch aufgrund aufschiebender Bedingungen, die zum Zeitpunkt der Aufstellung dieser Anlegerbroschüre noch nicht eingetreten sind, noch nicht vollständig durchgeführt. Gemäß aufschiebender Bedingungen ist die Objektgesellschaft verpflichtet, die Bankfinanzierung des Veräußerers durch eine neue Fremdfinanzierung abzulösen oder zu übernehmen. Gelingt dies nicht, besteht die Gefahr der Rückabwicklung. (siehe Risikohinweis Rückabwicklungsrisiko)
Ungeplante Maßnahmen zur Sicherung des Geschäftsbetriebs, beispielsweise durch nachträglichen Ankauf weiterer Vermögensgegenstände oder Rechte, können höhere Kosten für die Objektgesellschaft auslösen oder sich als nicht durchführbar herausstellen. Dies alles kann dazu führen, dass die Objektgesellschaft den Betrieb der Erneuerbare-Energien-Anlagen nicht wie geplant aufnehmen bzw. fortführen kann und dies erhebliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Objektgesellschaft haben und bis hin zu ihrer Insolvenz führen kann. Dies alles kann sich negativ auf das wirtschaftliche Ergebnis der Objektgesellschaft und/oder der Anbieterin haben und zu geringeren Auszahlungen (insbesondere Zinsen und Rückzahlung) an die Anleger bis hin zum Totalverlust des angelegten Kapitals der Anleger führen.
Es besteht das Risiko, dass Schäden an den betriebenen Anlagen auftreten, die nicht versichert oder versicherbar sind. Bei versicherten Schadensfällen sind vereinbarte Selbstbehalte und gegebenenfalls höhere Beitragsleistungen nach dem Eintritt eines Versicherungsfalls von der Anbieterin zu tragen. Es besteht ferner das Risiko, dass der Versicherer eine Einstandspflicht ablehnt, sodass ein Rechtsstreit gegen den Versicherer angestrengt werden muss. Nach einem Schadensfall kann der Versicherungsschutz durch Kündigung des Versicherers entfallen, bzw. der Versicherer kann unter bestimmten Bedingungen von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, sodass die Anlagen nicht oder nicht vollumfänglich versichert wären. Weitere Schäden an den Anlagen müssten folglich von der Anbieterin selbst getragen werden. Dies könnte unmittelbar und mittelbar negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Objektgesellschaft und/oder der Anbieterin haben und zu geringeren Auszahlungen (insbesondere Zinsen und Rückzahlung) an die Anleger bis hin zum Totalverlust des angelegten Kapitals der Anleger führen.
Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass außergewöhnliche Risiken wie Erdbeben, Umweltkatastrophen, schwere Stürme, kriegerische Auseinandersetzungen, Flugzeugabstürze, Meteoriteneinschläge oder sonstige Ereignisse höherer Gewalt auftreten und die Erneuerbare-Energien-Anlagen betreffen. Auch kann nicht ausgeschlossen werden, dass menschliche Eingriffe wie Vandalismus oder Diebstahl erfolgen. Jedes dieser Ereignisse kann die Rentabilität der Erneuerbare-Energien-Anlagen mindern. Dies könnte unmittelbar und mittelbar negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Objektgesellschaft und/oder der Anbieterin haben und zu geringeren Auszahlungen (insbesondere Zinsen und Rückzahlung) an die Anleger bis hin zum Totalverlust des angelegten Kapitals der Anleger führen.
Rechtsstreitigkeiten und Anspruchsdurchsetzung
Bei etwaigen Streitigkeiten der Anbieterin mit Vertragspartnern oder Gesellschaftern über die Auslegung bestehender oder zukünftig noch abzuschließender vertraglicher Vereinbarungen kann eine gerichtliche Klärung erforderlich werden. Es kann bei einer solchen gerichtlichen Auseinandersetzung nicht ausgeschlossen werden, dass diese einen längeren Zeitraum in Anspruch nimmt und zudem ein negatives Endergebnis für die Anbieterin bedeuten kann. Selbst im Falle eines Obsiegens der Anbieterin im Rechtsstreit könnte der in Anspruch zu nehmende Vertragspartner über die Zeit zahlungsunfähig geworden sein, sodass die gerichtlich festgestellten Ansprüche nicht durchgesetzt werden könnten. Dies könnte unmittelbar und mittelbar negative Auswirkungen auf die Vermögens,- Finanz- oder Ertragslage der Objektgesellschaft und/oder der Anbieterin haben und zu geringeren Auszahlungen (insbesondere Zinsen und Rückzahlung) an die Anleger bis hin zum Totalverlust des angelegten Kapitals der Anleger führen.
Teilweise sind Betriebskosten der Anbieterin mit einer jährlichen Preissteigerungsrate kalkuliert worden. Es besteht das Risiko, dass die tatsächliche Preissteigerung in den nächsten Jahren stärker ansteigt, als in den Annahmen prognostiziert. Dies könnte unmittelbar und mittelbar negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Objektgesellschaft und/oder der Anbieterin haben und zu geringeren Auszahlungen (insbesondere Zinsen und Rückzahlung) an die Anleger bis hin zum Totalverlust des angelegten Kapitals der Anleger führen.
Schlüsselpersonen und Managementfehler
Durch den Verlust von Kompetenzträgern, die für die Anbieterin tätig sind, und/oder wesentlichen Vertragspartnern der Anbieterin besteht das Risiko, dass Fachwissen nicht mehr zur Verfügung steht und somit ein qualifiziertes Investitions- und Risikomanagement nicht mehr in vollem Umfang gewährleistet ist. Der Verlust solcher unternehmenstragenden Personen könnte einen nachteiligen Effekt auf die wirtschaftliche Entwicklung der Anbieterin haben. Es besteht das Risiko, dass nicht die angestrebten Ergebnisse für die Gesellschaft und damit auch für den Anleger erwirtschaftet werden können. Managementfehler auf Ebene der Anbieterin und/oder wesentlicher Vertragspartner der Anbieterin und/oder der Objektgesellschaft können nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Es kann zu Fehleinschätzungen des Managements in technischer, rechtlicher oder wirtschaftlicher Hinsicht kommen. Dies könnte unmittelbar und mittelbar negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Objektgesellschaft und/oder der Anbieterin haben und zu geringeren Auszahlungen (insbesondere Zinsen und Rückzahlung) an die Anleger bis hin zum Totalverlust des angelegten Kapitals der Anleger führen.
Majorisierung, Veränderung der Gesellschafterstruktur
Durch den Verkauf und/oder den Ankauf von Anteilen der Anbieterin und/oder der Objektgesellschaft kann sich die jeweilige Gesellschafterstruktur in der Zukunft verändern, insbesondere beabsichtigt der Hauptgesellschafter der Anbieterin und Objektgesellschaft, Herr Matthias Willenbacher, seinen Anteil an der Objektgesellschaft künftig auf insgesamt ca. 25 % zu reduzieren, d.h. unmittelbar mit ca. 15 % sowie mittelbar über die Anbieterin mit 10 %. Aufgrund einer hohen Eigenkapitaleinlage einzelner Gesellschafter besteht das Risiko, dass einigen Gesellschaftern bei der jeweiligen Gesellschafterversammlung ein höheres Gewicht zukommt als einzelnen anderen Gesellschaftern. So besteht das Risiko, dass einzelne oder eine kleine Gruppe von Personen einen beherrschenden Einfluss auf die Anbieterin und/oder Objektgesellschaft gewinnen können, (sog. Majorisierung) und künftig andere Ziele verfolgen, als die zum Zeitpunkt der Emission von ZWEIBACH UMWELTZINS verfolgten.
Neue Technologie und/oder Subvention anderer Technologien
Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass neuere Technologien entwickelt werden, die wesentlich effizienter als die von der Anbieterin in ihrem investierten Portfolio eingesetzten Technologien sind. Sowohl dies als auch die allgemeinen Veränderungen in der gesamten Solar- und/oder Windkraftbranche könnten negative Auswirkungen auf bestehende Verträge und/oder auf noch ausstehende Vertragsverhandlungen haben. Es kann weiterhin nicht ausgeschlossen werden, dass durch staatliche oder andere Organisationen andere Technologien als die von der Anbieterin betriebenen Wind- bzw. Solaranlagen gefördert werden. In diesen Fällen kann der Betrieb derartiger Energieanlagen unwirtschaftlich werden. Dies könnte unmittelbar und mittelbar negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Objektgesellschaft und/oder der Anbieterin haben und zu geringeren Auszahlungen (insbesondere Zinsen und Rückzahlung) an die Anleger bis hin zum Totalverlust des angelegten Kapitals der Anleger führen.
Neustrukturierung der Finanzierung des Portfolios der Erneuerbaren-Energien-Anlagen
Die Objektgesellschaft befindet sich derzeit in der Neustrukturierung der Fremdkapitalfinanzierung. Sollte sich ein Abschluss der neuen Finanzierung verzögern oder scheitern oder sollten die Konditionen gegenüber den Erwartungen der Objektgesellschaft und der Anbieterin verschlechtern, könnte die Objektgesellschaft gezwungen sein, mit neuen Finanzierungspartnern in Verhandlungen zu treten. Es besteht das Risiko, dass auch Fremdfinanzierungen durch neue Finanzierungspartner nicht oder zeitverzögert oder nur zu schlechteren Konditionen erzielt werden können. Dies könnte zu einer Rückführung des Nachrangdarlehens an die Kapitalanleger führen, die dann die mit dieser Kapitalanlage verfolgten Ziele nicht erreichen können (siehe Risikohinweis Rückabwicklungsrisiko Nachrangdarlehen). Sollte die Finanzierungsstruktur nach Erfüllen der Voraussetzungen zur Auszahlung des Nachrangdarlehens nicht umgesetzt oder beibehalten wären können, hätte dies unmittelbar und mittelbar negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Objektgesellschaft und/oder der Anbieterin haben und könnte zu geringeren Auszahlungen (insbesondere Zinsen und Rückzahlung) an die Anleger bis hin zum Totalverlust des angelegten Kapitals der Anleger führen.
Banken- und Finanzierungsrisiko
Die Bestandsparks der Objektgesellschaft sind in hohem Umfang fremdfinanziert und aus diesem Grund für nachteilige Zinsänderungen, Erlösschwankungen und ansteigende Betriebsausgaben anfälliger als Projekte und Unternehmen, die nicht oder nur in geringem Ausmaß mit Fremdkapital finanziert sind. Dies kann dazu führen, dass die betriebenen Anlagen nicht mehr in der Lage sind, den zukünftigen Betrieb und Kapitalbedarf zu finanzieren. Als Folge kann es wiederum zu restriktiven finanziellen und betrieblichen Auflagen der finanzierenden Banken kommen. Sollte die Objektgesellschaft nicht in der Lage sein, die entsprechende Zahlungsverpflichtung und/oder Auflagen zu erfüllen bzw. werden mit der Bank vereinbarte wirtschaftliche Kennzahlen nicht erreicht, so hätte die Bank die Möglichkeit, die zur Sicherung übereignete Anlage zu verwerten oder auf eigene Rechnung zu betreiben. Ebenso kann sich eine Erhöhung der Zinssätze nach Auslaufen der zehnjährigen Zinsbindung negativ auf betrieblichen Ergebnisse der Anbieterin auswirken. Außerdem ist die Ausreichung von Fremdkapital durch die Banken an verschiedene Voraussetzungen, wie zum Beispiel umfangreiche Versicherungspakete, gekoppelt. Sollte die Objektgesellschaft diese Bedingungen nicht mehr erfüllen, könnte die finanzierende Bank ihre Darlehen kündigen und die Rückzahlung fordern. Dies alles könnte unmittelbar und mittelbar negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Objektgesellschaft und/oder der Anbieterin haben und zu geringeren Auszahlungen (insbesondere Zinsen und Rückzahlung) an die Anleger bis hin zum Totalverlust des angelegten Kapitals der Anleger führen.
Risiko von Gestattungsverträgen
Alle benötigten Flächen für den Betrieb der Wind- bzw. Solaranlagen der Anbieterin sind für eine Mindestzeit von 20 Jahren (Standort Mehring) bzw. 28 Jahren (Standorte Nußbach und Unkenbach) und damit über die volle angestrebte Betriebszeit gesichert. Es kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass es bestimmte Situationen oder Konstellationen geben könnte, unter denen der Gestattungsgeber von seinem vertraglich vereinbarten Recht auf außerordentliche Kündigung Gebrauch macht. Dies könnte unter anderem dadurch hervorgerufen werden, dass ein weiterer wirtschaftlicher Betrieb der Anlagen nicht mehr gewährleistet ist oder der Gestattungsnehmer trotz vorheriger schriftlicher Kündigungsandrohung mit der Entrichtung des Nutzungsentgelts in Verzug ist. Dies kann dazu führen, dass der Betrieb der Anlagen vorzeitig beendet werden muss. Der Eintritt solch eines Ereignisses könnte unmittelbar und mittelbar negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Objektgesellschaft und/oder der Anbieterin haben und zu geringeren Auszahlungen (insbesondere Zinsen und Rückzahlung) an die Anleger bis hin zum Totalverlust des angelegten Kapitals der Anleger führen.
Dieses Angebot der Anbieterin ist das erste Angebot auf der Online-Plattform wiwin.
Bei wiwin GmbH handelt es sich um ein Unternehmen, das auf die Vermittlung ökologischer Kapitalanlagen spezialisiert ist. Das Unternehmen hat bereits mehrere Kapitalmarktprodukte und Finanzinstrumente mit einem Gesamtvolumen von rund 50 Mio. Euro vertrieben und in den letzten Monaten sein Geschäftsmodell erweitert und digitalisiert, indem eine Online-Zeichnungsplattform geschaffen wurde. Zugleich hat das Unternehmen von juwi Invest GmbH auf wiwin GmbH umfirmiert und sich von der exklusiven Bindung an die juwi-Gruppe gelöst. Aufgrund der bei der Novellierung des Vermögensanlage-Gesetzes (VermAnlG) im Jahr 2015 neu geschaffenen Kategorie der Schwarmfinanzierung hat die wiwin GmbH auch den Vertrieb solcher Vermögensanlagen rein über eine Online-Plattform ermöglicht. Das Angebot der Nachrangdarlehen ZWEIBACH UMWELTZINS der Anbieterin ist das erste Angebot auf der Online-Plattform. Aufgrund der Neueinführung der Online-Plattform, ihrer Umfirmierung und Neuausrichtung ist die wiwin GmbH in besonderem Maße wirtschaftlichen, technischen aber auch rechtlichen und steuerrechtlichen Risiken ausgesetzt, deren Eintritt auch den Erfolg der Durchführung des Angebots der Nachrangdarlehen der Anbieterin sowie die anschließende Anlegerverwaltung negativ beeinflussen kann. Solche Risiken der wiwin GmbH bestehen insbesondere im Hinblick auf ihre aktuelle und künftige Marktbekanntheit, ihre Reputation, die Zahl der Nutzer und der weiteren Angebote von Vermögensanlagen und Finanzinstrumenten bei der wiwin GmbH. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass dies einen negativen Einfluss auf den Umsetzungserfolg des Angebots der Anbieterin sowie auf die anschließende Anlegerverwaltung hat, und dass die Vertragsbeziehungen der Anbieterin mit der wiwin GmbH – gleich aus welchem Grund -, nicht unerheblich gestört oder sogar beendet werden.
Liquidität und Zahlungsvorbehalt
Damit die Anbieterin ihre Zahlungsverpflichtungen auch im Rahmen der Kapitalanlage ZWEIBACH UMWELTZINS nachkommen kann, ist die Aufrechterhaltung einer ausreichenden Liquidität Voraussetzung. Insofern besteht daher das Risiko, dass die Liquiditätslage der Anbieterin es nicht, nur teilweise oder nicht pünktlich zum Zahlungstermin es ermöglicht, Zinsen und Tilgung der Kapitalanlage ZWEIBACH UMWELTZINS auszuzahlen. Es handelt sich um Prognoserechnungen, sodass keine Sicherheit im Hinblick auf die zu erwartenden Erträge besteht. Hier verweisen wir auf die anderen dargestellten Risiken, die zu den dort jeweils beschriebenen negativen Folgen für einen Anleger führen können.
Die Anbieterin/Objektgesellschaft kann zusätzliches Fremdkapital aufnehmen oder aufnehmen müssen.
Die Anbieterin kann zusätzliches Fremdkapital aufnehmen oder zu Finanzierungszwecken aufnehmen müssen, insbesondere wenn vorzeitige Kündigungen durch die Anleger nicht aus dem Cashflow der Objektgesellschaft durch ebenfalls vorzeitige Rückführung des Nachrangdarlehens zwischen Objektgesellschaft und Anbieterin kompensiert werden können. Dies kann beispielsweise in Form von Bankdarlehen oder weiteren Nachrangdarlehen erfolgen. Dies kann dazu führen, dass die Anbieterin insbesondere im Fall von wirtschaftlichen Schwierigkeiten mehr Verbindlichkeiten bedienen muss. Dies kann sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Anbieterin auswirken und zu geringeren Auszahlungen (insbesondere Zinsen und Rückzahlung) an die Anleger bis hin zum Totalverlust des angelegten Kapitals der Anleger führen.
Risiken im Zusammenhang mit den Nachrangdarlehen sowie rechtliche oder steuerrechtliche Risiken
Risiken einer möglichen Fremdfinanzierung des Anteils durch den Anleger
Das vorliegende Angebot eignet sich nicht, auf Ebene der Anleger ganz oder teilweise durch Fremdkapital finanziert zu werden. Es wird ausdrücklich von einer persönlichen Fremdfinanzierung der Investition abgeraten. Der Anleger trägt das Risiko einer negativen wirtschaftlichen Entwicklung einschließlich des Risikos des Totalverlusts seiner Investition. Unabhängig davon, ob der Anleger Zahlungen (insbesondere Zinsen und Rückzahlung) von der Emittentin erhält, wäre der einzelne Anleger verpflichtet, den Kapitaldienst (Zins und Tilgung) für eine etwaige persönliche Fremdfinanzierung seiner Investition zu leisten oder die persönliche Fremdfinanzierung vorzeitig zurückzuführen. Des Weiteren besteht auf Ebene des Anlegers das Risiko des Eintretens zusätzlicher Zahlungspflichten aufgrund von Steuern auf den Erwerb, die Veräußerung, die Aufgabe, die Verzinsung oder die Rückzahlung der Nachrangdarlehen. Dies alles kann dazu führen, dass der Anleger entweder sein Nachrangdarlehen veräußern oder vorzeitig kündigen muss, um seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen zu können, oder dass er die Zahlungsverpflichtungen aus seinem weiteren Vermögen bestreiten muss, das heißt aus anderen Mitteln als dem Nachrangdarlehen. Falls der Anleger das Nachrangdarlehen veräußern oder vorzeitig kündigen muss, kann dies nicht, nicht rechtzeitig oder nur zu einem Betrag möglich sein, der für die Begleichung etwaiger persönlicher Verbindlichkeiten aus der Investitionsfinanzierung oder zusätzlicher Steuerzahlungspflichten nicht ausreicht. Persönliche Verbindlichkeiten müssten dann aus dem weiteren Vermögen des jeweiligen Anlegers zurückgeführt werden. Sind derartige Mittel nicht ausreichend vorhanden oder können sie nicht beschafft werden, besteht das Risiko einer Vollstreckung in das weitere Vermögen des Anlegers. Dies alles kann bis zur persönlichen Insolvenz des Anlegers als maximales Risiko führen.
Risiko der Änderung der Vertrags- oder Anlagebedingungen oder der Tätigkeit der Anbieterin
Es besteht das Risiko, dass die Vertrags- oder Anlagebedingungen, insbesondere der Gesellschaftsvertrag der Emittentin und/oder die Nachrangdarlehensbedingungen, so geändert werden oder sich die Tätigkeit der Anbieterin so verändert, dass sie ein Investmentvermögen im Sinne des Kapitalanlagegesetzbuchs darstellt, sodass die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) Maßnahmen nach § 15 des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) ergreifen und insbesondere die Rückabwicklung der Geschäfte der Anbieterin anordnen kann. Gleiches gilt im Fall einer etwaigen Änderung der Gesetze und/oder sonstiger Vorschriften oder deren Auslegung durch die Gerichte und/oder Behörden, die im Hinblick auf die aktuellen Vertrags- oder Anlagebedingungen zu einer Qualifikation der Anbieterin als Investmentvermögen im Sinne des KAGB führen können.
Es ist folglich möglich, dass die Anbieterin von dem Anwendungsbereich des KAGB erfasst sein wird. Sofern der Anwendungsbereich des KAGB eröffnet ist, muss die Anbieterin dessen Anforderungen erfüllen. Insbesondere muss die Verwaltung der Anbieterin von einer zugelassenen Kapitalverwaltungsgesellschaft erfolgen bzw. die Anbieterin selbst als Kapitalverwaltungsgesellschaft zugelassen werden. Dies würde zusätzliche Kosten verursachen. Es besteht zudem das Risiko, dass keine Kapitalverwaltungsgesellschaft gefunden wird, die die Verwaltung der Anbieterin übernimmt, und dass die Anbieterin selbst keine entsprechende Zulassung erhält. Weiterhin muss für die Anbieterin eine Verwahrstelle beauftragt werden, was ebenfalls zusätzliche Kosten verursachen würde. Die Verwahrstellentätigkeit im Sinne des KAGB wird außerdem nur von einer beschränkten Zahl von Dienstleistern angeboten, sodass möglicherweise keine Verwahrstelle für die Anbieterin gefunden werden kann. Es kann aus diesen Gründen nicht ausgeschlossen werden, dass die Anbieterin letztlich zur Geschäftsaufgabe und Abwicklung gezwungen sein kann. Das KAGB enthält außerdem auch Regelungen zur inhaltlichen Ausgestaltung und zum Vertrieb von Investmentvermögen. Insoweit besteht das Risiko, dass das Geschäftskonzept der Anbieterin geändert werden muss oder andere strukturelle Anpassungen der rechtlichen oder tatsächlichen Verhältnisse um die Anbieterin oder das Nachrangdarlehen erfolgen müssen, um den Vorgaben des KAGB zu entsprechen. So dürfte die Anbieterin unter anderem gemäß § 262 KAGB nur nach dem Grundsatz der Risikomischung investieren. Es ist möglich, dass die geplanten Investitionen der Anbieterin nicht als dem Grundsatz der Risikomischung folgend angesehen würden. Ferner kann die maximal zulässige Fremdkapitalaufnahme nach KAGB überschritten werden. Es besteht das Risiko, dass eine Anpassung des Geschäftskonzepts an die Vorgaben des KAGB nicht oder nicht rechtzeitig möglich ist, dass dies mit erheblichen Kosten verbunden ist und die Anbieterin letztlich zur Geschäftsaufgabe und Abwicklung gezwungen ist. Dies alles kann sich negativ auf das wirtschaftliche Ergebnis der Objektgesellschaft und/oder der Anbieterin auswirken und zu geringeren Auszahlungen (insbesondere Zinsen und Rückzahlung) an die Anleger bis hin zum Totalverlust des angelegten Kapitals der Anleger führen.
Allgemeines Prognoserisiko/Zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Anlegerbroschüre enthält an verschiedenen Stellen zukunftsgerichtete Aussagen. Diese betreffen zukünftige Tatsachen, Ereignisse sowie sonstige Umstände, die keine historischen Tatsachen sind. Sie sind regelmäßig durch Worte wie „voraussichtlich“, „möglicherweise“, „erwartet“, „prognostiziert“, „geplant“, „vorhergesagt“ und ähnliche Formulierungen gekennzeichnet. Solche zukunftsgerichteten Aussagen beruhen auf Erwartungen, Schätzungen, Prognosen und Annahmen. Sie geben ausschließlich die Auffassung der Anbieterin wieder, unterliegen Unsicherheiten und Risiken hinsichtlich ihres tatsächlichen Eintritts und sind folglich in ihrer Verwirklichung nicht garantiert. In dieser Anlegerbroschüre getroffene, zukunftsgerichtete Aussagen betreffen insbesondere:
die Erwartungen der Anbieterin in Bezug auf wirtschaftliche, operative, rechtliche und sonstige Risiken und deren Auswirkungen,
die Erwartungen der Anbieterin in Bezug auf ihre zukünftige Geschäftsentwicklung sowie allgemeine wirtschaftliche, rechtliche, steuerrechtliche und politische Entwicklungen,
die Durchführung und das Ergebnis des in diese Anlegerbroschüre abgebildeten Angebots von Nachrangdarlehen,
die Verwendung der Nettoeinnahmen aus dem Angebot dieser Nachrangdarlehen und
das wirtschaftliche Konzept des in dieser Anlegerbroschüre abgebildeten Angebots.
Erweisen sich eine oder mehrere Annahmen, die die Anbieterin ihren zukunftsgerichteten Aussagen zugrunde gelegt hat, als unrichtig oder treten unvorhergesehene Veränderungen oder Ereignisse ein, ist nicht auszuschließen, dass die tatsächlichen künftigen Entwicklungen und Ergebnisse wesentlich von dem abweichen, was von der Anbieterin in dieser Anlegerbroschüre für die Zukunft angenommen wurde. Die Umsetzung der Geschäftsstrategie und die Planung der Anbieterin können hierdurch tatsächlich, rechtlich oder finanziell erschwert oder unmöglich sein, oder es können nicht unerhebliche Verzögerungen auftreten. Dies alles kann sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Objektgesellschaft und/oder der Anbieterin auswirken und zu geringeren Auszahlungen (insbesondere Zinsen und Rückzahlung) an die Anleger bis hin zum Totalverlust des angelegten Kapitals der Anleger führen.
Verzögerung oder nur teilweiser Erfolg der Platzierung der Nachrangdarlehen
Verzögert sich die Platzierung der Nachrangdarlehen über den in dieser Anlegerbroschüre geplanten Zeitraum hinaus, besteht das Risiko, dass die von der Anbieterin geplanten Investitionen verspätet oder gar nicht getätigt werden und somit die geplante Geschäftstätigkeit nicht, nicht vollständig oder nur zeitversetzt erfolgt. Es besteht auch das Risiko, dass es der Anbieterin nicht gelingt, das Angebot der Nachrangdarlehen plangemäß und vollständig zu platzieren. Betragsmäßig fixierte Kosten der Anbieterin, die nicht vom Platzierungsergebnis abhängig sind, würden so zu einer höheren Kostenquote der Anbieterin führen. Dies alles kann sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Objektgesellschaft und/oder der Anbieterin auswirken und zu geringeren Auszahlungen (insbesondere Zinsen und Rückzahlung) an die Anleger bis hin zum Totalverlust des angelegten Kapitals der Anleger führen.
Die Anbieterin behält sich bis zum (einschließlich) 31. Oktober 2016 eine Rückabwicklung bereits geschlossener Nachrangdarlehensverträge im Rahmen der angebotenen Kapitalanlage vor, wenn die geplante Verwendung des Emissionserlöses aus dem Angebot dieser Nachrangdarlehen (Darlehensvergabe an die Objektgesellschaft Zweibach WEA GmbH & Co. KG) nicht gewährleistet ist. Die Mitteilung der Rückabwicklung erfolgt durch einseitige Erklärung der Anbieterin gegenüber den Darlehensgebern gemäß § 11. Darüber hinaus ist eine Rückabwicklung der Nachrangdarlehen grundsätzlich nicht vorgesehen. Wird eine Rückabwicklung notwendig, hat der Anleger Anspruch auf Rückzahlung des investierten Kapitals nebst angefallenen Zinsen. Die Anbieterin kann zwischenzeitlich bereits mit Aufwendungen belastet sein. Darüber hinaus besteht das Liquiditätsrisiko aufgrund unvorhergesehener Ereignisse. Dies alles kann sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Objektgesellschaft und/oder der Anbieterin auswirken und zu geringeren Auszahlungen (insbesondere Zinsen und Rückzahlung) an die Anleger bis hin zum Totalverlust des angelegten Kapitals der Anleger führen.
Eingeschränkte Handelbarkeit der Nachrangdarlehen
Für die angebotenen Nachrangdarlehen existiert kein öffentlicher Handel. Eine Veräußerung ist daher nur durch einen privaten Verkauf durch den jeweiligen Anleger möglich. Bei einer vorfälligen Veräußerung besteht das Risiko für den Anleger, dass er den Gegenwert nicht zum gewünschten Zeitpunkt und/oder nicht in der erwarteten Höhe erhält.
Keine Gesellschafterrechte bei Nachrangdarlehen
Anleger (Darlehensgeber) können weder in personeller noch in sachlicher Hinsicht auf die Geschäftsführung der Anbieterin einwirken. Die Nachrangdarlehen begründen ausschließlich schuldrechtliche Verpflichtungen der Anbieterin. Sie gewähren daher keine Gesellschafterrechte, insbesondere keine Teilnahme-, Mitwirkungs- und Stimmrechte in den Gesellschafterversammlungen der Anbieterin. Sie gewähren auch keine Beteiligung am Ergebnis (Gewinn und Verlust) oder am Liquidationserlös der Anbieterin. Die Geschäftsführung obliegt alleine der Geschäftsführung der Anbieterin. Der Anleger kann daher weder in personeller noch in sachlicher Hinsicht auf die Geschäftsführung einwirken. Dies gilt ebenso für die Satzung der Anbieterin. Durch Satzungsänderungen oder Änderungen in der Geschäftsführung sowie Änderungen in der Geschäftsstrategie der Anbieterin kann sich die Geschäftstätigkeit der Anbieterin negativer entwickeln als erwartet. Dies alles kann sich negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Objektgesellschaft und/oder der Anbieterin auswirken und zu geringeren Auszahlungen (insbesondere Zinsen und Rückzahlung) an die Anleger bis hin zum Totalverlust des angelegten Kapitals der Anleger führen.
Fähigkeit der Anbieterin bei der Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen aus dem Nachrangdarlehen
Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Anbieterin die vertraglich vereinbarten Zinszahlungen sowie die Rückzahlungen der Nachrangdarlehen an die Anleger ganz oder teilweise nicht leisten kann. Es kann insbesondere nicht ausgeschlossen werden, dass der Betrieb der Solar- und Windenergieanlagen nicht zu den erwarteten wirtschaftlichen Ergebnissen führt. Sofern die Objektgesellschaft und in Folge die Anbieterin die geplanten Erlöse nicht erzielen kann oder die Ausgaben höher als geplant sind, kann die vorhandene Liquidität nicht ausreichend sein, um in Folge die Ansprüche der Anleger ganz oder auch nur teilweise zu befriedigen. Mithin kann dies zu geringeren Auszahlungen (insbesondere Zinsen und Rückzahlung) an die Anleger bis hin zum Totalverlust der Investition der Anleger führen. Für die Nachrangdarlehen gibt es keine Einlagensicherung.
Sofern die Anleger den Erwerb von Nachrangdarlehen mit Fremdkapital finanzieren, ist auch ein Verlust über das eingesetzte Kapital hinaus möglich, denn unabhängig von etwaigen Einkünften aus den Nachrangdarlehen wäre der einzelne Anleger verpflichtet, den Kapitaldienst für seine persönliche Fremdfinanzierung seiner Vermögensanlage zu leisten oder die Finanzierung vorzeitig zurückzuführen. Dies kann dazu führen, dass der Anleger entweder seine Nachrangdarlehen veräußern oder vorzeitig kündigen muss oder dass er die Zahlungsverpflichtungen aus seinem weiteren Vermögen bestreiten muss. Falls der Anleger das Nachrangdarlehen veräußern oder vorzeitig kündigen muss, kann dies nicht, nicht rechtzeitig oder nur zu einem Betrag möglich sein, der für die Begleichung etwaiger persönlicher Verbindlichkeiten aus der Investitionsfinanzierung oder zusätzlicher Steuerzahlungspflichten nicht ausreicht. In diesem Fall müssen persönliche Verbindlichkeiten aus dem weiteren Vermögen des jeweiligen Anlegers zurückgeführt werden. Sind derartige Mittel nicht ausreichend vorhanden oder können sie nicht beschafft werden, besteht das Risiko einer Vollstreckung in das weitere Vermögen des Anlegers. Dies alles kann bis hin zur persönlichen Insolvenz des Anlegers führen.
Nachrangigkeit der Nachrangdarlehen
Die Nachrangdarlehen unterliegen entsprechend den Nachrangdarlehensbedingungen einem sogenannten „qualifizierten Rangrücktritt“. Die Ansprüche der Anleger (Darlehensgeber) auf Zinsen und auf Rückzahlungen sind nachrangig. Die Anleger treten mit ihren Forderungen auf Zinsen und auf Rückzahlung aus diesen Nachrangdarlehen gemäß den §§ 19 Abs. 2 Satz 2, 39 Abs. 2 Insolvenzordnung (InsO) im Rang hinter alle anderen Gläubiger der Anbieterin, die keinen Rangrücktritt erklärt haben und daher nach § 39 Abs. 1 InsO befriedigt werden, zurück.
Die Geltendmachung des Anspruchs auf Zinsen und Rückzahlung ist so lange und so weit ausgeschlossen, wie die Zinszahlung oder Rückzahlung einen Grund für die Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der Anbieterin herbeiführen würde. Zahlungen der Zinsen und der Rückzahlung haben nur im Rang des § 39 Abs. 2 InsO zu erfolgen, wenn die Anbieterin dazu aus zukünftigen Gewinnen, aus einem Liquidationsüberschuss oder aus anderem – freiem – Vermögen in der Lage ist. Es besteht das Risiko, dass die Anbieterin die geplanten Erlöse nicht erzielen kann oder die Ausgaben höher als geplant sind. Entsprechend dem qualifizierten Rangrücktritt sind alle anderen Gläubiger der Anbieterin, die keinen Rangrücktritt erklärt haben und daher nach § 39 Abs. 1 InsO befriedigt werden, vorrangig vor den Anlegern zu befriedigen.
Es ist nicht auszuschließen, dass hiernach kein oder kein ausreichendes – freies – Vermögen der Emittentin entsprechend dem qualifizierten Rangrücktritt verbleibt, um die Ansprüche der Anleger ganz oder auch nur teilweise zu befriedigen. Dies alles kann zu geringeren Auszahlungen (insbesondere Zinsen und Rückzahlung) an die Anleger bis hin zum Totalverlust des angelegten Kapitals der Anleger führen.
Unzureichende Sicherheiten der Anbieterin zur Befriedigung der Ansprüche der Anleger
Soweit darlehensgewährende Banken Eigentums- und Sicherheitenrechte, Dienstbarkeiten, Baulasten oder sonstige Nutzungsrechte gewährt werden, stehen die entsprechenden Gegenwerte nicht oder nicht mehr unbeschränkt den Anlegern als Sicherheit bzw. Vermögenswert der Anbieterin zur Verfügung. Im Fall der Verwertung von Sicherheiten bzw. des verbleibenden Vermögens der Emittentin könnten die Erlöse nicht ausreichen, um die Ansprüche der Anleger auf Zinszahlung und Rückzahlung des Darlehenskapitals vollständig zu erfüllen.
Inflationsrisiken für Zins und Rückzahlung
Der reale Wert der Zinszahlungen sowie der Rückzahlungsbeträge der Nachrangdarlehen kann sich durch Inflation vermindern. Dies kann für den Anleger dazu führen, dass die erwartete reale Vermögensmehrung nicht eintritt oder sich letztlich als negativ darstellt.
Risiko der Änderung der rechtlichen Rahmenbedingungen
Die Anbieterin ist als Teilnehmerin des allgemeinen Wirtschaftsverkehrs von nationalen und internationalen rechtlichen Rahmenbedingungen abhängig. Rechtliche Rahmenbedingungen schließen grundsätzlich steuerrechtliche Rahmenbedingungen mit ein. Die gesamte europäische und deutsche Gesetzgebung und Rechtsprechung unterliegt ständigen Wandlungen. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass durch künftige Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen die wirtschaftliche Handlungsfähigkeit oder die Wettbewerbsbedingungen der Anbieterin negativ beeinflusst werden. Dies gilt insbesondere für Gesetzesänderungen im Bereich der Erneuerbaren Energien, beispielsweise betreffend die voraussichtlich künftig stärkere Verpflichtung zur Selbstvermarktung des aus Erneuerbare-Energien-Quellen erzeugten Stroms. Eine Änderung in- und ausländischer Gesetze und sonstiger Vorschriften sowie deren Auslegung durch die Gerichte und Behörden können daher unmittelbar oder mittelbar negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Objektgesellschaft und/oder der Anbieterin haben und zu geringeren Auszahlungen (insbesondere Zinsen und Rückzahlung) an die Anleger bis hin zum Totalverlust des angelegten Kapitals der Anleger führen.
Veränderungen bei den steuerlichen Verhältnissen
Die steuerliche Konzeption der Geschäftstätigkeit der Anbieterin und der Objektgesellschaft basiert auf den geltenden Steuergesetzen, Verwaltungsanweisungen und der veröffentlichten Rechtsprechung zum Zeitpunkt der Aufstellung dieser Anlegerbroschüre. Durch zukünftige Änderungen in der Steuergesetzgebung, Verwaltungsauffassung und Rechtsprechung kann sich die Beurteilung der steuerlichen Konzeption und der steuerlichen Folgen für die Anbieterin sowie die Anleger ändern. Auch rückwirkende nachteilige Änderungen von Steuergesetzen können nicht ausgeschlossen werden. Gleiches gilt für den Fall, dass die individuellen oder persönlichen Verhältnisse des Anlegers von den bei der Darstellung der steuerlichen Grundlagen zugrunde gelegten Annahmen abweichen. Insoweit besteht das Risiko höherer steuerlicher Belastungen sowohl für die Anbieterin oder Objektgesellschaft als auch für die Kapitalanleger.
Das Gleiche gilt für den Fall, dass sich im Rahmen einer Betriebsprüfung eine Steuernachzahlung für die Anbieterin bzw. Objektgesellschaft und/oder die Anleger ergibt. Eine abschließende Würdigung aller steuerlich relevanten Sachverhalte durch die Finanzverwaltung erfolgt erst im Rahmen einer steuerlichen Betriebsprüfung. Gelangt die Finanzverwaltung im Rahmen der Betriebsprüfung zu einer abweichenden Rechtsauffassung, so kann dies sowohl bei der Anbieterin bzw. Objektgesellschaft als auch beim Kapitalanleger zu einer höheren Steuerbelastung und somit zu Steuernachzahlungen führen. Diese wären nach derzeitiger Rechtslage in Deutschland ab dem 16. Monat nach Ablauf des jeweiligen Kalenderjahres, in dem die Steuer entstanden ist, mit 0,5 % für jeden vollen Monat zu verzinsen.
Höhere steuerliche Belastungen auf Ebene der Anbieterin bzw. Objektgesellschaft können sich negativ auf ihre jeweilige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken und zu geringeren Auszahlungen (insbesondere Zinsen und Rückzahlung) an die Anleger bis hin zum Totalverlust der Investition der Anleger führen. Soweit höhere steuerliche Belastungen oder Steuernachzahlungen auf Ebene eines Anlegers entstehen, wären betroffene Anleger verpflichtet, diese Verpflichtungen unabhängig von etwaigen Einkünften aus den Nachrangdarlehen zu begleichen. Dies kann dazu führen, dass der Anleger entweder seine Nachrangdarlehen veräußern bzw. vorzeitig kündigen muss oder dass er die Steuerzahlungsverpflichtungen aus seinem weiteren Vermögen bestreiten muss.
Falls der Anleger das Nachrangdarlehen veräußern oder vorzeitig kündigen muss, kann dies nicht, nicht rechtzeitig oder nur zu einem Betrag möglich sein, der für die Begleichung etwaiger persönlicher Verbindlichkeiten aus der Investitionsfinanzierung oder zusätzlicher Steuerzahlungspflichten nicht ausreicht. In diesem Fall müssen höhere steuerliche Belastungen oder Steuernachzahlungen aus dem weiteren Vermögen des Anlegers beglichen werden. Sind derartige Mittel nicht ausreichend vorhanden oder können sie nicht beschafft werden, besteht das Risiko einer Vollstreckung in das weitere Vermögen des Anlegers. Dies alles kann bis zur persönlichen Insolvenz des Anlegers führen.
12.12.2017 um 12:30 aus PLZ 229**
11.12.2017 um 18:47 aus PLZ 514**
11.12.2017 um 15:57 aus PLZ 674**
11.12.2017 um 13:05 aus PLZ 691**
11.12.2017 um 13:05 aus PLZ 551**

References: § 12
 § 15
 § 262
 § 11
 § 39
 § 39
 § 39