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Timestamp: 2020-07-09 14:50:26+00:00

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﻿Wohnen Archive - Eulenpesch Planungs- Und Sachverständigenbüro
Kategorien-Archiv Wohnen
Archiv nach Kategorie "Wohnen"
Als Kaufnebenkosten werden alle zusätzlichen Kosten bezeichnet, die zusätzlich zum eigentlichen Kaufpreis einer Immobilie hinzukommen:
Im Durchschnitt bezahlen Käufer von Immobilien ein Siebtel des Kaufpreises zusätzlich als Kaufnebenkosten.
Hausbau und Hauskauf optimal vorbereiten
Jeder Hausbau oder Hauskauf will gut überlegt sein und erfordert eine sorgfältige Planung sowie Vorbereitung.
Präzise Planung:
Umso präziser die Planung des Immobilienerwerbs- oder Baus, desto besser wird das Kauf- oder Bauvorhaben sich verwirklichen.
Passende Finanzierung:
Nach der Planung kommt die Suche nach einer passenden Finanzierung und das Einholen der notwendigen schriftlichen Finanzierungszusage. Hierbei kommt es zu einer detaillierten Aufstellung der Kosten und der vorhandenen Mittel und möglichen monatlichen Belastungen.
Vergabephase:
Nach der Ausschreibung der Bauarbeiten werden Angebote eingeholt und detailliert verglichen. Notwendige Versicherungen müssen abgeschlossen werden und der Beginn der Bauphase muss bei der Baubehörde gemeldet werden.
Während der Bauphase sollten ständige baubegleitende Qualitätskontrollen durchgeführt werden. Rechnungen und Lieferscheine müssen kontrolliert und gut abgeheftet werden.
Einzug ins neue Haus:
Der vorbereitete Einzug kann nun beginnen. Auch wenn ggf. noch das Anlegen der Außenanlagen ansteht.
Erbe: Vermögen, das eine Person bei ihrem Tod hinterlässt und das jemandem als Erbschaft zufällt.
Vermächtnis: Zuwendung einzelner Vermögensgegenstände durch letztwillige Verfügung.
Bei einer Erbschaft wird nicht nur das Vermögen vererbt, sondern auch die Schulden vom Erblasser. Deswegen sollte man sich, bevor man das Erbe annimmt, genau informieren wie die finanzielle Sachlage im Zusammenhang mit der Immobilie ist.
Ein Erbschein ist bei einer Erbschaft zwingend erforderlich, damit die Begünstigten ihr Erbe erhalten können. Einzige Ausnahme ist, wenn ein notarielles Testament oder ein notarieller Erbvertrag vorliegt.
Der Grundbucheintrag der Immobilie, muss bei einer Erbschaft, beim zuständigen Amtsgericht, geändert werden. Hierfür muss ein schriftlicher Antrag auf Berichtigung des Grundbuchs gestellt werden.
Beim Alleinerbe sind die Verhältnisse klar, im Gegensatz zu einer Erbgemeinschaft. Bei einer Erbgemeinschaft muss das Erbe gerecht auf die einzelnen Erben aufgeteilt werden. Bei einer Immobilie wird diese dann, in den meisten Fällen, verkauft und der Erlös unter den Erben aufgeteilt. Wenn ein Erbe die Immobilie behalten möchte, muss er die anderen Erben auszahlen. Alle Beteiligten in einer Erbgemeinschaft müssen einstimmig einen Entschluss treffen.
Bei einer Erbschaft wird grundsätzlich eine Erbschaftssteuer fällig. Der Erbe oder die Erbgemeinschaft muss innerhalb von zwei Monaten nach Eintritt des Erbfalls dafür das Finanzamt vom Erbe in Kenntnis setzen.
Die höhe der Erbschaftssteuer hängt vom Wert der Immobilie ab und vom verwandtschaftlichen Verhältnis eines Erben zum Erblasser.
Ob Hausbewertung, Wohnungsbewertung oder Grundstücksbewertung im Falle einer Erbstreitigkeit, bei Eheangelegenheiten im Scheidungsfall, bei Immobilienkauf und Immobilienverkauf: Es gibt verschiedene Verfahren, um eine Immobilie zu bewerten. Das Vergleichswert-, das Sachwert- und das Ertragswertverfahren ermitteln den sogenannten Verkehrswert einer Immobilie anhand verschiedener Kriterien.
Das Vergleichswertverfahren ist eine beliebte Methode bei der Grundstücksbewertung sowie der Bewertung von eigen genutzten Immobilien, aber auch bei vermieteten Objekten. Um hier den Grundstückswert zu ermitteln, werden ähnliche Immobilien, die vor kurzem veräußert wurden, für einen Vergleich herangezogen. Zu den vergleichbaren Eigenschaften gehören unter anderem die Größe, Lage sowie Ausstattung der Immobilie. Neben dem Vergleichswert spielt zudem der Zustand der Immobilie eine wichtige Rolle.
Der Verkehrswert von selbst genutzten Häusern sowie von besonders hochwertigen Eigentumswohnungen lässt sich ideal mithilfe des Sachwertverfahrens ermitteln. Die Basis für die Wertermittlung stellen hierbei die tatsächlichen Herstellungskosten der Immobilie dar. Mit einkalkuliert werden etwaige Schäden sowie die bisherige Nutzungsdauer.
Bei der Immobilienbewertung von Gewerbeobjekten sowie für vermietete beziehungsweise verpachtete Grundstücke wird vorzugsweise das Ertragswertverfahren angewandt. Anders als bei den vorigen Bewertungsverfahren werden hierbei die gesamten Mieteinnahmen eines Jahres abzüglich der Bewirtschaftungskosten für das Wertgutachten ermittelt. Aus dem daraus resultierenden jährlichen Reinertrag und der Restnutzungsdauer der Immobilie ergibt sich dann der Ertragswert.
Denkmalgeschützte Gebäude mit Auflagen
Denkmalschutz kann verschiedenste Bau-, Kultur- sowie Naturdenkmale und Gebäudeensembles aus den unterschiedlichsten historischen Epochen betreffen. Denkmalschutz hat das Ziel die Gebäude gesetzlich vor Zerfall, Zerstörung oder radikalen baulichen Veränderungen zu schützen. Dabei kann auch nur ein bestimmter Teil eines Gebäudes unter Denkmalschutz stehen. Eigentümer oder Kaufinteressenten müssen viel beachten bei denkmalgeschützten Wohnimmobilien.
Denkmalschutz: Wie erfahre ich davon?
Das Amt für Denkmalschutz erfasst in jedem Bundesland die Einzelgebäude oder zusammenhängende Gebäudekomplexe sowie ganze Straßenzüge und veröffentlicht diese in einer Liste der Baudenkmale. Bei der Stadt- oder Gemeindeverwaltung erfährt man ob und auch inwiefern es sich um ein geschütztes Denkmal handelt.
Makler beim Denkmalschutz
Ein existierender Denkmalschutz zu einem Gebäude spielt für die Kaufentscheidung eine wichtige Rolle, denn bei denkmalgeschützten Immobilien rücken andere Überlegungen in den Fokus, was das Thema Wertsteigerung oder Energieeffizienz betrifft.
Ein Makler ist nicht nur dazu verpflichtet über einen eventuell bestehenden Denkmalschutz zu informieren, sondern er muss potentielle Käufer über das Thema Denkmalschutz unterrichten und beraten. Somit sind Käufer dann auf der sicheren Seite mit einem erfahrenen Makler.
Denkmalschutz – Auflagen und Richtlinien
Denkmalgeschützte Wohnimmobilien unterliegen je nach Teil- oder Gesamtschutz in der Regel verschiedensten Auflagen und Richtlinien durch die zuständige Denkmalschutzbehörde. Dabei können sich die Vorschriften zudem von Bundesland zu Bundesland stark unterscheiden: Deshalb empfiehlt es sich vor dem Kauf einer denkmalgeschützten Immobilie mit der zuständigen Denkmalschutzbehörde in Verbindung zu setzen und Auskunft über die Auflagen bei Sanierung und Umbau einzuholen. Denn nachdem ein denkmalgeschütztes Gebäude gekauft wurde, muss immer die schriftliche Genehmigung der Denkmalschutzbehörde eingeholt werden, bevor bestimmte Baumaßnahmen ergriffen werden dürfen.
Damit Besitzer von denkmalgeschützten Wohnimmobilien bezüglich des Denkmalschutzes und Energiesparens nicht vor unlösbaren Konflikten stehen, sind die gesetzlichen Anforderungen an den Wärmeschutz bei Baudenkmälern weniger streng als bei anderen Gebäuden. Hier gelten Ausnahmeregelungen, so dass die Verpflichtung entfällt einen Energieausweis bei Vermietung oder Verkauf vorzulegen.
Steuervorteile gibt es nur für Objekte, die über eine gültige Bescheinigung des Denkmalschutzamtes verfügen, diese ist beim Finanzamt vorzulegen. Selbstnutzer sowie Vermieter denkmalgeschützter Wohnimmobilien können dann Erhaltungsmaßnahmen und Arbeiten zur Bewohn- und Benutzbarkeit in ihrer Einkommenssteuererklärung abschreiben. Sanierungskosten können auch steuerlich geltend gemacht werden.
Bei denkmalgeschützten Gebäuden – KFW-Förderung
Im Rahmen der KFW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) Denkmalförderung werden die energetische Sanierung, aber auch Einzelmaßnahmen, wie zum Beispiel der Austausch von Heizungstechnik und die Erneuerung von Fenstern gefördert. Dabei ist der Umfang der geplanten Sanierung entscheidend. Nicht entscheidend ist es, ob Baudenkmalbesitzer die Immobilie selbst bewohnen oder jedoch vermieten.
Checkliste Mietpreisbremse:
Die Mietpreisbremse gilt nicht überall.Informieren sie sich vorab darüber ob ihre Immobilie in einem Gebiet liegt, wo der Wohnungsmarkt angespannt ist.
Die Landesregierungen dürfen bis zum 31. Dezember 2020, für höchstens fünf Jahre, Gebiete mit angespannten Wohnungsmärkten ausweisen, in denen die Mietpreisbegrenzung gilt.
Die Bundesländer legen im Detail fest, in welchen Städten und Gemeinden die Mietpreisbremse gilt.
Die Mietpreisbremse gilt nicht für neugebaute Wohnungen und Häuser oder umfassend modernisierte Immobilien.
Die Mietpreisbremse gilt nicht für laufende Mietverträge.
Seit Januar 2019 gilt bundesweit eine verschärfte Mietpreisbremse. Vermieter müssen schon vor Vertragsabschluss unaufgefordert schriftlich darüber informieren, ob eine Ausnahme von der Mietpreisbremse vorliegt. Für den Mieter genügt eine einfache Rüge, um zu viel gezahlte Miete zurückzuverlangen – der Vermieter muss schlüssig darlegen, dass der Mietzins angemessen ist.
Verkehrswertgutachten für gerichtliche Scheidung
Haus privat verkaufen – die Vorteile:
Alle Entscheidungen bei der Kaufabwicklung trifft der Eigentümer
Potentiell mehr Besichtigungen (Immobilienmakler trifft Auswahl)
Es fällt keine Maklerprovision an
Die eingesparte Maklerprovision kann in die Preisverhandlung eingebracht werden
Haus mit Makler verkaufen – die Vorteile:
Verkäufer spart sich viel Zeit und Aufwand
Professionelle Abwicklung des kompletten Kaufvorgangs
Ausgewählter Kreis an potentiellen Käufern mit echtem Interesse
Experte an ihrer Seite, der effizient den Verkaufserfolg herbeiführt
Immobilienmakler kennt alle Fallstricke beim Hausverkauf
Abgesichert im Fall von fehlerhafter Abwicklung des Kaufvertrages (Versicherung)
Sicherheit vor hohen finanziellen Verlusten
Keine unangenehmen Preisverhandlungen für den Verkäufer
Keinerlei Risiko beim wichtigsten und teuersten Geschäft des Lebens
Immobilie zum optimalen Preis verkaufen
Auf der sicheren Seite bewegen sie sich mit einem Immobilien-Kurzgutachten und der Unterstützung eines Immobilienmaklers. Dieser berechnet anhand aller relevanten Faktoren den aktuellen Marktwert ihrer Immobilie und nennt den realistischen, bestmöglichen Verkaufspreis für ihr Objekt.
Das Immobilien-Kurzgutachten gewährleistet:
Sicherheit: Sie setzen den Preis ihrer Immobilie weder zu niedrig oder zu hoch an.
Überzeugungskraft: Es fällt dem Käufer leichter, den verlangten Preis zu akzeptieren.
Glaubwürdigkeit: Die Bank gibt dem Käufer eher einen Kredit, wenn das Gutachten eines Sachverständigen den Wert des Objektes bestätigt.
Profit: Setzen Sie auf Grund des vorliegenden Gutachtens den Angebotspreis bei der Preisverhandlung um einen Hauch besser durch, hat sich Ihre Investition schnell doppelt und dreifach bezahlt gemacht.
Der Bodenrichtwert gibt als amtlicher wert an, welchen Preis ein Quadratmeter Bodenfläche in einer bestimmten Zone aktuell hat. Dazu wird mindestens alle 2 Jahre der Durchschnitt der zuletzt erzielten Kaufpreise einer Region berechnet. Je nach Bundesland werden die Bodenrichtwerte regelmäßig neu veröffentlicht und dienen als Richtgröße für Käufer oder Verkäufer, dabei ist er jedoch nicht verbindlich und variiert. Der tatsächliche Kaufpreis eines Grundstücks kann beispielsweise durch einen Immobiliensachverständigen bestimmt werden und weicht oftmals ab, da Besonderheiten eines Grundstücks bei der Bestimmung des Bodenrichtwertes nicht mit einbezogen werden.
Mögliche Anlässe für ein Wertgutachten:
Eigentumsübertragung von Immobilien
Beratung und Gutachtenerstellung (gerichtlich und privat)
Es empfiehlt sich zu jedem Zeitpunkt, einen qualifizierten Sachverständigen hinzuzuziehen, um ihr Haus schätzen zu lassen und stets auf der sicheren Seite zu sein.
Sachwertverfahren: Wenn das Sachwertverfahren bei der Hausbewertung angewandt wird, handelt es sich meist um eigen genutzte Wohnobjekte wie beispielsweise Ein- und Zweifamilienhäuser oder hochwertige Eigentumswohnungen. Zur Ermittlung des Sachwerts berücksichtigt Ihr Sachverständiger sowohl den Bodenrichtwert als auch die Abnutzung sowie andere wertbeeinflussende Umstände die Marktanpassung des Hauses.
Ertragswertverfahren: Gewerbeobjekte sowie vermietete bzw. verpachtete Grundstücke werden in der Regel mithilfe des Ertragswertverfahrens bewertet.
Vergleichswertverfahren: Das Vergleichswertverfahren kommt bei der Grundstücksbewertung sowie bei selbstgenutzten Häusern zum Einsatz, aber auch bei Renditeobjekten.
Wertfaktoren bei der Immobilienbewertung
Der Wert einer Immobilie ist von vielen Faktoren abhängig. Vor allem aber die Lage, die Art und der Zustand der Immobilie sowie die aktuelle Marktsituation sind entscheidend für die Wertermittlung.
Wertfaktor Lage:
Da sich die Lage einer Immobilie im Gegensatz zum Zustand nicht ändert, kommt diesem Faktor bei der Immobilienbewertung eine besonders große Bedeutung zu. Zur genaueren Analyse wird zwischen Makro- und Mikrolage unterschieden: Erstere bezieht sich auf die Lage einer Immobilie innerhalb einer Region und berücksichtigt auch Aspekte wie die landschaftliche Qualität und die Infrastruktur. Die Mikrolage dagegen bezieht sich auf die direkte Nachbarschaft einer Immobilie.
Wertfaktor Immobilie:
Im Hinblick auf die Immobilie selbst spielen Aspekte wie zum Beispiel Größe, Nutzungsmöglichkeiten, Baujahr und Zustand eine Rolle. Besonders in Sachen Zustand rücken Fragen in den Fokus, zum Beispiel Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen nötig.
Wertfaktor Marktlage:
Schließlich zählt auch die aktuelle Marktsituation zu den Faktoren, die auf den Wert einer Immobilie Einfluss nehmen. So kann etwa eine geringe Neubautätigkeit in einer Region zu höheren Immobilienpreisen führen, weil es in diesem Gebiet immer mehr zu einer Verknappung des Immobilienangebots kommt.
Es gibt verschiedene Anlässe, den Verkehrswert für eine Immobile berechnen zu lassen. Zunächst ist die Wertermittlung von Haus und Grundstück bei jeder Art von Eigentumsübertragung notwendig. Das ist vor allem beim Kauf oder Verkauf einer Immobilie der Fall. Darüber hinaus sind die Feststellung von Erbanteilen oder die Berechnung des Zugewinns bei Scheidungen Anlässe, bei denen eine Wertermittlung von Immobilien vorgenommen wird. Ein Immobiliensachverständiger ermittelt in solchen Fällen den Verkehrswert, der außerdem als Grundlage für die Festsetzung der Grundsteuer verwendet wird. Mit einem gerichtsfesten Immobiliengutachten können Bauherren oder Hauskäufern damit ihre Rechte besser durchzusetzen.
Um ein juristisch unantastbares Immobiliengutachten zu erstellen, sind Expertise und Erfahrung nötig. Beauftragen Sie daher ausschließlich hervorragend qualifizierte Sachverständige.
Ein Immobiliengutachter beurteilt unter Berücksichtigung vieler Einflussfaktoren den Zustand der Immobilie und kann davon ausgehend den Verkehrswert berechnen. Dieser ist ein Richtwert für den am freien Markt erzielbaren Verkaufspreis. Dabei werden die folgenden Faktoren einbezogen:
Größe und Zustand des Grundstücks
Es gibt drei vom Gesetzgeber vorgeschriebene Verfahren, mit denen der Verkehrswert ermittelt wird. Diese werden je nach Art der zu bewertenden Immobilie angewendet:
Sachwertverfahren – Verkehrswert berechnen bei selbstgenutzten Immobilien
Vergleichswertverfahren – Verkehrswert vergleichbarer Objekte berechnen
Ertragswertverfahren – Verkehrswert gewerblicher Objekte berechnen
In vielen Fällen wird ein Immobiliengeschäft mit einem Immobilienmakler abgewickelt, damit es professionell und erfolgreich ist. Dieser wird dann je nach Anfrage mit dem Kauf, dem Verkauf oder der Vermietung einer Immobilie beauftragt. Er kümmert sich darum, dass alle erforderlichen Arbeitsschritte rund um das Geschäft zuverlässig und rechtskonform erledigt werden.
Weitergehende Dienstleistungen eines Immobilienmaklers:
Der Immobilienmakler nimmt seinem Kunden zahlreiche Aufgaben ab und hilft mit seinem Fachwissen, er schützt seinen Kunden vor hohen finanziellen Verlusten. Die Leistungen die ein Immobilienmakler erbringt sind ein entscheidender Faktor dafür, dass ein Immobiliengeschäft schnell, zeitsparend, rechtlich sicher und finanziell erfolgreich abgeschlossen werden kann.
Leistungen beim Immobilienverkauf:
Ermittlung des Werts einer Immobilie
Beschaffung aller zum Verkauf erforderlichen Unterlagen und Dokumente
Beratung von Eigentümern über wichtige Details rund um den Hausverkauf
Anfertigung eines aussagekräftigen, verkaufsförderndes Exposés
Auswahl der richtigen Vermarktungsstrategie
Auswahl der richtigen Verkaufsplattformen
Organisation und Durchführung von Hausbesichtigungen
Vorauswahl von geeigneten Käufern
Überprüfung der Bonität der potentiellen Käufer
Führung der Preisverhandlungen mit dem Kaufinteressenten
Betreuung und Beratung während und nach dem Notartermin
Leistungen beim Immobilienkauf:
Überprüfung des marktgerechten Wertes einer Immobilie
Objektbesichtigung zusammen mit dem Kunden
Überprüfung der vom Objektanbieter gemachten Angaben
Untersuchung des Kaufobjekts auf Mängel
Überprüfung aller zum Objekt vorliegenden Dokumente und Pläne
Prüfung des Grundbuchs auf mögliche wertmindernde Einträge
Führung der Preisverhandlungen mit dem Immobilienbesitzer
Unterstützung bei der Gestaltung des Kaufvertrags
Umfassende Beratung rund um den Kauf einer Immobilie
Mit einem Kurzgutachten kann ein kleines Gutachten für eine Verkehrswertermittlung für Immobilien erstellt werden. Es unterscheidet sich im Umfang und Aufwand erheblich von einem ausführlichen Wertgutachten zur Immobilienwertermittlung und kann nur begrenzt verwendet werden.
Hauswertermittlung:
Sichtprüfung der Immobilie innen und außen
Prüfung unter anderem der Bausubstanz
Bewertung offenkundiger Baumängel und Schäden
In einem Kurzgutachten geht der Immobiliengutachter jedoch nicht im Detail auf die geprüften Faktoren ein und verzichtet auf eine ausführliche Erläuterung.
Für Preisverhandlungen oder um einen potenziellen Käufer den Wert des Hauses deutlich zu machen, ist das Kurzgutachten gerade hinreichend. Es zählt einige Haus- und Grundstücksdaten auf und dient somit auch dazu, sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Wenn es vor Gericht geht, ist dieses Gutachten allerdings nicht ausreichend. Da es auf ausführliche Erläuterungen zur Ermittlung des Hauswerts verzichtet, kann es lediglich außergerichtlich eingesetzt werden.
Ein Kurzgutachten eignet sich nur für folgende Situationen:
eingeschränkt für eine erste Werteinschätzung z.B. eines Einfamilien- / Reihenhauses
eingeschränkt für eine erste Werteinschätzung einer Eigentumswohnung bzw. von Wohnungseigentum
bedingt für außergerichtliche Verhandlungen
Professionelle Hauspräsentation beim Hausverkauf ist unablässig! Darauf sollten Sie bei Hausbesichtigungen in Zuge eines Hausverkaufs besonders achten:
Rücken sie ihr Haus ins rechte Licht
Bei der Besichtigung des Hauses sollten sie es von seiner besten Seite zeigen. Legen sie fest in welcher Reihenfolge sie dem Kaufinteressenten die Räumlichkeiten zeigen, planen sie eine Besichtigungstour. Gezielte optische Gestaltungsmaßnahmen können das Objekt aufwerten, hier empfiehlt sich ein Home-Staging-Unternehmen zu beauftragen. Am besten, ist es jedoch, einen Immobilienmakler hinzuzuziehen. Als Profi ist dieser darauf spezialisiert, beim Hausverkauf auch eine klare Verkaufsstrategie zu entwickeln und umzusetzen.
Ehrlichkeit ist unerlässlich
Kommunizieren sie Mängel offen und ehrlich, wenn sie ihr Haus verkaufen. Es ist ratsam eine Mängelliste zu erstellen, die optimalerweise in den Kaufvertrag mit aufgenommen wird. So kann verhindert werden, das der Verkäufer bei Verschweigen von Mängeln haftbar gemacht werden kann. Rechtlich sind sie auf der sicheren Seite, wenn sie mit einem Immobilienmakler zusammen arbeiten, er kennt sich hier mit der Gesetzeslage aus.
Identität des Kaufinteressenten prüfen
Bei Besichtigungen sollten sie sich von jedem Kaufinteressenten den Personalausweis zeigen lassen. So können sie sicher gehen, das es sich auch um die Person wirklich handelt. Hintergrund für diesen Rat ist, dass sich Kriminelle immer wieder als Kaufinteressenten ausgeben, um das Haus auszukundschaften.
Gelungene Gruppenbesichtigungen
Gruppenbesichtigungen sind neben den Einzelbesichtigungen auch beim Hausverkauf üblich. Hier sollte besonders darauf geachtet werden, dass sich die Interessentengruppe nicht zu sehr zerstreut und niemand während der Besichtigung zu lange unbeaufsichtigt ist.
Sachliches und souveränes Auftreten
Überzeugen sie nicht nur mit ihrem Haus, sondern auch durch ihr Auftreten. Wenn sie sich auf die Besichtigung umfassend vorbereiten, fällt es ihnen leichter, gelassen zu bleiben und bei eventuellen Einwänden kompetent zu argumentieren.
Hausbesichtigungen erfordern neben einer gründlichen Vorbereitung, viel Zeit, Fachwissen, Präsentationsstärke, verkaufsstrategisches Geschick und ein souveränes Auftreten. Wer keine Verkaufserfahrung hat oder nicht viel Zeit aufwenden kann, ist beim Hausverkauf mit einem erfahrenen Immobilienmakler sicherlich am besten beraten.
Die Eigenbedarfskündigung gilt für Wohnraummietverhältnisse und gehört zum ordentlichen fristgebundenen Kündigungsrecht des Vermieters. Die Eigenbedarfskündigung findet ihre gesetzliche Grundlage in § 573 Abs. 2 Nr. 2 BGB und gilt grundsätzlich für Wohnraummietverhältnisse, welche auf unbestimmte Zeit abgeschlossen worden sind.
Die Kündigung aus Eigenbedarfsgründen ist Ausfluss des Art. 14 GG, mithin also des Eigentumsrechts und wurde in § 573 Abs. 2 Nr. 2 BGB zugleich als Schutzrecht des Mieters ausgestaltet, da die gemietete Wohnung in der Regel seinen Lebensmittelpunkt darstellt. Somit sind abweichende Vereinbarungen im Mietvertrag gem. § 573 Abs. 4 BGB unzulässig. Grundsätzlich muss also der Vermieter an der ordentlichen Kündigung des Mietverhältnisses ein berechtigtes Interesse haben, vgl. § 573 Abs. 1 BGB, welches u. a. in der Form von Eigenbedarf auftreten kann. Der Begriff Eigenbedarf ist i. S. d. § 573 Abs. 2 Nr. 2 BGB so zu verstehen, dass der Vermieter die Räume als Wohnung für sich, seine Familienangehörigen oder Angehörige seines Haushaltes benötigt.
Ein Widerspruchsrecht des Mieters ist in § 574 ff. BGB geregelt. Dieses Widerspruchsrecht dient dem Schutz des Mieters und soll dem Umstand Rechnung tragen, dass die gemietete Wohnung der soziale Mittelpunkt des Mieters ist. Grundsätzlich kann der Mieter somit im Falle einer Kündigung durch den Vermieter immer auf dieses Widerspruchsrecht des § 574 BGB zurückgreifen. Gemäß § 574 Abs. 1 BGB kann der Mieter einer Kündigung durch den Vermieter widersprechen, wenn die Beendigung des Mietverhältnisses für den Mieter, seine Familie oder einen anderen Angehörigen seines Haushaltes eine Härte bedeuten würde.
Eigenbedarf bedeutet grundsätzlich, dass der Vermieter die Räume als Wohnung für sich, seine Familienangehörigen oder Angehörige seines Haushalts benötigt, vgl. § 573 Abs. 2 Nr. 2 BGB. Hierbei ist zu beachten, dass dem Eigenbedarf des Vermieters nicht entgegensteht, dass ihm eine andere vergleichbare Wohnung zur Verfügung steht.
Immobilienbewertungen vom Fachmann: objektiv, marktorientiert und faktenbasiert!
Die Gründe für eine Immobilienbewertung sind vielfältig, hier einige Beispiele:
Allgemeine Vermögensübersicht
Da die Bewertung einer Immobilie sehr komplex ist und man unzählige Faktoren berücksichtigen muss, sollte man die Bewertung einem qualifizierten Sachverständigen überlassen.
Eine objektive, realistische Bewertung ist für einen Laien unmöglich, deshalb sollte man um Verluste zu vermeiden, einen Sachverständigen hinzuziehen. Dieser bringt Klarheit und Sicherheit!
Immobilienbewertung bei Verkauf und Kauf
Bei einem Immobilienverkauf, muss der Verkäufer den genauen Wert seiner Immobilie kennen, damit beim Verkauf kein Verlust entsteht oder der Wert zu hoch angesetzt wird, so dass sich kein Käufer finden lässt. Wenn jedoch eine Immobilienbewertung eines Fachmanns vorliegt, können Verkäufer und Käufer ein vernünftiges, faktenbasiertes Kaufgespräch führen.
Immobilienbewertung bei Erbe oder Schenkung
Um eine Immobilie zu vererben ist unbedingt notwendig den genauen Wert der Immobilie zu kennen. Das ist zum Beispiel nötig, wenn man herausfinden möchte wie viel Erbschaftssteuer man bezahlen muss oder wenn das Erbe auf mehrere Erben aufgeteilt werden muss. Hier ist ein erfahrener Fachmann sinnvoll, um ein Gutachten mit allen wertrelevanten Faktoren zu erstellen. Der ermittelte, genaue Wert hilft dann bei der Aufteilung des Erbes und verhindert Erbstreitigkeiten.
Wenn beide Ehepartner eine Immobilie zusammen besitzen, wirft das bei einer Scheidung häufig Fragen auf. Man fragt sich; wie soll das Eigentum aufgeteilt werden, wer muss wem wie viel bezahlten. Die Grundlage für eine gerechte Aufteilung, muss hier der Verkehrswert sein, die ein neutraler Fachmann genau ermitteln kann. So können Streitigkeiten vermieden werden und man kann sich einvernehmlich einigen.
Immobilienbewertung zur allgemeinen Vermögensübersicht
Die Bewertung der eigenen Immobilie ist für eine vollständige Vermögensübersicht ein wichtiger Bestandteil. Ein Gutachten von einem Fachmann schafft hier Klarheit über alle wertrelevanten Faktoren der Immobilie. Es ist eine enorme Erleichterung den genauen Wert seiner Immobilie zu wissen, wenn man eine Verkaufsentscheidung trifft.
Bei Schimmelbefall gilt schon beim ersten Entdecken, den Schimmel umgehend zu bekämpfen und das nicht nur oberflächlich!
Hier erfahren Sie welche Baumängel am häufigsten für Schimmel verantwortlich sind und wer für die Kosten aufkommen muss.
Schimmel – Gefahr für unsere Gesundheit
Schimmel breitet sich nur bei optimalen Bedingungen aus und kann dann gravierende Schäden anrichten. Häufig sind es Baumängel, welche den Schimmel einen guten Nährboden geben. Feuchtigkeit, das richtige Klima und entsprechende Nährstoffe können dazu führen, dass sich Schimmel ausbreitet.
Hohe Luftfeuchtigkeit – häufige Ursache
Mangelndes oder falsches Lüften kann dazu führen, dass die Luftfeuchtigkeit in einem Raum zu hoch ist und Wasser an den Wänden sowie den Fenstern kondensiert. Dies ist eine optimale Voraussetzung für die Entstehung von Schimmel. Regelmäßiges Stoßlüften verhindert die übermäßige Ansammlung von Feuchtigkeit in der Luft.
Neubauten sind gewöhnlich gut gedämmt und dicht, hier ist regelmäßiges Lüften umso wichtiger, denn auch hier kann Schimmel entstehen.
Jedoch sind es meist Altbauten wo der Schimmel vorkommt. Wenn die Außenwand schlecht gedämmt ist oder die Fenster zugig sind, dann kühlen die Räume im Winter schneller aus.
Möbel sollten außerdem so platziert werden, dass die Luft hinter sperrigem Mobiliar gut zirkulieren kann.
Schimmelbefall – viele Bauschäden verantwortlich
Schon bei der Errichtung eines Neubaus entscheidet sich, ob ein Haus anfällig für Schimmel ist. Wenn der Bau beispielsweise nicht genügend Zeit zum Austrocknen hatte, verbleibt Feuchtigkeit in den Grundmauern, die einen idealen Nährboden für Schimmelpilz bilden.
Bei einem Neubau ist es wichtig, dass alles gut austrocknet, ehe man das Gebäude bezieht und falsches Lüften sollte vermieden werden.
Bei einer Bestandsimmobilie zeigen sich die Ursachen dagegen in der Regel schleichend und unbemerkt, z. B. undichte Dächer, defekte Dachrinnen oder Risse im Mauerwerk.
Wenn in Altbauten Schimmel auftritt, muss schnellstmöglich die Ursache gefunden und beseitigt werden.
Wasseraustritt – eine Ursache für Schimmel
Ereignisse wie eine übergelaufene Duschwanne, Wasserrohrbruch und defekte oder falsch verlegte Rohre können zu einer erhöhten Feuchtigkeitsansammlung führen. Hier kann es auch zu einem Schimmelbefall kommen.
In jedem Fall gilt, schnell handeln!
Schimmelanalyse – bei gesundheitlichen Beschwerden
Wenn Schimmel in der Wohnung festgestellt wird und dazu auch noch gesundheitliche Probleme kommen, sollte man schnell abklären, ob ein Zusammenhang besteht. Hierfür muss ein Abstrich zum Labor geschickt werden. Dort lässt sich feststellen, um welche Art von Schimmel es sich handelt und eine entsprechende Diagnose der gesundheitlichen Probleme stellen und auch die Ursache der Schimmelbildung leichter bekämpfen.
Dies gilt nur bei einem kleinen Schimmelbefall. Diesen kann man als Heimwerker in der Regel alleine in den Griff bekommen.
Bei größeren Flächen ist es immer ratsam einen Fachmann zu konsultieren.
Schimmelbildung – Wer haftet?
Wenn ein Schimmelschaden durch den Mieter entstanden ist, trägt er die Verantwortung für den Schaden und muss diesen auch entsprechend beseitigen lassen. Das Verschulden lässt sich allerdings oft nicht so einfach eindeutig bestimmen. Aus rechtlicher Sicht muss der Mieter den Mangel zunächst beweisen, danach muss der Vermieter ebenfalls darlegen, dass die Schuld nicht bei ihm liegt, ansonsten wird er dafür haftbar gemacht.
Bei Wohneigentum ist allein der Eigentümer für die Beseitigung des Schimmels und die dabei entstehenden Kosten verantwortlich.
Feuchtigkeitsbildung kann zahlreiche Bauschäden nach sich ziehen, wenn Schimmelbefall nicht rechtzeitig behandelt wird. Idealerweise sorgt man also schon vorsorglich dafür, dass es gar nicht erst zu einem Befall kommen kann. Das regelmäßige Lüften aller Wohnräume, das bewusste Platzieren der Möbel sowie auch die Kontrolle gefährdeter Bereiche verhindert, dass es im eigenen Zuhause zu einem Befall kommt.
bodengleiche Dusche, intelligentes Assistenzsystem oder breitere Wohnungstüren – Eigenheimbesitzer, die Barrieren reduzieren und ihr Zuhause altersgerecht

References: § 573
 Art. 14
 § 573
 § 573
 § 573
 § 573
 § 574
 § 574
 § 574
 § 573