Source: http://www.feuerschuetzen-ffb.de/Verein/Satzung/body_satzung.html
Timestamp: 2017-11-20 15:13:40+00:00

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Königlich Privilegierten
§ 1 Name und Zweck.
§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder..
(1) Die Gesellschaft führt den Namen Königlich Privilegierte Feuerschützengesellschaft und hat ihren Sitz in Fürstenfeldbruck.
(2) Die Gesellschaft besitzt Rechtspersönlichkeit aufgrund der Allgemeinen Schützenordnung für das Königreich Bayern vom
25. August 1868 (Regal. Sp. 1729) und erkennt die Allgemeine Schützenordnung an.
(4) Die Gesellschaft ist selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke und erstrebt keinen Gewinn. Mittel der Gesellschaft dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Gesellschaft.
(3) Besteht kein Gesellschaftsausschuss, so entscheidet die Generalversammlung über das
Aufnahmegesuch.
b) durch Ausschluss (§ 6 Abs. 2 Buchst. c)
(3) Die Mitglieder können jederzeit durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Schützenmeisteramt aus der Gesellschaft austreten. Ein Mitglied, das nicht zum Schluss eines Jahr austritt, hat die Beiträge und die sonstigen Leistungen für das laufende Jahr zu entrichten.
(1) Die Mitglieder haben das Recht, an den Veranstaltungen der Gesellschaft teilzunehmen
und deren Einrichtungen nach den dafür erlassenen Bestimmungen zu benutzen.
a) Geldbußen bis zum Beträge von 50 DM,
c) befristeten oder dauernden Ausschluss aus der Gesellschaft
(5) Über die Ahndung von Verstößen entscheidet das Schützenmeisteramt zusammen mit dem Gesellschaftsausschuss mit der Mehrheit der Stimmen der Anwesenden. Ein Beschluss kann, nur gefasst werden, wenn alle Mitglieder des Schützenmeisteramtes und des Gesellschaftsausschusses unter Angabe der Tagesordnung geladen wurden und mindestens ein Schützenmeister, ein weiteres Mitglied des Schützenmeisteramtes und mehr als die Hälfte der Mitglieder des Gesellschaftsausschusses anwesend sind. Vorher ist der Betroffene zu hören oder ihm sonst Gelegenheit zu geben, zu dem Vorwurf Stellung zu nehmen. Besteht bei der Gesellschaft kein Gesellschaftsausschuss, so entscheidet das Schützenmeisteramt allein. Ein betroffenes Mitglied darf bei der Beschlussfassung nicht anwesend sein.
(1) Gesellschaftsorgane sind
- der Gesellschaftsausschuss und
(4) Die Mitglieder des Schützenmeisteramtes werden von der Generalversammlung in geheimer Wahl auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Ihre Amtszeit ist so zu bestimmen, dass in einem Jahr zwei und im darauf folgenden Jahr drei Mitglieder zu wählen sind. Wiederwahl ist zulässig.
(8) Das Schützenmeisteramt hat eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen, wenn es im Interesse der Gesellschaft notwendig ist. Eine außerordentliche Generalversammlung muss ferner einberufen werden, wenn a) ein Drittel der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe der Tagesordnung verlangt, b) ein Mitglied gegen den Ausschluss von den Gesellschaftsveranstaltungen Beschwerde einlegt (§ 6 Abs. 7).
1) Die Generalversammlung kann mit der Mehrheit von zwei Dritteln der Anwesenden beschließen, dass die Gesellschaft als weiteres Organ einen Schützenkommissar hat.
2). Der Schützenkommissar wird von der Generalversammlung auf fünf Jahre gewählt. Er soll im öffentlichen Leben stehen und nicht Mitglied der Gesellschaft sein.
(3) Der Schützenkommissar pflegt die Verbindung der Gesellschaft zur Stadt Fürstenfeldbruck und vertritt in der Gesellschaft die Belange der Allgemeinheit.
(3) Die Generalversammlung wählt einen oder mehrere Liquidatoren. Das Gesellschaftsvermögen, das nach der Erfüllung der Verbindlichkeiten verbleibt, ist der Stadt Fürstenfeldbruck zu übergeben mit der Auflage, es bis zur Gründung einer neuen steuerbegünstigten Schützengesellschaft in der Stadt Fürstenfeldbruck zu verwalten. Übernimmt die Stadt die Verwaltung des Vermögens und wird innerhalb von fünf Jahren nach der Auflösung der Gesellschaft in der Stadt Fürstenfeldbruck keine neue Schützengesellschaft gegründet, so fällt das verbleibende Gesellschaftsvermögen an die Stadt, die es zur Förderung des Sportwesens zu verwenden hat. Lehnt die Stadt die treuhänderische Verwaltung des Vermögens ab, so fällt das Vermögen an den Freistaat Bayern, der es zur Förderung des Schießsports zu verwenden hat.
2) Das Schützenmeisteramt hat Satzungsänderungen unverzüglich dem Landratsamt Fürstenfeldbruck, vorzulegen, mit der Bitte, die Genehmigung des Bayer. Staatsministeriums des Innern einzuholen.
(2) Die Satzung vom 15.03.1952 wird aufgehoben.
Beschluss der Generalversammlung vom 26.1.71
Aufgrund des Einwandes des Bayers. Staatsministerium des Innern wurde beschlossen, die Mustersatzung Ausgabe 68 mit Wirkung vom 3.3.70 unverändert anzunehmen. Somit sind die Änderungen der § 8 Abs. 4 und § 9 Abs. 2 hinfällig.
Heinz Ortlieb 1. Schriftführer
Georg Dilger
I C7-2022I12-9
Vorstehende Satzung wird hiermit gemäß § 33 Abs. 2 BGB genehmigt
München, den 3. Januar 1972
I. A. Gez. Dr. Ratuschny
(Regierungsdirektor)
Die Generalversammlung beschloss einstimmig folgende Änderungen der Satzung vom 26.1.71
1. § 1 Abs. 3 der Satzung erhält folgende Fassung:
„Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Zweck der Gesellschaft ist die Förderung des Sports. Sie wahrt die Tradition des Schützenwesens. Sie pflegt den Schießsport mit zugelassenen Sportwaffen als Leibesübung und erzieht ihre jugendlichen Mitglieder sportlich und gesellschaftlich."
2. § 1 Abs. 4 der Satzung erhält folgende Fassung:
„Die Gesellschaft ist selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke und erstrebt keinen Gewinn. Mittel der Gesellschaft dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Gesellschaft."
3. § 2 Abs. 2 der Satzung erhält folgende Fassung:
„Mitglied kann nur werden, wer das 12. Lebensjahr vollendet hat." 4. § 5 Abs. 3 der Satzung wird gestrichen.
5. In § 12 Abs. 3 Satz 2 der Satzung wird das Wort „Verwaltungsausgaben" durch „Ausgaben" ersetzt
6. In § 13 Abs. 3 Satz 2 der Satzung werden die Worte „das Ansuchen" durch „der Auflage" ersetzt
Fürstenfeldbruck, den 10.01.1986
Gez. Hans Klarner
Gez. Monika Breu
I F 4 - 2022 -10/1
Vorstehende Satzungsänderung wird hiermit gemäß § 33 Abs. 2 BGB genehmigt
München, den 04.10.1989
Übertragen vom Original durch J. Rotter, am 02.02.2005

References: § 1

§ 5
 § 8
 § 9
 § 33
 § 1
 § 1
 § 2
 § 5
 § 12
 § 13
 § 33