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Timestamp: 2016-10-23 07:53:14+00:00

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U 191/00 (14.01.2002)
R.________, 1956, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Roland Ilg, R�mistrasse 5, 8001 Z�rich,
A.- Der 1956 geborene R.________ war als Facharbeiter bei der X.________ AG, Bauunternehmung, besch�ftigt und dadurch bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch unfallversichert. Nach einem Arbeitsunfall vom 10. August 1993 mit einem Sturz aus ca. 2,5 Metern H�he verletzte er sich am 19. Februar 1994 bei der Flucht vom Dach eines brennenden Hauses, wobei bei diesem Brand drei Verwandte des Versicherten verstarben. In einem von der SUVA eingeholten Gutachten vom 12. Februar 1996 diagnostizierte Dr. med. W.________, Spezialarzt FMH f�r Psychiatrie und Psychotherapie, eine posttraumatische Belastungsst�rung, welche im Sinne einer andauernden Pers�nlichkeitsst�rung nach Extrembelastung zu chronifizieren drohe. Der Versicherte sei f�r jegliche Erwerbst�tigkeit voll arbeitsunf�hig. Die Prognose sei ung�nstig. Dr. med. C.________ erkl�rte in seinem Bericht �ber die SUVA-kreis�rztliche Abschlussuntersuchung vom 1. April 1996, der Versicherte sei aus somatischer Sicht voll arbeitsf�hig. Rein somatisch bestehe kein Integrit�tsschaden.
Mit Verf�gung vom 12. August 1997 sprach die SUVA dem Versicherten aufgrund seines psychischen Leidens eine Invalidenrente aufgrund einer Erwerbsunf�higkeit von 100 % ab 1. Mai 1997 und eine Integrit�tsentsch�digung im Betrag von Fr. 34'020.- aufgrund einer Integrit�tseinbusse von 35 % zu.
Am 9. September 1997 liess der Versicherte ein Gesuch um Zusprechung einer Hilflosenentsch�digung stellen.
Er liess sodann am 12. September 1997 gegen die Verf�gung vom 12. August 1997 Einsprache erheben mit den Antr�gen, es seien ihm eine Hilflosenentsch�digung ab 1. Mai 1997 und eine Integrit�tsentsch�digung aufgrund einer Integrit�tseinbusse von 80 % zu gew�hren. Mit Einspracheentscheid vom 21. Juli 1998 wies die SUVA das Rechtsmittel bez�glich der Integrit�tsentsch�digung ab, wohingegen sie hinsichtlich der Hilflosenentsch�digung mangels eines Anfechtungsgegenstandes darauf nicht eintrat.
Mit Verf�gung vom 19. August 1998 lehnte die SUVA das Gesuch um Ausrichtung einer Hilflosenentsch�digung ab, nachdem insbesondere eine station�re Abkl�rung (Austrittsbericht des Dr. med. H.________ und der Frau Prof. Dr. med. J.________ vom 7. Januar 1998) mit neuropsychologischer Begutachtung (Bericht der Frau lic. phil. M.________, Psychologin FSP, und des Dr. med. Z.________, FMH f�r Neurologie, vom 18. Dezember 1997) in der Rehaklinik Y.________ durchgef�hrt worden war.
Auch gegen diese Verf�gung liess der Versicherte am 27. August 1998 Einsprache erheben mit den Rechtsbegehren, es seien ihm eine Hilflosenentsch�digung ab 1. Mai 1997 und eine Integrit�tsentsch�digung aufgrund eines Integrit�tsschadens von 80 % zu gew�hren.
B.- R.________ liess mit Eingabe vom 10. August 1998 beim Versicherungsgericht des Kantons Aargau Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 21. Juli 1998 f�hren, in welcher er wie in der Einsprache vom 12. September 1997 die Ausrichtung einer Hilflosenentsch�digung ab 1. Mai 1997 und die Zusprechung einer Integrit�tsentsch�digung aufgrund einer Integrit�tseinbusse von 80 % beantragte.
Mit Entscheid vom 26. April 2000 erkl�rte das Versicherungsgericht des Kantons Aargau das Verfahren bez�glich des als Rechtsverz�gerungsbeschwerde behandelten Antrags auf Hilflosenentsch�digung in Anbetracht der am 19. August 1998 ergangenen Verf�gung als gegenstandslos - wobei es in den Erw�gungen die SUVA anwies, innert angemessener Frist einen Einspracheentscheid betreffend Hilflosenentsch�digung zu erlassen - und wies die Beschwerde hinsichtlich der Integrit�tsentsch�digung ebenso wie in Bezug auf das vom Versicherten gestellte Entsch�digungsbegehren ab.
C.- Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst R.________ beantragen, es sei ihm eine Integrit�tsentsch�digung aufgrund eines Integrit�tsschadens von 60 % zuzusprechen und das kantonale Gericht sei anzuweisen, ihm in Bezug auf die "gutgeheissene R�ge des widerrechtlichen Verweigerns einer Verf�gung ad Hilflosenentsch�digung" eine Prozessentsch�digung zuzusprechen. Ferner ersucht er um unentgeltliche Verbeist�ndung.
1.- In verfahrensm�ssiger Hinsicht macht der Beschwerdef�hrer geltend, das kantonale Versicherungsgericht h�tte ihm eine Parteientsch�digung zusprechen m�ssen, weil es die R�ge der widerrechtlichen Verweigerung einer Verf�gung betreffend Hilflosenentsch�digung gutgeheissen bzw. das Verfahren wegen des nach Anhebung der Beschwerde erfolgten Verf�gungserlasses als gegenstandslos abgeschrieben habe und auch bei Gegenstandslosigkeit der Beschwerde eine Parteientsch�digung zuzusprechen sei.
a) Dazu ist zun�chst festzustellen, dass die Vorinstanz die Beschwerde, soweit darin eine Rechtsverz�gerung ger�gt wurde, nicht guthiess, sondern das Verfahren diesbez�glich zutreffend (vgl. SVR 1998 UV Nr. 11 S. 32 Erw. 5b/aa; Urteil X. vom 28. Februar 2000, 1A.223/1999, Erw. 1c) f�r gegenstandslos erkl�rte, nachdem die Verwaltung w�hrend der Rechtsh�ngigkeit des Beschwerdeverfahrens (Beschwerde vom 10. August 1998) eine Verf�gung betreffend Hilflosenentsch�digung (Verf�gung vom 19. August 1998) erlassen hatte (Erw. 1b sowie Dispositiv-Ziffer 1 des kantonalen Gerichtsentscheids). Wenn das kantonale Gericht in den Erw�gungen zudem die SUVA anwies, innert angemessener Frist einen Einspracheentscheid betreffend Hilflosenentsch�digung zu erlassen (Erw. 1b des kantonalen Gerichtsentscheids), so kann damit h�chstens eine (hier - nachdem bei der Verwaltung bereits ein Verfahren h�ngig war - allerdings �berfl�ssige) �berweisung der Akten zur (weiteren) Bearbeitung einer nicht den Gegenstand des laufenden Verfahrens betreffenden Frage (vgl. ZAK 1990 S. 403 Erw. 2c) gemeint gewesen sein. Eine Rechtsverz�gerungsbeschwerde hat die Vorinstanz damit offensichtlich nicht gutgeheissen, was schon daraus erhellt, dass die "Anweisung" nicht im Dispositiv enthalten ist und nicht von einem unverz�glich bzw. binnen kurzer Frist, sondern einem innert angemessener Frist zu erfolgenden Erlass eines Einspracheentscheides die Rede ist. Dies wird dadurch best�tigt, dass die Vorinstanz in Erw. 4 ihres Entscheids abschliessend festhielt, die Beschwerde erweise sich als unbegr�ndet und sei vollumf�nglich abzuweisen bzw. als gegenstandslos abzuschreiben. Die Rechtsverz�gerungsr�ge bezog sich denn auch nicht auf den Erlass eines Einspracheentscheides - daf�r h�tte nach dem erst nach Anhebung des Beschwerdeverfahrens erfolgten Erlass der Verwaltungsverf�gung, welcher den die Rechtsverz�gerung betreffenden Teil des Beschwerdeverfahrens gegenstandslos werden liess, und der Einreichung der Einsprache eine neue Rechtsverz�gerungsbeschwerde erhoben werden m�ssen -, sondern auf den Erlass einer dem Einspracheverfahren vorangehenden Verf�gung. Der Vertreter des Beschwerdef�hrers hat im �brigen in seiner gegen die Verf�gung vom 19. August 1998 gerichteten Einsprache selbst implizite gew�nscht, die Verwaltung solle (vorl�ufig) keinen Einspracheentscheid f�llen, indem er behauptete, es sei nun nicht mehr Sache der SUVA, sondern des Gerichts, �ber die Hilflosenentsch�digung zu entscheiden.
b) Sodann ist festzuhalten, dass im Rahmen von Art. 108 Abs. 1 lit. g UVG, wonach der im Verfahren vor dem kantonalen Versicherungsgericht obsiegende Beschwerdef�hrer Anspruch auf Ersatz der Parteikosten hat, ein Anspruch der Beschwerde f�hrenden Partei auf Entsch�digung bei Eintritt von Gegenstandslosigkeit voraussetzt, dass die Prozessaussichten, wie sie vor Eintritt der Gegenstandslosigkeit bestanden, dies rechtfertigen (RKUV 2001 Nr. U 411 S. 77 Erw. 4a). Dies trifft vorliegend nicht zu, weil die Beschwerde hinsichtlich der Rechtsverz�gerung, wenn unmittelbar vor Eintritt der durch den Erlass der Verf�gung vom 19. August 1998 herbeigef�hrten Gegenstandslosigkeit dar�ber entschieden worden w�re, abzuweisen gewesen w�re. Denn wie die Vorinstanz richtig festgestellt hat, kann der Verwaltung, der das Gesuch um Hilflosenentsch�digung am 10. September 1997 zuging, bei einer Verfahrensdauer von knapp einem Jahr (Gesuch vom 9. September 1997; Verf�gung vom 19. August 1998), w�hrend welcher ein Aussendienstmitarbeiter der SUVA Erhebungen vornahm (7. November 1997) und die Hilfsbed�rftigkeit des Versicherten vom 10. bis 24. Dezember 1997 in der Rehaklinik Y.________ station�r abgekl�rt wurde (Austrittsbericht vom 7. Januar 1998), keine Rechtsverz�gerung vorgeworfen werden, weil unter diesen Umst�nden nicht gesagt werden kann, die Verwaltung habe die Verf�gung nicht innerhalb einer vern�nftigen Frist erlassen (vgl. BGE 125 V 191 Erw. 2a).
c) Ins Leere geht schliesslich auch der Einwand des beschwerdef�hrerischen Rechtsvertreters, der Versicherte sei wegen des Verhaltens der Verwaltung unn�tigerweise gezwungen, zwei verschiedene Verf�gungen in zwei verschiedenen Verfahren anzufechten, was gr�ssere Umtriebe und Mehrkosten verursache. Zum einen konnte die Verwaltung nicht zusammen mit der Rente und der Integrit�tsentsch�digung �ber die Hilflosenentsch�digung verf�gen, weil das Gesuch um Ausrichtung einer Hilflosenentsch�digung (9. September 1997) erst nach Erlass der Verf�gung betreffend Rente und Integrit�tsentsch�digung (12. August 1997) gestellt wurde. Zum andern lag die Aufspaltung des Verfahrens im Interesse des Versicherten selbst, indem sich die Einspracheabteilung bereits mit der Frage der Integrit�tsentsch�digung befassen konnte, ohne die spezifisch die Hilflosenentsch�digung betreffenden Abkl�rungen abwarten zu m�ssen.
d) Da nach dem Gesagten die Beschwerde hinsichtlich der Rechtsverz�gerung zutreffenderweise f�r gegenstandslos erkl�rt wurde und auch vor Eintritt der Gegenstandslosigkeit nicht gutzuheissen gewesen w�re, hat die Vorinstanz diesbez�glich einen Anspruch auf Parteientsch�digung nach Art. 108 Abs. 1 lit. g UVG zu Recht verneint.
2.- In materieller Hinsicht ist die Bemessung der Integrit�tsentsch�digung f�r das psychische Leiden streitig.
a) Die Vorinstanz hat richtig festgehalten, dass die Integrit�tsentsch�digung entsprechend der Schwere des Integrit�tsschadens abgestuft wird (Art. 25 Abs. 1 UVG). Sie hat auch die einschl�gigen bundesr�tlichen Bestimmungen �ber die Bemessung der Integrit�tsentsch�digung (Art. 36 Abs. 2 UVV in Verbindung mit Anhang 3 zur UVV) und die Rechtsprechung zur in Anhang 3 der UVV enthaltenen Skala (vgl. auch BGE 124 V 32 Erw. 1b und 210 Erw. 4a/bb) sowie zur Bedeutung der von der Medizinischen Abteilung der SUVA herausgegebenen Tabellen (vgl. auch BGE 124 V 32 Erw. 1c und 211 Erw. 4a/cc) zutreffend wiedergegeben. Darauf wird verwiesen. Beizuf�gen ist, dass sich die Schwere des Integrit�tsschadens, nach der sich die Bemessung der Integrit�tsentsch�digung richtet, nach dem medizinischen Befund beurteilt. Bei gleichem medizinischen Befund ist der Integrit�tsschaden f�r alle Versicherten gleich; er wird abstrakt und egalit�r bemessen. Die Integrit�tsentsch�digung der Unfallversicherung unterscheidet sich daher von der privatrechtlichen Genugtuung, mit welcher der immaterielle Nachteil individuell unter W�rdigung der besonderen Umst�nde bemessen wird. Es lassen sich im Gegensatz zur Bemessung der Genugtuungssumme im Zivilrecht (vgl. BGE 112 II 133 Erw. 2) �hnliche Unfallfolgen miteinander vergleichen und auf medizinischer Grundlage allgemein g�ltige Regeln zur Bemessung des Integrit�tsschadens aufstellen; spezielle Behinderungen der Betroffenen durch den Integrit�tsschaden bleiben dabei unber�cksichtigt. Die Bemessung des Integrit�tsschadens h�ngt somit nicht von den besonderen Umst�nden des Einzelfalles ab; auch geht es bei ihr nicht um die Sch�tzung erlittener Unbill, sondern um die medizinisch-theoretische Ermittlung der Beeintr�chtigung der k�rperlichen oder geistigen Integrit�t, wobei subjektive Faktoren ausser Acht zu lassen sind (BGE 115 V 147 Erw. 1, 113 V 221 Erw. 4b mit Hinweisen).
b) Gem�ss psychiatrischem Gutachten des Dr. med. W.________ vom 12. Februar 1996 ist der Versicherte durch die posttraumatische Belastungsst�rung in seiner psychischen Belastbarkeit erheblich eingeschr�nkt. Er zeigt zudem eine stark ausgepr�gte Antriebslosigkeit. Im neuropsychologischen Bericht der Frau lic. phil. M.________ und des Dr. med. Z.________ vom 18. Dezember 1997 wird eine posttraumatische Belastungsst�rung mit andauernder Pers�nlichkeitsst�rung nach Extrembelastung diagnostiziert. Deutlich im Vordergrund stehe die Pers�nlichkeitsst�rung mit Antriebslosigkeit, psychomotorischer Verlangsamung, dysphorischer Verstimmung und L�rmempfindlichkeit. Unter diesen Umst�nden sind Verwaltung und Vorinstanz unter Hinweis auf den Aufsatz von Murer/Kind/Binder, Integrit�tsentsch�digung f�r psychogene St�rungen nach Unf�llen?, in: SZS 38/1994 S. 178 ff. (im Folgenden: Murer/Kind/Binder, Integrit�tsentsch�digung), S. 195, zu Recht (und in �bereinstimmung mit der Auffassung des Beschwerdef�hrers) davon ausgegangen, dass die Integrit�tsentsch�digung in Anlehnung an die Abstufung bei Hirnfunktionsst�rungen gem�ss Tabelle 8 "Integrit�tsschaden bei psychischen Folgen von Hirnverletzungen" der Medizinischen Abteilung der SUVA zu bemessen ist (vgl. BGE 124 V 36 Erw. 3c in Verbindung mit 32 Erw. 1c). Nach dieser Tabelle werden die St�rungen aufgrund neuropsychologischer Untersuchungen als minimal, leicht, mittel und schwer eingestuft; posttraumatische Hirnfunktionsst�rungen (= psychoorganisches Syndrom), welche sich in St�rungen der neuropsychologischen Hirnleistungen (z.B. Ged�chtnis, Merkf�higkeit und Konzentration) sowie St�rungen der Pers�nlichkeit (Wesensver�nderung: z.B. Antriebs- und Affektst�rung) �ussern, werden je nachdem, ob es sich um eine minimale, eine leichte, eine leichte bis mittelschwere, eine mittelschwere, eine mittelschwere bis schwere oder eine sehr schwere Hirnfunktionsst�rung handelt, mit 0 bis 80 % gewichtet.
c) Bei der in Anlehnung an die Abstufung bei Hirnfunktionsst�rungen gem�ss Tabelle 8 "Integrit�tsschaden bei psychischen Folgen von Hirnverletzungen" der Medizinischen Abteilung der SUVA vorzunehmenden Bestimmung des Schweregrades des psychopathologischen Zustandsbildes handelt es sich um eine Tatfrage. F�r deren Beantwortung sind Verwaltung und Gerichte auf die Mithilfe �rztlicher bzw. neuropsychologischer Fachpersonen angewiesen, weil vom medizinischen/neuropsychologischen Laien eine zuverl�ssige Zuordnung der St�rung zu einem bestimmten Schweregrad nicht erwartet werden kann (vgl. Murer/Kind/Binder, Integrit�tsentsch�digung, S. 195 Fn 69, wonach der Schweregrad des psychopathologischen Zustandsbildes nur medizinisch gesch�tzt werden kann; vgl. zur �rztlichen Sch�tzung der Integrit�tseinbusse auch RKUV 1998 Nr. U 296 S. 238 Erw. 2d, nicht ver�ffentlichtes Urteil M. vom 15. Oktober 1999, U 235/98, Thomas Frei, Die Integrit�tsentsch�digung nach Art. 24 und 25 des Bundesgesetzes �ber die Unfallversicherung, Diss. Freiburg 1997, S. 68, und Gilg/Zollinger, Die Integrit�tsentsch�digung nach dem Bundesgesetz �ber die Unfallversicherung, Bern 1984, S. 100). Ebenso wenig wie der Arzt oder die �rztin Rechtsfragen zu beantworten hat (vgl. AHI 2000 S. 152 Erw. 2c; Urteil N. vom 20. November 2001, U 9/01, Erw. 2b), hat der Jurist oder die Juristin anstelle der medizinischen/neuropsychologischen Fachperson die Schwere des psychopathologischen Zustandsbildes bzw. der Hirnfunktionsst�rung zu sch�tzen.
d) Vorliegend f�hrte ein Jurist des Bereichs Renten der SUVA auf dem Formular "Sch�tzung der Integrit�tsentsch�digung bei psychogener St�rung" am 24. Mai 1996 unter dem Titel "I. Rechtliche Beurteilung" aus, der Unfall vom Februar 1994 erf�lle in rechtlicher Hinsicht die Voraussetzungen f�r die Ausrichtung einer Integrit�tsentsch�digung. Die Umst�nde seien in etwa vergleichbar mit Fall 3 gem�ss SZS 37/1993 S. 220 ff. Dabei handelt es sich um ein in einem Aufsatz von Murer/Kind/Binder (Murer/Kind/Binder, Kriterien zur Beurteilung des ad�quaten Kausalzusammenhanges bei erlebnisreaktiven [psychogenen] St�rungen nach Unf�llen, in: SZS 37/1993 S. 121 ff. und 213 ff.) angef�hrtes Beispiel, f�r welches die gleichen Autoren in einem anderen Aufsatz (Murer/Kind/Binder, Integrit�tsentsch�digung, S. 195) eine Integrit�tsentsch�digung von 35 % als angemessen bezeichnen. Der zweite Teil des Formulars "Sch�tzung der Integrit�tsentsch�digung bei psychogener St�rung" mit der �berschrift "II. Medizinische Beurteilung" wurde leer gelassen; auf dem von SUVA-Kreisarzt Dr. med. C.________ am 1. April 1996 ausgef�llten Formular "Beurteilung des Integrit�tsschadens" wird ein Integrit�tsschaden aus rein somatischer Sicht verneint, wohingegen zu einer allf�lligen Integrit�tseinbusse aufgrund des psychischen Leidens keine Stellung genommen wird. In den Akten finden sich keine Angaben einer medizinischen/neuropsychologischen Fachperson zur Schwere der St�rung, die eine Zuordnung zu einem der Schweregrade gem�ss Tabelle 8 erm�glichen w�rden. Die von der SUVA beigezogenen Experten und Expertinnen wurden denn auch nicht danach gefragt. Die im Gutachten des Dr. med. W.________ vom 12. Februar 1996 beantworteten Expertenfragen beziehen sich nebst allgemein interessierenden Fragen wie jenen nach Diagnose, Kausalit�t und Prognose im Wesentlichen auf das Problem der Rentengew�hrung, nicht aber auf eine allf�llige Integrit�tseinbusse. Die Rehaklinik Y.________ hatte die vom Versicherten geltend gemachte Hilflosigkeit abzukl�ren, weshalb sich auch das neuropsychologische Konsilium der Frau lic. phil. M.________ und des Dr. med. Z.________ vom 18. Dezember 1997 und der Austrittsbericht des Dr. med. H.________ und der Frau Prof. Dr. med. J.________ vom 7. Januar 1998 nicht zur Frage des Integrit�tsschadens �ussern.
Unter diesen Umst�nden ist davon auszugehen, dass die Integrit�tsentsch�digung in unzul�ssiger Weise einzig aufgrund der rechtlichen Beurteilung des SUVA-Juristen auf 35 % festgesetzt wurde, ohne dass eine medizinische/neuropsychologische Fachperson die Schwere der Integrit�tseinbusse gesch�tzt h�tte. Die vom Juristen der SUVA herangezogenen Aufs�tze, die sich naturgem�ss nicht auf den vorliegend streitigen Einzelfall beziehen, verm�gen eine konkrete Beurteilung durch eine Fachperson von vornherein nicht zu ersetzen. Dies gilt umso mehr, als von medizinischen/neuropsychologischen Laien keine zuverl�ssige Beurteilung der Frage erwartet werden kann, ob der vorliegende Fall wirklich mit Beispiel 3 gem�ss Murer/Kind/Binder vergleichbar oder aber im Gegenteil anders einzustufen ist.
e) Nachdem die Integrit�tsentsch�digung ohne Einholung einer den Schweregrad des Zustandsbildes bestimmenden �rztlichen/neuropsychologischen Stellungnahme bemessen wurde, ist die Sache hinsichtlich der Integrit�tsentsch�digung an die SUVA zur�ckzuweisen, damit sie geeignete Abkl�rungen nachhole und hernach �ber diese Leistung neu verf�ge. Bei der Aktenerg�nzung kann es sich um ein Zusatzgutachten zu einer bestehenden Expertise, in deren Rahmen der Versicherte bereits pers�nlich untersucht wurde, handeln.
3.- a) Entsprechend dem Ausgang des Verfahrens hat die SUVA dem Beschwerdef�hrer eine reduzierte, aufwandgem�sse Parteientsch�digung zu bezahlen (Art. 159 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 135 OG). Insoweit ist das Gesuch um unentgeltliche Verbeist�ndung gegenstandslos.
b) Soweit der Beschwerdef�hrer unterliegt, ist zu entscheiden, ob seinem Antrag auf Bewilligung der unentgeltlichen Verbeist�ndung entsprochen werden kann. Dies setzt unter anderem voraus, dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde hinsichtlich der im Zusammenhang mit der vorinstanzlichen Rechtsverz�gerungsr�ge geltend gemachten Parteientsch�digung (vgl. zur Beurteilung der Aussichtslosigkeit f�r einzelne Begehren Urteil M. vom 14. September 2001, I 616/00, Erw. 3) nicht als aussichtslos zu bezeichnen ist (Art. 152 in Verbindung mit Art. 135 OG).
Im vorliegenden Fall waren die Gewinnaussichten hinsichtlich der im Zusammenhang mit der Rechtsverz�gerungsr�ge betreffend Hilflosenentsch�digung geltend gemachten Parteientsch�digung deutlich geringer als die Verlustgefahren, weil das kantonale Gericht die Beschwerde bez�glich der Frage der Rechtsverz�gerung f�r gegenstandslos erkl�rt und ausdr�cklich und zu Recht festgehalten hatte, unter den gegebenen Umst�nden k�nne nicht von einer Rechtsverz�gerung ausgegangen werden. Dass dem Versicherten unter den gegebenen Umst�nden keine Parteientsch�digung zustand, musste dem beschwerdef�hrerischen Rechtsvertreter in Anbetracht von Erw. 4 und des Dispositivs des vorinstanzlichen Entscheids trotz der in Erw. 1b desselben Entscheids enthaltenen missverst�ndlichen Formulierung, dass die Beschwerdegegnerin angewiesen werde, innert angemessener Frist einen Einspracheentscheid betreffend Hilflosenentsch�digung zu erlassen, klar sein (vgl. Erw. 1 hievor). Dem Gesuch um unentgeltliche Verbeist�ndung kann demnach, soweit es nicht infolge teilweiser Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegenstandslos geworden ist, wegen Aussichtslosigkeit nicht stattgegeben werden.
hinsichtlich der Integrit�tsentsch�digung aufgehoben
damit sie, nach erfolgter Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen,
�ber den Anspruch auf eine Integrit�tsentsch�digung
neu verf�ge. Im �brigen wird die Verwaltungsgerichtsbeschwerde
IV. Das Gesuch um unentgeltliche Verbeist�ndung wird, soweit
V. Das Versicherungsgericht des Kantons Aargau wird �ber
Die Pr�sidentin Die Gerichts der IV. Kammer: schreiberin:

References: Art. 108
 BGE 
 Art. 108
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 24
 Art. 135
 Art. 135