Source: http://www.old.palmbach.org/kulturdenkmalePa.htm
Timestamp: 2017-08-23 23:03:45+00:00

Document:
Karlsruhe - Palmbach, Kulturdenkmale
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"Kulturdenkmale in Palmbach"
Kulturdenkmale in Palmbach
1. Friedhofweg 1
Gefallenendenkmal, Obelisk aus Buntsandstein, bez.: "Gemeinde Palmbach 1925", Buntsandsteinmauer mit Treppenanlage, Gedenktafeln sowie Steinbank, bez.: "Was knochig kernhaft erdenstark / das spriesst aus deutschem Bauernmark / Heinrich Vierordt 1855-1945" .
Kulturdenkmal nach § 2 (Sachgesamtheit), Flstnr. 81619
2. Henri-Arnaud-Str. 5
Kulturdenkmal nach § 2, Flstnr. 81531
3. Talstr. 20
Wohn- und Stallteil einer winkelförmigen Hofanlage, eingeschossiges Fachwerkwohnhaus auf massivem Sockel mit zwei giebelseitigen Wetterdächern, 2. Hälfte 18. Jahrhundert.
Kulturdenkmal nach § 2, Flstnr. 80079
4. Talstr. 43
Evangelische Kirche, neugotisch, bez. 1906 (erbaut unter Pfarrer Meerwein) anstelle eines Vorgängerbaus, an den noch zwei hölzerne Inschriftentafeln von 1725 erinnern. Historistisches Glasfenster. Chor 1949 nach Zerstörung wieder aufgebaut. Pfarrhaus, wohl gleichzeitig.
Kulturdenkmal nach § 2 (Sachgesamtheit), Flstnr. 80024, 80025
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Im rechtlichen Sinn ist ein Kulturdenkmal eine Sache bzw. der Teil einer Sache, an deren Erhaltung aus wissenschaftlichen (z.B. besonders typische Architekturform oder technische Anlage), künstlerischen (z.B. mit Steinplastiken oder Fassadenmalerei besonders geschmückte Hausfassade) oder heimatgeschichtlichen (z.B. Stadtbefestigung oder typisches Zeugnis des örtlichen oder regionalen Hausbaus) Gründen ein öffentliches Interesse besteht. Ob dies der Fall ist, stellt das Landesdenkmalamt als Fachbehörde fest.
Das Denkmalschutzgesetz kennt zwei Kategorien von Kulturdenkmalen, nämlich die "einfachen Kulturdenkmale" nach § 2 des Gesetzes und Kulturdenkmale von "besonderer Bedeutung" nach § 12 des Gesetzes. Letztere genießen einen höheren Schutz, beispielsweise muss bei der Gestaltung der Umgebung auf das Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung Rücksicht genommen werden. In Einzelfällen ist die Rechtsgrundlage der Denkmaleigenschaft die Übergangsvorschrift des § 28 des Denkmalschutzgesetzes, wonach Objekte einer alten badische Denkmalliste als eingetragenes Kulturdenkmal gelten, obwohl eine formelle Eintragung in das Denkmalbuch noch nicht erfolgt ist. Häuser, die mit einem P versehen sind, sind noch nicht qualifiziert. P bedeutet Prüffall. Eine detaillierte Prüfung soll aus Anlass konkreter Maßnahmen erfolgen.
(Text entnommen aus www.karlsruhe.de, Fotos: Roland Jourdan)
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© Roland Jourdan, Karlsruhe

References: § 2
 § 2
 § 2
 § 2
 § 2
 § 12
 § 28