Source: https://www.transparenz.bremen.de/sixcms/detail.php?gsid=bremen2014_tp.c.66219.de&asl=bremen203_tpgesetz.c.55340.de&template=20_gp_ifg_meta_detail_d
Timestamp: 2019-10-16 22:31:25+00:00

Document:
Veröffentlichungsdatum:30.06.1988 Inkrafttreten13.12.2011
Gesamtausgabe in der Gültigkeit vom 13.12.2011 bis 24.03.2014Außer Kraft
FundstelleBrem.GBl. 1988, 165
Zitiervorschlag: "Verordnung über das Naturschutzgebiet "Eispohl/Sandwehen" im Gebiet der Stadtgemeinde Bremen vom 15. Juni 1988 (Brem.GBl. 1988, 165), zuletzt zuletzt geändert durch Geschäftsverteilung des Senats vom 05. Juli 2011 und 13. Dezember 2011 (Brem.GBl. 2012 S. 24)"
juris-Abkürzung: EispohlNatSchGebV BR
Gesamtausgabe in der Gültigkeit vom 13.12.2011 bis 24.03.2014
V aufgeh. durch Artikel 3 der Verordnung vom 18. März 2014 (Brem.GBl. S. 214)
Der in § 2 näher bezeichnete Landschaftsteil in der Stadtgemeinde Bremen, Ortsteil Lüssum-Bockhorn, wird zum Naturschutzgebiet erklärt. Das Naturschutzgebiet ist bei der unteren Naturschutzbehörde Bremen im Naturschutzbuch unter Nummer 8 eingetragen und führt die Bezeichnung "Eispohl/Sandwehen".
(1) Das Naturschutzgebiet umfaßt die Flurstücke 385, 386, 389, 391, 407/3 VR, Flur 133 sowie die Flurstücke 90 (Teil), 91, 92 (Teil), 94/1 (Teil), 108/1 (Teil), 115/ 1 (Teil), 117/1, 118 (Teil), 119, 120 (Teil), 125/1, 126/3 (Teil), 127 (Teil), 134/1, 135/1, 137/1, 141/3 (Teil) VR Flur 140.
(2) Der genaue Grenzverlauf des Naturschutzgebietes ist mit einer schwarz-gestrichelten Linie in der dieser Verordnung beiliegenden topographischen Karte, Maßstab 1 : 1.000, eingetragen. Die Grenze verläuft an der Außenkante dieser Linie. Die Karte ist Bestandteil dieser Verordnung. Sie wird beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr oberste Naturschutzbehörde verwahrt. Diese Verordnung nebst Karte kann während der üblichen Sprechzeiten kostenlos eingesehen werden.
(3) Das Naturschutzgebiet hat eine Größe von ca. 12,5 ha.
Zweck der Unterschutzstellung ist es, die Vielfalt des Gebietes als Lebensraum und Nahrungsquelle bestandsgefährdeter Tierarten und als Standort seltener Pflanzen und Pflanzengesellschaften zu sichern und weiter zu verbessern sowie das Gebiet zu beruhigen. Schutzzweck ist insbesondere die Erhaltung und Entwicklung der Sandrasen, Heideflächen und Gebüsche als Lebensstätte seltener, an trockene Standorte angepaßter Pflanzenarten und der hieran gebundenen Tierwelt. Schutzzweck ist weiterhin die Erhaltung und Entwicklung der Gebüsche, Feuchtwiesen, Feuchtheiden, Wasserflächen und deren Übergangsbereiche als Lebensstätte seltener, an feuchte Standorte angepaßter Pflanzen- und Tierarten.
den sich ständig oder nur vorübergehend im Naturschutzgebiet aufhaltenden wildlebenden Tieren nachzustellen, sie mutwillig zu beunruhigen, Vorrichtungen zu ihrem Fang anzubringen, sie zu fangen, zu verletzen oder zu töten oder ihre Puppen, Larven oder Eier, ihre Nester oder sonstige Brut- oder Wohnstätten fortzunehmen oder zu beschädigen, zu fischen oder Tiere auszusetzen. Die jagdrechtlichen Regelungen bleiben unberührt,
die Ruhe der Natur durch Lärm oder auf andere Weise zu stören (z.B. durch Tonwiedergabegeräte, Modellflugzeuge),
Schilder und Inschriften anzubringen, soweit sie nicht auf den Naturschutz oder den Verkehr beziehen,
Gülle, Jauche oder Mineraldünger aufzubringen,
das Grünland in der Zeit vom 15. März bis zum 15. Juni eines jeden Jahres zu mähen, zu walzen, zu schleppen, zu striegeln oder mit Stallmist zu düngen,
das Grünland mit mehr als 2 Großvieheinheiten je Hektar zu beweiden,
In den an das Naturschutzgebiet angrenzenden Gebieten sind sämtliche Gewässerbenutzungen untersagt, die zu einer Absenkung der Stauwasserstände oder zu einer Verschmutzung der Gewässer führen können, soweit sie dem Schutzzweck nach § 3 entgegenstehen.
das Betreten der vorhandenen Verbindungswege zwischen Schule und Sportplatz. Diese Wege sind in der in § 2 Abs. 2 genannten Karte besonders gekennzeichnet,
nach Abstimmung mit der Naturschutzbehörde die Unterhaltung der umlaufenden Wege einschließlich ihrer Randstreifen, soweit dadurch das Naturschutzgebiet berührt wird,
das Rodeln.
Verordnung über das Naturschutzgebiet "Eispohl/Sandwehen" im Gebiet der Stadtgemeinde Bremen vom 15. Juni 1988 01.07.1988 bis 24.03.2014
Eingangsformel 01.07.1988 bis 24.03.2014
§ 1 - Erklärung zum Naturschutzgebiet 01.07.1988 bis 24.03.2014
§ 2 - Schutzgegenstand 13.12.2011 bis 24.03.2014
§ 3 - Schutzzweck 01.07.1988 bis 24.03.2014
§ 4 - Schutzbestimmungen 01.07.1988 bis 24.03.2014
§ 5 - Hineinwirken von Handlungen 01.07.1988 bis 24.03.2014
§ 6 - Zulässige Handlungen 01.07.1988 bis 24.03.2014
§ 7 - Befreiungen 01.07.1988 bis 24.03.2014
§ 8 - Ordnungswidrigkeiten 01.07.1988 bis 24.03.2014
§ 9 - Wiederherstellung 01.07.1988 bis 24.03.2014
§ 10 - Vollzug 01.07.1988 bis 24.03.2014
§ 11 - Inkrafttreten 01.07.1988 bis 24.03.2014
Anlage 01.07.1988 bis 24.03.2014

References: § 2
 § 3
 § 2

§ 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11