Source: http://lvooe.bvoe.at/statuten-des-landesverbandes-oberoesterreichischer-bibliotheken
Timestamp: 2019-01-23 17:38:28+00:00

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Statuten des Landesverbandes oberösterreichischer Bibliotheken | Landesverband oö Bibliotheken
Statuten des Landesverbandes oberösterreichischer Bibliotheken
(Alle Funktionsbezeichnungen werden in der weiblichen Form angeführt und gelten stellvertretend auch für die männliche Form)
Der Name des Vereins lautet: „Landesverband Oberösterreichischer Bibliotheken (LVOÖB)“.
Der Sitz des Vereines ist Vöcklabruck.
Der Verein, dessen Tätigkeit gemeinnützig und nicht auf Gewinn ausgerichtet ist, verfolgt standespolitische Ziele durch:
Förderung und Vertretung der Interessen seiner Mitglieder gegenüber der Öffentlichkeit vor allem gegenüber der O.Ö. Landesregierung
Verbesserung der Stellung der öffentlichen Bibliotheken in der Erwachsenenbildung und der allgemeinen Kulturarbeit.
Förderung der regionalen Zusammenarbeit insbesondere von Veranstaltungen und Weiterbildung.
Als öffentliche Bibliotheken gelten bibliothekarisch erschlossene Mediensammlungen, die ihren Kunden den Zugang zu gedruckter und gespeicherter Information bieten und der Bildung, Information, Leseförderung und Unterhaltung einer breiten Öffentlichkeit dienen.
Unentgeltliche Beratung der Mitglieder in allen Bibliotheksangelegenheiten
Fachliche Kontakte mit entsprechenden Einrichtungen des In- und Auslandes
Öffentlichkeitsarbeit für das Bibliothekswesen
Vertretung der Interessen der öffentlichen Bibliotheken im EB-Forum OÖ
§4 Mitglieder des Vereins:
Ordentliche Mitglieder des Vereins können - unabhängig vom Träger - alle öffentlich zugänglichen Bibliotheken oder bedingt zugängliche Sonderbibliotheken und Schulbibliotheken sein, deren Tätigkeit nicht auf Gewinn ausgerichtet ist.
Ehrenmitglieder sind Personen, die sich hervorragende Verdienste um den Verein erworben haben.
§5 Aufnahme und Austritt, bzw. Ausschluss von Mitgliedern:
Über die Aufnahme von ordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit.
Ehrenmitglieder werden über Vorschlag des Vorstandes von der Generalversammlung gewählt.
Allen Mitgliedern steht der Austritt aus dem Verein frei.
Wenn der Mitgliedsbeitrag drei Jahre nicht bezahlt wurde, erlischt die Mitgliedschaft.
Vereinsschädigendes Verhalten kann zum Ausschluss des Mitgliedes durch den Vorstand führen. Die Anrufung des Schiedsgerichtes ist zulässig.
Alle Mitglieder haben das Recht, die Leistungen des Vereins in Anspruch zu nehmen, an den Veranstaltungen des Vereins und an der Generalversammlung teilzunehmen, Anträge zu stellen und das aktive und passive Wahlrecht auszuüben.
Alle Mitglieder sind verpflichtet, den Vereinszweck zu fördern und den von der Generalversammlung beschlossenen Mitgliedsbeitrag zu entrichten.
§8 Die Generalversammlung:
Die Generalversammlung ist vom Vorstand jedes zweite Jahr einzuberufen. Sie muss außerdem einberufen werden, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder des Vorstandes oder ein Zehntel der ordentlichen Vereinsmitglieder das schriftlich und begründet verlangen. Die Einladung zur Generalversammlung mit Angabe der Tagesordnung muss mindestens vier Wochen vor dem Termin der Generalversammlung erfolgen. Anträge an die Generalversammlung müssen 14 Tage vor dem Termin schriftlich bei der Vorsitzenden eintreffen.
Die Generalversammlung ist beschlussfähig, wenn zumindest ein Viertel der ordentlichen Mitglieder anwesend ist. Ist diese Zahl zu Beginn der Generalversammlung nicht erreicht, so findet nach einer Unterbrechung von mindestens 10 Minuten die Generalversammlung statt, die ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen ordentlichen Mitglieder beschlussfähig ist.
Den Vorsitz in der Generalversammlung führt die Vorsitzende oder deren Stellvertreterin. Alle Wahlen und Beschlüsse erfolgen mit einfacher Stimmenmehrheit. Jede Mitgliedsbibliothek hat eine Stimme. Eine Statutenänderung oder die Auflösung des Vereins können nur mit Zweidrittelmehrheit beschlossen werden. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der Vorsitzenden.
§9 Aufgaben der Generalversammlung sind:
Kenntnisnahme des Berichtes des Vorstandes
Kenntnisnahme des Berichtes der Rechnungsprüfer
Wahl der/des Rechnungsprüfers/in
Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins und die Verwendung des Vereinsvermögens im Falle der Auflösung
Der Vorstand besteht aus der Vorsitzenden, deren Stellvertreterinnen, der Kassierin und ihrer Stellvertreterin, der Schriftführerin und ihrer Stellvertreterin. Der Vorstand wird von der Generalversammlung für zwei Jahre gewählt. Eine Wiederwahl ist zulässig.
Vertreter fördernder Einrichtungen und Fachleute können mit beratender Stimme kooptiert werden.
Der Vorstand wird von der Vorsitzenden, im Falle ihrer Verhinderung von ihrer Stellvertreterin mindestens zweimal jährlich einberufen. Er muss einberufen werden, wenn mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Vorstandsmitglieder das schriftlich und begründet verlangen.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der Vorsitzenden.
§11 Aufgaben des Vorstandes sind:
Entscheidung in allen Vereinsangelegenheiten, sowie sie nicht der Generalversammlung vorbehalten sind.
Aufnahme bzw. Ausschluss von ordentlichen Mitgliedern.
§12 Vertretung des Vereins nach außen: Die Vorsitzende vertritt den Verein nach außen.
§13 Der/die Rechnungsprüfer/in:
Die Generalversammlung wählt eine/n Rechnungsprüfer/in für die Dauer von jeweils zwei Jahren.
Der/Die Rechnungsprüfer/in nimmt an den Sitzungen des Vorstandes mit beratender Stimme teil.
Der/Die Rechnungsprüfer/in überwacht die finanzielle Gebarung des Vorstandes und überprüft die ordnungsgemäße, sparsame und zweckmäßige Verwendung der Vereinsmittel.
Der/Die Rechnungsprüfer/in berichtet der Generalversammlung und stellt den Antrag auf Entlastung des Vorstandes.
Der/Die Rechnungsprüfer/in hat das Recht der Einsichtnahme in alle Geschäftsbücher und Belege des Vereins.
§14 Das Schiedsgericht:
In allen Streitigkeiten aus dem Vereinsverhältnis entscheidet das Schiedsgericht. Jeder Streitteil wählt zwei ordentliche Vereinsmitglieder zu Schiedsrichterinnen, die ein fünftes zur Obfrau wählen. Das Schiedsgericht fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Gegen seine Entscheidung ist keine Berufung an ein anderes Vereinsorgan zulässig.
Die Auflösung des Vereins kann nur mit Zweidrittelmehrheit der Generalversammlung erfolgen. Das Vereinsvermögen ist in diesem Fall erwachsenenbildnerischen und gemeinnützigen Zwecken zuzuführen.
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References: §4

§5

§8

§9

§11

§12

§13

§14