Source: https://sankt-rochus-kliniken.de/aktuelles/news-presseberichte/
Timestamp: 2019-12-10 04:25:41+00:00

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News / Presseberichte » cts Sankt Rochus Kliniken
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Aktuelle Informationen rund um die Klinik
Die neue Halle für die Medizinische-Trainings-Therapie (MTT) ist fertig - Juni 2019
Die neue Halle für die Medizinische-Trainings-Therapie (MTT) ist fertig!
Jetzt trainieren unsere Patienten mit Blick ins Grüne
Nach einem Jahr sehnsüchtigen Wartens, viel Geduld und Improvisation ist es endlich soweit. Alle 20 Trainingsgeräte und die 10 Fahrrad-Ergometer stehen wieder in einem gemeinsamen Raum.
Während der Bauphase waren die Geräte auf mehrere kleinere Räume aufgeteilt. Das war sowohl für die Patienten als auch für die Mitarbeiter der Klinik ungewohnt und etwas beengt – dies gehört nun der Vergangenheit an.
Am 15. Juni packten viele freiwilligen Helfern aus den Abteilungen Technik, IT, Physio- und Bewegungstherapie und Qualitätsmanagement) voller Elan mit an. Sie stellten ihre Muskelkraft und ihre gute Laune zur Verfügung. Nach sieben schweißtreibenden Stunden war die MTT-Halle (und die Helfer) fertig! Es hatte sich gelohnt: das Ergebnis beeindruckte die Mitarbeiter und vor allem die Patienten.
Am 17.6.19 um 8:00 Uhr wurden dann die Türen für das 1. Training geöffnet. Seitdem trainiert man in den Sankt Rochus Kliniken Bad Schönborn in einem großen und hellen Raum - und vor allem mit Blick ins Grüne
Baubeginn: 17.09.2018
Inbetriebnahme: 17.06.2019
Grundfläche: 233 m²
Raumhöhe: 3,91 m
Umbauter Raum: 911 m³
Glasfassade: ca. 65 m²
Glasanteil der Außenwände: 42%
Freischwingende Decke mit einer Spannweite von 12,50 m und einer Nutzlast von 500 kg/m².
Der Einbau musste im laufenden Betrieb durchgeführt werden, in den darunterliegenden Therapieräumen wurde gearbeitet.
Tragwerk der Aufstockung aus nachwachsenden Holzrohstoffen CO2 neutral.
von links nach rechts: Donatha Hornemann (Leitende Physiotherapeutin), Ralf Ullrich (Kaufmännischer Direktor), Kerstin Walther (Pflegedirektorin), Prof. Dr. Wolfgang Rössy (Ärztlicher Direktor), Christian Busche (Geschäftsführer)
Text: Christine Kling/Uwe Antoni/Marion Thürnagel
Foto: Hakan Demiral
Erneut erfolgreich rezertifiziert - Juli 2019
3. Rezertifizierung des Qualitätsmanagement-Systems bestanden
Unser QM-System erfüllt alle Kriterien der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) in folgenden Bereichen:
- stationäre Reha
- teilstationäre Reha
- Neurologie Phase B
- Neurologie Phase C
- Neurologie Phase D
Folgende Kriterien wurden bei der Zertifizierung begutachtet:
- Führung, Politik und Strategie
- Kernprozesse, d. h. Ärztliche Versorgung, Therapie und Pflege
Das Audit fand vom 17. bis 19. Juli 2019 durch ein unabhängiges Expertenteam des Zertifizierungsunternehmens "proCum Cert" statt.
Nach ausführlichen Gesprächen mit der Klinikleitung und unseren Führungskräften prüfte das Auditorenteam unsere dokumentierten Nachweise. Insbesondere Prozessbeschreibungen, Auswertungen von Befragungen, Statistiken und Nachweise für die Umsetzung der festgelegten Maßnahmen. Sie schauten auch genau auf die Arbeitsabläufe auf den Stationen und in den Abteilungen.
Während dieser Zeit wurden mit unseren Mitarbeitern auch viele nach dem PDCA-Zyklus (Plan-Do-Check-Act) strukturierte Gespräche geführt. Das war natürlich für beide Seiten sehr interessant und informativ. Zum Abschluss des erfolgreichen Auditmarathons lud die Klinikleitung die beteiligten Akteure spontan zu einem Gläschen Sekt ein.
Getreu dem Motto "nach der Zertifizierung ist vor der Zertifizierung" läuft die Qualitätsmanagement-Arbeit natürlich kontinuierlich weiter. Und das nicht nur, weil wir zertifiziert werden, sondern in erster Linie, weil unsere Patienten von der ständigen Verbesserungen profitieren.
Die nächste Zertifizierung findet dann im Jahr 2022 statt. Bis dahin wird sich die Klinik - dank unsere Mitarbeiter und Patienten - in vielen Bereichen wieder weiterentwickelt haben, ganz im Sinne des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses.
Das Zertifizierungs-Verfahren ist gemäß der Vereinbarung zum internen Qualitätsmanagement nach § 37 Abs. 3 SGB IX von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation anerkannt.
Zertifikat Zertifizierung Sankt Rochus Kliniken 2019
Verstärkung aus dem Ausland - April 2019
Hinten von links: Ulrike Böser, Irene Schmitz
vorne von links nach rechts: Renate Häfner, Evelyn Fraider, Sonila Kamenica, Valentina Kopaci, Enisa Limani, Brunhilda Jano, Dragana Stojkovic
Seit anderthalb Jahren haben wir Pflegekräfte aus osteuropäischen Ländern fest in unsere Teams integriert.
Mit Unterstützung von verschiedenen Organisationen kamen die Pflegekräfte teils mit, teils ohne berufliche Anerkennung nach Deutschland und wurden durch ihre erfahrenen Kolleginnen und Kollegen geduldig und ausdauernd eingearbeitet. Mittlerweile können insgesamt 10 ausländische Pflegekräfte als Fachkräfte eingesetzt werden und verstärken mit ihrem angeeigneten Pflegewissen unsere neurologischen und geriatrischen Teams. Um die Kolleginnen und Kollegen beim Erlernen der deutschen Sprache zu unterstützen, wurde mittlerweile ein Sprachkurs organsiert.
Trotz aller Hürden und Schwierigkeiten, die bei der Einarbeitung und Integration der ausländischen Pflegekräfte einhergehen, sind wir sehr froh über die Verstärkung der Pflegeteams aus dem Ausland.
Neuer Service für unsere Patienten - unser Grußkartenportal 2019
Bei vielen Patienten stehen jetzt Postkarten auf dem Nachttisch
Seit Februar diesen Jahres gibt es in den Sankt Rochus Kliniken einen neuen Service für die Patienten: Über die Homepage der Klinik können von Angehörigen und Freunden Grußkarten kostenlos an die Patienten geschickt werden. 20 Motive stehen hier zur Auswahl, der Text ist natürlich individuell. Diese werden dann von den Mitarbeiterinnen der Rezeption sofort ausgedruckt und weitergeleitet, so dass der Patient die Grüße noch am gleichen Tag erhält.
Das neue Angebot kommt bei Angehörigen und Patienten sehr gut an. Über 70 Karten wurden den Patienten schon übergeben. Und diese freuen sich natürlich, wenn zum Geburtstag, zu Ostern oder Muttertag eine „richtige“ Postkarte kommt, die sie dann auch gerne im Zimmer aufstellen, so dass sie immer wieder daran erinnert werden, dass ihre Angehörigen und Freunde an sie denken.
Schicken Sie doch gleich hier eine Postkarte an Ihre Angehörigen
cts-Verbund wird seit 1. Juni 2019 von einer Zweierspitze geleitet
„Wir sind sehr optimistisch eingestellt“
Seit dem 01. Juni wird der cts-Verbund von einer Zweierspitze aus Rafael Lunkenheimer und Heinz Palzer geleitet Der cts-Verbund wird seit Kurzem von einer Zweierspitze geleitet: Seit 1. Juni 2019 hat Heinz Palzer neben Rafael Lunkenheimer das Amt des cts-Geschäftsführers inne. Palzer ist als Justiziar seit fast 20 Jahren im cts-Verbund tätig, seit 2006 Mitglied der Geschäftsleitung und hatte seit 2017 auch die stellvertretende Geschäftsführung inne.
Nähere Informationen: https://www.cts-mbh.de/aktuelles/Wir-sind-sehr-optimistisch-eingestellt,53250
Nominierung "Deutschlands Beste Klinik-Website" - Mai 2019
Wir möchten, dass Sie sich als Nutzer auf unserer Homepage leicht zurechtfinden und das finden, was Sie suchen. Deshalb lassen wir unseren Online-Auftritt prüfen und analysieren. Nach der Auswertung können wir unsere Webseite noch besser an Ihre Bedürfnisse anpassen – nach dem Motto: Verbessern kann man sich immer!
Delegation aus China am 2. Mai 2019 in den Sankt Rochus Kliniken
Am 02.05 2019 werden ca. 10 Ärzte aus China - unter anderem dem Leader des University Peking people's hospital Prof. HU DAYI - in die Sankt Rochus Kliniken kommen. Es geht bei dem Treffen um Wissenstransfer, Erfahrungsaustausch aber auch der Planung zukünftiger Projekte. Schwerpunkt ist die kardiologische Rehabilitation.
Wie sieht diese in China aus? Was wird dort gemacht? Wie wird das dort gemacht? - Wir sind sehr gespannt!
Zu dem Treffen sind auch Herr Prof. Dr. med. Martin Andrassy (Ärztlicher Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Diabetologie, Neurologie und Intensivmedizin in der Fürst-Stirum-Klinik in Bruchsal) und Herr Prof. Dr. med. Dr. h.c. Uwe Mehlhorn (Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Herzchirurgie und Intensivmedizin in der Helios Klinik für Herzchirurgie in Karlsruhe) eingeladen. Beide Kliniken sind wichtige Zuweiser für uns und somit eine wichtige Schnittstelle zwischen Krankenhaus und Rehaklinik für die Patienten. Auch dies wird ein wichtiges Thema an diesem Tag sein.
Die Ärzte aus China waren schon mehrfach im Ausland - in den Sankt Rochus Kliniken waren sie jedoch noch nie.
Wir freuen uns sehr auf das Treffen und den Austausch, von dem wir sicherlich alle profitieren werden.
Politischer Handlungsbedarf zur Medizinischen Rehabilitation - Presseartikel des kkvd - April 2019
Der Katholische Krankenhausverband Deutschlands e.V. nennt sechs zentrale Ziele zur Stärkung der Medizinischen Rehabilitation:
Lesen Sie den Artikel hier: Politischer-Handlungsbedarf-zur-Medizinischen-Rehabilitation-aus-Sicht-der-Reha-Einrichtungen-des-kkvd2.pdf
HELAU! - Kindergartenkinder versetzen Bewohner in Faschingsstimmung - 26.02.2019
Mit einem kräftigen „HELAU“ begrüßten die Kinder des Kindergarten St.Raphael gestern unsere Gäste der Kurzzeitpflegestation. Wie kleine Wirbelwinde bewegten sich die Kinder in ausgelassener Stimmung und sorgten für Beweglichkeit und Begeisterung bei den Senioren. Es war eine kurze närrische Auszeit und brachte so manches Lächeln und Strahlen zustande. Ein ganz herzliches Dankeschön an die Kinder und die Erzieherinnen und ein kräftiges „HELAU“ .
Text: Ulrike Böser
Vorurteile widerlegt: Caritas bietet hohe Arbeitsplatz-Attraktivität und lange Beschäftigungsverhältnisse - Januar 2019
Vorurteile widerlegt: Caritas bietet hohe Arbeitsplatzattraktivität und lange Beschäftigungsverhältnisse
Caritas-Dienstgeber und Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) stellen Ergebnisse des Caritaspanel 2018 vor
Wer den Beruf als Pflegefachkraft bei Caritas-Dienstgebern ergreift, kann mit attraktiven Arbeitsbedingungen, einem sicheren Job und guten Berufsperspektiven rechnen. Zu diesem Ergebnis kommt die Dienstgeberseite der Arbeitsrechtlichen Kommission auf Grundlage der aktuell ermittelten Ergebnisse des Caritaspanel und weiterer Marktdaten, die sie heute in Berlin gemeinsam mit dem Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) vorgestellt hat. „Das Bild über die Arbeitsbedingungen in der Pflege ist in der Öffentlichkeit viel zu negativ. Es ist wichtig, die Debatte nicht auf Entgelte zu verengen, sondern die Arbeitsbedingungen insgesamt zu betrachten“, betont Norbert Altmann, Sprecher der Dienstgeberseite, vor dem Hintergrund der aktuell laufenden Gespräche im Rahmen der Konzertierten Aktion Pflege (KAP).
Die Fachkräftevergütung bei der Caritas ist im Wettbewerbsvergleich spitze. Mit einer Vergütung von bis zu 3.780 Euro (zzgl. Zeitzuschläge) für Pflegefachkräfte liegen die Dienstgeber ohnehin deutlich über den von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im letzten Sommer geforderten „2.500 Euro bis 3.000 Euro“, die eine Pflegekraft verdienen sollte. Des Weiteren ist die Verweildauer in ein und demselben Betrieb bei der Caritas hoch: 37 Prozent verbleiben mehr als zehn oder gar mehr als 20 Jahre beim selben Dienstgeber. Auch für jüngere Beschäftigte, die noch gar nicht so lange im Job sein können, sind die Perspektiven gut und die Jobsicherheit hoch. Zudem werden knapp 75 Prozent der Auszubildenden später in eine Festanstellung übernommen.
Die Ergebnisse zeigen: Wo attraktive Arbeitsbedingungen vorherrschen, dort verbleiben die Beschäftigten lange im Betrieb. Im immer schärferen Wettbewerb um Fachkräfte ist dieser Befund nicht nur für die Arbeitgeber wichtig, sondern auch für die Politik. Im Rahmen der KAP erörtern Bundesregierung und Vertreter der Branche derzeit, wie sich Standards für die Arbeitsbedingungen in der Pflege branchenweit sichern lassen. Die Dienstgeberseite ist an den Gesprächen der KAP beteiligt und will ihre Ergebnisse in die nächste Sitzung der betreffenden KAP-Arbeitsgruppe am kommenden Dienstag, den 2. April 2019, einbringen.
Quelle: https://www.caritas-dienstgeber.de/
FOCUS - Top Rehakliniken 2019
TOP Qualität in den Sankt Rochus Kliniken selbstverständlich.
FOCUS GESUNDHEIT nennt jährlich die Top-Rehakliniken Deutschlands - und wir gehören dazu!
Dr. Thomas Thürauf, Christian Busche, Prof. Dr. Rössy
Es geht um die Menschen, die aus dem Krankenhaus entlassen wurden oder von schweren Erkrankungen genesen und wie Rehabilitationsmaßnahmen helfen - bei Schlaganfällen, Herzerkrankungen, Gelenk- und Rückenproblemen, Suchterkrankungen und Krebs.
In die Bewertungen fließen zum Beispiel die Ausstattung, Hygienemaßnahmen, das Service-Angebot, die Qualitätssicherung, die Personalsituation, Maßnahmen zur Patientensicherheit und Ergebnisse von Struktur- und Prozessqualität mit ein. Befragt wurden hierzu Patientenverbände , Klinikärzte, niedergelassene Mediziner, Vertreter indikationsbezogener Selbsthilfegruppen und Sozialdienstmitarbeiter - also alle Personengruppen rund um unsere Patienten.
Die Sankt Rochus Kliniken wurden in den Kategorien Neurologie und Kardiologie ausgezeichnet. Das freut uns als Klinik sehr, da es uns zeigt, dass wir unseren Patienten den Service bieten, den sie verdienen und der ihnen hilft gesund zu werden.
Anfang Januar gratuliert Herr Christian Busche (Geschäftsführer der Sankt Rochus Kliniken) Herrn Prof. Dr. Wolfgang Rössy (Chefarzt der Klinik für Neurologie, Ärztlicher Direktor der Sankt Rochus Kliniken) und Herrn Dr. Thomas Thürauf (Chefarzt der Klinik für Kardiologie) zur Auszeichnung.
Text: Marion Thürnagel
Foto: Kai Hliza
PA (Physician Assistant) – das können wir auch! - Februar 2019
Start-up in den Sankt Rochus Kliniken: seit Oktober 2018 bilden wir PA- Studentinnen aus
M. Ochmann, Pegah Bastani, Alexandra Homuth
Bei dem Bachelor-Studiengang Physician Assistant (PA) handelt es sich um eine Hochschulausbildung die Studierende, in enger Zusammenarbeit mit Fachgesellschaften, für die Übernahme delegierbarer ärztlicher Tätigkeiten qualifiziert.
In der theoretischen und praktischen Ausbildung sollen die zukünftigen Physician Assistants optimal auf die berufliche Tätigkeit vorbereitet werden. Die Inhalte stimmen mit den Empfehlungen der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung aus dem Jahr 2017 überein. Innerhalb des 3-jährigen Studiums findet im 3-Monats-Rhythmus ein Wechsel zwischen Theoriephasen an der DHBW und Praxisphasen in Kliniken oder Praxen statt.
Für das Wintersemester 2020 werdend derzeit weitere Bewerber eingeladen.
Lehrbeauftragter der DHBW, Betreuer von Semester- und Bachelorarbeiten,
Mitglied des Prüfungsausschusses im Fach:
Herr Dr. Thomas Thürauf (Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Sankt Rochus Kliniken) stellt das Bindeglied zwischen Theorie und Praxis dar.
Frau M. Ochmann (Oberärztin in der Klinik für Orthopädie, Sankt Rochus Kliniken) zur Begleitung/Strukturierung des Studiums.
Seit 2010 bietet die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Standort Karlsruhe den Studiengang an und war damit die erste staatliche Hochschule in Deutschland. Das Studium ist ein Angebot, das sich an Personen richtet, die bereits über eine abgeschlossene Ausbildung in einem Gesundheitsfachberuf verfügen.
Die Lehr- und Lernformen der Theoriephasen umfassen die Vermittlung von Grundlagenwissen und medizinischen Inhalten und sind dabei auf die zu vermittelten Inhalte abgestimmt. Sie umfassen neben klassischen Vorlesungen auch neue Formen, wie z.B. eLearning, problemorientiertes Lernen und Exkursionen.
Die Praxisphasen sind fester und wichtiger Bestandteil des Studiums. Um den Erwerb von praktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu dokumentieren und die entsprechende Qualifikation nachzuweisen, steht ein Logbuch zur Verfügung. Die praktische Qualifikation wird auf diesem Wege ergänzend zur theoretischen Qualifikation auf hohem Niveau gehalten und strukturiert. Ebenso sind die in den Praxisphasen erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten durch Fallstudien und mündliche Prüfungen nachzuweisen.
Schriftliche Bachelorarbeit:
Sie beschäftigt sich inhaltlich mit Fragestellungen aus dem klinischen Alltag.
Das naturwissenschaftlich-medizinisch geprägte Curriculum führt zum akademischen Abschluss Bachelor of Science (B. Sc.).
Text: Dr. Thomas Thürauf
Foto: Alexandra Homuth
Im täglichen Spannungsfeld die richtige Balance finden: Ethik in der Rehabilitation - 30.01.2019
Ethikkomitee des cts Reha Verbunds mit Herrn Busche und Frau Sonnenschein
Im täglichen Spannungsfeld die richtige Balance finden
Ethik in der Rehabilitation als Schwerpunkt des gemeinsamen Neujahrsempfangs der cts Reha GmbH und der cts Rehakliniken Baden-Württemberg
Baden-Baden. Der erste gemeinsame Neujahrsempfang der vier Rehakliniken der cts stand am Mittwochabend in Baden-Baden ganz im Zeichen der Ethik. Denn die Festveranstaltung in der cts Klinik Korbmattfelsenhof war gleichzeitig der offizielle Start des neu gegründeten Ethikkomitees.
„Als katholischen Träger von Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation stellt uns das Gesundheitssystem tagtäglich vor die Herausforderung, den Spagat zwischen den Erwartungen unser Kunden auf der einen und den Ansprüchen der Mitarbeiter auf der anderen Seite zu bewältigen“, erklärte Christian Busche, Geschäftsführer der Rehakliniken, in seinem Grußwort. „Im täglichen Handeln immer die richtige Balance zwischen wirtschaftlichen Zwängen und christlichem Auftrag zu finden, ist eine große Herausforderung, der wir versuchen in unserem Leitbild eine Richtung zu geben.“
Um Mitarbeiter in ethisch schwierigen Entscheidungssituationen fundiert zu unterstützen und für ethische Fragestellungen zu sensibilisieren, wurde im vergangenen Jahr ein standortübergreifendes Ethikkomitee der cts Rehakliniken gegründet, das sich aus jeweils zwei Mitarbeitern der vier Standorte zusammensetzt. Vertreten sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Medizin, der Pflege, der klinischen Psychologie, des Sozialdienstes und der Verwaltung. „Dass es mit der Gründung unseres Ethikkomitees auf vorzügliche Weise gelungen ist, dem Rehaverbund sinnstiftende Strukturen einzuhauchen, erfüllt mich mit Stolz und Dankbarkeit“, resümierte Christian Busche.
Um das ethische Spannungsfeld zu vertiefen, war Prof. Dr. Giovanni Maio, Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin an der Universität Freiburg, für einen Impulsvortrag eingeladen worden. Unter dem Titel „Warum Ethik in der Rehabilitation?“ sprach er eindrücklich über die Sorge und Fürsorge, die eine wichtige Rolle in der Beziehung zwischen Pflegekräften und Patienten spielen. „Ziel und Verantwortung der Rehabilitation ist es, den Menschen wieder eine aktive Teilhabe am Leben zu ermöglichen. Auf dem Weg dahin ist der Aspekt der Sorge zu berücksichtigen“, sagte der Mediziner. Dazu brauche es Vertrauen und eine Begegnung auf Augenhöhe. „Die Aufgabe der Reha besteht auch darin, die Fürsorge eines Menschen für einen anderen in den Vordergrund zu stellen und zum erfahrbaren Ausdruck zu machen.“
Stephan Manstein gratulierte als Mitglied der cts-Geschäftsführung zur Gründung dieses Ethikkomitees: „Dieses Instrument kann einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des Leitbildes liefern. Wir sind aufgerufen, gemeinsam nach adäquaten Lösungen zu suchen, die unserer christlich-ethischen Grundhaltung und der ökonomischen Realität gerecht zu werden.“ Bei dieser gemeinsamen Suche könne ein Ethikkomitee unterstützen – sowohl zum Wohle der Mitarbeitenden, als auch und insbesondere zum Wohle der Menschen, die in unseren Einrichtungen versorgt werden. Manstein dankte allen, die sich im Ethikkomitee engagieren und sagte für die Zukunft die volle Unterstützung des neuen Geschäftsbereichs christliche Unternehmensführung zu, dessen Leitung er übernehmen wird.
Dr. Oliver Maier-Börries, Vorsitzender des Ethikkomitees und Ärztlicher Direktor der cts Rehakliniken Baden-Württemberg GmbH, skizzierte das Komitee als Ausdruck eines lebendigen Rehaverbundkonzeptes. „Als ich mich Ende 2017 bei einem Workshop spontan gemeldet habe, die Gründung eines Ethikkomitees zu organisieren, war mir nicht klar, was alles auf mich zukommen würde.“ Er hob auch die besonderen Verdienste und Bemühungen von Dr. Maria Blatt-Bodewig, Leiterin der Stabsstelle Ethik bei der cts, hervor, ohne deren Hilfe die Grünung nicht möglich gewesen wäre. „Es war zwar viel Arbeit, aber heute sind wir stolz auf das bisher Erreichte“, resümierte Maier-Börries die vergangenen Monate.
Gela Sonnenschein, die seit April 2018 die gemeinsame Geschäftsführung der cts Rehakliniken Baden-Württemberg GmbH mit Christian Busche innehat, schloss mit den Worten: „Wir sind dankbar, dass wir der Ethik einen Platz in unserem täglichen Arbeiten einräumen dürfen.“ Nach der gelungenen und inspirierenden Premiere eines gemeinsamen Neujahrsempfanges hofft sie, alle Gäste auch im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen.
Text: Christian Busche
Foto: Ingo Berger
Neuer Schwung für unser Leitbild - 23.01.2019
Leitbildworkshop in den Sankt Rochus Kliniken:
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Sankt Rochus Kliniken möchten dem Leitbildprozess neuen Schwung zu verleihen.
Moderiert von Herrn Diakon Wolfgang Schu (Stabsstelle Spiritualität und Leitbild, cts Saarbrücken) und Frau Dr. Blatt-Bodewig (Leiterin der Stabsstelle Ethik (cts Saarbrücken), haben 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Inhalt „ihres“ Leitbildes gearbeitet und die Perspektiven aus den unterschiedlichen Berufsgruppen diskutiert. Besonders wichtig waren ihnen Respekt, Wertschätzung und Teamarbeit. Diese 3 Themen möchten sie nun im Laufe des Jahres weiter bearbeiten.
Weitere Themen waren christliches Unternehmen, Wesen der Dienstgemeinschaft, Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit, Wirtschaftlichkeit und christliches Profil.
Frau Dr. Blatt-Bodewig sprach außerdem über die Ethik im Management christlicher Organisationen und über die Gründung des Ethik-Komitees der cts Rehakliniken. Das Komitee wird Hilfestellung bei ethischen Fragen im Alltag geben sowie vor Ort ethische Fallbesprechungen moderieren. Bei häufig wiederkehrenden Fragestellungen werden anschließend Ethik-Leitlinien entwickelt und gezielte Ethik-Fortbildungen koordiniert, um den Mitarbeitern im Spannungsfeld zwischen professionellem Handeln, Menschlichkeit und Wirtschaftlichkeit wichtige Hilfestellung im Alltag zu gewähren.
Foto: Marion Thürnagel
Abschied der Steyler Missionare aus den Sankt Rochus Kliniken - 17.02.2019
Kooperation endet nach über 30 Jahren hervorragender Zusammenarbeit
Pflegedirektorin Kerstin Walther, Pater Peter Stark,
Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Wolfgang Rössy, Sankt Rochus Kliniken
Mit großem Bedauern musste die Leitung der Sankt Rochus Kliniken im Oktober 2018 erfahren, dass die über Jahrzehnte währende Kooperation der Klinik mit den Steyler Missionaren zu Ende geht. Seit vielen Jahren waren im wechselnden Rhythmus Steyler Patres aus der ganzen Welt zur Stärkung und Erholung von ihrer anspruchsvollen Arbeit in der Mission zu Gast in den Sankt Rochus Kliniken. Während der in der Regel 4-wöchigen stationären Rehabilitationsmaßnahme erklärten sich die Steyler Patres bereit, täglich in der Kapelle des Hauses Gottesdienste zu zelebrieren und auch für darüberhinausgehende seelsorgerische Angebote zur Verfügung zu stehen. Neben der Krankenkommunion gab es regelmäßig auch den Wunsch nach Krankensalbung oder Beichtgesprächen.
Der Nachwuchsmangel bei den Steyler Patres hat nun dazu geführt, dass keine lückenlose Besetzung und damit keine verlässliche Gottesdienstordnung mehr möglich war, sodass die Kooperation Anfang Januar 2019 enden musste. Der letzte Steyler Pater in den Sankt Rochus Kliniken wurde am 17.01.2019 von der Klinikleitung verabschiedet. Mehrfach wurde das herausragende Wirken der Steyler Patres gewürdigt, zuletzt im Rahmen der vorweihnachtlichen Feier.
Gerade für die in den Sankt Rochus Kliniken lebenden und arbeitenden Ordensschwestern ging mit dem Weggang der Steyler Missionare auch ein Stück Identität verloren, konnten sie doch bisher täglich in der Klinikkapelle Eucharistie feiern. Dies hat sich nun geändert.
Der besondere Dank der Klinik gilt nun der Pfarrei St. Lambertus und insbesondere Herrn Pfarrer Wolfgang Kesenheimer. In freundschaftlicher Verbindung ist es gelungen, eine Lösung zu finden, die es ermöglicht, dass dreimal wöchentlich in der Klinik katholische Gottesdienste stattfinden. Die Klinik ist als aktiver Bestandteil der Gemeinde fest in die Gottesdienstordnung integriert. Für die immobilen Patientinnen und Patienten ist dies eine großartige Angelegenheit, sind doch gerade sie oft nach schweren Schicksalsschlägen und gesundheitlichen Einschnitten dankbar für diese umfassenden spirituellen Angebote. Ergänzt wird das Seelsorgekonzept durch im 14-tägiggen Rhythmus stattfindende evangelische Gottesdienste.
Besuch einer Delegation eines Rehabilitationszentrums in Charkow/Ukraine in Kliniken des cts Rehaverbundes - 17.01.2019
Oena Shyngarynova, Christian Busche, Dr. Achim Noltze, Inna Iaroshenko
Auf Vermittlung von Frau Solovyanchuk aus der cts-Trägerzentrale in Saarbrücken fand in der 3. Kalenderwoche des neuen Jahres der Besuch einer zweiköpfigen Delegation eines Rehabilitationszentrums aus Charkow/Ukraine in verschiedenen cts-Rehakliniken statt.
Los ging es am 14. und 15.01.2019 in den Sankt Rochus Kliniken in Bad Schönborn. Frau Olena Shyngarynova, Direktorin des Rehabilitationszentrums und Frau Inna Iaroshenko, Hauptspezialistin für Bau und Ausrüstungseinkäufe waren vor allem an der medizinischen und technischen Ausstattung einer großen Rehabilitationsklinik in Deutschland interessiert. Mit über 400 stationären Betten in den Bereichen Neurologie, Orthopädie, Geriatrie, Kardiologie und Kurzzeitpflege sowie zusätzlicher ambulanter Rehabilitationsplätze in den Sankt Rochus Kliniken Bad Schönborn bot sich eine sehr gute Möglichkeit, die personelle und medizintechnische Ausstattung einer Rehabilitationseinrichtung kennenzulernen und Einblick in die verschiedenen Therapieangebote zu nehmen.
Wie Frau Shyngarynova berichtete, ist die Rehabilitation in der Ukraine gerade im Aufbau und es existieren nur sehr wenige Ausbildungseinrichtungen für Physiotherapeuten und nur eine Ausbildungsstätte für Ergotherapeuten. So fanden der ergotherapeutische Handtrainingsraum und der Raum für die medizinisch beruflich orientierte Rehabilitation (MBOR) besonderes Interesse. Im Bewegungsbad sorgten die Aquacycling-Geräte für Aufmerksamkeit, die in der Ukraine unbekannt sind. Aber auch die Ausstattung der Medizinischen Trainingstherapie (MTT) mit Ergometer-Anlage mit EKG-Ableitung, der Elektrotherapie sowie der Raum mit den CPM (Continuous Passive Motion) Schienen für die oberen und unteren Extremitäten stieß auf großes Interesse.
Im Rahmen eines Mittagsessens wurde mit Geschäftsführer Christian Busche und Chefarzt Dr. Achim Noltze ein reger Austausch über die Situation und Organisation der Rehabilitation in der Ukraine und in Deutschland geführt. Auf Grund der kriegerischen Auseinandersetzungen im Osten der Ukraine besteht ein hoher Bedarf an Rehabilitation nach Schuss- und Minen-Verletzungen. So war ein besonderer Wunsch der Gäste aus der Ukraine, die Versorgung von Amputationspatienten kennenzulernen. Im Rahmen der Prothesensprechstunde im Team mit Ärzten, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Orthopädietechnikern konnte die professionelle Versorgung von Unterschenkel- und Oberschenkelamputationen bei verschiedenen Mobilitätsgraden demonstriert und die Versorgung mit verschiedenen Prothesensystemen, unter anderem einem Mikroprozessor- gesteuerten Kniegelenk, gezeigt werden.
Abgerundet wurde die zweitägige Visitation durch die Teilnahme an einer computerunterstützten neuropsychologischen Testung der Abteilung Klinische Psychologie, sowie dem Besuch auf der neu eröffneten Station für schwer betroffenen Patienten in der neurologischen Frührehabilitation Phase B.
Frau Shyngarynova und Frau Iaroshenko bedankten sich sehr herzlich für die wertvollen Informationen und Eindrücke, die sie mitnehmen konnten. Ein weiterer Austausch wurde vereinbart.
Anschließend setzen die Gäste aus Charkow ihre Reise mit einem Besuch der cts-Rehabilitationskliniken in Bad Liebenzell und Stöckenhöfe bei Freiburg fort.
Begrüßt wurden die Damen in Bad Liebenzell von Klinikmanagerin Brigitte Ilie-Alpert, Pflegedirektor Hanjo Bolanz und Chefarzt Dr. Markus Wiedemann.
Das Kennenlernen erfolgte im Rahmen eines kleinen Frühstücks. Dabei kam es bereits zu einem regen Informations- und Erfahrungsaustausch. Die Gäste waren sehr interessiert zu erfahren, wie der Alltag für die Patienten in der Klinik organisiert ist. Des Weiteren wurde auf die allgemeine Situation in der deutschen Rehalandschaft eingegangen.
Im Anschluss wurde den Gästen in einem ausführlichen Rundgang die Klinik gezeigt, wobei die Modernisierungsmaßnahmen in Bezug auf Ausstattung/Optik, aber insbesondere auf die gewonnene Funktionalität im Rahmen einer Barrierearmut, besonders gewürdigt wurden.
Sehr intensiv begutachtet, dokumentiert und demonstriert wurden die Geräte in der medizinischen Trainingstherapie. Außerdem durften unsere Gäste an einer Gruppengymnastik für Schulterpatienten teilnehmen.
Im Anschluss wurde das Bewegungsbad, mit all seinen Vorzügen und seinem therapeutischen Nutzen von CA Dr. Wiedemann erläutert.In der physikalischen Therapie wurde den Gästen die maschinelle Lymphtherapie demonstriert und die Damen zeigten sich beeindruckt on der neuen Hydrojet-Massageliege.
Im Rahmen einer Physiotherapie Einzelstunde wurden von Herrn Behlau verschiedene Behandlungstechniken nach Kniegelenkersatz erläutert. Hier wurde intensiv nachgefragt und Herr Behlau konnte die Unklarheiten unserer Gäste professionell beantworten.
Bei einem gemeinsamen Mittagessen wurden die Eindrücke des Tages erneut erläutert und Unklarheiten besprochen. Unsere Gäste zeigten sich hochzufrieden und waren voll des Dankes. Im Anschluss an den Besuch in Bad Liebenzell, wurden die Damen in unsere cts Schwesterklinik Stöckenhöfe bei Freiburg gefahren.
Wir haben uns gefreut, so interessierte internationale Gäste in unserem Hause begrüßen zu dürfen.
Text: Dr. Achim Noltze
Weihnachten und Silvester in der Reha? Feiern Sie einfach mit uns! - Dezember 2018
Wenn Sie Weihnachten und/oder Silvester in unserer Klinik verbringen, dann machen Sie sich natürlich Gedanken darüber, dass durch die Feiertage Therapien ausfallen könnten.
Da für uns selbstverständlich Ihre Genesung im Vordergrund steht, therapiert unser Behandlungsteam Sie deshalb zusätzlich an folgenden Tagen:
Da nicht nur die Therapie, sondern auch die Freude beim "gesund werden" hilft, möchten wir Sie mit einem vorweihnachtlichen Abend, mit weihnachtlicher Bläsermusik und mit einer Silvester-Party durch die besinnliche Zeit und den Jahreswechsel begleiten.
Vielleicht haben Sie auch Lust, unsere Kapelle zu besuchen? Sie ist - auch außerhalb der Gottesdienste - Tag und Nacht für Sie geöffnet und lädt Sie zu besinnlichen Momenten ein.
... und da Weihnachten die Zeit des Schenkens ist, erhalten Sie an Weihnachten natürlich auch ein kleines Präsent.
Wenn Sie also Weihnachten in der Reha verbringen, so müssen Sie deshalb nicht auf eine besinnliche, frohe Zeit verzichten. Feiern Sie einfach mit uns Weihnachten und Silvester! Wir freuen uns auf SIE.
Ihr Team der Sankt Rochus Kliniken
Kerstin Walther neue Pflegedirektorin in den Sankt Rochus Kliniken - 1. Dezember 2018
Ralf Ullrich, Prof. Wolfgang Rössy, Kerstin Walther, Renate Häffner, Christian Busche
Zum 1. Dezember 2018 trat Frau Kerstin Walther die Stelle der Pflegedirektorin in den Sankt Rochus Kliniken an.
Frau Walther ist ausgebildete Fachkrankenschwester für Anästhesie- und Intensivpflege mit abgeschlossenem Bachelor-Studium in Gesundheitsökonomie und bringt Erfahrung aus dem Krankenhaus und der Pflegedienstleitung von Rehabilitationseinrichtungen mit.
Frau Walther ist als Pflegedirektorin Mitglied der Klinikleitung der Sankt Rochus Kliniken.
„Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen und hoffe, bei meinen neuen Aufgaben das erlernte Wissen einbringen zu können“, so Frau Walther.
Der große Dank der Klinikleitung gilt Frau Renate Häfner, die kommissarisch seit Juli 2018 die Pflegedirektion übernommen hatte. Frau Häfner ist seit 1.12.2018 wieder als stellvertretende Pflegedirektorin tätig.
Foto: Sandra Fuchs
Note "sehr gut" für unsere ehemaligen Studentinnen Frau Nathalie Eich (Gesundheitsmanagement) und Frau Leonie Heck (Soziale Arbeit) für ihre hervorragenden Bachelorarbeiten - April 2018
Wir gratulieren unseren ehemaligen Studentinnen Frau Nathalie Eich (Gesundheitsmanagement) und Frau Leonie Heck (Soziale Arbeit) für ihre hervorragenden Bachelorarbeiten, die mit der Note „sehr gut“ bewertet wurden. Nähere Informationen erhalten Sie hier.
Die Musiktherapie eine erlebnis- und handlungsorientierte Therapieform
Die Musiktherapie stellt speziell für neurologische Patienten der Sankt Rochus Kliniken eine zusätzliche Vielzahl hochwirksamer Anwendungsmöglichkeiten in den Bereichen sensomotorischer, sprachlicher, kognitiver und psychologischer Therapie dar.
Ethikkomitee der cts Rehakliniken gegründet
Ethik in der Rehabilitation ist ein Thema, welches die Mitarbeitenden im Rahmen einer würdevollen Behandlung der ihnen anvertrauten Patienten immer wieder begegnet.
Ethische Konflikte entstehen im Rehabilitations-Alltag zum Beispiel an den Grenzbereichen des Lebens oder im Spannungsfeld zwischen Patientenautonomie und Patientenwohl.
Um Mitarbeiter, Patienten und Angehörige in ethisch schwierigen Entscheidungssituationen fundiert zu unterstützen und für ethische Fragestellungen zu sensibilisieren, wurde das Ethikkomitee der cts Rehakliniken gegründet. Es setzt sich aus jeweils zwei Mitarbeitern der vier Standorte zusammen. Vertreten sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Medizin, der Pflege, der klinischen Psychologie, des Sozialdienstes und der Verwaltung. Eine fachliche Beratung ist durch die Leiterin der Stabsstelle Ethik der cts-Trägergesellschaft, Dr. Maria Blatt-Bodewig, gegeben.
Zukünftige Aufgaben des Komitees sind Beratungen in Form von ethischen Fallbesprechungen in moralisch schwierigen Entscheidungssituationen, wie zum Beispiel der Beginn der Sonden-Ernährung bei einwilligungsunfähigen Patienten. Weitere Aufgaben betreffen die Organisation von Fortbildungen im Haus und das Erstellen von Leitlinien für wiederkehrende Fragestellungen, wie der Umgang mit Patientenverfügungen. In den Beratungen wird das Ethikkomitee Empfehlungen als Orientierungshilfe für mögliche Lösungen des Konfliktes geben. Das standortübergreifende Ethikkomitee der cts-Reha-Kliniken hat im Rahmen einer konsolidierenden Sitzung im April 2018 seine Arbeit aufgenommen und befindet sich derzeit im Aufbau. Für Beginn des Jahres 2019 ist ein offizieller Festakt zur Gründung geplant.
Aniko Persinger, Brigitte Hartwig, Hanjo Bolanz, Jutta Keller (stellvertr. Vorsitzende), Dr. Oliver Maier-Börries (Vorsitzender), Melanie Lützen, Alexander Kuhn, Svenja Ritter
Text: Melanie Lützen
Foto: Dr. Maria Blatt-Bodewig
Presseartikel zum 17. Tag der Rückengesundheit am 14.03.2018
Interaktiver Vortrag zum Tag der Rückengesundheit
„Alles, was sie tun, auch mit Armen und Beinen, ist Rückenarbeit“, begrüßte die Sportwissenschaftlerin Birgit Schade, die an den Sankt Rochus Kliniken im Bereich Rehabilitation tätig ist, die zahlreichen Gäste in der Aula. Ihr Interaktiver Vortrag, beschäftigte sich mit dem „zentralen Organ“ des Körpers und stand unter dem Motto „Rückenfit an der frischen Luft“. Obwohl er angesichts der kühlen Temperaturen drinnen stattfinden musste, hatte sie eine ganze Bandbreite von Übungen mitgebracht, die sich mühelos in den Alltag integrieren lassen. Ca. 9,3 Stunden sitzen wir am Tag. „Verharren sie nie länger in einer Position“, erklärte sie, sondern wechseln Sie diese spätestens nach 10 Minuten. Sogar Lümmeln ist erlaubt. Sie hatte jede Menge Anregungen für Gymnastik, die man sogar im Stuhl durchführen kann und sofort mit viel Spaß in die Tat umgesetzt wurde. „Wir haben einen Bewegungs- und keinen Sitzapparat, erinnerte sie und gab zahlreiche Tipps, wie man die Bereiche Ausdauer, Kraft, Dehnen und Entspannen im Grünen umsetzt. Das wichtige Prinzip, keine Bewegung ohne Gegenbewegung, erklärte sie anhand kleiner praktischer Übungen. Die Zuhörer lernten, wie die verschiedenen Muskelgruppen zusammenspielen und aktiviert werden können. 8-10 Sekunden halten reicht schon bei den Dehnungsübungen und so hat man mit wenigen Minuten zwischendurch schon viel getan. Nach dem kurzweiligen und anregenden Vortrag stand sie für Fragen zur Verfügung und animierte dazu, gleich am nächsten Tag damit anzufangen. Ganz bewusst hatte sie den Vortrag auf den Vorabend des Aktionstages gelegt. Nicht nur zum deutschlandweiten Tag der Rückengesundheit, den die Sankt Rochus Kliniken seit seiner Einführung im Jahre 2002 unterstützt, werden Vorträge zur Prävention angeboten. Auch zu anderen Schwerpunktthemen in den Bereichen Orthopädie, Neurologie, Kardiologie und Geriatrie sind regelmäßig hochkarätige Referenten zu Gast.
Text: Claudia Maciejewski, Wochenblatt
Entwarnung nach Chlorgasaustritt - 06:03:2018
Heute Morgen ist durch die Fehlhandlung eines externen Dienstleisters beim Befüllen eines Tanks im Bereich des Bewegungsbades der Sankt Rochus Kliniken Bad Schönborn Chlorgas ausgetreten. Der hausinterne technische Dienst wurde sofort informiert und hat den entsprechenden Therapiebau umgehend evakuiert sowie interne und externe Einsatzkräfte alarmiert. Patienten und Mitarbeiter wurden nicht verletzt.
Im Laufe des Tages haben sich nach Angaben der Klinikleitung 73 Personen mit gesundheitlichen Beschwerden gemeldet und wurden im Haus durch das ärztliche Personal untersucht und versorgt. Hierbei handelte es sich um vorübergehende Reizerscheinungen an Schleimhäuten und Augen. Kein Betroffener musste zur Überwachung bzw. Weiterbehandlung verlegt werden. Die Lage im Haus war während des gesamten Vorfalls ruhig.
Bis 13.30 Uhr wurden alle betroffenen Personen ein zweites Mal ärztlich untersucht. Wesentliche gesundheitliche Beeinträchtigungen wurden dabei nicht festgestellt. Sollten dennoch wider Erwarten gesundheitliche Beschwerden auftreten, steht das Ärzteteam der Sankt Rochus Kliniken für weitere Behandlungen jederzeit zur Verfügung.
Nachdem die Feuerwehr das betroffene Therapiegebäude entlüftet und nach Kontrollmessungen freigegeben hat, konnte das Lagezentrum gegen 18:00 Uhr endgültige Entwarnung geben. Hiermit können alle Gebäudeteile wieder begangen werden.
Laut dem Leiter des Bad Schönborner Polizeireviers, Herrn Gerd Volland, wurde in vorbildlicher Art und Weise und sehr strukturiert durch Einsatzkräfte und Klinikleitung Einsatzmanagement betrieben. Auch die Leitung der Feuerwehr konnte dies bestätigen und festhalten, dass sich die regelmäßigen Notfallübungen und Begehungen ausgezahlt haben und damit die Lage sehr schnell unter Kontrolle war.
Weitere Rückfragen gerne an
Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken (cts)
0681-58805-152
0172-6840085
FOCUS Top Rehaklinik 2018
TOP Qualität für die Kardiologie in der Sankt Rochus Klinik selbstverständlich.
Anlässlich des 12. Bad Schönborner Herz- Kreislaufsymposiums, bei dem ca. 60 Ärzte von hochrangigen Referenten (u.a . Prof. Mehlhorn von der Herzchirurgie Karlsruhe und Prof. Andrassy, Chefarzt der Kardiologie und Angiologie FSK Bruchsal) zu aktuellen Themen und Neuerungen in der Medizin informiert wurden, überreichte der ärztliche Direktor Prof. Rössy Chefarzt Dr. Thürauf die Urkunde der Zeitschrift FOCUS. Diese Auszeichnung (TOP REHA KLINIK 2018 Herz) durch die Redaktion Gesundheit der Zeitschrift, resultiert aus Empfehlungen von Ärzten, med. Fachgesellschaften, Patientengruppen, Ergebnisse von Struktur - und Prozessqualität, Personalsituation, Hygienemaßnahmen, Maßnahmen zur Patientensicherheit aber auch besondere Serviceleistungen.
Presseartikel zum 4. Bad Schönborner Forum "Orthopädie/Unfallchirurgie" am 11.10.2017 in den Sankt Rochus Kliniken
Viertes Bad Schönborner Forum Orthopädie/Unfallchirurgie informierte umfassend über Versorgung von Major Amputationen der unteren Extremitäten
In der Bundesrepublik Deutschland werden jährlich ca. 60 bis 80.000 Amputationen der unteren Extremitäten durchgeführt. In etwa 90 % der Fälle liegt eine Durchblutungsstörung vor in Zusammenhang mit einem bestehenden Diabetes mellitus zu Grunde. Die restlichen Ursachen teilen sich in Unfälle, Verletzungen und Entzündungsprozesse auf. Dr. med. Halil Krasniqui, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, vaskuläre und endovaskuläre Chirugie des Heliosklinikums Pforzheim war einer der Experten, die auf Einladung von Dr. med. Achim Noltze, Chefarzt der Klinik für Orthopädie an den cts Sankt Rochus Kliniken beim 4. Bad Schönborner Forum für Orthopädie und Unfallchirurgie über die neuesten Erkenntnisse auf dem Gebiet der Majoramputationen der unteren Extremitäten referierten. Umfassend informierte er in seinem Vortrag über die Behandlungsmethoden und Operationstechniken. Außerdem zeigte er ausführlich die Wiedereinstellung der Durchblutung bei Durchblutungsstörungen in den unteren Extremitäten. Weiterhin erläuterte er die bestmöglichen Behandlungsmethoden bei nicht mehr revaskularisationsfähigen Beinen und die Möglichkeit diese Patienten anschließend wieder in einen normalen Alltag zu integrieren.
Um die Rehabilitation älterer Menschen mit dem integrierten Versorgungskonzept „Zurück ins Leben“ ging es im Vortrag Dr. Oliver Maier-Börries, ärztlicher, Direktor der cts Rehakliniken Baden Württemberg, Chefarzt Orthopädie cts Klinik Stöckenhöfe und Lehrbeauftragter für Rehabilitation an der Uni Freiburg. In seiner Einführung erläuterte er die Problematik multimorbider Patienten, die neben einem Diabetes mellitus oftmals unter einer dialysepflichtigen Niereninsuffizienz oder einer Polyneuropathie (Missempfindungen wie Kribbeln oder Brennen in den entsprechenden Körperteilen) leiden, multiple Voroperationen hatten oder eine ausgeprägte Teilhabestörung aufweisen. Im Durchschnitt sind die Patienten bei der Amputation 72 Jahre alt, wobei der Anteil der Frauen bei 70 %, der der Männer bei 30 % liegt. Die Mortalitätsrate innerhalb 2 Jahren nach Rehabilitationsbeginn liegt bei 31 %. Eine Versorgungslücke zeigte er auf, wenn Patienten zu früh oder beispielsweise durch eine zwischenzeitliche Kurzzeitpflege zu spät aber auch mit falschen Erwartungen in die Rehabilitation kommen. Das Pilotprojekt „Zurück ins Leben“ sieht nach einer ersten zweiwöchigen Phase, in der der Abschluss der Wundheilung, die Stumpfformung, die Beseitigung von Gelenkkontrakturen, eine Verbesserung der kardiopulmonalen Belastbarkeit und einem Rollstuhltraining erfolgen ein Assessment vor. Hier werden die Erfolgsaussichten der Prothesenversorgung geprüft. Wenn diese möglich ist, folgt nach der Versorgung einer zweiten dreiwöchige Rehaphase, die Prothesen und Rollschultraining sowie eine Gangschulung beinhaltet.
Zusätzlich konsultiert der Patient eine interdisziplinäre Amputationssprechstunde. Zur Stumpfformung erhält der Patient einen Silikonkompressionsliner, der größtenteils unabhängig vom Anwender eine gleichmäßige Druckverteilung ermöglich. Zu den Therapieangeboten gehört ein sensomotorisches Training sowie die von V.S. Ramachandran entwickelten Spiegelmethode, die der Linderung von Phantomschmerzen dient, Ergotherapie und Alltagstraining. Die Orthopädietechnikmeister Tobias Bauer und Benjamin Born und der Firma Storch und Beller in Karlsruhe stellten danach die Kompressionstherapie genauer vor, die die für eine beschleunigte und effektivere Ödemreduktion, eine schnellere Wundheilung und Stumpfskonditionierung sorgt. Der Patient hat weniger Schmerzen und der Heilungsprozess wird beschleunigt. Die prothesenschaftgerechte Stumpfformung führt zudem zu einer höheren Akzeptanz.
Nach ärztlicher Erlaubnis und sobald die Drainage gezogen wurde, kann mit der Kompression begonnen werden, dabei können allerdings Faktoren wie die Durchblutung am Stumpfende diese verzögern oder sogar ein Ausschlusskriterium sein. Er stellte die Vor- und Nachteile von post-OP-Linern denen des Wickelns gegenüber. So gibt es bei post-OP-Linern, die mehrfach täglich vom Patienten angelegt werden können, für eine immer gleiche Kompression sorgen und auch Narben reduzieren den Nachteil der Eigenschweißreaktion und einen starken Druck auf die Patella bei Streckdefizit. Beim Wickeln wiederum, das mehrmals täglich von Fachpersonal durchgeführt werden muss, kann es zu Einschnürungen kommen oder proximal mehr Druck als distal entstehen, wenn nicht immer gleich gewickelt wird. Die Vorteile liegen bei einer besseren Atmungsaktivität und dass diese Methode auch bei einem starken Streckdefizit angewendet werden kann. Die Kompressionstherapie führt zu weniger Volumenkorrekturen im Prothesenschaft und durch Zeitersparnis sowie möglichem Wiedereinsatz der post-OP-Liner zu einer Kostenreduzierung.
Die Prothesenversorgung wird zeitlich immer mehr in die Reha verschoben, da durch eine zu frühe Anpassung im Akutkrankenhaus sonst wertvolle Reha-Zeit verloren geht. Das Ziel sei es, führte Bauer aus, durch ein effektives Zeitmanagement zwischen Amputation und Versorgung für die meist älteren und multimorbiden Patienten, eine möglichst lange Reha, ohne Unterbrechung möglich zu machen. Zunächst wird eine Interimsprothese zur Definition der Stumpfform angefertigt, da dieser im ersten halben Jahr die größten Veränderungen aufweist. Der Schaft aus Carbon kann jederzeit angepasst und Passteile gegebenenfalls einfach ausgetauscht werden. Diese Anpassung der Statik bringt große Vorteile bei der Findung des Aktivitätsniveaus beim Neuerlernen des Gehens. Anhand vieler Folien zeigte er die Anfertigung dieser Interimsprothese und die Modellierung des Schaftes mit dem CAD (Computer Aided Design) Programm. Die Verwendung der Gießharztechnik sorgt für eine höhere Stabilität und eine höhere Patientenakzeptanz der Prothese durch eine schönere Optik. Abschließend stellte er einen 66 Jahre alten Patienten vor, der 2006 links und 2016 rechts Unterschenkel amputiert wurde. Anhand dieser doppelseitigen Prothesenversorgung, die links schon mit einer Definitivprothese erfolgte und die rechts in Arbeit ist, zeige er die positiven Ergebnisse nach einer Reha mit post-OP-Linern und Interimsversorgung.
Die AOK Gesundheitskasse hat zu dem neuen Konzept eine Studie in Auftrag gegeben.
Der Sportwissenschaftler Dr. Gerhard Müller präsentierte abschließend die Ergebnisse der Evaluation, die in Kürze veröffentlicht werden. „Es kann schon jetzt gesagt werden, dass durch die integrative Versorgung „Zurück ins Leben“ bei vielen Teilnehmern die Lebensqualität verbessert werden kann“, führte er aus.
Text: Claudia Maciejewski
Presseartikel zum 2. Bad Schönborner Demenztag am 23.09.2017 in den Sankt Rochus Kliniken
Demenz? Ein Tabuthema.
Fast jeder kennt Patienten oder zumindest jemanden, der im familiären Umfeld davon betroffen ist, ...
Gründung Neurologische Frührehabilitation Phase B am 01.07.2017
Wir freuen uns, dass wir nun auch Patienten der Phase B aufnehmen können. Dadurch können wir die Patienten noch besser bei der Weiterbehandlung unterstützen.
Die Sankt Rochus Kliniken Bad Schönborn wurden mit 18 Betten für die Neurologische Frührehabilitation Phase B als Plankrankenhaus in den Landeskrankenhausplan unter KH-Nr. 2153227 aufgenommen.
Die Abteilung wurde zum 01.07.2017 eröffnet.
TÜV Rheinland bestätigt erneut hohe Servicequalität in den Sankt Rochus Kliniken
Wieder ist es schwarz auf weiß bestätigt: Essen und Servicequalität in den Sankt Rochus Kliniken sind ausgezeichnet. Bereits zum siebten Mal in Folge haben Auditoren vom TÜV Rheinland 150 Merkmale, darunter Freundlichkeit des Cafeteria-Personals, Schriftgröße des Speiseplans oder Vollständigkeit der Preisauszeichnung, überprüft und als Ergebnis der Schubert Speisenversorgung für ihre Arbeit im Haus das Gütesiegel „Geprüfte Servicequalität in der Gemeinschaftsverpflegung“ verliehen. Besonders große Freude über die erneut exzellent bestandene Rezertifizierung herrschte beim Betriebsleiter Mathias Greguletz, der gemeinsam mit seinem Team der Schubert Speisenversorgung sowie Klinikangestellten für Essen und Service im Restaurant und Café verantwortlich ist: „Ich freue mich riesig, dass wir dieses Jahr wieder die TÜV-Qualitätskriterien zu 98 Prozent erfüllt haben. Das spornt uns weiterhin an, mit gutem Essen und zuvorkommenden Service bestmöglich zur Genesung der Patienten, aber auch zum Wohlgefühl und zur Leistungsfähigkeit aller Mitarbeiter in den Sankt Rochus Kliniken beizutragen.“
Erstmals fand die Zertifizierung durch den TÜV Rheinland 2012 statt. Seitdem unterzieht sich das Team um Mathias Greguletz jährlich freiwillig dieser intensiven, nicht angekündigten und teilweise verdeckten Prüfung. Dass die Prüfergebnisse bislang jedes Mal so gut ausfielen, ist kein Zufall, sondern fußt auf Faktoren wie Beständigkeit, harter Arbeit und Willenskraft: Seit zirka 15 Jahren werden die Kliniken kulinarisch von der Schubert Speisenversorgung bewirtschaftet, das gastronomische Team ist professionell eingespielt, absolviert regelmäßig Schulungen, stellt sich immer wieder auf die Probe und entwickelt sich weiter – etwa indem es Feedback zu Speisenangebot und -wünschen eingeholt. Das alles sind gute Voraussetzungen, um die nächsten Zertifizierungen ebenfalls erfolgreich zu meistern, was Mathias Greguletz und sein Team sehr freuen würde: „Der Gesundheitsmarkt ist hart umkämpft. Da ist es gut, wenn eine Klinik sich nicht nur aufgrund ihrer medizinisch-therapeutischen Kompetenz beim Patienten empfiehlt, sondern wenn sie zudem mit weichen Faktoren wie der Servicequalität punkten kann.“
Weltklassetriathlet Sebastian Kienle in den Sankt Rochus Kliniken zur Leistungsdiagnostik im Mai 2017
Vor dem Rennen gibt es immer eine gewisse Unsicherheit über den Leistungsstand
Der Weltklassetriathlet Sebastian Kienle kann aufatmen und sich über einen gelungenen Saisonstart freuen. Am Ostersonntag gewann der Ironman-Weltmeister von 2014 seinen Auftaktwettbewerb, den Triathlon von Cannes in knapp 4 Stunden.
„Das Gefühl, die Daten, die Vorbereitung können noch so gut sein, vor dem ersten Rennen gibt es immer eine gewisse Unsicherheit über den wahren Leistungsstand“, gab er in einem Interview an. Die Daten von denen er spricht, hatte er erst Ende März bei einem Besuch der Sankt Rochus Kliniken erhalten, wo er sich in Begleitung seiner in Insiderkreisen nicht weniger bekannten Ehefrau, der Deutschen Meisterin m Duathlon 2010 und mehrfachen Deutschen Hochschulmeisterin im Strassenlauf Christine Schleifer, einer sportmedizinischen Untersuchung und Leistungsdiagnostik unterzog. Diese im Zentrum für Sportmedizin und Leistungsdiagnostik durchgeführten Untersuchungen sind sowohl für Leistungs- als auch für Freizeitsportler extrem wichtig, da hier die gesundheitliche Unbedenklichkeit für Sport attestiert wird und Risiken frühzeitig erkannt werden. Des weiteren erfährt der Sportler oder Wiedereinsteiger durch die vom Kardiologen erhobene komplexe Leistungsdiagnostik, wie er sein Training gezielt nutzen kann, sei es zur Gesundheitsförderung, Gewichtsreduktion oder Leistungssteigerung im Wettkampf. Belastungstests auf dem Fahrradergometer, dem Halbliegendergometer und Laufbandtests, letztere sind für Triathleten besonders aussagekräftig, da sie entsprechend der individuellen Leistungsfähigkeit programmiert werden können, gehören genauso zum Leistungsspektrum wie die Spiroergometrie und Echhokardiographie.
Für die Qualität der Untersuchungen steht der Chefarzt der Klinik für Kardiologie Dr. Thomas Thürauf und der Kardiologe und Sportmediziner Oberarzt Hort Notheisen, der als zertifizierter Experte für Laktatleistungsdiagnostik mit der Erstellung der Laktatleistungskurve zuverlässige Aussagen über den Trainingszustand sowie die empfehlenswerten Trainingsbereiche treffen kann.
Wechsel in der Pflegedirektion am 30.05.2017
Wechsel in der Pflegedirektion der Sankt Rochus Kliniken Bad Schönborn
Anfang Mai trat Irene Schmitz die Nachfolge der Pflegedirektorin Ellen Heinzmann an, die in den wohlverdienten Ruhestand ging. Die examinierte Krankenschwester, die sich nach dem Krankenpflegeexamen zur Fachkraft für Anästhesie- und Krankenpflege weiterbildete, war über 10 Jahre vorwiegend in der Intensivmedizin tätig, bevor sie 2003 ein Studium als Diplom Pflegewirtin abschloss.
Schon von 2003-2006 war sie als Pflegedirektorin an den Sankt Rochus Kliniken tätig und wechselte dann aus familiären Gründen intern ins Qualitätsmanagement. „Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen und hoffe, bei meinen neuen Aufgaben das erlernte Wissen einbringen zu können“, so die Fünfzigjährige. Außerdem weiß die verheiratete Mutter einer Tochter zu schätzen, bei einem sozialen Arbeitgeber wie der Trägergesellschaft cts Reha GmbH tätig zu sein, die einen wertschätzenden Umgang mit den Mitarbeitern pflegt und zudem zukunftsorientierte Entwicklungsstrategien anbietet.
Anpassung Versorgungsvertrag GKV - 01.05.2017
Im Rahmen eines Qualitätsdialoges mit den gesetzlichen Krankenkassen wurde zur Umsetzung des Reha-Verbundkonzeptes die Anpassung des Versorgungsvertrages nach § 111 SGB diskutiert. Der Entwicklungsprozess konnte nun zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden.
Der neue Versorgungsvertrag für die Sankt Rochus Kliniken ist zum 01.05.2017 in Kraft getreten und sieht folgende Abteilungsgrößen vor:
Neurologie: 150 (75 C, 75 D)
Orthopädie: 120
Geriatrie: 85
Kardiologie: 30
Ausweitung Belegungsvereinbarungen DRV - 01.03.2017
Nachdem der Belegungsvertrag mit der Deutschen Rentenversicherung Bund erfreulicherweise im November 2016 um den Indikationsbereich Neurologie erweitert werden konnte, ist es nun gelungen, auch eine AHB-Zulassung in diesem Segment zu erlangen. Damit verbessert sich die Wettbewerbsfähigkeit der Sankt Rochus Kliniken erneut maßgeblich, da es nun möglich ist, auch Patienten der DRV Bund in direktem Anschluss an die stationäre Krankenhausbehandlung aufzunehmen und so die bewährte Kooperation mit den Krankenhäusern in der Region zu stärken.
Es liegen nun Vereinbarungen mit den folgenden Rentenversicherungsträgern vor:
DRV Baden-Württemberg und DRV Rheinland-Pfalz:
DRV Bund:
jeweils mit AHB-Zulassung
Top-Rehakliniken - Januar 2017
Top-Rehakliniken 2017
Das renommierte Nachrichtenmagazin FOCUS hat Ende November 2016 in einer Sonderausgabe neben Akutkrankenhäusern erstmals auch Rehabilitationskliniken einem Vergleichstest unterzogen. Die Sankt Rochus Kliniken gehören im Bereich Neurologie zu den Top-Kliniken in Deutschland.
Gesellschafterwechsel bei der AOK-Klinik GmbH
Gemeinsame Pressemitteilung der cts und der
Rehakliniken in Baden-Württemberg gehören ab Januar 2017 zum Verbund der Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken mbH (cts)
Stuttgart/Saarbrücken, 09.12.2016 – Ab dem 01. Januar 2017 gehören die drei Rehakliniken der AOK-Klinik GmbH, die AOK-Klinik Korbmattfelsen-hof in Baden-Baden, die AOK-Klinik Schloßberg in Bad Liebenzell und die AOK-Klinik Stöckenhöfe in Wittnau bei Freiburg zum Verbund der Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken mbH (cts). Verwaltungsrat und Vorstand der AOK Baden-Württemberg haben der vollständigen Übernahme des Klinikverbunds mit seinen mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zugestimmt.
Die cts ist bereits seit dem 01. Januar 2014 strategischer Partner an der AOK-Klinik GmbH mit 49 Prozent Anteil. „Wir freuen uns sehr, dass wir das Vertrauen, das uns die AOK Baden-Württemberg im Rahmen dieser strate-gischen Partnerschaft geschenkt hat, mit Leben und passgenauen Konzep-ten erfüllen konnten“, sagt der Geschäftsführer des cts-Verbundes, Rafael Lunkenheimer. „Diese vertrauensvolle Zusammenarbeit hat die AOK Ba-den-Württemberg als bisherige Mehrheitsgesellschafterin überzeugt, uns die Verantwortung zu 100 Prozent zu übertragen – ein Ergebnis, das für Mitarbeitende, Patienten und beide Träger von großem Vorteil ist.“
„Uns waren und sind vor allem zwei Dinge ganz wichtig“, sagt Dr. Chris-topher Hermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg. „Erstens, dass Patientinnen und Patienten auch weiterhin im Rahmen eines qualitativ hochwertigen medizinischen Konzepts versorgt werden. Und zweitens, dass für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der AOK-Klinik GmbH eine langjährige Übernahmegarantie besteht. Mit der nun beschlos-senen reibungslosen Übernahme ist beides gesichert und wir sind im Er-gebnis sehr zufrieden.“
Die drei baden-württembergischen Fachkliniken für Anschlussrehabilitation und Rehabilitation werden seit Beginn der Partnerschaft mit der cts am 1. Januar 2014 gemeinsam von den beiden Geschäftsführern Claus Bannert und Christian Busche geführt. Busche ist gleichzeitig Geschäftsführer der cts-eigenen Sankt Rochus Kliniken in Bad Schönborn, mit denen die cts be-reits über langjährige Erfahrungen im Bereich der medizinischen Rehabili-tation verfügt.
Die cts ist ein soziales Dienstleistungsunternehmen unter dem Dach der ka-tholischen Kirche, gegründet 1992 als gemeinnützige Trägergesellschaft vom Caritasverband Saarbrücken e.V. Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt (mit 30 Einrichtungen und Akutkliniken) im Sozial- und Gesundheitssektor. Mehr als 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für die cts in den Bundesländern Saarland, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg tätig.
Erfolgreiche Buchpräsentation am 22.11.2016
Das gibt es nicht oft: Noch bevor die Lesung begann, war in den Zuschauerreihen verhaltenes kichern zu vernehmen ...
Hier finden Sie eine kleine Episode aus dem Buch.
Hat es Ihnen gefallen, dann können Sie mehr davon an der Rezetion der Sankt Rochus Kliniken käuflich zum Preis von 11,90 Euro erwerben.
Presseartikel zum 1. Bad Schönborner Demenztag am 19.09.2016 in den Sankt Rochus Kliniken
Sie können den Artikel hier lesen durch anklicken der am 21.09.2016 in der Bad Schönborner Woche erschienen ist.
Erfolgreiche Zertifizierung nach IQMP-kompakt am 16.08.2016
Vom 20.-22.07.2016 konnten die Sankt Rochus Kliniken nach dem Zertifizierungsverfahren „IQMP-kompakt“ erfolgreich rezertifiziert werden. Ein gültiges QM-Zertifikat gemäß den Anforderungen der BAR ist Voraussetzung für den Fortbestand des Reha-Versorgungsvertrages. Das Zertifizierungsaudit wurde durch ein unabhängiges Expertenteam des Zertifizierungsunternehmens proCumCert durchgeführt. Nach einem ausführlichen Führungsgespräch mit der Klinikleitung folgte eine Prüfung der dokumentierten Nachweise. Im Anschluss führte das Auditorenteam Begehungen auf den einzelnen Stationen und Bereichen durch, in denen kollegiale und nach dem PDCA-Zyklus strukturierte Gespräche mit den Mitarbeitern vor Ort geführt wurden. Das Zertifikat hat eine Gültigkeit von drei Jahren, sodass die nächste Rezertifizierung in 2019 stattfinden wird.
We are Family: Integration von Flüchtlingen in den Sankt Rochus Kliniken im April 2016
Angefangen hat die junge Erfolgsgeschichte mit der Initiative der ehrenamtlichen Flüchtlingshelferin Sandra Hubbe. Sie suchte im Sommer 2015 den Kontakt mit den Sankt Rochus Kliniken und ist seitens der Verantwortlichen für die Spülküche sofort auf Begeisterung gestoßen. Derzeit gibt es noch zu wenige Unternehmen, die diesen Schritt wagen und Flüchtlingen eine Chance auf einen Arbeitsplatz ermöglichen. Denn zu groß sind die Sorgen hinsichtlich des bürokratischen Arbeitsgenehmigungsprozesses bei der Einstellung von Flüchtlingen. Die Vorrangsprüfung und die Absprache mit drei unterschiedlichen Behörden, stellen Hürden für Arbeitnehmer und Arbeitgeber dar. Doch der Betriebsleiter Greguletz war von Beginn an aufgeschlossen und arbeitete mit der Flüchtlingshilfe motiviert daran, Flüchtlingen eine Perspektive zu eröffnen.
Für viele Flüchtlinge ist es ein großer Traum, endlich arbeiten zu können und so den Lebensunterhalt wieder aus eigenen Mitteln zu bestreiten. Wenn die neuen Angestellten über ihre Arbeit sprechen, strahlen sie. Neben der Finanzierung des Lebensunterhalts, gibt ihnen die Arbeit Anerkennung und einen geregelten Alltag. Die meisten von ihnen haben bereits vor diesem Job in der Spülküche gemeinnützige Tätigkeiten geleistet. Sie wollten so schnell wie möglich den deutschen Arbeitsalltag kennenlernen und gleichzeitig ihre deutschen Sprachkenntnisse verbessern. Nach dem erfolgreichen Vorstellungsgespräch in den Sankt Rochus Kliniken und dem langem Genehmigungsverfahren, haben sie endlich einen Teilzeitjob erhalten.
Auch wenn es anfangs Kommunikationsschwierigkeiten gab, läuft in der Spülküche alles nach Plan. Ein Flüchtling lernt sogar schon neue Angestellte in der Küche ein. Vier Flüchtlinge aus Bad Schönborn und Kronau arbeiten derzeit in der Spülküche. Ihre Chefin Frau Kästel steht hinter ihren neuen Angestellten und freut sich sie bei ihrem Einstieg in die Arbeitswelt zu unterstützen.
Die Arbeit wird selbstverständlich mit dem gesetzlichen Mindestlohn vergütet. Greguletz betont im Gespräch: „Herkunft spielt bei uns keine Rolle, deshalb gilt bei uns gleicher Lohn für gleiche Arbeit.“ Dumpinglöhne für Flüchtlinge lehnt der Betriebsleiter entschieden ab, diese würden nämlich einen Konkurrenzkampf mit deutschen Arbeitnehmer*innen eröffnen, das wäre kontraproduktiv. Seine Philosophie kommt auch in der Spülküche an, die Flüchtlingshilfe erlebt dort eine familiäre Atmosphäre und glückliche Angestellte, die ihre ersten Erfahrungen in der deutschen Arbeitswelt erleben.
Wir bedanken uns für das Gespräch bei Frau Kästel (Organisationsleitung Küche), Herrn Greguletz (Betriebsleiter der Schubert Speisenversorgung), Frau Hubbe (Ehrenamtliche) und den Flüchtlingen Mustafa Aderigbigde, Ahmed Chaudhary, Waqas Aslam und Olalekan Bolaji.
Eröffnung des "Hand-Studios" in den Sankt Rochus Kliniken am 11.04.2016
Am 11.04.2016 wurde das neue „Hand-Studio“ in den Räumlichkeiten der Sankt Rochus Kliniken eröffnet. In diesem speziellen Bereich werden gezielt Patienten mit Einschränkungen der oberen Extremitäten (sensorisch und afunktionell) trainiert. Spielerisch werden die Motorik, die Kraft, die Wahrnehmung und die Tonusregulation verbessert.
Eine Gruppe besteht dabei aus 4 Patienten, die unter der Aufsicht eines Ergotherapeuten 30 Minuten, ca. 2-3 wöchentlich, trainieren. Bei dem ersten Termin wird der Patient mit einem Eingangsassessment aufgenommen und es werden eigenübungen gezeigt. In den Folgeterminen sollen dann die Übungen unter der Aufsicht eines Ergotherapeuten möglichst selbstständig ausgeführt werden. Zum Abschluss wird dann das Eingangsassessment wiederholt, um die Besserung der Beweglichkeit und der Funktionalität zu dokumentieren. Die Patienten arbeiten dabei mit dem „Reha-Slide“, dem „Reha-Slide duo, „Mobilas“, der Sandbox, Steckspielen, Murmeln, Therapieknete sowie anderen Materialien.
„Viele Patienten sind begeistert, finden es schön und gewinnbringend. Sie haben viel Freude an den abwechslungsreichen Übungen“, sagt Lena Kauth, Leiterin der Ergotherapie. Dies liegt wohl hauptsächlich daran, dass die Patienten ihr Training selbständig unter der Supervision der Therapeuten gestalten können (Geschwindigkeit und Intensität).
Besuch aus dem Diakonissen Krankenhaus Mannheim am 31.01.2016
Es war uns eine Freude, den Kolleginnen und Kollegen aus der Akutneurologie an diesem Nachmittag die Besonderheiten der neurologischen Rehabilitation zu vermitteln.
(v.li.: Leitende Oberärztin Dr. Habedank; Klinische Sozialdienstmitarbeiterin Arnold; Sozialarbeiterin Bentzinger; Oberärztin Lützen; Sozialarbeiterin Baust; Stationsleiterin Spreng; Oberarzt Dr. Dos Santos; Stationsleiterin Häfner; Prof. Dr. Rössy; Dr. Wolf; Kaufmännischer Direktor Busche)
In entspannter Atmosphäre konnten wir einen guten Einblick in unsere Arbeitsfelder, Therapien und Aufgaben geben und z.B. den Gangtrainer, die Spiegeltherapie,
die ausführliche neuropsychologische Diagnostik und das medizinisch-beruflich orientierte Training zeigen.
Insgesamt war es ein sehr kommunikativer Nachmittag, an dem es allen Teilnehmern gelang, viel über die Tätigkeit der anderen Klinik zu erfahren.
Wir freuen uns über die gute Zusammenarbeit!
Presseartikel zu den 10. Bad Schönborner Sportgesprächen am 27.01.2016 in den Sankt Rochus Kliniken
Sportwissenschaft: Triathlon
Trainingsplanung im Triathlon: vergleichende Betrachtung des Trainings von Profis und Altersklassenathleten
Referent: Wolfram Bott
Sportmedizin: Hyponatriämie
Die verkannte Gefahr der Überwässerung bei Ausdauersportbelastungen
Referent: Horst Notheisen
Lesen Sie hier was über den Abend in den Badischen Neuesten Nachrichten berichtet wurde.
Ein Therapeut zum Knuddeln ab Dezember 2015
„Lino“ und „Trixie“ heißen die neuen Therapiestars in den Sankt Rochus Kliniken. Ab Dezember werden die beiden Hunde unter therapeutischer Leitung in den geriatrischen Gruppen eingesetzt. Selbstverständlich wurden die Tiere vorab tierärztlich für die Eignung zur Therapie geprüft und haben sich, gemeinsam mit Ihren Therapeutinnen, zum Therapiebegleithund nach den Methoden des Münsteraner Instituts intensiv ausbilden lassen. Die Hunde sind engmaschig in den Hygiene-Plan integriert und werden regelmäßig tierärztlich behandelt. Natürlich sind Ihre beiden Therapeutinnen, Lena Kauth (Abteilungsleiterin Ergotherapie) und Carola Nohe (Sport- und Gymnastiklehrerin) gespannt auf die Reaktion unserer Patienten. In diesem Sinne: Wuff!
Lino Trixie
"Dann kann ich dich ein bischen knuddeln", freut sich Chiristine H. und streicht Lino über das seidenweiche Fell. Der Australian Sheparad Rüde lässt sich das geduldig gefallen, gibt Pfote und nimmt ganz zart das Leckerchen als Belohnung entgegen ...
FEES-Zertifikate erhalten - 13.11.2015
In der Klinik für Neurologie werden seit 15 Jahren detaillierte Untersuchungen des Schluckvorgangs mit Hilfe eines Endoskops (FEES = Fiberoptische Endoskopische Evaluation des Schluckens) von Chefarzt Prof. Dr. med. Wolfgang Rössy und seinem Team (Leitende Oberärztin Frau Dr. Heike Habedank und Oberärztin Frau Melanie Lützen) durchgeführt.
Neurologische Erkrankungen wie Schlaganfall, Parkinson-Syndrome, Demenzen und neuromuskuläre Erkrankungen sind die meisten Ursachen von Schluckstörungen (Neurogene Dysphagien). Die FEES ist die am häufigsten eingesetzte Methode, um den Schluckakt zu beurteilen, die geeigneten Nahrungskonsistenzen bzw. Ernährungsformen festzulegen und den Einsatz von logopädischen Therapiemaßnahmen zielgerichtet zu planen.
Jetzt wurde in Anerkennung ihrer Expertise Herrn Prof. Dr. Rössy das FEES-Ausbildungs-Zertifikat und den Oberärztinnen Frau Dr. Habedank und Frau Lützen das FEES-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) verliehen.
Chefarzt Prof. Dr. Rössy, Oberärztin Fr. Lützen, Leitende Oberärztin Fr. Dr. Habedank
Gemeinsame Fortbildung der Psychologischen Abteilungen der AOK Klinik GmbH und der Sankt Rochus Kliniken am 03.11.2015
Auf Einladung der leitenden Psychologin der AOK Kliniken Frau Dipl.-Psych. Asche-Matthey,
trafen sich am 03.11.2015 Psychologen der Sankt Rochus Kliniken und der AOK Klinik GmbH in der AOK Klinik Korbmattfelsenhof, Baden-Baden zu einer ersten, praxisorientierten gemeinsamen Fortbildung und zum fachlichen Austausch. Die leitende Psychologin der Sankt Rochus Kliniken, Frau Dipl.-Psych. Jutta Keller hielt einen Vortrag über die Möglichkeiten und Grenzen eines „Kognitiven screenings in der medizinischen Rehabilitation“. Fragen zur Indikation wurden diskutiert, eine Auswahl geeigneter Testverfahren vorgestellt und hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit, Interpretation und Ergebnisdarstellung im Entlassbericht beleuchtet. Frau Dipl.-Psych. Dr. Christina Reese, Mitautorin der Praxisempfehlungen “Psychologische Intervention bei chronischem Rückenschmerz“ und „Psychologische Interventionen bei koronarer Herzerkrankung“, referierte über deren Umsetzung im Arbeitsalltag der Rehabilitation. Die evidenzbasierten Praxisempfehlungen wurden für psychologische Interventionen in der medizinischen Rehabilitation entwickelt und sind seit 2012 in einer Broschüre der DRV Bund veröffentlicht. (Autoren: Prof. Dr. Oskar Mittag und Dr. Christina Reese). Es folgte eine rege und lebendige Diskussion über klinische Erfahrungen, konkrete Vorgehensweisen und Ideen zur Verbesserung der (neuro-)psychologischen Versorgung unserer Rehabilitanden. Die Weiterbildung wurde von der Landespsychotherapeutenkammer Baden Württemberg
Frau Dr. Christina Reese referierte über die Umsetzung der Praxisempfehlungen “Psychologische Intervention bei chronischem Rückenschmerz“ und „Psychologische Interventionen bei koronarer Herzerkrankung
Der Patient als Herzensangelegenheit 23.10.2015
Ein sehr gutes Zeugnis für die Klinik für Kardiologie stelle dieser Tage der Ärztliche Direktor der Sankt Rochus Kliniken, Prof. Dr. Wolfgang Rössy, aus. Schließlich hat man sich am 02. Oktober 2015 zum 10-jährigen Bestehen der Kardiologie gemeinsam mit vielen Gästen in der Aula eingefunden, um dieses Jubiläum zu feiern...
Wissen wirkt... - 10.09.2015
„Gesundheitslinien" nennt das Zentrum Aktiver Prävention 3 im Racket Center Nußloch seine Vortragsreihe, die sich mittler­weile sehr etabliert hat. Von September bis April referieren in 14-tägigem Abstand qualifizierte Fachleute zu unterschied­lichen Themen aus Gesundheit, Fitness und Wellness, aus Medizin, Prävention und Therapie. Sowohl für Kunden, Pati­enten und Mitglieder als auch für neue Interessenten wird ein abwechslungsreiches und hochwertiges Angebot geschaffen. (Soweit zu der Frage, was das ZAP3 unter „Gesundheitslinien" versteht.)
Gesundheitslinien? Die Veranstalter haben ein kontroverses Begriffsgebilde kreiert, vielleicht mit der Assoziation, Menschen zu ein wenig mehr „Linie" in ihr persönliches Gesundheitsverhalten zu verhelfen . Nun ist es aber so, dass Gesundheits- und Genesungsverläufe nie linear, also grad­ linig verlaufen . Das Leben hält in gesundheitlicher Hinsicht manche Kurve und Kehrtwendung, manch Gefälle oder Stei­ gung bereit. Sie kennen das: gestern noch ging alles bergauf, Sie waren topfit, heute spüren Sie ein leichtes Halskratzen, später am Tag bricht Fieber aus und schon abends liegen Sie fröstelnd im Bett. Manchmal erleben wir Ähnliches mit unserem Rücken, der lange Zeit wunderbar funktioniert und plötzlich mit einer kleinen Blockade Schmerzen verursacht, Von jetzt auf gleich sind alle Pläne der kommenden Tage über den Haufen geworfen . Dabei sind dies nur harmlose Beispiele . Der menschliche Organismus ist ein komplexes und dynamisches System . Dementsprechend vielfältig sind die Erscheinungsbilder der Menschen - und ebenso vielfältig die Erscheinung von körperlichen und seelischen Beeinträch­ tigungen oder gar Behinderungen . Die Natur beschert uns Menschen bisweilen schlimme Schicksale, die ganze Lebens­ entwürfe zum Einsturz bringen können...
Eröffnung des Neubaus mit Inbetriebnahme der Klinik für Geriatrische Rehabilitation - 09.07.2015
Im Rahmen einer Feierstunde wurde am Freitag, den 03.07.2015, der Neubau der Klinik für geriatrische Rehabilitation mit 63 Betten als Erweiterung der Sankt Rochus Kliniken eingeweiht. Bei der Begrüßung wies Geschäftsführer Christian Busche auf die 90-jährige Entwicklung der Reha-Einrichtung vom Sanatorium Rochusbad zu den Sankt Rochus Kliniken hin, die nun mit der Klinik für geriatrische Rehabilitation einziger Anbieter dieser Leistung im Landkreis Karlsruhe ist. Er lobte die gute Kooperation mit allen Beteiligten und hob die Zusammenarbeit mit der AOK Baden-Württemberg als „konstruktiv und stets wertschätzende“ hervor...
Wie das Leben gelingen kann - 23.12.2014
Inspiriert von dem Buch "Die Möwe Jonathan" von Richar Bach hat Ortrud Wipfler auch dieses Jahr wieder ein Bühnenstück geschrieben in dem es um Gerechtigkeit, Ungerechtigkeit, das menschliche Miteinander und vieles mehr geht.
Sie lässt in dem Stück eine jugendliche Sprayer-Gang auf vier ältere Herrschaften in einer Seniorenresidenz treffen, um dort Sozialstunden abzuleisten...
Nach der Verpflichtung der Wunschdarsteller begannen die Proben schon Ende Oktober. Und man kann sagen es hat sich gelohnt.
"Umsonst ist keine Reha" - 23.12.2014
Dagegen machen wir uns stark: Mit einer Kampagne initiiert von der BWKG und einer Unterschriften-Aktion.
Eine medizinische Reha macht viele Patientinnen und Patienten wieder fit für Alltag, Familie und Beruf. Außerdem rechnet sie sich für die gesamte Solidargemeinschaft. Trotzdem werden noch immer viele Reha-Anträge abgelehnt und notwendige Leistungen nicht ausreichend vergütet. Deshalb gibt die Baden-Württembergische Krankenhausgesellschaft (BWKG) heute den Startschuss für die eine landesweite Reha-Kampagne mit dem Motto „Umsonst ist keine Reha“. Öffentlichkeit und Politik sollen mit der Kampagne für die Bedeutung der Reha sensibilisiert werden. Ziel ist es, eine breite Unterstützung für die Anliegen der Kliniken zu gewinnen. Wir machen mit und werden ab heute mit Postern und Postkarten für die Anliegen der Kampagne werben und Unterschriften sammeln. Die Kampagne startet gleichzeitig in zahlreichen Reha-Kliniken landesweit und wird bis ins Frühjahr 2015 laufen.
Unterstützen auch Sie die Aktion!!! Die Postkarten erhalten Sie an unserer Rezeption.
In einer guten Reha gewinnen Menschen Kraft, Lebensqualität und Zukunftsperspektiven zurück. Viele Berufstätige können dank Reha wieder an den Arbeitsplatz zurückkehren. Reha vermeidet oft die Frühverrentung, spart Arbeitgebern und Versicherten Kosten und wirkt dem Fachkräftemangel entgegen. Ältere Menschen können beispielsweise nach einem Sturz so von einer Reha profitieren, dass sie weiter zu Hause leben können. Die Schlagworte „Reha vor Rente“ und „Reha vor Pflege“ gewinnen mit Blick auf den demografischen Wandel weiter an Bedeutung und müssen mit Leben gefüllt werden. Deshalb fordern die BWKG und ihre Mitglieder: Jede medizinisch notwendige Reha muss genehmigt und auch angemessen vergütet werden.
Im Mittelpunkt der BWKG-Reha-Kampagne stehen die Geschichten von Patientinnen und Patienten. Sie machen sich für die Reha stark und zeigen in der Kampagne Gesicht: Auf Postern, Postkarten und im Internet unter www.umsonst-ist-keine-reha.de.
http://www.bwkg.de/reha-kampagne.html
Aktuelle Berichterstattung über die Unterstützung der BWKG-Kampagne seitens der Sankt Rochus Kliniken.
Alt werden mit hoher Lebensqualität als Ziel - 25.04.2014
Mit dem offiziel­len Spatenstich am 14.04.2014 wurde der Baubeginn für den Erweiterungsbau eingeläutet, der als „Lückenschluss" an die beste­henden Klinikflügel anbindet. Es wird ein Bettenhaus entstehen, in dem zum einen die neu errichtete und im Landkreis Karlsruhe einzige Klinik für geriatrische Rehabilitation unterge­bracht wird und zum anderen mit zu­sätzlichen Therapiebereichen deutliche logistische Verbesserungen bringt.
Die Inbetriebnahme des neuen Flügels ist im Projektplan für April 2015 vorgesehen...
Gelungene Stabübergabe in der Klinik für Orthopädie - 10.02.2014
"Im Sport beschreibt die Übergabe eines Staffelstabes den kritischsten Moment in einem Staffellauf. Der kann nur gelingen, wenn es den beiden Akteuren gelingt, den Stab im richtigen Zeitpunkt zu übergeben. Auch im beruflichen Umfeld kann ein solcher Wechsel nur gelingen, wenn alle Beteiligten zum Zeitpunkt des Wechsels ihre eigenen Interessen zurückstehen lassen und ganz im Sinne des Teams agieren“ beschrieb Dr. Achim Noltze, neuer Chefarzt der Klinik für Orthopädie an den Sankt Rochus Kliniken in Bad Schönborn, den gerade vollzogenen Chefarztwechsel.
Um eben eine solch gelungene Übergabe eines Staffelstabes zu erleben, waren zahlreiche Gäste in die Aula der Sankt Rochus Kliniken Bad Schönborn gekommen. Der Geschäftsführer der Kliniken, Christian Busche, freute sich daher nicht nur, Mitarbeiter des Hauses begrüßen zu dürfen, sondern auch Persönlichkeiten der politischen Gemeinde und der örtlichen Kirchengemeinde, Vertreter der Kostenträger, Chefärzte kooperierender Akutkrankenhäuser sowie Vertreter der Aufsichtsgremien und der Geschäftsführung der Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken.
Und zu feiern gab es einiges: nach fast 25 Jahren als Chefarzt der Klinik für Orthopädie der Sankt Rochus Kliniken galt es Abschied von Chefarzt Priv. Doz. Dr. Klaus Rohe in den verdienten Ruhestand zu nehmen. Stets habe er dabei über die Grenzen seiner Orthopädischen Abteilung ohne Abteilungsegoismus hinausgeblickt, bescheinigte ihm Aufsichtsratsvertreter Hans-Joachim Backes, und damit habe er maßgeblich zum Umbau und der Neustrukturierung der Rehabilitationseinrichtung beigetragen. In der langen Zeit seiner medizinischen Verantwortung fielen entscheidende Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen, aber auch der Aufbau neuer Fachkliniken wie die Neurologie, Kardiologie und die Geriatrie. Mit Weitblick habe Herr Dr. Rohe diese Entscheidungen nicht nur mitgetragen, sondern durch seinen fachlichen Rat und sein konsequentes Handeln gefördert und entscheidend zum heutigen Erfolg des Hauses beigetragen.
Dass ihm die Arbeit an den Sankt Rochus Kliniken stets eine Herzensangelegenheit war, konnten die Zuhörer bei den anschließenden Abschiedsworten des bisherigen Chefarztes und künftigen Ruheständlers deutlich spüren. Lebhaft ließ er die Chronik der letzten 25 Jahre der Sankt Rochus Kliniken noch einmal Revue passieren, blickte insbesondere jedoch auch in die Gegenwart und Zukunft der Sankt Rochus Kliniken. Und so konnte der Stabwechsel vollzogen werden: am Ende seiner Ansprache überreichte Dr. Klaus Rohe den Staffelstab an seinen Nachfolger, Herrn Dr. Achim Noltze und konnte den Dank für seinen langjährige Arbeit durch stehende Ovationen der Gäste entgegennehmen.
Anschließend ergriff Herr Dr. Noltze das Wort und dankte dem Träger für die Berufung zum Chefarzt zum 1.2.2014, aber auch Herrn Dr. Rohe für die hervorragende Einarbeitung. Er freue sich auf die weitere Zusammenarbeit mit allen Akteuren und verstehe sich als ausgeprägter Teamplayer, so Dr. Noltze.
Besonders stimmungsvoll wurde die Feier an diesem Nachmittag gestaltet, weil die wunderbaren musikalischen Beiträge durch die jeweiligen Familienmitglieder der beiden Fachärzte sehr persönlich gestaltet waren. Susanne Rohe, erfolgreiche Konzertgeigerin und Tochter des bisherigen Chefarztes, sorgte für ausgesprochen emotionale Momente und begeisterte mit üppigem Wohlklang ihrer Violine. Lara Noltze, Nichte des neuen Chefarztes, fesselte gemeinsam mit der Pianistin, Frau Gertrud Nösner, mit feurigen Klängen, welche Sie ebenfalls Ihrer Geige entlockte. Zum Abschluss spielten Susanne Rohe und Dr. Achim Noltze virtuos ein gemeinsames Stück, Variationen über eine Melodie von G.F. Händel für Violine und Viola: ein stärkeres Symbol für eine gelungene Amtsübergabe konnte angesichts dieses gemeinsamen brillanten Musizierens kaum gefunden werden. (Ralf Ullrich)
Der Stabwechsel ist vollzogen: v.l.n.r. Christian Busche, Geschäftsführer, Dr. Achim Noltze, neuer Chefarzt der Orthopädie, PD Dr. Klaus Rohe, der Amtsvorgänger, Prof. Dr. Wolfgang Rössy, Ärztlicher Direktor und Ellen Heinzmann, Pflegedirektorin.
Geriatrische Rehabilitation in den Sankt Rochus Kliniken - 22.01.2014
Damit wird eine Versorgungslücke im Landkreis Karlsruhe geschlossen. Im Moment stehen 18 Betten zur Verfügung, Anfang 2015 wird sich die Anzahl der geriatrischen Reha-Plätze auf 45 erhöhen. Ziel der Altersmedizin und der geriatrischen Rehamaßnahme ist es mit speziellen Trainingsprogrammen die Mobilität und Selbstständigkeit der älteren Patienten nach Schlaganfall, Knochenbrüchen oder Herzinfarkt so weit wie möglich wieder herzustellen.
Unternehmerisches Handeln auf dem Fundament christlicher Werte - 12.09.2013
Die Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken mbH (cts) feierte am Samstag ihr 20-jähriges Bestehen - Politiker, Kirchenvertreter, Geschäftspartner und Mitarbeiter zählten zu den über 500 Gästen
Mit einem Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Paulus auf dem Saarbrücker Rastpfuhl begannen am vergangenen Samstag die Feierlichkeiten zum 20-jährigen Bestehen der Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken mbH (cts). Über 500 Gäste – darunter Vertreter der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik, des Gesundheits- und Sozialwesens, der Spitzenverbände sowie Mitarbeiter und Geschäftspartner der cts - waren zu der Jubiläumsfeier gekommen.
Prälat Franz Josef Gebert, der den Gottesdienst gemeinsam mit Prälat Dr. Peter Prassel, Monsignore Bernhard Appel, Dechant Benedikt Welter, Pfarrer Bernd Schikofsky und Krankenhaus-Pfarrer Erwin Graus zelebrierte, überbrachte mit dem Schluss-Segen „die Glückwünsche Gottes für das, was in der cts in den vergangenen 20 Jahren an Einsatz und Engagement mit Herzen und Händen erbracht wurde“.
Auch Andreas Storm, Minister für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, stellte in seiner Festrede die Leistungen der cts-Mitarbeiter in den Mittelpunkt. „In den 27 Einrichtungen der cts für Jugendliche, behinderte, kranke und pflegebedürftige Menschen wird großartige Arbeit geleistet“, sagte Storm, der stellvertretend für Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer die Glückwünsche der saarländischen Landesregierung überbrachte.
Als vorbildliches Beispiel für die „Verbindung von gelebter Nächstenliebe und innovativen Konzepten“ nannte er das Modellprojekt „Palliativmedizinisches Kompetenzzentrum der cts im nördlichen Saarland“ im Caritas Seniorenzentrum Haus am See, das sich die liebevolle Begleitung Schwerstkranker und Sterbender zur besonderen Aufgabe gemacht hat. „Ich danke allen Mitarbeitern der cts für die hervorragende Arbeit, die sie Tag für Tag leisten“, so Andreas Strom. „Die cts war und ist ein verlässlicher Partner für die Landesregierung, die kommunale Seite und vor allem für die Menschen in unserem Land.“
Dass dies nicht von ungefähr kommt, machte Tobias Hans (MdL), Vorsitzender des cts-Aufsichtsrates, deutlich: „Als kirchliches Unternehmen hat die cts die Aufgabe, eine Alternative zu bieten und so zu handeln, dass sich die Kunden – Jugendliche, Patienten und alte Menschen – gut aufgehoben fühlen.“ Das „letzte Wort“ hätten daher nicht wirtschaftliche Erwägungen wie die Erhöhung des Marktanteils oder die Steigerung von Gewinnen, sondern christliche Werte und damit das Wohlergehen der Menschen. Nichts desto trotz sei die cts ein Unternehmen, das 20 Jahre nach seiner Gründung stolz auf eine erfolgreiche Entwicklung zurückblicken könne, sagte Hans, der sich im Namen des Aufsichtsrates und der Gesellschafterversammlung bei Geschäftsführer Hans-Joachim Backes und seinem Team bedankte.
„Unser Ziel ist eine qualitative Arbeit zum Wohl der uns anvertrauten Menschen“, so hatte es Hans-Joachim Backes selbst zuvor auf den Punkt gebracht. Als Meilensteine in der Entwicklung der cts nannte er die Übernahme zahlreicher Jugendhilfe-, Kranken-, Reha- und Altenpflegeeinrichtungen. Blieb die Ausweitung der unternehmerischen Aktivitäten zunächst auf den Umkreis des Regionalverbandes Saarbrücken und den saarländischen Teil des Bistums Trier begrenzt, wurde die cts später auch darüber hinaus aktiv, etwa durch die Übernahme der Rochus-Klinik in Bad Schönborn.
Sich in lockerer Atmosphäre austauschen und miteinander ins Gespräch kommen – dazu bot das Jubiläumsfest im Park der cts-Trägerzentrale Gelegenheit, wo die Trommel- und Tanzgruppe „Djapairu“ schon gleich zu Beginn für gute Laune sorgte. Bis in den Abend hinein genossen die Gäste ein buntes Kultur- und Unterhaltungsprogramm mit der Jugend-Theatergruppe des Margaretenstifts, Liedermacher Sigi Becker, einem Lautpoesie-Vortrag von Karl-Heinz Heydecke und der Show-Band The New Generation. Stimmungsvolle musikalische Beiträge hatte es bereits im Gottesdienst gegeben, der vom Chor des CaritasKlinikums Saarbrücken – „Camerata Vocale“ – unter Leitung des Organisten Jörg Prayer, dem Streichquartett Anna-Margarete Kries und Dr. Achim Noltze (Violine) gestaltet wurde.
Während des Jubiläumsfestes stand auch eine vergnügliche „Kino-Premiere“ auf dem Programm: in dem Comic-Imagefilm von Stefan Abendschön und Renate Iffland, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei der cts, landet Manfred Haupenthal, ein „typischer Saarländer“, nach einem Unfall ziemlich konfus im CaritasKlinikum Saarbrücken. Begeistert von der guten Behandlung dort macht er sich darauf seinen eigenen Reim: „Von der Wiege bis zur Bahre, die Caritas ist das einzig Wahre.“ Anders gesagt: „Für die cts ist die Herzenssache der Mensch!".
Sankt Rochus Kliniken erfolgreich rezertifiziert - Juli 2013
Die Sankt Rochus Kliniken wurden nach der Erstzertifizierung im Jahr 2010 nun zum ersten Mal erfolgreich nach dem Verfahren „IQMP“ rezertifiziert. Die Sankt Rochus Kliniken unterzogen sich vom 04. bis 05. Juli einem unabhängigen Audit durch ein Expertenteam der proCumCert-Zertifizierungsgesellschaft.
Die Auditoren prüften vorab die bereitgestellten Dokumente und den Selbstbewertungsbericht der Klinik, danach folgten Begehungen der einzelnen Stationen und Bereiche sowie sogenannte kollegiale Dialoge, also strukturierte Gespräche mit Mitarbeitern der Klinik.
Gute medizinische und pflegerische Leistungen zu erbringen und dabei nach den Leitlinien des christlichen Menschenbildes zu handeln, ist den Kliniken in kirchlicher Trägerschaft ein grundsätzliches Anliegen. Die Sankt Rochus Kliniken nutzen die Möglichkeiten des Qualitätsmanagements zur ständigen Verbesserung der Versorgung ihrer Patienten. Strukturen, Prozesse und die Nutzung der Ressourcen werden permanent überprüft und optimiert. Dabei beschränken sich die Sankt Rochus Kliniken nicht nur auf ihr internes Qualitätsmanagement, sondern lassen sich, wie jetzt geschehen, durch die von der proCumCert eingesetzten externen Fachleute überprüfen.
Mit der erfolgreichen Rezertifizierung sind die Sankt Rochus Kliniken gut gerüstet für künftige Herausforderungen im Gesundheitswesen. Auch in Zukunft wird die qualitativ hochwertige und menschliche Versorgung der Patienten im Mittelpunkt stehen.
Das IQMP-Zertifikat wird jetzt um drei Jahre verlängert. Die offizielle Zertifikatsübergabe erfolgt in den nächsten Wochen.
Rehabilitationskliniken sind gesetzlich zum Qualitätsmanagement (QM) verpflichtet. Das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz aus dem Jahr 2007 verankerte zudem eine Zertifizierungspflicht für stationäre Rehabilitationskliniken (§20 Abs. 2 SGB IX). Die Bundesarbeitsgemeinschaft Rehabilitation (BAR) hat zwischenzeitlich Anforderungen an ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement erarbeitet. Nicht nach § 20 Abs. 2a SGB IX zertifizierten stationären Rehabilitationseinrichtungen ist der Versorgungs-/ Belegungsvertrag nach § 21 Abs. 3 SGB IX zu kündigen.
Geprüfte Servicequalität in der Gemeinschaftsverpflegung - 10.12.2012
Der TÜV Rheinland verfügt über ein Prüfsiegel, das den steigenden Ansprüchen der Gäste
Rechnung trägt: "Geprüfte Servicequalität in der Gemeinschaftsverpflegung" heißt dieser
Standard vom TÜV Rheinland. Ein entsprechendes Zertifikat wird am 10. Dezember an den
Betriebsleiter der Schubert Unternehmensgruppe, Herrn Mathias Greguletz, überreicht.
Nigerianischer Orden neu in den Rochus-Kliniken - Juni 2012
Nigerianische Ordensschwestern
Sie lachen gerne, vermitteln eine fröhliche Atmosphäre und gleichzeitig eine souveräne Kompetenz, eine innere Ruhe....
Sankt Rochus Kliniken setzen auf grünes Energiekonzept - 27.02.2012
Bad Schönborn, 27. Februar 2012 – Die Sankt Rochus Kliniken starten mit neuer Energie ins Jahr 2012: Heute nehmen die Kliniken ein modernes Blockheizkraftwerk (BHKW) in Betrieb, das die Rehabilitationsklinik zukünftig mit Wärme und Strom versorgt. Dabei nutzt die Anlage dank Kraft-Wärme-Kopplung auch die entstehende Abwärme fast vollständig. Der dadurch resultierende höhere Wirkungsgrad verbessert die Energiebilanz der Kliniken deutlich. In Zahlen bedeutet das einen um 23 Prozent reduzierten Energieverbrauch und entsprechend geringere CO2-Emissionen im Jahr. Umgerechnet werden rund 400t CO2weniger pro Jahr emittiert.
Das installierte BHKW funktioniert wie folgt: Ein Motor mit dem Brennstoff Erdgas treibt einen Generator an. Dieser erzeugt Strom, der in das Mittelspannungsnetz des Rehabilitationszentrums eingespeist wird. Durch den Betrieb des Motors entsteht zusätzlich Wärme, die in den Sankt Rochus Kliniken für die Heizung und Warmwasserbereitung genutzt wird. Ein einfaches Prinzip mit hohem Wirkungsgrad.
Das innovative Energiekonzept setzen die Sankt Rochus Kliniken mit der Cofely Deutschland GmbH um. Dafür haben die Kliniken einen Contracting-Vertrag mit dem Kölner Unternehmen über eine Laufzeit von zehn Jahren abgeschlossen. Alle nötigen Investitionskosten für die neue Energieanlage trägt der Contractor. Die eingesparten Energiekosten dienen zur Refinanzierung der Anlage über den vertraglich vereinbarten Zeitraum sowie zur Deckung der laufenden Betriebskosten.
Zukünftig wird das erdgasbetriebene BHKW 900.000 Kilowattstunden (kWh) Strom und 1,4 Millionen kWh Wärme im Jahr unmittelbar vor Ort erzeugen. Der Betrieb und die Instandhaltung der Anlage inklusive Fernüberwachung und einer kontinuierlichen Optimierung erfolgen durch den Contractor. Mit der dezentralen Lösung machen sich die Kliniken unabhängiger von Fremdanbietern und können einen Großteil ihres Strombedarfs selbst decken. Das grüne Energiekonzept kann zudem ein wichtiger Baustein für eine mögliche Green Building-Zertifizierung der Kliniken sein.
„Die Sankt Rochus Kliniken sind der Region um Bad Schönborn eng verbunden. Die einzigartige Landschaft und das besondere Klima sind ein wichtiger Aspekt auch für unseren ganzheitlichen Therapieansatz. Wir sehen uns mit in der Verantwortung, unseren Beitrag zum Erhalt dieser Natur zu leisten“, sagt Uwe Antoni, Technischer Leiter der Sankt Rochus Kliniken. „Deshalb ist für uns das moderne Energiekonzept auf Basis eines Blockheizkraftwerkes die ideale Lösung, um einerseits eine optimale, wirtschaftliche Versorgung sicherzustellen und gleichzeitig unseren Energieverbrauch sowie klimaschädliche Emissionen deutlich zu reduzieren.“
Bildunterschrift: v.l.n.r. Uwe Antoni (Technischer Leiter), Sven Herzer (Projektleiter Cofely) und Christian Busche (Geschäftsführer Sankt Rochus Kliniken) vor dem neuen Blockheizkraftwerk (BHKW).
Spiegeltherapie, Behandlungsmethode für halbseitig gelähmte Schlaganfallpatienten - 15.08.2011
Die Therapieform wurde ursprünglich für Patienten mit Amputationen und Phantomschmerzen vom indischen Professor Ramachandran in den 90er Jahren entwickelt
Bei halbseitig gelähmten Patienten kann durch dieses spezielle Training der betroffenen Arm oder die Hand, aber auch die untere Extremität gezielt therapiert werden
Die 76-jährige Patientin blickt in den Spiegel und beobachtet ihre linke Hand. Ganz konzentriert führt sie jede Bewegung aus, die die Ergotherapeutin Christina Heissig ihr vorgibt: Finger einzeln bewegen, Hand langsam drehen. Das klappt ganz gut – mit links. Der rechte Arm ist hinter dem Spiegel verborgen, gelähmt nach einem Schlaganfall. Als die Patientin aus dem Odenwald zur Reha in die Sankt-Rochus-Kliniken nach Bad Schönborn kam, war der rechte Arm vollkommen bewegungsunfähig. Doch jetzt, nach gerademal zwei Wochen Therapie, heben sich die Finger leicht, dreht sich die Hand schon fast von alleine. „Am Anfang ging gar nichts“, erinnert sich die Therapeutin, doch schon in der ersten halben Stunde sei ein Effekt zu verzeichnen gewesen. In den Sankt Rochus Kliniken wird mit dem Spiegeltraining gearbeitet, einer neuen Behandlungsmethode für Halbseitengelähmte, die ganz hervorragende Resultate erzielt. „Es ist eine so genannte Imaginations-Therapie“, erläutert Petra Feindt, Oberärztin der Klinik für Neurologie. Durch das Betrachten der gesunden Hand im Spiegel entsteht die Illusion, die gelähmte Hand könne sich wieder bewegen. Hier kommen die Spiegelneuronen ins Spiel. Nervenzellen, die bei der Beobachtung aktiv werden und die motorischen Hirnzentren stimulieren sollen. „Das ist wie beim Gähnen und steckt genauso an“, erklärt die Ärztin. Zwei Ergotherapeutinnen mit Spezialausbildung in der Spiegeltherapie unterstützen die Patienten beim Üben. „Es ist eine einfache, preiswerte, für den Patienten schmerzfreie und sehr effektive Methode“, befindet Therapieleiter Uwe Schwan. Genauso wie für Arm und Hand ist die Spiegeltherapie für Bein und Fuß einsetzbar. Voraussetzung ist, dass der Betroffene kognitiv dazu in der Lage ist, die Bewegungsübungen auszuführen.
VOR DEM SPIEGEL übt Ergotherapeutin Christina Heissig (links) mit der Patientin, deren rechter Arm gelähmt ist. Oberärztin Petra Feindt und Therapieleiter Uwe Schwan beobachten die Fortschritte.
Geprüfte Qualität mit Gütesiegel in den Sankt Rochus Kliniken - August 2010
Gerade in Zeiten harten, wirtschaftlichen Wettbewerbs ist es für Rehabilitationskliniken entscheidend, eine hohe Qualität der Patientenversorgung zu gewährleisten und sich damit im Wettbewerb zu positionieren.
Seit Ende Juli 2010 ist es nun amtlich: Die Sankt Rochus Kliniken haben von der konfessionell getragenen Zertifizierungsgesellschaft proCum Cert das Gütesiegel ‚EQR - Exzellente Qualität in der Rehabilitation’ erhalten.
Drei Tage hatte das externe Auditteam der Zertifizierungsgesellschaft alle Abläufe genau unter die Lupe genommen.
Am ersten Tag wurden alle qualitätsrelevanten Dokumente eingesehen und geprüft. Der zweite Tag begann mit einem zweistündigen Dialog mit der gesamten Führungsriege (Klinikkonferenz), danach suchte das Auditteam die Abteilungen auf, um in Mitarbeitergesprächen zu überprüfen, ob die beschriebenen Abläufe auch wirklich bekannt sind und umgesetzt werden. Es wurden Dialoge mit Ärzten sowie den Mitarbeitern in Pflege, Verwaltung, Technik, Hauswirtschaft, Küche und in den therapeutischen Abteilungen geführt. Im Mittelpunkt der Dialoge stand der Behandlungsprozess von der Aufnahme eines stationären Patienten bis zu dessen Entlassung. Neben den Dialogen wurden auch intensive Begehungen und Überprüfungen in den Abteilungen und Pflegestationen durchgeführt.
Die Sankt Rochus Kliniken Bad Schönborn betreiben seit 2002 ein Qualitätsmanagementsystem. Im Jahr 2008 reifte der Entschluss, dieses System einer externen unabhängigen Überprüfung zu unterziehen.
In Bad Schönborn war die Erleichterung groß über das erfolgreiche Bestehen der Qualitätsprüfung: „Obwohl wir uns sicher waren, dass wir in den vergangenen Jahren kontinuierlich eine ganze Menge Verbesserungen umgesetzt haben, war es doch bis zuletzt sehr spannend!“, betonte Christian Busche, Geschäftsführer der Klinik. „Seit der intensiven Phase der Implementierung waren unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf allen Ebenen kontinuierlich damit befasst, sich auf die Fremdbewertung vorzubereiten. Viele Verbesserungsprozesse und -projekte wurden in den letzten Jahren angestoßen und umgesetzt. Als Ziel hatten wir uns ein Bewertungsergebnis der Zertifizierung 2010 von 6,1 gesteckt. Mit einem Wert von 6,8 konnten wir dieses Ziel dank des großen Engagements unserer Mitarbeiter mehr als umsetzen“, erklärte sichtbar erleichtert Irene Schmitz, Qualitätsmanagementbeauftragte (QMB) der Klinik.
Kontinuierlich wurden die Qualitätsanforderungen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erfüllt und stetig verbessert, so dass nun im Sommer 2010 die Klinik erstmalig nach den hohen Ansprüchen des IQMP-Reha (Integriertes Qualitätsmanagement-Programm-Reha) zertifiziert und mit dem von der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (BAR) anerkannten Gütesiegel ‚EQR – Exzellente Qualität in der Rehabilitation’ ausgezeichnet wurde.
Klinikleitung und QMB der Sankt Rochus Kliniken nach der erfolgreichen Zertifizierung
(v. l. n. r.: Pflegedirektorin Ellen Heinzmann, Chefarzt der Klinik für Neurologie und Ärztlicher Direktor Dr. Wolfgang Rössy, Qualitätsmanagementbeauftragte Irene Schmitz, Geschäftsführer Christian Busche)
Rehabilitationskliniken sind gesetzlich zum Qualitätsmanagement (QM) verpflichtet. Das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz aus dem Jahr 2007 verankerte zudem eine Zertifizierungspflicht für stationäre Rehabilitationskliniken (§20 Abs. 2 SGB IX). Die Bundesarbeitsgemeinschaft Rehabilitation (BAR) hat zwischenzeitlich Anforderungen an ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement erarbeitet. Nicht nach § 20 Abs. 2a SGB IX zertifizierten stationären Rehabilitationseinrichtungen ist der Versorgungs-/ Belegungsvertrag nach § 21 Abs. 3 SGB IX zu kündigen. Die stationären Rehabili­tationseinrichtungen müssen bis Oktober 2012 ein gültiges Zertifikat nachweisen.
Im Jahr 2009 wurden in den Sankt Rochus Kliniken die entscheidenden Weichenstellungen vorgenommen, um die im Juli 2010 durchgeführte Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems auf Basis des IQMP-Manuals Version 3.0 zu erreichen.
Note "sehr gut" für die Kurzzeitpflege der Sankt Rochus Kliniken - Juli 2010
Pflegebedürftige und Angehörige können sich seit Kurzem im Internet über die Qualität der ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen in Deutschland informieren. Im Rahmen einer Qualitätsprüfung sammelt der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) Informationen, die er anschließend benotet und in einem Transparenzbericht veröffentlicht. Die Kurzzeitpflege an den Sankt Rochus Kliniken Bad Schönborn erhielt die Gesamtnote 1,2. Besonders erfreulich war die außerordentlich hohe Zufriedenheit der Bewohnerinnen und Bewohner – eine schöne Belohnung für das hohe Engagement der Mitarbeiterinnen der Einrichtung. Die Transparenzberichte sind in die Bereiche ‚Pflege und medizinische Versorgung’, ‚Umgang mit demenzkranken Bewohnern’, ‚Soziale Betreuung und Alltagsgestaltung’ und ‚Wohnen, Verpflegung, Hauswirtschaft und Hygiene’ gegliedert. Die einzelnen Bereiche setzen sich aus einer unterschiedlichen Anzahl von Kriterien zusammen. Bei allen Themenblöcken hat der Medizinische Dienst eine sehr gute Benotung für die Sankt Rochus Kliniken abgegeben. Der Fragebogen unterscheidet zwischen einrichtungsbezogenen und bewohnerbezogenen Fragen. Einrichtungsbezogene Fragen erfassen allgemeine Verfahren innerhalb der Pflegeeinrichtung, beispielsweise: „Existieren schriftliche Verfahrensanweisungen zu Erste Hilfe und Verhalten in Notfällen?“. Bewohnerbezogene Fragen beziehen sich auf die in das Prüfverfahren einbezogenen Menschen, die in der Einrichtung leben, zum Beispiel: „Wird bei Bewohnern mit Demenz die Selbstbestimmung in der Pflegeplanung berücksichtigt?“.Parallel werden die Bewohnerinnen und Bewohner zu ihrer Zufriedenheit befragt. Das Endergebnis wird veröffentlicht, fließt allerdings nicht in das Gesamtergebnis ein. Vor Veröffentlichung erhalten die Pflegeeinrichtungen den MDK-Prüfbericht und den Transparenzbericht. Sie haben die Möglichkeit, zu den Angaben Stellung zu nehmen und strittige Fragen zu klären.Der Kurzzeitpflegebereich der Sankt Rochus Kliniken verfügt über 18 Plätze in dem erst im Januar 2009 in Betrieb genommenen Erweiterungsbau der Rehabilitationsklinik für Orthopädie, Neurologie und Kardiologie (315 Rehabilitationsbetten). Die Zimmer sind behinderten freundlich eingerichtet und verfügen alle über Dusche, WC und Waschtisch, elektrische Pflegebetten, TV, Telefon und eine moderne Schwesternrufanlage. Die umfassenden Therapieangebote der Sankt Rochus Kliniken, insbesondere für Physio- und Ergotherapie, runden das rehabilitationsorientierte Pflegekonzept der Einrichtung ab.

References: § 37
 § 111
 § 20
 § 21
 § 20
 § 21