Source: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/ergebnis/gebaudeintegriertes-dachgewaechshaus-oberhausen-14616
Timestamp: 2018-12-10 15:11:21+00:00

Document:
Wettbewerbs-Ergebnis: Gebäudeintegriertes Dachgewächshaus und Verwaltungsgebäude Oberhausen
2. Preis: Bolwin Wulf Architekten, Berlin
Gebäudeintegriertes Dachgewächshaus und Verwaltungsgebäude	, Oberhausen/ Deutschland
11/2016 S. 49 - 55
wa-2014413
Bewerbergemeinschaften bestehend aus Architekten, Landschaftsarchitekten und Fachberatern der Technischen Gebäudeausrüstung
Die Stadt Oberhausen plant gemeinsam mit der Verwaltungszentren Oberhausen GmbH und der Oberhausener Gebäudemanagement GmbH in zentraler Lage direkt am Altmarkt einen Neubau für das Jobcenter Oberhausen zu errichten. Im Zusammenhang mit dem Bau des Jobcenters soll ein gebäudeintegriertes Dachgewächshaus als Anlaufpunkt für den innovativen Städtebau entstehen: Hier soll eine Produktionsstätte für Lebensmittel im urbanen Kontext errichtet werden. Frische Nahrungsmittel sollen nah beim Verbraucher produziert werden. Als dritter Baustein soll im Erdgeschoss eine kleine Gastronomie geplant werden. Diesen Wettbewerb haben KUEHN MALVEZZI Architects im September 2016 gewonnen. Sie haben den Bauauftrag erhalten und wurden mit den Leistungsphasen eins bis acht betraut. Die Grundsteinlegung fand am 08.09.2017 statt.
Die Fertigstellung soll voraussichtlich im Dezember 2018 erfolgen. Im Vergleich zum Wettbewerbsentwurf konnten die wesentlichen Elemente wie Kubatur, Material, vertikaler Garten und das Gewächshaus auf dem Dach beibehalten werden.
Karin Fendt, Peter Franz Weber, Myriam Wawrl, Farhad Babayev
Mitarbeit: Marc Pouzol
HL Technik Engineering GmbH, München
Mitarbeit: Caroline Guggenberger
Mitarbeit: Voctor Garcia Segarra, Sebastian Proksch
Mitarbeit: Jens Kuhlmann, Thomas Wolf
Juliana Fließ, Sandra Stein, Tanja Zeller
Mitarbeit: Evelyne König
Juhrig Ingenieurbüro GmbH, Hannover
KFP Ing. Brandschutz GmbH, Buxtehude
Mitarbeit: Petra Pannekamp
Nicht offener, einstufiger Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren zur Auswahl von 25 Teilnehmern sowie fünf Zuladungen
Die Stadt Oberhausen plant, gemeinsam mit der Verwaltungszentren Oberhausen GmbH und der Oberhausener Gebäudemanagement GmbH, in zentraler Lage direkt am Altmarkt einen Neubau für das Jobcenter Oberhausen zu errichten.
Für das Jobcenter benötigt die Arbeitsagentur 233 Arbeitsplätze, die als Einzelarbeitsplätze auszugestalten sind (12 m2 pro Einzelbüro). Es sind je Geschoss entsprechende Räumlichkeiten für Technik und EDV zu berücksichtigen. Die Arbeitsagentur benötigt, einschließlich der Funktionsfläche, der Verkehrsfläche und aller Nebenräume, u. a. auch Besprechungsräume, pro Mitarbeiter mit ca. 30 m2. Somit ist die Nettogrundrissfläche mit 6.990 m2 anzusetzen. Im Zusammenhang mit dem Bau des Jobcenters soll ein gebäudeintegriertes Dachgewächshaus als nationaler Anlaufpunkt für den innovativen Städtebau entstehen. Die Stadt Oberhausen möchte mit dem Projekt „Altmarktgarten“ die Bausteine „nachhaltig bauen“, „produzieren“ und „konsumieren“ in einem Projekt vereinen. Ein gebäudeintegriertes innovatives Dachgewächshaus soll im Zentrum der Stadt auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes entstehen. Es soll eine Produktionsstätte für Lebensmittel im urbanen Kontext errichtet werden. Diese Produktionsstätte hat aufgrund ihres Neuheitscharakters eine Leuchtturmwirkung für die Stadt, die Region und darüber hinaus. Gemeinsam mit einem Forschungspartner soll der Standort ebenfalls für Forschungs- und Entwicklungsprojekte genutzt werden. Zeitgemäße Architektur und vorhandene Technologien von Gewächshäusern sollen mit neuen Konzepten, innovativer Prozess- und Gebäudetechnik und Stadtkultur im Kontext des stadthistorisch und baukulturell besonderen Ortes verbunden werden. Frische Nahrungsmittel
sollen nah beim Verbraucher produziert werden. Als dritter Baustein soll im Erdgeschoss eine kleine Gastronomie geplant werden.
Die Ausloberin rechnet auf der Basis der zu errichtenden Gesamtfläche mit maximalen Baukosten in Höhe von 14.330.000,00 € brutto für die Kostengruppen 300 und 400, sowie 350.000,00 € brutto für Kostengruppe 500.
A new building for the job centre Oberhausen is planned at the old market. 233 individual workstations (12 mÇ per single office) have to be created on a net floor area of 6.990 mÇ, comprising functional areas etc. An integrated rooftop greenhouse shall be built as national focal point for an innovative urban design. The project ”Old Market Garden“ shall unite the modules ”to build sustainably“, ”produce“ and ”consume“ as production plant for fresh food and for research projects, creating a lighthouse effect for the town and region. Modern architecture and greenhouse technologies shall be linked with innovative concepts. A small restaurant on the ground floor is planned as third module. The maximum building costs are € 14.330.000 gross for cost groups 300 and 400, and € 350.000 gross
for cost group 500.
Daniel Schranz, OB Stadt Oberhausen
Hartmut Schmidt, OGM GmbH
Lars-Christian Uhlig, BBR, Bonn
Uwe Weinand, Jobcenter Oberhausen
Christof Nellehsen, Duisburg
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober einstimmig, die Arbeit des 1. Preises zur Realisierung vorzusehen.
11/06/2016 S112 - - Dienstleistungen - Wettbewerbsbekanntmachung - Nicht offenes Verfahren Deutschland-Oberhausen: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen2016/S 112-200359WettbewerbsbekanntmachungDieser Wettbewerb fällt unter: Richtlinie 2004/18/EG
OGM Oberhausener Gebäudemanagement GmbHBahnhofstraße 66Zu Händen von: Herrn Horst Kalthoff46145 OberhausenDeutschlandTelefon: +49 208/ 5947100E-Mail: horst.kalthoff@ogm.deFax: +49 208/ 5947140Internet-Adresse(n): Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: www.ogm.deElektronischer Zugang zu Informationen: www.vergabe.metropoleruhr.deWeitere Auskünfte erteilen: pp a|s pesch partner architekten stadtplaner GmbHHörder Burgstraße 1144263 DortmundDeutschlandTelefon: +49 231/ 4779290E-Mail: kalkowski@pesch-partner.deFax: +49 231/ 47792929Internet-Adresse: www.pesch-partner.deAusschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken: pp a|s pesch partner architekten stadtplaner GmbHHörder Burgstraße 1144263 DortmundDeutschlandTelefon: +49 231/ 4779290E-Mail: kalkowski@pesch-partner.deFax: +49 231/ 47792929Internet-Adresse: www.pesch-partner.deAngebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: pp a|s pesch partner architekten stadtplaner GmbHHörder Burgstraße 1144263 DortmundDeutschlandTelefon: +49 231/ 4779290E-Mail: kalkowski@pesch-partner.deFax: +49 231/ 47792929Internet-Adresse: www.pesch-partner.de
GesundheitSonstige: kommunale Entwicklungsprojekte
Die Stadt Oberhausen plant gemeinsam mit ihren Stadttöchtern, der Verwaltungszentren Oberhausen GmbH (VZO) und der Oberhausener Gebäudemanagement GmbH (OGM), in zentraler Lage direkt am Altmarkt einen Neubau für ein Verwaltungsgebäude zu errichten.Für das Verwaltungsgebäude, in dem das Jobcenter Oberhausen Ankermieter sein wird, werden 223 Arbeitsplätze benötigt, die als Einzelarbeitsplätze auszugestalten sind. Es sind je Geschoss entsprechende Räumlichkeiten für Technik und EDV zu berücksichtigen. Die Planungsrichtlinien und Gebäudevorgaben der BA sind umzusetzen.Auf Grund der Erfahrungswerte hat die Arbeitsagentur mitgeteilt, dass einschließlich der Funktionsfläche, der Verkehrsfläche und aller Nebenräume, u. a. auch Besprechungsräume, pro Mitarbeiter ca. 30 m2 zu rechnen sind. Somit ist die Nettogrundrissfläche nur für das Jobcenter mit 6 700 m2 anzusetzen.Im Zusammenhang mit dem Bau des Verwaltungsgebäudes soll ein gebäudeintegriertes Dachgewächshaus als nationaler Anlaufpunkt für den innovativen Städtebau entstehen. Mit dem Bau des vorgeschlagenen Dachgewächshauses und der Einbindung in den Neubauprozess eines öffentliches Verwaltungsgebäudes kann eine lebendige, offene, vielfältige und innovative Szene u. a. auch von Baukulturschaffenden, Städtebauern und Pflanzenproduzenten geschaffen werden und ein Projekt mit nationaler und internationaler Wahrnehmbarkeit über die Ruhrgebietsmetropolen hinaus entstehen.In Oberhausen entsteht somit ein Projekt, mit dem europaweit städtebauliches Neuland beschritten wird. Der Altmarktgarten ist dabei nicht nur Produktionsstätte für frische und nachhaltige Lebensmittel sondern auch ein Ort für Innovation. Dieses Projekt, welches die Erprobung und Vernetzung von Gebäudetechnologien und Haustechnik und der Lebensmittelproduktion im verdichteten, innerstädtischen Raum zum Ziel hat, kann Vorbildfunktion für die zukunftsfähige Stadt sein. In Deutschland und auch den Nachbarstaaten ist dieser Ansatz bislang weitgehend einzigartig und bringt somit ein großes Transferpotenzial mit.Das Projekt „Altmarktgarten – Systemlösungen für Grün in der Stadt: Gestaltung und Bau eines gebäudeintegrierten Dachgewächshauses zur nachhaltigen Pflanzenproduktion und als Nukleus für städtebauliche Kultur- und Innovationsprozesse“ wird durch Mittel des Bundesprogramms Nationale Projekte des Städtebaus gefördert.Wichtiges Ziel ist neben der städtebaulichen Einbindung die Erkennbarkeit und die architektonische Hinleitung vom Marktplatz zum Altmarktgarten.Damit alle Passanten die Existenz und Bedeutung des auf dem Dach befindlichen Altmarktgartens wahrnehmen und erleben können, muss die Präsenz des Projekts über die Fassade und das Erscheinungsbild des Gesamtgebäudes auf den Platz und die umliegenden Straßen gelenkt werden.Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen schreibt in einer Stellungnahme zum Projekt:„Das Projekt zeichnet sich aus durch ‚Premiumqualität‘ hinsichtlich des städtebaulichen Ansatzes, der baukulturellen Aspekte, von Beteiligungsprozessen und weist Innovationspotenzial auf. Das Objekt wird unter baukulturellen Gesichtspunkten geplant, d. h., es wird das Erscheinungsbild der Stadt positiv beeinflussen (‚besuchbares Projekt‘). Auch die Freiräume, die Infrastrukturen, der Einbezug des direkt an dem Gebäude gelegenen Altmarkts mit dem Wochenmarkt/Gastronomie und der Innenstadt werden in das Gesamtkonzept integriert, um die Lebensqualität für die städtischen Bewohner zu steigern. Die städtische Bevölkerung wird durch die direkte Beteiligung vor, während und nach der Umsetzung in das Vorhaben einbezogen.“Die Grundfläche des integrierten Dachgewächshauses umfasst eine Fläche von ca. 1 000 m2 inklusive Wegefläche und Lagerfläche. Das integrierte Dachgewächshaus ist UV-beständig und nach neuesten Brandschutzbestimmungen zu planen. Ein lastgeeigneter Bodenaufbau ist vorzusehen, der der Lasteinbringung durch Lagerung, Pflanztische, Wassertank etc. entspricht. Eine Bodenentwässerung für das Dachgewächshaus ist vorzusehen mit Rückkopplung zum Bodenaufbau (Abdichtung, Dämmung) und Entwässerung in das Grauwasser. Wassertanks und Wasserkonditionierung auf dem Dach als auch eine Regenwasserzisterne im Erdspeicher sind vorgesehen. Fallleitungen und Pumpsysteme sind mit einzuplanen. Weiterhin sind im unteren Geschoss Verteiler/Steuerungskästen, Trockenräume und Kühlräume zu planen. Infrastrukturen für Klimatisierung und für die Abwassernutzung sind zu planen. Eine Grauwasseraufbereitung zu Betriebswasser im Keller ist vorzusehen. Bauliche Verbindungen sind zu schaffen. Die Wasser- und Stromversorgung ist getrennt vom Gebäude zu erfassen. Das integrierte Dachgewächshaus soll an die zentrale Gebäudesteuerung angebunden werden. Für geeignete technische Anbindungen des integrierten Dachgewächshauses als auch der Nebenanlagen, d. h. IT-Infrastruktur, Steuerung, Kommunikation ist zu sorgen. Ein getrennter Lastenaufzug ist vorzusehen. Eine Umkleidefläche, Personalraum, Seminarräume und Sanitäranlagen sind exklusive und sollten sich in der darunterliegenden Etage befinden.Als dritter und kleinster Baustein soll im EG ein kleines Cafe geplant werden.Die Ausloberin rechnet auf der Basis der zu errichtenden Gesamtfläche mit maximalen Baukosten in Höhe von 14 330 000,00 EUR brutto für die Kostengruppen 300 und 400 und 350 000,00 EUR brutto für die Kostengruppe 500.Die OGM Oberhausener Gebäudemanagement GmbH lobt für die beschriebenen Maßnahmen einen einstufigen nichtoffenen Wettbewerb nach den Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013) mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren nach der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (Vergabeverordnung – VgV) zur Auswahl von maximal 25 Teilnehmern. Fünf Teilnehmer werden von den Ausloberin eingeladen, am Wettbewerbsverfahren teilzunehmen.Der Wettbewerb richtet sich an Bewerber der Fachdisziplin Architektur in Verbindung mit den Fachdisziplinen Landschaftsarchitektur und Technische Gebäudeausrüstung in der Rechtsform Generalplaner oder Generalplaner mit Nachunternehmer oder Arbeits-/Bietergemeinschaft.Im Anschluss an das Wettbewerbsverfahren erfolgt die Vergabe der Planungsleistungen in einem Verhandlungsverfahren gem. VgV.Teilnehmer am Verhandlungsverfahren sind die als Preisträger ausgewählten Mitglieder der Arbeits-/Bietergemeinschaft bzw. des Generalplanungsbüros oder des Generalplanungsbüros mit Nachunternehmer, wie sie in den Bewerbungsunterlagen benannt wurden.Der Wettbewerb ist anonym.Die Wettbewerbssprache ist deutsch.
Der Wettbewerb ist als nichtoffener Wettbewerb nach VgV und RPW 2013 ausgelobt. Die Gesamtzahl der Teilnehmer ist auf maximal 25 beschränkt. Davon wurden von der Ausloberin vorab fünf Teilnehmer benannt.Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach Überprüfung der nachbenannten Eignungskriterien.Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:1. Die fristgerechte Vorlage (Abgabe mit Teilnahmeantrag) der geforderten Nachweise, Erklärungen und die vollständig ausgefüllten Bewerbungsformulare (rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle, technische Leistungsfähigkeit).2. Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt der nachfolgend genannten Referenzprojekte:— für die Fachdisziplin Architektur: mindestens eine mit der Aufgabenstellung vergleichbare Planung eines realisierten Gebäudes vergleichbarer Komplexität in dicht bebautem städtischen Zusammenhang mindestens der Leistungsphasen 2 bis 5 aus den letzten 5 Jahren, Investitionskosten für die Kostengruppen 300 und 400 insgesamt mindestens 3 000 000 EUR netto;— für die Fachdisziplin Landschaftsarchitektur: mindestens eine realisierte Freianlagenplanung der Leistungsphasen 2 bis 3 und 5 aus den letzten 5 Jahren, Investitionskosten für die Kostengruppe 500 mindestens 500 000 EUR netto. Inhaltlich sollte sich die Planung auch mit Gewächshausbau auseinandergesetzt haben;— für die Fachdisziplin Technische Gebäudeausrüstung: mindestens eine mit der Aufgabenstellung vergleichbare Planung eines realisierten Gebäudes vergleichbarer Komplexität in dicht bebautem städtischen Zusammenhang mindestens der Leistungsphasen 2 bis 5 aus den letzten 5 Jahren, Investitionskosten für die Kostengruppen 300 und 400 insgesamt mindestens 3 000 000 EUR netto.Ist nach Überprüfung der Eignungskriterien die Anzahl der Bewerber, die diese Kriterien erfüllen, größer als die benannte maximale Zahl der Teilnehmer am Wettbewerbsverfahren, behält sich die Ausloberin das Recht vor, die Teilnehmer per Losentscheid zu ermitteln.Die Bewerber bestätigen mit ihrer Unterschrift, dass sie Verfasser der angegebenen Referenzen sind.Der Bewerber hat nachzuweisen, dass und durch wen er die geforderten Leistungen erbringen wird und dementsprechend die Leistung für die entsprechenden Bereiche Architektur, Landschaftsarchitektur und Technische Ausrüstung nachweisen. Hierzu hat er jeweils die entsprechenden Formblätter auszufüllen.Die Bewerbung zur Teilnahme am Wettbewerb ist bis spätestens 22. Juni 2016 um 12:00 Uhr (Posteingang) einzureichen.Später eingehende Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden.Die Bewerbung hat zwingend unter Verwendung der unter der Internetadressewww.vergabe.metropoleruhr.deabrufbaren Bewerbungsformulare nebst der ergänzenden Erklärungen und Nachweise zu erfolgen.Die Bewerbung muss aus den ausgefüllten Formblättern und den entsprechenden Nachweisen bestehen. Ungeachtet der rechtlichen Zusammensetzung ist für jeden der abgefragten Leistungsbereiche Architektur, Landschaftsarchitektur und Technische Ausrüstung jeweils ein getrenntes Formblatt auszufüllen und einzureichen.Die Formblätter sind an den gekennzeichneten Stellen im Original zu unterschreiben.Die geforderten Nachweise sind, soweit nicht explizit im Original gefordert, der Bewerbung in Kopie, darüber hinaus nicht deutschsprachige Nachweise in einer beglaubigten Übersetzung, beizulegen.Die Ausloberin behält sich das Recht vor, Nachweise oder Erklärungen nachzufordern. Diese sind binnen einer Frist von sechs Kalendertagen nach entsprechender Aufforderung einzureichen.Zum Bewerbungsverfahren zugelassen werden Bewerber, gegen die keine Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB (Zwingende Ausschlussgründe) und § 124 GWB (Fakultative Ausschlussgründe) bestehen.Die Bewerbung muss bestehen aus:— dem Bewerbungsformular mit Originalunterschriften aller Mitglieder der Arbeits-/Bietergemeinschaft bzw. des Generalplanungsbüros und der Nachunternehmer bzw. des Generalplanungsbüros,— den Nachweisen über die Führung der Berufsbezeichnung (Architekt bzw. Landschaftsarchitekt bzw. Fachingenieur Technische Gebäudeausrüstung),— den Kopien der Bescheinigungen der Berufshaftpflichtversicherungen,— der Verpflichtungserklärung zu § 4 Abs.1; § 4 Abs.3 TVgG NRW (Tariftreue- und Mindestlohn),— der Verpflichtungserklärung zu § 19 TVgG NRW (Frauenförderung),— der Verpflichtungserklärung zu § 18 TVgG NRW (Beachtung der ILO – Kernarbeitsnormen).Bewerbungen sind in Papierform, möglichst als lose Blätter, nicht gebunden und nicht spiralgeheftet, einzureichen. Die geforderten Nachweise und Erklärungen sollen den jeweiligen Formblättern direkt zugeordnet werden. Bewerbungen per e-mail oder Fax sind nicht zulässig.Bewerbungsunterlagen:Die Formulare sind von den Bewerbern auszufüllen und zu unterschreiben. Insgesamt sind folgende Unterlagen einzureichen:— Name des Bewerbers/der Bewerber und Form der Zusammenarbeit,— Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerber, dass die Leistungen unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen gemäß § 73 VgV,— Erklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung mit anderen gemäß § 124 (1) Nummer 5 GWB,— Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerber, dass keine Ausschlusskriterien gemäß §§ 123 und 124 GWB vorliegen,— Bescheinigung der Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 VgV (Generalplaner: Deckungsschutz Personenschäden 6 000 000 EUR und Sachschäden 3 200 000 EUR; Nachunternehmer: ohne Anforderung in der Höhe der Deckungssumme; Arbeits-/Bietergemeinschaft: Deckungsschutz Architekt Personen- und Sachschäden jeweils 2 000 000 EUR, Deckungsschutz Landschaftsarchitekt bzw. Fachingenieur Technische Gebäudeausrüstung jeweils Personenschäden 2 000 000 EUR und Sachschäden 600 000,- EUR),— zusätzlich bei nicht ausreichender Deckungssumme: Eigenerklärung des Bewerbers/der Bewerber über die Anpassung der jeweiligen Deckungssumme im Auftragsfall,— Nachweis der Eignung gemäß § 44 VgV (§ 122 GWB): für die Leistungsbereiche Architektur und Landschaftsarchitektur Berechtigung der Führung der Berufsbezeichnung, (z. B. Kopie der gültigen Kammermitgliedsbescheinigung der jeweiligen Architektenkammer, bei ausländischen Bewerbern ein Befähigungsnachweis entsprechend EG-Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates), für den Leistungsbereich Technische Gebäudeausrüstung Befähigungsnachweis (z. B. Diplomurkunde oder Kammerbescheinigung, bei ausländischen Bewerbern ein Befähigungsnachweis entsprechend EG-Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates),— Eigenerklärung entsprechender Dienstleistungen gemäß § 46 VgV (Nachweis der geforderten Referenzen – siehe Zulassungskriterien. Es sind keine Referenzmappen oder abgelichteten Pläne erwünscht).Der Auftraggeber akzeptiert als vorläufigen Nachweis auch eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE).Falsche Angaben und nicht im Original geleistete Unterschriften haben den Ausschluss zur Folge. Unvollständige Bewerbungen werden nicht zugelassen. Von Büros, Partnerschaften oder ständigen Arbeitsgemeinschaften wird nur eine Bewerbung akzeptiert. Erst nach der Bewerbung gebildete Arbeitsgemeinschaften sind ausgeschlossen. Fachberatungen dürfen im Laufe des Verfahrens eingeholt werden und müssen bei der Bewerbung noch nicht aufgeführt werden.Einlieferung der Bewerbungsunterlagen:Die Bewerbungsunterlagen müssen ausgefüllt und unterschrieben mit Originalunterschrift(en) im verschlossenen Umschlag eingereicht werden.Der Umschlag soll mit dem abzurufenden Label mit der Aufschrift:„Architektenwettbewerb nach VgV und RPW 2013Gebäudeintegriertes Dachgewächshaus und Verwaltungsgebäude am Altmarkt in Oberhausen – Teilnahme“versehen sein und muss bis spätestens 22.6.2016, 12:00 Uhr, eingehen bei:pp a|s pesch partner architekten stadtplaner GmbH,Hörder Burgstraße 11,44263 Dortmund.Die Bewerber haben die Rechtzeitigkeit der Einlieferung sicherzustellen. Bewerbungsunterlagen, die nach der Bewerbungsfrist eingehen, können beim weiteren Verfahren nicht berücksichtigt werden.Die Zulassung der Teilnehmer erfolgt nach Überprüfung der geforderten Eignungskriterien. Ist nach Überprüfung der Eignungskriterien die Anzahl der Bewerber, die diese Kriterien erfüllen, größer als die benannte maximale Zahl der Teilnehmer am Wettbewerbsverfahren, werden die Teilnehmer per Losentscheid ermittelt.Alle Bewerber werden umgehend über das Ergebnis des Bewerbungsverfahrens benachrichtigt. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht zurückgeschickt.
Teilnahme ist einem bestimmten Berufsstand vorbehalten: jaTeilnahmeberechtigt sind in den Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) ansässige natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates am Tage der Bekanntmachung zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt bzw. Landschaftsarchitekt bzw. für den Fachingenieur für die Technische Ausrüstung die Berufsbezeichnung „Beratender Ingenieur“ oder „Ingenieur“ berechtigt sind.Für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind die jeweiligen Berufs- oder Handelsregister und die Bescheinigungen oder Erklärungen über die Berufsausübung in Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26. Februar 2014 über die öffentliche Auftragsvergabe und Aufhebung der Richtlinie 2004/18/EG (ABl. L 94 vom 28.3.2014, S. 65) aufgeführt. (§ 44 (1) VGV).Juristische Personen haben einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsleistungen verantwortlich ist. Der bevollmächtigte Vertreter sowie der (die) Verfasser der Wettbewerbsarbeit müssen die Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen gestellt werden.Wer am Tag der Bekanntmachung bei einem Teilnehmer angestellt ist oder in einer anderen Form als Mitarbeiter an dessen Wettbewerbsarbeit teilnimmt, ist von der eigenen Teilnahme ausgeschlossen.Jedes Bewerbungsmitglied darf sich nur einmal bewerben und muss entsprechend der geforderten Zulassungskriterien teilnahmeberechtigt sein, dies gilt auch für die Beteiligung von freien Mitarbeitern.
1. pos4 architekten Hinrichsmeyer Pilling GbR, Düsseldorf2. Madako GmbH & Co. KG, Oberhausen3. fps Funke Popal Storm, Oberhausen4. Meier-Ebbers Architekten und Ingenieure, Oberhausen5. Feja + Kemper Architekten, Recklinghausen
Die zur Beurteilung zugelassenen Wettbewerbsarbeiten der ausgewählten Teilnehmer werden nach folgenden Kriterien beurteilt:— Architektur und Gestaltqualität,— Programm- und Funktionserfüllung,— Energetisches und ökologisches Konzept,— Einhaltung des vorgegebenen Kostenrahmens,— Wirtschaftlichkeit im Bau und im Betrieb,— Berücksichtigung planungs- und baurechtlicher Bestimmungen.Nach Abschluss des Wettbewerbsverfahrens erfolgt die Vergabe der Planungsleistungen in einem Verhandlungsverfahren gem. VgV.Teilnehmer am Verhandlungsverfahren sind die als Preisträger ausgewählten Mitglieder der Arbeits-/Bietergemeinschaft bzw. des Generalplanungsbüros oder des Generalplanungsbüros mit Nachunternehmer, wie sie in den Bewerbungsunterlagen benannt wurden.Die Zuschlagskriterien des Verhandlungsverfahrens einschließlich deren Gewichtung sind der Vergabematrix zu entnehmen, die unter www.vergabe.metropoleruhr.de zum Download bereit gestellt wird.
Es werden ein oder mehrere Preise vergeben: jaAnzahl und Höhe der zu vergebenden Preise: Wettbewerbssumme 110 000 EUR (inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer).Es ist beabsichtigt, drei Preise und zwei Anerkennungen zu vergeben.Folgende Aufteilung der Wettbewerbssumme ist angedacht:1. Preis: 55 000 EUR (brutto),2. Preis: 30 000 EUR (brutto),3. Preis: 15 000 EUR (brutto).Anerkennungen insgesamt 10 000 EUR (brutto).Eine Änderung der Anzahl und Höhe der Preise sowie der Teilung der Gesamtsumme ist unter Ausschöpfung der gesamten Summe bei einstimmigem Beschluss des Preisgerichts möglich.
1. Daniel Schranz, Oberbürgermeister der Stadt Oberhausen2. Hartmut Schmidt, Geschäftsführer OGM Oberhausener Gebäudemanagement GmbH3. Prof. Dr.-Ing. Eckhard Weidner, Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT -angefragt-4. NN, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumforschung5. Prof. Manfred Hegger, Architekt, Kassel -angefragt-Stephan Lenzen, Landschaftsarchitekt, Bonn -angefragt-6. Jórunn Ragnarsdóttir, Architektin, Stuttgart7. Amandus Sattler, Architekt, München8. NN, Architekt
Stellvertretende Preisrichter:— Sabine Lauxen, Beigeordnete der Stadt Oberhausen,— Andrea Baudek, Stadt Oberhausen, Bereich 5-1-20/Stadtplanung,— Horst Kalthoff, Geschäftsführer OGM Oberhausener Gebäudemanagement GmbH,— Rüdiger Brosk, Landschaftsarchitekt, Essen,— Martin Halfmann, Architekt, Köln -angefragt-,— Dietmar Riecks, Architekt, Bochum.(Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung männlicher und weiblicher Sprachformen verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichwohl für beiderlei Geschlecht.) Die Ausloberin beabsichtigt, unter Würdigung der Empfehlungen des Preisgerichts und vorbehaltlich der Zustimmung der Gremien einem der Preisträger die weitere Bearbeitung der Aufgabe (gem. RPW § 8 (2)) mindestens bis Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung) zu übertragen,— sofern kein wichtiger Grund einer Beauftragung entgegensteht,— soweit und sobald die dem Wettbewerb zugrunde liegende Aufgabe realisiert werden soll.Im Falle einer weiteren Bearbeitung werden die durch den Wettbewerb bereits erbrachten Leistungen bis zur Höhe des zuerkannten Preises nicht erneut vergütet, wenn und soweit der Wettbewerbsentwurf in seinen wesentlichen Teilen unverändert der weiteren Bearbeitung zugrunde gelegt wird. Werden nur Teilbereiche bearbeitet, so erfolgt eine Anrechnung in einem angemessenen Verhältnis.Die Beauftragung der Planungsleistungen erfolgt ab Leistungsphase 2, da die für die Grundlagenermittlung (Leistungsphase 1) zu erbringenden Leistungen durch die Auslobungsunterlagen als abgegolten gelten.Die Wettbewerbsteilnehmer verpflichten sich mit der Teilnahme am Wettbewerbsverfahren, im Falle der Beauftragung die zuvor genannten Leistungen zu erbringen.Vorgesehener Zeitplan (Änderungen möglich),Ende Bewerbungsfrist 22.6.2016, 12:00 Uhr (Posteingang),Eröffnungstermin 22.6.2016, 14:00 Uhr,Auswahl der Teilnehmer 4.7.2016,Teilnahmebestätigung bis 5.7.2016,Freischaltung der Auslobungsunterlagen 6.7.2016,Kolloquium 8.7.2016,Abgabe Wettbewerbsunterlagen 19.08.2016 (Poststempel) (oder persönliche Einreichung bis 16:00 Uhr beim betreuenden Büro),Abgabe Modelle 26.8.2016 (Poststempel) (oder persönliche Einreichung bis 16:00 Uhr beim betreuenden Büro),Preisgericht 21.9.2016,Beauftragung November 2016,Baubeginn Mai 2017,Fertigstellung 3. Quartal 2018.
Vergabekammer Rheinland Spruchkörper DüsseldorfAm Bonneshof 3540474 DüsseldorfDeutschlandE-Mail: vergabekammer@brd.nrw.deTelefon: +49 211475-3053Internet-Adresse: www.brd.nrw.de/organisation/vergabekammerFax: +49 211475-3989Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren Vergabekammer Rheinland Spruchkörper DüsseldorfAm Bonneshof 3540474 DüsseldorfDeutschlandE-Mail: vergabekammer@brd.nrw.deTelefon: +49 211475-3053Internet-Adresse: www.brd.nrw.de/organisation/vergabekammerFax: +49 211475-3989
erteiltVergabekammer Rheinland Spruchkörper DüsseldorfAm Bonneshof 3540474 DüsseldorfDeutschlandE-Mail: vergabekammer@brd.nrw.deTelefon: +49 211475-3053Internet-Adresse: www.brd.nrw.de/organisation/vergabekammerFax: +49 211475-3989

References: § 123
 § 124
 § 4
 § 4
 § 19
 § 18
 § 73
 § 124
 § 45
 § 44
 § 46
 § 8