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Timestamp: 2018-05-23 17:27:49+00:00

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Satzung über Aufwendungs- und Kostenersatz für Einsätze und andere Leistungen gemeindlicher Feuerwehren der Gemeinde Immenreuth - PDF
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1 1 Satzung über Aufwendungs- und Kostenersatz für Einsätze und andere Leistungen gemeindlicher Feuerwehren der Gemeinde Immenreuth Die Gemeinde Immenreuth erlässt aufgrund Art. 28 Abs. 4 Bayerisches Feuerwehrgesetz (BayFwG) folgende S A T Z U N G 1 Aufwendungs- und Kostenersatz (1) Die Gemeinde Immenreuth erhebt im Rahmen von Art. 28 Abs. 1 BayFwG Aufwendungsersatz für die in Art. 28 Abs. 2 BayFwG aufgeführten Pflichtleistungen ihrer Feuerwehren, insbesondere für 1. Einsätze, 2. Sicherheitswachen (Art. 4 Abs. 2 Satz 1 BayFwG), 3. Ausrücken nach missbräuchlicher Alarmierung oder Fehlalarmen. Einsätze werden in dem für die Hilfeleistung notwendigen Umfang abgerechnet. Für Einsätze und Tätigkeiten, die unmittelbar der Rettung oder Bergung von Menschen und Tieren dienen, wird kein Kostenersatz erhoben. Der Aufwendungsersatz entsteht mit dem Tätigwerden der Feuerwehr. (2) Die Gemeinde Immenreuth erhebt Kostenersatz für die Inanspruchnahme ihrer Feuerwehren zu folgenden freiwilligen Leistungen (Art. 28 Abs. 4 Satz 1 BayFwG): 1. Hilfeleistungen, die nicht zu den gesetzlichen Pflichtaufgaben der Feuerwehren gehören, 2. Überlassung von Gerät und Material zum Gebrauch oder Verbrauch, 3. Leistungen der Atemschutzgerätewerkstatt/Schlauchwerkstatt, Die Kostenschuld entsteht mit der Inanspruchnahme der Feuerwehr. (3) Die Höhe des Aufwendungs- und Kostenersatzes richtet sich nach den Pauschalsätzen gemäß den Anlagen zu dieser Satzung. Für den Ersatz von Aufwendungen, die nicht in den Anlagen enthalten sind, werden Pauschalsätze in Anlehnung an die für vergleichbare Aufwendungen festgelegten Sätze erhoben. Für Materialverbrauch werden die Selbstkosten berechnet. (4) Aufwendungen, die durch Hilfeleistungen von Werkfeuerwehren entstehen (Art. 15 Abs. 6 Satz 2 BayFwG), sowie wegen überörtlicher Hilfeleistungen nach Art. 17 Abs. 2 BayFwG zu erstattende Aufwendungen werden unabhängig von dieser Satzung geltend gemacht. 2 Schuldner (1) Bei Pflichtleistungen bestimmt sich der Schuldner des Aufwendungsersatzes nach Art. 28 Abs. 3 BayFwG. (2) Bei freiwilligen Leistungen ist Schuldner, wer die Feuerwehr willentlich in Anspruch genommen hat. (3) Mehrere Schuldner haften als Gesamtschuldner.
2 2 3 Fälligkeit Aufwendungs- und Kostenersatz werden einen Monat nach Zustellung des Bescheids zur Zahlung fällig. Diese Satzung tritt am in Kraft. 4 In-Kraft-Treten Immenreuth, Heinz Lorenz Erster Bürgermeister
3 3 Anlage 1 zur Satzung über Aufwendungs- und Kostenersatz für Einsätze und andere Leistungen gemeindlicher Feuerwehren Verzeichnis der Pauschalsätze1) Aufwendungsersatz und Kostenersatz setzen sich aus den jeweiligen Sachkosten (Nummern 1 bis 5) und den Personalkosten (Nummer 6) zusammen. 1. Streckenkosten Die Streckenkosten betragen für jeden angefangenen Kilometer Wegstrecke für bei einer Nutzungsdauer von ein Mannschaftstransportwagen MTW 15 Jahren 2,80 Euro ein Mehrzweckfahrzeug MZF 15 Jahren 3,17 Euro ein Tragkraftspritzenfahrzeug TSF (mit TS PFPN ) ein Tragkraftspritzenfahrzeug TSF-W (mit TS PFPN ) ein Löschgruppenfahrzeug LF 10 (LF 8 bzw. LF 8/6 bzw. StLF 10/6 bzw. MLF) 20 Jahren 3,57 Euro 20 Jahren 4,75 Euro 25 Jahren 6,10 Euro ein Löschgruppenfahrzeug LF Jahren 7,36 Euro ein Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF Jahren 7,14 Euro ein Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20 (LF 16/12) ein Tanklöschfahrzeug TLF 3000 (TLF 16/25 bzw. TLF 16/24-Tr) 25 Jahren 7,94 Euro 25 Jahren 6,18 Euro ein Tanklöschfahrzeug TLF 4000 (TLF 20/40) 25 Jahren 7,85 Euro einen Rüstwagen RW (RW-2) 25 Jahren 8,76 Euro einen Gerätewagen Gefahrgut GW-G 25 Jahren 8,50 Euro eine Drehleiter DLA (K) 23/12 25 Jahren 12,61 Euro ein Versorgungs-LKW (GW-L1) 20 Jahren 3,80 Euro einen Gerätewagen Logistik GW-L2 20 Jahren 6,22 Euro ein Wechsellader Fahrzeug WLF 25 Jahren 4,50 Euro bei einer durchschnittlichen jährl. Fahrleistung von km und einer Eigenbeteiligung der Gemeinde von 10% 1) Das Verzeichnis der Pauschalsätze entspricht der Veröffentlichung des Landesfeuerwehrverbandes aus dem Jahr 2013.
4 4 2. Ausrückestundenkosten Mit den Ausrückestundenkosten ist der Einsatz von Geräten und Ausrüstung abzugelten, die zwar zu Fahrzeugen gehören, deren Kosten aber nicht durch die zurückgelegte Wegstrecke beeinflusst werden. Für angefangene Stunden werden bis zu 30 Minuten die halben, im Übrigen die ganzen Ausrückestundenkosten erhoben. Die Ausrückestundenkosten betragen - berechnet vom Zeitpunkt des Ausrückens aus dem Feuerwehrgerätehaus bis zum Zeitpunkt des Wiedereinrückens - je eine Stunde für: ein Mannschaftstransportwagen MTW ein Mehrzweckfahrzeug MZF ein Tragkraftspritzenfahrzeug TSF (mit TS PFPN ) ein Tragkraftspritzenfahrzeug TSF-W (mit TS PFPN ) ein Löschgruppenfahrzeug LF 10 (LF 8 bzw. LF 8/6 bzw. StLF 10/6 bzw. MLF) ein Löschgruppenfahrzeug LF 20 ein Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 10 ein Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20 (LF 16/12) ein Tanklöschfahrzeug TLF 3000 (TLF 16/25 bzw. TLF 16/24-Tr) ein Tanklöschfahrzeug TLF 4000 (TLF 20/40) einen Rüstwagen RW (RW-2) einen Gerätewagen Gefahrgut GW-G eine Drehleiter DLA (K) 23/12 ein Versorgungs-LKW (GW-L1) einen Gerätewagen Logistik GW-L2 ein Wechsellader Fahrzeug WLF Ein Feuerwehranhänger Schlauch, Pulver, Leichtschaum LG 200 oder Lichtmast 23,25 Euro 27,94 Euro 71,64 Euro 86,73 Euro 102,05 Euro 117,80 Euro 115,01 Euro 143,15 Euro 98,99 Euro 104,15 Euro 143,33 Euro 234,75 Euro 231,35 Euro 36,42 Euro 85,97 Euro 59,98 Euro 30,00 Euro 3. Arbeitsstundenkosten Wird ein Gerät eingesetzt, das nicht zur feuerwehrtechnischen Beladung des eingesetzten Fahrezeugs gehört (und können demnach auch keine Ausrückestundenkosten geltend gemacht werden), werden Arbeitsstundenkosten berechnet. In die Arbeitsstunden nicht eingerechnet wird der Zeitraum, währenddessen ein Gerät am Einsatzort vorübergehend nicht in Betrieb ist. Für angefangene Stunden werden bis zu 30 Minuten die halben, im Übrigen die ganzen Stundenkosten erhoben.
5 5 Als Arbeitsstundenkosten werden berechnet für eine Schmutzwasserpumpe Einen Elektropneumatischen Bohrhammer Ein Lufthebekissen Einen Greifzug Einen Fahrzeug-Flutlichtmast 3000 W Einen Kompressor Einen Nass- und Trockensauger Ein Belüftungsgerät 4. Gerätekosten Für den Einsatz folgender Geräte und Ausrüstungsgegenstände werden die Kosten zusätzlich zu den Ausrückestundenkosten in Tagessätzen, auch für nur angefangene Tage, berechnet. Einen Druckschlauch einschließlich Pauschale für Waschen, Prüfen und Trocknen Einen Saugschlauch einschließlich Pauschale für Waschen 3,00 Euro 5. Kosten für sonstigen Materialaufwand, sonstige Geräte, Maschinen und Fahrzeuge Die Kosten für sonstigen Materialaufwand, insbesondere Ölsperren und Ölbindemittel, werden nach tatsächlichem Aufwand und Verbrauch berechnet. Für die Entsorgung von verbrauchten Ölbindemitteln und dergleichen wird ebenfalls der tatsächliche Aufwand berechnet. Für den Einsatz sonstiger, nicht unter den Ziffern 1 bis 4 genannten Geräte, Maschinen und Fahrzeugen wird eine Aufwendungsersatz in Höhe der tatsächlich entstandenen und nachgewiesenen Kosten erhoben. 6. Personalkosten Personalkosten werden nach Ausrückestunden berechnet. Dabei ist der Zeitraum vom Ausrücken aus dem Feuerwehrgerätehaus/der Feuerwache bis zum Wiedereinrücken anzusetzen. Für angefangene Stunden werden bis zu 30 Minuten die halben, im Übrigen die ganzen Stundenkosten erhoben. 6.1 Ehrenamtliche Feuerwehrdienstleistende Für den Einsatz ehrenamtlicher Feuerwehrdienstleistender wird folgender Stundensatz berechnet: 24,00 Euro 6.2 Sicherheitswachen Für die Abstellung zum Sicherheitswachdienst gemäß Art. 4 Abs. 2 Satz 1 BayFwG wird je Stunde Wachdienst für ehrenamtliche Feuerwehrdienstleistende folgender Stundensatz berechnet: 13,70 Euro
6 6 Anlage 2 zur Satzung über Aufwendungs- und Kostenersatz für Einsätze und andere Leistungen gemeindlicher Feuerwehren Gebührenverzeichnis für freiwillige Leistungen der gemeindlichen Feuerwehren Die Gebühren setzen sich aus den jeweiligen Sachgebühren (Nummern 1 bis 3) zusammen. 1. Freiwillige Leistungen Für freiwillige Leistungen werden die Kosten nach Anlage 1 als Gebühren erhoben, soweit nicht besondere Gebühren nach Anlage 2 erhoben werden. 2. Kosten für sonstiges Material Für die Überlassung von Gerät oder Material der gemeindlichen Feuerwehren zum Gebrauch oder Verbrauch werden pro angefangenem Tag folgende Gebühren berechnet: Flutlichtscheinwerfer Elektrotauchpumpe Kanalspülratte Im Übrigen gelten die einschlägigen Ziffern der Anlage 1 entsprechend. 3. Leistungen der Schlauchwerkstätte Für die Überlassung von Gerät oder Material der gemeindlichen Feuerwehren zum Gebrauch oder Verbrauch werden pro angefangenen Tag folgende Gebühren berechnet: Waschen und Trocknen je Schlauchlänge 4. Anforderungen Der Einsatz der Feuerwehr für freiwillige Leistungen ist mit den Kommandanten der jeweiligen Feuerwehr abzusprechen. Die beantragte Leistung ist der Gemeinde schriftlich mitzuteilen.

References: Art. 28
 Art. 28
 Art. 28
 Art. 17
 Art. 28
 Art. 4