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Timestamp: 2016-10-25 19:13:12+00:00

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Bundesrecht und LandesrechtBayernBayFiG,BY - FischereigesetzArt. 3 - 12, Abteilung II - Fischereiberechtigung
Bayerisches Fischereigesetz (BayFiG) Landesrecht Bayern…Art. 6 BayFiGArt. 7 BayFiGArt. 8 BayFiGArt. 9 BayFiGArt. 10 BayFiGArt. 11 BayFiGArt. 12 BayFiGArt. 13 BayFiGArt. 14 BayFiGArt. 15 BayFiGArt. 16 BayFiGArt. 17 BayFiGArt. 18 BayFiGArt. 19 BayFiGArt. 20 BayFiGArt. 21 BayFiGArt. 22 BayFiGArt. 23 BayFiGArt. 24 BayFiGArt. 25 BayFiGArt. 26 BayFiG…Art. 80 BayFiG
Art. 6 BayFiG
Art. 6 BayFiGBayerisches Fischereigesetz (BayFiG) Landesrecht BayernTitel: Bayerisches Fischereigesetz (BayFiG) Normgeber: BayernAmtliche Abkürzung: BayFiGReferenz: 793-1-LAbschnitt: Abteilung II – Fischereiberechtigung (1) 1Dehnt sich ein Gewässer durch die Errichtung eines Wasserspeichers im Sinn des Art. 22 Abs. 2 Satz 2 des Bayerischen Wassergesetzes oder durch die Errichtung eines sonstigen Wasserspeichers für Erholungszwecke durch eine Körperschaft des öffentlichen Rechts aus, so folgen am ursprünglichen Gewässer bestehende selbstständige Fischereirechte dieser Ausdehnung mit der Maßgabe, dass eine Mitberechtigung des Ausbauunternehmers unabhängig von der jeweiligen Stauhöhe des Gewässers entsteht. 2Die Anteile der Mitberechtigten bemessen sich verhältnismäßig nach dem Wert der bisherigen Fischereirechte zum fischereilichen Wert des gesamten Gewässers innerhalb der Grenzen des Staubereichs; als Staubereich gilt die Wasserfläche, die sich beim Normalstau einstellt. 3Das Wertverhältnis ist gegebenenfalls durch ein vom Ausbauunternehmer im Benehmen mit den Mitberechtigten in Auftrag zu gebendes Gutachten eines Fischereisachverständigen zu ermitteln. 4Die Kosten hierfür trägt der Ausbauunternehmer. 5Unter Berücksichtigung des Gutachtens stellt die Kreisverwaltungsbehörde das Wertverhältnis fest. 6Gegen diese Entscheidung steht der ordentliche Rechtsweg offen.(2) Für Wertminderungen der bisherigen Fischereirechte, die durch das Maß der Mitberechtigung nach Abs. 1 Satz 2 nicht ausgeglichen werden können, hat der Ausbauunternehmer Entschädigung zu leisten.(3) 1Die Inhaber der am bisherigen Gewässer bestehenden Fischereirechte sind berechtigt, vom Ausbauunternehmer die Übernahme ihrer Koppelfischereirechte zu verlangen. 2Die Höhe des Entgelts richtet sich dabei nach dem Wert der Mitberechtigung.(4) 1Für die Ausübung der Koppelfischerei gilt Art. 20 Abs. 2 entsprechend. 2Darüber, in welcher Weise die Fischerei auszuüben ist, haben die Beteiligten mit Mehrheit nach dem Umfang ihrer Anteile zu entscheiden.
Art. 5 BayFiGArt. 7 BayFiG

References: Art. 6

Art. 6

Art. 6
 Art. 22
 Art. 20

Art. 5