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Timestamp: 2018-01-17 07:02:40+00:00

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Allgemein – Seite 2 – Tobias Rohde
Veröffentlicht am 18.08.2013 Kategorien AllgemeinSchreibe einen Kommentar zu Endlich prominent
Eindrücke von der Maker Faire 2013 in Hannover
Erstmalig in Deutschland fand heute in Hannover die aus den USA bekannte Maker Faire statt. Im Gegensatz zu üblichen Messen, wo man auf den Ausstellerflächen üblicherweise nur Vertriebler und nichstwissende Messe-Hostessen findet, richtet sich die Maker Faire eher an den Do it yourself-Bereich, so dass man an den Ständen auch tatsächlich die Leute findet, die die Sachen auch erbaut haben. Die Maker halt. Und mit denen kann man sich dann auch ganz wunderbar über ihre Sachen unterhalten.
Der erste Eindruck war ziemlich erdrückend. Damit meine ich nicht die Menge der Aussteller (über 80) oder die der Besucher (die Halle war voll). Nein, ich meine die Luft in der Halle. An der ist man quasi abgeprallt. Selbst als ich durch einen Seitenausgang kurz raus bin, musste ich ein paar Meter gehen, bevor sie selbst im Außenbereich spürbar besser wurde. Im Laufe des Tages besserte sich das aber.
Was gab’s alles zu sehen? Das Top-Thema der Maker Faire war meiner Meinung nach der 3D-Druck. Da gab’s echt viele völlig unterschiedliche Druckermodelle zu bestaunen. Auch die Robotik war gut vertreten. Weiterhin gab es Quadrocopter, Akkuschrauberrennern, Arduino- und Rasperry Pi-Boards, Elektronikbasteleien, einen Luftkissensessel, Lego-Bauten, ein Telex, Casemods im Steampunkt-Design und noch vieles mehr zu sehen. Eine Auflistung findet Ihr auf der Veranstalterseite, wo es nähere Infos zu den einzelnen Projekten gibt.
Für einen kurzen Eindruck schaut Euch am besten das Video an.
Ich fand die Veranstaltung ziemlich gelungen und würde mich freuen, wenn es im nächsten Jahr auch wieder eine geben würde – am besten natürlich wieder in Hannover. Ein Punkt ist mir aufgefallen, den man nächstes Jahr besser machen könnte. Die Leute am einzigen Bratwurststand waren völlig überfordert, so dass sich zwei ziemlich lange Schlangen bildeten.
Veröffentlicht am 03.08.2013 Kategorien Allgemein7 Kommentare zu Eindrücke von der Maker Faire 2013 in Hannover
Paketzustellersonderparkberechtigung
Vor einiger Zeit habe ich mich in meinem Beitrag „Verkehrshindernis Paketzusteller“ ja gefragt, mit welchem Recht die Paketzusteller immer in zweiter Reihe parken und habe am 30.12.2012 verschiedene Zustelldienste ( DHL, Hermes, GLS, UPS und DPD) einfach mal angeschrieben. Nachdem nun ein kompletter Monat vergangen ist, ist es an der Zeit, das Ergebnis meiner Nachfragen zu verkünden – lange genug Zeit hatten sie ja.
Erwartet hatte ich, dass ich keinerlei Rückmeldung bekomme. Es sollte jedoch anders kommen.
Am 02.01. kam die Antwort von Hermes.
Für Fragen zu gesetzlichen Bestimmen bzw. Verordnungen in Ihrer Region, wenden Sie sich bitte an Ihre nächstgelegende Polizeidienststelle oder Verkehrsamt.
Sofern Sie sich über einen konkreten Zusteller beschweren möchten, teilen Sie uns hierfür bitte das Kennzeichen sowie die Anschrift mit, an der sich der Vorfall ereignet hat.
Sobald uns diese Informationen vorliegen, werden wir Ihre Beschwerde an die verantwortliche Niederlassung weiterleiten.
Das war zwar immerhin eine überraschend schnelle Reaktion, aber leider keine Antwort auf meine Frage.
Am 08.01.2013 meldete sich UPS:
Bitte entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten, aber aufgrund von sehr hohem E-Mail Volumen haben wir erst jetzt die Möglichkeit Ihnen zu antworten. Gerne werden wir Ihr Anliegen an die zuständige Abteilung weiterleiten. Hierzu benötigen wir jedoch noch Ihre vollständige Anschrift sowie Ihre Telefonnummer mit Vorwahl. Bitte teilen Sie uns diese freundlicherweise noch mit.
Hä, wozu wollt Ihr noch mehr Kontaktdaten haben? Meine E-Mail-Adresse reicht doch eigentlich, um eine einfache Frage zu beantworten. Oder wollt Ihr noch mal schnell Euren Adressdatenbestand auffüllen oder verifizieren?
Am 11.01.2013 trudelte dann auch die Reaktion von DHL ein:
Wir haben Ihr Anliegen an die zuständige Fachabteilung weitergeleitet, die Kollegen werden sich umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen. Hierfür bitten wir um Ihr Verständnis.
Ich glaube, ich muss nicht erwähnen, dass man dort das Wort „umgehend“ irgendwie anders versteht als ich es tue. Bis zum heutigen Tag habe ich keinerlei Informationen der zuständigen Fachabteilung bekommen.
Alles in allem war ich doch überrascht, dass sich immerhin drei Zustelldienste gemeldet haben. Nicht überrascht war ich aber von den nichtssagenden Antworten. Die Kommunikationsunfähigkeit großer Unternehmen sind mir leider nicht fremd.
Da die Fahrer das schwächste Glied in der Kette darstellen, kann ich mir gut vorstellen, dass diesen entweder keinerlei Informationen darüber gegeben werden und es in ihrer eigenen Entscheidung liegt, wie sie die Pakete an den Bestimmungsort bringen. Auch denkbar ist, dass die Fahrer eine Belehrung unterschreiben müssen, dass sie sich an die Straßenverkehrsordnung halten und sich die Zustelldienste damit quasi reinwaschen. Aber das ist nur eine Vermutung meinerseits.
Veröffentlicht am 31.01.2013 Kategorien Allgemein4 Kommentare zu Paketzustellersonderparkberechtigung
Verkehrshindernis Paketzusteller
Sicherlich hat es jeder Autofahrer schon einmal erlebt. Auf einer Hauptverkehrsader einer Stadt steht auf der rechten Fahrspur ein Fahrzeug eines beliebigen Paketzustelldienstes mit eingeschalteter Warnblinkanlage. Und der eine oder andere hat sich sicherlich schon gefragt, ob der das überhaupt darf. Bei einem Streifzug durch Google StreetView bin ich auf eines dieser Verkehrshindernisse gestoßen und bin die Frage nicht mehr losgeworden.
Bitte nicht falsch verstehen. Ich rege mich nicht darüber auf, dass sie es tun (das mag ich natürlich auch anders sehen, wenn dadurch ein Stau ausgelöst wird und ich mitten drin stehe). Aus meiner Sicht existiert derzeit kein anderer praktikabler Weg. Wie sieht aber die offizielle Grundlage dafür aus?
Beispielhaft muss dafür DHL herhalten, die anderen sind aber auch nicht besser. Das Bild zeigt ein Paketzustellfahrzeug, welches in zweiter Reihe steht und kein Fahrer hinter dem Steuer sitzt.
Nun, das Einschalten der Warnblinkanlage dürfte okay sein, da er damit vor einer Gefahr (dem eigenen Fahrzeug, welches im Weg steht) warnt. Dies ist in §16 (1) StVO geregelt, auch wenn es sicherlich nicht im Sinne des Erfinders ist, da diese Gefahr ja erst vorsätzlich durch das Verhalten des Fahrers herbei geführt wird.
Das Halten in zweiter Reihe hingegen ist verboten. Dies ist in §12 StVO geregelt. Wer sein Fahrzeug verlässt, was ein Paketzusteller tun muss, parkt gemäß Absatz 2. Gemäß Absatz 4 ist der rechte Seitenstreifen bzw. der rechte Fahrbahnrand für das Parken vorgesehen. In unserem Beispielbild ist das dort, wo der silberne Mercedes steht. Das Zustellfahrzeug steht dort also gemäß §12 StVO widerrechtlich. Aber wie sieht es mit Sonderrechten aus?
Auch dafür gibt es einen Paragraphen in der StVO (§35). Das einzige, was dort mit Post zu tun hat, ist Absatz 7.
Nun, es dürfte schwer fallen, in einem Zustellfahrzeug ein Messfahrzeug zu sehen, zumal es sich auf die RegTP (heute Bundesnetzagentur) bezieht und nicht auf einen Zustelldienst.
In Verkehrsportal-Forum bin ich aber auf einen interessanten Hinweis gestoßen. Dieser Absatz 7 lautete vor Jahren mal wie folgt.
Fahrzeuge der Deutschen Bundespost, die der Beförderung von Postsendungen oder dem Bau oder der Unterhaltung von Fernmeldeeinrichtungen dienen, dürfen auf allen Straßen und Straßenteilen zu allen Zeiten fahren und halten, soweit ihr Einsatz dies erfordert.
Aha! Es scheint sich also noch nicht rumgesprochen zu haben, dass sich die Gesetzeslage mittlerweile verändert hat. Ich könnte mir vorstellen, dass das Wissen über die alte gesetzliche Regelung nach wie vor von Zustellfahrer-Generation zu Zustellfahrer-Generation weiter gegeben wird, wie in diesem fiktiven Gesprächsfetzen.
Klar darfst Du auf der Straße halten. Das ist sogar gesetzlich geregelt. Wie soll’s denn auch anders gehen? Dann müsstest Du Dir ja bei jedem Halt einen Parkplatz suchen.
Genau so müsste es aber wohl laufen – einen Parkplatz suchen. Im Verkehrsportal-Forum wird zusätzlich eine Ausnahmeregelung gemäß §46 StVO im Wortlaut aufgeführt.
nach Anhörung der obersten Straßenverkehrsbehörden der Bundesländer und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie erteile ich gemäß § 46 Abs. 2 Satz 3 StVO folgende Ausnahmegenehmigung
Fahrzeuge der Deutschen Post AG und der von ihr beauftragten Subunternehmer dürfen abweichend von § 41 Abs. 2 Nr. 5 Satz 7 Nr. 1 StVO Fußgängerbereiche (Zeichen 242) auch außerhalb der durch Zusatzschild zu Zeichen 242 angeordneten Zeiten zulässigen Anlieger- und Anlieferverkehrs befahren, soweit dies zur zeitgerechten Leerung von Briefkästen (einschließlich der in Postfilialen und -agenturen angenommenen Briefe und adressierten Kataloge mit einem Einzelgewicht von weniger als 200 Gramm) erforderlich ist.
Ferner dürfen die in Satz 1 genannten Fahrzeuge abweichend von § 41 Abs. 2 Nr. 8 StVO trotz angeordneten Halteverbots (Zeichen 283) im unmittelbaren Nahbereich des Briefkastens (10 m davor bis 10 m dahinter) auf der Fahrbahn zum Zweck der Leerung von Briefkästen kurzfristig halten oder – sofern im genannten Nahbereich keine andere Möglichkeit des Haltens besteht – zu diesem Zweck kurzfristig in zweiter Reihe halten.
Demnach dürfen Sie in zweiter Reihe halten, um Briefkästen zu leeren. Nun, das ist in unserem Beispiel nicht der Fall. Dort gibt es keinen Briefkasten. Wenn man in der StreetView-Ansicht ein wenig nach links schwenkt, sieht man auch den Zusteller, der nicht danach aussieht, als ob er gerade einen Briefkasten geleert hätte. Außerdem gibt es einen Unterschied zwischen halten und parken. Ich gehe aber mal von einem ungenauen Wortlaut der Ausnahmegenehmigung aus.
Da die mir vorliegenden Informationen schon ein paar Jahre alt sind und sich beispielsweise der Wortlaut der Ausnahmegenehmigung geändert haben kann, muss die Frage, ob die Zusteller offiziell in zweiter Reihe parken dürfen, offen bleiben.
Zur Klärung der Frage habe ich gerade DHL, Hermes, GLS, UPS und DPD angeschrieben. Ich bin gespannt, welche Antworten ich bekomme.
Veröffentlicht am 30.12.2012 30.12.2012 Kategorien Allgemein7 Kommentare zu Verkehrshindernis Paketzusteller
Erste Photo-Sphere-Erfahrungen
Nachdem ich zu den glücklichen Erstkäufern eines Nexus 4 gehören durfte, habe ich natürlich auch gleich mal die Photo-Sphere-Funktion der Kamera ausprobiert. Grundsätzlich muss ich sagen, dass mir das richtig gut gefällt. Einige Punkte dabei können aber noch deutlich verbessert werden. Hier aber erst einmal mein Versuchsbild, welches ich bei mir in der Gegend gemacht habe.
Die Bildqualität ist eher bescheiden. Einige Übergänge der Einzelaufnahmen sind nicht ganz so gut geworden. Hinzu kommt, dass einige Bildbereiche weich gezeichnet wurden. Dies wird sicherlich im Laufe der Programmversionen noch verbessert.
Die Auflösung könnte höher sein. Dies ist aber sicherlich darauf zurück zu führen, dass zum einen die Ausgabe nur für den Bildschirm vorgesehen ist und auch nur dort Sinn ergibt. Außerdem wird die Berechnung ja auf einem Smartphone durchgeführt, so dass eine Reduktion der Auflösung dessen Ressourcen schont. Schön wäre es, wenn man eine Wahl hätte, ob man eher Wert auf Qualität oder auf Energiesparen legt.
Die Freigabe der Bilder für Google Maps dauert eine Weile, was einem so nicht mitgeteilt wird. Da ich das Bild nach dem Teilen nicht bei den Fotos in Google Maps gefunden habe, dachte ich, es wäre etwas schief gegangen und habe es noch einmal geteilt. Später habe ich eine E-Mail bekommen, dass mein Bild nun freigegeben sei. Zumindest beim ersten Aufruf sollte dazu ein erklärender Hinweis kommen.
Durch die Bezeichnung, dass das Teilen mit Google Maps passiert, habe ich mir immer gedacht, dass es doch für Google StreetView besser passen würde. Nun, wie ich gerade, während ich diesen Artikel schrieb, festgestellt habe, ist es auch genau das. Statt wie erwartet bei den Fotos, findet man das Panorama unter Google StreetView. Ausgezeichnet. Nun werden sicherlich die leeren StreetView-Flecken auf der Landkarte verschwinden (und den Häuserverpixlern geht’s auch an den Kragen). Das die Community Zeit und Muße für so etwas hat, wurde ja schon bei OpenStreetMap eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Trotzdem wäre es besser, den Button so umzubenennen, dass das Teilen mit Google StreetView offensichtlich wird.
Was mich wundert ist, dass die Autokennzeichen auf dem Bild nicht automatisch unkenntlich gemacht werden.
Die Zuordnung der Straßen scheint nicht zu funktionieren. Die eingeblendeten Straßen und deren Bezeichnungen müssten um 90 Grad gegen den Uhrzeigersinn gedreht werden, was man auch ganz am Straßenschild sehen kann. Vielleicht gibt’s da auch bald ein Tool für, mit dem man sein Bild entsprechend nachbearbeiten kann (an Straßen ausrichten, Kennzeichen und Gesichter unkenntlich machen, Tooltips einblenden).
Trotz der Kritikpunkte finde ich, dass Photo-Sphere ein richtig geiles Feature ist und freue mich schon auf eine deutlich bessere StreetView-Abdeckung.
Veröffentlicht am 18.11.2012 Kategorien Allgemein1 Kommentar zu Erste Photo-Sphere-Erfahrungen
Heute um 09:31 Uhr kam nach dreieinhalbstündigen Kampf unser Sohn zur Welt und brachte 3.595g bei 51cm Körpergröße auf die Waage. Mutter, Kind und (wichtig) Vater sind alle wohlauf.
Veröffentlicht am 27.07.2012 07.08.2012 Kategorien AllgemeinSchreibe einen Kommentar zu Nachwuchs ist da

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