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Timestamp: 2019-11-13 10:35:58+00:00

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Formwechsel: Rechnungslegung / 4 Steuerrechtliche Behandlung | Finance Office Professional | Finance | Haufe
Formwechsel: Rechnungslegung / 4 Steuerrechtliche Behandlung
Einem Formwechsel ist zivilrechtlich keine tatsächliche Vermögensübertragung inhärent. Er führt jedoch zu einem Wechsel des Steuersubjekts und daher mitunter zu einer fiktiven Vermögensübertragung.
Für den Fall des Formwechsels in eine Personengesellschaft bestimmt § 9 Satz 1 UmwStG daher, dass die §§ 3–8 und 10 UmwStG entsprechend anzuwenden sind. Darüber hinaus sind im Fall eines Formwechsels von einer Personengesellschaft in eine Kapitalgesellschaft oder Genossenschaft die §§ 20–23 UmwStG sowie § 9 Sätze 2, 3 UmwStG entsprechend anzuwenden. Bei einem Formwechsel von einer GmbH in eine AG (vice versa) sind ertragsteuerlich grundsätzlich keine Konsequenzen zu ziehen.
4.2 Formwechsel in eine Personengesellschaft
4.3 Formwechsel einer Personengesellschaft in eine Kapitalgesellschaft oder Genossenschaft
Gemäß § 25 Satz 1 UmwStG sind in den Fällen des Formwechsels einer Personengesellschaft in eine Kapitalgesellschaft oder Genossenschaft die §§ 20–23 UmwStG (Einbringungen) entsprechend anzuwenden. Insofern wird auf die Ausführungen in "Spaltung: Rechnungslegung", Rz. 123–163, verwiesen. Da § 25 UmwStG keine eigene Rückwirkungsregelung enthält, verweist § 25 Satz 2 UmwStG auf die Vorschriften des § 9 Satz 2, 3 UmwStG und schreibt deren analoge Anwendung vor. Siehe dazu Rz. 78 ff.

References: § 9
 § 9
 § 25
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 § 9