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Timestamp: 2020-08-09 06:04:31+00:00

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Rz. 27 Ein auf IFRS umstellendes Unternehmen hat das Wahlrecht, in den nachstehenden Fällen auf die retrospektive Anwendung der IFRS-Vorschriften zu verzichten: Unternehmenszusammenschlüsse (IFRS 1.18 i. V. m. IFRS 1.Appendix C); Anteilsbasierte Vergütung (IFRS 1.18 i. V. m. IFRS 1.Appendix D 2–3); Beizulegender Zeitwert oder Neubewertung als Ersatz für (fortgeführte) Anschaffu...mehr
Erstanwendung IFRS / 3.2.8 Bilanzierung von finanziellen Vermögenswerten und immateriellen Vermögenswerten in Übereinstimmung mit IFRIC 12
Erstanwendung IFRS / 3.2.12 Abraumbeseitigungskosten während der Produktionsphase eines Tagebauwerks
Erstanwendung IFRS / 3.2.11 Übergangsvorschriften aus erstmaliger Anwendung des IFRS 11 "Gemeinschaftliche Vereinbarungen"
Buchführung/IFRS-Umstellung / 4.3.2 Sonstige Rückstellungen
Rz. 65 IAS 37.84 schreibt die Offenlegung der Rückstellungsentwicklung vor. Zusätzlich zur üblichen Darstellung der Rückstellungsentwicklung in der deutschen Rechnungslegung sind insbesondere die Zuführung aufgrund der Aufzinsung der Rückstellungen im Zeitablauf sowie die Effekte aus der Änderung des Abzinsungssatzes gesondert darzustellen. Aufgrund der Regelung des § 277 Ab...mehr
Erstanwendung IFRS / 3.2.13 Anwendung der Übergangsvorschriften zu IFRS 15 und Verzicht auf ein Restatement der bereits vor dem Übergangsstichtag erfüllten Kundenverträge
Buchführung/IFRS-Umstellung / 3.1.2 Originäre Buchführung nach IFRS
Rz. 23 Sofern IFRS als originäres Buchführungssystem gewählt wird, erfolgt auf IFRS-Konten die Primärdatenerfassung für die Finanzbuchhaltung. In einem 2. Bewertungsbereich findet die Überleitung zu der den HGB-Vorschriften entsprechenden Buchführung statt, welche die Aufstellung des HGB-Jahresabschlusses gestattet. Im internationalen Konzern liegt die Verantwortung für die ...mehr
Rz. 132 Die Umstellung der externen Rechnungslegung für kapitalmarktorientierte Unternehmen in Deutschland von HGB auf IFRS ist nicht nur auf die Erstellung von Geschäftsberichten beschränkt; zur Generierung der in Jahres- und Zwischenberichten veröffentlichten IFRS-Daten sind die Voraussetzungen im Finanz- und Rechnungswesen zu schaffen. Rz. 133 Dies setzt zum einen entsprec...mehr
Erstanwendung IFRS / 3.2.14 Unsicherheit bezüglich der ertragsteuerlichen Behandlung
Buchführung/IFRS-Umstellung / 3.1.1 Originäre Buchführung nach HGB
Rz. 21 Bei dieser Alternative findet die Primärdatenerhebung gemäß HGB (also allgemein landesrechtlicher Buchführungserfordernisse) statt. In einem 2. Bewertungsbereich (z. B. eigene Kontenklasse oder separater Buchungskreis) erfolgt die Überleitung zu IFRS. Rz. 22 Für die originäre Buchführung gemäß landesrechtlichen Vorschriften sprechen folgende Gründe: Traditionell höherer...mehr
Erstanwendung IFRS / 3.2.9 Fremdwährungstransaktionen und im Voraus erbrachte oder erhaltene Gegenleistungen
Buchführung/IFRS-Umstellung / 4.4.1.4 Kapitalrücklage
Rz. 80 Besondere Auswirkungen können sich auf die Kapitalrücklage nach IFRS insbesondere ergeben: durch die Bilanzierung von Eigenkapitalbeschaffungskosten und/oder durch anteilsbasierte Vergütungen mit echten Eigenkapitalinstrumenten. Darüber hinaus können sich auch Auswirkungen durch die Bilanzierung des Aktienrückkaufs auf die Kapitalrücklage des Unternehmens ergeben. Da dur...mehr
Buchführung/IFRS-Umstellung / 4.1.1 Anlagenspiegel
Rz. 43 Wegen des bei IFRS vorgeschriebenen getrennten Ausweises planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen für das Anlagevermögen sowie seiner bedeutenden Kategorien bietet sich eine Trennung der Abschreibungen im Kontennachweis an. Weiterhin sind Zugänge aus Unternehmenszusammenschlüssen separat von den übrigen Anlagenzugängen darzustellen. Dagegen müssen die Abgänge n...mehr
1 Entstehung und Geschichte des DCGK Rz. 1 Durch eine Reihe spektakulärer Schieflagen von teilweise bedeutenden Unternehmen in Deutschland in den 1990er Jahren ist die Corporate Governance auch hierzulande stärker in das Blickfeld von Theorie und Praxis gerückt. Es wurde eine Regierungskommission "Corporate Governance – Unternehmensführung – Unternehmenskontrolle – Modernisie...mehr
Deutscher Corporate Governance Kodex: Rechnungslegung / 7 Weiterführende Literatur
Lutter, in Dörner/Menold/Pfitzer/Oser, Reform des Aktienrechts, der Rechnungslegung und Prüfung – KonTraG, Corporate Governance, TransPuG, 2. Aufl. 2003, S. 67 ff.mehr
Deutscher Corporate Governance Kodex: Rechnungslegung / 5.1 Entsprechenserklärung
Rz. 46 Durch das Transparenz- und Publizitätsgesetz wurde der § 161 neu in das Aktiengesetz eingefügt und durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz deutlich erweitert. Er verpflichtet den Vorstand und den Aufsichtsrat von börsennotierten Gesellschaften, einmal jährlich eine sogenannte Entsprechenserklärung abzugeben. Diese Erklärung stellt keinen Bestandteil des Jahresabsc...mehr
Deutscher Corporate Governance Kodex: Rechnungslegung / 5.3 Offenlegung
Rz. 57 Die Entsprechenserklärung nach § 161 AktG stellt einen eigenständigen Bestandteil der externen Rechnungslegung von sogenannten kapitalmarktorientierten Kapitalgesellschaften dar. Deshalb ist die Entsprechenserklärung mit dem Jahresabschluss und ggf. mit dem Konzernabschluss sowie den übrigen Unterlagen nach § 325 Abs. 1 HGB zum Bundesanzeiger einzureichen und damit of...mehr
Deutscher Corporate Governance Kodex: Rechnungslegung / 6 Bewertung des DCGK
Rz. 58 Mit dem DCGK hat sich Deutschland hinsichtlich der Corporate Governance in Europa positiv profiliert. Nach Ansicht des Verfassers war die Anerkennung des DCGK durch die einzelnen Gesellschaften in den ersten Jahren akzeptabel. Auch im Jahr 2014 ist die Akzeptanz weiter angestiegen. Im Schrifttum wird allerdings auf eine wahrnehmbare Differenzierung nach der Größe des ...mehr
Deutscher Corporate Governance Kodex: Rechnungslegung / 2 Kapitel F. des Deutschen Corporate Governance Kodex: Transparenz und externe Berichterstattung
2.1 Grundsatz 20: Gleichbehandlung der Aktionäre Rz. 7 Grundsatz 20 stellt zunächst klar, dass die Gesellschaft die Aktionäre bei Informationen unter gleichen Voraussetzungen gleich zu behandeln hat. Dies ist die Wiedergabe der Gesetzeslage nach § 53a AktG, etwa bei Ad-hoc-Mitteilungen, die stets an alle aktuellen und potenziellen Investoren zu richten sind. Allerdings hat et...mehr
Deutscher Corporate Governance Kodex: Rechnungslegung / 5 Weitere Rechnungslegungsverpflichtungen im Zusammenhang mit dem DCGK
5.1 Entsprechenserklärung Rz. 46 Durch das Transparenz- und Publizitätsgesetz wurde der § 161 neu in das Aktiengesetz eingefügt und durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz deutlich erweitert. Er verpflichtet den Vorstand und den Aufsichtsrat von börsennotierten Gesellschaften, einmal jährlich eine sogenannte Entsprechenserklärung abzugeben. Diese Erklärung stellt keinen B...mehr
Deutscher Corporate Governance Kodex: Rechnungslegung / 5.2 Anhangangaben
5.2.1 Einzelabschluss Rz. 52 Im Anhang des Einzelabschlusses kapitalmarktorientierter Gesellschaften muss nach § 285 Nr. 16 HGB ein Hinweis auf die erfolgte Abgabe der Entsprechenserklärung aufgenommen werden. Dieser hat zu enthalten, dass zum einen die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung von Vorstand und Aufsichtsrat abgegeben wurde und zum anderen, dass diese auch den...mehr
Deutscher Corporate Governance Kodex: Rechnungslegung / 1 Entstehung und Geschichte des DCGK
Deutscher Corporate Governance Kodex: Rechnungslegung / 4 Vergütungsbericht
Rz. 38 Mit der Überarbeitung des DCGK 2020 sind die umfangreichen Empfehlungen zur Berichterstattung über die Organvergütung aus dem Kodex entfernt worden, was auch die zuvor beigefügten Mustertabellen betrifft, die in der Praxis für eine gute Vergleichbarkeit der Vergütungsinformationen gesorgt haben. Angesichts der inzwischen mit dem ARUG II klaren Regelung ist von den vie...mehr
Deutscher Corporate Governance Kodex: Rechnungslegung / 5.2.1 Einzelabschluss
Deutscher Corporate Governance Kodex: Rechnungslegung / 2.1 Grundsatz 20: Gleichbehandlung der Aktionäre
Rz. 7 Grundsatz 20 stellt zunächst klar, dass die Gesellschaft die Aktionäre bei Informationen unter gleichen Voraussetzungen gleich zu behandeln hat. Dies ist die Wiedergabe der Gesetzeslage nach § 53a AktG, etwa bei Ad-hoc-Mitteilungen, die stets an alle aktuellen und potenziellen Investoren zu richten sind. Allerdings hat etwa der BGH eine Ungleichbehandlung als zulässig ...mehr
Deutscher Corporate Governance Kodex: Rechnungslegung / 5.2.2 Konzernabschluss
AGS 05/2020, Vereinbarung eines Erfolgshonorars / 1 Sachverhalt
Die Kläger machten gegen die Beklagten im Wege der Stufenklage Zahlungsansprüche aus einer Vereinbarung über die gegenseitige Vergütung bei der Zuführung von Klienten geltend. Unternehmenszweck der Klägerin zu 2), einer GmbH, war es, enttäuschte, geschädigte Kapitalanleger ausfindig zu machen und bei der Geltendmachung ihrer Ansprüche zu unterstützen. Mitunter übernahm die K...mehr
ZErb 05/2020, Rezensionen
Anwaltformulare Vorsorgevollmachten Gestaltung, Widerruf, Missbrauch Dr. Claus-Henrik Horn (Hrsg.) zerb verlag, 2020, XXVI, 589 S., 89 EUR ISBN 978-3-95661-087-5 Von Dr. Claus-Henrik Horn als Herausgeber und Mitautor in 1. Auflage ist das Werk "Anwaltformulare Vorsorgevollmachten" Ende 2019 erschienen. Auf fast 600 Seiten orientiert sich das Werk streng an den Bedürfnissen des Pr...mehr
Reuber, Die Besteuerung der Vereine, Die Besteuerung der ... / 2.1 Besonderheiten des UmwG für eingetragene Vereine
Tz. 29 Stand: EL 116 – ET: 04/2020 Für rechtsfähige Vereine (e. V. i. S. d. §§ 21, 55 BGB sowie wirtschaftliche Vereine i. S. d. § 22 BGB, Anhang 12a) ist eine Verschmelzung nur zulässig, wenn die Satzung oder Vorschriften des Landesrechts nicht entgegenstehen (s. § 99 Abs. 1 UmwG). Zum satzungsmäßigen Ausschluss der Verschmelzungsfähigkeit s. Vossius (in W/M, § 99 UmwG Rn 21–...mehr
Rechnungslegung nach HGB – IFRS – EStG / 1 Grundlagen der Rechnungslegung
Rechnungslegung nach HGB – IFRS – EStG / 2 Grundsätze ordnungsmäßiger Rechnungslegung
2.1 Status der Rahmengrundsätze Rz. 24 2.2 Entscheidungsnützlichkeit (decision usefulness) Rz. 25mehr

References: § 277
 § 161
 § 161
 § 325
 § 53
 § 161
 § 285
 § 161
 § 53
 BGH 
 § 22
 § 99
 § 99