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Timestamp: 2017-09-25 21:36:33+00:00

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Jahresbericht 2012 by Bundesverband Deutscher Stiftungen - issuu
im zurückliegenden Jahr hat der Bundesverband Deutscher Stiftungen in Ihrem Namen über Stellungnahmen und persönliche Gespräche mit Politikern die Position der Stiftungen in ein neues Gesetzgebungsverfahren eingebracht. Heute können wir sagen: Die Stimme der Stiftungen hat erneut Gehör gefunden! Das „Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes“ ist, basierend auf Vorschlägen u.a. des Bundesverbandes, Anfang 2013 verabschiedet worden. Mit der Lockerung des Endowment-Verbotes können Stiftungen künftig andere Stiftungen mit Kapital ausstatten. Zudem wurde die freie Rücklage flexibilisiert und die Frist zur Verwendung der ideellen Mittel um ein Jahr ausgeweitet. Weitere Erleichterungen kommen hinzu. Wir begrüßen dieses Gesetz als ein wichtiges Signal für den Stiftungsstandort Deutschland. Gute rechtliche Rahmenbedingungen aktivieren die Zivilgesellschaft und unterstützen, dass der Stiftungssektor weiter auf Wachstumskurs bleibt. Im Jahr 2012 sind bundesweit 645 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts errichtet worden. Obwohl die Zahl der Neugründungen nicht ganz so stark wie in den Vorjahren gewachsen ist, bleibt Deutschland innerhalb Europas Spitzenreiter. Unser Werben darum, dass rechtsfähige Stiftungen ausreichend dotiert sein sollten, hat wohl gefruchtet: Bei kleineren Stiftungssummen werden alternative Stiftungsformen wie Treuhandstiftungen immer beliebter. Auch Zustiftungen, zum Beispiel in Form von Stiftungsfonds, gewinnen an Popularität. Das zurückliegende Jahr hat gezeigt, dass die Niedrigzinsphase an vielen Stiftungen nicht spurlos vorbeigeht. Stiftungen öffnen sich daher vermehrt neuen Ansätzen, um ihre Vermögensanlage zu optimieren. Wie Stiftungen ihre Geldanlage als Hebel einsetzen, hat der Bundesverband mit der StiftungsStudie „Mission Investing im deutschen Stiftungssektor“ dargestellt. Im Kompetenzzentrum Stiftungsforschung, das seit 2012 entsprechende Projekte des Bundesverbandes bündelt, erschienen zudem zwei weitere Studien: zu Thinktanks als Instrumenten wirkungsvoller Stiftungsarbeit sowie zur Teilhabe von Kindern und Jugendlichen. Mit dem StiftungsPanel hat der Bundesverband 2012 ein einzigartiges Erhebungsinstrument für die Stiftungsforschung initiiert.
Sein ohnehin umfangreiches Informationsangebot hat der Bundesverband mit dem neuen Format „Stiftungsinfos“ weiter ausgebaut. Die Reihe richtet sich exklusiv an Mitglieder und gibt Empfehlungen für die Stiftungspraxis. Insgesamt war unsere Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für das Stiftungswesen von weiterem Wachstum und schneller Reaktion geprägt. Diese vielfältigen Aktivitäten dürften das stiftungsfreundliche Klima hierzulande weiter stabilisiert haben. Darüber hinaus hat der Bundesverband im letzten Jahr zahlreiche Veranstaltungen für Austausch, Vernetzung und Qualifizierung angeboten. Allein die Arbeitskreise, Foren und der Sonderkongress für Mitglieder zählten mehr als 1.200 Teilnehmende. Und über 1.600 Stiftungsakteure besuchten den Deutschen StiftungsTag 2012 in Erfurt. In Erfurt beschloss die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes eine Gremienreform, um die Handlungsfähigkeit ihres wachsenden Dachverbandes zu erhalten und die Einrichtung weiterer Arbeitskreise zu erleichtern. Als zusätzliches Gremium neben dem Vorstand und dem nunmehr verkleinerten Beirat wurde die Konferenz der Arbeitskreisleiter eingerichtet. Mit den 2012 verabschiedeten „Grundsätzen guter Verwaltung von Treuhandstiftungen“ hat der Bundesverband die Grundsätze Guter Stiftungspraxis ergänzt. Um das Stiftungswesen weiterzuentwickeln, müssen die Grundsätze flächendeckend zur angewandten Norm gemacht und die professionelle Kompetenz im Sektor weiter ausgebaut werden. Das Geschäftsjahr 2012 ist für den Bundesverband auch aus wirtschaftlicher Perspektive erfolgreich verlaufen, wie der vorliegende Bericht dokumentiert. Das damit ausgedrückte Vertrauen der Mitglieder, deren Zahl weiterhin deutlich zugenommen hat, ist für uns Grund zur Dankbarkeit und Ansporn zugleich. So gestärkt kann Ihr Bundesverband das Stiftungswesen in Deutschland auf vielen Gebieten weiterhin aktiv und erfolgreich voranbringen.
Jahresbericht Jahresrückblick 2012 ........................................................................................... 4 Aktivitäten des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen – eine Auswahl Arbeitskreise und Foren ....................................................................................... 8 Vernetzung, Austausch und Information zu vielfältigen Themen der Stiftungslandschaft Stark für Mitglieder ........................................................................................... 16 Service, Beratung, Interessenvertretung und Netzwerkpflege Informiert durchs Stiftungsjahr . ........................................................................ 18 Onlineportal, Newsletter, Publikationen und Fortbildung Gremien und Team ............................................................................................. 20 Vorstand, Beirat und Mitarbeiter der Geschäftsstelle des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen Der Bundesverband in Zahlen ............................................................................ 24
Geschäftsbericht Die Finanzen des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen ................................. 26 Erläuterungen zum Jahresabschluss 2012 Zusammensetzung der Erträge und Aufwendungen ........................................... 28 Bilanz ................................................................................................................ 29 Gewinn- und Verlustrechnung ............................................................................ 30 Drittmittel- und Sonderprojekte ....................................................................... 32 2
Anhang ............................................................................................................ 34 Kontakt, Impressum und Bildnachweis ............................................................. 36
Jahresrückblick 2012 Aktivitäten des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen – eine Auswahl
Januar Anlässlich der Klausurtagung des Bündnisses für Gemeinnützigkeit veröffentlicht der Bundesverband Deutscher Stiftungen am 16. Januar die erste von 36 überregionalen Pressemitteilungen des Jahres. Das Bündnis für Gemeinnützigkeit ist ein Zusammenschluss von zehn großen Dachverbänden und unabhängigen Organisationen des Dritten Sektors sowie von Experten und Wissenschaftlern. Gemeinsam mit den Bündnispartnern verfolgt der Bundesverband in diesem Netzwerk das Ziel, Identität, Gewicht, Außenwirksamkeit und kooperative Aktionsfähigkeit des Dritten Sektors gegenüber Politik und Verwaltung zu stärken.
Am 19. Januar stellen die Vodafone Stiftung Deutschland und der Bundesverband in Berlin die Studie „Denken fördern – Thinktanks als Instrumente wirkungsvoller Stiftungsarbeit“ vor. Vom 19. bis 20. Januar trifft sich der Arbeitskreis Unternehmensstiftungen im Magnus-Haus in Berlin. >> S. 13 Zum letzten Teil der Veranstaltungsreihe „Stifter persönlich“, einem Gemeinschaftsprojekt mit dem Deutscher Sparkassen- und Giroverband, kommen am 24. Januar die Stifter Michael Stich und Sabine Christiansen ins Haus Deutscher Stiftungen. Moderatorin Shelly Kupferberg befragt sie zu ihrem Engagement für Kinder und Jugendliche.
Vom 16. bis 17. Januar tagt das Forum Engagementförderung bei der KörberStiftung in Hamburg. >> S. 13
Ebenfalls am 24. Januar tagt der Arbeitskreis Wissenschaft und Forschung in Essen. >> S. 13
Im Beisein von Bundesministerin Ursula von der Leyen wird am 17. Januar die Studie „Stiftungen und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen“ im Haus Deutscher Stiftungen vorgestellt.
Vom 25. bis 27. Januar treffen sich die Vertreterinnen und Vertreter der europäischen Stiftungsverbände im Rahmen des Donors and Foundations Network in Europe (DAFNE) in Paris. Mit dabei sind
auch Vertreter des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen.
Februar „Stiftungssektor stabil auf Wachstumskurs“ ist die Botschaft der Jahrespressekonferenz des Bundesverbandes am 2. Februar im Haus Deutscher Stiftungen, bei der der Verband die Neuerrichtungszahlen des Vorjahres bekannt gibt. 817 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts sind im Jahr 2011 errichtet worden. Der Bestand der Stiftungen erreicht mit 18.946 Stiftungen erneut ein historisches Hoch. Am 8. Februar legt die Europäische Kommission einen Vorschlag für das Statut einer Europäischen Stiftung vor, in dessen Mittelpunkt die einheitliche Rechtsform der Europäischen Stiftung steht. Der Bundesverband begrüßt den Vorschlag in einer Pressemitteilung am 9. Februar. Am 15. Februar konferiert das Forum Stiftungsvermögen in der Alanus Hochschule in Alfter bei Bonn. >> S. 15
Stiftungen in Zahlen 2011: Bestand, Errichtungen und Stiftungsdichte Rechtsfähige Stiftungen des bürgerlichen Rechts, Stand 31.12.2011 18.946 Stiftungen (davon 817 neu in 2011)
1.227 (30)
Stiftungen je 100.000 Einwohner in Deutschland (Ø = 23)
Hamburg . ..................................................... 70 Bremen . ....................................................... 48 Hessen ......................................................... 29 Bayern .......................................................... 28 Baden-Württemberg ...................................... 27 Niedersachsen .............................................. 26 Schleswig-Holstein ....................................... 25 Rheinland-Pfalz . ........................................... 23 Berlin . .......................................................... 22 Nordrhein-Westfalen ..................................... 21 Saarland ....................................................... 16 Thüringen ..................................................... 12 Sachsen ........................................................ 11 Sachsen-Anhalt ............................................. 11 Mecklenburg-Vorpommern .............................. 9 Brandenburg . ................................................. 7
1.999 (99) 245
3.661 (167)
≥	30
10	–	19 <	10
3.471 2.847
20	–	29
März Vom 2. bis 3. März trifft sich der Arbeitskreis Bürgerstiftungen in Baden-Baden. >> S. 9 Der Gesprächskreis Stiftungsprivatrecht tagt vom 8. bis 9. März an der Bucerius Law School in Hamburg. Der Gesprächskreis Stiftungsmanagement kommt am 13. und 14. März in der Bertelsmann Repräsentanz in Berlin zusammen. >> S. 11, 12 Die Preisträger des 2. Ideenwettbewerbs für Bürgerstiftungen, einem gemeinsamen Projekt der Herbert Quandt-Stiftung und des Bundesverbandes, werden am 22. März in Anwesenheit von Bundespräsident Joachim Gauck in Berlin ausgezeichnet. Der erste Preis in Höhe von 15.000 Euro geht an die Bürgerstiftung Halle. Über zwei mit 7.500 Euro dotierte zweite Preise freuen sich die Bürgerstiftungen Barnim Uckermark und Schaumburg. Am 30. März verabschieden Vorstand und Beirat des Bundesverbandes die Grundsätze guter Verwaltung von Treu-
handstiftungen. Der neue Kodex enthält Qualitätsanforderungen an Verwalter und bietet darüber hinaus Orientierung für Stifterinnen und Stifter bei der Auswahl eines Dienstleisters als Treuhänder des Stiftungsvermögens.
Mai Am 9. Mai treffen sich Vertreter des Bundesverbandes zu einem Austausch mit Bundestagsabgeordneten und Vertretern des Bundesfinanzministeriums. In dem Gespräch werden Reformvorschläge zum bürgerschaftlichen Engagement erörtert.
gement der deutschen Bürgerstiftungen bundesweit sichtbar zu machen. Vom 20. bis 22. Juni findet der Deutsche StiftungsTag in Erfurt statt. Mehr als 1.600 Teilnehmer kommen unter dem Motto „Mit langem Atem: Stiftungen entwickeln nachhaltige Lösungen“ in der Thüringischen Landeshauptstadt zusammen. Am 20. Juni wird Friede Springer mit der Medaille für Verdienste um das Stiftungswesen geehrt. Bei der Mitgliederversammlung am 21. Juni beschließen die Mitglieder eine Satzungsänderung. >> S. 21
Juli Am 31. Mai erscheint der StiftungsReport 2012/13 zum Thema „Auftrag Nachhaltigkeit: Wie Stiftungen den sozialen Zusammenhalt stärken“.
Juni Von Ahrensburg bis Wismar – 81 Bürgerstiftungen machen am 14. Juni beim Aktionstag der Bürgerstiftungen mit, den die Initiative Bürgerstiftungen zum vierten Mal ausgerufen hat, um das Enga-
Unter der Adresse www.stiftungen.org/ stiftungspartner wird am 24. Juli die neue Partner-Datenbank des Bundesverbandes online gestellt. Hier können Dienstleistungen und Produkte recherchiert werden, die von den Partnern des Bundesverbandes speziell für Stiftungen angeboten werden. Am 26. Juli erscheint die Studie „Mission Investing im deutschen Stiftungssektor: Impulse für wirkungsvolles Stiftungsver-
mögen“. Das Thema wird bundesweit von zahlreichen Medien aufgegriffen und erfährt innerhalb und außerhalb des Stiftungssektors eine große Resonanz.
September Der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes Dr. Wilhelm Krull, der stv. Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Michael Göring, Generalsekretär Prof. Dr. Hans Fleisch und Mitglied der Geschäftsleitung Anke Pätsch reisen am 5. September zu einem fachlichen Austausch mit dem spanischen Stiftungsverband nach Madrid. „Aus Fehlern lernen – Verbesserungspotenziale für die Stiftungsarbeit“ ist das Thema des Sonderkongresses für Mitgliedsstiftungen am 13. September in den Räumen der Stiftung Universität Hildesheim. Auftakt der Herbsttagungssaison: Vom 18. bis 19. September tagt der Arbeitskreis Kirchen in Dresden. Am 21. September folgt das Treffen der Familienstiftungen in Nürnberg. >> S. 10, 15
Am 25. September fällt der Startschuss für das StiftungsPanel, mit dem der Bundesverband repräsentative Daten zum deutschen Stiftungssektor erheben will. Bis Jahresende registrieren sich 364 Stiftungen, die bereit sind, sich regelmäßig an Umfragen zu beteiligen.
Oktober Vor 15 Jahren wurde die erste deutsche Bürgerstiftung gegründet. Anlässlich dieses Jubiläums vergibt der Arbeitskreis Bürgerstiftungen am 1. Oktober, dem Tag der Bürgerstiftungen, die Auszeichnung „Vorbildliche Bürgerstifterin“ bzw. „Vorbildlicher Bürgerstifter“ im Reichstag an zwölf Vorreiter der Bewegung. >> S. 9 Ebenfalls am 1. Oktober wechselt der Stiftungsverbund „LernenvorOrt“ mit seiner neuen Geschäftsstelle in Köln in die Trägerschaft des Bundesverbandes. Außerdem tagt in Berlin das Forum Frauen und Stiftungen. >> S. 14 Der Arbeitskreis Kommunales trifft sich vom 7. bis 9. Oktober in Bayreuth. >> S. 10
Mit einem Gemeinschaftsstand sind der Bundesverband und neun Stiftungen vom 10. bis 14. Oktober auf der Frankfurter Buchmesse vertreten. Herbsttagungsmarathon: Die Herbsttagung des Arbeitskreises Stiftungen der öffentlichen Hand findet vom 10. bis 11. Oktober in Köln bei der Fritz Thyssen Stiftung statt. Der Arbeitskreis Umwelt, Natur, Gesundheit trifft sich im Rahmen des Herbstsymposiums der DBU in Benediktbeuern. Vom 16. bis 17. Oktober ist der Gesprächskreis Stiftungsmanagement zu Gast bei der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Berlin. Das Forum Stiftungskommunikation tagt vom 22. bis 23. Oktober in der Hertie School of Governance in Berlin. >> S. 11, 12, 15 Am 24. Oktober verabschiedet das Bundeskabinett den Entwurf für ein Gesetz zur Entbürokratisierung des Gemeinnützigkeitsrechts (inzwischen unbenannt in Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes). Der Bundesverband, der die Gesetzes­ initiative im Entstehungsprozess beratend begleitet hatte, lobt das Vorhaben
als wichtiges Signal für den Stiftungsstandort Deutschland. Das Forum Gesundheitsstiftungen kommt vom 24. bis 25. Oktober im Haus Deutscher Stiftungen in Berlin zusammen. Vom 29. bis 30. Oktober trifft sich der Gesprächskreis Stiftungssteuerrecht und Rechnungslegung im Wissenschaftszentrum Bonn. >> S. 14, 12
November Die Herbsttagung des Forums Immobilienvermögen und Immobilienmanagement findet vom 12. bis 13. November bei der Stiftung Waisenhaus in Frankfurt am Main statt. >> S. 14 Mit Verleihung des KOMPASS würdigt der Bundesverband am 15. November zum siebten Mal gute Stiftungskommunikation: Im Museum für Kommunikation in Berlin nehmen die Naturstiftung David, die stiftung st. franziskus heiligenbronn, der NaturSchutzFonds Brandenburg und die Bürgerstiftung Braunschweig die gläsernen Trophäen entgegen.
Am 16. November wird der große Konferenzsaal im Haus Deutscher Stiftungen in Berthold-Beitz-Saal umbenannt. Der Bundesverband würdigt damit die außerordentlichen Verdienste seines Ehrenmitglieds Prof. Dr. h.c. mult. Berthold Beitz. Durch die von der Mitgliederversammlung beschlossene Satzungsänderung bekommt der Bundesverband ein neues Gremium: Am 16. November hat die Konferenz der Arbeitskreisleiter ihre konstituierende Sitzung in Berlin. >> S. 8 Der Arbeitskreis Bildung und Ausbildung trifft sich vom 19. bis 20. November in der Berlin-Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung. Am 23. November kommt der Arbeitskreis Wissenschaft und Forschung im Historischen Kolleg in München zusammen. >> S. 9, 13
„Steuerbetrug: Deutsche Stiftungen nicht beteiligt“ titelt eine Pressemitteilung des Bundesverbandes am 4. Dezember, um angesichts einer kritischen Debatte in den Medien den guten Ruf deutscher Stiftungen zu schützen. Die Pressemitteilung erklärt: „Bei den sogenannten Stiftungen im Zusammenhang mit dem in diesen Tagen bekannt gewordenen Steuerbetrug handelt es sich ausschließlich um Liechtensteiner Stiftungen.“ Die Klarstellung wird von den Medien breit aufgegriffen. Zum Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember wird in Berlin der Deutsche Engagementpreis verliehen. Träger des beim Bundesverband Deutscher Stiftungen angesiedelten Projektes ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit. 400 geladene Gäste feiern die sieben Preisträger im Deutschen Theater.
Dezember Der Arbeitskreis Soziales ist mit seiner Herbsttagung vom 4. bis 5. Dezember zu Gast bei der Hamburger Blindenstiftung. >> S. 11
Vertreter des Bundesverbandes nehmen am 10. Dezember an einer Anhörung im Finanzausschuss des Bundesrates teil, in der es um das Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes geht.
Arbeitskreise und Foren Vernetzung, Austausch und Information zu vielfältigen Themen der Stiftungslandschaft
Das Wachstum des deutschen Stiftungswesens spiegelt sich in der zunehmenden Anzahl von Arbeitskreisen und Foren innerhalb des Bundesverbandes wider. Sie dienen dem intensiven Austausch und der Vernetzung zu bestimmten Themengebieten. Hier können Kontakte geknüpft, Kooperationen angeschoben und gute Ideen verbreitet werden. Immer dienen die Treffen dazu, Praxiswissen für die alltägliche Stiftungsarbeit weiterzugeben. Manchmal geht es auch darum, mit Stellungnahmen, Handlungsempfehlungen und dergleichen gegenüber der Öffentlichkeit und zur Entwicklung des Stiftungssektors gemeinsam Position zu beziehen. Die Treffen der Arbeitskreise und Foren finden meist zweimal im Jahr statt: im Frühjahr auf dem Deutschen StiftungsTag sowie in der Regel im Herbst an verschiedenen Orten quer durch die Republik.
Was unterscheidet Arbeitskreise und Foren?
Neu: Konferenz der Arbeitskreisleiter
Derzeit gibt es 14 Arbeitskreise und neun Foren innerhalb des Bundesverbandes, die sich auf den folgenden Seiten vorstellen. Die bisherigen drei Gesprächskreise wurden im Zuge der 2012 von der Mitgliederversammlung beschlossenen Satzungsreform in Arbeitskreise umgewandelt. Arbeitskreise sind formal anerkannte Gruppierungen. Sie greifen Schwerpunktthemen innerhalb der Stiftungszwecke auf, versammeln besondere Typen von Stiftungen, sind Plattformen für Experten zu bestimmten Themenfeldern oder Vernetzungsplattformen für Stiftungsakteure. Foren sind Initiativen, die fallweise zu Arbeitskreisen entwickelt werden können.
Geleitet werden die Arbeitskreise und Foren ehrenamtlich von erfahrenen Expertinnen und Experten. Mit der Satzungsänderung 2012 sind die Leiterinnen und Leiter der Arbeitskreise in einem eigenen Gremium des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen zusammengeschlossen. Am 16. November 2012 nahm die Konferenz der Arbeitskreisleiter ihre Arbeit auf (siehe auch S. 21). Sie soll u.a. die Arbeitskreise und Foren weiterentwickeln und Impulse zur Programmgestaltung der Deutschen StiftungsTage geben. Weitere Informationen: www.stiftungen.org/arbeitskreise www.stiftungen.org/konferenz-arbeitskreisleiter
Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertreffen am Bodensee; stv. Stiftungsratsvorsitzender, Bürgerstiftung für den Landkreis Fürstenfeldbruck; seit Januar 2013 Prof. Dr. Wolfgang Anders, Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Management an der Hochschule Ludwigshafen am Rhein, Kuratoriumsmitglied der Bürgerstiftung Ludwigshafen am Rhein +++ an­ sprechpartnerin: Gabriele Fleischer, Assistentin der Initiative Bürgerstiftungen, Telefon (030) 89 79 47-90, gabriele.fleischer@stiftungen.org +++ www.buergerstiftungen.org
Praxisbezug, Weitergabe guter Tipps und Networking für Bildungsstiftungen sind Ziele des Arbeitskreises Bildung und Ausbildung. Auf dem Deutschen StiftungsTag kooperierte der Arbeitskreis mit dem Arbeitskreis Soziales. Unter dem Motto „Sprache und Herkunft – Antworten auf eine zu enge Korrelation“ befassten sich die beiden Arbeitskreise in einem Podiumsgespräch mit der Sprachbildung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Bei der Herbsttagung vom 19. bis 20. November in Berlin übergab Arbeitskreisleiter Dieter Berg den Stab an Dr. Ekkehard Winter. Auf der Agenda des Treffens in der Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung stand das Thema Bildungsgerechtigkeit als Aufgabe und Herausforderung.
2012 feierte die deutsche Bürgerstiftungsbewegung ihr 15-jähriges Jubiläum. 239 Bürgerstiftungen tragen nun das Gütesiegel des Bundesverbandes – zwölf mehr als im Vorjahr. Ihr Kapital ist im vergangenen Jahr über die 200 Millionen Euro-Marke geklettert und wuchs um mehr als 20 Millionen Euro.
Der Arbeitskreis Internationales beschäftigt sich mit Themenstellungen, die für die Arbeit deutscher Stiftungen im Ausland relevant sind. Dazu gehören rechtliche Fragen – etwa zur Besteuerung und Rechtsfähigkeit von Stiftungen – und die Vorbereitung transnationaler Kooperationsvorhaben. Der Arbeitskreis traf sich 2012 im Rahmen des Deutschen StiftungsTages: „Aufbruch im arabischen Raum – Handlungsaufforderung an deutsche Stiftungen?“ war die zentrale Frage des Treffens in Kooperation mit Human
leitung: Bis November 2012 Dieter Berg, Vorsitzender der Geschäftsführung, Robert Bosch Stiftung GmbH; seit November 2012 Dr. Ekkehard Winter, Geschäftsführer, Deutsche Telekom Stiftung +++ ansprechpartnerin: Henrike Schnell, Referentin Mitgliedermanagement, Telefon (030) 89 79 47-34, henrike.schnell@stiftungen.org +++ www.stiftungen.org/bildung
Der Arbeitskreis Bürgerstiftungen traf sich 2012 wie immer dreimal: vom 2. bis 3. März in Baden-Baden, beim Deutschen StiftungsTag in Erfurt und vom 28. bis 29. September in Bielefeld. Zum Jahreswechsel übergab Nikolaus Turner die Leitung des Arbeitskreises an den langjährigen Evaluator der Initiative Bürgerstiftungen Prof. Dr. Wolfgang Anders. Turner hatte den Arbeitskreis seit seiner Gründung im Jahr 1999 geleitet.
Rights Watch. Statt zur traditionellen Herbsttagung lud der Arbeitskreis erstmals zu einer Wintertagung im Januar 2013 ein. Thema war „Brücke nach Asien: Gesellschaftliches Engagement deutscher Stiftungen in China. Wie können Projekte und Kooperationen gestaltet werden?“.
leitung: Bis Dezember 2012 Nikolaus Tur-
89 79 47-23, silke.rothluebbers@stiftungen.org
ner, Geschäftsführer und Mitglied des Vorstands,
leitung: Dr. Rupert Antes, Geschäftsführer, Haniel Stiftung +++ ansprechpartnerin: Silke Rothlübbers, Referentin Internet, Telefon (030) +++ www.stiftungen.org/internationales
Arbeitskreis Kirchen Mit seinen Veranstaltungen möchte der ökumenisch ausgerichtete Arbeitskreis dazu beitragen, das kirchliche Stiftungswesen für die Zukunft zu stärken, kirchliche Stiftungen besser zu vernetzen und ihre Arbeit in der Öffentlichkeit sichtbarer zu machen. Beim Deutschen StiftungsTag bot der Arbeitskreis einen Stadtrundgang zu Orgeln in Erfurter Kirchen an. Auf dem Programm der Herbsttagung vom 18. bis 19. September in Dresden standen Strategien, Themen und Trends ethisch-nachhaltiger Vermögensanlage und ein World Café in der Frauenkirche. Die Teilnehmer diskutierten außerdem einen Entwurf für „Merkmale kirchlicher Stiftungen“. In Vorbereitung war 2012 der erste ökumenische Kongress kirchlicher Stiftungen, der am 6. September 2013 in Hannover stattfindet.
Studie einfließen. Die Ergebnisse werden im Herbst 2013 in Freiburg präsentiert.
leitung: Brigitte Andrae, Präsidentin des
leitung: Senator E.h. Lothar A. Böhler, Stif-
Landeskirchenamtes der Evangelischen Kirche
tungsdirektor, Stiftungsverwaltung Freiburg +++
in Mitteldeutschland +++ ansprechpartnerin:
ansprechpartner: Ralf Gigerich, Telefon (030)
Cordula Beyer, Projektleiterin, Telefon (030) 89 79
89 79 47-30, ralf.gigerich@stiftungen.org +++
47-82, cordula.beyer@stiftungen.org +++ www.
www.stiftungen.org/kommunales
stiftungen.org/kirchen
schen StiftungsTages. Im Mittelpunkt des Treffens auf Schloss Friedenstein in Gotha stand die Frage, wie Stiftungen den Umgang mit dem kulturellen Erbe sowohl nachhaltig, als auch zeitgemäß und zukunftsgewandt gestalten können. Im September übergab Karin Heyl die Leitung des Arbeitskreises an Tobias Henkel. leitung: Bis September 2012 Karin Heyl; seit September 2012 Tobias Henkel, ­Direktor,
Der Arbeitskreis Kunst und Kultur versteht sich als Sprachrohr der Kunst- und Kulturstiftungen. Er behandelt aktuelle Fragestellungen, stellt Projekte vor und hilft bei der praktischen Stiftungsarbeit. 2012 traf er sich im Rahmen des Deut-
Als wichtige Partner städtischen Lebens bilden die im Arbeitskreis Kommunales engagierten Stiftungen ein starkes Netzwerk im Radius von Gemeinden und Landkreisen. Beim Deutschen StiftungsTag suchte der Arbeitskreis den Dialog zu Nachhaltigkeitskonzepten für Kommunen. Bei der Herbsttagung vom 7. bis 9. Oktober in Bayreuth ging es u.a. um die Themen Nachlassmanagement, Stiftungskommunikation sowie um aktuelle Fragen des Steuerrechts und des Rechnungswesens. Im Jahr 2012 initiierte der Arbeitskreis auch eine Umfrage zu kommunalen Stiftungen, die in eine
Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz +++ ­ansprechpartnerin: Pia Elisabeth Liehr, ­Mitglied der Geschäftsleitung, Leiterin Bereich Mitglieder/Datenbank/Studien, Telefon (030) 89 79 47-33, pia.liehr@stiftungen.org +++ www. stiftungen.org/kunst-kultur
Arbeitskreis Soziales Nach wie vor sind die Sozialstiftungen die größte Gruppe unter den deutschen Stiftungen: Jede dritte Stiftung ist im sozialen Bereich tätig. In einem Podiumsgespräch beim Deutschen StiftungsTag thematisierte der Arbeitskreis Soziales zusammen mit dem Arbeitskreis Bildung und Ausbildung die Sprachbildung von benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Bei der Herbsttagung, die vom 4. bis 5. Dezember bei der Hamburger Blindenstiftung stattfand, ging es um rechtliche Fragen, Kommunikation und Evaluierung von Stiftungskooperationen. Arbeitskreisleiter Niko Roth übergab sein Amt zu diesem Anlass an Frank Hohn.
11. Oktober in Köln stand das Thema Mitarbeitermotivation in Stiftungen auf dem Programm und wurde heiß diskutiert.
leitung: Bis Dezember 2012 Niko Roth, Fi-
leitung: Ralph Lindner, Stiftungsdirektor,
nanz- und Personalvorstand, Deutscher Caritas-
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen +++
verband i.R.; seit Dezember 2012 Frank Hohn,
ansprechpartnerin: Dr. Hedda Hoffmann-
Vorstandsvorsitzender, Hoffbauer-Stiftung +++
Steudner, Mitglied der Geschäftsleitung, Leiterin
ansprechpartnerin: Katrin Kowark, Pressespre-
Justiziariat, Telefon (030) 89 79 47-60, hedda.
cherin, Telefon (030) 89 79 47-77, katrin.kowark@
hoffmann-steudner@stiftungen.org +++ www.
stiftungen.org +++ www.stiftungen.org/soziales
stiftungen.org/oeffentliche-hand
den ständigen Mitgliedern gehörten bis 2012 administrative Vorstände, Geschäftsführer und leitende Mitarbeiter von größeren Stiftungen, die sich mit komplexen Fragen des praktischen Stiftungsmanagements in großen Organisationen befassten. Voraussetzung für die Teilnahme war eine entsprechende Position und die Empfehlung eines ständigen Mitglieds. Im Februar 2013 hat sich
Arbeitskreis Stiftungen der öffentlichen Hand Der Arbeitskreis wendet sich in erster Linie an Stiftungen öffentlichen Rechts sowie von Bund, Ländern oder Kommunen dotierte Stiftungen bürgerlichen Rechts. Diese Stiftungen sind in vielen gesellschaftlichen Bereichen sowohl fördernd als auch operativ tätig, erfüllen Aufgaben der Kultur- und Denkmalpflege, dienen der Wissenschaft und Bildung und vergeben soziale Leistungen. Um „Nachhaltiges handeln als Stiftungsauftrag“ ging es bei der Veranstaltung des Arbeitskreises im Rahmen des Deutschen StiftungsTags. Bei der Herbsttagung am
Arbeitskreis Stiftungsmanagement 2012 trafen sich die ständigen Mitglieder des bis dahin noch unter „Gesprächskreis“ firmierenden Arbeitskreises im März und im Oktober in Berlin. Gastgeber waren der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, die Bertelsmann Stiftung und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Zu
die Konferenz der Arbeitskreisleiter auf eine Neuausrichtung des Arbeitskreises Stiftungsmanagement unter einer neuen Leitung verständigt. leitung: Wolfgang Koeckstadt, Senior Vice President, Leiter Finanzen und Shared Services, Bertelsmann Stiftung +++ ansprechpartner: Prof. Dr. Burkhard Küstermann, Stv. General­ sekretär, Telefon (030) 89 79 47-92, burkhard.­ kuestermann@stiftungen.org +++ www.­stiftungen. org/stiftungsmanagement
Arbeitskreis Stiftungsprivatrecht Am 8. und 9. März traf sich der Arbeitskreis Stiftungsprivatrecht zum 13. Mal – wie schon in den Vorjahren zu Gast bei der Bucerius Law School in Hamburg. Dabei ging es um rechtliche und steuerliche Rahmenbedingungen der Stiftungsgründung von Vereinen, jüngste Entwicklungen des European Foundation Statute, Vertretungsregelungen in Stiftungen sowie um den Ruf nach gesetzlich geregelten Transparenz- und Publizitätspflichten von Stiftungen. leitung: Prof. Dr. Birgit Weitemeyer, Direktorin des Instituts für Stiftungsrecht und das Recht der Non-Profit-Organisationen, Bucerius Law
Arbeitskreis Umwelt, Natur, Gesundheit
Dem Arbeitskreis gehören Fachleute aus Wissenschaft und Praxis an, die einmal jährlich im November zu einem zweitägigen Treffen in Bonn zusammenkommen. Der Arbeitskreis versteht sich als Forum, um aktuelle Entwicklungen des Stiftungssteuerrechts und der Rechnungslegung im kleinen Expertenkreis zu diskutieren. Beim 14. Treffen vom 29. bis 30. Oktober ging es um den überarbeiteten IDW-Standard zur Rechnungslegung von Stiftungen und um das Thema Umsatzsteuer für gemeinnützige Organisationen.
Das Jahr 2012 stand für den Arbeitskreis Umwelt, Natur, Gesundheit noch mehr als sonst im Zeichen der Kooperation: Beim Deutschen StiftungsTag bot er eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Arbeitskreis Unternehmensstiftungen an, bei der es um den Nachhaltigkeitskodex als Segen oder Fluch für Unternehmen und Stiftungen ging. Die Herbsttagung im Oktober fand in Kooperation mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt in Benediktbeuern statt. Dort wurden die Pläne für ein Netzwerk Naturerbe – einen „National Trust für Deutschland“ zur Bewahrung des nationalen Naturerbes – diskutiert.
School +++ ansprechpartnerinnen: Dr. Verena Staats, Justiziarin, Telefon (030) 89 79 47-63, verena.staats@stiftungen.org, und Dr. Hedda Hoffmann-Steudner, Mitglied der Geschäftsleitung, Leiterin Justiziariat, Telefon (030) 89 79 47-60, hedda.hoffmann-steudner@stiftungen. org ++++ www.stiftungen.org/stiftungsprivatrecht
leitung: Dr. Stephan Schauhoff, Rechtsanwalt und Partner, Kanzlei Flick Gocke Schaumburg +++ ansprechpartnerinnen: Dr. Verena Staats,
Justiziarin, Telefon (030) 89 79 47-63, verena.
leitung: Dr. Lutz Spandau, Geschäftsfüh-
staats@stiftungen.org, und Dr. Hedda Hoffmann-
render Vorstand, Allianz Umweltstiftung +++
­ansprechpartnerin: Dr. Antje Bischoff, Leiterin
Kompetenzzentrum Stiftungsforschung, Telefon
(030) 89 79 47-72, antje.bischoff@stiftungen.org
stiftungen.org/stiftungssteuerrecht
+++ www.stiftungen.org/umwelt
Arbeitskreis Unternehmensstiftungen Der Arbeitskreis richtet sich an Mitarbeiter von Unternehmensstiftungen. Bei seiner Wintertagung am 19. und 20. Januar in Berlin befasste sich der Arbeitskreis mit Unternehmensstiftungen als Themensetzern: Diskutiert wurden die Chancen und Wirkrichtungen, Instrumente und Grenzen. Beim Deutschen StiftungsTag bot der Arbeitskreis eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Arbeitskreis Umwelt, Natur, Gesundheit an, bei der es um den Nachhaltigkeitskodex und die Frage ging, inwieweit er einen Segen oder Fluch für Unternehmen und Stiftungen darstellt.
schafts- und forschungsfördernde Stiftungen zur Politik- und Gesellschaftsberatung beitragen können. Im Mittelpunkt stand das Konzept der „transformativen Wissenschaft“.
leitung: Dr. Ekkehard Winter, Geschäftsfüh-
leitung: Prof. Dr. Andreas Schlüter, General-
rer, Deutsche Telekom Stiftung +++ ansprech­
sekretär, Stifterverband für die Deutsche Wissen-
partnerin: Ulrike Reichart, Projektleiterin,
schaft +++ ansprechpartner: Berenike Wiener,
Telefon (030) 89 79 47-94, ulrike.­reichart@
Referentin des Generalsekretärs, Telefon (030) 89
stiftungen.org +++ www.stiftungen.org/unter-
79 47-45, berenike.wiener@stiftungen.org +++
www.stiftungen.org/wissenschaft
Forum Engagementförderung Das Forum Engagementförderung bietet Stiftungen, die bürgerschaftliches Engagement aktiv, strategisch und ausdrücklich fördern, eine Vernetzungsplattform. Das dritte Treffen des Forums fand auf Einladung der Körber-Stiftung am 16. und 17. Januar im KörberForum in Hamburg statt. Beim Deutschen StiftungsTag wurde die Rolle von Stiftungen für eine nachhaltige lokale Engagement-Infrastruktur diskutiert. Vertreter des Forums zeichneten im Rahmen der Veranstaltung gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Dr. Hermann Kues ein Memorandum, mit dem zukünftige Kooperationen zwischen dem Bundesfamilienministerium und Stiftungen bei der Förderung von bürgerschaftlichen Engagement in Deutschland gestärkt werden sollen. Vertreter engagementfördernder Stiftungen sind weiterhin herzlich eingeladen, das Memorandum namentlich mit zu unterzeichnen. leitung: Karin Haist, Leitung Bereich Gesellschaft, Körber-Stiftung +++ ansprechpartnerin: Nina Leseberg, Projektleiterin, Telefon (030) 89 79 47-74, nina.leseberg@stiftungen.org +++ www. stiftungen.org/engagementfoerderung
Arbeitskreis Wissenschaft und Forschung Eine lebhafte Diskussion über Stiftungen als Themensetzer und Förderer von Thinktanks gab es unter dem Motto „Denkfabrik Stiftung“ bei der Veranstaltung des Arbeitskreises Wissenschaft und Forschung im Rahmen des Deutschen StiftungsTages. Zudem traf sich der Arbeitskreis 2012 zu Tagungen in Essen und München: Im Januar ging es um die Rolle und Einwirkungsmöglichkeiten von Stiftungen bei der Verbesserung der Hochschullehre in Deutschland. Im November wurde diskutiert, wie wissen-
ses Internationales 2010 das Forum Globale Fragen und Entwicklung ins Leben gerufen. „Sieben Milliarden Menschen – vor welchen Herausforderungen stehen wir? Welche Lösungen bieten sich an?“ fragte das Forum bei der Veranstaltung im Rahmen des Deutschen StiftungsTages. Diskutiert wurden u.a. Ergebnisse zweier Studien zu Afrikas demografischen Herausforderungen und zu Klimawandel und Bevölkerungswachstum. leitung: Renate Bähr, ­Geschäftsführerin, Deutsche
­ansprechpartnerin: Dr. Andrea Rudolph, ­Geschäftsführende Akademieleiterin, Deutsche StiftungsAkademie, Telefon (030) 89 79 4747, ­andrea.rudolph@stiftungen.org +++ www.­ stiftungen.org/globale-fragen
Forum Frauen und Stiftungen Zwei Veranstaltungen standen 2012 auf dem Programm des Forums Frauen und Stiftungen: Beim Deutschen StiftungsTag lud das Forum zum traditionellen Vernetzungstreffen für Stifterinnen und Mitarbeiterinnen in Stiftungen, das nunmehr zum sechsten Mal stattfand. Rund 80 Frauen nutzten die Gelegenheit, sich in Themenrunden auszutauschen. Beim Herbsttreffen am 1. Oktober in Berlin ging es um die Finanzkrise und ihre Auswirkungen auf die Stiftungsarbeit. leitung: Bis Oktober 2012 Dr. Eva Brinkmann to Broxten, Stifterin und Vorstand, maecenia – Frankfurter Stiftung für Frauen in Wissenschaft und Kunst; seit Oktober 2012 Friederike von
­Bünau, Geschäftsführerin, EKHN Stiftung +++ ­ansprechpartnerin: Mira Nagel, Referentin Verlag, Telefon (030) 89 79 47-73, mira.­nagel@ stiftungen.org +++ www.stiftungen.org/­frauenstiftungen
Mit dem Forum Gesundheitsstiftungen will der Bundesverband Deutscher Stiftungen ausloten, welche Beiträge Stiftungen im großen Themenfeld Gesundheit leisten. Bei der Herbsttagung am 24. und 25. Oktober in Berlin standen u.a. die Nationalen Gesundheitsziele und ihre Bedeutung für Stiftungen sowie Stiftungsarbeit für Kindergesundheit auf der Agenda. leitung: Dr. Gesa Schönberger, Geschäftsführerin, Dr. Rainer Wild-Stiftung +++ ansprech­ partnerin: Dr. Verena Staats, Justiziarin, Telefon (030) 89 79 47-63, verena.staats@stiftungen.org +++ www.stiftungen.org/gesundheitsstiftungen
Forum Immobilienvermögen und Immobilienmanagement Anliegen des Forums Immobilienvermögen und Immobilienmanagement ist es, Informationen zur Immobilie im Stiftungsvermögen und zur Verwaltung von Immobilien zu vermitteln. Im Rahmen des Deutschen StiftungsTages befasste sich das Forum mit dem Thema Gebäude und Energie. Die Herbsttagung fand am 12. und 13. November in Frankfurt am Main statt. Neben Praxisbeispielen und einem Marktüberblick boten Vorträge Einblicke in die taktische Allokation in der Anlageklasse Immobilien mit Schwerpunkt „Green Buildings“ sowie in die Umsetzung von ­Anlagestrategien. leitung: Wolfgang Koeckstadt, Senior Vice President, Leitung Finanzen und Shared Services,
Um das Thema Entwicklungszusammenarbeit im Stiftungswesen stärker voranzubringen, hat der Bundesverband als Ergänzung des bestehenden Arbeitskrei-
Bertelsmann Stiftung +++ ansprechpartner: Ralf Gigerich, Referent Veranstaltungen, Telefon (030) 89 79 47-30, ralf.gigerich@stiftungen.org +++ www.stiftungen.org/immobilien
Forum Stiftungsvermögen Das Forum Stiftungsvermögen richtet sich mit seinen jährlichen Veranstaltungen an die Vermögensverantwortlichen von kleineren und mittelgroßen Stiftungen, um ihnen eine kostengünstige, anbieterneutrale und regelmäßige Informations- und Austauschplattform zu bieten. Rund 50 Teilnehmer trafen sich am 15. Februar an der Alanus Hochschule in Alfter bei Bonn. Auf dem Programm standen die Themen Kapitalanlage in Publikumsfonds und Anlagerichtlinien für Stiftungen. Mit Anlagerichtlinien befasst sich das Forum in einer dreiteiligen Reihe, die sich 2013 fortsetzt.
leitung: Wolfgang Koeckstadt, Senior Vice President, Leitung Finanzen und Shared Services,
Das Forum Migration und Integration möchte die Reflexion darüber anregen, was in der Förderung, aber auch im Mainstreaming und Diversity Management bei Stiftungen und ihren Programmen berücksichtigt werden sollte. 2012 wurde im Auftrag des Forums eine Umfrage unter Stiftungen zu den Erfolgsbedingungen interkultureller Stiftungsarbeit durchgeführt, deren Ergebnisse bei der nächsten Veranstaltung des Forums auf dem Deutschen StiftungsTag 2013 vorgestellt werden. leitung: Dr. Olaf Hahn, Bereichsdirektor des Programmbereichs Bildung, Gesellschaft und Kultur, Robert Bosch Stiftung, und Dr. David Deißner, Leiter des Programmbereichs Thinktank, Bildungsforschung, Integration, Vodafone Stiftung Deutschland +++ ansprechpartner: Axel Halling, Referent Initiative Bürgerstiftungen/
Um Effizienz und Nachhaltigkeit alter und neuer Stiftungskommunikation ging es bei der Veranstaltung des Forums im Rahmen des Deutschen StiftungsTages, bei der Kommunikationsverantwortliche aus Stiftungen in moderierten Themenkreisen zu den Instrumenten Pressearbeit, Printpublikationen, Websites, Social Media und Veranstaltungen diskutierten. Die dritte Herbsttagung fand im Oktober an der Hertie School of Governance in Berlin statt. Auf der Agenda standen Impulsvorträge zum Rechtsrahmen von Stiftungskommunikation und zur Krisenkommunikation, moderierter Erfahrungsaustausch und Redaktionsbesuche. Zur virtuellen Vernetzung unterhält das Forum eine Gruppe im Business-Portal XING, der sich inzwischen über 220 Personen angeschlossen haben.
Bertelsmann Stiftung +++ ansprechpartnerin: Berenike Wiener, Referentin des Generalsekretärs, Telefon (030) 89 79 47-45, berenike.­ wiener@stiftungen.org +++ www.stiftungen. org/­stiftungsvermoegen
Treffen der Familienstiftungen Die Familienstiftungen sind im Bundesverband nicht als formale Gruppierung organisiert. Interessierte Vertreter nutzen jedoch den Deutschen StiftungsTag oder das Haus Deutscher Stiftungen zu selbstorganisierten Treffen. Beim diesjährigen Herbsttreffen vom 20. bis 21. September auf Schloss Simmelsdorf bei Nürnberg ging es u.a. um aktuelle steuerrechtliche Rahmenbedingungen für Familienstiftungen, erbschaftsteuerliche Gestaltungen im Bereich Immobilien und die Situation auf dem Finanzmarkt.
Stiftungsinitiative Ost, Telefon (030) 89 79 47-57,
ansprechpartnerinnen: Anke Pätsch, Mit-
axel.halling@stiftungen.org +++ www.stiftungen.
glied der Geschäftsleitung, Leiterin Medien &
leitung: Dr. Andreas Richter, Rechtsan-
org/integration
Kommunikation, Telefon (030) 89 79 47-27, anke.
walt und Partner, Fachanwalt für Steuerrecht,
paetsch@stiftungen.org, und Katrin Kowark, Pres-
P+P ­Pöllath + Partners +++ ansprechpartner:
sesprecherin, Telefon (030) 89 79 47-77, katrin.
Prof. Dr. Burkhard Küstermann, Stv. General-
kowark@stiftungen.org +++ www.stiftungen.org/
sekretär, Telefon (030) 89 79 47-92, burkhard.­
kuestermann@stiftungen.org
Forum Projekttransfer Für zahlreiche gesellschaftliche Probleme existiert bereits irgendwo eine passende Lösung, die aber nur wenige kennen. Erfolgreichen Ansätzen zu breiterer Wirkung zu verhelfen, hat sich das Forum Projekttransfer auf die Fahnen geschrieben. Zum vierten Mal trafen sich Interessierte im Rahmen des Deutschen StiftungsTages, um unter dem Motto „Pilotprojekte verbreiten: Chancen, Risiken, Nebenwirkungen“ über die Vervielfältigung guter Projektideen zu diskutieren. ansprechpartnerin: Nina Leseberg, Projektleiterin, Telefon (030) 89 79 47-74, nina. leseberg@stiftungen.org +++ www.stiftungen. org/projekttransfer
Stark für Mitglieder Service, Beratung, Interessenvertretung und Netzwerkpflege werden im Bundesverband Deutscher Stiftungen groß geschrieben.
Die Mitgliederversammlung beschloss am 21. Juni 2012, die Beitragssystematik dem für die Stiftungen geltenden Solidarprinzip anzupassen. Mit Beschluss der Mitgliederversammlung gilt nun auch für die Freunde des Stiftungswesens ein solidarisches Prinzip, das die finanzielle Leistungsfähigkeit des Mitglieds berücksichtigt. Viele Freunde sind der Bitte um eine Beitragsanpassung gefolgt. Einige haben das Angebot einer zweijährigen Übergangsregelung genutzt, andere haben sich aufgrund der veränderten Beitragsrichtlinien zum Austritt entschlossen.
Die vitale Gemeinschaft der Stiftungen in ihrem Bundesverband hat Strahlkraft in den Stiftungssektor und in die Gesellschaft. Im vergangenen Jahr 2012 konnten 190 neue Mitglieder im Verband willkommen geheißen werden – 159 Stiftungen und 31 Freunde des Stiftungswesens. Demgegenüber haben 32 Stiftungen und 65 Freunde des Stiftungswesens, insgesamt also 97 Mitglieder, ihren Austritt aus dem Bundesverband erklärt. Die verhältnismäßig hohe Austrittsquote bei den Freunden des Stiftungswesens ist auf die veränderten Beitragsrichtlinien für Freunde zurückzuführen.
„Womit kann ich dienen?“ Der Leitsatz des Stifters Karl Kübel prägt das Wirken der Geschäftsstelle. Die Zufriedenheit der Mitglieder hat für die haupt- und ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter oberste Priorität. Die Geschäftsstelle in Berlin leistet jährlich mehrere Tausend Einzelberatungen in allen stiftungsrelevanten Fragen – telefonisch, per E-Mail und persönlich. Zahlreiche Veranstaltungen boten 2012 darüber hinaus die Möglichkeit zu Vernetzung, Information und Qualifizierung. Ein Angebot exklusiv für Mitglieder war
Entwicklung der Mitgliederzahlen in den letzten zehn Jahren (Stand jeweils zum 31.12.)
Stiftungen 1669 Freunde 525 Gesamt 2194
3256 628 3884
Deutscher StiftungsTag 2012 in Erfurt
der kostenlose Sonderkongress, der zum dritten Mal in den Räumen der Stiftung Universität Hildesheim stattfand. Er widmete sich 2012 dem Thema „Aus Fehlern lernen – Verbesserungspotenziale für die Stiftungsarbeit“. Mit der Stiftungsinfo, einem weiteren Angebot exklusiv für Mitglieder, wurde ein neues Publikationsformat entwickelt. Ziel ist es, Mitglieder zu aktuellen Themen umfassend zu informieren. Angesichts des anhaltend niedrigen Zinsniveaus befasste sich die erste Ausgabe der Stiftungsinfo mit der Zinskrise und den sich daraus ergebenden Schwierigkeiten und Möglichkeiten für Stiftungen. Ein gedrucktes Exemplar erhielten alle Mitglieder mit dem Weihnachtsbrief. Das Dokument steht auch im geschlossenen Mitgliederbereich zum Herunterladen zur Verfügung. www.stiftungen.org/verband www.stiftungen.org/login
Wirksame Interessenvertretung Der Bundesverband Deutscher Stiftungen vertritt die Interessen der Stiftungen gegenüber Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung in Deutschland und zunehmend auf europäischer Ebene. Damit Stiftungen ihre Aufgaben und Anliegen auch in Zukunft wirksam wahrnehmen und verwirklichen können, bemüht er sich um weitere Verbesserungen der Rahmenbedingungen vor allem im Stiftungs- und Stiftungssteuerrecht. Dazu hat der Verband zu einer Vielzahl gesetzlicher und untergesetzlicher Regelungsentwürfe Stellung bezogen und
die Beseitigung drohender Nachteile für Stiftungen angemahnt. Ende 2012 konnte er gravierende Änderungen im Umsatzsteuergesetz abwenden. Im Rahmen des Gesetzgebungsprozesses des Gesetzes zur Stärkung des Ehrenamts, das 2013 in Kraft tritt, konnte der Bundesverband durch zahlreiche Gespräche erreichen, dass sich die rechtlichen Rahmenbedingungen für die gemeinnützigen Stiftungen durch eine Vielzahl gesetzlicher Neuerungen verbessern. www.stiftungen.org/positionen
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Keine wirksame Interessenvertretung ohne gute Öffentlichkeitsarbeit. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen setzt sich für ein stiftungsfreundliches Klima ein, indem er Medien, Multiplikatoren und die interessierte Öffentlichkeit aktiv über das Stiftungswesen informiert, Anfragen von Journalisten beantwortet und Kontakte zu Stiftungen vermittelt. 2012 erreichten 20 überregionale und 19 regionale Pressemitteilungen des Bundesverbandes die Redaktionen. In zwei Pressekonferenzen und einem Pressegespräch standen Vertreter des Verbandes Journalisten Rede und Antwort. Zu den Höhepunkten der Pressearbeit zählten die 227 Medienberichte zur Jahrespressekonferenz und knapp 100 Beiträge zum Deutschen StiftungsTag. Im Sommer erfuhr die neue Studie zum Thema „Mission Investing im Deutschen Stiftungssektor“ starke Medienresonanz. Starke Pressearbeit heißt nicht nur, sich aktiv für ein stiftungsfreundliches
Klima einzusetzen, sondern auch drohenden Schaden abzuwenden. Dies gelang mit einer Pressemitteilung Anfang Dezember, die der Bundesverband nach ersten Medienberichten zu Steuerbetrugsfällen im Zusammenhang mit Liechtensteinischen Stiftungen verschickte. Den Hinweis, dass deutsche Stiftungen nicht beteiligt sind, griffen zahlreiche Medien auf. Als Ergebnis der Medienaktivitäten war der Bundesverband 2012 in rund 1.000 Beiträgen explizit erwähnt. Daraus ergibt sich für Printartikel eine Reichweite von 255 Millionen und eine verbreitete Auflage von über 75 Millionen. Die Initiative Bürgerstiftungen und der Deutsche Engagementpreis, zwei im Bundesverband angesiedelte Gemeinschaftsprojekte, erreichten mit insgesamt zehn bzw. elf Pressemitteilungen ebenfalls eine sehr gute Presseresonanz. Das hängt vor allem mit verstärkter lokaler und regionaler Berichterstattung dieser Projekte zusammen. www.stiftungen.org/presse
Haus Deutscher Stiftungen Als Treffpunkt für Stifter, Stiftungsmitarbeiter, Vertreter von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur ist das Haus Deutscher Stiftungen in Berlin Sitz der Geschäftsstelle des Bundesverbandes. Das Kompetenzzentrum für Fragen zum Stiftungswesen in Deutschland im Herzen der Hauptstadt können Mitglieder und Partner des Verbandes auch für ihre Veranstaltungen nutzen. Sie sind herzlich willkommen! www.stiftungen.org/raumvermietung
Stiftungsportal stiftungen.org Stiftungen.org, das Portal für Stiftungen und das Stiftungswesen, bietet aktuelle und umfangreiche Informationen über das deutsche Stiftungswesen und den Bundesverband Deutscher Stiftungen. Die Bekanntheit und Beliebtheit des Portals hat sich 2012 überdurchschnittlich erhöht: www.stiftungen.org verzeichnete rund 695.000 Besucher, 21 Prozent mehr als 2011. Insgesamt wurden etwa 2 Millionen Seitenaufrufe gezählt. Besonders beliebt sind Serviceangebote wie die Online-Stiftungssuche, der Online-Stellenmarkt oder die seit Juli 2012 neu gestaltete StiftungsPartner-Suche, die es Stiftungen erleichtert, passende Berater oder Dienstleister zu finden. Informationen zur Stiftungsgründung, zu den Themen Recht, Steuern und Finanzen werden ebenfalls häufig aufge-
rufen. Teilweise sind diese Informationen ausschließlich im geschlossenen Mitgliederbereich zu finden und werden somit den Mitgliedern exklusiv bereitgestellt. Seit Anfang 2012 nutzt der Bundesverband zur Webanalyse das Open-SourceTool Piwik, mit dem die datenschutzrechtlichen Bestimmungen sicher umgesetzt werden konnten. www.stiftungen.org
Ihre News auf stiftungen.org Über den Service „Stiftungen online“ können deutsche Stiftungen News, Termine und Jobs eigenständig und kostenlos auf stiftungen.org einstellen und so einer stiftungsinteressierten Öffentlichkeit präsentieren. 2012 wurden knapp 900 Beiträge eingestellt und seit 2010 insgesamt 4.121 Zugänge vergeben. www.stiftungen.org/stiftungen-online
Newsletter StiftungsNews Der E-Mail-Newsletter StiftungsNews informiert Mitglieder und Interessierte gebündelt zum Ende jeden Monats über die wichtigsten Neuigkeiten des Bundesverbandes und aus den Stiftungen. Fast 11.000 Empfänger erhalten News, Literaturtipps und Veranstaltungshinweise, Stellenangebote und Ausschreibungen – eine seriöse und verlässliche Quelle für Informationen aus der Welt der Stiftungen. www.stiftungen.org/newsletter
Social Media Seit zwei Jahren informiert der Bundesverband im Social Web über Aktuelles aus dem Stiftungswesen. Allein bei Facebook ließen sich zum Jahresende 2012 fast 3.000 Interessierte regelmäßig diese News in ihrem Nachrichtenstrom anzeigen. Auch die Zahl der Follower bei Twitter und Google Plus verzeichnete eine positive Entwicklung. www.stiftungen.org/socialmedia
Die Datenbank des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen ist die umfangreichste und wichtigste Datensammlung zum deutschen Stiftungswesen. Sie ist die Informationsgrundlage für viele Aktivitäten, mit denen der Bundesverband seinen satzungsgemäßen Zweck erfüllt. Dazu zählen z.B. Statistiken und Recherchen für die politische Beratung, die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die Online-
Stiftungssuche sowie das Verzeichnis Deutscher Stiftungen. Um die Zukunftsfähigkeit der Datenbank zu gewährleisten, wurden auch im vergangenen Jahr Schwerpunkte auf die Datenerfassung sowie die Verbesserung der Datenqualität und der Datenbankstruktur gelegt. www.stiftungen.org/suche
Magazin StiftungsWelt Die StiftungsWelt bietet viermal im Jahr aktuelle Informationen aus dem Bundesverband und dem Stiftungswesen. Jede Ausgabe widmet sich einem Schwerpunktthema – in 2012 waren es die Themen Demokratieentwicklung und politische Bildung, Stiftungsethik, Inklusion von Menschen mit Behinderungen und Wald. Darüber hinaus bilden Interviews, Porträts, Kurzmeldungen, Veranstaltungshinweise, Literaturtipps und serviceorientierte Beiträge zum Stiftungsrecht und -management die vielfältigen Themen des Stifungssektors ab. www.stiftungen.org/stiftungswelt
Verlag Ein kleines, aber feines Fachprogramm rund um das Thema Stiftungen bietet der Verlag des Bundesverbandes. Flaggschiff ist das Verzeichnis Deutscher Stiftungen, das mit zahlreichen Grafiken, Statistiken und rund 19.000 Stiftungsporträts das umfangreichste Nachschlagewerk zum deutschen Stiftungswesen darstellt. Zum Angebot gehören verschiedene Ratgeber – von der Gründung einer Stiftung bis zur Vermögensanlage – sowie seit 2012 ein Praxisratgeber zum Thema Fundraising. Im vergangenen Jahr wurden außerdem die Studien „Stiftungen und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen“, „Denken fördern – Thinktanks als Instrumente wirkungsvoller Stiftungsarbeit“ und „Mission Investing im Deutschen Stiftungssektor“ veröffentlicht. Soziale Nachhaltigkeit stand im Mittelpunkt des StiftungsReports 2012/13. www.stiftungen.org/verlag www.stiftungen.org/shop www.stiftungen.org/verzeichnis
Kompetenzzentrum Stiftungsforschung Das Kompetenzzentrum Stiftungsforschung bündelt seit dem Frühjahr 2012 die Forschung des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen. Dazu gehören die Konzeption und Durchführung von Studien sowie Befragungen im Stiftungssektor. Mit dem StiftungsPanel gibt es hierfür seit September ein neues Erhebungsinstrument. Die im Kompetenzzentrum Stiftungsforschung erstellten Studien
werden in der Regel im Verlag des Bundesverbandes veröffentlicht. www.stiftungen.org/ stiftungsforschung www.stiftungen.org/stiftungspanel www.stiftungen.org/stiftungsreport
Fortbildungsangebote der Deutschen StiftungsAkademie Fachwissen und Kompetenz sind entscheidende Faktoren für Innovation und Erfolg im gemeinnützigen Sektor. Diese sollten kontinuierlich ausgebaut werden – deshalb gibt es die Deutsche StiftungsAkademie, eine gemeinsame Einrichtung des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft und des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen. Neben den Fortbildungen zu Basiswissen wie „Neuerungen im Stiftungs-, Gemeinnützigkeits- und Spendenrecht“ und „Stiftungsmanagement“ bietet die DSA Seminare, Workshops, Kongresse und Foren zu verschiedenen Themen – mit in 2012 insgesamt 32 Veranstaltungen. In den Zertifizierungslehrgängen zum Stiftungsmanager und Stiftungsberater konnten 2012 90 Teilnehmer ein Zertifikat erwerben. Das Alumni-Forum für Absolventen der Zertifizierungslehrgänge bietet zudem ein Netzwerk, das auch über die konkrete Weiterbildungsphase hinaus Austausch ermöglicht. Erstmals angeboten wurde 2012 eine Schulung zur Führung von Stiftungen. www.stiftungen.org/ stiftungsakademie
Formelle Grundlagen Die Mitgliederversammlung des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen ist – wie in jedem Verein – das wesentliche Organ laut Gesetz und Satzung. Des Weiteren sind Vorstand und Beirat als vereinsrechtliche Organe benannt. Der Generalsekretär ist als besonderer Vertreter gemäß § 30 BGB bestellt. Vorstand und Beirat führen den Bundesverband auf der strategischen Ebene. Sie entscheiden gemeinsam über Angelegenheiten von grundsätzlicher Bedeutung und über Ehrungen, über den Wirtschaftsplan und Jahresabschluss. Die wesentlichen Rechte der Mitglieder bestehen darin, in der Mitgliederversammlung den Vorstand
und einen wichtigen Teil des Beirats sowie den Rechnungsprüfer zu wählen, den Jahres- und Rechnungsprüfungsbericht entgegenzunehmen sowie über die Entlastung des Vorstands zu entscheiden, Ehrenmitglieder zu ernennen und Richtlinien für die Bemessung des Mitgliedsbeitrages festzusetzen. Hinzu treten weitere in Gesetz und Satzung vorgesehene Rechte, wie die Beschlussfassung über Satzungsänderungen. Sämtliche Gremienmitglieder sind ehrenamtlich tätig und erhalten im Einzelfall eine Reisekostenerstattung, nicht jedoch eine Aufwandsentschädigung. Demgegenüber sind die Angestellten in der Berliner Geschäftsstelle einschließlich des Generalsekretärs hauptamtlich tätig.
Verbandsthemen im Gremienfokus 2012 Zu fünf regulären Sitzungen traf sich 2012 der Vorstand. Zudem tagte der Beirat gemeinsam mit dem Vorstand insgesamt dreimal: in Köln, Erfurt und Berlin. Besonders intensiv haben sich Vorstand und Beirat für die Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen für Stiftungen eingesetzt. Bereits im Vorfeld zur politischen Initiative für das Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes (vormals Gemeinnützigkeitsentbürokratisierungsgesetz), aber auch im laufenden Gesetzgebungsverfahren haben Vorstand und Beirat die rechtlichen Positionen des Verbandes geschärft und vertreten, um
Der Vorstand (v.l.): Dr. Michael Hanssler, Dr. Roland Kaehlbrandt, Dr. Stephan Schauhoff, Dr. Gesa Schönberger, Dr. Wilhelm Krull, Katharina Knäusl, Prof. Dr. Michael Göring
in jedem Stadium des Gesetzgebungsprozesses die Belange der Stiftungen gegenüber politischen Entscheidern zu verdeutlichen. Das Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes ist am 1. März 2013 vom Bundesrat verabschiedet worden und enthält mehrere stiftungs- und stiftungssteuerrechtliche Verbesserungen. Einen weiteren Themenschwerpunkt bildeten die Grundsätze guter Verwaltung von Treuhandstiftungen. Auf ihrer gemeinsamen Sitzung am 30. März 2012 wurden diese von Vorstand und Beirat verabschiedet. Der neue Kodex ergänzt die 2006 verabschiedeten Grundsätze guter Stiftungspraxis. Er enthält klare Qualitätsanforderungen an Verwalter von Treuhandstiftungen und bietet darüber hinaus Orientierung für Stifterinnen und Stifter bei der Auswahl eines Dienstleisters als Treuhänder des Stiftungsvermögens. Mit der Verabschiedung der Grundsätze wurde zudem beschlossen, ein Gütesiegel für gute Treuhandstiftungsverwaltung zu erarbeiten und zu etablieren. Auch die Überarbeitung der Beitragsordnung des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen stellte einen wichtigen Meilenstein dar. Im Bestreben, das der Beitragsbemessung zugrunde liegende Solidarprinzip noch konsequenter zu handhaben und dieses auch innerhalb der Mitgliedskategorie der „Freunde des Stiftungswesens“ stärker umzusetzen, haben Vorstand und Beirat einen Änderungsvorschlag der Beitragsordnung vorgelegt, der von der Mitgliedersammlung 2012 beschlossen wurde. So bemisst sich – wie schon bei den Stiftungen –
nun auch der Beitrag für eine Mitgliedschaft als „Freund des Stiftungswesens“ an der finanziellen Leistungsfähigkeit des Mitglieds. Bereits im Jahr 2011 hatten Vorstand und Beirat sich der gewichtigen Frage gestellt, wie der Verband seine satzungsmäßigen Strukturen, Abläufe und fachlichen Gliederungen an aktuelle und künftige Herausforderungen anpassen kann und eine entsprechende Satzungsänderung beschlossen. Im letzten Jahr galt es, diese Satzungsänderung, die durch die Mitgliederversammlung verabschiedet wurde, umzusetzen, die daraus resultierende Umstrukturierung des Beirats einzuleiten und das neue Gremium, die Konferenz der Arbeitskreisleiter, zu etablieren. Seitdem sind die Leiterinnen und Leiter der Arbeitskreise in einem eigenen Gremium aufgestellt, das am 16. November 2012 seine Arbeit aufnahm. Zum Vorsitzenden der Konferenz wurde Dr. Rupert Antes, Leiter des Arbeitskreises Internationales, gewählt, zu seinen Stellvertretern Brigitte Andrae (Arbeitskreis Kirchen), Tobias Henkel (Arbeitskreis Kunst und Kultur) sowie Ralph Lindner (Arbeitskreis Stiftungen der öffentlichen Hand). Diese vier sind damit für den Beirat des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen vorgeschlagen und werden sich auf der Mitgliederversammlung am 16. Mai 2013 zur Wahl stellen. Wie in jedem Jahr widmeten sich die Gremien strategischen Fragen rund um die Veranstaltungen des Bundesverbandes und die von ihm verliehenen Preise: Dabei ging es um den Deutschen Stif-
tungsTag und den Hildesheimer Tag des Stiftungsmanagements (bisher: Sonderkongress), und es wurden die Weichen für den Tag der Stiftungen gestellt, der erstmals 2013 stattfinden wird. Grundlegende Aspekte der Drittmittelprojekte wie z.B. die Initiative Bürgerstiftungen oder der Deutsche Engagementpreis wurden ebenfalls beraten Auch außerhalb der Sitzungen sind Vorstands- und Beiratsmitglieder aktiv, z.B. mit der Übernahme von Reden zur Außenvertretung des Verbandes, dem Engagement in der Politikberatung oder der Vermittlung von Kontakten. Für die Leiter der Arbeitskreise kommt die Planung der Arbeitskreisaktivitäten hinzu.
Wechsel und Kontinuität Während sämtliche Vorstandsmitglieder von der Mitgliederversammlung gewählt werden, kommt die Mitgliedschaft im Beirat bislang auf unterschiedlichen Wegen zustande: Bis zu zwölf Mitglieder werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Weitere bis zu drei Beiratsmitglieder können von Vorstand und Beirat gemeinsam kooptiert werden. Gleiches gilt für die Arbeitskreisleiter, die von Vorstand und Beirat einvernehmlich ernannt werden. Der Rechnungsprüfer ist sogenanntes geborenes Beiratsmitglied. Der Beirat umfasst somit bis zu 30 Mitglieder, und hinzu kommen sechs Ehrenmitglieder, die im Beirat ein Stimmrecht haben. Als neuer Leiter des Arbeitskreises Kunst und Kultur und als Beiratsmitglied wurde Tobias Henkel berufen. Von der
Mitgliederversammlung in den Beirat wiedergewählt wurden Markus Hipp und Dr. Heike Kramer. Allen aktiven und ehemaligen Gremienmitgliedern gebührt großer Dank für ihre umfangreichen Zeitspenden und ihre vielfältigen Beiträge zur qualitativen Weiterentwicklung des Verbandes.
Vorstand Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär, VolkswagenStiftung, Hannover (Vorsitzender) | Prof. Dr. Michael Göring, Vorsitzender des Vorstands, ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius, Hamburg (Stv. Vorsitzender) | Dr. Michael Hanssler, Vorstand, Gerda Henkel Stiftung, Düsseldorf | Dr. Roland Kaehlbrandt, Vorsitzender des Vorstands, Stiftung Polytechnische Gesellschaft, Frankfurt a.M. | Katharina Knäusl, Stiftungsdirektorin, Leiterin der Abteilung Stiftungsverwaltung, Sozialreferat, München | Dr. Stephan Schauhoff, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Partner, Partnerschaft Flick Gocke Schaumburg, Bonn | Dr. Gesa Schönberger, Geschäftsführerin, Dr. Rainer Wild-Stiftung, Stiftung für gesunde Ernährung, Heidelberg
Beirat Brigitte Andrae, Präsidentin, Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Erfurt | Dr. Rupert Antes, Geschäftsführer, Haniel Stiftung, Duisburg | Dieter Berg, Vorsitzender der Geschäftsführung, Robert Bosch Stiftung GmbH, Stuttgart | Senator E.h. Lothar A. Böhler, Stiftungsdirektor, Stiftungsverwaltung Freiburg | Dr. Helga ­Breuninger, Vorsitzende der Geschäftsführung,
Breuninger Stiftung GmbH, Stuttgart | Dr. Christof Eichert, Geschäftsführender Vorstand, Herbert Quandt-Stiftung, Bad Homburg | Tobias Henkel, Direktor, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Braunschweig | Markus Hipp, Geschäftsführender Vorstand, BMW Stiftung Herbert Quandt, Berlin | WolfDietrich Graf von Hundt, Administrator, Fürstlich und Gräflich Fuggersche Stiftungen, Augsburg | Dr. Thomas Kempf, Mitglied des Vorstands, Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Essen | Wolfgang Koeckstadt, Senior Vice President, Leiter Finanzen und Shared Services, Bertelsmann Stiftung, Gütersloh | Dr. Heike Kramer, Direktorin, Leiterin Gesellschaftliches Engagement und Veranstaltungsmanagement, Deutscher Sparkassen- und Giroverband, Berlin | Ralph Lindner, Stiftungsdirektor, Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Dresden | Prof. Dr. Michael Ling, Stiftungsbeauftragter, Bischöfliches Ordinariat, Mainz | Sigrid Maier-Knapp-Herbst, Präsidentin der Klosterkammer Hannover i.R., Celle | Heike Catherina Mertens, Vorstand, Schering Stiftung, Berlin | ­Isabel Pfeiffer-Poensgen, Generalsekretärin, Kulturstiftung der Länder, Berlin | Dr. Andreas Richter, Rechtsanwalt und Partner, P+P Pöllath + Partners, Berlin | Winfried Ripp, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied, Bürgerstiftung Dresden | Prof. Dr. Andreas Schlüter, Generalsekretär, Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V., Essen | Dr. Lutz Spandau, Geschäftsführender Vorstand, Allianz Umweltstiftung, Berlin | Michael Stich, Vorstand, Michael Stich Stiftung, Hamburg | Dr. Klaus Wehmeier, Stv. Vorstandsvorsitzender, Körber-Stiftung, Hamburg | Prof. Dr. Birgit Weitemeyer,
Direktorin, Institut für Stiftungsrecht und das Recht der Non-Profit-Organisationen, Bucerius Law School, Hamburg | Ansgar Wimmer, Vorstandsvorsitzender, Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., Hamburg | Dr. Ekkehard Winter, Geschäftsführer, Deutsche Telekom Stiftung, Bonn
2012 ausgeschieden aus dem Beirat Karoline Beck-Krämer, Geschäftsführerin, Pestalozzi Stiftung, Frankfurt a.M. | Karin Heyl, Geschäftsführerin, Crespo Foundation, Frankfurt a.M. | Annabel von Klenck, Rechtsanwältin, Programmdirektorin, Common Purpose Ruhrgebiet, Essen | Niko Roth, Finanzund Personalvorstand i.R., Deutscher Caritasverband e.V., Freiburg | ­Nikolaus Turner, Geschäftsführer und Mitglied des Vorstands, Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertreffen am Bodensee, Lindau
Ehrenmitglieder Prof. Dr. h.c. mult. Berthold Beitz, Vorsitzender des Kuratoriums, Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Essen | Dr.-Ing. E.h. Fritz Brickwedde, Generalsekretär, Deutsche Bundesstiftung Umwelt, Osnabrück | Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Axel Frhr. von Campenhausen, Staatssekretär a.D., Präsident der Klosterkammer Hannover i.R., Hannover | Dr. Julia Dingwort-Nusseck, Präsidentin der Landeszentralbank in Niedersachsen i.R., Hamburg | Dr. Jörg Koppenhöfer, Vorsitzender des Stiftungsrats, Wilhelm Sander-Stiftung, München | Dr. Winfrid Frhr. von Pölnitz-Egloffstein, Administrator der Fürstlich und Gräflich Fuggerschen Stiftungen i.R., Velden/Vils
Jahresbericht 2012 37 39
Das Team der Geschäftsstelle: Ihre Ansprechpartner beim Bundesverband Deutscher Stiftungen 1 Dr. Marlene Kotzur, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Bibliothek | 2 Pia Elisabeth Liehr, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiterin Mitglieder/Datenbank/Studien | 3 Anke Pätsch, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiterin Medien & Kommunikation | 4 Nina Leseberg, Projektleiterin Medien & Kommunikation | 5 Katrin Kowark, Pressesprecherin | 6 Ariane Kügow, Assistentin Justiziariat | 7 Benita von Behr, Verlagsleiterin | 8 Dr. Antje Bischoff, Leiterin Kompetenzzentrum Stiftungsforschung | 9 Dr. Hedda HoffmannSteudner, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiterin Justiziariat | 10 Ines Osterloh, Assistentin Datenbank und Registratur | 11 Alexandra Weidner, Assistentin Mitgliedermanagement | 12 Cordula Beyer, Projektleiterin KOMPASS | 13 Silke Rothlübbers, Referentin Internetpublikation | 14 Timon Pohl, Referent Medien & Kommunikation | 15 Ralf Krebstakies, Referent Information und Dokumentation | 16 Cornelia Feist, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Datenbank | 17 Mira Nagel, Referentin Verlag | 18 Axel Halling, Referent Initiative Bürgerstiftungen und Stiftungsinitiative Ost | 19 Arne Scheffler, Volontär Medien & Kommunikation | 20 Tom Bialowons, IT-Beauftragter | 21 Dr. Andrea Rudolph, Leiterin Deutsche StiftungsAkademie | 22 Miriam Rummel, Wissenschaftliche Mitarbeiterin Kompetenzzentrum Stiftungsforschung | 23 Evelyn Senftleben, Assistentin Deutsche Stiftungsakademie | 24 Frank Schmidtke, Referent Datenbanken und Statistik | 25 Ina Burger, Assistentin Buchhaltung | 26 Elke Krüger, Office Management | 27 Dr. Verena Staats, Justiziarin | 28 Prof. Dr. Hans Fleisch, Generalsekretär | 29 Andrea Jarske, Assistentin der Pressesprecherin und des Bereichs Medien & Kommunikation | 30 Angelika Hensel, Assistentin Buchhaltung | 31 Heike Ullrich, Assistentin des Bereichs Mitglieder/Datenbank/Studien | 32 Caren Machlitt, Assistentin des Generalsekretärs | 33 Gabriele Fleischer, Projektassistentin Initiative Bürgerstiftungen | 34 Udo M. Hörsch, Leiter Bereich Verwaltung | 35 Cathrin Heinrich, Projektleiterin „Deutscher Engagementpreis“ | 36 Anja Södler, Projektreferentin „Deutscher Engagementpreis“ | 37 Christina Heine, Projektassistentin „Deutscher Engagementpreis“ | 38 Berenike Wiener, Referentin des Generalsekretärs | 39 Prof. Dr. Burkhard Küstermann, designierter stv. Generalsekretär, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Initiative Bürgerstiftungen | 40 Martin Springer, Online-Redakteur | Nicht im Bild: Benjamin Bosch, Assistent der Geschäftsstellenleitung Stiftungsverbund „LernenvorOrt“ | Sandra Fritz, Assistentin der Geschäftsleitung | Ralf Gigerich, Referent Veranstaltungen | Marietta Grimm | Assistentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit | Sandra Hagedorn, Wissenschaftliche Volontärin Kompetenzzentrum Stiftungsforschung | Hans Krüger, Empfang | Wilfried Lohre, Leiter der GeschäftsstelleStiftungsverbund „LernenvorOrt“ | Juliane Metzner-Kläring, Wissenschaftliche Mitarbeiterin (in Elternzeit bis August 2013) | Ulrike Reichart, Projektleiterin in der Initiative Bürgerstiftungen | Heike Richter, Assistentin Veranstaltungen | Henrike Schnell, Referentin Mitgliedermanagement | Sabine Süß, stv. Leiterin der Geschäftsstelle Stiftungsverbund „LernenvorOrt“ | Verena Trebing, Projektleiterin Bürgerstifterland Hessen
Die Geschäftsleitung (von links nach rechts) Prof. Dr. Burkhard Küstermann, designierter stv. Generalsekretär, Leiter Initiative Bürgerstiftungen | Anke Pätsch, Leiterin Medien & Kommunikation | Dr. Hedda Hoffmann-Steudner, Leiterin Justiziariat | Prof. Dr. Hans Fleisch, Generalsekretär | Pia Elisabeth Liehr, Leiterin Mitglieder/ Datenbank/Studien
Der Bundesverband in Zahlen 2012 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
92 1.2 4 6
Vorträge und Grußworte des Generalsekretärs
Pressekonferenzen Stellungnahmen zu Gesetzgebungsverfahren Gewinner des KOMPASS ausgeschiedene Gremienmitglieder
114 Bahnreisen des Generalsekretärs
neue Mitglieder (159 Stiftungen und Stiftungsverwaltungen, 31 Freunde des Stiftungswesens)
Teilnehmende an Veranstaltungen der Arbeitskreise, Foren und dem Sonderkongress für Mitglieder
1.2 8 9 1.6 5 2 neue Fans bei Facebook
Teilnehmende am Deutschen StiftungsTag 2012
1.6 9 1
regionale Stiftungstage mit Beteiligung des Bundesverbandes
Foren weibliche Gremienmitglieder (davon 2 im Vorstand, 7 im Beirat, 1 Ehrenmitglied)
Stiftungen, die sich am StiftungsPanel beteiligen
vergebene Zugangsdaten für den geschlossenen Mitgliederbereich
neue Datensätze in der Datenbank
14	Arbeitskreise 19	regionale Pressemitteilungen 20	überregionale Pressemitteilungen 26	Beiratsmitglieder
verschickte Info-Pakete 51 Mitarbeiter in der Geschäftsstelle (15 Männer, 36 Frauen, 19 Personen in Teilzeit, 1 Person in Elternzeit, Stand: 31.12.2012)
rund Artikel und Rundfunkbeiträge mit Nennung des Bundesverbandes oder seiner Projekte
Empfänger des E-MailNewsletters StiftungsNews
695.000 Besucher und über 2.000.000 Seitenaufrufe von www.stiftungen.org
über Reichweite und 75 Millionen verbreitete Auflage als Ergebnis der Pressearbeit
Die Finanzen des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen Erläuterungen zum Jahresabschluss 2012
Wie schon in den letzten Jahren hat der Bundesverband im Jahr 2012 neben vielen Erfolgen und Zielerreichungen inhaltlicher Art auch einen finanziellen Überschuss erreicht. Das wirtschaftliche Ergebnis nach gebotener Bildung und Auflösung von Projektrücklagen beträgt gut 54.000 Euro und führt unter Hinzurechnung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr zu einem Bilanzgewinn von nahezu 202.000 Euro. Diese dadurch gefestigte, in Krisenzeiten umso wichtigere wirtschaftliche Basis ermöglicht es dem Bundesverband auch in absehbarer Zukunft, seine Leistungen auf dem erreichten Niveau weiter zu verbessern und womöglich auszubauen. Das ambitionierte strategische Ziel, den Verband durch die Aufstockung der freien Rücklage auf 1 Million Euro bis 2015 krisenfester aufzustellen, bleibt durch eine mögliche Aufstockung um diesmal 90.000 Euro auf dann ca. 738.000 Euro erreichbar. Die Basis des wirtschaftlichen Erfolgs ist neben guter Planung, verbunden mit effizientem Controlling, ein kostenbewusstes, vorausschauendes Agieren in allen Tätigkeitsbereichen. Einen positiven Anteil hatte unverändert die gute Entwicklung der Mitgliederzahlen und -beiträge. Trotz der bekannt kritischen Lage an den Kapitalmärkten und den damit einhergehenden negativen Auswirkungen auf die Ertragssituation vieler Stiftungen konnte der Bundesverband nach Abzug der Austritte einen Zuwachs von netto 131 Mitgliedern allein im Bereich der Stiftungen verzeichnen. Die Mitgliedsbeiträge insgesamt stiegen,
auch infolge von Beitragsanpassungen, um rund 74.000 Euro gegenüber dem Vorjahr. Das damit ausgedrückte Vertrauen der Mitglieder in ihren Bundesverband und seine Leistungen ist Grund zu Dankbarkeit, aber auch Ansporn. Der Deutsche StiftungsTag in Erfurt als größter europäischer Stiftungskongress mit 120 Einzelveranstaltungen, zusammen so vielfältig wie die Stiftungslandschaft selbst, wurde von fast 1.600 Teilnehmern sowohl zu umfangreicher fachlicher Information als auch intensiver Kontaktpflege und Vernetzung genutzt. Einen bedeutenden Anteil am Erfolg hatten vor allem die aktiven Gäste und Referenten sowie die regionalen Stiftungen, die Stadt Erfurt und der Freistaat Thüringen, die dieses Großereignis unterstützt haben. Die Gesamtkosten der Veranstaltung von deutlich über 600.000 Euro wurden jedoch etwa zur Hälfte durch Förderer und Sponsoren gedeckt. Nur so konnte der Beitrag für die Teilnehmer auf vergleichsweise niedrigem Niveau gehalten und unter dem Strich dennoch einen Überschuss erwirtschaftet werden. Im Sinne einer übersichtlichen und transparenten Darstellung der Finanzlage gliedert sich der Jahresabschluss des Bundesverbandes in die drei Abteilungen Zentralbereich, Drittmittel- und Sonderprojekte. Im Zentralbereich sind die kontinuierlich laufenden Aktivitäten des Verbandes gebündelt. Dazu zählen besonders Beratungsleistungen für Mitglieder, die Organisation von zahlreichen Veranstaltungen, die Bereitstellung von
gedruckten und elektronischen Informationen, allgemeine Öffentlichkeitsarbeit zugunsten von Stiftungen sowie die Vertretung gegenüber Politik und öffentlicher Verwaltung. Hier zugeordnet ist auch das umfangreiche Angebot an Arbeits- und Gesprächskreisen, Foren und Workshops, welche in 2012 wieder von Teilnehmern aus allen Bereichen des Stiftungswesens zur Vernetzung und gemeinsamen inhaltlichen Arbeit genutzt wurden. Besonderer Dank für ihr freiwilliges Engagement gilt den Leiterinnen und Leitern dieser Netzwerke und den Mitgliedern, die damit die Vitalität und Praxisnähe der unterschiedlichen Plattformen gewährleisten. Neben den Mitgliedsbeiträgen sind im Zentralbereich insbesondere die Zuwendungen für Studien, Arbeitskreise und die KOMPASS-Verleihung sowie die Erlöse aus Anzeigenverkäufen die wichtigsten Ertragsfelder. Auf der Aufwandsseite spielen neben den Personalkosten die Miete für das Haus Deutscher Stiftungen, Druckkosten für Publikationen (insbesondere Mitgliedermagazin StiftungsWelt) sowie Honorare für externe Referenten, Autoren und Dienstleister (siehe Erläuterungen im Anhang) eine Hauptrolle. Das systematische Bestreben, die im Verlauf des Geschäftsjahres sich abzeichnenden Ertragsrückgänge durch Einsparungen einerseits und Anstrengungen zur Steigerung der Einnahmen andererseits zu kompensieren, hat unterm Strich im Zentralbereich zu einem Jahresüberschuss von rund 48.000 Euro geführt.
Drittmittel- und Sonderprojekte werden aufgrund ihres Projektcharakters getrennt betrachtet. Als einzeln auszuweisende Drittmittelprojekte definiert der Bundesverband Projekte mit: a)	einer Förderung durch mindestens einen Dritten und b)	einem Projektbudget von mindestens 100.000 Euro sowie c)	einer Projektlaufzeit von mindestens einem Jahr. Die Projekte des Bundesverbandes werden kostendeckend kalkuliert und tragen sich daher in der Regel selbst. Dies war auch in 2012 bei allen Projekten der Fall. Beim gesondert ausgewiesenen Projekt „Tag der Stiftungen“ werden die Aktivitäten des Bundesverbandes zur Unterstützung der teilnehmenden Stiftungen und jene für das 2. Münchner StiftungsSymposium am 1. Oktober 2013 als Zentralveranstaltung des Bundesverbandes zusammengefasst. Die dafür bereits angefallenen Aufwendungen im Jahr 2012 wurden am Jahresende in eine negative Projektrücklage eingestellt, da entsprechend ausgleichende Erträge im Folgejahr eintreten werden.
Der Deutsche StiftungsTag wird ebenfalls als Sonderprojekt betrachtet und ausgewiesen, da er einerseits auf einer gemischten Finanzierung basiert und ihm andererseits, auch aufgrund seines Finanzvolumens, eine außerordentliche Bedeutung für den Verband zukommt. Das auffällig negative Jahresergebnis beim Projekt StiftungsReport ist dem Umstand geschuldet, dass für die im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales unter dem Dach des Projekts erstellte Studie „Stiftungen und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen“ die Aufwendungen überwiegend zwar in 2012 angefallen sind, zum Ausgleich aber die im Vorjahr aus bereits eingegangen Fördermitteln gebildete Projektrücklage aufgelöst wurde. In den Projekten „Initiative Bürgerstiftungen“ und „Deutscher Engagementpreis“ ergibt sich aufgrund der normalen zeitlichen Verzögerung zwischen Förderung und Mittelverwendung die übliche Notwendigkeit zur Rücklagenbildung. Dies gilt analog für die in 2012 neu hinzugekommenen Drittmittelprojekte
„StiftungsPanel“ als wissenschaftliches Erhebungsinstrument zur Erforschung der Stiftungslandschaft und die Geschäftsstelle des „Stiftungsverbundes Lernen vor Ort“ in Trägerschaft des Bundesverbandes. Wie oben erwähnt, sollen zur weiteren wirtschaftlichen Absicherung aus den verbleibenden Überschüssen des Zen­t ralbereichs und des Deutschen StiftungsTags 90.000 Euro zur Aufstockung der freien Rücklage verwendet werden. Der restliche Überschuss von rund 112.000 Euro soll als Gewinnvortrag in das nächste Geschäftsjahr übertragen werden. Das Geschäftsjahr 2012 ist finanziell für den Bundesverband insgesamt erfolgreich verlaufen. Für das Folgejahr streben wir mit realistisch guten Aussichten unter Fortsetzung des sorgsamen Wirtschaftens ein erneut positives Ergebnis an. Dies versetzt den Verband in die Lage, das Stiftungswesen in Deutschland auf unverändert vielen Gebieten aktiv weiter voranzubringen.
3.942.521
Anteil DEP *
3.847.962
1.451.754
Aufwendungen	1.437.555	Vermögen
1.832.322	758.528
2.283.963	653.416
2.331.613	658.195
„Vermögen“ umfasst die seit 2001 nach § 58 Nr. 7a AO gebildete sogenannte freie Rücklage, den Mittelvortrag, das Sondervermögen „Förderfonds Stiftungswesen“ (1998–2008) und die Stammeinlage an der Deutschen StiftungsAkademie und der Deutschen StiftungsService GmbH. Ab 2005 (erstes Jahr der Bilanzierung) wird hier die Bilanzsumme ausgewiesen. *(DEP = Deutscher Engagementpreis)
Zusammensetzung der Erträge und Aufwendungen Erträge 2012
Ideeller Bereich 77 %
Wirtschaftlicher Geschäftsbetrieb 10 %
Personalkosten 54 %
Sonstige Aufwendungen 20 %
Reise- und Bewirtungskosten, v.a. für Veranstaltungen 9 %
Raum- und Nebenkosten 9 %
Druckkosten 7 %
Sonstige Ausgaben Drittmittelprojekte 5 %
Sonstige Aufwendungen 2012
Versandkosten 14 %
Fortbildung 3 %
Sonstige Ausgaben Deutscher StiftungsTag 9 %
Bürobedarf 3 %
Fahrzeugkosten 2 %
Steuerberatungs-/ Buchführungskosten 1 %
Sonstiges 8 % (im Anhang weiter erläutert) Werbe- und Repräsentationskosten 7 % Telekommunikation, Internet 6 %
Bilanz per 31.12.2012 AKTIVA	€	I.	Anlagevermögen 1.	Immaterielle Vermögensgegenstände EDV-Software	2.	Sachanlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung	3.	Finanzanlagen Beteiligungen
31.12.2012	€
31.12.2011 T€
6.452,22
137.337,87
208.128,26	943.789,39
III.	Rechnungsabgrenzungsposten
46.857,75
1.451.753,79
PASSIVA	31.12.2012	€	€	I.	Eigenkapital 1.	Projektrücklage gem. § 58 Nr.6 AO	271.238,22	2.	Rücklage gem. § 58 Nr. 7 AO (freie Rücklage)	648.494,73	3.	Bilanzgewinn 201.797,28	Buchmäßiges Eigenkapital	1.121.530,23
II. Umlaufvermögen 1.	Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände a)	Forderungen aus Lieferungen und Leistungen	124.530,42 b)	Forderungen aus Mitgliedsbeiträgen	12.807,45	2.	Wertpapiere sonstige Wertpapiere	3.	Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten
II.	Rückstellungen 1.	Steuerrückstellungen
231 568 237 1.036
272.860,32
47.363,24
III.	Verbindlichkeiten 1.	Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.	sonstige Verbindlichkeiten	davon aus Steuern € 204.931,38
67.632,53 205.227,79
Gewinn- und Verlustrechnung per 31.12.2012 ERTRÄGE	1.	Ideeller Bereich a)	Mitgliedsbeiträge	b)	Zuwendungen
1.857.992,29 1.188.049,66
3.046.041,95
Zweckbetrieb a)	Publikationserlöse	b)	Recherchen	c)	Teilnehmerbeiträge	d)	Exkursionsbeiträge
66.748,05 7.400,00 345.976,00 3.329,22
423.453,27
139.151,75 3.000,00 9.655,00 15.500,00 238.866,39
406.173,14
17.956,66
48.896,20
3.942.521,22
2.083.745,87
252.057,18 87.871,02
252.418,10
4.	Kapitalerträge	5.	Sonstige Erträge a)	Sonstiges	b)	Untervermietung
9.586,04 39.310,16
AUFWENDUNGEN	6.	Personalaufwendungen a)	Löhne und Gehälter	b)	soziale Abgaben und Aufwendungen für	Altersversorgung c)	Aufwandsentschädigungen IBS	7.	Raum- und Nebenkosten a)	Raumkosten	b)	Nebenkosten
€	1.487.145,84 581.600,03
137.456,80 114.961,30
154.322,61
184.491,64
32.757,27
745.008,48
16.	Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen	stände des Anlagevermögens und Sachanlagen
30.298,53
3.847.962,32
94.558,90
19.	Jahresüberschuss/-fehlbetrag
85.245,90
236.238,22
54.543,09
147.254,19
201.797,28
Sonstige Aufwendungen a)	Sonstiges (Erläuterungen siehe Anhang)	b)	Versandkosten	c)	Transport- und Montageleistungen	d)	Telekommunikation / Internet	e)	Werbe- und Repräsentationskosten	f)	Bürobedarf	g)	Literatur, Zeitschriften	h)	Fortbildung	i)	Rechts- und Beratungskosten	j)	Steuerberatungs- und Buchführungskosten	k)	Nebenkosten des Geldverkehrs	l)	Honorare (Erläuterung siehe Anhang)
89.244,97 14.421,91 50.655,73
158.353,25 104.851,94 15.540,35 47.869,06 52.444,23 24.727,98 19.901,44 27.062,53 3.006,55 10.507,70 2.766,63 277.976,82
Drittmittel- und Sonderprojekte 2012 In dieser Übersicht sind die Drittmittelprojekte sowie das Sonderprojekt Deutscher StiftungsTag mit ihren jeweiligen Erträgen und Aufwendungen detailliert aufgeschlüsselt. Zusammen mit dem Ergebnis des Zentralbereichs bilden sie die Gewinn- und Verlustrechnung, die auf den vorherigen Seiten in Summe abgedruckt ist.
Stiftungs Panel
Dt. Engage- Deutscher Tag der mentpreis StiftungsTag Stiftungen
1.857.992,29	1.857.992,29
354.181,80 100.000,00
96.385,43
67.091,38 293.200,00 170.000,00
107.191,05 1.188.049,66
1.965.183,34 3.046.041,95
65.632,30
66.748,05
42.113,00 345.976,00
303.863,00 3.280,62
3.329,22
307.143,62
115.193,90 423.453,27
119.151,75
139.151,75
172.673,14
25.366,39 238.866,39
9.586,04
39.310,16
(75.751,16)
5.	Sonstige Erträge	Zwischensumme Erträge
355.143,37 100.000,00
96.539,61
67.091,38 293.200,00 710.643,62
124.647,36 124.647,36 2.395.654,40 4.018.272,38
6.	Personalaufwendungen	davon Aufwandsentschädigungen
219.765,59
24.299,47
84.534,23
48.825,62
108.091,06 164.788,34
11.333,21 1.422.108,35 2.083.745,87
743,04 2.313,21
18.096,13
69.106,92
18.627,82
70.432,78
158.486,96 252.057,18 85.270,43
87.871,02
243.757,39 339.928,20
6.001,74
35.153,16
9.	Druck- und Herstellungskosten
102.303,64
137.456,80
2.115,93
11.485,52
35.661,22
44.094,35
114.961,30
36.238,44
146.397,99 252.418,10
8.849,11
19.301,45
39.911,76
25.856,14
46.719,48
89.244,97
17.022,00
50.655,73
6.639,53
43.917,84
60.594,35
15.616,05
95.306,80
11.	Bewirtungskosten (einschließlich Veranstaltungen)
60.902,66 184.491,64
6.163,76
14.431,27
11.439,29
13.	Miete und Leasing von Geräten und Software	14.	Fahrzeugkosten
17.091,80 5.121,98
16.827,45
15.121,44
2.987,11
18.881,09
52.723,02
158.353,25
59.074,17
104.851,94
13.295,63
15.540,35
43.420,11
47.869,06
20.215,36
9.310,06
52.444,23
13.918,31
24.727,98
16.425,70
19.901,44
19.907,73
3.006,55
Steuerberatungs-/ 10.507,70
53,95 3.156,40
19.096,21
68.299,33
10.605,91
27.580,25
67.679,05
45,61 41.920,60
92.538,31
277.976,82
(961,57)	66.654,01
17.469,45
(13.775,23)	44.875,93
6.292,96
125.951,13
(61.014,36)	215.064,74
7.603,11
336.848,31
820.759,64
16.	Abschreibungen Sachanlagen	17.	Abschreibungen Finanzanlagen	Zwischensumme Aufwendungen
361.665,42
62.215,33 166.807,58
62.548,44
286.611,21
625.485,55
19.436,31 2.338.943,64 3.923.713,48
18.	Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
-6.522,05
37.784,67
-70.267,97
4.542,94
85.158,07
-19.436,31
56.710,76
47.397,76
19.	Steuern	20.	Jahresüberschuss/ -fehlbetrag
21.	Entnahmen aus Rücklagen
22.	Einstellungen in Rücklagen
19.630,40
27.777,32 100.500,00
16.112,74 236.238,22
23.	Ergebnis nach Rücklagen	auflösung und -bildung
23.258,07
31.285,02
24.	Gewinnvortrag aus dem Vorjahr
178.539,21
25.	Bilanzgewinn / Bilanzverlust
Anhang Erläuterungen zur Bilanz Aktiva I.	Anlagevermögen I.1.	Es handelt sich ausschließlich um EDV-Software, für die eine Nutzungsdauer von fünf Jahren zugrunde gelegt wurde. I.2.	Sachanlagen wurden entsprechend ihrer Nutzungsdauer gemäß der vom Bundesministerium der Finanzen herausgegebenen Afa-Tabelle für allgemein verwendete Anlagegüter linear abgeschrieben. Die jeweilige Nutzungsdauer liegt zwischen drei (EDV-Hardware) und dreizehn (Büromöbel) Jahren. Für im Geschäftsjahr neu angeschaffte Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG (Anschaffungswert zwischen 150 und 1.000 Euro) wurden Sammelposten mit fünfjähriger Abschreibungsdauer gebildet. I.3.	Hier sind unverändert die Beteiligung an der Deutschen StiftungsAkademie GmbH in Höhe von 12.782,30 Euro sowie das Stammkapital der in 2007 vom Bundesverband gegründeten Deutsche StiftungsService GmbH in Höhe von 25.000,00 Euro ausgewiesen. II.	Umlaufvermögen II.1.	a) Es handelt sich im Einzelnen um Forderungen aus Publikationsverkäufen (4.920,87 Euro), Teilnehmerbeiträgen (7.135,00 Euro), dem Anzeigengeschäft (13.943,35 Euro), Raumvermietung (1.936,20 Euro) sowie Projektförderungen (96.595,00 Euro). Die entsprechenden Rechnungen bzw. Mittelanforderungen wurden überwiegend erst im Dezember 2012 erstellt. Es handelt sich prinzipiell um realistisch erzielbare Forderungen bzw. verbindliche Förderzusagen, welche zum größten Teil bereits in den ersten Wochen des Jahres 2013 eingegangen sind. Uneinbringbare Forderungen wurden demgegenüber bereits im Laufe des Berichtsjahres niedergeschlagen. II.3.	Im Bankguthaben sind unverändert verpfändete Mittel als Mietkaution in Höhe von ca. 44.000 Euro enthalten. III.	Rechnungsabgrenzungsposten Hier sind bereits angefallene Raumkosten (15.106,81 Euro), Druckkosten (779,23 Euro), Kfz-Kosten (159,68 Euro), Bewirtungskosten (4.826,19 Euro), Reisekosten (1.198,78 Euro), Versandkosten (656,40 Euro) und Honorare (24.130,66 Euro) für Veranstaltungen und Projekte in 2013 ausgewiesen.
Projekt „StiftungsReport“ Stand 31.12.2011:	Entnahme	./.	Stand 31.12.2012:
89.898,37	€ 70.267,97	€ 19.630,40	€
Projekt „Lernen vor Ort“ Stand 31.12.2011:	Einstellung	+	Stand 31.12.2012:
0,00	€ 4.542,94	€ 4.542,94	€
Projekt „Deutscher Engagementpreis“ Stand 31.12.2011:	Einstellung	+	Stand 31.12.2012:
21.188,53	€ 6.588,79	€ 27.777,32	€
Projekt „Deutscher StiftungsTag“ Stand 31.12.2011:	Einstellung	+	Entnahme	./.	Stand 31.12.2012:
38.600,00	€ 100.500,00	€ 38.600,00	€ 100.500,00	€
Projekt „Tag der Stiftungen“ Stand 31.12.2011:	Entnahme	./.	Stand 31.12.2012:
0,00	€ 19.436,31	€ 19.436,31	€
Projekte im Zentralbereich Stand 31.12.2011:	Einstellung	+	Stand 31.12.2012:
0,00	€ 16.112,74	€ 16.112,74	€
Projektrücklagen insgesamt Stand 31.12.2011:	205.535,41	€ Einstellungen	+	165.529,14	€ Entnahmen	./.	134.826,33	€ Stand 31.12.2012:	236.238,22	€ b)	Rücklage gemäß § 58 Nr. 7 AO (freie Rücklage) Stand 31.12.2011:	568.494,73	€ Einstellung	+	80.000,00	€ Stand 31.12.2012:	648.494,73	€ c)	Instandhaltungsrücklage für Haus Deutscher Stiftungen
I.	Eigenkapital I.1.	Rücklagenentwicklung
Stand 31.12.2011:	Einstellung	+	Stand 31.12.2012:
25.000,00	€ 10.000,00	€ 35.000,00	€
a)	Projektrücklage gemäß § 58 Nr. 6 AO
Projekt „Initiative Bürgerstiftungen“ Stand 31.12.2011:	Entnahme	./.	Stand 31.12.2012:
55.848,51 € 6.522,05 € 49.326,46 €
Projekt „StiftungsPanel“ Stand 31.12.2011:	Einstellung	+	Stand 31.12.2012:
0,00 € 37.784,67 € 37.784,67 €
I. 2. Bilanzgewinn Der Vorstand hat beschlossen, den Bilanzgewinn in Höhe von 201.797,28 Euro wie folgt zu verwenden: 90.000,00 €:	Einstellung in Rücklage gemäß § 58 Nr. 7 AO (freie Rücklage) 111.797,28 €:	Vortrag auf neue Rechnung IV.	Rechnungsabgrenzungsposten Es handelt sich um vorausbezahlte Mitglieds- und Teilnehmerbeiträge sowie Projektförderungen für das Folgejahr.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 15 a) Sonstige Aufwendungen / Sonstiges
Initiative Bürgerstiftungen: Preisgelder, Förderungen, Spenden	Tagungsgebühren	Exkursionen	Künstlersozialkasse	Anderes
12.250,00	€ 2.154,56	€ 627,50	€ 15,60	€ 2.044,14	€ 17.091,80	€
StiftungsReport: Künstlersozialkasse	Anderes
1.328,33	€ 395,90	€ 1.724,23	€
StiftungPanel: Autoren, Lektoren, Redakteure	Dienstleister, Agenturen, Berater
3.375,91	€ 7.230,00	€ 10.605,91	€
406,60	€ 25.673,65	€ 1.500,00	€ 27.580,25	€
Deutscher Engagementpreis: Referenten, Moderatoren	Künstler	Dienstleister, Agenturen, Berater
4.998,00	€ 8.480,00	€ 54.201,05	€ 67.679,05	€
Lernen vor Ort: Haustechnik
1.570,80	€
Deutscher Engagementpreis Preisgeld	GEMA-Gebühren	Tagungsgebühren	Künstlersozialkasse	Anderes
10.000,00	€ 901,25	€ 127,00	€ 860,50	€ 4.938,70	€ 16.827,45	€
7.570,00	€ 2.568,00	€ 12.092,40	€ 3.564,50	€ 16.125,70	€ 41.920,60	€
Deutscher StiftungsTag: Veranstaltungstechnik	Exkursionen	CO2-Kompensation	Künstlersozialkasse	Anderes
58.783,96	€ 1.477,50	€ 2.700,00	€ 397,62	€ 4.940,25	€ 68.299,33	€
Tag der Stiftungen: Dienstleister, Agenturen, Berater
4.391,10	€
Tag der Stiftungen: Pressedienst
Zentralbereich: Veranstaltungstechnik	GEMA-Gebühren	Teilnehmer-/Mitgliedsbeiträge	Lizenzen u.ä.	Jahresmitteklausur und Betriebsfeiern	Stellenanzeigen	Künstlersozialkasse	Exkursionen	Anderes
6.750,00	€ 3.883,38	€ 6.700,00	€ 23.766,85	€ 18.140,00	€ 33.298,08	€ 92.538,31	€
12.210,58	€ 539,28	€ 12.112,05	€ 688,82	€ 7.987,80	€ 822,31	€ 1.703,53	€ 678,00	€ 15.980,65	€ 52.723,02	€
277.976,82	€
158.353,25	€
Prüfvermerk Der vorliegende Jahresabschluss 2012 wurde am 14. und 15. Februar 2013 durch den Rechnungsprüfer des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen e.V., Wolf-Dietrich Graf von Hundt, Administrator der Fürstl. und Gräfl. Fuggerschen Stiftungen und Steuerberater, geprüft. Die Prüfung wurde unter Beachtung der vom IDW festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Durchführung von Abschlussprüfungen durchgeführt.
15 l) Honorare Initiative Bürgerstiftungen: Referenten, Moderatoren	Fotografen	Künstler	Dienstleister, Agenturen, Berater
250,00	€ 567,98	€ 5.741,50	€ 26.702,12	€ 33.261,60	€
Die Kontaktdaten aller Ansprechpartner in der Geschäftsstelle finden Sie im Internet unter www.stiftungen.org/team.
Benita v. Behr: 6 o.re., 6 u.li., 10 o., 11 u.; Dr. Antje Bischoff: 12 u.; Marc Darchinger: Coverfoto, U2, 1, 2 u., 3, 4 o.li., 4 u.li., 4 u. Mi., 5 o.re., 5 u. Mi., 5 u.re., 7 o.Mi., 7 o.re., 7 u.li., 9 o., 10 Mi., 10 u., 11 Mi., 12 o., 12 Mi., 13–15, 17-23, 25; Prof. Dr. Hans Fleisch: 11 o.; Jens Jeske: 4 o.Mi., 5 o.li., 6 u.Mi., 9 Mi.; Wolfgang Kömpel: 5 o.Mi.; Cornelia Kolbe-Bode: 2 o., 6 o.li.; Anke Pätsch: 7 u.re.; Timon Pohl: 7 o.li., 8; ­Carolin Regler: 6 u.re.; Mika Schmidt: 5 u.li.; Henrike Schnell: 7 u.Mi., 9 u.li.
Gruppenvertrag D&O/VHV für Stiftungen im Bundesverband Deutscher Stiftungen Fordern Sie ein unverbindliches Angebot an. Weitere Infos finden Sie unter: www.pp-business.de VermögensschadenHaftpflichtversicherung € 100.000,– Versicherungssumme
Ihre Ansprechpartnerin: Gunhild Peiniger Geschäftsführerin Telefon +49 (0)40 413 45 32-0 Telefax +49 (0)40 413 45 32-16 gpeiniger@pp-business.de Ein Unternehmen der Ecclesia Gruppe.
Organhöherdeckung € 1 Mio. Versicherungssumme
Mitarbeiter- und Organfehler im operativen Bereich
D&O-Versicherung € 500.000,– Versicherungssumme*
Versicherung nur für Organe der Stiftung bei Auswahl-, Überwachungsund Organisationsverschulden
Gesamtversicherungssumme € 1,6 Mio.
Prämienbeispiel: € 750,– zzgl. 19% VSt. bei einem Stiftungsvermögen bis € 500.000,–
* Höhere Deckungssummen können dem einzelnen Verbandsmitglied jederzeit zu günstigen Prämien angeboten werden.
Jahresbericht 2012 des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen e.V.

References: § 30
 § 58
 § 58
 § 58
 § 6
 § 58
 § 58
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