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Timestamp: 2018-02-25 23:30:35+00:00

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Rechtsprechung - Suchergebnis - 26.02.2018 00:30h
Gesundheitskosten Versicherungsrecht/Versorgung - Behandlungskosten Medikamente Kostenübernahme
LSG NRW - SG Duisburg
L 16 B 22/07 KR ER
Versorgung mit einem Arzneimittel über den zugelassenen Indikationsbereich hinaus
1. Die Krankenkasse ist nur dann verpflichtet, den Versicherten mit einem Arzneimittel über den zugelassenen Indikationsbereich hinaus zu versorgen, wenn geklärt ist, dass eine andere anerkannte Therapiemöglichkeit nicht besteht.
2. Auch wenn eine Alternativbehandlung mit einem zugelassenen Arzneimittel möglich ist, so ist es zulässig, im Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes die Krankenkasse für einen vorübergehenden Zeitraum zur Versorgung mit dem Arzneimittel über den zugelassenen Indikationsbereich hinaus zu verpflichten.
SGB V §§ 13 Abs 3, 31, 34, 93
Aktenzeichen: L16B22/07 Paragraphen: SGBV§13 SGBV§31 SGBV§34 SGBV§93 Datum: 2007-06-04
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Gesundheitskosten Versicherungsrecht/Versorgung - Medikamente Kostenübernahme
B 1 KR 12/04 R
Die Beteiligten streiten über die Kostenfreistellung für D-Ribose zur Behandlung eines Myoadenylate-Deaminase-Mangels (MAD-Mangel).
D-Ribose ist als Fertigarzneimittel nicht von der Leistungspflicht der GKV nach § 31 Abs 1 Satz 1 SGB V umfasst. Ihm fehlt die erforderliche (§ 21 Abs 1 AMG) arzneimittelrechtliche Zulassung. (Leitsatz der Redaktion)
Aktenzeichen: B1KR12/04 Paragraphen: AMG§21 SGBV§31 Datum: 2006-04-04
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Gesundheitskosten Versicherungsrecht/Versorgung - Medikamente Behandlungskosten Behandlungsmethoden Kostenübernahme Behandlungskosten
20.09.2005 (nicht rechtskräftig)
L 5 KR 144/03
Das mittelgradige Restless-Legs-Syndrom ist eine schwerwiegende Erkrankung, die den off-label-use von Medikamenten berechtigen kann.
SGB V § 27, 31
Aktenzeichen: L5KR144/03 Paragraphen: SGBV§27 SGBV§31 Datum: 2005-09-20
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Gesundheitskosten - Häusliche Krankenpflege Medikamente
07.06.2005 (nicht rechtskräftig)
L 24 KR 49/03
Die Beteiligten streiten noch um Kosten für die Verabreichung von Insulin im Rahmen der häuslichen Krankenpflege als Behandlungspflege.
Aktenzeichen: L24KR49/03 Paragraphen: Datum: 2005-06-07
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B 1 KR 20/03 R
B 1 KR 25/03 R
B 1 KR 28/04 R
AMRL Abschnitt F Nr 17.1 Buchst f
Aktenzeichen: B1KR20/03 B1KR25/03 B1KR28/04 Paragraphen: SGBV§12 SGBV§92 AMRL Datum: 2005-05-10
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17.03.2005 (nicht rechtskräftig) S 44 KR 6/04
Streitig ist, ob die Beklagte verpflichtet ist, den Kläger mit Lichtschutzmitteln zu versorgen bzw. ihm die durch die Selbstbeschaffung von Lichtschutzmitteln entstandenen Kosten zu erstatten.
Nach § 27 Abs. 1 SGB V haben Versicherte dem Grundsatz nach Anspruch auf Krankenbehandlung, der unter anderem auch die ärztliche Behandlung sowie die Versorgung mit Arzneimitteln einschließt. Ein Anspruch des Klägers gemäß §§ 27 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 i.V.m. 31 Abs. 1 Satz 1 SGB V besteht aber nicht. Denn bei den begehrten Lichtschutzmitteln handelt es sich unter Zugrundlegung der Anwenderinformation bereits nicht um Arzneimittel im Sinne des § 31 Abs. 1 Satz 1 SGB V (in der aktuellen aber auch der bis zum 31.12.2003 geltenden Fassung), sondern um Sonnenschutzmittel, die – nach der Anwenderinformation insbesondere auch Urlaubern - einen längeren gefahrlosen Verbleib in der Sonne ermöglichen sollen.
Maßgeblich für die Qualifikation als Arzneimittel ist nicht der konkrete Verwendungszweck (subjektive Zweckbestimmung). Maßgebend ist die überwiegende objektive Zweckbestimmung. (Leitsatz der Redaktion)
Aktenzeichen: S44KR6/04 Paragraphen: SGBV§27 Datum: 2005-03-17
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Gesundheitskosten - Medikamente
03.03.2005 (rechtskräftig) L 5 KR 169/04
Die Beteiligten streiten darüber, ob die Beklagte verpflichtet ist, den Kläger mit dem Arzneimittel Viridal zu versorgen.
Der aus § 27 Abs. 1 Satz 1 Fünftes Buch Sozialgesetzbuch (SGB V) folgende Krankenbe handlungsanspruch schließt global auch die Versorgung mit Arzneimitteln ein. § 31 Abs. 1 Satz 1 SGB V konkretisiert diesen Anspruch jedoch dahingehend, dass dies nur gilt, sofern das Arzneimittel nicht nach § 34 SGB V oder durch die Richtlinien nach § 92 Abs. 1 Satz 2 Nr. 6 SGB V ausgeschlossen ist.
Es besteht kein Anspruch auf Versorgung mit dem Arzneimittel Viridal. (Leitsatz der Redaktion)
SGB V §§ 27, 31, 34, 92
Aktenzeichen: L5KR169/04 Paragraphen: SGBV§27 SGBV§31 SGBV§34 SGBV§92 Datum: 2005-03-03
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Gesundheitskosten Versicherungsrecht/Versorgung - Medikamente Kassenabrechnung Behandlungskosten Kostenübernahme
01.03.2005 (nicht rechtskräftig) S 8 KR 321/04
Die Beteiligten streiten über die Frage der Versorgung der Klägerin mit dem nicht verschreibungspflichtigen Arzneimittel und Mistel-Präparat Helixor A.
Der Klägerin steht ein Anspruch auf Versorgung mit dem Arzneimittel Helixor A zu. (Leitsatz der Redaktion)
SGB V §§ 27, 31
Aktenzeichen: S8KR321/04 Paragraphen: SGBV§27 SGBV§31 Datum: 2005-03-01
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01.03.2005 (nicht rechtskräftig) L 5 KR 27/05
1. Der Klägerin steht ein Anspruch auf Versorgung mit dem Arzneimittel Helixor A zu, §§ 27, 31 des Fünften Buches des Sozialgesetzbuches (SGB V).
2. Das umstrittene Arzneimittel ist nicht gemäß § 34 Abs. 1 Satz 1 SGB V von der Versorgung ausgeschlossen, da es gemäß den AMR in der Fassung vom 16.03.2004 vom Vertragsarzt ausnahmsweise verordnet werden kann. Entgegen der Ansicht der Beklagten kann das nicht verschreibungspflichtige anthroposophische Mistel-Präparat gemäß Ziffer 16.5 i. V. m. 16.4.27 AMR vorliegend zur Behandlung des malignen Tumors eingesetzt werden, auch wenn es nicht im Rahmen einer palliativen Therapie erfolgt. (Leitsatz der Redaktion)
SGB V §§ 27, 31, 34
Aktenzeichen: L5KR27/05 Paragraphen: SGBV§27 SGBV§31 SGBV§34 AMR Datum: 2005-03-01
Link: pdf.php?db=sozialrecht&nr=2285

References: § 31
 § 27
 § 27
 § 31
 § 27
 § 31
 § 34
 § 92
 § 34