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Timestamp: 2016-10-28 17:48:56+00:00

Document:
Verletzung von Verkehrsregeln; Willk�r, Grundsatz in dubio pro reo,
Beschwerde gegen das Urteil des Obergerichts des Kantons Z�rich, I. Strafkammer, vom 23. M�rz 2010.
Der Beschwerdef�hrer wendet sich dagegen, dass er im angefochtenen Entscheid wegen Verletzung der Verkehrsregeln mit einer Busse von Fr. 300.-- bzw. einer Ersatzfreiheitsstrafe von drei Tagen bestraft wurde. Es wird ihm vorgeworfen, als Lenker eines Personenwagens auf der regennassen Fahrspur einer Autobahn mit einem vor ihm fahrenden Auto, welches bremsen musste, trotz Vollbremsung kollidiert zu sein (angefochtener Entscheid S. 5 E. III/1). Er macht vor Bundesgericht wie schon vor der Vorinstanz geltend, er sei aufgrund eines schmierseifigen Belages ins Rutschen geraten und nur deshalb mit dem vorderen Auto kollidiert (angefochtener Entscheid S. 6 oben, Beschwerde S. 2 Ziff. 8). Die Vorinstanz kam demgegen�ber nach einer eingehenden Beweisw�rdigung (angefochtener Entscheid S. 9-13 E. 6 und 7) zum Schluss, es h�tten keine aussergew�hnlichen und nicht voraussehbaren Strassenverh�ltnisse vorgelegen (angefochtener Entscheid S. 13).
Die Feststellung des Sachverhalts durch die Vorinstanz kann vor Bundesgericht nur bem�ngelt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG bzw. willk�rlich im Sinne von Art. 9 BV ist. Dem Grundsatz "in dubio pro reo" (Beschwerde S. 3) kommt als Beweisw�rdigungsregel keine �ber das Willk�rverbot von Art. 9 BV hinausgehende selbst�ndige Bedeutung zu (BGE 127 I 38). Willk�rlich ist ein Entscheid, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, zur tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 135 V 2 E. 1.3). Die R�ge der Willk�r muss vor Bundesgericht pr�zise vorgebracht und begr�ndet werden, ansonsten darauf nicht eingetreten wird (Art. 106 Abs. 2 BGG).
Die vorliegende Beschwerde beschr�nkt sich auf unzul�ssige appellatorische Kritik. So macht der Beschwerdef�hrer zum Beispiel geltend, vor dem Statthalteramt habe die erste Einvernahme stattgefunden, bei der er sich gegen den fehler- und mangelhaften Polizeirapport habe zur Wehr setzen k�nnen (Beschwerde S. 1 Ziff. 2). Um was f�r einen "Widerspruch" es ihm hier gehen k�nnte, sagt er indessen nicht. Auch in Bezug auf den Umstand, dass er "die Aussagen des Polizeibeamten ... in Abrede gestellt" hat (Beschwerde S. 1 Ziff. 3), ergibt sich aus der Beschwerde nicht, welchen "Widerspruch" er meint. Folglich ist in beiden Punkten aus der Beschwerde von vornherein nicht ersichtlich, inwiefern die Argumentation der Vorinstanz willk�rlich und v�llig unhaltbar sein k�nnte.
Ohne dass sich das Bundesgericht mit allen Vorbringen des Beschwerdef�hrers ausdr�cklich auseinandersetzen m�sste, ist auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

References: in dubio
 Art. 97
 Art. 9
in dubio
 Art. 9
 Art. 108