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Timestamp: 2018-07-17 17:31:40+00:00

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Rechtsprechung - Suchergebnis - 17.07.2018 19:31h
Wohnungs-/Immobilienwirtschaft - Verlustabzug Sonstiges
IV R 34/11
Es ist zu vermuten, dass die von einer gewerblich geprägten Personengesellschaft und ihren Gesellschaftern angestrebte, aber bis zur Liquidation der Gesellschaft niemals aufgenommene wirtschaftliche Tätigkeit auf Erzielung eines Gewinns ausgerichtet war, wenn keine Anhaltspunkte dafür bestehen, dass die Tätigkeit verlustgeneigt hätte sein können oder dass die gewerbliche Prägung später hätte entfallen sollen. Die durch die Gründung und Verwaltung der Gesellschaft veranlassten Ausgaben sind dann als negative Einkünfte aus Gewerbebetrieb gesondert und einheitlich festzustellen.
Aktenzeichen: IVR34/11 Paragraphen: Datum: 2014-10-30
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Wohnungs-/Immobilienwirtschaft - Grundstückshandel Verlustabzug
II 347/04
Die Beteiligten streiten um die steuerliche Berücksichtigung von Verlusten als solche eines gewerblichen Grundstückshandels.
Aktenzeichen: II347/04 Paragraphen: Datum: 2006-03-23
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Wohnungs-/Immobilienwirtschaft - Verlustabzug
1 K 1355/02
Streitig ist die steuerliche Anerkennung eines Verlustes des Klägers aus der Veräußerung einer Beteiligung an einer Immobilien AG nach § 17 EStG
Anteile an einer Kapitalgesellschaft können dann dem wirtschaftlichen und nicht dem bürgerlich-rechtlichen Rechtsinhaber zuzurechnen sein, wenn aufgrund eines bürgerlichrechtlichen Rechtsgeschäftes der Käufer eines Anteils bereits eine rechtlich geschützte, auf den Erwerb des Rechtes gerichtete Position erworben hat, die ihm gegen seinen Willen nicht mehr entzogen werden kann und auch die mit den Anteilen verbundenen wesentlichen Rechte sowie das Risiko einer Wertminderung und die Chance einer Wertsteigerung auf ihn übergegangen sind. Der Erwerber von Aktien erlangt wirtschaftliches Eigentum also ab dem Zeitpunkt, von dem ab er nach dem Willen der Vertragsparteien über die Wertpapiere verfügen kann. Das ist in der Regel der Fall, sobald Besitz, Gefahr, Nutzungen und Lasten, insbesondere die mit Wertpapieren gemeinhin verbundenen Kursrisiken und –chancen, auf den Erwerber übergegangen sind. (Leitsatz der Redaktion)
Aktenzeichen: 1K1355/02 Paragraphen: EStG§17 Datum: 2005-06-07
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Wohnungs-/Immobilienwirtschaft - Vermeitunjg/Verpachtung Verlustabzug
13.11.2003 2 K 217/99
Die Finanzbehörde prüft nach ganz herrschender Meinung selbst, ob sie die Vorschrift des § 7 h EStG anwendet. Denn die Anwendung der steuerlichen Vorschriften ist ureigenste Angelegenheit der Finanzbehörde. Diese Prüfung der Anwendung von Steuerrechtsvorschriften ist durch Bescheinigungen, die sich auf baurechtliche, raumordnungsrechtliche oder denkmalschutzrechtliche Aspekte beziehen, nicht eingeengt. Hierzu gehört auch die Prüfung, ob die Bescheinigung etwas zu der Frage, ob Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen an Altbauten i.S. des § 7 h Abs. 1 EStG durchgeführt werden, aussagt. (Leitsatz der Redaktion)
Aktenzeichen: 2K217/99 Paragraphen: EStG§7h Datum: 2003-11-13
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Wohnungs-/Immobilienwirtschaft - Vermietung/Verpachtung Einkünfte Verlustabzug
17.09.2003 2 K 4244/01
Die Beteiligten streiten im Rahmen der Einkommensteuer für 1998 um die Berücksichtigung von Verlusten aus Vermietung und Verpachtung.
Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs sind Mietverträge unter nahen Angehörigen der Besteuerung nur dann zugrunde zu legen, wenn der Mietvertrag bürgerlich-rechtlich wirksam abgeschlossen wurde und wenn Gestaltung und tatsächliche Durchführung dem zwischen Fremden Üblichen entsprechen. Für die Beurteilung eines Mietvertrages zwischen nahen Angehörigen ist die Gesamtheit der objektiven Gegebenheiten maßgeblich, die einzelnen Beweisanzeichen können unterschiedliches Gewicht haben; nicht bei jeder Abweichung vom Üblichen ist die steuerliche Anerkennung zu versagen. An den Nachweis, dass es sich um ein ernsthaft gewolltes - auf Gewinnerzielung des Vermieters gerichtetes - Vertragsverhältnis handelt, sind um so strengere Anforderungen zu stellen, je mehr die Umstände auf eine private Veranlassung hindeuten. (Leitsatz der Redaktion)
Aktenzeichen: 2K4244/01 Paragraphen: Datum: 2003-09-17
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Wohnungs-/Immobilienwirtschaft - Vermietung/Verpachtung Verlustabzug
19.2.2003 III 459/00
Streitig ist die steuerliche Anerkennung von Einkünften aus Vermietung und Verpachtung sowie aus Gewerbebetrieb.
Bei einer auf Dauer angelegten Vermietungstätigkeit ist grundsätzlich davon auszugehen, dass der Steuerpflichtige beabsichtigt, einen Einnahmeüberschuss zu erwirtschaften, solange der Mietzins nicht weniger als 75 v. H. der ortsüblichen Miete beträgt; die Einkunftserzielungsabsicht kann insoweit nur in Ausnahmefällen verneint werden. Gegen die grundsätzlich zu unterstellende Einkunftserzielungsabsicht einer Vermietung können ausnahmsweise auf Grund besonderer Umstände der Beweis des ersten Anscheins oder Beweisanzeichen (Indizien) sprechen, wenn besondere Arten der Nutzung der Immobilie schon für sich allein Beweisanzeichen für eine private, nicht mit der Erzielung von Einnahmen zusammenhängende Veranlassung sind. (Leitsatz der Redaktion)
Aktenzeichen: III459/00 Paragraphen: Datum: 2003-02-19
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Internationales Steuerrecht Einkommenssteuer Wohnungs-/Immobilienwirtschaft - Doppelbesteuerungsabkommen Verlustabzug Vermietung/Verpachtung
13.11.2002 I R 13/02
EStG 1987 § 2a Abs. 1 Satz 1 Nr. 4, § 21 Abs. 2 Satz 1, § 32b Abs. 1 Nr. 2 und Abs. 2 Nr. 2, § 52 Abs. 21 Satz 2 DBA-Frankreich Art. 3 Abs. 1 und 4 Satz 1, Art. 20 Abs. 1 Buchst. a Satz 1 EGV Art. 52 und Art. 73b (= EG Art. 43 und Art. 56)
Aktenzeichen: IR13/02 Paragraphen: DBA-Frankreich Art.52/EG Art.73b/EG EStG§2a EStG§21 EStG§32b EStG§52 Datum: 2002-11-13
Link: pdf.php?db=steuerrecht&nr=1114

References: § 17
 § 7
 § 7
 § 2
 § 21
 § 32
 § 52
 Art. 3
 Art. 20
 Art. 52
 Art. 73
 Art. 43
 Art. 56
 Art.52
 Art.73