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Timestamp: 2016-10-25 05:16:12+00:00

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140 V 405
140 V 40553. Auszug aus dem Urteil der II. sozialrechtlichen Abteilung i.S. Stiftung Sicherheitsfonds BVG gegen Treuhand A. AG (Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten)
9C_492/2013 vom 2. Juli 2014
Art. 52 et 56a LPP (dans leur teneur en vigueur jusqu'au 31 d�cembre 2004), art. 71 LPP; responsabilit� de l'organe de contr�le en lien avec des placements chez l'employeur. Constitue en principe un risque le fait pour l'institution de pr�voyance de proc�der � des placements financiers aupr�s de la soci�t� fondatrice. Au d�but des ann�es 1990, les exigences en mati�re de solvabilit� de la soci�t� fondatrice �taient appr�ci�es avec plus de souplesse, mais elles contenaient � tout le moins un contr�le de la situation �conomique de la soci�t� employeuse (consid. 5.2). Lorsque l'organe de r�vision juge - dans le cadre d'un renseignement qu'il a donn� en marge de ses fonctions d'organe de contr�le - l'achat de parts de la soci�t� fondatrice comme �tant conforme � la loi, car un prix d'achat notablement inf�rieur � celui effectivement pay� lui a �t� communiqu� par les organes (condamn�s plus tard p�nalement) de la soci�t� fondatrice, sa responsabilit� est exclue faute de causalit� ad�quate, et cela m�me si une violation de ses obligations devait �tre admise (consid. 5). Une responsabilit� est exclue lorsque les agissements criminels des organes de l'institution de pr�voyance rel�guent � tel point � l'arri�re-plan la faute de l'organe de r�vision commise en lien avec l'�tablissement de ses rapports de r�vision qu'il faut consid�rer le lien de causalit� comme interrompu (consid. 6). Faits � partir de page 406
BGE 140 V 405 S. 406
A. A.a Die Treuhand A. AG war die Kontrollstelle der Pensionskasse B. (nachfolgend: Pensionskasse). Die Stifterfirma C. AG (im Folgenden: C. AG), war ihrerseits bis 1991 eine 100%ige BGE 140 V 405 S. 407Tochtergesellschaft der Holding D. AG. Am 10. Dezember 1991 gelangten drei Mitglieder des Stiftungsrates der Pensionskasse, welche gleichzeitig F�hrungsfunktionen in der C. AG aus�bten, mit der Frage an die Kontrollstelle, ob es gesetzlich erlaubt sei, dass die Pensionskasse die Aktien der C. AG erwerbe und eine Gruppe leitender Angestellter der C. AG in der Folge deren F�hrung �bernehme. Gleichzeitig legten die Mitglieder des Stiftungsrates der Treuhand A. AG einen Kaufvertragsentwurf vom 9. Dezember 1991, eine Planbilanz der C. AG vom 1. November 1991 und eine Kostenstrukturanalyse des Unternehmens E. vom 22. November 1991 vor. Mit Schreiben 13. Dezember 1991 f�hrte die Kontrollstelle Folgendes aus:
"Unseres Erachtens ergeben sich in der kurzen Zeit, welche uns zur Verf�gung steht (der Vertrag sollte m�glichst rasch durch Bezahlung des Kaufpreises der Aktien realisiert werden), drei Hauptfragen:
1. Ist der Erwerb der Aktien C. von den Anlagevorschriften des BVG her erlaubt? Wie steht es mit den Vorschriften �ber interne Darlehen?
2. Ist der Preis f�r die Aktien vertretbar, d.h. stellen die Aktien einen akzeptablen Wert dar?
3. Ergeben sich durch den Besitz der Aktien der eigenen Firma durch die Pensionskasse inakzeptable Kompetenz�berschneidungen?"
Die Kontrollstelle kam zum Schluss, sowohl die gesetzlichen Grenzen f�r die Aktienbeteiligung bei der Arbeitgeberin als auch die Grenze f�r ungesicherte Anlagen bei der Arbeitgeberin seien eingehalten. Immerhin bewege sich das Engagement an der gesetzlich tolerierten Grenze, weshalb es unbedingt in den n�chsten Jahren abgebaut werden sollte. Weiter hielt die Kontrollstelle fest:
"Wie uns glaubhaft versichert wurde und aus dem Kaufvertrag (allerdings u.E. nicht sehr klar formuliert, aber dies soll noch pr�zisiert werden) hervorgeht oder hervorzugehen hat, ist mit dem Kauf eine teilweise Sanierung durch Darlehensverzicht der Holding D. AG verbunden, z.T. �bernimmt die Holding D. AG Bankdarlehen (Gl�ubigerin statt der Bank neu die Holding D. AG). Ferner �bernimmt die C. AG (...) ein Passivdarlehen gegen�ber der Pensionskasse der C. AG als Gl�ubigerin und schliesslich gew�hrt die Holding D. AG der C. AG noch ein Darlehen von Fr. 2 Mio. In der Planbilanz ist vorgesehen, das Aktienkapital zwecks Erweiterung der Eigenkapitalbasis schrittweise zu erh�hen. Bis Ende 1991 soll der Verlustsaldo in der Bilanz verschwunden sein. Es liegt auch eine Kostenstrukturanalyse vor mit relativ optimistischen Erwartungen f�r die Zukunft. Nat�rlich bleibt die Investition in Aktien Risikokapital, aber deshalb ist auch eine Anlagebegrenzung vorgeschrieben, welche wie erw�hnt eingehalten ist. Auf Grund der vorhandenen Unterlagen d�rfte der in die Bilanz der Pensionskasse der C. AG eingesetzte Wert f�r die Aktien C. mit etwas �ber 2 Mio. Fr. vertretbar sein." BGE 140 V 405 S. 408
Schliesslich �usserte sich die Kontrollstelle kritisch zur Praktikabilit�t der Aktien�bernahme insbesondere im F�hrungsbereich mit Blick darauf, dass die als K�ufer angef�hrten Stiftungsr�te der Pensionskasse gleichzeitig F�hrungsfunktionen in der Stifterfirma aus�bten. Diese Probleme seien aber l�sbar. Insgesamt st�nden weder gesetzliche noch reglementarische Bestimmungen dem Aktienkauf entgegen.
In einer ausserordentlichen Sitzung vom 15. Dezember 1991 beschloss der Stiftungsrat der Pensionskasse auf schriftlichen Antrag der Kadergruppe der C. AG, die Aktien der C. AG im Nominalwert von 4 Mio. Fr. zu �bernehmen durch eine Barzahlung von Fr. 2'151.555.50 sowie durch Verrechnung mit einem Darlehen der C. AG in H�he von Fr. 3'348'444.50.
Am 16. Dezember 1991 erwarb die Pensionskasse s�mtliche 8'000 Namenaktien von der Holding D. AG zu einem "Restkaufpreis" von Fr. 2'151'555.50. Zus�tzlich ist dem Kaufvertrag Folgendes zu entnehmen:
"7. Das der C. AG gew�hrte Darlehen der Holding D. AG betr�gt per 9. Dezember 1991 SFr. 11'804'518.38. Dieses Darlehen wird um die Schuld�bernahme von SFr. 3'348'444.50 auf SFr. 8'456'073.88 reduziert. Der Betrag von SFr. 8'456'073.88 wird als wirtschaftliches Eigenkapital der C. AG betrachtet und bildet Teil des Kaufpreises.
8. Die Holding D. AG gew�hrt der C. AG nach erfolgter �bernahme durch den neuen Aktion�r folgende Darlehen:
8.1. Fr. 2'000'000.- als Darlehen der Verk�uferin gem�ss separatem Kreditvertrag.
8.2. Fr. 3'750'000.- durch Schuld�bernahme des Darlehens der Bank K. an die C. AG.
9. Damit ist das von der Holding D. AG der C. AG unter Punkt 7 gew�hrte Darlehen abgegolten."
Mit Revisions- und Kontrollstellenbericht vom 13. April 1992 f�r das Jahr 1991 best�tigte die Treuhand A. AG die Gesetzeskonformit�t der Beteiligungen der Pensionskasse an der C. AG. Sie empfahl, die Jahresrechnung zu genehmigen, machte aber ausdr�cklich aufmerksam auf einen Vorbehalt im Bonit�tsausweis der Kontrollstelle der C. AG (Kontrollstelle war die Treuhandgesellschaft F.). Am 5. Juni 1992 gab die Treuhandgesellschaft F. zuhanden der Stiftungsaufsicht eine Bonit�tsbest�tigung �ber die C. AG mit einem Vorbehalt ab. Am 13. Juli 1992 sandte die Pensionskasse dem Amt f�r berufliche Vorsorge des Kantons Aargau (nachfolgend: Aufsichtsbeh�rde) den Jahresabschluss BGE 140 V 405 S. 4091991 und weitere Unterlagen, worauf die Aufsichtsbeh�rde zus�tzlich Dokumente und Informationen einforderte. Am 15. Juli 1992 liess der neue Verwaltungsrat der C. AG eine Kapitalerh�hung der Firma um 1,5 Mio. Fr. beurkunden. Der Kontrollbericht der Treuhand A. AG f�r das Jahr 1992 erging am 24. M�rz 1993. Darin stellte die Kontrollstelle eine Verletzung der Anlagevorschriften gem�ss Art. 57 Abs. 3 der Verordnung vom 18. April 1984 �ber die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVV 2; SR 831.441.1) betreffend Anlagen beim Arbeitgeber fest. Ebenfalls im M�rz 1993 erging ein versicherungstechnisches Gutachten betreffend die Pensionskasse per 31. Dezember 1992. In der Folge fand zwischen Aufsichtsbeh�rde und Pensionskasse eine rege Korrespondenz statt. Am 3. Mai 1993 errichteten Stiftungsr�te der Pensionskasse eine Kaderstiftung (Handelsregistereintrag vom 26. Mai 1993), an welche die C. AG Anfang Dezember 1993 Aktien im Wert von Fr. 2'504'000.- verkaufte. Im Mai 1994 erstattete die Treuhandgesellschaft F. ein Gutachten �ber den Unternehmenswert der C. AG.
A.b Per Ende 1999 wies die Pensionskasse eine Unterdeckung von rund 14 Mio. Fr. aus und musste liquidiert werden; sie wurde mit Verf�gung der Aufsichtsbeh�rde vom 21. Juli 2000 aufgehoben. Der Sicherheitsfonds BVG verf�gte am 17. November 2000, 17. August 2001 und 23. Januar 2002 die "Ausrichtung von Insolvenzleistungen gem�ss Art. 25 Abs. 1 und 2 SFV" in der H�he von insgesamt 18 Mio. Fr.
Am 22. Mai 2001 wurde �ber die C. AG der Konkurs er�ffnet und am 14. Juni 2001 mangels Aktiven wieder eingestellt. Die Aktien der C. AG erlitten einen Totalausfall. Mit rechtskr�ftigen Urteilen vom 19. September 2007 sprach das Bezirksgericht die Verwaltungsr�te der C. AG bzw. die Stiftungsr�te der Pensionskasse, G. und H., der Veruntreuung und mehrfachen Urkundenf�lschung f�r schuldig. Urkundenf�lschungen lagen vor im Zusammenhang mit der Erh�hung des Aktienkapitals der C. AG im Juli 1992 und mit dem Verkauf von Aktien C. durch die Kaderstiftung C. an G. und H. sowie durch das Erstellen unwahrer Jahresrechnungen 1994/95. Gem�ss Anklage war die Erh�hung des Aktienkapitals vom Juli 1992 um 1,5 Mio. Fr. faktisch durch die Pensionskasse erfolgt, wobei in der Buchhaltung der C. AG u.a. die Amortisation der Pensionskassendarlehen systematisch verschleiert wurde.
B. Am 1. Dezember 2008 erhob der Sicherheitsfonds BVG Klage beim Versicherungsgericht des Kantons Aargau gegen die Treuhand BGE 140 V 405 S. 410A. AG. Dieses wies die Klage zufolge Verj�hrung mit Entscheid vom 1. Juni 2010 ab.
Der Sicherheitsfonds BVG gelangte mit Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht, welches das Rechtsmittel mit Urteil 9C_855/2010 vom 8. Februar 2011 guthiess, den kantonalen Entscheid vom 1. Juni 2010 aufhob und die Sache zu neuem Entscheid �ber die Klage an die Vorinstanz zur�ckwies.
Am 14. Mai 2013 wies das Versicherungsgericht des Kantons Aargau die Klage ab.
C. Der Sicherheitsfonds BVG f�hrt Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und beantragt, der angefochtene Entscheid sei aufzuheben, und die Treuhand A. AG sei zu verpflichten, ihm 9,9 Mio. Fr. zuz�glich Zins zu bezahlen. Eventuell sei das Verfahren zu neuem Entscheid an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Die Treuhand A. AG beantragt, auf die Beschwerde sei nicht einzutreten. Eventuell sei die Beschwerde abzuweisen und das angefochtene Urteil vollumf�nglich zu best�tigen.
Das Bundesamt f�r Sozialversicherungen verzichtet auf eine Vernehmlassung.
2. Streitig und zu pr�fen ist, ob das kantonale Gericht zu Unrecht eine Haftung der Beschwerdegegnerin verneinte.
2.1 Der Beschwerdef�hrer leitet die Forderung aus Umst�nden ab, die sich vor dem 31. Dezember 2004 ereignet haben. Anwendbar ist daher die bis zu diesem Zeitpunkt massgebende Fassung von Art. 56a BVG, wonach der Sicherheitsfonds gegen�ber Personen, die f�r die Zahlungsunf�higkeit der Vorsorgeeinrichtung ein Verschulden trifft, ein R�ckgriffsrecht im Umfang der sichergestellten Leistungen hat (BGE 139 V 176 E. 8 S. 187 f.; BGE 135 V 163 E. 5.2 S. 168, BGE 135 V 373 E. 2.3 S. 375; Urteil des Eidg. Versicherungsgerichts B 97/05 vom 8. M�rz 2006 E. 3). Die Leistungen des Beschwerdef�hrers vom 17. November 2000 (3 Mio. Fr.), vom 17. August 2001 (3 Mio. Fr.) und vom 23. Januar 2002 (12 Mio. Fr.) fallen ebenfalls in die Zeit vor Inkrafttreten der 1. BVG-Revision am 1. Januar 2005, weshalb diesbez�glich gleichermassen die altrechtlichen Bestimmungen anwendbar sind BGE 140 V 405 S. 411(BEAT CHRISTEN in: Handkommentar zum BVG und FZG, Schneider/Geiser/G�chter [Hrsg.], 2010, N. 4 und 10 zu Art. 56a BVG).
2.2 Die Haftung nach aArt. 56a BVG setzt - wie auch die Haftung nach dem (ab 1. Januar 2005) geltenden Art. 52 Abs. 1 BVG - einen Schaden, eine Widerrechtlichkeit (pflichtwidriges Verhalten), einen nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen eingetretenem Schaden und pflichtwidrigem Verhalten sowie ein Verschulden voraus, wobei leichte Fahrl�ssigkeit gen�gt (BGE 139 V 176 E. 8.3 S. 189; Urteil 9C_92/2007 vom 30. April 2008 E. 1.3 und 1.4).
3. Das kantonale Gericht pr�fte zun�chst die Rechtm�ssigkeit des Vorgehens der Beschwerdegegnerin in Zusammenhang mit ihrer Auskunft vom 13. Dezember 1991 (nachfolgende E. 3.1) sowie mit den Revisionsberichten betreffend die Gesch�ftsjahre 1991 und 1992 (E. 3.2 hienach). Weiter beurteilte es den Kausalzusammenhang (E. 3.3).
3.1 Die Vorinstanz stellte fest, von der Beschwerdegegnerin sei im Rahmen des ihr am 10. Dezember 1991 erteilten Zusatzauftrages eine Rechtm�ssigkeitspr�fung erwartet worden. Dar�ber hinaus habe sie gest�tzt auf die vorhandenen Unterlagen (Kostenstrukturanalyse des Unternehmens E., Planbilanz- und Erfolgsrechnung, Kaufvertragsentwurf) die Vertretbarkeit des Kaufpreises von etwas �ber 2 Mio. Fr. zu beurteilen gehabt. Die Kostenstrukturanalyse des Unternehmens E. habe bereits ab 1993 einen positiven Cash-flow und ein ausgeglichenes Betriebsergebnis prognostiziert, Planbilanz und Planerfolgsrechnung seien ebenfalls von positiven Zahlen f�r die Zukunft ausgegangen. Unter Ber�cksichtigung des vorgesehenen Forderungsverzichts der Holding D. AG in H�he von Fr. 8'456'073.88 w�ren die Verluste der Jahre 1991 und 1992 bis zum Erreichen der positiven Ergebnisse kompensiert gewesen. Bereits vor diesem Hintergrund k�nne die Beurteilung vom 13. Dezember 1991, auch mit Blick auf den engen, f�r die Beantwortung der Fragen zur Verf�gung gestandenen Zeitrahmen, nicht als sorgfaltswidrig bezeichnet werden. Wenn die Beschwerdegegnerin einen Kaufpreis von gut 2 Mio. Fr. f�r die 8'000 Aktien C., bei einem Nominalwert von 4 Mio. Fr., auch unter dem Aspekt der Sicherheit gem�ss Art. 71 Abs. 1 BVG nicht beanstandet habe, sei dies umso weniger pflichtwidrig gewesen, als die sp�teren Erh�hungen des Kaufpreises (bis auf 7,5 Mio. Fr.) damals noch nicht vorgesehen und von der Beschwerdegegnerin auch nicht beurteilt worden seien. Die von der Treuhandgesellschaft F. am 12. April 2000 erstattete Kostenstrukturanalyse des Unternehmens BGE 140 V 405 S. 412E. (wonach die C. AG als nicht sanierbar einzustufen gewesen w�re) verm�ge nichts zu �ndern.
3.2 3.2.1 Bez�glich der Revisionsarbeiten f�r das Jahr 1991 f�hrte das kantonale Gericht aus, es k�nnten den Akten keine Anhaltspunkte entnommen werden, wonach die Beschwerdegegnerin bei Erstellung des Revisions- und Kontrollstellenberichts im April 1992 Kenntnis von der Erh�hung des Kaufpreises auf 7,5 Mio. Fr. gehabt h�tte. Allerdings h�tte es zu ihren Aufgaben geh�rt, die Bonit�t der Stifterfirma (C. AG) umfassend abzukl�ren und deren wirtschaftliche Situation (durch Beizug von Bilanz und Jahresrechnung) zu �berpr�fen. Dies habe die Beschwerdegegnerin unterlassen. Der eingeholte "Bonit�tsausweis" (der lediglich eine �berschuldung verneine) gen�ge nicht. Die Beschwerdegegnerin h�tte von einem Kaufpreis von 5,5 Mio. Fr. ausgehen m�ssen (Schuld�bernahme: Fr. 3'348'444.50 + Restkaufpreis: Fr. 2'151'555.50). Auch wenn das Zusatzmandat vom 10. Dezember 1991 keine Zweckm�ssigkeitspr�fung des Aktienkaufs umfasst habe, m�sse sich die Beschwerdegegnerin das dabei erworbene Zusatzwissen anrechnen lassen, insbesondere was die praktische Verdoppelung des von ihr am 13. Dezember 1991 f�r vertretbar erachteten Kaufpreises anbelange. Auch der damalige Revisor (I.) habe im Strafrechtsverfahren einen Konnex zwischen dem Kaufpreis der Aktien und der Sicherheit der Investition best�tigt, was im Rahmen der freien Beweisw�rdigung auch im Sozialversicherungsprozess ber�cksichtigt werden k�nne. Dem Revisionsbericht vom 13. April 1992 k�nnten die Vorg�nge (entsprechend dem damaligen Wissensstand) zwar vollst�ndig entnommen werden, der nunmehr �berh�hte Kaufpreis werde aber unter dem Aspekt der bundesrechtlichen Anlagevorschriften von Art. 71 Abs. 1 BVG nicht thematisiert, sondern im Gegenteil werde darauf hingewiesen, dass mit den massiven Abschreibungen im Nachgang zum Aktienkauf die Anlagevorschriften (aArt. 57 Abs. 2 und 3 BVV 2) noch besser erf�llt gewesen seien. Unter Ber�cksichtigung der massiven Abschreibungen auf den Aktien (von �ber Fr. 688'557.50) innert k�rzester Zeit gem�ss Jahresrechnung 1991 h�tte die Beschwerdegegnerin die Gesetzm�ssigkeit dieser Rechnung nicht best�tigen und diese nicht zur Genehmigung empfehlen d�rfen. Sie habe Art. 71 Abs. 1 BVG in Verbindung mit aArt. 35 Abs. 2 und 3 BVV 2 verletzt.
3.2.2 Im Revisionsbericht f�r 1992 habe die Beschwerdegegnerin zwar festgehalten, die Anlagebegrenzungsvorschriften von aArt. 57 BGE 140 V 405 S. 413Abs. 3 BVV 2 seien nicht mehr erf�llt gewesen, gleichwohl habe sie aber die Jahresrechnung zur Genehmigung vorgeschlagen, anstatt der Pensionskasse eine angemessene Frist zur (Wieder-)Herstellung des ordnungsgem�ssen Zustandes anzusetzen (aArt. 36 Abs. 2 BVV 2). Auch in diesem Zusammenhang w�re die Bonit�t der Stifterfirma zu pr�fen gewesen, was die Beschwerdegegnerin unterlassen habe.
Damit sei die Pr�fung der Jahresrechnungen 1991 und 1992 widerrechtlich gewesen.
3.3 Betreffend die Kausalit�t stellte das kantonale Gericht fest, die Beschwerdegegnerin habe in ihren Revisionsberichten das Verhalten der Pensionskasse entsprechend ihrem damaligen Wissensstand tatsachengem�ss aufgezeigt und die Berichte der Aufsichtsbeh�rde �bermittelt. Diese habe nach Eingang der Revisions- und Kontrollstellenberichte sofort reagiert und die problematischen Punkte erkannt. Im Einzelnen habe sie nach Erhalt des Revisions- und Kontrollstellenberichts f�r das Jahr 1991 von der Pensionskasse zus�tzliche Unterlagen und Ausk�nfte verlangt und erhalten, zudem habe am 16. Dezember 1993 eine Besprechung mit Mitgliedern des Stiftungsrates stattgefunden, anl�sslich welcher auch der Aktienkauf thematisiert worden sei. Nach Eingang des Revisionsberichts 1992 sowie weiterer von ihr verlangter Informationen habe die Aufsichtsbeh�rde mit Ersatzvornahme und Suspendierung des Stiftungsrates der Pensionskasse gedroht. Nachdem sich die Pensionskasse mit den Forderungen der Aufsichtsbeh�rde nicht einverstanden erkl�rt und Ende Februar 1994 eine erneute Besprechung (mit dem Revisor I.) stattgefunden habe, h�tten sich nach Einsch�tzung der Aufsichtsbeh�rde keine Sofortmassnahmen aufgedr�ngt. Die Aufsichtsbeh�rde sei zur Auffassung gelangt, ihre Auflagen w�rden bis Ende April 1994 voraussichtlich erf�llt und eine Abnahme der Jahresrechnungen 1991 bis 1993 damit erm�glicht. Nach weiteren Abkl�rungen (insbesondere nach Eingang eines versicherungstechnischen Gutachtens sowie einer externen Bewertung des Unternehmenswertes der C. AG) und zus�tzlichen Auflagen habe die Aufsichtsbeh�rde am 31. August 1994 die Jahresrechnungen 1991 bis 1993 genehmigt. Die Vorinstanz erwog, die Aufsichtsbeh�rde habe sich durch die pflichtwidrigen Unterlassungen der Beschwerdegegnerin nicht irreleiten lassen, sie habe das Verhalten der Pensionskasse untersucht und damit den Kausalzusammenhang unterbrochen.
Auch eine schadensvergr�ssernde zeitliche Verz�gerung sei zu verneinen. Selbst wenn einige Monate h�tten "gewonnen" werdenBGE 140 V 405 S. 414k�nnen, h�tte sich der Schaden dadurch nicht verhindern oder verringern lassen, weil ein Notverkauf der Aktien C. innert kurzer Frist kaum m�glich gewesen w�re oder einem Liquidationsszenario entsprochen h�tte, weshalb der hypothetische Kausalzusammenhang sich vom tats�chlichen nicht unterschieden h�tte. Schliesslich habe der Aktienwert nach den Pflichtverletzungen der Beschwerdegegnerin zugenommen und die C. AG habe positive Gesch�ftszahlen ausgewiesen. Dass diese nur auf ein "Ausquetschen" der C. AG zur�ckzuf�hren gewesen w�ren, sei weder begr�ndet noch belegt. Erst in der zweiten H�lfte 1996 habe sich die Situation des Unternehmens erneut verschlechtert. Damit sei ein ad�quater Kausalzusammenhang zwischen dem pflichtwidrigen Verhalten der Beschwerdegegnerin und der am 21. Juli 2000 erfolgten Liquidation der Pensionskasse und folglich auch eine Haftung der Beschwerdegegnerin zu verneinen.
4. 4.1 Soweit der Beschwerdef�hrer einzig seine Sicht der Dinge darlegt, gen�gt seine Rechtsschrift den bundesrechtlichen Anforderungen (nicht publ. E. 1.3) nicht, und es kann darauf nicht eingetreten werden. Rechtsgen�glich ist indes die R�ge, das kantonale Gericht habe die Auskunftserteilung der Beschwerdegegnerin vom 13. Dezember 1991 zu Unrecht f�r vertretbar erachtet und insbesondere �bersehen, dass Art. 71 Abs. 1 BVG nicht nur im Zusammenhang mit der Vertretbarkeit des Aktienpreises relevant sei, sondern auch betreffend die allgemeinen Sicherheitsanforderungen einer Investition. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, Belege �ber das grosse Risikopotenzial der Anlage seien bereits im Dezember 1991 vorhanden gewesen, namentlich in Form des Gutachtens des Unternehmens E., gem�ss welchem die C. AG bereits in den Jahren vor der �bernahme Verluste von 10 bis 12 Mio. Fr. "produziert" habe, weshalb ihre Fortf�hrungsf�higkeit von zus�tzlichem Eigenkapital in Millionenh�he abh�ngig gewesen sei. Es stehe fest und es sei der Beschwerdegegnerin auch bewusst gewesen, dass ihre Beurteilung f�r den Stiftungsrat entscheidend sein w�rde, weshalb der Kausalzusammenhang zwischen der fehlerhaften Auskunft und dem Aktienkauf erstellt sei. Zu Unrecht werde im angefochtenen Entscheid eine Unterbrechung des Kausalzusammenhangs bejaht. H�tte die Beschwerdegegnerin erkl�rt, dass der Aktienkauf (unabh�ngig vom Kaufpreis) gegen Art. 71 Abs. 1 BVG verstiesse, h�tte sie selbst anders reagiert und das Gesch�ft w�re nicht zustande gekommen. H�tte sich die Beschwerdegegnerin pflichtgem�ss verhalten, h�tte die Aufsichtsbeh�rde Kenntnis vom BGE 140 V 405 S. 415desolaten Zustand der C. AG und insbesondere auch vom Gutachten des Unternehmens E. erhalten und die R�ckabwicklung des Aktienkaufs verlangt.
Weiter verletze der angefochtene Entscheid Bundesrecht, soweit darin ein Kausalzusammenhang verneint werde zwischen den Pflichtverletzungen der Beschwerdegegnerin bei den Revisionsarbeiten zu den Gesch�ftsjahren 1991 und 1992 und dem Schaden. Bei einem korrekten Kontrollstellenbericht f�r 1991 h�tte die Aufsichtsbeh�rde der Pensionskasse mit Sicherheit untersagt, im Rahmen der Kapitalerh�hung vom Juli 1992 weitere Geldmittel in die C. AG zu stecken. Dieser Mehrschaden sei sicherlich auf die pflichtwidrigen Kontrollstellenberichte zur�ckzuf�hren. Das kantonale Gericht habe auch verkannt, dass die positiven Gesch�ftszahlen nicht auf eine erfolgreiche Sanierung schliessen liessen, sondern allein Folge einer �berbewertung des Warenlagers gewesen seien.
4.2 Die Beschwerdegegnerin beruft sich haupts�chlich darauf, der Beschwerdef�hrer sei seiner qualifizierten R�gepflicht nicht rechtsgen�glich nachgekommen, weshalb auf die Beschwerde nicht einzutreten sei. Im �brigen habe die Vorinstanz zu Recht die Auskunft vom 13. Dezember 1991 als vertretbar erachtet, hingegen zu Unrecht eine Pflichtwidrigkeit bei der Erstellung des Revisionsberichts 1991 bejaht, nachdem zum einen der gesetzliche Anlagegrenzwert von 20 % nicht �berschritten und zum anderen die damals �blich gewesene Bonit�tsbest�tigung eingeholt worden sei. Korrekt sei jedenfalls die vorinstanzliche Verneinung eines Kausalzusammenhanges.
5. 5.1 Wie der Kaufpreis f�r die Aktien C. kalkuliert wurde, konnte weder im bisherigen sozialversicherungsrechtlichen Verfahren noch in der Strafuntersuchung restlos gekl�rt werden. Nebst einer Teilzahlung per Check wurde von den Beteiligten eine Kombination von Rechnungen, Schuld�bernahmen und weiteren Finanztransaktionen in die Wege geleitet, f�r die sich teilweise erst Jahre sp�ter verfasste Erl�uterungen und Belege in den Akten finden. Selbst wenn f�r die nachmalig strafrechtlich verurteilen Stiftungsr�te bereits im Dezember 1991 ein markant h�herer effektiver Kaufpreis (von 7,5 Mio. Fr.; vgl. E. 5.2 hienach) feststand, macht weder der Beschwerdef�hrer geltend noch ergeben sich entsprechende Hinweise aus den Akten, dass die Beschwerdegegnerin im Dezember 1991 von der Erh�hung des Kaufpreises gewusst hatte oder h�tte wissen m�ssen. Die Vorinstanz BGE 140 V 405 S. 416stellte f�r das Bundesgericht verbindlich fest, bei ihrer Einsch�tzung vom 13. Dezember 1991 sei die Beschwerdegegnerin von einem (effektiven) Kaufpreis f�r die Aktien C. von 2,1 Mio. Fr. ausgegangen.
Ihrer Beurteilung legte die Beschwerdegegnerin folgende Zahlen zu Grunde:
Bilanzsumme PK
41'531'698.-
Kontokorrentguthaben PK per 12/91
2'221'897.81
Von D. an C. AG zu �bertragendes Darlehen
3'348'444.50
Kaufpreis f�r Aktien C.
2'151'555.50
Total Engagement PK nach Aktienkauf
7'721'897.81
Gest�tzt darauf erachtete die Beschwerdegegnerin die gesetzlichen Vorgaben von aArt. 57 Abs. 2 und 3 BVV 2 als eingehalten und den Kaufpreis von etwas �ber 2 Mio. Fr. als vertretbar.
5.2 Anlagen der Vorsorgeeinrichtung bei der Stifterfirma sind grunds�tzlich ein Risiko. Die Anforderungen an die Bonit�t der Arbeitgeberin waren bereits im hier relevanten Zeitraum Anfang der 1990er-Jahre streng zu handhaben (vgl. den in BGE 137 V 446 E. 6.3.3.2 S. 456 beurteilten Sachverhalt, der Vorg�nge in den Jahren 1993 und 1994 betraf). Es wurde schon damals von den Organtr�gern der Vorsorgeeinrichtung verlangt, dass sie die wirtschaftliche Situation der Arbeitgeberfirma �berpr�fen und sich die daf�r notwendigen Informationen, regelm�ssig Bilanz und Jahresrechnung der Stifterfirma, beschaffen (BGE 137 V 446 E. 6.6.3 S. 455). Dies hat die Beschwerdegegnerin - die allerdings ihre Auskunft vom 13. Dezember 1991 auch nicht in ihrer Funktion als Kontrollstelle abgab - im Zusammenhang mit ihrer Beurteilung vom 13. Dezember 1991 unbestritten nicht getan. Ob sie aus der massgebenden damaligen Perspektive und unter den konkreten Umst�nden ihre Sorgfaltspflicht objektiv verletzt hat, kann letztlich offenbleiben. Wie die Strafuntersuchung gezeigt hatte, wurde der Holding D. AG, welche die C. AG nach wirtschaftlich schwierigen Jahren verkaufen wollte, von den Stiftungsr�ten bereits am 6. Dezember 1991 ein Preis f�r die Aktien C. von 7,5 Mio. Fr. angeboten. Der im Kaufvertragsentwurf vom 9. Dezember 1991 ausgewiesene Kaufpreis von rund 2 Mio. Fr., welcher Basis f�r die Beurteilung der Beschwerdegegnerin vom 13. Dezember 1991 bildete, wurde von den nachmalig verurteilten damaligen Stiftungsr�ten offenbar bereits im Hinblick darauf in dieser H�he festgelegt, weil das geplante BGE 140 V 405 S. 417Engagement der Pensionskasse bei der Stifterfirma bei einer Offenlegung des tats�chlichen Preises den gesetzlichen Anlagevorgaben bei Weitem nicht entsprochen h�tte. Selbst wenn mit dem Beschwerdef�hrer davon ausgegangen w�rde, dass die Beschwerdegegnerin ihre Sorgfaltspflicht verletzt h�tte, k�nnte dies nicht als urs�chlich f�r den sp�teren Schaden angesehen werden. Vor dem Hintergrund, dass die Stiftungsr�te, aus welchen Gr�nden auch immer, der Beschwerdegegnerin einen betr�chtlich tieferen Kaufpreis pr�sentierten und diese darauf basierend die Gesetzeskonformit�t der Transaktion bejahte, kann eine allf�llige Sorgfaltspflichtverletzung der Beschwerdegegnerin von vornherein nicht kausal sein f�r den Kaufentscheid des Stiftungsrates, der wusste, dass der Kaufpreis 7,5 Mio. Fr. betrug. W�re dem Stiftungsrat tats�chlich an der Beurteilung der Beschwerdegegnerin gelegen gewesen, ist nicht einzusehen, weshalb er der Beschwerdegegnerin den effektiven Kaufpreis h�tte verschweigen sollen.
6. 6.1 Mit Bezug auf die Kontrollstellenberichte 1991 und 1992 hat das kantonale Gericht eine Pflichtwidrigkeit der Beschwerdegegnerin bejaht. Indes fehle es am Kausalzusammenhang (E. 3.3 hievor). Aufgrund der Strafuntersuchung steht fest, dass die mit Urteil des Bezirksgerichts vom 19. September 2007 wegen Veruntreuung und mehrfacher Urkundenf�lschung strafrechtlich verurteilten Stiftungsr�te die gesetzliche Limite f�r Beteiligungen bei der Arbeitgeberfirma dadurch umgingen, dass sie Ende 1991 nur einen Teil des Wertschriftenzuwachses (Fr. 4'151'555.50) auswiesen, w�hrend der Restbetrag (Fr. 3'348'444.50) wahrheitswidrig als Forderung gegen�ber der C. AG verbucht und erst per 15. M�rz 1992 auf das Wertschriftenkonto umgebucht wurde. Bei korrekter Verbuchung w�ren schon 1991 die gesetzlichen Anlagevorgaben massiv �berschritten worden. Diese kriminellen Machenschaften lassen die vorinstanzlich festgestellten Pflichtwidrigkeiten der Beschwerdegegnerin (fehlende umfassende Bonit�tspr�fung der Stifterfirma; keine Thematisierung des nunmehr �berh�hten Kaufpreises und der massiven Abschreibungen unter dem Aspekt von Art. 71 Abs. 1 BVG) bereits als derart unbedeutend erscheinen, dass der Kausalzusammenhang als unterbrochen zu betrachten ist (vgl. BGE 130 III 182 E. 5.4 S. 188 mit Hinweisen).
Was die im Juli 1992 erfolgte Kapitalerh�hung und das Argument des Beschwerdef�hrers betrifft, bei korrektem Kontrollstellenbericht f�r 1991 h�tte die Aufsichtsbeh�rde der Pensionskasse ein weiteres Engagement bei der C. AG untersagt, erwog die Vorinstanz zu Recht, BGE 140 V 405 S. 418dass damals kein Dritter bereit gewesen w�re, Aktien der C. AG zu erwerben. Die Strafuntersuchung ergab, dass es keinen Markt f�r Aktien C. (mehr) gab, weshalb f�r die Kapitalerh�hung keine Investoren h�tten gefunden werden k�nnen. Zudem habe sich die C. AG in einer Sanierungsphase und starker Abh�ngigkeit von den Banken befunden, welche ihr Engagement h�tten reduzieren wollen. Bei dieser Ausgangslage ist in der Tat nicht ersichtlich, inwiefern auch vertiefte Abkl�rungen und ein anderes Ergebnis im Kontrollstellenbericht 1991 - ebenso wenig ein rascheres Eingreifen der Aufsichtsbeh�rde - den Schaden h�tte verhindern oder vermindern k�nnen. Im �brigen steht fest, dass die Aufsichtsbeh�rde sich betreffend den bei ihr am 13. Juli 1992 eingegangenen Kontrollstellenbericht 1991 im August 1992 an die Pensionskasse gewandt hatte, dass aber die Kapitalerh�hung bereits am 15. Juli 1992 erfolgt war. Schon aus zeitlichen Gr�nden h�tten auch deutliche Vorbehalte im Kontrollstellenbericht f�r 1991 die Kapitalerh�hung und die damit verbunden gewesenen Transaktionen nicht verhindern k�nnen.
6.2 Im Kontrollstellenbericht 1992 hielt die Beschwerdegegnerin fest, die gesetzliche H�chstlimite des Engagements bei der Stifterfirma von 10 % sei nur knapp �berschritten. Gleichwohl und ohne rechtsgen�gliche Bonit�tspr�fung der C. AG sowie ohne Thematisierung der erneuten massiven Abschreibungen empfahl sie die Jahresrechnung zur Genehmigung, anstatt der Pensionskasse Frist zur Wiederherstellung des ordnungsgem�ssen Zustandes anzusetzen. Dass die gesetzlichen Anlagevorschriften nicht deutlich �berschritten wurden, war nur aufgrund massiver Abschreibungen (von 22 % oder Fr. 1'747'644.- auf Fr. 7'747'644.-) m�glich. Die Strafuntersuchungsbeh�rde zog daraus den Schluss, entweder h�tten die Aktien C. nicht gekauft werden d�rfen, weil sie zu teuer oder �berbewertet waren, oder die Abschreibung habe zur Umgehung der Anlagevorschriften bzw. formell zur Einhaltung der Anlagevorschrift von aArt. 57 Abs. 2 BVV 2 gedient und der Kritik gewisser Stiftungsr�te entgegengewirkt. Wie es sich damit verh�lt, ist f�r die Verantwortlichkeit der Beschwerdegegnerin indes nicht entscheidend. Nach den verbindlichen und nicht bestrittenen Feststellungen der Vorinstanz hatte die Aufsichtsbeh�rde nach Eingang des Revisionsberichts 1992 am 24. M�rz 1993 die problematischen Punkte erkannt, umgehend reagiert und sich durch das pflichtwidrige Unterlassen der Beschwerdegegnerin nicht irreleiten lassen. Unabh�ngig davon, ob der zwischenzeitlich gestiegene Aktienkurs der C. AG den Kausalzusammenhang h�tte unterbrechen k�nnen, ist BGE 140 V 405 S. 419das kantonale Gericht zu Recht davon ausgegangen, ein pflichtgem�sser Revisionsbericht f�r 1992 h�tte keine Auswirkungen auf den Schaden gezeitigt. Nach dem Gesagten (E. 6.1 hievor) war der weitere Kapitalabfluss massgeblich Mitte 1992 erfolgt, weshalb auch ein einwandfreier Kontrollstellenbericht daran nichts mehr ge�ndert h�tte.
6.3 Zusammenfassend kann somit festgehalten werden, dass die Beschwerdegegnerin zwar ihrer Sorgfaltspflicht fraglich jederzeit nachgekommen ist. Nur schon mit Blick auf die problematischen personellen Verflechtungen zwischen Stifterfirma und Pensionskasse (sowie zwischen Stiftungsr�ten und beigezogenen Gutachtern; so geh�rte die Unternehmensberatung E., welche die Kostenstrukturanalyse vom 22. November 1991 verfasste, L., welcher nach der �bernahme durch die Pensionskasse Verwaltungsratspr�sident der C. AG war), die teilweise unklaren Transaktionen und die (von der Beschwerdegegnerin kritiklos hingenommenen) massiven Abschreibungen auf den Aktien C. w�re die Einhaltung der Anlagevorschriften bereits im hier relevanten Zeitraum Anfang der 1990er-Jahre n�her zu pr�fen gewesen. Immerhin steht fest, dass die Beschwerdegegnerin in ihren Revisionsberichten f�r 1991 und 1992 die ihr bekannten Tatsachen nach ihrem damaligen Wissensstand stets vollst�ndig festhielt und der Aufsichtsbeh�rde �bermittelte. Diese reagierte umgehend und ad�quat, liess sich nach den letztinstanzlich verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz auch nicht durch die Uneinsichtigkeit der Pensionskasse abhalten und �bte erheblichen Druck aus (Androhung von Ersatzvornahmen, Suspendierung des Stiftungsrates). Insbesondere in Anbetracht der kriminellen Machenschaften der Stiftungsorgane der Pensionskasse tritt das Verhalten der Beschwerdegegnerin derart in den Hintergrund, dass die vorinstanzliche Verneinung des ad�quaten Kausalzusammenhangs zu Recht erfolgte. In W�rdigung aller Umst�nde ist �berwiegend wahrscheinlich, dass die Stiftungsr�te das Verm�gen der Pensionskasse auch dann zur versuchten Rettung der C. AG eingesetzt h�tten, wenn sich die Revisionsstelle pflichtgem�ss verhalten und in ihren Berichten anders ge�ussert h�tte.
139 V 176,
137 V 446,
135 V 163,
135 V 373 suite... ,
130 III 182
Art. 71 Abs. 1 BVG,
Art. 52 et 56a LPP,
Art. 57 Abs. 3 der Verordnung vom 18. April 1984 �ber die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVV 2; SR 831.441.1) suite... ,
Art. 25 Abs. 1 und 2 SFV,
Art. 52 Abs. 1 BVG

References: Art. 52
 art. 71

BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 57
 Art. 25
 BGE 
 Art. 56
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 56
 Art. 52
 Art. 71
 BGE 
 Art. 71
 Art. 71
 BGE 
 Art. 71
 Art. 71
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 71
 BGE 
 BGE 
 BGE 

Art. 71

Art. 52

Art. 57

Art. 25

Art. 52