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Timestamp: 2016-10-28 04:44:54+00:00

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123 II 33738. Auszug aus dem Urteil der I. �ffentlichrechtlichen Abteilung vom 21. April 1997 i.S. Verkehrsclub der Schweiz (VCS) gegen Bauherrengemeinschaft Richti, Gemeinderat Wallisellen sowie Regierungsrat und Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich (Verwaltungsgerichtsbeschwerde)
Droit de la protection de l'environnement et am�nagement du territoire; traitement, sous l'angle de la police des constructions, d'un complexe administratif avec places de parc soumis � �tude de l'impact sur l'environnement. Etude de l'impact sur l'environnement: admissibilit� d'une proc�dure d'autorisation de construire en deux �tapes, � la condition qu'une �tude de l'impact sur l'environnement portant sur toutes les questions � traiter soit ex�cut�e � chaque �tape de la proc�dure (consid. 2). Planification: inadmissibilit� du contr�le pr�judiciel de la planification lors de la proc�dure d'autorisation de construire (consid. 3). Protection de l'air: absence de mise en danger de l'application du plan de mesures par la r�alisation du projet (consid. 4). Probl�me des mesures accessoires (consid. 7). Equipement suffisant par le r�seau existant des routes et des transports publics (consid. 5 et 7a). Equipement au sens de l'art. 24 al. 2 LPE (consid. 8c). Protection contre le bruit: degr�s de sensibilit� au bruit et valeurs limites d'exposition d�terminants. Admissibilit� de l'�quipement de d�tail lorsque les valeurs de planification sont respect�es sur une partie pr�pond�rante du bien-fonds et que les valeurs limites d'immission ne sont d�pass�es � aucun point de mesure (art. 24 al. 2 LPE; consid. 8d). Prise en charge des frais de la proc�dure cantonale et f�d�rale par les organisations de protection de l'environnement (consid. 10). Faits � partir de page 339
Die Bauherrengemeinschaft Richti, (im folgenden BHG Richti), plant den Bau eines mehrteiligen Verwaltungskomplexes mit einer Bruttogeschossfl�che von ca. 67'000 m2 auf den Grundst�kken Kat.Nrn. 9'898, 9'897, 9'554 und 9'019 (Areal Richti) im Raum Neue Winterthurer-, Richti-, Geeren- und Industriestrasse in Wallisellen. Mit dem Vorhaben sollen rund 2'700 Arbeitspl�tze geschaffen werden. Urspr�nglich waren 1'350 Autoabstellpl�tze vorgesehen.
Auf Vorentscheidgesuch vom 29. August 1989 hin stellte der Gemeinderat Wallisellen am 27. Februar 1990 eine Baubewilligung "unter erschwerten Bedingungen" in Aussicht. Seinen Entscheid st�tzte er auf einen Umweltvertr�glichkeitsbericht vom 29. August 1989 (UVB 89), ein daran anschliessendes Mitberichtsverfahren bei den zust�ndigen kantonalen �mtern und eine Stellungnahme der kantonalen Koordinationsstelle f�r Umweltschutz vom 4. Januar 1990.
Einen gegen diesen Entscheid erhobenen Rekurs des Verkehrs-Clubs der Schweiz (VCS) wies der Regierungsrat des Kantons Z�rich am 14. Oktober 1992 ab. Gegen diesen Entscheid gelangte der VCS am 16. November 1992 mit Beschwerde an das kantonale Verwaltungsgericht. Dieses sistierte das Verfahren.
Am 1. M�rz 1994 erteilte der Gemeinderat Wallisellen der BHG Richti eine Bewilligung mit zahlreichen Nebenbestimmungen f�r eine �berbauung des genannten Areals mit "Dienstleistungsbauten mit Gemeinschaftsanlagen". Die Anzahl erlaubter Autoabstellpl�tze wurde auf 750 festgelegt. Die Bewilligung st�tzte sich auf den Vorentscheid sowie auf einen zweiten UVB vom 27. November 1992 (UVB 92), ein daran anschliessendes Mitberichtsverfahren bei den kantonalen Umweltschutzfachstellen und eine Stellungnahme der Koordinationsstelle f�r Umweltschutz vom 5. November 1993.
Am 8. M�rz 1995 wies der Regierungsrat den gegen diese Baubewilligung erhobenen Rekurs des VCS ab. Gegen diesen Entscheid gelangte der VCS mit Beschwerde an das Verwaltungsgericht. Dieses vereinigte das Verfahren mit dem anderen bei ihm h�ngigen, sistierten Verfahren und wies beide Beschwerden am 19. April 1996 ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt der VCS im wesentlichen, das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich vom 19. April 1996 sowie die vorangegangenen Entscheide des Regierungsrates und des Gemeinderates Wallisellen seien aufzuheben und die baurechtliche Bewilligung sei zu verweigern.
2. Der Beschwerdef�hrer ist der Meinung, im kantonalen Verfahren sei zu Unrecht eine zweistufige Umweltvertr�glichkeitspr�fung (UVP) vorgenommen worden. Art. 6 der Verordnung vom 19. Oktober 1988 �ber die Umweltvertr�glichkeitspr�fung (UVPV; SR 814.011) lasse eine mehrstufige Pr�fung der Umweltvertr�glichkeit eines Projekts nur zu, wenn das kantonale Recht die Mehrstufigkeit ausdr�cklich vorsehe. Das sei im z�rcherischen Recht nicht der Fall. Art. 9 USG (SR 814.01) sehe nur eine (gesamthafte) UVP vor. Das Gesetz sei demnach mit Art. 6 UVPV bereits ausdehnend interpretiert worden. Es gehe nicht an, auch noch die Verordnungsbestimmung ausdehnend zu interpretieren. Der angefochtene Entscheid verletze deshalb Art. 9 USG und Art. 6 UVPV.
"Mehrstufige Pr�fung
Sieht der Anhang oder das kantonale Recht eine mehrstufige Pr�fung in verschiedenen Verfahrensschritten vor, so wird die Pr�fung bei jedem Verfahrensschritt so weit durchgef�hrt, als die Auswirkungen des Projektes auf die Umwelt f�r den jeweiligen Entscheid bekannt sein m�ssen."
Nach Ziffer 11.4 des Anhangs zur UVPV bestimmt das kantonale Recht, in welchem Verfahren die UVP f�r Parkh�user und Parkpl�tze f�r mehr als 300 Motorwagen vorgenommen werden muss. Ziff. 11.4 der z�rcherischen Einf�hrungsbestimmungen vom 12. April 1989 f�r die Durchf�hrung der UVP (EinfB UVP; GS 710.5) bezeichnet das "Baurechtliche Bewilligungsverfahren der kommunalen Beh�rde (�� 309 ff. und 318 ff. Planungs- und Baugesetz)" als massgebliches Verfahren.
Das Verwaltungsgericht h�lt im angefochtenen Entscheid fest, das z�rcherische Recht schliesse eine mehrstufige UVP nicht aus. Das ergebe sich daraus, dass dem eigentlichen baurechtlichen Verfahren ein (fakultatives) Vorentscheidverfahren �ber grundlegende Fragen vorangehen k�nne (�� 323 ff. des Gesetzes vom 7. September 1975 �ber Raumplanung und das �ffentliche Baurecht [PBG]). � 323 Abs. 2 PBG verlange in einem solchen Fall, dass mit dem Vorentscheidgesuch alle Unterlagen einzureichen seien, die zur Beurteilung der gestellten Fragen n�tig seien; dazu geh�rten auch die entsprechenden umweltrechtlichen Ermittlungen.
b) Der Beschwerdef�hrer kritisiert diese Auslegung der kantonalen Bestimmungen insofern, als er in der Nichterw�hnung der Mehrstufigkeit in Ziff. 11.4 des Anhangs EinfB UVP ein qualifiziertes Schweigen erblickt, weil der Verordnungsgeber bei anderen Anlagetypen (vgl. Ziff. 13.4, 21.3 und 52.1) auf die Mehrstufigkeit Bezug genommen habe. Dieser Kritik kann nicht gefolgt werden. Insbesondere kann die Auslegung durch das Verwaltungsgericht nicht als willk�rlich bezeichnet werden. Es kann ohne Verletzung von Art. 4 BV davon ausgegangen werden, dass der Hinweis in Ziff. 11.4 EinfB UVP auf das baurechtliche Bewilligungsverfahren den baurechtlichen Vorentscheid miteinschliesst. Andererseits ist in den vom Beschwerdef�hrer angef�hrten Ziff. 13.4, 21.3 und 52.1 EinfB UVP nicht von mehreren Stufen die Rede, sondern zweimal von der zweiten und einmal von der ersten Stufe, in welchen die UVP zu geschehen habe. Daraus kann f�r die Ziff. 11.4 EinfB UVP nichts abgeleitet werden.
c) Der Beschwerdef�hrer h�lt daf�r, es gen�ge nach Art. 6 UVPV nicht, dass das kantonale Recht eine mehrstufige UVP erlaube; es m�sse dies ausdr�cklich vorsehen. Das habe auch das Bundesgericht im Entscheid Crissier festgestellt (BGE 120 Ib 436 E. 2d/aa S. 450).
Beides ist unzutreffend: Das Bundesgericht hat im erw�hnten Entscheid lediglich festgestellt, das Bundesrecht lasse es zu, dass das kantonale Recht eine mehrstufige UVP vorsehe. Dass dies ausdr�cklich erw�hnt sein m�sse, geht aus dem Entscheid nicht hervor, weder aus seinem Wortlaut noch aus seinem Sinn. Es stellt keine ausdehnende Auslegung von Art. 6 UVPV dar, wenn angenommen wird, die Zul�ssigkeit einer mehrstufigen UVP k�nne sich auch sinngem�ss aus den kantonalen Vorschriften ergeben. Im �brigen kann, wie bereits erw�hnt, ohne Willk�r davon ausgegangen werden, dass der Hinweis in Ziff. 11.4 EinfB UVP den baurechtlichen Vorentscheid nach � 323 f. PBG mitumfasst.
d) Die R�ge ist somit unbegr�ndet. Dass die im vorliegenden Fall in zwei Stufen vorgenommene Pr�fung der Umweltvertr�glichkeit eine umfassende, koordinierte Pr�fung vereitelt h�tte, wie der Beschwerdef�hrer behauptet, vermag er selber nicht nachzuweisen und ist den Akten auch nicht zu entnehmen. Der Umstand, dass der UVB 92 grunds�tzlich auf den UVB 89 abstellte und vor allem noch jene Fragen behandelte, die im ersten Bericht offengelassen worden waren oder infolge �nderungen am Projekt oder wegen neuer Erkenntnisse der �berpr�fung bedurften, ist nicht zu beanstanden. Die Beurteilung dieser Berichte oblag ohnehin nicht den Berichterstattern, BGE 123 II 337 S. 342sondern den Umweltschutzfachstellen und den Baubewilligungs- bzw. Rechtsmittelinstanzen (Art. 9 Abs. 5 und 6 USG). Insbesondere letztere konnten in Kenntnis beider Berichte eine umfassende W�rdigung vornehmen. Sie haben den Entwicklungen zwischen dem ersten und zweiten UVB, namentlich der �nderung der L�rmempfindlichkeitsstufe, dem Erlass des Massnahmenplans 1990 und der darauf gest�tzten Richtlinien der Baudirektion f�r die Berechnung des Parkplatzbedarfs, auch Rechnung getragen (vgl. dazu auch die nachstehenden Erw�gungen 4 ff.). Die gegenteiligen Behauptungen des Beschwerdef�hrers treffen nicht zu.
3. Der Beschwerdef�hrer sieht eine Verletzung von Bundesrecht im Umstand, dass das Verwaltungsgericht es abgelehnt hat, die geforderte akzessorische �berpr�fung der im Gebiet Richti geltenden Zonenordnung auf ihre �bereinstimmung mit dem Umweltschutzrecht vorzunehmen. Er macht geltend, als Umweltschutzorganisation sei es ihm mangels Legitimation seinerzeit verwehrt gewesen, die Bau- und Zonenordnungen der Gemeinde Wallisellen von 1983 und 1993, insbesondere die Zuweisung des hier streitigen Gebiets zur Industriezone I6 (1983) bzw. zur Industrie- und Gewerbezone IG6 (1993), abstrakt anzufechten. Folglich m�sse ihm nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts zur akzessorischen Anfechtbarkeit von Nutzungspl�nen nun die M�glichkeit offen stehen, diese im Anwendungsfall, d.h. im vorliegenden Verfahren, in Frage zu stellen.
a) Der Beschwerdef�hrer macht nicht geltend, das Verwaltungsgericht h�tte ihn aufgrund des kantonalen Rechts zur nachtr�glichen Anfechtung der Zonenordnung zulassen m�ssen. Er beruft sich ausschliesslich auf die Rechtsprechung des Bundesgerichts, wonach die sog. akzessorische �berpr�fung von Nutzungspl�nen unter anderem dann zuzulassen ist, wenn der Betroffene im Zeitpunkt des Planerlasses keine M�glichkeit hatte, seine Interessen zu verteidigen (BGE 119 Ib 480 E. 5c S. 486; BGE 111 Ia 129 E. 3d). Indessen hat diese Rechtsprechung, wie das Verwaltungsgericht zutreffend festgestellt hat, nicht den Sinn, einer Umweltschutzorganisation, die nach der Rechtsordnung zur abstrakten Anfechtung eines Zonenplans grunds�tzlich nicht legitimiert ist (vgl. Art. 88 sowie Art. 97 und 103 lit. c OG; BGE 113 Ia 247 ff.), im Rahmen eines Baubewilligungsverfahrens f�r ein UVP-pflichtiges Bauvorhaben die Befugnis zur akzessorischen Infragestellung dieses Plans zu verleihen. Die zitierte Rechtsprechung bezieht sich auf Beschwerdef�hrer, welche zum Zeitpunkt des Planerlasses an sich befugt gewesen w�ren, BGE 123 II 337 S. 343den Nutzungsplan abstrakt anzufechten, dies aber aus besonderen, objektiven Gr�nden nicht tun konnten oder dazu keinen Anlass hatten. In solchen F�llen soll der urspr�nglichen, unmittelbaren Anfechtungsbefugnis wenigstens nachtr�glich zum Durchbruch verholfen werden.
b) Aus dem in der Zeitschrift Umweltrecht in der Praxis (URP) 1996 S. 206 auszugsweise publizierten Urteil des Bundesgerichts vom 1. Dezember 1995 i.S. Parkhaus Vorstadt, Solothurn, kann nichts anderes abgeleitet werden. In jenem Fall ging es nicht um die nachtr�gliche �berpr�fung der zonenrechtlichen Grundordnung, sondern um die �berpr�fung eines Gestaltungsplans, der f�r ein konkretes Projekt erlassen worden war, Verf�gungscharakter hatte und an sich von Anfang an einer Umweltvertr�glichkeitspr�fung h�tte unterzogen werden m�ssen. Die Beh�rden hatten wichtigste - der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht und damit auch der Verbandsbeschwerde unterliegende - Sachverhalts- und Rechtsfragen bewusst und ausdr�cklich offengelassen und dem nachfolgenden Baubewilligungsverfahren vorbehalten. Die Umweltschutzorganisationen hatten mangels Publikation des Gestaltungsplans keine M�glichkeit gehabt, diesen im Erlassverfahren anzufechten.
Im vorliegenden Fall hatten dagegen die Ortsplanungen der Gemeinde Wallisellen von 1983 und 1993 im Gebiet Richti kein konkretes Projekt zum Gegenstand. Sie beschr�nkten sich auf die Ausscheidung von Nutzungszonen. Eine solche Grundnutzungsplanung unterliegt weder der UVP noch der Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht und kann von den Umweltschutzorganisationen, die �ffentliche Interessen vertreten, auch nicht mit staatsrechtlicher Beschwerde angefochten werden (Art. 34 Abs. 3 RPG [SR 700], Art. 88 OG; BGE 120 Ib 70 E. 2 S. 74; BGE 117 Ib 35 E. 4a S. 41; BGE 115 Ib 335 E. 4c S. 342 oben; vgl. auch ROBERT WOLF, Zum Verh�ltnis von UVP und Nutzungsplanung, in URP 1992 S. 146 ff.). Demzufolge fehlt ihnen auch das Recht zur nachtr�glichen Anfechtung. Im �brigen ist das Auftreten �berm�ssiger Immissionen ohnehin kein Grund f�r ein nachtr�gliches Infragestellen der rechtskr�ftigen Zonenordnung; solches kann lediglich Anlass f�r die Einleitung einer �nderung der Nutzungsplanung nach Massgabe von Art. 21 Abs. 2 RPG sein (BGE 119 Ib 480 E. 5c S. 486).
c) Von einer Verletzung von Bundesrecht (Art. 104 OG) kann deshalb keine Rede sein. Dementsprechend kann auf die Ausf�hrungen in der Beschwerde, mit welchen der Beschwerdef�hrer unter BGE 123 II 337 S. 344dem Begriff der "umweltrechtlichen Baureife" unter anderem die mangelnde Bundesrechtskonformit�t der Zonenrevision von 1993 und des vom Kantonsrat am 31. Januar 1995 beschlossenen kantonalen Richtplans r�gt, nicht eingetreten werden.
4. Das Verwaltungsgericht stellte fest, das Baugrundst�ck liege in einem Gebiet mit �berm�ssiger Luftbelastung, wo die Immissionsgrenzwerte f�r Stickstoffdioxid (NO2) von 30 �g/m3 (Jahresmittelwert) und f�r Ozon (O3) von 100 bzw. 120 �g/m3 (Halbstunden- bzw. Stundenmittelwert) gem�ss Anhang 7 der Luftreinhalte-Verordnung vom 16. Dezember 1985 (LRV; SR 814.318.142.1) zur Zeit �berschritten seien. So beliefen sich die NO2-Immissionen auf den Hauptachsen im Untersuchungsgebiet auf 50 bzw. 57,5 �g/m3. Der vom Regierungsrat am 25. April 1990 gest�tzt auf Art. 31 LRV erlassene Massnahmenplan zur Reduktion der Luftbelastung (sog. Luft-Programm 90) habe nicht vermocht, innerhalb der gesetzten Frist (d.h. bis zum 1. M�rz 1994) die Einhaltung der Immissionsgrenzwerte zu erreichen. Die Verwirklichung des angefochtenen Bauvorhabens werde eine zus�tzliche Luftbelastung verursachen, insbesondere durch die Abgase des motorisierten Pendler- und Zulieferverkehrs sowie die Heizung und Klimatisierung der Geb�ude. Allerdings werde der Beitrag des Richti-Verkehrs an die Belastung der anstossenden Strassenz�ge mit Luftschadstoffen gering sein (NO2: maximal 0,2 �g/m3). Zudem lasse der Massnahmenplan eine gewisse Eind�mmung der Luftemissionen erwarten. Eine zonenkonforme �berbauung mit verschiedenen kleineren, nicht UVP-pflichtigen Projekten w�rde ebenfalls Emissionen bringen, die insgesamt kaum geringer w�ren als jene aus dem streitbetroffenen Dienstleistungszentrum, zumal auch Betriebe mit intensivem Publikumsverkehr zugelassen w�ren. Was die Ozonbelastung betreffe, so sei nicht erwiesen, dass das �berm�ssige Ozonaufkommen im Umfeld des Richti-Areals durch einen Verzicht auf das Bauvorhaben vermindert werden k�nnte. Das streitbetroffene Projekt werde nur geringf�gig zur Verst�rkung der Luftverschmutzung beitragen.
Der Beschwerdef�hrer bestreitet, dass die NO2-Zusatzbelastung durch das Projekt gering sei, und er wirft dem Verwaltungsgericht diesbez�glich offensichtlich unrichtige bzw. unvollst�ndige Feststellung des Sachverhalts vor (Art. 105 Abs. 2 OG); es setze sich in willk�rlicher Weise �ber relevante Ergebnisse der UVP hinweg. So k�nne die angenommene Verkehrserzeugung von 2'300 Fahrten pro Tag nur bei ausreichenden flankierenden Massnahmen, die das Verwaltungsgericht aber gerade nicht anordne, zutreffen.
Im �brigen werde im UVB 89, auf den der UVB 92 abstelle, f�r die Industriestrasse mit einer Immissionszunahme von 0,3 (und nicht 0,2) �g/m3 NO2 gerechnet, was immerhin 1% der zul�ssigen Gesamtbelastung von 30 �g/m3 entspreche. Wenn mangels gen�gender flankierender Massnahmen (insbesondere Ausbau des �ffentlichen Verkehrs) statt des im UVB angenommen Viertels die H�lfte der Pendler mit dem Auto fahre, so verdopple sich dieser Wert auf 0,6 �g/m3 NO2 bzw. 2% des Grenzwertes. Damit ergebe sich aus dem Richti-Verkehr auch eine Verdoppelung der NOx (Stickstoffoxid)-Gesamtfracht von 4,8-6,3 t auf 9,6-12,6 t pro Jahr, im Untersuchungsperimeter allein von 0,5 t (wie im UVB 92 angenommen) auf 1 t pro Jahr. Das entspreche 8% der auf 12 t pro Jahr gesch�tzten feuerungsbedingten NOx-Emissionen im Untersuchungsgebiet. Dabei bestehe in der Gemeinde Wallisellen heute schon ein Sanierungsbedarf von rund 60-90 t NOx pro Jahr; dieser Sanierungsbedarf w�rde durch die Realisierung des Richti-Projekts noch betr�chtlich erh�ht. Die Vorinstanz habe sich mit diesen bereits vor ihr vorgebrachten Zahlen und Argumenten sowie mit der Ozon-Problematik nicht auseinandergesetzt, und auch die UVP sei in dieser Beziehung unvollst�ndig. Beim Richti-Bauvorhaben handle es sich um ein Projekt mit �berdurchschnittlichen Auswirkungen. Ein solches m�sse nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung zumindest aufgeschoben, wenn nicht �berhaupt verhindert werden, da es die in �berarbeitung begriffene Massnahmenplanung pr�judiziere. Der angefochtene Entscheid verletze die massgebenden Vorschriften des USG und der LRV.
a) Umstritten sind nur die Verkehrsemissionen, welche durch die Neu�berbauung voraussichtlich verursacht werden. Diese Emissionen sind im Rahmen der Vorsorge so weit zu begrenzen, als dies technisch und betrieblich m�glich sowie wirtschaftlich tragbar ist (Art. 11 Abs. 2 USG, Art. 18 LRV). Die Emissionsbegrenzungen werden versch�rft, wenn feststeht oder zu erwarten ist, dass die Einwirkungen unter Ber�cksichtigung der bestehenden Umweltbelastung sch�dlich oder l�stig werden (Art. 11 Abs. 3 USG). Steht fest oder ist zu erwarten, dass �berm�ssige Luftverunreinigungen auftreten, und werden diese nicht nur durch eine einzelne Anlage verursacht, so erstellt die Beh�rde einen Plan der Massnahmen, die zur Verhinderung oder Beseitigung der �berm�ssigen Immissionen n�tig sind (Massnahmenplan; Art. 19 und 31 LRV). Im Rahmen ihrer Zust�ndigkeiten und in den bestehenden Verfahren trifft die Beh�rde gest�tzt auf diesen Plan die erforderlichen baulichen, betrieblichen, BGE 123 II 337 S. 346verkehrslenkenden oder -beschr�nkenden Massnahmen (Art. 33 LRV).
b) Der Beschwerdef�hrer behauptet nicht, die �berbauung des Gebiets Richti allein werde �berm�ssige Immissionen verursachen (Art. 5 und Art. 31 Abs. 4 LRV). Er macht aber geltend, von ihr seien so starke Emissionen zu erwarten, dass durch ihre vorzeitige Bewilligung die in �berarbeitung begriffene Massnahmenplanung des Regierungsrats pr�judiziert werde. Er verweist auf die Urteile des Bundesgerichts in den F�llen Freiburg (URP 1993 S. 169 ff.), Crissier (BGE 120 Ib 436 ff.), Grancia (URP 1995 S. 498 ff.) und Solothurn (URP 1996 S. 206 ff.), in denen das Gericht erkannt habe, Projekte mit �berdurchschnittlichen Einwirkungen seien geeignet, die Massnahmenplanung zu pr�judizieren, und m�ssten daher zur�ckgestellt werden, bis der Massnahmenplan vorliege. Sei dieser ungen�gend, m�sse auf das Projekt allenfalls sogar verzichtet werden.
aa) Der Beschwerdef�hrer �bersieht wesentliche Unterschiede zwischen dem vorliegenden Bauprojekt und den zitierten F�llen: Mit Ausnahme des Falles Grancia ging es in jenen F�llen stets um den Erlass bzw. die Genehmigung von Sondernutzungspl�nen, die auf die jeweiligen in Ausarbeitung begriffenen Massnahmenpl�ne abzustimmen waren. Es ging also - anders als im vorliegenden Fall - um Bauvorhaben, die eine �nderung oder Konkretisierung der raumplanungsrechtlichen Grundlagen erforderten. Eine solche muss selbstredend mit umweltschutzrechtlichen Massnahmen koordiniert werden. Der Fall Grancia, wo - wie im vorliegenden Fall - eine Baubewilligung zur Diskussion stand, zeichnete sich durch die Besonderheit aus, dass bei einem bestehenden Einkaufszentrum auf eine seinerzeit im Baubewilligungsverfahren verf�gte Reduktion der Parkpl�tze zur�ckgekommen werden sollte, obschon eine Bedingung dieser (urspr�nglichen) Baubewilligung, n�mlich der Anschluss an das �ffentliche Verkehrsnetz, noch nicht (ausreichend) erf�llt worden war. Eine Bewilligung der Erh�hung der Parkplatzzahl h�tte diese Bedingung unterlaufen und dem inzwischen in Kraft getretenen Massnahmenplan widersprochen. In den F�llen Freiburg, Crissier und Solothurn sodann gab es im Zeitpunkt der Genehmigung der Sondernutzungspl�ne noch keinen Luftreinhalte-Massnahmenplan, auf den der Sondernutzungsplan h�tte abgestimmt werden k�nnen. Im vorliegenden Fall der �berbauung des Richti-Areals besteht dagegen schon seit 1990 ein Luftreinhalte-Massnahmenplan, und dieser ist in den Jahren 1991-1993 durch vier Teilmassnahmenpl�ne BGE 123 II 337 S. 347erg�nzt worden (vgl. Luft-Programm 1996, Ziff. 1.2). Zur Zeit des Baubewilligungsverfahrens stand der Massnahmenplan 1990 in �berarbeitung; er wurde den neuesten Erkenntnissen angepasst. Kurz nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts vom 19. April 1996, n�mlich am 19. Juni 1996, hat der Regierungsrat den neuen Massnahmenplan 1996 beschlossen und in Kraft gesetzt (sog. Luft-Programm 1996).
bb) Es ist nicht der Sinn der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, dass Baubewilligungsverfahren f�r gr�ssere Bauvorhaben stets zu sistieren w�ren, wenn ein Massnahmenplan in �berarbeitung steht. Es liegt in der Natur der Sache, dass solche Pl�ne in relativ kurzen Intervallen �berpr�ft, erg�nzt, abge�ndert und neuen Entwicklungen und Erkenntnissen angepasst werden m�ssen. Das darf aber nicht dazu f�hren, dass Bauvorhaben, die sich auf rechtskr�ftige Nutzungspl�ne und bestehende Massnahmenpl�ne st�tzen, durch solche �berarbeitungen blockiert und nicht mehr innert n�tzlicher Frist realisiert werden k�nnen. Das Bundesgericht hat denn auch ausgef�hrt, es k�nne sich rechtfertigen, die Bewilligung eines Bauvorhabens aufzuschieben, wenn sonst die Verwirklichung eines in Ausarbeitung begriffenen Massnahmenplans gef�hrdet werde (vgl. Fall Grancia, URP 1995 S. 505). Dass letzteres eher zu bef�rchten ist, wenn noch gar kein Massnahmenplan vorliegt, als wenn ein solcher lediglich der Anpassung bedarf, versteht sich von selbst. Zudem hat das Bundesgericht erkannt, dass auch nachtr�glich noch Beschr�nkungen zur Reduktion der Luftbelastung angeordnet werden k�nnen, wenn eine sp�tere Massnahmenplanung dies erfordern sollte (BGE 118 Ib 26 E. 5f S. 37). Der Umstand allein, dass das Verwaltungsgericht das Baubewilligungsverfahren nicht ausgesetzt hat, bis der Regierungsrat das Luftprogramm 1996 beschloss, verletzt somit noch nicht Bundesrecht.
c) Es bleibt zu pr�fen, ob die zu erwartenden Immissionen derart stark sind, dass sie die Umsetzung des Luftprogramms 96 gef�hrden k�nnten.
aa) Das BUWAL kommt nach Pr�fung der Akten zum Schluss, dass grunds�tzlich auf die UVB 89 und 92 abgestellt werden k�nne. Der Untersuchungsperimeter sei korrekt gew�hlt und die Verkehrsszenarien seien richtig berechnet worden. Innerhalb des gew�hlten Perimeters werde mit einer NOx-Emissionsfracht von 188,5 t/a gerechnet, wovon �ber die H�lfte von einem Kilometer Autobahn stamme. Der UVB 92 gibt die verkehrsbedingten NOx-Emissionen des Richti-Verkehrs im Untersuchungsgebiet berechnet auf das Jahr BGE 123 II 337 S. 3481997 mit 0,5 t/a an, was 0,27% der Gesamtfracht entspricht. Diese Zahlen sind laut BUWAL plausibel. Der projektindizierte Anteil der Emissionen auf den direkt ans Richti-Areal angrenzenden Liegenschaften sei sehr gross, bezogen auf den gesamten Projektperimeter aber geringer. Die Sch�tzung der gesamten (d.h. nicht an den Perimeter gebundenen) NOx-Verkehrsemissionen des Projekts (7,2-9,5 t/a bezogen auf das Jahr 1994 - Verminderung um etwa ein Drittel in der zweiten H�lfte dieses Jahrzehnts) liege "auf der sicheren Seite"; es k�nne darauf abgestellt werden. Dabei sei zu beachten, dass ohne die Realisierung des Projekts diese Verkehrsemissionen zumindest teilweise gleichwohl entst�nden, indem Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in der �berbauung Richti t�tig sein w�rden, sonst an einen anderen Ort fahren w�rden. Je nachdem, wie gut das Richti-Areal mit �ffentlichen Verkehrsmitteln erschlossen werde, k�nne die Gesamtbilanz sogar positiv ausfallen. Zu den NO2-Immissionen im Projektperimeter f�hrt das BUWAL aus, diesbez�glich l�gen keine genauen Messungen vor. Aufgrund von Sch�tzungen und Vergleichen mit nahegelegenen Messorten d�rften diese Immissionen seit 1989 (d.h. gegen�ber den Annahmen des UVB und des Verwaltungsgerichts) gesunken sein und heute bei ca. 40-50 �g/m3 liegen. Die Grenzwerte gem�ss Anhang 7 LRV von 30 �g/m3 seien damit aber immer noch massiv �berschritten. Die im UVB angenommene Zunahme durch den Richti-Verkehr von maximal 0,2 �g/m3 d�rfte zutreffen.
Die Frage, ob das Projekt derartige Einwirkungen erzeuge, dass mit seiner Bewilligung zugewartet werden m�sste, beantwortet das BUWAL abschliessend mit nein. Das inzwischen beschlossene Luftprogramm 1996 trage den neu entstehenden Immissionen gen�gend Rechnung.
bb) Es besteht f�r das Bundesgericht kein Grund, an dieser Beurteilung durch die zust�ndige Fachbeh�rde des Bundes zu zweifeln. Dass sich die Vorinstanz �ber relevante Ergebnisse der UVP hinweggesetzt und den Sachverhalt offensichtlich unrichtig oder unvollst�ndig festgestellt h�tte, vermag der Beschwerdef�hrer nicht nachzuweisen. Das Auflisten von abweichenden Zahlen und Annahmen und das Treffen von pessimistischeren Prognosen, wie der Beschwerdef�hrer das tut, reicht dazu nicht aus. Die von ihm hervorgehobene Differenz bei der NO2-Immissionszunahme - 0,3 statt 0,2 �g/m3 - beruht zum Beispiel bloss auf unterschiedlichen Rundungen. Es m�sste vielmehr einsichtig dargestellt werden, dass gewisse Zahlen, Annahmen und Schl�sse offensichtlich falsch sind.
Das gelingt dem Beschwerdef�hrer trotz weit ausholenden Ausf�hrungen nicht. Er vermag auch nicht aufzuzeigen, inwiefern das Bauvorhaben die Realisierung der im Luft-Programm vorgesehenen Massnahmen vereiteln oder wesentlich erschweren w�rde. Im Unterschied zu den F�llen Freiburg, Crissier, Grancia und Solothurn, wo es um stark frequentierte �ffentliche Parkh�user und Kundenparkpl�tze zu Einkaufszentren ging, die - mit einer Ausnahme - eine Sondernutzungsplanung erforderten, stehen im vorliegenden Fall Verkehrsanlagen und Parkpl�tze zu einer zonenkonformen B�ro�berbauung ohne grossen Publikumsverkehr (sog. back-office-Nutzung) zur Diskussion. Eine der raumplanerischen Zonenordnung entsprechende �berbauung des Richti-Areals mit Einzelbauten, f�r die keine UVP durchgef�hrt werden m�sste, h�tte, wie die Vorinstanz einleuchtend darlegt, kaum eine geringere Umweltbelastung zur Folge. Mit dem BUWAL ist sodann davon auszugehen, dass es sich beim vorliegenden Bauvorhaben, das im Beizugsperimeter eine verkehrsbedingte NOx-Emissions- und NO2-Immissionszunahme von 0,27% bzw. 0,5-1% (je nach Ausgangsgr�sse) bringen wird, jedenfalls nicht um ein Projekt handelt, mit dem die Massnahmenplanung des Regierungsrats nicht h�tte rechnen m�ssen. Auch sind die in der UVP und von den Vorinstanzen angenommenen Anteile am privaten und �ffentlichen Verkehr nicht einfach deshalb falsch, weil zur Zeit noch keine Gewissheit besteht, ob und innert welcher Frist die im Massnahmenplan vorgesehen Massnahmen tats�chlich realisiert werden. Bei der Beurteilung eines Bauvorhabens d�rfen die Auswirkungen eines beschlossenen Massnahmenplans im Sinne von Art. 31 ff. LRV durchaus ber�cksichtigt werden. Andernfalls w�rde man von dem mit dem Massnahmenplan verfolgten Prinzip der Lastengleichheit (vgl. BGE 118 Ib 26 E. 5d S. 35) zum Nachteil eines einzelnen Bauwilligen abr�cken. Auf ein Zur�ckstellen der Baubewilligung durfte die Vorinstanz deshalb ohne Verletzung von Bundesrecht verzichten.
5. Der Beschwerdef�hrer r�gt weiter eine ungen�gende Erschliessung des Richti-Areals durch den �ffentlichen Verkehr und das �ffentliche Strassennetz. Er behauptet, es seien Art. 3 Abs. 3 lit. a i.V.m. Art. 19 Abs. 1 RPG sowie � 237 Abs. 1 und 2 PBG verletzt.
a) Der Beschwerdef�hrer kann mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde s�mtliche im Interesse des Schutzes der Umwelt liegenden, nach Art. 104 OG zul�ssigen R�gen erheben, einschliesslich der R�gen der Verletzung von kantonalem Recht, das in einem engen BGE 123 II 337 S. 350Sachzusammenhang mit dem anwendbaren Bundesrecht steht. Die Frage der Erschliessung mit �ffentlichen Verkehrsmitteln steht zweifellos in engem Sachzusammenhang mit der Umweltvertr�glichkeit des bestrittenen Projekts. Auch die strassenm�ssige Erschliessung (z.B. die Linienf�hrung) kann einen Einfluss auf die Umweltvertr�glichkeit eines Projekts haben; ob dies auch f�r Fragen wie die Ausbaubreite einer Strasse zutrifft, kann hier offenbleiben.
b) � 237 Abs. 1 und 2 PBG verlangen eine gen�gende Zug�nglichkeit der Anlagen und bei gr�sseren �berbauungen die Erreichbarkeit mit �ffentlichem Verkehr. Die Zufahrten sollen f�r jedermann verkehrssicher sein. Dass diese Anforderungen durch die Vorinstanz in unhaltbarer, willk�rlicher Weise missachtet worden seien, behauptet der Beschwerdef�hrer nicht. Seine Ausf�hrungen tun solches auch nicht einmal ann�hernd dar. Sein Verweisen auf eine durch die Entwicklung �berholte kritische Stellungnahme des kantonalen Tiefbauamtes im Rahmen der UVP gen�gt dazu jedenfalls nicht, zumal in die sp�ter erteilte Baubewilligung bez�glich Erschliessung verschiedene Bedingungen und Auflagen aufgenommen worden sind. Aber auch eine Verletzung von bundesrechtlichen Normen ist nicht ersichtlich. Art. 3 Abs. 3 lit. a RPG verlangt zwar, dass Wohn- und Arbeitsgebiete einander zweckm�ssig zugeordnet und durch das �ffentliche Verkehrsnetz hinreichend erschlossen werden sollen. Bei dieser Bestimmung handelt es sich jedoch um einen Planungsgrundsatz, der sich in erster Linie an planende und rechtsetzende Beh�rden richtet; er setzt die geltende Nutzungsordnung nicht ausser Kraft (vgl. EJPD/BRP, Erl�uterungen zum RPG, Art. 3 NN 8 und 14). Art. 19 Abs. 1 RPG sodann z�hlt den �ffentlichen Verkehr nicht zu den notwendigen Erschliessungselementen und definiert selber nicht, welchen Standard die Zufahrten aufweisen m�ssen. Die Festlegung des Ausmasses der Erschliessungsanlagen und die Umschreibung der gen�genden Zug�nglichkeit ist Sache des kantonalen Rechts (BGE 112 Ia 119 E. 3 S. 122). Im vorliegenden Fall wird das zu �berbauende Areal von zwei S-Bahnlinien und drei Regionalbuslinien sowie Ortsbuslinien bedient. Strassenm�ssig wird es durch die Neue Winterthurer- und die Industriestrasse groberschlossen. Ab diesen Strassen erfolgen die Zufahrten �ber die Richti- und die Geerenstrasse, die beide gem�ss Baubewilligung Ziff. 6.3.2 auf den Baubeginn hin auszubauen sind. Eine weitere Verbindungsstrasse ist entlang der Bahnanlagen geplant (Baubewilligung Ziff. 6.3.1). Inwiefern diese Erschliessung bundesrechtlichen Anforderungen nicht gen�gen soll, ist nicht ersichtlich und wird in BGE 123 II 337 S. 351der Beschwerde nicht dargelegt. Es wird insbesondere auch nicht aufgezeigt, welche Umweltschutznormen und inwiefern sie verletzt sein sollen. Im �brigen argumentiert der Beschwerdef�hrer widerspr�chlich, wenn er bei der Frage der Erschliessung das Angebot des �ffentlichen Verkehrs als ungen�gend bezeichnet, bei der Berechnung der Parkpl�tze hingegen die gute Erschliessung durch den �ffentlichen Verkehr betont.
c) Der Beschwerdef�hrer beklagt sich, die Vorinstanz habe ihm die Legitimation zur Beschwerde bez�glich der Erschliessungsfragen in unhaltbarer Weise abgesprochen.
Das Verwaltungsgericht hat offengelassen, ob eine im Sinne von Art. 55 USG beschwerdeberechtigte Organisation allgemein mit der R�ge der ungen�genden Erschliessung zu h�ren sei oder ob einzelne Fallgruppen zu bilden w�ren. Es trat auf die entsprechenden Vorbringen deshalb nicht ein, weil es das Angebot des �ffentlichen Verkehrs nicht zur Erschliessung im Sinne von Art. 19 RPG und Art. 4 des Wohnbau- und Eigentumsf�rderungsgesetzes vom 4. Oktober 1974 (WEG; SR 843) z�hlte und weil das Bundesrecht dem Beschwerdef�hrer nicht die Befugnis verleihe, die rein kantonalrechtliche Frage der Dimensionierung des Knotenpunktes Neugutstrasse/Neue Winterthurerstrasse zu beanstanden. Im �brigen w�rden die beiden Strassenz�ge - so das Verwaltungsgericht - mit einer Breite von gegen 20 m die gesetzlichen Anforderungen bei weitem erf�llen.
Tats�chlich hat das Verwaltungsgericht materiell zu den aufgeworfenen Fragen des Beschwerdef�hrers Stellung genommen, obschon es formell nicht darauf eingetreten ist. Es hat festgestellt, dass die Erschliessung im Sinne von Art. 19 (und Art. 22 Abs. 2 Bst. b) RPG nicht mit Argumenten des Ungen�gens des �ffentlichen Verkehrs beanstandet werden k�nne, und es hat die strassenm�ssige Erschliessung als hinreichend bezeichnet. Damit er�brigen sich hier Er�rterungen zur Frage, ob das Verwaltungsgericht von Bundesrechts wegen verpflichtet gewesen w�re, auf die R�gen auch formell einzutreten.
6. (Die Verweigerung einer weiteren Reduktion der 750 bewilligten Parkpl�tze ist nicht zu beanstanden).
7. Der Beschwerdef�hrer r�gt weiter, die Vorinstanz habe den Sachverhalt offensichtlich unvollst�ndig und unrichtig abgekl�rt und festgestellt und Art. 9, 11 und 12 USG sowie Art. 33 LRV verletzt, weil sie die in den Umweltvertr�glichkeitsberichten von 1989 und 1992 aufgelisteten m�glichen flankierenden Massnahmen im BGE 123 II 337 S. 352Bereich des �ffentlichen Verkehrs und des Betriebs nicht n�her gepr�ft und angeordnet habe. Die Annahme in den UVB 89 und 92, dass 25% der im Areal Richti Arbeitenden mit individuellen und 75% mit �ffentlichen Verkehrsmitteln anreisen w�rden, lasse sich nur halten, wenn die vorgeschlagenen flankierenden Massnahmen realisiert w�rden. Letzteres habe deshalb bereits vor der Erteilung der Baubewilligung zu erfolgen; zumindest m�ssten die entsprechenden Beschl�sse von den zust�ndigen Organen vorher gefasst worden sein. Der Beschwerdef�hrer listet sodann zahlreiche Massnahmen auf, so bez�glich des �ffentlichen Verkehrs die Gr�ndung eines Gemeindeverbandes zwecks Verbesserung der Koordination der regionalen Feinerschliessung, die Verl�ngerung diverser Tramlinien, ein neuer Mittelverteiler zwischen Flughafen/Oerlikon/Wallisellen/D�bendorf sowie Verbesserungen der Erschliessung mit �ffentlichen Verkehrsmitteln im Nahbereich, ferner im betrieblichen Bereich die Motivation der Mitarbeiter zur Ben�tzung der �ffentlichen Verkehrsmittel, eine Parkplatzbewirtschaftung, Parkplatzgeb�hren, Car-Pooling, Velof�rderung und Betriebsbus sowie schliesslich eine Beschr�nkung der Parkierm�glichkeiten in der Umgebung (insbesondere im Glattzentrum).
Das Verwaltungsgericht hatte zus�tzliche Auflagen der erw�hnten Art abgelehnt, zum Teil weil sie ausserhalb des Einflussbereichs der Bauherrschaft l�gen, zum Teil weil fraglich erscheine, ob sie unter den Begriff "Verkehrs- und Betriebsvorschriften" von Art. 12 Abs. 1 lit. c USG fielen. Zudem sei die projektbedingte zus�tzliche Luftbelastung relativ gering und das Richti-Areal bereits recht gut mit �ffentlichen Verkehrsmitteln erschlossen. Andere Massnahmen br�chten keinen nennenswerten Beitrag zur Begrenzung des privaten Verkehrs und w�ren daher unverh�ltnism�ssig. Schliesslich verlange die Rechtsgleichheit (Lastengleichheit), dass - in F�llen wie dem vorliegenden - Massnahmen, wie die vom Beschwerdef�hrer aufgez�hlten, vor allem im Rahmen der Verwirklichung des Massnahmenplans realisiert w�rden.
a) Vorab ist nochmals festzuhalten, dass es sich beim vorliegenden Projekt nicht um eine Anlage im Sinne von Art. 5 LRV (�berm�ssige Immissionen aus einer einzelnen Anlage) handelt. Massnahmen zur weiteren Beschr�nkung der Luftbelastung (d.h. �ber die vorsorglichen Massnahmen hinaus) sind deshalb im Rahmen der Massnahmenplanung zu treffen (Art. 31 ff. LRV), wobei sich die Zust�ndigkeit und das Verfahren nach den einschl�gigen eidgen�ssischen und kantonalen Vorschriften richten (Art. 33 Abs. 2 LRV).
Das Luft-Programm 1996, das im Zeitpunkt der F�llung des angefochtenen Entscheids zumindest im Entwurf bekannt war, sieht gem�ss Anhang 1 im Bereich Verkehr verschiedene Massnahmen vor, so eine bessere Bewirtschaftung des Strassennetzes, damit Staus m�glichst vermieden werden, die Herabsetzung der H�chstgeschwindigkeit auf bestimmten Strecken, die �berarbeitung der Wegleitung f�r die Berechnung der Parkplatzzahlen und die Anpassung der entsprechenden Gemeindevorschriften, ferner verschiedene Massnahmen zur F�rderung des �ffentlichen Verkehrs um Massnahmen im Bereich der Raumplanung (Siedlungsentwicklung, Bau von Radwegen usw.). Zur Realisierung dieser (und anderer) Massnahmen erteilte der Regierungsrat - soweit im Handlungsbereich des Kantons liegend - konkrete Auftr�ge an die ihm unterstellten Direktionen. Wie die Vorinstanz zutreffend ausgef�hrt hat, liegen solche Massnahmen nicht im Einflussbereich der privaten Bauherrschaft. Sie k�nnen daher nicht in einer Baubewilligung angeordnet werden (BGE 119 Ib 480 E. 7b S. 490 f.). Soweit es n�tig war, wurde die Bauherrschaft im �brigen mit der Baubewilligung vom 1. M�rz 1994 verpflichtet, bei der Projektierung durch besondere Vorkehren auf vorgesehene Massnahmen wie Tramverl�ngerung und Mittelverteiler zwischen D�bendorf und Kloten R�cksicht zu nehmen. Mit dem BUWAL ist festzustellen, dass sich ein Zuwarten mit der Baubewilligung bis zur Realisierung der im Luft-Programm festgelegten Massnahmen nicht rechtfertigen w�rde. Vom vorliegenden Projekt gehen nicht derart starke Immissionen aus, dass sie das Luft-Programm 1996 gef�hrden k�nnten. Wenn das BUWAL in seiner Vernehmlassung bem�ngelt, dass der Regierungsrat nicht alle in den blauen Massnahmenbl�ttern des Luft-Programms aufgez�hlten Massnahmen auch angeordnet hat und dass zum Beispiel die Erweiterung des Busnetzes nach S�den, die Begrenzung der Anzahl Fahrten zu den Parkierungsanlagen oder die Vorgabe eines bestimmten Anteils an �ffentlichem Verkehr noch zu pr�fen seien, so ber�hrt das Zust�ndigkeiten des Regierungsrats und betrifft nicht Massnahmen, die im vorliegenden Verfahren angeordnet werden k�nnten.
Der Beschwerdef�hrer vergleicht den vorliegenden Fall zu Unrecht mit dem Fall Grancia (URP 1995 S. 498 ff.): Der Tessiner Massnahmenplan bestimmte, dass der Bau und die Erweiterung grosser Einkaufszentren nur bewilligt werden d�rften, wenn die betreffenden Zentren mit einer leistungsf�higen �ffentlichen Verkehrsverbindung bedient w�rden. Dies traf im Falle Grancia nicht zu. Demgegen�ber ist das Gebiet Richti in Wallisellen bereits BGE 123 II 337 S. 354recht gut, wenn m�glicherweise auch noch nicht optimal, mit �ffentlichen Verkehrsverbindungen erschlossen; zudem handelt es sich hier nicht um ein kundenorientiertes Einkaufszentrum. Im Fall Grancia kam noch dazu, dass der Anschluss an das �ffentliche Verkehrsnetz bereits in der Baubewilligung f�r die Erstellung des Einkaufszentrum zur Bedingung f�r die Er�ffnung des Zentrums gemacht und unter anderem auch aus diesem Grund die vorgesehene Parkplatzzahl nur teilweise bewilligt worden war; somit stand das neuerliche Gesuch um Parkplatzerweiterung, ohne dass eine gen�gende �ffentliche Verkehrsverbindung eingerichtet worden w�re, im Widerspruch nicht nur zum Massnahmenplan, sondern auch zur rechtskr�ftigen Baubewilligung.
b) Auch die weiteren Forderungen des Beschwerdef�hrers nach flankierenden Massnahmen sind unbegr�ndet. Eine Beschr�nkung der Parkierungsm�glichkeiten in der Umgebung des Richti-Projekts, insbesondere im Glattzentrum, liegt wiederum ausserhalb des Einflussbereichs der Bauherrschaft. Was sodann die Massnahmen Parkplatzbewirtschaftung, Parkplatzgeb�hren, Car-Pooling, Betriebsbus, Velof�rderung und Motivation der Mitarbeiter zur Ben�tzung der �ffentlichen Verkehrsmittel anbelangt, so handelt es sich - soweit sie �berhaupt im Einflussbereich der Bauherrschaft liegen - nicht um Betriebsvorschriften im Sinne von Art. 12 Abs. 1 lit. c USG und nicht um Emissionsbegrenzungen "bei der Quelle" im Sinne von Art. 11 Abs. 1 USG (BGE 119 Ib 480 E. 7c S. 491 f.). Ihre Wirkung w�re angesichts des vorhandenen Angebots im �ffentlichen Verkehr im �brigen nicht leicht zu beurteilen, und deren Anordnung ausserhalb eines Massnahmenplans w�re unter dem Gesichtspunkt der Koordination und der Lastengleichheit problematisch.
8. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, das vorliegende Projekt verletze auch bez�glich des L�rmschutzes Bundesrecht. Da im Richti-Areal die Planungswerte �berschritten seien, d�rfe es nicht mehr f�r Bauten erschlossen werden, die dem l�ngeren Aufenthalt von Personen dienten. Das Verwaltungsgericht habe den massgeblichen Sachverhalt offensichtlich unrichtig und unvollst�ndig festgestellt.
a) Werden die Planungswerte in einer bestehenden, aber noch nicht erschlossenen Bauzone f�r Wohngeb�ude oder andere Geb�ude, die dem l�ngeren Aufenthalt von Personen dienen, �berschritten, so sind sie einer weniger l�rmempfindlichen Nutzung zuzuf�hren, sofern nicht durch planerische, gestalterische oder bauliche BGE 123 II 337 S. 355Massnahmen im �berwiegenden Teil dieser Zone die Planungswerte eingehalten werden k�nnen (Art. 24 Abs. 2 USG). Noch nicht erschlossene Bauzonen f�r Geb�ude mit l�rmempfindlichen R�umen d�rfen nur so weit erschlossen werden, als die Planungswerte eingehalten sind oder durch eine �nderung der Nutzungsart oder durch planerische, gestalterische oder bauliche Massnahmen eingehalten werden k�nnen. Die Vollzugsbeh�rde kann f�r kleine Teile von Bauzonen Ausnahmen gestatten (Art. 30 der L�rmschutz-Verordnung vom 15. Dezember 1986 [LSV; SR 814.41]). L�rmempfindliche R�ume sind R�ume in Wohnungen und in Betrieben, in denen sich Personen regelm�ssig w�hrend l�ngerer Zeit aufhalten (Art. 2 Abs. 6 LSV). Bei Betrieben, die in Gebieten mit Empfindlichkeitsstufen (ES) I, II oder III liegen, gelten um 5 dB(A) h�here Planungswerte und Immissionsgrenzwerte (Art. 42 Abs. 1 LSV).
b) Das Verwaltungsgericht kam zum Schluss, zwar sei das Richti-Areal bloss groberschlossen, was nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts (BGE 117 Ib 308 ff. E. 4 S. 314) dem Erschliessungsbegriff nach Art. 24 Abs. 2 USG i.V.m. Art. 19 Abs. 1 RPG nicht gen�ge, doch beziehe sich diese Bestimmung nicht auf einzelne Grundst�cke, sondern auf die noch nicht erschlossene Bauzone als Ganzes, im vorliegenden Fall wohl auf das weitere mit den Baugrundst�cken verbundene Industriegebiet von Wallisellen. Dass die Planungswerte in diesem Bereich gesamthaft �berschritten w�ren, sei nicht aktenkundig. Jedenfalls liessen sich durch planerische, gestalterische oder bauliche Massnahmen im �berwiegenden Teil dieser Zone die Planungswerte einhalten. Aber selbst wenn dem nicht so w�re, w�rde es wenig Sinn machen, auf dem Richti-Areal als einziger gr�sserer Baul�cke in der n�heren Umgebung eine weniger l�rmempfindliche Nutzungsweise durchzusetzen.
Diese Begr�ndung �berzeugt nicht. Im Ergebnis ist der Entscheid aber dennoch nicht zu beanstanden (vgl. nachstehende Erw. c und d).
c) Es besteht entgegen der Ansicht der BHG Richti kein Anlass, von der zitierten Rechtsprechung des Bundesgerichts abzukommen, wonach in Art. 24 Abs. 2 USG mit Erschliessung grunds�tzlich die vollst�ndige, der jeweiligen Nutzungszone angepasste Erschliessung zu verstehen ist, bei der mehr oder weniger nur noch die Hausanschl�sse zu erstellen sind. Richtig ist auch die Feststellung des Verwaltungsgerichts, dass Art. 24 USG keine parzellenbezogene Betrachtungsweise anstellt, sondern gr�ssere Gebiete im Auge hat. Anders als das Verwaltungsgericht aber meint, ist bei der Frage, BGE 123 II 337 S. 356ob "im �berwiegenden Teil" der entsprechenden Zone von Wallisellen die Planungswerte eingehalten werden k�nnen, nicht die ganze zusammenh�ngende (gr�sstenteils schon �berbaute) Industriezone zu ber�cksichtigen, sondern nur der noch nicht (voll) erschlossene Teil, soweit er f�r Geb�ude mit l�rmempfindlichen R�umen bestimmt ist. Demnach spielt es auch keine Rolle, ob es sich beim Richti-Areal um die letzte gr�ssere "Baul�cke" handelt.
d) Nach dem in den Akten liegenden L�rmgutachten, das gem�ss den Beurteilungen der kantonalen L�rmschutzfachstelle und des BUWAL von korrekten Verkehrsdaten ausgegangen ist, die Immissionspunkte richtig gew�hlt und die Immissionspegel ebenfalls richtig berechnet hat, sind die Planungswerte bei zwei von sieben Messpunkten �berschritten, n�mlich bei Messpunkt B um 1,2 dB(A) und bei Messpunkt F um 0,1 dB(A). Dabei ging zwar das Gutachten - offenbar gest�tzt auf die alte Zonenordnung - von einer L�rmempfindlichkeitsstufe IV statt III aus, doch �ndert das am Ergebnis nichts, da sich bei der ES III die Werte f�r die hier in Frage stehenden Betriebsr�ume um 5 dB(A) erh�hen (Art. 42 LSV) und damit wiederum diejenigen der ES IV erreichen (vgl. Anhang 3 und 4 LSV). Diese geringf�gigen �berschreitungen, die sich im Bereich der Messgenauigkeit bewegen und nicht wahrnehmbar sind (vgl. BGE 118 Ib 599 E. 7d S. 607; BGE 117 Ib 285 E. 8b/cc S. 305), betreffen nur einen kleinen Teil des massgeblichen Gebiets und auch nur einen kleinen Teil des Projekts an zwei peripheren Punkten. Einer Feinerschliessung des Gebiets stehen sie daher nicht entgegen; im �berwiegenden Teil des Gebiets sind die Planungswerte eingehalten (Art. 24 Abs. 2 USG). Es kann davon ausgegangen werden, dass die Vorinstanzen mit der Bewilligung zur Feinerschliessung des Gebiets eine Ausnahme nach Art. 30 Satz 2 LSV implizit erlaubt haben, was nicht bundesrechtswidrig ist. Art. 30 LSV verlangt entgegen der Ansicht des Beschwerdef�hrers nicht, dass die Planungswerte an jedem einzelnen Punkt der �berbauung eingehalten werden. Diese Bestimmung bezieht sich auf die Erschliessung des Gebiets; die �berbauung f�llt unter Art. 22 Abs. 1 USG bzw. Art. 31 LSV. Da die Immissionsgrenzwerte an keinem ihrer Punkte erreicht werden, musste das Verwaltungsgericht keine weiteren L�rmschutzmassnahmen pr�fen. Die R�gen des Beschwerdef�hrers sind unbegr�ndet.
9. Der Beschwerdef�hrer macht schliesslich Ausf�hrungen zur Quartierplanbed�rftigkeit des umstrittenen Bauvorhabens und r�gt allgemein die Verletzung von Art. 55 USG, Art. 19 RPG und �� 123 BGE 123 II 337 S. 357ff. PBG. Es wird aber aus der Rechtsschrift nicht klar, weshalb und inwiefern er die erw�hnten Bestimmungen als verletzt betrachtet. Das Verwaltungsgericht hat dem Beschwerdef�hrer die Legitimation abgesprochen, das Fehlen eines Quartierplans zu r�gen; es hat aber gleichzeitig festgehalten, die materiellen Erw�gungen des Regierungsrats seien zutreffend. Es scheint, dass der Beschwerdef�hrer mit seinem Hinweis auf Art. 33 Abs. 2 RPG dieses Nichteintreten des Verwaltungsgerichts auf seine R�ge beanstandet. Ob mit Recht, kann hier offenbleiben, da er mit keinem Wort sagt, weshalb der Regierungsrat und mit ihm das Verwaltungsgericht das Erfordernis eines Quartierplans nicht h�tten verneinen d�rfen. Nach der Rechtsprechung gen�gt es nicht, nur den Nichteintretensentscheid anzugreifen, wenn die Vorinstanz auch eine Eventualbegr�ndung zur materiellen Streitfrage gegeben hat. In einem solchen Fall wird der angefochtene Entscheid nur aufgehoben, wenn auch diese subsidi�re Begr�ndung Bundesrecht verletzt (BGE 118 Ib 26 E. 2b). Die Beschwerde ist somit auch in diesem Punkt abzuweisen.
10. Der Beschwerdef�hrer sieht eine Verletzung bzw. Vereitelung von Bundesrecht darin, dass er von den kantonalen Instanzen zur Tragung von Verfahrens- und Parteikosten verurteilt worden ist und Kostenvorsch�sse bezahlen musste. Er meint, die kantonale Kostenpflicht erschwere den ideellen Umweltschutzorganisationen die Beschwerdef�hrung �berm�ssig, weshalb die im bundesgerichtlichen Verfahren geltende Kostenlosigkeit auch f�r das kantonale Verfahren gelten m�sse.
a) Soweit das bundesgerichtliche Verfahren betreffend, ist zu pr�zisieren, dass das Gericht in st�ndiger Praxis die gesamtschweizerischen Organisationen, die sich dem Schutz der Umwelt und der Landschaft widmen, nur von den Gerichtskosten befreit, nicht auch von der Parteikostenpflicht gegen�ber Gegenparteien (vgl. die Urteile in URP 1993 S. 189 E. 9, 1991 S. 337 E. 5 und 436 E. 5). Eine generelle Befreiung von der Parteikostenpflicht w�re im Lichte von Art. 159 OG nicht zu rechtfertigen. Aber auch f�r eine Verpflichtung der Kantone, ihr Verfahren f�r ideelle Organisationen kostenfrei auszugestalten, wenn Bundesrecht zur Anwendung gelangt, fehlt es an einer gesetzlichen Grundlage. Es kann nicht gesagt werden, die Beschwerdef�hrung werde diesen Organisationen verunm�glicht oder �berm�ssig erschwert, wenn sie im Falle des Unterliegens angemessene Kosten tragen m�ssen. Gleiches gilt auch f�r die privaten Beschwerdef�hrer. Dass diese - anders als die Umweltschutzorganisationen - vornehmlich eigene Interessen vertreten, BGE 123 II 337 S. 358�ndert am Umstand, dass f�r beide Kategorien von Beschwerdef�hrern das gleiche Kostenrisiko besteht, nichts. Diese Frage ist entgegen der Ansicht des Beschwerdef�hrers auch nicht vergleichbar mit der Frage der kostenlosen Zustellung von baurechtlichen Entscheiden an die Umweltschutzorganisationen (vgl. BGE 121 II 224 E. 5e S. 234 f.). Im letzteren Falle geht es darum, dass die Organisationen ohne grossen Aufwand �berhaupt Kenntnis erhalten von den zahlreichen erstinstanzlichen Entscheiden, zu deren Anfechtung sie befugt sein k�nnten.
Die Bef�rchtung, das Kostenrisiko im Rechtsmittelverfahren k�nnte den Umweltschutzorganisationen die Aus�bung ihres Beschwerderechts derart erschweren, dass die richtige Anwendung des Bundesrechts vereitelt oder zumindest stark behindert w�rde, l�sst sich �brigens durch die bisherigen Erfahrungen sowohl auf Bundesebene als auch in den Kantonen, die seit langem ein allgemeines Beschwerderecht ideeller Organisationen kennen, nicht erh�rten. Wohl k�nnen bei sehr grossen Bauvorhaben wie dem vorliegenden die Kosten, insbesondere auch die Parteikosten, hoch ausfallen. Andererseits stehen den Organisationen in der Regel weit h�here Mittel zur Verf�gung als privaten Personen, z.B. einem vom Bauvorhaben betroffenen Nachbarn. Eine M�glichkeit, die Kosten in Grenzen zu halten, l�ge im �brigen in einer Konzentration auf das Wesentliche, sei dies bezogen auf die Auswahl der einzelnen anzufechtenden Entscheide, sei dies bezogen auf die Art der konkreten Prozessf�hrung. Gerade was letzteres betrifft, l�sst der Beschwerdef�hrer in vorliegenden Fall den Sinn f�r das Wesentliche vermissen. Seine unn�tig weitschweifenden, ja ausufernden Ausf�hrungen verursachen nicht nur den Beschwerdeinstanzen, sondern auch den Gegenparteien �berm�ssige Kosten, die sich in den Gerichtsgeb�hren und den Parteientsch�digungen niederschlagen. Der Beschwerdef�hrer muss damit rechnen, dass ihm in Zukunft Kosten, die vermeidbar gewesen w�ren, sogar im Falle des Obsiegens auferlegt bzw. nicht ersetzt werden (vgl. Art. 153a Abs. 1, Art. 156 Abs. 6 und Art. 159 Abs. 5 OG; s. auch BGE 119 Ib 458 E. 15 S. 462).
b) Dass die kantonalen Instanzen bei der Verlegung der Gerichts- und Parteikosten kantonales Recht willk�rlich angewendet h�tten, behauptet der Beschwerdef�hrer nicht. Seine Hinweise auf die kantonalen Bestimmungen, die durch Formulierungen wie "kann" und "in der Regel" den Beh�rden einen gewissen Ermessensspielraum belassen, verm�gen jedenfalls nicht darzutun, dass im vorliegenden Fall die Kostenverteilung in unhaltbarer Weise erfolgt w�re.
111 IA 129 suite... ,
112 IA 119,
Art. 31 LRV,
Art. 33 LRV,
Art. 5 und Art. 31 Abs. 4 LRV,
� 237 Abs. 1 und 2 PBG,
�� 323 ff. des Gesetzes vom 7. September 1975 �ber Raumplanung und das �ffentliche Baurecht [PBG],
� 323 Abs. 2 PBG,
Art. 9 Abs. 5 und 6 USG,
Art. 97 und 103 lit. c OG,
Art. 9, 11 und 12 USG,
Art. 42 Abs. 1 LSV,
Art. 42 LSV,
Art. 30 Satz 2 LSV,
Art. 30 LSV,
�� 123 BGE 123 II 337 S. 357ff. PBG,
Art. 153a Abs. 1, Art. 156 Abs. 6 und Art. 159 Abs. 5 OG

References: Art. 6
 Art. 9
 Art. 6
 Art. 9
 Art. 6
 Art. 4
 Art. 6
 Art. 6
 BGE 
 BGE 
 Art. 88
 Art. 97
 BGE 
 BGE 
 Art. 88
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 21
 BGE 
 Art. 31
 Art. 18
 Art. 19
 BGE 
 Art. 31
 BGE 
 BGE 
 Art. 31
 BGE 
 Art. 3
 Art. 19
 Art. 104
 BGE 
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 19
 BGE 
 Art. 55
 Art. 19
 Art. 4
 Art. 19
 Art. 22
 Art. 9
 Art. 33
 BGE 
 Art. 12
 Art. 5
 BGE 
 Art. 12
 Art. 11
 BGE 
 Art. 24
 Art. 19
 Art. 24
 Art. 24
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 30
 Art. 30
 Art. 22
 Art. 31
 Art. 55
 Art. 19
 BGE 
 Art. 33
 Art. 159
 BGE 
 BGE 
 Art. 153
 Art. 156
 Art. 159
 BGE 

Art. 31

Art. 33

Art. 5
 Art. 31

Art. 9

Art. 97

Art. 9

Art. 42

Art. 42

Art. 30

Art. 30
 BGE 

Art. 153
 Art. 156
 Art. 159