Source: https://www.familiengerechtigkeit-rv.de/scheindebatte-um-%C2%A7219-a-der-wahre-angriff-gilt-dem-%C2%A7-218/
Timestamp: 2020-08-07 11:57:56+00:00

Document:
Scheindebatte um § 219 a. Der wahre Angriff gilt dem § 218. |
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Aktuelles und verschlagwortet mit §218 STGB, §219 a STGB, Abtreibung, Birgit Kelle, Grundgesetz, Jusos, SPD, Werbeverbot von Bärbel Fischer. Permanenter Link zum Eintrag.
2 Gedanken zu „Scheindebatte um § 219 a. Der wahre Angriff gilt dem § 218.“
Bärbel Fischer sagte am 21. Februar 2019 um 20:15 :
Ich unterstreiche die Einschätzung von Frau Birgit Kelle, denn aus zuverlässiger Quelle weiß ich, dass Frauen in Not in jeder Beratungsstelle Adressen von Ärzten erhalten, die Abtreibungen vornehmen. Der Vorwand, Frauen informieren zu wollen, entfällt somit.
Mit dem „Kompromiss“ der Koalition verringert sich die Chance für ein gezeugtes Kind, das Licht der Welt zu erblicken. Ebenso werden auch langfristig die Hilfen für Frauen in Not abnehmen, weil sie sturköpfig die „Chance einer Abtreibung“ nicht wahrgenommen haben. „Kein Kind muss geboren werden“ wird es nun heißen.
Dennoch geborene Kinder und ihre Mütter werden auf die unbürokratische Unterstützung privater Lebensschutz-Organisationen angewiesen sein, weil sich der Staat künftig bequem zurücklehnen wird. Denn die Maxime gilt in Deutschland längst nicht mehr, dass der Staat dafür verantwortlich ist, ausreichenden Nachwuchs zum Erhalt des Generationenvertrags zu schöpfen. Jahrzehntelanges Kaputtsparen von generativen Familien hat ein demografisches Defizit verursacht, was unseren Politikern aber kein Kopfzerbrechen macht, solange Migrantenkinder in die Bresche springen.
Mein Bauch gehört nicht meinem Kind, sondern mir, mir, mir!
Dr. Gerd Brosowski sagte am 22. Februar 2019 um 15:04 :
Nie sind die Menschen klüger als beim Erfinden von Ausreden, die ihre Bequemlichkeit und überhaupt die dunklen Seiten ihres Charakters bemänteln sollen. So gilt neuerdings der „Verzicht“ auf Kinder als eine ökologische Wohltat, ist der Mensch nach dieser Anschauung doch nichts weiter als ein Störenfried im Reich der Natur. Die Vorhut der Menschenfeinde ist schon weiter, wie es Frau Kelle zu Recht anprangert: Man will die Abtreibung bis unmittelbar vor der Geburt zur Selbstverständlichkeit machen; bald wird die Kindstötung ins Gespräch gebracht werden, am Ende wird man das mehr oder weniger freiwillige Ableben der pflegebeürftigen Alten und schließlich aller Hilflosen achselzuckend als alternativlose Lösung der sozialen und ökologischen Probleme propagieren.
Zu Lebzeiten des Propheten Elias haben die Phönizier dem Götzen Baal Kinder und andere Hilflose, etwa Kriegsgefangene, zum Opfer gebracht; vielleicht ist bald die Zeit gekommen, da man den Götzen Klima und Umwelt Gleiches anbieten will.
Ein Aphorismus des Emanuel Geibel ( 1815-1884) trifft es, wie ich finde, recht gut:

References: § 219
 § 218
 §218
 §219
 § 219
 § 218