Source: http://www.mietrecht.org/mietvertrag/mietvertrag-ausserordentliche-kuendigung/
Timestamp: 2018-04-22 21:46:32+00:00

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Diese Frage dürfte sowohl für Mieter als auch für Vermieter interessant sein, denn hier sollten beide Seiten wissen, wann sie prinzipiell die Möglichkeit haben, sich außerordentlich aus der vertraglichen Bindung zu lösen.
Gerade im Bereich der außerordentlichen Kündigungsgründe herrscht oftmals Unsicherheit, wann diese im Einzelfall einschlägig sind. Auch ist im Mietrecht zwischen der außerordentlichen fristlosen Kündigung und der außerordentlichen Kündigung unter Einhaltung der gesetzlichen Frist zu unterscheiden.
In nachfolgendem Artikel finden Sie als Mieter und Vermieter die Fallgruppen der außerordentlichen Kündigung mit Beispielen dokumentiert als Gesamtüberblick:
§ 543 Abs. 1 BGB regelt allgemein, dass ein Mietverhältnis von beiden Vertragsparteien aus wichtigem Grund außerordentlich gekündigt werden kann. Leider definiert das Gesetz hier das Vorliegen eines wichtigen Grundes nicht explizit. Es heißt im Gesetzestext lediglich, dass unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls, insbesondere eines Verschuldens der Vertragsparteien, und unter Abwägung der beiderseitigen Interessen dem Kündigenden die Fortsetzung des Mietverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder bis zur sonstigen Beendigung des Mietverhältnisses nicht zugemutet werden kann.
Führt die Abwägung der konkreten Umstände und der Interessen beider Parteien dazu, dass dem Kündigenden eine Fortsetzung des Mietverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder der sonstigen Beendigung des Mietverhältnisses unzumutbar wäre, ist eine außerordentliche fristlose Kündigung gerechtfertigt.
Wichtig: im Rahmen der Interessenabwägung sind unter anderem Kriterien wie: Verschulden einer Mietpartei, Dauer der Störung, oder Wiederholungsgefahr mit ausschlaggebend. Handelt es sich bei dem wichtigen Grund um eine Verletzung der mietvertraglichen Pflichten muss gegebenenfalls zuvor abgemahnt werden gem. § 543 Abs. 3 BGB.
§ 569 BGB ergänzt die gesetzlichen Regelungen des § 543 BGB für Mietverhältnisse über Wohnraum.
Wann können Mieter z.B. außerordentlich fristlos kündigen?
1) Wenn der Gebrauch der Mietsache nicht oder nicht rechtzeitig gewährt wird oder wieder entzogen wird gem. § 543 II Nr. 1 BGB.
Beispiel: Dem Mieter wird eine Schankerlaubnis vom Ordnungsamt nicht erlaubt, weil der Vermieter hierfür aus bauordnungsrechtlicher Sicht nicht die nötigen Voraussetzungen geschaffen hat(OLG Düsseldorf, Urteil vom 16.06.1988, Az: 10 U 177/87).
2) Wenn von der Mietsache erhebliche Gesundheitsbeeinträchtigungen für den Mieter ausgehen, z.B. bei starkem Schimmelbefall oder Schadstoffbelastungen (LG Lübeck, Urteil vom 06.11.1997, 14 S 135/97, LG Duisburg, Urteil vom 23.01.2001, Az: 13/23 S 359/00).
3) Starke Lärmbelästigung aus der Nachbarschaft (LG Hamburg, Urteil vom 21.10.1986, Az: 16 S 32/86; LG Duisburg, Urteil vom 15.03.1988, Az: 7 S 252/87).
4) Bedrohung oder Beleidigung des Mieters durch den Vermieter oder Personen in seinem Umfeld (LG Hannover, Urteil vom 14.03.2000, Az: 18 S 665/99)
5) Erhebliche Beeinträchtigungen des Mietgebrauchs wie z.B. unzumutbare Raumtemperatur durch Heizungsausfälle im Winter bzw. starker Hitzeentwicklung im Sommer (OLG Düsseldorf, Urteil vom 04.06.1998, Az: 24 U 194/96)
Wann können Vermieter z.B. außerordentlich fristlos kündigen?
1) Nach § 543 Abs. 2 Nr. 2 BGB besteht für den Vermieter ein Recht zur außerordentlichen fristlosen Kündigung, wenn der Mieter die Mietsache durch Vernachlässigung seiner Sorgfaltspflicht erheblich gefährdet, oder unbefugt einem Dritten überlässt.
Beispiel: Der Mieter unterlässt die Vornahme von übernommenen Instandhaltungspflichten der Mietsache, oder kommt seiner Pflicht zur Mängelanzeige nicht nach. Hierdurch droht ein Schaden an der Mietsache zu entstehen.
Wichtig: Die Rechte des Vermieters müssen hierdurch in erheblichem Maße verletzt sein.
2) Nach § 543 Abs. 2 Nr. 3 BGB besteht für den Vermieter ein fristloser Kündigungsgrund, wenn der Mieter für zwei aufeinander folgende Termine mit der Entrichtung der Miete oder eines nicht unerheblichen Teils der Miete in Verzug ist,
Wichtig: Miete bedeutet in diesem Zusammenhang die Kaltmiete zuzüglich den als Pauschale bzw. als Vorauszahlungen ausgewiesenen Betriebskosten. Gemäß § 569 Abs. III Nr. 1 BGB gilt der Rückstand bei Mietverhältnissen über Wohnraum dann als nicht unerheblich, wenn er den Betrag von einer Monatsmiete übersteigt (Ausnahme: bei Wohnraum zum vorübergehenden Gebrauch). Eine vorherige Abmahnung durch den Vermieter ist nicht erforderlich. Gemäß § 543 Abs. 3 Nr. 3 BGB kann er die Kündigung sofort aussprechen.
Zahlt der Mieter vor Ausspruch der Kündigung an den Vermieter, oder kann er gegenüber den Mietrückständen aufrechnen und erklärt er gegenüber dem Vermieter eine wirksame Aufrechnung, wird die Kündigung unwirksam gem. § 543 II S. 2 und 3 BGB.
Bei Wohnräumen hat der Mieter gem. § 569 Abs. 3 Nr. 2 BGB die Möglichkeit, die Kündigung noch in einem Zeitraum von bis zu 2 Monaten nach Rechtshängigkeit einer Räumungsklage dadurch unwirksam zu machen, dass er an den Vermieter die rückständige Miete sowie ggf. eine Entschädigung nach § 546 a Abs. 1 BGB bezahlt. Dies gilt aber nicht, wenn der Kündigung vor nicht länger als zwei Jahren bereits eine aus diesem Grunde unwirksam gewordene Kündigung vorausgegangen ist.
3) Nach den Änderungen der diesjährigen Mietrechtsnovelle können Vermieter nunmehr bei Wohnraummietverhältissen außerordentlich fristlos kündigen, wenn der Mieter mit der Zahlung der Mietkaution in Höhe eines Betrages in Verzug ist, welcher der 2 fachen Monatsmiete entspricht § 569 Abs. 2a BGB.
Wichtig: Die Betriebskostenpauschale, bzw. Vorauszahlungen sind hier gerade bei der Berechnung außeracht zu lassen! Einer vorherigen Abmahnung bedarf es nicht.
Auch hier kann der Mieter durch rechtzeitige Zahlung des Rückstandes sowie ggf. einer Entschädigung nach § 546 a Abs. 1 BGB die Kündigung nachträglich unwirksam machen.
4) Wiederholte und nachhaltige Verletzung der Hausordnung durch den Mieter wenn dadurch der Hausfrieden nachhaltig gestört wird kann ebenfalls zur fristlosen Kündigung führen( Urteil des LG Essen vom 07.02.1002, Az: 10 S 438/01; Urteil des LG Göttingen vom 15.11.1989, Az: 5 S 60/89).
5) Auch ein vertragswidriger Gebrauch der Mietsache durch den Mieter z.B. bei teilgewerblicher Nutzung kann u.U. eine außerordentliche fristlose Kündigung rechtfertigen, wenn der Charakter zu Wohnzwecken dadurch verändert wird (LG Schwerin vom 04.08.1995, Az: 6 S 96/94)
Zur außerordentlichen Kündigung unter Einhaltung der gesetzlichen Frist § 573 d BGB und anderen Sonderkündigungsmöglichkeiten:
Das Gesetz räumt in bestimmten Fällen Mietern bzw. Vermietern weitere Möglichkeiten zur außerordentlichen Kündigung bzw. Sonderkündigung ein.
Gemäß § 573 d Abs. 2 BGB ist z.B. die außerordentliche Kündigung mit gesetzlicher Frist spätestens am dritten Werktag eines Kalendermonats zum Ablauf des übernächsten Monats zulässig. Bei Wohnraum nach § 549 Abs. 2 Nr. 2 ( möblierter Wohnraum innerhalb der Vermieterwohnung) spätestens am 15. eines Monats zum Ablauf dieses Monats. Die Vorschriften der §§ 573 und 573 a BGB gelten entsprechend. Gesondert geregelt ist die Kündigung gegenüber Erben des Mieters nach § 564 BGB.
Beispiele für außerordentliche Kündigungen mit gesetzlicher Frist und andere Sonderkündigungen:
1) Treten beim Tod eines Mieters dessen Erben in das Mietverhältnis ein, sind sowohl der Vermieter als auch die Erben des Mieters berechtigt, das Mietverhältnis außerordentlich unter Einhaltung der gesetzlichen Frist zu kündigen § 564 BGB.
Wichtig: die Vorschrift gilt nur für Mietverträge über Wohnraum. Für sonstige Mietverhältnisse gilt § 580 BGB. Die Erben sowie der Vermieter haben eine Überlegungsfrist von einem Monat, ob sie von dem außerordentlichen Kündigungsrecht Gebrauch machen wollen gem. § 564 S. 2 BGB. Der Vermieter braucht hier kein berechtigtes Interesse an der Vertragsbeendigung.
Wichtig: § 564 BGB setzt voraus, dass die Erben keine bereits nach §§ 563, 563 a BGB eintrittsberechtigten Personen wie z.B. der Ehepartners, die Kinder oder andere Familienangehörige im Haushalt des verstorbenen Mieters sind, bzw. diese kein Eintrittsrecht ausgeübt haben. Im Fall des §563 BGB muss der Vermieter nämlich gegenüber der eingetretenen Person gerade schon einen wichtigen Grund geltend machen können, wenn er außerordentlich kündigen will § 563 Abs. 4 BGB.
2) Gemäß § 540 Abs. 1 BGB ist der Mieter zur außerordentlichen Kündigung unter Einhaltung der gesetzlichen Frist berechtigt, wenn ihm vom Vermieter die Erlaubnis zur Gebrauchsüberlassung der Mietsache an Dritte i.d.R. Untervermietung verweigert wird.
Ausnahme: Der Vermieter hat einen wichtigen Grund die Erlaubnis zu verweigern, welcher in der Person des Untermieters liegt, z.B. begründete Zweifel an der Solvenz des Untermieters.
3) Der Mieter hat ebenfalls gemäß § 561 Abs. 1 S. 1 BGB ein Sonderkündigungsrecht wenn der Vermieter eine Mieterhöhung zur ortsüblichen Vergleichsmiete oder wegen Modernisierung geltend macht ( §§ 558, 559 BGB). Der Mieter kann bis zum Ablauf des zweiten Monats nach dem Zugang der Erklärung des Vermieters über die Erhöhung der Miete das Mietverhältnis außerordentlich zum Ablauf des übernächsten Monats kündigen.
4) Dem Mieter steht nach der diesjährigen Mietrechtsreform gemäß dem neu eingefügten § 555 e BGB ebenfalls ein Sonderkündigungsrecht nach Zugang einer Modernisierungsankündigung durch den Vermieter zu. Gemäß § 555 e Abs. 1 BGB kann der Mieter nach Zugang der Modernisierungsankündigung das Mietverhältnis außerordentlich zum Ablauf des übernächsten Monats kündigen. Die Kündigung muss bis zum Ablauf des Monats erfolgen, der auf den Zugang der Modernisierungsankündigung folgt.
5) Dem Erwerber einer Immobilie aus einer Zwangsversteigerung steht ebenfalls ein Sonderkündigungsrecht gemäß § 57 a ZVG zu. Der neue Erwerber tritt in die Rolle des ursprünglichen Vermieters und kann ein bestehendes Mietverhältnis unter Einhaltung der gesetzlichen Frist zum ersten zulässigen Termin nach dem Zuschlag kündigen. Versäumt er diesen Termin, kann er dieses Sonderkündigungsrecht nicht mehr in Anspruch nehmen. Wichtig: Der Mieter ist dahingehend geschützt, dass der neue Vermieter zur Ausübung der Kündigung unter diesen Voraussetzungen ein berechtigtes Interesse ( z. B. bei Anmeldung von Eigenbedarf) braucht. Der Mieter kann ebenfalls der Sonderkündigung in Härtefällen widersprechen.
272 Antworten auf "Mietvertrag: Außerordentliche Kündigung im Überblick (mit Beispielen)"
11.04.2014 - 18:01 Antworten
ich wüsste gerne, ob das Fehlen einer Belüftungsanlage bei einem innenliegenden Bad ein berechtigter Grund für eine fristlose Kündigung ist?
Ich habe die Wohnung vorher besichtigt, doch das Fehlen der Belüftung ist mir nicht aufgefallen.
12.04.2014 - 16:30 Antworten
Sie sehen sicherlich schon selbst, das die genannten Beispiel im Artikel deutlich „schlimmer“ sind als die fehlende Lüftung im Bad. Im Übrigen wird sich Ihr Vermieter darauf berufen, dass Sie die Situation bereits vor der Anmietung (Besichtigung) kannten.
19.02.2018 - 19:26 Antworten
meine Frage, darf der Vermieter wissen wo hinziehe? Und darf ich fristlos Kündigen wenn Psychterror, Beleidigungen und vorraustlich Stalking mit in begriffen ist? Ich habe mich von meinem Mann getrennt, habe eine neue Wohnung gefunden und möchte zum 1.3. In die Wohnung einziehen. Mein Vermieter sagt ich muss die Kündigungsfrist einhalten und hätte keinen Grund für eine fristlosen Kündigung. Der Vermieter beleidigt mich, hat mir vor Weihnachten gedroht mich zum 1.1. 18 auf die Straße zu setzen, obwohl ich keine Wohnung in Aussicht hatte. Fragt meinen Noch Ehemann aus, wo ich hinziehe und meinte er wird es schon raus finden. Was kann ich tun?
22.04.2015 - 06:26 Antworten
ich bin seit knapp 2 Jahren Mieterin einer 4-Raum-Wohnung. Es gab bereits von Anfang an erhebliche Probleme mit meiner Nachbarin. Sie beleidigt mich fast täglich, wegen Nichtigkeiten: wenn mein Kind schreit, wenn ich die Hausordnung nicht nach ihren Vorstellungen benutze, wenn ich vor der Tür mit meinem Kleinkind (2 Jahre) spiele und noch vieles mehr. Ich habe bereits vor Monaten mit meinem Vermieter darüber gesprochen, dass dies nicht so weiter gehen kann, da sie auch mein Kind angreift. Danach hatte ich ein paar Monate Ruhe vor ihr. Doch seit 2 Monaten geht das Spiel wieder von vorne los. Es ist einfach nicht mehr zumutbar. Sie beleidigt und bedroht mich auf offener Straße, so dass ich den Entschluss gefasst habe zu kündigen.
Kann ich in diesem Fall Gebrauch von einer außerordentlichen Kündigung machen und bereits vor Ablauf der gesetzlichen Kündigungsfrist von 3 Monaten das Mietverhältnis beenden?
22.04.2015 - 11:52 Antworten
die Schwierigkeit ist, dass Sie schon 2 Jahre mit der Situation leben und sich jetzt auf eine „Unzumutbarkeit“ berufen wollen. Das passt schlecht zusammen. Ich würde mich an den Vermieter wenden und eine Lösung suchen, bei der Sie den Vermieter bei der Nachmietersuche helfen und so früher ausziehen können.
22.04.2015 - 15:09 Antworten
Nach dem Gespräch mit meiner Vermieterin letzten Sommer bzgl. dieser Nachbarin, hat sie mich lange in Ruhe gelassen und ich hatte gehofft, dass es so bleibt. Doch vor 2 Monaten begann die Schikane erneut und diesmal aber noch heftiger. Das heißt ich habe mich nicht schon seit 2 Jahren mit der Situation abgefunden, sondern bereits vorher Maßnahmen ergriffen, die allerdings nur kurzzeitig wirksam waren. Und da gibt es trotzdem nicht die Möglichgkeit vorzeitig aus meinen Mietvertrag rauszukommen?
danke für die Rückmeldung. Vielleicht sollten Sie die Möglichkeit der außerordentlichen Kündigung hier anwaltlich prüfen lassen?
hat sich bei Ihnen etwas ergeben? Wir haben die gleiche Situation und überlegen wie wir früher aus dem Mietvetrag kommen.
Andrea Anderseck
10.05.2014 - 09:09 Antworten
ich bin seit März Eigentümerin einer vermieteten Wohnung, bei der die Miete unterhalb der ortsüblichen Miete liegt. Nach mündlicher Ankündigung der Mieterhöhung und der Forderung des Mieters nach einem neuen Mietvertrag, habe ich diesen mit dem erhöhten Mietzins erstellt und zugestellt. Gilt dieses als „Erklärung des Vermieters über die Erhöhung“ ? Der Mieter hat bis heute den Mietvertrag nicht unterschrieben. Bedeutet dieses automatisch, dass der Mieter von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch macht? Habe ich die Möglichkeit, ihm außerordentlich zu kündigen?
10.05.2014 - 10:57 Antworten
ich weiss leider nicht, warum ein neuer Mietvertrag abgeschlossen werden sollte? Es gibt das Stichwort „Kauf bricht Miete nicht“. Der alte Mietvertrag hat Bestand, als Käuferin treten Sie in den Mietvertrag ein.
19.06.2014 - 00:27 Antworten
ich moechte mich an Sie wenden, da ich einige Probleme mit der jetzigen Wohnsituation habe.
Seit April lebe ich mit meiner Mitbewohnerin in einer ehemaligen Singlewohnung. Der Vermieter hatte uns jedoch vor dem Einzug versprochen, dass er eine Wand einbauen wuerde, damit jede von uns ihre Privatsphaere haben kann. Dies wurde auch auf haeufige Nachfrage erst bejaht und dann ignoriert bis wir uns damit abgefunden haben. Das gleiche gilt fuer einen Mietvertrag auf den wir lange gedraengt haben, der aber nie vom Vermieter aufgestellt wurde. Die Miete duerfen wir auch nur bar zahlen…
Nach dem Einzug mussten wir zudem feststellen, dass ein Kindergarten neben dem Haus ist der weder erwaehnt wurde, noch als solcher von aussen direkt erkennbar waere. Von 7-5Uhr ist es fast durchgehend laut.
Da wir im Dachgeschoss wohnen wird es bei uns schnell sehr warm, uns wurde jedoch versichert, dass das Dach eine gute Isolierung haette und somit nicht ueberhitzen wuerde. Realitaet war jedoch dass wir innerhalb der warmen Tage der letzten Wochen mehrfach ueber 40 Grad in der Wohnung hatten (auch nachts beim Lueften kuehlte es nicht unter 30 Grad) und mussten deshalb bei Freunden unterkommen.
Wir sind frustriert und moechten nurnoch ein Ende von diesem Albtraum.
19.06.2014 - 16:56 Antworten
ich würde Ihnen ganz schlicht zur Kündigung des Mietvertrages raten. Wenn Sie mit einer außerordentlichen Kündigung liebäugeln, sollten Sie die Kündigungsmöglichkeit hier prüfen bzw. bestätigen lassen.
In wie weit es sich um tatsächliche Mängel handelt, kann ich leider nicht bewerten. So ist es z.B. meiner Meinung nach klar, das es trotz guter oder weniger guter Isolierung in Dachgeschoss heiß werden kann.
Wenn Sie den ganzen Fall umgehend beleuchten möchten, können Sie sich auch hier anwaltlich beraten lassen.
08.07.2014 - 19:16 Antworten
ich lebe jetzt schon seit dem 1.4.2014 in einer Wohnung in der die Lüftung im Bad fehlt.
Vor Unterzeichnung des Vertrages wurde ausgemacht dass in binnen von 2 Wochen eine Lüftung eingebaut wird. Erst nach 4 Wochen kam mein Vermieter dann mit einem Luftentfeuchter an.
Gilt dies als Ersatz weil das Klima im Zimmer ist schrecklich da keine Lüftungsmöglichkeit besteht.
Auch die Reparatur von Rollläden an einem indoor Fenster wurden versprochen und auch bis jetzt noch nicht gerichtet.
Zusätzlich will ich noch hinzuzufügen dass das Zimmer im Keller liegt und drei kleine Fenster hat die auf beton schauen also mein Zimmer unter der erde liegt und kein eintritt von licht möglich ist.
Ist dies überhaupt legal.
Gekündigt habe ich am 1.6.2014 zum 31.8.2014.
Ich halte diese umstände nicht mehr aus
10.07.2014 - 08:24 Antworten
ich habe eine Produktempfheleung für Sie: Lassen Sie hier die Möglichkeit der Kündigung prüfen.
Die Dinge müssen umfassend geprüft und bewertet werden, daher ist die Prüfung in meinem Augen das passende Produkt für Sie.
16.07.2014 - 16:21 Antworten
wenn bei einem gemeinsamen Mietvertrag bei nicht Eheleuten, eine Trennung erfolgt und der verlassene Partner immer mit Selbstmord droht, ist dies ein Grund sofort aus dem gemeinsamen Mietvertrag entlassen zu werden?
19.07.2014 - 20:07 Antworten
ich lebe seit 2003 mit meinem besten Freund in einer WG. Alles ist toll, nur langsam möchten wir beide wieder alleine wohnen. Unsere Miete ist für Kölner Innenstadt sehr günstig, da wir damals eine unrenovierte Altbau gefunden haben. Heute sieht die Wohnung viel besser aus, aber der Vermieter hat in den letzten Jahren lediglich ein Fenster (WC) austauschen lassen, da der Rahmen sich verzogen hatte. Nun meine Frage: wir beide haben den Mietvertrag unterschrieben und mein Freund möchte gerne weiter wohnen bleiben! Ich bin super einverstanden damit, aber befürchte dass der Vermieter ihm jetzt fast 12 Jahre später mit einer Bombenmieterhöhung kommt…. Kann er das machen? Oder mache ich mich unnötige Sorgen?? Ich will ausziehen, aber er ist und bleibt mein bester Freund! DANKE für eine Info!
22.07.2014 - 15:56 Antworten
wenn Sie den Mietvertrag zusammen kündigen und dann ein neuer Mietvertrag mit dem einen Mieter geschlossen wird, handelt es sich nicht um eine Mieterhöhung, sondern um eine Neuvermietung.
Wenn Sie den günstigen Weg gehen wollen, sollten Sie sich vor der Kündigung rechtlich beraten lassen.
26.10.2014 - 16:01 Antworten
ich habe eine vielleicht etwas kniffelige Frage, und weiß nicht, ob Sie mir dabei ein bisschen helfen können. Kurz noch zur Info: zwischen meinem aktuellen Wohnort und dem neuen Wohnort liegen 800 Kilometer….
Also: Anfang August habe ich eine Wohnung (Altbau, unrenovierter Zustand) kurz besichtigt (der Vormieter hatte nur 15 Minuten Zeit), wollte diese anmieten und habe von der Verwaltung die Zusicherung bekommen, zum 1. Sept. Mieterin zu werden. Die Elektirk müsse zwar gemacht werden, aber da der Vormieter schon zum 18.8. raus ist, sollte das kein Problem darstellen. Ende August erfahre ich auf Nachfrage, dass das mit der Elektrik nun doch etwas länger dauere, Mietbeginn der 1. 10. sein wird, wir aber laut Eigentümer schon zum 15.9. reinkönnen, um unsererseits Renovierungsarbeiten durchführen zu können (wobei sich die Frage stellte, welcher Natur diese Arbeiten sein können, da in der ganzen Wohnung die Wände aufgehackt wurden, um Leitungen unter Putz zu legen).
Nach mehrmaligem Nachfragen bekomme ich in der ersten Septemberwoche den Mietvertrag, die Nettomiete liegt 500 Euro über der Vormiete, von der Verwaltung wurde uns nach der Besichtigung eine Erhöhung von 200 Euro angekündigt. Auf die Bemerkung, dass eine Mietsteigerung um 50% doch ganz schön hoch sei, bot der Eigentümer an, 50 Cent je Quadratmeter runterzugehen, falls wir uns bereit erklären, die Leitungsschlitze selbst zu verschließen und die Wände entsprechend auszubessern. Wir willigten ein unter der Bedingung, dass die Leitungsschlitze maximal 5 cm breit sein dürfen. Verwaltung und Vermieter willigten ein. Das war am 9. September.
Am 29. September frage ich zum wiederholten Mal nach dem Mietvertrag, der mir aber nicht sofort zugeschickt werden konnte, weil die Sachbearbeiterin im Urlaub war. Zu diesem Zeitpunkt hat sich der Handwerker, den ich beauftragt hatte, die Leitungsschlitze zu schließen, die Wände wieder herzustellen und die Wohnung zu streichen, die Wohnung angschaut, um einen Kostenvoranschlag abgeben zu können und schickte mir Bilder, die meine schlimmsten Befürchtungen übertrafen. Unsensibel und grob wurden die Wände aufgerissen, ein Ausbessern würde nur in wenigen Räumen möglich sein, in den anderen Räumen müsste komplett die Tapete runter und alles neu gespachtelt werden…. Nach Weiterleitung dieser Bilder wurde mir am 13.10. der Mietvertrag zugeschickt, der als Mietstart den 1.11. vorsah. Am 14.10. fand dann die Wohnungsübergabe statt. Und was ich dort zu Gesicht bekam, war nichts im Vergleich mit den vorab gesehenen Bildern, die schon schlimm waren. Die Wohnung war ungereinigt, überall Baustaub & Dreck, fingerdick auf den Fensterbänken, den Türblättern, auf den Türgriffen, auf dem Boden. Die Leitungsschlitze waren teilweise 20 cm breit und 10 cm tief, an mindestens 5 Stellen (teilweise im Deckenbreich auf 3,80 Höhe) gab es Durchbrüche in das an die Wand grenzende Zimmer. Auch sonst war die Wohnung in einem sehr ungepflegten und runtergewirtschafteten Zustand (Wasserschaden in 3 Zimmern an der Decke, faulige Fensterbretter in der Abstellkammer), vergilbte Türen, wackelige Fensterbeschläge, abblätternde Fensterrahmen & Fußleisten etc.). Im Übergabeprotokoll wurde festgehalten, dass die Wohnung unrenoviert sei, der Fußboden in schlechtem Zustand und die Wohnung insgesamt sehr schmutzig und die Mieterin (ich) um Reinigung der Wohnung bittet.Der Mitarbeiter der Verwaltung hat sich mehrfach entschuldigt wegen des Zustandes der Wohnung – in seiner Aufregung hat er nicht einmal nach dem Mietvertrag gefragt, den ich zum Übergabetermin mitbringen sollte. Und auch nicht nach dem Nachweis der geleisteten Kaution. Von der Verwaltung wurde mir eine „Beihilfe“ zur Reinigung angeboten in Höhe von 200 Euro, verbunden mit dem Hinweis, dass sie auch eine Firma beauftragen könnten, mit der sie oft zusammenarbeiten, allerdings würde diese 450 Euro dafür veranschlagen. Nach Rücksprache mit meinem Handwerker habe ich beschlossen, das den Handwerker machen zu lassen und ihm das Geld dafür zu geben.
Bis zu diesem Zeitpunkt waren wir noch immer gewillt, in den sauren Apfel zu beißen und die Mehr-Kosten und den Mehr-Aufwand in Kauf zu nehmen. Auch wenn die Renovierungsleistungen aufgrund des nicht abgesprochenen Zustandes der Wohnung viel größer und umfangreicher ausfallen würden – und mit einer Renovierungszeit von mindestens 3 Wochen zu rechnen sei (so nichts dazwischen kommt). Und wenn man jetzt denkt, viel mehr kann jetzt nicht mehr passieren, der irrt. Es kann. Aufgrund einer Nachfrage beim Elektriker (einer der beiden Sicherungskästen in der Wohnung brummt sehr laut & ich habe gefragt, ob das so sein müsse oder man was dagegen machen könne) erfahre ich vor 1 Woche zufällig, dass es nicht möglich ist, die beiden Durchlauferhitzer, die das warme Wasser für die 2 Bäder liefern, gleichzeitig in Betrieb zu nehmen. D.h. warmes Wasser gibt es immer nur in einem Bad. Oder anders: ich habe eine Wohnung mit 2 Bädern angemietet, habe de facto aber nur 1. Ja, natürlich kann man sich arrangieren. Das ist nicht das Thema. Aber ich habe mir eine Wohnung mit 2 Bädern gesucht, damit ich mich grade nicht arrangieren muss. Würde ich mich arranigeren wollen, hätte ich ja eine Wohnung mit nur 1 Bad mieten können zu einer günstigeren Miete. Wollte ich aber nicht. Das wäre ungefähr so, als würde ich mir einen Zweitwagen kaufen & mir der Autohändler mitteilt, dass ich jedoch immer nur 1 Motor gleichzeitg nutzen kann….
Nun ist aus unserer Sicht das Maß voll & ich würde gerne fristlos und ohne Schaden zu nehmen kündigen. Darüber hinaus möchte ich die angefallenen Kosten, die mein Handwerker verursacht hat, ersetzt bekommen – schließlich sind 1/3 der Wände bereits zugespachtelt & wer auch immer die Arbeit dann beendet, hat weniger Aufwand. Fakt ist: am 14.10. hat die Wohungsübergabe stattgefunden, ich habe die Mietkaution hinterlegt, ich habe keinen schriftlichen Vertrag, der Vermieter hat auch keinen schriftlichen Vertrag. Komme ich aus der Nummer raus?
Ich hoffe, Sie können mir helfen und ich freue mich, von Ihnen zu hören. Danke auf jeden Fall schon jetzt fürs geduldige Lesen meiner doch eher komplexen (und hoffentlich nicht zu wirren) Schilderung.
26.10.2014 - 19:57 Antworten
danke für Ihren langen Beitrag. Ich kann Ihnen dieses Angebot hier empfehlen: Kündigung möglich? (für Mieter).
26.10.2014 - 20:02 Antworten
Ich Dummerchen, ich hatte tatsächlich damit gerechnet, einen nicht offensichtlichen Ratschlag zu bekommen. Dennoch danke für das schnelle Feedback.
29.10.2014 - 11:23 Antworten
ist es möglich einen Mietvertrag außerordentlich fristlos zu kündigen, wenn ein Mietvertrag ab den 1.11. gilt aber bis zum genannten Datum keine Schlüsselübergabe erfolgt ist bzw. auch am 1.11. kein Schlüssel vorliegt?
29.10.2014 - 15:49 Antworten
die Antwort finden sich im ersten Beispiel im Artikel. Mehr auch in § 543 II Nr. 1 BGB.
30.10.2014 - 21:31 Antworten
meine Mutter ist Mieterin einer Wohngenossenschaftswohnung. Übliche Kündigungsfrist: 3 Monate.
Leider ist sie schon seit Jahren sehr krank und ihr Zustand hat sich in den letzten Monaten zunehmend verschlechtert. Aktuell kann sie die Barriere zur Dusche nicht mehr überschreiten (dies ist seit ca. 2 Wochen so und der Arzt meinte, dies ist und bleibt der aktuelle gesundheitliche Zustand). Nun habe ich eine barrierefreie Wohnung (Betreutes Wohnen) gefunden, diese wäre allerdings bereits ab Dez. 2014 zu beziehen. Kündige ich jetzt die Wohnung (als Vorsorgebevollmächtigte), muss meine Mutter also 2 Monate zweifach Miete zahlen.
Gibt es die Möglichkeit das bestehende Mietverhältnis vorzeitig aus wichtigem Grund zu kündigen (die genannten wichtigen Gründe greifen alle nicht) oder gelten auch bei diesem Sachverhalt die üblichen Fristen?
31.10.2014 - 15:02 Antworten
dank für Ihren Kommentar. Die Frage ist doch, warum sollte dem Vermieter das Risiko des Leerstandes übergeholfen werden? Das macht leider nicht so viel Sinn. Ich würde zwei Punkte empfehlen: 1. Unterstützen Sie den Vermieter bei der Nachmietersuche. 2. Schließen Sie einen Mietaufhebungsvertrag.
31.10.2014 - 17:22 Antworten
Ist eine außerordentliche fristlose Kündigung aus wichtigem Grund bei Eigenbedarf möglich,
wenn die Mieterin trotz fristgerechter Kündigung nach Ende der Mietzeit nicht ausgezogen ist??
Die Mieterin und ihr Anwalt behaupten vorgetäuschten Eigenbedarf.
Räumungsklage ist erhoben, aber das Gericht läßt sich Zeit!!!
Ich wohne nun bei Freunden auf der Couch, da ich mein möbliertes Zimmer räumen mußte.
Es ist meine einzige Eigentumswohnung in München, und überhaupt meine einzige Wohnung.
Ich bin bei der Behörde als „ofW“, das heißt „ohne festen Wohnsitz“ registriert;
habe weder Briefkasten noch Telefon noch Internet, nur mein Handy.
C. Löding
31.10.2014 - 19:38 Antworten
Ihr Problem ist ja nicht die Kündigung, sondern die Räumung. Es macht jetzt keinen Sinn, der einen (berechtigten) Kündigung eine weitere folgen zu lassen. Viel mehr müssen Sie sich um die Räumung der Wohnung bemühnen.
Mein Tipp: Lassen Sie Ihre Kündigung und die Voraussetzung hier prüfen.
02.11.2014 - 20:30 Antworten
Wir haben einen zwei Jahres-Mietvertrag. Welche Gründe sind rechtskräftig, eher aus dem Vertrag zu kommen?
02.11.2014 - 22:03 Antworten
lassen Sie den Vertrag am besten auf die Wirksamkeit des Kündigungsausschlusses prüfen.
13.11.2014 - 17:49 Antworten
ich möchte Sie bitten meine Kündigung sich durchzulesen. Reicht das um eine fristlose Kündigung zu fordern?
hiermit möchte ich den Mietvertrag fristlos kündigen. Die Kündigung erfolgt, dadurch, dass es in dem Mehrfamilienhaus am ——– in ———-, —————- ein Brand gegeben hat und die Wohnung im —-Obergeschoss links zur Zeit nicht bewohnbar ist. Zur Zeit kann man das Haus nur auf eigene Gefahr betreten. Am –.11.14 wird bei mir der Kaiserschnitt durchgeführt ,der Kaiserschnitttermin steht schon fest und ich müsste dann in eine rauchbefallene Wohnung mit einem Säugling leben, wenn es überhaupt in der Zeit von 2 Wochen wieder betretbar ist. Für den Säugling , als auch für meinen Sohn, der 5 Jahre alt ist, kann es, wegen dem starken Rauchbefall in der Wohnung, zu ernsthaften Beeinträchtigungen der Gesundheit auch nachfolgend führen.
17.11.2014 - 08:47 Antworten
ich kann Ihnen leider nicht sagen, ob Sie sich zu 100% richtig verhalten, da ich die einzelnen Gegebenheiten nicht kenne und nicht einschätzen kann. Ich würde Ihnen die Einschätzung durch einen Anwalt empfehlen: Kündigung möglich? (für Mieter)
01.12.2014 - 14:28 Antworten
heute morgen erreichte mich ein Anruf der Hausverwaltung, dass es einen erheblichen Wasserschaden in den darunterliegenden Wohnungen gegeben habe, welcher mein Mieter zu verantworten habe, da im Bad (es handelt sich hier um ein 1-Zimmer-Appartement mit Bad) der Heizkörper von der Wand gerissen wurde. Mein Mieter hielt es nicht für nötig, mich als Vermieter zu informieren. Zudem hat er den Hausmeister und den Installateur beleidigt und muss sich nach Aussagen unmöglich benommen haben. Vor ca. zwei Monaten gab es auch schon Ärger wegen den Mietzahlungen. Bin ich als Vermieter berechtigt fristlos zu kündigen?
02.12.2014 - 02:32 Antworten
insbesondere wenn Ihr Mieter die Miete nicht, nicht pünktlich oder unvollständig zahlt, kann ich Ihnen das dieses E-Book hier wärmstens empfehlen: Ihr Mieter zahlt nicht? – So bekommen Sie Ihre Wohnung zurück!
Den Einzelfall mit dem Wasserschaden sollten Sie individuell prüfen lassen, dazu empfehle ich Ihnen: Kündigung möglich? (für Vermieter)
04.12.2014 - 16:21 Antworten
unsere Geschichte ist ein Wenig komplexer, darum versuche ich die Kurzform:
Mein 9-jähriger Sohn hat hochgradiges AD(H)S mit einer Bindungsstörung. Unsere Tochter ist mittlerweile 19 Monate alt. Als wir vor zwei Jahren in die EG-Wohnung eingezogen sind, hatten wir nicht damit gerechnet, dass sich ein Durchgangszimmer der beiden Kinderzimmer als Problem darstellen würde. Die beiden Kinder stören sich nicht nur gegenseitig in ihrer Privatsphäre, sondern die Kinderzimmer liegen auch noch direkt neben der Wohnungs- bzw. gegenüberliegenden Haustür. Das Haus ist mit 3 Parteien sehr hellhörig und die Haustür wird meistens so dermaßen zugeknallt, dass bei uns die Wände wackeln. Dass es auch leise geht, beweist mein Mann täglich, wenn er morgens als Erster das Haus verlässt. Außerdem lässt unsere Nachbarin uns täglich im Hausflur oder im Hof lauthals daran teilhaben, wenn sie wieder einmal mit ihrem Sohn schimpft.
Des Weiteren befindet sich auf unserem Nachbarsgrundstück eine riesige Baustelle. Nachdem unsere Nachbarin verstorben ist, haben ihr Sohn und die Enkel damit begonnen, einen Teil des Hauses abzureißen. Es wird eine private Autowerkstatt betrieben, die ziemlichen Lärm mit sich bringt. Wenn tagsüber keine Reifen oder Ähnliches gewechselt werden, dann laufen alle von 19 bis 23 Uhr mit Halogentaschenlampen im Hof herum und leuchten uns sogar in die Küche. Außerdem werden derzeit Renovierungsarbeiten mit lauter Musik in der o. g. Uhrzeit durchgeführt. Die Polizei zu rufen nützt gar Nichts, weil denen nur der Stinkefinger gezeigt wird, nachdem die sich umgedreht haben. Beide Enkel haben einen dermaßenen Geltungsdrang, dass sie mit Vollgas (der Eine mit dem Auto, der Andere mit der Motocross-Maschine) auf den Hof drauf und herunter fahren. Und das ist nur ein kleiner Vorgeschmack auf das, was uns noch blüht, wenn der Älteste erst einmal im Haus seiner Oma eingezogen ist.
Sind das Gründe genug, um eine außerordentliche Kündigung auszuspreche?
04.12.2014 - 20:01 Antworten
das sind alles unschöne Punkte, die Sie zu eine ordentlichen Kündigung veranlassen sollten. Das die Kündigungsfrist hingegen für Sie nicht zumutbar ist, denke ich persönlich in diesem Fall nicht.
Lassen Sie den Fall gerne hier anwaltlich prüfen, vielleicht liege ich Falsch mit meinem Eindruck: Kündigung möglich? (für Mieter)
Gerd Buske
04.12.2014 - 17:23 Antworten
Mein Mieter ist mit 2 Mieten in Verzug. Kann ich ihm eine Abmahnung schicken und auf die
„Außerordentliche Kündigung“ hinweisen?
04.12.2014 - 19:55 Antworten
es spricht nichts gegen eine Abmahnung. Sie sollten nur aufpassen, das Sie in dieser Situation nicht mehr Zeit als nötig verlieren. Ich möchte Ihnen hier unser neues E-Book „Ihr Mieter zahlt nicht? – So bekommen Sie Ihre Wohnung zurück!“ empfehlen.
Der Ratgeber klärt Sie umfassend zur Situation und zu Ihren Rechten auf.
06.12.2014 - 21:16 Antworten
mein Partner wurde von der Bundeswehr in ein anderes Bundesland versetzt. Allerdings läuft der jetzige Mietvertrag bis Mai 2015. Mein Mann ist aber nun schon seit Juli nur am wochenende(wegen der Versetzung) zu Hause. Es ist eine schwere Situation für unsere kleine Familie. Gibt es auch eine Möglichkeit aus dem Vertrag raus zu kommen?
08.12.2014 - 07:46 Antworten
ich würde die vertragliche Regelung auf deren Wirksamkeit hier prüfen lassen: Kündigung möglich? (für Mieter)
07.12.2014 - 02:52 Antworten
Hallo, ich habe eine echt dringende Frage!
Seid April wohne ich in einer zwei Zimmer Wohnung und jetzt in den Wintermonaten ist die Heizung ausgefallen wir haben 10 Grad Raumtemperatur und kein warm Wasser. Trotz anrufen beim Vermieter hat sich seid zwei Wochen nix getan.
Ich könnte ab Januar eine neue Wohnung beziehen, jetzt weiß ich nicht wie ich so schnell wie möglich aus dem Vertrag raus komme.
Könnte ich denn mit Angaben der Mängel meinen Vertrag fristlos kündigen?
08.12.2014 - 07:47 Antworten
schildern Sie hier Ihre Problematik und Sie werden erfahren, ob und unter welschen Voraussetzungen eine außerordentliche Kündigung möglich ist.
20.12.2014 - 17:47 Antworten
Ich habe eine dringende Frage! Mein Partner und ich haben im Oktober den Mietvertrag für eine Wohnung unterschrieben soweit die Kaution und die erste Miete bezahlt! Der Mietvertrag läuft ab 01.01.2015!
Nun ist uns beim Aufbau der ersten Möbel mehrfach aufgefallten, das ein Mieter im Haus Bassgitarre spielt und leider auch in einer Laustärke die das wohnen für uns untragbar macht! Nach Rücksprache mit dem Vermieter wurde dem Mieter letzte Woche eine Abmahnung zugestellt!
Leider hat der betreffende Mieter heute wieder gespielt und deshalb haben wir uns entschieden diese Wohnung nicht zu beziehen! Vor allem um Stress und Ärger aus dem Weg zu gehen, da Recherchen zu diesem Mieter leider ergeben haben das er bereits seit Jahre in diesem Haus E-Bass spielt. Da wir im Februar Nachwuchs erwarten können wir diesen Stress nicht gebrauchen!
Nun meine Frage können wir vor Mietbeginn kündigen zum 01.01.15 und gibt es die Möglichkeit einer außerordentlichen Kündigung? Auf welche Gesetze könne wir uns beziehen?
21.12.2014 - 10:26 Antworten
unter „Fallbeispiele“ sehen Sie, wann eine außerordentlich fristlose Kündigung durch den Mieter von Gerichten bestätig wurde. Ob Ihr Fall ausreicht ist nicht klar zu beantworten. Ich würde Ihnen empfehlen, dass Sie die Möglichkeit der Kündigung hier einschätzen lassen: Kündigung möglich? (für Mieter)
Ansonsten gibt es jederzeit die Möglichkeit mit dem Vermieter einen Mietaufhebungsvertrag zu schließen.
11.01.2015 - 17:42 Antworten
ich lebe seit knapp 2 Jahren mit meinem Freund in einer 3-Raumwohnung. Bereits letztes Jahr im Winter 2013 haben wir mit bekommen, dass sich an einer Wand (Hausaußenwand) in der Schlafstube Schimmel gebildet hat.
Dies teilten wir unserem privaten Vermieter telefonisch mit, worauf er uns mitteilte, dass er sich schnellstmöglich darum kümmern werde.
Trotz mehrmaliger Aufforderung unternahm der Vermieter nichts. In den wärmeren Monaten ist der Schimmel dann wieder komplett zurück gegangen.
Beim Aufräumen in diesem Winter 2014 zogen wir unsere Kommode und unser Bett vor und um Gottes Willen der Schimmel war Riesen groß. Wir haben noch ein Zimmer was an der Außenwand liegt. Das ist unsere Küche und auch dort haben wir unsere Schränke vor gezogen.
Auch dort war der Schimmel Riesen groß. Ausmaße von 1m x 20cm und noch größer.
Dieses haben wir Ende Dezember 2014 wieder unseren Vermieter mitgeteilt. Aber eigentlich wollen wir hier nur noch raus. Bisher kam auch noch keine weitere Reaktion des Vermieters.
Kann hier eine außerordentliche Kündigung erfolgen?
P.S. Von der Vormieterin haben wir erfahren, dass Sie genau an der gleichen Wand Schimmel hatte und der Vermieter auch nichts dagegen unternahm. Darauf erfolgte der Auszug.
12.01.2015 - 11:59 Antworten
ich sehe grundsätzlich einige Schwierigkeiten. Sie wussten ja bereits, dass es Probleme mit Schimmel an der Wand gibt. Der Vermieter wird Ihnen sagen, dass Sie die Möbel nicht bis an die Wand hätten stellen dürfen. Zudem hätten Sie das Problem im Blick behalten müssen. Ich denke eine außerordentliche Kündigung birgt Ihnen nur Probleme. Ich würde die Wohnung fristgerecht kündigen und versuchen halbwegs friedlich auseinander zu gehen. Prüfen Sie lieber die Möglichkeit der Mietminderung wegen Schimmel und/oder lassen Sie sich rechtlich beraten.
14.01.2015 - 22:49 Antworten
ich bin derzeit in einen verzwickten Lage, da ich zwecks meines Berufs umziehen muss.
Jedoch hat mein Vermieter die Klausel im Vertrag, dass beide Parteien auf eine ordentliche Kündigung verzichten. Mein Vertrag würde noch bis August laufen, ich muss jedoch zum März umziehen.
Gibt es eine Möglichkeit frühzeitig aus diesem Vertrag heraus zu kommen?
Mankos an meinem Vermieter, er schaltet nachts die Heizungen aus und hat seit einem halben Jahr unseren Briefkasten nicht repariert. Könnten das Gründe sein zur fristlosen Kündigung?
15.01.2015 - 13:07 Antworten
ich sehe die einzige Chance in einem Mietaufhebungsvertrag und Ihrer möglichen Hilfe bei der Nachmietersuche.
20.01.2015 - 18:33 Antworten
meine Mutter 80 J., wohnt seit ca. 2 Jahren in einem Mietshaus, 1.Etage. Im Erdgeschoss befindet sich eine Metzgerei so wie eine Bäckerei. Morgens um 6.00 ist die Nacht für meine Mutter vorbei.
Das Mietshaus ist sehr schlecht isoliert. Das Treppenhaus offen, d.h. wenn die Angestellten Ihre Brot und Wurstkisten an das Geländer knallen schallt es im ganzen Haus. Das gequake der Angestellten, ist schlimmer als in jedem Hühnerstall.
Seit 1 1,5 Jahren führen wir mit den Hauseigentümern Gespräche, mit der Bitte den Hausflur zu isolieren. Den Eigentümer ist dieses Problem auch bewusst und bekannt. Es passiert aber nichts.
Ich habe große sorgen um meine Mutter, da dies auch auf Ihren jetzigen Gesundheitszustand zurück führt. Ich habe mir nun vor genommen, den Eigentümern eine Mietminderung mit zu teilen, bis die Probleme gelöst sind. Darf ich das?
20.01.2015 - 19:12 Antworten
Mieter können nicht die Miete wegen Problemen mindern, die beim Einzug schon bekannt waren, vereinfacht ausgedrückt.
Siehe auch: 7 Fehler bei einer Mietminderung, die Mieter vermeiden sollten
21.01.2015 - 08:51 Antworten
mein Mann und ich sind vor einem Jahr in eine Wohnung gezogen, in der uns (nach ca. 2 Wochen) Schimmelbefall der Schlafzimmerwand aufgefallen ist. Wir haben dies dem vermieter gemeldet, dieser reagierte allerdings nur bedingt (mit dem „Tipp“ keine Möbel vor die besagte Stelle zu stellen).
Wir behandelten den Schimmel mit SchimmelEx. Leider kan er immerwieder durch. Das Haus wurde ca. 1950 erbaut und hat sehr undichte Fenster. Das Silikon um die Fenster herum ist ebenfalls von starkem Schimmel befallen.
Ich leide an sehr starkem Asthma und Neurodermitis, welche seit dem Einzug in die Wohnung noch extremere Ausmaßen angenommen hat. Ich habe mir dies auch von meinem behandelnen Arzt attestieren lassen. Wir wohnen inzwischen bei Verwandten, da ein weiteres Wohnen in den befallenen Räumen eine Gefahr für meine Gesundheit darstellen würde. Wir reichten nun eine außerordentliche Kündigung ein, nachdem unser Vermieter sich den Schimmel selbst angesehen hat (nach erneuter Aufforderung unsererseits) und ihn mit „Schimmelhemmender Farbe“ überstrichen hat.
Wir haben jetzt seine Antwort auf unser Kündigungsschrieben erhalten, in welchem er uns mitteilt, dass er unsere außerodrentliche Kündigung nicht akzeptiert und uns zu dem Kündigungsfristgerechten Termin (in 3 Monaten) aus dem Mietvertrag entlässt.
Meine Frage nun an Sie: Sind wir im Recht mit der außerordentlichen Kündigung oder müssen wir uns seiner Entscheidung beugen?
21.01.2015 - 15:14 Antworten
ich kann hier leider nicht beurteilen, ob Sie im Recht sind oder nicht. Man kann für Ihre Position und für die Position des Vermieter argumentieren. Ich würde Ihnen raten, dass Sie die Kündigung hier überprüfen lassen: http://www.mietrecht.org/beratung/kuendigung-moeglich-mieter/
11.02.2015 - 14:18 Antworten
ich habe einiges an Ärger mit dem Vermieter jetzt. Wir wohnen seit Nov. 2005 in der 2 Raum Wohnung und es gab nie Probleme.
Vor 3 Jahren (Winter) fing es dann an, dass wir in der Küche einen Schimmelfleck hatten. Das hatten wir auch gemeldet. Naja dann kamm der Maler und hat da lediglich ein Chlorhaltiges Schimmelmittel 2 mal draufgesprüht. Dann wurde noch das leidige Thema lüften und heizen durchgekaut, denn wir wären Schuld,
Danach im Winter hatten wir wieder Schimmel in der Küche und im Schlafzimmer (Außenwand). Das haben wir dann beseitigt mit Chlormittel, denn zum Vermieter gehen hätte nicht geholfen, denn da wäre es wieder unsere Schuld gewesen. Naja.
Jetzt 2014 im Winter kam es wieder zu extremer Schimmelbildung in der Küche (Außenwände). Leider jetzt auch im Wohnzimmer (2x Außenwände) und an beiden ist da jetzt was. Naja Sohn des Vermieters wohnt über uns und der hat das wohl gesehen. Ich habe jetzt nochmals Chlorzeug gekauft und eingesprüht. Ist auch schon fast alles in der Küche weg und es war Pechschwarz vorher. Im Wohnzimmer ist nur noch über der Balkontür minimal was zu sehen.
Gestern kam dann Vermieter mit seinem Sohn und hat meinen Lebensgefährten als er nach Hause kam überrumpelt und sich Zutritt zur Wohnung verschafft. Dann haben die Bilder von den Schimmel und den Tieren gemacht. Wir haben einmal 2 Meerschweinchen und noch 17 eigene Ratten (2 sind derzeit in einem kleineren Käfig extra und der Rest verteilt sich auf 2 größere Aluminiumschränke beschränken. Im Flur sind derzeit noch Vermittlungstiere die ich kurzfristig vor 2 Monaten von ner Freundin übernommen hatte, da diese dringend ins Krankenhaus musste und sich derzeit auch noch in der Reha ist. Das wird aber leider auch noch 2-3 Monate dauern. Wenn Interessenten da sind werden diese nach und nach aussziehen.
Der Sohn des Vermieters hat dann meinen Freund nur noch angeschnauzt und laut geworden Tiere müssen weg und nur noch 1 oder 2 Stück. Der Vermieter hat dann nur gesagt, dass wir nochmals drüber reden wegen der Anzahl, aber mein Freund kam auch gar nicht dazu ihm mitzuteilen, dass die im Flur nicht ewig bleiben würden.
Wir müssen jetzt die Wohnung renovieren usw, Wir möchten dieses Jahr eh ausziehen, aber ich wollte wissen ob es Rechtens ist wenn er ohne Vorankündigung in die Wohnung kommt und dann ohne einverständnis Fotos macht. Dazu muss ich noch sagen, dass nur ICH mit Namen im Mietvertrag stehe und nicht mein Freund. Zudem ist Haustierhaltung gernerell erlaubt.
11.02.2015 - 15:07 Antworten
danke für Ihren Beitrag. Leider kann ich Ihnen nicht wirklich helfen. Sie haben den Vermieter ja in die Wohnung gelassen, auch wenn Sie sich überrumpelt fühlen. Die Tierhaltung darf auch bei Kleintieren nicht ausarten. Aber auch nicht kommt es immer auf den Einzelfall an. Schreiben Sie Ihren Vermieter doch einen Brief, in dem Sie mitteilen, dass Sie beim nächsten Mal um eine Vorankündigung für eine Besichtigung bitten.
15.02.2015 - 15:01 Antworten
Ich werde von einem meiner Nachbarn (gleiches Haus, er wohnt im EG, ich im 1. Stock) massiv beleidigt und mir wird mit Mord gedroht, dazu werde ich bei jeglicher Gelegenheit öffentlich denunziert. Das geht bishin zu regelrechtem Rufmord.
Ich traue mich noch nichteinmal alleine in den Waschkeller unseres Hauses!
Ich sprach besagte Situation bei meinem Vermieter persönlich an, doch bis heute ist keine Änderung geschweigedenn Besserung erfolgt und auf meine Bitte hin, mir zu helfen, kam ein schlichtes „Hmm.“ als Antwort.
Steht es mir zu, eine außerordentliche, fristlose Kündigung an meinen Vermieter zu schicken?
16.02.2015 - 13:37 Antworten
ich kann die Situation leider schwer einschätzen, derber mein Tipp: Lassen Sie die Möglichkeit der außerordentlichen Kündigung hier prüfen.
19.02.2015 - 00:03 Antworten
ich lebe in einer kleinen 1-Zimmer Wohnung und hatte kurz vor Weihnachten 2014 Wassereinbruch im Bad, kam von der Wohnung über mir, die Wohnung stand damals leer. Ein Installateur kam und drehte oben den Haupthahn zu. Am 2.1.2015 trofte es wieder von meiner Decke, jemand hatte den Haupthan wieder aufgedreht und so leckte das Waschbecken gemütlich wieder weiter. Wasser kam im Bad und die Wohnzimmerwand herunter. (Vor knapp einem Jahr war schon mal wegen eines Strangbruchs Wasser von der Decke gelaufen. – 3x in einem Jahr) Wir haben jetzt den 18.02. und ich habe seit einer Woche zwei Maschienen in der winzigen Wohnung, die Luft ansaugen und heiße Luft durch Rohre, die im Flur und Bad verteilt sind, um die Wohnung zu trocknen. Weil ein noch größerer Schaden, der durch einen Rohrriss festgestellt worden ist, muss ein Strang noch sarniert werden und so wie das aussieht wird es noch sicher einen Monat dauern, ehe die Reparaturen vollendet werden. Das heißt, Teil des Wohnzimmers muss taperziert werden, teil des Flurs auch, dann muss das Bad noch gestrichen und vorher neue Kacheln eingebaut werden. Also meine Mietsache ist eigentlich eine Baustelle seit dem 24.12.2014.
Jetzt habe ich aber eine Wohnung gefunden, die ich ab 01.03 beziehen könnte.
Ich bin gesundheitlich eingeschränkt und zu 60% Schwerbehindert.
Wie stehen meine Chancen für eine außerordentliche Kündigung?
19.02.2015 - 10:00 Antworten
versuchen Sie einen Mietaufhebungsvertrag zuschließen, das ist mein bester Tipp dazu.
Der Vermieter könnte bei einer Kündigung wie folgt argumentieren: Entweder ist Ihre Wohnung seit dem 24.12.2014 unbewohnbar und Sie kündigen deshalb außerordentlich oder Sie bleiben in der Wohnung und leben mit den Arbeiten und mindern ggf. die Miete.
Außerordentlich zu kündigen, weil es Ihnen gerade passt und Sie eine Wohnung gefunden haben, ist zumindest ein Stück weit unglaubwürdig und macht Sie angreifbar.
Im Zweifel sollten Sie das Recht auf die außerordentlich fristlose Kündigung hier prüfen lassen.
22.02.2015 - 00:25 Antworten
im Sommer letzten Jahres begann ich, mir eine neue Wohnung zu suchen, da es sich mit Dauerlärm verschiedenster Art von verschiedenen Nachbarn schlecht leben und arbeiten lässt.
Im September fand ich dann die passende. In mehreren Gesprächen, die teilweise mit zeugen durchgeführt worden sind, versicherte der dortige Vermieter mir, das ich ruhige angenehme Nachbarn haben werde. Ich erzählte ihm auch mehrmals, das ich vorgeschädigt bin wegen Lärmbelästigung laute Elektromusik etc.
Er versicherte mir nochmals, das es am neuen Wohnort derartiges nicht gibt. Ich unterschrieb den Mietvertrag. Am 06.12. 2015 Zog ichdann ein. Seitdem werde ich permanent täglich von der Mieterin unter mir mit Musik und anderem Partylärm belästigt.
Nach mehrmaligen Beschwerden inklusive Lärmprotokoll bekam sie die fristlose Kündigung. Sie Zug noch freiwillig aus. Ich dachte, OK bis zur Räumung muss ich es wohl aushalten.
Nebenbei habe ich ermitteln können, das sie im Sommer letzten Jahres schon einmal eine Abmahnung bekommen hatte deswegen und auch der Vormieter meiner Wohnung und eine Mieterin aus dem Vorderhaus mit ihrer Familie ausgezogen ist wegen Ihr. Andere Mieter beschwerten sich auch.
Das Problem der Lärmbelästigung durch die Mieterin war also vor Abschluss meines Mietvertrages bekannt. Der Mieterin erzählte er damals, das es nicht stören würde, wenn sie feiert.
Mir hingegen erzählte er, das es dort ruhig sei und es keine Störungen durch Lärm der Mieter gäbe. Nur aufgrund seiner Aussage unterschrieb ich den Mietvertrag.
Vor zwei Tagen hat sich herausgestellt, das die fristlose Kündigung zurück genommen wurde und sie dort wohnen bleiben kann. Dies erfuhr ich von einem dritten. Der Vermieter hielt es nicht für nötig, mir das mitzuteilen.
Momentan bin ich krank, da durch den Lärm es immer wieder zu Schlafstörungen und Herzrasen kommt. Ich möchte meinen Job nicht verlieren und suche mir nun eine neue Wohnung. Deswegen möchte ich schnellstmöglich kündigen.
Ich sehe es als Betrug und vortäuschen falscher Tatsachen, wenn der Vermieter sagt, es ist ruhig, obwohl ein Lärmproblem bekannt war.
Was kann ich jetzt unternehmen. Ich werde durch den erneuten Umzug kosten haben, die ich mir sehr gern von denen wiederholen würde.
22.02.2015 - 10:59 Antworten
danke für Ihren Beitrag. Alleine weil Sie schon längere Zeit gestört werden, wird es jetzt sicherlich schwierig, sich auf eine Unbewohnbarkeit zu berufen. Ich würde empfehlen, dass Sie die Möglichkeit der (vorzeitigen) Kündigung hier prüfen lassen.
04.03.2015 - 16:46 Antworten
Ich wohne in einer Anbauwohnung des Hauses meines Vermieters. Ich habe den Mietvertrag nur bekommen da dies ein Bekannter von mir ist der „Fremde Mieter“ nicht wünscht aus dem Grund das der Zugang über sein Privatgrundstück erfolgt. Daher habe ich nicht die Möglichkeit „Unterzuvermieten“ was mir das beenden des Mietvertrags vor Ablauf der Gesetzlichen Kündigungsfrist von 3 Monaten, auch im Mietvertrag vereinbart, deutlich erschwert. Kann ich in dieser Situation, wo mir Privilegien des Grundrechts vorbehalten werden von einer außerordentlichen Kündigung Gebrauch machen?
04.03.2015 - 17:00 Antworten
lassen Sie Ihren Mietvertrag, die Situation und die Kündigungsmöglichkeit hier prüfen. Andernfalls bleibt ja immer noch die Kündigung mit der normalen, gesetzlichen Frist.
22.03.2015 - 01:46 Antworten
wir haben seit einem halben Jahr ein Einfamilienhaus gemietet.
Da nun das Nachbarshaus meiner Schwiegereltern verkauft wird, würden wir diesen Haus gerne kaufen und den Mietvertrag kündigen.
Im Mietvertrag steht allerdings: „Das Recht zur ordentlichen Kündigung wird für die Dauer von 3 Jahren ab Abschluss des Mietvertrages für die Mieter ausgeschlossen.“
Gibt es da legale Möglichkeiten dennoch aus dem Mietvertrag heraus zu kommen?
22.03.2015 - 10:05 Antworten
sofern der Kündigungsausschluss wirksam vereinbart wurde, können Sie Ihren Vermieter nur um den Abschluss eines Mietaufhebungsvertrages bitten.
30.03.2015 - 12:20 Antworten
ich würde demnächst gerne mit meiner Freundin zusammenziehen.
Allerdings hab ich damals mit meinem Vermieter eine Vereinbarung im Mietvertrag auf Kündigungsverzicht bis Ende 2016 getroffen.
Meine aktuelle Wohnung ist leider für zwei Personen zu klein.
Gibt es da eine Möglichkeit noch vor Ende 2016 aus diesem Vertrag „auszusteigen“?
31.03.2015 - 18:17 Antworten
ohne den Vertrag zu studieren kann man dazu nichts sagen. Ich würde die Möglichkeit der (vorzeitigen) Kündigung hier prüfen lassen.
Elisabeth Fabianski
31.03.2015 - 20:24 Antworten
Mein Vater ist am 20 März gestorben. Meine Frage ist ob gibt’s eine sondern Kündigung für 1 Monat. Dankeschön.
01.04.2015 - 07:22 Antworten
ich habe hier einen Artikel für Sie, der Ihnen mit Sicherheit hilft: Mietvertrag nach Todesfall – Die 22 häufigsten Fragen zum Mietverhältnis
08.04.2015 - 09:54 Antworten
ich habe eine Frage bezüglich der Kündigung meiner Mietwohnung: wir haben in dem Mietvertrag einen Kündigungsverzicht bis Mitte 2016 vereinbart. Nun haben meine Frau und ich in der Zwischenzeit eine Immobilie von einem Bauträger erworben. Die Fertigstellung war erst für Mitte 2016 geplant, also ziemlich genau zur Beendigung des Mindestmietzeitraums der Wohnung. Jedoch deutet sich jetzt an, dass das Haus wesentlich früher (Ende 2015) fertig gestellt wird. Daraus resultierend fallen für uns neben der Miete noch wesentlich früher höhere Zins-und Tilgungszahlungen aus dem Immobiliendarlehen an. Ergibt sich hieraus eine Kündigungsoption für uns? Uns wäre daran gelegen, dem Vermieter nicht auf die Füße zu treten. Andererseits hatte er bei Vertragsschluss angemerkt, dass er ungern Mieter hätte, die sich bereits nach einer Eigenimmobilie umschauen. Daher wurde der Kündigungsverzicht vereinbart.
Haben Sie eine Meinung hierzu?
09.04.2015 - 07:26 Antworten
meine Meinung dazu ist: was hat Ihr Vermieter mit Ihrer Tilgung / mit Ihren Zinsen zu tun? Nichts, genau. Sie können hier nicht vertragsbrüchig werden, nur weil Sie andere Verpflichtungen eingegangen sind. Suchen Sie am besten eine einvernehmliche Lösung. Oder lassen Sie den Kündigungsausschluss hier auf Wirksamkeit prüfen.
21.05.2015 - 21:26 Antworten
Mein Freund und ich mieten seit Januar diesen Jahres eine Wohnung in Düsseldorf. Während die Wohnung bei der Besichtigung noch toll war, mussten wir mittlerweile leider feststellen, dass das „Drumherum“ leider gar nicht so toll ist. Soll heissen: seit wir hier eingezogen sind, ist noch kein einziges Wochenende vergangen, an dem nicht an beiden Tagen gebohrt wurde. Auch vor Feiertagen mach der Nachbar keinen Halt und teilweise wird auch unter der Woche abends gebohrt. Wir konnten also bisher kein einziges lärmfreies Wochenende hier verbringen, was besonders ärgerlich ist, da ich gerade die Wochenenden benötige um für mein Abendstudium zu lernen. Ich führe bereits ein Lärmprotokoll und habe im letzten Monat auch die Miete gemindert. Hinzu kommt seit einigen Wochen noch, das ein teilweise unerträglicher Fäkalgestank aus den Leitungen steigt. Weitere kleinere Probleme haben wir auch noch aber die sind nur nebensächlich.
Nun haben wir eine Wohnung gefunden, die wir gerne anmieten möchten aber gemäß unserem MV wurde eine ordentliche Kündigung für ein Jahr ausgeschlossen. Der Vermieter möchte uns hier auch nicht entgegen kommen sondern lässt nun lediglich mal den gestank untersuchen. In Sachen Lärm wurde uns gesagt, das da nunmal nicht viel gemacht werden kann.
Daher meine Frage: berechtigen mich die oben genannten Punkte zu einer fristlosen Kündigung? Wenn ja, wie gehe ich hier am besten vor?
23.05.2015 - 12:16 Antworten
die Ausführungen klingen für mich nicht nach einer Begründung für eine außerordentliche Kündigung. Zumal sich der Vermieter (teilweise) zu kümmern scheint.
Lassen Sie lieber den Kündigungsausschluss und die Möglichkeit der vorzeitigen ordentlichen Kündigung hier prüfen.
Ndaanvciyd
14.06.2015 - 15:20 Antworten
Angenommen ich finde in einer anderen Stadt einen neuen Job. Ist es möglich eine fristlose Kündigung (auch unter der Möglichkeit sich mit dem Vermieter auf eine solche zu einigen) zu erwirken um nicht 3 Monate lang 2 Wohnungen bezahlen zu müssen.
16.06.2015 - 17:57 Antworten
Hallo Ndaanvciyd,
warum sollte der Vermieter einen Nachteil erleiden, weil Sie den Job wechseln? Schließen Sie einen Mietaufhebungsvertrag oder suchen Sie einen Nachmieter. Das wären realistische Ansätze.
17.06.2015 - 18:06 Antworten
danke für die Antwort, ich wusste garnicht dass es Aufhebungsverträge auch für Mietverträge gibt.
Nun hab ich aber noch ein Paar Frage dazu, und zwar ob der Vermieter verpfichtet ist den Aufhebungsvertrag zu akzeptieren und ob ich ihm als „Ausgleich“die Kaution überlassen kann ?
18.06.2015 - 09:45 Antworten
natürlich muss der Vermieter keinen Aufhebungsvertrag akzeptieren, dieser basiert immer auf einem Einvernehmen. Was Sie als Verhandlungsmasse anbieten ist Ihnen überlassen.
17.06.2015 - 14:06 Antworten
ich befinde mich grade in der Situation, dass ich aus gesundheitlichen Gründen in einen anderen Landkreis ziehen muss. Da ich so schnell wie möglich in die andere Stadt ziehen muss aufgrund von Therapieplätzen und anderen Ärtzlichen Einrichtungen, wollte ich zum 1.8.15 oder 1.9.15 umziehen.
Als ich rücksprache mit meinem Vermieter gehalten habe, meinte er das ich erst ab 1.10.15 ausziehen kann, ausser ich habe einen Nachmieter. Leider ist der neue Vermieter nicht gewillt die Wohnung bis zum 1.10.15 ohne einen Mieter zu halten. Das ein Wohnungswechsel beführwortet wird, ist vom Arzt mit einem Athest bestätigt wurden. Kann ich in diesem Fall eine auserordentliche Kündigung einreichen?
18.06.2015 - 09:47 Antworten
warum soll der Vermieter einen Nachteil erleiden? Suchen Sie doch einen Nachmieter und sorgen so für Zufriedenheit auf allen Seiten.
24.06.2015 - 16:20 Antworten
ich bin Untermieterin in einer WG und würde gerne zum 01.07.2015 außerordentlich kündigen.
Der Grund für diese kurzfristige Entscheidung ist der, dass ich am Sonntag, den 21.06.2015, nachdem ich von einer Party nach Hause kam, nicht in die Wohnung reinkonnte.
Die Mitbewohner haben absichtlich den Schlüssel von innen stecken lassen, so dass man von außen nicht reinkommt. Auf die Türklingel wurde nicht reagiert. Von 6.00 Uhr bis 11.00 Uhr stand ich draußen, erst nach 5 Stunden wurde endlich aufgemacht.
Zudem gibt es extreme Lärmbelästigung. Spät abends, nach 12 Uhr wird noch laut Musik gehört oder gekreischt, so dass ich nur schwer und spät einschlafen kann.
Ich bin nicht bereit dieses Verhalten weiterhin zu dulden und will ausziehen.
Ist es denn möglich für mich in diesem kurzen Zeitraum noch außerordentlich zu kündigen und auszuziehen?
24.06.2015 - 18:14 Antworten
ich kann Ihnen leider nicht sagen, ob Ihre Gründe eine außerordentlich fristlose Kündigung stützen. Ich würde die Möglichkeit der Kündigung hier anwaltlich prüfen lassen.
25.06.2015 - 22:20 Antworten
Folgendes ist unser Fall:
Wir sind seit nunmehr fast drei Jahren mieter einer Wohnung in der unmittelbaren Stadt. Bereits als unsere kleine Tochter geboren wurde vor knapp zweieinhalb Jahren im tiefen Winter, funktionierte hier nur eine Heizung. Nach zahlreichen besuchen von gas-wasser-Installateuren und keinerlei Ergebnis steht nun fest: Es gibt einen baufehler im heizsystem, welches nicht behoben werden kann. Wir müssen im Winter stets jede Woche die heizungen komplett durchspülen, was wir laut installateur eigentlich gar nicht dürften aber es blieb uns nichts anderes übrig. Zu dem kommt, dass wir neben einem großen Supermarkt mit PET-pressmaschine, einem Bahnhof, einem schienenstellwerk und einer Hauptstraße mit schwerlasterverkehr wohnen und die gläser klirren. Es ist lautstärkemäßig nicht möglich hier auf dem Dachboden (dg-Wohnung) im Sommer zu lüften. Außerdem ist in den Kellerräumen Rattenbefall und Hochwasserproblematik. Unsere Dielen ziehen durch sie zwischenräume, sodass selbst bei geschlossenem Fenster ein zug entsteht.
Da wir momentan leider vom Amt abhängig sind, wurde uns erst jetzt ein Umzug in eine neue Wohnung genehmigt. Da ich schwanger bin und wir auf eine passende Wohnung gewartet haben, steht jetzt zurr frage, ob wir unserem vermieter nun fristlos kündigen können. Wir halten es hier weder nervlich noch praktisch weiterhin für eine weitere Jahreszeit aus. Ist es also nach ihrer einschätzung möglich?
26.06.2015 - 07:54 Antworten
in meinen Augen wird es alleine deshalb schwierig fristlos zu kündigen, weil Sie die Dinge schon über Jahre „hinnehmen“. Kündigen Sie fristgerecht und ersparen Sie sich lange und aufwendigen Auseinandersetzungen.
Ein Anwalt kann Sie zu Ihrem Einzelfall sicher auch beraten.
06.07.2015 - 23:38 Antworten
mein Vermieter wollte einen neuen Mietvertrag, als ich mich weigerte diesen zu unterschreiben (über 100€ mehr pro Monat) kündigte er mir wegen „Eigenbedarf“.
Daraufhin habe ich mir eine neue Wohnung gesucht und wollte einen Aufhebungsvertrag. Er weigerte sich den zu unterschreiben und verlangte das ich meine 3. monatige Kündigungsfrist einhalte.
Mir blieb dann nichts anderes übrig als zu tun was er verlangte.
Ich glaube er will die 3 Monate Leerstand nutzen, um die Wohnung wieder fertig zu machen, um sie schnellstmöglich wieder zu vermieten.
Im Mietvertrag steht Wohnung mit Einbauküche…
Als ich ca. 4 Wochen nachdem ich ausgezogen bin mal wieder in die Wohnung kam, war die Küche weg. Es war auch keine neue da, nichmal aufgeräumt, sondern einfach nur die Küche ausgebaut und alles stehen und liegen lassen.
Er hatte sie verkauft, und die Käufer anschließen in meine Wohnung gelassen (Er hat einen Ersatzschlüssel) damit sie die Küche abbauen können.
Das alles erfolgte ohne mein Wissen, und natürlich ohne mein Einverständnis.
Ist das ein Grund zur sofortigen fristlosen Kündigung, oder muß ich vorher abmahnen?
Die Wohnung ist zwar leer, aber ich muß ja immerhin noch weiter Miete bezahlen…
07.07.2015 - 10:06 Antworten
danke für Ihren Kommentar. Ein ziemlich harter Fall, denn Sie haben natürlich das Nutzungsrecht für die Wohnung, solange der Mietvertrag läuft. Ich kann Ihnen nur den Tipp geben, die Möglichkeit der außerordentlichen Kündigung hier prüfen zu lassen. Es kommt immer auf den Einzelfall an, in Form eines Kommentars kann ich Ihnen nicht sagen „Ja“ oder „Nein“.
Zudem sollten Sie sich mit dem Thema vorgetäuschter Eigenbedarf (Tricks der Vermieter und die Folgen) beschäftigen.
Folgendes ist passiert 🙂
1. Mietvertrag am 27.04.2015 unterschrieben. Mietbeginn 01.07.2015
2. Mietvertrag am 08.05.2015 gekündigt da anders überlegt und dem Vermieter mitgeteilt, dass ich im Falle nicht Weitervermietung zum 01.07.2015 die Wohnung evntl. an Wochenenden nutzen werde.
3. Seit dem kein Kontakt von ihm oder mir zu einander erfolgte.
4. Der Vermieter behauptet, dass ich 3 Monate zahlen muss und dass die gesetzliche Kündigungsfrist erst ab Mitbeginn leuft. Wie ich bereits hier gelesen habe, das stimmt nicht – da keine besondere Vereibarung getroffen wurde. Richtig?
4. Im Vertrag zu der Mietsache (Vertragsgegenstand) steht „ein Gartenanteil“, dass aber zum 1.07.2015 nicht fertig ist. Als ich das gesehen habe – schickte ich dem Vermieter die fristlose Kündigung. Diese lehnte er ab, und sagte aufeinmal, dass der Garten nicht fertig ist, weil der nach unseren Wünschen gestalten sein sollte und weil ich mich nicht gemeldet habe. Momentan ist da einfach ein Stück Wald mit Bäumen an einem Hügel. Vor dem Anmieten wurde mir mündlich zugesichert, dass da paar Bäume weggereumt werden und eine gerade Fläche geschaffen inkl. Treppen – denn jetzt ist es schwer da hoch zu kommen.
Wer hat hier Recht? 🙂
p.s. im Vertrag steht dass keine mündliche oder andere Vereinbarungen getroffen wurden.
10.07.2015 - 02:01 Antworten
hier ein Artikel für Sie: Mietvertrag vor Mietbeginn kündigen – So geht’s
Zum Garten: ich bin nicht sicher, ob der noch nicht fertig Garten überhaupt zur außerordentlichen Kündigung genügt. Hier kommt es sicherlich auf den Einzelfall an. Lassen Sie Ihren außerordentliche Kündigung z.B. hier prüfen.
Meiner Meinung nach, sind Sie wahrscheinlich bis ende August in der Pflicht, da Sie wohl zum 31.08.2015 gekündigt haben.
18.08.2015 - 09:13 Antworten
durch eine Trennung mit meinem Lebensgefährten steht ein Auszug aus unserer jetzigen Wohnung an. Wir suchen nun vergeblich nach einem Nachmieter. In der letzten Woche haben wir ein Gespräch mit dem Vermieter gesucht, es geht um folgendes:
Wir haben einen Mietvertrag von 3 Jahren befristet, somit wäre eine ordentliche Kündigung erst ab dem 30.06.2017 möglich. Jedoch ist nun auch noch der Fall eingetroffen, das ich im letzten Monat zum 01.09.2015 gekündigt wurde und somit meinen Arbeitsplatz verliere. Lt. §2 im Mietvertrag steht ein für mich jetzt wichtiger Punkt da. „Wenn der Mieter die Wohnung aus wichtigen persönlichen Gründen aufgeben muss, wenn also die Fortsetzung des Mietverhältnisses für die Mieter eine besondere Härte bedeuteten würde, wie zb: Verlust des Arbeitsplatzes, aus beruflichen Gründen den Umzug uin eine andere Stadt erforderlich macht, eine schwere Erkrankung oder die Aufnahme in ein Alten-, Pflegeheim – kann der Mieter seine vorzeitige Entlassung aus dem Mietverhältnis verlangen.“
Mein Ex Lebensgefährter und ich stehen gemeinsam im Mietvertrag und nachdem wir das Gespräch gesucht haben, teilte uns der Vermieter mit, das dann mein Ex Lebensgefährter für die Miete komplett aufkommen muss. Dies wäre natürlich ein Schock, denn eine Miete von mehr als 1000€ wäre so alleine nicht tragbar. Dies ist jedoch nirgens schriftlich festgehalten, noch nicht einmal im Mietvertrag, das war nur eine mündliche Aussage.
Er sagte, das wir solange dort wohnen müssen, bis wir einen Nachmieter gefunden haben und wenn es noch 1 Jahr dauert.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir dazu helfen könntet, ich verzweifel da ein wenig!!
18.08.2015 - 09:56 Antworten
der Vermieter steht auf dem Standpunkt, dass nur ein Mieter von einer Härte betroffen ist, aber eben nicht beide. Ob diese Aussage so haltbar ist, würde ich auf jeden Fall rechtlich bewerten lassen. Zum Beispiel hier. Nach einer Prüfung wissen Sie, ob Sie einfach kündigen können oder an den Kündigungsverzicht gebunden sind.
28.08.2015 - 23:16 Antworten
ich habe am 1.12.2014 einen Gewerbemietvertrag über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschlossen. Jetzt ist im Ort ein Haus zu verkaufen das wir gerne erwerben möchten, da ich unten die Praxis betreiben möchte und wir oben vermieten wollen.
Mein Mann wird das Haus kaufen und unten an mich vermieten, da ich finanziell nicht berücksichtigt werden kann.
Komme ich mit einer außerordentlichen Kündigung aus dem Mietvertrag heraus?
Durch Erwerb einer Immobilie oder unzumutbare Doppelbelastung der Miete?
29.08.2015 - 11:03 Antworten
warum gehen Sie eine unzumutbare Doppelbelastung und den Kauf einer Immobilie ein (und das auch noch freiwillig)? Warum sollte Ihr Vermieter darunter einen Nachteil erleiden, dass Sie Ihre Geschäftsräume wenige Monate nach Mietvertragsabschluss verlegen möchten?
Sie merken schon, beides sind keine guten Argumente. Lassen Sie den Vertrag vielleicht auf Fehler oder Lücken prüfen, die eine vorzeige Kündigung ermöglichen, das ist mein einziger Tipp.
29.08.2015 - 00:58 Antworten
ich wohne seit gut einem Jahr in einer 1 Zimmer Wohnung und bin in den Ferien und Wochenenden oft bei meiner Mutter zu Besuch.
Nachdem mein Urlaub sich auf eine Woche gezogen hat, blieb ich 7 Tage bei meiner Mutter aber als ich wie immer zu meine Wohnung zurückkehrte um meine Post zu entleeren und die Tür aufschloß, überkam mich ein starker, seltsamer Geruch und die Wohnung stand teilweise unter Wasser. Ein möglicher Wasserschaden im WC war die Ursache und sowohl das Bad, der Flur und die Hälfte des Wohnzimmers war verwüstet. Es lag undefinierbarer Dreck auf dem Boden, die Wohnung war wegen des gesundheitsschädlichen Geruchs unbetretbar trotz Lüftung und die Toilette war teilweise dahin. Die Möbel waren ebenso vom Geruch betroffen sowie die ganze Küche.
Desweiteren fiel im Winter oft die Heizung aus und es kam schon mal zu einem Wasserschaden.
Weil die Wohnung momentan unbewohnbar ist wegen des unaushaltbaren Geruchs wollte ich hiermit fragen ob eine fristlose Kündigung durchgehen würde? Zumal das der Gestank an den Wänden, Möbel und Teppichen haftet und hinzu Insekten angelockt werden ist es nicht mehr möglich dort zu wohnen. Trotz tagerlanger Lüftung verschwindet der Geruch nicht und meines Erachtens ist es so gut wie unmöglich die Wohnung wieder in seinen alten Zustand zu bringen.
Ich würde mich freuen wenn Ihr mir dazu helfen könntet.
29.08.2015 - 11:01 Antworten
ein Mangel rechtfertig eine Mietminderung (vielleicht sogar zu 100%). Ob eine Kündigung möglich ist, könnten Sie hier prüfen lassen.
Melanie Mischak
31.08.2015 - 22:38 Antworten
Hallo Herr Hund, wir wohnen seit fast einem Jahr in dieser Wohnung. Seit knapp einer Woche gibt es ärger mit unseren Nachbarn. Beleidigungen und gepolter an unserer Wohnungstür habe unserer 5 jährigen Tochter ziemlich angst eingejagt sodass sie nicht mehr in ihrem Bett schlafen möchte und wieder einnässt. Ausserdem hat sie Angst das der zu uns in die Wohnung kommt oder sie ihm im Treppenhaus begegnet. Die Vermieterin meinte nur wir sollen ihm aus dem weg gehen. Jetzt müssen wir für das Wohlergehen unserer Tochter ausziehen. Besteht da die Möglichkeit einer außerordentlichen Kündigung?
01.09.2015 - 08:12 Antworten
ich kann Ihnen eine Einschätzung leider nur über eine anwaltlich Prüfung der Situation anbieten.
05.09.2015 - 11:52 Antworten
ich möchte eine Wohnung mieten und in dem Mietvertrag steht, dass wir 24 Monate nicht ordentlich kündigen dürfen. Ich fange jetzt an zu studieren, aber wenn mir das Studium nicht liegt und ich dann was anderes, wo anders studieren möchte, wäre das ein Grund außerordentlich zu kündigen?
05.09.2015 - 14:40 Antworten
der Vermieter möchte sicher nicht ohne Grund einen Mieter für mindestens zwei Jahre. Ich finde es fair, wenn Sie dem Vermieter einfach von Ihrer möglichen Planänderung erzählen oder sich eine Wohnung ohne Kündigungsverzicht suchen.
Mehr auch unter: http://www.mietrecht.org/kuendigung/mietvertrag-kuendigen-trotz-kuendigungsverzicht/
28.09.2015 - 12:14 Antworten
ich habe im letzten Jahr mit meiner Freundin zusammen einen Mietvertrag abgeschlossen, der eine 2 jährige Mindestlaufzeit beinhaltet. Wohnung 4-5 Zimmer 123qm. Nun ist es so, dass wir aus der Wohnung raus möchten. Zum 01.11.2015. Berufsbedingt hat sich das Geld ein wenig reduziert und auch sonst müssten wir beide voll arbeiten gehen, wodurch unser Sohn sehr zu kurz kommt.
Die Vermieterin hatte uns seinerzeit gefragt, ob wir uns 2 Jahre binden möchten. Wir haben gezögert und Sie hat dann gesagt: „Es ist schon schön wegen der Abnutzung die durch Ümzüge entsteht. Aber wenn es bei Ihnen finanziell eng wird, dann kommen Sie sofort aus dem Vertrag raus. Es hat ja niemand etwas davon, wenn der eine die Miete nicht zahlen kann und der andere die Miete nicht bekommt.“ Doof wie wir sind haben wir gedacht Ihr Wort reicht uns und wir machen das. Wie das immer so ist, nun weiss Sie von nichts mehr und wir haben nichts schriftlich.
Wir haben von Ihr schriftlich, dass wir bei Vorlage eines solventen Mieters übergangslos aus dem Vertrag herauskommen.
Mittlerweile haben wir 5 Parteien gestellt. Die eine hat Sie abgelehnt, weil 3 Kinder im Haushalt sind. Die andere weil es 3 Rumänen sind und nicht gut deutsch sprechen. 2 Parteien bekommen Zuschüsse vom Amt. Abgelehnt. Die bis dato letzte Partei sind 5 Personen mit einem Nettoeinkommen von 4200€. Abgelehnt. Sie möchte, wenn es nach Ihr ginge max. 2 Personen in der Wohnung haben. Es ist aber nunmal eine große Wohnung für eine Familie.
Unsere Vermieterin ist seit der Kündigung für uns nur noch xtrem schwerst zu erreichen. Telefonisch schonmal gar nicht. Immer nur das Band. Man spricht drauf. Keine Rückmeldung. Auf EMails sehr sehr sporadisch und dann geht die nie auf irgendwelche Fragen etc ein. Man wird bei Ihr vorstellig in den Bürozeiten. Nie da.
Wir haben bei uns seid 8 Wochen stetig Besucher und Interessenten, aber auf Grund der Wohnungsgröße ist die Anzahl auch recht überschaubar.
Es ist für uns eine Belastung und wir können ab dem 01.11. die Miete nicht mehr zahlen.
Wir kommen uns verraten und verkauft vor. Sie straft uns mit Nichtachtung ab und alle die wir vorschlagen per Mieterselbstauskunft werden abgelehnt. Ohne Begründung. Zumindest bis auf die beiden ersten genannten Fälle.
Wir sind langsam mit unserem Latein am Ende, denn mehr als Interessenten finden und vorschlagen können wir auch nicht.
Langsam verzweifeln wir. Wir wollen das vernünftig klären, aber das ist mit dieser Person einfach nicht machbar.
Vielleicht haben Sie ja einen Rat für uns.
Ich werde morgen erstmal zum Mieterbund gehen.
Patrick v. Deyn
28.09.2015 - 14:04 Antworten
es ist sehr schwierig. Als erstes würde ich prüfen, ob der Kündigungsausschluss überhaupt rechtmäßig vereinbart wurden, z.B. mit dieser Prüfung hier: http://www.mietrecht.org/beratung/kuendigung-moeglich-mieter/
02.10.2015 - 16:36 Antworten
Ich habe aufgrund meine schulischen Ausbildung recht kurzfristig und auf den ersten Blick eine gute WG gefunden und wohne in dieser nun seit etwa drei Wochen. Das Mietverhältnis geht bis zum 31.05.2017. Da ich mich aber nun nicht sonderlich gut mit meinen Mitbewohnern verstehe (aufgrund von Lärmbelästigung nach 22:00 uhr oder einer defizite an Hygiene in der gemeinsamen Küche) und auch die ganze Wohnung nicht ganz schimmelfrei ist würde ich gerne verfrüht aus der Wohnung ausziehen und eine Neue suchen da ich sonst auch meine schulische Leistung früher oder später gefährdet sehe (Schlafmangel, Konzentrationsstörung). Gibt es eine Möglichkeit für außerordentliche Kündigung oder reichen solche Argumente nicht?
02.10.2015 - 18:19 Antworten
ohne die genauen Formulierungen im Mietvertrag zu kennen, wird niemand die Kündiiungsmöglichkeit einschätzen können. Hier ein Angebot, das für Sie passt.
13.12.2015 - 16:18 Antworten
ich habe ein Problem. Mein Vermiter hat aus einer 3er Wg eine 4er Wg gemacht ohne mich darüber zu inforieren. Das Ganze ist natürlich nur eine 3 Zimmer Wohnung mit kleiner Küche sowie nur einem Bad. Das dies für 4 Leute zu klein ist muss ich wohl nicht weiter ausführen. Vertraglich bin ich aber ein Jahr an dieses Mietverhältnis gebunden. Nun ist meine frage ob ich außerordentlich Kündigen kann oder ob der Vermieter hier am längeren Hebel sitzt? Desweitern fallen laut Mietvertrag eine Gebühr bei vorzeitiger Kündigung in Höhe vn 100€ an. Bin ich verpflichtet diese zu Zahlen?
14.12.2015 - 13:49 Antworten
ich weiss leider nicht, wie Ihre Mietverträge aussehen und wo die 4. Person überhaupt wohnt. Ich vermute Sie haben separate Verträge pro Zimmer und ein Zimmer wurde nun an ein Paar vermietet. Ich kann Sie nur bitten den Vertrag und die Kündigungsmöglichkeit hier prüfen zu lassen.
03.01.2016 - 21:40 Antworten
ich wohne in einer Erdgeschosswohnung mit Garten, darüber der Balkon der Obermieter die von Beginn an (ca. halbes Jahr) nur Ärger machen. Es fing mit zerbrochenen Gläsern auf meiner Terrasse an. Es wurde Bier runter geschüttet.
Jedes Wochenende wird gefeiert (laute Musik und herumgetrampel) bis in die Morgenstunden.Das ist auch schon den anderen Nachbarn aufgefallen.
Ich habe oben geklingelt und versucht die Sache auf normalen Wege zu klären.
Doch letztes Wochenende war der Super-Gau, einer von den Assis hat sich über dem Balkon übergeben. Die Reinigung der Scheiben und Terrasse blieb an mir hängen.
Es wurden alle Geschehnisse mit Fotos festgehaltenen.
Jetzt reicht es mir und ich werde den Vermieter informieren.
Kann der Vermieter daraufhin eine fristlose Kündigung ansetzen?
Könnte man für solche Sachen Anzeige wegen Sachbeschädigung erstatten?
04.01.2016 - 12:07 Antworten
wenn Sie in Ihrer Wohnqualität beeinträchtigt sind, sollten Sie über eine Mietminderung nachdenken. Das erhöht den Druck auf den Vermieter. Eine außerordentliche Kündigung ist für die Vermieter in der Regel sehr schwer durchsetzbar. Wie Sie zivilrechtlich gegen die Nachbarn vorgehen könnten, besprechen Sie am besten mit einem Anwalt.
06.01.2016 - 07:58 Antworten
aufgrund eines Arbeitswechsel in eine andere Stadt muss ich meine Wohnung in Duisburg vorzeitig aufgeben .
Ich hätte zum Zeitpunkt noch eine 9 monatige Laufzeit des Mietvertrages.
Ich habe dem Vermieter die Situation geschildert und außerordentlich gekündigt jedoch hat er dieses abgelehnt!
Wenn ich die Wohnubg weiter halten muss bin ich gezwungen den neuen Job aufzugeben und drohe Gefahr in die Arbeitslosigkeit zu geraten.
Gibt es keinerlei Möglichkeit aus dem Mietvertrag vorzeitig raus zu kommen ?
Lg Sabriba
06.01.2016 - 12:12 Antworten
lassen Sie Ihre Kündigungsmöglichkeit hier prüfen, das ist der beste und nachhaltigste Tipp, den ich Ihnen geben kann.
20.01.2016 - 23:27 Antworten
Ich werde dieses Jahr heiraten und zu meinem Verlobten in die USA übersiedeln. Die früheste ordentliche Kündigung ist allerdings laut Vertrag erst zum 30.09.2018 möglich. Ist eine außerordentliche Kündigung unter diesem Umstand möglich?
21.01.2016 - 02:12 Antworten
Ihr Vermieter wird Sie fragen, warum Sie denn einen so langen Vertrag abschließen, wenn Sie andere private Pläne haben? Was ich damit sagen will, Ihr Vermieter kann nichts für Ihre Pläne oder Planänderungen. Ihre Rettung könnte eine unwirksamer Kündigungsausschluss sein, lassen die die Klausel z.B. hier prüfen: Kündigung möglich? (für Mieter).
21.01.2016 - 07:41 Antworten
zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses war mein Plan min. die nächsten 3 Jahre in der Stadt wohnen zu bleiben. Diese haben sich erst nach Vertragsabschluss geändert sodass damals weder ich, noch meine Vermieter wissen oder erahnen konnten, dass sich meine privaten Pläne ändern würden. So spielt eben ab und zu das Leben.
Eventuell werde ich meine Vermieter zuerst persönlich darauf ansprechen und sehen was sich machen lässt.
Simone Behrmann
21.01.2016 - 08:56 Antworten
ja, so ist es manchmal. Ein Mietaufhebungsvertrag nach einer Gespräch wäre sicher eine gute Lösung.
Dr.Michael Spies von Büllesheim
24.01.2016 - 22:48 Antworten
ich wäre ihnen dankbar , wenn sie mir folgende Frage zur außerordentlichen Kündigung des Mietverhältnisses einer gewerblich genutzten Wohnung (Kleintierpraxis) beantworten könnten.
Kann der seit 1.1.2016 über 5 Jahre abgeschlossenen Mietvertrag einer gewerblichen Wohnung zur Betreibung einer Kleintierpraxis im Falle einer Erkrankung , die die Ausübung meines Berufes als Tierarzt nicht mehr ermöglicht, außerordentlich gekündigt werden. Die Wohnung ist zum Betreiben einer Kleintierpraxis , im Mietvertrag ausdrücklich festgehalten , vermiertet.
Die vereinbarte ordentliche Kündigingzeit ist auf 5 Jahre mit einer Kündigungszeit von 1 Jahr festgesetzt.
Die Wohnung wurde mit Datum vom 1.1.206 an einen neuen Eigentümer verkauft. Mit der Vorbesitzer bestand ein Mietvertrag dieser Wohnung seit 1.5.2005.
Dr.M.Spies von Büllesheim
25.01.2016 - 02:46 Antworten
Hallo Herr Spies von Büllesheim,
ohne den Mietvertrag genauestens zu prüfen, wird niemand die Kündigungsmöglichkeit einschätzen können. Ich würde mich an Ihrer Stelle an einen Anwalt wenden.
08.02.2016 - 06:32 Antworten
ich kann Ihnen zu Ihrem Einzelfall hier leider keinen abschließenden Tipp geben, nur so viel: Lassen Sie die Kündigungsmöglichkeit anwaltlich prüfen.
09.02.2016 - 16:22 Antworten
Sehr geehrter Herr Hundt, kann eine Wohnung gekündigt werden wenn sich nur ein Mieter wegen Lärm beschwert obwohl man zu den genannten Zeiten leise war. Muss bei der Kündigung das Lärmprotokol dabei sein?
10.02.2016 - 04:35 Antworten
Hallo Frau Zukunft,
ich weiss leider nicht genau, aus welche Position Sie schreiben. Aber grundsätzlich ist eine Kündigung wegen Lärm nicht ohne weiteres umzusetzen. Der Vermieter muss und wird zuvor auf die entsprechenden Mieter zukommen (Stichwort Abmahnung).
Lassen Sie Ihren Einzelfall bei Bedarf rechtlich von einem Anwalt bewerten.
Tim Lammek
16.02.2016 - 12:38 Antworten
ich habe eine Frage zum Thema „Außerordentliche Kündigung“, da ich meinen Punkt nirgends finden kann – oder ihn falsch gesucht habe.
Wir möchten eine Wohnung anmieten, die teuer ist, aber von uns beiden (Doppelverdiener, keine Kinder) zurzeit gut bezahlt werden kann.
Die Miete wäre aber definitiv zu hoch, wenn der Hauptverdiener ausfällt, z.B. durch Arbeitslosigkeit. Gilt der Verlust des Arbeitsplatzes oder ein berufsbedingter Wechsel in eine andere Stadt nicht auch als außerordentlicher Kündigungsgrund?
Zurzeit sollen wir uns vertraglich für 2 Jahre verpflichten, was auch – sofern keine unvorhersehbaren Dinge eintreten – kein Problem sein sollte.
16.02.2016 - 20:11 Antworten
warum wollen Sie denn überhaupt einen Mietvertrag abschließen, an dessen Vereinbarungen Sie sich im Zweifelsfall nicht halten können? Warum soll der Vermieter die Geschädigte sein, wenn Sie umziehen oder Ihren Job wechseln?
27.02.2016 - 23:23 Antworten
kann ich meinen Vermieter zu einer außerordentlichen fristlosen Kündigung mir gegenüber zwingen, indem ich sage, ich vermiete die Wohnung jetzt unter? Ich nehme an, er duldet keinen Untermieter.
Ich habe im Rahmen der gesetzlichen Kündigungsfrist gekündigt und sehe es nicht ein, 2 der 3 Monate noch zu zahlen. Leider verbietet es der Vermieter, dass ich schon zum 1.4. einen Nachmieter anwerbe, der für mich ab dann übernehmen könnte. Aus mir unerklärlichen Gründen, sucht der Vermieter nun selbst zum 1.6. (also, wenn ich komplett raus bin) einen Nachmieter. Das bringt mir dann auch nichts.
28.02.2016 - 01:50 Antworten
es gibt einfach keine rechtliche Grundlage für Ihren Wunsch, den Vertrag vor Ablauf der gesetzlichen Kündigungsfrist beenden zu wollen.
28.02.2016 - 09:30 Antworten
Gibt es denn bestimmte Bedingungen, zu denen der Vermieter einen Untermieter akzeptieren muss?
07.03.2016 - 15:44 Antworten
In der Wohnung, die wir gemietet haben, gibt es keine Möglichkeiten Internet oder Fernsehen zu benutzen, weil die Leitungen zu alt sind.
Es hat sich herausgestellt als der Techniker von der Internetfirma da war um das Internet anzuschliessen.
Obwohl wir schon zwei mal mündlich und ein mal schriftlich die Verwaltung darum gebeten haben, einen Elektriker rauszuschicken, ist bis heute nichts passiert.
Wir sind schon seit Monaten ohne Internet und möchten so schnell wie nur möglich aus der Wohnung raus, weil es keine Aussicht gibt, dass sich was ändert.
Können wir frislos kündigen?
07.03.2016 - 20:30 Antworten
ich kann Ihnen die Frage nach der Kündigungsmöglichkeit leider hier nicht beantworten. Sie können Ihr Recht auf eine fristlose Kündigung aber hie prüfen lassen.
29.03.2016 - 12:16 Antworten
Ich habe am 26.03.2016 von der Stadtwerke Bochum ein Schreiben erhalten, in welchem mir mitgeteilt wurde, dass der Vermieter (eine GbR) sowohl Strom als auch Wasser über einen längeren Zeitraum nicht gezahlt hat. Dies wurde jedoch über die Nebenkosten monatlich von mir gezahlt (mitsamt der Müllentsorgung etc.).
Die Stadtwerke teilten mir nun mit, dass zum 06.04.2016 die Allgemeinversorgung abgestellt wird. Da ich einen separaten Vertrag mit der Stadtwerke (Gas und Strom) für meine Wohnung habe, betrifft diese Abstellung der Allgemeinversorgung das Treppenhaus-, Keller- und Durchgangslicht (zur Haustür) und die Wasserversorgung. Es soll zum 06.04.2016 nun eine Wassernotversorgung im Keller (der jedoch kein Licht mehr haben wird) eingerichtet werden. Zudem vermute ich, dass dann auch meine Klingel und der Türdrücker nicht mehr funktionieren werden.
Die Hausgemeinschaft hat die Möglichkeit mit der Stadtwerke nun einen gesonderten Vertrag zu schließen, um weiterhin die Allgemeinversorgung zu sichern. Da es sich aber um zwei zusammengelegte Wohnhäuser handelt (das habe ich bei den Stadtwerken in Erfahrung gebracht), die u.a. auch das Durchgangslicht zu den Haustüren teilen, müssten sich 24 Wohnparteien über das Abschließen dieses Vertrages einigen. Bei der Stadtwerke wurde mir mitgeteilt, dass bei einer derart hohen Anzahl von Mietern erfahrungsgemäß kaum eine Möglichkeit besteht eine solche Einigung zu treffen.
Meine Frage ist also nun, ob dieser Grund bereits für eine außerordentliche fristlose Kündigung ausreicht.
Ich danke Ihnen schon mal im Voraus für Ihre Mühe!
29.03.2016 - 13:25 Antworten
danke für Ihren ausführlichen Kommentar. Ich kann Ihnen hier leider nicht das „Ok“ für die Kündigung geben. Ich kann Ihnen daher nur diese Prüfung hier nahelegen.
Ich wünsche alles Gute – vielleicht löst sich die Situation ja noch auf.
29.04.2016 - 20:59 Antworten
gerne wüsste ich Ihren Rat zu folgender Sache.
Ein Freund von mir hat eine Wohnung bezogen mit einer vertraglichen Bindung von 2 Jahren.
Nach Ablauf der 2 Jahre geht das Mietverhältnis in ein Mietverhältnis auf unbestimmte Zeit über.
Er sagte mir, dass er immer den Aufzug in der Wohnung hört, welcher direkt neben seinem Schlafraum fährt und sei dadurch so sehr gestört, dass er nicht schlafen kann.
Nun möchte er dringend ausziehen.
Ich sehe hier nur die Möglichkeit eines Aufhebungsvertrags und ggf zur außerordentlichen Kündigung mit oder ohne gesetzlicher Frist.
Was würden sie in dem Fall raten ?
30.04.2016 - 06:14 Antworten
ich würde den Vermieter um Einsicht und um einen Mietaufhebungsvertrag bitten. Das es einen Aufzug im Haus gibt, war dem Mieter sicher bei Abschluss des Vertrages bekannt.
02.05.2016 - 22:25 Antworten
meine Tochter, die ca 1 Stunde von mir entfernt bei ihrer Mutter lebt, kann ich aus arbeitstechnischen Gründen nur am Wochenende besuchen. Ich würde sie gerne auch unter der Woche sehen und möchte in die Nähe ziehen.
Reicht der Grund zur außerordentlich Kündigung unter Einhaltung der gesetzlichen Frist?
03.05.2016 - 07:45 Antworten
was kann den Ihr Vermieter für diese Situation? In meinen Augen gar nichts und alleine deshalb kann er daraus auch keinen Nachteil erfahren.
Jessica Götzendorfer
10.05.2016 - 09:54 Antworten
ich wohne seit 3 Monaten in einer Genossenschafts-Mietwohnung der WSG. Kurz nach dem Einzug bildeten sich große dunkle Blasen auf den Wänden und Schimmel- Wasserrohrbruch in der Wand. Wand und Boden waren komplett mit Wasser vollgesaugt, 1 Woche später haben sie die Wandt weggerissen und 3 Wochen so gelassen, dann kam ein Installateur, reparierte das Rohr und baute Trocknungsgeräte auf, die seit dem den Staub und Dreck durch die ganze Wohnung blasen. Da ich seit meiner Kindheit an Asthma und an einer starken Stauballergie leide ist es für mich unmöglich dort zu leben, mein Zustand hat sich soweit verschlechtert das ich Nachts bis zu 7 mal wach werde weil ich an Atemnot leide. Meine Frage dazu wie kann ich Fristlos kündigen bzw. welche §-en kann ich in der Kündigung anführen? Gibt es eine Vorlage für solch ein schreiben?
11.05.2016 - 02:28 Antworten
eine Vorlage habe ich nicht für Sie, aber einen Auszug auf dem Artikel oben: „2) Wenn von der Mietsache erhebliche Gesundheitsbeeinträchtigungen für den Mieter ausgehen, z.B. bei starkem Schimmelbefall oder Schadstoffbelastungen (LG Lübeck, Urteil vom 06.11.1997, 14 S 135/97, LG Duisburg, Urteil vom 23.01.2001, Az: 13/23 S 359/00).“
Ann-Kathrin Holland -Jopp
23.05.2016 - 18:04 Antworten
Wir wohnen seit Oktober 2015 in einer Mietwohnung . Im Dezember 2015 haben wir einen Wasserschaden an die zuständige Immobilienfirma.(diese arbeitet stellvertretend für den Vermieter ) weitergegeben . Bis heute (23.05.2016) kamen lediglich ein paar Sachverständiger vorbei um den Schaden zu begutachten . Mittlerweile hat sich der Schaden drastisch verschlimmert (Schimmel, der Boden im Badezimmer welcher mit Kunststoffbelag ausgelegt ist wellt sich bereits) und da unsere „normale“ Raumtemperatur ca. 23-25 °C beträgt, gehen wir davon aus das diese Umstände auf Dauer sehr Gesundheitsgefährdend für uns sein könnten. Nun wollen wir ausziehen!. Besteht für uns die Möglichkeit einer Kündigung mit Verkürzung der Kündigungsfrist (nur 1 Monat statt 3) ?
23.05.2016 - 23:29 Antworten
danke für Ihren Beitrag. Ich kann die Sachlage leider nicht einschätzen. Ich würde Sie bitten, Ihre Kündigungsmöglichkeit hier prüfen zu lassen: http://www.mietrecht.org/beratung/kuendigung-moeglich-mieter/
hier wieder eine besonders individuelle Frage:
Ich wohne in einer 45qm Maisonette Dachgeschoss Wohnung. Die Treppe, die zu meinem Schlafzimmer führt, ist eine sogenannte Spartreppe. Die eine Seite der Treppe führt an der Wand entlang und hat ein Geländer, die Seite die zum offenen Raum, keines. Dieser Zustand alleine ist schon sehr gefährlich.
Nun kommt hinzu dass das vorhandene Geländer extrem locker ist und auch die Treppe selbst stark wackelt.
Diesen Zustand habe ich schon bei Einzug (01.09.2008) bemängelt und mir wurde zugesagt, dass die Treppe repariert wird. Dies ist bis heute nicht geschehen, und über die Jahre hat sich der Zustand natürlich nicht verbessert, im Gegenteil. In der Zwischenzeit habe ich schon selbst notdürftig eine Panele unter die Treppe verbaut und das Geländer mit Panzerband verklebt.
Unfälle sind leider nicht ausgeblieben und wiederholen sich ständig!
Seit ca. 2 Jahren kürze ich deshalb die Miete (5%).
Die Vermieterin war auch schon mehrmals vor Ort (zuletzt Januar 2016) und hat mir wieder zugesichert, dass die Treppe repariert wird. Dies geschieht aber nicht, und wird es wahrscheinlich nach all den Jahren auch nicht mehr.
Nun habe ich die Möglichkeit eine Wohnung zum 01.06.2016 zu beziehen (ja das ist sehr sehr kurzfristig).
Wie ist da nun die rechtliche Lage einer fristlosen Kündigung?
Ich hoffe Sie können mir da weiterhelfen, vielen lieben Dank schon mal im Voraus.
25.05.2016 - 15:29 Antworten
ich würde mir einfach die Frage stellen, warum Sie 7 1/2 Jahre mit dem Problem leben konnten, es jetzt aber nicht mehr 3 Monate aushalten? (Es ist einfach nicht schlüssig und so wird auch Ihr Vermieter argumentieren)
29.05.2016 - 19:45 Antworten
im Januar bekam ich ein Mieterhöhungsschreiben, dass ich so nicht akzeptieren wollte.
Im Februar sendete ich einen Brief zur Teilzustimmung der Mieterhöhung.
Diese wurde in einem Schreiben im April abgelehnt.
Nun droht der Anwalt mit Gerichtsbeschluss. Am Freitag erhielt er meine Zustimmung der Mieterhöhung.
Kann ich mir, trotz dem 1. Eingang zur Forderung im Januar und der Bestätigung zur Mieterhöhung, das Sonderkündigungsgesetz zu Nutzen machen und nun auf den 31.07.16 kündigen?
Oder muss ich Augfrund Ablauf der Überlegungsfrist auf die 3 monatige Kündigungsfrist Rücksicht nehmen?
Vielen Dank im Voraus für Ihre Meinung hierzu.
Beste Grüße Verona Miller
29.05.2016 - 22:43 Antworten
danke für Ihren Beitrag. Ich würde Sie bitten, dass Sie den gesamten zeitlichen Verlauf (mit allen Schreiben) von einem Anwalt sichten lassen. Dieser kann Ihnen verlässlich sagen, zu wann Sie kündigen können.
30.05.2016 - 14:36 Antworten
Wir haben vor einigen Monaten ein Haus zur Miete bezogen. Der Vertrag wurde nach 575 BGB geschlossen. Der Vermieter wollte die Möglichkeit haben das Mietverhältnis binnen eines Jahres zu kündigen falls es Probleme mit uns gibt. Jetzt hat sich leider der Fall ergeben das mein Mann 350 Kilometer weit weg arbeitet und wir noch vor Ablauf eines Jahres ausziehen müssen. Kann ich jetzt einfach kündigen?
ich gehe davon aus, dass Sie in dem Vertrag auf Ihre Kündigungsmöglichkeit verzichtet haben, richtig? Wenn dem so ist, sollten Sie die Wirksamkeit des Zeitmietvertrages prüfen lassen – vielleicht ergibt sich durch einen Fehler die Unwirksamkeit.
07.06.2016 - 16:33 Antworten
ich habe einen Mietvertrag in dem ich mich verpflichtet habe die Wohnung 1 Jahr zu mieten.
Jedoch wusste ich vorher nicht das die Wand zur Nachbarwohnung sehr, sehr dünn ist und ich vom Schlafzimmer aus meine Nachbarn duschen höre,sie beim Toilettengang höre und den Text ihrer Musik verstehe.Grade wenn ich zum Frühdienst muss und deswegen eher schlafen gehe,ist dies sehr stressig.
Ist dies ein Grund für eine Ausserordentliche Kündigung?
Wenn ja,wer legt das fest?
07.06.2016 - 18:19 Antworten
ich kann Ihnen leider nur raten, die Klausel zum Kündigungsausschluss rechtlich prüfen zu lassen. Die Frage ist in meinen Augen eher, ob Sie fristgerecht kündigen können. Wohngeräusche müssen in meinen Augen schon extrem sein, um außerordentlich zu kündigen.
09.06.2016 - 12:11 Antworten
ich bin am 01.05.2016 als Untermieter zu einer Wohngemeinschaft eingezogen (3er WG). Am nächsten Tag (02.05) sagte mir der Hauptmieter (also mein Vermieter), dass er eine neue Wohnung gefunden hat und so schnell wie möglich ausziehen will.
Er hat auf die Schnelle für sein Zimmer jemanden gefunden und den Hauptmietvertrag gekündigt (zum 31.08.2016).
Der neue Mitbewohner kam am Sonntag, den 15.05. Ein paar Tage später hatte mir der andere Mitbewohner auch gesagt, dass er eine andere Wohnung gefunden hat. Sie fand dann auch auf die Schnelle jemanden für Ihr Zimmer.
Schließlich fühle ich mich von dem Hauptmieter betrügen. Wenn ich wüsste, dass er die Wohnung sofort kündigen wird, hätte ich dieses Zimmer (möbiliert) nicht übernommen.
Außerdem konnte ich bei der Áuswahl der neuen Mitbewohner nicht mitwirken und jetzt muss ich die ganze Nacht ihre laute Telefongespräche hören. (beide Mitbewohner sind extrem laut am Telefon).
Wir müssen die Wohnung Ende August abgeben. Die Wohnung ist sehr ungepflegt und ich bin mir sicher, dass beim Umzug viele Schaden verursacht wird und ich kann sogar meine Kaution nicht vollständig zurückbekommen, obwohl ich erst seit kurzem hier wohne.
Darf ich meinen Untermietvertrag außerordentlich und fristlos kündigen, wenn ich zum 01.07 oder zum 15.07 eine neue Wohnung finde ?
Bünyamin Sonuc
10.06.2016 - 11:02 Antworten
ich kann Ihnen hier leider nicht mit Ja oder Nein antworten. Die Situation ist unschön und ich kann Sie gut verstehen. Ihr Hauptmieter hat aber das Recht den Vertrag zu kündigen und wegen den Ruhestörungen Ihrer Mitmieter könnten Sie vielleicht über eine Mietminderung nachdenken. Bitte lassen Sie sich bei Bedarf rechtlich beraten.
Georg David Gänge
23.06.2016 - 20:19 Antworten
Mein Vermieter hat sich vor 6 Wochen unerlaubt Zutritt zu meiner Wohnung verschafft, weil er davon ausging, ich hätte Gäste bei mir, was er nicht duldet. Der Vermieter hat meiner Meinung nach Hausfriedensbruch begangen. Ich fühle mich in meiner Wohnung nicht mehr wohl, da ich damit rechne, dass der Vermieter täglich einfach in der Wohnung stehen kann.
Ich vermute, dass ich zur fristlosen Kündigung greifen kann. Worauf muss ich hierbei achten? Ich habe herausgefunden, dass der Grund zur Frl. Kündigung explizit genannt werden muss. Was muss ich darüber hinaus noch beachten? Muss ich den Vermieter parallel anzeigen, um meine Kündigung wirksam zu machen?
Für Ihre schnelle Hilfe wäre ich sehr dankbar!
24.06.2016 - 07:31 Antworten
Hallo Georg David,
ich kann Ihnen hier leider nicht umfassend schreiben, wie Sie genau vorgehen sollten. Bitte lassen Sie diese Arbeit ggf. von einem Anwalt erledigen. Sie können z.B. dieses Angebot nutzen: Kündigung möglich? (für Mieter)
07.07.2016 - 13:43 Antworten
momentan ist es so, dass ich noch im Ausbildungsverhältnis bin. Ab dem 01.08.2016 werde ich eine Beschäftigungsstelle annehmen. Mein Problem ist nun folgendes:
Ich erhalte zur Zeit mehrere Zusagen und es sind noch nicht alle Fristen abgelaufen, sodass ich mir gern zum Schluss das Beste heraussuchen möchte. Ich würde gern nach Stendal ziehen und muss auch bis nächste Woche den Mietvertrag für eine Wohnung dort unterschreiben. Was ist, wenn ich dann doch eine Stelle in Berlin wahrnehme…..kann ich die Wohnung dann außerordentlich kündigen, da die Strecke ja unzumutbar wäre….?
08.07.2016 - 08:13 Antworten
was könnte Ihr Vermieter dafür, wenn Sie eine Wohnung mieten, dann aber doch in eine anderen Stadt ziehen wollen / müssen?
Ich denke es wäre das klügste, wenn Sie eine Wohnung erst dann anmieten, wenn Sie wissen, wo Sie hinziehen.
13.07.2016 - 19:32 Antworten
ich wohne zusammen mit zwei anderen Mädchen in einer Wohngemeinschaft und wir haben einige Probleme in unsere Wohnung.
Und zwar wurde unsere Wohnung eigentlich vor Einzug kernsaniert aber das nicht ordentlich genug. Die Fliesen auf dem Boden wurden nicht auf Kante verlegt und der Boden ist uneben. Man stolpert sehr leicht oder bekommt die Türen nicht richtig auf. Dann hatten wir einen Wasserschaden und in dem Zimmer war die letzten Monate ein sehr großes Loch, welches nach mehrfachen darum bitten verschlossen worden ist. Dann riecht es im Hausflur sehr stark nach Drogen (Gras) und der Müll liegt im Hof herum und es riecht wirklich unangenehm. Vor kurzem wurde unsere Waschmaschine von 30 auf 90 gestellt und die Wäsche konnten wir wegschmeißen. Gestern wurde unsere Maschine sogar umgeschmissen. Und das klingelschild wird auch ständig abgerissen. Eines der Mädchen wohnt jetzt schon seit zwei Monate hier und hat mehrfach darum gebeten, dass der Vermieter ihr eine Meldebescheinigung aushändigt und es passiert einfach nichts. Die aufgetreten Mängel haben wir bereits unserem Vermieter gemeldet und auf leere Versprechungen können wir nicht mehr warten. Ist es für uns möglich eine fristlose Kündigung anzumelden? Wäre nett wenn sie uns die Frage beantworten könnten.
14.07.2016 - 08:10 Antworten
es ist schwierig zu sagen, ob diese einzelnen Punkte in der Summe genügen, um eine außerordentlich fristlose Kündigung auszusprechen. Ich kann Sie nur bitten, dass Sie Ihre Sachlage hier anwaltlich prüfen lassen.
Tut mir Leid, dass ich Ihnen hier keinen konkreteren Tipp geben kann.
21.07.2016 - 13:07 Antworten
aus beruflichen Gründen habe ich einen Mietvertrag in einem 300km entfernten Ort unterschrieben. Da die neue Anstellung unerwartet kurzfristig nun zu platzen droht (von Arbeitgeberseite her), steht im Raum, ob sich der Mietvertrag der neuen Wohnung trotz Verstreichen der zwei Wochen nach Unterschrift aus besonderem Grund noch kündigen lässt. Angemerkt sei, dass einzig die neue Arbeitsstelle Grund für diesen Umzug wäre. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
21.07.2016 - 13:36 Antworten
die Frage ist: Was kann Ihr Vermieter dafür, dass Sie die Wohnung nicht mehr beziehen wollen/können? Ich würde in so einem Fall immer versuchen, eine einvernehmliche Lösung zu finden (Stichwort: Mietaufhebungsvertrag)
21.07.2016 - 17:55 Antworten
ich lebe in einer 3 er Studenten-WG. Zwei von uns – beide Hauptmieterinnen – haben je eine Untermieterin, da wir durch das Studium immer drei Monate nur in der WG sind und die nächsten drei Monate unsere Untermieterinnen. Das Verhältnis zu meiner Untermieterin war immer freundschaftlich, da sie in meinem Zimmer – mit meinen Möbeln – wohnt, war mir das immer sehr wichtig. Leider ist das Verhältnis komplett gekippt. Der Vertrag ist befristet, aber es handelt sich um ein möbliertes Zimmer. Also kann ich ihr nur außerordentlich kündigen und mich beispielsweise darauf berufen, dass sie laut Zeugen, Dritte in meinem Zimmer hat schlafen lassen?
Im Vertrag steht nur „Das Kündigungsrecht des Hauptmieters richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften, wenn der Untermietvertrag auf bestimmte Zeit geschlossen wurde.“ Den zweiten Satz „Wurde der Untermietvertrag auf bestimmte Zeit abgeschlossen, so kann er vor Ablauf der Untermietzeit nicht ordentlich gekündigt werden,“ haben wir durchgestrichen.
22.07.2016 - 08:10 Antworten
normaler Besuch ist sicherlich kein Kündigungsgrund. Lassen Sie Ihre Kündigungsmöglichkeit im Zweifel anwaltlich prüfen.
21.07.2016 - 20:40 Antworten
Ich bin im Oktober in die jetzige Wohnung gezogen die gegenüber von meiner alten Wohnung liegt. Es ist der selbe Vermieter. Die alte Wohnung bewohnte ich damals mit meinem Freund und als er auszog konnte ich die Miete von knapp 900€ nicht aufbringen. Ich wurde arbeitslos und schließlich Harzt 4 Empfängerin somit wurde meine Miete nicht übernommen. Ich habe lange gesucht aber da ich Haustiere habe war es schwer etwas zu finden. In meiner Notlage bin ich in die kleinere „günstigerer“ Wohnung gezogen. Da ich noch Mietschulden bzw. Schulden von der Nachzahlung der alten Wohnung hatten habe ich mit dem Vermieter ausgemacht im Mietvertrag festgehalten, dass ich diese mit 200€ monatlich abbezahle da ich neue Arbeit gefunden habe. Es steht ebenfalls im Mietvertrag das wenn ich in Verzug mit den 200€ komme er mir 2 Zimmer der Wohnung schließt und ich nur noch in 1 Zimmer mit Küche und Bad wohnen kann mit meinen Haustieren.
Jetzt bin ich wieder Arbeitsuchend geworden und kann diese 200€ von meinen 360€ Harzt 4 nicht bezahlen.
Kann mein Vermieter das von mir verlangen und kann er mir die Wohnung sofort verkleinern?!
Ich hoffe auf eine Hilfreiche Antwort von Ihnen.
Vielen Dank, lg….
22.07.2016 - 08:12 Antworten
ich kann die möglicherweise individualvertraglichen Reglungen Ihres Mietvertrages leider nicht beurteilen. Ich würde Ihnen empfehlen, dass die den Mietvertrag anwaltlich prüfen lassen.
31.07.2016 - 22:07 Antworten
in unserem Mietvertrag ist eine ordentliche Kündigung erstmals zum 30.10.2016 zulässig.
Jetzt ist es so, dass die Wohnung in Berlin ist und wir wegen unserem Studium in eine andere
Stadt ziehen. Das Studium beginnt schon im September.
Zählt der Umzug wegen eines Studium als außerordentliche Kündigung?
In gewisser Weise ist es ja wie aus beruflichen Gründen.
01.08.2016 - 06:50 Antworten
Sie sollten sich fragen, was Ihr Vermieter mit dem Studienbeginn zu tun hat? Ich würde eher versuchen eine einvernehmliche Lösung zu finden, z.B. über einen Nachmieter.
01.08.2016 - 10:17 Antworten
Mir wurde meine Wohnung gekündigt. Mein Sohn ist physisch krank und ist nachts
Öfter sehr laut. Ist das rechtens?
01.08.2016 - 11:05 Antworten
Ich lebe derzeit in einer Wohngemeinschaft. in welcher der Vermieter eine Kündigung des einzelnen Mieters ausschließt. Ein Auszug ohne Fortzahlung der Miete kann nur durch einen Nachmieter gewährleistet werden.
Nun ist es so, dass ich vor knapp 1 Monat erfahren habe, dass ich schwanger bin und daher nicht in einer WG leben kann.
Nun meine Frage: Falls ich keinen Nachmieter finde, kann ich in diesem Fall außerordentlich kündigen?
01.08.2016 - 14:47 Antworten
zu Ihrer Frage gibt es auf Mietrecht.org bereits einen Artikel, siehe: Ändert eine Schwangerschaft die Kündigungsfrist einer Wohnung?
Sarah Hummig
02.08.2016 - 11:46 Antworten
Diesen Artikel kenne ich bereits. Aus diesem geht leider nicht hervor, ob sich ein außerordentliches Kündigungsrecht im Falle einer WG rechtfertigt. Können Sie mir darüber etwas sagen?
02.08.2016 - 17:31 Antworten
die Unterschiede zwischen einer Einzimmerwohnung (zum Beispiel) und eine WG können ja durchaus fließend sein. Ich würde an Ihrer Stelle nach entsprechender (WG) Rechtsprechung suchen oder mich dazu rechtlich beraten lassen.
09.08.2016 - 07:45 Antworten
Ich würde mich sehr über eine Antwort auf eine Frage über mein momentanes Problem freuen.
Letztes Jahr sind wir ( 2er wg) in eine Zweizimmerwohnung mit befristeten Vertrag bis 1.10.2016 gezogen und sind momentan schon auf der Suche nach einer neuen Wohnung. Nun hat mir heute mein Vermieter mitgeteilt (mit dem wir den Vertrag geschlossen haben) das er eine fristlose Kündigung für unsere Räumlichkeiten erhalten habe da die Benachrichtigung an die Hausverwaltung,von der er die Wohnung welche er an uns untervermietet hat, über einen untermietvertrag (mit mir) zu spät erfolgt sei. Nun ist meine Frage was das konkret für mich/uns heißt? Stehe ich nun auf der Straße oder wie lange habe ich Rechtlich Zeit mir etwas Neues zu suchen? Was wäre die geschickteste Handlung jetzt?
09.08.2016 - 17:27 Antworten
ich würde mich an Ihrer Stelle rechtlich beraten lassen. Sie haben einen (Unter)Mietvertrag mir Ihrem Vermieter. was dieser wiederum mit seinem Vermieter macht, ist in erster Linie seine Sache.
Nehmen Sie zusätzlich Einblick in Ihren Vertrag – was ist dort für einen solchen Fall vereinbart?
10.08.2016 - 17:23 Antworten
bei mir besteht momentan folgende Situation:
Ich habe einen Mietvertrag, bei dem ich zwei Jahre auf das Kündigungsrecht verzichte (steht in meinem Mietvertrag). Vorher habe ich in dem selben Haus in einer anderen Wohnung gewohnt, d.h. insgesamt wohne ich jetzt schon 4 Jahre in diesem Haus. In meiner aktuellen Wohnung wohne ich seit dem 1.1.2015, und kann demnach erst nach Ablauf von 2 Jahren + 3 Monate Kündigungsfrist kündigen.
Vor 2 Monaten haben mein Expartner (der nicht bei mir wohnt) getrennt, und ich habe massive Drohungen erhalten, die ich bei der Polizei auch zur Anzeige gebracht habe (Anzeige liegt schriftlich als Beweis vor).
Ich möchte gerne umziehen, da ich aus Angst nicht mehr in meiner Wohnung wohnen kann, und es für mich eine sehr große psysische Belastung darstellt.
Kann ich dies als Grund angeben, damit ich nicht mehr bis zum 31.3.2017 an diese Wohnung gebunden bin?
Selbstverständlich würde ich solange in der Wohnung wohnen bleiben, bis ich meinem Vermieter einen Nachmieter vorgestellt habe, der den Anforderungen meines Vermieters entspricht, und den Mietvertrag unterschreiben würde?
Oder muss ich hier trotzdem bis zum 31.3.2017 in meiner Wohnung wohnen bleiben?
11.08.2016 - 10:38 Antworten
danke für Ihren Beitrag. Die Frage dabei ist, was kann Ihr Vermieter für die „psychischen Belastungen“ und würden diese sich einstellen, wenn Sie umziehen.
Ich würde an Ihrer Stelle erstmal die einvernehmliche Lösung über einen Nachmieter ansprechen. In der Regel würd der Vermieter nichts dagegen haben, Sie zu entlassen, wenn ein passender Nachmieter gefunden wurde.
18.08.2016 - 06:48 Antworten
Wir haben unser Mietverhältnis (Wohnung) fristgerecht zum 01.11. gekündigt, da es uns nicht weiter möglich ist mit unserer Vermieterin unter einem Dach zu wohnen. Ständig werden wir beobachtet, bevormundet oder es wird sich über alles erdenkliche beschwert. Seit dem wir gekündigt haben, werden wir nun ständig durch irgendwelche Umbau/ Erneuerungsmaßnahmen belästigt.
Fenster streichen, Garten umgraben (der uns zur alleinigen Nutzung zusteht), Geländer der Terrasse streichen und und und. Ist es uns möglich aufgrund des unwiderruflich zerrütteten Verhältnisses zusätzlich außerordentlich zu kündigen, und wenn ja – zu welchem Datum?
18.08.2016 - 08:47 Antworten
ein angespanntes und schwieriges Verhältnis zum Vermieter wird m.M. nach nicht genügen, um außerordentlich (fristlos) zu kündigen.
24.08.2016 - 14:18 Antworten
wir, mein Freund und ich, wohnen seit 1 Jahr in einer sehr schönen Wohnung. Seit nem halben Jahr werden wir von den Nachbarn über uns ständig beleidigt. Unser Vermieter weiß darüber auch bescheid. Nun kam es vor kurzem zu einem Vorfall. DIe Nachbarin über uns hat meinen Freund körperlich Verletzt, dieser hat es auch zur Anzeige gebracht und Zivielrechtlich soll es auch verfolgt werden. Wir haben nun Angst aus unserer Wohnung oder in unsere Wohnung hineinzugehen. Es ist für uns unzumutbar weiter dort zu wohnen.
Wäre dies ein Grund für eine fristlose Kündigung?
24.08.2016 - 14:35 Antworten
ich kann Ihnen hier leider nur einen Prüfung der Kündigungsmöglichkeit empfehlen.
24.08.2016 - 19:20 Antworten
Ratsuchend hier folgendes Szenario:
Altbauwohnung an sich superschön und top Lage, ABER: die Tapeten/Putz blättert ab seitdem neue Kunststofffenster in 2 Räumen sind. Allgemein ist die Wohnung nicht im besten Zustand. Kann ich fristlos aus dem Mietvertrag raus?
26.08.2016 - 10:17 Antworten
es kommt auf den Einzelfall und das Ausmaß an. Wurden die Fenster in der letzten Woche eingebaut und nun rieselt es täglich von der Wand, ist die Sache anderes zu werten, als wenn die Modernisierung vor 6 Monaten erfolgt und Sie seither mit dem Mangel leben.
29.08.2016 - 18:51 Antworten
zu Anfang des Jahres bin ich in eine Altbauwohnung aus den circa 60er Jahren gezogen. Es hat sich herausgestellt, dass diese extrem helhörig ist – sprich ich höre die elektrische Zahnbürste des Nachbarn von oben, sowie jeden seiner Schritte. Ich dachte zuerst ich werde mich schon daran gewöhnen, aber die persönlichen Geräusche sind einfach nicht vergleichbar mit z.B. Zuggeräuschen, Strassengeräuschen etc. Diese werden durch die neuen Fester sehr gut gedämt. Jetzt habe ich etwas passendes neues gefunden. Kann ich jetzt nach circa 8 Monaten ausserordentlich Kündigungen? Welche Nachweise, Argumentationen müsste man erbringen?
30.08.2016 - 06:56 Antworten
eine außerordentliche fristlose Kündigung wegen „Hellhörigkeit“ nach 8 Monaten Wohndauer halte ich für unrealistisch. Im Zweifel sollten Sie dazu anwaltlichen Rat einholen.
05.09.2016 - 12:25 Antworten
wir möchten eine außerordentliche Kündigung vornehmen. Der Grund: Seit ca 8 Wochen ist unser Abflußrohr verstopft. Wir haben den Vermieter gebeten Abhilfe zu schaffen. Nichts geschah. Nach mehreren SMS Nachrichten unsererseits wurde nicht reagiert. Nach dem Anruf meines Mannes, dass sich das Problem noch nicht gelöst und wir auch mit Abflußreiniger nichts ausrichten können, legte er mitten im Gespräch auf. Die schriftliche Aufforderung unsererseits an ihn kam mit dem Vermerk: Nicht zustellbar! zurück. Wir können ihn nicht mehr erreichen, weder schriftlich noch mündlich. Wir haben es satt, unser Geschirr im Badezimmer abzuwaschen und möchten ohne Einhaltung der Kündigungsfrist eine außerordentliche Kündigung vornehmen. Ist das rechtlich in Ordnung oder was müssen wir beachten. Eine Mietminderung haben wir nicht vorgenommen.
05.09.2016 - 17:15 Antworten
ob Sie kündigen können, sollten Sie anwaltlich einschätzen lassen, z.b. hier.
11.09.2016 - 15:33 Antworten
ich wohne seit August 2016 in einer WG. Diese besteht aus 4 Personen: einem jungen Mädchen und der Vermieterin mit ihrem Verlobten. Wir nutzen alles gemeinsam. Allerdings sind die Nutzungen für das junge Mädchen und mich sehr stark eingeschränkt. Wir dürfen in der Küche nur ein kleines Regal nutzen (was wir uns teilen müssen) und im Bad auch nur sehr wenig. Im Flur darf nichts von uns stehen und auch ansonsten sollte wenn möglich nichts von uns rum stehen, außer in unserem Zimmer. Dann gab es bereits bei meinem Einzug ein Problem, angeblich hätte ich das Haus sehr unordentlich und dreckig verlassen und sie haben sich sehr darüber aufgeregt. Nach einem klärendem Gespräch schien das Thema abgehakt zu sein, zumindest laut dem Verlobten der Vermieterin. Dann, nach ca. 2 Wochen, ohne jegliche Anmeldung haben sie mir eine Mahnung deswegen geschrieben und zudem mich für Sachen beschuldigt, die ich nicht getan habe oder z.B. einmal die Wäsche in der Waschmaschine vergessen usw.. Seitdem benehmen sie sich sehr merkwürdig und scheinen alles zu kontrollieren was ich mache oder tue. Wie gesagt wohne ich mit ihnen zusammen. Der Verlobte meiner Vermieterin ist jeden Tag fast ununterbrochen zu Hause und beobachtet mich und immer wenn etwas nicht nach „ihrer Nase“ geht kommt er zu mir und sagt mir dieses. Dinge, die sie mir vor Einzug versprochen haben wurden zudem nicht eingehalten. Für mich ist es ein ziemlicher Vertrauensbruch wie sie sich verhalten und sie lassen auch nicht mit sich reden. Ist es hier möglich eine außerordentliche Kündigung zu schreiben? Für mich ist es mittlerweile auch eine psychische Belastung, da ich nicht die Möglichkeit habe, mich wohl zu fühlen, sondern einem Dauerstress dort ausgesetzt bin.
12.09.2016 - 09:47 Antworten
im Zweifel könnten Sie Ihre Sachlage rechtlich prüfen lassen. Ich persönliche halte „ein Gefühl beobachtet und kontrolliert zu werden“ nicht für einen außerordentlich fristlosen Kündigungsgrund.
27.11.2016 - 22:15 Antworten
ich wohne jetzt seit 2 Jahren in meiner Wohnung. Als ich hier eingezogen bin war eine Wand im Wohnzimmer nass. Der Schaden wurde behoben und erstmal war alles gut. Nach einiger Zeit ist die Wand das 2. Mal nass geworden. Gleiches Spiel, wurde behoben. Jetzt ist die Wand das dritte mal nass und ich habe die Lust verloren hier weiter zu wohnen. Jetzt ist die Frage ob man die ausserordentliche Kündigung benutzen kann um sofort ausziehen zu können oder ich die 3 Monate warten muss.
28.11.2016 - 11:23 Antworten
lesen Sie am besten diesen Teil im Artikel: „Die Fortsetzung des Vertrages muss „unzumutbar“ sein!“.
29.11.2016 - 14:01 Antworten
wir sind vor wenigen Monaten in eine neue Wohnung gezogen.
Die Vermieter durften – da es ein Neubau ist und einiges nicht abgeschlossen ist – mit unserer Zustimmung einen Schlüssel behalten.Wir wurden die erste Woche noch über Handwerker besuche informiert/gefragt ob das i.O. wäre.Ab da wurde unsere Wohnung regelmäßig während unserer Arbeitszeit durch Vermieter und/oder Dritte betreten ohne uns zu informieren.
Die Wohnung wurde seitens Vermieter Bekannten usw. vorgeführt (Lichter angelassen, elektr. Rollädenschalter nicht ausgeschaltet). Da wir durch die Bauphase regelmäßig saugen/putzen fallen Matschspuren od. ähnl. sofort auf. In einem Schreiben baten wir um Unterlassung und um vorherige Absprache. Das Schreiben wurde ignoriert, wir erhielten daraufhin einen Besuch der Vermieter und eine Kündigung (ohne Grund, nicht unterschrieben). Auf die Bitte, die Wohnung zu verlassen wurde man ausgelacht „Mein Haus, kann machen was ich will“. Nach mehrmaliger Aufforderung und Androhung dass wir die Polizei rufen verließen sie endlich die Wohnung. Der Ersatzschlüssel wurde trotz mehrmaligen Aufforderungen nicht herausgegeben, wir haben das Türschloss gewechselt. Zitat „Ohne richterlichen Beschluss gibts den net, der Schlüssel ist unser Eigentum.“ Als dann mit der Leiter über den Balkon eingestiegen wurde hat es uns gelangt und wir haben die Vermieter nochmals ermahnt. Daraufhin wurde ich massiv beleidigt, was mich komplett aus der Bahn geworfen hat. Solche Sprüche will ich nicht ausprechen oder schreiben.
Aktuell gehen wir den Vermietern so weit es geht aus dem Weg und zahlen normal unsere Miete weiter. Wenn ich nicht Hallo sage brüllt mein Vermieter die ganze Straße zusammen und ruft meinen Namen lauthals. In wenigen Tagen ziehen wir aus. Fristlos.
29.11.2016 - 18:28 Antworten
Carlos W. Anding
14.12.2016 - 00:00 Antworten
wir – verheiratet – , aus dem Ausland kommend, haben aus beruflichen Gründen zum 01.10.2015 einen unbefristeten Mietvertrag, mit 2-jährigem Verzicht auf eine Kündigung, unterschrieben. Im Frühjahr 2017 werde ich durch meine Arbeitgeber nach England versetzt.
Unsere Frage: Können wir die Wohnung außerordentlich kündigen? Ich bin kein Beamter oder dem Militär angehörend.
14.12.2016 - 17:43 Antworten
die Gegenfrage des Vermieter lautet, warum schließen Sie einen Zweijahresvertrag ab und wollen sich dann nicht an die Vereinbarung halten. Bitte lassen Sie die Kündigungsmöglichkeit ggf. hier prüfen.
22.12.2016 - 10:52 Antworten
ich habe eine Eigentumswohnung und damit mein Hauptwohnsitz in Berlin. Aus beruflichen Gründen bin ich in Hamburg tätig und habe hier eine kleine 1-Zimmer Wohnung als Zweitwohnsitz seit dem 01.01.2016 gemietet. In dem Mietvertrag steht es, der Mietverhältnis darf bis zum 30.11.2017 nicht gekündigt werden.Danach gibt es eine Kündigungsfrist von 3 Monaten. Jetzt wurde die Firma verkauft in der ich in Hamburg angestellt bin und wegen Restrukturierung wird meine Stelle mir gekündigt. So werde ich mich in Berlin arbeitslos melden da dort mein Hauptwohnsitz. Kann ich in dieser Situation meine Wohnung in Hamburg außerordentlich Kündigen oder muss ich während der Arbeitslosigkeit doch die Miete weiterzahlen?
29.12.2016 - 18:44 Antworten
Hallo Frau Bozena,
mein Tipp für Sie: Kündigung möglich? (für Mieter)
11.01.2017 - 20:02 Antworten
Ich bin für ein Studium weggezogen und möchte das Studium beenden, da ich gemerkt habe,dass ich mich dafür nicht eigne.leider kann ich vertraglich meine Wohnung erstmals zum 31.08.17 kündigen. Einzug war der 16.09.16
Im Vertrag steht: Das Kündigungsrecht des Mieters und des Vermieters richtet sich nach den gesetzlichen Vorschriften.Die Vertragsparteien sind sich darüber einig,dass das Recht zur ordentlichen Kündigung des Mietvertrages für jeden Vertragspartner jedoch erstmals zum 31.08.17 möglich ist. Nicht von dieser abrede betroffen ist das recht zur außerordentlichen fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund.
Ist es für mich möglich,vorher aus dem Vertrag zu kommen? Aufgrund des Studienabbruchs?
11.01.2017 - 21:50 Antworten
ob eine Kündigung möglich ist, könnten Sie hier prüfen lassen: http://www.mietrecht.org/beratung/kuendigung-moeglich-mieter/
Katharine Kunze
18.01.2017 - 17:49 Antworten
Ich bin seit dem 01.01.2017 in eine kleine 2 Zimmer Wohnung gezogen.
Im Mietvertrag steht das beide Parteien wechselseitig für 1 Jahr auf ihr Recht zur Kündigung verzichten.
Von dem Verzicht bleibt aber die außerordentliche Kündigung aus wichtigen Grund und die außerordentliche Kündigung mit gesetzlicher Frist unberührt.
Ich habe vor zwei Wochen erfahren das ich Schwanger bin und muss deshalb in eine größere Wohnung ziehen. Gibt es denn bei einer außerordentlichen Kündigung mit wichtigen Grund eine Frist die man einhalten muss oder kann man die mit dem Vermieter ausmachen?
18.01.2017 - 18:09 Antworten
wie kommen Sie darauf, dass eine Schwangerschaft eine außerordentliche Kündigung rechtfertigen würde? Mein Tipp: finden Sie mit Ihren Vermieter eine einvernehmliche Lösung über einen Mietaufhebungsvertrag.
31.01.2017 - 22:05 Antworten
Mit großem Interesse habe ich die Beiträge gelesen, allerdings keine klare Antwort auf meinen, sehr individuellen Fall, gefunden.
Hintergrundinformation: ich bewohne eine Keller Wohnung und im Oktober bzw. nun im Januar hat mein Vermieter einen Anbau ans Schlafzimmer angekündigt, welcher die zwei Fenster im Schlafzimmer verdecken – und nur durch Oberlichter zwecks Lichtspende „ergänzt“ werden sollen.
Ich habe meinen Mietvertrag daraufhin ordentlich zum 30.04. gekündigt (Frist von 3 Monaten).
Der Mietvertrag meiner neuen Wohnung beginnt bereits zum 01.02.. Nun habe ich für den Rest der Mietlaufzeit zwecks Verhinderung der doppel-Belastung einen potentiellen Zwischenmieter gefunden. Eine solche Zwischenmiete hat mein noch Vermieter allerdings abgelehnt, ohne einen Grund zu nennen.
Meine Frage daher: besteht ein außerordentlichen Kündigungsrecht (fristlos oder geringeren Laufzeit als 3 Monate) aufgrund der angekündigten „Modernisierung“/Umbau oder ein Kündigungsrecht aufgrund der Nicht-gegebenen Zustimmung für die Untervermietung?
01.02.2017 - 11:10 Antworten
ich kann an dieser Stele leider nicht all zu weit ausholen. Recherchieren Sie am besten konkret zu Ihren Fragen oder lassen Sie Ihre Möglichkeit der Kündigung hier prüfen.
29.03.2017 - 22:50 Antworten
ich bin Student und wohne zurzeit in einem Untermieterverhältnis mit einer anderen Person. Ich habe dort ein Zimmer gemietet und hatte nun vor ca 3-4 Wochen ein Problem mit meinem Mitbewohner/ Vermieter. In den Semesterferine bin ich am 24.02.2017 nach Hause gefahren (liegt ca. 300km von meinem Studienort entfernt). Am Freitag Abend schreibt mir mein Vermieter ich solle meine Zimmertüre aufschließen, dass der Heizungsableser hinein könne, wenn ich dies nicht bis um 10 Uhr morgens am Samstag, den 25.02 täte würde er mir die Türe aufbrechen. Ich möchte hier anmerken, dass ich von ihm nie von einer solchen Inspektions erfahren oder unterichtet wurde.
Am nächsten Tag ( Sonntag, den 26.02.2017) teilte er mir mit, dass er an einem weiteren zusammenwohnen nicht interessiert sei. Daraufhin habe ich eine ordentliche Kündigung eingereicht, da ich diesen Zustand nicht mehr weiter ertragen wollte. Er hat der Kündigung zugestimmt. In der darauffolgenden Woche bin ich schließlich zu meiner Wohnung gefahren und es hat sich herausgestellt, dass er das Zimmer aufgebrochen hat. Nach diesem Vorgang hatte ich mit ihm eine Unterredung und wir einigten uns darauf, dass einen Nachmieter sucht um die Mietzeit evtl. zu kürzen. (7.03.2017)
Nun habe ich bis zum 21.03 nichts von ihm gehört, nichts von der jetzigen Lage, nichts von der Lage im Nachmietersuchprozess. Daraufhin habe ich ihm mehrer Nachrichten geschrieben was den nun der Stand zur Zeit sei und ihn mehrfach aufgefordert mich zu Kontaktieren. Da hier auf meine Nachrichten nicht geantwortet wurde, schickte ich im am 24.03 postialisch eine außerordenliche fristlose Kündigung zu um das Mietverhältnis bereits am 31.03 zu kündigen. ( Straftat liegt vor: Hausfriedensbruch wie bereits oben beschrieben und auch der Vorsatzt ist durch Nachrichten belegt).
Nun hat er sich bei mir gemeldet und aktzeptiert die frsitlose Kündigung nicht und pocht auf die davor ausgesprochene ordentliche Kündigung.
Danke bereirts im Vorraus
Ich habe unterdessen ein neues Zimmer gefunden
30.03.2017 - 11:37 Antworten
ich würde an Ihrer Stelle die Wirksamkeit Ihrer ausgesprochenen Kündigungen hier prüfen lassen.
02.04.2017 - 18:25 Antworten
meine Freundin und ich haben Anfang März eine Wohnung zusammen bezogen. Im Vertrag wurde eine Sperrfrist für ordentliche Kündigungen von 12 Monaten fixiert. Wobei der Vermieter in diesem Zusammenhang sofort versicherte, dass die bei guten Gründen natürlich keinen Bestand habe. Man habe die Klausel nur inkludiert, damit Mieter die Wohnung nicht intentional als Zwischenstation nutzen.
Nun hat sich folgendes ereignet: zum Einen hat mein Vater gleich mehrere Schlaganfälle erlitten und wird als Pflegefall nach Hause kommen. Zum Anderen wird der Arbeitsvertrag meiner Freundin in ein paar Monaten nicht verlängert werden.
Dies stellt uns vor dieses Problem: Ich muss nach Hause ziehen (über 100km von unserem jetzigen Wohnort zum Wohnort meiner Eltern), um meiner Mutter mit meinem Vater zu helfen. Meine Freundin kann und will die Wohnung natürlich nicht alleine finanzieren – schon gar nicht, wenn sie womöglich arbeitslos wird. Sie würde entweder mit zu mir ziehen oder zu sich nach Hause (mehrere hundert km entfernt).
Wie ist unsere Verhandlungsposition? Wie bereits erwähnt haben wir ein eher warmherziges und wohlwollendes/engagiertes, älteres Vermieter-Ehepaar. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die sich arg querstellen. Nichtsdestotrotz, wie gehen wir die Sache am Sinnvollsten an? Schließlich möchte ich frühzeitig den Vermieter informieren, jedoch wird zumindest meine Freundin noch 1,2 Monate hier wohnen bleiben. Natürlich besteht für sie die Möglichkeit einen neuen Job zu suchen. Diesen wird sie aber dann bei sich oder in der Nähe meiner Eltern finden wollen, da sie an unserem aktuellen Wohnort ohne mich nichts mehr hält.
Wann kann man mit einer außerordentlichen Kündigung verfahren und wann mit einer außerordentlichen Kündigung mit gesetzlicher Kündigungsfrist? Kann es dann sogar sein, dass der Vermieter uns dann eher früher als später raushaben möchte?
Wie ist rein gesetzlich unsere Verhandlungsposition?
02.04.2017 - 18:30 Antworten
ich würde dem Vermieter die Situation schildern und um Aufhebung des Vertrages zu Datum X bitten. Sie können parallel anbieten einen Nachmieter zu suchen oder das Mietvertragsende von der Nachmietersuche abhängig machen.
Wenn Sie alleine nicht weiterkommen, können Sie die rechtliche Lage hier prüfen lassen.
07.04.2017 - 23:46 Antworten
1. mein – vor einem guten Dreiviertel Jahr eingezogner – Nachbar und ich haben uns ständig in den Haaren wegen der Parkplatzsituation
2. ich habe den Job gewechselt und verdient nur noch knapp die Hälfte, was es für mich fast untragbar macht die Wohnung zu behalten.
3. ich habe meiner Vermieterin bisher 4 nachmieter vorgeschlagen und die lehnt jeden nach und nach ab, bzw. wartet so lange mit dem entscheidet bis diese bereits eine andere Wohnung haben. Den einen lehnte sie sogar mit den Worten „nee, der geht net“ ab!
Ich weiß nicht weiter, ich bin langsam echt fertig, da es extrem anstrengend ist überhaupt jemand zu finden der in ihr Auswahlkriterium fällt. Bei 500€ warm will sie jemand mit einem Nettoeinkommen von 1600€ und wenn ich jemand finde der passt wird er trotzdem abgelehnt.
Langen denn die ersten 2 Gründe aus um außerordentlich zu kündigen? Ich mache fast nur noch Schulden wegen dieser Miete. Da ich nur noch knapp 100€ im Monat habe um mich selbst zu versorgen.
10.04.2017 - 13:07 Antworten
die Lösung ist in meinen Augen die ordentliche Kündigung mit dreimonatiger Frist.
17.04.2017 - 07:02 Antworten
meine Frau und ich sind im Dezember 2015 in eine 3-Zimmer-Wohnung (3-Parteien-Haus) eingezogen. Zu diesem Zeitpunkt wurde bereits kommuniziert, das eine Erweiterung der Wohnung im Jahr 2016 stattfinden soll. (Entwurfspläne etc. wurden uns beim Einbau schon vorgelegt). Somit sind wir unter der Prämisse der zeitnahen Erweiterung eingezogen, auch mit dem Wissen, das die Wohnung für einen wahrscheinlich einmonatigen Zeitraum nicht bewohnbar sein wird.
Die Baugenehmigung ist nun bereits seit mind. 05-2016 beim LBK. Auf Rückfragen beim Vermieter werden wir darauf vertröstet, das wir Rückmeldung bekommen, sobald die Behörde die Genehmigung bearbeitet hat. Allerdings ist es offensichtlich, das der „älterer Vermieter“ grundsätzlich Probleme hat, zeitnah Anliegen der Mieter zu bearbeiten. Auch im Gespräch mit den Mietern hat er mehrfach erwähnt, das die „bösen Behörden“ andauernd noch Unterlagen von Ihm einfordern.
Vermutlich wird der Umbau dieses Jahr genau in die Geburt unseres Kindes fallen. Der Vermieter ist darüber informiert, hält aber an seinen Plänen fest.
Reicht das nach „1) Wenn der Gebrauch der Mietsache nicht oder nicht rechtzeitig gewährt wird oder wieder entzogen wird gem. § 543 II Nr. 1 BGB.“ für eine außerordentliche Kündigung, da der Umbau noch nicht stattgefunden hat?
Können wir die Modernisierungsmaßnahmen nach der Anküdigung wegen Schwangerschaft bzw. Geburt mit Hilfe eines Härtefallantrags blockieren. Wie wird hier die Unversehrtheit des Säuglings bewertet, der in eine komplett umgebaute und frisch renovierte Wohnung einziehen soll, in der es diverse Ausdampfungen von Baustoffen etc. geben wird, die wir nicht einmal kennen werden. Kann ich den Vermieter auf Vorlage aller eingesetzen Stoffe verpflichten? Ganz zu schweigen von der Tatsache, das wir für einen unbekannten Zeitraum mit dem Säugling in ein Hotel ziehen müssten.
Ok, das waren dann doch mehr als zwei Fragen ;-).
19.04.2017 - 10:40 Antworten
danke für Ihren Beitrag. Ich kann Ihnen leider nur raten, Ihren Einzelfall und vor allem die genaue mietvertragliche Vereinbarung anwaltlich prüfen zu lassen.
25.04.2017 - 15:54 Antworten
Hallo Herr Hundt, auch ich hätte eine Frage.
Ich habe einen Mietvertrag unterschrieben mit einer Mindestmietdauer von einem Jahr. Der Mietbeginn war der 15.4.17. Ich habe die Wohnung auch bei einem Besichtigungstermin grob in Augenschein genommen. Um einen Schlüsselübergabetermin zu bekommen musste ich die Kaution sowie die Hälfte der Monatsmiete (15.4.17 war Mietbeginn ) erst bezahlen und den Mietvertrag unterschreiben und an den Vermieter zurück senden. Nun kam der Tag der Schlüsselübergabe. Dieser war 5 Tage vor Mietbeginn. Da fiel mir dann einiges auf, was ich bei der groben in Augenschein nahme der Wohnung nicht sehen konnte. Es gehen in der gesamten Wohnung kein einziger Aussenrollo ordentlich auf oder zu. Die Klospülumg ist defekt. Schimmelbefall im Schlafzimmer über der Bodenleiste sowie in dem Kinderzimmer wo der Rollladen Schacht ist, ist es komplett 2 cm breit ca offen nach außen. Ich war schockiert denn natürlich habe ich nicht bei Besichtigungstermin gesehen da ich ja da nicht die Klospülumg betätige oder die Rollladen auf und zu mache. Auch im Haus selbst ( 6 Parteien Haus ) ist es dreckig obwohl im Mietvertrag drin steht man muss im Wechsel mit dem Nachbar Hausordnung machen. Da wurde definitiv seit Jahren nicht geputzt. Ich habe dem Vermieter dies auch alles so noch vor Mietbeginn per Einschreiben schickt mit der Bitte um einen Rücktritt des Mietvertrages. Habe ich denn da eine Chance? Bin natürlich so nicht am 15.4. 17 in diese Wohnung gezogen. Bitte um Hilfe
25.04.2017 - 15:57 Antworten
hier eine Hilfe für Sie: Kündigung möglich? (für Mieter)
26.04.2017 - 15:01 Antworten
Ich habe ein Mieter, der aus dem Ausland kommt. Am 01.03. fing der Mietvertrag an, nun möchte der Mieter wieder kündigen (zum 30.04), weil er wieder in sein Heimatland zurückkehren möchte. Nun meine Frage, ist eine Auswanderung ein Grund für die – nicht – Einhaltung der Kündigungsfrist? Darf ich dann trotzdem als Vermieter auf meine Frist bestehen?
29.04.2017 - 15:53 Antworten
ein Umzug in ein anderes Land ist in meinen Augen kein außerordentlich fristloser Kündigungsgrund.
Susi Tettenborn
01.05.2017 - 19:06 Antworten
folgende Situation: Ich bin im November 2016 mit dem Notarzt ins Krankenhaus eingeliefert worden. Man hat COPD 4 diagnostiziert. Im November dieses Jahres bewohnen wir seit 20 Jahren ein Haus zur Miete. Bei Renovierungsarbeiten, wurde Schimmel hinter einer Wand – Vertäfelung entdeckt. Es wurde versucht von einem Maler zu beseitigen, bei Außentemperaturen von 14° minus wurden bei der Außenwand – Innenseite 3° minus gemessen, und das, obwohl die Heizung im Winter auf 2 stand.
Wir haben den Raum 2 Tage voll aufgeheizt, dann wurde der Maler tätig…der Maler meinte, es würde nichts bringen…da müsste eine ordentliche Dämmung von außen vorgenommen werden.
Der Vermieter sagt uns, wir müssten mehr lüften. Sicherlich ist uns klar, das eine tägliche Stoßbelüftung richtig ist. Wie sieht die Rechtslage aus, vorzeitig aus dem Mietvertrag zu kommen?
05.05.2017 - 13:47 Antworten
kann mein Vermieter obwohl ich die Heizkostenabrechnung von 2015 noch nicht erhalten habe, mir deshalb außerordentlich kündigen? Das Problem, es wird für 2014 und 2015 (2014 habe ich bar bez., kann aber den Beleg nicht finden) eine Forderung von 992€ für rückständige Heizkosten gefordert. Ich wohne in dieser Wohnung seit 24 Jahren.
06.05.2017 - 18:49 Antworten
Hallo S. Mühlberger,
hier eine Hilfe für Sie: http://www.mietrecht.org/nebenkosten/zahlungsverzug-nebenkostennachzahlung/
16.05.2017 - 21:51 Antworten
Wir würden unsere Wohnung gerne kündigen, und schnellst möglich raus kommen aus dem Vertrag. Eine neue Wohnung haben wir bereits gefunden.
Wir wohnen in einem sechs Parteien Haus, Unter uns wohnt der Miteigentümer des Hauses. Dieser bringt sehr viel Unruhe rein. Er hört immer laut Techno Musik Mitten in der Nacht, schreit rum und droht den Leuten das er sie raus wirft, teilweise sogar beleidigend. Es wurde auch schon mehrmals die Polizei gerufen ebenso ist ein Lärmprotokoll erstellt worden, da dies doch sehr häufig vorkommt. Das Ganze ging ab September los, seit Januar haben wir die Miete gemindert.
Nun ist meine Frage welche Kündigungsgrund angegeben werden soll, Beleidigung oder Ruhestörung? Gibt es dazu auch eine Vorlage?
feliksverkauft@arcor.de
18.05.2017 - 12:09 Antworten
Sie geben vielen Leute tolle Ratschläge, ich hoffe Sie helfen mir auch 🙂
Zu meiner Wohnsituation, ich wohne quasi mit meinem Vermieter in einer WG. Bad und Toilette teilen wir, eine Küchenzeile habe ich separat für mich. In meinem Mietvertrag stand drin, dass ich eine Küche mit nutzen darf, nun habe ich an meiner Küchenzeile, weder einen Wasseranschluss, noch ein Spülbecken. Ich muss in der Badewanne abspülen.
Das wäre insgesamt noch das kleinste Übel. Gestern hatten wir uns ziemlich in den Haaren und er war alles andere, als sachlich und durchgehend vorwurfsvoll. Ich habe trotz allem versucht auf der objektiven Ebene mit ihm zu kommunizieren, jedoch ist er auch sehr uneinsichtig, weicht kein Stück von seinem Punkt ab und fühlt sich dabei total im Recht.
Dazu muss man sagen, er ist Mitte/Ende 40 und ich bin 21 Jahre alt, jedoch berechtigt ihn das noch Lange nicht, so respektlos mit mir zu reden.
Vor gestern habe ich was gewaschen und danach bzw währenddessen hat die Waschmaschine wohl den Geist aufgegeben. Nun ist es schon eine ziemlich alte Waschmaschine gewesen und diese hatte er gebraucht von Freunden abgekauft – wie alt sie ist, weiß er auch nicht, jedoch haben Waschmaschine ja auch nur eine gewisse Lebensdauer. Ich habe jedenfalls bloß normal Wäsche gewaschen und keine Steine in die Waschmaschine getan oder irgendwas getan, was die Waschmaschine hätte beschädigen können. In seinen Augen bin trzd ich Schuld. Er wollte deswegen, dass ich mich am Kauf einer neuen gebrauchten Waschmaschine beteilige. Aber das sehe ich nicht ein, denn a) ist er als Vermieter dafür zusständig und b) wohne ich dort insgesamt nur 5 Monate und werde sicherlich in keine langfristige Investition einer Waschmaschine investieren. Ich wohne dort ja auch erst seit einem Jahr, also habe ich an der kaputten Maschine auch keine großen Verbrauchsspuren hinterlassen etc.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Er hat mich in dem Gespräch durchgängig und super unsachlich fertig gemacht. Anstatt, dass er einfach vorher mal das Gespräch mit mir gesucht hätte und sich alles dann nicht so hoch geschaukelt hätte. Zudem war vieles nicht berechtigt und/oder aus Missverständnissen entstanden, weil nie den direkten Weg der Kommunikation gesucht hat und alles nur so verstanden hat, wie er es wollte. Man kann mit ihm wirklich nicht vernünftig reden.
Jedenfalls fühlte ich mich von Anfang an dort nicht wohl, aber wollte es dann wenigstens versuchen, weil ich ja auch nicht so lange dort wohne. Jetzt bin ich aber einem Punkt angekommen, an dem ich für mich einfach sage, dass es einfach nicht geht.
Reichen diese Anhäufungen von Gründen, um eine fristlose Kündigung einzureichen?
Ich bin sehr dankbar um jeden helfenden Ratschlag!
18.05.2017 - 12:26 Antworten
danke für Ihren Kommentar. Ich kann Ihnen hier leider nicht wirklich helfen. Hier zwei Links für Sie:
1. http://www.mietrecht.org/nebenkosten/keine-nebenkosten-reparaturen/ (Instandhaltung ist Vermietersache)
2. http://www.mietrecht.org/beratung/kuendigung-moeglich-mieter/ (lassen Sie rechtlich bewerten, ob Sie kündigen können oder nicht)
27.05.2017 - 10:42 Antworten
ich habe folgendes Problem: Auf Grund eines unumgänglichen Arbeitswechsels von Görlitz nach Dresden (ca 100 km) musste ich den erst im Oktober 2016 abgeschlossenen Mietvertrag wieder kündigen. Allerdings wird auf Grund der verordneten 2 jährigen Mindestmietdauer die Kündigung erst Ende September 2018 wirksam. Somit bin ich für die Organisation eines Nachmieters verantwortlich. Es ist nun aber leider so, dass es bis dato keinerlei Interessenten für die Wohnung gibt.
Ich erhalte dazu derzeitig Hartz IV. Das Jobcenter schrieb mir, dass ich bis Juni eine andere Wohnung finden solle, da meine jetzige die Vorschriften und Auflagen des Jobcenters maßgebend überschreiten.
Sind nun beide dieser Gegebenheiten, sprich der Druck vom Amt und mein Arbeitsortwechsel Grund genug für eine außerordentliche und evtl. auch fristlose Kündigung?
27.05.2017 - 10:44 Antworten
Die Wohnung wurde noch vor der Antragstellung auf Hartz IV bezogen. Ich war von Oktober 2016 bis März 2017 noch Student
29.05.2017 - 15:29 Antworten
Sie können die Kündigungsmöglichkeit hier prüfen lassen. Ich persönlich wüsste nicht, warum der Vermieter unter Ihren privaten Änderungen „leiden“ sollte.
03.06.2017 - 07:21 Antworten
Guten Tag! Könnte ich als Mieterin auch außerordentlich kündigen, wenn der Vermieter die Nebenkosten gar nicht erst abrechnet? Er ist doch dazu verpflichtet oder täusche ich mich da? Ich warte mittlerweile auf die Abrechnung der letzten zwei Jahre 🙁
05.06.2017 - 16:42 Antworten
hier ein Link für Sie: Zurückbehaltungsrecht wegen Nichterstellung der Nebenkostenabrechnung (und der mögliche Zahlungsverzug)
17.06.2017 - 23:26 Antworten
Mein Mann und ich möchten eine fristlose Kündigung unserer Vermieterin aussprechen. Seit zweieinhalb Jahren wohnt unter uns eine Familie die von Beginn an sehr laut war. Unter uns wohnen die Eltern mit ihren vier Kindern. Zwei Kinder sind im Alter von zwei Jahren und fünf Jahren. Die beiden anderen sind schon im Teenageralter.
Mein Problem besteht darin, dass ich von zuhause aus arbeite. In der Woche mache ich drei Tage homeoffice mit den Telefon und Computer. Seit die Familie unten wohn werden am Tag ca. mindestens 30-50 mal die Türen geknallt. Es wird auf dem Laminatfußboden mit Rollern und bobycars gefahren. Zudem, wenn die Kinder draußen spielen, ist es kein normales spielen mit lachen, toben, Fußball u.s.w. Das Spielen der Kinder besteht zu 90% aus extremen lauten rumgekreische.
Durch diese Lautstärke muss ich wärend meiner Arbeitszeit imme alle Fenster geschlossen halten, damit ich nicht unangenehm gestört werde, und das bei 30 Grad im Sommer in einer Dachwohnung. Zudem haben die Nachbarn unter uns ständig einen Alkoholiker zu Besuch der 2-4 mal in der Woche bei denen auf der Terrasse sitzt und sich bis kurz in die Besinnungslosigkeit vor den kleinen Kindern trinkt. Letzte Woche beleidigte er sogar meinen Mann als Scheiß Kanacke in seinem Suff. Die Nachbarn haben dieses Verhalten nicht unterbunden. Darauf habe ich mich das erste mal in den zwei Jahren, wo diese Leute in unser Haus eingezogen sind, schriftlich bei meiner Vermieterin beschwert. Sie hat den Mietern unter uns jetzt eine Abmahnung von einem Rechtsanwalt zukommen lassen, aber seit dem ist alles noch viel schlimmer geworden. Es fängt an, dass ich meiner Arbeit nicht mehr konzentriert nachgehen kann und meine eigene Familie nur noch gestresst und gereizt ist. Deshalb suchen wir seit längerem eine neue Wohnung, da hier absolut keine Lebensqualität mehr herrscht. Steht mir in diesem Fall eine fristlose Kündigung zu sobald ich eine Wohnung gefunden habe? Wir hatten auch schon persönlich das Gespräch zu den Nachbarn gesucht, aber ohne Erfolg. Sobald der Bekannte von unseren Nachbarn wieder sturtzbetrunken ist und ich oben Besuch habe und mich mit meinen Gästen raus setzen möchte, hört man von unten nur Gegröle, rumröpsen und andere wiederliche Körperausdünstungen, was ich meinem Besuch nicht zumuten möchte, genauso wenig mir und meiner Familie. Ich lade schon seit einem Jahr weder Freunde, Bekannte oder Arbeitskollegen ein da dies einfach nur noch beschämend für mich ist. Meine Vermieterin weis über diese Situation auch schon seit zwei Jahren Bescheid, aber wirklich etwas unternommen hat sie nicht.
18.06.2017 - 08:12 Antworten
ich sehe das Grundproblem, dass Sie schon lange mit den Mängeln leben. Wenn die Fortsetzung des Mietverhältnisses unzumutbar ist, dann hätten Sie in meinen Augen schon längst kündigen müssen.
Lassen Sie sich bitte im Zweifel beraten: http://www.mietrecht.org/beratung/kuendigung-moeglich-mieter/
07.07.2017 - 21:17 Antworten
hoffentlich können Sie mir weiterhelfen bzw einen Anstoß in die richtige Richtung geben!
Seit einem Jahr wohne ich in einer Mietswohnung. Es gefällt mir sehr gut.
Allerdings hat der Vermieter (Rentner) allen Anschein nach mittlerweile ein kleines Alkoholproblem und macht seine Frau alle paar Wochen abends rund. Ich habe das jetzt schon 4-5 mal mitbekommen, da es so laut ist, dass ich es bis in meine Wohnung höre. (3. OG). Dabei hat er auch schon gedroht, sie zu schlagen.
Vor zwei Wochen hat er das erste mal angefangen, anzügliche Witze zu machen, und hat mich, als wir in der Wohnung etwas repariert haben, auch frei heraus auf meine Figur und vorallem die Oberweite angesprochen. Ich weiß jetzt nicht wie ich mit der Situation umgehen soll. Am liebsten würde ich direkt ausziehen. In meiner Wohnung fühle ich mich pudelwohl, die Situation mit meinem Vermieter aber ist für mich so nicht tragbar.
Wäre dieses Verhalten ein Grund, vorzeitig aus dem Mietvertrag zu kommen? Bekomme ich trotzdem meine Kaution zurück? Ich weiß gerade wirklich nicht, was ich machen soll..
22.07.2017 - 14:22 Antworten
ich kann die Sachlage hier leider nicht per Kommentar einschätzen. Lassen Sie Ihre Möglichkeit der außerordentlich fristlosen Kündigung hier prüfen.
13.07.2017 - 21:10 Antworten
wir sind Eigentümer einer kleiner vermieteten Wohnung. Die Wohnung wurde bereits vermietet übernommen. Jedoch wurde der Mietvertrag erst im Nachgang auf unser Drängen von der Hausverwaltung mit dem Mieter gemacht. Wir haben den Vertrag vorher nie gesehen und auch nicht unterzeichnet.
Wir wollen das Objekt nun verkaufen und der Käufer möchte die Wohnung selbst nutzen.
Der Käufer würde somit dann den Mietvertrag übernehmen und dann wegen Eigenbedarf kündigen. Richtig?
Wir haben jetzt jedoch festgestellt, dass im Mietvertrag ein Verzicht auf eine ordentliche Kündigung für die Dauer von 60 Monaten vereinbart ist. Gilt das auch bei Verkauf?
Ich Danke vorab für Ihre Hilfe.
22.07.2017 - 13:36 Antworten
ein potenzieller Käufer – tritt genauso wie Sie – mit allen Rechten und Pflichten in den Mietvertrag ein.
29.07.2017 - 20:32 Antworten
ich dachte, meine Traumwohnung gefunden zu haben. Abseits von allem Trubel, 4 Zimmer (100 qm), Haustiere erlaubt, riesen Balkon. Alles perfekt.
Jetzt wohne ich nicht ganz ein Monat hier und musste bereits 2 Zimmer wieder räumen. Grund hierfür ist die Luftfeuchtigkeit (Schlafzimmer durchschnittlich 74%, Büro/Gästezimmer 92%). Im Esszimmer und Wohnzimmer ist die Luftfeuchtigkeit meistens um die 60-65%. Meine Kleidung und alles andere in der Wohnung ist ständig feucht.
Natürlich lüfte ich regelmäßig.
Ein bestellter Handwerker meint, dass man nichts gegen die Feuchtigkeit machen kann, da diese vom Keller kommt. Meine Vermieterin meinte, dass ich einen Ölradiator aufstellen soll und mal ordentlich durchlüften muss. Das würde reichen. Im Fachhandel riet man mir dazu, einen, ok vier bis fünf, Bautrockner, mindestens eine Woche durchgehend laufenzulassen, was aber nur kurzfristig eine normale Luftfeuchtigkeit schafft, da der Grund der Feuchtigkeit nicht behoben wird.
Habe ich das Recht, auf fristlose Kündigung?
Ich will hier raus, bevor alle meine Sachen anfangen, zu schimmeln…
30.07.2017 - 08:19 Antworten
danke für Ihren Beitrag. Ich kenne leider nicht die Situation vor Ort – z.B. wie die Feuchtigkeit vom Keller zu Ihnen kommen soll. Sie sollten nach entsprechenden Urteilen (Kündigung bei hoher Luftfeuchtigkeit) suchen oder das Ganze im Zweifel anwaltlich prüfen lassen.
08.08.2017 - 13:19 Antworten
Eine kleine Nachfrage habe ich dennoch.
Mein Vermieter verkauft demnächst das Haus in dem ich wohne.
Der Käufer, also der neue Eigentümer, möchte das Haus ohne den Mieter, also mich übernehmen. Das wird wohl auch vertraglich so festgehalten zwischen den beiden Parteien.
Mein Vermieter muss mir also kündigen.
Ich bin sehr verunschert, dachte aber, das ein Hausverkauf kein rechtmäßiger Kündigungsgrund ist.
ist es i.d.R. auch nicht.
14.08.2017 - 18:08 Antworten
mein Freund und ich wohnen sein über 2 Jahren in einer 2 Zimmer Wohnung. In den letzten 6 Monaten wurde hier 5 mal in die Keller eingebrochen. Wir waren zum Glück nicht direkt betroffen, machen uns jetzt jedoch Sorgen wie lange es noch dauert ehe die Einbrecher bei uns in der Wohnung stehen. Wäre das ein Grund außerordentlich fristlos zu kündigen oder müssen wir die 3 monatige Frist einhalten?
15.08.2017 - 08:49 Antworten
aus Einbrüchen innerhalb von zwei Jahren(!) in anderen Kellern(!) eine konkrete Gefahr für Ihr Wohnung herzuleiten halte ich für etwas „abenteuerlich“.
15.08.2017 - 12:21 Antworten
Guten Tag Herr Hundt ,
Ich bin Vermieter und habe meine Wohnung vermietet.
Im Mietvertrag habe ich mit meinem Mieter vereinbart ,dass er die Kaution in Höhe einer 3 Monatsmiete vollständig 4 Monate später nach Beginn des Mietverhältnisses zahlt.
Er hat allerdings nicht vollständig gezahlt sondern eine geringe Anzahl zurückbehalten aufgrund einer Schimmelbildung( den er selbst nicht verursacht hat ) in der Wohnung.Daraufhin habe ich eine Mietminderung gemacht. Doch er verweigert trotzdem Rest Betrag der Kaution geringer als ein Monats Miete zu zahlen,weil der Schimmel immer noch da ist.
Ich möchte ihn gerne außerordentlich fristlos kündigen weil er meine Kaution nicht vollständig gezahlt hat. Ist das möglich ?Ist dieses Klausel in voller Höhe aufeinmal zu zahlen von mir wirksam oder unwirksam ?
15.08.2017 - 15:52 Antworten
Hallo Dilaranur,
hier eine Hilfe für Sie: Mietkaution in Raten zahlen
30.08.2017 - 11:49 Antworten
Guten Tag, wir haben ein Problem mit unserem neuen Mieter. Er bewohnt erst seit einigen Monaten unsere Mietwohnung. Nun hat er schriftlich eine Sonderkündigung aufgrund von Arbeitsplatzwechsel zum 30.09. geschickt. Der Mietvertrag ist unbefristet. Darf er die 3 monatigen Kündigungsfrist umgehen?
31.08.2017 - 15:04 Antworten
ich wüsste nicht, was Sie als Vermieter mit dem Jobwechsel des Mieters zu tun haben sollten.
Uwe Schwarzin
31.08.2017 - 15:18 Antworten
meine Mutter ist 77 Jahre, Pflegestufe 1 und kann sich jetzt nach mehreren Krankenhausaufenthalten nicht mehr selbst versorgen und der gesamte Bewegungsapparat ist in einem sehr schlechtem Zustand. Sie ist seit gestern in einem Seniorenheim in dem sie auch in Zukunft wohnen wird.
Sie wurde bis jetzt von einer Pflege betreut, was aber nicht mehr reicht.
Kann meine mutter den Mietvertrag außerordentlich kündigen und mit welchen Fristen ??
MfG Uwe Schwarzin
01.09.2017 - 13:25 Antworten
31.08.2017 - 17:17 Antworten
da Deutsch nicht meine Muttersprache ist, habe ich nicht alles richtig verstanden.
Mein Vermieter hatte mit mir einen ersten Befristeten Mietvertrag auf Dauer von 2 Jahren unterschrieben. Danach, noch einen Zweiten auf Dauer von 3 Jahren (bis 2018). Ein Jahr früher hat er uns gekündigt. Grund? „Eigenbedarf und große Umbauarbeiten“. Umbauarbeiten die schon vor einem Jahr langsam angefangen hatten.
Kündigung kam rechtzeitig 3 Monate vorher. Das würde ich als unwirksame Kündigung verstehen, oder?
Jedoch auf dem Vertrag steht noch „Fristloser Kündigung: Jede Vertragspartner ist zur Fristloser Kündigung nach Maßgabe von § 543 BGB berechtigt“. Mir ist nun nicht klar, ob die Kündigung wirksam ist oder nicht.
Falls ja, wäre es sinnvoll Schadenersatz geltend zu machen?
01.09.2017 - 13:27 Antworten
ich würde Ihnen empfehlen, die Kündigung hier prüfen zu lassen.
20.09.2017 - 12:36 Antworten
Ich bin Student und lebe in einem Studentenwohnheim einer Wohnungsbaugenossenschaft. Aufgrund eines eher kurzfristigen Studienwechsels muss ich den Standort wechseln und möglichst zeitnah aus meinem Mietvertrag austreten. Da ich die Kündigungsfrist nicht eingehalten habe, läuft mein Vertrag automatisch bis zum 01.09.2018. Die einzige Möglichkeit (so wurde es mir mitgeteilt) ist es, einen Nachmieter zu finden.
Zwei Bedingungen, um die Wohnung zu erlangen, waren: Beitritt in die Genossenschaft (damit verbundener Erwerb von Genossenschaftsanteilen), sowie eine Bescheinigung für meinen Studentenstatus.
Gibt es eine Möglichkeit mich aus dem Vertrag vor dem 01.09.2018 rauszuwinden?
Vielen dank für Ihrer Hilfe
21.09.2017 - 06:44 Antworten
danke für Ihren Beitrag. Es geht bei Ihnen um recht viel Geld. Prüfen Sie die Kündigungsmöglichkeit hier: http://www.mietrecht.org/beratung/kuendigung-moeglich-mieter/
25.09.2017 - 20:33 Antworten
Ich habe ein großes Problem mit dem Nachmieter
Vom Amt aus muss ich umziehen weil die Wohnung für mich und meinen Sohn zu groß ist. Ich hatte vor langer Zeit schon einen Nachmieter gefunden und haben dies auch persönlich beim Vermieter angesprochen.Der mir mitteilte das ich die Wohnung mindestens 1 Woche vorher kündigen brauch, da ein Nachmieter vorhanden ist.
Ich fragte mehrmals bei den Nachmietern nach ob es dabei bleibt und ich mich 100% darauf verlassen kann das sie die Wohnung auch nehmen (erst vor 2 Wochen hatte ich nochmals nachgefragt). die Antwort war die gleiche, ja darauf kannst du dich verlassen. Nun habe ich eine neue passende Wohnung gefunden und den neuen Mietvertrag zum 01.11.2017 unterschrieben habe und die Umzugsfirma schon bestellt ist.
. Dies teilte ich den Nachmietern mit und als Antwort kam, wir können Ihre Wohnung nicht nehmen, da wir eine andere größere Anschaffung haben.
Nun habe ich das Problem, das ich auf 2 Wohnungen sitze und die Kündigungsfrist von 3 Monaten einhalten muss (da ich ja eine Wohnung kündigen muss).
Ich kann aber die Miete für 2 Wohnungen nicht aufbringen. Kann ich diese bei den Nachmietern geltend machen oder bleibe ich auf diesen Kosten sitzen? Es heißt ja immer, ein mündlicher Vertrag gilt wie ein schriftlicher. Was ist da wirklich dran mit dieser Aussage?
Ich brauche dringend Hilfe, da ich nicht weiter weiss.
27.09.2017 - 09:13 Antworten
solche Punkte sollten Sie allein aus Beweisgründen immer schriftlich mit dem Vermieter und dem Nachmieter vereinbaren. Hier sehen Sie auch schon der Unterschied zum mündlichen Vertrag, die Beweisbarkeit.
Sabine Thiveßen
13.10.2017 - 15:27 Antworten
ich habe eine Frage zum Thema außerordentliche Kündigung.
Ich vermiete ein kleines freistehendes Haus. An diesem Haus befand sich ein Schuppen (der nachträglich angebaut wurde), den wir im Sommer weggerissen haben. Dadurch fehlte an einem kleinen Stück (ca. 1,5) die Regenrinne. Ich bat meinen Mieter mit Bescheid zu geben, falls Feuchtigkeit Durch die Wand kommt, dann würde ich mich darum kümmern.
Nun ist er ausgezogen und hat noch einen laufenden Mietvertrag, weigert sich aber die ausstehenden Mieten zu zahlen, da er Schimmel in der Wohnung hat (an besagter Stelle; hinter der Haustüre im Windfang des Hauses. mehr wirklich nicht). Uns ist der Schimmel nie aufgefallen, wenn wir beim Ihm zu besuch waren, da er im Flur hinter der Türe nicht sichtbar ist und er auch nie ein Wort darüber gesagt hat.
Nun sagt er, nach seinem Auszug, dass er ein Sonderkündigungsrecht hat wegen dem Schimmel.
Zusätzlich hatten wir Ihm erzählt, dass wir erstmal schauen, was wir in Zukunft mit dem Haus machen wollen. Abreißen/ Sanieren, Ferienwohnung. Wir sind uns da noch nicht sicher.
Er sagt nun, dass auch das in von den 3 Monaten Kündigungsfrist entbindet, aber das ist doch Falsch oder?
Hat er ein Sonderkündigungsrecht, bei einem Schimmelfleck von ca 2qm im Hausflur, der nie erwähnt wurde?
Muss man keine Miete mehr zahlen, wenn das Haus nach Ablauf der Frist leer stehen bleibt?
Ich habe schon sehr viel nachgelesen, finde aber überwiegend Hilfe für Mieter. Aber auch manchmal sind die Vermieter die guten, die vollkommen Hilflos sind….
14.10.2017 - 11:49 Antworten
m.E. hätte erstmal eine Mängelanzeige erfolgen müssen, dann ggf. eine Mietminderung. Wenn Sie sich selbst im Mietrecht nicht auskennen, würde ich Ihnen eine anwaltliche Beratung empfehlen.
29.10.2017 - 11:10 Antworten
und zwar habe ich den Fall, dass ich eigentlich mit meiner Partnerin (wir stehen beide im Mietvertrag) für den 15.01.2018 eine Wohnung gemietet haben. Da wir nun leider getrennte wege gehen und ich mir die Wohnung alleine nicht leisten kann, (und es ausgeschlossen ist mit ihr gemeinsam dort einzuziehen) wollte ich fragen, ob in diesem Fall ein recht auf eine außerordentliche Kündigung besteht.
30.10.2017 - 09:41 Antworten
ein außerordentliches Kündigungsrecht wegen einer Trennung der Mieter gibt es nicht, nein.
14.12.2017 - 13:32 Antworten
Meine Mieterin hat über mehrere Perioden die Miete nicht bezahlt. Wir haben dann ein Schuldanerkenntnis gemacht welches sie unterschrieben hat. Nun hat sie normal gekündigt und ist mir damit zuvor gekommen. Ich wollte ihr ausserordentlich kündigen damit sie früher raus gehen und nicht erst nach der normalen Kündigungsfrist. Kann ich ihr trotzdem noch ausserordentlich kündigen?
14.12.2017 - 20:43 Antworten
es wäre ja schlimm, wenn eine Kündigung eines Vertragspartners, die Kündigung des anderes Vertragspartner blockieren könnte.
16.12.2017 - 09:10 Antworten
Danke für Ihre Rückmeldung. Was meinen Sie genau damit? Dadurch dass der Mieter nicht regelmässig gezahlt hat und das Schuldanerkenntnis unterschrieben hat müsste ich doch ein paar Rechte haben, oder nicht?
16.12.2017 - 10:43 Antworten
wenn Sie als Vermieter fristlos kündigen können, dann steht eine Kündigung des Mieters Ihrer Kündigung nicht im Weg. Lassen Sie im Zweifel anwaltlich bewerten, ob eine Kündigung durch Sie möglich ist.
07.01.2018 - 19:42 Antworten
bei mir hat sich kurzfristig ergeben, dass ich ein neues Arbeitsverhältnis in einer ca. 500 km entfernten Stadt annehme. Zur Folge hätte es, dass ich zwei Monatsmieten für eine leerstehende Wohnung bezahlen müsste. Gibt es für diesen Fall u. U. Möglichkeiten für eine außerordentliche Kündigung? Auch wenn ich die Antwort dafür erahne, würde ich gerne Ihre Meinung dazu wissen.
08.01.2018 - 08:47 Antworten
Ihnen entsteht durch Ihren Jobwechsel ein „Schaden“ – aus welchem Grund sollte der Vermieter diesen „Schaden“ jetzt übernehmen? Sprechen Sie lieber mit dem Vermieter, ggf. können Sie einen Nachmieter stellen.
16.01.2018 - 16:39 Antworten
mein Sohn hat eine Wohnung in einem alten Fachwerkhaus gemietet. Jetzt in der Winterzeit schimmelt es an zwei Aussenwänden obwohl korrekt gelüftet wird. Was für mich aber noch viel schlimmer ist ist, dass das Dach an der Schornsteineinfassung undicht ist und bei den jetzigen Regenfällen das Wasser an der Schornsteinwand heruntersickert und sich der Lehm im Badezimmer auflöst. Der vom Vermieter bestellte Handwerker meinte, dass der Schaden erst nach völliger Austrocknung behoben werden könnte. Das Badezimmer ist fast nicht zu Nutzen da man Angst haben muss das der Putz von Wand und Decke abfällt. Da der Schaden nicht innerhalb 14 Tagen zu Beheben ist, möchte ich Nachfragen ob das eine fristlos Kündigung rechtfertigt.
16.01.2018 - 17:14 Antworten
ich denke in solchen einem Fall sollte der Mieter erstmal über eine Mietminderung nachdenken.
16.01.2018 - 17:44 Antworten
der Handwerker sagte, dass man die Reparatur erst nach völliger Austrocknung durchführen könne weil es eine Lehmdecke sei. Eine völlige Austrocknung, dauert nach meiner Einschätzung mindesten bis Anfang-Mitte Mai sofern es trocken bleibt.
16.01.2018 - 19:06 Antworten
der Trocknungsprozess trifft auf nahezu alle Wasserschäden zu.
Aber beim Betreten des Badezimmers muss man Angst haben, dass der Lehm von Wänden und Decke fällt da er total, auf Grund der Wetterlage, durchnässt ist und im Moment auch keine Besserung des Wetters abzusehen ist. Nach meiner Einschätzung ist es nicht zumutbar das weiter in dem übelriechenden Bad die tägliche Körperpflege durchgeführt werden soll. Selbst eine Mietminderung würde den Zustand nicht verbessern.
ich verstehe Ihre Lage. Bitte lassen Sie die Sache bei Bedarf anwaltlich bewerten. Eine Mietminderung verbessert den Zustand (leider) nie.
19.01.2018 - 14:31 Antworten
Unser mehrstöckiges Wohnhaus (80 Parteien) wird nun schon seit fast zwei Jahren renoviert. Nun wurde mir von einem der Bauarbeiter mitgeteilt, dass in einigen Monaten meine Wohnung an der Reihe wäre. Nachricht vom Vermieter gab es keine und laut Mietvertrag besteht eine einjährige Kündigungsfrist. Jedoch habe ich nun schon von einigen Mietern des Gebäudes gehört, dass sie einfach einen Brief erhalten haben in dem stand sie hätten die Wohnung binnen vier Wochen zu räumen. Ist das rechtens?
12.02.2018 - 15:48 Antworten
ich wohne nun schon seit fast siebeneinhalb Jahren in einer Wohngemeinschaft mit einer weiteren Person. Als der Mietvertrag unterschrieben wurde, teilte uns der Vermieter mündlich mit, dass der Kellerraum in Ordnung gebracht würde und der Balkon einen Boden erhalten würde. Leider hat unser Vermieter sich weder um Keller, noch um den Balkon gekümmert.
Hinzu kommt, dass seit etwa einem Jahr die Lärmbelästigung von oben (durch ein Kleinkind) stark zugenommen hat und ich mich innerhalb der Wohnung nicht mehr ungestört bewegen kann, weil das Kind durch die Wohnung rennt, trampelt und auch schreit. Ich leide momentan an einer posttraumatischen Belastungsstörung und dieser Umstand nimmt mir jegliche Sicherheit. Leider sieht der entsprechende Vermieter (nicht mein eigener Vermieter; dieser weiß nichts von den Umständen) keinen Handlungsbedarf und auch der Mieter selbst ist nicht gewillt irgendwelche Maßnahmen zu ergreifen, die die Lärmbelästigung minimieren könnten.
Zudem zeiht es bei uns durch alle Fenster, da diese nicht richtig eingestellt wurden und eine Dämmung zwischen Fenster und Wand nicht stattgefunden hat. Unseren Vermieter haben wir darüber in Kenntnis gesetzt, dieser ließ uns durch eine Nachbarin jedoch nur Schaumklebeband zukommen und hielt die Sache dann für erledigt.
Mittlerweile habe ich eine neue Wohnung gefunden und frage mich, ob ich aufgrund dieser Umstände eine außerordentliche Kündigung erwirken kann.
12.02.2018 - 17:22 Antworten
in so einen Fall können Sie über eine Mietminderung nachdenken – eine außerordentlich fristlose Kündigung sehe ich persönlich nicht.
15.02.2018 - 12:40 Antworten
eine Bekannte, die ich betreue, ist vor 2 Monaten in eine neue Wohnung gezogen. Vertraglich wurde ein 12-monatiger beidseitiger Kündigungsverzicht vereinbart. Die Mieterin wurde nun mehrfach von ihrem Freund mit dem Leben bedroht. Sie ist momentan in einem Frauenhaus in einer anderen Stadt untergebracht und sie traut sich nicht mehr in die Stadt der Wohnung zurück. Eine Anzeige wurde erstattet. Sind diese Umstände ausreichend für eine außerordentliche Kündigung?
15.02.2018 - 13:30 Antworten
ich kann Ihnen leider nur raten, die Situation rechtlich prüfen zu lassen.
Paula Linz
27.02.2018 - 14:04 Antworten
Ich wohne in einer 3er WG und bin einer der 2 Hauptmieter. Wir sind an einen 2 Jahres Vertrag gebunden der erst im Oktober ausläuft. Wir haben letztes Jahr eine Nachzahlung von 260 € für 2 Monate gehabt. Wir haben jetzt erst bemerkt das mein Fenster du das des 2. Hauptmieter undicht sind. Ich muss den ganzen Tag heizen damit ich nicht friere. Nachts kühlt mein Zimmer so aus das ich unter meiner Decke zitter. Frage, wie kommen wir hier raus ? Ist das ausreichend für eine außerordentliche Kündigung ? Wir haben schon bamme vor der nächsten Nachzahlung. Wir sind Schüler und Studenten wir haben noch keine idee wie wir die Nachzahlung bewältigen sollen. Außer noch ein 2. Job und Geld leihen von der Familie aber das ist eigendlich auch nicht möglich.
Unsere Vermieterin Meinte es sei halt kein Energiesparhaus und sie würde die Kälte auch bemerken (sie lebt im UG).
27.02.2018 - 17:14 Antworten
der kurze Weg führt über die Prüfung des Kündigungsausschlusses. Ist dieser unwirksam, können Sie mit der gesetzlichen Frist kündigen. Der lange Weg führt über eine Mängelmeldung (sofern überhaupt ein Mangel vorliegt) zu einer eventuellen Mietminderung (was auch immer sich aus dieser Situation dann ergeben könnte). Belesen Sie sich am besten zu beiden Themen.
14.03.2018 - 09:52 Antworten
ich bin seit dem 01.01.2018 Mieterin einer 2 Zimmer Wohnung im 2 OG. Anfang Januar wurden bei mir bereits die Fenster eingestellt, da ich bereits im Januar Wasser in der Wohnung stehen hatte ( da habe ich noch nicht in der Wohnung gelebt). Nun habe ich erhebliche Probleme mit undichten Fenstern, der Hausverwaltung renne ich schon seit ca. 2 Monaten hinterher, das Sie sich doch endlich um die Fenster kümmern sollen. Die Fenster sind undicht, es zieht erheblich im Wohnzimmer und vom Schlafzimmer wollen wir gar nicht erst reden. Letzten Donnerstag (08.03.2018) haben ich dann der Hausverwaltung geschrieben, das wenn Sie sich bis heute (14.03.2018) nicht mit mir in Verbindung setzen und einen Termin ausmachen, ich ab 01.04.2018 die Miete um 5% mindern werde. Jetzt gehe ich mir am Samstag eine neue Wohnung angucken, die bereits zum 01.05.2018 zu vermieten wäre. Meine Frage an Sie, komme ich mit den o.g. Gründen eher aus dem Mietvertrag raus?
14.03.2018 - 13:07 Antworten
ich kenne die Situation vor Ort nicht – aber undichte, vielleicht alte Fenster – rechtfertigen in meinen Augen i.d.R. keine außerordentlich fristlose Kündigung.
22.03.2018 - 11:25 Antworten
der Vermieter einer Wohnung, für die ich mich interessiere, teilt mir mit, dass eine Mindestmietzeit von einem Jahr besteht.
Meine Frage: Wäre eine berufliche Veränderung (neue Arbeitsstelle liegt in beträchtlicher Entfernung zur Wohnort) ein Grund für eine außerordentliche Kündigung vor Ablauf der Mindestmietzeit?
22.03.2018 - 13:30 Antworten
wenn Sie fürchten Ihren Job wechseln zu müssen, würde ich diesen Mietvertrag so nicht unterschreiben.
27.03.2018 - 08:00 Antworten
Ich habe von meiner Verwaltung die Nachricht erhalten, dass Sie die Verträge meinem Nachmieter zugesandt haben, die aber noch nicht retourniert sind. Also eigentlich habe ich somit einen Nachmieter gefunden, für meine ausserterminliche Kündigung. Ich habe meiner Verwaltung auch bereits berichtet, dass ich bis zum 15.4 meine Wohnung abgeben kann, da die Nachmieter gerne Mitte des Monats einziehen möchten. Bin ich nun aus meinem Mietvertrag entlassen da ich ja die Zusage per Mail erhalten habe, obwohl die Mietverträge vom Nachmieter noch nicht retourniert wurden, und somit auch die Möglichkeit besteht, dass sie sich zurückziehen?
27.03.2018 - 14:42 Antworten
ein Vertrag entsteht erst, wenn beide Parteien sich einverstanden erklären – kurz: es fehlt offensichtlich noch die Unterschrift des Nachmieters.
30.03.2018 - 08:27 Antworten
der Mietvertrag ist mit einer Frist von 24 Monaten belegt, in dem Mieter und Vermieter keine ordentliches Kündigungsrecht haben. Nun ist der Mieter, der in der Wohnung allein lebt, gesundheitlich so angeschlagen, dass derzeit ein selbständiges bewältigen der Tagesnotwendigkeiten nicht möglich sind und er im Rahmen seiner Familie an einem deutlich entfernten Wohnort betreut und versorgt wird.
In diesem Zeitfenster hat der Vermieter sich ohne Einwilligung des Mieters – so im Mietvertrag geregelt – zutritt zu der Wohnung verschafft. Als Grund wurde die Aktivierung des Rauchmelders angegeben, die jedoch zu diesem Zeitpunkt nicht funktionsfähig in der Wohnung installiert war. Daraufhin hat er sich ein zweites Mal widerrechtlich Zugang verschafft, einen Rauchmelder installiert, um den ersten Zugang zu rechtfertigen und im Zuge des zweiten Zuganges den in der Wohnung bei Mietantritt bereits vorhandenen Router (AVM FritzBox) an sich genommen.
Meine Frage, ist dieser in aller Kürze dargestellte Sachverhalt ausreichend, um ein außerordentliches Kündigungsrecht (fristlos) von seinen des Mieters zu rechtfertigen.
01.04.2018 - 06:46 Antworten
danke für Ihren Kommentar. Ich würde die Sachlage anwaltlich prüfen lassen: http://www.mietrecht.org/beratung/kuendigung-moeglich-mieter/
20.04.2018 - 11:38 Antworten
leider ist mein Auszugstermin gleichzeitig mein Entbindungstermin (befristeter Mietvertrag). Falls es zu keiner Einigung mit dem Vermieter kommt, wie stehen meine zumutbaren Möglichkeiten vorzeitiger zu kündigen?
20.04.2018 - 13:09 Antworten
ich bin sicher Ihr Vermieter geht auf Sie ein und wird das Mietvertragsende verlegen. Wenn das nicht möglich ist, sollten Sie die Möglichkeit der vorzeitigen Kündigung hier prüfen lassen: http://www.mietrecht.org/beratung/kuendigung-moeglich-mieter/
JJF von Sandrart
22.04.2018 - 09:29 Antworten
als Bundesbediensteter habe ich in Berlin eine Pendlerwohnung angemietet, in der Annahme, dass mein Verbleib auf dem Dienstposten auf bis zu zwei Jahre (gem. Verfügung) dauern würde. Nun werde ich bereits nach 6 Monaten auf einen neuen Dienstposten in einer anderen Stadt (Niedersachsen) versetzt. Mein Mitvertrag (auf unbestimmte Zeit, Mietbeginn 01.11.2017) enthält die den Passus “ Die Vertragsparteien sind sich einig, dass das Mietverhältnis frühestens nach 12 Monaten von beiden Vertragsparteien, somit frühestens zum 31.10.2018 mit gesetzlicher Kündigungsfrist ordentlich gekündigt werden kann. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt hiervon unberührt.“
Meine Absicht ist die Wohnung mit Wirkung zum 31.07.2018 aufgrund Versetzung außerordentlich zu kündigen. Meine Frage: Gilt eine Versetzung als außerordentlicher Kündigungsgrund?
22.04.2018 - 19:31 Antworten
lassen Sie die Sachlage hier prüfen: http://www.mietrecht.org/beratung/kuendigung-moeglich-mieter/
⇐ Heizkostenabrechnung bei Leerstand von Wohnungen
Wohnungskündigung: Die 10 besten Tipps + eine Vorlage für Mieter ⇒

References: § 543
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