Source: https://www.dreirad-zentrum.de/dreirad-infos/elektro-dreirad-versicherung/enra-elektro-dreirad-versicherungsbedingungen/
Timestamp: 2019-01-24 09:36:27+00:00

Document:
ENRA Dreirad/Elektro-Dreirad-Versicherungsbedingungen - Dreirad-Zentrum
Allgemeine Versicherungsbedingungen für die ENRA Dreirad/Elektro-Dreirad-Versicherung
ENRA AVBs Dreirad Versicherung - Kopie.p
- Bitte dieses Dokument mit Ihrer Police und den entsprechenden Rechnungen Ihres versicherten Fahrrades/Pedelecs/E-Bikes sorgfältig aufbewahren. –
Sollte Ihr Versicherungsschein eine Klausel enthalten finden Sie die Informationen dazu in der Anlage dieser Versicherungsbedingungen.
Der vorstehend und nachfolgend verwendete Begriff E-Bike meint sowohl Pedelecs (Fahrräder mit elektrischer Tretunterstützung), Dreiräder, Elektrodreiräder, als auch E-Bikes im eigentlichen Sinne.
(1) Versichert werden können Objekte bis zu einem Händlerverkaufswert einschließlich den zum Objekt gehörenden Sicherheitsschlössern und fest verschraubten Zubehörteilen (Gepäckträger, etc.) in Höhe von bis zu 10.000,00 € (für E-Bikes) und 6.000,- € (für Fahrräder).
(2) Versichert ist das im Versicherungsschein bezeichnete und über die eingestanzte oder eingravierte Rahmennummer zu identifizierende Objekt. Dazu gehören alle fest mit dem Objekt verbundenen und zur Funktion des Objektes gehörenden Teile wie Sattel, Lenker, Lampen etc.. Teile die z.B. mit Schnellspanner befestigt sind gelten nicht als fest mit dem Objekt verbunden und sind damit nicht versichert, sofern nicht nachweislich für eine separate Sicherung gesorgt wird.
(3) Versichert werden können Objekte (Erstbesitz), die sich zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses in einem technisch einwandfreien Zustand befinden und nicht älter als 6 Monate ab Kaufdatum sind.
(4) Für über den Fahrrad-/E-Bike-Fachhandel gebraucht gekaufte Objekte kann der ENRA Diebstahlschutz und der Pick-Up-Service genutzt werden. Das Objekt muss sich bei Versicherungsabschluss in einem technisch einwandfreien Zustand befinden und darf nicht älter als 6 Monate ab Kaufdatum sein.
(5) Pro Objekt ist eine Versicherung abzuschließen.
§ 2.1 Versicherte Gefahren und Schäden
Der Versicherer ersetzt während der Dauer der Versicherung auf Grund des im Versicherungsantrages gewählten Risikos bei
…Pick-Up-Service
Transport des Objektes und Fahrer bei Pannen/Unfall unterwegs. Genaue Definition und Leistungen gemäß §§ 2.2, 2.3, 2.4 und 4.
...Diebstahlschutz
Ersatzbeschaffungskosten bei (Teile-)Diebstahl, Einbruchdiebstahl, Raub gemäß § 3 (1), oder die Reparaturkosten bei Vandalismus gemäß § 3 (2).
...Rundumschutz
Die Kosten wie bei Diebstahlschutz, sowie die Kosten von Reparaturen aller Art, wie z.B. durch Unfall, Sturz, fahrlässige unsachgemäße Handhabung, Produktions-, Konstruktions– und Materialfehler, sowie bei E-Bikes auch Elektronikschäden und Akku-Defekte, gemäß § 3 (2). Ausgenommen sind Verschleißreparaturen jeglicher Art. Fahrlässige unsachgemäße Handhabung kann nur ein Mal pro Komponente in Anspruch genommen werden. Leistungsverlust des Akkus auf Grund von Verschleiß, Abnutzung oder Alter ist kein Defekt.
§ 2.2 Nothilfe bei Pannen unterwegs - Pick-Up-Service
(1) Zusätzlich zum Versicherungsnehmer ist ein weiterer per Fahrrad/E-Bike Mitreisender versichert.
(2) Die Service-Zentrale, nachfolgend Zentrale genannt, ist der Ansprechpartner für den Pick-Up-Service. Diese wird im Schadensfall direkt vom Versicherungsnehmer informiert. Alle benötigten Informationen hierfür stehen auf der Pick-Up-Card, die der Versicherungsnehmer nach Abschluss der Versicherung erhält. Die Zentrale wird nach Rücksprache mit dem Versicherungsnehmer, Familie oder Sachverständigen, in einem vereinbarten Termin und soweit die Vorschriften der Behörden und die externen Umstände es ermöglichen, den Dienst leisten. Die Zentrale ist frei in ihrer Wahl wer für den Pick-Up-Service eingesetzt wird. Die Zentrale ist nur für die Entstehung eigener Fehler verantwortlich, jedoch nicht für Fehler oder Schäden, welche durch das Verschulden Dritter verursacht worden sind.
(3) Der Pick-Up-Service kann (nur in Ländern gemäß § 4 (2) und § 4 (3)) in folgenden Fällen genutzt werden:
a) Ausfall des Objektes (das Objekt kann nicht mehr genutzt werden) durch:
- Beschädigung oder Diebstahl.
- Ausfall des Motors/der Motorunterstützung auf Grund eines Defektes.
- Mechanischer Mangel z. B. durch Ketten– oder Rahmenbruch.
- Reifenpanne.
- Unfall/Sturz.
b) Ausfall des Versicherten durch entstandene Verletzungen während der Fahrt, wodurch sie/er körperlich nicht mehr in der Lage ist die Fahrt fortzusetzen.
§ 2.3 Leistungsumfang Pick-Up-Service
(1) Im Falle eines der unter § 2.2 (3) genannten Ereignisse sind die Kosten, welche beim Transport des Objektes vom Unfallort bis zum Startplatz der Tagesfahrt entstehen, mit einem Limit von 80 km Wegstrecke versichert.
Dieser Transport ist nur durch die unter § 2.2 (2) genannte Zentrale zu organisieren. Mitversichert sind die Kosten des Transportes des unter § 2.2 (1) genannten Mitreisenden zum Startplatz der Tagesfahrt.
(2) Bei dieser Leistung fällt keine Selbstbeteiligung an, jedoch können Kosten für vom Versicherungsnehmer verursachte Leerfahrten diesem in Rechnung gestellt werden.
§ 2.4 Ausschlüsse Pick-Up-Service
Der Pick-Up-Service kann nicht in Anspruch genommen werden, wenn
(1) ...der Versicherte absichtlich den Schaden verursacht hat oder aus Eigeninteresse handelt.
(2) ...der Schaden vor Antritt der Tagesfahrt bereits vorhanden war.
§ 3 Leistungsumfang Diebstahl- u. Rundumschutz / Selbstbeteiligung
(1) Höhe der Ersatzbeschaffungskosten
Im Falle eines Verlustes durch (Teile-)Diebstahl, Einbruchdiebstahl oder Raub erstattet der Versicherer die Kosten der Ersatzbeschaffung für das verlustige Objekt oder der verlustigen Teile des versicherten Objektes. Die Kostenerstattung beläuft sich höchstens auf die Versicherungssumme (§ 5).
(2) Höhe der Reparaturkosten
a) In dem Fall, dass Reparaturkosten auf Grund eines bestimmten Ereignisses ersetzt werden, erstattet der Versicherer die Kosten für die notwendige Reparatur (Wiederherstellung des vorherigen Zustands soweit erforderlich mit gleichwertigen Ersatzteilen) bis höchstens zur Versicherungssumme (§ 5).
b) Im Falle einer Unterversicherung behält der Versicherer sich das Recht vor, die eingereichte Kostenrechnung entsprechend zu quoteln.
c) Im Falle eines wirtschaftlichen Totalschadens des Objektes, wenn die Reparaturkosten die Versicherungssumme (§ 5) übersteigen, erstattet der Versicherer einen Betrag bis in Höhe der Versicherungssumme (§ 5) für die Ersatzbeschaffung eines Objektes.
d) Wartungsarbeiten, Inspektionen und Kosten für Leihräder werden vom Versicherer generell nicht übernommen.
(3) Die Kostenerstattung für § 3 (1) u. § 3 (2 a) + b) erfolgt nach Vorlage der Rechnung für die Ersatzbeschaffung oder die erfolgte, erforderliche Reparatur gemäß § 8 direkt gegenüber dem regulierenden E-Bike/Fahrradfachhändler.
(4) Bei unseren Leistungen fällt keine Selbstbeteiligung an.
(1) Der Versicherungsschutz gilt weltweit.
(2) Der Pick-Up-Service gilt europaweit für alle Länder, in denen jeweils die Grüne-Versicherungskarte akzeptiert wird: z.B. Albanien, Andorra, Belgien, Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Dänemark (mit Ausnahme von Grönland), Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich (außer den Gebieten in Übersee), Gibraltar, Griechenland, Großbritannien inkl. Nord-Irland, Irland, Israel, Italien, Island, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Mazedonien, Monaco, Montenegro, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal (ausgeschlossen Madeira und die Azoren), Rumänien, San Marino, Schweden, Schweiz, Serbien, Slowenien, Slowakische Republik, Spanien (ausgeschlossen Kanarische Inseln, Ceuta und Melilla), Tschechische Republik, Türkei (ausgeschlossen der nicht-europäische Teil), Ungarn, Vatikanstaat, Zypern (die geografischen Teile, die durch die Regierung der Republik Zypern geleitet werden).
(3) Die Pflicht zur Information, ob die Grüne-Versicherungskarte im jeweiligen Reiseland zum Zeitpunkt seines dortigen Aufenthaltes gültig ist obliegt dem Versicherungsnehmer.
§ 5 Versicherungssumme / Feste Taxe bei Abhandenkommen
(1) Versicherungssumme der versicherten Sache bei Vertragsabschluss ist der auf der Verkaufsrechnung aufgeführte Verkaufspreis einschließlich festmontierter Anbauteile wie Gepäckträger etc. sowie der Sicherheitsschlösser bis zu einem Maximalwert in Höhe von 10.000,00 € (für E-Bikes) und 6.000,00 € (für Fahrräder). Die Versicherungssumme gilt als feste Taxe gemäß § 76 Versicherungsvertragsgesetz (VVG).
(2) Die vereinbarte Taxe gilt nur für den Fall, dass die Kosten eines neuen Objektes übernommen werden, nicht hingegen bei Teilschäden oder der Reparaturkostenerstattung.
§ 6.1 Nicht versicherte Sachen
(1) Nicht versichert sind Objekt-Zubehörteile wie Kindersitze (auch fest montierte), Satteltaschen, oder sonstige mit dem Objekt verbundene Sachen, die nicht für den Betrieb des Objektes erforderlich sind (z.B. Kilometerzähler, Navigationssysteme etc.).
(2) Leistungsverlust des Akkus auf Grund von Verschleiß, Abnutzung oder Alter ist kein Defekt.
(3) Eine nachträgliche Aufstockung der Versicherungssumme ist nicht möglich.
§ 6.2 Eingeschränkt versicherte Sachen
Nur Diebstahlschutz kann abgeschlossen werden für:
· Objekte die für Teilnahme an Sportveranstaltungen oder Wettkämpfen genutzt werden, sei es im Privat-, Amateur-, oder Profibereich.
· Objekte, die in Bike-Parks genutzt werden.
· Dirt-, Downhill- und Jump-Bikes, sowie Triathlonrad und Tretroller, egal ob mit oder ohne elektronische Antriebsunterstützung.
· Gewerblich genutzte Lastenräder, egal ob mit oder ohne elektronische Antriebsunterstützung.
· Gewerblich von Pflegediensten, Lieferservicen und Kurieren genutzte Objekte.
· Gewerblich von Bürogemeinschaften genutzte Objekte.
· Fahrrad-/E-Bike-Anhänger, sofern sie gemäß § 1 (2) identifizierbar sind.
Falls ein für unter § 6.2 genannte Objekte etwas anderes als Diebstahlschutz ausgewählt wurde ergibt sich hieraus kein Leistungsanspruch. Ferner ist der Versicherer berechtigt, eine Tarifänderung in den Diebstahlschutz ab Beginn durchzuführen. Eine entsprechende Prämiendifferenz wird verrechnet.
(1) Elementarschäden durch z.B. Blitzschlag, Überschwemmung, Hochwasser, Erdbeben oder höhere Gewalt.
(2) Schäden, die durch einwirkende Ereignisse von Außen entstehen, wie z.B. Explosion, Brand, Kernenergie, Terror–, Kriegsereignisse oder innerer Unruhen jeder Art.
(3) Schäden, die die Gebrauchstauglichkeit nicht beeinträchtigen (optische Schäden etc.) z.B. Schrammen an der Lackierung, Rost etc..
(4) Schäden, die bereits zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses vorliegen.
(5) Schäden (Mängel), die unter eine Garantie des Herstellers oder die Gewährleistung des Verkäufers fallen.
(6) Schäden (Mängel) auf Grund von nachträglichen Veränderungen / technischen Umbauten.
(1) Die Abwicklung eines Schadens gegenüber dem Versicherungsnehmer erfolgt ausschließlich durch einen E-Bike/Fahrradfachhändler in Form von Naturalrestitution in dem Umfang, wie der Händler ihn auf Grund der Regelungen gemäß § 3 vom Versicherer erhält.
(2) Zur Vermeidung nachteiliger Rechtsfolgen (z.B. Leistungsverlust) hat der Versicherungsnehmer bei Eintritt eines Schadens die folgenden Obliegenheiten zu beachten:
a) Polizeiliche Meldung
Im Falle von (Teile-)Diebstahl, Raub, Vandalismus oder Einbruchdiebstahl meldet der Versicherungsnehmer den Schaden innerhalb von 5 Werktagen der zuständigen Polizeidienststelle und reicht dieser eine Aufstellung aller in Verlust geratenen Sachen ein.
b) Schadensmeldung gegenüber dem Versicherer
Der Versicherungsnehmer meldet dem Versicherer jeden Schaden unverzüglich durch Anzeige des Schadens bei dem E-Bike/Fahrradfachhändler, bei dem er die Versicherung abgeschlossen hat, oder direkt bei ENRA (§ 15.2).
c) Einzureichende Belege, Schadensnachweise
Der Versicherungsnehmer stellt dem Versicherer unverzüglich zum Nachweis des Schadenseintritts, der Schadensursache und der Schadenshöhe alle notwendigen, insbesondere die nachfolgenden Belege und Angaben zur Verfügung:
- Protokoll über Schadensort, Schadensdatum, Schadensursache und Schadensausmaß, inkl. der im Rahmen des Objektes eingestanzten Rahmennummer, ggf. Foto des Schadenortes und/oder des Objektes.
- Namen und Anschriften aller Zeugen;
- Anschrift und Aktenzeichen der aufnehmenden Polizeidienststelle;
- die Originalrechnungen vom Objekt und Schloss.
(3) Bei Schäden an Carbon-Rahmen / Akku ist der Versicherer berechtig diesen durch einen von ihm jeweils angewiesenen Spezialisten prüfen und gegebenenfalls reparieren zu lassen. Der Rahmen / Akku ist auf Anweisung des Versicherers innerhalb von 14 Tagen dem genannten Spezialisten zur Prüfung zur Verfügung zu stellen. Eventuell entstehende Kosten für ein Austauschteil für den Zeitraum der Prüfung werden vom Versicherer nicht übernommen.
§ 9 Vorrangige Haftung bei Mehrfachversicherung
Der Versicherer ist nach diesen Bedingungen zur Leistung der ungekürzten Versicherungsleistung verpflichtet, selbst wenn das Interesse gegen dieselbe Gefahr aus diesem Vertrag bei einem weiteren Versicherer versichert ist.
§ 10 Wiederaufgefundene und ersetzte Sachen
(2) Hat der Versicherungsnehmer den Besitz einer abhanden gekommenen Sache zurückerlangt nachdem für diese Sache eine Entschädigung gezahlt/ geleistet wurde, so hat er die Entschädigung zurück zu zahlen oder die Sache dem Versicherer zur Verfügung zu stellen. Der Versicherungsnehmer hat dieses Wahlrecht innerhalb eines Monats nach Empfang einer schriftlichen Aufforderung des Versicherers auszuüben. Nach fruchtlosem Ablauf dieser Frist geht das Wahlrecht auf den Versicherer über.
(3) Wurde gemäß des gewählten Schutzes teilweise oder komplett ein Ersatz geleistet, so geht das ersetzte Teil oder Objekt in den Besitz des Versicherers über. Der Versicherer behält sich vor, dieses vom E-Bike-/ Fahrradfachhändler zusenden zu lassen.
§ 11 Beginn des Versicherungsverhältnisses / Vertragsdauer / Kündigung
(1) Mit via Antrag an ENRA erteilter SEPA-Lastschriftvollmacht besteht schwebend Versicherungsschutz. Der Vertrag kommt mit Zugang des Versicherungsscheines beim Versicherungsnehmer Zustande. Mit der erfolgreichen Abbuchung der Erstprämie ist das Versicherungsverhältnis rückwirkend zum im Antrag definierten Versicherungsbeginn definitiv wirksam.
(2) Die Dauer des Versicherungsverhältnisses richtet sich nach der getroffenen Regelung im Versicherungsantrag und beträgt mindestens 1 Jahr, maximal 5 Jahre.
a) Der Versicherungsvertrag verlängert sich automatisch jeweils um ein weiteres Jahr, höchstens jedoch bis zur maximalen Laufzeit von 5 Jahren, wenn dieser nicht vom Versicherungsnehmer oder Versicherer mit einer Frist von 1 Monat zum Ende des laufenden Versicherungszeitraumes gekündigt wird.
b) Die Kündigung hat schriftlich zu erfolgen und wird erst wirksam durch Bestätigung des Versicherers.
c) Der Versicherungsvertrag endet, ohne dass es einer Kündigung bedarf, spätestens nach 5 Jahren.
d) Das Versicherungsverhältnis ist auflösend bedingt bei Verlust des versicherten Objektes durch Diebstahl, oder wenn es einen wirtschaftlichen Totalschaden erleidet. In diesen Fällen endet es automatisch nach der vertragsgemäßen Leistung des Versicherers.
e) Verlegt der Versicherte seinen Hauptwohnsitz außerhalb der Bundesrepublik Deutschland endet das Versicherungsverhältnis mit sofortiger Wirkung.
f) Hat der Versicherungsnehmer eine Vertragslaufzeit von 60 Monaten vereinbart, kann er oder der Versicherer den Vertrag zum Schluss des dritten oder jedes darauf folgenden Vertragsjahres mit einer Frist von einem Monat kündigen.
Sollte die Kündigung von Seiten des Versicherungsnehmers ausgesprochen werden hat der Versicherer das Recht, die Prämie entsprechend der tatsächlich genutzten Laufzeit abzuändern. Beispiel: bei einer Kündigung nach 36 Monaten hat der Versicherer Recht auf die Prämie eines regulären 36 Monate-Vertrages.
§ 12 Versicherungsbeiträge / SEPA-Lastschriftverfahren / Versicherungsperiode
(1) Die ausgewiesenen Versicherungsprämien verstehen sich immer inklusive der gesetzlichen Versicherungssteuer. Der Versicherer behält sich vor, die Versicherungsprämie bei Bedarf zu erhöhen. Das Sonder-kündigungsrecht auf Grund von Prämienanpassung bleibt bestehen.
(2) Der Versicherungsnehmer ist mit dem Einzug der Versicherungsprämien im SEPA-Lastschriftverfahren einverstanden.
(3) Die Versicherungsprämie ist gemäß der getroffenen Bestimmung im Versicherungsantrag für die vereinbarte Vertragsdauer jeweils im Voraus mit Beginn der jeweiligen Versicherungsperiode zu zahlen. Gleiches gilt bei einer automatischen Vertragsverlängerung gemäß § 11 (2 a). Abweichend hiervon ist die Erstprämie mit Abschluss des Versicherungsvertrages (= Versicherungsbeginn) fällig.
(4) Die Zahlung gilt als rechtzeitig, wenn sie innerhalb des im Versicherungsschein oder in der Prämienrechnung angegebenen Zeitraums bewirkt ist.
a) Beim SEPA-Lastschriftverfahren ist es erforderlich, dass der Beitrag zum Fälligkeitszeitpunkt vom angegebenen Konto eingezogen werden kann und der Versicherungsnehmer der berechtigten Einziehung nicht widerspricht.
b) Der Versicherer ist verpflichtet, den SEPA-Lastschrifteneinzug rechtzeitig vorher anzukündigen und hierbei den einzuziehenden Betrag anzugeben.
c) Nach einem Widerruf des SEPA-Lastschriftverfahrens ist der Versicherungsnehmer zur Übermittlung des Versicherungsbeitrages erst verpflichtet, wenn er vom Versicherer hierzu in Textform aufgefordert worden ist. Eventuelle dem Versicherer durch den Widerruf entstandene Kosten können dem Versicherungsnehmer in Rechnung gestellt werden.
§13 Obliegenheiten
(1) Der Versicherungsnehmer hat das Objekt zum Schutz gegen Diebstahl beim Abstellen mit einem Sicherheitsschloss an einem festen Gegenstand anzuschließen, sowie ein vorhandenes Rahmenschloss abzuschließen. Ein einfaches Sichern durch die Verwendung eines Sicherheitsschlosses genügt bei der Unterbringung des Objektes in einem verschlossenen Raum. Gemeinschaftskeller, Innenhöfe oder Tiefgaragen z.B. gelten nicht als verschlossener Raum. Hier sind Möglichkeiten zu schaffen, damit das Objekt zusätzlich zum Abschließen auch angeschlossen werden kann.
(2) Zugelassen zur Sicherung des Objektes sind alle Falt-, Bügel- & Kettenschlösser der folgenden Marken mit einem Mindestkaufpreis von 50,00 €
Bereits im Besitz des Versicherungsnehmers befindliche Schlösser können genutzt werden, sofern diese voll funktionsfähig und nicht älter als 2 Jahre bei Anschaffung des Objektes sind. Nachweis hierfür ist die Kaufrechnung des Schlosses. Ohne Kaufbeleg kann auch ein gebrauchtes Schloss nicht akzeptiert werden.
(3) Der Versicherungsnehmer ist jederzeit für den ordnungsgemäßen Zustand seines Objektes verantwortlich. Dazu gehört z.B. auch die Pflicht zur Pflege des Akkus gemäß den Vorgaben des Herstellers.
(4) Der Versicherungsnehmer ist verpflichtet, den Anschaffungsbeleg des versicherten Objektes und der etwaigen versicherten festmontierten Anbauteile sowie des Schlosses für die Dauer des Versicherungsverhältnisses aufzubewahren.
(6) Im Falles eines Schadens hat der Versicherungsnehmer die Weisungen des Versicherers/Vermittlers, soweit für ihn zumutbar, zu befolgen sowie Informationen einzuholen, wenn die Umstände dies gestatten. Der Versicherungsnehmer hat insbesondere die unter § 8 (2) genannten Weisungen zu erfüllen.
(7) Der Versicherungsnehmer hat die Pflicht, den Versicherer oder ENRA [§ 15 (2)] bei der Polizei im Schadenprotokoll anzugeben.
(8) Änderungen in Zusammenhang mit der Versicherung wie z.B. Adressänderung, Verlust oder Beschädigung der Schlüssel oder des Schlosses etc. sind dem Versicherer innerhalb von 5 Werktagen schriftlich mitzuteilen.
§ 14 Folgen der Verletzung einer vertraglichen Obliegenheit
Ein Verstoß gegen die genannten Obliegenheiten (insbesondere nicht wahrheitsgemäße Schadensberichte, falsch angegebene Daten bezüglich des versicherten Gegenstandes oder des Versicherungsnehmers), können je nach Art der Pflichtverletzung zum gesamten oder teilweisen Verlust des Versicherungsschutzes führen.
§ 15 Form und Adressat von Erklärungen und Anzeigen / Anschriften– und Namensänderungen
(1) Soweit gesetzlich keine Schriftform verlangt und in diesem Vertrag nicht etwas anderes bestimmt ist, sind die für den Versicherer bestimmten Erklärungen, Änderungen und Anzeigen, die das Versicherungsverhältnis betreffen und die unmittelbar gegenüber dem Versicherer erfolgen, in Textform abzugeben.
(2) Alle Anzeigen oder Mitteilungen an den Versicherer sollen gegenüber
ENRA verzekeringen bv – Versicherungsvermittlungen
Tel. 02131-124360
Fax 02131-12436124
E-Mail vertrag@enra.eu, bzw. schaden@enra.eu
erfolgen. ENRA ist zur Entgegennahme der Anzeigen und Mitteilungen vom Versicherer entsprechend bevollmächtigt.
(1) Die Entscheidung den Versicherungsvertrag abzuschließen können Sie innerhalb von 2 Wochen ab Erhalt des Versicherungsscheines widerrufen. Die Frist halten Sie ein, wenn Sie Ihren Widerruf rechtzeitig absenden. Mit Zugang Ihres Widerrufs endet der Versicherungsschutz.
(2) Der Widerruf bedarf der Textform (z.B. E-Mail, Brief, Fax). Er bedarf keiner Begründung. Es reicht aus, wenn der Versicherungsnehmer schreibt:
„Hiermit widerrufe ich, Frau/Herr ….., den Versicherungsvertrag zum versicherten Objekt…….“
Schicken Sie ihn an: vertrag@enra.eu; Fax: 02131-12436124 oder per Post an:
§ 17 Beschwerden und außergerichtliche Rechtsbehelfsverfahren
Tel. 02131-124360, Fax 02131-12436124
Tel. +31-24-3666666, Fax +31-24-3666688
Soweit der Versicherungsnehmer nach Vertragsschluss seinen Wohnsitz oder in Ermangelung eines solchen seinen gewöhnlichen Aufenthaltsort aus dem Geltungsbereich des Versicherungsvertragsgesetzes verlegt, oder sein Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist, ist der Gerichtsstand Kaarst.
Auf den Versicherungsvertrag findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung. Soweit nicht in den Versicherungsbedingungen Abweichendes bestimmt ist, gelten die gesetzlichen Vorschriften.
PDF: ENRA Dreirad-AVBs
PDF: ENRA Dreirad Versicherungsflyer

References: § 2
 § 3
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 § 4
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§ 6

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 § 1
 § 6
 § 3

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12
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§13
 § 8

§ 14

§ 15

§ 17