Source: https://www.ris.bka.gv.at/JustizEntscheidung.wxe?Abfrage=Justiz&Dokumentnummer=JJT_19850328_OGH0002_0070OB00535_8500000_000&IncludeSelf=True&ShowPrintPreview=True
Timestamp: 2020-03-29 07:02:56+00:00

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RIS - Rechtssätze und Entscheidungstext 7Ob535/85 - Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)
Rechtssatz für 4Ob596/73 1Ob55/74 7Ob8...
RS0017787
4Ob596/73; 1Ob55/74; 7Ob833/76; 6Ob810/77; 7Ob751/82; 7Ob535/85; 1Ob633/85; 3Ob631/85; 3Ob573/85; 3Ob539/85; 8Ob542/87; 1Ob658/90; 4Ob296/97a; 6Ob231/05x; 4Ob101/08v; 2Ob138/08w; 4Ob119/09t; 6Ob202/10i; 2Ob209/10i; 8Ob19/14y; 3Ob73/14b; 8ObA12/19a
Im Zweifel hat die Auslegung den Vorzug, die eine wirksame und sinnvolle Anwendung der strittigen Bestimmung ermöglicht.
Veröff: MietSlg 30127
Auch; Beisatz: Im Zweifel ist nicht anzunehmen, dass eine vertragliche Bestimmung nur deklarative und keine normative Wirkung hat. (T1) Veröff: JBl 1985,547
Veröff: JBl 1986,38
Veröff: JBl 1987,378
8 Ob 542/87
Entscheidungstext OGH 25.11.1987 8 Ob 542/87
Beisatz: Hier hatten die Parteien vereinbart: „Die Ausführung erfolgt gemäß den Richtlinien der ÖNORM", was in Widerspruch zur konkreten Leistungsbeschreibung stand. (T2)
Vgl auch; Beisatz: Hier: Satzungsbestimmung des Gesellschaftsvertrages einer GmbH. (T3)
6 Ob 202/10i
Entscheidungstext OGH 13.10.2011 6 Ob 202/10i
8 ObA 12/19a
Entscheidungstext OGH 29.04.2019 8 ObA 12/19a
ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0017787
JJR_19740205_OGH0002_0040OB00596_7300000_001
Rechtssatz für 1Ob158/74 1Ob558/78 1Ob...
RS0017859
1Ob158/74; 1Ob558/78; 1Ob658/78 (1Ob660/78); 1Ob736/78; 1Ob614/79; 7Ob535/85; 14ObA26/87; 6Ob579/87; 8Ob578/88; 3Ob556/90; 1Ob234/97m; 6Ob146/08a; 3Ob186/14w
Der Begriff "Treu und Glauben", der der im § 914 ABGB erwähnten Übung des redlichen Verkehrs entspricht, beherrscht ganz allgemein das bürgerliche Recht; der rechtsgeschäftliche Verkehr darf nicht dazu mißbraucht werden, einen anderen hineinzulegen, sondern soll sich ehrlich abspielen (HS 2398/69).
1 Ob 558/78
Entscheidungstext OGH 17.03.1978 1 Ob 558/78
nur: Der Begriff "Treu und Glauben", der der im § 914 ABGB erwähnten Übung des redlichen Verkehrs entspricht, beherrscht ganz allgemein das bürgerliche Recht. (T1)
1 Ob 658/78
Entscheidungstext OGH 28.06.1978 1 Ob 658/78
Veröff: SZ 51/103
1 Ob 736/78
Entscheidungstext OGH 25.10.1978 1 Ob 736/78
nur: Der rechtsgeschäftliche Verkehr darf nicht dazu mißbraucht werden, einen anderen hineinzulegen, sondern soll sich ehrlich abspielen. (T2)
nur T2; Veröff: JBl 1985,547
Veröff: JBl 1988,38
Beisatz: Hier: "Ambulatoriumsvereinbarung" betreffend Zahnarzt - Behandlungsstühle. (T3)
Vgl aber; Veröff: JBl 1991,250
ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0017859
JJR_19741007_OGH0002_0010OB00158_7400000_003
Rechtssatz für 6Ob203/74 (6Ob213/74) 5O...
RS0026540
6Ob203/74 (6Ob213/74); 5Ob184/75; 5Ob305/56; 1Ob502/77; 1Ob759/77; 1Ob522/79; 4Ob564/79; 7Ob702/80; 1Ob730/82; 7Ob582/83 (7Ob583/83); 7Ob535/85; 8Ob13/85 (8Ob14/85); 4Ob521/87; 6Ob549/86; 7Ob632/90; 7Ob6/91; 3Ob2295/96p; 2Ob300/97z; 8Ob70/07p; 2Ob262/07d; 5Ob120/10y; 4Ob18/15y; 1Ob79/19b
Wer behauptet, an der Erfüllung seiner vertragsmäßigen Verbindlichkeit ohne sein Verschulden verhindert worden zu sein, ist dafür beweispflichtig, weil das Gesetz verhindern will, dass der Gläubiger, für den die Lebensverhältnisse in der Sphäre des Schuldners nicht durchschaubar sind, in Beweisnotstand gerät.
6 Ob 203/74
Entscheidungstext OGH 17.10.1974 6 Ob 203/74
5 Ob 305/56
Entscheidungstext OGH 19.10.1976 5 Ob 305/56
1 Ob 759/77
Entscheidungstext OGH 28.06.1978 1 Ob 759/77
Veröff: SZ 51/99
nur: Wer behauptet, an der Erfüllung seiner vertragsmäßigen Verbindlichkeit ohne sein Verschulden verhindert worden zu sein, ist dafür beweispflichtig. (T1)
Auch; Veröff: JBl 1985,547
Auch; nur T1; Beisatz: Nachweis zu erbringen, dass die Nichteinhaltung der objektiv gebotenen Sorgfalt auf nicht zu vertretende subjektive Gründe zurückzuführen ist. (T2)
7 Ob 632/90
Entscheidungstext OGH 22.11.1990 7 Ob 632/90
Auch; Beisatz: Hier: Schuldlosigkeit am Unterbleiben der Verbesserung. (T3)
7 Ob 6/91
Entscheidungstext OGH 23.05.1991 7 Ob 6/91
Auch; Beis wie T2; Veröff: VersR 1992,520 = VR 1992,124
3 Ob 2295/96p
Entscheidungstext OGH 18.12.1996 3 Ob 2295/96p
nur T1; Veröff: SZ 69/287
2 Ob 300/97z
Entscheidungstext OGH 02.09.1999 2 Ob 300/97z
nur T1; Beisatz: Die Beweislastumkehr des § 1298 ABGB gilt sowohl bei Verletzung einer vertraglichen Nebenverpflichtung als auch bei Verletzung einer vertraglichen Schutz- und Sorgfaltspflicht. (T4)
1 Ob 79/19b
Entscheidungstext OGH 29.08.2019 1 Ob 79/19b
ECLI:AT:OGH0002:1974:RS0026540
JJR_19741017_OGH0002_0060OB00203_7400000_001
Rechtssatz für 5Ob683/79 5Ob610/80 (5Ob...
RS0016560
5Ob683/79; 5Ob610/80 (5Ob611/80 - 5Ob614/80); 7Ob786/81; 7Ob541/81; 5Ob796/81; 8Ob506/82; 5Ob677/82; 7Ob817/82; 7Ob518/83; 5Ob736/82; 7Ob515/85; 7Ob535/85; 1Ob566/88; 6Ob614/89; 6Ob223/99h; 1Ob188/04k; 3Ob121/06z; 5Ob149/08k
ABGB §879 BIIb
ABGB §1336 B
HGB §348
Eine Konventionalstrafvereinbarung verstößt nur dann gegen die guten Sitten, wenn ihre Zahlung das wirtschaftliche Verderben des Schuldners herbeiführen oder seine wirtschaftliche Bewegungsfreiheit übermäßig beeinträchtigen könnte oder wenn, schon bei einer nur geringfügigen Fristüberschreitung eine hohe Strafe verwirkt sein sollte. Es muss ein offensichtlich unbegründeter Vermögensvorteil für den Gläubiger vorliegen, der dem Rechtsgefühl aller billig und gerecht Denkenden widerspricht oder gegen oberste Rechtsgrundsätze verstößt.
5 Ob 683/79
Entscheidungstext OGH 23.10.1979 5 Ob 683/79
5 Ob 610/80
Entscheidungstext OGH 21.10.1980 5 Ob 610/80
7 Ob 786/81
Entscheidungstext OGH 10.12.1981 7 Ob 786/81
Auch; Beisatz: Hier: Kaufmann (T1) Veröff: SZ 54/186
nur: Eine Konventionalstrafvereinbarung verstößt nur dann gegen die gute Sitten, wenn ihre Zahlung das wirtschaftliche Verderben des Schuldners herbeiführen oder seine wirtschaftliche Bewegungsfreiheit übermäßig beeinträchtigen könnte. (T2)
5 Ob 796/81
Entscheidungstext OGH 20.04.1982 5 Ob 796/81
8 Ob 506/82
Entscheidungstext OGH 02.09.1982 8 Ob 506/82
nur: Es muss ein offensichtlich unbegründeter Vermögensvorteil für den Gläubiger vorliegen, der dem Rechtsgefühl aller billig und gerecht Denkenden widerspricht oder gegen oberste Rechtsgrundsätze verstößt. (T3)
Auch; Beisatz: Hier: Vollkaufmann - Kfz Leasing (T4)
7 Ob 518/83
Entscheidungstext OGH 17.02.1983 7 Ob 518/83
nur: Eine Konventionalstrafvereinbarung verstößt nur dann gegen die gute Sitten, wenn ihre Zahlung das wirtschaftliche Verderben des Schuldners herbeiführen oder seine wirtschaftliche Bewegungsfreiheit übermäßig beeinträchtigen könnte oder wenn schon bei einer nur geringfügigen Fristüberschreitung eine hohe Strafe verwirkt sein sollte. (T5)
7 Ob 515/85
Entscheidungstext OGH 28.03.1985 7 Ob 515/85
6 Ob 223/99h
Entscheidungstext OGH 21.10.1999 6 Ob 223/99h
Vgl auch; Beisatz: Im Zusammenhang mit Mietverträgen über Fernsprechanlagen (Fernsprechnebenstellenanlagen) ist ein Kündigungsverzicht auf zehn Jahre verbunden mit einer Vertragsstrafenvereinbarung in Höhe der Hälfte der bis zum Ende des Kündigungstermins fälligen Restmieten nicht sittenwidrig. (T6); Beisatz: Das Auftreten technischer Neuerungen gerade im Bereich der Telekommunikation musste beiden Streitteilen als Kaufleuten ohne Zweifel bewusst sein. (T7)
Vgl auch; Beis wie T6; Beisatz: Hier: Mietvertrag zwischen Unternehmer und Verbraucher. (T8); Veröff: SZ 2006/82
5 Ob 149/08k
Entscheidungstext OGH 26.08.2008 5 Ob 149/08k
ECLI:AT:OGH0002:1979:RS0016560
JJR_19791023_OGH0002_0050OB00683_7900000_001

References: OGH 
 OGH 
 OGH 
 § 914
 OGH 
 § 914
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 § 1298
 OGH 
 §879
 §1336
 §348
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH 
 OGH