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Timestamp: 2019-09-22 14:10:30+00:00

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XI Grundzüge der Besteuerung der Aktiengesellschaft / 1.7.5.1 § 8a KStG a. F. (bis 2007)
Rz. 1890 Nach § 8a KStG galten Vergütungen für Fremdkapital, das eine Kapitalgesellschaft von einem wesentlich beteiligten Anteilseiger (Beteiligung größer als 25 %) oder von einer diesem nahe stehenden Person i. S. d. § 1 Abs. 2 AStG nicht nur kurzfristig erhalten hat, als verdeckte Gewinnausschüttungen, wenn das Fremdkapital das 1,5fache des Eigenkapitals (sog. save haven)...mehr
XI Grundzüge der Besteuerung der Aktiengesellschaft / 1.7.5 Gesellschafterfremdfinanzierung/Zinsschranke
Rz. 1888 Durch das UntStRfG 2008 ist die steuerliche Behandlung der Fremdfinanzierung der Körperschaften grundlegend neu geregelt worden. An die Stelle der bisherigen Gesellschafterfremdfinanzierung (§ 8a KStG a. F.) tritt nunmehr die Zinsschranke gem. § 4h EStG i. V. m. § 8a KStG. Nach der Gesetzesbegründung soll die Zinsschranke die Eigenkapitalquote deutscher Unternehmen ...mehr
VI Das Kapital / 4.1.2 Optionsanleihen
Rz. 1244b Wie die Wandelanleihe enthält auch die Optionsanleihe (§ 221 Abs. 1, 2. Fall AktG) eine Schuldverschreibung, die von der AG zur Kapitalbeschaffung ausgegeben wird. Anders als erstere vermittelt sie jedoch ein von den Rechten der Schuldverschreibung unabhängiges Optionsrecht auf Aktienbezug. Der Inhaber kann innerhalb eines bestimmten Zeitraumes eine festgelegte Anz...mehr
XI Grundzüge der Besteuerung der Aktiengesellschaft / 1.7.5.2 Zinsschranke (ab 2008)
Rz. 1893 Rechtsgrundlage für die Zinsschranke ist § 4h EStG, der aufgrund von § 8 Abs. 1 KStG auch für Körperschaften gilt, erweitert um die Regelungen in § 8a KStG. Rz. 1894 Nach § 4h Abs. 1 Satz 1 EStG sind Zinsaufwendungen eines Betriebs bis zur Höhe des Zinsertrags des Betriebs in voller Höhe, darüber hinaus (Nettozinsaufwendungen) nur bis zur Höhe von 30 % des um die Zin...mehr
Rz. 1832 Die Nichtabziehbarkeit von Betriebsausgaben beruht i. d. R. auf einkommensteuerrechtlichen Vorschriften, insbesondere § 4 Abs. 5 EStG. Unter das Abzugsverbot nach § 4 Abs. 5 EStG fallen u. a. Geschenke über 35 EUR (Nr. 1), nichtabziehbare Bewirtungskosten (Nr. 2), Aufwendungen für Gästehäuser, Jagd oder Fischerei(Nr. 3 und 4). Die Korrektur dieser nichtabziehbaren Betri...mehr
I Grundlagen / 2.2.3 Unterkapitalisierung
Rz. 56 Eine Durchgriffshaftung kommt weiter in Betracht, wenn das Eigenkapital der AG nicht im angemessenen Verhältnis zur Geschäftstätigkeit steht (materielle Unterkapitalisierung). Dabei muss den Aktionären bewusst sein, dass das Eigenkapital der AG für die Geschäftstätigkeit nicht ausreicht (subjektives Element). Rz. 57 Wegen dieses subjektiven Elements werden Fälle der ma...mehr
VI Das Kapital / 4.1 Wandelschuldverschreibungen
Rz. 1243a Nach § 221 Abs. 1 AktG ist die Wandelschuldverschreibung eine Schuldverschreibung, bei der dem Gläubiger ein Umtausch- oder Bezugsrecht auf Aktien eingeräumt wird. Dieses Finanzierungsmittel setzt sich also zusammen aus einer schuldrechtlichen Schuldverschreibung (§§ 793 ff. BGB) und einem Aktienerwerbsrecht. Innerhalb der Wandelschuldverschreibungen wird zwischen ...mehr
VI Das Kapital / 4.2 Gewinnschuldverschreibungen
Rz. 1246 Der Gewinnschuldverschreibung nach § 221 Abs. 1 AktG liegt eine Schuldverschreibung zugrunde, bei der neben einer bestimmten Geldforderung weitere Leistungen verbrieft werden, die "mit Gewinnanteilen von Aktionären in Verbindung gebracht" werden (§ 221 Abs. 1 S. 1 AktG). So kann neben oder anstelle einer Festverzinsung eine von der jeweils ausgeschütteten Dividende ...mehr
VI Das Kapital / 4.4 Ausgabevoraussetzungen
Rz. 1247b Die Ausgabe von Wandel- und Gewinnschuldverschreibungen sowie von Genussrechten obliegt als Maßnahme der Geschäftsführung dem Vorstand. Da jedoch mitgliedschaftliche Rechte der Aktionäre berührt werden, ist nach § 221 Abs. 1 AktG ein Beschluss der Hauptversammlung notwendig. Dieser bedarf – vorbehaltlich einer abweichenden Bestimmung in der Satzung – einer Mehrheit...mehr
Rz. 1245 Nach bisherigem Wortlaut des § 221 AktG gewährten Wandelschuldverschreibungen nur den Gläubigern ein Wandlungsrecht. Der Wortlaut lässt offen, ob auch der Schuldner (also die AG) ein Wandlungsrecht haben soll ("umgekehrte" Wandelschuldverschreibung oder Pflichtwandelanleihe). Schon bislang war der Praxis auch der letztgenannte Fall geläufig. Aufgrund der fehlenden g...mehr
Rz. 1244a Eine Wandelanleihe gemäß § 221 Abs. 1, 1. Fall AktG räumt dem Gläubiger das Recht ein, entweder den Rückzahlungsanspruch aus einer Schuldverschreibung gegen die Gesellschaft geltend zu machen (§ 793 Abs. 1 BGB) oder, gegen Hingabe der Schuldverschreibung und unter Aufgabe der darin verbrieften Rechte, Aktien der emittierenden AG zu beziehen. Der Gläubiger muss sich...mehr
VI Das Kapital / 4.3 Genussrechte
Rz. 1247 Auch Genussrechte bedürfen eines Hauptversammlungsbeschlusses mit Mehrheit von drei Vierteln des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals (§ 221 Abs. 3, Abs. 1 Satz 2 AktG), da auch hier die Gefahr der Überschneidung von Gläubiger- und Aktionärsrechten besteht. Sie gewähren einen schuldrechtlichen – und damit gegenüber den Rechten der Aktionäre vorrangigen...mehr
VI Das Kapital / 4.5 Bezugsrecht
Rz. 1248 Die Aktionäre haben ein Bezugsrecht auf Wandel- und Gewinnschuldverschreibungen sowie Genussscheine. Dieses kann bei Wandel- und Optionsanleihen nach denselben Regeln ausgeschlossen werden wie bei Kapitalerhöhungen (§§ 221 Abs. 4 i. V. m. 186 Abs. 3, 4 AktG; vgl. oben Rn. 1117 ff.). Der Ausschluss bedarf also insbesondere einer sachlichen Rechtfertigung. Der Vorstan...mehr
Rz. 328 Die Gründungsformalitäten nehmen selbst bei höchstmöglicher Beschleunigung einige Zeit in Anspruch. Andererseits erfordern manche Geschäfte die sofortige Verfügbarkeit einer eigens dafür zur Verfügung stehenden, die handelnden Personen von der persönlichen Haftung abschirmenden juristischen Person. Dafür gibt es Vorratsgesellschaften, also Gesellschaften, die – meist...mehr
II Gründung / 3.2 Gründungsurkunde (Beschluss über Formwechsel)
Es sind erschienen: Herr …; Frau …, mit der Erklärung, nicht im eigenen Namen zu handeln, sondern im Namen der … GmbH, …, und zwar als deren einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführerin. Zum Nachweis ihrer Vertretungsmacht legte sie einen beglaubigten Handelsregisterauszug vor; Herr …, mit der Erklärung, nicht im eigenen Namen zu handeln, sondern im Namen von Frau …, und zwar...mehr
Rz. 1066 Die Praxis hatte unter dem Stichwort Kapitalersatz insb. zur GmbH und zur GmbH & Co. KG weit reichende Ergänzungen zum gesetzlichen Kapitalschutz entwickelt. Danach wurden in der "Krise" gewährte oder stehengelassene Darlehen von Gesellschaftern oder Dritten und ähnliche Vorgänge rechtlich von Fremd- in Eigenkapital umqualifiziert und so den Kapitalerhaltungsvorschr...mehr
Körperschaftsteuererklärung 2013 - Anlage Zinsschranke / 2.9 Zeile 12
Körperschaftsteuererklärung 2013 - Anlage Zinsschranke / 2.17 Zeile 17
Körperschaftsteuererklärung 2013 - Anlage ORG / 10.26 Zeile 44e
In dieser Zeile ist die Höhe der Vergütungen für Gesellschafter-Fremdkapital an wesentlich beteiligte Anteilseigner, ihnen nahestehende Personen oder Dritte einzutragen, die ein Rückgriffsrecht gegen den wesentlich beteiligten Anteilseigner oder die ihm nahestehenden Personen haben. Überschreiten diese Vergütungen 10 % des Zinssaldos, ist die Zinsschranke anzuwenden, auch we...mehr
Kommentar Das Bayerische Landesamt für Steuern erklärt mit Verfügung vom 31.1.2014, wie Finanzierungskosten bei der Berechnung von Rückstellungen für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen berücksichtigt werden dürfen. Anlass ist ein BFH-Urteil zur Poolfinanzierung aus dem Jahr 2012. Mit Urteil vom 11.10.2012 (Az. I R 66/11) hatte der BFH entschieden, dass Finanzierungskost...mehr
Leitsatz 1. Gewährt eine nicht zur Anrechnung von KSt berechtigte (ausländische) Kapitalgesellschaft ihrer unbeschränkt steuerpflichtigen (inländischen) Schwester-Kapitalgesellschaft ein Darlehen, werden die dafür gezahlten Zinsen nur dann nach § 8a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 i.V.m. Satz 2 KStG 1999 a.F. in vGA umqualifiziert, wenn auch die (gemeinsame) Muttergesellschaft nicht zur...mehr
zerb 1/2014, Mobile Unternehmen – steuerliche Standorten ... / 2. Der Handlungsspielraum des Gesetzgebers
Die Körperschaftsteuersenkung im Rahmen der Unternehmensteuerreform 2008 habe den gewünschten Effekt zur Folge gehabt. Die EMTR und die EATR seien deutlich gesunken und es gebe geringere Anreize zur Gewinnverlagerung. Untersuchungen an seinem Lehrstuhl belegten, dass sich die Senkung des Körperschaftsteuersatzes positiv für die Standortwahl ausgewirkt habe und den aus deutsc...mehr
§ 23 Stiftungsrecht / V. Kombination aus Familiengesellschaft und Stiftung
Rz. 341 Eine weitere Alternative ist die Kombination von Familiengesellschaft und Stiftung. Hierbei wird das Familienvermögen zur organisatorischen Sicherung zunächst in eine Familiengesellschaft eingebracht, deren Anteile im Erbfall auf eine Stiftung übertragen werden. Rz. 342 Dies ist insofern vorteilhaft, als die Übertragung von Vermögen auf eine Familiengesellschaft erbsc...mehr
Rz. 191 Als Zukunftserfolgswert stellt sich der Unternehmenswert als auf den Bewertungsstichtag diskontierter Barwert der künftigen finanziellen Überschüsse dar. Im Regelfall ist von einer unbegrenzten Lebensdauer des zu bewertenden Unternehmens auszugehen; bestehen konkrete Anhaltspunkte für eine nur begrenzte Lebensdauer, ist dies entsprechend zu berücksichtigen. Rz. 192 Be...mehr
Praxisorientierter Aufbau einer Kostenrechnung in drei S ... / 2.1 Schritt eins: Welche Kosten und Leistungen sind im Unternehmen durch den tatsächlichen Betriebszweck verursacht worden?
Die primäre Aufgabe des ersten Schrittes besteht zunächst darin, die durch den eigentlichen Betriebszweck begründeten Kosten und Leistungen einer Periode von den nicht betrieblich begründeten Aufwendungen und Erträgen zu trennen. Ausgangsbasis ist der vorhandene Jahresabschluss oder die BWA. Für die stark an externe Informationsempfänger gerichteten Dokumentationen existieren...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 34d Ausländische Einkünfte / 2.2.2.8 Finanzierung der Betriebsstätte
Rz. 40 Allgemeine Finanzierungsaufwendungen des Unternehmens, die mit den einer Betriebsstätte direkt zuzuordnenden Passiva zusammenhängen, gehören zur Betriebsstätte. Eine direkte Zuordnung muss nur insoweit vorgenommen werden, als sie möglich und nicht mit einem unverhältnismäßig hohen Aufwand verbunden ist (§ 15 Abs. 1 S. 2 BsGaV). Soweit eine direkte Zuordnung nicht vorg...mehr
Rz. 70 Verhältnis zu § 1 Abs. 4 aF und zu § 162 AO. § 17 Abs. 2 ist lex specialis gegenüber § 162 AO. Die Vorschrift konkretisiert den in § 162 AO vorgegebenen Schätzungsrahmen. Sie bezieht sich nur auf Zwischeneinkünfte i.S. des § 8, die gem. § 8 Abs. 3 niedrig besteuert werden, deshalb jedoch keine ausländischen Einkünfte sein müssen. Das Verhältnis von § 17 Abs. 2 zu § 1...mehr
Rz. 134 Vor allem aus dem angloamerikanischen Raum stammen verschiedene Bewertungsansätze, die im Allgemeinen unter dem Stichwort "Discounted Cash-Flow-(DCF-)Methoden" zusammengefasst werden. Allen diesen Ansätzen ist gemeinsam, dass die entnahmefähigen Überschüsse des Unternehmens (Free Cash-Flow) auf den Bewertungsstichtag abgezinst werden. Hiermit unterscheiden sich die D...mehr
§ 15 Unternehmensbewertung im Pflichtteilsrecht / 5. Bestimmung der Kapitalkosten
Rz. 150 Die gewogenen Kapitalkosten werden von der Höhe der Eigen- und der Fremdkapitalkosten bestimmt. Im Hinblick auf die fehlende Finanzierungsneutralität der (Unternehmens-)Besteuerung spielt aber auch der Verschuldungsgrad – gemessen als Verhältnis des Marktwerts des Fremdkapitals zum Marktwert des Eigenkapitals – eine wesentliche Rolle. Besondere Schwierigkeiten ergebe...mehr
§ 15 Unternehmensbewertung im Pflichtteilsrecht / III. Adjusted Present Value-Ansatz (Konzept des angepassten Barwerts)
Rz. 154 Unterschiede zwischen der Methode des APV und dem WACC-Ansatz ergeben sich insbesondere hinsichtlich der Ermittlung des Unternehmensgesamtwerts. Kernstück der APV-Methode ist die vom Wertbeitrag der Finanzierungsstruktur unabhängige Ermittlung des Werts der operativen Tätigkeit des Unternehmens. Daraus folgt eine zweistufige Ermittlung des Gesamtkapitalwerts. Zunächs...mehr
§ 15 Unternehmensbewertung im Pflichtteilsrecht / 3. Finanzplanung und Zinsprognose
Rz. 120 Da das Volumen der für Ausschüttungen an die Unternehmenseigener zur Verfügung stehenden Überschüsse auch von der zukünftigen Entwicklung der Zinsaufwendungen und -erträge abhängt, muss das Zinsergebnis ebenfalls prognostiziert werden. Rz. 121 Die Aufstellung dieser Finanz- und Zinsplanung erweist sich in der Praxis als besonders schwierig, da jeder zusätzliche (also ...mehr
§ 15 Unternehmensbewertung im Pflichtteilsrecht / 2. Anwendung des AWH-Standards
Rz. 188 Die Ermittlung des Ertragswerts nach dem AWH-Standard geht von einer Kapitalisierung der nachhaltigen Erträge des Unternehmens aus. Betrachtet wird hierbei der durchschnittliche Ertrag der letzten drei bis fünf Wirtschaftsjahre vor dem Bewertungsstichtag. Bei der Analyse der Gewinn- und Verlustrechnungen sind außerordentliche Aufwendungen und außerordentliche Erträge...mehr
§ 15 Unternehmensbewertung im Pflichtteilsrecht / 5. Brutto- oder Nettokapitalisierung
Rz. 107 Rechnerisch lässt sich der Unternehmenswert entweder direkt (einstufig) durch Nettokapitalisierung ermitteln, indem die um Fremdkapitalkosten verminderten finanziellen Überschüsse in einem Schritt diskontiert werden. Dies ist die Vorgehensweise beim klassischen Ertragswertverfahren sowie im Rahmen des sog. Equity-Ansatzes beim DCF-Verfahren. Der Unternehmenswert läss...mehr
§ 15 Unternehmensbewertung im Pflichtteilsrecht / 2. Definition des Cash Flow
Rz. 142 Die zu diskontierenden Cash Flows sind zukunftsbezogen, also als Erwartungswerte aufzufassen. Als entziehbarer Cash Flow gelten dabei all jene finanziellen Überschüsse, die allen Kapitalgebern des Unternehmens zur Verfügung stehen. Rz. 143 Der Cash Flow stellt sich als finanzieller Überschuss der Unternehmenstätigkeit nach (unternehmensbezogenen) Steuern, jedoch vor Z...mehr
Gesamtbetrachtung für die 10 %-Grenze der Zinsschranke
Leitsatz Für die 10 %-Grenze der unschädlichen Gesellschafterfremdfinanzierung ist keine isolierte Betrachtung anzustellen. Die Zinsschranke ist trotz gewissen Zweifeln nicht verfassungswidrig. Sachverhalt Das Finanzamt hat für die Zinsaufwendungen einer GmbH den Betriebsausgabenabzug nur teilweise zugelassen, da die sog. Zinsschranke des §§ 8a KStG i. V. m. 4h EStG anzuwende...mehr
ZErb 7/2013, Bewertung anhand anderer "anerkannter" und ... / III. Anmerkungen zu den einzelnen Verfahren
Im Einzelnen ist zu den verschiedenen Verfahren Folgendes anzumerken: 1) AWH-Standard. Es handelt sich um das von der Arbeitsgemeinschaft der wertermittelnden Betriebsberater im Handwerk (AWH) erarbeitete Bewertungsverfahren. Ausgangspunkt ist das Ertragswertverfahren, wobei der Substanzwert als Mindestwert zum Ansatz kommen kann. Der nach dieser Methode ermittelte Ertragswer...mehr
Altersversorgung: betriebliche Altersversorgung in der R ... / 7 Schrifttum
Ahrend, P./Förster, W./Rößler, N., Steuerrecht der betrieblichen Altersversorgung mit arbeitsrechtlicher Grundlegung, Band I und II, begründet von Prof. Dr. Dr. Ernst Heissmann, 4. Aufl., Loseblatt, Köln 1995 Baetge, J./Wollmert, P./Kirsch, H-J./Oser, P./Bischof, S., Rechnungslegung nach IFRS, Kommentar auf Grundlage des deutschen Bilanzrechts, 2. Aufl., Stuttgart 2009 Baetge,...mehr
Rz. 260 Ebenfalls gesellschaftsrechtlich veranlasst sind Darlehen, die, unabhängig von einer Krise, im Rahmen des Finanzplans von vornherein zur Finanzierung des Gesellschaftszwecks gegeben werden ("Finanzplandarlehen"). Diese Finanzplandarlehen sind aufgrund einer rechtlichen Bewertung aller maßgeblichen Umstände gesellschaftsrechtlich den Einlagen gleichzustellen und daher...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 17 Veräußerung von Anteilen an ... / 2.2.2.2 Ähnliche Beteiligungen
Rz. 39 § 17 Abs. 1 S. 3 EStG erfasst nicht nur die jeweils gesellschaftstypischen Mitgliedschaftsrechte, sondern auch "ähnliche Beteiligungen". Sprachlich bezieht sich dieser Ausdruck nicht auf die unmittelbar davor stehenden "Genussscheine", sondern auf alle in S. 3 aufgezählten Anteilsrechte. "Ähnliche Beteiligungen" sind also den Aktien, GmbH-Anteilen und Genussscheinen ä...mehr
Frotscher/Geurts, EStG § 17 Veräußerung von Anteilen an ... / 3.2.4.2.2.2 Notwendigkeit einer unmittelbaren Finanzierung
Rz. 246 Eigenkapitalersetzend i. S. der Rspr. (Rz. 234) kann nur ein Darlehen, eine Bürgschaft oder eine sonstige Finanzierungsmaßnahme sein und damit zu nachträglichen Anschaffungskosten führen, wenn die Finanzierungsmaßnahme unmittelbar der Kapitalgesellschaft gewährt wird. Es genügt nicht, wenn das Darlehen, die Bürgschaft usw. an eine andere Gesellschaft gegeben werden, ...mehr
XI Rechnungslegung / 3.5.6 Fremdkapital
3.5.6.1 Kennzeichen und Entstehen Rz. 1256 Fremdkapital stellt eine gegenwärtige Verpflichtung der Stiftung dar, die aus vergangenen Ereignissen resultiert und deren Erfüllung einen Abfluss von Ressourcen mit wirtschaftlichem Wert erwarten lässt. Im deutschen Handelsrecht werden die Schulden (Fremdkapital) in der Bilanz nach "Verbindlichkeiten" und "Rückstellungen" unterschie...mehr
XI Rechnungslegung / 3.5.6.1 Kennzeichen und Entstehen
Rz. 1256 Fremdkapital stellt eine gegenwärtige Verpflichtung der Stiftung dar, die aus vergangenen Ereignissen resultiert und deren Erfüllung einen Abfluss von Ressourcen mit wirtschaftlichem Wert erwarten lässt. Im deutschen Handelsrecht werden die Schulden (Fremdkapital) in der Bilanz nach "Verbindlichkeiten" und "Rückstellungen" unterschieden. Rückstellungen unterscheiden...mehr
XI Rechnungslegung / 3.5.4 Stiftungskapital
Rz. 1241 Das Stiftungskapital ist das Eigenkapital der Stiftung. Wirtschaftlich betrachtet ergibt es sich aus der Differenz zwischen dem Vermögen (auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen) und dem Fremdkapital (auf der Passivseite). Das Stiftungskapital ist somit eine Residualgröße. Eine Sonderrolle haben die Sonderposten, da diese eine Zwischenstellung haben. Das Stiftungs...mehr
III Die Stiftung im Steuerrecht – Überblick – / 1.3.4 Kombination aus Familiengesellschaft und Stiftung
Rz. 107 Eine weitere Alternative ist die Kombination von Familiengesellschaft und Stiftung. Hierbei wird das Familienvermögen zur organisatorischen Sicherung zunächst in eine Familiengesellschaft eingebracht, deren Anteile im Erbfall auf eine Stiftung übertragen werden. Rz. 108 Dies kann insofern vorteilhaft sein, als die Übertragung von Vermögen auf eine Familiengesellschaft...mehr
XI Rechnungslegung / 3.5.5 Sonderposten
Rz. 1252 Sonderposten spielen im Jahresabschluss von gemeinnützigen Organisationen eine wichtigere Rolle als bei erwerbswirtschaftlichen Unternehmen. Sonderposten stehen bilanzanalytisch zwischen Eigen- und Fremdkapital. Sie sind daher auch zwischen diesen beiden Posten auszuweisen. Angesetzt werden darin Beträge, die der Stiftung zwar zur Verfügung gestellt wurden, von dene...mehr
XI Rechnungslegung / 3.5.6.2 Bilanzierung satzungsmäßiger Leistungen
Rz. 1258 Satzungsmäßige Leistungen sind solche Mittelabflüsse, die die Stiftung aufgrund ihrer Satzung zu erfüllen hat. Die Bilanzierung der Verpflichtungen gegenüber Destinatären (Genussberechtigten) erfolgt unabhängig davon, ob diese einen klagbaren Anspruch auf diese Leistungen der Stiftungen haben oder nicht. Die Passivierung dieser Außenverpflichtung richtet sich nach a...mehr
XI Rechnungslegung / 1.5.2.3 Der Kontenrahmen
Rz. 1101 Verschiedene Verbände und Anbieter stellen "Kontenrahmen", auch speziell für Stiftungen, zur Verfügung. Dieser beinhaltet eine systematische Übersicht der möglicherweise auftretenden Konten, die Konten, gruppiert in Kontenklassen, -gruppen und -arten. Einige Verbände sehen verpflichtend einen bestimmten Kontenrahmen vor. Die Kontenrahmen sind i. d. R. nach den Posten...mehr
XI Rechnungslegung / 3.5.1.3 Finanzanlagevermögen
Rz. 1224 Finanzanlagen umfassen (a) Eigenkapital-Anteile an Unternehmen (nachfolgend als "Beteiligungen" bezeichnet) und (b) vertragliche Rechte, die die Stiftung berechtigen, (i) flüssige Mittel oder andere finanzielle Vermögenswerte ("financial assets") zu erhalten oder (ii) finanzielle Vermögenswerte ("financial assets") oder Verpflichtungen ("financial liabilities") mit ...mehr
V Gründung der Stiftung – Steuerrechtlicher Teil – / 1.5.1.1 Eigenwirtschaftliche Zwecke
Rz. 359 Eine Körperschaft verfolgt eigenwirtschaftliche Zwecke, wenn sie z. B. gewerbliche oder sonstige Erwerbszwecke verfolgt, die Tätigkeit also darauf gerichtet ist, Vermögen und Einkünfte zu mehren. Um die Anerkennung der Gemeinnützigkeit nicht zu verlieren, darf die Körperschaft weder für sich selbst noch zugunsten ihrer Mitglieder – bei der Stiftung zugunsten des Stif...mehr

References: § 8
 § 8
 § 1
 § 4
 § 8
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 § 221
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§ 23
 § 34
 § 1
 § 162
 § 17
 § 162
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 § 8
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 § 17
 § 1

§ 15

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