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Timestamp: 2016-10-23 11:58:33+00:00

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8C_673/2009 (22.03.2010)
Der 1959 geborene G.________ war als Bauvorarbeiter bei der Firma A.________ AG bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) obligatorisch unfallversichert. Am 30. Mai 2005 verletzte er sich bei der Arbeit an der rechten Hand. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Nach medizinischen Abkl�rungen sprach sie ihm ab 1. Januar 2007 eine Invalidenrente bei einer Erwerbsunf�higkeit von 35 % und eine Integrit�tsentsch�digung bei einer Integrit�tseinbusse von 10 % zu (Verf�gung vom 21. Februar 2007). Dagegen erhoben der Versicherte und sein Krankenversicherer Einsprache. Letzterer zog sie in der Folge zur�ck. Der Versicherte reichte ein Gutachten des Dr. med. B.________, Chirurgie FMH spez. Handchirurgie, vom 11. Juni 2007 ein. Mit Entscheid vom 28. Januar 2008 hiess die SUVA die Einsprache teilweise gut, indem sie den versicherten Jahresverdienst auf Fr. 80'998.- erh�hte; im �brigen wies sie die Einsprache ab.
Hiegegen erhob der Versicherte beim Sozialversicherungsgericht des Kantons Z�rich Beschwerde. Die SUVA reichte Aktenbeurteilungen des Dr. med. V.________, Facharzt FMH f�r Chirurgie, SUVA Versicherungsmedizin, vom 14. April und 24. November 2008 ein. Der Versicherte legte Stellungnahmen des Dr. med. B.________ vom 6. Juli 2008 und 19. Februar 2009 auf. Mit Entscheid vom 29. Mai 2009 wies das kantonale Gericht die Beschwerde ab.
Mit Beschwerde beantragt der Versicherte, in Aufhebung des kantonalen Entscheides sei zu erkennen, dass ihm die SUVA auch nach dem 31. Dezember 2006 die Heilbehandlungskosten zu erstatten, eine Invalidenrente bei einem Invalidit�tsgrad von 100 % oder eventuell 69 % und eine Integrit�tsentsch�digung von 50 % auszurichten habe. Sie habe ihm die Kosten des handchirurgischen Gutachtens und der Erg�nzungsgutachten zu ersetzen. Eventuell sei ein interdisziplin�res Gutachten anzuordnen.
Die SUVA schliesst auf Beschwerdeabweisung, w�hrend das Bundesamt f�r Gesundheit auf eine Vernehmlassung verzichtet.
Streitig und zu pr�fen ist, ob der Versicherte f�r die Folgen des Unfalls vom 30. Mai 2005 ab 1. Januar 2007 Anspruch auf Heilbehandlungskosten bzw. eine h�here Invalidenrente und Integrit�tsentsch�digung hat.
Die Vorinstanz hat die Grundlagen �ber den f�r die Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem Gesundheitsschaden (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 111 f.), die vorausgesetzte Ad�quanz des Kausalzusammenhangs im Allgemeinen und bei psychischen Unfallfolgen (BGE 134 V 109 E. 2.1 und 6.1 S. 112 und 116, 115 V 133) sowie den Wegfall des urs�chlichen Zusammenhangs und damit des Leistungsanspruchs der versicherten Person bei Erreichen des Status quo sine vel ante (SVR 2009 UV Nr. 3 S. 9 E. 2.2 [8C_354/2007]) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt betreffend die Heilbehandlung (Art. 10 Abs. 1 UVG), das Taggeld (Art. 16 Abs. 1 UVG), die Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1, Art. 19 Abs. 1 UVG) und die Integrit�tsentsch�digung (Art. 24 Abs. 1 UVG; BGE 133 V 224, 124 V 29), den Einkommensvergleich (Art. 16 ATSG), die Ermittlung des ohne Invalidit�t erzielbaren Einkommens (Valideneinkommen) und des trotz Gesundheitssch�digung zumutbarerweise noch erzielbaren Einkommens (Invalideneinkommen) nach den vom Bundesamt f�r Statistik in der Lohnstrukturerhebung (LSE) ermittelten Tabellenl�hnen (BGE 129 V 222 E. 4.3.1 S. 224, 472 E. 4.2.1 und 4.2.3 S. 475 und 481), den Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 134 V 109 E. 9.5 S. 125) und den Beweiswert von Arztberichten (BGE 134 V 231 f. E. 5.1). Darauf wird verwiesen.
3.1 Neue Tatsachen und Beweismittel d�rfen auch im Rahmen des Verfahrens um Zusprechung oder Verweigerung von Geldleistungen der Unfallversicherung (Art. 105 Abs. 3 BGG) nur soweit vorgebracht werden, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gibt (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 135 V 194), was vom Beschwerdef�hrer n�her darzulegen ist. Zu den Noven, zu deren Vorbringen erst der angefochtene Entscheid Anlass gibt, z�hlen insbesondere alle Umst�nde, die f�r die Anfechtung des Entscheids von Bedeutung sind (Er�ffnung, Zustellung, Fristwahrung etc.), ferner Tatsachen und Beweismittel zur Begr�ndung gewisser formellrechtlicher M�ngel (Verletzung des rechtlichen Geh�rs, unrichtige Besetzung der Richterbank), mit denen nicht zu rechnen war, und schliesslich tats�chliche Vorbringen und Beweismittel, die erst aufgrund einer neuen �berraschenden rechtlichen Argumentation der Vorinstanz Rechtserheblichkeit erlangt haben. Dazu geh�ren aber nicht Tatsachenbehauptungen oder Beweismittel, welche der Beschwerdef�hrer im kantonalen Verfahren vorzutragen unterlassen hat, und die deshalb von der Vorinstanz auch nicht ber�cksichtigt werden konnten. Er kann nicht mit neuen tats�chlichen Vorbringen und Beweismitteln, die er schon vor der Vorinstanz h�tte vorbringen k�nnen und m�ssen, nachzuweisen versuchen, dass die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung unrichtig oder die Beweisw�rdigung willk�rlich sei. Soweit er solche Noven vortr�gt, ist er demnach nicht zu h�ren (Urteile 8C_744/2009 vom 8. Januar 2010 E. 3.1 und 4A_36/2008 vom 18. Februar 2008 E. 4.1, je mit Hinweisen).
3.2 Der Versicherte reicht letztinstanzlich neu das zu Handen der IV-Stelle erarbeitete Gutachten des Zentrums X.________, vom 11. Dezember 2008 ein. Er bringt vor, dieses Gutachten sei ihm am 26. Juni 2009, mithin nach dem vorinstanzlichen Entscheid vom 29. Mai 2009 bekannt gegeben worden. Die vorinstanzlichen Erw�gungen zur Ad�quanz und zur Bemessung der Invalidit�t sowie des Integrit�tsschadens veranlassten ihn zu dessen Einreichung, was zul�ssig sei.
Es sind keine Gr�nde im Sinne von Art. 99 Abs. 1 BGG ersichtlich, die den Schluss nahe legen w�rden, der angefochtene Entscheid habe dem Beschwerdef�hrer Anlass zur Einreichung des Gutachtens des Zentrums X.________ vom 11. Dezember 2008 gegeben. Zudem macht er nicht substanziiert geltend, dass ihm die vorinstanzliche Beibringung dieses Gutachtens trotz hinreichender Sorgfalt prozessual unm�glich und objektiv unzumutbar war. Denn er legt nicht dar, weshalb er bei der IV-Stelle erst am 26. Juni 2009 die Zustellung dieses Gutachtens beantragt hatte. Nach Treu und Glauben h�tte er bei ihr verlangen m�ssen, dass sie ihm dieses Gutachten unverz�glich nach dessen Erhalt zustelle, wenn er beabsichtigte, es allenfalls im h�ngigen unfallversicherungsrechtlichen Verfahren einzureichen. Das Gutachten kann mithin vorliegend nicht ber�cksichtigt werden.
4.1 Der erstbehandelnde Arzt Dr. med. H.________, Assistenzarzt Chirurgie, Spital Y.________, diagnostizierte im Bericht vom 19. Juni 2005 eine Handgelenksdistorsion rechts und eine Lunatummalazie rechts. Die �tiologie der Lunatummalazie sei ungekl�rt.
4.2 Dr. med. I.________, FMH f�r Handchirurgie/Chirurgie, Leitender Arzt, Spital Y.________, f�hrte im Bericht vom 8. Juli 2005 aus, der Versicherte habe sich am 30. Mai 2005 eine Handgelenkskontusion und Distorsion mit Hyperextensionstrauma zugezogen. Die Abkl�rungen mit R�ntgenbild und MRI h�tten eine schmerzhafte Lunatummalazie rechts Stadium III mit beginnender Radiocarpalarthrose und Kollaps des Lunatums gezeigt. Das Handgelenk sei schwer gesch�digt. Der Versicherte werde nie mehr eine volle Rehabilitation erreichen k�nnen. In der Handgelenksmanchette sei er relativ beschwerdefrei.
4.3 Dr. med. E.________, Leitender Arzt, Orthop�die/Handchirurgie, Klinik Z.________, diagnostizierte im Bericht vom 14. September 2005 eine Lunatummalazie des rechten Handgelenks Stadium III b. Es scheine bereits eine enorme Symptomausweitung stattgefunden zu haben. Mit keiner der m�glichen Behandlungsoptionen, sei es konservativer oder operativer Art, k�nne eine Restitutio erreicht werden.
4.5 Die Klinik C.________ stellte im Austrittsbericht vom 7. Februar 2006 folgende Diagnosen: A. Am 30. Mai 2005 Hyperextensionstrauma rechtes Handgelenk, Traumatisierung einer vorher unbekannten Lunatummalazie rechts Stadium III (MRI Klinik Hirslanden, 8. Juni 2005). B. Am ehesten Anpassungsst�rung mit gemischter St�rung von Gef�hlen und Sozialverhalten (ICD-10: F43.25), was auch ein deutliches Symptomausweitungsverhalten mit einschliesse. Am 6. Januar 2006 wurden die H�nde und am 10. Januar 2006 die Handgelenke des Versicherten ger�ntgt. Weiter wurde ausgef�hrt, es liege keine psychische St�rung mit Krankheitswert vor, die eine arbeitsrelevante Leistungsminderung begr�nden k�nnte. Aus unfallkausaler funktionell-somatischer Sicht sei der Versicherte in der angestammten T�tigkeit als Mauer-Vorarbeiter zu 100 % arbeitsunf�hig. Ganztags zumutbar sei ihm leichte bis mittelschwere Arbeit mit folgenden Einschr�nkungen: mit Handgelenks-Orthese rechts, d.h keine T�tigkeiten mit zwingend erforderlichen Handgelenksbewegungen oder Zwangshaltungen des Handgelenks, mit Vibrationen/Schl�gen in Bezug auf die rechte Hand sowie auf Leitern/Ger�sten.
4.6 Dr. med. B.________ diagnostizierte im Bericht vom 8. M�rz 2006 ein ausgepr�gtes komplexes regionales Schmerzsyndrom (CRPS Typ II) rechts nach heftiger Kontusion dorsal �ber dem rechten Handgelenk am 30. Mai 2005; vorbestehende Lunatummalazie rechts, Stadium III-IV nach Stahl; limitierte Radio-Carpal-Arthrose. S�mtliche Kriterien von Allodynie, Hyperalgesie und Hyper�sthesie seien hier gem�ss Definition eines CRPS II nachweisbar. Die R�ntgenaufnahmen inkl. MRI zeigten einer mehrere Jahre alte partielle Lunatummalazie rechts. Zudem finde sich eine begrenzte radio-carpale Arthrose. Es bestehe ein Kausalzusammenhang zwischen dem Trauma und dem dadurch ausgel�sten Schmerzsyndrom. Dabei spiele die Lunatummalazie eine v�llig untergeordnete Rolle.
4.7 Der Kreisarzt Dr. med. W.________, Facharzt f�r Chirurgie FMH, stellte in den Berichten vom 20. und 25. April 29006 aufgrund einer Untersuchung des Versicherten vom 20. April 2006 diese Restfolgen fest: Ausgepr�gte Belastungsintoleranz bei Unbeweglichkeit und Ausschluss der Hand- und Handgelenksfunktion und zunehmender Einschr�nkung der Ellbogen- und Schulterfunktion mit leichter Muskelatrophie des ganzen Arms; massives Schmerzsyndrom, sich zunehmend ausbreitend vom Handgelenk �ber die Hand, Vorderarm bis zur Schulter ohne entsprechende Dermatom-Zugeh�rigkeit. Vorzustand sei eine Lunatummalazie und radiocarpale Arthrose. Die Arbeitsf�higkeit des Versicherten umschreibe er gleich wie die Klinik C.________ im Bericht vom 7. Februar 2006 (siehe E. 4.5 hievor). Heute bestehe eine dominante Einarmigkeit, wobei der vollst�ndige Ausschluss des rechten Arms nicht nur unfallbedingt begr�ndet werden k�nne. Sollte die Ad�quanz der Symptom- und Schmerzausweitung und Selbstlimitierung bejaht werden, sei die Einarmigkeit f�r die Arbeitsf�higkeit massgebend. Zur Integrit�tsentsch�digung f�hrte Dr. med. W.________ aus, der Zustand sei dauernd, nachvollziehbar, reproduzierbar, was die somatischen Einschr�nkungen betreffe, sodass eine Einordnung bei 20 % gerechtfertigt sei. Der Vorzustand sei an der heutigen Situation mindestens zur H�lfte beteiligt, sodass eine Reduktion auf 10 % erfolgen m�sse.
4.8 Der Hausarzt Dr. med. D.________, Facharzt FMH f�r Innere Medizin stellte im Bericht vom 25. Juni 2006 die gleiche Diagnose wie Dr. med. B.________ am 8. M�rz 2006 (E. 4.6 hievor).
4.9 Dr. med. V.________ f�hrte in der Akten-Beurteilung vom 18. Januar 2007 im Wesentlichen aus, eine unfallbedingte Nervenverletzung als Grundlage f�r ein dadurch verursachtes CRPS II habe sich nicht objektivieren lassen. Aufgrund des aktenkundigen Verlaufs sei anzunehmen, dass eine vorbestehende, jedoch asymptomatische Lunatummalazie erstmals schmerzhaft geworden sei. Es gebe keine Hinweise auf ein unfallbedingt rascheres Fortschreiten im Sinne einer richtunggebenden Verschlimmerung. Ob subjektiv wieder ein Vorzustand erreicht worden sei, lasse sich nicht klar beantworten, da das urspr�ngliche Schmerzhaftwerden der Lunatummalazie nach dem Unfall mit der Zeit dauerhaft von einem chronifizierten Schmerzsyndrom im Rahmen einer Anpassungsst�rung �berlagert worden sei. Gem�ss Beurteilung des Dr. med. B.________ spiele die Lunatummalazie bei der Entstehung der chronischen Schmerzen keine Rolle. Da der Unfall zu keiner nachweisbaren strukturellen Verletzung des rechten Handgelenks gef�hrt habe und der klinische Befund das ganze Ausmass der Schmerzen nicht zu erkl�ren verm�ge sowie angesichts der im Vordergrund stehenden Anpassungsst�rung mit Symptomausweitung m�sse das heute vorherrschende chronische Schmerzsyndrom weitgehend auf unfallfremde Faktoren zur�ckgef�hrt werden. Die Arbeitsf�higkeit entspreche dem Zumutbarkeitsprofil der Klinik C.________ und des Kreisarztes Dr. med. W.________ vom 25. April 2006 (siehe E. 4.5 und 4.7 hievor). Wenn man hingegen die Symptomausweitung und Selbstlimitierung des Versicherten mitber�cksichtige, sei er als funktionell Einarmiger zu betrachten.
4.10 Dr. med. T.________, Spezialarzt FMH An�sthesiologie, Schmerzpraxis F.________, legte im Bericht vom 29. Januar 2007 aufgrund einer Untersuchung des Versicherten vom 24. Januar 2007 dar, versicherungstechnisch m�ge die Unterscheidung der traumatisierten Lunatummalazie und CRPS Typ II relevant sein; doch pathogenetisch k�nnte der Versicherte vor dem Hyperextensionstrauma der rechten Hand vom Mai 2005 beschwerdefrei eine Lunatummalazie gehabt haben. Das CRPS sei nun eine klare Folge dieses Traumas, sodass diese Diagnosen in keiner Weise widerspr�chlich seien. Schlussendlich beschwerderelevant sei aber das CRPS II, das f�r die nun bestehende Arbeitsunf�higkeit infolge chronifizierter Schmerzen verantwortlich sei. Der Versicherte k�nne mit der rechten Hand keine handwerklichen Arbeiten verrichten, solange das CRPS-Syndrom nicht gebessert werden k�nne oder abklinge.
4.11 Dr. med. B.________ diagnostizierte im vom Versicherten eingeholten Gutachten vom 11. Juni 2007 aufgrund dessen Untersuchung und neuer R�ntgenbilder vom 26. April 2007 eine Neuropraxie Grad III-IV nach Sunderland bei Status nach Kontusion des Handgelenks und der dorsalen Handwurzel durch Rundstab-Betoneisen mit direkter L�sion peripherer Nerven�ste Ramus dorsalis Nervi ulnaris und �ste des Ramus superfiscialis Nervi radialis; CRPS II der rechten dominanten Extremit�t mit der Charakteristik eines oberen Quadrantensyndroms; mit konsekutiver, schwerer Funktionsbeeintr�chtigung der rechten oberen Extremit�t, Kopfschmerzen und Analgetikaabh�ngigkeit; Status nach Lunatummalazie Stadium III-IV nach Stahl mit limitierter radiocarpaler Arthrose rechts (station�rer Zustand, unfallfremd). Die festgestellten Beeintr�chtigungen seien sicher und ausschliesslich auf den Unfall zur�ckzuf�hren. Die Arbeitsunf�higkeit sei �berwiegend wahrscheinlich alleinige Folge des Unfalls vom 30. Mai 2005. F�r die T�tigkeit als Vorabeiter im Baugewerbe bestehe eine bleibende 100%ige Arbeitsunf�higkeit. Auch bei leichter bis mittelschwerer Arbeit ohne Zwangshaltung des Handgelenks, ohne Vibrationen, ohne Schl�ge auf die rechte Hand, ohne T�tigkeiten auf Leitern und Ger�sten bestehe 100%ige Arbeitsunf�higkeit. Selbst sehr leichte Arbeiten, ausschliesslich einh�ndig links (adominante Seite) w�ren nur aufgrund eines sehr bemessenen Arbeitsprofils begrenzt zumutbar. Mit Stellungnahmen vom 6. Juli 2008 und 19. Februar 2009 zu den Akten-Beurteilungen des Dr. med. V.________ (E. 4.12 hienach) hielt Dr. med. B.________ an seiner Einsch�tzung fest, dass der Versicherte an einem unfallbedingten schweren CRPS II leide.
4.12 Dr. med. V.________ legte in der Akten-Beurteilung vom 14. April 2008 dar, trotz nochmaliger und eingehender Untersuchung des Versicherten sowie kritischer Auseinandersetzung mit fr�heren Beurteilungen der zuvor behandelnden Handchirurgen und der seinigen habe ihn Dr. med. B.________ von der Diagnose eines CRPS, insbesondere eines vom Typ II, nicht zu �berzeugen vermocht. Es bestehe somit kein Anlass, von der durch die Klinik C.________ definierten und vom Kreisarzt Dr. med. W.________ best�tigten Beurteilung der zumutbaren Arbeitsf�higkeit aufgrund der Unfallfolgen abzuweichen. In der Akten-Beurteilung vom 24. November 2008 f�hrte Dr. med. V.________ aus, auch in Kenntnis der Stellungnahme des Dr. med. B.________ (vom 6. Juli 2008) k�nne die Diagnose eines CRPS aufgrund eines L�ngsschnittes nicht aufrecht erhalten werden. Sollte die Diagnose eines CRPS (sei dieser Typ I oder II) neun Monate nach einer Prellung der rechten Hand aufgrund der damals festgestellten Symptome und Befunde zu Recht gestellt worden sein, m�sste wegen der langen Latenzzeit der Unfall als Ausl�ser ausscheiden.
Streitig und zu pr�fen ist zum einen der somatische Gesundheitsschaden.
5.1 Die Lunatummalazie ist eine aseptische Knochennekrose des Os lunatum, meist infolge starker Belastung oder Fraktur. Symptome sind eine druckschmerzhafte Schwellung und Funktionsbehinderung bei Beugung im Handgelenk (Pschyrembel, Klinisches W�rterbuch, 261. Aufl., Berlin 2007, S. 1129; vgl. auch Wikipedia, Die freie Enzyklop�die, http://de.wikipedia.org/wiki/Autoscooter, Lunatummalazie).
Die Neuropraxie bildet im Rahmen der peripheren Nervenverletzung den Grad I: Leitungsblock. Hierbei ist weder das Axon noch das H�llgewebe unterbrochen (Pschyrembel, a.a.O., S. 1321; vgl. auch Wikipedia, a.a.O., Neuropraxie).
Beim CRPS handelt es sich um eine zusammenfassende Bezeichnung f�r Krankheitsbilder, welche die Extremit�ten betreffen, sich nach einem sch�digenden Ereignis entwickeln und durch anhaltenden Schmerz mit St�rungen des vegetativen Nervensystems, der Sensibilit�t und der Motorik gekennzeichnet sind. Das CRPS I (sympathische Algodystrophie, Sudeck-Syndrom; fr�her sympathische Reflexdystrophie [SRD]) ist eine Erkrankung der Extremit�t, die ohne definierte Nervenl�sion nach relativ geringf�gigem Trauma ohne Bezug zum Innervationsgebiet eines Nervs auftritt. Es kommt am h�ufigsten nach distaler Radiusfraktur bei wiederholten Repositionsman�vern, einengenden Gipsverb�nden oder ohne nachvollziehbare Ursache vor. Eingeteilt wird es in drei Stadien: I: Entz�ndungsstadium; II: Dystrophie; III: Atrophie (irreversibel). Das CRPS II (fr�her Kausalgie) bezeichnet brennende Schmerzen und St�rungen des sympathetischen Nervensystems als Folge einer definierten peripheren Nervenl�sion (h�ufig Hyperkompression). Klinische Zeichen bzw. Symptome des CRPS sind schwer lokalisierbare brennende Schmerzen (z.B. Allodynie, Hyperalgesie) zusammen mit autonomen (�deme, Temperatur- und Schweisssekretionsst�rung, eventuell trophische St�rung der Haut, Nagelver�nderungen, lokal vermehrtes Haarwachstum), sensiblen und motorischen St�rungen. Im weiteren Verlauf kann es zu Knochenabbau (Demineralisation), Ankylose und Funktionsverlust kommen (Pschyrembel, a.a.O., S. 1723). Das CRPS geh�rt zu den neurologisch-orthop�disch-traumatologischen Erkrankungen (Wikipedia, a.a.O., Komplexes regionales Schmerzsyndrom) und ist ein organischer bzw. k�rperlicher Gesundheitsschaden (Urteil 8C_955/2008 vom 29. April 2009 E. 6).
5.2 Umstritten ist, an welchem unfallbedingten somatischen Gesundheitsschaden der Versicherte leidet und welche Auswirkungen dieser auf seine Arbeitsf�higkeit und Integrit�t hat (E. 4 hievor).
In diagnostischer Hinsicht ist in erster Linie streitig, ob - wie der Versicherte gelten macht - ein unfallbedingtes CRPS II an der rechten Hand vorliegt. Dr. med. R.________ beschrieb unter anderem ein Sudeck-Syndrom bzw. CRPS I (E. 4.4 hievor). Die Dres. med. B.________, D.________ sowie T.________ gingen von einem CRPS II und Dr. med. B.________ zus�tzlich von eine Neuropraxie Grad III-IV aus (E. 4.6, 4.8 und 4.10 f. hievor). Die Vorinstanz nahm mit den Dres. med. I.________, E.________, W.________ und V.________ sowie der Klinik C.________ (E. 4.2 f., 4.5, 4.7, 4.9 und 4.12 hievor) an, der Unfall vom 30. Mai 2005 habe zu einer Verschlimmerung des Vorzustandes mit Lunatummalazie und radiocarpaler Arthrose gef�hrt; ein CRPS II sei nicht ausgewiesen.
Der Versicherte macht geltend, er sei funktionell einarmig. Zur Arbeitsf�higkeit legte Dr. med. T.________ dar, der Versicherte k�nne mit der rechten Hand keine handwerklichen Arbeiten verrichten (E. 4.10 hievor). Dr. med. B.________ f�hrte aus, auch bei leichter bis mittelschwerer Arbeit ohne Zwangshaltung des Handgelenks, ohne Vibrationen, ohne Schl�ge auf die rechte Hand, ohne T�tigkeit auf Leitern und Ger�sten bestehe 100%ige Arbeitsunf�higkeit. Selbst sehr leichte Arbeiten, ausschliesslich einh�ndig links (adominante Seite), w�ren nur aufgrund eines sehr bemessenen Arbeitsprofils begrenzt zumutbar; der Integrit�tsschaden betrage 50 % (E. 4.11 hievor). Demgegen�ber folgte die Vorinstanz der Einsch�tzung der Klinik C.________ und der Dres. med. W.________ sowie V.________ (E. 4.5, 4.7, 4.9 und 4.12 hievor), wonach der Versicherte in leichter bis mittelschwerer T�tigkeit ohne Arbeiten, die rechts zwingend Handgelenksbewegungen oder Zwangshaltungen des Handgelenks erforderten und ohne T�tigkeiten mit Vibrationen/Schl�gen in Bezug auf die rechte Hand sowie ohne T�tigkeiten auf Leitern/Ger�sten zu 100 % arbeitsf�hig sei; gem�ss Dr. med. W.________ betrage der Integrit�tsschaden 10 %.
5.3 Massgebend f�r die Beurteilung sind die Verh�ltnisse bis zum Einspracheentscheid der SUVA vom 28. Januar 2008 (BGE 129 V 167 E. 1 S. 169). Eine orthop�dische Untersuchung des Versicherten - die sich aufgrund seines Beschwerdebildes am rechten Handgelenk und Arm aufdr�ngt - fand aufgrund der Akten zuletzt durch Dr. med. E.________ am 14. September 2005 statt (E. 4.3 hievor) und ist damit nicht aktuell. Gleiches gilt f�r die von der Vorinstanz als entscheidwesentlich angesehenen Berichte der Klinik C.________ vom 7. Februar 2006 und des Dr. med. W.________ vom 20./25. April 2006 (E. 4.5 und 4.7 hievor). Es ist nicht auszuschliessen, dass sich - unbesehen der zu stellenden Diagnose - die unfallbedingte Arbeitsunf�higkeit und Integrit�tseinbusse des Versicherten seit diesen Berichten verschlechtert hat, zumal Dr. med. W.________ am 25. April 2006 von "zunehmenden" Beschwerden sprach (E. 4.7 hievor) und die Dres. med. T.________ und B.________ im Bericht vom 29. Januar 2007 bzw. im Gutachten vom 11. Juni 2007 aufgrund von aktuelleren Untersuchungen des Versicherten von einer gr�sseren Einschr�nkung seiner Arbeitsf�higkeit ausgingen (E. 4.10 f. hievor). Weiter ist zu bem�ngeln, dass die SUVA weder eine neurologische noch eine rheumatologische Abkl�rung veranlasste. Unter diesen Umst�nden kann auf die blossen Akten-Beurteilungen des Dr. med. V.________ (E. 4.9 und 4.12 hievor) nicht abgestellt werden (zum Beweiswert von Aktenberichten vgl. RKUV 1993 Nr. U 167 S. 95 E. 5d; Urteil 8C_833/2009 vom 26. Januar 2010 E. 5.1).
Bei dieser insgesamt widerspr�chlichen und unvollst�ndigen Aktenlage l�sst sich der unfallbedingte Gesundheitsschaden und die Schmerzproblematik in somatischer Hinsicht sowie die dadurch bedingte allf�llige Behandlungsbed�rftigkeit, Arbeitsunf�higkeit und Integrit�tseinbusse des Versicherten nicht rechtsgen�glich beurteilen. Die Sache ist demnach in Nachachtung des Untersuchungsgrundsatzes als wesentlicher Verfahrensvorschrift an die SUVA zur�ckzuweisen, damit sie eine interdisziplin�re medizinische Begutachtung durchf�hre und hernach �ber den Leistungsanspruch des Versicherten neu verf�ge (vgl. auch Urteil 8C_955/2008 E. 7.1 f.; zum Zeitpunkt des Fallabschlusses unter Einstellung der vor�bergehenden Leistungen und Pr�fung des Anspruchs auf eine Invalidenrente und eine Integrit�tsentsch�digung vgl. BGE 134 V 109 E. 4 S. 113 ff.).
Streitig und zu pr�fen ist weiter die psychische Problematik des Versicherten (vgl. E. 4.5 und 5.3 hievor).
6.1 Die Vorinstanz hat erwogen, was die massive Symptomausweitung betreffe, habe die Klinik C.________ im Bericht vom 7. Februar 2006 keine psychiatrische Diagnose mit Krankheitswert stellen k�nnen. Sie sei davon ausgegangen, dass am ehesten eine Anpassungsst�rung mit gemischter St�rung von Gef�hlen und Sozialverhalten (ICD-10: F43.25), was auch ein deutliches Symptomausweitungsverhalten mit einschliesse, vorliege (vgl. E. 4.5 hievor). Weiter hat die Vorinstanz ausgef�hrt, der Unfall vom 30. Mai 2005 sei nicht geeignet gewesen, zu relevanten und bleibenden psychischen Beschwerden zu f�hren, da bei banalen und leichten Unf�llen der ad�quate Kausalzusammenhang mit psychischen Gesundheitsst�rungen in der Regel ohne Weiteres zu verneinen sei.
6.2 Gem�ss der Unfallmeldung vom 6. Juni 2005 und dem Bericht der Klinik C.________ vom 10. November 2005 klemmte sich der Versicherte am 30. Mai 2005 die Hand zwischen Armierungseisen ein. Dr. med. H.________ legte im Bericht vom 19. Juni 2005 dar, dem Versicherten sei bei diesem Unfall eine Metallstange ans rechte Handgelenk gespickt. Dr. med. E.________ f�hrte im Bericht vom 14. September 2005 aus, am 30. Mai 2005 habe sich der Versicherte eine direkte Kontusion des rechten Handgelenks durch ein herunterfallendes Eisen zugezogen. Aufgrund der Besprechung mit dem Versicherten vom 20. Oktober 2005 gab der Case Manager im Bericht vom 24. Oktober 2005 an, am 30. Mai 2005 habe der Kran eine Ladung Eisen an eine falsche Stelle gebracht; als der Krankf�hrer die Ladung wieder hinaufgezogen habe, habe diese eingeh�ngt und den Versicherten an der rechten Hand verletzt.
Letztinstanzlich bringt der Versicherte vor, beim Unfall habe ein 10 mm dickes, ca. 8 m langes Armierungseisen mit starker Federnwirkung und entsprechend heftiger Kraftentwicklung gegen sein Handgelenk gepeitscht. Es handle sich um ein mittelschweres Ereignis. Selbst wenn von einem leichten Unfall auszugehen w�re, liege eine Vielzahl unmittelbarer Unfallkomplikationen vor, die eine psychische Fehlentwicklung nicht als offensichtlich unfallunabh�ngig erscheinen liessen (ausserordentliche Komplikationen und dauerhafte Gebrauchsuntauglichkeit der dominanten rechten Hand, verz�gerter Heilungsverlauf, dauerhafte volle Arbeitsunf�higkeit im seit 30 Jahren ausge�bten Beruf als Bauvorarbeiter).
6.3 Wie die folgenden Erw�gungen zeigen, kann offen bleiben, ob beim Versicherten �berhaupt eine psychische Erkrankung vorliegt, die eine arbeitsrelevante Leistungsminderung begr�ndet.
Die Unfallschwere ist objektiv aufgrund des augenf�lligen Geschehensablaufs mit den sich dabei entwickelnden Kr�ften zu beurteilen. Nicht relevant sind die vom Versicherten ins Feld gef�hrten Kriterien, die bei der Pr�fung der Ad�quanz bei mittelschweren Unf�llen Beachtung finden (SVR 2008 UV Nr. 8 S. 26 E. 5.3.1 [U 2/07]; Urteil 8C_744/2009 vom 8. Januar 2010 E. 10). Unabh�ngig davon, welche der obigen Angaben zum Hergang des Unfalls vom 30. Mai 2005 zutrifft, ist dieser als leicht einzustufen.
Ein Grund, die Ad�quanzbeurteilung in Anwendung der von der Rechtsprechung f�r mittelschwere Unf�lle entwickelten Kriterien vorzunehmen, ist nicht gegeben. Denn ein Ausnahmefall in dem Sinne, dass die unmittelbaren k�rperlichen Unfallfolgen die psychische Fehlentwicklung nicht mehr als offensichtlich unfallunabh�ngig erscheinen lassen, liegt nicht vor (vgl. BGE 115 V 133 E. 6a und 6c/aa S. 140 f.; RKUV 1998 Nr. U 297 S. 243; Urteil 8C_887/2009 vom 21. Januar 2010 E. 5.2). Demnach hat die Vorinstanz zu Recht erkannt, dass die SUVA f�r die psychischen Beschwerden des Versicherten nicht leistungspflichtig ist. Seine Einw�nde verm�gen zu keinem anderen Ergebnis zu f�hren. In diesem Lichte er�brigen sich weitere Erhebungen zur Frage der nat�rlichen Kausalit�t (SVR 1995 UV Nr. 23 S. 67 E. 3c; Urteil 8C 605/2007 vom 4. November 2008 E. 4.2).
7.1 Erwerblicherseits f�hrte die Vorinstanz bez�glich des Valideneinkommens aus, laut Arbeitgeberbericht zu Handen der Invalidenversicherung vom 29. M�rz 2006 habe der Versicherte im Jahre 2005 (Unfallzeitpunkt) ein Jahreseinkommen von Fr. 79'053.- (Fr. 6'081.- x 13) erzielt. Unter Ber�cksichtigung der Nominallohnentwicklung f�r M�nner von 57 Punkten (2005: 1992 Punkte, 2007: 2049 Punkte) ergebe dies im Jahre 2007 (Rentenbeginn) ein Valideneinkommen von Fr. 81'315.05. Ein �berstundenarbeit-Zuschlag sei nicht gerechtfertigt.
Der Versicherte macht zu Recht geltend, das er gem�ss obigem Arbeitgeberbericht vom 29. M�rz 2006 im Jahre 2006 ein Einkommen von Fr. 80'418.- (Fr. 6'186.- x 13) erzielt h�tte. Die massgebende Nominallohnentwicklung f�r M�nner im Baugewerbe betrug zwischen den Jahren 2006 und 2007 1,6 % (vgl. BGE 129 V 408; Bundesamt f�r Statistik, Nominallohnindex, M�nner, 2006-2008, T1.1.05). Der Validenlohn f�r das Jahr 2007 ist somit auf Fr. 81'704.70 festzusetzen.
7.2 �ber das Invalideneinkommen und damit auch �ber die H�he des leidensbedingten Abzugs kann erst nach rechtsgen�glicher Ermittlung der Arbeits(un)f�higkeit des Versicherten befunden werden.
8.1 Der Versicherte beantragt, die SUVA habe ihm die Kosten f�r das im Verwaltungsverfahren eingereichte Privatgutachten des Dr. med. B.________ vom 11. Juni 2007 von Fr. 12'000.- sowie f�r die im vorinstanzlichen Verfahren aufgelegten Stellungnahmen desselben vom 6. Juli 2008 von Fr. 7'050.- und vom 19. Februar 2009 von Fr. 5'700.- (E. 4.11 hievor), total Fr. 24'750.-, zu ersetzen.
8.2 Gem�ss Art. 61 lit. g ATSG hat die obsiegende Beschwerde f�hrende Person Anspruch auf Ersatz der Parteikosten. Diese werden vom Versicherungsgericht festgesetzt und ohne R�cksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung der Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen. Nach der Rechtsprechung sind unter dem Titel Parteientsch�digung auch die notwendigen Kosten privat eingeholter Gutachten zu verg�ten, soweit die Parteiexpertise f�r die Entscheidfindung unerl�sslich war (BGE 115 V 62 E. 5c S. 63; RKUV 2000 Nr. U 362 S. 41 E. 3b [U 360/98], Nr. U 395 S. 316 E. 7a [U 160/98]). Dieser Grundsatz ist f�r das Verwaltungsverfahren ausdr�cklich in Art. 45 Abs. 1 ATSG festgehalten (Urteil I 1008/06 vom 24. April 2007 E. 3.1 mit Hinweis).
8.3.1 Die Vorinstanz hat erwogen, der Sachverhalt sei seitens der SUVA gen�gend abgekl�rt worden; die von Dr. med. B.________ postulierte Diagnose eines CRPS Typ II habe nicht best�tigt werden k�nnen. Die SUVA habe daher die Kosten der Parteigutachten nicht zu �bernehmen.
8.3.2 Dem Privatgutachten und den Stellungnahmen des Dr. med. B.________ kommt massgebende Bedeutung daf�r zu, dass die Sache an die SUVA zur Durchf�hrung einer medizinischen Begutachtung zur�ckgewiesen wird (vgl. E. 5.2 f. hievor). Die entsprechenden Kosten geh�ren mithin grunds�tzlich zu den notwendigen Expertenkosten des Versicherten gem�ss BGE 115 V 62 (vgl. auch Urteil I 1008/06 E. 3.3).
Nach allgemeinen auftragsrechtlichen Grunds�tzen bei Fehlen einer Vereinbarung oder Verkehrssitte gem�ss Art. 394 Abs. 3 OR hat die Verg�tung den geleisteten Diensten zu entsprechen, ihnen objektiv angemessen zu sein. Nach welchen Gesichtspunkten sie im �brigen zu ermitteln und was bei ihrer Bemessung ber�cksichtigt werden darf, entscheidet sich nicht allgemein, sondern nach den Umst�nden des Einzelfalles, namentlich nach der Art und Dauer des Auftrages, der �bernommenen Verantwortung sowie der beruflichen T�tigkeit und Stellung des Beauftragten. Bei der Festsetzung des Honorars k�nnen die Schwierigkeiten und die Wichtigkeit der Streitsache, der Umfang der Arbeitsleistung und der Zeitaufwand ber�cksichtigt werden, insbesondere spezielle Anstrengungen, die der Klient vom Beauftragten verlangen durfte (RKUV 2000 Nr. U 395 S. 316 E. 7c; Urteil U 5/97 vom 1. Februar 1999 E. 7 mit Hinweisen, zitiert in SZS 1999 S. 253).
Die Kosten f�r das Gutachten vom 11. Juni 2007 von Fr. 12'000.- spezifizierte Dr. med. B.________ als "Gesamt-Aufwand inkl. R�ntgenaufnahmen und BV". Die Kosten f�r die Stellungnahme vom 6. Juli 2008 von Fr. 7'050.- konkretisierte er nicht. Hinsichtlich der Kosten f�r die Stellungnahme vom 19. Februar 2009 von Fr. 5'700.- machte er 18 Stunden � Fr. 300.- und einen Sekretariatsaufwand von Fr. 300.- geltend. Im Lichte der dargelegten Bemessungsgrunds�tze f�llt die volle Abgeltung des von ihm in Rechnung gestellten Honorars von total Fr. 24'750.- ausser Betracht. Gr�nde zur Rechtfertigung dieses hohen Aufwandes werden nicht vorgebracht und sind auch nicht ersichtlich. In W�rdigung aller Umst�nde erscheint der Betrag von Fr. 9'000.- zur Abgeltung der Aufwendungen des Dr. med. B.________ als angemessen.
Die R�ckweisung der Sache an die SUVA zu neuem Entscheid (mit noch offenem Ausgang) gilt f�r die Auferlegung der Gerichtskosten und der Parteientsch�digung als volles Obsiegen des Beschwerdef�hrers (Art. 66 Abs. 1, Art. 68 Abs. 2 BGG; BGE 132 V 215 E. 6.1 S. 235; Urteil 8C_833/2009 E. 8). Hingegen unterliegt er teilweise bez�glich der Verg�tung der Kosten f�r die Aufwendungen des Dr. med. B.________.
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen. Der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Z�rich vom 29. Mai 2009 und der Einspracheentscheid der SUVA vom 28. Januar 2008 werden aufgehoben. Die Sache wird an die SUVA zur�ckgewiesen, damit sie, nach erfolgter Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen, �ber den Leistungsanspruch neu verf�ge. Die SUVA hat dem Beschwerdef�hrer f�r das Privatgutachten des Dr. med. B.________ vom 11. Juni 2007 sowie seine Stellungnahmen vom 6. Juli 2008 und 19. Februar 2009 eine Entsch�digung von total Fr. 9'000.- zu bezahlen. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen.
Von den Gerichtskosten von Fr. 750.- werden dem Beschwerdef�hrer Fr. 150.- und der SUVA Fr. 600.- auferlegt.
Die SUVA hat den Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 2'240.- zu entsch�digen.

References: Art. 19
 BGE 
 BGE 
 Art. 99
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 61
 Art. 45
 BGE 
 Art. 394
 Art. 68
 BGE