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Timestamp: 2018-02-24 20:18:33+00:00

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§ 5 KSchG Zulassung verspäteter Klagen - dejure.org
dejure.org Übersicht KSchGAbs./Nr./Satz hervorhebenRechtsprechung zu § 5 KSchG
§ 1Sozial ungerechtfertigte Kündigungen § 1aAbfindungsanspruch bei betriebsbedingter Kündigung § 2Änderungskündigung § 3Kündigungseinspruch § 4Anrufung des Arbeitsgerichtes § 5Zulassung verspäteter Klagen § 6Verlängerte Anrufungsfrist § 7Wirksamwerden der Kündigung § 8Wiederherstellung der früheren Arbeitsbedingungen § 9Auflösung des Arbeitsverhältnisses durch Urteil des Gerichts; Abfindung des Arbeitnehmers § 10Höhe der Abfindung § 11Anrechnung auf entgangenen Zwischenverdienst § 12Neues Arbeitsverhältnis des Arbeitnehmers; Auflösung des alten Arbeitsverhältnisses § 13Außerordentliche, sittenwidrige und sonstige Kündigungen § 14Angestellte in leitender Stellung
1. Abschnitt - Allgemeiner Kündigungsschutz (§§ 1 - 14)
(1) 1War ein Arbeitnehmer nach erfolgter Kündigung trotz Anwendung aller ihm nach Lage der Umstände zuzumutenden Sorgfalt verhindert, die Klage innerhalb von drei Wochen nach Zugang der schriftlichen Kündigung zu erheben, so ist auf seinen Antrag die Klage nachträglich zuzulassen. 2Gleiches gilt, wenn eine Frau von ihrer Schwangerschaft aus einem von ihr nicht zu vertretenden Grund erst nach Ablauf der Frist des § 4 Satz 1 Kenntnis erlangt hat.
(2) 1Mit dem Antrag ist die Klageerhebung zu verbinden; ist die Klage bereits eingereicht, so ist auf sie im Antrag Bezug zu nehmen. 2Der Antrag muß ferner die Angabe der die nachträgliche Zulassung begründenden Tatsachen und der Mittel für deren Glaubhaftmachung enthalten.
(3) 1Der Antrag ist nur innerhalb von zwei Wochen nach Behebung des Hindernisses zulässig. 2Nach Ablauf von sechs Monaten, vom Ende der versäumten Frist an gerechnet, kann der Antrag nicht mehr gestellt werden.
(4) 1Das Verfahren über den Antrag auf nachträgliche Zulassung ist mit dem Verfahren über die Klage zu verbinden. 2Das Arbeitsgericht kann das Verfahren zunächst auf die Verhandlung und Entscheidung über den Antrag beschränken. 3In diesem Fall ergeht die Entscheidung durch Zwischenurteil, das wie ein Endurteil angefochten werden kann.
(5) 1Hat das Arbeitsgericht über einen Antrag auf nachträgliche Klagezulassung nicht entschieden oder wird ein solcher Antrag erstmals vor dem Landesarbeitsgericht gestellt, entscheidet hierüber die Kammer des Landesarbeitsgerichts. 2Absatz 4 gilt entsprechend.
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Rechtsprechung zu § 5 KSchG
948 Entscheidungen zu § 5 KSchG in unserer Datenbank:
ArbG Essen, 24.04.2008 - 8 Ca 648/08
Zulässigkeit eines Antrags auf nachträgliche Zulassung einer erhobenen ...
Zugang eines Kündigungsschreibens - Wahrung der Klagefrist - nachträgliche ...
LAG München, 02.02.2011 - 11 Sa 17/10
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Auf § 5 KSchG verweisen folgende Vorschriften:
§ 7 (Wirksamwerden der Kündigung)
§ 13 (Außerordentliche, sittenwidrige und sonstige Kündigungen)
§ 23 (Geltungsbereich)
§ 17 (Anrufung des Arbeitsgerichts)
Redaktionelle Querverweise zu § 5 KSchG:
§ 329 III (Beschlüsse und Verfügungen) (zu § 5 IV 2)
§§ 567 ff. (Sofortige Beschwerde; Anschlussbeschwerde) (zu § 5 IV 2)

References: § 5

§ 1
 § 1
 § 2
 § 3
 § 4
 § 5
 § 6
 § 7
 § 8
 § 9
 § 10
 § 11
 § 12
 § 13
 § 14
 § 4

§ 5
 § 5
 § 5
 § 5

§ 7

§ 13

§ 23

§ 17
 § 5

§ 329
 § 5
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