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Timestamp: 2019-03-21 22:04:14+00:00

Document:
Ausfertigungsdatum: 04.09.1970
Fundstelle: GVBl. 1970, 372
Stand: letzte berücksichtigte Änderung: zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 10.10.2018 (GVBl. S. 356)
Landesgesetz über die Errichtung und Finanzierung von Schulen in freier Trägerschaft (Privatschulgesetz - PrivSchG -) in der Fassung vom 4. September 1970 01.10.2001
Abschnitt I - Allgemeine Bestimmungen 01.10.2001
§ 1 - Aufgaben der Schulen in freier Trägerschaft 01.08.2004
§ 2 - Schulträger 01.10.2001
§ 3 - Bezeichnung 01.10.2001
§ 4 - Staatliche Schulaufsicht 01.10.2001
Abschnitt II - Ersatzschulen 01.10.2001
§ 5 - Begriff 23.02.2011
§ 6 - Genehmigung 16.10.2018
§ 7 - Genehmigung von Grund- und Hauptschulen in freier Trägerschaft 01.10.2001
§ 8 - Wirkung der Genehmigung 16.10.2018
§ 9 - Erlöschen der Genehmigung 01.10.2001
§ 10 - Widerruf der Genehmigung 01.10.2001
§ 11 - Mindestvorgaben 16.10.2018
§ 12 - Auflösung und Abbau von Ersatzschulen 16.10.2018
§ 13 - Schulbehörden 23.02.2011
Abschnitt III - Ergänzungsschulen 01.10.2001
§ 14 - Begriff, Bezeichnung und Anzeigepflicht 23.02.2011
§ 14 a - Einheitlicher Ansprechpartner 16.10.2018
§ 15 - Untersagung des Betriebs von Ergänzungsschulen 16.10.2018
§ 16 - Erfüllung der Pflicht zum Schulbesuch in Ergänzungsschulen 16.10.2018
§ 17 - Schulbehörden 23.02.2011
Abschnitt IV - Staatliche Anerkennung 01.10.2001
§ 18 - Anerkennung von Ersatzschulen 16.10.2018
§ 19 - Anerkennung von Ergänzungsschulen 23.02.2011
§ 20 - Bezeichnung 01.10.2001
§ 21 - Widerruf der Anerkennung 01.10.2001
Abschnitt V - Lehrkräfte an Schulen in freier Trägerschaft 16.10.2018
§ 22 - Lehrkräfte der Schulen in freier Trägerschaft 16.10.2018
§ 23 - Lehrkräfte der Ersatzschulen 16.10.2018
§ 24 - Lehrkräfte der Ergänzungsschulen 16.10.2018
§ 25 - Beschäftigung von staatlichen Lehrkräften 16.10.2018
§ 26 - Zuweisung 16.10.2018
§ 27 - (aufgehoben) 01.08.2009
Abschnitt VI - Öffentliche Finanzhilfe 01.10.2001
§ 28 - Arten und Voraussetzungen 16.10.2018
§ 29 - Beiträge zu den Personalkosten 16.10.2018
§ 30 - Zuschläge für die Alters- und Hinterbliebenenversorgung 16.10.2018
§ 31 - Beitrag zu den Sachkosten 16.10.2018
§ 32 - Pflichten der Schulträger 16.10.2018
§ 33 - Schülerbeförderung 16.10.2018
Abschnitt VII - Ausländische Schulen 01.10.2001
Abschnitt VIII - Freie Unterrichtseinrichtungen 01.10.2001
§ 35 23.02.2011
Abschnitt IX - Ordnungswidrigkeiten 01.10.2001
§ 36 16.10.2018
Abschnitt X - Übergangs- und Schlußvorschriften 01.10.2001
§ 37 - Übergangsregelung 23.02.2011
§ 38 - Beteiligung anderer Ministerien 23.02.2011
§ 39 - Durchführungsvorschriften 16.10.2018
§ 40 - (Aufhebungsbestimmung) 01.10.2001
§ 41 - Inkrafttreten 01.10.2001
Aufgaben der Schulen in freier Trägerschaft
(1) Die Schulen in freier Trägerschaft dienen nach Maßgabe des Verfassungsrechts der öffentlichen Aufgabe, als Ersatz- oder Ergänzungsschulen das Schulwesen des Landes zu bereichern; sie sollen das Schulwesen durch eigene Formen der Erziehung und des Unterrichts fördern.
(2) Dieses Gesetz gilt für Schulen für Gesundheitsfachberufe nur, soweit es sich um die Ausbildung für Berufe in der Altenpflege handelt.
Schulen in freier Trägerschaft können von natürlichen Personen und juristischen Personen des privaten oder des öffentlichen Rechts, jedoch nicht vom Land und den kommunalen Gebietskörperschaften, errichtet und betrieben werden; das Land und die kommunalen Gebietskörperschaften können sich auch nicht an einer Schule in freier Trägerschaft überwiegend beteiligen.
Schulen in freier Trägerschaft müssen sich durch ihre Bezeichnung von den öffentlichen Schulen unterscheiden. Aus der Bezeichnung müssen Träger, Art und Form der Schule ersichtlich sein; besondere Namen sind zulässig.
Die Schulen in freier Trägerschaft unterstehen der Aufsicht des Staates.
Schulen in freier Trägerschaft sind Ersatzschulen, wenn sie in ihren Lehr- und Erziehungszielen den öffentlichen Schulen entsprechen, die im Lande bestehen oder vom fachlich zuständigen Ministerium grundsätzlich vorgesehen sind. Abweichungen in den Lehr- und Erziehungsmethoden und in der Abgrenzung des Lehrstoffes sind zulässig, soweit die Ersatzschule der entsprechenden öffentlichen Schule gleichwertig bleibt.
(1) Ersatzschulen dürfen nur mit Genehmigung des fachlich zuständigen Ministeriums errichtet und betrieben werden.
die Ersatzschule in ihren Lehrzielen und Einrichtungen sowie in der Ausbildung ihrer Lehrkräfte hinter den öffentlichen Schulen nicht zurücksteht,
der Schulträger oder, falls dieser eine juristische Person ist, die Vertretungsberechtigten des Schulträgers und die Leiterin oder der Leiter der Schule geeignet sind, eine Schule verantwortlich zu führen,
die Schuleinrichtungen den allgemeinen gesetzlichen Bestimmungen und polizeilichen Anordnungen entsprechen.
(3) Ersatzschulen, bei denen die Voraussetzungen des Absatzes 2 für die Erteilung der Genehmigung noch nicht vollständig erfüllt sind, kann die Genehmigung unter der Bedingung erteilt werden, daß die Voraussetzungen innerhalb einer angemessenen Frist erfüllt werden.
(4) Genehmigte Ersatzschulen, welche die Voraussetzungen des Absatzes 2 erfüllen, dürfen die zusätzliche Bezeichnung "staatlich genehmigt" führen.
Genehmigung von Grund- und Hauptschulen in freier Trägerschaft
Grund- und Hauptschulen in freier Trägerschaft werden nur unter den Voraussetzungen des Artikels 7 Abs. 5 des Grundgesetzes genehmigt.
Wirkung der Genehmigung
Mit der Genehmigung ( § 6 Abs. 2 ) erhält die Ersatzschule das Recht, Schülerinnen und Schüler zur Erfüllung ihrer Pflicht zum Schulbesuch aufzunehmen. Die Überwachung des Schulbesuchs obliegt auch dem Schulträger.
(1) Die Genehmigung erlischt, wenn die Schule nicht innerhalb eines Jahres nach der Erteilung der Genehmigung eröffnet, wenn sie geschlossen oder ein Jahr lang nicht betrieben worden ist.
(2) Liegen triftige Gründe vor, so können diese Fristen von der Schulbehörde auf Antrag verlängert werden.
(1) Die Genehmigung ist zu widerrufen, wenn festgestellt wird, daß eine der Voraussetzungen für ihre Erteilung nicht oder nicht mehr vorliegt.
(2) Der Widerruf ist erst zulässig, wenn der Schulträger die beanstandeten Mängel innerhalb einer von der Schulbehörde gesetzten Frist nicht beseitigt hat.
Das fachlich zuständige Ministerium kann für Ersatzschulen schulart- und schulstufenspezifische Mindestvorgaben für die einzelnen Unterrichtsfächer und Lernbereiche setzen, den Abschluß der Ausbildung von Prüfungen abhängig machen und Prüfungsordnungen erlassen, die den Anforderungen an Schülerinnen und Schüler öffentlicher Schulen entsprechen.
Auflösung und Abbau von Ersatzschulen
(1) Der Träger einer Ersatzschule hat die Absicht, die Schule aufzulösen oder abzubauen, so frühzeitig wie möglich, mindestens jedoch vier Monate vor dem beabsichtigten Zeitpunkt der Schulbehörde anzuzeigen. Der Zeitpunkt ist so festzusetzen, daß der Übertritt der Schülerinnen und Schüler in andere Schulen nicht unnötig erschwert wird. Wird der Betrieb aus unvorhergesehenen Gründen eingestellt, so ist dies der Schulbehörde unverzüglich anzuzeigen.
(2) Ersatzschulen, die Finanzhilfe nach § 28 Abs. 1 erhalten, können ohne Genehmigung der Schulbehörde nur zum Ende des Schuljahres aufgelöst oder eingeschränkt werden.
Die Schulaufsicht über die Ersatzschulen wird von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (Schulbehörde) und dem fachlich zuständigen Ministerium (oberste Schulbehörde) ausgeübt.
Begriff, Bezeichnung und Anzeigepflicht
(1) Ergänzungsschulen sind alle Schulen in freier Trägerschaft, die nicht Ersatzschulen im Sinne des § 5 sind.
(2) Ergänzungsschulen dürfen keine Bezeichnung führen, die eine Verwechslung mit Ersatzschulen hervorrufen kann.
(3) Die Errichtung von Ergänzungsschulen ist der Schulbehörde vom Schulträger vor Aufnahme des Unterrichts anzuzeigen. Die Schulbehörde unterrichtet die Ministerien, deren Geschäftsbereich durch die Errichtung von Ergänzungsschulen berührt wird.
(1) Die Anzeige nach § 14 Abs. 3 Satz 1 kann über einen einheitlichen Ansprechpartner im Sinne des § 1 Abs. 1 des Landesgesetzes über die einheitlichen Ansprechpartner in Verwaltungsangelegenheiten vom 27. Oktober 2009 (GVBl. S. 355, BS 2010-6) in der jeweils geltenden Fassung abgewickelt werden.
(2) Die Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABl. EU Nr. L 255 S. 22) sowie die EU-Lehrämter-Anerkennungsverordnung vom 6. April 2016 (GVBl. S. 211, BS 2030-58) in ihrer jeweils geltenden Fassung bleiben unberührt.
Untersagung des Betriebs von Ergänzungsschulen
(1) Die Schulbehörde kann den Betrieb einer Ergänzungsschule untersagen, wenn
der Schulträger oder, falls dieser eine juristische Person ist, die Vertretungsberechtigten des Schulträgers oder die Leiterin oder der Leiter der Schule nicht geeignet sind, eine Schule verantwortlich zu führen, oder
die Schule nicht den Anforderungen entspricht, die zum Schutz der Allgemeinheit vor Schäden und Gefahren zu stellen sind.
(2) Die Untersagung ist erst zulässig, wenn die Schule beanstandete Mängel innerhalb einer von der Schulbehörde gesetzten Frist nicht beseitigt hat.
Erfüllung der Pflicht zum Schulbesuch in Ergänzungsschulen
(1) Das fachlich zuständige Ministerium kann einer Ergänzungsschule genehmigen, Schülerinnen und Schüler zur Erfüllung ihrer Pflicht zum Schulbesuch aufzunehmen; § 8 Satz 1 gilt entsprechend. Die Genehmigung setzt voraus, daß den Schülerinnen und Schülern ein der vergleichbaren öffentlichen Schule entsprechender Bildungsstand vermittelt wird. Lehrpläne und Stundentafeln bedürfen der Genehmigung des fachlich zuständigen Ministeriums.
(2) Die §§ 9 , 10 und 12 gelten entsprechend.
Die Schulaufsicht über die Ergänzungsschulen wird von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (Schulbehörde) und dem fachlich zuständigen Ministerium (oberste Schulbehörde) ausgeübt.
(1) Einer Ersatzschule, welche die Gewähr bietet, daß sie dauernd die an entsprechende öffentliche Schulen gestellten Anforderungen erfüllt, verleiht das fachlich zuständige Ministerium auf Antrag die Eigenschaft einer anerkannten Ersatzschule.
(2) Mit der Anerkennung erhält die Ersatzschule das Recht, nach den für öffentliche Schulen geltenden Vorschriften unter Leitung einer oder eines von der Schulbehörde bestellten Prüfungsvorsitzenden Prüfungen abzuhalten und Zeugnisse auszustellen.
(3) Die anerkannte Ersatzschule hat bei der Aufnahme von Schülerinnen und Schülern die für öffentliche Schulen gegebenen Anordnungen zu beachten. Die Schülerinnen und Schüler anerkannter Ersatzschulen können ohne vorherige Aufnahmeprüfung in öffentliche Schulen des gleichen Typs übertreten; die für öffentliche Schulen geltenden Bestimmungen sind entsprechend anzuwenden. Dies gilt auch für den Übertritt von einer Haupt- oder Realschule in eine Realschule plus sowie für den Übertritt von einer Realschule plus in eine Haupt- oder Realschule.
Anerkennung von Ergänzungsschulen
(1) Das fachlich zuständige Ministerium kann einer Ergänzungsschule, an der ein besonderes pädagogisches Interesse besteht, die Eigenschaft einer anerkannten Ergänzungsschule verleihen, wenn der Unterricht nach den von dem fachlich zuständigen Ministerium genehmigten schulart- und schulstufenspezifischen Vorgaben für die einzelnen Unterrichtsfächer und Lernbereiche erteilt wird.
(2) Mit der Anerkennung erhält die Ergänzungsschule das Recht, nach den von dem fachlich zuständigen Ministerium genehmigten Vorschriften Prüfungen abzuhalten und Zeugnisse auszustellen. Das fachlich zuständige Ministerium bestimmt die Zusammensetzung der Prüfungsausschüsse. Es kann diese Befugnis nachgeordneten Behörden übertragen.
Die zusätzliche Bezeichnung "staatlich anerkannt" darf nur von Schulen in freier Trägerschaft geführt werden, die nach § 18 oder § 19 staatlich anerkannt worden sind.
Die Anerkennung ist zu widerrufen, wenn festgestellt wird, daß eine der Voraussetzungen für ihre Erteilung nicht oder nicht mehr vorliegt.
Lehrkräfte an Schulen in freier Trägerschaft
Lehrkräfte der Schulen in freier Trägerschaft
(1) Lehrkräfte der Schulen in freier Trägerschaft im Sinne der §§ 23 und 24 sind alle Lehrkräfte, die an Schulen in freier Trägerschaft unterrichten mit Ausnahme der Lehrkräfte, die vom Land, den Gemeinden oder Gemeindeverbänden Ersatzschulen zur Dienstleistung zugewiesen oder zur Unterrichtserteilung an Ersatzschulen beurlaubt sind.
(2) Als Lehrkraft nach Absatz 1 gelten auch pädagogische und technische Fachkräfte, die die Lehrkraft bei der Erziehungs- und Unterrichtsarbeit unterstützen.
Lehrkräfte der Ersatzschulen
(1) Ersatzschulen bedürfen für die Beschäftigung ihrer Lehrkräfte der Genehmigung der zuständigen Schulbehörde.
(2) Die Lehrkräfte haben eine fachliche, pädagogische und unterrichtspraktische Ausbildung sowie mit Erfolg abgelegte Prüfungen nachzuweisen, die hinter der Ausbildung und den Prüfungen, wie sie für Lehrkräfte an entsprechenden öffentlichen Schulen vorgeschrieben sind, nicht zurückstehen. In Ausnahmefällen kann auf diese Voraussetzungen verzichtet werden, wenn die für die vorgesehene Beschäftigung erforderlichen wissenschaftlichen, künstlerischen oder technischen Fähigkeiten und die pädagogische Eignung der Lehrkräfte durch sonstige Leistungen nachgewiesen werden. Die Lehrkräfte müssen die Anforderungen an die persönliche Eignung erfüllen. Die persönliche Eignung ist nicht gegeben, wenn schwerwiegende Tatsachen einer unterrichtlichen oder erzieherischen Tätigkeit entgegenstehen.
(3) Die Genehmigung erlischt mit der Beendigung des Dienstverhältnisses.
(4) Die Genehmigung kann widerrufen werden, wenn bei Lehrkräften entsprechender öffentlicher Schulen das Dienstverhältnis aus Gründen, die in der Person der Lehrkraft liegen, beendet werden könnte.
(5) Lehrkräften der anerkannten Ersatzschulen werden bei Übernahme in den öffentlichen Schuldienst die nach den geltenden Bestimmungen anrechenbaren Dienstzeiten bis zur Höchstgrenze angerechnet.
(6) Der Träger einer anerkannten Ersatzschule kann mit Genehmigung der zuständigen Schulbehörde hauptberuflichen Lehrkräften, welche die beamtenrechtlichen Voraussetzungen für die Verwendung im öffentlichen Schuldienst erfüllen, für die Dauer der Zugehörigkeit zu seiner Schule die Führung einer der Amtsbezeichnung der vergleichbaren Lehrkräfte an öffentlichen Schulen entsprechenden Bezeichnung mit dem Zusatz "im Privatschuldienst" gestatten. Bei Schulen, deren Träger Kirchen oder kirchliche Vereinigungen sind, kann der Zusatz "im Kirchendienst" gewählt werden. Die Führung der jeweiligen Bezeichnung kann der Lehrkraft frühestens zu dem Zeitpunkt gestattet werden, in dem sie im öffentlichen Schuldienst zur Einstellung oder Beförderung heranstehen würde. Ein Recht auf eine entsprechende Verwendung bei Übernahme in den öffentlichen Dienst wird dadurch nicht begründet.
Lehrkräfte der Ergänzungsschulen
Lehrkräften der Ergänzungsschulen kann die Ausübung ihrer Tätigkeit durch die Schulbehörde untersagt werden, wenn die fachliche Vorbildung erhebliche Mängel aufweist oder wenn bei Lehrkräften öffentlicher Schulen das Dienstverhältnis aus Gründen, die in der Person der Lehrkraft liegen, beendet werden könnte.
Beschäftigung von staatlichen Lehrkräften
(1) Die zuständige Schulbehörde weist Grund-, Haupt- und Förderschulen sowie Realschulen plus, die Beiträge nach § 28 Abs. 1 erhalten, auf Antrag staatliche Lehrkräfte unter Fortzahlung der Dienstbezüge oder Entgelte zur Dienstleistung zu. Die Lehrkräfte werden im Einvernehmen mit dem Schulträger unter Berücksichtigung des besonderen Erziehungs- und Bildungsziels der Schule zugewiesen.
(2) Den nicht in Absatz 1 genannten allgemeinbildenden Schulen können staatliche Lehrkräfte zugewiesen werden; im übrigen gilt Absatz 1 entsprechend.
(3) Staatliche Lehrkräfte werden höchstens in einer Anzahl zugewiesen, wie sie zur Deckung des Unterrichtssolls einer vergleichbaren öffentlichen Schule durchschnittlich zur Verfügung steht.
(4) In Ausnahmefällen können staatliche Lehrkräfte auch ohne Bezüge zur Unterrichtserteilung an Ersatzschulen beurlaubt werden. Den beurlaubten beamteten Lehrkräften wird die Zeit ihrer Tätigkeit an Ersatzschulen auf die beamten- und besoldungsrechtlichen Dienstzeiten voll angerechnet.
(5) Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter sowie Studienreferendarinnen und Studienreferendare können anerkannten Ersatzschulen zur Ausbildung zugewiesen werden.
(1) Die Zuweisung ( § 25 Abs. 1, 2 und 5 ) bedarf der Zustimmung der Lehrkraft. Sie ist auf Antrag der Lehrkraft oder, wenn die Lehrkraft nicht mehr mit dem besonderen Erziehungs- und Bildungsziel der Schule übereinstimmt, auf Antrag des Schulträgers aufzuheben. Die Aufhebung der Zuweisung soll zum Ende des Schuljahres erfolgen.
(2) Die zugewiesene Lehrkraft hat die gleichen Rechte und Pflichten wie eine Lehrkraft an einer entsprechenden öffentlichen Schule.
(3) Die Leiterin oder der Leiter der Schule in freier Trägerschaft ist der zugewiesenen Lehrkraft gegenüber weisungsberechtigt. Bei Überschreitung des Weisungsrechts kann die Lehrkraft nach vorheriger Ankündigung ohne Ersatzgestellung zurückgezogen werden.
(4) Im übrigen sind auf die Zuweisung die Bestimmungen über die Versetzung entsprechend anzuwenden.
Öffentliche Finanzhilfe
(1) Das Land gewährt auf Antrag den staatlich anerkannten Ersatzschulen Beiträge zu den Personal- und Sachkosten nach Maßgabe der §§ 29 bis 32 ; § 31 Abs. 4 bleibt unberührt.
Beiträge zu den Personalkosten
(1) Für jede mit Genehmigung der Schulbehörde beschäftigte Lehrkraft wird vorbehaltlich des Absatzes 4 ein Beitrag zu den Personalkosten gewährt.
(2) Ist die Lehrkraft im Sinne des öffentlichen Dienstrechts voll beschäftigt, wird ein Beitrag in Höhe der Durchschnittsbesoldung oder des Durchschnittsentgelts einer vergleichbaren Lehrkraft an einer entsprechenden öffentlichen Schule gewährt. Daneben werden ein pauschalierter Zuschuss zur Beihilfe oder die Arbeitgeberbeiträge zur gesetzlich vorgeschriebenen Unfall-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung einer vergleichbaren Lehrkraft an einer entsprechenden öffentlichen Schule gewährt.
(3) Ist die Lehrkraft nach staatlichen Grundsätzen nicht voll beschäftigt, wird im Falle einer hauptberuflichen Beschäftigung ein entsprechender Anteil der Durchschnittsbesoldung und ein pauschalierter Zuschuss zur Beihilfe oder ein entsprechender Anteil des Durchschnittsentgelts und der Arbeitgeberbeiträge zur gesetzlich vorgeschriebenen Unfall-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung, im Falle einer nebenberuflichen Beschäftigung das Entgelt für nebenberufliche Tätigkeit einer vergleichbaren Lehrkraft an einer entsprechenden öffentlichen Schule gewährt.
(4) Beiträge werden unter Berücksichtigung der zugewiesenen Lehrkräfte nur für so viele Lehrerwochenstunden gewährt, wie zur Deckung des Unterrichtssolls einer vergleichbaren öffentlichen Schule erforderlich sind.
(5) Die Absätze 1 bis 3 gelten für pädagogische und technische Fachkräfte entsprechend. Beiträge werden nur für so viele Wochenstunden gewährt, wie den vergleichbaren öffentlichen Schulen durchschnittlich zur Verfügung stehen.
Zuschläge für die Alters- und Hinterbliebenenversorgung
(1) Neben den Beiträgen zu den Personalkosten ( § 29 ) werden Zuschläge für eine nach staatlichen Grundsätzen angemessene Alters- und Hinterbliebenenversorgung in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen gewährt, höchstens jedoch in der für vergleichbare staatliche Lehrkräfte entsprechenden Höhe; für beamtete Lehrkräfte der Schulträger und vergleichbare Personen beträgt der Zuschlag höchstens 35,8 v. H. der jeweiligen tatsächlichen Besoldungsausgaben. Satz 1 gilt entsprechend für pädagogische und technische Fachkräfte.
(2) Für eine hauptberufliche Lehrkraft, die als Mitglied einer religiösen Gemeinschaft den Lehrerberuf ausübt, beträgt der Zuschlag 10 v. H. des auf sie entfallenden Beitrages zu den Personalkosten ohne die Leistungen nach § 29 Abs. 2 Satz 2 , wenn tatsächliche Aufwendungen nicht geltend gemacht werden; werden tatsächliche Aufwendungen geltend gemacht, gilt Absatz 1 Satz 1. Satz 1 gilt entsprechend für pädagogische und technische Fachkräfte.
Beitrag zu den Sachkosten
(1) Zu den Sachkosten, die nicht Baukosten nach Absatz 2 sind (laufende Sachkosten), wird ein Beitrag in Höhe von 10 vom Hundert des Gesamtbetrages nach § 29 ohne die Leistungen nach § 29 Abs. 2 Satz 2 sowie der Personalkosten des Landes für zugewiesene Lehrkräfte gewährt. Dabei ist für jede zur vollen Dienstleistung zugewiesenen Lehrkraft die Durchschnittsbesoldung oder das Durchschnittsentgelt, sonst ein entsprechender Anteil anzusetzen.
(2) Das Land gewährt den Schulträgern der Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen, Integrierten Gesamtschulen, Realschulen plus, Gymnasien, Kollegs und Förderschulen einen Beitrag zu den Aufwendungen für von der Schulbehörde genehmigte Neu-, Um- und Erweiterungsbauten von Schulgebäuden und Schulanlagen sowie deren Ersteinrichtung (Baukosten). Er beträgt
bei Grund-, Haupt- und Förderschulen sowie bei Realschulen plus 80 v.H.,
bei Realschulen, Integrierten Gesamtschulen, Gymnasien und Kollegs 50 v.H.
der Baukosten. Die Kosten des Baugrundstücks und seiner Erschließung gehören nicht zu den Baukosten. In ihrer Dringlichkeit nehmen diese Baumaßnahmen den gleichen Rang wie entsprechende Vorhaben für öffentliche Schulen ein.
(3) Das Land hat Anspruch auf Wertausgleich, wenn die von ihm geförderten Schulgebäude und Schulanlagen sowie deren Ersteinrichtung für einen anderen als den bei der Beitragsgewährung bestimmten Zweck verwendet werden.
(4) Die Träger öffentlicher Grundschulen oder Realschulen plus, in deren Gebiet eine Grund- oder Hauptschule oder Realschule plus in freier Trägerschaft errichtet wird, haben für diese Schule den durch die Errichtung der Schule in freier Trägerschaft frei gewordenen Schulraum dem Schulträger auf Verlangen gegen angemessene Kostenerstattung bereitzustellen.
Pflichten der Schulträger
(1) Eine Schule in freier Trägerschaft, die öffentliche Finanzhilfe beansprucht, ist verpflichtet, die für die Finanzhilfe erforderlichen Auskünfte zu erteilen und Nachweise zu erbringen. Sie hat bei einem Antrag nach § 28 Abs. 1 oder 5 insbesondere nachzuweisen, daß sie den Lehrkräften, soweit sie nicht als Mitglieder einer religiösen Gemeinschaft den Lehrerberuf ausüben, Bezüge nach staatlichen Grundsätzen gewährt. Die Schulbehörde und der Rechnungshof sind berechtigt, durch Beauftragte die Einrichtungen und Abrechnungen der Schule in freier Trägerschaft, die öffentliche Finanzhilfe beansprucht, nachprüfen zu lassen.
(2) Handelt eine Schule in freier Trägerschaft den Bestimmungen dieses Gesetzes oder den auf Grund dieses Gesetzes erlassenen Rechts- oder Verwaltungsvorschriften zuwider, so soll die Bewilligung der öffentlichen Finanzhilfe widerrufen oder ihre Zahlung teilweise gekürzt werden.
(3) Ein Widerruf gemäß Absatz 2 ist erst nach vorheriger Verwarnung zulässig; einer vorherigen Verwarnung bedarf es nicht, wenn der durch sie verfolgte Zweck nicht mehr erreicht werden kann.
(4) Das Land soll zu Unrecht gezahlte öffentliche Finanzhilfe zurückfordern. § 31 Abs. 3 bleibt unberührt.
(5) Die Absätze 2 und 4 gelten entsprechend für Schulen in freier Trägerschaft nach § 28 Abs. 5 , wenn sie innerhalb der ihnen gesetzten Frist nicht staatlich anerkannt werden.
(1) Für die Beförderung der Schülerinnen und Schüler von Schulen, die Beiträge nach § 28 erhalten, gilt § 69 des Schulgesetzes entsprechend. Bei Schülerinnen und Schülern von Haupt- und Realschulen gilt dies mit der Maßgabe, dass die Landkreise und kreisfreien Städte als Pflichtaufgabe der Selbstverwaltung für die Beförderung der Schülerinnen und Schüler zu den in ihrem Gebiet gelegenen Haupt- und Realschulen zu sorgen haben. Bei Schülerinnen und Schülern von Grundschulen ist hierfür Voraussetzung, dass die Schule im Bezirk der für die Schülerinnen und Schüler zuständigen öffentlichen Grundschule oder in einem angrenzenden Schulbezirk liegt. Liegt die Schule in einer Gemeinde mit mehreren Grundschulbezirken, so können darüber hinaus die Kosten für die Beförderung der Schülerinnen und Schüler aus allen Schulbezirken dieser Gemeinde übernommen werden.
(2) Für die Freien Waldorfschulen gilt Absatz 1 entsprechend mit der Maßgabe, dass bei Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 5 bis 13 Kosten insoweit übernommen werden, als sie bei der Fahrt zur jeweils nächstgelegenen öffentlichen Realschule plus, Integrierten Gesamtschule oder zum jeweils nächstgelegenen Gymnasium, bei Schülern mit festgestelltem sonderpädagogischen Förderbedarf zur jeweils nächstgelegenen öffentlichen Förderschule der jeweiligen Schulform entstehen würden. § 69 Abs. 3 SchulG findet keine Anwendung.
(1) Auf Schulen, die in Rheinland-Pfalz von nichtdeutschen Staatsangehörigen oder nichtdeutschen Einrichtungen getragen werden, ganz oder teilweise nach ausländischen Lehrplänen und Lehrmethoden arbeiten und in erster Linie für Kinder nichtdeutscher Staatsangehöriger bestimmt sind (ausländische Schulen), sind die für die Ergänzungsschulen geltenden allgemeinen und besonderen Bestimmungen entsprechend anzuwenden.
(2) Zwischenstaatliche Vereinbarungen und Verträge bleiben unberührt.
(1) Unterrichtseinrichtungen, die nach ihren Lehrgegenständen, Lehrzielen und ihrer Organisationsform nicht als Schulen gelten, sind freie Unterrichtseinrichtungen. Zu den freien Unterrichtseinrichtungen gehören auch Lehrgänge, Repetitorien und Fernunterricht. Freie Unterrichtseinrichtungen dürfen keine Bezeichnung führen und keine Zeugnisse erteilen, die eine Verwechslung mit einer öffentlichen Schule oder einer Schule in freier Trägerschaft hervorrufen können. Die Überwachung obliegt der Schulbehörde.
(2) Die Errichtung von freien Unterrichtseinrichtungen, die in Lehrgegenständen des öffentlichen Schulwesens unterweisen und die erwerbsmäßig betrieben werden, ist der Schulbehörde vor Aufnahme des Unterrichts anzuzeigen. § 14 a findet entsprechende Anwendung.
(3) Die Errichtung oder Fortführung einer freien Unterrichtseinrichtung kann von der Schulbehörde untersagt werden; § 15 findet entsprechende Anwendung.
(4) Schulbehörde im Sinne dieses Abschnitts ist die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion.
(5) Besteht an einer freien Unterrichtseinrichtung, die in Lehrgegenständen des öffentlichen Schulwesens unterweist, ein besonderes pädagogisches Interesse, so kann ihr das fachlich zuständige Ministerium die Eigenschaft einer staatlich anerkannten Unterrichtseinrichtung verleihen, soweit zwischenstaatliche Vereinbarungen keine andere Regelung vorsehen. Der staatlich anerkannten oder der gleichgestellten Unterrichtseinrichtung kann gestattet werden, nach vom fachlich zuständigen Ministerium genehmigten Vorschriften Prüfungen abzuhalten und Zeugnisse zu erteilen. §§ 20 und 21 gelten entsprechend.
eine Ersatzschule ohne staatliche Genehmigung errichtet oder betreibt,
gegen die Anzeigepflicht nach § 12 , § 14 Abs. 3 oder § 35 Abs. 2 verstößt,
eine Ergänzungsschule oder eine freie Unterrichtseinrichtung trotz Untersagung ( §§ 15 , 35 Abs. 3 ) betreibt,
an einer Ersatzschule ohne Genehmigung ( § 23 ) oder an einer Ergänzungsschule trotz Untersagung ( § 24 ) als Lehrkraft tätig ist oder solche Lehrkräfte beschäftigt,
gegen die Überwachungspflicht nach § 8 Satz 2 verstößt oder
eine Unterrichtseinrichtung mit einer gemäß § 3 , § 6 Abs. 4 , § 14 Abs. 2 , § 20 oder § 35 Abs. 1 nicht zulässigen Bezeichnung errichtet oder betreibt.
(3) Zuständige Verwaltungsbehörde im Sinne des § 36 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten ist die Schulbehörde ( §§ 13 , 17 , 35 Abs. 4 ).
(1) Die bei Inkrafttreten dieses Gesetzes bestehenden Privatschulen und freien Unterrichtseinrichtungen unterliegen den Bestimmungen dieses Gesetzes.
(2) Die vor Inkrafttreten dieses Gesetzes erteilten und in diesem Gesetz vorgesehenen Genehmigungen und verliehenen Anerkennungen bleiben in Kraft.
(3) Sofern dieses Gesetz an die Genehmigung oder Anerkennung der Schulen in freier Trägerschaft höhere Anforderungen stellt als das bisherige Recht, kann das fachlich zuständige Ministerium die Auflage erteilen, diese Anforderungen innerhalb einer angemessenen Frist zu erfüllen. Wird die Auflage nicht fristgemäß erfüllt, so ist die Genehmigung oder Anerkennung zu entziehen.
(4) Die bestehenden privaten Grund-, Haupt- und Sonderschulen mit öffentlichem Charakter und privaten Heimberufsschulen mit öffentlichem Charakter sind mit dem 1. August 1970 staatlich anerkannte Ersatzschulen.
(5) Den am 1. August 1970 bestehenden staatlich anerkannten berufsbildenden Ersatzschulen kann von der zuständigen Schulbehörde auf Antrag gestattet werden, abweichend von § 28 Abs. 2 Schulgeld zu erheben, sofern sie bisher Schulgeld oder sonstige Entgelte erhoben haben; in diesem Fall werden nur die Beträge gemäß §§ 29 und 30 gewährt. Die Schulbehörde kann auf Antrag auch für dem bisherigen Bildungsangebot fachlich verwandte Bildungsgänge, die sich diese Ersatzschulen nach dem 1. August angegliedert haben und die nach § 18 Abs. 1 staatlich anerkannt sind, die Erhebung von Schulgeld gestatten; im übrigen gilt Satz 1 entsprechend. Übersteigen das Schulgeldaufkommen, die Beiträge nach § 29 und § 30 , Zuschüsse Dritter und sonstige Einnahmen der Schulen in freier Trägerschaft (Gesamteinnahmen) die zur Aufrechterhaltung des Schulbetriebs nach staatlichen Grundsätzen notwendigen laufenden Ausgaben, so ist der staatliche Beitrag um den übersteigenden Betrag zu kürzen.
(6) Für am 1. August 1970 bestehende genehmigte berufsbildende Ersatzschulen, die bis zum 31. Juli 1973 staatlich anerkannt werden, gilt vom Zeitpunkt der Anerkennung an Absatz 5 entsprechend.
(7) Für staatlich anerkannte Berufsschulen und Haushaltungsschulen, die bis zum 1. August 1970 beitragsberechtigt waren, gelten § 25 Abs. 2 bis 5 und § 26 entsprechend.
(8) Die am 1. August 1970 bestehenden freien Unterrichtseinrichtungen haben die Anzeige ( § 35 Abs. 2 ) bis zum 31. Dezember 1970 zu erstatten.
Beteiligung anderer Ministerien
Entscheidungen und Maßnahmen von besonderer Bedeutung, die das fachlich zuständige Ministerium auf der Grundlage dieses Gesetzes zu treffen hat, bedürfen der Zustimmung der Ministerien, deren Geschäftsbereich hierdurch berührt wird.
(1) Die zur Durchführung dieses Gesetzes erforderlichen Rechtsverordnungen, insbesondere
zu den Anforderungen an Schulen in freier Trägerschaft in Bezug auf die Lehr- und Erziehungsziele,
zur Genehmigung, zur Anerkennung und zum Betrieb von Schulen in freier Trägerschaft,
zur Beschäftigung von Lehrkräften an Schulen in freier Trägerschaft sowie
zur Gewährung von öffentlicher Finanzhilfe,
erlässt das fachlich zuständige Ministerium. § 11 bleibt unberührt.
(3) § 38 gilt entsprechend.
Die Bestimmung betrifft das Inkrafttreten des Gesetzes in der ursprünglichen Fassung vom 21.12.1957. Das Privatschulgesetz in der Fassung vom 04.09.1970 gilt ab 01.08.1970

References: § 1

§ 2

§ 3

§ 4

§ 5

§ 6

§ 7

§ 8

§ 9

§ 10

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18

§ 19

§ 20

§ 21

§ 22

§ 23

§ 24

§ 25

§ 26

§ 27

§ 28

§ 29

§ 30

§ 31

§ 32

§ 33

§ 35

§ 36

§ 37

§ 38

§ 39

§ 40

§ 41
 § 6
 § 28
 § 5
 § 14
 § 1
 § 8
 § 18
 § 19
 § 28
 § 25
 § 31
 § 29
 § 29
 § 29
 § 29
 § 28
 § 31
 § 28
 § 28
 § 69
 § 69
 § 14
 § 15
 § 12
 § 14
 § 35
 § 23
 § 24
 § 8
 § 3
 § 6
 § 14
 § 20
 § 35
 § 36
 § 28
 § 18
 § 29
 § 30
 § 25
 § 26
 § 35
 § 11
 § 38