Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/neugestaltung-talweiher-17234
Timestamp: 2019-01-17 00:31:01+00:00

Document:
Ergebnis: Neugestaltung Talweiher
Neugestaltung Talweiher	, Birkenfeld/ Deutschland
wa-2021585
Landschaftsarchitekten, Stadtplaner und / oder Architekten
Hille Architekten, Ingelheim
Deutschland 1/0 Städtebau Allgemein 1 Städtebau 1/3 Planung im ländlichen Raum, Ortszentren 1 Städtebau Offener Wettbewerb
Mitarbeiter: Ricardo Patings · Martin Gass · Elena Tzoulakis ·
Vivienne Zörner · Adrian Curia · Michael Herl · Danilo Meixner
Arge mit Katrin Herz, Köln
Dipl.-Ing. Doron Stern, Landschaftsarchitekt ·
Dipl.-Ing. Katrin Herz, Stadtplanerin und Architektin
Mitarbeiterin: Eva Kotsia
mit Dipl.-Ing. Walter Braun, Verkehrskonzept gbr, Aachen
3. Preis: stern landschaften, Köln
Mitarbeiterinnen: Carmen Hollander ·
Judith Rechenmacher · Nina Rhode
3. Preis: Club L94 Landschaftsarchitekten GmbH, Köln
Mitarbeiter: Esther Santamaria
mit Dirk Stendel, 3-D Landschaften
Anerkennung: PLANKONTOR S1, Stuttgart
Mitarbeiter: Robin Keppler · Mathieu Tosi ·
Daniel Zimmer · Stefan Grewenig
Offener freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil nach RPW 2013
Gegenstand des Wettbewerbs ist der freiraumplanerische und städtebauliche Vorentwurf für die Neugestaltung des Talweihergeländes.
Die Stadt Birkenfeld plant die Neugestaltung des Talweihergeländes unter Beinhaltung der bisherigen Funktionen und möchte in dem Zuge den angrenzenden Grünzug mit dem parallel laufenden Stilbach mit einbeziehen. Innerhalb des Gebietes liegt auch ein Privatgrundstück mit dem Gebäude „Treff“ das in die Planung mit zu integrieren ist. Zudem ist in einem Ideenteil zu untersuchen wie auf dem Grundstück der Neubau eines Hotels aussehen könnte. Hierfür ist der Vorschlag für eine Gebäudefigur zu erstellen. Die Fläche des Geländes beträgt ca. 2 ha.
14/11/2017 S218 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Offenes Verfahren
Deutschland-Birkenfeld: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
2017/S 218-453810
Kontaktstelle(n): Stadt Birkenfeld
Telefon: +49 6782107739
E-Mail: info@stadt-birkenfeld.de
Hauptadresse: www.stadt-birkenfeld.de
Adresse des Beschafferprofils: www.stadt-birkenfeld.de
E-Mail: ingelheim@hillearchitekten.de
Offener freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb mit städtebaulichem Ideenteil Neugestaltung Talweiher Birkenfeld.
Die Gestaltung des Veranstaltungsplatzes „Talweiher“ in Birkenfeld ist in die Jahre gekommen. Im Laufe der Zeit haben sich die Ansprüche an den Platz verändert und es haben sich neue Anforderungen ergeben. Birkenfeld ist seit Mitte der 90er Jahre Hochschulstandort. Parallel dazu hat sich mit dem neuen Nationalpark Hunsrück-Hochwald der Tourismus sehr positiv entwickelt. Im Zuge der Aufnahme in das Städtebauförderungsprogramm „Aktive Stadt + Ortsteilzentren“ Rheinland-Pfalz sollen nun Konzepte entwickelt werden, die eine qualitätsvolle Neugestaltung des Talweiherplatzes zum Ziel haben. Gegenstand des Wettbewerbs ist der freiraumplanerische und städtebauliche Vorentwurf für die Neugestaltung des Talweihergeländes. Die Stadt Birkenfeld plant die Neugestaltung des Talweihergeländes unter Beibehaltung der bisherigen Funktionen und möchte in dem Zuge den angrenzenden Grünzug mit dem parallel laufenden Stillbach mit einbeziehen. Innerhalb des Gebietes liegt auch ein Privatgrundstück mit dem Gebäude „Treff“ das in die Planung mit zu integrieren ist. Zudem ist in einem Ideenteil zu untersuchen wie auf dem Grundstück der Neubau eines Hotels aussehen könnte. Hierfür ist der Vorschlag für eine Gebäudefigur zu erstellen. Die Fläche des Geländes beträgt ca. 2 ha.
Beruf angeben: Teilnahmeberechtigt sind Landschaftsarchitekten, Stadtplaner und / oder Architekten. Architekten und Stadtplaner sind allerdings nur in Bewerbergemeinschaft mit Landschaftsarchitekten teilnahmeberechtigt.
IV.1.9) Kriterien für die Bewertung der Projekte: Nach der Vorprüfung durch die Wettbewerbsbetreuung werden die eingereichten Arbeiten vom Preisgericht unter folgenden Gesichtspunkten bewertet: — Leitidee und konzeptionelle Umsetzung; — Freiraumplanerische und städtebauliche Qualität; — Erfüllung der funktionalen Anforderungen; — Gestalterische und räumliche Qualität; — Barrierefreiheit und Materialeinsatz; — Wirtschaftlichkeit in Erstellung und Unterhaltung.
Anzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Für Preise und Anerkennungen stellt der Auslober als Wettbewerbssumme einen Gesamtbetrag in Höhe von 48 000 EUR zur Verfügung. Die Aufteilung ist wie folgt vorgesehen: Preise 1. 16 000 EUR 2. 10 500 EUR 3. 7 500 EUR 4. 5 000 EUR Anerkennungen Für Anerkennungen ist eine Summe von 9 000 EUR vorgesehen. Die Wettbewerbssumme beträgt: 48.000,- EUR Die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) ist in den genannten Beträgen nicht enthalten. Die Aufteilung der Wettbewerbssumme kann durch einstimmigen Beschluss des Preisgerichts neu festgelegt werden.
Christine Tholey-Martens, Stadträtin Birkenfeld (Sachpreisrichterin)
Holger Noß, Stadtrat Birkenfeld (Sachpreisrichter)
Michael Reischl, Stadtrat Birkenfeld (Sachpreisrichter)
Miroslaw Kowalski, Stadtbürgermeister Birkenfeld (Sachpreisrichter)
Stefan Schöpfer, Stadtrat Birkenfeld (Stv. Sachpreisrichter)
Antje Petri-Burger, Stadträtin Birkenfeld (Stv. Sachpreisrichterin)
Birgit Thesen, Stadträtin Birkenfeld (Stv. Sachpreisrichterin)
Dr. Jörg Bruch, Stadtrat Birkenfeld (Stv. Sachpreisrichter)
Gregor Bäumle, Stadtplaner+Architekt, Darmstadt (Fachpreisrichter)
Petra Bittkau, Landschaftsarchitektin, Wiesbaden (Fachpreisrichterin)
Prof. Jürgen Bredow, Architekt, Darmstadt (Fachpreisrichter)
Prof. Eva von Mackensen, Stadtplanerin, Koblenz / Darmstadt (Fachpreisrichterin)
Frank Schwaibold, Landschaftsarchitekt, Koblenz (Fachpreisrichter)
Frank Böhme, Stadtplaner, Kaiserslautern (Stv. Fachpreisrichter)
Michael Burghaus, Architekt, Kaiserslautern (Stv. Fachpreisrichter)
Rebekka Junge, Landschaftsarchitektin, Bochum (Stv. Fachpreisrichterin)
Torsten Becker, Stadtplaner, Frankfurt/M (Stv. Fachpreisrichter)
: Im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren wird gemäß §14 Abs. 4 Ziff. 8 VgV ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb mit allen Preisträgern des Wettbewerbs durchgeführt. Bewerbergemeinschaften treten dabei als Bietergemeinschaften auf. Diese dürfen auch nach Abschluss des Wettbewerbs eingegangen oder erweitert werden (Eignungsleihe gem. §47 VgV). Der Auftraggeber behält sich die Möglichkeit offen, den Auftrag auf Grundlage des Erstangebotes (§17 Abs. 11 VgV) an den 1. Preisträger zu vergeben, sofern er die Eignungskriterien vollumfänglich erfüllt. Folgende Leistungen sind Bestandteil der Auftragsvergabe auf Grundlage der HOAI 2013: 1. Freianlagenplanung, §39 HOAI, Lph. 1-5, optional 6-9, Zone III Wenn der mit zu entwerfende Stadtbaustein „Neubau eines Hotels / Touristinfo“ später realisiert werden sollte, erfolgt dies nicht durch den Auslober. Ein Auftragsversprechen gibt es hier nicht. Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden durch den Wettbewerb bereits erbrachte Leistungen des Preisträgers bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und soweit der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. Der Auftraggeber behält sich die Möglichkeit offen, den Auftrag auf Grundlage des Erstangebotes (§17 Abs. 11 VgV) an den 1. Preisträger zu vergeben. Ansonsten werden nach Abschluss des Wettbewerbs gemäß §14 Abs. 4 Ziff. 8 VgV ein Verhandlungsverfahren ohne Teilnahmewettbewerb mit allen Preisträgern des Wettbewerbs durchgeführt. Bewerbergemeinschaften treten dabei als Bietergemeinschaften auf. Diese dürfen auch nach Abschluss des Wettbewerbs eingegangen oder erweitert werden (Eignungsleihe gem. §47 VgV). Um für das Verhandlungsverfahren zugelassen zu werden, müssen (nach dem Abschluss des Wettbewerbs) innerhalb einer angemessenen Frist folgende Eignungskriterien nachgewiesen werden: 1. Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssumme über mindestens 2 000 000 EUR für Personenschäden und 500 000 EUR für sonstige Schäden. 2. Namentliche Benennung von mindestens 1 technischen Mitarbeiter je Fachdisziplin mit einer der Teilnahmeberechtigung entsprechenden Qualifikation. 3. Erklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung und Vertretungsberechtigung des bevollmächtigten Vertreters für Angebot und Verhandlung. Ziel ist es, die Bietergemeinschaft zu beauftragen, die das wirtschaftlichste Angebot unterbreitet hat. Voraussetzung für die Beauftragung ist, dass die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Ausloberin für die Umsetzung des Gesamtprojektes erreichbar erscheinen. Im Rahmen der Angebotsphase wird deshalb eine Kostenschätzung nach der DIN 276 gefordert. Eine separate Honorierung hierfür ist nicht vorgesehen, die Leistung wurde bei der Ermittlung der Preisgelder bereits berücksichtigt. Das Auswahlgremium wird gebildet aus Vertretern der Ausloberin und des Preisgerichts. Mindestens zwei Fachpreisrichter (je 1 Landschaftsarchitekt und 1 Architekt / Stadtplaner) werden zur Beratung hinzugezogen. Die Zuschlagskriterien im Verhandlungsverfahren werden sein: 1. Wettbewerbsergebnis 50 %; 2. Weiterentwicklung Entwurf 20 %; 3. Wirtschaftlichkeit 15 %; 4. Projektorganisation 10 %; 5. Honorarangebot 5 %. Nach Abschluss der Verhandlungsgespräche wird der Teilnehmer mit dem wirtschaftlichsten Angebot beauftragt. Vertragspartner sind der Bieter oder die Bietergemeinschaft (gesamtschuldnerisch haftend). Die Beauftragung steht unter dem Vorbehalt der Gremienzustimmung.
E-Mail: vergabekammer.rpl@mwkel.rlp.de
Fax: +49 6131162113Internet-Adresse:www.mwkel.rlp.de
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: GWB §160 (3): Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Erreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach §135 Absatz 1 Nummer 2. §134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

References: §14
 §47
 §39
 §14
 §47
 §160
 § 134
 §135
 §134