Source: https://www.mladost-stuttgart.de/satzung/
Timestamp: 2019-04-26 09:54:48+00:00

Document:
Satzung - Jugendkulturverein Mladost e.V. Stuttgart
Der Verein führt den Namen “Jugendkulturverein MLADOST Stuttgart e.V.”. Er hat seinen Sitz in Stuttgart und ist in das Vereinsregister einzutragen. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts ,,Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung, § 51 ff A.O. Eine wirtschaftliche Betätigung ist ausgeschlossen.
Der Zweck des Vereins ist die Hinführung von Jugendlichen zur Pflege, Erhaltung und Darbietung südslawischer folkloristischer Schöpfungen und der Kultur im Allgemeinen.
Darüber hinaus setzt sich der Verein für die Förderung der interkulturellen Verständigung ein. Der Verein sieht in der unterschiedlichen Herkunft und dem kulturellen Erbe jedes Menschen eine Quelle für den zwischenmenschlichen Austausch und Dialog.
Den Mitgliedern wird ein respektvolles, auf gegenseitiger Achtung gegründetes Weltbild vermittelt. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral. Diskriminierung und Segregation in Hinblick auf Religion, Geschlecht, Sexualität, Nationalität und sozialem Status sind unzulässig.
1. Vereinsmitglieder können natürliche Personen, aber auch juristische Personen werden. Jugendliche unter 18 Jahren bedürfen der Zustimmung der/des gesetzlichen Vertreter/s. Über einen schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Bei Ablehnung des Aufnahmeantrags ist der Vorstand nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.
Aktive Mitglieder sind die im Verein direkt mitarbeitenden Mitglieder. Sie zahlen fristgerecht die Mitgliedsbeiträge und halten sich an alle in der Satzung festgelegten Rechte und Pflichten. Stimmberechtigt sind Mitglieder in Versammlungen mit Vollendung des 14. Lebensjahres.
Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds, durch freiwilligen Austritt, Ausschluss aus dem Verein oder Verlust der Rechtsfähigkeit der juristischen Person. Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungs-berechtigten Vorstandsmitglied. Er ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.
Ein Mitglied kann bei einem groben Verstoß gegen Vereinsinteressen mit sofortiger Wirkung durch Beschluss des Gesamtvorstands mit einfacher Stimmenmehrheit ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Fristsetzung Gelegenheit zu geben, sich hierzu zu äußern. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem auszuschließenden Mitglied schriftlich bekannt zu machen. Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstands steht dem Mitglied das Recht der Berufung zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muss innerhalb eines Monats ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. Wird Berufung nicht oder nicht rechtzeitig eingelegt, gilt dies als Unterwerfung unter den
Ausschließungsbeschluss, sodass die Mitgliedschaft als beendet gilt. Über Berufungen gegen Vereinsausschlüsse beschließt die Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit endgültig. Bis zum Abschluss des vereinsinternen Verfahrens ruhen die Rechte des Mitglieds. Das Mitglied kann zudem auf Vorstandsbeschluss ausgeschlossen werden, wenn es mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrages länger als 2 Jahre im Rückstand ist. Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschaftsverhältnis, unbeschadet des Anspruchs des Vereins auf bestehende Forderungen.
Die Festsetzung der Jahresbeiträge erfolgt durch die Vorstandschaft mit einfacher Stimmenmehrheit. Die Vorstandschaft wird weiterhin ermächtigt, eine Beitragsordnung zu erlassen. Der Jahresbeitrag ist bis zum 31. März eines jeden Geschäftsjahres zu begleichen.
Zahlt ein Mitglied keinen Mitgliedsbeitrag für das laufende Geschäftsjahr, wird die Mitgliedschaft passiv weitergeführt. Das Mitglied darf in diesem Fall die Vereinsangebote nur eingeschränkt nutzen und verliert das Stimm-, Antrags- und Rederecht für das laufende Geschäftsjahr.
Ehrenmitglieder sind von jeglicher Beitrags- oder Umlagepflicht befreit. Sie haben jedoch die gleichen Rechte und Pflichten wie ordentliche Mitglieder und können insbesondere an sämtlichen Versammlungen und Sitzungen teilnehmen.
Der Vereinsvorstand wird von den stimmberechtigten Mitgliedern in der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 3 Jahren gewählt. Er besteht aus fünf Personen, die stimmberechtigte Mitglieder des Vereins sind. Der Vorstand besteht aus:
•dem/der Vorsitzenden
•dem/der stellvertretenden Vorsitzenden
•dem/der Beauftragten der Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 24 Jahren
•dem/der Beauftragte für Finanzen (Kassenwart)
•dem/der Sekretär/in
Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus dem Vorstand aus, so ist der Vorstand berechtigt, ein Ersatzmitglied für die Zeit bis zur nächsten Wahl zu bestimmen.
· Wahl eines künstlerischen Leiters.
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Vorstandsmitglieder können nur stimmberechtigte Mitglieder des Vereins werden. Die Mitglieder des Vorstands werden für die Zeit von 3 Jahren gewählt. Ein Vorstandsmitglied bleibt bis zu einer Neuwahl im Amt. Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so ist der Vorstand berechtigt, ein Ersatzmitglied aus dem Kreis der stimmberechtigten Mitglieder durch Vorstandsbeschluss für die Zeit bis zur nächsten Wahl zu bestimmen. Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstandsmitglied.
§ 10 b Außenverhältnis
Der Verein wird im Außenverhältnis gemäß § 26 Abs. 2 BGB durch den Vereinsvorsitzenden oder seinen Stellvertreter vertreten. Der stellvertretende Vereinsvorsitzende darf von seiner Vertretungsvollmacht nur im Falle einer nicht nur kurzfristigen Verhinderung des Vorsitzenden ausüben. Diese Regelung hat keine Außenwirkung. Die Vertretungsbefugnis des Vertretungsvorstandes ist auf Geschäfte beschränkt, durch welche der Verein nicht mehr als 10.000 € verpflichtet wird.
Soll der Verein durch ein Geschäft höher verpflichtet werden, so muss der Vertretungsvorstand dem Geschäftsgegner einen mit einfacher Mehrheit ausgefertigten Zustimmungsbeschluss des Gesamtvorstands vorlegen, widrigenfalls eine Verpflichtung des Vereins nicht vorliegt.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 3 seiner Mitglieder anwesend sind. Der Vorstand entscheidet mit Stimmenmehrheit; jedes Vorstandsmitglied hat eine Stimme. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die des stellvertretenden Vorsitzenden.
In der Mitgliederversammlung hat jedes stimmberechtigte Mitglied – auch ein Ehrenmitglied – eine Stimme. Die Übertragung der Ausübung des Stimmrechts auf andere Vereinsmitglieder ist zulässig. Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:
· Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstands,
· Ernennung besonders verdienstvoller Mitglieder zu Ehrenmitgliedern,
· weitere Aufgaben, soweit sich dies aus der Satzung, Ordnungen oder nach Gesetz ergibt.
Mindestens einmal im Jahr, möglichst im 1. Halbjahr, soll eine ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand mit einer Frist von zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung durch Einladung in Textform einberufen. Das Einladungsschreiben richtet sich an alle stimmberechtigten Mitglieder und gilt als zugegangen, wenn es an die letzte vom Vereinsmitglied bekannt gegebene Adresse gerichtet wurde. Jede Ladung muss die vollständige Tagesordnung enthalten. Alle Vereinsmitglieder ohne Stimmberechtigung werden über die Vereinshomepage und Facebook zur Mitgliederversammlung eingeladen und dürfen passiv an ihr teilnehmen.
Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich mit Gründen
beantragt. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekannt zu machen.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen kann der Vereinsvorstand einberufen. Der Vorstand ist hierzu verpflichtet, wenn 1/3 der
Vereinsmitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe der Gründe beantragt oder dies im Vereinsinteresse angezeigt ist. Für außerordentliche Versammlungen bestehen die gleichen Befugnisse und Vorgaben wie bei ordentlichen Versammlungen. Der Vorsitzende oder sein Stellvertreter leiten die Versammlung.
Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde und mindestens ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist. Ist weniger als ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder anwesend, kann die Mitgliederversammlung erneut und zeitlich unmittelbar darauf einberufen werden. Dies geschieht durch eine schriftliche Ankündigung auf der Vereinshomepage und Facebook mit einer Frist von mindestens einer Woche. Eine erneute Mitgliederversammlung ist dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.
Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen gefasst, Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Satzungsänderungen und Änderung des Vereinszwecks bedürfen einer 2/3-Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder. Hierbei kommt es auf die abgegebenen gültigen Stimmen an. Die Beschlussfassung erfolgt in geheimer Abstimmung, soweit die Hälfte der anwesenden Mitglieder dies ausdrücklich beantragt.
Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das von dem Versammlungsleiter und dem Schriftführer oder dem dazu bestimmten Protokollführer zu unterzeichnen ist.
Die von der Mitgliederversammlung für drei Jahre gewählten zwei Kassenprüfer überprüfen die Kassengeschäfte des Vereins auf rechnerische Richtigkeit. Die Kassenprüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand genehmigten Ausgaben. Eine Überprüfung hat mindestens einmal im Jahr zu erfolgen; über das Ergebnis ist in der Jahreshauptversammlung zu berichten. Kassenprüfer dürfen keine Vorstandsmitglieder sein.
§ 15 Der künstlerische Leiter
Dem künstlerischen Leiter des Vereins obliegen alle Angelegenheiten, die sich mit den künstlerischen und inhaltlichen Belangen der einzelnen Sektionen des Vereins beschäftigen. Der künstlerische Leiter arbeitet im Konsens mit dem Vereinsvorsitzenden. Er ist für die Organisation und Ausführung von Veranstaltungen und des Probenbetriebs zuständig. Der künstlerische Leiter kann nur vom Gesamtvorstand von seinen Aufgaben entbunden werden. Er kann Mitglied des Gesamtvorstandes sein, hat sich aber dann bei seiner Wahl der Stimme zu enthalten.
Die Auflösung des Vereins ist durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit 4/5 Mehrheit der stimmberechtigten anwesenden Mitglieder herbeizuführen.
Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an den Stadtjugendring Stuttgart, Stuttgart, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke, insbesondere zur Förderung des bisherigen Vereinszwecks in § 2 dieser Satzung, zu verwenden hat. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamts durchgeführt werden.
Wird mit der Auflösung des Vereins nur eine Änderung der Rechtsform oder eine Verschmelzung mit einem gleichartigen anderen Verein angestrebt, wobei die unmittelbare ausschließliche Verfolgung des bisherigen Vereinszwecks durch den neuen gemeinnützigen Rechtsträger weiterhin Gewähr leistet wird, geht das Vereinsvermögen auf den neuen Rechtsträger über.
Vorstehende Satzung wurde am 06.10.17 ( §2 Vereinszweck am 18.01.18) in Stuttgart von der Mitgliederversammlung beschlossen und tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.

References: § 51

§ 10
 § 26

§ 15
 § 2
 §2