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Timestamp: 2019-10-22 13:26:28+00:00

Document:
Transparenzportal Bremen - Kostenverordnung für das amtliche Vermessungswesen und die Gutachterausschüsse für Grundstückswerte nach dem Baugesetzbuch (VermKostV) vom 3. September 2002
Kostenverordnung für das amtliche Vermessungswesen und die Gutachterausschüsse für Grundstückswerte nach dem Baugesetzbuch (VermKostV) vom 3. September 2002
Kostenverordnung für das amtliche Vermessungswesen und die Gutachterausschüsse für Grundstückswerte nach dem Baugesetzbuch (VermKostV)
Veröffentlichungsdatum:26.09.2002 Inkrafttreten01.10.2008
Gesamtausgabe in der Gültigkeit vom 01.10.2008 bis 31.12.2010Außer Kraft
Zuletzt geändert durch:Anlage neu gefasst durch Verordnung vom 26. August 2008 (Brem.GBl. S. 285)
FundstelleBrem.GBl. 2002, 487
Gliederungsnummer:203-c-8
Zitiervorschlag: "Kostenverordnung für das amtliche Vermessungswesen und die Gutachterausschüsse für Grundstückswerte nach dem Baugesetzbuch (VermKostV) vom 3. September 2002 (Brem.GBl. 2002, 487), zuletzt Anlage neu gefasst durch Verordnung vom 26. August 2008 (Brem.GBl. S. 285)"
juris-Abkürzung: VermKostV
Gliederungs-Nr:: 203-c-8
Amtliche Abkürzung: VermKostV
Gliederungs-Nr: 203-c-8
Gesamtausgabe in der Gültigkeit vom 01.10.2008 bis 31.12.2010
V aufgeh. durch § 6 Satz 2 der Verordnung vom 3. Mai 2011 (Brem.GBl. S. 335)
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: Anlage neu gefasst durch Verordnung vom 26. August 2008 (Brem.GBl. S. 285)
Von GeoInformation Bremen; Eigenbetrieb des Landes Bremen, dem Vermessungs- und Katasteramt des Magistrats der Stadt Bremerhaven, den Öffentlich bestellten Vermessungsingenieuren und den Gutachterausschüssen für Grundstückswerte nach dem Baugesetzbuch als Behörden im Sinne des § 1 Abs. 1 des Bremischen Gebühren- und Beitragsgesetzes werden Kosten (Gebühren und andere Aufwendungen) nach dem als Anlage beigefügten Kostenverzeichnis erhoben, sofern nicht in einer anderen Rechtsvorschrift etwas anderes bestimmt ist.
In den Kostentatbeständen des Kostenverzeichnisses ist die jeweilige gesetzliche Umsatzsteuer nicht enthalten. Zur Erhebung der gesetzlichen Umsatzsteuer sind die diese betreffenden Rechts- und Verwaltungsvorschriften zu beachten.
Für Amtshandlungen, mit denen bereits vor dem In-Kraft-Treten dieser Verordnung begonnen wurde, die aber noch nicht abgeschlossen sind, sind die Kosten nach dem bisher geltenden Recht festzusetzen. Dies gilt nicht, wenn ein Antrag auf Vornahme einer Amtshandlung vor Erlass dieser Verordnung bereits gestellt, mit der Bearbeitung aber noch nicht begonnen wurde.
Der Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa kann diese Verordnung durch Rechtsverordnung mit Zustimmung der staatlichen Deputation für Bau ändern
zu § 1 der Kostenverordnung für das Amtliche Vermessungswesen und die Gutachterausschüsse für Grundstückswerte nach dem Baugesetzbuch
Kataster- und Vermessungswesen
Gebührenberechnung nach Zeitaufwand
Bei Gebührenberechnung nach dem Zeitaufwand gilt unter Berücksichtigung der Regelung in § 5 Abs. 1 des Bremischen Gebühren- und Beitragsgesetzes (BremGebBeitrG) als Stundensatz:
Amtliche Vermessung von Liegenschaften
Liegenschaftsvermessungen (Zerlegung, Grenzfeststellung, Gebäudeeinmessung) bestehen regelmäßig aus folgenden Arbeitsschritten:
Bereitstellen von Angaben des amtlichen Vermessungswesens (Vermessungsunterlagen) durch die Katasterbehörde (12.6)
Vermessung (12.1, 12.2 und 12.5)
Vorbereitung der Vermessung im Innendienst
Bearbeitung der Vermessungssache gemäß § 2 Abs. 6 des Vermessungs- und Katastergesetzes
Übernahme der Vermessungsergebnisse in die Nachweise des amtlichen Vermessungswesens durch die Katasterbehörde (12.8)
Amtliche Vermessungen für Bauvorhaben (Lageplan, Gebäudeabsteckung) bestehen regelmäßig aus folgenden Arbeitsschritten:
Vermessung (12.3 und 12.4)
Die Gebühren für Liegenschaftsvermessungen und amtliche Vermessungen für Bauvorhaben setzen sich zusammen aus einer
Anmerkung 12a
In den Grundgebühren sind enthalten: Die Kosten für Porto, Telefon, Fahrzeug- und Gerätebenutzung sowie die Kosten für Wegezeiten des Vermessungstrupps.
Anmerkung 12b
Bei gleichzeitiger Durchführung mehrerer Vermessungen unterschiedlicher Art und mit gleichen Beteiligten auf aneinandergrenzenden Grundstücken ist nur eine Grundgebühr zu erheben. Weichen die für die jeweiligen Vermessungen maßgeblichen Grundgebühren von einander ab, ist die höchste anzusetzen.
Festlegung neuer Flurstücksgrenzen im Liegenschaftskataster
Grundgebühr von 350,- EUR, sowie für jedes neue Flurstück die Gebühr, die sich aus seiner Fläche nach der Tabelle 12.1.2 (flächenbezogener Gebührensatz) ergibt, multipliziert mit dem Faktor, der sich aus dem Bodenrichtwert nach Tabelle 12.1.3 (Wertfaktor) ableitet.
Anmerkung 12.1a
Für die Ermittlung des Wertfaktors ist, soweit die Sätze 2 bis 5 nichts anderes bestimmen, der Bodenrichtwert anzusetzen, der für das Vermessungsgebiet aus der aktuellen Bodenrichtwertkarte ersichtlich ist. Fehlen Bodenrichtwerte, so ist der Wertfaktor auf der Grundlage von Bodenrichtwerten vergleichbarer Gebiete plausibel festzulegen. Jedem neu gebildeten Flurstück ist der jeweils zutreffende Wertfaktor der Tabelle II zuzuordnen. Für Waldflächen und landwirtschaftliche Flächen ist der Wertfaktor 0,3, für öffentliche Verkehrs- und Grünflächen der Wertfaktor 0,6 anzusetzen. Bei der Aufteilung von Baugebieten ist die Wertstufe für vergleichbares baureifes Land anzusetzen.
Anmerkung 12.1b
Ist die vollständige Vermessung des größten neuen Flurstücks nicht vorgeschrieben (sog. Reststück), so ist der Ermittlung der auf das Reststück entfallenden anteiligen Gebühr nach Tabelle 12.1.2 die Summe der Flächeninhalte der übrigen aus demselben Stammflurstück entstandenen neuen Flurstücke zugrunde zu legen.
Tabelle I zu 12.1.1 (flächenbezogener Gebührensatz)
Gebührensatz (EUR)
Tabelle II zu 12.1.1 (Wertfaktor)
Bodenrichtwert (EUR/m2)
Abmarkung der neuen und festgestellten alten Grenzpunkte, wenn diese nicht später als drei Jahre nach der Bildung der neuen Flurstücke durchgeführt wird.
Grundgebühr von 200,- EUR, zuzüglich für jeden neu abgemarkten Grenzpunkt 30,- EUR.
Grenzfeststellungsvermessung
Feststellung des örtlichen Verlaufs bestehender Flurstücksgrenzen im Liegenschaftskataster
Grundgebühr von 350,- EUR, zuzüglich der Gebühr für die festgestellten oder neu abgemarkten Grenzpunkte, die sich nach Tabelle 12.2.2 ergibt.
Tabelle zu 12.2.1 (Gebühr je Grenzpunkt)
1. bis 4. Grenzpunkt je
5. bis 10. Grenzpunkt je
ab 11. Grenzpunkt je
Absteckung von Gebäuden gemäß § 66 Abs. 8 Nr. 2 oder § 74 Abs. 7 der Bremischen Landesbauordnung (BremLBO)
Grundgebühr von 200,- EUR je Baukörper, zuzüglich 20 v.H. der Gebühr, die sich nach Tabelle 12.4.1 aus den Baukosten des abgesteckten Baukörpers ergibt.
Anmerkung 12.3a
Baukörper sind im zeitlichen Zusammenhang errichtete unmittelbar aneinander gebaute Gebäude, die in der Grundrissdarstellung von einer ununterbrochenen Linie umschlossen sind.
Anmerkung 12.3b
Bei Absteckung eines Wohnhauses beinhaltet die Gebühr auch die Absteckung eines dem Wohnhaus dienenden zeitgleich zu errichtenden frei stehenden Nebengebäudes (Garage, Geräteschuppen etc.) auf demselben Grundstück. Zur Bemessung der Gebühr ist der Gesamtwert beider Gebäude anzuhalten.
Erstellung von qualifizierten Lageplänen im Sinne des § 11 Abs. 3 der Bauvorlagenverordnung (BVorlV) in dreifacher Ausfertigung
Grundgebühr von 350,- EUR, zuzüglich der Gebühr, die sich nach Tabelle 12.4.1 aus der Summe der Baukosten der geplanten Gebäude ergibt.
Tabelle zu 12.3 und 12.4
Baukosten (EUR)
Einmessung von Gebäuden und baulichen Anlagen
Einmessung von Gebäuden oder im Grundriss veränderten Gebäuden oder Gebäudeteilen
Grundgebühr von 120,- EUR je Grundstück, zuzüglich der Gebäudeeinmessungsgebühr, die sich nach Tabelle 12.5.2 ergibt.
Die Einmessung von Gebäuden, die vor dem 1. Januar 1980 errichtet worden sind, ist gebührenfrei, sofern diese nicht für andere Amtshandlungen Voraussetzung ist.
Anmerkung 12.5a
Bei der zeitgleichen Einmessung eines Baukörpers, der sich über mehr als ein Grundstück erstreckt, ist nur eine Grundgebühr anzusetzen.
Tabelle zu 12.5.1 (Gebäudeeinmessungsgebühr)
Baukosten bis
Anmerkung 12.5b
Eine Gebühr nach 12.5.2 ist anzusetzen für jedes Gebäude, das wirtschaftlich selbstständig nutzbar, durch Brandmauer abgetrennt oder durch separate Hausnummer gekennzeichnet ist, sowie für jedes Nebengebäude, das nicht unter die Regelung in Anmerkung 12.5c fällt.
Anmerkung 12.5c
Bei Einmessung eines Wohnhauses, das nicht im Liegenschaftskataster nachgewiesen ist, beinhaltet die Gebühr auch die Einmessung eines dem Wohnhaus dienenden zeitgleich errichteten Nebengebäudes (Garage, Geräteschuppen etc.) auf demselben Grundstück, auch wenn dieses Nebengebäude vom Wohnhaus räumlich getrennt liegt. Zur Bemessung der Gebühr ist der Gesamtwert beider Gebäude anzuhalten.
Anmerkung 12.5d
Sind auf einem Grundstück mehrere Grundrissveränderungen oder Gebäude einzumessen, deren gesamte Baukosten 20.000 EUR nicht übersteigen, dann ist dieser gesamte Bauwert bei der Bemessung der Gebäudeeinmessungsgebühr anzuhalten.
Anmerkung 12.5e
Für die Gebührenberechnung sind in der Regel die in den Bauakten der Bauordnungsämter geführten Baukosten maßgebend. Sind entsprechende Angaben nicht erhältlich, müssen die Baukosten mindestens dem Betrag entsprechen, der sich aus dem Rauminhalt des Gebäudes, den Normalherstellungskosten und dem zum Zeitpunkt der Vermessung geltenden Baukostenindex errechnen lässt.
Anmerkung 12.5f
Bei Gebührennachforderungen, die aufgrund zu niedriger Angaben des Antragstellers bezüglich der voraussichtlichen Baukosten notwendig werden, werden zusätzlich zur Gebührendifferenz die Zeitgebühren nach 11 für die dadurch erneut aufgewendete Zeit berechnet.
Einmessung von nachweispflichtigen baulichen Anlagen
Zeitgebühren nach 11
Bereitstellen von Angaben des amtlichen Vermessungswesens
Bereitstellung von Vermessungsunterlagen für Aufgabenträger gemäß § 2 Vermessungs- und Katastergesetz für die Durchführung von Liegenschaftsvermessungen gemäß 12.1, 12.2 und 12.5.1 namens und im Auftrag des Veranlassers (Kostenschuldner)
Grundgebühr von 120,- EUR, zuzüglich 10 v.H. der für die Durchführung der Vermessung zu erhebenden Gebühren.
Anmerkung 12.6a
Bei der zeitgleichen Vermessung auf aneinandergrenzenden Grundstücken, z.B. zur Zerlegung eines Flurstücks oder Feststellung einer gemeinsamen Grenze, der Absteckung oder Einmessung eines Baukörpers, der sich über mehr als ein Grundstück erstreckt, ist nur eine Grundgebühr anzusetzen.
Anmerkung 12.6b
Die Grundgebühr wird unmittelbar nach Anfertigung der Vermessungsunterlagen fällig. Die von der Höhe der Vermessungsgebühr abhängige Teilgebühr wird mit der Gebühr gemäss 12.8 fällig.
Bereitstellung von Vermessungsunterlagen durch die Katasterbehörde für je maximal 5 aneinandergrenzende Grundstücke für Beratungszwecke und Vermessungen gemäss 12.3 und 12.4.
Weitere Arbeiten der Katasterbehörde, die über den Umfang der Bereitstellung von Vermessungsunterlagen hinausgehen.
Anmerkung 12.6c
Vermessungsunterlagen nach 12.6.1 und 12.6.2 können bis zu zwölf Monate nach Bereitstellung für weitere Vermessungen nach Nr. 12.1 bis 12.5 auf einem Grundstück und in den unter Anmerkung 12.6a genannten Fällen verwendet werden, ohne dass eine weitere Grundgebühr nach 12.6.1 anfällt. Sofern sich zwischenzeitlich für die Vermessung relevante Veränderungen ergeben haben, werden die Vermessungsunterlagen auf Anforderung einmalig kostenfrei durch die Katasterbehörde aktualisiert.
Rücknahme eines Vermessungsauftrages
Bei Rücknahme eines Auftrages zur Durchführung einer Vermessung nach 12.1 bis 12.5, nachdem mit der Bearbeitung im Innen- oder Außendienst begonnen wurde.
Zeitgebühren nach 11, mindestens 100,- EUR, zuzüglich Gebühren für bereits angefertigte Auszüge und Unterlagen.
Übernahme der Ergebnisse von Liegenschaftsvermessungen in die Nachweise des amtlichen Vermessungswesens
Übernahme der Ergebnisse von Liegenschaftsvermessungen gemäss 12.1 und 12.2 von Aufgabenträgern gemäß § 2 Vermessungs- und Katastergesetz in die Nachweise des amtlichen Vermessungswesens namens und im Auftrag des Veranlassers (Kostenschuldner)
Grundgebühr von 200,- EUR
Anmerkung 12.8a
Für die Übernahme einer Abmarkungsvermessung nach 12.1.4 wird keine Grundgebühr nach 12.8.1 erhoben.
Übernahme der Ergebnisse von Liegenschaftsvermessungen gemäß 12.5.1 in die von Aufgabenträgern gemäß § 2 Vermessungs- und Katastergesetz in die Nachweise des amtlichen Vermessungswesens namens und im Auftrag des Veranlassers (Kostenschuldner)
Grundgebühr von 200,- EUR je Grundstück, jedoch höchstens eine Grundgebühr je Baukörper.
Zusätzlich für die Übernahme von Vermessungsergebnissen bei
Zerlegung (12.1)
Grenzfeststellung (12.2)
Gebäudeeinmessung (12.5)
der für die Durchführung der Liegenschaftsvermessung zu erhebenden Gebühren.
Bereinigung oder Ergänzung eingereichter Vermessungsschriften aufgrund geringfügiger Mängel
Anmerkung 12.8b
Die Gebühren nach 12.8.2 und 12.8.3 entfallen, sofern auf einem Grundstück ausschließlich Gebäude oder Grundrissveränderungen mit einem Gesamtwert bis 20.000 EUR eingemessen werden; bei einem Gesamtwert zwischen 20.000 EUR und 50.000 EUR entfällt die Grundgebühr gemäß 12.8.2.
Anmerkung 12.8c
Bei gleichzeitig durchgeführten Vermessungen unterschiedlicher Art sind die für die jeweilige Art der Vermessung zutreffenden Prozentsätze gemäß 12.8.3 bei der Ableitung der Übernahmegebühr anzuhalten. Die bei gleichzeitig durchgeführten Vermessungen nicht zu erhebenden Grundgebühren sind auch bei der Ableitung der Übernahmegebühr nicht zu berücksichtigen.
Anmerkung 12.8d
Die Gebühren nach 12.8.1-12.8.3 beinhalten die für die Mitteilung der Veränderungen im Liegenschaftskataster erforderlichen Auszüge aus den Katasternachweisen.
Anmerkung 12.8e
Die Gebühr nach 12.8.3 b) (Grenzfeststellung gemäß 12.2) beinhaltet einen Auszug aus der Liegenschaftskarte.
Erfolglose Rechtsbehelfsverfahren
Entscheidungen der Katasterbehörde nach § 21 des Gesetzes über die Landesvermessung und das Liegenschaftskataster
200,- bis 2.000,- EUR
Anmerkung 12.9a
Für die Berechnung der Gebühr gilt § 8 des Bremischen Gebühren- und Beitragsgesetzes entsprechend.
Auszüge aus dem Liegenschaftskataster und den Nachweisen der Landesvermessung
Bei der Bereitstellung von Angaben aus dem Liegenschaftskataster und den Nachweisen der Landesvermessung ist gebührentechnisch zu differenzieren zwischen:
Erstausfertigung für die einfache Nutzung
Mehrausfertigung für die einfache Nutzung
Vervielfältigungsgenehmigung für die mehrfache Nutzung der Erstausfertigungen
Auszug aus der Liegenschaftskarte in Form einer Erstausfertigung auf nicht lichtpausfähigem Papier oder digital im ps (postscript)-Format
bis Format DIN A 4
bis Format DIN A 3
Bei Format größer als DIN A 3
je angefangene 25 dm2 Kartenfläche (entsprechend DIN A2) bei älteren Liegenschaftskarten (Flurkarten)
je angefangene 25 dm2 geometrisch einwandfreier Liegenschaftskartenfläche in der
Kategorie 1 - Innenstadt
Kategorie 2 - Vorstadt
Kategorie 3 - Stadtrand
Kategorie 4 - ländlicher Raum
Mehrausfertigungen von Auszügen nach 13.1.1
50 v.H. der Gebühr 13.1.1
Vervielfältigungsgenehmigung zur Vervielfältigung oder Umarbeitung von Karten nach 13.1.1
das 1-fache der Gebühr nach 13.1.1
Vervielfältigungsgenehmigung zur Digitalisierung (einschl. Scannen) von Karten nach 13.1.1
das 2-fache der Gebühr nach 13.1.1
bis zu 3 Seiten je Bestand / Flurstück
Sonstige Angaben aus dem amtlichen Vermessungswesen
Kopien von Vermessungsrissen oder gleichartigen Unterlagen
bei Format DIN A 4
bei Format DIN A 3 sowie Neumessungsrissen
Auszüge aus dem Punktnachweis oder aus den Koordinatenverzeichnissen zu Vermessungspunkten, Grenzpunkten und sonstigen Objekten des Liegenschaftskatasters
in Listenform je DIN A 4-Seite
Auszug auf Datenträger je Punkt
jeweils mindestens
Beglaubigte Abschriften oder Auszüge aus den Katasterbüchern, beglaubigte Ausfertigung von Veränderungsnachweisen
Auszüge aus den Nachweisen der Landesvermessung
1. Punkt oder Punktgruppe
jeder weitere Punkt, jede weitere Punktgruppe
Anmerkung 13.3a
Mit der Gebühr ist die Lieferung der benötigten Vordrucke oder des jeweiligen gebräuchlichen Bildträgers (Lichtpauspapier, Zeichenpapier und dgl.) abgegolten.
Anmerkung 13.3b
Neben den Gebühren nach 13.1 bis 13.3 werden Schreibgebühren nicht erhoben.
Anmerkung 13.3c
Zu den Gebühren nach 13.1 bis 13.3 sind bei Versand besondere Auslagen für Porto und Verpackung hinzuzurechnen.
Anmerkung 13.3d
Mehrkosten, die durch die beantragte Verwendung besonderen Materials oder durch andere Sonderwünsche entstehen, sind zusätzlich als Auslagen zu erstatten.
Punktübersichten der Landesvermessung
je Blatt 1:5.000
je Blatt 1:20.000
je Blattausschnitt im Format DIN A 4
je Blattausschnitt im Format DIN A 3
Gewährung von Einsichtnahme in das Liegenschaftskataster, seine Unterlagen oder sonstige Vermessungsunterlagen oder Erteilung von schriftlichen Auskünften
Zeitgebühr nach 11
Anmerkung 14.1a
§ 5 Abs. 1 des Bremischen Gebühren- und Beitragsgesetzes (BremGebBeitrG) gilt entsprechend.
Schriftliche Auskünfte über einzelne Bestandsangaben aus dem Liegenschaftsbuch je Bestand
Hierzu gehören insbesondere Grenzeinhaltungsbescheinigung, Entfernungsbescheinigung, Identitätsbescheinigung.
Erteilung eines Unschädlichkeitszeugnisses oder Ablehnung der Erteilung
bis zu zehn Beteiligte
Zuschlag zu 14.4.1 für je weitere angefangene zehn Beteiligte
Auslagen (z.B. für öffentliche Bekanntmachungen)
in nachgewiesener Höhe
Rücknahme eines Antrages nach 14.3 und 14.4, nachdem mit der Bearbeitung begonnen wurde
Zeitgebühren nach 11, zuzüglich Gebühren für bereits angefertigte Auszüge, Unterlagen und Auslagen.
Gutachterausschüsse nach dem Baugesetzbuch
Für Gutachten über Grundstückswerte gemäß 21.1 bis 21.7 leitet sich die Gebühr aus dem Verkehrswert des Wertermittlungsobjektes ab, soweit in den Anmerkungen nichts Anderes bestimmt ist.
Anmerkung 21a
Fallen der Wertermittlungsstichtag und der Zeitpunkt der Wertermittlung nicht zusammen, so ist für die Berechnung der Gebühren der auf den Zeitpunkt der Wertermittlung angepasste Verkehrswert maßgebend.
Anmerkung 21b
Sind Grundstücke mit sonstigen Rechten belastet, so ist für die Berechnung der Gebühren die Summe aus dem Verkehrswert des unbelasteten Grundstücks und dem Wert der Rechte maßgebend.
Anmerkung 21c
Enthält ein Gutachten mehrere Wertermittlungsstichtage, so ist zur Berechnung der Gebühren die Summe aus den einzelnen Verkehrswerten maßgebend.
Anmerkung 21d
In den Gebühren sind die Kosten für bis zu 3 Ausfertigungen der Gutachten enthalten.
Gutachten über den Verkehrswert von Grundstücken oder Rechten an Grundstücken
bei einem Verkehrswert bis einschließlich 500.000 EUR
4,5 v.T. des Verkehrswertes, zuzüglich 600,- EUR
bei einem Verkehrswert von mehr als 500.000 EUR
1,1 v.T. des Verkehrswertes, zuzüglich 2.300,- EUR
Gutachten über den Verkehrswert von Eigentumswohnungen im Geschosswohnungsbau
80 v.H. der Gebühr nach 21.1
Gutachten über den Verkehrswert von Erbbaurechten oder von mit Erbbaurechten belasteten Grundstücken
120 v.H. der Gebühr nach 21.1
Anmerkung 21.3a
Für die Berechnung der Gebühren ist der Verkehrswert des unbelasteten Grundstücks maßgebend.
Einzelgutachten für die Ermittlung von Entschädigungs- und Neuordnungswerten (z.B. in Sanierungs- und Entwicklungsbereichen oder in Enteignungsfällen)
das 2-fache der Gebühr nach 21.1
Gutachten, die im Einzelfall eine Auseinandersetzung mit Grundsatzfragen der Wertermittlung oder einen überdurchschnittlichen Aufwand erfordern
das 1- bis 3-fache der Gebühr nach 21.1
Bei den Gutachten nach 21.1 bis 21.6 kann die Gebühr auf bis zu 75 v.H. der Gebühr nach 21.1 reduziert werden, wenn der Aufwand für die Vorbereitung der Gutachten deutlich reduziert ist. Dies kann z.B. der Fall sein:
bei Wiederholungsgutachten,
bei Aktualisierungen von älteren Gutachten bei unverändertem Sachverhalt,
wenn sich der Antrag auf die Erstellung von Gutachten für mehrere Objekte erstreckt oder
wenn für die Erstellung des Gutachtens notwendige Unterlagen durch den Antragsteller oder Eigentümer bereitgestellt werden (Bauaufnahme, Aufmaß o.ä.).
Ermittlung von Anfangs- und Endwerten in Sanierungsgebieten und städtebaulichen Entwicklungsbereichen
umfangreiche Stellungnahmen zu erstellenden Gutachten
Gutachten, die sich nicht den Ziffern 21.1 bis 21.7 zuordnen lassen
Mehrausfertigung von Gutachten
mehr als 15 Seiten
Rücknahme eines Antrages auf Erstellung eines Gutachtens nach 21.1 bis 21.8, nachdem mit der Bearbeitung begonnen wurde.
Zeitgebühren nach 11, mindestens 65,- EUR; zuzüglich Gebühren für bereits angefertigte Auszüge und Unterlagen.
Erteilung von Auskünften und Auszügen
Drucke von Berichten und Analysen pro Seite
Bremen, zweifarbiger Druck, 3 Blätter (1:20.000)
Bremerhaven, mehrfarbiger Plot, 1 Blatt (1:13.000)
Auszüge aus den Bodenrichtwertkarten bis Format DIN A 3
bis zu 15 Vergleichspreise
für jeden weiteren Vergleichspreis
Auskunft aus der Kaufpreissammlung für Geschäftsgrundstücke in Zentrumslage (Abgrenzung entsprechend Innenstadtausschnitt der Bodenrichtwertkarte)
das 3-fache der Gebühr nach 22.5
Erweiterte Auskunft über den Bodenwert in den Fällen, in denen keine Bodenrichtwerte vorliegen oder eine umfangreiche Bodenwertermittlung erforderlich ist
in einfachen Fällen
170,- bis 600,- EUR
Sonstige Auswertungen aus der Kaufpreissammlung
Immobilienwert-Auskunft für Standard-Objekte
Amtshandlungen der Aufsicht über das amtliche Vermessungswesen
Bestellung zum Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur gemäß §§ 2 bis 4 der Berufsordnung der Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure vom 20. Januar 1938 (SaBremR - ReichsR 64-d-1)
Bestellung eines Stellvertreters für den Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur
Erteilung einer Vermessungsgenehmigung für eine Hilfskraft beim Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur
Erteilung der Genehmigung zur Bildung einer Arbeits- und Bürogemeinschaft von Öffentlich bestellten Vermessungsingenieuren
Verwaltungsarbeiten im Zusammenhang mit der Verlegung des Amtssitzes eines Öffentlich bestellten Vermessungsingenieurs
Ausfertigung eines Ausweises für den Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur oder den Inhaber einer Vermessungsgenehmigung
Sonstige Gebührenbestimmungen
Kostenverordnung für das amtliche Vermessungswesen und die Gutachterausschüsse für Grundstückswerte nach dem Baugesetzbuch (VermKostV) vom 3. September 2002 01.10.2002 bis 31.12.2010
Eingangsformel 01.10.2002 bis 31.12.2010
§ 1 - Kosten 01.10.2002 bis 31.12.2010
§ 2 - Umsatzsteuer 01.10.2002 bis 31.12.2010
§ 3 - Übergangsvorschrift 01.10.2002 bis 31.12.2010
§ 4 - Verordnungsermächtigung 22.07.2008 bis 31.12.2010
§ 5 - In-Kraft-Treten 01.10.2002 bis 31.12.2010
Anlage 01.10.2008 bis 31.12.2010

References: § 6
 § 1
 § 1
 § 5
 § 2
 § 66
 § 74
 § 11
 § 2
 § 2
 § 2
 § 21
 § 8

§ 5

§ 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5