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Timestamp: 2018-06-21 04:37:26+00:00

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Stand: 20. Januar 2008 / Geändert (§12) 26. Januar 2016
Der Verein trägt den Namen: St. Hubertus Schützenbruderschaft Kenten 1450/1924 e.V.
Er ist unter diesem Namen eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichts zu Bergheim unter der Nr. 1115 und hat seinen Sitz in Bergheim, Ortsteil Kenten.
Die St. Hubertus Schützenbruderschaft Kenten 1450/1924 e.V. - im folgenden „Schützenbruderschaft" genannt - ist eine Vereinigung von Personen, die sich zu den Grundsätzen und Zielen des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. (Vereinsregister Köln VR 4219) bekennen - im folgenden „Bund" genannt. Sie ist Mitglied dieses Bundes, dessen Statut in seiner jeweiligen Fassung als verbindlich anerkannt wird. Getreu dem Wahlspruch des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften "für Glaube, Sitte und Heimat" verpflichten sich die Mitglieder der Schützenbruderschaft zu:
b) Im Geiste der Ökumene haben die Mitglieder anderer christlicher Konfessionen in der Bruderschaft die gleichen Rechte und Pflichten.
c) Ausgleich sozialer Unterschiede im Geiste echter Brüderlichkeit.
d) Werke christlicher Nächstenliebe
c) Erziehung zu körperlicher und charakterlicher Selbstbeherrschung durch den Schiesssport.
c) Pflege der geschichtlichen Überlieferung und des althergebrachten Brauchtums, vor allem das dem Schützenwesen eigentümlichen Schiessspiels und des historischen Fahnenschwenkens.
a) der Jugendpflege durch Jugendbetreuung und Durchführung von Jugendfreizeiten.
b) dem Schiesssport durch Durchführung und Pflege schiesssportlicher Übungen und Leistungen.
c) der Pflege des Brauchtums durch die Pflege des historischen Schiessspiels, der Förderung und dem Erhalt des historischen Fahnenschwenkens sowie der Förderung und Erhaltung der überlieferten Schützentraditionen.
1. Mitglied können Personen christlichen Glaubens werden, die das 24. Lebensjahr vollendet haben, unbescholten und bereit sind, sich zum Inhalt dieser Satzung zu verpflichten, sowie Jungen und Mädchen ab dem 6. Lebensjahr gemäss § 6.
2. Das Gesuch um Aufnahme ist an den Vorstand der Schützenbruderschaft zu richten. Über die Aufnahme entscheidet die Mitgliederversammlung.
3. Die Schützenbruderschaft ist eine Vereinigung christlicher Personen. Nichtkatholische Mitglieder verpflichten sich mit der Aufnahme in die Schützenbruderschaft grundsätzlich auf deren christliche Grundsätze. Nichtchristen (z.B. Angehörige nichtchristlicher Religionen und Sektenangehörige) können nicht Mitglied werden
4. Mit der Aufnahme in die Schützenbruderschaft und durch die Anerkennung dieser Satzung verpflichten sich die Mitglieder auf die christlichen Grundsätze und zur christlichen Lebenshaltung. Sofern ein Mitglied in einer kirchlich nicht gültigen Ehe lebt, ist das Recht auf ein Leitungsamt (z.B. Brudermeister) ausgeschlossen. Die Königswürde ist diesen Personen im Einzelfall ermöglicht. Mitglieder, die ihren Kirchenaustritt erklären, sind von allen Ämtern ausgeschlossen.
5. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Tod oder Ausschluss. Das ausscheidende Mitglied hat auf das Vermögen der Schützenbruderschaft keinen Anspruch. Auch entfällt ein Anspruch auf Auseinandersetzung. Der Beitrag für das laufende Geschäftsjahr ist spätestens beim Ausscheiden zu zahlen.
7. Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn dazu ein wichtiger Grund vorliegt. Ein wichtiger Grund ist insbesondere dann gegeben, wenn das Mitglied das Ansehen und die Interessen der Schützenbruderschaft und des Bundes schädigt, oder wenn es mit der Beitragszahlung verschuldet mehr als ein Jahr im Rückstand ist. Der Jahresbeitrag muss jeweils bis zum Fronleichnamstag gezahlt sein.
Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Dem Mitglied ist vorher das rechtliche Gehör zu gewähren. Gegen die Ausschlussentscheidung hat der Betroffene das Recht, unter Ausschluss der ordentlichen Gerichtsbarkeit der Beschwerde beim Schiedsgericht des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften einzulegen. Bei Ausschluss findet keine anteilige Rückerstattung des Beitrages statt.
Jedes Mitglied ist verpflichtet, den von der Mitgliederversammlung festgesetzten Jahresbeitrag bis zum Fronleichnamstag für das laufende Jahr zu zahlen, sofern die Satzung oder ein Beschluss der Mitgliederversammlung keine Beitragsbefreiung vorsieht. An kirchlichen Veranstaltungen, den Festlichkeiten und Verpflichtungen der St.Hubertus Schützenbruderschaft e.V. sowie am Begräbnis eines Mitgliedes sollen sich nach Möglichkeit alle Mitglieder beteiligen.
Jedes Mitglied hat nach Aufnahme durch die Mitgliederversammlung die vollberechtigte Mitgliedschaft und das Recht auf den Königsschuss, soweit die Vorraussetzungen des § 4, Abs. 4 erfüllt sind.
Jugendliche vom 6. bis zum vollendeten 24. Lebensjahr werden in einer Schützenjugendabteilung zusammengefasst. Die Rechte der Schützenjugend ergeben, soweit die Jugend sich kein eigenes Statut gegeben hat, sich aus dem Bundesstatut der St. Sebastianus Schützenjugend im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. (BdSJ), sowie dem Statut des jeweiligen Diözesanverbandes des BdSJ. Führungskräfte der Jungschützen können auch über das 24. Lebensjahr hinaus ein Amt in der Jungschützenabteilung ausüben.
Die Schützenjugend gliedert sich
a) Kinderschützen vom 6. bis zum vollendeten 12. Lebensjahr
b) Schülerschützen vom 12. bis zum vollendeten 16. Lebensjahr
c) Jungschützen vom 16. bis zum vollendeten 24. Lebensjahr
§ 7 Organe der St. Hubertus Schützenbruderschaft Kenten
Organe der St. Hubertus Schützenbruderschaft e.V. sind
Jährlich, möglichst im Januar, ist die ordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Außerordentliche Mitgliederversammlungen können bei Bedarf einberufen werden. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn mindestens 1/10 der Mitglieder dies unter Angabe der Gründe beim 1. Brudermeister beantragen.
Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst, wenn die Satzung nichts anderes bestimmt. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Bei der Beschlussfassung wird offen abgestimmt. Auf Antrag von 10 Mitgliedern ist eine geheime Abstimmung durchzuführen.
Wahlen werden, wenn niemand widerspricht, durch offene Abstimmung, sonst durch Abgabe von Stimmzetteln, vollzogen. Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhält. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.
1. Wahl des Vorstandes und von 2 Rechnungsprüfern,
5. Festsetzung der Mitgliedsbeiträge, und Aufwandsentschädigung für König und Prinzen
Zur Auflösung der St. Hubertus Schützenbruderschaft ist die Anwesenheit von mindestens 2/3 der Mitglieder und eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen erforderlich. Sind in der Mitgliederversammlung, die über die Auflösung entscheiden soll, nicht 2/3 der Mitglieder anwesend, so ist innerhalb eines Monats eine neue Mitgliederversammlung einzuberufen, die in jedem Fall beschlussfähig ist, jedoch ebenfalls mit 3/4 Stimmenmehrheit.
Zur Änderung der Satzung der Schützenbruderschaft ist eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen erforderlich. Alle Satzungsänderungen bedürfen der Zustimmung des Bundes gemäss dessen Statut.
1. + 2. Brudermeister,
1. + 2. Geschäftsführer,
1. + 2. Kassierer
1. + 2. Schiessmeister,
1. + 2. Jungschützenmeister,
einer Vertreterin der weiblichen Mitglieder
als geistlicher Präses der Pfarrer der St. Hubertus Pfarre Kenten oder ein von ihm zu benennender Geistlicher,
der Bezirks- bzw. der Diözesanbundesmeister, soweit er Mitglied der Bruderschaft
der jeweils amtierende König und der Jungschützenprinz.
Zum Schiessmeister kann nur gewählt werden, wer im Besitz einer gültigen Schiessleiterqualifikation ist.
Die zu wählenden Mitglieder des Vorstandes werden auf fünf Jahre gewählt. Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Beim vorzeitigen Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes erfolgt eine Ersatzwahl für den Rest der Amtszeit in der nächstfolgenden Mitgliederversammlung.
Der Brudermeister, der Kassierer, der Geschäftsführer bilden den gesetzlichen Vorstand im Sinne des § 26 BGB.
Je zwei Mitglieder des gesetzlichen Vorstandes sind befugt, die Schützenbruderschaft gerichtlich und außergerichtlich zu vertreten. Rechtsverbindliche Erklärungen der Schützenbruderschaft werden von je zwei Mitgliedern des gesetzlichen Vorstandes abgegeben.
§ 13 Beschreibung des Schießmeisters
Der Schiessmeister organisiert das Brauchtumsschiessen und das sportliche Schiessen der Schützenbruderschaft und trägt hierfür - unbeschadet der Verantwortung des gesetzlichen Vorstandes - die gesetzliche Verantwortung. Ihm obliegt die Pflege und sorgfältige Verwahrung der Schusswaffen (unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen). Er trägt die Verantwortung für die ordnungsgemäße Durchführung des Schiesssportes. Pokale und sonstige Gegenstände werden von ihm verwaltet.
Die von der Mitgliederversammlung zu wählenden zwei Kassenprüfer müssen Mitglieder der Bruderschaft sein, dürfen aber nicht dem Vorstand der Bruderschaft angehören. Sie prüfen die Führung der Kassenbücher und Belege, die Bestände und Vermögensanlagen. Sie erstatten zur Jahresrechnungslegung des Kassierers den Prüfbericht.
§ 15 Kirchliche Feste und Veranstaltung
Höchstes Fest der Bruderschaft ist der Fronleichnamstag, an dem sich alle Mitglieder in althergebrachter Weise an der Prozession beteiligen und den Ehrendienst in Schützentracht versehen.
Das Fest des Heiligen Hubertus und der St. Sebastianustag werden nach altem Brauch begangen. Auch die Familienmitglieder sollen möglichst an den Festen teilnehmen.
An größeren kirchlichen Festen nimmt die Bruderschaft teil, z.B. an der feierlichen Abholung des Bischofs, der Einführung eines Pfarrers oder auf besondere Einladung.
Das jährlich zu feiernde Schützenfest soll an das althergebrachte Gefahrfest, welches über 300 Jahre in der Gemeinde Kenten gefeiert wurde, erinnern und soll der jährlich wiederkehrende Gründungstag sein. Hierbei wir das historische Brauchtum gepflegt, insbesondere der feierliche Kirchgang mit Königskrönung in der Kirche und der Krönungsball.
Die Bruderschaft lässt alljährlich zwei Hochämter halten für die lebenden, verstorbenen und gefallenen Mitglieder, das eine zum St. Sebastianusfest, das andere zum Schützenfest.
Bei den Gottesdiensten nehmen die Fahnenabordnungen im Altarraum Aufstellung.
Die Schützenbruderschaft pflegt das seit vielen Jahrhunderten von den historischen Schützenbruderschaften geübte Schiessspiel, das Vogelschiessen, desgleichen das althergerbrachte Fahnenschwenken im Schützenzug und bei sonstigen öffentlichen Veranstaltungen.
§ 17 Sportschiessen
Die Schützenbruderschaft pflegt und fördert das sportliche Schiessen nach den Bestimmungen der Sportordnung des Bundes. Die Schützenbruderschaft gewährt dem Bund in Erfüllung seiner Verpflichtungen als anerkannter Schiesssportverband alle erforderlichen Auskunfts- und Weisungsrechte.
In Not geratenen Mitgliedern kann der Beitrag ganz oder teilweise erlassen werden. Niemand darf von der Mitgliedschaft abgewiesen oder ausgeschlossen werden, weil er bedürftig ist.
§ 20 Auflösung der Schützenbruderschaft
Über die Auflösung der Bruderschaft entscheidet eine Mitgliederversammlung (s. § 9).
Im Falle der Auflösung, der Aufhebung und bei Wegfall des Satzungszweckes der Schützenbruderschaft fällt das vorhandene Vermögen an die katholische Kirchengemeinde St. Hubertus in Kenten mit der Auflage, dass die Barmittel ausschließlich und unmittelbar mildtätigen und gemeinnützigen Zwecken zugeführt werden. Die Sachwerte – wie Fahnen, Königssilber, Degen und Gewehre sowie Urkunden und Protokollbücher - sind zu archivieren.
Bei Wiedererrichtung einer neuen Schützenbruderschaft mit gleicher Zielrichtung wie die der Schützenbruderschaft, sind diesen die Sachwerte nach sorgfältiger, vorheriger Prüfung, zu übergeben.
1) Mit dem Beitritt eines Mitglieds nimmt der Verein Daten zum Mitglied auf. Dabei handelt es sich unter anderem um folgende Angaben: Name, Kontaktdaten, Familienstand, Beruf, Abteilung, Auszeichnungen; Bankverbindung und weitere dem Vereinszweck dienende Daten. Sonstige Informationen zu den Mitgliedern und Informationen über Nichtmitglieder werden von dem Verein grundsätzlich nur verarbeitet oder genutzt, wenn sie zur Förderung des Vereinszweckes nützlich sind und keine Anhaltspunkte bestehen, dass die betroffene Person ein schutzwürdiges Interesse hat, das der Verarbeitung oder Nutzung entgegensteht.
2) Mit dem Beitritt erklärt sich das Mitglied einverstanden, dass die im Zusammenhang mit der
Mitgliedschaft benötigten personenbezogenen Daten unter Berücksichtigung der Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes BDSG bzw. der kirchlichen Datenschutzanordnung KDO per EDV für den Verein erhoben, verarbeitet und genutzt werden. Ohne dieses Einverständnis kann eine Mitgliedschaft nicht begründet werden.
3) Die überlassenen personenbezogenen Daten dürfen ausschließlich für Vereinszwecke verwendet werden. Hierzu zählen insbesondere die Mitgliederverwaltung, die Durchführung des Sport- und Spielbetriebes, die üblichen Veröffentlichungen von Ergebnissen in der Presse, im Internet sowie Aushänge am "Schwarzen Brett". Eine anderweitige Verarbeitung oder Nutzung (z. B. Übermittlung an Dritte) ist - mit Ausnahme der erforderlichen Weitergabe von Angaben zur namentlichen Mitgliedermeldung an den Bund und zur Erlangung von Startberechtigungen an entsprechende Verbände - nicht zulässig.
4) Als Mitglied des Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften e.V. ist der Verein verpflichtet, seine Mitglieder an den Verband zu melden. Übermittelt werden dabei Name, Vorname, Geburtsdatum, Eintrittdatum, Austrittsdatum und Vereinsmitgliedsnummer (sonstige Daten); bei Mitgliedern mit besonderen Aufgaben (z.B. Vorstandsmitglieder) die vollständige Adresse mit Telefonnummer, E-Mail-Adresse sowie der Bezeichnung ihrer Funktion im Verein. Die namentliche Mitgliedermeldung erfolgt über ein internetgestütztes Programmsystem.
5) Das einzelne Mitglied kann jederzeit gegenüber dem Vorstand Einwände gegen die Veröffentlichung seiner personenbezogenen Daten auf der Bruderschafts-Homepage erheben bzw. seine erteilte Einwilligung in die Veröffentlichung widerrufen. Im Falle eines Einwandes bzw. Widerrufs unterbleiben weitere Veröffentlichungen zur seiner Person. Personenbezogene Daten des widerrufenden Mitglieds werden von der Homepage des Vereins entfernt.
Diese Satzung wurde auf der Mitgliederversammlung am 20.01.2008 beschlossen und tritt mit Eintragung ins Vereinsregister in Kraft. Alle vorangegangenen Satzungen verlieren damit ihre Gültigkeit.
Bergheim-Kenten, den 20.01.2008/Änderung §12 26.01.2016

References: § 6
 § 4

§ 7
 § 26

§ 13

§ 15

§ 17

§ 20
 § 9
 §12