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Timestamp: 2016-10-28 00:32:42+00:00

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136 I 22921. Auszug aus dem Urteil der II. �ffentlich-rechtlichen Abteilung i.S. X. gegen Universit�t Bern und Rekurskommission der Universit�t Bern (subsidi�re Verfassungsbeschwerde)
Art. 83 let. t, art. 113 et 115 let. b LTF, art. 9 et 29 al. 2 Cst.; recours contre un r�sultat d'examen (en l'esp�ce, le dipl�me de master d'�tudes en droit) aupr�s du Tribunal f�d�ral. Un recours constitutionnel subsidiaire peut �tre interjet� contre un r�sultat d'examen (ou une note), lorsqu'il est question, en application du r�glement d'examens, de l'�chec, d'une autre cons�quence juridique (comme l'exclusion d'une formation ult�rieure) ou d'une mention, dont le prononc� ne d�pend pas de l'appr�ciation des autorit�s d'examen (pr�cision de la jurisprudence; consid. 1-3). Questions de proc�dure, notamment en relation avec le droit d'�tre entendu et le pouvoir d'examen des autorit�s judiciaires cantonales (consid. 4 et 5). Contr�le par le Tribunal f�d�ral d'une d�cision d'examen (consid. 6). Faits � partir de page 230
A. X. studierte an der Universit�t Bern Rechtswissenschaften. Im Fr�hjahrssemester 2008 verfasste sie bei Prof. Y. eine Masterarbeit mit dem Titel "Das Verbot des Rechtsmissbrauchs im europ�ischen Gemeinschaftsrecht - Eine Studie zum Fallrecht des EuGH", die sie am 29. Mai 2008 abschloss. Am 11. November 2008 erteilte die Rechtswissenschaftliche Fakult�t der Universit�t Bern X. f�r ihre Masterarbeit die Note 5,0 und er�ffnete ihr, dass sie bei einem Notendurchschnitt von 5,43 den Titel "Master of Law of the University of Bern (MLaw)" mit dem Schwerpunkt internationales und europ�isches Recht und dem Pr�dikat "magna cum laude" erworben habe.
B. Dagegen f�hrte X. Beschwerde bei der Rekurskommission der Universit�t Bern mit dem Antrag, die Note f�r ihre Masterarbeit sei auf 6,0 bzw. mindestens auf 5,5 festzusetzen und das Notenblatt sei entsprechend zu �ndern. Eventuell sei ihre Masterarbeit durch eine "unbefangene Fachperson" begutachten zu lassen. Die Rekurskommission wies die Beschwerde am 20. M�rz 2009 ab.
D. Mit subsidi�rer Verfassungsbeschwerde vom 3. Dezember 2009 an das Bundesgericht beantragt X., das Urteil des Verwaltungsgerichts aufzuheben und die Note ihrer Masterarbeit unter Anpassung BGE 136 I 229 S. 231des Notenblattes auf 6,0, mindestens aber auf 5,5 festzusetzen; eventuell sei die Sache an das Verwaltungsgericht zur�ckzuweisen.
E. Das Dekanat der Rechtswissenschaftlichen Fakult�t der Universit�t Bern und das Verwaltungsgericht des Kantons Bern schliessen auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf eingetreten werden k�nne. Die Rekurskommission hat auf eine Vernehmlassung verzichtet.
F. Mit Eingabe vom 12. Februar 2010 �usserte sich die Beschwerdef�hrerin unter Beilage eines Kurzgutachtens nochmals zur Sache. (...)
1. Gem�ss Art. 83 lit. t BGG ist die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzul�ssig gegen Entscheide �ber das Ergebnis von Pr�fungen und anderen F�higkeitsbewertungen, namentlich auf den Gebieten der Schule, der Weiterbildung und der Berufsaus�bung. Diese Ausschlussbestimmung zielt auf Pr�fungsergebnisse im eigentlichen Sinn sowie auf alle Entscheide ab, die auf einer Bewertung der intellektuellen oder physischen F�higkeiten eines Kandidaten beruhen, nicht aber auf andere Entscheide im Zusammenhang mit Pr�fungen wie insbesondere solche organisatorischer Natur (vgl. das Urteil des Bundesgerichts 2C_577/2009 vom 6. Januar 2010 E. 1.1 mit Hinweisen). Im vorliegenden Fall ist die Benotung der Masterarbeit bzw. das unter anderem darauf gest�tzte Gesamtpr�dikat der Beschwerdef�hrerin strittig. Es geht mithin um das eigentliche Pr�fungsergebnis, weshalb die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ausgeschlossen ist, wovon auch die Beschwerdef�hrerin ausgeht.
2. 2.1 Soweit wie hier ein kantonaler Endentscheid angefochten wird, ist bei Ausschluss der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten die Zul�ssigkeit der subsidi�ren Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG zu pr�fen.
2.2 Nach der fr�heren Rechtsprechung des Bundesgerichts zur staatsrechtlichen Beschwerde war dieses Rechtsmittel nur beschr�nkt gegen Pr�fungsentscheide zul�ssig. Rechtlich wird mit einem Pr�fungsentscheid in erster Linie ausgedr�ckt, ob der Kandidat die Pr�fung bestanden hat. Dabei handelt es sich um einen Gesamtentscheid, und BGE 136 I 229 S. 232Anfechtungsobjekt ist das Pr�fungsergebnis als solches. Der Entscheid �ber das Bestehen oder Nichtbestehen einer Pr�fung beeinflusst regelm�ssig die Rechtsstellung des Pr�fungskandidaten. Nur bei einem positiven Pr�fungsergebnis wird ihm beispielsweise das Recht einger�umt, in eine h�here Schule einzutreten, einen bestimmten Beruf auszu�ben oder einen Titel zu tragen. Die Noten der einzelnen F�cher bilden demgegen�ber lediglich die Elemente, die zur Gesamtbeurteilung f�hren. Einzelnoten sind daher grunds�tzlich nicht selbst�ndig anfechtbar. Dies ist nur ausnahmsweise m�glich, n�mlich dann, wenn an die H�he der einzelnen Noten bestimmte Rechtsfolgen gekn�pft sind, zum Beispiel die M�glichkeit, bestimmte zus�tzliche Kurse oder Weiterbildungen zu absolvieren oder besondere Qualifikationen zu erwerben (etwa Zulassung zum Doktorat), oder wenn sich die Noten sp�ter als Erfahrungsnoten in weiteren Pr�fungen auswirken. Einzelne Noten, die f�r das Bestehen der Pr�fung und den Erwerb des Diploms nicht ausschlaggebend sind, beeinflussen ebenso wie der Notendurchschnitt die Rechtslage des Pr�fungskandidaten bei positivem Examensergebnis grunds�tzlich nicht. Die Pr�fungsnoten geben regelm�ssig allein die Qualit�t der Leistung bei der Pr�fung wieder. Bestehen in diesem Sinne keine weitergehenden rechtlichen Nachteile, stellt die einzelne Note oder das Zeugnis f�r sich allein keine anfechtbare Verf�gung dar (vgl. die Urteile des Bundesgerichts 2P.177/2002 vom 7. November 2002 E. 5.2.2; 2P.210/2001 vom 19. November 2001 E. 1b/aa und 2P.21/1996 vom 21. November 1996 E. 2a).
2.3 Es fragt sich, wieweit diese Rechtsprechung zur fr�heren staatsrechtlichen Beschwerde auch bei der subsidi�ren Verfassungsbeschwerde nach Art. 113 ff. BGG weiterzuf�hren ist. Grunds�tzlich ist das neue Rechtsmittel der staatsrechtlichen Beschwerde nachgebildet. Als Anfechtungsobjekt setzt auch die subsidi�re Verfassungsbeschwerde einen Hoheitsakt voraus, der Rechtswirkungen entfaltet. Mit der Revision der Bundesrechtspflege, die gleichzeitig die subsidi�re Verfassungsbeschwerde mit sich brachte, wurde der Rechtsmittelzugang im Vergleich zu fr�her tendenziell erweitert (vgl. etwa Art. 29a BV, Art. 82 BGG oder Art. 25a VwVG). Das spricht daf�r, die Bestimmungen �ber die mit subsidi�rer Verfassungsbeschwerde anfechtbaren Hoheitsakte jedenfalls nicht einschr�nkend auszulegen.
2.4 Die Beschwerdef�hrerin macht keine besonderen Rechtsfolgen wie den Ausschluss von einer Weiterbildung geltend. Sie behauptet jedoch, die Bewertung der Masterarbeit mit einer 5,0 f�hre dazu, dass BGE 136 I 229 S. 233sie insgesamt das Pr�dikat "magna cum laude" erhalten habe; eine Note 6,0 oder 5,5 h�tte insgesamt das Pr�dikat "summa cum laude" zur Folge, was eine bessere Ausgangslage f�r die berufliche T�tigkeit oder f�r eine akademische Laufbahn mit sich bringe. Dabei handelt es sich zwar grunds�tzlich um tats�chliche Vorteile, und abgesehen davon scheint die Beschwerdef�hrerin inzwischen durchaus eine angemessene Stelle gefunden zu haben. Es ist aber nicht von der Hand zu weisen, dass sich die Benotung auf das Gesamtpr�dikat auswirkt. Es fragt sich, ob dies mit rechtlichen Wirkungen verbunden ist, die dem Entscheid �ber das Pr�dikat den Charakter eines anfechtbaren Hoheitsakts geben.
2.5 Zwar mag der Notendurchschnitt f�r sich allein keine eigenst�ndige rechtliche Bedeutung haben. Der Gesamtbewertung, d.h. nicht dem Notendurchschnitt als solchem, sondern dem darauf gest�tzten Pr�dikat, jegliche Tragweite abzusprechen, selbst wenn sich daraus keine konkreten materiellen Rechtsfolgen wie das Nichtbestehen des Examens oder das Erreichen einer Mindestqualifikation f�r die Weiterbildung (namentlich die Zulassung zum Doktorexamen) ergeben, �berzeugt aber nicht.
2.5.1 Im vorliegenden Fall ist noch das Reglement vom 24. April 2003 �ber den Studiengang und die Pr�fungen an der Rechtswissenschaftlichen Fakult�t der Universit�t Bern (RSP RW) anwendbar, das inzwischen vom Reglement vom 14. Mai 2009 �ber das Bachelor- und Masterstudium und die Leistungskontrollen an der Rechtswissenschaftlichen Fakult�t der Universit�t Bern (RSL RW) abgel�st wurde. Im hier massgeblichen Zusammenhang unterscheiden sich die beiden Studienreglemente allerdings nicht wesentlich. Nach Art. 27 Abs. 1 RSP RW setzt der Erwerb des Grads eines Masters in Rechtswissenschaft der Universit�t Bern unter anderem voraus, dass die erforderlichen Leistungsnachweise und Pr�fungen abgelegt und ein gen�gender Notendurchschnitt erreicht worden ist. Gem�ss Art. 27 Abs. 2 RSP RW wird die Masterurkunde in W�rdigung der Gesamtleistung mit folgenden Pr�dikaten ausgestellt:
2.5.2 Die im Reglement vorgesehene W�rdigung der Gesamtleistung, die �ber das Pr�dikat bestimmt, steht nicht im Ermessen der BGE 136 I 229 S. 234Fakult�t, sondern ergibt sich rechnerisch aus den vergebenen Noten. Mit dem Pr�dikat wird die Gesamtleistung des Kandidaten beurteilt. Die Gesamtbeurteilung m�ndet in diesem Sinne in einen Feststellungsentscheid �ber die fachliche Pr�fungsleistung, der nach rechtlichen Kriterien ergeht, die sich aus dem Reglement und den darauf gest�tzten weiteren Bestimmungen wie Richtlinien der Fakult�t ergeben (vgl. insbes. Art. 23 Abs. 4 und Art. 24 Abs. 3 RSP RW). Dem Entscheid �ber das Pr�dikat kann ein hoheitlicher Charakter mithin nicht abgesprochen werden, und es besteht ein massgebliches Rechtsschutzinteresse an dessen �berpr�fung.
2.6 Die bisherige Rechtsprechung zur Anfechtbarkeit von Pr�fungsnoten ist demnach f�r die subsidi�re Verfassungsbeschwerde wie folgt zu pr�zisieren: Weiterhin nicht anfechtbar sind einzelne Noten einer Gesamtpr�fung, die nicht mit einer weitergehenden Wirkung wie dem Nichtbestehen verbunden sind und auch keinen Einfluss auf ein Pr�dikat zeitigen. Steht jedoch das Nichtbestehen, eine andere Folge - wie der Ausschluss von der Weiterbildung - oder ein Pr�dikat in Frage, f�r das die Pr�fungsordnung vorgibt, wie es zu bestimmen ist, gibt es ein Rechtsschutzinteresse an der �berpr�fung des Gesamtergebnisses und damit auch an einer diesem zugrunde liegenden Einzelnote. Wohl kann das unter Umst�nden dazu f�hren, dass, nicht anders als beim Nichtbestehen, mit Blick auf das Pr�dikat auch mehrere Einzelnoten angefochten werden. Das ist aber in Kauf zu nehmen, denn letztlich obliegt es dem Rechtsschutz suchenden Kandidaten, aufzuzeigen, weshalb nachgerade verschiedene Einzelbewertungen in massgeblicher Weise rechtswidrig erfolgt sein sollten.
2.7 Die Beschwerdef�hrerin erhielt f�r ihre Masterarbeit die Note 5,0, was zum Gesamtpr�dikat "magna cum laude" f�hrte. Sie h�tte unbestrittenermassen ab einer Bewertung der Masterarbeit mit der Note 5,5 das Pr�dikat "summa cum laude" erzielt. Die von ihr angefochtene Note wirkt sich daher auf das Gesamtergebnis aus. Der Entscheid dar�ber als Streitgegenstand des vorliegenden Verfahrens bildet damit einen anfechtbaren Hoheitsakt.
3. 3.1 Nach Art. 115 lit. b BGG setzt die Legitimation zur subsidi�ren Verfassungsbeschwerde ein rechtlich gesch�tztes Interesse an der Aufhebung oder �nderung des angefochtenen Entscheids voraus. Das rechtlich gesch�tzte Interesse nach Art. 115 lit. b BGG entspricht nicht dem allgemeinen Rechtsschutzinteresse an der BGE 136 I 229 S. 235�berpr�fung eines staatlichen Entscheids. Die Anfechtbarkeit des Examensentscheids vor dem Bundesgericht unterliegt in diesem Sinne besonderen, grunds�tzlich strengeren Voraussetzungen als diejenige vor allenfalls eingesetzten kantonalen Rechtsmittelinstanzen.
3.2 Die massgeblichen rechtlich gesch�tzten Interessen k�nnen entweder durch kantonales oder eidgen�ssisches Gesetzesrecht oder aber unmittelbar durch ein angerufenes spezielles Grundrecht gesch�tzt sein, sofern sie auf dem Gebiet liegen, das die betreffende Verfassungsbestimmung beschl�gt (vgl. BGE 133 I 185 E. 4 S. 191). Das Willk�rverbot nach Art. 9 BV verschafft f�r sich allein das erforderliche rechtlich gesch�tzte Interesse jedoch nicht (vgl. BGE 133 I 185 E. 5 und 6 S. 193 ff.). Vorausgesetzt ist hier daher eine Rechtsnorm, welche die Beschwerdef�hrerin hinsichtlich des strittigen Pr�dikats sch�tzt.
3.3 Wie bereits dargelegt (E. 2.5.2), steht das Pr�dikat nicht im Ermessen der Fakult�t, sondern es ergibt sich rechnerisch aus den vergebenen Einzelnoten. Die Kandidaten haben insofern einen Rechtsanspruch auf Erteilung desjenigen Pr�dikats, das ihrem Notendurchschnitt entspricht. Damit haben sie nicht nur ein rechtlich gesch�tztes Interesse an der Berechnung des Pr�dikats, sondern auch an der Ermittlung der diesem zugrunde liegenden Noten. Die Beschwerdef�hrerin ist daher zur subsidi�ren Verfassungsbeschwerde legitimiert. Zul�ssig ist insbesondere auch die Willk�rr�ge gem�ss Art. 9 BV.
4. 4.1 Das Bundesgericht wendet das Recht grunds�tzlich von Amtes wegen an, pr�ft die bei ihm angefochtenen Entscheide aber nur auf Rechtsverletzungen hin, die von den Beschwerdef�hrern geltend gemacht werden (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG). Dabei gilt hinsichtlich der Verletzung von Grundrechten, insbesondere des Willk�rverbots, eine qualifizierte R�gepflicht (Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4.2 S. 254, BGE 133 II 396 E. 3.1 S. 399).
4.2 Die Beschwerdef�hrerin reichte dem Bundesgericht ein Kurzgutachten ein. Dieses ist aus zwei Gr�nden aus dem Recht zu weisen: Erstens handelt es sich um ein unzul�ssiges Novum, denn es bestand nicht erst gest�tzt auf das angefochtene Urteil Anlass zur Einreichung desselben (vgl. Art. 99 BGG). Zweitens wurde das Gutachten l�ngst nach Ablauf der Beschwerdefrist (vgl. Art. 117 in Verbindung mit Art. 100 BGG) und damit versp�tet nachgereicht. BGE 136 I 229 S. 236
5. 5.1 Die Beschwerdef�hrerin macht zun�chst geltend, der angefochtene Entscheid sei ungen�gend begr�ndet, der Sachverhalt sei unvollst�ndig abgekl�rt worden, wobei insbesondere ein erg�nzendes Expertengutachten h�tte eingeholt werden m�ssen, und das Verwaltungsgericht habe seine Kognition nicht ausgesch�pft. Die Ausf�hrungen in der Beschwerdeschrift zu diesen das Verfahren und die tats�chlichen Feststellungen der Vorinstanz betreffenden R�gen sind freilich eher rudiment�r. Dass kantonales Verfahrensrecht in verfassungswidriger, insbesondere willk�rlicher Weise angewendet worden sei, macht die Beschwerdef�hrerin ohnehin nicht geltend. Sie behauptet jedoch eine Verletzung von Art. 29 BV.
5.2 Das rechtliche Geh�r nach Art. 29 Abs. 2 BV verlangt, dass die Beh�rde die Vorbringen des vom Entscheid in seiner Rechtsstellung Betroffenen auch tats�chlich h�rt, pr�ft und in der Entscheidfindung ber�cksichtigt (BGE 124 I 49 E. 3a, BGE 124 I 241 E. 2; je mit Hinweisen). Daraus folgt die Verpflichtung der Beh�rde, ihren Entscheid zu begr�nden. Dabei ist es nicht erforderlich, dass sie sich mit allen Parteistandpunkten einl�sslich auseinandersetzt und jedes einzelne Vorbringen ausdr�cklich widerlegt. Vielmehr kann sie sich auf die f�r den Entscheid wesentlichen Punkte beschr�nken. Die Begr�ndung muss so abgefasst sein, dass sich der Betroffene �ber die Tragweite des Entscheids Rechenschaft geben und ihn in voller Kenntnis der Sache an die h�here Instanz weiterziehen kann. In diesem Sinne m�ssen wenigstens kurz die �berlegungen genannt werden, von denen sich die Beh�rde hat leiten lassen und auf die sich ihr Entscheid st�tzt (vgl. BGE 134 I 83 E. 4.1 S. 88 mit Hinweisen).
Inwiefern der angefochtene Entscheid ungen�gend begr�ndet sein sollte, ist nicht ersichtlich. Es ergibt sich daraus mit gen�gender Klarheit, weshalb die Vorinstanz in der Beurteilung der Masterarbeit keine Rechtsverletzung erkannte. Die Beschwerdef�hrerin vermochte das verwaltungsgerichtliche Urteil denn auch durchaus sachgerecht anzufechten.
5.3 Weiter liegt keine Verletzung des rechtlichen Geh�rs vor, wenn ein Gericht auf die Abnahme beantragter Beweismittel verzichtet, weil es auf Grund der bereits abgenommenen Beweise seine �berzeugung gebildet hat und ohne Willk�r in vorweggenommener Beweisw�rdigung annehmen kann, dass seine �berzeugung durch weitere Beweiserhebungen nicht ge�ndert w�rde (BGE 134 I 140 E. 5.3BGE 136 I 229 S. 237 S. 148; BGE 131 I 153 E. 3 S. 157 mit Hinweisen). Auch insoweit ist nicht erkennbar, weshalb das Verwaltungsgericht den Sachverhalt unvollst�ndig abgekl�rt haben sollte. Auf die Frage der eventuellen Einholung eines Gutachtens ist immerhin noch besonders einzugehen (vgl. E. 5.5).
5.4 Nach Auffassung der Beschwerdef�hrerin hat die Vorinstanz sodann ihre Kognition nicht ausgesch�pft.
5.4.1 Das Verwaltungsgericht setzte sich inhaltlich ausf�hrlich mit der Beschwerde auseinander, auferlegte sich dabei aber eine gewisse Zur�ckhaltung bei der �berpr�fung der strittigen Note. Es ist �blich und verletzt Verfassungsrecht grunds�tzlich nicht, wenn Gerichtsbeh�rden bei der Kontrolle von Examensentscheiden Zur�ckhaltung �ben (vgl. etwa f�r das Bundesgericht BGE 131 I 467 E. 3.1 S. 473 mit Hinweisen sowie nachfolgende E. 6.2). Eine volle Rechtskontrolle rechtfertigt sich insofern in erster Linie f�r allf�llige formelle Fehler. Bei der inhaltlichen Bewertung einer wissenschaftlichen Arbeit bestehen hingegen regelm�ssig Beurteilungsspielr�ume, die es zwangsl�ufig mit sich bringen, dass dieselbe Arbeit verschiedenen Einsch�tzungen auch von Fachleuten unterliegen kann. Gerichtsbeh�rden d�rfen sich insoweit Zur�ckhaltung auferlegen, solange es keine Hinweise auf krasse Fehleinsch�tzungen gibt.
5.4.2 An der Rechtswissenschaftlichen Fakult�t der Universit�t Bern muss w�hrend des Masterstudiums eine Masterarbeit verfasst werden, die eine Fragestellung aus dem Gebiet eines juristischen Faches zum Gegenstand hat. Die Fakult�t erl�sst Richtlinien �ber die Anforderungen an Umfang und Form der Masterarbeit (Art. 23 RSP RW). Gem�ss den hier anwendbaren Richtlinien vom 26. Juni 2003 sind die Dozentinnen und Dozenten sowie die Departemente f�r ihr Fachgebiet bez�glich Themenwahl, Betreuung, inhaltlichen Anforderungen an die Masterarbeiten und Einhaltung der Fristen verantwortlich (vgl. Ziff. 4 der Richtlinien). Den Dozierenden kommt demnach bei der Betreuung und Bewertung einer Masterarbeit ein weiter Beurteilungsspielraum zu, was eine entsprechende Zur�ckhaltung des Verwaltungsgerichts rechtfertigt. Anhaltspunkte f�r eine krasse Fehleinsch�tzung liegen hier nicht vor (vgl. auch E. 6). Die Vorinstanz hat daher ihre Kognition nicht unterschritten, und dass dies die erste Rechtsmittelinstanz getan h�tte, behauptet die Beschwerdef�hrerin vor dem Bundesgericht, anders als noch vor dem Verwaltungsgericht, nicht mehr. BGE 136 I 229 S. 238
5.5 Analoges gilt f�r die Frage der Einholung einer Expertise. Das Verwaltungsgericht legt in seinem Urteil dar, dass der Sachverhalt rechtsgen�glich abgekl�rt wurde und f�r eine Expertise kein Beweisinteresse bestand. Die Ausf�hrungen der Beschwerdef�hrerin widerlegen diese Argumentation nicht. Insbesondere ist nicht ersichtlich, welche neuen Erkenntnisse ein Gutachten h�tte bringen sollen. Die Masterarbeit der Beschwerdef�hrerin wurde nicht als ungen�gend, sondern mit der Note 5,0 als gut bewertet. Die bereits erw�hnten Beurteilungsspielr�ume bei der Bewertung einer wissenschaftlichen Arbeit rechtfertigen f�r sich allein nicht den Beizug eines Experten. Im �brigen war der Beschwerdef�hrerin das Profil des Examinators bereits zum Zeitpunkt bekannt, als sie sich entschloss, bei ihm eine Masterarbeit zu verfassen. Weshalb er nunmehr nachtr�glich f�r eine sachgerechte Bewertung nicht mehr geeignet gewesen sein sollte und deren Richtigkeit durch einen Gutachter h�tte best�tigt bzw. widerlegt werden m�ssen, legt die Beschwerdef�hrerin nicht in nachvollziehbarer Weise dar. Schliesslich kann durchaus mitber�cksichtigt werden, dass eine rechtswissenschaftliche Masterarbeit zur Diskussion steht und davon auszugehen ist, dass auch das Verwaltungsgericht des Kantons Bern �ber entsprechende Fachkenntnisse verf�gt. Der Beizug eines Gutachters dr�ngte sich daher weniger auf, als dies allenfalls zutreffen mag, wenn es um die Pr�fung in einer der kantonalen Rechtsmittelinstanz g�nzlich fachfremden Materie ginge.
6. 6.1 Zu pr�fen bleibt, ob der angefochtene Entscheid als willk�rlich aufgehoben werden muss, weil die Bewertung der Masterarbeit der Beschwerdef�hrerin unhaltbar ist.
6.2 Das Bundesgericht auferlegt sich eine besondere Zur�ckhaltung bei der materiellen Beurteilung von Pr�fungsentscheiden, indem es erst einschreitet, wenn sich die Beh�rde von sachfremden oder sonst wie ganz offensichtlich unhaltbaren Erw�gungen hat leiten lassen, so dass ihr Entscheid unter rechtsstaatlichen Gesichtspunkten als nicht mehr vertretbar und damit als willk�rlich erscheint. Diese Zur�ckhaltung �bt das Bundesgericht selbst dann, wenn es, wie hier, aufgrund seiner Fachkenntnisse sachlich zu einer weitergehenden �berpr�fung bef�higt w�re (wie beispielsweise auch bei Rechtsanwalts- oder Notariatspr�fungen; BGE 131 I 467 E. 3.1 S. 473 mit Hinweisen).
6.3 Der Examinator ging davon aus, in der fraglichen Masterarbeit fehle der erforderliche Bezug zum V�lkerrecht und die Literatur zur BGE 136 I 229 S. 239Rechtsvergleichung werde ungen�gend ausgewertet. Die Beschwerdef�hrerin wendet dagegen haupts�chlich ein, das V�lkerrecht sei bei dem von ihr bearbeiteten Thema nicht massgeblich, weshalb sie darauf auch nicht n�her habe eingehen m�ssen. Welche Auffassung zutrifft, ist hier nicht zu entscheiden. Den Ausschlag gibt vielmehr, dass die Beurteilung des Examinators objektiv vertretbar erscheint. Selbst wenn dazu m�glicherweise unterschiedliche Lehrmeinungen bestehen, ist es f�r die Vergabe einer H�chstnote nicht unhaltbar, zu verlangen, dass sich die Kandidatin mit der Abgrenzung des Themas vertieft auseinandersetzt und wenigstens darlegt, weshalb sie einen bestimmten Gesichtspunkt als nicht wesentlich erachtet. Bei der �berpr�fung der vom Dozenten vorgenommenen und von der Fakult�t best�tigten Beurteilung hat sich auch das Verwaltungsgericht nicht von sachfremden oder sonstigen ganz offensichtlich unhaltbaren Erw�gungen leiten lassen. Mit dem Examinator und der Fakult�t hat das Verwaltungsgericht anerkannt, dass es sich um eine gute Masterarbeit handelt, die aber nicht zwingend mit einer besseren Note als 5,0 bewertet werden musste. Es hat im Wesentlichen ausgef�hrt, dass an der fachlichen Qualifikation des Examinators kein Zweifel bestehen k�nne, dass er seine Beurteilung schriftlich festgehalten und im Einzelnen begr�ndet habe, dass seine Argumentation nachvollziehbar sei, dass er aufgrund des ihm von der Fakult�t �bertragenen Beurteilungsspielraums f�r H�chstbewertungen eine vertiefte Auseinandersetzung auch mit dem V�lkerrecht verlangen durfte und dass die Aufnahme der Arbeit in einer internationalen Fachzeitschrift keine pr�zisen R�ckschl�sse auf die inhaltliche Qualit�t der Arbeit zulasse. Selbst wenn im �brigen davon ausgegangen w�rde, dass Fachperiodika in der Regel nur Arbeiten von gewisser G�te publizieren, hiesse das nicht, dass die Bewertung mit der Note 5,0 offensichtlich unhaltbar w�re, handelt es sich doch um eine gute Benotung. Der angefochtene Entscheid beruht mithin nicht auf einer krassen Fehlbeurteilung. Dass die Vorinstanzen das einschl�gige Studienreglement willk�rlich ausgelegt und angewendet h�tten, tut die Beschwerdef�hrerin ohnehin nicht dar.
6.4 Schliesslich sieht die Beschwerdef�hrerin darin einen Verstoss gegen den Grundsatz von Treu und Glauben nach Art. 9 BV, dass der Examinator zu ihrem ihm vorweg zugestellten Gliederungsvorschlag keinen Vorbehalt bzw. Hinweis betreffend Einarbeitung des V�lkerrechts und Erw�gungen zur Rechtsvergleichung angebracht habe. Es ist aber nicht zwingend, die Kandidaten bei der BGE 136 I 229 S. 240R�ckmeldung zu einer vorl�ufigen Disposition auf s�mtliche m�glichen L�cken hinzuweisen, sondern es geht insoweit lediglich im Sinne einer Dienstleistung darum, ihnen eine grunds�tzliche Hilfestellung zu gew�hren, damit sie nicht v�llig in eine falsche Richtung hinarbeiten. Letztlich liegt es aber an ihnen und nicht am Examinator, die �bertragene bzw. �bernommene Aufgabe zu erf�llen. Gerade f�r die Erteilung von H�chstnoten geh�rt es zum Leistungsausweis, das gesamte Spektrum des Themas selbst�ndig auszuloten und aufzuarbeiten. Ein Vertrauensverstoss k�nnte in diesem Sinne allenfalls vorliegen, wenn der Examinator Erg�nzungen anregt und diese sp�ter als Fehler bewertet, nicht aber, wenn er gerade pr�fen will, ob ein Kandidat, dessen Disposition grunds�tzlich zu befriedigen vermag, selbst�ndig f�hig ist, das Gesamtspektrum seines Themas zu erfassen.
133 II 396 suite... ,
art. 113 et 115 let. b LTF,
Art. 25a VwVG,

References: Art. 83
 art. 113
 art. 9
 BGE 
 Art. 83
 Art. 113
 BGE 
 Art. 113
 Art. 29
 Art. 82
 Art. 25
 BGE 
 Art. 27
 Art. 27
 BGE 
 Art. 23
 Art. 24
 Art. 115
 Art. 115
 BGE 
 BGE 
 Art. 9
 BGE 
 Art. 9
 Art. 42
 BGE 
 BGE 
 Art. 99
 Art. 117
 Art. 100
 BGE 
 Art. 29
 Art. 29
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 9
 BGE 

art. 113

Art. 25