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Timestamp: 2019-11-15 21:13:12+00:00

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Rechtsprechung: BFH/NV 1992, 25 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: BFH, 23.10.1991 | BFH, 03.12.1991 | BFH, 27.11.1991 | BFH, 11.12.1991 | BFH, 21.11.1991 | BFH, 02.10.1991 | BFH, 26.06.1991 | BFH, 10.07.1991
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BFH, 06.12.1991 - III R 81/89 (https://dejure.org/1991,687)
BFH, Entscheidung vom 06.12.1991 - III R 81/89 (https://dejure.org/1991,687)
BFH, Entscheidung vom 06. Dezember 1991 - III R 81/89 (https://dejure.org/1991,687)
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AO 1977 § 227 Abs. 1; GG Art. 4 Abs. 1 und 3
Steuerzahlungspflicht - Religion - Ablehnungsgrund
Zahlung von Steuern - Ablehnung aus Gewissensgründen
AO (1977) § 227 Abs. 1; GG Art. 4 Abs. 1, 3
Abgabenordnung; Ablehnung der Steuerzahlung aus Gewissensgründen
FG Baden-Württemberg, 01.06.1989 - III K 387/85
BFHE 166, 315
NJW 1992, 1407
NVwZ 1992, 607 (Ls.)
BB 1992, 984
DB 1992, 767
BStBl II 1992, 303
BFH/NV 1992, 25
Diese die sog. Klagebefugnis regelnde Norm verwirklicht für den Bereich der Abgabenangelegenheiten (§ 33 FGO) die Rechtsschutzgarantie des Art. 19 Abs. 4 Satz 1 GG und schließt in Übereinstimmung mit ihm die Zulässigkeit von sog. Popular- oder Interessentenklagen aus (s. Bundesverfassungsgericht --BVerfG--, Beschluß vom 3. Oktober 1961 2 BvR 4/60, BVerfGE 13, 132, 151; BFH-Entscheidungen vom 27. Juli 1983 II R 21/83, BFHE 138, 531, BStBl II 1983, 645; vom 18. September 1984 VII R 50-51/82, BFHE 142, 20, BStBl II 1985, 12; vom 3. Februar 1987 VII R 116/82, BFHE 149, 362, BStBl II 1987, 346; vom 6. Dezember 1991 III R 81/89, BFHE 166, 315, BStBl II 1992, 303).
c) Es liegt weder eine persönliche noch eine sachliche Unbilligkeit vor, wenn der Steuerpflichtige durch Gesetz allgemein und gleichheitsgerecht zur Steuer herangezogen wird (vgl. auch BFH-Urteil vom 6. Dezember 1991 III R 81/89, BFHE 166, 315, BStBl II 1992, 303).
Es ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, wenn die Finanzbehörde im Einklang mit der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (Urteil vom 6. Dezember 1991 - III R 81/89 -, NJW 1992, S. 1407) im Billigkeitsverfahren eine Steuerherabsetzung wegen der Art der Steuerverwendung im Fall der Berufung auf die Freiheit des Gewissens ablehnt.
BFH, 22.08.2002 - VI B 165/00
Verwendung - Steueraufkommen - Einsatz von Streitkräften
Die Verwaltung, insbesondere die Finanzverwaltung, hat keinen Einfluss auf die Verwendung des Steueraufkommens; denn es ist allein Aufgabe des Parlaments, im Rahmen seiner haushaltsrechtlichen Befugnisse hierüber zu entscheiden (Art. 110 des Grundgesetzes; vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs vom 6. Dezember 1991 III R 81/89, BFHE 166, 315, 317 f., BStBl II 1992, 303, 304).
BFH, 16.10.2003 - IV B 46/02
Dort hat der III. Senat des BFH unter Berufung auf sein Urteil vom 6. Dezember 1991 III R 81/89 (BFHE 166, 315, BStBl II 1992, 303) seine Rechtsprechung bekräftigt, es liege weder eine persönliche noch eine sachliche Unbilligkeit vor, wenn der Steuerpflichtige, der sich auf das Grundrecht der Gewissensfreiheit (Art. 4 Abs. 1 des Grundgesetzes --GG--) berufe, durch Gesetz allgemein und gleichheitsgerecht zur Steuer herangezogen werde.
Die Verfassungsbeschwerden gegen das Urteil des III. Senats in BFHE 166, 315, BStBl II 1992, 303 und den Beschluss des VI. Senats des BFH VI B 165/00 hat das BVerfG nicht zur Entscheidung angenommen (Beschlüsse vom 26. August 1992 2 BvR 478/92, Neue Juristische Wochenschrift 1993, 455, und vom 2. Juni 2003 2 BvR 1775/02).
OVG NRW, Urteil vom 27.8.1996 -15 A 4171/93 -, NVwZ 1997, 251; vgl. ebenso zur gleich gelagerten Konstellation bei Beitragsbescheiden von öffentlich-rechtlichen Zwangskörperschaften BVerwG, Urteil vom 3.3.1987 - 1 C 6.86 -, Buchholz 430.1 Nr. 15. Vgl. zur Bedeutung von Einwendungen gegen die Steuerverwendung für die Rechtmäßigkeit der Steuerfestsetzung, BVerfG, Beschluss vom 26.8.1992 - 2 BvR 478/92 -, NJW 1993, 455, 456, BFH, Urteil vom 6.12.1991 - III R 81/89 -, BFHE 166, 315, 317 f.; allgemein zur Kritik von Versuchen, gegen die steuerliche Lastenverursachung mittelbar durch den Angriff gegen die steuerliche Lastenverteilung vorzugehen: Papier, in Maunz/Dürig/Herzog/Scholz, GG, Loseblattsammlung (Stand: Februar 2004), Art. 14 Rn. 179 f.; anders hingegen die Rechtslage bei gegenleistungsbezogenen Abgaben nach dem Grundsatz der Erforderlichkeit, vgl. OVG NRW, Urteile vom 22.11.1995 - 15 A 1432/93 -, S. 8 f. des amtlichen Umdrucks, und vom 13.12.1990 - 2 A 2098/89 -, NVwZ 1991, 1111.
a) Nach der Rechtsprechung sowohl des BFH (z.B. Entscheidungen vom 6. Dezember 1991 III R 81/89, BFHE 166, 315, BStBl II 1992, 303, …und vom 16. Oktober 2003 IV B 46/02, BFH/NV 2004, 311) als auch des Bundesverfassungsgerichts --BVerfG-- (z.B. Beschlüsse vom 18. April 1984 1 BvL 43/81, BVerfGE 67, 26; vom 9. Oktober 1986 1 BvR 1013/86, Steuerrechtsprechung in Karteiform, Abgabenordnung, § 3, Rechtsspruch 2; vom 26. Februar 1991 1 BvR 752/87, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung --HFR-- 1991, 722; vom 26. August 1992 2 BvR 478/92, Neue Juristische Wochenschrift --NJW-- 1993, 455; vom 2. Juni 2003 2 BvR 1775/02, NJW 2003, 2600; vom 2. Mai 2007 2 BvR 475/02, HFR 2007, 900) kann sich der Steuerbürger nicht der Mitfinanzierung von Staatstätigkeiten, die er aus Gewissensgründen ablehnt, entziehen.
FG Baden-Württemberg, 21.01.2002 - 3 K 73/99
Kein Billigkeitserlass geschuldeter Einkommensteuer wegen Finanzierung des …
Die Behörde hat ihre Entscheidung im Einklang mit der - soweit ersichtlich - einhelligen Auffassung in der finanzgerichtlichen und höchstrichterlichen Rechtsprechung (vgl. z. B. das Urteil des Hessischen Finanzgerichts - FG - vom 15. November 1990 2 K 1576/89, Entscheidungen der Finanzgerichte - EFG - 1991, 642 sowie die Urteile des FG Düsseldorf vom 25. September 1996 16 K 6309/92, EFG 1997, 354 und vom 19. Februar 1997 8 K 215/94, EFG 1997, 653; das Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 6. Dezember 1991 III R 81/89, BStBl II 1992, 303 sowie die Beschlüsse des Bundesverfassungsgerichts - BVerfG - vom 9. Oktober 1986 1 BvR 1013/86, Steuer-Rechtsprechung in Karteiform - StRK - AO 1977 § 3 R 2; vom 26. Februar 1991 1 BvR 752/87, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung - HFR - 1991, 722 , vom 26. August 1992 2 BvR 478/92, HFR 1993, 89 ) darauf gestützt, dass die Heranziehung zur Steuerzahlung nicht unter Berufung auf das Grundrecht der Gewissensfreiheit (Art. 4 Abs. 1 GG ) vermieden werden kann.
Solche Bedenken begründen nach der vom Gericht für zutreffend erachteten Rechtsprechung des BVerfG (HFR 1993, 89 ) sowie des BFH (BStBl II 1992, 303 ) in Bezug auf die Heranziehung zur Steuerzahlung keine persönliche oder sachliche Unbilligkeit im Sinne der §§ 222, 227 AO .
BFH, 09.01.2002 - III B 81/01
Auch liegt weder eine persönliche noch eine sachliche Unbilligkeit vor, wenn der Steuerpflichtige durch Gesetz allgemein und gleichheitsgerecht zur Steuer herangezogen wird (vgl. auch BFH, Urteil vom 6. Dezember 1991 III R 81/89, BFHE 166, 315, BStBl II 1992, 303).
Vielmehr folgt aus dem Grundsatz der Gesetzmäßigkeit der Verwaltung (Art. 20 Abs. 3 GG, Art. 3 Abs. 3 SächsVerf), dass die Behörden verpflichtet sind, die nach dem Gesetz entstehenden Abgabenansprüche geltend zu machen (vgl. BVerfG, Beschl. v. 12. Februar 1969, BVerfGE 25, 216, 228; BFH, Urt. v. 6. Dezember 1991, BB 1992, 984).
Jede Ausnahme von diesem Grundsatz bedarf einer besonderen gesetzlichen Ermächtigung (BVerfG, Beschl. v. 16. März 1971, BVerfGE 30, 292, 332; BFH, Urt. v. 6. Dezember 1991 a. a. O.).
FG Baden-Württemberg, 06.06.2011 - 10 K 1128/09
Stundung als vorübergehende steuerliche Entlastung aus Billigkeitsgründen - …
BFH, 12.09.2003 - III B 136/02
Anforderungen an die Darlegung von Revisionszulassungsgründen (hier zur …
FG Sachsen-Anhalt, 18.11.2008 - 4 K 203/05
Notwendigkeit der Beiladung eines Dritten i.F.d. Berührens von Rechten oder …
FG Berlin, 07.03.2000 - 5 K 5259/99
Erlass von Steuerabzugsbeträgen wegen der Art der Steuerverwendung
FG Düsseldorf, 19.02.1997 - 8 K 215/94
Anforderungen an die Festsetzung von Kraftfahrzeugsteuer; Verfassungsmäßigkeit …
Finanzausgleich; Erfolglose Anfechtung eines Kreisumlagebescheides; …
https://dejure.org/1991,1009
BFH, 23.10.1991 - I R 40/89 (https://dejure.org/1991,1009)
BFH, Entscheidung vom 23.10.1991 - I R 40/89 (https://dejure.org/1991,1009)
BFH, Entscheidung vom 23. Januar 1991 - I R 40/89 (https://dejure.org/1991,1009)
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AStG §§ 7 ff.; AO 1977 § 42; StAnpG § 6 Abs. 1
Ausländische Basisgesellschaften - Logisch vorrangige Anwendung - Mißbrauch von Gestaltungsmöglichkeiten - Unangemessenheit einer Gestaltung - Zwischeneinkünfte
Abgabenordnung; Verhältnis zwischen § 42 AO und §§ 7 ff. AStG
Die Frage nach der abstrakt bestehenden, idealen Gesetzeskonkurrenz zwischen der Spezialnorm des § 50c EStG 1987/1990 einerseits und der Allgemeinnorm des § 42 AO 1977 andererseits ist für die betroffenen Sachverhaltskonstellationen vielmehr generell zugunsten einer ausschließlichen und abschließenden Anwendung von § 50c EStG 1987/1990 zu beantworten (…vgl. ähnlich Uelner in Blümich, a.a.O., § 50c EStG Rz. 45 f.; Crezelius, StuW 1995, 313 ff.;… Unfried, a.a.O., S. 211 ff.;… Siegemund in Arthur Andersen, a.a.O., § 50c EStG Rz. 8, 161;… P. Fischer, DB 1996, 644, 645 Fn. 16 im besonderen und allgemein derselbe in Hübschmann/ Hepp/Spitaler, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, 10. Aufl., § 42 AO Rz. 10, sowie in Steuer und Wirtschaft International 1999, 196 ff.; ferner Senatsurteile vom 13. Dezember 1989 I R 118/87, BFHE 159, 455, BStBl II 1990, 474, zu § 24 Abs. 2 des Umwandlungs-Steuergesetzes 1969; vom 23. Oktober 1991 I R 40/89, BFHE 166, 323, zu §§ 7 ff. des Außensteuergesetzes;… anders Kruse/Loose in Tipke/Kruse, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, 16. Aufl., § 42 AO Tz. 20).
Dem steht das Rechtsinstitut der Hinzurechnungsbesteuerung bereits deshalb nicht entgegen, da Gegenstand der Hinzurechnung die von der ausländischen Zwischengesellschaft als eigenes Rechtssubjekt erzielten Einkünfte sind (z.B. Senatsurteile vom 23. Oktober 1991 I R 40/89, BFHE 166, 323, BStBl II 1992, 1026; vom 10. Juni 1992 I R 105/89, BFHE 168, 279, BStBl II 1992, 1029; Wassermeyer, ebenda; Bauernschmitt, ebenda, Rz 71; Vogt, ebenda, Rz 14).
Die Anwendung von § 42 AO 1977 neben der Hinzurechnungsbesteuerung gemäß §§ 7 ff. AStG setzt voraus, dass die gewählte Gestaltung auch bei einer Bewertung am Gesetzeszweck der §§ 7 ff. AStG sich als Missbrauch von Gestaltungsmöglichkeiten des Rechts darstellt (Bestätigung der Senatsurteile vom 10. Juni 1992 I R 105/89, BFHE 168, 279, BStBl II 1992, 1029; vom 23. Oktober 1991 I R 40/89, BFHE 166, 323, BStBl II 1992, 1026; vom 19. Januar 2000 I R 94/97, BFHE 191, 257, BStBl II 2001, 222).
Um § 42 AO 1977 daneben anwenden zu können, müssen deshalb weitere Umstände hinzutreten, die die Gestaltung als missbräuchlich kennzeichnen, was namentlich bei Einschaltung bloßer Briefkastenfirmen der Fall ist (vgl. Senatsurteile in BFHE 168, 279, BStBl II 1992, 1029, in BFHE 166, 323, BStBl II 1992, 1026, in BFHE 191, 257, BStBl II 2001, 222, und in BFH/NV 2000, 824).
Der spezielleren Vorschrift kommt hiernach im Hinblick auf die allgemeine Regelung eine Abschirmwirkung zu (Senatsurteile in BFHE 168, 279, BStBl II 1992, 1029, in BFHE 166, 323, BStBl II 1992, 1026, in BFHE 191, 257, BStBl II 2001, 222, und in BFH/NV 2000, 824; vom 17. Mai 2000 I R 19/98, BFHE 192, 282, BStBl II 2000, 619).
b) Der Senat ist des Weiteren davon ausgegangen, dass die Anwendung des § 42 AO 1977 aus logischen Gründen vorrangig vor derjenigen der §§ 7 ff. AStG sei (Senatsurteile in BFHE 168, 279, BStBl II 1992, 1029, und in BFHE 166, 323, BStBl II 1992, 1026).
cc) In Anbetracht dessen übersieht die Vorinstanz, dass das Außensteuergesetz (jedenfalls in seiner noch für das Streitjahr maßgeblichen Fassung) gerade die Einschaltung derartiger, passiv tätiger Kapitalanlagegesellschaften uneingeschränkt akzeptiert und einem Missbrauchsverdikt entzieht (Senatsurteile in BFHE 168, 279, BStBl II 1992, 1029; BFHE 166, 323, BStBl II 1992, 1026).
Der BFH hat in nunmehr ständiger Rechtsprechung auch bei Bestehen von Doppelbesteuerungsabkommen die Einschaltung ausländischer Basisgesellschaften in Rechtsbeziehungen zum Inland anhand des § 42 AO 1977 überprüft (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 23. Oktober 1991 I R 40/89, BFHE 166, 323, BStBl II 1992, 1026; vom 28. Januar 1992 VIII R 7/88, BFHE 167, 273, BStBl II 1993, 84, m.w.N.; vom 10. November 1983 IV R 62/82, BFHE 141, 12, BStBl II 1984, 605).
Nach ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung (Urteile des BFH vom 29. Januar 1975 I R 135/70, BFHE 115, 107 , BStBl II 1975, 553; vom 5. März 1986 I R 201/82, BFHE 146, 158 , BStBl II 1986, 496; vom 10. Juni 1992 I R 105/89, BFHE 168, 279, BStBl II 1992, 1029; vom 23. Oktober 1992 I R 40/89, BFHE 166, 323, BStBl II 1992, 1026; vom 29. Juli 1976 VIII R 142/73, BFHE 120, 116 , BStBl II 1977, 263; vom 9. Dezember 1980 VIII R 11/77, BFHE 132, 198 , BStBl II 1981, 339) erfüllt die Zwischenschaltung von Basisgesellschaften in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft im niedrig besteuernden Ausland den Tatbestand des Rechtsmissbrauchs, wenn für ihre Zwischenschaltung in bestimmte Rechtsgestaltungen wirtschaftliche oder sonst beachtliche Gründe fehlen.
Der BFH ist des Weiteren davon ausgegangen, dass die Anwendung des § 42 AO 1977 aus logischen Gründen vorrangig vor derjenigen der §§ 7 ff. AStG ist (BFH-Urteile in BFHE 168, 279, BStBl II 1992, 1029, und in BFHE 166, 323, BStBl II 1992, 1026).
In Anbetracht dessen akzeptiert das Außensteuergesetz (jedenfalls in seiner noch für das Streitjahr maßgeblichen Fassung) gerade die Einschaltung derartiger, passiv tätiger Kapitalanlagegesellschaften uneingeschränkt und entzieht sie einem Missbrauchsverdikt (BFH-Urteile in BFHE 168, 279, BStBl II 1992, 1029; BFHE 166, 323, BStBl II 1992, 1026).
Die von den Klägern unter Hinweis auf Köhler (Recht der Internationalen Wirtschaft/Außenwirtschaftsdienst des Betriebs-Beraters - RIW/AWD - 1989, 466; vgl. auch derselbe RIW/AWD 1988, 979) vertretenen Auffassung, wonach Einkunftserzielungssubjekt die inländischen Steuerpflichtigen sind, teilt der Senat nicht (vgl. BFH-Urteile vom 23. Oktober 1991 I R 40/89, BFHE 166, 323, BStBl II 1992, 1026; vom 10. Juni 1992 I R 105/89, BFHE 168, 279, BStBl II 1992, 1029; ebenso z. B. Debatin, Jahrbuch der Fachanwälte für Steuerrecht 1974/1975, 226, 235;… Mössner in Brezing/Krabbe/Lempenau/Mössner/Runge, Außensteuerrecht, 1991, § 10 AStG Rdnr. 41).
FG Baden-Württemberg, 17.07.1997 - 10 K 309/96
Voraussetzung für das außer Kraft setzen einer inländischen Rechtsvorschrift; …
FG Köln, 16.12.1999 - 2 K 5329/98
BFH, 03.12.1991 - IX R 142/90
https://dejure.org/1991,1083
BFH, 03.12.1991 - IX R 142/90 (https://dejure.org/1991,1083)
BFH, Entscheidung vom 03.12.1991 - IX R 142/90 (https://dejure.org/1991,1083)
BFH, Entscheidung vom 03. Dezember 1991 - IX R 142/90 (https://dejure.org/1991,1083)
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AO 1977 § 42; EStG §§ 9 Abs. 1 Satz 1 und 3 Nr. 1, 12 Nrn. 1 und 2, 21 a
Kauf eines bebauten Grundstücks - Betagte Mutter - Verrechnung des Kaufpreises - Darlehn - Stundung der Rückzahlung - Mißbrauch von Gestaltungsmöglichkeiten
Abgabenordnung; Grundstückskauf von betagten Eltern
BFHE 166, 276
FamRZ 1992, 1074 (Ls.)
DB 1992, 872
BStBl II 1992, 397
Ein Gestaltungsmissbrauch im Sinne dieser Vorschrift ist gegeben, wenn eine rechtliche Gestaltung gewählt wird, die, gemessen an dem erstrebten Ziel, unangemessen ist, der Steuerminderung dienen soll und durch wirtschaftliche oder sonst beachtliche nichtsteuerliche Gründe nicht zu rechtfertigen ist (…ständige Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs BFH Urt. v. 12-10.1995 - IX R 54/93, NJW 1996, 11623;… BFH Urt. v. 25.11.1994 - IX R 97, 98/90, BFHE 174, 386, 388 = BStBl II 1994, 738 m.w.N; BFH Urt. v. 19.6.1991 - IX R 134/86, BFHE 164, 49 = BStBl II 1991, 904, m.w.N., BFH Urt. v. 3.12.1991 - IX R 142/90, BFHE 166, 276 = BStBl II 1992, 397).
Das gilt nicht, wenn die Voraussetzungen des Rechtsmißbrauchs i. S. des § 42 AO 1977 gegeben sind, d. h. wenn eine Gestaltung gewählt wird, die, gemessen an dem angestrebten Ziel, unangemessen ist, der Steuerminderung dienen soll und durch wirtschaftliche oder sonst beachtliche nichtsteuerliche Gründe nicht zu rechtfertigen ist (BFH-Urteile vom 19. Juni 1991 IX R 134/86, BFHE 164, 498, BStBl II 1991, 904, m. w. N., und vom 3. Dezember 1991 IX R 142/90, BFHE 166, 276, BStBl II 1992, 397, betr. "Kauf" eines Grundstücks von der Mutter).
Sie müssen auch dann angewendet werden, wenn eine Schuld zwischen nahen Angehörigen - wie im vorliegenden Falle - einverständlich in eine Darlehensverbindlichkeit umgewandelt worden ist (Urteil des erkennenden Senats vom 3. Dezember 1991 IX R 142/90, BFHE 166, 276, BStBl II 1992, 397).
Ein Fehlen solcher Sicherungen steht der steuerlichen Anerkennung von Darlehensverträgen zwischen nahen Angehörigen in der Regel entgegen (BFH-Urteile in BFHE 163, 49, BStBl II 1991, 291; in BFHE 163, 438 [BFH 18.12.1990 - VIII R 134/86], BStBl II 1991, 882; in BFHE 166, 276, BStBl II 1992, 397).
Zur Anerkennung eines Mietverhältnisses zwischen dem Sohn als Vermieter und der …
Ein Rechtsmißbrauch i. S. des § 42 AO 1977 ist gegeben, wenn eine zivilrechtliche Gestaltung gewählt worden ist, die, gemessen an dem angestrebten Ziel, unangemessen ist, der Steuerminderung dienen soll und durch wirtschaftliche oder sonst beachtliche nichtsteuerliche Gründe nicht zu rechtfertigen ist (vgl. z. B. BFH-Urteile vom 19. Juni 1991 IX R 134/86, BFHE 164, 498, BStBl II 1991, 904, und vom 3. Dezember 1991 IX R 142/90, BFHE 166, 276, BStBl II 1992, 397).
Insbesondere liegt keine verschleierte Schenkung oder eine verdeckte Unterhaltsgewährung vor (vgl. BFH-Urteil vom 3. Dezember 1991 IX R 142/90, BStBl II 1992, 397; BFH-Urteil vom 4. Juni 1991 IX R 150/85, BStBl II 1991, 838).
Der BFH hat entschieden, dass eine verschleierte Schenkung vorliegen kann, wenn die Rückzahlung des Darlehens erst nach Ablauf der statistischen Lebenserwartung der Darlehensgeberin erfolgen soll (BFH-Urteil vom 3. Dezember 1991 IX R 142/90, BStBl II 1992, 297;… BFH-Urteil vom 29. Juni 1993 IX R 44/89, BFH/NV 1994, 460).
So stellt beispielsweise ein Darlehen unter Angehörigen dann keine wirtschaftliche Belastung des Darlehensschuldners dar, wenn die Kündigung des Darlehens erst nach Ablauf der statistischen Lebenserwartung des Darlehensgebers möglich ist (BFH, Urteil vom 3.12.1991 IX R 142/90, BFHE 166, 276, BStBl. II 1992, 397 (398); ebenso für eine Kaufpreisforderung aus einem Grundstückskaufvertrag BFH…, Urteil vom 26.11.1996 IX R 51/94, BFH/NV 1997, 404 (405)).
Es muss auch bei Grundstücksgeschäften unter Verwandten den Beteiligten mit einkommensteuerrechtlicher Wirkung möglich sein, eine unter Umständen langfristige Darlehensvereinbarung zu treffen (vgl. BFH, Urteil vom 03.12.1991 IX R 142/90, BStBl II 1992, 397 ).
Der Streitfall liegt anders als der Fall, der dem BFH in seiner Entscheidung vom 03.12.1991 (a.a.O.) zu Grunde gelegen hatte, indem der Kauf eines bebauten Grundstücks von der betagten Mutter unter Verrechnung des Kaufpreises mit einem gleichzeitig von den Eltern gewährten Darlehen finanziert wurde, dessen Rückzahlung auf 20 Jahre gestundet wurde.
Mit Recht hat der BFH demgegenüber eine Belastung des Darlehensschuldners verneint, wenn eine Kündigung des Darlehens erst nach Ablauf der statistischen Lebenserwartung der Darlehensgeberin möglich war (BFH-Urteil vom 3. Dezember 1991 IX R 142/90, BFHE 166, 276, BStBl II 1992, 397).
FG Münster, 31.08.2005 - 14 K 5233/02
Eigenheimzulage: Anschaffungskosten
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BFH, 11.12.1991 - I R 66/90 (https://dejure.org/1991,517)
BFH, Entscheidung vom 11.12.1991 - I R 66/90 (https://dejure.org/1991,517)
BFH, Entscheidung vom 11. Dezember 1991 - I R 66/90 (https://dejure.org/1991,517)
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AO 1977 § 193, § 195, § 208 Abs. 2 Nr. 1
Berechtigung des FA - Prüfungsanordnungen - Kapitalgesellschaften nach ausländischem Recht - Geschäftsverkehr
AO (1977) §§ 193, 195, 208 Abs. 2 Nr. 1
§§ 193, 195 AO
Außenprüfung; nach ausländischem Recht gegründete Kapitalgesellschaften
Verfahrensrechtliche Voraussetzungen zur Durchführung von Umsatzsteuer-Sonderprüfungen
BFHE 166, 490
DB 1992, 928
BStBl II 1992, 595
Die notwendig vor einer Außenprüfung zu erlassende Prüfungsanordnung (§ 196 AO) kann nach allgemeiner Auffassung der Rechtsprechung, der Literatur wie auch der Verwaltung entweder von der beauftragenden oder aber der beauftragten Finanzbehörde erlassen werden (s. BFH-Urteile vom 10. Dezember 1987 IV R 77/86, BFHE 152, 24, BStBl II 1988, 322; vom 11. Dezember 1991 I R 66/90, BFHE 166, 490, BStBl II 1992, 595; vom 21. April 1993 X R 112/91, BFHE 171, 15, BStBl II 1993, 649;… BFH-Beschluss vom 27. November 2003 I B 119, S 11/03, BFH/NV 2004, 756; Tipke in Tipke/Kruse, Abgabenordnung, Finanzgerichtsordnung, § 195 AO Rz 13;… Klein/Rüsken, AO, 9. Aufl., § 195 Rz 14; Romeis, Die steuerliche Betriebsprüfung --StBp-- 2006, 361; Betriebsprüfungsordnung § 5 Abs. 1; Anwendungserlass zur Abgabenordnung --AEAO-- zu § 195).
Diese Entscheidung betraf den Fall, daß ein anderes FA, das mit der Durchführung der Außenprüfung beauftragt worden war, zulässigerweise (BFH-Urteil vom 11. Dezember 1991 I R 66/90, BFHE 166, 490, BStBl II 1992, 595) die Prüfungsanordnung erlassen hat.
Sie muß nur dann erlassen werden, wenn die mit der Steuerfahndung betraute Dienststelle gemäß § 195 Satz 2, § 208 Abs. 2 Nr. 1 AO 1977 auf Ersuchen der zuständigen Finanzbehörde eine Außenprüfung durchführt (vgl. BFH-Urteile in BFHE 152, 24, BStBl II 1988, 322, und vom 11. Dezember 1991 I R 66/90, BFHE 166, 490, BStBl II 1992, 595).
Hierzu zähle bereits der Erlass der PA, aus der sich dann die Gründe für die Beauftragung ergeben müssten (BFH-Entscheidungen vom 28. Mai 1986 I B 22/86, BStBI II 1986, 656, BFHE 146, 508; vom 15. Januar 1987 IV R 109/86, BStBI II 1987, 361, BFHE 149, 101; vom 10. Dezember 1987 IV R 77/86, BStBI II 1988, 322, BFHE 152, 24; vom 11. Dezember 1991, I R 66/90, BStBI II 1992, 595, BFHE 166, 490).
Im Falle einer Beauftragung gemäß § 195 Satz 2 AO kann der Prüfungsauftrag entweder von der beauftragenden Stelle selbst dem Steuerpflichtigen bekanntgegeben (BFH-Urteil vom 21. April 1993 X R 112/91, BStBl II 1993, 649) oder rein innerdienstlich gegenüber der beauftragten Finanzbehörde erteilt werden (BFH-Urteil vom 11. Dezember 1991 I R 66/90, BStBl II 1992, 595).
Doch ist das beauftragte Finanzamt, wenn es auch zum Erlass der PA beauftragt wurde (vgl. BFH-Urteile vom 10. Dezember 1987 IV R 77/86, BStBI II 1988, 322,und vom 11. Dezember 1991 I R 66/90, BStBl II 1992, 595), nach der Rechtsprechung des BFH auch befugt, dem Steuerpflichtigen die im Rahmen der Prüfungsbeauftragung nach § 195 Satz 2 AO angestellten Ermessenserwägungen mitzuteilen und diese gegebenenfalls zu ergänzen, sei es in der PA, sei es in der anschließenden, ebenfalls von ihm zu erlassenden Entscheidung über einen Einspruch gegen die PA (BFH-Urteil vom 10. Dezember 1987 IV R 77/86, BStBI II 1988, 322;… BFH-Beschluss vom 27. November 2003 I B 119/03, S 11/03, BFH/NV 2004, 756).
Die Doppelfunktionalität entspricht auch dem Gesetzesplan (vgl. z.B. § 208 Abs. 2 Nr. 1 AO 1977 - Einsatz der Steufa in der Außenprüfung auf Ersuchen der zuständigen Finanzbehörde - und dazu BFH, Urteil vom 11. Dezember 1991, I R 66/90, BFHE 166, 490, BStBI. II 1992, S.595;… s. auch Tipke/Kruse, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, 16. Aufl., § 208 AO 1977 Rdn. 2;… Kock, in: Beermann, Steuerliches Verfahrensrecht, § 208 AO 1977 Rdn. 19 ff.).
Entsprechendes wurde vom Bundesfinanzhof gerade für nach ausländischem Recht gegründete Kapitalgesellschaften bereits mit Urteil vom 11. Dezember 1991 ( I R 66/90, BStBl II 1992, 595 vgl. dort Ziff. II. 1. der Gründe) entschieden.
Das auf Grund dieser Vorschrift beauftragte Finanzamt darf auf Grund eines zulässigerweise erteilten innerdienstlichen Auftrags auch die Prüfungsanordnung erlassen (BFH, Urteile vom 10. Dezember 1987 IV R 77/86, BStBl II 1988, 322 und vom 11. Dezember 1991 I R 66/90, BStBl II 1992, 595).
Die Vorschriften über die Außenprüfung können ihren Zweck, die steuerlichen Verhältnisse des Steuerpflichtigen umfassend zu ermitteln, nur dann vollständig erfüllen, wenn der gesamte für die Entstehung und Ausgestaltung eines Steueranspruchs erhebliche Sachverhalt Prüfungsgegenstand sein kann (vgl. BFH, Urteile vom 11. Dezember 1991, I R 66/90 BStBl II 1992, 595;… vom 23. Februar 2005, XI R 21/04, BFH/NV 2005, 1218 ).
Hierzu zähle bereits der Erlass der PA, aus der sich dann die Gründe für die Beauftragung ergeben müssten (BFH-Entscheidungen vom 28. Mai 1986 I B 22/86, BStBI II 1986, 656, BFHE 146, 508; vom 15. Januar 1987 IV R 109/86, BStBI II 1987, 361, BFHE 149, 101; vom 10. Dezember 1987 IV R 77/86, BStBI II 1988, 322, BFHE 152, 24; vom 11. Dezember 1991, I R 66/90 , BStBI II 1992, 595, BFHE 166, 490).
Unbeschadet der Frage, ob dem Rücknahme-Verwaltungsakt unmittelbar ein derart weitreichender Regelungsinhalt entnommen werden kann, hat es die Rechtsprechung für möglich angesehen, daß eine Bindungswirkung hinsichtlich des ersten Rücknahmeakts entstehen kann (vgl. BFH-Urteile vom 11. Dezember 1991 I R 66/90, BFHE 166, 490, BStBl II 1992, 595; vom 24. August 1989 IV R 65/88, BFHE 158, 114, BStBl II 1990, 2;… vom 16. März 1989 IV R 6/88, BFH/NV 1990, 139; vom 25. Juli 1986 VI R 216/83, BFHE 147, 215, BStBl II 1986, 779;… zustimmend Tipke/Kruse, Abgabenordnung-Finanzgerichtsordnung, 14. Aufl., § 130 AO 1977 Tz. 14; Frotscher in Schwarz, Abgabenordnung, Kommentar, § 130 Tz. 3a, 3c).
Ein solcher Vertrauensschutz wird insbesondere verneint, wenn die Aufhebung eines Verwaltungsakts wegen formeller Mängel erfolgt (BFHE 158, 114, BStBl II 1990, 2 - unrichtige Adressierung - BFH/NV 1992, 639 - fehlende Begründung der Ermessensentscheidung - BFHE 169, 305, BStBl II 1993, 146 - unrichtige Rechtsgrundlage der Prüfungsanordnung - BFHE 166, 490, BStBl II 1992, 592 - Formfehler - BFH-Urteile vom 16. März 1989 IV R 6/88, BFH/NV 1990, 139 - verspätete Bekanntgabe der Prüfungsanordnung - vom 20. Oktober 1988 IV R 104/86, BFHE 155, 4, BStBl II 1989, 180;… vom 26. November 1986 I R 256/83, BFH/NV 1988, 82 - Fehlen der Ermessensbegründung - vom 27. November 1984 VIII R 376/83, BFH/NV 1985, 13 - kein Freistellungsbescheid -).
Die Doppelfunktionalität entspricht auch dem Gesetzesplan (vgl. z.B. § 208 Abs. 2 Nr. 1 AO 1977 --Einsatz der Steufa in der Außenprüfung auf Ersuchen der zuständigen Finanzbehörde-- und dazu BFH-Urteil vom 11. Dezember 1991 I R 66/90, BFHE 166, 490, BStBl II 1992, 595;… s. auch Tipke/Kruse, a.a.O., § 208 AO 1977 Rz. 2;… Kock in Beermann, a.a.O., § 208 AO 1977 Rz. 19 ff.).
Das auf Grund dieser Vorschrift beauftragte Finanzamt darf auf Grund eines zulässigerweise erteilten innerdienstlichen Auftrags auch die Prüfungsanordnung erlassen (BFH-Urteile vom 10.12.1987 IV R 77/86, BStBl II 1988, 322 und vom 11.12.1991 I R 66/90 BStBl II 1992, 595).
Sowohl der Antragsgegner als auch das ansonsten örtlich zuständige Finanzamt "A" -Nord unterliegen bei ihren Ermittlungen denselben steuerrechtlichen und verfassungsrechtlichen Normen (vgl. BFH-Urteil vom 24.05.1989 I R 85/85, BStBl II 1989, 900, insoweit nicht amtlich veröffentlicht; vgl. auch BFH-Urteil vom 13.09.1990 I R 66/90, BStBl II 1992, 595, wonach die Steuerfahndungsstelle eines anderen Finanzamtes eine "andere Finanzbehörde" im Sinne des § 195 Satz 2 AO ist).
Mit dem Tätigwerden des Antragsgegners ist insbesondere kein weiter gehender Eingriff in die Rechte der Antragstellerin verbunden als wenn die Prüfung durch das Finanzamt "A" -Nord durchgeführt würde (vgl. BFH-Urteil in BStBl II 1992, 595).
BFH, 27.11.2003 - I B 119/03
BFH, 23.02.2005 - XI R 21/04
FG Baden-Württemberg, 18.03.2009 - 4 K 91/07
Familienwohnsitz i.S. des § 19 Abs. 1 AO bei Mehrfachwohnsitz - Erlass einer …
BFH, 27.11.2003 - I S 11/03
Rechtmäßigkeit innerdienstlicher Prüfungsaufträge; Mitteilung der zu Grunde …
BFH, 05.04.2006 - I B 89/05
FG Hessen, 03.06.2015 - 7 K 631/12
Luftverkehrsteuergesetz, Chikagoer Abkommen über die internationale …
FG Hamburg, 08.03.2006 - V 210/05
BFH, 02.10.1991 - X R 1/88
https://dejure.org/1991,966
BFH, 02.10.1991 - X R 1/88 (https://dejure.org/1991,966)
BFH, Entscheidung vom 02.10.1991 - X R 1/88 (https://dejure.org/1991,966)
BFH, Entscheidung vom 02. Januar 1991 - X R 1/88 (https://dejure.org/1991,966)
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AO 1977 §§ 121, 193 ff
Außenprüfung - Begründung der Anordnung - Hinweis auf Rechtsgrundlage - Kleinbetrieb - Mittelbetrieb - Prüfungszeitraum
AO (1977) §§ 121, 193 ff.
Außenprüfung; Begründung der Anordnung einer Außenprüfung
BFHE 166, 414
BStBl II 1992, 274
Der Streitfall nötigt nicht, abschließend auf die gewandelte rechtliche Würdigung des Auswahlermessens nach § 193 Abs. 1 AO 1977 durch den X. Senat einzugehen (BFH-Urteile in BFHE 166, 105, BStBl II 1992, 220; vom 2. Oktober 1991 X R 1/88, BFHE 166, 414, BStBl II 1992, 274, und X R 14/90, BFH/NV 1992, 289, jeweils nur mit Leitsatz veröffentlicht; kritisch Gosch in Die steuerliche Betriebsprüfung 1992, 119 ff.).
Insbesondere ist aber bereits in der Rechtsprechung unter der Geltung des § 4 BpO (St) 1987 hinreichend geklärt, dass die Finanzverwaltung weder an einen bestimmten Prüfungsturnus noch einen Prüfungsrhythmus gebunden ist (vgl. BFH-Urteil vom 2. Oktober 1991 X R 1/88, BFHE 166, 414, BStBl II 1992, 274).
Jedoch hat der BFH in ständiger Rechtsprechung entschieden, dass sich aus § 4 BpO (St) 1987 keinerlei Selbstbindung der Verwaltung ergibt, die eine Außenprüfung in kürzeren Abständen als dem statistisch ermittelten durchschnittlichen Turnus ausschließt (…vgl. BFH-Urteile vom 30. Juni 1989 III R 8/88, BFH/NV 1990, 273; in BFHE 166, 414, BStBl II 1992, 274, m.w.N.;… vom 8. April 1992 I R 85/89, BFH/NV 1993, 73;… BFH-Beschlüsse vom 20. Oktober 2003 IV B 67/02, BFH/NV 2004, 311;… vom 30. Juni 2005 IV B 131/03, BFH/NV 2005, 1966;… vom 14. März 2006 IV B 14/05, BFH/NV 2006, 1253).
a) In der Rechtsprechung des BFH ist hinreichend geklärt, dass die Finanzverwaltung weder an einen bestimmten Prüfungsturnus noch einen Prüfungsrhythmus gebunden ist (vgl. BFH-Urteil vom 2. Oktober 1991 X R 1/88, BFHE 166, 414, BStBl II 1992, 274).
Es besteht keinerlei Selbstbindung der Verwaltung, die eine Außenprüfung in kürzeren Abständen als dem statistisch ermittelten durchschnittlichen Turnus ausschließt (…vgl. BFH-Urteile vom 30. Juni 1989 III R 8/88, BFH/NV 1990, 273; in BFHE 166, 414, BStBl II 1992, 274, m.w.N.;… vom 8. April 1992 I R 85/89, BFH/NV 1993, 73;… BFH-Beschlüsse vom 20. Oktober 2003 IV B 67/02, BFH/NV 2004, 311;… vom 30. Juni 2005 IV B 131/03, BFH/NV 2005, 1966;… vom 14. März 2006 IV B 14/05, BFH/NV 2006, 1253;… vom 14. Juni 2007 VIII B 201/06, BFH/NV 2007, 1804).
Die Grenze findet eine solche Handhabung des Auswahlermessens im Grundsatz der Verhältnismäßigkeit und im Willkür- und Schikaneverbot (BFH-Entscheidungen in BFHE 166, 414, BStBl II 1992, 274, und vom 29. Mai 2007 I B 140/06, juris).
An einen bestimmten Prüfungsturnus oder Prüfungsrhythmus ist der Beklagte und Beschwerdegegner (das Finanzamt --FA--) weder nach der AO 1977 noch nach der BpO 2000 im Einzelfall gebunden (Senatsurteil vom 2. Oktober 1991 X R 1/88, BFHE 166, 414, BStBl II 1992, 274, m.w.N.).
Auch der in der Beschwerdebegründung herangezogene durchschnittliche Prüfungsturnus ist als rechtliches Kriterium untauglich, weil es sich insoweit nur um eine nachträglich ermittelte statistische Durchschnittsgröße handelt und eine zeitlich vorhersehbare Außenprüfung auch dem mit der Außenprüfung verfolgten Ziel, durch ihre präventive Wirkung zur richtigen Steuererhebung beizutragen, widersprechen würde (Senatsurteil in BFHE 166, 414, BStBl II 1992, 274, m.w.N.).
Einer über den Verweis auf § 193 Abs. 1 AO hinausgehenden Begründung der Prüfungsanordnung bedarf es selbst dann nicht, wenn der Prüfungszeitraum unmittelbar an den Prüfungszeitraum der vorangegangenen Prüfung anschließt (vgl. für Klein- und Mittelbetriebe: BFH-Urteile vom 02.10.1991 X R 1/88, BStBl II 1992, 274;…vom 08.04.1992 I R 85/89, BFH/NV 1993, 73;… für Kleinst- und Kleinbetriebe: BFH-Beschluss vom 20.10.2003 IV B 67/02, BFH/NV 2004, 311).
Das Verbot einer lückenlosen Prüfung bei anderen Betrieben i.S. eines Anspruchs auf eine "Prüfungspause" lässt sich aus der Vorschrift ebenso wenig herleiten wie aus Art. 3 Abs. 1 Grundgesetz (BFH-Urteil vom 02.10.1991 X R 1/88, a.a.O.;… vgl. auch BFH-Beschluss vom 01.04.2000 X B 119/03, a.a.O.).
Das Finanzamt ist weder nach dem Gesetz, noch nach den Vorschriften der BpO 2000 an einen bestimmten Prüfungsturnus oder Prüfungsrhythmus gebunden (BFH-Urteil vom 2. Oktober 1991, X R 1/88, BFHE 166, 414, BStBl II 1992, 274 ).
Einer über den Verweis auf § 193 Abs. 1 AO hinausgehenden Begründung bedarf es selbst dann nicht, wenn ein Kleinst-, Klein- oder Mittelbetrieb geprüft werden soll und der Prüfungszeitraum unmittelbar an den Prüfungszeitraum der vorangegangenen Prüfung anschließt (…BFH-Beschluss vom 30. Juni 2005, IV B 131/03, BFH/NV 2005, 1966 ; BFH-Beschluss vom 2. Oktober 1991, X R 1/88, BFHE 166, 414, BStBl II 1992, 274 ; FG Münster, Urteil vom 22. Juli 2005, 11 K 5316/03 AO , juris).
Der erkennende Senat schließt sich insoweit dem Urteil des X. Senats des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 2. Oktober 1991 X R 1/88 (BStBl II 1992, 274 m.w.N.) an.
Der erkennende Senat folgt auch insoweit der Entscheidung des X. Senats des BFH vom 2. Oktober 1991 X R 1/88.
Durch die Rechtsprechung des BFH ist geklärt, dass die auf § 193 Abs. 1 der Abgabenordnung (AO) gestützte Anordnung einer Prüfung bei einem gewerblich Tätigen keiner weiteren Begründung bedarf; das gilt auch für einen Kleinstbetrieb (…vgl. BFH-Beschluss vom 20. Oktober 2003 IV B 67/02, BFH/NV 2004, 311; BFH-Urteil vom 2. Oktober 1991 X R 1/88, BFHE 166, 414, BStBl II 1992, 274, jeweils m.w.N.).
Es kann daher dahinstehen, ob der Senat auch den Urteilen des X.Senats folgen könnte, wonach selbst dann der bloße Hinweis auf § 193 Abs. 1 AO 1977 als Begründung einer Prüfungsanordnung genügt, wenn es sich bei der neu angeordneten Prüfung um eine sog. Anschlußprüfung handeln sollte (Urteil vom 2. Oktober 1991 X R 1/88, BFHE 166, 414 [BFH 02.10.1991 - X R 1/88], BStBl II 1992, 274 nur im Leitsatz veröffentlicht) oder der prüfungsfreie Zeitraum nur 1 Jahr beträgt (Urteil vom 2. Oktober 1991 X R 89/89, BFHE 166, 105, BStBl II 1992, 220).
BFH, 05.01.2009 - I B 163/08
Beginn einer Außenprüfung an Amtsstelle vor dem in der Prüfungsanordnung …
BFH, 27.07.2001 - XI B 133/00
Betreiben einer Imbissbude - Außenprüfung - Zuschätzung - Einnahmeaufzeichnungen …
FG Thüringen, 22.05.1997 - I 44/97
Ausübung des Ermessens zur Anordnung einer Außenprüfung; Außenprüfung bei …
BFH, 10.11.1999 - X B 20/99
FG München, 28.09.1998 - 13 K 531/93
Abziehbarkeit von Instandhaltungskosten als dauernde Lasten; Begriff der …
https://dejure.org/1991,2996
BFH, 26.06.1991 - XI R 22/88 (https://dejure.org/1991,2996)
BFH, Entscheidung vom 26.06.1991 - XI R 22/88 (https://dejure.org/1991,2996)
BFH, Entscheidung vom 26. Juni 1991 - XI R 22/88 (https://dejure.org/1991,2996)
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Sie ist mit dem für die Zuordnung von Schulden und Schuldzinsen maßgeblichen Kriterium der tatsächlichen Verwendung nicht vereinbar (s. auch Urteil des XI. Senats vom 26. Juni 1991 XI R 22/88, BFH/NV 1992, 25).
Wird hingegen das Privatdarlehen gekündigt, aus liquiden Barmitteln zurückgezahlt und betriebsbedingter Aufwand durch ein neues Darlehen finanziert, so wird dieses neue Darlehen tatsächlich für betriebliche Zwecke verwendet; es ist demgemäß eine betriebliche Verbindlichkeit mit der Folge, daß die dafür anfallenden Schuldzinsen als Betriebsausgaben abziehbar sind (so zutreffend der XI. Senat des BFH im Urteil in BFH/NV 1992, 25).
Die Schlußfolgerung des FG aus dem Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 26. Juni 1991 XI R 22/88 (BFH/NV 1992, 25), der eine gewillkürte Zweckänderung eines Darlehens für unbeachtlich halte, sei nicht zwingend.
Das Urteil in BFH/NV 1992, 25, welches in BFH/NV 1994, 859 bestätigt worden sei, sei eindeutig.
Dadurch sei weder rechtlich noch wirtschaftlich der Darlehenszweck geändert worden (BFH in BFH/NV 1992, 25;… BFH/NV 1994, 859;… BFH-Beschluß vom 22. Februar 1994 IX B 119/93, BFH/NV 1994, 778).
Dieser Zweck besteht, sofern das Darlehen nicht vorher abgelöst wird (vgl. BFH-Urteile in BFH/NV 1992, 25;… vom 26. Februar 1985 VIII R 59/83, BFH/NV 1985, 69), solange fort, bis die Tätigkeit oder das Rechtsverhältnis im Sinne der angesprochenen Einkunftsart endet (…BFH-Urteile vom 10. November 1992 VIII R 98/90, BFH/NV 1993, 468, 469, m. w. N.;… vom 19. Januar 1993 VIII R 74/91, BFH/NV 1993, 714, 715 zum Wegfall des wirtschaftlichen Zusammenhangs;… BFH/NV 1993, 599, 602;… BFH/NV 1993, 16, 17, m. umf.
Nach ständiger Rechtsprechung kann der einmal entstandene wirtschaftliche Zusammenhang der Schuldzinsen mit einer bestimmten Einkunftsart hingegen nicht durch eine bloße Willensentscheidung des Steuerpflichtigen hergestellt bzw. geändert werden (BFH in BFHE 177, 392, BStBl II 1995, 697, 699;… BFH/NV 1995, 203, 204;… BFH/NV 1995, 106, 107; BFH/NV 1992, 25;… BFH/NV 1993, 603, 604; BFHE 161, 290, BStBl II 1990, 817, 824; BFHE 159, 68, BStBl II 1990, 213, 215; BFHE 170, 134, BStBl II 1993, 434, 436;… BFH-Beschluß vom 19. Mai 1993 I B 172/92, BFH/NV 1994, 227).
Ein willkürlicher Austausch der Finanzierungsgrundlagen ist ohne vorherige Lösung des ursprünglichen wirtschaftlichen Zusammenhangs steuerrechtlich nicht möglich (BFH/NV 1993, 599, 602; BFH/NV 1992, 25; BFHE 163, 376, BStBl II 1991, 398, 400; BFH-Urteile vom 28. März 1984 I R 101/80, BFHE 141, 248, BStBl II 1984, 652, 654; vom 15. Januar 1980 VIII R 70/78, BFHE 130, 147, BStBl II 1980, 348, 349).
Dieser Zweck besteht, sofern das Darlehen nicht vorher abgelöst wird (vgl. BFH-Urteile vom 26. Juni 1991 XI R 22/88, BFH/NV 1992, 25;… vom 26. Februar 1985 VIII R 59/83, BFH/NV 1985, 69; in BFHE 162, 48, BStBl II 1991, 14, 16;… vom 18. Dezember 1990 VIII R 101/87, BFH/NV 1991, 734, 735;… vom 19. Januar 1993 VIII R 74/91, BFH/NV 1993, 714, 715) solange fort, bis die Tätigkeit oder das Rechtsverhältnis im Sinne der angesprochenen Einkunftsart endet (…BFH-Urteile vom 10. November 1992 VIII R 98/90, BFH/NV 1993, 468, 469, m. w. N.;… in BFH/NV 1993, 714, 715 zum Wegfall des wirtschaftlichen Zusammenhangs;… BFH/NV 1993, 599, 602;… BFH/NV 1993, 16, 17, m. umf. N.;… vom 15. März 1991 III R 121/86, BFH/NV 1991, 809, 810 zur Zugehörigkeit einer Verbindlichkeit zum Betriebsvermögen).
Ein willkürlicher Austausch der Finanzierungsgrundlagen ist ohne vorherige Lösung des ursprünglichen wirtschaftlichen Zusammenhangs steuerrechtlich nicht möglich (BFH-Urteile vom 26. Juni 1991 XI R 22/88, BFH/NV 1992, 25;… vom 15. Dezember 1992 VIII R 27/91, BFH/NV 1993, 599, 602, und in BFHE 163, 376, BStBl II 1991, 398, 400).
Die Rechtslage ist nicht anders zu beurteilen als beim - regelmäßig untauglichen (BFH-Urteil vom 26. Juni 1991 XI R 22/88, BFH/NV 1992, 25) - Versuch der bloßen "Umwidmung" einer Privatschuld in eine Betriebsschuld.
Werden Eigenmittel für betriebliche Zwecke verwendet und deshalb Fremdmittel für private Zwecke, so sind die Schuldzinsen keine Betriebsausgaben (BFH-Urteile vom 21. Februar 1991 IV R 46/86, BFHE 163, 551, BStBl II 1991, 514, und vom 26. Juni 1991 XI R 22/88, BFH/NV 1992, 25;… vgl. auch zum Bereich Vermietung und Verpachtung Urteil vom 27. Januar 1993 IX R 229/87, BFH/NV 1993, 603).
Wenn sich dies nunmehr steuerlich als ungünstig erweist, so wird dadurch indessen nicht die Möglichkeit eröffnet, die Finanzierungsgrundlagen auszutauschen bzw. auf die einzelnen Objekte zweckmäßig aufzuteilen (BFH-Urteile in BFHE 130, 147, BStBl II 1980, 348; vom 26. Juni 1991 XI R 22/88, BFH/NV 1992, 25).
Da die Kläger aber von dieser Möglichkeit aus wirtschaftlichen Gründen keinen Gebrauch gemacht haben, ist für die steuerliche Beurteilung allein maßgebend, daß für die Anlage des Termingeldkontos Eigenmittel verwendet wurden (vgl. Urteil des BFH vom 26. Juni 1991 XI R 22/88 , BFH/NV 1992, 25).
Der Senat folgt vielmehr der in dem BFH-Urteil vom 26. Juni 1991 a.a.O. vertretenen Auffassung, daß die Kläger die für das Einfamilienhaus aufgenommene Verbindlichkeit zunächst tilgen und dann ein neues Darlehen aufnehmen müssen, das für die Anlage eines Termingeldkontos verwendet wird.
Wegen des Abzugs der Schuldzinsen als Betriebsausgaben wird auf das Senatsurteil vom heutigen Tag XI R 22/88, BFH/NV 1992, 25, Bezug genommen.
Anmerkung: Hinweis auf das BFH-Urteil vom 26. Juni 1991 XI R 22/88, BFH/NV 1992, 25.
Der wirtschaftliche Zusammenhang kann auch nicht durch Schuldumwidmung oder Umschaffung begründet werden (BFH-Urteile vom 21. November 1989 IX R 10/84, BFHE 159, 68, 70f., BStBl II 1990, 213; vom 26. Juni 1991 XI R 22/88, BFH/NV 1992, 25; vom 8. Dezember 1992 IX R 69/89, BFHE 170, 134, 136, BStBl II 1993, 434).
BFH, 10.07.1991 - VIII R 22/90, VIII R 23/90
https://dejure.org/1991,22705
BFH, 10.07.1991 - VIII R 22/90, VIII R 23/90 (https://dejure.org/1991,22705)
BFH, Entscheidung vom 10.07.1991 - VIII R 22/90, VIII R 23/90 (https://dejure.org/1991,22705)
BFH, Entscheidung vom 10. Juli 1991 - VIII R 22/90, VIII R 23/90 (https://dejure.org/1991,22705)
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References: § 227
 Art. 4
 § 227
 Art. 4
 Art. 19
 Art. 14
 § 3
 § 3
 Art. 3
 § 42
 § 6
 § 42
 § 50
 § 42
 § 50
 § 50
 § 50
 § 42
 § 24
 § 42
 § 42
 § 42
 § 42
 § 42
 § 42
 § 10
 § 42
 § 42
 § 42
 § 193
 § 195
 § 208
 § 195
 § 195
 § 5
 § 195
 § 195
 § 208
 § 195
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 § 130
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