Source: https://www.kiezabschnitt.de/agb/
Timestamp: 2020-05-27 09:41:07+00:00

Document:
Allgemeine Geschäftsbedingungen KiezAbschnitt - Friseur Prenzlauer Berg | KIEZ ABSCHNITT | Dunckerstr. 60 - 10439 Berlin
Allgemeine Geschäftsbedingungen KiezAbschnitt
1.1. Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge, die ein Vertragspartner (nachfolgend: Kunde) mit
Frau Sina Stegner
Inhaberin des Friseursalons KiezAbschnitt,
Dunckerstraße 60 10439 Berlin
Telefon: +49 1573 4326 427
E-Mail: sinastegner@kiezabschnitt.de,
Umsatzsteueridentifiaktionsnummer: 73 658 204 116
(nachfolgend Verwender)
über Leistungen des Verwenders oder seiner Erfüllungsgehilfen abschließt. Die vorliegenden Bedingungen gelten nicht, soweit ihnen gesetzliche Bestimmungen entgegen stehen.
1.2. Soweit eine Erklärung gemäß der vorliegenden Bedingungen in Textform abgegeben werden muss, meint dies die Abgabe der Erklärung durch SMS, E-Mail, Messenger oder die Nachrichtenfunktion in sozialen Netzwerken.
1.3. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten in ihrer zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung. Abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Verwender stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
1.4. Geschäftsschluss ist Montag bis Freitag um 20 Uhr und am Samstag um 15 Uhr.
2.1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für das gesamte Leistungsspektrum des Verwenders, welches insbesondere die nachfolgenden Leistungen umfasst:
• Haarschnitte (kurz, mittel, lang)
• Färbetechniken
• Styling.
2.2. Der endgültige Leistungsumfang wird jeweils durch individuelle Absprache mündlich zwischen dem Verwender und dem Kunden unter Berücksichtigung der Bedürfnisse des Kunden bestimmt. Die Leistungen werden nur mit Zustimmung des Kunden erbracht.
Der Vertragsschluss kann persönlich in den Geschäftsräumen des Verwenders oder über die Internetseite des Verwenders und dem dort zu findenden Online-Buchungssystem der Treatwell DACH GmbH, Greifswalder Str. 212, 10405 Berlin (nachfolgend: Treatwell) erfolgen.
3.1. Vertragsschluss in den Geschäftsräumen
3.1.1. Die Terminanfrage des Kunden nebst Nennung der gewünschten Leistung in Richtung des Verwenders stellt eine Einladung des Kunden an den Verwender dar, ein Angebot zur Erbringung der Leistung abzugeben.
3.1.2. Indem der Verwender dem Kunden verfügbare Termine zur Erbringung der Leistung zur Auswahl anbietet, macht er dem Kunden ein Vertragsangebot. Das Angebot enthält die voraussichtliche Dauer des Termins sowie den Preis der Leistung.
3.1.3. Der Kunde nimmt das Angebot des Verwenders durch die Auswahl und Bestätigung eines Termins an.
3.1.4. Mit der Annahme werden auch die vereinbarte Leistung, der Beginn des Termins, die Dauer des Termins sowie der Preis der Leistung bindender Vertragsbestandteil.
3.2. Vertragsschluss über die Internetseite
3.2.1. Die Zurverfügungstellung von freien Terminfeldern durch den Verwender auf dem Online-Buchungssystem Treatwell, derzeit abrufbar unter den URLs
https://www.treatwell.de/ort/kiezabschnitt
https://buchung.treatwell.de/ort/kiezabschnitt/
stellt eine Einladung in Richtung des Kunden dar, ein Angebot zum Abschluss eines Vertrages abzugeben.
3.2.2. Der Verwender nimmt das Angebot des Kunden durch Übersendung einer Buchungsbestätigung an. Aus der Buchungsbestätigung geht insbesondere die Uhrzeit für den vereinbarten Termin hervor.
3.2.3. Ziffer 3.1.4. gilt entsprechend.
4. Termine und Annahmeverzug
4.1. Der Verwender erbringt seine Leistungen auf terminlicher Basis. Der Verwender trägt den jeweiligen Termin verbindlich mit Datum, Uhrzeit, der gewünschten Leistung und der voraussichtlichen Dauer der Leistung in seinen Kalender ein.
4.2. Termine gelten nur dann als wahrgenommen, wenn der vereinbarte Beginn des Termins nicht um mehr als ein Drittel der zeitlichen Dauer überschritten wird, die insgesamt für den Termin angesetzt war (nachfolgend: Gesamtdauer). Sofern der Kunde einen Termin nicht vor Ablauf eines Drittels der Gesamtdauer des Termins wahrnimmt (nachfolgend: Terminssäumnis), verfällt der Termin. Im Falle einer Terminssäumnis hat der Kunde keinen Anspruch mehr auf Durchführung der vereinbarten Leistung zum vereinbarten Termin.
4.3. Der Verwender ist im Falle einer Terminssäumnis berechtigt, dem Kunden die vereinbarte Vergütung unter Abzug der ersparten Aufwendungen in Rechnung zu stellen. Dem Kunden steht es frei, den Nachweis zu erbringen, dass der in Rechnung gestellte Betrag tatsächlich geringer ausgefallen ist. Die Höhe der Rechnung wird mindestens fünf Prozent der vereinbarten Vergütung betragen.
4.4. Ein Termin gilt dann als rechtzeitig abgesagt, wenn der Kunde diesen bis zum Geschäftsschluss des Werktages, der dem Werktag vorangeht, an dem der vereinbarte Termin stattfinden soll, formfrei bei dem Verwender absagt.
5.1. Es gilt der zwischen Verwender und Kunde vereinbarte Preis. Alle Preise verstehen sich in Euro und sind inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer angegeben.
5.2. Die Zahlung ist mit der Abnahme der Leistung des Verwenders durch den Kunden fällig. Die Zahlung hat unmittelbar nach der Abnahme in den Geschäftsräumen des Verwenders ausschließlich in bar zu erfolgen. Sobald der Kunde nach Abnahme oder Abnahmereife der Leistung die Geschäftsräume des Verwenders verlässt, ohne die Leistung bezahlt zu haben, gerät er in Verzug.
5.3. Gerät der Kunde mit einer Zahlung in Verzug, so ist er ab Eintritt des Verzugs zur Zahlung der gesetzlichen Verzugszinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz verpflichtet.
6.1. Zeigt sich ein Mangel, so hat der Kunde diesen unverzüglich dem Verwender mitzuteilen. Als unverzüglich gilt die Mitteilung nur dann, wenn sie bis zum Geschäftsschluss des dritten Tages nach der Leistungserbringung zumindest in Textform durch den Kunden in Richtung des Verwenders erfolgt. In der Mitteilung muss der Mangel konkret benannt werden. Findet eine solche Mitteilung nicht, nicht rechtzeitig oder ohne Nennung eines konkreten Mangels statt, gilt die Leistung als zum Zeitpunkt der Abnahmereife abgenommen.
6.2. Sofern der Mangel rechtzeitig und begründet mitgeteilt wurde, hat der Kunde ein Recht auf Nachbesserung. Schlägt diese Nachbesserung fehl, kann der Kunde erneut Nachbesserung verlangen.
6.3. Ein Anspruch auf Nachbesserung besteht nicht, wenn er nur mit unverhältnismäßig hohen Kosten verbunden ist.
6.4. Mängelrechte sind ausgeschlossen bei natürlicher Abnutzung sowie bei Schäden, die infolge fehlerhafter oder nachlässiger Behandlung durch den Kunden oder Dritte, übermäßiger Beanspruchung durch den Kunden oder Dritte, Verwendung ungeeigneter haarkosmetischer Pflegemittel durch den Kunden oder Dritte oder aufgrund besonderer äußerer Einflüsse entstehen.
6.4. Werden vom Kunden oder Dritten unsachgemäße Nachbesserungsarbeiten oder Änderungen vorgenommen, so bestehen für diese und die daraus resultierenden Folgen ebenfalls keine Mängelansprüche.
7.1. Der Verwender übernimmt keine Haftung für Garderobe, Taschen, Gepäckstücke oder Wertgegenstände des Kunden oder dessen Begleitpersonen, die der Kunde oder dessen Begleitperson mit in die Geschäftsräume des Verwenders bringt.
7.2. Der Verwender haftet — außer bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit oder bei Ansprüchen aus dem Produkthaftungsgesetz — nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung zur Erreichung des Vertragszwecks notwendig ist.
7.3. Im Falle von nicht durch den Verwender zu vertretenen Umständen, die der Erfüllung einer vereinbarten Leistung entgegenstehen, kann kein Haftungsanspruch oder Schadensersatzanspruch gegen den Verwender hergeleitet werden. Gleiches gilt für Terminverschiebungen oder Terminverspätungen, welche der Verwender nicht zu vertreten hat.
7.4. Der Kunde haftet gegenüber dem Verwender für die durch den Kunden fahrlässig oder vorsätzlich verursachten Schäden. Dies gilt insbesondere in Fällen, in denen der Kunde Termine nicht rechtzeitig absagt (i.S.d. Ziff. 4.3.), Geschäftseigentum des Verwenders beschädigt oder die Geschäftsräume des Verwenders mit Schädlingsbefall (z.B. Kopfläusen oder Nissen) betritt.
8. Leistungserbringung nach Bildvorlage
Erfolgt die Leistungserbringung nach Vorlage eines vom Kunden mitgebrachten Abbildung, kann es beim Kunden zu Abweichungen hinsichtlich des Schnitts, der Farbe und der Gesamterscheinung kommen. Der Verwender haftet für solche Abweichungen nicht.
9. Verhaltensweisen
Der Kunde hat sich während des Aufenthaltes in den Geschäftsräumen des Verwenders angemessen zu verhalten und Rücksicht auf den laufenden Geschäftsbetrieb des Verwenders zu nehmen. Sollte sich der Kunde nach einer Verwarnung nicht angemessen verhalten, behält sich der Verwender vor, von seinem Hausrecht Gebrauch zu machen, den Kunden der Räume zu verweisen und ihm für die Zukunft ein Hausverbot auszusprechen.
10.1. Name und Kontaktdaten des für die Verarbeitung Verantwortlichen sowie des betrieblichen Datenschutzbeauftragten
Diese Datenschutzhinweise gelten für die Datenverarbeitung durch: Kiezabschnitt, Inhaberin Frau Sina Stegner, Dunckerstraße 60 10439 Berlin, Telefon: +49 1573 4326 427, E-Mail: sinastegner@kiezabschnitt.de.
10.2. Erhebung und Speicherung personenbezogener Daten sowie Art und Zweck und deren Verwendung
Wenn der Kunde einen Termin mit dem Verwender vereinbart, erhebt der Verwender folgende Daten:
• eine gültige E-Mail-Adresse;
• Telefonnummer (Festnetz und/oder Mobilfunk);
• Informationen zu Farbmischungen und Allergien;
• zur Identifizierung des Kunden;
• für die angemessene Durchführung der Leistung am Kunden;
• zur Rechnungsstellung gegenüber dem Kunden;
• zur Geltendmachung etwaiger Ansprüche des Verwenders gegen den Kunden;
Die Datenverarbeitung erfolgt auf die Anfrage des Kunden hin und ist nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b DSGVO zu den genannten Zwecken für die angemessene Leistungserbringung und für die beidseitige Erfüllung von Verpflichtungen aus dem Vertrag erforderlich.
10.3. Weitergabe von Daten an Dritte
Eine Übermittlung der persönlichen Daten des Kunden an Dritte zu anderen als den im Folgenden aufgeführten Zwecken findet nicht statt.
10.4. Betroffenenrechte
• gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO seine einmal erteilte Einwilligung jederzeit gegenüber dem Verwender zu widerrufen. Dies hat zur Folge, dass der Verwender die Datenverarbeitung, die auf dieser Einwilligung beruhte, für die Zukunft nicht mehr fortführen darf;
• gemäß Art. 15 DSGVO Auskunft über seine vom Verwender verarbeiteten personenbezogenen Daten zu verlangen. Insbesondere kann der Kunde Auskunft über die Verarbeitungszwecke, die Kategorie der personenbezogenen Daten, die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen seine Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung oder Widerspruch, das Bestehen eines Beschwerderechts, die Herkunft seiner Daten, sofern diese nicht bei dem Verwender erhoben wurden, sowie über das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftigen Informationen zu deren Einzelheiten verlangen;
• gemäß Art. 16 DSGVO unverzüglich die Berichtigung unrichtiger oder Vervollständigung seiner beim Verwender gespeicherten personenbezogenen Daten zu verlangen;
• gemäß Art. 17 DSGVO die Löschung seiner beim Verwender gespeicherten personenbezogenen Daten zu verlangen, soweit nicht die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist;
• gemäß Art. 18 DSGVO die Einschränkung der Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten zu verlangen, soweit die Richtigkeit der Daten von ihm bestritten wird, die Verarbeitung unrechtmäßig ist, der Kunde aber deren Löschung ablehnen und der Verwender die Daten nicht mehr benötigt, der Kunde jedoch diese zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigt oder er gemäß Art. 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung eingelegt hat;
• gemäß Art. 20 DSGVO seine personenbezogenen Daten, die er dem Verwender bereitgestellt hat, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen und
• gemäß Art. 77 DSGVO sich bei einer Aufsichtsbehörde zu beschweren. In der Regel kann der Kunde sich hierfür an die Aufsichtsbehörde seines üblichen Aufenthaltsortes oder Arbeitsplatzes oder des Firmensitzes des Verwenders wenden.
10.5. Widerspruchsrecht
Sofern die personenbezogenen Daten des Kunden auf Grundlage von berechtigten Interessen gemäß Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO verarbeitet werden, hat er das Recht, gemäß Art. 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung seiner personenbezogenen Daten einzulegen, soweit dafür Gründe vorliegen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben. Möchten der Kunde von seinem Widerspruchsrecht Gebrauch machen, genügt eine E-Mail an: sinastegner@kiezabschnitt.de.
12. Salvatorische Klausel, Schlussbestimmungen
12.1. Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen und/oder ihre Änderungen beziehungsweise Ergänzungen unwirksam sein oder werden oder nicht durchführbar sein oder werden, so wird hierdurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Der Verwender und der Kunde verpflichten sich, anstelle einer unwirksamen Bestimmung eine der Bestimmung möglichst nahekommende wirksame Regelung zu treffen.
12.2. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen oder Ergänzungen zu diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Die Schriftform gilt auch für eine Änderung dieser Schriftformklausel.

References: Art. 6
 Art. 7
 Art. 15
 Art. 16
 Art. 17
 Art. 18
 Art. 21
 Art. 20
 Art. 77
 Art. 6
 Art. 21