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Timestamp: 2019-05-24 03:35:35+00:00

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Führungszeugnis Belegart 0 Tagessatz - frag-einen-anwalt.de
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24.11.2016 11:00 |
Führungszeugnis Führungszeugnis Strafe Eintragung Behörde
Die Bezeichnung „Belegart O" gilt für das behördliche Führungszeugnis im Gegensatz zum Führungszeugnis für persönliche Zwecke („Belegart N").
Gemäß § 32 Abs. 2 Nr. 5 BZRG werden in das Führungszeugnis Verurteilungen, durch die auf eine Geldstrafe von nicht mehr als 90 Tagessätzen erkannt worden ist, nicht aufgenommen, wenn im Register keine weitere Strafe eingetragen ist.
Das gilt aber, wie Sie der Vorschrift des § 32 Abs. 2 BZRG entnehmen können, nicht ohne Ausnahmen. Insbesondere sei hier auf § 32 Abs. 5 BZRG hingewiesen, wo Straftaten aufgelistet sind, bei denen die Ausnahme von der Aufnahme in das Führungszeugnis gemäß § 32 Abs. 2 Nr. 3 bis 9 nicht gilt.
Zusammengefasst heißt das, dass in das Führungszeugnis Verurteilungen zu einer Geldstrafe von nicht mehr als 90 Tagessätzen nicht aufgenommen werden. Allerdings gilt das nicht ohne Einschränkung, wie ich oben dargelegt habe und wie Sie der Vorschrift des § 32 BZRG entnehmen können.
Mit anderen Worten: Ob eine rechtskräftige Verurteilung in das Führungszeugnis aufgenommen wird, hängt vom Einzelfall ab, also letztlich davon, aufgrund welchen Straftatbestand die Verurteilung erfolgt war.
Hier der Wortlaut des § 32 BZRG:

References: § 32
 § 32
 § 32
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