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Timestamp: 2020-07-12 14:17:05+00:00

Document:
Ausfertigungsdatum: 07.07.2011
Gültig ab: 20.07.2011
Fundstelle: BGBl I 2011, 1350 (1470)
FNA: FNA 8053-4-4-1
Zweite Verordnung zum Produktsicherheitsgesetz (Verordnung über die Sicherheit von Spielzeug)*)
Stand: Zuletzt geändert durch Art. 1 V v. 9.7.2018 I 1093
(+++ Textnachweis ab 20.7.2011 +++)
EGRL 48/2009          (CELEX Nr: 32009L0048) vgl. V v. 13.7.2016 I 1716
u. V v. 9.7.2018 I 1093
EWGRL 378/88          (CELEX Nr: 31988L0378) +++)
Überschrift: Langüberschrift u. Buchstabenabkürzung idF d. Art. 1 Nr. 1 V v. 21.10.2015 I 1786 mWv 28.10.2015
§ 24 S 1 Inkraftsetzung GPSGV 2 20.7.2011
§ 24 S 2 Aufhebung SpielzSiV 20.7.2011
Zweite Verordnung zum Produktsicherheitsgesetz (Verordnung über die Sicherheit von Spielzeug) 07.07.2011
Eingangsformel 07.07.2011
§ 1 Anwendungsbereich 27.06.2017
§ 2 Begriffsbestimmungen 21.10.2015
§ 3 Allgemeine Pflichten der Hersteller 21.10.2015
§ 4 Besondere Kennzeichnungs- und Informationspflichten der Hersteller 13.07.2016
§ 5 Pflichten des Bevollmächtigten 07.07.2011
§ 6 Pflichten der Einführer 13.07.2016
§ 7 Pflichten der Händler 07.07.2011
§ 8 Umstände, unter denen die Pflichten des Herstellers auch für Einführer und Händler gelten 07.07.2011
§ 9 Identifizierung der Wirtschaftsakteure 07.07.2011
§ 10 Wesentliche Sicherheitsanforderungen 09.07.2018
§ 11 Warnhinweise 21.10.2015
§ 12 EG-Konformitätserklärung 21.10.2015
§ 13 CE-Kennzeichnung 07.07.2011
§ 14 Sicherheitsbewertung 07.07.2011
§ 15 Anzuwendende Konformitätsbewertungsverfahren 21.10.2015
§ 16 EG-Baumusterprüfung 07.07.2011
§ 17 Technische Unterlagen 07.07.2011
§ 18 Vorsorgeprinzip 21.10.2015
§ 19 Anweisungen an notifizierte Konformitätsbewertungsstellen 07.07.2011
§ 20 Behandlung von Spielzeug, mit dem ein Risiko verbunden ist 21.10.2015
§ 21 Informationsaustausch 21.10.2015
§ 22 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten 09.07.2018
§ 23 Übergangvorschriften 07.07.2011
§ 24 Inkrafttreten, Außerkrafttreten 07.07.2011
Schlussformel 07.07.2011
(4) Insbesondere § 30 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuchs und § 39 des Strahlenschutzgesetzes sowie die besonderen Anforderungen an die Verwendung bestimmter Stoffe in Spielzeugen nach § 3 Absatz 1 und 3 der Elektro- und Elektronikgeräte-Stoff-Verordnung bleiben unberührt.
§ 1 Abs. 4: IdF d. Art. 5 Abs. 4 G v. 20.10.2015 I 1739 mWv 24.10.2015; Änderungsanweisung gem. Art. 1 Nr. 2 V v. 21.10.2015 I 1786 mWv 28.10.2015 nicht ausführbar; idF d. Art. 28 G v. 27.6.2017 I 1966 mWv 31.12.2018
ist funktionelles Spielzeug ein Spielzeug, das dieselben Funktionen erfüllt und so benutzt wird wie ein Produkt, ein Gerät oder eine Einrichtung, das oder die zum Gebrauch für Erwachsene bestimmt ist. 2Dabei kann es sich um ein maßstabsgetreues Kleinmodell eines derartigen Produkts oder Gerätes oder einer derartigen Einrichtung handeln;
§ 2 Nr. 24a: IdF d. Art. 1 Nr. 3 V v. 21.10.2015 I 1786 mWv 28.10.2015
§ 3 Abs. 2 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 4 V v. 21.10.2015 I 1786 mWv 28.10.2015
(+++ § 4 Abs. 3 u. 4: Zur Anwendung vgl. § 6 Abs. 5 F. 13.7.2016 +++)
§ 4 Abs. 1: IdF d. Art. 1 Nr. 5 V v. 21.10.2015 I 1786 mWv 28.10.2015
§ 4 Abs. 3: IdF d. Art. 1 Nr. 1 V v. 13.7.2016 I 1716 mWv 23.7.2016
(2) 1Ein Bevollmächtigter nimmt die ihm vom Hersteller übertragenen Aufgaben für diesen wahr. 2Ein Hersteller, der einen Bevollmächtigten einsetzt, muss diesem mindestens die folgenden Aufgaben übertragen:
§ 6 Abs. 5 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 2 V v. 13.7.2016 I 1716 mWv 23.7.2016
(2) 1Bevor sie ein Spielzeug auf dem Markt bereitstellen, haben die Händler zu überprüfen, ob
2Besteht Grund zu der Annahme, dass ein Spielzeug nicht mit den Anforderungen nach § 10 dieser Verordnung und Anhang II der Richtlinie 2009/48/EG übereinstimmt, darf der Händler dieses Spielzeug erst auf dem Markt bereit stellen, nachdem es mit diesen Anforderungen in Übereinstimmung gebracht wurde. 3Wenn mit dem Spielzeug ein Risiko verbunden ist, hat der Händler außerdem den Hersteller oder den Einführer sowie die für den Händler zuständige Marktüberwachungsbehörde darüber zu unterrichten.
(3) 1Händler, die der Auffassung sind oder Grund zu der Annahme haben, dass ein von ihnen auf dem Markt bereitgestelltes Spielzeug nicht den einschlägigen Harmonisierungsrechtsvorschriften der Gemeinschaft entspricht, stellen sicher, dass die erforderlichen Korrekturmaßnahmen ergriffen werden, um die Übereinstimmung dieses Spielzeugs mit diesen Anforderungen herzustellen, das Spielzeug erforderlichenfalls zurückzunehmen oder es zurückzurufen. 2§ 3 Absatz 5 Satz 2 gilt entsprechend.
(4) 1Die Händler haben der zuständigen Marktüberwachungsbehörde auf deren begründetes Verlangen alle Informationen und Unterlagen auszuhändigen, die für den Nachweis der Konformität des Spielzeugs erforderlich sind. 2§ 4 Absatz 4 Satz 3 und § 6 Absatz 3 gelten für den Händler entsprechend.
1Die Wirtschaftsakteure benennen den Marktüberwachungsbehörden auf deren Verlangen diejenigen Wirtschaftsakteure,
2Der Hersteller muss die in Satz 1 genannten Informationen über einen Zeitraum von zehn Jahren ab dem Inverkehrbringen bereithalten. 3Die übrigen Wirtschaftsakteure müssen die in Satz 1 genannten Informationen über einen Zeitraum von zehn Jahren nach dem Bezug des Spielzeugs bereithalten.
§ 10 Abs. 2 Satz 3: IdF d. Art. 1 Nr. 6 Buchst. a V v. 21.10.2015 I 1786 mWv 28.10.2015
§ 10 Abs. 3 Satz 1 u. 2: Früherer Satz 1 u. 2 aufgeh., früherer Satz 3 u. 4 jetzt Satz 1 u. 2 gem. Art. 1 Nr 1 Buchst. a u. b V v. 9.7.2018 I 1093 mWv 28.10.2018
§ 11 Abs. 1 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 7 V v. 21.10.2015 I 1786 mWv 28.10.2015
§ 12 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2: IdF d. Art. 1 Nr. 8 V v. 21.10.2015 I 1786 mWv 28.10.2015
(2) 1Die CE-Kennzeichnung ist deutlich sichtbar und lesbar sowie dauerhaft auf dem Spielzeug, einem daran befestigten Etikett oder der Verpackung anzubringen. 2Bei kleinen Spielzeugen und Spielzeugen, die aus kleinen Teilen bestehen, kann die CE-Kennzeichnung wahlweise auf einem Etikett oder einem Beipackzettel angebracht werden. 3Ist dies beim Verkauf von Spielzeug mit warentragenden Theken-Präsentationsverpackungen technisch nicht möglich und wurde die Theken-Präsentationsverpackung ursprünglich als Verpackung des Spielzeugs verwendet, so ist die Information an der Präsentationsverpackung anzubringen. 4Ist die CE-Kennzeichnung eines verpackten Spielzeugs von außen nicht erkennbar, so ist sie wenigstens auf der Verpackung anzubringen.
(3) 1Die CE-Kennzeichnung muss angebracht werden, bevor das Spielzeug in den Verkehr gebracht wird. 2Nach der CE-Kennzeichnung kann ein Piktogramm oder ein anderes Zeichen stehen, das auf ein besonderes Risiko oder eine besondere Verwendung hinweist.
§ 15 Abs. 1: IdF d. Art. 1 Nr. 9 V v. 21.10.2015 I 1786 mWv 28.10.2015
(1) 1Bei der Beantragung der EG-Baumusterprüfung, der Durchführung dieser Prüfung und der Ausstellung der EG-Baumusterprüfbescheinigung ist nach den Verfahren des Anhangs II Modul B des Beschlusses Nr. 768/2008/EG vorzugehen. 2Die EG-Baumusterprüfung ist gemäß den Vorgaben von Modul B, Nummer 2, zweiter Gedankenstrich des Beschlusses Nr. 768/2008/EG durchzuführen. 3Zusätzlich zu diesen Bestimmungen sind die Bestimmungen der Absätze 2 bis 5 anzuwenden.
(4) 1Die EG-Baumusterprüfbescheinigung enthält einen Verweis auf die Richtlinie 2009/48/EG, ein farbiges Bild und eine klare Beschreibung des Spielzeugs, einschließlich seiner Abmessungen, sowie eine Liste der durchgeführten Prüfungen mit einem Verweis auf den jeweiligen Prüfbericht. 2Die EG-Baumusterprüfbescheinigung ist mindestens alle fünf Jahre zu überprüfen. 3Sie ist bei Bedarf jederzeit zu überprüfen, insbesondere bei Änderungen des Fertigungsverfahrens, der Rohstoffe oder der Bestandteile des Spielzeugs. 4Die EG-Baumusterprüfbescheinigung ist zurückzuziehen, falls das Spielzeug die Anforderungen nach § 10 dieser Verordnung oder Anhang II der Richtlinie 2009/48/EG nicht erfüllt. 5Notifizierte Konformitätsbewertungsstellen dürfen keine EG-Baumusterprüfbescheinigung für Spielzeuge ausstellen, für die eine Bescheinigung versagt oder zurückgezogen worden ist.
(2) 1Auf begründetes Verlangen der zuständigen Marktüberwachungsbehörde hat der Hersteller der zuständigen Marktüberwachungsbehörde innerhalb einer Frist von 30 Tagen die technischen Unterlagen oder eine Übersetzung der maßgeblichen Teile der technischen Unterlagen in deutscher Sprache vorzulegen. 2In begründeten Fällen, insbesondere wenn ein ernstes und unmittelbares Risiko vorliegt, kann die zuständige Marktüberwachungsbehörde eine kürzere Frist zur Vorlage der in Satz 1 genannten Unterlagen setzen.
§ 18: IdF d. Art. 1 Nr. 10 V v. 21.10.2015 I 1786 mWv 28.10.2015
§ 20 Abs. 1 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 11 Buchst. a DBuchst. aa V v. 21.10.2015 I 1786 mWv 28.10.2015
§ 20 Abs. 1 Satz 3: IdF d. Art. 1 Nr. 11 Buchst. a DBuchst. bb V v. 21.10.2015 I 1786 mWv 28.10.2015
§ 20 Abs. 3: IdF d. Art. 1 Nr. 11 Buchst. b V v. 21.10.2015 I 1786 mWv 28.10.2015
§ 20 Abs. 4 Satz 1: IdF d. Art. 1 Nr. 11 Buchst. c V v. 21.10.2015 I 1786 mWv 28.10.2015
§ 21 Eingangssatz (bezeichnet als § 21): IdF d. Art. 1 Nr. 12 Buchst. a V v. 21.10.2015 I 1786 mWv 28.10.2015
§ 21 Nr. 1: IdF d. Art. 1 Nr. 12 Buchst. b V v. 21.10.2015 I 1786 mWv 28.10.2015
§ 21 Nr. 2: IdF d. Art. 1 Nr. 12 Buchst. c V v. 21.10.2015 I 1786 mWv 28.10.2015
§ 22: IdF d. Art. 1 Nr. 13 V v. 21.10.2015 I 1786 mWv 28.10.2015
§ 22 Abs. 1 Nr. 3: Eingef. durch Art. 1 Nr. 4 Buchst. a V v. 13.7.2016 I 1716 mWv 23.7.2016
§ 22 Abs. 1 Nr. 4 bis 6: Früher Nr. 3 bis 5 gem. Art. 1 Nr. 4 Buchst. b V v. 13.7.2016 I 1716 mWv 23.7.2016
§ 22 Abs. 1 Nr. 5: IdF d. Art. 1 Nr. 2 V v. 9.7.2018 I 1093 mWv 28.10.2018
§ 23 Überschrift: Müsste richtig „Übergangsvorschriften“ lauten
1Diese Verordnung tritt am 20. Juli 2011 in Kraft. 2Gleichzeitig tritt die Verordnung über die Sicherheit von Spielzeug vom 21. Dezember 1989 (BGBl. I S. 2541), die zuletzt durch Artikel 6 Absatz 2 der Verordnung vom 6. März 2007 (BGBl. I S. 261) geändert worden ist, außer Kraft.

References: Art. 1
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