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Timestamp: 2016-10-25 05:01:29+00:00

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6B_482/2015 (20.08.2015)
6B_482/2015 � � Urteil vom 20. August 2015
Mehrfache Tierqu�lerei, mehrfache �bertretung des Tierseuchengesetzes etc.,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden, 1. Abteilung, vom 8. Dezember 2014.
X.________ f�hrt einen Landwirtschaftsbetrieb. Diesen unterzogen das kantonale Veterin�ramt und das Landwirtschaftsamt am 5. Mai 2010 einer unangemeldeten Kontrolle. Dabei stellten sie diverse Missst�nde fest und brachten diese am 8. Juni 2010 zur Anzeige. Am 15. Juni 2010 fand auf Antrag von X.________ eine Nachkontrolle statt, wobei wiederum M�ngel in der Tierhaltung registriert wurden. Am 23. Februar 2011 nahm der Kantonstierarzt im Auftrag und in Begleitung der Staatsanwaltschaft auf dem Betrieb eine unangemeldete Nachkontrolle vor und deckte erneut verschiedene M�ngel auf.
X.________ wird vorgeworfen, wiederholt gegen das Tierschutzgesetz, die Tierschutzverordnung und das Tierseuchengesetz verstossen zu haben. Ausserdem habe er Widerhandlungen gegen das Gew�sserschutzgesetz begangen und sich des Ungehorsams gegen amtliche Verf�gungen schuldig gemacht.
Nach Einsprache von X.________ gegen den Strafbefehl vom 23. Oktober 2012 sprach die Einzelrichterin des Kantonsgerichts Appenzell Ausserrhoden ihn am 27. Juni 2013 "teilweise schuldig" der Tierqu�lerei, der Widerhandlung gegen das Tierschutzgesetz und der �bertretung des Tierseuchengesetzes (alles mehrfach begangen) sowie schuldig der Widerhandlung gegen das Gew�sserschutzgesetz und des Ungehorsams gegen eine amtliche Verf�gung. Sie verurteilte X.________ zu einer Geldstrafe von 90 Tagess�tzen zu Fr. 85.-- (im Umfang von 45 Tagess�tzen bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von 5 Jahren) sowie zu einer Busse von Fr. 10'000.-- und sprach ihm eine Entsch�digung von Fr. 3'044.50 zu.
�Das Obergericht des Kantons Appenzell Ausserrhoden best�tigte dieses Urteil am 8. Dezember 2014.
X.________ f�hrt Beschwerde in Strafsachen und beantragt, das Urteil des Obergerichts des Kantons Appenzell Ausserrhoden vom 8. Dezember 2014 sei aufzuheben, soweit er nicht freigesprochen und ihm keine volle Entsch�digung zugesprochen worden sei. Er sei von s�mtlichen Vorw�rfen freizusprechen, eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
1.1.�Nicht einzutreten ist auf die Beschwerde, soweit der Beschwerdef�hrer mit seiner Argumentation vom vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt abweicht, ohne Willk�r darzutun.
�Das Bundesgericht legt seinem Urteil die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG) und pr�ft diese nur auf Willk�r hin (vgl. zum Begriff der Willk�r: BGE 140 III 167 E. 2.1; 137 I 1 E. 2.4; je mit Hinweisen). Die Willk�rr�ge muss in der Beschwerde explizit vorgebracht und substanziiert begr�ndet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG). Auf eine rein appellatorische Kritik am angefochtenen Urteil tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 140 III 264 E. 2.3; 137 IV 1 E. 4.2.3; 136 II 489 E. 2.8; je mit Hinweisen).
�Wenn der Beschwerdef�hrer in sachverhaltlicher Hinsicht lediglich an seiner bereits vor Vorinstanz geltend gemachten Version festh�lt und die vorinstanzliche Auffassung bestreitet oder als nicht nachvollziehbar bezeichnet, bringt er damit weder eine ausdr�ckliche Willk�rr�ge noch eine ausreichende Begr�ndung vor (vgl. Beschwerde, Rn. 22, 25, 29-33, 35, 45, 48, 51 f., 54, 55 ff.).
1.2.�Ebenfalls nicht einzugehen ist auf seinen Antrag, der angefochtene Entscheid sei in Bezug auf die ihm nicht voll zugesprochene Entsch�digung aufzuheben. Der Beschwerde ist diesbez�glich keine Begr�ndung zu entnehmen, weshalb sie den Anforderungen gem�ss Art. 42 Abs. 2 BGG nicht gen�gt.
2.1.�Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Schuldspr�che verletzten Bundesrecht.
2.2.�Eine strafrechtlich relevante Vernachl�ssigung, Misshandlung oder �beranstrengung im Sinne von Art. 26 Abs. 1 lit. a des Tierschutzgesetzes vom 16. Dezember 2005 (TSchG; SR 455) muss mit einer Missachtung der W�rde des Tieres einhergehen, ansonsten nicht von einer Tierqu�lerei gesprochen werden kann und allenfalls der �bertretungstatbestand von Art. 28 Abs. 1 TSchG zur Anwendung gelangt (Urteil 6B_653/2011 vom 30. Januar 2012 E. 3.3). Die Begriffe der W�rde und des Wohlergehens werden in Art. 3 lit. a und b TSchG definiert. Die W�rde des Tieres wird missachtet, wenn seine Belastung nicht durch �berwiegende Interessen gerechtfertigt werden kann. Eine Belastung liegt vor, wenn dem Tier insbesondere Schmerzen, Leiden oder Sch�den zugef�gt werden, es in Angst versetzt oder erniedrigt wird, wenn tief greifend in sein Erscheinungsbild oder seine F�higkeiten eingegriffen oder es �berm�ssig instrumentalisiert wird (Art. 3 lit. a TSchG). Von einer Missachtung der W�rde ist auszugehen, wenn das Wohlergehen des Tieres beeintr�chtigt ist, weil Schmerzen, Leiden, Sch�den oder Angst nicht vermieden werden (vgl. Art. 3 lit. b Ziff. 4 TSchG). Die Leiden oder Schmerzen eines kranken Tieres brauchen nicht besonders stark zu sein. Ob der Tatbestand der Vernachl�ssigung im Sinne von Art. 26 Abs. 1 lit. a TSchG erf�llt ist, beurteilt sich bei der unterlassenen Pflege eines kranken Tieres in erster Linie nach dem Krankheitsbild (Urteil 6B_653/2011 vom 30. Januar 2012 E. 3.3 mit Hinweis).
�Der Kreis derjenigen, die f�r das Wohlergehen eines Tieres zu sorgen haben, ist unter Ber�cksichtigung von Art. 6 Abs. 1 TSchG weit auszulegen und erstreckt sich nicht nur auf den Halter, sondern auch auf den Betreuer. Der Begriff des Betreuers bildet einen Auffangtatbestand f�r jene F�lle, in denen eine Person zwar nicht Halter ist, aber dennoch eine solche tats�chliche Einwirkungsm�glichkeit auf das Tier hat, so dass ihr zwangsl�ufig die Funktionen f�r die angemessene Sorge des Tieres nach Art. 6 Abs. 1 TSchG zukommen (Urteil 6B_660/2010 vom 8. Februar 2011 E.1.2.2 und E. 1.2.3 mit Hinweisen).
2.3.1.�Gegen die Schuldspr�che wegen mangelhafter Klauenpflege und unkorrekten F�hrens einer Tierverkehrsdatenbank wendet der Beschwerdef�hrer ein, er habe die entsprechenden Vorschriften nicht vors�tzlich missachtet.
�Klauenprobleme k�men in der Landwirtschaft nicht selten vor, und auch bei regelm�ssiger Pflege k�nnten Klauenleiden auftreten. Dass nur gerade sechs von �ber hundert Tieren bei der Kontrolle zu lange Klauen aufgewiesen h�tten zeige, dass er die Klauenpflege pflichtbewusst betreibe. Zum Zeitpunkt der Kontrolle sei er gerade im Begriff gewesen, die Klauenpflege durchzuf�hren und habe lediglich noch nicht alle Tiere behandeln k�nnen. Dass er auch als Viehh�ndler t�tig sei und sich sein Tierbestand somit immer wieder �ndere, erschwere die Klauenpflege, da ein immer gleicher Turnus nicht m�glich sei. Grunds�tzlich lasse er die Klauenpflege zweimal j�hrlich vornehmen, wie dies von Fachleuten empfohlen sei. Ausserdem bereiteten zu lange Klauen einem Tier erst dann Schmerzen, wenn Folgebeschwerden auftr�ten, was vorliegend nicht der Fall sei. Schliesslich habe es sich auch nicht um ein Dauerproblem gehandelt, da bei den drei Kontrollen immer andere Tiere betroffen gewesen seien (Beschwerde, Rn. 14 ff., 40 und 43).
�Die Tierverkehrsdatenbank richtig zu f�hren, habe er sich immer bem�ht. Trotzdem k�nne es gelegentlich zu R�ckst�nden oder Fehlern kommen. Diese seien seiner mangelnden Erfahrung im Umgang mit Computern zuzuschreiben (Beschwerde, Rn. 53).
2.3.2.�Vors�tzlich begeht ein Verbrechen oder Vergehen, wer die Tat mit Wissen und Willen ausf�hrt oder wer die Verwirklichung der Tat f�r m�glich h�lt und in Kauf nimmt (Art. 12 Abs. 1 und 2 StGB). Eventualvorsatz ist gegeben, wenn der T�ter die Tatbestandsverwirklichung f�r m�glich h�lt, aber dennoch handelt, weil er den Erfolg f�r den Fall seines Eintritts in Kauf nimmt, sich mit ihm abfindet, mag er ihm auch unerw�nscht sein (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3 mit Hinweis; zur Abgrenzung zwischen Eventualvorsatz und bewusster Fahrl�ssigkeit: BGE 133 IV 9 E. 4.1 mit Hinweisen).
�F�r den Nachweis des Vorsatzes kann sich das Gericht - soweit der T�ter nicht gest�ndig ist - regelm�ssig nur auf �usserlich feststellbare Indizien und auf Erfahrungsregeln st�tzen, die ihm R�ckschl�sse von den �usseren Umst�nden auf die innere Einstellung des T�ters erlauben. Zu den �usseren Umst�nden, aus denen der Schluss gezogen werden kann, der T�ter habe die Tatbestandsverwirklichung in Kauf genommen, z�hlen namentlich die Gr�sse des dem T�ter bekannten Risikos der Tatbestandsverwirklichung und die Schwere der Sorgfaltspflichtverletzung. Je gr�sser dieses Risiko ist und je schwerer die Sorgfaltspflichtverletzung wiegt, desto eher darf gefolgert werden, der T�ter habe die Tatbestandsverwirklichung in Kauf genommen (BGE 134 IV 26 E. 3.2.2 mit Hinweisen). Der Richter darf vom Wissen des T�ters auf den Willen schliessen, wenn sich dem T�ter der Eintritt des Erfolges als so wahrscheinlich aufdr�ngte, dass die Bereitschaft, ihn als Folge hinzunehmen, vern�nftigerweise nur als Inkaufnahme des Erfolges ausgelegt werden kann (BGE 137 IV 1 E. 4.2.3 mit Hinweis).
2.3.3.�In Bezug auf die mangelhafte Klauenpflege erw�gt die Vorinstanz zusammengefasst, zwar m�ge eine zweimalige Klauenpflege pro Jahr grunds�tzlich gen�gen. Unter Umst�nden k�nne aber eine h�ufigere Pflege angezeigt sein (so zum Beispiel bei einem regelm�ssig wechselnden Tierbestand oder weicher Bodenbeschaffenheit). Dass bei einem Bestand von hundert Tieren lediglich sechs betroffen gewesen seien, entschuldige den Beschwerdef�hrer nicht, da dies die Situation f�r das einzelne Tier nicht verbessere. Selbst wenn der Beschwerdef�hrer im Zeitpunkt der Kontrolle vom 5. Mai 2010 gerade im Begriff gewesen sei, die Klauenpflege vorzunehmen, �ndere dies nichts daran, dass sie bei den fraglichen Tieren bereits zu sp�t erfolgte. Da zu lange Klauen nicht von heute auf morgen entst�nden, das durchschnittliche Klauenwachstum bei Rindern vielmehr nur gerade f�nf bis sieben Millimeter monatlich betrage, habe der Zustand aufgrund der viel zu langen Klauen schon eine Weile andauern m�ssen und h�tten diese einem aufmerksamen Tierhalter bei gelegentlichen Kontrollen nicht entgehen k�nnen. Daher sei von einem vors�tzlichen Handeln auszugehen (Urteil, S. 11 ff.). Die Fotodokumentation betreffend die Nachkontrolle vom 15. Juni 2010 belege die mangelhafte Klauenpflege noch deutlicher als bei der ersten Kontrolle. Im �brigen k�nne auf die vorangehenden Erw�gungen verwiesen werden (Urteil, S. 36). Dasselbe gelte bez�glich der Situation, die beim Augenschein vom 23. Februar 2011 angetroffen worden sei (Urteil, S. 39).
�Bez�glich des mangelhaften F�hrens einer Tierverkehrsdatenbank f�hrt die Vorinstanz aus, anl�sslich der Kontrolle vom 5. Mai 2010 seien auf dem Betrieb des Beschwerdef�hrer 147 Tiere gez�hlt worden, aber nur 116 registriert gewesen. 50 Tiere, die auf ihn registriert gewesen seien, h�tten sich nicht auf dem Hof befunden, w�hrend 64 Tiere, die sich auf dem Betrieb aufgehalten h�tten, nicht auf diesen registriert gewesen seien. Im Juli 2010 sei eine weitere Abweichung festgestellt worden, indem zwei Tiere, die gem�ss Tierverkehrsdatenbank Eigentum des Beschwerdef�hrers waren, an einem anderen Ort vorgefunden worden seien und nach Abkl�rungen einem anderen Eigent�mer h�tten zugeordnet werden k�nnen. Schliesslich seien auch am 23. Februar 2011 verschiedene Verst�sse festgestellt, jedoch nicht mehr zur Anklage gebracht worden. Angesichts des Ausmasses von falschen Eintr�gen k�nne nicht mehr von bloss gelegentlich vorkommenden Unregelm�ssigkeiten gesprochen werden. Ausserdem sei sich der Beschwerdef�hrer bewusst gewesen, dass er die Datenbank wiederholt nicht ordnungsgem�ss gef�hrt habe, weshalb Vorsatz zu bejahen sei (Urteil, S. 53 f.).
2.3.4.�Dass die Vorinstanz unter den gegebenen Umst�nden von Vorsatz ausgeht, ist in beiden F�llen nicht zu beanstanden.
�Aus dem Umstand, dass die Klauen der betroffenen Tiere mindestens teilweise deutlich zu lang waren, darf geschlossen werden, dass der Beschwerdef�hrer sich schon w�hrend l�ngerer Zeit nicht mehr um deren Klauenpflege gek�mmert hatte und einen Verstoss gegen die Tierschutzgesetzgebung damit mindestens in Kauf nahm. Der Schuldspruch im Sinne von Art. 28 Abs. 1 TSchG i.V.m. Art. 5 Abs. 4 der Tierschutzverordnung vom 23. April 2008 (TSchV; SR 455.1) verletzt kein Bundesrecht.
�Aufgrund der festgestellten Anzahl und H�ufigkeit der Abweichungen bei der F�hrung der Tierverkehrsdatenbank von der Realit�t sowie unter Ber�cksichtigung der Tatsache, dass dem Beschwerdef�hrer bekannt war, dass er die Datenbank wiederholt nicht ordnungsgem�ss f�hrte, ist mindestens Eventualvorsatz zu bejahen. Der Schuldspruch im Sinne von Art. 14 Abs. 1 des Tierseuchengesetzes vom 1. Juli 1966 (TSG; SR 916.40) ist bundesrechtskonform.
2.4.1.�In Bezug auf die Schuldspr�che wegen der an Lungenentz�ndung erkrankten K�lber f�hrt der Beschwerdef�hrer aus (Beschwerde, Rn. 20 und 44), Lungenentz�ndungen seien ein generelles Problem in der K�lbermast. Gest�tzt auf die entsprechende Aussage seines Tierarztes habe die erste Instanz bez�glich einer Vielzahl der erkrankten Tiere, die bei der Kontrolle vom 5. Mai 2010 angetroffen worden seien, auf Freispruch erkannt. Zu einem Schuldspruch sei sie einzig wegen eines Kalbes gelangt, bei dem die Lungenentz�ndung so schwer ausgepr�gt gewesen sei, dass auf eine Vernachl�ssigung des Tieres und eine Verletzung seiner W�rde geschlossen werden m�sse. Auch die Vorinstanz vertrete die Auffassung, er habe seine eigenen wirtschaftlichen Interessen bzw. seine Bequemlichkeit �ber das Wohlbefinden des Kalbes gestellt und dessen lebensbedrohliche Erkrankung in Kauf genommen. Dieser Argumentation k�nne nicht gefolgt werden, da er beim betroffenen Kalb keinen schlechteren Gesundheitszustand als bei den �brigen K�lbern habe feststellen k�nnen.
�Vor dem Hintergrund der erw�hnten Freispr�che sei sodann nicht nachvollziehbar, dass die Vorinstanz in Bezug auf die beim Augenschein vom 23. Februar 2011 angetroffenen K�lber mit Lungenentz�ndung pauschal annehme, alle betroffenen Tiere h�tten gelitten und seien in ihrer W�rde verletzt worden.
2.4.2.�Die Vorinstanz erw�gt (Urteil, S. 14 ff.), bei der Kontrolle vom 5. Mai 2010 sei festgehalten worden, dass 20 bis 30 K�lber an Lungenentz�ndung gelitten h�tten und ein Kalb Anzeichen einer starken Lungenentz�ndung aufgewiesen habe. Bez�glich der 20 bis 30 K�lber sei gem�ss erstinstanzlichem Gericht anhand der Anklage schwierig zu beurteilen, ob die Lungenentz�ndungen im Bereich des - leider - �blichen l�gen oder ob sie durch schlechte Haltung und Pflege der Tiere bedingt seien. Deshalb habe diesbez�glich in dubio pro reo ein Freispruch zu erfolgen. In Bezug auf das schwer erkrankte Tier sei die Situation indes anders zu beurteilen. Dieses sei offenbar nicht, zu sp�t oder falsch behandelt worden. Der Beschwerdef�hrer mache zwar geltend, in solchen F�llen jeweils ein Antibiotikum zu spritzen. Dass er dies auch beim schwer erkrankten Kalb gemacht habe, behaupte er aber gerade nicht. Einen Tierarzt habe er jedenfalls nicht beigezogen. Ebenso wenig habe er das Kalb von seinen Artgenossen separiert, obschon ihm dies vom Tierarzt f�r solche F�lle nahe gelegt worden sei. Dieses eine Kalb sei somit nicht angemessen gepflegt bzw. behandelt worden. Dass es beeintr�chtigt gewesen sei und gelitten habe, ergebe sich daraus, dass es gem�ss Kontrollbericht eine auffallend verst�rkte Atmung gehabt habe. Bei der G�terabw�gung st�nden dem Wohlbefinden des Kalbes nur die wirtschaftlichen Interessen bzw. die Bequemlichkeit des Beschwerdef�hrers gegen�ber. Diese verm�chten die Inkaufnahme einer lebensbedrohlichen Erkrankung eines Tieres in keinem Fall zu rechtfertigen. Der schlechte Gesundheitszustand des Kalbes habe dem Beschwerdef�hrer bei der notwendigen Aufmerksamkeit nicht verborgen bleiben k�nnen, weshalb ihm vors�tzliches Handeln vorzuwerfen sei.
�Beim Augenschein vom 23. Februar 2011 seien wiederum drei K�lber mit akuter und zehn mit schleichender Lungenentz�ndung angetroffen worden. In diesem Zusammenhang werde dem Beschwerdef�hrer vorgeworfen, diese Erkrankungen seien Folge der mangelnden Pflege und Hygiene, der ungen�genden Kontrolle, des zu geringen Personalbestands sowie einer ungen�genden Unterbringungen ohne ausreichenden Schutz gegen Zugluft und N�sse. Trotz Kenntnis der M�ngel bez�glich Haltung, Unterbringung und Pflege habe der Beschwerdef�hrer nichts zur Verbesserung unternommen. Dadurch habe er die Erkrankung der Tiere sozusagen "systembedingt" in Kauf genommen. Dass die Tiere gelitten h�tten, sei nicht zweifelhaft (Urteil, S. 40 f.).
2.4.3.�Gem�ss der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung zu jenem Kalb, das am 5. Mai 2010 mit starker Lungenentz�ndung angetroffen wurde, h�tte der Beschwerdef�hrer dessen schlechten Zustand bemerken und entsprechend die Separation sowie eine �rztliche Behandlung in die Wege leiten m�ssen. Indem er dies unterliess, vernachl�ssigte er das betroffene Tier. Dessen W�rde hat er missachtet, da sich die Vernachl�ssigung nicht durch �berwiegende Interessen rechtfertigen l�sst, wie die Vorinstanz zutreffend feststellt. Der Schuldspruch im Sinne von Art. 26 Abs. 1 lit. a TSchG erweist sich als bundesrechtskonform.
�In Bezug auf die K�lber, deren Erkrankung am 23. Februar 2011 festgestellt wurde, h�lt die Vorinstanz in sachverhaltlicher Hinsicht fest, die Tiere seien erkrankt wegen mangelnder Pflege und Hygiene, ungen�gender Kontrolle, zu geringem Personalbestand sowie ungen�gender Unterbringung ohne ausreichenden Schutz gegen Zugluft und N�sse. Damit ist eine Vernachl�ssigung von s�mtlichen kranken K�lbern zu bejahen. Entgegen der Auffassung des Beschwerdef�hrers stellt dies keinen Widerspruch dar zu den Freispr�chen im Zusammenhang mit den Feststellungen vom 5. Mai 2010. Die damals bei 20 bis 30 K�lbern festgestellten Lungenentz�ndungen konnten gem�ss der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung gerade nicht der schlechten Haltung und Pflege durch den Beschwerdef�hrer zugeschrieben werden, w�hrend dies bei den F�llen vom 23. Februar 2011 nun der Fall ist. Deshalb ist ein Schuldspruch im Sinne von Art. 26 Abs. 1 lit. a TSchG in Bezug auf alle betroffenen K�lber ohne weiteres nachvollziehbar und bundesrechtskonform.
2.5.1.�Im Zusammenhang mit der Verurteilung wegen mangelhafter Enthornung wendet der Beschwerdef�hrer ein (Beschwerde, Rn. 23), es sei nicht nachvollziehbar, weshalb eine eiternde Wunde im vorliegenden Fall gr�ssere Schmerzen als eine normale Wunde verursacht haben soll. Dies umso weniger, als auch korrekt versorgte Wunden eitern k�nnten.
2.5.2.�Die Vorinstanz verweist auf die aus ihrer Sicht nicht zu beanstandende erstinstanzliche Begr�ndung, wonach zwar hinsichtlich der lediglich blutenden Wunde nicht erkennbar sei, ob diese �ber das normale Mass hinaus gehe, dies jedoch nicht f�r die eiternde Wunde gelte. In diesem Fall sei klar ersichtlich gewesen, dass das Tier der Pflege bedurft h�tte. Da es diese nicht erhalten habe, sei es grob vernachl�ssigt und in seiner W�rde verletzt worden. Der Beschwerdef�hrer w�re verpflichtet gewesen, die Wunden nach der Enthornung zu kontrollieren und bei Bedarf zu behandeln.
�Erg�nzend h�lt die Vorinstanz fest, dass unter Umst�nden wirtschaftliche Gr�nde zu rechtfertigen verm�chten, wenn beim Eingriff auf eine Bet�ubung und die Abgabe von Schmerzmitteln verzichtet werde. Dies bedeute allerdings nicht, dass bei einem schlechten Verlauf, wenn sich beispielsweise Eiter bilde und der Zustand der Tiere nicht gut sei, keine medizinische Behandlung zu erfolgen habe. Dass es nach der Enthornung bei zwei Tieren zu einer Entz�ndung kam und die Wunden deshalb eiterten, spreche daf�r, dass die Wundversorgung mangelhaft gewesen sei. Eine Nachkontrolle durch den Tierarzt sei nicht erfolgt. Vor diesem Hintergrund erscheine die Feststellung des Kantonstierarztes, die Tiere h�tten gelitten, absolut glaubhaft. Indem der Beschwerdef�hrer seiner Verpflichtung, die Wunden nach der Enthornung regelm�ssig zu kontrollieren und gegebenenfalls behandeln zu lassen, nicht nachgekommen sei, habe er mindestens eventualvors�tzlich gehandelt und sich im Sinne von Art. 26 Abs. 1 lit. a TSchG schuldig gemacht (Urteil, S. 21 ff.).
2.5.3.�Der vorinstanzliche Schuldspruch ist nicht zu beanstanden. Der Einwand des Beschwerdef�hrers, dass auch korrekt versorgte Wunden eitern k�nnten, mag zwar zutreffen, vermag ihn aber nicht zu entlasten. Die Vorinstanz h�lt zutreffend fest, dass er verpflichtet gewesen w�re, die Wunden regelm�ssig zu kontrollieren und n�tigenfalls f�r medizinische Behandlung zu sorgen. Indem er dies unterliess, hat er den betroffenen Tieren Leid zugef�gt und ihre W�rde verletzt.
2.6.1.�In Bezug auf den Schuldspruch wegen des Kuhtrainers mit unbewilligtem Elektroger�t bringt der Beschwerdef�hrer vor (Beschwerde, Rn. 26 f.), das Elektroger�t sei nie beanstandet worden und habe nie Probleme verursacht. Er habe darauf vertrauen d�rfen, dass der IP-Kontrolleur nie etwas daran auszusetzen gehabt habe. Auch habe er nicht fahrl�ssig gehandelt, indem er sich nicht beim Veterin�ramt, beim Landwirtschaftsamt oder bei einer Fachorganisation erkundigt habe.
2.6.2.�Die Vorinstanz erw�gt (Urteil, S. 25 f.), der Beschwerdef�hrer habe im neuen Stall einen Kuhtrainer mit einem unbewilligten Elektroger�t (Zaunger�t mit einer viel zu hohen Schlagst�rke) betrieben. Wenn er geltend mache, der IP-Kontrolleur habe das fragliche Ger�t bei seinen Kontrollen nie beanstandet, k�nne er daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten. Es sei ohne Weiteres m�glich, dass das Ger�t �bersehen worden sei. Die Verwendung dieses Ger�ts sei nicht zul�ssig gewesen, was der Beschwerdef�hrer h�tte wissen oder anhand einer Nachfrage beim Veterin�ramt oder dergleichen in Erfahrung bringen m�ssen. Er habe folglich zumindest fahrl�ssig gehandelt, weshalb er im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 TSchG i.V.m. Art. 35 TSchV schuldig zu sprechen sei.
2.6.3.�Gem�ss Art. 35 Abs. 4 lit. c TSchV d�rfen nur f�r Elektrob�gel geeignete und nach Artikel 7 Absatz 2 TSchG bewilligte Netzger�te verwendet werden. Die Rechtslage ist damit klar und h�tte dem Beschwerdef�hrer bekannt sein m�ssen. Dass er offenbar keinerlei Abkl�rungen betreffend die Zul�ssigkeit des von ihm verwendeten Elektroger�ts getroffen hat, wirft ihm die Vorinstanz zu Recht als Sorgfaltspflichtverletzung vor. Aus dem Umstand, dass der IP-Kontrolleur angeblich nie etwas gegen das Ger�t eingewendet habe, ergibt sich nichts zu Gunsten des Beschwerdef�hrers. Zum einen h�lt die Vorinstanz zutreffend fest, es sei nicht erwiesen, dass der Kontrolleur das besagte Ger�t �berhaupt je gesehen habe. Zum andern w�rde dies den Beschwerdef�hrer ohnehin nicht von der Pflicht entbinden, sich selbst aktiv um eine Bewilligung der verwendeten Ger�te zu bem�hen und entsprechende Abkl�rungen zu treffen. Der Schuldspruch wegen fahrl�ssiger �bertretung des Tierschutzgesetzes ist bundesrechtskonform.
2.7.1.�Hinsichtlich des Vorwurfs, er habe Tiere auf nasser Einstreu und stark verschmutzt gehalten, beanstandet der Beschwerdef�hrer (Beschwerde, Rn. 30), die Tierschutzverordnung lasse einen grossen Beurteilungsspielraum offen und eine nicht frisch eingestreute Bucht stelle noch keinen Mangel dar, der das Befinden der Tiere beeintr�chtige.
2.7.2.�Die Vorinstanz h�lt fest (Urteil, S. 26 ff.), gem�ss Kontrollbericht seien in drei Buchten die Einstreu nass und die Tiere verschmutzt bis stark verschmutzt gewesen. Dies zeigten auch die Fotos in den Akten. Diesen sei eindeutig zu entnehmen, dass der fragliche Zustand seit l�ngerer Zeit gedauert habe und nicht allein das morgendliche Ausmisten noch nicht durchgef�hrt worden sei. Entgegen der Behauptung des Beschwerdef�hrers beeintr�chtige eine verdreckte Box das Befinden der Tiere sehr wohl. Der angeklagte Sachverhalt sei damit erstellt. Gegen diese offensichtlichen Missst�nde habe der Beschwerdef�hrer nichts unternommen, weshalb Vorsatz vorliege und er im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit. a TSchG i.V.m. Art. 3 Abs. 2 und 3, Art. 5 Abs. 2 und Art. 34 Abs. 1 TSchV schuldig zu sprechen sei.
2.7.3.�Entgegen seiner Ansicht wird dem Beschwerdef�hrer nicht vorgeworfen, er habe die betreffenden Buchten lediglich noch nicht frisch eingestreut gehabt. Im Gegenteil h�lt die Vorinstanz ausdr�cklich fest, der beanstandete Zustand m�sse bereits l�nger angedauert haben, und die starke Verschmutzung habe die Tiere in ihrem Befinden beeintr�chtigt. Der Beschwerdef�hrer bringt nichts vor, was diese Sachverhaltsfeststellung willk�rlich erscheinen liesse (vgl. auch vorne E. 1.1). Aus dem Umstand, dass er diese offensichtlichen Missst�nde w�hrend l�ngerer Zeit nicht beseitigte, schliesst die Vorinstanz zu Recht auf ein (mindestens eventual-) vors�tzliches Handeln. Der Schuldspruch ist bundesrechtskonform.
2.8.1.�Gegen die Verurteilung wegen des verschmutzen und mangelhaften H�hnerstalls wendet der Beschwerdef�hrer ein (Beschwerde, Rn. 36, 42 und 50), die beanstandeten M�ngel gen�gten nicht f�r eine Verurteilung.
2.8.2.�Die Vorinstanz erw�gt (Urteil, S. 31 f.), anl�sslich der Kontrolle vom 5. Mai 2010 sei der H�hnerstall stark verschmutzt gewesen und Sitzstangen, Wasser sowie zwei Legenester h�tten gefehlt. Wenn der Beschwerdef�hrer geltend mache, dass er den H�hnerstall inzwischen saniert habe und regelm�ssig ausmiste, �ndere dies nichts daran, dass er zuvor die einschl�gigen Vorschriften nicht eingehalten habe. Aufgrund der festgestellten Missst�nde habe er sich im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit. a TSchG i.V.m. Art. 3 Abs. 2 und 3, Art. 4 Abs. 1, Art. 5 Abs. 1 und Art. 66 TSchV schuldig gemacht.
2.8.3.�Die Tierschutzverordnung legt in den erw�hnten Bestimmungen fest, dass H�hner nicht nur ausreichend mit Futter und Wasser zu versorgen sind, sondern ihnen auch geeignete Nester und erh�hte Sitzgelegenheiten auf verschiedenen H�hen zur Verf�gung stehen m�ssen. Indem in seinem H�hnerstall zwei Legenester und Sitzstangen fehlten sowie kein Wasser vorhanden war, verstiess der Beschwerdef�hrer gegen diese Vorschriften. Weil er es unterliess, das Befinden der Tiere und den Zustand der Einrichtungen so oft wie n�tig zu �berpr�fen sowie allf�llige M�ngel oder Beeintr�chtigungen unverz�glich zu beheben (vgl. Art. 5 Abs. 1 TSchV), handelte er mindestens eventualvors�tzlich. Weshalb die beanstandeten M�ngel f�r eine Verurteilung nicht gen�gen sollen, begr�ndet der Beschwerdef�hrer nicht n�her und ist nicht ersichtlich. Der vorinstanzliche Schuldspruch erfolgte zu Recht.
2.9.1.�In Bezug auf die Verurteilung wegen des zu kleinen Kaninchenstalls ohne R�ckzugsm�glichkeiten bringt der Beschwerdef�hrer ebenfalls vor (Beschwerde, Rn. 37), die beanstandeten M�ngel reichten f�r eine Verurteilung nicht aus. Ausserdem seien seine Kinder Eigent�mer der Kaninchen und als solche f�r diese verantwortlich. Kindern im Alter von f�nfzehn und siebzehn Jahren k�nne entgegen der vorinstanzlichen Auffassung sehr wohl die Verantwortung f�r Kaninchen zugemutet werden.
2.9.2.�Die Vorinstanz f�hrt aus (Urteil, S. 33 f.), dem Beschwerdef�hrer werde angelastet, dass die Kaninchenst�lle f�r die Gewichtsklasse der dort lebenden Tiere zu klein gewesen seien und zudem jede R�ckzugsm�glichkeit gefehlt habe. Sein Argument, die Kaninchen geh�rten seinen Kindern, entlaste ihn nicht von seiner Verantwortung. Seine beiden S�hne seien im Zeitpunkt der Kontrolle rund f�nfzehn und siebzehn Jahre alt gewesen. Jugendlichen in diesem Alter k�nne zwar - unter Aufsicht der Eltern - die eigentliche Betreuung von Kaninchen wie F�ttern, Misten etc. �berantwortet werden. Wie die Tiere auf dem Hof des Beschwerdef�hrers untergebracht w�rden, falle aber in dessen Verantwortung. Als Betriebsinhaber und Viehh�ndler m�sse er die Vorschriften betreffend Tierhaltung kennen. Da er die massgebenden Bestimmungen nicht eingehalten habe, sei er im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 65 Abs. 1 TSchV sowie Anhang 1 Tabelle 8 TSchV schuldig zu sprechen.
2.9.3.�Der Einwand des Beschwerdef�hrers, seine Kinder seien Eigent�mer der Kaninchen und damit f�r deren Betreuung verantwortlich, entbindet ihn nicht von seiner eigenen Verantwortung. Aufgrund des Umstands, dass er im selben Haushalt lebt und somit eine tats�chliche Einwirkungsm�glichkeit auf die Tiere und ihre Unterbringung hat, obliegen ihm als Betreuer ebenfalls die Pflichten gem�ss Art. 6 Abs. 1 TSchG (vgl. vorne E. 2.2). Weshalb die beanstandeten M�ngel f�r eine Verurteilung nicht ausreichen sollten, ist auch hier weder ersichtlich noch dargetan. Der entsprechende Schuldspruch erweist sich als bundesrechtskonform.
2.10.1.�Gegen den Schuldspruch wegen fehlenden Auslaufs und Auslaufjournals f�r Rindvieh wendet der Beschwerdef�hrer ein (Beschwerde, Rn. 38), er habe sehr wohl ein Auslaufjournal gef�hrt, und die Behauptung der Vorinstanz, dieses sei nicht nachvollziehbar, gen�ge f�r eine Verurteilung nicht.
2.10.2.�Die Vorinstanz erw�gt (Urteil, S. 34 f.), dem Kantonstierarzt zufolge sei kein nachvollziehbares Auslaufjournal f�r das Rindvieh vorhanden gewesen. In den Akten finde sich zwar keine Kopie dieses Journals, doch sei davon auszugehen, dass der Kantonstierarzt kompetent sei, dessen Qualit�t zu beurteilen. Es sei deshalb darauf abzustellen, dass lediglich ein Auslaufjournal vorgelegen habe, das keine zuverl�ssigen Schl�sse in Bezug auf den gew�hrten Auslauf zugelassen habe. Art. 40 Abs. 1 TSchV wolle sicherstellen, dass der Auslauf beim angebundenen Rindvieh nachvollzogen werden k�nne. Ob ein Auslaufjournal komplett fehle, oder ob es in nicht nachvollziehbarer Weise gef�hrt werde, laufe deshalb auf dasselbe hinaus. Infolgedessen sei der Beschwerdef�hrer im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit. a i.V.m. Art. 40 Abs. 1 TSchV schuldig zu sprechen.
2.10.3.�Die �berlegungen der Vorinstanz sind zutreffend. Ob nun �berhaupt kein Auslaufjournal gef�hrt wird oder lediglich ein nicht nachvollziehbares hat beides zur Folge, dass eine Kontrolle des dem Vieh gew�hrten Auslaufs verunm�glicht und der von Art. 40 Abs. 1 TSchV angestrebte Zweck nicht erf�llt wird. Der Schuldspruch erweist sich als bundesrechtskonform.
2.11.1.�Gegen die Schuldspr�che wegen der ungeschlossenen �ffnung der Jauchegrube und den scharfkantigen R�nder von Wasserbeh�ltern wendet der Beschwerdef�hrer ein (Beschwerde, Rn. 47 und 49), die Tierschutzverordnung verlange nur, dass die Verletzungsgefahr f�r Tiere gering zu halten sei. Eine gewisse Gefahr werde toleriert. Sowohl die offene Jauchegrube als auch die nicht idealen R�nder der Wasserbeh�lter h�tten h�chstens eine solche geringe Gefahr f�r die Tiere dargestellt, weshalb sich der betreffende Schuldspruch nicht rechtfertige.
2.11.2.�Die Vorinstanz erw�gt (Urteil, S. 45 f.), eine Boden�ffnung von 30 x 40 cm stelle keine lediglich geringe, sondern im Gegenteil eine erhebliche Verletzungsgefahr f�r die Tiere dar. Wenn ein Tier hineintrete, k�nne es in Panik geraten und sich massiv verletzen. Dass die �ffnung bei fr�heren Kontrollen nicht beanstandet worden sei, k�nne nicht zugunsten des Beschwerdef�hrers ausgelegt werden, insbesondere zumal sie m�glicherweise - eventuell verdeckt durch Mist oder Einstreu - jeweils nicht wahrgenommen worden sei. Der Beschwerdef�hrer sei deshalb schuldig im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit. a TSchG i.V.m. Art. 5 Abs. 1 und Art. 7 Abs. 1 lit. a TSchV.
�In Bezug auf die scharfkantigen R�nder von Wasserbeh�ltern f�hrt die Vorinstanz aus (Urteil, S. 48 f.), der Beschwerdef�hrer habe abgeschnittene Blechf�sser als Trinkbeh�lter verwendet. Den Bildern in den Akten sei zu entnehmen, dass die Beh�lter stark verrostet gewesen seien. Der Kantonstierarzt habe anl�sslich der Kontrolle ausserdem festgestellt, dass die Trinkgef�sse scharfe Kanten gehabt h�tten. Aufgrund des Bewegungsdrangs von eingestallten Tiere sowie der naheliegenden M�glichkeit, dass die Tiere ihren Kratztrieb an Objekten in ihrer Reichweite befriedigen oder diese ablecken, sei insgesamt nicht von einer lediglich geringen Gefahr f�r die Tiere auszugehen. Dies sei f�r den Beschwerdef�hrer leicht erkennbar gewesen. Da er die Trinkbeh�lter trotzdem verwendet habe, sei mindestens von Eventualvorsatz auszugehen und der Beschwerdef�hrer schuldig im Sinne von Art. 28 Abs. 1 lit. a TSchG i.V.m. Art. 7 Abs. 1 lit. a TSchV.
2.11.3.�Die Ausf�hrungen der Vorinstanz sind zutreffend, darauf kann verwiesen werden. Der Beschwerdef�hrer legt nicht dar, inwiefern ihre �berlegungen nicht stichhaltig sein sollen. Seine eigene Ansicht, sowohl die offene Jauchegrube als auch die scharfkantigen Trinkbeh�lter stellten lediglich eine geringe Gefahr f�r die Tiere dar, begr�ndet er nicht weiter. Die vorinstanzlichen Schuldspr�che sind nicht zu beanstanden.
3.1.�Der Beschwerdef�hrer wendet sich gegen die Strafzumessung (Beschwerde, S. 19 f.).
3.2.�Das Bundesgericht hat die Grunds�tze der Strafzumessung wiederholt dargelegt. Darauf kann verwiesen werden (vgl. BGE 136 IV 55 E. 5.4 ff. mit Hinweisen). Das Sachgericht verf�gt auf dem Gebiet der Strafzumessung �ber einen Ermessensspielraum. Das Bundesgericht greift nur ein, wenn die Vorinstanz den gesetzlichen Strafrahmen �ber- oder unterschritten hat, wenn sie von rechtlich nicht massgebenden Kriterien ausgegangen ist oder wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht gelassen bzw. durch �berschreitung oder Missbrauch ihres Ermessens falsch gewichtet hat (BGE 136 IV 55 E. 5.6; 135 IV 130 E. 5.3.1; 134 IV 17 E. 2.1; je mit Hinweisen).
3.3.�Die Vorinstanz gibt zun�chst die erstinstanzlichen Ausf�hrungen zur Strafzumessung wieder (vgl. Urteil, S. 60 ff.). Anschliessend erw�gt sie (Urteil, S. 64 f), die erste Instanz habe bei der Strafzumessung s�mtliche gesetzlichen Vorgaben sowie die bundesgerichtliche Praxis ber�cksichtigt und die einzelnen Schritte der Strafzumessung lege artis vorgenommen. Auf die insgesamt schl�ssigen Darlegungen k�nne deshalb verwiesen werden.
3.4.�Der Beschwerdef�hrer legt nicht dar und es ist nicht ersichtlich, inwiefern die Vorinstanz bzw. die erste Instanz von rechtlich nicht massgebenden Kriterien ausgegangen seien oder entscheidende Aspekte nicht ber�cksichtigt haben sollen. Die Argumentation des Beschwerdef�hrers basiert auf seiner �berzeugung, er habe sich gar nicht strafbar gemacht. Darauf ist nicht weiter einzugehen, nachdem bereits aufgezeigt wurde, dass die vorinstanzlichen Schuldspr�che bundesrechtskonform erfolgten (vgl. vorne E. 2).
Die Beschwerde ist abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Die Kosten f�r das bundesgerichtliche Verfahren sind dem Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Die Kosten von Fr. 4'000.-- werden dem Beschwerdef�hrer auferlegt.

References: BGE 
 Art. 42
 Art. 26
 Art. 28
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 26
 Art. 6
 Art. 6
 BGE 
 Art. 28
 Art. 5
 Art. 14
in dubio
 Art. 26
 Art. 26
 Art. 26
 Art. 28
 Art. 35
 Art. 35
 Art. 28
 Art. 3
 Art. 5
 Art. 34
 Art. 28
 Art. 3
 Art. 4
 Art. 5
 Art. 66
 Art. 5
 Art. 28
 Art. 65
 Art. 6
 Art. 40
 Art. 28
 Art. 40
 Art. 40
 Art. 28
 Art. 5
 Art. 7
 Art. 28
 Art. 7
 BGE