Source: https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1972/223/P13/NOR12046473
Timestamp: 2020-07-07 10:09:37+00:00

Document:
RIS - Umsatzsteuergesetz 1972 § 13 - Bundesrecht konsolidiert
Umsatzsteuergesetz 1972 § 13
Gesamte Rechtsvorschrift heute / Fassung vom 29.12.1977
§ 12 am 29.12.1977
§ 14 am 29.12.1977
§ 13 gültig von 30.07.1988 bis 31.12.1994 aufgehoben durch BGBl. Nr. 663/1994
§ 13 gültig von 22.12.1984 bis 29.07.1988 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 531/1984
§ 13 gültig von 30.12.1977 bis 21.12.1984 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 645/1977
§ 13 gültig von 17.12.1976 bis 29.12.1977 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 666/1976
§ 13 gültig von 01.01.1973 bis 16.12.1976
Umsatzsteuergesetz 1972
BGBl. Nr. 223/1972 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 666/1976
17.12.1976
UStG 1972
Bezugszeitraum: Ab Veranlagungsjahr 1977
(BGBl. Nr. 666/1976 Art. II Abs. 3)
Vorsteuerabzug bei Reisekosten
§ 13. (1) Nimmt ein Unternehmer für eine im Inland ausschließlich durch den Betrieb veranlaßte Reise zur Abgeltung der Mehraufwendungen für Verpflegung und der Aufwendungen für Unterkunft die nach den einkommensteuerrechtlichen Vorschriften für die Gewinnermittlung festgesetzten Pauschbeträge als Betriebsausgaben in Anspruch, so kann er die abziehbare Vorsteuer mit 8 vom Hundert aus diesen Beträgen errechnen.
(2) Verwendet ein Unternehmer für eine im Inland ausschließlich durch den Betrieb veranlaßte Reise ein nicht zum Betriebsvermögen gehörendes Kraftfahrzeug und macht er die den Bundesbediensteten gewährten Sätze für Kilometergelder als Betriebsausgaben oder Werbungskosten geltend, so kann er die abziehbare Vorsteuer für jeden gefahrenen Kilometer ohne besonderen Nachweis mit 10 vom Hundert der Kilometergelder errechnen, die bei der Gewinnermittlung oder bei der Ermittlung des Überschusses der Einnahmen über die Werbungskosten als Betriebsausgaben oder Werbungskosten anerkannt werden.
(3) Die Bestimmungen des Abs. 1 und 2 gelten sinngemäß, soweit ein Unternehmer einem Arbeitnehmer, dessen Einkünfte dem Steuerabzug vom Arbeitslohn im Inland unterliegen, aus Anlaß einer Dienstreise im Inland für die Mehraufwendungen für Verpflegung, für die Aufwendungen für Unterkunft und für die Benutzung eines eigenen Kraftfahrzeuges nicht mehr als jene Beträge erstattet, die nach den einkommensteuerrechtlichen Vorschriften nicht zu den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit gehören.
(4) Werden die tatsächlichen Reiseaufwendungen nachgewiesen, so ist nur jener Vorsteuerbetrag abziehbar, der auf die nach den einkommensteuerrechtlichen Vorschriften um die Haushaltsersparnis gekürzten Aufwendungen entfällt. Sind die einkommensteuerrechtlichen Vorschriften nicht anwendbar, so sind für die Berechnung des Vorsteuerbetrages die Aufwendungen für Verpflegung um 20 vom Hundert zu kürzen. Die Rechnungen können auch auf den Namen der Person lauten, von der die Reise ausgeführt worden ist.
(5) Die nach den vorstehenden Absätzen errechneten Vorsteuerbeträge können nur abgezogen werden, wenn über die Reise ein Beleg ausgestellt wird, welcher über Zeit, Ziel und Zweck der Reise, die Person, von der die Reise ausgeführt worden ist, und über den Betrag Aufschluß gibt, aus dem die Vorsteuer errechnet wird. Im Falle des Vorsteuerabzuges aus Kilometergeldern ist außerdem die Anzahl der gefahrenen Kilometer anzugeben. Die Verpflichtung zur Ausstellung eines eigenen Beleges für Zwecke des Vorsteuerabzuges entfällt, wenn die erwähnten Angaben bereits aus den für die Erhebung der Einkommensteuer (Lohnsteuer) erforderlichen Unterlagen hervorgehen.
10004124
NOR12046473
N3197619498S
https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1972/223/P13/NOR12046473

References: § 13
 § 13

§ 12

§ 14

§ 13

§ 13

§ 13

§ 13

§ 13

§ 13