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Timestamp: 2020-03-29 03:38:25+00:00

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aus dem bezirk affoltern I Nr. 054 I 172. Jahrgang I Freitag, 13. Juli 2018
Ressorts behalten
Keine Überraschungen bei der Konstituierung des Gemeinderates in Hausen. > Seite 3
Die warmen Nächte laden dazu ein, sich ausserhalb der eigenen vier Wände aufzuhalten. > Seite 9
Lions-Club spendet Die Chlaussack-Aktion bringt 10 000 Franken fürs Kispi-Rehazentrum. > Seite 9
Leistungen gewürdigt An der Sek Hausen wurden die Arbeiten des endenden Schuljahres präsentiert. > Seite 10
................................................... von livia häberling «Ich möchte mich endlich wieder ganz auf den Gemüseanbau konzentrieren können», erklärt Roland Moser. Seit der «Anzeiger» anfangs Mai über den Plastik auf seinem Ottenbacher Salatfeld berichtet hat, ist viel Zusatzarbeit angefallen. Seine Hauptabnehmerin, die Genossenschaft Migros Luzern, wurde auf die Negativschlagzeilen auf-
Zirkus-Knatsch Das Gastspiel des Circus Royal auf dem «Moos» vergangenen Dienstag und Mittwoch rückte Affoltern in den Fokus nationaler Medien. Der «Blick» hat enthüllt, dass die bisherige Betreibergesellschaft per 26. Juni in Konkurs ist – und offenbar unbezahlte Rechnungen zurücklässt. Nicht tangiert seien der Tourneeplan, die Gehälter der Mitarbeitenden oder das Futter der Tiere, versicherte Direktor Oliver Skreinig. Zuvor auch privat ein Paar, haben er und Geschäftsführer Peter Gasser sich im Winter getrennt. Deshalb und weil Gasser krankheitsbedingt nicht in der Lage sei, das Geschäft mitzutragen, will Skreinig den Zirkus mit einer neuen Gesellschaft alleine weiterführen. (tst.)
Begehrtes Nass an heissen Tagen Die Schwimmbäder im Knonauer Amt verzeichnen bereits Spitzenfrequenzen. Die Erfrischungen an heissen Sommertagen in den gepflegten Anlagen sind äusserst begehrt. Im Säuliamt ist die Auswahl der bewachten und unbewachten Badestellen gross. Vier Freibäder, der Hedinger Weiher und der Türlersee sowie die Reuss lassen für Erholungssuchende keine Wünsche offen. Die kulinarische Vielfalt in den verschiedenen Badi-Beizlis trägt zur Wahl des Badeortes entscheidend bei. Wenn auch das Angebot auf die beschränkten Zubereitungsmöglichkeiten ausgerichtet ist, bieten die Speisekarten der Badi-Wirte ihren sonnenhungrigen Kunden doch einige Köstlichkeiten. Gerne wird das Schwimmbad an heissen Sommertagen auch bloss zum Mittag- oder Abendessen aufgesucht. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 11
merksam und hat reagiert. Neben einer schriftlichen Stellungnahme musste Roland Moser nachweisen, dass der verwendete Kompost die Anforderungen der Migros Luzern erfüllt. Kürzlich fand eine Feldbegehung mit einer Migros-Delegation statt. Mit dabei war auch Elmar Barmettler, Leiter Marketing Früchte und Gemüse bei der Migros: «Uns war es wichtig, die Felder von Roland Moser vor Ort zu überprüfen. Tatsächlich waren darauf vereinzelt Reste von Fremdstoffen zu finden», räumt er ein. Gerade bei Plastiksäcken sei die Unterscheidung von abbaubarem zu nicht abbaubarem Material jedoch oft schwierig. «Roland Moser konnte nachweisen, dass er zertifizierten Kompost einsetzt und seine Sorgfaltspflicht nicht verletzt hat», erklärt Barmettler. Die Untersuchung
der Migros ist abgeschlossen. Der Grossverteiler wird das Gemüse von Roland Moser weiterhin im Sortiment haben, auch weil er dem Obfelder Gemüsebauer insgesamt ein überzeugendes Zeugnis ausstellen könne. Nächstes Jahr werde die Migros die Felder nochmals vor Ort kontrollieren. Man sei an möglichst umweltfreundlichen Produktionsbedingungen und somit auch an fremdstofffreiem Naturdünger interessiert, so Barmettler.
Zwischen 10 bis 15 Prozent einer Ladung müssen verbrannt werden Auch Ökopower AG, die Produzentin des Naturdüngers, hat reagiert. Inzwischen werde das angelieferte Material ein zusätzliches Mal gesiebt, erklärt Hans-Martin Meyer, Verwaltungsrat
der Ökopower AG. Ausserdem sei der Annahmeprozess angepasst worden. «Neu werden die Lastwagen separat gekippt und vorab gesichtet. Teilweise werden Fremdstoffe von Hand entfernt. Lässt der Verschmutzungsgrad eine Weiterverarbeitung nicht zu, werden die Grüngutabfälle in der Kehrrichtverbrennungsanlage verbrannt.» Schlussendlich landen 10 bis 15 Prozent einer Ladung in der Verbrennung. «Wir sind auf sauberes Material angewiesen. Wenn am Anfang der Entsorgungskette zu viele Fremdstoffe ins Grüngut gelangen, können wir trotz modernsten Anlagen und aufwändigem Verarbeitungsprozess nur noch ‹Schadensbegrenzung› betreiben», so Meyer. ................................................... > Bericht auf Seite 3
Der Heli flog im 70-Sekunden-Takt
Spektakulärer Wasserleitungsbau im Husertal Für die steilste Stelle der Wasserleitung von der Brunnenstube Stäpfer zum künftigen Reservoir in Ebertswil brachte am letzten Dienstag ein Helikopter das Baumaterial in den Hang. ................................................... von thomas stöckli Es geht steil runter von der Brunnenstube Stäpfer ins Tal. Im steilsten Stück beträgt die Hangneigung 40 bis 45 Grad. Eine Herausforderung für den Bau der Wasserleitung zum neuen Reservoir zwischen dem Weiler Husertal und Schweikhof. Den Aushub schaffte die Ernst Höhener AG dank der trockenen Witterung mit dem Schreitbagger, für den Transport der Rohre hat sich aus wirtschaftlichen Gründen – um Arbeitszeit zu sparen und das Material zu schonen – ein Heli-Transport aufgedrängt. Und der fand diesen Dienstagmorgen statt. Kurz nach zehn Uhr flog die H125 Écureuil (französisch für Eichhörnchen) von Südwesten her an. Rund eine Tonne beträgt die Nutzlast dieses Helikoptertyps – je nach Temperatur und Höhenlage. Genauso emsig wie der Namensgeber hievte die «Écureuil» in den nächsten anderthalb Stunden im 70-Sekunden-Takt Material in den Steilhang hinein: rund dreissig Rohre und 30 m³ Leitungskies insgesamt. Die sechs Meter langen und 125 mm dicken Gussrohre – innen mit einer Zementschicht gegen Korrosion geschützt, aussen durch Verzinkung und eine Schicht Faserzement – wurden von den Mitarbeitenden der Ritschard Haustechnik AG im Graben sogleich zusammengesteckt und mit dem Kies überdeckt. Es war beeindruckend, mit welcher Effizienz das fünfköpfige Team
Die Wasserrohre werden in Position geflogen und sogleich montiert. (Bild tst.) von Swiss Helicopter ans Werk ging. Keine Sekunde wurde vergeudet, oben wie unten war je ein Mitglied der Bodencrew bereit, packte sich den Lasthaken, hängte blitzschnell ab, an oder um und schon wirbelte der Rotor unter Last wieder Sand und Erde auf und der Heli schwebte dem nächsten Ziel entgegen. Dabei war der Einsatz in Hausen für die Heli-Crew nicht der erste und auch nicht der letzte des
Albisstrasse sanieren Der Strassenbelag zwischen Hinterund Unteralbis hat im vergangenen Winter stark gelitten. > Seite 11
Spektakel im Jumpin
Grüngut: Untersuchung von Migros, strengere Kontrollen bei Dileca und Ökopower In der Ausgabe vom 2. Mai hat der «Anzeiger» über Fremdstoffe im Grüngut berichtet. Dileca kontrolliert inzwischen noch strenger, Ökopower hat den Annahmeprozess und die Sortierung angepasst.
Tages. Auf sechs Baustellen war ihre Unterstützung gefragt – meist nur für 20 oder 30 Minuten. Die Arbeitstage gehen für die Heli-Crew in der Regel von 7 bis 17 oder 18 Uhr. Dabei sind eine Vielzahl an Kurzaufträgen genauso Alltag wie die längeren Einsätze, etwa wenn sie in den Bergen den ganzen Tag am Holzen ist. ................................................... > Weitere Impressionen auf Seite 9
Morgen Samstag, 14. Juli, wird die Wasserschanze in Mettmenstetten wieder zum Schauplatz von spektakulären Wettkämpfen. An der Freestyle Night messen sich Top-Athleten in den Disziplinen Aerials (Skiakrobatik), Freeski und BMX Bike. Aber auch das Rahmenprogramm hat einiges zu bieten. Highlights sind die Akrobatik-Flugshow von Urs Vogelsang und die Fallschirmspringer. Auf dem Festgelände können sich die Besucher dem Ritt auf dem mechanischen Bullen stellen. ................................................... > Programm auf Seite 18 anzeigen
Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über den Nachlass der Brigitta Frieda Attinger, geb. 17. Februar 1950, von Zürich ZH, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis, gestorben am 9. Mai 2017, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 13. Juli 2018 verwiesen. Affoltern am Albis, 6. Juli 2018 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis
Wahlbüro Der Gemeinderat hat mit Beschluss vom 3. Juli 2018 als Mitglieder des Wahlbüros für die Amtsdauer 2018 bis 2022 gewählt: Bornhauser Barbara Büelmatt 3 Bottarella Silvia, Dorfstrasse 16 Bürki Annemieke, Bruggenmattweg 55 Descombes Nadine, Herenholzweg 52 Eisenring Melanie, Chrüzacherweg 2 Ernest Brigitta, Stallikerstrasse 6 Federer Sasha, Bruggenmattweg 10 Frech Nicole, Im Wolfen 34 Frech Silvia, Im Wolfen 34 Grundmann Maria, Im Wolfen 5 Hann Astrid, Spätenweg 6 Hegglin Karl, Im Eiacher 5 Höhn Bettina, Ligusterweg 3 Kaiser Sascha, Dorfstrasse 14 Knoche Joachim, Chüeweid 3 Kovats Katinka, Friedhofstrasse 67 Lang Andreas, Oberdorfstrasse 16 Liebhart Silvia, Dorfstrasse 54 Lüthi Elisabetha, Hofwies 4 Mathis Marina, Birmensdorf, Stöckenstrasse 17 Rey Alfredo, Hofwies 13 Rüegg Patrick, Friedmattstrasse 21 Rüegsegger Weber Elsbeth, Chrüzacherweg 26 Sammarruco Sahra, Büelmatt 2 Scaglioso Brigitte, Bruggenmattweg 18 Soliva Katharina, Bodenfeldstrasse 25 Vögeli Susanne, Dorfstrasse 54 Von Rotz Barbara, Stallikerstrasse 1a Weber Peter, Chrüzacherweg 26
Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat, Im Grund 15, Postfach, 8910 Affoltern a.A. erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten.
Die Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Hausen am Albis inkl. des Betreibungs- und Gemeindeammannamtes Hausen am Albis (zuständig für die Gemeinden Aeugst am Albis, Hausen am Albis, Kappel am Albis, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten und Rifferswil) sind während den Sommerferien vom 16. Juli bis 17. August 2018 eingeschränkt.
Bonstetten, 13. Juli 2018
Das Konkursverfahren über die Printoplast AG, mit Sitz in Affoltern am Albis, CHE-101.427.264, Lindenmoosstrasse 4, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 14. Mai 2018 als geschlossen erklärt worden.
Vormittag Nachmittag Montag bis Mittwoch 8.00 – 11.30 geschlossen Donnerstag 8.00 – 11.30 Uhr 14.00 – 18.00 Uhr Freitag 7.00 – 14.00 Uhr (durchgehend) oder nach telefonischer Vereinbarung mit der entsprechenden Abteilung. Gemeindeverwaltung Hausen am Albis
Affoltern am Albis, 13. Juli 2018 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis
Beschlüsse des Gemeinderats vom 10. Juli 2018
Über die Erbschaft von Tobias Schmitz, geboren 12. Juli 1987, Staatsangehörigkeit: Deutschland, gestorben 7. März 2017, wohnhaft gewesen Albisstrasse 15, 8915 Hausen am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 9. November 2017 die konkursamtliche Liquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Verfügung dieses Gerichtes vom 2. Juli 2018 mangels Aktiven eingestellt worden.
1. Der am 15. April 2018 für die Amtsdauer 2018/2022 gewählte Gemeinderat hat sich gestützt auf Art. 17 der Gemeindeordnung konstituiert. 2. Kommissionen und Funktionäre der Politischen Gemeinde Hausen am Albis wurden gestützt auf Art. 17 der Gemeindeordnung für die Amtsdauer 2018/2022 neu gewählt. 3. Bei der Einmündung der Steinbaumstrasse in die Dorfstrasse wird die Signalisation «Kein Vortritt» angeordnet.
Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 23. Juli 2018 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4000.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 13. Juli 2018 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis
Bereits an der Sitzung vom 6. Februar 2018 wurde eine Änderung der Ausführungsbestimmungen zur Verordnung über die Videoüberwachung auf öffentlichem Grund und auf öffentlichen Anlagen vom 18. August 2015 beschlossen. Für Details zu diesen Beschlüssen siehe: www.hausen.ch unter Amtliche Publikationen. Die genannten Beschlüsse und Beilagen liegen zudem bis am 13. August 2018 in der Einwohnerkontrolle, Gemeindehaus, zur Einsicht auf. Rechtsmittelbelehrung Gegen Beschlüsse des Gemeinderates können beim Bezirksrat Affoltern schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung von Verfahrensvorschriften in Stimmrechtssachen (§ 19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 22 Abs. 1 Satz 2 VRG) – innert 30 Tagen Rekurs wegen Rechtsverletzungen, unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhaltes sowie Unangemessenheit der angefochtenen Anordnung (§ 19 Abs. 1 lit. a und d i.V.m. § 22 Abs. 1 Satz 1 VRG) Hausen am Albis, 13. Juli 2018 Der Gemeinderat
Mit Beschlüssen vom 10. Juli 2018 nahm der Gemeinderat unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung in das Bürgerrecht der Gemeinde Hausen am Albis auf:
Der Gemeinderat hat als Mitglieder des Wahlbüros für die Amtsdauer 2018 – 2022 gewählt:
Kugler, Jürgen männlich, geb. 1968 Staatsangehörigkeit: Deutschland Weiss, Petra Sabine weiblich, geb. 1969 Staatsangehörigkeit: Deutschland Weiss, Emma Lina weiblich, geb. 2008 Staatsangehörigkeit: Deutschland Weiss, Lukas Max männlich, geb. 2011 Staatsangehörigkeit: Deutschland Im Sinne von § 17 der kantonalen Bürgerrechtsverordnung erfolgt hiermit die Veröffentlichung dieser Einbürgerungsentscheide. Gemeinderat Hausen am Albis
Arnold Angela, Albisstrasse 18, 8926 Kappel am Albis Berger Nicole, Feldstrasse 2, Hauptikon Jud Corinne, Bergstrasse 1, 8117 Fällanden Lier Erika, Weiermattstrasse 27, Uerzlikon Müller André, Tömlimatt 2, Kappel am Albis Rieser Edith, Kappelermatte 8, 8926 Kappel am Albis Schneebeli Monika, Feldstrasse 15, Hauptikon Senn Silvia, Näfenhäuser 17, Kappel am Albis Trachsel Pia, Uerzlikerstrasse 11, Hauptikon Ziswiler Manuela, Kappelerstrasse 10, Uerzlikon Gegen diese Wahl kann wegen Verletzung der Vorschriften über die politischen Rechte und ihrer Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsbeschwerde beim Bezirksrat Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Gemeinderat Kappel am Albis
Wahlbüromitglieder, Wahl Amtsdauer 2018 – 2022 Gestützt auf Art. 21 Abs. 2 der Gemeindeordnung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 10. Juli 2018 folgende Stimmberechtigte als Mitglieder des Wahlbüros Amtsdauer 2018 – 2022 gewählt: Babamazid Faro / Billeter Heinz / Drenth Joannes / Duca Andrea / Eicher Marcel / Eisenegger Tanja / Eugster Brigitte / Gerber Christine / Grimm Anton / Hegnauer Peter / Heusi Carl Oliver / Huber Alice / Huber Edith (neu) / Huber Sarina (neu) / Jud Edith / Kleiner Walter (neu) / Läng Olivier / Lang Willi / Oberli Therese / Ruggiero Patrizia / Scherer Anna Margareta / Schütz Marlies / Stoop Klara / Wrede Susanna Gegen diese Wahl kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Mettmenstetten, 13. Juli 2018 Der Gemeinderat
«Ohne die Mithilfe der Bevölkerung geht es nicht» Dileca und Ökopower haben reagiert – doch auch die Bevölkerung ist gefordert Für eine bessere Düngerqualität reicht das Engagement von Dileca und Ökopower nicht aus. Sie appellieren bei der korrekten Abfalltrennung an die Mithilfe der Bevölkerung.
festgehalten, dass die Bevölkerung verpflichtet ist, kompostierbare Abfälle aber auch Kunststoffe aus Industrie und Gewerbe, getrennt zu sammeln. Widerhandlungen werden von der Polizei ans Statthalteramt rapportiert. Bei der Kantonspolizei Zürich sind im Bezirk Affoltern bis heute allerdings keine entsprechenden Anzeigen eingegangen. Auf entsprechenden Hinweis nehme die Kantonspolizei Ermittlungen auf.
................................................... von livia häberling Gemäss Franz Liebhart, Geschäftsführer der Interkommunalen Anstalt Dileca, geht Obrist Transport + Recycling beim Abtransport des Grünguts inzwischen, im Auftrag der Dileca, beziehungsweise der Gemeinden, noch strenger vor: «Auch bis anhin wurden Grüngut-Container mit Fremdstoffen stehengelassen. Inzwischen sind wir noch konsequenter. Jeder Behälter wird geöffnet und mit einem Blick geprüft, bevor dieser in das Kehrichtfahrzeug geleert wird. Sind Fremdstoffe sichtbar, wird der Container mit einem Kleber versehen und nicht geleert.» Leider müssten diese Inhalte, einige Tonnen alleine in den letzten zwei Monaten, vermehrt in die Kehrichtverwertungsanlage in Dietikon geführt und dort als Kehrichtabfälle
wir gratulieren Zum 80. Geburtstag Morgen Samstag, 14 Juli, feiert Adelheid Müller-Spahr in Affoltern ihren 80. Geburtstag. Wir gratulieren der Jubilarin ganz herzlich und wünschen ihr ein schönes Geburtstagsfest.
Mehr Rücksicht und Mithilfe gewünscht Über die Kehrichtverbrennung abgeführtes Grüngut stellt Dileca inzwischen den Liegenschaftsverwaltungen in Rechnung. Ob diese die Kosten auf die Mieterschaft abwälzen, ist ihnen überlassen. Franz Liebhart von Dileca wünscht sich von den einzelnen Haushalten mehr Rücksicht. Er glaubt, dass sich viele Haushalte nicht bewusst sind, was sie mit der fehlerhaften Trennung anrichten. «Bei kleineren
In Zwillikon wurde versucht, Plastiksäcke im Grüngut zu entsorgen, obwohl diese in den Hauskehricht gehören. Obrist sortierte die Fremdstoffe aus. (Bild lhä) verbrannt werden. Dieses Vorgehen führe auch zu unschönen Reaktionen, erklärt Liebhart: «Immer wieder melden sich erboste Besitzer von nicht geleerten Grüngutcontainern telefonisch beim Abfuhrunternehmen, der Gemeindeverwaltung oder bei der Dileca.»
Ein kleiner Prozentsatz der Haushalte verunreinigt den gesamten Dünger
Beim Grossteil der Bevölkerung funktioniere die Abfalltrennung bestens, gibt Liebhart zu bedenken. Es sei ein kleiner Prozentsatz, der die Trennvorgaben missachte. Pauschalisieren will er nicht, allerdings liessen sich gewisse Tendenzen nicht in Abrede stellen: «In urbanen Gegenden ist das Grüngut
meist mehr verunreinigt. Genauso in grösseren Überbauungen, wo mehrere Bewohner die Container teilen. Teilweise entfernen die Abfuhr-Mitarbeitenden die Fremdstoffe auch vor Ort aus den Containern und deponieren sie nebenan. Kürzlich hat eine Anwohnerin in Zwillikon eine solche Situation beobachtet. Auch zwei Tage nach der Grüngutabfuhr lagen vor einem Wohnblock mehrere Plastiksäcke mit verschimmeltem Brot. Die verantwortliche Person schien sich nicht in der Pflicht zu sehen, den Abfall ordnungsgemäss zu entsorgen. Die Abfallentsorgung ist im Kantonalen Abfallgesetz (AbfG) und in Abfallverordnungen der politischen Gemeinden geregelt. In der Abfallverordnung der Stadt Affoltern am Albis ist
Betrieben wie jenem von Roland Moser kann die Existenz auf dem Spiel stehen, wenn sich Abnehmer abwenden.» Hans Martin Meyer ergänzt: «Es ist sinnlos, wenn Grüngut separat gesammelt und dann wegen des hohen Verschmutzungsgrads verbrannt werden muss. So wird die Grüngutsammlung ad absurdum geführt.» Ohne die Mithilfe der Bevölkerung gehe es nicht, stellen beide fest. In letzter Zeit wurden Stimmen laut, die forderten, den Kompost notfalls via Kehrichtverbrennung abzuführen, sollten bei der Abfalltrennung keine Fortschritte erzielt werden. Für die Baudirektion ist dies aktuell keine Option. Sie verweist auf die am 1.1.2016 in Kraft getretene Verordnung über die Vermeidung und Entsorgung von Abfällen (VVEA). Diese schreibe vor, dass Grünabfälle getrennt zu sammeln und zu verwerten sind. Die Absicht des Bundes sei somit klar, dass eine Verbrennung von Grünabfällen nicht in Betracht komme, lässt man ausrichten.
Abfall richtig trennen Grüngut
Kein Grüngut
Rasen- und Wiesenschnitt, Strauch- und Baumschnitt, Stauden von Blumen und Gemüse, Laub, Unkraut, Fallobst, Balkonund Topfpflanzen, Blumensträusse. Holzund Astmaterial bis Ø 10 cm, verschnürt in Bündeln von max. 150 cm Länge und Gewicht von 25 kg.
Kunststoff, Plastik (auch kein RecyclingPlastik), unverrottbare Schnüre, Karton, Papier, Einweggeschirr aus Maisstärke, Katzensand (auch kein BioSand), Katzenund Hundekot, Muschelschalen.
Rüstabfälle von Obst und Gemüse, Kaffeesatz und Teekraut, Kleintiermist inkl. Federn, Stroh, Heu, ohne Katzensand, Hundekot, Eierschalen. Essensreste, Süssspeisen, Brot, Gebäck, Getreideprodukte, Reis und Käse, Kochfette, Hülsenfrüchte, Eier, Fisch, Fleisch (gekocht, ohne Knochen).
Steine, Glas, Metall, Alu, Kaffeekapseln, Hygieneartikel (Binden, Tampons, Windeln, Verbandsmaterial), Medikamente. Strassenwischgut, Asche, Zigarettenstummel, behandeltes Holz, Staubsaugerbeutel, Textilien, Batterien, Mineralöl.
Diese Trennkriterien gelten für folgende Gemeinden: Aeugst, Affoltern, Bonstetten, Hedingen, Kappel, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden, Ottenbach, Rifferswil, Stallikon und Wettswil. Für Hausen und Knonau gelten andere Bestimmungen. Diese sind auf den jeweiligen Websites abrufbar.
Redaktion: Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material
Keine Überraschungen in der Ressortverteilung
Der Gemeinderat Hausen hat sich konstituiert
Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@azmedien.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch
An der Gemeinderatssitzung vom 10. Juli hat sich der neu gewählte Gemeinderat für die Legislatur 2018 bis 2022 konstituiert.
stehen. Beatrice Sommerauer Nägelin amtet weiterhin als Finanz- und Liegenschaftenvorständin. Reto Brönnimann behält das Ressort Baupolizei und Ortsplanung, Peter Reichmuth das Ressort Soziales und Gesundheit. Eine vollständige Übersicht über den Konstitutionierungsbeschluss sowie die Wahl der Delegierten für Zweckverbände und Vereine und die Bestellung der Kommissionen findet sich auf der Gemeindehomepage.
................................................... von gemeindeschreiber christoph rohner Bei der Erneuerungswahl des Gemeinderates Hausen am 15. April 2018 wurden sämtliche Mitglieder im ersten Wahlgang gewählt. An seiner ersten Sitzung der neuen Legislatur vom 10. Juli hat sich der neu gewählte Gemeinderat – gemäss § 33a des kantonalen Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) rückwirkend auf den 1. Juli – konstituiert. Bei der Verteilung der Ressorts sind Überraschungen ausgeblieben. Das einzige Neumitglied, Andrea Sidler, übernahm als gewählte Schulpräsidentin das Ressort Bildung nämlich von Amtes wegen. Die übrigen Mitglieder des Gemeinderates behalten ihre bisherigen Ressorts. Gemeindepräsident Stefan Gyseler behält von
Vorne von links: Andrea Sidler, Stefan Gyseler (Gemeindepräsident) und Beatrice Sommerauer, Mitte: Gregor Blattmann und Christoph Tandler, hinten: Reto Brönnimann, Christoph Rohner (Gemeindeschreiber), Peter Reichmuth. (Bild zvg.) Amtes wegen das Ressort Präsidiales, zudem die Ressorts Sport und Freizeit sowie Kultur. Er wird weiterhin sekundiert von den Vize-Präsidenten Chris-
toph Tandler und Gregor Blattmann, die ihrerseits weiterhin den Ressorts Werke und Tiefbau resp. Sicherheit, öffentlicher Verkehr und Umwelt vor-
Hausen am Albis Wenn die Kraft versiegt, die Sonne nicht mehr wärmt, dann ist der ewige Frieden eine Erlösung.
TO D E S A N Z E I G E Nach einem reich erfüllten und bewegten Leben sowie kurzer Leidenszeit ist unser Vater und Schwiegervater
Fritz Birrer-Stalder 1. März 1937 – 8. Juli 2018
im Kreise seiner Familie im Kantonsspital Zug friedlich eingeschlafen. Wir werden dich immer in guter Erinnerung behalten. In stiller Trauer Petra und Robert Birrer Christoph Birrer und Katarina Petrovic Sarah Galliker Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Der Abdankungsgottesdienst findet am Dienstag, 17. Juli 2018, um 14.00 Uhr, in der römisch-katholischen Kirche in Obfelden statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man auf Wunsch des Verstorbenen dem Verein Spitex Knonaueramt, PC-Konto 87-267156-1, IBAN CH78 0900 0000 8726 7156 1. Traueradresse: Petra Birrer, Chappeliweg 6, 8913 Ottenbach
Bonstetten Bauherrschaft: Bleisch Wyssling Sabina und Wyssling Philipp, Breitenacher 62, 8906 Bonstetten Projektverfasser: ForrerGerber AG, Hürstringstrasse 3, 8046 Zürich Bauvorhaben: Neubau Garagengebäude, Breitenacher 62, Kat.-Nr. 1041, Zone W2/30)
ABSCHIED Ein grosses Herz hat aufgehört zu schlagen. Nach einer kürzeren Krankheit ist mein lieber Ehemann, unser lieber Vater, Grossvater und Schwiegervater
Radivoje Jankovic 21. Juni 1950 – 7. Juli 2018
friedlich eingeschlafen. Du hast uns so viel beigebracht, und wirst täglich in uns weiterleben. In Liebe und dankbarer Erinnerung nehmen wir Abschied. Ehefrau Stanimirka Söhne Drasko und Dragos Schwiegertöchter Marijana und Mila und Enkelkinder Nena, Hristina, Nina, Marko, Lena und Lazar Wir werden dich niemals vergessen. Traueradresse: Familie Jankovic, Dammgasse 4, 8910 Affoltern am Albis und Kappelerhof 16, 8926 Kappel am Albis
Bauherrschaft: Hedinger Jürg, Schachenstrasse 126, 8906 Bonstetten Projektverfasser: Baur-Haustechnik AG, Luzernerstrasse 9, 8903 Birmensdorf Bauvorhaben: Erstellung Luft/Wasser-Wärmepumpe, Schachenstrasse 126, Kat.-Nr. 72, Zone W2/30
Bonstetten Bauherrschaft: TRIPLE SEVEN HOLDING AG, Alpenstrasse 11, 6300 Zug Projektverfasser: SACH Architekten AG, P. Sabatino, Stampfenbrunnenstrasse 1, 8048, Zürich Bauvorhaben: Neubau Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage nach Abbruch Einfamilienhaus, Stallikerstrasse 18, Kat.-Nr. 1173, Zone W2/40 (2. Projekt)
Bonstetten Bauherrschaft: STWEG Obstgarten, Ringger + Bolt, Zürichstrasse 120, 8910 Affoltern a.A. Projektverfasser: Schnider & Co., Birchstrasse 3, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Vordachanbau bei Garageneinfahrt, Birchstrasse 16, Kat.-Nr. 2649, Kernzone Dorf
Gesuchsteller: Landi Albis Genossenschaft, Untere Bahnhofstrasse 20, 8932 Mettmenstetten Projektverfasser: frickarchitektur, Ebertswilerstrasse 2, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Projektänderung zu Abbruch Gebäude Vers.-Nrn. 692, 698, Neubau MFH mit Einstellhalle: Fassadenveränderungen, Balkonverkleinerung, Umgebungsarbeiten und Materialisierung auf Kat.-Nr. 1227,1228, Ebertswilerstrasse (KI)
Hausen am Albis Gesuchsteller: Familie Zollinger, Frohburgstrasse 12, 8006 Zürich Projektverfasser: frickarchitektur, Ebertswilerstrasse 2, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Projektänderung zu Abbruch Vers.-Nrn. 690, 697, Neubau 2 MFH mit Einstellhalle: Fassadenveränderungen, Anpassung Dachneigung, Balkonverkleinerung, Umgebungsarbeiten und Materialisierung auf Kat.-Nr. 1932, Ebertswilerstrasse 5 (KI)
Verkäufe 3-1/2- bis 4-1/2-Zi Maisonette-Terrassen-Whg. 8907 Wettswil Wohngefühl und Privatsphäre wie im Einfamilienhaus! Attraktive 3-1/2- bis 4-1/2-Zi Maisonette-Terrassenwohnung, 1. OG, ohne Lift, Bj 1973, umfassend renoviert, NWFL ca. 104m2, Nutzfläche ca. 132m2, Einkauf und ÖV in unmittelbarer Nähe, VB CHF 680‘000, PP in Tiefgarage CHF 35‘000, Carport CHF 15’000.
Hausen am Albis Gesuchsteller: Daniel und Anne Althaus, Fälmisstrasse 12a, 8833 Samstagern Projektverfasser: frickarchitektur, Ebertswilerstrasse 2, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Projektänderung zu Ersatzbau MFH: denkmalpflegerische Anpassungen auf Kat.-Nr. 3769, Heischerstrasse 39/41 (KII) (Gebäude Inventar-Nr. 154)
Mettmenstetten Bauherrschaft: Halle 11 AG, Brüggenstrasse 1 + 3, 8932 Mettmenstetten Vertreter: Tanner Odermatt Architekten AG, Zürichstrasse 120, 8910 Affoltern a/A Bauprojekt: Neubau Gewerbegebäude mit Unterniveaugarage auf Kat.-Nr. 4147, Brüggenstrasse 1 + 3 (Gewerbezone G)
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In Affoltern ist am Donnerstag, 5. Juli 2018 gestorben:
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Marcuard, Rosmarie
Abdankung und Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.
Gewerberaum mit 2 Arbeitsplätzen für Autoreparaturen. Bitte melden unter Chiffre 5079 an Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis. Gesucht
13. Juli 2018 Adressen KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern
Publireportage Freestyle Night
Der Gewerbeverband Bezirk Affoltern gibt sich ein neues Kleid An der diesjährigen Delegiertenversammlung wurde einstimmig beschlossen, dass der Gewerbeverband des Bezirks Affoltern einen neuen Namen erhält. Ab sofort heisst der Gewerbeverband Bezirk Affoltern jetzt KMUund Gewerbeverband Bezirk Affoltern.
Der Vorstand und die Delegierten sind der Überzeugung, dass wir mit diesem Namen noch besser unsere Aufgabe erfüllen können, die Interessen der kleinen und mittleren Betriebe zu vertreten. Als Präsident dieses wichtigen Verbandes freue ich mich, zusammen mit den Vorstands-
mitgliedern und PräsidentInnen der angeschlossenen Gewerbevereine René Ammann, Daniel Launer, Andri Oertli, Claudio Rütimann, Vreni Spinner sowie Hans-Ruedi Widmer, den kleinen und mittleren Unternehmen in unserem Bezirk eine Stimme geben zu dürfen.
Mitglieder des Vorstandes KMU- und Gewerbeverband Bezirk Affoltern Olivier Hofmann, Präsident c/o carus gmbh Beratung. Analysen. Lösungen Bifangstrasse 29 8915 Hausen am Albis Tel. 044 211 22 88 E-Mail: info@carus-gmbh.ch Gewerbeverein Affoltern René Ammann Theo Fischer Malergeschäft GmbH Zürichstrasse 81, 8910 Affoltern a.A. Tel. 043 817 15 60 E-Mail: theo.ﬁscher@gmx.net Gewerbeverein Hedingen Andri Oertli Halbeis AG Affolternstrasse 14, 8908 Hedingen Tel. 044 761 61 47 E-Mail: info@halbeis-bau.ch Gewerbeverein MKM Vreni Spinner Gasthaus zum weissen Rössli Albisstrasse 1, 8932 Mettmenstetten Tel. 044 767 02 01 E-Mail: vreni.spinner@bluewin.ch Gewerbeverein Oberamt Claudio Rütimann Rütimann Drogerie AG Ebertswilerstrasse 7 8915 Hausen a.A. Tel. 044 764 06 68 E-Mail: info@drogerie24.ch
Der KMU- und Gewerbeverband des Bezirks Affoltern setzt sich für die Interessen der kleinen und mittleren Unternehmen im Bezirk ein und engagiert sich insbesondere für folgende Themen:
Gewerbeverein Obfelden Daniel Launer Maler Launer Wolserstrasse 72, 8912 Obfelden Tel. 044 761 41 61 E-Mail: maler-launer@bluewin.ch
• Der Verbesserung des Images und der Attraktivität der lokalen Unternehmen. • Den Abbau von Regeln und Vorschriften. • Die Senkung von Gebühren, Abgaben und Steuern. • Den Erhalt der Arbeitsplätze und die Schaffung neuer. • Die Stärkung der dualen Berufsbildung. • Der Ausbildung der Lehrlinge. • Eine faire Vergabe der Aufträge durch die öffentliche Hand.
Gewerbeverein Unteramt: Hans-Ruedi Widmer Widmer Qualitäts- und Management-Systeme Dorfstrasse 13, 8906 Bonstetten Tel. 044 481 70 54 E-Mail: widmer@hrwidmer.ch
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Zumindest beim Dritten helfen wir gerne!
Vereinte Fachkompetenz im
Hanspeter Rogger Betriebsleiter Albisbrunn Baubetrieb
Thomas Kathriner Betriebsleiter Albisbrunn Metallbau
Erich Rogger Betriebsleiter Albisbrunn Druck & Werbetechnik
Mike Hass Betriebsleiter Albisbrunn Malerbetrieb
Peter Rathgeb Betriebsleiter Albisbrunn Maschinenbau
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Dienst des Kunden Die sechs Betriebsleiter der Albisbrunn Betriebe garantieren einen hohen Qualitätsstandard ihrer Produkte und Arbeiten und reibungslose Abläufe und Koordination bei Arbeiten im Verbund. Albisbrunn Baubetrieb Mit uns können Sie auch das Einfamilienhaus Ihrer Träume oder kleinere Gewerbebauten realisieren. Ein fachlich kompetentes Team erfüllt Ihre Wünsche termingerecht und unter Einhaltung der Kosten. Mit einem regelmässigen Gebäudeunterhalt und kleinen Renovationen erhalten oder steigern Sie den Wert Ihrer Liegenschaft. Sie bauen Ihr Haus um, realisieren den lange gewünschten Anbau oder renovieren den kürzlich erworbenen Altbau. Möchten Sie eine Wand herausbrechen und durch einen Stahlträger ersetzen, beziehen wir den Albisbrunn Metallbau gleich mit ein. Albisbrunn Malerbetrieb Wir verwirklichen fachtechnische und gestalterische Lösungen für Renovationen, Umbauten und Neubauten, sowie für Denkmalschutzobjekte. Wir beherrschen eine Vielzahl von dekorativen Techniken und gestalten neue Räume für Sie. Unsere fachkundige Beratung bedeutet für Sie langfristige Wertsteigerung Ihrer Liegenschaft.
Albisbrunn Metallbau Die Bauteile in Stahl, Chrom-Nickelstahl, Aluminium und Glas werden nach Ihren Wünschen geplant, hergestellt, beschichtet und montiert. Qualität und Nachhaltigkeit sind wichtige Merkmale für unsere Produkte, sei dies nun der Stahlträger in Ihrem umgebauten Wohnzimmer, ein neues Vordach, ein Balkonanbau, eine Pergola, ein Geländer, eine Türe oder ein Fassadenelement. Selbstverständlich erledigen wir auch Reparaturarbeiten schnell und zuverlässig.
Albisbrunn Druck & Werbetechnik Von der Visitenkarte bis zur Lastwagenbeschriftung gestalten, bedrucken und bekleben wir alle erdenklichen Materialien. Wir erarbeiten für Sie Lösungen für Druckerzeugnisse auf Kunststoff, Metall, Glas, Holz, Textilien, Papier und Karton. Ihre Produkte werden nach ihren Bedürfnissen im digitalen Druckverfahren oder im klassischen Siebdruck mit höchster Farbbrillanz und Lichtechtheit hergestellt. Ihre Werbebotschaft wird von uns in Wort und Bild umgesetzt.
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Gewagte Sprünge, sichere Fahrten
Die genossenschaftliche Verankerung machts möglich. Wenn es bei uns gut läuft, profitieren auch die Kundinnen und Kunden. Generalagentur Affoltern Thomas Naef Agentur Birmensdorf T 044 739 17 17 Schaden T 044 762 50 20 mobiliar.ch
Skiakrobatik bewundern, auf einem Elektro-Bullen reiten und spät nachts nach Hause chauffiert werden: Dies und viel mehr bietet die «Freestyle Night» am 14. Juli in Mettmenstetten. Auch dank der Mobiliar Versicherung und Learnpool Verkehrsschulung. Die «Freestyle Night» hat Tradition. Seit 16 Jahren schon pilgern FreestyleFans im Sommer auf das Jumpin-Areal in Mettmenstetten. Denn mit Skis an den Füssen oder auf einem BMX über die grosse Schanze zu fegen, gekonnt durch die Luft zu wirbeln und im Wasser zu landen – das tröstet gut über den fehlenden Schnee hinweg. Skiakrobatik steht am 14. Juli im Mittelpunkt. Ebenfalls auf dem Programm: Fallschirmspringen, Flugshow,
Trampolin-Wettbewerb, Konzerte und eine Party bis spät in die Nacht. Auch im «Promovillage», wo sich Sponsoren und Partner um das Publikum kümmern, ist für sportliche Unterhaltung gesorgt. Am Stand der Mobiliar und Learnpool wartet ein elektrischer Bulle auf Cowgirls und Cowboys, die sich auf seinen Rücken wagen. Mutige werden mit Preisen belohnt. Engagement für die Region Gemeinsam mit den Fahrlehrern von Learnpool, die in den Räumen der Mobiliar Verkehrsschulungen anbieten, unterstützt die Generalagentur Affoltern die «Freestyle Night» schon zum zweiten Mal. «Was da gezeigt wird, ist technisch hervorragend – eine spektakuläre Show!», sagt Ge-
neralagent Thomas Naef. Und erklärt sein Engagement so: «In diesem Sommer dreht sich alles um den Fussball. Umso wichtiger, dass auch andere Sportarten und kleine Anlässe gefördert werden.» Zusätzlich zum Bullen-Rodeo organisieren die Mobiliar und Learnpool einen Shuttle-Service innerhalb des Säuliamts. Dabei sind es die Fahrlehrer und die Versicherungsmitarbeitenden selbst, die nach Mitternacht müde Partygänger nach Hause fahren – sicherer geht’s nicht. An der «Freestyle-Night» (www.freestyle-night.ch) werden rund 2’000 Zuschauerinnen und Zuschauer erwartet.
Seit bald 100 Jahren ist die genossenschaftlich verankerte Mobiliar im Gebiet Affoltern am Albis und Birmensdorf präsent. Als selbständiges Unternehmen betreuen Generalagent Thomas Naef und seine 31 Mitarbeitenden über 18'000 Versicherte. Die Generalagentur ist auch Ausbildnerin: Zurzeit verstärken vier Lernende das Team. www.mobiliar.ch/affoltern
Guido Schenk, guido.schenk@mobiliar.ch
Die Lärmklagen häufen sich
Lions-Club spendet für den Kispi-Erlebnispark in Affoltern
Viel zu tun für die Polizei im Bezirk
Chlaussack-Aktion bringt 10 000 Franken fürs Rehazentrum
Lange Tage, kurze Nächte, schönes Wetter – Zeit, sich ausserhalb der eigenen vier Wände aufzuhalten. Und die Zeit auch, in der sich Lärmklagen häufen.
Der Lions-Club Knonaueramt führt alljährlich die ChlaussackAktion durch. Der Gewinn geht diesmal ans Rehazentrum für Kinder und Jugendliche in Affoltern – für die Wiedererstellung des Erlebnisparks.
Mehrmals musste die Polizei in den vergangenen Tagen nach Anrufen verärgerter Anwohner ausrücken. Am 6. Juli gings zum Schulhaus nach Bonstetten, wo Jugendliche mit lauter Musik störten. Eine Verzeigung erfolgte dann aber nicht wegen Lärms, sondern wegen Verstosses gegen das Betäubungsmittelgesetz. Gleichentags störten sich Anwohner nach 22 Uhr auch an Lärm, verursacht an einem privaten Fest in Obfelden. Die Teilnehmenden wurden ermahnt. Ebenso andernorts in der gleichen Gemeinde um 23.30 Uhr. Und auch da war ein Fest im Gange. Lärm auf dem Bauspielplatz in Affoltern, verursacht an einem Geburtstagsfest, brachte Anwohner am 8. Juli um 0.30 Uhr um den Schlaf. Auch hier blieb es bei einer Ermahnung. In Knonau freilich waren Veranstalter eines Festes am 8. Juli im Besitz einer Bewilligung, die auch das Abspielen von Musik bis 1 Uhr beinhaltete. Auch hier reklamierten Anwohner kurz nach Mitternacht.
Motorrad gestohlen und Sachbeschädigungen Unbekannte haben am 8. Juli zwischen 18.30 und 23 Uhr aus einer pri-
vaten Sammelgarage in Mettmenstetten ein (gesichertes) Motorrad gestohlen. Die Kantonspolizei beziffert dessen Wert auf rund 9500 Franken. Nicht bekannt sind auch jene, die vom 7. auf den 8. Juli an der Mühlebergstrasse in Affoltern eine Pflanzensäule beschädigt haben. Diese zerbrach. Der Schaden beläuft sich auf rund 800 Franken. Wesentlich grösser ist der Sachschaden, der vom 3. auf den 4. Juli am Verwaltungsgebäude in Affoltern entstanden ist: Dort wurde eine Glasscheibe mutwillig zerstört; die Reparatur kostet schätzungsweise 10 000 Franken. Eine Scheibe zertrümmert wurde zwischen dem 7. und 9. Juli auch im «Mooshüsli», dem Clubgebäude des FC Affoltern. Die Diebe drangen ein und behändigten diverse Gegenstände. Die Kantonspolizei klärt derzeit Deliktgut und Sachschaden ab.
Brennpunkt Reuss Am 8. Juli, 15.15 Uhr, wurde der Kantonspolizei gemeldet, dass auf einer Kiesbank in der Reuss bei der Brücke in Obfelden «etwas gebaut» werde. Abklärungen ergaben: «Wasserratten» bastelten sich bloss ein Floss … Gleichentags beschwerte sich ein Landwirt bei der Polizei, weil auf seinem Areal in der Nähe des Parkplatzes an der Reuss in Obfelden rund 20 Autos abgestellt wurden. Er wählt nun die Selbsthilfe und verhindert künftiges Parkieren mittels Steinblock. (-ter.)
................................................... von thomas stöckli Rund 3500 Chlaussäcke hat der LionsClub Knonaueramt letztes Jahr produziert und auch ausgeliefert. Seit über 20 Jahre wird diese Aktion erfolgreich durchgeführt. Die Besteller sind vorwiegend Firmenkunden, welche die feinen Chlaussäcke zum Chlaustag am 6. Dezember ihren Mitarbeitenden und Kunden schenken. Aus dieser Aktion resultiert jeweils ein Gewinn, welcher der Lions Club für die Unterstützung von körperlich und/oder geistig behinderten Menschen einsetzt. Mit diesen Mitteln sollen Wünsche erfüllt werden, welche normalerweise nicht ins Budget passen würden. Letztes Jahr wurde die Stiftung Levante für heilpädagogisches Reiten in Knonau berücksichtigt, diesmal gehen 10 000 Franken ans Rehabilitationszentrum für Kinder und Jugendliche in Affoltern. Ruth Meierhofer, Leiterin Ökonomie am Kispi-Rehazentrum weiss auch schon, wofür sie die Spende verwenden wird. Im Rahmen der Bautätigkeiten für den neuen Mäxi-Kubus musste der bestehende Trainingsparcours für Kinder im Frei-
Ruth Meierhofer nimmt den symbolischen 10 000-Franken-Check von «Lions»Präsident Ola Schröen (links) und Beat Nägelin entgegen. (Bild Thomas Stöckli) en vorübergehend weichen. Nun soll er unter anderem mit BalancierElementen, Wippe und Brücke für insgesamt 35 000 Franken wieder erstellt werden. Der entsprechende Auftrag geht ans Non-Profit-Unternehmen Murimoos werken und wohnen, Muri, AG. Der neue Erlebnispark soll am Tag der offenen Tür vom 27. Oktober der Bevölkerung vorgestellt werden.
Motto: «Wir dienen» Der Lions Club Knonaueramt wurde 1977 gegründet. Das Clublokal ist das
Restaurant Löwen in Hausen. Die Mitglieder treffen sich 14-täglich zu Meeting mit Vortrag und anschliessendem gemeinsamen Nachtessen. Die international tätige Organisation, wurde im Jahre 2017 hundertjährig und ist mit mehr als 1,3 Millionen Mitgliedern in rund 45 000 Clubs aus über 200 Ländern die mitgliederstärkste Service-Klub-Organisation der Welt. Das «Lions»-Motto lautet «we serve» oder «wir dienen». Damit verpflichtet sich jedes Mitglied, den Dienst am Nächsten über seinen persönlichen Profit zu stellen.
Das Baumaterial in den Steilhang geflogen Ein Helikopter H125 Écureuil transportierte in Hausen rund dreissig Rohre und 30 m³ Leitungskies
Die Flugminute ist teuer, der Einsatz will deshalb gut koordiniert sein.
Der Kies ist entladen – zurück zum Ausgangspunkt.
Die nächste Ladung wird bereitgestellt. (Bilder Thomas Stöckli)
Die nächste Röhre gelangt in den Steilhang.
Ein Fest zur Würdigung der Arbeiten Präsentationsabend der Sekundarschule Hausen am Albis
Besucherinnen und Besucher erhalten von den stolzen Jugendlichen detaillierte Informationen zu den präsentierten Projekten.
Die gesamte Ausstattung des Theaterensembles lag dieses Jahr in der Verantwortung von Gina Wintsch, welche das Beraten und Einkleiden ihrer Schauspielerkolleginnen und Kollegen als Projektarbeit gewählt hatte. (Bilder zvg.)
«Jedes Jahr freuen wir uns als Schule, unsere Türen weit aufzumachen und zu präsentieren, was unterm Jahr gelaufen ist,» sagen die Lehrpersonen der Sekundarschule Hausen. Für viele ist dies der Anlass, der den Schuljahresabschluss markiert.
Klassenroman geschrieben, der in der Zukunft handelt, und las am Präsentationsabend Kostproben daraus vor.
Am Dienstagabend in der vorletzten Woche vor den Sommerferien findet in Hausen jeweils der Präsentationsabend statt. Verwandte und Freunde haben an diesem Abend die Möglichkeit, die Arbeiten, die während des Jahres entstanden sind, zu bewundern. Dieses Jahr wurde der Abend mit einem Lied der Schülerband und einer kurzen Rede der Schulleiterin Astrid Fink eröffnet. Anschliessend strömten die Besucher und Besucherinnen in
die verschiedenen Schulzimmer, um Lernplakate, Kunstwerke und Gedichte, Modelle aus dem Unterrichtsfach «Eigenständiges Lernen» und die Projektarbeiten der dritten Sekundarstufe zu entdecken. Die Lernplakate der ersten Sekundarklassen waren darum interessant, weil diese Form der Stofferarbeitung für viele noch unbekannt ist. Umso beeindruckender sind die aufwändig gestalteten und präzis erklärten Plakate und man glaubt gerne, dass Lernen so um eine sinnvolle Möglichkeit erweitert wird. Die Achtklässler präsentierten die Modelle, welche sie im Fach Eigenständiges Lernen gebaut hatten. Daneben stellten sie das Buch vor, das sie zusammen mit einem Autor zum Jubiläum der Zwingligeschichte geschrieben hatten. Als Gegenpol dazu hatte die Klasse ausserdem einen
Lernen von einander Wie jedes Jahr waren die Projekte der Neuntklässler ein Highlight, welches viele Besucher anlockte. Vom Familienstammbaum, über diverse Fortbewegungsmittel und Palettenprojekte, bis hin zum Kunstwerk war alles Mögliche vertreten. «Das Kleid aus Rosen, das piekt aber im Hintern, wenn man sich setzt;» scherzte eine ältere Dame, derweil nebenan bepflanzte Bücher verkauft wurden und zwei Jugendliche genau erklärten, wie sie beim Aufbau der Thementorten genau vorgegangen waren. Ziel des Präsentationsabends ist nicht nur das Sichtbarmachen des
Selbstbestimmt wohnen trotz Pflegebedürftigkeit
Brennpunkt Stadtpolitik: Leben im Alter EVP, Grüne und SP haben im Hinblick auf das Projekt Neubau Seewadel zu einem Anlass zum Thema «Leben im Alter» eingeladen. Die Veranstalter durften rund 50 interessierte Gäste zu diesem aktuellen Thema und zur anschliessenden Diskussion im Ulmensaal des reformierten Kirchgemeindehauses begrüssen. Simone Gatti, Fachfrau für Altersfragen, zeigte in ihrem Referat auf, dass Gemeinden in Zukunft gemäss dem Wohn- und Pflegemodell 2030 von Curaviva mit grossen Veränderungen konfrontiert werden. Menschen werden älter, wollen möglichst lang zu Hause bleiben und sie sind bei einem Eintritt in eine Institution bereits in einem hohen Mass pflegebedürftig, die Dauer des Aufenthalts in einem Pflegeheim wird aber kürzer sein. Grosse Jahrgänge (Babyboomer) kommen ins Alter und werden irgendwann Pflege benötigen.
Möglichkeit für flexible Nutzungen einfliessen lassen Um einerseits genügend, aber auch den Bedürfnissen angepasste Plätze anbieten zu können, müssen neue Wohnformen geprüft und realisiert werden. Simone Gatti hat verschiedene Projekte für altersgerechte Wohnformen, zum Beispiel in Bülach und Winterthur, begleitet oder initiiert und ermunterte die Anwesenden die Schaffung von Wohngemeinschaften für ältere Personen und Pflegewohngruppen zu fördern.
Simone Gatti, Fachfrau für Altersfragen. (Bild zvg.) Kann das Projekt «Papillon» die Anforderungen an eine zukunftsorientierte Lösung erfüllen? Diese Frage versuchte Sozialvorstand Martin Gallusser zu beantworten. Er stellte fest, dass der Neubau des Seewadel unbestritten ist, viele Anforderungen im Projekt «Papillon» erfüllt werden, dass es aber noch einige Schwachpunkte aufweist. Er betonte, dass es nicht zu spät ist, das Projekt nachzubessern und die Möglichkeit für flexible Nutzungen einfliessen zu lassen. Letztendlich soll die Bevölkerung über ein zukunftsorientiertes Projekt abstimmen können, das möglichst viele verschiedene Wohnformen für ältere Menschen abdeckt.
Über Gemeindegrenzen hinaus Dass die Visionen nicht bei allen gleich aussehen, zeigte die anschlies-
sende Diskussion. Während von Behördenseite auf die angespannten Finanzen hingewiesen wurde und das Angebot deshalb auf die Realisierung der vorgeschriebenen Pflegeplätze beschränkt werden soll, wünschten sich andere für ihr Alter ein Angebot, das ihren finanziellen Möglichkeiten und Bedürfnissen gerecht wird. Eine Koordination des Angebotes und der Finanzierung über die Gemeindegrenzen hinaus sei überdies unbedingt erforderlich. Die Wichtigkeit bestätigte auch Verena Bieri, Leiterin der Spitex Knonaueramt, denn mit einer gut funktionierenden Begleitung durch die Spitex können Menschen länger zu Hause bleiben, was sich letztendlich auf die Kosten auswirkt. Zum Schluss durfte Martin Gallusser einen Forderungskatalog der EVP, SP und Grünen zuhanden des Stadtrats entgegennehmen, der folgende Punkte umfasst: Erarbeitung eines Altersleitbildes, das die Situation der Pflegeabdeckung in der Stadt Affoltern aufzeigt und auch selbstständige Wohnformen und Unterstützung zu Hause mitberücksichtigt; Anpassungen am Projekt Papillon: Konzept des Bauprojektes abstimmen mit dem neuen Altersleitbild; nebst klassischer, stationärer Pflege auch andere Varianten zumindest vorsehen; der Stadtrat soll klare Position pro Sonnenberg vor der Abstimmung Bezirksspital formulieren; Blick über Gemeindegrenzen hinaus, auch wenn sich das schwierig gestaltet, zum Beispiel via Gemeindepräsidentenverband oder durch Sozialvorstände-Konferenz. Doris Balmer
Schulalltags für Familie und Freunde, sondern auch ein Austausch zwischen den Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge. So haben sich den unteren beiden Klassenstufen hier bereits Ideen für ihr eigenes Projekt aufgetan. Sie sahen, was für ein Arbeitsaufwand auf sie zu kommt und wie die Projektdokumentationen zu gestalten sind. Auch die Besucher und Besucherinnen waren beeindruckt vom Aufwand, den man den Projektarbeiten ansah. Nur einer der Stände schien etwas mager daher zu kommen. Einige Fotos und ein paar Stücke Stoff und niemand am Stand. «Mami, schau dir doch erst mal das Theaterstück an, dann siehst du, was hier wirklich geleistet wurde,» riet eine Jugendliche. Und wirklich, auf der Bühne trugen Schauspielerinnen und Schauspieler
die Projektarbeit einer Mitschülerin, welche aus alten Stoffmustern Röcke, Schürzen und Kleider speziell für dieses Stück geschneidert hatte.
Ein Theaterstück zum Abschluss Dieses Jahr hatten die Schülerinnen und Schüler während ihres Mittagskurses das Stück «viel Lärm um nichts» von Shakespeare erarbeitet. Viele der Texte waren selbst umgeschrieben worden oder in Improvisationen entstanden. So lebte das Stück von der Energie der Schauspielerinnen und Schauspieler und unterhielt das Publikum mit Witz und Charme. Entsprechend war der Applaus und entsprechend auch der Stolz der Schauspielerinnen und Schauspieler. Ein gelungener Abschluss für einen gelungenen Präsentationsabend. (NU)
Personelle Wechsel an der Schule Wettswil
Die Primarschulpflege hat sich konstituiert
Die Primarschulpflege Wettswil von links: Cécile Simonet, Barbara Laasch, Roger Schmutz (Präsident), Matthias Gretler und Fabiola Gramsamer. (Bild zvg.)
Ein ereignisreiches Schuljahr geht zu Ende und die Sommerferien stehen vor der Tür. An der Primarschule Wettswil gibt es nur wenige personelle Mutationen zu vermerken und die offenen Stellen konnten bereits alle mit qualifizierten Personen besetzt werden. In der Schulpflege gab es Veränderungen, da Corina Schwald bei der Wahl im April 2018 nicht wieder angetreten war. Sie war neun Jahre in der Primarschulpflege tätig und in den letzten acht Jahren für das Ressort Finanzen zuständig. Corina Schwald hatte die Finanzen stets fest im Griff und forderte beharrlich äusserste Budget-Disziplin ein. So steht die Schule trotz der hohen Investitionen der letzten Jahre gut da. Neu wurde Cécile Simonet in die Schulpflege gewählt. Mit ihrem Amtsantritt per 1. Juli hat sie von Barbara Laasch die Ressorts Sonderpädagogik und Öffentlichkeitsarbeit übernommen. Barbara Laasch wiederum wech-
selt zu den Finanzen und betreut weiterhin die Informatik. Ansonsten bleibt die Ressortsverteilung gleich: Roger Schmutz widmet sich weiterhin den präsidialen Aufgaben, sowie dem personellen Bereich, Matthias Gretler betreut die Liegenschaften, Fabiola Gramsamer kümmert sich um die Tagesstrukturen und die Bibliothek. In der Schulleitung steht eine grössere Änderung an, da Susanne Pfiffner bedauerlicherweise krankheitshalber ausscheidet. Mit ihrem Weggang verliert die Primarschule Wettswil eine kompetente Schulleiterin, welche über die letzten drei Jahre wichtige Impulse setzen konnte. Ab August 2018 wird Jacqueline Hodel, eine erfahrene Schulleiterin, ihre Tätigkeit aufnehmen und zusammen mit Peter Camichel und Sonja Voser die neue Schulleitung bilden. Ausserdem gab es einen Wechsel in der Schulsozialarbeit: bereits Mitte Juni trat Fabienne Omlin vom Amt für Jugend- und Berufsberatung ihre Stelle als neue Schulsozialarbeiterin an. Cécile Simonet, Primarschulpflege Wettswil
Pack die Badehose ein Die Freibäder bieten neben Erfrischung auch kulinarische Überraschungen Die Freibäder im Knonauer Amt verzeichnen eine zufriedenstellende Frequenz der Eintritte. Ihre Gäste suchen jedoch nicht nur Abkühlung und Plausch im Wasser, sondern schätzen auch die Köstlichkeiten welche die Badi-Beizli zu bieten haben.
Passstrasse über den Albis wird saniert Damit sie verkehrssicher bleibt, wird die Passstrasse über den Albis auf den kurvenreichen Teilstücken zwischen Hinteralbis und Unteralbis instandgesetzt. Der Regierungsrat hat dafür 1,34 Mio. Franken bewilligt. Die Albispass-/Albisstrasse in Hausen und Langnau ist ein Teilstück der Hauptverkehrsstrasse von Mettmenstetten über Hausen, den Albispass und Langnau nach Zürich. Im Frühling hat das kantonale Tiefbauamt festgestellt, dass der Strassenbelag zwischen Hinteralbis und Unteralbis im vergangenen Winter stark gelitten hat und der Frost zu vielen Rissen geführt hat. Die Kantonsstrasse wurde auf diesem Abschnitt letztmalig 2006 instandgesetzt. Dabei wurde die Lebensdauer des Belags auf 15 bis 18 Jahre ausgelegt. Der damals gewählte Belag hat jedoch die Erwartungen nicht erfüllt.
................................................... von martin mullis Die musikalische Frage des holländischen Entertainers Rudi Carrell «Wann wirds mal wieder richtig Sommer?» dürfte mindestens dieses Jahr definitiv beantwortet sein. Die Bademeister, das Badepersonal und die sonnenhungrigen Gäste sprechen einhellig von einem sehr schönen Sommer. Sobald sich die Sonne am Himmel zeigt, herrscht in den Freibädern, am Hedinger Weiher, am Türlersee sowie an der Reuss Hochbetrieb. Doch für eine erfolgreiche Badesaison sind nicht nur angenehme Luft- und Wassertemperaturen nötig. Ebenso wichtig für die anspruchsvollen Erholungssuchenden sind die kulinarischen Leckerbissen, welche die Besucherzahlen durchaus beeinflussen können. Daniel Bumbach, Badewache im Mettmenstetter Freibad, spricht in Sachen Eintritte von einem durchschnittlichen Saisonbeginn. An heissen Tagen vor allem über die Mittagszeit und abends ist die Badi sehr gut besucht. Nach wie vor führt am Verpflegungskiosk Pero Cutkovic das Zepter und noch immer steht der längst weit über die Gemeindegrenze hinaus bekannte «Albis-Burger» auf der Hitliste seiner Speisekarte. In Obfelden sprechen sowohl der für die Badi verantwortliche Gemeinderat Stefan Hinners, als auch der Bademeister Paul Höhener von einem überaus erfreulichen Beginn der Badesaison. Das Freibad kann zu Spitzenzeiten bis zu 1000 Gäste problemlos aufnehmen und ganz allgemein gilt
Sie fehlt nur wenn’s Katzen hagelt: Stammkundin Yvonne Williams und Wirt Michael Grond. (Bild Martin Mullis) die Obfelder Badi als eigentlicher Dorftreff. Kein Wunder, dass auch die 1.Augustfeier seit einigen Jahren in der Badi durchgeführt wird. Zur Beliebtheit tragen natürlich nicht zuletzt auch die Betreiber der Badibeiz bei. Seit Beginn dieser Saison führt Susanne Schneebeli zusammen mit Myriam und Roland Bulliard das beliebte Restaurant. Auf Ihrer umfangreichen Speisekarte steht unter anderem ein Rindstatar, welches viele Gäste als absolut einmalige Köstlichkeit rühmen.
Hedinger Weiher als herrliches Naherholungsgebiet Ein neuer Wirt verwöhnt auch am Hedinger Weiher seine Badigäste. Michael Grond betreibt mit seiner
Badespass auch ohne Eintritt an der Reuss in Obfelden.
Frau Katharina neu das Badibeizli im wunderschönen Naherholungsgebiet oberhalb Hedingen. An den rund 100 Plätzen der Gartenwirtschaft mit einem traumhaften Ausblick, können diverse Burger, allen voran der MiKa’s Burger, feine Salate und hausgemachte Süssigkeiten bestellt werden. Natürlich sorgt zusätzlich eine gut sortierte Getränkekarte dafür, dass keiner der vielen treuen Badegäste hungrig oder durstig heimkehren muss. Auch Yvonne Williams aus Zwillikon ist ein grosser Fan des Badeplatzes oberhalb Hedingen. «Wenn es nicht gerade Katzen hagelt, verbringe ich meine Freizeit am Weiher», sagt sie. Bianca und Andi Glättli wirten ebenfalls nahe bei einem offenen Wasser, ihre Gäste bringen jedoch das Ferienhaus meistens gleich mit. Trotzdem ist ihre Küche nicht nur bei den Campern am Türlersee, sondern auch bei vielen Passanten aus der Region sowohl sehr bekannt als auch äusserst beliebt. Im grössten Freibad des Säuliamtes, dem Stigeli in Affoltern, herrscht am heissen Montagnachmittag ebenfalls ziemlich Betrieb und der fröhliche Lärmpegel steigt im Takt mit den Temperaturen. Bademeister Fäger Marty freuts, wenn «seine» Badi auf Hochtouren läuft. Er und seine zwei Kollegen haben alle Hände voll zu tun, nicht zuletzt ist auch das Schwimmbad-Restaurant ein eigentlicher Anziehungspunkt für zahlreiche Besucher.
Der Wirt des Restaurants «Stella» am Sternenkreisel in Affoltern, Ümit Iyigüven, von seinen Freunden schlicht Fredi genannt, führt das beliebte Lokal professionell. Unter seinen bekannten Delikatessen gelten ganz besonders seine Hamburger in Insiderkreisen als eigentlicher Geheimtyp.
Keine roten Augen im Naturbad Maschwanden Wer es an heissen Tagen etwas ruhiger angehen will und vor allem auf rote Augen verzichten kann, der bevorzugt das kleine idyllische Naturbad in Maschwanden. Hier, nahe bei der Lorze am Schilfgürtel, gelingt es hervorragend, die Seele baumeln zu lassen. Kioskleiterin Susy Florida – ihr Name ist sozusagen Programm – bietet ebenfalls einige liebevoll zubereitete Köstlichkeiten an. Viele ihrer Gäste stammen aus den angrenzenden Kantonen Aargau und Zug und schätzen die angenehme Atmosphäre im kleinen Paradies unmittelbar an der Grenze zum bekannten Naturschutzgebiet. Im Säuliamt gelingt es auch völlig gratis, sich am Wasser zu vergnügen und der Hitze ein Schnippchen zu schlagen. Sowohl bei der Brücke in Obfelden als auch in Ottenbach nutzen viele den Fluss, um zu schwimmen und zu plantschen. Grillstellen am Ufer beweisen augenfällig, dass der Fluss als beliebter Ort für Freizeit und Erholung dient.
Die Risse wurden diesen Frühling wie üblich mit Bitumen vergossen. Beim Vergiessen von Rissen, insbesondere nach der Wintersaison, handelt es sich um eine Standardmassnahme, die gewährleistet, dass Strassenbeläge die erwartete Lebensdauer erreichen. Sind bereits viele Risse vergossen worden, kann dies jedoch die Ebenheit des Belags beeinträchtigen. Dies kann zu rasch wechselnden Bedingungen führen, was trotz der guten Sichtbarkeit für Motorrad- und Velofahrer anspruchsvoll sein kann. Um darauf hinzuweisen, wurde deshalb als Sofortmassnahme bereits vor allen kritischen Kurvenbereichen das Signal «Schleudergefahr» aufgestellt.
Mehrere Belagsschichten ersetzen Da zusätzliche Schäden infolge eines erneut strengen Winters die Verkehrssicherheit infrage stellen könnten, wurden Sanierungsmassnahmen eingeleitet. Die dafür umfassend durchgeführten Belagsuntersuchungen haben ergeben, dass auf einzelnen Abschnitten – insbesondere auf den kurvenreichen Teilstücken – die oberen beiden Belagsschichten abgefräst und erneuert oder teilweise gar der ganze Belag ersetzt werden müssen. Im Rahmen der Bauarbeiten werden gleichzeitig stellenweise abgebrochene Randabschlüsse instandgesetzt. Der Regierungsrat hat für die Instandsetzung der Albispass-/Albisstrasse eine gebundene Ausgabe von 1,34 Millionen Franken bewilligt. Es ist vorgesehen, im August mit den Bauarbeiten zu beginnen und diese im Herbst abzuschliessen. (pd.)
Tiere aussetzen ist strafbar Büsi ausgesetzt, Leserbrief vom 6. Juli. Das Aussetzen von Tieren ist strafbar. Leider werden die Täterinnen oder Täter selten erwischt. Und wenn doch, sind die Strafen viel zu mild. Trotz des strengeren Tierschutzgesetzes sind für einige Menschen die Tiere immer noch eine Ware. Zum Glück gibt es noch beherzte Leute, die nicht wegschauen und sich bemühen, bei so niederträchtigem Verhalten einzugreifen. Auch wenn ihr Versuch missglückt ist, so möchte ich Frau Bühler trotzdem danken für ihren Einsatz. Heidi Illi, Bonstetten, Tierschutz Limmattal
Ja zur Oase Die Ex Muros-Unterschriftensammlung läuft bereits seit etwas mehr als einem Monat. Nicht nur aus dem Säuliamt, sondern auch aus der Stadt Zürich und dem übrigen Kantonsgebiet treffen laufend Unterschriften ein. Bald wird der «Bergpreis» erreicht sein! Im Bezirk Affoltern dominieren die Namen aus der Standortgemeinde Kappel sowie den Nachbargemeinden Mettmenstetten und Hausen a. A. Schon seit einiger Zeit ist spürbar, auch jetzt wieder aus einzelnen Kommentaren von Unterzeichnern und Interessierten, dass der Frust in der Bevölkerung ob der unsinnigen Planung – mit bisher weit über 1 Mio Franken Kosten – sehr gross ist. Seit bald zehn Jahren wird mit der übergrossen Kelle angerichtet – und ein Ende ist noch nicht sichtbar. Mehr als 800 000 Fran-
Zuschriften sind willkommen ken kamen aus dem Zürcher Lotteriefonds, 200 000 Franken aus einem privaten Fonds, mehr als 200 000 Franken aus der eigenen Kasse (das Geld hätte man besser für den Gebäudeunterhalt ausgegeben) und 30 000 Franken, die die 13 Ämtler reformierten Kirchenpflegen aus Steuergeldern überwiesen haben. (Selbstverständlich ordentlich innerhalb der Spenden-Kompetenz beschlossen, aber ohne die reformierten Steuerzahler zu orientieren.) Ein interessantes Bild zeigt sich bei der Zusammensetzung der vielen hundert bereits vorhandenen Unterschriften. Bekannte und unbekannte Personen finden sich darunter. Alle mit der unmissverständlichen Botschaft: «Wir Zürcher Reformierten bauen keine neuen Mauern!» Da sind einmal die vielen ehemaligen Delegierten der 13
Kirchgemeinden in der Kappelerpflege – fünf von ihnen gehören zu den 20 Initianten –, dazu ein amtierender Delegierter, sogar ehemalige Kappeler Vorstandsmitglieder und ein alt Verwalter. Sie alle, die Kappel und dessen spezielle Situation bestens kennen, und sich während kurzer oder längerer Zeit für den Erhalt der attraktiven Klosteranlage eingesetzt haben, fühlen sich verletzt, ohnmächtig und beleidigt. Auch ehemalige Gemeindepräsidenten, ehemalige ref. Kirchgemeindepräsidenten und ref. Kirchenpfleger geben mit der Unterzeichnung der Ex Muros-Initiative ihrem Unmut und ihrem Ärger über das gigantische 20 Mio Franken-Projekt Ausdruck. Initiativkomitee Ex Muros, Urs Stettler, Erstunterzeichner, Kappel am Albis
Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Über die Publikation und allfällige Kürzungen entscheidet die Redaktion. (Red.) anzeige
Fürsorgesekretärin / Fürsorgesekretär (60 – 80 %) Ihre Hauptaufgaben umfassen die Führung des Fürsorge- und Gesundheitssekretariats und des Liegenschaftssekretariats der gemeindeeigenen Liegenschaften. Dabei arbeiten Sie eng mit dem jeweiligen Ressortvorstand des Gemeinderates zusammen und bereiten die Gemeinderatsgeschäfte vor. Des Weiteren führen Sie das Sekretariat der kommunalen Kulturkommission und erteilen in Ihren Bereichen Auskünfte am Schalter und am Telefon. Sie verfügen über eine kaufmännische Ausbildung vorzugsweise auf einer Gemeindeverwaltung und bringen bereits einige Jahre Berufserfahrung mit. Sie bringen bereits Kenntnisse im Sozialhilfebereich mit und Begriffe wie SKOS-Richtlinien sind Ihnen kein Fremdwort. Sie verfügen über eine exakte, strukturierte und speditive Arbeitsweise und Sie beherrschen die Anwendungen von MS-Office Programmen. Sie sind zuverlässig, können selbständig arbeiten, verfügen über ein stilsicheres Deutsch in Wort und Schrift und sind dienstleistungs- und teamorientiert. Ihre angenehmen Umgangsformen, die Freude am Kontakt mit Menschen, Ihre Loyalität, Ihre hohen Sozialkompetenzen und Ihre gute Belastbarkeit runden Ihr Profil ab. Wir bieten Ihnen eine verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit, einen Arbeitsplatz mit moderner Infrastruktur, zeitgemässe Anstellungsbedingungen und Sie können stets auf die Unterstützung eines gut funktionierenden und motivierten Teams zählen. Konnten wir Ihr Interesse für diese Stelle wecken? Dann freuen wir uns, Sie kennen zu lernen. Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte an die Gemeindeschreiberin, Daniela Rieder, Stampfistrasse 1, 8934 Knonau oder per Mail an daniela.rieder@knonau.ch. Für Auskünfte steht Ihnen die Gemeindeschreiberin Daniela Rieder Tel. 044 768 50 51 oder deren Stellvertreter Marco Katakalos Tel. 044 768 50 59 gerne zur Verfügung. Informationen über die Gemeinde Knonau erhalten Sie unter www.knonau.ch.
Sa, 14. Juli 2018, grosser
10% Lehrlings-Rabatt Arbeitsbekleidung Wir wünschen allen die im Sommer 2018 ihre Lehre beginnen einen guten Start und viel Spass während der Ausbildung!
Tagesfahrten 2018 Furka Dampfbahnfahrt inkl. Mittagessen und Dampfbahnfahrt Donnerstag, 19. Juli 2018
Klassisches Konzert Sonntag, 15. Juli 2018 19.30 Uhr ref. Kirche Aeugst am Albis mit Sebastian Bohren, Violine Jonas Hablützel, Orgel
Bodensee – Fahrt mit dem Fr. 86.– Apfelzügle – Meersburg inkl. Mittagessen, Apfelzügle, Fähre (ID und Euro mitnehmen) Donnerstag, 9. August 2018
spielen Werke von J.S.Bach, Händel, Reger, Pärt Eintritt Frei - Kollekte
Rheintal – Wildhaus Fr. 40.– Donnerstag, 6. September 2018 23. Muotitaler Alpchäsmärcht Sonntag, 28. Oktober 2018
Zibelemärit Fr. 40.– Kaffee und Weggli Montag, 26. November 2018
Mit dem Lehrlingsausweis erhältst Du bei uns 10% Rabatt auf Arbeitsbekleidung während der gesamten Lehrzeit.
Agrama, Bern – Fr. 40.– Schweiz. Fachmesse Landund Forsttechnik Kaffee und Weggli Donnerstag, 29. November 2018
Zweiter in Le Mans
Oberämtler Senioren reisten ins Saanenland bei Gstaad. > Seite 15
Toni Seiler brilliert an einer der bedeutendsten Veranstaltungen im historischen Motorsport. > Seite 18
Luca Hänni in Auw
51. Dorffest Auw vom 21., 22. und 24. Juli Unglaublich aber wahr, das grosse Auwer Drei-Tage-Fest findet bereits zum 51. Mal statt! Auch im Jahr nach dem grossen Jubiläum trumpft das Fest mit guter Musik, unzähligen «Beizli» und einmaliger Festatmosphäre mitten im Dorf auf. Im Zentrum der legendären grossen Party-Night vom Samstag steht die «Fäschthütte» mit dem coolen Partysound von DJ Ugly. Dazu bieten die vielen umliegenden «Beizli» wie der Biergarten, die Taverne, die Shot-Bar, das Grotto Ticinese oder die legendäre Bar bei der Chäsi unübertreffliche Feststimmung und Fröhlichkeit. Im
Auch Luca Hänni wird in Auw für Stimmung sorgen. (Bild Christoph Ammann)
Western-Saloon sorgen die «Holdrioo» für abwechslungsreiche Stimmung.
Sonntag: Luca Hänni mit Band im Festzelt Der Familien-Nachmittag beginnt um 14 Uhr mit dem Unterhaltungskonzert der Auwer Brass Band. Anschliessend übernimmt die Freudenberger Blaskapelle, welche später von den Rüter Dorfspatzen im Biergarten abgelöst werden, die wiederum nahtlos zum Beizli-Musik-Festival überleiten. Dort sorgen die Brassiness, Les Solörs und die Tuba-Örgeler für Stimmung. Als besonderes Highlight am Sonntagabend können sich die Besucherinnen und Besucher auf Luca Hänni mit Band im Festzelt freuen. Türöffnung ist um 19 Uhr, Konzertbeginn um 20.30 Uhr. An der Hüttengaudi vom Dienstag sorgen die Edlseer, Alpenland Sepp & Co und Sarah Jane für viele Stunden mit toller und publikumsnaher Unterhaltung – und das zu einem sehr fairen Eintrittspreis. Alpenland-Sepp ist übrigens auf Abschiedstournee: Den sollte man auf keinen Fall verpassen. Türöffnung ist um 18.30 Uhr. Bis auf den Western Saloon sind alle «Beizli» offen. (pd.) Weitere Infos zum Programm des Auwer Dorffests unter www.dorffest.ch.
Wettertechnisch haben die Organisatoren der Abschlussfeier vom 6. Juli in Horgen Glück gehabt: Der Apéro konnte im Freien auf der Terrasse des Schinzenhofs stattfinden, was den Besuchern einen wunderbaren Blick auf den See ermöglichte. Parallel dazu gab es im Foyer die Abschlussarbeiten zu bestaunen. Die «Tätschmeisterin» an jenem Abend war Mélanie Salzgeber. Sie hat die Absolventen, ihre Angehörigen und die restlichen Anwesenden begrüsst und ihre Glück-
Stefan Weingart, Lehrlingsausbildner der Schreinerei Schneebeli aus Ottenbach hat als Chefexperte über das Qualifikationsverfahren berichtet und den angehenden Berufsleuten im Namen des Zürcher Schreinermeisterverbands seine Gratulation ausgerichtet. In seinem persönlichen «ABC» hat er nochmals die Stationen der Ausbildung zusammengefasst: Von A wie Ausbildung, die mit der Bewerbung für die Schnupperlehrstelle begonnen hat – ob sich da noch der eine oder
Das persönliche Berufs-«ABC» von Stefan Weingart
Warten auf das langersehnte Diplom: Die EFZ- und EBA-Abschliessenden bei einer der drei Diplomfeiern. (Bild zvg.)
Urs Huber gewinnt das MB-Race am Fusse des Mont Blanc in Frankreich. > Seite 19
Nachwuchs von zwei Ämtler Betrieben diplomiert 36 Lernende haben ihre Ausbildung zu Strassentransportfachleuten oder Strassentransportpraktikern abgeschlossen. Mit dabei: Deny-Joe Arnold von der Reusskies und Baggerei AG in Obfelden und Simon Nievergelt von Zingg Transporte AG in Hedingen. Man merkte den Absolventen die Erleichterung an, die sich nach der monatelangen Vorbereitung in ihren Gesichtern abzeichnete. Endlich, nach zwei oder drei Jahren Ausbildung, haben sie den ersten grossen Meilenstein auf der Fahrt in ihre berufliche Zukunft erreicht. 33 Lernende aus dem Kanton Zürich, der Innerschweiz und Schaffhausen konnten erfolgreich das Qualifikationsverfahren zum Strassentransportfachmann/frau mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis EFZ abschliessen. Dazu konnten sich drei Lernende über den Abschluss der Grundbildung zum Strassentransportpraktiker/in mit eidgenössischem Berufsattest EBA freuen. Der Abend wurde feierlich eröffnet durch Cornelia Baumann-Zingg, Präsidentin der Astag Sektion Zürich und Geschäftsführerin von Zingg
Drei EBA-Abschliessende aus dem Bezirk Affoltern wünsche ausgesprochen. Besonders gelobt hat sie dabei den Durchhaltewillen und Einsatz der Absolventen. An jenem Abend gab es für sie 69 Gratulationen auszusprechen: 53 EFZler und 16 EBAler haben erfolgreich abgeschlossen.
Schreiner feierten Lehrabschluss
Vom 5. bis 7. Juli haben die Abschlussfeiern der Schreinerlehrgänge stattgefunden. 152 Schreinerinnen und Schreiner, davon 114 EFZ- und 38 EBA-Abschliessende, haben erfolgreich ihre Lehre beendet. Davon sind zwei der Absolventen aus Affoltern und einer aus Bonstetten.
andere Elternteil erinnern kann? Mit fortschreitender Tiefe der Ausbildung ist dann auch mit b der Berufsstolz dazugekommen, den es sich zu erhalten gilt, denn er ist ein Motivator für alles künftige Tun im Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit, Weiterbildung und allfälligen Karriereschritten. Und schliesslich ist mit c wie clausura der Beweis für die Befähigung zu leisten, der diese Phase der Ausbildung abschliesst. Zwei Horgener Tambouren haben den Zug der Erfolgreichen auf die Bühne angeführt. Peter Reimann, Kursleiter am Schreiner Ausbildungszentrum in Opfikon-Glattbrugg (ÜK-Zenter des ZSV) hat dabei die Übergabe der Urkunden und die Gratulationen der EFZler begleitet. Die EBA-Absolventen wiederum durften ihre Gratulationen von Mike Bircher, gleichenorts Kursleiter, entgegennehmen. Jene Absolventen mit Noten zwischen 4,0 bis 4,9 wurden jeweils aufgerufen, um ihre Berufsatteste entgegenzunehmen. Ab einer Note von 5,0 wurden diese anlässlich der Feier zusammen mit dem Lehrbetrieb genannt, und die jungen Berufsleute erhielten zusätzlich ein Sackmesser. Jenen Absolventen mit Noten ab 5,2 hat Markus Bosshard einen Hobel mit Namensgravur überreicht. Bei den EBA-Absolventen lag die Bestnote im Kanton Zürich bei 5,5. Bei den EFZlern waren es zwei Absolventen, die ihre Lehre mit einer Note von 5,7 abschliessen konnten. Zwei der besten EBA-Absolventen haben bereits ihre EFZ-Ausbildung in Angriff genommen oder werden demnächst starten. (pd.)
Der stolze Berufsnachwuchs an der Diplomfeier. (Bild zvg.) Transporte in Hedingen. Sie wünschte den Absolventen alles Gute für die Zukunft. Auch Jonas Waldmeier, Präsident der Les Routiers Suisses der Sektion Schaffhausen/Nordostschweiz, zeigte sich in seinen Grussworten erfreut über den stolzen Berufsnachwuchs. Von Christian Brem als Vertreter der Prüfungskommission aufgerufen, betrat jeder Absolvent stolz die Bühne, um unter dem tosenden Applaus der Angehörigen und Lehrmeister das druckfrische Fähigkeitszeugnis oder das Berufsattest entgegenzunehmen. Dazu überreichten die anwesenden Verbände der Arbeitgeber und Ar-
beitnehmer verschiedene Geschenke, unter anderem von der Astag Sektion Zürich persönlich gravierte Gürtelschnallen. Das Bestehen des Qualifikationsverfahrens markiert für die Absolventen nun den Beginn einer spannenden, abwechslungsreichen Karriere auf dem Asphalt, in der sie alle Arbeiten von der Auftragsplanung bis zur Lieferung beim Kunden durchführen können und eine grosse Verantwortung im Strassenverkehr übernehmen. Die Astag Sektion Zürich gratuliert den neuen Berufsleuten herzlich und wünscht ihnen eine erfolgreiche Zukunft und gute Fahrt. (pd.)
Bunte Farben und kunstvolle Formen
Mit dem Rollstuhl im Park Seleger Moor
Park Seleger Moor – eine faszinierende grüne Oase der Ruhe und Erholung. (Bild zvg.)
Hunderttausende Rhododendren und Azaleen blühen den ganzen Frühling und Sommer hindurch. Ein Strauchpfingstrosengarten, der Farnwald und die romantischen Seerosenteiche sind weitere Höhepunkte – eine faszinierende grüne Oase der Ruhe und Erholung. Vom Spital ging es mit einem Bewohner der Langzeitpflege auf dem Rollstuhl zum Bahnhof und mit dem Postauto bis zur Haltestelle Seleger Moor in Rifferswil. Neben zahlreichen verschlungenen Pfaden führte ein im Jahre 2014 angelegter rollstuhlgängi-
ger Spazierweg über drei Kilometer durch den Park und machte den Besuch durch die wunderbare Natur zu einem besonderen Vergnügen. Ab und zu hörte man das Quaken der Frösche oder sah einen Vogel auf einem Baumzweig sitzen. Im Gartenrestaurant gab es eine kleine Erfrischung. Dann ging es mit dem Postauto zum Ausgangspunkt nach Affoltern am Albis zurück und wieder auf die Abteilung der Langzeitpflege. Dölf Gabriel, Freiwilliger Helfer
Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 14. Juli 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 15. Juli 9.00 Eucharistiefeier Freitag, 20. Juli 9.15 Kein Gottesdienst
Sonntag, 15. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Hedingen Pfarrerin Renate Hauser 19.30 Musik am Sonntagabend Sebastian Bohren, Violine und Jonas Hablützel, Orgel, spielen Werke von J.S. Bach, G.F. Händel, M. Reger und A. Pärt. Eintritt frei, Kollekte
Sonntag, 15. Juli 10.00 Gottesdienst in Maschwanden mit Pfrn. C. Mehl Verabschiedung der Kirchenpflegemitglieder Yvonne Ilg und Thomas Strebel Musik Veronica Hvalic Anschliessend Apéro Amtswoche Pfrn. S. Wey
Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 15. Juli 10.00 Regional-Gottesdienst zum Sommerferienbeginn im Puureheimet Brotchorb, hintere Buechenegg, mit Pfr. M. Ruff und O. Kuttler. (10 Gehminuten vom grossen Parkplatz ganz oben)
Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 15. Juli 9.30 Gottesdienst mit Pfarrer Kurt Liengme Anschliessend Chilekafi
Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 15. Juli 10.00 Sommergottesdienst mit dem Jodelduo Vreni Eichman und Heidi Roth Pfarrerin Renate Hauser Organistin Anette Bodenhöfer 11.55 Abfahrt ins Konfirmandenlager ab Bahnhof
Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 13. Juli 19.30 Neumondsingen in der Kirche Leitung Elsbeth Durrer Sonntag, 15. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden www.ref-mettmenstetten.ch
Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 15. Juli 10.00 Regional-Gottesdienst in Hedingen mit Pfrn. Renate Hauser www.kircheobfelden.ch
Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 15. Juli 10.00 Regionaler Gottesdienst in Hedingen Fahrdienst: Käthi Kurtz Telefon 044 761 23 47 www.kircheottenbach.ch
Sonntag, 15. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen mit Pfr. Kurt Liengme
Sonntag, 15. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen Pfr. Kurt Liengme Anschliessend Chilekafi
Vom 16. Juli bis 19. August 2018 ist das Kloster Kappel wegen Umbau geschlossen. Es finden keine Tagzeitengebete, kein Abendmahl, kein offenes Singen und keine Führungen statt. Sonntag, 15. Juli 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen mit Pfr. Kurt Liengme
Sonntag, 15. Juli 10.00 Gottesdienst zum Ferienanfang auf dem Bauernhof Puureheimet Brotchorb Buchenegg. Pfr. Matthias Ruff und Pfr. Otto Kuttler. Taufe von Seraina Derrer, Stallikon und Lea Bonderer, Wettswil Musik: Verena Krause (Gesang) und Florian Engelhardt (Keyboard). Bitte benützen Sie nach Möglichkeit den grossen Parkplatz ganz oben auf der Buchenegg / Schuttledienst (roter Bus) ab 9.30 Uhr Anschliessend Apéro Fahrdienst: Anmeldung bis 14. Juli, 044 700 45 45
Ref. Kirche Knonau Sonntag, 15. Juli 10.00 Regionalgottesdienst in Maschwanden, Pfrn. C. Mehl Fahrdienst ab Kirche Knonau um 9.45 Uhr
Sonntag, 15. Juli 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 17. Juli 19.30 Abendmesse Anschliessend Gebetsgruppe
Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 14. Juli 17.00 Wortgottesfeier
Kath. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 15. Juli 9.30 Wortgottesdienst hält Diakon Matthias Kühle-Lemanski
Sonntag, 15. Juli 10.00 Gottesdienst «Ehe…es auseinandergeht» Andi Wolf Kinderprogramm Montag, 16. Juli 12.00 Mittagstisch Dienstag, 17. Juli 14.15 60plus Bibeltreff Mehr Infos: www.sunntig.ch
Sonntag, 15. Juli 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch
Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 15. Juli 9.45 Gottesdienst (Res Saurer) mit Abendmahl, Kinderhort Mehr unter: www.emk-affoltern.ch
Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 15. Juli 10.30 Gottesdienst Kinderhort Sonntagsschulen Sammelklasse Mittwoch, 18. Juli 20.00 Frauenabend Philipperbrief 3, 1–11 www.etg-mettmenstetten.ch
Sonntag, 15. Juli 10.00 Gottesdienst (Predigt: Heidi Imboden) Hüeti und KingsKids 17.00 Übertragung WM-Final mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch
Vermischtes agenda
Freitag, 13. Juli Affoltern am Albis
Seniorenferien mit Weitblick
Oberämtler reisten ins Saanenland bei Gstaad
Mettmenstetten 15.00: Freestyle-Night 2018. Mit
Qualifikationsspringen, Fallschirmspringer, Flugshow, Tramp’nDiveContest, Konzert mit «The Chucks». Ab 21.30 Uhr Nachfinale, anschliessend Party bis 4.00 Uhr morgens. Jumpin.
21.00: Güggel Dance Party mit DJ Fix. Fix in the Mix...Funky and groovy. Bar offen ab 20.00 Uhr. Güggel Bar. Rickenbach 3.
Sonntag, 15. Juli Aeugst am Albis
19.30: Klassisches Konzert mit Sebastain Bohren, Violine und Jonas Hablützel, Orgel. Werke von J.S. Bach, F. Händel, M. Reger und Arvo Pärt. Eintritt frei/Kollekte. Reformierte Kirche.
Dienstag, 17. Juli Affoltern am Albis
Mittwoch, 18. Juli Affoltern am Albis
18.30-19.50: Öffentliche Führung: «Facts and Figures» des Sammlungszentrums mit einem Streifzug durchs Haus. Anmeldung erforderlich bis um 12.00 Uhr am Tag der Führung unter 058 480 13 13 oder fuehrungen.sz@snm.admin.ch. Sammlungszentrum Schweizerische Landesmuseen.Lindenmoosstrasse 1.
06.50: Seniorenwanderung, Gruppe 2 (mittlere Anforderungen). Mittlere Tageswanderung mit Picknick: Einsiedeln-Sihlsee-TeufelsbrückeSchindellegi, 14km, Marschzeit ca. 3.5 bis 4h. Auskunft/Anmeldung bis Sonntagabend, 15. Juli 2018: 044 764 06 44, 079 587 17 79 oder f.laimbacher@bluewin.ch. Treffpunkt Postplatz. Rifferswilerstrasse.
SommernachtsParty mit toller Stimmung Am vergangenen Samstag stand der dritte Anlass des neuen Vereins Kultur8907.ch auf dem Programm: eine OpenairSommernachtsparty mit der Best Friends Party Band.
Samstag, 14. Juli 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Alpkäse, Konfitüren, griechische und persische Köstlichkeiten, exotische Früchte. Marktplatz.
Oberämtler Senioren auf der Reise. (Bild zvg.)
Imposante Kirchen, tolle Ausblicke und vielfältige weitere Eindrücke prägten die Oberämtler Seniorenferien vom 11. bis 16. Juni. Das trübe Wetter verleitet bei der Hinfahrt zum Zurücklehnen und das Luzerner Hinterland gemächlich vorbeiziehen zu lassen. Die Route führt durch das idyllische Entlebuch zum Mittagshalt auf dem Schallenberg (1168m). Trotz der tief hängenden Wolken geniessen die Oberämtler die Landschaft in ihrer wechselhaften Gestalt und erreichen schliesslich den Eingang zum Simmental, das sich durch eine schluchtartige Verengung von der Seenplatte abtrennt. Nun kommt das Ziel rasch näher. Die Unterkunft in Saanen mit dem eindeutigen Namen «Huus» erweist sich fast als ein Nobelhotel. Die Oberämtler haben auch schon einfachere «Herbergen» gesehen. Das Haus liegt am Südhang, alle Zimmer haben Ausblick aufs Saanetal und die umliegen-
Donnerstag, 19. Juli Affoltern am Albis
06.15: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Bergwanderung Mettmen-Berglimattsee, Wanderzeit: 4 Std. Verpflegung: Picknick. Anmelden bis Dienstag vorher bei Leiter Hans Heierli, 044 761 71 43. Bahnhof (Treffpunkt). 09.30: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Spaziergruppe. Kloten Dietlikon, Spazieren 1 ½ Std. Leitung, An- und Abmeldung erforderlich bis Dienstag vorher: Guido Jud, 044 761 28 91. Bahnhof. 10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte sind herzlich dazu eingeladen. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 15.30: Buchstart-Treff für Eltern, Grosseltern oder Begleitpersonen mit ihren Kindern zwischen 9 Monaten und 3 Jahren. Gemeinsam Sprache erleben mit Reimen, Liedern und Geschichten. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14.
06.15: Anspruchsvolle Zweitageswanderung: Rosenlaui-Grosse Scheidegg-Grindelwald sowie
den Berge. Am ersten Tag spazieren die Oberämtler der Saane entlang nach Gstaad. Das legendäre Palace im Blick wandern sie nach einer Andacht in der Kirche zurück nach Saanen – und auch dort in die Kirche, um die Fresken zu bestaunen und die Klänge der Alphornisten aus den eigenen Reihen zu geniessen.
Drei-Pässe-Fahrt am dritten Tag Am zweiten Tag geht es nach Rougemont, wo die Kirche aus dem elften Jahrhundert beeindruckt mit ihrem Holz-Tonnen-Gewölbe. Entlang der Saane gelangt man durch Château-d` Oex nach Gruyères, das wie eine Festung auf dem Felsvorsprung thront und einen Weitblick in die umliegende Ebene gewährt. Die Rückfahrt führt über den Jaunpass (1509 m). Am dritten Tag brechen die Oberämtler auf zu einer Drei-Pässe-Fahrt durch drei Kantone; Bern, Waadt und Wallis. Über Gsteig erreichen sie den Col du Pillon (1546 m), passieren das Massiv der Les
First-Faulhorn-Schynige Platte. Wanderzeit total 11 Std. Organisation: Doris Jetzler, 044 700 00 06, Wanderung bereits ausgebucht. Bahnhof (Treffpunkt). 06.45: Mittelschwere Wanderung, Gruppe 1: Urnäsch-JakobsbadGonten-Appenzell. Wanderzeit ca. 4 Std. Anmelden und Auskunft: Ernst Baumann, 044 700 08 06. Bahnhof (Treffpunkt).
07.58: OTTENBACH60plus Wandergruppe: Töss-Rheinwanderung, ca. 3 Stunden. Anmeldung und Auskunft bis Mittwoch, 18. Juli um 12 Uhr: René Moser, 044 761 22 91 oder moser.rene@bluewin.ch. Postautohaltestelle (Treffpunkt).
Diablerets, überwinden den Col de la Croix (1778 m) und erreichen über Villars sur Ollon das Rhônetal. In Le Bouveret schweift der Blick in die Weite des Lac Léman und man kann im Swiss Vapeur Parc die kindliche Bähnler-Leidenschaft ausleben. Der vierte Tag führt nach Gsteig, das ebenfalls eine imposante alte Kirche hat. Eine unvorstellbar schmale Strasse bringt die Besucher bergauf durch einen dichten Wald. Nach vielen Windungen erreichen sie einen idyllisch gelegenen Bergsee, den Lac Retaud (1685 m), in hochalpiner Umgebung, wo sich die Pflanzenwelt in ihrer schönsten Ausprägung zeigt. Für die Heimreise wählen die Oberämtler, wie könnte es anders sein, das Simmental und nehmen Kurs auf Interlaken. Den Mittagshalt machen sie auf der rechten Seite des Brienzersees und geniessen zum Abgewöhnen nochmals die Türkis-Bläue dieses Wassers. Es folgen der Brünig-Pass, Luzern – bis das heimische Säuliamt die Gruppe wieder in Empfang nimmt. Lisa Nothdurft
Bei perfekten Wetterbedingungen war die Stimmung während des ganzen Abends super. Das kulinarische Angebot rundete den Abend ab. Ebenfalls beliebt war die Kultur-Bar. Wiederum nutzten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, das Tanzbein zu schwingen, und sogar Kinder genossen das Kultur-Miteinander. Nach drei erfolgreichen Veranstaltungen darf festgestellt werden: Das Wettswiler Kultur-Angebot zieht immer mehr Begeisterte in seinen Bann und hat bereits eine überregionale Ausstrahlung. Der Verein wünscht sich jedoch, dass noch mehr Interessierte vom vielfältigen Angebot profitieren können. Remo Buob Die nächsten Termine: 15. Dezember: Frank Tender Weihnachtskonzert. 9. März 2019: Claudio Zuccolini. Infos und Tickets unter www.kultur8907.ch.
in kürze Umbau im Kloster Kappel Das Kloster Kappel ist wegen Umbau vom 16. Juli bis 19. August geschlossen. Es finden keine Tagzeitengebete, kein Abendmahl, kein offenes Singen und keine Führungen statt. anzeige
23.6. – 2.9.2018 | Doppelausstellung DIE SAMMLUNG ZUR SAMMLUNG
Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Energie? Energie!» Film, Fotos und Texte sowie selbstgebaute Solar-Autos der Kindergärtner und Schüler von Aeugst aus der Projektwoche. Öffnungszeiten: Mo, 8-11.00/16-18.15, Di + Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr bis 23. August.
VERANSTALTUNGEN Sonntag, 15. Juli, 10.30 – 12.00 Uhr, Führung durch die Ausstellungen, mit Matthias Haldemann, Direktor Dienstag, 17. Juli, 12.00 – 12.30 Uhr, Kunst über Mittag, Heimo Zobernig, mit Marco Obrist, Sammlungskurator
Nächste Erscheinung dieser Spezialseite am 10. August 2018 Interessiert? Copyright, Promotion und Verkauf: Kaspar Köchli
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Sonntag, 15. Juli ab 14 Uhr (Spiel 17 Uhr)
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Toni Seiler auf dem Podium
Erfolgreicher Säuliämtler im französischen Le Mans Die Le Mans Classic ist eine der weltweit bedeutendsten Veranstaltungen im historischen Motorsport. Seit 2002 wird sie alle zwei Jahre jeweils im Juli ausgetragen. Wie schon 2016 kam Toni Seiler in seiner Kategorie aufs Podest.
nellen zweiten Gesamtrang vor. Damit war er nicht nur der am zweitbesten platzierte Schweizer der diesjährigen Le Mans Classic überhaupt, sondern in seinem Feld 5 auch der beste der zehn Fahrer mit einem Lola T70. Sein Auto wird von einem rund 550 PS starken Chevrolet-V8-Motor angetrieben.
Sogar der Sieg lag in Reichweite
................................................... von peter wyss Wie bei den 24-Stunden-Rennen der modernen Sportwagen von Le Mans, wird auf dem 13,6 Kilometer langen, legendären Circuit des 24 Heures gefahren. Ein Mix aus Rennstrecke und Landstrasse im Departement Sarthe, der jeweils nur für diese beiden Anlässe hergerichtet wird. Anders als beim modernen Klassiker, bei dem am 16. und 17. Juni der Waadtländer Sébastien Buemi mit Toyota seinen ersten Gesamtsieg errang, besteht die Le Mans Classic aus mehreren Rennen. Jedes der sechs Teilnehmerfelder setzt sich aus Fahrzeugen gewisser Epochen zusammen, die in Le Mans Geschichte schrieben, angefangen bei Vorkriegswagen bis zu den Rennsportwagen der 70er-Jahre. Dazu gab es dieses Jahr im Vorprogramm mehrere spezielle Sprintrennen mit Bezug zu einer Marke (Jaguar und Porsche) oder einer Rennserie (legendäre Gruppe C).
Schnelle und konstante Fahrweise Die Zahlen sprechen für sich: Mehr als 700 Fahrzeuge mit rund 1000 Fahrern aus 30 Nationen trugen vor insgesamt publireportage
Toni Seiler in seinem Lola T70 MkII. (Bild zvg.)
135 000 Zuschauern ihre Rennen aus. Darunter befanden sich etliche Schweizer – doch nur wenige waren so erfolgreich wie Toni Seiler. Der Inhaber von Seilercar.ch Carrosserie & Spritzwerk in Bonstetten brachte wie vor zwei Jahren seinen gepflegten Lola T70 MkIII von 1968 an den Start. Und wie damals zahlte sich seine schnelle und konstante Fahrweise aus. Im Feld der 80 GT- und Sportwagen der Jahre 1966 bis 1971 qualifizierte sich Seiler als guter Elfter. Danach verbesserte er seine Platzierung von Rennen zu Rennen, von denen eines am späten Abend (Rang 6), eines am frühen Morgen (7.) und eines am Nachmittag (4.) über je rund 45 Minuten führte. Die Addition der zurückgelegten Runden (24) und der drei Laufzeiten brachte Toni Seiler auf den sensatio-
«Es war nicht einfach, bei den hohen Aussentemperaturen in diesem grossen Feld die Konzentration zu bewahren. Wer nach vorne kommen wollte, durfte keine Fehler machen, was mir gelungen ist», freut sich Toni Seiler über seinen Erfolg. «Dank der Zusammenarbeit mit Eggimann Autotechnik in Sissach war auch mein Lola bestens vorbereitet und lief bis zum Schluss einwandfrei. Ärgerlich ist nur, dass ich sogar hätte gewinnen können, denn der Gesamtsieger in meinem Feld lag keine halbe Minute voraus. Die hätte ich bestimmt wettmachen können, aber das erfährt man hier halt erst nach der Addition der drei Teilrennen.» Sein nächster Wunsch ist nun klar: «Ich war dieses Jahr schon wieder Zweiter in Spa und Dijon und nun auch in Le Mans. Nun möchte ich wieder einmal ganz oben stehen.» Freude hatte Toni Seiler nicht nur an seiner eigenen Leistung. Sohn Mirco Seiler sowie André Lips und Alex Isenring starteten mit den beiden Corvette Z06 von Toni Seiler Racing im separaten Demonstrationsrennen der Global Endurance Legends of Le Mans. Auch sie machten dabei eine gute Figur.
Die grossen Exploits blieben aus
Albis Meeting der Leichtathleten Das Albis-Meeting litt etwas unter der schwachen Beteiligung. Mehrkämpferin Caroline Agnou fehlte wegen einer Verletzung. Dennoch gab es Top-Resultate zu beklatschen. Barbara Leuthard, LCZ, sprang im Dreisprung auf den 2. Platz der diesjährigen Schweizer Bestenliste. Nach einer längeren Phase mit zahlreichen Wettkämpfen suchten die Spitzenathleten eher ein wettkampffreies Wochenende anstatt einer weiteren Startgelegenheit für einen letzten Formtest vor den Schweizer Meisterschaften. Mit einem Satz auf 12.94 Meter gelang Barbara Leuthard eine tolle Leistung im Dreisprung, was neuen Stadionrekord bedeutet. Nils Wicki, LAS Old Boys Basel, der zurzeit Führende in der Schweizer Dreisprung-Bestenliste der Männer, verfehlte mit 14.97 Metern seine diesjährige Bestweite um genau einen Meter. Im Diskuswerfen der Frauen waren zwei Top Ten-Athletinnen am Start. Die Saisonbeste, Chantal Tanner, LC Zürich, siegte mit 45.08 Metern vor Anina Rohrer vom TV Wohlen. Noah Rühli vom TSV Rothenburg athletics gelangen ebenfalls zwei tolle Wurfresultate bei den U18. Mit 43.68 Metern im Diskuswurf und 14.97 Metern im Kugelstossen etablierte er sich auf den vordersten Rängen der Schweizer Bestenliste. Daniel Trösch vom STV Beinwil-Freiamt lief im 300Meter-Rennen, einer eher zu Saisonbeginn gelaufenen Distanz, auf den siebten Platz der aktuellen nationalen
Volle Konzentration: Nils Wicki im Dreisprung.(Bild Hanspeter Feller) Bestenliste. Mit einer Zeit von 34.40 Sekunden verbesserte er ebenfalls den Stadionrekord. Ihren eigenen Stadionrekord verbesserte Pascale Gränicher von der LG Küsnacht-Erlenbach. Sie lief die 300 Meter in 38.98 Sekunden. Im 110-Meter-Hürdenrennen kam der Sieger, Ramon Flammer, LC Brühl St. Gallen, nicht ganz an seine Bestzeit heran. Mit 15.07 Sekunden erzielte er eine beachtliche Zeit, wenn man bedenkt, dass die Bahn in Affoltern nicht zu den schnellsten gehört. Am Start waren auch einige Athletinnen und Athleten der LV Albis. Alina Sönning, Saskia Ganz und Leonie Schilliger testeten ihre Form über 1000 respektive 600 Meter. Trotz dem Fehlen der Spitzenathleten wurden insbesondere in den Wurfdisziplinen einige erfreuliche Resultate erzielt. Die Anzahl der Disziplinenstarts blieb jedoch unter den Erwartungen der Organisatoren und auch unter den Vorjahreszahlen. Hanspeter Feller
Medaillensegen für die LV Albis
Kantonale Nachwuchsmeisterschaften 17 Medaillen gewannen die U14- und U12-Athletinnen und Athleten der LV Albis an den kantonalen Einkampfmeisterschaften der Leichtathleten. Marvin Erb war der grosse Abräumer, er gewann viermal Gold und einmal Silber. Insgesamt qualifizierten sich 15 Athletinnen und Athleten für diesen Finalwettkampf. Schon die Qualifikation für die Kantonalfinals ist eine besondere Leistung, sind doch pro Disziplin nur die zwölf besten Athletinnen und Athleten des Kantons zugelassen. Die Qualifikation erfolgt in den meisten Disziplinen über die Q-Wettkämpfe. Insgesamt schafften drei Athleten und zwölf Athletinnen die Qualifikation. Sechs goldene, sieben silberne und vier bronzene Auszeichnungen gingen an die LV Albis. Marvin Erb siegte in seiner Kategorie über 60 Meter, 600 Meter, Weitsprung und Ballwurf. Über 60 Meter Hürden wurde er Zweiter. Einen kompletten Medaillensatz gab es für Cyrill Kaufmann, er gewann das Ballwerfen, wurde Zweiter im Kugelstossen und Dritter im 600-Meter-Lauf, im Speerwurf und über 80 Meter Hürden belegte er den vierten Platz. Im Weitsprung der U14W gelang Milla Domeisen (Gold) und Nina Huber (Silber) ein Doppelsieg, Nadira Pereira wurde in diesem Wettkampf Vierte. Silbermedaillen durften sich Nadira Pereira im Hochsprung, Joy Schuster (600 Meter), Elena Mangili (Hochsprung) und Sara Binzegger (Weitsprung) umhängen lassen. Zwei weitere bronzene Auszeichnungen
gingen an Joy Schuster: Sie wurde im 60-Meter-Sprint und im Weitsprung Dritte. Ebenfalls Bronze holte Nina Huber im 60-Meter-Sprint. Milla Domeisen, Nadira Pereira, Sara Binzegger, Elena Mangili und Linus Kliese starteten in mehreren Disziplinen und landeten dort auf den Ehrenplätzen. Auch für Yara Moser, Flurina Wärdell, Lisa De Davide, Irina Baer, Hanna Wärdell und Katelynn Müntener reichte es dieses Jahr noch nicht fürs Podest, sie erzielten aber ebenfalls tolle Resultate. Da wächst eine Generation von Nachwuchstalenten heran. Bekanntlich gehen beim Übertritt in die U16Kategorie zahlreiche Talente der Leichtathletik verloren. Die grosse Herausforderung der Verantwortlichen der LV Albis wird es sein, die Athletinnen und Athleten kontinuierlich aufzubauen und in die nächst höheren Kategorien zu führen. Hanspeter Feller
Marvin Erb, der fünffache Medaillengewinner. (Bild: Mario Grond)
Urs Huber gewinnt zum zweiten Mal das MB-Race in Frankreich
Mit 7000 Höhenmetern verteilt auf «nur» 140 Kilometern zählt das MB-Race am Fusse des Mont Blanc zu den brutalsten Mountainbikerennen Europas. Der Mettmenstetter Urs Huber konnte es am Samstag auf Umwegen zum zweiten Mal für sich entscheiden.
Die Pracht der Rosen
................................................... von martin platter Letztes Jahr bei seinem ersten Start in Megève errang Urs Huber am MB-Race den wahrscheinlich qualvollsten, aber über die gesamte Saison gesehen, auch wertvollsten Sieg. Die nassen und damit rutschigen und zuweilen auch sehr kühlen Wetterverhältnisse machten aus dem ohnehin schon strengen Wettkampf eine echte Parforceleistung. Am letzten Samstag waren die Verhältnisse dagegen ideal. Trockenes Wetter und ein griffiger Parcours machten den Wettkampf dafür schneller. Nicht zuletzt, weil Huber mit einer Finte seine Gegner herausfordern wollte. Er legte gleich nach dem Start ein für die Distanz mörderisches Tempo vor. Seine Mitstreiter sollten so dazu animiert werden, mitzugehen, sich dabei aber zu überfordern. Nach 20 Minuten Tempoforcing reihte sich Huber wieder ein und schaute, was passiert. Tatsächlich biss zuerst der Spanier Bou Martin, danach der Italiener Luca Ronchi an und hielten das Tempo hoch. Nach zwei Rennstunden hatte sich die Spitzengruppe herauskristallisiert: Ronchi, der Deutsche Andreas Seewald, der Romand Arnaud Rapillard und Huber, sowie temporär auch noch Bou. In der Abfahrt von Praz-sur-Arly geschah jedoch das erste Missgeschick. Ronchi schoss die Skipiste derart im Tunnelblick hinunter,
Urs Huber leidend am MB-Race in Frankreich. (Bild MB-Race) dass er eine Streckenmarkierung übersah – mit Seewald und Huber im Schlepptau, die sich auf ihn verliessen. Weit abseits der Strecke bemerkte das Trio seinen Irrtum. Die zuvor abgehängten Rapillard und Bou lagen nun dank besserer Aufmerksamkeit an der Spitze – aber nur für eine knappe Stunde. Der Kampf begann von neuem, diesmal mit Vorteilen für Huber und Seewald.
Abnutzungskampf und Fehlleitung 60 Kilometer vor dem Ziel wurde der Mettmenstetter misstrauisch. Er wusste, dass auch Seewald Erfahrung mit Extremwettkämpfen wie dem MB Race hatte und dabei auch schon
Erfolge eingefahren hat. Bergauf war es nun der Deutsche, der forcierte. Den ohnehin schon unrhythmischen Aufstieg zum Plateau de la Croix gestaltete er mit seinen Tempowechseln noch schwieriger, doch er wurde Huber nicht los. In Combloux bog das Duo nach einem weiteren Verfahrer bei Kilometer 100 auf die letzten 40 Kilometer ein. Als das Terrain wieder steiler wurde, merkte Huber, dass Seewald Probleme hatte und zog sein Tempo durch. Doch er konnte den Deutschen nicht entscheidend distanzieren. Erst in Praz-sur-Arly, auf den letzten fünf leicht ansteigenden Kilometern zurück nach Megève schien die Sache für Huber geritzt. Doch im
Schlepptau von vier Führungsmotorrädern bog er kurz vor dem Ziel erneut falsch ab! Offenbar hatten die Streckenposten nicht so früh mit dem ersten Langdistanzfahrer gerechnet. Die Pfeile waren noch für die Mitteldistanzfahrer ausgerichtet. Die Streckenposten bemerkten ihren Fehler gerade noch rechtzeitig, um Seewald und alle weiteren Fahrer richtig zu lenken. Mit der Vermutung, Zweiter zu sein, fuhr Seewald als Erster durchs Ziel. Als er jedoch vom Missgeschick mit Huber hörte, wollte er den Sieg aber nicht und überliess ihn Huber mit der Begründung: «Huber war stärker als ich.» Huber zeigte sich ergriffen über so viel Fairness.
Philipp Koutny in der Weltelite angelangt Die Chancen für die Hawaii-Qualifikation stehen gut Der Aeugster Triathlon-Profi Philipp Koutny hat mit dem 6. Platz beim Ironman Frankfurt, der als Europameisterschaft gewertet wird und deshalb ein überdurchschnittliches Feld bei den Profis aufwies, seine Ausgangslage für die WM auf Hawaii markant verbessert. Ob er auch in Zürich startet, ist noch offen. Der Start verlief für Koutny nicht nach Wunsch. Er schwamm die vier Kilometer unter seinen Verhältnissen in 52:50 Minuten und verliess das Wasser als 8., über vier Minuten hinter dem Führenden, dem Australier Josh Amberger, der vor einem Monat den Ironman 70.3 in Rapperswil gewonnen hat. Auf der wegen einer Baustelle um fünf auf 185 Kilometer verlängerten Radstrecke konnte der Profi-Athlet des Teams Koach aufdrehen, obwohl er allein auf weiter Flur war, während vorne die Hawaii-Sieger der letzten Jahre, Jan Frodeno und Patrick Lange, zusammen arbeiteten und dadurch Kräfte sparen konnten. Noch bevor Koutny zum dritten Deutschen, Andy Böcherer, aufschliessen konnte, gab dieser das Rennen auf. Für die zweite Runde empfahl Coach Kurt Müller Koutny, das bereits hohe Tempo noch zu steigern, was dieser auf eindrückliche Weise umsetzte: Die letzten 100 Kilometer der Radstrecke legte er von allen am schnellsten zurück, was allein auf sich
man Switzerland an der Spitze eines erneut starken Teams mit verschiedenen Podestanwärtern. Als Coach der beiden Athleten schaut er auf ihre Regeneration in den nächsten zwei Wochen. Falls sich Koutny gut erholt, könnte er sich mit einem Spitzenplatz in Zürich die erforderlichen Punkte sichern. Falls sich Urs Müller gut erholt, kann er in Zürich befreit, ohne den Druck der WM-Qualifikation, antreten. Kurt Müller wird die Regeneration der beiden genau verfolgen und im Zweifelsfall für ihre Gesundheit entscheiden.
Zahlreiche Podestplätze Coach Kurt Müller orientiert Philipp Koutny über den Stand des Rennens. Dieser hat dank einer Weltklasseleistung in Frankfurt gute Chancen, im Oktober an der WM in Kona, Hawaii, starten zu dürfen. (Bild Carmen Müller) gestellt, eine enorme Leistung darstellte. Derweil schloss die Gruppe um Favorit Frodeno kurz vor dem Wechsel auf den Marathon zu Amberger auf und liess diesen gleich stehen. Beim Marathon bewies Koutny erneut mentale Stärke. Nach 4:34 Stunden auf dem Rad, mit einer Wattleistung, die nur wenige Profis hinkriegen, war er in der Lage, den Marathon unter drei Stunden zu laufen. Dank dem 6. Platz liegt er nun auf Platz 48 im Profi-Rating. Die ersten 50 Professionals sind zum Start auf Hawaii berechtigt. Damit stellt sich nun die taktische Frage: Wie viele Punkte muss er in der verbleibenden
Zeit noch holen, um den Platz zu sichern? Weniger gut lief es dem zweiten Koach-Profi, Urs Müller. Er litt bereits nach 15 Kilometern auf dem Rad unter Wadenkrämpfen. Nach 90 Kilometern empfahl ihm Coach Kurt Müller, das Rennen aufzugeben, denn er hätte kaum Punkte für die WM erhalten, wenn er sich noch durchgebissen und dabei seine Gesundheit aufs Spiel gesetzt hätte. Für Urs Müller ist der Start in Kona daher nicht mehr realistisch. Kurt Müller hat nun zwei Herzen in seiner Brust: Als Chef des Teams Koach wünscht er sich den Start der beiden Cracks beim Heimrennen Iron-
Im schwedischen Jönköping gewann Koach-Athletin Malin Gren nicht nur ihre Altersklasse, sondern war die schnellste Altersklassenathletin überhaupt. Am Sempachersee Triathlon erreichten Martin Welti und Barbara Grüter in ihren Altersklassen Rang 2., ebenso Jürg Sigrist am Bergtriathlon Helveticman. Petra Schmiedel startete am Amateurrennen der Tour de France Berg-Etappe in Annecy und wurde 3. In zwei Wochen steht der Ironman Switzerland in Zürich als Höhepunkt der Schweizer Triathlonsaison auf dem Programm. Gemäss dem aktuellen Meldestand wird das Team Koach mit dem grössten aller Teams antreten und wie üblich auch unter den Fans an der Strecke prominent vertreten sein. (tk) Weitere Informationen: www.kmsportcoaching.ch.
Ein prompt gelieferter Rosenstrauss an der Haustüre, ein duftender Rosenbusch im Garten, verlockende Gartenzeitschriften mit Rosenparks und Schlossgärten, die Rose ist eine Pﬂanzengattung, die viele Emotionen wecken kann. Weltweit haben sich Pﬂanzenliebhaber auch Rosengesellschaften angeschlossen und tauschen sich aus mit Pﬂanzen und Wissen. Nicht von ungefähr wird die Rose als Königin der Blumen bezeichnet. Sie ﬁndet Verwendung als Gartenpﬂanze, Schnittblumen, im Boutique-Bereich, als Malsujets, in der Parfümerie bis zum Liebesbeweis. Je nach Wetterglück startet die Saison der Rosenblüte im Garten ab Anfangs Juni und hält bis in den Spätherbst - eine der wenigen langblühenden, winterharten Sträucher. Auch als „Gartenbeginner“ darf man sich an die schöne Gartendiva heranwagen, sofern einige grundsätzliche Punkte beachtet werden. Am besten gedeihen Rosen an freien, sonnigen Lagen in einem tiefgründigen, frischen, mittelschweren Gartenboden. Leider verschwinden durch bauliche Veränderungen unserer Wohnkultur mehr und mehr die typischen Rosenrabatten, der grosse Stolz jedes Hausbesitzers. Der Markt hat sich an die neuen Gegebenheiten angepasst und bietet unterdessen auch ein breites Sortiment an bewährten, kompakten und pﬂegeleichten TopfRosen an. Grosse Gefässe mit gutem Wasserabzug und geeigneter Kübelpﬂanzenerde eignen sich dafür am besten. Die Rosenerde wird eher für Rabattenbepﬂanzung empfohlen. Mehrmaliges Düngen verhilft den Rosen zu Vitalität und Blühfreudigkeit. Aufgrund verschiedener Merkmale wie Grösse und Blütenform lassen sich Rosen in unterschiedliche Gruppen einteilen: • Duft- od. Edelrosen (Teehybriden) • Beetrosen (Polyantha oder Floribunda) • Englische und romantische Rosen • Strauch- / Wildrosen • Kletterrosen/Ramblerrosen • Bodendeckerrosen • Patio-/Miniaturrosen
Auch der Pﬂegeaufwand hält sich in Grenzen. Regelmässig Verblühtes wegschneiden, düngen mit Langzeitoder Flüssigdünger, falls doch mal nötig, Pﬂanzenschutz gegen Läuse oder Pilzkrankheiten spritzen, im Frühjahr ein starker Rückschnitt je nach Art auf 3-4 Augen. Während des Hauptwachstums, speziell in Gefässen, benötigen Rosen reichliche Wassergaben, damit sie ihre Blütenpracht voll zur Geltung bringen. Setzen Sie Akzente in Ihrem Garten, sei es mit verschiedenen Formen wie Stämmli, Spaliere, überhängenden Rosenkaskaden in Kombinationen mit Begleitpﬂanzen. Sehr empfehlenswert sind Lavendel, Schleierkraut, Stachys, Gaura, div. Geraniums, Katzenminze und andere.
30 Jahre Gartencenter Guggenbühl 30% Jubiläums-Rabatt auf alle Rosen (exkl. Schnittblumen) Samstag 21. Juli bis Dienstag 31. Juli 2018
Riskanter Fahrstil mit Gleichaltrigen
Kolibris im Reppischtal?
Junge, männliche Autofahrer haben ein grösseres Unfallrisiko, wenn gleichaltrige Männer als Mitfahrer dabei sind. Das zeigt eine neue Studie der Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu).
Ein Taubenschwanz am Schmetterlingsbaum
Wenn Autolenker und Mitfahrer während der Fahrt miteinander interagieren, kann dies gefährlich sein. Das zeigt eine neue bfu-Studie zum Einfluss von Passagieren auf Automobilisten. Das Risiko hängt auch vom Alter und Geschlecht der Mitfahrenden ab. Es sind vor allem junge, männliche Autofahrer, die mit Passagieren ein höheres Unfallrisiko haben – und zwar dann, wenn die anderen Personen im Auto ebenfalls junge Männer sind. Ein Grund: Manche Junglenker neigen zu einem gefährlicheren Fahrstil, wenn Altersgenossen dabei sind. Derselbe Effekt, wenn auch etwas schwächer, ist bei jungen Autolenkerinnen messbar. Hingegen beeinflussen weibliche und ältere Passagiere junge Männer am Steuer positiv – diese fahren dann eher vorsichtiger. (pd.)
Liah, 3. Juli.
Lilli, 3. Juli.
Ist das ein Kolibri am Schmetterlingsbaum? Nein, ein Taubenschwanz aus der Familie der Schwärmer. (Bilder Peter Schwob)
Evolution Evolution ist hergeleitet von lateinisch evolvere und bedeutet, herausrollen, entwickeln. Unser Planet Erde und die unermessliche Vielfalt an Lebewesen, die er hervorgebracht hat, ist das Ergebnis einer unvorstellbar langen Entwicklung. Eins ist aus dem anderen hervorgegangen. Wobei stets jene Organismen überlebt und sich höher entwickelt haben, die sich den jeweiligen Umweltverhältnissen am besten anpassen konnten, sagen die Evolutionsbiologen. Und die Astrophysiker meinen: Angefangen hat alles mit einem Knallereignis, dem sogenannten Urknall vor rund 13.5 Milliarden Jahren. Ihre Berechnungen sind weder aus der Luft gegriffen, noch von der Hand zu weisen. Zurück bleibt allerdings die Frage: Weshalb ist es überhaupt dazu gekommen? Was war zuvor? Und warum ist nicht einfach nichts? So zu fragen, ist typisch menschlich. Andere Kriech-, Raub- und Säugetiere scheinen dafür keinen Sinn zu haben, obwohl auch sie Lust und Schmerz empfinden und am Überleben leidenschaftlich interessiert sind. (ubo) In der Serie «Herkömmliches» deutet Urs Boller die mutmassliche Herkunft von Wörtern und Begriffen.
üngst herrschte emsiges Treiben am Schmetterlingsbaum (sorry, ein Neophyt), von Peter Schwob in Stallikon. Insbesondere der gelbe Schwalbenschwanz und das braune Tagpfauenauge erfreuten den Beobachter. Aber was war da noch, ein Kolibri? In der Luft schwebend, saugte er mit seinem langen, extrem dünnen Rüssel den Nektar aus den Blüten. Blitzschnell ging es dann weiter von einem Blütenstand zum nächsten.
Janish, 3. Juli.
Nicht nahe verwandt, aber ähnliche Bedingungen und Lebensweisen Auch ein Tagpfauenauge lässt sich den Nektar schmecken.
Hier erfreut ein Schwalbenschwanz den Beobachter.
Bei diesem Insekt handelt es sich um den Taubenschwanz aus der Familie der Schwärmer. Er ist bei uns heimisch, aber trotz seiner Flugkünste nicht sehr bekannt. Verblüffend ist die Ähnlichkeit mit den kleinsten Kolibris. Die Ähnlichkeit ist ein Beispiel einer konvergenten Evolution, also dass nicht näher verwandte Arten aufgrund von ähnlichen Umweltbedingungen und Lebensweisen analoge Merkmale entwickeln. Man sieht den Taubenschwanz nur selten und auch nur an gewissen Pflanzen. Charakteristisch an seinem Aussehen ist der für ein Insekt voluminöse Körper. Alle drei Aufnahmen entstanden innert weniger Stunden am selben Busch.
Aria May, 4. Juli.
Ilena, 5. Juli.
«Chrütlischwur» Zigerspätzli
bauernregel «Schnappt im Juli das Weidevieh nach Luft, riecht es schon Gewitterduft.»
400 g Mehl 4 Eier 3 EL Kräuter, gehackt 2 dl Milch 100 g Zibu Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde formen. Eier, Kräuter, Milch und Gewürze in den Mixbecher geben und kurz aufmixen. Flüssigkeit in die Mulde leeren und den Teig aufschlagen, bis er Blasen wirft. In einem Topf Salzwasser aufkochen. Teig mit einem Knöpﬂisieb, Spätzlihobel oder vom Brett ins siedende Wasser schaben. Spätzli kochen, bis sie an die Oberﬂäche steigen. Mit einem Sieb abschöpfen, in eine vorgewärmte Schale geben. Aus dem Zibu mit zwei Kaffeelöffeln kleine Nocken formen und über die Spätzli geben, sofort servieren. Zubereitungszeit: 30 Minuten.
Lilly Yiqi, 5. Juli.
Livio, 5. Juli. (Bilder Irene Magnin)
gedankensprünge Am Netz Ein Spieler spricht beim Tennisspiel Normalerweise gar nicht viel Nur Heute gab es auf dem Platz Ein Fluchwort schon im ersten Satz Martin Gut

References: Art. 17
 Art. 17
 § 22
 § 22
 § 17
 Art. 21
 § 33