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Timestamp: 2020-07-12 07:31:20+00:00

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1911 / 72 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger)
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mittel | gut Verkauste
Gezahlter Preis für 1 Doppelzentner hödster
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L Bemerkungen.
16,80 18,00
Ein liegender Strih (—) in den Spalten für Preise hat die Bedeutung, daß der betreffende
Gesundheitëöweser, Tierkrankheiten und Absperrungs®- maßregeln.
Das Kaiserlihe Gesundheitêamt meldet den A usbruch der Maul- und Klauenseuche aus Rastede, Amtsbezirk Oldenburg, Großherzogtum Oldenburg, am 23. März, sowie vom Schlachthofe zu Magdeburg und aus Bolkenhain, Negierungébezirk Liegniß, am 22. Máârz 1911.
Der internationale Gesundheitsrat in Konstantinopel hat alle in Kraft befindlihen Quarantänemaßregeln für die Herkünfte von Smyrna und Odessa wieder aufgehoben.
Ferner hat der Gesundheitsrat für die Herkünfte von der &Fnsel Camaran eine ärztliche Untersuchung bei der An- kunft im ersten türkishen Hafen, wo \sich ein Sanitätsarzt befindet, angeordnet.
Theater und Musik. Konzer Tre.
Der leßte Kammermusikabend des Rosé-Quartetts übte am Dienstag im Saal Bechstein starke Anziehungskraft aus. Mit dem Streichquartett im A-Moll von Brahms, das in feinsinnigster Durcharbeitung wiedergegeben wurde, begannen die Künstler. Es folgte als Glanzpunkt des Abends das Quartett in A-Dur von Beethoven, dessen Andante ganz besonders wirkungsvoll herausfkam. Mit innigem Empfinden wurde zum Schluß das Schubertshe D-Moll-Streich- quartett dargeboten, das ebenfalls begeisterten Beifall auslöste. — Der am vorhergehenden Sonnabend von Amy Hare im Beethoven- saal veranstaltete Kammermusikabend gewann gleichfalls erhöhtes Snteresse durch das Eintreten des Professors Arnold Nosé, des Führers des vorgenannten Quartetts, für die erkrankte Frau Norman- Neruda. Die erste Geige hatte dadurch eine Beseßung gefunden, die ein neues belebendes Clement in die Quartettvereinigung brachte. Die Vorträge gewannen unwillkürllch an Glanz und Frische durch diese tatkräftige Führung. Schuberts B-Dur - Trio in seiner melodishen Leblichkeit fand denn auch enthusiastishen Beifall. In Brahms’ C-Moll - Quartett wetteiferte mit den Geigen der herrlihe beseelte Celloton, den Professor Hugo Becker auf seinem Instrument zu erzeugen wußte. - Ein Dienstag von Juliette Wihl in der Singakademie gegebener Flavierabend konnte sich nur eines recht mäßigen Erfolges freuen. Die Spielweise der Dame ist ebenso matt wie thr Ausdru; solche farblosen Darbietungen entbehren jetes künstlerishen Neizes. — Als zielbewußte Pianistin zeigte sich dagegen, ebenfalls am Dienstag, im Theatersaal der Königlichen Hochschule für
r Mui Sold Janczewska-Rybaltowska; die Energie ihres Spiels verleitete sie freilich zuweilen zu einer
merkbaren Härte der Tongebung ; auch kamen mancherlei Feinheiten
dabei zu kurz. Dafür berühute angenehm das ernste Wollen, das über den Leislungen lag. — Maria Philippi fang gleichzeitig im Klindworth-Scharwenka- \faal unter Mitwirkung des Professors Karl Friedberg (Klavier). SFhre \{chöône, gut gebildete, quellfri]che Altstimme mit dem gesättigten Klang, die erst kürzlih bei dem Konzert des Philharmonischen Chors zu herzerfreuender Mitwirkung kam, war auch bei dem dicêmaligen eigenen Konzert von großem Reiz. Dazu kam wiederum die beseelte, intelligente Vortragêweise, sodaß ihre Darbietungen einen ! eachtenswerten Erfolg zu verzeihnen hatten. Dieser würde noch bedeutender gewesen sein, wenn niht die gewählten Leder dur. weg dem Inhalte nah zu einföimig gewesen wären. Der hier ebenfalls bereits bekannte Pianist löste seine Aufgabe mehr verstandeëgemäß und mit dem bedeutenten technishen Kunst, welche
ganzen Aufwand seiner Eigen schasten aber nicht immer die fühle Art des Ausdrucks sein Vortrag (Brahms,
verdecken konnten. Immerhin bot auch
Schubert, Chopin) der interessanten - Momente genug. — Emmy NRaabe-Burg, deren vornehme Künstlerschaft man früher auf der Opernbühne kennen und schäßen lernte, gehört auch auf dem Konzertpodium zu den willkommenen Erscheinungen. Ihr Liederabend
Die verkaufte Menge wird auf volle Doppelzentner und der Verkaufswert auf volle Mark abgerundet mitgeteilt. Preis nicht vorgekommen ist, ein Punkt (.) in den leßten
R o ggen. 13,80 | are 14 00 14,30
14,90 — 13,70 13,80 13,80 13,90 14,00 14,20 13,80 14,40 — 14,40 15,50 15,90 14,20 15,20 1390| 14,00 16,10 | O20 — f 14,50 15,50
G er ste. 14,09 | — 15,80 16,50 15,60 15,80
13,20 15,90 16,00 14,20
14,00 14,50 —— 14,00
14 90 13,60 12,90 13,80 13,80 15,20 14,20 13 60 16,00
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14,00 14,40 14,40 14,40 14,40 15,80 15,20 14,20 16 25 14,50
14,00 15,80 15,40 12,50 15,00 13,70 14,00
20,00 21,09 15,00
16,50 16,00 14,03 17,50 14,50 14,50 14 09 14,00 17,50
20,00 21,00 15,20
14,00 14,60 15,60 | — M ; 15,50 17,10 15,40 14 20 15,00 14,40 16,00 14,30
_—— 45 16,00 20 15,50 15,89 15,00 29 16,00 780 17,00 80 15,30 40 15,00 32 18,60 17 15.70 19,00 58 18,00 23 21,00 V
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am Dienstag im Blüthnersaal legte erneut Zeugnis von ihrer hochentwidelten Gesangekunst ab. Ihr aué drucksvoller, beweglicher und besonders im Piano weicher und wohllautender Sopran ist vor- treffflich geshult, und im Vortrag prägt sich ein fetngebildeter musikalisher Geshmack und eine per\önlihe Anmut aus, die selbst Kompositionen minderen Wertes adelt. In dem Kapellmeister Frtß Lindemann, dem bewährten Begleiter Lilli Lehmanns, fand sie vor- treffliche Unterstüßung. Wohl selten hat man Schumanns „Nuß- baum“ zarter und dusftiger singen und begleiten hören wie an diesem Abend. — Zum Besten des unter dem Protektorat Ihrer Majestät der Kaiserin stehenden Evangelischen Jerusalemvereins führte der Mengeweinsche Oratorienverein (Dirigent: Frit Krüger) am Dienstag in der Kaiser Wilhelm-Gedächtniskirche das Oratorium „Judas Maccabäus“ von G. F. Händel auf. Herr Krüger hat, seitdem er nach dem Tode des Begründers die Leitung des Chors übernahm, durch Erfahrung gelernt, fich die Massen gefügig zu mahen. Es wurden recht s{öne Wirkungen erzielt, besonders in den triumphalen Gesängen des leßten Teils, die kaum einen Wunsch unbefriedigt ließen. Bei anderen Stellen hätte man allerdings etwas mehr Subtilität und Farbenreichtum gewünscht. Alles in allem konnte man aber an den Leistungen des Chors seine Freude haben. Unter den Solisten bot Herr Lederer-Prina (Baß) als gewiegter Oratoriensänger, der den Stil völlig beherrscht, die beste Leistung. Herr Merkel, das bekannte Mitglied der Komischen Oper, hatte offensihtlich mit einer starken Fndisposition zu kämpfen, die feinen Tenor in Fesseln legte. Mit ter \chwierigen Sopranpartie fand sich Frau Pickert von der Komischen Oper, von gelegentlihem Forcieren abgesehen, das der Stimme cine an ihr sonst nicht bemerkte Schärfe verlieh, gut ab, ebenso Elisabeth Hassenstein mit der Altpartie. An der Orgel saß Walter Fischer, und den orhestralen Teil führte das Berliner Symphonieorchester einwandfrei dur.
Am Mittwoch fand im Königlichen Opernhause das VIII. SGymphoniekonzert der Königlichen Kapelle unter der Leitung des Generalmusikdirektors Dr. Richard Strauß statt. Die Hauptwerke dieses Konzerts waren solche von Bach und Beethoven ; ersterer war mit seinem Brandenburgischen Konzert Nr. 4 in G-Dur vertreten, in dem der sphärenhaft \{chön flingende Streichkörper zur vollsten Entfaltung kam, und Beethoven mit seiner V [I. Symphonie. Das war ein Jauckzen und Tändeln, das besonders in dem Schlußsat, der in bezug auf Straffheit, ohne seine melodischen Konturen zu ver- wischen, seinesgleihen suhte! Als Neuheit des Abends stand Ernst Böhes „Klage der Nausikaa“, ein Abschnitt aus dem Werk „Otvsseus? Fahrten“ (Op. 6) auf dem Programm, eine von blübendem Sarbenreihtum durchseßte, melodiöse und sorgsam durchgearbeitete Musik, die nachstehende Episode charakterisiert : „Odvsseus hat das gesegnete Land der Phâaken verlassen. Nausikfaa, die lieblihe Tochter des Alkinoos, steht verlassen am Strande des Meeres und blickt \{merzverloren in die Weite, dorthin, wo eben am fernsten Horizonte das Schiff des edlen Dulders ibrem trauernden Auge entschwunden ist. Mit der brausenden Brandung der Wogen vermisht der Wind die abgerissenen Laute ihrer Klage, die sih dann zu einem \ckweimütigen Gesange voll Leid und Bitternis zusammenschließen. Und der Kummer um das Ner- lorene weckt die Erinnerung. Wieder s{haut ihr seelisches Auge das Bild des herclihen Helden in seiner freien, starken Männlichkeit, die wonnige Erfüllung all ihrer heimlichen Mädchenträume und Mädchenwünshe; wieter lauscht fie, in Staunen ver- sunken, der wunderbaren Erzählung seiner Taten und Abenteuer, wieder kostet sie die zarten, seligen Ähnungen, die das Erscheinen des fühnen Mannes in ihrem jungen Herzen erregte. Dahin — verloren! Von neuem erhebt sh ihre Klage, steigert sich bis zum Ausbruch maßlosen Schmerzes und sinkt dann wieder zurück, um s{ließlich im Nauschen der Meereswogen zu ersterben.“ Dramatisch fein aufgektaut, ziehen an dem geistigen Auge des Hörers alle diese Bisionen in er- \hütternder Klarheit vorüber, man erlebt das Geschehene, und fo wird diese Musik Eigentum des Hörers durch ihre Melodik. Böhe hat darin gezeigt, daß er etwas zu sagen hat, man darf daher auf seine weiteren Schöp ungen mit Recht gespannt sein. Weiter enthielt das Programm
14,40 15,00 14,70
925 16,00 5 800 è
14 256 1 530 2 205
56 14,00 310
19 320 14,00 535 13 38 180 90 00 19 69 189 21,00 19,50
1680| 16.3. 14,60 16.
14,80 16. 3. 1690 | 16,1 16,00 16. : 1480| 22 15 00 16.
1824| 1624
12 402 1 300 592 480 309
14,70 15,90 16,25 14 80 15,00 18,17
18 19 LOC
18,60 2L. 3. 17,32 16 19,75 16. :
1 059 401 332
Der Durchschnittspreis wird aus den unabgerundeteu Zahlen berechnet.
\echs Spalten, daß entsprehender Bericht fehlt.
die Straußshe Tondihtung „Don Juan“, die mit ihrer feuer- \sprühenden, fesselnden Musik des öfteren gewürdigt worden ist. Die Sängerin Jane Teyel-Highgate, die an demselben Abend im Klindworth-Scharwenkasaal einen Lederabend veranstaltet hatte, verfügt über etnen angenehm klingenden Sopran, der zarte, weiche Tône leiht hergibt; bei s\tärkerer Anspannung gewinnt das Organ fretlih leiht einen Anflug von Schärfe. Die technishe Seite des Gesanges könnte überhaupt noch eine sorgfältigere Pflege ver tragen, um der Form mehr Klarheit und Festigkeit zu sichern. Mafalda Salvatin i gab, ebenfalls am Mittwoch, in der Sing- akademie einen Liederabend. Die Sängerin gehörte vor einigen Jahren der hiesigen Königlichen Oper kurze Zeit an, ohne jedoch dort nennenswerte Erfolge einheimsen zu können. Vielleicht ist das an ih zarte Organ großen Räumen nicht gewachsen, da die Tongebung einer nto freieren Behandlung bedarf. Der etwas kehlige Ansaß und die nicht ganz mühelose Atemführung beeinträchtigen jedenfalls die volle Entfaltung der stimmlichen Kräfte. Bemerkenswerkt ist aber die Be- herrschung der deutschen Sprache sowie die deutliche Aussprache in sämtlichen Idiomen, welche die gewählten Liederterte aufwiesen, sowie die einfahe und doch temperamentvolle Art des Vortrages. Für das deutshe Lied (Schumann, Brahms, Wolf) bekundete die Künstlerin viel Verständnis, und „Frühlingsnacht“ des erstgenannten Komponisten sowie „Gesang Weylas“ (Wolf) wurden von ihr besonders eindruck8- voll wiedergegeben. Dem starken Beifall des vollbeseßten Saales dankte sie mit mehreren Zugaben. In Herrn Eric Wolff katte sie einen ausgezeihneten Klavierbegleiter. — Im Berliner Tonkünstlerverein hielt am Mittwoch (Architekten- haus) Dr. Wetzel einen Vortrag über „das Lied vor Schubert“, das um die Zeit von Goethes Geburt einen neuen Aufschwung im Anschluß an die sogenannte Berliner Schule nahm. Die Melodie stand damals als bedeutsamstes Auëdrucksmittel im Vordergrund, und durch sie allein sollte jeglihe Stimmung voll zur Geltung kommen ; die Begleitung war die denkbar einfahste; und doch wurden damit Liederkompositionen voll der zartesten, intimsten Nee ge \haffen, die ihren Zauber freilcch am tiefsten nur im vertrauten Kreise entwideln. Von den fünf zur Besprehung heran- gezogenen Tondichtern, die aus der an ih nüchternen Berliner Schule hervorgingen, waren vier Norddeutsche: A. P. Schulz, welcher mit Erfolg den Volkston im Lied neubelebte, Johann Fr. Reichardt, welcher, als der begabteste unter ihnen, sih dem deklamato rishen Schwunge Glucks näherte, F. H. Himmel mit seinen ein- \{chmeichelnden, wieder mehr der Schäferromantik zugeneigten Weisen und endlih K. Fr. Zelter mit seinen balladen- artigen Gesängen und den volkstümlihen kleinen lyrischen Ledern: nur der heiter und zart empfindende Zumsteeg war ein Süddeutscher von Geburt. Der Redner wies auf die Wechsel- wirkungen hin zwischen diesen Komponisten und den bedeutendsten Dichtern damaliaer Zeit wie Goethe, Schiller, Graf zu Stolberg, Bürger, J. H. Voß und Tiedge. Fräulein E. Weßtel sang nach der kurzen Charakteristik, welhe der Nedner von jedem der erwähnten fünf Tondichter entwarf, jedesmal einige Lieder, um die Eigenart des jeweiligen Komponisten sinnfällig zu illustrieren. Der Redner sowie die Sängerin fanden für ihre anregenden Darbietungen reichen Beifall. — Zum Schluß seien hier noch einige Bemerkungen über einen Bortrags- abend angesügt, den die „NRhapsodin“ Ilk a Nestor am Mittwoch im Choralionsaal gab. Die Künstlerin, die erst unlängst an diejer Stelle gebührend gewürdigt worden ist, wußte auch dieêmal ihre Zuhörer anhaltend zu fesseln. Es gelang ihr, ihre große Aus- drucksfähigkeit dem jedesmaligen Charakter der vorgetragenen Werke mit innigem Verständnis anzupassen und nicht nur deren Inhalt Leben und Geist zu verleihen, sondern auch der musikalischen Schönheit der Spradte gerecht zu werden. Von ergreifender Wirkung waren u. a- „Ein Brief“ (Ada Christen), „Zu eng“ (Richard Dehmel) und "s Wörtle Du“ (Arthur Grimmiger). Nachhaltigen Eindruck hinter ließ au die den zweiten Teil des Abends ausfüllende Dichtung „Herr- gotts Schwiegermutterl“ von. Karl Schönherr, dem Verfasser von „Glaube und Heimat".
1 Üfterfuhungsfaden. 9, Aufgevere, 3, Verkäufe, Verpachtungen, Verdingungen 2c. 4. Verlosung 2c. von Wertpapieren.
5, Kommanditgesellschaften auf Aktien u. Aktiengesellschasten.
E \) Untersuchungssachen;
[111575] 2
Der Brauer Jacob Lammer, geboren am 4. März 1878 in Viernheim, zuleßt in Schöningen, jeßt un- bekannten Aufenthalts, wird beschuldigt, als be- urlaubter Reservist ohne Erlaubnis ausgewandert zu sein und von der bevorstehenden Auswanderung der Militärbehörde keine Anzeige erstattet zu haben. ilebertretung gegen § 360 Nr. 3 des Strafgeseßz- bus — in Verbindung mit §8 4, 11 des Neichs- geseßzes vom 11. Februar 1888 Derselbe wird auf Anordnung des Herzoglihen Amtsgerichts auf den 10. Mai 1911, Vormittags 9 Uhr, vor das Herzogliche Schöffengeriht in Schöningen, 2immer Nr. 1, zur Hauptverhandlung geladen. Bet iments{chuldigtem Ausbleiben wird der]elbe auf Grund der nah § 472 der Strafprozeßordnung von dem Königlichen Bezirkskommando 1 in Braunschwetg vom 6. III. 1911 ausgestellten Erklärung verurteilt w2rden.
Schöningen, den 16. März 1911.
_Benze, Negistrator, als Gerichts\chreiber des Herzoglihen Amtsgerichts. [112861] Beschluß.
Die am 10. November 1909 gegen den Musketier Hermann VBachmaun der 12. Komp. Inf.-Rgts. 113 erlassene Fabnenfluchtserklärung wird gemäß § 362 M.-St.-G.-O. aufgehoben.
Freiburg i. Br., den 21. März 1911.
112862] Verfügung.
Sn der Untersuhungssache gegen den Rekruten Leon Amandäâus Mayer aus dem Landwehrbezirk Diedenhofen, geboren 6. März 1866 zu Diedenhofen, wegen Fahnenflucht, wird die dur kriegs8gerihtliches Eifenntnis vom 31. Mai 1889 erlassene Fahnen- f(uchtserklärung hiermit aufgehoben.
Meg, den 21. März 1911.
Staatsanwaltschaft Tübingen.
den am 18. Juli 1876 zu-Wffffenau, C Neuenbürg, geborenen Karl Ludwtg Günthner wegen Verleßung der Wehrpfliht am 90. März 1899 verhängte Vermögensbeschlagnahme wurde durch Beschluß der Strafkammer des K. Undgerihts Tübingen vom 17. ds. Mts. aufgehoben.
Den 22. März 1911. ) Staatsanwalt Schiele.
der Ersten Beilage des Neichsanzeigers Nr. 152 vom Jahre 1908 gegen den Fahrer Johann Pickfelmann 3./2. Feldart. - Ngts. veröffentlichte Beschlagnahmeverfügung wird als erledigt zurück- genommen. Würzburg, 22. IIl. 1911. Gericht 4. Divifion. Der Gerichtsherr : Fasbender, Holzschuh, Generalleutnant, Kriég8gerichtsrat. Divisionskommandeur.
3 e 1 T Aufgebote, Verlusi- u. Fund- jen, Zustell dergl hen, Zustellungen u. dergl. 2475] Zwangsversteigerung. Zege der Zwangsvollstreckung soll das in ckendorf, Kopenhagenerstraße, belegene, im Grund von Reintickendorf Band 57 Blatt Nr. 1726 Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks den Namen des Technikers Karl Schröder in Reinickendorf eingetragene Grundstück am 11, Mai 1911, Vormittags 10 Uhr, durch das unter zeihnete Gericht, an der Gerichtsftelle Berlin N. 20, nplat, linker Seitenflügel, Zimmer Nr. 32, versteigert werden. Das Grundstü, ein Aker, liegt n der Gemarkung Reinickendorf an der Kopenhagener- 58 ift 9 a 20 qm groß, besteht aus der Parzelle Karlenb e 2617/22 und ist unter Artikel r. 16/9 der Grundsteuermutterrolle mit 0,43 Taler Grundsteuerreinertrag eingetragen. Der Versteige rungsvermerk ist am 6. Februar 1911 in das Grunde buch eingetragen. Verlin, den 15. März 1911. Königliches Amtsgericht Berlin-Wedding.
[112875] Herzogliches Amtsgeriht Braunschweig hat heute folgendes Aufgebot erlassen: Die Witwe des Kauf- manns Julius Giehler, Anna geb. Greiffentroh, in yran a. D., vertreten durch Justizrat Jakobi u. Nechtsanwalt Sternberg in Frankfurk a. V. hat R «Aufgebot der Anteilscheine der Braunschweigischen Prâmienanleihe (Braunschweiger 20 Taler - Lose) Serie 2224 Nr. 5, Serie 5702 Nr. 17 sowie den Grlaß des Verbots, an den Inhaber der bezeihneten Papiere eine Leistung zu bewirken, beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 20. Dezember 1911, Vor- mittags 10 Uhr, vor dem Herzoglichen Amts- gerihte hier, Am Wendentore Nr. 7, Zimmer 38, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzu- melden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls (g „raftloserklärung der Urkunden erfolgen wird. leihzeitig wird die beantragte Zahlungssperre er lassen und dem Herzoglichen Finanzkollegium verboten, aus Inhaber der Anteilscheine eine Leistung zu ctien, 5 Braunschweig, den 18. März 1911.
N Gerichtsschreiber Herzoglichen Amtsgerichts, 13: J. V.: Ad. Knigge, Gerschr.-Aspirantk. [111684] Aufgebot, i vertet „Sulze Hermann Schlapmann in Upost, N durch den Nechtsanwalt Dr. Ziemssen zu Demmin, hat das Aufgebot der angeblich verloren gegangenen, von der- Zuckerfabrik Aktien-Gesellschaft 2 Hemmin am 16. April 1884 ausgestellten Aktien ck Ar. 297 und B Nr. 2398, lautend über je 500 M,
10000, = 5 Coup. vel 7 1 au
fälligen Dividendenscheine nebst Talo
Talons beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 27, November 1911, Vormitta s 10 Uher, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, woidrigen- falls die Kraftloserflärung der Urkunden erfolgen wird.
Demmin, den 9. März 1911. Königliches Amtsgericht.
Bekanntmachung. S __ Aufgebot. | Die _Frau Geh. Oberhoskammerrat M. Böning in Dessau, Stiftstr. 16 1, hat das Aufgebot der angeblich verloren gegangenen Aktie der Ilse- Bergbau - Aktiengesellschaft Nr. 721, lautend über 1000 6, in Buchstaben: tausend Mark, beantragt. Der Inhaber dieser Aktie wird aufgefordert, \pätestens in dem auf den 26. Oktober 1911, Vormittags 12 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 35, anberaumten Aufgebots- termine seine Rechte anzumelden und die Aktie vor- zulegen, widrigenfalls deren Kraftloserklärung erfolgen wird. Zugleich ergeht auf Antrag der Frau Geh. Oberhofkammerrat M. Böning an die Ilse-Bergbau- Aktiengesellschaft das Verbot, eine Leistung an einen anderen Inhaber der aufgebotenen Aktie als an die Antragstellerin zu bewirken, insbesondere neue Di- videndenscheine und einen Erneuerungsshein auszu- geben.
Senftenberg N.-L., den 17. März 1911.
[112071] Aufgebot.
Der Rentner und Lehrer a. D. August Sturm zu Salz hat das Aufgebot der angeblich verloren gegangenen Schuldverschreibung der Nassauischen Landesbank zu Wiesbaden K b. Nr. 2296 über 500 f beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufge- fordert, \pätestens in dem auf den 22. August 1911, 10 Uhr Vormittags, vor dem unler- zeichneten Gericht, Zimmer Nr. 100, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Krasftlos- erklärung der Urkunde erfolgen wird.
Wiesbaden, den 2. März 1911.
[112069]
— Aufgebot. N Firma Erzgebirgishe Metallwarenfabrik Seidel & Walther in Lößnitz hat das Aufgebot des von der Firma Eckardt & Köttgen in Elberfeld aus- gestellten und mit Blankoindossement versehenen, von der Bezogenen, Firma Franz Lünsh in Werden, afzeptierten Wechsels, lautend über 50,62 M, fällig am 30. Dezember 1909, beantragt. Der Inhaber der Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf den 4. Oktober 19011, Vormittags {Ll Uhr, vor dem unterzeihneten Gertcht, Zimmer 15, anberaumten Aufgebotstermine seine Rechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos- erklärung der Urkunde erfolgen wird. Werden, den 17. März 1911. Königliches Amtsgericht. [112915] Bekauntmachung. Gestohlen zum 20. d. M. die Coupons zu stehenden Werten : Dt. Neichsanleiße von 74/75 zu je 5000 2 Coupons per 50 A ; Lt. C Nrn. 175 596/610 15 Cou, ver L 110 le Nrn. 2928/3 4267 zu j
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Lit. A Nrn. 4827 5 Coup. per o Preuß. Nrn. 331 144 U 35 M: dito von 1890 Uit. zu je 1000 M 3 Coup. per ! 17,50 M ; Lit. La. E Nr. 344 022 zu 300 = 1 Cou} r L 10 Lu Mo Don O R. ( Nr. 53787 zu: 1000 = 1 Coup. vex 1. 10. zu 17,50 M; dito von 1890 Lit. C Nrn. 254 510/1 zu je 1000 M 2 Coup. per 17,50 M4: dito von 1889 Lit. D I 731 214 zu je 500 M 2 Coup. j ie 8,75 M4; dito von 1890 Lit. La. C Nrn. 254 508 zu je 1000 6 Sou Ver 1. 10,11 M 17,00 Æ: Ut, La D Nr: 311 928 zu 500 1 Coup: ver 1. 10. 11 qu 370 Nrn. 470 076/79 zu 500 6 L O I Ld O U C0 06: Lit. E i je 300 6 = 45 Coup. V L O 1E, 10, 12 zu 1€ 9,29 6; Lt: L een. 1! je 200 M 15 Couy. Ver L U L, L S dito von 1889 Lit. E Nr . 278 056/58 zu je 1000 M 9. Gou. Der 1, 10 11 1 Ge 12 Und 1-10, 12 zu je T7590 4: Ul. B Nrn: 805080, 311834 340 468, 352334 zu je 2000 12 Coup. per T. L L 12 Un 1 T N Ae S0 L Ble *, 72 513 zu 1000 M 3 QPUD, V L (11
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500 é 3 (GDUIL Vet L S 1 L 1 12 . 7. 12 zu 3,75 M. (241 V, 22 4L) Berlin. den 23. März 1911.
Der Polizeipräfident. 1V. E. D.
[112911] Bekanntmachung. Auf Grund des § 367 des Handelsgeseßbuch8s8 wird
Preußischen konsolidierten 39/6 Staatsanleihe Lit. E Nr. 184747 über 4 300,— mit Coupons per 1. April 1911 ff. und Talon in Verlust geraten ist. Hamburg, den 22. März 1911.
Die Polizeibehörde. [112896] Die Bersicherungs\cheine Nr. 8843, 66 793, 72 150 und 122 376 A, 5535, 5772 und 47 082 B sind an- geblich abhanden gekommen. Sofern innerhalb eines Monats, vom Tage dieses Aufrufs ab ge rehnet, Ansprüche bei uns nicht geltend gemacht werden, stellen wir gemäß § 19 der Allgemeinen Versicherungsbedingungen Ersaßzurkunden aus. Hayuau, den 21. März 1911. Schlesische Lebensversiherungs-Gesellshaft a. G.
zu Haynau.
sowie der in den Geschäftsjahren 1909 bis 1911
bekannt gemacht, daß eine Obligation der Königlich |
Preis für den Raum einer 4gespalteuen Petitzeile 86 10.
nach- | „2as A i schließung der Beteiligten mit ihren Ansprüchen an | die Staatskasse beantragt. Die r
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[112880] i Aufgebot.
ad Ghefrau des Wilhelm Rubach, Auguste geb. Srah, in Solingen hat das Aufgebot des angeblich verloren gegangenen Sparkassenbuhs Nr. 17437 der städtischen Sparkasse zu Wald über den Betrag von
Ç 8 4 na 115 Ada , —_— 7 t aid lautent auf Augusle Grah in Solingen, veantragt. Der Znhaber der Urkunde wird auf- gefordert, svätestens in dem auf Freitag, den 7. Juli 1911, Vormittags {S Uhr, vor dem unterzeihneten Gericht, Zimmer Nr. 10, anberaumten Aufgebotstermine feine Necht j j i Ausgebolstermtne Jene MNechte anzumelden und die Urkunde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos erklärung der Urkunde erfolgen wird. L
Solingeu, den 17. März 1911.
Königliches Amtsgertcht. 3.
O9n76 s [112076] i Aufgebot.
Der Vauunternehmer Friedrich Fischer in Nödel- heim, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Fritz Hot bad daselbst, hat das Aufgebot a R L »a c |eLbIL, hal das «ufgebot Des angebli ) ver- loren gegangenen , von 19m ausgestellten, von Generalagent Karl Höhn akzeptierten, der Witwe Fische nd Adolf Grei B LARE E Fischer und Adolf Grein girierten, am 15. Dezember 1910 fällig gewordenen Wechsels vom 15. September : 4 Ln e189 J September 1910 über 1300 F beantragt. Der Inhaber der
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Urkunde wird aufgefordert, spätestens in dem auf
den 17. Oktober 1911, Mitta ” |
+ D 91, Mittags 12 Uhr,
gebotstermine seine Rechte anzumelden und die Ur-
funde vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde erfolgen wtrd. (33 E 5/11.)
Königliches Amtsgericht, Abt. 33 (Bockenbeim). [112047] : __ Nusfgebot.
Ver jeßtge Heisende Stanislaus Strzalkowski von hier hat das Aufgebot des von ihm zu Hohensalza am 29. Dezember 1910 ausgestellten, von Franciszek Minniki von hier, Jacewoerstraße Nr. 81 atze tierten Primawechsels über 500 1 beantragt. Der annte Inhaber! des Wechsels wird aufgefordert, patestens im «usgebotstermine vom 15, Dezember 1911, Vormittags A147 Uhr, Zimmer 36, seine “ns E gs As Jr, ZZinmer 56, ]elne Rechte bei dem Gerichte anzumelden und den Wechsel vorzulegen, widrigenfalls dessen Kraftlos- ertlarung erfolgen wird.
Hohenusalza, den 15. März 1911.
Kömglihes Amtsgericht.
[112045] Aufgebot.
4 Die Königliche Negierung (Hinterlegungsstelle) zu Hildesheim hat auf Grund des §8 58 der preußischen Hinterlegungsordnung vom 14. März 1879 |
L) bezüglich des aus dem Wiederverkaufe bereits verkauften, in der Oberförsterei Kupferhütte lagernden Holzmaterialien aufgekommenen und am 7. Februar 1881 hinterlegten Erlöses von 8 M,
2) bezüglich des am 31. März 1881 in Sachen der Frau Dr. med. Ulrich, geb. von dem Knesebedl, per c/a. Dr. Weigel u. Gen. hinterlegten Betrages von 11063 A nebst den bislang auf- gelaufenen Zinsen in Höhe von 27,50 M, j _3) bezüglih der am 23. Mai 1881 hinterlegten Forderung der Firma Paul Ritter in Magdeburg an den Kaufmann C. A. Arnimsche Konkursmasse in Altenau in Höhe von 3,27 M
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| Zimmer Nr. 10, anberaumten Aufg | Nechte l s | widrigenfalls die Kraftloserklärung der Urkunde er
das Aufgebotsverfahren zum Zwecke dec Aus
R »t»tltnton Beteiligten
rde Forderungen gegen die An Ipateltens tn dem
daher aufgefordert, ihre tragitellerin
unterzeichneten Gericht bei diesem Gerichte anzun hat die Angabe des Gegenstandes unt enthalten. Ur ke find in Urschrift oder | ie Beteiligten, welche sch it ihren Ansprüchen gegen {lossen werden. Dildesheim, den 14. Vêaärz Königliches Amtsgericht.
28761 Aufgebot. |
die Mittelrheinishe Brauerei Aktiengesellschaft zu
lenz hat das Aufgebot desjenigen Hypotheken- | dotuments beantragt [hes über die früher aus | dem im Grundbule von Neuendorf Band 111 | i Grundstücke in Abteilung I[[ | unter Nr. 14 eingetragen gewesenen 32 000 M, die | 1m 15. Januar 1896 auf das im Grundbuche von teuendorf Band 30 Blatt Nr. 1172 eingetragene §Srundstückd übertragen worden sind, gebildet war, welches, nachdem ein Teilbetrag von 24 000 6 davon | ibgezweigt worden war, nur noch über 8000 (ht Tausend Mark) gültig und angeblich abhanden jekommen ist. Der Inhaber der Urkunde wird auf jefordert, spätestens in dem auf den 4. August 191%, Vormittags LO Uhr, vor dem unter- ichneten Gericht, Negierungsstraße Nr. 11, 2. Etage,
g?botstermine feine
und die Urkunde vorzulegen,
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olgen wird. | Kobleuz, den 18. März 1911. | Königliches Amtsgericht. Abt. 3.
|) Der Grundbesißer Andreas Zuhmann in Uabendzowo, vertreten durch den Nechtsanwalt Dorsch in Rössel, 2) der Eigenkätner Andreas Nieswandt in Soweiden haben das Aufgebot beantragt, um zuszuschließen:
zu 1 die Gläubiger der im Grundbuche von Labendzowo Bl. 10 in Abteilung 111 Nr. 1 ein jetragen/n Hypothek von a. zwei Drittel Anteil von 394,03 M, b. zwei Drittel Anteil von 67,94 4. 418 Gläubiger sind die Geschwister Andreas und August Kontowski eingetragen. Die Hypothek ist mit fünf vom Hundert verzinslich. _zu 2 den Berechtigten aus der im Grundbuch von Soweiden Bd. 11 Bl. 28 Abt. 111 Nr. 6 ein getragenen Vormerkung zur Erhaltung des Nechts auf Einräumung einer Hypotbek bis zum Betrage on 95 Talern 29 Sgr. 2 «§ mit fünf vom Hundert Zinsen seit dem 7. September 1872, 25 Sgr. Kosten der Berfügung, 8 Sgr. Kosten der Eintragung. Als Berechtiater ist am 29. März 1873 der Zimmer- g 1s Thaddäus Fahl in Groß-:Mönsdo1f eingetragen worden.
» Crwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften. . Niederlassung 2c. von Nechtsanwälten.
.- Unfall- und Invaliditäts- 2c. Versicherung. 9. Bankausweise.
Die Gläubiger und der Berechtigte werden auf- gefordert, spätestens in dem auf den S, Juni 1911, Vormittags 40 Uhr, vor dem unterzeichneten Gericht anberaumten Aufgebotstermine ihre Ansprüche und Nechte anzumelden, widrigenfalls sie mit threm Nechte ausgeschlossen werden.
Nöffel, den 11. März 1911.
Königliches Amtsgericht. (112498) Aufgebot.
(s haben beantragt:
l) der Arbeiter Otto Oppermann in Sülldorf das Aufgebot der angeblich verloren gegangenen Hypo- thekenbriefe über die im Grundbuche von Sülldorf Band 11] Blatt 75 Abt. 111 für die Witwe Diedrich, Johannc Elisabeth geb. Winneguth, in Sülldorf eingetragenen Hypotheken: a. 200 Taler oder 600 „#6 Darlehen nebst Zinsen aus der Obli- gation vom 13. Mai 1848, þ. 100 Taler oder 300 4 Darlehen nebst Zinsen aus der Obligation vom 18. Februar 1829:
2) der Rentier Franz Vorreyer in weddingen das Aufgebot des angeblich verloren gegangenen Hypothekenbriefs über die im Grund- buhe von Groß-Nodensleben Bl. 195 a Abt. 11] Nr. 1 für den Oekonomen {Franz Vorreyer zu Langen- weddingen eingetragene Hypothek von 1075 Talern oder 3229 Darlehn, verzinslih zu 4 9/6;
3) die Erben der verstorbenen Frau Emma Kärsten,
geb. Koch, das Aufgebot des angeblih verloren ge- gangenen Hypothekenbriefs über die im Grundbuche von Langenweddingen Bd. X1Tl Bl. 489 Abt. 111 Nr. 2 für die Witwe Emma Kärsten, geb. Koch, zu Altenweddingen eingetragene Hypothek von 50 000 6 Nestkaufgeld, zu 45% jährli verzinslich; _4) die Erben des Altsigers Andreas Bottlieb Friße und dessen Chefrau, Katharine Elisabeth geb. eFloeter, das Aufgebot des angeblich verloren ge- gangenen Hypothekenbriefs über die im Grundbuche von Hohendodeleben Band 1 Blatt 12 Abt. Il1 Nr. 10 für den Altsißer Andreas Gottlieb Friye und dessen Ebefrau, Katharine Elisabeth geb. Floeter, eingetragene Hypothek von 1000 Talern.
Die Inhaber der Urkunden zu 1—4 werden auf- gefordert, spätestens in dem auf den 7. Juli 1911, Vormittags 9¿ Uhr, vor dem unterzeichneten Ge- richte anberaumten Termine ihre Rechte anzumelden auch die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftloserklärung derselben erfolgen wird.
Wanzleben, den 20. März 1911.
(112883) Aufgebot.
Der Bergmann Wilhelm .Borges in Barsing- hausen hat das Aufgebot der Briefe vom 5. Mai 1893 und 17. Januar 1896 der im Grundbuche von Barsinghausen Blatt 112 — Eigentümer Bergmann Friedrich Hengstmann daselbst — Abteilung 111
RovpK an VerTven |
i 1 auf Donnerstag, | v! den 18. Mai 1911, Vormittags 93 Uhr, vor |
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anberautnten Termine | i 1 | erfläârung der Urkunden erfolgen wird.
| die Uussorderung, pat
Nr. 2 und 3 für die Witwe des Fuhrmanns Georg Borges in Barsinghausen eingetragenen Hypotheken über 1600 # Darle verzinslih mit jährli 4 9/6 in halbjährlichen Hate! seit 1. Januar 1893, rüdck zahlbar nach Halbjahriger Kündigung, und 1400 f Darlehn, verzinslich mit jährlich 4%/ in halbjähr- lien Naten vom 1. Januar 1896 und rückzahlbär auf halbjährige Küntigung, die auf ihn übergegangen find, beantragt. Der Inhaber der Urkunden wird aufgefordert, spätestens in dem auf Dienstag, den
Oktober 193A, Vormittags 107 Uhr, r dem unterzeihneten Gericht anberaumten Auf- jebotstermine feine Rechte anzumelden und die Urkunden vorzulegen, widrigenfalls die Kraftlos-
Wennigsen, den 16. März 1911. Königliches Amtsgericht. 1.
| [112075]
K. Württ. Ami1sgericht Böblingen. Aufgebot.
Georg Weinhardt, Georgs Sohn, Sch., hat den Antrag gestellt, 5 Weinhardt, Schmied, ge 1849 zu Weil i. 1870 in lmerifa gereist und seit 19C0 erklären. An den Ver- rach e Aufforderung, \ich dem auf Freitag, den 20. Okftober ck11, Vorm. 11 Uhr, vor dem K. Amtsgericht Böblingen anberaumten Aufgebotstermine zu melden "tdrigenfalls seine Todeserklärung erfolgen würde. ht an alle, welche Auskunft über Leben des Verschollenen zu erteilen vermögen, tens in dem genannten Auf- Ÿ
orhnn 0204 S hiervon Anzeige zu machen.
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gebotstermin dem Gerid Böblingen, den 23. Februar 1911 Amtsrichter Haug. Veröffentlicht durch Gerichtsschreiber
112041] “ Aufgebot. i: L
Der Rentier Adolf Dornow in Dahme (Mark) jat beantragt, den vershollenen Färber Georg Nu olf Schultze, zuleßt wohnhaft in Dahme (Mark), ür tot zu erflären. Der bezeihnete Verschollene wird aufgefordert, sih spätestens in dem auf den 10, Oftobver 1911, Vornnttags 11 Uhr,
| vor dem unterzeihneten Gerichte anberaumten Auf-
gebotstermine zu melden, widrigenfalls die Todes- erklärung erfolgen wird. An alle, welhe Auskunft über Leben oder Tod des Verschollenen zu erteilen vermögen, ergeht die Aufforderung, spätestens inm: Aufgebotstermine dem Gericht Anzeige zu machen. Dahme (Mark), den 14. März 1911. Königliches Amtsgericht. [112494] 5
1) Der Gerichtsaltuar August Jensen în Flen3- burg, 2) der Makler Ferdinand Besendahl In Flens- burg, 3) der Weinhändler Andreas Heinrich Jo- hannsen in Flensburg, 4) der Arbeiter Hans Möller inl &retenwillen per Langballig, D) der Nentner Ingawer Thams in Gravenstein, 6) der Maurer- meister Christian Ludwig Thomsen in Flenöburg haben, zu 1—5 als Abwesenheitspfleger, beantragt, die Verschollenen : zu 1) a. Jacob Christian Greifen- berg (auch Petersen), geb. 18. April 1833 in Fürgenöby, zuletzt in Amerika, b. Johanna Christiane Zachariassen, geb. 17, Mai 1852, zuleßt vermut- lich in Flensburg oder Kopenhagen, e. Heinrich Christian Theodor Zachariassen, geb. 20. Mai 1854 zulegt vermutlih in Flensburg oder Kopen-

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 § 367
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