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Timestamp: 2019-10-15 09:04:33+00:00

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Erstattungszinsen | Rechtslupe
Schlagwort: Erstattungszinsen
Steu­er­pflich­ti­ge Erstat­tungs­zin­sen – und der Schuld­zin­sen­ab­zug
Schuld­zin­sen für ein Dar­le­hen, das zur Finan­zie­rung einer Ein­kom­men­steu­er­nach­zah­lung auf­ge­nom­men wor­den ist, kön­nen als Wer­bungs­kos­ten bei den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen abzugs­fä­hig sein, wenn die Ein­kom­men­steu­er spä­ter wie­der her­ab­ge­setzt und hier­für steu­er­pflich­ti­ge Erstat­tungs­zin­sen i.S. des § 233a AO i.V.m. § 20 Abs. 1 Nr. 7 Satz 3 EStG gezahlt wer­den. Inso­weit liegt ein Fall
Besteue­rung von Erstat­tungs­zin­sen
Der Bun­des­fi­nanz­hof hält die Besteue­rung von Erstat­tungs­zin­sen trotz gleich­zei­ti­ger Irrele­vanz von Nach­zah­lungs­zin­sen wei­ter­hin für recht­mä­ßig. Nach der inzwi­schen stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs sind Erstat­tungs­zin­sen nach § 233a AO als steu­er­pflich­ti­ge Ein­nah­men im Rah­men der Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen nach § 20 Abs. 1 Nr. 7 Satz 3 i.V.m. § 52a Abs. 8 Satz 2 EStG
Steu­er­plicht von Erstat­tungs­zin­sen
Erstat­tungs­zin­sen nach § 233a AO sind steu­er­ba­re Ein­nah­men aus Kapi­tal­ver­mö­gen. § 52a Abs. 8 Satz 2 EStG i.d.F. des JStG 2010, nach dem die mate­ri­el­le Norm (§ 20 Abs. 1 Nr. 7 Satz 3 EStG i.d.F. des JStG 2010) auch rück­wir­kend auf noch nicht bestands­kräf­ti­ge Steu­er­fest­set­zun­gen anzu­wen­den ist, ver­stößt nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht gegen
Steu­er­pflicht von Erstat­tungs­zin­sen
Erstat­tungs­zin­sen i.S. von § 233a AO gehö­ren zu den Ein­künf­ten aus Kapi­tal­ver­mö­gen (§ 20 Abs. 1 Nr. 7 Sät­ze 1 und 3 EStG i.d.F. des JStG 2010) und unter­lie­gen als sol­che der Ein­kom­men­steu­er (§ 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 EStG). Die Vor­schrift des § 20 Abs. 1 Nr. 7 Satz 3 EStG i.d.F. des JStG 2010 gilt für
Ein­kom­men­steu­er auf steu­er­li­che Erstat­tungs­zin­sen
Erstat­tungs­zin­sen nach § 233a AO sind steu­er­ba­re Ein­nah­men aus Kapi­tal­ver­mö­gen. Die Rege­lung in § 20 Abs. 1 Nr. 7 Satz 3 EStG i.d.F. des JStG 2010 ver­stößt ‑auch im Hin­blick auf ihre rück­wir­ken­de Gel­­tung- nicht gegen Verfassungsrecht.Erstattungszinsen sind kei­ne außer­or­dent­li­chen Ein­künf­te i.S. von § 34 EStG. Zin­sen, die das Finanz­amt auf­grund von Ein­kom­men­steu­er­erstat­tun­gen
Die rück­wir­kend ange­ord­ne­te Besteue­rung von Erstat­tungs­zin­sen als Ein­nah­men aus Kapi­tal­ver­mö­gen nach § 20 Abs. 1 Nr. 7 Satz 3 EStG ver­stößt nach Ansicht des Finanz­ge­richts Ham­burg nicht gegen Ver­fas­sungs­recht. Nach dem unter­lie­gen Zin­sen im Sin­ne von § 233a AO, die das Finanz­amt an den Steu­er­pflich­ti­gen zahlt (Erstat­tungs­zin­sen), beim Emp­fän­ger nicht der Besteue­rung, soweit

References: § 233
 § 20
 § 233
 § 20
 § 52
 § 233
 § 52
 § 233
 § 20
 § 233
 § 20
 § 34
 § 20
 § 233