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Timestamp: 2020-03-31 15:46:54+00:00

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| Info | Jahr 2020 2019 2018 2017 2016 2015 2014 2013 2012 2011 2010 2009 2008 2007 2006 2005 2004 2003 2002 | Inhalt Vorgang | | 119/06 (PDF) vom 16.02.06 A
Mit der Richtlinie 91/630/EWG des Rates vom 19. November 1991 für den Schutz von Schweinen (ABl. EG (Nr. ) L 340 S. 33) hat der Rat der Europäischen Gemeinschaften gemeinschaftsrechtliche Tierschutzregelungen zur Haltung von Schweinen erlassen. Die Richtlinie ist durch die Richtlinie 2001/88/EG des Rates vom 23. Oktober 2001 zur Änderung der Richtlinie 91/630/EWG über Mindestanforderungen für den Schutz von Schweinen (ABl. EG (Nr. ) L 316 S. 1) und die Richtlinie 2001/93/EG der Kommission zur Änderung der Richtlinie 91/630/EWG über Mindestanforderungen für den Schutz von Schweinen vom 9. November 2001 (ABl. EG (Nr. ) L 316 S. 36) geändert worden. Mit der Dritten Verordnung zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung sollen diese Rechtsakte in innerstaatliches Recht umgesetzt werden.
Es ist aus tierschutzfachlichen Gründen notwendig, bestimmte Mindestvoraussetzungen, deren Einhaltung für den Schutz der Tiere unerlässlich ist, sowie Anforderungen, die für das Wohlbefinden der Tiere wesentlich sind, in einer Rechtsverordnung näher zu regeln. Die Richtlinie 91/630/EWG legt gemäß Artikel 1 lediglich Mindestanforderungen zum Schutz von Schweinen fest.
Für Länder und Gemeinden wird der Vollzug durch präzise Mindestanforderungen erleichtert. Der Vollzugsaufwand bleibt in etwa gleich.
Nach Modellberechnungen des Kuratoriums für Technik und Bauwesen in der Landwirtschaft erhöhen sich die Investitionskosten beim Neubau eines wärmegedämmten und zwangsbelüfteten Stalles z.B. durch einen Strohautomaten um 0,31 €. Bestehende Kisten-, Schrägboden- oder Tiefstreuställe erfüllen die Anforderungen der Verordnung schon heute oder lassen sich mit wesentlich geringeren Änderungen an die neuen Anforderungen anpassen.
Der Chef des Bundeskanzleramtes Berlin, den 15. Februar 2006
Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz verordnet auf Grund des § 2a Abs. 1 in Verbindung mit § 16b Abs. 1 Satz 2 und § 21a des Tierschutzgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 25. Mai 1998 (BGBl. I S. 1105), von denen § 2a Abs. 1 durch Artikel 191 der Verordnung vom 29. Oktober 2001 (BGBl. I S. 2824) geändert worden ist, nach Anhörung der Tierschutzkommission sowie des Artikels 2 des Gesetzes zu dem Europäischen Übereinkommen vom 10. März 1976 zum Schutz von Tieren in landwirtschaftlichen Tierhaltungen vom 25. Januar 1978 (BGBl. 1978 II S. 113), der durch Artikel 154 der Verordnung vom 25. November 2003 (BGBl. I S. 2304) geändert worden ist, jeweils in Verbindung mit § 1 Abs. 2 des Zuständigkeitsanpassungsgesetzes vom 16. August 2002 (BGBl. I S. 3165) und dem Organisationserlass vom 22. November 2005 (BGBl. I S. 3197):
2. Richtlinie 91/630/EWG des Rates vom 19. November 1991 über Mindestanforderungen für den Schutz von Schweinen (ABl. EG (Nr. ) L 340 S. 33),
4. Richtlinie 2001/93/EG der Kommission vom 9. November 2001 zur Änderung der Richtlinie 91/630/EWG über Mindestanforderungen für den Schutz von Schweinen (ABl. EG (Nr. ) L 316 S. 36)...) Die Verpflichtungen aus der Richtlinie 98/34/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Juni 1998 über ein Informationsverfahren auf dem Gebiet der Normen und technischen Vorschriften und der Vorschriften für die Dienste der Informationsgesellschaft (ABl. EG (Nr. ) L 204 S. 37), geändert durch die Richtlinie 98/48/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 20. Juli 1998 (ABl. EG (Nr. ) L 217 S. 18), sind beachtet worden.
§ 25 Besondere Anforderungen an das Halten von Jungsauen und Sauen Abschnitt 5: Ordnungswidrigkeiten und Schlussbestimmungen
"5. Schweine: Tiere der Art Sus scrofa f. domestica;
6. Saugferkel: Ferkel vom Zeitpunkt der Geburt bis zum Absetzen;
8. Zuchtläufer: Schweine, die zur Zucht bestimmt sind, vom Alter von zehn Wochen bis zum Decken oder zur sonstigen Verwendung zur Zucht;
9. Mastschweine: Schweine, die zur Schlachtung bestimmt sind, vom Alter von zehn Wochen bis zur Schlachtung;
10. Jungsauen: weibliche Schweine nach dem Decken bis vor dem ersten Wurf;
11. Sauen: weibliche Schweine nach dem ersten Wurf;
12. Eber: geschlechtsreife männliche Schweine, die zur Zucht bestimmt sind."
4. eine geeignete Vorrichtung vorhanden ist, die eine Verminderung der Wärmebelastung der Schweine bei hohen Stalllufttemperaturen ermöglicht. Satz 1 Nr. 1 gilt nicht für Abferkelbuchten.
8. im Liegebereich bei Gruppenhaltung so beschaffen sein, dass der Perforationsgrad höchstens 15 Prozent beträgt.
Abweichend von Satz 1 Nr. 4 dürfen Schweine in Haltungseinrichtungen, die vor dem ... Einsetzen: Datum des Tages des Inkrafttretens dieser Verordnung bereits genehmigt oder in Benutzung genommen worden sind, weiter gehalten werden, wenn die Anforderungen des Artikels 3 Nr. 2 Buchstabe b der Richtlinie 91/630/EWG des Rates vom 19. November 1991 über Mindestanforderungen für den Schutz von Schweinen (ABl. EG (Nr. ) L 340 S. 33), die zuletzt durch die Verordnung (EG) Nr. 806/2003 des Rates vom 14. April 2003 (ABl. EG (Nr. ) L 122 S. 1) geändert worden ist, eingehalten werden.
(4) Ställe müssen mit Flächen ausgestattet sein, durch die Tageslicht einfallen kann, die
Abweichend von Satz 1 kann die Gesamtgröße der Fläche, durch die Tageslicht einfallen kann, auf bis zu 1,5 Prozent der Stallgrundfläche verkleinert werden, soweit die in Satz 1 vorgesehene Fläche aus bautechnischen Gründen nicht erreicht werden kann. Satz 1, auch in Verbindung mit Satz 2, gilt nicht für Ställe, die vor dem ... Einsetzen: Datum des Tages des Inkrafttretens dieser Verordnung bereits genehmigt oder in Benutzung genommen worden sind.
2. der Boden ab der buchtenseitigen Kante des Futtertroges mindestens 100 Zentimeter weit als Liegebereich nach § 17 Abs. 3 Nr. 8 ausgeführt ist und
3. bei einseitiger Buchtenanordnung die Gangbreite hinter den Fress-Liegebuchten mindestens 160 Zentimeter oder bei beidseitiger Buchtenanordnung die Gangbreite zwischen den Fress-Liegebuchten mindestens 200 Zentimeter beträgt.
Eber dürfen nur in Haltungseinrichtungen gehalten werden, die eine Fläche von mindestens sechs Quadratmetern aufweisen und so beschaffen sind, dass der Eber sich ungehindert umdrehen und andere Schweine hören, riechen und sehen kann. Eber dürfen in Haltungseinrichtungen, die zum Decken benutzt werden, nur gehalten werden, wenn diese
1. so angelegt sind, dass die Sau dem Eber ausweichen und sich ungehindert umdrehen kann, und
1. jedes Schwein jederzeit Zugang zu gesundheitlich unbedenklichem Beschäftigungsmaterial in ausreichender Menge hat, das
b) geeignet ist, dem Erkundungsverhalten zu dienen;
2. jedes Schwein jederzeit Zugang zu Wasser in ausreichender Menge und Qualität hat; bei einer Haltung in Gruppen sind räumlich getrennt von der Futterstelle zusätzliche Tränken in ausreichender Anzahl vorzuhalten;
3. Personen, die für die Fütterung und Pflege verantwortlich sind,
Durchschnittsgewicht Fläche in Quad-
in Kilogramm ratmetern
4. Bei rationierter Fütterung muss der Fressplatz so beschaffen sein, dass alle Absatzferkel gleichzeitig fressen können. Bei tagesrationierter Fütterung muss für jeweils höchstens zwei Absatzferkel eine Fressstelle vorhanden sein. Bei Fütterung zur freien Aufnahme muss für jeweils höchstens vier Absatzferkel eine Fressstelle vorhanden sein.
6. Bei Verwendung von Selbsttränken muss für jeweils höchstens zwölf Absatzferkel eine Tränkstelle vorhanden sein.
(3) § 23 Abs. 2 Nr. 4 bis 6 gilt entsprechend.
bei einer Gruppen- bei einer Gruppen- bei einer Gruppen-
größe größe von größe von
bis 5 Tiere 6 bis 39 Tieren 40 oder mehr Tieren
(8) § 23 Abs. 2 Nr. 4 bis 6 gilt entsprechend."
5. Der bisherige Abschnitt 4 wird neuer Abschnitt 5.
"21. entgegen § 17 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 Satz 1 Nr. 1, 2 oder 4, Abs. 3 Nr. 1, 4, 5, 6 oder 8 oder Abs. 4 Satz 1, § 18 Abs. 1, § 19 Abs. 1, § 20, § 21 Abs. 4 Satz 1, § 23 Abs. 2 Nr. 1, 2 oder 3, § 23 Abs. 2 Nr. 4 oder 6, jeweils auch in Verbindung mit § 24 Abs. 3 oder § 25 Abs. 8, oder § 25 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 Satz 1, 2 oder 3, Abs. 3, 5, 6 oder 7 Satz 2 ein Schwein hält,
22. entgegen § 21 Abs. 1 Nr. 1 nicht sicherstellt, dass ein Schwein jederzeit Zugang zu Beschäftigungsmaterial hat,
23. entgegen § 21 Abs. 1 Nr. 2 nicht sicherstellt, dass ein Schwein jederzeit Zugang zu Wasser hat,
24. entgegen § 21 Abs. 2 Satz 1 einen Stall nicht oder nicht richtig beleuchtet,
25. entgegen § 22 Abs. 1 Satz 1 ein Ferkel absetzt,
26. entgegen § 22 Abs. 2, auch in Verbindung mit § 23 Abs. 3, nicht sicherstellt, dass die dort genannte Temperatur nicht unterschritten wird oder
27. entgegen § 24 Abs. 2 Satz 1 eine Bodenfläche nicht oder nicht richtig zur Verfügung stellt."
(8) Abweichend von § 17 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 Nr. 4 dürfen Schweine in Haltungseinrichtungen, die vor dem Einsetzen: Datum des Tages des Inkrafttretens dieser Verordnung bereits genehmigt oder in Benutzung genommen worden sind, noch bis zum 31. Dezember 2012 gehalten werden.
(9) Abweichend von § 17 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 3 Nr. 5 und 8 dürfen Schweine mit einem Gewicht über 30 Kilogramm in Haltungseinrichtungen, die vor dem ... Einsetzen: Datum des Tages des Inkrafttretens dieser Verordnung bereits genehmigt oder in Benutzung genommen worden sind, noch bis zum 31. Dezember 2012 gehalten werden.
(12) Abweichend von § 19 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 4 dürfen Jungsauen und Sauen in Kastenständen, die vor dem ... Einsetzen: Datum des Tages des Inkrafttretens dieser Verordnung bereits genehmigt oder in Benutzung genommen worden sind, noch bis zum ... Einsetzen: Datum des Tages des auf das Inkrafttreten dieser Verordnung folgenden zweiten Kalenderjahres gehalten werden.
(13) Abweichend von § 19 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 6 dürfen Jungsauen und Sauen in Fress- und Liegebuchten für die Gruppenhaltung, die vor dem ... Einsetzen: Datum des Tages des Inkrafttretens dieser Verordnung bereits genehmigt oder in Benutzung genommen worden sind, noch bis zum 31. Dezember 2012 gehalten werden.
(14) Abweichend von § 21 Abs. 1 Nr. 3 dürfen Schweine in Haltungseinrichtungen, die vor dem ... Einsetzen: Datum des Tages des Inkrafttretens dieser Verordnung bereits genehmigt oder in Benutzung genommen worden sind, noch bis zum ... Einsetzen: Datum des Tages des auf das Inkrafttreten dieser Verordnung folgenden fünften Kalenderjahres gehalten werden, wenn jedes Schwein jederzeit Zugang zu Wasser in ausreichender Menge und Qualität hat.
(15) Abweichend von § 23 Abs. 2 Nr. 2 und 3 dürfen Absatzferkel in Haltungseinrichtungen, die vor dem ... Einsetzen: Datum des Tages des Inkrafttretens dieser Verordnung bereits genehmigt oder in Benutzung genommen worden sind, noch bis zum ... Einsetzen: Datum des Tages des auf das Inkrafttreten dieser Verordnung folgenden zehnten Kalenderjahres gehalten werden, wenn ein trockener Liegebereich zur Verfügung steht.
(16) Abweichend von § 24 Abs. 2 dürfen Zuchtläufer und Mastschweine in Haltungseinrichtungen, die vor dem ... Einsetzen: Datum des Tages des Inkrafttretens dieser Verordnung bereits genehmigt oder in Benutzung genommen worden sind, noch bis zum 31. Dezember 2012 gehalten werden, wenn entsprechend dem Durchschnittsgewicht der Tiere für jedes Schwein eine uneingeschränkt nutzbare Bodenfläche nach folgender Tabelle zur Verfügung steht:
Durchschnittsgewicht Bodenfläche je Tier
in Kilogramm in Quadratmetern
(17) Abweichend von § 25 Abs. 1 in Verbindung mit Abs. 2 und 3 dürfen Jungsauen und Sauen in Haltungseinrichtungen, die vor dem ... Einsetzen: Datum des Tages des Inkrafttretens dieser Verordnung bereits genehmigt oder in Benutzung genommen worden sind, noch bis zum 31. Dezember 2012 gehalten werden, wenn sie jeweils nach dem Absetzen der Ferkel insgesamt vier Wochen lang täglich freie Bewegung erhalten."
Mit der Richtlinie 91/630/EWG des Rates vom 19. November 1991 für den Schutz von Schweinen (ABl. EG (Nr. ) L 340 S. 33) hat der Rat der Europäischen Gemeinschaften gemeinschaftsrechtliche Tierschutzregelungen zur Haltung von Schweinen erlassen. Die Richtlinie ist durch die Richtlinie 2001/88/EG des Rates vom 23. Oktober 2001 zur Änderung der Richtlinie 91/630/EWG über Mindestanforderungen für den Schutz von Schweinen (ABl. EG (Nr. ) L 316 S. 1) und die Richtlinie 2001/93/EG der Kommission zur Änderung der Richtlinie 91/630/EWG über Mindestanforderungen für den Schutz von Schweinen vom 9. November 2001 (ABl. EG (Nr. ) L 316 S. 36) geändert worden. Mit der Zweiten Verordnung zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung sollen diese Rechtsakte in innerstaatliches Recht umgesetzt werden. Außerdem werden im Rahmen der Verordnung hinreichend bestimmte Vorgaben der Empfehlung für das Halten von Schweinen berücksichtigt, die der auf Grund des Artikels 8 des Europäischen Übereinkommens zum Schutz von Tieren in landwirtschaftlichen Tierhaltungen vom 10. März 1976 (BGBl. 1978 II S. 113) eingesetzte Ständige Ausschuss am 21. November 1986 angenommen hat.
Die vorliegende Verordnung wird auf Grund des § 2a Abs. 1 des Tierschutzgesetzes erlassen. Gemäß § 16b Abs. 1 Satz 2 des Tierschutzgesetzes wurde die Tierschutzkommission angehört. Die Verordnung hat keine finanziellen Auswirkungen auf die öffentlichen Haushalte. Negative Auswirkungen auf die Umwelt sind nicht zu erwarten.
Richtlinie 91/630/EWG, geändert durch Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung
die Richtlinien 2001/88/EG und
Art. 1 Umsetzung nicht erforderlich
Art. 2 Nr. 1 § 2 Nr. 5
Art. 2 Nr. 2 § 2 Nr. 11
Art. 2 Nr. 3 § 2 Nr. 9
Art. 2 Nr. 4 § 2 Nr. 10
Art. 2 Nr. 5 § 2 Nr. 10
Art. 2 Nr. 6 § 2 Nr. 10
Art. 2 Nr. 7 § 2 Nr. 6
Art. 2 Nr. 8 § 2 Nr. 6
Art. 2 Nr. 9 § 2 Nr. 7 und 8
Art. 2 Nr. 10 § 15 Abs. 1 Satz 1 TierSchG
Art. 3 Nr. 1 Buchst. a) § 23 Abs. 2 Nr. 2,
Art. 3 Nr. 1 Buchst. b) § 25 Abs. 2 Satz 2
Art. 3 Nr. 2 Buchst. a) § 25 Abs. 2 Satz 3
Art. 3 Nr. 2 Buchst. b) i) § 17 Abs. 3 Nr. 4
Art. 3 Nr. 2 Buchst. b) ii) § 17 Abs. 3 Nr. 5
Art. 3 Nr. 3 § 25 Abs. 5
Art. 3 Nr. 4 Buchst. a) Satz 1 § 25 Abs. 2 Satz 1
Art. 3 Nr. 4 Buchst. a) Satz 2 § 19 Abs. 2
Art. 3 Nr. 4 Buchst. b) § 25 Abs. 2 Satz 4
Art. 3 Nr. 5 § 21 Abs. 1 Nr. 1
Art. 3 Nr. 6 § 3 Abs. 2 Nr. 2, § 4 Abs. 1 Nr. 4 und 7
Art. 3 Nr. 7 § 25 Abs. 6
Art. 3 Nr. 8 § 21 Abs. 4
Art. 3 Nr. 9 Absatz 1 § 27 Abs. 9, 10 und 16
Art. 3 Nr. 9 Absatz 2 § 25 Abs. 2 Satz 4
Art. 4 Abs.1 s. Anhang
Art. 4 Abs. 2 Umsetzung nicht erforderlich
Art. 5 Umsetzung nicht erforderlich
Art. 5a Nr. 1 § 21 Abs. 1 Nr. 4
Art. 5a Nr. 2 Verordnung über die Berufsausbildung zum Landwirt/zur
Landwirtin vom 31. Januar 1995 (BGBl. I S. 168)
Verordnung über die Berufsausbildung zum Tierwirt vom 17.
März 2005 (BGBl. i S. 1426)
den Beruf Landwirt/Landwirtin vom 12. März 1991 (BGBl. i
S. 659)
den Beruf Tierwirt vom 4. Februar 1980 (BGBl. i S. 126)
Art. 8 § 37 Abs. 1 Nr. 5 Tierschutz-Transportverordnung
Art. 9 bis 12 Umsetzung nicht erforderlich
Anhang Kap. I Nr. 1 § 21 Abs. 3 Nr. 2
Anhang Kap. I Nr. 2 § 21 Abs. 2
Anhang Kap. I Nr. 3 § 17 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 bis 4; § 17 Abs. 2 Nr. Satz
1 Nr. 1 und Satz 2; § 17 Abs. 3 Nr. 7
Anhang Kap. I Nr. 4 § 21 Abs. 1 Nr. 1
Anhang Kap. I Nr. 5 § 17 Abs. 3 Nr. 1 bis 3, Nr. 5 und 6
Anhang Kap. I Nr. 6 § 3 Abs. 2 Nr. 2, § 4 Abs. 1 Nr. 4 und 7
Anhang Kap. I Nr. 7 § 21 Abs. 1 Nr. 3
Anhang Kap. I Nr. 8 § 5 Abs. 3 Nr. 1 Buchstabe a), § 6 Abs. 1 Satz 2 Nr.
2 und Satz 4 TierSchG (neu (HufbeschlagG)); § 5
Abs. 3 Nr. 5 TierSchG (neu (HutbeschlagG)); § 5 Abs.
3 Nr. 3 TierSchG (neu (HufbeschlagG))
Anhang Kap. II Abschnitt A § 20
Anhang Kap. II Abschnitt B Nr. 1 § 21 Abs. 4
Anhang Kap. II Abschnitt B Nr. 2 § 25 Abs. 7 Satz 1
Anhang Kap. II Abschnitt B Nr. 3 § 25 Abs. 7 Satz 2
Anhang Kap. II Abschnitt B Nr. 4 § 19 Abs. 5
Anhang Kap. II Abschnitt B Nr. 5 § 18 Abs. 2
Anhang Kap. II Abschnitt C Nr. 1 § 18 Abs. 3 und 4
Anhang Kap. II Abschnitt C Nr. 2 18 Abs. 3
Anhang Kap. II Abschnitt C Nr. 3 § 22 Abs. 1
Anhang Kap. II Abschnitt D Nr. 1 § 21 Abs. 4
Anhang Kap. II Abschnitt D Nr. 2 § 23 Abs. 1; § 24 Abs. 1; § 21 Abs. 4
Anhang Kap. II Abschnitt D Nr. 3 § 21 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4
Anhang Kap. II Abschnitt D Nr. 4 Arzneimittelgesetz vom 11.12.1998 (BGBl. i S. 3586).
Zusätzliche Begründung zu § 17 Abs. 2, § 17 Abs. 3 Nr. 8, § 23 Abs. 2 Nr. 3 sowie § 24 Abs. 2:
Die Möglichkeit, im Aufenthaltsbereich unterschiedliche Funktionsbereiche einzurichten, ist für die tiergerechte Haltung von Schweinen essentiell. Dafür muss für ein Schwein ausreichend Fläche als Kot- und Aktivitätsbereich zur Verfügung stehen, selbst wenn alle Buchtengenossen ruhen. Eine verhaltensgerechte Unterbringung gemäß § 2 TierSchG schließt die Möglichkeit ein, dass die Schweine tiergerecht ruhen können. Die Liegepositionen der Schweine (Bauch- oder Seitenlage) variieren dabei, abhängig vor allem von der Umgebungstemperatur und der Temperatur des Bodens. Die Liegefläche kann z.B. durch Wärmeableitung eine funktionierende Thermoregulation der Tiere unterstützen. Die Verwendung von Vorrichtungen zur Abkühlung der Tiere, z.B. von Duschen oder Klimaanlagen, kann dabei sowohl die benötigte Fläche zum artgemäßen gemeinsamen Liegen begrenzen als auch die Wahl des Kotbereiches beeinflussen. Die notwendige Wärmeabgabe der Tiere kann auch durch kühle Liegeflächen oder durch eine ausreichende Luftrate, z.B. nach DIN 18910 bei entsprechend niedriger Temperatur der Zuluft gewährleistet werden.
Zusätzlich ist mindestens ausreichend Platz erforderlich, damit die Tiere einen vom Liegebereich getrennten Kotbereich aufsuchen können. Dies ist erforderlich, da Schweine bestrebt sind, außerhalb des Liegebereiches zu koten und zu harnen. Daher sollte Schweinen außerhalb des Liegebereiches ein Bereich zur Verfügung stehen, in dem sie koten und harnen können. Zur Entfernung der Exkremente kann dieser Bereich unter Berücksichtigung der maximalen Spaltenweiten und der Mindestauftrittsbreiten stark perforiert sein. Um die Verschmutzung des Liegebereiches durch Kot und Harn zu mindern, sollte der Liegebereich eher knapp bemessen sein und dem Wachstum der Tiere schrittweise angepasst werden.
Für eine tiergerechte Schweinehaltung ist das an den Gewichtsgrenzen des Art. 3 Nr. 1 Buchstabe a der Richtlinie 91/630/EWG ausgerichtete Flächenangebot zielführend,
- damit während des gesamten Mastdurchganges stabile Tiergruppen beibehalten werden können
- da den noch relativ jungen Tieren zu Beginn dieses Mastabschnittes ein angemessen großes Platzangebot zur Verfügung steht, innerhalb dessen sie ihrem Bewegungsbedürfnis nachkommen können,
- weil die schwersten Tiere in der Endmast bereits vorab zur Vermarktung aus der Gruppe herausgenommen werden (sog. "Vorsortieren"), so dass den verbleibenden Tieren tatsächlich ein deutlich höheres Platzangebot zur Verfügung steht.
Soweit Betonspaltenböden Verwendung fmden, wird die Entgratung aller Kanten im Tierbereich vorgeschrieben, um Klauen- und Kronsaumverletzungen vorzubeugen. Bei anderen Spaltenböden, z.B. aus Kunststoff oder Metall, ist das Verletzungsrisiko nicht gegeben, da hier konstruktions- und fertigungsbedingt keine Grate an den für die Tiere zugänglichen Kanten auftreten.
In Gebäuden, die nach dem Inkrafttreten der Verordnung in Benutzung genommen werden, muss gewährleistet sein, dass die Schweine gleichmäßig mit natürlichem Tageslicht versorgt werden. Dadurch sollen einerseits die möglichst gleichmäßige Ausleuchtung des Tierbereichs und die ausreichende Lichtstärke außerhalb der Beleuchtungszeit gewährleistet und andererseits die Kontrollierbarkeit verbessert werden.
Die heute üblichen Haltungssysteme erfüllen teilweise die Anforderungen dieser Verordnung nicht. Es ist davon auszugehen, dass die Schweinehalter ihre Anlagen mit beträchtlichem Aufwand umrüsten müssen, um den Anforderungen zu genügen. Daher ist eine Reihe von Bestimmungen für bestehende Einrichtungen aus Gründen des Vertrauensschutzes mit einer angemessenen Übergangsfrist zu versehen.
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References: § 2
 § 16
 § 21
 § 2
 § 1

§ 25
 § 17
 § 23
 § 23
 § 17
 § 18
 § 19
 § 20
 § 21
 § 23
 § 23
 § 24
 § 25
 § 25
 § 21
 § 21
 § 21
 § 22
 § 22
 § 23
 § 24
 § 17
 § 17
 § 19
 § 19
 § 21
 § 23
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 § 25
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 § 16

Art. 1

Art. 2
 § 2

Art. 2
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Art. 2
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 § 2

Art. 2
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Art. 2
 § 2

Art. 2
 § 2

Art. 2
 § 2

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 § 2

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 § 15

Art. 3
 § 23

Art. 3
 § 25

Art. 3
 § 25

Art. 3
 § 17

Art. 3
 § 17

Art. 3
 § 25

Art. 3
 § 25

Art. 3
 § 19

Art. 3
 § 25

Art. 3
 § 21

Art. 3
 § 3
 § 4

Art. 3
 § 25

Art. 3
 § 21

Art. 3
 § 27

Art. 3
 § 25

Art. 4

Art. 4

Art. 5

Art. 5
 § 21

Art. 5

Art. 8
 § 37

Art. 9
 § 21
 § 21
 § 17
 § 17
 § 17
 § 21
 § 17
 § 3
 § 4
 § 21
 § 5
 § 6
 § 5
 § 5
 § 20
 § 21
 § 25
 § 25
 § 19
 § 18
 § 18
 § 22
 § 21
 § 23
 § 24
 § 21
 § 21
 § 17
 § 17
 § 23
 § 24
 § 2
 Art. 3