Source: http://spvgg-wellheim-konstein.de/satzung
Timestamp: 2018-10-23 14:21:43+00:00

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Satzung der SpVgg Wellheim/Konstein e. V.
vom 30.04.1988, zuletzt geändert am 10.05.2009
I. Abschnitt “Allgemeine Bestimmungen”
§ 4 Verbandzugehörigkeit
II. Abschnitt “Mitgliedschaft”
III. Abschnitt “Organe”
IV. Abschnitt “Verwaltung”
§ 16 Geschäftsführung und Verwaltung
§ 17 Protokollierung der Beschlüsse
§ 18 Schadenshaftung
V. Abschnitt “Sonstige Bestimmungen”
(1) Der 1946 in Wellheim gegründete Sportverein führt den Namen “Spielvereinigung Wellheim/Konstein e. V.” (SpVgg Wellheim/Konstein) und hat seinen Sitz in Wellheim.
(2) Er ist ein Idealverein nach den Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches und im Vereinsregister des Amtsgerichts Ingolstadt eingetragen.
(1) Aufgabe und Zweck des Vereins ist die Förderung auf dem Gebiete des Sports.
(3) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung 1977 (AO 1977).
(4) Eine Änderung im Status der Gemeinnützigkeit zeigt der Verein dem Bayerischen Landessportverband e. V., den Fachverbänden seiner Abteilungen und dem für ihn zuständigen Finanzamt für Körperschaften an.
(6) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Ausscheidende Mitglieder haben keinerlei Ansprüche auf das Vereinsvermögen.
(1) Die Aufgaben des Vereins sollen insbesondere gefördert und verwirklicht werden durch:
a) Abhaltung von geordneten Turn-, Sport- und Spielübungen;
b) Instandhaltung von Sportanlagen;
c) Durchführung von Versammlungen, Vorträgen, Kursen und sportlichen Veranstaltungen
d) Ausbildung und Einsatz von Übungsleitern;
e) Durchführung von geselligen und kulturellen Veranstaltungen, die aber nur von untergeordneter Bedeutung sind.
(2) Zur Durchführung der Aufgaben können Abteilungen gebildet werden.
(1) Der Verein ist Mitglied im Bayer. Landessportverband e. V. und wird diese Mitgliedschaft beibehalten.
(2) Der Verein ist Mitglied der für die Abteilungen zuständigen Landes- und Fachverbände und richtet seine Tätigkeit nach deren Verbandssatzungen aus. Die Mitgliedschaften können auf Grund eines Beschlusses des Vereinsrates gekündigt werden.
(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden, die schriftlich beim Vorstand um Aufnahme nachsucht. Der Aufnahmeantrag Minderjähriger bedarf der Zustimmung der gesetzlichen Vertreter. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Lehnt dieser die Aufnahme ab, so steht dem Betroffenen die Berufung an den Vereinsrat zu. Dieser entscheidet endgültig.
(2) Die Aufnahme erfolgt mit Beginn eines Monats für mindestens ein Jahr. Vom Beginn der Mitgliedschaft an unterliegt das Mitglied der Beitragspflicht sowie den Satzungen und Ordnungen des Vereines sowie der Sport- und Fachverbände.
(1) Alle Mitglieder haben gleiche Rechte und Pflichten. Für Kinder und Jugendliche gilt dies unter der Einschränkung des § 10 Abs. 6 und des § 15 dieser Satzung
(2) Die Mitglieder haben nach Maßgabe dieser Satzung Sitz und Stimme in der Mitgliederversammlung sowie der Versammlung der Abteilungen, der sie angehören.
(3) Jedes Mitglied ist berechtigt, am Sportbetrieb und allen sonstigen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und Vereinseigentum zu benutzen, sofern das Vereinsangebot dies zulässt und die Mitgliedschaft in der jeweiligen Abteilung gegeben ist.
(4) Die Mitglieder sollen sich an den Aufgaben des Vereins aktiv beteiligen und seine Organe wirksam unterstützen. Sie haben die Anordnungen der Organe zu befolgen und sich so zu verhalten, wie es die Ordnung und die Disziplin im Verein erfordert. Die Mitglieder sind ferner verpflichtet, die von den zuständigen Vereinsorganen festgelegten Beiträge und Leistungen zu entrichten. Der jährliche Mitgliedsbeitrag und eine einmalige Aufnahmegebühr (soweit vorgesehen) sind im voraus fällig und werden in der Regel im Abbuchungsverfahren eingehoben.
(5) Für die Ehrung von Mitgliedern können besondere Richtlinien erlassen werden.
(1) Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod oder Auflösung der juristischen Person. Die Beendigung der Mitgliedschaft entbindet nicht von den Forderungen des Vereins. Bei Beendigung der Mitgliedschaft hat das Mitglied die von ihm verwahrten Gegenstände und Unterlagen des Vereins unaufgefordert zurückzugeben.
(2) Die Austrittserklärung ist schriftlich an den Vorstand zu richten; bei Minderjährigen ist die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich. Der Austritt aus dem Verein kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres mit einer Frist von einem Monat erklärt werden.
a) in erheblicher Weise gegen den Vereinszweck verstößt oder in sonstiger Weise grob und wiederholt gegen die Vereinssatzung oder sonstiger Anordnungen der Vereinsorgane verstößt bzw. verstoßen hat;
b) sich innerhalb oder außerhalb des Vereins vereinsschädigend verhält;
c) innerhalb eines Geschäftsjahres seiner Beitragspflicht trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung nicht nachgekommen ist.
(4) Über den Ausschluss entscheidet der Vereinsrat mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen. Dem Mitglied ist vorher Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Gegen den Beschluss des Vereinsrates ist innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe die schriftliche Anrufung der Mitgliederversammlung zulässig. Diese entscheidet dann mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen auf ihrer ordentlichen Mitgliederversammlung, sofern vorher keine außerordentliche Mitgliederversammlung stattfindet. Wenn es das Interesse des Vereins gebietet, kann der Vereinsrat seinen Beschluss für sofort vollziehbar erklären.
(5) Die Wiederaufnahme eines nach Absatz 3 Buchstabe a) und b) ausgeschlossenen Mitglieds ist frühestens nach Ablauf von fünf Jahren möglich. Ein nach Absatz 3 Buchstabe c) ausgeschlossenes Mitglied kann die Wiederaufnahme beantragen, wenn die rückständigen Beträge vollständig bezahlt worden sind. Über die Wiederaufnahmeanträge entscheidet das Vereinsorgan, das in letzter Instanz über den Ausschluss entschieden hat, mit einer Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.
(1) In einem minder schweren Fall des § 7 Abs. 3 dieser Satzung können gegen ein Mitglied nach vorheriger Anhörung durch den Vereinsrat folgende Ordnungsstrafen verhängt werden:
b) Geldbuße bis zu 100 Deutsche Mark;
c) Sperre von längstens einem Jahr an der Teilnahme von sportlichen und sonstigen Veranstaltungen des Vereins oder der Verbände, welchen der Verein angehört.
(3) Die Entscheidung des Vereinsrats ist nicht anfechtbar.
2. der Vereinsrat
5. die Abteilungsversammlungen
6. die Abteilungsleitungen
7. die Jugendversammlung
(1) Die Mitgliederversammlung ist das oberste beschließende Vereinsorgan.
(2) Sie hat folgende Aufgaben:
a) Entgegennahme und Genehmigung der Berichte des Vorstands und der Jahresabrechnung;
b) Entgegennahme des Berichts der Rechnungsprüfer;
c) Entgegennahme des Haushaltsplans;
d) Entlastung und Wahl des Vorstandes;
e) Wahl der Beisitzer im Vereinsrat und der Rechnungsprüfer;
f) Festsetzung der Vereinsbeiträge;
g) Entscheidung über die Punkte der Tagesordnung der Mitgliederversammlungen;
h) Entscheidung gem. § 7 Abs. 4 der Vereinssatzung;
i) Genehmigung von Ausgaben, die nach der Satzung oder der Finanzordnung einer besonderen Genehmigung bedürfen;
j) Beschlussfassung über den Erwerb, die Veräußerung und die Belastung von unbeweglichem Vereinsvermögen;
k) Änderung der Vereinssatzung;
(3) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Kalenderjahr statt.
(4) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss innerhalb einer Frist von einem Monat stattfinden, wenn dies:
a) der Vorstand oder der Vereinsrat beschließt;
b) von einem Zehntel der stimmberechtigten Mitglieder schriftlich unter Angabe der Gründe und des Zwecks beim Vorstand beantragt wird.
(5) Die Einberufung zu allen Mitgliederversammlungen erfolgt durch den Vorstand. Sie geschieht durch Veröffentlichung des Termins, des Versammlungsortes und der Tagesordnung im Internetauftritt der SpVgg, sowie durch Aushang im Vereinsheim und im Schaukasten „Mitteilungen der Vereine“ am Marktplatz mindestens vierzehn Tage vor dem Versammlungstermin. In der Tagesordnung sind die zur Abstimmung gestellten Anträge im wesentlichen Inhalt nach zu bezeichnen. Anträge zur Aufnahme in die Tagesordnung sind innerhalb einer Woche nach Einberufung beim Vorstand schriftlich einzureichen. Dringlichkeitsanträge dürfen nur behandelt werden, wenn die Mit-glieds¬ver¬samm¬lung mit einer Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschließt, sie als Tagesordnungspunkt aufzunehmen.
(6) Wahl- und stimmberechtigt sind alle Vereinsmitglieder, die am Tage der Versammlung das 16. Lebensjahr vollendet haben. Wählbar sind alle volljährigen Vereinsmitglieder. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden. Bei juristischen Personen ist nur der gesetzliche Vertreter stimmberechtigt.
(8) Die Mitgliederversammlung entscheidet bei Beschlüssen und Wahlen mit einfacher Stimmenmehrheit, soweit diese Satzung keine anderen Mehrheiten vorschreibt. Beschlüsse werden in offener Abstimmung, Wahlen in geheimer Abstimmung durchgeführt.
(9) Beschlüsse über die Änderung der Satzung bedürfen der Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Eine Änderung des Vereinszwecks erfordert die Zustimmung von neun Zehntel der abgegebenen gültigen Stimmen.
(10) Der Geschäftsgang und das Verfahren in der Mitgliederversammlung sowie in den weiteren Organen wird durch Geschäftsordnung geregelt.
(2) Als Beisitzer können Persönlichkeiten gewählt werden, deren Kenntnisse und Erfahrungen es in besonderer Weise nahe legen, sie in den Vereinsrat zu berufen. Die Beisitzer werden für die Dauer der Amtszeit des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung gewählt.
(3) Der Vereinsrat hat folgende Aufgaben:
a) Mitwirkung bei der Führung der Geschäfte durch den Vorstand;
b) Beschlussfassung über grundsätzliche Angelegenheiten, bei denen es sich nicht um Geschäfte der laufenden Verwaltung handelt;
c) Beratung und Beschlussfassung aller Angelegenheiten, für die kein anderes Vereinsorgan ausdrücklich zuständig ist;
d) Entscheidungen gemäß § 5 Abs. 1, § 7 Abs. 3 und § 8 Abs. 1 der Vereinssatzung;
e) Beratung der vom Vorstand erstellten Jahresrechnung;
f) Beschlussfassung über den vom Vorstand erstellten Haushaltsplan;
g) Bewilligung von Ausgaben, soweit sie die Ermächtigung des Vorstandes überschreiten;
h) Genehmigung und Änderung von Ordnungen;
i) Beschlussfassung über die Einrichtung und Auflösung von Abteilungen;
j) Genehmigung von Sonderbeiträgen der Abteilungen;
k) Entscheidung über den Erwerb oder die Aufgabe der Mitgliedschaft in Sportverbänden;
l) Entscheidung über die Punkte der Tagesordnung der Vereinsratssitzung.
(4) Der Vereinsrat tritt mindestens dreimal im Kalenderjahr zusammen. Weitere Sitzungen finden statt, wenn dies der Vorstand beschließt oder ein Drittel der Mitglieder des Vereinsrates dies schriftlich beantragen.
(5) Die Einberufung zu den Sitzungen des Vereinsrates erfolgt durch den Vorstand. Die Einladung hat schriftlich unter Angabe der Tagesordnung und des Versammlungsortes spätestens eine Woche vorher zu erfolgen.
(6) Der Vereinsrat ist beschlussfähig, wenn die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind. § 10 Abs. 8 der Satzung gilt entsprechend. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt.
(1) Der Gesamtvorstand besteht aus den drei Vorsitzenden, dem Geschäftsführer und dem Hauptkassier.
(2) Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind die drei gleichberechtigten Vorsitzenden. Jeder ist alleine vertretungsberechtigt. Die Vorsitzenden leiten die Sitzungen des Vorstandes und des Vereinsrates, sowie die Mitgliederversammlungen.
(3) Dem Vorstand obliegen die Führung des Vereins und die Erledigung der Geschäfte der laufenden Verwaltung. Er hat in eigener Verantwortung den Verein so zu leiten, wie es dessen Wohl und die Förderung des Sports erfordern. Der Vorstand hat alle Maßnahmen zu treffen, die er im Rahmen einer satzungsgemäßen Vereinsführung für erforderlich hält. Er hat folgende Aufgaben:
a) Planung und Förderung der sportlichen Entwicklung;
b) Kassen- und Buchführung;
c) Erstellung des Haushaltsplanes;
d) Erstellung der Jahresrechnung;
e) Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vereinsrates;
f) Erstellung des Rechenschaftsberichtes für die Mitgliederversammlung;
g) Entscheidung gem. § 5 Abs. 1 und § 7 Abs. 2 der Satzung;
h) Vorbereitung der Sitzungen des Vereinsrates und der Mitgliederversammlung;
i) Beachtung der für den Verein einschlägigen steuerrechtlichen Bestimmungen;
j) Führung der Mitgliederliste.
(4) Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Er bleibt bis zur satzungsgemäßen Bestellung des nächsten Vorstandes im Amt. Weitere Vorstands-Ämter könnten nicht in einer Person vereinigt werden. Wiederwahl ist zulässig. Scheidet ein Mitglied vorzeitig aus dem Vorstand aus, so findet innerhalb von acht Wochen für den Rest der Wahlzeit eine Ergänzungswahl durch den Vereinsrat statt.
(5) Der Vorstand führt die einfachen Geschäfte der laufenden Verwaltung selbständig. Im Innenverhältnis gilt, dass der Vorstand Geschäfte bis zu einem Betrag von 500 Euro im Einzelfall selbst tätigen kann.
(6) Der Vorstand kann an allen Sitzungen der Vereinsorgane beratend teilnehmen.
(7) Aufgaben und Verantwortungsbereiche der Vorstandsmitglieder sind in der Geschäfts- und Finanzordnung geregelt.
(8) Der Vorstand kann für besondere Aufgaben beratende Ausschüsse einsetzen.
(1) Es werden entsprechend der Amtszeit des jeweiligen Vorstandes zwei Rechnungsprüfer gewählt.
(2) Sie haben die Ordnungsmäßigkeit der Belege, der Buch- und Kassenführung nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung beim Hauptverein und bei den Abteilungen zu prüfen und der Mitgliederversammlung sowie den Abteilungsversammlungen darüber schriftlich Bericht zu erstatten.
(3) Festgestellte Mängel und Unregelmäßigkeiten sind unverzüglich dem Vorstand mitzuteilen.
(4) Den Rechnungsprüfern ist jederzeit Einblick in die Belege und Buchführung zu gewähren.
(1) Für die im Verein betriebenen Sportarten bestehen Abteilungen oder werden durch Beschluss des Vereinsrates gegründet.
(2) Die Abteilungsleitung wird gebildet aus dem Abteilungsleiter und dem stellvertretenden Abteilungsleiter, die sich gegenseitig vertreten. Es steht den Abteilungen frei, zusätzlich ein Kassier und einen Schriftführer zu wählen. § 12 (4) der Vereinssatzung gilt entsprechend. Die Abteilungsleitung kann beschließen, dass die Führung der Abteilungskasse dem Hauptkassier übertragen wird.
(3) Abteilungsversammlungen werden nach Bedarf, mindestens jedoch einmal jährlich einberufen. Sie haben insbesondere folgende Aufgaben:
a) Entgegennahme und Genehmigung der Berichte der Abteilungsleitung sowie der Jahresrechnung;
b) Entgegennahme des Berichts der Rechnungsprüfung;
c) Entlastung und Wahl der Abteilungsleiter;
d) Kenntnisnahme des Abteilungshaushaltsplanes;
e) Festsetzung von Aufnahme- und Abteilungsbeiträgen, sowie sonstiger Leistungen (z. B. Arbeitsstunden)
(4) Die Abteilungen werden nach Maßgabe der Beschlüsse des Vereinsrates in ihrem eigenen sportlichen Bereich selbständig tätig.
(5) Die Abteilungen erhalten vom Gesamtverein jährlich Zuschüsse entsprechend ihrer Mitgliederzahl (aktive Mitglieder) und ihrem Zuschussbedarf. Dieser Zuschussbedarf ist von den Abteilungen spätestens zwei Monate vor Beginn eines neuen Geschäftsjahres dem Vorstand schriftlich mitzuteilen und entsprechend zu begründen. Der Vereinsrat setzt die Zuschüsse fest und lässt diese den Abteilungen zur selbständigen Bewirtschaftung zuweisen.
(6) Die Abteilungen sind im Bedarfsfall berechtigt, zusätzlich zum Vereinsbeitrag einen Aufnahme- und Abteilungsbeitrag zu erheben. Die Erhebung eines solchen Sonderbeitrages bedarf der Zustimmung des Vereinsrates und ist in der Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen zu beschließen. Entsprechend § 10 Abs. 2 Buchstabe f) der Satzung bedarf es hierfür außerdem der Bestätigung durch die Mitgliederversammlung.
(7) Die Zuschüsse und Sonderbeiträge werden von den Abteilungen verwaltet und dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Über alle Einnahmen und Ausgaben ist Buch zu führen; sie sind Beleg mäßig nachzuweisen und im Rahmen der jährlichen Rechnungsprüfung mit zu prüfen. Näheres regelt die Finanzordnung.
(8) Die Abteilungen können kein eigenes Vermögen bilden. Es ist ihnen jedoch gestattet, Rücklagen aus Sonderbeiträgen für satzungsgemäße Abteilungszwecke anzulegen und nach näherer Beschlussfassung durch die zuständigen Vereinsorgane für Zwecke der Abteilung zu verwenden. Eine Verwendung für abteilungsfremde Zwecke ist nur mit der Zustimmung der Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen möglich.
(9) Die Abteilungsleitung ist gegenüber den Organen des Vereins verantwortlich und auf Verlangen zur Berichterstattung verpflichtet.
(1) Die Jugendversammlung des Vereins wird nach Bedarf, mindestens einmal jährlich vom Jugendleiter einberufen und geleitet. Sie hat insbesondere folgende Aufgaben:
a) Diskussionsforum der Vereinsjugend;
b) Beschlussfassung über vereinsinterne Jugendangelegenheiten;
c) Wahl des Vereinsjugendleiters und dessen Stellvertreters.
(2) Zur Vereinsjugend der SpVgg Wellheim/Konstein gehören alle Mitglieder die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und deren gewählte Vertreter (Jugendleiter und Stellvertreter) sowie die Jugendübungsleiter und Jugendsprecher.
(3) Wahl- und stimmberechtigt sind alle jugendlichen Mitglieder vom vollendeten 10. Lebensjahr an. Wählbar sind nur Jugendliche die das 16. Lebensjahr vollendet haben.
(4) Es steht den Abteilungen frei, von allen Abteilungsjugendlichen einen Jugendsprecher wählen zu lassen. Dieser vertritt in der Abteilungsleitung die Interessen der Jugendlichen.
(5) Der Jugendleiter ist Mitglied im Vereinsrat und verantwortlich für die Jugendarbeit im Verein.
(6) Näheres kann eine Jugendordnung bestimmen.
(1) Der Vorstand verwaltet das Vereinsvermögen, erhebt die Beiträge und sonstigen Einnahmen und führt die Geschäfte der laufenden Verwaltung des Vereins.
(2) Der Vorstand kann, soweit es die Durchführung der Aufgaben erfordert, die Führung bestimmter laufender Geschäfte anderen Organen, Abteilungen oder Mitgliedern übertragen. Diese haben die Geschäfte nach den Weisungen des Vorstands auszuführen und sind ihm für die ordnungsgemäße Verwaltung des ihnen anvertrauten Vereinseigentums verantwortlich. Durch eine solche Übertragung wird die Verantwortung des Vorstandes gegenüber dem Verein nicht berührt.
(3) Die Geschäftsführung und die Finanzverwaltung erfolgen nach einem für das Geschäftsjahr aufzustellenden Haushaltsplan, in dem die voraussichtlichen Einnahmen sowie die zur Durchführung der Aufgaben erforderlichen Ausgaben auszuweisen sind. Der Vorstand ist an den Haushaltsplan gebunden. Überplanmäßige oder außerplanmäßige Ausgaben sind nur zulässig, wenn sie unabweislich notwendig sind. Sie bedürfen der nachträglichen Beschlussfassung durch die nächste Mitgliederversammlung.
(4) Der Vorstand erstellt für jedes Geschäftsjahr, spätestens bis zum 31. März des Folgejahres, eine Jahresrechnung, in der sämtliche Einnahmen und Ausgaben des Vereins, sowie die vom Verein eingegangenen Verpflichtungen nachzuweisen sind. Die Jahresrechnung hat ferner eine Übersicht über das vorhandene Vermögen und die Verbindlichkeiten des Vereins zu enthalten.
(5) Der Vorstand berichtet dem Vereinsrat bei jeder Sitzung über die Entwicklung bzw. den Vollzug des Haushaltsplanes.
(7) Die genaue Abwicklung von Geschäftsführung und Verwaltung wird in einer Geschäfts- und Finanzordnung geregelt.
Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung, des Vereinsrates, des Vorstandes, der Abteilungs- und Jugendversammlungen ist jeweils ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und vom Protokollführer bzw. Schriftführer zu unterschreiben ist. Ein Abdruck des Versammlungsprotokolls ist umgehend der Geschäftsstelle zuzuleiten.
(1) Der Vorstand sowie die nach Satzung oder Vereinsordnungen gewählten oder berufenen Mitglieder der Organe oder Abteilungen sind zur getreuen und gewissenhaften Ausübung der ihnen übertragenen Aufgaben verpflichtet. Sie haften dem Verein für einen aus grob fahrlässiger Verletzung dieser Pflicht entstandenen Schaden.
(2) Die Haftung des Vereins im Außenverhältnis wegen eines Schadens den der Vorstand oder ein anderes Mitglied im Sinne des Absatzes 1, Satz 1 verursacht, bemisst sich nach den gesetzlichen Bestimmungen.
Die Bekanntmachungen des Vereins erfolgen in der Vereinszeitung oder durch Anschlag im Vereinskasten. § 10 Abs. 5 bleibt unberührt.
(1) Die Änderung der Satzung durch die Mitgliederversammlung bedarf einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
(2) Anträge auf Änderung der Satzung dürfen nicht nachträglich auf die Tagesordnung der Mitgliederversammlung gesetzt werden. § 10 Abs. 5 Satz 4 der Satzung ist nicht anwendbar.
(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diesem Zweck und unter Einhaltung einer Ladungsfrist von einem Monat einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden.
(2) In dieser Versammlung müssen vier Fünftel der stimmberechtigten Mitglieder anwesend sein. Zur Beschlussfassung ist eine Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen notwendig. Kommt eine Beschlussfassung nicht zustande, so ist innerhalb von zwei Wochen eine weitere Mitgliederversammlung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist. Darauf ist in der Einladung hinzuweisen.
(3) In der gleichen Versammlung haben die Mitglieder die Liquidatoren zu bestellen, die dann die laufenden Geschäfte abzuwickeln und das vorhandene Vereinsinventar in Geld umzusetzen haben.
(4) Das nach der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks verbleibende Vermögen ist der Marktgemeine Wellheim mit der Maßgabe zu überweisen, es wiederum unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne dieser Satzung zu verwenden.
(5) Beschlüsse über die Auflösung des Vereins sind dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen.
(1) Diese Satzung tritt mit der Eintragung ins VR in Kraft. Gleichzeitig tritt die Satzung vom 26.04.1980 außer Kraft.
(2) Jedem Mitglied ist auf Wunsch eine Satzung auszuhändigen.
Wellheim, den 30. April 1988
Ortwin Hauch
Diese Satzung wurde am 16.08.1988 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Ingolstadt eingetragen (Mitteilung des AG IN - Registergericht - vom 16.08.1988 VR 361).
Die Satzung tritt somit am 16.09.1988 in Kraft.
Wellheim, den 18. August 1988
Die Satzung wurde durch die ordentliche Mitgliederversammlung vom 29.04.1995
in den §§ 11 Ziffer 3 Buchstabe h), 12 Absatz 1 und Absatz 4, 14 Abs. 2 und 17 geändert.
Eine weitere Änderung wurde durch die ordentliche Mitgliederversammlung vom 13.4.2002
in den §§ 4 Abs. 2, 7 Abs. 5 und 11 Abs. 2 vorgenommen.
Weitere Änderungen wurden durch die außerordentliche Mitgliederversammlung am 01.08.2004 in den §§ 11 Abs. 1 d, 12 Abs. 1, 2 und 5 vorgenommen.
Im Rahmen der ordentlichen Mitgliederversammlung am 10.05.2009 wurde der § 10 Abs. 5 geändert.
Diese Fassung enthält alle Änderungen!
Über die Spielvereinigung
Schutter Sport online

References: § 4

§ 16

§ 17

§ 18
 § 10
 § 15
 § 7
 § 7
 § 5
 § 7
 § 8
 § 10
 § 26
 § 5
 § 7
 § 12
 § 10
 § 10
 § 10
 § 10