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Timestamp: 2017-12-17 18:26:05+00:00

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1 Brunnenhof Ehrendingen Telefon Fax Wichtige Massnahmen bei einem Todesfall Eine Wegleitung für die Angehörigen
2 2 / 8 Wichtige Massnahmen bei einem Todesfall Eine Wegleitung für die Angehörigen Der Tod kommt oft überraschend und stellt die Familienangehörigen und Bekannten vor nicht alltägliche Fragen und Probleme. Das Bestattungsamt Ehrendingen hat eine Zusammenstellung erarbeitet, die den Angehörigen in dieser schwierigen Situation bei den notwendigen Schritten eine Hilfe bieten soll. Die Zusammenstellung enthält Informationen über die Erledigung der notwendigen Formalitäten und der Organisation der Bestattung. Nach dem Eintritt eines Todesfalles müssen die Angehörigen einige wichtige Vorkehrungen treffen, die sofort zu erledigen sind. Sehr hilfreich ist dabei, wenn eine Person Aufzeichnungen über ihre Bestattungswünsche, ihre Verbindungen zu Banken, Versicherungen, Vereinen usw. hinterlassen hat. Was tun bei einem Todesfall / Anordnungen und Formalitäten vor der Bestattung Nächste Angehörige benachrichtigen Todesfall zu Hause Todesfall im Spital oder Heim Arbeitgeber Bestattungsamt Pfarrer/in Bestattungsinstitut Friedhof Die nächsten Angehörigen sind zu informieren. Bei Tod infolge Krankheit Den behandelnden Arzt benachrichtigen, wenn dieser nicht erreichbar ist, den Hausarzt; ist auch dieser abwesend, den Notfallarzt (Telefon 117 oder 144). Der Arzt stellt die Todesursache fest und stellt eine Todesbescheinigung aus. Bei Tod infolge eines Unfalls oder Auffindung einer verstorbenen Person Polizei zur Abklärung des Unfallherganges beiziehen. Dies gilt für alle Unfälle (Verkehrs-, Arbeits-, Haushalts- und andere Unfälle). Die Spital-, Klinik- oder Heimverwaltung erledigt die nötigen Formalitäten. Sofortige Verständigung per Telefon oder Expressbrief mit Angabe ob Krankheitsoder Unfalltod. Bei Unfalltod muss der Arbeitgeber umgehend die Unfallversicherung informieren. In der Regel benachrichtigt der Arbeitgeber auch die Vorsorgeeinrichtung für die berufliche Vorsorge (= Pensionskasse). Ein/e Angehörige/r der verstorbenen Person meldet den Todesfall umgehend (bei Wochenenden oder Feiertagen am nächsten Arbeitstag), spätestens jedoch innert 2 Arbeitstagen, dem Bestattungsamt des letzten Wohnortes der verstorbenen Person. Das Bestattungsamt vereinbart mit den Angehörigen einen Termin um die Bestattung zu besprechen Zur Besprechung mit dem Bestattungsamt sind nach Möglichkeit mitzunehmen: - ärztliche Todesbescheinigung (nur wenn Todesfall zu Hause) - Familienbüchlein (falls vorhanden) Im Einvernehmen mit den Angehörigen und den Pfarrämtern, legt das Bestattungsamt die Zeit der Bestattung fest. Bestattungen finden von Dienstag bis Freitag statt und erfolgen in der Regel um Uhr bzw Uhr. Gehörte der Verstorbene keiner Konfession an, haben die Angehörigen dem Bestattungsamt mitzuteilen, wie sie die Bestattungsfeier organisieren werden. Damit der Pfarrer/die Pfarrerin die Abdankung vorbereiten kann, ist möglichst frühzeitig mit ihm/ihr Verbindung aufzunehmen. Eventuell Lebenslauf zuhanden des Pfarrers/der Pfarrerin erstellen. Römisch-Katholische Kirche Ehrendingen: Telefon Evangelisch-Reformierte Kirche Ehrendingen: Telefon Christ-Katholische Kirche Baden-Brugg-Wettingen: Telefon Das Einsargen und das Überführen der/des Verstorbenen erfolgt durch ein Bestattungsinsitut. Wir empfehlen Ihnen die regionalen Institute zu berücksichten: Allgemeines Bestattungsinstitut Harfe GmbH Badener Bestattungen Dorfstrasse 2 Tägerhardstrasse Baden-Dättwil 5430 Wettingen Telefon Telefon Bei Fragen zur Bestattung auf dem Friedhof können Sie mit Heinz Kofel, Leiter Werkdienst, Kontakt aufnehmen: Mobile
3 3 / 8 Todesanzeigen / Zeitungen Leidmahl Blumen Militär/Zivilschutz Waffen ACHTUNG! Vermieter Todesanzeigen aufsetzen, drucken lassen und senden an: - Verwandte und Bekannte - Vereine, Versicherungen, Banken, Willensvollstrecker, Wohnungsvermieter Die übliche Grösse einer Todesanzeige beträgt durchschnittlich ca. 120 x 140 mm (Kosten in der Aargauer Zeitung: ca. Fr. 1'000.00) Nähere Auskünfte erteilen die Zeitungen und Druckereien. Im gewünschten Restaurant Leidmahl (Menu, Parkierung, Transport) organisieren. Blumen evt. Kranz bei einem Blumengeschäft bestellen. Mitteilung des Todesfalles an die militärischen Vorgesetzten. Die Adresse finden Sie im Dienstbüchlein (gilt sinngemäss auch für Zivilschutzdienstpflichtige). Damit man sich nicht strafbar macht, wenn man durch Erbgang eine Waffer erhält, ist Folgendes einzuhalten: - Feuerwaffe (Pistole / Revolver / Sturmgewehr etc.) Innerhalb von 6 Monaten einen Waffenerwerbsschein bei der zusätndigen kantonalen Behörde beantragen, sofern nicht innerhalb dieser Frist einer berechtigten Person die Waffe übertragen wird. - Verbotene Waffe (Serienfeuerwaffe / Dolche etc.) Innerhalb von 6 Monaten eine Ausnahmebewilligung bei der zuständigen kantonalen Behörde beantragen, sofern sie nicht innerhalb dieser Frist einer berechtigten Person übertragen wird. - Feuerwaffe (Erwerb mit Vertrag gemäss Art. 10 Waffengesetzt) Innerhalb von 6 Monaten die Angaben (Vertragskopie) direkt der kantonalen Behörde übermitteln, sofern die Feuerwaffe nicht innerhalb dieser Frist einer berechtigten Person übertragen wird. Weitere Informationen erhalten Sie unter: oder (unter Rubrik Waffen) Todesfall dem Vermieter melden und falls notwendig, Wohnung kündigen. Anordnungen und Formalitäten nach der Bestattung Testament und Erbverträge Erbenverzeichnis / Erbbescheinigung Steuerrechtliche Inventarisation AHV/IV Sämtliche Testamente, auch wenn sie von den Erben als ungültig erachtet werden, sind dem Gerichtspräsidium Baden, Mellingerstrasse 2a, 5400 Baden, einzureichen. Im Verkehr mit Behörden oder Banken haben sich die Erben auszuweisen. Dazu dienen das Erbenverzeichnis oder die Erbbescheinigung. Das Erbenverzeichnis weist alle gesetzlichen Erben aus. Jeder gesetzliche Erbe ist berechtigt, ein Erbenverzeichnis bei der Gemeindekanzlei zu bestellen. Andere Personen können das Dokument nur in der Eigenschaft als Willensvollstrecker oder als Bevollmächtigte anfordern und haben sich entsprechend auszuweisen. Die Erbbescheinigung bestätigt nebst den gesetzlichen Erben das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein einer letztwilligen Verfügung (Testament, Erbvertrag). Jeder gesetzliche Erbe ist berechtigt, eine Erbbescheinigung beim Gerichtspräsidium Baden (Download unter Online-Schalter Gemeindekanzlei) zu bestellen. Andere Personen können das Dokument nur in der Eigenschaft als Willensvollstrecker oder als Bevollmächtigte anfordern und haben sich entsprechend auszuweisen. Weitergehende Auskünfte erteilt die Gemeindekanzlei: Telefon Das kantonale Steuergesetz schreibt die Inventarisation der Erbschaft vor. Diese erfolgt durch die Einreichnung einer ordentlichen Steuererklärung, welche nach dem Tod dem/der Erbenvertreter/Erbenvertreterin zugestellt wird. Über die Erbschaft darf erst nach Vorliegen des Hinterlassenschaftsinventars verfügt werden. Bitte beachten Sie dazu das seperate Merkblatt Orientierung betreffend Sieglung und Inventarisation. Weitergehende Auskünfte zur Inventarisierung erteilt das Inventuramt: Telefon Fragen zur Steuererklärung beantwortet die Abteilung Steuern: Telefon Besteht Anspruch auf eine Hinterlassenenrente (Witwen-/Witwer-/Waisenrente), sollte dieser möglichst umgehend geltend gemacht werden. Die entsprechenden Formulare erhalten die Angehörigen bei der SVA Zweigstelle Ehrendingen ( ). Der Hinschied eines Rentenbezügers oder einer Rentenbezügerin ist der Ausgleichskasse sofort zu melden, damit die Rente gegebenenfalls aufgehoben bzw. eine Neuberechnung der Rente für den überlebenden Ehegatten vorgenommen werden kann. In allen Zweifelsfällen gibt Ihnen die SVA Zweigstelle Ehrendingen gerne Auskunft. War die verstorbene Person einmal bei einer ausländischen Sozialversicherung versi-
4 4 / 8 Versicherungen Bank und Postfinance Grundbuchamt (bei Grundbesitz) Todesschein chert, ist zusätzlich die Schweizerische Ausgleichskasse in Genf zu verständigen. Private Unfall- und Lebensversicherer (bei Selbständigerwerbenden allenfalls auch die Vorsorgeeinrichtung und die Unfallversicherung) müssen umgehend verständigt werden. Dabei ist Folgendes vorzukehren bzw. zu überprüfen: - Police(n) beschaffen - welche Leistungen sind versichert? - welche Unterlagen braucht der Versicherer, damit die versicherten Leistungen ausbezahlt werden können? - Ansprüche mit eingeschriebenem Brief unter Bezugnahme auf die Policen- oder Mitgliedschaftsnummer geltend machen. Als Beilage ist eine Kopie des amtlichen Todesscheines (erhältlich beim Zivilstandsamt des Sterbeortes) oder des Familienbüchleins notwendig. Falls Versicherungen durch den Tod nicht automatisch enden: - überprüfen, ob diese weiterhin sinnvoll und notwendig sind - allfällige Aufhebung der Versicherung mit eingeschriebenem Brief unter Bezugnahme auf die Policen- oder Mitgliedschaftsnummer verlangen. Für vorausbezahlte Prämien kann ev. Prämienrückerstattung verlangt werden. Unter Beilage einer Kopie des amtlichen Todesscheines oder Familienbüchleins sind die Banken und die Postfinance zu benachrichtigen. - Anfragen, welche Unterlagen für die Umschreibung der Hefte, Konti, Namensaktien usw. verlangt werden. - Bestehende Vollmachten prüfen, eventuell widerrufen; die Erben können eine schriftliche, über den Tod hinaus gültige Vollmacht des Erblassers jederzeit widerrufen. - Saldobestätigungen per Todestag verlangen - Daueraufträge sistieren Auskunft über die Möglichkeiten für sofortige Abhebungen zur Deckung der mit dem Todesfall zusammenhängenden Kosten erteilen die Rechtsabteilungen der Banken. Grundeigentum geht erst nach der Eintragung im Grundbuch an die Erben über. Als Grundeigentümer gelten bis zum Eintrag im Grundbuch die Gesamtheit der Erbberechtigten als Erbengemeinschaft. Zur Eintragung im Grundbuch ist die Erbbescheinigung vorzulegen. (Erhältlich beim Gerichtspräsidium Baden, Mellingerstrasse 2a, 5400 Baden, Tel oder im Online Schalter auf Todesscheine stellt das Zivilstandsamt des Sterbeortes aus. Die Gebühr beträgt Fr Hier einige wichtige Telefonnummern: Zivilstandsamt Wettingen: (Sterbeort Ehrendingen) Zivilstandsamt Aarau: Zivilstandsamt Baden:
5 5 / 8 Friedhof Gehrenhag Ehrendingen Allgemeines Allgemeines Art. 19 Die Friedhofanlage soll ein Ort der Ruhe und Besinnung sein. Die Besucher haben sich der Würde des Ortes entsprechend zu verhalten. Innerhalb des Friedhofs sind insbesondere untersagt: - lärmiges Spielen - mutwilliges Beschädigen oder Ändern von Einrichtungen - das Befahren mit Fahrzeugen und Geräten aller Art (ausgenommen Behindertenfahrzeuge und betriebsnotwendige Fahrten) - das Mitführen von Hunden - das Deponieren von Abfällen und Grüngut ausserhalb der dafür bestimmten Plätze und Behälter - das Entwenden von Grabschmuck und Einrichtungen Bestattung Aufbahrung Art. 10 Art. 20 Beisetzungsmöglichkeiten Gemeinschaftsgrabfeld Art. 22 Abs. 2 Urnenbeisetzung in bestehende Reihengräber Art. 24 Abs 2-3 Grabesruhe Art. 25 Aufhebung der Grabfelder Art. 26 Der Leichnam kann von den Angehörigen nach Vereinbarung mit dem Bestattungsamt in der Katafalkanlage oder im Aufbahrungsraum des Krematoriums aufgesucht werden. Vorbehalten bleiben besondere Anordnungen auf ärztliche oder polizeiliche Veranlassung hin. Es bestehen folgende Bestattungsmöglichkeiten: a) Reihengräber für Erdbestattungen (Gräber für Erwachsene, für Jugendliche von 10 bis 17 Jahren und für Kinder bis 9. Lebensjahr) b) Reihengräber für Urnen c) Urnenbeisetzung in bestehende Reihengräber d) Gemeinschaftsgrabfeld für Urnen- und Aschenbeisetzungen (Kostenbeitrag siehe Bestattungs- und Friedhofreglement Anhang B) e) Urnenbeisetzungen beim Kreuz ohne Namensnennung f) Familiengräber* (für Erdbestattungen und Urnen) Auf dem Gemeinschaftsurnengrab dürfen keine Bepflanzungen vorgenommen werden. Anlässlich einer Urnenbeisetzung kann auf der dafür vorgesehenen Stelle vorübergehender Grabschmuck, wie Kränze, Blumenschalen und Schnittblumen niedergelegt werden. Die Benützungsfrist des Grabes erfährt durch die nachträgliche Urnenbeisetzung keine Verlängerung. In der Regel sollen in den letzten 10 Jahren der ordentlichen Ruhezeit eines Grabes keine Urnen mehr beigesetzt werden. Bei der turnusgemässen Aufhebung eines solchen Grabes besteht kein Anspruch, die Urne in einem anderen Grab beisetzen zu können. In besonderen Fällen kann das Bestattungsamt eine Ausnahmebewilligung erteilen und durch die Angehörigen eine Erklärung unterzeichnen lassen. Die Kosten für eine Versetzung gehen vollumfänglich zulasten der Angehörigen. Die Grabesruhe beträgt für Erdbestattungs- und für Urnengräber mindestens 20 Jahre. Vorbehalten sind amtliche oder gerichtlich angeordnete Exhumationen. Auf übereinstimmendes Begehren der nächsten Angehörigen können Urnen vor Ablauf dieser Frist vom Bestattungsamt zur Entnahme freigegeben werden, soweit dieser vorzeitigen Freigabe keine wesentlichen Gründe entgegenstehen. Der Grabunterhalt ist dabei von den Angehörigen bis zum Ablauf der Grabesruhe weiterhin angemessen sicherzustellen oder gegenüber der Gemeinde finanziell abzugelten. Müssen Grabfelder oder Familiengräber zur Wiederbenützung abgeräumt werden, so wird dies spätestens drei Monate vor Beginn der Abräumung im amtlichen Publikationsorgan der Gemeinde und auf dem Friedhof bekannt gemacht. Die Angehörigen erhalten die Gelegenheit, Grabmäler, Pflanzen usw. vor Beginn der Abräumung auf dem Friedhof abzuholen. Müssen einzelne Grabmäler und Pflanzen nach Fristablauf durch den Friedhofgärtner entfernt werden, so fällt das Verfügungsrecht über die verbliebenen Gegenstände an die Gemeinde Ehrendingen, ohne Entschädigungsanspruch der Angehörigen. Die Kosten für die Abräumung gehen vollumfänglich zulasten der Gemeinde. Überreste von Gebeinen und beigesetzte Urnen verbleiben am bisherigen Ruheort. Können sie nicht dort belassen werden, werden sie in einem Sammelgrab beigesetzt.
6 6 / 8 Bestattungskosten von Einwohnern Bestattungskosten bei Einwohnern Art. 15 Abs. 1-3 Für verstorbene Einwohner, die auf dem Friedhof in Ehrendingen beigesetzt werden, übernimmt die Gemeinde Ehrendingen die in der Gebührenordnung (Bestattungsund Friedhofreglement Anhang B) aufgelisteten Leistungen und Kosten der Bestattung. Alle übrigen Bestattungskosten gehen vollumfänglich zulasten der Angehörigen. An die Kosten der Bestattung eines Einwohners mit letztem zivilrechtlichen Wohnsitz in Ehrendingen auf einem auswärtigen Friedhof leistet die Wohngemeinde einen Beitrag im Umfang der Kremationskosten. 1. Bestattungskosten von Einwohnern (Art. 15) 1.1 Leistungen und Kostenübernahme durch die Gemeinde - Benützung des Angehörigenraumes und einer Leichenzelle im Friedhofgebäude Ehrendingen (ohne Ausschmückung des Raumes) - Kremation Erd- oder Urnenreihengrab oder Gemeinschaftsurnengrab (Mehrkosten für Familiengräber gehen zulasten der Angehörigen) - Graberstellung und Beisetzung des Sarges oder der Urne - Die Erstellung und der Unterhalt der Gehwege innerhalb des unmittelbaren Bestattungsbereiches - Die Trittplatten zwischen den einzelnen Gräbern - Einheitliches Grabkreuz (Auflistung abschliessend) 1.2 Kostenübernahme durch die Angehörigen - Kosten für die Aufbahrung im Krematorium - Grabstein, Beschriftung und Lieferung bei einem Reihengrab - Kosten des Grabunterhalt für die Dauer der Grabesruhe (Art. 36) - Kostenanteil am Gemeinschaftsgrabmal und Grabunterhalt - Beschriftung des Grabmals beim Gemeinschaftsgrabfeld nach Aufwand - Kosten von Grabplätzen für Familiengräber (Art. 21) (Auflistung nicht abschliessend) 1.3 In der Gemeinde wohnhaft gewesene Einwohner Das Bestattungsamt entscheidet auf Gesuch hin über die Bestattung von früher in der Gemeinde wohnhaft gewesenen Einwohner auf dem Friedhof Ehrendingen (Art. 11 Absatz 1). Die Kosten der Bestattung von Auswärtigen auf dem Friedhof Ehrendingen richten sich nach Art Urnenbeisetzung auf dem Gemeinschaftsgrabfeld Für die Urnenbeisetzung auf dem Gemeinschaftsgrabfeld haben die Angehörigen eines in Ehrendingen wohnhaft gewesenen Verstorbenen einen angemessenen Anteil am gemeinschaftlichen Grabmal sowie die Kosten der Namensinschrift zu übernehmen. - Anteil am Gemeinschaftsgrabmal inkl. Grabunterhalt Fr Beschriftung des Gemeinschaftsgrabmals nach Aufwand 3. Anonyme Urnen-Bestattung auf dem Kreuzhügel Die Benützung eines Grabplatzes für die Beisetzung der Urne oder Asche auf dem Kreuzhügel ist kostenlos.
7 7 / 8 Bestattung auswärtig wohnhafter Personen Bestattung auswärtiger Personen Art. 11 Abs. 2 Bestattungskosten bei auswärtigen Personen Art. 16 Die Bestattung von auswärtigen Personen ist möglich, wenn besondere Beziehungen zur Gemeinde Ehrendingen bestehen oder wenn eine Urnenbeisetzung in ein bestehendes Grab erfolgt. Über die Gesuche entscheidet das Bestattungsamt. Die Bewilligung an auswärtige Personen wird unter der Bedingung erteilt, dass sowohl für neue als auch für bestehende Gräber der Unterhalt zugesichert oder durch Bezahlung einer Pauschalsumme gemäss Beschluss der Behörden gewährleistet wird. Wenn für die Gemeinde gemäss Art. 11 Abs. 1 keine Beerdigungspflicht besteht, sind die Angehörigen, welche eine Bestattung in Ehrendingen wünschen, in vollem Umfange kostenpflichtig. Über Ausnahmen entscheidet der Gemeinderat. Die Höhe der einmaligen Grabgebühr sowie andere anfallende Kosten werden in der Gebührenordnung (Bestattungs- und Friedhofreglement Anhang B) festgelegt. Bestattungskosten 4. Auswärtige, nicht in Ehrendingen wohnhaft gewesene Verstorbene (Art. 16) 4.1 Gebühren für die Benützung eines Grabplatzes: Reihengrab für Erdbestattung Reihengrab für Urnen Gemeinschaftsgrabfeld a) Kinder bis zum 9. Lebensjahr Fr Fr Fr b) Erwachsene und Jugendliche Fr. 1' Fr Fr ab 10. Lebensjahr c) Urnenbeisetzung in bestehendem Grab Fr Fr Die Kosten für die Bestattung werden nach Aufwand in Rechnung gestellt. 4.3 Bei Urnenbeisetzungen im Gemeinschaftsurnengrabfeld wird den Angehörigen einen Anteil am Gemeinschaftsgrabmal sowie die Kosten für die Beschriftung nach Aufwand in Rechnung gestellt. 5. Familiengräber (Art. 20, 21) 5.1 Einwohner und sonstige Berechtigte a) Familiengrab für Erdbestattungen 2 bis 4 Bestattungen und Urnen b) Familien-Urnengrab 2 bis 4 Urnen Fr. Fr. 5' ' Auswärtige, nicht in Ehrendingen wohnhaft gewesene Verstorbene (Art. 16) a) Familiengrab für Erdbestattungen F. 7' bis 4 Bestattungen und Urnen b) Familien-Urnengrab Fr. 6' bis 4 Urnen c) Beisetzung einer Urne in bestehendes Familiengrab Fr
8 8 / 8 Grabmäler Einheitliches Grabkreuz Art. 27 Bewilligung von Grabmäler Art. 30 Art. 31 Aufstellen der Grabmäler Art. 32 Jedes Grab erhält ein von der Gemeinde geliefertes einheitliches Kreuz mit Name, Vorname, Geburts- und Todesjahr, bis zum Zeitpunkt, in dem es durch ein anderes Grabmal oder eine Grabmalinschrift ersetzt wird. Die Errichtung neuer und die Abänderung bestehender Grabmäler ist bewilligungspflichtig. Das entsprechende Gesuch ist dem Bestattungsamt einzureichen. Das Gesuch muss Angaben über die verwendeten Materialien, die Art der Bearbeitung, den vollen Text sowie eine vermasste Zeichnung (Massstab 1:10) des Grabmals mit Grundriss, Vorder- und Seitenansicht enthalten. Die Genehmigung der Grabmäler obliegt dem Bestattungsamt. Der Gemeinderat ist berechtigt, Grabmäler, die ohne entsprechende Bewilligung gesetzt worden sind, auf Kosten der Angehörigen entfernen zu lassen. Grabmäler dürfen frühestens gesetzt werden: auf Erdbestattungsgräbern: 9 Monate nach der Beisetzung auf Urnengräber: 3 Monate nach der Beisetzung Das Setzen des Grabsteines ist dem Friedhofgärtner im Voraus anzuzeigen. Zwei Tage vor und an gesetzlichen oder religiösen Feiertagen dürfen keine Grabmäler gesetzt werden. Alle Grabzeichen müssen auf ein Betonfundament gestellt werden, welches nicht sichtbar sein darf. Liegende Platten sind mit maximal 5% Gefälle zu verlegen. Grabbepflanzungen und Grabunterhalt Unterhaltspflicht Art. 34 Einfassungen Art. 35 Individuelle Bepflanzung der Gräber Art. 36 Die Grabmäler und Grabflächen sind von den Angehörigen in gutem Zustand zu halten. Schiefstehende Grabsteine sind aufzurichten. Grabsteine, die trotz Aufforderung des Bestattungsamtes nicht aufgerichtet werden, werden auf Kosten der Angehörigen in Ordnung gebracht. Einfassungen der einzelnen Gräber mit künstlichen Materialien, wie Beton, Kunststein, Kunststoff usw. sind nicht gestattet. Diskrete Umrandungen mit Natursteinen und Srukturrahmen müssen sich gut in das Umfeld einpassen. Nicht den Vorschriften entsprechende Einfassungen werden durch den Friedhofgärtner entfernt und auf Kosten der Angehörigen durch immergrüne Bodendecker ersetzt. Die freie Grabplatzfläche ist zu bepflanzen oder mit Natur-Kieselsteinen ansprechend zu gestalten. Es dürfen keine Kunststeine oder andere künstlichen Materialien verwendet werden. 1/3 der Grabfläche muss begrünt werden. Das Grabfeldniveau darf die Trittplatten um höchstens 10 cm überragen. Die Bepflanzung und der Unterhalt der Grabfläche ist Sache der Angehörigen. Bei lang anhaltender Trockenheit werden die Gräber im Rahmen der Bewässerung der übrigen Grünanlagen im Friedhofgelände beregnet. Anpflanzungen, die das Gesamtbild der Gräberreihe stören, sind zu unterlassen (Bäume, hoch wachsende Sträucher, nicht einheimische Pflanzen usw.) Pflanzen, die durch ihre Höhe oder Ausdehnung die Nachbargräber, Wege oder Anlagen beeinträchtigen, sind zurückzuschneiden. Besorgen die Angehörigen diese Arbeit nach einmaliger Aufforderung nicht, so wird sie auf deren Kosten durch den Friedhofgärtner ausgeführt. Die Nachbargräber sind zu schonen. Vernachlässigung des Unterhaltes Art. 38 Abfälle, leere Gefässe Art. 39 Gräber, die von den Angehörigen trotz Aufforderung durch das Bestattungsamt nicht bepflanzt oder nicht ordentlich unterhalten werden, sind auf dessen Anweisung hin durch den Friedhofgärtner mit einer immergrünen Pflanzendecke zu versehen. Die Kosten werden den Angehörigen verrechnet. Welke Kränze, Blumen usw. sind zu beseitigen. Der Friedhofgärtner ist befugt, leere Gefässe oder unansehnlich gewordenen Gabschmuck zu entfernen.

References: Art. 10
 Art. 19
 Art. 10
 Art. 20
 Art. 22
 Art. 24
 Art. 25
 Art. 26
 Art. 15
 Art. 11
 Art. 16
 Art. 11
 Art. 27
 Art. 30
 Art. 31
 Art. 32
 Art. 34
 Art. 35
 Art. 36
 Art. 38
 Art. 39