Source: https://urteile-gesetze.de/rechtsprechung/iv-r-1-11
Timestamp: 2019-03-22 08:45:34+00:00

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IV R 1/11 - Urteil BFH vom 20.11.2014
(Ergänzungsbilanz bei Anteilserwerb: Abschreibung auf Restnutzungsdauer und Wahlrecht zur AfA-Methode - Zweck des Verfahrens nach § 239 Abs. 2 ZPO)
vorgehend Niedersächsisches Finanzgericht, 20. Oktober 2009, Az: 8 K 323/05, Urteil
§ 15 Abs 1 S 1 Nr 2 S 1 Halbs 1 EStG 1990
§ 7 Abs 1 S 1 EStG 1990
§ 7 Abs 1 S 2 EStG 1990
§ 7 Abs 3 S 1 EStG 1990
§ 7 Abs 3 S 3 EStG 1990
§ 4 Abs 6 UmwStG 1995
§ 24 Abs 2 UmwStG 1995
Wird für den Erwerber eines Anteils an einer Personengesellschaft eine positive Ergänzungsbilanz aufgestellt, sind die darin erfassten Anschaffungskosten so fortzuführen, dass der Gesellschafter soweit wie möglich einem Einzelunternehmer, dem Anschaffungskosten für entsprechende Wirtschaftsgüter entstanden sind, gleichgestellt wird. Deshalb sind AfA auf die im Zeitpunkt des Anteilserwerbs geltende Restnutzungsdauer eines abnutzbaren Wirtschaftsguts des Gesellschaftsvermögens vorzunehmen. Zugleich stehen dem Gesellschafter die Abschreibungswahlrechte zu, die auch ein Einzelunternehmer in Anspruch nehmen könnte, wenn er ein entsprechendes Wirtschaftsgut im Zeitpunkt des Anteilserwerbs angeschafft hätte .

References: § 239

§ 15

§ 7

§ 7

§ 7

§ 7

§ 4

§ 24