Source: https://www.schuetzenverein-eberstadt.de/index.php/wir-ueber-uns/satzung
Timestamp: 2019-01-22 00:31:41+00:00

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Schützenverein "Frankenstein" e.V. 1957 Eberstadt
Der Verein führt den Namen: Schützenverein "Frankenstein" e.V. 1957 Eberstadt. Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Darmstadt unter der Nummer 1242 eingetragen und hat seinen Sitz in Darmstadt-Eberstadt, Brandenburger Straße 67.
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts " Steuerbegünstigte Zwecke " der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen. Die Tätigkeit des Vereins ist darauf gerichtet, die Allgemeinheit durch Ausübung und Pflege des Schießens auf sportlicher Grundlage selbstlos zu fördern. Soweit Veranstaltungen schiesssportlicher und geselliger Art durchgeführt werden, sollen sie in ihrer Gesamtrichtung dazu dienen, diesen gemeinnützigen Zweck zu verwirklichen. Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Er ist politisch und konfessionell neutral. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden. Der Verein ist Mitglied im:
- Hessischen Schützenverband
- Deutscher Schützenbund
a) Mitglieder über 18 Jahre
b) Mitglieder unter 18 Jahre
2). Zur Aufnahme ist eine schriftliche Anmeldung und ein polizeiliches Führungszeugnis erforderlich. Mitglied können alle Personen werden, die sich in geordneten Verhältnisse befinden und über einen guten Leumund verfügen. Über die endgültige Aufnahme entscheidet der Vorstand.
3). Jedes neu aufgenommene Mitglied erhält eine Satzung und eine Mitgliedskarte. Das neu aufgenommene Mitglied verpflichtet sich durch seine Beitrittserklärung, die Satzung des Vereins anzuerkennen und zu achten.
4). Mitglieder, die sich um den Verein ganz besondere Verdienste erworben haben, können von der Mitgliederversammlung oder dem Vorstand zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
Die Mitglieder haben freien oder ermäßigten Zutritt zu allen Vereinsveranstaltungen, Ausnahmen werden durch Vorstandsbeschluss von Fall zu Fall bestimmt. Jedes Mitglied ist verpflichtet, den Verein nach besten Kräften zu fördern, die festgesetzten Beiträge zu leisten und die vom Vorstand zur Aufrechterhaltung des Schießbetriebes erlassenen Anordnungen zu beachten. Mitglieder, die die Vereinsinteressen schädigen und trotz schriftlicher Mahnung nicht davon ablassen, können durch Vorstandsbeschluss aus dem Verein ausgeschlossen werden. Das gleiche gilt, wenn die Vereinsbeiträge nach Fälligkeit trotz Aufforderung nicht innerhalb einer Frist von einem Monat bezahlt werden. Widerspruch gegen die vom Vorstand angeordneten Maßnahmen kann beim Ältestenrat eingelegt werden. Ehrenmitglieder genießen alle Rechte der ordentlichen Mitglieder. Jedes Mitglied über 18 Jahre besitzt Stimm- und Wahlrecht und ist wählbar.
Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod oder durch schriftliche Austrittserklärung auf den Schluss des Kalenderjahres mit einer Frist von drei Monaten. Der Beitrag ist bis zum Erlöschen der Mitgliedschaft zu bezahlen. Ein Vereinsmitglied kann durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden ( § 5 Abs. 2 ). Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende. Das ausgeschlossene Mitglied ist berechtigt, beim Ältestenrat gegen die Entscheidung Widerspruch innerhalb einer Frist von einem Monat einzulegen. Der Widerspruch hat aufschiebende Wirkung. Ausgeschlossene und ausgetretene Mitglieder verlieren jedes Recht an dem Verein und seiner Einrichtungen. Die Mitgliedskarte ist umgehend abzugeben.
Jedes Vereinsmitglied bezahlt einen Jahresbeitrag, dessen Höhe von der Mitgliederversammlung bestimmt wird. Jedes neu aufgenommene Mitglied hat eine Aufnahmegebühr zu entrichten, deren Höhe von der Mitgliederversammlung festgesetzt wird. Im Einzelfall kann der Vorstand eine Sonderregelung treffen. Kosten, die durch Verschulden des Mitgliedes bei der Beitragserhebung entstehen, werden zuzüglich 5% des Jahresbeitrages dem Mitglied belastet. Sämtliche Einnahmen des Vereins sind zur Erfüllung des Vereinszweckes ( § 2 ) zu verwenden.
Die Organe des Vereins sind ehrenamtlich tätig. Es sein dies:
2. Der Ältestenrat
e) dem Abteilungsleiter Gewehr
f) dem Abteilungsleiter Pistole
g) dem Abteilungsleiter Jugend
h) dem Wirtschaftswart
2. Vorstand des Vereins im Sinne des § 26 BGB sind:
a) der Vorsitzende gemeinsam mit dem stellvertretenden Vorsitzenden
b) im Verhinderungsfall des Vorsitzenden, der stellvertretende Vorsitzende und der Schatzmeister.
3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf jeweils zwei Jahre gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Der Vorstand bestimmt seine Geschäftsordnung selbst. Er ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden mit Stimmenmehrheit gefasst.
4. Dem Vorstand obliegt es, die Veranstaltungen des Vereins festzulegen sowie Sonderkommissionen zur Erledigung bestimmter Angelegenheiten zu bestellen. Er entscheidet in allen in der Satzung vor gesehenen Fällen. Der Vorsitzende, im Verhinderungsfall sein Stellvertreter, beruft und leitet die Vorstandssitzungen. Über die Sitzungen und Beschlüsse wird Protokoll geführt, das vom Sitzungsleiter gegen zuzeichnen ist.
Der Ältestenrat soll Widersprüche entgegennehmen, beratend tätig sein und den Vorstand zu einer erneuten Abstimmung veranlassen. Er besteht aus drei Mitgliedern, die dem Vorstand nicht angehören dürfen. Er wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt.
Die Mitgliederversammlung soll in den ersten drei Monaten des Kalenderjahres durchgeführt werden. Sie wird vom Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden einberufen und geleitet. Die Einladung soll spätestens zwei Wochen vorher schriftlich unter Mitteilung der Punkte der Tagesordnung erfolgen.
1. Anträge zur Mitgliederversammlung können nur berücksichtigt werden, wenn sie mindestens eine Woche vor der Versammlung schriftlich beim Vorsitzenden eingereicht werden.
2. Dringlichkeitsanträge können in der Mitgliederversammlung gestellt werden, wenn mindestens 25 von Hundert der Anwesenden es wünschen.
3. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen , bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
4. Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.
1. Der Vorsitzende kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung mit einer Frist von zwei Wochen einberufen.
2. Der Vorsitzende muss eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen, wenn dies von 15 von Hundert der stimmberechtigten Mitglieder unter Angabe des Grundes verlangt wird.
3. Die außerordentliche Mitgliederversammlung hat die gleiche Befugnisse wie die ordentliche Mitgliederversammlung. 4. Für die Durchführung gelten die gleichen Bestimmungen wie in § 11.
§ 13 Zustimmung der Mitglieder
Für die Beschlussfassung über folgende Punkte ist die Mehrheit von drei Vierteln der in der Mitgliederversammlung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich:
1. Änderungen der Satzung. Wird eine Satzbestimmung, welche eine Voraussetzung der Anerkennung der Gemeinnützigkeit berührt, geändert, neu eingefügt oder aufgehoben, so ist das zuständige Finanzamt zu benachrichtigen.
2. Auflösung bzw. Verschmelzung des Vereins, wenn nicht mindestens sieben Mitglieder sich entschließen, ihn weiterzuführen. In diesem Falle kann der Verein nicht aufgelöst werden. Die Auflösung bzw. Verschmelzung des Vereins kann nur auf einer Mitgliedsversammlung beschlossen werden, auf deren Tagesordnung eine Beschlussfassung hierüber angekündigt ist. Zur Änderung des Zweckes des Vereins ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich. Die Zustimmung der nicht erschienenen Mitglieder muss schriftlich erfolgen.
Die Mitgliederversammlung wählt auf die Dauer von einem Jahr zwei Kassenprüfer. Sie haben vor der ordentlichen Mitgliederversammlung eine Kassenprüfung vorzunehmen und darüber in der Mitgliederversammlung schriftlich und mündlich Bericht zu erstatten. Die Kassenprüfer dürfen nicht dem Vorstand angehören.
§ 15 Ehrenamt und Vergütung
Die Organe des Vereins üben ihre Tätigkeit grundsätzlich ehrenamtlich aus. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins nicht mehr als ihre etwaig ein gezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer etwaig geleisteten Sacheinlagen zurück. Es darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen an die Stadt Darmstadt, die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat, nämlich für die Förderung des Sports in der Gemeinde. Die Überlassung des Vereinsvermögens wird mit der Bedingung verbunden, dass es zunächst für die Dauer von zehn Jahren treuhänderisch zu verwalten ist, mit dem Ziel, es im Falle einer Neugründung des Vereins diesem wieder zur Verfügung zu stellen.
Vorstehende Satzung ersetzt die Vereinssatzung vom 17 Februar 1995 und wurde beschlossen in der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 18 Juli 1997 in der Brandenburger Straße 67, 64297 Darmstadt - Eberstadt.
© 2019 Schützenverein "Frankenstein" e.V. 1957 Eberstadt

References: § 5
 § 2
 § 26
 § 11

§ 13

§ 15