Source: http://www.nuclearmarket.com/proc/exp.cfm?IDNotice=61764
Timestamp: 2018-12-11 05:41:43+00:00

Document:
Nuclear Business Opportunity - Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE)
Transmission apparatus for radiotelephony, radiotelegraphy, radio broadcasting and television [telecom systems - konrad 1 and 2]
Purchaser: Deutsche Gesellschaft zum Bau und Betrieb von Endlagern für Abfallstoffe mbH (DBE)
23/09/2015 S184 Member states - Works - Contract notice - Negotiated procedure
Germany-Peine: Transmission apparatus for radiotelephony, radiotelegraphy, radio broadcasting and television
2015/S 184-333391
For the attention of: Frau Reichelt
Telephone: +49 5171431267
E-mail: vergabe@dbe.de
Fax: +49 5171431502
General address of the contracting authority: http://www.dbe.de
32200000, 32400000, 45311000, 45312000, 45312200, 45314000, 45314310
Transmission apparatus for radiotelephony, radiotelegraphy, radio broadcasting and television.
Electrical wiring and fitting work.
Alarm system and antenna installation work.
Burglar-alarm system installation work.
Installation of cable laying.
28.10.2015 - 15:00
Deutschland-Peine: Sendegeräte für den Funksprech- oder Funktelegrafieverkehr, Rundfunk oder Fernsehen
Zu Händen von: Frau Reichelt
Telefon: +49 5171431267
Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers: http://www.dbe.de
Sonstige: Öffentlicher Auftraggeber gem. § 98 Nr. 2 GWB
Sonstige: Dritter gem. § 9a Abs. 3 S. 2 Atomgesetz
Nachrichtentechnik Konrad 1 und Konrad 2.
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Schachtanlage Konrad 1 und Konrad 2, 38239 Salzgitter.
NUTS-Code DE912
Die Leistung umfasst die Lieferung und Montage von nachrichtentechnischen Einrichtungen einschließlich Dokumentation und Kennzeichnung gem. KTA Regelwerk für die Schachtanlagen Konrad 1 und Konrad 2. Die Leistungen sind in mehreren Teilabschnitten über einen Zeitraum von 2016 bis 2021 mit Unterbrechungen auszuführen.
Der Auftrag beinhaltet im Wesentlichen folgende Leistungen:
— Installation von nachrichtentechnischen Einrichtungen und Kabelanlagen über und unter Tage,
— Vernetzte Fernsprechnebenstellenanlagen mit bis zu 300 Teilnehmern,
— Vernetzte Gegensprechanlagen mit bis zu 300 Teilnehmern,
— Vernetzte elektroakustische Notfallwarnsysteme mit bis zu 1 500 Lautsprechern,
— Einhängen von Fernmeldeschachtkabeln in Schächten mit einer Teufe bis zu 1 300 Meter,
— Vernetzte Personensuchanlagen für bis zu 40 Teilnehmer in räumlich getrennten Bereichen,
— Sprechfunkanlage mit bis zu 40 Teilnehmern und mehreren Frequenzbereichen,
— Uhrenanlagen mit bis zu 95 Uhren,
— Vernetzte Videoüberwachungsanlagen ausgeführt in Netzwerktechnik mit bis zu 50 Kameras,
— Einbruch- und Überfallmeldeanlagen gem. VdS,
— Erstellung von umfangreichen Genehmigungs-, Fertigungs- und Montageplanungen durch eigenes Personal,
— Tiefbauarbeiten für Kabelverlegung.
Laufzeit in Monaten: 66 (ab Auftragsvergabe)
Vertragserfüllungsbürgschaft;
Gewährleistungsbürgschaft.
Gesamtschuldnerisch haftend, Benennung eines bevollmächtigten Vertreters.
Darlegung der besonderen Bedingungen: Der Zutritt der Baustelle wird nur Personen gestattet, deren Zuverlässigkeit nach der Atomrechtlichen Zuverlässigkeitsüberprüfungsverordnung geprüft ist (§ 12 AtG iVm § 2 Ziff. 3 AtZüV).
Teile der Anlage unterliegen der Geheimhaltungsstufe „Verschlußsache – Nur für den Dienstgebrauch“ (VS-NfD). Der AN hat die entsprechende Verantwortung zu übernehmen und alle mit dem Geheimschutzverfahren verbundenen Verpflichtungen zu erfüllen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Die Einreichung der Bewerbung hat zwingend unter Verwendung des vorgegebenen Bewerbungsformulares zu erfolgen. Das Bewerbungsformular ist beim Auftraggeber per E-Mail (vergabe@dbe.de) unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung anzufordern. Das Formular nennt im Detail die Angaben und Nachweise, die zur Bewertung des Teilnahmeantrages gefordert werden.
— Nachweis/Eigenerklärung über die Zahlung von Steuern und Abgaben,
— Nachweis/Eigenerklärung über die Anmeldung bei der Berufsgenossenschaft,
— Nachweis/Eigenerklärung über die Zahlung von Sozialversicherungsbeiträgen,
— Eigenerklärung betreffend Insolvenz/Liquidation,
— Darstellung der Unternehmensstruktur,
— Eigenerklärung, dass die in § 6 EG Abs. 4 Nr. 1 VOB/A genannten Ausschlussgründe nicht vorliegen.
Jedes Mitglied von Bewerbergemeinschaften hat ein eigenes Bewerbungsformular auszufüllen. Sämtliche Nachweise/Bescheinigungen, in denen keine Gültigkeitsdauer angegeben ist, dürfen zum Ablauf der Bewerbungsfrist nicht älter als 6 Monate sein. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Bescheinigungen der für sie zuständigen Behörden/Institutionen ihres Heimatlandes mit beglaubigter Übersetzung in deutscher Sprache vorzulegen.
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: — Nachweis oder Vorlage einer Deckungszusage für den Auftragsfall über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung.
— Angaben zum Umsatz betreffend vergleichbarer Leistungen der letzten 3 Jahre,
— Vorlage einer aktuellen Bankauskunft über die wirtschaftliche Situation und das Zahlungsverhalten (nicht älter als 3 Monate),
Details sind dem Bewerbungsformular zu entnehmen.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Versicherungsschutz für:
— Personenschäden mind. 5 000 000 EUR,
— Sachschäden mind. 5 000 000 EUR.
— Angabe über die Zahl der in den letzten 3 Geschäftsjahren beschäftigten Arbeitskräfte.
— Darstellung vergleichbarer Leistungen der letzten 3 Jahre – Referenzen (anzugeben sind Ausführungszeit, Auftragsumme, Projektbeschreibung und Auftraggeber mit Ansprechpartner),
Es werden die nachfolgend genannten Merkmale, welche die für die Ausführung des Auftrages relevanten Erfahrungen/Kenntnisse wiedergeben, berücksichtigt:
— Vernetzte Fernsprechnebenstellenanlagen mit größer 250 Teilnehmern,
— Vernetzte Gegensprechanlagen mit größer 250 Teilnehmern,
— Vernetzte elektroakustischen Notfallwarnsysteme mit größer 1 000 Lautsprechern,
— Einhängen von Fernmeldeschachtkabeln in Schächten mit einer Teufe größer 1 000 m,
— Vernetzte Personensuchanlagen für größer 40 Teilnehmer in räumlich getrennten Bereichen,
— Sprechfunkanlage mit größer 30 Teilnehmern und mehreren Frequenzbereichen,
— Uhrenanlagen mit größer 80 Uhren,
— Vernetzte Videoüberwachungsanlagen ausgeführt in Netzwerktechnik mit größer 40 Kameras,
— Einbruch und Überfallmeldeanlagen mit VdS-Zulassung,
— Erstellung von umfangreichen Genehmigungs- und/oder Fertigungs- und Montageplanungen mit hohem Detaillierungsgrad wie z. B. für kerntechnische Anlagen o. ä. durch eigenes Personal,
— Abwicklung von Bauvorhaben für öffentliche Auftraggeber,
— Umgang mit vertraulichen Unterlagen, die als VS-NfD gekennzeichnet sind,
— Kenntnisse in dem Kennzeichnungssystem für kerntechnische Anlagen und dem KTA Regelwerk.
— Der Bewerber muss über ein zertifiziertes Qualtätsmanagementsystem nach DIN EN ISO 9001 (oder gleichwertig) verfügen. Der Auftraggeber behält sich vor, das Qualitätsmanagementsystem zu auditieren.
— Der Bewerber muss über eine gültige Zertifizierung als Fachfirma für Sprachalarmanlagen (SAA) gem. DIN 14675 (oder gleichwertig) verfügen.
— Der Bewerber muss über eine gültige Zertifizierung als VdS-anerkannte Errichterfirma für Einbruchmeldeanlagen (EMA) (oder gleichwertig) verfügen.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: Erfüllung der genannten Teilnahmebedingungen und Bewertung der wirtschaftlichen, finanziellen und technischen Leistungsfähigkeit. Unter den die Mindestanforderungen erfüllenden Bewerbern wird ermittelt, welche Bewerber aufgrund der vorgelegten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet erscheinen, die zu vergebende Leistung zu erbringen. Unter diesen Bewerbern wird anhand vergleichender Bewertung der vorgelegten Unternehmens- und Refernzangaben ermittelt, welche zu den am besten geeigneten Bewerbern zu zählen sind und zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. In die Bewertung der Teilnahmeanträge der die Mindestanforderungen erfüllenden Bewerber gehen die Umsätze der letzten drei Geschäftsjahre, die jahresdurchschnittlich berschäftigten Mitarbeiter der letzten 3 Jahre und die dargestellten Referenzprojekte ein. Der durchschnittliche Jahresumsatz geht nach folgendem Punktesystem und zu 10 % in die Bewertung des Teilnahmeantrages ein. Bei Bewerbergemeinschaften wird der zusammengefasste Umsatz der Mitglieder bewertet.Umsatz ≤ 4 000 000 EUR 0 Punkte, Umsatz > 4 ≤ 6 000 000 EUR = 1 Punkt, Umsatz > 6 ≤ 8 000 000 EUR = 2 Punkte, Umsatz > 8 000 000 EUR = 3 Punkte. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl (nur Eigenpersonal) je Berufsgruppe wird nach folgendem Punktesystem bewertet: Anzahl Facharbeiter/Meister ≤ 15 = 0 Punkte, > 15 ≤ 20 = 1 Punkt, > 20 ≤ 30 = 2 Punkte, > 30 = 3 Punkte Anzahl Inbetriebnahme-/Servicetechniker ≤ 3 = 0 Punkte, > 3 ≤ 6 = 1 Punkt, > 7 ≤ 10 = 2 Punkte, > 10 = 3 Punkte Anzahl Planungsingenieure/-techniker ≤ 3 = 0 Punkte, > 3 ≤ 6 = 1 Punkt, > 7 ≤ 10 = 2 Punkte, > 10 = 3 Punkte. Der arithmetische Mittelwert der erzielten Punktwerte der drei Berufsgruppen geht zu 10 % in die Bewertung des Teilnahmeantrages ein. Bei Bewerbergemeinschaften wird die zusammengefasste Anzahl der Mitarbeiter bewertet.Die vom Bewerber vorgelegten Projektbeschreibungen werden nach Art und Umfang mit dem Auftragsgegenstand, der in der Bekanntmachung des vorliegenden Vergabeverfahrens dargestellt ist, verglichen. Hierbei werden ferner die nachfolgend genannten Merkmale, die für die Ausführung des Auftrages relevante Erfahrungen/Kenntnisse wiedergeben, berücksichtigt: — Vernetzte Fernsprechnebenstellenanlagen mit größer 250 Teilnehmer, – Vernetzte Gegensprechanlagen mit größer 250 Teilnehmern, – Vernetzte elektroakustischen Notfallwarnsysteme mit größer 1 000 Lautsprechern, — Installation von nachrichtentechnischen Einrichtungen und Kabelanlagen über und unter Tage,— Einhängen von Fernmeldeschachtkabeln in Schächten mit einer Teufe größer 1 000 m, — Vernetzte Personensuchanlagen für größer 40 Teilnehmer in räumlich getrennten Bereichen — Sprechfunkanlage mit größer 30 Teilnehmern und mehreren Frequenzbereichen — Uhrenanlagen mit größer 80 Uhren — Vernetzte Videoüberwachungsanlagen ausgeführt in Netzwerktechnik mit größer 40 Kameras — Einbruch und Überfallmeldeanlagen mit VdS-Zulassung — Erstellung von Genehmigungs- und/oder Fertigungs- und Montageplanungen mit hohem Detaillierungsgrad wie z. B. für kerntechnische Anlagen o. ä. durch eigenes Personal, — Abwicklung von Bauvorhaben für öffentliche Auftraggeber — Umgang mit vertraulichen Unterlagen, die als VS-NfD gekennzeichnet sind — Kenntnisse in dem Kennzeichnungssystem für kerntechnische Anlagen und dem KTA RegelwerkDie Referenzprojekte werden nach folgendem Punktsystem bewertet: 0 Punkte: vergleichbares Referenzprojekt liegt nicht vor, 1 Punkt: nur eingeschränkt vergleichbares Referenzprojekt (z. B. geringerer Leistungsumfang, Merkmale nicht oder nur teilweise erfüllt), 2 Punkte: annähernd vergleichbares Referenzprojekt (z.B. vergleichbarer Leistungsumfang, Merkmale nicht oder nur teilweise erfüllt), 3 Punkte: vergleichbares Referenzprojekt (z. B. vergleichbarer Leistungsumfang, Merkmale überwiegend erfüllt), 4 Punkte: vergleichbares Referenzprojekt mit höheren Anforderungen (z. B. höherer Leistungsumfang, Merkmale überwiegend erfüllt). Die Gesamtbewertung ergibt sich aus der durchschnittlichen Punktzahl der 5 bestbewerteten Referenzprojekte. Diese durchschnittliche Punktzahl geht zu 80 % in die Bewertung des Teilnahmeantrags ein.
KVOBE3T-14-01-Rei
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Zur Einlegung von Rechtbehelfen und der Präklusionswirkung ist der nachfolgend zitierte § 107 GWB zu beachten:
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse am Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 7 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dassdem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2.
§ 101a Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.

References: § 98
 § 9
 § 2
 § 6
 § 107
 § 97
 § 101

§ 101