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Timestamp: 2020-04-10 07:11:57+00:00

Document:
Dauer des Alg I | Erwerbslosenforum Deutschland
Dauer des Alg I (2 Betrachter)
Irgendwo steh ich grad neben mir, oder ich versteh grad das System nicht
Ich habe letzten Freitag meinen Antrag auf Alg I abgegeben - heute kam der Bescheid, wieviel ich wie lange bekomme.
Alg I für 1 Jahr.
Jetzt bin ich schon Ü 50 und hatte eigentlich damit gerechnet, 15 Monate Alg I zu bekommen.
Ich war bis Dezember 2011 in über 10 Jahre in einem festem Arbeitsverhältnis - Ende November ausgesteuert -> Antrag auf Alg I.
Kündigung kam Ende Dezember - Kündigungsschutzklage, Arbeitgeber zahlte während des Kündigungszeitraums keinen Cent.
Anfang Juli 2011 machte ich eine Weiterbildung durch die DRV bis Ende Juni 2012.
Vor Gericht kam ein Vergleich zustande, dass der Arbeitgeber vom Zeitpunkt der Aussteuerung bis Anfang der Weiterbildung mir mein Gehalt nachzahlen musste - das wurde natürlich mit dem Alg verrechnet - ich war der Meinung, dass ich damit wieder vollen Anspruch auf Alg habe.
Ich habe auf meinem Antrag angegeben, dass ich Alg I bezogen habe (Ende 2010 - Juni 2011) - war das ein Fehler?
Weil ich JETZT gelesen habe:
Nach Versicherungspflichtverhältnissen mit einer Dauer von insgesamt mindestens 30 Monaten / 900 Tagen und nach Vollendung des 50. Lebensjahres.
innerhalb der letzten fünf Jahre. Es wird aber nicht weiter zurückgerechnet als bis zur Entstehung eines früheren Arbeitslosengeldanspruches.
Haben die übersehen, dass das Alg zurückgezahlt worden ist oder wissen die das nicht - ist das überhaupt relevant?
Vor Gericht kam ein Vergleich zustande, dass der Arbeitgeber vom Zeitpunkt der Aussteuerung bis Anfang der Weiterbildung
Da bist du, glaube ich, mit den Jahreszahlen durcheinandergekommen?
Ich kann jetzt zumindest nicht verläßlich deine Anspruchsdauer ermitteln.
Wieviel Tage Anspruchsdauer standen denn in deinem Alg1-Bescheid für den Bezugs- bzw. Rückzahlungszeitraum "Ende 2010 - Juni 2011"?
Und ja, ich halte es auch für möglich, dass jetzt die erstatteten Alg1-Bezüge übersehen worden sind.
Es greift also nicht die normale 2-Jahres-Frist für eine Neuberechnung; hier müßte m.E. durch die Erstattung eine komplette Neu-Festsetzung deiner Alg1-Ansprüche erfolgen.
Stimmt - die Jahreszahlen sind durcheinander - ist ja auch schon lange her
Krankengeldbezug ging bis Ende Nov. 2010, danach Alg I.
Alg I von Nov 2010 bis Ende Juni 2011.
Kündigung Arbeitgeber Dezember 2010 zu Ende Juni 2011.
Irgendwann (Oktober 2011) Vergleich beim AG und Rückabwicklung des Alg mit dem Gehalt, welches mir der Arbeitgeber nachzahlen musste.
Jetzt neuer Antrag Alg Anfang Juli 2012 nach der Weiterbildung durch die DRV (Anfang Juli 2011 - Ende Juni 2012)
In meinem damaligen Bezugszeitraum stand auch: Anspruchsdauer 1 Jahr - damals normal, da noch nicht 50.
Du meinst also, ich sollte Widerspruch einlegen und die Sachlage mir der Rückzahlung der damaligen Alg - Zahlung erklären?
... dass der Arbeitgeber vom Zeitpunkt der Aussteuerung bis Anfang der Weiterbildung mir mein Gehalt nachzahlen musste - das wurde natürlich mit dem Alg verrechnet -
Wie war denn diese Verrechnung abgelaufen, hatte dein AG das von dir bezogene Alg1 bei seiner Gehalts-Nachzahlung abgezogen?
Dann hätte er den Alg1-Anteil an die AfA abführen müssen.
Oder hat er dir das volle Gehalt nachgezahlt, und du hast an die AfA zurückgezahlt?
Dein ursprünglicher Leistungsbescheid wäre dann durch die AfA aufzuheben gewesen, da ja entgegen des Bescheides keine Leistungen gewährt wurden.
Falls nicht, würde ich diesen Sachverhalt als Widerspruchsbegründung nehmen.
Dies hier aus #1: "Es wird aber nicht weiter zurückgerechnet als bis zur Entstehung eines früheren Arbeitslosengeldanspruches." wäre damit erst recht hinfällig, weil ja tatsächlich ein früherer Arbeitslosengeldanspruch (rückwirkend betrachtet) gar nicht entstanden war.
Somit würde dein Alg1-Antrag vom letzten Freitag als Erstantrag zu behandeln sein; es würden dir 15 Monate zustehen.
Das Ganze lief direkt über die Lohnbuchhaltung ab und die Leistungsabteilung des AfA hat direkt mit dieser abgerechnet bevor auch nur 1 Cent auf meinem Konto gelandet ist.
wäre damit erst recht hinfällig, weil ja tatsächlich ein früherer Arbeitslosengeldanspruch (rückwirkend betrachtet) gar nicht entstanden war.
... denke ich auch - werde also erst einmal Widerspruch einreichen und um Aufklärung bitten, wie die auf die 12 Monate Leistungsanspruch kommen.
Danach werde ich schon sehen, mir welcher Begründung die rüberkommen.
Seit wann gilt das eigentlich:
Auch während der Teilnahme an einer beruflichen Weiterbildung erhalten Sie Alg gemäß § 136 SGB III .
Für jeweils zwei Tage mir Leistungsbezug mindert sich die Anspruchsdauer für das Arbeitslosengeld gem. § 136 SGB III um nur einen Tag.
Das würde natürlich einiges erklären - wenn die Weiterbildung 1 Jahr gedauert hat ziehen die mir 6 Monate Alg I ab
Jessy61, du hattest aber in #1 geschrieben, es sei eine Weiterbildung durch die DRV gewesen.
Und in #3: "neuer Antrag Alg Anfang Juli 2012 nach der Weiterbildung durch die DRV"
Deshalb nahm ich an, du hättest Übergangsgeld von der DRV bezogen und nicht Alg1.
Also bezieht sich dieser § 136 SGB III nur auf diejenigen, die eine Weiterbildung über das AfA gemacht haben ?!?
Grrr, ich blick wirklich langsam nicht mehr durch - können die nicht in einen Bescheid nur das relevante reinschreiben anstatt alles mögliche, was für jeden zutreffen könnte zu verwursten
können die nicht in einen Bescheid nur das relevante reinschreiben
Ein sehr guter Ansatz für dich!
Ordne doch mal deine Bescheide und den Arbeitsgerichts-Vergleich chronologisch , dann setz' dir einen Kaffee auf oder mache dir einen Tee, dann nimmst du dir eine ganze Stunde und liest alle Bescheide in aller Ruhe durch.
Dadurch verschaffst du dir einen guten Überblick.
Dessen ungeachtet: Den Widerspruch gegen den aktuellen Alg1-Bescheid solltest du durchaus einlegen. Es geht nach wie vor um die 15 Monate Anspruchsdauer.
Denke an die Widerspruchsfrist (1 Monat ab Zugang), mache es vorsichtshalber spätestens nach 3 Wochen, entweder per Einschreiben oder mit persönlicher Abgabe und Empfangsbestätigung auf der Kopie.
Eine GANZE Stunde für 3 Dokumente
Eigentlich wollte ich dir nur Zeit und Muße nahebringen...
Tut immer mal gut...
Hab nachher ein wenig Zeit und setze mich in den Bayerisch-Allgäuer Bergen auf eine Sonnenterrasse
Aber dennoch: Sind es nicht mehr als 3 Dokumente?
Z.B. Aussteuerungsbescheid der KK, dann der ursprüngliche Alg1-Antrag mit Bescheid sowie hierzu Rücknahmebescheid, dann der arbeitsgerichtliche Vergleich mit Lohn-Nachzahlung (ist für AfA-Berechnung und Kontrolle wichtig), ebenso der DRV-Bescheid über die Weiterbildung mit Übergangsgeld (eventuell mit Hinweis auf Abführung bzw. Nicht-Abführung von SV-Beiträgen durch die DRV), dann der aktuelle Alg1-Antrag mit Bescheid und Widerspruch...
Hier noch ein Tipp: Klärung des Renten-Versicherungskontos.
Das hast du früher bestimmt schon mal gemacht, aber nach den Wirren der letzten Jahre ist es angebracht, dies zu wiederholen.
Hier habe ich einen Link der DRV, wo du das einfach und schnell anfordern kannst: Deutsche Rentenversicherung - Versicherungsunterlagen anfordern
Neid - wenigstens scheint bei dir die Sonne
Aber dennoch: Sind es nicht mehr als 3 Dokumente
Wenn du das sooo aufzählst - ja!
RV - hmmm, da kam doch erst neulich ein riesen Brief an, wo die ganzen Zeiten aufgelistet waren - mal gucken, wo ich den hin hab - das Haus verliert ja nichts.
Den Rest finde ich sicher - der ganze Schrott rund um die Kündigung hab ich sicher irgendwo abgeheftet und verstaut - finde ich sicher wieder.
War jetzt die ganze Zeit beschäftigt nach Stellen zu suchen - mann ist das doof, ich zieh doch nicht wegen einer Teilzeitstelle (30Std/Woche) - welche auch noch auf 1 Jahr befristet ist - 300 km weit weg - und nach 1 Jahr zieh ich weiter
Idee: Ich kauf mir ein Wohnmobil
Wohnmobil? Da hab ich auch schon oft dran gedacht...
Unabhängig, mobil und frei.
Hesse hatte ja grad 50jährigen Todestag; er hatte geschrieben, sinngemäß "Einsamkeit (also allein in einem Wohnmobil unterwegs) ist kalt, aber es ist so schön ruhig".
Und: Man hat immer die Freiheit, jemanden mitzunehmen.
Update - hier nun die Antwort auf meinen Widerspruch :icon_eek:
Ehrlich - wer da durchblickt ist zu beneiden - da ist Betreuungsrecht ja echt leicht dagegen
Die Widerspruchsführerin meldete sich am 4.7.12 arbeitslos und beantragte die Bewilligung von Arbeitslosengeld. Zuvor hatte die Widerspruchsführerin bereits vom 26.11.10 bis 3.7 11 Arbeitslosengeld bezogen. Der ehemalige Arbeitgeber hat das für den Zeitraum 26.11.10 bis 30.6.11 gezahlte Arbeitslosengeld der AfA aufgrund des Anspruchsübergangs erstattet.
Mit dem Bescheid vom 7.8.12 bewilligte die AfA Arbeitslosengeld ab 4.7.12 für 357 Kalendertage.
Hiergegen richtete sich der Widerspruch. Die Widerspruchsführerin trägt im Wesentlichen vor, dass ihr nach ihren Informationen als über 50-Jährige 15 Monate Arbeitslosengeld zustehe.
Die Dauer des Anspruchs auf Arbeitslosengeld richtet sich gemäß § 147 Abs. 1 Satz 1 des SGB III nach
Die Rahmenfrist beträgt zwei Jahre, die erweiterte Rahmenfrist beträgt fünf Jahre. Sie beginnt mit dem Tage vor der Erfüllung aller Voraussetzungen für den Anspruch auf Arbeitslosengeld (§ 147 Abs.1 Satz 1 Nr.1 in Verbindung mit §143 Abs.1 SGB III).
Die Rahmenfrist reicht jedoch nicht in eine vorangegangene Rahmenfrist hinein, in der die Arbeitslose eine Anwartschaftzeit erfüllt hat (§147 Abs. 1 Satz 2 in Verbindung mit § 142 Abs. 2 SGB III). Die Widerspruchsführerin hat bereits am 26.10.10 eine Anwartschaftzeit erfüllt. Die davor liegenden Zeiten dürfen deshalb nicht berücksichtigt werden.
Die Widerspruchsführerin hat am 26.11.10 einen Anspruch auf Arbeitslosengeld für 260 Tage erworben. Zum Zeitpunkt dieser Anspruchsentstehung hatte sie das 50. Lebensjahr noch nicht vollendet. Danach hat sie keine neue Anwartschaftszeit erfüllt.
Innerhalb der Rahmenfrist vom 26.11.10 bis 3.7.12 hat die Widerspruchsführerin keine 360 Tage versicherungspflichtige Zeiten zurückgelegt und damit keinen neuen Anspruch auf Arbeitslosengeld erworben.
Der am 26.11.10 erworbene Anspruch auf Arbeitslosengeld von 360 Tagen mindert sich um 3 Tage (1.7.11 bis 3.7.11) für die Arbeitslosengeld gezahlt wurde (§ 148 Abs. 1 Nr. 1 SGB III).
Soweit die Widerspruchsführerin auch vom 26.11.10 bis 30.6.10 (da haben die sich verschrieben, das muss 11 heißen!!!) Arbeitslosengeld bezogen hat, mindert dies den Anspruch nicht, das der ehemalige Arbeitgeber der AfA dieses Arbeitslosengeld erstattet hat.
Damit bleibt ein Restanspruch von 357 Tagen, die der Widerspruchsführerin bewilligt wurde.
Die Kostenentscheidung beruht auf § 63 des Zehnten Buches SGB X
Sachdienliche Kommentare ausdrücklich erwünscht
der Bescheid scheint mir ok zu sein.
Außer, wahrscheinlich nur ein Abtipp-Fehler:
hat am 26.11.10 einen Anspruch auf Arbeitslosengeld für 260 Tage erworben
Müßte 360 Tage lauten.
Muss jetzt leider nur gleich weg und schaue mir den Bescheid heute abend nochmal an.
Finde ich übrigens auch für mich sehr interessant, weil ich in eine nahezu identische Situation reinrutschen werde...
Tut mir leid, dass du auch in so einer bescheuerten Situation bist!
Mist! Wieso liegen die 2 und die 3 so nahe nebeneinander Hast recht - es sind 360 Tage
Aber ich dachte dass, wenn mein AG das ALG zurückzahlt es praktisch so gilt, als ob ich nie ALG bekommen hätte
Wenn ich das richtig verstehe, beziehen die sich unter anderem auch darauf, dass die für mich vom 1.7. - 4-7.11 Alg gezahlt haben ?!?
Zählt es dann auch nichts, dass ich da schon 50 war?
Wie lange dürfen die eigentlich bei Alg II die Kontoauszüge rückwirkend verlangen? Ich muss ja noch rechtzeitig mein Konto bereinigen.
Nach meinem Rechtsverständnis ist der erste Alg1-Bescheid, nachdem sich ja das Arbeitsverhältnis verlängert und der Arbeitgeber Alg1 erstattet hat, komplett aufzuheben und sodann ab 1.7.11 ein neuer Bescheid zu erlassen.
Die AfA bezieht sich jedoch auf:
"Die Rahmenfrist reicht jedoch nicht in eine vorangegangene Rahmenfrist hinein, in der die Arbeitslose eine Anwartschaftzeit erfüllt hat ... ...
Die Widerspruchsführerin hat am 26.11.10 einen Anspruch auf Arbeitslosengeld für 260 (Edit: 360) Tage erworben."
Damit rechtfertigt die AfA, dass bereits zum 26.11.10 ein Anspruch festgestellt wurde und somit noch Bestand hätte.
Diese rechtliche Begründung "... hat ... Anspruch ... erworben"
gereicht der AfA zum Vorteil, ist aber nicht unbedingt rechtens.
Ich würde es auf eine SG-Klage ankommen lassen, um diese Bestimmung korrekt auszulegen.
Denn wenn der erste Alg1-Bescheid aufzuheben war, dann würde der eigentliche Anspruch erstmals am 1.7.11 entstehen.
Denn wenn der erste Alg1-Bescheid aufzuheben war, dann würde der eigentliche Anspruch erstmals am 1.7.11 entstehen
DAS wäre eigentlich auch mein Rechtsverständnis der Sachlage - aber mein Problem ist: Ich hab zu viel Kohle um auf PKH zu gehen
Eigentlich tun die mir (fast) einen Gefallen, dass die mir 3 Monate Alg I ersparen - mit Alg II fahre ich finanziell eindeutig besser - ist das nicht traurig
Nach meinem Empfinden eigentlich auch, aber das muß nicht viel heißen. Freilich ist das Beschäftigungsverhältnis nicht unbedingt gleichbedeutend mit dem Bestand eines Arbeitsvertrages.
Diese rechtliche Begründung "... hat ... Anspruch ... erworben" gereicht der AfA zum Vorteil, ist aber nicht unbedingt rechtens.
Das ist allerdings genau das, was im Gesetz steht und keine Auslegung der Arbeitsagentur. Es kommt auf das Lebensalter bei Entstehung des Anspruchs auf ALG (Beschäftigungslosigkeit, Verfügbarkeit, Eigenbemühungen, persönliche Arbeitslosmeldung, Erfüllung der Anwartschaftszeit) an.
Würde ich auch so machen, zumal das nichts kostet. Wenn der ALG-Bescheid komplett aufzuheben und später neu zu erlassen gewesen wäre, müßte in der Tat das Lebensalter bei der zweiten Feststellung/Entstehung des Anspruchs zugrundegelegt werden.
Eigentlich tun die mir (fast) einen Gefallen, dass die mir 3 Monate Alg I ersparen - mit Alg II fahre ich finanziell eindeutig besser -...
Das ist für mich nicht unbedingt nachvollziehbar. Wenn das ALG gering ist, kannst du doch bei Bedürftigkeit in jedem Fall aufstockend ALG II beantragen.
Stimmt. Zumal in manchen Fällen jeder Monat für die Rentenversicherung zählen kann! Da gibt es ja Zeiten und Anwartschaften über 35 Jahre/420 Monate, 40 Jahre und 45 Jahre.
Und beim Alg1-Bezug werden eben auch vollwertige Beiträge zur RV abgeführt.
Ich habe damals eine Abfindung bekommen - bekomme aktuell 700 Euro Alg I und wenn ich jetzt Aufstockend Alg II beantrage dann lachen die mich aus ohne Ende
ich habe ein ähnliches Problem und hänge mich mal mit rein.
Am 6.8.12 war ich ausgesteuert und erhalte nun ALG 1 vom 7.8.12 bis 14.8.2013. Vor meiner Krankheit war ich arbeitslos und hätte noch einen Restanspruch von ca.4 Monaten gehabt. Bis zum 1.5.2010 habe ich fast 19 Jahre nahtlos gearbeitet. Hätte ich nicht volle 15 Monate bekommen müssen?
Würde mich freuen, was dazu in Erfahrung zu bringen.
@Tine60
Wenn ich dich richtig verstanden habe, hast du bis 30.04.2010 gearbeitet und wurdest dann arbeitslos. Ab etwa Januar 2011 bis August 2012 hast du aufgrund einer Erkrankung Krankengeld bezogen und danach wieder ALG aufgrund Nahtlosigkeitsregelung.
Der alte ALG-Anspruch ist am 01.05.2010 entstanden, ein Restanspruch daraus ist noch nicht verjährt.
Der neue Anspruch ist nach der Aussteuerung am 07.08.2012 entstanden und wäre um deinen noch nicht verjährten Restanspruch aufzustocken, allerdings maximal bis zur altersentsprechenden Höchstdauer.
Wie alt warst du am 07.08.2012 ? Nur wenn du an diesem Tag mindestens 50 Jahre alt warst, hast du Anspruch auf bis zu 15 Monate ALG.
ich bin seit April 2010 schon 50 Jahre, habe damals auch 15 Monate (450 Tage) ALG1 bewilligt bekommen.
Der Bescheid von jetzt beläuft sich auf 369 Tage ( 7.8.12 bis 14.8.2013). Ich kann es nicht nachvollziehen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob diese Nahtlosigkeit bei mir angewandt wurde. Dann bleibt wohl nur der Widerspruch.
Die Nahtlosigkeitsregelung wird bei dir mit ziemlicher Sicherheit angewandt worden sein, denn ansonsten würdest du als weiterhin arbeitsunfähig Erkrankte gar kein ALG bekommen.
So wie ich die Sache verstehe, hätte man deinen ersten ALG-Bescheid von April 2010 nach deiner Erkrankung und dem Ende der sechswöchigen Frist für die ALG-Leistungsfortzahlung irgendwann im Januar 2011 aufheben müssen, da du weiterhin erkrankt warst und somit der Arbeitsvermittlung nicht mehr zur Verfügung standest. Die Wirkung der ursprünglichen Arbeitslosmeldung endet nach diesen sechs Wochen automatisch. Hast du einen entsprechenden Bescheid bekommen?
Danach wurde dir Krankengeld von der KK gezahlt, dabei wärest du weiterhin in der Arbeitslosenversicherung pflichtversichert gewesen. Nach der Aussteuerung durch die KK wäre das ALG (jetzt aufgrund Nahtlosigkeitsregelung) neu zu bewilligen gewesen, und zwar unter Einbeziehung deines Restanspruchs.
Ich kann das auch nicht nachvollziehen. Lege Widerspruch ein und laß dir genau erläutern, wie die Berechnung zustandegekommen sein soll.
W zumindest dauerhaft Krankenversichert auch ohne wahrnehmung der Meldepflicht? ALG I 8 1 Mai 2018
4 Kann die Dauer des ALG1-Bezugs durch unbezahltes Praktikum verlängert werden? ALG I 3 27 Oktober 2015
M Mindest Dauer Arbeitslosigkeit für Anspruch auf ALG ALG I 0 11 Mai 2010
B Dauer des Anspruchs auf ALG 1 ALG I 1 24 Februar 2010
Kann die Dauer des ALG1-Bezugs durch unbezahltes Praktikum verlängert werden?
Mindest Dauer Arbeitslosigkeit für Anspruch auf ALG
Dauer des Anspruchs auf ALG 1

References: § 136
 § 136
 § 136
 § 147
 §143
 § 142
 § 63