Source: https://gesetze-in-app.de/UrhG/10
Timestamp: 2019-09-23 13:37:19+00:00

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§ 10 UrhG: Vermutung der Urheber- oder Rechtsinhaberschaft
BGH, URTEIL vom 4.8.2014, Az. I-ZR 76/13 37	(1)	Eine	Person ist nur dann in der üblichen Weise auf dem Vervielfälti- gungsstück eines Werkes als Urheber bezeichnet, wenn die Bezeichnung zu dem einen an einer Stelle angebracht ist, wo bei derartigen Werken üblicherweise der Urheber angegeben wird (vgl. BGH, Urteil vom 26. Februar 2009 -IZR 142/06, GRUR 2009, 1046 Rn. 28 = WRP 2009, 1404 - Kranhäuser, mwN), und die Bezeichnung zu dem anderen inhaltlich erkennen lässt, dass sie den Urheber dieses Werkes benennt (vgl. Loewenheim in Schricker/ Loewenheim, Urheberrecht, 4. Aufl., §10 Rn. 8 f.; Dreyer in Dreyer/Kotthoff/ Meckel, Urheberrecht, 3. Aufl., § 10 UrhG § 10 Rn. 16; Ahlberg in Ahlberg/ Gotting, BeckOK UrhR, Stand: 1. Juli 2014, §10 UrhG Rn. 26).
BGH, URTEIL vom 4.1.2009, Az. 1 ZR 142/06 Die Urhebervermutung des § 10 UrhG gilt gemäß dem Wortlaut und dem Zweck der Vorschrift, dem Urheber den Nachweis seiner Berechtigung zu erleichtern, für alle Werke der bildenden Künste im Sinne des § 2 Abs. 1 Nr. 4 UrhG und damit auch für Entwürfe zu Werken der Baukunst (BGH, Urt. v. 14.11.2002 -1 ZR 199/00, GRUR 2003, 231, 233 = WRP 2003, 279 - Staatsbibliothek).
BGH, URTEIL vom 4.1.2009, Az. 1 ZR 142/06 -16- (Schulze in Dreier/Schulze aaO § 8 Rdn. 9 und § 10 Rdn. 22 und 24; Schlicker/ Loewenheim aaO § 10 UrhG Rdn. 8; Wandtke/Bullinger/Thum aaO § 10 UrhG Rdn. 16; OLG München ZUM 1990, 186, 188; AfP 1995, 503, 504).

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