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Timestamp: 2016-10-28 14:18:04+00:00

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5C.282/2000 (24.04.2001)
M.________, Kl�ger und Berufungskl�ger, vertreten durch Rechtsanwalt Hans Scherrer, Kleinwangenstrasse 7, 6280 Hochdorf,
Ab�nderung eines Scheidungsurteils, hat sich ergeben:
A.- M.________ reichte am 20. M�rz 1997 Klage beim Amtsgericht Luzern-Land auf Ab�nderung des Scheidungsurteils vom 17. Juli 1995 ein und verlangte die Aufhebung des pers�nlichen Unterhaltsbeitrages f�r die geschiedene Ehefrau H.________ ab 1. September 1996 sowie die Herabsetzung der Unterhaltsbeitr�ge f�r die beiden Kinder P.________ (geb.
1985) und S.________ (geb. 1987) auf je Fr. 500.-- pro Monat. Mit Klage vom 2. Juni 1998 begehrte er weiter, P.________ sei unter seine elterliche Gewalt zu stellen, der Mutter sei ein Besuchsrecht einzur�umen, und diese sei zu verpflichten, einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 500.-- zu entrichten. Mit Urteil vom 24. September 1999 hiess das Amtsgericht die Herabsetzungsbegehren teilweise gut, stellte den Sohn P.________ unter die elterliche Gewalt des Vaters und verpflichtete die Mutter zur Zahlung eines monatlichen Unterhaltsbeitrags von Fr. 250.--.
B.- Das Obergericht des Kantons Luzern, an welches M.________ mit Appellation gelangt war, entschied am 29. September 2000 neu. Es verpflichtete den Kl�ger, der Beklagten folgende monatliche, vorauszahlbare, erstmals am 27. November 1996 anteilm�ssig f�llig gewesene und ab Verfall zu 5% verzinsliche und indexierte Unterhaltsbeitr�ge zu bezahlen:
- f�r sie pers�nlich je zur H�lfte im Sinne von
- f�r die Tochter S.________ Fr. 600.-- bis
- f�r den Sohn P.________ Fr. 600.-- bis
Parteien sei in Ziff. 2.3. wie folgt zu �ndern:
2.3. Der Kl�ger hat der Beklagten ab 1. September
1996 keine Unterhaltsbeitr�ge f�r sie
pers�nlich mehr zu leisten.
Der Kl�ger hat der Beklagten f�r den Sohn
500.-- zuz�glich allf�llige Kinderzulagen, und f�r die Tochter S.________, geboren 1987, ab 1. September 1996 bis 31. Juli
Unterhaltsbeitrag von Fr. 500.--, zuz�glich
Die Beklagte habe dem Kl�ger f�r den Sohn
von Fr. 500.-- zuz�glich
allf�llige Kinder- und Ausbildungszulagen
Luzern zur�ckzuweisen.
Weiter ersucht der Kl�ger um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege.
1.- Werden wie hier Unterhaltsbeitr�ge an die geschiedene Ehefrau und die Kinder durch Berufung an das Bundesgericht weitergezogen, so liegt eine verm�gensrechtliche Zivilrechtsstreitigkeit im Sinne von Art. 46 OG vor mit der Folge, dass die Zul�ssigkeit der Berufung vom Streitwert abh�ngt (BGE 116 II 493 E. 2b). Bei Kapitalisierung der vorliegend zur Diskussion stehenden Unterhaltsbeitr�ge ist die in der genannten Vorschrift verlangte Streitsumme eindeutig erreicht, sodass aus dieser Sicht die Berufung an die Hand genommen werden kann.
2.- Der Kl�ger beanstandet zun�chst, die Vorinstanz habe bei der Berechnung seines Notbedarfs einerseits zu hohe Eink�nfte angenommen und anderseits notwendige Auslagen nicht ber�cksichtigt.
a) In Bezug auf die Eink�nfte wirft er dem Obergericht vor, es habe ihm f�r die beiden Monate, als er erwerbslos war, ein fiktives Einkommen von 80% des fr�heren Durchschnittslohnes angerechnet.
Annahmen der Vorinstanz �ber hypothetische Geschehensabl�ufe, die auf Schlussfolgerungen aus konkreten Anhaltspunkten beruhen, sind als Ergebnis von Beweisw�rdigung verbindlich. Dies gilt auch f�r Annahmen �ber hypothetische Einkommen: ob und gegebenenfalls in welcher H�he sowie ab welchem Zeitpunkt der Unterhaltspflichtige ein hypothetisches Einkommen zu erzielen vermag, ist eine Frage tats�chlicher Natur, welche der Sachrichter f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindlich entscheidet (Art. 63 Abs. 2 OG; BGE 126 III 10). Der Kl�ger ist sich dessen offenbar auch bewusst, weist er doch selber darauf hin, dass er bereits in der staatsrechtlichen Beschwerde ger�gt habe, dass seine tats�chlichen Eink�nfte unrichtig berechnet worden seien.
b) aa) Hinsichtlich der Auslagen beanstandet der Kl�ger vorerst, dass die Vorinstanz f�r die Zeit vom 1. September 1996 bis zum 30. April 1998 nicht seine effektiven Wohnkosten von Fr. 1'958.-- ber�cksichtigt, sondern ihm nur einen reduzierten Wohnkostenanteil von Fr. 1'550.-- zugestanden habe.
Ob die tats�chlich aufgewendeten Wohnkosten voll oder nur teilweise in die Bedarfsberechnung aufzunehmen sind, bildet Rechtsfrage (Urteil der II. Zivilabteilung vom 8. Oktober 1997 in Sachen V. gegen V., E. 2a). Vorliegend hat das Obergericht die vom Kl�ger geltend gemachten Wohnkosten aus mehreren Gr�nden reduziert. Zum einen hat es ber�cksichtigt, dass dieser f�r den gr�sseren Teil des genannten Zeitraumes weniger Wohnraum f�r sich in Anspruch genommen habe als seine Lebenspartnerin und deren Kinder.
Mit dieser Erw�gung der Vorinstanz setzt der Kl�ger sich gar nicht ernsthaft auseinander, was indessen gem�ss Art. 55 Abs. 1 lit. c OG unerl�sslich ist (BGE 116 II 745 E. 3 S. 748/749). Auf seine allgemein gehaltene Kritik kann daher nicht eingetreten werden.
Weiter hat die Vorinstanz der C.________ GmbH, deren Gesch�ftsf�hrerin die sp�tere zweite Ehefrau des Kl�gers war, f�r das im sog. "Y.________" eingerichtete B�ro einen hypothetischen Mietzins von Fr. 200.-- pro Monat angerechnet und um diesen Betrag den Wohnkostenanteil des Kl�gers reduziert. Auch damit setzt der Kl�ger sich nicht in einer den Anforderungen von Art. 55 Abs. 1 lit. c OG gen�genden Weise auseinander, sodass auf seine R�ge nicht eingetreten werden kann.
Im Zusammenhang mit den Wohnkosten wirft der Kl�ger dem Obergericht auch vor, es habe sein Argument, dass er w�hrend seiner Anstellungen bei der R.________ GmbH bzw.
bei der A.________ AG zu Hause habe arbeiten m�ssen und er deshalb auf einen B�roraum angewiesen gewesen sei, unber�cksichtigt gelassen. Beide Arbeitsvertr�ge seien n�mlich unter der Voraussetzung abgeschlossen worden, dass diese Firmen ihm keine eigenen B�ros zur Verf�gung stellen m�ssten. Indessen ist dieser Einwand nicht geeignet, den Entscheid der Vorinstanz als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Die Erw�gung des Obergerichts, dass die jeweilige Arbeitgeberin dem Kl�ger entweder Arbeitsr�ume h�tte zur Verf�gung stellen oder aber, falls er eigene R�ume f�r seine Arbeit benutzt h�tte, ihm daf�r eine Entsch�digung h�tte entrichten m�ssen, ist nicht zu beanstanden.
Sodann r�gt der Kl�ger als willk�rlich, dass das Obergericht ihm beim Grundbetrag nur die H�lfte des Betrages f�r ein Ehepaar zugestanden, umgekehrt ihm aber nicht einmal die H�lfte der Wohnkosten zugebilligt habe. Dieses Vorbringen ist indessen neu und insoweit unzul�ssig, sodass darauf nicht eingetreten werden kann (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG).
Nach Ansicht des Kl�gers hat die Vorinstanz gegen die Rechtsgleichheit verstossen, indem sie nicht seinen ganzen Wohnkostenanteil ber�cksichtigt, dagegen der Beklagten das Recht zugestanden habe, zusammen mit ihrer Tochter ein ganzes Einfamilienhaus zu bewohnen. Indessen betragen die Wohnkosten der Beklagten und ihrer Tochter nur Fr. 667.-- pro Monat, wogegen dem Kl�ger vom Obergericht monatliche Wohnkosten in der H�he von Fr. 1'550.-- (statt der von ihm verlangten Fr. 1'958.--) zugestanden wurden. Von einer rechtsungleichen Behandlung kann unter diesen Umst�nden nicht gesprochen werden.
bb) Weiter beanstandet der Kl�ger, die Vorinstanz habe die Kinderzulagen zu seinem Einkommen hinzugerechnet, obwohl er diese vollumf�nglich habe weitergeben m�ssen, jedenfalls solange der Sohn P.________ noch nicht bei ihm gelebt habe.
Auch wenn es zutreffen mag, dass die Kinderzulagen f�r ein Kind, das nicht beim unterhaltsverpflichteten Elternteil lebt, nicht zu dessen Einkommen hinzuzuz�hlen sind (vgl. dazu Br�m/Hasenb�hler, Z�rcher Kommentar, N. 79 zu Art. 163 ZGB), so ist der betreffende Einwand nicht geeignet, den angefochtenen Entscheid als bundesrechtswidrig erscheinen zu lassen. Denn selbst wenn die Kinderzulagen bei den Eink�nften des Kl�gers unber�cksichtigt blieben, vermag das �brige Einkommen des Kl�gers die vom Obergericht festgelegten Unterhaltsbeitr�ge zu rechtfertigen, wobei zu beachten ist, dass bei der Festlegung der Kinderunterhaltsbeitr�ge dem Sachrichter ein weiter Ermessensspielraum zusteht (Art. 4 ZGB; BGE 107 II 406 E. 2c), in den das Bundesgericht nur mit grosser Zur�ckhaltung eingreift (BGE 123 III 10 E. 4c/aa S. 13 mit weiteren Hinweisen) und dass vorliegend keine Gr�nde f�r eine solche Intervention bestehen.
In diesem Zusammenhang wirft der Kl�ger der Vorinstanz zudem vor, sie habe in sein Existenzminimum eingegriffen.
Diese R�ge kann nicht geh�rt werden, denn sie gr�ndet haupts�chlich darauf, dass das Obergericht dem Kl�ger keine hypothetische Arbeitslosenentsch�digung h�tte anrechnen d�rfen (E. 2a vorn).
cc) Der Kl�ger wirft dem Obergericht ferner vor, es habe ihm ab dem 1. Juni 1999 ein fiktives Einkommen von Fr. 2'000.-- pro Monat angerechnet, obwohl er mit der F�hrung eines F�nfpersonenhaushaltes vollst�ndig ausgelastet sei und er deshalb unm�glich auch noch eine ausserh�usliche Erwerbst�tigkeit aus�ben k�nne. Indessen ist bereits ausgef�hrt worden, dass die Frage, ob der Unterhaltspflichtige ein hypothetisches Einkommen und gegebenenfalls in welcher H�he zu erzielen vermag, tats�chlicher Natur ist und vom Sachrichter f�r das Bundesgericht grunds�tzlich verbindlich entschieden wird (E. 2a vorn). Der Kl�ger hat denn auch dieselbe R�ge in der staatsrechtlichen Beschwerde erhoben, sodass auf seine praktisch gleichlautenden Vorbringen in der Berufung nicht eingetreten werden kann.
Weiter tr�gt der Kl�ger vor, gem�ss den Berechnungstabellen von Schultz-Bosch/Hofmann (Schadenersatz bei Ausfall von Hausfrauen und M�ttern im Haushalt, 4. Aufl.
Karlsruhe) erfordere die F�hrung eines Haushaltes mit drei schulpflichtigen Kindern in einem alten Bauernhaus mit Garten mindestens 80 Stunden pro Woche. Wenn ihm das Obergericht bei dieser Ausgangslage unterstelle, er k�nne neben der Haushaltf�hrung noch ein fiktives Einkommen von Fr. 2'000.-- erzielen, verstosse es in krasser Weise gegen das Gebot der Rechtsgleichheit; denn einer Hausfrau w�re unter den gleichen Gegebenheiten nie die Aufnahme einer 50%-igen T�tigkeit zugemutet worden. Die Einw�nde gehen fehl.
Vom unterhaltspflichtigen geschiedenen Gatten werden besondere Anstrengungen verlangt, damit er durch Einkommenssteigerung (oder durch Einschr�nkung der eigenen Lebenshaltung) die Entrichtung der ihm auferlegten Unterhaltsbeitr�ge in bisheriger H�he zu bewirken vermag (BGE 115 III 103 E. 3b S. 106; Semjud. 1992, S. 129; B�hler/Sp�hler, Berner Kommentar, N. 74 f. zu Art. 153 ZGB; Hinderling/Steck, Das schweizerische Ehescheidungsrecht, 4. Auflage S. 364; L�chinger/Geiser, Basler Kommentar, N. 14 zu Art. 153 ZGB; Br�m/Hasenb�hler, a.a.O., N. 139 ff. zu Art. 159 ZGB). Auch vom neuen Ehepartner d�rfen besondere Anstrengungen verlangt werden, damit der geschiedene Gatte trotz der Lasten der zweiten Ehe die aus seiner fr�heren Verbindung resultierenden Verpflichtungen erf�llen kann, was selbst aussergew�hnlich hohe Beitr�ge der erwerbst�tigen zweiten Ehefrau des Unterhaltspflichtigen einschliesst (BGE 79 II 137 E. 3a/b S. 140 f.; B�hler/Sp�hler, a.a.O., N. 74 und Sp�hler/Frei-Maurer, Erg�nzungsband, N. 75, je zu Art. 153 ZGB; Hinderling/Steck, a.a.O., S. 364). Weiter ist bei knappen finanziellen Verh�ltnissen dem betreuenden Elternteil ab dem 10. Altersjahr des j�ngsten Kindes eine Teilzeitbesch�ftigung zuzumuten (BGE 115 II 6 E. 3c S. 10; 114 II 301 E. 3d S. 303).
Vorliegend argumentiert der Kl�ger, seine Funktion als Hausmann erfordere den Einsatz seiner ganzen Arbeitskraft, sodass von ihm unm�glich noch die Aus�bung einer ausserh�uslichen Erwerbst�tigkeit verlangt werden k�nne.
Diese Argumentation l�uft im Ergebnis darauf hinaus, dass die zweite Ehefrau und deren Kinder die volle Arbeitskapazit�t des Kl�gers f�r sich beanspruchen k�nnten mit der Folge, dass die Unterhaltsanspr�che der geschiedenen Ehefrau nicht mehr oder nur noch in reduziertem Umfang erf�llt w�rden.
Dies vertr�gt sich mit den dargelegten Grunds�tzen nicht, zumal das j�ngste der vom Kl�ger betreuten Kinder das
13. Altersjahr �berschritten hat und auch aus dieser Sicht f�r den Kl�ger ein Teilzeiterwerb als zumutbar erscheint.
Weiter ist zu ber�cksichtigen, dass die zweite Ehefrau und die im Haushalt lebenden Kinder angesichts ihres Alters den Kl�ger bei dessen Arbeiten im Haushalt und im Garten durch ihre Mithilfe entlasten k�nnen. Schliesslich darf nicht �bersehen werden, dass auch die Beklagte einen Haushalt zu f�hren sowie eine Tochter zu betreuen hat und ihr daneben auch noch eine Erwerbst�tigkeit zugemutet wird. Erneut ger�t der Kl�ger mit sich selbst in Widerspruch, wenn er einerseits verlangt, dass seine geschiedene Ehefrau neben der Haushaltf�hrung und Kinderbetreuung ein Vollpensum als Sprachlehrerin zu �bernehmen habe, wogegen er sich mit der Rolle des Hausmannes begn�gen will. Wenn das Obergericht unter diesen Umst�nden eine Teilzeitbesch�ftigung des Kl�gers in der Gr�ssenordnung von 50% als zumutbar erachtete, so ist dies nicht bundesrechtswidrig.
dd) Nach Ansicht des Kl�gers hat das Obergericht Bundesrecht verletzt, weil es bei der Berechnung seines (des Kl�gers) Einkommens nur gerade die Eink�nfte seiner zweiten Ehefrau aus der vermieteten Liegenschaft "Y.________" mit einbezogen hat, ohne gleichzeitig die f�r den Unterhalt und die Erneuerung dieser Liegenschaft notwendigen Ausgaben zu ber�cksichtigen.
Obwohl die Frage der Anrechnung der Liegenschaftsunterhaltskosten f�r das "Y.________" eine Rechtsfrage darstellt, kann darauf nicht eingetreten werden. Denn die Vorinstanz hat nebst den Aufwendungen f�r den Hypothekarzins, die Versicherungspr�mien und die Liegenschaftssteuer keine weiteren Abz�ge zugelassen, weil sie vom Kl�ger nicht n�her spezifiziert worden sind. Und der Kl�ger kann - abgesehen von den Ausnahmen des Art. 63 Abs. 2 OG, die hier jedoch nicht geltend gemacht werden - im Rahmen der Berufung nicht nachholen, was er im kantonalen Verfahren vers�umt hat. Zudem hat das Obergericht erwogen, ein Abzug im Umfange von 15 % des Mietzinsertrages f�r den Geb�udeunterhalt k�nne in diesem familienrechtlichen Verfahren nicht ber�cksichtigt werden. Der Einwand, die Steuerbeh�rden w�rden solche Abz�ge in pauschalierter Form zulassen, gen�gt den Begr�ndungsanforderungen des Art. 55 Abs. 1 lit. c OG nicht.
ee) Weiter wirft der Kl�ger dem Obergericht vor, es habe zu Unrecht die besonderen Auslagen (Fr. 390.--) der in seinem Haushalt lebenden drei Kinder f�r Schulb�cher, Sportlager, Schulweg, Reparatur von Fahrr�dern, Brillen, Sackgeld etc. nicht zum Notbedarf gerechnet.
Die Vorinstanz hat dazu bemerkt, diese Kosten seien nach der Gerichtspraxis in den Grundbetr�gen mitenthalten.
Dabei hat das Obergericht pro Kind einen Grundbetrag von Fr. 375.-- eingesetzt, was den SchKG-Richtlinien vom 1. Januar 1994 entspricht (Staehelin/Bauer/Staehelin, Kommentar zum Bundesgesetz �ber Schuldbetreibung und Konkurs, SchKG II, N. 23 ff. zu Art. 93 SchKG). Mit dieser Erw�gung der Vorinstanz setzt der Kl�ger sich nicht in einer den Anforderungen von Art. 55 Abs. 1 lit. c OG entsprechenden Weise auseinander, vielmehr begn�gt er sich mit der pauschalen Behauptung, es sei sofort erkennbar, dass die Argumentation des Obergerichts falsch sei. Mangels hinreichender Begr�ndung ist deshalb auf diese R�ge nicht einzutreten. Immerhin kann beigef�gt werden, dass selbst wenn einzelne der vom Kl�ger genannten Aufwendungen zus�tzlich zum Grundbetrag ber�cksichtigt werden m�ssten, dies das Gesamtergebnis der Notbedarfsberechnung nicht derart beeinflussen w�rde, dass der Vorinstanz eine �berschreitung oder ein Missbrauch des ihr bei der Festlegung der Unterhaltsbeitr�ge naturgem�ss zustehenden Ermessens vorgeworfen werden k�nnte.
ff) Soweit der Kl�ger geltend macht, die Vorinstanz h�tte bei der Berechnung seines Notbedarfs einen monatlichen Steuerr�ckbehalt von Fr. 1'100.-- und nicht nur einen solchen von Fr. 550.-- ber�cksichtigen m�ssen, greift er in unzul�ssiger Weise (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG) verbindliche tats�chliche Feststellungen der Vorinstanz an, weshalb seine diesbez�glichen Vorbringen nicht zu h�ren sind.
gg) Dasselbe gilt f�r den weiteren Einwand, die geschiedene Ehefrau des Kl�gers sei ohne weiteres in der Lage, ein Vollpensum als Englischlehrerin zu �bernehmen und dabei ein Monatseinkommen von rund Fr. 7'000.-- zu erzielen.
Auch diese R�ge hat der Kl�ger in der staatsrechtlichen Beschwerde erhoben; sie ist dort behandelt worden, sodass im Rahmen der Berufung mit Bezug auf die H�he des hypothetischen Einkommens nicht darauf einzugehen ist.
Ferner bringt der Kl�ger sinngem�ss vor, dass das Obergericht krass Bundesrecht verletzt habe, weil es der Beklagten kein Vollpensum zugemutet habe. Der Einwand geht fehl, und es kann offen gelassen werden, ob er den Begr�ndungsanforderungen des Art. 55 Abs. 1 lit. c OG gen�gt. Die Vorinstanz hat in diesem Zusammenhang im Wesentlichen ausgef�hrt, da die Beklagte im Gegensatz zum Kl�ger die Betreuung der bald 13j�hrigen Tochter alleine zu bew�ltigen habe, sei ihr eine Vollzeitstelle nicht zuzumuten. Diese Auffassung ist bundesrechtskonform. Denn das Bundesgericht hat erwogen, dass einem betreuenden Elternteil die Aufnahme einer gewissen Teilzeitarbeit zugemutet werden kann, wenn das j�ngste Kind mit zehn Jahren dem Kleinkindalter entwachsen ist (BGE 115 II 6 E. 3c S. 10 mit Hinweisen; best�tigt im Urteil der II. Zivilabteilung vom 1. November 1996, E. 5b/bb).
hh) Der Kl�ger wirft schliesslich dem Obergericht eine Verletzung von Art. 285 Abs. 1 ZGB vor, weil es die Beklagte nicht dazu verpflichtet habe, an den Unterhalt des Sohnes P.________ monatliche Beitr�ge von Fr. 500.-- bis Fr. 600.-- zu leisten. Nach der genannten Bestimmung h�tten die Kinder Anspruch auf eine den Verh�ltnissen ihrer Eltern entsprechende Erziehung und Lebensstellung. Die Beklagte sei Eigent�merin eines Einfamilienhauses und verf�ge �ber eine Ausbildung als Englischlehrerin, die es ihr erlaube, monatlich Fr. 7'000.-- zu verdienen. Angesichts dessen h�tte sie ohne weiteres zu einem Unterhaltsbeitrag in der genannten Gr�ssenordnung f�r ihren Sohn P.________ verhalten werden m�ssen.
Bemessungskriterien f�r den Kinderunterhaltsbeitrag gem�ss Art. 285 Abs. 1 ZGB bilden einerseits der Bedarf und die Lebensstellung des unterhaltsberechtigten Kindes und anderseits die wirtschaftliche Leistungsf�higkeit des unterhaltsverpflichteten Elternteils (BGE 116 II 110 E. 3a S. 112; Hausheer/Spycher, Handbuch des Unterhaltsrechts, Bern 1997, S. 350 Rn 06.95). Hinsichtlich der Leistungskraft der Beklagten unterstellt der Kl�ger einfach, sie sei ohne weiteres in der Lage, ein Monatseinkommen von Fr. 7'000.-- zu erzielen. Bei der Behandlung der staatsrechtlichen Beschwerde ist indessen dargelegt worden, dass das Obergericht mit sachlich vertretbaren Gr�nden annehmen durfte, die Beklagte k�nne monatlich (nur) Fr. 2'000.-- verdienen (E. 3e).
Mit diesem Einkommen k�nnte sie ihren Notbedarf von Fr. 2'759.-- ohne den vom Kl�ger zu leistenden Unterhaltsbeitrag nicht decken. Im Endergebnis finanziert daher die Beklagte den vom Amtsgericht festgelegten und in der zweiten Instanz unangefochten gebliebenen Unterhaltsbeitrag f�r den Sohn P.________ aus dem vom Kl�ger zu leistenden pers�nlichen Unterhaltsbeitrag. Eine Erh�hung des Unterhaltsbeitrages f�r P.________ h�tte demnach einen Eingriff ins Existenzminimum der Beklagten zur Folge. Die Vorinstanz hat bundesrechtskonform gehandelt, wenn sie den Unterhaltsbeitrag f�r P.________ auf Fr. 250.-- pro Monat belassen hat.
Zusammenfassend erweist die Berufung sich als unbegr�ndet, soweit darauf �berhaupt eingetreten werden kann.
3.- Dem Verfahrensausgang entsprechend wird der Kl�ger kostenpflichtig (Art. 156 Abs. 1 OG). Er hat um Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege ersucht. Da es indessen weitgehend schon an den Eintretensvoraussetzungen der Berufung fehlt und im �brigen das angefochtene Urteil �berzeugend begr�ndet ist, war das Rechtsmittel von Anfang an aussichtslos, weshalb dem Gesuch nicht entsprochen werden kann (Art. 152 OG). Hingegen hat der Kl�ger die Beklagte f�r das bundesgerichtliche Verfahren nicht zu entsch�digen, da keine Berufungsantwort eingereicht worden ist.
1.- Die Berufung wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist, und das Urteil des Obergerichts des Kantons Luzern (II. Kammer) vom 29. September 2000 wird best�tigt.
2.- Das Gesuch des Kl�gers um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege wird abgewiesen.
3.- Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 2'000.-- wird dem Kl�ger auferlegt.

References: Art. 46
 BGE 
 Art. 55
 Art. 55
 Art. 163
 BGE 
 Art. 153
 Art. 153
 Art. 159
 Art. 153
 Art. 63
 Art. 55
 Art. 93
 Art. 55
 Art. 55
 Art. 285
 Art. 285