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1876 / 102 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger)
1876 / 102 p. 7 (Deutscher Reichsanzeiger) scan diff
diesjährigen auf Mittwoch,
nachbezeichneten Stellen erfolgen :
E ex E E R
n Bremen nm> New-York un Baltimore.
D. Leipzi 3. Mai na< Baltimore | D, Weser 27. Mai na< New-York e É D. Od 6 -Mai na< Rew-York D. Branusokweolg 31. Mai na Baltimore | „ine D L D. Main 13. Mai na< New-Yo:k | D. Mosel 3 Juni na< New-York | a=-=-- - S r
D. Ohio 17. Mai na Baltimore | D. Donan 10. Zuni na< New-York
D. Neckar 90. Mai na< New-York | D. Nürnberg 14. Junt va< Baltimore
PVassage-Preise nah New- i Passage-Preise na Baltimore: Cajúie 400 M, Zwischende> 120A _
Betourbillets für die Weltausstelinug in Philadelphia zu ermäßigten Preisen. Zur Ertheilung von Passagefcheinen für obige Dampfer des Norddeutschen Lloyd, sowie für jede
andere Linie zwi} Louisenplay 7.
{ex Europa und
B orussüin“.
Die Herren Actionaire unserer Gesellschaft laden wir hiermit zu dec
den 17. Mai c, Nachmittags 6 Uhr,
Um Hotel zum „Römischen Kaijer“ (Weuker-Paxmaunu) hierselb ergebenst eiu.
1) Berit über das Geschäftsjahr 1875. :
9) Bericht der Revisions-Commission und Beschluß wegen Detarge-Ertheilung. È
3) Beschluß über die Höhe der pro 1875 zu vartheilenden Dividende. Ö
4) Neuwahl eines Verwaltungs3raths-Mitgliedes.
5) Wahl der Rechuungs-Reviforen pro 1576.
6) Zichung der leßten 40 Stü> Partial-Obligationen der hypothekarischea Anleihe.
Die Deposition der Actien behufs Ausübung der Berechtigung zur Theilnahme an der:General-
Versammlung (8. 27 des Statuts) muß wenigstens drei Tage vor der General-Versammlung bei einer der
in Berlin bei der Direction der Disconto-Gesellschaft, , Magdeburg bei dem Herrn I. E , Dortmund bei dem Herrn Wilhelm von Vorn,
Marten bei der unterz-ichneten Direction. 2 h Außerdem werden Depotscheine der Reichsbank als genügender Beweis des zu vorgcdachtem
Zwet erforderlihên Actienbesißes angesehen werden. Dortmund, deu 27. April 1876.
Bergbau-Actien-Gesellschaft „Borussia“.
Poatdampf=chifsehri
von BrEMeN n dem La Plata auf der Hin- und Rü>reise Amtwrerpen und Lissabon und eventuell Cherbourg anlaufend nach Bahia, Rio, Montevideo una Buenos Ayres
D. Habsburg 1. Mai und ferner am 25. jedes Monats.
Márkiscz-Posener Eisenbahn-Gesellschaft.
Eintrittspreis am S. Mai, am 3. Mai, N
in den Hallen des Viehmarlkts,
am Mittwoch, 3. Mai, und Donnerstag, 4, Mai.
Géösfaet von Vormittags 9 bis Abends 7 Uhr. Von Nachmittags 3 Uhr ab Militär-Musik.
Brunnenstrasse — Áckerst!asse,
Vormittags 9 bis Mittags 2 Uhr Zwei Mark,
achmittags 2 bis 7 Uhr Eine Mark, am 4. Mai Funfzig Pfennige.
val ae TEBNE
H S Hermann Buch-aSteindruckere!/ 8. Beuth-Str. BERLIN SW. Beuth-Str. 8. :
Liefert Druck- Arbeiten jeder Art in b
E E T T T T E ne E Ifbciindu
ester Ausführung zu billigen Preisen. Ÿ
A s L Ent i
VNord@&eutscher Lloyd.
Amgezeiagt Tuberkuloese, Lungen-Emphysem,
zustände nach schweren und fiebe meine Schwäche, Neuralgien, Scrophu
Klimatischer Gebirgs-Kurort, der Grafschaft Glatz, preus
u. s, W., sowie der hysterischen und Fraue
Brunnen-, Molken- und Bade-Anstalt in s. Schlesien. Saison-Eröffnung am 7. Mai. gegen Catarrhe aller Schleimhäute, KKehlkopfleiden, chronische Bronchektasic, Krankheiten des Blutes: Blutmangel, Bleichsucht n-Kkrankheiten, welche daraus entstehen, Folgen- rhaften Krankheiten und Weehenbetten, nervöse und al'ge- lose, Rheumatismus, exsudative Gicht, constitationelle Syphilis. ten und schwächliche Personen, owie als angenehmer, durch er Sommer-Aufenthalt.
York: I. Cajüte 500 M. 11. Cajûte 300 M, Zwischende> 120 46 Hannoverschen
und Löhne- Vienenburger
Amerika find bevollmächtigt Iotanuing & Sechmer, Berlin, Eisenbahn.
D. Eokbenzoliern 25. Juni : / Auskunft jeder Art ertheilt die
Bilanz am 381. Dezember fl ¿
Der glückliche Erfolg der n Bade die alte Thermalquelle in früherer
SaîsOn
“iz KOL, BAD OEVNHAUSEN r (Rehme) in Westfalen, 15. Septe,
Kohlensaure Thermal-, Sool-, Dunst-, Gas- U. Wellenbäder. Gradirluft,
Bäder werden vom 1, Mai bis Ende October verabreicht. un beendeten Aufräumungsarbeiten hat dem
Ergiebigkeit und Temperatur
Activa. - Betrag 1A Passiva. Z E 5 « M e S) L | L. Bau-Fonds. | i E O Stamm-Capital, : |
1) Kosten der baulichen Anlagen S L S Stamni-Actiel — ¿a4 o e . 121,750,000 — einiließlih ter Betriebs-Mittel 45,861,036/75 E « Prioritäts-Actien 21,750,000 —
2) Bei der General - Staats-Kasse | || e. 59/6 Prioritäts-Obligationen . « . * 2,969,700|—| _ | Es B bestehend in | d, Amortifirte 5°/ Prioritäts-Dbligationen 30,300 —|46,500,000 — 914,000 Bergish-Mätkische Prio- | 4 IT. Reserve-Fonds, | | ritäts-Obligationen ŸI. Emisfion 600,000, — [46,461,036 75 || “E. s : F E 13,125 83
IL. Effeften-Bestand. | | b. in Effecten zum Courswerthe von 131,628 . . - - 142,200|—
1) Des Baufends im Courswerthe | | c. L e 89S nebst Erstattung der Ausgaben aus dem ai ste dei agsias
von < . . ° . 14,985 Át. 81,000: — | I re 8 D « - . E . . . . . - . . . . L 1 2D
9) des Reserve-Fonds | LIL. Erneuerungs-Fonds, E ¡Ai
im Courswerthe | a, in Baer ——« (6 N s S 66,210 31 | von «2 131,628 » 142,200|— | b, in Effekten zum Courêwerthe von 544 890 599,100 — |
3) M E | h} e, Einlage E S 240,000. —| 905,310 31
gs U E H 1V. Effecten-Bestaud.
G F Hy E254 ; 4e» 1127 .100— || Y) des Baufonds im Courswerthe von 14,985 Æ . - 81,000 /— L
A E E 800/— 1,127,100— | 5) / Betriebsfonds im Courêwerthe von 274,320 304,800 —| 385,800 — E E c | V. Zinsen uud Dividende. | |
Mee Br E Gen | g, Zinsen der 5% Prioritäts-Obligationen 150,000 —
ih der Brenn-Néaterialien Und Fer _— alva D: 49% Dividende ver Stamm-Prioritäts-Actien . . - 761,250 — Formulare 423,052 76 <7 C - ; -<Al Es E A A E s [a A c. Zur planmäßigen Amortisation der Prioritäts-Anleihe 15,000/— 926,250'—
15 B S 1,089,485/88 ¿E |
95 R N E a S a. Noch einzuls/ende Coupons und Dividendenscheine . 90,071 —
2) Bereits eingelöfte Coupons der T; mde 21 95 Prioritäts-Anleibe 79 667 50 b. Waare ia rar . . . - * e . o. . . - . . A250 46
D a E | é Divelie CreditorM e A 21,309
9) O na 6970| -| 1168,423'38 | L Spezial-Reservefonds für Bestreitung der Kosten für Mit- |
Y Gn s L E l as benußung der Bahnhöfe Fraukfurt und Posen i: 60,000 —| 290,411 71
bn ba csiand der Kasse. 39 492112 || VII. Betriecbs-Erträge pro 1875. | | j R — — M A. Elanahme. | |
| Uebertrag aus dem Vorjahre . 2,610 44 |
| Aus dem Personen-Verkehr . 1,070,560/43 |
| Aus dem Gütec-Verkehr 1,793,273/89 |
j Extraordinaria . . . 182,336/52
| Reft- Einnahmen L A 62,0095 3,110,790/33 | M B. Ansgaben. | | |
| Nesi-Anscabet . 2 23,345 69 |
| Beiric6-Autgaben incl. von 24,634 4 50 S — | |
j Couréverlust an den dem Betriebsfonds gehö- | |
rigen 44% Berlin-Sörlißer Prioritäts-Obli- | |
ationen - L 1,778,543 82 |
Vorstehende Bilanz wird hierdur< in Gemäßheit des S. 23 des Gesellschafts-Statuts zur öffentlihen K auf Grund der Generalversammlungs-Beschlüfse vom 28. Juni 1875 und Reingewinn zur Einlöfung der Dividendenscheine pro bei unserer Gesellshaftskassc und bei der Diskonto-Gesellshaft in BVerliz cine Abs&lagszahlung von 21 A. erhoben werden.
Guben, den 25. April 1876.
Zir.fen der Prioritäts-Anleihe. - . « « + - 150,000! | Einlage in den Reservefonds . . e « + - 46,500|— | Einlage in den Erneuerungéfonds - . + 240,000|— j Einlage in den Spezial-Reservefonds für Mit- |
4 j j tenußung der Bahnhöfe Frankfurt und Posen 60,000 — | j Zur planmäßigen Amortisation der Prioritäts- | j A E S 15,000 — | | 33/4 Dividende für die Besißer voa Stamm- H | | Gc (oe 0 ODNDEE | | Ga S 19,031 25 E | Tantième für den Verwaltungsrath . . . - 7,612 50 3,101,283 17
So daß als Vortrog verbleibt
19,219,105! 1
4 . . e TJ verwendet werden soll. Auf jeden der geda<hten Dividendenî
; Die Direction der Márkisch-Posener Eifenbahn-Gesellschaft.
(H. 01443.)
Eéónigliche Bade-Verwaltung.
Bad Verka in Thüringen, 1 Meile von Weimar, aus8gezeihnet dur seine gesunde, geshüßte Lage und milde Luftbeschaffenheit,
klimatischer Kurort, besonders für Brustkrank, | verabreicht M00T- uud -Sandbüder in einen
neu erbauten Badehause, auch Stahl- und Âif- fernadelbäder — Inhalationszimmer
| — Mil{- und Molkenkur,
Nähere Auskunft ertheilt der Badearzt Sanitäts- Rath Dr. Ebert. (H. 31959)
Großh. S. Bade-Inspection. Im Anschluß an obige Anzeige theilt Dw, med. Freysgang mit, daß er, in Bad Berka ansässig, ebenfalls kfurärztlihe Praxis übt und auf Anfragen jede gewünschte Auskunft ertheilt.
[3689] Bekanntmachung.
Bei unserer Kommunal- und Polizeiverwaltung soll jofort ein Registrator angestellt werden, wel<er zugleih die Sekretariats- 2c Geschäfte des Standes- beamten mit zu besorgen, au< die Kasse der beim Standesamte eingehenden Gelder zu führen hat.
Gehalt 900 A mit Zulagen von 3 zu s Jahren in Höhe von 75 4 bis zu 1200 Æ
Qualifizirte Bewerber, welhe mit der Führung einer Regijiratur und den Sefkretariatsgeshäften deé Standesamts vertraut, au<h im Stande sind, Proto- kolle selbständig aufzunehmen und fleinere Ver- fügungen zu erpediren, wollen ihre Meldungen unter Beifügung von Zeugnissen und eines Lebenélaufé
\<leunigst bei uns einreichen. ? ‘Civilversorgungsbere<tigte Personen erhalten nur bei guter Qualififaticon und wenn fie den vorstehend gestellten Ansprüchen vollflommen genügen, den Vor- zug und wird nur no< bemerkt, daß die Bestellung einer Kaution vorbehalten bleibt. Sommerfeld, den 21. April 1876. Der Magistrat. Saebis<.
(à Cto. 268/4.)
Soeben ist erschienen : ; : Nr. 16 der Gesetzes - Beilagen des Deutschen Reichs - Anzeigers,
Bom 7. April 1876.
| Gewerbeordnung.
Bom 8, April 1876. Preis
E 1 F:
i f 49,219,105 1: Verzin, Expedition des Deutschen Reichs- und enntaiß gebra<t, mit dem Bemerken, daß : 22. April 1876 der zur Vertheïiung auf die Stammprioritäts-Actien gelangende ? Heine kann vom 1, Juni ce. ab ;
Keniglih Preußischen Staats-Anzeigers, 8W , Wilhelmstr. 32.
Fn Kommission bei Carl Heymann's Verlag,
t 8W., Königgräßerstzaße 109.
! Auswärtigen werden die G-seßes-Beilagen (bei Be { stellung von 95 und mehr Exemplaren eine? [Nummer mit 334 ‘%/ Rabat!) Seitens der Exp ¡ dition franco zugesandt, weun sie der Bestelluns
den Betrag in Briefmarken beifügen.
über die eingeschriebenen Hülfskafsen.
‘die Abänderung des Titels V1]. der |
¿2 102.
Berlin, Sonnabend, deu 29. April
L R R L R R R R R R R R R E L L R; ?? L? Ä R R R G R G R E R N S E A S S S S S N N S S S S R S S S S R S R S S S R S S S S S E S N P S S A A A S O T E In dieser Beilage werden bis auf Weiteres außer den gerichtlichen Bekanntmachungen über Eintragungen und Löshungeu in den Handels-, Zei <en-u. Mustercegiftern, sowie über Konkur se veröffentl <t:
1) Patente, 2) die Uebersicht der anstehenden Konkurs
5) die Vak i nkurstermine, ie Vakanzen - Lifte der dur Militär -Anwärter ;u beseßenden Steller, 4) die Uebersicht vakanter Stelien für Nicht-Miiitär-Knwärter, 5) die Uebersiht der anftehenden Subhaftationstermine, 6) die Verpachtungstermine der Königl. Hof-Güter und Staats-Domänen, jowie anderer Landgüter,
7) die von den Reihs-, Staats- und KommnnalbebZrden ausgeschriebenen Submisffionstermin- 8) die Tarif- und Fahrplan-Veränderungen der deutschen Eisenbabnen, f ¿ 18 do Itecta! der P S erbindungen Be: [ins
ie Ue der bestehenden Postdampfschiff-Berbindungexr mit iranzarlantiscez Lä 11) das Telegraphen-Verkehrsblatt. Ñ R n O O
Der Inhalt dieser Beilage, in welcher auch die im $, 6 des Geseyes über den Markeus<huÿz, vom 30. November 1874, vorgeschriebenen Bekanntmachungen veröffentliht werden, erscheint au in
einem besonderen Blatt unter dem Tit
Das Central-Handels-Register für das Deutsche Reich kann dur< all A und Auslandes, sowie dur< Carl Heymanns Verlag, Berlin, 8 ur alle Post-Anstalten des Jn- Buchaadlungen, für Berlin au< dur die Expedition 2 S Pdilbci a P ferirape 109, und alle
YPatente.
1) Betreffs der für Preußen ertheilten Patente 2c. werde die amtlichen Bekanntmachungen veröffeni- li@t. — 2) Rü>sichtlich der Patente in den übrigen deuts<hen Staaten werden ua den in den amtlichen Blättern enthaltenen Bekanntmachungen kurze Notizen gegeben. — 3) Hinsichtlih der im Auslande verliehenen Patente werden Zusammen- ftellungen aus Piepers Patentbureau zu Dresden veröffentlicht.
Preußen, Königlihes Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentliche Arbeiten.
- Dem Fakbkrikdirektor Julius Poft in Hohenkru bei Mühlenbe> (Pommern) ist uuter E April d. J. ein Patent
auf eine dur< Zeihnung und Beschreibung er- läuterte Klemmvoirichtung an Papier-Querschnueides Maschinen auf drei Jahre, von jenem Tage an gere<net, und Mai Umfang des preußischen Staats ertheilt orden.
Entsczeidungen deutscher Gerichtshöfe iu Handelssachen. *)
1) Die unter einer Konventionalstirafe übernom- mene vertragsmäßige Verpflichtung eines Handlungs- bevollmächtigten, nah dem Austritte aus dem Ge- schâfte des Prinzipals drei Jahre hindur< in fein gleichartige? Geschäft einzutreten, ließt rehtli< nit zugleich die selbständige Etablirung eines der- artigen Geschäftes aus, wenn auch die Gründe des Prinzipals zur Auflegung einex solhen Be- dingung dieselbea sein mögen. In der üÄnnahme Vèrielben liegt ein Verzicht auf die persönliche freie Bewegung, und Verzichte unterliegen der streng- sten Auslegung. (Art. 278 H. G. B.) U. H. A. G. München v. 29. April 1874. Slg. Bd. 11, S 323, ef. au Hahn Komm. zu Art. 278 Bd. Il. S. 61.
2) Eine Anfrage über den Preiscourant bestimm-
ter Sorten einer Waare bei Abnahme einer be- stimmten größeren Quantität und die hierauf er- theilte Antwort, welche nur den Preis für beftimmte Gats- j tungen und Qualität der Waare bestimmt und allgemein z einem Auftrage entgegensieht, ohne selbst ein be- \timmtes Quantum, derselben anzubieten, ist kein ver- bindlicher Antrag im Sinne des Art. 319 H. G. B., sondern ist na< Art. 337 als ein Anerbieten zum Verkaufe zu beurtheilen.
Eine auf Grund des eingeholten Preiscourants gemachte förmliche Bestellung ist ein Antrag ge- mäß Art. 319 und uicht ein Auftrag im Sinne des Art. 323, ein Schweigen des andern Theils gilt da- her als Ablehnung der Bestellung. Unter Auftrag nach Art. 323 versteht man den Antrag zur Uebernahme eines Mandats, nicht blos auf Waarenbestellungen. Das Handelsgeseßbuch is dem unter Kaufleuten in dieser Bezichung bestehenden Sprachgebrauche nit gefolgt. U. H. A. G. München v. 18. Juni 1874, Slg. B. d. II. S. 335, cf. au<h Thöl Handels- ret Bd. I. S. 370 u. 417; U. R. O. H. G. in Slg. der Entsh. Bd. 5 S. 170; dann Slg. bayr. handels- gerichtl. Entsh. Bd. I. S. 480, Busch Arciv Bd. 22 S. 368, Makower Handelsreht S. 241.
3) Die zwischen Bräuer und Wirth abgeschlossenen Bierabnahmeverträge find als Handelsgeschäfte und zwar als Kauf im Sinne des Art. 338 H. G. B. zu betrachten; ift daher der abnehmende Wirt im Verzuge, so muß der Bräuer einen der in Art. 354 zur Wahruag seiner Rechte angegebenen Wege wählen. Ju einer anderen Weise kann er sein Recht nicht geltend machen. Wählt er den zweiten Weg, so muy der Verkauf nach Maßgabe des Art. 343 geschehen. Ein Privatverkauf oder Verkauf unter der Hand is dem Gläubiger für Rechnung des Schuldners niemals erlaubt, uud selbst, wenn es an Versteigerungsbeamten mangelt, ist dem Verkäufer nur die Befugniß eingeräumt, die Versteigerung selbst vorzunehmen, und zwar in dem Erfüllungsorte, also da, wo die Waare nah dem Vertrage vom Käufer in Empfang zu nehmen ist. Diese Vorschrift bezwe>t den Schuß des säumigen Käufers gegen mögliche Benachtheiligung bei einem niht öffentlichen Ver- kaufe. Es soll hierdur< sofort Klarheit über die gegenseitigen Ansprüche geschaffen und die vagen, auf Möszglichkeit und Wahrscheinlichkeit sih stüßenden Schadensersaßbere<hnungen abgeschnitten werden. U. L: A. G. München v. 11. Nov. 1873, Slg. Bd. Il.
, 349; cf. Bd. I. ber gen. Slg. S. 518, U. R, O. H. G. in der Slg. der Entsh. Bd. 7 S. 405, 407, 408, Goldschmidts Handbuch Bd, 1, Abthl. 2 S. 939, u. Thöl Handelsre<t Bd. I. S. 518 Note 8, 519 Note 9. A :
4) Hat ein Fabrikant die Verpflichtung über- nommen, alle Fabrikate seiner Industrie auss<ließ- lih an eine bestimmte Firma zu liefern, so ist das Rechtsverhältniß nit als Dienftmiethsvertrag, son- dern als Kcuf auf Bestellung, Lieferungsver- trag, zu betrachten, da der bedungene Preis nicht nur für die Arbeit oder Dienstleistung, sondern auch
: den Beschaffenheit derselben nicht beschreibt, ist nicht
| dem hiesigen Verein für Handel und Gewerbe und
für das vom Fabrikanten selbst gelieferte zu ver- arbeitende oder verarbeitete Material entrichtet wird. ; Art. 338 H. G. B. U. H. A.- G. München v. 5 März 1874, Slg. Bd. 11. S. 353; f. Seuff. Pd. 333. j
9) Wurde in einem Lieferungsvertrag die suc-| cessive Lieferung vereinbart, wobei die Er- | füllung in getrennten Zeitabschnitten stattfinden soll, j so sind die einzelnen Lieferungen als felbitäudkge, i nur äußerlich dur< denselben Vertragsabschluß ver- bundene Verträge aufzufassen (Art. 338, 359 H. G. B.) und sind bei Cintritt des Verzugs bezüglich jedes einzelnen die Grundsäße der Art. 354 bis 356 ; H. G. B. anwendbar, nicht aber ist dur den : Verzug bezüglih einer Lieferung das Recht zur Forderung der sofortigen Auflösung des Hauptver- : trages gegeben. U. H. A. G. München v. 5. März 1874, Slg. Bd. Tx. S. 355 u. 356; cf. Ansch. u. | Völd. Komm. Bd. I1I1. S. 338 u. 339.
6) Wenn der Empfänger bestellter Waaren diesel- : ben wegen verfrühter oder verspäteter Lieferung nicht ; annehmen will, so muß er, um einerseits dem Ver- ! Fäufer die \<nellste Viöglichkeit anderweitiger Ver- | wendung der Waaren zu gewähren, uud um anderer- ; seits sih selbst gegen den Vorwurf arglistiger oder | chikanôser Handlungsweise zu s{üßen, sofort nah Ankunft dex Waare gegen die Nachtheile der aus seinem Stillshweigen hinsichtlih der Lieferungszeit zu folgernden Genehmigung derseiben si<h verwahren, indem er dem Verkäufer bestimmt erklärt, daß er die Waare aus dem Grunde niht annehme, we'" sie verfrüht oder verspätet gesendet wurde. G cieht dies nicht, so gilt die Lieferungszeit als g: ¿hmigt und der Empfänger mit der späteren B anstandung derselben ausgeschlossen. Art. 347 o G. B. U. H. A. G. München v. 10. März 674, Slg. B. II. S. 357; cf. Busch Archiv Bd. 19 S. 231 u. N. Folge Bd. 1. S. 403.
7) Der Empfänger einer Waare, welche dieselbe nur wegen Musterwidrigkeit zur Verfügung gestellt hat, kann später nichi die verfrühte Lieferung be- mängeln. Ein solches Abspringen von der frühercn Millensäußerung verstößt gegen Treue und Glauben. Art. 347, H. G. B. U. H. A. G. Münden v, 10. März 1874, Slg. Bd. II. S. 359.
8) Die Anzeige von der Nichtannahme der Waare dur< einen Bahnbeamten an den Absender, zumal wenn dieselbe die näheren Merkmale der mangeln-
rehtswirksam, wohl aber die Anzeige des Empfän- gers an den inländischen, geschäftsabschließenden Agenten eines ausländischen Verkäufers. Art. 347 H. G. B. U. H. A. G. München v. 10. August 1874, Slg. Bd. 11. S. 360; cf. Slg. der Entsch. des R. O. H. G. Bd. 5 S. 106.
9) Unter der höheren Gewalt (vis major) wird ein sol<hes Ereigniß verstanden, das weder vorhergeschen no< au< mit menschlicher Kraft nach
! prinzip derartig zu wahren, daß, soweit es irgend
Deutsche Reich. x: 126)
Das Central-Handels-Regifter für das Deutsche Reich erscheint in der Regel tägli<h. — S Abonnement beträgt 14 50 für das Vierteljahr. — Einzelne Alicmitern ca ao Pee Insertionspreis für den Raum einer Drudzeile 89 S.
eine Denkschrift an das Reichskanzler Amt gerichtet, | Anre<nung auf die von den Gründern der Gesell» in welher sie unter ausführlicher Motivirung ersu- | saft gezeichneten Aftienbeträge gewährt hat, gegen- cen: 1) das System der Handelsverträge bei- über dem Kläger als Eigenthümer der 6 Aktien der zubehalten, 2) vor dem Abschluß der neuen Handels- verklagten Gesellschaft Nr. 5301—5806 für ungül- verträge und vor Festseßung der Tarife cine sorgfäl- | tig zu erklären. tige und ershöôpfende Enquete innerbalb der einzel- nen industriellen Branchen unter Zuziehung sachver- ständiger Industrieller stattfinden zu lassen, 3) in den mit Oesterreich, SFtalien, Frankceih und Belgien abzuschließenden Handelsverträgen das Reciprocitäts-
Dem Blecharbeiter und Metalldru>er Andreas Dietri < zu Cassel ift, wie die „Hess. M.“ mit- theilt, die Herstellung eines von Säure gänzlich freien Löthwassers für Weißble< und neues Tafelzink gelungen, welches gelegentli<h der vor- jährigen ersten Fachausftellung der deutschen Blech- arbeiter in Cassel einer sorgfältigen Prüfung von Sachverständigen unterzogen und volikommen zwe>-
möglich ist, gegenseitige Parität der Zölle erreicht wird, 4) die Dauer der. Handelsverträge auf eine mindestens 12jährige Periode feßzuseßen und inner-
balb dieses Zeitraumes Zollherabseßungen nur | dienlich befunden wurde. Der Gebrauch dicses Lôth- unter den zwinugendsten Umständen eintre- wassers zeichnet sih vor dem seither benußten Löth- ten zu lassen. Die Handelskammern erör- wasser dadur vortheilhaft aus, daß die damit ge-
lôthete Waare“ nicht roftet und in den Händen des Arbeiters kein unangenehmes Gefühl zur Geltung kommen läßt. Durch dasselbe wird die rohe Sa!z- säur? zum Löthen überflüssig und das Werkzeug bleibt bei seiner Verwendung ebenwobl durchaus rostfrei. Auch hinterläßt es na< dem Löthen keinen nassen Thau auf der Oberfläche des Weißblechs, wie dies bei dem gewöhnlihen Löthwasser von ab- gelöschter Salzsäure ftets der Fall ift. Zu diesen Eigenschaften gesellt sih no< der Vorzug, daß das Dietrichshe Löthwasser bei seiner Verwendung die menschliche Gesundheit nicht gefährdet, da es keinerlei Geruch verbreitet.
terten na< Feststellung ihrer prinzipiellen Gesichts- punkte noch die Interessen der wichtigsten Jndustrie- zweige ihrer Bezirke im Allgemeinen ohne insbeson- dere auf die einzelnen der Spezial-Enquete zu über- lassenden Tarifpositionen einzugehen, und beschlossen zu erklären: 1) daß es im Interesse der deutschen Leinenweberei und Spinnerei höchst wünschenswerth sei, die gegenwärtige zollfreie Einfuhr roher Leinen aus Oesterreich längs der Grenze zwischen Leob\{üß und Seidenberg aufhören zu lassen, 2) daß es nôthig ist, für Tuche und andere Wollengewebe eine mög- lichst präzise Fassung in den neuen Tarifen herbei- zuführen, sowie inébesondere mit Frankreih und Belgien paritätische Zölle zu vereinbaren, 3) daß bei der Erneuerung der Handelsverträge darauf hinge- | Das „Centralblati für die Terxtilin-
wirkt werden möge, daß au<h von den anderen Na- | duftrie* enthält in Nr. 15 den Anfang eines grôßzeren Aufsaßes: Das Musterzeichnen in
tiouen der Ausfuhrzoll auf Lumpen aufgehoben
werde, wie dies tin Deutschen Reiche bereits ge- der Wirkerei, in welchem ausgeführt wird, wie
schehen ift. | die Art des Musterzeichnens in der Weberei auf die meisten Arbeiten der Wirkerei, zunächst wenigstens
der Kulirarbeit, anwendbar fei.
In der Sitzung der Handelskammer zu Leipzig am 12. April d. J. berichtete Namens | |
des für die Frage einer Reform der Gewerbe- Í
ordnung niedergeseßten Ausschusses Hr. Scharf Handels - Register.
über die darauf bezüglichen Eingänge, insbesondere | Di R ISCENEEN L
in Betreff der Arbeitsbücher, der Kontraktsbruch- } S andelsregistereiniräge aus dem Königreich
bestrafung und des Lehrlingswesens. | Sachsen, dem Königreich Württemberg und | deim Großherzogthum Hessen werden Dientftags,
Sn Betreff der Arbeitsbücher hat der Ausfchuß eine Enquête veranstaltet, bei welcher die große Mehrzahl der Gefragten sih für Einführung von Arbeitsbüchern in der von der Gewerbekammer zu Lübe> vorges<lagenen einfachen Form ausgesprochen hat, während einige sich keine Besserung davon ver- sprechen. Der Auss<huß empfiehlt, in den Jahres- bericht eine objektive Darlegung der Ergebnisse auf- zunehmen. f
Ebenso soll das Lehrlingswejen im Jahres- berihte besprochen werden, und zwar im An- {luß an die Beschlüsse der leßten Versamm- lung des Vereins für Sozialpolitik, nur daß statt der „besonderen Organe“, welche dieser fordert, dic
: bezw. Sonnabends (Württemberg) unter der Rubrik
Anechen. Der zu Montjoie wohnende Stceich- garnfabrikant Carl Alt hat das Geschäft, wel<hes er in Montjoie unter der Firma Hubert Alt be- trieb, von Montjoie na< Aachen verlegt und in Montjoie eine Zweigniederlassung bestehen laffen. Gedachte Firma wurde daher heute unter Nr. 3211 des Firmenregisters, die dafür dem in Montjoie wohnenden Kaufmanne Louis Christoffel ertheilt ge- wesene Prokura unter Nr. 670 des Prokurenregisters
der zu leistenden Sorgfalt abgewendet werden konnte, jedoch ist es nit unbedingt nothwendig, daß es gerade in unabweislicher äußerliher Zufall d. i. ein über- wältigendes Naturereigniß sein müsse, das den be- treffenden Unfall hervorgerufen hat. (Art. 395 H. G. B.) U. H. A. G. München v. 1. Juli! 1873, Slg. Bd. Il. S. 365; f. Hahn Komm. zu Art. 395 $. 12, Makower Komm. L e Note 10a, Endemann Komm. zum Reichs-Haftpflichtgeseß v. 1. Juni 1871 S. 21Eu. 22, Slg. bayer. hndghdl. Entsch. Bd. I. S. 282.
Aus Potsdam vom 283. April wird der „Voss. Ztg.“ berichtet: Nachdem {on im Januar d. J. der Centralyorstaud des Braundenbnur- gischen Centralvereins für Handel und Gewerbe hier zu einer umfafsenden Berathung versammelt geweseu, folgte derselbe heut abermals einer Einladung des Vorsißenden, Direktor Lang- hoff. Den Anschluß an die auf Centralifation des gesammten gewerblichen und kaufmännischen Vereins- lebens gerichteten Bestrebungen haben bisher außer
dem kaufmännischen Vereine der Handwerkerverein in Angermünde, der Handwerkerverein in Beeskow, der Gewerbeverein in Beeliß, der Handelsverein in Brandenburg, der Bürgerverein in Driesen, der kaufmännishe Verein in Landsberg a. W,, der Handwerkerverein zu Luckenwalde, der poly- te<hnis<he Verein in Neustadt - Eberswalde, der R in Nowawes, der Bürgerverein in
derberg und der Gewerbeverein in Zossen erklärt ; andere Erklärungen steheu in Ausficht. Berathen wurde eine angemessene Vertheilung der allernächst u entwi>elnden Thätigkeit, um den 2. Gewerbetag, für welchen man aus Zwe>kmäßigkeitêgründen sich für den Monat September oder Anfang Oktober entschied, vorzubereiten. Eine ganze Reihe wichtiger Aufgaben und Fragen, deren Lösung oder eingehende Besprechung erwün}cht sein muß, kam zur Sprache. Keiner engherzigen Beschränkung wird der Central- verein und seia Gewerbetag dienen, sondern allein der Belebung und Förderung eines freien Auf- \<wungs unjeres industriellen und kommerziellen
da E de Que uad und e M erung von Normativbestimmungen im Hinbli> au Sodann wurde unter Nr. 3500 des Firmenregi den Inhalt der Gewerbeordnung abgesehen werden | eingetragen die Firma Hubert At aae ee soll. Zugleich soll eine empfehlende Bemerkung über | Hauptniederlassung in Aachen und eine Zweignieder- S on Ae Dos Mie lassung in Montjoie hat und deren Inhaber der zu
D etre er Kontrattbruc)- rafung î i Gs die Handelskammer im Juni 1873, bei Gelegenheit S ne wohnende GUGMUAR ape raus, -Sart einer Verhandlung über die Frage einer Abänderung | Endlich wurden unter Nr. 819 des Prokuren- der Gewerbeordnnng, folgende Resolution, gefaßt: | registers eingetragen die Prokuren, welhe der Che- „Strafen für Bruch des Arbeitsvertrags, wie fie der | frau des 2c. Alt, Ermance, geb, Guinotte, vie R ael N it o iy o dem zu Montjoie wohnenden Kaufmanne Louis ags jeßt vorgeschlagen hat, find unter änden ; 5 ; ; N wobl u, reif ertigen jede nfalls wird man dabei mit Aen für vorgedachte Firma ertheilt worden großer Vorsiht und Mäßigung vorzugehen und nicht | Aathen, den 24 April 1876. außer Acht zu lassen haben, daß Zeiten starker Nach- ata N HoR d : G2, : frage nach Arbeitskräften auf den meisten Gebieten Königliches Handelsgerichts-Sekretariat. industrieller Thätigkeit die Verfuchungen für die Ar- beiter über das gewöhnlihe Maß erhöhen“. Der Ausschuß hat sich dur die inzwischen gemachten Er- fahrungen nit veranlaßt finden können, der Kam- mer ein Heraustreten aus dieser reservirten Haltung anzuempfehlen.
Non der Frage der Kinderarbeit hat der Aus\{<uß mit Rücsicht auf die im ganzen Reiche veranstaltete Enquête, zur Zeit absehen zu solle” geglaubt.
Die Vorschläge des Ausschusses fanden durch- gängig einstimmige Genehmigung.
Anchen. Die früher zu Eupen, jeßt zu Aachen wohnende Handelsfrau Elisabeth, geb. Theß, Wittwe von Simon Gilles, hat das Geschäft, welches sie in Eupen unter der Firma Gilles-Thef betrieb, nah Aachen verlegt und den zu Aachen wohnenden Kauf- mann Carl von Harenne mit dem heutigen Tage als vollbere<htigten Theilhaber in dasselbe aufge- nommen.
Gedachte Firma wurde daher heute unter Nr, 241 des Firmenregisters gelöscht.
Sodann wurde unter Nr. 1314 des Firmen- vegisters eingetragen die Handelsgesellschaft unter der Firma K, von Harenne-Gilles & Cie., mit dem Sitze in Aachen, welche am heutigen Tage begonnen hat und von jedem ihrer beiden R der zu Aachen wohnenden Ms Elijabeth, geb. Theß, Wittwe Simon Gilles, und dem zu Aachen wohnenden Kaufmanne Carl von Hareune, vertreten werden kann.
Aachen, den 24. April 1876.
Aachen. Der zu Aachen wohnende Kaufmann Adam Leuchten hat das Geschäft, .welhes er in Aachen unter der Firma Adam Leuthteu betrieben, eingestellt, weshalb diese Firma unter Nr. 2343 des
Ein Aktionär der Vereinigten Spiritus- brennereien und Spritfabriken inMagde- burg hat jeßt, nachdem die Generalversammlung die Einseßung einer Kommission zur gütlichen Einigung mit den Gründern, welche bei Ankauf der Fabriken 290,000 Thlr. verdient und unter einander getheilt haben sollen, abgelehnt hrutite, zur Wahr- nehmung seiner Rechte eine Civilklage angestellt, die die „Magd. Z.* veröffentlicht. Der Klageantrag lautet wie folgt : Unter Verurtheilung der Verklagten (Aktiengesellschaft Vereinigte Spiritusbrennereien und Spritfabriken) zur Tragung der Prozeßkosten dahin zu erkennen, daß die#Rechtshandlungeu, wo- dur< Verklagte den Inhabern der Handelsgesells<aft | Firmenregisters gelöscht worden ist.
S. A. Levy zu Magdeburg die den Fabrikbe- | Aacheu, den 25. April 1876. sißern Blumenthal, Pfannenschmidt, Pfannenschmidt l Königliches Handelsgerichts-Sekretariat.
& Schlüter, Zerenner, Hensel & Freise und Gensler \ Unter Nr. 3501 des Firmenregisters
Die s<lesishen Handelskammern haben,
*) Aus den neuesten Zeitschriften.
den in Hirschberg gefaßten Beschlüssen entsprechend,
abgekauften Fabriken für 1,160,000 Thlr. abge- | Aanehen. nommen hat und diese Valuta der Cession dur ! wurde heute eingetragen die Firma A, Bettmanu,

References: Art. 278
 Art. 319
 Art. 337
 Art. 319
 Art. 323
 Art. 323
 Art. 338
 Art. 354
 Art. 343
 Art. 338
 Art. 354
 Art. 347
 Art. 347
 Art. 347
 Art. 395