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Timestamp: 2016-10-27 22:49:24+00:00

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1A.110/2001 (04.12.2001)
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S.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch F�rsprecher lic. iur. Marcel Aebi, Hetex Areal, Lenzburgerstrasse 2, 5702 Niederlenz,
Gemeinderat B�nzen, 5624 B�nzen,
(Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau, 3. Kammer, vom 12. M�rz 2001)
S.________ ist Inhaber eines Landwirtschaftsbetriebs mit 10.63 ha Nutzfl�che, auf welcher er Ackerbau betreibt. Rund 80% seines Umsatzes und Ertrags resultieren aus der Leitung eines Lohnunternehmens, dessen Zweck die maschinelle Bewirtschaftung von Ackerfl�chen f�r Landwirtschaftsbetriebe innerhalb eines Einzugsgebiets von etwa 10 km rund um seinen Hof ist. S.________ besch�ftigt - zur Hauptsache im Lohnunternehmen - f�nf Vollzeitangestellte sowie einen Lehrling nebst drei bis vier Saisonaushilfen. Die dem Betrieb dienenden Geb�ude liegen in der Landwirtschaftszone. Im September 1996 reichte S.________ beim Gemeinderat B�nzen ein Baugesuch f�r den Abbruch der alten Schweinestallungen und den Neubau eines Geb�udes f�r die Unterbringung der im Lohnunternehmen verwendeten Maschinen ein. Die Baugesuchszentrale des Baudepartements des Kantons Aargau sistierte das Verfahren, um die Erg�nzung der eingereichten Unterlagen und die Pr�fung allf�lliger anderer L�sungen zu erm�glichen. Im April 1997 erhielt sie Kenntnis davon, dass der alte Schweinestall nach Eingang des Baugesuchs abgebrochen und das neue Geb�ude nahezu vollst�ndig erstellt worden ist.
Die Baugesuchszentrale lehnte das Baugesuch am 30. Mai 1997 ab und verlangte unter anderem den Abbruch der Baute. Mit Verwaltungsbeschwerde beantragte S.________ die Bewilligung des Neubaus. Der Regierungsrat des Kantons Aargau wies die Verwaltungsbeschwerde am 29. April 1998 ab und ordnete die Beseitigung des Geb�udes an. Gegen diesen Entscheid rief S.________ das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau an. Nach Durchf�hrung eines Augenscheins und weiteren Schriftenwechseln wies dieses die Beschwerde mit Urteil vom 12. M�rz 2001 ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht vom 18. Juni 2001 verlangt S.________ im Wesentlichen, das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 12. M�rz 2001 sei aufzuheben und die umstrittene Baute sei zu bewilligen. Eventuell sei die zul�ssige Nutzung auf die Tierhaltung zu beschr�nken oder es sei die Zul�ssigkeit des Wiederaufbaus der urspr�nglichen Stalls festzustellen. Auf die Beschwerdebegr�ndung wird in den nachstehenden Erw�gungen n�her eingegangen, soweit dies f�r den Ausgang des Verfahrens von Bedeutung ist.
Die Gemeinder�te von Boswil und B�nzen haben sich in der Sache nicht vernehmen lassen. Das Verwaltungsgericht begn�gt sich in seiner Stellungnahme damit, dem Vorwurf der Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Geh�r zu widersprechen; im �brigen h�lt es an seinen Erw�gungen fest.
Das zur Stellungnahme eingeladene Bundesamt f�r Raumentwicklung schliesst auf Abweisung der Beschwerde. Der Lohnbetrieb stelle als landwirtschaftlicher Dienstleistungsbetrieb von vornherein keinen Landwirtschaftsbetrieb dar, weshalb das Baugesuch gest�tzt auf Art. 24 ff. des Bundesgesetzes �ber die Raumplanung vom 22. Juni 1979 (Raumplanungsgesetz, RPG, SR 700) zu beurteilen sei. Auch das revidierte Raumplanungsrecht verlange eine unmittelbare funktionelle Beziehung der Bauten zu einem bestimmten Landwirtschaftsbetrieb. Eine Ausnahme vom einzelbetrieblichen Ansatz werde in den Art. 34 Abs. 2 und 35 der Verordnung �ber die Raumplanung vom 28. Juni 2000 (Raumplanungsverordnung, RPV, SR 700.1) unter ganz bestimmten Voraussetzungen f�r gewisse Gemeinschaftsbauten gemacht, wobei es sich bei der hier interessierenden Remise nicht um ein solches Gemeinschaftsgeb�ude handle. Sodann l�gen die Voraussetzung f�r eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24c RPG nicht vor. Schliesslich k�nne sich S.________ auch nicht auf Art. 37a RPG berufen, weil er die dort einger�umten Erweiterungsm�glichkeiten bereits ausgesch�pft habe.
1.1.�Nach Art. 34 Abs. 1 RPG ist gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide �ber die Zonenkonformit�t von Bauten und Anlagen ausserhalb der Bauzone die Verwaltungsgerichtsbeschwerde an das Bundesgericht zul�ssig. Dieses Rechtsmittel kann ebenfalls gegen Anordnungen ergriffen werden, die einen hinreichend engen Sachzusammenhang zu einer im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zu beurteilenden Frage aufweisen (BGE 117 Ib 9 E. 2a S. 11; 123 II 359 E. 1a/aa S. 361; 124 II 398 E. 1c S. 401, je mit Hinweisen). Im vorliegenden Fall kann daher mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht nur vorgebracht werden, das Verwaltungsgericht habe die Zonenkonformit�t der Baute des Beschwerdef�hrers zu Unrecht verneint, sondern es kann auch die damit in engem Zusammenhang stehende Abbruchverf�gung beanstandet werden (vgl. BGE 123 II 248 E. 4 S. 254 ff.; 111 Ib 213 E. 6 S. 221 ff.). Indessen ist auch eine solche Beanstandung nur im Rahmen des vorliegenden Streitgegenstands zul�ssig. Dieser wird zun�chst durch das Baugesuch des Beschwerdef�hrers bestimmt. Rechtsbegehren, die darauf hinauslaufen, dass dem Entscheid des Bundesgerichts eine andere als die mit dem Baugesuch angestrebte Nutzung zugrunde gelegt wird (s. E. 7.3 und 8 hiernach), sind unzul�ssig. Insoweit kann somit auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde nicht eingetreten werden.
Die �brigen Sachurteilsvoraussetzungen sind erf�llt. Auf die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist unter Vorbehalt der obigen Ausf�hrungen einzutreten.
1.2.�Im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde �berpr�ft das Bundesgericht die richtige Anwendung des Bundesrechts, einschliesslich �berschreitung oder Missbrauch des Ermessens frei (Art. 104 lit. a OG). Zum Bundesrecht im Sinne von Art. 104 OG geh�rt auch die Bundesverfassung, weshalb die R�ge der Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte im Rahmen der Verwaltungsgerichtsbeschwerde zul�ssig ist (BGE 125 II 326 E. 3 S. 330, 497 E. 1b/aa S. 500 mit Hinweisen). An die Begr�ndung der Beschwerde ist das Bundesgericht nicht gebunden (Art. 114 Abs. 1 OG). Nachdem als Vorinstanz ein Gericht entschieden hat, ist das Bundesgericht an die Feststellung des Sachverhalts gebunden, soweit diese nicht offensichtlich unrichtig, unvollst�ndig oder unter Verletzung wesentlicher Verfahrensbestimmungen erfolgte (Art. 105 Abs. 2 OG). Eine Ermessens�berpr�fung steht dem Bundesgericht nicht zu (Art. 104 lit. c OG; BGE 125 II 385 E. 5a S. 390, 497 E. 1b/aa S. 500 mit Hinweisen).
1.3.�Der rechtserhebliche Sachverhalt geht mit gen�gender Klarheit aus den Akten hervor. Auf den beantragten Augenschein kann daher verzichtet werden.
Der Beschwerdef�hrer macht eine Verletzung seines Anspruchs auf rechtliches Geh�r gem�ss Art. 29 Abs. 2 BV geltend, weil ihm nicht vollumf�nglich Einsicht in die Akten des Baubewilligungsverfahrens betreffend einen Werkhof in Rottenschwil gew�hrt worden sei.
2.1.�Der Umfang des Anspruchs auf rechtliches Geh�r wird zun�chst durch die kantonalen Verfahrensvorschriften umschrieben; erst wo sich dieser Rechtsschutz als ungen�gend erweist, greifen die unmittelbar aus Art. 29 Abs. 2 BV fliessenden bundesrechtlichen Minimalgarantien Platz. Der Beschwerdef�hrer behauptet nicht, das Vorgehen der Vorinstanzen verletze kantonale Verfahrensvorschriften. Es ist daher einzig und zwar mit voller Kognition zu pr�fen, ob unmittelbar aus Art. 29 Abs. 2 BV folgende Anspr�che missachtet worden sind (BGE 126 I 15 E. 2a S. 16, 19 E. 2a S. 21 f.).
2.2.�Im Rahmen einer prozessleitenden Verf�gung vom 31. Januar 2001 liess die Vorinstanz dem Beschwerdef�hrer die Baubewilligungsakten betreffend den Werkhof Rottenschwil zur Einsichtnahme zustellen. Offenbar fehlten die im dortigen Verfahren eingegangenen Einsprachen; so jedenfalls hielt es der Beschwerdef�hrer in seiner Stellungnahme vom 21. Februar 2001 fest. Darin ersuchte er die Vorinstanz, die Gemeinde bzw. das Baudepartement zu veranlassen, die Akten zu vervollst�ndigen. Einen Antrag auf Einsicht in diese zus�tzlichen Akten stellte der Beschwerdef�hrer jedoch nicht. Ebenso wenig enth�lt die Eingabe des Beschwerdef�hrers vom 1. M�rz 2001 ein solches Begehren. Aufgrund der prozessleitenden Verf�gung vom 31. Januar 2001 h�tte der Beschwerdef�hrer Anspruch auf die gesamten Baubewilligungsakten betreffend den Werkhof Rottenschwil gehabt. Weshalb die dort eingereichten Einsprachen nicht Bestandteil des Dossiers waren, ist unklar, aber im vorliegenden Fall nicht relevant, weil der Beschwerdef�hrer das Fehlen der Einsprachen festgestellt, aber danach nicht noch Akteneinsicht verlangt hat. Unter diesen Umst�nden hat die Vorinstanz den Geh�rsanspruch des Beschwerdef�hrers nicht verletzt.
3.1.�Vorliegend ist die Zonenkonformit�t des vom Beschwerdef�hrer erstellten Geb�udes zur Unterbringung landwirtschaftlicher Maschinen umstritten. Es ist zun�chst zu pr�fen, ob die umstrittene Baute der in der Landwirtschaftszone geltenden Nutzungsordnung entspricht und somit eine ordentliche Baubewilligung f�r zonenkonforme Bauten und Anlagen im Sinne von Art. 22 RPG in Frage kommt (E. 4). Ist dies nicht der Fall, bleibt zu untersuchen, ob das Einstellgeb�ude als Ausnahme bewilligt werden kann (E. 5).
3.2.�Am 1. September 2000 sind die revidierten Fassungen des Raumplanungsgesetzes (�nderung vom 20. M�rz 1998; AS 2000 2042) und der Raumplanungsverordnung in Kraft getreten. In diesem Zeitpunkt war der vorliegende Fall beim Verwaltungsgericht h�ngig. Nach Art. 52 Abs. 2 RPV findet in dieser Situation grunds�tzlich das bisherige Recht Anwendung, sofern das neue Recht f�r den Beschwerdef�hrer nicht g�nstiger ist (BGE 127 II 209 E. 2). Ob Letzteres zutrifft, ist nachfolgend bei der materiellen Beurteilung der Beschwerde zu pr�fen.
4.1.�Welche Bauten in der Landwirtschaftszone als zonenkonform im Sinne von Art. 22 Abs. 2 lit. a RPG gelten konnten, beurteilte sich bisher anhand der Umschreibung der Landwirtschaftszonen in Art. 16 aRPG. Gem�ss der dazu vom Bundesgericht entwickelten Rechtsprechung galten Bauten und Anlagen dann in der Landwirtschaftszone als zonenkonform, wenn sie hinsichtlich Standort und Ausgestaltung in einer unmittelbaren funktionellen Beziehung zum Landwirtschafts- bzw. Gartenbaubetrieb standen und im Hinblick auf die bodenabh�ngige Nutzung des Landes als unentbehrlich erschienen. Zonenkonform waren nur Geb�ude, die in ihrer konkreten Ausgestaltung f�r eine zweckm�ssige Bewirtschaftung des Bodens am vorgesehenen Standort objektiv notwendig und nicht �berdimensioniert waren. Ausserdem durften gegen ihre Errichtung keine �berwiegenden �ffentlichen Interessen sprechen. Dabei stimmte der Begriff der Zonenkonformit�t von Landwirtschaftsgeb�uden im Wesentlichen mit jenem der Standortgebundenheit im Sinne von Art. 24 Abs. 1 aRPG �berein (BGE 125 II 278 E. 3a mit Hinweisen).
4.2.�Durch die Gesetzesrevision wurde der Begriff der Landwirtschaftszone erweitert (Art. 16 RPG). Die Erweiterung bezieht sich jedoch nur auf die als zonenkonform anerkannten landwirtschaftlichen Nutzungsformen, die sich jetzt nicht mehr allein auf die bodenabh�ngige Produktion beschr�nken. Hervorzuheben ist insbesondere der Grundsatzentscheid des Gesetzgebers, den Gedanken der multifunktionalen Landwirtschaftszone in die Umschreibung der landwirtschaftlichen Nutzung aufzunehmen (vgl. WALTER HALLER/PETER KARLEN, Raumplanungs-, Bau- und Umweltrecht, 3. Aufl., Band I, Z�rich 1999, Rz. 263). Demnach umfassen Landwirtschaftszonen Land, das sich f�r die landwirtschaftliche Bewirtschaftung oder den produzierenden Gartenbau eignet und zur Erf�llung der verschiedenen Aufgaben der Landwirtschaft ben�tigt wird (Art. 16 Abs. 1 lit. a RPG) oder im Gesamtinteresse landwirtschaftlich bewirtschaftet werden soll (Art. 16 Abs. 1 lit. b RPG). Wichtiges Element der Erweiterung ist der �bergang vom bisherigen "Produktionsmodell", gem�ss welchem die bodenabh�ngige Produktionsweise das Hauptcharakteristikum der landwirtschaftlichen Nutzung darstellte, zum "Produktemodell". Eine weitergehende Erweiterung hat der Gesetzgeber nicht beabsichtigt, und schon gar nicht in dem Umfang, den der Beschwerdef�hrer zur Begr�ndung seines Standpunktes auff�hrt. Folglich kann der Beschwerdef�hrer aus dem diesbez�glich revidierten Raumplanungsrecht nichts zu seinen Gunsten ableiten.
4.3.�Nach dem bisherigen Raumplanungsrecht waren landwirtschaftliche Bauten in der Landwirtschaftszone zonenkonform, wenn sie hinsichtlich Standort und Ausgestaltung in einer unmittelbaren funktionalen Beziehung zum Landwirtschafts- bzw. Gartenbaubetrieb standen (BGE 125 II 278 E. 7b S. 286; 123 II 499 E. 3b/cc S. 508). Mit Ausnahme von gemeinschaftlichen Bauten (Art. 34 Abs. 2 lit. a und Art. 35 RPV; s. dazu nachfolgende E. 4.5) weicht das revidierte Raumplanungsrecht entgegen der vom Beschwerdef�hrer vertretenen Auffassung von diesem Grundsatz nicht ab. In dieser Beziehung ist das revidierte Recht nicht milder als das bisherige.
Anders als bisher ist im neuen Art. 16a RPG geregelt, welche Bauten und Anlagen in der Landwirtschaftszone zonenkonform sind. Gem�ss Abs. 1 sind Bauten und Anlagen zonenkonform, die zur landwirtschaftlichen Bewirtschaftung oder f�r den produzierenden Gartenbau n�tig sind. Vorbehalten bleibt eine engere Umschreibung der Zonenkonformit�t im Rahmen von Art. 16 Abs. 3 RPG, der den Kantonen auftr�gt, im Rahmen ihrer Planungen den verschiedenen Funktionen der Landwirtschaft angemessen Rechnung zu tragen.
4.4.�Der Beschwerdef�hrer setzt seine landwirtschaftlichen Maschinen, die er im umstrittenen Geb�ude unterstellen will, unbestrittenermassen nicht f�r seinen Landwirtschaftsbetrieb, sondern ausschliesslich f�r Dritte ein. Damit fehlt es von vornherein an der unmittelbaren funktionalen Beziehung der umstrittenen Baute zu seinem Landwirtschaftsbetrieb.
4.5.�Mit Art. 34 Abs. 2 lit. a und Art. 35 RPV ist der Bundesrat vom einzelbetrieblichen Ansatz abgewichen. Gem�ss Art. 34 Abs. 2 lit. a RPV gelten Bauten und Anlagen, die der Aufbereitung, der Lagerung oder dem Verkauf landwirtschaftlicher oder gartenbaulicher Produkte dienen, als zonenkonform, u.a. wenn die Produkte auf den in einer Produktionsgemeinschaft zusammengeschlossenen Betrieben erzeugt werden. Nach Art. 35 RPV k�nnen Bauten und Anlagen f�r die Tierhaltung, die im Alleineigentum einer nat�rlichen Person stehen, f�r mehrere Landwirtschaftsbetriebe gemeinsam erstellt werden. Voraussetzung ist allerdings, dass die Betriebe eine von der zust�ndigen kantonalen Amtsstelle anerkannte Betriebs- oder Tierhaltungsgemeinschaft bilden und dem Baugesuch ein von allen Mitgliedern unterzeichneter Gemeinschaftsvertrag beiliegt, der zum Zeitpunkt der Baubewilligung noch f�r mindestens zehn Jahre G�ltigkeit hat. Die hier umstrittene Baute soll indessen weder der Aufbereitung, Lagerung oder dem Verkauf von landwirtschaftlichen oder gartenbaulichen Produkten noch der Tierhaltung dienen, weshalb die unmittelbare Anwendung dieser Bestimmungen nicht in Frage kommt. Ob das Bundesgericht in einem konkreten Einzelfall in analoger Anwendung von Art. 34 Abs. 2 lit. a RPV oder Art. 35 RPV auch andere Bauten, die einer Produktions- oder Betriebsgemeinschaft dienen, als zul�ssig erachten w�rde, kann hier offen bleiben, weil das umstrittene Geb�ude keiner vertraglichen Betriebsgemeinschaft dient, sondern ausschliesslich dem Beschwerdef�hrer. Damit f�llt die Erteilung einer Baubewilligung im Sinne von Art. 22 RPG ausser Betracht.
Somit ist zu pr�fen, ob f�r die umstrittene Baute eine Ausnahmebewilligung im Sinne der Art. 24 ff. RPG erteilt werden kann.
5.1.�Nach Art. 24 RPG k�nnen Bauten oder Anlagen ausserhalb der Bauzone errichtet oder ihr Zweck ge�ndert werden, wenn der Zweck der Bauten und Anlagen einen Standort ausserhalb der Bauzonen erfordert und keine �berwiegenden Interessen entgegenstehen. Standortgebunden ist eine Baute nur, wenn sie aus technischen oder betrieblichen Gr�nden oder wegen der Bodenbeschaffenheit auf einen Standort ausserhalb der Bauzonen angewiesen ist. Dabei beurteilen sich die Voraussetzungen nach objektiven Massst�ben, und es kann weder auf die subjektiven Vorstellungen und W�nsche des Einzelnen noch auf die pers�nliche Zweckm�ssigkeit oder Bequemlichkeit ankommen. Das Bundesgericht hat schon mehrfach festgehalten, bei Landwirtschaftsbetrieben stimme der Begriff der Zonenkonformit�t im Sinne von Art. 16 RPG im Wesentlichen mit demjenigen der Standortgebundenheit gem�ss Art. 24 RPG �berein (BGE 123 II 499 E. 3b/cc S. 508 mit Hinweisen).
Der Beschwerdef�hrer behauptet zu Recht nicht, dass das umstrittene Geb�ude als Abstellplatz f�r landwirtschaftliche Maschinen standortgebunden sei. Die landwirtschaftlichen Maschinen dienen Drittbetrieben und nicht demjenigen des Beschwerdef�hrers, weshalb keine technischen oder betrieblichen Gr�nde zur Begr�ndung der Standortgebundenheit geltend gemacht werden k�nnten. Indessen behauptet der Beschwerdef�hrer, eine Wohn-, Industrie oder Gewerbezone sei als Standort nicht geeignet. Dies ist nicht zutreffend. Bei dem vom Beschwerdef�hrer selbst definierten Aktionsradius von rund 10 km sind die Wegstrecken bei einem Standort in der Bauzone kaum l�nger als bei einem solchen in der Landwirtschaftszone. Die mit der Verschiebung der Maschinen an ihre Einsatzorte verbundenen L�rm- und Geruchsimmissionen stehen der Wahl eines geeigneten Standorts in der Bauzone nicht entgegen.
5.2.�Gem�ss Art. 24b RPG k�nnen Bauten und Anlagen f�r nichtlandwirtschaftliche Nebenbetriebe unter gewissen Umst�nden bewilligt werden. Voraussetzung ist, dass das landwirtschaftliche Gewerbe ohne eine zus�tzliche Einkommensquelle nicht weiterbestehen k�nnte. Sodann darf der Nebenbetrieb nur vom Bewirtschafter des landwirtschaftlichen Gewerbes gef�hrt werden (Art. 24b Abs. 2 RPG); dieser darf keine Personen anstellen, die �berwiegend f�r den nichtlandwirtschaftlichen Nebenbetrieb t�tig sind. Der Beschwerdef�hrer hat in keinem Verfahrensstadium dargelegt, dass sein landwirtschaftliches Gewerbe ohne den Lohnbetrieb nicht weiterbestehen k�nnte. Sodann hat er f�nf Personen angestellt, die zur Hauptsache f�r den Lohnbetrieb arbeiten. Damit sind die Voraussetzungen f�r eine Ausnahmebewilligung nach Art. 24b RPG nicht erf�llt.
5.3.�Ebenso wenig kann eine Bewilligung gest�tzt auf Art. 24c RPG erteilt werden. Diese Bestimmung gilt nur f�r rechtm�ssig erstellte oder ge�nderte Bauten, die durch die nachtr�gliche �nderung von Erlassen oder Pl�nen zonenwidrig geworden sind. Die urspr�ngliche Stallbaute, an deren Stelle der Beschwerdef�hrer das umstrittene Geb�ude erstellt hat, war keine zonenwidrig gewordene Baute.
5.4.�Schliesslich beruft sich der Beschwerdef�hrer auf Art. 37a RPG. Nach dieser Bestimmung regelt der Bundesrat, unter welchen Voraussetzungen Zweck�nderungen gewerblich genutzter Bauten und Anlagen zul�ssig sind, welche vor dem 1. Januar 1980 erstellt wurden oder seither als Folge von �nderungen der Nutzungspl�ne zonenwidrig geworden sind. Gleich wie Art. 24c RPG ist auch Art. 37a RPG nur auf solche Bauten anwendbar, die seinerzeit in �bereinstimmung mit dem materiellen Recht erstellt wurden, durch die nachtr�gliche �nderung von Erlassen oder Pl�nen jedoch zonenwidrig geworden sind. Wie bereits ausgef�hrt, trifft dies auf die abgebrochene Stallbaute nicht zu.
Der Beschwerdef�hrer bringt vor, f�r den Werkhof Rottenschwil sei eine Ausnahmebewilligung f�r Bauten ausserhalb der Bauzonen einger�umt worden, obwohl die Standortgebundenheit des Werkhofs ausserhalb der Bauzonen klarerweise nicht gegeben sei. Daraus leitet er einen Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht ab.
6.1.�Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung wird der Anspruch auf Gleichbehandlung im Unrecht ausnahmsweise anerkannt, wenn eine st�ndige gesetzwidrige Praxis einer rechtsanwendenden Beh�rde vorliegt und die Beh�rde zu erkennen gibt, dass sie auch in Zukunft nicht von dieser Praxis abzuweichen gedenke (BGE 127 I 1 E. 3a S. 2 f. mit Hinweisen).
6.2.�Bereits der Regierungsrat hat sich mit dem Vorbringen des Beschwerdef�hrers befasst und vertritt die Meinung, der Werkhof Rottenschwil sei aus betrieblichen Gr�nden standortgebunden gewesen. Das Verwaltungsgericht r�umt den Einwendungen des Beschwerdef�hrers eine gewisse Berechtigung ein, insbesondere weil keine einleuchtende Erkl�rung auf der Hand liege, weshalb das damalige Projekt nicht ebenso gut im Baugebiet einer im Reusstal gelegenen Ortschaft h�tte realisiert werden k�nnen, und dass im Gegenteil sogar einiges daf�r spreche, dass damals die Landerwerbsm�glichkeiten ausschlaggebend gewesen seien. Sodann verweist die Vorinstanz auf einen Fall, den sie im Jahre 1994 zu entscheiden hatte, in welchem sie den Widerruf einer gesetzwidrigen Baubewilligung gest�tzt auf den Grundsatz der Gleichbehandlung im Unrecht aufhob. Im vorliegenden Fall verneinte das Verwaltungsgericht einen auf den Grundsatz der Gleichbehandlung im Unrecht gest�tzten Anspruch auf Erteilung der Baubewilligung wegen mangelnder zeitlicher Konnexit�t zwischen der Baubewilligung f�r den Werkhof Rottenschwil und dem hier umstrittenen Vorhaben. Dies zu Recht, da der Umstand, dass die kantonalen Beh�rden in den vergangenen Jahren ein- oder zweimal zu Unrecht Ausnahmebewilligungen f�r Bauten ausserhalb der Bauzone erteilt haben, noch keine st�ndige Praxis zu begr�nden vermag. Mit der Erkl�rung, der Werkhof Rottenschwil sei standortgebunden gewesen, gibt die kantonale Beh�rde auch zum Ausdruck, dass sie gerade keine rechtswidrige Praxis begr�nden wollte und auch nicht gedenkt, eine rechtswidrige Praxis aufrecht zu erhalten. Damit sind die Voraussetzungen f�r eine Bewilligungserteilung aus Gr�nden der Gleichbehandlung im Unrecht nicht erf�llt.
Weiter erachtet der Beschwerdef�hrer die angeordnete Entfernung des umstrittenen Geb�udes als unverh�ltnism�ssig.
7.1.�Bei der Beurteilung materiell rechtswidriger Bauten sind unter anderem die allgemeinen verfassungs- und verwaltungsrechtlichen Prinzipien des Bundesrechts zu ber�cksichtigen. Zu ihnen geh�ren die Grunds�tze der Verh�ltnism�ssigkeit und des Schutzes des guten Glaubens. So kann der Abbruch unterbleiben, wenn die Abweichung vom Erlaubten nur unbedeutend ist oder der Abbruch nicht im �ffentlichen Interesse liegt, ebenso wenn der Bauherr in gutem Glauben angenommen hat, er sei zur Bauausf�hrung erm�chtigt, und der Beibehaltung des ungesetzlichen Zustands nicht schwerwiegende �ffentliche Interessen entgegenstehen (BGE 108 Ia 216 E. 4, S. 217; 111 Ib 213 E. 6 S. 221 ff.; 123 II 248 E. 4 S. 254 ff., je mit Hinweisen).
7.2.�Der Beschwerdef�hrer bringt vor, er habe nicht b�swillig gehandelt, sondern sei davon ausgegangen, dass er f�r eine massvolle Erneuerung seines Schweinestalls auf den alten Grundmauern mit einer geringf�gigen Anhebung der Firsth�he keine Baubewilligung einholen m�sse. Diese Ausf�hrungen sind unglaubw�rdig, da der Beschwerdef�hrer vor dem Um- bzw. Neubau ein Baugesuch eingereicht hatte. Sodann wurde das Baubewilligungsverfahren im Einvernehmen mit dem Beschwerdef�hrer sistiert, um Alternativen abkl�ren zu k�nnen. Trotzdem hat der Beschwerdef�hrer den Schweinestall abgebrochen und die streitige Baute erstellt. Unter diesen Umst�nden kann er nicht als gutgl�ubig bezeichnet werden. Indessen kann sich auch ein Bauherr, der sich nicht in gutem Glauben befindet, gegen�ber einem Abbruchbefehl auf den Verh�ltnism�ssigkeitsgrundsatz berufen. Er muss aber in Kauf nehmen, dass die Beh�rden aus grunds�tzlichen Erw�gungen, n�mlich zum Schutz der Rechtsgleichheit und der baurechtlichen Ordnung, dem Interesse an der Wiederherstellung des gesetzm�ssigen Zustands erh�htes Gewicht beilegen und die dem Bauherrn allenfalls erwachsenden Nachteile nicht oder nur in verringertem Masse ber�cksichtigen (BGE 123 II 248 E. 4a S. 255 mit Hinweisen).
Die fragliche Baute widerspricht den materiellen Bauvorschriften; von einer bloss geringf�gigen Missachtung der Vorschriften kann nicht gesprochen werden. Dementsprechend ist das �ffentliche Interesse an der Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands gross. Dem stehen an privaten Interessen des Beschwerdef�hrers im Wesentlichen Verm�gensinteressen, n�mlich ein Verlust der Erstellungskosten in der vom Beschwerdef�hrer gegen�ber der Baugesuchszentrale bezifferten H�he zwischen Fr. 30'000.- und Fr. 35'000.- zuz�glich Abbruch- und Wiederherstellungskosten entgegen. Diese wiegen zwar nicht leicht, doch werden sie von den �ffentlichen, f�r den Abbruch und die Wiederherstellung des rechtm�ssigen Zustands sprechenden Interessen bei weitem �bertroffen (vgl. BGE 111 Ib 213 E. 6b S. 225). Im Lichte der erw�hnten Rechtsprechung ist der Abbruchbefehl nicht zu beanstanden.
7.3.�Der Beschwerdef�hrer h�lt die Anordnung des Abbruchs der Baute auch f�r unverh�ltnism�ssig, weil sie mit der Auflage bewilligt werden k�nne, sie nur zur Tierhaltung zu verwenden. Dies sei eine im Verh�ltnis zum Abbruchbefehl mildere Massnahme.
Ob die Behauptung zutrifft, das streitige Geb�ude k�nne mit geringf�gigen �nderungen als Stall f�r die Rindermast verwendet werden, kann das Bundesgericht aufgrund der Aktenlage nicht beurteilen. Es ist auch nicht gehalten, diese Abkl�rungen von Amtes wegen zu veranlassen (BGE 108 Ia 216 E. 4c S. 219), weil in Bezug auf die Bewilligungserteilung Fragen - unter anderem wiederum die Zonenkonformit�t - beantwortet werden m�ssen, deren Grundlage nur im Rahmen eines Baubewilligungsverfahrens beigebracht werden k�nnen. Die Frage der Zonenkonformit�t eines Rindermaststalls kann nicht im vorliegenden Verfahren, dem ein Gesuch f�r das umstrittene Einstellgeb�ude zur Unterbringung landwirtschaftlicher Maschinen zugrunde liegt, beurteilt werden. Insoweit geht der Antrag des Beschwerdef�hrers �ber den Streitgegenstand hinaus (s. vorne E. 1.1.) Es ist somit nicht m�glich, im Rahmen des vorliegenden Verfahrens die Baubewilligung mit der vom Beschwerdef�hrer beantragten Auflage zu erteilen. Ebenso wenig kommt die vom Beschwerdef�hrer beantragte Aufhebung des angefochtenen Entscheids und R�ckweisung der Sache zur erg�nzenden Sachverhaltsfeststellung in Frage, weil der f�r das vorliegende Bauvorhaben (Einstellgeb�ude f�r landwirtschaftliche Maschinen) relevante Sachverhalt vollst�ndig und mit gen�gender Klarheit festgestellt worden ist. Es ist dem Beschwerdef�hrer indessen unbenommen, ein neues, entsprechend ge�ndertes Baugesuch bei der Baubewilligungsbeh�rde einzureichen (BGE 108 Ia 216 E. 4c S. 219).
7.4.�Unter dem Gesichtspunkt der Verh�ltnism�ssigkeit ist sodann zu pr�fen, ob anstelle des Abbruchbefehls ein Benutzungsverbot im Sinne von Art. 16b RPG ausgesprochen werden k�nnte. Dieser Bestimmung zufolge d�rfen Bauten und Anlagen, die nicht mehr zonenkonform verwendet werden und f�r die eine Nutzung im Sinne der Artikel 24 - 24d RPG nicht zul�ssig ist, nicht mehr benutzt werden. Dieses Verbot entf�llt, sobald eine Baute oder Anlage wieder zonenkonform genutzt werden kann. Das hier umstrittene Geb�ude wurde nie zonenkonform genutzt, weshalb kein unmittelbarer Anwendungsfall von Art. 16b RPG vorliegt. Wie unter E. 7.3 hiervor dargelegt, kann aufgrund der heutigen Aktenlage nicht beurteilt werden, ob die fragliche Baute je zonenkonform wird genutzt werden k�nnen. Aus diesem Grunde erwiese sich die Anordnung eines Benutzungsverbots als unzweckm�ssig. Der Verzicht auf eine solche Anordnung verst�sst unter den gegebenen Umst�nden somit nicht gegen das Verh�ltnism�ssigkeitsprinzip.
Schliesslich verlangt der Beschwerdef�hrer die Feststellung, dass er gest�tzt auf die Besitzstandsgarantie zum Wiederaufbau des urspr�nglichen Schweinestalls berechtigt sei. Dieser Feststellungsantrag geht �ber den Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens hinaus, weshalb er nicht zul�ssig ist (s. vorne E. 1.1). Selbst wenn aber auf den Antrag einzutreten w�re, k�nnte ihm aus den nachfolgenden Gr�nden nicht entsprochen werden:
8.1.�Die vom Beschwerdef�hrer angerufene Besitzstandsgarantie w�re unter dem Gesichtspunkt der Eigentumsgarantie (Art. 26 BV) zu pr�fen. Diese gew�hrleistet das Eigentum nicht unbeschr�nkt, sondern nur innerhalb der Schranken, die ihm im �ffentlichen Interesse durch die Rechtsordnung gezogen sind. Zu beachten w�ren namentlich die Anforderungen der Raumplanung (BGE 117 Ib 243 E. 3a S. 246 mit Hinweis). Die Eigentumsgarantie sch�tzt nur die rechtm�ssige Aus�bung des Privateigentums (BGE 111 Ib 213 E. 6c S. 225). Die Baufreiheit, und damit auch das Recht zum Wiederaufbau bestehen daher nur innerhalb der Vorschriften, die der Gesetzgeber �ber die Nutzung des Grundeigentums erlassen hat. Die Frage der Berechtigung zum Wiederaufbau w�re gem�ss Art. 52 Abs. 2 RPV nach dem alten Recht zu beurteilen, sofern die revidierten Bestimmungen f�r den Beschwerdef�hrer nicht g�nstiger sind. Art. 24c Abs. 2 RPG l�sst wie Art. 24 Abs. 2 aRPG den Wiederaufbau bestehender Bauten ausserhalb der Bauzonen zu, wenn er mit den wichtigen Anliegen der Raumplanung vereinbar ist, doch handelt es sich dabei jetzt um eine direkt anwendbare Norm des Bundesrechts und nicht mehr um die in Art. 24 Abs. 2 aRPG statuierte, blosse Erm�chtigung zugunsten der Kantone, den Wiederaufbau in ihrem Recht zuzulassen. Art. 42 RPV umschreibt zudem die Voraussetzungen des Wiederaufbaus n�her, orientiert sich dabei aber ganz an der bisherigen bundesgerichtlichen Praxis (BGE 127 II 209 E. 2c S. 211 f.; zur bisherigen Praxis vgl. Urteil des Bundesgerichts vom 7. M�rz 1994, in: ZBl 96/1995 186 E. 3b). Der aargauische Gesetzgeber sch�pfte den von Art. 24 Abs. 2 aRPG gew�hrten Spielraum nicht aus. Das fr�here aargauische Recht sah kein Recht auf Wiederaufbau vor (vgl. ERICH ZIMMERLIN, Baugesetz des Kantons Aargau vom 2. Februar 1971, 2. Aufl. Aarau 1985, N. 6 zu � 224). Das neue Raumplanungsrecht gestattet den Wiederaufbau unter bestimmten Voraussetzungen, weshalb es sich als das g�nstigere Recht erweist und die Frage des Anspruchs auf Wiederaufbau nach neuem Recht zu beurteilen w�re. Indessen beschr�nkt Art. 24c RPG das Recht zum Wiederaufbau auf Bauten und Anlagen, die nicht mehr zonenkonform, d.h. durch eine nachtr�gliche �nderung von Erlassen oder Pl�nen zonenwidrig geworden sind (Art. 41 RPV; BGE 127 II 209 E. 2c S. 212). Wie bereits in E. 5.3 hiervor ausgef�hrt, war die urspr�ngliche Stallbaute zu keinem Zeitpunkt zonenwidrig, so dass bereits aus diesem Grunde kein Anspruch auf Wiederaufbau bestehen k�nnte.
8.2.�Aber auch wenn im vorliegenden Fall das bisherige Recht anzuwenden w�re und der Kanton Aargau von seiner gesetzgeberischen Kompetenz Gebrauch gemacht h�tte, best�nde kein Anspruch auf Wiederaufbau der abgebrochen Stallbaute. Ein solcher bestand nach der Rechtsprechung zu Art. 24 Abs. 2 aRPG nur, wenn das alte Bauwerk im Zeitpunkt seines Untergangs noch bestimmungsgem�ss nutzbar war und an seiner weiteren Nutzung ein ununterbrochenes Interesse bestand (Entscheid des Bundesgerichts vom 7. M�rz 1994, in: ZBl 96/1995 186 E. 3b; vgl. auch Art. 42 Abs. 4 RPV). Zudem musste die Ersatzbaute in der Gr�sse und der Nutzung die wesentlichen Z�ge des bisherigen Geb�udes wahren. Der Beschwerdef�hrer nutzte das alte Geb�ude als Schweine- bzw. als Rinderstall. Indessen hat er die Rindermast aufgegeben. Es ist zwar nicht ausgeschlossen, dass er in unbestimmter Zukunft die Rindermast wieder aufnehmen will, doch besteht kein ununterbrochenes Interesse an der Fortf�hrung der urspr�nglichen Nutzung der Stallbaute. Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde w�re somit auch in diesem Punkt unbegr�ndet.
Es ergibt sich zusammenfassend, dass die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abzuweisen ist, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang des Verfahrens hat der Beschwerdef�hrer gem�ss Art. 156 Abs. 1 OG die Gerichtskosten zu bezahlen.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, dem Gemeinderat B�nzen, dem Gemeinderat Boswil, dem Regierungsrat und dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, 3. Kammer, sowie dem Bundesamt f�r Raumentwicklung schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 24
 Art. 34
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 Art. 37
 Art. 34
 BGE 
 Art. 104
 BGE 
 Art. 29
 Art. 29
 Art. 29
 Art. 22
 Art. 52
 Art. 22
 Art. 16
 Art. 24
 Art. 35
 Art. 16
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 Art. 42
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 BGE 
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 Art. 156