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Timestamp: 2020-01-25 09:22:33+00:00

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BGH, 17.03.1992 - 5 StR 34/92 - dejure.org
https://dejure.org/1992,1951
BGH, 17.03.1992 - 5 StR 34/92 (https://dejure.org/1992,1951)
BGH, Entscheidung vom 17.03.1992 - 5 StR 34/92 (https://dejure.org/1992,1951)
BGH, Entscheidung vom 17. März 1992 - 5 StR 34/92 (https://dejure.org/1992,1951)
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Erfordernis einer besonderes engen Beziehung zwischen der Körperverletzung und dem tödlichen Erfolg bei § 226 StGB (Strafgesetzbuch) - Annahme des Unmittelbarkeitszusammenhangs bei Herbeiführung des Todes durch eine Panikreaktion des Verletzten - Voraussetzungen der ...
StGB §§ 226, 18
NJW 1992, 1708
MDR 1992, 688
NStZ 1992, 335
StV 1993, 73
JR 1992, 342
JR 1992, 344
Zwar hat der Bundesgerichtshof in Einzelfällen eine Zurechnung in Folge selbstgefährdenden Verhaltens des Opfers ausgeschlossen (vgl. etwa NJW 1971, 152; siehe aber auch BGHR StGB § 226 Todesfolge 5, 8 und BGH…, Urt. vom 28. Juni 1960 - 1 StR 203/60); doch steht dies hier - angesichts des außergewöhnlich massiven Vorgehens der Angreifer und der weiteren Besonderheiten - dem gefundenen Ergebnis nicht entgegen.
b) Die Zurechenbarkeit und objektive Vorhersehbarkeit des Erfolges - der Tod und die Verletzungen der Opfer von S s Straftaten - werden nach dem Maßstab des gewöhnlichen Erfahrungsbereichs (vgl. BGHSt 12, 75, 78; BGH NJW 1992, 1708, 1709;… Tröndle/Fischer, StGB 51. Aufl. § 222 Rdn. 26) jedenfalls dann angenommen werden können, wenn zwischen der bei S festgestellten psychischen Störung und den von ihm begangenen Straftaten ein Zusammenhang besteht.
Denn erfasst werden nur solche Körperverletzungen, denen die spezifische Gefahr anhaftet, zum Tode des Opfers zu führen; gerade diese Gefahr muss sich im tödlichen Ausgang niedergeschlagen haben (BGHSt 31, 96, 98; 48, 34, 37; BGHR StGB § 226 Todesfolge 5; § 227 (i. d. F. 6. StrRG) Todesfolge 1).
Haftungsbegründende Ursächlichkeit des Täterhandelns wird nicht einmal dadurch ausgeschlossen, daß das Verhalten des Opfers (BGH StV 1993, 73; RGSt 77, 17, 18) oder - deliktisches oder undeliktisches - Verhalten eines Dritten zur Herbeiführung des Erfolges mitgewirkt haben (BGHSt 4, 360, 361 f.; 33, 322; BGH NStZ 1985, 24; BGH Urteil vom 6. Juli 1956 - 5 StR 434/55 -: "Gnadenschuß" eines Dritten, nachdem der Angeklagte durch seinen Schuß das Opfer tödlich verletzt hatte; RGSt 61, 318, 320; 64, 316, 318; 64, 370, 372 f.).
In dem Tod hat sich deshalb die dem Grundtatbestand des § 223 StGB anhaftende eigentümliche Gefahr dann auch niedergeschlagen (vgl. BGH NStZ 1992, 333, 334; NStZ 1992, 335); er ist den Angeklagten auch zuzurechnen.
In dem Tod von Frau H... hat sich die dem Grundtatbestand des § 223 StGB anhaftende eigentümliche Gefahr dann auch niedergeschlagen (vgl. BGHSt 31, 96, 98 ff.; BGH NStZ 1992, 333, 334; BGH NStZ 1992, 335).
BGH, 20.03.1997 - 5 StR 617/96
Eingreifen des Grundsatzes in dubio pro reo im Verhältnis zur umfassenden …
Dies setzt voraus, daß sich der Erfolg im Rahmen gewöhnlicher Erfahrungen hält, nicht außerhalb der Lebenserfahrung liegt und daß der Angeklagte den Erfolg nach seinen persönlichen Kenntnissen und Fähigkeiten in der konkreten Situation voraussehen konnte (BGH NJW 1992, 1708, 1709).
Maßgebend ist somit nicht vorrangig, ob nach einer Körperverletzung der Tod letztlich durch den Täter, das Opfer selbst (BGH NJW 1992, 1708) oder einen hinzutretenden Dritten (BGHSt 33, 322 [BGH 18.09.1985 - 2 StR 378/85]; BGH NStZ 1992, 333, 334) unmittelbar herbeigeführt wurde.
BGH, 22.06.1993 - 5 StR 262/93
Gemeinschaftliche Körperverletzung mit Todesfolge - Voraussetzung der Zurechnung …

References: § 226
 § 226
 BGH 
 § 222
 § 226
 § 227
 BGH 
 BGH 
 § 223
 BGH 
 § 223
 BGH 
 BGH 
in dubio
 BGH