Source: http://www.steuerlinks.de/richtlinie/erbstr-2003/r118.html
Timestamp: 2017-11-17 21:20:41+00:00

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Richtlinie 118 ErbStR 2003 hier in der aktuellen Fassung
> R 118 ErbStR 2003 Schulden und sonstige Abzüge bei bilanzierenden Gewerbetreibenden und freiberuflich Tätigen Zu § 103 BewG
R 118 ErbStR 2003
Schulden und sonstige Abzüge bei bilanzierenden Gewerbetreibenden und freiberuflich Tätigen Zu § 103 BewG
[ R 117 ErbStR 2003 ]
[ R 119 ErbStR 2003 ]
Bei bilanzierenden Gewerbetreibenden und freiberuflich Tätigen (> § 4 Abs. 1 oder § 5 EStG ) sind die Schulden und sonstigen passiven Ansätze, vorbehaltlich Absatz 2 und 3, dem Grunde nach (Bestandsidentität) und der Höhe nach (Bewertungsidentität) mit den Steuerbilanzwerten anzusetzen ( § 103 Abs. 1 und § 109 Abs. 1 BewG ).
Die Bestandsidentität wird bei den Rücklagen durchbrochen (> R 114 Abs. 2 ). In der Steuerbilanz gewinnmindernd gebildete Rücklagen sind nicht abzugsfähig ( § 103 Abs. 3 BewG ). Das gilt unabhängig vom Rechtsgrund für ihre Bildung. Darunter fallen insbesondere Rücklagen nach §§ 6b bis 6d , 7g Abs. 3 und § 52 Abs. 16 EStG , Rücklagen für Ersatzbeschaffung und Rücklagen nach §§ 1 und 3 des Auslandsinvestitionsgesetzes .
Ausgleichsposten , die Rücklagencharakter haben, sind ebenfalls nicht abzugsfähig. Entsprechendes gilt für einen nach § 281 HGB gebildeten Sonderposten mit Rücklageanteil wegen Sonderabschreibungen z.B. nach dem Zonenrandförderungsgesetz , soweit darin Abschreibungen auf Gebäude enthalten sind.

References: § 103
 § 103
 § 4
 § 5
 § 103
 § 109
 § 103
 § 52
 § 281