Source: http://www.verwaltung.uni-halle.de/KANZLER/ZGST/ABL/2006/06'7'04.htm
Timestamp: 2018-01-23 00:11:18+00:00

Document:
16. Jahrgang, Nr. 7 vom 28. November 2006, S. 7
Grundlagen Wirtschaftswissenschaften (Fundamental Economics and Management)
(60 Leistungspunkte) an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Gemäß §§ 13 Abs. 1 in Verbindung mit 67 Abs. 3 Nr. 8 und 77 Abs. 2 Nr. 1 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt (HSG LSA) vom 05.05.2004 (GVBl. LSA S. 256), zuletzt geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 21.03.2006 (GVBl. LSA S. 102), in Verbindung mit den Allgemeinen Bestimmungen zu Studien- und Prüfungsordnungen für das Bachelor- und Masterstudium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (ABStPOBM) vom 08.06.2005 hat die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg folgende Studien- und Prüfungsordnung für das Studienprogramm „Grundlagen der Wirtschaftswissenschaften (Fundamental Economics and Management)“ beschlossen.
§ 17 Inkrafttreten 11
Anlage: Studienprogrammübersicht (gemäß § 8) „Grundlagen Wirtschaftswissenschaften“ (60 Leistungspunkte) 12
(1) Diese Studien- und Prüfungsordnung regelt Ziele, Inhalte und Aufbau des Bachelor-Studienprogramms „Grundlagen Wirtschaftswissenschaften (Fundamental Economics and Management)“ (60 Leistungspunkte). Die deutschsprachige Bezeichnung des Studienprogramms ist „Grundlagen Wirtschaftswissenschaften“, die englische Übersetzung der Bezeichnung ist „Fundamental Economics and Management“.
(1) Das Bachelor-Studienprogramm „Grundlagen Wirtschaftswissenschaften“ (60 LP) wird als ergänzendes Studienprogramm in Kombination mit einem Studienprogramm im Umfang von 120 LP studiert, das kein wirtschaftswissenschaftliches Studienprogramm sein darf. Im Studienprogramm „Grundlagen Wirtschaftswissenschaften“ werden die Grundlagen der wirtschaftswissenschaftlichen Fächer Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik vermittelt. Die Ausbildung zielt auf den Erwerb allgemeiner wirtschaftswissenschaftlicher Fähigkeiten ab. Es wird ein Grundverständnis für ökonomische Prozesse, wirtschaftliche Institutionen, Managementaufgaben und die Informationsversorgung und -verarbeitung in Unternehmen und Organisationen erworben. Das Studienprogramm „Grundlagen Wirtschaftswissenschaften“ ergänzt die in der gewählten Hauptfachrichtung erworbenen Fähigkeiten um eine komprimierte wirtschaftswissenschaftliche Grundausbildung. Berufsfelder erschließen sich wesentlich durch die Hauptfachrichtung. Absolventinnen und Absolventen mit dem Studienprogramm „Grundlagen Wirtschaftswissenschaften“ können zum Beispiel Aufgaben in den Bereichen Pressearbeit, Kommunikation, Werbung, Produkt-, Projekt- und Personalmanagement, aber auch im administrativen Bereich von Unternehmen und Einrichtungen übernehmen. Die Absolventinnen und Absolventen sollen befähigt werden, verfügbare Methoden auf Probleme der wirtschaftswissenschaftlichen Praxis erfolgreich anzuwenden und ihren Einsatz kritisch zu beurteilen. Der Bachelor-Abschluss mit der Kombination des als Hauptfachrichtung gewählten Studienprogramms von 120 Leistungspunkten und des Studienprogramms „Grundlagen Wirtschaftswissenschaften“ bildet die Grundlage für eine qualifizierte berufliche Tätigkeit ebenso wie für die Weiterqualifikation in einem vertiefenden Master-Studium, typischerweise in der Hauptfachrichtung.
(4) Für den beruflichen Erfolg nach einem Studium mit Anteilen aus den Wirtschaftswissenschaften sind die Beherrschung der englischen Sprache und möglichst wenigstens einer weiteren lebenden Fremdsprache in Wort und Schrift sowie Kenntnisse in Rhetorik und Präsentationstechniken besonders förderlich. Die Entwicklung der Fremdsprachenkenntnisse erfordert eigene Aktivitäten der Studierenden. Zur Stärkung der Sprachkompetenz kann gemäß § 12 Abs. 3 ein Teil des Lehrangebots in englischer Sprache angeboten und geprüft werden.
Den Studierenden wird empfohlen, ein Semester an einer ausländischen Hochschule zu studieren. Die Juristische und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg unterhält mit mehreren Hochschulen im Ausland Partnerschaften, die einen Austausch von Studierenden einschließen. Einzelheiten darüber werden bekannt gegeben. Studierende können Auslandsaufenthalte auch in eigener Initiative organisieren und gestalten. Die Juristische und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät ernennt Beauftragte, die die Studierenden über ein geplantes Auslandsstudium beraten und die mit den Partneruniversitäten den Austausch organisatorisch begleiten. An einer ausländischen Universität erbrachte Studienleistungen können gemäß § 16 Abs. 14 und 15 anerkannt werden. Vor Aufnahme des Auslandsstudiums soll eine Absprache mit dem Wirtschaftswissenschaftlichen Prüfungsamt und den zuständigen Prüferinnen und Prüfern hinsichtlich der Anerkennung bestimmter im Ausland zu erbringender Leistungen erfolgen. Ein Learning-Agreement im Sinne des ECTS soll abgeschlossen werden.
(1) Zum Studium kann zugelassen werden, wer die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife oder eine als gleichwertig anerkannte Vorbildung nachweist. Übersteigt die Zahl der Bewerbungen die Zahl der verfügbaren Studienplätze, so erfolgt die Vergabe der zur Verfügung stehenden Studienplätze nach der Hochschulvergabeverordnung des Landes Sachsen-Anhalt (HVVO) vom 24. Mai 2005 in der jeweils gültigen Fassung. 60 % der zur Verfügung stehenden Studienplätze werden entsprechend der Auswahlordnung für das Studienprogramm vergeben. Dabei werden neben der Note der allgemeinen Hochschulreife zusätzlich die Leistungen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch bewertet. In besonderen Fällen können zusätzlich weitere Vorkenntnisse berücksichtigt werden. Hierüber entscheidet der Prüfungsausschuss.
(1) Das Studienprogramm stellt ein ergänzendes Studienprogramm dar, das zusätzlich zu einem Bachelor-Studienprogramm im Umfang von 120 Leistungspunkten (Hauptfachrichtung) studiert werden kann. Das Studienprogramm soll in einem sinnvollen Zusammenhang zu dem Studium in der Hauptfachrichtung stehen. Die Kombination mit einem wirtschaftswissenschaftlichen Studienprogramm im Umfang von 120 Leistungspunkten ist nicht möglich.
(2) Sieht das Studienprogramm der Hauptfachrichtung Module vor, die inhaltlich mit Modulen des Studienprogramms „Grundlagen Wirtschaftswissenschaften“ übereinstimmen, so sind in Absprache mit dem Prüfungsamt an Stelle dieser Module im Umfang der Leistungspunkte dieser Module zusätzliche Wahlmodule zu absolvieren. Das Nähere regelt der Prüfungsausschuss.
(1) Die Regelstudienzeit für das Studienprogramm beträgt sechs Semester.
(2) Das Studienprogramm besteht aus Pflichtmodulen, die insgesamt 60 Leistungspunkte ergeben. In Fällen des § 7 Abs. 2 sind aus dem Wahlbereich (Anlage, Studienprogrammübersicht) Module im Umfang der zu ersetzenden Pflichtmodule zu wählen. Der zeitliche Aufwand des Studienprogramms (Workload) beträgt damit insgesamt 1.800 Stunden.
(3) Der Aufbau des Studienprogramms ergibt sich aus der Studienprogrammübersicht (Anlage) zu dieser Ordnung.
Ein Praktikum in Wirtschaft und Verwaltung ist im Hinblick auf den Berufseinstieg nach dem Studium wünschenswert, ist aber nicht Bestandteil des Studienprogramms. Die Ableistung von Praktika soll durch den Prüfungsausschuss durch geeignete Vorkehrungen gefördert werden.
Das Studienprogramm, in dem die Bachelor-Arbeit verfasst wird, bestimmt die Abschlussbezeichnung.
(2) Formen von Modulleistungen, Modulteilleistungen und Modulvorleistungen sind:
(5) Lautet die Gesamtbewertung einer Modulleistung gemäß § 16 Abs. 3 bis 9 „nicht ausreichend“ bzw. wird eine Modulteilleistung mit weniger als 50 Fachpunkten bewertet, so kann die Modulleistung bzw. die Modulteilleistung innerhalb eines Studienjahres einmal wiederholt werden, mit Ausnahme der in § 16 Abs. 9 Satz 2 geregelten Fälle des Ausschlusses wegen der schwerwiegenden Störung einer Prüfung. Lautet auch die Gesamtbewertung der wiederholten Modulleistung „nicht ausreichend“ bzw. wird eine wiederholte Modulteilleistung mit weniger als 50 Fachpunkten bewertet, so kann auf begründeten Antrag vom Prüfungsausschuss für insgesamt höchstens drei Module jeweils eine zweite Wiederholung innerhalb des auf die erste Wiederholung folgenden Studienjahres zugelassen werden.
4. Lehrbeauftragte, wenn sie in vergangenen Studienabschnitten in dem Studienprogramm eine einschlägige Lehrtätigkeit ausgeübt haben.
(1) Zur ordnungsgemäßen Durchführung des Studienprogramms und für die durch diese Ordnung zugewiesenen Aufgaben bildet die Juristische und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät einen Prüfungsausschuss. Einem Prüfungsausschuss kann die Zuständigkeit für mehrere Studiengänge zugewiesen werden.
1. die Zulassung zum Studienprogramm erfolgt ist,
2. das Modul zum Studienprogramm gehört,
(2) Prüfungsleistungen werden in der Regel von zwei Prüferinnen oder zwei Prüfern, bei mündlichen Prüfungen von einer Prüferin bzw. einem Prüfer und einer Beisitzerin bzw. einem Beisitzer, bewertet. Aus zwingenden Gründen können auf Beschluss des Prüfungsausschusses schriftliche Prüfungsleistungen auch von nur einer Prüferin bzw. einem Prüfer bewertet werden; die Gründe sind aktenkundig zu machen.
(10) Wer als Gesamtbewertung eines Moduls mindestens die Note „ausreichend“ erzielt hat, erhält Leistungspunkte in dem in der Studienprogrammübersicht (Anlage) ausgewiesenen Umfang. Die Leistungspunkte können im Studienprogramm nur einmal angerechnet werden.
(11) Für jede Studierende bzw. jeden Studierenden des Studienprogramms wird ein Leistungspunktekonto bei den Akten des Prüfungsausschusses eingerichtet. Im Rahmen der organisatorischen Möglichkeiten kann die Kandidatin bzw. der Kandidat formlos in den Stand ihres bzw. seines Kontos Einblick nehmen. Das Nähere regelt der Prüfungsausschuss.
(13) Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen in demselben Studienprogramm an anderen staatlich anerkannten Universitäten oder gleichgestellten Hochschulen im Geltungsbereich des Grundgesetzes werden von Amts wegen angerechnet.
(19) Die Gesamtnote des Studienprogramms ergibt sich als gewichtetes arithmetisches Mittel der Bewertungen der Module, die nach der Studienprogrammübersicht (Anlage) in die Bewertung eingehen, wobei die Gewichtung mit den jeweiligen Leistungspunkten der Module erfolgt.
(20) Das Studienprogramm ist endgültig nicht bestanden, wenn für den erfolgreichen Abschluss des Studienprogramms vorgeschriebene Modulleistungen endgültig nicht bestanden sind.
Studienprogrammübersicht (gemäß § 8) „Grundlagen Wirtschaftswissenschaften“ (60 Leistungspunkte)
Wertschöpfungs­management
II. Wahlbereich: Wahlmodule im Fall der Doppelung von Modulen nach § 7 Abs. 2

References: § 17
 § 8
 § 12
 § 16
 § 7
 § 16
 § 16
 § 8
 § 7