Source: https://www.jusline.at/entscheidung/421426
Timestamp: 2020-02-23 14:20:05+00:00

Document:
Rechtssatz RS OGH 1984/11/13 4Ob371/84, 1Ob644/92, 4Ob39/95, 4Ob51/95, 2Ob207/99a, 2Ob112/98d, 4Ob94/04h, 17Ob2 - JUSLINE Österreich
RS OGH 1984/11/13 4Ob371/84, 1Ob644/92, 4Ob39/95, 4Ob51/95, 2Ob207/99a, 2Ob112/98d, 4Ob94/04h, 17Ob2
Veröffentlicht am 13.11.1984
Da die vom Gericht zur Ausfüllung unbestimmter Rechtsbegriffe angewendeten Erfahrungssätze wie Rechtssätze zu behandeln sind, unterliegen sie auch wie diese der Überprüfung durch die Revisionsinstanz. Hält sie das Revisionsgericht für unrichtig oder fragwürdig, kann es eine Beweisaufnahme über die tatsächliche Ansicht der maßgebenden Verkehrskreise anordnen. - "Blütenblattmarke"
Veröff: RdW 1985,108 = GRURInt 1986,132 = ÖBl 1985,105
1 Ob 644/92
Entscheidungstext OGH 11.11.1992 1 Ob 644/92
Auch; Veröff: SZ 65/149 = EvBl 1993/125 S 525 = RdW 1993,179 = JBl 1993,524 (Posch)
4 Ob 39/95
Entscheidungstext OGH 25.04.1995 4 Ob 39/95
Auch; nur: Da die vom Gericht zur Ausfüllung unbestimmter Rechtsbegriffe angewendeten Erfahrungssätze wie Rechtssätze zu behandeln sind, unterliegen sie auch wie diese der Überprüfung durch die Revisionsinstanz. (T1)
2 Ob 207/99a
Entscheidungstext OGH 26.08.1999 2 Ob 207/99a
2 Ob 112/98d
Entscheidungstext OGH 23.09.1999 2 Ob 112/98d
4 Ob 94/04h
Entscheidungstext OGH 25.05.2004 4 Ob 94/04h
Auch; Beisatz: Ob die berechtigten Sicherheitserwartungen des durchschnittlichen Benützers enttäuscht werden, ist nach einem normativen Maßstab zu beurteilen, der Teil der rechtlichen Beurteilung ist. Neben gesetzlichen Wertungen und allgemein anerkannten Maximen und Standards sind vor allem die Rechtsüberzeugung und die Verkehrssitte der beteiligten Verkehrskreise heranzuziehen, wobei die Kenntnis der Rechtsüberzeugung und der Verkehrssitte in den Tatsachenbereich fällt. (T2); Veröff: SZ 2004/81
Auch; Beisatz: Der Beweis eines abweichenden Erfahrungsssatzes ist nur dann aufzunehmen, wenn die Lebenserfahrung keine sichere Beurteilung der Verkehrsauffassung gestattet. (T3)
6 Ob 215/11b
Entscheidungstext OGH 13.09.2012 6 Ob 215/11b
Veröff: SZ 2012/88
ECLI:AT:OGH0002:1984:RS0040668

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