Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=III%20B%2050/15
Timestamp: 2020-02-17 06:01:39+00:00

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BFH, 12.08.2015 - III B 50/15 - dejure.org
https://dejure.org/2015,27921
BFH, 12.08.2015 - III B 50/15 (https://dejure.org/2015,27921)
BFH, Entscheidung vom 12.08.2015 - III B 50/15 (https://dejure.org/2015,27921)
BFH, Entscheidung vom 12. August 2015 - III B 50/15 (https://dejure.org/2015,27921)
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§ 233a der Abgabenordnung (AO), § ... 233a AO, § 233a Abs. 5 AO, § 115 Abs. 2 der Finanzgerichtsordnung (FGO), § 233a Abs. 2a AO, § 115 Abs. 2 Nr. 1 FGO, § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 AO, § 38 AO, §§ 233a Abs. 2a, Abs. 7 AO, § 26a des Einkommensteuergesetzes, §§ 26, 26b EStG, § 26 Abs. 1 Satz 1 EStG, § 233a Abs. 7 Satz 2 Halbsatz 2 AO, § 115 Abs. 2 Nr. 3 FGO, Art. 103 Abs. 1 des Grundgesetzes, § 96 Abs. 1, 2, § 119 Nr. 3 FGO, § 116 Abs. 5 Satz 2 FGO, § 135 Abs. 2 FGO
§ 233a Abs 2 S 1 AO, § 233a Abs 2a AO, § 233a Abs 7 S 2 AO, § 26 EStG 2009, § 26a EStG 2009
FGO § 115 Abs. 2 Nr. 1; AO § 233a Abs. 2a
Wechsel des Wahlrechts zwischen getrennter Veranlagung und Zusammenveranlagung als rückwirkendes Ereignis; Nachzahlungszinsen
Nachträgliche Wahl der Zusammenveranlagung - und die Nachzahlungszinsen
a) Die Zulassung der Revision wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache oder zur Fortbildung des Rechts erfordert u.a., dass die aufgeworfene Frage im Interesse der Allgemeinheit an der einheitlichen Fortentwicklung und Handhabung des Rechts klärungsbedürftig und im konkreten Fall auch klärungsfähig ist (ständige Rechtsprechung, vgl. BFH-Beschluss vom 12. August 2015 III B 50/15, BFH/NV 2015, 1670).
Der Kläger hat nur einen Anspruch darauf, überhaupt "gehört" zu werden, nicht aber darauf, dass das Gericht sein Begehren "erhört", sich also seinen rechtlichen Argumenten oder seiner Sachverhaltswürdigung anschließt (s. BFH-Beschluss vom 12. August 2015 III B 50/15, BFH/NV 2015, 1670, unter II.2.a, m.w.N.).
Der Senat weist im Übrigen darauf hin, dass es sich bei der Ausübung des Veranlagungswahlrechts nicht nur um eine Verfahrenshandlung oder rein formelle Voraussetzung für die Berücksichtigung eines steuerlich relevanten Sachverhalts, sondern um ein (zusätzliches) Merkmal des gesetzlichen Besteuerungstatbestands handelt, das unmittelbar rechtsgestaltend und nachträglich auf die Steuerschuld einwirkt (vgl. BFH-Beschluss vom 12. August 2015 III B 50/15, BFH/NV 2015, 1670).
Der Kläger hat nur einen Anspruch darauf, überhaupt "gehört" zu werden, nicht aber darauf, dass das Gericht sein Begehren "erhört", sich also seinen rechtlichen Argumenten oder seiner Sachverhaltswürdigung anschließt (s. zuletzt BFH-Beschluss vom 12. August 2015 III B 50/15, BFH/NV 2015, 1670, unter II.2.a, m.w.N.).

References: § 233
 § 233
 § 115
 § 233
 § 115
 § 175
 § 38
 § 26
 § 26
 § 233
 § 115
 Art. 103
 § 96
 § 119
 § 116
 § 135

§ 233
 § 233
 § 233
 § 26
 § 26
 § 115
 § 233