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Timestamp: 2018-12-15 09:21:03+00:00

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Bußgeldkatalog Geschwindigkeit - Bußgeldkatalog, Bußgeldrechner 2018
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Bußgeldkatalog, Bußgeldrechner
Das wohl häufigste Vergehen im Straßenverkehr ist die Überschreitung der zulässigen Geschwindigkeit. Sei es Unachtsamkeit oder Eile, die Strafen für derlei Delikte können empfindlich ausfallen – vor Allem wenn sie innerhalb geschlossener Ortschaften begangen werden.
Umso ärgerlicher, wenn ein Foto aus einer der unzähligen Blitzeranlagen beim Fahrer eintrifft, denn die Folgen reichen von der Geldbuße bis zum Fahrverbot. Schlimmstenfalls kann sogar eine Straftat im Raum stehen.
Im folgenden finden Sie den aktuellen Bußgeldkatalog für 2018 für den Bereich Geschwindigkeitsübertretung.
Bußgeldkatalog Geschwindigkeit außerorts für Pkws
Bußgeldkatalog Geschwindigkeit innerorts für Pkws
Zu schnell gefahren: Was droht mir?
Zu schnell mit dem LKW: Was ist zu beachten?
Bußgeldkatalog Geschwindigkeit außerorts für Lkws
Bußgeldkatalog Geschwindigkeit innerorts für Lkws
Geblitzt in der Probezeit: Was sind die Folgen?
Besondere Fälle: Was passiert, wenn …?
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Die Geschwindigkeitsübertretung ist ein Delikt, welches beinahe jeder Verkehrsteilnehmer schon einmal begangen hat. Die Gründe dafür sind vielfältig und Geschwindigkeitsüberschreitung nicht gleich Geschwindigkeitsüberschreitung. Das weiß auch der Gesetzgeber und unterscheidet daher nach 2 grundsätzlichen Faktoren:
1. In welchem Ausmaß wurde die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten?
2. Wo wurde der Verstoß begangen?
Das bedeutet für den Verkehrsteilnehmer, dass Übertretungen innerhalb eines Ortes, aufgrund der vollkommen veränderten Gefahrensituation und der erhöhten Gefährdung Dritter, strenger geahndet werden als solche die außerorts begangen werden.
Vergehen ab 21 Km/h überschrittener Höchstgeschwindigkeit werden grundsätzlich mit einem Punkt geahndet, unabhängig vom Ort des Vergehens. Doch innerorts ist bereits ab 31 Km/h Überschreitung ein zweiter Punkt fällig. Außerorts ist das erst ab 41 Km/h der Fall. Die Bußgelder liegen bei Vergehen innerhalb einer Ortschaft zwischen 15 Euro (unter 10 Km/h Überschreitung) und schlimmstenfalls sogar 680 Euro (über 70 Km/h zu schnell). Außerorts sind diese mit Beträgen zwischen 10 und 600 Euro etwas moderater.
Besonders pikant für die meisten Autofahrer ist vor Allem die Thematik Fahrverbot. Für Fälle außerorts wird ab 41 Km/h Überschreitung ein einmonatiges Fahrverbot fällig, welches sich ab 61 Km/h auf 2 Monate verdoppelt. Bei über 70 Km/h muss der Führerschein sogar für 3 Monate abgegeben werden.
Innerorts findet eine noch stärkere Sanktionierung statt. So wird bereits ab einer Geschwindigkeitsübertretung von 31 Km/h der Führerschein für einen Monat entzogen. Wurde die zulässige Geschwindigkeit sogar um 40 Km/h überschritten erfolgt bereits ein zweimonatiger Fahrerlaubnisentzug. Bei einer Übertretung von 60 Km/h oder mehr muss sogar mit 3 Monaten ohne Führerschein gerechnet werden.
Zusätzlich zu bestehenden Sanktionen, werden Fahrer die innerhalb von 12 Monaten (ab dem Tag des ersten Verstoßes) zweimal oder häufiger mit 26 Km/h Geschwindigkeitsübertretung oder mehr auffallen mit einem Monat Fahrverbot belegt. Dieses Fahrverbot wird auf die bestehenden Strafmaßnahmen addiert.
Eine besonders hohe Verantwortung im Straßenverkehr tragen die Fahrer von LKWs und anderen Fahrzeugen über 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht. Unfälle mit derlei Fahrzeugen kennzeichnen sich häufig durch schwere Schäden, sowohl in finanzieller als auch gesundheitlicher Hinsicht für die Beteiligten. Daher gelten für diese Fahrzeuge angepasste Geschwindigkeitsvorschriften, welche noch stärker verfolgt und bestraft werden.
Grundsätzlich gilt für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 Km/h außerhalb geschlossener Ortschaften. Liegt das zulässige Gesamtgewicht über 7,5 Tonnen sind auf Landstraßen sogar nur 60 Km/h erlaubt. Einzig auf Autobahnen gilt auch für diese Fahrzeuge eine Beschränkung auf 80 Km/h.
Die Überschreitung dieser Werte kann empfindliche Strafen zur Folge haben. So werden Bußgelder zwischen 15 und 680 Euro fällig. Wird der Verstoß außerorts begangen kommt für den Fahrer ab 16 Km/h ein Punkt hinzu. Wird die Geschwindigkeit sogar mit 31 Km/h oder mehr überschritten wird ein zweiter Punkt von den Behörden vermerkt. Zusätzlich wird bei einer Überschreitung von 31 Km/h ein einmonatiges Fahrverbot verhängt. Ab 51 Km/h verlängert sich das Verbot auf 2 Monate und bei mehr als 60 Km/h Überschreitung muss sogar mit drei Monaten Fahrerlaubnisentzug gerechnet werden.
Innerorts werden diese Maßnahmen nochmals verschärft. Den zweiten Punkt verhängt die Bußgeldstelle hier bereits ab 26 Km/h. Zusätzlich wird bereits bei dieser Geschwindigkeit ein einmonatiges Fahrverbot verhängt. Ab einer Übertretung von 41 Km/h verdoppelt sich das Fahrverbot auf zwei Monate. Wird die Geschwindigkeit sogar um 51 Km/h überschritten muss der Führerschein sogar für 3 Monate abgegeben werden.
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Besonders junge Fahrer neigen zu überhöhter Geschwindigkeit, haben jedoch oft noch keine umfangreiche Fahrerfahrung gesammelt. Daher kann die Übertretung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit im Ernstfall empfindliche Strafen nach sich ziehen. Dabei wird unterschieden ob die Geschwindigkeitsübertretung unter 21 Km/h lag oder nicht.
Unter 21 Km/h hat der Fahrer noch nichts hinsichtlich seiner Probezeit zu befürchten. Sollte die Geschwindigkeit allerdings um mehr als 20 Km/h überschritten worden sein, handelt es sich um einen Verstoß der Kategorie A mit entsprechenden Folgen für die Probezeit. Daher sollten besonders Fahranfänger sich mit großer Sorgfalt an die vorgegebenen Begrenzungen halten.
Immer wieder treten im Verkehrs-Alltag Situationen auf, die sich nicht ohne Weiteres mit den obigen Regelungen klären lassen. Doch auch solche Sonderfälle werden im Bußgeldkatalog bedacht.
So kann auch derjenige der ohne nennenswerten Grund so langsam fährt, dass der Verkehr behindert wird mit 20 Euro Bußgeld belegt werden. Auch wenn die Geschwindigkeit nicht die Vorgabe eines Straßenschilds überschreitet, kann trotzdem ein Bußgeld und sogar Punkte verhängt werden. Wer zum Beispiel vor Bahnübergängen oder bei schlechten Sichtverhältnissen seine Geschwindigkeit nicht entsprechend anpasst, riskiert ein Bußgeld von 100 Euro (bzw. 120 Euro bei Gefährdung, 145 Euro im Falle eines Unfalls) und zusätzlich einen Punkt. Auch wenn durch unangepasste Geschwindigkeit oder zu geringen Abstand Kinder, alte Menschen oder Hilfsbedürftige gefährdet werden, wird ein Bußgeld von 80 Euro und zusätzlich ein Punkt fällig.
Der prominenteste Fall in den letzten Jahren ist wohl die Thematik illegaler Rennen. Hierfür wurden die Strafen drastisch erhöht. So werden Veranstalter mit einer Geldbuße von 500 Euro belegt. Als Teilnehmer sind die Sanktionen noch schmerzlicher. Zwar werden nur 400 Euro Bußgeld fällig, jedoch muss mit einem Monat Fahrverbot und zwei Punkten in Flensburg gerechnet werden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass überhöhte bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit eine der häufigsten Unfallursachen auf deutschen Straßen ist. Daher drohen zum Teil empfindliche Strafen. Um mit diesen möglichst nicht in Berührung zu kommen empfehlen wir jeder Zeit eine angemessene Geschwindigkeit einzuhalten.
3. April 2018 /1 Kommentar/von admin
https://www.bussgeldheld.de/wp-content/uploads/2018/04/speeding_finde.jpeg 830 1280 admin https://www.bussgeldheld.de/wp-content/uploads/2018/03/logo-bussgeld.png admin2018-04-03 16:31:392018-05-14 16:17:17Geschwindigkeit
Geschwindigkeitsüberschreitung in der Baustelle - Bussgeldkatalog & Bußgeldrechner 2018 sagt:
3. Mai 2018 um 15:51 Uhr
[…] ein Bußgeld von 100 Euro und zusätzlich einen Punkt. Ansonsten gilt in Baustellen der reguläre Bußgeldkatalog für Geschwindigkeitsübertretungen. Häufig sind auch Ampelanlagen teil einer Baustelle und auch hier gilt entsprechend kein […]
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