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BFH-Urteil vom 12.7.2006 (II R 75/04) BStBl. 2006 II S. 704
Der einleitende Teil des Abschn. 11 Abs. 4 Satz 1 VStR 1993/1995 (R 103 Abs. 4 ErbStR 1999/2003), wonach die Regelungen zur Neutralisierung des Kaskadeneffekts in Beteiligungsketten von Kapitalgesellschaften nur anwendbar sind, wenn die Obergesellschaft an der Untergesellschaft zu mehr als 50 v.H. beteiligt ist, erfasst auch die Fälle einer Organschaft zwischen den Gesellschaften (Abschn. 11 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 Satz 4 VStR 1993/1995).
BewG § 11 Abs. 2 Satz 2; VStR 1993/1995 Abschn. 11 Abs. 4; ErbStR 1999/2003 R 103 Abs. 4.
Vorinstanz: FG Düsseldorf vom 12. Oktober 2004 6 K 876/02 BA (EFG 2005, 338)
BFH-Urteil vom 25.1.2006 (I R 58/04) BStBl. 2006 II S. 707
Eine wesentliche Verbesserung eines Wirtschaftsguts i.S. des § 255 Abs. 2 Satz 1 Alternative 3 HGB kann auch in einer Veränderung mit dem Ziel einer neuen betrieblichen Gebrauchs- oder Verwendungsmöglichkeit begründet sein. Die dahin gehenden Feststellungen sind im Einzelfall vom FG zu treffen.
EStG 1992 § 6 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1; HGB § 255 Abs. 1, Abs. 2 Satz 1.
Vorinstanz: FG Mecklenburg-Vorpommern vom 21. April 2004 1 K 356/01 (EFG 2004, 1126)
BFH-Beschluss vom 1.6.2006 (IV B 200/04) BStBl. 2006 II S. 709
Die Entscheidung über das Vorliegen einer künstlerischen Tätigkeit erfordert im Bereich der Grenz- und Übergangsfälle besondere Sachkunde. Holt das Gericht in solchen Fällen kein Sachverständigengutachten ein, muss dies für die Verfahrensbeteiligten erkennbar sein. Die besondere Sachkunde des Gerichts muss sodann in den Urteilsgründen auch nachprüfbar dargelegt werden. Soweit sich dem Urteil vom 26. Februar 1987 IV R 105/85 (BFHE 149, 231, BStBl II 1987, 376) etwas anderes entnehmen lässt, hält der Senat daran nicht fest.
Vorinstanz: FG Düsseldorf vom 5. November 2004 1 K 3118/02 G
EStG § 2 Abs. 2 Nr. 2, § 4 Abs. 3, § 6 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2, § 11.
Vorinstanz: FG Baden-Württemberg, Außensenate Freiburg, vom 29. April 2004 14 K 220/99 (EFG 2006, 174)
Vorinstanz: FG Baden-Württemberg vom 18. Mai 2001 12 K 179/00
BFH-Urteil vom 21.6.2006 (XI R 50/05) BStBl. 2006 II S. 715
Die auf Arbeitnehmer beschränkte Steuerfreiheit für die Vorteile aus der privaten Nutzung von betrieblichen Personalcomputern und Telekommunikationsgeräten (§ 3 Nr. 45 EStG) verletzt nicht den Gleichheitssatz.
EStG § 3 Nr. 45.
Vorinstanz: FG Münster vom 17. August 2005 12 K 3383/03 E (EFG 2006, 21)
Aufwendungen für den Besuch allgemein bildender Schulen sind regelmäßig keine Werbungskosten EStG § 9 Abs. 1 Satz 1.
Vorinstanz: FG Bremen vom 14. Januar 2004 2 K 254/03 (1) (EFG 2004, 560)
BFH-Urteil vom 19.7.2006 (II R 1/05) BStBl. 2006 II S. 718
Die zur Entstehung der Erbschaftsteuer führende Geltendmachung des Pflichtteilsanspruchs setzt nicht die Bezifferung des Anspruchs voraus.
ErbStG § 3 Abs. 1 Nr. 1, § 9 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. b, § 10 Abs. 5 Nr. 2, § 13 Abs. 1 Nr. 11; BGB § 2303.
Vorinstanz: FG Köln vom 28. Oktober 2003 9 K 1425/00 (EFG 2005, 1137)
BFH-Urteil vom 17.5.2006 (II R 46/04) BStBl. 2006 II S. 720
Bestellt eine Kirchengemeinde einer kirchlichen Einrichtung mit karitativer Zielsetzung ein Erbbaurecht an einem Grundstück mit aufstehendem Alten- und Pflegeheim und hat diese Einrichtung den vereinbarten Erbbauzins so lange nicht zu zahlen, wie sie den Heimbetrieb fortführt, liegt eine von der Grunderwerbsteuer befreite Schenkung unter Lebenden vor.
GrEStG § 1 Abs. 1 Nr. 1, § 2 Abs. 2 Nr. 1, § 3 Nr. 2; ErbStG § 1 Abs. 1 Nr. 2, § 7 Abs. 1 Nr. 1, § 10 Abs. 9; GG Art. 20 Abs. 3, Art. 140; WRV Art. 137 Abs. 3 Satz 1.
Vorinstanz: FG Düsseldorf vom 7. Juni 2004 7 K 4251/02 GE (EFG 2005, 135)
BFH-Beschluss vom 21.8.2006 (VII B 333/05) BStBl. 2006 II S. 721
RL 70/156/EWG; KraftStG § 2 Abs. 2 Satz 1, § 8; PBefG § 4 Abs. 4.
BFH-Urteil vom 16.5.2002 (V R 56/00) BStBl. 2006 II S. 725
1. Wenn ein Unternehmer nachweisbar beabsichtigt, Bauleistungen für steuerpflichtige Vermietungsumsätze zu verwenden, entsteht das Recht auf sofortigen Abzug der ihm dafür gesondert berechneten Umsatzsteuer als Vorsteuer im Besteuerungszeitraum des Bezugs der Bauleistungen.
2. Die Aufgabe der Absicht, die empfangenen Bauleistungen für steuerpflichtige Vermietungsumsätze zu verwenden, im folgenden Besteuerungszeitraum, führt nicht rückwirkend zum Wegfall des Vorsteuerabzugsanspruchs. Vielmehr kann die Absichtsänderung zur Vorsteuerberichtigung führen.
UStG 1991/1993 § 15 Abs. 1 Nr. 1; Richtlinie 77/388/EWG Art. 17, Art. 20.
Vorinstanz: FG Nürnberg vom 14. August 2000 II 92/1999 (EFG 2000, 1357)
BFH-Urteil vom 9.2.2006 (V R 22/03) BStBl. 2006 II S. 727
UStG 1999 § 3 Abs. 1, § 17 Abs. 2 Nr. 3; Richtlinie 77/388/EWG Art. 5 Abs. 1 und 4.
BFH-Urteil vom 2.3.2006 (V R 49/05) BStBl. 2006 II S. 729
Ist die Umsatzsteuerfestsetzung für das Jahr der Anschaffung oder Herstellung eines gemischt genutzten Gegenstandes formell bestandskräftig und hat der Unternehmer oder - bei Fehlen oder Abweichung von der Umsatzsteuererklärung - das FA ein i.S. des § 15 Abs. 4 UStG sachgerechtes Aufteilungsverfahren angewandt, ist dieser Maßstab (auch für die nachfolgenden Kalenderjahre des Berichtigungszeitraumes) bindend.
UStG 1993/1999 § 15 Abs. 4; AO 1977 §§ 164, 168.
Vorinstanz: FG Düsseldorf vom 7. November 2003 1 K 3240/01 U
BFH-Urteil vom 30.3.2006 (V R 52/05) BStBl. 2006 II S. 731
UStG 1993 § 4 Nr. 12 Satz 1 und 2; Richtlinie 77/388/EWG Art. 13 Teil B Buchst. b Nr. 2.
Vorinstanz: Schleswig-Holsteinisches FG vom 9. Dezember 2004 4 K 97/00
BFH-Beschluss vom 27.6.2006 (V B 143/05) BStBl. 2006 II S. 732
Für die Anwendbarkeit der Regelung zur Berechnung der abziehbaren Vorsteuerbeträge nach Durchschnittssätzen gemäß § 23a UStG ist im ersten Kalenderjahr der unternehmerischen Betätigung der voraussichtliche Umsatz dieses Jahres maßgebend.
UStG 1999 § 23a; Richtlinie 77/388/EWG Art. 24 Abs. 1.
Vorinstanz: FG Baden-Württemberg vom 30. Juni 2005 10 K 270/03
BFH-Urteil vom 26.4.2006 (I R 122/04) BStBl. 2006 II S. 737
Der Erstattungsbetrag gemäß § 11 Abs. 2 AStG a.F. ist nicht nach § 233a AO 1977 zu verzinsen.
AStG a.F. § 11 Abs. 2; AO 1977 § 37 Abs. 2, § 233a.
Vorinstanz: FG Düsseldorf vom 9. November 2004 6 K 1569/02 AO (EFG 2005, 330)
BFH-Urteil vom 9.5.2006 (VII R 15/05) BStBl. 2006 II S. 738
1. Es ist kein hinreichender Grund ersichtlich, den zwischen zusammenveranlagten Ehegatten unentgeltlich zugewendeten Vermögenswert nach § 278 Abs. 2 AO 1977 einem zeitlich unbeschränkten Zugriff durch das FA auszusetzen, während die Anfechtung einer solchen Vermögensverschiebung nach dem AnfG bei nicht zusammenveranlagten Eheleuten nur zeitlich eingeschränkt möglich ist.
2. Soweit § 278 Abs. 2 AO 1977 eine zeitlich unbeschränkte Inanspruchnahme des Zuwendungsempfängers vorsieht, während das AnfG für vergleichbare Sachverhalte zeitlich begrenzte Anfechtungsmöglichkeiten eröffnet, liegt eine Regelungslücke vor, die durch eine analoge Anwendung von § 3 Abs. 1 AnfG zu schließen ist.
GG Art. 6 Abs. 1; AO 1977 § 278 Abs. 2; AnfG § 3 Abs. 1, § 4 Abs. 1.
Vorinstanz: FG Köln vom 19. Januar 2005 4 K 5620/03 (EFG 2005, 752)
BFH-Urteil vom 23.2.2006 (III R 66/03) BStBl. 2006 II S. 741
Der Anspruch auf Investitionszulage ist nicht zu verzinsen.
AO 1977 § 233a; InvZulG 1991 § 7.
Vorinstanz: Sächsisches FG vom 27. November 2002 3 K 1045/98
BFH-Urteil vom 12.7.2006 (II R 1/04) BStBl. 2006 II S. 742
BewG § 145 Abs. 3.
Vorinstanz: FG München vom 19. November 2003 4 K 1461/03 (EFG 2004, 552)
BFH-Urteil vom 22.2.2006 (I R 14/05) BStBl. 2006 II S. 743
Vergütungen aus Arbeit i.S. von Art. 14 DBA-Singapur "stammen" i.S. von Art. 21 DBA-Singapur aus Deutschland, wenn sie von einem hier ansässigen Arbeitgeber als Vergütung für die Tätigkeit in Singapur gezahlt werden.
DBA-Singapur Art. 14 Abs. 1 und 2, Art. 21, Art. 23 Abs. 1 Buchst. a Satz 1.
Vorinstanz: FG Baden-Württemberg (Außensenate Freiburg) vom 11. Januar 2005 14 K 94/03 (EFG 2005, 1594)
BFH-Urteil vom 14.3.2006 (VIII R 49/04) BStBl. 2006 II S. 746
Verzichtet ein GmbH-Gesellschafter zugunsten eines Mitgesellschafters unentgeltlich auf die Teilnahme an einer Kapitalerhöhung mit der Folge, dass seine bisher wesentliche Beteiligung zu einer unwesentlichen wird, beginnt der Lauf der Fünf-Jahres-Frist des § 17 Abs. 1 Satz 1 EStG erst mit der Eintragung der Kapitalerhöhung im Handelsregister.
EStG 1997 § 17 Abs. 1 Sätze 1, 3 und 4; AO 1977 § 39 Abs. 2 Nr. 1; GmbHG §§ 54, 55.
Vorinstanz: FG Bremen vom 17. Juni 2004 1 K 20/04 (1) (EFG 2004, 1516)
BFH-Urteil vom 25.4.2006 (VIII R 40/04) BStBl. 2006 II S. 749
EStG § 5 Abs. 1, Abs. 4 a, § 6 Abs. 1 Nr. 3 a; HGB § 249 Abs. 1, § 252 Abs. 1 Nr. 4.
Vorinstanz: Hessisches FG vom 26. April 2004 11 K 3069/03
EStG § 7 Absätze 1, 4, 5, § 9 Abs. 1 Satz 3 Nr. 7; EStDV § 11d Abs. 1 Satz 1.
Vorinstanz: FG München vom 5. Mai 2004 10 K 5214/02 (EFG 2004, 1354)
EStG 1999 § 4 Abs. 4a Satz 4, § 52 Abs. 11 Satz 1.
Vorinstanz: FG Münster vom 16. Oktober 2003 8 K 2448/02 E (EFG 2004, 174)
KStG § 8 Abs. 1; EStG § 5 Abs. 1 Satz 1, § 6 Abs. 1, § 6a; HGB § 240 Abs. 1, Abs. 2, § 246 Abs. 1, Abs. 2, § 252 Abs. 1 Nr. 3, Nr. 4 zweiter Halbsatz, § 266 Abs. 2 B II 4; BGB § 158 Abs. 1, Abs. 2.
Vorinstanz: FG Köln vom 16. November 2005 13 K 3009/04 (EFG 2006, 540)
Vorinstanz: FG Baden-Württemberg vom 18. Februar 2005 9 K 211/04
BFH-Urteil vom 5.7.2006 (II R 7/05) BStBl. 2006 II S. 765
Die Tatbestandsverwirklichung nach § 1 Abs. 1 Nr. 6 oder 7 GrEStG setzt ein rechtswirksames "Kaufangebot" voraus. Ein der Form des § 313 BGB (§ 311b BGB n.F.) nicht genügendes Vertragsangebot bzw. in die Rechtsform eines Vertrags gekleidetes "Kaufangebot" erfüllt nicht die tatbestandlichen Anforderungen des § 1 Abs. 1 Nr. 6, 7 GrEStG.
GrEStG § 1 Abs. 1 Nr. 6, Nr. 7.
Vorinstanz: FG Baden-Württemberg vom 3. Dezember 2003 5 K 268/01
BFH-Urteil vom 19.7.2006 (II R 81/05) BStBl. 2006 II S. 767
GG Art. 2 Abs. 1, Art. 14, Art. 106 Abs. 6; BVerfGG § 31 Abs. 1 und 2; GrStG § 1, § 2 Nr. 2, §§ 13 ff.
Vorinstanz: FG Baden-Württemberg vom 5. Dezember 2005 3 K 77/00 (EFG 2006, 587)
BFH-Urteil vom 17.11.2005 (III R 53/04) BStBl. 2006 II S. 769
InvZulG 1996 § 2 Satz 1.
Vorinstanz: FG des Landes Sachsen Anhalt vom 25. März 2004 1 K 469/99
BFH-Urteil vom 26.1.2006 (III R 5/04) BStBl. 2006 II S. 771
AO 1977 § 12 Satz 1; InvZulG 1999 § 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1, Abs. 7; EG Art. 43.
Vorinstanz: Thüringer FG vom 2. Dezember 2003 III 627/02 (EFG 2004, 581)
BFH-Urteil vom 24.3.2006 (III R 6/04) BStBl. 2006 II S. 774
InvZulG 1986 § 1 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2.
Vorinstanz: FG Bremen vom 14. Januar 2004 2 K 228/03 (1) (EFG 2004, 678)
BFH-Urteil vom 18.5.2006 (III R 21/03) BStBl. 2006 II S. 776
Der rückwirkende Ausschluss der Investitionszulage für nachträgliche Herstellungsarbeiten an einem Gebäude oder für die Herstellung eines Gebäudes, soweit im Veräußerungsfall der Erwerber für das Gebäude Sonderabschreibungen in Anspruch nimmt, verstößt nicht gegen das verfassungsrechtliche Rückwirkungsverbot, da er nur der Klarstellung dient.
Vorinstanz: Sächsisches FG vom 5. März 2003 1 K 2218/01 (EFG 2003, 1498)
BFH-Urteil vom 18.5.2006 (III R 55/04) BStBl. 2006 II S. 779
InvZulG 1996 § 3 Satz 1 Nr. 4, § 5 Abs. 3, § 11 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3.
Vorinstanz: FG Berlin vom 20. November 2002 2 K 2009/01 (EFG 2005, 1218)
BFH-Urteil vom 4.5.2006 (VI R 28/05) BStBl. 2006 II S. 781
1. Gewährt der Arbeitgeber seinem Arbeitnehmer ein Darlehen zu einem marktüblichen Zinssatz, erlangt der Arbeitnehmer keinen lohnsteuerlich zu erfassenden Vorteil.
2. Abschn. 31 Abs. 8 Satz 3 LStR 1999 bindet die Finanzgerichte nicht in ihren Feststellungen, ob der Arbeitnehmer ein Darlehen zu einem marktüblichen Zinssatz erhalten hat.
3. Abschn. 31 Abs. 8 Satz 3 LStR 1999 enthält keine Wertfestsetzung einer obersten Finanzbehörde eines Landes i.S. des § 8 Abs. 2 Satz 8 EStG.
EStG § 8, § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1.
Vorinstanz: FG Köln vom 27. Januar 2004 6 K 8194/00
BFH-Urteil vom 8.3.2006 (II R 10/05) BStBl. 2006 II S. 785
1. Ist ein mit einer nach § 25 Abs. 1 Satz 1 ErbStG nicht abziehbaren Belastung beschwerter Erwerb nach § 14 Abs. 1 Satz 1 ErbStG mit einem späteren Erwerb zusammenzurechnen, ist der Bruttowert des Vorerwerbs sowohl dieser Zusammenrechnung als auch der Berechnung der nach § 14 Abs. 1 Sätze 2 und 3 ErbStG abzuziehenden Steuer zugrunde zu legen.
2. Soweit diese Berechnung zur Festsetzung einer höheren Steuer für den Letzterwerb führt als bei einer Berücksichtigung der Belastung des Vorerwerbs, ist der Mehrbetrag auch dann nicht nach § 25 Abs. 1 Satz 2 ErbStG zu stunden, wenn die Belastung bei der Entstehung der Steuer für den Letzterwerb noch nicht erloschen ist.
ErbStG § 14 Abs. 1, § 25 Abs. 1.
Vorinstanz: Schleswig-Holsteinisches FG vom 20. Dezember 2004 3 K 218/02 (EFG 2005, 966)
BFH-Urteil vom 23.8.2006 (II R 16/06) BStBl. 2006 II S. 786
Ist Gegenstand einer mittelbaren Grundstücksschenkung ein Grundstück mit einem noch zu errichtenden Gebäude, ist - jedenfalls in den Fällen, in denen der Schenker den zum Erwerb erforderlichen Geldbetrag bereits zur Verfügung gestellt hat - die Schenkung ausgeführt, wenn sowohl die Auflassung erklärt und die Eintragungsbewilligung erteilt als auch das Gebäude fertig gestellt ist (Abgrenzung zu den BFH-Entscheidungen vom 4. Dezember 2002 II R 75/00, BFHE 200, 406, BStBl II 2003, 273, und vom 5. Juni 2003 II B 74/02, BFH/NV 2003, 1425).
ErbStG § 9 Abs. 1 Nr. 2.
Vorinstanz: FG Baden-Württemberg vom 26. November 2004 9 K 437/01
BFH-Urteil vom 2.3.2006 (V R 25/03) BStBl. 2006 II S. 788
UStG 1993 §§ 1 Abs. 1 Satz 1, 3a Abs. 1, 3 Abs. 11, 25 Abs. 1, Abs. 2 Satz 1.
Vorinstanz: FG Köln vom 20. Februar 2003 10 K 2472/99 (EFG 2003, 1048)
BFH-Urteil vom 26.4.2006 (II R 58/04) BStBl. 2006 II S. 793
BewG § 9, § 138, § 139, § 145 Abs. 3; BauGB § 192, § 196; AO 1977 § 125 Abs. 1.
Vorinstanz: Hessisches FG vom 23. Juni 2004 3 K 1712/01 (EFG 2004, 1793)
BFH-Urteil vom 12.7.2006 (IX R 62/04) BStBl. 2006 II S. 796
Miteigentumsanteile von Ehegatten an der von ihnen selbst genutzten Wohnung bilden auch dann ein Objekt i.S. von § 6 Abs. 2 Satz 2 EigZulG und können zudem zusammen Erstobjekt i.S. von § 6 Abs. 1 EigZulG sein, wenn ein Ehegatte Eigenheimzulage für seinen Miteigentumsanteil als Folgeobjekt in Anspruch nimmt.
EigZulG §§ 1, 2, 3, § 6 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 Satz 2, § 7, § 11 Abs. 5.
Vorinstanz: Schleswig-Holsteinisches FG vom 30. Juni 2004 2 K 58/04 (EFG 2004, 1766)
EStG § 10 Abs. 1 Nr. 1a, § 12 Nr. 1 und 2, § 22 Nr. 1 Satz 1 und 2.
Vorinstanz: FG Köln vom 24. Februar 2005 10 K 7583/99 (EFG 2005, 1053)
EStG § 4 Abs. 2, § 7, § 7a Abs. 4, § 7g Abs. 1; FördG § 4.
Vorinstanz: FG des Landes Brandenburg vom 17. August 2005 2 K 2188/02 (EFG 2006, 28)

References: § 11
 § 255
 § 6
 § 255
 § 2
 § 4
 § 6
 § 11
 § 3
 § 9
 § 3
 § 9
 § 10
 § 13
 § 2303
 § 1
 § 2
 § 3
 § 1
 § 7
 § 10
 Art. 20
 Art. 140
 Art. 137
 § 2
 § 8
 § 4
 § 15
 Art. 17
 Art. 20
 § 3
 § 17
 Art. 5
 § 15
 § 15
 § 4
 Art. 13
 § 23
 § 23
 Art. 24
 § 11
 § 233
 § 11
 § 37
 § 233
 § 278
 § 278
 § 3
 Art. 6
 § 278
 § 3
 § 4
 § 233
 § 7
 § 145
 Art. 14
 Art. 21
 Art. 14
 Art. 21
 Art. 23
 § 17
 § 17
 § 39
 § 5
 § 6
 § 249
 § 252
 § 7
 § 9
 § 11
 § 4
 § 52
 § 8
 § 5
 § 6
 § 6
 § 240
 § 246
 § 252
 § 266
 § 158
 § 1
 § 313
 § 1
 § 1
 Art. 2
 Art. 14
 Art. 106
 § 31
 § 1
 § 2
 § 2
 § 12
 § 2
 Art. 43
 § 1
 § 3
 § 5
 § 11
 § 8
 § 8
 § 19
 § 25
 § 14
 § 14
 § 25
 § 14
 § 25
 § 9
 § 9
 § 138
 § 139
 § 145
 § 192
 § 196
 § 125
 § 6
 § 6
 § 6
 § 7
 § 11
 § 10
 § 12
 § 22
 § 4
 § 7
 § 7
 § 7
 § 4