Source: http://www.heike-titarenko.de/
Timestamp: 2016-09-30 23:43:13+00:00

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Heike Titarenko Hundeschule einzigartig | Informationen rund um den Hund, die Hundeschule, Sachkundelehrgänge nach §11 Tierschutzgesetz
Informationen rund um den Hund, die Hundeschule, Sachkundelehrgänge nach §11 Tierschutzgesetz
Hörbuch: Hilfe, mein Hund erzieht mich!
Publiziert am 8. Juli 2016 von Titarenko	Hund bellt – was tun?
Nie im Leben hätte man daran gedacht, dass der Hund ein Kläffer sein könnte. Denn ist man gemütlich zu Hause, schlägt der kleine Liebling nicht einmal beim Postboten an. Auch auf der Straße lässt er andere Hunde, Vögel und sogar Wildtiere links liegen. Höchstens ein kleines “Wuff” entkommt ihm, wenn er Nachbars Katze sieht.
Doch dann kommt man eines Tages von der Arbeit nach Hause und findet eine Benachrichtigung vor, dass der Vierbeiner angeblich anhaltend und laut während der Abwesenheit gebellt haben soll. Natürlich wird in diesem Fall sofort mit der Nachbarschaft Kontakt aufgenommen und hinterfragt, wie häufig und wie laut das Bellen des Hundes tatsächlich war. Es stellt sich heraus, dass die Fellnase gut und gerne in den 4 Stunden Abwesenheit immer wieder gebellt haben muss, und das in einer Lautstärke, die nicht einmal mit viel Toleranz der umliegenden Bewohner zu überhören sei. Nun ist rasches Handeln angesagt.
Der Hund bellt ständig wenn er alleine im Haus ist
Nicht nur aus nachbarschaftlicher Sicht muss in dieser Situation umgehend Abhilfe geschafft werden. Besonders für den Vierbeiner scheint diese Situation enormen Stress zu bedeuten. Am besten hört man sich das Bellen an, indem man vortäuscht, das Haus zu verlassen und um die nächste Ecke abwartet. So findet man heraus, ob der Vierbeiner sofort mit dem Bellen beginnt, sobald er alleine ist oder erst nach 5-10 Minuten. Daran kann man erkennen, ob der Hund aus Angst verlassen zu werden, oder wegen des Verlust von Kontrolle bellt. Gemäß dieser Situation kann daraufhin eine Lösung des Problems erarbeitet werden.
Der Hund bellt wenn er alleine ist – Angst oder Kontrolle
Bellt der Hund aus Angst, sobald Herrchen und Frauchen das Haus verlassen, sollte man eventuell seinen Aufenthaltsort eingrenzen. Wurde der Hund bisher immer im Garten alleine gelassen, bietet man ihm nun einen oder mehrere Räume im Haus an. Hat sich der Hund in Abwesenheit der Hundehalter in der gesamten Wohnung aufgehalten, sollte man die Räume eventuell eingrenzen. Manchmal hilft es, dem Hund den Radio oder Fernsehapparat in leiser Lautstärke eingeschaltet zu lassen und einen ruhigen Aufenthaltsort zur Verfügung zu stellen.. Wichtig ist auch, dass man dem Vierbeiner lernt zu vertrauen. Dabei verlässt man den Hund zunächst in der Wohnung in den einzelnen Räumen und später das Zuhause immer nur für kurze Intervalle, die man stetig erweitert. Sieht der Hund, dass Herrchen auch immer wieder verlässlich zurückkehrt, löst sich dieses Problem meist sehr rasch.
Bellt der Hund aus Kontrolle heraus, muss man oben beschriebene Maßnahmen ebenso ergreifen. Gleichzeitig sollte man überlegen, welche Alternativen man seinem Hund anbietet. Das könnten Spielsachen sein, die das Gehirn des Hundes und seine Entdeckerlust anregen. Aber auch ein riesiger Kauknochen, ein gefüllter Kong oder ein Geschicklichkeitsspiel können den Vierbeiner für einige Zeit beschäftigen, und lassen den Hund vergessen zu bellen.
Es gibt viele weitere Fälle
Nun ist es jedoch so, dass jedes Bellen einen anderen Grund haben kann. Aufgrund dessen empfehlen wir einen weiteren Blick auf die Website Hund bellt, auf welcher Sie für viele Situationen extra Tipps bekommen. Unter anderem wird dort auch unser Ratgeber “Mein Hund bellt ständig” vorgestellt, welcher Ihnen mit sehr vielen Tipps aus der Praxis hilft.
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Für alle, die wissen wollen, was Hunde wirklich gerne fressen! Teil 2
Publiziert am 18. Mai 2016 von Titarenko	Fertigfutter
Viele Hundefutter-Hersteller sind Tochterfirmen von großen Lebensmittelkonzernen, z.B. stellt Mars Pedigree, Royal Canin, Whiskas, Cesar, Frolic, Chappi etc. her.
Diese machen selbst ihren „Abfall“ noch zu Geld, indem sie z.B. Getreide, das nicht für den menschlichen Verzehr geeignet ist, und andere Abfälle der Lebensmittelproduktion über das Tierfutter gewinnbringend verwerten. Wir unterscheiden:
Feuchtfutter: Dosen, 60-78% Feuchte
Halbtrockenfutter: 25-35% Feuchte
Trockenfutter: 3-11% Feuchte
Im Fertigfutter ist die Reihenfolge der Auflistung entscheidend: die Zutaten werden in der Reihenfolge gelistet, in der sie mengenmäßig enthalten sind.
Die meisten Hundefuttersorten bestehen zum größten Teil aus Getreide (60-90%.) Das wird bei Deklaration getarnt durch Einzelauflistung der Getreidesorten. Zugekaufte, schon konservierte Fette müssen nicht deklariert werden. Es gibt kein Gesetz, das vorschreibt alle Inhaltsstoffe anzugeben. Dementsprechend wird nicht alles was drin ist deklariert. Aromastoffe, Süßstoffe und Glutamat DÜRFEN sogar nicht deklariert werden.
Zusatzstoffe sind immer künstlich.
Trockenfutter: mind. 40% Getreide damit Krokettenform möglich (sonst Mehl)
- alle Komponenten werden vermahlen, dann als Mehl zusammengefügt
- Wasser => teigige Masse
- bei einem Druck von 3 Bar auf bis zu 480° Grad erhitzt
und mind. 20 Minuten im Sterilisator verkocht =>
keimfrei und TOT
Kaltpressen:
- etwa 36-50°
- Herstellung ohne Zusatz von künstlichen Zusätzen möglich
Mit Rind mind. 4% Rind enthalten
reich an Rind Mindestens 14% Rind enthalten
hergestellt aus Rind Mindestens 25% Rind enthalten
nur Rind 100% Rind
aus: NDF, I. Wenzel
Hierzu empfehlen wir ganz klar: Für Hunde ist die natürlichste Art und Weise der Fütterung das B.A.R.F.en (Biologisch artgerechte Rohfütterung).
Vorurteile & Bedenken
Angst vor Infektionen (Salmonellen, Bandwürmer etc)
Die Angst ist unbegründet:
extrem saurer Magensaft => tötet Bakterien ab
Verdauungszeit des Hundes viel kürzer als die des Menschen ist und sein Magen-Darm-Trakt so kurz, dass z.B. Salmonellen sich nicht einnisten und nichts ausrichten können
Gefahr für Sie ist nicht höher als bei der Zubereitung Ihres Grill-Steaks; nur normale Küchenhygiene nötig
Unsicherheit/ Ausgewogenheit/ Bedarf gedeckt?
im Gegenteil: kein Labor der Welt ist imstande, auch nur annähernd, das komplexe Wirkstoffprofil natürlicher Nahrung nachzubauen
Hund wird böse, gefährlich, aggressiv & blutrünstig
eine Umstellung auf artgerechte Ernährung kann sogar helfen, sehr nervöse und aggressive Hunde zu beruhigen
zu Beginn etwas zeitaufwändiger, mit etwas Übung dann nicht viel mehr Arbeit als das Öffnen einer Dose
ja, teurer als Discounter-Trockenfutter
oft günstiger als teure Fertigfutter
Platzmangel im Gefrierschrank
unappetitlich, ekelig
Rind, Pferd, Schaf, Ziege, Wild:
Muskelfleisch, Herz, Milz, Niere,
Pansen, Blättermagen, Leber, Schlund,
Kopffleisch, Euter, Kehlkopf,
Kronfleisch, Lefzen, Luftröhre, Lunge,Stichfleisch
Geflügel: ganze Hühner/Enten etc., Fleisch,
Hälse, Rücken, Leber, Mägen, Herz
Schweinefleisch meiden oder gut abkochen!
Leber: Quelle für Vitamin A, wirkt abführend
Lunge: kaum Nährwert, reich an Protein und Eisen, wenig Kalorien
Pansen,grün
Brustbein, Sandknochen, Schulter, Schwanz, Köpfe (Schaf, Ziege, Wild), Beine
Geflügel: ganze Hühner/Enten, Hälse, Flügel, Rücken
Niemals gekochte, gebratene oder gegrillte Knochen!
Knochenersatz: Eierschalenpulver, Algenkalk, Knochenmehl, Calciumcitrat
Alles außer Rohe Kartoffeln, rohe Kohlsorten, Avocados, Auberginen, Tomaten, grüne Paprika und Zwiebeln, Knoblauch, Weintrauben
Amaranth*, Buchweizen*, Dinkel, Gerste, Grünkern, Hafer, Hirse*, Maisflocken, Maisgrieß, Quinoa*, Reis*, Roggen, Weizenkleie
Buttermilch, Dickmilch, Ziegenmilch, Joghurt, Quark, Hüttenkäse, Frischkäse etc.
Öle: kaltgepresstes Leinsamen-, Oliven-, Hanf-, Distel- oder Fischöl etc.
Kräuter: Brennessel, Brunnenkresse, Dill, Löwenzahn, Petersilie, Hagebutten,
Alfalfa, Borretsch, Gänseblümchenblätter, Gräser, Klee, Giersch, Vogelmiere etc
Mineralien: Seealgen, Grünlippmuschel, Hefe etc.
Gesamt-Futtermenge: ca. 2-3% des Körpergewichtes
70% tierische Erzeugnisse (Fleisch, Knochen, Eier, Milchprodukte usw.)
30% pflanzliche Erzeugnisse (Gemüse, Obst, Getreide)
Diese Mengen müssen nun, mehr oder weniger sinnvoll, auf die Wochentage aufgeteilt werden. Es muss nicht jede einzelne Mahlzeit aus allen Komponenten bestehen.
Plan für 1 Woche:
Tag: morgens und abends je 250g Muskelfleisch + 60g Gemüse
(alternativ z.B.: morgens nur Fleisch (300g) und abends 200g Fleisch + 120g Gemüse)
Tag: morgens und abends je 125g Innereien + 125g RFK + 60g Gemüse
Tag: fleischlos: nur 700g Gemüse, Ei und evtl körniger Frischkäse etc
Tag: 500g Pansen
jeden 2. Tag: 1TL Öl (Sorten abwechseln)
jeden 2. Tag: Kräuter (z.B. DHN® Algen & Kräuter)
1-2x/Woche: 1 TL Lebertran
1-2 Eigelb/Woche
Frischfutter – Vorteile
der gesundheitliche Nutzen für den Hund
führt zu sichtbar vitalen Hunden
artgerecht (aus einem Fleischfresser keinen Pflanzenfresser machen)
Wissen bzw. Kontrolle über die Zusammensetzung (individuell anpassbar; wichtig z.B. bei Futtermittel-Unverträglichkeiten oder -Allergien)
deutliche Reduktion des Risikos einer Magendrehung
nicht zuletzt: es macht Spaß den Hunden beim Fressen zuzusehen
Durchsucht man das Internet nach Informationen und Inhaltsstoffen der Fertigfutter (insbesondere der hochgelobten Trockenfutter) findet man erschreckende Berichte. Auch in den im Literaturverzeichnis genannten Büchern können Sie diese Details nachlesen. Sicherlich gibt es Abstufungen bei der Qualität der Fertigfutter, einige Hersteller bemühen sich wirklich um gute Inhaltsstoffe ohne Konservierungsmittel, Zucker, Salz und vor allen Dingen pflanzlichen und tierischen Nebenprodukten.
Gleichzeitig senden wir Ihnen eine Übersicht über Obst- und Gemüsesorten, welche bedenkenlos gefüttert werden können, zu.
Was ist B.A.R.F.en?
Laut Wikipedia eine Methode zur Ernährung fleischfressender Haustiere, die primär für Haushunde entwickelt wurde. Die Entwickler von B.A.R.F. orientierten sich dabei an den Fressgewohnheiten der Wölfe und anderer wildlebender Hunde. In diesem Sinne wird ausschließlich rohes Fleisch, Knochen und Gemüse verfüttert, wobei der Tierhalter für die ausgewogene Zusammensetzung selbst sorgen muss.
Das erste Mal tauchte dieser Begriff in den USA auf. Er wurde von Debbie Tripp benutzt, um sowohl einen Hundebesitzer zu bezeichnen, der seine Hunde nach dieser Methode ernährt, als auch das Futter selbst. Das Akronym B.A.R.F. machte im Laufe der Zeit einen Bedeutungswandel durch. Zunächst stand diese Abkürzung für „Born-Again Raw Feeders“ (wiedergeborene Rohfütterer), welche auch den ideologischen Aspekt dieser Bewegung verdeutlichte, dann „Bones And Raw Foods“ (Knochen und rohes Futter), im Deutschen wurde dafür das Backronym „Biologisches Artgerechtes Rohes Futter“ erfunden. B.A.R.F. ist auch für „Uneingeweihte“ ein Wortspiel, da es im Umgangsenglisch auch Erbrechen bedeutet.
Wie funktioniert B.A.R.F.en?
Der Grundansatz: Die Mahlzeiten bestehen aus Fleisch, Fisch und fleischigen Knochen, des Weiteren aus gedünstetem oder püriertem Gemüse, Kräutern und/oder reifem Obst zusammen mit hochwertigem Öl (z.B. Lachsöl, Leinöl, Diestelöl) oder Quark und geringen Mengen an Kohlenhydraten (Reis, Nudeln, Kartoffeln, Haferflocken).
Bei erwachsenen Hunden kann man als Faustregel 2-3% des Körpergewichts des Hundes als tägliche Futtermenge als Berechnungsgrundlage nehmen.
Inzwischen gibt es eine Reihe von Unternehmen, die B.A.R.F. Produkte herstellen. Wir achten darauf, dass nur Fleisch von Rindern aus Baden-Württemberg und dem Elsass, die von Tierärzten für den menschlichen Genuss zugelassen wurden, verwendet wird. Formfleisch ist dabei völlig tabu. Dasselbe gilt für Zusatzstoffe, Lockstoffe oder Wasser. Es werden nur 100% reine Zutaten – Rind, Lamm, Wild, Geflügel und jetzt ganz neu Pferd verwendet. Die Verarbeitung des Fleisches erfolgt unter höchsten Hygienestandards. Es wird frisch und roh – im Sinne des BARF-Prinzips (Biologisch Artgerechtes Rohes Futter) – abgefüllt. Erhältlich sind diese Produkte in praktischen Verpackungseinheiten von 0,5 kg als Frostfleisch.
B.A.R.F.en ist für Sie interessant wenn:
Sie einen Hund haben, der oft mit Durchfällen kämpft!
Ihr Hund immer wieder das Futter verweigert!
Ihr Hund sich ständig kratzt, schuppt oder leckt.
Sie mit Ihrem Hund oft aus den verschiedensten Gründen zum Tierarzt müssen (sogenannte Krankheitsschleife)!
Ihr Hund unangenehm aus dem Maul oder am Körper riecht!
Ihr Hund Über- oder Untergewicht hat!
Ihr Hund übermäßig haart!
Sie Ihren Hund artgerecht ernähren wollen!
PS: besuchen Sie mich auch auf www.hundeschule-einzigartig.de
Ian Billinghurst Give a Dog a Bone
Dr. med. vet. Jutta Ziegler Hunde würden länger leben wenn … Schwarzbuch Tierarzt
Torel/Kammerer Der Jahrtausendirrtum der Veterinärmedizin
Hans-Ulrich Grimm Katzen würden Mäuse kaufen Schwarzbuch Tierfutter
Dr. Carmen Brückner, Skript Ernährung für Hunde
Für alle, die wissen wollen, was Hunde wirklich gerne fressen! Teil 1
Publiziert am 29. April 2016 von Titarenko	Immer wieder werden wir als Trainer auf das Thema Ernährung unserer Hunde angesprochen. Was ist denn nun wirklich richtig und gut für unsere Hunde?
Ok, als Erstes oute ich mich mal als BARFer. Ich finde es gut und richtig zu barfen. Punkt.
Aber egal wie Eure Einstellung zum Thema Ernährung ist, beschreibe ich in den folgenden Blogartikeln mal ein paar auch allgemeine Details zum Thema Ernährung und Futtermittel.
Wie auch beim Menschen ist eine gute Ernährung der Grundstein für die Gesundheit Ihres Hundes. Allerdings verzeichnen wir in den letzten Jahren bei den Hunden einen enormen Zuwachs an Krankheiten:
Krebs, Allergien, Pankreatitis, Pankreas- Insuffiziens, Hautprobleme, Nieren- und Lebererkrankungen, Immunschwäche, Fruchtbarkeits- und Wachstumsstörungen
Viele Tierärzte, Züchter und Hundebesitzer sind heute der Meinung, dass das Fertigfutter einer der Hauptverursacher des schlechten Gesundheitszustandes ist.
Dr. med. vet. Jutta Ziegler schreibt in ihrem Buch „Hunde würden länger leben wenn … “: …circa 80-85% der derzeit 5,5 Millionen Hunde in Deutschland leiden mehr oder weniger chronisch an Fettsucht, Leberschäden, Stoffwechselerkrankungen, vielfältigen Magen-Darm-Beschwerden, der Schwächung des Immunsystems, Allergien, Krebserkrankungen, Infektionen und unterschiedlichsten Erkrankungen des Skelettsystems.“
Sie hat im Laufe ihrer langjährigen Praxis erkannt, dass vor allem die falsche Ernährung mit industriellem, minderwertigem, gleichzeitig aber als Premium-Nahrung beworbenen Tierfutter Grundlage für zahlreiche Erkrankungen ist. Die dramatisch angestiegenen Zahlen der Krebserkrankungen von Hund und Katze zeigen dies analog zur immer vielfältiger werdenden Auswahl an minderwertigem Tierfutter in Supermärkten, Online-Shops und sogenannten Fachgeschäften.
Der australische Tierarzt und Buchautor Ian Billinghurst, beschäftigte sich ebenfalls ausgiebig mit dem Thema Fertigfutter und damit zusammenhängenden Zivilisationskrankheiten. Immer wieder zeigten seine Studien, dass Gesundheitszustand und Lebensqualität der natürlich ernährten Hunde die der Fertigfutterernährten bei Weitem übertraf.
Der Verdauungstrakt des Hundes ist eindeutig der eines Fleischfressers/Beutefressers und nicht geeignet für größere Mengen Getreide.
Der Hund braucht also von seiner Anatomie und Physiologie her Fleisch; und zwar nicht in winzigen Mengen als Beilage, sondern als Hauptbestandteil einer artgerechten und gesunden Ernährung.
Leider sind heute die meisten Fertigfutter nicht nach der Hundeanatomie entwickelt worden, sondern nach den Erfordernissen der Produktionsprozesse und der Geldbörse der Hersteller. Sie enthalten viel zu viel Getreide, was den Magen-Darm-Trakt, und damit den ganzen Körper, stark belastet. Auch ist das Immunsystem ganz eng mit dem Darm verbunden.
Fleisch hat für den Hund die höchstmögliche Verwertbarkeit. Fehlt der Schlüsselreiz „Fleisch“ bleibt die getreidereiche Mahlzeit viel zu lange im Verdauungstrakt, da nicht ausreichend Magensäfte gebildet werden. So können nicht genug Bakterien abgetötet werden. Diese Bakterien gelangen in den Darm und es kommt zu Durchfall, Fehlgärungen (Blähungen), Parasiten im Darm etc.
Die Bauchspeicheldrüse wird dauerhaft überstrapaziert. Sie ist nicht auf Getreideverdauung in so großen Mengen ausgelegt, kann nicht ausreichend Enzyme produzieren und das kann zu krankhafter Vergrößerung führen.
Fleisch alleine reicht dem Hund aber auch nicht aus, er braucht noch andere wichtige Bestandteile seiner Nahrung. So frisst der Wolf seine kleinen Beutetiere (Mäuse, Hasen etc.) komplett mit Haut und Haar und erhält somit durch Fleisch, Knochen, Fell, Blut und Innereien alle lebenswichtigen Stoffe.
Der Wolf genießt auch mit Vorliebe Aas. Es macht ihm nichts aus verwestes Fleisch zu fressen. Rohes Fleisch wird zu Aas. Wäre das Fleisch gekocht, würde es verderben; dieses Fleisch würde dem Hund gesundheitlich schaden.
Hier eine kurze Erläuterung der einzelnen Nährstoffe
Fette sind die wichtigsten Energielieferanten des Hundes (mehr als doppelt so viel Energie als in Proteinen und Kohlenhydraten). Sollten Sie also z.B. einen sehr energetischen Hund haben, der schlecht zunimmt oder untergewichtig ist, empfiehlt es sich, Fettmix zusätzlich zu füttern.
Bei den Fetten gibt es Kombinationen von gesättigten, einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Mehr gesättigte Fettsäuren sind in Milchprodukten und einigen Fleischsorten enthalten. Mehr ungesättigte Fettsäuren sind in den meisten Pflanzenölen und in öligen Fischsorten.
Eiweiße werden für alle Funktionen des Körpers benötigt. Wie hoch der Anteil an Proteinen im Futter sein sollte, hängt von der Proteinquelle und der Verdaulichkeit ab. Je höher die Qualität, desto geringer die benötigte Menge. Wenn Sie sich also z.B. verschiedene Dosen Nassfutter ansehen und vergleichen wollen, kann man als Faustregel sagen: je höher die Futtermenge je kg Körpergewicht, je geringer ist die Proteinqualität.
Insgesamt steckt in Muskelfleisch und Innereien das hochwertigste und leichtverdaulichste Eiweiß. Der Hund kann tierische Proteine besser verwerten als pflanzliche.
Kohlenhydrate oder verständlicher gesagt: Zucker
Zu den Kohlenhydraten gehören u.a. Zucker, Stärke, Ballaststoffe etc. Bausteine aller Kohlenhydrate sind Monosaccharide. Sie stehen bei der Energieversorgung des Hundes nur an 2. Stelle hinter Fetten, geben dafür aber Kurzzeitenergie. Deshalb füttern Hundehalter, die Ihren Hund z.B. auf der Rennbahn laufen lassen, vor dem Wettkampf gerne Nudeln o.ä.
Getreide ist der größte Kohlenhydrate-Lieferant. Hunde „brauchen“ kein Getreide. Die Kohlenhydrate, die der Hund braucht, nimmt er mit Gemüse und Obst zu sich.
Ballaststoffe (Zellulose, Rohfaser) sind ebenfalls Kohlenhydrate, werden aber nicht zur Energiegewinnung genutzt und können auch nicht verdaut werden. Sie regen die Motorik im Darm an und reinigen ihn. Im Gegensatz zum Menschen braucht der Hund nur wenige Ballaststoffe
Noch ein Hinweis: Schwer verdauliche Kohlenhydrate senken die Proteinverdaulichkeit um bis zu 20%.
Mineralstoffe haben vielfältige Aufgaben. So werden sie für den Aufbau von Körpersubstanzen (z.B. Knochen) benötigt, steuern Lebensvorgängen z.B. die Aktivierung von Enzymen und regulieren den Wasserhaushalt.
Zu den Mengenelementen (sprich Mineralstoffe, die in “größeren Mengen benötigt werden), gehören Kalzium, Phosphor, Magnesium, Kalium, Chlor, Natrium.
Zu den Spurenelemente, also alles was wirklich in geringsten Mengen für den Körper da sein muss, gehören Eisen, Kupfer, Kobalt, Mangan, Zink, Jod, Selen etc. Diese können nicht vom Körper hergestellt werden und müssen mit der Nahrung zugeführt werden.
Vitamine sind lebensnotwendige organische Verbindungen, die die Stoffwechselvorgänge des Hundes unterstützen.
Wir unterteilen in fettlösliche Vitamine, dazu gehören die Vitamine A, D, E und K und in wasserlösliche Vitamine wie Vitamin B-Komplex und C.
Da fettlösliche Vitamine in der Leber gespeichert werden können, kann unter Umständen eine Überversorgung erfolgen, was ein Krankheitsauslöser sein kann.
So, ich hoffe es war nicht zu trocken heute. Im nächsten Teil geht es dann weiter mit den einzelnen Futterarten und den Herstellungsverfahren. Da wird es teilweise sehr heiß.
Dr. CarmenBrückner, Skript Ernährung für Hunde
Panik! Mein Hund ist weg!
Publiziert am 28. April 2016 von Titarenko	Plötzlich ist Ihr Hund verschwunden. Ein absolutes Horrorszenario für jeden Hundehalter. Was soll ich jetzt nur machen, fragen Sie sich in dieser Situation.
Hier erhalten Sie Tipps und Hilfe.
Zunächst einmal: Ruhe bewahren. Situation analysieren. Dann Sofortmaßnahmen ergreifen.
Die wichtigste Sofortmaßnahme: An der Stelle stehen bleiben, an der der Hund entlaufen ist, da die meisten Hunde in diesem Bereich bzw. der näheren Umgebung bleiben (Das gilt übrigens auch bei Katzen). Je nach Situation hat sich der Hund z.B. aufgrund eines Knalles erschrocken, gerät in Panik, läuft weg und versteckt sich erst mal in einer ruhigen Ecke. Das kann je nach Hund Minuten, Stunden oder ein bis zwei Tage dauern. Meistens trauen sich die Hunde abends in der Dämmerung oder in den frühen Morgenstunden wieder aus ihrem Versteck. Irgendwann kommt er aber auf jeden Fall wieder zurück an den Ort des Geschehens. Dann ist es wichtig, dass dort eine ihm vertraute Person wartet. Wechseln Sie sich hier ab, sodass immer jemand an diesem Ort wartet, möglichst nur eine Person. Achten Sie darauf, dass es ruhig ist, damit der Hund zu Ihnen kommen kann.
Sollten Sie den Ort verlassen müssen, legen Sie dort einen Anker für den Hund ab. Das kann seine Decke sein oder ein Kleidungsstück von Ihnen.
Kontrollieren sie, ob Ihr Hund vielleicht zum parkenden Auto oder nach Hause gelaufen ist.
Sollte der Hund im Nahbereich entlaufen sein, können Sie ihm eine Spur zum Auto oder nach Hause legen. Nehmen Sie Ihre Jacke oder ein anderes von Ihnen getragenes Kleidungsstück und schleifen Sie dieses vom Weglaufort bis nach Hause auf dem Boden hinter sich her. Wenn der Bereich etwas größer ist, legen Sie mehrere Spuren sternenförmig bis zum Auto, nach Hause oder einen dem Hund gut bekannten Ort und veranlassen Sie, dass eine Person aus der Familie dort wartet.
Eine Stunde später beginnt der Notfallplan, sollte der Hund bis zu diesem Zeitpunkt nicht zurück sein. Sie informieren zuerst die Polizei, dann die Tierheime, Tierschutzorganisationen, Tierärzte und Tierkliniken in der Umgebung. Rufen Sie auch beim Jäger bzw. Förster an. Informieren Sie Tasso oder das Deutsche Haustierregister (je nachdem wo Sie Ihren Hund gemeldet haben).
Nutzen Sie die sozialen Netzwerke. Bei Facebook gibt es z.B. verschieden Gruppen (lokal), die sich dem Thema entlaufene Hunde widmen und gut vernetzt sind. Wenn Sie selber auch einen Account besitzen, veröffentlichen Sie selbst einen Post und bitten Sie darum, diesen zu teilen. Auch gibt es hier oft Freiwillige, die Sie unterstützen können.
Drucken Sie anschließend sofort Suchplakate aus und hängen diese mithilfe der Familie, Freunden und Bekannten auf. Vordrucke gibt es z.B. auf der Seite von Tasso. Wenn Sie die Plakate selbst erstellen, achten Sie darauf, dass Sie ein aktuelles Foto einfügen. Des Weiteren notieren Sie die Angaben zu Ihrem Hund (Name, Alter, Rasse, Geschlecht, Farbe, besondere Kennzeichen) sowie wann und wo er entlaufen ist. Anonymisieren Sie die Suchplakate wenn möglich, damit Sie sich vor Betrügern schützen können.
Nutzen Sie am besten die Telefonnummern von Tasso oder dem Deutschen Haustierregister.
Wird der Hund gesichtet, weisen Sie darauf hin, dass es am besten ist, die Nummer auf den Plakaten anzurufen. Oftmals lassen sich die Hunde von fremden Personen nicht einfangen und werden sonst wieder vertrieben. Stellen Sie Futternäpfe an den Sichtungsorten auf. Meistens verringert sich die Zahl der Futterplätze und es kristallisiert sich ein häufiger Sichtungsplatz heraus. Verbannen Sie fremde Personen von diesem Platz und warten Sie dort auf Ihren Hund.
Stellen Sie nachts, wenn Sie nach Hause müssen, eine Kastenfalle auf. Diese können Sie sich bei Tierheimen oder Tierschutzorganisationen leihen und erhalten auch Anweisungen zur Aufstellung und Nutzung.
Nutzen Sie nur in besonders schwierigen Fällen und nach Rücksprache mit Ihrem Tierarzt Beruhigungsmittel.
Zwei- und vierbeinige Tierfahnder
Nutzen Sie die Unterstützung von Tierfahndern. So hat z.B. das Münchner Tierheim eine Tierfahnderin in ihrer Vermisstenstelle. Inzwischen gibt es auch private Anbieter in diesem Bereich.
Alternativ können Sie eine Anfrage bei den Tiersuchern der K-9 Suchhundestaffeln stellen. Diese haben extra für die Tiersuche ausgebildete und geprüfte Suchhunde.
Die Kennzeichnung mit einem Mikrochip ist einfach und ungefährlich für den Hund. Der sogenannte Transponder wird durch den Tierarzt i.d.R. an der linken Halsseite implantiert und wandert im Normalfall nicht durch den Körper. Die Implantation kann ohne Betäubung geschehen und der Chip hält das Hundeleben lang.
Auf dem Transponder befindet sich eine 15-stellige Zahlenkombination, die nicht gefälscht werden kann und auch nicht manipuliert werden kann. Der Chip sendet keine Signale, was wichtig ist für das Wohlbefinden des Hundes. Er wird mit einem Lesegerät ausgelesen. Das kann beliebig oft durchgeführt werden. Der Zahlencode wird im blauen Heimtierausweis eingeklebt (sieht aus wie ein Barcode).
Hund bei Tasso oder dem Deutschen Haustierregister registrieren. Dort geben Sie die Daten Ihres Hundes und auch die Chipnummer an. Das können Sie auch online erledigen.
Machen Sie in Abständen ein aktuelles Ganzkörperfoto von Ihrem Vierbeiner, welches Sie dann für die Suche veröffentlichen können.
Halten Sie alle Notfalltelefonnummern für den Ernstfall bereit. Dazu gehören Polizei, Tierheim, Tierärzte aus der Umgebung, Tierschutzvereine aus der Umgebung, Tierfahnder. Entweder in schriftlicher Form an die Pinnwand hängen oder gleich in allen Handys der Familie und im Festnetztelefon abspeichern.
Befestigen Sie am Halsband einen Anhänger mit Telefonnummer, eine Adresskapsel oder irgendeiner andere Identifizierungsmöglichkeit. Auch die Anhänger von Tasso oder dem Deutschen Haustieranhänger sind hierfür geeignet. Achten Sie dabei darauf, das der Anhänger nicht klappert.
Inzwischen gibt es auch verschiedene GPS Ortungsgeräte für Hunde, die Sie im Fachhandel erwerben können.
Leinen Sie Ihren Hund immer an, bevor Sie die Haustür öffnen und das Haus verlassen und leinen Sie ihn erst wieder ab, wenn Sie das Haus betreten haben und die Tür geschlossen ist. Eisern durchhalten.
Das gleiche gilt auch für den Transport mit dem Auto. Seien Sie nicht leichtsinnig oder bequem, weil Sie mit Ihrem Auto nur 10m entfernt von ihrer Wohnung parken. Auch das ist in extremen Situationen (z.B. Katze läuft über die Straße, anderer Hund kommt um die Ecke) eine Möglichkeit, dass Ihr Hund mal das Weite sucht.
Bei Ausbrechern bitte auch den Garten, den Balkon und die Bodenfenster immer so sichern, dass Ihnen die Hunde nicht entwischen können.
Hunde die sich gerne mal aus dem Halsband winden. Entweder benutzen Sie ein ausbruchssicheres Geschirr oder aber sie nutzen Geschirr und Halsband und verbinden die beiden mit einem kurzen Zwischenstück. So können Sie Ihren Hund trotzdem am Halsband führen und er kann sich nicht so einfach befreien.
Lassen Sie Ihren Hund ca. 12 Wochen an der Leine und beginnen Sie in dieser Zeit bereits mit dem Rückruftraining.
Dazu gehören z.B. ein Stopp-Signal, eine Abbruchsignal, eine Rückrufsignal. Auch das richtige Training mit der Schleppleine kann Ihnen hier behilflich sein. Üben Sie zu Beginn den Abruf in der Wohnung, dann im Garten oder einem anderen abgezäunten Gelände, bevor Sie es im Freilauf trainieren.
Häufige Weglaufsituationen
Kofferraum oder Autotür öffnet sich und schon ist der Hund weg. Sichern Sie Ihren Hund im Auto so, dass er Ihnen nicht entwischen kann. Sie sind gesetzlich sowieso dazu verpflichtet. Nutzen Sie eine Hundetransportbox, ein Anschnallgeschirr o.ä.
Offene Haustüren, Gartentüren, Terrassentüren
Seien Sie aufmerksam und kontrollieren Sie immer, wo Ihr Hund sich befindet, wenn Sie die Türen öffnen. Gerade wenn Sie nur mal schnell zum Müllcontainer gehen wollen, der Nachbar klingelt, der Postbote kommt oder Sie etwas im Auto vergessen haben. Weisen Sie auch Ihre Kinder darauf hin, dass Sie achtsam sind.
Übergabe auf Autobahnraststätten oder Parkplätzen, Flughäfen
Bitte alle Hunde immer doppelt sichern mit Halsband und Geschirr. Besser, wenn die Übergabe auf einem eingezäunten Gelände stattfindet. Neue Besitzer fernhalten. Gerade die Aufregung verunsichert die Hunde in diesen Situationen enorm. Hunde immer einzeln übergeben, nacheinander.
Hundepensionen/Tagesstätten
Hunde, die es nicht gewohnt sind, auch mal woanders zu bleiben, sollten nach und nach an die Pension oder Tagesstätte gewöhnt werden.
Bitte dem Personal offen und ehrlich gestehen, wenn Sie einen „Ausbrecherhund“ besitzen. Dann kann dort Vorsorge getroffen werden.
Spaziergang in der Gruppe ist oft aufregender als alleine mit Frauchen oder Herrchen. Auch ist die Umgebung neu, es gibt andere Geräusche und viele neue Situationen. Da kann es schon mal sein, dass der eine oder andere Hund das Weite sucht.
Das Jagen wird oft unterschätzt und leichtsinnigerweise oftmals zugelassen getreu dem Motto: „Es ist ja noch nie etwas ernsthaftes passiert“ oder „Normalerweise kommt er nach spätestens fünf Minuten wieder zurück.“
Angst vor bestimmten Geräuschen, Situationen
Unsichere und/oder schreckhafte Hunde reagieren bei Geräuschen oder in Situationen, die sie nicht kennen oftmals mit Flucht.
Manchmal können wir Menschen gar nicht so dumm denken, wie im normalen Leben immer wieder unverhofft besondere Situationen entstehen, die unsere Hunde in Panik versetzen, sodass sie flüchten.
Andererseits sprechen die Hunde oft mit uns und teilen uns mit, dass Sie sich in bestimmten Situationen sehr unwohl fühlen und da raus wollen. Nur wird es von vielen Hundehaltern nicht wahrgenommen oder, noch schlimmer, ignoriert.
Und folgendes müssen wir Menschen uns auch eingestehen: Wir sind oft bequem, inkonsequent und leben mit unseren Hunden getreu dem Motto: Es wir schon gut gehen … Bis zum Ernstfall.
Können Sie Ihren vierbeinigen Liebling endlich wieder in die Arme schließen, informieren Sie alle, die sich an der Suche beteiligt haben. Vergessen Sie nicht, Ihre Suchplakate zu entfernen und in Facebook zu posten.
Termin Transportlehrgang steht fest!
Publiziert am 12. Mai 2015 von Titarenko	Vorbereitungsseminar Zulassung als Transportunternehmer
In Kürze führen wir das nächste Vorbereitungsseminar für die Zulassung als Transportunternehmer
gemäß Art. 11 Abs. 1 der VO (EG) 1/2005 für die Tierart Hund durch.
Des Weiteren findenden folgende Kurse statt:
Vorbereitungsseminar Sachkundeprüfung nach §11 TierSchG
für Hundepensionen, Züchter, Tierheime, Hundetagesstätten, Tierschutzorganisationen Und alle Interessierten
Mit Prüfung durch einen Amtstierarzt
Termin: 18.06.2015-21.06.2015
Veranstaltungsort: Niederkassel, NRW
Blog 1 (Teile 5, 6, 7, 8, 9 und 10): 17.09.2015 – 18.09.2015
Blog 2 (Teile 1, 2, 3, 4 und 11): 29.09.2015 – 02.10.2015
Seminar über Körpersprache und Charaktereigenschaften des Hundes
Termin: voraussichtlich September 2015
Veranstaltungsort: NRW, Bonn
Das Seminar beinhaltet verschiedene Themen und Praxisbeispiele.
Veröffentlicht unter Allgemein, Hundeerziehung, Mobile Hundeschule, Sachkunde	|
Verschlagwortet mit Erlaubnis nach §11 Tierschutzgesetz, gewerbsmäßige Hundehalter, Hundepension, Hundeschule, Hundetagesstätten, Hundetrainer, Sachkundelehrgang, Tierheim, Tierschutz, Tierschutz §11 Tierschutzgesetz Hundetrainer Erlaubnispflicht, Tierschutzgesetz	|
Hundeschule einzigartig Heike Titarenko neues Video
Publiziert am 7. Februar 2015 von Titarenko	Veröffentlicht unter Allgemein	|
Mit Vollgas auf den Nachweis der Sachkunde für Hundetrainer vorbereiten!
Publiziert am 2. Januar 2015 von Titarenko	Seminar für Hundetrainer zur Vorbereitung
auf den Nachweis ihrer Sachkunde
Ziemer & Falke Schulungszentrum für Hundetrainer GbR
Das Highligt:
Kristina Ziemer-Falke und Jörg Ziemer bereiten seit Jahren Hundetrainer auf die Prüfung der Tierärztekammern vor.
Liebe Hundetrainer und Hundefreunde,
hier das wichtigste im Überblick zum Kurs:
Termin: 16.03.2015-21.03.2015
Veranstaltungsort: NRW, Rhein-Sieg-Kreis
geeignet für Hundetrainer, welche ihre Sachkunde ihrem Veterinäramt nachweisen müssen
Das betrifft alle Hundetrainer, die bereits eine Ausbildung absolviert haben oder sich selbst auf verschiedenen Seminaren und Workshops fortgebildet haben. Auch praktische Kenntnisse und Erfahrungen sollten bereits vorhanden sein. Dazu gehören auch alle Personen, die bereits als Trainer arbeiten oder in einer Hundeschule beschäftigt sind. Trainer, die in einem Hundesportverein tätig sind, können sich über den heutigen Wissensstandard gewerblicher Hundetrainer informieren.
Bitte nehmen Sie dazu unbedingt mit Ihrem Veterinäramt Kontakt auf und klären Sie ab, was für eine Prüfung Sie erwartet. Stellen Sie gerne den Antrag, dass der Vorbereitungskurs allein schon ausreichend für die Anerkennung der Sachkunde genügt. Aufgrund der Aussage des Veterinäramtes können Sie dann entscheiden, ob unser Vorbereitungskurs den Anforderungen entspricht. Sollten Fragen hinsichtlich der Ausbildungsinhalte bestehen, können Sie uns gerne kontaktieren.
Verschlagwortet mit Änderungen des Tierschutzgesetzes im Juli 2013, Erlaubnis nach §11 Tierschutzgesetz, Hund, Hundeerziehung, Hundeschule, Hundetrainer, Mobile Hundeschule, Sachkundelehrgang, Tierschutz §11 Tierschutzgesetz Hundetrainer Erlaubnispflicht	|
Aktueller Termin Sachkundelehrgang Hundehaltung §11 Tierschutzgesetz
Publiziert am 19. Dezember 2014 von Titarenko	Termin Sachkundelehrgang Hundehaltung
22.01.2015-25.01.2015
Landgasthof Schönenbrücher, Kreuzkapelle 48, 53804 Much, NRW
Parkmöglichkeiten vorhanden. Übernachtungsmöglichkeiten
sowohl im Landgasthof selbst als auch im näheren Umkreis.
Was kostet der Sachkundelehrgang?
Die Preise für den Sachkundelehrgang gliedern sich wie folgt auf:
Sachkundelehrgang: € 335,00 incl. Mehrwertsteuer
Prüfung unter Anwesenheit eines Amtstierarztes: € 30,00 incl. Mehrwertsteuer
Anfallende Kosten für An- und Abfahrt, Verpflegung, Parkgebühren und Übernachtungskosten werden von uns nicht übernommen.
Getränke (Kaffee, Wasser) stellen wir kostenlos zur Verfügung.
Vor Ort kann gegen ein geringes Entgelt Snacks, belegte Brötchen oder ein Mittagessen (je nach Standort) erworben werden.
Ich bin nicht aus NRW, sondern komme aus Baden Würtemberg. Wird der Kurs dort auch anerkannt?
Bisher haben wir ausschließlich positive Erfahrungen gemacht, können es aber nicht garantieren. Es ist wichtig, vor Kursbuchung mit dem jeweiligen Veterinäramt zu klären, ob es den Sachkundelehrgang anerkennt. Diese Entscheidung trifft jedes Veterinäramt für sich. Sollten seitens Ihres Veterinäramtes Fragen bestehen, können wir hier gerne weitere Informationen zur Verfügung stellen.
Die Inhalte richten sich sowohl an bereits hundeerfahrene Menschen als auch an Anfänger. Jeder kann die für ihn wichtigen Lerninhalte daraus entnehmen.
Die Antwort ist JA in Großbuchstaben! Zum einen ist dies eine Voraussetzung für die Teilnahme an der Prüfung und zum anderen wird im Lehrgang speziell auf die Anforderungen für den Sachkundenachweis eingegangen.
Freue mich auf ein spannendes Seminar.
Veröffentlicht unter Allgemein, Sachkunde	|
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Mein Hund hat Angst vor Silvesterknallern und anderen Geräuschen
Publiziert am 6. Dezember 2014 von Titarenko	Liebe Hundefreunde,
Angst vor Feuerwerk und Geräuschen sind häufige Probleme
bei unseren Hunden. Studien belegen, dass mindestens 80% aller
Hunde und Katzen Angst vor Feuerwerk haben *.
*Ceva Marktforschung, 2010
Einige Hunde zeigen leichte Ängste vor Feuerwerk. Diese äußern sich
z.B. durch Unruhe, sich einen Rückzugsort suchen wollen, häufiges
Schnauze lecken, gähnen, schütteln.
Ohne geeignete Maßnahmen kann sich eine leichte Angst vor
Feuerwerk jedoch zu einer deutlich schlimmeren Geräuschphobie
Diese Hunde zeigen deutlichere Stresssymptome. Bei lauten
Geräuschen zittern sie, klammern sich an ihre Besitzer oder
Verkriechen sich bei ihnen. Sie verstecken sich hinter
Möbeln oder bellen laut und anhaltend. Viele geraten in Panik.
1. Geräusche CD
6. Sedierung / Ruhigstellung
Für eine Therapie empfiehlt es sich, bereits so früh wie möglich
Zu beginnen. Nach einem Vorbereitungstraining im Haus
kann dann mit verschiedenen Mitteln gearbeitet werden.
Geräusche CDs mit Geräuschen von Silvester kann man
kostenpflichtig erwerben. Diese sind zur Desensibilisierung gedacht.
Das Training mit solchen CDs sollte bereits Wochen vorher begonnen
Für Silvester gibt es verschiedene Bachblüten, die am besten von einem
Tierarzt oder Tierheilpraktiker zusammengestellt werden. Diese werden
bereits zwei bis drei Wochen vor Silvester anfangen zu geben.
Homöopathische Globuli werden ebenfalls von einem Spezialisten
genau auf den jeweiligen Hund abgestimmt.
Medikamentöse Behandlung (Pheromone)
Bei diesem Präparat handelt es sich um eine synthetische
Nachbildung des natürlichen Beruhigungspheromons, welches von
der Mutterhündin gebildet wird. Damit vermittelt sie ihren Welpen
ein Gefühl der Geborgenheit und Sicherheit.
Inzwischen ist belegt, dass Pheromone sowohl Hundewelpen als
auch ausgewachsenen Hunden hilft, stressreiche Situationen,
wie z.B. ein Feuerwerk oder laute Geräusche, besser zu bewältigen.
Pheromone gibt es als Zerstäuber für die Steckdose, als Halsband,
als Spray oder als Tabletten.
Bei dieser Methode arbeitet man mit speziellen achtsamen
Berührungen mit den Händen am gesamten Körper des Tieres. So sollen
Spannungen gelöst und die Selbstheilungskräfte angeregt werden. Um
TTouch zu erlernen, sollte man sich an ausgewiesene Trainer wenden.
Das ist ein Shirt für Hunde, welches straff um den Hundekörper befestigt
wird. So übt das Shirt auf die Brust und den Mittelkörper einen sanften und
kontinuierlichen Druck aus. Dies kann auf Hunde eine beruhigende Wirkung ausüben.
Es gibt verschiedene Medikamente, die den Hund völlig ausnocken.
Diese Möglichkeit sollte aber die absolute Ausnahme sein. Zunächst wird
mit einem Tierarzt genau abgeklärt, ob das für den jeweiligen Hund
Achtung! Viele Medikamente erhöhen die Geräuschempfindlichkeit des
Hundes noch. Einige Medikamente machen den Hund einfach nur
bewegungsunfähig und er bekommt das Feuerwerk in vollem Umfang mit.
Dabei kann er sich aber nicht bewegen, was letztendlich die Angst vor Silvester
nur noch verstärkt und man danach einen absolut panischen Hund hat.
Tipps für Hunde zu Silvester
• Den Hund an diesen Tagen auf keinen Fall ableinen.
• Spaziergänge an Zeiten, wo nicht so viel Geknallt wird. Kurze Runden.
• Hund im Haus anleinen und bei sich behalten. Nicht bemitleiden.
• Abgedunkelte Box oder eine andere Rückzugmöglichkeit zur Verfügung stellen.
Veröffentlicht unter Allgemein, Hundeerziehung, Mobile Hundeschule	|
Podcast Hörbuch Hilfe, mein Hund erzieht mich! Auszug
Publiziert am 14. November 2014 von Titarenko	[podcast]http://www.heike-titarenko.de/wp-content/uploads/2014/11/Hörbuch-Hilfe-mein-Hund-erzieht-mich-Auszug.mp3[/podcast]
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