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Timestamp: 2016-10-22 21:39:35+00:00

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5A_660/2013 (19.03.2014)
5A_660/2013 � � Urteil vom 19. M�rz 2014
des Kantons Aargau, Schuldbetreibungs- und Konkurskommission als obere betreibungsrechtliche Aufsichtsbeh�rde, vom 13. August 2013.
A.a.�X.________ bezieht Invalidenrenten der staatlichen Invalidenversicherung und der beruflichen Vorsorge sowie Erg�nzungsleistungen. Sie lebt mit ihrem Hund in einer Dreizimmerwohnung und hat zwei S�hne. Der eine ist 17, der andere 27 Jahre alt.
A.b.�Die Versicherung Y.________ AG l�sst X.________ vom Betreibungsamt Z.________ betreiben. Am 10. Juli 2012 vollzog das Amt in der Gruppe Nr. aaa (Betreibungen Nr. bbb und ccc) die Pf�ndung. Das Betreibungsamt bestimmte X.________s monatliches Existenzminimum auf Fr. 3'022.50. Darin sind Wohnkosten von Fr. 1'550.-- enthalten. Auf den 1. M�rz 2013 setzte das Betreibungsamt die Wohnkosten auf Fr. 1'000.-- herab. Die Pf�ndungsurkunde versandte es am 14. August 2012.
B.a.�Am 24. August 2012 reichte X.________ beim Gerichtspr�sidium Baden als unterer Aufsichtsbeh�rde �ber die Betreibungs�mter im Bezirk Baden Betreibungsbeschwerde ein. Sie beantragte, die verf�gte Herabsetzung der Wohnkosten aufzuheben. Das Gerichtspr�sidium hiess die Beschwerde mit Entscheid vom 19. September 2012 teilweise gut. Es setzte die Wohnkosten ab 1. M�rz 2013 auf Fr. 1'200.-- fest.
B.b.�Hierauf gelangte X.________ ans Obergericht des Kantons Aargau als obere betreibungsrechtliche Aufsichtsbeh�rde. Sie stellte das Begehren, in ihrem Notbedarf die effektiven Wohnkosten im Betrag von Fr. 1'520.-- einzusetzen. �berdies ersuchte sie f�r das oberinstanzliche Beschwerdeverfahren um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege. Das Obergericht wies sowohl die Beschwerde als auch das Armenrechtsgesuch ab (Ziffern 1 und 3 des Entscheids vom 13. August 2013).
Mit Eingabe vom 12. September 2013 wendet sich X.________ (Beschwerdef�hrerin) an das Bundesgericht. Sie stellt das Begehren, Ziffer 1 des obergerichtlichen Entscheids aufzuheben und in ihrem Existenzminimum Wohnkosten im Betrag von Fr. 1'520.-- einzusetzen; eventualiter sei die Sache an die Vorinstanz zur Vervollst�ndigung der Beweislage und neuem Entscheid zur�ckzuweisen. Weiter verlangt die Beschwerdef�hrerin, auch Ziffer 3 des angefochtenen Entscheids aufzuheben und ihr f�r das Verfahren vor dem Obergericht die unentgeltliche Verbeist�ndung zu bewilligen. In prozessualer Hinsicht beantragt sie, der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zuzuerkennen. Diesen Antrag hiess das pr�sidierende Mitglied der II. zivilrechtlichen Abteilung mit Verf�gung vom 14. Oktober 2013 gut. Schliesslich ersucht die Beschwerdef�hrerin auch f�r das bundesgerichtliche Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege.
�Das Bundesgericht hat sich die kantonalen Akten �berweisen lassen und Vernehmlassungen eingeholt. Das Betreibungsamt h�lt an der Mietzinsreduktion im Pf�ndungsverfahren fest und beantragt, die Beschwerde abzuweisen. Das Obergericht des Kantons Aargau hat auf eine Stellungnahme verzichtet. Die Eingaben wurden der Beschwerdef�hrerin zur Wahrung des rechtlichen Geh�rs zugestellt.
Die Beschwerdef�hrerin beanstandet die Festsetzung ihres Existenzminimums in der Pf�ndung. Entscheide kantonaler Aufsichtsbeh�rden �ber Beschwerden gegen Verf�gungen von Vollstreckungsorganen gem�ss Art. 17 SchKG unterliegen der Beschwerde in Zivilsachen (Art. 72Abs. 2 lit. a BGG i.V.m. Art. 19 SchKG). Die Beschwerde richtet sich gegen den Endentscheid einer letzten kantonalen Instanz (Art. 75 und 90 BGG). Sie ist unabh�ngig von einer gesetzlichen Streitwertgrenze zul�ssig (Art. 74 Abs. 2 lit. c BGG). Als Pf�ndungsschuldnerin ist die Beschwerdef�hrerin zur Anfechtung des Entscheides, mit dem die obere kantonale Aufsichtsbeh�rde ihre Beschwerde abgewiesen hat (Art. 18 SchKG), legitimiert (Art. 76 Abs. 1 BGG). Die Beschwerde steht unter den gleichen Voraussetzungen auch gegen den Entscheid offen, welcher der Beschwerdef�hrerin f�r das Verfahren vor dem Obergericht die unentgeltliche Verbeist�ndung versagt, denn das Obergericht hat diesen Entscheid nicht unabh�ngig von der Hauptsache gef�llt (s. Urteil 5A_740/2012 vom 11. M�rz 2013 E. 1.1). Die rechtzeitig (Art. 100 Abs. 2 lit. a BGG) eingereichte Beschwerde ist demnach zul�ssig.
In rechtlicher Hinsicht sind im ordentlichen Beschwerdeverfahren alle R�gen gem�ss Art. 95 f. BGG zul�ssig. Das Bundesgericht wendet das Recht grunds�tzlich von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Es pr�ft behauptete Rechtsverletzungen (Art. 42 Abs. 2 BGG) an sich frei. Soweit sich der Streit um die Festsetzung der pf�ndbaren Eink�nfte dreht, ist aber zu beachten, dass das Gesetz den Betreibungsbeamten auf sein Ermessen verweist (Art. 93 Abs. 1 SchKG; Urteil 5A_186/2009 vom 25. Mai 2009 E. 3). Das Bundesgericht �bt bei der �berpr�fung solcher Entscheide Zur�ckhaltung. Es schreitet nur ein, wenn die kantonale Instanz grundlos von in Lehre und Rechtsprechung anerkannten Grunds�tzen abgewichen ist, wenn sie Gesichtspunkte ber�cksichtigt hat, die keine Rolle h�tten spielen d�rfen, oder wenn sie rechtserhebliche Umst�nde ausser Acht gelassen hat (BGE 128 III 161 E. 2c/aa S. 162; 131 III 12 E. 4.2 S. 15; 132 III 97 E. 1 S. 99). Zu korrigieren sind ausserdem Ermessensentscheide, die sich als im Ergebnis offensichtlich unbillig, als in stossender Weise ungerecht erweisen (BGE 132 III 49 E. 2.1 S. 51; 130 III 571 E. 4.3 S. 576; je mit Hinweisen).
�Soweit die Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte geltend gemacht wird, gilt das R�geprinzip (Art. 106 Abs. 2 BGG). Das bedeutet, dass das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und, soweit m�glich, belegte R�gen pr�ft (BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246). Schliesslich ist das Bundesgericht in tats�chlicher Hinsicht an den festgestellten Sachverhalt gebunden (Art. 105 Abs. 1 BGG). Diesbez�glich kann die Beschwerdef�hrerin nur vorbringen, die vorinstanzlichen Feststellungen seien offensichtlich unrichtig (Art. 97 Abs. 1 BGG), das heisst willk�rlich (s. BGE 134 V 53 E. 4.3 S. 62; 133 II 249 E. 1.2.2 S. 252), oder w�rden auf einer anderen Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG (z.B. Art. 29 Abs. 2 BV oder Art. 8 ZGB) beruhen (Urteil 5A_374/2010 vom 9. Juli 2010 E. 1).
In der Pf�ndung ist streitig, wieviel der Beschwerdef�hrerin ab 1. M�rz 2013 von ihren Eink�nften zur Bestreitung der Wohnkosten zu belassen ist.
3.1.�Das Obergericht verweist zun�chst auf die "Richtlinien f�r die Berechnung des betreibungsrechtlichen Existenzminimums (Notbedarfs) nach Art. 93 SchKG (Fassung vom 21. Oktober 2009) ", die es als Kreisschreiben selbst erlassen hat. Zutreffend erinnert es an die Rechtsprechung, wonach der Schuldner auch seine Wohnkosten grunds�tzlich so tief als m�glich zu halten hat, wenn er von einer Einkommenspf�ndung betroffen ist (s. BGE 129 III 526 E. 2 S. 527 mit Hinweisen). Angesichts des monatlichen Renteneinkommens (inklusive Erg�nzungsleistungen) von Fr. 3'049.40 entspreche der gegenw�rtige Mietzins f�r eine Dreizimmerwohnung von Fr. 1'520.-- nicht den wirtschaftlichen Verh�ltnissen der Beschwerdef�hrerin. Das Obergericht verwirft auch die gesundheitlichen und famili�ren Gr�nde, auf die sich die Beschwerdef�hrerin beruft. Die bisherige Wohnung sei ihren pers�nlichen Bed�rfnissen nicht angemessen. Im Ergebnis setzt das Obergericht die Wohnkosten gest�tzt auf Ziff. II/1 der erw�hnten Richtlinien auf ein "orts�bliches Normalmass" f�r eine Zweizimmerwohnung herab und best�tigt den Betrag von Fr. 1'200.--, den die untere Aufsichtsbeh�rde festgesetzt hatte (vgl. Sachverhalt Bst. B.a).
3.2.1.�Die Beschwerdef�hrerin kritisiert die Art und Weise, wie das Obergericht das "orts�bliche Normalmass" ermittelt. Die vorinstanzliche Erkenntnis, wonach Pauschalisierungen und Schematisierungen im Schuldbetreibungsrecht �blich und zul�ssig seien, verstosse gegen das SchKG. Die weitschweifigen Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrerin m�nden im Vorwurf, die Erhebungen des Obergerichts �ber die Orts�blichkeit seien nicht aktenkundig und daher als "beweislose Behauptungen" einzustufen, denen "jegliche Beweisrelevanz abgesprochen werden" m�sse. Das Obergericht habe den Sachverhalt offensichtlich unrichtig festgestellt und die Beweise willk�rlich gew�rdigt. Die R�ge geht an der Sache vorbei:
3.2.2.�Die Festsetzung der pf�ndbaren Quote ist ein Ermessensentscheid. Die Beschwerdef�hrerin kann nur geltend machen, das Obergericht habe von seinem Ermessen falschen Gebrauch gemacht (s. E. 2). Hinsichtlich der Wohnkosten geht es also gerade nicht darum, dass die Betreibungsbeh�rden gest�tzt auf die pers�nlichen und konkreten Verh�ltnisse des Schuldners "individualspezifische Kriterien" erheben m�ssen. In diesem Sinne ist der Beschwerdef�hrerin auch zu widersprechen, wenn sie meint, das Obergericht h�tte ihre Wohnung anhand der Kriterien "abkl�ren" m�ssen, die das Bundesgericht in BGE 123 III 317 zur Ermittlung des orts�blichen Mietzinses gem�ss Art. 269a lit. a OR entwickelt hat. Anders als im Streit um die Missbr�uchlichkeit eines Mietzinses (Art. 269a OR) steht bei der Anwendung von Art. 93 Abs. 1 SchKG nicht die Angemessenheit von Leistung und Gegenleistung, sondern die ganz andere Frage im Zentrum, wie viel der Schuldner von seinen Eink�nften f�r sich und f�r seine Familie unbedingt ben�tigt. Mit Blick auf�
diese�Frage brauchen die Betreibungsbeh�rden dem Schuldner keine konkreten Vergleichsobjekte aus demselben Viertel in derselben Ortschaft "vorzustellen", wie die Beschwerdef�hrerin dies glauben machen will. Vergeblich f�hrt die Beschwerdef�hrerin deshalb auch ihre eigenen Recherchen ins Feld, aus denen hervorgehe, dass es in ihrem Wohnort gar keine alternative Wohnung gebe, die den "unbestimmten Rechtsbegriff der Orts�blichkeit" erf�lle. Der Vergleich mit �hnlichen Wohnungen in der gleichen Gemeinde und in den umliegenden Orten ist lediglich eine Orientierungshilfe bei der ermessensweisen Bestimmung ihres betreibungsrechtlichen Notbedarfs. Dass die kantonalen Instanzen insofern ein sachfremdes Kriterium ber�cksichtigt h�tten, macht die Beschwerdef�hrerin nicht geltend und ist auch nicht ersichtlich.
�Im �brigen ist der Beschwerdef�hrerin zwar darin beizupflichten, dass ein blosser Hinweis auf Suchergebnisse aus Internetportalen nicht als Nachweis daf�r taugt, dass die Beschwerdef�hrerin am bisherigen Ort eine geeignete Wohnung zum zugestandenen Mietzins finden k�nnte. Solches ist aber auch gar nicht verlangt. Die ermessensweise Festsetzung der Wohnkosten wird nicht schon dadurch unrechtm�ssig, dass der Pf�ndungsschuldner neben der bisherigen Wohnung gegebenenfalls auch seinen bisherigen Wohnort aufgeben muss. Weder dem Gesetz noch der Verfassung l�sst sich Gegenteiliges entnehmen. Schliesslich st�rt sich die Beschwerdef�hrerin daran, dass das Obergericht die betreibungsamtliche T�tigkeit als "Massenverwaltung" bezeichnet und mit der Verwaltung der Erg�nzungsleistungen vergleicht. Wie es sich damit verh�lt, kann offenbleiben, denn die Beschwerdef�hrerin �bersieht, dass der Beh�rde - wie eingangs dieses Abschnitts erw�hnt - sehr wohl ein Ermessensspielraum zusteht, wenn sie gest�tzt auf Art. 93 Abs. 1 SchKG zu entscheiden hat, wie weit sie die Eink�nfte des Schuldners pf�ndet.
3.3.�Die Beschwerdef�hrerin beharrt auch vor Bundesgericht darauf, dass sie aus gesundheitlichen Gr�nden zwingend auf die von ihr derzeit bewohnte (und auf keine andere) Wohnung angewiesen sei. Sie beruft sich weiterhin auf den Arztbericht von Dr. med. A.________ vom 24. September 2012 und macht geltend, das Obergericht habe diesen Bericht willk�rlich gew�rdigt.
3.3.1.�Entgegen den Ausf�hrungen in der Beschwerdeschrift stellt das Obergericht nicht in Abrede, dass die Beschwerdef�hrerin psychische Probleme hat und deswegen hospitalisiert war. Es verweist lediglich auf die eigenen Angaben der Beschwerdef�hrerin, denen zufolge sie nicht wegen psychischer Probleme, sondern wegen R�cken- und Nackenleiden eine Invalidenrente beziehe.
3.3.2.�Die Beschwerdef�hrerin bestreitet auch die vorinstanzliche Erkenntnis, wonach sich ihre psychische Verfassung seit dem Jahr 2009 offenbar stabilisiert habe. Entgegen der Behauptung der Beschwerdef�hrerin l�sst sich dem erw�hnten Arztbericht indessen nicht entnehmen, dass sie wegen ihrer Scheidung in gesundheitlicher Hinsicht R�ckf�lle erlitten h�tte. Der Mediziner erw�hnt in diesem Zusammenhang lediglich, die Beschwerdef�hrerin sei seit eineinhalb Jahren in eine finanziell schlimme Lage geraten, weil sie die Schulden ihres verschwundenen Ehemannes selbst abzahlen m�sse und deshalb betrieben werde.
3.3.3.�Des weitern erhebt die Beschwerdef�hrerin den Vorwurf, das Obergericht �bersehe die �rztliche Einsch�tzung, wonach die Spazierg�nge mit ihrem medizinisch indizierten Therapiehund und die engmaschige Betreuung durch ihre befreundete Nachbarin kausal mit ihrem Gesundheitszustand zusammenh�ngen. Dass das Obergericht vor diesen Elementen "rechtswidrig" die Augen verschliesse, kann jedoch nicht gesagt werden. Erstens weist das Obergericht darauf hin, dass regelm�ssige Spazierg�nge mit dem Hund auch nach einem Umzug in eine andere Wohnung noch m�glich seien. Dies allein bestreitet die Beschwerdef�hrerin nicht. Zweitens h�lt das Obergericht fest, der gute Kontakt zu einer Nachbarin sei nicht geeignet, einen allf�lligen Umzug unzumutbar erscheinen zu lassen. Auch nach einem Umzug werde es der nicht erwerbst�tigen Beschwerdef�hrerin noch m�glich sein, ihre Freundin zu besuchen. Dass das Gegenteil der Fall w�re, l�sst sich auch dem streitigen Arztbericht nicht entnehmen. Im �brigen macht die Beschwerdef�hrerin zwar geltend, es bestehe "eine vertrauensw�rdige Wohnsituation mit ihrer Freundin als Nachbarin zur psychischen permanenten, vollzeitigen Unterst�tzung mit 24-h Einsatzm�glichkeit". Inwiefern es aber unabdingbar w�re, dass die Nachbarin f�r diese psychische Unterst�tzung rund um die Uhr physisch anwesend ist, vermag die Beschwerdef�hrerin nicht darzutun. Bloss zu behaupten, die Freundin k�nnte bei einem Wohnungswechsel nicht mehr zur Verf�gung stehen, gen�gt nicht.
3.3.4.�Schliesslich legt die Beschwerdef�hrerin dem Obergericht zur Last, ohne sachliche Gr�nde die Fachkompetenz des rapportierenden Arztes "in den Schmutz" gezogen zu haben. Sie spricht damit die vorinstanzliche Erw�gung an, wonach der Bericht vom Hausarzt der Beschwerdef�hrerin, einem Facharzt f�r Allgemeine Innere Medizin, stamme. Das Obergericht folgert daraus, es erscheine "zweifelhaft", inwiefern dieser Arzt in der Lage sein soll, die psychische Situation der Beschwerdef�hrerin verl�sslich einzusch�tzen. Zwar schreibt Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 Satz 1 SchKG der Aufsichtsbeh�rde vor, den Sachverhalt von Amtes wegen festzustellen. Dies gilt namentlich f�r die Festsetzung der pf�ndbaren Quote des Einkommens (BGE 127 III 572 E. 3c S. 575). Auch wenn die Parteien eine Mitwirkungsobliegenheit trifft (Art. 20a Abs. 2 Ziff. 2 Satz 2 SchKG), darf die Aufsichtsbeh�rde nicht unt�tig bleiben und zuwarten, bis die Parteien um die Instruktion des Verfahrens bitten oder ihr spontan geeignete Beweise unterbreiten (Urteil 5A_781/2010 vom 16. Februar 2011 E. 2.1). Allein unter diesem Gesichtspunkt h�tte das Obergericht, soweit es die Verl�sslichkeit des Arztberichts tats�chlich in Frage stellte, von sich aus weitere Untersuchungen in die Wege leiten und beispielsweise an einen auf Psychiatrie spezialisierten Arzt gelangen m�ssen. Die Beschwerdef�hrerin �bersieht jedoch, dass die Vorinstanz ihre �berlegungen zu Dr. med. A.________s Fachkompetenz lediglich "im �brigen" anstellt. Entgegen dem, was die Beschwerdef�hrerin anzunehmen scheint, kann angesichts dieser Formulierung nicht gesagt werden, die streitigen Erw�gungen h�tten sich in ausschlaggebender Weise auch auf das Ergebnis des vorinstanzlichen Urteils ausgewirkt (vgl. Urteil 5P.387/2006 vom 16. April 2007 E. 3.4). Nur wenn dies offensichtlich der Fall w�re, k�nnte das Bundesgericht einschreiten; dass die Begr�ndung des angefochtenen Entscheids nicht �ber jeden Zweifel erhaben ist, gen�gt nicht (vgl. BGE 134 II 124 E. 4.1 S. 133).
3.3.5.�Wie die vorigen Erw�gungen 3.3.1 bis 3.3.4 zeigen, gelingt es der Beschwerdef�hrerin mit ihren Vorbringen nicht, die vorinstanzliche W�rdigung des Arztberichts ernsthaft zu ersch�ttern. Dass die Aufsichtsbeh�rden Dr. med. A.________ zum gerichtlichen Sachverst�ndigen bestellt h�tten und deshalb von seiner �rztlichen Empfehlung nicht ohne triftigen Grund abweichen durften (vgl. BGE 138 III 193 E. 4.3.1 S. 198 f.), macht die Beschwerdef�hrerin zu Recht nicht geltend. Es muss in dieser Hinsicht deshalb dabei bleiben, dass ein allf�lliger Wohnungswechsel f�r die Beschwerdef�hrerin unter gesundheitlichen Gesichtspunkten nicht geradezu unzumutbar w�re.
3.4.�Nach der Meinung der Beschwerdef�hrerin soll der Herabsetzung der Wohnkosten nicht nur ihr Gesundheitszustand, sondern auch ihre famili�re Situation entgegenstehen.
3.4.1.�Die Beschwerdef�hrerin r�umt ein, dass ihr vollj�hriger Sohn nicht in ihr Existenzminimum "eingerechnet" werden m�sse. Trotzdem glaubt sie, ihre Wohnung m�sse auch f�r die �bernachtungen dieses Sohnes "konzipiert sein". Ihr Sohn lebe auf dem Existenzminimum, k�nne sein Studium nur mit Stipendien bew�ltigen, halte sich drei- bis viermal pro Woche bei ihr auf und �bernachte auch bei ihr. Der Begr�ndung des vorinstanzlichen Entscheids hat sie mit diesen Gegenbehauptungen aber nichts Substantielles entgegenzusetzen. Das Obergericht f�hrt aus, der vollj�hrige Sohn sei bei der Berechnung des Existenzminimums der Beschwerdef�hrerin nicht zu ber�cksichtigen. F�r den Unterhalt w�hrend eines Studiums solle die Schuldnerin nicht zu Lasten ihrer Gl�ubiger aufkommen, da der entsprechende Anspruch von der finanziellen Leistungsf�higkeit der Eltern abh�nge (Art. 277 Abs. 2 ZGB) und das Existenzminimum auf das unumg�nglich Notwendige zu beschr�nken sei. Diese Erw�gungen stehen im Einklang mit der bundesgerichtlichen Rechtsprechung (s. zuletzt Urteil 5A_429/2013 vom 16. August 2013 E. 4 mit zahlreichen Hinweisen). Das Obergericht hat den vollj�hrigen Sohn bei der Festsetzung der Wohnkosten zu Recht nicht ber�cksichtigt.
3.4.2.�Mit R�cksicht auf den j�ngeren, noch nicht vollj�hrigen Sohn erachtet das Obergericht eine Dreizimmerwohnung als "nicht gerechtfertigt", billigt der Beschwerdef�hrerin aber eine Zwei- anstatt eine Einzimmerwohnung zu, weil sich der Sohn in der Regel nur am Wochenende bei ihr aufhalte und davon auszugehen sei, dass ein Auszugsbett den Anforderungen an das Kindeswohl gerecht wird. Die Beschwerdef�hrerin bestreitet, dass der j�ngere Sohn lediglich am Wochenende bei ihr �bernachte. Um die diesbez�glichen tats�chlichen Feststellungen aber als offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG auszuweisen, gen�gt es nicht, wenn die Beschwerdef�hrerin den Sachverhalt aus ihrer eigenen Sicht darstellt und reklamiert, dass der j�ngere Sohn auch mittwochs und freitags bei ihr �bernachte (E. 2). Des Weiteren tadelt die Beschwerdef�hrerin als "haarstr�ubend", dass sich der Sohn mit einem Auszugsbett soll begn�gen m�ssen. Inwiefern es sich mit dem Kindeswohl nicht vertrage, wenn der 16-j�hrige Bursche auf einem Auszugs- oder Klappbett n�chtigen muss, vermag die Beschwerdef�hrerin nicht n�her zu erkl�ren und ist auch nicht ersichtlich. Allein der Umstand, dass aus Platzmangel nicht jedes Familienmitglied in den Genuss eines eigenen Schlafzimmers kommen kann, steht dem Kindeswohl keineswegs entgegen.
3.5.�Die Beschwerdef�hrerin legt den Finger auf weitere Punkte, die sie am angefochtenen Entscheid st�ren. Die Vorbringen sind allesamt unbehelflich. Das zeigen die folgenden Erw�gungen:
3.5.1.�So st�sst sich die Beschwerdef�hrerin am Datum des 1. M�rz 2013, auf das hin der angefochtene Entscheid ihre Wohnkosten herabsetzt. Dabei handle es sich um einen "ortsun�blichen Wohnungswechseltermin". Was an einem bestimmten Orte gebr�uchlich ist oder der �bung entspricht, ist nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung eine Tatfrage (BGE 79 II 47 E. 3 S. 50). Dass das Obergericht diese Tatfrage offensichtlich unrichtig beantwortet h�tte oder die entsprechenden Feststellungen auf einer anderen Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruhen w�rden (Art. 97 Abs. 1 BGG; s. E. 2), macht die Beschwerdef�hrerin aber nicht geltend. Bloss zu behaupten, orts�blich seien Ende M�rz, Ende Juni und Ende September, gen�gt nicht.
3.5.2.�Unbehelflich ist auch der weitere Einwand der Beschwerdef�hrerin, angesichts ihres Betreibungsregisterauszuges mit Betreibungen in der H�he von Fr. 45'280.95 und offenen Verlustscheinen von Fr. 21'805.85 werde sie nie jemals eine Chance haben, eine andere Wohnung zu bekommen. Diesbez�glich h�lt das Obergericht unter Hinweis auf einen kantonalen Entscheid (Urteil der Aufsichtsbeh�rde f�r Schuldbetreibung und Konkurs des Kantons Basel-Landschaft vom 11. Juli 2006, in: BlSchKG 2007 S. 249) fest, allein die Tatsache, dass mit einem "nicht reinen" Betreibungsregisterauszug eine g�nstigere Wohnung nicht leicht zu finden sei, rechtfertige die Beibehaltung �bersetzter Wohnkosten nicht. Diese Beurteilung h�lt vor Bundesrecht stand.
3.5.3.�Der vorinstanzlichen Erw�gung, wonach Raumkosten f�r ihren Hund nicht unter die anzurechnenden Wohnkosten fallen, h�lt die Beschwerdef�hrerin schliesslich entgegen, es handle sich vorliegend "um einen �rztlich indizierten Therapiehund". Dass das Tier aber allein seiner �rztlichen Indikation wegen in einer durchschnittlichen Zweizimmerwohnung nicht hinreichend Platz finden k�nnte, macht die Beschwerdef�hrerin nicht geltend und ist auch nicht ersichtlich. Daran �ndert auch Art. 92 Abs. 1 Ziff. 1a SchKG nichts, wonach Tiere, die im h�uslichen Bereich und nicht zu Verm�gens- oder Erwerbszwecken gehalten werden, unpf�ndbar sind.
Zuletzt beklagt sich die Beschwerdef�hrerin dar�ber, dass ihr das Obergericht f�r das vorinstanzliche Beschwerdeverfahren keinen unentgeltlichen Rechtsbeistand zur Seite gestellt hat.
4.1.�Unter Vorbehalt von Art. 20a Abs. 2 SchKG untersteht das betreibungsrechtliche Beschwerdeverfahren vor den kantonalen Aufsichtsbeh�rden dem kantonalen Recht (Art. 20a Abs. 3 SchKG). Das gilt auch f�r den Anspruch auf unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung (Urteil 5A_336/2011 vom 8. August 2011 E. 2.2). Die Beschwerdef�hrerin macht nicht geltend, dass sich aus dem aargauischen Recht ein Armenrechtsanspruch ergibt, der �ber die in Art. 29 Abs. 3 BV verankerte Minimalgarantie hinausgeht. Dieser Mindeststandard ist deshalb massgebend. Danach hat eine Person, die nicht �ber die erforderlichen Mittel verf�gt und deren Rechtsbegehren nicht aussichtslos erscheint, Anspruch auf einen unentgeltlichen Rechtsbeistand, soweit es zur Wahrung ihrer Rechte notwendig ist. Dies ist der Fall, wenn die Interessen der Partei in schwerwiegender Weise betroffen sind und der Fall in tats�chlicher und rechtlicher Hinsicht Schwierigkeiten bietet, welche die Beiziehung eines Rechtsvertreters erforderlich machen. Droht das in Frage stehende Verfahren besonders stark in die Rechtsposition der betroffenen Person einzugreifen, ist die Bestellung eines unentgeltlichen Rechtsvertreters grunds�tzlich geboten, sonst nur dann, wenn zur relativen Schwere des Falles besondere tats�chliche oder rechtliche Schwierigkeiten hinzukommen, denen der Gesuchsteller auf sich alleine gestellt nicht gewachsen w�re (BGE 130 I 180 E. 2.2 S. 182 mit Hinweisen; Urteil 5A_447/2007 vom 13. Dezember 2007 E. 2, nicht publ. in: BGE 134 I 12). Zu ber�cksichtigen ist zudem das Prinzip der Waffengleichheit (vgl. Urteil 5A_145/2010 vom 7. April 2010 E. 3.5 mit Hinweisen).
�Ersucht eine Partei - wie hier die Beschwerdef�hrerin - erstmals in einem Rechtsmittelverfahren um die unentgeltliche Verbeist�ndung, so ist auch die Frage, ob sie zur Wahrung ihrer Rechte auf einen unentgeltlichen Rechtsbeistand angewiesen ist, mit Blick auf das konkret betroffene Rechtsmittelverfahren zu pr�fen. Die Ausgangslage ist vergleichbar mit der Beurteilung der Erfolgsaussichten eines Rechtsmittels, bez�glich derer es ausschliesslich darauf ankommt, ob das Rechtsmittel prozessual unzul�ssig oder aussichtslos ist, und nicht darauf, dass die um das Armenrecht ersuchende Partei �berhaupt erst ein Verfahren anstrengen muss. (Urteil 5D_158/2013 vom 24. September 2013 E. 3 mit Hinweisen).
4.2.�Das Obergericht konstatiert, dass das Beschwerdeverfahren bloss die Festsetzung einer Position in der Notbedarfsrechnung zum Gegenstand habe. Dabei handle es sich um ein in Betreibungssachen �bliches einfaches Verfahren, das keine Besonderheiten aufweise, insbesondere keine solchen rechtlicher Art, die eine anwaltliche Vertretung notwendig machen w�rden und es der Beschwerdef�hrerin verunm�glicht h�tten, ihren Standpunkt bez�glich der streitigen Notbedarfsposition selbst zu vertreten.
�Die Beschwerdef�hrerin l�sst diese Erw�gungen als "nicht stichhaltig" bestreiten. Sie klagt, sie m�sse sich gegen �mter und Gerichte durchk�mpfen, die ihre Autorit�t gegen sie ausspielen. Nachdem ihr die K�ndigung ihrer Wohnung drohe, st�nden �berdies "kapitale und existenzbedrohende Anliegen" auf dem Spiel, die eine fachkundige Rechtsvertretung legitimieren und erforderlich machen. Dass im Pf�ndungsverfahren der Notbedarf und damit in gewissem Sinne die Existenz des Schuldners zum Verfahrensgegenstand wird, liegt aber ebenso in der Natur der Sache wie der Umstand, dass sich der Schuldner dabei mit dem hoheitlichen Handeln des Staates konfrontiert sieht und zur Verteidigung seines Standpunkts den Rechtsweg beschreiten muss. Dies allein bedeutet nicht, dass die Beschwerdef�hrerin im Rechtsmittelverfahren vor dem Obergericht besonderen tats�chlichen oder rechtlichen Schwierigkeiten ausgesetzt gewesen w�re, die sie nur mit der Hilfe eines Rechtsanwalts h�tte bew�ltigen k�nnen. Dazu kommt, dass der behauptete Verlust ihrer Wohnung lediglich eine mittelbare, m�gliche Folge des in Frage stehenden Verfahrens ist. Insofern verh�lt es sich anders als beispielsweise im Falle einer gerichtlich verh�ngten Freiheitsstrafe, mit welcher der Staat direkt in elementarste Rechtspositionen eingreift. Schliesslich beruft sich die Beschwerdef�hrerin auf ihre "aktenkundige" schwere chronische Panikerkrankung mit Alkoholabh�ngigkeit. Sie macht geltend, sie sei gesundheitsbedingt nicht belastbar und einem Verfahren wie demjenigen vor dem Obergericht pers�nlich nicht gewachsen. Wegen ihres eigenst�ndigen Versuchs vor der unteren Aufsichtsbeh�rde und der dortigen Abweisung habe sie "den Mut nicht mehr" gehabt und sei daher auf fachliche Unterst�tzung zwingend angewiesen gewesen. Dieser Einwand ist schon deshalb zum Scheitern verurteilt, weil die Beschwerdef�hrerin vor der unteren Aufsichtsbeh�rde nicht unterlag, sondern zu ihren Gunsten eine Korrektur ihres Existenzminimums erstritt, erh�hte das Gerichtspr�sidium Baden die anrechenbaren Wohnkosten in teilweiser Gutheissung ihrer Beschwerde doch von Fr. 1'000.-- auf Fr. 1'200.-- (s. Sachverhalt Bst. B.a). Dass sich im Verfahren vor der oberen Aufsichtsbeh�rde andere, komplexere Sach- oder Rechtsfragen gestellt h�tten als vor der unteren, wo sie ihren Standpunkt ohne anwaltliche Vertretung vorzutragen wusste, behauptet die Beschwerdef�hrerin nicht und ist auch nicht ersichtlich. Allein aus der Tatsache, dass eine Partei vor einer unteren Instanz mit ihrem Standpunkt nicht vollst�ndig durchdringt, folgt nicht zwingend der Schluss, dass sie vor der n�chsten Instanz den gleichen Fragen nur mit Hilfe eines Rechtsvertreters beizukommen vermag.
4.3.�Wie die vorigen Ausf�hrungen zeigen, gelingt es der Beschwerdef�hrerin nicht, die Verweigerung der unentgeltlichen Verbeist�ndung als verfassungswidrig auszuweisen. Die Beschwerde ist auch in dieser Hinsicht unbegr�ndet.
Im Ergebnis ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf eingetreten werden kann. Bei diesem Ausgang wird die Beschwerdef�hrerin kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Der Beschwerdegegnerin, die sich zum Gesuch um aufschiebende Wirkung nicht vernehmen liess, ist kein entsch�digungspflichtiger Aufwand entstanden. Dem Betreibungsamt und dem Obergericht ist keine Parteientsch�digung geschuldet (Art. 68 Abs. 3 BGG). Wie die vorstehenden Erw�gungen zeigen, m�ssen die vor Bundesgericht gestellten Rechtsbegehren der Beschwerdef�hrerin als von Anfang an aussichtslos bezeichnet werden. Damit fehlt es an einer materiellen Voraussetzung f�r die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege (Art. 64 Abs. 1 BGG). Das entsprechende Gesuch ist abzuweisen.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Betreibungsamt Z.________ und dem Obergericht des Kantons Aargau, Schuldbetreibungs- und Konkurskommission als obere betreibungsrechtliche Aufsichtsbeh�rde, schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 17
 Art. 19
 Art. 95
 BGE 
 Art. 95
 Art. 29
 Art. 8
 Art. 93
 BGE 
 BGE 
 Art. 269
 Art. 93
 Art. 93
 Art. 20
 BGE 
 BGE 
 Art. 97
 Art. 95
 Art. 92
 Art. 20
 Art. 29
 BGE