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Timestamp: 2018-05-25 00:52:22+00:00

Document:
Einführung Learncard 554655495
KK 1 - Bilanz – Begriff und Aufstellungspflicht //
Was ist eine Bilanz und wer ist verpflichtet, eine Bilanz aufzustellen?
Gem. § 242 (1) 1 HGB ist die Bilanz der das Verhältnis des Vermögens (= Aktiva) und der Schulden (= Passiva) darstellende Abschluss, den ein Kaufmann für den Schluss eines jeden Geschäftsjahres aufstellen muss.
Aus der Bilanz ergibt sich die Mittelverwendung (Aktivseite) und die Mittelherkunft (Passivseite). Der Begriff Bilanz stammt aus dem Italienischen (la biancia = Waage) und verdeutlicht, dass sich Aktiva und Passiva die Waage halten, also gleich groß sein müssen.
Verpflichtet zur Aufstellung einer Bilanz ist gem. § 242 (1) 1 HGB grds. jeder Kaufmann (Ausnahme: Einzelkaufleute i.S.d. § 241a HGB, § 242 (4) HGB).
Hinweis zum Inhalt der Bilanz:
In der Bilanz sind das Anlage- u. das Umlaufvermögen (AV u. UV), das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten (RAP) gesondert auszuweisen und hinreichend aufzugliedern, § 247 (1) HGB. Das AV u. UV werden auf der Aktivseite ausgewiesen, das Eigenkapital und die Schulden auf der Passivseite. Rechnungsabgrenzungsposten können sowohl auf der Aktiv- als auch auf der Passivseite vorkommen. Siehe § 266 (2) u. (3) HGB.

References: § 242
 § 242
 § 241
 § 242
 § 247
 § 266