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Timestamp: 2016-10-27 05:01:20+00:00

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8C_839/2010 (22.12.2010)
8C_839/2010
Mit Schreiben vom 25. Februar 2009 stellte die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) die S.________ (geboren 1960) f�r die Folgen des am 29. September 2006 erlittenen Verkehrsunfalls, bei dem sie als Lenkerin eines Personenwagens mit einem auf ihrer Fahrspur entgegenkommenden Fahrzeug seitlich kollidierte, bis anhin erbrachten Versicherungsleistungen (Heilbehandlung und Taggeld) per 31. M�rz 2009 ein. Die SUVA sprach der Versicherten nach Abkl�rungen in erwerblicher und medizinischer Hinsicht f�r die Restfolgen des Unfalls mit Wirkung ab 1. April 2009 zudem auf der Grundlage eines Invalidit�tsgrades von 12 % eine Invalidenrente sowie eine Integrit�tsentsch�digung bei einer Integrit�tseinbusse von 15 % zu (Verf�gung vom 3. M�rz 2009). Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 29. Juni 2009 fest.
Die dagegen erhobene Beschwerde hiess das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen mit Entscheid vom 1. September 2010, soweit es darauf eintrat, insofern teilweise gut, als es der Versicherten ab 1. April 2009 auf der Basis eines Invalidit�tsgrades von 35 % eine Rente der Unfallversicherung zusprach. Im �brigen wies es die Beschwerde ab.
Die SUVA f�hrt Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit dem Rechtsbegehren, der Entscheid des Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen vom 1. September 2010 sei im Rentenpunkt sowie bez�glich der zugesprochenen Parteientsch�digung im Umfang von Fr. 3'000.- aufzuheben.
S.________ l�sst auf Abweisung der Beschwerde schliessen, w�hrend das Versicherungsgericht und das Bundesamt f�r Gesundheit auf eine Vernehmlassung verzichten.
Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann wegen Rechtsverletzung gem�ss Art. 95 f. BGG erhoben werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es pr�ft grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; BGE 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254; Urteil 8C_277/2009 vom 19. Juni 2009 E. 1). Im Beschwerdeverfahren um die Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Unfallversicherung ist das Bundesgericht nicht an die vorinstanzliche Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts gebunden (Art. 97 Abs. 2 und Art. 105 Abs. 3 BGG).
2.1 Ist eine versicherte Person infolge des Unfalles mindestens zu 10 Prozent invalid, so hat sie gem�ss Art. 18 Abs. 1 UVG Anspruch auf eine Invalidenrente. Zur Bestimmung des Invalidit�tsgrades wird gem�ss Art. 16 ATSG das Erwerbseinkommen, das die versicherte Person nach Eintritt der unfallbedingten Invalidit�t und nach Durchf�hrung allf�lliger Eingliederungsmassnahmen durch eine zumutbare T�tigkeit bei ausgeglichener Arbeitsmarktlage erzielen k�nnte (sog. Invalideneinkommen), in Beziehung gesetzt zum Erwerbseinkommen, das sie erzielen k�nnte, wenn sie nicht invalid geworden w�re (sog. Valideneinkommen).
2.2.1 F�r die Festsetzung des Invalideneinkommens ist nach der Rechtsprechung prim�r von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. �bt sie nach Eintritt der Invalidit�t eine Erwerbst�tigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverh�ltnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsf�higkeit in zumutbarer Weise voll aussch�pft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grunds�tzlich der tats�chlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tats�chlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbst�tigkeit aufgenommen hat, so k�nnen nach der Rechtsprechung entweder Tabellenl�hne gem�ss den vom Bundesamt f�r Statistik periodisch herausgegebenen Lohnstrukturerhebungen (LSE) oder die von der SUVA gef�hrte Dokumentation von Arbeitspl�tzen (DAP-Zahlen) herangezogen werden (BGE 129 V 472 E. 4.2.1 S. 475 mit Hinweisen).
2.2.2 Unter dem Valideneinkommen ist rechtsprechungsgem�ss jenes Einkommen zu verstehen, welches die versicherte Person im Zeitpunkt des Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tats�chlich erzielen w�rde. Die Einkommensermittlung hat so konkret wie m�glich zu erfolgen. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, n�tigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angekn�pft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige T�tigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden w�re. Ausnahmen m�ssen mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 129 V 222 E. 4.3.1 S. 224; Urteil 8C_530/2009 vom 1. Dezember 2009 E. 7.2 mit Hinweisen).
2.2.2.1 Konnte eine versicherte Person wegen einer Invalidit�t, welche die Folge eines versicherten Unfalles ist, eine nachweislich geplante und ihren F�higkeiten entsprechende berufliche Ausbildung nicht aufnehmen oder eine begonnene Ausbildung nicht abschliessen, so ist f�r die Bestimmung des Invalidit�tsgrades dasjenige Erwerbseinkommen massgebend, das sie ohne die Invalidit�t in jenem Beruf erzielen k�nnte (Art. 18 Abs. 2 UVG in Verbindung mit Art. 28 Abs. 1 UVV).
2.2.2.2 F�r die Annahme einer mutmasslichen beruflichen Weiterentwicklung wird der Nachweis konkreter Anzeichen daf�r verlangt, dass die versicherte Person einen beruflichen Aufstieg und ein entsprechend h�heres Einkommen auch tats�chlich realisiert h�tte, wenn sie nicht invalid geworden w�re. Im Rahmen der erstmaligen Rentenfestsetzung gen�gen blosse Absichtserkl�rungen der versicherten Person regelm�ssig nicht. Vielmehr muss die Absicht, beruflich weiterzukommen, bereits durch konkrete Schritte kundgetan worden sein (Kursbesuche, Aufnahme eines Studiums, Ablegung von Pr�fungen etc.; BGE 96 V 29; Urteile U 87/05 vom 13. September 2005 E. 2.1.2, in: RKUV 2006 Nr. U 568 S. 65, und U 340/04 vom 9. M�rz 2005 E. 2.2, in: RKUV 2005 Nr. U 554 S. 315). Indizien f�r eine berufliche Weiterentwicklung m�ssen grunds�tzlich auch bei jungen Versicherten in Form von Anhaltspunkten bereits bei Eintritt des Gesundheitsschadens konkret vorhanden sein (Urteile 8C_530/2009 vom 1. Dezember 2009 E. 7.2 und 8C_550/2009 vom 12. November 2009 E. 4.1, je mit Hinweisen).
3.1 Hinsichtlich der zu pr�fenden H�he der Invalidenrente ist unbestritten, dass einzig die objektivierbare Schwindelproblematik als unfallkausale Restfolge rentenbegr�ndend wirken kann, da die �brigen geklagten Beschwerden (Kopfschmerzen, M�digkeit und Konzentrationsschwierigkeiten) nicht ad�quat kausal auf den erlittenen Unfall zur�ckzuf�hren sind.
3.2 W�hrend Vorinstanz und Beschwerdegegnerin der Ansicht sind, dass die Versicherte die verbleibende Arbeitsf�higkeit mit ihrer ausge�bten T�tigkeit als Sekret�rin bei der Firma K.________ AG mit Betreuung der Telefonzentrale und des Empfangs sowie weiteren Administrationsaufgaben im Umfang von 70 % voll aussch�pft, stellt sich die beschwerdef�hrende SUVA auf den Standpunkt, insbesondere gest�tzt auf die Zumutbarkeitsbeurteilung des Dr. med. G.________, SUVA, Abteilung Arbeitsmedizin, Facharzt FMH f�r Ohren, Nasen- und Halskrankheiten, Hals- und Gesichtschirurgie, Allergologie, klinische Immunologie und Arbeitsmedizin, vom 9. Februar 2009, seien ihr unter Ber�cksichtigung der unfallkausalen zervikogenen Schwindelbeschwerden sowohl eine stehende, als auch eine sitzende T�tigkeit ohne Heben und Tragen von Gewichten von mehr als 5 kg (in der Ebene) in einem vollen Pensum ohne Leistungseinschr�nkung zumutbar. Leichte T�tigkeiten mit einer weitergehenden k�rperlichen Belastung (z.b. Heben und Tragen von mehr als 5 kg) seien in reduziertem Umfang von 70 % zumutbar. Selbst die ausge�bte (stehend und sitzend zu bew�ltigende) Sekretariatsarbeit mit zum Teil gehenden Verrichtungen ohne zus�tzliche physische Belastungen, sei ihr gest�tzt auf den Stellenbeschrieb der Arbeitgeberin vollst�ndig zumutbar, was zu einer Verneinung des Rentenanspruchs f�hre.
3.3 Die Parteien sind sich einig, dass grunds�tzlich auf das Zumutbarkeitsprofil, das Dr. med. G.________ in seiner �rztlichen Beurteilung vom 9. Februar 2009 umschrieb, abzustellen ist. Er hielt darin s�mtliche sitzenden und stehenden Arbeiten, ausser T�tigkeiten mit erh�hter Absturzgefahr bzw. auf ungesicherten Ger�sten oder an schnell rotierenden Maschinen, f�r zumutbar, wobei eine T�tigkeit im Sitzen ganztags bei voller Leistungsf�higkeit zumutbar sei. Voll zumutbar sei zudem das Treppensteigen (mit Handlauf) sowie das Heben und Tragen von Gewichten bis 5 kg in der Ebene. Eine T�tigkeit mit leichten k�rperlichen Anstrengungen hingegen m�sste durch vermehrte und verl�ngerte Pausen unterbrochen werden, so dass mit einer zeitlichen Einschr�nkung von 30 % zu rechnen sei. Grunds�tzlich handle es sich bei der Bildschirmt�tigkeit um eine sitzende T�tigkeit, die voll zugemutet werden k�nne.
3.4 Die Vorinstanz ging davon aus, dass es sich bei den anfallenden Arbeiten am bisherigen Arbeitsplatz der Versicherten - was ebenso in der Beschwerdeantwort geltend gemacht wird - um solche mit leichten k�rperlichen Anstrengungen handeln w�rde, da die Beschwerdegegnerin unter anderem auch mehrmals t�glich Kunden vom Empfang im Erdgeschoss in das Sitzungszimmer im ersten Stock, in die Cafeteria im zweiten Stock oder in das Sitzungszimmer im dritten Stock begleiten m�sse. G�ste w�rden von ihr auf allen Etagen mehrmals t�glich mit Kaffee, den sie im zweiten Stock abhole, bewirtet, wobei sie anschliessend den Abwasch besorge. Zudem w�rde sie Kunden am Schalter bedienen und Unterlagen entgegennehmen sowie mehrmals t�glich vom Arbeitsplatz aufstehen, um an den Schwarz-weiss-Drucker im Erdgeschoss oder den Farb-Drucker im ersten und zweiten Stock zu gelangen.
3.5.1 Mit dem kantonalen Gericht ist festzustellen, dass Dr. med. G.________ anl�sslich seiner Untersuchungen vom 5. Dezember 2007 und 13. August 2008 festhielt, die bisher ausge�bte T�tigkeit als Sekret�rin sei im (tats�chlich ausge�bten) reduzierten Umfang von 70 % zumutbar. Er �usserte sich aber nicht zur zumutbaren Restarbeitsf�higkeit in einer leidensadaptierten T�tigkeit und f�hrte aus, der weitere Verlauf werde zeigen, ob die Arbeitsf�higkeit gesteigert werden k�nne. Eine abschliessende Stellungnahme zur zumutbaren Arbeitsf�higkeit in der bisher ausge�bten wie in einer leidensangepassten T�tigkeit liegt demnach erst mit seiner �rztlichen Beurteilung vom 9. Februar 2009 vor. Dieser Einsch�tzung l�sst sich jedoch nicht entnehmen, dass der Versicherten die ausge�bte T�tigkeit bei der Firma K.________ AG lediglich im Umfang von 70 % zumutbar ist und sie dadurch die verbleibende Arbeitsf�higkeit in zumutbarer Weise voll aussch�pft. Entgegen den Darlegungen im angefochtenen Entscheid entspricht dies auch nicht sinngem�ss der Einsch�tzung des Regionalen �rztlichen Dienstes (RAD) der Invalidenversicherung vom 5. Februar 2009, worin die Arbeitsf�higkeitssch�tzung des Dr. med. G.________ insofern ungenau und unvollst�ndig wiedergegeben wurde, als von einer generellen Einschr�nkung der Arbeitsf�higkeit als kaufm�nnische Angestellte um 30 % ausgegangen wird (vgl. E. 3.3 hievor). Der Beschwerdegegnerin sind vielmehr s�mtliche sitzende und stehende T�tigkeiten sowie das Treppensteigen, sofern ein Gel�nder vorhanden ist, ganztags mit voller Leistungsf�higkeit zumutbar, wie auch das Tragen von Gewichten bis 5 kg auf der Ebene, was sich mit dem umschriebenen T�tigkeitsfeld bei der K.________ AG vereinbaren l�sst, zumal die Abwechslung zwischen Sitzen und Gehen von der Versicherten selbst als positiv beschrieben wird. Daran �ndert das gelegentliche Gehen im Geb�ude nichts, da damit keine weiteren k�rperlichen Anstrengungen verbunden sind. Hinzu kommt, dass der von der Beschwerdegegnerin (subjektiv) festgestellte Leistungsabfall nachmittags durch nachlassende Konzentration und stark zunehmendes Kopfweh begr�ndet wurde und nebst dem Schwindel auch M�digkeit, rasche Ersch�pfung bei Belastung sowie die genannte nachlassende Konzentrationsf�higkeit als Gr�nde f�r die Unm�glichkeit einer Leistungssteigerung aufgef�hrt wurden (SUVA-Bericht vom 27. M�rz 2008). Mit den geltend gemachten Beschwerden wie Kopfweh, mangelnde Konzentrationsf�higkeit sowie M�digkeit liegen hingegen - wie bereits dargelegt - keine ad�quat kausalen Unfallfolgen vor, weshalb sie bei der Beurteilung der Arbeitsf�higkeit ausser Acht zu bleiben haben. Gem�ss den Angaben der Versicherten anl�sslich der fach�rztlichen Untersuchung durch Dr. med. G.________ vom 14. August 2008 hat sie zudem beim Gehen meistens keine Beschwerden und die Schwindelbeschwerden treten insbesondere bei br�sken Kopfbewegungen oder beim Abliegen auf.
3.5.2 Damit ist der Versicherten die bisher ausge�bte T�tigkeit bei der Firma K.________ AG, aber ebenfalls jede andere leidensangepasste, sitzende oder stehende T�tigkeit mit einem vollen Pensum zumutbar, weshalb die SUVA sinnvollerweise Massnahmen zur leidensadaptierten Ausgestaltung des bestehenden Arbeitsplatzes unterst�tzte, nachdem auch arbeitgeberseitig das Ziel der Aus�bung eines 100%igen Pensums formuliert wurde (Besprechung vom 7. September 2007). Ein Verstoss gegen den Grundsatz von Treu und Glauben kann darin, entgegen des Einwands der Beschwerdegegnerin, nicht erblickt werden.
3.6 Entspricht die teilzeitlich ausge�bte Sekretariats-/Empfangst�tigkeit nach dem Gesagten nicht einer zumutbaren, d.h. die Restarbeitsf�higkeit bestm�glich verwertenden Leistung, sind - wie erw�hnt - Tabellenl�hne oder die DAP-Zahlen beizuziehen. Die SUVA hat dabei korrekterweise den f�r den gesamten privaten Sektor eruierten Totalwert f�r Frauen bei Arbeiten mit Anforderungsniveau 3 gem�ss Tabelle TA 1 der LSE 2006 als massgebend betrachtet, welcher bei Fr. 59'424.- (12 x Fr. 4'952.-) liegt und hochgerechnet auf das Jahr 2009 bei einer betriebs�blichen w�chentlichen Arbeitszeit von 41,7 Wochenstunden (die Volkswirtschaft 2010, Heft 10, S. 94, Tabelle B 9.2) und einer Nominallohnentwicklung (2007: 1,5 %, 2008: 1,8 % und 2009: 2,1 %; gem�ss Bundesamt f�r Statistik, T.1.2.93 Nominallohnindex Frauen 2006-2009, Total, Website: www.bfs.admin.ch) sowie unter Ber�cksichtigung eines Leidensabzuges von 15 % Fr. 55'552.- ausmacht.
3.7 Mit Bezug auf das Valideneinkommen gingen SUVA und Vorinstanz richtigerweise (gem�ss Best�tigung der Arbeitgeberin vom 18. Dezember 2008) von einem hypothetischen Jahresverdienst von Fr. 62'765.- aus, welcher unbestrittenermassen den im Oktober 2005 begonnenen und unfallbedingt, nach Anmeldung zum dritten Semester abgebrochenen Lehrgang "Sachbearbeiter/in Rechnungswesen" einschliesst. F�r die Annahme, dass die Beschwerdegegnerin ohne den erlittenen Unfall zus�tzlich die Weiterbildung zur Fachfrau Finanz- und Rechnungswesen (mit eidg. Fachausweis) absolviert h�tte, fehlen - auch unter Ber�cksichtigung der Stellungnahme des Leiters Weiterbildung am Weiterbildungszentrum R.________ vom 26. Oktober 2010 (recte: 2009) - greifbare Anhaltspunkte. Dieser f�hrte lediglich aus, dass die Versicherte beim besuchten Lehrgang �berdurchschnittlich gute Noten erzielt habe und dass etwa 20 % der Absolventinnen dieses Lehrgangs gleich anschliessend oder sp�ter die Ausbildung zur Fachfrau Finanz- und Rechnungswesen beginnen w�rden, wobei er ihre Chancen f�r einen erfolgreichen Abschluss dieser Weiterbildung als gut bis sehr gut einsch�tzte. Die von der Beschwerdef�hrerin vorgenommene Ermittlung des Valideneinkommens ist damit rechtens.
3.8 Die Gegen�berstellung der beiden Vergleichseinkommen (Valideneinkommen: Fr. 62'725.-; Invalideneinkommen Fr. 55'552.-) ergibt die von der SUVA ermittelte Erwerbseinbusse von gerundet 12 %. Die Beschwerde ist begr�ndet.
Bei diesem Ausgang des Verfahrens sind die Gerichtskosten von der Beschwerdegegnerin als unterliegender Partei zu tragen (Art. 66 Abs. 1 BGG).
Die Beschwerde wird gutgeheissen und der Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 1. September 2010 aufgehoben.

References: Art. 95
 BGE 
 Art. 105
 Art. 18
 Art. 16
 Art. 28
 BGE