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Timestamp: 2017-02-27 16:22:38+00:00

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§ 39 LHO, Über- und außerplanmäßige Kosten und Auszahlungen | Gesetze auf anwalt24.de
§ 39 LHO, Über- und außerplanmäßige Kosten und Auszahlungen Inhaltsübersicht
Haushaltsordnung der Freien und Hansestadt Hamburg (Landeshaushaltsordnung - LHO...…§ 39 LHO, Über- und außerplanmäßige Kosten und Auszahlungen§ 40 LHO, Verpflichtungsermächtigungen§ 41 LHO, Gewährleistungen, Darlehenszusagen§ 42 LHO, Andere Maßnahmen von finanzieller Bedeutung§ 43 LHO, Haushaltswirtschaftliche Sperre§ 44 LHO, Konjunkturpolitisch bedingte Maßnahmen§ 45 LHO, Liquide Mittel§ 46 LHO, Zuwendungen, Bewirtschaftung von Ermächtigungen und Verwaltung von Ver...§ 47 LHO, Sachliche und zeitliche Bindung, leistungsbezogene Bewirtschaftung§ 48 LHO, Deckungsfähigkeit§ 49 LHO, Kosten für Abnutzungen§ 50 LHO, Umsetzung von Produktgruppen und Planstellen§ 51 LHO, Wegfall- und Umwandlungsvermerke§ 52 LHO, Personalwirtschaftliche Grundsätze§ 53 LHO, Leerstellen§ 54 LHO, Besondere Personalkosten§ 55 LHO, Nutzungen und Sachbezüge§ 56 LHO, Billigkeitsleistungen§ 57 LHO, Baumaßnahmen, Beschaffungen, Entwicklungsvorhaben§ 58 LHO, Öffentliche Ausschreibung§ 59 LHO, Vorleistungen…§ 109 LHO, Nachträgliche Zustimmung
§ 39 LHO, Über- und außerplanmäßige Kosten und Auszahlungen
§ 39 LHOHaushaltsordnung der Freien und Hansestadt Hamburg (Landeshaushaltsordnung - LHO)Landesrecht HamburgTeil III – Ausführung des HaushaltsplansTitel: Haushaltsordnung der Freien und Hansestadt Hamburg (Landeshaushaltsordnung - LHO)Normgeber: HamburgAmtliche Abkürzung: LHOGliederungs-Nr.: 63-1Normtyp: Rechtsverordnung(1) Mit Einwilligung des Senats dürfen über- und außerplanmäßige Kosten verursacht oder Auszahlungen für Investitionen oder Darlehen geleistet werden; die für die Finanzen zuständige Behörde ist vorher zu hören. Die Einwilligung darf nur im Falle eines unvorhergesehenen und unabweisbaren Bedürfnisses erteilt werden. Eine Unabweisbarkeit liegt insbesondere nicht vor, wenn die Inanspruchnahme bis zur Verabschiedung des nächsten Haushaltsplans zurückgestellt oder die Ermächtigung im Wege einer Nachbewilligung oder eines Nachtrags zum Haushaltsplan bereitgestellt werden kann. Einer Nachbewilligung oder eines Nachtrags zum Haushaltsplan bedarf es nicht, wenn Rechtsverpflichtungen zu erfüllen sind.(2) Absatz 1 gilt auch für Maßnahmen, durch die Verpflichtungen entstehen können, für die weder Kosten noch Auszahlungen für Investitionen oder Darlehen im Haushaltsplan veranschlagt sind.(3) Über- und außerplanmäßige Kosten und Auszahlungen für Investitionen und Darlehen sollen durch Einsparungen an anderer Stelle in demselben Einzelplan ausgeglichen werden.(4) Die Genehmigung der Bürgerschaft ist bei über- und außerplanmäßigen Kosten, Auszahlungen für Investitionen und Darlehen sowie Verpflichtungen nach den Absätzen 1 und 2 spätestens innerhalb eines Vierteljahres, in Fällen von grundsätzlicher Bedeutung oder erheblicher finanzieller Bedeutung unverzüglich einzuholen.(5) Ermächtigungen nach § 14 Absatz 3 Satz 1 Nummer 11 und § 16 Absatz 3 dürfen nicht überschritten werden.(6) Bei übertragbaren Ermächtigungen dürfen Kosten vorzeitig verursacht und Auszahlungen vorzeitig geleistet werden (Vorgriff), soweit dies zur Erfüllung bestehender Verpflichtungen erforderlich ist. Sie sind auf die nächstjährige Bewilligung für den gleichen Zweck anzurechnen. Die Vorgriffsermächtigungen sind der Höhe nach im Haushaltsbeschluss festzulegen.
Zitierungen dieses DokumentsGesetze§ 40 LHO, Verpflichtungsermächtigungen
§ 38 LHO, Aufhebung der Sperre§ 40 LHO, Verpflichtungsermächtigungen

References: § 39

§ 39

§ 39
 § 14
 § 16

§ 38