Source: http://www.steuerverein.at/steuerverein/umsatzsteuer/100_binnenmarktregelung_04.html
Timestamp: 2018-10-23 03:45:44+00:00

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Beispiel 1 (inländischer Vorlauf): Der in Spanien ansässige Unternehmer U beauftragt den in Spanien ansässigen Frachtführer S, Güter von Wien nach Madrid zu befördern. S beauftragt den österreichischen Unterfrachtführer F mit der Beförderung der Güter von Wien nach Salzburg. Die Beförderung von Salzburg nach Madrid führt S selbst durch. S teilt im Frachtbrief an F den Abgangsort und den Bestimmungsort der Gesamtbeförderung mit. U und S verwenden gegenüber den von ihnen beauftragten Unternehmern ihre spanischen UID. Die Beförderungsleistung des S an seinen Auftraggeber U umfasst die Gesamtbeförderung von Wien nach Madrid. Da U gegenüber S seine spanische UID verwendet hat, verlagert sich der Ort der Beförderungsleistung vom Abgangsort Österreich nach Spanien (Art. 3a Abs. 2 zweiter Satz UStG 1994). Steuerschuldner in Spanien ist der leistende Unternehmer S (vgl. Art. 21 Z 1 lit. a 6. MWSt-RL und Rz 3888 bis Rz 3899). Die Beförderungsleistung des F von Wien nach Salzburg an seinen Auftraggeber S wird in Spanien ausgeführt, weil sie unmittelbar in Zusammenang mit einer innergemeinschaftlichen Beförderung steht und der Leistungsempfänger S seine spanische UID verwendet hat. Steuerschuldner der spanischen USt ist grundsätzlich der Leistungsempfänger S, da der leistende Unternehmer F nicht in Spanien ansässig ist (vgl. Art. 21 Z 1 lit. b 6. MWSt-RL, vgl. auch Rz 3888 bis Rz 3899). In der Rechnung an S darf keine spanische USt enthalten sein (vgl. hiezu Rz 3888 bis Rz 3899).
Beispiel 2 (ausländischer Nachlauf): Der französische Unternehmer U beauftragt den österreichischen Frachtführer S, Güter von Wien nach Bordeaux zu befördern. S befördert die Güter von Wien nach Paris und beauftragt für die Strecke von Paris nach Bordeaux den in Paris ansässigen Unterfrachtführer F mit der Beförderung. Dabei teilt S im Frachtbrief an F den Abgangsort und den Bestimmungsort der Gesamtbeförderung mit. U verwendet gegenüber S seine französische und S gegenüber F seine österreichische UID. Die Beförderungsleistung des S an seinen Auftraggeber U umfasst die Gesamtbeförderung von Wien nach Bordeaux. Die Leistung ist in Frankreich steuerbar, da U gegenüber S seine französische UID verwendet (Art. 3a Abs. 2 zweiter Satz UStG 1994). Steuerschuldner der französischen USt ist grundsätzlich der Leistungsempfänger U, da der leistende Unternehmer S nicht in Frankreich ansässig ist (vgl. Art. 21 Z 1 lit. b 6. MWSt-RL, vgl. auch Rz 3888 bis Rz 3899). In der Rechnung an U darf keine französische USt enthalten sein (vgl. hiezu Rz 3888 bis Rz 3899). > Die Beförderungsleistung des F von Paris nach Bordeaux an seinen Auftraggeber S wird in Österreich ausgeführt, weil sie unmittelbar im Zusammenhang mit einer innergemeinschaftlichen Beförderung steht und der Leistungsempfänger S seine österreichische UID verwendet hat. S schuldet als Leistungsempfänger gemäß § 19 Abs. 1 UStG 1994 die USt, wenn der leistende Unternehmer im Inland weder einen Wohnsitz (Sitz) noch seinen gewöhnlichen Aufenthalt oder eine Betriebsstätte hat. Der leistende F haftet für diese Steuer.
Beispiel 3 (inländischer Nachlauf): Der österreichische Unternehmer U beauftragt den in Frankreich ansässigen Frachtführer S, Güter von Paris an einen Abnehmer in Wien zu befördern. S befördert die Güter von Paris nach Salzburg und beauftragt für die Strecke von Salzburg nach Wien den Unterfrachtführer F mit Sitz in Linz mit der Beförderung. Dabei teilt S im Frachtbrief an F den Abgangsort und den Bestimmungsort der Gesamtbeförderung mit. U verwendet gegenüber S seine österreichische und S gegenüber F seine französische UID. Die Beförderungsleistung des S an seinen Auftraggeber U umfasst die Gesamtbeförderung von Paris nach Wien. Die Leistung ist in Österreich steuerbar und steuerpflichtig, da U gegenüber S seine österreichische UID verwendet hat (Art. 3a Abs. 2 zweiter Satz UStG 1994). U schuldet als Leistungsempfänger gemäß § 19 Abs. 1 UStG 1994 die USt, wenn der leistende Unternehmer im Inland weder einen Wohnsitz (Sitz) noch seinen gewöhnlichen Aufenthalt oder eine Betriebsstätte hat. Der leistende S haftet für diese Steuer. Die Beförderungsleistung des F von Salzburg nach Wien an seinen Auftraggeber S wird in Frankreich ausgeführt, weil sie im Zusammenhang mit einer innergemeinschaftlichen Beförderung steht und der Leistungsempfänger S seine französische UID verwendet hat. Steuerschuldner der französischen USt ist grundsätzlich der Leistungsempfänger S, da der leistende Unternehmer F nicht in Frankreich ansässig ist (vgl. Art. 21 Z 1 lit. b 6. MWSt-RL, vgl. auch Rz 3888 bis Rz 3899). In der Rechnung an S darf keine französische USt enthalten sein (vgl. hiezu Rz 3888 bis Rz 3899).
Beispiel 1: Der österreichische Unternehmer U beauftragt den österreichischen Frachtführer F, Güter von Spanien nach Österreich zu befördern. F beauftragt den französischen Unternehmer N, die Güter in Frankreich umzuladen. Dabei teilt F im Leistungsauftrag an N den Abgangsort und den Bestimmungsort der Beförderung mit. F verwendet gegenüber N seine österreichische UID. Das Umladen der Güter in Frankreich steht mit einer innergemeinschaftlichen Güterbeförderung in Zusammenhang. Da F gegenüber N seine österreichische UID verwendet hat, gilt das Umladen als in Österreich ausgeführt (Art. 3a Abs. 3 in Verbindung mit Art. 3a Abs. 1 UStG 1994). F schuldet als Leistungsempfänger gemäß § 19 Abs. 1 UStG 1994 die USt, wenn der leistende Unternehmer N im Inland weder einen Wohnsitz (Sitz) noch seinen gewöhnlichen Aufenthalt oder eine Betriebsstätte hat. Der leistende N haftet für diese Steuer.
Beispiel 2: Der in Spanien ansässige Unternehmer U beauftragt den in Spanien ansässigen Frachtführer F, Güter von Österreich nach Spanien zu befördern, und den österreichischen Unternehmer Ö mit dem Beladen der Güter in Österreich. U verwendet gegenüber Ö seine spanische UID und teilt ihm den Abgangsort und den Bestimmungsort der Beförderung mit. Da das Beladen der Güter mit einer innergemeinschaftlichen Güterbeförderung im Zusammenhang steht und U gegenüber Ö seine spanische UID verwendet, gilt das Beladen als in Spanien ausgeführt (Art. 3a Abs. 3 in Verbindung mit Art. 3a Abs. 1 UStG 1994). Steuerschuldner der spanischen USt ist grundsätzlich der Leistungsempfänger U (vgl. Art. 21 Z 1 lit. b 6. MWSt-RL, vgl. auch Rz 3888 bis Rz 3899). In der Rechnung an U darf keine spanische USt enthalten sein (vgl. hiezu Rz 3888 bis Rz 3899).
Beispiel 3: Der in Frankreich ansässige Unternehmer U beauftragt den österreichischen Frachtführer F, sowohl eine Güterbeförderung von Frankreich nach Wien als auch das Entladen der Güter in Wien durchzuführen. Der Ort der innergemeinschaftlichen Güterbeförderung liegt in Frankreich (Art. 3a Abs. 2 erster Satz UStG 1994). Das Entladen der Güter ist als Nebenleistung zur Güterbeförderung anzusehen (vgl. Rz 3841 bis Rz 3855). Sie wird wie die Hauptleistung (innergemeinschaftliche Güterbeförderung) behandelt, sodass sich der Ort der Gesamtleistung in Frankreich befindet (Art. 3a Abs. 2 erster Satz UStG 1994). Die Vorschriften des § 3a Abs. 8 lit. b und Art. 3a Abs. 3 UStG 1994 finden keine Anwendung. Steuerschuldner der französischen USt ist grundsätzlich der Leistungsempfänger U (vgl. Art. 21 Z 1 lit. b 6. MWSt-RL, vgl. auch Rz 3888 bis Rz 3899). In der Rechnung an U darf keine französische USt enthalten sein (vgl. hiezu Rz 3888 bis Rz 3899).
Beispiel 4: Der französische Unternehmer U beauftragt den österreichischen Frachtführer S, Güter von Wien nach Bordeaux zu befördern. S befördert die Güter von Wien nach Paris und beauftragt für die Strecke von Paris nach Bordeaux den in Paris ansässigen Unterfrachtführer F mit der Beförderung. Dabei teilt S im Frachtbrief an F den Abgangsort und den Bestimmungsort der Gesamtbeförderung mit. U verwendet gegenüber S seine französische und S gegenüber F seine österreichische UID. S beauftragt mit dem Entladen der Güter in Bordeaux den dort ansässigen Unternehmer E. S tritt gegenüber E mit seiner österreichischen UID auf. S teilt dem E den Abgangsort und den Bestimmungsort der Gesamtbeförderung mit. Hinsichtlich der Leistungen des S und F siehe Rz 3822 bis Rz 3827 Beispiel 2: Die Entladungsleistung des E in Bordeaux an seinen Auftraggeber S wird in Österreich ausgeführt, weil sie eine Nebenleistung zu einer Beförderungsleistung ist, im Zusammenhang mit einem Nachlauf zu einer innergemeinschaftlichen Beförderung steht und der Leistungsempfänger S seine österreichische UID verwendet hat. S schuldet als Leistungsempfänger gemäß § 19 Abs. 1 UStG 1994 die USt, wenn der leistende Unternehmer E im Inland weder einen Wohnsitz (Sitz) noch seinen gewöhnlichen Aufenthalt oder eine Betriebsstätte hat. Der leistende E haftet für diese Steuer.
Beispiel 1: Der in Frankreich ansässige Unternehmer U beauftragt den österreichischen Vermittler V, die Beförderung eines Gegenstandes von Brüssel nach Paris zu vermitteln. Die Beförderung des Gegenstandes wird durch den Frachtführer F ausgeführt. U verwendet gegenüber V seine französische UID. Grundsätzlich wäre der Ort der Vermittlungsleistung nach Art. 3a Abs. 4 UStG 1994 nach dem Abgangsort der Güterbeförderung (Brüssel) zu bestimmen. Da jedoch U gegenüber V seine französische UID verwendet hat, ist nach Art. 3a Abs. 1 UStG 1994 der Leistungsort in Frankreich. Steuerschuldner der französischen USt ist grundsätzlich der Leistungsempfänger U (vgl. Art. 21 Z 1 lit. b 6. MWSt-RL, vgl. auch Rz 3888 bis Rz 3899). In der Rechnung an U darf keine französische USt enthalten sein (vgl. hiezu Rz 3888 bis Rz 3899).
Beispiel 2: Der österreichische Unternehmer U beauftragt den französischen Vermittler V, die Beförderung eines Gegenstandes von Brüssel nach Paris zu vermitteln. Die Beförderung des Gegenstandes wird durch den Frachtführer F ausgeführt. U verwendet gegenüber V seine österreichische UID. Da U gegenüber V seine österreichische UID verwendet, verlagert sich der Ort der Vermittlungsleistung vom Abgangsort Brüssel nach Österreich (Art. 3a Abs. 1 UStG 1994). U schuldet als Leistungsempfänger gemäß § 19 Abs. 1 UStG 1994 die USt, wenn der leistende Unternehmer im Inland weder einen Wohnsitz (Sitz) noch seinen gewöhnlichen Aufenthalt oder eine Betriebsstätte hat. Der leistende V haftet für diese Steuer.
Beispiel 3: Die Privatperson P aus Österreich beauftragt den österreichischen Vermittler V, die Beförderung eines Gegenstandes von Brüssel nach Paris zu vermitteln. Die Beförderung wird durch den Frachtführer F ausgeführt. Der Ort der Vermittlungsleistung des V an seinen Auftraggeber P bestimmt sich nach dem Abgangsort Brüssel (Art. 3a Abs. 4 UStG 1994). Der österreichische Vermittler V ist Steuerschuldner in Belgien (vgl. Art. 21 Z 1 lit. a 6. MWSt-RL). Die Abrechnung richtet sich nach den Regelungen des belgischen USt-Rechtes (vgl. hiezu Rz 3888 bis Rz 3899).
Beispiel 4: Der in Frankreich ansässige Unternehmer U beauftragt den österreichischen Vermittler V, für einen Gegenstand, der von Wien nach Paris befördert werden soll, das Umladen in Brüssel zu vermitteln. U verwendet gegenüber V seine französische UID. Grundsätzlich wäre der Ort der Vermittlungsleistung nach dem Umladeort Brüssel zu bestimmen (§ 3a Abs. 4 in Verbindung mit Abs. 8 lit. b UStG 1994). Da jedoch U gegenüber V seine französische UID verwendet hat, liegt nach Art. 3a Abs. 3 in Verbindung mit Abs. 1 UStG 1994 der Leistungsort in Frankreich. Steuerschuldner der französischen USt ist grundsätzlich der Leistungsempfänger U (vgl. Art. 21 Z 1 lit. b 6. MWSt-RL, vgl. auch Rz 3888 bis Rz 3899). In der Rechnung an U darf keine französische USt enthalten sein (vgl. hiezu Rz 3888 bis Rz 3899).
Beispiel 1: Der in Frankreich ansässige Unternehmer U beauftragt den österreichischen Spediteur S, die Beförderung eines Gegenstandes von Brüssel nach Paris zu besorgen. Die Beförderung wird durch den belgischen Frachtführer F ausgeführt. U verwendet gegenüber S seine französische und S gegenüber F seine österreichische UID. Der Ort der Beförderungsleistung des F von Brüssel nach Paris an seinen Auftraggeber S liegt in Österreich, da der Leistungsempfänger S seine österreichische UID verwendet (Art. 3a Abs. 2 zweiter Satz UStG 1994). S schuldet als Leistungsempfänger gemäß § 19 Abs. 1 UStG 1994 die USt, wenn der leistende Unternehmer F im Inland weder einen Wohnsitz (Sitz) noch seinen gewöhnlichen Aufenthalt oder eine Betriebsstätte hat. Der leistende F haftet für diese Steuer.Der Ort der Besorgungsleistung des S an seinen Auftraggeber U wäre grundsätzlich nach dem Abgangsort der innergemeinschaftlichen Güterbeförderung, dh. Brüssel, zu bestimmen. Da der Auftraggeber U jedoch seine französische UID verwendet, liegt der Leistungsort in Frankreich (§ 3a Abs. 4 in Verbindung mit Art. 3a Abs. 2 UStG 1994). Steuerschuldner der französischen USt ist grundsätzlich der Leistungsempfänger U (vgl. Art. 21 Z 1 lit. b 6. MWSt-RL, vgl. auch Rz 3888 bis Rz 3899). In der Rechnung an U darf keine französische USt enthalten sein (vgl. hierzu Rz 3888 bis Rz 3899).
Beispiel 2: Die Privatperson P aus Österreich beauftragt den österreichischen Spediteur S, die Beförderung eines Gegenstandes von Brüssel nach Paris zu besorgen. Die Beförderung wird durch den belgischen Frachtführer F ausgeführt. Der Ort der Besorgungsleistung des S an seinen Auftraggeber P bestimmt sich nach dem Abgangsort Brüssel (§ 3a Abs. 4 iVm Art. 3a Abs. 2 UStG 1994), auch wenn der Ort der Beförderungsleistung des F an S durch Verwendung einer anderen UID des besorgenden Unternehmers S verlagert wird. Der österreichische Spediteur S ist Steuerschuldner in Belgien (vgl. Art. 21 Z 1 lit. a der 6. MWSt-RL). Die Abrechnung richtet sich nach den Regelungen des belgischen USt-Rechtes (vgl. hiezu Rz 3888 bis Rz 3899).
Beispiel 3: Der österreichische Unternehmer U beauftragt den französischen Unternehmer B, das Umladen eines Gegenstandes, der von Paris nach Wien befördert werden soll, in Brüssel zu besorgen. U verwendet gegenüber B seine österreichische UID. Grundsätzlich wäre der Ort der Besorgungsleistung des B an U nach dem Umladeort Brüssel zu bestimmen (§ 3a Abs. 4 in Verbindung mit § 3a Abs. 8 lit. b UStG 1994), auch wenn der Ort der an B erbrachten Umladeleistung durch die Verwendung einer anderen UID des besorgenden Unternehmers B verlagert wird. Da das Umladen im Zusammenhang mit einer innergemeinschaftlichen Beförderung eines Gegenstandes steht und U gegenüber B seine österreichische UID verwendet, liegt der Leistungsort in Österreich (§ 3a Abs. 4 in Verbindung mit Art. 3a Abs. 1 und 3 UStG 1994). U schuldet als Leistungsempfänger gemäß § 19 Abs. 1 UStG 1994 die USt, wenn der leistende Unternehmer B im Inland weder einen Wohnsitz (Sitz) noch seinen gewöhnlichen Aufenthalt oder eine Betriebsstätte hat. Der leistende B haftet für diese Steuer.
Beispiel: Der österreichische Unternehmer U versendet Güter per Frachtnachnahme an den Empfänger A in Dänemark. Bei Frachtnachnahmen wird regelmäßig vereinbart, dass der Beförderungsunternehmer die Beförderungskosten dem Empfänger der Sendung in Rechnung stellt und dieser die Beförderungskosten zahlt. Der Rechnungsempfänger A der innergemeinschaftlichen Güterbeförderung ist gemäß Art. 3a Abs. 5 UStG 1994 als Empfänger der Beförderungsleistung (Leistungsempfänger) anzusehen, auch wenn er den Transportauftrag nicht erteilt hat.

References: Art. 21
 Art. 21
 Art. 21
 § 19
 § 19
 Art. 21
 Art. 3
 § 19
 Art. 3
 Art. 21
 § 3
 Art. 3
 Art. 21
 § 19
 Art. 3
 Art. 3
 Art. 21
 § 19
 Art. 21
 Art. 3
 Art. 21
 § 19
 Art. 3
 Art. 21
 Art. 3
 Art. 21
 § 3
 Art. 3
 § 19
 Art. 3