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Timestamp: 2019-12-12 10:58:20+00:00

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AKADEMISCHER GRAD - Information
Akademischer Grad Information
Das Hochschulrahmengesetz (HRG) sieht in § 18 den akademischen Diplomgrad und den akademischen Diplomgrad mit dem Zusatz (FH) vor. Für Universitäten kann das Landesrecht außerdem einen Magistergrad vorsehen sowie die Möglichkeit einräumen, „auf Grund einer Vereinbarung mit einer ausländischen Hochschule andere als die … [vorstehenden] Grade [zu] verleihen.“ [1] Die Hochschulgesetze einiger Bundesländer sehen vor, dass die Kunsthochschulen andere akademische Grade verleihen können (in Nordrhein-Westfalen beispielsweise den Akademiebrief, der dem Diplomgrad gleichsteht). Weiter gilt: „Im übrigen bestimmt das Landesrecht, welche Hochschulgrade verliehen werden.“ So werden zum Beispiel Doktorgrade und Ehrendoktorgrade in den Landeshochschulgesetzen geregelt.
Die möglichen Bezeichnungen wurden auf die folgenden Abschlüsse vereinheitlicht. [2]
Abkürzungen: B.A. (Bachelor of Arts), B.Sc. (Bachelor of Science), B.Eng. ( Bachelor of Engineering), LL.B. ( Bachelor of Laws), B.F.A. (Bachelor of Fine Arts), B.Mus. (Bachelor of Music), B.Ed. (Bachelor of Education)
Universität, Technische Hochschule/ Technische Universität: Dauer 4 bis 5 Jahre, Abschluss: Diplom, in Bayern auch Diplom (univ.),
Gesamthochschule: [3] Dauer 4,5 + 1 Jahr, bzw. 3,5 + 1,5 Jahre, Abschlüsse: Diplom I und II
Beispiele: Dipl.-Ing. ( Diplom-Ingenieur/in), Dipl.-Hdl. ( Diplom-Handelslehrer/in), Dipl.-Kfm./-Kffr. ( Diplom-Kaufmann/-Kauffrau)
Abkürzung: M. oder Mag. (früher auch Mr.), Beispiel: M.A. ( Magister Artium, Magister der Künste). Die Abkürzung M.A. steht auch für die ebenso lautende Abkürzung des akademischen Grades Master of Arts (M.A.), der in Masterstudiengängen vergeben wird; beide Grade sollten nicht miteinander verwechselt werden.
Abschlüsse für konsekutive Studiengänge, Beispiele: M.A. (Master of Arts), M.Sc. (Master of Science), M.Eng. ( Master of Engineering), LL.M. (Master of Laws), M.F.A. (Master of Fine Arts), M.Mus. (Master of Music), M.Ed. (Master of Education), M.Arch. ( Master of Architecture)
Abschlüsse für nicht-konsekutive und weiterbildende Studiengänge, z. B.: MBA ( Master of Business Administration)
Abkürzung: Dr., Beispiele: Dr. rer. nat. ( Doktor der Naturwissenschaften), Dr. phil. (Doktor der Geisteswissenschaften), Dr. iur. (oder jur.) ( Doktor der Rechtswissenschaft), Dr.-Ing. ( Doktoringenieur), Dr. med. ( Doktor der Medizin), Dr. rer. medic. (Doktor der Medizinwissenschaften) usw.
Dauer der Promotion: Nach dem vorausgehenden Abschluss – 2. Zyklus: Magister, Diplom, Staatsexamen oder Master, und unter besonderen Voraussetzungen auch Bachelor und Diplom (FH/DH/BA) – meist weitere 2 bis 5 Jahre. Eine Sonderrolle nehmen medizinische Promotionen ein. Hier kann die Promotion bereits während des Studiums begonnen werden und die Promotionszeit wenige Monate betragen. In Folge des in den meisten Fällen geringen akademischen Niveaus medizinischer Dissertationen erkennt das European Research Council (ERC) den deutschen „Dr. med.“ nicht als Ph.D.-Äquivalent an. [4] [5]
Die Abschlüsse staatlicher Berufsakademien sind staatliche Abschlussbezeichnungen, da es sich nicht um Hochschulen handelt und somit auch keine akademischen Grade vergeben werden dürfen. Dies gilt sowohl für die Diplom-(BA)- als auch für die Bachelorabschlüsse der Berufsakademien. [6] Die von (staatlich anerkannten) Berufsakademien verliehenen Abschlussbezeichnungen akkreditierter Ausbildungsgänge sind mit den an Hochschulen verliehenen akademischen Bachelorgraden hochschulrechtlich gleichgestellt. [7] Die Duale Hochschule Baden-Württemberg als Nachfolgeeinrichtung der baden-württembergischen Berufsakademien vergibt akademische Grade; die vorher an den Berufsakademien erworbenen Abschlüsse sind aber weiterhin keine akademischen Grade. Eine Nachgraduierung zum „Diplom (DH)“ ist möglich.
Neben diesen „Professoren“ gibt es im Beamtenrecht noch die Amtsbezeichnung „Direktor und Professor“ für Beamte, denen in nichthochschulischen, aber wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen oder in Dienststellen und Einrichtungen mit eigenen wissenschaftlichen Forschungsbereichen überwiegend wissenschaftliche Forschungsaufgaben obliegen. Über die allgemeinen Laufbahnvoraussetzungen hinausreichende akademische Anforderungen bestehen für diese „Direktoren und Professoren“ nicht, insbesondere besteht kein Promotionszwang. Die Bezeichnung „Professor“ darf nach Ausscheiden aus der Funktion nicht ohne explizite Erlaubnis weitergeführt werden. [8]
Sogenannte „ Studentische Grade“ sind traditionelle, aber nicht offizielle Bezeichnungen, wie „stud.“ oder „ cand.“.
Die Amtsbezeichnung „Prof.“ (Professor) wird häufig jedoch fälschlicherweise als akademischer Titel und der „Professor“ oft, aber ebenso falsch als „höchster akademischer Grad“ bezeichnet oder verstanden. Landesrechtlich wird geregelt, ob es einen solchen Titel formaljuristisch gibt und wer den (akademischen) Titel „Professor“ tragen darf (z. B. § 62 Abs. 2 Satz 2, § 65 Abs. 3 und § 69 Abs. 5 SächsHSFG). Die diversen Professorenbezeichnungen sind jedoch allesamt keine akademischen Grade, sondern Berufs- oder Ehrenbezeichnungen. [9]
Gemäß § 2 Abs. 1 des Gesetzes über Titel, Orden und Ehrenzeichen werden Titel in Deutschland durch den Bundespräsidenten verliehen, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Befugnisse der Länder bleiben durch dieses Gesetz unberührt ( § 1 Abs. 2). So werden in Rheinland-Pfalz beispielsweise die Titel Justizrat oder Sanitätsrat staatlich verliehen.
Beispiel Geschäftsverkehr: Ein Arbeitnehmer kann die Nutzung seines akademischen Grades nicht fordern, da dieser nicht zum Namen gehört. Möchte der Arbeitgeber dies trotzdem, so hat derjenige das Recht auf die korrekte Nutzung. [10]
Beispiel Personenstandsgesetz: Zuvor bestand keine Nennungspflicht, aber die Möglichkeit, die akademischen Grade der Eltern in die Geburtsurkunde (des Kindes) eintragen zu lassen. [11] Mit Beschluss vom 4. September 2013 stellte der BGH jedoch klar, dass seit Inkrafttreten des reformierten Personenstandsgesetzes am 1. Januar 2009 Akademische Grade nicht mehr im Personenregister einzutragen sind. [12]
Promovierte Personen sprechen sich untereinander nicht mit Grad, sondern mit dem Nachnamen an. [13]
Für die Führung ausländischer Grade gelten besondere Regelungen, die den Hochschulgesetzen der Länder zu entnehmen sind. Ausländische Grade dürfen in der Regel nur mit Herkunftszusatz (die Bezeichnung der verleihenden Hochschule, Beispiel: Dr. med. ( Univ. Isfahan)) geführt werden, Ausnahmen gibt es unter anderem für Hochschulgrade aus Ländern der Europäischen Union und des Europäischen Wirtschaftsraumes (zusätzlich Island, Norwegen, Liechtenstein) einschließlich des Vatikans. [14] Eine wörtliche Übersetzung des ausländischen Grades ins Deutsche kann in Klammern hinzugefügt werden.
Anders als bei den meisten geschützten Bezeichnungen, deren unrechtmäßige Führung in der Regel ordnungswidrig ist, stellt die unrechtmäßige Führung eines deutschen oder ausländischen akademischen Grades eine Straftat gemäß § 132a StGB ( Missbrauch von Titeln, Berufsbezeichnungen und Abzeichen) dar und kann sogar mit Freiheitsstrafe belegt werden.
Durch „Titelkauf“ erworbene Grade dürfen in keinem Fall geführt werden. Unternehmen und Institutionen, die akademische Grade ohne entsprechende akademische Leistung vergeben bzw. verkaufen, werden auch als „ Titelmühlen“ bezeichnet.
Die Eintragung akademischer Grade in offizielle Dokumente, z. B. in den Reisepass, ist in Deutschland im Gegensatz zu Ländern wie Österreich nicht vorgesehen. Eine Ausnahme bildet der Doktorgrad, der in abgekürzter Form in den Ausweis eingetragen werden kann. Im Berliner „behelfsmäßigen Personalausweis“ bestand hingegen darauf kein Anspruch. [15] Eine Pflicht zur Führung eines akademischen Grades besteht für den Inhaber in Deutschland nicht.
Die Auflistung der akademischen Grade für den Abschluss ordentlicher Studien erfolgt entsprechend dem Bologna-System in drei Ebenen bzw. Zyklen. Daneben werden akademische Grade auch für den Abschluss außerordentlicher Studien im Rahmen der Weiterbildung (Weiterbildungsebene) verliehen, welche allerdings nicht dieselbe Wirkung entfalten wie die akademischen Grade für ordentliche Studien, auch wenn sie zum Teil denselben Wortlaut haben. [16]
Voraussetzung für den Zugang ist ein erfolgreicher Sekundarschulabschluss, die Studiendauer beträgt 3 bis 4 Jahre (180–240 ECTS-Credits), der Abschluss berechtigt zum Masterstudium. [16]
Bei Studien auf Ebene 2 wird zwischen Diplomstudien und Masterstudien unterschieden. [16] Für den Zugang zu Diplomstudien ist ein erfolgreicher Sekundarschulabschluss erforderlich, die Studiendauer beträgt 4 bis 6 Jahre (240–360 ECTS-Credits). [16] Für den Zugang zu Masterstudien ist ein erfolgreicher Abschluss eines Studiums zumindest der Ebene 1 (Bachelor-Ebene) erforderlich, die Studiendauer beträgt 1 bis 2 Jahre (60–120 ECTS-Credits, d. h. in Summe ebenfalls 240–360 ECTS-Credits). [16] Erfolgreich abgeschlossene Studien der Ebene 2 (Master-Ebene) berechtigen zum Doktoratsstudium, [16] wobei sich bei einigen Diplom- oder Masterstudien die Mindeststudiendauer des Doktoratsstudiums um bis zu 2 Semester verlängern kann.
Beispiele: Mag. phil., Mag. rer. soc. oec., Mag. art., Mag. Nicht zulässig: [17] Maga oder Mag.a
Beispiele: Dipl.-Ing. bzw.DI. Nicht zulässig [17]: Dipl.Ingin oder DIin oder DI.in
Früher waren dieselben Titel nach dem Gesetz vollwertige Doktoren, da es sich beim österreichischen Medizinstudium früher um ein Doktoratsstudium handelte. [18] Dies führt immer noch zu Verwirrungen.
Voraussetzung für den Zugang ist ein erfolgreicher Abschluss eines Studiums der Master-Ebene (Master- oder Diplomstudium), die Mindeststudiendauer beträgt 2 bis 3 Jahre (120–180 ECTS-Credits). [16] [19]
Beispiele: Dr. phil., Dr. rer. soc. oec., Dr. techn. Nicht zulässig [17]: Drin oder Dr.in
Der PhD kann seit 2006 alternativ statt des traditionellen Doktorgrads vergeben werden, wenn für das jeweilige Doktoratsstudium mindestens drei Jahre Regelstudienzeit vorgesehen sind. [20]
Mastergrade in der Weiterbildung („Master of …“, „Master in …“) werden nach Abschluss von Universitätslehrgängen, Lehrgängen universitären Charakters, Lehrgängen zur Weiterbildung und Hochschullehrgängen verliehen. [16] Für den Zugang zu diesen außerordentlichen Studien wird nicht zwangsweise ein abgeschlossenes ordentliches Studium vorausgesetzt, [16] meist sind lediglich mehrere Jahre Berufspraxis bzw. die positive Absolvierung einer Aufnahmeprüfung gefordert. Die Mastergrade in der Weiterbildung sind daher nicht identisch mit den Mastergraden aufgrund des Abschlusses ordentlicher Studien (Masterstudien), auch wenn sie zum Teil denselben Wortlaut haben. [16] Beispielsweise ist mit diesem Mastergrad keine Zulassung zu einem Doktoratsstudium verbunden. [16] Die Studiendauer beträgt 1 bis 2 Jahre (60–120 ECTS-Credits). [16]
Bei den für Bachelor- bzw. Masterstudien eingeführten akademischen Graden Bachelor und Master wird nicht nach Hochschularten (Universität/Fachhochschule) differenziert. Bei den mit der Umsetzung des Bologna-Prozesses auslaufenden Diplomstudien erfolgt keine Differenzierung in der Art, dass Absolventen eines Diplomstudiums an einer Fachhochschule den Zusatz (FH) bei ihren akademischen Graden anzuführen haben. [21]
Die Führung akademischer Grade ist in Österreich durch das Universitätsgesetz, [22] für Privatuniversitäten durch das Privatuniversitätengesetz [23] und für Fachhochschulen durch das Fachhochschul-Studiengesetz [24] geregelt.
Das unberechtigte Verleihen, Vermitteln oder Führen von akademischen Graden wird mit einer Geldstrafe bis zu 15.000 Euro bestraft. [25] Das neu eingeführte System ist gesetzlich geregelt, nicht geschützt ist aber das Führen von Buchstabenkombinationen hinter dem Namen: Neben den Akademischen Graden werden auch Kürzel für das Absolvieren diverser postgradualer Lehrgänge vergeben, und auch von privaten Organisationen angeboten. Auch willkürliche Angabe von Kombinationen ist vorerst nicht untersagt. [26]
In den letzten Jahren sind für die weiblichen Grade eigene Abkürzungsformen entstanden: Mag.a für Magistra oder Dr.in für Doktorin. Immer mehr findet sich seit Kurzem auch die männliche Version dieser gendergerechten Schreibweise, insb. Mag.r für Magister. Dabei ist festzuhalten, dass abgekürzte weibliche Formen wie z. B. Mag.a oder Dr.in verwendet werden dürfen. [27] Die ÖNORM A 1080, welche den geschlechtersensiblen Umgang mit Sprache hätte regeln sollen, kam nicht zustande, da der für eine Normierung zu erzielende breite Konsens nicht erzielbar sei, so erklärte die in Österreich für Normierungen zuständigen Austrian Standards in einer Mitteilung. [28]
Akademische Grade sind kein Teil des Namens, sondern nach § 37 Abs. 2 PStG 2013 Beifügungen zum Namen. Sie können auf Wunsch in amtliche Urkunden (z. B. Ausweise) eingetragen und mit dem Namen angegeben („geführt“) werden. Es besteht zwar keine Eintragungspflicht, jedoch ein Recht auf Hinzufügung zum Namen und Eintragung. Die akademischen Grade Mag., Dr. und DI bzw. Dipl.-Ing. sind dann dem Namen voranzustellen, andere akademische Grade (Bakk., PhD, Bachelor- und Mastergrade mit englischen Bezeichnungen) sind nachzustellen (§ 88 Abs. 2 Universitätsgesetz). Dabei ist eine „aufsteigende“ Reihenfolge üblich, also Mag. Dr. Hans Müller und nicht Dr. Mag. Hans Müller. [29] Um nachzustellende akademische Grade nicht fälschlicherweise als Teil des Familiennamens erscheinen zu lassen, empfiehlt das Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, nachgestellte Titel vom Namen durch einen Beistrich (Komma) abzusetzen. [29]
Im Bereich der Weiterbildung bieten die Schweizer Universitäten und Hochschulen den Titel „ Master of Advanced Studies (MAS)“ mit mindestens 60 ECTS-Kreditpunkte oder einem Jahr Vollzeitstudium an. Auf Ebene der Wirtschaftswissenschaften wird der Titel „ Executive Master of Business Administration“ (Executive MBA als Grad, EMBA als Abkürzung) vergeben. Das MAS-Konzept beinhaltet die Certificate of Advanced Studies (CAS) (Zertifikat auf Hochschulstufe) und die Diploma of Advanced Studies (DAS) (Diplom auf Hochschulstufe). Der MAS berechtigt nicht zur Dissertation.
Da in der Schweiz die Bologna-Reform noch nicht vollständig umgesetzt ist, verleihen die Hochschulen immer noch akademische Titel nach dem alten System. Danach erhalten die Studierenden nach vier bis sechs Jahren Vollzeitstudium das Lizentiat oder das Diplom. Erreichen sie gute Abschlussnoten, können sie eine Doktorarbeit an einer Universität schreiben. [30]
Bachelier/ Gradué – Abitur + 3 Jahre
Master/ Licencié – Abitur + 4 oder 5 Jahre
Kanada ( Québec Francophone)
In Australien werden folgende akademischen Grade und Hochschulabschlüsse vergeben: [31]
Folgende akademische Grade und Hochschulabschlüsse werden in Namibia vergeben: [32]
Folgende akademische Grade und Hochschulabschlüsse werden auf der Basis des Higher Education Act, 1997 (Act No.101 of 1997) in Südafrika im Rahmen des National Qualifications Framework (NQF) vergeben: [33]
Higher Certificate [A 1]
Advanced Certificate [A 2]
Diploma [A 3]
Advanced Diploma [A 4]
Bachelor's Degree [A 5]
Bachelor Honours Degree [A 7]
Master's Degree [A 8]
Doctoral Degree [A 9]
Folgende akademische Grade und Hochschulabschlüsse werden im Vereinigten Königreich vergeben: [34]
Dottore/Dottoressa (dott./dott.ssa) [35] – maturità (Abitur/Matura) + 3 Jahre (= Bachelor)
In Malaysia werden folgende Akademischen Grade und Hochschulabschlüsse vergeben: [36]
Seit 2007 gibt es in Schweden die folgenden akademischen Grade: [37]
Aus historischen Gründen sind die akademischen Grade im tschechischen und slowakischen Hochschulsystem nahezu identisch. Es werden folgende Grade vergeben: [38]
bakalář ( CZ) / bakalár ( SK) ( Bc.) – entspricht Bachelor, Abitur + i. d. R. 3 Jahre
magistr (CZ) / magister (SK) ( Mgr.) – entspricht Uni-Diplom bzw. Magister oder Master; Abitur + i. d. R. 5 Jahre
sog. kleine Doktorgrade ( JUDr., PhDr., RNDr. u. a.) – Abitur + Mgr. + ca. 1 bis 2 Semester sog. rigoroses Verfahren
doktor ( Ph.D., PhD.; früher auch Dr. und CSc.) – entspricht dem deutschen Doktorgrad, Abitur + Mgr. oder Ing. + mind. 3 Jahre Doktorandenstudium
Wolfgang Zimmerling: Akademische Grade und Titel . Die verwaltungsrechtlichen Voraussetzungen für das Führen inländischer und ausländischer Grade und Titel; der wettbewerbsrechtliche Schutz vor Beeinträchtigung; mit einem Exkurs über die steuerliche Absetzbarkeit von Promotionskosten. Otto Schmidt, Köln 1995, ISBN 3-504-06121-9 ( Google Books).
↑ Ulrike Beisiegel: Promovieren in der Medizin . In: Forschung & Lehre . Nr. 7, 2009, S. 491 ( archive.org [PDF]).
↑ Wolfgang Zimmerling: Zum Anspruch auf Anrede mit dem Doktorgrad . In: Monatsschrift für Deutsches Recht . 1997, S. 224 ( zimmerling.de).
↑ Entscheidung des BGH 1962. Abgerufen am 20. November 2009. ( BGHZ 38, 380, 382 f.).
↑ a b c Rechtsinformationssystem. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Bundesrecht, Universitätsgesetz § 51. Bundeskanzleramt der Republik Österreich, 1. September 2016, ehemals im Original; abgerufen am 29. September 2017. @1 @2 Vorlage:Toter Link/www.ris.bka.gv.at ( Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven) Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
↑ § 54 Abs. 4 Universitätsgesetz 2002 in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 134/2008 ( PDF).
↑ Bezeichnung der akademischen Grade ( Memento vom 15. Juli 2007 im Internet Archive).
↑ Bernhard Schreglmann: Abschied vom „Magister“ . In: Salzburger Nachrichten . 25. April 2009, Karriere, S. 37 ( SN-Artikelarchiv). @1 @2 Vorlage:Toter Link/www.salzburg.com ( Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven) Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
↑ Australian Government Department of Education, Employment and Workplace Relations (DEEWR) – Australian Education International: Courses and qualifications, Higher education, Australia ( Memento vom 10. März 2011 im Internet Archive). Eingesehen am 21. Februar 2011 (englisch).
↑ Directgov: Higher education qualifications ( Memento vom 28. Oktober 2011 im Internet Archive). Eingesehen am 24. Februar 2011 (englisch).
↑ Artikel über die Abkürzung des Titels „dottore“ von der „Accademia della Crusca“ ( Memento vom 6. März 2012 im Internet Archive); die Abkürzung wird kleingeschrieben, siehe dazu: Dottore.
↑ Malaysian Qualifications Agency: Malaysian Qualifications Framework ( Memento vom 9. April 2011 im Internet Archive). Eingesehen am 23. Februar 2011 (englisch, PDF; 8,9 MB).
↑ Examensregeln in Schweden ( Memento vom 16. Oktober 2008 im Internet Archive).
Normdaten (Sachbegriff): GND: 4141686-7 ( OGND, AKS)
Abgerufen von „ https://de.wikipedia.org/?title=Akademischer_Grad&oldid=194496983“

References: § 18
 § 62
 § 65
 § 69
 § 2
 § 1
 BGH 
 § 132
 § 37
 BGH 
 § 51
 § 54