Source: https://www.hagerhard.at/blog/2020/04/bge-now/
Timestamp: 2020-05-25 23:31:02+00:00

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BGE now – hagerhard
Posted on April 9, 2020 April 9, 2020 by hagerhard
Die Corona-Pandemie könnte es möglich machen: In Spanien plant die Regierung Sánchez ein lebenslanges Grundeinkommen für alle
but – sorry to disappoint you.
der ökonom und philosoph Philip Kovce sagt:
In der gegenwärtigen Krise würde es viele Probleme lösen.
die – höchstwahrscheinlich noch kommenden – wirtschaftlichen folgen der coronakrise wären weit weniger dramatisch, weil das bge jene existenzielle absicherung garantieren würde, die jetzt vielen menschen fehlt.
warum? hier einige zahlen.
derzeitige staatsausgaben 81 mia – davon
was davon ist für die notwendige finanzierung eines bge „verwendbar“?
wieviel davon sind einsparungspotential (zb verwaltung) bei einführung eines bge?
welche dieser ausgaben sind sind trotz bge notwendig und müssen finanziert werden?
je nachdem, wie man mit bestehenden rechten für pensionszahlungen umgeht, durch verwaltungsvereinfachungen, minimierung der kosten bei arbeitslosengeld usw. lassen sich möglicherweise bis zu einem 1/3 dieser 145 mio direkt fürs bge verwenden. das sind etwa 48 mia und somit verbleiben an notwendigen ausgaben für bildung, infrastruktur, gesundheit usw. ca 100 mia.
bei kolportierten und von einigen geforderten 1.400 und 14 x ergäbe das bei 9 mio berechtigten eine summe von 176 milliarden, sind gleich 44 % des gesamt-bip.
bei einem betrag von 1.200,- (dzt mindestpension bei 35 jahren beitragszahlung) und einer auszahlung von nur 12 x jährlich verringert sich der aufwand für das bge auf rd 130 milliarden. immer noch ca 1/3 des gesamten bip.
bei der annahme eines betrages in der höhe des ausgleichszulagenrichtsatzes von 966,- 12 x mtl bedeutet das einen aufwand von 105 milliarden jährlich und damit ca. 25 % des bip.
gegenüber den geschätzten dzt finanzmitteln von 48 mia die fürs bge verwendbar wären würde das im fall eins also eine erhöhung der notwendigen staatseinnahmen um 128 milliarden euro bedeuten! in zahlen: von rd 140 auf rd. 270 mia also nahezu eine verdoppelung. im fall zwei eine erhöhung um 80 milliarden und im fall drei um 50 milliarden bedeuten.
die abgabenquote betrug 2019 42,8 % und würde bei 1400 auf 66 %, bei 1200 auf rd 55 % steigen und bei 966 auf knapp über 50 %. also im 1. fall eine erhöhung um mehr als 50 %. im 2. fall immer noch eine erhöhung um rund ein drittel. im fall 3 eine erhöhung um weniger als 25 %.
ebenso ist die frage zu klären: wie wird finanziert
für die krise geeigneter als das bge erscheint mir das konzept „helikoptermoney“
aktuell diskutiert in hongkong. Jeder erwachsene ständige Einwohner der chinesischen Sonderverwaltungszone soll 10.000 Hongkong- Dollar (1180 Euro) erhalten. ebenfalls angedacht in den usa. insgesamt kein neues konzept.
wie gewohnt bürokratisch und bei uns auch nur für unternehmer*innen. vornehmlich in der tourismusbranche.
dabei gibt es auch viele andere die derzeit dringend finanzielle unterstützung bräuchten. man denke an die vielen neuen arbeitslosen usw.
kosten würde ein derartiges „corona“-helikoptermoney, zb in der höhe von € 2.000,- für alle, in österreich 18 mia euro.
Überblick zum BGE
Categories blogTags #bge #helicoptermoney coronakrise
1 thought on “BGE now”
Gast April 9, 2020
solange Regierungen glauben dass sie mit Angst & Repression besser dran sind, wird sich der spanische Schleim a la Madrid auch nicht bessern, ist zu befürchten …

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