Source: http://vhs-nienburg.de/jugendprojekt/grundrechte.html
Timestamp: 2013-05-23 03:29:06+00:00

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I. Die Grundrechte Deutschland: Die Grundrechte werden in Abschnitt I des Grundgesetzes allen anderen grundgesetzlichen Regelungen vorangestellt. Dabei bestätigen die in Art. 1-7, 10, 13, 14, 16a, 17 genannten Rechte die Menschenrechte, sie gelten für "alle Menschen". Die in Art. 8, 9, 11, 12, 16 genannten Rechte beziehen sich dagegen ausschließlich auf die dt. Staatsbürger (i.S.d. Art. 116 GG). Die Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht.
2 Freie Entfaltung der Persönlichkeit
3 Gleichheit aller Menschen
4 Glaubens- und Gewissensfreiheit, Kriegsdienstverweigerung
5 Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Kunstfreiheit 6 Ehe und Familie, Gleichstellung unehelicher Kinder, Schulwesen
7 Schulwesen 8 Versammlungsfreiheit 9 Vereinigungs- und Koalitionsfreiheit
10 Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis 11 Freizügigkeit und freie Berufswahl 12 Freiheit der Berufswahl,Verbot der Zwangsarbeit 12a Wehrdienst,Dienstverpflichtungen 13 Unverletzlichkeit der Wohnung 14 Eigentum und Sozialisierung 15 Gemeinwirtschaft 16 Staatsangehörigkeit 16a Asylrecht
17 Petitionsrecht 17a Grundrechtseinschränkung für Soldaten 18 Verwirkung von Grundrechten 19 Einschränkung von Grundrechten 20Abs.4 Widerstandsrecht 33 Staatsbürgerliche Rechte und Pflichten,gleicher Zugang zu öffentlichen Ämtern 38 Wahlrecht 101 Anspruch auf gesetzlichen Richter 103 Anspruch auf rechtliches Gehör,Rechtsgarantie 104 Rechtsgarantien bei Freiheitsentzug Unsere Auswahl mit Erklärungen
Artikel.1 (1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtssprechung als unmittelbar
Artikel 1 ist der wichtigste Artikel im Grundgesetz. Die Menschenwürde ist im Grundgesetz von
Das in jedem Sinn erste Grundrecht ist in dieser Form eine Neuheit der deutschen Verfassungsgeschichte.
Es ist die eindeutigste Reaktion auf die Menschenverachtung des Nationalsozialismus und schreibt fest,
wie es in (1) (2) (3) beschrieben ist.
Die Würde des Menschen wird schon dort berührt, wo er nicht mehr weiß,
welche Informationen über ihn wem bekannt sind.
Durch das Internet ist es schwer Art.1 des GG einzuhalten, da es unendliche Möglichkeiten des Missbrauches gibt.
Vor allem in der heutigen Zeit der automatischen Datenverarbeitung ist es notwendig, dass der einzelne selbst bestimmen
kann, welche personenbezogenen Angaben er weitergibt.
Für Deutschland als Mitgliedstaat internationaler Organisationen, zum Beispiel der Europäischen Gemeinschaft,
stellt sich die Frage, inwieweit Rechte dieser supranationalen Organisationen, die auch Auswirkungen auf die
Grundrechte haben, für den einzelnen verbindlich sind. Die Antwort darauf steht noch aus.
Moritz,Marcel und Leon
Artikel.2
Dieser Artikel, der insgesamt vier Grundrechte enthält und der auch am Beginn
des Katalogs stehen könnte, besagt, dass mit dem Leben des Menschen das Recht zu leben
unauflöslich verknüpft sei. Dieses Recht schließt ein, dass es ein Leben in Freiheit ist.
Das heißt, dass dem Menschen über Gewissens- und Gedankenfreiheit hinaus auch ein
Handlungsspielraum mitgegeben ist, der nur unter den in Abs. 1 genannten Bedingungen
beschränkt werden darf. Da auch die Rechte anderer, die verfassungsmäßige Ordnung und das
Sittengesetz an die Grundrechte gebunden sind, unterliegen Freiheiten und ihre Grenzen
denselben Schranken. Damit die Lösungswege wie Verhältnismäßigkeit oder Güterabwägung vorgezeichnet sind.Cihad
Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich(Artikel.3) Man denkt sofort an die Rassendiskriminierungen,wenn man hört, dass alle Menschen gleichberechtigt werden sollen.
Man soll nicht nur die Diskriminierung nicht dulden,sondern die Betroffenen vor Verfolgung schützen.
Generell darf kein Mensch wegen seines Geschlechts,seiner Abstammung,seiner Rasse,seiner Sprache,seiner Heimat und Herkunft oder wegen seines Glaubens benachteiligt oder bevorzugt werden.
Unter Gleichheit stellt man sich außerdem noch die Chancengleichheit bei Mann und Frau vor.
Die Gleichberechtigung von Mann und Frau trat erst am 1.Juli 1958 in Kraft.
Alle Menschen sollen gleichberechtigt werden, das ist jedoch nirgendwo so.
Die Grundrechte sind noch lange nicht erfüllt.
Früher wurden die Frauen benachteiligt,was sich jedoch legte, nun werden z.B. Russen,Türken und Polen benachteiligt.Auch werden noch heute dunkelhäutige Menschen benachteiligt und somit diskriminiert.
Artikel.3
(1)Alle Meschen sind vor dem Gesetz gleich
Das heißt,dass jeder die gleichen Rechte und Möglichkeiten haben soll.
(2)Männer und Frauen sind gleichberechtigt
Bedeutet,dass die beiden Geschlechter gleich behandelt werden sollen und Frauen die früher nur für Männer zugänglichen Berufe auch erlernen können.
(3)Niemand darf wegen seines Geschlechts oder seiner Abstammung (...) benachteiligt oder bevorzugt werden
Dieses Gesetz wird selbst bis heute immer noch nicht eingehalten,da z.B. Ausländer oder Dunkelhäutige oft diskriminiert werden.
Artikel 3 (3) erinnert noch heute an die Abstammungsdiskriminierungen des Dritten Reichs.Darum müssen sich die Politiker heute dazu verpflichten, nicht nur im eigenen Land, sondern auch in anderen Ländern diese Diskriminierungen zu verbieten.
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort,
Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein
zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit
der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet
der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutz der
In diesem Artikel stehen Informationen über die Grundrechte: Meinungsfreiheit,Pressefreiheit
und Kunstfreiheit.Die freie Meinungäußerung ist dabei das Hauptgrundrecht.Die in Abschnitt 1
genannte Informationsfreiheit muss aber auf das Gesetz berücksichtigt werden.
In der Kunstfreiheit werden Beleidigungen und Jugendschutz als Grenzen gesetzt.
Es gab viele Streitereien um die Meinungsfreiheit, da es Versuche gab, Meinungen
staatlicherseits zu unterdrücken.Die Pressefreiheit ist auch gefährdet, wenn zum Beispiel
ein Journalist sich nicht neutral zu Pateien oder Interessenverbänden verhält.
Artikel.7 (1) Das gesamte Schulwesen steht unter der Aufsicht des Staates.
(2) Die Erziehungsberechtigten haben das Recht, über die Teilnahme des Kindes am Religionsunterricht
ordentliches Lehrfach. Unbeschadet des staatlichen Aufsichtrechtes wird der Religionsunterricht in
Übereinstimmung mit den Religionsgemeinschaften erteilt. Kein Lehrer darf gegen seinen Willen
Es gibt dieses Grundrecht, denn der Staat möchte , dass alle Kinder und Jugendlichen die
gleichen Bildungschancen haben. Es gibt aber keine Regelung für Schule, denn das ist Aufgabe
der Länder. Die Eltern können auch über die Teilnahmen der Kinder am Religionsunterricht
entscheiden. Der Religionsunterricht ist ein richtiges Schulfach, außer an Schulen, an denen
kein Religion unterrichtet wird. Der Religionsunterricht wird in Übereinstimmung mit dem Grundrecht
der Religionsgemeinschaften unterrichtet. Kein Lehrer darf dazu gezwungen werden, Religionsunterricht
http://www.jugend-fuer-menschenrechte.de/clips-ansehen/menschenrecht-26.html
Artikel.10
Das Recht der unkontrollierten Verständigung gehört zur Meinungsfreiheit. Da dies für Verbrechen genutzt wurde, wurde das Gesetz immer wieder verschärft. Im Unterschied zum Brief und weitgehend zum Telefon ist bei einem Faxgerät Verheimlichung nicht immer gewährleistet. Da es mehr Telefone als Faxgeräte in Deutschland gibt, können die Faxgeräte nicht ausreichend geschützt werden. Die Post darf bestimmte Postsendungen nicht einfach bei den Nachbarn abgeben, sondern muss den Empfänger benachrichtigen, damit er die Post persönlich abholt.
Artikek.12
(3) Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig. Art.12 gilt nur für die EU und gehört zu den Bürgerrechten. Dieses Gesetz verbietet die Zwangsarbeit und so werden Konflikte vermieden. Durch dieses Recht darf jeder Bürger seinen Beruf aussuchen und diesen dann ausüben. Auch besagt dieses Recht, sich den Ausbildungsplatz selber aussuchen zu dürfen. Ob man aber in der gewünschten Arbeitsstelle bzw. dem gewünschten Ausbildungsplatz angenommen wird, ist nicht voraussehbar.
Art. 12 gehört zu den häufig den Alltag des einzelnen berührenden Grundrechten.
http://www.jugend-fuer-menschenrechte.de/clips-ansehen/menschenrecht-united.html Dieses Recht schließt ein, dass es ein Leben in Freiheit ist,
http://www.jugend-fuer-menschenrechte.de/clips-ansehen/menschenrecht-29.html
Da auch die Rechte anderer, die verfassungsmäßige Ordnung und das
denselben Schranken.

References: Art. 1
 Art. 8
 Art. 116
 Art.1
 Art.12

Art. 12