Source: https://www.rtr.at/de/ppf/RichtlinienfrFrderungengemPresseF
Timestamp: 2019-05-25 03:06:24+00:00

Document:
RTR - Richtlinien für Förderungen gem. PresseFG 2004 (Beobachtungszeitraum 2019)
Richtlinien für Förderungen gem. PresseFG 2004 (Beobachtungszeitraum 2019)
Gemäß § 4 Abs. 6 des Presseförderungsgesetzes 2004 (PresseFG 2004), BGBl. I Nr. 136/2003 idF BGBl. I Nr. 32/2018, veröffentlicht die KommAustria nach Anhörung der gemäß § 4 PresseFG 2004 eingerichteten Kommission die folgenden Richtlinien für den Beobachtungszeitraum 2019. Diese Richtlinien unterliegen einer ständigen Überprüfung und Anpassung an die jeweiligen Erfordernisse und werden jährlich zu Beginn des für die Förderung relevanten Beobachtungszeitraums veröffentlicht.
Der Förderungswerber anerkennt mit seinem Förderungsansuchen im Jahr 2020 die von der KommAustria für den Beobachtungszeitraum 2019 veröffentlichten Richtlinien in der vorliegenden Version.
Zur unentgeltlich verbreiteten Auflage zählen alle Gratisexemplare, auch Beleg- und Tauschexemplare.
Anstellungsnachweis und der vom Verleger zu erbringende Nachweis, dass der angestellte Journalist im Jahresdurchschnitt monatlich mindestens 2.245,56 Euro brutto (= Tarifgehalt eines Redakteursaspiranten im 1. Dienstjahr ab 1.6.2018) bei dieser Zeitung verdient hat
der vom Verleger zu erbringende Nachweis, dass der ständige freie Mitarbeiter im Sinne des Journalistengesetzes und des Gesamtvertrages im Jahresdurchschnitt monatlich mindestens 50 % des Gehalts eines Redakteurs im 1. Dienstjahr (= 1.205,54 Euro brutto) bei dieser Zeitung verdient hat.
5. Zu § 2 Abs. 1 Z 7: Scheint die Verbreitung und Bedeutung einer Wochenzeitung „zumindest in einem Bundesland“ fraglich, so kann die KommAustria ergänzende Unterlagen (z.B. Angaben über den Kreis der Abonnenten und die belieferten Verschleißstellen) anfordern. Bleiben Zweifel an der Verbreitung und Bedeutung in zumindest einem Bundesland bestehen, so kann gemäß § 4 Abs. 5 bei einstimmiger Empfehlung der Presseförderungskommission ein niedrigerer als der sich aufgrund der vorgesehenen Berechnung ergebender Förderungsbetrag gewährt werden.
9. Zu § 2 Abs. 7: Diese Bestimmung soll sicherstellen, dass eine Zeitung - aufgrund geringfügiger Änderungen - nicht unter mehreren Titeln um Förderung ansuchen kann. Kopfblätter sind Ausgaben, die durch eigene, meist regionale Bezüge herstellende Titelköpfe gekennzeichnet sind und auch über eigene regionale Redaktionen verfügen.
10. Zu § 2 Abs. 8 und 9: Diese Bestimmungen legen einen Grund für den Ausschluss aus der Förderung fest. Liegt wegen des Inhalts einer Veröffentlichung in einer Tages- oder Wochenzeitung eine rechtskräftige Verurteilung wegen Verhetzung oder nach den Bestimmungen des Verbotsgesetzes durch ein Gericht vor, so führt dies zum Verlust der Förderungswürdigkeit für das Kalenderjahr, in dem die rechtskräftige Verurteilung erfolgte. Dies zieht wiederum als Konsequenz entweder die Rückforderung bereits ausbezahlter Förderungen oder die Aufrechnung mit allfälligen im Folgejahr zugesprochenen Fördermitteln nach sich.
17.7. Für jene Journalisten, für die der Verleger um einen Zuschuss ansucht, ist ein Anstellungsnachweis vorzuweisen.
20.5. Nach Abschluss des Projekts sind ein schriftlicher Endbericht und eine Kurzfassung vorzulegen. In der Kurzfassung sind die wichtigsten Ergebnisse und deren mögliche Nutzanwendung darzustellen. Der Förderungswerber stimmt der Veröffentlichung einer Kurzfassung des Endberichts zu. Der Förderungswerber stimmt auch der Veröffentlichung des gesamten Endberichtes auf der Website der RTR-GmbH zu, wenn keine sonstige Veröffentlichung erfolgt, etwa auf der Website des Förderungswerbers, in Buchform oder in einer - vorzugsweise peer reviewten - Fachzeitschrift.
Richtlinien_für_Förderungen_gem._PresseFG_2004__Beobachtungszeitraum_2019_ (PDF, 1020.9kB)

References: § 4
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