Source: https://klausbaum.wordpress.com/2016/10/17/buchempfehlung-von-hartmut-bock/
Timestamp: 2017-06-27 20:50:47+00:00

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Buchempfehlung von Hartmut Bock – Baums Notizen aus der Unterwelt.
Buchempfehlung von Hartmut Bock — 17. Oktober 2016
17. Oktober 201617. Oktober 2016/Klaus Baum
Mein neues Buch „NEIN – wir wählen die Freiheit!“ ist bereits in Druckform lieferbar! Es kostet 3,99 Euro. Wie kommt das Buch in die Bestsellerliste? In dem es alle meine Freunde bestellen. Das e-book ist unter Politikwissenschaft auf Platz 1 der Bestsellerliste notiert. Es lohnt sich, das Buch zu lesen!
Hartmut Bock:
Ja, es lohnt sich wirklich, dieses Buch zu lesen. Gestern las ich das e-book. Es werden die katastrophalen Zustände der Politik und Wirtschaft in Deutschland beschrieben. Entscheidend aber ist, daß für jede Zustandsbeschreibung ein Lösungsansatz genannt wird. Hier werden nicht nur Denkanstöße gegeben sondern konkrete Aufforderungen zum Handeln angeboten. Mit verständlichen und einprägsamen Sätzen weist Rainer auf die Dringlichkeit politische Willensbildung in Taten umzusetzen. Mit diesem Aufruf ist in ungeschminkter Deutlichkeit, vielleicht ein letzter Versuch unternommen, eine finale Katastrophe, die nicht nur Deutschland und Europa sondern die ganze Erde betreffen wird, abzuwenden. — Rainer, ich wünsche Dir alles Gute – und , dass Du den Erfolg dieses Buches noch miterlebst.
Vor dreißig JahrenArmut, ick hör dir trapsen
9 Comments	R@iner 18. Oktober 2016 — 10:10	Ich habe irgendwo gelesen, dass Kahni sich in dem Büchlein für das bge einsetzen würde. Stimmt das?
Hartmut 18. Oktober 2016 — 10:45	@R@iner
Ja, leider stimmt das. — Ich hab zwar die Stelle, wo er das befürwortet momentan nicht parat, werde sie ggf. raussuchen. — Dies halte ich für einen kleinen Wehrmutstropfen, der aber den Tenor des Buches nicht abschwächt. — Ich denke, das BGE sollte gesondert gesehen werden und somit einen eigenen Themenkomplex darstellen.
R@iner 18. Oktober 2016 — 11:05	@Hartmut: Danke für die prompte Antwort. Wenn der Tenor nicht auf dem bge liegt, werde ich das Buch weiterempfehlen.
Btw: Christoph Butterwegge hat sich neulich zum Thema bei 3Sat geäußert: Klick
Hartmut 18. Oktober 2016 — 11:58	@R@iner Die Stelle hab ich herausgefunden und zitiere sie hier:
„Wir fordern: die Abschaffung aller Hartz-Gesetze!
An die Stelle der Hartz-Gesetze muss ein bedingungsloses Grundeinkommen
für jedermann treten. Zahlreiche Stellen der Sachbearbeiter werden dadurch frei.
Die Erniedrigung und Entmündigung der Empfänger hört auf. “
Da ich diese Stelle aus einem e-book zitiere, kann ich keine Seitenzahl angeben.
Danke für den Hinweis auf Christoph Butterwegge. Diese gute Stellungnahme zu dem Thema wird R. Kahni zum Zeitpunkt als er das oben zitierte geschrieben hat, nicht gekannt haben.
R@iner 18. Oktober 2016 — 12:27	@Hartmut: Mein Grundproblem mit dem bge ist, dass die Herrschaftsverhältnisse nicht infrage gestellt werden. Ob die Befürworter es wollen oder nicht, lenken sie mEn mit dem Thema von den eigentlichen Ursachen der Ungleichheit ab.
Ulli 18. Oktober 2016 — 17:29	Die Herrschaftsverhältnisse kann man immer in Frage stellen, bis dahin wäre ein bge aber gar nicht schlecht. Es wäre eine Erlösung für alle, die unter der Hartz Knute leiden, ebenso für arme Rentner, prekär Beschäftigte, Künstler und wenn sonst noch. Da Mutter und Kind ein Grundeinkommen bekämen, würden sich auch Alleinerziehende wesentlich besser stellen. Hartz VI ist die Peitsche, mit der die Menschen in den Rachen des Niedriglohnsektors geprügelt werden, und je schneller es weg ist, desto besser. Da sollte man nicht auf Prinzipien herumreiten, es geht vor allem auch darum, das Los der unteren 50% dieser Gesellschaft grundlegend zu verbessern, also eine repressionsfreie Grundsicherung für alle einzuführen.
R@iner 18. Oktober 2016 — 19:13	@Ulli: Ich reite nicht auf Prinzipien herum. Wenn jemals ein Regelung eingeführt wurde, dann hatte diese Bestand und wurde auch von der Nachfolgeregierung nicht mehr gekippt, gleich wie schlecht sie war.
Eines von Butterwegges Argumenten ist aber, dass man 1000€/Monat * 12 Monate * 80 Millionen Menschen = 960 Milliarden € bräuchte.
Damit ist – solange man die Kategorie Geld beibehält – sowieso schon alles gesagt, denn das ist etwa 3 mal der Bundeshaushalt (Einnahmen: 317 Mrd. € f. d. Jahr 2016), der zur Verteilung stünde.
Und mal unter uns: Ich erwarte in meinem Leben nicht mehr großflächig vernünftiges Handeln auf der Welt zu sehen zu bekommen.
ulli 18. Oktober 2016 — 22:06	Natürlich würden die 1000 in das zu versteuernde Einkommen eingehen: wer kaum mehr hat, könnte sie behalten, wer ein dickes Gehalt, Kapital, usw hat, bekäme sie weg besteuert. Es geht natürlich nur um geringe Einkommen, die durch das bge erhöht werden. (Ich denke, Butterwegge versteht das mehr oder weniger extra falsch, kein Mensch will Reiche subventionieren).
rainer 21. Oktober 2016 — 12:37	…der wichtigste Grundstein ist erst einmal die Sanktionen zu beseitigen…..dann werden 1. eine Menge Stellen dieser Sachbearbeiter überflüssig (einige würden selbst in H4 hereinfallen) und 2. hätte jeder H4 – Berechtigte die Möglichkeit sich ohne Zwang evtl. eine Beschäftigung zu suchen (falls er eine findet oder findEN will) UND 3. hätte jeder die Möglichkeit schlecht bezahlte Arbeit abzulehnen……würde vielleicht sogar das Lohnnivequ erhöhen….

References: bge 
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