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Timestamp: 2016-10-26 00:38:57+00:00

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Der t�rkische Staatsangeh�rige kurdischer Ethnie X.________ (geb. 1974) arbeitete nach eigenen Angaben in Istanbul u.a. als Redaktor mehrerer oppositioneller Zeitungen. Am 4. November 1997 gew�hrte ihm das Bundesamt f�r Fl�chtlinge (heute: Bundesamt f�r Migration) aufgrund einer Anerkennung der Fl�chtlingseigenschaft Asyl. Zun�chst erhielt er eine Aufenthaltsbewilligung, welche ihm regelm�ssig verl�ngert wurde. Am 2. September 2002 wurde ihm die Niederlassungsbewilligung erteilt. Am 21. September 2005 heiratete er die Schweizer B�rgerin A.________, mit der er eine gemeinsame Tochter hat (B.________, geb. ***2004). Die Ehe wurde am 18. September 2008 geschieden und die Tochter unter die elterliche Sorge der Mutter gestellt. Dabei wurde X.________ ein gerichts�bliches Besuchsrecht zugesprochen. Am 31. M�rz 2010 heiratete er die 1976 geborene C.________, die das Schweizer B�rgerrecht besitzt. Als (zumindest ehemals) starker Raucher (vgl. Einvernahmeprotokoll zur Asylgew�hrung vom 3. Oktober 1997, S. 10) leidet er an einem Zungenk�rperkarzinom.
X.________ wurde in der Schweiz wiederholt straff�llig und wie folgt rechtskr�ftig verurteilt:
am 19. M�rz 2003 vom Kantonsgericht St. Gallen - zweitinstanzlich - zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten Gef�ngnis (bedingt) wegen Geiselnahme, T�tlichkeit, einfacher K�rperverletzung, Raufhandel, versuchter Beg�nstigung und mehrfacher Widerhandlung gegen das Waffengesetz sowie wegen grober Verletzung der Verkehrsregeln,
am 6. M�rz 2007 vom Bezirksgericht Z�rich zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren (unbedingt) wegen mehrfacher Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz und wegen Widerhandlungen gegen die Waffengesetzgebung,
am 19. Februar 2008 mit Strafmandat des Kreispr�sidenten Thusis zu einer Busse von Fr. 200.-- wegen Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz.
Inzwischen, am 30. Oktober 2007, hatte das Bundesamt f�r Migration das Asyl von X.________ aufgrund seiner Straff�lligkeit widerrufen. Es beliess ihm jedoch die Fl�chtlingseigenschaft.
In seinem von den Z�rcher Migrationsbeh�rden angeforderten Amtsbericht vom 23. Februar 2009 hielt das BFM fest, aus asylrechtlicher Sicht seien keine Gr�nde mehr erkennbar, welche der Wegweisung von X.________ entgegenst�nden.
Mit Verf�gung vom 29. April 2009 wurde X.________ per 13. Mai 2009 bedingt aus dem Strafvollzug entlassen.
Am 29. Mai 2009 wurde dessen Niederlassungsbewilligung von der Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich (Migrationsamt) widerrufen und er wurde - unter Aufhebung der aufschiebenden Wirkung - angewiesen, die Schweiz bis zum 31. Juli 2009 zu verlassen.
Im daraufhin angehobenen Rekursverfahren vor dem Regierungsrat wurde die aufschiebende Wirkung wieder hergestellt und festgehalten, X.________ k�nne sich bis zum Abschluss des Verfahrens in der Schweiz aufhalten. Insoweit wurde der Rekurs gegenstandslos. Mit Beschluss vom 15. Dezember 2010 wies der Regierungsrat des Kantons Z�rich diesen in der Folge ab, soweit er nicht gegenstandslos geworden war. Mit Urteil vom 24. August 2011 wies das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich die gegen den regierungsr�tlichen Rekursentscheid erhobene Beschwerde ebenfalls ab.
Mit Eingabe vom 10. Oktober 2011 f�hrt X.________ beim Bundesgericht Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit den Antr�gen, den letztgenannten Entscheid aufzuheben, ihm - dem Beschwerdef�hrer - die Niederlassungsbewilligung zu belassen und auf die Wegweisung aus der Schweiz zu verzichten; eventuell sei der angefochtene Entscheid aufzuheben und die Sache an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Die Sicherheitsdirektion des Kantons Z�rich hat sich nicht vernehmen lassen. Das Verwaltungsgericht des Kantons Z�rich schliesst auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Das Bundesamt f�r Migration beantragt, die Beschwerde abzuweisen.
Mit Verf�gung vom 12. Oktober 2011 hat der Abteilungspr�sident der Beschwerde - antragsgem�ss - aufschiebende Wirkung zuerkannt.
Mit Eingabe vom 30. Januar 2012 hat sich der Beschwerdef�hrer noch einmal ge�ussert und ein neues Beweismittel vorgelegt (Terminkarte f�r die Behandlung im Universit�tsspital Z�rich bis zum 29. Februar 2012). Am 7. M�rz 2012 hat er dem Bundesgericht ausserdem ein Aufgebot f�r einen mehrt�gigen Spitalaufenthalt im April 2012 zur Kenntnis gebracht.
1.1 Gegen letztinstanzliche kantonale Entscheide �ber den Widerruf der Niederlassungsbewilligung (nach Massgabe von Art. 63 des Bundesgesetzes vom 16. Dezember 2005 �ber die Ausl�nderinnen und Ausl�nder [AuG, SR 142.20]) ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten zul�ssig (BGE 135 II 1 E. 1.2.1 S. 4), und der Beschwerdef�hrer ist zur Ergreifung dieses Rechtsmittels befugt (Art. 89 BGG).
1.2 Mit der Beschwerde kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und 96 BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es legt seinem Urteil die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz zugrunde (Art. 105 Abs. 1 BGG). Mit einer Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten k�nnen diese nur dann ger�gt werden, wenn sie offensichtlich unrichtig, d.h. willk�rlich sind (BGE 133 II 249 E. 1.2.2 S. 252; 133 III 393 E. 7.1 S. 398) oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen. Zudem ist vom Beschwerdef�hrer aufzuzeigen, dass die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (Art. 97 Abs. 1 BGG). Das Vorbringen von neuen Tatsachen oder Beweismitteln ist nur insofern m�glich, als erst der Entscheid der Vorinstanz dazu Anlass gegeben hat (Art. 99 Abs. 1 BGG, vgl. BGE 135 I 143 E. 1.5 S. 146 f.). Tatsachen oder Beweismittel, welche sich auf das vorinstanzliche Prozessthema beziehen, sich jedoch erst nach dem angefochtenen Entscheid ereigneten oder entstanden sind, k�nnen von vornherein nicht durch das angefochtene Urteil veranlasst worden sein (vgl. Urteil 2C_94/2009 vom 16. Juni 2009, E.2.2). Soweit sich der Beschwerdef�hrer auf solche Beweismittel beruft (es betrifft dies namentlich jene zu seinem aktuellen Gesundheitszustand, vgl. vorne lit. F), handelt es sich um so genannte "echte Noven", welche im bundesgerichtlichen Verfahren in jedem Fall unzul�ssig sind (BGE 133 IV 342 E. 2.1 S. 344).
1.3 Im Bereich der Beweisw�rdigung steht dem Sachgericht ein erheblicher Ermessensspielraum zu (BGE 120 Ia 31 E. 4b S. 40). Nach der Rechtsprechung kann es ausserdem das Beweisverfahren schliessen, wenn die Beweisantr�ge eine nicht erhebliche Tatsache betreffen oder offensichtlich untauglich sind oder wenn es aufgrund bereits abgenommener Beweise seine �berzeugung gebildet hat und ohne Willk�r in vorweggenommener Beweisw�rdigung annehmen kann, dass seine �berzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht ge�ndert w�rde. Das Bundesgericht greift nur ein, wenn die Beweisw�rdigung offensichtlich unhaltbar ist, mit der tats�chlichen Situation in klarem Widerspruch steht, auf einem offensichtlichen Versehen beruht oder in stossender Weise dem Gerechtigkeitsgedanken zuwiderl�uft (BGE 130 II 425 E. 2.1 S. 428; 124 I 208 E. 4a S. 211).
2.1 Der Beschwerdef�hrer ist im Besitz der Niederlassungsbewilligung. Die Vorinstanz hat in diesem Zusammenhang erwogen, er k�nne sein Aufenthaltsrecht nicht aus der zweiten (noch bestehenden) Ehe mit einer Schweizer Ehefrau ableiten und sich auch nicht auf Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG (Weiterbestehen des Anspruchs nach Aufl�sung der - hier ersten - Ehe) berufen (E. 2.5.1 und 2.5.2 des angefochtenen Entscheides). Dies bedarf keiner weiteren Untersuchung: Der Beschwerdef�hrer hat aufgrund der bestehenden Ehe mit einer Schweizer B�rgerin ein Aufenthaltsrecht (Art. 42 Abs. 1 AuG); ein allf�lliger Anspruch nach Art. 50 AuG (aus erster Ehe) erscheint daneben gegenstandslos. Ohnehin geht es nicht um einen Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung nach Art. 42 oder 50 AuG, sondern um den Widerruf einer Niederlassungsbewilligung (Art. 63 AuG). F�r die materielle Beurteilung ist das nicht ausschlaggebend, da sowohl die Anspr�che aus Art. 42 AuG als auch diejenigen aus Art. 50 AuG erl�schen, wenn Widerrufsgr�nde vorliegen (Art. 51 AuG).
2.2 Hingegen ist zu ber�cksichtigen, dass es sich beim Beschwerdef�hrer um einen anerkannten Fl�chtling handelt (vorne lit. C). Die asyl- und ausl�nderrechtliche Anwesenheitsregelung eines solchen sind miteinander verkn�pft (BGE 135 II 110 E. 3.1 S. 116) und m�ssen koordiniert werden:
Personen, denen Asyl gew�hrt wurde, haben Anspruch auf eine Aufenthaltsbewilligung bzw. - nach f�nf Jahren rechtm�ssigen Aufenthalts in der Schweiz - grunds�tzlich Anspruch auf die Niederlassungsbewilligung (Art. 60 des Asylgesetzes vom 26. Juni 1998 [AsylG, SR 142.31]). Das Bundesamt (f�r Migration) kann gem�ss Art. 63 Abs. 1 und 2 AsylG das Asyl widerrufen oder die Fl�chtlingseigenschaft aberkennen, was f�r alle eidgen�ssischen und kantonalen Beh�rden verbindlich ist (Art. 63 Abs. 3 AsylG). Hingegen wird die einmal erteilte (ausl�nderrechtliche) Aufenthalts- oder Niederlassungsbewilligung durch den (nachtr�glichen) Widerruf des Asyls nicht direkt ber�hrt; die ausl�nderrechtliche Beendigung des Aufenthalts bedarf vielmehr zus�tzlich eines eigenst�ndigen Entscheides der zust�ndigen kantonalen Beh�rde nach Massgabe des Ausl�nderrechts (BGE 135 II 110 E. 3.1 S. 116).
Wurde bei einer Person nicht nur das Asyl widerrufen, sondern auch deren Fl�chtlingseigenschaft aberkannt, untersteht die betreffende Person nicht mehr dem Asylgesetz; die Beurteilung ihres Anwesenheitsrechts richtet sich in diesem Fall einzig nach dem Ausl�ndergesetz. Wurde einer Person jedoch die Fl�chtlingseigenschaft belassen und nur das Asyl aberkannt, untersteht die betreffende Person nach wie vor dem Asylgesetz und dem Abkommen vom 28. Juli 1951 �ber die Rechtsstellung der Fl�chtlinge (Fl�chtlingskonvention; FK; SR 0.142.30); die kantonale Beh�rde, welche �ber den Widerruf der Niederlassungsbewilligung entscheidet, muss daher bei diesem Entscheid auch die asyl- bzw. fl�chtlingsrechtlichen Aspekte in ihrer Gesamtbeurteilung ber�cksichtigen.
Fl�chtlinge d�rfen - unter Vorbehalt von Art. 5 AsylG (Non-Refoulement-Prinzip) - nur ausgewiesen werden, wenn sie die innere oder �ussere Sicherheit der Schweiz gef�hrden oder die �ffentliche Ordnung in schwerwiegender Weise verletzt haben (Art. 65 AsylG, vgl. auch Art. 32 FK); insofern wird die M�glichkeit der Ausweisung fl�chtlings- bzw. asylrechtlich beschr�nkt (vgl. Urteil 2A.51/2006 vom 8. Mai 2006, E. 2.2, mit Hinweisen). Die Voraussetzungen von Art. 65 AsylG sind �hnlich wie die Gr�nde f�r den Widerruf des Asyls nach Art. 63 Abs. 2 AsylG (BGE 135 II 110 E. 3.1 S. 116). Sind sie gegeben, erweist sich der Vollzug einer Wegweisung aber als nicht m�glich, nicht zul�ssig oder nicht zumutbar, verf�gt das Bundesamt f�r Migration die vorl�ufige Aufnahme (Art. 83 AuG). Die kantonale Beh�rde, die �ber den Widerruf der Niederlassungsbewilligung entscheidet, muss deshalb die Frage, ob die mit dem Verlust des ausl�nderrechtlichen Anwesenheitsrechts verbundene Wegweisung vermutlich auch wird vollzogen werden k�nnen, regelm�ssig in die geforderte umfassende Interessenabw�gung (dazu nachfolgend E. 2.3) einbeziehen, wozu sie eine Stellungnahme des Bundesamtes einholen kann (vgl. Art. 43 Abs. 1 der Asylverordnung vom 11. August 1999 [AsylV 1: SR 142.311] sowie BGE 135 II 110 E. 3.2). Das gilt jedenfalls f�r den Aspekt der Unzumutbarkeit (BGE 135 II 110 E. 4.2 S. 119) mit der Folge, dass eine solche rechtskr�ftige Beurteilung dann nicht mehr sp�ter beim Vollzug wieder in Frage gestellt werden kann (Urteil 2C_478/2010 vom 17. November 2010, in BGE 137 II 10 nicht publ. E. 6). Die Frage der Zumutbarkeit des Wegweisungsvollzuges deckt sich insoweit mit der im Rahmen des Widerrufsverfahrens vorzunehmenden Interessenabw�gung gem�ss Art. 96 AuG. Eine solche wurde - wie noch zu zeigen sein wird - im vorliegenden Fall von den kantonalen Beh�rden vorgenommen, auch wenn sich die Vorinstanz - anders als noch der Regierungsrat - nicht mehr ausdr�cklich mit der asylrechtlichen Stellung des Beschwerdef�hrers auseinandergesetzt hat.
2.3 Schliesslich sind hier die Voraussetzungen zu erw�hnen, unter denen gem�ss Art. 63 AuG die Niederlassungsbewilligung widerrufen werden kann. Einen Widerrufsgrund setzt ein Ausl�nder unter anderem dann, wenn er "zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde" (Art. 62 lit. b AuG in Verbindung mit Art. 63 lit. a AuG) oder "in schwerwiegender Weise gegen die �ffentliche Sicherheit und Ordnung in der Schweiz oder im Ausland verstossen hat oder diese gef�hrdet" (Art. 63 lit. b AuG). Als l�ngerfristig im Sinne von Art. 62 lit. b AuG gilt eine Freiheitsstrafe, wenn ihre Dauer ein Jahr �berschreitet (BGE 135 II 377 E. 4.2 und E. 4.5 S. 379 ff.). In schwerwiegender Weise gegen die �ffentliche Sicherheit und Ordnung verst�sst in der Regel, wer durch seine Handlungen besonders hochwertige Rechtsg�ter wie namentlich die k�rperliche, psychische und sexuelle Integrit�t eines Menschen verletzt oder gef�hrdet (BGE 137 II 297 E. 3.3).
Bei gegebenen Voraussetzungen rechtfertigt sich der Widerruf bzw. die Verweigerung der Bewilligung zudem nur, wenn die jeweils im Einzelfall vorzunehmende Interessenabw�gung die entsprechende Massnahme als verh�ltnism�ssig erscheinen l�sst, wobei namentlich die Schwere des Verschuldens, die Dauer der Anwesenheit sowie die dem Betroffenen und seiner Familie drohenden Nachteile zu ber�cksichtigen sind (vgl. Art. 96 AuG; Urteil 2C_793/2008 vom 27. M�rz 2009, E. 2.1 mit Hinweisen). Die Notwendigkeit der Verh�ltnism�ssigkeitspr�fung ergibt sich des weiteren auch aus Art. 8 Ziff. 2 EMRK (dazu BGE 135 II 377 E. 4.2 S. 381).
3.1 Der Beschwerdef�hrer wurde unter anderem rechtskr�ftig zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten und sp�ter zu einer solchen von vier Jahren verurteilt, womit er einen Widerrufsgrund gem�ss Art. 63 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 62 lit. b AuG gesetzt hat. Damit hat er zugleich in schwerwiegender Weise gegen die �ffentliche Sicherheit und Ordnung im Sinne von Art. 63 Abs. 1 lit. b AuG und Art. 65 AsylG verstossen (vgl. BGE 137 II 297 E. 3; 135 II 110 E. 4.1).
3.2.1 Vor allem die vom Beschwerdef�hrer erwirkte zweite Freiheitsstrafe ist hoch und entspricht dem objektiv schweren Delikt: Der Beschwerdef�hrer hat - aus rein finanziellen Beweggr�nden - mit einer Heroinmenge gehandelt, die "weit �ber der von der bundesgerichtlichen Rechtsprechung festgelegten Grenzmenge zum schweren Fall liegt" (vgl. Strafurteil vom 6. M�rz 2007, S. 7), und er hat damit eine Gefahr f�r die Gesundheit vieler Menschen in Kauf genommen. Zu seinen Lasten f�llt namentlich ins Gewicht, dass das Bundesgericht bei schwerwiegenden Drogendelikten eine strenge Praxis verfolgt: Gem�ss st�ndiger Rechtsprechung besteht ein erhebliches �ffentliches Interesse an der Fernhaltung ausl�ndischer Drogenh�ndler (Urteile 2C_768/2011 vom 4. Mai 2012, E. 4.3, 2A.582/2006 vom 26. Februar 2007 E. 3.4 und 3.5; vgl. auch BGE 125 II 521 E. 4a/aa und E. 4a/bb S. 526 ff.).
Wohl hat das Strafgericht dem Beschwerdef�hrer - wie dieser zu Recht geltend macht - eine g�nstige Prognose gestellt und deshalb vom Widerruf des bedingten Strafvollzugs aus dem fr�heren Urteil abgesehen. Das Gericht ist aber von einem objektiv schweren Verschulden "im Rahmen der qualifizierten Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz im Sinne von Art. 19 Ziff. 2 lit. a BetmG" ausgegangen und hat - trotz Reue und Kooperation des Beschwerdef�hrers - immer noch auf eine hohe Freiheitsstrafe von vier Jahren erkannt. Sodann gilt es zu ber�cksichtigen, dass f�r Legalprognosen in fremdenpolizeilicher Hinsicht mit Blick auf das im Vordergrund stehende Interesse der �ffentlichen Ordnung und Sicherheit ein strengerer Beurteilungsmassstab zum Tragen kommt als im strafrechtlichen Sanktionenrecht (vgl. BGE 120 Ib 129 E. 5b S. 132; 130 II 176 E. 4.3.3 S. 188). Beim Beschwerdef�hrer kommt schliesslich erschwerend hinzu, dass es sich bei ihm in Bezug auf die Widerhandlungen gegen das Waffengesetz um einen Wiederholungst�ter handelt (vgl. vorne lit. B).
3.2.2 Zwar wurde das Asyl des Beschwerdef�hrers rechtskr�ftig widerrufen, ihm die Fl�chtlingseigenschaft aber nicht aberkannt. Doch kann der Beschwerdef�hrer daraus nichts zu seinen Gunsten ableiten: Der Widerruf des Asyls erfolgte gest�tzt auf Art. 63 Abs. 2 AsylG wegen besonders verwerflicher strafbarer Handlungen, worunter das Bundesamt gem�ss st�ndiger Praxis solche Straftaten versteht, welche mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Jahren bedroht sind und damit unter den Begriff des Verbrechens fallen (Art. 10 StGB, vgl. Verf�gung zum Asylwiderruf vom 30. Oktober 2007, S. 2). Diese Voraussetzung war im Falle des Beschwerdef�hrers wegen qualifizierter Widerhandlungen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz gegeben (vgl. die in Art. 19 Abs. 2 BetmG enthaltene Strafandrohung einer Freiheitsstrafe von "nicht unter einem Jahr" gegen�ber derjenigen f�r die durch Art. 19 Abs. 1 BetmG erfassten Straftaten ["Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder Geldstrafe"]). Damit sind auch die Voraussetzungen von Art. 65 AsylG erf�llt (vgl. vorne E. 2.2 und 3.1).
3.3 Der Beschwerdef�hrer stellt sein deliktisches Vorleben denn auch nicht ernsthaft in Abrede. Er macht aber eine qualifiziert falsche Interessenabw�gung durch die kantonalen Beh�rden geltend, namentlich in Bezug auf seine gesundheitliche Situation (als Krebspatient), in Bezug auf seine famili�ren Beziehungen (namentlich zur Tochter B.________), und in Bezug auf seine Gef�hrdungssituation in der T�rkei. In allen diesen Punkten sei der Sachverhalt - namentlich wegen ungen�gender Abkl�rungen - unvollst�ndig festgestellt bzw. willk�rlich gew�rdigt worden. Die Wegweisung des Beschwerdef�hrers bzw. der Widerruf der Niederlassungsbewilligung erscheine "krass unverh�ltnism�ssig" (S. 10 der Beschwerdeschrift).
3.3.1 Beim Beschwerdef�hrer handelt es sich - was vorab zu bemerken ist und von den kantonalen Beh�rden ber�cksichtigt werden durfte - nicht um einen so genannten "Ausl�nder der zweiten Generation". Er hat die gesamte Kindheit und Jugend in der T�rkei verbracht, wo noch Eltern und andere Verwandte leben, hat dort die Schulen besucht und auch dort gearbeitet. Ihm, der erst als Erwachsener in die Schweiz gekommen ist, kann aufgrund dieser pers�nlichen Verh�ltnisse eine R�ckkehr in die Heimat grunds�tzlich zugemutet werden.
3.3.2 Das Verwaltungsgericht hat die gesundheitliche Situation des Beschwerdef�hrers nicht �bergangen und die Frage im Zusammenhang mit Art. 50 Abs. 1 lit. b AuG gepr�ft (vgl. vorne E. 2.1). Der Beurteilung der Vorinstanz ist auch im Rahmen der Verh�ltnism�ssigkeitspr�fung (Art. 96 AuG, vgl. auch Art. 83 Abs. 4 AuG) zuzustimmen: Der blosse Umstand, dass das Gesundheits- oder Sozialversicherungswesen in einem anderen Staat allenfalls nicht mit demjenigen in der Schweiz vergleichbar ist und die hiesige medizinische Versorgung einem h�heren Standard entspricht, kann nicht die Unzumutbarkeit der R�ckreise zur Folge haben (BGE 128 II 200 E. 5.3, Urteile 2C_113/2009 vom 30. Juni 2009, E. 3.2, und 2C_216/2009 vom 20. August 2009, E. 4.2; zu den vorhandenen medizinischen Behandlungsm�glichkeiten in der T�rkei vgl. im �brigen Urteile 2C_ 299/2008 vom 30. Januar 2009, E. 3.5 und 2A.511/2001 vom 10. Juni 2002, E. 4.1 und 4.2, in Pra 2002 Nr. 163 S. 874). Der Beschwerdef�hrer, der sich auch bei Ber�cksichtigung der an sich unzul�ssigen Noven vom 30. Januar und 7. M�rz 2012 (Terminplan und Aufgebot zu einem operativen Eingriff im Universit�tsspital Z�rich) nicht in einer akut lebensbedrohlich wirkenden medizinischen Notlage befindet, hat deshalb das Fehlen einer allen Eventualit�ten gerecht werdenden medizinischen Versorgung in seinem Heimatland in Kauf zu nehmen (vgl. Urteil 2C_416/2011 vom 28. Dezember 2011 E. 3.3).
3.3.3 Was die Beziehung des Beschwerdef�hrers zu seiner heutigen Ehefrau betrifft, f�llt diese zweifellos in den Schutzbereich von Art. 8 EMRK. Sie wird in der Beschwerdeschrift jedoch nicht weiter thematisiert, und die diesbez�glichen - wenn auch in etwas missverst�ndlichem rechtlichem Zusammenhang - angestellten �berlegungen der Vorinstanz (E. 2.5.1 des angefochtenen Entscheides) sind nicht zu beanstanden: Die Eheleute haben erst in einem Zeitpunkt geheiratet, als das Rekursverfahren bereits h�ngig war, und mussten damit rechnen, dass sie ihre Ehe angesichts der vom Ehemann begangenen Delikte m�glicherweise nicht in der Schweiz w�rden leben k�nnen. Diesfalls ist eine Ausweisung des Ausl�nders nur in ganz ausserordentlichen F�llen als Verletzung von Art. 8 EMRK zu betrachten (vgl. Urteil des EGMR Rodrigues da Silva gegen Niederlande vom 31. Januar 2006 [50435/99], � 39., in: EuGRZ 2006 S. 562). Ein solcher liegt hier - zumal es auch nicht um eine Ausweisung, sondern bloss um den Widerruf der Niederlassungsbewilligung geht (was Besuchsaufenthalte in der Schweiz weiterhin erm�glicht) - nicht vor.
3.3.4 Der Beschwerdef�hrer beruft sich auf die Beziehung zu seiner Tochter B.________ (geb. 2004), mit welcher er allerdings nicht zusammenlebt und die unter der alleinigen elterlichen Sorge der Mutter steht.
Auch der Elternteil, der nicht �ber das Sorge- oder Obhutsrecht verf�gt, kann sich zwar auf Art. 8 EMRK berufen, doch ist im Rahmen der Interessenabw�gung zu ber�cksichtigen, dass er die famili�re Beziehung mit seinen Kindern schon aus zivilrechtlichen Gr�nden von vornherein nur in einem beschr�nkten Rahmen leben kann, n�mlich durch Aus�bung des ihm einger�umten Besuchsrechts. Hierzu ist grunds�tzlich nicht erforderlich, dass er dauernd im gleichen Land wie das Kind lebt und dort �ber eine Aufenthaltsbewilligung verf�gt. Sodann �berwiegt bei erheblichem strafbarem Verhalten das �ffentliche Interesse an einer Fernhaltung des betreffenden Ausl�nders auch dann, wenn dies zu einer Trennung von der Familie f�hrt (BGE 135 II 377 E. 4.3/4.4; Urteil 2C_76/2011 vom 26. Juli 2011, E. 3.3).
Zwar trifft zu, dass die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz zur Vater-Tochter-Beziehung nicht besonders ausf�hrlich ausgefallen sind, offensichtlich unrichtig oder unvollst�ndig sind sie aber nicht. Die vorinstanzliche Betrachtungsweise entspricht der bundesgerichtlichen Rechtsprechung in solchen Konstellationen und eine willk�rliche Beweisw�rdigung liegt nicht vor: So durfte das Verwaltungsgericht ber�cksichtigen, dass beim Beschwerdef�hrer von "tadellosem Verhalten" keine Rede sein kann. Auch wenn er im Rahmen des M�glichen sein Besuchsrecht wahrnimmt und auch Unterhaltsbeitr�ge leistet, hat er die Trennung von seiner Tochter durch sein Verhalten selber verursacht. Bei ihm, der sich entschieden hatte, "Heroin nicht nur in seinem Keller zu deponieren" - wobei "auch das Lagern von Bet�ubungsmitteln ein wichtiges Zahnrad im Getriebe des Drogenhandels" darstelle -, "sondern damit auch in grossem Stil zu handeln" (Urteil des Bezirksgerichts Z�rich vom 6. M�rz 2007, S. 7), �berwiegt das �ffentliche Interesse an der Fernhaltung, auch wenn dies zur Trennung von der Tochter f�hrt (vgl. Urteile 2C_711/2011 vom 27. M�rz 2012, 2C_541/2009 vom 1. M�rz 2010, 2C_2/2009 vom 23. April 2009 und 2C_697/2008 vom 2. Juni 2009). Die Aufrechterhaltung des Kontaktes zwischen Vater und Tochter - etwa besuchsweise oder mittels Briefverkehr und Telefonaten - ist auch von der Heimat des Beschwerdef�hrers aus m�glich. Der Letztere m�sste auch nicht zwingend im ost-anatolischen Diyarbakir leben; er k�nnte auch nach Istanbul ziehen, wo er vor seiner Ausreise aus der T�rkei gearbeitet und wo offenbar auch sein Vater gelebt hat.
3.4 Schliesslich hat die Vorinstanz auch die Unzul�ssigkeit eines allf�lligen Wegweisungsvollzugs im Lichte von Art. 3 EMRK (Verbot der Folter) gepr�ft und damit in der Sache zugleich auch die Pr�fung nach Art. 83 Abs. 3 AuG, Art. 5 AsylG bzw. Art. 33 FK (Non-Refoulement-Prinzip) vorgenommen (vgl. vorne E. 2.2). Sie st�tzte sich dabei auf einen Bericht des Bundesamtes f�r Migration vom 23. Februar 2009 (vgl. vorne lit. C). Dieses kam zum Schluss, dass der Beschwerdef�hrer im heutigen Zeitpunkt die Fl�chtlingseigenschaft nicht mehr erf�llen w�rde. Das Bundesamt stellte fest, dass gem�ss Abkl�rungen der Schweizerischen Vertretung in Ankara �ber ihn in der T�rkei keine Datenbl�tter bestehen; ferner wurde das gegen ihn laufende Verfahren eingestellt. Diese Sachverhaltsfeststellungen, welche gegen eine Verfolgung des Beschwerdef�hrers in der T�rkei sprechen (vgl. Urteil 2C_87/2007 vom 18. Juni 2007, E. 4.2.2), werden von diesem nicht in Frage gestellt. Der Umstand, dass er als Kurde seinerzeit in der Schweiz Asyl erhalten hatte, ist heute kein genereller Umstand mehr, der die Wegweisung als unzul�ssig erscheinen l�sst (letztgenanntes Urteil, E. 4.2.3). Die blosse M�glichkeit, dass er wegen seither neu begangener Delikte allenfalls ein neues Strafverfahren zu gew�rtigen haben k�nnte, begr�ndet kein Wegweisungshindernis im Sinne von Art. 3 EMRK/Art. 5 AsylG bzw. Art. 33 FK. Auch wenn kurdische Zeitungen allenfalls in der T�rkei nicht ungehindert arbeiten k�nnen, ist damit eine Foltergef�hrdung des Beschwerdef�hrers nicht dargetan, und die Vorinstanz durfte die diesbez�glich gestellten Beweisantr�ge (u.a. gerichtlich in Auftrag zu gebende Berichte �ber in der T�rkei t�tige Redaktoren) in zul�ssiger antizipierter Beweisw�rdigung (vorne E. 1.3) willk�rfrei ausser Acht lassen.
Die Beschwerde ist damit als unbegr�ndet abzuweisen.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, der Sicherheitsdirektion, dem Regierungsrat und dem Verwaltungsgericht (2. Kammer) des Kantons Z�rich sowie dem Bundesamt f�r Migration schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 63
 Art. 95
 Art. 95
 BGE 
 Art. 50
 Art. 50
 Art. 42
 Art. 42
 Art. 50
 Art. 63
 Art. 5
 Art. 32
 Art. 65
 Art. 63
 Art. 43
 BGE 
 BGE 
 Art. 96
 Art. 63
 Art. 63
 Art. 62
 Art. 96
 Art. 8
 BGE 
 Art. 63
 Art. 62
 Art. 63
 Art. 65
 BGE 
 BGE 
 Art. 19
 BGE 
 Art. 63
 Art. 19
 Art. 19
 Art. 65
 Art. 50
 Art. 83
 Art. 8
 Art. 8
 EGMR 
 Art. 8
 Art. 3
 Art. 83
 Art. 5
 Art. 33
 Art. 3
 Art. 33