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Timestamp: 2016-10-24 03:33:15+00:00

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Pr�sident Ursprung, Bundesrichterin Widmer und Bundesrichter Sch�n; Gerichtsschreiber Hochuli
M.________, 1959, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Denis G. Humbert, Meisenweg 9, 8038 Z�rich,
M.________, geboren 1959, von Beruf Landwirt, meldete sich am 27. November 1995 wegen seit circa drei Jahren anhaltender Schmerzen, M�digkeit und Ersch�pfung bei der IV-Stelle des Kantons Thurgau (nachfolgend: IV-Stelle oder Beschwerdegegnerin) zum Rentenbezug an. Nach erwerblichen und medizinischen Abkl�rungen (unter anderem polydisziplin�res Gutachten des Zentrums f�r Medizinische Begutachtung in X.________ [ZMB] vom 28. April 1997; nachfolgend: ZMB-Gutachten 1) sprach die IV-Stelle dem Versicherten f�r die befristete Dauer vom 1. Juni bis 31. August 1995 eine Viertelsrente und vom 1. September 1995 bis 31. M�rz 1996 eine ganze Invalidenrente zu (Verf�gung vom 30. Juni 1998). Auf Beschwerde des M.________ hin hob die AHV/IV-Rekurskommission des Kantons Thurgau die angefochtene Verf�gung am 12. Juli 1999 auf und wies die Sache zu weiteren Abkl�rungen und Neuverf�gung an die IV-Stelle zur�ck. Eine erg�nzende spezialmedizinische Untersuchung erfolgte gem�ss ausdr�cklichem Antrag des Versicherten im Kantonsspital Z.________ durch Dr. med. K.________, Chefarzt der Medizinischen Abteilung. Dieser sch�tzte die Arbeitsunf�higkeit hinsichtlich einer leidensangepassten, vorwiegend sitzend auszu�benden T�tigkeit auf 50 %. Gest�tzt auf den entsprechenden Bericht des Dr. med. K.________ vom 21. Februar 2000 und des Berufsberaters der IV-Stelle vom 27. Oktober 2000 forderte die Verwaltung M.________ am 28. Februar 2001 auf, sich einem sechsmonatigen Arbeitstraining zu unterziehen, welches vom 11. Juni bis 14. Dezember 2001 dauern und dazu dienen sollte, die ihm verbleibende Restarbeitsf�higkeit von 50 % wieder verwerten zu k�nnen. Mit unangefochten in Rechtskraft erwachsener Verf�gung vom 20. Juni 2001 sprach die IV-Stelle dem Versicherten ab 1. April 1996 eine ganze Invalidenrente zu.
Nachdem die berufliche Massnahme (Arbeitstraining) per 13. Juli 2001 infolge �rztlich attestierter Arbeitsunf�higkeit hatte abgebrochen werden m�ssen, leitete die IV-Stelle erneut eine weitere polydisziplin�re Begutachtung im ZMB ein. Gem�ss ZMB-Gutachten 2 (vom 16. Oktober 2003) war der Versicherte betreffend Aus�bung einer leidensangepassten T�tigkeit zu 80 % arbeitsf�hig. Nach weiteren Abk�rungen hob die IV-Stelle die ganze Invalidenrente bei einem ermittelten Invalidit�tsgrad von 12 % zum 31. M�rz 2005 auf (Verf�gung vom 16. Februar 2005) und hielt daran mit Einspracheentscheid vom 19. Mai 2005 fest.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde l�sst M.________ unter Aufhebung des kantonalen Gerichts- sowie des Einspracheentscheides die ununterbrochen fortgesetzte Ausrichtung einer ganzen Invalidenrente beantragen, eventualiter sei die Angelegenheit zur Vornahme einer psychiatrischen Abkl�rung und Neubeurteilung der Arbeitsf�higkeit an die IV-Stelle zur�ckzuweisen.
Der angefochtene Entscheid betrifft Leistungen der Invalidenversicherung. Nach Art. 132 Abs. 1 OG kann das Eidgen�ssische Versicherungsgericht in Verfahren um die Bewilligung oder Verweigerung von Versicherungsleistungen in Abweichung von den Art. 104 und 105 OG auch die Unangemessenheit der angefochtenen Verf�gung beurteilen und ist an die vorinstanzliche Feststellung des Sachverhalts nicht gebunden. Gem�ss Art. 132 Abs. 1 OG in der Fassung gem�ss Ziff. III des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 �ber die �nderung des IVG (in Kraft seit 1. Juli 2006) gelten diese Abweichungen nicht, wenn der angefochtene Entscheid Leistungen der Invalidenversicherung betrifft. Nach Ziff. II lit. c dieses Gesetzes gilt indessen bisheriges Recht f�r die im Zeitpunkt des Inkrafttretens der �nderung beim Eidgen�ssischen Versicherungsgericht h�ngigen Beschwerden. Da die hier zu beurteilende Beschwerde am 1. Juli 2006 beim Eidgen�ssischen Versicherungsgericht h�ngig war, richtet sich dessen Kognition nach der bis Ende Juni 2006 g�ltigen Fassung von Art. 132 OG, welche dem neuen Abs. 1 entspricht (Urteil O. vom 14. Juli 2006, I 337/06, Erw. 1).
2.1 �ndert sich der Invalidit�tsgrad eines Rentenbez�gers erheblich, so wird gem�ss Art. 17 ATSG die Rente von Amtes wegen oder auf Gesuch hin f�r die Zukunft entsprechend erh�ht, herabgesetzt oder aufgehoben (Abs. 1). Die Frage der wesentlichen �nderung in den tats�chlichen Verh�ltnissen beurteilt sich durch Vergleich des Sachverhalts, wie er im Zeitpunkt der unangefochten in Rechtskraft erwachsenen Verf�gung vom 20. Juni 2001 bestanden hat, mit demjenigen zur Zeit der Neubeurteilung (BGE 130 V 351 Erw. 3.5.2, 125 V 369 Erw. 2 mit Hinweis; siehe auch BGE 112 V 372 Erw. 2b und 390 Erw. 1b) bei Erlass des Einspracheentscheides vom 19. Mai 2005 (BGE 129 V 4 Erw. 1.2, SVR 2006 IV Nr. 10 S. 38 Erw. 2.1 [Urteil Z. vom 26. Oktober 2004, I 457/04], je mit Hinweisen). Eine bloss unterschiedliche Beurteilung eines im Wesentlichen gleich gebliebenen Sachverhalts stellt praxisgem�ss keine revisionsbegr�ndende �nderung dar (BGE 112 V 372 unten mit Hinweisen; SVR 2004 IV Nr. 5 S. 13).
2.2 An der Massgeblichkeit der altrechtlichen, zu Art. 41 IVG (aufgehobenen auf den 31. Dezember 2002; nachfolgend: aArt. 41 IVG) entwickelten Grunds�tze hat das Inkrafttreten des Bundesgesetzes �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG) vom 6. Oktober 2000, der dazugeh�renden Verordnung �ber den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSV) vom 11. September 2002 sowie der damit in Zusammenhang stehenden Revisionen auf Gesetzes- und Verordnungsstufe auf den 1. Januar 2003 hin nichts ge�ndert (BGE 130 V 351 Erw. 3.5.3). Gleiches gilt hinsichtlich der seit 1. Januar 2004 in Geltung stehenden 4. IV-Revision (Bundesgesetz �ber die Invalidenversicherung vom 21. M�rz 2003, Verordnung �ber die Invalidenversicherung vom 21. Mai 2003), bei welcher namentlich Art. 17 ATSG (Revision der Invalidenrente und anderer Dauerleistungen) sowie Art. 87 Abs. 3 und 4 IVV unver�ndert geblieben sind. Dies trifft nicht zu auf Art. 28 IVG, worin die massgebende Invalidit�t neu umschrieben wird. Die auf den 1. Januar 2004 ge�nderte Rechtslage betreffend der Invalidit�tsbemessung (Art. 28 IVG) sowie die sachbez�glichen Schlussbestimmungen der �nderung vom 21. M�rz 2003 (4. IV-Revision), insbesondere lit. d-f zur Besitzstandswahrung, sind auch bei der Rentenzusprechung im Wege der Revision beachtlich (SVR 2006 IV Nr. 10 S. 39 Erw. 2.2 in fine).
2.3 Der Revisionsordnung nach aArt. 41 IVG und Art. 17 ATSG geht der in Art. 53 Abs. 2 ATSG nunmehr gesetzlich verankerte Grundsatz vor, dass die Verwaltung befugt ist, jederzeit von Amtes wegen auf formell rechtskr�ftige Verf�gungen oder Einspracheentscheide, welche nicht Gegenstand materieller richterlicher Beurteilung gebildet hatten, zur�ckzukommen, wenn sich diese als zweifellos unrichtig erweisen und ihre Berichtigung von erheblicher Bedeutung ist. Unter diesen Voraussetzungen kann die Verwaltung eine Rentenverf�gung auch dann ab�ndern, wenn die Revisionsvoraussetzungen des aArt. 41 IVG oder Art. 17 ATSG nicht erf�llt sind. Wird die zweifellose Unrichtigkeit der urspr�nglichen Rentenverf�gung erst vom Gericht festgestellt, so kann es die auf aArt. 41 IVG oder Art. 17 ATSG gest�tzte Revisionsverf�gung der Verwaltung mit dieser substituierten Begr�ndung sch�tzen (BGE 125 V 369 Erw. 2 mit Hinweisen; vgl. auch BGE 112 V 373 Erw. 2c und 390 Erw. 1b; Urteil B. vom 10. November 2005, I 130/05).
2.4 Nach Art. 82 Abs. 1 erster Satz ATSG sind materielle Bestimmungen dieses Gesetzes unter anderem auf die bei seinem Inkrafttreten laufenden Leistungen nicht anwendbar. Da der Beschwerdef�hrer die ganze Invalidenrente gem�ss Verf�gung vom 20. Juni 2001 am 1. Januar 2003 (Inkrafttreten des ATSG) bezog, ist an sich aArt. 41 IVG der Beurteilung zu Grunde zu legen. Doch zeitigt diese �bergangsrechtliche Lage keinerlei materiellrechtliche Folgen, da aArt. 41 IVG und Art. 17 ATSG miteinander �bereinstimmen (BGE 130 V 349 Erw. 3.5; vgl. Erw. 2.2 hievor).
Strittig ist, ob der Beschwerdef�hrer �ber den 31. M�rz 2005 hinaus Anspruch auf eine Invalidenrente hat. Dabei ist zu pr�fen, ob seit der mit unangefochten in Rechtskraft erwachsenen Verf�gung vom 20. Juni 2001 erfolgten Zusprechung einer ganzen Invalidenrente bis zum Erlass des strittigen Einspracheentscheides vom 19. Mai 2005 eine f�r den Rentenanspruch wesentliche �nderung in den tats�chlichen Verh�ltnissen eingetreten ist.
4.1 Das kantonale Gericht w�rdigte das ZMB-Gutachten 2 als voll beweiskr�ftig und anerkannte gest�tzt darauf, dass der Beschwerdef�hrer in Bezug auf eine leidensangepasste T�tigkeit zu 80 % arbeitsf�hig sei. Trotz dieser Einschr�nkungen verm�ge der Versicherte aus der zumutbaren Verwertung der �rztlich neu festgestellten Arbeitsf�higkeit ein Erwerbseinkommen zu erzielen, welches zu einem rentenausschliessenden Invalidit�tsgrad von weniger als 40 % f�hre.
4.2 Der Beschwerdef�hrer r�gt, der Sachverhalt sei in Verletzung von Bundesrecht unrichtig festgestellt worden. Zwischen April 1997 (Abfassung des ZMB-Gutachtens 1) und Mai 2005 (Erlass des strittigen Einspracheentscheides) habe sich der objektive Sachverhalt nicht ver�ndert. Dem ZMB-Gutachten 1 und 2 l�gen praktisch identische Befunde zu Grunde. Fehle es an einer revisionsbegr�ndenden Tatsachen�nderung, sei die angefochtene Rentenaufhebung nicht zul�ssig. Vorinstanz und Beschwerdegegnerin h�tten zu Unrecht nicht das ganze Beweismaterial gew�rdigt. Angesichts der abweichenden medizinischen Auffassung des behandelnden Arztes Dr. med. S.________, gehe es nicht an, ausschliesslich auf die Ergebnisse des ZMB-Gutachtens 2 abzustellen. Dr. med. S.________ sei "der Experte f�r Lyme-Borreliose-Erkrankungen". Demgegen�ber d�rften alle Fach�rzte des ZMB nur �ber eine geringere Erfahrung auf dem Gebiet des eben genannten Leidens verf�gen. Die im Rahmen des ZMB-Gutachtens 2 erfolgte psychiatrische Exploration sei ungen�gend, zumal es der Spezialarzt unterlassen habe, die Frage nach einer Depression und einer somatoformen Schmerzst�rung zu pr�fen. Beim Versicherten l�gen mit Blick auf eine somatoforme Schmerzst�rung Begleitumst�nde vor, welche eine willentliche Schmerz�berwindung als unzumutbar erscheinen liessen.
5.1 Entgegen dem Beschwerdef�hrer basiert die urspr�ngliche, unangefochten in Rechtskraft erwachsene Verf�gung vom 20. Juni 2001, womit die IV-Stelle dem Versicherten ab 1. April 1996 eine ganze Invalidenrente zugesprochen hat, in medizinischer Hinsicht massgebend auf der Beurteilung der Leistungsf�higkeit gem�ss Bericht des Dr. med. K.________ vom 21. Februar 2000. Er sch�tzte die Arbeitsf�higkeit bezogen auf eine nicht schwere, vorwiegend sitzend auszu�bende k�rperliche T�tigkeit (z.B. B�rot�tigkeit) auf 50 %. Dabei schien Dr. med. K.________ wichtig, "dass die Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess mit t�glicher Arbeit begonnen [werde], welche aber beispielsweise auf den halben Tag beschr�nkt [sei]. Obwohl die wechselnden Beschwerden des Patienten immer wieder dazu f�hren [w�rden], dass er tageweise ausfallen [werde], [sei] damit zu rechnen, dass im Trend der Besserung Ausf�lle immer seltener [w�rden]." Im Gegensatz dazu hielt sich der Beschwerdef�hrer selber f�r vollst�ndig arbeits-, leistungs- und eingliederungsunf�hig, die attestierte Arbeitsf�higkeit des Dr. med. K.________ sei f�r ihn praktisch nicht umsetzbar (Bericht des Berufsberaters der IV-Stelle vom 27. Oktober 2000). Am 28. Februar 2001 forderte die Beschwerdegegnerin den Versicherten zur Teilnahme an einem sechsmonatigen Arbeitstraining auf, wies ihn auf die Folgen fehlender Mitwirkung bei Eingliederungsmassnahmen hin, k�ndigte das Mahn- und Bedenkzeitverfahren an und sicherte ihm "auf Zusehen hin" die Ausrichtung einer ganzen Invalidenrente ab 1. April 1996 zu, sofern er "der beruflichen Rehabilitation im Sinne eines sechsmonatigen Arbeitstrainings [zustimme]". Die am 11. Juni 2001 angetretene berufliche Eingliederungsmassnahme musste am 13. Juli 2001 wegen erneut attestierter vollst�ndiger Arbeitsunf�higkeit abgebrochen werden, nachdem die IV-Stelle dem Beschwerdef�hrer - wie angek�ndigt - zwischenzeitlich am 20. Juni 2001 eine ganze Invalidenrente ab 1. April 1996 zugesprochen hatte. Dr. med. L.________ und Dr. med. S.________ bescheinigten dem Versicherten vom 18. Juni bis 16. Juli 2001 eine volle Arbeitsunf�higkeit "wegen Krankheit" bzw. "wegen seiner Beschwerden". Im Arbeitstraining wurde der Beschwerdef�hrer von Anfang an nur f�r sehr leichte, k�rperlich nicht belastende Arbeiten eingesetzt. Dennoch war er subjektiv nicht in der Lage, die halbt�gige Arbeitszeit ohne zus�tzliche Erholungspausen und vorzeitige Arbeitsbeendigung zu absolvieren (Kurzbericht der Eingliederungsst�tte "A.________" in B.________ vom 10. August 2001).
5.2 Nach dem Scheitern der beruflichen Eingliederungsmassnahme leitete die IV-Stelle erneut eine medizinische Begutachtung ein. Das ZMB-Gutachten 2 vom 16. Oktober 2003 beruht auf einer viert�gigen station�ren internistischen, neurologischen, psychiatrischen und neuropsychologischen Abkl�rung vom 4. bis 7. August 2003. Als Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsf�higkeit nannten die Gutachter neben einer klinisch asymptomatischen Ventrolisthese L5/S1 bei Bogenschlussst�rung L5 und einem Panalgiesyndrom einzig eine Somatisierungsst�rung mit sekund�rer Verhaltensauff�lligkeit und sekund�rem Krankheitsgewinn bei Pers�nlichkeit mit auff�lligen Charakterz�gen. Auf Grund der congenitalen Bogenschlussst�rung verneinten die begutachtenden Fach�rzte eine Arbeitsf�higkeit f�r k�rperliche Schwerarbeit mit repetitivem Heben von �ber 25 kg schweren Lasten. Sie attestierten dem Beschwerdef�hrer jedoch "f�r eine leichte bis mittelschwere k�rperliche T�tigkeit", welche kein repetitives Heben von mehr als 15 kg schweren Lasten erfordert und nicht dauernd in vorn�bergeneigter Stellung ausge�bt werden muss, eine Arbeitsf�higkeit von 80 %. Es gebe kein somatisches Krankheitsbild, welches die geklagten Beschwerden des Versicherten erkl�ren k�nne. Das Scheitern der beruflichen Massnahmen sei nicht nachvollziehbar. Denn wenn er einerseits w�hrend dem Arbeitstraining angeblich nicht in der Lage gewesen sei, 0,5 Gramm schwere Elektroteilchen zu sortieren (ZMB-Gutachten S. 20), leichteste Gegenst�nde l�nger als zehn Minuten zu heben und eine Karotte oder Kartoffel zum Sch�len in der Hand zu halten, sei andererseits nicht erkl�rbar, dass er trotz seiner behaupteten gravierenden Behinderungen im t�glichen Leben gut funktionieren k�nne, die Sozialkompetenz nicht aufgegeben habe, weiterhin Auto fahre und Billiard spiele (ZMB-Gutachten S. 27). Noch gr�sser erweist sich die Diskrepanz zwischen den subjektiv geklagten Beschwerden und der Tatsache, dass der Beschwerdef�hrer nach eigenen Angaben als Aktuar im Vorstand der K�sereigenossenschaft die anfallenden Protokolle mit dem Computer zu erstellen vermag (Bericht des IV-Berufsberaters vom 11. Mai 2001), j�hrlich im Winterhalbjahr jeweils eine mehrst�ndige Flugreise nach Thailand und zur�ck in die Schweiz unternimmt und an zwei Tagen pro Monat auf seinem Bauernhof w�hrend je vier bis f�nf Stunden in Stellvertretung f�r seinen P�chter die Stallarbeiten besorgt. Die zuletzt genannten Aktivit�ten des Versicherten sind insofern mit seinen eigenen Angaben zu vereinbaren, als er gegen�ber dem begutachtenden Psychiater des ZMB, Dr. med. W.________, ausdr�cklich darauf hinwies, dass sich seine Befindlichkeit in den letzten f�nf Jahren gebessert habe (ZMB-Gutachten 2 S. 21), was folglich auch eine entsprechende Erh�hung der Leistungsf�higkeit zu erkl�ren vermag. Obwohl die Befunde gem�ss ZMB-Gutachten 1 und 2 in etwa vergleichbar waren, stellten die ZMB-Gutachter Dres. med. J.________ und W.________ im Zusatzbericht vom 18. August 2004 auf entsprechende Fragestellung der Beschwerdegegnerin hin ausdr�cklich klar, dass sie "von einer Verbesserung der Symptomatik gegen�ber der Vorbegutachtung vom 21. Februar 2000" des Dr. med. K.________ ausgehen. Angesichts der geklagten multiplen Beschwerden ohne somatisch erkl�rbares Substrat kommt dieser fach�rztlichen Feststellung nach (gescheiterter) Durchf�hrung beruflicher Eingliederungsmassnahmen angesichts der besonderen Umst�nde des vorliegenden Falles die Bedeutung eines Revisionsgrundes im Sinne einer anspruchsrelevanten �nderung der tats�chlichen medizinischen Verh�ltnisse zu. Lag der urspr�nglichen Rentenverf�gung vom 20. Juni 2001 die Beurteilung der Arbeitsf�higkeit des Dr. med. K.________ vom 21. Feburar 2000 zu Grunde, wonach der Beschwerdef�hrer unter Ber�cksichtigung einer damals schwerer wiegenden Symptomatik der psychogenen Gesundheitsst�rungen in Bezug auf eine leidensangepasste T�tigkeit nur zu 50 % arbeitsf�hig war (Erw. 5.1 hievor), vertraten die Spezial�rzte im ZMB-Gutachten 2 gest�tzt auf ihre Erkenntnisse aus der eingehenden polydisziplin�ren Untersuchung die Auffassung, die im Vergleich zum Bericht des Dr. med. K.________ verbesserte Symptomatik erlaube dem Versicherten nunmehr hinsichtlich einer leidensangepassten T�tigkeit die Verwertung einer Arbeitsf�higkeit von 80 %.
5.3 Was mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen die Beweisw�rdigung gem�ss angefochtenem Entscheid vorgebracht wird, ist unbegr�ndet.
5.3.1 Auch wenn der Facharzt f�r Innere Medizin FMH Dr. med. S.________ auf die Behandlung von Lyme-Borreliose Krankheiten spezialisiert ist, ist es entgegen der vom Beschwerdef�hrer sinngem�ss vertretenen Auffassung nicht so, dass Dr. med. S.________ �ber ein Wissensmonopol bei der medizinisch-wissenschaftlichen Beurteilung dieser Gesundheitsst�rung verf�gt. Als die IV-Stelle nach Massgabe des R�ckweisungsentscheids der Vorinstanz vom 12. Juli 1999 im Kantonsspital Y.________ die erg�nzenden medizinischen Abkl�rungen durchf�hren lassen wollte, bestand der Versicherte mit Schreiben vom 23. Oktober 1999 darauf, dass diese Untersuchung statt dessen im Kantonsspital Z.________ erfolge. Dies deshalb, weil angeblich nach seinem Hausarzt die Neuroborreliose im Kantonsspital Y.________ nicht anerkannt werde. Dr. med. K.________, Spezialarzt FMH f�r Innere Medizin und Infektiologie, hielt nach der fach�rztlichen Exploration des Beschwerdef�hrers in seinem Bericht vom 21. Februar 2000 fest, "[es gibt] keine objektiven Grundlagen, die Diagnose einer Neuroborreliose zu stellen. Das MRI ist normal, weder im Serum noch im Liquor lassen sich Antik�rper gegen Borrelien nachweisen." Zwar sei es "m�glich", dass der Versicherte eine Borreliose durchgemacht habe, doch sei es "fraglich", ob die geklagten Befindlichkeitsst�rungen in einem Zusammenhang mit der Borreliose st�nden. Dr. med. K.________ diagnostizierte denn auch im Gegensatz zum sp�teren ZMB-Gutachten 2 unter anderem ein Fibromyalgie-Syndrom, in dessen Zusammenhang er die Beschwerdesymptomatik stellte. Dem Beschwerdef�hrer kann nicht gefolgt werden, soweit er behauptet, Verwaltung und Vorinstanz h�tten die abweichenden Einsch�tzungen der behandelnden �rzte im Rahmen der pflichtgem�ssen Beweisw�rdigung nicht mitber�cksichtigt. Bei der Gewichtung des Beweiswertes der medizinischen Unterlagen trug das kantonale Gericht vielmehr korrekt dem Grundsatz Rechnung, wonach Berichte der behandelnden �rzte auf Grund deren auftragsrechtlichen Vertrauensstellung zum Patienten mit Vorbehalt zu w�rdigen sind (BGE 125 V 353 Erw. 3b/cc). Dieser Grundsatz gilt f�r den allgemein praktizierenden Hausarzt ebenso wie f�r den behandelnden Spezialarzt und erst recht f�r den schmerztherapeutisch t�tigen Arzt mit seinem besonderen Vertrauensverh�ltnis und dem Erfordernis, den geklagten Schmerz zun�chst bedingungslos zu akzeptieren (Urteil S. vom 20. M�rz 2006, I 655/05, Erw. 5.4 mit Hinweisen).
5.3.2 Die Behauptung des Beschwerdef�hrers, Dr. med. W.________ habe bei seiner fach�rztlich psychiatrischen Untersuchung im Rahmen der zweiten Begutachtung im ZMB die Frage nicht gepr�ft, ob eine Depression vorliege, findet im ZMB-Gutachten 2 keine Grundlage. Bei der psychiatrischen Exploration, welche Dr. med. W.________ - aus dem ZMB-Gutachten 2 zu schliessen - lege artis durchgef�hrt hat, kommt der klinischen Untersuchung mit Anamneseerhebung, Symptomerfassung und Verhaltensbeobachtung entscheidende Bedeutung zu (Urteil D. vom 9. August 2006, I 391/06). H�tte der begutachtende Psychiater Anzeichen f�r eine Depression gefunden, h�tte er dies zum Ausdruck gebracht. Statt dessen wies er im ZMB-Gutachten 2 (S. 21) darauf hin, dass sicher eine psychosomatische Fehlentwicklung bestehe, jedoch psychiatrisch - neben der diagnostizierten Somatisierungsst�rung mit sekund�rer Verhaltensauff�lligkeit und sekund�rem Krankheitsgewinn bei Pers�nlichkeit mit auff�lligen Charakterz�gen - keine wesentliche Comorbidit�t festgestellt werden k�nne. Mit Blick auf den beil�ufigen Hinweis auf eine "ausgepr�gte depressive Stimmung" im Bericht des Zentrums f�r Schlafmedizin und Heimbeatmung des Kantonsspitals Y.________ vom 31. Oktober 2002 fehlt es an der praxisgem�ss f�r die Annahme eines psychischen Gesundheitsschadens vorausgesetzten, fach�rztlich (psychiatrisch) nach einem wissenschaftlich anerkannten Klassifikationssystem gestellten Diagnose (BGE 131 V 50 Erw. 1.2 mit Hinweis). Gleiches gilt f�r die im ZMB-Gutachten 2 genannten Begriffe der Panalgie bzw. des Panalgiesyndroms.
5.3.3 Nach der ICD-10 werden unter der (zweistelligen) Kategorie F4 "Neurotische-, Belastungs- und somatoforme St�rungen" unter anderem die dissoziativen St�rungen (Konversionsst�rungen) gem�ss F44 und die somatoformen St�rungen nach F45 unterschieden (Weltgesundheitsorganisation [WHO], Internationale Klassifikation psychischer St�rungen, ICD-10 Kapitel V [F], Klinisch-diagnostische Leitlinien, 4. Aufl., Bern/G�ttingen/Toronto/Seattle 2000, kurz: ICD-10, S. 173 ff. und 183 ff.) Bei der diagnostizierten Somatisierungsst�rung (F45.0 nach ICD-10) handelt es sich um eine so genannte "Auffangdiagnose" (BGE 130 V 402 Erw. 6.3), welche zu den somatoformen St�rungen (F45 nach ICD-10) geh�rt und somit zu den psychischen Leiden zu z�hlen ist. Eine psychisch bedingte Invalidit�t im Sinne des Gesetzes liegt nur dann vor, wenn ein psychisches Leiden von erheblicher Schwere, Intensit�t, Auspr�gung und Dauer fach�rztlich ausgewiesen ist und es der betroffenen Person trotz Aufbietung allen guten Willens, die verbleibende Leistungsf�higkeit zu verwerten, wegen ihrer Beschwerden nicht zuzumuten ist, einer Erwerbst�tigkeit nachzugehen, wobei das Mass des Forderbaren weitgehend objektiv bestimmt wird (BGE 130 V 353 f. Erw. 2.2.1-2.2.3, 131 V 50; Urteil U. vom 7. August 2006, I 147/06). Es besteht jedoch die Vermutung, dass die somatoforme Schmerzst�rung oder ihre Folgen mit einer zumutbaren Willensanstrengung �berwindbar sind (BGE 131 V 50). Ein Ausnahmefall, in welchem der Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess unzumutbar ist, weil der versicherten Person die f�r den Umgang mit den Schmerzen notwendigen Ressourcen fehlen, liegt nicht vor. Hier sind nicht nur eine psychisch ausgewiesene Komorbidit�t von relevantem Ausmass, sondern auch die anderen, gegebenenfalls an deren Stelle zu pr�fende Faktoren zu verneinen (vgl. BGE 130 V 353 Erw. 2.2.3). Es liegt weder ein sozialer R�ckzug in allen Belangen des Lebens (der Versicherte lebt mit dessen Bruder und seiner thail�ndischen Freundin im gleichen Haus, pflegt zu seinen Geschwistern gute Kontakte und geht ein- bis zweimal pro Woche in den Ausgang) noch ein verfestigter, therapeutisch nicht mehr beeinflussbarer innerseelischer Verlauf einer an sich missgl�ckten, psychisch aber entlastenden Konfliktbew�ltigung noch das Scheitern einer konsequent durchgef�hrten ambulanten oder station�ren Behandlung trotz kooperativer Haltung der versicherten Person vor. Der Beschwerdef�hrer hat sich denn auch - soweit ersichtlich - nie einer konsequent durchzuf�hrenden psychiatrisch/psychotherapeutischen Behandlung unterzogen. Auch wenn in der "Ventrolisthese L5/S1 bei Bogenschlussst�rung L5" eine chronische k�rperliche Begleiterkrankung zu erkennen ist, kommt diesem einzigen und nur teilweise erf�llten Kriterium keine ausschlaggebende Bedeutung zu, weil der entsprechende Befund klinisch asymptomatisch war und sich der Versicherte anl�sslich der Begutachtung nie �ber starke tief-lumbale Beschwerden beklagte.
- dass der Beschwerdef�hrer nach dem massgebenden ZMB-Gutachten 2 in Bezug auf eine leichte bis mittelschwere k�rperliche T�tigkeit, welche kein repetitives Heben von mehr als 15 kg schweren Lasten erfordert und nicht dauernd in vorn�bergeneigter Stellung ausge�bt werden muss, zu 80 % arbeitsf�hig ist,
- dass die Verbesserung der Symptomatik, welche seit der unangefochten in Rechtskraft erwachsenen Zusprechung einer ganzen Invalidenrente (mit Verf�gung vom 20. Juni 2001) eingetreten ist, zu einer erheblichen Erh�hung der Restarbeitsf�higkeit bezogen auf eine leidensangepasste T�tigkeit von 50 auf 80 % gef�hrt hat,
- und dass sich somit eine anspruchsrelevante �nderung in den tats�chlichen medizinischen Verh�ltnissen verwirklicht hat, welche eine Rentenrevision nach aArt. 41 IVG bzw. Art. 17 ATSG rechtfertigt (vgl. Erw. 2.4 hievor).
Zu pr�fen bleibt, ob und - bejahendenfalls - wie weit sich der Grad der Invalidit�t zwischen dem Erlass der Verf�gung vom 20. Juni 2001 und dem anspruchsverneinenden Einspracheentscheid vom 19. Mai 2005 in revisionsrechtlich erheblicher Weise ge�ndert hat.
7.1 Das kantonale Gericht legte dem Einkommensvergleich f�r das Jahr 2004 ein Valideneinkommen von Fr. 55'177.- zu Grunde. Es ging dabei von dem anl�sslich der Rentenzusprache im Jahre 2001 ber�cksichtigten hypothetischen Verdienst ohne Gesundheitsschaden von Fr. 52'976.- aus und passte diesen der seither eingetretenen Lohnentwicklung an.
7.2 Da der Beschwerdef�hrer nach der Umwandlung seines Landwirtschaftsbetriebes im Jahre 1998 in eine Betriebsgemeinschaft (einfache Gesellschaft nach Art. 530 ff. OR) grunds�tzlich nicht mehr (selbstst�ndig) erwerbst�tig war, sondern nur noch zweimal monatlich stellvertretend f�r seinen P�chter die Stallarbeiten zu einem Stundenlohn von Fr. 25.- verrichtete, demzufolge also kein namhaftes Einkommen mehr erzielte, ist es nicht zu beanstanden, wenn das kantonale Gericht zur Bestimmung des Invalideneinkommens den monatlichen Bruttolohn (Zentralwert) m�nnlicher Arbeitnehmer im privaten Sektor f�r einfache und repetitive Arbeiten (Anforderungsniveau 4) gem�ss der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE), Tabelle A1, heranzog. Dies umso mehr, als auf Grund der einem Versicherten obliegenden Schadenminderungspflicht (BGE 130 V 99 Erw. 3.2 mit Hinweisen; BGE 113 V 28 Erw. 4a) die Aufnahme einer unselbstst�ndigen (Haupt-)Erwerbst�tigkeit zumutbar ist, wenn hievon eine bessere erwerbliche Verwertung der Arbeitsf�higkeit erwartet werden kann und der berufliche Wechsel unter Ber�cksichtigung der gesamten Umst�nde (Alter, Aktivit�tsdauer, Ausbildung, Art der bisherigen T�tigkeit, pers�nliche Lebensumst�nde) als zumutbar erscheint (ZAK 1983 S. 256; Urteile K. vom 7. Juni 2006, I 38/06, S. vom 10. November 2003 Erw. 3.1, I 116/03, und F. vom 12. September 2001 Erw. 2b, I 145/01, je mit Hinweisen). F�r das Invalideneinkommen ist hier somit vom Tabellenwert der LSE im Jahr 2004 auszugehen, welcher monatlich Fr. 4588.- (inkl. 13. Monatslohn) bzw. j�hrlich Fr. 55'056.- betrug; aufgerechnet auf die betriebs�bliche Arbeitszeit von 41,6 Stunden (Die Volkswirtschaft 2006, Heft 7/8, S. 90, Tabelle B 9.2) resultiert ein Einkommen von Fr. 57'258.- oder Fr. 45'806.- bei einem trotz gesundheitlicher Einschr�nkungen in einer leidensangepassten T�tigkeit zumutbaren Pensum von 80 %.
7.3 Es kann dahingestellt bleiben, ob und in welcher H�he zus�tzlich ein Abzug von maximal 25 % (BGE 126 V 79 f. Erw. 5b/aa-cc) gerechtfertigt ist, denn selbst bei einem solchen w�rde ein Invalideneinkommen von Fr. 34'354.- resultieren, was verglichen mit dem Valideneinkommen von Fr. 55'177.- einen Invalidit�tsgrad von (gerundet) 38 % ergibt. Bleibt es somit bei dem vom kantonalen Gericht in Best�tigung des Einspracheentscheides vom 19. Mai 2005 ermittelten rentenausschliessenden Invalidit�tsgrad von jedenfalls weniger als 40 % (Art. 28 Abs. 1 IVG), ist die von der Beschwerdegegnerin zum 31. M�rz 2005 verf�gte Einstellung der Invalidenrente nicht zu beanstanden. Hiegegen erhebt der Beschwerdef�hrer zu Recht keine Einw�nde.
Betreffend die im erstinstanzlichen Verfahren geltend gemachten Verzugszinsen, ist auf die zutreffenden Ausf�hrungen der Vorinstanz im angefochtenen Entscheid (S. 15) zu verweisen. Der Beschwerdef�hrer hielt letztinstanzlich zu Recht nicht mehr an seinem vorinstanzlich erhobenen Rechtsbegehren fest.

References: Art. 132
 Art. 104
 Art. 132
 Art. 132
 Art. 17
 BGE 
 Art. 41
 Art. 17
 Art. 87
 Art. 28
in fine
 Art. 17
 Art. 53
 Art. 17
 Art. 17
 BGE 
 Art. 82
 Art. 17
 BGE 
 Art. 17
 Art. 530
 BGE