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Timestamp: 2017-10-17 07:59:20+00:00

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2 Wochen Probearbeit in Spanien, darf Jobcenter Leistungen streichen? - Seite 2 - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
16.11.2013, 04:44 #26
Habe deine Argumente gelesen.
ICH bin nur der Meinung, dass ein Unternehmer, der jede Menge Vorteile aus seinem Tun schöpft, dann auch bitteschön ein gewisses unternehmerisches Risiko zu tragen hat.
In deinen Beschreibungen ist es allerdings so, dass ein bedeutender oder gar (fast) kompletter Teil dieses unternehmerischen Risikos auf die sozial schwächeren Arbeit"nehmer" bzw. auf die Allgemeinheit (= "sozialisiert") verlagert, "abgewälzt" wird. Das ist in meinen Augen schlichtweg ASOZIAL, aber eben in dieser asozialen Gesellschaft offenbar Usus. Demokratisch legitimiert.
Zum unternehmerischen Risiko und zur unternehmerischen Kalkulation gehört auch eine adäquate Personalauswahl. Hier macht sich der Arbeit"geber" per Probearbeit jedoch einen extrem schlanken Fuß auf Kosten anderer. Das ist in meinen Augen völlig inakzeptabel, und sei es nur für eine Stunde Probearbeitszeit.
Ungeeigneten Angestellten kann ganz normal im Rahmen der üblichen Probezeit gekündigt werden - von diesen Unternehmern, die sonst überall davon faseln, wie schwer sie doch an ihrer Verantwortung tragen würden. Einen Shice tun sie - die Last tragen eben andere.
Wie auch immer, ICH arbeite nicht für lau oder für unübliche Entlohnungen. Ganz einfach. Solange aber genug andere das miese Spiel der Risikoabwälzer mitspielen - und es offenbar auch noch verteidigen -, wird sich leider an den Verhältnissen auch nichts ändern.
So ist das eben. Jedem das Seine. Grüße!
16.11.2013, 10:42 #27
Zitat von schokopudel
Wir haben derzeit eine neue Position zu vergeben, um die sich bisher 7 Leute beworben haben und alle dürfen die PA antreten.
Beschreibst Du jetzt aktuelle / virherige Stelle?
Aber egal: das ist entweder ne nette traurige Geschichte (das Netzt vergisst nix) oder einfach nichts als die Beschönigung von Schwarzarbeit, das gehört sofort zum Zoll.
Don Vittorio, dagobert1 bedankte(n) sich...
Mit "wir" meine ich unseren Betrieb und das PA wird bei uns angemeldet, also nix mit schwarzarbeiten...
Kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, das die Sozialsysteme da keine
Fragen stellen, wenn dann keine Sozialabgaben fließen, es sei denn, die
Meldung erfolgt als Minijob und es wird nur die Pauschale bezahlt.
und was nützt denn die Probezeit, wenn der Kandidat nicht geeignet ist und
man wieder anfangen muss neu zu suchen? Es ist auch jedesmal ein
Amoklauf, die offene Stelle auszuschreiben, Bewerbungen zu lesen,
Vorstellungsgespräche zu führen und dann feststellen zu müssen, dass der
gewählte Kandidat nichts taugt und in einer PA kann man sowas eben von
vornherein feststellen.
Wenn man die Latte zu hoch ansetzt, dann passiert so was ganz schnell.
Auch beobachte ich häufiger das Stellen sehr mangelhaft beschrieben sind.
Also dann kein Wunder wenn es crasht.
Ich denke aber, es kommt auch auf die Art Betrieb an. Ich zb komme aus dem
Gastrogewerbe und hatte noch nie einen AG getroffen, der kein PA wollte.
Genauso eine Freundin von mir, die als Verkäuferin tätig ist. Selbst sie musste immer einen Tag PA leisten. Ich denke mal, bei Bürojobs wird sowas wohl wegfallen. Aber wie gesagt, dass ist nur meine Meinung.
Das Gastrogwerbe ist ja auch im ständigem Fokus des Zolls neben dem
Baugewerbe natürlich. Wenn es mal wieder eine Razienwelle gibt, dann
Bau-Gastrogewerbe-Tankstellen etc.
16.11.2013, 15:14 #29
Es gibt in Deutschland keine Gratisarbeit! Das kannst für nen Nachbarn / Freund machen und gut is. Alles sonst gehört zum Zoll und zu weiteren amtlichen Stellen, ist Schwarzarbeit und das gilt auch in der Gastronomie, in der ich zu Deiner Information ca. 5 Jahre neben meinem Studium gejobbt habe. So einfach ist das.
16.11.2013, 16:29 #30
deshalb wird es trotzdem weiterhin Probearbeiten geben. so einfach ist das
Eben, so einfach ist das. Und der Steuerzahler, Du zahlst doch jetzt so richtich, der darf das bezahlen.
Klasse System, aber mir isset gleich...
16.11.2013, 16:48 #31
Mag sein. Aber in diesem Forum geht es wohl, zumindest in meinem Verständnis, weniger darum, dazu auffordern, ebenfalls aus dem Fenster zu springen, weil andere das auf Geheiß nur allzu gern und sofort tun.
Sondern es geht hier in diesem Forum in meiner Lesart hauptsächlich vielmehr darum, interessierten Individuen oder Gruppen Wege aufzuzeigen, eben nicht mit der Masse der Lemminge zu gehen und zu springen. Und darzulegen, wie man dabei - also oben in der Etage verbleibend - nicht verhungert.
Gesprungen werden kann ja später immer noch. Von denen, die selbst dann eben aber doch meinen, springen zu müssen.
16.11.2013, 16:52 #32
Wissen deine Kunden wie du deine Leute ausbeutest?
16.11.2013, 16:57 #33
Schenke Dir besser diesen Spanienjob. Viele Verbraucherzentralen warnen schon seit längerer Zeit davor. Suche die Verbraucherzentralen wegen dieser Jobgeschichte auf und laß Dir ausführlich beschreiben wie diese Spanienjobanbieter die Beschäftigungsmasche aufziehen.
Das riecht mir sehr nach bekannter Nepper, Schlepper, Bauernfängerei. Dort mußt Du für umsonst mehrere Wochen oder Monate unversichert jobben, für die Spanienunterkunft winkt ein untragbares Notquartier, wo auch eine fette Rechnung auf Dich zu kommen wird und wie Du wieder finanziert nach Hause kommst, interessiert den Spanienjobveranstalter dann auch nicht mehr. In der Zwischenzeit hat er die nächsten naiven Jobsuchenden in Europa gefunden, womit er als Subunternehmer dasselbe wiederholt für den nächsten oder gleichen Auftraggeber auftragsgebunden abspulen läßt.
Das Umsonstjobben ist nichts anderes als von Arbeitgeberseite organisierte Scheinselbstständigkeit, Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung und SV-Beitragshinterziehung.
So macht man krumme, kriminelle Unternehmergeschäfte mit der Not jobsuchender Erwerbslosen. Die beteiligten Ämter kennen offenbar auch schon die Masche und wollen darin nicht investieren. Nur sagen die das Dir nicht ins Gesicht, warnen Dich davor. Sie machen Muschebubu mit der Privatwirtschaft und wollen sie nicht beschmutzen.
Frage doch mal, warum er keine, einheimische Arbeitnehmer engagiert und er die Arbeitskräfte aus ganz Europa ankarren läßt.
alarmi , Neudenkender bedankte(n) sich...
16.11.2013, 16:57 #34
Ich hatte damals auch ewige Diskussionen mit meiner SB zwecks PA und selbst diese sah 2 Wochen PA als akzeptabel an, obwohl ich das anders sah.
Probearbeit ist nichts anderes als Ausbeutung weil der AG zu faul und zu geizig ist.
Es gibt nicht einen vernünftigen Grund, warum ein Arbeitsuchender kostenlos arbeiten soll.
Wird Zeit das für Berufe wieder Ausbildungs und Gewerkepflicht eingeführt wird.
Ollunddoll->Emailproblem, Texter50 bedankte(n) sich...
16.11.2013, 16:58 #35
dir ist schon bewusst, dass das Wort "mein AG" bedeutet, dass ich nicht mein Chef bin??
Nein, das war es mir nicht.
16.11.2013, 17:01 #36
sag mal geht es dir noch gut?? Bevor du hier andere angreifst, solltest du mal Lesen lernen, dann wüsstest du, WAS ich damit meine!
Ich habe das schon rausgenommen, dachte du führst dich hier als AG so asozial auf. Und ja, es geht mir blendend.
16.11.2013, 17:01 #37
aha. aber hauptsache erstmal schön aufplustern, meckern und angreifen! Das sind die richtigen!
Ja, Dreck fege ich weg...er ist unwichtig.
16.11.2013, 17:14 #38
Wenn das JC dir einen VV sendet und dieser AG ein PA verlangt, du dich aber wehrst, oder es nicht einsiehst, unbezahlt zu arbeiten, dann wirst du von allen Seiten eine auf den Deckel bekommen: vom AG wie vom JC und das JC sieht sowas schnell und gerne als Arbeitsverweigerung an und schon hast du deine Sanktion.
Nö. Ich noch nicht. Ist dort bekannt, dass ich keine unbezahlte Zwangs-PA machen werde. Ist dort auch bekannt, was passiert, sollte ich jemals zu so etwas verpflichtet werden. Das käme dann auf die ganz große Bühne. Das ginge in den aber so was von ganz, ganz großen Verteiler. Auch international. Tausende von Adressaten. Die Menge macht's, da würden sich immer am Ende für welche interessieren. Von wegen Exportweltmeisterimage und so. Grundlagen und Eckpfeiler von dit Janze, klaro?
Habe irgenwie das Gefühl, dass die da das nicht so ganz doll unbedingt wollen ... Zumindest nicht aktuell.
Ist mir aber auch klar, dass das nicht jeder kann. Aber es geht eben auch anders, also nichtlemmingmäßig.
16.11.2013, 17:14 #39
gut, dann solltest du aber bei dir anfangen, denn tiefer kann das Niveau ja nicht mehr sinken und jeden Beitrag zu ändern, wird dir dann auch nicht helfen.
Aber gut, dass die Redaktion deinen Schmarrn eh wieder löschen wird, wäre noch besser, wenn alle sich so artikulieren wie du und das auch noch dulden würden...
Das Niveau hast du gesetzt, als du anfingst wochenlanges kostenloses Probearbeiten zu verteidigen. Mit der Begründung, das der arme AG ja sonst soviel Stress hat mit den Bewerbern....mal ehrlich. Der AG will billige Leute, die sich den Buckel krumm schuften ohne Risiko für den Unternehmer.. Dazu wird er sie laut deiner Aussage notfalls auch erpressen. Geht das nievaumässig noch tiefer?
Wer lieber stundenweise ungelernte Billigkräfte statt auskömmlich bezahlter Fachkräfte will, der sollte auch das unternehmerische Risiko seiner Entscheidung tragen wollen. Das ist nämlich das einzige Risiko das er hat, dafür hat er sich selbständig gemacht.
Aber wenn man natürlich zu dumm ist, selbst keine Menschenkenntnis hat, und nur darauf aus ist andere auszubeuten, dann entschuldigt man auch Probearbeiten.
Neudenkender, Don Vittorio, Ollunddoll->Emailproblem, Texter50 bedankte(n) sich...
16.11.2013, 17:18 #40
Von Jobcenter zu Jobcenter, von Arbeitsagentur zu Arbeitsagentur her gibt es verschiedene limitierte Finanzierungsgrenzen für Bewerbungs- und Vorstellungsfahrten, fürs Pendeln während der Bildungsmaßnahmen und Co.
Mein Jobcenter läßt maximal fürs Vorstellen einmal im Quartal 60 Euro im Nahbereich und 130 Euro im Fernbereich für Hin- und Rückfahrt jeweils zu. Wenns höher ausfällt, soll man den Rest aus seinem Regelsatz ALG II aufbringen.
Das ist auch stimmig mit der Zumutbarkeit der Jobsuche § 140 SGB III - vom Wohnort aus max. im Tagespendelbereich
von 2 1/2 Std. über 6 Std. täglicher Beschäftigungsdauer und
von 2 Std. bis 6 Std. täglicher Beschäftigungsdauer
in Deutschland, aber nicht auf Europa asngewerndet.
Der § 140 SGB III gilt eigentlich nur für Alg-I-Empfänger, wird aber auch im übertragenen Sinne zusätzlich des § 10 SGB II auch auf Alg-II-Empfänger angewendet.
Damit erledigt sich die Jobsuche auf den Europabereich von selbst.
16.11.2013, 17:35 #41
Woher soll von diesem Land Mutti-Merkel-Volksfeind-BRD was Verbindliches für Untertanen kommen, wenn der Mensch nicht im Mittelpunkt, sondern das Wohlergehen des Raffke- und Spekulanten-Kapitals der Banken und Wirtschaft als wichtig angesehen wird?
Der Sozialhaushalt, auch der des Bundesarbeitsministeriums und der Bundesagentur für Arbeitslosenverwahrlosung und der kommunalen Arbeitslosenverwahrlosung wird doch laufend mehrmals zusammengstrichen.
Außerdem braucht Mutti Merkel dem den Rettungsmillioonen für Banken und Wirtschaft noch reichlich Millionenzaster fürs Verschenken von Waffen der deutschen und europäischen Rüstungswirtschaft an zig Kriegstreiber in der ganzen Welt
Schußwaffen jeglicher Arte an korrupte, afrikanische und asiatische Regierungen
Da bleibt wenig oder gar nichts fürs doofe Bundesmichelvolk aus den Landen hinter den 7 Bergen und 7 Zwergen.
Deshalb Kann und nicht Muß!!!!
Maintenant, vous comprenez?
Ahora usted entiende?
16.11.2013, 17:36 #42
Schokopudel, warum soll der Unternehmer denn gar kein Risiko tragen?
Wenn du denkst, es sei nett von ihm, wenn er jemanden einstellt, dann liegst du falsch. Er tut das nicht weil er nett ist, sondern weil er dann weniger tun muss und er dabei immer noch mehr Geld verdient. Aus keinem anderen Grunde.
Man muss einem AG nicht dankbar dafür sein, das man für ihn arbeiten "darf". Der Ag muss froh sein, dass jemand für so wenig Geld für ihn arbeitet. Und genau das müssen wir diesen AG wieder beibringen.
16.11.2013, 17:55 #43
dem stimme ich leider nicht ganz zu.
Ich finde es ok unentlohnt zu arbeiten, wenn es sich nur um einen Tag, bzw. ein paar Stunden handelt, alles was darüber ist, sollte irgendwie entlohnt werden; sei es durch Fahrtkosten, Verpflegung oder Bezahlung.
Mein ehemaliger AG hat immer auf eine Probearbeitszeit von 3 Tagen bestanden. Wurde derjenige dann aber auch tatsächlich eingestellt, so wurde das bereits als Arbeitszeit angerechnet, wurde er nicht eingestellt, so hatte der AG zumindest keine (finanziellen) Verluste und der AN kann den Aufwand ja vom JC wieder einfordern.
Mein jetziger AG hingegen aber zahlt selbst während des Probearbeitens schon Fahrtkosten, Verpflegung und 50% des eigentlichen Stundenlohns. Probearbeitszeit beträgt hierbei aber auch eine ganze Woche!
Wir haben derzeit eine neue Position zu vergeben, um die sich bisher 7 Leute beworben haben und alle dürfen die PA antreten. Wenn man jetzt rechnet, dass alle 7 dafür schon bezahlt werden, aber am Ende nur ein Bewerber genommen wird, so haben zwar finanziell alle Bewerber etwas vom PA, aber der AG einen höheren finanziellen "Schaden", zumal man die Bewerber auch erst einweisen oder anlernen muss und weil so gesehen 6 Bewerber von vorn herein ungeeignet sind, aber dennoch bezahlt werden.
Sicherlich "leisten" sie für das Geld auch etwas, dennoch bin ich der Meinung, dass es kein Zwang sein sollte, für das PA eine Entlohnung zahlen zu müssen, wenn es sich nur um ein paar Tage handelt. Andernfalls sollte man aber eine Lösung finden, denn ob ein Kandidat nun längerfristig geeignet ist oder nicht, sollte man dann doch relativ schnell feststellen können und bevor AG und AN ihre Zeit verschwenden, sollte dann das PA doch eher beendet werden...
Edit: Ich kenne aber auch AGs, die machen generell nur einen Tag PA und entscheiden dann am Ende des Tages, ob der AN gute Arbeit geleistet hat und ob man diese schon geldlich entlohnen sollte.
Ein Unternehmer hat nie in diesen Dingen einen Schaden, sondern er setzt das steuerrechtlich auch als Betriebsausgaben ab.
Ollunddoll->Emailproblem bedankte(n) sich...
16.11.2013, 18:35 #44
Probearbeit ist in der BRD gegen Bezahlung einer Arbeitsvergütung vom ersten Tag zu erbringen, üblicherweise in der Regel bis 6 Monate, längstens im Ausnahmefall 2 Jahre. Nach Ende der Probezeit geht es zumeist in eine wieder vergütungspflichtige Festanstellung zu hoffentlich ortsüblichen oder tariflichen Bedingungen. Und auch in der Probezeit sind die Arbeitsvergütungen lohnsteuer- und sv-beitragspflichtig.
Was die Unternehmergaunerbande durch neoliberale Dreckspolitik als Gewohnheits- und Gebrauchsrecht illegal eingeführt und vor die Probearbeit plaziert hat ...
... sind die Kostenlos-Firmenpraktikas!!!!
Und das nennt ihr fälschlich als Probearbeit und nicht wie es illegal praktiziert richtig wäre - Firmenpraktikas.
Kostenlos-Praktikas sind überflüssig, weil das Austesten des anwendbaren, beruflichen Fachwissens, der Erfahrung, der Fähigkeiten und Fertigkeiten unter realen Arbeitsbelastungsbedingungen in der Probearbeitszeit ausreichend der Unternehmer austesten kann.
Probearbeitszeit ist Einarbeitungszeit, wo man die Arbeitsbelastungen allmählich auf die Vollbelastung anzieht. Für diese Zeit erhält ein Arbeitgeber vom Amt (Arbeitsagentur oder Jobcenter) die umgekehrt wirkenden, als bis zum Ende der Probezeit abnehmenden Lohn- oder Gehaltszuschläge.
Wer sich auf Kostenlos-Praktikas einläßt, dem ist nicht zu helfen. Das ist regelmäßig organisierte Schwarzarbeit und Lohnsteuer- wie SV-Beitragshinterziehung bzw. -verkürzung.
Wird keine Arbeitsvergütung gezahlt, so ist das in der BRD ein sittenwidriges Rechtsgeschäft und wird nach § 138 BGB und § 291 StGB als Wucher genannt. Da es sich um entgangenen Lohn oder entgangenes Gehalt handelt, spricht man von Lohnwucher.
Wer weniger als 66,6% oder gar nichts vom ortsüblichen oder tariflichen Verdienst einer Branche erhält, arbeitet unter sittenwidrigen, unter Lohnwucherbedingungen. Soche Jobs muß man auch nicht annehmen, auch wenn ein Amt in so eine Arbeit vermittelt. Das ist nicht zumutbar!!!!
Praktikum und was kann man da mindestens verlangen?
Praktikas gibt es arbeitsrechtlich nicht. Dagegen laufen auch die Gewerkschaften und der Praktikantenverein fairwork e.V. Berlin Sturm dagegen.
Fairwork e.V. hat arbeitsrechtliche Mindestforderungen verlangt und dazu eine Forderungsliste veröffentlicht - alles auch in deren Praktikantenratgeberbroschüre haarklein begründet.
dagobert1, Texter50, schokopudel->Emailproblem, ZynHH, alarmi , Ollunddoll->Emailproblem bedankte(n) sich...
16.11.2013, 19:11 #45
Andieser Stelle verweise ich mal ganz dezent auf den § 2 SGB2:
(1) Erwerbsfähige Leistungsberechtigte und die mit ihnen in einer Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen müssen alle Möglichkeiten zur Beendigung oder Verringerung ihrer Hilfebedürftigkeit ausschöpfen.[...]
@schokopudel: Inwiefern verringert unbezahltes Arbeiten die Hilfebedürftigkeit?
Landessozialgericht NRW, L 7 B 321/07 AS ER
Sozialgericht Gießen, Urteil vom 25. November 2011, Az.: S 22 AS 869/09
17.11.2013, 12:38 #46
Absetzen heißt aber nur das sich seine Steuerlast etwas verringert.
Wenn der Unternehmer z.B. 1000Euro versiebt ist das Geld erst mal
weg. Vom Finanzamt bekommt der Unternehmer nur einen Bruchteil
davon wieder.
17.11.2013, 12:49 #47
da startet eine Person ein Thema macht
2 Beiträge gesammt und dann nichts mehr
Texter50, vanish->Emailproblem, schokopudel->Emailproblem bedankte(n) sich...
17.11.2013, 13:51 #48
Darum heisst er ja auch Unternehmer, er unternimmt etwas , hat aber neben einem möglichen Gewinn eben auch das unternehmerische Risiko. Das soll auf die Schultern eines nichtbezahlten Sklaven übertragen werden. Solche Unternehmer braucht niemand und die werden auch nicht lange gewinnbringend am Markt sein, da sie unfähig sind.
17.11.2013, 17:10 #49
Was spricht dagegen daraus eine Eingliederungsleistung zu machen?
§ 45 SGB III erlaubt doch das Eingliederungsmaßnahmen auch im EU-Ausland durchgeführt werden dürfen.
Du kannst auch ins Ausland gehen zur Arbeitssuche. Dazu musst Du in Deutschland das Formular E 303 ausfüllen und bei der Ankunft im Ausland unverzüglich beim Nationalen Arbeitsamt melden. Dann hättest Du max. 3 Monate Anspruch auf das ausländische Arbeitslosengeld, was im Ausland gezahlt wird. Die Zeit von 3 Monaten verkürzt sich, sollte dein Bewilligungszeitraum in Deutschland eher enden.
http://www.arbeitsagentur.de/zentral...-Teil-A-kn.pdf (Allgemeine Hinweise zur Anwendung des EU-Rechts im Rechtskreis SGB II bei Arbeussuche im Ausland)
http://www.arbeitsagentur.de/zentral...-Teil-B-kn.pdf (Ausstellung der Bescheinigung E 303 an Leistungsbezieher im SGB II)
Schau Dir diese beiden PDF-Dateien an.
18.11.2013, 00:09 #50
(hier in Form von Praktika, soziales Jahr und Probearbeiten, uvm.)
Apfel, Birnen und Fallobst miteinander zu vergleichen, macht wenig Sinn.
Wenn jemand der Ansicht ist, das seine Arbeitskraft wertlos ist, soll er sie trotzdem nicht zum Schaden Dritter verschenken dürfen. Und das tun Leute, die ohne Bezahlung arbeiten; Sie schädigen andere Arbeitnehmer. Absichtlich, vorsätzlich. Aus dem gleichen Egoismus, mit dem übermüdete LKW-Fahrer ins Stauende rasen....
Wie muss, darf oder kann das Jobcenter Probearbeit unterstützen? PiratXD AfA /Jobcenter / Optionskommunen 25 24.07.2012 16:39
2 Wochen Probearbeit ? vespa ALG I 39 11.06.2012 22:12
Mittelständler wollen zwei Wochen Urlaub streichen Martin Behrsing Archiv - News Diskussionen Tagespresse 25 21.08.2010 23:34

References: § 140
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 § 138
 § 291
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