Source: http://www.verwaltung.uni-halle.de/KANZLER/ZGST/GVBL/MBL-ORD/1995/MAG_KUA.HTM
Timestamp: 2018-01-20 10:50:13+00:00

Document:
Magisterprüfungsordnung für die Fächer des Fachbereiches Kunst- und Altertumswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Bek. des MK vom 21. 7. 1995 - 6.22-74341
Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg hat die in der Anlage abgedruckte Magisterprüfungsordnung für die Fächer des Fachbereiches Kunst- und Altertumswissenschaften vom 2.12.1994 als Satzung beschlossen, die vom Kultusministerium gemäß §17 Abs.1 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt vom 7.10.1993 (GVBL. LSA S. 614), geändert durch Art. 2 des Dritten Hochschulstrukturgesetzes des Landes Sachsen-Anahlt vom 5.7.1994 (GVBL LSA S. 799), am 19.7.1995 genehmigt worden ist.
Magisterprüfungsordnung für die Fächer des Fachbereiches Kunst- und Altertumswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg vom 2.12.1994
Gemäß § 17 sowie des § 77 Abs. 3 Nr. 11 und 88 Abs. 2 Nr. 1 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt vom 7.10.1993 (GVBl. LSA S. 614), zuletzt geändert durch Art. 2 des Dritten Hochschulstrukturgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt vom 5. 7.1994 (GVBl. LSA S. 799), und unter Berücksichtigung der Rahmenprüfungsordnung für Magisterstudiengänge der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg vom 15. 7.1992 (Mbl. LSA 1993 S. 1675), zuletzt geändert durch die Erste Satzung vom 10. 6. 1994 (Mbl. LSA S. 2044), hat der Fachbereichsrat des Fachbereiches Kunst- und Altertumswissenschaften am 2.12.1994 die folgende Magisterprüfungsordnung beschlossen.
Teil I Allgemeine Bestimmungen
§ 1 Struktur des Magisterstudienganges und Fächerkombination
§ 2 Studienaufbau, Regelstudienzeit und Stundenumfang
§ 3 Allgemeine Zulassungsvoraussetzungen, Verfahren und Fristen
§ 4 Aufbau der Prüfungen und Arten der Prüfungsleistungen
§ 5 Mündliche Prüfungen
§ 6 Klausurarbeiten und sonstige schriftliche Arbeiten
§ 7 Bewertung von Prüfungsleistungen und Bildung der Teil- und Fachnoten
§ 8 Versäumnis, Rücktritt, Täuschung, Ordnungsverstoß
§ 9 Bestehen und Nichtbestehen
§ 11 Anrechnung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen
§ 12 Prüfungsausschuß
§ 13 Prüfer und Beisitzer
§ 14 Zweck der Zwischenprüfung
§ 15 Durchführung der Zwischenprüfung
§ 16 Fachliche Zulassungsvoraussetzungen für die Zwischenprüfung
§ 17 Art und Umfang der Zwischenprüfung
§ 18 Fachliche Zulassungsvoraussetzungen für die Magisterprüfung
§ 19 Art und Umfang der Magisterprüfung
§ 20 Magisterarbeit
§ 21 Schlußbestimmungen
Teil II Fachspezifische Bestimmungen
Fach Alte Geschichte
Fach Arabistik
Fach Griechische Philologie
Fach Indologie
Fach Islamwissenschaft
Fach Jüdische Studien
Fach Klassische Archäologie
Fach Lateinische Philologie
Fach Mittellateinische Philologie
Fach Orientalische Archäologie und Kunst
Fach Prähistorische Archäologie
Fach Semitistik
Fach Sprachen und Literaturen des christlichen Orients
Struktur des Magisterstudienganges und Fächerkombination
Im Magisterstudiengang werden ein Hauptfach und zwei Nebenfächer oder zwei Hauptfächer studiert. Das Hauptfach, in welchem die Magisterarbeit geschrieben wird, muß aus dem Fächerangebot der Fachbereiche der Philosophischen Fakultät gewählt werden. Die Kombination der Fächer muß eine hinreichende Breite des Studiums gewährleisten.
Studienaufbau, Regelstudienzeit und Studienumfang
Das Magisterstudium gliedert sich in ein Grundstudium von vier Semestern, das mit der Zwischenprüfung abschließt, und das Hauptstudium von vier Semestern sowie ein anschließendes Prüfungssemester, das mit der Magisterprüfung abschließt.
Allgemeine Zulassungsvoraussetzungen, Verfahren und Fristen
(1) Über die Zulassung zur Magisterprüfung entscheidet der Prüfungsausschuß des Fachbereiches oder in Vertretung dessen Vorsitzender, über die Zulassung zur Zwischenprüfung entscheidet der Prüfungsbeauftragte des jeweiligen Institutes.
(2) Bei der schriftlichen Meldung zur Prüfung gilt für den Studierenden eine Meldefrist von vier Wochen vor dem festgesetzten Prüfungstermin. Der Termin für eine Prüfung ist sechs Wochen vorher bekanntzugeben. Die Zwischenprüfung ist im Regelfall bis zum Beginn der Vorlesungszeit des fünften Semesters und die Magisterprüfung bis zum Ende des neunten Semesters und die Magisterprüfung bis zum Ende des neunten Semesters vollständig abzuschließen.
(3) Die Prüfungen können auch ein Semester vor Ablauf der festgesetzten Fristen abgelegt werden, sofern die für die Zulassung zur Prüfung erforderlichen Leistungen nachgewiesen sind.
Aufbau der Prüfungen und Arten der Prüfungsleistungen
Die Einzelheiten des Aufbaus der Prüfungen und die Arten der geforderten Prüfungsleistungen werden von den fachspezifischen Bestimmungen geregelt.
(1) Inhalt und Art der mündlichen Prüfungen regeln die fachspezifischen Bestimmungen des Fachbereiches.
(2) Mündliche Prüfungen sollen je Kandidat und Stoffgebiet mindestens 15 Minuten betragen, eine Dauer von 60 Minuten soll nicht überschritten werden.
(3) Die wesentlichen Gegenstände und Ergebnisse der mündlichen Prüfungen sind in einem Protokoll festzuhalten.
Klausurarbeiten und sonstige schriftliche Arbeiten
(1) Inhalt und Art der Klausuren und mündlichen Prüfungen regeln die fachspezifischen Bestimmungen des Fachbereiches.
(2) Über Verlauf und Ergebnisse von Klausurarbeiten und sonstigen schriftlichen Arbeiten sind Protokolle anzufertigen.
(3) Die Dauer der Klausuren darf eine Zeitstunde nicht unterschreiten und sollte vier Zeitstunden nicht überschreiten.
Bewertung von Prüfungsleistungen und Bildung der Teil- und Fachnoten
(1) Bewertung von Prüfungsleistungen ist in der Rahmenprüfungsordnung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg geregelt.
(2) Soweit dies in den fachspezifischen Regelungen der einzelnen Fächer vorgesehen ist, werden einzelne Prüfungsleistungen bei der Bildung der Noten in den Teilprüfungen und/oder einzelne Noten in den Teilprüfungen bei der Bildung der Fachnote besonders gewichtet.
(1) Die allgemeinen Bedingungen regelt die Rahmenprüfungsordnung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in § 9.
(2) Der Kandidat kann innerhalb von 14 Tagen verlangen, daß die Entscheidungen nach Absatz 3 Satz 1 und 2 vom Prüfungsausschuß überprüft werden. Belastende Entscheidungen sind dem Kandidaten unverzüglich mitzuteilen, zu begründen und mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen.
(1) Die einzelnen Modalitäten sind in der Rahmenprüfungsordnung der Martin-Luther-Universität Halle- Wittenberg in § 10 geregelt.
(2) Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift zu erheben bei dem Prüfungsausschuß des Fachbereiches Kunst- und Altertumswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
(1) Die grundlegende Möglichkeit einer Wiederholung ist in der Rahmenprüfungsordnung der Martin- Luther-Universität Halle-Wittenberg in § 11 gereglt.
(2) Die zweite Wiederholung von Teilprüfungen ist ausgeschlossen. Eine zweite Wiederholung der Magisterarbeit ist ausgeschlossen. Fehlversuche an anderen Hochschulen sind anzurechnen.
(3) Die Wiederholungsprüfungen sollten frühestens nach 6 Wochen, spätestens jedoch innerhalb von zwölf Monaten, in der Regel im Rahmen der Prüfungstermine, stattfinden. Bei Versäumnis der Wiederholungsfrist erlischt der Prüfungsanspruch, es sei denn, der Kandidat hat das Versäumnis nicht zu verantworten.
Über die Anerkennung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen im Geltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes in denselben Fächern des Magisterstudienganges entscheidet der Prüfungsausschuß des Fachbereiches. Dasselbe gilt für Zwischenprüfungen. Die Anerkennung von Teilen der Magisterprüfung kann versagt werden, wenn mehr als die Hälfte der Fachprüfungen oder die Magisterarbeit anerkannt werden soll.
(1) Für die Organisation der Prüfung und die durch diese Ordnung zugewiesenen Aufgaben ist der Prüfungsausschuß zuständig. Der Prüfungsausschuß und sein Vorsitzender werden vom Fachbereichsrat bestellt. Der Ausschuß setzt sich aus sechs Vertretern der einzelnen Institute sowie einem studentischen Vertreter zusammen, wobei die Mehrheit der Professoren zu gewährleisten ist, aber mindestens ein Vertreter dem Mittelbau entstammen muß. Die Amtszeit beträgt in der Regel drei Jahre, die des studentischen Vertreters ein Jahr.
(2) Für die Arbeit des Prüfungsausschusses gelten die entsprechenden Bestimmungen der Rahmenmagisterprüfungsordnung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Prüfer und Beisitzer
Der Prüfungsausschuß des Fachbereiches bestellt für mündliche Prüfungen die Prüfer und Beisitzer, für schriftliche Arbeiten mindestens zwei Prüfer, gemäß § 14 der Rahmenmagisterprüfungsordnung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.
Zweck der Zwischenprüfung
Der Zweck der Zwischenprüfung wird bestimmt von den fachspezifischen Regelungen der einzelnen Fächer des Fachbereiches.
Durchführung der Zwischenprüfung
Die Zwischenprüfung kann unter bestimmten Bedingungen studienbegleitend oder als Blockprüfung am Ende der Lehrveranstaltung des Grundstudiums oder in einer Kombination der beiden Prüfungsarten durchgeführt werden. Näheres regeln die fachspezifischen Bestimmungen der Fächer des Fachbereiches.
Fachliche Zulassungsvoraussetzungen für die Zwischenprüfung
(1) Zur Zwischenprüfung kann nur zugelassen werden, wer die in den fachspezifischen Regelungen der einzelnen Fächer des Fachbereiches im Rahmen des Grundstudiums nach Zahl und Art vorgeschriebenen Leistungsnachweise über die erfolgreiche Teilnahme an bestimmten Lehrveranstaltungen oder über andere Studienleistungen vollständig erbracht hat.
(2) Für die weiteren Bestimmungen gilt § 4 dieser Ordnung.
Art und Umfang der Zwischenprüfung
(1) Art und Umfang der Zwischenprüfung wird von den spezifischen Regelungen der einzelnen Fächer des Fachbereiches bestimmt.
(2) Die Leistungsscheine, die für die Zulassung zur Zwischenprüfung in einem Nebenfach erforderlich sind, müssen zur Attestierung des Abschlusses des Grundstudiums auch in dem Nebenfach vorgelegt werden, in dem eine Prüfung nicht zwingend erforderlich ist.
Fachliche Zulassungsvoraussetzungen für die Magisterprüfung
Die fachspezifischen Bestimmungen der Fächer des Fachbereiches regeln die konkreten Zulassungsvoraussetzungen.
Art und Umfang der Magisterprüfung
(1) Die fachspezifischen Bestimmungen der Institute regeln, welche Teilprüfungen in den Fachprüfungen der Magisterprüfung und welche Prüfungsleistungen in den Teilprüfungen zu erbringen sind.
(2) Dabei sollte in der Regel im Hauptfach die Anzahl der Klausuren auf 2 begrenzt sein, in dem Hauptfach, in dem die Magisterarbeit geschrieben wird, sollte in der Regel nur eine Klausur gefordert werden.
(3) Es kann das Bestehen einer Klausur zur Voraussetzung für die Zulassung zu einer mündlichen Prüfung gemacht werden.
(1) Die allgemeinen Bestimmungen der Anfertigung einer Magisterarbeit reglt die Rahmenprüfungsordnung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in § 23.
(2) Die Magisterarbeit ist beim Vorsitzenden des Prüfungsausschusses mit Nennung des Themas sowie des ersten und zweiten Betreuers anzumelden. Das Thema der Magisterarbeit kann auch vor Erbringen und unabhängig von sonstigen geforderten fachlichen Zulassungsvoraussetzungen beantragt werden.
(3) Die Bestätigung des Themas und die Namen der Betreuer der Arbeit sollen spätestens sechs Monate vor Studienabschluß dem Kandidaten schriftlich vorliegen.
(4) Der Umfang der Magisterarbeit sollte in der Regel 40 bis 200 Seiten, in Absprache mit dem Betreuer, betragen.
(5) Die Magisterarbeit ist in deutscher Sprache abzufassen.
(6) Die Magisterarbeit ist in drei Exemplaren abzugeben. Die Abgabe ist aktenkundig zu machen. Eine in einer anderen Prüfung bereits vorgelegte Abschlußarbeit kann nicht als Magisterarbeit anerkannt werden.
(7) Die Magisterarbeit ist in der Regel von zwei Prüfern zu bewerten. Einer der Prüfer soll derjenige sein, der das Thema der Magisterarbeit ausgegeben hat (Abs. 2). Bei nicht übereinstimmender Bewertung wird der Konsens gesucht. Der Prüfungsausschuß ist berechtigt, eine weitere fachkundige Person für eine dritte Bewertung heranzuziehen.
(1) Für alle Bereiche dieser Magisterprüfungsordnung, für die keine fachspezifischen Regelungen genannt werden, finden die Regelungen der Rahmenprüfungsordnung für Magisterstudiengänge Anwendung.
(2) Diese Magisterprüfungsordnung gilt ab der Martikel des Sommersemesters 1994 und tritt mit Genehmigung durch das Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt am Tage nach der Veröffentlichung in Kraft.
Fachspezifische Bestimmungen für das Fach „Alte Geschichte“ im Rahmen der Magisterprüfungsordnung des Fachbereiches Kunst- und Altertumswissenschaften der Martin -Luther-Universität Halle-Wittenberg
Zulassungsvoraussetzungen für Prüfungen
1.1. Zwischenprüfung Hauptfach
Für die Zulassung zur Zwischenprüfung sind vorzulegen:
Nachweis über erfolgreiche Teilnahme an der Übung zur Einführung in Quellen und Methoden der Alten Geschichte (benotet),
Nachweise über erfolgreiche Teilnahme an zwei Proseminaren mit Nachweis schriftlicher Hausarbeiten (benotet),
Nachweis über erfolgreiche Teilnahme an zwei Übungen zur historischen Interpretation antiker literarischer Texte,
Nachweis über erfolgreiche Teilnahme an zwei Übungen zu dinglichen Quellen in altertumswissenschaftlichen Nachbardisziplinen,
Nachweis über Belegung von obligatorischen Lehrveranstaltungen gemäß Studienordnung,
Latinumzeugnis bzw. Nachweis über Lateinkenntnisse gemäß KMK Beschluß vom 16.10.1979,
Graecumzeugnis oder Nachweis gleichwertiger Kenntnisse des Altgriechischen,
Nachweis über Englischkenntnisse im Umfang von mindestens vier Jahren aufsteigenden Schulunterrichtes,
Nachweis über Kenntnisse einer modernen romanischen, slawischen oder nahöstlichen Sprache bzw. des Neugriechischen im Umfang von mindestens drei Jahren aufsteigenden Schulunterrichtes.
1.2. Magisterprüfung Hauptfach
Für die Zulassung zur Magisterprüfung sind vorzulegen:
Nachweis der erfolgreich abgeschlossenen Zwischenprüfung,
Nachweise über erfolgreiche Teilnahme an drei Hauptseminaren, davon zwei mit schriftlicher Arbeit (benotet),
Nachweise über erfolgreiche Teilnahme an drei Übungen zur Numismatik, Papyrologie, historischen Interpretation literarischer Texte oder Epigraphik (benotet),
Nachweis über erfolgreiche Teilnahme an Übung/Proseminar aus Nachbardisziplinen (benotet),
Nachweise über erfolgeiche Exkursionsteilnahme,
Nachweise über Belegung von obligatorischen Lehrveranstaltungen gemäß Studienordnung.
1.3. Zwischenprüfung Nebenfach
Nachweise über erfolgreiche Teilnahme an zwei Proseminaren, davon einer mit Nachweis schriftlicher Hausarbeit (benotet),
Nachweis über erfolgreiche Teilnahme an einer Übung zur historischen Interpretation antiker literarischer Texte,
Latinumszeugnis bzw. Nachweis über Lateinkenntnisse gemäß KMK Beschluß vom 16.10.1979,
Nachweis über Englischkenntnisse im Umfang von mindestens vier Jahren aufsteigenden Schulunterrichtes.
1.4. Magisterprüfung Nebenfach
Nachweis über erfolgreiche Ablegung der Zwischenprüfung,
Nachweis über erfolgreiche Teilnahme an zwei Hauptseminaren, davon eines mit schriftlicher Arbeit (benotet),
Nachweis über erfolgreiche Teilnahme an einer Übung zur Papyrologie, Epigraphik, Numismatik oder historischen Interpretation antiker literarischer Texte (benotet),
Nachweis über erfolgreiche Teilnahme an Übung bzw. Proseminar aus altertumswissenschaftlichen Nachbardisziplinen (benotet),
Nachweise über Belegung von obligatorischen Lehrveranstaltungen gemäß Studienordnung,
Nachweise über erfolgreiche Exkursionsteilnahme.
Inhalt und Durchführung der Prüfungen
2.1. Inhalt
2.1.1 Zwischenprüfung
In der Zwischenprüfung sollen die Studierenden des Nachweis erbringen, daß sie die sachlichen und methodischen Grundlagen des Faches Alte Geschichte beherrschen und so über die Voraussetzungen für eine Teilnahme am Hauptstudium verfügen.
Gegenstand der schriftlichen Klausur ist die historische Interpretation einer schriftlich vorgelegten Quelle. Chronologisch und sachlich muß der Gegenstand dieser schriftlichen Klausurarbeit in die Thematik althistorischer Lehrveranstaltungen fallen, die die Studierenden im Laufe des Grundstudiums besucht haben. Etwa die Hälfte der Dauer der mündlichen Prüfung soll der Überprüfung des allgemeinen Überblickwissens über den Gegenstand des Faches, die übrige Zeit der vertieften Behandlung eines mit den Studierenden jeweils vorher zu vereinbarenden Themenschwerpunktes gewidmet sein.
2.1.2 Magisterprüfung
Die Studierenden sollen in der Magisterprüfung nachweisen,daß sie alle methodischen und inhaltlichen Voraussetzungen für selbständiges wissenschaftliches Arbeiten im Fach Alte Geschichte erworben haben. Sie sollen einen Überblick über das Fach der Alten Geschichte und ihren Gegenstand besitzen. Sie sollen zeigen, daß sie sich über bestimmte Gebiete der Forschung selbständig orientieren, den Stand der Forschung sich erschließen, einander widersprechende Urteile erkennen und bewerten sowie eigene Urteile aus den Quellen sachgerecht herleiten können.
2.2. Durchführung
2.2.1. Zwischenprüfung
In der vorlesungsfreien Zeit, in der Regel nach dem vierten Semester unterziehen sich die Studierenden einer mündlichen und schriftlichen Prüfung. Die Dauer der mündlichen Prüfung beträgt für Studierende im Hauptfach 45 Minuten, im Nebenfach 30 Minuten. Die Zeitdauer der Klausur beträgt für Studierende im Hauptfach 180 Minuten, im Nebenfach 120 Minuten. Das Bestehen der schriftlichen Klausur ist Voraussetzung für die Zulassung zur mündlichen Prüfung.
2.2.2. Magisterprüfung
Die Magisterprüfung besteht aus drei Teilen:
Die Magisterarbeit darf nur dann im Fach Alte Geschichte angefertigt werden, wenn die Studierenden dieses im Hauptstudium als Hauptfach studiert haben.
In der Regel am Ende des neunten Fachsemesters unterziehen sich die Studierenden im Hauptfach einer Klausur von 240 Minuten Dauer, im Nebenfach von 180 Minuten Dauer. Ihnen werden dafür drei Themen gestellt, darunter eine Quelleninterpretation, von denen eines zu bearbeiten ist. Der Text der Quelleninterpretation wird Studierenden im Hauptfach in Griechisch oder Latein, denen im Nebenfach in Latein vorgelegt. Als Hilfe wird durch die Universität ein zweisprachiges Wörterbuch (griechisch-deutsch bzw. lateinisch-deutsch) zur Verfügung gestellt.
In der Regel am Ende des neunten Fachsemesters unterziehen sich die Studierenden einer mündlichen Prüfung. Diese dauert für Studierende im Hauptfach 60 Minuten, für solche im Nebenfach 45 Minuten. Sie behandelt zu etwa einem Drittel sachlich-historisches Überblickswissen zur Alten Geschichte und zu etwa zwei Dritteln von den Studierenden in der Klausur nicht behandelte, mit den Prüfern abgesprochene Gegenstandsbereiche.
Fachspezifische Bestimmungen für das Fach „Arabistik“ im Rahmen der Magisterprüfungsordnung des Fachbereiches Kunst- und Altertumswissenschaften der Martin -Luther-Universität Halle-Wittenberg
Nachweis über eine erfolgreiche Teilnahme an den Übungen des ersten Studienjahres „Morphologie und Syntax des Arabischen“,
Nachweis über eine erfolgreiche Teilnahme an den fortführenden Übungen zur arabischen Sprache und Lektürekursen „Einfache Lektüre“ und „Klassische Texte“,
Nachweis über eine erfolgreiche Teilnahme an den Übungen zur zweiten semitischen Sprache,
Zensierte Nachweise über Referate oder Hausarbeiten zu den Vorlesungen mit Übungen „Einführung in die Arabistik und Islamwissenschaft“ und „Grundlagen der Geschichte der arabischen und islamischen Länder“,
Belege über die obligatorischen Lehrveranstaltungen gemäß Studienordnung,
Nachweis über Kenntnisse in zwei modernen europäischen Fremdsprachen (Abitur oder gleichwertiges Niveau).
Nachweis über eine erfolgreich abgeschlossene Zwischenprüfung,
Nachweise über eine erfolgreiche Teilnahme an Übungen zur arabischen und einer zweiten semitischen Sprache und einer Lehrveranstaltung zur arabischen Grammatik im Umfang von insgesamt 15 Semesterwochenstunden,
Zensierte Nachweise über Referate oder Hausarbeiten zu drei Hauptseminaren in den Stoffgebieten:
„Klassische arabische Literatur“ oder „Moderne arabische Literatur“,
„Islamische Religions- und Geistesgeschichte“,
„Arabische Quellenkunde“,
Belege über die obligatorischen Lehrveranstaltungen gemäß Studienordnung.
Für die Zulassung zur Zwischenprüfung erforderlich:
Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an den Übungen des ersten Studienjahres „Morphologie und Syntax des Arabischen“,
Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an den fortführenden Übungen zur arabischen Sprache und an dem Lektürekurs „Einfache Lektüre“.
Nachweise über die erfolgreiche Teilnahme an Übungen zur arabischen und einer zweiten semitischen Sprache sowie an einer Lehrveranstaltung zur arabischen Grammatik im Umfang von insgesamt 15 Semesterwochenstunden,
Zensierte Nachweise über Referate oder Hausarbeiten zu zwei Hauptseminaren in den Stoffgebieten
„Klassische arabische Literatur“ oder „Moderne arabische Literatur“ und
2.1.1. Zwischenprüfung
In der Zwischenprüfung sollen die Haupt- und Nebenfachstudenten in einer Klausur beweisen, daß sie in der Lage sind, einen mitttelschweren arabischen originalen Prosatext ins Deutsche zu übersetzen.
In einer mündlichen Prüfung haben sie ihre Verständnisfähigkeit im Arabischen unter Beweis zu stellen.
Die Hauptfachstudenten sollen zudem in einer zweiten Klausur beweisen, daß sie Ausdrucksweise und Kontext eines mitttelschweren klassischen arabischen Textes verstehen und durch die Beantwortung zusätzlicher Fragen so zu erläutern vermögen, daß Grundkenntnisse in der arabisch-islamischen Geschichte und der arabischen Philologie unter Beweis gestellt werden.
2.1.2. Magisterprüfung
In der Magisterprüfung sollen Haupt- und Nebenfachstudenten in einer Klausur nachweisen, daß sie einen längeren anspruchsvollen arabischen originalen Prosatext ohne Hilfsmittel und unter Erläuterung sprachlicher Besonderheiten ins Deutsche übertragen können.
In der mündlichen Prüfung muß ein kurzer originaler arabischer Text gelesen, übersetzt und kommentiert werden. Der Text bildet den Ausgangspunkt für eine Befragung nach dem näheren und weiteren historischen und literarischen Kontext. Einige Fragen müssen auf Arabisch beantwortet werden.
Hauptfachstudenten haben zudem in einer zweiten Klausur zu zeigen, daß sie in einen schwierigen arabischen literarischen oder - entsprechend dem ausgebildeten Schwerpunkt - quellenkundlichen Fachtext sprachlich und inhaltlich einzudringen verstehen.
In der mündlichen Prüfung ist zudem ein Leistungsnachweis für die zweite semitische Sprache zu erbringen.
In der Magisterarbeit sollen die Studierenden die Fähigkeit unter Beweis stellen, einen arabischen Text aus einem handschriftlichen Zeugnis oder einer noch nicht bearbeiteten Quelle selbständig zu erarbeiten. Neben der Übersetzung - möglicherweise in Auszügen - wird von ihnen gefordert, alle notwendigen Gesichtspunkte der historisch-philologischen Untersuchung aufzunehmen und nach Möglichkeit den Vergleich mit anderen Textstellen durchzuführen.
In der vorlesungsfreien Zeit - in der Regel nach dem vierten Semester - unterziehen sich die Studierenden einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung. Die Dauer der Klausuren beträgt 120 Minuten. Die mündliche Prüfung für das Nebenfach wird auf eine Dauer von 20 Minuten, für das Hauptfach von 30 Minuten festgesetzt.
Die Magisterarbeit darf nur dann im Fach Arabistik geschrieben werden, wenn dieses im Hauptstudium als Hauptfach studiert worden ist.
In der Regel nach Abschluß des achten Semesters schreiben die Studierenden im Hauptfach zwei Klausuren, deren Dauer 240 Minuten beträgt. Die Nebenfachstudenten haben eine Klausur von 240 Minuten zu schreiben.
In der Regel nach Abschluß des achten Semesters unterziehen sich die Studierenden im Hauptfach einer mündlichen Prüfung von 45 Minuten, im Nebenfach von 30 Minuten. Dabei müssen umfassende Kenntnisse in der Geschichte der arabischen Länder und arabischen Literaturgeschichte nachgewiesen werden.
Fachspezifische Bestimmungen für das Fach „Griechische Philologie“ im Rahmen der Magisterprüfungsordnung des Fachbereiches Kunst- und Altertumswissenschaften der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Latinum,
Graecum,
Nachweis über die als erfolgreich benotete Teilnahme an zwei Griechischen Sprachübungen bzw. zwei zensierte Testate,
Nachweis über die als erfolgreich benotete Teilnahme an zwei Griechischen Lektürekursen,
Nachweis über die als erfolgreich benotete Teilnahme an einem Griechischen Proseminar (mit schriftlichem oder mündlichem Referat),
Nachweis über die als erfolgreich benotete Teilnahme an einem althistorischen Proseminar (mit schriftlichem oder mündlichem Referat).
Für die Zulassung zur Magisterprüfung im Hauptfach sind erforderlich:
Nachweis von zwei benoteten Hauptseminaren zur Griechischen Literatur (mit schriftlicher Hausarbeit),
Nachweis über die als erfolgreich benotete Teilnahme an einem Griechischen Lektürekurs,
Nachweis über die als erfolgreich benotete Teilnahme an einem Lateinischen Lektürekurs,
Nachweis über die als erfolgreich benotete Teilnahme an einer Lehrveranstaltung zur Klassischen Archäologie,
Nachweis über die als erfolgreich benotete Teilnahme an zwei Lehrveranstaltungen Griechische Sprach- und Stilübungen bzw. zwei zensierte Testate,
Nachweis von einer als erfolgreich benoteten Lehrveranstaltung Griechische Papyrologie bzw. Epigraphik,
Nachweis von Teilnahme an einer wissenschaftlichen Exkursion
Nachweis über die erfolgreich benotete Teilnahme an zwei Griechischen Sprachübungen,
Nachweis über die als erfolgreich benotete Teilnahme an einem Griechischen Proseminar (mit schriftlichem oder mündlichem Referat).
Für die Zulassung zur Magisterprüfung im Nebenfach sind vorzulegen:
Nachweis von einem benoteten Hauptseminar zur Griechischen Literatur (mit schriftlicher Hausarbeit),
Nachweis über die als erfolgreich benotete Teilnahme an einer Lehrveranstaltung zur Alten Griechischen oder Klassischen Archäologie,
Nachweis über die als erfolgreich benotete Teilnahme an einer Lehrveranstaltung Griechische Sprach- und Stilübungen.
In der Zwischenprüfung soll der Haupt- bzw. Nebenfachstudent nachweisen, daß er in der Lage ist, einen mittelschweren griechischen originalen Prosatext ins Deutsche zu übersetzen, und ebenso, einen leichteren deutschen Text, der sich in seiner Diktion an einem griechischen Originaltext orientiert, ins Griechische zu übersetzen. Gefordert wird ein Überblick über die griechische und lateinische Literatur.
1.1.2. Magisterprüfung
In der Magisterprüfung soll der Hauptfachstudent nachweisen, daß er einen längeren griechischen originalen Prosatext oder einen entsprechenden Dichtertext ins Deutsche übersetzen und gegebenenfalls syntaktische Zusatzfragen beantworten kann, und ebenso, daß er einen längeren mittelschweren deutschen Text, der wesentliche Kenntnisse der griechischen Syntax voraussetzt und auf einem griechischen Originaltext beruht, ins Griechische übersetzen kann. Für den Nebenfachstudenten gilt das zur Übersetzung eines Prosatextes Gesagte. (Es entfällt die Übersetzung eines Dichtertextes ins Deutsche und die Übersetzung eines deutschen Textes ins Lateinische.) Der Student soll in der Magisterarbeit die Fähigkeit zeigen, einen längeren Abschnitt der Prosa oder der Dichtung aus der griechischen Literatur umfassend zu interpretieren, dessen Überlieferungslage textkritisch aufzuarbeiten und ihn literarisch gegebenenfalls im Vergleich zu anderen Textstellen zu würdigen.
In der vorlesungsfreien Zeit, in der Regel nach dem vierten Semester, unterzieht sich der Studierende einer mündlichen und schriftlichen Prüfung. Die Dauer der mündlichen Prüfung beträgt für Hauptfachstudenten 45 Minuten, für Nebenfachstudenten 30 Minuten. Die Zeitdauer der beiden Klausuren Griechisch-Deutsch und Deutsch-Griechisch beträgt für Hauptfachstudenten jeweils 120 Minuten, für Nebenfachstudenten 80 Minuten. Das Bestehen beider Klausuren ist Voraussetzung für die Zulassung zur mündlichen Prüfung.
Die Magisterarbeit darf nur dann im Fach Griechische Philologie geschrieben werden, wenn dieses im Grund- und Hauptstudium als Hauptfach studiert worden ist. Das Bestehen der Hausarbeit ist Voraussetzung für die Zulassung der weiteren Prüfungen.
Am Ende des neunten Semesters schreibt der Studierende im Hauptfach eine Klausur in Griechisch-Deutsch und eine weitere in Deutsch-Griechisch von jeweils 240 Minuten. Der Nebenfachstudent schreibt eine Klausur Latein-Deutsch von 240 Minuten. Das Bestehen beider Klausuren ist Voraussestzung für die Zulassung zur mündlichen Prüfung.
Am Ende des neunten Semesters unterzieht sich der Studierende im Hauptfach einer mündlichen Prüfung von 60 und der Student im Nebenfach einer mündlichen Prüfung von 45 Minuten. Darin hat er die umfassenden Kenntnisse der griechischen Sprache und Literatur, weitgehende Kenntnisse der antiken Geschichte und Philosophie sowie der griechischen Archäologie nachzuweisen. Im Nebenfach sind die Anforderungen entsprechend abgestuft. Der Student kann in Absprache mit dem Prüfer drei Sachgebiete wählen. Davon sollte eines einen Dichter, eines einen Prosaschriftsteller und das dritte ein Epochenthema betreffen.
Fachspezifische Bestimmungen für das Fach „Indologie“ im Rahmen der Magisterprüfungsordnung des Fachbereiches Kunst- und Altertumswissenschaften der Martin -Luther-Universität Halle-Wittenberg
Nachweis über erfolgreiche Teilnahme an den Übungen des ersten Studienjahres Einführung in das Sanskrit,
Nachweis über erfolgreiche Teilnahme an den Übungen in Pali,
Nachweis über erfolgreiche Teilnahme an den Übungen zu einer modernen indischen Sprache,
Nachweis über eine erfolgreiche Teilnahme an Vorlesungen zur Einführung in die indische Literatur,
zensierter Nachweis über Referate oder Hausarbeiten zur klassischen indischen Kunstdichtung
Nachweis über Kenntnisse in zwei modernen europäischen Fremdsprachen.
Nachweis über eine erfolgreiche Teilnahme an Übungen zur indischen Philosophiegeschichte,
Nachweis über eine erfolgreiche Teilnahme an Übungen zur Epigraphik,
Nachweis über eine erfolgreiche Teilnahme an Übungen zur Vedischen Literatur,
ein Leistungsschein zur Lehrveranstaltung Geschichte der klassischen Kunstdichtung.
Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an der Einführung in die Elementargrammatik des Sanskrit,
Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an der Einführung in das Pali,
zensierter Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an dem Lektürekurs „Einfache Lektüre“.
Nachweis über eine erfolgreiche Teilnahme an der Lektüre der klassischen Kunstdichtung,
Nachweis über eine erfolgreiche Teilnahme an der Vorlesung zur indischen Philosophiegeschichte,
In der Zwischenprüfung sollen die Haupt- und Nebenfachstudenten beweisen, daß sie in der Lage sind, einen mittelschweren Text der Kunstdichtung ins Deutsche zu übersetzen. In einer mündlichen Prüfung sollte der Nachweis der Beherrschung der Elementargrammatik erbracht werden. Gefordert wird ein Überblick über die altindische Literaturgeschichte.
In der Magisterprüfung sollen die Haupt- und Nebenfachstudenten beweisen, daß sie in der Lage sind, einen längeren anspruchsvollen Sanskrittext (Kunstroman) oder einen entsprechenden Text der gebundenen Kunstdichtung zu übersetzen. In der mündlichen Prüfung muß ein kurzer schwerer Text gelesen, übersetzt und kommentiert werden. Der Text bildet den Ausgangspunkt für eine Befragung nach dem näheren und weiteren historischen und literarischen Kontext. Fragen zur Grammatik sind impliziert. Der Student soll in der Magisterarbeit die Fähigkeit zeigen, einen längeren Abschnitt der Prosa oder der Dichtung aus der Sanskritliteratur umfassend zu interpretieren, dessen Überlieferungslage textkritisch aufzuarbeiten und ihn gegebenenfalls literarisch im Vergleich zu anderen Textstellen zu würdigen.
Die Zwischenprüfung erfolgt in der Regel in der vorlesungsfreien Zeit nach dem vierten Semester. Die Dauer der Klausuren beträgt 120 Minuten. Die mündliche Prüfung im Nebenfach wird eine Dauer von 20 Minuten, für das Hauptfach von 30 Minuten festgesetzt.
Die Magisterarbeit darf nur dann im Fach Indologie geschrieben werden, wenn dieses im Hauptstudium studiert worden ist.
Die mündliche Magisterprüfung erfolgt im Regelfall nach Abschluß des achten Semesters und nur nach erfolgreich absolvierter Klausur. Die Studierenden unterziehen sich im Hauptfach einer mündlichen Prüfung von 45 Minuten, im Nebenfach von 30 Minuten. Dabei müssen umfassende Kenntnisse in der altindischen Literaturgeschichte und der indischen Kulturgeschichte nachgewiesen werden.
Fachspezifische Bestimmungen für das Fach „Islamwissenschaft“ im Rahmen der Magisterprüfungsordnung des Fachbereiches Kunst- und Altertumswissenschaften der Martin -Luther-Universität Halle-Wittenberg
Für die Zulassung zur Zwischenprüfung im Hauptfach sind vorzulegen:
Nachweis über Kenntnisse in zwei modernen Fremdsprachen (Abitur oder gleichwertiges Niveau),
Belege über die obligatorischen Lehrveranstaltungen gemäß Studienordnung und folgende Leistungsnachweise.
A) Islamwissenschaft ohne Verbindung mit dem Studiengang Arabistik:
Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an den fortführenden Übungen zur arabischen Sprache und den Lektürekursen „Einfache Lektüre“,
Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an den Übungen des zweiten Studienjahres zur persischen Sprache,
Zensierte Nachweise über Referate oder Hausarbeiten zu den Vorlesungen mit Übungen „Einführung in die Arabistik und Islamwissenschaft“ und „Grundlagen der Geschichte der arabischen und islamischen Länder“
B) Islamwissenschaft in Verbindung mit Arabistik als Nebenfach:
Nachweis über erfolgreiche Teilnahme an den Übungen zur Landeskunde islamischer Länder,
C) Islamwissenschaft in Verbindung mit Arabistik als Hauptfach:
Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an den Veranstaltungen zur Landeskunde islamischer Länder,
Zensierte Nachweise über Referate oder Hausarbeiten zu einer Übung zur europäischen Geschichte oder Landeskunde der islamischen Länder und einer Vorlesung mit Übung „Islamisches Brauchtum und Gesellschaft“, oder „Einführung in das islamische Recht“
Nachweise über die erfolgreiche Teilnahme an den Übungen zur arabischen und persischen Sprache und an der Lektüre eines einfachen klassischen persischen Textes,
zensierte Nachweise über Referate oder Hausarbeiten zu Hauptseminaren in drei Stoffgebieten: „Islamische Religions- und Geistesgeschichte“, „Arabische Quellenkunde“ und „Klassisches persisches Schrifttum“ oder „Modernes persisches Schrifttum“
B) Islamwissenschaft in Verbindung mit dem Studiengang Arabistik als Nebenfach:
Nachweise über die erfolgreiche Teilnahme an den Übungen zur persischen und zu einer dritten Hauptsprache der islamischen Welt, sowie an der Lektüre eines einfachen klassischen persischen Textes,
Zensierte Nachweise über Referate oder Hausarbeiten zu Hauptseminaren in drei Stoffgebieten: „Islamische Religions- und Geistesgeschichte“, „Klassisches persisches Schrifttum“ oder „Modernes persisches Schrifttum und „Islamische Geschichte“
C) Islamwissenschaft in Verbindung mit dem Studiengang Arabistik als Hauptfach:
Nachweise über die erfolgreiche Teilnahme an den Übungen zur persischen und zu einer dritten Islam-Sprache sowie an der Lektüre eines einfachen klassischen persischen Textes,
Zensierte Nachweise über eferate oder Hausarbeiten zu Hauptseminaren in drei Stoffgebieten: „Klassisches persisches Schrifttum“ oder „Modernes persiches Schrifttum“ und zwei differenzierte Stoffgebiete der islamischen Geschichte („Mittelaltliche und moderne Geschichte“ oder „Arabische und persische Quellen“)
Für die Zulassung zur Zwischenprüfung sind an Leistungsnachweisen erforderlich
Nachweise über die erfolgreiche Teilnahme an den Übungen des zweiten Studienjahres zur persischen Sprache,
Zensierte Nachweise über Referate oder Hausarbeiten zu den Vorlesungen „Einführung in die Arabistik und Islamwissenschaft“ (bzw. für Islamwissenschaft in Verbindung mit Arabistik im Hauptfach entsprechender Nachweis zu einer Vorlesung mit Übung „Landeskunde islamischer Länder“) und einem weiteren Proseminar „Islamisches Brauchtum und Gesellschaft“.
Nachweise über die erfolgreiche Teilnahme an den Übungen zur persischen Sprache und an der Lektüre eines einfachen klassischen persischen Textes,
Zensierte Nachweise über Referate oder Hausarbeiten zu zwei der angebotenen Hauptseminare oder Vorlesung mit Übung zu unterschiedlichen Stoffgebieten.
Inhalt und Durchführung
Hauptfachstudenten der Islamwissenschaft ohne Verbindung mit dem Studiengang Arabistik sollen in einer Klausur beweisen, daß sie in der Lage sind, einen mittelschweren arabischen originalen Prosatext ins Deutsche zu übersetzen. In einer mündlichen Prüfung haben sie ihre Verständnisfähigkeit im Arabischen und Persischen unter Beweis zu stellen. Sie sollen zudem in einer zweiten Klausur durch die Beantwortung von Fragen zur Religion des Islam und Geschichte der islamischen Völker umfassende Grundkenntnisse auf diesen Gebieten nachweisen. Die Hauptfachstudenten der Islamwissenschaft in Verbindung mit dem Studiengang Arabistik als Haupt- oder Nebenfach sollen in einer Klausur beweisen, daß sie aus einer Themenstellung - möglicherweise unter Einfluß eines kurzen Textes - zu einem der behandelten Stoffgebiete eines grundlegende und sachkundige Darstellung entwickeln können. In einer mündlichen Prüfung sollen sie ihre Verständnisfähigkeit im Persischen unter Beweis stellen. Zudem haben sie in einer zweiten Klausur durch die Beantwortung von Fragen zur Religion des Islam und Geschichte der islamischen Völker umfassende Grundkenntnisse auf diesen Gebieten nachzuweisen.
Die Nebenfachstudenten sollen in einer mündlichen Prüfung ihre Verständnisfähigkeit im Persischen unter Beweis stellen und in einer Klausur durch die Beantwortung von Fragen zur Religion des Islam und Geschichte der islamischen Völker umfassende Grundkenntnisse auf diesen Gebieten nachweisen.
Hauptfachstudenten der Islamwissenschaft ohne Verbindung mit dem Studiengang Arabistik sollen in einer Klausur nachweisen, daß sie einen längeren anspruchsvollen arabischen originalen Prosatext ohne Hilfsmittel und unter Erläuterung sprachlicher Besonderheiten ins Deutsche übertragen können. In der mündlichen Prüfung muß ein kurzer originaler arabischer oder persischer Text gelesen, übersetzt und kommentiert werden. Der Text bildet Ausgangspunkt für eine Befragung nach dem näheren und weiteren historischen und literarischen Kontext. Einige Fragen müssen in der geprüften Sprache beantwortet werden. In einer zweiten Klausur ist die Fähigkeit nachzuweisen, einen mittelschweren originalen persischen Prosatext ins Deutsche zu übertragen.
Hauptfachstudenten der Islamwissenschaft in Verbindung mit dem Studiengang Arabistik als Haupt- und Nebenfach haben in einer Klausur zu beweisen, daß sie eine Themenstellung, die einen arabischen oder persischen Originaltext einbezieht, in einer systematischen, terminologisch genauen und den inhaltlichen Gesichtspunkten Rechnung tragenden Darstellung aufgreifen können. In der mündlichen Prüfung muß ein kurzer Originaltext in persischer oder in einer anderen Sprache aus dem islamischen Raum gelesen, übersetzt und kommentiert werden. Der Text bildet den Ausgangspunkt für eine Befragung nach dem näheren und weiteren historischen und literarischen Kontext. Einige Fragen müssen in der geprüften Sprache beantwortet werden.
In einer zweiten Klausur ist von den Hauptfachstudenten die Fähigkeit nachzuweisen, einen mittelschweren originalen persischen Prosatext ins Deutsche zu übertragen.
Nebenfachstudenten müssen in einer Klausur nachweisen, daß sie in der Lage sind, einen mittelschweren originalen persischen Prosatext ins Deutsche zu übertragen. In der mündlichen Prüfung muß ein kurzer originaler arabischer oder persischer Text gelesen, übersetzt und kommentiert werden. Der Text bildet den Ausgangspunkt für eine Befragung nach dem näheren und weiteren historischen und literarischen Kontext. Einige Fragen müssen in der geprüften Sprache beantwortet werden.
In der Magisterarbeit haben die Studenten die Fähigkeit unter Beweis zu stellen, ein Thema auf der Grundlage eines arabischen oder persischen Textes aus einem handschriftlichen Zeugnis oder einer noch nicht bearbeiteten Quelle selbständig zu erarbeiten. Neben der Übersetzung - möglicherweise in Auszügen - wird gefordert, die für das Verständnis des Textes und seiner Epoche bedeutenden historischen, geistesgeschichtlichen und literarischen Gesichtspunkte in einer der Aufgabe angemessenen Weise zu erörtern.
In der vorlesungsfreien Zeit, in der Regel nach dem vierten Semester, unterziehen sich die Studierenden einer schriftlichen und mündlichen Prüfung. Die Dauer der Klausuren beträgt 120 Minuten, die mündliche Prüfung für das Nebenfach wird auf eine Dauer von 20 Minuten, für das Hauptfach von 30 Minuten festgesetzt.
Die Magisterarbeit darf nur dann im Fach Islamwissenschaft geschrieben werden, wenn dieses im Hauptstudium als Hauptfach studiert worden ist.
In der Regel nach Abschluß des achten Semesters schreiben die Studierenden im Hauptfach zwei Klausuren, deren Dauer 240 Minuten beträgt. Der Nebenfachstudent hat eine Klausur von 240 Minuten zu schreiben.
In der Regel nach Abschluß des achten Semesters unterziehen sich die Studierenden im Hauptfach einer mündlichen Prüfung von 45 Minuten, im Nebenfach von 30 Minuten. Dabei müssen umfassende Kenntnisse in der arabischen Literaturgeschichte nachgewiesen werden.
Fachspezifische Bestimmungen für das Fach „Jüdische Studien“ im Rahmen der Magisterprüfungsordnung des Fachbereiches Kunst- und Altertumswissenschaften der Martin -Luther-Universität Halle-Wittenberg
Das Fach Judaistik/Jüdische Studien kann nur im Nebenfach studiert werden.
Für die Zulassung zur Zwischenprüfung sind an Leistungsnachweisen erforderlich:
zwei Leistungsnachweise auf dem Gebiet der Geschichte des jüdischen Volkes,
vier Leistungsnachweise über die Einführung in das Hebräische,
ein Leistungsnachweis über die erfolgreiche Teilnahme an der Lehrveranstaltung „Jüdische Geistesgeschichte“,
Nachweis der Kenntnisse in zwei modernen Fremdsprachen.
Nachweis über erfolgreich abgeschlossene Zwischenprüfung,
ein zensierter Leistungsnachweis über die Teilnahme an der „Einführung in das rabbinische Schrifttum“, - drei zensierte Leistungsnachweise über die Lehrveranstaltungen „Jiddische Sprache und Literatur“,
vier Leistungsnachweise über die erfolgreiche Teilnahme an den Übungen zum modernen Hebräischen.
In der Zwischenprüfung sollen die Nebenfachstudenten in der Klausur beweisen, daß sie in der Lage sind, einen mittelschweren hebräischen originalen Prosatext aus der rabbinischen Literatur ins Deutsche zu übersetzen und die sprachlichen Besonderheiten zu erläutern. In einer mündlichen Prüfung müssen die Studierenden ihr Grundlagenwissen zur Geschichte des jüdischen Volkes unter Beweis stellen.
In der Magisterprüfung sollen die Nebenfachstudenten in einer Klausur nachweisen, daß sie einen anspruchsvollen modernen hebräischen Prosatext ohne Hilfsmittel und unter Erläuterung sprachlicher Besonderheiten ins Deutsche übertragen können, und ebenso, daß sie einen mittelschweren deutschen Text ins Hebräische übersetzen können. In der mündlichen Prüfung müssen die Studierenden in einem der folgenden wahlweise obligatorischen Stoffgebiete Kenntnisse und Verständnisfähigkeit exemplarisch unter Beweis stellen:
Jüdische Aufklärung und Emanzipation,
Geschichte und Kultur des osteuropäischen Judentums,
Antisemitismus und Shoa (Holocaust),
Zionismus und der Staat Israel.
In der vorlesungsfreien Zeit - in der Regel nach dem vierten Semester - unterzieht sich der Studierende einer schriftlichen und mündlichen Prüfung. Die Dauer der Klausur beträgt 120 Minuten, die mündliche Prüfung für das Nebenfach wird auf eine Dauer von 20 Minuten festgesetzt.
Die Magisterprüfung besteht aus zwei Teilen:
In der Regel nach Abschluß des achten Semesters schreibt der Studierende im Nebenfach eine Klausur, deren Dauer 120 Minuten beträgt.
In der Regel nach Abschluß des achten Semesters unterzieht sich der Studierende im Nebenfach einer mündlichen Prüfung von 30 Minuten. Dabei müssen umfassende Kenntnisse in der Geschichte und Kultur des Judentums nachgewiesen werden.
Fachspezifische Bestimmungen für das Fach „Klassische Archäologie“ im Rahmen der Magisterprüfungsordnung des Fachbereiches Kunst- und Altertumswissenschaften der Martin -Luther-Universität Halle-Wittenberg
drei benotete Leistungsscheine über die erfolgreiche Teilnahme an Seminaren auf dem Gebiet der griechischen und römischen Archäologie/wahlobligatorisch,
vier Nachweise über Teilnahme an Lehrveranstaltungen auf dem Gebiet der Klassischen Archäologie (einschließlich etruskische Kunst, kretisch-mykenische Frühzeit, provinzialrömische Archäologie)/wahlobligatorisch,
ein Leistungsschein über ein Seminar zur Alten Geschichte,
Nachweis über Teilnahme an einer archäologischen Exkursion,
Graecum.
Nachweis einer erfolgreichen abgeschlossenen Zwischenprüfung,
fünf benotete Leistungsscheine über erfolgreiche Teilnahme an Hauptseminaren während des Hauptstudiums auf dem Gebiet der Klassischen Archäologie (gesamtes Spektrum des Lehrgebietes)/wahlobligatorisch,
ein benoteter Leistungsschein über erfolgereiche Teilnahme an einem Seminar zur Alten Geschichte,
Nachweis über Teilnahme an einer Exkursion während des Hauptstudiums,
Nachweis über die Absolvierung eines Museums- oder Grabungspraktikums von mindestens 14 Tagen.
zwei benotete Leistungsscheine über erfolgreiche Teilnahme an Seminaren auf dem Gebiet der griechisch-römischen Archäologie/wahlobligatorisch,
drei Nachweise über Teilnahme an Lehrveranstaltungen auf dem Gebiet der Klassischen Archäologie/wahlobligatorisch,
Latinum.
Nachweis einer erfolgreich abgeschlossenen Zwischenprüfung bzw. entsprechende Leistungsbelege, falls die Zwischenprüfung in einem anderen Nebenfach abgelegt wurde,
zwei benotete Leistungsscheine über erfolgreiche Teilnahme an Hauptseminaren während des Hauptstudiums auf dem Gebiet der Klassischen Archäologie/wahlobligatorisch,
ein Leistungsschein über ein Seminar auf dem Gebiet der Klassischen Archäologie/wahlobligatorisch,
Nachweis über Teilnahme an einer Exkursion während des Hauptstudiums.
Die inhaltlichen Anforderungen der Zwischenprüfung umfassen Grundlagenwissen zur Geschichte, Kulturgeographie und Kulturgeschichte der griechisch-römischen Antike, Kenntnisse kunstgeschichtlicher Entwicklungsprozesse sowie Fähigkeiten zur Bestimmung und chronologischen Einordnung bedeutender Denkmäler der griechischen und römischen Kunst. Dabei wird im Hauptfachstudium für die Zwischenprüfung breiteres und tieferes Wissen vorausgesetzt als im Nebenfachstudium.
Inhaltlich soll die mündliche und schriftliche Magisterprüfung den Nachweis über solide Kenntnisse zur Denkmälerkunde, Siedlungstopographie und Kunstgeschichte der griechisch-römischen Antike einschließlich der kretisch-mykenischen, etruskischen und provinzial-römischen Bereiche erbringen. In den Prüfungen und in der Magisterarbeit ist vertieftes Wissen zu gewählten Spezialthemen nachzuweisen. Dabei wird im Hauptfachstudium für die Magisterprüfung breiteres und tieferes Wissen vorausgesetzt als im Nebenfachstudium.
Die Zwischenprüfung erfolgt in der Regel in der vorlesungsfreien Zeit nach dem vierten Semester. Sie wird in Form einer mündlichen Teilprüfung und einer Klausur durchgeführt. Die Dauer der mündlichen Teilprüfung beträgt im Hauptfach 30 Minuten, die der Klausur mindestens zwei Zeitstunden. Die Dauer der mündlichen Teilprüfung beträgt im Nebenfach 20 Minuten, in der Klausur mindestens eine Zeitstunde. Bei den Klausuren werden drei Themen zur Auswahl angeboten.
Die Magisterarbeit darf nur dann im Fach Klassische Archäologie geschrieben werden, wenn dieses im Hauptstudium studiert worden ist.
Die schriftliche Magisterprüfung erfolgt in Form einer Klausur. Dem Studierenden werden drei Themen zur Auswahl angeboten. Da es sich in der Regel um die Interpretation von Denkmälern bzw. um das Aufzeigen stilistischer und ikonographischer Zusammenhänge handelt, wird Bildmaterial zur Verfügung gestellt. Die Klausur wird im Regelfall nach Abschluß des achten Semesters angesetzt. Im Hauptfachstudium beträgt die Dauer der Klausur mindestens drei Zeitstunden, im Nebenfachstudium mindestens zwei Zeitstunden.
Die mündliche Magisterprüfung erfolgt im Regelfall nach Abschluß des achten Semesters und nur nach erfolgreich absolvierter Klausur. Sie wird auf dem gesamten Gebiet der Klassischen Archäologie abgelegt. Im Hauptfach werden etwa ein Drittel der Zeit Fragen der allgemeinen Stilentwicklung, der Ikonographie, der Architekturentwicklung und der Siedlungsarchäologie behandelt. In zwei Dritteln des Zeitfonds werden zwei vom Studierenden zuvor benannte Themen geprüft. Im Nebenfach werden zu etwa je der Hälfte der Zeit Fragen der allgemeinen Kunstentwicklung der griechisch-römischen Antike und ein vom Studierenden zuvor benanntes Thema behandelt. Die Themen der mündlichen Prüfung dürfen sich nicht wesentlich überschneiden und müssen vom Thema der Hausarbeit sowie vom bearbeiteten Klausurthema verschieden sein. Die Prüfungsdauer beträgt für Hauptfachstudenten 60, für Nebenfachstudenten 40 Minuten.
Fachspezifische Bestimmungen für das Fach „Kunstgeschichte“ im Rahmen der Magisterprüfungsordnung des Fachbereiches Kunst- und Altertumswissenschaften der Martin -Luther-Universität Halle-Wittenberg
vier benotete Proseminarscheine (Referat in mündlicher und schriftlicher Form, maximal 20 Seiten, in Ausnahmefällen Hausarbeit);
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an einer großen Exkursion (mindestens vier Tage),
Kenntnisse in mindestens zwei modernen Fremdsprachen (Abiturniveau, eine Sprache nach sechsjährigen Unterricht oder vergleichbarem Zertifikat).
Nachweis der erfolgreiche abgeschlossenen Zwischenprüfung,
drei benotete große Hauptseminarscheine (Referat in mündlicher und schriftlicher Form, 20 bis 25 Seiten, in Ausnahmefällen Hausarbeit),
ein benoteter kleiner Hauptseminarschein (Protokoll oder Kurzreferat);
vier- bis sechswöchiges Praktikum in einer kunstwissenschaftlichen Einrichtung (Museen, Landesämter für Denkmalpflege u.a.), das auch bereits während des Grundstudiums absolviert werden kann.
Für die Zulassung zur Zwischenprüfung im Nebenfach sind vorzulegen:
zwei benotete Proseminarscheine (Referat in mündlicher und schriftlicher Form [maximal 20 Seiten], in Ausnahmefällen Hausarbeit,
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an einer kleinen Exkursion (ein bis zwei Tage).
Für die Zulassung zur Magisterprüfung im Nebenfach sind erforderlich:
ein benoteter großer Hauptseminarschein (Referat in mündlicher und schriftlicher Form, 20 bis 25 Seiten, in Ausnahmefällen Hausarbeit),
ein benoteter kleiner Hauptseminarschein (Protokoll oder Kurzreferat),
In der Zwischenprüfung soll der Haupt- und Nebenfachstudent nachweisen:
Überblickskenntnisse der europäischen Kunstgeschichte vom Mittelalter bis zur Gegenwart (Architektur und Städtebau, bildende und angewandte Künste, Medien der visuellen Kommunikation),
Kenntnisse über Methoden und Arbeitsmittel,
Kenntnisse der Ästhetik, Kunst- und Architekturtheorie,
Kenntnisse in Ikonographie und Ikonologie,
Fähigkeit zur Analyse und Interpretation von Kunstwerken.
In der Magisterprüfung soll der Haupt- bzw. Nebenfachstudent nachweisen:
vertiefte Kenntnisse in Teilbereichen der europäischen Kunstgeschichte,
Kenntnisse zur Geschichte der Fachdisziplin,
Kenntnisse zur Quellenkunde,
Fähigkeit zur selbständigen Behandlung wissenschaftlicher Fragestellungen (in der Magisterarbeit).
In der vorlesungsfreien Zeit, in der Regel nach dem vierten Semester, unterzieht sich der Studierende einer mündlichen oder schriftlichen Prüfung. Die Dauer der mündlichen Prüfung beträgt für Hauptfachstudenten 60 Minuten, für Nebenfachstudenten 30 Minuten. Die Zeitdauer der schriftlichen Prüfung beträgt für Hauptfachstudenten 160 Minuten, für Nebenfachstudenten 120 Minuten. Geprüft wird kunsthistorisches Allgemeinwissen und Methodenbewußtsein, abgestuft für Haupt- und Nebenfachstudenten.
Die Magisterarbeit darf im Fach Kunstgeschichte nur dann geschrieben werden, wenn dieses im Hauptstudium als Hauptfach studiert worden ist.
In der Regel am Ende des achten Semesters schreibt der Studierende im Hauptfach eine Klausur von 240 Minuten, der Nebenfachstudent eine Klausur von 180 Minuten Dauer. Dafür werden im Hauptfach vier Schwerpunktgebiete (nicht aus dem thematischen Bereich der Magisterarbeit), im Nebenfach drei Schwerpunktgebiete vereinbart. Davon werden dem Hauptfachstudenten drei Themen, dem Nebenfachstudenten zwei Themen zur Wahl gestellt.
In der Regel am Ende des achten Semesters unterzieht sich der Studierende im Hauptfach einer mündlichen Prüfung von 60 Minuten und der Student im Nebenfach einer mündlichen Prüfung von 30 Minuten Dauer. Die mündliche Prüfung umfaßt in erster Linie die in der Klausur nicht bearbeiteten Schwerpunktgebiete und darüber hinaus die gesamte Kunstgeschichte im Überblick.
Fachspezifische Bestimmungen für das Fach „Lateinische Philologie“ im Rahmen der Magisterprüfungsordnung des Fachbereiches Kunst- und Altertumswissenschaften der Martin -Luther-Universität Halle-Wittenberg
Nachweis über die als erfolgreich benotete Teilnahme an zwei Lateinischen Sprachübungen bzw. zwei zensierte Testate,
Nachweis über die als erfolgreich benotete Teilnahme an zwei Lateinischen Lektürekursen,
Nachweis über die als erfolgereich benotete Teilnahme an einem Lateinischen Proseminar (mit schriftlichem oder mündlichem Referat),
Nachweis von einem benoteten Proseminar Alte Geschichte (mit schriftlichem oder mündlichem Referat).
Nachweis von zwei benoteten Hauptseminaren zur Römischen Literatur (mit schriftlicher Hausarbeit),
Nachweis über die als erfolgreich beotete Teilnahme an einem Griechischen Lektürekurs,
Nachweis über die erfolgreich benotete Teilnahme an einer Lehrveranstaltung zur Klassischen Archäologie,
Nachweis über die als erfolgreich benotete Teilnahme an zwei Lehrveranstaltungen Lateinische Sprach- und Stilübungen bzw. zwei zensierte Testate,
Nachweis von einer als erfolgreich benoteten Lehrveranstaltung Mittel-(Neu-)latein,
Nachweis von Teilnahme an einer wissenschaftlichen Exkursion.
Nachweis über die als erfolgreich benotete Teilnahme an zwei Lateinischen Sprachübungen,
Nachweis über die als erfolgreich benotete Teilnahme an einem Lateinischen Proseminar (mit schriftlichem oder mündlichen Referat).
Nachweis von einem benoteten Hauptseminar zur Römischen Literatur (mit schriftlicher Hausarbeit),
Nachweis über die als erfolgreich benotete Teilnahme an einer Lehrveranstaltung zur Alten Geschichte oder Klassischen Archäologie,
Nachweis über als erfolgreich benotete Teilnahme an einer Lehrveranstaltung Lateinische Sprach- und Stillübungen.
In der Zwischenprüfung soll der Haupt- bzw. Nebenfachstudent nachweisen, daß er in der Lage ist, einen mitttelschweren lateinischen originalen Prosatext ins Deutsche zu übersetzen, und ebenso, einen leichteren deutschen Text, der sich in seiner Diktion an einem lateinischen Originaltext orientiert, ins Lateinische zu übersetzen. Gefordert wird ein Überblick über die griechische und lateinische Literatur.
In der Magisterprüfung soll der Hauptfachstudent nachweisen, daß er einen längeren lateinischen originalen Prosatext oder einen entsprechenden Dichtertext ins Deutsche übersetzen und gegebenenfalls syntaktische Zusatzfragen beantworten kann, und ebenso, daß er einen längeren mittelschweren deutschen Text, der wesentliche Kenntnisse der lateinischen Syntax voraussetzt und auf einem Originaltext beruht, ins Lateinische übersetzen kann. Für den Nebenfachstudenten gilt das zur Übersetzung eines Prosatextes Gesagte. (Es entfällt die Übersetzung eines Dichtertextes ins Deutsche und die Übersetzung eines deutschen Textes ins Lateinische.) Der Student soll in der Magisterarbeit die Fähigkeit zeigen, einen längeren Abschnitt der Prosa oder der Dichtung aus der lateinischen Literatur umfassend zu interpretieren, dessen Überlieferungslage textkritisch aufzuarbeiten und ihn gegebenenfalls literarisch im Vergleich zu anderen Textstellen zu würdigen.
In der vorlesungsfreien Zeit, in der Regel nach dem vierten Semester, unterzieht sich der Studierende einer mündlichen und schriftlichen Prüfung. Die Dauer der mündlichen Prüfung beträgt für Hauptfachstudenten 45 Minuten, für Nebenfachstudenten 30 Minuten. Die Zeitdauer der beiden Klausuren Latein-Deutsch und Deutsch-Latein beträgt für Hauptfachstudenten jeweils 120 Minuten, für Nebenfachstudenten 80 Minuten. Das Bestehen beider Klausuren ist Voraussetzung für die Zulassung zur mündlichen Prüfung.
Die Magisterarbeit darf nur dann im Fach Lateinische Philologie geschrieben werden, wenn dieses im Grund- und Hauptstudium als Hauptfach studiert worden ist. Das Bestehen der Hausarbeit ist Voraussetzung für die Zulassung der weiteren Prüfungen.
Am Ende des neunten Semesters schreibt der Studierende im Hauptfach eine Klausur in Latein-Deutsch und eine weitere in Deutsch-Latein von jeweils 240 Minuten. Der Nebenfachstudent schreibt eine Klausur Latein-Deutsch von 240 Minuten. Das Bestehen beider Klausuren ist Voraussetzung für die Zulassung zur mündlichen Prüfung.
Am Ende des neunten Semesters unterzieht sich der Studierende im Hauptfach einer mündlichen Prüfung von 60 Minuten und der Student im Nebenfach einer mündlichen Prüfung von 45 Minuten. Darin hat er die umfassenden Kenntnisse der lateinischen Sprache und Literatur, weitgehende Kenntnisse der antiken Geschichte und Philosophie sowie der römischen Archäologie nachzuweisen. Im Nebenfach sind die Anforderungen entsprechend abgestuft. Der Student kann in Absprache mit dem Prüfer drei Sachgebiete wählen, davon sollte eines einen Dichter, eines einen Prosaschriftsteller und das dritte ein Epochenthema betreffen.
Fachspezifische Bestimmungen für das Fach „Mittellateinische Philologie“ im Rahmen der Magisterprüfungsordnung des Fachbereiches Kunst- und Altertumswissenschaften der Martin -Luther-Universität Halle-Wittenberg
Nachweis über die als erfolgereich benotete Teilnahme an einem Mittellateinischen Proseminar (mit schriftlichem oder mündlichem Referat),
Nachweis über die als erfolgreich benotete Teilnahme an zwei Mittellateinischen Lektürekursen,
Nachweis über die als erfolgreich benotete Teilnahme an zwei zweistündigen Lateinischen Sprachübungen
Nachweis über die als erfolgreich benotete Teilnahme an einer Übung zur Paläographie und Kodikologie,
Nachweis von einem als erfolgreich benoteten Proseminar zur Klassischen Philologie (mit schriftlichem oder mündlichem Referat).
Nachweis von zwei als erfolgreich benoteten Hauptseminaren zur Mittellateinischen Literatur (mit schriftlicher Hausarbeit),
Nachweis über die als erfolgreich benotete Teilnahme an einer Lektüreübung zur Mittellateinischen Literatur,
Nachweis über die als erfolgreich benotete Teilnahme an einer Lektüreübung zur Neulateinischen Literatur,
Nachweis über die als erfolgreich benotete Teilnahme an einer Lehrveranstaltung zur Mittelalterlichen Geschichte bzw. zur Germanischen oder Romanischen Literatur des Mittelalters,
Nachweis über die als erfolgreich benotete Teilnahme an zwei Lehrveranstaltungen Lateinische Sprachübungen,
Nachweis über die als erfolgreich benotete Teilnahme an einem Mittellateinischen Proseminar (mit schriftlichem oder mündlichen Referat).
Nachweis über die als erfolgreich benotete Teilnahme an einem Mittellateinischen Lektürekurs,
Nachweis über die als erfolgreich benotete Teilnahme an einer zweistündigen Lateinischen Sprachübung,
Nachweis über die erfolgreich benotete Teilnahme an einer Übung zur Paläographie und Kodikologie,
Nachweis von einem als erfolgreich benoteten Proseminar zur Klassischen Philologie.
Nachweis von einem als erfolgreich benoteten Hauptseminar zur Mittellateinischen Literatur (mit schriftlicher Hausarbeit),
Nachweis über die als erfolgreich benotete Teilnahme an einer Mittellateinischen oder Neulateinischen Lektüreübung,
Nachweis über als erfolgreich benotete Teilnahme an einer Lehrveranstaltung Lateinische Sprachübungen.
In der Zwischenprüfung soll der Haupt- bzw. Nebenfachstudent nachweisen, daß er in der Lage ist, einen mitttelschweren mittellateinischen originalen Prosatext ins Deutsche zu übersetzen. Gefordert wird ein Überblick über die römische und mittellateinische Literatur.
In der Magisterprüfung soll der Hauptfachstudent nachweisen, daß er einen längeren lateinischen originalen Prosatext oder einen entsprechenden Dichtertext ins Deutsche übersetzen und gegebenenfalls syntaktische Zusatzfragen beantworten kann. Für den Nebenfachstudenten gilt das zur Übersetzung eines Prosatextes Gesagte. Der Student soll in der Magisterarbeit die Fähigkeit zeigen, einen längeren Abschnitt der Prosa oder der Dichtung aus der mittellateinischen Literatur umfassend zu interpretieren, dessen Überlieferungslage textkritisch aufzuarbeiten und ihn literarisch gegebenenfalls im Vergleich zu anderen Textstellen zu würdigen.
In der vorlesungsfreien Zeit, in der Regel nach dem vierten Semester, unterzieht sich der Studierende einer mündlichen und schriftlichen Prüfung. Die Dauer der mündlichen Prüfung beträgt für Hauptfachstudenten 45 Minuten, für Nebenfachstudenten 30 Minuten. Die Zeitdauer der Klausur Latein-Deutsch beträgt für Hauptfachstudenten jeweils 120 Minuten, für Nebenfachstudenten 80 Minuten. Das Bestehen der Klausur ist Voraussetzung für die Zulassung zur mündlichen Prüfung.
Die Magisterarbeit darf nur dann im Fach Mittellateinische Philologie geschrieben werden, wenn dieses im Grund- und Hauptstudium als Hauptfach studiert worden ist. Das Bestehen der Hausarbeit ist Voraussetzung für die Zulassung der weiteren Prüfungen.
Am Ende des neunten Semesters schreibt der Studierende im Hauptfach eine Klausur in Latein-Deutsch von 240 Minuten. Der Nebenfachstudent schreibt eine Klausur Latein-Deutsch von 180 Minuten. Das Bestehen der Klausur ist Voraussetzung für die Zulassung zur mündlichen Prüfung.
Am Ende des neunten Semesters unterzieht sich der Studierende im Hauptfach einer mündlichen Prüfung von 60 und der Student im Nebenfach einer mündlichen Prüfung von 45 Minuten. Darin hat er die umfassenden Kenntnisse der mittellateinischen Sprache und Literatur, weitgehende Kenntnisse der Römischen Literatur und mittelalterlichen Geschichte nachzuweisen. Im Nebenfach sind die Anforderungen entsprechend abgestuft. Der Student kann in Absprache mit dem Prüfer drei Sachgebiete wählen, davon sollte eines einen Dichter, eines einen Prosaschriftsteller und das dritte ein Epochenthema betreffen.
Fachspezifische Bestimmungen für das Fach „Orientalische Archäologie und Kunst“ im Rahmen der Magisterprüfungsordnung des Fachbereiches Kunst- und Altertumswissenschaften der Martin -Luther-Universität Halle-Wittenberg
drei Leistungsscheine über Seminare auf dem Gebiet der Vorderorientalischen Archäologie (Vorderasien/Ägypten),
zwei Leistungsscheine über Seminare auf dem Gebiet der Archäologie und Kunst Mittel- und Südasiens,
ein Nachweis über die Teilnahme an einer einführenden Lehrveranstaltung in die Orientalische Archäologie,
Nachweis über die kontinuierliche Belegung einer orientalischen Philologie als Haupt- bzw. Nebenfach über vier Semester,
Nachweis über die Teilnahme an einer Lehrveranstaltung zu Grabungsmethoden und praktischen Techniken der Archäologie,
Nachweis über die Teilnahme an einer Lehrveranstaltung zur Statistik für Archäologen,
Nachweis über die Teilnahme an einer Lehrveranstaltung Zeichnen für Archäologen,
Nachweis über die Absolvierung von einem mindestens dreiwöchigen Grabungspraktikum.
ein Leistungsschein über ein Seminar auf dem Gebiet der Vorderorientalischen Archäologie (Vorderasien/Ägypten),
ein Leistungsschein über ein Seminar auf dem Gebiet der Archäologie und Kunst Mittel- und Südasiens,
zwei Leistungsscheine über wahlobligatorische Seminare bzw. Hauptseminare in dem gewählten Spezialgebiet (Archäologie und Kunst Vorderasiens, Ägyptens, Mittelasiens, Südasiens),
Nachweis über die Absolvierung von je einem mindestens achtwöchigen Grabungs- und einem mindestens vierwöchigen Museumspraktikum,
Nachweis über die Teilnahme an einer Exkursion.
zwei Leistungsscheine über Seminare auf dem Gebiet der Vorderorientalischen Archäologie (Vorderasien/Ägypten),
Nachweis über die Absolvierung von einem mindestens zweiwöchigen Museumspraktikum.
Für die Zulassung zur Magisterprüfung sind vorzulegen
Nachweis über die Absolvierung von einem mindestens zweiwöchigen Grabungspraktikum.
Die inhaltlichen Anforderungen der Zwischenprüfung umfassen Grundlagenwissen zur Kulturgeographie und Kulturgeschichte des alten Orients, Kenntnisse kunstgeschichtlicher und archäologischer Entwicklungsprozesse sowie Fähigkeiten zur Bestimmung und chronologischen Einordnung bedeutender Denkmäler der orientalischen Kunst. Dabei wird im Hauptfachstudium für die Zwischenprüfung breiteres und tieferes Wissen vorausgesetzt als im Nebenfachstudium.
Inhaltlich soll die mündliche und schriftliche Magisterprüfung den Nachweis über solide Kenntnisse zu den archäologischen Kulturen, zur Denkmälerkunde und Kunstgeschichte des Alten Orients erbringen. In der Prüfung und in der Magisterarbeit ist vertieftes Wissen zur gewählten Spezialisierungsrichtung nachzuweisen. Dabei wird im Hauptfachstudium für die Magisterprüfung breiteres und tieferes Wissen vorausgesetzt als im Nebenfachstudium.
Die Zwischenprüfung erfolgt in der Regel in der vorlesungsfreien Zeit nach dem vierten Semester. Sie wird in Form von zwei mündlichen Teilprüfungen und einer Klausur zu verschiedenen Teilgebieten (Archäologie und Kunst Vorderasiens, Ägyptens, Mittelasiens, Südasiens) der Orientalischen Archäologie durchgeführt. Die Festlegung, in welches der Teilgebiete Klausur bzw. mündliche Prüfung zu absolvieren sind, obliegt der Prüfungskommission. Die Dauer der mündlichen Teilprüfungen beträgt im Hauptfach jeweils 30 Minuten, die der Klausur mindestens zwei Zeitstunden. Die Dauer der mündlichen Teilprüfung beträgt im Nebenfach jeweils 20 Minuten, in der Klausur mindestens eine Zeitstunde.
Die Magisterarbeit darf nur dann im Fach Orientalische Archäologie geschrieben werden, wenn dieses im Hauptstudium als Hauptfach studiert worden ist.
Die schriftliche Magisterprüfung erfolgt in Form einer Klausur in der während des Hauptstudiums gewählten Spezialisierung. Die Klausur wird im Regelfall nach Abschluß des achten Semesters angesetzt Im Hauptfachstudium beträgt die Dauer der Klausur mindestens drei Zeitstunden, im Nebenstudium mindestens zwei Zeitstunden.
Die mündliche Magisterprüfung erfolgt im Regelfall nach Abschluß des achten Semesters und nur nach erfolgreich absolvierter Klausur. Sie wird auf dem Gesamtgebiet der Orientalischen Archäologie abgelegt, darf sich jedoch nicht auf die während des Hauptstudiums gewählte Spezialisierungsrichtung beziehen. Die mündliche Magisterprüfung besteht aus zwei Teilprüfungen. Dabei sollen in der ersten Teilprüfung umfassendes Überblickswissen über die während des Studiums betriebenen Felder der Orientalischen Archäologie und Kunst nachgewiesen werden. In der zweiten Teilprüfung sind vertiefte Kenntnisse in einem einzelnen Teilgebiet der Orientalischen Archäologie nachzuweisen. Die Dauer der einzelnen Teilprüfungen beträgt im Hauptfach jeweils 30 Minuten, im Nebenfach jeweils 20 Minuten.
Fachspezifische Bestimmungen für das Fach „Prähistorische Archäologie und Kunst“ im Rahmen der Magisterprüfungsordnung des Fachbereiches Kunst- und Altertumswissenschaften der Martin -Luther-Universität Halle-Wittenberg
drei Leistungsscheine über Seminare/Übungen zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas (drei unterschiedliche Perioden),
zwei benotete Semesterarbeiten aus verschiedenen Perioden,
Nachweis über die Teilnahme am Grundkurs (vier Semester),
Nachweis über die Teilnahme am Proseminar,
Nachweis über die Absolvierung von einem mindestens vierwöchigen Grabungspraktikum,
Nachweis über die Teilnahme an einer einwöchigen Exkursion,
Latinum (ersatzweise Graecum),
Nachweis über vorhandene Kenntnisse in zwei modernen Fremdsprachen (eine Sprache nach sechsjährigem, eine Sprache nach dreijährigem Unterricht)
vier Leistungsscheine aus Hauptseminaren (drei unterschiedliche archäologische Perioden und ein Spezialthema)
zwei benotete Jahresarbeiten aus verschiedenen Perioden,
Nachweis über die Absolvierung von zusätzlich acht Wochen Grabungs- und Museumspraktika,
Nachweis über die Teilnahme von zusätzlich zwei Wochen Exkursion.
ein Leistungsschein über Seminar/Übung zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas,
eine benotete Semesterarbeit,
ein Teilnahmeschein über Seminar/Übung zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas,
Nachweis über vorhandene Kenntnisse in zwei modernen Fremdsprachen (eine Sprache nach sechsjährigem, eine Sprache nach dreijährigem Unterricht),
Nachweis über die Absolvierung von einem mindestens zweiwöchigen Grabungs- bzw. Museumspraktikum,
Nachweis über die Teilnahme an einer einwöchigen Exkursion.
zwei Leistungsscheine aus Hauptseminaren (aus unterschiedlichen Perioden),
eine benotete Jahresarbeit,
Nachweis über zusätzlich zwei Wochen Grabungs- und Museumspraktika,
Nachweis über Teilnahme an einer einwöchigen Exkursion.
Die inhaltlichen Anforderungen der Zwischenprüfung umfassen Grundlagenwissen zu Material, Methode und Interpretation des Fundgutes aus allen ur- und frühgeschichtlichen Perioden bis zum Mittelalter unter besonderer Berücksichtigung Mitteleuropas. Dabei wird im Hauptfachstudium für die Zwischenprüfung breiteres und tieferes Wissen vorausgesetzt als im Nebenfachstudium.
Inhaltlich soll die mündliche und schriftliche Magisterprüfung den Nachweis über solide Kenntnisse zu ortsfesten und beweglichen Bodenaltertümern sowie archäologischen Kulturen und erkennbare historische Abläufe in allen ur- und frühgeschichtlichen Perioden bis zum Mittelalter unter besonderer Berücksichtigung Mitteleuropas erbringen. In der Prüfung und in der Magisterarbeit ist vertieftes Wissen in der gewählten Spezialisierungsrichtung (zeitlich, sachlich oder räumlich) nachzuweisen. Dabei wird im Hauptfachstudium für die Magisterprüfung breiteres und tieferes Wissen vorausgesetzt als im Nebenfachstudium.
Die Zwischenprüfung erfolgt in der Regel in der vorlesungsfreien Zeit nach dem vierten Semester. Sie besteht in der Regel
aus einer mündlichen Prüfung von 40 Minuten Dauer im Hauptfach und 30 Minuten im Nebenfach, wobei Fragen der Methodik im Fach, der Fundgutbestimmung und historischer Zusammenhänge gleichermaßen zu berücksichtigen sind und
einer Klausur von drei Stunden Dauer im Hauptfach und zwei Stunden Dauer im Nebenfach, dafür werden den Prüflingen drei Themen zur Wahl angeboten.
Die Magisterarbeit darf im Regelfall nur dann im Fach Prähistorische Archäologie geschrieben werden, wenn dieses im Hauptstudium als Hauptfach studiert worden ist.
Die mündliche Magisterprüfung erfolgt in der Regel nach Abschluß des achten Semesters und vor Erarbeitung der Magisterarbeit. Sie bezieht sich auf das Gesamtgebiet der Prähistorischen Archäologie , keinesfalls jedoch vorrangig oder ausschließlich auf eine während des Hauptstudiums gewählte Spezialisierung. Für die Dauer der mündlichen Prüfung sind im Hauptfach 60 Minuten und im Nebenfach 40 Minuten vorgesehen.
Fachspezifische Bestimmungen für das Fach „Semitistik“ im Rahmen der Magisterprüfungsordnung des Fachbereiches Kunst- und Altertumswissenschaften der Martin -Luther-Universität Halle-Wittenberg
Leistungsnachweise über die obligatorischen Lehrveranstaltungen: „Einführung in das Klassische Arabisch“ I bis IV oder die „Einführung in das Altsyrische I bis IV“ (insgesamt vier zensierte Testate),
Leistungsnachweise über die obligatorischen Lehrveranstaltungen: „Einführung in das Biblisch-Hebräische“ I bis II (insgesamt zwei zensierte Testate),
Nachweis über den erfolgreichen Abschluß der Einführung in die allgemeine Sprachwissenschaft,
Leistungsnachweis aus dem Proseminar „Einführung in die Semitistik“ mit einer schriftlichen Hausarbeit. Im Rahmen dieses Proseminars ist der Nachweis hinreichender fachspezifischer Kenntnisse in den Arbeitssprachen Englisch und Französisch zu erbringen.
Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an den Sprachübungen in zwei weiteren wahlobligatorischen semitischen Sprachen (vier Semester),
Nachweis von zwei als erfolgreich benoteten Hauptseminaren zur vergleichenden Grammatik (schriftliche Hausarbeit) und zur semitischen Literatur (Referat).
Leistungsnachweis über die „Einführung in das Klassische Arabisch“ I bis IV oder über die „Einführung in das Altsyrische I bis IV“ (insgesamt vier zensierte Testate),
Leistungsnachweise über die „Einführung in das Biblisch-Hebräische“ I bis II (insgesamt zwei zensierte Testate),
Leistungsnachweis aus dem Proseminar „Einführung in die Semitistik“ (Hausarbeit).
Nachweis einer erfolgreich abgeschlossenen Zwischenprüfung,
Nachweis über eine dritte semitische Sprache I bis II (insgesamt drei Leistungsnachweise),
Nachweis über zensierte Hauptseminararbeit zur „Vergleichenden Grammatik der semitischen Literatur“ (schriftliche Hausarbeit).
In der Zwischenprüfung sollen die Haupt- und Nebenfachstudenten in einer Klausur beweisen, daß sie in der Lage sind, einen mitttelschweren hebräischen bzw. syrischen originalen Prosatext zu vokalisieren und ins Deutsche zu übersetzen. In einer mündlichen Prüfung haben sie ihre Verständnisfähigkeit im Arabischen bzw. im Hebräischen unter Beweis zu stellen. Die Hauptfachstudenten sollen zudem in einer zweiten mündlichen Prüfung Fragen aus dem Gebiet der Semitistik beantworten.
In der Magisterprüfung sollen Haupt- und Nebenfachstudenten in einer Klausur nachweisen, daß sie einen längeren anspruchsvollen aramäischen, syrischen, hebräischen oder äthiopischen originalen Prosatext ohne Hilfsmittel und unter Erläuterung sprachlicher Besonderheiten ins Deutsche übertragen können. In der mündlichen Prüfung muß eine westsemitische Inschrift nach dem Original gelesen, übersetzt und kommentiert werden. Der Text bildet den Ausgangspunkt für eine Befragung nach dem näheren und weiteren kulturellen und literarischen Kontext. Hauptfachstudenten sollen zudem in einer zweiten Klausur ihre Fähigkeit zeigen, Probleme der semitischen vergleichenden Sprachwissenschaft umfassend zu behandeln. Im Zweitfach, das heißt anstelle von zwei Nebenfächern, ist eine weitere mündliche Prüfung zur Geschichte der semitischen Literaturen erforderlich.
Die Magisterarbeit soll zeigen, daß die Studenten in der Lage sind, innerhalb der vorgegebenen Frist ein philologisches Thema aus dem Hauptfach Semitistik selbständig nach wissenschaftlichen Methoden und in klarer Darstellung seiner Erkenntnisse zu bearbeiten.
In der vorlesungsfreien Zeit - in der Regel nach dem vierten Semester - unterzieht sich der Studierende einer schriftlichen und mündlichen Prüfung. Die Dauer der Klausur beträgt 120 Minuten. Die mündliche Prüfung für das Nebenfach wird auf eine Dauer von 20 Minuten, für das Hauptfach von 30 Minuten festgesetzt.
Die Magisterarbeit
Die Magisterarbeit darf nur dann im Fach Semitistik geschrieben werden, wenn dieses im Hauptstudium als Hauptfach studiert worden ist.
In der Regel nach Abschluß des achten Semesters schreibt der Studierende im Hauptfach zwei Klausuren, deren Dauer 240 Minuten beträgt. Der Nebenfachstudent hat eine Klausur von maximal 240 Minuten zu schreiben.
In der Regel nach Abschluß des achten Semesters unterziehen sich die Studierenden im Hauptfach einer mündlichen Prüfung von 45 Minuten, im Nebenfach von 30 Minuten. Dabei müssen umfassende Kenntnisse in der Geschichte der Kulturen und Literaturen der semitischen Völker nachgewiesen werden.
Fachspezifische Bestimmungen für das Fach „Sprachen und Literaturen des christlichen Orients“ im Rahmen der Magisterprüfungsordnung des Fachbereiches Kunst- und Altertumswissenschaften der Martin -Luther-Universität Halle-Wittenberg
Zensierte Testate über zwei Proseminare (mit schriftlicher Arbeit oder mündlichem Referat),
Testate über regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an den gewählten Fachsprachenübungen,
Nachweis über Kenntnisse in zwei modernen europäischen Fremdsprachen (Abitur oder gleichwertiges Niveau),
Nachweis über Praktika in Bibliothek oder Museen.
benotete Testate über die erfolgreiche Teilnahme an den Sprachübungen in mindestens zwei weiteren Fachsprachen,
Nachweis über zwei Hauptseminararbeiten (schriftliche Hausarbeit mit Benotung),
Nachweis über ein achtwöchiges konfessionskundliches Praktikum im Ausland.
Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an Übungen der ersten Wahlsprache (mit Benotung),
Nachweis über erfolgreich abgeschlossenen Zwischenprüfung,
Testate über die obligatorischen Lehrveranstaltungen in den Wahlsprachen - benotetes Testat über ein erfolgreich abgeschlossenes Hauptseminar (Hausarbeit oder Referat),
Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an Lehrveranstaltungen in einer zweiten Fachsprache,
Nachweis über ein achtwöchiges konfessionskundliches Praktikum (im Inland).
In der Zwischenprüfung sollen der Haupt- und Nebenfachstudent nachweisen, daß er in der Lage ist, in der ersten Wahlsprache einen mittelschweren Text ins Deutsche zu übersetzen. Ferner soll er den Nachweis erbringen, daß er das fachbezogene Überblickswissen beherrscht und mit der Methodik wissenschaftlichen Arbeitens im Bereich des Christlichen Orients vertraut ist.
In der Magisterprüfung sollen Haupt- und Nebenfachstudenten nachweisen, daß sie in den einzelnen Teilbereichen des Christlichen Orients ausreichende Kenntnisse besitzen. Im Hauptfach werden Kenntnisse in drei Fachsprachen erwartet. Dabei wird in dem Falle, daß die erste Fachsprache gewählt wird, erwartet, daß in der Klausur ein schwerer Text bewältigt werden muß. Im Nebenfach werden Kenntnisse in zwei Fachsprachen erwartet. In der Regel werden mittelschwere Texte für die Prüfung ausgewählt. In der Magisterarbeit soll ein fachspezifischer Text aus der ersten Wahlsprache behandelt werden. Es soll vermieden werden, daß Klausur und Hausarbeit aus derselben Wahlsprache genommen werden.
In der vorlesungsfreien Zeit - in der Regel nach dem vierten Semester - unterziehen sich die Studierenden einer schriftlichen und mündlichen Prüfung. Die Dauer der Klausuren beträgt 120 Minuten, die mündliche Prüfung für das Nebenfach wird auf eine Dauer von 20 Minuten, für das Hauptfach von 30 Minuten festgesetzt. Die Thesen der mündlichen Prüfungen ergeben sich aus den Sprachübungen und dem Stoff der obligatorischen bzw. der wahlobligatorischen Lehrveranstaltungen des Grundstudiums. Einzelne Fachprüfungen oder Teilprüfungen können in geeigneten Fällen schon nach zwei Semestern erfolgen.
Die Magisterarbeit kann im Hauptfach Christlicher Orient oder auch in einem zweiten Hauptfach geschrieben werden, wenn dieses innerhalb des Instituts für Orientalistik geführt wird.
In der Regel nach Abschluß des achten Semesters werden von den Studierenden im Hauptfach zwei Klausuren (jeweils mit einem schweren Text aus einer der zwei Wahlsprachen geschrieben), deren Dauer beträgt 240 Minuten. Studierende im Nebenfach schreiben nur eine Klausur (mit einem schweren Text) von maximal 240 Minuten. Erwartet wird eine Übersetzung ins Deutsche, eine philologische Analyse und die historische Einordnung des Textes in den jeweiligen Kulturraum.
In der Regel nach Abschluß des achten Semesters unterzieht sich der Studierende im Hauptfach einer mündlichen Prüfung von 45 Minuten, im Nebenfach von 30 Minuten. In der mündlichen Prüfung wird von den Studierenden im Hauptfach verlangt:
Kenntnisse in den drei gewählten Fachsprachen, wobei der Schwerpunkt bei den Sprachen liegt, die nicht in der Magisterarbeit oder in der Klausur behandelt wurden.
Kenntnisse in Geschichte und Kultur des Christlichen Orients, wie sie durch das obligatorische und wahlobligatorische Lehrangebot ermöglicht wurden. Im Nebenfach werden die Anforderungen reduziert auf ein Sprachfeld.
Voraussetzung für die Zulassung zur mündlichen Prüfung ist, daß die Klausuren mindestens mit genügend bewertet wurden.
Ausgefertigt auf Grund der Beschlüsse des Fachbereiches Kunst- und Altertumswissenschaften vom 2.12.1994 und des Senats der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg vom 8.3.1995
Halle, den 28.3.1995

References: §17
 Art. 2
 § 17
 § 77
 Art. 2

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 § 23