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Timestamp: 2019-12-07 12:18:09+00:00

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EuGH 2 | Rechtslupe
Der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on ist gesetz­li­cher Rich­ter im Sin­ne von Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG . Unter den Vor­aus­set­zun­gen des Art. 267 Abs. 3 AEUV sind die natio­na­len Gerich­te von Amts wegen gehal­ten, den Uni­ons­ge­richts­hof anzu­ru­fen . Kommt ein deut­sches Gericht sei­ner Pflicht zur Anru­fung des Uni­ons­ge­richts­hofs im Wege des
Der EuGH als gesetz­li­cher Rich­ter – die Vor­la­ge­pflicht deut­scher Gerich­te
Nach Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG darf nie­mand sei­nem gesetz­li­chen Rich­ter ent­zo­gen wer­den. Auch der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on ist gesetz­li­cher Rich­ter im Sin­ne die­ser Bestim­mung. Es kann daher einen Ent­zug des gesetz­li­chen Rich­ters dar­stel­len, wenn ein natio­na­les Gericht sei­ner Pflicht zur Anru­fung des Gerichts­hofs im Wege des Vor­ab­ent­schei­dungs­ver­fah­rens nach
Der EuGH als gesetz­li­cher Rich­ter – die Vor­la­ge­pflicht der Gerich­te
Der Euro­päi­sche Gerichts­hof ist gesetz­li­cher Rich­ter im Sin­ne von Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG. Das natio­na­le Gericht ist unter den Vor­aus­set­zun­gen des Art. 267 Abs. 3 AEUV von Amts wegen gehal­ten, den Euro­päi­schen Gerichts­hof anzu­ru­fen. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt über­prüft aller­dings nur, ob die Aus­le­gung und Anwen­dung der Zustän­dig­keits­re­gel des Art. 267 Abs.
Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts ist der Euro­päi­sche Gerichts­hof gesetz­li­cher Rich­ter im Sin­ne von Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG. Unter­lässt es ein deut­sches Gericht, ein Vor­ab­ent­schei­dungs­ver­fah­ren an den Euro­päi­schen Gerichts­hof zu stel­len, obwohl es uni­ons­recht­lich dazu ver­pflich­tet ist, wer­den die Rechts­schutz­su­chen­den des Aus­gangs­ver­fah­rens ihrem gesetz­li­chen Rich­ter ent­zo­gen . Aller­dings stellt
Für Scha­den­er­satz­kla­gen mit­tels im Inter­net began­ge­ner Per­sön­lich­keits­ver­let­zun­gen dür­fen von den Opfern auch die Gerich­te der Wohn­sitz­mit­glied­staa­ten ange­ru­fen wer­den. Vor­aus­set­zung hier­für ist, dass der Betrei­ber einer Web­site, für den die Richt­li­nie über den elek­tro­ni­schen Rechts­ver­kehr gilt, in die­sem Staat kei­nen stren­ge­ren als den im Recht sei­nes Sitz­mit­glied­staats vor­ge­se­he­nen Anfor­de­run­gen unter­wor­fen wird.
Leer­gut­trans­port und das Fahr­per­so­nal­ge­setz
Der "Mate­ri­al­be­griff" des Art. 13 Abs. 1 d, zwei­ter Spie­gel­strich, der Ver­ord­nung (EG) 561/​2006 umfasst nicht das Leer­gut, das ein Geträn­ke­händ­ler im Rah­men sei­ner gewerb­li­chen Tätig­keit trans­por­tiert. Nach der Ent­schei­dung des Ober­lan­des­ge­richts Stutt­gart ist in dem hier vor­lie­gen­den Fall auf den Betrof­fe­nen, der sein Fahr­zeug mit einem zuge­las­se­nen Gesamt­ge­wicht von 7,49 t im
Der Euro­päi­sche Gerichts­hof ist gesetz­li­cher Rich­ter im Sin­ne von Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG. Das natio­na­le Gericht ist unter den Vor­aus­set­zun­gen des Art. 267 Abs. 3 AEUV von Amts wegen gehal­ten, den Gerichts­hof anzu­ru­fen . Nach der Recht­spre­chung des Euro­päi­schen Gerichts­hofs muss ein natio­na­les letzt­in­stanz­li­ches Gericht gemäß Art. 267 Abs. 3 AEUV
Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat eine Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hofs zur "Gerä­te­ab­ga­be" nach dem Urhe­ber­rechts­ge­setz auf­ge­ho­ben. Nach Ansicht des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts hat der Bun­des­ge­richts­hof mit sei­nem Urteil die Beschwer­de­füh­re­rin, die VG Wort, in ihrem grund­rechts­glei­chen Recht auf den gesetz­li­chen Rich­ter dadurch ver­letzt, dass er eine Vor­la­ge zum Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on nicht geprüft hat.
Vor­la­ge­pflicht beim EuGH
Nach Art. 234 Abs. 3 EGV in Ver­bin­dung mit Art. 234 Abs. 1 lit. b EGV sind in den Mit­glieds­län­dern der EU die inner­staat­lich letzt­in­stanz­lich ent­schei­den­den Gerich­te grund­sätz­lich ver­pflich­tet, eine Vor­ab­ent­schei­dung des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on ein­zu­ho­len, wenn Gemein­schafts­recht aus­zu­le­gen ist. Die Vor­la­ge­pflicht letzt­in­stanz­li­cher Gerich­te der Mit­glied­staa­ten ent­fällt jedoch dann, wenn die betref­fen­de
Das letzt­in­stanz­li­che Gericht ver­letzt das Recht auf den gesetz­li­chen Rich­ter gemäß Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG, indem es von einem gebo­te­nen Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chen an den Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on gemäß Art. 234 Abs. 3 EG absieht. Mit die­ser Begrün­dung hob jetzt das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ein Urteil des Bun­des­ar­beits­ge­richt auf, mit dem die­ses eine
EU-Nie­der­las­sung oder EU-Toch­ter­ge­sell­schaft?
Nach Ansicht des Euro­päi­schen Gerichts­hofs darf es steu­er­lich kei­nen Unter­schied machen, ob ein Unter­neh­men in einem ande­ren EU-Land über eine selb­stän­di­ge Toch­ter­ge­sell­schaft oder über eine recht­lich unselb­stän­di­ge Nie­der­las­sung tätig wird.

References: Art. 101
 Art. 267
 EuGH 
 Art. 101
 EuGH 
 Art. 101
 Art. 267
 Art. 267
 Art. 101
 Art. 13
 Art. 101
 Art. 267
 Art. 267
 EuGH

 Art. 234
 Art. 234
 Art. 101
 Art. 234