Source: https://perlacher-herz.de/foerderverein/satzung-des-foerdervereins/
Timestamp: 2020-08-07 08:46:20+00:00

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Satzung » Perlacher HerzPerlacher Herz
1. Der Verein führt den Namen Förderverein Perlacher Herz e. V.
2. Der Förderverein Perlacher Herz e. V. hat seinen Sitz in München.
4. Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht München eingetragen.
2. Der Verein wird als Förderkörperschaft im Sinne von § 58 Nr. 1 AO tätig. Er beschafft Finanz- und Sachmittel und leitet diese weiter an den Vineyard München e.V. zweckgebunden für die Förderung mildtätiger Zwecke und der Jugendhilfe, insbesondere zur materiellen und finanziellen Unterstützung der Sozialeinrichtung „Perlacher Herz“.
4. Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen. Nicht als Begünstigung in diesem Sinne gilt die Gewährung einer Ehrenamtspauschale gemäß § 3 Nr. 26a des Einkommensteuergesetzes. Eine solche kann vom Vorstand beschlossen werden.
Ordentliches Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet die Mitgliederversammlung.
Fördermitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Fördermitglieder können an den Mitgliederversammlungen teilnehmen, haben aber kein Stimmrecht.
b) bei juristischen Personen durch deren Löschung im Register
c) durch Austrittserklärung
Der Austritt ist gegenüber dem Vorstand mit einer Frist von sechs Wochen zum Quartalsende schriftlich zu erklären. Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat, durch einstimmigen Beschluss des Vorstands aus dem Verein ausgeschlossen werden. Das ausgeschlossene Mitglied kann bei der nächsten Mitgliederversammlung Einspruch gegen den Ausschluss erheben. Über den Einspruch entscheidet die Mitgliederversammlung durch Beschluss mit absoluter Mehrheit.
1. Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden sowie ein oder zwei weiteren Vorstandmitgliedern. Die Vorstandsmitglieder sind einzeln zur Vertretung des Vereins berechtigt.
3. Vorstand im Sinne des § 26 BGB ist der/die erste Vorsitzende, sowie seine Stellvertreter. Die Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
> Vorbereitung und Erstellung der Tagesordnung für die Mitgliederversammlung und deren Einberufung;
> Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;
> Vorlage des Jahresberichtes bei der Mitgliederversammlung;
> Aufnahme von Fördermitgliedern;
> Ausschluss von ordentlichen Mitgliedern und Fördermitgliedern.
§ 10 Amtsperiode des Vorstands
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Wählbar sind nur ordentliche Vereinsmitglieder. Die unbegrenzte Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist zulässig. Nach Fristablauf bleiben die Vorstandsmitglieder bis zum Antritt ihrer Nachfolger im Amt.
In der Mitgliederversammlung ist jedes ordentliche Mitglied mit einer Stimme vertreten. Die Übertragung des Stimmrechts auf Dritte ist ausgeschlossen.
Von der Mitgliederversammlung werden folgende Aufgaben wahrgenommen:
> Aufnahme von ordentlichen Mitgliedern
> Genehmigung des Haushaltsplanes und der Jahresabrechnung, Entgegennahme des Jahresberichtes und Entlastung des Vorstands und des Kassiers;
> Beschlussfassung über die Höhe der Mitgliedsbeiträge;
> Beschlussfassung über eine Aufwandsentschädigung für Mitglieder des Vorstands;
> Wahl und Abberufung von Mitgliedern des Vorstands, eines Kassiers und eines Schriftführers;
> Beschlussfassung über den Einspruch gegen einen Ausschlussbescheid des Vorstands;
> Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und die Auflösung des Vereins.
Einmal jährlich findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt. Alle Vereinsmitglieder werden zu der Mitgliederversammlung in Textform eingeladen. Die Einladung zur Mitgliederversammlung erfolgt mindestens zwei Wochen vor dem Termin unter Vorlage einer Tagesordnung durch den Vorstand.
1. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der ordentlichen Vereinsmitglieder anwesend sind. Ist Beschlussunfähigkeit festgestellt, so ist der Vorstand verpflichtet, innerhalb von zwei Monaten eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen. Hier ist die gleiche Tagesordnung vorzulegen. Diese Versammlung ist dann ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Bei der Einladung ist auf diesen Umstand hinzuweisen.
2. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse in der Regel mit einfacher Mehrheit, sofern diese Satzung nichts anderes bestimmt. Stimmenthaltungen werden nicht gewertet.
Für Satzungsänderungen ist eine Drei-Viertel-Mehrheit der erschienenen Vereinsmitglieder erforderlich. Über Satzungsänderungen kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt bereits in der Einladung zur Mitgliederversammlung hingewiesen wurde und der Einladung sowohl der bisherige als auch der vorgesehene neue Satzungstext beigefügt worden waren. Satzungsänderungen, die das Amtsgericht zur Eintragung in das Vereinsregister- oder das Finanzamt für Körperschaften zum Erhalt der Eintragungsfähigkeit und der Gemeinnützigkeit oder Mildtätigkeit für erforderlich hält, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern alsbald schriftlich mitgeteilt werden.
Der Beschluss über die Auflösung des Vereins, erfordert eine Mehrheit von drei Viertel der Stimmen aller erschienenen ordentlichen Mitglieder.
3. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom Vorstand und ggf. dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.
Der Vorstand kann jederzeit unter Einhaltung einer Ladungsfrist von zwei Wochen eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Er ist dazu verpflichtet, wenn dies ein Viertel der Vereinsmitglieder unter Vorlage einer Tagesordnung schriftlich verlangt. Die § 11 und § 13 gelten entsprechend auch für die außerordentliche Mitgliederversammlung.
Auch Vereine müssen die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) einhalten. Es gibt Pflichtangaben, die das Mitglied dem Verein machen muss: Name und Kontaktdaten des Mitglieds, Geburtsdatum und Bankverbindung. Freiwillige Angaben sind beispielsweise der Beruf, das Geschlecht, Hobby, Familienstand. Hierfür ist eine spezielle Einwilligung des Mitglieds erforderlich.
1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung entsprechend § 13 beschlossen werden.
2. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und sein Stellvertreter zu gemeinsam vertretungsberechtigten Liquidatoren bestellt.
3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den „Vineyard München e.V.“, der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige oder mildtätige Zwecke zu verwenden hat.
4. Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend für den Fall, dass der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird, die bisherigen Zwecke wegfallen oder der Verein seine Rechtsfähigkeit verliert.
Diese Satzung ersetzt diejenige vom 31.01.2016. Sie tritt aufgrund des Beschlusses der Mitgliederversammlung vom 27.05.2019 mit ihrer Eintragung in das Vereinsregister in Kraft

References: § 58
 § 3
 § 26

§ 10
 § 11
 § 13
 § 13