Source: https://www.dienstzeitende.de/dze-magazin/ueberblick-bundeswehr-und-elternzeit-52/
Timestamp: 2019-05-19 16:54:38+00:00

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Ein kleiner Überblick: Bundeswehr und Elternzeit
Elternzeit als Soldat: Geht das überhaupt?
von Felix Klein – 05.07.2013
Soldatinnen und Soldaten, Mütter wie Väter, haben in ihrer Dienstzeit grundsätzlich einen Anspruch auf Elternzeit. Dieser Anspruch, der sich bis zum dritten Lebensjahr eines Kindes erstreckt, geht aus dem Soldatengesetz hervor.
Elternzeit für Zeitsoldaten
Die Elternzeit hat den Vorteil, dass sie nicht nur von einem Partner allein genommen werden muss. Je nach persönlicher Lebenssituation kann diese Zeit entweder allein, gemeinsam oder abwechselnd von beiden Erziehungsberechtigten genommen werden. Bis zu vier Zeitabschnitte können innerhalb des Anspruchszeitraums untereinander aufgeteilt werden. In Abstimmung mit dem Dienstherrn ist es nach dem Soldatengesetz sogar möglich, sich einen Anteil von bis zu zwölf Monaten Elternzeit aufzusparen. Diesen Anteil können Eltern beispielsweise dann nutzen, wenn ihr Kind eingeschult wird. Zu beachten ist lediglich, dass das Kind unter 18 Jahren ist und tatsächlich betreut wird.
Werdende Eltern, deren Dienstzeit noch vor Ablauf der Elternzeit endet, bekommen von ihrer Entlassungsdienststelle einen Änderungsbescheid über ihr Dienstzeitende ausgestellt. Was die Übergangsgebührnisse betrifft, so geht aus den Ausführungsbestimmungen zur Elternzeitsoldatenversorgung für Soldatinnen und Soldaten hervor, dass die Dienstzeitversorgung und die Berufsförderungsansprüche nicht gekürzt werden.
Nachteile der Elternzeit
Neben etlichen Vorteilen hat die Elternzeit natürlich auch Nachteile für Eltern, die vor Abgabe des Elternzeitantrages unbedingt betrachtet werden sollten. Zu berücksichtigen ist beispielsweise, dass beanspruchte Elternzeit in vielen Fällen nachgedient werden muss und sich damit auch das Dienstzeitende nach hinten verschiebt. Dies ist dann der Fall, wenn Soldaten während ihrer Dienstzeit eine militärische Fachausbildung von mehr als sechs Monaten Dauer oder ein Studium bei der Bundeswehr absolviert haben. Weiterer Nachteil der Elternzeit: der Anspruch auf Verwendung auf einem bisherigen Dienstposten entfällt. Nach Beendigung der Elternzeit ist es demzufolge möglich, dass eine Soldatin oder ein Soldat an einen anderen Standort oder auf einen anderen Dienstposten versetzt wird. Im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf tritt dieser Fall jedoch nur selten ein. Schließlich heißt es in den Ausführungsbestimmungen auch, dass „bei der Verwendungsentscheidung [...] die persönlichen und familiären Interessen der Soldatin oder des Soldaten nach Möglichkeit angemessen zu berücksichtigen" sind.
Ein weiterer Vorteil, der sich gleichzeitig als Nachteil entpuppt ist, dass bei einmaliger Elternzeit höchstens ein Jahr auf die Beförderungszeit angerechnet wird. Bei erneuter Elternzeit, etwa weil ein weiteres Kind geboren wird, können insgesamt höchstens zwei Jahre berücksichtigt werden. Nimmt eine Soldatin für ihre beiden Kinder beispielsweise sechs Jahre Elternzeit in Anspruch, so werden ihr höchstens zwei dieser Jahre als Beförderungszeit angerechnet.
Ausführungsbestimmungen zur Verordnung der Elternzeit für Soldatinnen und Soldaten
Hinweise zur sozialen Absicherung und Versorgung der Soldatinnen und Soldaten auf Zeit
51 Personen (4.3 von 5 Sternen)
Jennie – 09.07.2013 - 03:22
Meine Elternzeit während der Bundeswehr lief problemlos. Mein Mann ist ebenfals Soldat und wird auch noch ein paar Monate Elternzeit nehmen. Die Kinderbetreuung könnte jedoch besser sein :-). Aber wir wollen nicht klagen.
Hans – 02.10.2013 - 13:29
Wie sieht es für den Fall aus, dass Elternzeit während des BfD-Anspruches vor DZE beantragt wird? Ergeben sich hier (mal abgesehen von erhöhtem Planungsaufwand) weitere Nachteile bzw. werden die Regelungen ungebrochen angewendet?
DZE-Team – 05.10.2013 - 22:21
Ihre Frage nach der Elternzeit während des BFD-Anspruchs ist absolut berechtigt. Für gewöhnlich erwachsen sich aus Elternzeit, die während des BFD-Anspruches genommen wird, keine weiteren Nachteile, da der Anspruch auf Elternzeit, der bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres des Kindes besteht, nach dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz staatlich zugesichert wird. Zudem müssen SaZ die beanspruchte Elternzeit in der Regel nachdienen. Dies gilt nach § 28 Absatz 7 Soldatengesetz dann, wenn beim Antragssteller die abgeleistete Dienstzeit entweder mit einem mehr als sechs Monate andauernden Studium oder mit einer mehr als sechs Monate währenden Fachausbildung verbunden war. Die Dienstzeit wird in diesem Fall nur dann nicht verlängert, wenn ausnahmsweise kein dienstliches Interesse an einer Verlängerung besteht. Sollte diese Absicht jedoch bestehen, würde sie Ihnen mit Bewilligung der Elternzeit mitgeteilt werden. Bitte nehmen Sie für eine verbindliche Antwort unbedingt Verbindung mit einem Sozialberater der Bundeswehr und natürlich Ihrem zuständigen BFD-Berater auf.
Martin – 29.10.2013 - 10:07
Zurzeit befinde ich mich im BFD-Anspruch nach DZE und studiere im 3. Semester an einer Fachhochschule. Wie sind hier die Möglichkeiten Vaterschaftsurlaub bzw. Elternzeit in Anspruch zu nehmen? Ich war SaZ12, hatte DZE am 31.03.2013 und mein Rechtsanspruch begann am 01.01.2012.
DZE-Team – 30.10.2013 - 20:13
@Martin: Ich habe mich für Sie beim BFD-Berater erkundigt. Sie können selbstverständlich Elternzeit einreichen. Entscheidend ist, ob Sie Elterngeld beanspruchen oder nicht. Falls ja, sollten Sie die Zahlung Ihrer Übergangsgebührnisse für diese Zeit aussetzen lassen, um mit Beginn des neuen Semesters nach Ende der Elternzeit finanziell abgesichert zu sein. Sollten Sie Kind und Studium nicht vereinbaren können, ist alternativ auch die Beantragung eines Urlaubssemesters möglich. Nach dem Elternzeitgesetz haben Sie auch die Möglichkeit, bis zu 30 Stunden die Woche arbeiten zu gehen. Details empfehle ich Ihnen, mit Ihrem BFD-Berater zu besprechen.
Tanja – 14.02.2014 - 08:27
Hallo, ich versuche jetzt schon seit 6 Monaten meinen schulischen Anspruch nach der elternzeit zu verlegen und mein Bfd stellt sich so stur, ich hatte nur Probleme mit dem Berater. Ich war SaZ 8 und bin am 03.01.2013 aus dem Dienst ausgeschieden. Mir wird überall erzählt und erklärt, dass mir kein Mutterschutz Geld, entbindungsgeld und elternzeitgeld zusteht. Können sie mir bitte sagen ob diese Aussagen korrekt sind und wenn ja wo muss ich was beantragen. Ich befinde mich seit 10.02.2014 im Mutterschutz und voraussichtlicher entbindungstermin ist der 24.03.2014. Vielen, vielen Dank
DZE-Team – 15.02.2014 - 21:54
Liebe Tanja, zunächst einmal wünschen wir Ihnen viel Kraft für die letzten Wochen der Schwangerschaft und alles Gute für die bevorstehende Geburt. Leider können wir an dieser Stelle nicht auf ihren individuellen Fall eingehen, da hierzu wesentliche Informationen zu ihrer Lebenssituation fehlen. Richtig ist jedoch, dass es kein Entbindungsgeld gibt. Mit „Elternzeitgeld“ meinten Sie wahrscheinlich das seit 2007 eingeführte Elterngeld. Es wird für Arbeitnehmer, Beamte, Selbstständige und erwerbslose Elternteile, Studierende und Auszubildende gezahlt, die mit ihrem Kind in einem Haushalt leben, nicht mehr als 30 Stunden wöchentlich arbeiten und ihr Kind selbst betreuen. Der Elterngeldantrag wird Ihnen innerhalb des Mutterschutzes nach der Geburt Ihres Kindes per Post zugesandt. Sie müssen ihn lediglich ausfüllen und bei ihrer zuständigen Elterngeldstelle abgeben. Nähere Informationen hierzu finden Sie auch auf den Internetseiten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Kinder unter www.familien-wegweiser.de. Des Weiteren empfehlen wir Ihnen die Kontaktaufnahme zum Sozialdienst der Bundeswehr. Katja vom DZE-Team
Julia – 26.02.2014 - 23:50
Hallo. Ist es auch möglich, während der Elternzeit verschiedene zb einwöchige BFD Maßnahmen zu besuchen? Und dabei zb Urlaub zu sparen oder die einem theoretisch zustehenden 10 Sonderurlaubstage an die Elternzeit ranzuhängen?
Wolfgang – 19.03.2014 - 19:53
Hallo, ein sehr interessanter Artikel! Glückwunsch hierzu, an den Kommentaren ist das rege Interesse sehr wohl erkennbar. Nun habe auch ich eine weiterführende Frage: Ich war SaZ8 und bin nun nach meinem DZE in meiner BFD Zeit. Ebenso wie ein anderer Kommentarschreiber studiere ich - bin nun am Ende des dritten Semesters. Mein BFD Anspruch Endet im September und meine Frau ist schwanger, der Termin ist am 20. September. Habe ich nun die Möglichkeit Elternzeit zu beantragen (welche dann vermutlich die BFD Zeit "hinauszögert" oder nicht - bzw. welche Möglichkeiten habe ich überhaupt? Vielen Dank für ihre Mühe, mit einer Auskunft wäre mir sehr geholfen.
DZE-Team – 21.03.2014 - 00:38
Liebe Julia, Sorry für die späte Rückmeldung! Während der Elternzeit ist es möglich, bis zu 30 Stunden die Woche arbeiten zu gehen, sofern eine Betreuung für Ihr Kind gegeben ist. Auf Nachfrage bei einem BFD-Berater zu Ihrem Thema hieß es: „Grundsätzlich können auch während Kindererziehungszeiten Maßnahmen im Rahmen der Berufsförderung gefördert werden sofern diese dem Sinn und Zweck der Elternzeit (u.a. max. 30 Std. die Woche, Betreuung des Kindes) nicht zuwiderlaufen und die sonstigen Förderungsvoraussetzungen vorliegen.“ Bevor Sie in den Erziehungsurlaub gehen, raten wir Ihnen zu einem persönlichen Gespräch mit Ihrem BFD-Berater, damit für Sie eine individuelle Förderungsplanung gewährleistet werden kann. Wir hoffen, Ihre Frage zufriedenstellend beantwortet zu haben. Katja vom DZE-Team
DZE-Team – 21.03.2014 - 00:40
Hallo Wolfgang, zunächst einmal alles Gute für die bevorstehende Geburt ihres Kindes. Grundsätzlich haben Sie nach der Geburt Ihres Kindes innerhalb der ersten drei Lebensjahre jederzeit die Möglichkeit, Elternzeit in Anspruch zu nehmen. Wie Sie schrieben, endet Ihr BFD-Anspruch jedoch im September. Da der Geburtstermin ebenfalls für Ende September vorgesehen ist, ist es wahrscheinlich, dass Ihr BFD-Anspruch noch vor der Geburt Ihres Kindes ausläuft. Falls Sie in Elternzeit gehen wollen, ist es möglich, ein Urlaubssemester in Anspruch zu nehmen und das Studium nach der Elternzeit fortzuführen. Bitte wenden Sie sich für eine verbindliche Antwort an Ihren zuständigen BFD-Berater oder noch besser: an den Sozialdienst der Bundeswerhr. Alles Gute! Katja vom DZE-Team
mia – 01.04.2014 - 11:38
Hallo ich habe mal eine frage. Ich bin schwanger und wir erwarten Anfang juni unser kind. Mein freund ist bei der bundeswehr. Zur zeit im bfd Studium 2. Semester. Sein dze wäre ende august. Danach bekommt er übergangsgebührnisse. Wenn er jetzt seine 2 partner monate in Anspruch nehmen möchte. Wie wirkt sich das auf sein elterngeld Anspruch und auf sein einkommen aus? Was macht es für Unterschiede wenn er die monate vor dze oder nach dze in Anspruch nimmt? Vielen dank im voraus
Maike – 24.08.2014 - 19:52
Hallo, Ich bin schwanger und erwarte nächstes jahr mein Kind. Mein Plan ist 1 jahr in elternzeit zu gehen. Nur ich könnte nächstes Jahr schon in vorzeitig in bfd gehen. Verschiebt sich dieser Anspruch auch automatisch mit der Elternzeit?
DZE-Team – 27.08.2014 - 08:51
Liebe Maike, Zunächst einmal herzlichen Glückwunsch von uns zu Ihrer Schwangerschaft. Sofern Sie während Ihrer Dienstzeit bei der Bundeswehr eine Ausbildung bzw. ein Studium von mehr als sechs Monaten Dauer absolviert haben, müssen Sie die Zeit der Elternzeit nachdienen. Somit würde sich dadurch auch der Beginn Ihrer BFD-Zeit ändern. Spezielle Fragen zur Elternzeit und BFD-Anspruch sollten Sie aber unbedingt mit Ihrem BFD-Berater besprechen. Er kennt Sie und Ihre Situation und kann Ihnen verschiedene Möglichkeiten der Förderung aufzeigen. Alles Gute für Sie! Katja vom DZE-Team
sven – 05.09.2014 - 14:46
Hallo. Ich will in Elternzeit gehen für vier Monate. Meine Frage: gehen meine vier Monate dann von der Elternzeit meiner Partnerin ab?? Danke
Laura – 08.09.2014 - 21:31
Hallo, ich hatte mich länger nicht mit meinem bfd Anspruch beschäftigt. Ich war bis September 09 saz4, danach habe ich mein Übergangsgeld bezogen, bin arbeiten gegangen und habe mein Studium an der fh Kiel begonnen. Ging 2011 in Elternzeit und bin nun erneut in Elternzeit. Laut Berater müsste ich bis September 15 eine Maßnahme beendet haben. Ich dachte man könnte den Anspruchszeitraum wegen Elternzeit nach hinten schieben. Da ich im März 15 weiter studieren wollte, meinte er ich könnte dann ja ein Semester Trennungsgeld, Semester Beitrag und co. beantragen. Wird dieses dann nicht gegen mein Elterngeld gerechnet? Weil das beziehe ich bis Januar 16. Danke
DZE-Team – 09.09.2014 - 08:56
Hallo Sven, schön, dass Sie sich dazu entschieden haben, gemeinsame Elternzeit mit Ihrem Kind zu verbringen. Insgesamt haben Sie als Eltern hierfür einen Anspruch auf 36 Monate. Gehen Sie also für vier Monate in Elternzeit, bleiben Ihrer Partnerin noch 32 Monate Elternzeit übrig. Elterngeld wiederum erhalten Sie dann jedoch nur die zwei Partnermonate, welche auch nur vom 12. bis zum 14. Lebensmonat des Kindes gezahlt werden. Planen Sie also beispielsweise in Elternzeit zu gehen, wenn Ihr Nachwuchs das 3. Lebensjahr erreicht hat, erhalten Sie kein Elterngeld. Wir hoffen, Ihre Frage umfassend beantwortet zu haben. Sollten noch Unklarheiten bestehen, sind wir selbstverständlich gern für Sie da. Alles Gute! Katja vom DZE-Team
DZE-Team – 15.09.2014 - 09:11
Liebe Laura, Elterngeld wird nach den letzten zwölf Netto-Monatsverdiensten vor Beantragung des Elterngeldes berechnet. Zu Monatsverdiensten zählen auch Bezüge, Einnahmen aus selbstständigem Einkommen etc.. Wir von DIENSTZEITENDE können an dieser Stelle leider nicht genauer auf Ihre persönliche Situation eingehen, da wir Ihre häuslichen Umstände nicht kennen. Bitte sprechen Sie deshalb noch einmal mit Ihrem zuständigen BFD-Berater. Bitten Sie um ein persönliches Gespräch, in welchem alle Unklarheiten beseitigt werden. Wenn Ihnen etwas nicht plausibel erscheint, fragen Sie einfach direkt nach. Alles Gute für Ihre Familie und viel Erfolg im Studium. Katja vom DZE-Team
sandra – 02.10.2014 - 08:16
Hallo. Ich befinde mich ab 1.10.14 im Rechtsanspruch. Als SaZ 12 habe ich von 2004-2006 eine ZAW absolviert. Mein DZE ist der 31.12.15. Nun meine Frage: Ich beginne jetzt im 1.Semester Medizin, bin immatrikuliert u vom Dienst frei gestellt. Ende Mai 2015 habe ich Geburtstermin. D.h. zur Folge, dass ich im 2.Semester ein Urlaubssemester einlegen wollte u daraus resultiert, ich kann im 3.S. (Beginn 10/2015) nicht weiter studieren, da hier das 2.S. nicht angeboten wird, sondern erst wieder im 04/2016. Also werde ich ab 10/2015 Elternzeit beantragen müssen oder ein weiteres Urlaubssemester, sofern dies möglich ist. Im Urlaubssemester beantrage ich ja keine Elternzeit! Wie sieht es dann mit dem Gehalt aus? Bekomme ich dann weiterhin meine 100% Dienstbezüge oder dennoch die 65% Elterngeld? Wenn ich im 10/2015 dann in Elternzeit gehe, was passiert mit meinem DZE in 12/2015? So Kurz vor DZE macht ja ein Antrag auf Dienstzeitverlängerung keinen Sinn u würde sicher auch nicht genehmigt aber wonach berechnet sich dann meine Abfindung? Richtet diese sich dann nach dem Elterngeld im Zeitraum 10/15 bis 12/15. Daraus würde sich ja ein finazieller Nachteil nach 12 Dienstjahren ergeben! Welche Möglichkeiten habe ich dahingehend, diesen Nachteil abzuwenden? Vielen Dank für ihre Antwort. MfG Sandra
DZE-Team – 09.10.2014 - 12:32
Hallo Sandra, mit einem Freisemester während Ihres Freistellungsanspruchs ("Vollzeit-BFD-Anspruch") werden Sie Probleme bekommen. Denn um vom Dienst frei gestellt zu werden, müssen Sie aktiv an einer Vollzeit-BFD-Maßnahme zur beruflichen Bildung teilnehmen. Ist dies nicht der Fall, dann haben Sie Dienst in Ihrer Einheit zu leisten. Aufgrund der Schwangerschaft werden Sie aber für einem bestimmten Zeitraum vor und nach der Geburt vom Dienst befreit (Mutterschutz). Für diesen Zeitraum bekommen Sie dann Ihre normalen Dienstbezüge. Um Schwierigkeiten bei der Förderung des Studiums zu vermeiden, sollten Sie Ihre Pläne mit dem Freisemester unbedingt zeitnah mit Ihrem BFD-Berater abstimmen. Die Übergangsgebührnisse und Übergangsbeihilfen (Abfindung) berechnen sich aus Ihren Bruttodienstbezügen (inkl. Zulagen) des letzten Dienstmonats. Kürzungen für Elterngeld werden dabei jedoch nicht berücksichtigt. Sprechen Sie aber hierzu am besten noch mal mit Ihrem Bearbeiter bei der BVA. Beachten Sie bitte auch, dass beanspruchte Elternzeit in vielen Fällen nachgedient werden muss. Hier sollten Sie sich bei Ihrer zuständigen S1-Abt informieren. Eine andere Anlaufstelle bietet der Sozialdienst der Bundeswehr. Mit besten Grüßen, Stefan vom DZE-Team
Johannes – 10.10.2014 - 00:50
Hallo. Wenn man Vater wird, muss man ja das beim Bund melden, aber muss ich auch angeben von wem ich ein Kind erwarte? Also Name von meiner Freundin ? LG Johannes
DZE-Team – 10.10.2014 - 01:52
Hallo Johannes, nach der Geburt des Kindes müssen Sie nur melden, dass Sie Vater geworden sind. Das ist insbesondere für die Berechnung des Familienzuschlags etc. relevant. Hier spielt aber primär das Geburtsdatum und der Name des Kindes eine Rolle. Sie müssen allerdings die Geburtsurkunde in Kopie beifügen. Diesbezüglich sollten Sie noch mal mit Ihrem Spieß bzw. PersFw sprechen. Mit besten Grüßen, Stefan vom DZE-Team
David – 18.11.2014 - 16:26
Hallo und danke für den tollen Artikel. Ich bin SaZ 12 und beende meine Dienstzeit am 30.06.2015 Da im April unser Kind geboren wird habe ich vor ab dem 01.06.2015 für 1 Jahr in Elternzeit zu gehen. So wie ich den Artikel verstanden habe müsste sich die Dienstzeit dann auf den 30.06.2016 verlängern und meine BfD - Ansprüche sich nicht mindern. Mein Sozialberater ist allerdings der Meinung das ich vermutlich nur 1 Monat Elternzeit bewilligt bekomme, weil danach meine Dienstzeit endet. Er bezieht sich auf folgenden Text: "Als Soldat/Soldatin haben Sie grundsätzlich Anspruch auf Elternzeit •	bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres Ihres Kindes, längstens bis zum Ende Ihrer festgesetzten Wehrdienstzeit." Mit welchem Gesetz oder Ausführungsbestimmungen kann ich einen Anspruch auf Elternzeit und Dienstzeitverlängerung belegen? Mit geht es natürlich auch um die freie Heilfürsorge während der Elternzeit und die Möglichkeit mich während dessen zu bewerben und nahtlos (nach dem Monat nachdienen) einen Job anzutreten (und dann volle 24 Monate lang 60% Übergangsgebührnisse zu bekommen) Danke für die Unterstützung!
DZE-Team – 20.11.2014 - 01:28
Hallo David, zunächst einmal möchten wir Ihnen mitteilen, dass wir nicht befugt sind Sie in Rechtsangelegenheiten zu beraten. Daher ist unsere Antwort nicht verbinlich und vielmehr als Hilfe von Kamerad zu Kamerad zu verstehen. Der Dienstherr kann von einer Verlängerung der Dienstzeit absehen, wenn dienstliche Gründe der Verlängerung entgegenstehen. Das stimmt. Nach Paragraph 40 Abs. 8 SG soll jedoch bereits bei Antragstellung bekannt gegeben werden, ob und dass von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht wird. Spätestens mit Bewilligung der Elternzeit ist Ihnen die Entscheidung hierfür mitzuteilen. Wir schlagen Ihnen daher vor, sich mit Ihrem Vorgesetzten zusammenzusetzen und ihn über Ihre Pläne zu unterrichten. Dass von einer Verlängerung der Dienstzeit abgesehen wird ist nicht die gängige Praxis. Beste Grüße vom DZE-Team!
Tobias – 20.11.2014 - 13:54
Hallo! Ich bin Berufssoldat und derzeit in Elternzeit. Im letzten Absatz dieses Beitrages (s.o) steht: "Ein weiterer Vorteil, der sich gleichzeitig als Nachteil entpuppt ist, dass bei einmaliger Elternzeit höchstens ein Jahr auf die Beförderungszeit angerechnet wird" In § 5a SLV steht jedoch: "Nimmt eine Soldatin oder Soldat Elternzeit oder Urlaub einmal in Anspruch, ist der Zeitraum der tatsächlichen Verzögerung zu beachten, höchstens jedoch ein Jahr" Das liest sich für mich, als wenn ich ein Jahr Verzögerung in Kauf nehmen muss, wenn ich in Elternzeit bin. Aber ich würde mich natürlich SEHR freuen, wenn ich mich irre!!! Dankeschön
Walter – 18.12.2014 - 18:39
Hey liebes Team ich habe ne ganz wichtige Frage , meine Freundin lies sich im März 2011 für 4 Jahre verpflichten und bekam die verpflichtungsprämie. Nun war sie ein Jahr in Elternzeit. Seit 01.12.2014 arbeitet sie nun wieder und wurde auf 8jahre verlängert muss sie jetzt immernoch ein Teil der verpflichtungsprämie zurück zahlen. ? Ich denke nicht oder ?
Patrick – 19.12.2014 - 18:04
Hallo, ich werde im August 2015 stolzer Vater. Ich befinde mich aber seit dem 1.8.13 im Vollzeit Bfd und scheide zum 1.1.15 aus dem Dienst aus. Nun ist meine Frage da ich ja Beihilfe bekomme, ob sich da irgendwas ändert oder ob ich irgendwas Beantragen sollte und ob ich was dringen beachten sollte? Ich hoffe ihr könnt mir da Helfen. Vielen Dank.
DZE-Team – 22.12.2014 - 01:05
Hallo Walter, die Regelungen zur Verpflichtungsprämie stehen in § 85a Bundesbesoldungsgesetz (BBesG). Der Paragraph sagt aus, dass die Verpflichtungsprämie zurück zu zahlen ist, wenn eine Beurlaubung wegen einer Elternzeit gem. § 28 Absatz 7 Soldatengesetz (SG) erfolgt. Allerdings kann die Prämie für die angefangenen Kalendermonate vor der Elternzeit behalten werden. Wegen der genauen Berechnung sollte Deine Freundin unbedingt mal mit ihrem Spieß, Personalfeldwebel oder S1-Bereich sprechen. Dort wird man ihr eine verbindliche Auskunft geben können. Mit besten Grüßen, Stefan vom DZE-Team.
Anne – 05.01.2015 - 18:40
Hallo, mein Mann (Berufssoldat) und ich werden im Mai Eltern und wollen uns die Elternzeit teilen. Ich habe mich bereits mit dem Antrag auf Elterngeld auseinandergesetzt. Bei mir ist ja alles easy, aber wo bekomme ich denn eine Art Versichertennummer der Heilfürsorge für meinen Mann her? Und falls es sowas nicht gibt, was trag ich da ein? Und werden Stellenzulagen, die bisher gezahlt werden, bei der Elterngeldberechnung berücksichtigt oder zählt nur das Grundgehalt? Lieben Dank!
David – 22.01.2015 - 16:21
Hallo, ich bin SaZ 12 und mein BFD beginnt am 01.10.16.. Im September 2016 habe ich einen Monat Elternzeit, welchen ich nicht nachdienen muss. Als BFD-Maßnahme plane ich im Moment ein Studium, welches ggf. schon am 01.09.16 beginnt. Ist es mir möglich während der Elternzeit die BFD-Maßnahme zu beginnen?
DZE-Team – 23.01.2015 - 14:19
@ Anne: Wegen der "Versicherungsnummer" sollte sich Ihr Mann einfach mal an seine Beihilfestelle für die freie Heilfürsorge wenden. Dort müsste man ihm das weitere Vorgehen erklären können. Zur genauen Berechnung des Elterngeldes wenden Sie sich bitte an die zuständige Elterngeldstelle. Diese ist für die Berechnung verantwortlich und kann Ihnen genau gesagt werden, inwiefern mögliche Amts- und Stellenzulagen berücksichtigt werden - oder nicht. Mit besten Grüßen, Stefan vom DZE-Team
DZE-Team – 23.01.2015 - 14:29
Hallo David, zur Klärung dieses speziellen Sachverhalts, müssen Sie sich unbedingt rechtzeitig an Ihren BFD-Berater wenden. Der sollte Ihnen eine verbindliche Aussage geben können. Ich persönlich glaube aber nicht, dass das so ohne weiteres möglich ist, weil die Elternzeit ja eigentlich zur intensiven Betreuung Ihres Kindes gedacht ist und nur dafür bewilligt wird. Mit besten Grüßen, Stefan vom DZE-Team
Sandra – 02.02.2015 - 12:51
Hallo, ich habe mich am 01.01.2004 als SaZ 12 verpflichtet; DZE 31.12.2015; Rechtsanspruch besteht (bestand) seit 01.10.2014. Ich befand mich im Zeitraum 01.10.2014-10.01.2015 bereits in meinem Rechtsanspruch (Studium). Dieser wurde jedoch auf Grund kzH bis Beginn Mutterschutz (17.04.2015) unterbrochen bzw. widerrufen, um, so mein BFD-Berater, die "BFD-Uhr anzuhalten". Jetzt dazu ein paar Fragen: 1.) Welcher Vorteil ergibt sich für mich, wenn die "BFD-Uhr" angehalten wird? Im Dezember 2014 reichte ich bereits den Antrag auf Elternzeit gemäß §28 Abs.7 SG beim BAPersBw in Köln ein. Mit dem Eingangs-/ Zwischenbescheid vom BAPersBW, wurde mir vorab mitgeteilt, dass das dienstliche Interesse nach §40 Abs. 8 SG geprüft wurde und einer Verlängerung der Dienstzeit nach §40 Abs.4 Satz 1, ausnahmsweise kein dienstliches Interesse gegenübersteht, trotz das meine militärische Ausbildung mit einer Fachausbildung von mehr als sechs Monaten verbunden war! Bedeutet dies, dass mir der zeitliche Förderanspruch während der Zeit der Freistellung vom militärischen Dienst im Rechtsanspruch verloren geht oder besteht die Möglichkeit diesen nachzufördern, auch ohne Verlängerung der Dienstzeit? Letzten Endes "erleide" ich nach 12 Jahren Verpflichtungszeit ja zeitliche und finanzielle Verluste. Zum einem weil meine Elternzeit über das Dienstzeitende hinaus geht und mir seitens des Dienstherren, nach Beendigung Mutterschutz bis DZE ja keine Bezüge mehr gezahlt werden, da ich dann Elterngeld beziehe und andererseits steht dem gegenüber auch der zeitliche (weitaus größere!!!) Verlust, in dem mir mein Anspruch auf Förderung während des Freistellungszeitraumes verloren geht, wenn es keine Möglichkeit geben sollte, diesen nachzufördern?! 2.) Gibt es Möglichkeiten, zumindest diesen zeitlichen Verlust zu verhindern? Immerhin wurde mir doch mit meiner Verpflichtungszeit von 12 Jahren eine Wiedereingliederung nach dieser Zeit zugesichert, die sich aufsplittet in 15 Monate am Ende meiner Dienstzeit und 36 Monate nach meiner Dienstzeit!?!? Auf Grund meiner Beschwerden und damit verbunden meiner Krankschreibung, ist mir derzeit die Fortführung meines Studiums nicht möglich. Es handelt sich hierbei um ein Medizinstudium, welches 6,5 Jahre dauert (Regelstudienzeit) und bei dem ich davon ausging, dass ich nur einen minimalen Anteil am Ende des Studiums, ohne finanzielle Mittel bewerkstelligen muss (was auch so kalkuliert war, das dies möglich ist!). Verliere ich jetzt, auf Grund Krankheit, anschließenden Mutterschutz und Elternzeit, den zeitlichen und damit auch finanziellen Förderungsanspruch, bedeutet dies im Umkehrschluss, ich müsste am Ende nicht nur knapp 2 Jahre ohne finanzielle Mittel überbrücken, sondern min. 3 Jahre, da mir ja jetzt zwei Semster (2.+3. in 2015) fehlen, währenddessen ich zum einen Bezüge erhalten hätte und zum anderen mit meiner Studienzeit vor Beginn der Übergangsgebührnisse, weiter vorangeschritten wäre, als es jetzt der Fall ist! Da gestaltet sich das ganze schon schwieriger! Welchen Tipp / Rat haben Sie für mich, bzw. welche Möglichkeiten bestehen, wenigstens die zeitlichen Verluste die sich auf Grund der Situation ergeben, zu verhindern, wenigstens aber zu minimieren? Anmerkung: Es ist mir nach der Mutterschutzfrist (vor. Geburtstermin: 29.05.2015) nicht möglich, einfach mit dem Studium weiter zu machen, da das 2.Fachsemester im Zeitraum Juli/ August 2015 fast vorbei ist und ich in das 3. Fachsemester (Zeitraum 10/2015 - 03/2016) ohne bestimmte Teile des 2.FS nicht absolvieren kann. Da das 2. Fachsemester erst wieder im April 2016 angeboten wird, kann ich auch erst dann das Studium fortführen!
DZE-Team – 04.02.2015 - 13:25
@ Sandra: Wir bitten um Dein Verständnis, dass wir wegen der hohen Komplexität des Sachverhalts Deine Fragen an dieser Stelle unmöglich alle beantworten können. Bei grundsätzlichen Angelegenheiten können wir hier zwar versuchen mit ein paar Tipps zu unterstützen, allerdings sind wir im DZE-Team keine ausgewiesenen Elternzeit-Experten. Zudem kann Ihnen nur Ihr BFD-Berater eine rechtsverbindliche Auskunft geben. Schließlich existiert bei bestimmten Punkten ein gewisser Auslegungsspielraum, so dass es schnell zu Unstimmigkeiten kommen kann. Ich bitte Dich daher, die Fragen mit Deinem zuständigen BFD oder ggf. auch mit den Ansprechpartnern des Sozialdienstes der Bundeswehr zu klären. Mit besten Grüßen, Stefan vom DZE-Team
Franka – 06.02.2015 - 07:07
Hallo Liebes DZE-Team, ich hatte am 30.11.2014 mein DZE nach 8 Jahren Dienstzeit. Am 16. November ist unser Sohn zur Welt gekommen, leider hielt unser Glück nicht lange an. Am 21. November ist unser kleiner Mann in unseren Armen verstorben. Mein ursprünglicher Plan war es, nach meinem DZE sofort in Elternzeit zu gehen und am 1.8.2015 meine Ausbildung anzutreten. Nachdem ich nun in allen Wirren die Verschiebung der Zahlung von Übergangsgebührnissen zurückgezogen habe, wurde ich auf 75% eingestuft. So weit, so gut. Mir stellt sich nun die Frage, ob ich für die Zeit des Mutterschutzes nach der Geburt (den Anspruch habe ich trotzdessen), nicht 90% meiner letzten Dienstbezüge bekomme. Ich habe von keiner weiteren Stelle Mutterschaftsgeld erhalten und kann dazu nirgendwo eine Auskunft finden. Vielleicht könnt ihr mir eine Auskunft geben. Ich bedanke mich schon einmal im Voraus, liebe Grüße Franka
DZE-Team – 06.02.2015 - 10:17
Hallo Franka, ich möchte Dir zunächst das Beileid des gesamten DZE-Teams aussprechen. Während der Dauer des Mutterschutzes hast Du Anspruch auf Besoldung. Nach dem DZE stehen Dir nach § 11 Abs. 3 Satz 1 Soldatenversorgungsgesetz - SVG - (alte Fassung!) genau 75 % Übergangsgebührnisse zu. Diese erhöhen sich ausdrücklich nur auf 90 %, wenn an einer nach § 5 SVG geförderten Bildungsmaßnahme in Vollzeitform teilgenommen wird (gemäß § 11 Abs. 3 Satz 3 SVG). Ich konnte im Gesetz leider keine abweichenden Regelungen für Soldatinnen im Mutterschutz finden, so dass ich davon ausgehe, dass das BVA die Übergangsgebührnisse richtig berechnet hat. Um ganz sicher zu gehen, solltest Du unbedingt noch mal Deinen BVA-Bezügebearbeiter anrufen. Denn die kennen die Rechtsgrundlagen genau und können Dir ihre Rechnung im Detail erklären. Außerdem sollte Dir auch der Sozialdienst der Bundeswehr eine Auskunft geben können. Mit besten Grüßen, Stefan vom DZE-Team
Marcel – 15.04.2015 - 16:16
Hallo, zählen Übergangsgebührnisse als Erwerbseinkommen für den Anspruch auf Elterngeld? Beispiel ein SaZ12 wird nach dem er 2,5 Jahre Übergangsgebührnisse erhalten hat Vater. Er wartet das Ende seiner Übergangsgebührnisse ab. Hat er nach dem Ende der Übergangsgebührnisse zwei Monate lang Anspruch auf Elterngeld in Höhe von 65% seiner Übergangsgebührnisse? oder bekommt er nur 300 Euro Grundbetrag? Mit besten Grüßen, Marcel
DZE-Team – 17.04.2015 - 12:55
Hallo Marcel, leider können wir diese Frage nicht rechtsverbindlich (!) beantworten. Auf den ersten Blick würde ich sagen, dass die Übergangsgebührnisse als sonstige Bezüge im Sinne von § 38a Abs. 1 Satz 3 EStG gelten. Soweit eine berechtigte Person im Bezugszeitraum des Elterngeldes eine solche Leistung bezieht, wird diese Leistung, soweit sie das Elterngeld von 300 Euro übersteigt, angerechnet. (Quelle: Merkblatt zum Bundeselterngeld - und Elternzeitgesetz (BEEG) - Allgemeine Informationen zum Bundeselterngeld und zur Elternzeit ab 01.01.2013). Sie sollten daher einfach mal Ihre zuständige Elterngeldstelle anfragen. Diese wird Ihnen mit Sicherheit weiterhelfen können. Mit besten Grüßen, Stefan vom DZE-Team
Melanie – 27.04.2015 - 09:51
Hallo , ich bin 2009 als SaZ 8 bei der Bw eingestiegen. Habe eine ZAW Maßnahme bekommen. (21 Monate) Habe dann meine Dienstzeit auf 12 Jahre verlängert. Müsste ich jetzt trotzdem die Elternzeit nachdienen? MfG Melanie
Marco – 08.07.2015 - 10:17
Hallo DZE-Team, meine Frau ist Schwanger und bekommt im Dezember unser Kind. wir haben schon ein Kind und dies ist knapp ein Jahr alt und brauch somit auch noch unsere Hilfe. ich will die Anfangszeit schon gerne zu Hause bleiben so lange es geht ABER habe keine Lust diese Zeit hinten an meinem eigentlichen DZE angehängt zu bekommen. wie lange kann ich denn zu Hause bleiben ohne länger zu dienen? MfG Marco
Stefanie – 23.09.2015 - 13:37
Hallo ich befinde mich zur Zeit in meinem Bfd nach der Dienzeit welcher sich vom 1.4.14 - 1.4.2017 erstreckt und erhielt 90% meiner Übergangsgebührnisse für meine Ausbildung die eigentlich am 30.9.2015 bei der Feuerwehr beendet wäre. Nun musste ich am 8.9. meine SS bekannt geben und war folglich bei der FW für alles nicht mehr brauchbar. Jetzt erhalte ich 75% der Übergangsgebührnisse weiterhin bis zur Geburt im Mai 2016. Dann wollte ich in Elternzeit gehen. Verschiebt sich dann der restliche Zeitraum meiner Übergangsgebührnisse nach hinten aufgrund meiner Elternzeit? Oder läuft trotzdem so gesehen meine Bfd Zeit und meine Übergangsgebührnisse regulär ab? Da sich somit auch der Zeitpunkt der 2 Prüfungsmöglichkeit nach hinten verschiebt. Dann noch eine Frage zur Beihilfe. Kürzt sich meine Beihilfe jetzt auch noch da ich quasi arbeitslos bin und für die Ausbildung körperlich nicht brauchbar bis zur Geburt? Oder bleibt mein Beihilfeanspruch der selbe wie vorher in der regulären gemachten Ausbildung?
DZE-Team – 25.09.2015 - 18:15
@ Stefanie: Bezüglich der Übergangsgebührnisse sollten Sie einfach mal bei Ihrem BVA-Bearbeiter anrufen. Der sollte Ihnen die Frage eigentlich genau beantworten können. Der Beihilfeanspruch für SaZ beträgt während der Phase der Übergangsgebührnisse 70 Prozent. Es ist mir nicht bekannt, dass dieser bei Arbeitslosigkeit gekürzt werden kann. Bei Fragen zur Beihilfe sollten Sie sich am besten an Ihre zuständige Beihilfestelle wenden. Den Link zu den jeweiligen Ansprechpartnern der Beihilfestellen finden Sie unter anderem in unserem "DZE-ABC" Bereich. Mit besten Grüßen, Stefan vom DZE-Team
Nils – 04.10.2015 - 11:55
Hallo, meine Freundin ist SAZ 12. Ihr DZE ist im September 2016. Seit Mai 2015 ist unsere Tochter auf der Welt. Nach dem Mutterschutz wollte meine Lebensgefährtin 22 Monate Elternzeit nehmen. Bewilligt wurden allerdings nur die Zeit bis September 2016 (DZE). Nun hat sie aber keine Möglichkeit ihren BFD Rechtsanspruch und Resturlaub wahrzunehmen. Netterweise verzichtet der Dienstherr ausnahmsweise auf eine Verlängerung der Dienstzeit, da kein dienstliches Interesse besteht aufgrund Nachbesetzung des DP durch den Nachfolger. Ist das so rechtens eine Mutter während ihrer Elternzeit aus dem Dienstverhältnis zu entfernen? Was können wir tun, damit wir 22 Monate Elternzeit nehmen können und was passiert mit Urlaub und BFD? Vielen Dank
DZE-Team – 08.10.2015 - 22:49
@Nils: Da ich die genauen Begleitumstände und den Sachverhalt nicht kenne, kann ich Ihnen nur folgendes raten: Ihre Freundin sollte auf jeden Fall noch mal das Gespräch mit Ihrem Personaloffizier bzw. dem S1-Bereich suchen. Denn nur mit der zuständigen Personalführung kann Ihre Freundin über eine mögliche Verlängerung der Dienstzeit sprechen. Was die Überschneidung der Elternzeit mit den BFD-Ansprüchen bzw. dem Anspruch auf Freistellung vom Dienst anbetrifft, so sollte Ihre Freundin mit ihrem BFD-Berater Verbindung aufnehmen. Denn dieser sollte hier weiterhelfen können. Ansonsten kann auch der Sozialdienst der Bundeswehr ein weiterer Ansprechpartner sein. Ich drücke Ihnen auf jeden Fall die Daumen. Mit besten Grüßen, Stefan vom DZE-Team
Jana – 26.10.2015 - 10:10
Hallo. Folger Sachverhalt: Ich bin SAZ 9, habe mein Dienstzeitende am 31.01.2017 und könnte am 01.08. nächsten Jahres (2016) in BFD gehen. Ich habe in meiner Dienstzeit eine ZAW von 21 Monaten machen dürfen. Was für Auswirkungen würden sich auf mein BFD etc. ergeben, wenn ich jetzt schwanger werden würde? Könnte ich mein BFD -Beginn verschieben? Muss ich einen Antrag stellen oder passiert das automatisch?! Meine Dienstzeit würde sich aufjedenfall solange verlängern, wie ich die Elternzeit nehmen würde, das ist mir klar. Aber ich möchte auf keinen Fall mein BFD Anspruch verlieren... Würde mich über eine Antwort freuen!
Mela – 14.11.2015 - 09:08
Hallo. Ich habe eine Frage bzgl. der Krankenversicherung. 2 Wochen nach meinem DZE ist der Geburtstermin für unser 1. Kind. Da ich eigentlich schon einen unbefristetet Arbeitsbertrag habe wäre nun meine Frage, wenn dieser bestehen bleibt müsste dann die GKV die Kosten für die Geburt und Folgeleistungen übernehmen? Und was wäre wenn ich Arbeitslos wäre weil ich dadurch meine neue Arbeit nicht antreten kann? Beihilfe? Vielen Dank im Voraus
DZE-Team – 18.11.2015 - 09:34
@Jana: Die Elternzeit führt nicht zu einer Kürzung der Dienstzeitversorgung und der Berufsförderungsansprüche einer Soldatin auf Zeit. Sie sollten dieses Thema auf jeden Fall mit Ihrem zuständigen BFD-Berater besprechen, da nur er Ihnen eine verbindliche Antwort geben kann. Insbesondere was mögliche Anträge etc. anbetrifft. Außerdem kann Ihnen sicherlich auch der Sozialdienst der Bundeswehr beim Thema Elternzeit weiterhelfen. Mit besten Grüßen, Stefan vom DZE-Team
DZE-Team – 18.11.2015 - 09:49
@Mela: Solange Sie Übergangsgebührnisse von der Bundeswehr beziehen erhalten Sie einen 70%-Beihilfeanspruch im Rahmen der kostenlosen Heilfürsorge. Die anderen 30% müssen Sie selbst abdecken. Eine GKV ist hier eine Option - wenn sicherlich nicht die Günstigste. Zu dem Thema verweise ich gern auf ein DZE-Interview, wo Sie ebenfalls einen möglichen Ansprechpartner finden: http://www.dienstzeitende.de/dze-interview/profi-fuer-versicherungen-38/ Was die Kostenübernahme und Antragstellung im Rahmen der freien Heilfürsorge betrifft, so sollten Sie mit der zuständigen Beihilfestelle sprechen. Einen Link mit den Kontaktdaten finden Sie hier: http://www.bva.bund.de/DE/Organisation/Abteilungen/Abteilung_VII/020_Beihilfe/110_Ansprechpartner/beihilfestellen_bw.html
Anna – 22.11.2015 - 18:28
Liebes DZE-Team, ich bin schwanger und Mitte Juli 2016 wird unser Kind erwartet. Allerdings ist mein DZE der 31.08.2016. Dementsprechend wäre meine Restdienstzeit nur ein Monat. Ich würde gerne Elternzeit nehmen. Darf das BAPersBw mich trotzdem Ende August entlassen? Davor habe ich große Bedenken. Oder kann ich erst Mutterschutz + Elternzeit nehmen und dann meinen letzten Monat abdienen (meine Auskleidung organisieren etc.)? Danke für eure Antwort!
DZE-Team – 25.11.2015 - 09:49
@Anna: Sofern Ihre militärische Ausbildung mit einem Studium oder einer Fachausbildung von mehr als sechs Monaten Dauer verbunden war, verlängert sich Ihre Dienstzeit als SaZ gemäß § 40 Absatz 4 Soldatengesetz (SG) um die Dauer der Elternzeit. Dementsprechend schiebt sich dann auch Ihr Dienstzeitende um den Zeitraum der Elternzeit nach hinten. Sie sollten sich aber unbedingt rechtzeitig mit Ihrem S1 bzw. Personalführer abstimmen. Diese können Ihnen ebenfalls das genau Vorgehen und die rechtlichen Bestimmungen erläutern. Viele Grüße, Stefan vom DZE-Team
Mela – 28.11.2015 - 10:16
Guten Tag. Ich habe am 31.07.16 DZE und erwarte am 19.7.16 unser Baby. Nun stellt sich die Frage: Wie ist das mit dem Elterngeld und den Übergangsgebührnissen die ich ja 2 Jahre als SAZ 8 bekomme. Steht mir das Elterngeld zu oder nur der Mindestbetrag? Immerhin hätte ich ja dann Nachteile weil ich on meinem neuen Job viel mehr verdient hätte und zusätzlich die Übergangsgebührnisse bekommen hätte. Vielen Dank im Voraus und Viele Grüße
DZE-Team – 03.12.2015 - 10:03
@Mela: Wenn Sie als SaZ 8 eine Fachausbildung von mehr als sechs Monaten Dauer absolviert haben, dann verlängert sich gemäß § 40 Absatz 4 Soldatengesetz (SG) Ihre Verpflichtungszeit um die Dauer der Elternzeit. Damit würde sich Ihr DZE nach hinten verlagern. Was die genaue Höhe der Übergangsgebührnisse im Falle einer Elternzeit anbetrifft, so sollten Sie unbedingt Ihren zuständigen BVA-Bearbeiter fragen. Denn er kann Ihnen dazu eine verbindliche Aussage geben. Normalerweise sollte die Elternzeit aber nicht zu einer Kürzung der Dienstzeitversorgung und der Berufsförderungsansprüche einer Soldatin auf Zeit führen (gemäß § 13b Absatz 2 Nr. 2 und 3 und § 13c Absatz 2 Nr. 4 und 5 SVG). Viele Grüße, Stefan vom DZE-Team
Jana – 19.02.2016 - 10:25
Guten Tag. Ich habe eine Frage zur Krankenversicherung. Ich bin SAZ 8. Habe den vorraussichtlichen Entbindungstermin am 02.08.2016, nach den 8 Wochen Mutterschutz nach der Entbindung, werde ich bis zu meinen Dienstzeitende am 31.01.2017 in Elternzeit gehen und das Elterngeld erhalten. Das Elterngeld werde ich über das Dienstzeitende hinaus bis zum 12. Lebensmonat unseres Kindes erhalten, so dass ich meine Übergangsgebührnisse und BFD-Aspruch um ein halbes Jahr verschieben kann. Wie muss ich mich und unser Kind denn in dieser Zeit Krankenversichern, da ich ja Elterngeld erhalte aber die Übergangsgebührnisse sich verschoben haben? Oder muss mein Mann uns in seiner Versicherung aufnehmen, da er Berufssoldat ist.... Danke schon mal im Voraus...
DZE-Team – 26.02.2016 - 10:02
@Jana: Denken Sie daran, dass Ihre Dienstzeit als SaZ i.d.R. verlängert wird, wenn Ihre militärische Ausbildung mit einer Fachausbildung von mehr als sechs Monaten Dauer verbunden war. Ansonsten sollten Sie sich bezüglich der Krankenversicherung unbedingt an Ihren zuständigen Sozialdienst werden. Dieser kann Ihnen bei versorgungsrechtlichen Fragen weiterhelfen. Normalerweise besteht ein Anspruch auf freie Heilfürsorge nur im Zeitraum der Übergangebührnisse oder während der Elternzeit (die spätestens mit Ablauf der festgesetzten Dienstzeit endet). Ob es hier jedoch Ausnahmen gibt, kann ich Ihnen leider nicht mit Sicherheit sagen. Mit besten Grüßen, Stefan vom DZE-Team
svenja – 10.04.2016 - 21:10
Hallo. Der Mann mit dem ich ein Kind bekomme ist bei der Bundeswehr. Er studiert dort im Rahmen der Offizierlaufbahn und muss an dem Standort seiner Universität gemeldet sein. Nun möchte er nach der Geburt unseres Kindes gerne in Elternzeit gehen. Vorraussetzung ist ja nun, dass er mit dem Kind in einem Haushalt gemeldet ist. Wir sind nicht verheiratet, er könnte sich aber gerne bei mir melden, wo er sich ja auch aufhält um unser Kind zu betreuen. Ist das möglich? Oder wie sollte das sonst ablaufen? Liebe Grüße
Christina – 07.06.2016 - 21:32
Hallo, Ich habe mitte Juli 2017 mein DZE als Seiteneinsteiger nach 2,7Jahren DZ. Ich beende gerade meine Elternzeit meines ersten Kindes. Da ich ein weiteres Kind plane, habe ich mich erkundigt, wann der beste Zeitpunkt für die Geburt eines weiteren Kindes wäre. Von einer Sozialarbeiterin habe ich gehört, wenn die Schwangerschaft bzw. die Entbindung um das DZE fällt, würde die Dienstzeit automatisch ? oder eben nach Beantragung ? um 4 Monate verlängert werden. Dies sei im Soldatengesetzbuch zu lesen. Ich habe dies nicht gefunden. Auch würde mich da der "Stichtag" interessieren, falls die Aussage stimmt, ab wann diese 4-Monats-Regelung gilt und ab wann nicht mehr. Wenn die Aussage falsch war, würde mich interressieren, 1.-was passieren würde, wenn das DZE kurz nach oder kurz vor Geburt ist. 2.-Wer zahlt Mutterschutzgeld? 3.-Muss optimalerweise die Geburt 2 Monate vor DZE liegen, damit die volle Höhe Mutterschutzgeld von der BW bezahlt wird? 4.- Muss die Mutterschutzzeit nachgedient werden? Vielen Dank im Voraus für die Informationen
Marco – 01.08.2016 - 12:34
Hallo, ich würde auch gerne 2 Monate Elternzeit nehmen. Meine Dienstzeit bei der Bundeswehr ist vorbei, bin in BFD also im Förderanspruch. Mache gerade eine Umschulung. Der BFD weiß leider nicht was man da macht und die Bezüge zahlende Stelle, will nicht mal informiert werden. Muss denn überhaupt irgendwas gemacht werden? Würde mich sehr freuen über eine Antwort.
Steffi – 16.11.2016 - 11:23
Hallo liebes DZE Team.. Ich bin momentan in einem wirklichen Teufelskreis. Meine Dienstzeit endet am 31.01. aufgrund eines DU Verfahrens. Nun besteht seit Mitte Oktober eine Schwangerschaft. Da mir niemand von meiner Dienststelle Auskunft geben kann, weil niemand über solche Fälle aufgeklärt ist, versuche ich es nun auf diesem Wege. Endet meine Dienstzeit nun tatsächlich am 31.01. oder wird sie verschoben? Zumindest bis zum Ende des Mutterschutzes.. Das Ding ist, dass ich ab 01.02 ja nicht normal arbeiten gehen kann, um mir zu meinen Übergangsgebührnissen was dazu zu verdienen, wie ich es könnte, wenn ich nicht Schwager wäre. Und ich bekomme ja ab Februar dann 'nur' meine 75% vom Bund, was wiederum in meinem Elterngeld eingerechnet wird... Schon etwas unfair nicht? Was meinen Sie? Wird Köln mir ein neues DZE zukommen lassen oder mich tatsächlich ohne Rücksicht entlassen. Freue mich auf Antwort... PS. Die Antwort aus Köln dauert mir einfach zu lange...
Marco N. – 10.05.2017 - 18:16
Hallo liebes DZE Team, wärend meiner Dienstzeit habe ich anspruch auf Familiengeld Stufe 1 gehabt. (Verheiratet) Für meine Übergangszeit nach dem BFD Förerungszeitrum (nach ausscheiden) wurde dieser auch für die Berechnung des Überganggeldes brücksichtigt. Dieses erhalte ich auch noch bis mitte 2019. Inzwischen habe ich Nachwuchs bekommen. Nun würde es mich interessieren, ob ich in dieser Zeit Anspruch auf Familienzuschlag Stufe 2 habe und wenn ja, wie dieser zu beanztragen ist. Ich freue mich von euch zu hören. Ganz liebe Grüße Marco
Jana M. – 28.08.2017 - 14:18
Guten Tag, ich bin seit 2006 Soldatin und habe zwei Kinder bekommen. Insgesamt war ich 2 Jahre in Elternzeit. Wird die Elternzeit bei der Berechnung der BFD-Ansprüche als Dienstzeit mit betrachtet? Ursprünglich hätte ich 2018 mein DZE, durch die beiden Elternzeiten jedoch erst 2020. Wann habe ich meine 12 Jahre für den BFD voll? 2018 oder 2020? Gruß Jana
DZE-Team – 06.09.2017 - 19:01
@Jana: Für die Berechnung der BFD-Ansprüche ist die Dienstzeit in die Sie gemäß Ihrer Verpflichtungserklärung berufen wurden relevant. Da Elternzeiten i.d.R. zu einer Verlängerung der Dienstzeit führen, erhöht sich dadurch indirekt auch der BFD-Anspruch. Aus meiner Sicht (ich kenne Ihren genauen Sachverhalt natürlich nicht), haben Sie ab 2018 insgesamt 12 Dienstjahre "voll", so dass Ihnen dann der BFD-Anspruch eines SaZ 12 zustehen sollte. Mit besten Grüßen, Stefan vom DZE-Team
Jenny – 23.11.2017 - 06:55
Hallo folgende Frage e. Ich bin in BfD und letztes Jahr ausgeschieden. Ich erwarte 2018 ein Kind. Derzeit bekomme ich 75% weil ich ein Fernstudium mache. Ich bekomme Übergangsgebührnisse bis September 2019 solange wie mein Fernstudium dauert. Kann ich danach Elterngeld beantragen auf Grundlage der Übergangsgebührnisse? Die Schwangerschaft und die Geburt schränkt mich bei meinem Studium nicht ein. Mein Fernstudium finanziere ich selber da mein Bildungsgeld komplett aufgebraucht ist, daher ist es logischerweise auch nicht von seiten BfD gebilligt. Mein Berater weis das ich es mache aber wie gesagt in eigen Regie, daher besteht auch kein Grund die Übergangsgebührnisse für Elternzeit zu unterbrechen. Danke vorab für die Info....
Jenny – 10.12.2017 - 03:52
Hallo, ich bin SAZ 9 und bin Oktober 2010 in die Bundeswehr eingestiegen. Im Rahmen meiner Ausbilung zum Fachunteroffizier musste ich die ZAW Verwaltungsfachangestellte machen, die sechs Monate geht. Nun würde ich gerne wissen, ob ich nachdienen müsste oder nicht sollte ich Ende des Jahres ein Kind bekommen.Ich habe diesbezüglich sehr unterschiedliche Aussagen schon gehört. Zum einen das nur die ZAW zählen würde, zum anderen das auch die Fachausbildung in meiner Verwendungsreihe dazuzählt sowie der Unteroffizierslehrgang. DZE habe ich Ende September 2020. Vielen Dank schon einmal im Vorraus.
DZE-Team – 15.12.2017 - 17:25
@Jenny: Normalerweise ist es so, dass die Dienstzeit als Soldatin auf Zeit im Rahmen der Elternzeit i.d.R. dann verlängert wird, wenn die militärische Ausbildung mit einer Fachausbildung von mehr als sechs Monaten Dauer verbunden war. Dieses Kriterium haben Sie durch die ZAW-Maßnahme meines Erachtens bereits erfüllt. Zusätzlich werden meines Wissens auch alle fachgebundenen Lehrgänge hinzugerechnet und die rein "grünen" Ausbildungen nicht. Fragen Sie hier aber unbedingt einmal Ihren PersFw bzw. den S1 Bereich. Mit besten Grüßen, Stefan vom DZE-Team
Hannes – 27.01.2018 - 11:50
Hallo! Ich hab jetz um Freistellung / Elternzeit ab Geburt unseres Sohnes beantragt. Ist auch alles ohne Probleme durch gegangen. Nur wie läuft das jetz mit dem Gehalt weiter ? Weil Elterngeld ist noch nicht beantragt. Ergo krieg ich ja vorerst weiterhin mein Gehalt. Nicht das ich dann Elterngeld +Gehalt überwiesen bekomm und dann zurückzahlen muss. Der Geburtstermin ist Ende Februar. Ende Februar bekomm ich ja auch schon normal mein Gehalt für März. Nach der Geburt Anfang März stell ich den Elterngeldantrag und das soll laut Gesetz auch innerhalb eines Monats überwiesen werden. Bekomm ich dann im April dann kein Gehalt weil das Elterngeld ja dafür zählt ?
Viktoria – 28.01.2018 - 20:58
Hallo, mein DZE war am 30.11.2017 , seitdem beziehe ich meine Übergangsgebürnisse und mache ein Fernstudium über den BFD. Nun erwarten wir im Herbst unser zweites Kind. Wie sieht das denn mit Elterngeld aus ? Läuft die Zahlung von den Übergangsgebürnissen weiter fort ? Oder müssen wir da mit einer Einschränkung oder evtl. Stop der Zahlung rechnen ? Vielen Dank schon mal.
Kathi – 31.01.2018 - 10:43
Ich erwarte im April mein 2. Kind. Mein BFD beginnt ab 01.10.2019 (neues Recht). Ich werde vermutlich so ziemlich bis zum BFD-Anspruch in Elternzeit (Bezug Elterngeld) sein, ausgenommen noch ca. 2 Monate Resturlaub und das 1-monatige Praktikum. Wonach werden meine Übergangsgebührnisse berechnet? Da ich ja vor BFD-Beginn Elternzeit/Elterngeld habe? MfG
Jenny Stepanek – 02.02.2018 - 09:48
Hallo, aktuell befinde ich mich in Elternzeit bis 19.9.2020. Ich bin SAZ 12. DZE ist 30.9.2020. Ab Oktober 2018 kann ich in BFD. Ich möchte ein Praktikum im Rahmen des BFD absolvieren, 30h während der Elternzeit. Bekomm ich da meine vollen Bezüge für den einen Monat Praktikum? Danke
B.e. – 27.02.2018 - 13:24
Hallo. Mein DZE ist der 31.03.2018 (saz 4) ich erwarte Mitte Juli 2018 mein Kind. Ich beziehen ab dem 01.04 für 5 Monate Übergangsgebürnisse. Ab Geburt des Kindes bis zu einem Jahr steht mit Elterngeld zu. Danach werde ich die restlichen 7 Monate Übergangsgebürnisse in Anspruch nehmen. In der ganzen Zeit bin ich gewillt mich privat Krankenzuversichern. Was durchaus in der Zeit der Bezüge der Übergangsgebürnisse kein Problem ist daher ich die Anwartschaft abgeschlossen hatte und hier das 70%/30% gilt. Nur wird es in der Zeit wo ich Elterngeld beziehe sehr kritisch, daher ich da selbst zu 100% privat krankenversichern bin. Das kann doch nicht sein, dass einem da nur um die 200 Euro zum Leben bleiben mit Kind? Selbst die Menschen die Harz4 beziehen sind da besser dran. Überall wurde mir gesagt man kann mir in meinem Fall nicht helfen und wurde weiter geschickt.

References: § 28
 § 5
 § 85
 § 28
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 §40
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 § 11
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