Source: https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/ii/2003/570/ANL5/NOR40063718
Timestamp: 2020-07-03 21:32:52+00:00

Document:
Anl. 4 am 30.12.2008
Es gelten die Schlüssel-Nummern, Bezeichnungen und Hinweise des Punktes 4 der ÖNORM S 2100 „Abfallkatalog“, ausgegeben am 1. September 1997, sowie der ÖNORM S 2100/AC 1 „Abfallkatalog (Berichtigung)“, ausgegeben am 1. Jänner 1998, erhältlich beim Österreichischen Normungsinstitut, Heinestraße 38, 1020 Wien, mit folgenden Zuordnungskriterien, Abänderungen und Ergänzungen:
I. Allgemeine Zuordnungskriterien
Die Zuordnung eines Abfalls hat zu jener Abfallart zu erfolgen, die den Abfall in seiner Gesamtheit am besten beschreibt. Hierbei sind die Herkunft sowie sämtliche stoffliche Eigenschaften des Abfalls einschließlich möglicher gefahrenrelevanter Eigenschaften zu berücksichtigen. Es muss die konkretest mögliche Abfallbezeichnung einschließlich einer allfälligen Spezifizierung gemäß § 3 Z 3 lit. b und c verwendet werden. Sonstige Spezifizierungen gemäß § 3 Z 3 lit. a müssen nur dann verwendet werden, wenn diese Unterteilung im Materienrecht oder in einem Bescheid vorgesehen ist. Eine freiwillige Verwendung ist möglich.
Ist für die Zuordnung eines Abfalls die Kenntnis der chemischen Zusammensetzung erforderlich, so ist diese durch eine sachverständige Beurteilung auf Basis einer chemischen Analyse der relevanten Parameter nachzuweisen. Die sachverständige Beurteilung hat nach dem Stand der Technik zu erfolgen und vorhandene Informationen zu Abfallherkunft und Abfallqualität sowie vorliegende Untersuchungsergebnisse zu berücksichtigen. Die für die Zuordnung notwendigen Beurteilungsgrundlagen, wie zB die sachverständige Beurteilung, der Analysenbericht, das Probenahmeprotokoll oder eine Prozessbeschreibung einschließlich der Einsatzstoffe für Abfälle, die in einem gleichbleibenden Prozess anfallen, sind Teil der Aufzeichnungen betreffend die Abfallart.
Kontaminierte Abfälle und Spiegeleinträge
II. Besondere Zuordnungskriterien
1.1 Gefährliches Aushubmaterial
1.2 Nicht gefährliches oder ausgestuftes Aushubmaterial Nicht gefährliches Aushubmaterial ist je nach Herkunft, Stoffeigenschaften, vorgesehenem Verwertungs- oder Beseitigungsverfahren und Analysenergebnissen der entsprechenden Abfallart des Abfallverzeichnisses zuzuordnen.
1.2.1 Nicht gefährliches oder ausgestuftes Bodenaushubmaterial Nicht gefährliches oder ausgestuftes Bodenaushubmaterial, zB von Baustellen, ist den Schlüssel-Nummern 31411 „Bodenaushub“, 31423 „ölverunreinigte Böden“ oder 31424 „sonstige verunreinigte Böden“ zuzuordnen. Die nachfolgenden Spezifierungen sind zu verwenden, wobei die Spezifizierungen 29 bis 33 für die Schlüssel-Nummer 31411 „Bodenaushub“ zu verwenden sind, die Spezifizierung 36 für die Schlüssel-Nummer 31423 „ölverunreinigte Böden“ und die Spezifizierung 37 für die Schlüssel-Nummer 31424 „sonstige verunreinigte Böden“:
a) Spezifizierungen zur Verwertung
Spezifizierung Zuordnungsregel
29 Bodenaushubmaterial mit Mindestanforderung unter
Hintergrundbelastung Sonderbestimmungen
Kapitel 3.19.1.1.e des
Teilbandes „Leitlinien zur
Abfallverbringung und
Behandlungsgrundsätze“ des
Bundes-Abfallwirtschaftsplans
30 Klasse A1 Eine Zuordnung zur
Spezifizierung 30 – und somit
die detaillierteren
Untersuchungen hinsichtlich der
der „Klasse A1“ – ist nur
erforderlich für die Verwertung
in landwirtschaftlichen
Rekultivierungsschichten.
31 Klasse A2 Allgemeine Verwertungskategorie
– bei Einhaltung der
Anforderungen der „Klasse A2“
kann der Bodenaushub für
Verfüllungen und
nicht-landwirtschaftliche
Rekultivierungsschichten
32 Klasse A2G Eine Zuordnung zur
Spezifizierung 32 – und somit
der Anforderungen der
„Klasse A2G“ – ist nur
Grundwasserschwankungsbereich.
b) Spezifizierungen zur Beseitigung
29 Bodenaushubmaterial mit Bodenaushubmaterial, das die
Hintergrundbelastung Anforderungen des
Kapitels 3.19.1.1.e des
2001 erfüllt
33 Baurestmassenqualität Erdaushub einschließlich
Bodenaushubmaterial, der die
Qualitätsanforderungen gemäß
einer Verordnung nach § 65
Abs. 1 AWG 2002 für die
Deponierung von Baurestmassen
auf einer Deponie für
Inertabfälle gemäß der
Richtlinie 1999/31/EG über
Abfalldeponien, ABl. Nr. L 182
vom 16.07.1999 S 1, einhält
36 Bodenaushubmaterial Erdaushub einschließlich
sowie ausgehobenes Bodenaushubmaterial sowie
Schüttmaterial, ausgehobenes Schüttmaterial,
KW-verunreinigt, nicht der zur Ablagerung auf
gefährlich Massenabfall- oder
Reststoffdeponie geeignet ist
37 Bodenaushubmaterial Erdaushub einschließlich
sonstig verunreinigt, der zur Ablagerung auf
nicht gefährlich Massenabfall- oder
Zur Konkretisierung der Spezifizierungen 29, 30, 31 und 32 ist der Teilband „Leitlinien zur Abfallverbringung und Behandlungsgrundsätze“ des Bundes-Abfallwirtschaftsplans 2001, Kapitel 3.19, heranzuziehen, wobei für die Spezifizierung 29 die Tabellen 17 und 18 gelten.
Für Kleinmengen von Bodenaushub eines Standortes gemäß Teilband „Leitlinien zur Abfallverbringung und Behandlungsgrundsätze“ des Bundes-Abfallwirtschaftsplans 2001, Kapitel 3.19.1.1.c sind keine Analyseergebnisse für die Zuordnung erforderlich; in diesem Fall ist nur eine Zuordnung zu den Spezifizierungen 29 „Bodenaushubmaterial mit Hintergrundbelastung“ oder 31 „Klasse A2“ zulässig. Abweichend zum Teilband des Bundes-Abfallwirtschaftsplans 2001 gilt als Kleinmenge der bei einem Bauvorhaben insgesamt anfallende Bodenaushub bis zu 2 000 t. Liegt keine Kleinmenge vor und ist auf Grund der Kenntnis der Herkunft des Bodenaushubs eines Standortes (insbesondere der Vornutzung und der lokalen Belastungssituation unter Einbeziehung früherer Immissionssituationen) und der visuellen Kontrolle beim Aushub keine Verunreinigung zu vermuten, so kann dieser Bodenaushub auch ohne analytische Beurteilung der Spezifizierung 33 „Baurestmassenqualität“ zugeordnet werden.
Für die Verwertung von Bodenaushub-Fraktionen wie Sand oder Kies als Betonzuschlagstoff ist die Abfallart 31411 „Bodenaushub“ mit der Spezifizierung 33 „Baurestmassenqualität“ zu verwenden.
1.2.2 Aushubmaterial mit mehr als fünf Volumsprozent Baurestmassen Nicht gefährliches Aushubmaterial mit mehr als fünf Volumsprozent Baurestmassen ist der Schlüssel-Nummer 31411 „Bodenaushub“ mit der Spezifizierung 33 „Baurestmassenqualität“ zuzuordnen. Nicht gefährliches Aushubmaterial mit mehr als 50 Volumsprozent Baurestmassen ist der Schlüssel-Nummer 31409 „Bauschutt (keine Baustellenabfälle)“ zuzuordnen.
Schlüssel- Bezeichnung Hinweise
18714 Verpackungsmaterial mit schädlichen g
Verunreinigungen oder Restinhalten,
18715 Verpackungsmaterial mit schädlichen g
35106 Eisenmetallemballagen und -behältnisse g
mit gefährlichen Restinhalten
35327 NE-Metallemballagen und -behältnisse g
54929 gebrauchte Ölgebinde g
57127 Kunststoffemballagen und -behältnisse g
mit gefährlichen Restinhalten (auch
Tonercartridges mit gefährlichen
58203 textiles Verpackungsmaterial mit g
anwendungsspezifischen schädlichen
Beimengungen, vorwiegend organisch
58204 textiles Verpackungsmaterial mit g
Beimengungen, vorwiegend anorganisch
Gefährlich kontaminierte Abfälle
Eisenbahnschwellen und ölimprägniertes Holz
Ein verfestigter Abfall ist der Abfallart des ursprünglichen Abfalls zuzuordnen (Ausnahme zementverfestigte Asbestabfälle – diese sind 31412 „Asbestzement“ zuzuordnen). Als Spezifizierung ist 91 „verfestigt“ anzugeben. Abweichend dazu sind grundsätzlich nicht gefährliche Abfälle, die auf Grund einer Kontamination als gefährlich einzustufen sind und anschließend verfestigt werden, mit der Schlüssel-Nummer des nicht gefährlichen Abfalls und der Spezifizierung 77 „gefährlich kontaminiert“ zu kennzeichnen. Werden mehrere Abfälle gemeinsam verfestigt, so erfolgt die Zuordnung zum überwiegenden, den Charakter der Mischung bestimmenden, Abfall. Werden zB NE-metallhaltige Stäube der Schlüssel-Nummer 35217 und FE-metallhaltige Stäube der Schlüssel-Nummer 31223 gemeinsam verfestigt, so wird die Mischung abhängig vom Verhältnis NE-Metall zu FE-Metall in der Abfallmischung einer der beiden Schlüssel-Nummern zugeordnet. Werden beispielsweise verschiedene Galvanikschlämme gemeinsam verfestigt, so ist die Mischung der unspezifischeren Schlüssel-Nummer 51112 „sonstige Galvanikschlämme“ zuzuordnen.
Baurestmassen, die ohne Untersuchung auf einer Inertabfalldeponie abgelagert werden können
Schlüssel- Sp Bezeichnung Spezifizierung Hinweise
31407 17 Keramik nur ausgewählte gemäß Punkt
Abfälle aus 2.1.1. des
Bau- und Anhangs zur
Abrissmaßnahmen Entscheidung
2003/33/EG
31408 17 Glas (zB nur ausgewählte gemäß Punkt
Flachglas) Abfälle aus Bau- 2.1.1. des
und Anhangs zur
31409 18 Bauschutt (keine nur Mischungen gemäß Punkt
Baustellenabfälle) aus ausgewählten 2.1.1. des
Abfällen aus Anhangs zur
Bau- und Entscheidung
Abrissmaßnahmen 2003/33/EG
31427 17 Betonabbruch nur ausgewählte gemäß Punkt
Abfälle aus Bau- 2.1.1. des
III. Punkt 4 der ÖNORM S 2100 gilt mit folgenden Änderungen und
11 Nahrungs- und Ge- Schlüssel-
nussmittelabfälle Nummern
sind nicht zu
Abfälle zur
Verwertung –
hierfür sind
92 zu
12 Abfälle Schlüssel-
pflanzlicher und Nummern
tierischer dieser Gruppe
Fetterzeugnisse sind nicht zu
13 Abfälle aus der Schlüssel-
Tierhaltung und Nummern
Schlachtung dieser Gruppe
17101 Rinde Schlüssel-
Rinde zur
den Quali-
tätsanforde-
rungen gemäß
Kompostver-
ordnung idgF
17102 Schwarten,
Spreißel aus
naturbelassenem,
sauberem,
unbeschichtetem
17103 Sägemehl und
Sägespäne aus
17104 01 Holzschleifstäube (aus) zB aus
und -schlämme behandeltes(m) lackiertem
17104 02 Holzschleifstäube (aus)
und -schlämme nachweislich
behandeltes(m)
17104 03 Holzschleifstäube (aus) zB aus mit
und -schlämme behandeltes(m) schwermetall-
Holz, freiem Leinöl
schadstofffrei behandeltem
17201 01 Holzemballagen und (aus) zB lackiertes
Holzabfälle, nicht behandeltes(m) oder
verunreinigt Holz beschichtetes
17201 02 Holzemballagen und (aus)
Holzabfälle, nicht nachweislich
verunreinigt ausschließlich
17201 03 Holzemballagen und (aus) zB mit
Holzabfälle, nicht behandeltes(m) schwermetall-
verunreinigt Holz, freiem Leinöl
schadstofffrei behandelt
17202 01 Bau- und (aus) zB aus
Abbruchholz behandeltes(m) lackiertem
17202 02 Bau- und (aus)
Abbruchholz nachweislich
17202 03 Bau- und (aus)
Abbruchholz behandeltes(m)
17207 Eisenbahnschwellen g
17208 Holz (zB Pfähle g, zB
und Masten), kyanisierte
salzimprägniert, oder mit
gefahrenrelevanten fixierten
Eigenschaften Salzen
17209 Holz (zB Pfähle g
und Masten),
17211 Sägemehl und zB Sägemehl
-späne, durch von nicht
organische verunreinig-
Chemikalien (zB ten
ausgehärtete lackierten
Lacke, organische und organisch
Beschichtungen) beschichteten
verunreinigt, ohne Holzabfällen
gefahrenrelevante (zB Möbel,
Eigenschaften Fenster)
17212 Sägemehl und
-späne, durch
Chemikalien (zB
Salze)
verunreinigt, ohne
gefahrenrelevante
17213 Holzemballagen, g, auch
Holzabfälle und Abfälle und
Holzwolle, durch Bearbeitungs-
Chemikalien (zB von Hölzern,
Mineralöle, die mit
Lösemittel, nicht organischen
ausgehärtete Holzschutz-
Lacke) mitteln
verunreinigt imprägniert
lackierte und
Hölzer (zB
Fenster) und
17215 Holz (zB Pfähle zB nicht
ohne fixierten
gefahrenrelevante Salzen
Eigenschaften behandelte
17216 Sägemehl und g, zB als
-späne, durch Aufsaugmittel
organische verwendet
Chemikalien (zB oder so
Mineralöle, kontaminiert,
Lösemittel, nicht dass eine
ausgehärtete gefahrenrele-
Lacke) vante
verunreinigt, mit Eigenschaft
gefahrenrelevanten zutrifft
17217 Sägemehl und g, zB als
anorganische verwendet
Säuren, Laugen, kontaminiert,
Salze) dass eine
verunreinigt, mit gefahrenrele-
gefahrenrelevanten vante
17218 Holzabfälle, zB nicht
organisch verunreinigte
behandelt (zB lackierte und
ausgehärtete organisch
Lacke, organische beschichtete
Beschichtungen) Holzabfälle
(zB Möbel,
31205 Leichtmetall-
31206 Leichtmetall-
31224 Metallkrätze, g
31301 Flugaschen und
-stäube aus
31306 Holzasche, Schlüssel-
Strohasche Nummer
Qualitätsan-
31306 70 Holzasche, Rostaschen
Strohasche
31306 72 Holzasche, Flugaschen
31306 74 Holzasche, Feinstflug-
Strohasche aschen
31317 Flugaschen und g
31407 17 Keramik nur ausgewählte gemäß
Abfälle aus Bau- Punkt 2.1.1.
und des Anhangs
Abrissmaßnahmen zur
31408 17 Glas (zB nur ausgewählte gemäß
Flachglas) Abfälle aus Bau- Punkt 2.1.1.
31409 Bauschutt (keine
31409 18 Bauschutt (keine nur Mischungen gemäß
Baustellenabfälle) aus ausgewählten Punkt 2.1.1.
Abfällen aus des Anhangs
Bau- und zur
31411 29 Bodenaushub Bodenaushub-
belastung *1)
31411 30 Bodenaushub Klasse A1 *2) nur
für land-
31411 31 Bodenaushub Klasse A2 *2)
31411 32 Bodenaushub Klasse A2G *2)
31411 33 Bodenaushub Baurestmassen-
qualität *3)
31411 34 Bodenaushub technisches
das weniger als
31411 35 Bodenaushub technisches
ab 5 Vol-%
bodenfremder
31423 ölverunreinigte g
31423 36 ölverunreinigte Bodenaushub-
Böden material sowie
31424 sonstige g
31424 37 sonstige Bodenaushub-
verunreinigte material sowie
Böden ausgehobenes
31427 17 Betonabbruch nur ausgewählte gemäß
31441 Brandschutt oder g
Bauschutt mit
31441 19 Brandschutt oder Brandschutt von Ablagerung
Bauschutt mit nicht von
schädlichen gewerblichen Brandschutt
Verunreinigungen Objekten, nicht nach
gefährlich bei Aussortierung
Ablagerung auf der
Massenabfall- organischen
deponien Anteile auf
Massenabfall-
31472 kulturfähige Erde, für eine
Typ E2, Klasse A1 weitgehend
schränkte
aus zumindest
80 Masse%
„mittel-
schwerem“
„schwerem“
Boden *4)
31473 kulturfähige Erde, zur
Typ E2, Klasse A2 Verwertung
in nicht-
31474 kulturfähige Erde, für eine
Typ E3, Klasse A1 weitgehend
als 80 Masse%
„leichtem“
31475 kulturfähige Erde, zur Verwertung
Typ E3, Klasse A2 für
und in nicht-
31482 Bodenaushub- g
material sowie
Schüttmaterial aus
31483 Bodenaushub-
der thermischen
31484 Bodenaushub- g
der chemisch/
31485 Garten- und
31486 Gießformen und g
-sande vor dem
Gießen, mit
gefahrenrelevanten
31487 Gießformen und g
-sande nach dem
31488 Gießformen und
31489 Gießformen und
35107 Kfz-Katalysatoren
35201 elektrische und gn, Geräte
Geräte und Geräteteile,
Geräteteile, mit die keiner
umweltrelevanten Sammel- und
Mengen an Behandlungs-
gefährlichen kategorie
Abfällen oder einer
Inhaltsstoffen (zB Verordnung
Nachtspeicheröfen nach § 14
mit Asbestbestand- AWG 2002
teilen) unterliegen
35202 elektrische und Geräte und
elektronische Geräteteile,
Geräte und die keiner
Geräteteile, ohne Sammel- und
umweltrelevante Behandlungs-
Mengen an kategorie
gefährlichen einer
Abfällen oder Verordnung
Inhaltsstoffen nach § 14 AWG
35212 Bildschirmgeräte, g, Geräte
einschließlich deren Haupt-
Bildröhrengeräte bestandteil
LCD-Anzeigen)
35220 Elektro- und gn
Altgeräte –
Großgeräte mit
einer Kantenlänge
50 cm, mit
35221 Elektro- und
35230 Elektro- und g
Kleingeräte mit
kleiner 50 cm, mit
35231 Elektro- und
kleiner 50 cm
35330 Cadmium und gn
cadmiumhaltige
Abfälle, mit
35340 Cadmium und zB stückige
cadmiumhaltige Schrotte,
Abfälle auch cadmiert
35341 12 PCB-haltige Kabel bis 50 ppm PCB g
35341 13 PCB-haltige Kabel größer als 50 g
35341 14 PCB-haltige Kabel größer als 100 g
35341 15 PCB-haltige Kabel größer als 500 g
bis 5000 ppm PCB
35341 16 PCB-haltige Kabel größer als g
5000 ppm PCB
35342 Kabel mit g
(Teer, Öl u. dgl.)
35502 Metallschleif- g
35507 Metallschleif- ölfreie oder
schlamm, ohne entölte,
gefahrenrelevanten schwermetall-
Eigenschaften freie
54110 12 PCB-haltige und bis 50 ppm PCB g, PCB/PCT-
PCT-haltige Gehalt
elektrische bezogen auf
Betriebsmittel das Betriebs-
54110 13 PCB-haltige und größer als 50 g, PCB/PCT-
PCT-haltige bis 100 ppm PCB Gehalt
54110 14 PCB-haltige und größer als 100 g, PCB/PCT-
PCT-haltige bis 500 ppm PCB Gehalt
54110 15 PCB-haltige und größer als 500 g, PCB/PCT-
PCT-haltige bis 5000 ppm PCB Gehalt
54110 16 PCB-haltige und größer als g, PCB/PCT-
PCT-haltige 5000 ppm PCB Gehalt
54111 13 sonstige größer als 50 g, PCB/PCT-
PCB-haltige und bis 100 ppm PCB Gehalt
PCT-haltige bezogen auf
Abfälle das Betriebs-
54111 14 sonstige größer als 100 g, PCB/PCT-
PCB-haltige und bis 500 ppm PCB Gehalt
54111 15 sonstige größer als 500 g, PCB/PCT-
PCB-haltige und bis 5000 ppm PCB Gehalt
54111 16 sonstige größer als g, PCB/PCT-
PCB-haltige und 5000 ppm PCB Gehalt
54928 gebrauchte Öl- und g, zB ölver-
Luftfilter, mit unreinigte
gefahrenrelevanten Luftfilter
54933 gebrauchte
Luftfilter (nicht
ölverunreinigt)
55374 Lösemittel-Wasser- g, nicht zu
Gemische ohne verwenden für
halogenierte Glycerinphase
Lösemittel zur Vergärung
55509 Druckfarbenreste, schwermetall-
Kopiertoner freie Toner
55523 Druckfarbenreste, g, schwer-
Kopiertoner, mit metallhaltig
57131 aufbereitete
57132 abbaubare Schlüssel-
Kunststoffe und Nummer ist
Kunststoff- nicht zu
verpackungen verwenden für
57801 Shredderleicht-
57802 Filterstäube aus
57803 Shredderleicht-
metallreich
57804 Shredderschwer-
57805 gefährlich g
Filterstäube aus
59305 unsortierte oder g
Laborabfälle und
59306 sortierte, nicht
59802 Gase in sofern weder
Stahldruckflaschen brennbar noch
59804 Gase in Stahl- g, sofern
druckflaschen, mit brennbar oder
gefahrenrelevanten toxisch
911 Siedlungsabfälle
91101 Siedlungsabfälle
91107 heizwertreiche
Fraktion aus
Gewerbeabfällen
und aufbereiteten
Baustellenab-
fällen, nicht
91108 Ersatzbrennstoffe,
91202 Küchen- und Schlüssel-
Kantinenabfälle Nummer ist
Kantinenab-
fälle zur
913 Abfälle aus der
mechanisch/
91301 Gärrückstände aus Schlüssel-
der anaeroben Nummer ist
Abfallbehandlung nicht zu
91302 aerob
91303 anaerob-aerob
91304 anorganische
Sortierreste (zB
Glas, Steine,
Metall) aus der
91305 Metallfraktion aus
der Sortierung und
(zB Schrott) aus
91306 organische
Siebüberlauf,
91307 für die Schlüssel-
biologische Nummer ist
Behandlung nicht zu
aufbereitete verwenden für
Fraktionen zur aufbereitete
Beseitigung Abfälle zur
91402 heizwertreiche
Sperrmüll, nicht
91601 Viktualienmarkt- Materialien,
Abfälle die nicht den
der Kompost-
91701 Garten- und
Parkabfälle sowie
sonstige biogene
Abfälle, die nicht
idgF entsprechen
91702 Friedhofsabfälle,
die nicht den
91703 Bioabfallkomposte nicht nach
für die Kompostver-
Landwirtschaft ordnung idgF
*6); Aus-
gangsmateria-
91704 Klärschlammkom- nicht nach
poste für die Kompostver-
91705 sonstige Komposte nicht nach
92 Abfälle für die
921 Hochwertige
Abfälle für die
Verwertung *7)
92101 Mischungen von Mischungen
Abfällen der der
Abfallgruppe 921, Abfallgruppe
zur Kompostierung 921, die
gemäß Kom-
Abfällen ver-
unreinigtes
Papier gemäß
68/1992 idgF
92102 Mähgut, Laub aus Garten-
und Grünflä-
chenbereich
von land- und
92103 Obst- und aus Garten-
Gemüseabfälle, und Grünflä-
Blumen chenbereich
von Nahrungs-
mitteln; auch
Blumenmärkten
92104 Rinde aus Garten-
lindanfreie
(Grenzwert
0,5 mg/kg TM)
92105 Holz aus Garten-
und Sägemehl
92105 67 Holz Baum- und
92105 68 Holz aus der
92105 69 Holz Siebüberlauf zur
92106 Ernte- und aus der
Verarbeitungs- gewerblichen,
rückstände landwirt-
Stroh, Ge-
treidestaub,
Spelze,
Spelzenstaub,
Reben, Ernte-
schwänze;
Tabakabfälle;
aus der Tee-
und Kaffee-
Vinasse- und
Melasserück-
und Futter-
mittelreste
92107 pflanzliche pflanzliche
Lebens- und Abfälle, wie
Genussmittelreste insbesondere
solche aus
und Genuss-
mitteln; Tee-
Kaffeesud,
Teig, Hefe,
92110 rein auch
pflanzliche Press- unbelastete
und Schlämme aus
Filterrückstände der
der Nahrungs-, getrennten
Genuss- und Prozessabwas-
Futtermittel- sererfassung
produktion (zB Stärke-
Schlamm aus
der Tabakver-
arbeitung,
Trub und
Weinberei-
tung, Schlamm
Brennereien);
Obst-,
oder Press-
(zB von
Treber),
kieselgur;
92111 verdorbenes nur
Saatgut ungebeiztes
92115 Unterwasser- zB Algen
92116 Friedhofsabfälle Qualitätsan-
92117 Mycele Bakterienbio-
Pilzmycel aus
der pharma-
zeutischen
sofern für
schaft gemäß
(EWG) Nr.
92118 biologisch nicht
abbaubare chemisch
Verpackungen veränderte
„Warenreste“
ausschließ-
Ursprungs aus
nachwach-
Rohstoffen;
fasern, Jute,
Einwegge-
schirr aus
Stärke ohne
Kunststoffbe-
92120 Gärrückstände der Faulwasser
Abfallgruppe 921 oder
aus der anaeroben Faulschlamm;
Behandlung ausschließ-
lich aus
stoffen der
921; es ist
len, dass nur
Ausgangsmate-
rialien zur
92121 Speiseöle und zur
-fette, Fettab- Vergärung;
scheiderinhalte, auch
rein pflanzlich gebrauchtes
Öl oder Fett,
sofern ausge-
92122 Schlamm aus der zur
Speisefett und Vergärung;
-ölproduktion auch Zentri-
ausschließlich fugenschlamm
92123 Silosickersaft aus der
Silagefutter
92130 Glycerinphase g, zur
Vergärung;
aus der Raps-
und Alt-
speiseöl-
(Rapsölme-
thylester -
RME, Alt-
speisefett-
methylester -
92131 Destillationsrück- zur Vergärung
stand aus der
Rapsölmethylester-
92150 Mischungen von Mischungen
ausgenommen 921, die
Schlüssel-Nummer keine
92130 tierischen
Glycerinphase, zur Anteile
Vergärung enthalten
92199 aufbereitete zur
Abfälle gemäß Kompostierung
Kompostverordnung aufbereitetes
idgF ohne Material aus-
tierische Anteile schließlich
922 Weitere Abfälle
Klärschlämme *8)
92201 kommunale Quali- Qualitätsan-
tätsklärschlämme forderungen
von Quali-
tätsklär-
schlammkom-
post gemäß
92202 gering belastete Qualitätsan-
Schlämme aus der forderungen
Nahrungs-, Genuss- zur
und Futtermittel- Herstellung
industrie von Quali-
ausschließlich tätsklär-
pflanzlicher schlamm-
Herkunft kompost gemäß
92203 gering belastete Qualitätsan-
Pressfilter-, forderungen
Extraktions- und gemäß
Ölsaatenrückstände Anlage 1
der Nahrungs-, Teil 2 der
Genuss- und Kompostver-
Futtermittel- ordnung idgF
92205 Bleicherde Qualitätsan-
92208 Kakaoschalen auch
Kakaofabri-
kation; Qua-
litätsanfor-
92210 chemisch Qualitätsan-
modifizierte forderungen
Verpackungsmateri- gemäß
alien und Anlage 1
„Warenreste“, Teil 2 der
biologisch Kompostver-
abbaubar ordnung idgF
92211 Gärrückstände aus es ist
der anaeroben sicher-
Behandlung der zustellen,
Abfallgruppen 921 dass nur die
und 922 genannten
92212 kommunale Qualitätsan-
Klärschlämme forderungen
923 Zuschlagstoffe zur
Kompostierung *9)
92301 Gesteinsmehl Qualitätsan-
92302 Kalk Düngekalk,
Karbonatati-
onskalk aus
der Zucker-
92303 Pflanzenasche Qualitätsan-
92303 71 Pflanzenasche Pflanzen-
92303 73 Pflanzenasche Pflanzen-
92304 Erde Qualitätsan-
924 Hochwertige
Verwertung mit
Anteilen *7) *10)
92401 Mischungen von Mischungen,
Abfällen der die zur
Abfallgruppen 924 Kompostierung
und 921, die gemäß Kom-
tierische Anteile postverord-
enthalten, zur nung idgF
Kompostierung geeignet
sind; auch zu
Sammlung, bei
92402 Küchen- und Material
Speiseabfälle, die gemäß Art. 6
tierische Abs. 1 lit. l
Speisereste der
enthalten Verordnung
1774/2002 aus
lich Groß-
und Haus-
haltsküchen
Sammelsystem,
durch welches
erfolgt –
mitteln aus
92403 Speiseöle und zur
scheiderinhalte, Material
tierisch oder gemäß Art. 6
tierische Anteile Abs. 1 lit. l
enthaltend der
92404 ehemalige Material
Lebensmittel gemäß Art. 6
tierischer Abs. 1 lit. f
1774/2002,
stehen; keine
92405 Eierschalen Material
gemäß Art. 6
oder j der
92406 Pressfilterrück- auch
stände aus unbelastete
getrennter Schlämme aus
Prozessabwasser- der
erfassung der getrennten
Nahrungs-, Genuss- Prozessabwas-
und Futtermittel- sererfassung;
industrie mit Qualitätsan-
tierischen forderungen
Anteilen gemäß
ordnung idgF;
die Ausgangs-
müssen der
Schlämme aus
Eiweiß gemäß
Anhang I Z 42
1774/2002 zur
erzeugung;
bei Schlämmen
gemäß Art. 5
1774/2002)
lich die
92408 Huf-, Haar- und Material
Federabfälle gemäß Art. 6
bzw. lit. k
92409 Panseninhalt Material
Abs. 1 lit. a
92410 Fest- und Fest- und
Flüssigmist/ Flüssigmist
ökologischer gemäß
Landbau Anhang II
2092/1991;
92420 Gärrückstände aus Faulwasser
der anaeroben oder
Behandlung von Faulschlamm;
Ausgangsmateri- ausschließ-
alien der lich aus
Abfallgruppen 921 Einsatz-
und 924 mit stoffen der
tierischen Abfallgruppen
Anteilen 921 und 924;
es ist si-
cherzustel-
92425 Molkereiabfälle zur
92426 Rohmilch zur
Abs. 1 lit. g
92450 Mischungen von auch zu
Abfällen der verwenden für
Abfallgruppen 924 die
und 921, die Anlieferung
tierische Anteile gemischter
enthalten, zur Fraktionen
Vergärung über
92499 aufbereitete zur
Kompostver- aufbereitetes
ordnung idgF Material aus
921 und 924
925 Weitere Abfälle
Anteilen *8) *10)
92501 gering belastete Qualitätsan-
tierischer tätsklär-
Herkunft schlamm-
kompost gemäß
92502 Fest- und aus
Flüssigmist Bereichen,
92503 Gelatine- Material
rückstände gemäß Art. 6
92504 „Flotat”-Schlamm, Qualitätsan-
Pressfilterrück- forderungen
stände von Mast- zur
Schlachtbetrieben, von Quali-
für Qualitätsklär- tätsklär-
schlammkompost schlamm-
92506 Gärrückstände aus Faulwasser
Ausgangsmate- ausschließ-
rialien der lich aus
Abfallgruppen 921, Einsatz-
922, 924 und 925 stoffen der
mit tierischen Abfallgruppen
Anteilen 921, 922, 924
und 925; es
ist sicherzu-
stellen, dass
92510 Schlachtabfälle Innereien,
und Nebenprodukte, Tierfett,
zur Vergärung Blut,
Fischabfälle,
Schlachtkör-
perteile,
Hautreste,
Därme;
lit. a, b, d,
h, i oder k
92511 Abfälle von Häuten Leimleder,
und Fellen, zur Rohspalt,
Vergärung Gelatine-
spalt; aus-
chromfreier
oder k der
94501 anaerob nicht zu
stabilisierter verwenden für
Schlamm Schlamm zur
(Faulschlamm) Kompostierung
94502 aerob nicht zu
94801 Schlamm aus der g, soweit er
Abwasserbe- nicht in
handlung, mit anderen
gefährlichen Positionen
Inhaltsstoffen enthalten ist
94804 Schlamm aus der soweit er
handlung, ohne anderen
Inhaltsstoffe enthalten
ist; nicht zu
Schlamm zur
952 Abwasser aus der
95201 Abwasser aus der
95202 Abwasser aus der
95301 Sickerwasser aus g
Abfalldeponien,
95302 Sickerwasser aus
ohne gefährliche
95403 Rückstände aus der g, auch
rauchgasseitigen sonstige
Kesselreinigung Rückstände
aus Großfeuerungs- aus der
anlagen rauchgas-
Kesselreini-
Feuerungsan-
lagen mit
95404 Rückstände aus der
rauchgasseitigen
Kesselreinigung,
Die Anmerkung *) zur Schlüssel-Nummer 12601 „Schmier- und Hydrauliköle, mineralölfrei“ und die Fußnote 4 in Punkt 4 (Abfallkatalog) der ÖNORM S 2100 gelten nicht.
Die Schlüssel-Nummern 31412 „Asbestzement“ und
31413 „Asbestzementstäube“ gelten mit dem In-Kraft-Treten einer Verordnung gemäß § 65 Abs. 1 AWG 2002 als gefährlich, mit der Punkt
2.3.3. des Anhangs der Entscheidung 2003/33/EG zur Festlegung von Kriterien und Verfahren für die Annahme von Abfällen auf Abfalldeponien gemäß Artikel 16 und Anhang II der Richtlinie 1999/31/EG, ABl. Nr. L 11 vom 16.01.2003 S 27, umgesetzt wird, spätestens aber mit 1. Jänner 2007.
Folgende Schlüssel-Nummern der ÖNORM S 2100 werden durch die obigen Tabelleneinträge vollständig abgedeckt und sind nicht mehr zu verwenden:
Schlüssel- Bezeichnung
31411 Bodenaushub
31401 Gießerei-Altsand
31425 Gebrauchte Formsande
54110 PCB-haltige und PCT-haltige
54111 sonstige PCB-haltige und PCT-haltige
91104 biogene Abfälle, getrennt gesammelt
*1) Qualität entsprechend dem Teilband „Leitlinien zur Abfallverbringung und Behandlungsgrundsätze“ des Bundes-Abfallwirtschaftsplans 2001, Kapitel 3.19.1.1.e *2) entsprechend dem Teilband „Leitlinien zur Abfallverbringung und Behandlungsgrundsätze“ des Bundes-Abfallwirtschaftsplans 2001, Kapitel 3.19.1
*3) entsprechend den Qualitätsanforderungen gemäß einer Verordnung nach § 65 Abs. 1 AWG 2002 für die Deponierung von Baurestmassen auf einer Deponie für Inertabfälle gemäß der Richtlinie 1999/31/EG über Abfalldeponien
*4) entsprechend dem Teilband „Leitlinien zur Abfallverbringung und Behandlungsgrundsätze“ des Bundes-Abfallwirtschaftsplans 2001, Kapitel 3.19.2
*5) Anmerkung: keine Schlacken und Bettaschen aus der Abfall(mit) verbrennung
*6) Zur Aufbringung sind die Bodenschutzregelungen der Bundesländer zu beachten.
*7) Materialien, die nach der Kompostverordnung idgF für die Herstellung von Qualitätskompost geeignet sind
*8)Materialien, die nach der Kompostverordnung idgF für die Herstellung von Kompost geeignet sind
*9) Materialien, die nach der Kompostverordnung idgF als Zuschlagstoff für die Herstellung von Qualitätskompost und Kompost geeignet sind
*10) bei Materialien der Kategorie 2 oder 3 der Verordnung (EG) Nr. 1774/2002 erforderlichenfalls hitzebehandelt im Einklang mit dieser Verordnung
NOR40063718
https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/ii/2003/570/ANL5/NOR40063718

References: § 3
 § 3
 § 65
 § 14
 § 14
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 6
 Art. 5
 Art. 6
 Art. 6
 § 65
 § 65