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Timestamp: 2016-10-24 16:01:33+00:00

Document:
1A.54/2006 (10.10.2006)
X.________ AG, Beschwerdef�hrerin, vertreten durch Rechtsanwalt Tim Walker,
Dr. Peter M�ller,
Baurekurskommission I des Kantons Z�rich, Selnaustrasse 32, Postfach, 8090 Z�rich,
Verwaltungsgerichtsbeschwerde (1A.54/2006) und staatsrechtliche Beschwerde (1P.154/2006) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Z�rich, 1. Abteilung, 1. Kammer, vom 8. Februar 2006.
Am 5. April 2004 bewilligte der Bauvorstand Regensdorf der TDC Switzerland AG die Erweiterung der bestehenden Mobilfunkanlage auf dem Flachdach des Geb�udes Althardstrasse 10 (Kat.-Nr. 8507) in Regensdorf. Diese umfasste bisher drei GSM-Antennen und soll neu um drei UMTS-Antennen erweitert werden. Zugleich wurde der Swisscom Mobile AG, die auf demselben Dach eine eigene Mobilfunk-Basisstation mit GSM- und UMTS-Dienst betreibt, der Ausbau ihrer Richtfunkantennen bewilligt.
Gegen die Baubewilligung erhob die X.________ AG Rekurs an die Baurekurskommission I des Kantons Z�rich. Diese wies den Rekurs am 8. April 2005 ab.
Daraufhin erhob die X.________ AG Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich. Das Verwaltungsgericht wies die Beschwerde am 8. Februar 2006 ab, soweit es darauf eintrat.
Gegen den verwaltungsgerichtlichen Entscheid hat die X.________ AG am 15. M�rz 2006 Verwaltungsgerichtsbeschwerde und staatsrechtliche Beschwerde ans Bundesgericht erhoben. Sie beantragt die Aufhebung der Entscheide des Verwaltungsgerichts, der Baurekurskommission und des Bauausschusses von Regensdorf; eventualiter sei die Sache zur weiteren Abkl�rung des Sachverhalts an den Bauausschuss, subeventualiter an die Baurekurskommission und subsubeventualiter an das Verwaltungsgericht zur weiteren Abkl�rung des Sachverhalts zur�ckzuweisen. F�r den Fall, dass die Baubewilligung erteilt werden m�sse, beantragt die Beschwerdef�hrerin die Anordnung zus�tzlicher Auflagen (Kontrollmessungen; Informationspflichten der Antennenbetreiberin).
In verfahrensm�ssiger Hinsicht beantragt die Beschwerdef�hrerin, ihr sei nach Zustellung der Akten der Vorinstanzen die M�glichkeit der Beschwerdeerg�nzung einzur�umen; zudem sei den Beschwerden aufschiebende Wirkung zu gew�hren und das Verfahren zu sistieren, bis nachgewiesenermassen alle durch die Mobilfunkantennen verursachten Immissionen an allen relevanten Punkten unabh�ngig von jeglicher Einflussnahme der Beschwerdegegnerin einwandfrei und sicher kontrollierbar bestimmt seien, eine �bergeordnete, zumindest regionale Planung bez�glich Koordination der Mobilfunkantennen vorliege und eine formelle Umweltvertr�glichkeitspr�fung durchgef�hrt worden sei; alsdann sei eine neue �ffentliche Auflage des Baugesuches durchzuf�hren.
Sodann ersucht sie um die Durchf�hrung eines Augenscheins, an dem von ihr beigezogenen Fachleuten gen�gend Zeit f�r eine m�ndliche Stellungnahme einzur�umen sei. �berdies sei ein zweiter Schriftenwechsel und eine �ffentliche m�ndliche Verhandlung durchzuf�hren.
Mit Schreiben vom 15. M�rz 2006 reichte die Beschwerdef�hrerin eine "Beschwerdeerg�nzung" ein.
Mit Verf�gung vom 20. April 2006 erteilte der Pr�sident der I. �ffentlichrechtlichen Abteilung den Beschwerden insoweit die aufschiebende Wirkung, als die Inbetriebnahme und Sendet�tigkeit der Antennen w�hrend des bundesgerichtlichen Verfahrens zu unterbleiben habe. Die Antr�ge auf Sistierung des Verfahrens und auf Beschwerdeerg�nzung wurden abgewiesen.
Das Bundesamt f�r Umwelt (BAFU) �ussert sich in seiner Vernehmlassung zu einzelnen Punkten der Beschwerde und teilt im �brigen mit, dass es die Entscheide der Vorinstanzen und deren Begr�ndung gepr�ft und deren Richtigkeit festgestellt habe.
Mit Schreiben vom 8. August 2006 stellte das Bundesgericht den Beteiligten die Vernehmlassung des BAFU in einem anderen vor Bundesgericht h�ngigen Fall zu, in der sich das BAFU ausf�hrlich zur Messbarkeit von UMTS-Strahlung ge�ussert hatte.
Mit Schreiben vom 29. September 2006 nahm die Beschwerdef�hrerin zu beiden Vernehmlassungen des BAFU Stellung.
Angefochten ist ein kantonal letztinstanzlicher Entscheid, der sich in erster Linie auf die Verordnung vom 23. Dezember 1999 �ber den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV; SR 814.710) und damit auf Bundesverwaltungsrecht st�tzt. Dagegen steht die Verwaltungsgerichtsbeschwerde ans Bundesgericht grunds�tzlich offen (Art. 97 ff. OG). Die Beschwerdef�hrerin ist als Eigent�merin von Liegenschaften in der N�he der streitigen Mobilfunkanlage zur Beschwerde legitimiert (Art. 103 lit. a OG). Auf die rechtzeitig erhobene Verwaltungsgerichtsbeschwerde ist daher einzutreten.
Dagegen ist die am 16. M�rz 2006 bei der Post aufgegebene Beschwerdeerg�nzung versp�tet, da die Beschwerdefrist, wie die Beschwerdef�hrerin selbst berechnet hat (Beschwerdeschrift Ziff. II.1), am 15. M�rz 2006 abgelaufen war. Die Beschwerdeerg�nzung ist daher im Folgenden nicht zu ber�cksichtigen.
Da s�mtliche R�gen der Beschwerdef�hrerin im Verfahren der Verwaltungsgerichtsbeschwerde behandelt werden k�nnen, bleibt kein Raum f�r die subsidi�re staatsrechtliche Beschwerde (Art. 84 Abs. 2 OG). Auf diese ist daher nicht einzutreten.
Die Beschwerdef�hrerin beantragt die Durchf�hrung einer m�ndlichen Verhandlung.
Angesichts der weitgehend technischen Materie und des bereits von der Beschwerdef�hrerin eingereichten umfangreichen schriftlichen Materials erscheint eine m�ndliche Verhandlung jedoch nicht sinnvoll; sie ist auch nach Art. 6 Ziff. 1 EMRK nicht geboten (vgl. Nichteintretensentscheid des Europ�ischen Gerichtshofs f�r Menschenrechte vom 17. Januar 2006 i.S. Luginb�hl c. Schweiz). Im �brigen liegt nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung eine zivilrechtliche Streitigkeit im Sinne dieser Bestimmung nur vor, wenn der Beschwerdef�hrer geltend macht, auf seinen Grundst�cken seien die (geltenden) Immissions- oder Anlagegrenzwerte der NISV �berschritten (BGE 128 I 59 E. 2a/bb S. 61 f.). Dies trifft im vorliegenden Fall nicht zu.
Die Beschwerdef�hrerin erhebt zahlreiche Verfahrensr�gen.
3.1 Sie wirft den Vorinstanzen vor, ihren Antrag auf Durchf�hrung eines Augenscheines willk�rlich abgewiesen zu haben und dadurch das rechtliche Geh�r (Art. 29 Abs. 1 BV) verletzt zu haben.
Die Beschwerdef�hrerin hatte im Rekursverfahren wie auch vor Verwaltungsgericht einen Augenschein beantragt, um zu belegen, dass es Orte mit empfindlicher Nutzung (OMEN) gebe, an welchen die Grenzwerte �berschritten seien, und dass die im Standortblatt berechneten OMEN sowie der Ort f�r den kurzfristigen Aufenthalt (OKA) falsch positioniert seien.
Das Verwaltungsgericht ging, wie schon die Baurekurskommision, davon aus, dass die Ermittlung der f�r die Immissionsprognose massgeblichen Orte in erster Linie aufgrund der Strahlungsdiagramme und der Umgebungspl�ne erfolge, mit deren Hilfe Distanzen und Winkel einfacher ermittelt werden k�nnten als an einem Augenschein. Ein Augenschein k�nne allenfalls dazu beitragen, Unklarheiten zu beseitigen, wie z.B. mit Bezug auf die H�henlage von Geschossen, der Nutzung von R�umen oder die Materialien von Aussenw�nden. Dies sei jedoch nur erforderlich, wenn konkrete Hinweise auf Unklarheiten best�nden. Solche Hinweise fehlten im vorliegenden Verfahren und w�rden auch von der Beschwerdef�hrerin nicht vorgebracht. Der massgebliche Sachverhalt gehe deshalb hinreichend aus den Akten hervor, weshalb sich ein Augenschein er�brige.
Diesen Ausf�hrungen ist nichts hinzuzuf�gen. Aus den gleichen Gr�nden ist auch im bundesgerichtlichen Verfahren kein Augenschein durchzuf�hren.
3.2 Die Beschwerdef�hrerin r�gt weiter, die Vorinstanzen seien unter Verletzung des rechtlichen Geh�rs auf verschiedene R�gen betreffend die Berechnung und Messung der UMTS-Immissionen und die Unvereinbarkeit der UMTS-Technik mit der NISV sowie auf konkrete R�gen hinsichtlich fehlplatzierter OMEN nicht oder nicht hinreichend eingegangen.
Diese Vorw�rfe treffen nicht zu. Das Verwaltungsgericht hat sich in E. 10 (S. 13 ff.) ausf�hrlich zur UMTS-Mobilfunktechnik sowie zur Berechnung und Messung der Strahlung bei UMTS-Sendeanlagen ge�ussert und dargelegt, weshalb auch diese Dienste auf der Grundlage der NISV bewilligt werden k�nnten.
Hinsichtlich der Positionierung der OMEN hatte die Beschwerdef�hrerin schon im Rekursverfahren geltend gemacht, die meisten OMEN seien auf einer zu niedrigen H�he �ber Boden berechnet worden und gewisse un�berbaute Grundst�cke seien zu Unrecht nicht ber�cksichtigt worden. Diese R�gen wurden von der Baurekurskommission gepr�ft und als unbegr�ndet erachtet (Rekursentscheid, E. 18.5 und 18.6 S. 27 ff.). Vor Verwaltungsgericht wiederholte die Beschwerdef�hrerin ihre R�gen, ohne sich mit den Erw�gungen der Baurekurskommission auseinander zu setzen und ihre Kritik zu substantiieren. Unter diesen Umst�nden durfte das Verwaltungsgericht auf eigene Ausf�hrungen zu dieser Frage verzichten und sich mit einem Verweis auf die Erw�gungen der Vorinstanz begn�gen, die sie als "sorgf�ltig und zutreffend" erachtete (angefochtener Entscheid, E. 5 S. 9 ff.).
3.3 Die Beschwerdef�hrerin r�gt weiter, die Vorinstanzen seien auf die von ihr gestellten Beweisantr�ge zum Nachweis der Sch�dlichkeit der Mobilfunkstrahlung nicht eingetreten bzw. h�tten sie abgewiesen.
Die Beschwerdef�hrerin hatte im kantonalen Verfahren mehrere Ordner mit Aufs�tzen, Zeitungsartikeln, �rzte-Appellen usw. zum Nachweis der Sch�dlichkeit der Mobilfunkstrahlung eingereicht. Zus�tzlich verwies sie auf Internet-Adressen von mobilfunkkritischen Organisationen und die dort ver�ffentlichten Dokumente und Informationen.
Die Baurekurskommission widersprach in ihrem Entscheid der Auffassung der Beschwerdef�hrerin, wonach die Mobilfunkstrahlung unterhalb der schweizerischen NISV-Grenzwerte �usserst gef�hrlich sei und erwiesenermassen zu erheblichen gesundheitlichen Sch�digungen und gravierenden St�rungen des Wohlbefindens f�hre. Sie berief sich hierf�r auf wissenschaftliche Untersuchungen und Studien, Ver�ffentlichungen des BAFU und der Weltgesundheitsorganisation sowie auf die Rechtsprechung des Bundesgerichts (Rekursentscheid, E. 11.3 und 12 S. 14 ff.). Aus ihren Ausf�hrungen l�sst sich schliessen, dass sie die von der Beschwerdef�hrerin eingereichten Unterlagen zur Kenntnis genommen, diese aber nicht f�r beweiskr�ftig gehalten hat.
Unter diesen Umst�nden durfte die Rekurskommission vom beantragten Beizug weiterer Dokumente auf den genannten Internet-Seiten absehen: Es ist bereits fraglich, ob ein solcher Beweisantrag hinreichend bestimmt ist. Jedenfalls aber durfte die Rekurskommission davon ausgehen, dass die dort publizierten Unterlagen - die sich weitgehend mit den von der Beschwerdef�hrerin bereits eingereichten Unterlagen decken - ihre �berzeugung nicht �ndern und sie nicht von der Gesundheitssch�dlichkeit der Mobilfunkstrahlung �berzeugen w�rden.
Nachdem die Beschwerdef�hrerin in ihrer Beschwerdeschrift an das Verwaltungsgericht ihre R�gen aus der Rekurseingabe wiederholte, ohne wesentlich neue Beweismittel zu pr�sentieren, durfte sich das Verwaltungsgericht ohne Verletzung des rechtlichen Geh�rs darauf beschr�nken, auf die einschl�gigen Erw�gungen der Rekurskommission zu verweisen (angefochtener Entscheid, E. 5 S. 10).
3.4 Schliesslich r�gt die Beschwerdef�hrerin eine Verletzung von Art. 6 Ziff. 1 EMRK, weil weder die Baurekurskommission noch das Verwaltungsgericht einen zweiten Schriftenwechsel durchgef�hrt h�tten, obwohl dies in der Rekurs- bzw. Beschwerdeschrift ausdr�cklich beantragt worden sei. Nach dem oben (E. 2) Gesagten ist jedoch Art. 6 EMRK auf das vorliegende Verfahren nicht anwendbar. Im �brigen wurden s�mtliche Vernehmlassungen der Beschwerdef�hrerin am 22. Juni 2005 zur Kenntnisnahme zugestellt; sie h�tte deshalb, bis zum verwaltungsgerichtlichen Entscheid am 8. Februar 2006, eine Replik einreichen k�nnen, falls sie dies mit Blick auf den Inhalt der Vernehmlassungen f�r notwendig erachtet h�tte (vgl. BGE 132 I 42 E. 3.3.4 S. 47 mit Hinweisen).
3.5 Zusammenfassend erweisen sich die Verfahrensantr�ge der Beschwerdef�hrerin als unbegr�ndet.
Gem�ss Art. 4 Abs. 1 NISV muss eine Anlage so erstellt und betrieben werden, dass sie die in Anhang 1 NISV festgelegten vorsorglichen Emissionsbegrenzungen einh�lt. Danach m�ssen Mobilfunkanlagen im massgeblichen Betriebszustand an allen Orten mit empfindlicher Nutzung gem�ss Art. 3 Abs. 3 NISV die in Anh. 1 Ziff. 64 NISV festgelegten Anlagegrenzwerte einhalten (Anh. 1 Ziff. 65 NISV). Zudem m�ssen die in Anh. 2 NISV festgelegten Immissionsgrenzwerte an allen Orten eingehalten werden, an denen sich Menschen aufhalten k�nnen (Art. 13 Abs. 1 NISV).
4.1 Zun�chst ist zu pr�fen, welches die massgebliche Anlage i.S. dieser Bestimmungen ist.
Gem�ss Art. 62 Ziff. 1 Anh. 1 NISV gelten als Anlage alle Sendeantennen f�r die Funkdienste nach Ziff. 61, die auf demselben Mast angebracht sind oder die in einem engen r�umlichen Zusammenhang, namentlich auf dem Dach des gleichen Geb�udes, stehen.
4.1.1 Nach dieser Bestimmung bildet die zu erweiternde Anlage der Beschwerdegegnerin mit der auf demselben Dach befindlichen Swisscom-Anlage eine gemeinsame Anlage im Rechtssinne. Im Standortdatenblatt wurde deshalb zu Recht die Strahlung aller auf dem Dach des Geb�udes Althardstrasse 10 befindlichen Antennen f�r die Immissionsprognose ber�cksichtigt.
4.1.2 Die Beschwerdef�hrerin ist jedoch der Auffassung, auch die benachbarte Mobilfunkanlage der Orange Communications SA stehe in einem engen r�umlichen Zusammenhang mit der streitigen Antennenanlage und m�sse deshalb mitber�cksichtigt werden.
Die kantonalen Instanzen verneinten dies, weil sich die Mobilfunkanlage der Orange auf dem Dach eines anderen Geb�udes (Althardstrasse 30) in mindestens 103 m Entfernung befinde. Der Anlageperimeter gem�ss der Vollzugsverordnung zur NISV habe im vorliegenden Fall einen Radius vom 101,1 m. Damit liege die Antennenanlage der Orange zwar knapp, aber eindeutig ausserhalb des Perimeters, weshalb sie nicht in die Anlagegrenzwertberechnungen einbezogen werden m�sse (vgl. Baurekursentscheid E. 18.1 S. 23 f., auf den das Verwaltungsgericht verweist).
Die Beschwerdef�hrerin behauptet, der Abstand zum Standort der Mobilfunkanlage der Orange betrage entgegen den Akten weniger als 101 m. Sie belegt diese Behauptung jedoch nicht. Auch ihre R�ge, der Anlageperimeter sei falsch berechnet worden, begr�ndet sie nicht. Das BAFU hat den Anlagenperimeter anhand von Ziff. 2.1.2 der Vollzugsempfehlung nochmals berechnet und best�tigt die Berechnung des Standortdatenblatts und der Baurekurskommission als richtig.
4.1.3 Im �brigen ist darauf hinzuweisen, dass das kantonale Amt f�r Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) in seiner Stellungnahme vom 2. M�rz 2004 verlangt hat, dass die Immissionen der benachbarten Orange-Antennen bei der Abnahmemessung einbezogen werden, mit der die Einhaltung des Anlagegrenzwerts nachzuweisen ist. Diese Auflage wurde in der Baubewilligung �bernommen. Insofern geht diese �ber das gem�ss NISV und Vollzugsempfehlung Verlangte hinaus.
4.2 Soweit die Beschwerdef�hrerin geltend macht, die Richtfunkantennen seien zu Unrecht nicht in die Immissionsprognose einbezogen worden, kann hierf�r auf die zutreffenden Ausf�hrungen des Verwaltungsgerichts (E. 7 S. 11 f.) und des BAFU (Vernehmlassung Ziff. 4 S. 2) verwiesen werden. Die Beschwerdef�hrerin hat den von ihr schon vor Verwaltungsgericht angek�ndigten Fachbericht zu den angeblich sch�dlichen Wirkungen der Richtfunkstrahlung bis heute nicht eingereicht.
4.3 Die kantonalen Instanzen gingen, gest�tzt auf die Immissionsprognose des Standortdatenblatts, davon aus, dass die streitige Anlage die Anlage- und Immissionsgrenzwerte der NISV einhalte.
Die Berechnungen des Standortdatenblatts wurden sowohl vom kantonalen Amt f�r Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) als auch vom BAFU, der Fachbeh�rde des Bundes, �berpr�ft und als in sich konsistent und korrekt beurteilt.
4.3.1 Zwar wird in der Vollzugsempfehlung zur NISV (Ziff. 2.1.3 S. 16 a.E.) darauf hingewiesen, dass insbesondere bei komplexen Anlagen mit vielen Sendeantennen das Auffinden der drei h�chstbelasteten OMEN nicht offensichtlich sei und u.U. eine fl�chendeckende NIS-Berechnung erfordere (vgl. dazu Entscheid 1A.118/2005 vom 12. Dezember 2005 E. 4). Im vorliegenden Fall gibt es jedoch keine Anhaltspunkte daf�r, dass es einen st�rker belasteten OMEN als den im Standortdatenblatt berechneten OMEN Nr. 4 gibt, der praktisch voll in der Hauptstrahlrichtung der Antennen Nrn. 3D, 3E und 3G liegt (vgl. Standortdatenblatt, Situationsplan und Zusatzblatt 4a A13 und A14). Wird der Anlagegrenzwert an diesem Ort eingehalten - was die Beschwerdegegnerin gem�ss Baubewilligung mit einer Abnahmemessung nachweisen muss - so kann davon ausgegangen werden, dass der Anlagegrenzwert auch an allen anderen OMEN der Umgebung eingehalten wird.
4.3.2 Die dem Standortdatenblatt zugrundeliegenden Daten �ber die H�he der OMEN �ber Boden sowie die Auswahl der OMEN wurden von der Baurekurskommission als zutreffend beurteilt und auch vom Verwaltungsgericht (durch Verweis auf die Erw�gungen der Baurekurskommission) best�tigt. Die Beschwerdef�hrerin �bt lediglich pauschale Kritik an diesen Erw�gungen, ohne konkrete Anhaltspunkte f�r deren Unrichtigkeit aufzuzeigen.
4.3.3 Hinsichtlich der in der N�he des Antennenstandorts befindlichen un�berbauten Parzelle Nr. 9162 hat bereits die Baurekurskommission (E. 18.5 S. 28) festgehalten, dass ein dort realisierbares Geb�ude, unter Ber�cksichtigung des Grenzabstands und der maximalen Geb�udeh�he von 17,5 m, nicht n�her bei den Emissionsquellen bzw. den Antennenhauptstrahlbereichen liegen w�rde als der immissionsintensivste OMEN Nr. 4 mit einer H�he von 25,5 m �ber Boden.
Die Beschwerdef�hrerin wendet dagegen ein, dass von der Regelbauweise, einschliesslich der Geb�udeh�he, bei Areal�berbauungen, �berbauungen mit Sondervorschriften und Gestaltungspl�nen nach oben abgewichen werden d�rfe. Dies trifft zwar zu; solange jedoch keine konkreten Pl�ne f�r eine derartige, von der Regelbauweise abweichende �berbauung bestehen, ist v�llig ungewiss, ob und inwiefern h�her gebaut werden darf. Insofern erscheint es sachgerecht, auf die nach Zonenplan und Baureglement maximal zul�ssige Geb�udeh�he abzustellen (so auch Vollzugsempfehlung, Ziff. 2.1.3 S. 15). Sollten tats�chlich einmal h�her liegende OMEN auf der Nachbarparzelle errichtet werden, an denen der Anlagegrenzwert nicht eingehalten wird, so m�sste die Mobilfunkanlage nachtr�glich angepasst werden (zur vergleichbaren Situation bei der nachtr�glichen Ausn�tzung von Baureserven vgl. BGE 128 II 340 E. 4.1.1 S. 350).
4.3.4 Soweit die Beschwerdef�hrerin Immissionsprognosen auch f�r Balkone und Dachterrassen verlangt, ist auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung zu verweisen, wonach diese keine Orte mit empfindlicher Nutzung i.S.v. Art. 3 Abs. 3 lit. a NISV darstellen, an denen die Anlagegrenzwerte eingehalten werden m�ssen (BGE 128 II 378 E. 6 S. 382 ff., best�tigt in Entscheid 1A.201/2002 vom 19. Mai 2003 E. 3, publ. in URP 2003 S. 701).
4.4 Das Verwaltungsgericht hat sich bereits ausf�hrlich zu den R�gen und Antr�gen der Beschwerdef�hrerin im Zusammenhang mit der UMTS-Technik und den damit zusammenh�ngen Fragen der Berechnung und Messung der nichtionisierenden Strahlung ge�ussert (angefochtener Entscheid E. 10 S. 13 ff.). Diese Erw�gungen lassen keinen Verstoss gegen Bundesrecht erkennen.
Erg�nzend ist auf den Bericht des METAS vom 10. November 2005 "Nichtionisierende Strahlung, Vergleichsmessungen mit UMTS Codeleistungs-Messger�ten" hinzuweisen. Danach haben zwar Vergleichsmessungen eine hohe Streuung der Messwerte ergeben. Das METAS kam jedoch zum Schluss, dass das im Entwurf vom 17. September 2003 empfohlene Messverfahren grunds�tzlich tauglich sei, dass aber zur Verringerung der Messunsicherheit die Messger�te spezifisch f�r Messungen nach der Schwenkmethode kalibriert werden m�ssten. Inzwischen hat das METAS ein derartiges Kalibrierverfahren eingerichtet und alle Messlabors, die f�r Code-selektive UMTS-Messungen akkreditiert sind, haben ihre Messger�te auf diese Weise nachkalibrieren lassen. Dadurch verringerte sich die Streuung der Messwerte betr�chtlich. Nach Auskunft des BAFU liegt sie heute im gleichen Bereich wie bei Messungen von GSM-Strahlung.
Die Beschwerdef�hrerin r�gt erstmals in ihrer Stellungnahme vom 29. September 2006, dass die Immissionsprognose im Standortdatenblatt nicht den bundesrechtlichen Anforderungen entsprochen habe, weil nicht die maximale Sendeleistung der Anlage und nicht der gesamte m�gliche Sendewinkel zugrunde gelegt worden seien, sondern ein tieferer, durch Fernsteuerung einstellbarer Wert. Das vom BAFU mit Rundschreiben vom 16. Januar 2006 empfohlene Qualit�tssicherungssystem zur �berpr�fung der Sendeleistung und der Neigungswinkel gen�ge nicht den Anforderungen der bundesgerichtlichen Rechtsprechung, die objektive und �berpr�fbare bauliche Vorkehrungen verlangt habe (vgl. BGE 128 II 378 E. 4 S. 379 ff. und Entscheid 1A.160/2004 vom 10. M�rz 2005 E. 3.3, publ. in URP 2005 S. 576).
Diese Rechtsprechung wurde jedoch seither pr�zisiert (vgl. Entscheide 1A.116/2005 vom 31. Mai 2006 E. 5; 1A.57/2006 vom 6. September 2006 E. 5.2; 1A.60/2006 vom 21. September 2006 E. 3). Danach kann die notwendige Kontrolle auch �ber das von BAKOM und BAFU empfohlene Qualit�tssicherungssystem vorgenommen werden, das die effektiv eingestellten Sendeleistungen und -richtungen s�mtlicher Antennen des betreffenden Netzes mit den bewilligten Werten vergleicht und jede Abweichung signalisiert. Es wird Aufgabe des BAFU und der kantonalen Vollzugsbeh�rden sein zu pr�fen, ob die Qualit�tssicherungssysteme der Mobilfunkbetreiber die ihnen zugedachte Kontrollfunktion effektiv erf�llen. F�r die Einzelheiten kann auf die bereits zitierten Entscheide verwiesen werden.
Insofern gen�gt es, wenn die Baubewilligung um die Auflage erg�nzt wird, die streitige Mobilfunkanlage in das Qualit�tssicherungssystem der Beschwerdegegnerin einzubinden. Mit diesem System hat die Vollzugsbeh�rde jederzeit Zugriff auf die aktuellen Einstellungen der Anlage und kann diese auf Anfrage hin der Beschwerdef�hrerin und anderen Interessierten mitteilen (vgl. zum Anspruch auf Akteneinsicht und Information Entscheid 1A.148/2002 vom 12. August 2003, E. 4.5). Insofern besteht keine Notwendigkeit, die von der Beschwerdef�hrerin beantragten weiteren Auflagen anzuordnen.
Die �brigen R�gen der Beschwerdef�hrerin erweisen sich als unbegr�ndet; hierf�r kann grunds�tzlich auf die zutreffenden Ausf�hrungen der kantonalen Instanzen verwiesen werden. Im Folgenden werden lediglich einige zus�tzliche Hinweise auf die bundesgerichtliche Rechtsprechung gegeben.
6.1 Mobilfunkantennen unterliegen nicht der Umweltvertr�glichkeitspr�fung; dies hat das Bundesgericht mehrfach best�tigt (vgl. in BGE 128 I 59 nicht publizierte E. 5a und b, publ. in URP 2002 S. 62).
6.2 Zur ebenfalls von der Beschwerdef�hrerin aufgeworfenen Frage der Planungspflicht f�r Mobilfunkanlagen kann auf den j�ngsten Bundesgerichtsentscheid zu dieser Frage verwiesen werden (Entscheid 1A.280/2004 vom 27. Oktober 2005 E. 3.2 - 3.7).
6.3 Das Bundesgericht hat auch bereits mehrfach entschieden, dass im ordentlichen Baubewilligungsverfahren - im Gegensatz zum Ausnahmebewilligungsverfahren gem�ss Art. 24 RPG - kein Raum f�r eine umfassende Interessenabw�gung und f�r eine Bed�rfnispr�fung besteht (vgl. z.B. Entscheid 1A.140/2003 vom 18. M�rz 2004 E. 3.1, publ. in ZBl 2006 S. 197; Entscheid 1P.202/2004 vom 3. Juni 2005 E. 2.4; Entscheid 1A.18/2004 vom 15. M�rz 2005 E. 4, publ. in URP 2005 S. 387).
6.4 Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung regelt Art. 4 NISV die vorsorgliche Emissionsbegrenzung abschliessend, so dass die rechtsanwendenden Beh�rden nicht im Einzelfall gest�tzt auf Art. 12 Abs. 2 USG eine noch weitergehende Begrenzung verlangen k�nnen (BGE 126 II 399 E. 3c S. 403 f.; BGE 128 II 378 nicht ver�ffentlichte E. 7.1; Entscheid 1A.251/2002 vom 24. Oktober 2003 E. 4, publ. in URP 2003 S. 823). Insofern kann gest�tzt auf das Vorsorgeprinzip nicht verlangt werden, dass die Mobilfunkanlage an einem anderen Standort errichtet wird, an dem die Strahlungsbelastung f�r die Umgebung geringer w�re.
Die Beschwerdegegnerin ist auch nicht verpflichtet, die Strahlungsbelastung mit technischen Mitteln zu verringern, solange die Anlagegrenzwerte eingehalten sind. Es ist Sache des Verordnungsgebers, periodisch zu pr�fen, ob die vorsorgliche Emissionsbegrenzung der Verordnung noch dem von Art. 11 Abs. 2 USG geforderten Standard entspricht oder - beispielsweise aufgrund von Fortschritten bei der Antennentechnologie - angepasst werden muss (Entscheid 1A.251/2002 vom 24. Oktober 2003 E. 4, publ. in URP 2003 S. 823). Unter diesem Gesichtspunkt wird das BAFU die Entwicklung der von der Beschwerdef�hrerin erw�hnten "smart antennas" verfolgen m�ssen, die eine effektivere Nutzung des Funkspektrums erm�glichen, mit der Folge, dass weniger Basisstationen ben�tigt werden und die Strahlungsbelastung in der Umgebung verringert wird. Das BAFU wird auch, beispielsweise durch eine Anpassung der Vollzugsempfehlung, daf�r sorgen m�ssen, dass der Einsatz dieser neuen, immissionsmindernden Technologie nicht durch bestehende Vorschriften verhindert wird.
6.5 Die in der NISV enthaltenen Anlagegrenzwerte hat das Bundesgericht stets als gesetzes- und verfassungskonform beurteilt (vgl. aus j�ngerer Zeit die Entscheide 1A.60/2006 vom 21. September 2006 E. 2; 1A.218/2004 vom 29. November 2005 E. 3; 1A.280/2004 vom 27. Oktober 2005 E. 2; 1A.202/2004 vom 3. Juni 2005 E. 2; 1A.146/2004 vom 15. Februar 2005 E. 3; 1A.208/2004 vom 19. Januar 2005 E. 2; jeweils mit weiteren Hinweisen). Im gegenw�rtigen Zeitpunkt sind keine neuen Erkenntnisse vorhanden, die eine andere Beurteilung rechtfertigen w�rden. An dieser Beurteilung k�nnte auch die von der Beschwerdef�hrerin beantragte Befragung von Fachleuten nichts �ndern, weshalb darauf zu verzichten ist.
Nach dem Gesagten ist die Baubewilligung in einem Punkt zu erg�nzen. Im �brigen ist die Verwaltungsgerichtsbeschwerde abzuweisen. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird die Beschwerdef�hrerin, die im Wesentlichen unterliegt, kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 156 und 159 OG). Ihr teilweises Obsiegen - hinsichtlich der zus�tzlichen Auflage - ist bei der Bemessung der Gerichtsgeb�hr zu ber�cksichtigen.
In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird die Baubewilligung vom 5. April 2004 wie folgt erg�nzt:
Die Bauherrschaft wird verpflichtet, die bewilligte Mobilfunkanlage in ihr Qualit�tssicherungssystem einzubinden.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bauvorstand der Gemeinde Regensdorf, der Baurekurskommission I und dem Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich, 1. Abteilung, 1. Kammer, sowie dem Bundesamt f�r Umwelt schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 6
 Art. 6
 Art. 6
 BGE 
 Art. 4
 Art. 3
 Art. 62
 BGE 
 Art. 3
 BGE 
 BGE 
 Art. 24
 Art. 4
 Art. 12
 BGE 
 Art. 11