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Timestamp: 2017-06-26 15:24:48+00:00

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(EB-BbS) Gesetze,
Berufsbildenes Schulwesen -
Übersicht --- Ergänzende
Bestimmungen für das berufsbildende.... Ergänzende
Bestimmungen für das berufsbildende Schulwesen (EB-BbS) RdErl. d. MK v. 10.6.2009 - 41-80006/5/1 (Nds.MBl.
Nr.24/2009 S.538), geändert durch RdErl. d. MK vom
5.10.2011 (Nds.MBl. Nr.37/2011
S.691), 21.6.2012 (Nds.MBl.
Nr.8/2012 S.425), 20.5.2014
(Nds.MBl. Nr.19/2014 S.392; SVBl. S. 347) und vom
14.1.2017 (Nds.MBl. 4/2017 S. 136;
SVBl. 5/2017 S. 226) - VORIS 22410 - Bezug:a) RdErl. v.
24.7.2000 (Nds.MBl. S.367), zuletzt geändert durch RdErl. v. 1.8.2008
(Nds.MBl. S.810) - VORIS 22410 01 82 50 001 - b) Gem. RdErl. d. MF u. d.
übr. Min. v. 20.1.2006 (Nds.MBl. S.101) - VORIS 20441 - Inhaltsübersicht Erster AbschnittGrundlagen der Ausbildung 1. Allgemeine
Hinweise zur Ausbildung 2. Allgemeine
Hinweise zu den Stundentafeln 2.1. Unterrichtsstunde 2.2 Vollzeit- und Teilzeitunterricht 2.3 Gesamtwochenstunden und Gesamtstunden 2.4 Wochenstundenzahl für mehrere Fächer 2.5 Verteilung der Unterrichtsstunden 2.6 Teilung von Klassen, Demonstrationsunterricht,
Versuche, Übungen und Planungsunterricht 2.7 Handlungsorientierter Unterricht 2.8 Lernfelder, Lerngebiete und Module 2.9 Optionale Lernangebote 2.10 Förderunterricht 2.11 Praktische Ausbildung 2.12 Betriebspraktikum 2.13 Praktikum 2.14 Erwerb der Fachhochschulreife in beruflichen
Bildungsgängen 2.15 Selbstlernphasen 3. Berufsschule 3.1 Allgemeine Hinweise 3.2 Stundentafel für die Berufsschule 4. Berufseinstiegsschule 4.1 Berufseinstiegsklasse 4.2 Berufsvorbereitungsjahr 5. Berufsfachschule
5.1 Allgemeine Hinweise 5.2 Stundentafel für die einjährige
Berufsfachschule 5.3 Stundentafel für die Klasse 2 der
zweijährigen Berufsfachschule 5.4 Stundentafel für die zweijährige
Berufsfachschule - Sozialpädagogik - 6. Berufsqualifizierende
Berufsfachschule 6.1 Allgemeine Hinweise 6.2 Stundentafel
für die Berufsfachschule - Altenpflege - 6.3 Stundentafel
für die Berufsfachschule - Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin/Atem-, Sprech-
und Stimmlehrer - 6.4 Stundentafel
für die berufsqualifizierende Berufsfachschule der Fachrichtungen
6.4.1 Biologisch-technische Assistentin /
Biologisch-technischer Assistent 6.4.2 Chemisch-technische Assistentin /
Chemisch-technischer Assistent 6.4.3 Elektro-technische Assistentin / Elektro-technischer
Assistent 6.4.4 Gestaltungstechnische Assistentin /
Gestaltungstechnischer Assistent 6.4.5 Informationstechnische
Assistentin/Informationstechnischer Assistent 6.4.6 Umweltschutz-technische Assistentin /
Umweltschutz-technischer Assistent 6.5 Berufsfachschule
- Ergotherapie - 6.6 Berufsfachschule
- Informatik - 6.7 6.7
Stundentafel für die Berufsfachschule - Kaufmännische Assistentin
Schwerpunkt Fremdsprachen und Korrespondenz/Kaufmännischer Assistent
Schwerpunkt Fremdsprachen und Korrespondenz - 6.8 Stundentafel
für die Berufsfachschule - Kaufmännische Assistentin Schwerpunkt
Informationsverarbeitung/Kaufmännischer Assistent Schwerpunkt
Informationsverarbeitung - 6.9 Berufsfachschule
- Kosmetik - 6.10 Berufsfachschule
- Agrarwirtschaftlich-technische Assistentin / Agrarwirtschaftlich-technischer
Assistent - 6.11 Stundentafel
für die Berufsfachschule - Pflegeassistenz - 6.12 Berufsfachschule
- 6.13 Berufsfachschule
- Schiffsbetriebstechrösche Assistentin / Schiffsbetriebstechnischer
Assistent - 6.14 Berufsfachschule
- Sozialpädagogische Assistentin/ Sozialpädagogischer Assistent
- 6.15 Berufsfachschule
- Sozialassistentin/Sozialassistent - Schwerpunkt Persönliche
Assistenz 7. Fachoberschule
7.1 Allgemeine Hinweise 7.2 Stundentafel für die Fachoberschule 8. Stundentafel
für die Berufsoberschule 9. Berufliches
Gymnasium 9.1 Allgemeine Hinweise 9.2 Stundentafel für das Berufliche Gymnasium -
Wirtschaft - 9.3 Stundentafel für das Berufliche Gymnasium -
Technik - 9.4 Stundentafel für das Berufliche Gymnasium -
Gesundheit und Soziales - 10. Fachschule 10.1 Allgemeine Hinweise 10.2 Stundentafel für die
zweijährige Fachschule der Fachrichtungen 10.2.1 Bautechnik 10.2.2 Bergbautechnik 10.2.3 Elektrotechnik 10.2.4 Fahrzeugtechnik 10.2.5 Farb- und Lacktechnik 10.2.6 Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik 10.2.7 Holzgestaltung, Schwerpunkt Objektdesign 10.2.8 Holztechnik 10.2.9 Informatik 10.2.10 Maschinentechnik 10.2.11 Mechatronik 10.2.12 Medizintechnik 10.2.13 Metallbautechnik 10.2.14 Mühlenbau, Getreide- und Futtermitteltechnik
10.2.15 Schiffbautechnik 10.2.16 Steintechnik 10.2.17 Umweltschutztechnik 10.3 Stundentafel für die
Fachschule - Bohr-, Förder- und Rohrleitungstechnik - 10.4 Stundentafel für die
zweijährige Fachschule - Lebensmitteltechnik - 10.5 Stundentafel für die
zweijährige Fachschule - Agrartechnik - 10.6 Stundentafel für die
Fachschule - Agrarwirtschaft - 10.7 Stundentafel für die
zweijährige Fachschule - Betriebswirtschaft - 10.8 Stundentafel für die
zweijährige Fachschule - Hotel- und Gaststättengewerbe - 10.9 Stundentafel für die
zweijährige Fachschule - Hauswirtschaft - 10.10 Stundentafel für die
zweijährige Fachschule - Sozialpädagogik - 10.11 Stundentafel für die
dreijährige Fachschule - Heilerziehungspflege - 10.12 Stundentafel für die
Fachschule - Heilpädagogik - 11. Fachschule
Seefahrt 11.1 Fachschule -
Nautischer Schiffsdienst - 11.2 Fachschule -
Technischer Schiffsdienst - 11.3 Stundentafel
für den Bildungsgang Schiffssicherheitsdienst und
Gefahrenabwehr,Befähigungen für den Schiffsdienst auf besonderen
Schiffstypen Zweiter Abschnitt Zeugnisse und Noten 1. Begriff
2. Inhalt der
Zeugnisse 3. Arten der
Zeugnisse 4. Anlagen zu
Zeugnissen (Portfolio) 5. Unterrichtsversäumnis,
Arbeits- und Sozialverhalten 6. Nicht benotete
Fächer, Lernfelder, Module, Lerngebiete und
Qualifizierungsbausteine 7. Benachrichtigungen
Dritter Abschnitt Klassenbildung 1. Fachliche
Anforderungen an die Bildung der Klassen 2. Quantitative
Anforderungen an die Klassenbildung 3. Berechnung des
Lehrkräftesollstunden-Budgets der Schule 4. Ausnahmen 5. Planzahlen für
die Neueinführung von Bildungsgängen Vierter Abschnitt
Schülerinnen und Schüler Ende der Schulpflicht Fünfter
Abschnitt Kosten Prüfung für Nichtschülerinnen und Nichtschüler und
Fernlehrgangsteilnehmerinnen und Fernlehrgangsteilnehmer im Bereich des
berufsbildenden Schulwesens Sechster
AbschnittGastschulverhältnisse im Bereich der
öffentlichen berufsbildenden Schulen Siebenter
Abschnitt Zertifizierung von
Fremdsprachenkenntnissen in der beruflichen Bildung Achter
AbschnittÜbergangs- und
Schlussbestimmungen Erster Abschnitt Grundlagen der Ausbildung 1. Allgemeine Hinweise zur Ausbildung Die Grundlagen der Ausbildung in den
einzelnen Bildungsgängen sind die folgenden - Stundentafeln, - Vorschriften über die praktische Ausbildung, - Erläuterungen zu den Stundentafeln. Außerdem sind die in der Datenbank unter der Internet-Adresse
http://www.nibis.de/nibis.phtml?menid = 303 aufgeführten
Rahmenlehrpläne der Kultusministerkonferenz (KMK) sowie die
Niedersächsischen Richtlinien, Rahmenrichtlinien und Kerncurricula
(Ordnungsmittel) für den Unterricht in berufsbildenden Schulen
verbindlich. 2. Allgemeine Hinweise zu
den Stundentafeln 2.1 Unterrichtsstunde Das rechnerische Zeitmaß einer Unterrichtsstunde beträgt 45
Minuten. Die Pausen sind nach Zahl und Dauer ausreichend zu bemessen. 2.2 Vollzeit- und Teilzeitunterricht In den Stundentafeln wird die Zahl der zu erteilenden Unterrichtsstunden
grundsätzlich für Bildungsgänge mit Vollzeitunterricht
angegeben. Soweit pädagogisch und schulorganisatorisch möglich,
können die Bildungsgänge für ganze Klassen auch mit
Teilzeitunterricht angeboten werden. In diesem Fall sind - soweit nicht
besonders geregelt - die für den Vollzeitunterricht insgesamt
vorgeschriebenen Unterrichtsstunden auf die doppelte Dauer der
Teilzeitausbildung umzurechnen. Abweichende Umrechnungen sind nur mit
Genehmigung der Schulbehörde zulässig. 2.3 Gesamtwochenstunden und Gesamtstunden Weisen die Stundentafeln für mehrjährige Bildungsgänge
Gesamtwochenstunden (durchschnittliche Wochenstunden vervielfacht mit der Dauer
der Ausbildung in Schuljahren) oder Gesamtstunden (Unterrichtsstunden, die in
dem jeweiligen Zeitraum insgesamt erteilt werden sollen) aus, regelt die Schule
die Verteilung der Unterrichtsstunden auf die einzelnen Schuljahre in eigener
Verantwortung. 2.4 Wochenstundenzahl für mehrere Fächer Werden Wochenstunden oder Gesamtwochenstunden
in der Stundentafel für mehrere Fächer gemeinsam ausgewiesen, so legt
die Schule entsprechend den schulfachlichen Erfordernissen und den
einschlägigen Rahmenrichtlinien und Richtlinien die Stundenanteile
für die einzelnen Fächer fest. Dabei darf jedoch kein Fach
vollständig entfallen. Der Anteil des Unterrichts im Fach Religion darf in
der 2.4.1 Berufsschule bei dreijähriger Ausbildungsdauer
und in der Berufsfachschule - Altenpflege - 1,5 Gesamtwochenstunden, 2.4.2 Berufsschule bei dreieinhalbjähriger
Ausbildungsdauer 2,0 Gesamtwochenstunden, 2.4.3 Berufseinstiegsschule, einjährigen
Berufsfachschule und Klasse 2 der zweijährigen Berufsfachschule 1,0 Wochenstunde nicht unterschreiten. 2.5 Verteilung der Unterrichtsstunden Die in den Stundentafeln ausgewiesene Stundenzahl kann innerhalb eines
Schuljahres aus schulorganisatorischen Gründen auf die einzelnen
Unterrichtswochen anders verteilt werden. Dabei dürfen jedoch die in einem
Schuljahr insgesamt vorgesehenen Unterrichtsstunden nicht verändert
werden. 2.6 Teilung von Klassen, Demonstrationsunterricht, Versuche,
Übungen und Planungsunterricht Die Klasse darf geteilt werden bei a) praktischem Unterricht, b) Demonstrationen, Versuchen im fachtheoretischen Unterricht und
Übungen, c) optionalen Lernangeboten, sofern das pädagogisch notwendig,
schulorganisatorisch möglich und aufgrund der Unterrichtsversorgung in
allen Bildungsgängen der Schule vertretbar ist. 2.7 Handlungsorientierter Unterricht Der Unterricht in berufsbildenden Schulen soll nach dem didaktischen
Prinzip der Handlungsorientierung umgesetzt werden. Für alle
Bildungsgänge sind grundsätzlich kompetenzorientierte schulische
Curricula anzulegen. Hinweise zur Umsetzung in der curricularen Arbeit und im
Unterricht ergeben sich aus dem Konzept Handlungsorientierung in der
beruflichen Bildung - Ein Konzept zur Umsetzung in der curricularen Arbeit und
im Unterricht. 2.8 Lernfelder, Module und Lerngebiete Sehen die Stundentafeln vor, dass der Unterricht in einem Lernbereich
nach Lernfeldern, Modulen oder Lerngebieten zu erteilen ist, so soll der
Unterricht pro Schuljahr in der Regel in vier bis sechs Lernfeldern, Modulen
oder Lerngebieten stattfinden. Die in den Ordnungsmitteln vorgesehenen
Unterrichtsinhalte sind in den Lernfeldern, Modulen oder Lerngebieten
pädagogisch und fachlich sinnvoll zusammenzufassen. Die im jeweiligen
Schuljahr unterrichteten Lernfelder, Module und Lerngebiete sind im Zeugnis
besonders auszuweisen. 2.9 Optionale Lernangebote 2.9.1 Optionale Lernangebote sind für die Schülerin oder den
Schüler verpflichtende Unterrichtsangebote. 2.9.2 Soweit in den Stundentafeln vorgesehen
und in den Ordnungsmitteln nicht abweichend geregelt, kann die Schule im Rahmen
der vorgegebenen Stundenzahl optionale Lernangebote wie folgt erteilen: 2.9.2.1 als besonders benotetes zusätzliches Fach, Lernfeld, Modul
oder Lerngebiet; 2.9.2.2 zur Verstärkung des Unterrichtsumfangs der in der Stundentafel
ausgewiesenen Fächer, Lernfelder, Module oder Lerngebiete. 2.10 Förderunterricht 2.10.1 Für Schülerinnen und Schüler, die durch die
Teilnahme am Unterricht nach der Stundentafel nicht hinreichend gefördert
werden können und deshalb einer besonderen, individuellen Förderung
bedürfen, um das Ausbildungsziel zu erreichen, ist Förderunterricht
als zusätzlicher Pflichtunterricht einzurichten. Der Förderunterricht
kann bis zu zwei Wochenstunden betragen. Eine Fördergruppe besteht aus
höchstens acht Schülerinnen oder Schülern. Sie soll vier
Schülerinnen oder Schüler nicht unterschreiten. 2.10.2 Förderunterricht ist vorrangig in der Berufseinstiegsklasse,
in der einjährigen Berufsfachschule und in der Berufsschule zu erteilen.
2.10.3 Förderunterricht ist nur für solche Schülerinnen
und Schüler einzurichten, die voraussichtlich das Ausbildungsziel bzw. den
angestrebten Abschluss nicht erreichen. Über den Förderbedarf im
Einzelfall beschließt die zuständige Konferenz. 2.10.4 Jeder Zuweisung zum Förderunterricht muss eine intensive
Beratung der Schülerinnen und Schüler vorausgehen, an der alle
beteiligten Lehrkräfte teilnehmen. Gegebenenfalls sind der
Ausbildungsbetrieb und bei Minderjährigen die Erziehungsberechtigten
hierbei einzubeziehen. Erklärt die oder der Jugendliche sich
einverstanden, wird sie oder er einer Fördergruppe zugewiesen oder es wird
eine entsprechende Gruppe eingerichtet. Nach erfolgter Zuweisung ist die
Teilnahme am Förderunterricht Pflicht. 2.10.5 Förderunterricht kann sich auf alle Inhalte der jeweiligen
Stundentafel erstrecken. In den Fachstufen der Berufsschule sind die
prüfungsrelevanten Fächer vorrangig anzubieten. Förderunterricht
soll darüber hinaus Beiträge leisten zur Verbesserung der
Lernfähigkeit sowie zur Entwicklung und Stabilisierung der
Persönlichkeit. An Schulstandorten, an denen die Arbeitsverwaltung
für die betreffenden Schülerinnen und Schüler
ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) anbietet, sollte sich der
Förderunterricht auf berufsbezogene Inhalte konzentrieren. Absprachen zur
inhaltlichen Abstimmung mit den abH-Maßnahmeträgern sind
durchzuführen. 2.10.6 Im Förderunterricht sind Unterrichtsmethoden zu bevorzugen,
die die Schülerselbsttätigkeit anregen. Der Einsatz von Lehrerinnen
und Lehrern für Fachpraxis ist in Anlehnung an Nummer 3.1.6 möglich.
Im Hinblick auf die zulässigen Kleingruppen ist eine Doppelbesetzung nicht
erforderlich. 2.10.7 Die Förderung soll zeitlich immer dann beginnen, wenn ein
erheblicher Leistungsmangel erkennbar wird. Bei der Beratung (vgl. Nummer
2.10.4) ist zunächst festzulegen, ob eine kontinuierliche,
unterrichtsbegleitende Förderung oder eine themenorientierte, zeitlich
begrenzte Förderung notwendig ist. 2.10.8 Angesichts der unterschiedlichen Unterrichtsversorgung und des
differenzierten Bedarfs an Förderunterrichtsstunden kann eine detaillierte
Vorgabe über die zu erteilenden Gesamtstunden pro Schule nicht getroffen
werden. An jeder Schule soll jedoch ein Stundenpool für den
Förderunterricht eingerichtet werden. Die in diesem Pool vorgehaltenen
Stunden können einen Umfang von bis zu 5 v.H. aller in der
Berufseinstiegsklasse, der einjährigen Berufsfachschule und der
Berufsschule zu erteilenden Stunden der o.g. Schulformen erreichen. Da
Förderunterricht nur im Bedarfsfall erteilt werden soll, dürfen auch
im laufenden Schuljahr Stundenpläne zugunsten von Fördergruppen
umgeschichtet werden. 2.10.9 In einem Förderkurs können auch Schülerinnen und
Schüler verschiedener Klassen zusammengefasst werden; daher soll die
Organisation des gesamten Förderunterrichts einer Schule einem
Koordinationsbereich zugewiesen werden. Aufgrund des besonderen
pädagogischen Anspruchs und der beschriebenen Zielgruppe ist - wenn
vorhanden - der Koordinationsbereich zu wählen, in dem auch die
Berufseinstiegsschule angesiedelt ist. 2.11 Praktische Ausbildung Ort und Zeitpunkt der in den Stundentafeln vorgesehenen praktischen
Ausbildung regelt die Schule. Der Ausbildungsplan wird von dem Betrieb oder der
Einrichtung und der Schule gemeinsam erstellt. Die praktische Ausbildung kann
geblockt oder unterrichtsbegleitend erfolgen. Die praktische Ausbildung wird
durch die Lehrkräfte vor- und nachbereitet. Während der praktischen
Ausbildung werden die Schülerinnen und Schüler von Lehrkräften
der Schule in dem Betrieb oder der Einrichtung besucht, beraten und in ihren
Leistungen unter Einbeziehung der Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter des
Betriebes oder der Einrichtung bewertet. Nach Abschluss der praktischen
Ausbildung haben die Schülerinnen und Schüler der Schule einen
Bericht über ihre Tätigkeit und eine Bescheinigung des Betriebes oder
der Einrichtung über die ordnungsgemäße Durchführung der
praktischen Ausbildung einzureichen. Die Leistungen, die die Schülerinnen
und Schüler während der praktischen Ausbildung erbringen, werden von
den beteiligten Lehrkräften in die Leistungsbewertung für den
entsprechenden Lernbereich einbezogen. 2.12 Betriebspraktikum Soweit diese Bestimmungen Betriebspraktika vorsehen, hat die Schule die
Durchführung zu organisieren und in geeigneter Weise sicherzustellen, dass
die Schülerinnen und Schüler ordnungsgemäß daran
teilnehmen und von den Lehrkräften beraten werden. Die Dauer der in diesen
Bestimmungen vorgesehenen Betriebspraktika kann in jedem Schuljahr um bis zu
sechs Wochen dadurch verlängert werden, dass die Schulferien in diesem
Umfang für Betriebspraktika genutzt werden. 2.13 Praktikum Soweit diese Bestimmungen Praktika vorsehen, ist nur die Beratung der
Schülerinnen und Schüler durch die Lehrkräfte der Schule
vorgesehen. 2.14 Erwerb der Fachhochschulreife in beruflichen Bildungsgängen
Bei Bildungsgängen, in denen, ggf. i.V.m. einem
Ergänzungsbildungsgang, die Fachhochschulreife oder der schulische Teil
der Fachhochschulreife erworben werden kann, hat die Schule im Rahmen der ihr
übertragenen Entscheidungsmöglichkeit den Unterricht so zu erteilen,
dass er den Rahmenvorgaben der Vereinbarung über den Erwerb der
Fachhochschulreife in beruflichen Bildungsgängen (Beschl. der KMK vom
5.6.1998 i.d.F. vom 9.3.2001) entspricht. 2.15 Selbstlernphasen Werden Bildungsgänge gemäß Nummer 2.2 mit
Teilzeitunterricht angeboten, können in den Rahmenrichtlinien vorgesehene
Kompetenzen der berufsbezogenen Lernbereiche von den Schülerinnen und
Schülern statt im Unterricht in Selbstlernphasen außerhalb des
Lernortes Schule selbständig erworben werden, wenn die Stundentafeln dies
vorsehen. Die für die berufsbezogenen Lernbereiche vorgesehenen
Lehrerstunden reduzieren sich entsprechend. Die Selbstlernphasen werden von den
Lehrkräften im Unterricht vorbereitet, nachbereitet und bewertet. 3. Berufsschule 3.1 Allgemeine Hinweise 3.1.1 Der Unterricht in der Berufsschule findet in den folgenden
Organisationsformen statt: 3.1.1.1 Berufsschulunterricht an Einzeltagen: Der Berufsschulunterricht findet regelmäßig
wöchentlich an einem Tag oder an zwei Einzeltagen statt. 3.1.1.2 Gebündelter Teilzeitunterricht: Die Berufsschule bündelt die einzelnen Unterrichtstage z.B. in
der Weise, dass Berufsschulunterricht mit wöchentlich zwei bis drei
Berufsschultagen im Wechsel mit unterrichtsfreien Wochen über einen
längeren Zeitraum angesetzt wird. 3.1.1.3 Blockunterricht: Blockunterricht ist Vollzeitunterricht, der in
zusammenhängenden Teilabschnitten von mindestens einer Woche mit fünf
Werktagen im regelmäßigen Wechsel mit betrieblichen
Ausbildungszeiten stattfindet. Die Einrichtung von Blockunterricht ist mit den
örtlichen, an der Berufsausbildung beteiligten Trägern
öffentlicher Belange abzustimmen. 3.1.1.4 Berufsschulunterricht im Rahmen von dualen Studiengängen:
Bei einer Verknüpfung eines Hochschulstudiums mit einer dualen
Berufsausbildung ist es erforderlich, dass die Kompetenzen beider
Abschlüsse vermittelt werden. Dabei ist es aber nicht sinnvoll, gemeinsame
Schnittmengen aus den Berufsbildern an zwei Bildungsstandorten (doppelt) zu
unterrichten. Im Interesse einer effektiven Ausbildung muss deshalb zwischen
der Hochschule und der Berufsschule abgestimmt werden, wer welche Kompetenzen,
die nach Maßgabe - des Studienplans der Hochschule, - der Ausbildungsverordnung für den dualen
Ausbildungsberuf, - der Ergänzenden Bestimmungen für das berufsbildende
Schulwesen und - des einschlägigen Rahmenlehrplanes erworben werden müssen, zu welchem Zeitpunkt im Bereich
der Theorie vermittelt. Über das Ergebnis dieser Abstimmung soll ein
Kooperationsvertrag zwischen der Hochschule und der Berufsschule abgeschlossen
werden. Für den betrieblichen Teil der dualen Berufsausbildung tragen die
Betriebe und die zuständigen Stellen nach dem BBiG die Verantwortung. Ob
auch der betriebliche Teil der Ausbildung in den Kooperationsvertrag einbezogen
wird, ist im Einzelfall vor Ort zu entscheiden. 3.1.2 Ein Unterrichtstag darf für Schülerinnen und
Schüler nicht mehr als 9, eine Unterrichtswoche bei Blockunterricht nicht
mehr als 37 Unterrichtsstunden umfassen. 3.1.3 Die in der Berufsschule mit Teilzeitunterricht oder
Vollzeitunterricht in zusammenhängenden Teilabschnitten (Blockunterricht)
für den berufsübergreifenden Lernbereich bei dreijährigen
Ausbildungsverhältnissen ausgewiesene Gesamtwochenstundenzahl kann
für Auszubildende mit einer Hochschulreife von 14 auf 8 reduziert und
für lernschwächere Auszubildende in Abstimmung mit dem
Ausbildungsbetrieb auf 16 erhöht werden. Für
Ausbildungsverhältnisse mit einer längeren oder kürzeren
Gesamtausbildungsdauer können die ausgewiesenen Gesamtwochenstunden
entsprechend reduziert oder erhöht werden. Nummer 3.1.4 Halbsatz 1 und
Nummer 2.4 Satz 1 bleiben unberührt. 3.1.4 Zum Erwerb von Zusatzqualifikationen im Rahmen der beruflichen
Erstausbildung können zur Unterrichtsdifferenzierung für eine
Lerngruppe die Gesamtwochenstunden abweichend von der Stundentafel vorgesehen
werden; dadurch darf jedoch kein Fach und kein nach dem Rahmenlehrplan
vorgeschriebenes Lernfeld vollständig ersetzt werden. 3.1.5 Die Schule setzt die Stundentafeln in den in Nummer 3.1.1
genannten Organisationsformen nach Maßgabe der vorhandenen
räumlichen und personellen Voraussetzungen stundenplanmäßig um
und hat dabei sicherzustellen, dass sowohl der Berufsschulunterricht als auch
die überbetriebliche Unterweisung ordnungsgemäß erteilt werden
können und der Ausfall von Berufsschulunterricht für einen Teil einer
Klasse oder die ganze Klasse aufgrund der Teilnahme an der
überbetrieblichen Unterweisung ausgeschlossen wird. Die
Unterrichtsorganisation soll so gewählt werden, dass sie über einen
längeren Zeitraum beibehalten werden kann. 3.1.6 Im Rahmen des didaktischen Konzepts des berufsbezogenen
Lernbereichs können Demonstrationen, Versuche und Übungen
durchgeführt werden. Die Demonstrationen und Versuche werden in der Regel
von einer Fachtheorielehrkraft und einer Lehrkraft für Fachpraxis
gemeinsam durchgeführt. 3.1.7 In der Berufsschule für die Ausbildungsberufe Fachkraft
für Agrarservice, Fischwirt/Fischwirtin, Gärtner/Gärtnerin,
Landwirt/Landwirtin und Pferdewirt/Pferdewirtin soll jährlich ein
einwöchiger Lehrgang an einer Lehranstalt für Agrartechnik (DEULA)
durchgeführt werden. Für den Ausbildungsberuf
Gärtner/Gärtnerin gilt dies nur für die Grundstufe und die
Fachstufe 1. 3.1.8 In der Berufsschule für die Ausbildungsberufe
Rechtsanwaltsfachangestellter/Rechtsanwaltsfachangestellte,
Notarfachangestellter/Notarfachangestellte, Rechtsanwalts- und
Notarfachangestellter/Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte und
Justizfachangestellter/Justizfachangestellte kann der berufsbezogene
Lernbereich im Rahmen der Gesamtwochenstunden um zwei Gesamtwochenstunden
erhöht werden. 3.2 Stundentafeln für die Berufsschule
Lernbereiche Gesamtwochenstunden bei einer Ausbildungsdauer von
Jahren 3 1/2
Jahren Berufsübergreifender
Lernbereich 9 14 16,5 mit den Fächern Deutsch/Kommunikation Fremdsprache/Kommunikation1) Politik Sport Religion Berufsbezogener Lernbereich
15 22 25,5 mit den Lernfeldern ... ... Insgesamt 24 36 42 1) Für Auszubildende nach § 66 BBiG und
§ 42m der Handwerksordnung kann das Fach Fremdsprache/Kommunikation durch
optionale Lernangebote zur individuellen Förderung ersetzt werden. 3.3 Stundentafel für die Berufsschule
nach § 67 Abs. 4 NSchG Lernbereiche Wochenstunden Berufsübergreifender
Lernbereich 6 mit den Fächern Deutsch/Kommunikation Politik Bewegungserziehung/Sport
Religion Berufsbezogener Lernbereich
6 Insgesamt 12 4. Berufseinstiegsschule
4.1 Berufseinstiegsklasse 4.1.1 Organisation des Unterrichts In dem berufsbezogenen Lernbereich soll, in
Abstimmung zwischen Theorie und Praxis, die Vermittlung von Grundlagen
beruflicher Handlungsfähigkeit insbesondere durch inhaltlich und zeitlich
abgegrenzte Lerneinheiten erfolgen, die aus den Zielen und Inhalten anerkannter
Ausbildungsberufe oder berufsqualifizierender Berufsfachschulen entwickelt
werden (Qualifizierungsbausteine). Diese Qualifizierungsbausteine sollen - zur Ausübung einer Tätigkeit befähigen, die Teil
einer Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf oder einer
gleichwertigen Berufsausbildung ist, und - einen Vermittlungsumfang von jeweils mindestens 60 und
höchstens 120 Zeitstunden umfassen. Aus pädagogischen Gründen können bis zu vier
Unterrichtsstunden mit doppelter Lehrerbesetzung stattfinden. Diese Stunden
sind jedoch auf das Stundenmaß der Stundentafel anzurechnen. Eine gemeinsame Beschulung von Fachrichtungen ist nur soweit
möglich, wie sich die jeweiligen Curricula (Ziele und Inhalte) nicht
unterscheiden. 4.1.2 Betriebspraktikum und praktische Ausbildung Während des Bildungsganges soll ein Betriebspraktikum von 160
Zeitstunden Dauer durchgeführt werden. Die praktischen Inhalte von Qualifizierungsbausteinen können ganz
oder teilweise in außerschulischen Einrichtungen als praktische
Ausbildung vermittelt werden. 4.1.3 Überweisung ins Berufsvorbereitungsjahr nach § 59 Abs. 5
Satz 3 NSchG Ist von einer Schülerin oder einem Schüler einer
Berufseinstiegsklasse, die oder der noch kein Berufsvorbereitungsjahr besucht
hat, nicht zu erwarten, dass sie oder er das Bildungsziel einer
Berufseinstiegsklasse erreichen wird, kann er oder sie auf Beschl. der
Klassenkonferenz mit Zustimmung der Schulleiterin oder des Schulleiters bis
spätestens sechs Wochen und im Regelfall nicht früher als vier Wochen
nach Beginn des Unterrichts in ein Berufsvorbereitungsjahr überwiesen
werden. Stimmt bei einer Überweisung an eine andere Schule diese nicht zu,
entscheidet die Schulbehörde. 4.1.4 Stundentafel für die
Berufseinstiegsklasse Lernbereiche Wochenstunden Berufsübergreifender
Lernbereich 14 mit den Fächern Deutsch/Kommunikation Englisch Mathematik Politik Sport Religion Berufsbezogener Lernbereich
21 mit den Qualifizierungsbausteinen ... ... Unterrichtsstunden der Klasse pro
Woche 35 4.2 Berufsvorbereitungsjahr 4.2.1 Berufsvorbereitungsjahr - Regelform - Die berufsbezogenen Lernbereiche - Theorie - und - Praxis - beziehen
sich in der Regel auf Bildungsinhalte aus zwei Fachrichtungen. Eine Fachrichtung muss mit den berufsbezogenen Lernbereichen - Theorie -
und - Praxis - durchgehend während des gesamten Schuljahres erteilt
werden, um eine Leitfunktion zu übernehmen. Die zweite Fachrichtung darf
jedoch nicht mit weniger als sechs Stunden pro Woche angesetzt werden. Die
Stundenanteile, die den jeweiligen Fachrichtungen zugeordnet werden, bleiben
variabel. Sie sollen - wie die Wahl der Fachrichtungen auch - die individuellen
Bildungsinteressen der Schülerinnen und Schüler und die Wirtschafts-
und Arbeitsmarktstruktur des jeweiligen Schulstandortes angemessen
berücksichtigen. In der Fachrichtung Wirtschaft wird im berufsbezogenen
Lernbereich nicht zwischen - Theorie - und - Praxis - getrennt. Hier sollen
solche Bildungsinhalte unterrichtet werden, die für anwendungsbezogene
Tätigkeiten besonders geeignet sind. Aus pädagogischen Gründen
können bis zu vier Unterrichtsstunden mit doppelter Lehrerbesetzung
durchgeführt werden. Diese Stunden sind jedoch auf das Stundenmaß
der Stundentafel anzurechnen. 4.2.2 Förderkonzept zum Erwerb des Hauptschulabschlusses Im Berufsvorbereitungsjahr können für leistungsbereite
Schülerinnen und Schüler Lerngruppen im Rahmen eines besonderen
handlungsorientierten Förderkonzeptes mit innerer oder äußerer
Differenzierung zum Erwerb des Hauptschulabschlusses gebildet werden. Dabei ist
ein besonderes sechsstündiges Förderangebot vorzusehen. Im Rahmen
dieses Förderangebotes sind zwei Stunden Englischunterricht zu erteilen.
Die Stundentafel ist unter Einhaltung der Gesamtwochenstunden zu modifizieren.
Das Förderkonzept muss die besondere berufspädagogische
Förderung geeigneter Schülerinnen und Schüler zur ausgewogenen
Entwicklung von Fach-, Methoden- sowie Sozialkompetenz darlegen. Durch eine
projektorientierte Unterrichtsgestaltung soll das theoretische Wissen gefestigt
werden. In den Fächern Deutsch/Kommunikation und Mathematik ist im zweiten
Schulhalbjahr eine schriftliche Überprüfung der
Schülerleistungsstände durchzuführen. Als schriftliche
Überprüfung wird je eine Klausur mit einer Bearbeitungszeit von 90
Minuten geschrieben. Die Klausuraufgaben werden von den Lehrkräften, die
in dem Fach zuletzt unterrichtet haben, gestellt und bewertet. Das Ergebnis der
Klausurarbeit geht bei der Bildung der Endnote für das Fach so ein, als
läge eine zusätzliche Lernkontrolle mit gleicher Bewertung (doppelte
Wertung) vor. Im Fach Deutsch/Kommunikation findet eine mündliche
Überprüfung statt. Die Überprüfung soll die mündliche
Ausdrucksfähigkeit der Schülerin oder des Schülers in einem
berufsbezogenen Thema erkennen lassen. Sie soll in der Regel 15 Minuten dauern.
Es kann auch eine Gruppe von bis zu drei Schülerinnen und Schülern
gebildet werden. In diesem Fall dauert die Überprüfung in der Regel
30 Minuten. Die mündliche Überprüfung soll von der das Fach
Deutsch/Kommunikation unterrichtenden Lehrkraft durchgeführt werden. Die Förderangebote sind besonders zu benoten und in eine
Lernbereichsnote Förderkonzept zum Erwerb des Hauptschulabschlusses
zusammenzufassen. 4.2.3 Berufsvorbereitungsjahr - Sprachförderklasse - Im Berufsvorbereitungsjahr in der Sprachförderklasse kann zugunsten
eines vermehrten Deutschunterrichts im Rahmen der Gesamtwochenstundenzahl eine
andere als die vorgesehene Stundenverteilung vorgenommen werden. Der Unterricht
im berufsbezogenen Lernbereich kann sich auf eine Fachrichtung
beschränken. 4.2.4 Optionale Lernangebote Abweichend von Nummer 2.9 dienen optionale Lernangebote im
Berufsvorbereitungsjahr der schwerpunktmäßigen Entwicklung von
Interessen und Neigungen, der Förderung der Kreativität und der
Freizeitgestaltung, für Aussiedlerinnen und Aussiedler sowie
Ausländerinnen und Ausländer auch der Förderung in der deutschen
Sprache. Die Leistungen der Schülerin oder des Schülers in den
optionalen Lernangeboten werden nicht bewertet. 4.2.5 Einzelfallbezogene Förderpläne nach § 69 Abs. 4
NSchG Für Jugendliche, die in besonderem Maße auf
sozialpädagogische Hilfe angewiesen sind, können im Rahmen der
Erfüllung der Schulpflicht nach § 69 Abs. 4 NSchG einzelfallbezogene
Förderpläne aufgestellt werden. Die einzelfallbezogene Förderung
kann vollständig durch eine Jugendwerkstatt oder eine andere geeignete
Einrichtung übernommen oder durch eine Vernetzung schulischer (z.B.
Teilbesuch des Berufsvorbereitungsjahres) und außerschulischer
Förderangebote durchgeführt werden. 4.2.6 Betriebspraktikum Im Berufsvorbereitungsjahr soll ein Betriebspraktikum von zwei bis vier
Wochen durchgeführt werden. Das Betriebspraktikum soll so angelegt werden,
dass auch die beteiligten Lehrkräfte die Möglichkeit haben, die
Schülerinnen und Schüler im betrieblichen Umfeld zu beobachten, um
sie dadurch besser beurteilen und fördern zu können. 4.2.7 Stundentafel für das
Berufsvorbereitungsjahr Lernbereiche Wochenstunden Berufsübergreifender
Lernbereich 7 mit den Fächern Deutsch/Kommunikation Politik Sport Religion Berufsbezogener Lernbereich
24 Theorie - Fachrichtung ... -
Praxis - Fachrichtung ... -
Theorie - Fachrichtung ... -
Praxis - Fachrichtung ...
- Optionale Lernangebote 4 Unterrichtsstunden der Klasse pro
Woche 35 5. Berufsfachschule 5.1 Allgemeine Hinweise 5.1.1 Struktur der Berufsfachschulen Die Schule strukturiert die Fachrichtungen und ggf. berufsbezogenen
Schwerpunkte nach regionalen Erfordernissen so, dass nachweislich die
Kompetenzen des ersten Ausbildungsjahres bestimmter (einzelner oder einer
Gruppe) dualer Ausbildungsberufe erworben werden. Der Unterricht in bestimmten
berufsbezogenen Schwerpunkten soll auf dem Sekundarabschluss I -
Realschulabschluss aufbauen, wenn anders die Anforderungen an den Beruf nicht
erreicht werden können. Die Berufsfachschule - Wirtschaft -, die auf dem
Sekundarabschluss I - Realschulabschluss - aufbauend geführt wird, kann
mit der Zusatzbezeichnung Höhere Handelsschule versehen
werden. 5.1.2 Planungsunterricht In der einjährigen Berufsfachschule kann in den berufsbezogenen
Lernbereichen - Theorie - und - Praxis - wöchentlich pro Klasse im
Durchschnitt eine gemeinsame Unterrichtsstunde für Planungsunterricht
verwendet werden, der im Klassenverband gemeinsam von der Fachtheorielehrkraft
und den Fachpraxislehrkräften erteilt wird. Für die Schülerinnen
und Schüler reduziert sich dadurch die Stundenzahl der Stundentafel
entsprechend. 5.1.3 Praktische Ausbildung In einjährigen Berufsfachschulen sollen für eine Klasse
mindestens 160 Zeitstunden des berufsbezogenen Lernbereichs - Praxis - als
praktische Ausbildung in geeigneten Betrieben durchgeführt werden. 5.1.4 Überweisung in die Berufseinstiegsschule nach § 59 Abs.
5 Satz 3 NSchG Ist von einer Schülerin oder einem Schüler einer
Berufsfachschule nicht zu erwarten, dass sie oder er das Bildungsziel einer
Berufsfachschule erreichen wird, kann er oder sie auf Beschl. der
nach Beginn des Unterrichts in eine Berufseinstiegsklasse oder ein
Berufsvorbereitungsjahr überwiesen werden, wenn dieser Bildungsgang noch
nicht besucht wurde. Stimmt bei einer Überweisung an eine andere Schule
diese nicht zu, entscheidet die Schulbehörde. 5.1.5 Demonstrationen, Versuche und Übungen In der Klasse 2 der zweijährigen Berufsfachschule können im
Rahmen des didaktischen Konzepts des berufsbezogenen Lernbereichs - Theorie -
bis zu zwei Wochenstunden Demonstrationen, Versuche und Übungen
gemeinsam durchgeführt. 5.1.6 DEULA In der einjährigen Berufsfachschule - Agrarwirtschaft - und -
Gartenbau - soll ein einwöchiger Lehrgang an einer Lehranstalt für
Agrartechnik (DEULA) durchgeführt werden. 5.2 Stundentafel für die einjährige
Berufsfachschule Lernbereiche Wochenstunden Berufsübergreifender
Lernbereich mit den Fächern Deutsch/Kommunikation Fremdsprache/Kommunikation
Politik 9 Sport Religion Berufsbezogener
Lernbereich - Theorie -1) 9 mit den Lernfeldern ... ... Berufsbezogener
Lernbereich - Praxis -1) 18 mit den Lernfeldern ... ... Unterrichtsstunden der Klasse pro
Woche 36 1) In der Fachrichtung Wirtschaft werden die
Gesamtwochenstunden für die berufsbezogenen Lernbereiche - Theorie - und -
Praxis - zusammengefasst. 5.3 Stundentafel für die Klasse 2 der
zweijährigen Berufsfachschule Lernbereiche Wochenstunden Berufsübergreifender
Lernbereich 16 mit den Fächern Deutsch/Kommunikation Fremdsprache/Kommunikation
Politik Sport Religion Mathematik Berufsbezogener Lernbereich -
Theorie - 10 mit den Lernfeldern ... ... Insgesamt 261) 1) Der Unterricht soll so organisiert werden, dass
während des Bildungsganges zusätzlich ein Praktikum in Betrieben und
Einrichtungen der Wirtschaft im Zeitumfang von einem Tag pro Woche
durchgeführt werden kann. 5.4 Stundentafel für die
zweijährige Berufsfachschule - Sozialpädagogik - Lernbereiche Gesamtwochen- stunden des zweijährigen Bildungsganges Berufsübergreifender
Lernbereich 23 mit den Fächern Deutsch/Kommunikation Fremdsprache/Kommunikation
Politik Religion Sport Mathematik Berufsbezogener Lernbereich -
Theorie - 39 mit den Fächern Berufsrolle und
Konzeptionen Zielgruppenorientierte
Arbeitsprozesse Sozialpädagogische
Beziehungsgestaltung Sozialpädagogische
Bildungsarbeit Optionale Lernangebote Berufsbezogener Lernbereich -
Praxis - Während des
Bildungsganges wird eine praktische Ausbildung von insgesamt 420 Zeitstunden in
geeigneten sozialpädago- gischen Einrichtungen durchgeführt. Insgesamt 62 6. Berufsqualifizierende
Berufsfachschule 6.1 Allgemeine Hinweise Zum Erwerb von Zusatzqualifikationen können zur
Unterrichtsdifferenzierung für eine Lerngruppe die Gesamtwochenstunden mit
Genehmigung der Schulbehörde abweichend von der Stundentafel vorgesehen
werden; dadurch darf jedoch kein Fach vollständig ersetzt werden. 6.2 Stundentafel
für die Berufsfachschule - Altenpflege - Lernbereiche Gesamtwochen- stunden des dreijährigen Bildungsganges Berufsübergreifender
Lernbereich 7,5 mit den Fächern Deutsch/Kommunikation Fremdsprache/Kommunikation
Politik Religion Berufsbezogener
Lernbereich- Theorie und schulische Praxis - mit den Fächern Theoretische Grundlagen und
Pflegeplanung im altenpflegerischen Handeln 5 Personen- und
situationsbezogene Pflege alter Menschen 18 Mitwirkung bei medizinischer
Diagnostik und Therapie 5 Anleiten, Beraten und
Kommunizieren 2 Unterstützung alter
Menschen bei der Lebensgestaltung 7,5 Rechtliche und
institutionelle Rahmenbedingungen altenpflegerischer Arbeit 4 Altenpflege als Beruf 6 Optionale Lernangebote 5 Insgesamt 60 Berufsbezogener Lernbereich -
Praxis - Während des Bildungsganges wird
zusätzlich eine praktische Ausbildung von insgesamt 2500 Zeitstunden in
geeigneten Einrichtungen der Altenpflege und Altenhilfe durchgeführt. Die
praktische Ausbildung in den Versorgungsformen der stationären,
teilstationären und ambulanten Pflege ist in mindestens drei der folgenden
Einrichtungen durchzuführen: a) Heim i.S. des § 1 HeimG oder einer stationären
Pflegeeinrichtung i.S. des § 71 Abs. 2 SGB XI, wenn es sich dabei um eine
Einrichtung für alte Menschen handelt, b) ambulante Pflegeeinrichtung i.S. des § 71 Abs. 1 SGB XI,
wenn deren Tätigkeitsbereich die Pflege alter Menschen einschließt,
c) psychiatrische Klinik mit gerontopsychiatrischer Abteilung
oder andere Einrichtungen der gemeindenahen Psychiatrie, d) Allgemeinkrankenhaus, insbesondere mit geriatrischer
Fachabteilung oder geriatrischem Schwerpunkt oder geriatrische Fachklinik,
e) geriatrische Rehabilitationseinrichtung, f) Einrichtungen der offenen Altenhilfe. Davon müssen
mindestens 2000 Zeitstunden in Einrichtungen nach den Buchstaben a und b
abgeleistet werden. Dabei ist sicherzustellen, dass die Schülerinnen und
Schüler Urlaub nur während der unterrichtsfreien Zeit erhalten. Soweit die Dauer des
Urlaubs nicht durch Tarifvertrag bestimmt ist, sind pro Jahr mindestens
fünf Wochen zu gewähren. Die praktische Ausbildung ist in der Regel
um Fehlzeiten zu verlängern, die sechs Wochen überschreiten. Die
Fehlzeiten sind vor Eintritt in die praktische Prüfung auszugleichen. 6.3 Stundentafel
und Stimmlehrer - Lernbereiche Gesamtwochen- stunden des dreijährigen Bildungsganges Berufsbezogener Lernbereich -
Theorie - mit den Fächern Pädagogik/Heilpädagogik 26 Psychologie
Sprachbehindertenpädagogik Musiktheorie
Phoniatrie/Pädaudiologie Berufs- und
Rechtskunde Atem- und
Stimmtherapie 19,5 Atem- und
Sprachtherapie Atem- und
Bewegungstherapie Medizinische
Grundlagen 12,0 Berufsbezogener Lernbereich -
Praxis - mit den Fächern Atem- und
Stimmtherapie1) 15 Atem- und
Sprachtherapie1) Atem- und
Bewegungstherapie1) Lehrproben im
Bereich Schulung 12,5 Instrumentalspiel1) Chor/Chorische
Stimmschulung Rhythmik Insgesamt2) 85 1) In diesem Fach muss eine Stunde als Einzelunterricht
erteilt werden. 2) Während der Ausbildung an der Berufsfachschule -
Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin/Atem-, Sprech- und Stimmlehrer - ist
zusätzlich ein Praktikum abzuleisten. Das Praktikum dient der Anwendung
der in der Ausbildung erworbenen Kenntnisse und dem Erwerb praktischer
Fertigkeiten. Das Praktikum dauert ein halbes Jahr. Die Schülerin oder der
Schüler wählt im Einvernehmen mit der Schule die Praktikumsstelle
aus. Die Schule und die Praktikumsstelle legen gemeinsam den Ausbildungsplan
fest. Ein Wechsel der Praktikumsstelle ist nur mit Zustimmung der Schule
möglich. Nach Ablauf des Praktikums berichtet die Praktikumsstelle der
Schule über die Leistungen der Schülerin oder des Schülers. Nach
Abschluss des Praktikums haben die Schülerinnen und Schüler der
Schule einen Bericht über ihre Tätigkeit einzureichen. 6.4 Stundentafel für die berufsqualifizierende
Berufsfachschule der Fachrichtungen 6.4.1 Biologisch-technische Assistentin/ Biologisch-technischer
Assistent, 6.4.2 Chemisch-technische Assistentin/ Chemisch-technischer Assistent,
6.4.3 Elektrotechnische Assistentin/ Elektrotechnischer Assistent, 6.4.4 Gestaltungstechnische Assistentin/ Gestaltungstechnischer
Assistent, 6.4.5 Informationstechnische Assistentin/Informationstechnischer
Assistent, 6.4.6 Umweltschutz-technische Assistentin/
Umweltschutztechnischer Assistent: Lernbereiche Gesamtwochen- stunden des zweijährigen Bildungsganges Berufsübergreifender
Lernbereich 10 mit den Fächern Deutsch/Kommunikation Englisch/Kommunikation
Politik Sport Religion Berufsbezogener
Lernbereich - Theorie -1) 56 mit den Fächern/Lernfeldern ... ... ... Berufsbezogener
Lernbereich - Praxis -1, 2) mit den Fächern/Lernfeldern ... ... ... Insgesamt 66 6.5 Stundentafel für die Berufsfachschule
 Ergotherapie - Lernbereiche Gesamtwochen- stunden des dreijährigen Bildungsganges Berufsbezogener Lernbereich
- Theorie und praktischer Unterricht - mit den Fächern Ergotherapeutische Mittel
28,75 Ergotherapeutische
Maßnahmen 27 Kommunikation 2,5 Berufsidentität 3,25 Optionale Lernangebote 6 Insgesamt 67,5 Berufsbezogener Lernbereich
- Praxis - Während des Bildungsganges wird
zusätzlich eine praktische Ausbildung von 1 700 Zeitstunden
durchgeführt, die in folgenden Bereichen abzuleisten sind: a) Psychosozialer (psychiatrischer/ psychosomatischer) Bereich
400 Zeitstunden b) Motorisch-funktioneller, neurophysiologischer oder
neuropsychologischer Bereich 400 Zeitstunden c) Arbeitstherapeutischer Bereich 400 Zeitstunden d) Erhöhung der Bereiche a bis c nach Wahl der Schule 500 Zeitstunden. Dabei soll sich jeweils ein praktischer Einsatz auf die
ergotherapeutische Arbeit mit Kindern oder Jugendlichen, mit Erwachsenen und
mit älteren Menschen erstrecken. Die während der praktischen
Ausbildung anleitenden Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten müssen die
Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung besitzen und eine mindestens
einjährige einschlägige hauptberufliche Tätigkeit nachweisen.
Das Zahlenverhältnis zwischen anleitenden Ergotherapeutinnen oder
Ergotherapeuten und Schülerinnen oder Schülern soll höchstens 1
zu 4 betragen. Die praktische Ausbildung ist um Fehlzeiten zu verlängern,
die vier Wochen überschreiten. Die Fehlzeiten sind vor Eintritt in die
praktische Prüfung auszugleichen. 6.6 Stundentafel
für die Berufsfachschule - Informatik - Lernbereiche Gesamtwochen- stunden des zweijährigen Bildungsganges Berufsübergreifender
Lernbereich 10 mit den Fächern Deutsch/Kommunikation Englisch/Kommunikation Betriebswirtschaftslehre
- Kernbereiche der Informatik - 27 mit den Lernfeldern ... ... ... Berufsbezogener
Lernbereich - Schwerpunkte der Informatik -1) 29 mit den Lernfeldern ... ... ... Insgesamt 66 1) Im zweiten Ausbildungsjahr ist ein Projekt mit
einem Stundenanteil von 240 Stunden durchzuführen. Die erbrachten
Leistungen fließen in die Lernbereichsnote ein. Außerdem sind der
Projekttitel und die Projektgesamtnote unter Bemerkungen im Zeugnis
auszuweisen. 6.7 Stundentafel
Fremdsprachen und Korrespondenz/Kaufmännischer Assistent Schwerpunkt
Fremdsprachen und Korrespondenz - Lernbereiche Gesamtwochen- stunden des zweijährigen Bildungsganges Berufsübergreifender
Lernbereich 8 mit den Fächern Deutsch/Kommunikation Politik Religion Sport Berufsbezogener Lernbereich
- Wirtschaft/Bürokommunikation - 27 mit den Lernfeldern ... ... ... Berufsbezogener Lernbereich
- Englisch/Zweite Fremdsprache - 29 mit den Lernfeldern ... ... ... Insgesamt1) 64 1) Während des Bildungsganges wird ein
Betriebspraktikum in Betrieben der Wirtschaft und Verwaltung von insgesamt vier
Wochen Dauer durchgeführt. 6.8 Stundentafel
Informationsverarbeitung - Lernbereiche Gesamtwochen- stunden des zweijährigen Bildungsganges Berufsübergreifender
Lernbereich 8 mit den Fächern Deutsch/Kommunikation Politik Religion Sport Englisch/Kommunikation Berufsbezogener Lernbereich
- Wirtschaft - 27 mit den Lernfeldern ... ... ... Berufsbezogener Lernbereich
- Informationsverarbeitung - 29 mit den Lernfeldern ... ... ... Insgesamt1) 64 1) Während des Bildungsganges wird ein
Wochen Dauer durchgeführt. 6.9 Stundentafel
für die Berufsfachschule - Kosmetik - Lernbereiche Gesamtwochen- stunden des zweijährigen Bildungsganges Berufsübergreifender
Lernbereich 12 mit den Fächern Deutsch/Kommunikation Fremdsprache/Kommunikation
Politik Sport Religion Berufsbezogener Lernbereich -
Theorie - 21 mit den Lernfeldern ... ... Berufsbezogener
Lernbereich - Praxis - 1) 21 mit den Lernfeldern ... ... Insgesamt 54 1) Im Berufsbezogenen Lernbereich - Praxis - werden
in der Klasse 2 zusätzlich insgesamt 560 Zeitstunden als praktische
Ausbildung in geeigneten Kosmetikbetrieben durchgeführt. 6.10 Berufsfachschule -
Agrarwirtschaftlich-technische Assistentin/ Agrarwirtschaftlich-technischer
Assistent - 6.10.1 Stundentafel für den Schwerpunkt
Tierproduktion Lernbereiche Gesamtwochen- stunden des zweijährigen Bildungsganges Berufsübergreifender
Lernbereich 12 mit den Fächern Englisch/Kommunikation Politik Sport Religion Informationsverarbeitung
Chemie und Physik Berufsbezogener Lernbereich -
Theorie - 18 mit den Fächern Versuchswesen Tierernährung Tierzucht Tierhygiene Biologie Mikrobiologie Berufsbezogener Lernbereich -
Praxis - 6 Naturwissenschaftliche
Laborarbeit Praktische Ausbildung Zusätzlich findet
während des Bildungsganges eine praktische Ausbildung mit einer Dauer von
insgesamt 1 800 Zeitstunden in geeigneten anerkannten betrieblichen
Ausbildungsstätten statt. Sie kann entsprechend den regionalen
Erfordernissen auch abweichend von der Stundentafel, jedoch unter Einhaltung
der Gesamtstundenzahl, organisiert werden. Ort und Zeitpunkt der praktischen
Ausbildung regelt die Schule. Nach Abschluss der praktischen Ausbildung haben
die Schülerinnen und Schüler der Schule einen Bericht über ihre
Tätigkeit und eine Bescheinigung der betrieblichen Ausbildungsstätte
über die ordnungsgemäße Durchführung der praktischen
Ausbildung einzureichen. Insgesamt 36 6.10.2 Stundentafel für den Schwerpunkt
Pflanzenproduktion Lernbereiche Gesamtwochen- stunden des zweijährigen Bildungsganges Berufsübergreifender
Theorie - 18 mit den Fächern Versuchswesen Bodenkunde und
Pflanzenernährung Pflanzenbau Pflanzenschutz Pflanzenzüchtung Biologie Mikrobiologie Berufsbezogener Lernbereich -
Ausbildung einzureichen. Insgesamt 36 6.11 Stundentafel
für die Berufsfachschule - Pflegeassistenz - Lernbereiche Gesamtwochen- stunden des zweijährigen Bildungsganges Berufsübergreifender
Lernbereich 12 Deutsch/Kommunikation Fremdsprache/Kommunikation Mathematik Politik Sport Religion Berufsbezogener Lernbereich -
Theorie - mit den Fächern Arbeits- und
Beziehungsprozesse 6 Unterstützung des
Menschen 12 Pflege von Menschen 12 Optionale Lernangebote 3 Berufsbezogener Lernbereich -
Bildungsganges wird eine zusätzliche praktische Ausbildung von insgesamt
960 Stunden (24 Wochen) in geeigneten Einrichtungen in dem Bereich Pflege und
in mindestens einem der beiden Bereiche Betreuung und Versorgung
durchgeführt. Die praktische Ausbildung soll geblockt erfolgen. Die
praktische Ausbildung ist um Fehlzeiten zu verlängern, die vier Wochen
überschreiten. Die Fehlzeiten sind vor Eintritt in die praktische
Prüfung auszugleichen. Insgesamt 45 6.12 Berufsfachschule - Pharmazeutisch-technische
Assistentin/ Pharmazeutisch-technischer Assistent - 6.12.1 Erster Ausbildungsabschnitt 6.12.1.2 Stundentafel Lernbereiche Gesamtwochen- stunden des zweijährigen Bildungsganges Berufsübergreifender
Lernbereich 12 mit den Fächern 2 Deutsch/Kommunikation 2 Fremdsprache/Kommunikation 2 Politik Berufsbezogener Lernbereich
- theoretischer Anwendungsbereich - mit den Lernfeldern Verordnungen
ausführen 5 Beraten und Abgeben im
Rahmen der Selbstmedikation 10,5 Dienstleistungen anbieten
und erbringen 5,5 Bei Betriebsgestaltung und
-entwicklung mitwirken 4,5 Berufsbezogener Lernbereich -
Praxis - mit den Lernfeldern Arzneimittel herstellen
kontrollieren 17,5 Insgesamt 65 6.12.1.2 Praktikum Während der Ausbildung ist ein Praktikum von 160 Zeitstunden
außerhalb der schulischen Ausbildung in einer Apotheke unter Aufsicht
einer Apothekerin oder eines Apothekers abzuleisten. Es soll Einblicke in die
Betriebsabläufe einer Apotheke und die pharmazeutischen Tätigkeiten
vermitteln und in Abschnitten von mindestens fünf Tagen abgeleistet
werden. Von der Apotheke wird über die regelmäßige Teilnahme an
dem Praktikum eine Bescheinigung erteilt. 6.12.1.3 Erste Hilfe Außerhalb der schulischen Ausbildung ist eine Ausbildung in Erster
Hilfe abzuleisten. 6.12.2 Zweiter Ausbildungsabschnitt - Praktische Ausbildung Die praktische Ausbildung dient der
Vorbereitung auf den zweiten Prüfungsabschnitt und wird in Apotheken,
ausgenommen Zweigapotheken, abgeleistet. Die Leiterin oder der Leiter der
Apotheke hat dafür zu sorgen, dass die praktische Ausbildung nur
Tätigkeiten umfasst, die die Ausbildung fördern. Einer in der
Apotheke tätigen Apothekerin oder einem in der Apotheke tätigen
Apotheker soll nicht mehr als eine Schülerin oder ein Schüler zur
praktischen Ausbildung zugewiesen werden. Die praktische Ausbildung vertieft
die im Lehrgang erworbenen pharmazeutischen Kenntnisse und wendet sie praktisch
an. Sie erstreckt sich auf folgende Lerngebiete: a) Rechtsvorschriften über den Apothekenbetrieb sowie über
den Verkehr mit Arzneimitteln, Betäubungsmitteln und Gefahrstoffen, soweit
sie die Tätigkeit der pharmazeutisch-technischen Assistentin und des
pharmazeutisch-technischen Assistenten berühren, b) Fertigarzneimittel, deren Anwendungsgebiete sowie
ordnungsgemäße Lagerung, c) Gefahren bei der Anwendung von Arzneimitteln, d) Merkmale eines Arzneimittelmissbrauchs und einer
Arzneimittelabhängigkeit, e) Notfallarzneimittel nach den Anlagen 3 und 4 ApBetrO, f) Prüfung von Arzneimitteln, Arzneistoffen und Hilfsstoffen in
der Apotheke, g) Herstellung von Arzneimitteln in der Apotheke, h) Ausführung ärztlicher Verschreibungen, i) Beschaffung von Informationen über Arzneimittel und
apothekenübliche Waren unter Nutzung wissenschaftlicher und sonstiger
Nachschlagewerke einschließlich EDV-gestützter
Arzneimittelinformationssysteme, j) Berechnung der Preise von Fertigarzneimitteln, Teilmengen eines
Fertigarzneimittels, Rezepturarzneimitteln sowie apothekenüblichen
Medizinprodukten, k) Informationen bei der Abgabe von Arzneimitteln, insbesondere
über die Anwendung und die ordnungsgemäße Aufbewahrung sowie
Gefahrenhinweise, l) Aufzeichnungen nach § 22 ApBetrO, m) Apothekenübliche Waren, insbesondere diätetische
Lebens-mittel, Mittel der Säuglings- und Kinderernährung, Mittel und
Gegenstände der Körperpflege, Verbandstoffe und andere
apothekenübliche Medizinprodukte sowie die Beratung zur sachgerechten
Anwendung dieser Waren, n) Umweltgerechte Entsorgung von Arzneimitteln, Chemikalien,
Medizinprodukten und Verpackungen sowie rationelle Energie- und
Materialverwendung. Während der praktischen Ausbildung hat die Schülerin oder der
Schüler ein Tagebuch zu führen. In diesem sind die Herstellung und
Prüfung von je vier Arzneimitteln zu beschreiben und zu zwei weiteren
Gebieten der praktischen Ausbildung schriftliche Arbeiten anzufertigen. Die
überschreiten; dies gilt entsprechend, wenn die praktische Ausbildung
nicht ganztägig abgeleistet werden kann. Die Fehlzeiten sind vor Eintritt
in die mündliche Prüfung auszugleichen. Über die praktische Ausbildung in der Apotheke hat die Apotheke
eine Bescheinigung auszustellen, in der auch zu bestätigen ist, dass die
im Tagebuch beschriebenen Arbeiten von der Schülerin oder dem Schüler
selbst ausgeführt wurden. Nummer 2.11 findet keine Anwendung. 6.13 Berufsfachschule - Schiffsbetriebstechnische
Assistentin/Schiffsbetriebstechnischer Assistent - mit den Schwerpunkten
Nautik, Fischerei und Schiffsbetriebstechnik 6.13.1 Stundentafel Lernbereiche Gesamtwochen- stunden des zweijährigen Bildungsganges Berufsübergreifender
Lernbereich 12 mit den Fächern Deutsch/Kommunikation Englisch/Kommunikation Politik Sport Religion Berufsbezogener Lernbereich -
Theorie - 25 mit den Lernfeldern Aufgaben im Maschinendienst
übernehmen Nach den Regeln guter
Seemannschaft arbeiten Für eine sichere
Arbeitsumgebung sorgen Metallische Werkstücke
und Baugruppen herstellen Auf dem Schiff arbeiten und
leben Berufsbezogener
Lernbereich - Praxis - 31 mit den Lernfeldern Aufgaben im Maschinendienst
leben Insgesamt 68 6.13.2 Praktische Ausbildung im berufsbezogenen Lernbereich - Praxis -
Während des Bildungsganges wird eine praktische Ausbildung auf
Seeschiffen mit einer Dauer von 30 Wochen durchgeführt. Die Schülerin
oder der Schüler, die Schule und die Ausbildungsstätte
schließen einen Vertrag über die praktische Ausbildung ab. Der
für die ordnungsgemäße Durchführung des Praktikums
vorgesehene Schiffsoffizier soll Inhaber eines deutschen
Befähigungszeugnisses sein. Während der praktischen Ausbildung haben die Schülerinnen und
Schüler der Schule ein Berichtsheft über ihre Tätigkeit zu
führen und nach Abschluss eine Bescheinigung der Ausbildungsstätte
über die ordnungsgemäße Durchführung einzureichen. Die
Leistungen, die die Schülerinnen und Schüler während der
praktischen Ausbildung erbringen, werden in Anwendung von § 22 Abs. 5
BbS-VO von den beteiligten Praxisanleiterinnen und Praxisanleitern
bewertet. 6.13.2.1 Fahrt auf Seeschiffen Die Schülerinnen und Schüler haben während des
Bildungsganges Fahrten auf Seeschiffen mit einer Dauer von 30 Wochen
durchzuführen. Die Schülerin oder der Schüler, die Schule und
die Ausbildungsstätte schließen einen Vertrag über die
praktische Ausbildung ab. Der für die ordnungsgemäße
Durchführung des Praktikums vorgesehene Schiffsoffizier soll Inhaber eines
deutschen Befähigungszeugnisses sein. 6.13.2.2 Tagespraktika Die Schülerinnen und Schüler haben während des
Bildungsganges Tagespraktika mit einer Dauer von 14 Wochen in den verschiedenen
seefahrtbezogenen Tätigkeitsfeldern abzuleisten. 6.14 Berufsfachschule -
Sozialassistentin/Sozialassistent - 6.14 Berufsfachschule -
Sozialpädagogische Assistentin/ Sozialpädagogischer Assistent - Lernbereiche
wochen- stunden des zweijährigen Bildungs- ganges Berufsübergreifender
Lernbereich1)mit den Fächern
Deutsch/KommunikationFremdsprache/KommunikationPolitikMathematikReligion
Sport 10 Berufsbezogener
Lernbereich - Theorie2) Klasse 1mit den
ModulenErwerb der sozial- pädagogischen Berufsrolle Klasse 2mit den
Modulen Entwicklung beruflicher Identität Betreuung und Begleitung von
Kindern Entwicklungsund
Bildungsprozesse von Kindern Erziehung als pädagogische
Beziehungsgestaltung Pädagogische
Konzepte Pädagogische Begleitung von
Bildungsprozessen I Pädagogische
Begleitung von Bildungsprozessen II Vielfalt in der Lebenswelt von
Kindern3) Arbeit mit Familien und
Bezugspersonen3) Optionale
Lernangebote3) Optionale
Lernangebote3) 35 Berufsbezogener
Lernbereich - Praxismit den Modulen Durchführung der Praktischen
Ausbildung1)Während des Bildungsganges wird zusätzlich
die praktische Ausbildung von insgesamt 840 Zeitstunden in geeigneten
sozialpädagogischen Einrichtungen für Kinder durchgeführt. Die
Schule hat sicherzustellen, dass Schülerinnen und Schüler, die
gemäß § 3 Abs. 8 der Anlage 4 zu § 33 BbS-VO in die Klasse
2 aufgenommen werden, in der Klasse 2 eine praktische Ausbildung von 600
Zeitstunden ableisten. 3 Insgesamt
_____________ 1) Die für den
berufsübergreifenden Lernbereich in Klasse 2 vorgesehene Stundenzahl kann
für Schülerinnen und Schüler mit einer Hochschulreife um
höchstens drei Stunden reduziert und für zusätzliche praktische
Ausbildung verwendet werden. Dadurch darf jedoch kein Fach vollständig
ersetzt werden. 2) Wird der Bildungsgang mit
Teilzeitunterricht geführt, sind vier Gesamtwochenstunden des
berufsbezogenen Lernbereichs - Theorie als Selbstlernphasen für
Schülerinnen und Schüler vorgesehen. 3) Die Module können in Klasse 1 oder 2
unterrichtet werden. 6.15 Berufsfachschule -
Sozialassistentin/Sozialassistent - Schwerpunkt Persönliche Assistenz Lernbereiche Zahl der Wochenstunden Lernbereiche Zahl der Wochenstunden Klasse 1 Klasse 2 Berufsübergreifender Lernbereich 9 Berufsübergreifender Lernbereich 5 mit den Fächern mit den Fächern Deutsch/Kommunikation Deutsch/Kommunikation Fremdsprache/Kommunikation Fremdsprache/Kommunikation Politik Politik Religion Religion Sport Sport Mathematik Berufsbezogener Lernbereich - Theorie - 9 Berufsbezogener Lernbereich - Theorie - 13 mit den Lernfeldern mit den Lernfeldern Menschen mit Unterstützungsbedarf
begleiten und ihnen assistieren Menschen mit Unterstützungsbedarf
begleiten und ihnen assistieren Grundlegende hauswirtschaftliche
Versorgungsleistungen personenbezogen ausführen Grundkompetenzen pflegerischen Handelns
personenbezogen anwenden Grundkompetenzen pflegerischen Handelns
personenbezogen anwenden Grundlegende hauswirtschaftliche
Versorgungsleistungen personenbezogen ausführen Optionales Lernfeld Dienstleistungen für Menschen mit
Unterstützungsbedarf koordinieren und organisieren Berufsbezogener Lernbereich - Praxis -1) 18 Berufsbezogener Lernbereich - Praxis - mit den Lernfeldern Während des
Bildungsganges wird eine praktische Ausbildung in geeigneten
hauswirtschaftlichen, sozialen oder pflegerischen Einrichtungen im Umfang von
insgesamt 20 Wochen durchgeführt. Menschen mit Unterstützungsbedarf
personenbezogen anwenden Optionales Lernfeld Insgesamt 36 Insgesamt 18 1) In der Klasse 1 sollen mindestens 160
Zeitstunden des berufsbezogenen Lernbereichs - Praxis - als praktische
Ausbildung in geeigneten hauswirtschaftlichen, sozialen oder pflegerischen
Einrichtungen durchgeführt werden. 7. Fachoberschule 7.1 Allgemeine Hinweise 7.1.1 Die Klasse 11 umfasst sowohl den in der Stundentafel vorgesehenen
Unterricht als auch ein gelenktes Praktikum. 7.1.2 Das Praktikum soll in einschlägigen Betrieben oder
gleichwertigen Einrichtungen auf unterschiedlichen Arbeitsplätzen
abgeleistet werden und muss geeignet sein, einen möglichst umfassenden
Überblick über betriebliche Abläufe sowie Inhalte einer
entsprechenden Berufsausbildung zu vermitteln. Teile des Praktikums können
in Werkstätten berufsbildender Schulen abgeleistet werden. Diese Anteile
sollen 240 Stunden nicht überschreiten. In der Fachoberschule -
Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie - ist die Teilnahme an einem
berufsspezifischen Lehrgang bis zu drei Wochen möglich. 7.1.3 Das Fach Naturwissenschaft wird nur in der Klasse 12 erteilt. 7.2 Stundentafel für die Fachoberschule
Lernbereiche Wochenstunden Klasse 11 Klasse 12 Berufsübergreifender Lernbereich 8 18 mit den Fächern Deutsch Englisch Mathematik Naturwissenschaft Politik Sport Religion Berufsbezogener
Lernbereich 4 12 mit den Fächern oder den Lerngebieten der
jeweiligen Fachrichtung und des jeweiligen Schwerpunktes Insgesamt 12 30 7.3 Ergänzungsbildungsgang zum Erwerb der Fachhochschulreife oder
des schulischen Teils der Fachhochschulreife 7.3.1 Stundentafel für den
Ergänzungsbildungsgang zu der - Berufsschule für den Ausbildungsberuf . - Berufsfachschule - Altenpflege - - Berufsfachschule - Atem-, Sprech- und Stimmlehrerin/Atem-, Sprech-
und Stimmlehrer - - Berufsfachschule - Biologisch-technische
Assistentin/Biologisch-technischer Assistent - - Berufsfachschule - Chemisch-technische
Assistentin/Chemisch-technischer Assistent - - Berufsfachschule - Elektro-technische
Assistentin/Elektro-technischer Assistent - - Berufsfachschule - Gestaltungstechnische
Assistentin/Gestaltungstechnischer Assistent - - Berufsfachschule - Umweltschutz-technische
Assistentin/Umweltschutz-technischer Assistent - - Berufsfachschule - Ergotherapie - - Berufsfachschule - Informatik - - Berufsfachschule - Informationstechnische
Assistentin/Informationstechnischer Assistent - - Berufsfachschule - Kaufmännische Assistentin für
Fremdsprachen und Korrespondenz/Kaufmännischer Assistent für
Fremdsprachen und Korrespondenz - - Berufsfachschule - Kaufmännische Assistentin für
Wirtschaftsinformatik/Kaufmännischer Assistent für
Wirtschaftsinformatik - - Berufsfachschule - Agrarwirtschaftlich-technische
Assistentin/Agrarwirtschaftlich-technischer Assistent - - Berufsfachschule - Pharmazeutisch-technische
Assistentin/Pharmazeutisch-technischer Assistent - - Berufsfachschule - Schiffsbetriebstechnische
Assistentin/Schiffsbetriebstechnischer Assistent - Berufsfachschule - Sozialpädagogische
Assistentin/Sozialpädagogischer Assistent - - Berufsfachschule - Sozialassistentin/Sozialassistent , Schwerpunkt
Persönliche Assistenz - - Schule für Gesundheits- und Krankenpflegerin/Gesundheits- und
Krankenpfleger - Schule für Gesundheits- und
Kinderkrankenpflegerin/Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger - Schule für Logopädin/Logopäde - Schule für Physiotherapeutin/Physiotherapeut - Schule für Diätassistentin/Diätassistent - Schule für Technische Assistentin/Technischer Assistent in
der Medizin - Schule für Hebamme/Entbindungspfleger Fächer Gesamtwochenstunden Deutsch/KommunikationFremdsprache/KommunikationPolitikMathematik
Naturwissenschaft 61) Insgesamt 6 1) Die Schule, die den Ergänzungsbildungsgang zum Erwerb
der Fachhochschulreife oder des schulischen Teils der Fachhochschulreife
anbietet, entscheidet in Abstimmung mit der Schule, die den Unterricht für
die Berufsausbildung erteilt, welche Fächer mit welchem Stundenumfang
unterrichtet werden müssen, um die Voraussetzungen der Vereinbarung der
Kultusministerkonferenz über den Erwerb der Fachhochschulreife in
beruflichen Bildungsgängen in der Fassung vom 9.3.2001 (Nds.MBl. S.610) zu
erfüllen. Die Erfüllung der Voraussetzungen dieser Vereinbarung ist
zu dokumentieren. 8.
Stundentafel für die Berufsoberschule Lernbereiche
stunden Klasse 13 Berufsübergreifender
DeutschEnglischMathematikNaturwissenschaft
ReligionIn der Fachrichtung Technik zusätzlich
Wirtschaftslehre 19 Berufsbezogener
Lernbereich mit den Fächern oder den Lerngebieten der
jeweiligen Fachrichtung 11 Insgesamt
1) Nach § 31 Nr. 2 Buchst. a
Doppelbuchst. aa BbS-VO ist für Schülerinnen und Schüler ohne
ausreichende Kenntnisse einer zweiten Fremdsprache der Erwerb der allgemeinen
Hochschulreife nur möglich, wenn in der Berufsoberschule Unterricht in
einer zweiten Fremdsprache im Umfang von 320 Stunden erteilt wurde. 9. Berufliches Gymnasium
9.1 Allgemeine Hinweise 9.1.1 Verteilung der Unterrichtsstunden 9.1.1.1 Im Beruflichen Gymnasium Gesundheit und Soziales, Schwerpunkte
Agrarwirtschaft und Ökotrophologie können in der
Einführungsphase zwei Naturwissenschaften jeweils ein halbes Schuljahr
erteilt werden. 9.1.1.2 Das Fach Praxis ist thematisch und durch gemeinsame
Unterrichtsanteile mit dem die Fachrichtung und ggf. den Schwerpunkt
prägenden Profilfach hinsichtlich der Planung und Bewertung zu verbinden.
9.1.1.3 Zusätzlich können im Rahmen der
Gesamtwochenstundenzahl unter Beachtung der Belegungsverpflichtung optionale
Lernangebote eingerichtet werden. 9.1.2 Projektarbeit In einem Halbjahr des 12. Jahrgangs der Qualifikationsphase ist eine
Projektarbeit mit beruflichem Bezug anzufertigen. Sie gibt den
Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zur vertieften
selbständigen wissenschaftspropädeutischen Arbeit. Sie kann als
Einzel- oder Gruppenarbeit angefertigt werden, wobei im Falle der Gruppenarbeit
die Einzelleistung der Schülerin oder des Schülers klar ersichtlich
sein muss. Die Projektarbeit ist auf der Grundlage des Profilfaches
Praxis und der die Fachrichtung und ggf. den Schwerpunkt
prägenden Profilfächer zu erstellen. Es können jedoch auch alle
weiteren Fächer der Stundentafel in das Projekt einbezogen werden. 9.1.3 Bewertung der sprachlichen Richtigkeit Schwerwiegende und gehäufte Verstöße gegen die
äußere Form in einer Klausur oder in gleichwertigen schriftlichen
Leistungsnachweisen führen in der Qualifikationsphase zu einem Abzug von
bis zu zwei Punkten bei der einfachen Wertung. 9.1.4 Klausurarbeiten unter Prüfungsbedingungen Im dritten oder vierten Schulhalbjahr ist in den vier schriftlichen
Prüfungsfächern jeweils mindestens eine Klausur von Art und Dauer der
Abiturprüfungsarbeit zu schreiben. 9.1.5 Betriebspraktikum Während der Einführungsphase kann ein Betriebspraktikum in
geeigneten Einrichtungen durchgeführt werden. 9.2 Stundentafel
für das Berufliche Gymnasium - Wirtschaft - Lernbereiche Zahl der Wochenstunden Einführungsphase 11. Schuljahrgang Qualifikationsphase 12.
Schuljahrgang 13.
Schuljahrgang Lernbereich - Kernfächer - Deutsch 3 4 4 Englisch 3 4 4 Mathematik 3 4 4 Weitere Fremdsprache 4 4 4 Lernbereich - Ergänzungsfächer
- Geschichte 2 je ein Halbjahr 2(4)1) - (4)1) Politik - - Religion 2 2(4)1) - (4)1) Biologie oder Chemie oder Physik 2 2(4)1) 2(4)1) Sport 2 2 2 Lernbereich - Profilfächer - Betriebswirtschaft mit Rechnungswesen-Controlling2)
4 4 4 Volkswirtschaft 3 3 3 Informationsverarbeitung 3 3 3 Praxis der Unternehmung 2 2 2 Insgesamt 33 36 (38) 32 (34,
36) 1) Sofern eines der Fächer Prüfungsfach
ist, wird es vierstündig unterrichtet. 2) Fachrichtung prägendes Profilfach. 9.3 Stundentafel
für das Berufliche Gymnasium -Technik - Lernbereiche Zahl der Wochenstunden Einführungsphase 11. Schuljahrgang Qualifikationsphase 12.
- Geschichte 2 je ein Halbjahr 2(4)1) - (4)1) Politik - - Religion 2 2(4)1) - (4)1) Chemie oder Physik 2 2(4)1) 2(4)1) Sport 2 2 2 Lernbereich - Profilfächer - Technik (schwerpunktbezogen)2) 4 4 4 Betriebs- und Volkswirtschaft 3 3 3 Informationsverarbeitung 3 3 3 Praxis (schwerpunktbezogen) 2 2 2 Insgesamt 33 36 (38) 32 (34,
ist, wird es vierstündig unterrichtet. 2) Schwerpunkt prägendes Profilfach. 9.4 Stundentafel
für das Berufliche Gymnasium - Gesundheit und Soziales - 9.4.1 Schwerpunkt Agrarwirtschaft Lernbereiche Zahl der Wochenstunden Einführungsphase 11. Schuljahrgang Qualifikationsphase 12.
- Geschichte 2 je ein Halbjahr 2(4)1) - (4)1) Politik - - Religion 2 2(4)1) - (4)1) Biologie2) oder Chemie 2 2(4)1) 2(4)1) Sport 2 2 2 Lernbereich - Profilfächer - Agrar- und Umwelttechnologie3) 4 4 4 Betriebs- und Volkswirtschaft 3 3 3 Informationsverarbeitung 3 3 3 Praxis 2 2 2 Insgesamt 33 36 (38) 32 (34,
ist, wird es vierstündig unterrichtet. 2) Wird nicht in der Qualifikationsphase angeboten.
3) Schwerpunkt prägendes Profilfach. 9.4.2 Schwerpunkt Gesundheit - Pflege Lernbereiche Zahl der Wochenstunden Einführungsphase 11. Schuljahrgang Qualifikationsphase 12.
- Geschichte 2 je ein Halbjahr 2(4)1) - (4)1) Politik - - Religion 2 2(4)1) - (4)1) Biologie2) oder Chemie 2 2(4)1) 2(4)1) Sport 2 2 2 Lernbereich - Profilfächer - Gesundheit - Pflege2) 4 4 4 Betriebs- und Volkswirtschaft 3 3 3 Informationsverarbeitung 3 3 3 Praxis 2 2 2 Insgesamt 33 36 (38) 32 (34,
ist, wird es vierstündig unterrichtet. 2) Schwerpunkt prägendes Profilfach. 9.4.3 Schwerpunkt Ökotrophologie Lernbereiche Zahl der Wochenstunden Einführungsphase 11. Schuljahrgang Qualifikationsphase 12.
- Geschichte 2 je ein Halbjahr 2(4)1) - (4)1) Politik - - Religion 2 2(4)1) - (4)1) Biologie oder Chemie2) 2 2(4)1) 2(4)1) Sport 2 2 2 Lernbereich - Profilfächer - Ernährung3) 4 4 4 Betriebs- und Volkswirtschaft 3 3 3 Informationsverarbeitung 3 3 3 Praxis 2 2 2 Insgesamt 33 36 (38) 32 (34,
ist, wird es vierstündig unterrichtet. 2) Wird nicht in der Qualifikationsphase
angeboten. 3) Schwerpunkt prägendes Profilfach. 9.4.4 Schwerpunkt Sozialpädagogik Lernbereiche Zahl der Wochenstunden Einführungsphase 11. Schuljahrgang Qualifikationsphase 12.
- Geschichte 2 je ein Halbjahr 2(4)1) - (4)1) Politik - - Religion 2 2(4)1) - (4)1) Biologie oder Chemie 2 2(4)1) 2(4)1) Sport 2 2 2 Lernbereich - Profilfächer - Pädagogik-Psychologie2) 4 4 4 Betriebs- und Volkswirtschaft 3 3 3 Informationsverarbeitung 3 3 3 Praxis 2 2 2 Insgesamt 33 36 (38) 32 (34,
ist, wird es vierstündig unterrichtet. 2) Schwerpunkt prägendes Profilfach.
10. Fachschule 10.1 Allgemeine Hinweise Rahmenvorgaben für den Erwerb der
Fachhochschulreife: - Sprachlicher Bereich 240 Stunden, - Mathematisch-naturwissenschaftlicher Bereich 240 Stunden, - Gesellschaftswissenschaftlicher Bereich 80 Stunden. Diese Stundenvorgaben sind im Rahmen der Lernbereiche der Stundentafel
zu erbringen. 10.2 Stundentafel
für die zweijährige Fachschule der Fachrichtungen1) 10.2.1 Bautechnik 10.2.2 Bergbautechnik 10.2.3 Elektrotechnik 10.2.4 Fahrzeugtechnik 10.2.5 Farb- und Lacktechnik 10.2.6 Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik 10.2.7 Holzgestaltung, Schwerpunkt Objektdesign 10.2.8 Holztechnik 10.2.9 Informatik 10.2.10 Maschinentechnik 10.2.11 Mechatronik 10.2.12 Medizintechnik 10.2.13 Metallbautechnik 10.2.14 Mühlenbau, Getreide- und Futtermitteltechnik 10.2.15 Schiffbautechnik 10.2.16 Steintechnik 10.2.17 Umweltschutztechnik Lernbereiche Gesamtwochen- stunden des zweijährigen Bildungsganges Berufsübergreifender
Lernbereich 15 mit den Fächern Deutsch/Kommunikation Englisch/Kommunikation Mathematik2)
Naturwissenschaft Politik Betriebswirtschaft2) Mitarbeiterführung/
Berufs- und Arbeitspädagogik Berufsbezogener
Lernbereich - Kernbereich - 1,3) 15 - 25 mit den Fächern ... ... Berufsbezogener
Lernbereich-Schwerpunkt -1,3) 20 - 30 mit den Fächern ... ... Insgesamt 60 1) Die Schule entscheidet mit Zustimmung der
Schulbehörde vor Beginn des Bildungsganges unter Beachtung der
Stundentafel und der curricularen Konzeption über die zu unterrichtenden
Lernbereiche und Fächer sowie deren Inhalte und planmäßige
Wochenstundenzahl. Wird eine Fachrichtung nicht in Schwerpunkten geführt,
so wird außer dem berufsübergreifenden Lernbereich nur ein
berufsbezogener Lernbereich gebildet und es sind die Stunden des
berufsbezogenen Lernbereichs -Kernbereich - nd des berufsbezogenen Lernbereichs
-Schwerpunkt -zusammenzufassen. 2) Inhalte mit Berufs- und Anwendungsbezug sind im
berufsbezogenen Lernbereich zu vermitteln. 3) Im zweiten Ausbildungsjahr ist ein Projekt in
den berufsbezogenen Lernbereichen mit einem Stundenanteil von mindestens 160
Stunden durchzuführen. Der Projekttitel und die Projektgesamtnote sind
unter Bemerkungen im Zeugnis auszuweisen. 10.3 Stundentafel
für die Fachschule - Bohr-, Förder- und Rohrleitungstechnik - mit den
Schwerpunkten Bohrtechnik und Fördertechnik Lernbereiche Einjährige Fachschule Zweijährige Fachschule Wochenstunden Gesamt- wochenstunden Berufsübergreifender
Lernbereich 8 15 mit den Fächern Deutsch/Kommunikation Fremdsprache/Kommunikation Politik Betriebswirtschaft Mitarbeiterführung/
Berufs- und Arbeitspädagogik Mathematik Naturwissenschaft Berufsbezogener
Lernbereich - Kernbereich - 9 18 mit den Fächern Informationstechnik/
Technische Kommunikation Maschinentechnik Geologie Mess-, Steuer- und
Regelungstechnik Antriebs- und
Arbeitsmaschinen Qualitätsmanagement
Lernbereich-Schwerpunkt - 13 27 mit den Fächern Bergbehördliche
Vorschriften und Arbeitssicherheit Bohrgerätetechnik Bohrtechnik Fördertechnik Verfahrenstechnik Workovertechnik Optionale Lernangebote Insgesamt 30 60 10.4 Stundentafel
für die zweijährige Fachschule - Lebensmitteltechnik - Lernbereiche Gesamtwochen- stunden des zweijährigen Bildungsganges Berufsübergreifender
Lernbereich 13 mit den Fächern Deutsch/Kommunikation Fremdsprache/Kommunikation Politik Mitarbeiterführung/
Berufs- und Arbeitspädagogik Mathematik Berufsbezogener
Lernbereich- Betriebswirtschaft - 18 mit den Fächern Betriebswirtschaftslehre Verkaufs- und
Filialorganisation Verkaufsmanagement Qualitätsmanagement
Produktion - 29 mit den Fächern Back- und
Süßwarenproduktion Produktionstechnik Naturwissenschaft Optionale Lernangebote Insgesamt 60 10.5 Fachschule - Agrartechnik - 10.5.1 Stundentafel für die Klasse 1 der zweijährigen
Fachschule - Agrartechnik - Der Unterricht wird im Schwerpunkt Garten- und Landschaftsbau nach der
Stundentafel der einjährigen Fachschule - Agrarwirtschaft - mit dem
Schwerpunkt Gartenbau und im Schwerpunkt Umweltschutztechnik nach der
Schwerpunkt Landwirtschaft oder Gartenbau - erteilt. 10.5.2 Stundentafel für die Klasse 2 der
zweijährigen Fachschule - Agrartechnik - mit dem Schwerpunkt Garten- und
Landschaftsbau Lernbereiche Wochenstunden Berufsübergreifender
Lernbereich 7 mit den Fächern Deutsch/Kommunikation Fremdsprache/Kommunikation Politik Naturwissenschaft Berufsbezogener
Lernbereich- Agrartechnische Fachaufgaben - 15 mit dem Fach Produktions- und
Verfahrenstechnik Berufsbezogener
Lernbereich- Agrartechnische Führungsaufgaben - 8 mit den Fächern Betriebswirtschaft Mitarbeiterführung/
Berufs- und Arbeitspädagogik Insgesamt1) 30 1) Im Rahmen des Unterrichts können
Übungen an einer Lehranstalt für Agrartechnik (DEULA)
durchgeführt werden. 10.5.3 Stundentafel für die Klasse 2 der
zweijährigen Fachschule - Agrartechnik - mit dem Schwerpunkt
Umweltschutztechnik Lernbereiche Wochenstunden Berufsübergreifender
Lernbereich- Agrartechnische Fachaufgaben - 15 mit den Fächern Produktions- und
Verfahrenstechnik Naturschutz/
Landschaftspflege Wahlpflichtangebote Berufsbezogener
Berufs- und Arbeitspädagogik Insgesamt1) 30 1) m Rahmen des Unterrichts können
durchgeführt werden. 10.6 Fachschule - Agrarwirtschaft - 10.6.1 Stundentafel für die
einjährige Fachschule - Agrarwirtschaft - mit den Schwerpunkten
Landwirtschaft und Gartenbau Lernbereiche Wochenstunden Berufsübergreifender
Lernbereich 6 mit den Fächern Deutsch/Kommunikation Fremdsprache/Kommunikation Politik Mitarbeiterführung/
Lernbereich- Agrarwirtschaftliche Fachaufgaben - 12 mit den Fächern Naturwissenschaft Produktions- und
Landschaftspflege Berufsbezogener
Lernbereich- Agrarwirtschaftliche Führungsaufgaben - 12 mit den Fächern Betriebswirtschaft Unternehmensführung
Marketing Insgesamt1) 30 1) m Rahmen des Unterrichts können
durchgeführt werden. 10.6.2 Stundentafel für die
einjährige Fachschule - Agrarwirtschaft - mit dem Schwerpunkt Floristik
Lernbereiche Wochenstunden Berufsübergreifender
Lernbereich- Agrarwirtschaftliche Fachaufgaben - 12 mit den Fächern Naturwissenschaft Gestaltung Berufsbezogener
durchgeführt werden. 10.6.3 Stundentafel für die zweijährige Fachschule -
Agrarwirtschaft - 10.6.3.1 Stundentafel für die Klasse 1 der zweijährigen
Fachschule - Agrarwirtschaft - Der Unterricht in der Klasse 1 wird nach der Stundentafel der
einjährigen Fachschule - Agrarwirtschaft - erteilt. 10.6.3.2 Stundentafel für die Klasse 2
der zweijährigen Fachschule - Agrarwirtschaft - mit dem Schwerpunkt
Marketing Lernbereiche Wochenstunden Berufsübergreifender
Lernbereich 7 mit den Fächern Deutsch/Kommunikation Fremdsprache/Kommunikation Politik Mitarbeiterführung/
Lernbereich- Agrarwirtschaftliche Fachaufgaben - 13 mit den Fächern Naturwissenschaft Betriebswirtschaft Berufsbezogener
Lernbereich- Agrarwirtschaftliche Führungsaufgaben - 10 mit den Fächern Unternehmensführung
Marketing Optionale Lernangebote Insgesamt1) 30 1) m Rahmen des Unterrichts können
durchgeführt werden. 10.6.3.3 Stundentafel für die Klasse 2
Betriebs- und Unternehmensführung Lernbereiche Wochen- stunden Berufsübergreifender
Lernbereich 7 mit den Fächern Deutsch/KommunikationFremdsprache/KommunikationPolitikMitarbeiterführung/Berufs-
und Arbeitspädagogik Berufsbezogener Lernbereich -
Agrarwirtschaftliche Fachaufgaben - mit den Lernfeldern NaturwissenschaftProduktions- und
VerfahrenstechnikNaturschutz/Landschaftspflege 8 Optionale Lernangebote 0 - 7 Berufsbezogener
Lernbereich - Agrarwirtschaftliche Führungsaufgaben - mit den Lernfeldern BetriebswirtschaftUnternehmensführungMarketing 8 Optionale Lernangebote
0 - 7 Insgesamt1) 30 1) Im Rahmen des Unterrichts werden Übungen
an einer Lehranstalt für Agrartechnik (DEULA) durchgeführt.
10.7 Stundentafel
für die Fachschule - Betriebswirtschaft - Lernbereiche Gesamtwochen- stunden des zweijährigen Bildungsganges Berufsübergreifender
Lernbereich 15 mit den Fächern Deutsch/Kommunikation Mathematik/Naturwissenschaft1) Fremdsprache/Kommunikation Politik Berufsbezogener
Lernbereich3)- Betriebswirtschaftliche Fachaufgaben - 23 mit den Fächern Betriebs- und
Volkswirtschaftslehre mit Wirtschaftsrecht Rechnungswesen-Controlling Wirtschaftsinformatik Berufsbezogener
Lernbereich3) - Betriebswirtschaftliche Führungsaufgaben -
22 mit den Fächern Mitarbeiterführung/
Berufs- und Arbeitspädagogik Personal- und
Ausbildungswesen mit Arbeits- und Sozialrecht Zentralfach2)
Optionale Lernangebote Insgesamt 60 1) Inhalte mit Berufs- und Anwendungsbezug sind im
berufsbezogenen Lernbereich zu vermitteln. 2) Der Unterricht ist ausschließlich in einem
der folgenden Zentralfächer zu erteilen: - Absatzwirtschaft/Marketing - Außenwirtschaft - Controlling - Finanzwirtschaft - Fremdenverkehr/Touristik - Logistik - Personalwirtschaft - Umweltökonomie - Wirtschaftsinformatik. 3) Wird der Bildungsgang mit Teilzeitunterricht
geführt, sind vier Gesamtwochenstunden des berufsbezogenen Lernbereichs -
Theorie als Selbstlernphasen für Schülerinnen und Schüler
vorgesehen. 10.8 Stundentafel
für die zweijährige Fachschule - Hotel- und Gaststättengewerbe -
Lernbereiche Gesamtwochen- stunden des zweijährigen Bildungsganges Berufsübergreifender
Lernbereich 14 mit den Fächern Deutsch/Kommunikation Erste Fremdsprache Zweite Fremdsprache Politik Berufsbezogener
Lernbereich- Allgemeine Betriebswirtschaft - 24 mit den Fächern Betriebs- und
Volkswirtschaftslehre mit Wirtschaftsrecht Personal- und
Ausbildungswesen mit Arbeits- und Sozialrecht Rechnungswesen Informationsverarbeitung/
Organisation Mathematik Berufsbezogener Lernbereich
- Gastgewerbliche Betriebswirtschaft - 22 mit den Fächern Technologie des Hotel- und
Gaststättengewerbes Praxis des Hotel- und
Gaststättengewerbes Zentralfach1) Naturwissenschaft Optionale Lernangebote Insgesamt 60 1) Das Zentralfach ist nur in der Klasse 2 zu
unterrichten. Der Unterricht ist ausschließlich in einem der folgenden
Zentralfächer zu erteilen: - Traditionelles Gastgewerbe - Systemgastronomie - Touristik und Gastgewerbe. 10.9 Stundentafel
für die zweijährige Fachschule - Hauswirtschaft - Lernbereiche Gesamtwochen- stunden des zweijährigen Bildungsganges Berufsübergreifender
Lernbereich 12 mit den Fächern Deutsch/Kommunikation Fremdsprache/Kommunikation Politik Mathematik Berufsbezogener
Lernbereich - Hauswirtschaftliche Fachaufgaben - 28 mit den Fächern Naturwissenschaft Berufs- und
Arbeitspädagogik/ Betreuung Versorgung Berufsbezogener Lernbereich
- Hauswirtschaftliche Führungsaufgaben - 20 mit den Fächern Betriebs- und
Unternehmensführung Zentralfach1)
Insgesamt2) 60 1) Das Zentralfach ist nur in Klasse II zu
unterrichten. Der Unterricht ist in einem der folgenden Zentralfächer zu
erteilen: - Management im Großhaushalt, - Produktion, Absatz und Fremdenverkehr im
hauswirtschaftlichen Betrieb. 2) Während des Bildungsganges wird ein
Betriebspraktikum von insgesamt drei Wochen Dauer durchgeführt. 10.10 Stundentafel
für die zweijährige Fachschule - Sozialpädagogik - Lernbereiche
Deutsch/KommunikationFremdsprache/KommunikationPolitikNaturwissenschaftenMathematikReligion
16 Berufsbezogener
Lernbereich - Theorie2) Klasse 1mit den ModulenEntwicklung
professioneller Perspektiven Klasse 2mit den ModulenNetzwerkarbeit
und Qualitätsentwicklung Diversität und Inklusion Individuelle
Lebenslagen Professionelle Gestaltung von
Bildungsprozessen I Professionelle
Gestaltung von Bildungsprozessen II Professionelle Entwicklungs- und
Bildungsbegleitung3) Erziehungsund
Bildungspartnerschaften3) Pädagogische Arbeit mit
Gruppen3) Optionale
Lernangebote3) 42 Berufsbezogener
Lernbereich - Praxismit den Modulen 1)Reflexion der Praktischen
AusbildungDurchführung der Praktischen Ausbildung1)
Während des Bildungsganges wird zusätzlich die praktische
Ausbildung von insgesamt 600 Zeitstunden in geeigneten sozialpädagogischen
Einrichtungen für Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene
durchgeführt. Die praktische Ausbildung erfolgt in zwei
Tätigkeitsbereichen mit Menschen in verschiedenen Altersstufen (0 bis 3, 3
bis 6, 6 bis 10, 10 bis 14, 14 bis 21, über 21). Der Umfang in einem
Tätigkeitsbereich beträgt mindestens 180 Zeitstunden. 3 Insgesamt
1) Die für den
berufsübergreifenden Lernbereich vorgesehene Gesamtwochenstundenzahl kann
für Schülerinnen und Schüler mit einer Hochschulreife von 16 auf
bis zu 10 Stunden reduziert und für zusätzliche praktische Ausbildung
verwendet werden. Dadurch darf jedoch kein Fach vollständig ersetzt
werden. 2) Wird der Bildungsgang mit
Teilzeitunterricht geführt, sind drei Gesamtwochenstunden des
unterrichtet werden. 10.11 Stundentafel
für die Fachschule - Heilerziehungspflege - Lernbereiche Gesamtwochen- stunden des dreijährigen Bildungsganges Berufsübergreifender
Lernbereich mit den Fächern Deutsch/Kommunikation 3 Fremdsprache/Kommunikation 3 Mathematik/Naturwissenschaft 2 Politik 2 Religion 2 Berufsbezogener Lernbereich -
Theorie - mit den Lernfeldern Berufsidentität und
Qualitätssicherung 6 Heilerziehungspflegerische
Begleitung und Pflege 15 Lebenswelten und Beziehungen
9 Heilerziehungspflegerische
Konzepte und Prozessplanung 15 Optionale Lernangebote 3 Berufsbezogener Lernbereich -
Praxis - Während des Bildungsganges wird zusätzlich eine
praktische Ausbildung von 1500 Zeitstunden durchgeführt. Die praktische
Ausbildung ist vorrangig in den Bereichen Pflege, Bildung und Erziehung
abzuleisten. Die praktische Ausbildung ist um Fehlzeiten zu verlängern,
die sechs Wochen überschreiten. Die Fehlzeiten sind vor Eintritt in die
praktische Prüfung auszugleichen. Insgesamt 60 10.12 Stundentafel
für die Fachschule  Heilpädagogik1) - Lernbereiche Gesamtwochen- stunden des eineinhalbjährigen Bildungsganges
Lernbereich- Heilpädagogische Konzepte und Theorien - 21,5
mit den Fächern Berufsidentität
entwickeln Heilpädagogisches
Handeln planen, durchführen und reflektieren Heilpädagogische
Konzepte entwickeln Religion Lernbereich -
Heilpädagogische Methoden und Handlungsansätze - 23,5 mit den Fächern Heilpädagogische
Methoden anwenden und Lebenswelt gestalten Beraten, begleiten,
unterstützen Heilpädagogische Arbeit
organisieren und koordinieren Insgesamt 45 1) Die Fachrichtung Heilpädagogik kann auch
mit dem Schwerpunkt Motopädie geführt werden. 11. Fachschule Seefahrt
11.1 Fachschule -
Nautischer Schiffsdienst - 11.1.1 Stundentafel für den Bildungsgang
Kapitänin/ Kapitän NK Lernbereiche
wochen- stunden des zweijährigen Bildungs- ganges Berufsübergreifender Lernbereichmit
den Fächern Gesellschaft und Kommunikation Seefahrtbezogene
Naturwissenschaft 23 Berufsbezogener
SchiffsführungLadungsumschlag und StauungSteuerung des
Schiffsbetriebs und Fürsorge für Personen an Bord
Projekte 41,5 Insgesamt
64,5".
11.1.2 Stundentafel für den verkürzten
Bildungsgang Kapitänin/Kapitän NK Lernbereiche
stunden Berufsübergreifender Lernbereichmit
dem FachGesellschaft und Kommunikation 4 Berufsbezogener
Lernbereich mit den Fächern Schiffsführung
Ladungsumschlag und StauungSteuerung des Schiffsbetriebs
undFürsorge für Personen an Bord Projekte 28,5 Insgesamt
11.1.3 Stundentafel für den Bildungsgang
Kapitänin/ Kapitän NK 500 Lernbereiche
stunden im Schul- halbjahr Berufsübergreifender Lernbereich
8,5 Berufsbezogener
undFürsorge für Personen an Bord 23,5 Insgesamt
11.1.4 Stundentafel für den Bildungsgang
Kapitänin/ Kapitän BG Lernbereiche
wochen- stunden des zweijährigen Bildungs- gangs Berufsübergreifender Lernbereichmit
den FächernGesellschaft und KommunikationSeefahrtbezogene
Naturwissenschaft 20,5 Berufsbezogener
Ladungsumschlag und StauungFischereitechnologie Steuerung des
Schiffsbetriebs undFürsorge für Personen an Bord
Projekte 43,5 Insgesamt
11.1.5 Stundentafel für den Bildungsgang
Kapitänin/ Kapitän BK Lernbereiche
Naturwissenschaft 6,5 Berufsbezogener
Schiffsbetriebs undFürsorge für Personen an Bord 25,5 Insgesamt
11.1.6 Stundentafel für den Bildungsgang
Kapitänin/ Kapitän BKü Lernbereiche
stunden im Schul- halbjahr Berufsübergreifender Lernbereichmit
Naturwissenschaft 1,5 Berufsbezogener
Schiffsbetriebs undFürsorge für Personen an Bord 14,5 Insgesamt
11.2 Fachschule -
Technischer Schiffsdienst - 11.2.1 Stundentafel für den Bildungsgang
Leiterin/ Leiter der Maschinenanlage TLM Lernbereiche
Naturwissenschaft 21,5 Berufsbezogener
Lernbereich mit den Fächern Schiffsbetriebstechnik
Wartung und InstandsetzungElektrotechnik, Elektronik und
LeittechnikSteuerung des technischen Schiffsbetriebs undFürsorge
für Personen an Bord Projekte 44 Insgesamt
11.2.2 Stundentafel für den verkürzten
Bildungsgang Leiterin/Leiter der Maschinenanlage TLM Lernbereiche
stunden Berufsbezogener
Lernbereichmit den FächernSchiffsbetriebstechnik
Wartung und InstandsetzungElektrotechnik, LeittechnikSteuerung des
technischen Schiffsbetriebs undFürsorge für Personen an Bord
Projekte 33,5 Insgesamt
11.2.3 Stundentafel für den Bildungsgang
Schiffsmaschinistin/ Schiffsmaschinist TSM Lernbereiche
dem FachKommunikation 1,5 Berufsbezogener
SchiffsbetriebstechnikWartung und InstandsetzungElektrotechnik,
LeittechnikSteuerung des technischen Schiffsbetriebs 14,5 Insgesamt
11.2.4 Stundentafel für den verkürzten
Bildungsgang Schiffsmaschinistin/ Schiffsmaschinist TSM Lernbereiche
stunden im Schul- halbjahr Berufsbezogener
Leittechnik Steuerung des technischen Schiffsbetriebs 5 Insgesamt
5 11.2.5 Zusatzangebot zum Bildungsgang
5 11.3 Stundentafel für
den Bildungsgang Schiffssicherheitsdienst und Gefahrenabwehr, Befähigungen
für den Schiffsdienst auf besonderen Schiffstypen Lernbereiche
wochen- stunden Sicherheitsgrundausbildung (SGA)Führen
von Überlebensfahrzeugen und Bereitschaftsbooten (SÜB)Leitung von
Brandbekämpfungsmaßnahmen (SLB)Grundausbildung in der
Gefahrenabwehr (SRT)Beauftragter für die Gefahrenabwehr auf dem Schiff
(SSO)Optionale Lernangebote:Tankerschein Theorie und PraxisDynamic
Positioning (DP) 2 Insgesamt
Zeugnisse und Noten 1. Begriff Das Zeugnis einer Schülerin oder eines Schülers ist ein
urkundlicher Nachweis, in dem die Leistungsbewertungen, die sich daraus
ergebenden Entscheidungen für die Schullaufbahn, Berufsqualifizierungen
und sonstige wichtige Angaben für ein Schulhalbjahr oder Schuljahr
zusammengefasst werden. Dazu gehören auch Aussagen über
Schulversäumnisse sowie das Arbeits- und Sozialverhalten. 2. Inhalt der Zeugnisse
2.1 Zeugnisse berufsbildender Schulen
müssen enthalten: 2.1.1 Name der Schule; 2.1.2 Art des Zeugnisses; 2.1.3 Name, Vorname, Geburtstag und Geburtsort der Schülerin oder
des Schülers; 2.1.4 Bezeichnung des Bildungsganges (Schulform, Fachrichtung, ggf.
Schwerpunkt, Ausbildungsberuf, Klassenstufe); 2.1.5 Bezeichnung der besuchten Klasse; 2.1.6 Angaben über Unterrichtsversäumnisse und Bemerkungen zum
Arbeits- und Sozialverhalten bei Zeugnissen der Berufsschule, der
Berufseinstiegsschule, der Berufsfachschule nach Anlage 3 zu § 33 BbS-VO,
der Klasse 1 der berufsqualifizierenden Berufsfachschule, der Klasse 11 der
Fachoberschule und der Einführungsphase des Beruflichen Gymnasiums; 2.1.7 Aussage über das Ergebnis des Schulbesuches (Versetzung,
erfolgreicher Besuch); 2.1.8 Bewertung der Leistungen in den Lernbereichen, Fächern,
Lernfeldern, Modulen, Lerngebieten und Qualifizierungsbausteinen, die in den
Stundentafeln ausgewiesen oder durch Platzhalter gekennzeichnet sind. Die
Bewertung des Faches Englisch/Kommunikation ist in der Berufsschule um den
Zusatz der erreichten Kompetenzstufe zu ergänzen, wenn mindestens die
Niveaustufe B 1 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für
Sprachen erreicht wird. Die erreichte Kompetenzstufe im Fach Englisch oder
Englisch/Kommunikation kann auch in Zeugnissen anderer Bildungsgänge
ausgewiesen werden. 2.1.9 Vermerke zu den erworbenen Abschlüssen und Berechtigungen;
2.1.10 Ort und Datum der Zeugnisausgabe; 2.1.11 Unterschriften bei a) Abschlusszeugnissen nach einer Abschlussprüfung - der oder des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses,
- soweit nicht selbst vorsitzendes Mitglied im
Prüfungsausschuss: der Schulleiterin oder des Schulleiters, - der Klassenlehrerin oder des Klassenlehrers, b) bei Abschlusszeugnissen eines Bildungsganges, in dem
Unterricht in Modulen erteilt wird, und in sonstigen Abschluss- oder
Abgangszeugnissen - der Schulleiterin oder des Schulleiters, - der Klassenlehrerin oder des Klassenlehrers, c) Versetzungszeugnissen, Zeugnissen nach erfolglosem Besuch der
Abschlussklasse, wenn die Klasse wiederholt wird, - der Schulleiterin oder des Schulleiters, - der Klassenlehrerin oder des Klassenlehrers, - der Erziehungsberechtigten, soweit die Schülerin
oder der Schüler nicht volljährig ist, d) Jahreszeugnissen der Berufsschule mit Teilzeit- oder
Blockunterricht - der Klassenlehrerin oder des Klassenlehrers im Auftrag
der Schulleiterin oder des Schulleiters, - der Erziehungsberechtigten, soweit die Schülerin
oder der Schüler nicht volljährig ist, - der oder des Ausbildenden, e) Halbjahreszeugnissen der Klassenlehrerin oder des Klassenlehrers im Auftrag der
Schulleiterin oder des Schulleiteis, bei Halbjahreszeugnissen, die
durch Anlagen der elektronischen Datenverarbeitung hergestellt werden, kann auf
die Unterschriften und Namenswiedergaben der Klassenlehrerin oder des
Klassenlehrers verzichtet werden, f) Bescheinigungen der Schulleiterin oder des Schulleiters; 2.1.12 Kleines Landessiegel bei allen Zeugnissen und Bescheinigungen, die
einen Abschluss oder eine Berechtigung vergeben oder einen erfolglosen
Schulbesuch bescheinigen. 2.2 Zeugnisse berufsbildender Schulen können Erläuterungen zu
der Leistungsbewertung enthalten. 2.3 Schülerinnen und Schülern, die sich durch eine
ehrenamtliche Tätigkeit außerhalb des Verantwortungsbereichs der
Schule verdient gemacht haben, können auf Antrag der Schülerin oder
des Schülers und mit schriftlicher Bestätigung der Organisation, bei
der die ehrenamtliche Tätigkeit ausgeübt wurde, durch ein
entsprechendes Beiblatt zum Zeugnis gewürdigt werden. In dem Beiblatt ist
darauf hinzuweisen, dass für den Inhalt der Würdigung die
Organisation verantwortlich zeichnet. 3. Arten der Zeugnisse 3.1 Halbjahreszeugnis Eine Schülerin oder ein Schüler einer einjährigen
berufsbildenden Schule mit Vollzeitunterricht und der Klasse 12 der
Fachoberschule erhält am Ende des Schulhalbjahres ein Zeugnis, im
Berufsvorbereitungsjahr zusätzlich zu diesem Zeugnis eine Bescheinigung
über die Lerninhalte der berufsbezogenen Ausbildung. In das im
Berufsvorbereitungsjahr zu erteilende Zeugnis ist der folgende Vermerk
aufzunehmen: Zu diesem Zeugnis gehört eine Bescheinigung über die
Lerninhalte der berufsbezogenen Ausbildung. An den übrigen berufsbildenden Schulen kann einer Schülerin
oder einem Schüler eine Bescheinigung über den Leistungsstand oder
ein Halbjahreszeugnis ausgestellt werden. 3.2 Versetzungszeugnis Eine Schülerin oder ein Schüler erhält am Ende des
Schuljahres ein Versetzungszeugnis, sofern der Bildungsgang länger als ein
Schuljahr dauert und zu diesem Zeitpunkt nicht endet. Satz 1 gilt entsprechend,
soweit in einzelnen Bildungsgängen eine Versetzung zu einem anderen
Zeitpunkt stattfindet. In das Versetzungszeugnis ist einzutragen:Auf
Beschluss der Klassenkonferenz versetzt. oder Auf Beschluss
der Klassenkonferenz nicht versetzt. 3.3 Abschluss- und Ergänzungszeugnisse Wer die Schule erfolgreich besucht, die
Prüfung für Nichtschülerinnen und Nichtschüler bzw. die
Abschlussprüfung für Fernlehrgangsteilnehmerinnen und
Fernlehrgangsteilnehmer oder für Schülerinnen und Schüler der
Schulen des Bundes bestanden hat, erhält ein Abschlusszeugnis, in das beim
Vorliegen der Voraussetzungen die folgenden Vermerke aufzunehmen sind: 3.3.1 Berufsbezeichnung Frau/Herrn ____________________________________________ wird die Berechtigung zuerkannt, die Berufsbezeichnung ____________________________________________ zu führen. 3.3.2 Schulischer Abschluss Sie/Er hat den/die Hauptschulabschluss Sekundarabschluss I - Hauptschulabschluss/
SekundarabschlussI  Realschulabschluss/ Erweiterten
Sekundarabschluss I/ Berufsschulabschluss/ schulischer Teil der
Fachhochschulreife/Fachhochschulreife/ fachgebundene Hochschulreife/
allgemeine Hochschulreife erworben. Liegt zum Zeitpunkt der Ausgabe des
Berufsschulabschlusszeugnisses der für den Erwerb des Sekundarabschlusses
I - Realschulabschluss oder Erweiterten Sekundarabschlusses I erforderliche
Nachweis über die erfolgreiche Berufsausbildung noch nicht vor, kann
folgender Vermerk auf das Berufsschulabschlusszeugnis gesetzt werden: Sie/Er hat den
_____________________________________________________________(Sekundarabschluss I -
Realschulabschluss oder Erweiterten Sekundarabschluss I) erworben, wenn der Nachweis über die erfolgreiche Ausbildung
zur/zum ________________________________________________________________(Bezeichnung des
Ausbildungsberufes) erbracht wird. 3.3.3 Durchschnittsnote Wird mit dem Abschlusszeugnis oder einem Ergänzungszeugnis die
Fachhochschulreife, der schulische Teil der Fachhochschulreife, die
fachgebundene Hochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife bescheinigt, so
ist der Vermerk nach Nummer 3.3.2 um den folgenden Zusatz zu ergänzen:
Durchschnittsnote (in Ziffern und in
Buchstaben) .......................... ............................................................. 3.3.4 Abschlusszeugnis und Ergänzungszeugnis der Berufsoberschule
3.3.4.1 Wer an der Berufsoberschule die allgemeine Hochschulreife
erworben hat, erhält ein Abschlusszeugnis mit dem weiteren Zusatz: ,Entsprechend der Rahmenvereinbarung über die Berufsoberschule -
Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 25.11.1976 in der jeweils geltenden
Fassung - berechtigt dieses Zeugnis in allen Ländern in der Bundesrepublik
Deutschland zum Studium aller Studiengänge an Hochschulen.' Dieser Zusatz ist auch in ein Ergänzungszeugnis aufzunehmen, wenn
die Allgemeine Hochschulreife erst zu einem späteren Zeitpunkt durch eine
Ergänzungsprüfung nach § 5 der Anlage 6 zu § 33 BbS-VO
erworben wurde. 3.3.4.2 Wer an der Berufsoberschule die fachgebundene Hochschulreife
erworben hat, erhält ein Abschlusszeugnis mit dem weiteren Zusatz: ,Entsprechend der Rahmenvereinbarung
über die Berufsoberschule - Beschluss der Kultusministerkonferenz vom
25.11.1976 in der jeweils geltenden Fassung - berechtigt dieses Zeugnis in
allen Ländern in der Bundesrepublik Deutschland zum Studium
einschlägiger Studiengänge an Hochschulen (Studiengänge der
jeweiligen Fachrichtung eintragen): 3.3.4.2.1 Fachrichtung Technik: a) Diplom- und Magisterstudiengänge oder Bachelor- und
Masterstudiengänge: Ingenieurwissenschaftliche und technologische
Studiengänge Architektur und Innenarchitektur Chemie und
Lebensmittelchemie Geowissenschaften (ohne Geografie) Informatik und
Wirtschaftsinformatik Lebensmitteltechnologie Mathematik und
Wirtschaftsmathematik Physik Statistik Wirtschaftsingenieurwesen,
b) Lehramt an beruflichen Schulen:Technologische
Fächer jeweils als berufliche Fachrichtungen, c) Lehrämter der Sekundarstufe II (berufliche Fächer)
oder für berufliche Schulen und der allgemein bildenden Schulen der
Sekundarstufe I und Sekundarstufe II in den nach Bestimmungen der einzelnen
Ländern zugelassenen Fächerverbindungen mit: Chemie
Informatik Mathematik Physik; 3.3.4.2.2 Fachrichtung Wirtschaft und Verwaltung: a) Diplom- und Magisterstudiengänge oder Bachelor- und
Masterstudiengänge: Wirtschafts- und sozialwissenschaftliche
und -mathematik Statistik Rechts- und verwaltungswissenschaftliche
Studiengänge Verwaltung und Rechtspflege Öffentliche
Verwaltung Wirtschaftsrecht Medienrecht, b) Lehramt an beruflichen Schulen: Wirtschafts- und
sozialwissenschaftliche Fächer jeweils als berufliche Fachrichtungen;
3.3.4.2.3 Fachrichtung Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie: a) Diplom- und Magisterstudiengänge oder Bachelor- und
Masterstudiengänge: Agrar-, forst- und gartenbauwissenschaftliche
Studiengänge einschließlich Landespflege und Umweltschutz
Biochemie Biologie Biotechnologie Chemie und Lebensmittelchemie
Lebensmitteltechnologie Umweltschutztechnik, b) Lehramt an beruflichen Schulen: Landwirtschaftliche
Fächer jeweils als berufliche Fachrichtungen; 3.3.4.2.4 Fachrichtung Ernährung und Hauswirtschaft: a) Diplom- und Magisterstudiengänge oder Bachelor- und
Masterstudiengänge: Biochemie Biologie Brauwesen und
Getränketechnologie Chemie und Lebensmittelchemie
Lebensmitteltechnologie Ökotrophologie, b) Lehramt an beruflichen Schulen:Ernährungs- und
Hauswirtschaftswissenschaft jeweils als berufliche Fachrichtungen, c) Lehramt für allgemein bildende Schulen oder einzelner
Schularten der Sekundarstufe I: Ernährungs- und
Hauswirtschaftswissenschaft jeweils als Fach; 3.3.4.2.5 Fachrichtung Gesundheit und Soziales: a) Diplom- und Magisterstudiengänge oder Bachelor- und
Masterstudiengänge: Pädagogik, einschließlich Schul-,
Sonder- und Sozialpädagogik, Psychologie Biologie Biochemie
Pflegewissenschaften Gesundheitswissenschaften
Sozialwissenschaften, b) Lehramt an beruflichen Schulen: Sozialpädagogik
Pflegewissenschaften Gesundheitswissenschaften jeweils als
berufliche Fachrichtungen, c) Sonderpädagogisches Lehramt, d) Lehramt für allgemein bildende Schulen der Primarstufe
und aller oder einzelner Schularten der Sekundarstufe I. 3.3.5 Abschlusszeugnis der Fachschule In das Abschlusszeugnis der Fachschule ist zusätzlich der folgende
Vermerk einzutragen: "Der Abschluss der Fachschule entspricht der Rahmenvereinbarung
über Fachschulen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 7.11.2002 in
der jeweils geltenden Fassung) und wird von allen Ländern der
Bundesrepublik Deutschland anerkannt." 3.3.6 Fachschule Sozialpädagogik In das Abschlusszeugnis der Fachschule Sozialpädagogik ist ein
zusätzlicher Vermerk aufzunehmen: ,Der Berufsabschluss Staatlich
anerkannte Erzieherin/ Staatlich anerkannter Erzieher kann von der
Hochschule mit bis zu 90 Credit-Points auf ein einschlägiges
Hochschulstudium angerechnet werden (Empfehlung der Kultusministerkonferenz zur
Anrechnung von außerhalb des Hochschulwesens erworbenen Kenntnissen und
Fähigkeiten auf ein Hochschulstudium (I) und (II) vom 28. 6. 2002 und 18.
9. 2008). 3.3.7 Fachschule Seefahrt In das Abschlusszeugnis der Fachschule Seefahrt ist zusätzlich
folgender Vermerk aufzunehmen: Die Ausbildung wurde nach den Vorschriften der Verordnung
über berufsbildende Schulen (BbS-VO) vom 10. 6. 2009 (Nds. GVBl. S. 243),
zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 13. 1. 2017 (Nds.
GVBl. S. 8), und der Ergänzenden Bestimmungen für das berufsbildende
Schulwesen (EB-BbS), RdErl. des MK vom 10. 6. 2009 (Nds. MBl. S. 538), zuletzt
geändert durch RdErl. vom 14. 1. 2017 (Nds. MBl. S. 136),
durchgeführt und entspricht der Rahmenordnung der Ausbildung und
Prüfung von nautischen und technischen Schiffsoffizieren an den
seefahrtbezogenen Fachschulen der Länder (Rahmen-APO See) vom 2. 11. 2015.
Vorbehaltlich der Nachweise über die Befähigung im
Schiffssicherheitsdienst dient dieses Zeugnis nach § 5 (1) Nr. 3 a der
Seeleute-Befähigungsverordnung (See-BV) dem Nachweis der fachlichen
Eignung für den Erwerb des Befähigungszeugnisses zum/zur
____________________________________________________________________________Subject
to the proof of proficiency in ship safety training, this document serves to
provide evidence of the professional aptitude according to § 5 (1) No. 3 a
of the Seafarers Competenciens and Proficiencies Regulations (See-BV) for
the issuance of a certificate as
..............................................................................
3.3.8 Zeugnis über den Erwerb der Fachhochschulreife und des
schulischen Teils der Fachhochschulreife 3.3.8.1 Abschlusszeugnis der Fachoberschule In das Abschlusszeugnis der Fachoberschule ist zusätzlich folgender
Vermerk aufzunehmen: Entsprechend der Rahmenvereinbarung über
die Fachoberschule - Beschluss der Kultusministerkonferenz in der Fassung vom
1.10.2010 - berechtigt dieses Zeugnis in allen Ländern der Bundesrepublik
Deutschland zum Studium an Fachhochschulen." 3.3.8.2 Abschlusszeugnis der Fachschule, einschließlich der
Fachschule Seefahrt Wird mit dem Abschluss der Fachschule die Fachhochschulreife erworben,
ist zusätzlich der folgende Vermerk einzutragen:Entsprechend der
Vereinbarung über den Erwerb der Fachhochschulreife in beruflichen
Bildungsgängen - Beschluss der Kultusministerkonferenz in der Fassung vom
9.3.2001 - berechtigt dieses Zeugnis in allen Ländern der Bundesrepublik
Deutschland zum Studium an Fachhochschulen." 3.3.8.3 Abschlusszeugnis des Ergänzungsbildungsganges beim Erwerb
der Fachhochschulreife nach § 29 Abs. 1 Nrn. 4 bis 6 BbS-VO In das Abschlusszeugnis des Ergänzungsbildungsganges zum Erwerb der
Fachhochschulreife sind, wenn die Fachhochschulreife nach § 29 Abs. 1 Nrn.
4 bis 6 BbS-VO erworben wurde, die im Ergänzungsbildungsgang erteilten
Unterrichtsfächer auszuweisen und zu benoten. Zusätzlich zu den Vermerken nach den Nummern 3.3.2 und 3.3.3 ist
folgender Vermerk einzutragen: Durch den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zur/zum ___________________________________________________________
(Berufsabschlüsse nach § 29 Abs. 1 Nrn. 4 bis 6 BbS-VO) und des Ergänzungsbildungsganges werden die Voraussetzungen der
9.3.2001 - erfüllt. Entsprechend dieser Vereinbarung berechtigt dieses
Zeugnis in allen Ländern der Bundesrepublik Deutschland zum Studium an
Fachhochschulen. Dieses Zeugnis gilt nur in Verbindung mit dem Berufsabschlusszeugnis der
___________________________________________________________(Schule,
die den vorgenannten Berufsabschluss bescheinigt hat) vom ................................. " 3.3.8.4 Zeugnis der Fachhochschulreife nach dem Besuch des Beruflichen
Gymnasiums oder der gymnasialen Oberstufe und der Praxis Wer die Fachhochschulreife nach § 29 Abs. 1 Nr. 7 BbSVO erworben
hat, erhält ein Zeugnis über den Erwerb der Fachhochschulreife, in
das neben den Vermerken nach den Nummern 3.3.2 und 3.3.3 folgender Zusatz
einzutragen ist: Dem Zeugnis liegt die Vereinbarung zur Gestaltung der gymnasialen
Oberstufe in der Sekundarstufe II - Beschluss der Kultusministerkonferenz in
der Fassung vom 1.10.2010 zugrunde. Nach dieser Vereinbarung wird das Zeugnis
der Fachhochschulreife in allen Bundesländern - außer in den
Ländern Bayern und Sachsen - anerkannt. 3.3.8.5 Abschlusszeugnis des Ergänzungsbildungsganges beim Erwerb
des schulische Teils der Fachhochschulreife nach § 29 Abs. 2 BbS-VO In das Abschlusszeugnis des Ergänzungsbildungsganges zum Erwerb der
Fachhochschulreife sind, wenn der schulische Teil der Fachhochschulreife nach
§ 29 Abs. 2 BbS-VO erworben wurde, die im Ergänzungsbildungsgang
erteilten Unterrichtsfächer auszuweisen und zu benoten. Zusätzlich zu
den Vermerken nach den Nummern 3.3.2 und 3.3.3 ist folgender Vermerk
einzutragen: Dieses Zeugnis gilt nur in Verbindung mit dem Abschlusszeugnis der
__________________________________________(Berufsqualifizierende
Berufsfachschule) vom ....................... .'" 3.3.8.6 Zeugnis der Fachhochschulreife nach § 29 Abs. 3 BbS-VO Die Schule, die das Abschlusszeugnis des Ergänzungsbildungsganges
beim Erwerb des schulischen Teils der Fachhochschulreife nach § 29 Abs. 2
BbS-VO ausgestellt hat, erkennt auf Antrag die Fachhochschulreife zu, wenn eine
Berufsausbildung, eine Berufstätigkeit oder ein einschlägiges
Praktikum nach § 29 Abs. 3 BbS-VO nachgewiesen wird. Sie erteilt darüber ein Zeugnis, in das zusätzlich zu den
Vermerken nach den Nummern 3.3.2 und 3.3.3 folgender Vermerk aufzunehmen ist:
Sie/Er hat eine Berufsausbildung/eine hauptberufliche
Tätigkeit/ein einschlägiges Praktikum am
dadurch mit Wirkung von diesem Tage die Fachhochschulreife erworben. Durch den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zur/zum ___________________________________________________(Berufsabschlüsse
nach § 29 Abs. 1 Nrn. 4 bis 6 BbS-VO) und des Ergänzungsbildungsganges werden die Voraussetzungen der
_________________________________________________________(Schule,
die den vorgenannten Berufsabschluss bescheinigt hat) vom  ." 3.4 Abgangszeugnis und -bescheinigung 3.4.1 Wer die Schule am Ende eines Bildungsganges - in der Berufsschule
mit Teilzeit- oder Blockunterricht bei Beendigung des
Berufsausbildungsverhältnisses - verlässt, ohne den Bildungsgang nach
Maßgabe der Vorschriften der BbS-VO erfolgreich besucht zu haben,
erhält ein Abgangszeugnis. Auf Antrag kann statt eines Abgangszeugnisses
eine Bescheinigung über den Schulbesuch ausgestellt werden. 3.4.2 Wer die Schule vor dem Ende des laufenden Bildungsganges
verlässt, erhält auf Antrag ein Abgangszeugnis, wenn eine Bewertung
der Leistungen möglich ist. 3.5 Jahreszeugnis in der Berufsschule Eine Schülerin oder ein Schüler der Berufsschule mit
Teilzeitunterricht oder Blockunterricht erhält am Ende des Schuljahres
bzw. des in diesem Schuljahr zuletzt erteilten Blockunterrichts ein Zeugnis,
sofern der Besuch der Berufsschule zu diesem Zeitpunkt nicht endet. In der
Berufsschule für Ausbildungsberufe mit dreieinhalbjähriger
Ausbildungsdauer wird am Ende des dritten Ausbildungsjahres kein Jahreszeugnis
erteilt; in diesem Fall gelten die letzten eineinhalb Jahre als ein Schuljahr.
3.6 Zeugnis des Berufsvorbereitungsjahres Am Ende des Berufsvorbereitungsjahres werden ein Zeugnis, beim Vorliegen
der Voraussetzungen des § 25 Nr. 1 BbSVO mit dem Vermerk nach Nummer
3.3.2, und eine Bescheinigung über die Lerninhalte der berufsbezogenen
Ausbildung ausgestellt. 3.7 Sonstige Zeugnisse und Bescheinigungen 3.7.1 Wer den Bildungsgang nicht erfolgreich besucht, aber den
Bildungsgang oder die Abschlussklasse wiederholen will, erhält ein
Zeugnis. 3.7.2 Schülerinnen und Schüler, die am Ende der Klasse 1 der
zweijährigen Fachschule - Lebensmitteltechnik - oder - Hauswirtschaft -
die Berechtigung zum Führen einer Berufsbezeichnung erwerben, erhalten ein
Zeugnis mit dem Vermerk nach Nummer 3.3.1. 3.7.3 Schülerinnen und Schüler, die die zweijährige
Fachschule nach Anlage 8 zu § 33 BbS-VO erfolgreich besucht haben,
erhalten eine Urkunde über die zuerkannte Berechtigung zum Führen der
jeweiligen Berufsbezeichnung. 3.8 Studienbuch im Beruflichen Gymnasium In das nach § 6 Abs. 2 der Anlage 7 zu § 33 BbS-VO von den
Schülerinnen und Schülern in der Qualifikationsphase des Beruflichen
Gymnasiums zu führende Studienbuch wird am Ende eines jeden Halbjahres
für jedes Fach die erreichte Punktzahl eingetragen. Die Richtigkeit der
Eintragungen wird von der Schule bestätigt. Am Ende eines Schuljahres wird
das Studienbuch zusätzlich von der Schulleiterin oder dem Schulleiter
unterschrieben. 3.9 Deutscher Qualifikationsrahmen (DQR) 3.9.1 Auf dem Zeugnis des Berufsvorbereitungsjahres nach Nummer 3.6 und
allen Abschlusszeugnissen der berufsbildenden Schulen mit Ausnahme der
Fachoberschule, der Berufsoberschule und des Beruflichen Gymnasiums ist die
erreichte Niveaustufe nach dem Deutschen Qualifikationsrahmen zu vermerken. Die
jeweilige Niveaustufe richtet sich nach der von der
Bund-Länder-Koordinierungsstelle (B-L-KS DQR) erarbeiteten und vom
Bundesministerium für Bildung und Forschung veröffentlichten Liste
der zugeordneten Qualifikationen (http://www.dqr.de/content/2453.php). 3.9.2 In dem Zeugnis des Berufsvorbereitungsjahres wird die Niveaustufe
1 vermerkt, wenn Leistungen nachgewiesen wurden, die dem § 23 Abs. 2 Satz
2 BbS-VO entsprechen. 3.9.3 Die Berufseinstiegsklasse und die einjährige
Berufsfachschule, die nicht auf dem Sekundarabschluss I - Realschulabschluss
aufbaut, werden der Niveaustufe 2 zugeordnet. 3.9.4 Die Klasse 2 der zweijährigen Berufsfachschule, die zum
Sekundarabschluss I - Realschulabschluss führt, und die einjährige
Berufsfachschule, die auf dem Sekundarabschluss I - Realschulabschluss aufbaut,
werden der Niveaustufe 3 zugeordnet. 3.9.5 Für das Ausweisen der Niveaustufen
auf den Zeugnissen berufsbildender Schulen sind die folgenden Formulierungen zu
verwenden: 3.9.5.1 Berufsschulabschlusszeugnis:,Der
Abschluss ist in Verbindung mit dem Berufsabschluss (Prüfung vor der
zuständigen Stelle) im Deutschen und Europäischen
Qualifikationsrahmen dem Niveau ......... zuzuordnen. 3.9.5.2 Abschlusszeugnisse doppelqualifizierender
Berufsfach- und Fachschulen:,Der Abschluss .........
(Berufsabschlussbezeichnung) ist im Deutschen und Europäischen
Qualifikationsrahmen dem Niveau ......... zugeordnet. 3.9.5.3 Abschlusszeugnisse berufsqualifizierender
Berufsfach- und Fachschulen ohne Doppelqualifizierung, der
Berufseinstiegsklasse und der Berufsfachschulen (die zu einem schulischen
Abschluss führen):,Der Abschluss ist im Deutschen und
Europäischen Qualifikationsrahmen dem Niveau .........
zugeordnet. 3.9.5.4 Zeugnisse des
Berufsvorbereitungsjahres:,Das Zeugnis ist im Deutschen und
Europäischen Qualifikationsrahmen dem Niveau 1
zugeordnet.. 4. Anlagen zu Zeugnissen
(Portfolio) 4.1 Die Schule kann Abschlusszeugnissen
Anlagen beifügen, aus denen sich die Beschreibung - der Bildungsziele, - des vermittelten Berufsprofils, - der besonderen Schwerpunktbildung, - der vermittelten Kompetenzen, - der Credit-Points der bestandenen Module
im Modulhandbuch; zusätzlich können hier Credit-Points ausgewiesen
werden, wenn weitergehende Anrechnungsmöglichkeiten gegeben sind, - die in der praktischen Ausbildung oder in
einem Förderkonzept erworbenen Kenntnisse und Erfahrungen sowie - anderer wesentlicher Qualifikationen (z.
B. Europass) ergeben. Diese Beschreibung kann auch mehrsprachig vorgenommen werden. 4.2 Für die Abschlusszeugnisse der Berufsfachschulen und der
Fachschulen hat die Kultusministerkonferenz als einen Teil des Europasses
,europass
Zeugniserläuterungen erarbeitet, die als Anlagen für diese
Zeugnisse verwendet werden können.Diese können unter der
abgerufen werden. Nähere Informationen zum Europass stehen unter der
Internet-Adresse http://www.europass-info.de/ zur Verfügung. 4.3 In den Zeugnissen der einjährigen Berufsfachschulen sind die
dualen Ausbildungsberufe zu benennen, für die die Berufsfachschule die
Kompetenzen des ersten Ausbildungsjahres vermittelt hat. Außerdem
können darüber hinaus vermittelte Kompetenzen vermerkt werden. 5.
Unterrichtsversäumnis, Arbeits- und Sozialverhalten In Zeugnisse der Berufsschule, der Berufseinstiegsschule, der
Berufsfachschule nach Anlage 3 zu § 33 BbS-VO, der Klasse 1 der
berufsqualifizierenden Berufsfachschule, der Klasse 11 der Fachoberschule und
der Einführungsphase des Beruflichen Gymnasiums sind auch Angaben und
Bemerkungen über entschuldigte und unentschuldigte
Unterrichtsversäumnisse sowie das Arbeits- und Sozialverhalten der
Schülerin oder des Schülers aufzunehmen. In anderen Zeugnissen
berufsbildender Schulen dürfen keine entsprechenden Eintragungen
vorgenommen werden. 5.1 Angaben über Unterrichtsversäumnisse Angaben über entschuldigt oder unentschuldigt versäumte
Unterrichtstage sind in den Kopfteil des Zeugnisses aufzunehmen. 5.2 Bewertung des Arbeits- und des Sozialverhaltens Das Arbeits- und Sozialverhalten soll auf der
Grundlage von Beobachtungen, die sich auch über den Unterricht hinaus auf
das Schulleben erstrecken, bewertet werden. Die Bewertung des Arbeitsverhaltens
soll sich vor allem auf folgende Gesichtspunkte beziehen: - Leistungsbereitschaft und Mitarbeit, - Ziel- und Ergebnisorientierung, - Kooperationsfähigkeit, - Selbstständigkeit. Die Bewertung des
Sozialverhaltens soll sich vor allem auf folgende Gesichtspunkte beziehen: - Selbstbewusstsein und Reflexionsfähigkeit, - Vereinbaren und Einhalten von Regeln, - Konfliktfähigkeit, - Hilfsbereitschaft und Respektieren anderer, - Übernehmen von Verantwortung, - Mitgestaltung des Gemeinschaftslebens. Die Bewertung des Arbeits- und des
Sozialverhaltens erfolgt durch Beschl. der Klassenkonferenz. Die
Klassenkonferenz trifft eine zusammenfassende Bewertung sowohl zum
Arbeitsverhalten als auch zum Sozialverhalten. Dabei sind fünf Abstufungen
in folgender standardisierter Form zu verwenden und durch Hervorhebung
einzelner Gesichtspunkte zu ergänzen: - verdient besondere Anerkennung, - entspricht den Erwartungen in vollem Umfang, - entspricht den Erwartungen, - entspricht den Erwartungen mit Einschränkungen,
- entspricht nicht den Erwartungen. Die Gesamtkonferenz kann entscheiden, dass für die gesamte Schule
oder für einzelne Fachbereiche die standardisierten Bemerkungen ohne
Hervorhebung einzelner Gesichtspunkte verwendet oder durch freie Formulierungen
ersetzt werden. 6. Nicht benotete
Fächer, Lernfelder, Module, Lerngebiete und Qualifizierungsbausteine 6.1 Ist eine Leistung im Zeugnis nicht mit einer Note zu versehen, ist
teilgenommen zu vermerken. 6.2 Ist der Unterricht in einem Fach, Lernfeld, Modul oder Lerngebiet
aus schulorganisatorischen Gründen nicht erteilt worden, so ist anstelle
der Note nicht erteilt zu vermerken. 6.3 Hat sich eine Schülerin oder ein Schüler vom
Religionsunterricht abgemeldet und wird kein Unterricht in Werte und Normen
nach § 128 NSchG erteilt, so ist der Vermerk nicht
teilgenommen einzutragen. 6.4 Wenn eine Schülerin oder ein Schüler von der Teilnahme am
Sportunterricht befreit worden ist, ist befreit einzutragen. 6.5 Können die Leistungen aus Gründen, die die Schülerin
oder der Schüler nicht zu vertreten hat, in einzelnen Fächern,
Lernfeldern, Modulen, Lerngebieten oder Qualifizierungsbausteinen nicht
beurteilt werden, so ist anstelle einer Note der Vermerk kann nicht
beurteilt werden aufzunehmen. 7. Benachrichtigungen Die Erziehungsberechtigten einer
Schülerin oder eines Schülers sind über - die Gefährdung der Versetzung, - die Gefährdung des Abschlusses, - die Nichtversetzung, - das Nichtbestehen der Abschlussprüfung, - den erfolglosen Besuch des Bildungsganges zu unterrichten. Über die Gefährdung der Versetzung oder des Abschlusses ist
durch einen Vermerk auf einem Zeugnis oder in anderer geeigneter schriftlicher
Form so rechtzeitig zu unterrichten, dass noch eine Verbesserung der Leistungen
der Schülerin oder des Schülers möglich ist. Die Eltern
volljähriger Schülerinnen und Schüler sind in diesen Fällen
zu benachrichtigen, sofern die Schülerin oder der Schüler nicht
widerspricht. Eine unterbliebene Unterrichtung begründet keinen Anspruch
auf Versetzung oder Vergabe des Abschlusses. Dritter Abschnitt
Klassenbildung Auf der Grundlage der folgenden fachlichen und quantitativen
Anforderungen bilden die Schulen Klassen, anderweitig organisierte Lerngruppen
und Praxisgruppen selbstständig nach eigenem pädagogischen und
fachlichen Ermessen sowie im Rahmen der vorhandenen organisatorischen
Möglichkeiten und des ihnen tatsächlich zur Verfügung stehenden
Lehrkräftesollstunden-Budgets (Schulbudget). 1. Fachliche Anforderungen an die Bildung von
Klassen Die Erfüllung des Bildungsauftrages der berufsbildenden Schulen
erfordert die Einrichtung fachlich und jahrgangsweise gegliederter Klassen.
Für die Bildung von Klassen werden daher folgende Rahmenvorgaben gegeben:
1.1 Berufsschule In der Berufsschule können folgende Klassen gebildet werden: 1.1.1 Klassen ohne äußere Differenzierung Auszubildende einzelner oder verschiedener anerkannter
Ausbildungsberufe, deren jeweilige Curricula für den berufsbezogenen
Lernbereich sich nicht um mehr als etwa 25 v.H. voneinander unterscheiden,
werden in jahrgangsweise gegliederten Fachklassen unterrichtet. Eine
äußere Differenzierung ist daher nicht erforderlich. 1.1.2 Klassen mit äußerer Differenzierung Auszubildende verschiedener anerkannter Ausbildungsberufe, deren
jeweilige Curricula für den berufsbezogenen Lernbereich sich um mehr als
etwa 25 v.H. voneinander unterscheiden, können in Berufsgruppenklassen mit
äußerer Differenzierung zusammengefasst werden. Die
äußere Differenzierung kann je nach Unterschied der Curricula einen
Umfang bis zur Höhe der Unterrichtsstunden des berufsbezogenen
Lernbereichs haben. 1.1.3 Jahrgangsübergreifende Fachklassen Werden Schülerinnen und Schüler einzelner oder verschiedener
anerkannter Ausbildungsberufe, deren jeweilige Curricula für
berufsbezogenen Lernbereich sich nicht um mehr als etwa 25 v.H. voneinander
unterscheiden, ausnahmsweise in jahrgangsübergreifenden Klassen
zusammengefasst, so ist eine äußere Differenzierung bis zur
Hälfte dieser Unterrichtsstunden möglich. Die Entscheidung darüber, wie groß die Übereinstimmung
der jeweiligen Curricula ist und welchen Umfang die äußere
Differenzierung haben muss, trifft die berufsbildende Schule nach eigenem
pädagogischen und fachlichen Ermessen auf der Basis der Ordnungsmittel
für den Unterricht in berufsbildenden Schulen im Rahmen der vorhandenen
organisatorischen Möglichkeiten. 1.2 Berufsbildende Schulen in Vollzeitform Berufsbildende Schulen in Vollzeitform müssen jahrgangsweise
organisiert werden. Verschiedene Fachrichtungen derselben Schulform können
in einer Klasse zusammengefasst werden; für den fachrichtungsspezifischen
Unterricht können die Schülerinnen und Schüler einer
Fachrichtung jeweils in getrennten Gruppen unterrichtet werden
(äußere Differenzierung). 2. Quantitative
Anforderungen an die Klassenbildung 2.1 Die Bildung von Klassen und anderweitig
organisierten Lerngruppen muss sich im Rahmen des für jede Schule nach
Nummer 3 berechneten Schulbudgets an Unterrichtsstunden - für den theoretischen Unterricht und - für den praktischen Unterricht halten. Die Schule entscheidet in diesem Rahmen
eigenverantwortlich über die Organisation des Unterrichts (z.B.
Einrichtung von Klassen, von anderweitig organisierten Lerngruppen und von
Praxisgruppen, über Angebote für äußere Differenzierung,
über die Teilung von Klassen, über Doppelbesetzungen mit
Lehrkräften) und legt den Bedarf an Lehrkräftesollstunden für
ihre Unterrichtsorganisation fest. Die Lehrkräftesollstunden für diese
Organisationsmaßnahmen insgesamt dürfen das jeweilige Schulbudget
der Schule nicht überschreiten. 2.2 Bei den organisatorischen Entscheidungen nach Nummer 2.1 haben die
Schulen einer hohen und gleichmäßigen Unterrichtsversorgung in allen
Schulformen Vorrang einzuräumen. 3. Berechnung des
Lehrkräftesollstunden-Budgets der Schule 3.1 Jede berufsbildende Schule ermittelt zu Beginn des Schuljahres auf
der Basis der Schülerzahlen und der Festlegungen des
Faktorenverzeichnisses, das von der obersten Schulbehörde für das
jeweilige Schuljahr erstellt wird, ihr Schulbudget für den theoretischen
Unterricht und ihr Schulbudget für den praktischen Unterricht. Den
Stichtag zur Ermittlung der Schulbudgets legt die oberste Schulbehörde
fest. Die Schulbudgets werden zum Termin der amtlichen Schulstatistik
überprüft. 3.2 In der Berufsschule und dem
Berufsvorbereitungsjahr wird das Schulbudget für den theoretischen
Unterricht nach einem differenzierten klassenbezogenen Sollstundenwert oder bei
Überschreiten der folgenden Grenzwerte nach einem schülerbezogenen
Sollstundenwert errechnet: a) Berufsschule - Teilzeit Gruppen von ... 7 bis 13 Schülerinnen und Schülern: 0,8 x Klassenfaktor 14 bis 30 Schülerinnen und Schülern: 1,0 x Klassenfaktor 31 bis 48 Schülerinnen und Schülern: 2,0 x Klassenfaktor; b) Berufsvorbereitungsjahr und Berufsschule für
Ausbildungen nach § 66 BBiG oder § 42m der Handwerksordnung Gruppen von ... 7 bis 8 Schülerinnen und Schülern: 0,8 x Klassenfaktor 9 bis 16 Schülerinnen und Schülern: 1,0 x Klassenfaktor 17 bis 28 Schülerinnen und Schülern: 2,0 x Klassenfaktor. Das Schulbudget für den praktischen Unterricht wird nach einem
schülerbezogenen Sollstundenwert errechnet. 3.3 In den übrigen Schulformen gemäß den §§
16, 17 Abs. 2 und §§ 18 bis 20 NSchG wird das Schulbudget für
den theoretischen und den praktischen Unterricht ausschließlich nach
einem schülerbezogenen Sollstundenwert errechnet. 3.4 Zur Berechnung des Schulbudgets bildet
die Schule jahrgangsweise gegliederte Gruppen. Diese Gruppen setzen sich
zusammen entweder - in der Berufsschule gemäß Nummer 3.2 aus den
Schülerinnen und Schülern einzelner oder verschiedener anerkannter
Ausbildungsberufe, deren jeweilige Curricula sich um weniger als etwa 25 v.H.
voneinander unterscheiden und die deshalb ohne äußere
Differenzierung unterrichtet werden können, oder - in anderen Bildungsgängen gemäß Nummer 3.3 jeweils
aus den Schülerinnen und Schülern derselben Schulform und derselben
Fachrichtung. Diese Gruppen sind auch die Grundlage für die Berechnung des
Schulbudgets für den praktischen Unterricht. 3.5 Gruppen werden bei der Budgetberechnung nur berücksichtigt,
wenn sie mehr als sechs Schülerinnen und Schüler umfassen. 3.6 In der Berufsschule und dem Berufsvorbereitungsjahr gemäß
Nummer 3.2 bestimmt sich der klassenbezogene Sollstundenwert nach den dort
genannten Bandbreiten. 3.7 In allen anderen Fällen werden die Schülerzahlen mit dem
jeweiligen Schüleranteilswert des Bildungsganges gemäß
Faktorenverzeichnis multipliziert. 3.8 Für Schülerinnen und Schüler mit ausgewiesenem
Förderbedarf in den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung,
körperliche und motorische Entwicklung, Sehen und Hören, die in einem
Bildungsgang inklusiv beschult werden, können personenbezogen bis zu
fünf Wochenstunden zusätzlich zur Verfügung gestellt werden.
4. Ausnahmen 4.1 Bei der Berechnung des Lehrkräftesollstunden-Budgets für
die Bildungsgänge in der Fachschule Seefahrt findet Nummer 3.5 keine
Anwendung. 4.2 Die Unterrichtsversorgung der Berufsschulklassen in den
Justizvollzugsanstalten, den Berufsbildungswerken, den durch die Arbeitsagentur
geförderten Berufsvorbereitungsmaßnahmen und den Klassen in den
Werkstätten für Behinderte wird durch individuelle Zuweisung von
Lehrerstunden sichergestellt. 5. Planzahlen für die
Neueinführung von Bildungsgängen Für die Neueinführung von Bildungsgängen an
Schulstandorten muss eine Planzahl von 27 Schülerinnen oder Schülern
erreicht werden. Die tatsächliche Klassenfrequenz zu Beginn des
Schuljahres darf 22 nicht unterschreiten. Die Sätze 1 und 2 gelten nicht
für Bildungsgänge, die ausschließlich für Menschen mit
Behinderungen vorgesehen sind. Vierter Abschnitt Rechtsstellung der Schülerinnen und Schüler
Ende der Schulpflicht Aufgrund § 70 Abs. 6 Satz 2 NSchG wird
festgestellt, dass ein weiterer Schulbesuch von Schulpflichtigen im
Sekundarbereich II entbehrlich ist, wenn Auszubildende ein mindestens dreijähriges
Berufsausbildungsverhältnis wegen vorzeitiger Zulassung zur
Abschlussprüfung oder Kürzung der Ausbildungszeit erfolgreich
beenden, Auszubildende die Abschlussprüfung, die aus organisatorischen
Gründen vor Ablauf der dreijährigen Ausbildungszeit durchgeführt
wird, bestehen, Auszubildende ein Berufsausbildungsverhältnis, dessen Dauer
weniger als drei Jahre beträgt, in der vorgesehenen Zeit oder vorzeitig
erfolgreich beenden, Auszubildende eine Stufe einer Stufenausbildung nach zwei Jahren
erfolgreich beenden, es sei denn, dass sie die weitere Stufe unmittelbar
anschließen, Auszubildende eine Stufenausbildung erfolgreich beenden, deren Dauer
bis zum Abschluss der letzten Stufe weniger als drei Jahre beträgt, Auszubildende ihre Ausbildung abbrechen, kein neues
Berufsausbildungsverhältnis begründen und die Berufsschule mindestens
zwei Jahre besucht haben, Auszubildende in einem Ausbildungsberuf, bei dem die
Abschlussprüfung in eine Kenntnis- und eine Fertigkeitsprüfung
unterteilt ist, die Abschlussprüfung insgesamt nicht bestanden, jedoch in
der Kenntnisprüfung mindestens ausreichende Leistungen erbracht haben und
die Kenntnisprüfung nicht wiederholen müssen, Aussiedlerinnen und Aussiedler sowie Ausländerinnen und
Ausländer, die nach Beginn eines Schuljahres in die Bundesrepublik
Deutschland einreisen, im Laufe dieses Schuljahres das 18. Lebensjahr vollenden
und kein Berufsausbildungsverhältnis eingehen oder Schülerinnen und Schüler, die den schulischen Teil der
Fachhochschulreife in der gymnasialen Oberstufe erworben haben, ein
einjähriges berufsbezogenes Praktikum nach § 1 Abs. 3 AVO-GOBAK
ableisten. Fünfter Abschnitt Kosten Prüfung für
Nichtschülerinnen und Nichtschüler und Fernlehrgangsteilnehmerinnen
und Fernlehrgangsteilnehmer im Bereich des berufsbildenden Schulwesens Mitglieder eines Prüfungsausschusses
für Nichtschülerinnen und Nichtschüler oder
berufsbildenden Schulwesens erhalten eine Entschädigung nach Maßgabe
der folgenden Bestimmungen: 1.
Vergütungssätze: 1.1 Für die Beurteilung einer
schriftlichen Klausur unter Aufsicht bei - mindestens fünfstündiger
Bearbeitungszeit 11,25 EUR, - mindestens vierstündiger Bearbeitungszeit 9,00 EUR, - mindestens dreistündiger Bearbeitungszeit 6,75 EUR, - mindestens zweistündiger Bearbeitungszeit 4,50 EUR, - mindestens einstündiger Bearbeitungszeit 2,25 EUR. 1.2 Für die Abnahme der fachpraktischen
Prüfung und der mündlichen Prüfung - je Zeitstunde und Prüferin oder Prüfer 9,00 EUR, - höchstens jedoch pro Prüfungstag 45,00 EUR, - werden an einem Tag mehrere Prüfungsgruppen
geprüft, so erhöht sich der Höchstbetrag auf 63,00 EUR. 2. Mit der Vergütung
sind sämtliche im Zusammenhang mit der Durchführung der
Prüfungen verbundenen Arbeiten (Aufsichtsführung,
Protokollführung, Verwaltungstätigkeiten usw.) abgegolten. Bei der
Berechnung der Vergütung für die Abnahme von mündlichen und
fachpraktischen Prüfungen werden Zeiten bis zu 30 Minuten nach unten,
Zeiten über 30 Minuten nach oben auf volle Stunden ab- oder aufgerundet.
3. Einer Beamtin oder einem
Beamten darf eine Vergütung als Entschädigung für
Tätigkeiten bei der Abnahme von Prüfungen für
Nichtschülerinnen und Nichtschüler oder Fernlehrgangsteilnehmerinnen
und Fernlehrgangsteilnehmer im berufsbildenden Schulwesen nur gewährt
werden, wenn 3.1 diese Tätigkeiten nicht im Hauptamt ausgeübt werden
können und 3.2 sie oder er bei der nebenamtlichen Ausübung dieser
Tätigkeiten im Hauptamt nicht angemessen entlastet werden kann. Dies gilt für
Tarifbeschäftigte im Landesdienst entsprechend. 4. Die
Prüfungsvergütung unterliegt nicht dem Steuerabzug vom Arbeitslohn;
sie wird bei Vorliegen der Voraussetzungen durch Veranlagung zur
Einkommensteuer erfasst. 5. Neben der Vergütung
nach Nummer 1 erhalten die Mitglieder des Prüfungsausschusses
Reisekostenvergütung nach Maßgabe des BRKG. 6. Bei einer Erhöhung
der Vergütungssätze für Prüfungstätigkeiten im Bereich
der niedersächsischen Landesverwaltung gemäß Bezugserlass zu b
erhöhen sich die in Nummer 1 festgesetzten Vergütungssätze
prozentual entsprechend. Die sich ergebenden neuen Vergütungssätze
werden nach dem Komma auf volle Dezimalstellen aufgerundet. 7. Soweit besondere
Prüfungsausschüsse für die Prüfung von
Nichtschülerinnen und Nichtschülern oder Fernlehrgangsteilnehmerinnen
und Fernlehrgangsteilnehmern errichtet werden müssen, sind die durch
diesen Abschnitt entstehenden Ausgaben den Trägern von Vorbereitungskursen
für die Nichtschülerprüfung bzw. den Fernlehrgangsinstituten in
Rechnung zu stellen, die die Prüfungsteilnehmer auf die Prüfung
vorbereitet haben. Die den jeweiligen Prüfungsausschuss berufende
Schulbehörde hat mit den beteiligten Trägern der Vorbereitungskurse
bzw. den beteiligten Fernlehrgangsinstituten über die Organisation der
Prüfung sowie die Erstattung der nach diesem RdErl. entstehenden Ausgaben
einen öffentlich-rechtlichen Vertrag abzuschließen. Sechster Abschnitt Gastschulverhältnisse im Bereich der
öffentlichen berufsbildenden Schulen 1. Grundlagen der Gastschulverhältnisse
Nach den Vorschriften des NSchG können in Niedersachsen für
berufsbildende Schulen keine Schulbezirke festgelegt werden, die eine
Schülerin oder einen Schüler zum Besuch einer bestimmten
berufsbildenden Schule verpflichten. Eine niedersächsische Schülerin
oder ein niedersächsischer Schüler kann ihre oder seine Schulpflicht
daher auch durch den planmäßigen Besuch einer berufsbildenden Schule
eines benachbarten niedersächsischen Schulträgers oder eines anderen
Bundeslandes erfüllen. 1.1 Gastschulverhältnisse mit anderen Bundesländern
können begründet werden aufgrund von 1.1.1 Rahmenvereinbarungen der Länder (Beschlüsse der
Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder [KMK]) Die KMK hat am 26.1.1984, zuletzt geändert durch Beschluss vom
1.10.2010, die Rahmenvereinbarung über die Bildung
länderübergreifender Fachklassen für Schülerinnen und
Schüler in anerkannten Ausbildungsberufen mit geringer Zahl Auszubildender
beschlossen. Sie kann in der laufend aktualisierten Fassung unter
kmk.org.de > berufliche Bildung > Beschulung in sog.
Splitterberufen" abgerufen werden und wird für das Land Niedersachsen in
Kraft gesetzt; 1.1.2 bilateralen Vereinbarungen mit anderen Ländern; 1.1.3 Vereinbarungen einzelner niedersächsischer Schulträger
mit einzelnen Schulträgern anderer Bundesländer Da auch diese Vereinbarungen Auswirkungen auf die vom Land Niedersachsen
zu tragenden Personalkosten bzw. die ggf. vom Land Niedersachsen nach §
105 Abs. 8 NSchG zu erstattenden Sachkosten haben, ist zu ihrer Wirksamkeit die
Zustimmung des MK erforderlich. 1.2 Gastschulverhältnisse mit niedersächsischen
Schulträgern können begründet werden aufgrund von 1.2.1 Verordnungen der nachgeordneten Schulbehörde nach § 105
Abs. 3 NSchG Vor Erlass einer Verordnung sind die betroffenen Schulträger und
Träger öffentlicher Belange zu hören. Die Verordnung darf
rückwirkend nur in Kraft gesetzt werden, wenn alle betroffenen
Schulträger zustimmen oder aufgrund der besonderen Verhältnisse damit
rechnen mussten; 1.2.2 bilateralen Vereinbarungen oder durch ständige Praxis
einzelner niedersächsischer Schulträger. 2. Gastschulbeiträge 2.1 Voraussetzung für die Erhebung und Zahlung von
Gastschulbeiträgen von Schulträgern bzw. an Schulträger anderer
Bundesländer ist, dass eine Vereinbarung nach Nummer 1.1 vorliegt. 2.2 In der in Nummer 1.1.1 zitierten Rahmenvereinbarung der KMK haben
die Länder auf die gegenseitige Erstattung von Gastschulbeiträgen
verzichtet. Soweit Schulträger Vereinbarungen nach Nummer 1.1.3 treffen,
soll angestrebt werden, dass auf die Erhebung von Gastschulbeiträgen
verzichtet wird. In diesem Fall erstattet das Land Niedersachsen dem
niedersächsischen Schulträger nach Maßgabe der Nummer 3 die
durch die Beschulung der nicht niedersächsischen Schülerinnen und
Schüler entstehenden Sachkosten. 2.3 Ist die Zahlung von Gastschulbeiträgen vereinbart, werden diese
von den betroffenen niedersächsischen Schulträgern in Höhe der
Personal- und Sachkosten gezahlt bzw. erhoben. Bei der Abrechnung zwischen dem
niedersächsischen Schulträger und dem Land Niedersachsen wird
pauschal ein Sachkostenanteil von einem Sechstel und ein Personalkostenanteil
von fünf Sechsteln des Gastschulbeitrages zugrunde gelegt. Der
Personalkostenanteil des Gastschulbeitrages wird zwischen der
Niedersächsischen Landesschulbehörde und dem niedersächsischen
Schulträger abgerechnet. 3. Erstattung der Sachkosten durch das Land
Niedersachsen nach § 105 Abs. 8 NSchG 3.1 Voraussetzung für eine Erstattung der Sachkosten Die Voraussetzungen des § 105 Abs. 8
NSchG für einen Anspruch auf Erstattung der Sachkosten für die
Beschulung nicht niedersächsischer Schülerinnen und Schüler sind
erfüllt, wenn - eine Vereinbarung nach Nummer 1.1 vorliegt und - in der Vereinbarung auf die Erhebung von Gastschulbeiträgen
gegenseitig verzichtet wurde. Die Erstattung der Sachkosten ist damit nicht
möglich für Schülerinnen und Schüler aus anderen
Bundesländern, die lediglich in Einzelfällen aus persönlichen
Gründen und nicht planmäßig in Abstimmung mit einem anderen
Bundesland oder einem nicht niedersächsischen Schulträger in
Niedersachsen beschult werden. 3.2 Höhe der Sachkostenerstattung nach § 105 Abs. 8 NSchG Die Sachkosten für die Beschulung der
nicht niedersächsischen Schülerinnen und Schüler werden den
niedersächsischen Schulträgern nach folgenden einheitlichen
Sätzen erstattet: 3.2.1 je Schülerin oder Schüler einer Berufsschule
mit Teilzeitunterricht oder Vollzeitunterricht in zusammenhängenden
Teilabschnitten (Blockunterricht) pro Schuljahr: 3.2.1.1 für die Beschulung 3.2.1.1.1 im Regelfall: 307 EUR 3.2.1.1.2 in Schulgebäuden an einem Ort, der hinsichtlich
des Angebots berufsbildender Schulen eine Monostruktur aufweist: 435 EUR 3.2.1.1.3 in Fällen, in denen die Voraussetzungen der Nummer
3.2.1.1.2 erfüllt sind und in denen aufgrund der Bildungsinhalte der
Berufsschule für einen Ausbildungsberuf ein überdurchschnittlicher
Sachkostenaufwand für Fachpraxiseinrichtungen entsteht: 767 EUR 3.2.1.2 für die Internatsunterbringung 128 EUR 3.2.2 je Schülerin oder Schüler einer
berufsbildenden Schule mit Vollzeitunterricht pro Schuljahr: 1 150 EUR. Siebenter Abschnitt Zertifizierung von Fremdsprachenkenntnissen in der
beruflichen Bildung Mit Beschluss vom 20.11.1998 i.d.F. vom 27.6.2008 hat die
Kultusministerkonferenz die Rahmenvereinbarung über die
Zertifizierung von Fremdsprachenkenntnissen in der beruflichen Bildung
beschlossen und darin die Standards für vier Niveaustufen festgelegt. Die
Vereinbarung ist durch RdErl. vom 13.6.2001 (Nds.MBl. S.610, SVBl. S.449),
zuletzt geändert durch RdErl. vom 22.6.2011 (Nds.MBl. S.523), für
Niedersachsen für unmittelbar verbindlich erklärt worden und damit
eine Zertifizierungsmöglichkeit i.S. von § 32 BbS-VO. Zur Durchführung dieser
Zertifizierungsmöglichkeit werden die folgenden Regelungen getroffen: Schülerinnen und Schüler, die mit dem Besuch einer
berufsbildenden Schule Kenntnisse und Fertigkeiten erworben haben, die der
KMK-Rahmenvereinbarung über die Zertifizierung von
Fremdsprachenkenntnissen in der beruflichen Bildung vom 20.11.1998 i.d.F. vom
27.6.2008 entsprechen, können bei der jeweiligen berufsbildenden Schule
einen Antrag auf Zulassung zur Zertifizierungsprüfung stellen. Die NLSchB bildet nach Bedarf bei einer Schule, schul- oder
bezirksübergreifend einen Prüfungsausschuss. Zur Vorbereitung der Prüfung nach § 32 BbS-VO wird eine
Arbeitsgruppe gebildet, die über die jährlich landeseinheitlichen
Prüfungsaufgaben entscheidet. Das NLQ wird - unbeschadet der Regelung zu Nummer 2 - mit der
organisatorischen, haushalts- und kassentechnischen Abwicklung der
Zertifizierungsprüfungen beauftragt. Die Aufgabe der Zertifizierung soll von den beteiligten
Lehrkräften und Bediensteten im Rahmen einer Nebentätigkeit geleistet
werden. Für diese Nebentätigkeit können pro Schuljahr
höchstens folgende Vergütungen gezahlt werden: a) Erstellung eines
Aufgabenvorschlages 78,00 EUR b) je Mitglied der Arbeitsgruppe
für die Vorbereitung der Prüfung für bis zu 16 Zeitstunden 10,00 EURpro
Zeitstunde c) Aufsicht über die schriftlicheEUR
Prüfung pro Prüfling 0,50 EUR d) Korrektur einer Klausur - Erster
Prüfer 13,00 EUR e) Korrektur einer Klausur - Zweiter
Prüfer 6,50 EUR f) Mündliche Prüfung - je
Prüfling und Prüfer 6,50 EUR g) Verwaltungstechnische Abwicklung der
Prüfung pro Prüfling 1,50 EUR. Die nach Maßgabe der für die niedersächsischen
Beamtinnen und Beamten geltenden Rechtsvorschriften entstehenden Reisekosten
und die sonstigen Materialkosten sollen einen Betrag von 15 EUR pro
Prüfling nicht überschreiten. Für die Zertifizierung der Fremdsprachenkenntnisse hat der
Prüfling nach Nummer 77.6.2 der Anlage (Kostentarif) zur AllGO vom
5.6.1997 (Nds.GVBl. S.171; 1998 S.501), zuletzt geändert durch Verordnung
vom 6.12.2010 (Nds.GVBl. S.570), eine Gebühr von 65 EUR zu zahlen. Die
Gebühr ist auf das Konto Nr. 106 022 270 des NLQ bei der Norddeutschen
Landesbank Girozentrale (BLZ 250 500 00) unter Angabe der Buchungsstelle und
der besuchten Schule zu überweisen. Achter AbschnittÜbergangs- und Schlussbestimmungen 1. Bildungsgänge, die
vor Inkrafttreten dieser Bestimmungen begonnen wurden, sind abweichend von den
Vorschriften des Ersten Abschnitts nach den vor Inkrafttreten dieser
Bestimmungen geltenden Regelungen zu beenden. 2. Die in den
Ordnungsmitteln für den Unterricht in berufsbildenden Schulen enthaltenen
Regelungen über Art und Umfang der Betreuung von Schülerinnen und
Schülern während eines Betriebspraktikums durch Lehrkräfte der
Schule sind auf Betriebspraktika i.S. von Nummer 2.12 des Ersten Abschnitts
nicht mehr anzuwenden. 3. Soweit Ordnungsmittel
für die Berufsschule noch nicht nach Lernfeldern geordnet sind, kann die
Schule den Unterricht in dem berufsbezogenen Lernbereich nach Maßgabe der
vor dem 1.8.2000 geltenden Stundentafeln erteilen. 4. Im Schuljahr 2016/2017
wird an Stelle der Klasse 2 der Berufsfachschule - Sozialpädagogische
Assistentin/ Sozialpädagogischer Assistent - die bisherige Klasse 2 der
Berufsfachschule - Sozialassistentin/Sozialassistent - mit dem Schwerpunkt
Sozialpädagogik weitergeführt. 5. Dieser RdErl. tritt am
1.8.2009 in Kraft. Der Bezugserlass zu a tritt mit Ablauf des 31.7.2009
außer Kraft Schule und Recht in Niedersachsen (www.schure.de)

References: § 66

§ 42
 § 67
 § 59
 § 69
 § 69
 § 59
 § 1
 § 71
 § 71
 § 22
 § 22
 § 3
 § 33
 § 31
 § 33
 § 5
 § 33
 § 5
 § 5
 § 29
 § 29
 § 29
 § 29
 § 29

§ 29
 § 29
 § 29
 § 29
 § 29
 § 25
 § 33
 § 6
 § 33
 § 23
 § 33
 § 128
 § 66
 § 42
 § 70
 § 1
 §
105
 § 105
 § 105
 § 105
 § 105
 § 32
 § 32