Source: https://www.wirtschaftslupe.de/steuern/koerperschaftsteuer/
Timestamp: 2020-08-15 09:22:13+00:00

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Körperschaftsteuer | Wirtschaftslupe
Aktu­el­le Nach­rich­ten und Hin­ter­grund­be­rich­te zur Kör­per­schaft­steu­er
Die ver­zö­ger­te Regis­ter­ein­tra­gung einer Organ­schaft – und ihre steu­er­li­chen Fol­gen
Ver­lust­über­nah­me­ver­ein­ba­run­gen – und die Ände­rung des Akti­en­rechts
Eine kör­per­schaft­steu­er­recht­li­che Organ­schaft mit einer GmbH als Organ­ge­sell­schaft setzt nach § 17 Satz 2 Nr. 2 KStG a.F. vor­aus, dass aus­drück­lich die Ver­lust­über­nah­me ent­spre­chend § 302 AktG (in allen sei­nen Bestand­tei­len und in den jewei­li­gen Rege­lungs­fas­sun­gen) ver­ein­bart wor­den ist. Die­ses Ver­ein­ba­rungs­er­for­der­nis bezieht sich auch auf sol­che Rege­lungs­be­stand­tei­le des § 302 AktG, die
Gewinn­ab­hän­gi­ge Aus­gleichs­zah­lun­gen an Min­der­heits­ge­sell­schaf­ter
Die Ver­ein­ba­rung von Aus­gleichs­zah­lun­gen des beherr­schen­den Unter­neh­mens an einen außen­ste­hen­den Gesell­schaf­ter der beherrsch­ten Gesell­schaft steht der kör­per­schaft­steu­er­recht­li­chen Aner­ken­nung eines Gewinn­ab­füh­rungs­ver­trags ent­ge­gen, wenn neben einem bestimm­ten Fest­be­trag ein zusätz­li­cher Aus­gleich gewährt wird, des­sen Höhe sich am Ertrag der ver­meint­li­chen Organ­ge­sell­schaft ori­en­tiert und der zu einer ledig­lich antei­li­gen Gewinn­zu­rech­nung an den ver­meint­li­chen
Akti­en­op­ti­ons­pro­gram­me im Jah­res­ab­schluss
Eine Akti­en­ge­sell­schaft kann Rück­stel­lun­gen für Ver­bind­lich­kei­ten aus einem Akti­en­op­ti­ons­pro­gramm zuguns­ten von lei­ten­den Mit­ar­bei­tern nicht bil­den, wenn die Optio­nen nur aus­ge­übt wer­den kön­nen, falls der Ver­kehrs­wert der Akti­en zum Aus­übungs­zeit­punkt einen bestimm­ten Betrag (hier: 10 % des Aus­übungs­prei­ses) über­steigt und/​oder wenn das Aus­übungs­recht davon abhängt, dass es in der Zukunft zu einem
Ver­lust­ab­zug bei Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten wegen schäd­li­chen Betei­li­gungs­er­werbs
Gemein­nüt­zig­keit – und der wirt­schaft­li­che Geschäfts­be­trieb
Nach § 5 Abs.1 Nr. 9 Satz 1 KStG ist eine Kör­per­schaft von der Kör­per­schaft­steu­er befreit, wenn sie nach der Sat­zung und der tat­säch­li­chen Geschäfts­füh­rung aus­schließ­lich und unmit­tel­bar gemein­nüt­zi­gen, mild­tä­ti­gen oder kirch­li­chen Zwe­cken dient (§§ 51 bis 68 AO). Unter­hält sie einen wirt­schaft­li­chen Geschäfts­be­trieb (§ 14 AO), ist die Steu­er­be­frei­ung inso­weit aus­ge­schlos­sen (§
Bri­ti­sche Uni­ver­si­täts­kol­le­ges – und ihre Gemein­nüt­zig­keit in Deutsch­land
Ein­rich­tun­gen, die aus­schließ­lich ideel­le oder altru­is­ti­sche Zie­le ver­fol­gen und nicht auf einem Markt in Wett­be­werb mit ande­ren Wirt­schafts­teil­neh­mern auf­tre­ten, sind man­gels Erwerbs­zwecks vom uni­ons­recht­li­chen Gesell­schafts­be­griff des Art. 54 AEUV aus­ge­nom­men. Hin­ge­gen kön­nen ver­mö­gens­ver­wal­ten­de Tätig­kei­ten gemein­nüt­zi­ger Kör­per­schaf­ten einen Erwerbs­zweck i.S. des Art. 54 AEUV begrün­den. Die for­mel­le Sat­zungs­mä­ßig­keit nach § 59
Der auf 0 EUR lau­ten­den Kör­per­schaft­steu­er­be­scheid – und der Streit um die Gemein­nüt­zig­keit
Zur Dar­le­gung einer Rechts­ver­let­zung i.S. des § 40 Abs. 2 FGO durch einen auf 0 EUR lau­ten­den Kör­per­schaft­steu­er­be­scheid reicht es aus, dass der Hoch­schu­le gel­tend macht, in dem Bescheid wer­de zu Unrecht sei­ne Kör­per­schaft­steu­er­pflicht bejaht, weil er gemäß § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG von der Kör­per­schaft­steu­er befreit sei . Die Erwä­gung des Finanz­ge­richts

References: § 17
 § 302
 § 302
 § 5
 Art. 54
 Art. 54
 § 59
 § 40
 § 5