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Fiktive Abrechnung Sonderproblem UPE-Aufschläge, Verbringungs-, Richtwinkelsatz- und Reinigungskosten - PDF
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1 BVSK-Rechtsdienst Ausgabe 58/2009 Sonderausgabe Fiktive Abrechnung Sonderproblem UPE-Aufschläge, Verbringungs-, Richtwinkelsatz- und Reinigungskosten Stand: August 2009 (aktualisiert) Eine Information des: Bundesverbandes der freiberuflichen und unabhängigen Sachverständigen für das Kraftfahrzeugwesen e. V. BVSK Kurfürstendamm 57, Berlin, Telefon: 030/ , Telefax: 030/ ,
2 2 A) Positive Urteile Thema Seite 1. OLG Urteile KG Berlin, Urteil vom , AZ: 22 U 224/06 UPE 5 OLG Düsseldorf, Urteil vom , AZ: I 1 U 246/07 UPE + VK 5 1. LG Urteile LG Bochum, Urteil vom , AZ: 5 S 168/07 UPE + VK 7 LG Bonn, Urteil vom , AZ: 8 S 195/07 UPE + VK 7 LG Dortmund, Urteil vom , AZ: 4 S 166/08 UPE 7 LG Essen, Urteil vom , AZ: 13 S 103/07 VK + RWK 8 LG Frankfurt (Oder), Urteil vom , AZ: 6a S 96/07 UPE 8 LG Fulda, Urteil vom , AZ: 1 S 29/07 UPE + VK 8 LG Halle, Urteil vom , AZ: 2 S 44/07 UPE + VK 9 LG Karlsruhe, Urteil vom , AZ: 8 O 191/06 UPE + VK 9 LG Leipzig, Urteil vom , AZ: 12 S 77/07 UPE 9 LG Münster, Urteil vom , AZ: 8 S 10/09 UPE 9 LG Wuppertal, Urteil vom , AZ: 8 S 60/07 UPE 10 AG Urteile AG Augsburg, Urteil vom , AZ: 23 C 809/09 VK 11 AG Bad Homburg, Urteil vom , AZ: 2 C 2190/06(21) UPE + VK 11 AG Bad Neuenahr Ahrweiler, Urteil vom , AZ: 3 C 613/06 UPE + VK 11 AG Bad Neustadt, Urteil vom , AZ: 2 C 433/08 UPE + VK 11 AG Bad Oeynhausen, Urteil vom , AZ: 18 C 175/08 UPE + VK 12 AG Bochum, Urteil vom , AZ: 40 C 504/07 UPE + VK 13 AG Braunschweig, Urteil vom , AZ: 115 C 1206/07 UPE 13 AG Bremerhaven, Urteil vom , AZ: 57 C 1009/08 VK 14 AG Cham, Urteil vom , AZ: 7 C 250/05 VK + RK 14 AG Cloppenburg, Urteil vom , AZ: 21 C 911/07 (XVII) UPE + VK 14 AG Coburg, Urteil vom , AZ: 21 C 911/07 (XVII) UPE 15 AG Dortmund, Urteil vom , AZ: 42b C 1261/07 UPE + VK 15 AG Düsseldorf, Urteil vom , AZ: 230 C 11868/08 und 58 C 12920/08 UPE + VK 15 AG Essen, Urteil vom , AZ: 29 C 617/08 UPE 15 AG Essen Borbeck, Urteil vom , AZ: 5 C 152/08 UPE + VK 16 AG Forchheim, Urteil vom , AZ: 72 C 386/09 VK 16 AG Frankfurt am Main, Urteil vom , AZ: 31 C 2528/07 23 UPE 16 AG Gelsenkirchen, Urteil vom , AZ: 32 C 401/07 UPE 17 AG Gießen, Urteil vom , AZ: 43 C 141/08 VK 17 AG Gronau, Urteil vom , AZ: 2 C 171/06 UPE + VK 17 AG Gummersbach, Urteil vom , AZ: 1 C 598/06 UPE + VK 17
3 3 AG Hamburg, Urteil vom , AZ: 51A C 247/07 UPE + VK 18 AG Hamburg Harburg, Urteil vom , AZ: 641 C 557/06 UPE + VK 19 AG Hamburg Wandsbek, Urteil vom , AZ: 71 C 194/07 UPE + VK 19 AG Hamm, Urteil vom , AZ: 17 C 433/08 VK 20 AG Hildesheim, Urteil vom , AZ: 21 C 385/08 VK 20 AG Koblenz, Urteil vom , AZ: 161 C 2166/08 UPE + VK 21 AG Lahnstein, Urteil vom , AZ: 2 C 65/08 VK 21 AG Landsberg am Lech, Urteil vom , AZ: 1 C 117/08 VK 21 AG Landstuhl, Urteil vom , AZ: 1 C 76/09 UPE +VK 22 AG Leipzig, Urteil vom , AZ: 111 C 5208/07 UPE + VK 22 AG Ludwigshafen am Rhein, Urteil vom , AZ: 2a C 312/07 UPE + VK 22 AG Münster, Urteil vom , AZ: 48 C 1063/08 UPE + VK 23 AG Nürnberg, Urteil vom , AZ: 22 C 39/09 UPE + VK + RK 23 AG Otterndorf, Urteil vom , AZ: 2 C 400/07 UPE + VK 24 AG Rosenheim, Urteil vom , AZ: 9 C 1377/08 UPE + VK 24 AG Saarlouis, Urteil vom , AZ: 26 C 2216/07 UPE + VK 24 AG Schwerin, Urteil vom , AZ: 12 C 42/07 UPE + VK 25 AG Schwerte, Urteil vom , AZ: 2 C 99/08 UPE 25 AG Steinfurt, Urteil vom , AZ: 21 C 573/08 UPE + VK 25 AG Stuttgart, Urteil vom , AZ: 11 C 573/08 UPE 26 AG Velbert, Urteil vom , AZ: 13 C 570/07 UPE 26 AG Wiesbaden, Urteil vom , AZ: 93 C 537/08 40 UPE + VK 27 AG Wuppertal, Urteil vom , AZ: 32 C 197/07 UPE 27
4 4 B) Negative Urteile Thema Seite 1. LG Urteile LG Berlin, Urteil vom , AZ: 58 S 446/01 UPE 28 LG Mainz, Urteil vom , AZ: 3 S 361/02 UPE + VK 28 LG Osnabrück, Urteil vom , AZ: 3 S 413/07 UPE + VK AG Urteile AG Aachen, Urteil vom , AZ: 8 C 471/04 UPE 29 AG Düsseldorf, Urteil vom , AZ: 32 C 511/06 UPE 29 AG Frankfurt, Urteil vom , AZ: 30 C 281/09 45 VK 29 AG Gummersbach, Urteil vom , AZ: 10 C 230/08 VK 30 AG Hanau, Urteil vom , AZ: 37 C 3221/06 UPE + VK 30 AG Mannheim, Urteil vom , AZ: 12 C 316/06 UPE 31 AG Marienberg, Urteil vom , AZ: 2 C 553/03 VK 31 AG Nürnberg, Urteil vom , AZ: 19 C 6521/08 VK 32 AG Rendsburg, Urteil vom , AZ: 3 C 882/08 UPE + VK 32 AG Velbert, Urteil vom , AZ: 17 C 255/07 UPE 32 Legende: UPE = UPE Aufschläge VK = Verbringungskosten RK = Reinigungskosten RWK = Richtwinkelsatzkosten
5 5 A) Positive Entscheidungen 1. OLG-Urteile KG Berlin, Urteil vom , AZ: 22 U 224/06 UPE-Aufschläge sind bei einer fiktiven Schadensberechnung berücksichtigungsfähig, wenn sie in einer markengebundenen Werkstatt an dem Ort, an dem die Reparatur auszuführen ist, anfallen. Der Kläger wendet sich auch zu Recht gegen die Kürzung der von ihm angestellten Schadensberechnung um die UPE-Zuschläge. Der Kläger kann nach allgemeiner Auffassung von dem ersatzpflichtigen Schädiger an Stelle der Wiederherstellung des beschädigten Kraftfahrzeuges auch den für die Reparatur erforderlichen Geldbetrag verlangen, der sich grundsätzlich danach bemisst, was vom Standpunkt eines verständigen, wirtschaftlich denkenden Eigentümers in der Lage des Geschädigten für die Instandsetzung des Fahrzeugs zweckmäßig und angemessen erscheint. Diesen Betrag hat der Kläger durch das Gutachten des Sachverständigen M. 5 vom dargetan, das eine hinreichende Schätzgrundlage im Sinne des 287 ZPO ist. Durch seine Bezugnahme auf das genannte Gutachten hat der Kläger zugleich ausreichend substantiiert behauptet, die hier ansässigen Fachwerkstätten berechneten Zuschläge in Höhe von 18 % auf die unverbindlichen Preisempfehlungen der Hersteller der für die Reparatur erforderlichen Ersatzteile. Dem sind die Beklagten lediglich mit der Rechtsansicht entgegengetreten, derartige Zuschläge seien im Rahmen einer fiktiven Abrechnung generell nicht berücksichtigungsfähig. Anders als das Landgericht teilt der Senat diese Auffassung nicht. Vielmehr sind derartige Zuschläge dann auch bei einer fiktiven Schadensberechnung berücksichtigungsfähig, wenn sie in einer markengebundenen Werkstatt an dem Ort, an dem die Reparatur auszuführen ist, anfallen (OLG Hamm, Urteil vom , AZ: 13 U 135/97, OLGR 1998, 91, 93; vgl. auch OLG Düsseldorf, Urteil vom , AZ: 1 U 126/00; LG Köln, Urteil vom , AZ: 13 S 4/06; LG Aachen, Urteil vom , AZ: 6 S 200/04; LG Wiesbaden, Urteil vom , AZ: 10 S 81/99; LG Oldenburg, Urteil vom , AZ: /98). Denn wenn der Geschädigte anerkanntermaßen einen Betrag in Höhe der Kosten beanspruchen kann, die bei einer Reparatur in einer markengebundenen Fachwerkstatt anfallen würden, zählen dazu auch die UPE-Zuschläge, die von solchen Reparaturbetrieben tatsächlich erhoben werden. Nach dem dargestellten Vortrag der Parteien im ersten Rechtszug ist bei der Entscheidung davon auszugehen, dass entsprechende Zuschläge in der von dem Kläger behaupteten Höhe tatsächlich erhoben werden. Soweit die Beklagten dies in der Berufungsinstanz erstmals allgemein bestritten wird, ist dem gemäß 531 Abs. 2 Nummer 3 ZPO nicht nachzugehen. OLG Düsseldorf, Urteil vom , AZ: I-1 U 246/07 UPE-Aufschläge und Verbringungskosten können auch bei der fiktiven Abrechnung verlangt werden, wenn und soweit sie regional üblich sind. Unbegründet ist auch der Einwand der Beklagten, ihre Ersatzverpflichtung beziehe sich nicht auf den in dem Schadensgutachten des Kfz-Sachverständigen W. ausgewiesenen Aufschlag von 20 % auf alle aufgeführten Ersatzteile nach Maßgabe einer Preisliste gültig ab Auch im Wege der fiktiven Schadensabrechnung hat der Kläger Anspruch auf den sog. UPE-Aufschlag (Ersatzteilpreisaufschlag) in dem hier durch den SV angegebenen Umfang. Die Rechtsprechung zur Erstattungsfähigkeit der UPE-Aufschläge bei fiktiver Abrechnung auf Gutachtenbasis ist geteilt (vgl. die Übersicht bei Eggert, Verkehrsrecht aktuell 2007, 141, 144). Nach der wohl herrschenden Meinung können prozentuale Aufschläge auf Ersatzteilpreise auch bei der fiktiven Abrechnung verlangt werden, wenn und soweit sie regional üblich sind. Dann machen sie den erforderlichen Reparaturaufwand aus, der für die Behebung des Fahrzeugschadens erforderlich ist. Dieser Auffassung schließt sich der Senat an (s. auch OLG Düsseldorf vom , 1 U 126/00,
6 6 NZV 2002, 87 = DAR 2002, 68, ebenso KG Berlin, Urteil vom , 22 U 224/06). Es ist senatsbekannt, dass die markengebundenen Kfz-Werkstätten im Großraum Düsseldorf den sog. UPE- Aufschlag auf Ersatzteilpreise erheben. Es handelt sich dabei um branchenüblich erhobene Zuschläge, die aufgrund der Lagerhaltung von Originalersatzteilen auf die unverbindliche Preisempfehlung des Ersatzteilherstellers aufgeschlagen werden. Damit soll u.a. der Aufwand abgegolten werden, der mit der ständigen Vorhaltung von Originalersatzteilen verbunden ist. Die ständige Verfügbarkeit verkürzt immerhin in der Regel die Reparaturdauer. Dementsprechend wird in den Leitsätzen für Gutachten und andere Sachverständigenleistungen des Instituts für Sachverständigenwesen e.v., Köln, die Empfehlung gegeben, im Gutachten zu in der Werkstatt oder in einer Region anfallenden Ersatzteilpreisaufschlägen Stellung zu nehmen. Dasselbe gilt für Verbringungskosten, sofern in einer Werkstatt, in die ein Fahrzeug verbracht werden soll, nicht sämtliche Arbeiten erledigt werden können oder beispielsweise in einer Region üblicherweise in Spezialwerkstätten lackiert wird. Führt demnach ein öffentlich bestellter und vereidigter Kfz-Sachverständiger in seinem Gutachten aus, dass in der Region bei einem entsprechenden Hersteller im Falle einer Reparatur typischerweise UPE-Aufschläge erhoben werden, ist bei einer Abrechnung auf Gutachtenbasis eine Ersatzfähigkeit dieser Aufschläge gegeben. Die Gegenansicht liefe im Ergebnis auf die Konsequenz hinaus, dass die fraglichen Aufschläge nur im Falle ihrer tatsächlichen Berechnung nach der Fahrzeuginstandsetzung erstattungsfähig wären. Indes ist bei der fiktiven Abrechnung auf Gutachtenbasis die tatsächliche Reparatur gerade aber nicht maßgeblich. Nichts anderes ergibt sich aus der Neufassung des 249 Abs. 2 Satz 2 BGB durch das Zweite Gesetz zur Änderung schadensersatzrechtlicher Vorschriften: Durch diese Änderung sollte nicht die Zulässigkeit einer fiktiven Schadensabrechnung einschließlich der die UPE-Aufschläge betreffenden schlechthin beseitigt werden, sondern nur die Ersatzfähigkeit des Umsatzsteueranteils an dessen tatsächlichen Anfall geknüpft werden. Ansonsten hat sich nichts an der bis dahin bestehenden Rechtslage geändert, dass es dem Geschädigten frei steht, den für die Reparatur erforderlichen Geldbetrag nach 249 Satz 2 BGB a.f. nicht für die Instandsetzung seines Fahrzeuges zu verwenden (BGH NJW 1989, 3009). Die obigen Ausführungen gelten entsprechend für die im Gutachten des Kfz-Sachverständigen W. mit einem Aufwand von 12 Arbeitswerten berücksichtigten Fahrzeugverbringungskosten, die somit ebenfalls von der Ersatzverpflichtung der Beklagten umfasst sind.
7 7 2. LG-Urteile LG Bochum, Urteil vom , AZ: 5 S 168/07 Der Kläger hat ohne konkreten Nachweis des Entstehens einen Anspruch auf Ersatz der UPE- Aufschläge und der Verbringungskosten Entgegen der Auffassung der Beklagten hat der Kläger auch Anspruch auf die im Gutachten des SV in Ansatz gebrachten UPE-Aufschläge und Verbringungskosten. Die Festlegung des erforderlichen Geldbetrages erfolgt -wie bereits oben ausgeführt- grundsätzlich auf der Basis eines Sachverständigengutachtens. Der Sachverständige muß also eine Prognose darüber erstellen, welche Kosten bei einer Reparatur in einer Fachwerkstatt anfallen. Hinsichtlich der UPE-Aufschläge und der Verbringungskosten ist der Sachverhalt nicht anders zu beurteilen als hinsichtlich sonstiger vom Sachverständigen ermittelter Kosten für Material oder Arbeitszeit für den Fall einer Reparatur (vergl. LG Aachen NZV 2005, 649; Fischer NZ 2003, 262, 265). Hiernach hat der Kläger ohne konkreten Nachweis des Entstehens einen Anspruch auf die UPE-Aufschläge und die Verbringungskosten. Dass die vorliegenden UPE-Aufschlags- und Verbringungskosten bei der Reparatur in einer örtlichen Fachwerkstatt in der Regel nicht anfallen würden, haben die Beklagten bereits nicht substantiiert dargelegt. LG Bonn, Urteil vom , AZ: 8 S 195/07 UPE-Aufschläge und Verbringungskosten sind auch bei fiktiver Schadensabrechnung zu ersetzen, weil nicht danach differenziert werden darf, ob bzw. wie der Geschädigte sein Fahrzeug reparieren lässt.... Würde man der Klägerin als Geschädigten bei der Abrechnung fiktiver Reparaturkosten nur Ersatz der bei Ausführung der Arbeiten in einer "sonstigen" günstigeren Fachwerkstatt anfallenden geringeren Kosten zubilligen, würde man unangemessen in die freie Dispositionsbefugnis des Geschädigten eingreifen. Der Geschädigte wäre danach trotz einer möglichen fiktiven Abrechnung auf Gutachtenbasis auf die Abrechnung der möglichen Kosten in einer bestimmten Werkstatt beschränkt, auch wenn er sein Fahrzeug gar nicht repariert, sondern veräußern würde. So wird der Grundsatz des Schadensersatzrechtes unterlaufen, dass der Geschädigte Herr des Restitutionsgeschehens ist. Im Ergebnis würde danach hinsichtlich der Höhe der ersatzfähigen Reparaturkosten differenziert werden, je nachdem, ob bzw. wie der Geschädigte das Fahrzeug reparieren lässt (LG Mainz Urteil vom , AZ: 3 S 15/06; LG Bochum Urteil vom , AZ: 5 S 79/05). Aus diesem Grund sind auch die Aufschläge für die UPE und die fiktiven Verbringungskosten von den Beklagten zu ersetzen. Weiteres Urteil: LG Bonn, Urteil vom , AZ: 5 S 72/06 (VK) LG Dortmund, Urteil vom , AZ: 4 S 166/08 UPE-Aufschläge sind auch bei fiktiver Abrechnung zu ersetzen, da sie in markengebundenen Fachwerkstätten grundsätzlich kalkuliert werden.... Der Kläger kann daher auch im vorliegenden Rechtsstreit seinen Schaden auf der Grundlage der Preise von markengebundenen Fachwerkstätten abrechnen und damit die geltend gemachen Stundensätze für Karosserie-, Mechaniker- und Lackierarbeiten erstattet verlangen. Der Kammer ist auch auf der Grundlage von eingeholten Sachverständigengutachten bekannt, dass die markengebundenen Fachwerkstätten grundsätzlich sogenannte UPE-Aufschläge erheben. Sie sind Bestandteil der gebildeten Preise.
8 8 LG Essen, Urteil vom , AZ: 13 S 103/07 Auch bei fiktiver Abrechnung sind UPE-Aufschläge, Verbringungs- und Richtwinkelsatzkosten erstattungsfähig.... Billigte man dem Geschädigten nämlich bei Abrechnung fiktiver Reparaturkosten nur Ersatz der bei Ausführung der Arbeiten in einer "sonstigen" Fachwerkstatt anfallenden geringeren Kosten zu, so würde damit der Grundsatz unterlaufen, dass der Geschädigte sowohl in der Wahl der Mittel zur Schadensbehebung als auch in der Verwendung des vom Schädiger zu leistenden Schadensersatzes frei ist. Hiermit ist es unvereinbar, hinsichtlich der Höhe der ersatzfähigen Reparaturkosten zu differenzieren je nach dem, ob bzw. wie er das Fahrzeug reparieren lässt (LG Mainz, Urteil vom , AZ: 3 S 15/06), zumal der Schaden bereits im Moment des Unfalls entstanden ist. Eine entsprechende Differenzierung wäre auch, wie das LG Mainz (a.a.o.) überzeugend dargelegt hat, insbesondere deswegen problematisch, weil je nach Erfahrung der Werkstatt für die Reparatur der entsprechenden Fahrzeugmarke, Art und Umfang des Schadens, Wiederbeschaffungswert des Fahrzeugs, Bestehen einer Herstellergarantie u.a. der Geschädigte ein berechtigtes Interesse haben kann, eine ihm vertrauenswürdig und kompetent erscheinende Vertragswerkstatt mit der Reparatur zu beauftragen, zumal er in der Regel nicht wissen wird, ob eine sonstige Werkstatt über hinreichende Erfahrungen mit der Reparatur der entsprechenden Fahrzeugmarke verfügt. Vor diesem Hintergrund verbietet sich nach Auffassung der Kammer eine Differenzierung der Erstattungsfähigkeit der Kosten und Sätze markengebundener Fachwerkstätten danach, ob fiktiv oder konkreter abgerechnet wird. Hieraus folgt zugleich, dass neben den geltend gemachten Stundensätzen auch die Verbringungskosten, Mietkosten für den Richtwinkelsatz sowie die Lackierungskosten im vollen Umfang erstattungsfähig sind. LG Frankfurt (Oder), Urteil vom , AZ: 6a S 96/07 UPE-Aufschläge dienen in Vertragswerkstätten der Gewährleistung einer schnellen Reparatur und sind auch dann ersatzfähig, wenn ein Verkehrsunfallschaden lediglich fiktiv abgerechnet wird.... Die Angabe, die Preise für Ersatzteile seien "in Anlehnung an die unverbindlichen Preisempfehlungen (UPE) des Herstellers kalkuliert", lässt durchaus die Möglichkeit zu, dass hier eben nicht Preise für Originalersatzteile ggf. abzüglich Aufschlägen für Vorhaltekosten kalkuliert sind, sondern die Preise für Produkte von Fremdmarken. Auf andere als Originalersatzteile muss sich der Kläger indessen nicht einlassen. Sollten sich die bei angesetzten Preise hingegen dadurch ergeben, dass Originalersatzteile ohne UPE-Aufschläge kalkuliert wurden, so würde nichts anderes gelten. UPE-Aufschläge sollen die Vorratshaltung der Ersatzteile durch die Vertragswerkstätten abgelten und dienen damit der Gewährleistung einer schnellen Reparatur, mithin ebenfalls einem bei der Auswahl einer Werkstatt ggf. maßgeblichen Faktor. LG Fulda, Urteil vom , AZ: 1 S 29/07 Verbringungskosten und UPE-Aufschläge sind zu erstatten, weil sie allgemein üblich sind und im konkreten Fall angefallen wären. Im sog. Dekra-Urteil (BGH, NJW 2003, 2086 ff) hat der BGH entschieden, dass Grundlage der Berechnung der erforderlichen Reparaturkosten nicht der abstrakte Mittelwert der Stundenverrechnungssätze aller repräsentativen Marken- und freien Fachwerkstätten einer Region sein kann, wenn der Geschädigte fiktive Reparaturkosten abrechnet. Bei anderer Sicht würde die dem Geschädigten eingeräumte Möglichkeit der Schadensbehebung in eigener Regie unzulässigerweise eingeschränkt werden. Insofern hat der BGH auch ausgeführt, dass der Geschädigte nicht verpflichtet ist, Erkundigungen hinsichtlich der Werkstatterfahrung für die Reparatur der entsprechenden Fahrzeugmarke einzuholen um Preise zu vergleichen. Die Auffassung des Amtsgerichts, entsprechend der Mietwagenrechtsprechung sei der Geschädigte auch bei den Reparaturkosten verpflichtet, Vergleichsangebote einzuholen und nicht das erstbeste
9 9 Angebot einer Reparaturwerkstatt anzunehmen, widerspricht daher den dargestellten Grundsätzen der BGH-Rechtsprechung. Unter Zugrundelegung dieser Rechtsprechung ist die Kammer deshalb der Auffassung, dass auch vorliegend der Kläger bei fiktiver Schadensabrechnung Anspruch auf Ersatz der Reparaturkosten auf der Grundlage der Stundenverrechnungssätze einer markengebundenen Fachwerkstatt hat, wie sie unstreitig im Gutachten des SV ermittelt worden sind. Zu ersetzen sind ferner auch bei fiktiver Abrechnung die im Gutachten enthaltenen Verbringungskosten, zumal sich aus dem Kostenvoranschlag der Firma A. GmbH, den die Beklagte erstmals in der Berufungsinstanz vorgelegt hat, gleichfalls ergibt, dass dort Kosten für Fahrzeugverbringung angefallen wären. Auch soweit das Gutachten bei Ersatzteilen Zuschläge enthält, sind diese zu ersetzen, da sie der Gutachter nur insofern aufgenommen hat, als Preisaufschläge bei der Kalkulation bekannt und damit auch üblich sind. LG Halle, Urteil vom , AZ: 2 S 44/07 UPE-Aufschläge und Verbringungskosten sind auch dann ersatzfähig, wenn lediglich fiktiv abgerechnet wird.... Schließlich kann nach der weiter gefestigten Rechtsprechung des Oberlandesgerichts Düsseldorf (Oberlandesgericht Düsseldorf, DAR 2002, 68) der Kläger hier sowohl die Kosten für eine etwaige Verbringung des Fahrzeuges zu einer Fremdlackiererei wie auch den so genannten UPE-Aufschlag verlangen. LG Karlsruhe, Urteil vom , AZ: 8 O 191/06 Der Geschädigte kann grundsätzlich die Kosten der Reparatur in einer markengebundenen Fachwerkstatt mit Ersatzteilaufschlägen und Verbringungskosten ersetzt verlangen. Zum ersatzfähigen Schaden gehören die vom Schadenssachverständigen zuletzt ermittelten Kosten einer Reparatur in einer Markenwerkstatt in vollem Umfang. Das Gericht teilt die Rechtsauffassung der Klägerseite und das von dieser vertretene Verständnis der sogenannten Porscheentscheidung des BGH (VersR 2003, 920), dass der Geschädigte grundsätzlich die Kosten der Reparatur in einem markengebundenen Betrieb mit Ersatzteilaufschlägen und Verbringungskosten ersetzt verlangen kann, solange ihm kein konkret erwiesener Mitverschuldenseinwand entgegen gehalten werden kann. LG Leipzig, Urteil vom , AZ: 12 S 77/07 Der Geschädigte hat auch bei Abrechnung auf Gutachtenbasis Anspruch auf die UPE- Zuschläge, da diese in markengebundenen Fachwerkstätten üblich sind.... Da Instandsetzungskosten bei Kraftfahrzeugschäden zu Recht nach den Preisen einer marktgebundenen Fachwerkstatt abgerechnet werden dürfen, gilt dies auch für die (fiktive) Erstattungsfähigkeit von UPE- Zuschlägen (Palandt, Heinrichs, BGB, 65. Aufl., 249 Rn. 14 m.w.n.). Vorliegend sind daher die UPE- Zuschläge i.h.v. 284,59 netto zu ersetzen. LG Münster, Urteil vom , AZ: 8 S 10/09 UPE-Zuschläge sind notwendiger Bestandteil der (fiktiven) Reparatur in einer Markenwerkstatt und deshalb auch bei einer Abrechnung auf Gutachtenbasis zu erstatten.... Der Geschädigte kann auch (fiktive) UPE-Aufschläge auf Ersatzteile verlangen, sofern eine markengebundene Fachwerkstatt solche Aufschläge macht bzw. machen würde. Es wäre dem Geschädigten nicht zuzumuten und vermutlich auch gar nicht möglich, die Ersatzteile anderweitig zu beziehen und lediglich die Arbeit in der Markenwerkstatt erledigen zu lassen. Die UPE-Aufschläge
10 10 sind folglich notwendiger Bestandteil der (fiktiven) Reparatur in einer Markenwerkstatt, wie sie dem Geschädigten hier der Klägerin zuzubilligen ist. LG Wuppertal, Urteil vom , AZ: 8 S 60/07 Im Rahmen der fiktiven Schadensabrechnung sind auch die vom privaten Sachverständigen in Ansatz gebrachten UPE-Aufschläge ersatzfähig.... Nach den gleichen Grundsätzen sind im Rahmen der fiktiven Schadensabrechnung auch die vom privaten Sachverständigen in Ansatz gebrachten UPE-Aufschläge ersatzfähig (vgl. LG Aachen NZV 2005, 649; Diehl, Anm. zu Urt. AG Hamburg-Harburg vom , ZfSch 2005, 439). Das Gurtachten indiziert dabei, dass diese Kosten bei einer entsprechenden Reparatur tatsächlich anfallen würden (vgl. BGH NJW 1989, 30009). Etwas anderes könnte nur dann gelten, wenn feststünde, dass derartige Aufschläge von markgengebundenen Fachwerkstätten überhaupt nicht erhoben werden (vgl. OLG Düsseldorf DAR 2002, 68). Dass es, wie die Berufungsklägerin vorträgt, einzelne Werkstätten geben mag, die solche Aufschläge nicht erheben oder die Erhebung davon abhängig machen, wird die Reparaturkosten trägt, ist demgegenüber unerheblich....
11 11 3. AG-Urteile AG Augsburg, Urteil vom , AZ: 23 C 809/09 Der Geschädigte kann auch bei fiktiver Abrechnung eines Schadens die Verbringungskosten einer markengebundenen Fachwerkstatt erstattet verlangen Des weiteren ist das Gericht der Auffassung, dass auch Fahrzeugverbringungskosten bei Abrechnung auf fiktiver Gutachtensbasis erstattungsfähig sind, da markengebundene Fachwerkstätten im Bereich Augsburg keine Lackierereien unterhalten und somit bei der Reparatur Verbringungskosten anfallen würden. AG Bad-Homburg, Urteil vom , AZ: 2 C 2190/06(21) Verbringungskosten sind jedenfalls dann zu erstatten, wenn sie im fraglichen Gebiet in markengebundenen Werkstätten üblich sind und keine Höhe erreichen, die eine Reparatur in Werkstätten mit eigener Lackiererei als wirtschaftlich geboten erscheinen lassen.... Die Beklagte hat keine Anhaltspunkte dafür anführen können, dass der von dem Kläger beauftragte Sachverständige die Reparaturkosten unzuverlässig ermittelt hat. Soweit sie die Höhe der Stundenverrechnungssätze und die Ersatzteilpreisaufschläge mit dem Hinweis auf die mit ihr verbundene Werkstatt beanstandet, ist das aus den vorstehenden Gründen unerheblich. Die von dem Sachverständigen angeführten Kosten der Verbringung zur Lackiererei beruhen offensichtlich darauf, dass auch im hiesigen Raum markengebundene Werkstätten in der Regel nicht über eine eigene Lackiermöglichkeit verfügen. Die mit 82,20 relativ geringen Verbringungskosten lassen es aber noch nicht als wirtschaftlich geboten erscheinen, ein unfallbeschädigtes Fahrzeug nur noch in solchen Betrieben reparieren zu lassen, die über eine Lackiermöglichkeit verfügen. AG Bad Neuenahr-Ahrweiler, Urteil vom , AZ: 3 C 613/06 UPE-Aufschläge und Verbringungskosten können auch bei fiktiver Abrechnung ersetzt verlangt werden.... Entgegen der Ansicht der beklagten Haftpflichtversicherung kann der Kläger auch bei fiktiver Schadensabrechnung die Lackierungs- und Ersatzteilkosten der markengebundenen Nissanfachwerkstatt sowie die Verbringungskosten beanspruchen. ( ) Ebenso zu erstatten sind die höheren Lackierungskosten sowie auch die Ersatzteilkosten gemäß Kostenvoranschlag der Firma Nissan. Gleiches gilt auch für die Position Verbringungskosten, da die Firma Nissan als markengebundene Fachwerkstatt unbestritten nicht über eine eigene Lackiererei verfügt. AG Bad Neustadt, Urteil vom , AZ: 2 C 433/08 Der Geschädigte hat auch bei Abrechnung auf Gutachtenbasis Anspruch auf die UPE- Zuschläge und Verbringungskosten, wenn diese bei Durchführung der Reparatur wahrscheinlich angefallen wären.... Der Kläger hat sein Fahrzeug nicht reparieren lassen. Gleichwohl hat er Anspruch auf den für die fachgerechte Reparatur erforderlichen Geldbetrag, 249 BGB. Anzustellen ist daher eine hypothetische Erwägung, nämlich diejenige, welche Kosten angefallen wären, wenn der Kläger die beschädigte Sache in der Weise, zu welcher er berechtigt gewesen wäre, hätte instand setzen lassen.
12 12 Die gleiche Erwägung ist auf die Verbringungskosten und auf die UPE-Aufschläge zu übertragen. Die genannten Kosten gehören zu dem Wiederherstellungsaufwand, sie sind daher bei fiktiver Abrechnung erstattungsfähig, wenn sie bei derjenigen Wiederherstellung, die der Geschädigte gewählt hätte, angefallen wären. Überzeugend ist insoweit ein nicht unbeachtlicher Teil der obergerichtlichen Rechtsprechung. Beispielhaft ist insoweit die Entscheidung des OLG Düsseldorf vom , DAR 2002, 68, 69. Fiktive Verbringungskosten sind nur dann zu ersetzen, wenn die am Ort des Klägerwohnsitzes ansässige Fachwerkstatt nicht über eigene Lackiererei verfügt. Fiktive Ersatzteilaufschläge sind nur dann erstattungsfähig, wenn die örtliche Vertragswerkstatt derartige Ersatzteilpreisaufschläge nimmt. Diese Grundsätze setzen das um, was das Wesen der sogenannten fiktiven Abrechnung ist, nämlich eine Prognose über diejenigen Kosten, die entstanden wären, wenn der Geschädigte den von ihm wählbaren zulässigen Weg der Schadensbeseitigung eingeschlagen hätte. Als Ergebnis des Sach- und Streitstandes ist davon auszugehen, dass Verbringungskosten, sowie Ersatzteilpreisaufschläge angefallen wären. Das Gericht begnügt sich nicht damit, allgemeine Erwägungen anzustellen dahingehend, ob bei der Mehrzahl der Werkstätten im Bundesgebiet entsprechende Kosten anfallen oder nicht. Vielmehr ist diejenige Situation zugrunde zu legen, die mit einer zumindest nicht unerheblichen Wahrscheinlichkeit der Situation des jeweils Geschädigten entspricht. Bei der in der Klagebegründung genannten Werkstatt handelt es sich um eine, die sehr nahe am Wohnsitz des Klägers gelegen ist. Unstreitig ist ferner, dass das beschädigte Fahrzeug dorthin verbracht worden war und auch dort im Beisein entsprechenden Werkstattpersonals vom vorgerichtlichen Sachverständigen untersucht und begutachtet worden ist. Es bestehen hier keine Bedenken gegen die Annahme, dass der Kläger sein Fahrzeug in der betreffenden Werkstatt auch hätte reparieren lassen. Ferner stehen die Verbringungskosten und die hier geltend gemachten Aufschläge in keinem außergewöhnlichen Verhältnis zu den Netto- oder Bruttoreparaturkosten, so dass auch davon auszugehen ist, dass im Falle einer tatsächlich erfolgten Reparatur auch der normale und wirtschaftlich verständige Geschädigte, der seinen Schaden selbst tragen müsste, entsprechende Aufschläge gezahlt hätte. Für die hypothetische Einordnung weiter von Bedeutung ist, dass der Sachverständige Möglichkeit und Gelegenheit hatte und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch über den entsprechenden Sachverstand verfügt, um anhand der konkreten Reparaturwerkstatt die Kosten bezüglich Verbringung und Ersatzteilpreisaufschlägen zu schätzen, sowohl was deren Höhe, als auch den Umstand anbelangt, ob entsprechende Kosten bei dieser Werkstatt überhaupt entstehen würden. Die genannten Umstände haben erhebliche Indizwirkung. Um diese zu widerlegen ist es nicht hinreichend allgemeine rechtliche Erwägungen dazu anzustellen, ob andere Werkstätten im Bundesgebiet entsprechende Kosten veranschlagen oder nicht. Es ist angesichts der konkret angegebenen Werkstatt, die bereits mit der Klagebegründung vollständig individualisiert ist (Name und Anschrift) nicht mehr hinreichend allgemein zu bestreiten, diese verfüge über keine allgemeine Lackiererei, insoweit seien Ross und Reiter zu nennen und die Ersatzteilaufschläge seien im Rahmen der fiktiven Abrechnung überhaupt nicht ersatzfähig. Die Indizwirkung des vorgerichtlichen Sachverständigengutachtens wird insoweit nur widerlegt, wenn sich die Beklagten insoweit die Mühe machen (nach dem Ross und Reiter genannt sind) entsprechende Ermittlungen vor Ort anzustellen und vorzutragen und unter Beweis zu stellen, dass diese konkrete Werkstatt über eine eigene Lackiererei verfügt und zusätzlich keine Ersatzteilpreisaufschläge berechnet. Mit dem stattdessen tatsächlich erstatteten Sachvortrag ist die Indizwirkung nicht zu widerlegen. Gesonderte Hinweise werden allerdings in dieser Hinsicht vom Gericht nicht für erforderlich gehalten, da ersichtlich die Beklagten ihre Argumentation auf die Rechtsauffassung stützen, Verbringungskosten und Ersatzteilpreisaufschläge seien bei fiktiver Abrechnung überhaupt nicht erstattungsfähig. AG Bad Oeynhausen, Urteil vom , AZ: 18 C 175/08 Der Geschädigte hat auch bei fiktiver Abrechnung eines Schadens Anspruch auf die Verbringungskosten und UPE-Aufschläge einer markengebundenen Fachwerkstatt Auch soweit die Beklagte der Ansicht ist, die Klägerin habe sich als Geschädigte bei fiktiver Abrechnung auf eine günstigere Reparaturmöglichkeit verweisen lassen müssen, welche von der Beklagten aufgezeigt worden sei, kann die Beklagte hiermit nicht durchdringen. Entgegen dieser Ansicht kann die Klägerin auch bei fiktiver Abrechnung auf Gutachtenbasis die in einer markengebundenen Vertragswerkstatt anfallenden Reparaturkosten unter Zugrundelegung der dort
13 13 üblichen Stundenverrechnungssätze Ersatzteilaufschläge und Verbringungskosten verlangen und muss sich auch dann nicht auf die einer sogenannter, freien Werkstatt anfallenden niedrigeren Kosten verweisen lassen, wenn ihm die gegnerische Kfz-Haftpflichtversicherung eine solche konkret benennt, wie dies vorliegend geschehen ist. Zwischen den Parteien ist unstreitig, dass es sich bei den vom Sachverständigen in seinem Schadensgutachten eingestellten Stundenverrechnungssätzen, Ersatzteilaufschlägen und Verbringungskosten um diejenigen einer ortsansässigen markengebundenen Toyota-Vertragswerkstatt handelt. Ziel des Schadensersatzes ist die Totalreparation, wobei der Geschädigte nach schadensersatzrechtlichen Grundsätzen sowohl in der Wahl der Mittel zur Schadensbehebung als auch in der Verwendung des vom Schädiger zu leistenden Schadensersatzes frei ist. Dieses gilt unabhängig davon, ob der Geschädigte sein Kfz tatsächlich voll, minderwertig oder überhaupt nicht reparieren lässt (vergleiche BGHZ 66, 239). ( ) Vorstehende Ausführungen gelten nicht nur für die Stundenverrechnungssätze und Ersatzteilaufschläge, sondern auch für die Verbringungskosten Diese sind auch bei fiktiver Abrechnung jedenfalls dann ersatzfähig, wenn bei einer Reparatur in der nächstgelegenen markengebundenen Fachwerkstaft Verbringungskosten anfallen würden, weil dort keine eigene Lackiererei vorhanden ist. Nach dem unstreitigen Vortrag der Klägerin ist für die Klägerin nur die Toyota-Vertragswerkstatt mit zumutbarem Aufwand erreichbar, welche nicht über eine eigene Lackiererei verfügt. Eine Ersatzfähigkeit der Verbringungskosten ist damit gegeben. Weiteres Urteil: AG Bad Oeynhausen, Urteil vom , AZ: 11 C 93/08 AG Bochum, Urteil vom , AZ: 40 C 504/07 Der Unfallgeschädigte kann auch bei fiktiver Abrechnung alle Schadenbeseitigungskosten (UPE-Aufschläge und Verbringungskosten), die bei der Durchführung einer Reparatur üblicherweise anfallen.... Nach der ständigen Rechtsprechung des erkennenden Gerichts und auch der Berufungszivilkammern, die im Übrigen im vollen Einklang mit der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes steht, kann der Unfallgeschädigte auch bei fiktiver Abrechnung die Stundensätze einer Vertragswerkstatt so wie auch die Verbringungskosten und die UPE-Zuschläge geltend machen. Auch bei fiktiver Abrechnung stehen dem Geschädigten die Schadensbeseitigungskosten zu, die bei Durchführung einer Reparatur üblicherweise anfallen. Dazu gehören, jedenfalls im Raum Bochum, auch die Verbringungskosten und die UPE-Zuschläge. Diese fallen nämlich regelmäßig bei Reparatur in einer markengebundenen Werkstatt an.... AG Braunschweig, Urteil vom , AZ: 115 C 1206/07 Für Ersatzteilaufschläge kann nichts anderes gelten, als vom BGH für die Stundenverrechnungssätze festgestellt. Die Frage der Erstattungsfähigkeit von Ersatzteilaufschlägen im Falle fiktiver Schadensberechnung ist umstritten. Während die wohl überwiegende Meinung in Rechtsprechung und Literatur die Erstattungsfähigkeit grundsätzlich bejaht (LG Aachen, DAR 2002, 72; NZV 2005, 849; AG Solingen, DAR 1997, 449, 450; AG Dinslaken, NJW-RR 1998; 1719; AG Landstuhl, DAR 2002, 77; AG Darmstadt, DAR 2005, 39; AG Hamm; NZV 2005, 649; AG Braunschweig, Urteil vom C 3127/05-; Wortmann, NZV 1999, 503; Gerad-Morguet; ZfS 2006, 303; MüKo, BGB, 249 Rn. 350 m.w.n.) wird vereinzelt auch der Standpunkt vertreten, dass Ersatzteilaufschläge nur dann zu ersetzen seien, wenn sie im Rahmen einer durchgeführten Reparatur auch tatsächlich angefallen sind (LG Berlin; Urteil vom S 446/01-; Wenker, VersR 2005, 917, 918; Palandt/Heinrichs, BGB, 249 Rn. 14). Die zuletzt genannte Auffassung ist in ihrer Ausschließlichkeit nicht mit 249 Abs. 2 BGB vereinbar, der dem Geschädigten grundsätzlich die Möglichkeit eröffnet, im Falle der Beschädigung einer Sache statt der Naturalrestitution auch den zur Wiederherstellung erforderlichen Geldbetrag zu verlangen. So steht dem Geschädigten nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung ein Anspruch auf Ersatz der in einer markengebundenen Vertragswerkstatt anfallenden Reparaturkosten unabhängig davon zu, ober
14 14 der Geschädigte den Wagen tatsächlich voll, minderwertig oder gar nicht reparieren lässt (BGH, NJW 2003, 2086 f. m.w.n.). Dies hat der BGH für die Stundenverrechnungssätze einer markengebundenen Fachwerkstatt unlängst nochmals klargestellt. Weshalb für Ersatzteilaufschläge etwas anderes gelten soll, ist nicht ersichtlich. Bei den Ersatzteilaufschlägen handelt es sich um erforderliche Kosten im Sinne des 249 Abs. 2 BGB. AG Bremerhaven, Urteil vom , AZ: 57 C 1009/08 Verbringungskosten sind auch bei fiktiver Abrechnung erstattungsfähig. Der Kläger hat auch bei fiktiver Schadensabrechnung nach 249 Abs. 2 BGB einen Anspruch auf Ersatz von Kosten für die Verbringung des Fahrzeuges zu einer Lackiererei. Die fiktive Schadensberechnung auf der Grundlage eines Sachverständigengutachtens oder Kostenvoranschlages (siehe hierzu Palandt/Heinrichs, 66. Aufl., 249 Rn 40) ist nach wie vor erlaubt, sodass grundsätzlich die hierbei veranschlagten Kosten zu ersetzen sind (LG Bremen, Beschl. v , 6 S 357/07). In dem Gutachten oder Kostenvoranschlag sind diejenigen Kosten geschätzt, die bei einer vollständigen Instandsetzung des Fahrzeugs entstehen würden. AG Cham, Urteil vom , AZ: 7 C 250/05 Verbringungskosten sind ersatzpflichtig, wenn keine der in Betracht kommenden Werkstätten über eine eigene Lackiererei verfügt. Reinigungskosten sind jedenfalls nach Lackierarbeiten erforderlich, um einen exakten farblichen Abgleich mit dem Restfahrzeug durchzuführen.... Auch die Verbringungskosten zur Lackierung sind nach Ansicht des Gerichts ein ersatzfähiger Schaden gemäß 249 BGB. Der Sachverständige führt in seinem Gutachten aus, dass nach Auskunft der Reparaturwerkstätte nur die Karosseriearbeiten im Betrieb, der Fa. durchgeführt werden, während das Fahrzeug zur Lackierung in eine Lackierfachwerkstatt zu überführen ist. Nachdem es sich bei der Fa. gerichtsbekannt um die größte Mercedes-Fachwerkstätte im Landkreis Cham handelt, geht das Gericht davon aus, dass auch keine der anderen in Betracht kommenden Werkstätten im Landkreis über eine eigene Lackiererei verfügt, so dass die Verbringungskosten üblich und damit erstattungsfähig sind (wie hier auch OLG Dresden, Urteil vom ,AZ: 13 U 600/01). Schließlich hält das Gericht auch die Kosten für die Reinigung des Fahrzeuges nach den umfangreichen Reparaturarbeiten für den zu erstattenden erforderlichen Wiederherstellungsaufwand. Allein aufgrund der Tatsache, dass Lackierarbeiten erforderlichen sind und hierfür ein exakter farblicher Abgleich mit dem Restfahrzeug durchzuführen ist, ist eine umfangreiche Reinigung des Fahrzeugs erforderlich, um keine Farbabweichungen zuzulassen. AG Cloppenburg, Urteil vom , AZ: 21 C 911/07 (XVII) Auch bei fiktiver Abrechnung eines Schadens kann der Geschädigte UPE-Aufschläge und Verbringungskosten ersetzt verlangen.... Daher kann die Klägerin sowohl die Lohnverrechnungssätze einer markengebundenen Vertragswerkstatt als auch die Preisaufschläge auf die unverbindlichen Preisempfehlungen für Ersatzteile als objektiv erforderliche Reparaturkosten i. S, des 249 BGB ersetzt verlangen, zumal der Sachverständige die UPE-Aufschläge in seinem Gutachten explizit als Schadensposition mit aufgeführt hat. In diesem Zusammenhang ist zu berücksichtigen, dass der Zuschlag einer Marge, eben der UPE-Aufschläge, in Fachwerkstätten branchenüblich ist (vgl. Fischer, NZV 2003, 262, 263). Die Ansicht der Beklagten, diese seien nur zu ersetzen, wenn sie konkret angefallen seien, ist mit der Dispositionsfreiheit der Klägerin, ob sie ihr Fahrzeug reparieren lässt oder nicht, nicht vereinbar. Ebenso hat die Beklagte die Verbringungskosten in Höhe von 81,00 zu ersetzen. Denn im Rahmen der Abrechnung auf Gutachtenbasis sind die Kosten für die Verbringung des Fahrzeugs zum Lackierer
15 15 anzusetzen, da hiesige Vertragswerkstätten nicht über eine Lackieranlage verfügen und Verbringungskosten damit stets anfallen (LG Oldenburg a.a.o.). Auch insofern braucht sich die Klägerin nämlich nicht aus den genannten Gründen auf die Firma verweisen zu lassen. Auch die Frage, ob in Oldenburger Werkstätten Verbringungskosten anfallen, ist unerheblich. Die Realisierung einer Reparatur zu den von der Beklagten vorgetragenen Preisen würde die Entfaltung erheblicher eigener Initiative durch den Geschädigten erfordern, wozu dieser nicht verpflichtet ist (BGH, NJW 2003, 2086), so dass von der Klägerin nicht zu verlangen ist, sie müsse ihr Fahrzeug von ihrem Wohnort nach Oldenburg zu einer Fachwerkstatt verbringen. AG Coburg, Urteil vom , AZ: 21 C 911/07 (XVII) Auch bei fiktiver Abrechnung eines Schadens sind UPE-Aufschläge zu ersetzen, da sie in markengebundenen Fachwerkstätten grundsätzlich anfallen.... Die restlichen vom Sachverständigen geschätzten Reparaturkosten, die die Beklagte nicht freiwillig gezahlt hat, gehen ebenfalls in vollem Umfang zu Lasten der Beklagten. Das Gericht entnimmt dem Gutachten, dass sich der Sachverständige an den Preisen von markengebundenen VW-Werkstätten im Raum Nürnberg/Fürth orientiert hat, so dass auch der Aufschlag auf die Ersatzteile von 21,56 zu zahlen ist. Die Klage hat daher in vollem Umfang Erfolg. AG Dortmund, Urteil vom , AZ: 428 C 1251/07 UPE-Aufschläge und Verbringungskosten sind bei der fiktiven Abrechnung zu berücksichtigen, wenn diese in Rechnung gestellt worden wären, wenn der entsprechende Reparaturauftrag erteilt worden wäre. Auch UPE-Aufschläge und Verbringungskosten sind bei der fiktiven Abrechnung zu berücksichtigen, da diese nach glaubhaften Bekundungen des Zeugen in Rechnung gestellt worden wären, wenn die Klägerin den entsprechenden Reparaturauftrag erteilt hätte. Weiteres Urteil: AG Dortmund, Urteil vom , AZ: 435 C 11189/06 (UPE+VK) AG Düsseldorf, Urteil vom , AZ: 230 C 11868/08 und 58 C 12920/08 Verbringungskosten und UPE-Aufschläge sind auch dann erstattungsfähig, wenn der Schaden fiktiv abgerechnet wird.... Damit sind entgegen der Auffassung der Beklagtenseite auch erforderliche Verbringungskosten zu erstatten. Unrichtig ist insoweit die rechtliche Einschätzung, derartige Kosten und auch sog. UPE- Zuschläge (die hier jedoch nicht einmal angesetzt wurden) seien bei einer fiktiven Abrechnung grundsätzlich nicht erstattungsfähig. Vielmehr hat sie das OLG Düsseldorf a.a.o. zuletzt nochmals ausdrücklich als abrechnungsfähig erachtet, es sei denn, es stünde fest, dass sie bei der oder den ortsansässigen Markenwerkstätten tatsächlich nicht erhoben würden. Hierfür trägt die für die Widerlegung der im klägerischen Gutachten enthaltenen Angaben darlegungspflichtige Beklagte jedoch nichts Näheres vor. AG Essen, Urteil vom , AZ: 29 C 617/08 UPE-Aufschläge sind auch dann erstattungsfähig, wenn der Schaden auf Gutachtenbasis abgerechnet wird, da diese bei einer Reparatur in der örtlichen Markenwerkstatt üblicherweise anfallen.... Zu dem erforderlichen Geldbetrag im Sinne von 249 Absatz 2 Satz 1 BGB gehören auch die im Gutachten vom angesetzten Ersatzteilaufschläge (UPE-Aufschläge). Das Gericht folgt
16 16 nicht der teilweise vertretenen Auffassung, dass diese Kosten nur dann erstattungsfähig sind, wenn sie tatsächlich angefallen sind, diese Auffassung lässt außer Acht, dass die Bestimmung des erforderlichen Betrages gemäß 249 Absatz 2 Satz 1 BGB auf Gutachtenbasis einen konkreten Reparaturnachweis gerade nicht verlangt. Insofern gilt nichts anderes als hinsichtlich der Stundenverrechnungssätze. Maßgeblich ist allein, ob die sogenannten UPE-Aufschläge bei einer Reparatur in der örtlichen Markenwerkstatt üblicherweise anfallen. Davon ist auf Basis des Gutachtens vom auszugehen. Weiteres Urteil: AG Essen, Urteil vom , AZ: 11 C 343/08 (VK) AG Essen, Urteil vom , AZ: 16 C 642/05 (VK) AG Essen-Borbeck, Urteil vom , AZ: 5 C 152/08 Der Geschädigte hat auch bei fiktiver Abrechnung Anspruch auf die UPE-Zuschläge und Verbringungskosten.... Weiterhin sind auch bei fiktiver Abrechnung UPE-Aufschläge zu erstatten. Der Bundesgerichtshof hat bereits mehrfach und ausdrücklich darauf hingewiesen, dass keine Unterschiede zwischen fiktiver und konkreter Abrechnung gemacht werden dürfen. Der einzige Unterschied ergibt sich bei der Mehrwertsteuer. Insoweit hat der Gesetzgeber in Kenntnis der entsprechenden Streitfragen ausdrücklich bestimmt, dass die Mehrwertsteuer nur ersetzt werden kann, wenn sie angefallen ist. Für UPE-Aufschläge, Verbringungskosten oder Stundenverrechnungssätze gilt dies gerade nicht Weiteres Urteil: AG Essen-Borbeck, Urteil vom , AZ: 5 C 151/08 (UPE+VK) AG Forchheim, Urteil vom , AZ: 72 C 386/09 Verbringungskosten sind bei fiktiver Abrechnung erstattungsfähig, da diese bei ordnungsgemäßer Reparatur in einer Markenwerkstatt anfallen würden.... Der Geschädigte kann den erforderlichen Aufwand zur Schadensbeseitigung auch fiktiv auf der Basis eines Sachverständigengutachtens wie im vorliegenden Fall berechnen (vgl. Palandt, 67.Auflage, Rz. 14, Anm. von Heinrichs zu 249 BGB). In diesem Fall sind alle Positionen zu berücksichtigen, die bei ordnungsgemäßer Reparatur des geschädigten Klägerfahrzeugs in einer markengebundenen Fachwerkstatt anfallen würden. Hierzu zählen grundsätzlich auch die Verbringungskosten zum Lackierbetrieb. AG Frankfurt am Main, Urteil vom , AZ: 31 C 2529/07-23 Der Geschädigte hat ohne konkreten Nachweis des Entstehens einen Anspruch auch auf die Ersatzteilaufschläge wie auch bei sonstigen durch den Sachverständigen ermittelten Kosten für Material oder Arbeitszeit. Entgegen der Auffassung der Beklagten hat der Kläger auch Anspruch auf die im Privatgutachten in Ansatz gebrachten Ersatzteilaufschläge. Die Festlegung des erforderlichen Geldbetrages erfolgt grundsätzlich auf der Basis eines Sachverständigengutachtens. Der Sachverständige muss also eine Prognose darüber erstellen, welche Kosten bei einer Reparatur in einer Fachwerkstatt anfallen. Hinsichtlich der streitgegenständlichen Aufschläge ist der Sachverhalt nicht anders zu beurteilen, als hinsichtlich sonstiger vom Sachverständigen ermittelter Kosten für Material oder Arbeitszeit für den Fall einer Reparatur (vergl. LG Aachen NZV 2005, 649; Fischer NZV 2003, 262, 265). Hiernach hat der Kläger ohne konkreten Nachweis des Entstehens einen Anspruch auch auf die Aufschläge. Dass diese vorliegend bei der Reparatur in einer örtlichen Fachwerkstatt regelmäßig nicht anfallen, haben
17 17 die Beklagten bereits nicht substantiiert dargelegt (vergl. LG Bochum Urteil vom , AZ: 5 S 168/07). AG Gelsenkirchen, Urteil vom , AZ: 32 C 401/07 Auch bei fiktiver Abrechnung eines Schadens kann der Geschädigte UPE-Aufschläge zugrundelegen, wenn diese in der betreffenden Vertragswerkstatt üblich sind.... Es ist gerichtsbekannt, dass in Audi Vertragswerkstätten auch UPE-Aufschläge erhoben werden, so dass grundsätzlich auch in diesem Punkt auf der Grundlage des Gutachtens U. die entsprechenden Kosten von den Beklagten zu erstatten sind. Weiteres Urteil: AG Gelsenkirchen, Urteil vom , AZ: 32 C 100/07 (UPE) AG Gießen, Urteil vom , AZ: 43 C 141/08 Verbringungskosten können auch bei fiktiver Abrechnung ersetzt verlangt werden, wenn die entsprechende markengebundene Fachwerkstatt nicht über eine eigene Lackiererei verfügt.... Von daher ist vorliegend auf der Grundlage des Gutachtens des Sachverständigen der den Schaden nach den Stundenverrechnungssätzen des Porsche Zentrums Gießen berechnet hat, von Nettoreparaturkosten in Höhe von 4714,39 abzüglich 17,70 für nicht erforderliche Prüfkosten, also von 4696,69 auszugehen. Insoweit sind auch die Verbringungskosten zum Lackierer in Höhe von 85,00 in die Schadensberechnung einzubeziehen, denn das Porsche Zentrum in Gießen verfugt nicht über eine eigene Lackiererei. AG Gronau, Urteil vom , AZ: 2 C 171/06 Es ist gerade Sinn der zulässigen fiktiven Abrechnung, dass eine Abrechnung auf der Grundlage des Gutachtens erfolgen kann, ohne dass einzelne Positionen wie Ersatzteilzuschläge oder Verbringungskosten herausgegriffen werden, die konkret zu belegen sind. Der Kläger hat Anspruch auf weitergehenden Schadensersatz, da er berechtigt ist, auf der Basis des von ihm eingeholten Schadensgutachtens fiktiv abzurechnen. Die streitigen Positionen der Ersatzteilzuschläge und der Verbringungskosten sind dabei entgegen der Auffassung der Beklagten erstattungsfähig, auch wenn keine Reparatur stattgefunden hat. Es ist gerade Sinn der zulässigen fiktiven Abrechnung, dass eine Abrechnung auf der Grundlage des Gutachtens erfolgen kann, ohne dass einzelne Positionen herausgegriffen werden, die konkret zu belegen sind. Wenn im Falle einer fiktiven Reparatur die streitigen Positionen anfallen, so sind sie Teil des erstattungsfähigen fiktiven Schadens. Da der SV in seinem Gutachten, auf dessen Grundlage die Abrechnung zulässigerweise zu erfolgen hat, Ausführungen dazu gemacht hat, dass die Ersatzteilzuschläge ebenso wie die Verbringungskosten bei der Reparatur in einer Fachwerkstatt vor Ort anfallen, so sind sie als Teil des fiktiven Schadens zu ersetzen. AG Gummersbach, Urteil vom , AZ: 1 C 598/06 Kosten für Ersatzteilaufschläge und Verbringungskosten sind auch bei fiktiver Abrechnung zu erstatten, jedenfalls dann, wenn sie ortsüblich sind.... Die Klägerin muss sich nicht auf die ihr konkret nachgewiesene Möglichkeit einer Reparatur in einer freien, d.h. nicht markengebundenen Werkstatt verweisen lassen. In seinem Porsche-Urteil" vom (BGHZ 155, 1-8) hat der BGH entschieden, dass der Geschädigte, der fiktive Reparaturkosten abrechnet, der Schadensberechnung die Stundenverrechnungssätze einer
18 18 markengebundenen Fachwerkstatt zugrunde legen darf. Der BGH hat ausgeführt, der Geschädigte sei zwar unter dem Gesichtspunkt der Schadensminderungspflicht gehalten, im Rahmen des ihm Zumutbaren den wirtschaftlicheren Weg der Schadensbehebung zu wählen, sofern er die Höhe der für die Schadensbeseitigung aufzuwendenden Kosten beeinflussen könne. Doch genüge im allgemeinen, dass er den Schaden auf der Grundlage eines von Ihm eingeholten Sachverständigengutachtens berechne, sofern das Gutachten hinreichend ausführlich sei und das Bemühen erkennen lasse, dem konkreten Schadensfall vom Standpunkt eines wirtschaftlich denkenden Betrachters gerecht zu werden. Diesen Anforderungen wird das von der Klägerin zu 1) eingeholte Gutachten gerecht. Der BGH hat zwar weiter ausgeführt, dem Berufungsgericht könne vom Ansatz her in der Auffassung beigetreten werden, dass der Geschädigte, der mühelos eine ohne weiteres günstigere und gleichwertige Reparaturmöglichkeit hat, sich auf diese verweisen lassen muss. Die Beklagte hat günstigere Reparaturmöglichkeiten vorgetragen. Indes ist nicht nachgewiesen, dass diese auch gleichwertig sind. Zu berücksichtigen ist nämlich, dass markengebundene Fachwerkstätten einem hohen Maß an Qualitätssicherung unterliegen, deren Kosten sich in höheren Stundenverrechnungssätzen niederschlagen. Die Klägerin hat insoweit unwidersprochen vorgetragen, dass die zur Reparatur eingesetzten Fachkräfte einer markengebundenen Fachwerkstatt und nur diese eine fahrzeugtypbezogene regelmäßig stattfindende Spezialausbildung erhalten. Auch ist unstreitig, dass markengebundene Fachwerkstätten fahrzeugtypbezogene Spezialwerkzeuge vorhalten. Auch die Ersatzteilaufschläge sind zu erstatten. Der Sachverständige hat nämlich in seiner ergänzenden Stellungnahme vom nachvollziehbar ausgeführt, dass die UPE- Aufschläge in der hiesigen Region üblich seien, insbesondere bei dem BMW-Händler, der in der Region mit 19 Betrieben vertreten sei. Gleiches gilt für die Kosten der Verbringung. Insofern hat der Sachverständige dargelegt, keine der im hiesigen Raum ansässigen markengebundenen Fachwerkstätten verfüge über eine eigene Lackiererei. Das Gericht vermag nicht der teilweise vertretenden Auffassung zu folgen, die Kosten für die Ersatzteilaufschläge und Verbringungskosten seien nur zu ersetzen, wenn sie tatsächlich angefallen sind. Das widerspricht nämlich dem Grundsatz, dass ein Anspruch auf Ersatz der in einer markengebundenen Fachwerkstatt anfallenden Reparaturkosten unabhängig davon zu leisten ist, ob der Geschädigte den Wagen tatsächlich voll, minderwertig oder überhaupt nicht reparieren lässt (vgl. BGH a.a.o.). Die Kosten für das Nachtragsgutachten des Sachverständigen in Höhe von 163,33 sind als notwendige Kosten der Schadensermittlung ebenfalls zu ersetzen, nachdem die Beklagte Einwendungen erhoben hatte, mit denen sich der Sachverständige auseinander zu setzen hatte.... AG Hamburg, Urteil vom , AZ: 51A C 247/07 Zu dem erforderlichen Geldbetrag im Sinne des 249 Abs. 2 S. 1 BGB gehören auch die im Gutachten angesetzten Verbringungskosten sowie die Ersatzteilpreisaufschläge. Der Kläger hat auch Anspruch auf die im Schadensgutachten aufgeführten Netto-Kosten für die Verbringung des klägerischen Fahrzeugs zu einer Lackiererei sowie die Ersatzteilpreisaufschläge. Zu dem erforderlichen Geldbetrag im Sinne des 249 Abs. 2 S. 1 BGB gehören auch die im Gutachten angesetzten Verbringungskosten sowie die Ersatzteilpreisaufschläge. Zwar wird in diesem Zusammenhang teilweise die Auffassung vertreten, dass Verbringungskosten in eine Lackiererei und Ersatzteilpreisaufschläge im Rahmen einer fiktiven Reparaturkostenabrechnung nur dann erstattungsfähig sind, wenn sie auch tatsächlich angefallen sind. Solange eine Reparatur nicht durchgeführt ist, handele es sich bei diesen Kosten lediglich um mögliche Reparaturkosten, deren Notwendigkeit sich vielmehr erst bei Durchführung der Reparatur erweise. Dieser Auffassung ist nicht zu folgen (in diesem Sinne z.b. auch AG Hamburg-Harburg, Urteil vom , AZ: 648 C 88/05; AG Hamburg, Urteil vom , AZ: 644 C 236/06; AG Hamm, Urteil vom , AZ: 17 C 409/06, zitiert jeweils nach juris). Das Argument, dass sich erst bei tatsächlicher Durchführung einer Reparatur herausstelle, ob Verbringungskosten bzw. Ersatzteilpreisaufschläge anfallen und damit erforderlich im Sinne des 249 Abs. 2 S. 1 BGB sind,
19 19 kann nicht durchgreifen. Denn die Berechnung des erforderlichen Geldbetrages auf Gutachtenbasis verlangt einen konkreten Reparaturnachweis gerade nicht. Aus der unumstrittenen Anerkennung einer Abrechnung auf Gutachtenbasis, also im Wege einer abstrakten Reparaturkostenberechnung, folgt notwendig, dass es auf einen konkreten Kostennachweis für eine tatsächlich durchgeführte Reparatur gerade nicht ankommen kann. Vielmehr bildet das Gutachten eine Grundlage für die Darlegung des Fahrzeugschadens, wobei davon auszugehen ist, dass die freien Sachverständigen von den örtlichen Verhältnissen ausgehen, so dass der Anfall der genannten Kosten den örtlichen Gepflogenheiten entspricht. AG Hamburg-Harburg, Urteil vom , AZ: 641 C 557/06 UPE-Aufschläge und Verbringungskosten sind auch bei fiktiver Abrechnung zu ersetzen, da es bei Abrechnung auf Gutachtenbasis auf einen konkreten Kostennachweis für eine tatsächlich durchgeführte Reparatur gerade nicht ankommt.... Der Kläger kann auch Ersatz der in dem Gutachten des SV ausgewiesenen UPE-Aufschläge in Höhe von 98,13 verlangen. Zwar wird in diesem Zusammenhang teilweise die Auffassung vertreten, dass Verbringungskosten in eine Lackiererei und UPE-Aufschläge im Rahmen einer fiktiven Reparaturkostenberechnung nur dann erstattungsfähig sind, wenn sie auch tatsächlich angefallen sind. Solange eine Reparatur nicht durchgeführt ist, handele es sich bei diesen Kosten lediglich um mögliche, nicht aber notwendige Reparaturkosten, deren Notwendigkeit sich vielmehr erst bei Durchführung der Reparatur erweise (so AG Marienberg SP 2004, 123; AG Kerpen SP 2003, 311, ähnlich auch OLG Karlsruhe NJW-RR 1998, 1718). Ähnlich argumentiert auch die Beklagte. Dieser Auffassung ist mit der wohl herrschenden Meinung nicht zu folgen (vgl. z.b. OLG Dresden DAR 2001, 455; OLG Düsseldorf DAR 2002, 68; OLG Koblenz NZV 1998, 465; LG Gera DAR 1999, 550; LG Wiesbaden DAR 2001, 36; AG Gronau DAR 2000, 37; AG Hamburg ZfS 1995, 294; Notthoff, NZV 2003, 509, 511; Wortmann NZV 1999, 503). Das Argument, dass sich erst bei tatsächlicher Durchführung einer Reparatur herausstelle, ob Verbringungskosten bzw. UPE-Aufschläge anfallen und damit erforderlich i. S. d. 249 II BGB sind, kann nicht durchgreifen, weil die Berechnung des erforderlichen Geldbetrages auf Gutachtenbasis einen konkreten Reparaturnachweis gerade nicht verlangt. Aus der unumstrittenen Anerkennung einer Abrechnung auf Gutachtenbasis folgt notwendig, dass es auf einen konkreten Kostennachweis für eine tatsächlich durchgeführte Reparatur gerade nicht ankommen kann. Es ist daher nicht zu beanstanden, dass der SV in seinem Gutachten UPE- Aufschläge in Höhe von 18 % zugrunde gelegt hat, weil diese bei der Firma Autohaus in Hamburg, bei der der Kläger Kunde ist, erhoben werden. Es ist unerheblich, ob andere Betriebe wie die von der Beklagten benannte Firma keine UPE-Aufschläge berechnet. AG Hamburg-Wandsbek, Urteil vom , AZ: 715 C 194/07 Gegen die Ersatzfähigkeit spricht nicht, dass möglicherweise nicht in jeder Vertragswerkstatt in der Region UPE-Aufschläge oder Verbringungskosten erhoben werden.... Der Kläger hat insbesondere einen Anspruch auf Erstattung der hier streitgegenständlichen fiktiven Ersatzteilaufschläge und der fiktiven Verbringungskosten zur Lackiererei gemäß 249 II 1 BGB. Nach ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung hat der Geschädigte eines Verkehrsunfalls grundsätzlich einen Anspruch auf Ersatz der in einer Vertragswerkstatt anfallenden Reparaturkosten unabhängig davon, ob er den Wagen reparieren lässt oder nicht, Der Geschädigte ist nach schadensrechtlichen Grundsätzen sowohl in der Wahl der Mittel zur Schadensbehebung als auch in der Verwendung des vom Schädiger zu leistenden Schadensersatzes frei. Auch unter Berücksichtigung der Pflicht zur Schadensminderung genügt der Gläubiger grundsätzlich seinen Pflichten, wenn er den Schaden auf der Grundlage eines von ihm eingeholten Sachverständigengutachtens berechnet. Er ist nicht verpflichtet, selbst einen Preisvergleich der einzelnen örtlichen Werkstätten anzustellen, sofern das Gutachten hinreichend ausführlich ist und das Bemühen erkennen lässt, dem konkreten Schadensfall vom Standpunkt eines wirtschaftlich denkenden Betrachters gerecht zu werden. Auf der Basis dieses Gutachtens kann der Geschädigte nach seiner Wahl den Fahrzeugschaden fiktiv abrechnen. Diese Voraussetzung ist hier erfüllt. Insbesondere hat der Schadensgutachter den UPE-Zuschlag mit 10 %
20 20 beziffert. Die Beklagte hat keine durchgreifenden Bedenken gegen die Richtigkeit des Gutachtens erhoben. Sie hat insbesondere nicht dargelegt, dass für die betreffende Marke in der Region typischerweise keine oder geringere UPE-Aufschläge erhoben werden. Vielmehr hat sie nicht qualifiziert bestritten, dass die vom Sachverständigen angesetzten UPE-Aufschläge von 10 % auf die Materialkosten sowie die Verbringungskosten bei Durchführung der Reparatur in einer örtlichen Fachwerkstatt tatsächlich anfallen. Gegen die Richtigkeit des Gutachtens spricht nicht, dass möglicherweise nicht in jeder Vertragswerkstatt in der Region UPE-Aufschläge oder Verbringungskosten erhoben werden. Die Beklagte hat auch nicht schlüssig dargelegt, dass der Kläger eine ohne weiteres zugängliche günstigere und gleichwertige Reparaturmöglichkeit hatte. Dazu genügte es nicht, dass die Beklagte dem Kläger Möglichkeiten aufzeigte, die Reparatur kostengünstiger in einer nicht markengebundenen Werkstatt durchführen zu lassen. Denn der Geschädigte hat grundsätzlich Anspruch darauf, die Reparatur in einer markengebundenen Fachwerkstatt durchführen zu lassen, und zwar unabhängig davon, ob er die Reparatur tatsächlich ausführen lässt oder nicht. Der Geschädigte hat nämlich regelmäßig keine Möglichkeit zu überprüfen, ob es sich bei der von dem Schädiger benannten Werkstatt um eine zuverlässige und kompetente Firma handelt, die auch über die notwendigen Kenntnisse und Erfahrungen gerade bezüglich seines speziellen Autotyps und der konkret anfallenden Reparaturen verfügt. Die für die Wiederherstellung des beschädigten Fahrzeugs erforderlichen Kosten sind daher diejenigen, die bei Durchführung der Reparatur in einer ortsnahen markengebundenen Fachwerkstatt anfallen, nicht diejenigen einer nicht markengebundenen Werkstatt. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Kläger einen früheren Schaden in einer nicht markengebundenen Werkstatt hat beseitigen lassen, da es Sache des Geschädigten ist, ob er den Schaden überhaupt nicht, nur notdürftig oder in Form einer Billigreparatur beseitigen lässt. Sein Verhalten bindet ihn auch nicht für spätere Schadensfälle. Der vorstehende Grundsatz gilt auch für ältere Fahrzeuge, unabhängig davon, ob noch Werksgarantien bestehen oder die turnusmäßigen Inspektionen in einer Vertragswerkstatt durchgeführt wurden.... Weiteres Urteil: AG Hamburg-Wandsbek, Urteil vom , AZ: 716 C 85/05 (UPE) AG Hamm, Urteil vom , AZ: 17 C 433/08 Der Geschädigte hat auch bei fiktiver Abrechnung eines Schadens Anspruch auf die Verbringungskosten.... Der Kläger kann auch den Betrag für Verbringungskosten zum Lackierer verlangen. Gern. 249 Abs.2 S.1 BGB kann der Geschädigte von dem Schädiger an Stelle der Naturalrestitution auch den zur Herstellung erforderlichen Geldbetrag verlangen, wobei es unerheblich ist, wofür er den Geldbetrag tatsächlich verwendet (vgl. Palandt-Heinrichs, 66. Aufl., 249 Rn 6). Die Festlegung des erforderlichen Geldbetrages erfolgt dabei grundsätzlich auf der Basis eines Sachverständigengutachtens oder bei kleineren Schäden auf Grund eines Kostenvoranschlages. Der Sachverständige oder Ersteller eines Kostenvoranschlages muss also eine Prognose darüber erstellen, welche Kosten bei einer Reparatur in einer Fachwerkstatt anfallen. Hinsichtlich der Verbringungskosten zum Lackierer ist der Sachverhalt nicht anders zu beurteilen als hinsichtlich sonstiger vorn Sachverständigen ermittelter Kosten für Material oder Arbeitszeit für den Fall einer Reparatur. Bei diesem bereits im Urteil vom , AZ: 17 C 40/91, aufgestellten Grundsatz verbleibt das Gericht (vgl. auch AG Lünen DAR 2001, 410; LG Wiesbaden DAR 2001, 36; OLG Dresden DAR 2001, 455; AG Rüdesheim, Zweigst. Eltville NZV 2007, 245; AG Hamm, Urteil vom , 17 C 53/07). Weiteres Urteil: AG Hamm, Urteil vom , AZ: 17 C 392/08 (VK+UPE) AG Hildesheim, Urteil vom , AZ: 21 C 385/08 Der Geschädigte hat auch bei Abrechnung auf Gutachtenbasis Anspruch auf die Verbringungskosten, wenn der freie Sachverständige diese in Kenntnis der örtlichen Verhältnisse in Ansatz bringt.

References: BGH 
 BGH 
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