Source: http://www.stgb-online.de/urkunde.html
Timestamp: 2018-07-17 17:03:51+00:00

Document:
Vorschriften, §§ 267 - 282 StGB
Dreiundzwanzigster Abschnitt:
[Urkundenfälschung]
(4) Mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren wird bestraft, wer die Urkundenfälschung als Mitglied einer Bande, die sich zur fortgesetzen Begehung von Straftaten nach den §§ 263 bis 264 oder 267 bis 269 verbunden hat, gewerbsmäßig begeht.
[Fälschung technischer Aufzeichnungen]
(2) Technische Aufzeichnung ist eine Darstellung von Daten, Meßoder Rechenwerten, Zuständen oder Geschehensabläufen, die durch ein technisches Gerät ganz oder zum Teil selbsttätig bewirkt wird, den Gegenstand der Aufzeichnung allgemein oder für Eingeweihte erkennen läßt und zum Beweis einer rechtlich erheblichen Tatsache bestimmt ist, gleichviel ob ihr die Bestimmung schon bei der Herstellung oder erst später gegeben wird.
(5) § 267 Abs.3 und 4 gilt entsprechend.
[Fälschung beweiserheblicher Daten]
(3) § 267 Abs.3 und 4 gilt entsprechend.
[Täuschung im Rechtsverkehr bei Datenverarbeitung]
[Mittelbare Falschbeurkundung]
(2) Ebenso wird bestraft, wer eine falsche Beurkundung oder Datenspeicherung der in Absatz 1 bezeichneten Art zur Täuschung im Rechtsverkehr gebaucht.
(3) Handelt der T6auml;ter gegen Entgelt oder in der Absicht, sich oder einen DRitten zu bereichern oder eine andere Person zu schädigen, so ist die Strafe Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren.
[Verändern von amtlichen Ausweisen]
[Urkundenunterdrückung; Veränderung einer Grenzbezeichnung
beweiserhebliche Daten (§ 202a Abs.2), über die er nicht oder nicht ausschließlich verfügen darf, in der Absicht, einem anderen Nachteil zuzufügen, Iöscht, unterdrückt, unbrauchbar macht oder verändert oder
[Vorbereitung der Fälschung von amtlichen Ausweisen]
Platten, Formen, Drucksätze, Druckstöcke, Negative, Matrizen oder ähnliche Vorrichtungen, die ihrer Art nach zur Begehung der Tat geeignet sind, oder
herstellt, sich oder einem anderen verschafft, feilhält, verwahrt, einem anderen überläßt oder in den räumlichen Geltungsbereich dieses Gesetzes einführt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Handelt der Täter gewerbsmäß oder als Mitglied einer Bande, die sich zur fortgesetzen Begehung von Straftaten nach Absatz 1 verbunden hat, so ist die Strafe Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren.
(3) § 149 Abs.2 und 3 gilt entsprechend.
[Verschaffen von falschen amtlichen Ausweisen]
[Fälschung von Gesundheitszeugnissen]
[Ausstellen unrichtiger Gesundheitszeugnisse]
[Gebrauch unrichtiger Gesundheitszeugnisse]
Wer, um eine Behörde oder eine Versicherungsgesellschaft über seinen oder eines anderen Gesundheitszustand zu täuschen, von einem Zeugnis der in den §§277 und 278 bezeichneten Art Gebrauch macht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.
[Mißbrauch von Ausweispapieren]
[vermögensstrafe, Erweiterter Verfall und Einziehung
(1) In den Fällen der §§ 267 bis 269, 275 und 276 sind die §§ 43a und 73d anzuwenden, wenn der Täter als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzen Begehung solcher Taten verbunden hat. 73d ist auch dann anzuwenden, wenn der Täter gewerbsmäßig handelt.
(2) Gegenstände, auf die sich eine Straftat nach § 267, § 268, § 271 Abs.2 und 3, § 273 oder § 276, dieser auch in Verbindung mit § 276a, oder nach 279 bezieht, können eingezogen werden. In den Fällen des § 275, auch in Verbindung mit § 276a, werden die dort bezeichneten Fälschungsmittel eingezogen.
Fax als Urkunde (Urteil OLG Zweibrücken)
Überkleben des Nummernschilds (Urteil OLG Düsseldorf)
Urkundenstrafrecht - Uni Berlin

References: § 267
 § 267
 § 149
 § 267
 § 268
 § 271
 § 273
 § 276
 § 276
 § 275
 § 276