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Timestamp: 2018-09-25 08:38:32+00:00

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Dr. med. Volker Jung - Frauenarzt in Siegen - DMP
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Startseite Brustheilkunde DMP
Brustkrebs (Vertragstext)
Die Behandlung der Patientin im Rahmen eines DMP soll eine interdisziplinäre, professionen- und sektorenübergreifende (ambulant/stationär) Betreuung über die gesamte Versorgungskette gewährleisten.
Zur Verbesserung der sektorenübergreifenden Versorgung ist die enge und strukturierte Zusammenarbeit zwischen koordinierendem Gynäkologen und weiteren niedergelassenen Ärzten sowie dem stationären Sektor vorgesehen.
Eine wichtige Aufgabe des koordinierenden Gynäkologen ist die Steuerung und Begleitung der Patientin über den gesamten Verlauf der Erkrankung und über die Grenzen der Versorgungsbereiche hinweg.
Bei gesicherter Diagnose Brustkrebs biete ich meinen Patientinnen ebenfalls die Betreuung im Rahmen eines DMP an. In einem ausführlichen Informationsgespräch werden die bedeutsamen Gesichtspunkte erläutert. Die Patientin allein entscheidet allerdings ob sie die Betreuung innerhalb des DMP wünscht. Wer sich weitere spezielle Informationen zum gesetzlichen Hintergrund beschaffen möchte, dem sei der nachfolgende Gesetzestext empfohlen.
In § 137f SGB V hat der Gesetzgeber dem Gemeinsamen Bundesausschuß (Die Kassenärztlichen Bundesvereinigungen, die Deutsche Krankenhausgesellschaft, die Bundesverbände der Krankenkassen, die Bundesknappschaft und die Verbände der Ersatzkassen) hinsichtlich der Schaffung strukturierter Behandlungsprogramme folgende Aufgaben übertragen:
(1) Der Gemeinsame Bundesausschuss nach § 91 empfiehlt dem Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung für die Abgrenzung der Versichertengruppen nach § 267 Abs. 2 Satz 4 nach Maßgabe von Satz 2 geeignete chronische Krankheiten, für die strukturierte Behandlungsprogramme entwickelt werden sollen, die den Behandlungsablauf und die Qualität der medizinischen Versorgung chronisch Kranker verbessern. Bei der Auswahl der zu empfehlenden chronischen Krankheiten sind insbesondere die folgenden Kriterien zu berücksichtigen:
5. Beeinflussbarkeit des Krankheitsverlaufs durch Eigeninitiative des
Versicherten und
(2) Der Gemeinsame Bundesausschuss nach § 91 empfiehlt dem Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung für die Rechtsverordnung nach § 266 Abs. 7 Anforderungen an die Ausgestaltung von Behandlungsprogrammen nach Absatz 1. Zu benennen sind insbesondere Anforderungen an die
1. Behandlung nach dem aktuellen Stand der medizinischen Wissenschaft unter
Berücksichtigung von evidenzbasierten Leitlinien oder nach der jeweils
besten, verfügbaren Evidenz sowie unter Berücksichtigung des jeweiligen
Versorgungssektors,
3. Voraussetzungen und Verfahren für die Einschreibung des Versicherten in
ein Programm, einschließlich der Dauer der Teilnahme,
6. Bewertung der Wirksamkeit und der Kosten (Evaluation) und die zeitlichen
Abstände zwischen den Evaluationen eines Programms sowie die Dauer seiner
Zulassung nach § 137g.
Das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung gibt dem Gemeinsamen Bundesausschuss nach Satz 1 bekannt, für welche chronischen Krankheiten nach Absatz 1 die Anforderungen zu empfehlen sind; die Empfehlung ist unverzüglich nach dieser Bekanntgabe vorzulegen. Die Spitzenverbände der Krankenkassen haben die Arbeitsgemeinschaft nach § 282 (Medizinischer Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen) zu beteiligen. Den für die Wahrnehmung der Interessen der ambulanten und stationären Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen und der Selbsthilfe sowie den für die sonstigen Leistungserbringer auf Bundesebene maßgeblichen Spitzenorganisationen ist Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben, soweit ihre Belange berührt sind; die Stellungnahmen sind in die Entscheidungen mit einzubeziehen.

References: § 137
 § 91
 § 267
 § 91
 § 266
 § 137
 § 282