Source: http://cms.oem-ag.at/de/oemag/service/faqs/?und=
Timestamp: 2019-07-18 00:39:10+00:00

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Wie hoch ist der aktuelle Marktpreis?
Den aktuellen Marktpreis finden Sie auf der Homepage der E-Control (Energie-Control GmbH).
Link: Aktueller Marktpreis
ACHTUNG! Der angegebene Preis ist nicht mit dem von der OeMAG vergüteten Marktpreis gleichzusetzen. Dieser Preis stellt lediglich den Großhandelspreis elektrischer Grundlastenergie dar.
Die Abgeltung der Mehraufwendungen der Ökostromabwicklungsstelle gemäß § 42 ÖSG 2012 finden sie hier:
Link: Abgeltung Mehraufwendungen OeMAG
Wie erfolgt die Antragstellung für Investitionszuschüsse für PV-Anlagen und Stromspeicher?
Informationen zum Ticketsystem entnehmen Sie dem Leitfaden für das Ticketsystem (Investitionzuschüsse Photovoltaik & Stromspeicher) sowie den gesondert zur Verfügung gestellten detaillierten FAQs.
Bitte beachten Sie weiters die Förderrichtlinien für die Gewährung von Investitionszuschüssen gemäß § 27a ÖSG 2012 für Photovoltaikanlagen und Stromspeicher (PV-FRL 2018).
Antragstellung vor Baubeginn?
Eine wichtige Voraussetzung für die Förderung von Ökostromanlagen ist, dass zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht mit der Errichtung bzw. Revitalisierung der Anlage begonnen wurde.
Es geht hierbei um den sogenannten Anreizeffekt (gem RZ 143 Leitlinien der Gemeinschaft für staatliche Umweltschutzbeihilfen, ABl C 82/1):
"(143) Die Kommission schließt einen solchen Anreizeffekt aus, wenn mit dem beihilfefähigen Vorhaben bereits vor Stellung des Beihilfeantrags bei den nationalen Behörden begonnen wurde."
Es besteht folglich gemäß § 1 (2) Z 2 Ökostrom-Einspeisetarifverordnung 2012 idF BGBl II Nr 503/2013 kein Förderanspruch:
"Die in § 5 bis § 13 bestimmten Einspeisetarife sind nur jenen Einspeisetarifverträgen zugrunde zu legen, für die im Zeitraum ab dem Inkrafttreten dieser Verordnung […] ein Antrag auf Kontrahierung bei der Ökostromabwicklungsstelle gestellt wurde sofern mit der Errichtung bzw. Revitalisierung der Anlage zu diesem Zeitpunkt noch nicht begonnen wurde."
Wo finde ich das Rechtsnachfolgeformular?
Das Rechtsnachfolgeformular ist beim Kundenservice der OeMAG schriftlich zu beantragen und wird nicht auf der Homepage der OeMAG zur Verfügung gestellt.
Die Vertragspartner der OeMAG bzw. Anlagenbetreiber sind grundsätzlich berechtigt und verpflichtet, sämtliche aus den unter Zugrundelegung der AB-ÖKO abgeschlossenen Verträgen erfließenden Rechte und Pflichten rechtsverbindlich auf allfällige Einzel- und/oder Gesamtrechtsnachfolger zu übertragen und zu überbinden. Die Rechtsnachfolge ist der jeweils anderen Partei umgehend und ohne Verzögerung schriftlich anzuzeigen.
Wie kann man die im Vertrag/Förderantrag hinterlegten Bankdaten ändern?
Für die Änderung der im Förderantrag oder im Vertrag hinterlegten Bankdaten können Sie das entsprechende Formular über unser Kundenservice anfordern.
Bitte schicken Sie dazu eine kurze E-Mail mit Ihrer Förderantrags- oder Kundennummer an kundenservice@oem-ag.at. Das Formular wird Ihnen daraufhin per Post zugesandt.
Um die Sicherheit bei der Angabe von sensiblen Daten weiterhin gewährleisten zu können, wurde eine Umstellung der Prozesse bei der Änderung von Bankdaten erforderlich.
Warum erhalte ich keine Vorauszahlungen (Akonti) mehr?
Bei Anlagen, die einmal jährlich abgerechnet werden, ist nun eine taggenaue Jahresabrechnung möglich. Wenn diese taggenaue Abrechnung sich bis in den nächsten Monat streckt, so wird für dieses Monat keine Vorauszahlung bzw. kein Akonto ausbezahlt.
Möglicherweise ist aufgrund einer Jahresabrechnung eine Rückforderung entstanden. Bitte vergleichen Sie Ihre letzten Abrechnungen.
Falls Sie den Vertrag über die Abnahme und Vergütung von Ökostrom noch nicht unterzeichnet und retourniert haben, kann die OeMAG keine Auszahlungen tätigen.
Bei der Anzeige einer Forderungsabtretung oder einer Rechtsnachfolge werden die Zahlungen bis zur Bestätigung einbehalten.
Wie erfolgt der Einmalzuschuss bei PV-Anlagen im Rahmen der Tarifförderung?
Gefördert werden neu installierte, an oder auf einem Gebäude angebrachte Photovoltaikanlagen, die ab dem 01.01.2013 einen Förderantrag gestellt haben und im Kontingent berücksichtigt wurden. Grundsätzlich sind nur jene Investitionen förderfähig, die mit der Errichtung der Ökostromanlage in direktem Zusammenhang stehen. Es können nur jene Kosten anerkannt werden, die durch Rechnung eines für die jeweilige Tätigkeit befugten Gewerbsmannes aus der Europäischen Union nachgewiesen werden können.Gefördert werden neu installierte gebäudeintegrierte Photovoltaikanlagen, die ab dem 01.01.2013 einen Förderantrag gestellt haben und im Kontingent berücksichtigt wurden. Grundsätzlich sind nur jene Investitionen förderfähig, die mit der Errichtung der Ökostromanlage in direktem Zusammenhang stehen. Es können nur jene Kosten anerkannt werden, die durch Rechnung eines für die jeweilige Tätigkeit befugten Gewerbsmannes aus der Europäischen Union nachgewiesen werden können.
Als Investitionszuschuss für die Errichtung wird zusätzlich zur Tarifförderung ein Betrag in Höhe von 30% der Investitionskosten, höchstens jedoch von 200 Euro/kWpeak gewährt.
Nähere Informationen und das Einreichformular finden sie hier!
Wer erlässt die Einspeisetarife für neue Ökostromanlagen?
Diese Tarife werden vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) erlassen.
Wie kann ein Förderantrag gestellt werden?
Der Antrag auf Vertragsabschluss im Sinne des § 15 Ökostromgesetz 2012 (Förderantrag) kann ausschließlich online über die Homepage der OeMAG eingebracht werden.
Die Anträge können nicht mittels Post, Fax oder E-Mail eingebracht werden.
Der Eingang des Antrags bei der OeMAG entscheidet über die Reihung der Anlage bei Vergabe der Fördermittel (kontrahierbares Einspeisetarifvolumen).
Welche Unterlagen sind für die Antragstellung bereitzuhalten?
eine Bestätigung des Netzbetreibers für den Netzzugang mit folgenden Mindestinhalten: Zählpunktbezeichung, Zählpunktinhaber, Standort der Anlage, Anschlussleistung [kW/kWp]
Vorliegen aller für die Errichtung notwendigen (behördlichen) Genehmigungen/Bewilligungen/Anzeigen (etwa elektrizitätsrechtliche Bewilligung/Genehmigung/Anzeige und/oder Betriebsanlagenbescheid und/oder baurechtlicher Bescheid und/oder wasserrechtliche Bewilligung und/oder forstrechtliche Bewilligung und/oder abfallwirtschaftsrechtliche Bewilligung und/oder UVP-Bescheid)
Vorliegen der Anerkennung der Anlage als Ökostromanlage (Anerkennungsbescheid gemäß § 7 Ökostromgesetz) für rohstoffabhängige Anlagen
Vorliegen allfälliger zusätzlicher Nachweise (zB Feinstaubreduktionsmassnahmen, …)
Wie hoch sind die derzeitigen Einspeisetarife?
Das hängt von der Anlagentype und anderen anlagenspezfischen Daten ab. Bitte entnehmen Sie die aktuelle Einspeisetarifverordnung unserer Seite:
Außerdem sind nähere Informationen über die Preise für die Abnahme von elektrischer Energie aus Ökostromanlagen auf der Website der E-Control (Energie-Control GmbH) abrufbar.
Link: Internetseite der E-Control zu den Einspeisetarifen
Wie erfolgt die Auszahlung für Anlagenbetreiber der OeMAG?
Die Auszahlung erfolgt immer am letzten Werktag des nächstfolgenden Monats.
Bei lastprofilgemessenen Anlagen bekommen wir monatlich die Daten vom Netzbetreiber und rechnen diese an Sie ab.
Bei Anlagen mit synthetischem Lastprofil werden ab der Inbetriebnahme Teilzahlungsgutschriften (das sogenannte Akonto) erstellt. Einmal jährlich wird dann die Jahresabrechnung erstellt, bei der die tatsächliche Einspeisevergütung mit den Teilzahlungen gegengerechnet wird.
Wie berechnet sich der monatliche Teilbetrag (Akonto), den ich für meine Einspeisung erhalte?
Monatliche Teilzahlungsgutschriften (Akonti) errechnen sich anhand der zuletzt erstellten Jahresabrechnung. Aus der Einspeisevergütung des vorangegangenen Jahres wird ein durchschnittlicher Monatsbetrag errechnet. Wenn Ihre Anlage erstmalig in Betrieb genommen wird und noch kein Vorjahreswert vorliegt, wird ein Akonto auf Basis der Engpassleistung Ihrer Ökostromanlage sowie des anzuwendenden Einspeisetarifs berechnet. Unterschreitet die Jahreseinspeisevergütung einen Betrag von 240 EUR, ist keine Auszahlung von monatlichen Akonti vorgesehen.
Welche Zählertypen gibt es?
Lastprofilzähler: Dieser misst die Einspeisemengen auf Viertelstundenbasis und meldet diese an den zuständigen Netzbetreiber. Dieser übermittelt die Viertelstundenwerte zur monatlichen Abrechnung an die OeMAG.
Synthetisches Lastprofil: Im Falle jährlich stattfindender Zählerstandsmessungen erfolgt die Meldung der Einspeisemengen an die OeMAG zu einem durch den Netzbetreiber zu bestimmenden Zeitpunkt. Falls eine Zwischenablesung gewünscht wird, wäre diese in Absprache mit dem für die Datenerfassung zuständigen Netzbetreiber zu veranlassen.
Können Sie mir eine verbindliche telefonische Auskunft geben?
Verbindliche Auskünfte erfolgen ausschließlich in schriftlicher Form.
Wer ist mein Ansprechpartner für Förderungen gemäß Ökostromgesetz?
Das ist die OeMAG Abwicklungsstelle für Ökostrom AG. Gemäß § 14 ff Ökostromgesetz in der Fassung BGBl. I Nr. 105/2006 wurde am 25.9.2006 der OeMAG die Konzession zur Ausübung der Tätigkeit der Ökostromabwicklungsstelle erteilt. Die Konzession erstreckt sich über das gesamte Bundesgebiet.
Die OeMAG ist Rechtsnachfolgerin der bisherigen Ökobilanzgruppenverantwortlichen (Regelzonenführer) und tritt gemäß § 30b Abs 1 Ökostromgesetz seit 01.10.2006 an die Stelle der bisherigen Ökobilanzgruppenverantwortlichen. Sie tritt insbesondere in die mit den Ökostromerzeugern, Bilanzgruppenverantwortlichen, Stromhändlern und Netzbetreibern auf Grundlage der Allgemeinen Bedingungen bisher abgeschlossenen Verträge ein.
Benötige ich einen Bestätigung für den Netzzugang zur Antragsstellung?
Ja, Sie benötigen eine Bestätigung Ihres Netzbetreibers für den Netzzugang, da diese einen Einspeisezählpunkt garantiert und eine Antragstellung ohne gültige Zählpunktbezeichnung nicht möglich ist.
Die Bestätigung für den Netzzugang ist dem Antrag anzuschließen und sollte folgende Informationen beinhalten:
Zählpunktbezeichung
Zählpunktinhaber
Anschlussleistung [kW/kWp]
Ist ein Abnahmevertrag mit der OeMAG Voraussetzung für den Erhalt der Förderung?
Ein Vertrag für die Abnahme und Vergütung von Ökostrom ist Voraussetzung für die Zuordnung in die Öko-Bilanzgruppe in Ihrer Regelzone. Wenn Sie einen Vertrag haben und der Öko-BG zugeordnet sind, dann dürfen Sie einspeisen.
Was ist eine Bilanzgruppe, zu welcher gehöre ich?
Eine Bilanzgruppe ist die Zusammenfassung von Lieferanten und Kunden zu einer virtuellen Gruppe, innerhalb derer ein Ausgleich zwischen Aufbringung (Bezugsfahrpläne, Einspeisungen) und Abgabe (Lieferfahrpläne, Ausspeisungen) erfolgt. Eine von mehreren Voraussetzungen, die Sie zu erfüllen haben, um als Einspeiser von Ökoenergie gefördert werden zu können, ist Ihre Zugehörigkeit zur Öko-BG in Ihrer Regelzone.
Sind früher erhaltene Förderungen zu berücksichtigen (zB Landesförderungen)?
Dies ist im Einzelfall zu überprüfen, die Förderungen werden entsprechend den geltenden Verordnungen berücksichtigt. Daher müssen Sie sich bitte an die zuständige Behörde wenden, bei der Sie die Förderung erhalten haben.
Wann kann ich mit einer definitiven Förderzusage rechnen?
Erst der von der OeMAG übermittelte Vertrag über die Abnahme und Vergütung von Ökostrom ist die eigentliche Förderzusage. Davor übermittelte Bestätigungen und/oder Mitteilungen der OeMAG sind rein informativer, aber rechtlich unverbindlicher Natur. Die OeMAG ist um rasche Bearbeitung aller eingehenden Förderanträge bemüht.
Ist die Einspeisung in das öffentliche Netz zum Erhalt einer Förderung erforderlich?
Eine Förderung auf Basis der geltenden gesetzlichen Grundlagen bedingt einen Anschluss an das öffentliche Netz sowie eine nach Vertragsabschluss erfolgte Meldung der Inbetriebnahme der Ökostromanlage durch den zuständigen Netzbetreiber. Nur die in das öffentliche Netz eingespeisten Energiemengen können gefördert werden. Die Abnahmepflicht der OeMAG ist nur gegeben, wenn die gesamte aus einer Ökostromanlage in das öffentliche Netz eingespeiste elektrische Energie in einem mindestens 12 Kalendermonate dauernden Zeitraum an die Ökostromabwicklungsstelle abgegeben wird und diese Anlage Mitglied der Ökobilanzgruppe ist.
Was ist die Zählpunktbezeichnung und durch wen wird diese vergeben?
Die Zählpunktbezeichnung ist eine 33-stellige Identifikationsnummer, die vom Netzbetreiber nach den geltenden Marktregeln vergeben wird und einer Bezugs- oder Einspeise-Anlage eindeutig zugeordnet werden kann. Die österreichische Zählpunktbezeichnung beginnend mit AT (Ländercode) setzt sich aus der Kennung des Verteilernetzbetreibers (6 Stellen), der Postleitzahl (5 Stellen) und der Zählpunktnummer (20 Stellen) zusammen). Für die Vergabe von Zählpunktbezeichnungen bitten wir Sie um Kontaktaufnahme mit dem zuständigen Netzbetreiber.

References: § 42
 § 27
 § 1
 § 5
 § 13
 § 15
 § 7
 § 14
 § 30