Source: http://relevancy.bger.ch/php/aza/http/index.php?lang=de&zoom=&type=show_document&highlight_docid=aza%3A%2F%2F03-05-2002-7B-38-2002
Timestamp: 2016-10-22 19:42:48+00:00

Document:
den Beschluss des Obergerichts (II. Zivilkammer) des Kan-tons Z�rich als oberer kantonaler Aufsichtsbeh�rde �ber Schuldbetreibung und Konkurs vom 8. Februar 2002 (NR010102/U),
Grundst�cksteigerung,
1.- Mit Beschwerde vom 11. September 2001 stellte A.________ beim Bezirksgericht Winterthur als unterer kantonaler Aufsichtsbeh�rde �ber Schuldbetreibung und Konkurs das Begehren, die vom Betreibungsamt Z.________ in der Betreibung Nr. ... am 5. September 2001 vollzogene Steigerung seines Grundst�cks GB-Ebl. ... in Z.________ (3 1/2-Zimmer- Wohnung im Stockwerkeigentum mit Miteigentumsanteil am Grundst�ck GB-Ebl. ...) mit Zuschlag an die Bank C.________ sei f�r ung�ltig zu erkl�ren.
A.________ zog diesen Entscheid weiter mit dem Antrag, die Nichtigkeit der Steigerung festzustellen. Am 8. Februar 2002 beschloss das Obergericht (II. Zivilkammer) des Kantons Z�rich als obere kantonale Aufsichtsbeh�rde, der Rekurs werde abgewiesen.
Den Beschluss des Obergerichts nahm A.________ am 13. Februar 2002 in Empfang. Mit einer vom 23. Februar 2002 datierten und am 24. Februar 2002 (Sonntag) zur Post gebrachten Eingabe f�hrt er (rechtzeitig) Beschwerde an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichts; er erneuert den im obergerichtlichen Verfahren gestellten Antrag.
Gegen den Beschluss des Obergerichts vom 8. Februar 2002 hat der Beschwerdef�hrer auch eine staatsrechtliche Beschwerde erhoben mit genau gleichem Inhalt wie die vorliegende Beschwerde.
Durch Urteil vom 21. M�rz 2002 hat die II. Zivilabteilung des Bundesgerichts erkannt, dass auf die staatsrechtliche Beschwerde nicht eingetreten werde.
2.- a) Mit Beschwerde nach Art. 19 Abs. 1 SchKG k�nnen Verletzungen des Bundesrechts mit Einschluss der durch den Bund abgeschlossenen v�lkerrechtlichen Vertr�ge ger�gt werden; wegen Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte ist die staatsrechtliche Beschwerde vorbehalten (Art. 43 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 81 des Bundesgesetzes �ber die Organisation der Bundesrechtspflege [OG]). Soweit der Beschwerdef�hrer Verst�sse gegen eine Reihe von Bestimmungen der Bundesverfassung geltend macht, ist auf seine Darlegungen hier demnach nicht einzutreten.
b) Die erkennende Kammer hat schon im Urteil vom 10. August 2001 (7B. 181/2001, Erw. 2b) erkl�rt, dass im betreibungsrechtlichen Beschwerdeverfahren nur �ber die Verfahrenst�tigkeit der Vollstreckungsorgane, nicht �ber materiellrechtliche Fragen entschieden werde. Ausdr�cklich wurde der Beschwerdef�hrer darauf hingewiesen, dass Ausf�hrungen zu den (materiellrechtlichen) Eigentumsverh�ltnissen am Pfandobjekt - die vom Richter zu beurteilen sind - nicht beachtet werden k�nnten. Die Darlegungen in der vorliegenden Beschwerde ersch�pfen sich letztlich in einer Kritik gegen das Aberkennungsurteil, haupts�chlich im Vorbringen, im Aberkennungsverfahren sei angesichts des vor dem Bezirksgericht Winterthur zur Zeit noch h�ngigen Prozesses zu Unrecht davon ausgegangen
worden, der Beschwerdef�hrer habe den Kaufvertrag �ber das in Frage stehende Grundst�ck nicht angefochten. Diese gegen einen richterlichen Entscheid gerichteten Ausf�hrungen sind hier nicht zu h�ren. Damit st�sst die auf diesen Vorbringen beruhende R�ge der Verletzung der Art. 106 f. SchKG (Widerspruchsverfahren im Falle der Geltendmachung von Drittrechten am Pf�ndungs- bzw. Pfandobjekt [s. Art. 155 Abs. 1 SchKG]) ins Leere.
c) Zur R�ge der Verletzung von Art. 141 SchKG (in Verbindung mit Art. 132a SchKG) ist zu bemerken, dass der Beschwerdef�hrer sich mit den Ausf�hrungen der kantonalen Aufsichtsbeh�rden, aus welchen Gr�nden die Voraussetzungen f�r ein Aussetzen des Verwertungsverfahrens nicht erf�llt gewesen seien, ebenso wenig auseinandersetzt wie mit deren �brigen Erw�gungen. Er legt denn auch nicht dar, weshalb die Auffassung der Vorinstanz bundesrechtswidrig sein soll (vgl.
3.- Das Beschwerdeverfahren ist grunds�tzlich kostenlos (Art. 20a Abs. 1 erster Satz SchKG). Soweit sich das Begehren des Beschwerdef�hrers, ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gew�hren, auch auf dieses Verfahren beziehen sollte, w�re es deshalb gegenstandslos.
2.- Dieses Urteil wird dem Beschwerdef�hrer, der Beschwerdegegnerin, dem Betreibungsamt Z.________ und dem Obergericht (II. Zivilkammer) des Kantons Z�rich als oberer kantonaler Aufsichtsbeh�rde �ber Schuldbetreibung und Konkurs schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 19
 Art. 81
 Art. 106
 Art. 155
 Art. 141
 Art. 132