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Timestamp: 2016-10-21 15:04:51+00:00

Document:
4A_11/2010 (03.02.2010)
4A_11/2010
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Michael Iten.
Haftung des Werkeigent�mers; Werkmangel,
vom 1. Dezember 2009.
dass der Beschwerdef�hrer Eigent�mer und Verp�chter einer Bergk�serei in C.________ ist;
dass der Beschwerdegegner am 30. November 2006 den P�chter der Bergk�serei besucht hat und beim Verlassen der Liegenschaft r�ckw�rts �ber die Zufahrtsrampe hinaus auf den Asphalt st�rzte und dabei Br�che am Fuss erlitt;
dass der Beschwerdegegner am 22. Januar 2008 beim Kantonsgericht Zug eine Klage gegen den Beschwerdef�hrer auf Zahlung von Schadenersatz in der H�he von Fr. 96'610.-- nebst Zins einreichte, unter Vorbehalt des Nachklagerechts;
dass das Kantonsgericht den Prozess einstweilen auf die Vorfrage der Haftung des Beschwerdef�hrers beschr�nkte und diese mit Urteil vom 11. Mai 2009 verneinte;
dass das Obergericht des Kantons Zug auf Berufung des Beschwerdegegners hin das vorinstanzliche Urteil aufhob und feststellte, dass der Beschwerdef�hrer gest�tzt auf Art. 58 OR f�r die Sturzfolgen des Beschwerdegegners grunds�tzlich hafte;
dass der Entscheid des Obergerichts einen Vorentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG darstellt, der mit Beschwerde in Zivilsachen nur anfechtbar ist, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeif�hren und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten f�r ein weitl�ufiges Beweisverfahren ersparen w�rde (lit. b);
dass die selbst�ndige Anfechtbarkeit von Vor- oder Zwischenentscheiden aus prozess�konomischen Gr�nden eine Ausnahmebestimmung bildet, die restriktiv auszulegen ist (vgl. BGE 118 II 91 E. 1b S. 92), zumal die Parteien keiner Rechte verlustig gehen, wenn sie einen Vor- oder Zwischenentscheid nicht selbst�ndig anfechten, da sie ihn mit dem Endentscheid anfechten k�nnen, soweit er sich auf dessen Inhalt auswirkt (At. 93 Abs. 3 BGG);
dass es gem�ss st�ndiger bundesgerichtlicher Praxis dem Beschwerdef�hrer obliegt, in der Beschwerdeschrift die Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG darzutun, soweit deren Vorliegen nicht offensichtlich in die Augen springt (BGE 134 III 426 E. 1.2 S. 429; 133 III 629 E. 2.3.1 und 2.4.2 S. 632 f.);
dass die Gutheissung der Beschwerde zwar sofort einen Endentscheid herbeif�hren w�rde, der Beschwerdef�hrer aber lediglich behauptet, es w�rde damit ein bedeutender Aufwand an Zeit oder Kosten f�r ein weitl�ufiges Beweisverfahren erspart, ohne im Einzelnen darzutun, inwiefern weitl�ufige Beweiserhebungen in welchem zeit- und kostenm�ssigen Umfang erforderlich sind (vgl. BGE 118 II 91 E. 1a S. 92; Urteil 4A_35/2007 vom 2. Mai 2007 E. 2);
dass auch nicht in die Augen springt, inwiefern f�r die Bestimmung des Schadenersatzes ein kostspieliges Beweisverfahren erforderlich sein sollte;
dass die Beschwerde somit nicht hinreichend begr�ndet ist und auf die offensichtlich unzul�ssige Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist;

References: Art. 58
 Art. 93
 BGE 
 Art. 93
 BGE 
 Art. 108