Source: https://klausbaum.wordpress.com/2015/02/24/die-hartz-iv-ideologie/
Timestamp: 2017-06-23 20:48:45+00:00

Document:
Die Hartz IV-Ideologie …. – Baums Notizen aus der Unterwelt.
Die Hartz IV-Ideologie …. — 24. Februar 2015
24. Februar 201524. Februar 2015/Klaus Baum
… oder: Das Bartleby-Syndrom
>>Auf meinem Display sehe ich ein Foto, das ich heute von Ein-Euro-Jobbern gemacht habe, die Unkraut jäten. Ihr Sprecher behauptete, das ganze Unkraut, das sie gerade aus dem Boden schlagen, würde in ein paar Monaten wieder wuchern. Sie würden eine sinnlose Arbeit verrichten. Angeordnet wurde die Arbeit von der ARGE Hamburg im Auftrag des Ordnungsamtes Öjendorf. Der Ort der Verrichtung: Öjendorfer See bei Hamburg.<<
Foto und Beschreibung: Ernst August
Der nun folgende Text ist eine
Download (PDF, 1,5 MB): tg2000a.pdf
Endspiel – Jetzt wird es eng im HosenanzugDenkgifte …. von Thomas Gerlach
21 Comments	ninjaturkey 24. Februar 2015 — 12:24	In diesem ideologischen Zusammenhang macht es natürlich Sinn, wenn derzeit die Talentbrücke GmbH (ein Spinoff der HRmatic Personalmanagement GmbH) landauf, landab an Realschulen in einem „Kompetenzfeststellungsverfahren“ „Potentialanalysen“ aller Schüler vornimmt (für 100€ Steuergeld/Schüler). Eine Potentialanalyse unseres Bildungssystems wird dabei geflissentlich übersehen.
Ein weiteres ideologisches Beispiel: In einem WDR5-Beitrag zu irgendwas mit Gymnasien (habe nur mit halbem Ohr zugehört) wurden die anderen Schulformen als „Restschulen“ bezeichnet.
Als ehemaliger Realschüler (seit über 30 Jahren erfolgreich selbständig. Als Medientrainer gebe ich u.a. Weiterbildung für Design-Professoren an Hochschulen.) empfinde ich diesen diskriminierenden Begriff als persönliche Beleidigung. Die Beleidigung würde ich auch zu recht als Dachdeckergeselle empfinden.
24. Februar 2015 — 13:51	lninjaturkey: potentialanalysen – das klingt nach auslese. die primäre frage wäre, nach welchen kritierien hier kompetenz ermittelt werden soll? allein ein begriff wie kompetenzfeststellungsverfahren macht mich aggressiv, weil es mich an die bundestagswahl erinnert, bei der die merkel gewonnen hat: schröder wollte da sein kompetenzteam präsentieren.
ich mache es kurz: in der hölle ist der teufel eine positive gestalt.
und was ist, wenn schüler über eine soziale kompetenz verfügen, die im späteren leben nicht gebraucht wird und eher hinderlich ist.
Publicviewer 24. Februar 2015 — 13:59	„soziale kompetenz“ klingt für mich wie „soziale Marktwirtschaft“ nur das die Marktwirtschaft per se nicht sozial ist.
R@iner 24. Februar 2015 — 14:07	@ninjaturkey: Erinnert mich an eine alte Simpsons-Folge, bei denen die Schüler einem „Qualifikationsaufgabentest für Schulabgänger“, abgekürzt „QUATSCH“ unterzogen wurden.
@Klaus: Das pdf von Thomas Gerlach ist gut. Verlinken lohnt sich mMn.
R@iner 24. Februar 2015 — 14:09	Frage: Am liebsten mag ich den Geruch von:
ninjaturkey 24. Februar 2015 — 14:43	@Klaus Baum: Ich war wirklich sauer. Meine Kinder sind keine Aktienpakete. Dieser utilitaristische Scheiß zeigt nur mal wieder, dass Menschen in Kosten-Nutzen-Faktoren verwandelt werden. Ach ja, heute war wieder PISA-Lernstandserhebung.
@R@iner: Ja, genau so was war das, und alles im bunten Plastikrahmen der Initiative „KAbOA“ (Kein Abschluss Ohne Anschluss) – den ich gern mit „Kein Anschluss mit dieser Nummer“ kontere.
Publicviewer 24. Februar 2015 — 14:57	Oh, Du hast Kinder…mein Beileid…
24. Februar 2015 — 15:45	@publicviewer, die bemerkung finde ich unangebracht.
Publicviewer 24. Februar 2015 — 16:00	Ja, ich weiß, aber entweder sie werden so angepasst, das es einem gruselt oder sie haben eh keine Chance auf ein halbwegs vernünftiges Leben.
Das ist natürlich alles eine Frage der Wahrnehmung oder letztendlich der Konditionierung unserer marktkonformen Gesellschaft.
Ich weiß wovon ich rede, denn meine Frauen haben alle Kinder…und nicht nur die…
ninjaturkey 24. Februar 2015 — 16:17	Och, lass doch den ollen Publicviewer.
Ich hab´ sogar zwei. Beide halbwüchsig und jedes treibt mich täglich in den Wahnsinn – also genau so, wie ich sie haben wollte und wie sie sein sollen! Ich hoffe, beide bleiben bzw. werden mal so unangepasst wie ihr (auf sie) stolzer Vater. 😉
Troptard 24. Februar 2015 — 16:59	Hallo Publicviewer,
Du betreibst also Polygamie. Wie bringst Du die Kinder Deiner vielen Frauen eigentlich durch? Eigentlich bist Du ja so etwas wie ein Vorbild für eine regressionsfreie Moderne.
Gerade in dem Moment, wo die Welt in den Widersprüchen der kapitalistischen Moderne versinkt, ihre alten Ressentiments bis ins extrem wieder auflädt.
Wo wollen sie hin, die ihre moralisch vorgebrachten Ressentiments gegen Schwule, gegen Atheisten, Frauen, Individualisten, Antinationalisten, gegen Juden, gegen das Finanzkapital usw. in Demonstrationen und auch mit brutaler Gewalt vorbringen.
So wie es aussieht in eine Vergangenheit, die zwar barbarisch gewesen ist, in der sie sich anscheinend aber wohlgefühlt haben.
Aus den französischen Nachrichten:
In unserem Departement Gard stehen im März Wahlen an( so ähnlich wie in Allemagne die Landtagswahlen).
Die Prognosen lauten wie folgt:
Die Front Nationl, Le Pen, hervorgegangen aus dem mit deutschen Nazis kollaborierenden Vichy-Regime, wird mit 30 % erstmals stärkste Partei, dahinter die rechte UMP mit 27 %, gefolgt von den sog. Sozialisten mit 20%.
Wie gesagt eine Prognose. Ich finde, Europa befindet sich auf einem gefährlichen Weg!
Kurz noch zu Hartz IV:
Ich habe da einen Satz aus dem Vortrag von Lothar Galow-Bergmann in Erinnerung: „Wir leben (in Deutschland wohlgemerkt) im Post-Nationalsozialismus.“
So sehr ich Kritik an HartzIV schätze, aber über technische Fragen hinaus, hat mich eine Frage nie in Ruhe gelassen: Wieso konnte so ein menschenverachtendes System zuerst wieder in Deutschland installiert werden ?
altautonomer 24. Februar 2015 — 17:05	Das größte Vermittlungshemmnis besteht in fehlenden Arbeitsplätzen. Damit handelt es sich bei den Jobcentern um institutionalisierte Arbeitsvermittlungs-Simulation. Es geht beim System H4 doch nicht um Fordern und Fördern, es geht um Kontrolle und Verhinderung jeglichen Müßigganges.
Wieviel Arbeitsplätze durch den technischen Fortschritt ein für allemal vernichtet wurden ist mehrfach dokumentiert. Die Arbeitsgesellschaft aus der Zeit der 70-90er Jahre ist definitiv an ihr Ende angelangt. Das die einen nun höhere Regelsätze fordern, andere das Vermittlungsgeschehen verwaltungstechnisch optimieren wollen (siehe oben), beweist nur die Verzweifelung der Experten im Hamsterrad. Denkansätze außerhalb dieses geschlossenen Systems sind rar. Die wenigsten der Betroffenen gieren nach Arbeit, auch wenn sie dies immer wieder beteuern müssen. Sie benötigen Geld.
Ein Diskurs über das BGE wäre viel sinnvoller, weil auch darüber gestritten werden muss, wie der Weg dorthin führt. Schluss mit den Krümeln. Die Erwerbslosen wollen auch ein dickes Stück vom Kuchen.
Alles gefühlte tausendmal gesagt. Aber leider hört das Murmeltier ja nicht auf, täglich zu grüßen.
Leselotte 24. Februar 2015 — 17:24	Ja, altauto, da sagst Du was.
Gestern das aufgeschnappt:
http://parteifrei.jimdo.com/impulse/
Troptard 24. Februar 2015 — 19:09	@ altautonomer,
“ Das grösste Vermittlungshemmnis besteht in fehlenden Arbeitsplätzen;“
Diese Erkenntnis läuft einem auch manchmal über den Weg, aber nicht sehr häufig.
Obwohl in den 70igern noch der Vergleich von Arbeitsplatzangebot im Verhältnis zu den Arbeitssuchenden den Ausgangspunkt für eine Diskussion bildete, so bleibt die heutige Diskussion in formalen Kriterien stecken.
Man ist der Meinung, durch Entschärfung gesetzlicher Regelungen und höhere Regelleistungen, die Situation von Arbeitslosen erträglicher machen zu können.
Leider sind das für mich nur noch Rückzugsgefechte und diese beinhalten keinerlei Perspektive mehr, nach dem Motto, noch Schlimmeres muss verhindert werden.
Das sog. linke Bewusstsein hat sich somit vor den Verhältnissen ergeben, indem es wie der Arzt nur noch Therapievorschläge anzubieten hat, die aber höchstwahrscheinlich nicht erhört werden.
Weil Du das Bürgerliche Grundeinkommen ins Spiel gebracht hast. Ist das dann auch so ein Rückzugsgefecht der fortschrittlichen Kräfte?
Ich habe ja bereits in Deutschland viel aus der Diskussion des Mindestlohnes gelernt. In Frankreich besteht dieser bereits seit den 50iger Jahren. Was im Vergleich zu Deutschland bedeutet, dass die Gewerkschaften, obwohl das anders wahrgenommen wird, nie eine starke Stellung im Kampf um den Lohn einnehmen konnten. Sonst wäre er bestimmt nicht eingeführt worden.
Und das dieser Mindestlohn bereits nicht weit vom Durchschnittslohn französischer Lohnarbeiter entfernt ist, lässt darauf schliessen, dass diese ganzen gutgemeinten Forderungen zwar einen Zweck erfüllen, aber nicht den, den man sich daraus erhofft hat.
Und so sehe ich das mit einem BGE auch. Als Mensch, der es verabscheut von staatlicher Wohlfahrt abhängig zu sein und das möglicherweise von der Wiege bis zur Bahre, der hat andere Ideen im Kopf, auch wenn sie derzeit nicht realisierbar erscheinen.
Ganz allgemein und kurz: Rückgängigmachung der Enteignung der gesamten Lebensverhältnisse des Menschen ( als Beispiel: Aufhebung von Freizeit und Unfreier Zeit).
altautonomer 24. Februar 2015 — 19:59	Der Vorteil des bedingungslosen Grundeinkommens liegt darin, dass über seine Verwendung und auch über eine Bedürftigkeit keine Rechenschaft abgelegt werden muss. Seine Einführung hätte revolutionsähnlichen Charkter, denn das Geld müßte von den „oberen“ 10 % abgesaugt werden.
Die bwl-enthirnten Bedenkenträger werfen meistens ein Paket von Finanzierungsproblemen und -vorbehalten in die Diskussion. Beliebtestes Konfliktthema dabei ist die Höhe des monatlichen Einkommens. Die grundsätzlichen Gegner des BGE verweisen gern auf die Gattin des Konzernchefs, die den gleichen Betrag bekäme, wie die LIDL-Kassiererin (soziale Gerechtigkeit?). Oder es kommt das Totschlagargument, dass dann überhaupt niemand mehr arbeiten und sein Recht auf Faulheit verwirklichen möchte.
(Sollte das Thema mit Billigung des Hausherrn fortgsetzt werden, prophezeie ich mal vorsichtig so zwischen 80-100 Kommentare.)
Troptard 24. Februar 2015 — 21:30	Obwohl ich Dir sehr oft weitgehend zustimme und das aus Überzeugung, fällt es mir diesmal schwer Dir zustimmen.
Ich hatte schon Schwierigkeiten damit, der linken Diskussion um den Mindestlohn zu folgen, weil diese Diskussion um die Einführung eines Mindestlohnes oft als sog. Erfolg linker Widerstandsbemühungen gegen die weitere Lohnverelendungsstrategie des Kapitals gefeiert wurde.
Für mich war das immer ein Eingeständnis dafür, das linke Politik und die Politik der Gewerkschaften dem Kapital nichts mehr entgegenzusetzen hat, als den Staat als Retter in der Not um Hilfe anzurufen, dass die eigenen Fähigkeiten der Gegenwehr sich erschöpft haben.
Wie Lazarus schon mal sehr treffend darauf hingewiesen hat, ist der Mindestlohn ein Höchstlohn und auch kein Monatslohn, sondern ein Stundenlohn.
In Frankreich z.B bedeutet dass, nur nach offizieller Statistik, dass 1,5 Millionen Erwerbstätige den monatlichen Mindestlohn erst gar nicht erreichen, weil ihnen die Arbeitsstunden zur Erreichung des Mindestlohns vorenthalten werden.
Und wenn der franz.Arbeitgeberverband (Le Medef) darauf drängt, den Mindestlohn zu kürzen, weil der durchschnittliche Lohn franz. Arbeitnehmer von diesem nicht weit entfernt ist, so kann man sich doch ausrechnen, welche Rolle der Mindestlohn im Kalkül des Kapitals und der Politik spielt.
Also bin ich persönlich sehr zurückhaltend, wenn es darum geht ausgerechnet den Staat für mein persönliches Wohlbefinden anzurufen.
Beim BGE bin ich mir ziemlich sicher, das es kommen wird, wenn der Staat sich daraus Entlastungen aus institutionellen Einsparungen verspricht, wenn er vertragliche Verpflichtungen aus der Sozialversicherung mal ganz locker abschlachten kann, wie zum Beispiel meine Einzahlungen in die Rentenversicherung, und wenn er sich seine Aufwendungen bei denen wieder hereinholt, die er gerade voher beglückt hat.
Du glaubst doch nicht im Ernst, dass er sich die Aufwendungen von den 10% wieder hereinholt, die er vorher ausdrücklich geschont hat.
Warum hat er sie geschont? Weil er ganau weiss, dass das Verfressen ihres Vermögens schlicht unmöglich ist, dass es als Investitionskapital dienen könnte.
Im Gegensatz zu uns, die am Monatsende immer froh sind, wenn noch etwas vom Geld übrig bleibt und die alles verfressen und verbraucht haben und nur konsumieren aber nicht investieren können, also keinen positiven Beitrag für den Standort Deutschland leisten.
Davon ganz abgesehen, habe ich das grössere Problem damit, wenn sog. Linken nicht mehr einfallen sollte, als innerhalb des Systems nach Alternativen zu suchen und die Systemüberwindung dabei vollkommen aus dem Blickfeld gerät.
Dann distanziere ich mich doch sehr gern von den „Linken“ und fühle mich vielleicht wohler bei den Wertkonservativen. Ich suche immer mehr eine politische Heimat.
Troptard 24. Februar 2015 — 23:21	Bevor ich meine Äuglein schliessen werde noch eine Frage:
Wo ist eigentlich Hartmut abgeblieben, der hier doch immer sehr präsent war?
altautonomer 25. Februar 2015 — 09:03	Troptard: „Du glaubst doch nicht im Ernst, dass er sich die Aufwendungen von den 10% wieder hereinholt, die er vorher ausdrücklich geschont hat.
Warum hat er sie geschont? Weil er ganau weiss, dass das Verfressen ihres Vermögens schlicht unmöglich ist, dass es als Investitionskapital dienen könnte.“
Darum meinte ich ja, dass das BGE konsequent eingeführt einer Revolution vergleichbar wäre. Doch davor steht die Eigentumsgarantie des Art. 14 Abs. 1 GG. Es sei denn, die Sozialverpflichtung des Eigentums aus Art. 14 Abs. 2 GG bekommt einen höheren Stellenwert. Soweit zum Verfassungspatriotismus.
Wie bei den Phantasien um die Erhöhung der Regelsätze sehe ich nicht das zur Umsetzung derartiger Forderungen erforderliche gesellschaftliche Potenzial. Zit.: (ist diesmal nicht von Lazarus) „Wer den Arbeiter mit seinem Elend konfrontiert, sollte nicht auf seinen Befreiungswunsch setzen, sondern besser das Weite suchen.“
Hartmut 25. Februar 2015 — 10:42	@Troptard 24.02 23:21
Zuerst mal hab Dank für Deine sorgliche Nachfrage. Ich bin schon noch präsent, nur
nicht mehr so häufig im Netz. Dies hat verschiedene Gründe.
a) gesundheitlich b) ich schreibe Kommentare – und lösch sie dann wieder… (weil ich mir sage… mon dieu, das ist ja schon x mal durchgeleiert worden c) ich habe momentan keine Lust über unsere herrschenden Psychopathen zu schreiben – nach dem Motto „etwas bleibt immer hängen“ 🙂
Sehr interessant ist: Gestern Abend zwischen 23-24 h, also zeitgleich, als Du nach mir fragtest, bin ich via Netz im Département Gard in der Gegend um Le Grau-du-Roi,
Aigues-Mortes, Montpellier „spazieren“ gegangen…. (Ein Beweis der Synchronizität nach C.G. Jung…..)
Publicviewer 25. Februar 2015 — 12:25	Gefällt mir…lächel….:-)
Troptard 25. Februar 2015 — 15:16	@Hartmut,
War wohl eine schöne Zeit dort für Dich! Wir kennen das hier alles schon viel zu gut, so dass wir es gar nicht mehr richtig zu schätzen wissen.
Gesundheitlich bin ich seit einiger Zeit auch ziemlich angeschlagen und das macht mich müde und lustlos. Ansonsten kann ich Dir zustimmen.
Werde mich auch mal wieder zurückziehen. Höre mir lieber mal ein paar Hörbeiträge
vom Galow-Bergmann an oder vom Fülberth. Da habe ich noch genug geistige Anstrengung vor mir.

References: BGE 
 BGE 
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 BGE 
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 Art. 14
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