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Timestamp: 2017-07-22 20:41:20+00:00

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Öffentliche Ausschreibung Saarbrücken 2017 Tragwerksplanung PZMS.
Referenznummer der Bekanntmachung: PZMS; Neubau Präklinisches Zentrum für Molekulare Signalverarbeitung am Campus Homburg TWP 2017-07-15
Tragwerksplanung PZMS.
Referenznummer der Bekanntmachung: PZMS; Neubau Präklinisches Zentrum für Molekulare Signalverarbeitung am Campus Homburg TWP
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Referenznummer der Bekanntmachung: PZMS; Neubau ... Tragwerksplanung PZMS.
AuftragsbekanntmachungDienstleistungenRichtlinie 2014/24/EUAbschnitt I: Öffentlicher AuftraggeberI.1)Name und AdressenDas Saarland, vertr. d. das Ministerium für Finanzen und Europa, vertr. d. das Landesamt für Zentrale DiensteHardenbergstraße 6Saarbrücken66119DeutschlandKontaktstelle(n): DU Diederichs Projektmanagement AG & Co. KGTelefon: +49 69257585970E-Mail: Fax: +49 69257585999NUTS-Code: DECInternet-Adresse(n):Hauptadresse: http://www.du-diederichs.deAdresse des Beschafferprofils: http://www.du-diederichs.deI.2)Gemeinsame BeschaffungI.3)KommunikationDie Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YMRYEVJWeitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten KontaktstellenAngebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Center/notice/CXP4YMRYEVJI.4)Art des öffentlichen AuftraggebersMinisterium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde einschließlich regionaler oder lokaler UnterabteilungenI.5)Haupttätigkeit(en)Wirtschaft und FinanzenAbschnitt II: GegenstandII.1)Umfang der BeschaffungII.1.1)Bezeichnung des Auftrags:
Referenznummer der Bekanntmachung: PZMS; Neubau Präklinisches Zentrum für Molekulare Signalverarbeitung am Campus Homburg TWPII.1.2)CPV-Code Hauptteil71327000II.1.3)Art des AuftragsDienstleistungenII.1.4)Kurze Beschreibung:
Das Land Saarland beabsichtigt, für den Neubau des Präklinischen Zentrums für Molekulare Signalverarbeitung an der Universität des Saarlandes Campus Homburg folgende Leistung zu vergeben:
Planung der Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff. HOAI 2013
Die Leistung umfasst den Anwendungsbereich gemäß §§ 49 ff HOAI 2013 Tragwerksplanung für das genannte Bauvorhaben Die Bereiche biologisch-medizinischen Labore und Sonderbereiche werden im Rahmen des Neubau technisch hoch installiert.
Parallel verläuft das VgV-Verfahren Objektplanung mit eingebettetem Realisierungswettbewerb. Das Verfahren wird voraussichtlich Anfang Oktober 2017 abgeschlossen. Detaillierte Informationen zur Aufgabe können der im download Bereich zur Verfügung gestellten Auslobungsunterlage entnommen werden.
II.1.5)Geschätzter GesamtwertWert ohne MwSt.: 500 000.00 EURII.1.6)Angaben zu den LosenAufteilung des Auftrags in Lose: neinII.2)BeschreibungII.2.1)Bezeichnung des Auftrags:II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)II.2.3)ErfüllungsortNUTS-Code: DEC0Hauptort der Ausführung: Universität des Saarlandes, Campus Homburg; Hardenbergstraße 6; 66421; Homburg.
Für die Maßnahme sind für die KG 200-700 (ausgenommen KG 611 und KG 612) insgesamt rund 35 750 000 EUR veranschlagt, die im Rahmen der Exzellenzclusterinitiative nach Art 91 b GG zu jeweils 50 % von Bund und Land finanziert werden.
In dem neuen Forschungsbau werden zehn verschiedene Arbeitsgruppen mit Forschungsschwerpunkten aus der vorklinischen Medizin (Biochemie und Molekularbiologie, Zellbiologie) und der klinisch-theoretischen Medizin (Pharmakologie und Toxikologie) zusammenarbeiten. Der multidisziplinäre Ansatz ist ebenfalls in der Gebäudestruktur abzubilden.
Zu diesem Zweck ist das Gebäude in drei zentrale Einrichtungen gegliedert. Der verbleibende Hauptteil der Forschungsfläche ist in drei Organisationsbereiche eingeteilt, die wiederum in sieben Units gegliedert sind. Die Units umfassen Funktionsräume (Labor, Anzucht, Geräte etc.), die entsprechend den Bedürfnissen der einzelnen Arbeitsgruppen spezifisch ausgestattet sein müssen.
Aufgrund der wissenschaftlichen Programmatik des PZMS ergeben sich besondere Anforderungen an die Anordnung sowie die Zugangsregelung der verschiedenen Funktionsbereiche, die im Raumprogramm detailliert dargelegt werden.
Das Gebäude wird folgende Funktionsbereiche beherbergen:
Zentral I - Tierhaltung / Verhaltensuntersuchung:
- SPF-Tierhaltung (Tierhaltungsbereiche, Waschküchen, Umkleiden und Sanitärbereiche, Materialschleusen, Dokumentations- und Lagerräume, Bereiche zur Vorbereitung der Tierversorgung, Labor für transgene Techniken, u. a.)
- OP/Verhalten (OP- und Verhaltensbeobachtungs-Bereiche, Umkleiden, Personen- und Materialschleusen, Spülküche, u. a.)
- Quarantäne (Personen- und Materialschleuse, Spülküche, u. a.)
Zentral II - Technik / Labor:
- Labor-Waschküche
- Zentrifugen-Raum
- Isotopenlabor
- Werkstatt für IT u. Labortechnik
Zentral III - Verwaltung / Kommunikation:
- Besprechungs-/Seminarräume
- Sonstige Nebenräume / Technikräume
Organisationsbereich I - Unit I + II
- Molekularbiologie-Räume
- Imaging-Räume
Organisationsbereich II - Unit III - V
- Imaging dezentral
Organisationsbereich III - Unit VI + VII
- Räume für Inkubationsschüttler
- Wägeräume
- Labore für Fotochemie / Entwicklermaschinen
Darüber hinaus sind im Gebäude Ver- und Entsorgungsbereiche, Lager zu verorten.
Im Außenbereich werden Zonen für Anlieferung, ein Wirtschaftshof und gebäudenahe Stellplätze entstehen.
II.2.5)ZuschlagskriterienDie nachstehenden KriterienQualitätskriterium - Name: Fachliche Eignung der vorgesehenen Projektleitung / -bearbeitung / Gewichtung: 40Qualitätskriterium - Name: Projektspezifische Herangehensweise / Ideenskizze / Gewichtung: 40Qualitätskriterium - Name: Erfahrung mit öffentlichem Auftraggeber / Gewichtung: 10Preis - Gewichtung: 10II.2.6)Geschätzter WertII.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen BeschaffungssystemsBeginn: 30/10/2017Ende: 13/07/2020Dieser Auftrag kann verlängert werden: neinII.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werdenGeplante Mindestzahl: 3Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: - Fristgerechter und vollständiger Eingang der Bewerbung in Papierform und auf einem digitalen Datenträger (CD oder USB-Stick) inkl. Referenzdarstellungen
- Eigenerklärung, dass kein Ausschlussgrund gem. §§ 42, 45 und 48 VgV vorliegt
- Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung, oder eine Deckungszusage von mind. 3 000 000 EUR für Personenschäden, 3 000 000 EUR für sonstige Schäden (zweifach maximiert), für den Fall der Beauftragung.
- Nachweis der Anzahl von mind. 5 Beschäftigten mit fachplanungsbezogenem akademischem Abschluss
- Erklärung der Teilnahme am VgV-Verfahren mit eigenhändiger Unterschrift des federführenden Bewerbers
Alle Bewerber, die die vorgenannten Teilnahmebedingungen erfüllen, werden zum Auswahlverfahren zugelassen.
Teilnahmebedingungen - Technische Leistungsfähigkeit: Zum Nachweis der Eignung sind sowohl die Anzahl der festangestellten mit entspr. Leistungen im Bereich TWP betrauten Ingenieure/Master/Bachelor anzugeben, als auch Erklärungen und Nachweise zu Referenzprojekten einzureichen.
Bewertung techn. Leistungsfähigkeit durch die Anzahl der festangestellten mit entspr. Leistungen im Bereich TWP betrauten Ingenieure/Master/Bachelor im Mittel der letzten drei Jahre:
0 Punkte 5-10 Beschäftigte,
1 Punkt 10-15 Beschäftigte,
2 Punkte >15 Beschäftigte.
Zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit durch Referenzprojekte können max. drei verschiedene Referenzprojekte auf je einem A3-Blatt, einseitig bedruckt, eingereicht werden
Folgende Mindestkriterien sind durch jede eingereichte Referenz zu erfüllen:
- Referenzschreiben des öffentlichen AG liegt dem Referenzbogen bei. Im Fall eines privaten AG kann anstelle eines Referenzschreibens eine Eigenerklärung des Bewerbers eingereicht werden.
- Fertigstellung der Referenz (LPH 8 abgeschlossen) innerhalb des Zeitraum 31.12.2010 - 1.7.2017.
Folgende Mindestkriterien sind je durch mindestens eine der eingereichten Referenzen zu erfüllen. Es ist nicht zwingend erforderlich, dass alle Mindestkriterien durch dieselbe eingereichte Referenz erfüllt werden. Es ist zwingend erforderlich, dass mit allen drei eingereichten Referenzen in Summe die folgenden Mindestkriterien erfüllen.
- Mindestens eine Referenz aus dem Bereich Instituts-/Laborbau
- Mindestens eine Referenz größer als 4 000 m2 NuF 1-7
- Mindestens eine Referenz mit Projektkosten KG 300/400 größer 28 000 000 EUR
- Mindestens eine Referenz LPH 2-6 im eigenen Büro
- Mindestens eine der drei Referenzen muss nach öffentlichen Vergabevorschriften bzw. für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 99 GWB ausgeführt worden sein.
Sofern die vorgenannten Mindestkriterien erfüllt sind, erfolgt die Beurteilung der Referenzprojekte im Hinblick auf das anstehende VgV-Verfahren durch ein Auswahlgremium. Die Bewertung erfolgt nach folgenden Kriterien:
3 Punkte -Instituts-/Laborgebäude mit hoher Komplexität/hohem Installationsgrad
1 Punkt -Instituts-/Laborgebäude mittlerer Komplexität/mittlerem Installationsgrad),
0 Punkte -sonstige
- Geländeniveau
2 Punkte -Neubau mit Einbindung in große Geländegefälle über 5,0 m
0 Punkte -Neubau auf ebenem Geländeniveau
- Gebäudegründung
2 Punkte -Erschütterungsarmes Gebäude (entkoppelt) für sensible Laborbereiche/Tierhaltung
0 Punkte -sonstige Gebäude
- Größe (in m2 NuF)
3 Punkte > 4 000 m2 NuF 1-7
2 Punkte 3 000 - 4 000 m2 NuF 1-7
1 Punkt 2 000 - 2 999 m2 NuF 1-7
0 Punkte < 2 000 m2 NuF 1-7
- Leistungsumfang (gem. HOAI)
1 Punkt -LPH 2-4 erbracht: ja
0 Punkte -LPH 2-4 erbracht: nein
1 Punkt -LPH 5 erbracht: ja
0 Punkte -LPH 5 erbracht: nein
1 Punkt -LPH 6 erbracht: ja
0 Punkte -LPH 6 erbracht: nein
1 Punkt -Ingenieurtechn. Kontrolle erbracht: ja
0 Punkte -Ingenieurtechn. Kontrolle erbracht: nein
- Kosten KG 300 / 400 brutto
3 Punkte -ab 28 000 000 EUR
2 Punkte -20 000 000-28 000 000 EUR
1 Punkt -10 000 000-20 000 000 EUR
0 Punkte -weniger als 10 000 000 EUR
- Öffentlicher AG (Verg. gem. VOB)
1 Punkt -Ja
0 Punkte -Nein
Bei Punktegleichheit behält sich der Auslober einen Losentscheid vor.
II.2.10)Angaben über Varianten/AlternativangeboteVarianten/Alternativangebote sind zulässig: neinII.2.11)Angaben zu OptionenOptionen: neinII.2.12)Angaben zu elektronischen KatalogenII.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen UnionDer Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: neinII.2.14)Zusätzliche AngabenAbschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische AngabenIII.1)TeilnahmebedingungenIII.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder HandelsregisterAuflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen: - Erklärung, dass keine Ausschlussgründe gem. § 123 Abs. 1 und 4 GWB sowie § 124 Abs. 1 und 2 GWB vorliegen (auf Verlangen des AG sind Nachweise durch Bescheinigungen der jeweils zuständigen Behörde vorzulegen).
- Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Saarländischen Tariftreuegesetz (STTG) vom 06. Februar 2013 (Anlage)
- Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gem. § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und/oder Handelsregister (Kopie ausreichend, als Anlage beizufügen) Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff GWB, §§ 42 ff. VGV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle LeistungsfähigkeitAuflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: - Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für entsprechende Leistungen im Bereich der Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff HOAI 2013 in den letzten 3 Jahren in EUR. Die Umsätze werden bei Bewerbergemeinschaften in Summe gewertet (auf Verlangen des AG sind zum Nachweis entsprechende Bankerklärungen, Jahresabschlüsse vorzulegen).
- Nachweis des Bestehens einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungshöhe von mind. 3 000 000 EUR für Personenschäden, 3 000 000 EUR für sonstige Schäden (jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr) bzw. bei geringeren Deckungssummen eine zusätzliche Eigenerklärung über die Bereitschaft einer Erhöhung der Deckungssummen im Auftragsfall.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: - Mindestanforderung: mindestens. 250 000 EUR (brutto) Umsatz mit Planungsleistungen gem. HOAI § 51 im Mittel der letzten 3 Jahre (2014-2016). Bei Bewerbergemeinschaften werden die Umsätze in Summe gewertet.
- Mindestanforderung: Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungshöhe von mind. 3 000 000 EUR für Personenschäden, 3 000 000 EUR für sonstige Schäden (jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr) bzw. bei geringeren Deckungssummen eine zusätzliche Eigenerklärung über die Bereitschaft einer Erhöhung der Deckungssummen im Auftragsfall.
III.1.3)Technische und berufliche LeistungsfähigkeitAuflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien: - Erklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten Mitarbeiter, die Anzahl der Führungskräfte sowie die Anzahl der Festangestellten mit vergleichbaren Leistungen betrauten Ingenieuren/Master/Bachelor in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist.
Der geforderte Nachweis über die Zahl der Beschäftigten wird bei einer Bewerbergemeinschaft in Summe gewertet.
- Angabe der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte die durch Berechtigung die Berufsbezeichnung Dipl.-Ing./Master/Bachelor führen zu dürfen. Nachweise sind in Kopie den Unterlagen beizufügen.
Darstellung von max. drei Referenzen (Anlage Referenzblatt, 1 - 3) für in den letzten 7 Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen mit Kurzbeschreibung der jeweiligen Referenz und folgenden Angaben:
- Besonderheiten (u.a. hoher Installationsgrad mit erhöhtem Koordinationsaufwand in der Leitungsführung (Schlitz-/Durchbruchsplanung / Lage mit großem Geländegefälle / Erschütterungsarmes, entkoppeltes Gebäude für sensible Nutzungen (Tierhaltung, Labore))
- Projektgröße durch Angabe der Baukosten (Gesamt und KG 300 + 400)
und Angabe der Bruttogrundfläche (BGF) und der Nutzungsfläche
(NuF 1-7)
- Projektzeit
- Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe der beauftragten und erbrachten Leistungsphasen nach HOAI)
- Leistungsstand der angegebenen Referenz
- Art des AG (privater AG / öffentlicher AG) bzw. Durchführung nach öffentlich-rechtlichen Vorschriften
- Benennung des AG (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten) mit Referenzperson des AG.
Auch bei Bewerbergemeinschaften können in Summe maximal drei geforderte Referenzen eingereicht werden (bei Einreichung weniger als drei Referenzen werden entsprechend weniger Punkte gewertet).
Es gelten folgende Bedingungen für die eingereichten Referenzen: Das Referenzblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen (AG-Bescheinigung) sind beizulegen. Pro Referenz ist max. 1 DINA 3-Blatt (Bilder und ggfs. weitere Beschreibungen) in Papier (und digital) beizufügen.
Unterlagen die unaufgefordert (z. B. Projektbroschüren) eingereicht werden, fließen nicht in die Bewertung mit ein.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: - Mindestanforderung an die Anzahl der festangestellten, mit entsprechenden Leistungen im Bereich der Tragwerksplanung gem. §§ 49 ff HOAI 2013 betrauten Ingenieure/Master/Bachelor, 5 Beschäftigte durchschnittlich in den letzten 3 Jahren (Kaufmännisches auf- und abrunden von Dezimalzahlen).
Folgende Mindestkriterien sind je durch mindestens eine der eingereichten Referenzen zu erfüllen. Es ist nicht zwingend erforderlich, dass alle Mindestkriterien durch dieselbe eingereichte Referenz erfüllt werden. Es ist zwingend erforderlich, dass mit allen 3 eingereichten Referenzen in Summe die folgenden Mindestkriterien erfüllen.
- Mindestens eine Referenz größer als 4 000 m2 NuF 1-7,
- Mindestens eine Referenz mit Projektkosten KG 300/400 größer 28 000 000 EUR,
- Mindestens eine Referenz LPH 2-6 im eigenen Büro,
- Mindestens eine der 3 Referenzen muss nach öffentlichen Vergabevorschriften bzw. für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 99 GWB ausgeführt worden sein,
- Nachweis der Anzahl von mind. 5 Beschäftigten mit fachplanungsbezogenem akademischem Abschluss.
Teilnahmeanträge von Bewerbergemeinschaften finden nur Berücksichtigung, wenn gegenüber dem AG:
- alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft einschließlich Benennung des bevollmächtigen Vertreters aufgeführt werden,
- die Mindestanforderungen von der ARGE insgesamt erfüllt werden.
Die Mitglieder einer Bietergemeinschaft haften gesamtschuldnerisch. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches PersonalAbschnitt IV: VerfahrenIV.1)BeschreibungIV.1.1)VerfahrensartVerhandlungsverfahrenIV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen BeschaffungssystemIV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des DialogsIV.1.5)Angaben zur VerhandlungIV.1.6)Angaben zur elektronischen AuktionIV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: neinIV.2)VerwaltungsangabenIV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem VerfahrenIV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder TeilnahmeanträgeTag: 14/08/2017Ortszeit: 14:00IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte BewerberTag: 22/08/2017IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:DeutschIV.2.6)Bindefrist des AngebotsDas Angebot muss gültig bleiben bis: 06/11/2017IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der AngeboteAbschnitt VI: Weitere AngabenVI.1)Angaben zur Wiederkehr des AuftragsDies ist ein wiederkehrender Auftrag: neinVI.2)Angaben zu elektronischen ArbeitsabläufenVI.3)Zusätzliche Angaben:
Die herunterladbaren Bewerbungsunterlagen (Bewerbungsbogen und Referenzbogen) sind zwingend zu verwenden. Die vollständigen Teilnahmeunterlagen sind in schriftlicher Form bis zu dem unter IV.2.2) der Bekanntmachung genannten Schlusstermin an die angegebene Kontaktstelle zu senden. Für die Fristwahrung ist der rechtzeitige Zugang entscheidend. Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1) Die Unterlagen sind als unterschriebene und abgestempelte Originale (Ausschlusskriterium) und zusätzlich als pdf-Dateien auf einem Daten-CD einzureichen.
2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim AG und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
3) Im Falle von Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Nachunternehmern sind die Bewerbungsunterlagen inkl. geforderter Anlagen und Nachweise hinsichtlich der Ausschlussgründe und im Hinblick auf die Eignung, soweit es die Anforderungen/Kriterien der zur Verfügung gestellten Kapazitäten bzw. der geliehenen Eignung betrifft, auszufüllen.
4) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmern nach § 36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird. Weiterhin ist, soweit bereits bekannt, durch eine Verpflichtungserklärung (Originalunterschriften) anderer Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderliche Kapazitäten zur Verfügung stehen.
5) Im Falle der wirtschaftlichen und finanziellen Eignungsleihe verpflichtet sich das andere Unternehmen für die Auftragsausführung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe dem Auftraggeber gegenüber zu haften.
6) Im Falle von Bewerbergemeinschaften sind die Bewerbungsunterlagen inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen. Zudem ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen.
Der Abschluss des Fachplaner-Vertrages erfolgt auf der Grundlage eines RBBau-Mustervertrages. Ein vorläufiger Musterentwurf ist den Vergabeunterlagen zur Ansicht beigefügt.
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedsstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatsstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieurin/Ingenieur oder Master zu führen.
Ist in dem Heimatsstaat des Bewerbers die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Anforderung als Ingenieurin/Ingenieur oder Master/Bachelor, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates - Berufungsanerkennungsrichtlinie - gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 07.09.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. EU Nr. L 255S.22) entspricht.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YMRYEVJ.
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/NachprüfungsverfahrenVI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/NachprüfungsverfahrenVergabekammer des Saarlandes beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Vekehr des SaarlandesFranz-Josef-Röder-Straße 17Saarbrücken66119DeutschlandTelefon: +49 6815014994E-Mail: Fax: +49 6815013506VI.4.2)Zuständige Stelle für SchlichtungsverfahrenVI.4.3)Einlegung von RechtsbehelfenVI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteiltVI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:12/07/2017

References: § 99
 § 123
 § 124
 § 44
 § 51
 § 99
 § 47
 § 47
 § 36