Source: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=BFH&Datum=17.05.2017&Aktenzeichen=VI%20R%2034/15
Timestamp: 2019-07-23 16:56:24+00:00

Document:
BFH, 17.05.2017 - VI R 34/15 - dejure.org
https://dejure.org/2017,30555
BFH, 17.05.2017 - VI R 34/15 (https://dejure.org/2017,30555)
BFH, Entscheidung vom 17.05.2017 - VI R 34/15 (https://dejure.org/2017,30555)
BFH, Entscheidung vom 17. Mai 2017 - VI R 34/15 (https://dejure.org/2017,30555)
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§ 33 des Einkommensteuergesetzes (EStG), § ... 126 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 der Finanzgerichtsordnung, § 33 Abs. 1 EStG, § 33 Abs. 2 Satz 1 EStG, § 33 EStG, § 1 Abs. 1 Nr. 5 ESchG, § 1 Abs. 1 Nr. 3 ESchG, § 143 Abs. 2 FGO
§ 33 Abs 1 EStG 2009, § 1 Abs 1 Nr 3 ESchG, § 1 Abs 1 Nr 5 ESchG, EStG VZ 2010, § 33 Abs 2 EStG 2009
Voraussetzungen der Abzugsfähigkeit der Aufwendungen für eine künstliche Befruchtung als außergewöhnliche Belastungen; Vereinbarkeit der Behandlung mit dem ESchG
EStG § 33; ESchG § 1 Abs. 1 Nr. 3, 5
EStG § 33 ; ESchG § 1 Abs. 1 Nr. 3, 5
Voraussetzungen der Abzugsfähigkeit der Aufwendungen für eine künstliche Befruchtung als außergewöhnliche Belastungen
Außergewöhnliche Belastungen: Aufwendungen für künstliche Befruchtung
aerztezeitung.de (Pressemeldung, 24.08.2017)
Künstliche Befruchtung mittels ICSI-Methode kann einkommenssteuerrechtlich als außergewöhnliche Belastung berücksichtigt werden - Befruchtung von mehr als drei Eizellen verstößt nicht zwingend gegen das Embryonenschutzgesetz
EStG § 33, ESchG § 1 Abs 1 Nr 3, ESchG § 1 Abs 1 Nr 5
Außergewöhnliche Belastung, Krankheitskosten, In-vitro-Fertilisation, Mitgliedstaat, Europäische Union, Strafe
BFHE 258, 358
NJW 2017, 3022
FamRZ 2017, 1722
Denn eine nach nationalem Recht verbotene Behandlung kann keinen zwangsläufigen Aufwand i.S. des § 33 Abs. 1 EStG begründen (Senatsurteil in BFHE 258, 358).
Als außergewöhnliche Belastungen sind daher Kosten für eine künstliche Befruchtung nur zu berücksichtigen, wenn die aufwandsbegründende Behandlung insbesondere nicht gegen das deutsche Embryonenschutzgesetz (ESchG) verstößt und --wie bereits unter b) ausgeführt-- mit den Richtlinien der Berufsordnungen für Ärzte im Einklang steht (zuletzt Senatsurteil in BFHE 258, 358).
Als außergewöhnliche Belastungen sind daher Kosten für eine künstliche Befruchtung nur zu berücksichtigen, wenn die aufwandsbegründende Behandlung insbesondere nicht gegen das deutsche Embryonenschutzgesetz verstößt und --wie bereits unter b) ausgeführt-- mit den Richtlinien der Berufsordnungen für Ärzte im Einklang steht (zuletzt Senatsurteil in BFHE 258, 358).

References: § 33
 § 33
 § 33
 § 33
 § 1
 § 1
 § 143

§ 33
 § 1
 § 1
 § 33
 § 33
 § 1
 § 33
 § 1
 § 33
 § 1
 § 1
 § 33