Source: https://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:75301-2020:TEXT:DE:HTML&WT.mc_id=RSS-Feed&WT.rss_f=Construction+and+Real+Estate&WT.rss_a=75301-2020&WT.rss_ev=a
Timestamp: 2020-03-28 22:13:14+00:00

Document:
Dienstleistungen - 75301-2020 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 75301-2020
Deutschland-Mainz: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
2020/S 032-075301
Offizielle Bezeichnung: WB Wohnbau Mainz GmbH
Postanschrift: Dr. Martin-Luther-King-Weg 20
Kontaktstelle(n): KNH Rechtsanwälte; z-Hd. Fr. Werner; Friedrichstr. 2-6, 60323 Frankfurt am Main
E-Mail: vergabe@knh-frankfurt.de
Telefon: +49 6990556990
Hauptadresse: www.knh-rechtsanwaelte.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y49DE5H/documents
Offizielle Bezeichnung: KNH Rechtsanwälte
Postanschrift: Friedrichstr. 2-6
Kontaktstelle(n): Rechtsanwältin Vanessa Werner
Telefon: +49 699055699-0
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y49DE5H
Andere: öffentlicher Auftraggebr gemäß § 99 Nr. 4 GWB
Andere Tätigkeit: Wohnungsbau
Wohn-, Gewerbe-, Sozial- und Kulturquartier – „Kommissbrotbäckerei“ – Technische Ausrüstung (HLS)
Referenznummer der Bekanntmachung: Kommissbrotbäckerei-2019-3-Technische Ausrüstung (HLS)
Das Ensemble der „Kommissbrotbäckerei“ in der Rheinallee 111 in Mainz soll einer neuen Nutzung als Wohn-, Gewerbe-, Sozial- und Kulturquartier zugeführt werden. Hierzu sind die Bestandsgebäude A, B und C umzubauen und zu sanieren. Der Verbindungsanbau zwischen Gebäuden B und C wird vom AG abgerissen. Das vorhandene Gebäude D wird ebenfalls abgerissen. An seiner Stelle wird eine neue Wohnbebauung realisiert.
Gegenstand dieser Ausschreibung sind die Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung für die Anlagengruppen Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, Wärmeversorgungsanlagen, Lufttechnische Anlagen, Löschwasserleitung und Feuerlöschanlage, Technische Anlagen im Außenbereich sowie der Entwässerung außerhalb des Gebäudes und die hierfür notwendigen Erdarbeiten (KGR 410, 420, 430, 475 und 540).
„Kommissbrotbäckerei“
Rheinallee 111
Das zum Hafen hin durch die Rheinallee abgegrenzte Grundstück, das zum Süden hin von der Lahnstraße, im Westen von der Wallaustraße und im Norden von der Moselstraße umrahmt wird, liegt in der nördlichen Mainzer Neustadt. Es hat eine Grundstücksgröße von rund 9 345 qm.
Die Gebäude auf dem Areal verfügen aktuell über eine Nutzfläche von rund 13 600 qm. Nach der derzeitigen Konzeption wird ein Teil der Gebäude (Gebäude A, B und C) erhalten, das heutige Gebäude D wird durch eine neue Wohnbebauung ersetzt.
Die Quartiersentwicklung für die nördliche Neustadt wurde durch den inzwischen rechtskräftigen Bebauungsplanentwurf N 87 planungsrechtlich festgelegt.
Die Entwicklung der „Kommissbrotbäckerei“ wird, wie durch die Bauvoranfrage bestätigt, nach den Maßgaben des §34 BauGB bewertet.
Gegenstand dieser Ausschreibung der Wohnbau Mainz GmbH sind die Planungsleistungen der Leistungsphasen 1-9 für die Technische Ausrüstung der Anlagengruppen Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, Wärmeversorgungsanlagen, Lufttechnische Anlagen, Löschwasserleitung und Feuerlöschanlage, Technische Anlagen im Außenbereich sowie der Entwässerung außerhalb des Gebäudes und die hierfür notwendigen Erdarbeiten (KGR 410, 420, 430, 475 und 540) in Anlehnung an das Leistungsbild gem. § 55 HOAI 2013 i. V. m. Anlage 15 für das Gesamtareal wie sie sich aus dem beigefügten detaillierten Leistungsbild ergibt.
Umsatz (§ 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV): 20 %:
Der Umsatz für die Fachplanung Technische Ausrüstung (der Anlagengruppen Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen, Wärmeversorgungsanlagen, Lufttechnische Anlagen, Löschwasserleitung und Feuerlöschanlage, Technische Anlagen im Außenbereich sowie der Entwässerung außerhalb des Gebäudes und die hierfür notwendigen Erdarbeiten (KGR 410, 420, 430, 475 und 540) oder vergleichbar im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Mindestjahresumsatz: 750 000 EUR netto, ab 1,0 Mio. EUR netto 2 Punkte, ab 1,25 Mio. EUR netto 4 Punkte, ab 1,5 Mio. EUR netto 6, ab 1,75 Mio. EUR netto 8 Punkte usw. (je 250 000 EUR 2 Punkte), ab 3,25 Mio. EUR netto und mehr 20 Punkte.
Mitarbeiteranzahl: 20 %:
Erklärung, aus der die durchnittliche jährliche Mitarbeiterzahl (festangestellte Architekten oder Ingenieure) ersichtlich ist. Ab 10 Mitarbeitern 4 Punkte, ab 15 Mitarbeitern 8 Punkte, ab 20 Mitarbeitern 12 Punkte, ab 25 Mitarbeitern 16 Punkte und ab 30 Mitarbeitern 20 Punkte.
Referenzen (§ 46 Abs. 3 VgV): 60 %:
— mindestens 2 Referenzen Technische Ausrüstung für HLS mit einem Mix aus Neubau und denkmalgeschütztem Gebäude aus der Kombination von Wohnen und Gewerbe (oder Kultur) (je wertbare Referenz 10 Punkte): Wertung 20 %,
— mindestens 2 Referenzen vergleichbare Größenordnung und Art (Technische Ausrüstung): Wertung 20 %: vergleichbare Größenordnung mindestens netto 3,5 Mio. EUR (KGR 400), ab netto 3,75 Mio. EUR 5 Punkte, ab netto 4,0 Mio. EUR 10 Punkte, ab 4,25 Mio. EUR 15 Punkte und ab 4,5 Mio. EUR und mehr 20 Punkte. Je Referenz Gesamtpunktzahl durch 2. Wird die Mindestgröße nicht erreicht, kann die Referenz nicht gewertet werden,
— mindestens 2 Referenzen für öffentliche Auftraggeber (Technische Ausrüstung): gewertet werden Referenzen mit bindender Anwendung des öffentlichen Vergaberechts: je wertbare Referenz 10 Punkte: Wertung: 20 %.
Referenzen werden in allen Kategorien gewertet, deren geforderte Merkmale nachvollziehbar erfüllt sind. Grundsätzlich wertungsfähig sind Referenzen unter folgenden Voraussetzungen:
Referenzprojekte der letzten 6 Jahre (Abschluss Leistungsphase 8) mit Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung. Bei laufenden Projekten ist der bis dahin erbrachte Anteil der aktuell laufenden Leistungsphase Leistungsphase anzugeben.
Leistungsumfang: Bei mindestens 80 % erbrachtem Leistungsumfang (von Grundleistungen) wird die Referenz voll gewertet. Wurden mindestens 40 % der Grundleistungen (aber weniger als 80 %) erbracht, wird die Referenz zur Hälfte gewertet. Bei weniger als 40 % erbrachtem Leistungsumfang wird die Referenz nicht gewertet. Es werden keine Sammelreferenzen oder Rahmenverträge gewertet.
Eingereichte Referenzen werden in allen infrage kommenden Kategorien gewertet, sofern sie in der Kategorie die spezifischen Anforderungen erfüllen.
Sollten mehr als 5 Bewerber unter Anwendung sämtlicher objektiver Kriterien die Auswahlkriterien gleich gut erfüllen und gleich geeignet sein, entscheidet das Los, welche Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert werden.
Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Der Auftrag umfasst zunächst die Leistungen der Leistungsphase 1-4 als Stufe I gemäß dem detaillierten Leistungsbild (Anlage zum Vertrag). Danach ist eine abschnitts- und/oder stufenweise Beauftragung vorgesehen.
Es ist optional eine Beauftragung mit den Leistungen der Leistungsphas 5 als Stufe II, der Leistungsphasen 6-7 als Stufe III, der Leistungsphase 8 als Stufe IV sowie der Leistungsphase 9 als Stufe V gemäß dem detaillierten Leistungsbild (Anlage zum Vertrag) vorgesehen. Der Auftraggeber kann einzelne Teilleistungen der Leistungsphasen vollständig, teilweise oder abschnittsweise abrufen. Ein Anspruch auf ganze oder teilweise Beauftragung besteht nicht. Die Beauftragung erfolgt auf Abruf und nach Erfordernis (Optionen) ggf. für verschiedene Abschnitte (Gebäude/Gebäudeteile). Aus der stufen- oder abschnittsweisen Beauftragung bzw. nicht erfolgten Beauftragung kann der AN keinen Anspruch auf Erhöhung seines Honorars herleiten.
Die Angebotsfrist wird gem. VgV § 17 Abs. 7 auf max. 21 Kalendertage verkürzt. Ab dem Zeitpunkt der Aufforderung zur Angebotsabgabe stehen den ausgewählten Bietern 21 Kalendertage zur Abgabe Ihres Angebotes zur Verfügung.
1) Sofern die Gesellschaftsform dies erfordert: Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister; der Auftraggeber behält sich vor, die entsprechenden Nachweise nachzufordern;
2) Verbindliche Erklärung im Formular Teilnahmeantrag, dass keine Ausschlussgründe gem. § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und 2 GWB vorliegen;
3) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt (LTTG) gemäß Formblatt Verpflichtungserklärung zu Tariftreue.
1) Verbindliche Erklärung im Formular Teilnahmeantrag, dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist;
2) Verbindliche Erklärung im Formular Teilnahmeantrag über den Netto-Jahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2017, 2018, 2019) insgesamt für das Büro/Unternehmen (allgemein) und für den Bereich Technische Ausrüstung gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV. Mindesteignung: Mindesjahresumsatz von 750 000 EUR netto im Jahresdurchschnitt. Im Falle der Einschaltung von Nachunternehmern darf der Umsatz der Nachunternehmer nur entsprechend ihren Anteilen am Gesamtauftrag angegeben werden, wenn die Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt haben.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff GWB), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen;
3) Bestätigung des Versicherers, dass eine Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen besteht:
— Personenschäden (für die einzelne Person): 3 000 000 EUR,
— Sach- und Vermögensschäden: 3 000 000 EUR.
Und dass diese Deckungssummen jeweils mit mindestens 2 Schadensfälle pro Jahr zur Verfügung stehen.
Sollte beim Bewerber noch keine Haftpflichtversicherung mit ausreichender Deckung bestehen, ist eine verbindliche Erklärung eines Versicherers vorzulegen, in der sich dieser verpflichtet, mit dem Bewerber im Auftragsfall eine solche Versicherung abzuschließen.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff GWB), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
— Mindestjahresumsatz für vergleichbare Leistungen Technische Ausrüstung im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre: 750 000 EUR netto,
— Mindestdeckungssummen Berufshaftpflichtversicherung: Personenschäden 3,0 Mio. EUR, Sach- und Vermögensschäden 3,0 Mio. EUR.
1) Darstellung der Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2017, 2018, 2019) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Mitarbeiter (Architekten/Ingenieure), mit Angabe der Berufserfahrung und mit mind. 3 Jahren Berufserfahrung.
Im Falle der Einschaltung von Nachunternehmern dürfen nur die Mitarbeiter der Nachunternehmer angegeben werden, die in dem für die Nachunternehmervergabe vorgesehenen Leistungsanteil tätig waren;
2) Darstellung, welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche ggf. durch Nachunternehmer erbracht werden sowie deren Benennung. Beabsichtigt der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft bereits zum Nachweis seiner/ihrer Leistungsfähigkeit auf die Ressourcen/Mittel von Nachunternehmern zu verweisen, so muss der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft in diesem Fall die tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf die benannten Nachunternehmer schon mit der Bewerbung nachweisen, § 47 VgV;
3) Vergleichbare Referenzprojekte mit den Angaben gem. Ziffer II.2.9):
Der Bewerber muss die einzelnen Referenzprojekte auf jeweils max. 2 DIN-A3-Seiten in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen weiterführend darstellen. Der Auftraggeber behält sich vor, Erkundigungen bei Betreiber bzw. Bauherr einzuholen. Name und Telefonnummer eines Ansprechpartners sind anzugeben. Die Referenzprojekte müssen nicht von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorgewiesen werden, vielmehr sind die Angaben zu den Referenzprojekten von der Bewerbergemeinschaft (inkl. Nachunternehmer, sofern zutreffend) insgesamt zu machen.
Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte sollen folgende Unterangaben vollständig gemacht werden:
— Bezeichnung der Maßnahme und Land/Ort,
— Angabe von Auftraggeber (Ansprechpartner, Telefonnummer),
— bei Bewerbergemeinschaften /Nachunternehmern: Auftragnehmer (Name des Mitglieds der Bewerbergemeinschaft bzw. des Nachunternehmers),
— Datum des Beginns der Leistungen und des Abschlusses von Leistungsphase 8,
— Projektkosten (KGR 400 nach DIN 276-1:2008-12) netto,
— bearbeitete Leistungsphasen,
— Schwierigkeitsgrad (Honorarzone),
— Art der Baumaßnahme (Neubau-, Wiederaufbau-, Umbau-/Modernisierungsmaßnahme und/oder Instandhaltungs-/Instandsetzungsmaßnahme).
Hinweis: Fehlen vorgenannte Angaben vollständig oder teilweise, so kann dies zur Abwertung bis hin zur Nichtwertung der jeweiligen Referenz führen.
Allgemeiner Hinweis zu III.1.1), III.1.2), III.1.3):
Sämtliche Nachweise sind in deutscher Sprache (oder bei Nachweisen in anderer Sprache mit beglaubigter Übersetzung in die deutsche Sprache) mit dem Teilnahmeantrag abzugeben.
Allgemeiner Hinweis zum Einsatz von Nachunternehmern: werden für wesentliche Hauptleistungen Nachunternehmer eingesetzt, ist die Eignung auch für diese nachzuweisen, d. h. es sind für jeden Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag die in III.1) genannten Erklärungen und Nachweise ebenfalls einzureichen.
— Berufserfahrung: Mindestens 3 Jahre,
— Mindestens 2 Referenzen zu Technische Ausrüstung für HLS, 2 Referenzen vergleichbare Größenordnung (KGR 400) mit mind. 3,0 Mio. EUR netto und 2 Referenzen für öffentliche Auftraggeber.
§ 75 Abs. 2 VgV
§ 75 VgV (Dipl.-Ing. oder vergleichbare Berufsbezeichnung, wenn der Bewerber nach geltendem Landesrecht berechtigt ist, die entsprechende Berufsbezeichnung zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland tätig zu werden).
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y49DE5H
Telefon: +49 6131165-240

References: § 99
 §34
 § 55
 § 17
 § 44
 § 123
 § 124
 § 45
 § 47

§ 75

§ 75