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Timestamp: 2016-10-26 17:17:06+00:00

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5A_389/2010 (29.10.2010)
A.a In der Betreibung Nr. xxxx des Betreibungsamtes Cham gegen die X.________ (Suisse) SA ersuchte Y.________ mit Gesuch vom 27. November 2009 beim Einzelrichter des Kantonsgerichts des Kantons Zug um definitive Rechts�ffnung f�r Fr. 87'000.-- nebst Zins zu 6 % seit 1. Februar 2008.
A.b Y.________ st�tzt seine Betreibungsforderung auf ein Urteil des Conseil de Prud'hommes d'Etampes (Frankreich) vom 27. Mai 2005. In diesem Urteil wird die X.________ (Suisse) SA verpflichtet, Y.________ verschiedene Geldbetr�ge zu bezahlen. Als Adresse der X.________ (Suisse) SA nennt das franz�sische Urteil auf Seite 1 "avenue A.________, B.________". Auf Antrag von Y.________ bescheinigte C.________, Huissier de Justice am Tribunal de Grande Instance d'Evry (Frankreich), auf einer als "Signification" bezeichneten Urkunde mit den Worten "SIGNIFIE ET EN TETE DES PRESENTES LAISSE COPIE A", dass das besagte Urteil zugestellt und eine Kopie davon an die erw�hnte Adresse in B.________ �bersendet wurde (Urkunde vom 20. Juni 2005). Der Procureur de la R�publique pr�s le Tribunal de Grande Instance d'Evry hat den Erhalt der "Signification" gleichentags mit Stempel und Visum best�tigt.
Der angerufene Rechts�ffnungsrichter entsprach dem Rechtsbegehren von Y.________ in vollem Umfang und erteilte mit Verf�gung vom 5. Februar 2010 gest�tzt auf das erw�hnte franz�sische Urteil die definitive Rechts�ffnung. Die von der X.________ (Suisse) SA dagegen erhobene Beschwerde vom 17. Februar 2010 wies das Obergericht (Justizkommission, Zivilrechtliche Kammer) des Kantons Zug mit Urteil vom 29. April 2010 ab.
Beide kantonalen Instanzen bejahten vorfrageweise die von der X.________ (Suisse) SA bestrittene formg�ltige Zustellung des ausl�ndischen Urteils gem�ss Art. 47 Ziff. 1 des �bereinkommens �ber die gerichtliche Zust�ndigkeit und die Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen in Zivil- und Handelssachen vom 16. September 1988 (SR 0.275.11, Lugano-�bereinkommen, Lug�) und erkl�rten das Urteil des Conseil de Prud'hommes vom 27. Mai 2005 in Anwendung der n�mlichen Vorschrift f�r vollstreckbar.
Mit Beschwerde in Zivilsachen vom 20. Mai 2010 gelangt die X.________ (Suisse) SA (nachfolgend "Beschwerdef�hrerin") an das Bundesgericht. Sie beantragt zur Hauptsache, das angefochtene Urteil aufzuheben und das Gesuch von Y.________ (nachfolgend "Beschwerdegegner") um Rechts�ffnung abzuweisen. Sie macht geltend, die Vorinstanz habe ihren Anspruch auf Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs verletzt und den Sachverhalt offensichtlich falsch festgestellt; im Wesentlichen wirft sie der Vorinstanz eine Verletzung von Art. 47 Ziff. 1 Lug� vor. �berdies stellt sie den Antrag, der Beschwerde superprovisorisch aufschiebende Wirkung zu erteilen.
Mit Pr�sidialverf�gung vom 16. Juni 2010 hat das Bundesgericht der Beschwerde antragsgem�ss die aufschiebende Wirkung erteilt.
1.1 Die rechtzeitig (Art. 100 BGG) eingereichte Beschwerde richtet sich gegen einen Endentscheid (Art. 90 BGG) einer letzten kantonalen Instanz (Art. 75 Abs. 1 BGG) in einer verm�gensrechtlichen Schuldbetreibungs- und Konkurssache (Art. 72 Abs. 2 lit. a BGG), deren Streitwert Fr. 30'000.-- �bersteigt (Art. 74 Abs. 1 lit. b BGG). Auf die Beschwerde in Zivilsachen ist demnach einzutreten.
1.2 Der Rechts�ffnungsentscheid ist keine vorsorgliche Massnahme im Sinne von Art. 98 BGG. Das Bundesgericht pr�ft behauptete Rechtsverletzungen (Art. 42 Abs. 2 BGG) deshalb mit freier Kognition (BGE 133 III 399 E. 1.5 S. 400). Der Beschwerdef�hrer kann neben der Verletzung von Bundesrecht (Art. 95 lit. a BGG) auch die Verletzung von V�lkerrecht (Art. 95 lit. b BGG) r�gen und damit insbesondere auch geltend machen, die Vorinstanz habe die im Lugano-�bereinkommen enthaltenen Vorschriften verletzt. Ob eine solche Verletzung vorliegt, pr�ft das Bundesgericht frei (BGE 135 III 324 E. 3 S. 326).
Da die vorliegende Streitigkeit verm�gensrechtlicher Natur ist (E. 1.1), kann die Beschwerdef�hrerin hingegen nicht die R�ge erheben, das nach dem schweizerischen internationalen Privatrecht massgebende ausl�ndische Recht sei nicht richtig angewendet worden. Dies ergibt sich im Umkehrschluss aus Art. 96 lit. b BGG und gilt nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts auch im Anwendungsbereich des Lugano-�bereinkommens, soweit dieses f�r die Frage, ob ein Urteil vollstreckbar ist, auf das Recht des Urteilsstaates verweist. Das Bundesgericht pr�ft daher nicht frei, ob ein Lugano-Titel nach dem Verfahrensrecht des Ursprungsstaates vollstreckbar ist (vgl. BGE 135 III 670 E. 1.4 S. 674; Urteil 4A_228/2010 vom 6. Juli 2010, E. 1.3; Urteil 5A_672/2009 vom 24. Dezember 2009 E. 2.1). Die rechtssuchende Partei kann lediglich geltend machen, der angefochtene Entscheid wende ausl�ndisches Recht willk�rlich an (BGE 133 III 446 E. 3.1 S. 447 f.) oder verletze andere verfassungsm�ssige Rechte (Urteil 4A_228/2010 vom 6. Juli 2010, E. 1.3). In gleicher Weise ist die �berpr�fungsbefugnis des Bundesgerichts eingeschr�nkt, wenn wie im vorliegenden Fall streitig ist, ob die nach Art. 47 Ziff. 1 Lug� nachzuweisende Zustellung des ausl�ndischen Urteils rechtswirksam erfolgt ist. Denn auch mit Bezug auf diese Rechtsfrage verweist Art. 47 Ziff. 1 Lug� auf das Recht des Urteilsstaates (Georg Naegeli, in: Dasser/Oberhammer [Hrsg.], Kommentar zum Lugano-�bereinkommen, 2008, N. 13 zu Art. 47 Lug�).
1.3 In tats�chlicher Hinsicht legt das Bundesgericht seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG). Gegen die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz kann der Beschwerdef�hrer lediglich einwenden, sie seien offensichtlich unrichtig, das heisst willk�rlich (vgl. BGE 134 V 53 E. 4.3 S. 62; 133 II 249 E. 1.2.2 S. 252), oder w�rden auf einer anderen Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen (Urteil 5A_374/2010 vom 9. Juli 2010 E. 1). �berdies ist in der Beschwerde darzutun, inwiefern die Behebung des ger�gten Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 135 I 19 E. 2.2.2 S. 22).
1.4 F�r alle Vorbringen betreffend die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte gilt schliesslich das strenge R�geprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254). Die Beschwerdeschrift muss die wesentlichen Tatsachen und eine kurz gefasste Darlegung dar�ber enthalten, welche verfassungsm�ssigen Rechte bzw. welche Rechtss�tze inwiefern durch den angefochtenen Erlass oder Entscheid verletzt worden sind. Das Bundesgericht pr�ft demnach nur klar und detailliert erhobene und soweit m�glich belegte R�gen; auf ungen�gend begr�ndete R�gen und rein appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt es nicht ein (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246).
Als Verletzung ihres verfassungsm�ssigen Anspruchs auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) macht die Beschwerdef�hrerin geltend, sie habe im Verfahren vor der ersten Instanz von einer Eingabe des Beschwerdegegners keine Kenntnis erhalten und dazu nicht Stellung nehmen k�nnen. Die Beschwerdef�hrerin wirft dem Einzelrichter des Kantonsgerichts vor, er habe den Beschwerdegegner eingeladen, zu ihrer Klageantwort Stellung zu nehmen, und sich in seinem Rechts�ffnungsentscheid vom 5. Februar 2010 auf diese Replik des Beschwerdegegners vom 28. Januar 2010 gest�tzt, ohne jedoch ihr (der Beschwerdef�hrerin) noch Gelegenheit zu geben, sich ihrerseits (in Form einer Duplik) zu diesem zweiten Schriftsatz des Beschwerdegegners zu �ussern. Im angefochtenen Entscheid habe das Obergericht irrigerweise festgestellt, dass die fragliche Eingabe des Beschwerdegegners vom 28. Januar 2010 keine neuen tats�chlichen Behauptungen enthalte. Gest�tzt auf diese unzutreffende Feststellung habe das Obergericht eine Verletzung des Geh�rsanspruches der Beschwerdef�hrerin zu Unrecht verneint und im �brigen darauf hingewiesen, dass einer Heilung dieser Geh�rsverletzung ohnehin nichts im Wege st�nde. In Anbetracht der formellen Natur des Geh�rsanspruches ist diese R�ge vorweg zu pr�fen (BGE 122 II 464 E. 4a S. 469; 121 I 230 E. 2a S. 232).
2.1 Aus dem verfassungsm�ssigen Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) folgt das Recht einer Partei, sich im Rahmen eines Gerichtsverfahrens zu den Stellungnahmen bzw. Vernehmlassungen der anderen Verfahrensparteien, unteren Instanzen und weiteren Stellen zu �ussern (BGE 133 I 98 E. 2.1 S. 99, 100 E. 4.5; Urteil 9C_557/2008 vom 3. April 2009 E. 3.2, nicht publ. in: BGE 135 III 289). Dieses �usserungsrecht steht einer Prozesspartei unabh�ngig davon zu, ob eine eingereichte Eingabe neue Tatsachen oder rechtliche Argumente enth�lt und ob sie im Einzelfall geeignet ist, den richterlichen Entscheid zu beeinflussen, denn es ist Sache der Parteien und nicht des Gerichts zu beurteilen, ob eine neue Eingabe oder ein neues Beweismittel Bemerkungen erfordert oder nicht (BGE 133 I 100 E. 4.3 S. 102; Urteil 5P.385/2005 vom 17. Januar 2006 E. 2.1 mit Hinweisen). Es gen�gt deshalb nicht, wenn das Gericht eine Prozesspartei �ber den Eingang solcher Eingaben lediglich orientiert; vielmehr ist der Prozesspartei die konkrete M�glichkeit zur Replik einzur�umen, ansonst auch das Prinzip der Waffengleichheit verletzt ist, das Bestandteil des Rechts auf ein faires Gerichtsverfahren bildet (BGE 133 I 100 E. 4.3.-4.6 S. 102 ff. mit Hinweisen; Urteil 9C_557/2008 vom 3. April 2009 E. 3.2, nicht publ. in: BGE 135 III 289).
Der angefochtene Entscheid verst�sst gegen diese Grunds�tze, die f�r alle gerichtlichen Verfahren gelten (BGE 133 I 100 E. 4.6 S. 104). Das Obergericht durfte die Vorgehensweise des Einzelrichters des Kantonsgerichts nicht mit der Begr�ndung rechtfertigen, die Stellungnahme des Beschwerdegegners vom 28. Januar 2010 enthalte keine neuen tats�chlichen Behauptungen. Ob der Beschwerdegegner in der fraglichen Eingabe neue Behauptungen aufgestellt hat oder nicht, kann nach dem Gesagten dahingestellt bleiben. Die Verletzung des verfassungsm�ssigen Anspruchs auf rechtliches Geh�r liegt schon darin, dass die erste Instanz der Beschwerdef�hrerin gar keine M�glichkeit einger�umt hat, sich zur besagten Stellungnahme des Beschwerdegegners zu �ussern. Das Obergericht hat eine Verletzung des Geh�rsanspruchs durch die erste Instanz demnach zu Unrecht verneint.
2.2 Gegenstand der Beschwerde in Zivilsachen ist allein der Entscheid der letzten kantonalen Instanz (Art. 75 Abs. 1 BGG). Mit der R�ge der Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV vermag die Beschwerdef�hrerin vor Bundesgericht daher nur durchzudringen, wenn das Erkenntnis des Obergerichts, der ersten Instanz sei keine Geh�rsverletzung vorzuwerfen, seinerseits eine selbst�ndige Verletzung des verfassungsm�ssigen Geh�rsanspruches (im Verfahren vor Obergericht) darstellt. Eine solche Geh�rsverletzung liegt insbesondere dann nicht vor, wenn die Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r, die der Beschwerdef�hrerin vor erster Instanz widerfahren ist, im Verfahren vor Obergericht geheilt wurde.
2.2.1 Das Obergericht f�hrt im angefochtenen Entscheid aus, einer Heilung der Geh�rsverletzung in zweiter Instanz st�nde nichts im Weg, weil die zust�ndige Justizkommission der zivilrechtlichen Kammer sowohl in rechtlicher wie in tats�chlicher Hinsicht �ber eine freie �berpr�fungsbefugnis verf�ge. Auch die Beschwerdef�hrerin anerkennt, dass eine Geh�rsverletzung vor oberer Instanz geheilt werden kann. Sie macht jedoch geltend, eine Heilung komme nur in Frage, wenn sie im Interesse der betroffenen Prozesspartei liege bzw. dieser nicht zum Nachteil gereiche.
2.2.2 Nach der Rechtsprechung kann eine Verletzung des Geh�rsanspruches durch eine Anh�rung vor der oberen Instanz geheilt werden, wenn die Beschwerdeinstanz mit der gleichen �berpr�fungsbefugnis ausgestattet ist wie die vorhergehende Instanz und wenn sich die rechtssuchende Partei vor oberer Instanz in Kenntnis aller wesentlichen Tatsachen umfassend �ussern kann. Die Heilung kann jedoch nur mit Bezug auf nicht besonders schwerwiegende M�ngel angenommen werden, zumal die nachtr�gliche Gew�hrung des rechtlichen Geh�rs voraussetzt, dass die betroffene Partei ein Rechtsmittel ergreift, und ihr dadurch eine Instanz verloren geht (Urteil 5P.385/2005 vom 17. Januar 2006 E. 2.3; Urteil 5A.18/2001 vom 21. Dezember 2001 E. 2c/aa mit Hinweisen).
2.2.3 Hinsichtlich der Frage einer m�glichen Heilung der Geh�rsverletzung begn�gt sich die Beschwerdef�hrerin mit dem Hinweis, der Vorinstanz habe kein Ausnahmefall vorgelegen, der eine Heilung rechtfertige. Allein damit sind jedoch die strengen Anforderungen nicht erf�llt, die das Bundesgericht an die Beschwerdebegr�ndung stellt, wenn es die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte pr�ft (Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. E. 1.4). Die Beschwerdef�hrerin zeigt nicht mit der notwendigen Klarheit und Pr�zision auf, weshalb eine Heilung der Geh�rsverletzung im obergerichtlichen Verfahren ausgeschlossen gewesen und ihr Geh�rsanspruch daher auch im Verfahren vor Obergericht verletzt worden sein soll, obwohl das Obergericht des Kantons Zug im vorliegenden Fall �ber die gleiche �berpr�fungsbefugnis verf�gte wie der Einzelrichter des Kantonsgerichts. Insbesondere macht die Beschwerdef�hrerin nicht geltend, die erstinstanzliche Geh�rsverletzung stelle einen schwerwiegenden, jegliche Heilung ausschliessenden Mangel im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung dar. Ebenso wenig behauptet sie, die Eingabe des Beschwerdegegners vom 28. Januar 2010 sei ihr nicht einmal zusammen mit dem Rechts�ffnungsentscheid vom 5. Februar 2010 zugestellt worden, womit ihre Stellungnahme vor oberer Instanz verunm�glicht worden und infolgedessen auch eine Heilung der Geh�rsverletzung ausgeschlossen gewesen w�re. Hat die rechtssuchende Partei die R�ge der Verletzung eines verfassungsm�ssigen Rechts aber nicht in rechtsgen�glicher Weise erhoben und nicht ausreichend begr�ndet, worin die behauptete Verletzung eines verfassungsm�ssigen Rechts besteht, kann das Bundesgericht nicht von sich aus nach einer solchen Verletzung forschen. Mit Bezug auf die R�ge der Verletzung von Art. 29 Abs. 2 BV ist auf die Beschwerde deshalb nicht einzutreten.
Die Beschwerdef�hrerin wirft dem Obergericht des Weiteren vor, es habe den Sachverhalt offensichtlich falsch festgestellt. Sie macht geltend, das Obergericht habe ohne entsprechende Behauptungen oder Nachweise angenommen, das zu vollstreckende Urteil des franz�sischen Conseil de Prud'hommes d'Etampes vom 27. Mai 2005 sei der X.________ S�rl in B.________ zugestellt worden und die f�r diese Gesellschaft (und gleichzeitig f�r sie selbst) verantwortlichen Personen h�tten durch diese Zustellung auch tats�chlich Kenntnis vom zu vollstreckenden franz�sischen Urteil erlangt. Durch diese Annahme soll die Vorinstanz den rechtlich relevanten Sachverhalt unter Verletzung der Verhandlungsmaxime offensichtlich unkorrekt und damit willk�rlich ermittelt haben. Die Behebung dieses Mangels ist nach Meinung der Beschwerdef�hrerin f�r den Ausgang des Verfahrens auch entscheidend im Sinne von Art. 97 BGG. Nur gest�tzt auf diese unzutreffende Feststellung habe die Vorinstanz n�mlich davon ausgehen k�nnen, dass das fragliche ausl�ndische Urteil im Sinne von Art. 47 Ziff. 1 Lug� zugestellt worden sei.
3.1 Soweit die Beschwerdef�hrerin geltend macht, die Vorinstanz habe die Verhandlungsmaxime verletzt, indem sie ohne entsprechende Behauptungen und Nachweise des Beschwerdegegners von der Zustellung des ausl�ndischen Urteils in B.________ und von dessen Kenntnisnahme durch die verantwortlichen Personen ausgegangen sei, gehen ihre Vorbringen an der Sache vorbei. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung hat der Rechts�ffnungsrichter das Vorliegen eines geh�rigen Rechts�ffnungstitels von Amtes wegen abzukl�ren (BGE 103 Ia 47 E. 2e S. 52; Urteil P.873/1983 vom 29. M�rz 1984 E. 2a, in: SJ 1984 S. 389; Urteil 5P.261/1997 vom 28. Oktober 1997 E. 4c). Dies muss f�r ausl�ndische Urteile jedenfalls dann gelten, wenn der massgebende Staatsvertrag auch das Erfordernis der ordnungsgem�ssen Zustellung des Urteils ausdr�cklich vorschreibt (Urteil 5P.261/1997 vom 28. Oktober 1997 E. 4c). Eine solche Vorschrift ist in Art. 47 Ziff. 1 des Lugano-�bereinkommens enthalten. Dem Vorwurf der Verletzung der Verhandlungsmaxime ist damit der Boden entzogen.
3.2 Gem�ss Art. 47 Ziff. 1 Lug� hat die Partei, welche die Zwangsvollstreckung betreiben will, unter anderem die Urkunden vorzulegen, aus denen sich ergibt, dass die zu vollstreckende Entscheidung zugestellt worden ist.
3.2.1 Die Art der Zustellung im Sinne von Art. 47 Ziff. 1 Lug� richtet sich nach dem Recht des Urteilsstaates, insbesondere auch nach den von diesem Staat abgeschlossenen Staatsvertr�gen (Urteil 5P.252/2003 vom 18. M�rz 2004 E. 5.3 mit Hinweisen). Nach Art. 684 des franz�sischen Code de proc�dure civile (CPC fr.) in der zum Zeitpunkt der F�llung des franz�sischen Urteils g�ltigen Fassung hatte die Zustellung eines in Frankreich ergangenen Urteils an eine Person mit Wohnsitz bzw. Sitz im Ausland nicht pers�nlich an den Adressaten, sondern an die zust�ndige franz�sische Staatsanwaltschaft zu erfolgen. Nach der damals massgeblichen Rechtslage l�ste bereits die Zustellung im Wege dieser "signification par remise au parquet" den Lauf der Rechtsmittelfristen aus; die Zustellung galt demnach schon mit der �bergabe des Schriftst�cks an die Staatsanwaltschaft ("parquet") als rechtswirksam vollzogen, ohne dass es f�r die Rechtswirksamkeit der Zustellung auf die tats�chliche Kenntnisnahme des Schriftst�cks durch den Adressaten im Ausland ankam (Urteil der franz�sischen Cour de cassation [Cass.], 3e chambre civile [civ.], vom 3. Oktober 2007, in: Recueil Dalloz [D.] 2007, S. 2613; Cass., chambre commerciale, vom 11. Februar 2004, in: Bulletin des arr�ts de la Cour de cassation, chambre civile [Bull. civ.] 2004, IV, Nr. 24, vgl. dazu Revue trimestrielle de droit civil 2004, S. 346, Anm. Perrot; Cass., 2e civ., vom 30. April 2003, in: Bull. civ. 2003, II, Nr. 120 = D. 2003, S. 1406 = La Semaine Juridique �dition G�n�rale [JCP G] 2003, IV, 2086; Cass., 2e civ., vom 21. Januar 1998, in: Bull. civ. 1998, II, Nr. 21 = JCP G 1998, IV, 1517; Andr� Huet, Proc�dure civile et commerciale dans les rapports internationaux, R�gles mat�rielles de proc�dure internationale, in: Juris-Classeur Droit international, Fasc. 583-10, 148-10, 2007, Nr. 50 ff., insbes. Nr. 55 mit zahlreichen Hinweisen; zur Rechtslage seit dem 1. M�rz 2006 vgl. Nr. 27 und 57 ff. mit Hinweisen; Patrick Monin-Hersant/Beno�t Nicod, R�flexions sur la notification des actes � l'�tranger, in: Journal du droit international 1989, S. 969 f., Nr. 2 und 6; Dominique Holleaux/Jacques Foyer/G�raud de Geouffre de La Pradelle, Droit international priv�, Paris 1987, Nr. 846 S. 395; Henri Batiffol/ Paul Lagarde, Droit international priv�, 7. Aufl., Band II, Paris 1983, Nr. 704 S. 536; Thomas Bischof, Die Zustellung im internationalen Rechtsverkehr in Zivil- oder Handelssachen, 1997, S. 91 ff. mit Hinweisen). Unmittelbar im Anschluss an die "remise au parquet" ist dem Adressaten mittels eingeschriebener Briefpost und gegen R�ckschein eine beglaubigte Abschrift des zugestellten Schriftst�cks zu �bersenden (Art. 686 CPC fr.). Die auf diese Weise erfolgte �bergabe des Schriftst�cks ist folglich nur mehr eine Mitteilung �ber die bereits bei der franz�sischen Staatsanwaltschaft rechtswirksam erfolgte Zustellung (Urteil des deutschen Oberlandesgerichts [OLG] Oldenburg vom 22. August 1991, in: Praxis des internationalen Privat- und Verfahrensrechts [IPRax] 1992, S. 169; Gerhard Walter, Internationales Zivilprozessrecht der Schweiz, 4. Aufl. 2007, S. 276).
3.2.2 Rechtsprechungsgem�ss ist aus schweizerischer Sicht gegen die Ordnungsm�ssigkeit der Zustellung eines franz�sischen Urteils mittels einer "remise au parquet", verbunden mit der Best�tigung �ber die formlose Anzeige der dadurch erfolgten (fiktiven) Zustellung (E. 3.2.1), nichts einzuwenden (Urteil 5P.261/1997 vom 28. Oktober 1997 E. 6b). Mit Blick auf die Anwendung von Art. 47 Ziff. 1 Lug� steht der Rechtswirksamkeit einer derartigen Zustellung auch das Haager �bereinkommen vom 15. November 1965 �ber die Zustellung gerichtlicher und aussergerichtlicher Schriftst�cke im Ausland in Zivil- oder Handelssachen (SR 0.274.131, nachfolgend "HZ�65") nicht entgegen. Zwar widersetzt sich die Schweiz mittels eines Vorbehalts der Anwendung von Art. 10 lit. a HZ�65, wonach gerichtliche Schriftst�cke im Ausland befindlichen Personen unmittelbar durch die Post �bersandt werden d�rfen. Wie das Bundesgericht mit Bezug auf die Postzustellung eines ausl�ndischen verfahrenseinleitenden Schriftst�ckes an den Beklagten in der Schweiz festgehalten hat, verletzen solche Zustellungen auf dem direkten Postweg an den Empf�nger nach Ansicht der schweizerischen Beh�rden die Souver�nit�t des Zustellungsstaates und entfalten daher grunds�tzlich keinerlei Wirkungen. Der international anerkannte Mindeststandard, gem�ss dem die Zustellung verfahrenseinleitender Schriftst�cke nach den anwendbaren Regeln �ber die Rechtshilfe zu erfolgen hat, soll jedoch nicht f�r nachfolgende Zustellungen gelten, weil der Beklagte in jenem Zeitpunkt als gen�gend informiert gilt (BGE 135 III 623 E. 2.2 S. 626 f.).
Die Frage, ob der im Anschluss an die "remise au parquet" vom franz�sischen Gerichtsvollzieher veranlasste Postversand der Urteilsabschrift in die Schweiz in Anbetracht des erw�hnten Vorbehalts �berhaupt wirksam erfolgen konnte, braucht indessen nicht abschliessend gekl�rt zu werden. Mag sich der Anwendungsbereich des HZ�65 auch auf blosse Mitteilungen �ber eine bereits im Inland erfolgte Zustellung erstrecken, so regelt dieses �bereinkommen doch nur den �bermittlungsweg als solchen und beinhaltet keinen materiellen, vereinheitlichten Begriff der Zustellung; f�r die Rechtswirksamkeit der eigentlichen Zustellung ist vielmehr das Recht des Urteilsstaates - im vorliegenden Fall das franz�sische Recht - massgeblich (Urteil des OLG Oldenburg vom 22. August 1991, in: IPRax 1992, S. 169; Bischof, a.a.O., 243 ff.; Monin-Hersant/Nicod, a.a.O., S. 970 f., Nr. 8, und S. 974, Nr. 17). Nichts anderes ergibt sich aus der in Art. 47 Ziff. 1 Lug� enthaltenen Vorschrift, die f�r die Art der Zustellung auf das Recht des Urteilsstaates verweist. Das massgebliche franz�sische Recht aber sieht nach dem Gesagten vor, dass die Zustellung bereits mit der �bergabe des fraglichen Schriftst�cks an die Staatsanwaltschaft - der "remise au parquet" - rechtswirksam vollzogen ist und der nachtr�glichen �bermittlung ins Ausland keine konstitutive Wirkung zukommt (E. 3.2.1). Die Mitteilung gem�ss Art. 686 CPC fr. ist mit anderen Worten gar keine Zustellung im Sinne von Art. 47 Ziff. 1 Lug� (Huet, a.a.O., Nr. 33). Aus diesem Grund er�brigt es sich, die Einhaltung der dazugeh�rigen Formalit�ten - m�gen diese sich auch nach dem HZ�65 richten - n�her zu �berpr�fen.
3.2.3 Wie aus den Akten hervorgeht, hat der mit der Zustellung betraute Gerichtsvollzieher im vorliegenden Fall auf der Zustellungsurkunde vom 20. Juni 2005, die dem Urteil vom 27. Mai 2005 beigeheftet ist, bescheinigt, dass er der Beschwerdef�hrerin eine Ausfertigung des besagten Urteils hat �bermitteln lassen. Diesen Vorgang hat der Staatsanwalt von Evry (Frankreich) mit Stempel, Datum und Unterschrift amtlich best�tigt. Ein solches Schriftst�ck, wie es der Beschwerdegegner in beglaubigter Kopie zusammen mit dem franz�sischen Urteil beigebracht hat, gen�gt nach der Rechtsprechung f�r den urkundlichen Nachweis �ber die erfolgte Zustellung im Sinne von Art. 47 Ziff. 1 Lug� (vgl. Urteil 5P.261/1997 vom 28. Oktober 1997 E. 8). Die Anforderungen an den Nachweis der Zustellung eines ausl�ndischen Vollstreckungstitels nach Art. 47 Ziff. 1 Lug� unterscheiden sich somit von den Voraussetzungen, die gem�ss Art. 46 Ziff. 2 Lug� bei einer im Vers�umnisverfahren ergangenen Entscheidung f�r den Nachweis gelten, dass das den Rechtsstreit einleitende Schriftst�ck oder ein gleichwertiges Schriftst�ck der s�umigen Partei zugestellt worden ist (vgl. dazu das Urteil 5P.471/2002 vom 12. Februar 2003 E. 3.2.1 und 3.2.2).
3.2.4 Allein mit der Gegenbehauptung, das Urteil vom 27. Mai 2005 sei weder ihr selbst noch der X.________ S�rl in B.________ zugestellt worden und die verantwortlichen Personen h�tten von der Zustellung auch keine Kenntnis erlangt, vermag die Beschwerdef�hrerin die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen nicht als verfassungswidrig auszuweisen. Um mit einer Sachverhaltsr�ge vor Bundesgericht durchzudringen, gen�gt es nicht, die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz als willk�rlich zu bezeichnen. Vielmehr m�sste die Beschwerdef�hrerin aufzeigen, dass die Vorinstanz nicht alle f�r die Rechtsanwendung erheblichen Tatsachen festgestellt und damit das materielle Recht verletzt hat, oder dartun, dass die Vorinstanz in Willk�r verfallen ist, weil die vorgenommene Beweisw�rdigung offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, auf einem offenkundigen Versehen beruht oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 134 V 53 E. 4.3 S. 62 mit Hinweisen). Die Beschwerdef�hrerin zeigt in ihrem Schriftsatz nicht in einer diesen Anforderungen gen�genden, substanziierten Weise auf, dass die Vorinstanz gest�tzt auf die vorgelegten Urkunden offensichtlich unrichtige oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhende Feststellungen getroffen hat (Art. 97 Abs. 1 BGG). Insbesondere zieht sie die Echtheit der mit "Signification" betitelten Zustellungsurkunde vom 20. Juni 2005 nicht in Zweifel. Auch legt sie keinerlei Dokumente vor, aus denen beispielsweise hervorgeht, dass sie den mit der �bermittlung der Urteilskopie beauftragten Gerichtsvollzieher vergeblich darum ersucht hat, ihr die in Art. 686 CPC fr. vorgesehene Empfangsbest�tigung ("avis de r�ception") vorzulegen. Im Ergebnis ist deshalb nicht ersichtlich, inwiefern das Obergericht des Kantons Zug in Willk�r verfallen sein soll, indem es feststellte, dass die X.________ S�rl in B.________ bzw. die f�r diese Gesellschaft (wie auch f�r die Beschwerdef�hrerin) verantwortlichen Personen vom Urteil des Conseil de Prud'hommes d'Etampes vom 27. Mai 2005 auf die Art und Weise Kenntnis erhalten haben, die das franz�sische Zivilprozessrecht f�r die Zustellung und Mitteilung eines Gerichtsurteils ins Ausland vorsieht. Die Beschwerde erweist sich insofern als unbegr�ndet.
4. Die Beschwerdef�hrerin beruft sich weiter darauf, die erfolgte "signification par remise au parquet" sei nichtig, weil sowohl auf der Gerichtsurkunde vom 27. Mai 2005 als auch auf der Zustellungsbescheinigung vom 20. Juni 2005 nicht ihr Gesellschaftssitz und ihre Adresse in D.________, sondern die Domiziladresse einer anderen Gesellschaft vermerkt ist, n�mlich diejenige der (unterdessen aufgel�sten) X.________ S�rl ("avenue A.________, B.________"). Diese Unregelm�ssigkeit hat nach Ansicht der Beschwerdef�hrerin die Nichtigkeit der vom Gerichtsvollzieher vorgenommenen Zustellung zur Folge. Im Ergebnis macht die Beschwerdef�hrerin wiederum geltend, das Obergericht habe Art. 47 Ziff. 1 Lug� verletzt, indem es gest�tzt auf die vorgelegten Urkunden angenommen habe, das franz�sische Urteil sei ihr rechtsg�ltig an die erw�hnte Adresse in B.________ zugestellt worden.
4.1 Die Frage, ob der behauptete Fehler in der Bezeichnung des Sitzes und der Adresse auf der Zustellungsbescheinigung die Zustellung nichtig macht, betrifft wiederum die Rechtswirksamkeit der Zustellung im Sinne von Art. 47 Ziff. 1 Lug�. Sie ist demzufolge nach dem Recht des Urteilsstaates (E. 1.2), das heisst nach franz�sischem Recht zu beantworten. Die Anwendung und Auslegung des ausl�ndischen Rechts �berpr�ft das Bundesgericht nur unter dem Gesichtspunkt der Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte. Soweit sich die Beschwerdef�hrerin auf das franz�sische Recht beruft und geltend macht, die Vorinstanz habe dieses falsch angewendet oder nicht richtig ausgelegt, muss sie ihre R�gen daher in einer Art. 106 Abs. 2 BGG gen�genden Weise vorbringen und begr�nden (vgl. E. 1.2).
4.2 Die Beschwerdef�hrerin erhebt im Zusammenhang mit dem franz�sischen Recht keine ausdr�cklichen Verfassungsr�gen. Sie nennt auch kein konkretes verfassungsm�ssiges Recht, das durch den angefochtenen Entscheid verletzt sein soll. Daher erscheint zun�chst fraglich, ob das Bundesgericht auf die Beschwerde eintreten kann.
Die Beschwerdef�hrerin macht allerdings geltend, aus dem franz�sischen Recht (Art. 648 CPC fr.) ergebe sich "klar und eindeutig", dass die fehlende Angabe der Firma und des Gesellschaftssitzes einer juristischen Person zur Nichtigkeit des davon betroffenen Rechtsakts des Gerichtsvollziehers f�hrt, wenn es sich um einen Rechtsakt handelt, der zugestellt werden muss. Die erfolgte Zustellung sei deshalb unter Missachtung der f�r die Zustellung ins Ausland geltenden franz�sischen Vorschriften erfolgt. Dem Schriftsatz der Beschwerdef�hrerin l�sst sich mithin der Vorwurf einer qualifiziert falschen Anwendung des franz�sischen Rechts entnehmen. Die Beschwerdef�hrerin r�gt zumindest sinngem�ss eine willk�rliche Rechtsanwendung und damit eine Verletzung von Art. 9 BV. Willk�r in der Rechtsanwendung liegt n�mlich dann vor, wenn der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft. Das Bundesgericht hebt einen Entscheid allerdings nur auf, wenn nicht bloss die Begr�ndung, sondern auch das Ergebnis unhaltbar ist. Dass eine andere L�sung ebenfalls als vertretbar oder gar zutreffender erscheint, gen�gt nicht (BGE 134 II 124 E. 4.1 S. 133 mit Hinweisen).
4.3 Mit der Frage, ob die Zustellungsbescheinigung vom 20. Juni 2005 nach franz�sischem Recht nichtig sei, setzt sich die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid nicht vertieft auseinander. Sie bezeichnet die fehlerhafte Angabe von Sitz und Adresse der Beschwerdef�hrerin lediglich als "formellen Mangel", und kommt zum Schluss, "die Berufung auf diesen Mangel erschiene im vorliegenden Fall geradezu als rechtsmissbr�uchlich". Gegen diese Beurteilung der Rechtslage ist unter dem Blickwinkel des Willk�rverbotes (Art. 9 BV) nichts einzuwenden:
4.3.1 Wie sich dem angefochtenen Urteil entnehmen l�sst, verwehrt die Vorinstanz der Beschwerdef�hrerin die Berufung auf den erw�hnten Mangel, weil sie davon ausgeht, dass die Beschwerdef�hrerin vom franz�sischen Urteil vom 27. Mai 2005 Kenntnis hatte oder jedenfalls haben musste. Zu diesem Schluss gelangt die Vorinstanz gest�tzt auf die Feststellung, dass mit E.________ und F.________ sowohl in der X.________ (Suisse) SA (der Beschwerdef�hrerin) als auch in der X.________ S�rl, deren Adresse in B.________ auf der Zustellungsbescheinigung angegeben ist (E. 4.), dieselben Personen Funktionen aus�ben bzw. aus�bten. Die Vorinstanz verweist auf den Zweck des in Art. 47 Ziff. 1 Lug� vorgesehenen urkundlichen Nachweises �ber die erfolgte Zustellung des Vollstreckungstitels. Damit solle sichergestellt werden, dass der Schuldner vom gegen ihn ergangenen Urteil Kenntnis erh�lt und ihm vor Einleitung eines Vollstreckbarerkl�rungsverfahrens freiwillig nachkommen kann (vgl. auch Urteil 5P.252/2003 vom 18. M�rz 2004 E. 5.3 mit Hinweisen). Diesem Zweck sei im vorliegenden Fall nachgelebt worden, denn die verantwortlichen Personen h�tten trotz Zustellung an die falsche Adresse vom franz�sischen Urteil tats�chlich Kenntnis erlangt und damit Gelegenheit gehabt, dem Urteil Folge zu leisten oder ein Rechtsmittel zu ergreifen.
4.3.2 Das Argument der Beschwerdef�hrerin, die falsche Adressangabe auf der Zustellungsbescheinigung vom 20. Juni 2005 f�hre zur Nichtigkeit, weil der Gerichtsakt aufgrund dieses Mangels dem Adressaten gar nicht zur Kenntnis gebracht werden k�nne und deshalb keine Wirkung entfalten d�rfe, geht an der Sache vorbei. Dies zeigt der Blick auf die einschl�gigen franz�sischen Bestimmungen.
Zwar hat die Verletzung der Vorschriften �ber die internationalen Zustellungen gem�ss Art. 693 Abs. 1 CPC fr. grunds�tzlich die Nichtigkeit des Zustellungsaktes zur Folge. Dies gilt auch f�r die Verletzung der in Art. 686 CPC fr. enthaltenen Vorschrift, wonach dem Adressaten im Anschluss an die "remise au parquet" mittels eingeschriebener Briefpost und gegen R�ckschein eine beglaubigte Abschrift des zugestellten Schriftst�cks zu �bersenden ist. Art. 694 CPC fr. verweist f�r die Nichtigkeit der Zustellungen indessen auf die in Art. 112 ff. CPC fr. enthaltenen Vorschriften �ber die Nichtigkeit von Prozesshandlungen ("La nullit� des notifications est r�gie par les dispositions qui gouvernent la nullit� des actes de proc�dure."). Auch die Bestimmung �ber die Nichtigkeit der Handlungen des Gerichtsvollziehers (Art. 648 CPC fr.), auf die sich die Beschwerdef�hrerin beruft, verweist auf Art. 112 ff. CPC fr. (s. Art. 649 CPC fr.). Die hier interessierende Frage, unter welchen Voraussetzungen sich eine Prozesspartei auf einen formellen Mangel berufen kann, ist in Art. 114 CPC fr. im Unterabschnitt �ber die Nichtigkeit wegen Formmangels ("La nullit� des actes pour vices de forme") geregelt. Art. 114 CPC fr. lautet wie folgt:
Aucun acte de proc�dure ne peut �tre d�clar� nul pour vice de forme si la nullit� n'en est pas express�ment pr�vue par la loi, sauf en cas d'inobservation d'une formalit� substantielle ou d'ordre public.
La nullit� ne peut �tre prononc�e qu'� charge pour l'adversaire qui l'invoque de prouver le grief que lui cause l'irr�gularit�, m�me lorsqu'il s'agit d'une formalit� substantielle ou d'ordre public."
Aus dem zweiten Absatz der zitierten Vorschrift ergibt sich, dass sich eine Prozesspartei auf die Nichtigkeit berufen muss ("l'adversaire qui l'invoque"), also keine Pr�fung von Amtes wegen erfolgt (Huet, a.a.O., Nr. 48; Bischof, a.a.O., S. 93; Nouveau code de proc�dure civile 2007, 96. Aufl., Paris 2004, N. 5bis zu Art. 114 CPC fr.). Wer sich auf die Nichtigkeit beruft, muss ausserdem nachweisen, dass er infolge der Regelwidrigkeit - hier der fehlerhaften Zustellung - einen Nachteil erlitten hat und worin dieser Nachteil besteht ("La nullit� ne peut �tre prononc�e qu'� charge pour l'adversaire ... de prouver le grief que lui cause l'irr�gularit�"). Dies gilt selbst dann, wenn es sich um ein f�r die G�ltigkeit der Prozesshandlung zwingendes Formerfordernis oder um eine Formvorschrift mit Ordre-public-Charakter handelt. Diese in Frankreich unter dem Merksatz "pas de nullit� sans grief" bekannte Regel gilt auch bei Zustellungen ins Ausland (Huet, a.a.O., Nr. 48; Bischof, a.a.O., S. 93). Nach franz�sischer Rechtsprechung kann eine Prozesshandlung insbesondere dann nicht f�r nichtig erkl�rt werden, wenn der behauptete Nachteil ("grief") auf eine fr�here, der fraglichen Prozesshandlung vorausgehende Unregelm�ssigkeit zur�ckzuf�hren oder dem Verhalten der Prozesspartei zuzuschreiben ist, die sich auf die Nichtigkeit beruft (Nouveau code de proc�dure civile, a.a.O., N. 10 zu Art. 114 CPC fr. mit Hinweisen). Insbesondere ist der Einwand der Nichtigkeit verwirkt, wenn eine Partei am Verfahren teilnimmt und den Mangel nicht rechtzeitig r�gt (Huet, a.a.O., Nr. 48; Bischof, a.a.O., S. 93).
4.3.3 Die Beschwerdef�hrerin hat nicht dargetan, dass sie aufgrund des formellen Mangels bei der Zustellung "par remise au parquet" einen Nachteil im Sinne des vorstehend erl�uterten Art. 114 CPC fr. erlitten hat. Vielmehr hat sie sich, wie das Obergericht ausf�hrt, im Laufe des Verfahrens in Frankreich nie gegen die falschen Angaben betreffend ihren Sitz und ihre Adresse gewehrt. Die Beschwerdef�hrerin stellt dies nicht in Abrede. Sie bestreitet auch nicht, sich auf den Prozess in Frankreich eingelassen, daran teilgenommen und sich am Verfahren durch ihren Rechtsanwalt vertreten lassen zu haben. Hat sie aber zur Wahrnehmung ihrer Interessen einen Rechtsanwalt bestellt und mittels dieses Vertreters am ausl�ndischen Verfahren teilgenommen, so hatte sie auch ausreichend Gelegenheit, den betreffenden formellen Mangel schon im Laufe des franz�sischen Erkenntnisverfahrens zu beanstanden. Soweit ihr Vertreter es unterlassen hat, den Mangel rechtzeitig zu r�gen, muss sie sich dessen Verhalten als ihr eigenes anrechnen lassen. Entsprechend hat sie sich den behaupteten Nachteil selbst zuzuschreiben und kann sich im Rahmen des schweizerischen Rechts�ffnungsprozesses nicht mehr auf die Nichtigkeit der erfolgten Zustellung berufen (vgl. Cass., 2e civ., vom 7. Mai 1969, in: D. 1970, S. 527 f.; Huet, a.a.O., Nr. 41).
Fehlt es nach dem Gesagten an einem "grief" im Sinne von Art. 114 CPC fr., so ist das Obergericht entgegen dem, was die Beschwerdef�hrerin anzunehmen scheint, bei der Anwendung des franz�sischen Rechts nicht in Willk�r verfallen, weil es der Beschwerdef�hrerin die Berufung auf den formellen Mangel gest�tzt auf das Rechtsmissbrauchsverbot verwehrt hat. Dem Prinzip "pas de nullit� sans grief" liegt die �berlegung zugrunde, dass sich eine Prozesspartei auf einen Formmangel nicht um seiner selbst willen, sondern nur dann berufen kann, wenn sie einen triftigen Grund dartut, der es rechtfertigt, den vom Mangel betroffenen Rechtsakt - in diesem Fall die Zustellung "par remise au parquet" - f�r nichtig zu erkl�ren. Damit ist der Grundsatz "pas de nullit� sans grief" letztlich nichts anderes als eine Konkretisierung des Rechtsmissbrauchsverbots. Dessen Inhalt wird im Bereich des Prozessrechts nach franz�sischer Ansicht dahingehend umschrieben, dass eine beklagte Partei rechtsmissbr�uchlich handelt, wenn sie von den gesetzlichen Verteidigungsmitteln in der alleinigen Absicht Gebrauch macht, um sich einen pers�nlichen Vorteil zu verschaffen und die Erf�llung ihrer Verpflichtungen m�glichst weit hinauszuz�gern (Ghestin und andere, Trait� de droit civil, Introduction g�n�rale, 4. Aufl., Paris 1994, S. 789).
4.4 Das angefochtene Urteil des Obergerichts des Kantons Zug erweist sich weder in der Begr�ndung noch im Ergebnis als unhaltbar. Das Obergericht ist ohne Verletzung von Art. 9 BV zum Schluss gelangt, dass das Urteil des Conseil de Prud'hommes d'Etampes vom 27. Mai 2005 der Beschwerdef�hrerin gem�ss Art. 47 Ziff. 1 Lug�, das heisst nach dem hierf�r massgebenden franz�sischen Recht zugestellt und dieser v�lkerrechtlichen Vorschrift trotz des formellen Mangels in der franz�sischen Zustellungsbescheinigung im Ergebnis nachgelebt wurde. Die Beschwerde erweist sich auch in dieser Hinsicht als unbegr�ndet.
Die Beschwerdef�hrerin macht schliesslich geltend, der vom Beschwerdegegner ab Rechtskraft des Urteils gest�tzt auf das franz�sische Recht beanspruchte Zinszuschlag von 5 % sei nicht geschuldet. Dabei stellt sie jedoch weder die vorinstanzliche Berechnung der bis zum 31. Januar 2008 aufgelaufenen Zinsen von Fr. 14'336.95 noch den Satz des in Betreibung gesetzten Verzugszinses von 6 % seit 1. Februar 2008 in Frage. Vielmehr beruft sie sich darauf, es fehle an der Voraussetzung f�r die Zusprechung des Zinszuschlages, weil das franz�sische Urteil vom 27. Mai 2005 mangels ordnungsgem�sser Zustellung gar nicht in Rechtskraft erwachsen sei. Auch mit diesem Argument st�sst die Beschwerdef�hrerin ins Leere.
Wie die Vorinstanz festh�lt, kommt es gem�ss Art. L313-3 des franz�sischen Code mon�taire et financier f�r die Erh�hung des gesetzlichen Zinssatzes um 5 % nicht auf den Eintritt der Rechtskraft, sondern auf denjenigen Zeitpunkt an, in welchem der zur Geldleistung verurteilende Gerichtsentscheid vollstreckbar geworden ist; diese Erh�hung findet ausserdem nicht unmittelbar mit der Vollstreckbarkeit, sondern erst nach Ablauf zweier Monate seit deren Eintritt statt. Mit Bezug auf die Anwendung der zitierten franz�sischen Vorschrift erhebt die Beschwerdef�hrerin indessen nicht einmal sinngem�ss den Vorwurf, das Obergericht habe das franz�sische Recht willk�rlich angewendet. Nachdem sich dem Bundesgericht im vorliegenden Verfahren eine freie Pr�fung des ausl�ndischen Rechts verbietet (E. 1.2), bleibt es bei der vorinstanzlichen Beurteilung der Rechtslage nach der zitierten franz�sischen Vorschrift. Dass das zur Geldleistung verurteilende Erkenntnis des Conseil de Prud'hommes d'Etampes vom 27. Mai 2005 vollstreckbar ist, hat die Beschwerdef�hrerin gem�ss den vorinstanzlichen Feststellungen schon im kantonalen Beschwerdeverfahren nicht bestritten. Ist demnach von der Vollstreckbarkeit des besagten Urteils auszugehen, so ist auch die Voraussetzung f�r die Zusprechung des Zinszuschlages nach franz�sischem Recht als erf�llt anzusehen.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens unterliegt die Beschwerdef�hrerin. Sie hat f�r die Gerichtskosten aufzukommen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Dem Beschwerdegegner, der sich nur zur Frage der aufschiebenden Wirkung vernehmen liess und mit seinem Antrag unterlag, sind keine Kosten zu ersetzen (Art. 68 Abs. 2 BGG).

References: Art. 47
 Art. 47
 Art. 98
 Art. 96
 BGE 
 Art. 47
 Art. 47
 Art. 47
 BGE 
 Art. 95
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 29
 Art. 29
 Art. 97
 Art. 47
 Art. 47
 Art. 47
 Art. 47
 Art. 684
 Art. 47
 Art. 10
 Art. 47
 Art. 686
 Art. 47
 Art. 47
 Art. 47
 Art. 46
 Art. 95
 Art. 686
 Art. 47
 Art. 47
 Art. 106
 Art. 9
 Art. 47
 Art. 693
 Art. 686
 Art. 694
 Art. 112
 Art. 112
 Art. 649
 Art. 114
 Art. 114
 Art. 114
 Art. 114
 Art. 114
 Art. 114
 Art. 9
 Art. 47