Source: https://www.streifler.de/gesetze/stpo/erstes-buch/zehnter-abschnitt
Timestamp: 2020-06-04 21:35:49+00:00

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Strafprozeßordnung, §133 StPO, §134 StPO, §135 StPO, §136 StPO, §136a StPO | mit Referenzen
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Strafprozeßordnung (StPO) : Vernehmung des Beschuldigten
(1) Bei Beginn der ersten Vernehmung ist dem Beschuldigten zu eröffnen, welche Tat ihm zu Last gelegt wird und welche Strafvorschriften in Betracht kommen. Er ist darauf hinzuweisen, daß es ihm nach dem Gesetz freistehe, sich zu der Beschuldigung zu äußern oder nicht zur Sache auszusagen und jederzeit, auch schon vor seiner Vernehmung, einen von ihm zu wählenden Verteidiger zu befragen. Möchte der Beschuldigte vor seiner Vernehmung einen Verteidiger befragen, sind ihm Informationen zur Verfügung zu stellen, die es ihm erleichtern, einen Verteidiger zu kontaktieren. Auf bestehende anwaltliche Notdienste ist dabei hinzuweisen.Er ist ferner darüber zu belehren, daß er zu seiner Entlastung einzelne Beweiserhebungen beantragen und unter den Voraussetzungen des § 140 Absatz 1 und 2
die Bestellung eines Verteidigers nach Maßgabe des § 141 Absatz 1 und 3
§ 141 Bestellung eines Pflichtverteidigers § 141 Bestellung eines Pflichtverteidigers , Abs. 1
beanspruchen kann; zu Letzterem ist er dabei auf die Kostenfolge des § 465
hinzuweisen. In geeigneten Fällen soll der Beschuldigte auch darauf, dass er sich schriftlich äußern kann, sowie auf die Möglichkeit eines Täter-Opfer-Ausgleichs hingewiesen werden.
§ 141 Bestellung eines Pflichtverteidigers§ 141 Bestellung eines Pflichtverteidigers, Abs. 1

References: §133
 §134
 §135
 §136
 §136
 § 140
 § 141

§ 141
 § 141
 § 465

§ 141