Source: http://urs.fatamorgana.ch/buecher.html
Timestamp: 2018-09-24 19:09:11+00:00

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Hostettlers Literaturclub
DER REBELL VOM EGGIWIL hiess Ueli Galli. Er wurde als ein Hauptursächer des grossen schweizerischen Bauernaufstandes am 4. November 1653 in Bern gehängt.
Meine Recherchen über Ueli Galli führten anfangs der Achtzigerjahre vom Hundertsten ins Tausendste und mündeten 1991 in ein 750-seitiges Buch aus. Ich bezeichne es als Reportage, weil ich die Handlungen der Aufständischen, ihre Hoffnungen und Probleme aufzeichnen wollte, als sei ich selber dabei gewesen. Der Wunsch, das Leben im oberen Emmental des 17. Jahrhunderts zu begreifen, bedingte ein Eintauchen in verschiedenste Bereiche der Volkskunde und der Lokalgeschichte.
Ich bemühte mich, keine Fiktion zu schaffen, das Vorgehen der Landleute aber nach der Faktenlage mit Respekt, einer Portion Logik und Menschlichkeit zu erklären. Allzu oft hatten Historiker die Aufständischen auf Grund der städtischen Ratsprotokolle wie dumbe Barbaren abgekanzelt. - Dass das Puzzle der Recherchen und damit die ländliche Reportage nach so langer Zeit Lücken aufweist, ist selbstverständlich.
Zytglogge Verlag Bern 1991, ISBN 3-7296-0298-5, Sfr. 68.- / Erhältlich bei mir.
Das Bild (von Res Krebs, danke) zeigt den Bärbach im Eggiwil.
In dieser urwüchsigen Gegend, wo der Aufstand der Emmentaler seinen Anfang nahm, führten wir im Januar 2003 ein Stationentheater auf, eine Nachtwanderung mit Bildern und Szenen aus dem Schweizerischen Bauernkrieg von 1653.
Für das vollständige Szenario des Stationentheaters samt der aus Zeitgründen gekappten Schlussszene und einigen Stimmungsbildern: Bitte das Bildchen anklicken!
Hans Kern, Fotograf im Eggiwil, hat ein Fotobuch vom Stationentheater gestaltet, zu dem ich den Text beigesteuert habe.
ANDERI LIEDER sind meine Sammlung von Schweizer Volksliedern. Illustriert von Stephan Bundi.
1976 wurden Otto von Greyerzens Volksliederbüchlein 'Im Rosegarte' neu aufgelegt. Eine wunderschöne Sammlung, ehrlich und ohne Vorbehalt. Die Schweizer Folksingers vermissten aber die garstigen Lieder, die Klage- und die Tanzlieder, die Balladen über Naturkatastrophen, die Arbeits- und Auswandererlieder. Und selbstverständlich fehlte bei einer Sammlung von 1907-1911 auch ein ganzes Jahrhundert.
So arbeitete ich bis 1979 an einer ergänzenden Volksliederausgabe. 120 Lieder, einstimmig gesetzt und - mit Hilfe vieler Informanten - kommentiert.
Zytglogge Verlag Bern 1979, erweiterte Neuausgabe 1992, ISBN 3-7296-0084-2, Sfr. 32.-
Erhältlich bei mir, ebenso ein Restposten der Erstauflage zum Preis von Fr. 25.-
DAS GESETZ DES WALDES ist eine seltsame Geschichte von Chlöisu Friedli.
Sie steckt wie viele andere biografische Episoden, Heinzelmännchen- und Traumgeschichten, Gedichte und Short Stories in einem schiefwinklig geschnittenen Buch.
Chlöisu war ein Bluespianist, ein ganz aussergewöhnlicher lieber Mensch, ein Freund, er starb 1981.
Mein Beitrag als Herausgeber besteht im Epilog, der kleinen Lebensgeschichte von Chlöisu Friedli.
Fata Morgana Verlag Bern 1993, ISBN 3-905603. Sfr. 34.-
Vergriffen 2007. Im Handel erhältlich ist die CD 'Woäre geisch?'
P.S. Das Buch ist schräg.
IM FLUSS ist das erste Bilderbuch des Fata Morgana Verlags. Mein Part war der des Produzenten.
61 ganzseitige S/W-Fotografien von Tomas Wüthrich, Tagebuchtext von Ruth Margot, Fr. 27.50
IM FLUSS dokumentiert sehr schön die Überschwemmungstage in der Berner Matte im Mai 1999
Es klingt verrückt und für Theaterwissenschaftler und ebensolche -schaffende bestimmt überheblich. Aber ich glaube, ich habe als Mathematiker und Musiker zwei Theaterformen geschaffen. Zusammen mit einem Team, das ebenso theatralisch ungebildet ist.
Am 31. März 1993 - es war der Geburtstag meines Vaters, deshalb erinnere ich mich an das Datum - besuchte ich mit meiner Familie das Parkhotel du Sauvage in Meiringen. Der Direktor Jürg Musfeld wollte in seinem Hotel Veranstaltungen im Stile der englischen Murder Weekends organisieren. Live-Krimis. Er kannte meine Spiele Kreml und Hotellive und fragte mich an, ob ich im Hotel einen solchen Fall schreiben und inszenieren könnte.
Weder Jürg Musfeld noch seine Frau Bice hatten jemals ein englisches Murder Weekend besucht, wohl aber die Hotelsekretärin Sandra Steudler, die mich mit einigen Informationen zu dessen Ablauf versorgte.
Wir klärten einige Voraussetzungen:
Titel wie 'Mörder Weekend' oder 'Morde im Hotel' fand ich unschön und problematisch, ich schlug Mystery Weekend vor - ich konnte mir auch andere kriminelle Vergehen als Mord vorstellen und fand den "Mörder" im Titel zu blutrünstig, zu einschränkend, zu ernst.
Die englische Vorgabe mit einigen wenigen Verdächtigen, die sich als SchauspielerInnen outen und den Gästen nachts die Familiengeschichten ihrer Figuren vor die Zimmertür legen, mit anschliessender intensiver Befragung der Protagonisten, wollte mir nicht gefallen. Mir schwebte ein Spektakel vor, bei dem jeder und jede im Hotel verdächtig war - fliessende Übergänge zwischen Schauspielenden, Personal und Gästen. Mit Überraschungen und Witz wollte ich arbeiten. Ich stand immer mehr auf Emma Peel als auf Agathe Christie.
Und ich konnte das nicht alleine bewältigen.
Das erste Mystery Team rekrutierte sich aus dem Berner Spieleladen DracheNäscht und bestand aus Thomas Danzeisen, Claudia Eymann, David Landolf und mir.
Wir konstruierten den ersten Mystery Weekend Fall namens Morsoc.
Eine Persiflage auf die 'Sherlock Holmes Society', die im Parkhotel du Sauvage beheimatet war - gemäss Arthur Conan Doyle war Sherlock Holmes in Meiringen beim Kampf mit seinem Rivalen Prof. Brian Moriarty den Reichenbachfall hinunter gestürzt. Im ersten Hotel des Ortes, dem 'Englischen Hof', hatte er seine letzte Nacht verbracht. Zum Parkhotel gehörte ein Sherlock-Holmes-Museum, und der Meisterdetektiv war die touristische Attraktion Meiringens. - Die 'Morsoc' war eine obskure Gesellschaft, die Prof. Moriarty, den 'Napoleon of crime' verehrte, und ihm zu Ehren an historischer Stätte Festspiele veranstaltete. Dabei sollte der Genius des Kriminellen bewundert und prämiert werden, nicht rohe Gewalt, und niemand sollte zu Schaden kommen. Kam dann aber doch.
Das allererste Mystery Weekend im Oktober 1993 war journalistisch so gut besucht keines nach ihm. Es war auch so reich an Pannen wie keines nach ihm.
Der Saxofonist, der den späteren Täter nach dem Diner erpressen und dadurch eine Mordserie auslösen sollte, genoss mit seiner Band den Applaus und bot Zugabe um Zugabe, während die Journalisten doch endlich den kriminellen Akt sehen und ablichten wollten. Der grausame Mord Nr. I.0.1 verzögerte sich um eine Stunde, während einige Schauspieler strikt nach Drehbuch-Zeitplan Handlungen und Aussagen tätigten, die vor Entdeckung des Mordes beim besten Willen keinen Sinn ergaben.
Eine arg betrunkene Gästegruppe schraubte nachts um drei die Sicherungen des Hotels aus, veranstaltete unter Gekreische Verfolgungsjagden mit einem Küchenmesser und hinterliess blutige Inschriften im Aufzug.
Schliesslich stellte unser Kommissar die bernische Polizeiarbeit geradezu naturalistisch dar: Umständliche Befragung, Gehilfe tippt mit anderthalb Fingern auf der ältlichen Schreibmaschine, behäbiges Vorlesen und Korrigieren der Protokolle - für die Zeugen ergaben sich stundenlange Wartezeiten vor dem Polizeibüro.
Die Kinderkrankheiten der Mysterys wurden bald behoben: Bessere Vorab-Informationen der Gäste, flexiblere Drehbücher mit bedingten Anweisungen, vermehrte Intervention der Spielleitung, notfalls auch in Gegenwart von Gästen, unbernisch aktive und publikumsnahe Kripo.
Wir boten Mystery Weekends und Mystery Nights für ca. 80 Gäste an. Beteiligt waren um 20 Eingeweihte - Spielleitung, Polizei, Opfer, SchauspielerInnen, Hotelpersonal mit Spezialaufgaben, Moulagistin u.a.m. Die Mysterys waren aufwändig gestaltet. Hunderte von Requisiten aller Art und 30 - 40 intensive Seiten Drehbuch - meist textlich nicht ausgefeilte Anweisungen - waren die Norm. Trotz unbekannter Publikumsaktionen war der kriminelle Ablauf minutiös geplant. Doch erforderte das unberechenbare Publikum, das stets ins Geschehen eingreifen kann und soll, von den Schauspielenden Improvisationskünste und rollengemässe Reaktionen in unerwarteten Situationen. Nicht selten kam es zu Pannen, zu technischen Aussetzern, zu unerwünschten Zeugenaussagen, richtigen oder falschen, verschwundenen Requisiten, die ad hoc Änderungen des Ablaufs nötig machten.
Wir führten die Fälle während eines Jahres ca. ein Dutzend Male auf.
Eine Weiterenwicklung der Mystery-Form waren unsere letzten Fälle 'Das Schloss im Burgund' und 'Der Freibeuter von Roth': Hier waren nur 25-30 Gäste mit dabei, die durch Vorabinformatioen alle individuelle Rollen zugeteilt erhielten. Auch die Täter waren Gäste (die ich natürlich vorgängig sachte anfragte, ob sie bereit wären, während des Weekends den voraussehbaren Stress auf sich zu nehmen). Selbstredend wurden damit auch individuelle Spielziele nötig. Die Täter sollten die Ermittlungen in die Irre lenken. Zu ihrer Entlastung hatten einige weitere Charaktere nicht die Aufgabe, die Täter zu verurteilen, sondern bloss ihren eigenen Kopf zu retten und dabei gut zu verdienen. Der Ablauf des Weekends wurde von bloss 4-5 Eingeweihten geleitet.
Es klappte meist sehr gut, war ein spannendes Erlebnis für alle ... aber ein Vollzeitjob für den Skript- und Rollenschreiber.
Ein Mystery Weekend ist auf drei Säulen aufgebaut:
Jeder Mystery-Fall spielte in seiner ganz eigenen Welt, hatte seine Fiktion, in welche die Gäste vor dem Weekend Einblick erhielten. Eine Sicherheitsmesse / ein Serienmörder im Jahr 1912 / das Brimborium Maximum einer Sekte / eine Spezialklinik für Genies / der Verkauf des Militärflugplatzes Meiringen / u.a.m. - Die Gäste wurden eingeladen, eine dem Szenario angepasste kleine Rolle einzunehmen. Dabei waren sie völlig frei in ihrer Auswahl (wir unterbreiteten ihnen bloss einige Vorschläge).
Irgendwann wird das Szenario durch kriminelle Taten überlagert oder gar unterbrochen. Der Plot ist geplant - weil er sich unter den Augen von hundert Leuten abspielt. Exakt geplant. Die Tat soll die Menschen überraschen, Rätsel aufgeben, im besten Fall fast unerklärlich scheinen. Sie wird nicht zur vollen Zufriedenheit der Täterschaft gelingen (wär ja ein gähnendes Weekend für die Gäste), der Übeltäter muss 'nachbessern', lässt weitere Taten folgen, die u.U. weit weniger subtil ausfallen als sein vorbereiteter grosser Coup.
Die Polizei wird die Spuren der Taten sammeln und ihre Untersuchungen öffentlich führen. Die Spuren sind nicht leicht zu erkennen und zu werten, überführen aber die Täterschaft letztlich eindeutig.
Weiteres auf der Mystery-Seite
Auf Initiative von Pfarrer Marc Lauper tagte während über einem Jahr eine Spurgruppe mit dem Ziel, im Bauernkriegs-Gedenkjahr 2003 im Eggiwil "etwas auf die Beine zu stellen". Ein konventionelles Sommertheater schien ebenso ungeeignet wie ein einmaliges Fest - es müsste schon etwas Aussergewöhnliches sein.
Im Februar 2002 unterbreitete ich der Spurgruppe das Grobkonzept eines Stationentheaters.
Der Name war meine Eigenkreation und sollte in etwa beschreiben, was ich mir vorstellte: Das Publikum schreitet in freien oder geführten Gruppen von Station zu Station. Stationen können bespielte oder anderweitig ausgestattete Plätze sein. Die Szenen des Stationentheaters müssen kurz und prägnant sein, die Schauspielenden würden x-mal dieselbe Szene für immer neue Publikumsgruppen wiederholen müssen. Der Gang durch die Stationen soll für die Gäste eine Geschichte ergeben.
Beeinflusst hat mich dabei der Rundgang durch das Berner Münster vor Weihnachten 2001 - von Regisseur Dominique Saner gestaltete Bilder zur Weihnachtsgeschichte mit Lichteffekten von Peter Kunz. Ich war hoch erfreut, dass Dominique und Peter ihre Mitarbeit am Projekt im Eggiwil zusagten. Der zweite theatralische Elternteil des Stationentheaters waren die Mystery Weekends, wo das Publikum sich frei bewegen kann und in hohem Mass ins Geschehen mit einbezogen wird, wo Improvisationen und Dialoge zwischen DarstellerInnen und ZuschauerInnen gang und gäbe sind. Auch die Mitwirkung des Fata Morgana Teams war für das Stationentheater ganz wesentlich.
Dass ein Stationentheater kein episches Theater bieten kann, keine Figuren in ihrer Vielschichtigkeit herausarbeiten kann, ist eine negative Vorgabe. Das Patchwork-Konzept lässt dafür viel Raum für einzelne Ideen, für Überraschungen, für den Einbezug der Umgebung. Die Mitwirkung wird demokratisiert - die kurzen Szenen schaffen kein Stars, viele Menschen müssen vor und hinter den Kulissen zum Gelingen beitragen.
Ein ganz wesentliches Element ist die Teilung des Publikums in kleine Gruppen, die innerhalb von ca. 90 Minuten ihre Wanderung von Station zu Station antreten. Dadurch entsteht die Nähe, die Unmittelbarkeit des Erlebnisses. Das Publikum tritt mitten in die Räume und Szenen hinein.
Das Eggiwiler Stationentheater (15.1. - 2.2. 2003) war ein theatralisches und logistisches Abenteuer. Wir konnten mit der Stube des 'Giebels' den historischen Ort der ersten Versammlung der Emmentaler im Bauernkrieg von 1653 mit einbeziehen. Ein Glücksfall. Über hundert Leute waren an den Aufführungen beteiligt. Gemeinde, Kirche und Vereine haben das Theater unterstützt. Wir wurden vor Ausfällen und Unfällen verschont. Es war ein grosser Erfolg und ein grosses Erlebnis für Mitwirkende und BesucherInnen.
zum Stationentheater Eggiwil
Es ist anzunehmen, dass dieses Stationentheater das erste, aber nicht das letzte seiner Art gewesen sein wird. Gut so.
Wir selber haben das Konzept für unser Mystodrom übernommen.
Die Besucher bewegten sich in kleinen Gruppen von Station zu Station, von Raum zu Raum, wobei sie in jedem Raum eine sonderbare Gestalt, eine ebensolche Maschine, überraschende Effekte und eine Aufgabe erwarteten. Mystodrom I spielte in der Anderwelt der Vampire, das grössere Mystodrom II war eine Zeitreise - bei jeder Station fanden sich die Besucher wieder in einem anderen Jahr. Die Gruppen trugen ein Reagenzglas mit sich, worin sie farbigen Sand sammelten. Ihre Lösungen der Aufgaben wurden an den Stationen mit Farbsand belohnt, an der Bar am Ende des Parcours liessen sich die gewonnenen Farbschichten schön miteinander vergleichen.
Berichte auf der Mystery-Seite
Auf der Fata Morgana Homepage läuft ein Sprichwort-Generator, den ich zusammen mit Lu Merlach entwickelt habe und weiter bearbeite. Er produziert aus Versatzstücken von "echten" Sprichwörtern und Slogans laufend neue Sinnsprüche.
Deutsche Sprak, schwere Sprak, aber langsam kriegen wir sie in den Griff.
Und wenn schon von Sprache die Rede ist - auch hinter den Mysterys stecken 20- bis 40-seitige Drehbücher, die sich von Aufführung zu Aufführung wandelten und anwuchsen, und auf die ich recht stolz bin.
Schönheiten vom Rande der Datenautobahn
Man kaufe einen Truthahn von fünf Kilo für sechs Personen und eine Flasche Whisky, dazu Salz, Pfeffer, Olivenoel und Speckstreifen.
Truthahn mit Speckstreifen belegen, schnüren, salzen, pfeffern und ein wenig Olivenöl dazugeben. Ofen auf Stufe 7 während zehn Minuten vorwärmen. Sich ein Glas Whisky einschenken. Anschliessend den Truthahn auf einem Bratblech in den Ofen schieben . Nun schenke man sich zwei schnelle Gläser Whisky ein und trinke diese.
Den Thermostat nach 20 Minuten auf 8 stellen, damit es ihn richtig drannimmt. Man schenke sich drei weitere Gläser Whisky ein.
Nach einer alben Dunde öffnen, wenden und den Braten überwachen. Die Fiskiflasche ergreiff und sich eins hinter die Binde kippen.
Nach einer weiteren halben Stunde bis zum Ofen hinschlendern und die Trute rumwenden. Darauf achten sisch an der verdammten Obendüre nischt die Hand su ferbrenenn. Sich weitere fünf oder sechs Wiskigläser sisch oder soo.
Die Drude während dreis Schtunden raten und sich alle swansig Piluten beissen, wenn mögli. Zum Trut kriechen und den Offen aus dem Viech ziehen. Nomal einen Schluggenehmigen und wieder versuchen das Biest rauszugriegen. Den Trut vom Boooden auflesen, mit einem Tuch abdurgten un auf eine Bladde hinrichten. Paa uff, das du nicht uff d'Schnurre gheisch, weggen dem Fett auf dem Blaeddli-blaeddli-bo. Wenn sich dorschdem nicht vermaiden laesd, fersuchen sich widder aufzurichten.
Ein wenig schlapfen.
Am nächsten Tag den Truthahn mit Mayonnaise kalt essen, selbstverständlich nachdem man das ganze Bordell vom Vorabend aufgeräumt hat.
Wie erkennt man ob eine Kuh an BSE leidet?
Wenn sie sich so anhört, kannst Du beruhigt den Ofen anmachen.
Wenn sie sich so anhört, handelt es sich um eine BSE-verseuchte Kuh
Benutzungsordnung für Aborte
Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Sachsen-Anhalt 4. Jahrgang,
Ausgegeben in Magdeburg am 01. April 1993, Nummer 15
§ 5 Sitzposition: Der Benutzer setzt sich unter gleichzeitigem Anheben der Oberbekleidung so tief in die Hocke, bis das Gesäß in die Sitzaufnahme einrastet. Das Gewicht des Körpers ist gleichmäßig gleichseitig verteilt, der Oberkörper leicht nach vorne geneigt. Die Ellenbogen ruhen auf dem Muskelfleisch der Oberschenkel, der Blick ist frei geradeaus gerichtet.
§ 6 Darmentleerung: Unter ruhigem Ein- und Ausatmen drängt der Benutzer unter gleichmäßigem Anspannen der Bauchmuskulatur den ausscheidungsreifen Inhalt des Mastdarms bei gleichzeitigem Entspannen des Afterschließmuskels in des dafür vorgesehenen Durchbruch des Prozellanbeckens. Die Äußerung von gutturalen Stimmlauten, umgangssprachlich auch als Ächzen oder Stöhnen bezeichnet, ist auf das absolut notwendige Maß zu beschränken.
§ 7 Sichtkontrolle: Nach beendeter Prozedur steht der Benutzer auf, macht eine Drehung um 180 Grad nach links und nimmt eine Sichtkontrolle der Exkremente vor. Bei Auffälligkeiten ist eine Stuhlprobe sicherzustellen und an das nächstliegende Gesundheitsamt zu übersenden.
§ 8 Reinigung des Rektums: Der dafür vorgesehenen Vorrichtung sind Reinigungsfähnchen (14x10 cm, einlagig) in ausreichender Stückzahl, höchstens jedoch fünf, zu entnehmen. Das Reinigungsfähnchen wird mit dem Daumen und Zeigefinger der rechten Hand erfasst und von hinten der Reinigungszone, das ist der Bereich zwischen den Gesäßbacken, zugeführt. Das Reinigungsfähnchen wird unmittelbar vor den äußeren Geschlechtsorganen fest an den Körper gedrückt und mit einer ziehenden Bewegung bis unmittelbar vor das Steißbein geführt. Dieser Vorgang wird solange wiederholt, bis mindestens ein Blatt sauber erscheint, sofern dazu nicht die Verwendung von mehr als fünf Reinigungsfähnchen erforderlich ist. Im Bedarfsfall sind die Reinigungsfähnchen beidseitig zu benutzen. Die benutzten Reinigungsfähnchen dürfen nicht mitgenommen werden, sondern sind ebenfalls in das Porzellanbecken zu entsorgen.
§ 9 Reinigen des Aborts: Nach Benutzung des Aborts ist zwingend die Spülung zu betätigen. Eine Delegierung dieser Tätigkeit an andere ist ausdrücklich verboten. Nach dem Spülvorgang verbleibende Exkrementanhaftungen sind mit der dafür vorgesehenen Reinigungsbürste manuell zu entfernen.
§ 10 Verlassen des Aborts: Vor dem Verlassen der Entleerungskabine sind die Beinkleider wieder in die Ausgangsposition zu bringen. Bei Auftreten unangenehmer Gerüche ist das Öffnen einer Lüftungsklappe angezeigt. Eine abschließende Reinigung der Handinnenflächen wird anheimgestellt.

References: § 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10