Source: http://internetfallen.de/Straftaten/Kinderpornos/kinderpornos.html
Timestamp: 2019-03-19 14:50:27+00:00

Document:
Internetfallen: Anti Kinderpornographie
Anti Kinderpornographie
Was ist unter Kinderpornografie zu verstehen?
Definition für Kinderpornografie:
Was ist unter Tier- und Gewaltpornografie zu verstehen?
Zitat aus Jugendschutz.net :
Was soll ich tun wenn ich zufällig so etwas feststelle ?
Verschärftes Sexualstrafrecht ab 01.04.2004:
Polizei und Provider sprengen internationalen Kinderpornografie-Ring im Internet
Schlag gegen Kinderpornografie in Tauschbörsen
Kinderpornografische Dateien müssen immer im Zusammenhang mit dem sexuellen Missbrauch von Kindern gesehen werden. Jedes Verständnis für solche abartigen Kreaturen ist hier nicht mehr angebracht. Hier gibt es keine Hinweise wo und wie solcher Schweinkram vertrieben wird. Das BKA und andere Polizeibehörden bemühen sich im Internet die Täter aufzuspüren und zu überführen. Leider ist dieser , oft geschlossene Kreis von Perversen , nicht leicht auszumachen. Sollten Sie in Newsgroups, Chats oder im Internet auf entsprechende Seiten stoßen verständigen Sie bitte s o f o r t das BKA oder die örtliche Polzei. Laden Sie keinesfalls zur " Beweissicherung " Bilder herunter, die Angabe der Seitenadresse reicht völlig aus ! ( siehe unten )
Beachten Sie unbedingt das bereits das Anschauen und erst recht das Herunterladen von entsprechenden Bildern eine Straftat darstellt. Nähere Erläuterungen hierzu finden Sie hier: http://www.lka.nrw.de/faq/faq.htm
Kinderpornografisch sind Schriften (§ 11 Abs. 3 Strafgesetzbuch), die den sexuellen Missbrauch von Kindern zum Gegenstand haben und ein tatsächliches oder wirklichkeitsnahes Geschehen darstellen. (§ 184 Abs. 3-5 Strafgesetzbuch)
Neu seit April 2003: Auch die Nacktfotos von Kindern sind strafbar, wenn sie das Kind in einer unnatürlichen, geschlechtsbetonten Pose zeigt. Die Ausrede FKK-Foto zieht jetzt endlich nicht mehr ! (Jugendmedienschutz-Staatsvertrag) Ein Kind ist eine Person unter vierzehn Jahren.
Kinderpornografie ist die Darstellung des sexuellen Missbrauchs von Kindern. Bei der Darstellung kann es sich um tatsÃ¤chlich stattgefundenes oder um wirklichkeitsnahes Geschehen handeln, so dass auch mit Bildbearbeitungssoftware konstruiertes Material unter das Verbot fällt. Als Altersgrenze gilt in Deutschland die Vollendung des 14. Lebensjahres.
Sexueller Missbrauch bedeutet, dass an dem Kind sexuelle Handlungen durch einen Erwachsenen oder ein anderes Kind vorgenommen werden, oder dass das Kind diese Handlungen an einer anderen Person vornimmt. Darunter fallen auch Handlungen, die das Kind an sich selbst vornimmt. Nacktbilder von Kindern sind keine Kinderpornografie, sofern nicht die Darstellung von Geschlechtsteilen in den Vordergrund rückt. Dies ist gegeben, wenn das Kind auf Regieanweisung unnatürliche Posen einnimmt, z. B. weit gespreizte Beine etc. Quelle: http://www.isinet-mv.de/pages/index.htm
Unter Gewaltpornografie sind pornografische Darstellungen zu verstehen, zu denen Gewalttätigkeiten hinzutreten müssen. (§ 184 Abs. 3 Strafgesetzbuch)
Tierpornografisch sind Schriften, die sexuelle Handlungen von Menschen mit Tieren zum Gegenstand haben. (§ 184 Abs. 3 Strafgesetzbuch)
Kinderpornographie im Internet BGH - Az.: 1 StR 66/01, Urt. v. 27.6.2001 Härtere Bestrafung für Verbreitung von Kinderpornos im Internet .....zu der Gesamtfreiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt...... Quelle: BGH vom 27.6.2001
Strafbar ist also, wer eine Datei mit pornographischen Darstellungen oder mit Werbung für pornographische Angebote an einem Ort, z. B. auf einem Server, zugänglich macht, der auch von Personen unter 18 Jahren eingesehen werden kann oder ihnen sonst zugänglich ist. Zugänglich macht ein pornographisches Angebot auch derjenige, der ein Link zu einem solchen Angebot setzt. Bestraft wird, wer vorsätzlich gehandelt hat, also wußte, daß es sich um Pornographie handelt und daß sie oder die Werbung für sie auch Kindern und Jugendlichen zugänglich sein würde. Bestraft wird aber auch, wer fahrlässig gehandelt hat, wer also bei gehöriger Sorgfalt hätte erkennen können, daß er Kindern oder Jugendlichen Pornographie zugänglich macht (Fahrlässigkeit ist in diesen Fällen strafbar nach § 6 Nr. 3 i. V. m. § 21 des Gesetzes über die Verbreitung jugendgefährdender Schriften [GjS] oder, wenn es sich um einen Mediendienst handelt, als Ordnungswidrigkeit nach § 8 Abs. 1 Nr. 4 i. V. m. § 20 des Staatsvertrages über Mediendienste [MDStV].
Sind sie auf einer entsprechenden Seite gelandet können sie den Inhaber ermitteln:
Führen Sie im Fenster der DOS-Eingabeaufforderung eine WHOIS-Abfrage durch (über Tastatur eingeben: "/whois" bzw. "/dns") , diese Informationen sowie das Chat-Protokoll im irc oder die Seitenadresse im www. können Sie dann an die Polizei weitergeben. Notieren Sie sich auch Datum und Uhrzeit. BITTE KEINE BILDER RUNTERLADEN !
Melden Sie Kinderpornos bitte ( auch anonym ) an das BKA oder Netz gegen Kinderporno.
Private Internetnutzer, denen anstößige Inhalte im Netz auffallen, können sich direkt an INHOPE (Internet Hotline Provider Association ) wenden, um die weitere Verbreitung dieser Inhalte zu stoppen. INHOPE will weltweit Aktivitäten wie die Verbreitung kinderpornographischen Materials im Ursprungsland bekämpfen. Die Organisation, die im November 1999 von eco gemeinsam mit Internetverbänden anderer Länder gegründet wurde, habe bereits in vielen Fällen zur Überführung von Straftätern beigetragen, heißt es in einer Mitteilung des Providerverbands.
Schauen sie nicht weg !! Handeln Sie !!
So wird gemäß Paragraf 184c derjenige bestraft, der pornografische Darbietungen, etwa Live-Shows, durch Medien- oder Teledienste verbreitet. Eingeschränkt ist die Anwendung der Vorschrift jedoch dann, wenn "durch technische oder sonstige Vorkehrungen sichergestellt ist, dass die pornographische Darbietung Personen unter achtzehn Jahren nicht zugänglich ist". Ab welchem Umfang von einem solchen wirksamen Altersschutz gesprochen werden kann, ist umstritten.
Erheblich verschärft wurde der Strafrahmen für Verbreitung, Erwerb und Besitz von kinderpornografischen Schriften gemäß Paragraf 184b. Wer sich selbst entsprechendes Material verschafft oder es besitzt, muss seit der Reform mit einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren rechnen. Wer einem anderen den Besitz von kinderpornografischen Schriften verschafft, die ein tatsächliches oder wirklichkeitsnahes Geschehen wiedergeben, dem droht eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren. Bisher beschränkte sich der entsprechende Strafrahmen auf maximal ein Jahr.
Ausgedehnt wird die Strafbarkeit des sexuellen Missbrauchs von Kindern durch die Reform gemäß Paragraf 176 Abs. 4 Nr. 3 StGB auch auf Vorbereitungshandlungen. Verboten ist danach, auf ein Kind durch Schriften -- hierunter fallen auch Datenspeicher -- einzuwirken, um es zu sexuellen Handlungen zu bringen. Begründet wird dies mit Medienberichten zu Sexualstraftätern, die über das Internet, insbesondere in Chatrooms, Kontakt zu Kindern aufnehmen und durch Tricks versuchen, diese zu persönlichen Treffen zu überreden.
Einschneidende Änderungen ergeben sich schließlich auch in der Strafprozessordnung (StPO). So genügt als Anlassdelikt zur Aufnahme und Speicherung der menschlichen DNA in polizeiliche Datenbanken nach dem neuen Paragrafen 81g StPO jeglicher Verstoß gegen das Sexualstrafrecht. Während derartige Maßnahmen nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts nur bei Straftaten von erheblicher Bedeutung zulässig waren, reicht nun bereits die einfache Verbreitung von Pornografie, beispielsweise über eine Internet-Tauschbörse oder eine Website.
Quelle und den ganzenArtikel unter: http://www.heise.de/newsticker/meldung/46315
Polizei und Staatsanwaltschaft Sachsen-Anhalts haben mit einer weltweit angelegten Aktion 38 international tätige kinderpornografische Zirkel im Internet gesprengt. Insgesamt werden 530 Bundesbürger des Besitzes oder des Verbreitens von kinderpornografischen Schriften verdächtigt. Weltweit seien von den Ermittlungen in 166 Ländern rund 26.500 Tatverdächtige Internet-Nutzern betroffen. Damit ist die Operation "Marcy", bislang die bedeutendste Aktion gegen die internationale Kinderpornografie-Szene, bei der Deutschland Ausgangspunkt für Ermittlungen war, teilt die Polizei in Sachsen-Anhalt mit.
Im Zusammenhang mit den Ermittlungen seien in dieser Woche deutschlandweit Privatwohnungen und Geschäftsräume -- insgesamt 502 Objekte -- durchsucht worden. Dabei wurden 745 Computer, mindestens 35.500 CDs, 8300 Disketten sowie 5800 Videos beschlagnahmt. An der Aktion waren bundesweit insgesamt 1500 Beamte von Polizei und Staatsanwaltschaft beteiligt............
Sachsen-Anhalts Justizminister Curt Becker und Innenminister Klaus Jeziorsky erklärten heute in Magdeburg, Sachsen-Anhalts Strafverfolgungsbehörden hätten eindrucksvoll bewiesen, "dass sie im Kampf gegen Kinderpornografie bundesweit an exponierter Stellung stehen". Becker zufolge wird geprüft, ob die überführten Täter nach Paragraph 184 Absatz vier des Strafgesetzbuches wegen "bandenmäßiger Verbreitung von Kinderpornografie" angeklagt werden. In diesem Fall drohe ihnen eine Strafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren.-...................................
Quelle: Heise-News unter : http://www.heisenews.de/newsticker/data/anw-26.09.03-001/
Nur durch intensive Zusammenarbeit mit den Providern konnte nach 1 Jahr Ermittlungen zugeschlagen werden.
Ein Zusammenschluss aus verschiedenen Ermittlungsbehörden unter der Leitung des FBI verkündete vergangenen Freitag den erfolgreichen Schlag gegen Anbieter kinderpornografischer Inhalte in P2P-Netzen. Ermittlungen in etwa 1000 Fällen führten zur Durchsuchung von 340 Computern und bisher zur Festnahme von 65 Personen. Die Aktion, federführend vom FBI durchgeführt, lief bereits seit Herbst 2003 unter dem Decknamen "Peer Pressure". Seither haben Mitarbeiter der Ermittlungsbehörden gezielt Tauschbörsen infiltriert, um Anbieter kinderpornografischer Inhalte ausfindig zu machen. Erst Ende April waren im Zuge einer anderen Aktion mehr als 160 Kunden einer einschlägigen Website verhaftet worden...............
Quelle / ganzer Artikel unter: http://www.heise.de/newsticker/meldung/47403

References: BGH 
 BGH 
 § 6
 § 21
 § 8
 § 20