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Timestamp: 2020-07-12 10:31:46+00:00

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NEWS Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in Kreativberufen. Lutz Gathmann Designer VDID Sicherheitstechniker VDSI
AKTUELLE INFOS ZU THEMEN RUND UM CONVID 19 VIRUS
Auf unserem Blog finden Sie aktuelle Themen rund um das Arbeiten bei der aktuellen Virussituation, z.B. versichert im Home Office, arbeiten mit Kindern im Home Office, Plakate und Aushänge für Publikumsverkehr und für Büro, Studio und Atelier
Homeoffice die VBG Berufsgenossenschaft für Industriedesigner informiert!
ZU HAUSE ARBEITEN | How to Homeoffice
Fast jedes dritte deutsche Unternehmen ermöglicht die gelegentliche Heimarbeit. Momentan dürften es jedoch erheblich mehr sein und viele Arbeitnehmer sind nicht oder noch nicht auf die Arbeit im Homeoffice vorbereitet.
Wie also schafft man zu Hause eine gesunde Arbeitsumgebung?
Die Tipps der VBG geben einen kurzen informativen Überblick.
Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Bereitstellung von Arbeitsmitteln
Die Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Bereitstellung von Arbeitsmitteln (Betriebssicherheitsverordnung, BetrSichV) enthält Arbeitsschutz- anforderungen für die Benutzung von Arbeitsmitteln und für den Betrieb Überwachungsbedürftiger Anlagen im Sinne des Arbeitsschutzes. Sie beinhaltet ein umfassendes Schutzkonzept, das auf alle von Arbeitsmitteln ausgehenden Gefährdungen anwendbar ist.
Grundbausteine sind eine einheitliche Gefährdungsbeurteilung für die Bereitstellung und Benutzung von Arbeitsmitteln, eine einheitliche sicherheits- technische Bewertung für den Betrieb Überwachungsbedürftiger Anlagen, der Stand der Technik als wesentlicher Sicherheitsmassstab sowie Mindestanforderungen für die Beschaffenheit von Arbeitsmitteln, soweit sie nicht bereits anderweitig geregelt sind.
Die „alte“ Arbeitsstättenverordnung von 2004 ist durch die überarbeitete Verordnung aus dem Jahr 2016 abgelöst worden. Geregelt werden z.B. Anforderungen zur Beleuchtung, Belüftung, Raumtemperatur in Arbeitsräumen, Pausen-, Bereitschafts- und Sanitärräumen und an Bildschirmarbeitsplätzen sowie an Telearbeitsplätzen. Telearbeitsplätze sind vom Arbeitgeber für einen festgelegten Zeitraum eingerichtete Bildschirmarbeitsplätze im Privatbereich der Beschäftigten.
Das Konzept der Arbeitsstättenverordnung folgt im Wesentlichen der Regelungssystematik der europäischen Arbeitsschutzrichtlinien: danach werden Schutzziele und allgemein gehaltene Anforderungen, aber keine detaillierten Vorgaben festgelegt. Durch die flexiblen Grundvorschriften soll den Arbeitgebern in den Betrieben Spielraum für an ihre Situation angepasste Arbeitsschutzmaßnahmen gegeben werden. Um die Anwendung der Arbeitsstättenverordnung in der Praxis zu erleichtern, werden vom „Ausschuss für Arbeitsstätten“ (ASTA - ihm gehören neben Vertretern der Länderbehörden und der Unfallversicherungsträger auch Vertreter der Sozialpartner sowie Wissenschaftler an) erläuternde, vom Arbeitgeber zu berücksichtigende „Arbeitsstättenregeln“ (ASR) erarbeitet. Den Arbeitsstättenregeln kann entnommen werden, wie den in der Verordnung niedergelegten Anforderungen konkret entsprochen werden kann.
Wendet der Arbeitgeber diese Regeln an, kann er davon ausgehen, dass die Arbeitsschutzbehörde die getroffenen Arbeitsschutzmaßnahmen nicht beanstandet.
Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales 11/2016
DGUV Vorschrift 1 der VBG
DGUV Vorschrift 1 der BGETEM
I. Gefährdungsbeurteilung nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig dokumentiert Verstoß gegen § 3 Absatz 3 (Ordnungswidrigkeit nach § 9 Absatz 1 Ziffer 1) € 3000,-
II.1Fluchtwege und Notausgänge mangelhaft / nicht geeignet § 3a i. V. m. Anhang Ziffer 2.3, Nr. 1, Satz 1, € 3000,-
II.2 Sicherheitskennzeichnung von Fluchtwegen/ Notausgängen fehlt / unzureichend § 3a i.V.m. Anhang Ziffer 2.3, Nr.1, Satz 2 € 2000,-
III. Arbeiten werden beim Auftreten einer unmittelbaren erheblichen Gefahr durch den Arbeitgeber nicht eingestellt (Beispiele für eine unmittelbare erhebliche Gefahr sind zum Beispiel defekte Absturzsicherungen oder nicht funktionierende Sicherheitseinrichtungen (Not-Aus-Schalter, Feuerlöscheinrichtungen, Sicherheitsbeleuchtung) Verstoß gegen § 4 Absatz 1 Satz 2 Ordnungswidrigkeit nach § 9 Absatz 1 Ziffer 3) 5000,- €
Wie man aus den Beispielen ersehen kann ist es also für jedem Arbeitsstättenbetreiber empfehlenswert seine „Hausaufgaben“ zu machen, um unnötige Kosten zu vermeiden. Wir beraten Sie gerne, rufen Sie uns einfach an!
Seit 1. Januar 2011 ist die neue Unfallverhütungsvorschrift „Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit" (DGUV Vorschrift 2) in Kraft.
Damit gibt es für alle Berufsgenossenschaften eine einheitliche und gleich lautende Vorgabe zur Konkretisierung des Arbeitssicherheitsgesetzes (ASiG), für die Regelbetreuung aller Betriebsgrößen (ab einem Beschäftigten).
Die betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung besteht dann aus zwei ganz neuen Komponenten:
1. Grundbetreuung, damit wird sichergestellt, dass für vergleichbare Betriebe identische Grundanforderungen bestehen.
2. betriebsspezifische Betreuung, sie stellt sicher, dass der Betreuungsumfang passgenau den betrieblichen Erfordernissen entspricht.
DGUV Vorschrift 2 Originaltext der Verwaltungsberufsgenossenschaft VBG
(gilt z.B. für folgende Unternehmen: Industriedesigner, Werbeagenturen, Innenarchitekten, Architekten, Ingenieurbüros, etc.)
DGUV Vorschrift 2 Originaltext der Berufsgenossenschaft Energie, Textil, Elektro- und Medienberufe BG ETEM
(gilt z.B. für folgende Unternehmen: Grafikdesigner, Kommunikationsdesigner, Werbeagenturen, Fotografen, Texter, Modedesigner, Textildesigner, etc.)

References: § 3
 § 9
 § 3
 § 3
 § 4
 § 9