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Timestamp: 2019-08-21 16:00:40+00:00

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Sehr guter Kommentar zur Lage in Berlin - Page 3 - Neuigkeiten - Immopreneur.de | Community für erfolgreiche Immobilieninvestoren
Ich empfehle allen MFH-Eigentümern ob in Berlin oder Bundesgebiet so schnell wie möglich die Häuser aufzuteilen. Irgendwann wird das nur noch mit sehr großem Zeitverzug möglich sein (siehe Berlin).
Warum aufteilen ? Für komplette MFH werden doch häufig höhere Preise als für ETW bezahlt.
Friedrich Hi. 56
vor 29 Minuten schrieb JB:
Warum aufteilen ? Für komplette MFH werden doch häufig höhere Preise als für ETW bezahlt. ﻿
Zum einen kann man die Teilung ja fix rückgängig machen (sofern einem noch alle Whg. gehören), zum anderen ist von Markt zu Markt unterschiedlich wo die höheren Preise zu erzielen sind. In Berlin, wo eine Aufteilung nur noch mit sehr langer Vorlaufzeit möglich ist, sind es Wohnungen. Da derartiges auch für andere "angespannte Märkte" zu befürchten ist, ist vorausschauende Planung sicher nicht verkehrt.
Zudem sind die Kosten idR. überschaubar und der Gewinn ggf. erheblich.
vor 40 Minuten schrieb JB:
Warum aufteilen ? Für komplette MFH werden doch häufig höhere Preise als für ETW bez﻿ahlt.
Weil es in Berlin eingeschränkt ist, aufzuteilen, man kann auch ohne Aufteilung nach Brucheigentumsanteil verkaufen, quasi 7 Leute im Grundbuch eingetragen, untereinander Dienstbarkeiten zugeordnet, geht auch. Wenn man jetzt aufteilt, beginnt die 10 Jahresfrist von vorne... bitte beachten
Jedoch ist es so, dass der Schuss mit dem Mietdeckel total nach hinten los gehen wird.
Wie ich schon erwähnt habe, werden massenweise Leute Ihre Arbeitsplätze verlieren: man muss sich nur mal anschauen, wie viel der Immobiliensektor in der Wirtschaft ausmacht... Es sind gigantische Summen. Die Zeiten, wo niemand investiert, die kenne ich noch von früher...
Es sind ja nicht nur die Handwerker, sondern auch massenhaft Dienstleister, rund um das Gebäudemanagement, Verwalter, Digitale Dienstleister, usw.
Auch ausländische Investoren, könnten Ihre Bestände verfallen lassen und Personal massiv abbauen - das Geld wird dann aus Deutschland abgezogen und in lukrative Länder investiert.
Wenn die das Bundesweit ausbauen sollten, dann glaube ich, sind die Banken platt....
soviel Buchwertverluste auf einen Schlag können die gar nicht auffangen. Wird spannend
vor 8 Minuten schrieb Friedrich Hi.:
In Magdeburg sind MFH deutlich attraktiver. Momentan stürzen sich da die Investoren drauf. Auch völlig unsanierte Objekte, die noch vor ein paar Jahren verschenkt wurden, werden für 500 Euro/qm angeboten.
Potentielle Eigennutzer für ETW gibt es nur wenige. Daher machen die Kleinanleger den Markt.
Ich war am Wochenende in Leipzig. Mir wurde gesagt, dass nur 2% der Immobilienkäufe- und verkäufe in Leipzig privat sind. Sonst geht alles an institutionelle Anleger. Das finde ich krass. Im Schnitt !!! werden immobilien dort 5 mal gedreht. Ich kann das fast nicht glauben. Fast alles wird Cash bezahlt. Finanzierungen sind die absolute Ausnahme - außer bei der 2% Gruppe.
also das es so extrem ist kann ich nicht glauben. Bei jedem "drehen" fällt ja die Grunderwerbsteuer an. Und nur 2% privat ist doch absurd
Hi @Fröhn, was meinst Du mit "im Schnitt 5x gedreht". Bezogen auf welchen Zeitraum?
. Wenn man jetzt aufteilt, beginnt die 10 Jahresfrist von vorne... bitte beachten
Hjalmar, ich weiß nicht wie du auf diese Aussage kommst.
Aufteilung hat nach meiner Kenntnis (keine Steuerberatung, allerdings habe ich mich intensiv mit § 23 EStG und den steuerlichen Voraussetzungen für gewerblichen Grundstückshandel beschäftigt) keine Auswirkungen auf die 10 Jahresfrist des § 23 EStG und führt (soweit nicht unwesentlich Modernisierung/Instandhaltung getrieben wird etc.) auch nicht zu einem Neustart der möglichen Fristen beim gewerblichen Grundstückshandel. Trotz verschiedener Teilungen in den letzten 5 Jahren hat dieses bei mir keine Auswirkungen bei mir lt. Finanzamtsauskunft auf Steuerfreiheit lt. § 23 EStG und gewerblichen Grundstückshandel, d.h. ich kann steuerfrei verkaufen.
Ich habe nur noch geteilte MFHs und meine noch ungeteilten WGHs sind bis auf eines zu über 70% gewerblich (d.h. da macht die Teilung keinen Sinn).
Edited June 19 by Andreas
vor 48 Minuten schrieb Andreas:
Aufteilung hat nach meiner Kenntnis (keine Steuerberatung, allerdings habe ich mich intensiv mit § 23 EStG und den steuerlichen Voraussetzungen für gewerblichen Grundstückshandel beschäftigt) keine Auswirkungen auf die 10 Jahres﻿﻿frist des § 23 EStG und ist führt (soweit nicht unwesentlich Modernisierung/Instandhaltung getrieben wird etc.) auch nicht zu einem N﻿eustart der möglichen Fristen bei﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿﻿m gewerblichen Grundstückshandel. Trotz verschiedener Teilungen in den letzten 5 Jahren hat dieses bei mir keine Auswirkungen bei mir lt. Finan﻿zam﻿tsauskunft auf Steuerfreiheit lt. § 23 EStG und gew﻿﻿erblichen Grundstückshandel, d.h. ich kann steuerfrei verkaufen.
Es kann in Bezug auf den Gewerblichen Grundstückshandel Probleme geben, wenn andere Faktoren hinzukommen. Sind diese (i.d.R. hohe Modernisierungs- und Instandhaltungsausgaben in letzten 5 Jahren, Tätigkeit im Immobilienbereich) gegeben, könnte es Probleme geben. Bei Dir könnte das der Fall sein, da Du als Makler tätig bist plus sanierst (da könnte ggf. sogar eine 10 Jahresfrist vorliegen). Bei normalen Investoren ohne Branchennähe (d.h. keine Steuerberater, Architkten, Makler, Bauunternehmer) sehe ich das normalerweise eher nicht.
Das hat aber nichts mit der 10 Jahresfrist lt. § 23 EStG zu tun.
https://www.welt.de/debatte/kommentare/article195603555/Besucheransturm-Berlin-will-Touristen-an-die-Raender-verdraengen.html
Die Spaßvögel wollen jetzt die Touristen an den Stadtrand verbannen
Warum schließt ihr nicht alle Büros innerhalb der Stadt, das würde sehr viel neuen Wohnraum geben, aber nicht über 3,-€ / m2
Finanzieren kann man das bestimmt über ein bedingungsloses Grundeinkommen
Interview SchäferGümbel :
sieht so aus, als wird Ende August das Bestellerprinzip konkreter
Wer baut schon neue Hotels an den Stadtrand ?
Würdest Du das als Investor machen?
Steigert das den Wert Berlins z.B. als Messe oder Kongressstandort?
JB 007 hat schon recht mit seiner Prognose
Eine tolle Nachricht für alle die momentan in Berlin in Neubauten investieren
https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/spd-will-den-wohnungsneubau-jetzt-komplett-abwuergen/
Ralf Richter 10
kurios beim Mietendeckel ist auch die Situation beim Neubau
Der Deckel gilt nämlich nur nicht bei der ersten Vermietung des Neubaus.
Ich stelle mir vor, wie ein findiger Mieter seinen Vermieter erpressen kann
Die Wohnung wird z.B: für 15 Euro/QM vermieter, der Deckel erlaubt in der Wohnalterklasse nur 10 Euro.
nach dem Einzug droht der Mieter dem Vermieter mit Auszug, wenn er nicht die Miete auf 11 Euro senkt.
das wäre für den Vermieter immer noch attraktiver, als unter dem Mietendeckel für 10 Euro mit keinen Erhöhungen zu vermieten und zusätzlich die Kosten des Mieterwechsels wie Makler zu bezahlen.
In Berlin werden jetzt anscheinend auch schon Optionen zur Begrenzung der Gewerbemiete diskutiert, es gibt hier als Vorschläge einen Mietendeckel analog zu dem für Wohnraum oder einen Gewerbemietspiegel:
https://m.tagesspiegel.de/berlin/bezirksbuergermeisterin-von-kreuzberg-herrmann-will-mietendeckel-fuer-gewerbeimmobilien/24494768.html
die meisten Ossis sind halt so, DDR Verhältnisse hat der ein oder andere bis heute nicht verarbeitet. Ich war noch nie im Osten und ehrlich gesagt, so wie die meisten politisch unterwegs sind, zieht mich nichts dahin
das liebe ich am Rhein und Ruhrgebiet, hier haben wir eine lockere Mentalität und die Leute sind einfach anders drauf
Es wäre sehr krass, wenn das kommen würde - ein weiterer Einschnitt der Freiheit durch die Politik
Edited June 26 by Jb007
Ich sag nur: Der späte Sieg der DDR.
In ihrer Funktion als Bausenatorin schlug sie dem Senat von Berlin Anfang Dezember 2016 Andrej Holm als Staatssekretär für Wohnen vor, der vom Senat daraufhin berufen wurde. Als sich herausstellte, das Holm bis 1990 als Hauptamtlicher Mitarbeiter beim DDR-Ministerium für Staatssicherheit beschäftigt war, die Angaben zu seiner Stasi-Tätigkeit gegenüber seinem bisherigen Arbeitgeber, der Humboldt-Universität, jedoch gefälscht hatte, führte dies zu breiter Kritik und seinem Rücktritt. Lompscher legte ihr Mandat im Abgeordnetenhaus am 31. Januar 2017 nieder.
Aufgrund der während ihrer Amtszeit als Bausenatorin wiederholt nach unten korrigierten Zahlen für bezahlbare Neubauten, und der angesichts fehlender Wohnungen zunehmenden Verdrängung von Mietern durch steigende Mieten als Provokation des Regierenden Bürgermeisters Müller aufgefassten Besetzung der zentralen Abteilung für Berlins Wohnungsbau durch die fachfremde Jugendstadträtin Obermeyer, titulierte sie Der Tagesspiegel am 6. Juli 2018 als Bauverhinderungssenatorin. Von der CDU und in den Medien wird ihre Entlassung gefordert.[2][3][4][5] Angesichts der akuten Wohnungsnot wurde Lompscher in einem von allen Geschäftsführern der sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften verfassten Brandbrief wegen ihres schleppenden und umständlichen Anstoßens neuer Bauvorhaben und spärlicher Freigaben ländlicher Bauflächen scharf attackiert, sowie die Bearbeitungsweise von Bauanträgen und Siedlungsvorhaben bemängelt.[6] Nach einer Aufstellung der Industrie- und Handelskammer hat sich die Zahl der festgesetzten Bebauungspläne im Jahr 2018 im Vergleich zu 2016, dem letzten Amtsjahr von Lompschers Vorgänger, halbiert.
Sie ist nach wie vor im Amt.
die meisten Ossis sind halt so, DDR Verhältnisse hat der ein oder andere bis heute nicht verarbeitet. Ich war noch nie im Osten und ehrlich gesagt, so wie die meisten politisch unterwegs sind, zieht mich nichts dahin ﻿
Was hat denn Berlin mit "den Ossis" zu tun? Sorry, aber das ist absoluter Bullshit. Die Stadt Berlin ist mindestens zur Hälfte BRD-geprägt und alle unter 35 Jährigen haben eh keine DDR-Sozialisation mehr genossen. Die Art und Weise, wie hier pauschal über mehrere Millionen Menschen gelästert wird, ist anmaßend.
Wenn man als Westdeutscher bis heute nicht in Ostdeutschland war, dann ist das ein Armutszeugnis für persönliche Ignoranz und Kulturlosigkeit. Ich habe noch niemanden erlebt, der eine Reise in die neuen Bundesländer bereut hätte. Das hat auch etwas mit Bildung und Interesse am eigenen Land zu tun.
vor 5 Stunden schrieb hajo:
Hier im Westen werden oft Karten gezeigt, wie der Osten wählt: die eine hälfte ist Blau und die andere grün/links-rot... noch fragen?
Schwarz Gelb sehe ich nirgends ... mit der Enteignungsdebatte und dem mietendeckel... sind doch die Leute die da wohnen, die das wollen
Leute, kauft einfach woanders. Der Markt wird das letztendlich richten.
Das ist doch Quatsch.. Berlin ist nicht der "Osten".
Sicherlich waren die Linken früher stark und werden nun teilweise von der AfD abgelöst.
Aber außerhalb von Berlin gibt es diese Diskussion (zumindest im Osten) doch garnicht.
In Sachsen-Anhalt gibt es gibt es z.B. keinerlei zusätzliche Beschränkungen für Vermieter.
Die gleichen Diskussionen bzgl. Mietendeckel gibt es auch in Frankfurt und München (auch dort von der SPD gefordert).
Deutschland hat sich schon ziemlich angeglichen. Ich empfehle jedem einmal in eine Berliner Hochschule zu schnuppern oder mit Berlinern unter 40 zu sprechen. Da spielt die Rolle wer aus dem Ost- oder Westteil kommt keine/kaum eine Rolle mehr. Allerdings waren in Westberlin schon vor der Wende ziemlich viele Sozialisten unterwegs (gerne aus BW ausgewandert).
Insgesamt ist Deutschland unter Merkel trotz/wegen der guten Wirtschaftsentwicklung (China und den tüchtigen Unternehmen sei Dank) stark nach links gerückt (Nationalsozialismus ist letzendlich auch links, als es abzielt die Freiheit in Wirtschaft und Gesellschaft zu begrenzen, der erste Mietendeckel wurde 1937 von den Nazis verabschiedet). In Zeichen wachsender Umverteilung kommen dann auch so spinnerte, kontraproduktive Ideen wie Mietpreisbremse und Mietendeckel auf.
Insgesamt bleibe ich bei meinem Ceterum Censeo: kein Investment in Immobilien bei den heutigen Preisen, vielmehr sollte man auf Basis der heutigen Preise verkaufen, solange man es noch (steuerfrei) kann. Dann am Besten diversifizieren (inkl. Anlage im nicht EU-Ausland).
Auch mal bissjen Geld ausserhalb der EU bringen...

References: § 23
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