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Timestamp: 2016-10-23 12:09:52+00:00

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4A_346/2012 (31.10.2012)
vertreten durch Rechtsanw�lte Prof. Dr. David D�rr und Dr. Thomas Kaufmann,
A.a X.________, Zug, (Kl�gerin, Beschwerdef�hrerin) war Aktion�rin der Z.________ SA mit Sitz in Neuenburg. Sie hielt 50 % der Aktien; die anderen 50 % geh�rten ihrem Bruder. Im November 1988 beauftragten die Geschwister den damaligen Schweizerischen Bankverein (nunmehr UBS AG) damit, einen K�ufer f�r die Aktien zu suchen und es konnte mit der W.________-Gruppe eine Interessentin gefunden werden.
Die Z.________ SA verf�gte mit rund Fr. 28 Mio. �ber sehr viel Liquidit�t. Die W.________ Holding AG schlug zun�chst vor, die Gesellschaft ohne diese Liquidit�t zu kaufen. Diesen Vorschlag lehnten die Verk�ufer ab. Im August 1989 kam ein Vorvertrag zustande, in dem ein Preis von Fr. 40 Mio. f�r alle Aktien vereinbart wurde. Dieser Preis wurde im Oktober 1989 auf Fr. 37 Mio. reduziert.
Mit Schreiben vom 22. November 1989 beauftragte der Schweizerische Bankverein die Schweizerische Treuhandgesellschaft (STG), deren Verbindlichkeiten sp�ter durch die Y.________ AG, Z�rich, (Beklagte, Beschwerdegegnerin) �bernommen wurden, zur Frage der Besteuerung des Verkaufs Stellung zu nehmen. Die STG best�tigte mit Schreiben vom 27. November 1989, die geplante Transaktion habe "aucune cons�quence fiscale pour nos clients".
Am 18. Dezember 1989 wurde der Kaufvertrag abgeschlossen. F�r die W.________-Gruppe trat als K�uferin die (damals noch in Gr�ndung befindliche) V.________ SA, Neuenburg, auf. Der Preis f�r die von der Kl�gerin gehaltenen 50 % der Aktien wurde auf Fr. 18.62 Mio. festgelegt. Die Finanzierung des Kaufpreises erfolgte in der Weise, dass die K�uferin V.________ SA ein Darlehen von Fr. 25 Mio. vom damaligen Bankverein erhielt, das durch die Verpf�ndung einer Festgeldanlage der �bernommenen Z.________ SA sichergestellt wurde.
A.b Im Jahre 1992 wurde die Transaktion von der Steuerverwaltung von Neuenburg als indirekte Teilliquidation besteuert. Die Kl�gerin wehrte sich zun�chst gegen diese Besteuerung, musste aber mit der Zeit einsehen, dass dies erfolglos war und bezahlte schliesslich Steuern von rund Fr. 1.75 Mio. Sie vertrat in der Folge die Meinung, dass diese Steuerpflicht, erh�ht um Zinsen und Kosten, einen Schaden darstelle, f�r den die Beklagte hafte.
B.a Mit Klage vom 24. Januar 2005 beim Zivilgericht Basel-Stadt verlangte die Kl�gerin, es sei die Beklagte zur Zahlung von Fr. 1 Mio. zuz�glich Zins zu 5 % ab Klageeinreichung zu verurteilen.
Mit Zwischenurteil vom 23. August 2006 stellte das Zivilgericht fest, dass die Beklagte passivlegitimiert sei. Dieser Zwischenentscheid wurde - nach einem ersten, vom Bundesgericht aufgehobenen Entscheid des Appellationsgerichts (Urteil 4A_256/2008 vom 29. Oktober 2008) - vom Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt mit Urteil vom 23. Januar 2009 best�tigt.
Mit Urteil vom 1. September 2010 hiess das Zivilgericht Basel-Stadt die Klage gut und verurteilte die Beklagte, der Kl�gerin Fr. 1 Mio., zuz�glich Zins zu 5 % ab dem 24. Januar 2005, zu bezahlen.
Das Appellationsgericht erwog zun�chst, es handle sich beim Beizug der Beklagten durch die beauftragte Bank um eine erlaubte Substitution, weshalb die Beklagte der Kl�gerin grunds�tzlich f�r einen vertragswidrig verursachten Schaden hafte. Mit ihrer sorgfaltswidrigen Falschauskunft hinsichtlich der Steuerfolgen der fraglichen Transaktion sei der Beklagten zudem eine Vertragsverletzung vorzuwerfen. Das Appellationsgericht verneinte hingegen, dass der Kl�gerin aus der sorgfaltswidrigen Auskunft ein Schaden entstanden sei; das Gericht hielt nach Pr�fung der verschiedenen von der Kl�gerin vorgebrachten Handlungsalternativen fest, es sei ihr der Nachweis nicht gelungen, dass bei Kenntnis der Besteuerungsgefahr eine entsch�digungslose Steuerbefreiung h�tte bewirkt werden k�nnen.
Mit Beschwerde in Zivilsachen beantragt die Kl�gerin dem Bundesgericht, es sei der Entscheid des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 10. Februar 2012 aufzuheben und die Klage gutzuheissen. Eventualiter sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und die Sache zu neuer Beurteilung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Die Beschwerdegegnerin beantragt die Abweisung der Beschwerde. Die Vorinstanz beantragt in ihrer Vernehmlassung sinngem�ss ebenfalls die Abweisung der Beschwerde.
Die Beschwerdef�hrerin hat dem Bundesgericht am 28. August 2012 eine Replik, die Beschwerdegegnerin am 13. September 2012 eine Duplik eingereicht.
1.1 Angefochten ist ein Endentscheid einer letzten kantonalen Instanz (Art 75 Abs. 1 und Art. 90 BGG). Dagegen steht die Beschwerde in Zivilsachen offen. Da auch die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen erf�llt sind, ist - unter Vorbehalt einer hinreichenden Begr�ndung (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG) - auf die Beschwerde einzutreten.
1.2 Mit der Beschwerde in Zivilsachen kann die Verletzung von Bundesrecht (einschliesslich Bundesverfassungsrecht) ger�gt werden (Art. 95 lit. a BGG; BGE 134 III 379 E. 1.2). Nicht zu den in Art. 95 BGG vorgesehenen R�gegr�nden geh�rt hingegen die Verletzung kantonaler Verfahrensvorschriften, deren Anwendung und Auslegung vom Bundesgericht einzig unter dem Blickwinkel eines Verstosses gegen Bundesrecht bzw. gegen Bundesverfassungsrecht beurteilt werden kann (BGE 136 I 241 E. 2.4; 135 III 513 E. 4.3 S. 521; 134 III 379 E. 1.2 S. 382 f.). Das kantonale Verfahren richtete sich noch nach der nunmehr aufgehobenen Zivilprozessordnung des Kantons Basel-Stadt vom 8. Februar 1875 (aZPO/BS; vgl. Art. 404 Abs. 1 und Art. 405 Abs. 1 der Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO; SR 272]).
1.3 Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es ist somit weder an die in der Beschwerde geltend gemachten Argumente noch an die Erw�gungen der Vorinstanz gebunden; es kann eine Beschwerde aus einem anderen als dem angerufenen Grund gutheissen oder eine Beschwerde mit einer von der Argumentation der Vorinstanz abweichenden Begr�ndung abweisen. Mit Blick auf die Begr�ndungspflicht des Beschwerdef�hrers (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG) behandelt es aber grunds�tzlich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind; es ist jedenfalls nicht gehalten, wie eine erstinstanzliche Beh�rde alle sich stellenden rechtlichen Fragen zu untersuchen, wenn diese vor Bundesgericht nicht mehr vorgetragen werden (BGE 135 II 384 E. 2.2.1; 133 II 249 E. 1.4.1; je mit Hinweisen). Eine qualifizierte R�gepflicht gilt hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten und von kantonalem und interkantonalem Recht. Das Bundesgericht pr�ft eine solche R�ge nur insofern, als sie in der Beschwerde pr�zise vorgebracht und begr�ndet worden ist (Art. 106 Abs. 2 BGG). Macht der Beschwerdef�hrer beispielsweise eine Verletzung des Willk�rverbots (Art. 9 BV) geltend, gen�gt es nicht, wenn er einfach behauptet, der angefochtene Entscheid sei willk�rlich; er hat vielmehr im Einzelnen zu zeigen, inwiefern der angefochtene Entscheid offensichtlich unhaltbar ist (BGE 134 II 349 E. 3 S. 352; 133 I 1 E. 5.5 S. 5; 133 II 439 E. 3.2 S. 444).
1.5 Die Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrerin sind �ber weite Strecken appellatorisch, indem sie unter Hinweis auf verschiedene Aktenst�cke des kantonalen Verfahrens die vorinstanzlichen Feststellungen kritisiert und dem Bundesgericht einen Sachverhalt unterbreitet, der sich dem angefochtenen Entscheid nicht entnehmen l�sst. Dabei verkennt sie mehrheitlich die gesetzlichen Begr�ndungsanforderungen an eine hinreichende Sachverhaltsr�ge.
So behauptet sie etwa, die nicht betriebsnotwendige Liquidit�t der Z.________ SA habe Fr. 25 Mio. betragen und st�tzt ihren Standpunkt auf die nach ihrer Ansicht zutreffenden Fortf�hrungs- und Liquidationswerte der Gesellschaft. Sie wirft der Vorinstanz zwar eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs und eine offensichtlich unvollst�ndige bzw. willk�rliche W�rdigung des Sachverhalts vor, ohne dies jedoch hinreichend zu begr�nden. Unbeachtlich sind auch ihre Ausf�hrungen zu den Zielen des erfolgten Verkaufs, zum vereinbarten Abschlag auf der nicht betriebsnotwendigen Liquidit�t, zum Hintergrund der Vertragsverhandlungen und Steuerabkl�rungen, zur Fremdfinanzierung und Verpf�ndung sowie zur Besteuerung der Transaktion, denen sich keine hinreichend substantiierte Sachverhaltsr�gen im Sinne von Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG entnehmen lassen.
Neu und damit unbeachtlich (vgl. Art. 99 Abs. 1 BGG) ist die Behauptung der Beschwerdef�hrerin hinsichtlich der M�glichkeiten der W.________-Gruppe zur Finanzierung des Kaufs der Aktien der Z.________ SA, wonach der ihrem Bruder geschuldete Kaufpreis "erst viel sp�ter bezahlt werden musste, allenfalls auch nicht mit Barmitteln, sondern mit Aktien oder einer anderen Form des Entgelts".
Die Beschwerdef�hrerin bringt vor, entgegen dem angefochtenen Entscheid sei ihr ein Schaden von mindestens Fr. 1 Mio. entstanden und r�gt damit zusammenh�ngend, die Vorinstanz habe mit verschiedenen Feststellungen ihr rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) und Art. 8 ZGB verletzt sowie den massgebenden Sachverhalt willk�rlich (Art. 9 BV) bzw. offensichtlich unrichtig (Art. 97 Abs. 1 BGG) festgestellt.
2.1.1 Sie bringt vor, der angefochtene Entscheid gehe davon aus, dass sie bei einer Neuverhandlung des Kaufpreises eine Konventionalstrafe in der H�he von Fr. 500'000.-- riskiert h�tte; dass eine solche Konventionalstrafe h�tte bezahlt werden m�ssen, sei jedoch im kantonalen Verfahren von keiner Partei jemals vorgetragen worden. Indem die Vorinstanz diesen Aspekt aus eigener Initiative in das Verfahren eingebracht habe, sei die basel-st�dtische ZPO, die eine strenge Verhandlungs- und Eventualmaxime kenne, und ihr verfassungsm�ssiger Anspruch auf Gleichbehandlung und auf ein faires Verfahren (Art. 29 f. BV) verletzt worden. Gleichzeitig liege eine Verletzung von Art. 8 ZGB vor.
2.1.2 Da die Schweizerische Zivilprozessordnung im kantonalen Verfahren noch nicht zur Anwendung gekommen ist, bestimmt grunds�tzlich das kantonale Prozessrecht, wie der Sachverhalt zu ermitteln ist. Danach beurteilt sich auch, ob und wie weit die Verhandlungsmaxime greift, soweit nicht das Bundesrecht abweichendes normiert (BGE 116 II 196 E. 3a S. 201, 594 E. 3a S. 595). Zwar bestimmt Bundesrecht, wie weit ein Sachverhalt zu substantiieren ist, damit er unter die Bestimmungen des materiellen Rechts subsumiert werden kann (BGE 133 III 153 E. 3.3 S. 162; 108 II 337 E. 2b S. 339). Es verletzt aber Art. 8 ZGB nicht, wenn das einschl�gige Prozessrecht die Ber�cksichtigung von Tatsachen nicht von einer entsprechend substantiierten Behauptung abh�ngig macht. Gem�ss Art. 8 ZGB sind die das behauptete Recht erzeugenden Tatsachen zu beweisen. Ob diese von den Parteien zu behaupten sind, regelt die Bestimmung hingegen nicht (BGE 78 II 97 f.; Urteile 4A_623/2011 vom 10. Februar 2012 E. 2.3; 4A_144/2012 vom 11. September 2012 E. 3.1.2).
Die R�ge, die Vorinstanz habe Art. 8 ZGB verletzt, geht demnach fehl; inwiefern die Ber�cksichtigung der vereinbarten Konventionalstrafe durch die Vorinstanz die Beweislastverteilung betreffen soll, ist nicht ersichtlich. Die Beschwerdef�hrerin verkennt sodann die beschr�nkten Beschwerdegr�nde im Rahmen des Beschwerdeverfahrens (Art. 95 f. BGG), wenn sie lediglich in allgemeiner Weise vorbringt, die Verhandlungs- und Eventualmaxime nach dem Verfahrensrecht des Kantons Basel-Stadt habe eine Erg�nzung des Sachverhalts durch das Gericht ausgeschlossen. Die Anwendung und Auslegung kantonaler Verfahrensvorschriften kann vom Bundesgericht einzig unter dem Blickwinkel eines Verstosses gegen Bundesrecht bzw. gegen Bundesverfassungsrecht beurteilt werden (BGE 136 I 241 E. 2.4; 135 III 513 E. 4.3 S. 521; 134 III 379 E. 1.2 S. 382 f.). Die Beschwerdef�hrerin erhebt jedoch keine substantiierte Verfassungsr�ge (vgl. Art. 106 Abs. 2 BGG), wenn sie ohne weitere Begr�ndung behauptet, im Vorgehen der Vorinstanz liege "offensichtlich ein Verstoss gegen die basel-st�dtische ZPO und ein Verstoss gegen den verfassungsm�ssigen Anspruch auf Gleichbehandlung und auf ein faires Verfahren". Ihre Vorbringen hinsichtlich der Ber�cksichtigung der mit der K�uferschaft vereinbarten Konventionalstrafe, die in dem von ihr als Klagebeilage eingereichten Vorvertrag vom 25. August 1989 f�r den Fall des R�cktritts vom Vorvertrag vorgesehen war, stossen ins Leere. Dies gilt auch f�r ihre entsprechenden Vorbringen zur vorinstanzlichen Feststellung, die W.________-Gruppe habe die Aktien des Bruders der Beschwerdef�hrerin ebenfalls gekauft und habe daher auch den Kaufpreis f�r dessen Aktien aufbringen m�ssen.
Die weiteren Ausf�hrungen zur vereinbarten Konventionalstrafe und zur angeblichen Ab�nderung des Vorvertrags sind rein appellatorisch. Insbesondere zeigt die Beschwerdef�hrerin nicht auf, inwiefern der angefochtene Entscheid im Ergebnis willk�rlich sein soll.
2.2 Die Beschwerdef�hrerin r�gt weiter, die Vorinstanz habe das Willk�rverbot verletzt mit ihrer Feststellung, es sei weder behauptet noch bewiesen, dass die W.________-Gruppe den Kaufpreis ohne jede Inanspruchnahme von Darlehen h�tte finanzieren k�nnen.
Sie zeigt keine Willk�r auf, indem sie auf einen Satz am Anfang der vorinstanzlichen Erw�gung zur Finanzierung des Aktienkaufs durch die W.________-Gruppe verweist, wonach die Beschwerdef�hrerin in den Ziffern 4.5 und 4.26 der Klage behauptet habe, die K�uferin sei in der Lage gewesen, den Kaufpreis aus eigenen Mitteln zu finanzieren, und darin einen Widerspruch zur nachfolgenden Feststellung erblickt, die Beschwerdef�hrerin habe nicht behauptet, dass die K�uferin gen�gend Eigenmittel gehabt habe, um den Kauf ohne Inanspruchnahme eines Darlehens zu finanzieren. Zwar erweckt eine isolierte Gegen�berstellung der beiden in der Beschwerde zitierten S�tze den Eindruck einer widerspr�chlichen Feststellung. Aus dem Zusammenhang der Erw�gung ergibt sich jedoch, dass die Vorinstanz im Hinblick auf die Steuerfolgen zwei Arten der Eigenfinanzierung auseinanderh�lt, n�mlich eine solche mit und eine ohne Inanspruchnahme von Darlehen, f�r die bereits vorhandene eigene Mittel zur Sicherstellung ausreichen. Wie die Vorinstanz zutreffend ausf�hrt, hat die Beschwerdef�hrerin in Ziffern 4.5 und 4.26 ihrer Klageschrift lediglich behauptet, der Kauf h�tte ohne Verpf�ndung von Aktiven der Z.________ SA bzw. "ohne Beanspruchung der Mittel des Kaufobjekts" finanziert werden k�nnen. Entgegen der Ansicht der Beschwerdef�hrerin l�sst sich ihren Ausf�hrungen zum Gerichtsgutachten keine Behauptung hinsichtlich der konkreten finanziellen Verh�ltnisse der K�uferin entnehmen. Die vorinstanzliche Feststellung, sie habe nicht behauptet, dass die K�uferin �ber gen�gend eigene Mittel verf�gt habe, um den Kaufpreis ohne Inanspruchnahme eines Darlehens zu finanzieren, erscheint daher nicht als offensichtlich unhaltbar.
Dass die vorinstanzliche Unterscheidung zwischen den verschiedenen Finanzierungsarten Bundesrecht verletzen w�rde, zeigt die Beschwerdef�hrerin nicht auf. Ihre weiteren Ausf�hrungen zu den finanziellen Verh�ltnissen der K�uferin bzw. der W.________-Gruppe sind im �brigen appellatorisch und eine Verletzung von Art. 8 ZGB ist nicht ersichtlich. Eine Missachtung des Geh�rsanspruchs zeigt sie mit der allgemeinen Behauptung, die Vorinstanz h�tte neben den ber�cksichtigten Urkunden weitere beantragte Beweismittel abnehmen m�ssen, nicht auf.
2.3 Die Beschwerdef�hrerin wirft der Vorinstanz weiter vor, sie habe aus dem Gerichtsgutachten vom 9. Januar 2002 zu den Steuerfolgen der Transaktion willk�rliche Schl�sse gezogen.
Die Beschwerdef�hrerin f�hrt grunds�tzlich zutreffend aus, aus dem Gerichtsgutachten gehe hervor, dass auch eine Fremdfinanzierung des Kaufs m�glich sei, sofern die �bernommene Beteiligung in keiner Weise daf�r verwendet werde; das Gutachten weist zudem darauf hin, es k�nne "wohl" davon ausgegangen werden, dass nach f�nf Jahren eine Substanzverminderung der �bernommenen Gesellschaft nicht mehr dem Verk�ufer zugerechnet werde. Angesichts der zur�ckhaltenden Aussage hinsichtlich der zu beachtenden Sperrfrist kann der Vorinstanz jedoch keine Willk�r vorgeworfen werden, wenn sie festh�lt, bei einer Finanzierung mit einem durch eigene Mittel gesicherten Darlehen w�re die Steuer gem�ss dem Gutachten selbst unter Einhaltung einer f�nfj�hrigen Aussch�ttungsbeschr�nkung "nicht mit Sicherheit zu vermeiden gewesen". Ohnehin zeigt die Beschwerdef�hrerin nicht auf, inwiefern der angefochtene Entscheid auch im Ergebnis unhaltbar sein soll, hat die Vorinstanz doch auch diese Finanzierungsvariante gepr�ft, jedoch entgegen der Erstinstanz daf�r gehalten, die K�uferin h�tte der �bernahme einer vertraglichen Verpflichtung zu einer entsprechenden Kaufpreisfinanzierung nicht ohne weitere Reduktion des Kaufpreises zugestimmt. Die Vorbringen stossen ins Leere.
Die Beschwerdef�hrerin legt unter der �berschrift "Auswirkungen einer korrekten Steuerauskunft" ihre Sicht bez�glich ihrer Verm�gensverh�ltnisse f�r den Fall dar, dass sie von der Beschwerdegegnerin korrekt �ber die Steuerfolgen der Transaktion aufgekl�rt worden w�re.
3.1 Sie beginnt diesen Teil ihrer Beschwerdeschrift mit allgemeinen rechtlichen Ausf�hrungen zum hypothetischen Kausalverlauf, zur Beweislastverteilung und zum Beweismass, ohne jedoch eine R�ge zu erheben. Es folgen allgemeine Ausf�hrungen zur Theorie der "perte d'une chance" (vgl. dazu 133 III 642 E. 3 f.). Dabei wird nicht klar, was die Beschwerdef�hrerin aus dieser Theorie konkret zu ihren Gunsten ableiten will. Wenn sie der Vorinstanz in diesem Zusammenhang vorwirft, es sei realit�tsfremd zu behaupten, die Kenntnis um die Steuerfolgen h�tte nicht zu erneuten Verhandlungen und einer Anpassung der Transaktion gef�hrt, so kann darin keine hinreichend begr�ndete R�ge erblickt werden. Sie verkennt ausserdem, dass die Vorinstanz die Handlungsalternative von Vertragsverhandlungen unter Ber�cksichtigung der Steuerfolgen gepr�ft hat, jedoch aufgrund einer W�rdigung der konkreten Verh�ltnisse zum Schluss gekommen ist, dass eine abweichende Vereinbarung mit zus�tzlichen Verpflichtungen der K�uferin hinsichtlich der Finanzierung zu einer Kaufpreisreduktion (im Mindestumfang der effektiv angefallenen Steuer) gef�hrt h�tte.
3.2 Soweit die Beschwerdef�hrerin dem Bundesgericht daran anschliessend ihre eigene Sicht zur Schadensberechnung unterbreitet und dabei ihre im erstinstanzlichen Verfahren vorgetragenen Behauptungen wiederholt, zeigt sie keine Bundesrechtsverletzung auf. Sie weist zwar zutreffend darauf hin, dass ihr der Nachweis obliegt, dass sie im Falle einer richtigen Auskunft der Beschwerdegegnerin �ber die Steuerfolgen des Verkaufs eine Handlungsalternative gew�hlt h�tte, die zu einer Vermeidung oder Kompensation der Steuer gef�hrt h�tte. Sie verkennt jedoch allgemein, dass die Feststellungen des Sachgerichts zum tats�chlichen Bestand und zum Umfang des Schadens den Sachverhalt betreffen, der vom Bundesgericht - auch bei der ermessensweisen Schadenssch�tzung nach Art. 42 Abs. 2 OR - nur nach Massgabe von Art. 97 und Art. 105 Abs. 2 BGG �berpr�ft werden kann (vgl. BGE 131 III 360 E. 5.1 S. 364; 128 III 22 E. 2d und E. 2e S. 25 f., 271 E. 2b/aa S. 277; je mit Hinweisen). Die Vorinstanz hat die verschiedenen von der Beschwerdef�hrerin behaupteten alternativen Geschehensabl�ufe bei Kenntnis der Besteuerungsgefahr unter Ber�cksichtigung der konkreten Verh�ltnisse gepr�ft, es jedoch nicht als erwiesen erachtet, dass eine dieser Handlungsalternativen (Anpassung des Kaufvertrags, Erh�hung des Kaufpreises, Einholen eines Steuerruling, Suche nach anderem K�ufer, Verzicht auf den Verkauf, Kauf der Aktien des Bruders, Liquidation der Gesellschaft) zum Erfolg bzw. zu einem h�heren Verm�gensstand bei der Beschwerdef�hrerin gef�hrt h�tte als die konkret vollzogene Transaktion mit den tats�chlich eingetretenen Steuerfolgen.
Die Beschwerdef�hrerin beschr�nkt sich mehrheitlich darauf, dem Bundesgericht ihre eigene Ansicht zu den verschiedenen von der Vorinstanz gepr�ften Handlungsalternativen zu unterbreiten und diese den Feststellungen im angefochtenen Entscheid gegen�berzustellen. Dass den vorinstanzlichen Erw�gungen zur Haftungsvoraussetzung der Verm�genseinbusse eine bundesrechtswidrige Auslegung von Bestimmungen der Steuergesetzgebung zugrunde liegen w�rde, macht die Beschwerdef�hrerin nicht geltend. Soweit ihre Vorbringen appellatorisch sind und keine hinreichend begr�ndeten Sachverhaltsr�gen erkennen lassen, ist darauf nicht einzutreten.
3.3 Im Zusammenhang mit den vorinstanzlichen Feststellungen zu den Auswirkungen einer zus�tzlichen vertraglichen Verpflichtung der K�uferin zu einer bestimmten Finanzierung (mit Aussch�ttungsbeschr�nkung) auf die Kaufpreisverhandlungen zwischen den Parteien beruft sich die Beschwerdef�hrerin einmal mehr zu Unrecht auf Art. 8 ZGB. Die Vorinstanz hat es angesichts der konkreten Verh�ltnisse als erwiesen erachtet, dass die erforderliche zus�tzliche Vereinbarung zu einer Kaufpreisreduktion gef�hrt h�tte, die nicht niedriger als die effektiv angefallene Steuer ausgefallen w�re. Entgegen dem, was die Beschwerdef�hrerin anzunehmen scheint, regelt Art. 8 ZGB weder, ob die rechtserzeugenden Tatsachen von den Parteien zu behaupten sind (siehe vorn E. 2.1), noch schreibt die Bestimmung dem Richter vor, mit welchen Mitteln der Sachverhalt abzukl�ren und wie das Ergebnis zu w�rdigen ist; sie schliesst selbst eine vorweggenommene Beweisw�rdigung und Indizienbeweise nicht aus (BGE 128 III 22 E. 2d S. 25; 127 III 248 E. 3a S. 253; 122 III 219 E. 3c S. 223; je mit Hinweisen).
Die Beschwerdef�hrerin bringt ausserdem zu Unrecht vor, die Vorinstanz sei in tats�chlicher Hinsicht davon ausgegangen, dass die K�uferin das aufgenommene Darlehen unmittelbar nach dem Vollzug der Transaktion wieder zur�ckbezahlt habe. Vielmehr hat sie die von der Beschwerdef�hrerin behauptete Handlungsalternative gepr�ft, n�mlich dass mit der K�uferin �ber die Vereinbarung einer vertraglichen Beschr�nkung hinsichtlich der Kaufpreisfinanzierung verhandelt worden w�re, und hat dabei nachvollziehbar das finanzielle Interesse der K�uferschaft bez�glich einer solchen zus�tzlichen Vertragspflicht bewertet. Darin ist keine Verletzung von Art. 8 ZGB zu erkennen; die Beschwerdef�hrerin zeigt auch keine Missachtung der Beweislastvorschrift auf, indem sie die vorinstanzlichen Feststellungen zu den Finanzierungskosten bestreitet und entgegen dem angefochtenen Entscheid behauptet, die K�uferschaft h�tte nicht auf einer Kaufpreisreduktion bestanden bzw. die entsprechenden Kosten seien l�ngst in die Kaufpreisverhandlungen eingeflossen.
Ihre Ausf�hrungen sind im �brigen rein appellatorisch, wenn sie den vorinstanzlichen Feststellungen zum Umfang einer Kaufpreisreduktion bei �bernahme einer zus�tzlichen Vertragspflicht ihre Ansicht zur Bewertung des Kaufobjekts und zu ihrer angeblichen starken Verhandlungsposition entgegenh�lt. Mit ihrer blossen Behauptungen, die Vorinstanz habe einseitig ausschliesslich auf die Interessenlage der K�uferschaft abgestellt bzw. das vorinstanzliche Ergebnis widerspreche jeder Lebenserfahrung, zeigt die Beschwerdef�hrerin keine Willk�r auf. Sie zeigt auch nicht auf, inwiefern sie f�r eines ihrer rechtserheblichen Sachvorbringen nicht zum Beweis zugelassen worden w�re, geschweige denn, dass sie form- und fristgerecht einen bestimmten Beweisantrag gestellt h�tte (vgl. BGE 133 III 189 E. 5.2.2 S. 195, 295 E. 7.1 S. 299; je mit Hinweisen). Ihr Vorwurf, die Vorinstanz habe das rechtliche Geh�r missachtet und Art. 8 ZGB verletzt, st�sst ins Leere.
3.4 Die Beschwerdef�hrerin stellt den Feststellungen im angefochtenen Entscheid zu den Auswirkungen ihrer (hypothetischen) Vertragsverhandlungen auf den Kaufpreis im Falle einer korrekten Steuerauskunft auch in ihren weiteren Ausf�hrungen bloss ihre eigene Ansicht entgegen. Sie zeigt keine Willk�r auf, indem sie dem Bundesgericht - unter anderem unter Hinweis auf einen bereits gew�hrten Preisabschlag von Fr. 2.5 Mio. - ihre eigenen Berechnungen unterbreitet, um ihre Darlegungen damit zu schliessen, es sei zumindest �berwiegend wahrscheinlich, dass sie bei einer korrekten Steuerauskunft die �nderung der Finanzierung durch die K�uferschaft bewirkt und damit die Steuer h�tte vermeiden k�nnen.
Abgesehen davon verkennt die Beschwerdef�hrerin mit ihren Vorbringen zur vorinstanzlichen Berechnung eines weiteren Preisabschlags, dass die Vorinstanz von einer Reduktion von 10 % des vereinbarten Kaufpreises ausgegangen ist, was unter Ber�cksichtigung des h�lftigen Anteils der Beschwerdef�hrerin den Betrag der bezahlten Steuer �bersteigt. Der in der Beschwerde erhobene Einwand, die erhobene Steuer betrage Fr. 502'167.-- mehr als die nach den vorinstanzlichen Erw�gungen notwendige Preisreduktion, weshalb die Klage in diesem Umfang h�tte gutgeheissen werden m�ssen, verf�ngt daher nicht. Ob die Berechnung der Vorinstanz zutreffend ist, kann im Beschwerdeverfahren nicht frei �berpr�ft werden. Die Beschwerdef�hrerin zeigt auch nicht auf, inwiefern der angefochtene Entscheid im Ergebnis willk�rlich sein soll, indem sie die vorinstanzliche Erw�gung, wonach nicht gesagt werden k�nne, dass eine der beiden Varianten (Abschluss desselben Vertrags in Kenntnis des Steuerrisikos bzw. Verhandlung mit der K�uferin �ber eine �nderung der Finanzierungsstruktur) wesentlich wahrscheinlicher als die andere sei, als "vollkommen realit�tsfremd" bezeichnet, zumal die Vorinstanz auch die nach Ansicht der Beschwerdef�hrerin wahrscheinlichere Verhandlungsvariante gepr�ft hat.
Ins Leere st�sst auch ihr Vorwurf, die Vorinstanz habe verschiedene ihrer Vorbringen, so insbesondere einen bereits gew�hrten Preisabschlag im Umfang von rund Fr. 2.5 Mio. auf dem Liquidationswert, unber�cksichtigt gelassen und damit den Geh�rsanspruch verletzt. Die aus dem verfassungsm�ssigen Anspruch auf rechtliches Geh�r (Art. 29 Abs. 2 BV) fliessende Verpflichtung der Beh�rde, ihren Entscheid zu begr�nden, verlangt nicht, dass diese sich mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegt. Es gen�gt, wenn der Entscheid gegebenenfalls sachgerecht angefochten werden kann (BGE 136 V 351 E. 4.2 S. 355; 134 I 83 E. 4.1 S. 88; 133 III 439 E. 3.3 S. 445; je mit Hinweisen). Diesen Anforderungen gen�gt der angefochtene Entscheid. Die Vorinstanz hat das Argument des gew�hrten Preisnachlasses nicht etwa �bersehen, sondern in ihrem Entscheid ausdr�cklich erw�hnt.
Unbehelflich sind auch die Ausf�hrungen, mit denen die Beschwerdef�hrerin behauptet, der Kaufpreis w�re bei korrekter Steuerauskunft nochmals verhandelt und um mindestens Fr. 1 Mio. erh�ht worden, welche sie mit entsprechenden Argumenten begr�ndet. Soweit sie sinngem�ss r�gt, der angefochtene Entscheid gehe von zu hohen Beweisanforderungen aus, kann ihr im �brigen nicht gefolgt werden; die Vorinstanz hat ausdr�cklich darauf hingewiesen, dass ein hypothetischer Kausalverlauf zu beurteilen sei, weshalb sie es zutreffend als gen�gend erachtet hat, wenn eine �berwiegende Wahrscheinlichkeit f�r einen bestimmten Kausalverlauf spreche (vgl. BGE 124 III 155 E. 3d S. 165 f.).
3.5 Die Beschwerdef�hrerin kritisiert die Erw�gung der Vorinstanz, wonach ein vorteilhafteres Steuerruling, mit der die sp�ter veranlagte Steuer h�tte vermieden werden k�nnen, nicht als wahrscheinliche Handlungsvariante anzusehen sei. Sie bringt vor, ein Steuerruling mit den Steuerbeh�rden zu treffen, h�tte keine vier Monate in Anspruch genommen; im Gegenteil h�tte im Zeitpunkt der Transaktion, in dem sich die Besteuerung nach der Theorie der indirekten Teilliquidation in der Praxis der Beh�rden zwar bereits ausgewirkt, aber noch nicht �berall durchgesetzt habe, die grosse Chance bestanden, im Rahmen eines Steuerrulings die Steuerfreiheit der beabsichtigten Transaktion festzuschreiben. Zudem h�tte sie vor Abwicklung des Verkaufs eine viel bessere Verhandlungsposition gehabt als danach, weshalb bei entsprechenden Verhandlungen mit Sicherheit ein besseres Resultat erzielt worden w�re als im sp�teren Rechtsmittelverfahren.
Abgesehen davon, dass sich die Beschwerde nicht hinreichend mit den massgebenden Erw�gungen der Vorinstanz auseinandersetzt (vgl. Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG), die unter anderem unter Hinweis auf die konkrete Berechnung im Rahmen des tats�chlich abgeschlossenen Vergleichs mit der Steuerverwaltung ber�cksichtigt hat, dass dieser f�r die Beschwerdef�hrerin vorteilhaft ausgefallen ist, wird keine Verletzung von Grundrechten dargetan. Die Beschwerdef�hrerin verkennt mit ihren Ausf�hrungen insbesondere, dass ein Entscheid nach konstanter Praxis nicht schon dann willk�rlich ist, wenn eine andere L�sung ebenfalls vertretbar erscheint oder gar vorzuziehen w�re, sondern erst, wenn er offensichtlich unhaltbar ist, zur tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, eine Norm oder einen unumstrittenen Rechtsgrundsatz krass verletzt oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 138 IV 13 E. 5.1 S. 22; 137 I 1 E. 2.4 S. 5; 136 I 316 E. 2.2.2. S. 318 f.). Zudem wirft sie der Vorinstanz eine Verletzung des rechtlichen Geh�rs (Art. 29 Abs. 2 BV) vor, verfehlt jedoch die gesetzlichen Begr�ndungsanforderungen an eine entsprechende R�ge (Art. 106 Abs. 2 BGG).
3.6 Keine Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte zeigt die Beschwerdef�hrerin mit ihren Darlegungen zur vorinstanzlichen Feststellung auf, wonach davon auszugehen sei, dass weitere Interessenten nicht vorhanden waren und/oder keinen h�heren Preis geboten h�tten. Sie legt dem Bundesgericht einmal mehr lediglich ihre eigene Sicht der Dinge dar, um damit zu schliessen, es sei �berwiegend wahrscheinlich, dass "ein anderer K�ufer h�tte gefunden werden k�nnen, der entweder einen h�heren Preis bezahlt oder aber bei gleichem Preis eine Finanzierungsstruktur gew�hlt h�tte, welche keine Steuerfolgen bei der Beschwerdef�hrerin nach sich gezogen h�tte".
Entgegen dem, was die Beschwerdef�hrerin anzunehmen scheint, ist auch in diesem Zusammenhang nicht zu erkennen, dass die Vorinstanz von einem unzutreffenden Beweismass ausgegangen w�re. Zudem hat die Vorinstanz begr�ndet, weshalb auf das von der Beschwerdef�hrerin beantragte Gutachten verzichtet werden k�nne; darauf geht die Beschwerde jedoch nicht ein, womit sie die gesetzlichen Begr�ndungsanforderungen verfehlt. Die Beschwerdef�hrerin verkennt im �brigen einmal mehr, dass Art. 8 ZGB nicht regelt, ob die rechtserzeugenden Tatsachen von den Parteien zu behaupten sind (siehe vorn E. 2.1), und dem Gericht auch nicht vorschreibt, mit welchen Mitteln der Sachverhalt abzukl�ren und wie das Ergebnis zu w�rdigen ist. Mit dem nicht weiter begr�ndeten Vorwurf, die Vorinstanz habe die Verhandlungsmaxime verletzt, zeigt sie keine Bundesrechtsverletzung auf. Der Vorwurf der Geh�rsverletzung geht auch in diesem Zusammenhang fehl.
3.7 Entsprechendes gilt f�r ihre Ausf�hrungen zu der im angefochtenen Entscheid gepr�ften Handlungsalternative eines Verzichts auf den Verkauf, mit denen die Beschwerdef�hrerin dem Bundesgericht im �brigen lediglich die nach ihrer Sicht zutreffende Berechnung unterbreitet.
Unbegr�ndet ist sodann die Geh�rsr�ge hinsichtlich der Handlungsalternative eines Kaufs der Aktien des Bruders. Die Vorinstanz hat dieses von der Beschwerdef�hrerin behauptete Vorgehen bei Kenntnis der Steuerfolgen gepr�ft, jedoch in tats�chlicher Hinsicht darauf abgestellt, dass die Beschwerdef�hrerin nicht in der Lage war, den Kaufpreis f�r die Aktien des Bruders aus eigenen Mitteln zu finanzieren. Von einer Verletzung des rechtlichen Geh�rs kann nicht die Rede sein.
Die Beschwerdef�hrerin zeigt schliesslich auch bez�glich des vorinstanzlichen Hinweises darauf, dass alle gepr�ften Handlungsalternativen zudem nicht nur von ihrer Zustimmung, sondern auch von derjenigen ihres Bruders abh�ngig gewesen seien, keine Verletzung von Bundesrecht auf. Abgesehen davon, dass der erw�hnte Umstand angesichts der festgestellten Beteiligungsverh�ltnisse an der verkauften Gesellschaft auf der Hand liegt, hat die Vorinstanz ihre Beurteilung der verschiedenen Handlungsalternativen jeweils nicht darauf gest�tzt, weshalb die in der Beschwerde erhobenen Einw�nde unerheblich sind. Auch kann in der Erw�gung, die Beschwerdef�hrerin habe nachzuweisen, dass "eine entsch�digungslose Steuerbefreiung mit grosser Wahrscheinlichkeit h�tte bewirkt werden k�nnen", keine Anwendung eines unzutreffenden Beweismasses erblickt werden. Der Hinweis in der Beschwerde, dass auch der Nachweis ausgereicht h�tte, dass "mit grosser Wahrscheinlichkeit ... ein besseres als das erzielte Ergebnis h�tte erreicht werden k�nnen", ist zwar grunds�tzlich zutreffend; es ist jedoch nicht ersichtlich, dass die Vorinstanz dies verkannt und damit zusammenh�ngend eine bloss teilweise Klagegutheissung von vornherein ausser Betracht gelassen h�tte.

References: Art. 90
 Art. 106
 BGE 
 Art. 95
 Art. 404
 Art. 405
 Art. 97
 Art. 105
 Art. 99
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 106
 Art. 8
 Art. 42
 Art. 97
 Art. 105
 BGE 
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 8
 BGE 
 Art. 8
 BGE 
 Art. 42
 Art. 106
 Art. 8