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Timestamp: 2017-06-24 00:14:11+00:00

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Was tun, wenn die Eigentumswohnung unzulässig genutzt wird?	Streitigkeiten über den unzulässigen Gebrauch des Sonder- oder Gemeinschaftseigentums sind unter Wohnungseigentümern häufig. Zur Konfliktlösung sollte am Anfang immer das persönliche, freundliche Gespräch stehen, hiermit lassen sich viele Unstimmigkeiten und Missverständnisse schnell beseitigen. Aber was tun, wenn der Miteigentümer uneinsichtig ist? Der unzulässige Gebrauch des Sonder- oder Gemeinschaftseigentums kann dann nur auf dem Rechtsweg gestoppt werden – auch durch einen einzelnen Wohnungseigentümer. Ansprüche werden durch § 15 Abs. 3 WEG und § 1004 BGB begründet.
Was ist bei der Vermietung von Gemeinschaftseigentum zu beachten?	Bei der Vermietung gemeinschaftlichen Eigentums an Dritte oder Miteigentümer herrscht bei Eigentümergemeinschaften viel Unsicherheit über die Rechtslage. Dabei gab der Bundesgerichtshof schon im Jahr 2000 seinen Segen, wenn zwei Bedingungen erfüllt sind: Der Vermietung steht keine Vereinbarung der Eigentümergemeinschaft entgegen und dem einzelnen Eigentümer entsteht durch die Vermietung kein Nachteil.
Über die Vermietbarkeit von in Gemeinschaftseigentum stehenden Räumen einer Wohnungseigentumsanlage kann im Wege der Gebrauchsregelung durch Mehrheitsbeschluss entschieden werden, soweit nicht eine Vereinbarung entgegensteht und den Wohnungseigentümern kein Nachteil erwächst (BGH, Beschluss vom 29. Juni 2000 V ZB 46/99).
Gebrauchsregelungen des Gemeinschaftseigentums	In der Regel legen die Wohnungseigentümer bereits in der Teilungserklärung die Gebrauchsmöglichkeiten des Gemeinschafts- und Sondereigentums fest. Doch auch im Rahmen der ordnungsgemäßen Verwaltung können hierüber Bestimmungen getroffen werden. Die Grundlage dafür bietet § 15 WEG (Wohnungseigentumsgesetz). Absatz 1 der Vorschrift ist letztlich nichts anderes als ein Hinweis auf den Grundsatz der Privatautonomie des Zivilrechts. Denn über Rechte darf grundsätzlich frei verfügt werden, soweit alle Betroffenen zustimmen. Sondernutzungsrecht	Was ist ein Sondernutzungsrecht?	Winterdienst in der WEG	Darf die WEG Eigentümer zum Winterdienst verpflichten?	Amazon Werbung
Abmahnung im Mietrecht, so formulieren sie richtig!	Gebrauchsregelungen
In der Regel legen die Wohnungseigentümer bereits in der Teilungserklärung die Gebrauchsmöglichkeiten des Gemeinschafts- und Sondereigentums fest. Doch auch im Rahmen der ordnungsgemäßen Verwaltung können hierüber Bestimmungen getroffen werden. Die Grundlage... Neu	Aktuell Meistgelesen	Was tun, wenn ein Wohnungseigentümer die Sonderumlage nicht zahlt?
Armaturen Die üblichen Armaturen an den Heizungs- und Sanitärinstallationen sind dem Sondereigentum zuzuordnen, Ausnahmen gelten für Meßeinrichtungen zur Verbrauchserfassung und für Thermostatventile.
Sondereigentum oder Gemeinschaftseigentum? Eine tabellaris...	Gasetagenheizungen, Gasuhren, Gasabsperrventile Etagenheizungen sind, wenn sie der ausschließlichen Wärme-/Warmwasserversorgung nur einer Sondereigentumseinheit dienen, dem Sondereigentum zuzuordnen. Dies gilt auch für die Zuleitungen ab Hauptleitung, selbst wenn die Abzweigung ab Hauptanschluss i...	Öffnungsklausel Eine sehr nützliche Regelung in der Gemeinschaftsordnung, wonach die in der Gemeinschaftsordnung getroffenen Vereinbarungen im Sinne von § 10 Abs. 2 Satz 2 WEG später durch Mehrheitsbeschluss abänderbar sein sollen.Beispiel: In ei...	Aufzüge Aufzüge dienen dem gemeinschaftlichen Gebrauch der Wohnungseigentümer und sind zwingend gemeinschaftliches Eigentum.
Natürlich kann die Eigentümergemeinschaft im Rahmen eines Beschlusses Gebrauchsregelungen für den Aufzug besch...	Wasseruhren Wasseruhren sind gemeinschaftliches Eigentum, wenn sie im Innenverhältnis der Wohnungseigentümergemeinschaft der Erfassung und Abrechnung des Wasserverbrauchs gemäß § 16 Abs. 2 WEG dienen. Dies gilt auch dann, wenn sie sich im Bereich des Sondereigen...	Sondereigentum Nach dem Wohnungseigentumsgesetz setzt sich das Wohnungseigentum aus dem Sondereigentum und dem Miteigentumsanteil am Gemeinschaftseigentum zusammen (§ 1 Abs. 2 WEG). Sondereigentum kann nur an abgeschlossenen Räumen begründet werden (§ 3 Abs. 2 WEG)...	Abflussrohre, Anschlussleitungen, Kanäle, Regenfallrohre Hauptversorgungsleitungen die der Ver- und Entsorgung der Wohnungseigentümergemeinschaft mit Gas, Strom, Wasser, Wärme und Abwasser dienen, sind Anlagen, die dem gemeinschaftlichen Gebrauch der Eigentümer im Sinne des § 15 Abs. 2 WEG dienen. Sie sind...	Allstimmigkeit Allstimmigkeit bedeutet Einstimmigkeit. Erforderlich ist die Zustimmung aller - nicht nur der anwesenden - Miteigentümer der gesamten Gemeinschaft. Der einstimmige Beschluss in einer Versammlung, in der nicht alle Eigentümer vertreten...	Außenkamin Die Richter des OLG Köln stufen den Bau eines Außenkamins als bauliche Veränderung ein und, wer bauliche Veränderungen vornehmen wolle und dazu gehöre nun auch einmal der Bau eines Aussenkamins, benötigt die vorherige Z...	Dachterrassen Das Sondereigentum beschränkt sich auf den Terrassenraum und den begehbaren Bodenbelag, der weder konstruktive noch isolierende Funktion hat und dessen Ausgestaltung allein vom Komfortbedürfnis und Geschmack des jeweiligen Eigentümers abhängig ist. D...	Sperrbügel Wenn ein Eigentümer innerhalb einer Wohnanlage das Sondernutzungsrecht an einer Kfz-Stellfläche besitzt, dann darf er diesen Privatparkplatz notfalls auch mit einem hochklappbaren Sperrbügel schützen. Dies ist eine erlaubte bauliche Veränderung ohne ...	Sondernutzungsrecht Das Sondernutzungsrecht ist im Ergebis das alleinige Gebrauchs- und Nutzungsrecht eines Wohnungseigentümers an Teilen des Gemeinschaftseigentums. Diese Gebrauchs- und Nutzungsrechte der einzelnen Wohnungseigentümer können dahingehend e...	CopyrightCopyright © 2017 fibucom - das Wohnungseigentümerportal. Alle Rechte vorbehalten.

References: § 35
 § 15
 § 1004
 § 15
 § 10
 § 16
 § 15