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E INFÜHRUNG IN DAS S CHREIBEN VON H AUSARBEITEN IM BGB AT FÜR A NFÄNGER F REITAG, 15. J ANUAR 2016, 14.15 U HR HS C.
Veröffentlicht von:Theresa Möller
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E INFÜHRUNG IN DAS S CHREIBEN VON H AUSARBEITEN IM BGB AT FÜR A NFÄNGER F REITAG, 15. J ANUAR 2016, U HR HS C 2
A BLAUF Anmeldung erfolgt über BASIS Sachverhaltsausgabe: ab Formatierung ? Drucker und Computer startklar? USB-Stick für Sicherheitskopien Abgabe: SV beachten 7 8
P RAKTISCHE H INWEISE W ORD 2010 / O PEN OFFICE  Das Geheimnis mit den Seitenzahlen  Literaturverzeichnis  Inhaltsverzeichnis: automatische Generierung  Silbentrennung: automatisch  Geschütztes Leerzeichen 10 11
D ECKBLATT  Name, Vorname  Anschrift  Matrikelnummer  Fachsemester  Titel der Vorlesung  Dozent  Semester (WiSe 2015/16)  Hausarbeit 11 12
B EISPIEL 12 13
S ACHVERHALT Fehlerfrei abtippen (oder kopieren) bis zur Aufgabenstellung, also ohne Angaben zu Formalia, Abgabedatum etc. (sofern nichts anderes verlangt wird) 13 14
L ITERATUR : A RTEN Lehrbücher Zeitschriften (Aufsätze) Festschriften (Aufsätze) Kommentare Monographien (oft: Doktorarbeiten und Habilitationsschriften) Gesetzgebungsmaterialien: Motive und Protokolle zum BGB Urteilsanmerkungen Rechtsprechung (kommt nicht ins Literaturverzeichnis) 14 15
L ITERATURVERZEICHNIS Sortierung: rein alphabetischVollständigkeit in beide RichtungenStets aktuellste Auflage zitieren Umfang: Mindestens vier Seiten mit sämtlichen Literaturarten Namen links, Werke rechts: Tabellenform wählen 15 16
M ONOGRAPHIEN Name, Vorname(n) Titel des Werks, evtl. Untertitel Erscheinungsort (Verlagsort) Auflage, wenn es mehrere gibt Erscheinungsjahr Zitierweise (nicht erforderlich u.a. bei Professor Stuckenberg) 16 17
B EISPIEL Conrad, ChristianDie Vollmacht als Willenserklärung Rechtsschein und Verkehrsschutz im Recht der gewillkürten Stellvertretung Hamburg 2012 (zit.: Conrad, Vollmacht, S…) 17 18
K OMMENTARE Herausgeber / Begründer Titel des Kommentars Erscheinungsort / Jahr Zitierweise (nicht erforderlich z.B. bei Professor Stuckenberg) 18 19
B EISPIELE I Staudinger, Julius von (Begr.)Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch mit Einführungsgesetz und Nebengesetzen Buch 2 Recht der Schuldverhältnisse Einleitung zum Schuldrecht, Treu und Glauben Neubearbeitung Berlin 2005 (zit.: Staudinger / Bearbeiter, § …, Rn..) Palandt, Otto (Begr.)Bürgerliches Gesetzbuch Kommentar 72. Auflage München 2013 (zit.: Palandt / Bearbeiter, § …, Rn …) 19 20
B EISPIELE II Prütting, Hanns Wegen, Gerhard Weinreich, Gerd (Hrsg.) BGB Kommentar Köln 10. Auflage 2015 (zit.: PWW / Bearbeiter § … Rn …) Schulze, Reiner (Schriftleitung)Bürgerliches Gesetzbuch Handkommentar Baden-Baden, 7. Auflage 2012 (zit.: Hk-BGB / Bearbeiter, § …. Rn …) 20 21
A UFSATZ Verfasser: Name, Vorname Titel des Aufsatzes Fundstelle Anfangs- und Endseitenzahl Zitierweise (bei vielen Dozenten nicht erforderlich, u.a. Professor Stuckenberg) 21 22
B EISPIELE Medicus, DieterDie psychisch vermittelte Kausalität im Zivilrecht, JuS 2005, Seite (zit.: Medicus, JuS 2005, 289, …) Schmoeckel, Mathias:Der maßgebliche Zeitpunkt zur Bestimmung der Sittenwidrigkeit Archiv für die civilistische Praxis 1997 (1997), Seite (zit.: Schmoeckel, AcP 1997, 1, …) Neuner, JörgDas nachbarrechtliche Haftungssystem JuS 2005, Seite 384 – 391. (zit.: Neuner, JuS 2005, 384, …) 22 23
I NTERNETQUELLEN Name, Vorname des Autors / der Autoren Titel (ggf. Untertitel) Vollständige Internetadresse Abrufdatum Zitierweise (falls erforderlich) 23 24
B EISPIEL 24 Messerle, Alexandra; Weingart, Stephan Altershöchstgrenze für Bürgermeister r/7659 Abruf vom (zit.: Messerle / Weingart, Altershöchstgrenze) 25
G ESETZGEBUNGSMATERIALIEN Entstehung des BGB MotiveProtokolle 25 26
B EISPIEL MotiveMotive zu dem Entwurf eines Bürgerlichen Gesetzbuches für das Deutsche Reich Band I Allgemeiner Theil Berlin Leipzig 1888 (zit.: Mot I, …) 26 27
- E XKURS – W O FINDE ICH DIE M OTIVE ? 27 28
S CHRITT 2 28 29
S CHRITT 3 29 30
S CHRITT 4 30 31
S CHRITT 5 31 32
S CHRITT 6 32 33
S CHRITT 7 33 34
L ITERATURRECHERCHE Erste Anlaufstelle: Kommentar Auch gut: Beck online, juris Mehr über Literaturrecherche verrät Ihnen Frau Marx. 34 35
A BKÜRZUNGSVERZEICHNIS  Erste Möglichkeit: individuell (bitte nicht!)  Zweite Möglichkeit: „Hinsichtlich der verwendeten Abkürzungen wird verwiesen auf Kirchner, Hildebert Abkürzungsverzeichnis der Rechtssprache, Berlin 8. Auflage 2015“ 35 36
I NHALTSVERZEICHNIS / G LIEDERUNG SachverhaltLiteraturverzeichnisGutachten 36 37
G LIEDERUNG Wer „A“ sagt, muss auch „B“ sagen Tipp: Sie verneinen gleich das erste Tatbestandsmerkmal bei „1.“ – gliedern Sie unter „2.“ ein „Ergebnis“ und vermeiden Sie so Gliederungsfehler 37 38
P RAKTISCHE H INWEISE §, Steuerung und Shift gedrückt halten, Leerzeichen Auf geschütztes Leerzeichen achten vor § und vor €: § ͦ116) Das sieht im Ergebnis bei eingeschaltetem „¶“ etwa so aus: 38 39
F USSNOTEN  Nachname,  Fundstelle: Bei Monographien: Kurzbezeichnung der Quelle Bei Aufsätzen: Zeitschrift und Jahr Bei Kommentaren: welcher Kommentar  Seitenzahl (bei Aufsätzen auch Anfangsseitenzahl),  Punkt.  Hinweis: Zitiervorschläge (z.B. bei Kommentaren) beachten! 39 40
B EISPIELE Neuner, Das nachbarrechtliche Haftungssystem, JuS 2005, 384, 389.  PWW / Brinkmann, § 155 Rn 2.  Conrad, Vollmacht, 41
B ITTE NICHT : „Vgl. Conrad, Vollmacht, 112.“ 41 42
H ÄUFIGE Z ITIERFEHLER Nach der Rechtsprechung können nur körperfremde Sachen gefährliche Werkzeuge im Sinne des § 224 Abs. 1 Nr. 2 Alt. 1 StGB sein. 23 Demnach hat T durch den Faustschlag dieses Merkmal nicht erfüllt. 24 [...] 23 Meier, NJW 2001, 234, Meier, NJW 2001, 234, 236; instruktiv dazu Müller, Palandt / B,.. 42 43
F EHLER 1  Jemand schreibt „nach der Rechtsprechung“ und zitiert dann Literatur: Falsch! Für Ansichten der Rechtsprechung muss auch Rechtsprechung gelesen und zitiert werden. 43 44
H ÄUFIGE Z ITIERFEHLER Nach der Rechtsprechung können nur körperfremde Sachen gefährliche Werkzeuge im Sinne des § 224 Abs. 1 Nr. 2 Alt. 1 StGB sein. 23 Demnach hat T durch den Faustschlag dieses Merkmal nicht erfüllt. 24 [...] 23 Meier, NJW 2001, 234, Meier, NJW 2001, 234, 236; instruktiv dazu Müller, Palandt / B,.. 44 45
F EHLER 2  Häufig zu finden: Das Konkretzitat! Meier sagt in der NJW sicher nichts über den konkreten Fall Ihrer Hausarbeit. 45 46
H ÄUFIGE Z ITIERFEHLER Nach der Rechtsprechung können nur körperfremde Sachen gefährliche Werkzeuge im Sinne des § 224 Abs. 1 Nr. 2 Alt. 1 StGB sein. 23 Demnach hat T durch den Faustschlag dieses Merkmal nicht erfüllt. 24 [...] 23 Meier, NJW 2001, 234, Meier, NJW 2001, 234, 236; instruktiv dazu Müller, Palandt / B,.. 46 47
F EHLER 3  Belehrungen des Lesers sind zu unterlassen. Sie schreiben ein Gutachten und keinen Aufsatz. 47 48
F EHLER 4  Blindzitate: Jedes Zitat muss an Hand des Originals überprüft werden. Sie können einen Aufsatz von „Müller“ nicht nach dem Kommentar zitieren, wo Sie den Hinweis gefunden haben : Hier schreibt nicht Müller, sondern Bassenge, also der Bearbeiter des Paragraphen im Palandt. 48 49
F EHLER 5  Sie dürfen nichts aus der Literatur zitieren, was schon so im Gesetz steht. 49 50
F USSNOTEN U RTEILE  Gericht  Fundstelle 50 51
B EISPIELE  RGZ 128, 92, 95  RG SeuffArch Band 61, Nr. 109  BGH MDR 2000, 872, 873  BGHZ 37, 233, 235  OLG Düsseldorf NJW 1988, 52
F UßNOTEN 1  Zitierweise Zitiert wird wörtlich nur bei abstrakten Definitionen, ansonsten besser sinngemäß. Die Fußnote enthält einen Kurzbeleg, das Inhaltsverzeichnis einen Vollbeleg. 52 53
F UßNOTEN 2  Bei Literaturnachweisen muss die Fußnote mit der Zitierweise übereinstimmen  Fußnoten werden nach dem Satzzeichen eingefügt, wenn sie sich auf einen Satz oder Teilsatz beziehen.  Nur soweit sie sich auf ein bestimmtes Wort oder eine bestimmte Wortgruppe beziehen, stehen sie unmittelbar danach. 53 54
F UßNOTEN 3  Grundlagen Fußnoten beginnen mit einem Großbuchstaben und enden mit einem(!) Punkt. Jedes Zitat gibt die zitierte Seite / Stelle an. Bei Aufsätzen und Rechtsprechungszitaten ist zusätzlich die Startseite mit anzugeben. 54 55
F UßNOTEN 4  Die Angabe „S.“ für Seite ist grundsätzlich entbehrlich.  Die Angabe „ff.“ ist zu vermeiden. Besser die gemeinte(n) Seite(n) konkret angeben.  Die Angabe „f.“ ist nur zu verwenden, wenn sich die wiedergegebene Aussage auf der zitierten Seite auf eine weitere Seite erstreckt.  Mehrere Fundstellen sind durch „;“ voneinander zu trennen. 55 56
F UßNOTEN 5 Rechtsprechungsnachweise stehen in einer Fußnote mit mehreren Angaben am Anfang, höhere Gerichte vor niedrigeren; erst dann kämen Literaturnachweise! 56 57
B EISPIEL BGHZ 11, 27, 37; 37, 233, 235f; OLG Braunschweig NJW-RR 1992, 440; MünchKomm / Mayer-Maly, § 134 Rn 7, Palandt / Heinrichs, § 134 Rn 58
E RSTE F UßNOTE Wer möchte, kann als erste Fußnote folgenden Text angeben: §§ ohne weitere Angaben sind solche des BGB. Damit erspart man sich die Angabe des Gesetzes bei den Normen. 58 59
E IGENSTÄNDIGKEITSERKLÄRUNG  Hiermit versichere ich, die von mir eingereichte Hausarbeit eigenständig und ohne unerlaubte fremde Hilfe angefertigt, keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt und alle aus anderen Texten wörtlich oder sinngemäß entnommenen Ausführungen als solche durch Angabe der Herkunft gekennzeichnet zu haben. 59 60
I NHALTLICHE A RBEIT Sachverhalt lesen und auswerten Ins Thema einlesen Gutachten anfertigen 60 61
T IPP Schon beim Lesen der Literatur bzw. Rechtsprechung wichtige Sätze rausschreiben und gleichzeitig die Fundstelle in ein Literaturverzeichnis aufnehmen! 61 62
W EITERE T IPPS  Der Weg ist das Ziel, das Ergebnis oft zweitrangig  Ausgangspunkt ist immer das Gesetz  Obersatz und Ergebnis müssen zusammen passen  Methodisch arbeiten! 62 63
M ETHODISCH ARBEITEN  Auslegungsmethoden anwenden und benennen  System der Ansprüche beachten  Standardargumente verwenden 63 64
S YSTEM DER A NSPRÜCHE I.: Vertrag II.: Quasivertrag III.: Dingliche Ansprüche IV.: Delikt V.: Bereicherungsrecht 64 65
S TANDARDARGUMENTE Analogie und UmkehrschlussTeleologische Extension und ReduktionErst-recht-SchlussBegründung unter Hinweis auf unsinnige FolgenNegatives ArgumentGegenakt 65 66
L ITERATURTIPP Thorsten Schmidt Grundlagen rechtswissenschaftlichen Arbeitens In: Juristische Schulung 2003, und 67
A NALOGIE UND U MKEHRSCHLUSS  Analogie Planwidrige Regelungslücke Tatbestandliche Gleichwertigkeit des geregelten und ungeregelten Falls Übertragbarkeit der Rechtsfolge  Umkehrschluss Regelungslücke Keine Übertragbarkeit der Rechtsfolge 67 68
B EISPIELE  Analoge Anwendung von § 179 BGB auf den Boten (Palandt / Ellenberger, § 177 Rn 2)  Keine analoge Anwendung von § 122 BGB auf das Auftreten eines geschäftsunfähigen Vertreters (Palandt / Ellenberger, § 122 Rn 2) 68 69
T ELEOLOGISCHE R EDUKTION Der Wortlaut ist nach dem Zweck der Regelung zu weit gefasst. 69 70
B EISPIEL § 828 II BGB „Wer das siebente, aber nicht das zehnte Lebensjahr vollendet hat, ist für den Schaden, den er bei einem Unfall mit einem Kraftfahrzeug, […] einem anderen zufügt, nicht verantwortlich.“ 70 71
E RST - RECHT -S CHLUSS  Wenn § 622 BGB eine vierwöchige Kündigungsfrist für die Kündigung gegenüber einem Arbeitnehmer fordert, ist eine Kündigung mit dreimonatiger Kündigungsfrist „erst recht“ zulässig. 71 72
S ACHVERHALT  Mehrfach lesen und die wichtigen Informationen entnehmen Daten -> Fristenberechnung ausführliche Darstellung -> Schwerpunkt der Arbeit Wörtliche Wiedergabe -> Auslegung von Willenserklärungen gem. §§ 133, 157 BGB 72 73
S ACHVERHALT  Rechtliche Aussagen sind als zutreffend zu betrachten.  Laienhafte Ausdrücke stehen meist in „Gänsefüßchen“.  Auskünfte von (möglicherweise ehemaligen) Jurastudenten im Sachverhalt sind meist falsch. 73 74
S ACHVERHALT Fall 1: A verkauft B einen Topf für 1 Euro. Außerdem „leiht“ er sich von A gegen eine Gebühr von 5 Euro einen Videofilm aus. Kann A von B Zahlung von 6 Euro verlangen? Frage: Was prüfen Sie hier? 74 75
S YNPOSE  Übungsfall JuS 2013, 996: Bestätigungsschreiben gem. § 312 g Abs. I S.1 Nr. 3 BGB  § 312 g Abs.1: „Dem Verbraucher steht bei außerhalb von Geschäftsräumen geschlossenen Verträgen und bei Fernabsatzverträgen ein Widerrufsrecht gem. § 355 zu.“ 75 76
L ÖSUNG  Gesetz hat sich verändert  Googeln nach „Synopse“  Alte Fassung bis ,  Neue Fassung § 312 i Abs.1 S. 1 Nr. 3 76 77
T RAURIGE T ATSACHEN  Schutz vor Betrugsversuchen: Laptop im Seminar niemals unbeobachtet lassen Geschriebenes nicht leichtfertig verschicken an „Freunde“, etwa über What´s App Keine Gruppendiskussion in Internetforen (Facebook) 77 78
L ITERATUREMPFEHLUNG Kleinhenz, Holger / Deiters, Gerd Jura Professionell – Klausuren, Hausarbeiten, Seminararbeiten, Dissertationen Richtig schreiben und gestalten (vergriffen) Signatur im Juridicum: Ag 26/244 78 79
A LLGEMEINER L ITERATURTIPP Lange, BarbaraJurastudium erfolgreich Planung – Lernstrategie – Zeitmanagement 8. Auflage München 80
B ESTNOTE, M ARTIN K RENGEL 80 81
J URISTISCHES S EMINAR  Schulungsangebote nutzen!  bonn.de/hilfen-schulungen/ bonn.de/hilfen-schulungen/ 81 82
W ICHTIGER H INWEIS  Während der Hausarbeitsphase werden keine Fragen zu Hausarbeiten beantwortet. Formale Fragen sind selbst anhand der Literaturvorschläge zu lösen. Die Präsentation steht bis zum Ende der vorlesungsfreien Zeit auf der Homepage des Studiengangs Law and Economics unter „Aktuelles“ 82 Herunterladen ppt "E INFÜHRUNG IN DAS S CHREIBEN VON H AUSARBEITEN IM BGB AT FÜR A NFÄNGER F REITAG, 15. J ANUAR 2016, 14.15 U HR HS C."

References: § 155
 § 224
 § 224
 § 224
 BGH 
 § 134
 § 134
 § 179
 § 177
 § 122
 § 122
 § 828
 § 622
 § 312
 § 312
 § 355
 § 312