Source: http://oddf.de/ilch/index.php?Kodex
Timestamp: 2019-04-24 12:48:18+00:00

Document:
Gildenkodex V8.01
~Ulduar~
Erstauflage verfasst von Eadarendur
Überarbeitet durch das PRAETORIUM
V6.1 Hier
- Überarbeitete Paragraphen sind im Inhaltsverzeichnis kursiv markiert
• §1 Der Grundsatz
• §2 Der Kodex
• §3 Der Aufbau des Ordens
• §3.1 Allgemeiner Aufbau und Organe
• §3.2 Dienstgrade, Rechte und Pflichten
• §3.2.1 Kennzeichnung im TS
• §3.3 Die Volksversammlung
• §3.4 Das PRAETORIUM
• §3.5 Das Triumvirat
• §3.6 Gerichtsbarkeit bei Kodexverstößen
• §4 Vorgesetztenverordnung
• §4.1 Vorgesetzter aufgrund besonderer Anordnung
• §4.2 Vorgesetzter mit besonderem Aufgabenbereich
• §4.3 Vorgesetzter aufgrund des Dienstgrades
• §4.4 Regelung der Vorgesetztenverhältnisse zueinander
• §4.5 Vorgesetztenverordnung und Raidpartner
• §4.6 Definition eines Befehls
• §4.7 Beschwerderecht
• §5 Das Verhalten eines Ordens-Mitgliedes
• §5.1 Das Verhalten innerhalb des Ordens
• §5.2 Das Verhalten außerhalb des Ordens
• §6 Aufnahme, Ausschluss und Wiederaufnahme
• §6.1 Aufnahme von Twinks und deren Verbleib nach Austritt
• §6.2 Integrationsbereitschaft
• §6.3 Wiederaufnahmen
• §6.4 Ausschluss aus dem Orden
• §7 Die Gildenbank
• §7.1 Allgemeine Nutzung
• §7.2 Einlagerung in die Gildenbank
• §7.3 Das Gold der Gilde
• §8 Salvatorische Klausel
• §9 Die Raidvereinbarung
Diese Verhaltensregeln sind für jedes Mitglied des Ordens bindend. Sie sollten von jedem Mitglied gelesen und vor allem verstanden worden sein. Nach der Registrierung auf unserer Homepage und dem Akzeptieren der Nutzungsbestimmungen gehen wir davon aus, dass ihr die Satzung gelesen und verstanden habt und diese auch akzeptiert. Für die Teilnahme an Raids des Ordens muss zusätzlich zum Kodex, den Raidbestimmungen zugestimmt werden. Dieses Regelwerk ist das Produkt eines langen Entwicklungsprozesses und es ist zu achten und zu ehren. Der Kodex ist bindend für jedes Mitglied des Ordens, unabhängig des Ranges. Jedes Mitglied ist selbst dafür verantwortlich über die neueste Version des Kodex informiert zu sein. Änderungen werden auf der Homepage bekanntgegeben.
Regeln sind nicht da um gebrochen zu werden, sondern um sich den Begebenheiten anzupassen. Von daher halten wir uns Änderungen innerhalb des Kodex vor. Der Gildenmeister hat, nach Absprache mit dem Triumvirat, das Recht den Kodex in Krisenzeiten außer Kraft zu setzen. Wird dieser Fall vom Gildenchef ausgerufen gehen alle Rechte auf ihn über.
Allgemeiner Aufbau und Organe
Zur Verwaltung und zur Beschlussfindung besteht der Orden aus drei Organen. Diese sind das Triumvirat, das PRAETORIUM und die Volksversammlung. Das PRAETORIUM regelt die Tagesgeschäfte des Ordens, wie Bewerbungen, Beförderungen, etc. Die Volksversammlung besteht aus allen stimmberechtigten Mitgliedern des Ordens (Näheres regelt §3.1). Diese Versammlung wird bei dringlichen Angelegenheiten abgehalten (Neuer Content, Neuausrichtung der Gilde, etc), kann aber auch von einem Triumvir, oder dem Volkstribun außerordentlich einberufen werden. Ihre Aufgabe ist es richtungsweißende Entscheidungen für den Orden zu treffen. Beide Organe, PRAETORIUM und Volksversammlung, stehen auf gleicher „Ebene“. D.h. jedweder Beschluss eines Organs ist erst mal gültig. Sollten sich Beschlüsse widersprechen so liegt die finale Entscheidung beim Triumvirat.
PRAETORIUM und Volksversammlung haben den Auftrag sich gegenseitig zu kontrollieren. Mit diesem System soll verhindert werden, dass Beschlüsse Gültigkeit erlangen, die gegen die Vorstellung der Masse der Mitglieder sind
Dienstgrade, Rechte und Pflichten
Jeder Rang im Orden hat Rechte, aber auch Pflichten. Die Geschicke des Ordens werden durch seine aktiven, am Raidbetrieb beteiligten Mitglieder bestimmt. Von daher werden die Dienstgrade des Ordens in zwei Gruppen unterteilt. Stimmberechtigte und Nicht Stimmberechtigte Dienstgrade. Jedes Mitglied, egal welchen Ranges hat das Recht, seine Belange vor den Volkstribun und, falls dieser einwilligt, vor die Volksversammlung zu bringen.
Nicht Stimmberechtigte Stimmberechtigte
Schildknappe:
Erster Dienstgrad nach Aufnahme in den Orden. Die Probezeit wird vom PRAETORIUM festgelegt. Probe-Mitglieder haben keine nennenswerten, zusätzlichen Rechte, bis auf die, die der Kodex jedem Mitglied gewährt. Näheres dazu unter Punkt 6
Ordensritter: Kreuzritter:
Mitglieder, die die Probezeit überstanden haben aber in keinem festen Setup verplant sind, bzw. nicht am laufenden Raidbetrieb teilnehmen. (Fun- und Cassualmember)
Vollmitglied des Ordens das die Probezeit als Schildknappe überstanden hat, oder ein Ordensritter der nun im Setup des Raidsverplant ist. Ab dem Dienstgrad Kreuzritter hat man sich einen festen Platz im Raid des Ordens verdient. Dieser verdiente Platz ist aber keine 100%ige Garantie! Kreuzritter sind der hart arbeitende Kern des Ordens. Sie stellen mit Masse die Raidteilnehmer und somit ist es nur recht und billig, dass sie in der Volksversammlung als Stimmberechtigte Mitglieder vertreten sind.
Großritter:
Veteran bzw. Mitglied des Ordens der ersten Stunde und Oberster Beförderungsrang. Aufgrund ihrer Erfahrung wird von Großritter erwartet, dass sie zur Übernahme von Verantwortung im laufenden Raidbetrieb bereit sind. Die Beförderung zum Großritter ist nur möglich in dem ein Kreuzritter von einem Vorgesetzten für vorbildliche Leistungen im Raid als auch für die Gilde dem PRAETORIUM als Beförderungskandidat vorgeschlagen wird und dieses der Beförderung mehrheitlich zustimmt. Großritter dürfen sich selbst als die "Alte Garde" des Ordens betrachten. Aufgrund ihrer langen Dienszeit in den Reihen des Ordens genießen sie besonderen Respekt für ihre erbrachten Leistungen.
Unteroffiziere (Mitglieder der Volksversammlung)
Centurionen sind die Unteroffiziere des Ordens. Eine Beförderung zum Centurio ist i.d.R. an eine besondere Verwendung geknüpft (stellvertretender Rollenführer, Moderator im Forum, usw.) und werden von den Offizieren aufgrund ihrer Qualifikationen, oder ihres Engagements ausgewählt.
Offiziere (Mitglieder des PRAETORIUMS und der Volksversammlung)
Der Volkstribun ist die Vertrauensperson des Ordens. Er wird von den Mitgliedern der Volksversammlung gewählt. Er hat das Recht, die Volksversammlung außerordentlich einzuberufen; bei einer anstehenden Verhandlung vor dem Volkstribunal ist dies sogar seine Pflcht. Er gilt als Ansprechpartner für die Mitglieder. Weiterhin nimmt er als Vertreter der Mitglieder an den Sitzungen des PRAETORIUMS teil. Seine Amtszeit beträgt mindestens drei Monate. Nach Ablauf dieser drei Monate kann die Volksversammlung Neuwahlen ansetzen. Sollte die Volksversammlung mit dem aktuellen Amtsträger einverstanden sein, so können die Neuwahlen so lange ausgesetzt werden bis die Volksversammlung zu dem Entschluss kommt Neuwahlen seien nötig.
Praetoren:
Sind die Offiziere des Ordens. Offiziere nehmen ausnahmslos an den Sitzungen des PRAETORIUMs teil. Praetoren sollten stets vorbildlich in Pflichterfüllung und Auftreten außerhalb und innerhalb des Ordens und seinen Mitgliedern gegenüber sein und sind darüber hinaus Ansprechpartner für Sorgen, Wünsche, Beschwerden, Nöte, Anträge und allgemeine Mimimis. Offizieren wird in der Regel eine feste Aufgabe zugeteilt (HP-Admin, Stellv-Raidleiter, Gruppenleiter, etc.)
Triumvir (in allen Organen Mitglied)
Es gibt maximal zwei Prokonsuln im Orden. Diese sind die Stellvertreter des Chefs. Innerhalb des PRAETORIUM, als auch der Volksversammlung haben Prokonsuln wie Praetoren Stimmrecht, aber KEIN Vetorecht. Dieses Recht erhalten sie nur und ausschließlich, sollte der Gildenchef abwesend sein. In Abwesenheit des Gildenchefs gehen alle weiteren Rechte des Chefs auf sie über. Nur der Gildenchef hat das Recht einen Prokonsul zu ernennen, oder zu degradieren.
BigBoss mit halbphänomenalen fast kosmischen Kräften. Die Frauen himmeln ihn an und die Elfen wollen sein wie er! (Dieser Passus steht hier schon seit der ersten Version des Kodex und geht auf das fast schon legendäre Mitglied Marv aka Huljin der Warri-Troll zurück der es damals schaffte diesen Satz einzuschmuggeln; zu seinen Ehren bleibt dieser Satz erhalten. Über die Gültigkeit lässt sich streiten.... maaaaaan!)
Sonderdienstgrade: (nicht Stimmberechtigt)
Einfach nur die Twinks unserer Mitglieder und Freunde des Ordens
Kennzeichnung im TS
Im TS³ der Gilde sind von den Mitlgeidern des Ordens folgende Kennzeichnungen zu verwenden:
(bis einschließlich Kreuzritter):
OddF | Name
Großritter =OddF= |* Name
Centurio <OddF> | Name
Praetor & Volkstribun <<OddF>> | Name
Prokonsul -<<OddF>>- | Name
Konsul --<<OddF>>-- | Name
* Gemeint ist ein vertikaler Strich. Er kann erstellt werden durch gleichzeitiges drücken von
'Alt-Gr' + <>' ' vor ihrem Namen (Beispiel: OddF | Eduredur)
Die Volksversammlung wird zu besonderen Anlässen einberufen. Ihre Aufgabe ist es, die Marschrichtung des Ordens vorzugeben (Gilden- und Raidbündnisse). Weiterhin obliegt es dem Aufgabenbereich der Volksversammlung bei schweren Verstößen gegen den Kodex über den Delinquenten zu urteilen. Sollte ein Delinquent vom PRAETORIUM wegen leichter Verstöße verurteilt worden sein, so kann er beim Volkstribun und somit bei der Volksversammlung Revision einlegen. Abstimmungen werden mit einfacher Mehrheit getroffen, wobei der Konsul über Vetorecht verfügt. Dieses Vetorecht gilt nicht in der Gerichtsbarkeit.
Zu einer jeden Volksversammlung sollte sieben Tage im Voraus geladen werden. In dringenden Fällen kann diese Frist auf drei Tage verkürzt werden.
Die Versammlung der Offiziere und des Gildenchefs wird PRAETORIUM genannt. Das PRAETORIUM beschließt die Aufnahme von Mitgliedern, urteilt über Beförderung und den Ausschluss von solchen und hält im Großen und Ganzen Rat über alles was intern den Orden betrifft. Abgestimmt wird mit einfacher Mehrheit, wobei der Gildenmeister bei Stimmen Gleichheit über doppeltes Stimmrecht sowie über ein allgemeines Vetorecht verfügt. Das PRAETORIUM ist beschlussfähig mit mindestens 50% anwesenden Stimmberechtigten. Versammlungen des PRAETORIUMS finden nach Absprache und Dringlichkeit statt.. Zur Sitzung können auch Mitglieder eingeladen werden, die normal nicht an dieser teilzunehmen haben.
Das Triumvirat ist das „Dreigestirn“ bestehend aus dem Konsul und den beiden Prokonsuln. Dieses Organ stellt das höchste Organ innerhalb der Struktur des Ordens dar. Das Triumvirat, als auch seine einzelnen Mitglieder, hat das Recht die Volksversammlung einzuberufen. Sollte das PRAETORIUM und die Volksversammlung sich in einer Beschlusssache nicht einig sein, so obliegt es dem Triumvirat zu entscheiden, welcher der beiden Beschlüsse weiterhin Bestand hat, und welcher verworfen wird. Es kann aber auch beide gegenläufigen Beschlüsse verwerfen, allerdings nur, wenn es beiden Institutionen einen Alternativvorschlag zur Abstimmung vorlegen kann. Sollte einer der beiden Prokonsulplätze vakant sein, so obliegt es einzig dem Gildenchef einen Nachfolger zu bestimmen. Da es sich hierbei um das höchste Amt im Orden handelt kann sich die Vakanz über Wochen hinziehen bis ein geeigneter Kandidat befördert wurde. Die Vakanz einer Stelle ändert nichts an der Gültigkeit der Regelung.
Gerichtsbarkeit bei Kodexverstößen
Definition eines Verstoßes: Alle Taten, die in grundlegenden Punkten der Moral des Kodex und des Ordens widersprechen.
Definition eines schweren Verstoßes: Alle Taten, die grundlegenden Punkten des Kodex zuwiderlaufen und vor allem Schaden für den Orden, seine Mitglieder, seinem Ruf oder seiner Struktur nach sich ziehen.
Verstöße gegen den Kodex (einfache Verstöße) werden in den Sitzungen des PRAETROIUMS behandelt. Sollte das PRAETROIUM der Meinung sein, die Verstöße übersteigen die Kompetenzen des PRAETORIUMS, so kann es den Fall an die Volksversammlung delegieren. Sollte ein Ordensmitglied in einer Sitzung des PRAETORIUMs wegen Verstöße verurteilt worden sein, so hat es das Recht, über den Volkstribun Revision bei der Volksversammlung zu beantragen.
Sollte ein Fehler im Wiederaufnahmerecht von einem der Offiziere begangen worden sein, so wird ein solcher Fall innerhalb des PRAETORIUMs entschieden werden. Und zwar aus folgender Begründung: Das Beförderungs- und Aufnahmerecht obliegt einzig und allein dem PRAETORIUM. Weiterhin hat ein fälschlich wiederaufgenommener Schildknappe, das Mitgliedsrecht gegen die Bestimmungen des Kodex erworben, womit er de jure kein Revisionsrecht besitzt, wodurch eine Verhandlung, als einfacher Kodexverstoß ohne Revisionsrecht, vor der Volksversammlung ausgeschlossen werden kann.
Schwere Verstöße werden immer vor der Volksversammlung verhandelt. Eine gerichtliche Sitzung der Volksversammlung wird Volkstribunal genannt. Für die Terminierung einer Sitzung ist der Volkstribun verantwortlich. Bis zum Sitzungstermin ist der Delinquent auf den Rang Schildknappe zu degradieren. Sollte ein Mitglied vom Volkstribunal verurteilt worden sein, so ist das Urteil bindend. In juristischen Angelegenheiten, stellt das Volkstribunal die höchste Instanz dar und es darf bis zum Ausschluss eines Mitgliedes urteilen.
Die Vorgesetzten Verordnung des Ordens regelt, wann wer als Vorgesetzter gilt und an wessen Anweisungen ein Mitglied sich zu halten hat. Die Verordnung kennt drei Unterteilungen des Vorgesetztenverhältnisses:
Vorgesetzter aufgrund besonderer Anordnung
Vorgesetzter aufgrund besonderer Anordnung kann jedes Mitglied sein, dass von einem Vorgesetzten zur Erfüllung eines Auftrages für die Dauer dieser Erfüllung dazu ernannt wird. (z.B. : „Mitglied Mustermann übernimm bitte den Raid“; Mit dieser Ernennung wird Mitglied Mustermann allen anderen Teilnehmern des Raids vorgesetzt, aber nur zur Erfüllung des Raidziels).
Vorgesetzter mit besonderem Aufgabenbereich
Vorgesetzte mit besonderem Aufgabenbereich sind Vorgesetzte denen ein bestimmter Aufgabenbereich unterstellt wurde, dies wären z.B. Stellvertretende Stammgruppenführer. Dieses Vorgesetztenverhältnis ist nicht an eine Planstelle als Offizier gekoppelt.
Vorgesetzter aufgrund des Dienstgrades
Vorgesetzte aufgrund des Dienstgrades sind:
Offiziere allen Unteroffizieren und Mannschaften/Sonderdienstgraden Unteroffiziere allen Mannschaften/Sonderdienstgraden
Regelung der Vorgesetztenverhältnisse zueinander
Die Schwere des Vorgesetztenverhältnisses ist folgendermaßen geregelt:
4.1->4.2->4.3
D.h. z.B., dass ein Mitglied welches im Einzelfall mit der Leitung eines Raids beauftrag ist, einem Dienstgrad höheren Raidteilnehmer, für die Dauer des Raids vorgesetzt ist.
Vorgesetztenverordnung und Raidpartner
Raidpartner sind de jure keine Mitglieder des Ordens, dennoch hat die Vorgesetztenverordnung in Raids mit Raidpartnern volle Gültigkeit. Raidpartner, die mit der Betreuung eines bestimmten Aspektes des Raides beauftrag werden (Heilerabsrpache, Tankeinteilung, etc.) gelten als Vorgesetzte nach §4.1 und jedes dem Raidpartner so unterstellte Ordensmitglied hat seinen Anweisung gemäß §4.1 Folge zu leisten. Genaueres kann durch eine Raid-Vereinbarung geregelt sein.
Definition eines Befehls
Ein Befehl ist eine Anweisung zu einem bestimmten Verhalten, die ein Vorgesetzter einem Untergebenen schriftlich, mündlich oder in anderer Weise, allgemein oder für den Einzelfall und mit dem Anspruch auf Gehorsam erteilt. Ein Befehl kann klar definiert sein oder als Auftrag formuliert sein. Grundlegend sollte eine solche Anweisung einen erkennbaren Sinn und Zweck verfolgen. Ein Straßenschild in OG bewachen zu lassen ist nicht sinnvoll. Weiterhin darf eine solche Anweisung nicht gegen den Kodex, bestehende Raidabsprachen und die Blizzard RoCs verstoßen. Grundlegend hat die Vorgesetztenverordnung immer Gültigkeit, dennoch sollten sich Vorgesetzte bewusst sein, ihre „Befehlsgewalt“ mit Bedacht zu führen.
Sollte ein Offizier Befehle/Anweisungen erteilt haben die dieser Verordnung widersprechen, so hat jedes Mitglied und jeder Teilnehmer am Raid (Raidpartner) das Recht sich beim Volkstribun, oder bei einem Triumvir darüber zu beschweren.
Das Verhalten eines Ordens-Mitgliedes
Das Verhalten innerhalb des Ordens
Beleidigungen oder Pöbeleien sind nicht erwünscht. Viele Mitglieder des Ordens kennen sich bereits Monate, manche sogar länger. Dass da der Umgangston durchaus etwas lockerer als auch manchmal härter erscheinen mag, ist logisch. Man sollte sich jedoch stets bewusst sein, wem man was an den Kopf knallt. Auslachen, anspucken, oder weitere beleidigende Emotes sind zu unterlassen! Weiterhin erwarten wir grundlegende Höflichkeit im Gemeinsamen Umgang. „Hallo“ und ein „Tschüss“ wenn ein Mitglied on/off kommt/geht sind BASICs!
Das Verhalten außerhalb des Ordens
Ihr als Mitglieder des Ordens repräsentiert nicht nur euch selbst, sondern auch unsere Gilde in der WoW-Öffentlichkeit. Wir erwarten daher, dass ihr euch stets freundlich und nett verhaltet, nicht in öffentlichen Channels schimpft und von allen sonstigen Aktionen abseht die dem guten Ruf des Ordens schaden könnten. 'Flamen' und spammen in öffentlichen Chanels wird generell nicht gerne gesehen und ist zu unterlassen! Generell wird jedem, auch Gegnern im PvP, mit Respekt begegnet, d.h. auslachen oder anspucken ist verboten.
Wir begnügen uns damit die Allianz zu besiegen!
Asoziales Verhalten überlassen wir dem Feind!
Aufnahme, Ausschluss und Wiederaufnahme in den Orden
Folgende Anforderungen sollte ein Ordensmitglied erfüllen: Er sollte von seiner allgemeinen Art in den Orden passen, freundlich sein, eine gewisse geistige Reife an den Tag legen, zwingend über TS3 verfügen und mindestens das 18. Lebensjahr erreicht haben. Außerdem wird erwartet, dass den Regeln der übergeordneten Führung sowie anderen und vor allem dienstälteren Mitgliedern Respekt gezollt wird. Ein halbwegs regelmäßiges Erscheinen ist erwünscht, sofern dies die jeweilige private Situation zulässt (Grundsatz: Reallife geht vor!).
Wird ein neues Mitglied beim Orden aufgenommen, so muss es erst eine Probezeit und eventuelle Proberaids bestehen. Allgemeine Bedingungen für eine Vollmitgliedschaft in der Gilde sind die Anmeldung im Forum und ein Gespräch -per Teamspeak- mit dem Gildenmeister oder einem der Offiziere in welchem der Knappe über die Gilde und die Gildensatzung informiert wird. Der Zeitrahmen im Dienstgrad eines Knappen liegt in der Regel bei 2 bis 4 Wochen, die genauen Beförderungskriterien werden aber in jedem Fall speziell festgelegt und die Gildenleitung berät sich über Ernennungen von Rittern.
Bei einem Austritt aus dem Orden, wird der Account auf der Homepage auf das Statusrecht „Gast“ zurückgestuft. Sämtliche Charaktere (siehe Punkt: Verbleib von Twinks in der Gilde) im Raidplaner werden gelöscht. Im TS sind dem Ausgetretenen sämtliche Serverrechte (Servergruppe: „Orden“) zu entziehen und auf den Status F + F zu setzen.
Aufnahme von Twinks und deren Verbleib nach Austritt
Nach erreichen des Vollmemberstatus ist es euch überlassen wie viele Twinks ihr in unsere Gilde holen wollt. Spielern in der Probezeit ist keine wirkliche Obergrenze gesetzt, sollten aber binnen kürzester Zeit, Massen an Twinks anklopfen, können die Offiziere die Aufnahme dieser Verweigern. Sollte sich ein Mitglied dazu entschließen die Gilde zu verlassen, gilt folgendes Prinzip: Wir sind keine Twinkgilde! Dennoch wird im Einzelfall entschieden, ob der/die Twink/s eines Ex-Members hier verbleiben dürfen, oder nicht.
Der Orden ist in seiner langen Geschichte zu einer lebenden, aktiven Gemeinschaft geworden. Unser Ziel als Führung dieser Gilde ist es, diese zu erhalten und zu pflegen. Wir erwarten deswegen von Neuaufgenommen den Willen sich in diese Gemeinschaft zu integrieren. Darunter verstehen wir:
•	Regelmäßiges erscheinen im TS
• Teilnahme an Aktivitäten des Ordens
Zur Erklärung: Wir erwarten nicht, dass ihr jetzt einen Akkord an Forenbeiträgen erstellt, oder eine tägliche Mindestzeit im TS verbringt. Nein. Unser Ziel ist es einfach, euch als neue Mitglieder möglichst nahtlos in diese bestehende Gemeinschaft, genannt Orden, zu integrieren. Dies ist leider nicht möglich, wenn ihr euch nie, oder nur selten im TS blicken lasst. Im Raidplaner werdet ihr zu 99,9% nur die Progressraids finden, Fun oder Retroraids werden meistens spontan im Ts beschlossen.
Fragt euch selbst, was ihr wollt: einfach da sein und euer Ding machen, oder aber Teil der Gemeinschaft sein?
Was wir definitiv nicht wollen sind Einzelgänger oder aber Mitspieler die null Kontakt zur Gemeinschaft pflegen, denn davon haben weder die Einzelgänger etwas, noch wir als Gemeinschaft. Sollten sich Neuaufgenommene nicht integrieren, behalten wir uns das Recht vor, diese, nach Ablauf ihrer Probezeit, aus dem Orden zu entlassen.
Sollte sich ein Mitglied dazu entschließen, den Orden aus welchen Gründen auch immer zu verlassen, so steht einem späteren Wiedereintritt prinzipiell nichts im Wege (Prinzip der zweiten Chance!). Allerdings behält sich hier das PRAETORIUM das Recht vor, mit Mehrheitsbeschluss über eine erneute Aufnahme abzustimmen. Kandidaten für eine Wiederaufname in den Orden werden gleich behandelt wie Neurekrutierungen, sie durchlaufen jedoch einen erweiterten Aufnahmeprozess, dies bedeutet:
Wenn ein ehemaliges Mitglied um eine Wiederaufnahme bittet, ist dieses zu informieren, dass frühesten zur nächsten Offisitzung darüber entschieden wird. Über das Ergebnis dieser Beratung wird das Ex-Member schnellstmöglich informiert und je nach Ausgang wird die Wiederaufnahme angenommen, oder abgelehnt. An eine Wiederaufnahme können besondere Bedingungen geknüpft sein, die der Wiederaufzunehmende im Vorfeld zu erfüllen hat.
Wurde ein Mitglied aber von uns aus der Gilde entfernt, so entfällt das Wiederaufnahmerecht.
Einzige Ausnahme hiervon: Spieler die lange offline waren und aufgrund dessen aus der Gilde entfernt wurden, und nun wieder spielen, als auch wiedereintreten wollen. Diese werden von Offizieren auf Ihrem alten Rang wiedereingesetzt. Ist dem Offizier der alte Rang nicht bekannt, so wird auf den Rang Ordensritter eingeladen und gegebenenfalls später befördert.
Es gibt mehrere Gründe warum ein Mitglied aus dem Orden ausgeschlossen werden kann.
Ein Mitglied ist längere Zeit nicht online. In der Regel beginnen wir erst ab zwei Monaten Abwesenheit die Charaktere zu entfernen. Bei „alten Hasen“, die schon eine halbe Ewigkeit im Orden sind, wird dies aber kaum angewandt. So kann es durchaus sein, dass manch ein Char nach 6 Monaten wieder auftaucht und überglücklich ist, noch hier zu sein. Das Recht, Langzeit-Abwesende zu entfernen obliegt einzig dem Gildenleiter! Eine Wiederaufnahme nach §6.3 ist aber möglich.
Ein Schildknappe, der verpflichtet wurde, eine Stelle im Raid-Setup zu besetzten entspricht nicht den Anforderungen. Sei dies nun dadurch begründet, dass er einfach nicht zu uns passt, oder dass seine spielerische Leistung nicht den Erwartungen des Raides entspricht. Oder aber, er glänzt mit mehr Ab- als Anwesenheit. So oder so, kann solch ein Spieler während, oder am Ende der Probezeit entlassen werden. Eine Wiederaufnahme nach §6.3 ist dann ausgeschlossen!
Der Kodex ist nicht das StGB. Was ihr in eurem „RL“ treibt geht uns, im Groben und Ganzen gesehen, nichts an. Sollten wir aber mitbekommen, dass eines unserer Member eines Verbrechens im RL schuldig ist, das wir moralisch so nicht mittragen wollen, wird das Member aus unserer Gemeinschaft entfernt. Unterm Strich, ist dies ein sehr heikles Thema: Sollte dieser Fall eintreten, werden wir versuchen das betroffene, bald Ex-Mitglied zu kontaktieren, und zusammen mit ihm einen Grund für seinen „Austritt“ konstruieren. Wir wollen nicht, dass der Ausschluss als moderner Pranger fungiert. Von daher nehmen wir in Kauf, dass wir, um dieses Ex-Member vor Anfeindungen zu schützen, die wahren Gründe des Austritts vor unseren Membern verschleiern.
Wird ein Mitglied von einem nach § 3.6 eingesetztem Tribunal einem schweren Verstoß gegen unseren Kodex für schuldig befunden und wenn dieses Tribunal als Strafmaß den Ausschluss aus dem Orden festgesetzt hat.
Die Gildenbank des Ordens dient als Sammelstelle für den Raidbetrieb dienliche Gegenstände. Unser Ziel ist es, unserem raidenden Personal eine kostengünstige und vor allem allzeit verfügbare Alternative zu schaffen, über die sie, die von uns formulierten „Basics“ (Voll verzaubert, gesockelt, etc., siehe Raidvereinbarung) sicherstellen können. Für die raidenden Mitglieder ist das bankfach „StmGrp“ bestimmt. Dort findet ihr in ausreichenden Mengen Flask, Pots und Food. Um euch auch weiterhin damit versorgen zu können, lagert jedes Raidmember seine Überschüssigen Pflanzen in das Fach „Genossenschaft“ ein. Hochwertige VZ-Mats befinden sich im Fach der Offiziere. Solltet ihr hiervon etwas benötigen, meldet euch bei einem Offizier und man wird euch diese Mats zur Verfügung stellen. Weiterhin ist es verboten sich an der Gildenbank zu bereichern.
Einlagerung in die Gildenbank
Generell kann man aussagen, dass in der Gildenbank alle Gegenstände der aktuellen Erweiterung willkommen sind, sofern diese, fokussiert auf den Raidbetrieb, sinnvoll sind. Materialien zur Herstellung von Flaks, Tränken, Verzauberungen, Buff-Food, Sockelsteine (Rohsteine!!!), Erze, etc. sind sinnvoll. Grüne Items, mit entsprechend hoher Gegenstandsstufe, bei deren Entzauberung Verzauberungsmaterialien der aktuellen Erweiterung gewonnen werden können, sind ebenfalls sinnvoll.
Gegenstände aus älteren Erweiterungen sind nicht sinnvoll. Epische Gegenstände der aktuellen Erweiterung sind stets in das Offiziersfach einzulagern. Generell hat man sich bei der Einlagerung an die vorgegebene Ordnung zu halten!
Bitte seid euch gewahr, dass es einen Heidenaufwand bedeutet die Gildenbank in einem ordentlichen Zustand zu bewahren!
Das Gold der Gilde
Nur der Gildenchef und seine Stellvertreter haben Zugriff auf den Goldvorrat der Gilde. Das angehäufte Gold wird in der Regel dafür benutzt die Gildenbank mit Mats zu versorgen. (Pflanzen für Flask, VZ-Mats, etc.). Weiterhin werden wir mit dem Gold versuchen Schwächen des aktuellen Loottables auszugleichen; sprich Gegenstände herstellen lassen, was in der Regel zwar kostspielig ist, sich aber, auf den Raid bezogen, lohnt.
Epic-Gegenstände die niemand mehr braucht, werden verkauft und der Erlös der Gildenbank zugeführt. Kredite sind im Einzelfall möglich, wobei immer eine gewisse „Dringlichkeit“ bestehen sollte. Einem Twink einen Acc-Bound-Helm kaufen zu wollen, oder den gesamten „Krokoliskenschwanz-Markt“ aufkaufen zu wollen ist KEINE Dringlichkeit! Wenn man sich allerdings Epic-Rnd-Item XY kaufen will, was dann am besten noch Best in Slot ist, dann ist das eine Dringlichkeit!
Sollten einzelne Bestimmungen des Kodex unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Einwilligung unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt davon die Wirksamkeit des Kodex im Übrigen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung soll diejenige wirksame und durchführbare Regelung treten, deren Wirkungen der Zielsetzung am nächsten kommen, die die Gildenleitung mit der unwirksamen bzw. undurchführbaren Bestimmung verfolgt haben. Die endgültige Entscheidung welche Regelung an die Stelle der unwirksamen und/oder undurchführbaren tritt, obliegt dem Gildenleiter. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend für den Fall, dass sich der Kodex als lückenhaft erweist.
Die Raidvereinbarung
Darunter verstehen wir ein externes, nicht im Kodex verankertes Regelwerk, welches alle Belange unserer Raids abdeckt. Die Regeln dieser Vereinbarung gelten zusätzlich zu den Regeln des Kodex! Sollten Regeln einer Raidvereinbarung nicht vereinbar sein mit den Regeln des Kodex, so muss in der Raidvereinbarung deutlich zu erkennen sein, dass diese Regeln anzuwenden sind. Ist dies der Fall, so gilt: Raid-Recht bricht Kodex-Recht!
Die Raidvereinbarung ist

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