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Timestamp: 2019-11-12 00:46:12+00:00

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Skoda Octavia Forum :: Thema anzeigen - Nützliche Steuerhinweise:
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Autor: Black RS [ Fr 17. Mai 2019, 10:39 ]
Betreff des Beitrags: Re: Nützliche Steuerhinweise:
Steuerpolitik | Steuererlass für Weltmeisterschaft möglich
Nach Ansicht der Bundesregierung kann die Ausrichtung einer Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen ein international bedeutsames kulturelles und sportliches Ereignis von überregionaler Bedeutung sein, welches einen Steuererlass erlauben würde. Dazu müssten aber auch weitere Kriterien erfüllt sein, heißt es in der Antwort der Regierung (BT-Drucks. 19/9670) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (BT-Drucks. 19/9261).
- bedeutendes kulturelles und sportliches Ereignis ... ... er hat Jehova gesagt!
Autor: Black RS [ Fr 21. Jun 2019, 11:08 ]
Für alle mit Homeoffice - ein sehr interessanter Artikel und Ansatz (lesenswert!!)
Begründet das Homeoffice eine Betriebsstätte i. S. des § 12 AO?
Offene Fragen zum Anknüpfungspunkt für eine Besteuerung
Im Zeitalter der Digitalisierung ist es nicht mehr zwingend notwendig, dass Arbeitnehmer in den Büroräumlichkeiten des Arbeitgebers ihre Tätigkeiten verrichten. Es kann oft überall auf der Welt gearbeitet werden. Daher ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Arbeitnehmer entweder gar keinen oder nur zeitweise einen Arbeitsplatz in einem Unternehmen haben. Dieses Modell ist gerade bei ausländischen Gesellschaften mit inländischen Arbeitnehmern (insbesondere Vertriebsmitarbeitern) beliebt, um hohe Mietkosten für Büroräume zu vermeiden. Dass sich hieraus aber steuerliche Konsequenzen für die ausländische Gesellschaft in Deutschland ergeben können, wird nicht immer beachtet. Denn das Homeoffice könnte eine beschränkte Steuerpflicht der ausländischen Gesellschaft in Deutschland begründen, wenn die Voraussetzungen einer Betriebsstätte i. S. des § 12 AO vorliegen. Bisher hat die Rechtsprechung hohe Anforderungen an eine solche Betriebsstätte im Zusammenhang mit einem Homeoffice gestellt. Die jüngere Rechtsprechung und auch die OECD-Auffassung scheinen den Betriebsstättenbegriff im Zusammenhang mit einem Homeoffice jedoch aufzuweichen. Dieser Beitrag zeigt die nationale Rechtsentwicklung zur Begründung einer Betriebsstätte durch ein Homeoffice eines Arbeitnehmers.
* Mangels Verfügungsmacht des Unternehmens an einem Homeoffice des Arbeitnehmers wird meist keine Betriebsstätte i. S. des § 12 AO anzunehmen sein.
* Der BFH hat in seiner Rechtsprechung zu § 4 Abs. 5 Nr. 6b EStG und zu betriebsstättenlosen gewerblichen Einkünften Aussagen zu Betriebsstätten getroffen, die Raum für Spekulationen lassen.
... Mittelteil kann ich gerne per PN zur Verfügung stellen ...
Bisher stellt die Rechtsprechung hohe Anforderungen für die Annahme eines Homeoffice als Betriebsstätte. Dies resultiert aus der unabdingbaren Voraussetzung, dass das Unternehmen eine gewisse Verfügungsmacht an dem Homeoffice haben muss, was bei einem Homeoffice von Arbeitnehmern meist nicht gegeben sein wird. Sollte allerdings ein Unternehmer sein Unternehmen in einem Homeoffice ausüben, könnte eine Betriebsstätte begründet werden. Allerdings hat der BFH in seiner Rechtsprechung zu § 4 Abs. 5 Nr. 6b EStG teils eine andere Auffassung vertreten. Der BFH hatte zu einem häuslichen Arbeitszimmer in Abgrenzung zu einer Betriebsstätte entschieden, dass das Homeoffice nicht für einen intensiven und dauerhaften Publikumsverkehr geöffnet sein darf. Hieraus könnte abgleitet werden, dass im Umkehrschluss eine Betriebsstätte für einen intensiven und dauerhaften Publikumsverkehr geöffnet sein müsste. Dass diese Rechtsprechung zu § 4 Abs. 5 Nr. 6b EStG auch auf die Voraussetzungen zu einer Betriebsstätte im Rahmen der beschränkten Steuerpflicht gem. § 49 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a EStG übertragen wird, ist vom BFH vermutlich nicht beabsichtigt gewesen. Allerdings darf der Betriebsstättenbegriff i. S. des § 12 AO innerhalb des Einkommensteuergesetzes nicht unterschiedlich ausgelegt werden. Der BFH wollte vermutlich lediglich eine negative Abgrenzung zu einem häuslichen Arbeitszimmer schaffen, hat dadurch aber bei einer genauen Betrachtung weitere Fragen aufgeworfen. Des Weiteren behandelt die BFH-Rechtsprechung innerstaatliche und grenzüberschreitende Sachverhalte hinsichtlich sog. betriebsstättenlosen Einkünften ungleich. Bei grenzüberschreitenden Sachverhalten sieht der BFH eine Geschäftsleitungsbetriebsstätte am Wohnsitz des Geschäftsführers, wenn keine andere Betriebsstätte identifiziert werden kann. Andererseits sieht er in seiner jüngeren Rechtsprechung zu § 4 Abs. 5 Nr. 6b EStG nicht die Möglichkeit, dass ein häusliches Arbeitszimmer auch eine Betriebsstätte sein kann, und gibt somit zu erkennen, dass es national auch Fälle ohne eine Betriebsstätte geben kann. Zwar ist ein solcher Vergleich nicht für Fälle einschlägig, bei denen Arbeitnehmer in einem Homeoffice tätig werden, da es regelmäßig an der Geschäftsführertätigkeit im Homeoffice mangelt. Allerdings zeigt auch diese Ungleichbehandlung, dass die Rechtsprechung zu einem Homeoffice nicht immer auf einer einheitlichen Linie ergeht. Nicht zuletzt führt die Aufweichung des Betriebsstättenbegriffs bei Homeoffices auf Ebene der OECD zu höherer Komplexität. Auch wenn die deutsche, nationale Sichtweise zum Homeoffice noch eher konservativ hinsichtlich der Eignung als Betriebsstätte ist, so werden zukünftig einige Staaten vermutlich schneller Betriebsstätten annehmen, was zu einer Doppelbesteuerungsproblematik führen kann.
Autor: Black RS [ Fr 2. Aug 2019, 12:12 ]
Förderung der Elektromobilität | Steuerliche Anreize für Elektroautos (Bundesregierung)
Die Bundesregierung weitet die steuerlichen Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität aus. Dazu hat das Bundeskabinett am 31.7.2019 den Entwurf eines Gesetzes zur weiteren steuerlichen Förderung der Elektromobilität beschlossen.
Mehr Elektroautos auf deutschen Straßen - das ist das Ziel der Bundesregierung. Deshalb soll der Kauf eines Elektrofahrzeugs steuerlich noch attraktiver werden. Ein weiterer Baustein zur Förderung einer umweltverträglichen Mobilität sind Anreize zur verstärkten Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel und des Fahrrads. Unter anderem sind die folgenden Regelungen vorgesehen, um das Ziel einer umweltfreundlichen Mobilität weiter umzusetzen:
##Lieferfahrzeuge: Für rein elektrische Lieferfahrzeuge wird eine Sonderabschreibung von 50 % im Jahr der Anschaffung eingeführt - zusätzlich zur regulären Abschreibung. Die Regelung wird von 2020 bis Ende 2030 befristet.
##Firmenwagen: Bei der Dienstwagenbesteuerung wird die Bemessungsgrundlage für die private Nutzung eines betrieblichen Elektro- oder extern aufladbaren Hybridelektrofahrzeugs seit dem 1.1.2019 halbiert. Diese Maßnahme war zunächst bis Ende 2021 befristet und wird nun bis Ende 2030 verlängert.
##Ladevorrichtung: Das elektrische Aufladen eines Elektro- oder Hybridelektrofahrzeugs im Betrieb des Arbeitgebers ist aktuell bis Ende 2020 steuerfrei. Das gleiche gilt für die zeitweise Überlassung einer betrieblichen Ladevorrichtung zur privaten Nutzung. Dieser Steuervorteil wird bis Ende 2030 verlängert.
##Jobtickets: Zu Jahresbeginn wurden Jobtickets steuerfrei gestellt - allerdings unter Anrechnung auf die Entfernungspauschale. Künftig kann die Ausgabe eines Jobtickets mit 25 % pauschal versteuert werden. Dafür entfällt die Anrechnung auf die Entfernungspauschale.
##Fahrräder: Seit 2019 ist die Überlassung eines betrieblichen Fahrrads durch den Arbeitgeber steuerfrei. Die bis Ende 2021 befristete Steuerbefreiung gilt sowohl für Elektrofahrräder als auch für herkömmliche Fahrräder und wird bis Ende 2030 verlängert.
Darüber hinaus erfolgen neben weiteren begünstigenden Maßnahmen zwingend notwendige Rechtsänderungen im Steuerrecht, darunter Anpassungen an EU-Recht und EuGH-Rechtsprechung.
Autor: Black RS [ Di 17. Sep 2019, 08:14 ]
Ach eine sehr "lustige" Geschichte
Autor: digidoctor [ Sa 19. Okt 2019, 15:17 ]
38.000 Euro Bußgeld - Porsche-Fahrer hat es passend dabei.
Seite 25 von 25 Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]

References: § 12
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 § 4
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 § 49
 § 12
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