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Timestamp: 2020-01-22 06:15:52+00:00

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Rechtsprechung: NJW 1995, 60 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: OLG Düsseldorf, 24.08.1994
https://dejure.org/1994,1456
BGH, 04.10.1994 - VI ZB 17/93 (https://dejure.org/1994,1456)
BGH, Entscheidung vom 04.10.1994 - VI ZB 17/93 (https://dejure.org/1994,1456)
BGH, Entscheidung vom 04. Januar 1994 - VI ZB 17/93 (https://dejure.org/1994,1456)
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Berufungsbegründungsfrist - Versäumung - Wiedereinsetzung - Nachholung der Prozeßhandlung
NJW 1995, 60
VersR 1995, 480
Dieser stellte entgegen der von der Rechtsbeschwerde vertretenen Auffassung nicht die Nachholung der versäumten Prozesshandlung dar ( BGH, Beschluss vom 4. Oktober 1994 - VI ZB 17/93, NJW 1995, 60 m.w.N.).
Auch insoweit kommt Wiedereinsetzung allerdings grundsätzlich in Betracht (BGH, Beschl. v. 4.10.1994 - VI ZB 17/93 - VersR 1995, 480 = BGHR ZPO § 236 Abs. 2 Satz 2 Halbs. 1 Prozeßhandlung, nachgeholte 3).
Nach der ständigen Rechtsprechung sowohl des Bundesarbeitsgerichts (Urteil vom 11. Dezember 1963 - 4 AZR 459/62, BAGE 15, 159 = AP Nr. 39 zu § 233 ZPO) als auch des Bundesgerichtshofs (Beschluss vom 04. Oktober 1994 - VI ZB 17/93, LM ZPO § 236 (D) Nr. 6 = NJW 1995, 60;… Beschluss vom 30. Januar 1997 - III ZB 72/96, BGHR ZPO § 236 Abs. 2 S. 2 Halbs. 1; Beschluss vom 07. Juni 1999 - II ZB 25/98, LM ZPO § 236 (D) Nr. 8 = NJW 1999, 3051) ist, wenn bei Versäumung der Berufungsbegründungsfrist ein Antrag auf Wiedereinsetzung in den vorigen Stand gestellt wird, die Rechtsmittelbegründung innerhalb der Wiedereinsetzungsfrist nachzuholen.
Es entspricht ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, daß der Antrag auf Verlängerung der Berufungsbegründungsfrist, wie er in dem Schriftsatz der Klägerin vom 9. Oktober 2001 enthalten ist, die fristgerechte Nachholung der Berufungsbegründung grundsätzlich nicht ersetzt (vgl. BGH…, Beschluß vom 30. Januar 1997 - III ZB 72/96, BGHR ZPO § 236 Abs. 2 Satz 2 Halbs. 1 Prozeßhandlung, nachgeholte 4; Beschluß vom 4. Oktober 1994 - VI ZB 17/93, NJW 1995, 60 unter II 2).
Es entspricht ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, daß der Antrag auf Verlängerung der Berufungsbegründungsfrist, wie er hier in dem Schriftsatz vom 22. Mai 1995 - erneut - enthalten ist, die fristgerechte Nachholung der Berufungsbegründung nicht ersetzt (…vgl. Senatsbeschluß vom 16. Oktober 1986 - III ZB 30/86 = BGHR ZPO § 236 Abs. 2 Satz 2 Halbs. 1 Prozeßhandlung, nachgeholte 1 = VersR 1987, 308 f;… BGH, Beschlüsse vom 12. Oktober 1989 - I ZB 3/89 = BGHR ZPO § 236 Abs. 2 Satz 2 Nachholung der Berufungsbegründung 1 und vom 4. Oktober 1994 - VI ZB 17/93 = BGHR ZPO § 236 Abs. 2 Satz 2 Halbs. 1 Prozeßhandlung, nachgeholte 3 sowie, für die Revisionsbegründung…, vom 13. Juli 1988 - IVa ZR 303/87 = BGHR ZPO § 236 Abs. 2 Satz 2 Halbs. 1 Prozeßhandlung, nachgeholte 2).
Ob dies schon deshalb geboten ist, weil der Beklagte entgegen § 236 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 1 ZPO innerhalb der Frist für den Wiedereinsetzungsantrag die versäumte Prozeßhandlung nicht nachgeholt hat (vgl. dazu BGH, Beschl. v. 4. Oktober 1994 - VI ZB 17/93, BGHR ZPO § 236 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 1 - Prozeßhandlung, nachgeholte 3 m.w.N.; Ganter NJW 1994, 164 ff), kann offenbleiben.
OLG Düsseldorf, 24.08.1994 - 2 W 88/94
https://dejure.org/1994,3966
OLG Düsseldorf, 24.08.1994 - 2 W 88/94 (https://dejure.org/1994,3966)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 24.08.1994 - 2 W 88/94 (https://dejure.org/1994,3966)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 24. August 1994 - 2 W 88/94 (https://dejure.org/1994,3966)
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BB 1994, 1803
Soweit sich die Zuständigkeit nach dem Tatortprinzip bestimmt, ist die Zuständigkeit in jedem Gerichtsbezirk begründet, in dem eine unerlaubte Handlung - und eine solche ist im weiteren Sinne jeder Wettbewerbsverstoß - ernsthaft droht (vgl. OLG Düsseldorf, NJW-RR 1988, 232f; WRP 1994, 877, 879).
Keinesfalls ist der Begriff so eng auszulegen, daß etwa nur der namentlich in der Werbung bezeichnete Konkurrent hierunter zu verstehen wäre, ebensowenig wie dem Landgericht gefolgt werden kann, eine direkte Auswirkung der Wettbewerbshandlung auf den Geschäftsbetrieb des Klagenden sei erforderlich (so auch OLG Düsseldorf, Beschluß von 24. August 1994 - 2 W 88/94 - = WRP 1994, 877, zustimmend Kasseler WRP 1994, 768, 771; - im Ergebnis auch v. Linstow, WRP 1994, 787 f.; vgl. zum Begriff des konkreten Wettbewerbsverhältnisses auch Senatsurteil vom 3. November 1994 - 25 U 4969/94).
An der Klagebefugnis eines direkt Betroffenen hat sich durch die Neufassung des § 13 Abs. 2 UWG nichts geändert, für diesen gilt § 24 Abs. 2 Satz 2 UWG n.F. nicht (…vgl. BT-Drucks., aaO., 13; OLG Düsseldorf, WRP 1994, 877; OLG Hamburg, WRP 1994, 884 und WRP 1995, 46).
Auch in Fällen erst künftiger Konkurrenzsituationen durchÜberschneidung des Angebots kann somit bereits in dem dargelegten Sinn ein ausreichend konkretes Wettbewerbsverhältnis angenommen werden, um dem Begriff des "Marktes" i.S. der Neufassung des Gesetzes gerecht zu werden (so auch Kisseler, WRP 1994, 768, 771 unter Hinweis auf OLG Düsselderf, Beschluß vom 8. August 1994 - 2 W 88/94 -).

References: § 236
 § 233
 § 236
 § 236
 § 236
 § 236
 § 236
 § 236
 § 236
 § 236
 § 236
 § 236
 § 13
 § 24