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Timestamp: 2018-03-20 10:35:52+00:00

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Überblick berufliches System in Deutschland - ppt herunterladen
Veröffentlicht von:Rudolf Kes Geändert vor über 4 Jahren
Präsentation zum Thema: "Überblick berufliches System in Deutschland"— Präsentation transkript:
1 Überblick berufliches System in Deutschland
2 Ersteingliederung - Überblick
Institution Beschreibung Schulen Berufsorientierung (BO) Berufsschulen Berufsvorbereitung (BV) bzw. Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) Berufsausbildung (BA) Regulär § 4 BBiG / 25 § HWO „Helfer“ § 66 BBiG / 42m HWO Bildungsträger der Benachteiligten-förderung meist Bundesagentur f. Arbeit außerbetrieblich z. T. kooperativ; BV und BA Ambulante betriebliche Reha BV und BA Vgl. BAG Wohnortnahe berufliche Reha; meist kooperativ und betrieblich
3 Ersteingliederung – Überblick (2)
Institution Beschreibung Ingrationsfachdienste (IFD) BO, Vermittlung und Begleitung bei Ausbildung und Arbeit Integrationsprojekte / -unternehmen Vgl. BAG Integrationsfirmen Ausbildung, sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse Berufsbildungswerke (BBW) vgl. BAG BBW Meist außerbetrieblich; BV und BA Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) BV, Beschäftigung im Arbeitsbereich Vgl. BAG WfbM Tagesförderstätten Beschäftigung Menschen mit Schwerst- und Mehrfachbehinderung
Problem: keine einheitliche Systematik; Überschneidungen der Zielgruppen; unterschiedliche Bezugssysteme Schule: Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Förderschwerpunkt xy (z. B. Lernen); Reha-Zuweisung ja/nein? Schwerbehindertenrecht: Versorgungsamt: Feststellung GdB (Grad der Behinderung) Arbeitsagentur: Benachteiligung  Benachteiligtenförderung (z. B. Mädchen, Migranten, soziale Benachteiligung) Behinderung  Reha-Maßnahmen Bsp.-Publikation (2005): Bundesministerium für Bildung und Forschung  „Berufliche Qualifizierung Jugendlicher mit besonderem Förderbedarf – Benachteiligtenförderung“ D = Land der „Platzierungen“; es wird platziert … Wo bleibt das individuelle Wunsch- und Wahlrecht? (SGB IX § 9) Wo bleibt die Wahl zwischen akzeptablen Möglichkeiten?
SGB IX Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen § 2 Behinderung SGB III Arbeitsförderung § 19 Behinderte Menschen („einschließlich lernbehinderte Menschen“) SGB VI Gesetzliche Rentenversicherung § 43 Rente wegen Erwerbsminderung (teilweise erwerbsgemindert, voll erwerbsgemindert  z. B. kein Zugang zu IFDs) SGB IX § 136 (2) „werkstattfähig“ – Mindestmaß wirtschaftlich verwertbarer Arbeitsleistung §136 (3) „nicht werkstattfähig“ – bildungsfähig ? Lit.: Bildungsfähig? – Werkstattfähig! Online:  Link Bildung Veröffentlichung vom
ausbildungsreif (ausbildungsfähig) – noch nicht ausbildungsreif – nicht ausbildungsreif  Sicherheit von Prognosen? „Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen“. (Karl Valentin) Ausbildungsreife bedeutet: Schulische Basiskenntnisse: Rechnen, Schreiben, Lesen, Sprechen (mündliche Ausdrucksvermögen) … Physische Merkmale: altersgerechter Entwicklungsstand und gesundheitliche Voraussetzungen Psychologische Merkmale des Arbeitsverhalten und der Persönlichkeit: Durchhaltevermögen, Konfliktfähigkeit, Umgangsformen, Zuverlässigkeit, … Berufswahlreife: Selbsteinschätzungs- und Informationskompetenz
Ausbildungsformen: Vollausbildung § 4 BBiG / 25 § HWO Theoriereduzierte Ausbildung (Helfer) § 66 BBiG / 42m HWO Betrieblich: vorrangig; abH möglich (ausbildungsbegleitende Hilfen) Außerbetrieblich: Förderunterricht und sozialpäd. Betreuung Kooperative Ausbildung (Verbund): Förderunterricht und sozialpäd. Betreuung Schulisch: z. B. in der Berufsschule, Unterstützung organisiert die Berufsschule Aktuell: 344 Ausbildungsberufe in Deutschland
Häufigste Berufe „Top-Ten“-Berufe der Auszubildenden ohne Hauptschulabschluss 1. Hauswirtschaftshelfer § 66 BBiG 2. Maler/Lackierer 3. Werker im Gartenbau § 66 BBiG 4. Frisieur 5. Bau-/Metallmaler § 42m HwO 6. Metallbauer 7. Holzbearbeiter § 42m HwO 8. Bäcker 9. Tischler 10. Fachverkäufer Nahrungsmittelhandwerk Aus: Berufsbildungsbericht 2007
9 Beispiel Hauswirtschaftshelfer
Tätigkeitsmerkmale: Mitarbeit in Großküchen, Reinigungsfirmen, Privathaushalten, Altenpflege, Kindergärten … Nahrungszubereitung und Backen Waschen, Bügeln und Pflege von Textilien Reinigung und Pflege von Räumen in Wohn-, Arbeits- und Lebensbereichen, Blumenpflege Mithilfe bei der Versorgung, Verpflegung und Betreuung von Personen/-gruppen Ausbildung: 3 Jahre (Photos ALBBW)
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References: § 4
 § 66
 § 9
 § 2
 § 19
 § 43
 § 136
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 § 66
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 § 42
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