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Timestamp: 2016-09-30 08:19:49+00:00

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6B_1069/2015 � � Urteil vom 2. August 2016
alle vertreten durch Rechtsanw�ltin Dr. Barbara Wyler,
Fahrl�ssige T�tung, mehrfache fahrl�ssige Gef�hrdung durch Verletzung der Regeln der Baukunde; Willk�r; Strafzumessung,
A.a.�Die G.________ GmbH war mit dem Abbau asbesthaltiger Eternit-Dachplatten beauftragt. Am 26. April 2011 brach der Hilfsarbeiter B.A.________ w�hrend der Arbeiten durch das Dach und st�rzte aus �ber 8 Meter H�he durch eine L�cke zwischen Geb�udewand und Sicherheitsnetz. Er erlag seinen schweren Kopfverletzungen und inneren Blutungen.
Die Untersuchung der Unfallstelle ergab, dass das gespannte Personenauffangnetz nicht vorschriftsm�ssig montiert war. Der horizontale Abstand zwischen Netzrand und Geb�udewand betrug an der Unfallstelle 85 cm anstatt der vorgeschriebenen maximalen 30 cm. Zudem war das Auffangnetz vertikal 1.80 Meter tiefer als m�glich unterhalb der Arbeitsebene gespannt.
A.b.�Die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach er�ffnete u.a. gegen den Gesch�ftsf�hrer der G.________ GmbH, X.________, sowie gegen den Vorarbeiter auf der Unfallbaustelle Y.________ ein Strafverfahren wegen fahrl�ssiger T�tung, das sie in der Folge auf eventualvors�tzliche T�tung und (bzgl. X.________ mehrfache) Gef�hrdung durch Verletzung der Regeln der Baukunde ausdehnte.
Am 29. Oktober 2014 sprach das Bezirksgericht Zurzach Y.________ vollumf�nglich und X.________ vom Vorwurf der vors�tzlichen T�tung sowie von zwei Vorw�rfen der Gef�hrdung durch Verletzung der Regeln der Baukunde frei. Es verurteilte X.________ wegen fahrl�ssiger T�tung und mehrfacher Verletzung der Regeln der Baukunde zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 3 Jahren und widerrief zwei bedingte Geldstrafen von 10 und 20 Tagess�tzen. Es verpflichtete X.________ zu Genugtuungszahlungen von insgesamt Fr. 80'000.- an die Familie von B.A.________. Die Schadensersatzforderungen der Witwe von B.A.________ hiess es dem Grundsatz nach gut und verwies diese "im �brigen" auf den Zivilweg.
Die von X.________ gegen den Schuldspruch wegen fahrl�ssiger T�tung gerichtete Berufung wies das Obergericht des Kantons Aargau ab, reduzierte jedoch die Genugtuungszahlungen auf Fr. 45'000.-.
X.________ (vorliegendes Verfahren 6B_1069/2015) und die Familie von B.A.________ (separates Verfahren 6B_1070/2015) f�hren Beschwerde in Strafsachen. X.________ beantragt sinngem�ss, er sei vom Vorwurf der fahrl�ssigen T�tung freizusprechen und wegen mehrfacher fahrl�ssiger Gef�hrdung durch Verletzung der Regeln der Baukunde zu einer Geldstrafe von 180 Tagess�tzen zu verurteilen. Die Zivilforderungen der Hinterbliebenen seien vollumf�nglich abzuweisen.
Das Obergericht hat sich nicht vernehmen lassen. Die Oberstaatsanwaltschaft und die Privatkl�ger beantragen die Abweisung der Beschwerde.
1.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt eine Verletzung der Bestimmungen �ber die notwendige Verteidigung gem�ss Art. 131 Abs. 3 i.V.m. Art. 130 lit. b StPO. Die Staatsanwaltschaft habe ihm trotz Vorliegens eines die notwendige Verteidigung erforderlichen Tatverdachts keinen Verteidiger bestellt. Die von s�mtlichen Beschuldigten gemachten Aussagen anl�sslich der delegierten Einvernahme vom 19. Mai 2015 seien unverwertbar. Entgegen der Vorinstanz sei die (allf�llige) Nichtverwertbarkeit der Einvernahme vom 19. Mai 2011 f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend, da sich diese auf s�mtliche sp�teren Einvernahmen erstrecke.
1.2.�Liegt ein Fall notwendiger Verteidigung vor, so achtet die Verfahrensleitung darauf, dass unverz�glich eine Verteidigung bestellt wird (Art. 131 Abs. 1 StPO). Die Verteidigung ist insbesondere notwendig, wenn der beschuldigten Person eine Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr droht (Art. 130 lit. b StPO). Ob dies der Fall ist, beurteilt sich anhand der �usseren Umst�nde des Tatvorwurfs. Entscheidend ist, ob der Grund notwendiger Verteidigung bei pflichtgem�sser Sorgfalt h�tte erkannt werden k�nnen, wobei an die Erkennbarkeit keine hohen Anforderungen zu stellen sind (Urteil 6B_883/2013 vom 17. Februar 2014 E. 2.3; NIKLAUS RUCKSTUHL, in: Basler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2013, N. 12 zu Art. 131 StPO; VIKTOR LIEBER, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, 2. Aufl. 2014, N. 13 zu Art. 131 StPO; je mit Hinweisen).
Werden in F�llen, in denen die Verteidigung erkennbar notwendig gewesen w�re, Beweise erhoben, bevor eine Verteidigerin oder ein Verteidiger bestellt worden ist, so ist die Beweiserhebung nur g�ltig, wenn die beschuldigte Person auf ihre Wiederholung verzichtet (Art. 131 Abs. 3 StPO).
1.3.�Die Ausf�hrungen der Vorinstanz, die Staatsanwaltschaft habe im damaligen Verfahrenszeitpunkt davon ausgehen d�rfen, dem Beschwerdef�hrer drohe keine Freiheitsstrafe von (�ber) einem Jahr, sind insbesondere angesichts der von der Staatsanwaltschaft beantragten und letztlich ausgesprochenen Freiheitsstrafe von drei Jahren nicht nachvollziehbar. Zudem setzt sich die Vorinstanz in Widerspruch zu ihren eigenen Strafzumessungserw�gungen, wonach der Beschwerdef�hrer die begangene Sorgfaltspflichtverletzung ohne weiteres h�tte vermeiden k�nnen, weshalb f�r die fahrl�ssige T�tung eine Einsatzstrafe von 20 Monaten angemessen sei. Ob die Voraussetzungen notwendiger Verteidigung aufgrund der �usseren Umst�nde bei pflichtgem�sser Sorgfalt nicht h�tten erkannt werden k�nnen, ist zweifelhaft, kann aber ebenso offenbleiben, wie die Frage einer allf�lligen Fernwirkung der ohne Verteidigung durchgef�hrten Befragung auf die sp�teren Einvernahmen.
Der Beschwerdef�hrer legt nicht dar, inwieweit die von ihm anl�sslich der delegierten Einvernahme vom 19. Mai 2011 gemachten Aussagen f�r den Schuldspruch von Bedeutung sein sollen. Dies ist auch nicht ersichtlich. Er hat keine ihn selbst belastenden Einlassungen gemacht, sondern die Verantwortung f�r den Unfall seinem zum damaligen Zeitpunkt ebenfalls beschuldigten Mitarbeiter Y.________ zugewiesen. Dass das Auffangnetz nicht ordnungsgem�ss befestigt war und der Beschwerdef�hrer zuvor bereits mehrfach von der SUVA wegen Missachtung von Sicherheitsvorschriften ger�gt worden war, ergibt sich zudem aufgrund der weiteren Beweiserhebungen und wird vom Beschwerdef�hrer auch nicht bestritten. Es befremdet zwar, dass selbst nach Ausdehnung der Strafuntersuchung auf den Vorwurf eventualvors�tzlicher T�tung weder Staatsanwaltschaft noch die das Verfahren in der Folge �bernehmende Oberstaatsanwaltschaft den Beschwerdef�hrer w�hrend des gesamten (Vor-) Verfahrens einmal pers�nlich einvernommen haben (vgl. Art. 307 Abs. 1 und 2, Art. 311 Abs. 1, Art. 312 Abs. 1, Art. 317 StPO). Eine pers�nliche Befragung/Schlusseinvernahme h�tte sich nicht nur aufgrund des schwerwiegenden Vorwurfs eventualvors�tzlicher T�tung aufgedr�ngt, sondern auch, da in Bezug auf die Anklageerhebung in erster Linie die Abgrenzung zwischen eventualvors�tzlichem und fahrl�ssigem Handeln fraglich war und die delegierte polizeiliche Einvernahme vom 19. Mai 2011 in Gegenwart der notwendigen Verteidigung h�tte wiederholt (Art. 131 Abs. 3 StPO) sowie eine allf�llige Fernwirkung auf sp�tere Aussagen vermieden werden k�nnen (vgl. zum Meinungsstand hinsichtlich eines Verwertungsverbots und deren Fernwirkung: NIKLAUS RUCKSTUHL, a.a.O., N. 17 f. zu Art. 131 StPO; VIKTOR LIEBER, a.a.O., N. 9 zu Art. 131 StPO; je mit Hinweisen). Ob die kantonalen Strafbeh�rden den Beschwerdef�hrer vor den weiteren Befragungen auf eine m�gliche Unverwertbarkeit der polizeilichen Einvernahme vom 19. Mai 2011 h�tten hinweisen m�ssen, kann vorliegend offenbleiben. Der Beschwerdef�hrer hat die Unverwertbarkeit der delegierten Einvernahme sowohl im erstinstanzlichen als auch im Berufungsverfahren ger�gt, sich jedoch trotzdem vor Schranken jeweils freiwillig erneut zur Sache ge�ussert.
2.1.�Der Beschwerdef�hrer erhebt verschiedene Verfahrensr�gen. Er moniert, die Vorinstanz verstosse gegen 139 StPO, da sie die von ihm anl�sslich der Berufungsverhandlung beantragten Zeugeneinvernahmen abgelehnt habe. Die Beweiserhebungen seien aus Fairnessgr�nden geboten, um den von der Staatsanwaltschaft beantragten nachteiligen Aktenbeizug bei der SUVA �ber Baustellenunf�lle einzuschr�nken. Die Vorinstanz h�tte auch nicht auf eine psychiatrische Begutachtung des Beschwerdef�hrers verzichten d�rfen. Dass er in seiner Funktion als Sicherheitsverantwortlicher nicht auf die Schreiben der SUVA bez�glich mangelnder Einhaltung von Sicherheitsvorschriften reagierte, habe zu Baustopps und zwangsweisen Pr�mienerh�hungen mit bedeutsamen finanziellen Folgen gef�hrt, weshalb begr�ndete Zweifel best�nden, dass er zum Tatzeitpunkt uneingeschr�nkt schuldf�hig gewesen sei. Zudem sei die erstinstanzliche Einvernahme des (zuvor) Mitbeschuldigten Y.________ aus dem Recht zu weisen. Als �bersetzerin sei eine im damaligen Zeitpunkt am erstinstanzlichen Gericht t�tige Gerichtsschreiberin eingesetzt worden, weshalb deren Unabh�ngigkeit (in der Sache) nicht gew�hrleistet sei.
2.2.�Der Anspruch auf rechtliches Geh�r umfasst unter anderem das Recht auf Abnahme rechtzeitig und formrichtig angebotener rechtserheblicher Beweismittel. Dass Gericht kann auf die Abnahme beantragter Beweismittel verzichten, wenn es auf Grund bereits abgenommener Beweise seine �berzeugung gebildet hat und ohne Willk�r in vorweggenommener Beweisw�rdigung annehmen kann, dass seine �berzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht ge�ndert w�rde (BGE 141 I 60 E. 3.3 S. 64; 136 I 229 E. 5.3 S. 236; je mit Hinweisen).
2.3.�Die R�gen gehen an der Sache vorbei, soweit sie �berhaupt den Begr�ndungsanforderungen gem�ss Art. 42 Abs. 2 BGG gen�gen. Der Beschwerdef�hrer wiederholt seine bereits in beiden kantonalen Verfahren erhobenen R�gen, ohne sich mit den vorinstanzlichen Erw�gungen auseinanderzusetzen. Unklar ist zudem, inwieweit die Vorinstanz gegen Grunds�tze der Beweiserhebung verstossen haben soll. Der Beizug der SUVA-Akten �ber die Bauunf�lle war von Amtes wegen zur Sachverhaltsermittlung erforderlich (vgl. Art. 6, Art. 131 Abs. 1 StPO) und hat die Einvernahme weiterer Zeugen zu den bereits beurteilten Vorf�llen gerade entbehrlich gemacht (vgl. Art. 132 Abs. 2 StPO). F�r weitere Abkl�rungen sah die Vorinstanz zu Recht keinen Anlass (antizipierte Beweisw�rdigung; vgl. vorstehend E. 2.2). Dass die Vorinstanz aufgrund der Passivit�t des Beschwerdef�hrers in Bezug auf die Mahnungen der SUVA kein psychiatrisches Gutachten eingeholt hat, ist nicht zu beanstanden und bedarf keiner weiteren Ausf�hrungen.
Inwieweit der Umstand, dass die �bersetzung durch eine zum damaligen Zeitpunkt am erstinstanzlichen Gericht t�tige, aber in der Sache nicht amtende Gerichtsschreiberin erfolgte, Zweifel an der Richtigkeit der �bersetzung begr�nden soll, ist nicht ersichtlich und wird vom Beschwerdef�hrer auch nicht begr�ndet. W�rde bereits die Anstellung beim entscheidenden Sachgericht - das von Amtes wegen zur Neutralit�t und Objektivit�t verpflichtet ist (vgl. Art. 4 Abs. 1 StPO) - den Eindruck fehlender Unabh�ngigkeit begr�nden k�nnen, w�re die Durchf�hrung eines gerichtliche Strafverfahrens generell unm�glich. Zudem legt der Beschwerdef�hrer, was ihm anhand der auf Tontr�ger aufgezeichneten Hauptverhandlung m�glich gewesen w�re, nicht dar, inwieweit die �bersetzung fehlerhaft sein soll.
3.1.�Der Beschwerdef�hrer r�gt eine "willk�rliche" Sachverhaltsfeststellung. Dass es Kommunikationsprobleme im Team gegeben habe, sei nicht bewiesen. Von einer Unerfahrenheit des verunfallten B.A.________ k�nne nach einer sechsmonatigen Besch�ftigung nicht die Rede sein. Dass das Auffangnetz nicht ordnungsgem�ss montiert war, sei zudem nicht kausal f�r den Tod von B.A.________. Dieser sei normal gebaut und nicht adip�s und h�tte bei einem unerwarteten und unkontrollierten Sturz der Hallenwand entlang ohne weiteres durch eine 30 cm x 250 cm grosse L�cke gepasst. Sollte das Bundesgericht der Argumentation nicht folgen, sei ein technisches Gutachten �ber die M�glichkeit eines Sturzes zwischen Wand und korrekt gespanntem Netz einzuholen.
3.2.�Die Vorinstanz erw�gt, der Beschwerdef�hrer habe zwar die Anweisung gegeben, ein Personenauffangnetz zu montieren, dessen Montage jedoch nicht selbst kontrolliert oder durch eine dazu bef�higte Person kontrollieren lassen, obwohl die SUVA nur wenige Monate vor dem vorliegend zu beurteilenden Unfall festgestellt hatte, dass auf einer Baustelle die notwendigen Absturzsicherungen fehlten und keine Auffangnetze gegen St�rze nach innen angebracht waren. Die Nichteinhaltung des Maximalabstandes des Personenauffangnetzes zur Wand (85 cm anstatt der erlaubten 30 cm) habe zum t�dlichen Sturz gef�hrt. H�tte der Beschwerdef�hrer die Einhaltung der Sicherheitsvorkehrungen durchgesetzt oder zumindest seine Mitarbeiter entsprechend ausgebildet, w�re B.A.________ mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht verungl�ckt. Diesem k�nne auch nicht zum Vorwurf gemacht werden, er h�tte erkennen m�ssen, dass das Auffangnetz nicht entsprechend den Sicherheitsvorschriften montiert worden sei.
3.3.1.�Das Bundesgericht legt seinem Urteil den Sachverhalt zugrunde, den die Vorinstanz festgestellt hat. Die Sachverhaltsfeststellung kann nur ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG; vgl. auch Art. 105 Abs. 1 und 2 BGG). Offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG ist die Sachverhaltsfeststellung bzw. die Beweisw�rdigung, wenn das Gericht den Sinn und die Tragweite eines Beweismittels offensichtlich falsch eingesch�tzt, ohne sachlichen Grund ein wichtiges und f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidendes Beweismittel nicht beachtet oder aus den abgenommenen Beweisen unhaltbare Schl�sse gezogen hat (BGE 139 II 404 E. 10.1 S. 445 mit Hinweisen; vgl. zum Begriff der Willk�r BGE 141 IV 249 E. 1.3.1; je mit Hinweisen).
F�r die Anfechtung des Sachverhalts gelten qualifizierte Begr�ndungsanforderungen (Art. 42 Abs. 2 i.V.m. Art. 97 Abs. 1 und Art. 106 Abs. 2 BGG). Die Beschwerde f�hrende Person hat genau darzulegen, inwiefern die vorinstanzliche Beweisw�rdigung willk�rlich sein soll. Dazu gen�gt es nicht, einen von den tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz abweichenden Sachverhalt zu behaupten oder die eigene Beweisw�rdigung zu erl�utern (BGE 137 II 353 E. 5.1; Urteil 9C_534/2015 vom 1. M�rz 2016 E. 1.2; je mit Hinweisen). Dass die von den Sachgerichten gezogenen Schl�sse nicht mit der Darstellung der Beschwerde f�hrenden Partei �bereinstimmen, belegt keine Willk�r. Auf ungen�gend begr�ndete R�gen oder bloss allgemein gehaltene appellatorische Kritik am angefochtenen Entscheid tritt das Bundesgericht nicht ein (BGE 141 IV 249 E. 1.3.1 mit Hinweisen).
3.3.2.�Ob ein nat�rlicher Kausalzusammenhang vorliegt, ist eine Tatfrage. Ein nat�rlicher Kausalzusammenhang ist gegeben, wenn das schadensstiftende Verhalten f�r den eingetretenen Schaden eine notwendige Bedingung (conditio sine qua non) bildet, d.h. nicht hinweggedacht werden k�nnte, ohne dass auch der eingetretene Erfolg entfiele (BGE 139 V 176 E. 8.4.1 und 8.4.3 S. 189 f.; Urteil 6B_1061/2014 vom 18. April 2016 E. 1.5.2, zur Publ. vorgesehen; je mit Hinweisen).
Damit der Eintritt des Erfolgs auf das pflichtwidrige Verhalten des T�ters zur�ckzuf�hren ist, wird weiter vorausgesetzt, dass der Erfolg vermeidbar war. Hierzu wird ein hypothetischer Kausalverlauf untersucht und gepr�ft, ob der Erfolg bei pflichtgem�ssem Verhalten des T�ters ausgeblieben w�re. F�r die Zurechnung des Erfolgs gen�gt, wenn das Verhalten des T�ters mindestens mit einem hohen Grad an Wahrscheinlichkeit die Ursache des Erfolgs bildete (BGE 135 IV 56 E. 2.1 S. 65 mit Hinweisen). Ob ein hypothetischer Kausalzusammenhang gegeben ist, betrifft eine Tatfrage, sofern die entsprechende Schlussfolgerung auf dem Weg der Beweisw�rdigung aus konkreten Anhaltspunkten getroffen wurde und nicht ausschliesslich auf allgemeiner Lebenserfahrung beruht (vgl. BGE 132 V 393 E. 3.3; Urteil 6B_604/2012 vom 18. Januar 2014 E. 4.3.2; je mit Hinweisen).
3.4.1.�Die R�gen verm�gen keine Willk�r in der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung zu belegen. Was der Beschwerdef�hrer gegen die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz einwendet, ersch�pft sich weitgehend in appellatorischer Kritik am angefochtenen Urteil, auf welche das Bundesgericht nach st�ndiger Rechtsprechung nicht eintritt. Soweit der Beschwerdef�hrer auf die vorinstanzlichen Erw�gungen Bezug nimmt, beschr�nkt er sich darauf, seine eigene Sichtweise des Geschehens darzulegen und noch einmal s�mtliche Einw�nde vorzutragen, die er bereits im kantonalen Verfahren erhoben hat. Damit ist seine Beschwerde nicht geeignet, offensichtlich erhebliche und schlechterdings nicht zu unterdr�ckende Zweifel an der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung darzutun. Das Bundesgericht ist keine Appellationsinstanz, die eine freie W�rdigung in tats�chlicher Hinsicht vornimmt. Es ist (grunds�tzlich) an die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung gebunden und �berpr�ft die vorinstanzliche Beweisw�rdigung und Sachverhaltsfeststellung im Rahmen des R�geprinzips nur auf Willk�r (vgl. Art. 105 Abs. 1, Art. 106 Abs. 2 BGG). Allgemein gehaltene, subjektive Einw�nde gegen die Beweisw�rdigung verm�gen keine Willk�r aufzuzeigen. Dass der Beschwerdef�hrer aufgrund seiner eigenen Beweisw�rdigung zu einem anderen Ergebnis als die Vorinstanz gelangt, f�hrt nicht dazu, dass deren Sachverhaltsfeststellungen aktenwidrig sind. Dem Grundsatz in dubio pro reo kommt in der vom Beschwerdef�hrer angerufenen Funktion als Beweisw�rdigungsregel im Verfahren vor Bundesgericht keine �ber das Willk�rverbot von Art. 9 BV hinausgehende selbstst�ndige Bedeutung zu (vgl. BGE 138 V 74 E. 7 S. 82; 6B_829/2014 vom 30. Juni 2016 E. 1.4.3).
Zudem ist auch nicht ersichtlich, inwieweit die vom Beschwerdef�hrer erhobenen Sachverhaltsr�gen f�r den Verfahrensausgang erheblich sein sollen. Selbst wenn es unter den drei auf der Unfallbaustelle t�tigen Mitarbeitern des Beschwerdef�hrers keine Kommunikationsprobleme gegeben h�tte (die Mitarbeiter Y.________ [portugiesischer Muttersprache] und H.________ [albanischer Muttersprache] ben�tigten bei ihren Einvernahmen durch die Polizei und das erstinstanzliche Gericht Dolmetscher) und B.A.________ (kaum Deutschkenntnisse, ungelernt, keine berufsspezifische Ausbildung, erste Anstellung in der Schweiz und im Baugewerbe) nach einer sechsmonatigen Anstellung ohne Ein- oder Fortbildung nicht mehr als unerfahren einzustufen w�re, w�rde die Sorgfaltspflichtverletzung des falsch montierten Auffangnetzes nicht entfallen. Dass B.A.________ ohne Ausbildung h�tte erkennen k�nnen, dass das Auffangnetz nicht den Sicherheitsvorschriften entsprechend befestigt war - wie der Beschwerdef�hrer vorbringt - ist geradezu abwegig, denn auch die befragten, langj�hrigen Mitarbeiter des Beschwerdef�hrers gaben an, �ber keine Kenntnisse in Sicherheitsbelangen zu verf�gen.
3.4.2.�Nicht einzutreten ist auf den Beweisantrag, ein technisches Gutachten in Auftrag zu geben, ob der Sturz bei Einhaltung des maximal erlaubten Abstandes von 30 cm zur Wand h�tte vermieden werden k�nnen. Das Bundesgericht ist grunds�tzlich an den kantonal festgestellten Sachverhalt gebunden (Art. 105 Abs. 1 BGG) und f�hrt keine eigenen Beweiserhebungen durch (vgl. BGE 133 IV 293 E. 3.4.2 S. 295 f.; Urteile 6B_629/2015 vom 7. Januar 2016 E. 2.4; 2C_347/2012 vom 28. M�rz 2013 E. 3.2, nicht publ. in: BGE 139 II 185). Art. 55 BGG kommt grunds�tzlich nicht bzw. nur hinsichtlich zul�ssiger neuer Tatsachen und Beweismittel zur Anwendung (Art. 99 Abs. 1 BGG; BGE 133 III 393 E. 3 S. 395 mit Hinweis). Dies gilt auch f�r die Abnahme von Beweismitteln, die von den Parteien nicht bereits im vorinstanzlichen Verfahren beantragt worden sind (PHILIPP GELZER, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 2 und 7 zu Art. 55 BGG).
Die vom Beschwerdef�hrer gegen den ad�quaten Kausalzusammenhang erhobenen R�gen betreffen eine vom Bundesgericht frei zu pr�fende Rechtsfrage (BGE 139 V 176 E. 8.4.3 S. 190; Urteil 6B_1061/2014 vom 18. April 2016 E. 1.5.2 zur Publ. vorgesehen; je mit Hinweisen), die nicht im Rahmen der Willk�rr�ge zu behandeln ist.
4.1.�Der Beschwerdef�hrer bringt vor, es sei "allgemeinnotorisch", dass Dacharbeiten ein gewisses Risiko immanent sei und das Betreten br�chiger Eternitplatten ganz besondere Vorsicht erfordere. Entgegen der Vorinstanz treffe B.A.________ jedoch nicht nur ein leichtes bis mittleres, sondern ein schweres Mitverschulden, da er sich �ber das Betretungsverbot des sehr erfahrenen Mitarbeiters Y.________ hinweggesetzt habe. Das v�llig un�berlegte Verhalten von B.A.________ sei f�r den Beschwerdef�hrer nicht vorhersehbar gewesen und unterbreche die Kausalkette.
4.2.�Die Vorinstanz erw�gt, der Beschwerdef�hrer habe sich regelrecht um die Beachtung von Sicherheitsvorschriften "foutiert". Obwohl er von der SUVA auf mehrfache Verst�sse seiner Mitarbeiter gegen die Vorschriften �ber Absturzsicherungen und mangelhafte Montage der Auffangnetze hingewiesen worden sei, habe er weiterhin auf die F�higkeiten seiner Angestellten vertraut, anstatt die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften auf der Baustelle zu �berwachen. Jedoch sei B.A.________ ein leichtes bis mittelschweres Selbstverschulden vorzuwerfen. Er h�tte erkennen k�nnen, dass der Arbeit beim Abbruch eines Daches ein gewisses Risiko inh�rent ist und das Betreten der d�nnen Eternitplatten ganz besonderer Vorsicht bedurft h�tte. Sein Selbstverschulden trete aber angesichts der groben Fahrl�ssigkeit des Beschwerdef�hrers in den Hintergrund und unterbreche den Kausalverlauf nicht.
4.3.1.�Gem�ss Art. 117 StGB wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft, wer fahrl�ssig den Tod eines Menschen verursacht. Fahrl�ssig begeht ein Verbrechen oder Vergehen, wer die Folge seines Verhaltens aus pflichtwidriger Unvorsichtigkeit nicht bedenkt oder darauf nicht R�cksicht nimmt. Pflichtwidrig ist die Unvorsichtigkeit, wenn der T�ter die Vorsicht nicht beachtet, zu der er nach den Umst�nden und nach seinen pers�nlichen Verh�ltnissen verpflichtet ist (Art. 12 Abs. 3 StGB).
4.3.2.�Ein Schuldspruch wegen fahrl�ssiger T�tung setzt voraus, dass der T�ter den Erfolg durch Verletzung einer Sorgfaltspflicht verursacht hat. Ein Verhalten ist sorgfaltswidrig, wenn der T�ter im Zeitpunkt der Tat aufgrund der Umst�nde sowie seiner Kenntnisse und F�higkeiten die Gef�hrdung der Rechtsg�ter des Opfers h�tte erkennen k�nnen und m�ssen und er zugleich die Grenzen des erlaubten Risikos �berschritten hat. Wo besondere, der Unfallverh�tung und der Sicherheit dienende Normen ein bestimmtes Verhalten gebieten, bestimmt sich das Mass der zu beachtenden Sorgfalt in erster Linie nach diesen Vorschriften (BGE 135 IV 56 E. 2.1 S. 64 mit Hinweisen).
4.3.3.�Die zum Erfolg f�hrenden Geschehensabl�ufe m�ssen f�r den konkreten T�ter mindestens in ihren wesentlichen Z�gen voraussehbar sein. F�r die Beantwortung dieser Frage gilt der Massstab der Ad�quanz. Ein ad�quater Kausalzusammenhang liegt vor, wenn ein Umstand nicht nur conditio sine qua non des Schadens, sondern auch nach dem gew�hnlichen Lauf der Dinge und der allgemeinen Lebenserfahrung geeignet ist, den eingetretenen Erfolg zu bewirken, so dass der Eintritt dieses Erfolgs als durch die fragliche Bedingung wesentlich beg�nstigt erscheint. Die Ad�quanz ist nur zu verneinen, wenn ganz aussergew�hnliche Umst�nde, wie das Mitverschulden des Opfers beziehungsweise eines Dritten oder Material- oder Konstruktionsfehler, als Mitursache hinzutreten, mit denen schlechthin nicht gerechnet werden musste und die derart schwer wiegen, dass sie als wahrscheinlichste und unmittelbarste Ursache des Erfolgs erscheinen und so alle anderen mitverursachenden Faktoren - namentlich das Verhalten der beschuldigten Person - in den Hintergrund dr�ngen (BGE 135 IV 56 E. 2.1 S. 64 f.; 131 IV 145 E. 5.1 f. S. 147 f.; je mit Hinweisen).
4.4.1.�Die Vorbringen des Beschwerdef�hrers sind unbegr�ndet. Dass es bei horizontal und vertikal nicht korrekt montierten Auffangnetzen zu t�dlichen St�rzen bei Arbeitsh�hen von �ber 8 Meter kommen kann, ist offensichtlich und wird auch vom Beschwerdef�hrer nicht bestritten. Die Vorinstanz verst�sst nicht gegen Bundesrecht, wenn sie aufgrund der zahlreichen Verfahren und Hinweise der SUVA wegen Verst�ssen gegen Sicherheitsvorschriften annimmt, der Unfall sei f�r den Beschwerdef�hrer vorhersehbar gewesen. Es gab bereits mehrere Unf�lle auf Baustellen des Beschwerdef�hrers, von denen einer t�dlich endete. Auch wenn der Beschwerdef�hrer diesbez�glich nicht verurteilt wurde, ist nicht zu beanstanden, dass die Vorinstanz erw�gt, der Beschwerdef�hrer h�tte in Sicherheitsfragen sensibilisiert sein m�ssen. S�mtliche auf der Unfallbaustelle t�tigen Mitarbeiter verf�gten �ber keine berufsspezifische Ausbildung und haben beim Beschwerdef�hrer zun�chst als Hilfsarbeiter begonnen. Sie gaben an, keine Kenntnisse von den zu beachtenden Sicherheitsvorschriften, insbesondere den einzuhaltenden Maximalabst�nden zwischen Wand und Auffangnetz zu haben. Aus- oder Weiterbildungen in Sicherheitsfragen erfolgten erst nach dem t�dlichen Unfall. Der Beschwerdef�hrer konnte nicht annehmen, dass die Sicherheitsvorschriften bekannt waren, geschweige denn eingehalten w�rden.
4.4.2.�Nicht gefolgt werden kann dem Beschwerdef�hrer, ein schweres Selbstverschulden von B.A.________ unterbreche die Kausalkette. Soweit er vorbringt, dieser habe sich v�llig un�berlegt und nicht vorhersehbar �ber die Sicherheitsanweisungen hinweggesetzt, weicht er von den verbindlichen Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz ab, ohne Willk�r aufzuzeigen. Allerdings ergibt sich aus dem verbindlich festgestellten Sachverhalt entgegen der Vorinstanz kein Selbstverschulden von B.A.________. Die Vorinstanz schliesst aus der Aus�bung einer (erlaubten) gefahrbehafteten T�tigkeit auf ein Selbstverschulden. Sie verkennt, dass ein strafrechtlich relevantes Selbstverschulden erst dann angenommen werden kann, wenn das Opfer eine Gef�hrdung seiner Rechtsg�ter h�tte voraussehen k�nnen und m�ssen. Dies war vorliegend nicht der Fall. Das Dacharbeiten inh�rente Risiko f�r Leib und Leben soll aufgrund der vorgeschriebenen Sicherheitsmassnahmen soweit m�glich minimiert werden. Ob der Sturz auf ein allf�lliges Fehlverhalten von B.A.________ zur�ckzuf�hren ist, kann offenbleiben. Vorliegend h�tte ein korrekt gespanntes Auffangnetz zwar nicht das Einbrechen durch das Dach, jedoch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit den Tod aufgrund des ungebremsten Sturzes aus 8 Meter H�he verhindert. Die fehlerhafte Montage des Auffangnetzes war laut Vorinstanz f�r B.A.________ nicht erkennbar. Das Fehlverhalten des Beschwerdef�hrers war demnach auch ad�quat kausal f�r den Unfall. Der Schuldspruch wegen fahrl�ssiger T�tung verletzt kein Bundesrecht.
5.1.�Der Beschwerdef�hrer wendet sich gegen die Strafzumessung. Die Vorinstanz verletze seinen Anspruch auf rechtliches Geh�r, indem sie trotz bundesrechtswidriger Strafzumessung des erstinstanzlichen Gerichts in der Sache selbst entschieden und diese nicht gem�ss Art. 409 StPO an das Bezirksgericht zur�ckgewiesen habe. Dass der Beschwerdef�hrer bereits fr�her wiederholt grundlegende Sicherheitsvorschriften nicht beachtet habe, sei aktenwidrig und verstosse zudem gegen das Doppelverwertungsverbot und Art. 49 Abs. 1 StGB. Die Vorinstanz ber�cksichtige im Rahmen der Strafzumessung zu Lasten des Beschwerdef�hrers Sachverhalte, bei denen es nicht zu einer Verurteilung wegen Verletzung der Regeln der Baukunde gekommen sei. Als sachfremd erweise sich, der Beschwerdef�hrer habe seine finanziellen Interessen �ber die F�rsorgepflicht f�r seine Mitarbeiter gestellt. Die Vorinstanz �berschreite zudem ihr Ermessen, indem sie bei einem lediglich mittelschweren Verschulden und leicht straferh�hend zu ber�cksichtigender T�terkomponenten die Maximalstrafe ausspreche.
5.2.�Die Vorinstanz erw�gt, es sei bereits vor dem Unfall wiederholt beanstandet worden, dass der Beschwerdef�hrer grundlegende Sicherheitsvorschriften nicht beachtet habe. Einmal sei es sogar zu einem Todesfall gekommen, weshalb zu erwarten gewesen w�re, dass der Beschwerdef�hrer ein besonderes Augenmerk auf die konkrete Umsetzung von Sicherheitsvorschriften setze. Auch wenn ein Auffangnetz angebracht worden sei, k�nne nicht mehr von einem leichten Verschulden gesprochen werden. Zu Gunsten des Beschwerdef�hrers sei das leichte bis mittlere Selbstverschulden von B.A.________ zu ber�cksichtigen. Leicht bis mittelschwer verschuldenserh�hend wirkten sich die Beweggr�nde des Beschwerdef�hrers aus. Dieser habe einen ungelernten und unerfahrenen Arbeiter als billige Arbeitskraft eingesetzt, ohne dabei f�r eine m�glichst sichere Arbeitsumgebung oder Instruktion und Kontrolle zu sorgen und somit seine finanziellen Interessen vor seine F�rsorgepflicht als Arbeitgeber gestellt. Insgesamt sei von einem mittelschweren Tatverschulden auszugehen und eine Freiheitsstrafe von 20 Monaten angemessen. Diese sei aufgrund der Verurteilung in neun F�llen wegen fahrl�ssiger Gef�hrdung durch Verletzung der Regeln der Baukunde um 12 Monate zu erh�hen. Bei den T�terkomponenten fielen insbesondere die Vorstrafen sowie das Nachtatverhalten des Beschwerdef�hrers ins Gewicht. Dieser zeige keine Einsicht und Reue. Er habe der Familie des Verstorbenen nicht kondoliert, sondern um ausstehenden Lohn gestritten. Dass er einen Sicherheitsverantwortlichen eingestellt habe, sei zwar grunds�tzlich positiv zu werten, jedoch sei bezeichnend, dass dies erst rund vier Jahre nach dem Unfalltod geschehen sei. Insgesamt sei die Gesamtstrafe von 32 Monaten aufgrund der T�terkomponenten um vier Monate zu erh�hen.
5.3.�Das Bundesgericht hat die Grunds�tze der Strafzumessung nach Art. 47 ff. StGB und die an sie gestellten Begr�ndungsanforderungen wiederholt dargelegt. Es liegt im Ermessen des Sachgerichts, in welchem Umfang es die verschiedenen Strafzumessungsfaktoren ber�cksichtigt. Das Bundesgericht greift auf Beschwerde hin nur in die Strafzumessung ein, wenn die Vorinstanz den gesetzlichen Strafrahmen �ber- oder unterschritten hat, wenn sie von rechtlich nicht massgebenden Kriterien ausgegangen ist oder wesentliche Gesichtspunkte ausser Acht gelassen beziehungsweise in �berschreitung oder Missbrauch ihres Ermessens falsch gewichtet hat (BGE 136 IV 55 E. 5.4 ff.; Urteil 6B_493/2015 vom 15. April 2016 E. 3.2; je mit Hinweisen).
5.4.1.�Die R�gen des Beschwerdef�hrers verm�gen keine Bundesrechtsverletzung bei der Strafzumessung aufzuzeigen. Der Beschwerdef�hrer verkennt Sinn und Zweck der Berufung. Die Berufung nach Art. 398 ff. StPO ist grunds�tzlich ein reformatorisches Rechtsmittel (BBl 2006 1318 Ziff. 2.9.3.3) und dient dazu, allf�llige Fehler des erstinstanzlichen Gerichts zu beheben. Das Berufungsgericht verf�gt �ber umfassende Kognition in tats�chlicher und rechtlicher Hinsicht (Art. 398 Abs. 2 und 3 StPO) und f�llt im Eintretensfall ein neues, den erstinstanzlichen Entscheid ersetzendes Urteil (Art. 408 StPO; BGE 141 IV 244 E. 1.3.3). Die kassatorische Erledigung durch R�ckweisung ist die Ausnahme und kommt nur bei derart schwerwiegenden M�ngeln des erstinstanzlichen Verfahrens in Betracht, dass die R�ckweisung zur Wahrung der Parteirechte unumg�nglich ist (Urteil 6B_794/2015 vom 9. Februar 2016 E. 8.2; MARKUS HUG, in: Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung [StPO], 2. Aufl. 2014, N. 1 ff. zu Art. 409 StPO; je mit Hinweisen). Dies ist bei einer falschen Rechtsanwendung nicht der Fall, da andernfalls das Berufungsgericht keinen eigenen Entscheid f�llen k�nnte und auf eine blosse Rechts�berpr�fung des erstinstanzlichen Gerichts beschr�nkt w�re. Die vom Beschwerdef�hrer ger�gte Verletzung des rechtlichen Geh�rs hat vorliegend keine �ber Art. 409 Abs. 1 StPO hinausgehende selbstst�ndige Bedeutung. Zudem erweist sich die R�ge als unbegr�ndet, da der Beschwerdef�hrer sich im Berufungsverfahren zur Strafzumessung �ussern konnte.
5.4.2.�Unzutreffend ist, dass die Vorinstanz sachfremde und aktenwidrige Umst�nde im Rahmen der Strafzumessung ber�cksichtigt. Die vom Beschwerdef�hrer begangenen und beanstandeten Verst�sse gegen Sicherheitsvorschriften ergeben sich aus den beigezogenen SUVA-Akten. Inwieweit eine Doppelverwertung in Bezug auf Sicherheitsverst�sse, die nicht zu einem Schuldspruch gef�hrt haben, vorliegen soll, ist nicht ersichtlich. Dass die Vorinstanz die Beanstandungen beim Ausmass der Sorgfaltspflichtverletzung unabh�ngig davon ber�cksichtigt, ob diese zu einer strafrechtlichen Verurteilung f�hrten, ist nicht zu beanstanden. Dem Beschwerdef�hrer ist zuzustimmen, dass die ausgesprochene Freiheitsstrafe sehr streng ausf�llt. Die Vorinstanz sch�pft zwar den ordentlichen Strafrahmen aus, h�lt sich damit aber innerhalb des ihr vorliegend gem�ss Art. 117 i.V.m. Art. 49 Abs. 1 StGB gesetzlich offenstehenden Strafrahmens. Die ausgesprochene Freiheitsstrafe von 3 Jahren erweist sich insbesondere aufgrund der Schwere des Verschuldens hinsichtlich der fahrl�ssigen T�tung sowie der Vielzahl der Delikte noch gerade als bundesrechtskonform.
6.1.�Der Beschwerdef�hrer wendet sich gegen die Zivilklage. Er verlangt deren Abweisung infolge des beantragten Freispruchs vom Vorwurf der fahrl�ssigen T�tung respektive im Falle eines Schuldspruchs deren Verweisung auf den Zivilweg. Die Vorinstanz habe das von ihr festgestellte Selbstverschulden des verungl�ckten B.A.________ nur bei der Bemessung der Genugtuungssummen, hingegen nicht bei den Schadensersatzanspr�chen der Beschwerdegegnerin 2 ber�cksichtigt. Zudem gen�ge das Urteilsdispositiv nicht den Anforderungen von Art. 126 Abs. 3 StPO, da sich daraus nicht ergebe, welche zivilrechtlichen Fragen bereits abschliessend beurteilt worden seien.
6.2.�Der Beschwerdef�hrer begr�ndet die Abweisung und Verweisung der Zivilklage auf den Zivilweg ausschliesslich mit dem begehrten Freispruch. Da es beim Schuldspruch bleibt, ist das Begehren abzuweisen. Der Beschwerdef�hrer moniert zurecht, dass das vorinstanzliche Dispositiv in Bezug auf die Schadensersatzforderungen von den diesbez�glichen Erw�gungen abweicht. Die Vorinstanz �bersieht, dass sie die Schadensersatzforderungen entgegen dem erstinstanzlichen Gericht nicht vollumf�nglich gutgeheissen hat, sondern aufgrund des vermeintlichen Selbstverschuldens von B.A.________ um 30 % h�tte k�rzen m�ssen. Da sich aufgrund der vorinstanzlichen Erw�gungen kein Selbstverschulden von B.A.________ ergibt (vgl. vorstehend E. 4.4.2), erweist sich die R�ge im Ergebnis als unbegr�ndet.
Die Beschwerde wird abgewiesen, soweit darauf eingetreten werden kann. Die Gerichtskosten sind dem unterliegenden Beschwerdef�hrer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdef�hrer hat die Beschwerdegegner 2 - 6 f�r das vorliegende Verfahren mit insgesamt Fr. 1'000.- zu entsch�digen (Art. 68 Abs. 2 BGG). Die Entsch�digung wird praxisgem�ss deren Rechtsvertreterin ausgerichtet.
Der Beschwerdef�hrer hat die Rechtsvertreterin der Beschwerdegegner 2 - 6, Rechtsanw�ltin Dr. Barbara Wyler, mit Fr. 1'000.- zu entsch�digen.

References: Art. 131
 Art. 130
 Art. 131
 Art. 131
 Art. 307
 Art. 311
 Art. 312
 Art. 317
 Art. 131
 Art. 131
 Art. 42
 Art. 6
 Art. 131
 Art. 132
 Art. 4
 Art. 95
 Art. 105
 Art. 97
 BGE 
 Art. 97
 Art. 106
 BGE 
 Art. 105
 Art. 106
in dubio
 Art. 9
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 55
 BGE 
 Art. 55
 Art. 117
 Art. 409
 Art. 49
 Art. 47
 Art. 398
 BGE 
 Art. 409
 Art. 409
 Art. 117
 Art. 49
 Art. 126