Source: http://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:365232-2016:TEXT:DE:HTML
Timestamp: 2017-11-19 06:27:18+00:00

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Dienstleistungen - 365232-2016 - TED Tenders Electronic Daily
Dienstleistungen - 365232-2016
19/10/2016 S202 - - Dienstleistungen - Auftragsbekanntmachung - Verhandlungsverfahren (competitive procedure with negotiation)
2016/S 202-365232
Kontaktstelle(n): Bauabteilung
Fax: +49 89551809-170
Hauptadresse: http://www.elektroinnung-muenchen.de
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://keke.de/html/bewerber.html
Andere: Körperschaft des öffentlichen Rechts
Projektsteuerung gem. AHO Schriftenreihe Nr. 9 (Stand MAi 2014) § 2 für den Neubau des Bildungszentrums der Innung für Elektro- und Informationstechnik in München.
Projektsteuerungsleistungen Projektstufen 1-5 sowie Projektsteuerungsleistungen in der VOB-Gewährleistungsphase der ausführenden Firmen, Handlungsbereiche A-E in Anlehnung an AHO Schriftenheft Nr. 9 (Stand Mai 2014) für den Neubau des Bildungszentrums der Innung für Elektro- und Informationstechnik München.
Die Innung für Elektro- und Informationstechnik München plant den Neubau eines Bildungszentrums in München-Riem. Das Bauvorhaben wird vom Bundesinstitut für Berufsbildung (45 %) und dem Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie (30 %) gefördert. Für die Maßnahme sollen die Leistungen der Projektsteuerung in Anlehnung an § 2 AHO Schriftenreihe Nr. 9 (Stand Mai 2014) beauftragt werden.
Die Innung für Elektro- und Informationstechnik München vertritt die Elektrohandwerke Elektrotechnik, Informationstechnik, Elektromaschinenbau und ist Träger einer umfassenden Berufsbildungsstätte, in der überwiegend überbetriebliche Berufsausbildung (ÜBA) an Personen in betrieblichen Ausbildungsverhältnissen nach dem Berufsbildungsgesetz oder Handwerksordnung vermittelt werden. Über die künftigen Bedarfe und Auslastungen liegt ein Gutachten vor. Ein von dem Fördergeber bereits genehmigtes Raum- und Funktionsprogramm liegt dem Auftraggeber vor.
Das Baugrundstück befindet sich im Geltungsbereich eines rechtsgültigen Bebauungsplanes und hat eine Fläche von 3 780 m2. In der Planung sind Punkte des ökologischen Kriterienkataloges der LH München zu beachten.
Für das genehmigte Raumprogramm ist eine Bruttogrundfläche von ca. 7 600 m2 geplant. Das hierzu erarbeitete und auf die Erfordernisse zugeschnitte Nutzungskonzept baut auf einer Gliederung der Werkstätten und Unterrichtsräume nach folgenden Funktionsbereichen auf:
— Empfang, Kursreferat, Verwaltung, Cateringversorgung;
— Werkstätten, praktischer Unterricht;
— fachtheoretischer Unterricht;
Ziel ist es, Ende des Jahres 2020 das Gebäude zu beziehen. Zudem ist die Einhaltung einer Kostenobergrenze Projektziel. Die Kostenobergrenze ist Grundlage für die spätere Genehmigung des Fördergeldgebers.
A/ Mittel des Rechnungswertes der in den letzten 3 Geschäftsjahren erbrachten Leistungen AHO § 2 Schriftenreihe Heft 9 (Stand Mai 2014).
b/ Bürostruktur zur Erbringung der Leistung, d. h. Anzahl Ingenieure/Architekten, technische Ausstattung.
c/ Leistungen in der Projektsteuerung in Anlehnung an AHO § 2 Schriftenreihe Heft 9 (Stand Mai 2014) seit 2010 bei vergleichbar großen baulich fertiggestellten Gebäude-Neubauvorhaben einer Bildungseinrichtung, 2 Referenzprojekte.
d/ Leistungen in der Projektlsteuerung gem. AHO § 2 Schriftenreihe Heft 9 (Stand Mai 2014) für öffentliche Auftraggeber seit 2010 bei baulich fertiggestellten Gebäude Neubauvorhaben mit Planungs- und Bauzeit max. 3,5 Jahre, 2 Referenzprojekte.
e/ Beschreibung der Maßnahme zur Qualitätssicherung oder alternativ ein Beleg eines anerkannten, zertifizierten Qualitätssicherungssystems z. B DIN ISO 9001.
Projektstufen und Handlungsbereiche sind in Anlehnung an AHO Schriftenreihe Heft 9 (Stand Mai 2014) § 2 zu verstehen.
Es werden abgeschlossene Projektstufen für Projekte mit Gesamt-Leistungszeit im unter III.1.3) der Auftragsbekanntmachung genannten Zeitraum gewertet. Referenzprojekte müssen die genannten
Mindestanforderungen vollständig erfüllen. Die genaue Bewertung, die Anzahl der Referenzprojekte sowie die
Unterkriterien, die gewertet werden, werden detailliert im Teilnahmeantrag bekanntgegeben. Referenzprojekte
dürfen zum Beleg mehrerer Kriterien c/ und d/ herangezogen werden.
Die Nachforderung folgender Unterlagen wird vorbehalten: Bescheinigung öffentlicher Auftraggeber über die
Ausführung der angegebenen Referenzprojekte. Die Nachforderung ist für jene Bewerber vorgesehen, die im
Verfahren zur weiteren Teilnahme eingeladen werden. Die Angaben und Erklärungen aus den Ziff. III.1.1) bis
III.1.3), zusammengefasst im Teilnahmeantrag, dienen zur Auswahl der Teilnehmer für die Auftragsverhandlungen. Sofern mehrere Bewerber die gleiche Punktzahl erhalten, behält sich der Auftraggeber vor, ein Losverfahren durchzuführen.
Stufenweise Beauftragung gem. den Beauftragungsstufen des Vertragsentwurfs.
Die Angaben der Bewerbung sind zwingend in den Teilnahmeantrag einzutragen, der vom Auftraggeber
zur Verfügung gestellt wird. Der Teilnahmeantrag ist mittels Eigendownload erhältlich unter
www.keke.de Rubrik -Aktuelles für Bewerber und Wettbewerbsteilnehmer-.
Die in dieser Ankündigung und im Teilnahmeantrag genannten Nachweise sind der Bewerbung als Anlage
beizufügen. Formlose oder unvollständige Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. Gefordert werden:
1.) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123 und 124 GWB und § 48 VgV;
2.) Angaben zu wirtschaftlichen und/oder rechtlichen Verknüpfungen zu anderen Unternehmen nach § 36 Abs. 1 VgV; soweit gegeben;
3.) Nachweise der geforderten Qualifikation gem. Punkt III.2.1;
4.) bei juristischen Personen Auszug aus dem Handelsregister, aus dem der Unternehmenszweck zu ersehen ist.
Kriterien sind im Teilnahmeantrag dargelegt.
Die Kriterien sind durch folgende Unterlagen zu belegen:
1) Darstellung der zur Verfügung stehenden Technischen Ausstattung
2) Darstellung von vergleichbaren Referenzobjekten mit Fertigstellung seit 1.1.2010 mit Angaben zu:
— Auftraggeber, öffentlich oder privat.
— Ansprechpartner des Auftraggebers mit aktueller Telefonnummer.
— Nutzung und Nutzungsanteile der Referenzobjekte.
— beauftragte und erbrachten Leistungen (Projektstufen und Handlungsbereiche) in Anlehnung an AHO Schriftenreihe Heft 9 (Stand Mai 2014) § 2.
— Einsatz (mit Umfang) von Subunternehmern oder freien Mitarbeitern.
— Benennung der Auftragnehmer für die Leistungen im Umfang des Auftrages dieser Veröffentlichung, die nicht vom Bewerber erbracht wurden.
— Vertragsverhältnis des Bewerbers zum Auftraggeber.
— zeitlicher Ablauf der Leistungserbringung, evtl. Bauabschnitte.
— Kosten KG 300 + 400 gem. DIN 276, brutto.
— Angaben zum Gebäude, auch Neubau/Umbau.
3) Angaben zu Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität, extern zertifizierte Qualitätssicherung.
Die Anzahl der Referenzobjekte, die in die Wertung aufgenommen werden, ist begrenzt (siehe Punkt 5.0 im
Teilnahmeantrag).
Die Angaben sind zwingend in den Teilnahmeantrag einzutragen. Zusätzliche Angaben zu den Referenzen können auf bis zu 2 DIN A4 Anlagenblätter pro Projekt angegeben werden.
— Natürlichen Personen, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Heimatlandes am Tag der Bekanntmachung
zur Führung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ berechtigt sind. Ist im jeweiligen Heimatland die
Berufsbezeichnung grundsätzlich nicht geregelt, so sind die fachlichen Voraussetzungen erfüllt, wenn die
Berechtigung zur Führung der o. g. Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen
Parlaments und des Rates gewährleistet.
— Juristische Personen, wenn deren satzungsgemäßer Geschäftszweck auf Planungsleistungen der hier
gegebenen Art ausgerichtet ist. Die bei einer juristischen Person für die Ausführung der betreffenden
Dienstleistungen verantwortlichen Personen müssen die an natürliche Personen gestellten Anforderungen
erfüllen. Bei Bewerbergemeinschaften muss jedes Mitglied benannt und teilnahmeberechtigt sein. Gleiches gilt für andere Unternehmer, deren Kapazität sich der Bewerber bedient.
Die Nachweise des Ingenieurs bzw. der Ingenieure werden für die Fachrichtungen Architektur/
Hochbau, Bauingenieurwesen, Haustechnik/Maschinenbau oder Wirtschaftsingenieurwesen verlangt.
Siehe Teilnahmeantrag Punkt 1.1 und Punkt 2.1.
Tag: 15/11/2016
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 28/02/2017
1) Es werden nur Teilnahmeanträge berücksichtigt, die bei der unter I.1) genannten Kontaktstelle eingegangen sind. Die Bewerbungsunterlagen sind im verschlossenen Umschlag bei der unter I.1) genannten Anschrift als Papiere abzugeben. Der Umschlag ist mit einem roten Aufkleber im Format DIN A 5, der mit dem Bewerbungsbogen zu erhalten ist, zu versehen und muss die Aufschrift tragen „Projektsteuerung für den Neubau des Bildungszentrums der Innung für Elektro- und Informationstechnik München“.
2) Der Auftraggeber korrespondiert ausschließlich per Post, Fax oder E-Mail.
3) Die Bewerbungsunterlagen werden nicht an die Bewerber zurückgesandt.
4) Weitere Unterlagen über die verlangten Erklärungen, Nachweise und Referenzen hinaus sind nicht erwünscht und werden bei der Wertung nicht berücksichtigt.
5) Die Nachforderung folgender Unterlagen wird vorbehalten: Bescheinigung öffentlicher Auftraggeber über die Ausführung der angegebenen Referenzprojekte.
6) Sofern im Zuge des Bewerbungsverfahrens Fragen von Bewerbern eingehen und deren Beantwortung Informationen über die in der Auftragsbekanntmachung oder Teilnahmeantrags veröffentlichten Inhalte enthält, werden diese auf der Internetseite von kellerer und kellerer www.keke.de als Fragen- und Antwortliste bekanntgemacht.
7) Die Bewerbungsunterlagen können auf der Internetseite vom Büro Kellerer und Kellerer unter dem Link http://keke.de/html/bewerber.html heruntergeladen werden. Der Umfang der zur Verfügung stehenden Bewerbungsunterlagen wird im Teilnahmeantrag aufgelistet.
Sieht sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch die Nichtbeachtung von Vergabevorschriften
in seinen Rechten verletzt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem
Auftraggeber zu rügen (§ 107 Abs. 3 Nr. 1 GWB).
Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens
bis zu der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden (§ 107 Abs. 3 Nr. 2 und 3 GWB).
Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach
Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 107 Abs. 3
Nr. 4 GWB).

References: § 2
 § 2
 § 2
 § 2
 § 2
 § 2
 § 48
 § 36
 § 2