Source: https://www.lutzabel.com/koepfe/dr-christian-kokew
Timestamp: 2019-03-27 00:54:22+00:00

Document:
Dr. Christian Kokew | Lutz Abel
Standort: München Hamburg
T +49 89 544147-7744
E kokew@lutzabel.com
The Legal 500 Deutschland 2019: Empfohlener Anwalt ("talentiert und kreativ im Finden der richtigen Lösungen")
Promotion zum Dr. jur. an der Universität Bonn
2009–2013 Rechtsanwalt in einer überregionalen und einer internationalen Wirtschaftskanzlei
Fachpublikationen im Vergaberecht
Arbeitsgemeinschaft Vergaberecht im Deutschen Anwaltverein e.V.
Hamburger Vergabetag 2019
Dr. Christian Kokew führt auf den Hamburger Vergabetagen zusammen mit Daniela Holzer-Barth (Hays AG) einen Workshop zum Thema "Vergaberecht trifft auf Arbeitsrecht – Fremdpersonal 'richtig‘ beschaffen?" durch.
Der Workshop auf den Hamburger Vergabetag 2019 befasst sich mit dem Einsatz von Fremdpersonal und den verschärften Hürden aufgrund des neuen AÜG. Ziel ist es, den Teilnehmern die aufgrund der AÜG-Novelle geänderte Rechtslage bei der Beschaffung von Fremdpersonal insbesondere durch Praxisbeispiele und gemeinsame Übungen näher zu bringen.
Weitere Informationen zum Workshop und zur Veranstaltung finden Sie in unserem Terminkalender.
Beitrag im E-Book Vergaberecht 2019: Beschaffung von Leiharbeitnehmern
Dr. Christian Kokew ist Mit-Autor des Beitrags "Die Novellierung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes und ihre Auswirkungen auf Vergaben für den Einsatz von Leiharbeitnehmern" im E-Book Vergaberecht 2019.
Partner und Rechtsanwalt Dr. Christian Kokew veröffentlichte gemeinsam mit Daniela Holzer-Barth und Kerstin Arnold von der Hays AG einen Beitrag mit dem Titel „Die Novellierung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes und ihre Auswirkungen auf Vergaben für den Einsatz von Leiharbeitnehmern“ in dem E-Book Vergaberecht 2019. Den Beitrag können Sie hier downloaden.
Das E-Book Vergaberecht 2019 behandelt praxisrelevante Entwicklungen im Vergaberecht und bietet eine interessante Auswahl an Artikeln von 23 Top-Experten des Vergaberechts. Das E-Book wird von euroforum.de veröffentlicht. Weitere Informationen zum E-Book finden Sie hier.
Der Gesamtpreis ist entscheidend!
Bei der Prüfung, ob ein ungewöhnlich niedriges Angebot vorliegt, ist auf den Gesamtpreis des Angebots und nicht auf bestimmte Einzelpreise abzustellen.(VK Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 05.09.2016 - 3 VK LSA 26/16)
Öffentliche Auftraggeber sind gem. § 60 VgV und § 16d EU Abs. 1 VOB/A (und unterhalb der EU-Schwellenwerte gem. § 16d Abs. 1 VOB/A und § 16 Abs. 6 VOL/A) verpflichtet, die Angemessenheit der Angebote zu überprüfen. So hat der öffentliche Auftraggeber z.B. nach § 60 Abs. 1 VgV vom Bieter Aufklärung zu verlangen hat, wenn der Preis oder die Kosten eines Angebots im Verhältnis zu der zu erbringenden Leistung ungewöhnlich niedrig erscheint. Nach § 60 Abs. 3 S. 2 VgV hat der öffentliche Auftraggeber das Angebot abzulehnen, wenn er festgestellt hat, dass der Preis und die Kosten des Angebots ungewöhnlich niedrig sind.
Als Indiz für ein ungewöhnlich niedriges Angebot wird ein erheblicher Preisabstand zum nächst niedrigen Angebot angesehen. Die Rechtsprechung orientiert sich dabei regelmäßig an einer Aufgreifschwelle von "etwa" 20%, ab der öffentliche Auftraggeber zwingend aufzuklären haben.
Öffentliche Auftraggeber stehen bei der Prüfung der Angemessenheit der abgegebenen Preise regelmäßig vor der Frage, ob ein Angebot auch dann ausgeschlossen werden muss, wenn zwar der Gesamtpreis des Angebots nicht ungewöhnlich niedrig erscheint, dafür aber ein oder mehrere Einzelpreise.
Die VK Sachen hat in ihrem Beschluss vom 05.09.2016 (3 VK LSA 26/16) unter Anknüpfung an die Rechtsprechung des OLG München (Beschluss vom 25.09.2014 – Verg 10/14) klargestellt, dass bei der Berechnung der Abstände zum nächsthöheren Angebot der Angebotspreis insgesamt zu betrachten ist. Sie hat nochmals betont, dass es unzulässig ist, auf bestimmte Einzelpreise abzustellen.
22.11.2018 Beschaffung von Leiharbeitnehmern Dr. Christian Kokew
E-Book: Vergaberecht 2019
Weitere Informationen zum E-Book finden Sie hier.
publikation_die_novellierung_des_arbeitnehmerueberlassungsgesetzes_kokew.pdf
23.02.2017 Prüfungsgegenstand der Angemessenheitsprüfung ist allein der Gesamtpreis! Dr. Christian Kokew
erschienen bei vpr-online, vpr-Beitrag (Werkstatt) 21.02.2017
Dr. Christian Kokew bespricht im vorgenannten Beitrag die Entscheidung der VK Sachsen-Anhalt vom 05.09.2016 (Az. 3 VK LSA 26/16). Die VK Sachsen-Anhalt stellt in diesem Beschluss u.a. fest, dass bei der Prüfung, ob ein Angebotspreis unangemessen niedrig ist, allein auf den Gesamtpreises und nicht auf Einzelpositionen des Angebots abzustellen ist.
19.04.2016 Kanalreinigung, Kanaluntersuchung und -dokumentation sind keine Bauleistungen Dr. Christian Kokew
vpr-Beitrag (Werkstatt) 04.03.2016
Stellen Kanalreinigungsarbeiten den Hauptgegenstand eines Vertrags dar und sind für diese Arbeiten im Wesentlichen Saug- und Spülmaßnahmen zu erbringen, liegt ein Dienstleistungsauftrag i.S.v. § 99 Abs. 4 GWB vor.
Ein solcher Auftrag ist (daher) und entgegen der im Merkblatt DWA-M 197 der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. vertretenen Einschätzung nach den Vorschriften der VOL/A 2009 und nicht nach der VOB/A 2012 auszuschreiben.
VK Westfalen, Beschluss vom 05.08.2015 – VK 2-16/15
GWB § 99 Abs. 4, 10; VOB/A 2012 § 1
13.08.2015 Kein Anspruch auf Lösegeldzahlung Dr. Christian Kokew
erschienen bei “veko-online”
Dr. Christian Kokew ist im Rahmen seines Beitrags für die „veko-online“ auf wesentliche Rechtsfragen, die sich im Zusammenhang mit der Entführung deutscher Staatsangehöriger im Ausland stellen, eingegangen.
So nimmt er im Beitrag zunächst zur grundlegenden Frage Stellung, ob ein im Ausland entführter Deutscher von der Deutschen Staatsgewalt Hilfe oder sogar die von Entführern in den überwiegenden Fällen geforderte Lösegeldzahlung verlangen kann. Weiter stellt er dar, mit welchen Mitteln die Bundesrepublik Deutschland ihre Angehörigen aus einer Geiselhaft im Ausland befreien kann und inwieweit ehemalige Entführungsopfer die Kosten ihrer Rettung selbst tragen müssen.
05.12.2014 Eigene Fehler sind keine Aufhebungsgründe Dr. Christian Kokew
Erschienen in “Der Bauunternehmer” vom September 2014
Vergabestellen können aus verschiedenen Gründen gezwungen sein, ein eingeleitetes Vergabeverfahren aufheben zu müssen. Sie sehen sich in diesem Zusammenhang regelmäßig mit einer Reihe rechtlicher, teilweise in der Rechtsprechung aber noch ungeklärter Fragen konfrontiert. Eine dieser Fragen ist, ob ein Vergabeverfahren auch dann rechtmäßig aufgehoben werden kann, wenn auf diese Weise ein Fehler der Vergabestelle korrigiert wird. Der Bundesgerichtshof hat hierzu in seinem Beschluss vom 20.03.2014 (Az.: X ZB 18/13) Stellung bezogen.
Unser auf Vergaberecht spezialisierter Rechtsanwalt Dr. Christian Kokew geht in diesem Aufsatz auf den Beschluss ein und erläutert den rechtlichen Hintergrund.
19.02.2014 Ärztekammer kein öffentlicher Auftraggeber Dr. Christian Kokew
(Neue Zeitschrift für Baurecht und Vergaberecht 2/2014, 96 ff)
Ärztekammer kein öffentlicher Auftraggeber i.S.v. § 98 Nr. 2 GWB
11.11.2013 Grenzen der Rekommunalisierung im Energiebereich – Analyse der aktuellen Rechtsprechung Dr. Christian Kokew
01.02.2013 EuGH-Schlussantrag: Generalanwalt spricht sich gegen eine öffentliche Auftraggebereigenschaft von Ärztekammern aus Dr. Christian Kokew
EuGH-Schlussantrag: Generalanwalt spricht sich gegen eine öffentliche Auftraggebereigenschaft von Ärztekammern aus
in: Neue Zeitschrift für Baurecht und Vergaberecht 2/2013, S. VII.
01.12.2012 Keine Umgehung des Vergaberechts bei der Beauftragung von Architektenleistungen Dr. Christian Kokew
Keine Umgehung des Vergaberechts bei der Beauftragung von Architektenleistungen in: Neue Zeitschrift für Baurecht und Vergaberecht 12/2012, S. 749 ff.
30.06.2012 Müssen Berufskammern das Vergaberecht beachten? Dr. Christian Kokew
Müssen Berufskammern das Vergaberecht beachten?
in: Kammer Mitteilung der RAK Düsseldorf vom 30.06.2012, S. 147 ff.
01.03.2012 Stand und Perspektiven des Eisenbahnregulierungsrechts Dr. Christian Kokew
(Verkehr und Technik, Heft 03/2012, S. 105 ff., Co-Autor Julian Polster)
01.02.2012 Die Vergabe von Dienstleistungskonzessionen – rechtliche Rahmenbedingungen, Praxisbereiche und aktuelle Entwicklungen Dr. Christian Kokew
(Kölner Schrift zum Wirtschaftsrecht, Heft 02/2012, S. 144 ff., Co-Autor Julian Polster)
Die Vergabe von Dienstleistungskonzessionen – rechtliche Rahmenbedingungen, Praxisbereiche und aktuelle Entwicklungen
23.01.2012 Die Rechtsform der Dienstleistungskonzession entscheidet über den Rechtsweg Dr. Christian Kokew
(Vergabeblog.de, 01.04.2012)
Die Rechtsform der Dienstleistungskonzession entscheidet über den Rechtsweg
Kommentar zum Beschluss des BGH vom 23.01.2012 – X ZB 5/11
01.01.2012 Der Auslandsschutz deutscher Staatsangehöriger bei Entführungen Dr. Christian Kokew
(Kölner Schriften zu Recht und Staat, Band 49, Frankfurt am Main u. a. 2012)
Der Auslandsschutz deutscher Staatsangehöriger bei Entführungen (zugleich Dissertation)
01.01.2012 Sind Berufsverbände öffentliche Auftraggeber i. S. v. § 98 Nr. 2 GWB? Dr. Christian Kokew
(Immobilien- & Baurecht, 2012, S. 100)
Sind Berufsverbände öffentliche Auftraggeber i. S. v. § 98 Nr. 2 GWB?

References: § 60
 § 16
 § 16
 § 16
 § 60
 § 60
 § 99
 § 99
 § 1
 § 98
 BGH 
 § 98
 § 98