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BBL 2015/6 - Heft 6 - 2015 - bbl - baurechtliche blätter - e-Journals
Volltext Cover Download AufsätzeBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 239–249
Stolzlechner, Harald Fußgängerzone, baurechtlich konsentierte Stellplätze und verfassungsgesetzliche Rücksichtnahmepflicht
Antragsberechtigung, baurechtlich konsentierte Stellplätze, Zufahrt (zu Bauliegenschaften), Stellplatzverpflichtung, Sicherstellung einer Verkehrsverbindung mit öffentlichen Verkehrsflächen, Verkehrsberuhigung, Fußgängerzone, Verbot jeglichen Fahrzeugverkehrs in Fußgängerzonen, Ausnahmen davon, verfassungsgesetzliche Rücksichtnahmepflicht, Interessenabwägung, BBL 2015, 239, Art 11 Abs 1 Z 4 B-VG, Art 15 Abs 1 B-VG, § 45 Abs 2 StVO, § 45 Abs 2b StVO, § 76a StVO, § 94d Z 8 StVO, § 14 Abs 1 lit b sbg BGG, § 39b sbg BauTG In der im Zentrum der Stadt Salzburg errichteten Fußgängerzone gibt es zahlreiche Gebäude mit... In der im Zentrum der Stadt Salzburg errichteten Fußgängerzone gibt es zahlreiche Gebäude mit baurechtlich konsentierten Stellplätzen für das Abstellen von Kfz nutzungsberechtigter Personen. Aufgrund des Verbots jeglichen Fahrzeugverkehrs (§ 76a Abs 1 StVO) ist eine Zufahrt zu diesen Stellplätzen grundsätzlich unzulässig, es sei denn, dass für die Zufahrt eine Ausnahmebewilligung (AB) gemäß § 45 Abs 2 StVO vorliegt. § 45 Abs 2 StVO sieht unterschiedliche Kategorien von Voraussetzungen für die Bewilligung einer Ausnahme vor, nämlich drei alternativ zu erfüllende Voraussetzungen und eine weitere, jedenfalls zu erfüllende Voraussetzung. Dabei legt der VwGH einen strengen Maßstab an und meint, dass eine AB nur bei Vorliegen gravierender, eine Partei außergewöhnlich hart treffender Gründe zu erteilen sei; dies mit der Folge, dass zahlreichen Personen die Inanspruchnahme des Rechts auf Zufahrt und Benützung baurechtlich konsentierter Stellplätze versagt werden müsste. Hinzukommt, dass durch die Verhinderung der Benützung konsentierter Stellplätze in großer Zahl auch das Interesse des Landes als Baurechtsgesetzgeber beeinträchtigt wird. Im folgenden Beitrag soll gezeigt werden, wie auf Grundlage der verfassungsgesetzlichen Rücksichtnahmepflicht und mit Hilfe verfassungskonformer Interpretation des § 45 Abs 2 StVO Personen, denen eine Berechtigung zur Benützung konsentierter Stellplätze zukommt, eine Ausnahmebewilligung vom Verbot jeglichen Fahrzeugverkehrs in der Fußgängerzone erteilt werden kann. Volltext	Grundlagen und Praxis des BaurechtsBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 250–257
Kastner, Peter | Kleewein, Wolfgang Missstände bei der Vollziehung des Baurechts. Aktuelle Fälle aus der Volksanwaltschaft 2015/1
Abbruchauftrag, Abtretungs- und Aufschließungsvertrag, Änderung des Flächenwidmungs- und Bebauungsplanes, Badenutzung, Bauansuchen, Bauplatzerklärung, Bauvorhaben, bewilligungsbedürftiges, Beseitigungsauftrag, Duldung des konsenslosen Betriebes, Feststellungsbescheid, Gartenhaus, Gleichheitssatz, Infrastrukturkostenbeitrag, Kleintierhaltung, Mindestbreite, Nachbar, Öffentlichkeit eines Weges, Parteistellung, Planungskostenbeitrag, Punktwidmung, Sachverständigenkosten, Schotterteich, Stellungnahme der Landesregierung, Straßenfluchtlinie, Teilungsplan, Trenngrün, Überbauung des öffentlichen Gutes, Uferbegleitgrün, Umwidmung, Verfahren, baupolizeiliches, Versagungstatbestände, Wärmeschutzverkleidung, Wohngebiet, Zauberteppich, Zurückweisung, Zustimmung der Gemeinde, BBL 2015, 250, § 6 Abs 1 nö BauO 1996, § 6 Abs 2 Z 1 nö BauO 1996, § 11 Abs 2 Z 2 nö BauO 1996, § 12 Abs 1 Z 2 nö BauO 1996, § 15 Abs 1 Z 6 nö BauO 1996, § 18 Abs 1 Z 2 lit c nö BauO 1996, § 33 Abs 2 nö BauO 1996, § 49 Abs 1 nö BauO 1996, § 52 Abs 4 nö BauO 1996, § 69 Abs 1 Z 1 nö BauO 1996, § 71 Abs 5 nö BauO 1996, § 74 Abs 1 nö BauO 1996, § 74 Abs 4 nö BauO 1996, § 35 Abs 2 Z 2 nö BauO 2014, § 35 Abs 3 nö BauO 2014, § 70 Abs 1 nö BauO 2014, § 16 Abs 1 Z 1 nö ROG 1976, § 16 Abs 1 Z 1 nö ROG 2014, § 20 Abs 2 Z 8 nö ROG 2014, § 25 Abs 1 Z 2 nö ROG 2014, § 25 Abs 1 Z 5 nö ROG 2014, § 16 Abs 1 oö BauO 1994, § 20 Abs 7 oö BauO 1994, § 16 Abs 1 Z 1 oö ROG 1994, § 36 Abs 1 oö ROG 1994, § 36 Abs 2 oö ROG 1994, § 36 Abs 3 oö ROG 1994, § 67 Abs 4 sbg ROG 2009, § 68 Abs 2 sbg ROG 2009, § 4 Z 13 stmk BauG 1995, § 5 Abs 1 Z 6 stmk BauG 1995, § 22 Abs 2 Z 5 stmk BauG 1995, § 41 Abs 3 stmk BauG 1995, § 23 Abs 1 Z 3 stmk ROG 1974, § 71 wr BauO, § 129 Abs 10 wr BauO, § 135 wr BauO, § 16 Abs 1 oö StraßenG 1991, § 16 Abs 3 oö StraßenG 1991, § 2 Abs 1 stmk LStVG 1964, § 3 stmk LStVG 1964, § 82 Abs 1 StVO, § 94d Z 9 StVO, § 881 Abs 1 ABGB, § 1042 ABGB, § 8 AVG, Art 7 B-VG, Art 18 Abs 2 B-VG, Art 2 StGG Aufgabe der Volksanwaltschaft ist es, auf Grund von Beschwerden oder von Amts wegen Missstände... Aufgabe der Volksanwaltschaft ist es, auf Grund von Beschwerden oder von Amts wegen Missstände in der Verwaltung des Bundes und – auf Grundlage landesverfassungsgesetzlicher Ermächtigungen (Bgld, Krnt, Nö, Oö, Sbg, Stmk, Wien) – der Länder, einschließlich des eigenen Wirkungsbereichs der Gemeinden, festzustellen. In diesem Zusammenhang hat die Volksanwaltschaft auch wichtige, praxisrelevante Fragen des Bau- und Raumordnungsrechts zu klären. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 258–258
Schweinehaltung; Holzunterstand; Gebäude; bauliche Anlage; bautechnische Kenntnisse; bewilligungsfreie Maßnahmen
Schweinehaltung, Holzunterstand, Gebäude, bauliche Anlage, bautechnische Kenntnisse, bewilligungsfreie Maßnahmen, KLVwG-2250-2252/9/2014, BBL 2015, 258, BBL-Slg 2015/226, § 7 Abs 1 krnt BauO 1996, § 7 Abs 3 krnt BauO 1996, § 7 Abs 4 krnt BauO 1996, § 36 krnt BauO 1996 Ein Holzunterstand mit der Abmessung von 2 m (l) x 1 m (b) x 1 m (h) ist weder als Gebäude noch... Ein Holzunterstand mit der Abmessung von 2 m (l) x 1 m (b) x 1 m (h) ist weder als Gebäude noch als bauliche Anlage (im Sinn der krnt BauO) zu qualifizieren. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 258–258
Änderungsantrag; Projektmodifikation; Wesensänderung des Vorhabens; Immissionsschutz; subjektiv-öffentliche Nachbarrechte
Änderungsantrag, Projektmodifikation, Wesensänderung des Vorhabens, Immissionsschutz, subjektiv-öffentliche Nachbarrechte, KLVwG-1675-1677/13/2014, BBL 2015, 258, BBL-Slg 2015/227, § 23 Abs 3 lit a krnt BauO 1996, § 6 AVG, § 13 Abs 8 AVG Die erhebliche Verringerung der Hallengröße (hier: um ca 30%) sowie die Verlegung des... Die erhebliche Verringerung der Hallengröße (hier: um ca 30%) sowie die Verlegung des geplanten Festmistlagers (hier: von der Ostseite auf die Nordseite der Halle) sind Projektmodifikationen, die das Wesen des Vorhabens verändern.Bei Wesensänderung der Sache liegt ein neuer Antrag unter konkludenter Zurückziehung des ursprünglichen Antrages vor. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 258–259
Ortsbildschutz; Amtssachverständigengutachten; Privatgutachten; Gegengutachten; Beweiswert
Ortsbildschutz, Amtssachverständigengutachten, Privatgutachten, Gegengutachten, Beweiswert, 2012/06/0139, BBL 2015, 258, BBL-Slg 2015/228, § 13 Abs 1 krnt BauO 1996, § 37 AVG, § 45 AVG, § 52 AVG Wird dem Amtssachverständigengutachten mit einem Privatgutachten entgegentreten, muss sich die... Wird dem Amtssachverständigengutachten mit einem Privatgutachten entgegentreten, muss sich die Baubehörde mit diesem zureichend auseinandersetzen.Erforderlichenfalls hat die Baubehörde den Amtssachverständigen aufzufordern, jeden einzelnen Kritikpunkt in einer auch dem nicht fachkundigen Rechtsanwender einleuchtenden Weise zu widerlegen.Der bloße Hinweis der Baubehörde, dass der Amtssachverständige die Schlüssigkeit, Nachvollziehbarkeit und Vollständigkeit des Privatgutachtens begründet verneint habe, ist keine hinreichende Begründung für den Vorzug des Amtssachverständigengutachtens. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 259–261
Sport- und Veranstaltungsstätte; Immissionsschutz; Gesundheitsschutz; UVP-pflichtige Maßnahme; Unzuständigkeitseinrede; subjektiv-öffentliche Nachbarrechte
Sport- und Veranstaltungsstätte, Immissionsschutz, Gesundheitsschutz, UVP-pflichtige Maßnahme, Unzuständigkeitseinrede, subjektiv-öffentliche Nachbarrechte, Ro 2014/06/0058, BBL 2015, 259, BBL-Slg 2015/229, § 23 Abs 1 lit e krnt BauO 1996, § 23 Abs 2 lit a krnt BauO 1996, § 3 Abs 7 UVP-G 2000 Auch im Fall eines vorangegangenen negativen UVP-Feststellungsbescheides können Nachbarn im... Auch im Fall eines vorangegangenen negativen UVP-Feststellungsbescheides können Nachbarn im Baubewilligungsverfahren das Erfordernis eines UVP-Verfahrens einwenden. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 261–261
Flächenwidmung „Kerngebiet“; Hotel; Gastgewerbe; Betriebstyp
Flächenwidmung „Kerngebiet“, Hotel, Gastgewerbe, Betriebstyp, LVwG-150413/29/DM/FE, Anl 3 oö BTypVO 1997, BBL 2015, 261, BBL-Slg 2015/230, § 22 Abs 4 oö ROG 1994, § 1 Abs 3 oö BTypVO 1997, § 1 Abs 6 oö BTypVO 1997, § 2 oö BTypVO 1997, § 111 GewO 1994 Unter „Gastgewerbe“ iSd oö BTypVO sind die in § 111 GewO aufgezählten Tätigkeiten... Unter „Gastgewerbe“ iSd oö BTypVO sind die in § 111 GewO aufgezählten Tätigkeiten (Beherbergung von Gästen; Verabreichung von Speisen jeder Art und den Ausschank von Getränken) zu verstehen.Der Betrieb eines Hotels (hier: mit 28 Gästebetten) ist im „Kerngebiet“ zulässig. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 261–262
Gartenhaus; Taubenzucht; Änderung des Verwendungszweckes; baubewilligungspflichtige Maßnahmen
Gartenhaus, Taubenzucht, Änderung des Verwendungszweckes, baubewilligungspflichtige Maßnahmen, 2013/05/0056, BBL 2015, 261, BBL-Slg 2015/231, § 2 Z 36 BauO 1994, § 24 Abs 1 Z 3 BauO 1994, § 50 Abs 4 oö BauO 1994, § 22 Abs 1 oö ROG 1994 Die Benützung eines Gartenhauses für die Taubenzucht (hier: mit mindestens 20 Tauben) stellt... Die Benützung eines Gartenhauses für die Taubenzucht (hier: mit mindestens 20 Tauben) stellt eine Änderung des Verwendungszweckes des Gebäudes dar und ist baubewilligungspflichtig. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 262–263
Anlagen zur Beseitigung von Niederschlagswässern; Retentionsbecken; Immissionsschutz; schädliche Einflüsse; subjektiv-öffentliche Nachbarrechte
Anlagen zur Beseitigung von Niederschlagswässern, Retentionsbecken, Immissionsschutz, schädliche Einflüsse, subjektiv-öffentliche Nachbarrechte, LVwG-150337/5/VG/EG, BBL 2015, 262, BBL-Slg 2015/232, § 31 Abs 4 oö BauO 1994, § 2 Z 22 oö BauTG 2013, § 3 Abs 3 Z 2 oö BauTG 2013, § 52 AVG Nachbarn kommt ein subjektiv-öffentliches Recht zu, dass aus Anlagen zur Beseitigung von... Nachbarn kommt ein subjektiv-öffentliches Recht zu, dass aus Anlagen zur Beseitigung von Niederschlags- und Abwässern keine schädlichen Einflüsse (Immissionen) auf ihre Grundstücke gelangen.Bestehen Bedenken gegen die Dimensionierung und Ausgestaltung eines Retentionsbeckens, müssen Nachbarn dem Gutachten des Amtssachverständigen auf gleicher fachlicher Ebene entgegengetreten. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 263–265
Abwasserentsorgung; Kanalanschlusspflicht; Ausnahmen; Vermeidung häuslicher Abwässer; Sachlichkeitsgebot; Gleichheitssatz; verfassungskonforme Interpretation
Abwasserentsorgung, Kanalanschlusspflicht, Ausnahmen, Vermeidung häuslicher Abwässer, Sachlichkeitsgebot, Gleichheitssatz, verfassungskonforme Interpretation, LVwG-150579/3/RK/WP, BBL 2015, 263, BBL-Slg 2015/233, § 12 oö AbwasserentsorgungsG 2001, § 13 oö AbwasserentsorgungsG 2001, Art 7 B-VG Dem oö AbwasserentsorgungsG liegt ein flexibles Modell zugrunde, das bei der Frage der... Dem oö AbwasserentsorgungsG liegt ein flexibles Modell zugrunde, das bei der Frage der Kanalanschlusspflicht eine verfassungsgesetzlich notwendige Einzelfallbetrachtung zulässt.Wird durch ein durchdachtes und technisch ausgefeiltes System sowie eine an den Zielen des oö AbwasserentsorgungsG angepasste Lebensweise der Anfall jeglichen häuslichen Abwassers vermieden, besteht für das betreffende Gebäude keine Kanalanschlusspflicht. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 265–265
Bauplatzschaffung; Verkehrsaufschließung; Grundabtretung; Rückübereignungsanspruch; Eigentumsschutz
Bauplatzschaffung, Verkehrsaufschließung, Grundabtretung, Rückübereignungsanspruch, Eigentumsschutz, LVwG-150583/5/VG/MP, BBL 2015, 265, BBL-Slg 2015/234, § 6 oö BauO 1994, § 17 oö BauO 1994, Art 5 StGG Mangels einer einfachgesetzlichen Regelung können Rückübereignungsansprüche auch unmittelbar... Mangels einer einfachgesetzlichen Regelung können Rückübereignungsansprüche auch unmittelbar auf Art 5 StGG gestützt werden.Auch bei einem unmittelbar aus Art 5 StGG abgeleiteten Rückübereignungsanspruch sind die baurechtlichen Bestimmungen über die Größe und Gestalt von Bauplätzen zu beachten.Der Rückübereignungsanspruch kommt dem Eigentümer (bzw dem Rechtsnachfolger) jenes Grundstücks zu, von dem ursprünglich die Abtretung in das öffentliche Gut erfolgte. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 265–266
Carport; Orts- und Landschaftsbildschutz; (Amts-)Sachverständigengutachten; Ortsplaner
Carport, Orts- und Landschaftsbildschutz, (Amts-)Sachverständigengutachten, Ortsplaner, LVwG-150688/2/MK, BBL 2015, 265, BBL-Slg 2015/235, § 25a Abs 1 Z 2 oö BauO 1994, § 30 Abs 6 Z 2 oö BauO 1994, § 3 Abs 3 oö BauTG 2013, § 52 AVG Ein Ortsplaner ist ein „Fachmann“, der grundsätzlich in der Lage ist, zum Ortsbildschutz... Ein Ortsplaner ist ein „Fachmann“, der grundsätzlich in der Lage ist, zum Ortsbildschutz eine den inhaltlichen Anforderungen an ein Sachverständigengutachten genügende Expertise zu erstellen. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 266–268
Giese, Karim Mindestabstand; Luftwärmepumpe; baubewilligungspflichtige Maßnahme; Parteistellung der Nachbarn
Mindestabstand, Luftwärmepumpe, baubewilligungspflichtige Maßnahme, Parteistellung der Nachbarn, LVwG-3/227/12-2015, (nicht im RIS veröffentlicht), BBL 2015, 266, BBL-Slg 2015/236, § 2 Abs 1 lit a sbg BauPolG, § 2 Abs 1 lit b sbg BauPolG, § 7 Abs 1 Z 1 lit a sbg BauPolG, § 25 Abs 3 sbg BGG, § 25 Abs 7a sbg BGG, § 25 Abs 8 sbg BGG, § 8 sbg BauTG Im Bewilligungsverfahren über eine außen an der Gebäudefront angeschraubte Stahlkonsole, auf... Im Bewilligungsverfahren über eine außen an der Gebäudefront angeschraubte Stahlkonsole, auf der eine Luftwärmepumpe eines Wohnhauses angebracht ist, kommt dem Nachbar Parteistellung zu. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 268–268
Beherbergungsbetrieb; Flächenwidmung „Erweitertes Wohngebiet“; Betriebstypenprüfung; Kfz-Stellplätze; Lärmbelästigung; Immissionsschutz; subjektiv-öffentliche Nachbarrechte; Sachverständigengutachten
Beherbergungsbetrieb, Flächenwidmung „Erweitertes Wohngebiet“, Betriebstypenprüfung, Kfz-Stellplätze, Lärmbelästigung, Immissionsschutz, subjektiv-öffentliche Nachbarrechte, Sachverständigengutachten, 2013/06/0250, BBL 2015, 268, BBL-Slg 2015/237, § 9 Abs 1 Z 6 sbg BauPolG, § 83 Abs 2 sbg ROG 2009, § 17 Abs 1 Z 2 sbg ROG 1998 Ob eine bestimmte Betriebstype wegen ihrer Immissionswirkungen als zulässig anzusehen ist, kann... Ob eine bestimmte Betriebstype wegen ihrer Immissionswirkungen als zulässig anzusehen ist, kann nur anhand der Auswirkungen eines bestehenden Vergleichsbetriebes beurteilt werden.Zur Beurteilung, ob die vom Amtssachverständigen angeführten Betriebe mit dem geplanten Bauvorhaben vergleichbar sind, bedarf es auch expliziter Feststellungen, über wie viele Stellplätze diese Vergleichsbetriebe verfügen. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 268–269
Mindestabstand; Grenzabstand; Abstandsberechnung; Geschoß; Dachgeschoß; Giebelseite; innovative Dachform; Gleichheitssatz; subjektiv-öffentliche Nachbarrechte
Mindestabstand, Grenzabstand, Abstandsberechnung, Geschoß, Dachgeschoß, Giebelseite, innovative Dachform, Gleichheitssatz, subjektiv-öffentliche Nachbarrechte, Ro 2014/06/0022, BBL 2015, 268, BBL-Slg 2015/238, § 13 Abs 5 stmk BauG 1995, § 26 Abs 1 Z 2 stmk BauG 1995, Art 7 B-VG Das Vorliegen eines Dachgeschoßes muss im Fall einer innovativen Dachform im Lichte einer am... Das Vorliegen eines Dachgeschoßes muss im Fall einer innovativen Dachform im Lichte einer am Schutzzweck orientierten und auch den Gleichheitssatz beachtenden Auslegung anhand eines fiktiv anzunehmenden Satteldaches mit einem Kniestock von 1,25 m und einer Dachneigung von 70 Grad geprüft werden. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 269–269
Übergangene Partei; Rechtskraft der Baubewilligung
Übergangene Partei, Rechtskraft der Baubewilligung, LVwG-2014/34/2929-3, BBL 2015, 269, BBL-Slg 2015/239, § 25 Abs 5 tir BauO 1998, § 26 Abs 7 tir BauO 2011, § 42 AVG Die Bestimmungen der tir BauO 1998 sowie der tir BauO 2011, wonach Baubewilligungen innerhalb... Die Bestimmungen der tir BauO 1998 sowie der tir BauO 2011, wonach Baubewilligungen innerhalb einer bestimmten Frist auch für übergangene Nachbarn rechtswirksam werden, sind auf Bauvorhaben, die bereits vor Inkrafttreten dieser BauO abgeschlossen worden sind, nicht anwendbar. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 269–270
Baupolizeilicher Auftrag; abweichende Bauausführung; Baubewilligung; Baupläne; Spruch; Auslegung
Baupolizeilicher Auftrag, abweichende Bauausführung, Baubewilligung, Baupläne, Spruch, Auslegung, LVwG-2014/42/2628-1, BBL 2015, 269, BBL-Slg 2015/240, § 39 Abs 1 tir BauO 2011, § 59 AVG, § 60 AVG Sind einer Baubewilligung zwei einander widersprechende Pläne angeschlossen, ist zur Auslegung... Sind einer Baubewilligung zwei einander widersprechende Pläne angeschlossen, ist zur Auslegung des in der Folge unklaren Bescheidspruches auch die Bescheidbegründung (einschließlich eines eingangs des Bescheides angeführten Befundes) heranzuziehen. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 270–270
Versickerung der Niederschlagwässer; subjektiv-öffentliche Rechte
Versickerung der Niederschlagwässer, subjektiv-öffentliche Rechte, LVwG-2015/22/1940-1, BBL 2015, 270, BBL-Slg 2015/241, § 3 tir BauO 2011, § 26 tir BauO 2011 Nachbarn kommen bezüglich der Versickerung der Niederschlagwässer sowie damit in Zusammenhang... Nachbarn kommen bezüglich der Versickerung der Niederschlagwässer sowie damit in Zusammenhang stehender Vorgaben aus einem wasserrechtlichen Bescheid (zB Beschränkung der Gebäudetiefe) keine subjektiv-öffentlichen Rechte zu. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 270–271
Holzlege; Zubau; baubewilligungspflichtige Planabweichungen; Benützungsbewilligung
Holzlege, Zubau, baubewilligungspflichtige Planabweichungen, Benützungsbewilligung, LVwG-2015/22/1529-5, BBL 2015, 270, BBL-Slg 2015/242, § 39 Abs 1 tir BauO 2011 Auch eine in der Benützungsbewilligung ausdrücklich als „bewilligt“ bezeichnete und vom... Auch eine in der Benützungsbewilligung ausdrücklich als „bewilligt“ bezeichnete und vom hochbautechnischen Sachverständigen in die Baupläne eingezeichnete Holzlege (hier: als 2,35 m breiter, 4 m langer und 2,45 m hoher Zubau zur Garage) kann die hierfür erforderliche Baubewilligung nicht ersetzen. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 272–272
Vordach; untergeordneter Bauteil; Mindestabstand; subjektiv-öffentliche Rechte
Vordach, untergeordneter Bauteil, Mindestabstand, subjektiv-öffentliche Rechte, LVwG-1-512/R13-2014, BBL 2015, 272, BBL-Slg 2015/243, § 5 Abs 5 lit c vlbg BauG 2001 Die Beurteilung, ob es sich bei einem Vordach um einen „untergeordneten Bauteil“ handelt,... Die Beurteilung, ob es sich bei einem Vordach um einen „untergeordneten Bauteil“ handelt, hat mit Rücksichtnahme auf seine dimensionalen Verhältnisse zum restlichen Bauwerk zu erfolgen.Ein 31,9 m langes Vordach mit einer Ausladung von 1,20 m stellt an einem 36,40 m langen Gebäude keinen „untergeordneten Bauteil“ dar, der innerhalb der Abstandsflächen auf dem Baugrundstück errichtet werden darf. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 272–272
Zustimmung des Eigentümers; Zweifel im Zeitpunkt der Erteilung der Baubewilligung
Zustimmung des Eigentümers, Zweifel im Zeitpunkt der Erteilung der Baubewilligung, LVwG-318-027/R15-2015, BBL 2015, 272, BBL-Slg 2015/244, § 24 Abs 3 lit a vlbg BauG 2001, § 13 Abs 3 AVG Hat der Grundeigentümer seine Zustimmung zu mehreren Bauvorhaben auf derselben Liegenschaft... Hat der Grundeigentümer seine Zustimmung zu mehreren Bauvorhaben auf derselben Liegenschaft erteilt, ist der Bauwerber zur Vorlage einer aktuellen Zustimmungserklärung bzw einer Erklärung über den Fortbestand der seinerzeitigen Zustimmungserklärung verpflichtet. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 272–273
Immissionsschutz; Wohnungseigentum; subjektiv-öffentliche Nachbarrechte des Wohnungseigentümers
Immissionsschutz, Wohnungseigentum, subjektiv-öffentliche Nachbarrechte des Wohnungseigentümers, VGW-111/V/077/5790/2015, BBL 2015, 272, BBL-Slg 2015/245, § 134a wr BauO, § 2 Abs 1 WEG 2002, § 16 Abs 1 WEG 2002 Benachbarte Wohnungseigentümer sind berechtigt, unzulässige Schallimmissionen auch in einer... Benachbarte Wohnungseigentümer sind berechtigt, unzulässige Schallimmissionen auch in einer anderen (hier: Dachgeschoßwohnung) als der eigenen Eigentumswohnung einzuwenden. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 273–274
Erkennbarkeit einer Stellvertretung (bei Auftragsvergabe)
Erkennbarkeit einer Stellvertretung (bei Auftragsvergabe), 2 Ob 236/14s, BBL 2015, 273, BBL-Slg 2015/246, § 1017 ABGB Es reicht grundsätzlich weder für die Offenlegung der Vollmacht noch für die (objektive)... Es reicht grundsätzlich weder für die Offenlegung der Vollmacht noch für die (objektive) Erkennbarkeit eines Vertretungsverhältnisses aus, wenn der Vertragspartner den Wunsch äußert, dass die Rechnung an einen anderen gesendet werden soll. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 274–274
Lärmimmissionen im städtischen Ballungsgebiet; Ortsüblichkeit
Lärmimmissionen im städtischen Ballungsgebiet, Ortsüblichkeit, 2 Ob 166/14x, BBL 2015, 274, BBL-Slg 2015/247, § 364 ABGB, § 364a ABGB Selbst ausgehend von ortsüblichem Lärm im städtischen Ballungsgebiet durch Verkehr etc ist... Selbst ausgehend von ortsüblichem Lärm im städtischen Ballungsgebiet durch Verkehr etc ist bei Wohnungslage in einem ruhigen Innenhof der von angrenzenden Proberäumen von den stundenlangen Proben diverser Heavy-Metal- und Hardrockgruppen ausgehende Lärm nicht als ortsüblich anzusehen und gemessen an den sonstigen ortsüblichen Lärmimmissionen als besonders „lästig“ einzustufen. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 274–274
Grundverkehr; genehmigungspflichtige Verträge; Rechtsfolgen einer (bewussten) Nichtbeantragung der Genehmigung
Grundverkehr, genehmigungspflichtige Verträge, Rechtsfolgen einer (bewussten) Nichtbeantragung der Genehmigung, 4 Ob 220/14b, BBL 2015, 274, BBL-Slg 2015/248, § 1 tir GVG 1996, § 2 tir GVG 1996, § 3 tir GVG 1996 Ein Vertrag ist nicht in Schwebe, sondern von allem Anfang an nichtig, wenn die Parteien die... Ein Vertrag ist nicht in Schwebe, sondern von allem Anfang an nichtig, wenn die Parteien die grundverkehrsbehördliche Zustimmung gar nicht beantragen wollen, weil sie wissen, dass diesem Vertrag nicht zugestimmt werde. Ein von vornherein gar nicht erlangbares Recht kann auch kein Anwartschaftsrecht vermitteln. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 274–275
Gesetzliches Pfand- oder Vorzugsrecht; liegenschaftsbezogene Abgaben (hier: Aufschließungsabgabe)
Gesetzliches Pfand- oder Vorzugsrecht, liegenschaftsbezogene Abgaben (hier: Aufschließungsabgabe), 3 Ob 105/15k, BBL 2015, 274, BBL-Slg 2015/249, § 216 Abs 1 Z 2 EO, § 38 nö BauO 1996 Die vorzugsweise Zuweisung einer von der Liegenschaft zu entrichtenden Abgabe (hier:... Die vorzugsweise Zuweisung einer von der Liegenschaft zu entrichtenden Abgabe (hier: Aufschließungsabgabe gemäß § 38 nö BauO 1996) setzt voraus, dass für die öffentliche Abgabe ein gesetzliches Pfand- oder Vorzugsrecht ausdrücklich eingeräumt ist. Dass die Abgabe von der Liegenschaft zu entrichten ist, genügt hingegen nicht. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 275–276
Enteignungsentschädigung wegen Landesstraßenbau; Überprüfung der Entschädigungssumme; Verhältnis Mieter – Vermieter; Imbissstand
Enteignungsentschädigung wegen Landesstraßenbau, Überprüfung der Entschädigungssumme, Verhältnis Mieter – Vermieter, Imbissstand, 9 Ob 37/15d, BBL 2015, 275, BBL-Slg 2015/250, § 4 EisbEG, § 5 EisbEG, § 15 sbg LandesstraßenG 1972 Bei der Enteignung des Vermieters hat der Mieter als Nebenberechtigter im Sinn des § 5 EisbEG... Bei der Enteignung des Vermieters hat der Mieter als Nebenberechtigter im Sinn des § 5 EisbEG Anspruch auf Ersatz aller durch die Enteignung entstehenden Nachteile und nicht nur derjenigen Nachteile, wie sie bei einer Kündigung durch den Vermieter entstünden. Alle Nachteile des Mieters sind zu berücksichtigen, ohne Rücksicht darauf, ob der Mieter gegen den (enteigneten) Vermieter Ansprüche hat. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 276–277
Nachvertragliche Verschwiegenheitspflicht; Weitergabe von Projektkenntnissen eines Bauvorhabens in einem anonymen Schreiben an die nunmehrigen Wohnungseigentümer; Treuepflicht
Nachvertragliche Verschwiegenheitspflicht, Weitergabe von Projektkenntnissen eines Bauvorhabens in einem anonymen Schreiben an die nunmehrigen Wohnungseigentümer, Treuepflicht, 9 ObA 70/15g, BBL 2015, 276, BBL-Slg 2015/251, § 1153 ABGB, § 1154 ABGB, § 1155 ABGB Lediglich unlautere Geschäftspraktiken des Arbeitgebers oder gesetzwidriges Verhalten zählen... Lediglich unlautere Geschäftspraktiken des Arbeitgebers oder gesetzwidriges Verhalten zählen nicht zu den Umständen, an deren Geheimhaltung der Arbeitgeber ein objektiv berechtigtes Interesse hat. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 277–278
Haftrücklassgarantie, 8 Ob 19/15z, BBL 2015, 277, BBL-Slg 2015/252, § 880a ABGB, § 1431 ABGB Es liegt im Wesen der Bankgarantie, auf die bloße Behauptung hin, der Garantiefall sei... Es liegt im Wesen der Bankgarantie, auf die bloße Behauptung hin, der Garantiefall sei eingetreten, dem Begünstigten zunächst einmal Zahlung zu verschaffen und seinen Vertragspartner wegen Mängeln des Valutaverhältnisses auf den Weg einer Rückforderungsklage zu verweisen.Im Verhältnis zwischen Auftraggeber und Begünstigtem kommt es grundsätzlich für die Frage der Berechtigung der Leistungskondiktion darauf an, ob dem Begünstigten bei Abruf der Garantie und Zahlung durch den Garanten aus dem Valutaverhältnis der entsprechende Anspruch zustand oder nicht. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 278–279
Erlagsverfahren; Insolvenz des Bauträgers; Treuhand; Lastenfreistellung
Erlagsverfahren, Insolvenz des Bauträgers, Treuhand, Lastenfreistellung, 8 Ob 57/15p, BBL 2015, 278, BBL-Slg 2015/253, § 1425 ABGB Sowohl Unklarheit der Rechtslage als auch Auftreten von mehreren Forderungsprätendenten bilden... Sowohl Unklarheit der Rechtslage als auch Auftreten von mehreren Forderungsprätendenten bilden einen rechtlichen Grund zum Gerichtserlag im Sinne des § 1425 ABGB. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 279–279
Eigentumserwerb; rechtsgeschäftlicher Verkehr; Abweichung der „Grenzen in der Natur“ von Grundbuchsmappe
Eigentumserwerb, rechtsgeschäftlicher Verkehr, Abweichung der „Grenzen in der Natur“ von Grundbuchsmappe, 8 Ob 126/14h, BBL 2015, 279, BBL-Slg 2015/254, § 431 ABGB Für den Umfang des Eigentumserwerbes an einer Liegenschaft ist nicht die Grundbuchsmappe,... Für den Umfang des Eigentumserwerbes an einer Liegenschaft ist nicht die Grundbuchsmappe, sondern der Wille der Parteien entscheidend, also in welchem Umfang das verkaufte Grundstück tatsächlich übergeben wurde. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 279–279
Feuchtigkeitsschäden; ernster Schaden; Wohnungseigentum; Adressat der Wiederherstellungspflicht
Feuchtigkeitsschäden, ernster Schaden, Wohnungseigentum, Adressat der Wiederherstellungspflicht, 6 Ob 3/14f, BBL 2015, 279, BBL-Slg 2015/255, § 16 WEG 2002, § 28 WEG 2002 Ein ernster Schaden im Sinn des § 28 Abs 1 Z 1 WEG liegt jedenfalls dann vor, wenn einem... Ein ernster Schaden im Sinn des § 28 Abs 1 Z 1 WEG liegt jedenfalls dann vor, wenn einem Menschen nach herrschender Auffassung die Benützung eines Raumes nicht mehr zugemutet werden kann. Darunter fallen jedenfalls Feuchtigkeitsschäden. Liegt ein ernster Schaden vor, fällt nicht nur die bloße Schadensbehebung, sondern die gesamte Wiederherstellung des ordnungsgemäßen Zustands in die Zuständigkeit der Gemeinschaft, und zwar unabhängig von den Zulässigkeitsvoraussetzungen für Änderungen nach § 16 Abs 2 WEG. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 280–280
Leitungswasser; Wasserversickerung; Schadensversicherungsschutz
Leitungswasser, Wasserversickerung, Schadensversicherungsschutz, 7 Ob 105/15i, BBL 2015, 280, BBL-Slg 2015/256, § 914 ABGB, § 915 ABGB Zum Leitungswasser zählt nicht Wasser, welches aus Dachrinnenrohren in eine Zisterne und bei... Zum Leitungswasser zählt nicht Wasser, welches aus Dachrinnenrohren in eine Zisterne und bei Überschuss in eine Rollierung abgeleitet wird. Schäden, die durch dieses versickerte Wasser an einer Erdwärmetauscherheizung entstehen, sind daher nicht von der Leitungswasserschadensversicherung gedeckt. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 280–280
Löschung eines Pfandrechts wegen Beeinträchtigung eines Wohnungsrechts
Löschung eines Pfandrechts wegen Beeinträchtigung eines Wohnungsrechts, 2 Ob 195/14m, BBL 2015, 280, BBL-Slg 2015/257, § 61 GBG, § 62 GBG, § 63 GBG Die Eigentümer einer Liegenschaft, an der ein Höchstbetragspfandrecht einverleibt wurde, haben... Die Eigentümer einer Liegenschaft, an der ein Höchstbetragspfandrecht einverleibt wurde, haben nach Übertragung des Eigentumsrechts an den Einzelrechtsnachfolger mangels Rechtsschutzinteresse kein Recht auf Löschung der Hypothek. Wurde nach Eintragung der Hypothek ein Wohnungsrecht zugunsten der ehemaligen Eigentümer verbüchert, kann das Wohnungsrecht nicht durch die Hypothek beeinträchtigt sein. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 280–281
Klettergerüst; Stand der Technik; Schutzgesetzverletzung
Klettergerüst, Stand der Technik, Schutzgesetzverletzung, 1 Ob 79/15x, ÖNORM EN 1176 Teil 1, BBL 2015, 280, BBL-Slg 2015/258, § 1295 Abs 1 ABGB, § 1311 ABGB, § 15 Abs 1 vlbg BauG 2001 Die nicht nutzungssichere Ausführung eines Klettergerüstes durch Verwendung eines nicht den... Die nicht nutzungssichere Ausführung eines Klettergerüstes durch Verwendung eines nicht den anerkannten Regeln der Technik (ÖNORM EN 1176 Teil 1) entsprechenden Netzes verstößt gegen die Schutznorm des § 15 Abs 1 vlbg BauG. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 281–281
Rücktritt vom Auswärtsgeschäft
Rücktritt vom Auswärtsgeschäft, LG Feldkirch 2 R 195/15i, BBL 2015, 281, BBL-Slg 2015/259, § 18 FAGG Voraussetzung für den Ausschluss des Rücktrittsrechts gemäß § 18 Abs 1 Z 3 FAGG ist,... Voraussetzung für den Ausschluss des Rücktrittsrechts gemäß § 18 Abs 1 Z 3 FAGG ist, dass der Unternehmer durch den Rücktritt erhebliche wirtschaftliche Nachteile erleidet. Davon ist nicht auszugehen, wenn der Rücktritt bereits vor Anfertigung, Bestellung oder Anpassung einer herzustellenden Liftanlage erfolgte. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 281–282
Antrag auf Anmerkung der Rangordnung für die beabsichtigte Veräußerung eines halben Mindestanteils; Zustimmungserfordernisse
Antrag auf Anmerkung der Rangordnung für die beabsichtigte Veräußerung eines halben Mindestanteils, Zustimmungserfordernisse, 5 Ob 90/15v, BBL 2015, 281, BBL-Slg 2015/260, § 53 Abs 3 GBG Seit der Wohnrechtsnovelle 2006 ist eine gesonderte Veräußerung eines halben Mindestanteils... Seit der Wohnrechtsnovelle 2006 ist eine gesonderte Veräußerung eines halben Mindestanteils erlaubt. Der andere Eigentümerpartner muss aber in grundbuchsfähiger Form der Veräußerung zustimmen. Dieses Zustimmungserfordernis gilt auch für den Antrag auf Anmerkung der Rangordnung für die beabsichtigte Veräußerung eines halben Mindestanteils. Die Zustimmungserklärung zum Antrag auf Anmerkung der Rangordnung für die beabsichtigte Veräußerung muss in Form einer gerichtlichen oder notariell beglaubigten Unterschrift des anderen Partners vorliegen. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 282–282
Berechtigung zur Streitanmerkung
Berechtigung zur Streitanmerkung, 5 Ob 103/15f, BBL 2015, 282, BBL-Slg 2015/261, § 61 Abs 1 GBG, § 66 GBG Einem obligatorisch Begünstigten aus einem letztwillig verfügten Veräußerungs- und... Einem obligatorisch Begünstigten aus einem letztwillig verfügten Veräußerungs- und Belastungsverbot steht kein Recht auf eine Streitanmerkung im Sinn von §§ 61 Abs 1 Satz 1 und 66 GBG zu. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 282–282
Erlöschen eines Fruchtgenussrechts; Anspruch auf Abfindung
Erlöschen eines Fruchtgenussrechts, Anspruch auf Abfindung, 9 Ob 5/15y, BBL 2015, 282, BBL-Slg 2015/262, § 520 ABGB § 520 regelt, dass das Erlöschen des Fruchtgenussrechtes durch Rückstellung der Sache an den... § 520 regelt, dass das Erlöschen des Fruchtgenussrechtes durch Rückstellung der Sache an den Eigentümer nur gegen Abfindung des Rechts erfolgen soll. Dies gilt auch bei vorzeitiger Auflösung in Analogie zu § 1118 ABGB. Für die Höhe der Abfindung ist primär der Wert des Rechts unter Berücksichtigung der noch offenen Laufzeit maßgebend, wobei auch zu berücksichtigen ist, dass der Fruchtgenuss aus besonderen Gründen eventuell vorzeitig beendet worden wäre. Dass der Fruchtgenussberechtigte die vereinbarte Gegenleistung nicht erbracht hat, was schließlich zur Auflösung desselben geführt hat, schadet dem Abfindungsanspruch nicht, da es hierfür auf ein Verschulden an der Auflösung des Fruchtgenussvertrages nicht ankommt. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 282–282
Freiheitsersitzung; Wegerecht
Freiheitsersitzung, Wegerecht, 9 Ob 40/15w, BBL 2015, 282, BBL-Slg 2015/263, § 1488 ABGB Die Freiheitsersitzung erfolgt durch die Inanspruchnahme des Vollrechts durch den Eigentümer... Die Freiheitsersitzung erfolgt durch die Inanspruchnahme des Vollrechts durch den Eigentümer der belasteten Liegenschaft in Verbindung mit einer manifesten Beeinträchtigung des Servitutsrechts. Es genügt, dass der Dienstbarkeitsberechtigte das Hindernis – hier Zaun –, das die Ausübung der Servitut wahrnehmbar unmöglich macht oder zumindest beeinträchtigt, bei gewöhnlicher Sorgfalt hätte wahrnehmen können. Die Freiheitsersitzung kann ein ursprünglich in einem weiteren Umfang zustehendes Wegerecht (Breite von 5,5 m) auch einschränken (Breite von 3 m). Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 282–282
Antragslegitimation für Einräumung eines Notwegs
Antragslegitimation für Einräumung eines Notwegs, 8 Ob 71/15x, BBL 2015, 282, BBL-Slg 2015/264, § 9 NWG Nach § 9 NWG ist nur der Eigentümer der notleidenden Liegenschaft zur Antragstellung auf... Nach § 9 NWG ist nur der Eigentümer der notleidenden Liegenschaft zur Antragstellung auf Einräumung eines Notwegs legitimiert. Bei der Überlassung einer Liegenschaft an Zahlungsstatt bildet der Überlassungsbeschluss für den Gläubiger nur einen Titel zum Eigentumserwerb. Für den Eigentumserwerb bei Liegenschaften ist die Einverleibung im Grundbuch erforderlich. Der rechtskräftige Überlassungsbeschluss stellt eine taugliche öffentliche Urkunde für die Verbücherung im Sinn von § 33 Abs 1 lit d GBG dar. Der Gläubiger, dem eine Liegenschaft an Zahlungsstatt überlassen wurde, ist ohne Verbücherung seines Eigentums daher nicht zur Antragstellung auf Einräumung eines Notwegs berechtigt. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 282–283
Auftragswert; Schwellenwert; Grundsatz der Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung; Pflicht zur Transparenz; Änderung; technische Spezifikation; Ablehnung; Angebot
Auftragswert, Schwellenwert, Grundsatz der Gleichbehandlung und Nichtdiskriminierung, Pflicht zur Transparenz, Änderung, technische Spezifikation, Ablehnung, Angebot, C-278/14, Art 23 Abs 8 RL 2004/18/EG, BBL 2015, 282, BBL-Slg 2015/265 Nach dem Grundsatz der Gleichbehandlung und der Pflicht zur Transparenz ist es dem öffentlichen... Nach dem Grundsatz der Gleichbehandlung und der Pflicht zur Transparenz ist es dem öffentlichen Auftraggeber untersagt, ein den Anforderungen der Ausschreibung genügendes Angebot unter Berufung auf Gründe abzulehnen, die nicht in der Ausschreibung vorgesehen sind. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 283–283
Nachweis der Befugnis; Ausschreibungswiderspruch; Auspreisung
Nachweis der Befugnis, Ausschreibungswiderspruch, Auspreisung, W138 2103657-2, BBL 2015, 283, BBL-Slg 2015/266, § 108 BVergG 2006, § 373a GewO Im Zweifel ist nicht vom Vorliegen eines ausschreibungswidrigen Angebotes auszugehen. Im Zweifel ist nicht vom Vorliegen eines ausschreibungswidrigen Angebotes auszugehen. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 283–283
Unvollständiges Angebot; unbehebbarer Mangel; Widerspruch; Ausschreibungsunterlagen; Wettbewerb; unzulässige Angebotsänderung
Unvollständiges Angebot, unbehebbarer Mangel, Widerspruch, Ausschreibungsunterlagen, Wettbewerb, unzulässige Angebotsänderung, W134 2100650-2, BBL 2015, 283, BBL-Slg 2015/267, § 255 Abs 1 BVergG 2006, § 255 Abs 6 BVergG 2006, § 256 Abs 1 BVergG 2006 Selbst wenn man davon ausgehen wollte, dass nicht ein den Ausschreibungsbestimmungen... Selbst wenn man davon ausgehen wollte, dass nicht ein den Ausschreibungsbestimmungen widersprechendes Angebot, sondern ein unvollständiges Angebot vorliegt, wäre dieser Mangel jedenfalls nicht behebbar, da eine nachträgliche Mängelbehebung mit „0“ den Ausschreibungsunterlagen widersprechen würde und eine nachträgliche Mängelbehebung mit einem Wert > 0 die Wettbewerbsstellung der Antragstellerin gegenüber ihren Mitbietern materiell verbessern würde, da der Wert der Leistung durch Erhöhung der zeitgebundenen Kosten nach Angebotsöffnung im offenen Verfahren in Kenntnis der Angebotspreise und der angebotenen Bauzeiten ihrer Mitbewerber in unzulässiger Weise beeinflusst würde und eine unzulässige Angebotsänderung vorgenommen würde. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 283–283
Korrektur; Austausch; Angebot; Unveränderlichkeit von Angeboten; offenes Verfahren; Ausschreibungsbedingungen; widersprechendes Angebot; Verbesserung; unbehebbarer Mangel
Korrektur, Austausch, Angebot, Unveränderlichkeit von Angeboten, offenes Verfahren, Ausschreibungsbedingungen, widersprechendes Angebot, Verbesserung, unbehebbarer Mangel, W138 2107225-2, BBL 2015, 283, BBL-Slg 2015/268, § 107 Abs 4 BVergG 2006, § 118 Abs 4 BVergG 2006, § 129 Abs 1 Z 7 BVergG 2006 Ein Austausch jener Seiten des Angebots, auf welchen sich unzulässiger Weise Korrekturen... Ein Austausch jener Seiten des Angebots, auf welchen sich unzulässiger Weise Korrekturen mittels Korrekturlack und ohne Datumsangabe unter Beifügung der bestätigenden Unterschrift finden, bzw eine nachträgliche Vorlage von Seiten des Angebots ohne Korrekturen, widerspricht den allgemeinen Grundsätzen bezüglich der Unveränderlichkeit von Angeboten im offenen Verfahren und auch der zwingenden Bestimmung des § 118 Abs 4 BVergG 2006. Volltext	RechtsprechungBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 283–283
Wahl des Vergabeverfahrens; Verhandlungsverfahren; Ausnahmeverfahren; neutrale Leistungsbeschreibung
Wahl des Vergabeverfahrens, Verhandlungsverfahren, Ausnahmeverfahren, neutrale Leistungsbeschreibung, W149 2101283-2, BBL 2015, 283, BBL-Slg 2015/269, § 29 BVergG 2006, § 95 BVergG 2006, § 96 BVergG 2006, § 97 BVergG 2006 Die Vorschriften des BVergG für die Leistungsbeschreibung in den §§ 95 ff BVergG 2006 sind,... Die Vorschriften des BVergG für die Leistungsbeschreibung in den §§ 95 ff BVergG 2006 sind, obwohl sie textlich offenbar eher auf die konkreteren Leistungsbeschreibungen in den Regelverfahren bezogen sind, auch auf die naturgemäß vageren Leistungsbeschreibungen in Verhandlungsverfahren (mit dem Ziel eines Rahmenvertrages) anwendbar. Volltext	Neues BaurechtBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 284–286
(Kundmachungszeitraum: 1.8.2015 – 30.9.2015) BBL 2015, 284 Bund, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg, Wien Bund, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol, Vorarlberg, Wien Volltext	BuchbesprechungenBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 287–287
Jahnel, Dietmar Pallitsch, Wolfgang/Pallitsch, Philipp/Kleewein, Wolfgang: Niederösterreichisches Baurecht Riegler, Lorenz E./Koizar, Wolfgang: NÖ BauO. NÖ Bauordnung 2014 NÖ Raumordnungsgesetz 2014.
BBL 2015, 287 Pallitsch, Wolfgang/Pallitsch, Philipp/Kleewein, Wolfgang:
Niederösterreichisches Baurecht.... Pallitsch, Wolfgang/Pallitsch, Philipp/Kleewein, Wolfgang:
Niederösterreichisches Baurecht. Kommentar. Linde Verlag,
9. aktualisierte Aufl age Wien 2015. 1816 Seiten, 220.- €.Riegler, Lorenz E./Koizar, Wolfgang: NÖ BauO. NÖ Bauordnung
2014 NÖ Raumordnungsgesetz 2014. Kurzkommentar. Verlag Manz, 3. Auflage Wien 2015. 740 Seiten, 132.- €.Mit einer neuen Bauordnung 2014, einem neuem Raumordnungsgesetz 2014 und einer neuen Bautechnikverordnung 2014 wurde mit Wirkung v 1.2.2015 das nö Baurecht umfassend geändert. Die Autoren der diversen am Markt befindlichen Kommentare haben rasch reagiert, sodass bereits wenige Monate nach dem Inkrafttreten der neuen Bestimmungen aktuelle Auflagen der wichtigsten Werke zum nö Baurecht vorliegen. Volltext	BuchbesprechungenBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 287–287
Giese, Karim Kienastberger, Gerald/Stellner-Bichler, Anna: NÖ Baurecht.
Praxiskommentar. Verlag Österreich, 1. Auflage Wien 2015, 1010 Seiten, 199.- €. BBL 2015, 287 Nach den Kommentaren zum Sbg Baurecht (1. Aufl, 2006), Wiener Baurecht (4. Aufl, 2014) und... Nach den Kommentaren zum Sbg Baurecht (1. Aufl, 2006), Wiener Baurecht (4. Aufl, 2014) und zuletzt Tiroler Baurecht (1. Aufl, 2014) ist im Verlag Österreich nun auch ein Kommentar zum Niederösterreichischen Baurecht erschienen. Es handelt sich um einen Praxiskommentar von zwei erfahrenen Baurechtsexperten, die – als Leiter und stellvertretende Leiterin der Abteilung Bau- und Raumordnungsrecht im Amt der nö Landesregierung – das nö Baurecht nicht nur seit Jahrzehnten legistisch betreuen, sondern auch an der Umsetzung in der täglichen Verwaltungspraxis auf vielfache Weise mitwirken. Ihr Expertenwissen haben sie schon bisher in umfangreichen Schulungs- und Vortragstätigkeiten vermittelt, nun – aus Anlass der Neuerlassung der drei wichtigsten bau- und raumordnungsrechtlichen Regelungswerke (nö BauO 2014, nö BauTV 2014, nö ROG 2014) – haben sie auch Zeit gefunden, ihr Praxiswissen in Kommentarform zur Verfügung zu stellen. Vorrangiges Ziel der Autoren ist es, den mit baubehördlichen Aufgaben betrauten Personenkreisen in den Gemeinden, den Planern und Sachverständigen eine leicht lesbare Unterstützung zu bieten. Diese „leichte Lesbarkeit“ wird erreicht, indem den Paragraphen die in Niederösterreich sehr umfangreichen und äußerst instruktiven Erläuternden Bemerkungen der Regierungsvorlagen nachgestellt werden. Verbleibende Fragen, die oftmals erst in der (Vollziehungs-)Praxis auftauchen, versuchen die Autoren in kurzen, prägnanten Anmerkungen zu klären. Diese Anmerkungen sind mit großem Gewinn zu lesen und gehen in manchen Details über jene der Konkurrenzkommentare aus dem Linde- und Manz-Verlag hinaus. Zu beachten gilt allerdings, dass im Gegenzug die Rechtsprechung der Verwaltungsgerichtsbarkeit und die Literatur in den Anmerkungen fast gänzlich ausgeblendet bleiben. Dadurch wird für den Leser nicht immer klar genug ersichtlich, dass die eine oder andere apodiktische Feststellung der Kommentierung vor allem die Rechtsposition der Verwaltung (hier: des Amtes der Niederösterreichischen Landesregierung) wiedergibt. Warum – um zwei Beispiele zu nennen – etwa § 48 nö BauO keine Rechtsgrundlage zur Abwehr einer (zB an einen Gewerbebetrieb) „heranrückenden Wohnbebauung“ bilden soll (S 249 zu § 48 nö BauO), ist angesichts der (nicht angeführten) gegenteiligen Rsp von VfGH und VwGH nicht nachvollziehbar (vgl zB VfSlg 16934, 16250; VwGH 15.12.2009, 2008/05/0143). Dass die – von den Autoren ohne nachvollziehbare Begründung festgestellte – Bauvollendung bei einem landwirtschaftlichen Wohngebäude nicht nur die bautechnische Vollendung des landwirtschaftlichen Betriebes (Betriebs- und Wohngebäude), sondern auch noch die tatsächliche Aufnahme der landwirtschaftlichen Tätigkeit innerhalb der 5-jährigen Ausführungsfrist ab Baubeginn erfordert (S 154 zu § 24 nö BauO), kann keineswegs als so gesichert gelten, wie der Eindruck der (zu) kurzen Anmerkung vermittelt. Vielmehr gilt diese Rechtsfrage zum jetzigen Zeitpunkt in Verwaltung, Rechtsprechung (s dazu bbl 2015/133 mit Anm Giese) und Literatur (bbl 2014, 107) als umstritten. Eine Entscheidung dieser „wesentlichen Rechtsfrage“ durch den VwGH steht noch aus, ein Revisionsverfahren ist aktuell anhängig. Zumindest diesen Hinweis hätte man geben können. Volltext	VeranstaltungenBBL 2015/6, Jahrgang 2015, Heft 6, S. 288–288
BBL 2015, 288 Informieren Sie sich, welche Sicherheitsniveaus anzustreben sind und wie diese umgesetzt werden... Informieren Sie sich, welche Sicherheitsniveaus anzustreben sind und wie diese umgesetzt werden müssen, damit sicheres Spielen gewährleistet wird.www.austrian-standards.at/seminareBereiten Sie sich optimal auf die Befähigungsprüfung der Wirtschaftskammer vor.
Inhalte: Bautechnik für Bauträger, BTVG & Dachbodenausbau, Best Practice Bauträgerprojekt-Kalkulation, Best Practice ImmobilienbewirtschaftungBeginn: 6. April 2016.(Das Modul ist Bestandteil des Lehrgangs Immobilienmanagements)www.austrian-standards.at/seminare Volltext	Fachgebiete

References: § 45
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 § 76
 § 94
 § 14
 § 39
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 § 6
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 § 11
 § 12
 § 15
 § 18
 § 33
 § 49
 § 52
 § 69
 § 71
 § 74
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 § 35
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 § 70
 § 16
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 § 20
 § 25
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 § 20
 § 16
 § 36
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 § 67
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 § 22
 § 41
 § 23
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 § 129
 § 135
 § 16
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 § 2
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 § 82
 § 94
 § 881
 § 1042
 § 8
 § 7
 § 7
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 § 13
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 § 1
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 § 2
 § 111
 § 111
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 § 2
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 § 50
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 § 13
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 § 364
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 § 5
 § 15
 § 5
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 § 1153
 § 1154
 § 1155
 § 880
 § 1431
 § 1425
 § 1425
 § 431
 § 16
 § 28
 § 28
 § 28
 § 16
 § 914
 § 915
 § 61
 § 62
 § 63
 § 1295
 § 1311
 § 15
 § 15
 § 18
 § 18
 § 18
 § 53
 § 61
 § 66
 § 520
 § 520
 § 520
 § 1118
 § 1488
 § 9
 § 9
 § 9
 § 33
 § 108
 § 373
 § 255
 § 255
 § 256
 § 107
 § 118
 § 129
 § 118
 § 29
 § 95
 § 96
 § 97
 § 48
 § 48
 § 24