Source: https://www.esv-freiburg.de/275.html
Timestamp: 2019-04-22 05:57:23+00:00

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ESV Freiburg e.V.: Vereinssatzung ESV Freiburg
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Satzung des Eisenbahner-Sportverein (ESV) Freiburg (Brsg.) e.V.
des Eisenbahner-Sportverein (ESV) Freiburg (Brsg) e.V.
Der Verein führt den Namen „Eisenbahner-Sportverein (ESV) Freiburg (Brsg) e.V. (Abgekürzt: ESV) mit Sitz in 79115 Freiburg.
Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Freiburg eingetragen.
Er wurde erstmals im Jahre 1927 unter dem Namen Reichsbahnsportverein Freiburg gegründet. Im Jahre 1945 wurde er durch Kontrollratsgesetz aufgelöst. Die Neugründung fand am 08.02.1952 statt.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Einrichtung und Unterhaltung von Sportanlagen und Förderung sportlicher Übungen und Leistungen.
Der Verein verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Mitglied des Vereins kann jedermann werden. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem ersten der auf den Anmeldetag folgende Monat.
Für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag an den Vorstand des Vereins zu richten. Bei beschränkt Geschäftsfähigen, insbesondere Minderjährigen, ist der Antrag auch von den Eltern oder dem gesetzlichen Vertreter zu unterschreiben. Diese verpflichten sich damit zur Zahlung der Mitgliedsbeiträge. Der 1. oder 2. Vorsitzende entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen. Bei Ablehnung des Antrages besteht keine Verpflichtung, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.
Im Aufnahmeantrag ist die Sportart, welche das Mitglied betreiben oder fördern will, anzugeben. Bei der Entscheidung über die Aufnahme in eine bestimmte Sportabteilung ist der zuständige Abteilungsleiter zu beteiligen.
Passive Mitglieder sind ggf. durch den geschäftsführenden Vorstand einer bestimmten Abteilung zuzuweisen.
§ 3 Aufnahmegebühr, Beiträge und Umlagen
Bei der Aufnahme ist eine Aufnahmegebühr zu zahlen. Daneben wird von den Mitgliedern ein Vereinsbeitrag erhoben. Zur Finanzierung besonderer Vorhaben oder zur Beseitigung finanzieller Schwierigkeiten können Umlagen beschlossen werden.
Höhe und Fälligkeiten von Aufnahmegebühren, Beiträgen und Umlagen werden von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des geschäftsführenden Vorstandes festgesetzt.
Der geschäftsführende Vorstand kann auf begründeten Antrag eines Mitgliedes Gebühren, Beiträge und Umlagen ganz oder teilweise erlassen oder stunden.
Die Austrittserklärung ist mit Einschreibebrief an den Vorstand zu richten.
Der Austritt ist nur am Ende eines Kalenderhalbjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.
Ein Mitglied kann von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung an seine zuletzt bekannte Anschrift mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen oder Umlagen im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, wenn nach Absendung der zweiten Mahnung ein Monat verstrichen ist und in der letzten Mahnung die Streichung angedroht wurde. Der Beschluss über die Streichung ist dem Mitglied zuzustellen.
Wenn ein Mitglied schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt, kann es durch Beschluss des Gesamtvorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden. Der Beschluss ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied unter seiner zuletzt bekannten Anschrift zuzusenden. Unter dieser Anschrift gilt der Zugang des Beschlusses beim Mitglied drei Tage nach dem Absendetag als erfolgt. Gegen den Beschluss kann das Mitglied innerhalb eines Monats nach Zugang des Beschlusses beim Vorstand oder einem Mitglied des Ältestenrates Berufung einlegen.
Ein Mitglied schuldet dem Verein alle Beitrags- und Umlagerückstände bis zum Ende des Monats, in dem die Mitgliedschaft erloschen ist.
Mitglieder, die gegen die Satzung verstoßen oder die in grober Weise durch unwürdiges oder unsportliches Verhalten das Ansehen des Vereins schädigen, können mit einer Vereinsstrafe belegt werden. Vereinsstrafen sind:
Verbot der Teilnahme am Spiel- und Sportbetrieb bis zur Dauer von einem halben Jahr
Entzug des Stimmrechts in den Versammlungen des Vereins bis zur Dauer von zwei Jahren.
Über die verhängte Strafe entscheidet der geschäftsführende Vorstand durch einfachen Mehrheitsbeschluss. Vor Beschlussfassung ist dem Betroffenen Gelegenheit zu einer mündlichen oder schriftlichen Verteidigung zu gewähren.
Der Bescheid über die Vereinsstrafe ist dem Mitglied mit entsprechender Begründung zuzustellen. Gegen den Beschluss kann in sinngemäßer Anwendung der Vorschriften und Fristen von § 4.3 Berufung eingelegt werden.
§ 6 Vereinshaftung gegenüber Mitgliedern
Für etwaige Schäden, die einem Mitglied im Rahmen der Benutzung der Einrichtung und Anlagen des Vereins sowie beim Sport- und Übungsbetrieb oder bei der Teilnahme an Veranstaltungen des Vereins entstehen, haftet der Verein nicht.
Die Mitglieder sind jedoch im Rahmen der jeweils bestehenden Möglichkeiten beim Badischen Sportbund – Versicherungsabteilung – gegen Sportunfälle zu versichern.
§ 7 Mitgliederehrung
Mitglieder des Vereins können aufgrund der Ehrenordnung des Vereins ausgezeichnet werden.
Die Mitglieder sind berechtigt, in mehreren Abteilungen des Vereins, in denen sie aufgenommen sind, Sport zu treiben sowie an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.
Jedes Mitglied – ausgenommen jugendliche Mitglieder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres- besitzt unbeschränktes Stimm– und Wahlrecht. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.
In den Abteilungsversammlungen sind auch Jugendliche ab 16 Jahren und in den Jugendversammlungen ab 6 (siehe Seite 8 § 5) Jahren Stimm- und Wahlberechtigt.
Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an der Mitgliederversammlung und Abteilungsversammlungen jederzeit teilnehmen.
Die Mitglieder haben im Rahmen ihrer Betätigung im Verein die von den zuständigen Vereinsorganen erlassenen Anordnungen zu beachten. Die Vereinsmitglieder versehen ihnen übertragene Ämter, in die sie gewählt sind, ehrenamtlich.
Die Mitgliederversammlung kann abweichend von Absatz 5 beschließen, dass den Vorstandmitgliedern für ihre Vorstandstätigkeiten eine angemessene Vergütung gezahlt wird.
das Vereinspräsidium bestehend aus dem Präsidenten, dem ersten, zweiten und dritten Vorsitzenden
Das Vereinspräsidium beruft alljährlich, spätestens bis 30. Juni, die ordentliche Mitgliederversammlung ein.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb einer Frist von zwei Monaten mit entsprechender Tagesordnung einzuberufen, wenn es das Vereinspräsidium beschließt oder ein Zehntel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich beim Präsidium beantragt hat.
Der Einberufung der Mitgliederversammlung erfolgt durch das Vereinspräsidium. Sie ist mindestens 14 Tage vor der Versammlung allen Mitgliedern durch offenen Aushang im Vereinslokal und durch schriftliche Mitteilung an alle Abteilungsleiter bekannt zu geben.
Die Leitung der ordentlichen und außerordentlichen Mitgliederversammlung liegt beim Präsidenten, oder dem 1., 2. oder 3. Vorsitzenden. Im Hinderungs- und Weigerungsfall kann von der Mitgliederversammlung ein Versammlungsleiter mit einfacher Mehrheit gewählt werden.
Die Versammlungen sind beschlussfähig, wenn die Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind. Bei einer Minderbeteiligung sind die erschienenen Mitglieder nach Ablauf einer Viertelstunde nach offiziellem Versammlungsbeginn ebenfalls beschlussfähig. Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Präsidenten bzw. des Versammlungsleiters den Ausschlag.
Anträge zur Mitgliederversammlung müssen mindestens zehn Tage vor dem Versammlungstag schriftlich beim Vereinspräsidium eingegangen sein.
Wahl und Abstimmungsergebnisse der Versammlung sind schriftlich festzuhalten und vom Versammlungsleiter zu unterschreiben.
Die Mitgliederversammlung wählt auf Vorschlag des Gesamtvorstandes einen Vereinspräsidenten. Die Wahl erfolgt auf die Dauer von vier Jahren.
Der Vereinspräsident hat in allen Vereinsorganen außer dem Ältestenrat Stimmrecht. Er ist berechtigt, Sitzungen der in § 9 genannten Vereinsorgane unter Mitteilung einer Tagesordnung einzuberufen und zu leiten.
Zu allen Sitzungen der in § 9 genannten Vereinsorgane ist der Vereinspräsident einzuladen.
Vorstand im Sinne von § 26 BGB sind der 1., 2. und 3. Vorsitzende. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt.
dem geschäftsführenden Vorstand, und zwar 1., 2. und 3. Vorsitzender
1. und 2. Kassierer Hauptsportwart Vereinsjugendleiter vier Beisitzer
dem Gesamtvorstand, und zwar geschäftsführender Vorstand Gerätewart
Der geschäftsführende Vorstand und der Gesamtvorstand führen die Geschäfte des Vereins. Die hierbei den einzelnen Organisationsmitgliedern zufallenden Aufgaben werden durch einen Geschäftsverteilungsplan geregelt.
Das Vereinspräsidium und der geschäftsführende Vorstand sind berechtigt, für die Erledigung der ihnen zufallenden Aufgaben auf Kosten des Vereins einen Geschäftsführer zu bestellen. Der Geschäftsführer ist nicht Organ des Vereins von § 9. Dem Geschäftsführer können vom geschäftsführenden Vorstand bestimmte Aufgaben zur selbstständigen Erledigung übertragen werden.
Umfang und Inhalt des schriftlich abzuschließenden Geschäftsführervertrages bestimmt der geschäftsführende Vorstand.
Der Ältestenrat besteht aus drei älteren erfahrenen Mitgliedern, die durch die Mitgliederversammlung gewählt werden.
Schlichtung von Unstimmigkeiten, soweit diese vom geschäftsführenden Vorstand dem Ältestenrat zur Erledigung übertragen werden.
Schlichtung von Unstimmigkeiten, bei denen ein Mitglied des Ältestenrates von einer Partei angerufen wird.
Entscheidung über Berufungen gegen Vereinsausschluss oder Vereinsstrafen.
Teilnahme an Sitzungen des geschäftsführenden und des Gesamtvorstandes, soweit dies vom 1., 2. oder 3. Vorsitzenden gewünscht wird.
§ 13a Vereinsjugendversammlung
Die Vereinsjugendversammlung ist das oberste Organ aller Jugendabteilungen. Sie wählt den Vereinsjugendausschuss, der für die in der Jugendordnung niedergelegten Aufgaben zuständig ist.
Die Jugendordnung und deren Änderung müssen von der Mitgliederversammlung des Gesamtvereins mit einer Mehrheit von Zweidrittel bestätigt werden.
Die Mitgliederversammlung wählt aus den Reihen der Vereinsmitglieder zwei Kassenprüfer auf die Dauer von einem Jahr. Die Wiederwahl ist zulässig. Die Kassenprüfer müssen mindestens 25 Jahre alt sein und über ausreichende Sachkenntnisse in Buchführung und Buchprüfung verfügen.
Die Kassenprüfer haben sich als Beauftragte aller Vereinsmitglieder mindestens einmal im Jahr alle Bücher und Belege vom 1. oder 2. Kassierer vorlegen zu lassen und die Einnahmen und Ausgaben auf deren Richtigkeit und Vollständigkeit zu überprüfen. Über das Ergebnis ist alsbald ein schriftlicher Bericht an den 1. Vorsitzenden zu fertigen.
Organmitglieder des Vereins dürfen nicht Kassenprüfer sein.
Die Mitgliederversammlung wählt den Präsidenten für 4 Jahre, den 1., 2. und 3. Vorsitzenden für 3 Jahre und die übrigen Organmitglieder mit Ausnahme des Vereinsjugendleiter (Jugendversammlung) und der Abteilungsleiter (Abteilungsversammlung) auf die Dauer von 2 Jahren.
Scheidet ein Organmitglied im Laufe seiner Amtszeit aus, ist der Gesamtvorstand berechtigt, für die Zeit bis zur Neuwahl einen Vertreter durch Mehrheitsbeschluss zu bestimmen.
Zur Wahl können nur Mitglieder vorgeschlagen werden, die in der betreffenden Versammlung anwesend sind oder schriftliches Einverständnis zu ihrer Wahl vorliegt.
Soweit in dieser Satzung nichts andere bestimmt ist, erfolgen alle Wahlen innerhalb der Vereinsorgane und die Abstimmung über Beschlussanträge mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.
Wahlen und Abstimmungen erfolgen grundsätzlich durch Handerheben. Auf Antrag muss geheim abgestimmt werden.
§ 16 Sportbetrieb in den Abteilungen
Zur Durchführung des Sportbetriebes werden innerhalb des Vereins für die einzelnen Sportarten Abteilungen eingerichtet. Über die Neugründung oder Auflösung einer Abteilung entscheidet der Gesamtvorstand.
Die Abteilungen setzen sich aus den Mitgliedern zusammen, die nach Entscheidung über den Aufnahmeantrag in die Abteilung aufgenommen worden sind. Die Mitgliedschaft in einer Abteilung setzt die Mitgliedschaft im ESV voraus. Mitglieder des Eisenbahner-Sportvereins können mehreren Abteilungen angehören.
Mindestens einmal jährlich soll vor der ordentlichen Mitgliederversammlung des Gesamtvereins eine Abteilungsversammlung stattfinden.
Die Abteilungsleiter sollen von der Abteilung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt werden. Sie sind der Mitgliederversammlung vorzustellen. Ist kein Abteilungsleiter bzw. Vertreter gewählt, so wird er vom geschäftsführenden Vorstand bis zur nächsten Wahl kommissarisch bestellt.
Die Abteilungsversammlung kann zur Unterstützung des Abteilungsleiters eine Abteilungsleitung (Stellvertreter, Schriftführer, Kassierer, Sportwart, Jugendwart usw.) wählen.
Die Abteilungsleitung organisiert und regelt –wenn erforderlich in Übereinstimmung mit dem Gesamtvorstand- den gesamten Spiel- und Übungsbetrieb der betreffenden Sportart. Soweit Angelegenheiten von Abteilungen Maßnahmen von Vereinsorganen erfordern, sind sie vom Abteilungsleiter beim geschäftsführenden Vorstand zu beantragen oder anzuregen.
Soweit es zur ordnungsgemäßen Durchführung des Spiel- und Übungsbetriebes einer Abteilung erforderlich ist, kann diese von den Abteilungsmitgliedern eine Aufnahmegebühr, einen Abteilungsbeitrag oder eine Umlage erheben. Solche Beiträge müssen von der Abteilungsversammlung beschlossen werden und bedürfen der Mitwirkung des geschäftsführenden Vorstandes.
Über die Verwendung der von der Abteilung erhobenen Gelder entscheidet die Abteilung. Diese dürfen jedoch nur für satzungsgemäße Zwecke erhoben werden. Über die Einnahmen und Ausgaben einer Abteilung muss die Abteilungsleitung dem geschäftsführenden Vorstand mindestens einmal im Jahr bis spätestens 30.Januar des darauf folgenden Jahres genaue Abrechnung erteilen.
Für die Einberufung und Durchführung der Abteilungsversammlung gelten die Vorschriften des §10 der Satzung sinngemäß. Alle Beschlüsse einer Abteilung müssen in Übereinstimmung mit der Satzung des Gesamtvereins stehen.
Die Auflösung des Vereins kann nur von einer ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung bei Anwesenheit und Zustimmung von mindestens Dreiviertel aller stimmberechtigten Vereinsmitglieder beschlossen werden.
Sind diese Bedingungen nicht erfüllt, so ist eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen. Diese ist dann auf alle Fälle beschlussfähig. Auf dieser Mitgliederversammlung kann dann mit einer Stimmenmehrheit von zwei Dritteln der erschienen Mitglieder die Auflösung beschlossen werden.
Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Verband Deutscher Eisenbahner Sportvereine e.V. Bezirk Baden oder bei dessen Wegfall an Stiftung Bahn-Sozialwerk Außenbüro Karlsruhe, die es unmittelbar und ausschließlich zur Förderung des Sports zu verwenden haben. Bei Neugründung eines Nachfolgevereins, der die gleichen Zwecke wie der aufgelöste Verein verfolgt, ist das Vermögen dem neuen Verein wieder zur Verfügung zu stellen.
Vorstehende Satzung ist am 14. Juni 2013 durch die Mitgliederversammlung ordnungsgemäß beschlossen worden und tritt mit diesem Beschluss in Kraft. Die Satzung vom 18. Juni 2010 wird hierdurch aufgehoben.
Der Vorstand des Eisenbahner-Sportvereins Freiburg (Brsg.) e.V.
Die Jugendordnung des ESV Freiburg
Die Jugendordnung ist die Grundlage für die Jugendabteilung des ESV Freiburg. Zur Jugendabteilung gehören alle Mitglieder des ESV Freiburg bis zum vollendeten 18. Lebensjahr, sowie die gewählten und berufenen Mitarbeiter der Jugendabteilung. Die Jugendabteilung führt und verwaltet sich selbstständig im Rahmen der Satzung des Vereins
Die Jugendabteilung des ESV Freiburg gibt den jugendlichen Mitgliedern des Vereins Hilfe bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung. Sie fördert die sportliche Betätigung und das soziale Verhalten der Jugendlichen. Sie pflegt den Gemeinschaftssinn, die internationale und nationale Verständigung verschiedener Bevölkerungsgruppen.
Planung, Organisation und Durchführung von Freizeiten, internationale Begegnungen, Bildungsmaßnahmen, Musikveranstaltungen usw.
Planung Organisation und Durchführung von Maßnahmen für nicht organisierte Jugendliche (z.B. offene Jugendwerbetage, Spielfeste o.ä.)
Bereitstellung geeigneter sportlicher Betätigungsformen für Jugendliche, die keinen Wettkampf betreiben.
Die Jugendversammlung ist das oberste Organ der Jugendabteilung des ESV Freiburg. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder der Jugendabteilung nach § 1 ab vollendetem 6. Lebensjahr.
Aufgaben der Vereinsjugendleitung sind u.a.:
Beratung und Verabschiedung des Haushaltplanes der Jugendabteilung
Wahl des Jugendleiters / Jugendleiterin und der übrigen Mitglieder des Jugendausschusses.
Die Jugendversammlung tritt mindestens einmal jährlich vor der Jahreshaupt- bzw. Generalversammlung des Vereins zusammen. Sie wird mindestens zwei Wochen vorher einberufen. Die Jugendversammlung kann jederzeit durch den Jugendleiter einberufen werden. Auf Antrag eines Zehntels der stimmberechtigten Mitglieder der Jugendversammlung oder eines Beschlusses des Vereinsjugendausschusses muss eine außerordentliche
Jugendversammlung innerhalb von acht Wochen stattfinden. Zur Einberufung genügt die Veröffentlichung durch Aushang. Jede ordnungsgemäß einberufene Jugendversammlung ist – unabhängig von der Zahl der erschienenen Stimmberechtigten- beschlussfähig. Sie wird beschlussunfähig, wenn die Hälfte der nach der Anwesenheitsliste stimmberechtigten Teilnehmer nicht mehr anwesend ist. Voraussetzung ist aber, dass die Beschlussfähigkeit durch den Versammlungsleiter auf Antrag vorher festgestellt ist. Bei Abstimmung und Wahlen genügt die einfache Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten.
Der Jugendausschuss besteht aus Jugendleiter/in, je ein/e Vertreter/in in den Jugendabteilungen der einzelnen Sportarten des Vereins, vier Jugendvertreter, die zum Zeitpunkt der Wahl das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, zwei Beisitzern /innen. Als Beisitzer können auch Personen mit speziellen Funktionen gewählt werden (z.B. Jugendpressewart, Jugendschriftführer usw.) Der Jugendleiter, die Jugendleiterin vertritt die Interessen der Vereinsjugend nach innen und nach außen. Er/Sie ist Vorsitzender/Vorsitzende des Jugendausschusses und stimmberechtigtes Mitglied im Vorstand des Vereins. Die Mitglieder des Vereinsjugendausschusses werden von der Jugendversammlung für zwei Jahre gewählt und bleiben bis zur Neuwahl des Jugendausschusses im Amt. In den Vereinsjugendausschuss ist jedes Vereinsmitglied wählbar. Der Jugendausschuss. erfüllt seine Aufgaben im Rahmen der Vereinssatzung, der Jugendordnung sowie der Beschlüsse der Vereinsjugendversammlung. Der Jugendausschuss ist für seine Beschlüsse der Jugendversammlung und dem Vorstand des Vereins verantwortlich. Die Sitzungen des Jugendausschusses finden nach Bedarf statt. Auf Antrag der Hälfte der Mitglieder des Jugendausschusses ist vom Vorsitzenden eine Sitzung binnen zwei Wochen einzuberufen.
Der Vereinsjugendausschuss ist zuständig für alle Jugendangelegenheiten des Vereins. Er entscheidet über die Verwendung der Jugendabteilung zufliesenden Mittel. Zur Planung und zur Durchführung besonderer Aufgaben kann der Jugendausschuss Unterausschüsse bilden. Ihre Beschlüsse bedürfen der Zustimmung des Jugendausschusses.
Der Jugendvorstand führt die laufenden Geschäfte der Jugendabteilung. Er hat alle Aufgaben wahrzunehmen, die nach der Jugendordnung oder der Satzung des Vereins nicht anderen Organen des ESV vorbehalten sind. Er ist beschlussfähig, wenn die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist.
Die Jugendabteilung wirtschaftet selbstständig und eigenverantwortlich über die ihr vom Verein zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel sowie eventuelle Zuschüsse, Spenden und sonstige Einnahmen, z.B. durch Aktivitäten. Sie ist verantwortlicher Empfänger der Zuschüsse für jugendpflegerische Maßnahmen. Der Nachweis über die Verwendung der Mittel erfolgt innerhalb der Jugendabteilung. Dem Vereinsvorstand oder dem vom Verein damit Beauftragten (z.B. Vereinskassierer) gegenüber ist die Jugendabteilung rechenschaftspflichtig. Dem Vorstand bzw. damit Beauftragten des Vereins ist jederzeit Einblick in die Nachweisführung zu geben.
Die Jugendordnung muss von der Jugendversammlung mit einer Mehrheit von Zweidritteln der Anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern beschlossen und von der Generalversammlung des Vereins mit einer Mehrheit von Zweidritteln der anwesenden stimmberechtigten Mitgliedern bestätigt werden. Sie tritt mit der Bestätigung durch die Generalversammlung in Kraft. Änderungen der Ordnung sind nur möglich mit einer Mehrheit von Zweidrittel der Generalversammlung.
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References: § 3
 § 4

§ 6

§ 7
 § 5
 § 9
 § 9
 § 26
 § 9

§ 13

§ 16
 §10
 § 1