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Timestamp: 2019-09-20 17:19:20+00:00

Document:
Seit mehr als 10 Jahren erwerbslos in ALG II . Schon 4 x beim Amtsarzt gewesen ,2 x EM Rente abgelehnt. Wie weiter? | Erwerbslosenforum Deutschland
Seit mehr als 10 Jahren erwerbslos in ALG II . Schon 4 x beim Amtsarzt gewesen ,2 x EM Rente abgelehnt. Wie weiter? (1 Betrachter)
Starter*in Gescheitert1524
Datum Start 22 Juli 2018
abgelehnt amtsarzt erwerbslos jahren rente
Elo-User*in -gesperrt
ich habe hier schon reichlich recherchiert, aber noch keine Antworten auf meine spezielle Fragestellung gefunden. Grob geht es um regelmässigen Alkoholkonsum und Entscheidungsdiskrepanzen zwischen Amtsarzt der Agentur für Arbeit und Gutachten der Rentenkasse wegen Zwangsanträgen auf EM - Rente.
Grund meiner Anfrage : seit Jahren Rede ich mir schon beim Jobcenter den Mund fusselig, nicht mehr jede Tätigkeit wegen deutlicher Einschränkung körperlicher Leistungssfähigkeit in Hinsicht auf :
- Herz / Kreislauf
- sehr rascher Erschöpfung
- chronischer Schlafprobleme
schon lange nicht mehr ausüben zu können in der Bitte, mir entsprechend vereinfachte Arbeitsplätze, gerne auch 1,25 Euro AGH anzubieten ohne besondere Leistungsanforderung ( körperlich, Schicht, Akkorde, Stress )
Die letzte Leiharbeit musste ich aus eben diesen Gründen zwangsweise beenden ( Leiharbeit... natürlich schleppen... ) nach gerade mal etwa 8 Wochen. Der Kundenbetrieb sah mich selbst als ungeeignet wegen o.g. Gründe an. Das war ja auch kein Problem...das Leid der ZAF bei AU-Bescheinigung kennen aber viele. Das ist auch nicht Gegenstand dieser Frage.
Nach etwa 1-2 Jahren beham ich von meiner alten SB eine AGH ( 1,25 - Job ) mit entsprechend reduzierten Anforderungen, geregelten Arbeitszeiten ohne Stress, den ich auch zufriedenstellend für die Kommune inclu. maximaler Verlängerung noch schaffte. Diese AB Gab sich auch wirklich Mühe, mir nach der Wartezeit erneute AGH zu vermitteln, was aber an Erreichbarkeit und Selektion scheiterte.
Dann kam eine neue SB und ich musste erstmals zum Medizinischen Dienst der Arbeitsagentur. Dort stellte man fest, zumindest vorübergehend nicht mehr wenigstens 3h / Tag arbeiten zu können .
Feststellung laut Aktenlage :
- vermuteter Alkoholmissbrauch ( chronisch laut Blutprobe )
- asymtomischer Harnstoffanteil
Nach 6 Monaten müsste ich wieder dort hin und man versuchte es rein auf den regelmässigen Alkoholkonsum abzuschieben. Auf meine vorwiegenden Beschwerden ging man im Gutachten Gewicht gar nicht erst ein. Wegen Alkohol habe ich jedenfalls noch keinen Job verloren. Die körperliche Leistungseinschränkung besteht schon seit deutlich über 10 Jahren deutlich, genauso wie erhöhte Schmerzanfälligkeit fehlende Stressresistenz, Schichtfähigkeit und Kreislaufprobleme sind laut medizinischer Aktenlage auch lange bekannt.
Nun kommt aber das Dilemma : auf meine Hauptsymptome ging bisher niemand in den Gutachten ein und anders als der medizinische Dienst der Arbeitsagentur verweigerte die RV bislang schon 2 X den Antrag auf EM-Rente mit der Unterstellung, es liege nur am Alkohol und ich wäre fähig, über 6 Stunden täglich zu arbeitsmarktüblichen Anforderungen arbeiten zu können.
Das KANN ich aber halt körperlich nicht und man schiebt es es immer auf meinen Alkoholkonsum. ( warum hier leugnen, Leberwerte sind nach 20 + Jahren halt erhöht )
Ich habe mich dem JC nie versperrt, eine leichte AGH oder allgemeine Tätigkeit anzunehmen, aber Ihr wisst teilweise ja selber, was da dann teilweise ohne offizielle Minderungsanerkennung rüber kommt.
Die beiden Rentenanträge müsste ich auf Zwang des stellen. ( Mitwirkung ... und wenn Sie es nicht machen, machen wir es für Sie )
Dabei will ich ja nach wie vor nicht komplett aus der Vermittlung rausfallen. ( was ja schon einige Jahre so ist )
Ich möchte doch endlich nur eine Anerkennung meiner körperlichen und psychischen Einschränkung zwecks Zuweisung passender Arbeitsangebote ohne Zwangseinweisung durch den Rententräger in eine stationäre Alkoholtherapie. So viel trinke ich nicht und wie gesagt... wegen Alkohol habe ich noch keinen Job verloren.
Was kann ich also machen um eine Anerkennung meiner wirklich massgeblichen Leistungsminderung in der Arbeitsvermittlung zu erreichen ? Kann ein Hausarzt da schon mal helfen ?
Den nächsten Termin beim Amtsarzt hat man mir ja schon vorangekündigt .
Ich möchte doch nur Anerkennung und Ende dieses Terrors. Was ich zur Bedarfsminderung tun kann, werde ich auch nach meinen eigenen Möglichkeiten tun. Nur sehe nicht nicht den ZWANG, mir einen Alkoholentzug reinzudrücken für harte Sklavenarbeit und es einzig darauf zu schieben.
Hi Gescheitert1524,
Gescheitert1524 meinte:
... Gutachten der Rentenkasse ...
Liegen Dir die Gutachten, die im Auftrage der Rentenversicherung über Dich erstellt worden sind, vor?
Liegen Dir die so genannten Leistungsbeurteilungen durch den Sozialmedizinischen Dienst der Rentenversicherung vor, die im Rahmen Deiner beiden Anträge auf EM-Rente von der Rentenversicherung erstellt worden sind?
In so einer Leistungsbeurteilung sind die Leistungseinschränkungen Deiner Person festgehalten, die die Rentenversicherung meint festgestellt zu haben. Diese Leistungsbeurteilung ist bindend für Dein Jobcenter, da sie von der Rentenversicherung stammt. Wer weiß, welche Einschränkungen auf dieser Leistungsbeurteilung festgehalten sind. Diese Leistungsbeurteilugen könnten Dir nützen, was Dein Anliegen betrifft.
Falls Dir Gutachten + Leistungsbeurteilungen nicht vorliegen: Du könntest Beides über das Instrument der Akteneinsicht gemäß => § 25 SGB X von der Rentenversicherung einfordern.
Falls aber die beiden ablehnenden Bescheide der Rentenversicherung über Deine beiden Anträge bereits bestandskräftig geworden sind (dies ist der Fall, falls Du jeweils keinen Widerspruch innerhalb der Widerspruchsfrist von 1 Monat eingelegt hast gegen die beiden ablehnenden Bescheide), dann sind beide Verwaltungsverfahren (also Deine beiden Anträge auf EM-Rente) im Sinne des => § 8 SGB X mittlerweile abgeschlossen, und dann müsstest Du erst einmal bzw. gleichzeitig mit der Beantragung der Akteneinsicht jeweils einen so genannten Überprüfungsantrag stellen gemäß => § 44 SGB X, denn so ein Überprüfungsantrag öffnet wieder bereits abgeschlossene Verwaltungsverfahren.
Und dann muss Dir die Rentenversicherung diese Unterlagen (Gutachten + Leistungsbeurteilungen) auf Deinen Wunsch hin zukommen lassen.
Falls die Gutachten und Leistungsbeurteilungen schon relativ alt sind (liegt da die Grenze nicht bei 2 Jahren?), macht es wahrscheinlich keinen Sinn, diese Unterlagen von der Rentenversicherung anzufordern, weil deren sozialmedizinische Aussagekraft zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr gegeben ist.
... und anders als der medizinische Dienst der Arbeitsagentur verweigerte die RV bislang schon 2 X den Antrag auf EM-Rente ...
Hast Du im Anschluss an Deine beiden Anträge auf EM-Rente jeweils Widerspruch eingelegt?
Dein Ziel ist also nicht (unbedingt) die Bewilligung einer EM-Rente, sehe ich das richtig?
Sondern Dein Ziel ist die behördliche Anerkennung Deiner Einschränkungen ("deutliche Einschränkung körperlicher Leistungssfähigkeit; Herz / Kreislauf, Lunge, chronische Schmerzen; sehr rasche Erschöpfung; chronischer Schlafprobleme), denn Du schreibst:
Ich möchte doch endlich nur eine Anerkennung meiner körperlichen und psychischen Einschränkung zwecks Zuweisung passender Arbeitsangebote ...
Wenn Du aber die von Dir genannten Leistungseinschränkungen nachweisen könntest, ist es nicht auszuschließen, dass Du dann - im Rahmen eines weiteren Antrags auf EM-Rente - doch eine EM-Rente bewilligt bekommst.
Hierzu ist anzumerken, dass es die EM-Rente wegen a) voller Erwerbsminderung (unter 3 h täglich erwerbsfähig) und b) teilweiser Erwerbsminderung (zwischen 3 und unter 6 h täglich) gibt. Weitere Details hierzu auf:
https://www.bpb.de/politik/innenpolitik/rentenpolitik/222884/voll-oder-teilweise
Sichert eine EM-Rente wegen voller Erwerbsminderung nicht den Lebensunterhalt des Betroffenen im Sinne des § 19 Abs. 1 oder Abs. 2 SGB XII, kann der Betroffene aufstockende Leistungen vom Sozialamt nach dem SGB XII beziehen, mit denen er seinen Lebensunterhalt sichern kann. Eine Nebentätigkeit als Erwerbsgeminderter mit bis unter 3 h täglicher Arbeitszeit ist beim Bezug von Sozialhilfe nach dem SGB XII erlaubt.
Sichert eine EM-Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung nicht den Lebensunterhalt des Betroffenen im Sinne des § 1 Abs. 2 Satz 2 SGB II, kann der Betroffene aufstockende Leistungen vom Jobcenter nach dem SGB II beziehen, mit denen er seinen Lebensunterhalt sichern kann. Eine Nebentätigkeit als Erwerbsgeminderter mit einer täglichen Arbeitszeit von 0,x bis unter 6 h ist beim Bezug von ALG II nach dem SGB II erlaubt.
Zu Deinen Schlafstörungen: Du könntest Dich ja mal in ein Schlaflabor begeben um das überprüfen zu lassen.
Zu Deinen psychischen Einschränkungen: Da würde ich mich mal an einen Psychiater wenden.
Guten Morgen schlaraffenland, und Danke erst mal für Deine Antwort.
Nein, in beiden Fällen stand in den Bescheiden nur etwas von den eingangs genannten Leiden.
Nein, dort sind keinerlei Details aufgeführt. Die schreiben nur, dass ich angeblich noch zu mindestens 6 Stunden täglicher Arbeit unter üblichen Arbeitsmarktbedingungen befähigt sein soll.
Werden diese Gutachten dann auf Antrag an mich oder meinen Hausarzt gesandt ?
Falls aber die beiden ablehnenden Bescheide der Rentenversicherung über Deine beiden Anträge bereits bestandskräftig geworden sind
Die erste Begutachtung ist schon mehr als 2 Jahre her und die aktuelle Entscheidung ist inzwischen auch schon rechtswirksam, da die Wiederspruchsfrist kürzlich abgelaufen ist.
und dann müsstest Du erst einmal bzw. gleichzeitig mit der Beantragung der Akteneinsicht jeweils einen so genannten Überprüfungsantrag stellen gemäß => § 44 SGB X, denn so ein Überprüfungsantrag öffnet wieder bereits abgeschlossene Verwaltungsverfahren.
Kann man das bei einer allgemeinen Rentenberatungsstelle in die Wege leiten ?
Das wäre auf jeden Fall schon mal interessant und sinnvoll. Kann mir mein Hausarzt dann helfen zu einer etwaigen Korrektur einer nicht korrekten Leistungseinschätzung durch eine eigene Untersuchung ?
Nein, ich war jedes mal froh, diesen Stress und Horror hinter mir zu haben.
Das ist zutreffend, aber was blieb mir nach den jeweils "freundlichen" Aufforderungen durch das JC übrig ? " Wenn Sie den Antrag nicht freiwillig einreichen, reichen wir ihn für Sie ein... "
Sondern Dein Ziel ist die behördliche Anerkennung Deiner Einschränkungen ("deutliche Einschränkung körperlicher Leistungssfähigkeit; Herz / Kreislauf, Lunge, chronische Schmerzen; sehr rasche Erschöpfung; chronischer Schlafprobleme).
Richtig, das versuche ich dem JC schon seit Jahren erfolglos beizubringen. Die schicken mich halt regelmässig abwechselnd zum Amtsarzt, oder zur Rentenkasse.
Die Rentenkasse schickte mir nach Rechtskraft der aktuellen Entscheidung noch im Nachgang einen Brief mit der Anmahnung, doch eine Entwöhnungsbehandlung durchzuführen. Ich lasse mich aber nicht so darstellen als ob ich rund um die Uhr tülle sei und dann zwangseinweisen.
Hierzu ist anzumerken, dass es die EM-Rente wegen a) voller Erwerbsminderung (unter 3 h täglich erwerbsfähig) und b) teilweiser Erwerbsminderung (zwischen 3 und unter 6 h täglich) gibt
Die werten Herrschaften beharren ja halt auf dem Standpunkt, ich könnte mindestens 6 Stunden am Tag unter üblichen Bedingungen des Arbeitsmarktes arbeiten. Ich muss es aber doch wohl besser wissen, ob ich schon nach 30 Minuten Flurreinigung oder einigen 100 Metern Fussweg Schmerzen habe und so ausgepowert wie ein unsportlicher Schüler nach einem längeren Dauerlauf bin.
Sichert eine EM-Rente wegen voller Erwerbsminderung nicht den Lebensunterhalt des Betroffenen im Sinne des § 19 Abs. 1 oder Abs. 2 SGB XII, kann der Betroffene aufstockende Leistungen vom Sozialamt nach dem SGB XII beziehen
Das versucht das Jobcenter ja schon die ganze Zeit, aber bei der RV läuft man halt vor eine Mauer. Die bleiben halt auf dem Standpunkt, ich erfülle die Voraussetzungen für EM-Rente nicht. Somit drehen wir uns im Kreis und daher auch kein Sozialgeld.
Eine Nebentätigkeit als Erwerbsgeminderter mit einer täglichen Arbeitszeit von 0,x bis unter 6 h ist beim Bezug von ALG II nach dem SGB II erlaubt.
Ich bekomme von der RV ja leider nicht die EM Anerkennung. Auf die deutlich verminderte Leistungsfähigkeit geht man dort ja gar nicht erst ein. Genau darum geht es mir aber in erster Linie.
Dazu gibt es schon ein Langzeit-EKG von meinem Hausarzt, wo man es bereits ersehen könnte. Könnte ich mal wiederholen lassen. Wird mal wieder der pure Horror, stundenlang in einem vollen Wartezimmer mit den ganzen Leuten abzuhängen und dumm angeglotzt zu werden.
Das geht auch nur über den HA ( Hausarztprogramm ) und kann dann Wochen bis Monate dauern.
... und Danke erst mal für Deine Antwort.
Zur Akteneinsicht, mit dem Du Einsicht in die Gutachten und die Leistungsbeurteilungen durch den Sozialmedizinischen Dienst der Rentenversicherung bekommen könntest:
In § 25 Abs. 1 und Abs. 2 SGB X ("§ 25 Akteneinsicht durch Beteiligte") steht:
(2) Soweit die Akten Angaben über gesundheitliche Verhältnisse eines Beteiligten enthalten, kann die Behörde statt dessen den Inhalt der Akten dem Beteiligten durch einen Arzt vermitteln lassen. Sie soll den Inhalt der Akten durch einen Arzt vermitteln lassen, soweit zu befürchten ist, dass die Akteneinsicht dem Beteiligten einen unverhältnismäßigen Nachteil, insbesondere an der Gesundheit, zufügen würde ...
=> Du bist ein Beteiligter bzw. der Beteiligte
=> Die Verwaltungsverfahren in Deiner Sache sind mittlerweile abgeschlossen, deswegen ist meiner Meinung nach jeweils ein Überprüfungstrang notwendig, um diese Verwaltungsverfahren wieder zu öffnen.
=> Die Rentenversicherung kann oder muss ("soll") die von Dir angeforderten Unterlagen auch an Deinen Hausarzt (oder einen anderen Arzt) schicken.
Ob man einen Überprüfungsantrag gemäß § 44 SGB X bei der Beratungsstelle in die Wege leiten kann?
Du musst den Überprüfungsantrag schriftlich gegenüber der Rentenversicherung stellen. Hierfür gibt es keine Formulare, das heißt, Du musst ihn selber formulieren. Die Beratungsstellen der Rentenversicherung werden ihn Dir aber wahrscheinlich nicht für Dich schreiben. Ich (oder vielleicht auch jemand anders) kann Dich dabei aber unterstützen.
Wenn Dir dann die Gutachten und die Leistungsbeurteilungen vorliegen:
Kann mir mein Hausarzt dann helfen zu einer etwaigen Korrektur einer nicht korrekten Leistungseinschätzung durch eine eigene Untersuchung ?
Mit Hilfe des Überprüfungsantrags wird die betreffende Behörde aufgefordet, das Ergebnis eines bereits abgeschlossenes Verwaltungsverfahrens (hier: in Form einer Deiner beiden bestandskräftig abgelehnten Rentenanträge) zu überprüfen.
Im Rahmen dieser Überprüfung könnte die Rentenversicherung einen dann vom Hausarzt erstellten, neuen Befund zum Anlass nehmen Dich zu einem weiteren Gutachter zu schicken. Die Rentenversicherung würde dann das neu erstellte Gutachten über Dich mit einbeziehen in ihre erneute Entscheidung über Deinen Antrag auf EM-Rente.
Zu Deinem (vermuteten?) Alkoholmissbrauch: Wie viel Alkohol trinkst Du denn täglich so? Also wie viel Flaschen Bier oder Gläser Wein usw.?
Nein, die Rentenversicherung kann Dich wegen Deines Alkoholmissbrauchs nicht in eine Entziehungskur zwangseinweisen. Die müsstest Du schon freiwillig machen wollen.
Zu Deinen Schlafstörungen: Kann man aus den Ergebnissen eines Langzeit-EKG's Schlafstörungen ablesen? Das weiß ich nicht. Wäre da das Überprüfen Deines Schlafverhaltens in einem Schlaflabor nicht angezeigt?
Zur Konsultation beim Psychiater: Wenn das über Deinen Hausarzt so lange dauert (Hausarztmodell), bis Du den Psychiater zum ersten Mal sehen kannst, dann würde ich das jetzt schon mal in die Wege leiten.
Vor allem dann, wenn Du einen Überprüfungsantrag oder 2 Überprüfungsanträge stellen willst, denn mit ihm würdest Du nicht nur die oben genannten Unterlagen von der Rentenversicherung anfordern, sondern die Rentenversicherung auch auffordern, das Ergebnis (einer) ihrer beiden Entscheidungen hinsichtlich Deiner Erwerbsfähigkeit bzw. Deiner Leistungseinschränkungen zu überprüfen. Und dann könntest Du z. B. ein Attest eines Psychiaters im Rahmen dieser Überprüfung bei der Rentenversicherung einreichen.
Die Rentenversicherung darf sich übrigens gemäß § 88 SGG 6 Monate Zeit nehmen um das Ergebnis Deiner beiden abgelehnten Rentenanträge zu überprüfen.
Nachtrag: Ich bin mir grade nicht sicher, ob es nicht ausreichen würde, wenn Du nur das Ergebnis Deines letzten Rentenantrags überprüfen lassen würdest, also nicht beide zur Zeit abgeschlossenen Rentenantragsverfahren. Und deswegen nur die beim letzten Rentenantragsverfahren entstandenen Dokumente über das Instrument der Akteneinsicht anfordern und dann ggf. dagegen argumentieren würdest.
Ich muss gleich erst mal in der Praxisgemeinschaft anrufen und mir einen Termin holen. Dann kann ich mal fragen, ob dort die kompletten Begutachtungswerte für die Krankenakte eingegangen sind.
Ich war schon einige Jahre nicht mehr dort. ( war eventuell ein Fehler ). Wenn es mir ganz schlecht geht, sitze ich es halt lieber aus statt dem Stress beim Arzt. Meine täglichen Aktvitäten setze und verteile ich halt so, wie ich es schaffe mit nötigen Pausen.
Da muss ich halt jetzt erst mal mit dem HA besprechen, was dort derzeit in meiner Krankenakte von der RV und dem AA vorliegt.
Ich hatte ohnehin vor, zweckbezogen mal wieder einen gründlichen Komplettcheck beim HA durchführen zu lassen.
Grob gemittelt etwa 200 bis 300 ml Alkoholanteil im konsumierten Bier. Manche Tage auch mal etwas mehr, manche Tage gar nichts. Verteilt über mehrere Stunden. Tülle trinke ich mich dabei aber nur sehr selten .
Das ist es ja auch. Ich komme meinen Terminen und Verpflichtungen ja nach wie vor nach und in bisherigen Vorbeschäftigungen gab es damit auch noch keine Probleme. Es wird ja auch nicht mehr Alkohol und dem Schnaps habe ich auch schon länger als 10 Jahre komplett abgesprochen.
In einem 24h - EKG sieht man kontinuierlich die Verläufe von Puls und Blutdruck. Wenn ich nicht daheim in die Pofe gehe, klappt es noch schlechter mit dem Schlaf. ( langjährige Erfahrung )
Das wird der HA nach eindringlicher Begutachtung und Besprechung vermutlich von selbst einleiten. ( Überweisung )
Und dann könntest Du z. B. ein Attest eines Psychiaters im Rahmen dieser Überprüfung bei der Rentenversicherung einreichen.
Das Gespräch mit einem echten Facharzt der Psychologie
wäre auf jeden Fall nun angebracht, da der herablassende Gutachter der RV zwar ein paar oberflächliche Fragen mehrfach stellte, aber nicht sonderlich kompetent wirkte. Der faselte zwar was von " leichter psychischer / sozialer Störung ", aber im Ablehnungsbescheid Stand davon nichts. Der war zuletzt in seinen Fragen und Äusserungen ohnehin eher auf Provokation statt Begutachtung gebürstet.
Die SB vom Jobcenter deutete mir ja schon an, das ganze Prozedere Ende 2018 / Anfang 2019 erneut einzuleiten.
Ich bin mir grade nicht sicher, ob es nicht ausreichen würde, wenn Du nur das Ergebnis Deines letzten Rentenantrags überprüfen lassen würdest, also nicht beide zur Zeit abgeschlossenen Rentenantragsverfahren
Die erste Rentenablehnung liegt ohnehin schon deutlich mehr als 24 Monate in Rechtskraft zurück. Daher werde ich mit dem HA zunächst einmal das letzte Gutachten auf korrekte Leistungsbewertung überprüfen lassen und zudem eine Vorsprache beim Psychologen einleiten.
Um eventuellen Missverständnissen vorzubeugen: Das hat aber nicht direkt etwas mit der Akteneinsicht bei der Rentenversicherung zu tun. Du könntest aber über die Akteneinsicht feststellen, ob der Rentenversicherung diese Begutachtungswerte vorliegen oder nicht. Also ob die Rentenversicherung diese Begutachtungswerte von dieser Praxisgemeinschaft angefordert hat oder nicht.
Da Du noch keine Akteneinsicht gegenüber der Rentenversicherung eingefordert hast, werden Deinem Hausarzt wahrscheinlich nur Schreiben der Rentenversicherung vorliegen, in denen die Rentenversicherung den Hausarzt gebeten/aufgefordert hat, ihr medizinsche Unterlagen über Dich zuzuschicken.
Um das noch mal kurz zu erklären:
Nachdem Du die Rentenversicherung aufgefordert hast Dir Akteneinsicht zu gewähren, schickt die Rentenversicherung die angeforderten Unterlagen entweder direkt an Dich oder an Deinen Arzt. Erst dann liegen Dir oder Deinem Arzt die angeforderten Unterlagen aus Deiner Akte der Rentenversicherung vor.
Du trinkst also täglich "grob gemittelt etwa 200 bis 300 ml Alkoholanteil im konsumierten Bier."
Wie viele Flaschen Bier a 0,5 l sind das pro Tag, wenn ich fragen darf?
Zu den Begriffen "Psychiater" versus "Psychologen":
Ein Psychologe ist kein Arzt. Nur der Psychiater ist ein Arzt, ein Facharzt.
Der Psychologe ist derjenige, mit dem man/frau 50 Minuten lang labern kann (Psychotherapie). Er verschreibt in der Regel keine Medikamente (Psychopharmaka), es sei denn, er ist gleichzeitig Facharzt für Psychiatrie.
Der Psychiater ist derjenige, der einem Psychopharmaka verschreibt. Der Psychiater hat in der Regel keine Zeit für längere Gespräche mit seinen Patienten.
Aber vielleicht brauchst Du ja auch ne Psychotherapie, dann wäre die Überweisung vom Hausarzt oder Psychiater zu einem Psychologen auch angezeigt. Der Vorteil bei einer Psychotherapie wäre für Dich, dass sich jemand (der Psychotherapeut) mal ausführlich mit Deinen Leistungseinschränkungen aus psychologischer Sicht beschäftigt.
Für die Rentenversicherung zählen aber Facharztbereichte (hier: vom Psychiater) mehr als Berichte von Psychotherapeuten, so meine starke Vermutung. Ein Psychiater kann sich aber in seinem Befund gegenüber der Rentenversicherung auf die Befunde eines Psychologen berufen.
Also wäre in Deinem Fall wahrscheinlich die Kombination Psychotherapie über einen Psychologen und gleichzeitige fachärztliche Betreuung durch einen Psychiater angezeigt.
Guten Abend Schlaraffenland,
Kannst Du mir dann mal eine kurze Vorlage geben, wie ich den schriftlichen Antrag auf Akteneinsicht am besten formuliere ?
Dauert das dann auch bis zu 6 Monate, oder geht das schneller ? Der früheste Vortermin zu diesem Sachverhalt bei meinem HA ist erst gegen Ende August frei gewesen, den ich dann auch entsprechend buchte.
Komplett leergetrunken bewegt sich der Durchschnitt da meist um 8 - 10 Flaschen. Da ich kalte Getränke grundlegend nicht vertrage, muss ich es bei Raumtemperatur konsumieren. Da verschalt öfter mal was. Mehr als tatsächlich 12 bis höchstens 14 werden es aber auch an sehr langen Abenden nicht, da es mir dann am Folgetag auch ganz miserabel geht.
Danke noch mal für diese Erklärung der Berufsdefinitionen. Mit Psychatern hatte ich schon in meiner frühen Schulzeit wegen diverser Auffälligkeiten auf Empfehlung der Schule zu tun. Das brachen seinerzeit aber meine Eltern ab. Die vertraten lieber den alten, konservativen Erziehungsstil. ( wenn Du verstehst, was ich meine... )
Meine sozialen und psychischen Probleme werde ich neben den physischen Krankheitsymptomen ohnehin beim HA ansprechen. Der sollte dann ja am besten wissen, an welche Stelle er mich wegen psychischer / psychologischer Probleme am besten überweist. Da werden vermutlich ja auch Jahrzehnte aufzuarbeiten sein.
Hallo Gescheitert1524,
Nur mal zur Klärung der Zuständigkeiten, in der Praxisgemeinschaft deiner behandelnden Ärzte gibt es sehr wahrscheinlich NICHTS, was die DRV mal für deine Anträge auf EM-Rente begutachtet hat.
Das kannst du NUR direkt bei der Rentenkasse anfordern und bei Bedarf (sollte es einen Sperrvermerk vom Gutachter geben) deinen Hausarzt (z.B.) angeben, dass der das dann bekommen soll, um dir das zu erklären was da drin steht.
Danach hat er dir auch eine Kopie davon zu überlassen, denn der bekommt solche Unterlagen auch nur wenn du das erlaubt hast.
Das gleiche gilt für die bisherigen "Gutachten" von AfA und JC, die bekommt dein Arzt auch nicht "automatisch" geliefert, die kannst du aber auch selber NUR DIREKT beim ÄD von AfA oder JC bekommen, denn der Teil A mit den medizinischen Informationen darf den SB gar nicht gegeben werden.
Die bekommen NUR den Teil B mit allgemeinen Hinweisen (ohne Diagnosen) zu deiner Leistungsfähigkeit für den Arbeitsmarkt.
Die Anforderungen schickst du am Besten jeweils per "Übergabe-Einschreiben", denn "normale Post" wird oft nicht beantwortet, du kannst ja dann nicht beweisen, dass du denen überhaupt was geschickt hast.
Es war sicher nicht die richtige Reaktion auf die Ablehnungen der EM-Renten keinen Widerspruch einzulegen (wer einmal schon nach der Ablehnung aufgibt wird es wahrscheinlich immer wieder so machen = 2. Ablehnung), viele Verfahren dazu werden erst am Sozialgericht positiv (für den Antragsteller) entschieden.
Da schreibe ich aus eigener Erfahrung, musste auch fast 3 Jahre kämpfen bis die DRV dann vor Gericht nicht mehr damit durchgekommen ist, dass ich 6 und mehr Stunden Erwerbsfähig sei (also Vollzeit am "allgemeinen Arbeitsmarkt").
Das war allerdings ganz sicher ein Fehler, denn für die Beurteilung / Prüfung, ob du wirklich Erwerbsgemindert bist und deswegen nicht mehr arbeiten KANNST (aus rein gesundheitlichen Gründen), sollte es wenigstens auch Behandlungsberichte von behandelnden Ärzten geben.
Möglichst auch über einen längeren Zeitraum wenn man selbst schon der Ansicht ist, dass es seit längerer Zeit so sei, lange Arbeitslosigkeit alleine ist kein ausreichender Grund dafür EM-Rente zu bekommen.
Du musst den Überprüfungsantrag schriftlich gegenüber der Rentenversicherung stellen. Hierfür gibt es keine Formulare, das heißt, Du musst ihn selber formulieren. Die Beratungsstellen der Rentenversicherung werden ihn Dir aber wahrscheinlich nicht für Dich schreiben.
Mal ergänzend müssen die DRV-Beratungsstellen auch einen Überprüfungs-Antrag aufnehmen (für dich soweit nötig auch formulieren) wenn du das verlangst, die ausführliche Begründung dazu solltest du dann aber bald nachreichen, denn das kann erst mal nur die "Kurzfassung" werden.
Der Ü-Antrag ersetzt ja im Prinzip den bisher versäumten Widerspruch zu deiner EM-Renten-Ablehnung und einen Widerspruch müsste die DRV-Beratungsstelle auch aufnehmen und weiterleiten wenn man das fristgerecht macht.
Das steht sogar auf den Bescheiden drauf in der Rechts-Behelfs-Belehrung.
Wie schon erwähnt KANN das, was du da erwartest gar nicht darin vorliegen, dann hätten DRV UND AfA-ÄD die Schweigepflicht gröblichst verletzt, es sei denn du hast mal was dazu unterschrieben, dass dein Arzt das alles bekommen soll / darf.
Wenn du seit Jahren bei keinem Arzt mehr gewesen bist, wird das aber auch keinen echten Grund mehr hergeben können, für einen Antrag auf EM-Rente der bereits abgelehnt wurde.
Einen solchen Antrag sollte man bereits medizinisch begründen und belegen können, wenigstens sollte die DRV auch was bekommen können (von deinen Ärzten) wenn sie dort selber Anfragen stellt.
Denn dazu ist sie aus der Antragstellung berechtigt und eigentlich auch verpflichtet.
Ich denke mal, dass es hier Niemand ernsthaft beurteilen KANN (und sollte), ob du nun ("NUR") ein größeres Alkohol-Problem hast oder bereits Alkoholkrank bist und wie lange schon und wie man dir vielleicht helfen könnte.
Wir sind hier ALLE Keine Ärzte und die alleine könnten das feststellen durch entsprechende Untersuchungen, zudem muss jeder Betroffene erst mal SELBER bereit sein, das als echtes Problem zu erkennen und was dagegen machen zu wollen.
Ich habe (leider) genug Erfahrungen aus dem familiären Umfeld, einschließlich "EX"- Ehemann, wenigstens das nun zu wissen und viele weitere Krankheiten (besonders auch schwere Organschädigungen) ergeben sich auch mit der Zeit daraus, bei längerem Alkoholmissbrauch.
Das hat mein "EX" auch immer besonders betont, dass er ja keinen Schnaps trinken würde, darum könne er gar kein Alkoholiker sein ... er brauchte und wollte keine "Hilfe". ER hatte KEINE Probleme damit , dann war er eben irgendwann (vor gut 20 Jahren) Frau und Kinder los, denn die hatten leider immer mehr Probleme damit.
Er ist auch bis zur Altersrente immer pünktlich und fleißig Vollzeit auf dem Bau tätig gewesen, war nur mal kurz arbeitslos zwischendurch.
Ist zwar wegen Trunkenheit am Steuer seinen Führerschein (auf Dauer) los geworden aber wer ihn nicht genauer kannte, hat ihm auch sofort "abgekauft", dass er eben "nur sein Feierabendbierchen trinkt", allerdings irgendwann schon morgens VOR der Arbeit, um den erforderlichen "Spiegel" zu erreichen.
Wie schon erwähnt ist er bis zur regulären Rente mit 65 noch arbeiten gegangen, war auch fast nie länger krank, nur 2 Mal in den letzten Jahren musste er mit schweren Entzündungen der Bauchspeicheldrüse in die Klinik ...
Man hatte ihm schon beim ersten Mal (vor ca. 10 Jahren fing das an) dringend geraten nun völlig auf Alkohol zu verzichten, das hat er auch noch nicht sonderlich ernst genommen, mit 67 Jahren ist er dann daran verstorben ... nun ist er also richtig "EX" ...
In einem 24h - EKG sieht man kontinuierlich die Verläufe von Puls und Blutdruck.
Das wäre mir aber sehr neu, in einem EKG sieht man KEINEN Blutdruck, dafür muss der Blutdruck gemessen werden und es gibt auch dafür Geräte das 24 Stunden lang aufzuzeichnen.
Ich kenne beide Geräte, weil das schon wegen meiner Herz-OP regelmäßig gemacht wird, gerade der 24-Stunden-RR ist auch ziemlich "lästig", aber nur so kann man feststellen, ob ein Blutdruck tatsächlich ungesund schwankt oder generell zu hoch (oder auch zu niedrig) ist.
Einzelne Messungen mal beim Arzt oder in der Apotheke können Hinweise geben (bei sehr extremen Werten) aber wenn es um Medikamente geht dabei, sollte immer damit kontrolliert werden, ob das auch durchgehend wirksam (genug) ist oder nicht.
In einem EKG läßt sich dazu GAR NICHTS feststellen, da werden nur die elektrischen Impulse des Herzens aufgezeichnet, darum heißt es ja auch Elektro-Kardiogramm.
Da der Puls was damit zu tun hat, wie das Herz gerade schlägt kann man den natürlich dabei auch erkennen, ebenso ob es Rhythmusstörungen generell gibt und wie schwerwiegend die sind.
Wenn ich nicht daheim in die Pofe gehe, klappt es noch schlechter mit dem Schlaf. ( langjährige Erfahrung )
Du darfst davon ausgehen, dass die Ärzte und Schwestern in den Schlaflaboren sich auch damit auskennen, es gibt dafür übrigens auch schon ambulante Testgeräte (z.B. bei Lungenfachärzten), die man zu Hause im eigenen Bett tragen kann, um erst mal eine Übersicht über die Schlafqualität und Sauerstoffsättigung zu bekommen.
Hinter Schlafproblemen kann auch eine Schlaf-Apnoe stecken (Schnarchen und Atem-Aussetzer), das weiß man selber meist gar nicht und ist nur erstaunt, dass man immer schlecht schläft und den Tag über wie "gerädert" und ständig müde ist, der Körper braucht eben auch im Schlaf immer genug Sauerstoff.
Wenn du meinst einen Psychiater zu benötigen, dann hat dein Hausarzt dich zu überweisen, wenn man es dort dringend macht und der Psychiater was taugt, dann muss man auch nicht ewig auf einen Termin warten.
Es sind so die "typischen Ausreden", die du bringst, wenn man es eigentlich gar nicht ernsthaft angehen möchte, was gegen seine gesundheitlichen Probleme zu unternehmen ...
Dann dauert alles einfach sowieso zu lange und man macht erst gar keinen Anfang ... weil man es (offenbar) selber dann doch noch gar nicht so eilig hat damit ...
Die Gutachter der DRV sollen ja auch nicht besonders "kompetent" sein, sondern Gründe liefern eine EM-Rente ablehnen zu können, das kann ich dir auch aus eigener Erfahrung nur bestätigen.
Die werden von der DRV beauftragt und bezahlt, mehr gibt es dazu wohl nicht anzumerken ... es mag auch da Ausnahmen geben aber wir haben persönlich keine kennengelernt.
Der faselte zwar was von " leichter psychischer / sozialer Störung ", aber im Ablehnungsbescheid Stand davon nichts.
Das steht ja (wenn überhaupt) auch im Gutachten drin und (oft) nicht im Bescheid der DRV, da steht meist nur drin, dass man keine EM-Rente bekommen wird, "weil man die gesetzlichen Anforderungen dafür nicht erfüllt", dann werden die § aus dem Gesetz abgedruckt wann man EM-Rente bekommen könnte und FERTIG ist der Ablehnungsbescheid.
Mit einer "leichten psychischen / sozialen Störung" kann man doch noch arbeiten gehen, "ein wenig gestört" sind wir doch inzwischen irgendwie alle in diesem "Sozial-System" Bei mir genügten nicht mal "mittelschwere Depressionen und eine mechanische Herzklappe", das stand sogar beides drin in meiner Ablehnung zur EM-Rente ...
Der war zuletzt in seinen Fragen und Äusserungen ohnehin eher auf Provokation statt Begutachtung gebürstet.
Das gehört (angeblich) dazu bei psychologischen / psychiatrischen Begutachtungen, obwohl der psychiatrische Gutachter vom Gericht später, darauf wohl ganz gut verzichten konnte.
Wenn deine Erwerbsfähigkeit bereits von der DRV erneut geprüft wird (in Folge deiner Anträge) dann ist eine solche Prüfung zusätzlich beim JC überflüssig, es gilt später sowieso, was die DRV dazu beschließen wird.
Ich denke allerdings, dass der Überpüfungsantrag auf die letzte Ablehnung der EM-Rente genügen sollte ...
Das ist auch der Grund warum man dich NICHT an das SGB XII "abschieben" KANN, die DRV hält dich für voll Erwerbsfähig bisher und daran ist auch das JC nach § 44a SGB II gesetzlich gebunden und das Sozial-AMT wird sich auch gerne der DRV anschließen und die Zuständigkeit für dich berechtigt verweigern.
Daher werde ich mit dem HA zunächst einmal das letzte Gutachten auf korrekte Leistungsbewertung überprüfen lassen
Dein Hausarzt kann das Gutachten mit dir auswerten und dir seine Meinung dazu sagen, ob deine Leistungsfähigkeit nach den Kriterien der Rentenversicherung darin korrekt beurteilt wurde kann er gar nicht "überprüfen" ... das steht ihm als dein Hausarzt auch gar nicht zu.
Zudem kann er ja gar nicht beurteilen, wie es dir zum Zeitpunkt der Begutachtung gesundheitlich gegangen ist wenn du schon seit Jahren nicht mehr in der Praxis gewesen bist.
Du kannst ihn höchsten noch danach fragen, ob er mal angeschrieben wurde von der DRV während der beiden Antragsverfahren (im Zeitraum "X" und "Y") und wenn ja, was er der DRV da mitgeteilt hat.
Viel kann es ja dann auch nicht gewesen sein, wenn du nicht ernsthaft und regelmäßig in Behandlung gewesen bist.
Eine Mitbehandlung beim Psychologen / Psychiater ist sicher für die Zukunft angebracht aber als Begründung für deine schon abgelehnten Anträge auf EM-Rente kommt das JETZT eigentlich alles schon viel zu spät.
Danke erst mal für Deine Einlassung, @ Doppeloma,
aber scheinbar hast Du entweder nicht richtig gelesen, oder nicht richtig verstanden, was ich bisher kommunizierte, was schon immer war, was nie freiwillig geschah, WER ich WIE bin , was ich möchte und was nicht wieder geschehen soll.
Wenn Du mir helfen möchtest, vergleiche mich bitte nicht mit Menschen aus Deinem Bekanntenkreis, tue mich nicht als ausredenbehafteten Säufer ab, leite nichts in Spekulation ab, warum und weswegen ich 2-3 Jahre nicht mehr bei meinem HA war ( meine eigene Leidens- / und Schmerztoleranz inclusive Umgang damit )
Masse Dir bitte auch nicht an, rein aus eigenen Erlebnissen in Deinem Umfeld , oder Dir selbst , über mich in irgend einer Weise urteilen zu wollen und meine ( zumindest leistungsangemessene ) Selbstinitiative zu wenigstens etwas Beschäftigung stets angestrebt zu haben.
Nur interessehalber : ein kleines Zubrot selbst in öffentlicher Integration am sozialen Arbeitsmarkt würde ich nicht ausschlagen, sofern ich es für den Träger hinreichend erbringen kann.
Hoffentlich ist Dir mitlesend auch nicht entgangen, dass ich gegenüber dem Jobcenter lediglich deutliche Leistungsminderung für ausübbare Tätigkeiten regelmässig benenne, aber grundlegend nie im Tenor " ich kann gar nicht " benannte.
Den angeordneten Untersuchungsmassnahmen ( AäG der AfA und Anträge auf EM ) MUSSTE ich nachkommen.
Wie oft hast DU SELBST Dich schon ohne jeden Rück-Muck an zugewiesenen Arbeiten ohne jegliche Abklärung Deiner EIGENEN Leistungsfähigkeit versucht ?
WIE oft scheitertetest DU selbst in Deinem Leben SELBST bei freiwillig gesuchten Jobs?
WIE oft hättest Du es unverschuldet dann selbst mit firmeneigenen Problemen, klarem Mobbing, Vertrauensbruch , Lohnsäumnissen, gar teils glatter Betrugsabsicht zu tun ?
WIE oft wurdest Du mit solchen Zusammenhängen schwer, bis nicht beweisbar mit möglichen Sanktionen ( eventuelle Obdachlosigkeit ) bedroht ?
WAS sagst Du, wenn diese gesamte Biografie bereits mehrfach dargelegt wurde, und laut Akten sogar bestätigt ist. ( Bis auf gewisse Sachen, die schlecht beweisbar waren )
Möchtest Du nun immer noch im Tenor Deiner reinen Vorurteile schreiben, oder doch sinnvoll beitragen ?
Bedenke: diese Biografie geht über knapp 25 Jahre schon. ( Schulabschluss habe ich )
Edit : das Alter bis zum Schulabschluss zähle ich zur "Biografie " nicht zu.
Edit #2 : Vollendung eines Lehrabschlusses und damals ABM / später Fortbildung auch nicht.
Ich berichte aus meinen Erfahrungen im eigenen Leben (siehe Signatur), wer gibt dir das Recht mir das zu verbieten, hier im Forum geht es um solchen Erfahrungsaustausch, das sind keine Vorurteile sondern Erfahrungswerte.
Und wenn du das nicht vertragen kannst bestätigst du mir nur, dass ich richtig liege mit meinen Vermutungen aber ich kann dich soweit beruhigen, dass ich mich mit bestimmten Menschen hier dann auch nicht lange abgebe, wenn sie so schnell deutlich machen, dass sie keine anderen Ansichten als ihre eigenen akzeptieren werden.
Mir kommen gleich die Tränen, schön, dass du wenigstens einen Schulabschluss geschafft hast, ich habe es (mit Arbeit und ohne Alkoholprobleme) schon bis zur Rente geschafft, was nicht bedeutet, dass ich deine provokanten Fragen nicht komplett aus 65 Lebensjahren auch beantworten könnte ... aber die Mühe lohnt sich für mich nicht, zudem möchtest du ja keine eigenen Erfahrungen lesen müssen.
Du bist NICHT der Typ Mensch, dem ich gerne "mein Herz ausschütten möchte" ... und ich bin inzwischen in der Lebens-Position angelangt, wo ich mir das aussuchen darf mit wem ich intensiver kommunizieren möchte und mit wem NICHT ...
Ich wünsche dir noch einen interessanten Austausch im Forum, es finden sich bestimmt noch User, die mit deiner ganz speziellen Art Hilfe zu suchen besser zurechtkommen werden.
Du trinkst also täglich 8-10 Flaschen Bier, in Spitzen bis zu 14 Flaschen Bier. Das ist eindeutig zu viel.
Kannst Du Dir vorstellen, dass gerade durch Deinen erhöhten Alkoholkonsum Deine Leistungsfähigkeit eingeschränkt ist? Was würde Dir ein Arzt oder wahrscheinlich auch fast jeder Nichtalkoholiker raten um Deine Leistungsfähigkeit wiederherzustellen?
Hier in meinem Umfeld in meinem "Real Life" kenne ich jemanden, der (es handelt sich um eine Frau) stets auf einem gewissen Alkoholpegel sein muss. Sie trinkt aber regelmäßig noch mehr "on top" obendrauf auf diesen Pegel und wird deswegen regelmäßig verhaltensauffällig. In ihrem Alter (Mitte 50) sterben jetzt nach und nach ihre langjährigen Saufkumpanen weg. Ich finde das erschreckend.
Ich will mal aus meinen Erfahrungen als Ehefrau eines Alkoholikers was sagen:
1. einmal, ist das mit dem HA sehr eigenartig. Das muss doch schneller alles gehen und wieso schickt der dich nicht zu Fachärzten. Mit ein bißchen EKG ist es nicht getan. Ein Schlaflabor ganz alleine kann fest stellen ob du da Probleme hast. Daraus können vielfältige gesundheitliche Probleme entstehen.
2. Niemand kann dich zu einer Entziehungskur oder zu einer Therapie zwingen.
3. Das Wechselspiel mit dem JC tut dir nicht gut. Gleiches gilt für die DRV. Du musst da einfach mal vernünftig ran gehen. Das heißt Fachärzte abklappern. Will dein HA nicht oder schiebt er es rein auf den Alk, dann wechsle den HA. Du musst den nicht behalten. Und dann fang an: Kardiologe, Neurologe, Internist, Orthopäde, Lungenfacharzt, Urologen und falls möglich Nephrologen und ich würde auch an einen Diabetologen und an Psychiater und Psychotherapeuten denken. Lass dir gleich von allen Befunden und Untersuchungen Kopien der Arzt- oder evtl. Krankenhausberichte geben.
Diese aktuellen Befunde könntest du dann - soweit mir bekannt ist - bei der DRV einreichen. Wenn das denn möglich ist, würde ich um Unterstützung zu einer Teilhabe am Arbeitsleben bitten. Aber zu dem Gebiet verweise ich dich auf Doppeloma, denn die hat wirklich Ahnung davon. Evtl. musst du noch zur Reha, genieße das.
Mein Mann ist an Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben vor wenigen Monaten. Er war ähnlich wie du in seinem Trinkverhalten so weit ich, wir waren viele Jahre lang getrennt. er hat seit frühester Jugend getrunken. Zumindest solange ich weiß, keine oder kaum harte Sachen, meistens Bier. Ich weiß also wovon ich rede. Du selbst willst ja auch nicht als Couchpotato enden, sonst würdest du nicht unbedingt arbeiten wollen. Siehe mein Mann, der war auch so. Dein Problem ist einfach die oberflächliche Abschiebung auf den Alk. Der ist mit Sicherheit ein Problem, aber so wie bisher löst man das nicht.
Eine Bitte habe ich: Greife nicht jeden sofort an. Ich weiß eben aus eigener Erfahrung, das der Betreffende sich sehr schnell angegriffen fühlt sobald das Wort Alk fällt. Hier brauchst du das nicht. Und gerade Doppeloma gibt sich ganz viel Mühe im Bereich Rente usw.
Guten Abend Fairina ,
Mit meinem alten Hausarzt gab es dahingehend ja nie Probleme. Der ist nun aber in Rente und bei seinem Nachfolger bekam ich halt erst gegen Ende August einen Vortermin für einen neue Leistungs- / und Problemanalyse.
Das ist schon mal wichtig, da ich darin auch keinen Sinn erkenne.
3. Das Wechselspiel mit dem JC tut dir nicht gut. Gleiches gilt für die DRV. Du musst da einfach mal vernünftig ran gehen.
Das war mit der alten SB die ganzen Jahre kein Problem. Die berücksichtigte meine Angaben zur Leistungseinschränkung und besorgte mir entsprechende Angebote . ( Massnahmen, Bildung, AGH )
Der Terror begann erst mit der neuen SB.
Das heißt Fachärzte abklappern. Will dein HA nicht oder schiebt er es rein auf den Alk, dann wechsle den HA
Damit gab es ja nie ein Problem. Dort war ich halt schon länger nicht mehr, und seinen Nachfolger kenne ich noch gar nicht persönlich. Die alten Akten hat der aber übernommen.
. Und dann fang an: Kardiologe, Neurologe, Internist, Orthopäde, Lungenfacharzt, Urologen und falls möglich Nephrologen und ich würde auch an einen Diabetologen und an Psychiater und Psychotherapeuten denken. Lass dir gleich von allen Befunden und Untersuchungen Kopien der Arzt- oder evtl. Krankenhausberichte geben.
An entsprechende Spezialisten wird der mich nach der kommenden Eingangsuntersuchung und Besprechung dann ja bei Bedarf überweisen. ( Hausarztprogramm )
Diese aktuellen Befunde könntest du dann - soweit mir bekannt ist - bei der DRV einreichen. Wenn das denn möglich ist, würde ich um Unterstützung zu einer Teilhabe am Arbeitsleben bitten.
Der Fortgang des JC-Terrors ist ja bereits für Ende 2018 / Anfang 2019 angekündigt. Bis dahin möchte ich ja halt lediglich vertiefende Analytiken zu meinen Leistungseinschränkungen. Die EM-Rente will ich ja gar nicht. Ich möchte lediglich meinen alten "Status" beim Jobcenter zurück in entsprechend angepasster Tätigkeitsvermittlung.
Aber zu dem Gebiet verweise ich dich auf Doppeloma, denn die hat wirklich Ahnung davon. Evtl. musst du noch zur Reha, genieße das.
Noch mal, ich brauche keine Reha. Die Mengenangabe von 8 - 12 Bier ( selten mal mehr ) bezieht sich doch nur auf den Zeitraum, wo die mich aus ihrer Statistik gekickt haben.
Dein Problem ist einfach die oberflächliche Abschiebung auf den Alk. Der ist mit Sicherheit ein Problem, aber so wie bisher löst man das nicht.
Für das vorzeitige Ableben Deines Mannes tut es mir natürlich sehr leid.
Wenn ich etwas zu tun hatte, waren die täglichen Trinkmengen ja auch deutlich geringer. Alk auf Arbeit war auch nie ein Problem und wenn es Arbeiten waren, die ICH konnte, so liefen die Verträge auch problemlos ihre Laufzeiten durch, oder es kam zur Lösung wegen betrieblicher Gründe.
Eine Bitte habe ich: Greife nicht jeden sofort an. Ich weiß eben aus eigener Erfahrung, das der Betreffende sich sehr schnell angegriffen fühlt sobald das Wort Alk fällt.
Ich greife nicht an, sondern ich erwidere nur. Das Wort gibt den Weg und manche Menschen passen in Ihren Formulierungen halt nicht zu jedem Charakter. Dann beendet man die Konversation, und gut ist es. HIER ging es um das Thema Alkohol, aber auch im allgemeinen Leben gibt es Konversationsebenen die passen, und halt auch solche, wo es nicht passt.
Ich bin halt stark sachlich veranlagt und lasse meine Emotionen so gut es geht in der Kammer.
Ansonsten ist man sich dann grün, oder jeder geht besser seine eigenen Wege. ( egal in welcher Thematik)
Wer meine Angaben oder Aussagen aber gleich nach wenigen Worten glatt erniedrigend angeht, wird halt nie meine Sympathien erhalten können.
Bei den Alkoholmengen kann ich aber halt nur Das angeben, was derzeit und die letzten 6 - 12 Monate konsumiert wurde, da es ja auch durch Blutproben entsprechend abgeglichen wird.
Die meisten Basisprobleme zur Leistung und sozialen Distanzierung beruhen aber halt nicht auf meinem Alkoholkonsum. Die waren schon immer da. Irgend etwas brauche ich für mich aber halt auch, damit ich mit der Gesellschaft und mir selbst halbwegs auskomme.
Damit nun abschliessend , möchte ich doch einfach nur meine Ruhe und etwas Betätigung im Leistungsrahmen meiner Befähigungen ohne ZWANG, Druck, Stress und soziale Zusatzlasten. Zudem halt auch klar geregelt im Tagesverlauf ohne ständige Angst vor Veränderungen oder Probleme.
Hallo Gescheitert1524
Weißt Du, neben mir hätten das bestimmt viele anderen auch gerne. Das gibt der Arbeitsmarkt heute nicht mehr her - egal ob in sozialen Einrichtungen oder auf dem freien Arbeitsmarkt.
Zum Thema gesundheitliche Einschränkungen....
Ich selber habe eine starke Hüftarthrose und bin einseitig in den letzten Monaten erblindet. Somit also auch gehandicapt und eigentlich nicht mehr über den ganzen Tag dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehend.
Aber..... ich selber bin Raucher - habe einige Wochen ausgesetzt und doch wieder angefangen. Meine Sucht - meine Verantwortung, die sich auch auf meine Gelenke und Augennerven legt. Dafür bin ich verantwortlich, weil ich eben meine Sucht bisher nicht aufgeben konnte. Die Konsequenzen dessen muss ich tragen, weil ich es (ebenso wie Du ändern konnte).
Alle Laster, Sünden und Süchte sind von uns irgendwann mal angefangen worden - so könnten wir sie aufhören. Was mir nicht geglückt ist. Für meine Knochen/Arthrose habe ich das Gewicht gut reduziert (meine Verantwortung) und mir Schmerzen weggenommen. Den Rest könnte ich selber bewerkstelligen (übrigens mit Hilfe von Psychotherapeuten und Psychiater). Meine Verantwortung für mein Leben in der Gesellschaft, die nicht mehr flexibel ist.
Die Mengen erscheinen mir - für mich - unrelevant. Ich rauche "nur" noch 1/4 dessen von früher. Gift ist aber Gift und schädigt mich! Und ich persönlich bin abhängig von einem kleinen Stengel, der über mein Wohlbefinden entscheidet. Und ich Blindniete habe es bisher nicht dauerhaft geändert.
toi toi toi (auf welchem von Dir gewählten Weg auch immer) wünscht Katzenstube
AW: Seit mehr als 10 Jahren erwerbslos in ALGII . Schon 4 x beim Amtsarzt gewesen ,2 x EM Rente abgelehnt. Wie weiter?
10 x 0,3 "iter Bier sind 3 Liter am (AG. Trinkst du auch noch was anderes? (Wasser, Kaffee, Tee, Saft...)
Was kann ich also machen um eine Anerkennung meiner wirklich massgeblichen Leistungsminderung in der Arbeitsvermittlung zu erreichen ?
Ich hatte dasselbe Problem und weiss, wer sich nicht helfen lassen möchte, dem kann man nicht. Zwangseinweisung nur wegen Alk gibt es nicht. Regelmäßiger Alkkonsum auch "nur" von Bier lässt allerdings die körperlich/geistige Leistungsfähigkeit deutlich zurückgehen und führt zu körperlichen und geistigen Symtomen und teils bleibenden Schädigungen wie Herz/Kreislaufprobleme, Depression, Leberprobleme, Schlafprobleme, Lungenprobleme, im schlimmsten Fall zb. auch Karsokow Syndrom etc. pp. als Folge jahrelangen Mißbrauchs.
Mein Weg war, allerdings als ich nah dran war "abzugehen" mit Herzproblemen, Bluthochdruck und ein paar kleinen Wehwechen, nen Qualifizierten Entzug und Langzeittherapie durchzuführen. Dabei wurde auch meine Leistungsfähigkeit beurteilt und meine Einschränkungen. Wie dein Weg sein soll, kann dir keiner sagen, zu etwas zwingen, kann dich auch keiner.
Die Mengenangabe von 8 - 12 Bier ( selten mal mehr ) bezieht sich doch nur auf den Zeitraum, wo die mich aus ihrer Statistik gekickt haben.
Entschuldigen bringt nix, du musst selbst die Konsequenzen tragen.
Wunder dich nicht, wenn du bei "vermuteten" Alkoholproblemen heute Druck bekommst. Bei AG gibts dafür sogar speziell geschulte MA. Ziel: Denjenigen solange unter Druck zu setzen, bis die Problematik für den Betroffenen nicht mehr zu leugnen geht und er Hilfe annimmt oder auch nicht.
Es gibt allerdings auch Alkoholiker, die es schafften, Rente wegen ihrer Problematik zu bekommen und einen Gdb. Dabei muss einen der Arzt unterstützen wollen und die bleibenden, bisherigen Schäden müssen nat. diagnostiziert werden. Alkoholismus ist schließlich eine Krankheit, die sich niemand selber ausgesucht hat.
Ja natürlich trinke ich auch täglich reichlich Wasser mit etwas Instant-Tee. ( Zitronentee in dünner Mischung )
Etwas dünnen Milchkaffee trinke ich meistens auch täglich. Die etwa 1,5 bis 2 Teelöffel Kaffeepulver ( Instant ) für 200 ml Getränk ( laut Herstellerempfehlung ) gehen dann bei mir aber auf 0,5 Liter . Da komme ich mit einem 200 Gramm - Glas Instant- Kaffee ca. 1,5 bis 2 Monate aus.
Anmerkung : ich rede beim Bier von 0,5 Liter pro Flasche.
5 Liter Bier plus reichlich Wasser plus Kaffee... Reife Leistung.
In dieser Fragestellung lassen wir beiden es besser auch in Fortführung unserer Konversation auf dieser flappen Argumentationsebene.
Leider siehst auch Du ungläubig die 5 Liter Bier in mir als ständiges "Bedarfslevel" . Schade.
Eventuell suche ich doch mal ein weiteres Gespräch mit meiner erneut neuen Sachbearbeitung zur Reintegration in Arbeit zumindest in Kooperation zur deutlichen Bedarfsminderung als Ziel.
Das ganze andere Hickhack kostet die Behörden doch auch nur unnütz viel Geld.
Einzig beim Weg der kompletten Neueinschätzung über meinen HA und etwaiger Weitervermittlung an Experten verbleibe ich im Vorhaben.
Aber in privater Offensive versuche ich mal, mit dem Jobcenter eine gemeinsame Lösung auszuarbeiten, und diesen derzeitigen Kreis endlich zu durchbrechen.
Und WENN die da morgens täglich vor Arbeitsantritt mit dem Pustefix stehen bei einer durchführbaren Betätigung in meiner Person.
Mir ging es schon allein um Flüssigkeitsmenge.
Die meisten Menschen haben scho Mühe, 2 Mieter am Tag zu schaffen und du kommst fast auf das Dreifachen, ormal ist das nicht.

References: § 25
 § 8
 § 44
 § 19
 § 1
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 § 25
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 § 88
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