Source: https://issuu.com/ttverlag/docs/awm_dezember_issue_2016
Timestamp: 2017-10-22 11:24:54+00:00

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Allgäuer Wirtschaftsmagazin Ausgabe 6/2016 by Thomas Tänzel - issuu
6|2016 4,90 €
Steuerberater | Seite 8
Steuerberatungsgesellschaft aus Türkheim
Wirtschaft | Branchen-News | Kultur | Soziales
In dieser Ausgabe: Seite 80
In dieser Ausgabe: Seite 22
Themenspezial Coaching Training & Regio Spezial Memmingen
Landrätin Zinnecker aus dem Ostallgäu
Liebe Leserinnen und Leser, fühlen Sie sich auch nicht ganz wohl in einer Zeit des Brexit und eines Donald Trump? Und bereiten Ihnen das zweifelhafte Gebaren der Autoproduzenten von Wolfsburg über Ingolstadt bis zu -möglicherweise- Stuttgart ebenfalls keine Freude? Dann lassenSie uns doch einen Landstrich in Deutschland suchen, der uns Freude macht.
TITEL: ANGELE & KOLLEGEN, ANTON REICHART, ALLGÄU GMBH, ISENHOFF
Nein, suchen brauchen wir da nicht wirklich: Das Allgäu lebt von einem großen Anteil an Klein- und Mittelunternehmen (KMU), die sich sehr gut ergänzen mit einigen wenigen größeren Firmen. Die Unternehmen prosperieren und verkraften auch Markteinbrüche. Aber ja: Es gibt Defizite. Zwar nicht an Arbeitsplätzen, dafür umso mehr an qualifizierten Mitarbeitern. Das sieht auch Horst Holas, stellvertretender Leiter der Arbeitsagentur Kempten-Memmingen so, wenngleich ihn die Arbeitslosenquote von geringen 2,7 Prozent freut. „Keinen Anlass zur Sorge“ um die Existenzen im Handwerk sieht Schwabens Präsident der Handwerkskammer Hans-Peter Rauch: „Die konjunkturelle Lage im Allgäuer Handwerk ist aktuell auf sehr hohem Niveau. Gefüllte Auftragsbücher, eine geringe Arbeitslosigkeit und optimistische Einschätzungen der Unternehmen für die Zukunft!“ Kein Wunder daher: „Das Allgäu steht im Handwerk aktuell an der Spitze der vier schwäbischen Teilregionen.“ Wermutstropfen seien nur die fehlenden, tüchtigen Nachwuchs- und Fachkräfte. Steuerberater Martin Lochbihler aus Füssen stellt in seiner täglichen Arbeit fest, dass die Unternehmenzunehmend unter Bürokratie und statistischen Anforderungen zu leiden haben. Gottlob hält hier die Robustheit der Allgäuer Mächler, Tüftler & Co. dagegen, wie Thomas Schneider, Leiter Firmenkunden
6 | 2016
der Sparkasse Allgäu im Marktbereich Marktoberdorf, registriert: „Durch die gute wirtschaftliche Situation ist verstärkt eine Eigenfinanzierung der Firmen bei Investitionsprojekten feststellbar.“ Nicht Schritt halten mit der guten konjunkturellen Entwicklung kann der Wohnungsmarkt. Von Oberschwaben bis zum bayerischen Pfaffenwinkel werden Wohnraum wie auch gewerbliche Immobilien stärker nachgefragt, als Angebot vorhanden ist. „Seit 2011 haben die Preise im Wohnimmobilienbestandsbereich bis zu 47 Prozent zugelegt“, stellt der geschäftsführende Gesellschafter Eugen Maucher von Engel & Völkers in Kempten fest. Positiv ist auch die Lage im Agrarsektor und vorallem im Tourismus. Dazu Peter Huber, Vorsitzender des Kreisverbands Ostallgäu-Kaufbeuren im Bayerischen Genossenschaftsverband: „In der Landwirtschaft deutet sich eine Verbesserung aufgrund des derzeit wieder steigenden Milchpreises an. Und der Tourismus hat sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt.“ Damit kann ich Ihnen ruhigen Gewissens einen besinnlichen Advent, eine frohe Weihnachtszeit und alles Gute für das Neue Jahr 2017 wünschen!
Anton Reichart Redaktion
Inhalt | Titelthemen
8 Arbeitszimmer
Das Thema Home Office immer wird immer wichtiger. Andreas Heim, Steuerberater bei Angele & Kollegen aus Türkheim, nimmt hierzu Stellung. 80 3. Allgäuer Gründerpreisverleihung Die 3. Allgäuer Gründerpreisverleihung in neuem Format glänzt als Bundessieger der „Ausgezeichneten Orte im Land der Ideen“. 22 Beruf: Landrätin Vor zweieinhalb Jahren trat Maria Rita Zinnecker als Leiterin des Kaufbeurer AELF bei der Wahl zum Landrat des Landkreises Ostallgäu an – und gewann gegen den lang jährigen Amtsinhaber.
Wirtschaft und Leben im Allgäu
10	Uhren / Juwelier Juwelier Müller präsentiert die Sonderedition „Der kleine Prinz“ vom Schweizer Luxusuhrenhersteller IWC Schaffhausen.
14	Mitarbeiterführung Brack Wintergarten in Altusried hat eine klare Firmenphilosophie: Neben fortschrittlichem Denken und Handeln sind es vor allem zufriedene und hoch motivierte Mitarbeiter, die ein erfolgreiches Unternehmen stützen und vorwärts bringen.
20	Automobil Der neue ŠKODA KODIAQ startet eine breit angelegte SUV-Offensive. Seitz präsentiert den neuen KODIAQ in seinen Ausstellungsräumen in Kempten.
26	Reisebüro Teufelsschlund und Todesstrasse, etwa die Zutaten eines Allgäu-Krimis ? Tatsächlich sind es die Highlights der „Best of Südamerika“ – Aktivreise, der Ideenschmiede aus Altusried: dem Reisebüro One World.
30	IT Service Mit dem neuen Servicekonzept smart IT 360° geht die PCK IT Solutions aus Kempten neue, radikale Wege in die Zukunft. Verantwortungsvoll, hochaktuell und sicher.
33	Firmenwebsite Die Position Ihrer Firmenwebsite können Sie unter anderem über Suchmaschinenoptimierung (SEO) verbessern. Durch Dachcom wird Ihre Website „bei Google ganz oben stehen“.
36	Immobilien Die Real Estate & Asset Beteiligungs GmbH hat zum 1. Dezember ein weiteres Wohnportfolio in Hof angekauft. Für Investoren eine solide und nachhaltige Ertragsgrundlage, für die Mieter bezahlbarer Wohnraum
38	Unterschätztes Risiko Nur wenige Berufstätige denken darüber nach, was passiert, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft arbeitsunfähig werden. Das Risiko ist größer als man denkt.
6 | 2016 Allgäu Wirtschaftsmagazin
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Inhalt | Wirtschaft und Leben im Allgäu
Finanzen / Steuern Spezial
TSP Finanzen / Steuern
s. 35–41
44	Hygiene Bei Hygiene Honold in Woringen erhalten Kunden nicht nur das richtige Mittel zum richtigen Zweck, sondern umfassendes Knowhow und fachkundige Beratung.
46	Grünes Allgäu Die Foodsharing Gruppe Kempten setzt sich für das Teilen überschüssiger Nahrungsgüter ein.
38	Behördenstandort Kaufbeuren gestärkt „Wir stärken den Behördenstandort Kaufbeuren“, so Finanzminister Dr. Markus Söder bei der Einweihung des Erweiterungsbaus für das Finanzamt Kaufbeuren Ende Oktober. „Das Finanzamt erhält mit der Kassenzentralisierung im Februar und März 2017 neue krisensichere Arbeitsplätze.
39	Gezielter Transfer In den Jahren bis 2018 stehen in Bayern rund 24.000 Betriebe mit über 350.000 Arbeitsplätzen vor einem Generationswechsel. Zahlen, die das Bayerische Wirtschaftsministerium jüngst vorstellte und damit betont, wie bedeutend die erfolgreiche Gestaltung der Unternehmensnachfolge auch für die bayerische Volkswirtschaft ist.
41	Geldanlage: Neue Strategien gefragt Im März 2016 senkte die EZB den Leitzins auf null Prozent. Für die deutschen Anleger bedeutet dies: Für Geld auf dem Sparbuch oder Tages- und Festgeld wird es auf absehbare Zeit praktisch keine Zinsen mehr geben. „Die Bundesbürger stecken aktuell viel Geld in sogenannte Mischfonds“.
42	Landgericht Kempten verurteilt Sparkasse Allgäu Das Landgericht Kempten (Allgäu) stellt Wirksamkeit eines Darlehens-Widerrufs fest und verurteilt die Sparkasse Allgäu auch zur Übernahme der außergerichtlichen Anwaltskosten. Die Fachanwaltskanzlei Seehofer hat für eine Darlehensnehmerin ein Urteil gegen die Sparkasse Allgäu erstritten
50	Thema: Outdoor- und Eventmanagement Sie suchen nach einem außergewöhnlichen Betriebsausflug? Im Aktiv Zentrum Oberstaufen organisiert Jürgen Koch Events der besonderen Art.
51	Psychokrieg am Arbeitsplatz Wenn in Ihrem Unternehmen aus Kollegen Feinde werden
52	Reisemanagement, Incentives & Events Sie suchen ein außergewöhnliches Incentive für Ihr Unternehmen? Werfen Sie einen Blick auf Charming Experiences, einer Marke von Siglinde Fischer – Charming Places.
| Spezial Allgäu Wirtschaftsmagazin
54	Coaching Christian Brandl ist mehr als ein Stressmanager. Der Coach und Wirtschaftsmediator berät Unternehmen, wie sie Fach- und Führungskräfte dauerhaft an sich binden. Es geht darum den Verlust wertvoller Mitarbeiter und hohe Fluktuationskosten zu vermeiden.
Coaching / Training Spezial s. 50–60
56	Eventmanagement Wer wünscht sich nicht eine besondere Location und einen Eventmanager, der sich um alles kümmert? Bei Oliver Mathias Kraus bekommen Unternehmen beides – und noch viel mehr.
58	Berufsabschluss nachholen? Ein anerkannter Abschluss ist in jedem Alter möglich und bietet mehr Sicherheit.
59	Jobs im Rentenalter? Bundesfinanzminister Schäuble möchte das Renteneintrittsalter erhöhen. Warum nicht? Fragt sich Altersforscherin Ursula Staudinger.
60	Krise als Chance Mit Coaching Wege aus der beruflichen Sackgasse finden
64	Industrieanlagenbau Seit 2014 steht die Firma SMB Houdek aus Wertach für Qualität und Terminsicherheit für Produktion hochwertiger Rohrleitungen in Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie.
72	Software Solutions Als technologischer Vorreiter entwickelt die kasasi GmbH aus Kempten intelligente telematik- und massendatenbasierte Lösungen für Kunden aus verschiedenen Bereichen.
74	Highspeed Dateleitungen Schnelle und zuverlässige Datenleitungen von M-net machen es möglich: Viele berufliche Tätigkeiten sind nicht mehr an feste Orte gebunden.
77	Hörgeräte und Gehörschutz Wird das Lesen der klein gedruckten Zeitung immer beschwerlicher, ist es heute selbstverständlich, eine Brille zu tragen. Der Weg zum Hörsystem hingegen ist nach wie vor ein weiter. In Deutschland haben ungefähr 15 Millionen Menschen eine Hörminderung – allerdings nutzen nur 2,5 Millionen Menschen moderne Hörsysteme. Hörgeräte Zengerle & Gehörschutz als Hörakustik-Meisterbetrieb ist der richtige Ansprechpartner, wenn es ums gute Hören und Verstehen geht!
80	3. Allgäuer Gründerpreisverleihung Eine durch und durch gelungene Veranstaltung an der Kemptener Hochschule mit einer äußerst interessanten Auswahl an innovativen Startup-Ideen.
NEUES ZUM ARBEITSZIMMER Neben der Mobilität von Arbeitnehmern wird auch das Thema Home Office immer wichtiger. Andreas Heim, Steuerberater bei Angele & Kollegen aus Türkheim, nimmt zu einigen aktuellen Urteilen hierzu Stellung.
Arbeitszimmer der Ehegatten Nutzen Ehegatten ein Arbeitszimmer gemeinsam, ist der Höchstbetrag von € 1.250,00 zu halbieren, wie das Finanzgericht (FG) Münster in einem Urteil vom 15.3.2016 entschieden hat (Az. 11 K 2425/13 E, G). Nach Auffassung der Richter und unter Berufung auf die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs ist der Höchstbetrag objektbezogen. Das heißt, die abziehbaren Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer beschränken sich auf diese € 1.250,00, unabhängig davon, wie viele Personen das Zimmer nutzen. Arbeitszimmer bei Photovoltaikanlage Der Betrieb einer Photovoltaikanlage stellt einen Gewerbebetrieb dar. Richtet sich
der Steuerpflichtige für seine Arbeiten im Rahmen seiner gewerblichen Tätigkeit ein Arbeitszimmer ein und steht für die Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur erfügung, können die Aufwendungen dem Grunde nach abziehbar sein. Dies bestreitet auch der Bundesfinanzhof (BFH) nicht. Wichtig ist jedoch, dass der Steuerpflichtige das Arbeitszimmer nicht in unwesentlichem Maße auch privat nutzt. Ist dies der Fall, ist der Steuerabzug komplett zu versagen (BFH-Urteil vom 17.2.2016, X R 1/13).
Aufwendungen für die Arbeitsecke Der Bundesfinanzhof (BFH) hat den Abzug für die Aufwendungen für eine Arbeitsecke verneint (Urteil vom 17.02.2016, X R 32/11). Der Senat verneinte generell den Steuerabzug von Aufwendungen für einen in die häusliche Sphäre des Steuerpflichtigen eingebundenen Raum. Grund hierfür ist, dass Räume, in denen sich eine Arbeitsecke befindet, regelmäßig in mehr als nur untergeordnetem Umfang zu privaten Zwecken genutzt werden.
Die Raumverhältnisse waren im Urteilsfall wie folgt: Ein Teil des Raumes war miteinem Schreibtisch und Büroregalen ausgestattet. Im anderen Teil, abgetrennt durch ein Regal, war ein Sofa, ein Couchtisch sowie ein Esstisch mit mehreren Stühlen und ein Fernseher untergebracht. Die Abtrennung dieses überwiegenden Wohnraums durch ein Regal (Raumteiler) genügt nach Auffassung des BFH nicht, um aus dem einheitlichen Raum zwei Räume zu machen.
Angele & Kollegen Steuerberatungsgesellschaft GmbH & Co. KG Irsinger Straße 3 86842 Türkheim Telefon (08245) 96020 www.angele-kollegen.de kanzlei@angele-kollegen.de
BILDER: ANGELE & KOLLEGEN
Arbeitszimmer Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer sowie die Kosten der Ausstattung können bis zu € 1.250,00 im Jahr als Betriebsausgaben bzw. Werbungskosten abgezogen werden. Dies gilt nur, wenn für die entsprechenden Tätigkeiten kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung steht.
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KLEINE PRINZ UND IWC Seit drei Jahren nimmt die Schweizer Luxusuhrenherstellerin IWC Schaffhausen das Thema von Antoine de Saint-Exupérys kleinem Prinzen mit Sonderedition auf. In diesem Jahr dürfen sich neben der Big Pilot’s Watch Annual Calendar Edition «Le Petit Prince» – gleich drei unlimitierte Pilot’s Watches mit dem nachtblauen Zifferblatt, dem braunen Kalbslederarmband und der Bodengravur des kleinen Prinzen schmücken: die Big Pilot’s Watch Edition «Le Petit Prince», die Pilot’s Watch Chronograph Edition «Le Petit Prince» und die Pilot’s Watch Mark XVIII Edition «Le Petit Prince».
In der märchenhaften Erzählung «Der kleine Prinz» von Antoine de Saint-Exupéry sagt der Fuchs: «Es muss feste Bräuche geben.» «Was heisst ‹fester Brauch›?», fragte der kleine Prinz. Darauf antwortete der Fuchs: «Es ist das, was einen Tag vom anderen unterscheidet, eine Stunde von der anderen.» – Die Herausgabe von «Le Petit Prince»-Sondereditionen ist inzwischen so etwas wie ein fester Brauch bei IWC Schaffhausen. «Der kleine Prinz», 1943 in New York während Saint-Exupérys Exil veröffentlicht, wurde zum beliebtesten Werk des französischen Schriftstellers und Flugpioniers. Von dem Buch, seither in 270 Sprachen gedruckt, wurden bis heute über 150 Millionen Exemplare weltweit verkauft. In diesem Jahr umfasst die unlimitierte Editionsreihe sogar gleich drei Pilot’s Watches: die Big Pilot’s Watch Edition «Le Petit Prince» (Ref. IW500916), die Pilot’s
Watch Chronograph Edition «Le Petit Prince» (Ref. IW377714), beide bekannt aus dem vergangenen Jahr und mit leichten Veränderungen am Zifferblatt sowie mit Kalbslederarmbändern von Santoni ausgestattet weitergeführt, sowie die neue Pilot’s Watch Mark XVIII Edition «Le Petit Prince» (Ref. IW327004).
MARKENZEICHEN: NACHTBLAUES ZIFFERBLATT Markenzeichen der Uhren, die unter dem Namen des kleinen Prinzen lanciert werden, sind das nachtblaue Zifferblatt sowie das braune Kalbslederarmband mit beigefarbenen Ziernähten, neu aus dem Hause Santoni – beides macht die sportlich-
eleganten Zeitmesser zu ungewöhnlichen Blickfängen. Ausserdem tragen die Pilot’s Watches auf der Rückseite die Gravur EDITION LE PETIT PRINCE und zeigen den kleinen Prinzen mit Mantel und Degen, so wie ihn Antoine de Saint-Exupéry in den 1940er-Jahren gezeichnet hatte. Als Vorbild für die Zifferblattgestaltung auch dieser Big Pilot’s Watch dient unübersehbar die historische Grosse Fliegeruhr von 1940: Die historisch korrekte Ziffer «9», bei der Neuauflage der Grossen Fliegeruhr im Jahr 2006 weggelassen, kehrt ebenso an ihren ursprünglichen Ort zurück wie der Markierungspfeil unterhalb der Minuterie bei «12 Uhr». Nachleuchtende weisse Propellerzeiger und arabische Ziffern auf
dunklem Hintergrund ermöglichen nicht nur eine schnelle Orientierung bei allen Lichtverhältnissen. Sie verleihen den Pilot’s Watches auch ihren unverwechselbaren Cockpit-Look. Alle drei Zeitmesser verfügen über die typischen Qualitäten leistungsfähiger Uhren: Präzision, Funktionalität und Zuverlässigkeit. Die Big Pilot’s Watch Edition «Le Petit Prince» ist mit dem IWC-Manufakturkaliber 51111 ausgestattet. Der federnd gelagerte Rotor und der Pellaton-Klinkenaufzug bauen in kürzester Zeit die Energie für über sieben Tage Gangreserve auf, geben davon aber nur Energie für 168 Stunden wieder ab, bevor das komplizierte Getriebe der Gangreserve das Uhrwerk mechanisch anhält. Dieser Stopp vor
Ablauf der gesamten Federkraft dient dazu, das schwächere Enddrehmoment der Zugfeder auszuschalten. So wird über die gesamte Gangdauer gleichmässige Präzision gewährleistet. Die Gangreserveanzeige auf dem Innenzifferblatt gibt zuverlässig Auskunft über die verbleibende Laufzeit bis zum Stillstand des Uhrwerks. Die Big Pilot’s Watch Edition «Le Petit Prince» besitzt eine Datumsanzeige bei «6 Uhr» und die für den fliegerischen Gebrauch unabdingbare Zentral sekunde. Das 46 Millimeter grosse Edelstahlgehäuse umschliesst einen Weicheisen-Käfig zum Schutz des Uhrwerks vor extremen Magnetfeldern. ie Pilot’s Watch Chronograph Edition «Le Petit Prince» ist die sportlichste unter den drei Pilot’s Watches, büsst dabei aber keineswegs ihre Eleganz ein. Der 6 bar wasserdichte Chronograph, dessen Instrumentenlook sich in der klar strukturierten Minuterie, den weissen Zeigern und Ziffern und dem Markierungsdreieck offenbart, verzichtet 2016 zugunsten der Ablesbarkeit auf das Dreifachdatum, dadurch wirkt das Zifferblatt aufgeräumter. Das robuste Chrono graphen werk Kaliber 79320 ermöglicht Stopp- und Additionszeitmessungen bis zu 12 Stunden und ist durch ein Weicheisen-Innengehäuse
optimal gegen die äussere Einwirkung von Magnetfeldern abgeschirmt. Polierte und satinierte Elemente wechseln sich auf dem 43 Millimeter grossen Edelstahlgehäuse ab. Die Pilot’s Watch Mark XVIII Edition «Le Petit Prince» entspricht in Form und Funktion konsequent dem Ideal klassischer Fliegeruhren. Das klar strukturierte Zifferblatt ist wie bei Bordinstrumenten auf das Wesentliche reduziert, die Ablesbarkeit hat oberste Priorität. Deshalb haben die IWCDesigner auch auf ein Dreifachdatum verzichtet und sich wieder für eine einfache Datumsanzeige entschieden. Der 6 bar wasserdichte Zeitmesser wird vom Automatikuhrwerk Kaliber 30110 angetrieben und verfügt über eine Gangreserve von 42 Stunden. In puncto Ganggenauigkeit und Robustheit erfüllt die Pilot’s Watch Mark
XVIII Edition «Le Petit Prince» wie alle ihre Vorgängermodelle das Anforderungsprofil professioneller Fliegeruhren. Mit dem Weicheisen-Innengehäuse zur Magnetfeldabschirmung sowie dem gegen plötzlichen Druckabfall geschützten Frontglas knüpft die Mark XVIII an die Tradition ihres historischen Vorbildes an, die legendäre Mark 11 aus dem Jahr 1948.
IWC SCHAFFHAUSEN UND DIE FONDATION ANTOINE DE SAINTEXUPÉRY Seit 2005 ist IWC Schaffhausen Partnerin der Fondation Antoine de Saint-Exupéry. Die Stiftung arbeitet eng mit der Nichtregierungsorganisation Sipar zusammen, die in Kambodscha Schulbibliotheken und Bücher busse mit Lesestoff ausstattet und
entlegene Gebiete mit Literatur versorgt. Durch diese Kooperation und dank des Engagements von IWC Schaffhausen wurden 2014 zwei Schulgebäude mit integrierter Bibliothek eröffnet, die 1200 Kindern Zugang zu Bildung ermöglichen. Darüber hinaus wurde ein Schulgebäude mit einer angeschlossenen Bücherei im Dorf Roluos in der Provinz Siem Reap errichtet.
IWC SCHAFFHAUSEN Mit einem klaren Fokus auf Technologie und Entwicklung stellt die Schweizer Uhrenmanufaktur IWC Schaffhausen seit 1868 Zeitmesser von bleibendem Wert Allgäu Wirtschaftsmagazin
her. Das Unternehmen hat sich durch seine Passion für innovative Lösungen und technischen Erfindergeist international einen Namen gemacht. Als eine der weltweit führenden Marken im Luxusuhrensegment kreiert IWC Meisterwerke der Haute Horlogerie, die Engineering und Präzision mit exklusivem Design vereinen. Als Unternehmen mit ökologischer und sozialer Verantwortung setzt IWC auf nachhaltige Produktion, unterstützt rund um den Globus Institutionen bei ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und pflegt Partnerschaften mit Organisationen, die sich für den Klima- und Umweltschutz engagieren.
Juwelier Müller GmbH & Co. KG Bildunterschrift
Pfarrstraße 1 87561 Oberstdorf Telefon (08322) 3841
Juwelier Müller GmbH & Co. KG Am Schlößle 1 87435 Kempten Telefon (0831) 540300 info@juwelier-mueller.de www.juwelier-mueller.de
BILDER: IWC
WC SCHAFFHAUSEN UND DIE SONDEREDITIONEN «LE PETIT PRINCE» Seit drei Jahren nimmt die Schweizer Luxusuhrenherstellerin IWC Schaffhausen das Thema vom kleinen Prinzen mit Sonderedition auf. Damit würdigt IWC eines der meistverkauften Bücher der Literaturgeschichte, geschrieben vom legendären Schriftsteller, Piloten und Abenteurer Antoine de Saint-Exupéry. Den Anfang machten 2013 die Grosse Fliegeruhr Perpetual Calendar Edition «Le Petit Prince» (Ref. IW502802) und die Fliegeruhr Mark XVII Edition «Le Petit Prince» (Ref. IW326506), die zu Ehren des 70. Geburtstags der weltbekannten Erzählung lanciert wurden. Ein Unikat der Grossen Fliegeruhr Perpetual Calendar Edition «Le Petit Prince» (Ref. IW502801) in Platin wurde durch Sotheby’s in Genf versteigert, die Rekordsumme von CHF 173 000 kam der Fondation Antoine de Saint-Exupéry zugute, die sich dem humanitären Gedanken gut des Franzosen verschrieben hat. In der Reihe der limitierten Sonder editionen «Le Petit Prince» folgten 2014 die Fliegeruhr Chronograph Edition «Le Petit Prince» (Ref. IW377706) und die Grosse Fliegeruhr Edition «Le Petit Prince» (Ref. IW500908). 2015 präsentierte IWC Schaffhausen die Grosse Fliegeruhr Edition «Le Petit Prince» (Ref. IW500909) in Rotgold in einer limitierten Stückzahl von 250 Exemplaren. Im selben Jahr brachte IWC Schaffhausen die neue Fliegeruhr Doppelchronograph Edition «Le Petit Prince» (Ref. IW371807) mit einer innovativen Wochentagsanzeige in Form eines Kreises aus sieben Sternen an den Start.
IIIIII BRACK WINTERGARTEN IIIIII So „durchschaubar” wie das Produkt selbst, so transparent ist auch die Firmenphilosophie. Ein Wintergarten kann die Lebensqualität und den Wohlfühlfaktor in den eigenen vier Wänden enorm steigern. Brack Wintergarten bietet hier qualitativ maßgefertigte Produkte, die von einem kompetenten und motivierten Team in Altusried gefertigt werden. Wer sich für einen Brack Wintergarten entscheidet, möchte in erster Linie sein Zuhause und somit auch seine Lebensqualität bereichern. Dass dieses Vorhaben für den Kunden zum vollen Erfolg wird, dazu fühlt sich Matthias Brack, zusammen mit seinem kompletten Team, verpflichtet. Doch was genau verbirgt sich hinter dem Unternehmen „Brack“, welches immerhin schon in der vierten Generation erfolgreich am Markt ist? „Das Geheimnis des Erfolges ist einfach erklärt“, so der Firmeninhaber. „Neben fortschrittlichem Denken und Han-
deln sind es vor allem zufriedene und hoch motivierte Mitarbeiter, die ein erfolgreiches Unternehmen stützen und vorwärts bringen. Nur so entsteht ein hervorragendes Produkt, welches eine hohe Kundenzufriedenheit garantiert.“ So ist es zum Beispiel üblich, dass EIN Mitarbeiter mit der Arbeit eines gesamten Projektes betraut ist. Dieser Mitarbeiter ist von Anfang bis Ende, sozusagen vom Zuschnitt bis zur Oberflächenbehandlung zuständig und kann sich den Erfolg seiner Arbeit
selbst zuschreiben. Dass der Firmenchef diese Philosophie auch lebt, belegt unter anderem die zweimalige Auszeichnung des Thalhoferpreises für „Innovationskraft Mitarbeiter“ sowie für „Vorausdenken – nachhaltig Handeln“. Dieser Preis gilt in der Branche als „Oskar des Schreinerhandwerks“. Zweiundzwanzig Mitarbeiter, zweiundzwanzig verschiedene Charaktere, geringe Fluktuation, wenig Ausfall durch Krankheit. Doch worin liegt das Geheimnis? Ein wichtiger Punkt ist sicherlich die Anerkennung der Arbeitsleistung des einzelnen Mitarbeiters. Unter anderem auch in Form von guter Bezahlung. „Ein gutes Grundgehalt sowie Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind für uns selbstverständlich“, berichtet Matthias Brack. Ebenso werden die Mitarbeiter regelmäßig geschult und der Maschinenpark ist auf dem neuesten Stand. Aber es gibt noch viele weitere Dinge, die die Mitarbeiter von Brack Wintergarten schätzen und die zu einer Verwurzelung mit dem Unternehmen beitragen. Es ist in erster Linie das gute Verhältnis untereinander und zum Vorgesetzten. „Die Würdigung eines jeden Mitarbeiters und dessen Einsatz, ist es, was uns als Gesamtes vorwärts bringt. Denn nur, wenn wir alle Hand in Hand arbeiten, kommen wir zum Erfolg, der wiederum einen gesicherten Arbeitsplatz garantiert“, weiß der Firmenchef. Erfolge werden bewusst wahrgenommen, Neuerungen im Mitarbeiterteam besprochen, Leistungen gewürdigt und Feste, wie zum Beispiel das jährliche Jahresauftaktfest, gemeinsam gefeiert. Regelmäßige Mitarbeitergespräche, die Lob und auch ebenso Kritik zulassen, sind fester Bestandteil im Unternehmen. „Als Chef habe ich längst verstanden, dass der moti-
vierte Einsatz meiner Mitarbeiter langfristig gesehen eine hohe Kundenzufriedenheit und somit natürlich den Erfolg unseres Unternehmens garantiert“, erklärt Matthias Brack. So habe er ebenso größten Respekt vor seinen Mitarbeitern, die draußen vor Ort bei Wind und Wetter arbeiten, sowie vor dem Schreinermeister, der millimetergenaue, präzise Arbeit abliefert oder dem Lehrling, der sich für seinen Beruf begeistert und wissbegierig lernt. So ist es auch keine Seltenheit, dass Mitarbeiter nach Feierabend, unter Nutzung der Firmenmaschinen, an einem privaten Projekt weiterarbeiten oder auf ein Bier zusammen
kommen um einen Erfolg zu feiern – eine bestandene Prüfung, den Abschluss eines kniffeligen Auftrages oder ein besonderes Kundenlob. Letzteres gibt es viele, denn wer mit Firma Brack seinen Wintergarten plant, der weiß, dass am Ende der Firmenleitspruch „Wir arbeiten nicht nur, wir schaffen auch was!“ voll zum Tragen gekommen ist. Marion Stahlke
BILDER: BRACK WINTERGARTEN
Brack Wintergarten GmbH & Co. KG Tannenweg 1 87452 Altusried Telefon (08373) 92118-0 Telefax (08373) 92118-25 info@brack-wintergarten.de www.brack-wintergarten.de
575 Handwerker werden in den Meisterstand erhoben
Erweiterungsbau Fa. Biedenkapp, Wangen (D)
Badmintonhalle, Langnau (CH)
Auf der 67. Meisterfeier der Handwerkskammer Ulm wurden kürzlich 575 Handwerkerinnen und Handwerker aus 19 Gewerken feierlich im Kongress Centrum Ulm in den Meisterstand erhoben. „Ihr Meisterbrief ist die Eintrittskarte zu einem neuen Berufsabschnitt. Sie können sich selbständig machen oder einen Betrieb übernehmen. Sie können junge Menschen ausbilden, Mitarbeiter führen und mit Ihnen die tollsten Wege beschreiten“, so Joachim Krimmer, Präsident der
Handwerkskammer Ulm. Zudem verwies er auf die Vorbildfunktion der Absolventen. „Zum dritten Mal hintereinander haben wir ein Ausbildungsplus geschafft. Wir haben dieses Jahr fast zehn Prozent mehr Azubis als im Vorjahr.	BILD: GISELA SGIER gs
Mehr Raum für Innovation.
MULTIVAC initiiert den „multiKids Day“
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Erstmalig hatte MULTIVAC am 16. November 2016, dem schulfreien Buß- und Bettag, eine Kinderbetreuung für Mitarbeiterkinder initiiert. Der „multiKids Day“ stand dabei ganz im Zeichen von Musik, Bewegung, Spiel und Ernährung und sorgte für beste Laune bei allen Beteiligten. An vier abwechslungsreichen Spielstationen konnten die Kinder der ersten bis fünften Klasse spannende Erfahrungen im Kinderhort Wolfertschwenden sammeln: Im Bereich Ernährung wurden gesunde Pausensnacks vorbereitet, während im „Sinnesparcour“ viel Wissenswertes über den Geschmack von natürlichen Lebensmitteln zu erfahren war. Im Musikzimmer wiederum hatten die Kleinen mit dem „Kern-Klangbrett“ tolle Erfolgserlebnisse und an der Bastelstation fertigten sie selbst Spielgeräte an. Als Highlight wurde die Turnhalle zu einem großen Abenteuer-Sportparcours umgebaut. Auf Begeisterung stieß zudem die Zeitmessanlage, wo sich die Kleinen im Sprint messen konnten. Insgesamt nahmen 42 Kinder
an der Veranstaltung teil. „Die Kinder hatten sichtlich viel Spaß und waren mit vollem Einsatz dabei“, bestätigt Andreas Straub, Referent für Personalentwicklung bei MULTIVAC. „Wir freuen uns, dass wir mit dem multiKids Day unsere berufstätigen Eltern an diesem schulfreien Feiertag tatsächlich entlasten konnten“. Unterstützt wurde der Tag durch den Veranstalter „SpoSpiTo! Bringt Kinder in Bewegung“ aus Kempten. sp
Hatten Spaß am multiKids Day: Die Kinder der berufstätigen Eltern bei MULTIVAC.
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MAUDERER Outlet Store –
der neue Online Shop von MAUDERER Der MAUDERER Outlet Store ist ab sofort unter www.mauderer-outlet.de zu erreichen. Durch den neuen zusätzlichen Vertriebskanal von MAUDERER Alutechnik können Kunden die MAUDERER Premium Produkte mit bis zu 30 Prozent Rabatt erstmals direkt beim Hersteller erwerben. Kleine Kratzer und andere Schönheitsfehler, Ausstellungsware und Lagerräumung bieten die Möglichkeit für Endverbraucher bei voller Herstellergarantie ein Schnäppchen zu finden.Eine Auswahl von hochwertigen MAUDERER- und BAVARIA-Produkten wie Verladeschienen, Leitern und Zubehör wie die MAUDERER Premium Alubox in sechs verschiedenen Größen werden als Startpaket im Outlet Store angeboten. Weitere Produkte sowie Zubehör
der breiten Produktpalette sollen nach und nach folgen. Eine besondere Aktion hält MAUDERER zum 40-jährigen Jubiläum bereit: 40 Prozent Rabatt erhalten die Kun-
den auf die Premium Aluboxen sowie auf die Teleskopleitern 4x3S für die nächsten 40 Tage. sp
BILD: MAUDERER
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Landrat Elmar Stegmann übernimmt Vorsitz der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH Mit Beginn des neuen Jahres steht bei der Deutschen Bodensee Tourismus GmbH eine Veränderung ins Haus. Der bisherige Vorsitzende der Gesellschafterversamm-
lung Lothar Wölfle, Landrat des Bodenseekreises übergibt 2017 sein Amt an Elmar Stegmann, Landrat des Landkreises Lindau.	gs
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Während der ŠKODA KODIAQ dem Feld der Tour de France beim Zieleinlauf in Paris noch im Tarnkleid vorausfuhr, zeigte sich das große SUV des tschechischen Automobilherstellers auf dem Pariser Automobilsalon einer breiten internationalen Öffentlichkeit erstmals so, wie ŠKODA Designchef Jozef Kaban und sein Team das jüngste Produkt der Marke geschaffen haben: charaktervoll, innovativ und geräumig.
„Mit dem Messedebüt des KODIAQ beginnt für ŠKODA auch hierzulande eine neue Ära. Ich bin überzeugt, dass wir mit unserem ersten großen SUV viele neue Kunden bei ŠKODA begrüßen werden“, sagt Frank Jürgens, Sprecher der Geschäftsführung ŠKODA AUTO Deutschland. „Dieses selbstbewusste, kraftvolle SUV vereint alle attraktiven ŠKODA Qualitäten: ein außergewöhnliches Raumangebot, charakterstarkes Design, viele praktische ,Simply Clever‘-Features und ein herausragendes Preis-/Wertverhältnis. Hinzu kommen innovative Technologien, die sonst nur in höheren Fahrzeugklassen zu finden sind.“ Das Design, mit dem die Marke ihre neue Formensprache ins SUV-Segment überträgt, spiegelt den vielseitigen Charakter des KODIAQ wider: Es zeichnet sich durch ein markantes Zusammenspiel von eleganter Linienführung, sportlichen Konturen und einem robusten Auftritt aus. ŠKODA typisch ist das überdurchschnittliche Platzangebot: Der KODIAQ weist mit 2.791 mm den größten Radstand im Wettbewerb aus und bewegt sich mit großzügigen Innenraumdimensionen am oberen Ende seines Segments. Darüber hinaus bietet er den
Verbrauchswerte: KODIAQ 1,4 TSI 92 kW (125 PS) kombiniert 6,0 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 140 g/km KODIAQ 1,4 TSI ACT DSG 110 kW (150 PS) kombiniert 6,1 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 141 g/km KODIAQ 1,4 TSI ACT 4x4 110 kW (150 PS) innerorts 8,2 l/100km, außerorts 5,9 l/100km, kombiniert 6,8 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 154 - 153 g/km KODIAQ 1,4 TSI ACT 4x4 DSG 110 kW (150 PS) kombiniert 7,1 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 164 g/km KODIAQ 2,0 TSI 4x4 DSG 132 kW (180 PS) innerorts 9,0 l/100km, außerorts 6,3 l/100km, kombiniert 7,3 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 168 g/km
größten Kofferraum seiner Klasse: Das geräumige Gepäckabteil des wahlweise als Siebensitzer erhältlichen SUV kann von 720 auf 2.065 Liter erweitert werden. Ebenfalls praktisch: Die Rücksitzlehne des Beifahrersitzes lässt sich mit wenigen Handgriffen umlegen, dann passen bis zu 2,80 Meter lange Gegenstände in den geräumigen Innenraum. Den Nutzwert erhöht die zulässige Anhängelast von bis zu 2,5 Tonnen. ŠKODA schickt sein großes SUV mit einer breiten Palette an Fahrerassistenzsystemen an den Start – viele von ihnen sind bisher nur aus oberen Fahrzeugklassen bekannt. Zudem wird der KODIAQ als erstes ŠKODA Fahrzeug ständig online sein – dank innovativer Technologien in den Bereichen Infotainment und Konnektivität.
Drei TSI-Benziner und zwei Turbodiesel, auch mit Allradoption und DSG Der neue ŠKODA KODIAQ wird mit fünf modernen und effizienten Motorisierun-
gen erhältlich sein: Kunden können zwischen drei TSI-Benzinern und zwei Common-Rail-Turbodieseln wählen, die ein Leistungsspektrum von 92 kW (125 PS) bis 140 kW (190 PS)* abdecken. Alle Aggregate verfügen über Turboaufladung und Direkteinspritzung, erfüllen die EU-6-Abgasnorm und sind mit Start-Stopp-Automatik, Bremsenergierückgewinnung sowie einem effizienzsteigernden Thermomanagement ausgerüstet. Einstiegsmotorisierung ist der wirtschaftliche Benziner 1,4 TSI mit 92 kW (125 PS). Der 1,4 TSI ACT* mit 110 kW (150 PS) Leistung ist dank Active Cylinder Technology (ACT) besonders effizient. Als stärkster Benziner bereichert der neue 132 kW (180 PS) starke 2,0 TSI* die Ottomotoren-Palette. Bei den Dieseln bietet ŠKODA im neuen KODIAQ den 2,0 TDI SCR in zwei Leistungsstufen mit 110 kW (150 PS)* oder 140 kW (190 PS) an. Je nach Motorisierung wir der KODIAQ mit
KODIAQ 2,0 TDI SCR DSG 110 kW (150 PS) kombiniert 5,0 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 131 g/km KODIAQ 2,0 TDI SCR 4x4 110 kW (150 PS) innerorts 6,4 - 6,3 l/100km, außerorts 4,8 - 4,7 l/100km, kombiniert 5,4 - 5,3 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 142 - 139 g/km KODIAQ 2,0 TDI SCR 4x4 DSG 110 kW (150 PS) innerorts 6,7 l/100km, außerorts 5,1 l/100km, kombiniert 5,6 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 147 g/km KODIAQ 2,0 TDI SCR 4x4 DSG 140 kW (190 PS) innerorts 6,6 l/100km, außerorts 5,3 l/100km, kombiniert 5,7 l/100km, CO2-Emissionen kombiniert 151 - 150 g/km
Front- oder Allradantrieb, Schaltgetriebe oder automatischem DSG mit sechs oder sieben Gängen verfügbar sein.
Seitz Autohandels GmbH & Co.KG Skoda Memminger Straße 132 87439 Kempten Telefon (0831) 25383-0
BILDER: SKODA DEUTSCHLAND
Skoda / Seat 87700 Memmingen Telefon (08331) 920090 Skoda / Ford Service 88239 Wangen Telefon (07522) 79520 Skoda 87527 Sonthofen Telefon (08321) 661770
von 136000 Vom Allgäuer Leutkirch über die TU München-Weihenstephan beruflich weiter nach Franken, Augsburg und München kehrte Maria Rita Zinnecker zurück ins Allgäu. Hier leitete sie das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF)und die Landwirtschaftsschule in Kaufbeuren. 2014 stellte sie sich zur Wahl als Landrätin im Ostallgäu – und gewann gegen den Amtsinhaber.
Ihr erster Besucher an diesem Morgen im Landratsamt kommt um neun Uhr. Da hat Maria Rita Zinnecker aber bereits einiges erledigt. 6.30 Uhr, wenn sie üblicherweise aufgestanden ist, kreisen ihre Gedanken schon mal um den Tagesablauf: Was steht an? Bis vor einem Jahr musste die Ostallgäuer Landrätin am Morgen in der Nähe von Mindelheim aufbrechen, um zu ihrer neuen Arbeitsstelle in die Ostallgäuer Kreisstadt zu kommen. „Da habe ich die
Zeit im Auto genutzt um Akten zu lesen oder Telefonate zu führen.“ Mittlerweile haben die Zinneckers ein Grundstück in Marktoberdorf erworben und ein Haus gebaut. „Ich bin sogar schon offiziell gemeldet“, bekräftigt sie, dass sie im mehrfachen Sinn hier angekommen ist.
Den Ortswechsel suchen In der Regel geht es mittags durch. Und abends? „Bis 17 oder 18 Uhr sind d´ Leut´
da, danach bin ich da“, meint sie trocken, meist bis 19 Uhr. Wenn da nichts mehr ansteht, nimmt sie in ihrem Pilotenkoffer Unterlagen mit nach Hause. Sie mag nicht bis nachts im Büro sitzen, „das habe ich auch in der Vergangenheit so gehalten, damit ich einen Ortswechsel habe.“ Neben all der Tagesarbeit ist häufig um 19 Uhr noch nicht Schluss. Da beginnen manche Sitzungen um 18 Uhr oder auch erst um 20 Uhr. Und am Wochenende stehen gesellschaftliche
Ostallgäuern Termine an. Die Themenpalette während des Tages ist breit gestreut: Vom Bürger, der sich für die Gratulation zur Goldenen Hochzeit bedankt bis hin zur Einladung des Ministerpräsidenten zur persönlichen Gesprächsrunde mit ausgewählten Landrätinnen und Landräten. Zum Alltagsgeschäft kommen elf feste, regelmäßige Arbeitstreffen. Neben diesen Jour fixe beanspruchen die Haushaltsberatungen und Ausschusssitzungen die Arbeitszeit. E-Mails schaut sie sich rund um den ganzen Tag an, „sogar sonntags. Nur im Urlaub, wenn wir wirklich weg sind, ruft man mich nur an, wenn etwas besonders dringendes ist.“ Allgäu Wirtschaftsmagazin
Dabei hatte ihr Leben weniger stressig im Allgäuer Leutkirch begonnen. Nach Kindheit und Jugend im nahe gelegenen Aichstetten studierte sie an der TU München-Weihenstephan. „Im Referendariat habe ich Bayern kennen gelernt.“ Im höheren Beratungs- und Fachschuldienst kam sie über Franken ins schwäbische Augsburg und nach München ans Umwelt- und ans Landwirtschaftsministerium. Als sich dann die Chance bot, das Kaufbeurer Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) zu leiten, und damit wieder näher in die Heimat zu kommen, griff sie zu. „…zumal ich ein Mensch bin, der gerne mit Men-
schen arbeitet“, wie die damalige Leiterin auch der Landwirtschaftsschule betonte: „Ich habe auch die Berufsschullehramt-Befähigung.“ Jetzt habe sie ein noch breiteres Feld als Landrätin, aber auch hier könne sie sehr viel mit Menschen umgehen.
„Das hat uns überrollt…“ Die neue Funktion brachte neue Herausforderungen. „Einer der größten Brocken war ganz klar die Flüchtlingssituation, die uns überrollt hat.“ Wöchentlich habe man 60 bis 70 Asylsuchende zugewiesen bekommen, „und die mussten wir unterbringen!“ „Ich bin stolz auf die Ostallgäuer“,
Blick vom Illasberg zum Säuling.
betonte Zinnecker, dass man gemeinsam mit Ehrenamtlichen und den Kommunen das Problem dezentral gemeistert habe. Und dabei „haben wir keine Turnhallen gebraucht und keine Traglufthallen!“ Nun kümmere man sich ums Thema Integration mit speziellen Mitarbeitern und gemeinsam mit den 40 Asylhelferkreisen. Der nächste große Brocken sei eine dauernde Herausforderung. Die kommunalen Kliniken des Kreises und der kreisfreien Stadt Kaufbeuren hätten ihr Defizit bereits kräftig verringert. Trotzdem habe man die notwendigen Investitionen im Pflegebereich Füssens und bei der Herzkathederausrichtung in Buchloe getätigt. Auf die saloppe Frage, ob die Erfolge das Ergebnis eines Kuschelkurses mit dem Kaufbeurer OB Stefan Bosse seien, kommt die freund-
liche, gleichwohl sachliche Antwort: „Wir kuscheln nicht, aber wir kümmern uns gemeinsam.“ Dies hat offensichtlich auch die Entscheidung des vierspurigen Ausbaus der B12 zwischen Marktoberdorf und Kempten unterstützt.
Gemeinsam mit Kaufbeuren Die Zusammenarbeit funktioniert nicht zuletzt auf Anregungen aus der Wirtschaft im Botschafter-Netzwerk. „Auf Wunsch der Unternehmen machen wir das gemeinsam mit Kaufbeuren.“ Ein neu mit 20 Chefs gegründetes Wirtschaftsforum entwickelte in einer Klausur das Wirtschaftsleitbild: „Ostallgäu 2030 – wo wollen wir da als Ostallgäu sein?!“ Die Ergebnisse müssten noch etwas ausgefeilt werden. Aber die Resultate werde man wohl im Frühjahr 2017 präsentieren können.
Eine besondere Bedeutung misst die Landrätin dem Bildungsstandort Ostallgäu zu. Der Landkreis sei stolz auf Kindergärten, Mittel- und Realschulen, Gymnasien und Berufsschule sowie auf das Grüne Zentrum in Kaufbeuren mit Techniker- und Landwirtschaftsschule. Hier habe man kräftig investiert, “die Bildungsregion ist institutionalisiert.“ Auf der Bildungskonferenz in Berlin habe sie am Podium für den bayerischen Standort geworben.
Das große Ziel In besonderer Weise kümmere man sich um die Gewerbebetriebe. Deren Bedürfnisse habe man abgefragt, denn: „Wir wollen die Betriebe hier halten, die vorhandenen unterstützen und parallel dazu neue hierher bringen!“ Von den beiden Wirtschaftsförderern bekomme sie direk-
te Informationen. Außerdem arbeite man intensiv mit Industrie- und Handelskammer sowie mit der Handwerkskammer im Ostallgäu zusammen. Da schließe man auch die Schulen ein, beispielsweise mit der Ausbildungsmesse, die bereits zum zweiten Mal in Marktoberdorf veranstaltet wurde. Mit Blick auf den B12-Ausbau will sie auch über interkommunale Gewerbegebiete in der Landkreismitte nachdenken: „Interkommunale Gewerbegebiete wäre das große Ziel – beschäftigen werden wir uns aber erst, wenn die B12 konkret wird.“
Mit 5 Sternen zertifiziert Eine schnellere elektronische Kommunikation wird immer drängender. Um große Datenmengen von Unternehmen, aber auch zwischen Privatpersonen austau-
„Wir kuscheln nicht, aber wir kümmern uns gemeinsam“ (Zinnecker über die Zusammenarbeit mit Kaufbeurens Oberbürgermeister Stefan Bosse).
„Ich bin stolz auf die Ostallgäuer.“
schen zu können, schiebe man den Breitbandausbau an. Alle 45 Kommunen seien da im laufenden Verfahren. Aber auch sonstige Bedürfnisse nach verbesserter Infrastruktur geht Zinnecker an. Neben dem schon erwähnten B12-Ausbau stehe die Ortsumfahrung von Marktoberdorf auf dem Plan. Für den Airport Memmingen habe man sich nicht zuletzt auf Wunsch größerer Unternehmen eingesetzt. Im Bereich des Tourismus wurde der Erlebnisraum Schlosspark im Radbereich umgesetzt. Erfreuliche Konsequenz: Das Allgäu Wirtschaftsmagazin
Projekt ist vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) mit fünf Sternen zertifiziert worden. Das komme auch der Bevölkerung zugute: „…eine gute Sache, nicht nur für die Touristen, auch für die Einheimischen!“ Als der Besucher sich verabschiedet, warten schon sieben weitere Landräte und drei Oberbürgermeister aus den Regionen von Lindau bis Garmisch im Sitzungssaal des Landratsamtes. Sie repräsentieren ihre Gebiete beim gemeinsamen Tierkörperbesei-
tigungs-Zweckverband. Vorsitzende? Maria Rita Zinnecker. Noch weitere rund 50 solcher Funktionen übt sie aus. Vom Tourismusverband über die Aufsichtsgremien zweier Sparkassen und die Kaisersche Armenstiftung sowie das Jobcenter bis zur Konzertgesellschaft Neuschwanstein. Beworben hat sie sich darum nicht, man sei halt auf sie zugekommen. Grundsätzlich überlege sie sich dabei jedes Mal: „Was bringt das unserer Region?“ Anton Reichart
BILDER: ANTON REICHART, LANDRATSAMT OSTALLGÄU
Landrätin Maria Rita Zinnecker über die Aktivitäten beim Asylproblem
IN DER WELT ZUHAUSE: ONE WORLD, DIE KREATIVE REISE-SCHMIEDE
Teufelsschlund und Todesstrasse, etwa die Zutaten eines neuen Allgäu-Krimis ? Tatsächlich sind es die Highlights der „Best of Südamerika“ – Aktivreise, die einer anderen Ideenschmiede aus Altusried entstammen: dem Reisebüro One World, das sich nun in großzügigen Räumlichkeiten mit eigenen Parkplätzen personell und mit noch größerem Leistungsangebot neu aufgestellt hat. Herr Reissmüller, wie kommt man bereits als Kind zu Reise-Erlebnissen aus 45 Ländern? Gustav Ginzel (s. Wikipedia), der Bruder meiner Mutter, hat unser Wochenendhaus in Tschechien als Museum aus Antiquitäten und Kuriositäten aus aller Welt eingerichtet. Dieses „Fenster zur Welt“ war einmalig im unfreien Osteuropa. Schon als Schüler übernahm ich Hausführungen. Unter den Hausfreunden waren echte Vorbilder: ein späterer Papst, ein Friedens-
Nobelpreisträger und Reinhold Messner. Mit 10 Jahren zog ich mit meiner Familie ins Allgäu; ab da ging es jede Ferien ins Ausland. Die Länderkenntnisse, aktuell über 70 auf allen Kontinenten, sind zusammen mit dem Verständnis von 6 Sprachen und dem tollen Team mein Geschäftskapital.
Was sind Ihre persönlichen Lieblingsziele? Die Andenstaaten Peru, Bolivien und Ecuador faszinieren mich neben Nepal am
meisten, da sie farbenprächtige Kultur mit herrlichen Bergzielen vereinen. Als Student waren es Gipfel wie Huascaran (6768m), Alpamayo oder Island Peak, deren Besteigung mir zeigten: wenn Du etwas wirklich willst, kannst Du es schaffen! Es gab mir Mut, mit 28 Jahren mein erstes Reisebüro in Kempten zu eröffnen. Am liebsten plane ich Trekking-, Fahrrad- und Fernreisen, bei denen ich selbst als Reiseleiter mit dabei bin, denn nur meine Kunden in die Welt zu schicken, geht gar nicht.
Neuer repräsentativer Firmensitz am Altusrieder Kreisverkehr.
Zuletzt führte ich Kleingruppen nach Südamerika, Kuba und Namibia. Im August 2017 biete ich eine familientaugliche aktive Rundreise nach Indonesien mit einem Vorprogramm in Sumatra und den Vulkanen, Tempeln und Stränden von Java, Bali und Lombok als Hauptziel an.
Internetportale suggerieren günstige Preise - welche Vorteile bietet eine Buchung im Reisebüro? Wir sind heute Scouts, die im Flug- und „Reise-Dschungel“ mit Überblick, Erfahrung und speziellen kostenpflichtigen Programmen
gezielt die echten Endpreise und Verbindungen selektieren. Als unabhängiges Reisebüro arbeiten wir mit allen namhaften Veranstaltern zusammen und suchen für unsere Kunden die optimalen Konditionen. Gute Ortskenntnisse und Ideen helfen speziell bei der Konzeption von Fernreisen. Gabelflüge, Stopover - je komplexer eine Reise ist, desto mehr erspart man durch unsere Sondertarife und Programme, die es im Internet nicht gibt.
Wie können Firmen und Gruppen von dieser Kreativität und Unabhängigkeit profitieren? Wir kommen als Großabnehmer von Flugtickets an Konditionen, die speziell in Richtung Nordamerika und in der Business-Class oft bis ca. 40 Prozent Ersparnis gegenüber Online-Tarifen bringen. Aktive
GRUPPENREISE AUGUST 2017 REISEZIEL: Indonesien mit Java, Bali & Lombok ZEITRAUM: 17.08. – 04.09.2017 PREIS: ab 2.900,00 €
Incentive-Touren haben wir z.B. für eine Versicherungsgesellschaft auf den Kanaren durchgeführt, übernehmen regelmäßig Flüge für eine große Naturkostkette nach Izmir oder besorgen für viele Künstler die Tickets zum Kemptener Jazz-Frühling. Außerdem biete ich zur Optimierung der Reisekosten Schulungen für das Reisemanagement in Unternehmen an. Aufgrund von Lehraufträgen an der FH Kempten und dem bfz Kaufbeuren habe ich neben dem touristischen Fachwissen auch eine langjährige Erfahrung als Dozent.
Für ein so umfangreiches Spektrum brauchen Sie sicherlich ein gut ausgebildetes Team? Frau Wartenberg hat - wie ich - auch Tourismus studiert und längere Zeit in Neuseeland gelebt. Außerdem bilden wir seit Jahren selbst aus, einige unserer Absolventen wurden von der IHK sogar für hervorragende Abschlüsse geehrt. Meine Mitarbeiterinnen stehen mir in Sachen Reiselust und Beratungskompetenz nicht nach. Frau Wurster hat eine Vorliebe für Aktiv- und Städtereisen. Kaum aus Ägypten und Panama heimgekehrt, nahm Lena Steckel heuer an der Allgäu-Orient-Rallye teil. So ist unser gesamtes Team regelmäßig weltweit unterwegs, um neue Eindrücke, Ideen und Inspirationen für unsere Kunden mitzubringen.
Reisebüro One World Hans Reissmüller e.K. BILDER: HANS REISSMÜLLER, MATTHIAS BRACK
Hans Reissmüller mit seinem Team: Claudia Wartenberg, Vanessa Radke (Auszubildende) und Lena Steckel (v.l.n.r es fehlt Tanja Wurster im Bild.)
Tannenweg 3a 87452 Altusried Telefon (08373) 987788 info@one-world-travel.de www.one-world-travel.de
MAHA investiert in die Spitzenkräfte von morgen Im Rahmen des Deutschlandstipendiums an der Hochschule Kempten, einem von der Bundesregierung initiierten Förderprogramm, bezuschusst MAHA ein junges Talent in der Region: Patrick Buchenberg, Student des Studiengangs Elektro- und Informationstechnik, kann sich ab sofort über einen monatlichen finanziellen Zuschuss von MAHA freuen. Eines der insgesamt 50 Stipendien, die für das Wintersemester 2016/2017 an besonders leistungsstarke und engagierte Studierende der Hochschule Kempten vergeben werden, unterstützt MAHA künftig als Förderer und stellt monatlich denselben Betrag, den der Bund trägt zusätzlich zur Verfügung. Der Zuschuss kommt den Studierenden unabhängig von ihrem eigenen oder dem Einkommen der Eltern zugute, wird nicht auf das BAföG angerechnet und muss entsprechend auch nicht zurückgezahlt werden. „Als Arbeitgeber in der Region unterstützet MAHA die Aktion sehr gerne. Wir sehen sie als eine Art Investition in die Spitzenkräfte von morgen, unter anderem in dem für unser Unternehmen wichtigen Bereich Elektro- und Informati-
onstechnik“, so Cornelia Georg, Personalleiterin bei MAHA bei der offiziellen Übergabe der Urkunden an die Studierenden im Kornhaus in Kempten. MAHA pflegt bereits seit vielen Jahren eine enge Zusammenarbeit mit der Hochschule Kempten und engagiert sich auf Bildungs-
veranstaltungen, um Studierende über berufliche Möglichkeiten bei einem der größten Arbeitgeber der Region zu informieren. Auch damit fördert das Unternehmen die Innovation und Leistungskraft an unserem Wirtschaftsstandort Allgäu und trägt einen Teil dazu bei, die wirtschaftliche Entwicklung in der Region zu sichern. sp
BILD: MAHA
Patrick Buchenberg, Student des Studiengangs Elektro- und Informationstechnik mit Cornelia Georg, Personalleiterin der MAHA bei der Übergabe der Urkunde in Kempten.
NEUE PERSONALLEITUNG BEI
LATTEMANN & GEIGER
BILDER: LATTEMANN&GEIGER
Sandra Brandl wird neue Personalleiterin bei Lattemann&Geiger.
Mit Wirkung zum 01.11.2016 übernimmt die 39-jährige HR-Spezialistin Sandra Brandl die Personalleitung der Lattemann & Geiger Dienstleistungsgruppe. Mit der Besetzung der Position soll das Ressort Human Ressources noch stärker in die Gesamtwachstumsstrategie der Dienstleistungsgruppe mit mehr als 12.000
Mitarbeitern eingebunden werden. Die bereits seit sieben Jahren bei L&G tätige Sandra Brandl verantwortet zukünftig die Personalentwicklung, betreut strategische Projekte im Bereich Human Ressources und wird ebenso die bereits seit zehn Jahren bestehende eigene Akademie weiterentwickeln. „Wir verbessern Bestehendes wie unsere Akademie mit neuen Angeboten, ob mit unseren E-Learning-Modulen, Azubi-Videos oder unserem Onboarding Online für neue Mitarbeiter“, so Brandl. Noch wichtiger wird in Zukunft laut Brandl auch das Thema „Employee Retention“, sprich die Verbesserung und Vertiefung der Mitarbeiterbindung.  sp
Der neue V90 Jetzt bei uns!
ZF-Forum in Friedrichshafen ist eröffnet Rund 250 geladene Gäste sind am 23. November zur Eröffnung der neuen Unternehmenszentrale der ZF in Friedrichshafen gekommen. Seither ist das neu erbaute Gebäude ab der Löwentaler Straße die neue Hauptverwaltung des Technologiekonzerns. Auf einer Gesamtnutzfläche von 30.000 Quadratmetern sitzt hier nun der Konzernvorstand sowie bis zu 700 Mitarbeiter aus Zentralbereichen der ZF Friedrichshafen AG, die mit Bezug in einem voll vernetzten und flexibel nutzbaren Umfeld arbeiten. Des Weiteren umfasst der Neubau Seminar- und Tagungsräume, eine Werkstatthalle für Schulungen, eine Ausstellungs-
fläche im Foyer sowie eine Dependance der Wissenswerkstatt Friedrichshafen und den Schülerforums Südwürttemberg. Ebenso gibt es ein Mitarbeiterrestaurant mit 300 Plätzen sowie eine Cafeteria. Investiert hat gs die ZF 90 Millionen.
ALLGÄUER ÜBERLANDWERK hält Strompreis stabil Der Verband der Bayerischen Energiewirtschaft (VBEW) hat in den vergangenen Tagen bekannt gegeben, dass für viele Bayern der Strom in 2017 teurer wird. Die Kunden vom Allgäuer Überlandwerk können sich freuen. AÜW und die Kooperation AllgäuStrom halten den Strompreis 2017 für ihre Kunden stabil. „Der Strompreis unserer Kunden setzt sich aus drei Bestandteilen zusammen. Die staatlichen Abgaben und Steuern, die Netznutzungsentgelte sowie der reine Energiepreis.“, erläutert Michael Lucke, Geschäftsführer AÜW. „Knapp 80 Prozent des Strompreises sind fremdbestimmt. Der Anteil, den wir als Energieversorger verantworten, beträgt in 2017 nur noch rund 20 Prozent. Das ist der so genannte Energiepreis.“, so Lucke weiter. Die gesetzlichen Abgaben und Steuern bilden mit gut 52 % den größten Anteil beim Strompreis. Ein wesentlicher Kostentreiber ist auch dieses Jahr die stetig steigende EEG-Umlage. Sie wird 2017 um mehr als 8 Prozent steigen und dann 6,88 Cent je Kilowattstunde betragen. Die Summe aller Allgäu Wirtschaftsmagazin
BILD: AÜW
gesetzlichen Abgaben und Umlagen wirkt sich mit einer Steigerung von rund 0,5 Cent pro Kilowattstunde auf den Strompreis der Endkunden aus. Bei einem Verbrauch von 3.500 kWh pro Jahr entspricht das einer Erhöhung von rund 17,50 € - allein durch die gesetzlichen Abgaben und Steuern! Dies führt, laut einer Pressemitteilung des VBEW dazu, dass viele Kunden in Bayern mit einer deutlichen Strompreiserhöhung in 2017 rechnen müssten. sp Auto Hartmann GmbH • Im Moos 3 • 87435 Kempten Tel.: 0831- 960 460 0 • info@autohaus-kempten.de www.autohaus-kempten.de
Alles im Blick Die Zukunft des IT-Services
Mit dem neuen Servicekonzept smart IT 360° geht die PCK IT Solutions aus Kempten neue, radikale Wege in die Zukunft. Verantwortungsvoll, hochaktuell und sicher. In der heutigen Zeit setzen wir vermehrt auf Sicherheit. Wir bringen unser Auto regelmäßig zur Inspektion, machen Gesundheitschecks und schließen Versicherungen ab. Doch wo bleibt die Sicherheit, wenn es um die IT innerhalb eines Unternehmens
geht? Wer ist verantwortlich, wenn hier ein nicht richtig durchgeführtes Backup oder eine Störung eine ganze Produktion lahmlegt und einen längeren Arbeitsausfall zur Folge hat? Die PCK IT Solutions hat sich als Pionier auf einen ganz neuen Zukunftsweg gemacht. Für fast jedes Unternehmen ist die IT kein Kerngeschäft, aber ohne sie läuft heutzutage so gut wie gar nichts mehr. Doch die in Betrieben tätigen EDV Koordinatoren sind häufig überlastet, konzentrieren sich auf eine kurzfristige Fehlerbehebung und haben neben unzähligen anderen Aufgaben meist
nicht die Zeit, sich auf kostspielige aber dringend erforderliche Weiterbildungen zu begeben. Die schnelle Weiterentwicklung im IT-Bereich, ständig neue Technologien und immer massivere Bedrohungen durch Ransomware * erfordern aber einen immer höheren Einsatz. Hier kann sich die PCK als professioneller IT-Dienstleister mit seinen Spezialisten in den Dienst eines Unter-
* Ransomware: ist eine Schadsoftware, die ihren Computer und/oder ihr Firmennetzwerk infiziert, die Daten verschlüsselt und dann Geld dafür verlangt, die gesperrten Daten wieder freizugeben.
rende Störungen sorgen für Unzufriedenheit“, weiß der IT-Spezialist. Denn dieses Problem kennen wir alle: Wir starten am Morgen den PC und irgendetwas mit der Hard- oder Software funktioniert nicht, was nicht nur für Flüche der Betroffenen sorgt, sondern darüber hinaus tatsächlich gravierende Konsequenzen für das ganze Unternehmen hervorrufen kann. Hier bringt Rainer Schmidt gerne den Vergleich mit einem Auto: „Fahren Sie so lange, bis der Wagen einfach stehen bleibt? Vor allem dann, wenn er zuvor schon Macken gezeigt hat?“ Ein proaktiver, geplanter und strukturierter IT-Service greife daher schon, bevor Schäden oder Ausfälle entstehen. „Mit der Fokussierung auf Fehlervermeidung und einer wesentlich höheren Sicherheit werden der IT- Betrieb und die Kosten optimiert“, ist Schmidt überzeugt. Während bisher Help Desk und Break & Fix sich um anstehende Probleme kümmerten, wird diesen in Zukunft mit einem „managed“, also automatischem, und proaktivem Service entgegengewirkt. „Der Fokus liegt nicht mehr auf der Reparatur, sondern in der Sicherstellung einer permanenten Funktion“, erklärt Schmidt. Somit würde die Betriebs- und Ausfallsicherheit maximiert und alle Verantwortlichen koordiniert, geplant und zentralisiert eingesetzt sowie eine größtmögliche Automatisierung angestrebt.
The future of IT services Der radikale Ansatz bietet nicht nur völlig neuen Vorgehensweisen und aktuellste Technologien, die mit hohem fachlichem Knowhow einhergehen, sondern sorgt darüber hinaus für transparente Leistungen, Kostensicherheit durch Flatrates, eine permanente Verbesserung und Weiterentwicklung und bietet letztendlich ein effektives Reporting. Die PCK IT Solutions hat Ihr neues zukunftsweisendes Servicekonzept „smart IT 360°“ genannt – für den perfekten Rundum-Blick. Die Vorteile liegen laut Schmidt auf der Hand: „Die Mitarbeiter können kontinuierlich ohne Unterbrechung arbeiten, mehr Transparenz bietet mehr Planbarkeit und der IT-Service ist direkt an individuelle Anforderungen des jeweiligen Unternehmens ausgerichtet.“ Dabei stehen in Anlehnung an die bisherigen smart IT – Produkte mehrere Module zur Auswahl. Lust statt Frust Der Fokus des neuen smart IT 360° Servicekonzepts soll auf einem vorausschauendes Handeln liegen - anstatt einer Reaktion, wenn es eigentlich bereits zu spät ist. Dafür wird das Unternehmen zunächst ganzheitlich unter Einbeziehung technischer, organisatorischer und rechtlicher Aspekte betrachtet. Der Kunde bekommt hierfür eine detaillierte Ausarbeitung mit
nehmens stellen, um mit einem ganzheitlichen Servicepaket die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen und bereits tätig zu werden, bevor ein für das ganze Unternehmen kostspieliger Schaden durch Arbeitsausfall entsteht.
Von Break & Fix zum proaktiven Modell „Aus diesen Fakten heraus entwickelte sich unsere Idee“, erklärt Geschäftsführer Rainer Schmidt. Das gängige Prinzip des „Break & Fix“ sorgte als „Feuerwehreinsatz“ zwar bisher dafür, dass Probleme behoben wurden, trug aber nicht zu einem prophylaktischen Schutz bei. „Doch immer wiederkehAllgäu Wirtschaftsmagazin
zu tun ist, um eine Anlage am Leben zu erhalten. Weg von einem Modell, das nur Schäden behebt und Kosten verursacht und hin zu einem Konzept, das den IT Betrieb durch weniger Ausfälle, höhere Sicherheit und individuell an das Unternehmen und seine Anforderungen ausgerichteten Service bereichert – das ist das Ziel der PCK IT Solutions. Susanne Pinn
PCK IT Solutions GmbH Edisonstraße 1 87437 Kempten Telefon: (0831)56 400 0 Service-Hotline: (0831) 56 400 400 Telefax: (0831)56 400 99 info@pck-it.de Service E-Mail: support@pck-it.de www.pck-it.de
BILDER: PCK IT, ISTOCK
einem Ampelsystem, welches die kritischen Themen aufzeigt. „Das Servicebuch besteht aus einer Dokumentation der bestehenden Fakten, einer Analyse und letztendlich einer konkreten Ausarbeitung mit Handlungsempfehlungen unter der Einbindung aller am Service Beteiligten gegeben“, so Schmidt. Die Verantwortung für die Einhaltung der anstehenden Maßnahmen übernimmt die PCK. „Hierfür haben wir entsprechende Tools geschaffen“. Letztendlich enthält das Servicebuch die grundlegenden Informationen, was
Die Website nach vorne bringen
1. Finden Sie die richtigen Keywords Versetzen Sie sich in Ihre Zielgruppe: Nach was suchen die User? Sind Produkte oder Unternehmen noch nicht bekannt, sucht die Zielgruppe auch nicht direkt danach. Fragen Sie Außenstehende – Freunde, Bekannte oder Nachbarn – wie sie nach Ihnen suchen würden. Diese Schlüsselbegriffe (Keywords) sollten Sie sorgfältig recherchieren und gekonnt einsetzen. Dazu Allgäu Wirtschaftsmagazin
können Sie auch verschiedene KeywordTools nutzen!
2. Schreiben Sie für die User, nicht für die Suchmaschine Eine Website, die bietet, was der User sucht, wird von Google nicht schlecht bewertet. Hochwertige, aktuelle Inhalte und eine sinnvolle Struktur bilden die Basis für eine gute Website. Schreiben Sie keinen Text um der Keywords willen, sondern pflegen Sie diese sinnvoll ein – zwei bis drei Verwendungen pro Seite genügen. 3. Nutzen Sie aussagekräftige Titel und sinnvolle Überschriften Der Titel Ihrer Website sollte nicht nur den Firmennamen, sondern auch die passenden Suchbegriffe enthalten. Jede Seite muss zudem eine eigene, aussagekräftige Überschrift bekommen. In den Haupt- wie auch Zwischenüberschriften sollten Sie die wichtigsten Keywords unterbringen. 4. Steigern Sie Ihre Linkpopularität Suchmaschinen stufen Ihre Website als höherwertig ein, wenn viele Verweise von anderen Websites zu ihr führen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass die
verweisenden Websites ein gutes Image haben und im besten Fall thematisch passen. Sie können auf solche Seiten verweisen und die Webmaster bitten, ihrerseits einen Link auf Ihre Website zu setzen. Nutzen Sie keine unseriösen Angebote über Linkfarmen, dies wird meist negativ bewertet. Mit diesen Tipps steigern Sie die Wahrscheinlichkeit, von Interessenten und Kunden im Internet gefunden zu werden. Sie haben bereits viele Kunden und auch deren Kontaktdaten? Dann nutzen Sie diese doch für einen Newsletter. Worauf Sie dabei achten müssen, erfahren Sie in der nächsten Ausgabe.
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Investition mit Mehrwert Die Real Estate & Asset Beteiligungs GmbH (REA) erweitert ihr Angebot im Segment bezahlbarer Wohnraum.
Die Real Estate & Asset Beteiligungs GmbH hat zum 1. Dezember ein weiteres Wohnportfolios in Hof angekauft. Für die Investoren eine weitere solide und nachhaltige Ertragsgrundlage, für die Mieter in Hof bezahlbarer Wohnraum mit Mehrwert.Die REA durchbricht mit dem Ankauf von 473 Wohnungen damit die 1000er Marke. Dr. Markus Steinhauser, Geschäftsführer der JHS Invest GmbH & Co. KG, hat im Auftrag der REA die Standortanalyse in Hof durchgeführt. Um den Investoren weiterhin stabile Erträge bei minimalem Investmentrisiko zu sichern, hat Dr. Markus Steinhauser nicht nur die Bausubstanz und die Infrastruktur untersucht, sondern auch das Mieterpotential in Augenschein genommen.
Steinhauser wieder auf eine lokale Verwaltung, direkte Ansprechpartner vor Ort und bezahlbare Mietpreise. Durch die lokale Verwaltung, der Hausmeister ist meist auch Mieter, entsteht nicht nur eine enorme Kostenersparnis, sondern auch eine hohe Zufriedenheit bei den Mietern. Dies hat sich auch durch aktuelle Mieterbefragungen im Portfoliobestand bestätigt.
an denen das Portfolio kostenseitig opitmiert werden kann, werden genutzt. Die Sanierung kann, aufgrund der guten Bausubstanz, mit kleinem Aufwand durchgeführt werden. Verbesserungswünsche, die sich aufgrund der Mieterbefragungen ergeben -, werden soweit möglich umgesetzt. Das Geld für die Investitionen ist, dank sicherer Mieteinnahmen vorhanden.
Wie bereits bei den Wohnportfolios in Lindhorst und Wertheim, setzen Ulrich Jehle, Geschäftsführer der REA und Dr. Markus
Bei dem Portfolio in Hof wird nach dem gleichen Prinzip verfahren, wie bei den bisherigen Käufen. Sämtliche Stellschrauben,
Der Standort Hof bietet dem Mieter, wie Wertheim und Lindhorst, eine attraktive Infrastruktur. Hof ist Autobahnknotenpunkt
was hinter der Anleihe steht. Das Risiko ist gering, die Rendite aber vergleichsweise hoch und vor allem stabil. Da die Standorte - sehr sorgfältig ausgewählt werden, ist mit einem großen Mietausfall nicht zu rechnen. Die Nachfrage nach Wohnraum im leistbaren Segment ist groß und wird weiter wachsen. Da die Nachfrage nach leistbaren Wohnraum aktuell durch Neubau nicht gedeckt werden kann ist die Sanierung und Optimierung des in Deutschland vorhandenen Wohnungsbestands unumgänglich um auch weiterhin Wohnraum auf günstigem Niveau bereitzustellen. Wohnportfolio Hof
und verfügt über einen Regionalflughafen. Außerdem ist Hof Hochschulstandort und bietet zusätzlich viele Freizeitmöglichkeiten. Die Naturparks Frankenwald und Fichtelgebirge liegen in unmittelbarer Nähe. Der Untreusee mit 65 Hektar Wasserfläche ist ein Naherholungszentrum mit Bade- und Segelmöglichkeit. Auch Kunst und Kultur werden in Hof großgeschrieben. Außerdem ist Hof Teil der Genussregion Oberfranken.
Wohnportfolio Hof
Die derzeitigen Neubaukosten erlauben im Gegensatz dazu keine vergleichbar günstigen Mietpreise. Deshalb liegt der Investmentfokus der REA auf Bestandswohnungen mit hoher solider Mietauslastung die im Idealfall noch entsprechendes Optimierungspotenzial aufweisen. Durch die stabilen Mieteinnahmen schafft die REA eine weitere nachhaltige Ertragsgrundlage für ihre Investoren. Die Zinsen der Anleihe, in Höhe von 3,75% werden durch die Mieteinnahmen bedient. Auch in Hof hat der Anleger die Möglichkeit, selbst eine Immobilie zu erwerben. Die zu erwartende Rendite liegt hier bei 6%. Ausführliche Informationen sind auf der Investorenseite dargelegt: www.rea-beteiligungen.de
Im Gegensatz zu vielen anderen Anleihen, die für den Anleger nicht mehr als eine Black Box sind, ist bei der REA bekannt,
Weitere Projekte sind in Planung, da die Erfahrung zeigt, dass der bezahlbare Wohnraum dem Anleger stabile Erträge bei kalkulierbarem Investmentrisiko bringt. Sybille Plutz
BILDER: JHS INVEST GMBH & CO. KG
Das Segment leistbarer Wohnraum ist für Anleger ausgesprochen interessant, da es relativ abgekoppelt vom regulären Wohnungsmarkt ist. Ein Einbruch bei den Mietpreisen ist in diesem Segment unwahrscheinlich, da sich die Mieten seit Jahrzehnten auf ähnlich niedrigen Niveau bewegen.
Beethovenstrasse 18 87435 Kempten Telefon (0831) 58098 25 Telefax (0831) 58098 12 kontakt@rea-beteiligungen.de www.rea-beteiligungen.de
Unterschätztes Risiko Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung können auch junge Arbeitnehmer ihr Einkommen für den Ernstfall sichern.
Nur wenige Berufstätige denken darüber nach, was passiert, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft arbeitsunfähig werden – etwa wegen psychischer Erkrankungen, Allergien oder nach einem Unfall. Das Risiko ist größer als man denkt: Laut Deutscher Rentenversicherung wird jeder vierte Arbeitnehmer im Laufe seines Berufslebens zumindest teilweise erwerbsunfähig. Für die Betroffenen sind die Folgen oft gravierend – denn die staatliche Absicherung ist mit der Erwerbsminderungsrente knapp bemessen und greift in vielen Fällen nicht. Gerade Berufsanfänger haben im Ernstfall ein besonderes Vorsorgeproblem, da sie erst Anspruch auf gesetzliche Erwerbsminderungsrente haben, wenn sie mindestens fünf Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben.
BILDER: DJD/DEVK
– Berufsunfähigkeit kann jeden treffen –
Mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung können Arbeitnehmer ihr Einkommen absichern. Junge Leute müssen wegen ihres Alters oft nur vergleichsweise niedrige Prämien zahlen. Die private Versicherung springt ein, wenn man seinen Beruf wegen Unfall oder Krankheit voraussichtlich länger als sechs Monate nicht mehr ausüben kann. Die Versicherung zahlt ab 50 Prozent Berufsunfähigkeit die vereinbarte Rente – bis zum vereinbarten Rentenbeginn. Versicherungsbeiträge werden in dieser Zeit nicht mehr fällig. ah
Behördenstandort Kaufbeuren gestärkt
mit Außenstelle Mindelheim. Beim Finanzamt in Kaufbeuren wurde deshalb ein Erweiterungsbau mit Gesamtkosten in Höhe von 1,97 Millionen Euro errichtet. „Erfreulicherweise werden die Kosten mit einer voraussichtlichen Abrechnungssumme von rund 1,7 Millionen Euro deutlich unterschritten. Das ist eine starke Leistung“, betonte Söder. Im Regierungsbezirk Schwaben gibt es dann zwei zentrale Finanzkassen in Kaufbeuren und in Krumbach. ah
BILD: WOLFGANG BECKER
„Wir stärken den Behördenstandort Kaufbeuren“, so Finanzminister Dr. Markus Söder bei der Einweihung des Erweiterungsbaus für das Finanzamt Kaufbeuren Ende Oktober. „Das Finanzamt erhält mit der Kassenzentralisierung im Februar und März 2017 neue krisensichere Arbeitsplätze. Die Finanzkasse wird von 10 auf 32 Arbeitsplätze aufgestockt“, teilte der aus München angereiste Minister mit. Die Finanzkasse Kaufbeuren übernimmt demnach auch die Zuständigkeit für die Finanzämter Kempten mit Außenstelle Immenstadt, Lindau und Memmingen
Finanzminister Dr. Markus Söder weihte die Erweiterung des Finanzamts Kaufbeuren ein.
GEZIELTER TRANSFER Rund 24.000 bayerische Betriebe stehen in den nächsten Jahren vor der Übergabe an einen Nachfolger.
In den Jahren bis 2018 stehen in Bayern rund 24.000 Betriebe mit über 350.000 Arbeitsplätzen vor einem Generationswechsel. Zahlen, die das Bayerische Wirtschaftsministerium jüngst vorstellte und damit betont, wie bedeutend die erfolgreiche Gestaltung der Unternehmensnachfolge auch für die bayerische Volkswirtschaft ist. Jede dritte Nachfolge steht erfahrungsgemäß früher als geplant an. In über 90 Prozent der Nachfolgefälle ist das altersbedingte Ausscheiden des Inhabers der Grund für die Übergabe. Aber auch Unfall, Krankheit oder Tod bedingen eine Unternehmensnachfolge. Deshalb rät das Staatsministerium die Unternehmensübergabe systematisch und frühzeitig anzugehen.
Unternehmensnachfolge früh angehen
beiten – für beide Seiten die beste Lösung. Dann kann der Übergang mit dem gezielten Transfer von Wissen, Erfahrung und Geschäftskontakten wertschätzend und zukunftsorientiert vollzogen werden.
Beispiel Energieeffizienz Unternehmenschefs ziehen sich mit steigendem Alter sowohl aus Investitionen als auch aus der Innovationstätigkeit zurück. Gerade die dringend notwendigen Maßnahmen in mehr Energieeffizienz unterbleiben häufig. Für Unternehmensnachfolger – egal ob sie intern gefunden werden oder von außen kommen – ist die Firmenüber-
nahme der ideale Zeitpunkt und die beste Gelegenheit, um eine Firma in Sachen Energieeffizienz auf den neuesten Stand zu bringen.Bei vielen Vorhaben im Bereich Energie und Umwelt ist es sinnvoll, von Anfang an einen Energieberater einzuschalten, beim „KfW-Energieeffizienzprogramm – Energieeffizient Bauen und Sanieren“ ist es sogar zwingend erforderlich. Einen Energieberater findet man beispielsweise unter www.energie-effizienz-experten.de. Dessen Einsatz fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). ah
Zu späte Planung, die schwierige Auswahl eines geeigneten Nachfolgers oder eine falsche Einschätzung des Unternehmenswertes werden oft als Probleme bei der Nachfolgeregelung angegeben. Gelingt es beispielsweise, die Nachfolge frühzeitig zu regeln, dann kann der Übergebende seinen Nachfolger auch noch selbst einarAllgäu Wirtschaftsmagazin
BILDER: DJD/KFW BANKENGRUPPE/THX
Weil der Bund und das Land Bayern Unternehmensnachfolger förderrechtlich wie Existenzgründer behandeln, stehen dem Übernehmer Gründeragenturen und Gründerzentren bei der Beratung und der Finanzierung seines Einstiegs zur Seite.
Für Unternehmensnachfolger ist die Firmenübernahme der ideale Zeitpunkt und die beste Gelegenheit, um eine Firma in Sachen Energieeffizienz auf den neuesten Stand zu bringen.
** Damit es Skifahrer nicht kalt erwischt *** Damit es Skifahrer nicht kalt erwischt *** Damit es
Wer haftet bei einem Unfall auf schlecht präparierter Piste? „Haften muss zunächst das Bergbahnunternehmen, das die Skipisten zur Verfügung gestellt hat“, weiß Christina Warsitz, Rechtsanwältin aus Witten. Darüber hinaus würden der Fremdenverkehrsverband der Region, der eine Abfahrtsstrecke unterhalte und hierzu einen Pistendienst eingerichtet habe, sowie die Wintersportgemeinde, sofern Skitouren von dieser empfohlen werden, haften. Allerdings gelte das nur für atypische Gefahren wie tiefe Löcher, Betonsockel, Abbrüche oder Steilflanken am Randbereich der Piste. „Typische Gefahren, die zwangsläufig mit der Abfahrt einer Skipiste verbunden sind - dazu gehören harte und eisige Stellen auf der Piste -, muss der Skifahrer hinnehmen.“
Bis nach Ostern werden Skifans die Gelegenheit nutzen, die Pisten zu bevölkern. Getrübt werden kann das Vergnügen allerdings durch schlecht präparierte Pisten oder rücksichtslose Rowdys.
Chaot verursacht Kollision – gibt es Schmerzensgeld? „Skifahrer und Snowboarder haben in den Alpenländern die sogenannten FIS-Regeln zu beachten“, erklärt Christina Warsitz. Danach sei jeder Skifahrer verpflichtet, sich so zu verhalten, dass er keinen anderen Skifahrer gefährdet oder schädigt. Der von hinten kommende Skifahrer müsse seine Fahrspur so wählen, dass der vor ihm Fahrende nicht gefährdet werde. „Wer dagegen verstößt, muss dem Geschädigten Schadenersatz beziehungsweise Schmerzensgeld zahlen.“
Skifahren mit Schwips – darf man das? „Die im Straßenverkehr geltenden Promillegrenzen sind auf das Skifahren nicht übertragbar. In den FIS-Regeln ist keine Promillegrenze enthalten“, so Christina Warsitz. Es gelte jedoch der Grundsatz, dass ein Skifahrer kontrolliert sowie seinem Können und seinen gesundheitlichen Konstitutionen angepasst fahren müsse. Verursache ein betrunkener Skifahrer einen Unfall, sei er verpflichtet, dem Geschädigten Schadenersatz beziehungsweise Schmerzensgeld zu zahlen. Im Falle einer Körperverletzung werde das Skifahren in alkoholisiertem Zustand als grobe Fahrlässigkeit gewertet: „Bei einer strafrechtlichen Verfolgung ist dann mit einem höheren Strafmaß zu rechnen. Zudem gefährdet der Skifahrer möglicherweise seinen eigenen privaten Unfallversicherungsschutz.“ ah
BILD: DJD/ROLAND RECHTSSCHUTZ-VERSICHERUNGS-AG/A.ROCHAU
Der Winter 2016/17 kommt in Schwung, die ersten Flocken sind bereits gefallen. Bis nach Ostern haben Skifahrer noch Gelegenheit, die Pisten zu bevölkern. Getrübt werden kann das Vergnügen allerdings durch schlecht präparierte Pisten oder rücksichtslose Rowdys. Hier gibt es wertvolle Tipps rund um den Skiurlaub.
In der Orientierungsphase einer Gründung sollte man intensiv mit Menschen sprechen, die sich mit dem Thema sehr gut auskennen.
Wer sich erfolgreich selbstständig machen will, benötigt zuerst einen guten Plan: Was will ich, welche Mittel benötige ich, wer sollen meine Kunden sein? Die Vorbereitung kann man in die Phasen Orientierung, Planung und Umsetzung einteilen. In der Orientierungsphase sollte man mit Menschen sprechen, die sich mit dem Thema
Gründung sehr gut auskennen. Das können Existenzgründungsberater sein, Berater von IHKs oder Handwerkskammern, aber auch Bank-, Unternehmens- oder Steuerberater.
dung - kostenlos und vertraulich. Das Portal http://www.startothek.de schließlich verschafft unter anderem einen Durchblick im Paragrafendschungel.
Wegweiser und Checklisten Die KfW-Bankengruppe etwa bietet Gründern nicht nur Finanzierungsprogramme an. Zusammen mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie entwickelte die KfW die „Beraterbörse“, um Gründern bei der Suche nach Unternehmensberatern zu helfen. Die KfW unterstützt auch zwei weitere Projekte: Die „Gründungswerkstatt Deutschland“, ein Projektverbund aus IHKs, Handwerkskammern und Gründungsinitiativen, hilft bei der Planung und Umsetzung der Grün-
Der Businessplan sollte für Gründer obligatorisch sein, in ihm wird das unternehmerische Konzept schriftlich dokumentiert. Er beinhaltet neben der Produktidee auch das wirtschaftliche Umfeld, die Ziele sowie den notwendigen Mittelaufwand. Verbindliche Regeln für den Plan gibt es nicht – er sollte aber keine Fragen beim Banker offen lassen, der den Gründerkredit bewilligen muss. Über ihre Hausbank können Gründer auch die Förderkredite der KfW beantragen. ah
BILD: DJD/KFW BANKENGRUPPE/THX
Umfangreiche Hilfe vom Staat
MISCHFONDS ODER GRÜNES GELD
Geldanlage: Neue Strategien gefragt
Grünes Geld boomt – man sollte aber genau hinschauen Aber nicht nur Mischfonds sind derzeit gefragt, auch bei den nachhaltigen Geldanlagen gibt es einen Boom. Nach Angaben des Fachverbandes „Forum Nachhaltige Geldanlagen“ haben die Deutschen hier aktuell 137 Milliarden Euro investiert. „Die meisten grünen Investments sind heute sogar ertragreicher als herkömmliche Geldanlagen“, erklärt Georg Hetz, Geschäftsführer beim unabhängigen Nürnberger Finanzdienstleister UDI. Allerdings gibt es für nachhaltige Geldanlagen kein zertifiziertes Gütesiegel. Entsprechend genau sollten Anleger hinschauen, Geschäftsmodelle überprüfen, Erfahrungswerte und Gutachten
Geldanlagen in Projekte der erneuerbaren Energien bringen nicht nur gute Renditen, sie schieben die Energiewende an und tun etwas für die Umwelt und die Gesellschaft.
zu Rate ziehen. „Ob Windräder, Solar- und Biogasanlagen oder auch energieeffiziente Immobilien – vorrangiges Ziel unserer Investments ist es, Werte zu schaffen und Werte zu erhalten“, so Geschäftsführer Hetz. ah
BILD: DJD/UDI/CJS
Im März 2016 senkte die EZB den Leitzins auf null Prozent. Für die deutschen Anleger bedeutet dies: Für Geld auf dem Sparbuch oder Tages- und Festgeld wird es auf absehbare Zeit praktisch keine Zinsen mehr geben. Tatsache ist außerdem, dass auch mit anderen beliebten Zinsprodukten wie etwa Anleihen künftig keine auskömmlichen Renditen mehr erwirtschaftet werden können. „Die Bundesbürger stecken aktuell viel Geld in sogenannte Mischfonds, bestehend aus Aktien und Anleihen. Dabei übersehen sie, dass die darin enthaltenen Anleihen in der Nullzins-Ära keine regelmäßigen Renditen mehr abwerfen werden“, so Oliver Schönfeld, Finanzexperte des Verbraucherportals RGZ24.
LANDGERICHT KEMPTEN VERURTEILT SPARKASSE ALLGÄU Das Landgericht Kempten (Allgäu) stellt Wirksamkeit eines Darlehens-Widerrufs fest und verurteilt die Sparkasse Allgäu auch zur vollständigen Übernahme der außergerichtlichen Anwaltskosten. Die Fachanwaltskanzlei Seehofer hat für eine Darlehensnehmerin ein Urteil gegen die Sparkasse Allgäu erstritten im Hinblick auf die Wirksamkeit eines Darlehenswiderrufes eines im Jahr 2007 abgeschlossenen Darlehensvertrages.
Die von der Kanzlei Seehofer vertretene Anlegerin hatte Mitte des Jahres 2007 einen Darlehensvertrag geschlossen mit einer Zinsbindung bis zum 30.06.2017. Im Darlehensvertrag war eine Widerrufsbelehrung verwendet worden, die allgemein als „Fußnotenbelehrung“ bekannt ist: Am Ende der Belehrung bzw. außerhalb des eingerahmten Feldes der Widerrufsbelehrung befand sich eine Fußnote 2 mit der Anmerkung „Bitte Frist im Einzelfall prüfen“. Die Klägerin hatte bereits im September 2015 den Widerruf der auf den Abschluss dieses Darlehensvertrages aus dem Jahr 2007 gerichteten Willenserklärung erklärt. Die Sparkasse Allgäu hatte die diesbezüglichen Ansprüche zurückgewiesen. Mit Urteil vom November 2016 wurde nunmehr durch das Landgericht Kempten festgestellt, dass der zwischen der Klägerin und der Sparkasse Allgäu im Jahr 2007 abgeschlossene Darlehensvertrag wirksam widerrufen wurde und sich in ein Rückabwicklungsschuldverhältnis gewandelt hat. Darüber hinaus wurde die Sparkasse Allgäu dazu verurteilt, die klagende Anlegerin von vorgerichtlichen Rechtsanwaltskosten nebst Zinsen freizustellen und zwar in voll-
ständiger von Klägerseite geltend gemachter Höhe. Schließlich wurde die Sparkasse Allgäu dazu verurteilt, sämtliche Kosten des Rechtsstreits zu tragen.
Begründung Zur Begründung hat sich das Landgericht Kempten insbesondere auf das Urteil des BGH vom 12.07.2016, XI ZR 564/15 bezogen, wonach festgestellt wurde, dass diese sogenannte „Fußnotenbelehrung“ hinsichtlich der Prüfung der Frist im Einzelfall zu einer Fehlerhaftigkeit der hier verwendeten Widerrufsbelehrung führt, da sie undeutlich über die Länge der Widerrufsfrist Auskunft erteilt. Das Landgericht betonte, dass sich die Sparkasse eben nicht auf die Gesetzlichkeitsfiktion des damaligen gesetzlichen Musters der Widerrufsbelehrung berufen kann, da eben die verwendete Widerrufsbelehrung nicht dem damaligen gesetzlichen Muster sowohl inhaltlich als auch in der äußeren Gestaltung vollständig entspricht. Der BGH hat bereits mehrfach entschieden, dass sich eine Bank oder Sparkasse nur dann auf die sogenannte Gesetzlichkeitsfiktion
des Musters der Widerrufsbelehrungen berufen kann, wenn eine vollständige Entsprechung sowohl in inhaltlicher als auch in der äußeren Gestaltung vorliegt. Dies war in dem mittlerweile vom BGH entschiedenen Fall eben nicht so, sodass auch die Sparkasse hier antragsgemäß verurteilt wurde. Das Landgericht hat auch festgestellt, dass eine Verwirkung oder sonstige unzulässige Ausübung des Widerrufsrechts nicht vorliegt, auch wenn der Widerruf erst mehr als acht Jahre nach Abschluss des Darlehensvertrages ausgeübt wurde. Auch diese Einschätzung wird durch die Rechtsprechung des BGH gestützt. Das Landgericht hat hier richtigerweise ausgeführt, dass das Risiko einer nachträglichen Aufdeckung eines Fehlers der Widerrufsbelehrung nicht der Verbraucher als Darlehensnehmer, sondern die Bank als Darlehensgeberin tragen muss.
Somit hat sich das Darlehensverhältnis in ein Rückabwicklungsschuldverhältnis mit den entsprechenden Folgen gewandelt. Folge dieses Rückabwicklungsschuldverhältnisses ist unter anderem, dass die Sparkasse der Klägerin gegenüber zur Erstattung eines sogenannten Nutzungsersatzanspruches hinsichtlich der bezahlten Darlehensraten verpflichtet ist.
Kommentar von Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Stefan Seehofer: Das Urteil des Landgerichts Kempten vom November 2016 setzt die Entscheidung des BGH vom 12.07.2016 hinsichtlich der „Bitte Frist im Einzelfall-Belehrung“ vollständig um: Erstaunlich ist insoweit, dass es nach wie vor viele Sparkassen gibt, die hier keinen oder nur einen unzureichenden Anspruch des Darlehensnehmers sehen trotz der klaren Entscheidung des BGH vom Juli 2016. Daher ist vielen betroffenen Darlehensnehmern auch zu empfehlen,
keine Scheu vor einem Gerichtsverfahren zu zeigen angesichts der hier eindeutigen Rechtsprechung. Die Fachanwaltskanzlei Seehofer steht insoweit gerne für eine kostenfreie Vorprüfung möglicher Ansprüche zur Verfügung, wobei natürlich zu beachten ist, dass bei Darlehensverträgen, die bis zum 10.06.2010 mit der Bank/Sparkasse abgeschlossen wurden, die Widerrufsfrist ja bereits zum 21.06.2016 endete. Wir machen aber die Erfahrung, dass noch viele „schwebende Verfahren“ existieren, bei denen Darlehensnehmer unsicher sind, die Bank oder Sparkasse zu verklagen. Diese Unsicherheit dürfte nunmehr bei vielen genommen werden, da wir noch eine Reihe ähnlicher und mit der Rechtsprechung des BGH übereinstimmender Urteile erwarten.
Fachanwaltskanzlei Seehofer Kanzlei für Bank- und Kapitalmarktrecht
BILDER: SEEHOFER
Ludwigstraße 18b 87437 Kempten Telefon (0831) 9607660 info@kanzlei-seehofer.de www.kanzlei-seehofer.de
Saubere Angelegenheit Bei allen Arbeitsstätten sind Arbeitgeber für die Sicherheit und Hygiene verantwortlich. Gerade in Küchen und bei der Lebensmittelherstellung ist die Einhaltung von Hygienemaßnahmen wesentlich. Bei Hygiene Honold erhalten Kunden nicht nur das richtige Mittel zum richtigen Zweck, sondern umfassendes Knowhow und fachkundige Beratung.
Vielleicht haben Sie auch schon mal zufällig einen Blick in die Küche eines Restaurants geworfen und erschraken über die offensichtlichen hygienischen Bedingungen, obwohl das Lokal vordergründig einen guten Eindruck machte? Wer heute eine Gaststätte oder ein Hotel besucht, erwartet nicht nur frische Produkte bei den Gerichten sondern auch, dass sie unter hygienisch einwandfreien Bedingungen verarbeitet wurden. Besonders im lebensmittelverarbeitenden Gewerbe ist Hygiene von elementarer
Bedeutung. Doch auch in öffentlichen Gebäuden, Krankenhäusern und Schulen und bei allen Arbeitgebern stellt sie eine Grundvoraussetzung für unsere Gesundheit dar. Für diese wichtige Aufgabe ist ein Spezialist gefordert, der nicht nur die entsprechenden Produkte, sondern auch die nötige Beratungskompetenz für die richtige Anwendung bereitstellt. „Unser umfassendes Sortiment bietet dabei alle Mittel, Reinigungsmaschinen, Hilfsmittel und Desinfektionsmittel, die zu einer umfassenden Hygienevorsorge gehören“, erklärt Helmut Honold. Dabei achtet der
» Wir haben die Fa. Honold seit Jahren als einen zuverlässigen und kompetenten Partner kennen gelernt, wenn es um Hygiene geht. Ob auf der Etage, der Wäscherei oder unserer Hotelküche.« Christian Kehrer, Geschäftsleitung Berghotel Jägerhof, Isny
Unternehmer sehr darauf, auf in Deutschland und in der Region hergestellte, und auf Wunsch auch auf ökologische Produkte zurückzugreifen. Bei einem Restaurant wird am Weihnachtsfeiertag mitten im Hochbetrieb das Geschirr nicht mehr sauber? Ein Hotel hat versäumt, die Reinigungsmittel nachzubestellen? Zum besonderen Service des Unternehmens gehört vor allem die
» In unserem Restaurant-
betrieb in der THERME Bad Wörishofen kommt es in besonderem Maße auf Hygiene und Sauberkeit an wobei uns die Firma Hygiene Honold seit vielen Jahren mit großem Erfolg unterstützt.« Harald Müller, Geschäftsführer H.A. GastroEvent GmbH
rasend schnell“, weiß Honold aus Erfahrung, „daher ist uns die intensive Beratung ein so wichtiges Anliegen.“ Den Unternehmen werden dabei die Grundlagen aus den Bereichen Infektionsschutzgesetz, Betriebshygiene, Produkthygiene und Personalhygiene vermittelt. „Darüber hinaus motivieren wir jeden Einzelnen zu hygienebewussten Arbeiten“ erklärt Honold.
Lebensmittelkontrollen in der Kritik Auch die jüngsten Vorgänge in Sachen Hygiene bei verschiedenen lebensmittelverarbeitenden Betrieben zeigen wieder, dass das Schutzsystem zunehmend an Bedeutung gewinnt und die Hygiene auch wesentlich stärker kontrolliert werden muss. Mit der Analyse kritischer Punkte und durch sogenannte Abklatschuntersuchungen an Arbeitsflächen oder Geschirr zeigt das Honold-Team den Betrieben Schwachstellen auf. „Auf dieser Grundlage erstellen wir einen perfekt auf die Situation angepassten Reinigungs- und Desinfektionsplan“, so Honold. Der Name Honold ist beim Thema Reinigung und Hygiene seit Jahrzehnten ein Synonym für Erfahrung und Zuverlässigkeit. „Wir versorgen mit professioneller
» Mit überdurchschnittlicher
Hygienebewusst denken und handeln Seit dreißig Jahren ist der Hygienefachmann in der Branche, weiß um Gesetze und Bestimmungen und bietet darüber hinaus auch umfassende Hygieneberatungen, peziell auf den Betrieb des Kunden abgestimmte Schulungen sowie die Folgebelehrungen zum Thema Infektionsschutzgesetz an. „Der Lauf eines Virus nimmt oft ungeahnte Wege und verbreitet sich Allgäu Wirtschaftsmagazin
Hans-Joachim Liedke, Prozessmanager Hygienemanagement Sonnenalp Resort
Fachberatung, hochwertigen Produkten und bedarfsgerechten Services Kunden mit Lösungen, die zu erhöhter Sicherheit und Qualität im Unternehmen beitragen – und letztendlich der Gesundheit von uns allen dienen.“
Hygiene Honold Memmingerstrasse 12 87789 Woringen Telefon (08331) 89447 Telefax (08331) 49176 info@hygiene-honold.de www.hygiene-honold.de
BILDER: HYGIENE HONOLD
prompte und schnelle Lieferung – 24 Stunden, sieben Tage in der Woche und auch an Sonn-und Feiertagen stehen Helmut Honold und sein Sohn Tobias den Kunden zur Verfügung „wenn´s brennt“.
Initiative, aufopferungsvollem Service und Fachkompetenz wirkt Hygiene Honold an der Arbeit für professionelle Hygienelösungen und an der Entwicklung transparenter Hygienemanagementprozesse bei uns im Haus mit und sorgt für nachhaltige Qualität.«
Teilen statt Müll. Lebensmittelverschwendung stoppen und überschüssige Nahrungsgüter teilen.
Food-Saver Team Kempten (von links): Berhard Knappe, Sabine Herz, Rudi Betz.
Aktion Wochenmarkt.
Seit 2013 setzt sich die Foodsharing Gruppe Kempten ehrenamtlich für die Verwertung zu viel produzierter Lebensmittel ein.
Ich treffe mich Dienstag Abend mit dem Botschafter der Foodsharing Gruppe Kempten, Rudolf Betz, am Haus International in der Poststraße in Kempten. Vor dem Fair-Teiler haben sich schon Abholer versammelt. „Noch ist alles leer“, werde ich von einem jungen Mann begrüßt. „Jeden Abend fahren wir bestimmte Lebensmittelbetriebe, die sich zu einer Zusammenarbeit mit uns entschieden haben, an“, erläutert Foodsaver Rudolf Betz. „Dort sammeln wir alle nicht mehr verkäuflichen und aussortierten Lebensmittel ein, sortieren diese nach Verwertbarkeit und verteilen die noch genießbaren Produkte kostenlos
weiter.“ Wenig später kommt der Wagen mit den überschüssigen Lebensmitteln des Tages: Brot, Karotten, Pfifferlinge und vieles mehr. Der Reihe nach holt sich jeder Abholer etwas aus dem Fair-Teiler, der täglich, 24 Stunden geöffnet ist. „Wir haben keine Abgabezeiten. Jeder kann zu jeder Tag- und Nachtzeit noch verwertbare Lebensmittel, zum Beispiel vor einem Urlaub, bei uns einstellen oder abholen was er benötigt“, schildert Rudolf Betz.
gende Nahrungsgüter, hauptsächlich Gemüse und Obst, bei Lebensmittelbetrieben abzuholen. Ziel ist es diese zu verbrauchen oder weiter zu verschenken. Die Idee basiert auf dem Film „Taste the Waste“ von Valentin Thurn. Foodsaver sehen die Rettung der Lebensmittel als zukünftige Alternative zu Containern. In Berlin bietet seit 2016 das erste Restaurant „Restlos glücklich“ Gerichte aus sogenanntem Lebensmittelabfall an.
Initiative Foodsharing Das bundesweite Netzwerk Foodsharing organisiert sich seit 2011, um zu entsor-
Kooperation mit Lebensmittelbetrieben „Die Idee war für mich von Anfang an schlüssig“, berichtet Sabine Herz, Haus-
Foodsaver Botschafter Rudi Betz und Abholer.
wirtschaftslehrerin und Foodsavering der Gruppe Kempten. „Wir schließen mit den abgebenden Betrieben eine Vereinbarung, die uns verpflichtet, die aussortierten Lebensmittel in einem vereinbarten Zeitraum abzuholen. Der Vorteil unserer ehrenamtlichen Tätigkeit liegt für den Abgeber darin, dass er die Ware nicht mehr aussortieren muss und seine Kosten für die Biotonne entfallen. Wir bescheinigen die kostenlose Abgabe für das Finanzamt. Auf Wunsch kann auch eine Spendenquittung erstellt werden.“
No Money – no profit Im Fair-Teiler werden die geretteten Lebensmittel kostenlos abgegeben. „Wir sind in Kempten ungefähr zehn Foodsaver die ehrenamtlich arbeiten, sprich mit unseren Autos und auf unsere Benzinrechnung
Haus International.
die Ware abholen“, erläutert Rudolf Betz, hauptberuflich Lehrer an der Fachoberschule Kempten. „Wir sind auch kein Verein. Unser Prinzip ist „no money – no profit“. Der Strom und die Restmülltonne für den Fair-Teiler werden vom Haus International übernommen. Spenden dürfen nur sachgebunden sein, beispielsweise für die anstehende Renovierung des Bodens in unserem Fair-Teiler.“
Rund um die Uhr für alle Anders als bei den Tafel-Ausgabestellen kann sich im Fair-Teiler jeder rund um die Uhr Lebensmittel kostenlos abholen. „Wir haben keinen sozialen Anspruch. Uns geht es nur darum, dass Lebensmittel nicht weggeworfen werden“, legt Rudolf Betz dar. „Mit den Kemptener Tafeln arbeiten wir zusammen und holen auch dort nicht verkaufte Lebensmittel ab.“ Foodsaver werden Immer mehr Händler in Kempten entscheiden sich, ihre Lebensmittel retten zu lassen. Wer mithelfen will und einen Führerschein und Wagen besitzt kann einfach bei einem der Treffen der Foodsharing Gruppe Kempten vorbeischauen. Diese finden jeden zweiten Dienstag um 19 Uhr statt. „Um als Foodsaver von der Dachorganisation Foodsharing legitimiert zu werden, muss man ein Quiz bestehen und ein paar Regeln lernen. Beispielsweise wie gehe ich mit Menschen, Lebensmitteln und Betrieben um. Aber auch was bedeutet ein Mindesthaltbarkeitsdatum“, erklärt Sabine Herz. „Was man mit den geteilten Lebensmitteln macht, verarbeiten oder verschenken, bleibt den Abholern selbst überlassen.“ Sylvia Novak
Fair-Teiler Kempten.
Gerettete Lebensmittel.
„Uns geht es darum, dass Lebensmittel nicht weggeworfen werden.„ Botschafter Foodsharing Kempten Rudolf Betz
Foodsharing Kempten
BILDER: BERNHARD KNAPPE, SYLVIA NOVAK
Abendliche Aktion Food-Saver Kempten.
Fair-Teiler Kempten: Haus International Poststraße 22 87439 Kempten Mobil (0176) 21248790 betz.rudolf@web.de www.foodsharing.de www.lebensmittelretten.de
Airbus investiert 43 Millionen Euro in Neubau Airbus Defence & Space investiert 43 Millionen Euro in ein neues Technologiezentrum in Immenstaad. Der Spatenstich ist kürzlich erfolgt. Ab Sommer 2018 sollen in der 20 Meter hohen neuen Halle Satelliten gebaut werden. Die rund 2000 Quadratmeter große Halle ist das Herzstück des Neubaus. Bis zu acht große Satelliten sollen dort integriert werden. In den beiden Seitenflügeln befindet sich weitere 1000 Quadratmeter Integrations- und Laborflächen für die Komponentenfertigung, ein großer Besucherbereich und Technikflächen. Das Rechenzentrum des Technologiezentrums wird an das vorhandene Datennetz angeschlossen. Im Übergangsbereich zum bestehenden Integrationsgebäude befinden sich Material-
und Personenschleusen sowie die Wareneingangskontrolle. „Mit der Investition in den Neubau des ITC wird der Standort zu einem globalen Gravitationszentrum des Satellitenbaus. Das schafft uns nicht nur neue Möglichkeiten bei der Abwick-
lung von Projekten, sondern auch bei der Akquise neuer Vorhaben, die eine ISO 5-Reinheit bedingen“, sagt Eckard Settelmeyer, Leiter des Airbus Defence and Space Standortes Friedrichshafen, laut einer Pressemitteilung. gs
Über 50 Jahre Erfahrung „Innovative Wohnkonzepte machen aus jeder Immobilie ein werthaltiges Projekt für die Zukunft.“
+49 8382 96060 info@dietrich-wohnbau.com www.dietrich-wohnbau.com
Möbel Mayer wird wieder Branchensieger
Bei einer unabhängigen Befragung durch MF Consulting wurden in Kempten insgesamt 907 Passanten in unterschiedlichem Alter und Lebenssituationen befragt. Besonders erfreulich für das Unternehmen: Nur der schwedische Möbelgigant wurde öfter genannt als möbel mayer und auch in Sachen Preis-Leistung stand das Möbelhaus an zweiter Stelle - hinter dem Schweden. Besonders positiv wurden Freundlichkeit und Beratungsqualität bei möbel mayer beurteilt. „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und arbeiten stets daran, noch besser zu werden und unsere Kunden in Sachen „Einrichten 360°“ noch glücklicher zu machen“, betont Rüdiger Mayer. BILD: MÖBEL MAYER sp
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Mit Spaß zum Erfolg Sie suchen nach einem außergewöhnlichen Incentive? Einem effektiven Teamtraining mit Spaßfaktor? Im Aktiv Zentrum Oberstaufen sorgt Jürgen Koch für Erlebnisse der besonderen Art. All inklusive Die komplette Organisation des Events übernimmt der Coach selbst – von der Ausrüstung bis zur Vermittlung von Übernachtung und Verpflegung. Als Standort für Team-Erlebnisse bietet sich vor allem Jürgen Kochs Event-Stadel an: Inmitten der Allgäuer Natur mit herrlichem Ausblick ist der ehemalige Bauernhof und sein Gelände ein optimaler Standort. Mit Teamgeist und kreativen Lösungen meistern die Gruppen knifflige Aufgaben.
Indoor-Aktivitäten oder abendliche Gaudi – im Event-Stadl ist immer etwas geboten.
gen Koch, „die Lernprozesse finden in einem Forum intensiven Erlebens und in aufgelockerter Atmosphäre statt.“ Mit zahlreichen Übungen simuliert der studierte Sportlehrer Prozesse aus dem Arbeitsleben – einfach, doch mit großer Wirkung.
Jürgen Koch ist begeistert von dem, was er tut. Und diese Begeisterung überträgt sich auf die Teilnehmer seiner Teamtrainings und Veranstaltungen. Je nach Zielsetzung, Jahreszeit und seinen Erfahrungswerten erstellt er seit 30 Jahren Programme für teamfördernde Outdoorund Indoor-Events mit garantiertem Spaßcharakter! „Nur wenn die Teilnehmer Spaß haben, sind die Übungen wirksam“, ist er überzeugt. Mit guter Stimmung und humorvollen Worten sorgt er für Entspannung und schafft somit die perfekte Grundlage für ein gelingendes Training: eine Geocaching-Tour mit verschiedenen Herausforderungen und anschließendem Barbecue, der Bau von Hörnerschlitten oder eines Floßes, Trekkingtouren mit Bachüberquerungen und vieles mehr. „Das Konzept ist eine einzigartige Verbindung von theoretischem Input und Outdoor-Erlebnis“, erklärt Jürgen Koch.
Bei Quad- oder Seifenkistenrennen ist Spaß garantiert!
Aktiv Zentrum Jürgen Koch Outdoor- und Eventmanagement An der Sonnhalde 17 87534 Oberstaufen Telefon (08386) 1857 info@aktivzentrum.de www.aktivzentrum.de
BILD: JÜRGEN KOCH
Fehlende Absprachen, unklare Aufgabenverteilung, lückenhafte Kommunikation – die Probleme im Team sind häufige Ursachen für mangelnde Produktivität und geringer Arbeitseffizienz in einem Team. Outdoor-Training gleicht einem Spiegel und zeigt schonungslos, wo es in der Kommunikation und Zusammenarbeit hakt. Mit Aufgaben in sogenannten Teammodulen werden die Leistungsfähigkeit erhöht, Kommunikationslösungen gefunden, das Projektmanagement verbessert und das Vertrauen gestärkt. „So erzeugen wir ein Feedback und schaffen ein positives Lernklima“, erklärt Jür-
Auch nach vielen Jahren im Geschäft sind Jürgen Koch und seine Frau Birgit von ihrem Konzept überzeugt und mit Herz und Leidenschaft dabei. „Und das spüren die Kunden einfach.“
Wirtschaft. Technik. Zukunft.
Berufliche Weiterbildung Praxisstudien in Kempten und Memmingen Berufs- d n begleite und in Vollzeit
• Industriefachwirt/-in • Wirtschaftsfachwirt/-in • Handelsfachwirt/-in • Fachwirt/-in für Güterverkehr und Logistik • Fachwirt/-in für Büro- und Projektorganisation • Bilanzbuchhalter/-in • Personalfachkaufmann/-frau • Betriebswirt/-in • Technische/r Betriebswirt/-in • Industrietechniker/-in IHK • Industriemeister/-in Metall • Industriemeister/-in Elektrotechnik • Technische/r Fachwirt/-in • Logistikmeister/-in • Technische/r Industriemanager/-in
Mobbing kann gravierende Auswirkungen für das Unternehmen haben.
Psychokrieg am
Wenn in Ihrem Unternehmen aus Kollegen Feinde werden.
aufkommen. Die so verschlungenen Summen wären besser in einer präventiven Maßnahme angelegt. Doch was können Unternehmen tun, damit es erst gar nicht so weit kommt? Laut der besagten Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin kann jedes Unternehmen vorbeugend einiges gegen Mobbing tun. Transparente Arbeitsabläufe, flache Hierarchien, Beschwerdesysteme oder spezielle Schulungen können dienen einem mobbingfeindlichen Arbeits- und Betriebsklima schon im Vorfeld. (Quelle: Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin: Wenn aus Kollegen Feinde werden. Der Ratgeber zum Umgang mit Mobbing)
Besuchen Sie uns: Bildungsmesse „Freiraum Allgäu“ Stadthalle Memmingen 18./19. Febr. 2017 Stand-Nummer 232 BILDER: DJD, ROLAND RECHTSSCHUTZ-VERSICHERUNGS-AG, KITE_RIN-FOTOLIA
Eine regelmäßige Standpauke des Chefs vor versammelter Mannschaft. Verstummende Gespräche, wenn man die Kaffeeküche betritt. Verschwundene Akten und Dateien. Unberechtigte Anschuldigungen und Verdächtigungen. Die Liste möglicher Mobbing-Methoden könnte unendlich fortgesetzt werden. Eine repräsentative Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zeigt, dass derzeit drei von Hundert Angestellten am Arbeitsplatz gemobbt werden. Die Folgen von Mobbing sind weitreichend: Die Betroffenen büßen ihre psychische und physische Gesundheit ein, den Betrieben entstehen hohe Kosten durch Ausfälle, Kündigungen und Produktionsstörungen, die Sozialversicherungssysteme müssen für hohe Behandlungskosten
Wir beraten Sie gerne! Birgit Feige-Schuster Telefon 0831 57586-207 birgit.feige@schwaben.ihk.de Bildungszentrum Kempten Bahnhofplatz 1
E VENTS Produktportfolios heute auf außergewöhnlichen Hotels im Mittelmeerraum.
Sie suchen ein außergewöhnliches Incentive für Ihr Unternehmen? Sie haben besondere Ansprüche? Und Sie möchten hierfür eine erfahrene Agentur, die Ihnen die komplette Organisation abnimmt und einzigartige Erlebnisse an einer Location mit Charme bietet? Dann sollten Sie einen Blick auf Charming Experiences, einer Marke von Siglinde Fischer – Charming Places, werfen.
Die Provence. Ein Fest für die Sinne. Szenen von violetten Lavendelfeldern, rosafarbenen Flamingos, weißen Felsen und azurblauem Meer haben sich in unseren Köpfen eingeprägt – sei es durch ein persönliches Erlebnis oder Bilder. Doch haben Sie sich schon einmal überlegt, eine solche Erfahrung mit Ihrem Team zu teilen? Sich gemeinsam beim nächsten Meeting daran zu erinnern? An die Ankunft im entzückenden Relais & Cháteaux-Hotel Le Couvent des Minnimes, den Champagner Aperitif mit anschließendem Galadinner mit Live-Jazzmusik und einer Ballonfahrt über die Bergkette des Luberon? „Ein
gelungenes Firmen-Event oder Incentive, das genau auf die Bedürfnisse des Kunden abgestimmt und an einer ganz besonderen Location perfekt umgesetzt wird, bietet die beste Möglichkeit, Partner und Mitarbeiter zu begeistern und zu motivieren“, ist Anja Fischer überzeugt. Die Geschäftsführerin von Charming Places gibt ihre Passion für schöne Orte an ihre Kunden weiter, führt seit 20 Jahren authentisch und leidenschaftlich das Lebenswerk ihrer Mutter Siglinde Fischer weiter. 1985 wurde das Unternehmen ursprünglich mit der Vermittlung von Feriendomizilen in Italien gegründet. Nach steter Expansion liegt der Schwerpunkt des
Das gewisse Etwas Bei Charming Experiences präsentiert das Team um Anja Fischer nicht nur besondere Destinationen, sondern sorgt mit Ideen und langjähriger persönlicher Erfahrung füreine kompetente und komplette Umsetzung von Events und Incentives für Teams bis zu 50 Personen. „Hier kommen besonders unsere umfassenden Landes- und Produktkenntnisse zum Tragen“, sagt Anja Fischer. Mit ihrem ausgezeichneten Netzwerk in den Zielgebieten sind selbst ausgefallene Kundenwünsche erfüllbar. Ein besonderes Augenmerk legt sie auf Authentizität und Nachhaltigkeit bei der Auswahl der Unterkünfte. Hierfür zeigt sich Bruder Jörg Fischer verantwortlich. Der diplomierte Sommelier lebte 20 Jahre in Italien und kennt echte Geheimtipps. Dabei geht es ihm nicht um die Sterneanzahl der Herbergen, sondern das gewisse Etwas, ein besonderes Flair und Ambiente.“Lieber ein Ein-Sterne-Hotel mit Fünf-Sterne-Service als ein Fünf-Sterne-Hotel mit EinSterne-Service,“ lautet sein Credo. Erlebnisse à la carte Dass Anja Fischer mit Herz und Seele hinter dem steht, was sie tut, ist unübersehbar. Die Dipl. Betriebswirtin betreut ihre Kunden persönlich und gestaltet als „Travel Designer“ jedes Angebot individuell. Dabei bietet sie nicht nur einzigartige Locations und erstklassige Verpflegung sondern auf Wunsch auch ein
Ein besonderes Erlebnis - eine gecharterte Segelyacht exklusiv für Ihr Team.
À LA CARTE abwechslungsreiches und außergewöhnliches Programm: eine Citroen-2 CV-Rallye durch provenzalische Dörfer, ein landestypisches Mittagessen mit sardischen Schäfern, ein Galadinner im berühmten venezianischen Arsenale an der Porta Nuova, ein Ritt durch die Camargue, ein Pizzabackkurs in Sizilien oder eine Oldtimertour durch das Chianti–Gebiet - Die Ideen von Anja Fischer scheinen unerschöpflich und mit der ihr eigenen sympathischen und begeisterungsfähigen Art lässt sie schon beim Erzählen sehnsüchtige Bilder im Kopf entstehen.
Der Anspruch Anja Fischers liegt in der Perfektion jedes winzigen Details, in der Gestaltung besonderer Momente, im Planen unvergesslicher luxuriöser Augenblicke. Für sie ist ihr Beruf eine Passion, der sie mit Liebe nachgeht. Dies drückt sich in ihrem ganzen Tun und Schaffen aus und sorgt letztendlich dafür, dass ein Firmenevent bei Charming Experiences unvergessen bleibt. sp
»WAS BERÜHRT, IST WAS MAN NICHT ERWARTET.« - Anja Fischer Exklusive Hotels mit besonderem Charme sind das Markenzeichen von Charming Experiences.
BILDER: SIEGLINDE FISCHER GMBH & CO.KG
Charming Experiences Siglinde Fischer Gmbh & Co. KG Ahornweg 10 88454 Hochdorf Telefon (07355) 9336 0 Telefax (07355) 9336 66 info@siglinde-fischer.de www.siglinde-fischer.de
„Stresskompetenz hoch - Kosten runter!“ Wie Mitarbeiterbindung gelingt, erklärt Coach Christian Brandl „Ich wecke im Mitarbeiter die Selbstverantwortung, das Bewusstsein, für den Erfolg des Unternehmens im globalen Wettbewerb mitverantwortlich zu sein.“ Christian Brandl ist mehr als ein Stressmanager. Der Coach und Wirtschaftsmediator berät Unternehmen, wie sie Fach- und Führungskräfte fördern, deren Leistungsfähigkeit erhalten und dauerhaft an sich binden. Ein Beispiel aus einem Allgäuer Unternehmen Markus M. hat die Faxen dicke. Zum nächsten Ersten wird er seinen Betrieb verlassen. Ständig steigender Arbeits- und Termindruck, wechselnde Kollegen und dann dieser ignorante Chef! Dem Unternehmen, in dem er vor mehr als zehn Jahren hochmotiviert begonnen hat, weint er heute keine Träne mehr nach. Auf der anderen, der Unternehmensseite steht der Geschäftsführer,
der Markus M. kommentarlos ziehen lässt. Was soll er denn noch alles tun? Betriebskantine, Gleitzeit, Weihnachtsgeld, Yogakurse – und immer noch jammert die Belegschaft über Stress und zu viel Belastung. Wenn die Fronten zwischen Geschäftsleitung und Mitarbeiterschaft verhärtet sind, die gegenseitige Wertschätzung aufgebraucht und die Stimmung am Boden ist, kommt Christian Brandl ins Spiel. Der
Wirtschaftsmediator hat Verständnis für beide Seiten der „Kampfeslinie“, wie er es lächelnd beschreibt: Da ist der Unternehmer, der in der Verantwortung für seinen Betrieb steht. Und da ist Markus M. stellvertretend für viele Kollegen, deren Gesundheit aufgrund der Belastungen am Arbeitsplatz bereits angeschlagen ist. Verständnis für die jeweilige Gegenseite zu vermitteln, gehört für Brandl daher zur Aufgabe der ersten Stunde. „Es geht
Wenn das Personalkarussell dreht, wird es teuer Zähneknirschend dem Personalkarussell zuzuschauen, rechnet sich für den Unternehmer nicht. Zunächst einmal schlagen die Kosten zu Buche, die den Geschäftsführer die Freistellung, Neubesetzung und
Warum also stellt bis heute keiner die Gegenrechnung auf? Was es gekostet hätte, Markus M. im Unternehmen zu halten? „Betrachtet man diese Kosten real, dann wird rasch klar, dass sich eine Investition in die Mitarbeiterbindung, zumal sie wirksam gestaltet ist, auf jeden Fall rechnet!“ sagt Brandl. Er hat seine Beratertätigkeit auf Fragen der Anforderungs- und Stressbewältigung spezialisiert, was in unmittelbarem Zusammenhang zu Personalbindung und Führungskräfteentwicklung steht.
Investition, die sich auszahlt Neben steigender Fluktuationsraten belasten auch Krankheitsausfälle die Personal-
„Fluktuation ist teuer. Ein Wechsel auf mittlerer Führungsebene kostet ein Unternehmen zwischen einem und 2,5 Jahresbruttogehälter.“ – Christian Brandl, Mental-Coach und Mediator – Einarbeitung kosten werden. Brandl hat Erfahrung mit betriebswirtschaftlichen Kennzahlen. Der Ostallgäuer war lange Jahre als Vertriebsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung für ein international aufgestelltes, mittelständisches Unternehmen tätig. Er kann anhand von Studien belegen, dass ein Wechsel auf mittlerer Führungsebene ein Unternehmen zwischen einem halben und 2,5 Jahresbruttogehälter kostet. „Wir reden hier über teilweise sechsstellige Summen“, so Brandl.
Aktuelle Veranstaltungen Neujahrsvortrag: „Gute Vorsätze in 2017 tatsächlich UMSETZEN“ 28.12.2016 und 5.01.2017 jeweils um 16.30 Uhr im Biohotel Eggensberger in Hopfen am See
budgets und gefährden so den Unternehmenserfolg. Alarmsignale aus den Statistikabteilungen der Krankenkassen häufen sich. Denn Stress führt immer häufiger zu akuten Herz-Kreislauferkrankungen bis hin zum Herzinfarkt. Brandl hält es mit Franz Knieps, dem Chef des Dachverbands der deutschen Betriebskrankenkassen, der betont: „Mit jedem Euro, den ein Unternehmen in die Mitarbeitergesundheit investiert, verdient es fast drei Euro.“ Auch Christian Brandl verzeichnet in seinen Einzelcoachings, Schulungen und Gesprächen zunehmend Erfolge. „Das Bewusstsein, selbst für die persönliche Leistungsfähigkeit zu sorgen, auf Stress kompetent reagieren zu können und so verantwortungsbewusster Teil eines Unternehmens zu sein, wächst beständig.“ In Brandls Seminaren geht es um Konfliktfähigkeit, Kommunikation und um die Bewältigung von Herausforderungen in Beruf und Unternehmen. Das kann ganz konkret auch der anstehende Generationswechsel, die Übergabe des Betriebs an einen Nachfolger sein. „Es ist legitim, auch im Bereich Human Ressources mit objektiven Kennzahlen zu arbeiten, solange der Mensch nicht vergessen wird, der hinter den Zahlen steht.“ Angelika Hirschberg Christian Brandl
Christian Brandl – meine Leistungen Coaching Persönlichkeitsentwicklung Führungskräfteentwicklung Karriereentwicklung Stresskompetenz Konfliktfähigkeit Schulung/ Training Stressvermeidung (Prävention) und -Reduktion Umgang mit Konflikten Mentaltraining Gewaltfreie Kommunikation Sressresilienz Work-Life-Balance Wirtschaftsmediation innerhalb des Unternehmens zwischen Führungskräften, Mitarbeitern, Teams, Abteilungen und Unternehmensbereichen außerhalb des Unternehmens zwischen Geschäftspartnern, Behörden & öffentlichen Einrichtungen und Einzelpersonen
BILDER: HIRSCHBERG, BRANDL, TÄNZEL
darum, den Konsens wiederherzustellen, dass angesichts eines harten globalen Wettbewerbs Unternehmer wie Mitarbeiter in einem Boot sitzen.“ Dann könne die eigentliche Arbeit beginnen, so der Coach, nämlich Stresskompetenzen und Lösungsstrategien mit Mitarbeitern und Führungskräften zu entwickeln.
Christian Brandl sigma coaching Mental Coach und Mediator Kienbergstraße 50 87459 Pfronten Telefon (08363) 9258999 info@christian-brandl.com www.christian-brandl.com
ALLES AUSSER NORMAL
Wenn Kooperation aus Kommunikation entsteht. Wer wünscht sich für sein Firmenevent oder Incentive nicht eine besondere Location und einen Eventmanager, der sich nicht nur um alles kümmert sondern darüber hinaus die Veranstaltung mit Leben füllt? Bei Oliver Kraus und seinem Team im Eventstadel Schachen bekommen Unternehmen beides – und noch viel mehr. Eine schmale Straße führt in den kleinen Weiler Schachen, wo mitten im Nirgendwo im Unterallgäu ein einsamer ehemaliger Bauernhof steht. Ein Museum? Ein Antiquariat? Oder einfach die Unterkunft eines kreativen Geistes? Vielleicht ist hier von allem ein wenig zu finden. In dem unglaublichen Sammelsurium an alten Handwerkszeugen, Elektrogeräten, Möbeln und Dekorationsartikeln aller Epochen zeugen eine originelle Bar, eine Küchenecke und die Bestuhlung davon, dass in diesem Hof offensichtlich mehr passiert: Wo einst Heuberge und landwirtschaftliche Geräte ihren Platz fanden, erwartet den Besucher heute eine Eventlocation der besonderen Art. Unter den Augen eines ausgestopften Dachses steigen die Teilnehmer eines Firmen-Incentives in die ehemalige Tenne hoch – und bekommen erst einmal eine „Hand-Halbe“ mit auf den Weg. So vielfältig wie das Interieur sind die Menschen, die sich hier einfinden. Sie gehören Unter-
nehmen oder Organisationen unterschiedlichster Branchen an und wundern sich ob der etwas ungewöhnlichen Location für die bevorstehende Veranstaltung. Mitten unter ihnen sticht ein quirliger, gut gelaunter Mann hervor – Oli Kraus als Gründer dieses Hauses sorgt vom ersten Moment an für gute Stimmung bei den Gästen. Er versprüht gute Laune, scherzt, erzählt Anekdoten. Er ist Eventmanager, Show-Man, Koch und Organisator in einer Person. „Ich versuche, die Leute von Anfang an mitzunehmen“, erklärt er gelassen.
„All-in-one“ für Firmen Vor einigen Jahren hat der studierte Touristiker den alten Hof mit rund drei Hektar Grund und angrenzendem Badeweiher gekauft. Heute ist das Anwesen ein Geheimtipp, wenn es um eine originelle Location für Firmenfeiern, Kick-Offs oder Incentives geht. Im Flair einer urigen Berghütte finden bis zu 250 Teilnehmer eine Atmosphäre, die von Lockerheit, pittoresker Ausstat-
gemeinsame Verständnisebene hergestellt werden, die letztendlich auch der Zusammenarbeit in der Firma zu Gute komme. Ob beim Fische räuchern die gemeinsame Angelleidenschaft zu Tage kommt oder ein bisher nicht sehr kooperatives Zwei-
er-Team beim Maßkrug-Schieben die gemeinsame Stärke entdeckt – alles läuft über Gespräche. Hier zeigt sich seine langjährige Erfahrung in der Organisation und Durchführung von Firmenveranstaltungen.
Ein ganz besonderer Stadel Oli Kraus hat einen Ort geschaffen, der vom Detail lebt. Zu der Herkunft jeden Brettes,
zu jedem Möbelstück und Dekostück in der ehemaligen Tenne kann er etwas erzählen. Das System hinter dem Ganzen entspricht dem sogenannten in den USA entstandenen Freecycle – nach dem Motto: Was für einen wertlos ist, kann woanders eine ganz
INCENTIVE – MEETING SPEZIAL Teambuilding – Forming – Storming – Norming – Performing mit verschiendenen Programmen: Sportiv:
Themen-Olympiaden, MTB-Touren, Schachener Bauernchallenge …
Kochseminar, Kräuterwanderung, Leadershippractice…
Outdoorparcours mit Traktoren, GPS-Tracking, Beat the Box…
neue Bestimmung finden. „Ich wollte etwas ganz Eigenes schaffen, nichts kopieren, was es schon gibt.“ Großes kann entstehen, wo Kleinigkeiten stimmen. Mit perfekten Abläufen, starken Auftritten und großen Emotionen schafft es Oli Kraus, seine Veranstaltungen in einer einzigartigen Szenerie zu ganz besonderen
Erlebnissen werden zu lassen. Für die nahe Zukunft sind neue Seminar- und Tagungsräume in der Planung – natürlich ganz im Stil und Sinne von Oli Kraus. Susanne Pinn
Lifestyle Management & Event GmbH Oliver Kraus Schachen 29 �⁄� 87724 Ottobeuren Info-Telefon (08331) 944237 event@derschachen.com www.derschachen.com
BILDER: OLIVER KRAUS
tung und einzigartiger Stimmung geprägt ist. Oli Kraus sieht sich als Dienstleister mit einem runden Portfolio: Vom Reise-Management über das Gastrokonzept bis zum Storybook und der Abschlussparty kümmert er sich um alles und bietet den Unternehmen damit einen All-Inclusive-Service. Er inszeniert, moderiert, berät und bietet Erlebnisse, die in Erinnerung bleiben. Mit seiner ureigenen Art schafft es Oli Kraus die Teilnehmer in kommunikative Prozesse einzubinden die letztendlich zu Problemlösungen und Teamfestigung und somit zum steigenden Erfolg des Unternehmens führen. „Bei mir gibt es einfach etwas Abgefahrenes in ganz besonderem Ambiente“, erklärt er. Dazu gehören Wettmelken, Oldtimertraktorfahren oder selber Brot backen ebenso, wie ein Casino-Abend oder ein Oktoberfest. „Ein Incentive muss angeschoben werden“, ist Oli Kraus überzeugt. „Kommunikation“ ist für ihn das Schlüsselwort. Nur wenn diese entstehe, könne eine
Im Bereich Logistik arbeiten besonders häufig Menschen ohne anerkannten Berufsabschluss.
Berufsabschluss nachholen?
Deutschland gilt als das Land der Fachkräfte. Dies ist nicht zuletzt durch gute Berufsausbildungen und einen hohen Anteil an Menschen mit abgeschlossener Ausbildung bedingt. „Weitgehend unbekannt ist aber, dass auch hierzulande sehr viele Menschen arbeiten, ohne für den ausgeübten Job den richtigen Berufsabschluss in der Tasche zu haben“, erklärt Oliver Schönfeld von Ratgeberzentrale.de. Sie würden in der Praxis oft anspruchsvolle Tätigkeiten ausüben, seien aber sozial schlechter gestellt als der durchschnittliche Arbeitnehmer und Schätzungen zufolge etwa viermal so häufig von Arbeitslosigkeit betroffen.
Durch das Nachholen eines Berufsabschlusses lassen sich nicht nur sozialer Status und Selbstwertgefühl steigern, sondern auch das Einkommen. Um die beruflichen Perspektiven von Beschäftigten ohne Berufsabschluss zu verbessern, hat zum Beispiel das Bundesland Hessen die Initiative „ProAbschluss“ gestartet. Gespeist wird das Programm aus Mitteln des Landes und des Europäischen Sozialfonds. Es fördert gezielt das Nachholen von Berufsabschlüssen. Hessen ist damit das erste Flächenland, das eine derart richtungsweisende Initiative gestartet hat.“ Auch in Bundesländern ohne ein so gezieltes Förderprogramm können Beschäf-
tigte ohne Berufsabschluss ihre Situation verbessern. So kann zum Beispiel bei den Industrie- und Handelskammern (IHK), den Handwerkskammern (HWK) und einigen Berufsfachschulen eine sogenannte Externen-Prüfung abgelegt und so der Berufsabschluss nachgeholt werden. Auch berufsbegleitende Bildungsmaßnahmen bis hin zum Studium werden zahlreiche angeboten. Häufig unterstützt sogar der Arbeitgeber eine solche Initiative. Mehr Infos findet man unter www.proabschluss.de. sp
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Ein anerkannter Abschluss ist in jedem Alter möglich und bietet nicht nur mehr Sicherheit, sondern auch ein besseres Einkommen.
Geschichte vom Mann mit dem Hammer be ihm doch nichts getan; der bildet sich da etwas ein. Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort. Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht’s mir wirklich. Und so stürmt er hinüber, läu-
tet, der Nachbar öffnet, doch noch bevor er „Guten Tag“ sagen kann, schreit ihn unser Mann an: „Behalten Sie sich Ihren Hammer, Sie Rüpel!“ (aus: Paul Watzlawick: Anleitung zum Unglücklich sein)
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Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der Nachbar hat einen. Also beschließt unser Mann hinüberzugehen und ihn auszuborgen. Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Aber vielleicht war die Eile nur vorgeschützt, und er hat etwas gegen mich. Und was? Ich ha-
Jobs im Rentenalter? Bundesfinanzminister Schäuble möchte das Renteneintrittsalter erhöhen. Warum nicht? Fragt sich Altersforscherin Ursula Staudinger. Ein interessanter Ansatz.
Die Forschung zeigt, dass Arbeit unsere Gesundheit erhält. „Wir werden immer älter, wir bleiben aber auch länger gesund. Alte Menschen sind heute zu einem großen Teil körperlich und geistig in einer sehr guten Verfassung,“ sagt Staudinger, „bei der Arbeit fordern wir unser Gehirn und unseren Körper heraus: Wir verlassen unsere Wohnung, bewegen uns mehr, lösen die Probleme, die Arbeit mit sich bringt, sprechen mit Kollegen, erhalten Anerkennung. Das alles sind Erlebnisse, die unser Denkvermögen und unsere soziale Kompetenz fördern. So Allgäu Wirtschaftsmagazin
werden Geist und Seele trainiert.“ Gerade beruflich sehr aktive Menschen fallen häufig in ein großes Loch, wenn Sie plötzlich ein Leben ohne Arbeit gestalten sollen. Ein schleichender Ausstieg sei hier sehr viel einfacher, ist die Altersforscherin überzeugt. Für Ursula Staudinger gehört die Arbeitswelt komplett umgestaltet. Denn wer länger arbeiten soll, für den muss dies auch zu bewältigen sein. Hierfür schlägt sie eine Art Arbeitszeitkonto vor, auf welchem jede Mehrarbeit „eingezahlt“ wird die dann individuell verwendet werden kann. „So können Frauen und Männer in den mittleren Jahrzehnten, wenn sie mit Jobs, den Kindern und alten Eltern sehr belastet sind, sich Auszeiten leisten oder flexibler arbeiten – und dafür später in Rente gehen. So bleibt in jungen Jahren mehr Zeit für Familie, Freizeit und Freunde sowie fürs Weiterlernen.“ Dass ältere Bewerber auf dem Arbeitsmarkt weniger Chancen haben, sieht die Forscherin auf Zukunft gesehen als nicht mehr problematisch. „Auch dies wird
sich ändern, wenn die Gesellschaft weiter altert.“ Schon heute gibt es Plattformen für Experten, die sich gezielt an ältere Arbeitnehmer wenden und der Senior Experten Service vermittelt seit Jahrzehnten Fach- und Führungskräfte im Ruhestand wie in etwa als Berater für Start-up-Unternehmen oder in Schwellenländer für Reisefreudige. Zur Person: Ursula Staudinger, 57, gilt als eine der weltweit führenden Altersforscherinnen. Sie berät die Bundesregierung in Altersfragen. Die Professorin für Psychologie ist in Nürnberg geboren und forscht seit drei Jahren an der Columbia University in New York sp
Dass der demografische Wandel Auswirkungen auf die Arbeitswelt hat ist unbestritten. Daher gewinnen Forschungen über das Zusammenspiel von Arbeitsbedingungen und der Altersentwicklung zunehmend an Bedeutung. Flexible Lösungen für den Übergang in die Rente und die Beschäftigung älterer Menschen werden auch Unternehmen vor Herausforderungen stellen.
Das Scheitern oder eine Krise im Berufsleben sollte man nicht als Versagen sehen, sondern als Chance für einen Neuanfang.
Krise als Chance Scheitern und täglicher Stress sind für viele Menschen bereits ein fester Bestandteil des Berufslebens. Das Projekt fährt vor die Wand, die Umstrukturierung kostet den Job, Kollegen mobben – das Ergebnis sind nicht nur Burn out mit gesundheitlichen Folgen sondern vor allem auch eine Sinn-
Schamgefühle, in einer beruflichen Krise externe Hilfe anzunehmen, sollte man nicht haben.
krise. „Scheitern sollte man nie als Versagen, sondern als Erfahrung mit wichtigen Erkenntnissen und als Chance für einen Neuanfang sehen“, erklärt Bernd Sieslack. Der 64kährige coacht Menschen in Krisensituationen. In diesem Moment ist es an der Zeit, sich den Problemen offen zu stellen und auch externe Hilfe anzunehmen. Bernd Sieslack war lange Jahre Vorstand von Sparkassen und Dienstleistungsunternehmen und hilft heute Menschen aus persönlichen und beruflichen Sackgassen. Sieslack versetzt sich dabei stets in sein Gegenüber, um zu verstehen: „Die Betroffenen suchen Orientierung, brauchen dazu Verständnis und Geborgenheit, keine Schuldzuweisungen und Vorwürfe.“ Der Coach ist überzeugt, dass jeder echter Neustart seinen Ursprung in einer Krise hat. Daher unterstützt er auch Menschen, die etwa nach einem Burnout und damit verbundenen Klinikaufenthalt wieder ins Arbeitsleben einsteigen wollen.
Bernd Sieslack hilft heute Menschen aus persönlichen und beruflichen Sackgassen, das Coaching erfolgt auf der Nordseeinsel Sylt oder in Hamburg.
Mehr Informationen gibt es unter www.wertschaetzung.net.
BILDER: DJD, WETSCHAETZUNG.NET, THX
Wege aus der beruflichen Sackgasse
Erfolgreiches Jahr für Anwander
BILD: CHUMBA LAMA
Mit Spenden wie von Anwander unterstützt Chumba Lama Hilfsbedürftige in seiner Heimat.
Seit 30 Jahren ist das Ingenieurbüro Anwander aus Sulzberg verlässlicher Partner wenn es um Arbeitssicherheit und Brandschutz geht. Zum Jahresende 2016 blickt das Unternehmen auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Die kontinuierliche Weiterentwicklung sichert das Wachstum sowie die hohe Qualität der Dienstleistungen. Auch in diesem Jahr setzt das Ingenieurbüro an Stelle von Geschenken auf die Unterstützung eines caritativen Projekts: Durch das Sponsoring des Benefiz-Konzerts von VUIMERA am 15.10.16 in der Kemptener Basilika konnten Spenden in Höhe von 7.450 € zu Gunsten der Chumba-Hilfe Nepal erzielt werden. Die Spenden fließen dort in den Bau von Schulen, Wassersystemen und den Wiederaufbau nach dem Erdbeben ein (siehe AWM Ausgabe 05/2015). sp
Impressum| Allgäuer Wirtschaftsmagazin Verlag: TT VERLAG GmbH, St.-Mang-Platz 1, 87435 Kempten, Telefon (08 31) 96 01 51-0, Telefax (08 31) 96 01 51-29, info@tt-verlag.de, www.tt-verlag.de
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Tawelag_LOGO_X8:Layout 1 29.01.09 08:45 Seite 1
Bezugspreis – Abonnement: Einzelheft 4,90 Euro. „Allgäuer Wirtschaftsmagazin“ im Einzelabonnement bei sechs Ausgaben – Inland: 39,90 Euro, Ausland: 50,40 Euro (jeweils inkl. Versand) ISSN 1868-3789 – Alle Rechte vorbehalten. © für Layout und Konzept: TT VERLAG TTVERLAG © für Logo: TT VERLAG
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Hinweise auf Schwarzarbeit konsequent verfolgt
Verwaltungsbehörden und Handwerkskammer gehen der Schwarzarbeit zwischen Jagst und Bodensee konsequent nach. Zum Abschluss des vergangenen Jahres sind aus dutzenden Verfahren bisher insgesamt 65 Bußgeldbescheide resultiert. Die Verstöße gegen das Schwarzarbeitsgesetzt summieren sich danach auf insgesamt 82.552 Euro – nahezu viermal so viel wie im vergangenen Jahr. „Schwarzarbeit ist kein Kavaliersdelikt“, betont Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm. Handwerker, die ohne entsprechende Qualifikation und Betriebserlaubnis ein Gewerk ausübten, schadeten Ge-
sellschaft wie Wirtschaft gleichermaßen. „Wer in der Schattenwirtschaft tätig ist, bezahlt der Gemeinschaft weder Steuern noch Sozialversicherungsabgaben. Er schadet damit nicht nur sich, sondern leistet auch der Bevölkerung einen Bärendienst.“ Wer als Kunde Schwarzarbeit akzeptiere, dürfe sich weder über Schadensfälle wundern noch die Frage nach deren Haftung stellen. Mehlich: „Als Kunde haben Sie dann Pech gehabt.“ Außerdem biete die aktuelle Konjunktursituation die besten Chancen für die Aufnahme einer geregelten Arbeit. sp
BILD: HWK ULM
Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm, warnt vor Schwarzarbeit.
Historisches Rathaus in Leutkirch wird saniert Am Rathaus in Leutkirch im Allgäu, das zwischen 1739 und 1741 errichtet wurde, sind Feuchtigkeitsschäden in der Dachkonstruktion, angegriffene Fassadenoberflächen und schadhafte Fenster sowie Risse im Mauerwerk und den Stuckdecken zu verzeichnen. Veranschlagt für die Renovierung sind laut dem Leutkircher Gemeinderat vorerst GeBILD: STADT LEUTKIRCH samtkosten in Höhe von 967.000 Euro. Zuschüsse in Höhe von 196.500 Euro seien zu erwarten. Unterstützt wird das stadtbildprägende Rathaus, welches ein Kulturdenkmal darstellt, durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz Baden-Württemberg.	gs Allgäu Wirtschaftsmagazin
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DEKRA Arbeit GmbH Mozartstr. 31,87435 Kempten Tel. 0831.523848-0, kempten.engineering@dekra.com www.dekra-arbeit.de
Planung und Bau von hochwertigen Rohrleitungen in der Nahrungsmittelund Pharmaindustrie Effizienz, Qualität und Präzision aus dem Allgäu Seit 25 Jahren stehen Franz und Sabine Houdek aus Wertach für Qualität, Flexibilität und Leistungsfähigkeit im Bereich des Rohrleitungsbaus für aseptische Produktlinien in der Nahrungsmittel- und Pharmaindustrie. Die deutsche Niederlassung der österreichischen Firma plant, baut und wartet sterile Rohrleitungen - alles aus einer Hand, alles mit hohem Qualitätsanspruch.
nötigen Rückhalt durch ein eigenes Fuhrparkmanagement, modernste Geräte und Werkzeuge, Orbitalanlagen sowie diverse Prüfgeräte aus Österreich.
Präzise Schweißarbeiten von qualifiziertem Fachpersonal.
Die Firma aus Wertach ist der ideale Partner für ein Rohrleitungsprojekt im großen Stil: Mit Ihren 20 in ganz Deutschland verteilten Mitarbeitern können sowohl eine hohe Flexibilität als auch eine gewisse Schnelligkeit garantiert werden. Mit dem Mutterkonzern aus Graz im Rücken können auch Großprojekte geplant und ausgeführt werden, denn hier hat die Wertacher Niederlassung den
Die Ressourcen der Firma An erster Stelle stehen selbstverständlich hoch qualifizierte Mitarbeiter, die mit der Technik, wie beispielsweise den zum präzisen Schweißen benötigten Orbitalschweißgeräten, einwandfrei umgehen können und Kompetenz sowie Eigeninitiative in den Arbeitsalltag mit einbringen. Die Firma SMB Houdek verfolgt den Arbeitsmarkt mit großem Interesse und hält ständig nach
neuen Talenten Ausschau. Sie ist laufend auf der Suche nach Rohrleitungsmonteuren, Schweißern und Baustellentechnikern. Bei Interesse sollte man einfach Kontakt
KERNKOMPETENZEN Projekt- und Material	management Anlagenfertigung und	Schweißtechnik Qualitäts- und SIGE	Management Anlagendokumentation Inbetriebnahme und Wartung
Sabine Houdek, Michael Grundnig, Franz Houdek
REFERENZEN DER FIRMA SMB HOUDEK
Pharmazie: Boehringer Ingelheim & R-Pharm Deutschland GmbH Wasseraufbereitung: Grünbeck Getränkeindustrie: Edelweißbrauerei O. Farny & Bergbrauerei Ehingen Eine Anlage im Aufbau.
Mit Hilfe der modernen Technik kann die Wertacher Firma eine konstante Qualität garantieren. Die Orbitalschweißgeräte, die für eine glatte und einwandfreie Schweißnaht sorgen, sind auf dem neuesten Stand. Genauso ermöglicht die gegebene Infrastruktur ein schnelles und effektives Arbeiten mit kompetenten Ansprechpartnern direkt vor Ort.
„Qualifizierte Mitarbeiter sind eine wichtige Stütze in unserer Branche.” FRANZ HOUDEK, PROJEKTMANAGEMENT
Spezialisierung auf aseptischen Rohrleitungsbau Die SMB Houdek hat sich erfolgreich auf Lebensmittel- und Pharmazierohrleitungen einschließlich Rohrleitungen in Molkereien und anderen Milchverarbeitungsanlagen sowie aseptischen Rohrleitungen in der Pharmazie spezialisiert. Der hier verwendete Stahl wird vorzugsweise von geübten und zertifizierten Schweißern fein säu-
SABINE HOUDEK, EINKAUF/VERKAUF
Qualitätsgeprüft Selbstverständlich ist die Firma SMB Houdek nach den neuesten Standards der Qualität geprüft. So erfüllen sie neben einigen anderen Qualitätssiegeln alle Auflagen der ISO 9001:2008.
Ein Labyrinth aus Rohrleitungen – Die SMB Houdek behält den Überblick.
Durch die persönliche Betreuung vor Ort, die Flexibilität und Terminsicherheit liefert die Wertacher Anlagenbaufirma durchweg konstante Spitzenqualität zu einem absolut fairen Preis-Leistungsverhältnis.
berlich geschweißt. Nur dadurch kann gewährleistet werden, dass die Rohrleitungen später wie gewünscht in einem keimfreien Zustand in Betrieb gesetzt werden können.
Sabrina Hackenschmidt
„Mit konstanter Qualität und größtmöglicher Flexibilität überzeugen wir unsere Kunden.”
Aseptische Rohrleitungen aus glänzendem Stahl.
Die Wertacher Firma betreut ihre Projekte von Anfang bis Ende und strebt dabei langfristige Beziehungen mit ihren Kunden an. Denn ganz nach dem Leitbild der österreichischen Niederlassung in Graz gilt auch in Wertach: „Zusammenkommen ist ein Beginn, zusammenbleiben ist ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ist ein Erfolg.“ (Henry Ford) - und genau von diesen langfristigen Partnerschaften mit gleichbleibender Qualität und stets denselben Ansprechpartnern profitiert vor allem der Kunde selbst.
SMB Houdek GmbH Igelsbach 15 87497 Wertach Telefon (08365) 706890 Telefax (08365) 706891 office@smb-houdek.de www.smb-houdek.de
BILDER: SMB HOUDEK GMBH
aufnehmen, die Familie Houdek freut sich über jede Bewerbung.
Nahrungsmittelindustrie: Käserei Champignon Hofmeister KG
Die Firma elobau aus Leutkirch wird Stiftungsunternehmen Einen großen Meilenstein in der Unternehmensgeschichte hat die elobau Gruppe im Oktober 2016 vollzogen. „Nach reiflicher Überlegung und fester Überzeugung habe ich mich dazu entschlossen, meine Gesellschaftsanteile in eine gemeinnützige Stiftung einzubringen“ erklärt Michael Hetzer, der bisherige Eigentümer des Leutkircher Sensortechnikspezialisten. Zu seiner Motivation für diesen Schritt führt er zwei Hauptgründe an: Zum einen hat eine langfristige Unabhängigkeit des Unternehmens und damit Kontinuität und Sicherung von Arbeitsplätzen oberste Priorität. Auf der anderen Seite eröffnet sich die Möglichkeit, aktiv im gemeinnützigen Sektor zu wirken und damit das große gesellschaftliche Verantwortungsbewusstsein, das im Unternehmen seit jeher gelebt wurde, nochmals zu verstärken. In der Stiftungssatzung seien vom Stifter drei Zwecke festgelegt, für die Mittel verwendet werden dürfen. Dies sind die Bereiche Bildung, Umweltschutz und Hilfe für geflüchtete Menschen – Themenfelder, in denen die Stiftung sowohl operativ mit eigenen Projekten als auch mit Projektbeteiligungen und – Förderungen tätig sein wird. Die Schwerpunkte würden im Bildungsbereich zunächst auf innovativen Lernkonzepten und –Umgebungen für Kinder und Jugendliche liegen. Im Umweltschutz gehe es neben der Bewusstmachung des verantwortungsvollen Umgangs mit Ressourcen auch um konkrete, praktische Maßnahmen insbesondere in der Region. Beim dritten Stiftungszweck, der Hilfe für Geflüchtete, liege das Hauptaugenmerkt auf der Integration der Menschen in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft. Geführt wird die Stiftung von einem dreiköpfigen Vorstand. Dieser besteht aus dem Vorsitzenden Peter Aulmann, der nach zwei langjährigen beruflichen Stationen im gemeinnützigen Sektor im Festspielhaus Baden-Baden und an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen
BILD: PRESSEABTEILUNG ELOBAU
Die Stiftungsvorstände: Peter Aulmann, Vorsitzender, Bettina Baron, stellvertretende Vorsitzende und Professor Dr. André Reichel (von links nach rechts).
viel Praxiserfahrung mitbringt. Den stellvertretenden Vorsitz hat die Ehefrau des Stifters Bettina Baron inne, die sich in hohem Maß Ihrer Region verpflichtet fühlt und verantwortungsvoll gesellschaftlich wirksame Projekte begleiten wird. Komplettiert wird der Vorstand durch Prof. Dr. André Reichel, der an der Karlshochschule in Karlsruhe mit dem Schwerpunkt Postwachstumsökonomie und Nachhaltigkeit lehrt und forscht.
mehrfacher Hinsicht schaffen. Sowohl bezogen auf unser Unternehmen als auch auf Wirksamkeit in der Gesellschaft haben wir eine gute Grundlage gelegt“ resügs miert Michael Hetzer.
Im Zug des Wechsels der Eigentumsverhältnisse der elobau Gruppe wurde außerdem ein Beirat gegründet, der bei wichtigen strategischen Unternehmensentscheidungen einbezogen wird. Vorsitzender ist Michael Hetzer selbst. Als weitere Mitglieder wirken der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Tognum AG, heute Rolls Royce Power Systems AG, Joachim Coers sowie der Strategieberater und langjährige Geschäftsführer der Grimme Landmaschinen GmbH aus dem niedersächsischen Rieste, Klemens Kalverkamp aktiv an der Unternehmensentwicklung mit. „Ich freue ich sehr darüber, dass wir mit dieser Stiftungslösung Nachhaltigkeit in
Michael Hetzer, Elobau
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Allgäuer Wirtschaftsmagazin Wirtschaftsmagazin
Unsere Themen nach FEBRUAR | ET 28.02.2017 Redaktionsschluss: 31.01.2017 Themenschwerpunkte/ Sonderthemen:
APRIL | ET 28.04.2017 Redaktionsschluss: 03.04.2017 Themenschwerpunkte/ Sonderthemen:
JUNI | ET 30.06.2017 Redaktionsschluss: 06.06.2017 Themenschwerpunkte/ Sonderthemen:
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Regio Östliches Allgäu
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Regio Kempten / Altlandkreis
Finanzen / Recht / Versicherung Banken Finanzdienstleistungen Finanz und Kapitalanlagen Makler Private Krankenversicherung Rechtsanwälte Rechttipps Steuerberater
Wir, das Team vom Allgäuer Wirtschaftsmagazin wünschen allen unseren Kunden und Geschäftspartner ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest und einen guten „Rutsch“ins Neue Jahr.
WIR FREUEN UNS AUF EIN GEMEINSAMES MITEINANDER IN 2017!
DACHSER ernennte Managing
Director European Logistics Germany Dachser beruft seinen Head of Contract Logistics, Alexander Tonn, auf die Stelle des Managing Director European Logistics Germany. In dieser Position wird der 43-jährige ab 1. Januar 2017 die Geschäftsentwicklung der 38 deutschen Niederlassungen der Business Line European Logistics (Landverkehr und Kontraktlogistik für Industriegüter) steuern. Der DiplomKaufmann Alexander Tonn ist bereits seit 1999 bei Dachser „Alexander Tonn kennt
die gesamte Bandbreite unseres Geschäfts und hat damit das ideale Rüstzeug, um die Business Unit European Logistics Germany gezielt weiter zu entwickeln und Wachstum im deutschen Markt zu generieren. Dazu gehört insbesondere die intensive Zusammenarbeit mit unserer Air & Sea Logistics-Organisation, um im Sinne des Dachser Interlocking weltweit integrierte Supply Chains für mittelständische Kunden zu planen und zu realisieren.“	sp
Alexander Tonn ist neuer Managing Director European Logistics Germany.
CDU-Bundestagsabgeordneter erhält kräftigen Rückenwind
Der CDU-Bundestagsabgeordneter Josef Rief startet mit großem Rückenwind seiner Parteikollegen in den Bundeswahlkampf. Die CDU-Mitglieder im Kreis Biberach haben ihn mit 99,1 Prozent (113 JaStimmen und einer Nein-Stimme) erneut zum Kreisvorsitzenden gewählt. gs Allgäu Wirtschaftsmagazin
BILD: PRESSEBÜRO
Dann am besten gleich zu DEKRA – Ihr zuverlässiger Partner für Sicherheit und Service. Ohne Voranmeldung! DEKRA Automobil GmbH Ulmer Str. 101 88212 Ravensburg Telefon 0751.56057-0 An der Stiftsbleiche 2 87439 Kempten Telefon 0831.59128-0 www.dekra-in-ravensburg.de
TECHNOLOGISCHER VORREITER FÜR TELEMATIK- UND MASSENDATENBASIERTE LÖSUNGEN
Die schnell wachsende Vernetzung von Maschinen und Geräten eröffnet der kasasi GmbH neue Perspektiven. Mit innovativen Ideen und Lösungen ist das Kemptener Unternehmen seinen Marktbegleitern einen Schritt voraus. Denn das dynamische Team entwickelt Softwarelösungen für den Standard von morgen. Dabei decken Produkte und Dienstleistungen die gesamte Bandbreite der Digitalisierung von Branchen sowie Prozessen rund um das Internet of Things (IoT) ab. Erfolgskurs. Die Wachstumskurve steigt kontinuierlich an. Seit kurzem ist kasasi – im eigenen Neubau – in der Stiftsbleiche ansässig. Auf ca. 1.100 m² Fläche entstand für die Belegschaft eine angenehme Arbeitsatmosphäre sowie ein technisch modernes Arbeitsumfeld, wo die Spezialisten ihre Kreativität entfalten können. Das aufstrebende Unternehmen wurde 2009 von Markus Lechner gegründet und überzeugt seither seine Kunden durch ausgewiesenes Know-How, praxisorientierte Expertise sowie zielgerichtete Lösungen. Dabei steht für kasasi vor allem die Effizienz, Wirtschaftlichkeit und Usability im Vordergrund, um für seine Abnehmer einen Mehrwert generieren zu können. Das 34-köpfige Team ist mit seinen innovativen Softwarelösungen weiterhin auf
Entwicklungen für eine vernetzte Zukunft kasasi bietet seinem Kundenstamm strategische und praxisorientierte Beratungsund Dienstleistungen zum Thema IoT an.
Innerhalb weniger Jahre konnte das Team eine herstellerunabhängige IoT-Plattform für den Logistik- und Transportsektor konzipieren. Diese wird von renommierten Firmen sowie OEM-Kunden weltweit eingesetzt. Und kasasi möchte seine Marktposition weiter ausbauen. „Wir haben ideale Voraussetzungen uns als Dienstleister und Berater rund um IoT sowie Big Data vom Wettbewerb abzuheben“, so Markus Lechner, der CEO.
NIC-BASE AUF EINEN BLICK: Ca. 85.000 Fahrzeugeinheiten auf NIC-base Überwachung + Abwicklung von rund 1,8 Mio. Tonnen Ware/Tag im Straßengüter	verkehr Handling von mehr als 3.150.000.000 Datensätzen mit bis zu 500 Imports/ Sekunde u.v.m.
Steigerung der Produktivität Die offene Telematikplattform NIC-base ist derzeit das bekannteste Produkt von kasasi. Namenhafte Speditionen, Fahrzeugvermieter oder Handelsketten setzen diese Softwarelösung ebenso ein wie die Schienengüterverkehrsbranche. NIC-base sammelt, bündelt und standardisiert Telematikdaten und sorgt für Ordnung sowie Struktur. Aufgrund der Hardwareunabhängigkeit kann NIC-base überall problemlos eingesetzt werden und sämtliche Kundenprozesse darstellen
Ein aufstrebendes Unternehmen Wer positiv zur weiteren Erfolgsgeschichte beitragen möchte, ist herzlich willkommen im Team von kasasi. Das innovative Unternehmen ist derzeit auf der Suche nach neuen Kollegen in verschiedenen Bereichen, die sich ebenfalls mit Leidenschaft und Ehrgeiz einbringen wollen. Neben diversen Sozialleistungen und flexiblen Arbeitszeiten, trägt auch der freundschaftliche und familiärer Umgang untereinander bei. „Vor allem aber sind wir stolz auf unseren großartigen Teamgeist“, betont der CEO. „Unsere Fluktuationsquote liegt bei 0 %. Die Mitarbeiterzufriedenheit spiegelt sich zudem in der aktuellen Great Place to Work® Umfrage positiv wider“. kasasi freut sich auf Bewerbungen von Fachkräften, insbesondere von SoftwareEntwicklern. Auch für Schulabgänger und Studenten bietet das Unternehmen Ausbildungsstellen und Abschlußarbeiten an. Weitere Informationen auf der neuen Website: www.kasasi.de Nadine Kerscher
oder auswerten. „So haben Spediteure z. B. ihre Flotte mit nur einem Klick im Blick. Sie können umfangreiche Auswertungsmöglichkeiten nutzen, die u. a. verborgenen Potenziale aufzeigen und Kosten sparen oder geforderte Temperatur-Verlaufsgrafen von Lebensmitteltransporten exakt aufzeichnen. Auch sind Informationen zu aktuellen Verkehrslagen oder LKW-Ortungen auf Knopfdruck verfügbar, die den Arbeitsalltag erheblich erleichtern“, erläutert Lechner.
Markus Lechner, CEO der Firma kasasi GmbH.
BILDER: KASASI GMBH, SIMONE KANEIDER
Dabei reicht die Bandbreite von detailliert technischen und fachlichen Konzeptionen bis hin zur nahtlosen Integrationen in bestehende Systeme. „Ob Microservices, Big-Data-Verarbeitungen, Web-Applikationen oder kundenspezifische Entwicklungen – als unabhängiges Softwareunternehmen entwickeln wir maßgeschneiderte Lösungen auf höchstem Qualitätsniveau“, ergänzt der CEO. „Auch können wir mittels Monitoring für einen reibungslosen Betrieb rund um die Uhr garantieren“.
kasasi GmbH An der Stiftsbleiche 11 87439 Kempten Telefon (0831) 51234330 info@kasasi.de www.kasasi.de
Highspeed für‘s Home-Office Schnelle und zuverlässige Datenleitungen machen es möglich: Viele berufliche Tätigkeiten sind nicht mehr an feste Orte gebunden. Das ist die Grundlage für die SOHOs. Das Kürzel steht für „Small-Office – Home-Office“. Eine neue Form zu arbeiten, die auch IT-seitig ihre Besonderheiten hat.
er standortgebundene Arbeitsplatz war gestern. Warum soll man lange oder zeitraubende Anfahrtswege zum Arbeitsplatz in Kauf nehmen, wenn man dank mobiler Geräte und leistungsfähiger Internetanschlüsse von zu Hause arbeiten kann? Tatsächlich hat Home-Office viele Vorteile: Junge
Familien haben mehr Zeit miteinander, wenn lange und anstrengende Anfahrtswege entfallen. Außerdem kann man in Ruhe arbeiten, was im Büro nicht immer möglich ist.
Datenschutz Ganz gleich, ob man als Freiberufler zu Hause arbeitet oder als Mitarbeiter eines großen Unternehmens „Home-Office macht“, fast immer laufen wichtige Geschäftsprozesse und damit auch vertrauliche Daten über den heimischen Rechner. Selbst wenn die Rechtslage in beiden Fällen unterschiedlich ist, an professionellen Maßnahmen zur Datensicherheit führt kein Weg vorbei. Die eingesetzten Endgeräte müssen mit entsprechenden Schutzmechanismen ausgerüstet sein. Virenschutzprogramme, Firewall und Verfahren gegen unbeabsichtigte Datenverluste oder gegen Datendiebstahl sind Pflicht. Für Tablet und Smartphone unbedingt empfehlenswert sind geeignete Maßnahmen, im Fachjargon Container-Mechanismen genannt, die dafür sorgen, dass die Daten sicher verschlüsselt und private Daten zuverlässig von geschäftlichen getrennt werden. Maßgeschneiderte Angebote Gerade im SOHO-Bereich ist M-net der ideale Partner. Die Glasfaser-Infrastruktur, die M-net in den letzten Jahren in München, Augsburg, Erlangen sowie in einigen ländlichen Regionen Bayerns und im Main-Kinzig-Kreis geschaffen hat, ist die Allgäu Wirtschaftsmagazin
Udo Schoellhammer ist Leiter der M-net Niederlassung Kempten/Allgäu.
„Das heißt, unsere Kunden finden bei uns alle Produkte sowie das Know-how, um auch im Home-Office professionell und effektiv arbeiten zu können“, erklärt Udo Schoellhammer, Leiter der M-net Niederlassung Kempten/Allgäu.
Basis für schnelle und zuverlässige InternetVerbindungen. Mit dem Produkt Premium Glasfaser-DSL bietet M-net SOHOs eine Bandbreite von bis zu 300 Mbit/s, je nach Anschlussgebiet und Gebäudeerschließung. Auf Grundlage einer passenden Software können vorhandene ISDN-Geräte weiter genutzt werden. Ist noch keine Glasfaser-Infrastruktur vorhanden, bietet sich das Produkt Premium-DSL mit einer Bandbreite von bis zu 18 Mbit/s an. Auch damit ist ein Mehrgeräte-Anschluss mit maximal zehn Rufnummern
möglich und ein sicherer und zuverlässiger Anschluss ans Internet gewährleistet. Alle Qualitätsmerkmale, die man von ISDN kennt und schätzt, stehen ebenfalls zur Verfügung. Die Flatrate fürs Internet ist wörtlich zu nehmen, eine Drosselung gibt es nicht. Zu den Serviceleistungen, die M-net anbietet, gehört auch der PremiumEntstörservice, der rund um die Uhr erreichbar ist und auch Störungen am Wochenende behebt. Da auch kleine Unternehmen wachsen, kann man alle Serviceleistungen nachträglich hinzubuchen. Angebote für Privatkunden bieten diese Möglichkeit nicht. Ein weiterer Vorteil ist die feste IPv4-Adresse, die sich – im Unterschied zu einer dynamischen – nicht ändert. Damit ist der Kunde stets unter der gleichen Adresse erreichbar.
M-net Telekommunikations GmbH Niederlassung Kempten BILDER: M-NET, FOTOLIA
Schnelle und sichere Anbindung Was für die privaten Bedürfnisse ausreicht, deckt die IT-technischen Voraussetzungen für SOHO-Arbeitsplätze längst nicht ab. Im professionellen Bereich sind die Datenmengen größer und die Anforderungen an die Bandbreite steigen ständig. Das ist keine Frage der Unternehmensgröße. Auch Freiberufler und spezialisierte kleine Unternehmer mit bis zu zehn Beschäftigten arbeiten mit großen Datenmengen. Hochvolumige (Bild-)Dateien oder rechen- und bandbreitenintensive Datenanalysen sind keine Seltenheit. Die Internetverbindungen müssen also schnell und stabil sein. Ebenso erforderlich ist eine hohe Verfügbarkeit. Und für den Fall der Fälle ist ein kundenorientierter Service unabdingbar, der rund um die Uhr erreichbar ist und dann auch zeitnah reagiert. Denn ein Ausfall bedeutet immer Zeit-, häufig Datenverlust und nicht selten gerät auch ein Auftrag in Gefahr.
Wartenseestraße 5 87435 Kempten Telefon (0800) 7767887 allgaeu@m-net.de www.m-net.de/premium
Firma Zebris
Medical aus Isny erhält Auszeichnung
Kürzlich wurde der vom Handelsblatt und der Techniker Krankenkasse (TK) gestiftete „Health-i-award“ an innovative Unternehmen aus der Gesundheitsbranche vergeben. Die Firma Zebris Medical aus Isny schaffte es ins Finale und war zusammen mit der NTA Fachhochschule Isny, dem Sportwissenschaftler Martin Frohndorf un der Firma Realtime Visions aus Koblenz, bei der Preisverleihung in Berlin dabei. Insgesamt 36 Teilnehmer haben sich laut einer Pressemitteilung in der Kategorie „Unternehmen“ beworben. Zebris ging mit dem „balori – coordination training“, ein Gerät, das zur Verbesserung von Koordination, Balance und Kraft dient, an den Start und sicherte sich den dritten Platz.	gs
BILD: ZEBRIS MEDICAL
Fachmesse „Turning Days“
wird nach Friedrichshafen verlegt von Villingen-Schwenningen nach Friedrichshafen zu verlegen. Über 80 Aussteller seien laut der Messeladen GmbH auf der Warteliste gestanden. Die „Turning Days“ findet somit zum nächsten Mal in der Zeit, von 14. bis 17. Februar 2017 statt und steht ganz im Fokus Industrie 4.0. Bisher habe die Messe 214 Aussteller und würde in den Hallen A3, A4 und A sowie im Foyer
Der Veranstalter der Fachmesse für Zerspanungstechnologie „Turning Days“ hat beschlossen, die Veranstaltung aus Platzgründen und ab dem Februar 2017,
West stattfinden, so Projektleiter Martin Hämmerle. Zur Präsentation würden laut den Organisatoren, Maschinen, Produkte, technische Neuheiten, Dienstleistungen und Trends aus der Drehtechnik sowie aus allen wichtigen vor- und nachgelagerten Zulieferbereichen für den Süden Deutschlands, Vorarlberg und der Schweiz komgs men.
Ich höre gut –
aber verstehe nicht alles.
haben ungefähr 15 Millionen Menschen eine Hörminderung – allerdings nutzen nur 2,5 Millionen Menschen moderne Hörsysteme. Häufig merken Familienmitglieder oder Bekannte vor dem Betroffenen, dass mit dem Verstehen etwas nicht mehr ganz in Ordnung ist. Oft wird die Aussage: „Eigentlich höre ich ja noch gut.“ vorgeschoben. Das trifft meist auch zu: In der Regel hört man seinen Gesprächspartner, nur versteht man ihn eben nicht mehr klar und deutlich. Hier kommen moderne Hör (-Versteh)systeme zum Einsatz. Hörgeräte verstärken nicht einfach nur Töne und Geräusche – sie ermöglichen neben einem natürlichen Hören vor allem, wieder klar und deutlich zu verstehen. Immer wieder halten Aussagen wie: „Hörgeräte pfeifen nur“ oder: „Hörgeräte sind riesig groß“ den Betroffenen davon ab, sich mit seiner Hörminderung und modernen Hörsystemen auseinanderzusetzen. Doch diese Vorstellungen sind antiquiert. Die rasante technische Entwicklung hat lange schon auch bei den Hörsystemen Einzug gehalten: Moderne, gute Hörsysteme sind winzig klein, federleicht, fast unsichtbar, einfach zu bedienen – und pfeifen tun sie schon gar nicht mehr. Im Wesentlichen kommt es darauf an, den genauen Bedarf – sprich die Hörwerte – zu ermitteln
und die modernen Hörsysteme von erfahrenen Fachleuten exakt auf den individuellen Bedarf einstellen zu lassen. Erst durch das Zusammenspiel von erfahrenen HörakustikerInnen und modernster Technik werden Hörsysteme zu Gebrauchsgegenständen für den Alltag und ermöglichen wieder ein natürliches Hören und Verstehen. Nicht selten hören wir Aussagen wie: „Wow … so habe ich mir das aber nicht vorgestellt!“ oder: „Ich dachte, die Hörsysteme sind immer noch groß – aber die sieht man ja überhaupt nicht.“ Ein Kunde hat es kurz und knapp auf den Punkt gebracht: „Das ist ja genial.“ Auch die Krankenkassen haben erkannt, dass eine frühzeitige, moderne Hörgeräteversorgung wieder zu natürlichem Hören und Verstehen verhilft und haben daher bereits im Jahr 2013 Ihren Zuschuss, den sogenannten „Festbetrag“, zu einer Hörgeräteversorgung fast verdoppelt. Wir als Hörakustik-Meisterbetrieb sind der richtige Ansprechpartner, wenn es ums gute Hören und Verstehen geht!
Zengerle Hörgeräte & Gehörschutz Jahnstraße 7 87616 Marktoberdorf Telefon (08342) 4203230 marktoberdorf@zengerle-hoergeraete.de www.zengerle-hoergeraete.de BILD: DOMINIC ZENGERLE
Wird das Lesen der klein gedruckten Zeitung immer beschwerlicher, ist es heute selbstverständlich, eine Brille zu tragen. Der Weg zum Hörsystem hingegen ist nach wie vor ein weiter. In Deutschland
Alte Weberei 2 87600 Kaufbeuren Telefon (08341) 9993590 kaufbeuren@zengerle-hoergeraete.de www.zengerle-hoergeraete.de
WNT eröffnet Vertriebsgesellschaft in China Die Kemptener Firma WNT expandiert weiter. Im November eröffnete der Spezialist für Zerspanungswerkzeuge offiziell seine erste Vertriebsgesellschaft in China und versorgt nun von Shanghai aus den chinesischen Markt mit hochwertigen Qualitätswerkzeugen. Rund 50 geladene Gäste, darunter Vertreter aus der Regierung und Wirtschaft sowie Ehrengästen der Reuttener Plansee-Gruppe, nahmen an den Feierlichkeiten teil. Melissa Albeck (General Manager WNT China) sprach in ihrer Rede über die Herausforderungen, die ein Land wie China für WNT mit sich bringt. „Der chinesische Markt entwickelt sich rasant weiter, wird immer anspruchsvoller und qualitätsbewusster. Damit ist auch ein guter technischer Support erforderlich. Diese Anforderungen können wir als Unternehmen und mit unserem starken Team bestens erfüllen“, so Albeck. Auch Claude Sun (Geschäftsführer Business Unit WNT weltweit) lobte den unermüdlichen Einsatz aller Beteiligten. Er selbst hat keinen Zweifel daran, dass WNT Shanghai erfolgreich sein wird und verweist dabei auf die Plansee-Gruppe. „Diese Eröffnungsfeier kennzeichnet lediglich den
Unternehmensstart von WNT in China, doch die Plansee-Gruppe, der wir angehören, ist hier schon seit über 25 Jahren tätig. Ein beträchtlicher Teil ihres Jahresumsatzes kommt bereits aus Asien“, betont Claude Sun. „Unser Service Konzept ist in Europa sehr erfolgreich und wir sind überzeugt, dass wir damit auch die Kundenerwartungen in China erfüllen können“, so Sun.
Bei den Feierlichkeiten wurde auch der traditionelle Löwentanz aufgeführt, der bei Einweihungen von wichtigen Gebäuden oder bedeutenden Ereignissen als Glück bringendes Ritual angesehen wird. Mit der Unterstützung der Löwen, einem starken WNT Team und dem bewährten Servicekonzept dürfte der Erfolg der neuen Organisation also nichts mehr im Weg stehen.	ns
Mr. Yu Jianhua, (President of Jiading Industrial Zone), Melissa Albeck (General Manager WNT China), Claude Sun (General Manager Business Unit WNT worldwide) bei der traditionellen Eröffnungszeremonie. (v.l.n.r. )
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Spatenstich für luxuriöse Chalets Nachdem die erfolgreiche Zusammenarbeit beim Bau des Panoramahotels in Oberjoch im Jahr 2012 bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt wurde, beginnt nun die BreFa Bauunternehmung mit der Errichtung von 13 luxuriösen Alpin Chalets, die direkt neben dem Alpin SPA entstehen. Ab Sommer 2017 können hier schon die ersten Gäste einen erholsamen Urlaub mitten in der Allgäuer Berg-
BILD: SPATENSTICH
welt verbringen. Zum Spatenstich am 07.10.2016 kamen neben dem Geschäftsführer der BreFa Bauunternehmung und Investor Herrn Gerhard Breher und den Geschäftsführern des Panoramahotels Julia und Thomas Lerch auch der bayerische Staatssekretär Herr Franz Josef Pschierer, der Bürgermeister von Bad Hindelang Herr Adalbert Martin, Landrat Herr Anton Klotz sowie. sp
FESTSPIELHAUS BLEIBT IN ALLGÄUER HAND Das Festspielhaus Füssen bleibt in Allgäuer Hand. Mit Stillschweigen über den Kaufpreis wurde es von der Ludwigs Grundbesitz
GmbH & Co. KG mit ihren beiden Hauptgesellschaftern Jan D. Leuze und Manfred Rietzler sowie Rechtsanwalt Henrik Mayer
BILD: FESTSPIELHAUS FÜSSEN
Im Festspielhaus Füssen findet weiterhin Kultur statt.
erworben. „Als gebürtiger Allgäuer und Co-Investor ist es mir ein Herzensanliegen, meinen Beitrag leisten zu können, das Kronjuwel Festspielhaus Füssen zu erhalten und meiner Heimat damit weiterhin ein entsprechendes Kulturangebot zu ermöglichen“, so Manfred Rietzler. Der Erste Bürgermeister der Stadt Füssen Paul Iacob freute sich darüber, dass das Haus weiterhin Kultur anbietet: „Es ist für die Stadt Füssen und unsere Region Südbayerns äußerst wichtig, dass das Haus weiter im kulturellen Bereich bespielt wird. Ich bin froh, dass das Festspielhaus Füssen jetzt nicht in ein Outlet-Center verwandelt wird.“ Auch Landrätin Maria Rita Zinnecker äußerte sich positiv: „Diese Nachricht ist eine Art vorgezogenes Weihnachtsgeschenk für das Ostallgäu. Manfred Rietzler ist als gebürtiger Ostallgäuer ein verlässlicher Unternehmer mit internationaler Geschäftserfahrung. Ich gehe davon aus, dass das Festspielhaus in seiner Einzigartigkeit mit neuem Konzept eine glänzende Zukunft mit Strahlkraft weit über die Region sp hinaus hat.“
3. Allgäuer Gründerpreisverleihung 2016 mit besonderem Höhepunkt Eine durch und durch gelungene Veranstaltung mit einer äußerst interessanten Auswahl an innovativen Startup-Ideen. Die Initiatoren der Gründerwoche präsentierten eine äußerst interessante Endauswahl der besten Gründerideen aus der Region. Mit einem Wechsel der Räumlich-
Prof.Dr.Katrin Stefan, Hochschule Kempten und D.Hirsch, Earebel, Immenstadt als Juroren bei der Gründerpreisverleihung 2016.
keiten in der Hochschule Kempten vom Audi-Max zur Mensa entstand eine lockere Talkshow-Atmosphäre mit charmanter Moderation. Präsentatoren und Publikum rückten näher zusammen, so dass ein reger Austausch entstand. Das Zentrum im Raum bildete die Jury, bestehend aus der Leiterin des Startup-Centers der Hochschule Kempten, Prof. Dr. Katrin Stefan, Sybille Maag, Designerin des KUBI Designhochbeets und ehemalige Preisträgerin des Allgäuer Gründerpreises, Dipl. Volkswirt Bernd Kästner, Vertreter der HWK Schwaben, Gründungsberater Gerhard Remmele als Juror für die IHK Schwaben und Didi Hirsch, Mitgründer von „Earebel“, der Strickmütze mit Kopfhörer, und Gewinner eines Investorendeals in der Sendung „Die Höhle der Löwen“. Jury und Publikum waren gemeinsam an der Abstimmung beteiligt, sodass die Verleihung bis zur Ergebnisverkündung spannend blieb.
Der Duracher Uwe Reichenbach präsentierte sein Startup-Unternehmen „freeyourpotential“. Als Trainer, Coach und Berater will er mit besonderenEntspannungstechniken seine Kunden von Blockaden befreien und deren individuelle Reserven hervorbringen. Die Basis seiner Idee sind Meditationsmethoden, die er den Men-
Hüseyin Sevinc, Gründer des Online-Poolhandels „Poolbuy“.
„Poolbuy“ nennt sich die nächste Gründeridee, präsentiert durch den ehemaligen Kemptener Hochschulabsolventen Hüseyin Sevinc und seine Frau Yasemin. Eindrucksvoll erklärten sie, dass es mit der „Kraft der Bündelung“ für jedermann möglich ist, günstiger einkaufen zu können. Über eine Onlineplattform bilden User ein
Jungunternehmer Uwe Reichenbach präsentiert seine Startup-Idee.
Bedarfs-Pool für Produkte und verbessern so die Preiskonditionen um ein Vielfaches. Das Modell ist nicht neu, denn es wird von Großunternehmern und Konzernen bereits seit Jahren praktiziert. Die beeindruckende Idee dieses Start-ups ist, das System den Endverbrauchern zugänglich zu machen.
Als Hauptindustriezweig des Allgäus darf die ASB GmbH, als ein Unternehmen aus der Stahl- und Blechverarbeitung nicht fehlen. Oliver Griesser und Thomas Böck stellten überzeugend ihre Idee eines nachhaltigen Produktionsbetriebes vor. Der gezielte Einsatz von innovativen und energieeffizienten Technologien führt zu Kosteneinsparungen, die sich als Marktvorteil auswirken, ebenso wie das umweltbewusste Energiekonzept.
Viel Applaus ernteten Verena Dorn und Falk Pätzold mit ihren Allgäuer Duftsäckchen von ECHT DUFTE Dorn und Pätzold GbR. Allgäuer Bergwiesenheu, das die Alpwirte unter schwierigsten Bedingungen in Landschaftsschutzgebieten ernten, wird in Heimarbeit mit fairem Lohn zu duftenden Stoffsäckchen verarbeitet. Mit 100 % Wertschöpfung im Allgäu findet diese Geschenkidee zweifellos großen Anklang bei den vielen Gästen in der Region und verdient somit den ersten Platz in der Kategorie „Nachhaltigkeit“.
Sieger unter den Startup Teams wurden Philipp Hasse und Martin Löhle mit ihrem ausgezeichneten Unternehmenskonzept „Sitehero GmbH“, das seinen Kunden mit einem Sicherheitsdienst für Websites Schutz vor Viren- und Hackerangriffen bietet. Damit ist das Unternehmen einzigartig in Deutschland. Nach Aussagen der beiden Junggründer weisen 75 % aller Websites erhebliche Sicherheitslücken auf. Ein Virenangriff kann insbesondere die zunehmende Zahl an Onlinehändlern empfindlich treffen. Dabei überzeugt „Sitehero“ mit dem Argument, dass man nach deutschen Sicherheitsstandards und Datenschutzrichtlinien arbeitet.
Die Sieger des Allgäuer Gründerpreises 2016: Philipp Hasse und Martin Löhle mit ihrem Unternehmen „Sitehero“.
Als krönender Abschluss der Veranstaltung wurde der Preis für „ausgezeichnete Orte im Land der Ideen in Deutschland“ verliehen. Dieser bundesweite Preis wird unter etwa 1000 außergewöhnlichen Menschen, Ideen und Unternehmungen ausgewählt. In diesem Jahr ging er in der Kategorie Wirtschaft, Bildung, Wissenschaft und Gesellschaft nach Kempten an Thomas Herzhoff und Simon Schnetzer, den Intitiatoren der Gründervilla. Eine wunderbare Plattform für Jungunternehmer, die nicht nur „günstige Büromieten, flexible Arbeitsbedingungen und den Austausch mit anderen kreativen Köpfen“ anbietet, sondern aus der Gründerszene im Allgäu nicht mehr wegzudenken ist. „Echt Dufte“ ist die Idee der duftenden Heusäckchen von Verena Dorn und Falk Pätzold.
Ellen Stehl
BILDER: ALLGÄU GMBH, ISENHOFF
schen als Stressbewältigungstechniken vermittelt. Um diese Kraft seinen Zuhörern nahezubringen, versetzte er den Saal in eine Kurzmeditation, eine sehr individuelle Präsentation, die bei den Zuschauern einen bleibenden Eindruck hinterließ.
SETZT WACHSTUMSKURS FORT Die KDS setzt den Wachstumskurs auch im Jahr 2016 fort - bis Jahresende wird der Spezialist im Gesundheitswesen mit einem Wachstum von über 10% ein Umsatzvolumen von mehr als 145 Mio. EUR erreichen. Dazu beigetragen haben eine Vielzahl von Neuaufträgen wie beispielsweise eine umfangreiche Kooperation mit der Klinikgruppe Median, die LWL-Klinik Hemer oder das neu eröffnete Ärztehaus Qmedico in Schwäbisch Hall. Auch im Bereich Servicegesellschaften konnte der Marktführer zwei weitere Gesellschaften gewinnen. Die Mission Leben gGmbH in Darmstadt - ein diakonisches Sozialunternehmen in Hessen - wird zukünftig in 14 Pflegeeinrichtungen in den Bereichen Reinigung & Catering vom neu eröffneten Standort in Frankfurt am Main betreut. Die Dr. Becker Klinikgruppe mit Sitz in Köln-Marienburg mit bundesweit acht Rehakliniken und einer Bettenkapazität von 1.624 Betten sowie 392 Pflegeplätzen setzt ebenfalls im Rahmen einer gemeinsamen Servicegesellschaft auf das Management der KDS. Überzeugen konnte die KDS neben umfangreichen Referenzen vor allem durch die klare Fokussierung auf das Gesundheitswesen. Mit neuen Ideen will man auch in 2017 im 25. Jahr nach Gründung überzeugen - im April wird das 2. Hygieneforum stattfinden und dort die neue „KDS OP-App“ zusammen mit dem „KDS Safe & Care“-Konzept vorgestellt.	sp
60 Gebrüder Weiss
neue Lehrlinge bei
60 Jugendliche starteten Anfang September ihre berufliche Laufbahn bei Gebrüder Weiss in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Ihre Ausbildungsberufe: Speditionskaufmann/-frau, Betriebslogistiker/-in, IT-Techniker/-in und Berufskraftfahrer/-in. Rund 200 auf die Jugendarbeit spezialisierte Ausbildner sind bei Gebrüder Weiss im Einsatz, um die Lehrlinge während ihrer drei- bzw. vierjährigen Ausbildungszeit gezielt zu fördern. „Gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die engagiert arbeiten und sich im Unternehmen wohlfühlen, bilden eine zentrale Basis für unseren geschäftlichen Erfolg. Das wissen wir und richten daher unsere Ausbildungsarbeit konsequent auf dieses Ziel aus“, sagt Helmut Schöpf, Leiter Zentrale Personalentwicklung bei Gebrüder Weiss. Während der Lehrzeit
steht neben der umfassenden fachlichen, praxisnahen Qualifizierung auch die persönliche Weiterentwicklung im Fokus. Eine gute Integration der Jugendlichen ins Unternehmen eröffnet ihnen weiterführende Perspektiven im Job. Dass eine Lehre bei Gebrüder Weiss mehr ist als ‚nur‘ eine Ausbildung, dafür steht insbesondere das interne Lehrlingscamp, das jedes Jahr ebenfalls Anfang September stattfindet. Die Teilnahme daran ist den Lehrlingen des dritten bzw. letzten Ausbildungsjahres vorbehalten. Unter dem Motto ‚Heute Gebrüder Weiss-Lehrling – Morgen Gebrüder Weiss-Angestellte/r‘ verbrachten dieses Jahr 65 Lehrlinge aus Österreich, Deutschland und der Schweiz gemeinsam eine Woche im Salzburger Pongau. Auf dem Programm standen gemeinsame Workshops, fachlicher Input sowie teambildende Outdoor-Aktivitäten. sp
BILD: GEBR. WEISS
60 Lehrlinge starten bei Gebr. Weiss in das Berufsleben.
20 JAHRE HEIKE LANGE Nicht nur die Firma Heike Lange Papierverarbeitung feierte heuer ihr 20-jähriges Jubiläum im Rahmen der VIP- Veranstaltung beim Freilichtspiel „Robin Hood“ in Altusried. Auch einige Mitarbeiter sind
schon seit 20 Jahren dabei! Als Dankeschön für die Treue stand ein „Dinner in the dark“ im Bayerischen Hof in Kempten als gemeinsames besonderes Erlebnis auf dem Programm. sp
v.l. Gabriele Sauter, Christl Lewerenz, Ralf Lange und Heike Lange.
Verwaltungsgebäude Egger Stammhaus St. Johann
Ein Gruß an die Umwelt: Im Sinne der Nachhaltigkeit kamen umweltfreundliche Technologien zum EinsatzDas Gebäude entspricht durch Passivhauskomponenten mit sehr hohen Dämmwerten dem Niedrigenergiehaus-Standard. Die beim Bau eingesetzten Egger Produkte sind zu 100% recycelbar und bestehen zum Teil aus bereits recycelten Materialien. Die von Architekt DI Bruno Moser geplante Modul Bauweise durfte von Holzbau Saurer bereits bei 5 Bürogebäuden umgesetzt werden. Die einzelnen Module im Außenmaß 12m x 14m werden freitragend von Außenwand zu Außenwand hergestellt. Dadurch ist höchste Flexibilität bezüglich Raumaufteilungen gegeben. Die einzelnen Module sind zum größten Teil aus höchstwertigen Egger-Produkten gefertigt. Trotz oder gerade wegen der modularen Bauweise hat jedes Gebäude ein eigenständiges Erscheinungsbild. Das Egger Stammhaus in St. Johann mit einer Nutzﬂäche von ca. 9000m² wurde von Holzbau Saurer in 10 Monaten Bauzeit errichtet. Mehrere Auszeichnungen wurden erzielt. Etwa eine Anerkennung beim Tiroler Holzbaupreis, oder das von ÖGNI sehr selten vergebene Gütesiegel in Gold für Nachhaltigkeit. Die höchste Auszeichnung jedoch ist dass sich die Mitarbeiter im freundlichen und lichtdurchﬂuteten Gebäude wohl fühlen und darin gerne arbeiten.
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Allgäuer Wirtschaftsmagazin Ausgabe 6/2016

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