Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F09-07-2001-U_17-2000
Timestamp: 2016-10-25 01:27:27+00:00

Document:
U 17/00 (09.07.2001)
Pr�sident Lustenberger, Bundesrichter Sch�n, Spira, Bundesrichterin Widmer und nebenamtlicher Richter Maeschi; Gerichtsschreiberin Kopp K�ch
P.________, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Thomas Brender, Bahnhofstrasse 61, 8023 Z�rich,
A.- Der 1953 geborene P.________ war seit 1. April 1990 als Lastwagen-Mechaniker bei der Firma W.________ AG angestellt und bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) f�r die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunf�llen versichert gewesen. Seit Anfang 1992 leidet er unter Schmerzen an der rechten Schulter, welche im Juni 1992 als Periarthropathia humeroscapularis tendinotica rechts diagnostiziert wurden. Im gleichen Monat erlitt er seinen Angaben zufolge einen Zeckenbiss am rechten Knie, worauf es zu Knieschmerzen beidseits sowie einem chronischrezidivierenden Kniegelenkserguss links kam. In der Folge wurde eine Lyme-Borreliose, wahrscheinlich Stadium III, diagnostiziert, welche in der Rheumaklinik des Spitals X.________ vom 5. bis 18. Februar 1993 antibiotisch behandelt wurde. Nach einer zweiten station�ren Behandlung in der Zeit vom 3. bis 31. August 1993 konnte der Versicherte praktisch schmerzfrei nach Hause entlassen werden. Die vorgesehene Wiederaufnahme der T�tigkeit als Lastwagen-Mechaniker scheiterte jedoch, was zur K�ndigung des Arbeitsverh�ltnisses auf den 30. April 1994 f�hrte. Vom Spital X.________ wurde eine Tendenz zur Aggravation festgestellt und ein "Chronic fatigue-Syndrom" als Folge der Borreliose in Erw�gung gezogen. Der Versicherte klagte weiterhin �ber Knieschmerzen beidseits sowie �ber Schulterbeschwerden und Arthralgien an den Fingergelenken. Vom 5. April bis 7. Mai 1994 wurde in der Klinik Y.________ eine station�re physiotherapeutische Behandlung durchgef�hrt. Am 8. September 1995 ordnete die SUVA eine Begutachtung in der Rheumaklinik des Spitals A.________ mit neurologischem und psychiatrischem Teilgutachten an. Im Hauptgutachten vom 18. Januar 1996 diagnostizierten die Fachleute einen Status nach beidseitiger Lyme-Gonarthritis sowie eine chronifizierte somatoforme St�rung der Schmerzverarbeitung und bezeichneten den Versicherten aus rheumatologischer Sicht f�r eine leichte bis mittelschwere Arbeit als voll arbeitsf�hig; zus�tzliche Beeintr�chtigungen zeigten sich bei der neuropsychologischen und der psychiatrischen Untersuchung. In der Zeit vom 2. Oktober bis 11. Dezember 1996 erfolgte ein weiterer Aufenthalt in der Rehabilitationsklinik Z.________ mit anschliessender teilstation�rer Behandlung vom 6. bis 23. Januar 1997. Gem�ss Austrittsbericht der Klinik vom 21. M�rz 1997 w�re dem Versicherten eine leichte bis mittelschwere Arbeit ganztags ohne weiteres zumutbar. Nach Einholung weiterer Arztberichte erliess die SUVA am 28. Oktober 1998 eine Verf�gung, mit welcher sie dem Versicherten ab 1. Oktober 1998 eine Rente aufgrund einer Erwerbsunf�higkeit von 20 % zusprach und die Ausrichtung einer Integrit�tsentsch�digung mangels Erheblichkeit des Integrit�tsschadens ablehnte. Mit Einspracheentscheid vom 29. Januar 1999 hielt sie an dieser Verf�gung fest.
B.- P.________ liess gegen diesen Entscheid beim Versicherungsgericht des Kantons Aargau Beschwerde einreichen und beantragen, es sei eine neue gutachterliche Beurteilung anzuordnen und es seien ihm eine Invalidenrente von mindestens 50 % sowie eine Integrit�tsentsch�digung zuzusprechen. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde �nderte das Versicherungsgericht den Einspracheentscheid dahin ab, dass es den Invalidit�tsgrad auf 36 % festsetzte; im �brigen wies es die Beschwerde ab (Entscheid vom 24. November 1999).
C.- P.________ l�sst Verwaltungsgerichtsbeschwerde f�hren sinngem�ss mit dem Rechtsbegehren, in Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheids und des Einspracheentscheids sei der Invalidit�tsgrad nach Anordnung eines rheumatologischen, neurologischen und neuropsychologischen Gutachtens auf mindestens 50 % und der Integrit�tsschaden auf mindestens 25 % festzusetzen und es sei die SUVA zu verpflichten, die unfallbedingte Heilbehandlung weiterhin zu �bernehmen; eventuell sei die Sache zur Feststellung des Sachverhalts und zur Durchf�hrung eines Beweisverfahrens an die Vorinstanz, eventuell an die SUVA zur�ckzuweisen.
Mit Verf�gung vom 28. Februar 2000 hat der Instruktionsrichter das Verfahren ausgesetzt und dem Beschwerdef�hrer eine bis zum 31. M�rz 2000 laufende Frist zur Beibringung eines in Aussicht gestellten neuropsychologischen Gutachtens gesetzt. Innert der gesetzten Frist hat P.________ einen Bericht des Instituts B.________ vom 23. Februar 2000 eingereicht, worin eine mittelschwere bis teilweise schwere Beeintr�chtigung der kognitiven Leistungen angegeben wird.
b) Der f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers zus�tzlich erforderliche ad�quate Kausalzusammenhang ist gem�ss Rechtsprechung in der Regel dann gegeben, wenn ein Ereignis nach dem gew�hnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung an sich geeignet ist, einen Erfolg von der Art des eingetretenen herbeizuf�hren, der Eintritt dieses Erfolgs also durch das Ereignis allgemein als beg�nstigt erscheint (BGE 123 V 103 Erw. 3d, 139 Erw. 3c, 122 V 416 Erw. 2a, je mit Hinweisen). Der Voraussetzung des ad�quaten Kausalzusammenhangs kommt die Funktion einer Haftungsbegrenzung zu. Sie hat grunds�tzlich bei allen Gesundheitssch�digungen, die aus �rztlicher Sicht mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit als nat�rliche Unfallfolge gelten k�nnen, Platz zu greifen.
Besondere Regeln hat die Rechtsprechung f�r die Beurteilung der Ad�quanz psychischer Fehlentwicklungen nach einem Unfall aufgestellt. Danach setzt die Bejahung des ad�quaten Kausalzusammenhangs grunds�tzlich voraus, dass dem Unfallereignis f�r die Entstehung einer psychisch bedingten Erwerbsunf�higkeit eine massgebende Bedeutung zukommt. Dies trifft dann zu, wenn es objektiv eine gewisse Schwere aufweist oder mit andern Worten ernsthaft ins Gewicht f�llt (BGE 115 V 141 Erw. 7). Die Vorinstanz hat die diesbez�glichen Grunds�tze, namentlich die Einteilung der Unf�lle in drei Gruppen und die f�r mittelschwere Unf�lle anwendbaren Kriterien (vgl. BGE 115 V 138 Erw. 6), zutreffend dargelegt.
Zu betonen ist, dass die Beurteilung der Ad�quanz nur bei psychischen Beschwerden, die als sekund�re Folgen der Erkrankung auftreten, nach den erw�hnten Grunds�tzen stattfindet. In diesem Zusammenhang ist n�mlich darauf hinzuweisen, dass es sich bei der durch den als Unfall qualifizierten Zeckenbiss �bertragenen Lyme-Borreliose um eine Infektionskrankheit mit komplexem Krankheitsbild und meist schwerwiegenden Folgen handelt. Die Lyme-Borreliose ist eine Multiorganerkrankung, bei welcher prinzipiell alle Organe befallen werden k�nnen. Das Beschwerdebild besteht aus unspezifischen Allgemein- und spezifischen Symptomen, die aus dem Befall der einzelnen Organe resultieren. Zu den wichtigsten Allgemeinsymptomen geh�ren M�digkeit, Malaise, Kopfschmerzen, Schlafst�rungen, Fieber, Arthralgien, Myalgien, Heiserkeit, Nausea, Erbrechen, Konjunktivitis, Gewichtsverlust, Diarrhoe. Anerkannt sind auch Beeintr�chtigungen der Psyche wie insbesondere depressive Verstimmungen. Als Folge kann ferner ein Chronic Fatigue-Syndrom auftreten, wobei f�r dessen Diagnose andere Krankheiten ausgeschlossen sein m�ssen (vgl. Norbert Satz, Klinik der Lyme-Borreliose, Bern 1992, S. 89, 93 und 161 ff.). Die Beschwerden sind somit teilweise klar organischer Natur, teilweise liegen psychische Erkrankungen vor. Neben diesen direkten Auswirkungen der Erkrankung ist es sodann m�glich, dass sekund�re Folgen in dem Sinne auftreten, dass die betroffene Person mit der Krankheit insgesamt oder mit Folgen davon psychisch nicht fertig wird und deshalb erkrankt, was als psychische Fehlentwicklung nach einem Unfall zu bezeichnen ist. Dieser speziellen Ausgangslage muss bei der Pr�fung der Kausalit�t Rechnung getragen werden. Damit die psychischen Beschwerden als Auswirkung der Infektionskrankheit qualifiziert werden k�nnen, m�ssen sie mit dem erforderlichen Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit als direkte Folge auf das Unfallereignis zur�ckzuf�hren sein. Die Ad�quanz kann diesfalls - wie bei den somatischen Beschwerden - ohne weiteres bejaht werden, weil die Infizierung mit dem Borreliose-Erreger nach dem gew�hnlichen Lauf der Dinge und nach der allgemeinen Lebenserfahrung, wozu in erster Linie die wissenschaftlichen Erkenntnisse geh�ren, einen Erfolg von der Art des eingetretenen zu bewirken vermag. Die Qualifikation der psychischen Beschwerden als direkte Auswirkungen der Erkrankung oder aber als sekund�re Folge davon bzw. reine psychische Erkrankung hat aufgrund der �rztlichen Berichte zu erfolgen (zur Publikation vorgesehenes Urteil A. vom 17. Mai 2001, U 245/99).
2.- a) In formellrechtlicher Hinsicht macht der Beschwerdef�hrer geltend, die psychiatrische Beurteilung durch Dr. med. K.________, Oberarzt an der Rheumaklinik des Spitals A.________, sei wegen Voreingenommenheit bzw. Befangenheit des Gutachters aus dem Recht zu weisen. Dr. med. K.________ hat als Oberarzt an der Rheumaklinik im Rahmen des von der SUVA beim Spital A.________ in Auftrag gegebenen Gutachtens das psychiatrische Teilgutachten vom 20. Dezember 1995 verfasst. Nach Auffassung des Beschwerdef�hrers war Dr. med. K.________ von der Feststellung des SUVA-Kreisarztes beeinflusst, wonach sich der Versicherte unbeobachtet beschwerdefrei bewege, bei den Untersuchungen dagegen nicht, was den Gutachter zur Annahme habe f�hren sollen, der Versicherte aggraviere oder simuliere sein Leiden. F�r eine entsprechende Beeinflussung fehlen jegliche Anhaltspunkte. Die Feststellung des SUVA-Kreisarztes war nicht an Dr. med. K.________ gerichtet, erfolgte am 10. November 1993 und damit lange vor dem Gutachtensauftrag und steht zudem im Einklang mit den Angaben des Spitals X.________, welches wiederholt eine Aggravation festgestellt hatte. Dass Dr. med. K.________ in seiner neuen Funktion als SUVA-Arzt in Z.________ in der psychiatrischen Stellungnahme vom 22. Mai 1998 zum gleichen Ergebnis gelangt ist, l�sst ebenfalls nicht auf Befangenheit dieses Arztes schliessen, zumal er eine allerdings nicht unfallbedingte psychische Beeintr�chtigung der Arbeitsf�higkeit annimmt.
b) In der Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird sinngem�ss eine mangelhafte Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts ger�gt und beantragt, es sei ein weiteres Gutachten in rheumatologischer, neurologischer und insbesondere neuropsychologischer Hinsicht anzuordnen. Diesem Begehren kann nicht entsprochen werden. Der Beschwerdef�hrer ist sowohl rheumatologisch als auch neurologisch und neuropsychologisch wiederholt eingehend untersucht und beurteilt worden und es besteht auch im Lichte der in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde vorgebrachten Einwendungen kein Anlass zu erg�nzenden Abkl�rungen. Zwar wurden das umfassende Gutachten des Spitals A.________ vom 18. Januar 1996 und die Berichte der Rehabilitationsklinik Z.________ vom 20. Dezember 1996 und 21. M�rz 1997 l�ngere Zeit vor Erlass der Verf�gung vom 28. Oktober 1998 sowie des Einspracheentscheids vom 29. Januar 1999 erstattet. Aus den Akten ergeben sich indessen keine Anhaltspunkte daf�r, dass sich der Gesundheitszustand nachtr�glich erheblich ge�ndert h�tte. Etwas anderes l�sst sich insbesondere den vom Beschwerdef�hrer im Einspracheverfahren eingereichten Berichten des Dr. med. C.________ vom 29. Oktober und 7. November 1998 nicht entnehmen. Die von diesem Arzt erhobene Diagnose einer Lyme-Borreliose Stadium III mit belastungsabh�ngigen Schmerzen an den Gelenken und Konzentrationsst�rungen lag bereits den fr�heren Arztberichten zugrunde; neue Befunde werden nicht genannt. Es besteht daher kein Anlass zur Anordnung erg�nzender Abkl�rungen; dies insbesondere auch in neuropsychologischer Hinsicht nicht, nachdem der Beschwerdef�hrer einen entsprechenden Bericht eingereicht hat und dieser gegen�ber der vom Spital A.________ veranlassten Untersuchung nicht zu grundlegend andern Ergebnissen f�hrt.
3.- Es ist unbestritten, dass der Beschwerdef�hrer an den Folgen einer Lyme-Borreliose leidet und es sich beim ausl�senden Zeckenbiss um einen Unfall im Sinne von Art. 9 Abs. 1 UVV handelt (BGE 122 V 230 ff.). Streitig ist, inwieweit die geklagten Beschwerden noch in einem nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang mit der Lyme-Krankheit stehen.
a) In rheumatologischer Hinsicht klagt der Beschwerdef�hrer �ber persistierende Schmerzen in den Schultern, den H�ft- und Kniegelenken sowie den Fingergelenken. Anl�sslich der station�ren Untersuchung in der Rheumaklinik des Spitals A.________ vom Dezember 1995 waren die Fingergelenke ohne entz�ndliche Zeichen und nicht druckschmerzhaft. Die Schultern waren passiv frei beweglich und ohne Bewegungs-Schmerzen; aktiv hob der Versicherte die Arme bei Abduktion und Anteversion lediglich bis 80 Grad; die resistiven Pr�fungen waren nicht verwertbar. In den H�ften bestanden Endphasen-Schmerzen in Flexion bei normaler Beweglichkeit, in den Kniegelenken Schmerzen bei maximaler Flexion ohne Hinweise auf entz�ndliches Geschehen. Radiologisch konnten Befunde einer diskreten Gonarthrose beidseits mit diskreten Ausziehungen im Bereich der Eminentiae intercondylicae sowie am medialen Femurkondylus rechts im Bereich der Patella-Oberr�nder bei beidseitig normal breitem Knie-Gelenkspalt festgestellt werden. Nach Auffassung der Gutachter lassen sich die angegebenen Beschwerden in den Kniegelenken mit den objektiven Befunden nicht erkl�ren. Die R�ntgenbilder von H�nden, Ellenbogen, Schultern und Becken zeigten unauff�llige Befunde. Die Laboruntersuchungen ergaben keine Hinweise auf eine entz�ndliche Aktivit�t. Nicht erf�llt waren die Kriterien f�r die Annahme einer Fibromyalgie. Die Arthritis war abgeheilt und der bestehende Zustand nicht mehr in direktem Zusammenhang mit der Lyme-Erkrankung erkl�rbar (Gutachten vom 18. Januar 1996, S. 13 f.). Gem�ss Austrittsbericht der Rehabilitationsklinik Z.________ vom 20. Dezember 1996 bestehen neben starker M�digkeit und Kopfschmerzen belastungsabh�ngige Beschwerden in den Knie-, Finger- und Schultergelenken ohne aktuelle Reizerscheinungen in den Gelenken. Kraft, Ausdauer und allgemeine Kondition sind vermindert. Nach Auffassung der Klinik�rzte d�rfte der reduzierte Zustand in erheblichem Masse auf eine allgemeine Dekonditionierung infolge Inaktivit�t und iatrogen bedingtem Medikamentenmissbrauch zur�ckzuf�hren sein. Im Austrittsbericht vom 21. M�rz 1997 wird ausgef�hrt, beim Versicherten persistierten eine starke M�digkeit und Kopfschmerzen sowie eine geringe Belastbarkeit beider H�nde: im Vordergrund stehe aber weiterhin eindeutig eine allgemeine physische Dekonditionierung, die w�hrend der Behandlung habe verbessert werden k�nnen.
Die klinisch neurologische Untersuchung im Spital A.________ vom 21. Dezember 1995 ergab unauff�llige Befunde und insbesondere keine Hinweise auf eine Sp�t-Neuro-Borreliose. Die bestehenden Allgemeinsymptome wie M�digkeit, Schwindel, Konzentrationsst�rungen, Schw�che und Vergesslichkeit wurden im Rahmen des neurologischen Konsiliums als in erster Linie durch eine Depression bedingt betrachtet. Die vom Spital A.________ veranlasste neuropsychologische Untersuchung ergab Beeintr�chtigungen in den mnestischen Funktionen, den Sprachfunktionen und den Frontalhirnfunktionen, jedoch keine Hinweise auf Apraxien oder Wahrnehmungsst�rungen. Bei gutem Auffassungsverm�gen war das Arbeitstempo deutlich verlangsamt. In dem vom Beschwerdef�hrer nachgereichten Bericht des Instituts B.________ vom 23. Februar 2000 werden eine verminderte zeitliche Belastbarkeit und deutliche Verlangsamung, eine beeintr�chtigte Konzentrationsf�higkeit und Ged�chtnisleistung sowie Einbussen in einzelnen Bereichen der Wahrnehmung erw�hnt. Insgesamt wird auf eine mittelschwere bis teilweise schwere Beeintr�chtigung der verf�gbaren kognitiven Leistungen geschlossen. Zur Kausalit�t wird ausgef�hrt, rein hirnorganisch liessen sich die neuropsychologischen Befunde urs�chlich (vom Ausmass und auch von der Charakteristik her) nicht erkl�ren. Es spielten wahrscheinlich mehrere Faktoren mit, n�mlich die Lyme-Borreliose mit Beteiligung des Zentralnervensystems, die chronischen Schmerzen, ein psychischer Faktor (bei stark ver�nderter Lebenssituation) sowie m�gliche Nebenwirkungen der Medikamente. Aus den Arztberichten ergeben sich indessen keine Hinweise auf eine Lyme-Borreliose mit Beteiligung des Zentralnervensystems. Der Neurostatus war stets unauff�llig und es konnten insbesondere keine Zeichen einer Neuritis, Radikulitis, Enzephalitis oder Meningitis gefunden werden, wie sie bei Lyme-Borreliosen h�ufig auftreten (BGE 122 V 234; Norbert Satz, a.a.O., S. 135 ff.).
Was den psychischen Gesundheitszustand des Beschwerdef�hrers betrifft, wurde wiederholt eine depressive Verstimmung festgestellt und medikament�s behandelt. Dr. med. K.________ gelangt im psychiatrischen Teilgutachten des Spitals A.________ vom 20. Dezember 1995 zum Schluss, es liege keine Depression von wesentlichem Ausmass vor und es sei auf eine Symptomausweitung zu schliessen, die teils bewusst gesteuert sei, teils bewusstseinsfernere Anteile von Leidensgewinn umfasse. In der psychiatrischen Stellungnahme der Rehabilitationsklinik Z.________ vom 22. Mai 1998 f�hrt Dr. med. K.________ aus, es liege keine Diagnose vor, die sich in Form von psychopathologischen Symptomen �ussern w�rde. Dass der Versicherte nicht mehr arbeite, liege grossenteils in seiner freien Willensbildung und sei nicht in einem Prozess begr�ndet, der durch kranke psychische Funktionen determiniert und dem freien Willen entzogen w�re. Wenn sich der Versicherte als arbeitsunf�hig auch f�r eine leichtere T�tigkeit einstufe, habe dies mit der urspr�nglichen Infektion und den daraus resultierenden Schmerzen nichts mehr zu tun, sondern sei g�nzlich der aktuellen Fehlverarbeitung mit ihren dysfunktionalen �berzeugungsmustern zuzurechnen. In die Richtung einer bewussten Symptomausweitung weisen auch die Berichte des Spitals X.________, welches bereits am 6. September und 13. Oktober 1993 eine deutliche Tendenz zur Aggravation festgestellt hatte. Kreisarzt Dr. med. D.________ gelangte aufgrund eigener Beobachtungen innerhalb und ausserhalb der Sprechstunde ebenfalls zum Schluss, dass der Versicherte aggraviere, was vom Spital X.________ aufgrund eigener Feststellungen am 9. Februar 1994 nochmals best�tigt wurde.
b) Aufgrund der medizinischen Akten ist mit SUVA und Vorinstanz davon auszugehen, dass der Beschwerdef�hrer zufolge der Lyme-Erkrankung an Beschwerden in den Knie- und Fingergelenken leidet. Fraglich ist, wie es sich hinsichtlich der Schulterschmerzen verh�lt, da im angegebenen Zeitpunkt des Zeckenbisses (Juni 1992) bereits eine Periarthropathia humeroscapularis tendinotica rechts diagnostiziert worden war. In den Berichten des Spitals X.________ vom 26. Februar, 7. Juli und 6. September 1993 wird das Schulterleiden denn auch als selbstst�ndige Diagnose angef�hrt. Es ist daher anzunehmen, dass dieses Leiden vorbestanden hat. Im �brigen werden die k�rperlichen Beschwerden teilweise mit einer psychogenen St�rung sowie mit Aggravation in Verbindung gesetzt. Es ist indessen unbestritten und nach den �rztlichen Beurteilungen als �berwiegend wahrscheinlich zu betrachten, dass der Unfall zumindest eine Teilursache der geklagten physischen Beschwerden bildet, was f�r die Bejahung des nat�rlichen Kausalzusammenhangs gen�gt (BGE 119 V 338 Erw. 1 i.f.).
Fraglich ist, wie es sich hinsichtlich der geltend gemachten allgemeinen Verminderung der k�rperlichen und geistigen Leistungsf�higkeit verh�lt. Im Bericht der Klinik Y.________ vom 20. Januar 1994 hatte Dr. med. C.________ einen ausgepr�gten M�digkeitszustand im Sinne eines allgemeinen Malaise angenommen und darauf hingewiesen, dass sich bei der Lyme-Borreliose in seltenen F�llen ein "Chronic fatigue-Syndrom" entwickeln k�nne. Ein solches Syndrom hatte bereits das Spital X.________ im Bericht an den SUVA-Kreisarzt vom 25. Oktober 1993 in Betracht gezogen. Die Diagnose konnte in der Folge allerdings nicht best�tigt werden. Dr. med. K.________ h�lt das Vorliegen eines entsprechenden Krankheitsbildes aufgrund der bestehenden diffusen Symptomatik und der durchwegs in eine andere Richtung weisenden Elemente (Symptomausweitung, Aggravation) als unwahrscheinlich. Es besteht kein Grund, von dieser Beurteilung abzugehen. Abgesehen davon, dass fraglich ist, inwieweit das "Chronic fatigue-Syndrom" �berhaupt ein eigenst�ndiges Krankheitsbild darstellt, entwickelt es sich auch nach Auffassung von Dr. med. C.________ nur in seltenen F�llen; zudem gen�gt zu dessen Behandlung in der Regel eine 14-t�gige medikament�se Therapie (Norbert Satz, a.a.O., S. 160 ff.). Im vorliegenden Fall kommt dazu, dass nach psychiatrischer Beurteilung eine teils bewusste, teils unbewusste Symptomausweitung stattgefunden hat, welche zumindest teilweise f�r die Beeintr�chtigung der Leistungsf�higkeit als urs�chlich zu betrachten ist. Die geltend gemachte Beeintr�chtigung der Leistungsf�higkeit l�sst sich unter diesen Umst�nden nicht mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit auf ein "Chronic fatigue-Syndrom" als Folge der Lyme-Borreliose zur�ckf�hren.
Es fehlt sodann an hinreichenden Anhaltspunkten f�r eine unfallbedingte St�rung der Hirnfunktionen. Die neuropsychologische Untersuchung im Spital A.________ zeigte zwar Beeintr�chtigungen in den mnestischen Funktionen und den Frontalhirnfunktionen. Die Befunde sind nach Auffassung der begutachtenden �rzte aufgrund der langdauernden Behandlung mit Psychopharmaka jedoch nicht verwertbar und lassen insbesondere keinen R�ckschluss auf einen m�glichen Zusammenhang mit der Borrelien-Erkrankung zu. Nichts anderes ergibt sich aus dem Bericht des Instituts B.________ vom 23. Februar 2000, indem ausdr�cklich festgehalten wird, dass sich rein hirnorganisch die neuropsychologischen Befunde urs�chlich nicht erkl�ren liessen und an den bestehenden Beschwerden wahrscheinlich mehrere Faktoren beteiligt seien, n�mlich die Lyme-Borreliose mit Beteiligung des Zentralnervensystems, die chronischen Schmerzen, ein psychischer Faktor sowie Nebenwirkungen der Medikamente. Eine Lyme-Borreliose mit Beteiligung des Zentralnervensystems wurde aber, wie erw�hnt, von keinem Arzt je diagnostiziert.
Aufgrund der Ergebnisse der psychiatrischen Untersuchungen ist anzunehmen, dass psychische Faktoren am bestehenden Beschwerdebild mitbeteiligt sind. Inwieweit die psychischen Ursachen in einem nat�rlichen Kausalzusammenhang mit dem Unfall stehen, ist fraglich. Von weiteren Abkl�rungen kann jedoch abgesehen werden, weil jedenfalls die Ad�quanz des Kausalzusammenhangs zu verneinen ist, wie im vorinstanzlichen Entscheid zu Recht festgestellt wird. Da es sich vorliegend bei den psychischen Beschwerden - wie aus den bisherigen Ausf�hrungen hervorgeht - nicht um direkte, sondern um sekund�re Folgen der Erkrankung handelt, ist die Ad�quanz gem�ss Erw. 1 hievor nach der Rechtsprechung f�r eine psychische Fehlentwicklung nach Unfall zu beurteilen. Auszugehen ist dabei vom Unfallereignis selbst (BGE 115 V 138 Erw. 6). Beim Zeckenbiss handelt es sich um ein banales oder leichtes Unfallereignis, weshalb die Ad�quanz psychischer St�rungen ohne weiteres verneint werden kann (BGE 115 V 139 Erw. 6a). Selbst wenn unter Ber�cksichtigung der erheblichen Folgen, welche die mit dem Zeckenbiss �bertragene Infektion f�r den Betroffenen haben kann, eine Ad�quanzbeurteilung nach der f�r Unf�lle im mittleren Bereich geltenden Regeln vorgenommen w�rde (vgl. RKUV 1998 Nr. U 297 S. 243 ff.), verm�chte dies nach den zutreffenden Erw�gungen der Vorinstanz zu keinem andern Ergebnis zu f�hren. Weder ereignete sich der Unfall unter besonders dramatischen Umst�nden noch war er besonders eindr�cklich. Die Unfallfolgen waren zwar nicht leichter Natur, jedoch nicht von besonderer Schwere und auch nicht von einer Art, die erfahrungsgem�ss zu psychischen St�rungen f�hrt. Aufgrund der �rztlichen Angaben ist davon auszugehen, dass der Beschwerdef�hrer nicht an k�rperlichen Dauerschmerzen litt, sondern wiederholt weitgehend beschwerdefrei war. Die Behandlung der somatischen Unfallfolgen dauerte nicht ungew�hnlich lange. Von einem schwierigen Heilungsverlauf und erheblichen Komplikationen kann ebensowenig die Rede sein wie von einer �rztlichen Fehlbehandlung. Dass der Beschwerdef�hrer, wie in der Verwaltungsgerichtsbeschwerde geltend gemacht wird, den erlittenen Zeckenbiss den �rzten des Spitals X.________ bereits im Juni 1992 gemeldet hatte, ist nicht belegt und aufgrund der Krankheitsgeschichte auch nicht wahrscheinlich. Im Juni 1992 hatte er sich wegen Schulterbeschwerden ins Spital begeben, wo eine Periarthropathia humeroscapularis tendinotica rechts festgestellt worden war. �ber Knieschmerzen beklagte er sich erstmals Ende November 1992, worauf im Januar 1993 eine Borrelien-Serologie durchgef�hrt und in der Folge eine Lyme-Borreliose diagnostiziert wurde. Dies spricht daf�r, dass der Beschwerdef�hrer den Zeckenbiss am rechten Knie erst Ende November gemeldet hatte, worauf das Spital X.________ die erforderlichen Abkl�rungen vorgenommen und eine ad�quate Behandlung eingeleitet hat. Den �rzten des Spitals kann demzufolge nicht zur Last gelegt werden, dass sich die Krankheit im Zeitpunkt der Diagnosestellung bereits im Stadium III befand, in welchem in der Regel mit bedeutenden Residuen gerechnet werden muss (H�nny/H�uselmann, Die Lyme-Krankheit aus der Sicht des Neurologen, in: Schweiz. medizinische Wochenschrift, 1987, 117, S. 901 ff., insbes. S. 910). Zudem ist fraglich, ob sich die Krankheit bereits im Stadium III befand, was vom Spital X.________ lediglich vermutet wurde, w�hrend Dr. med. C.________ noch Ende 1993 eine Lyme-Borreliose Stadium II/III diagnostizierte. Schliesslich ist eine langdauernde physisch bedingte Arbeitsunf�higkeit nicht ausgewiesen. Der Beschwerdef�hrer war erstmals am 27. Januar 1993 zu 100 % arbeitsunf�hig erkl�rt worden und h�tte die Arbeit im September 1993 zu mindestens 50 % wieder aufnehmen sollen. Nach Dr. med. C.________ war er sp�testens ab Juli 1994 f�r eine leichtere Arbeit wieder voll arbeitsf�hig. Soweit er in der Folge in weitergehendem Mass arbeitsunf�hig war und keiner Erwerbst�tigkeit mehr nachging, ist dies nicht auf eine Verschlimmerung der Unfallfolgen, sondern auf eine psychische Fehlentwicklung sowie auf Aggravation zur�ckzuf�hren. Da somit keines der f�r die Ad�quanzbeurteilung massgebenden Kriterien in besonders ausgepr�gter Weise noch die zu ber�cksichtigenden unfallbezogenen Kriterien in geh�ufter oder auffallender Weise gegeben sind, ist die Ad�quanz der psychischen St�rungen zu verneinen (BGE 115 V 140 Erw. 6c/bb).
4.- Streitig und zu pr�fen ist des Weiteren die Invalidit�tsbemessung. Die Vorinstanz hat den Einspracheentscheid der SUVA vom 29. Januar 1998 in diesem Punkt dahin abge�ndert, dass sie den Invalidit�tsgrad von 20 % auf 36 % erh�ht hat, was von der SUVA nicht bestritten wird. Der Beschwerdef�hrer beantragt die Zusprechung einer Rente von mindestens 50 %.
a) Aufgrund der vorstehenden Erw�gungen zur Unfallkausalit�t der geltend gemachten Beschwerden und der �rztlichen Angaben zur Arbeitsf�higkeit ist davon auszugehen, dass dem Beschwerdef�hrer die Aus�bung einer k�rperlich leichteren T�tigkeit vollzeitlich m�glich und zumutbar w�re. Hief�r sprechen nicht nur die Berichte des Spitals X.________, welches den Versicherten erstmals bereits am 13. Oktober 1993 wieder als voll arbeitsf�hig bezeichnet hatte, sondern insbesondere das Gutachten des Spitals A.________ vom 18. Januar 1996 und der Austrittsbericht der Rehabilitationsklinik Z.________ vom 21. M�rz 1997, worin �bereinstimmend festgestellt wird, dass dem Versicherten eine leichtere T�tigkeit ganztags zumutbar ist. An dieser auch von SUVA-Kreisarzt Dr. med. M.________ vertretenen Auffassung verm�gen die nicht n�her begr�ndeten Feststellungen von Dr. med. C.________ vom 8. Februar 1997 und 7. November 1998, wonach der Versicherte auch f�r eine leichtere Arbeit mindestens teilweise arbeitsunf�hig ist, nichts zu �ndern. Dr. med. C.________ hat am 24. Mai 1994 selber eine Umschulung auf eine leichtere T�tigkeit empfohlen und gegen�ber dem SUVA-Kreisarzt am 27. Juli 1994 ausdr�cklich best�tigt, dass der Versicherte f�r eine k�rperlich leichtere T�tigkeit voll arbeitsf�hig sei. Wenn sich in der Folge hieran etwas ge�ndert hat, so ist dies auf die psychische Fehlentwicklung zur�ckzuf�hren, auf welche auch Dr. med. C.________ hingewiesen hat (Bericht vom 9. August 1995). Soweit der Beschwerdef�hrer aus psychischen Gr�nden an der Verwertung der verbleibenden Arbeits- bzw. Erwerbsf�higkeit verhindert ist, hat dies nach dem Gesagten unber�cksichtigt zu bleiben. Es kann daher auch nicht auf die Ergebnisse der von der Invalidenversicherung angeordneten beruflichen Abkl�rung abgestellt werden, weil diese durch die bestehende psychische Problematik beeinflusst waren. Schliesslich ist aufgrund der Arztberichte nicht mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass der Beschwerdef�hrer an unfallbedingten und die Arbeits- bzw. Erwerbsf�higkeit zus�tzlich beeintr�chtigenden Hirnfunktionsst�rungen leidet. Es muss daher bei der Feststellung bleiben, dass ihm unter unfallversicherungsrechtlichen Gesichtspunkten die Aus�bung einer geeigneten leichteren T�tigkeit ganztags zumutbar w�re.
b) SUVA und Vorinstanz haben das f�r die Invalidit�tsbemessung nach der Methode des Einkommensvergleichs (Art. 18 Abs. 2 Satz 2 UVG) massgebende Valideneinkommen aufgrund der Angaben des ehemaligen Arbeitgebers auf Fr. 68'250.- festgesetzt, was unbestritten ist.
Was die Ermittlung des hypothetischen Invalideneinkommens betrifft, ist mit der Vorinstanz davon auszugehen, dass die von der SUVA aufgrund ihrer internen Arbeitsplatz-Dokumentation (DAP) angef�hrten Lohnangaben im vorliegenden Fall keine hinreichende Grundlage bilden. Die Festsetzung des Invalideneinkommens hat daher anhand von statistischen Durchschnittswerten zu erfolgen, welche praxisgem�ss f�r die Invalidit�tsbemessung herangezogen werden k�nnen (BGE 126 V 76 Erw. 3b/bb, 124 V 321). Gem�ss Tabelle A1 der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) des Bundesamtes f�r Statistik f�r das Jahr 1996 belief sich der durchschnittliche Monatslohn (Zentralwert) f�r die mit einfachen und repetitiven T�tigkeiten (Anforderungsniveau 4) besch�ftigten M�nner im privaten Sektor auf Fr. 4'294.- (einschliesslich 13. Monatslohn und weitere Lohnkomponenten) bei einer w�chentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden. Umgerechnet auf die betriebs�bliche Arbeitszeit im Jahre 1998 von 41,9 Stunden (Die Volkswirtschaft, 3/2001, S. 100, Tabelle B9.2) und unter Ber�cksichtigung der Nominallohnerh�hung von 0.5 % und 0,7 % in der Jahren 1997 und 1998 (a.a.O., S. 101, Tabelle B10.2) ergibt sich damit ein massgebendes Einkommen von Fr. 5'552.- und damit ein Jahreseinkommen von Fr. 54'624.-. Nicht zu beanstanden ist auch der von der Vorinstanz vorgenommene sog. "leidensbedingte Abzug" von 20 %. Dabei ist zu ber�cksichtigen, dass der Beschwerdef�hrer zwar keine k�rperlich schweren Arbeiten mehr aus�ben kann, eine geeignete leichtere T�tigkeit aber vollzeitlich zu verrichten vermag und daher nicht zus�tzlich dadurch in der Erwerbsf�higkeit beeintr�chtigt ist, dass Teilzeitbesch�ftigte in der Regel �berproportional weniger verdienen als Vollzeitangestellte (AHI 1998 S. 178 Erw. 4b; vgl. auch BGE 124 V 323 Erw. 3b/bb, AHI 1999 S. 181 Erw. 3b). Mit der Vorinstanz ist das Invalideneinkommen damit auf Fr. 43'700.- festzusetzen. Auf den von der IV-Stelle gem�ss Bericht �ber die berufliche Abkl�rung vom 22. Oktober 1998 ermittelten Betrag von Fr. 41'715.- (3'476.27 x 12) kann schon deshalb nicht abgestellt werden, weil er - unter Ber�cksichtigung unfallfremder Faktoren - von einer Arbeitsf�higkeit von lediglich 75 % auch im Rahmen einer geeigneten leichteren T�tigkeit ausgeht.
c) Bei einem Valideneinkommen von Fr. 68'250.- und einem Invalideneinkommen von Fr. 43'700.- resultiert ein Invalidit�tsgrad von 36 %, auf welcher Grundlage dem Beschwerdef�hrer eine Invalidenrente auszurichten ist. Zu einem Abweichen von dem von der SUVA verf�gten Rentenbeginn am 1. Oktober 1998 besteht kein Anlass, da von einer weiteren Behandlung der unfallbedingten Restfolgen keine Besserung des Gesundheitszustandes mehr zu erwarten ist (Art. 19 Abs. 2 UVG). Dem Beschwerdef�hrer bleibt der Anspruch auf Heilbehandlung unter den in Art. 21 UVG genannten Voraussetzungen gewahrt.
5.- Zu pr�fen bleibt der Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung. W�hrend SUVA und Vorinstanz den Anspruch verneint haben, verlangt der Beschwerdef�hrer sinngem�ss eine Entsch�digung von mindestens 25 %.
a) Gem�ss Art. 24 Abs. 1 UVG hat die versicherte Person Anspruch auf eine angemessene Integrit�tsentsch�digung, wenn sie durch den Unfall eine dauernde erhebliche Sch�digung der k�rperlichen oder geistigen Integrit�t erleidet. Nach Art. 36 Abs. 1 UVV gilt ein Integrit�tsschaden als dauernd, wenn er voraussichtlich w�hrend des ganzen Lebens mindestens in gleichem Umfang besteht; er ist erheblich, wenn die k�rperliche oder geistige Integrit�t, unabh�ngig von der Erwerbsf�higkeit, augenf�llig oder stark beeintr�chtigt ist.
Nach Art. 25 Abs. 2 UVG regelt der Bundesrat die Bemessung der Entsch�digung. Von dieser Befugnis hat er in Art. 36 UVV Gebrauch gemacht und in den Richtlinien des Anhangs 3 in einer als gesetzm�ssig anerkannten, nicht abschliessenden Skala (BGE 113 V 219 Erw. 2a; RKUV 1988 Nr. U 48 S. 236 Erw. 2a mit Hinweisen) h�ufig vorkommende und typische Sch�den prozentual gewichtet. Die SUVA hat in Weiterentwicklung der bundesr�tlichen Skala weitere Bemessungsgrundlagen in tabellarischer Form erarbeitet. Diese in den Mitteilungen der Medizinischen Abteilung der SUVA Nr. 57 ff. (sowie einer separaten Publikation) herausgegebenen Tabellen sind, soweit sie lediglich Richtwerte enthalten, mit denen die Gleichbehandlung aller Versicherten gew�hrleistet werden soll, mit dem Anhang 3 zur UVV vereinbar (BGE 116 V 157 Erw. 3a mit Hinweis).
b) Im vorliegenden Fall ist der Integrit�tsschaden nicht als erheblich zu betrachten, wobei auch hier zu beachten ist, dass die bestehenden Beeintr�chtigungen nur teilweise auf die Lyme-Borreliose und damit auf den versicherten Unfall zur�ckzuf�hren sind. Die rheumatologischen Befunde sind nach den Angaben des Spitals X.________ und der Rehabilitationsklinik Z.________ als geringf�gig zu betrachten. Es besteht kein Grund, diesbez�glich von der Auffassung des Dr. med. O.________, Facharzt f�r physikalische Medizin FMH und Leitender Arzt f�r Ergonomie/Eingliederung der Rehabilitationsklinik Z.________, abzugehen, wonach die bestehenden Funktionsst�rungen in Form m�ssiggradiger Krafteinschr�nkung beider H�nde und belastungsabh�ngiger Knieschmerzen beidseits die Kriterien nach Tabelle 1 (obere Extremit�t) und Tabelle 2 (untere Extremit�t) nicht erf�llen. Es liegen lediglich leichte Arthrosen (diskrete Gonarthrose beidseits) vor, womit auch die Kriterien nach Tabelle 5 (Arthrosen) nicht erf�llt sind. Soweit die allgemeine Verminderung der Leistungsf�higkeit �berhaupt als unfallbedingt zu gelten hat, kann sie ebenfalls nicht als erheblich und zudem nicht als dauernd im Sinne von Art. 24 Abs. 2 UVG gelten, da sie nach Auffassung der Rehabilitationsklinik auf eine allgemeine physische Dekonditionierung zur�ckzuf�hren ist, welche mit geeigneter Therapie gebessert werden kann. Schliesslich sind keine unfallbedingten hirnorganischen St�rungen ausgewiesen, welche die Annahme eines erheblichen und dauernden Integrit�tsschadens zu begr�nden verm�chten. Es muss daher bei der Feststellung bleiben, dass der Einspracheentscheid in diesem Punkt zu Recht besteht.

References: BGE 
 Art. 9
 BGE 
 Art. 21
 Art. 24
 Art. 36
 Art. 25
 Art. 36
 Art. 24