Source: https://www.gesetze.li/konso/html/1921015000?version=5&search_text=&search_loc=
Timestamp: 2018-02-23 04:14:24+00:00

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2) Staatsverträge, durch die Staatsgebiet abgetreten oder Staatseigentum veräussert, über Staatshoheitsrechte oder Staatsregale verfügt, eine neue Last auf das Fürstentum oder seine Angehörigen übernommen oder eine Verpflichtung, durch die den Rechten der Landesangehörigen5Eintrag getan würde, eingegangen werden soll, bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Zustimmung des Landtages.
1) Jeder Landesangehörige19hat das Recht, sich unter Beobachtung der näheren gesetzlichen Bestimmungen an jedem Orte des Staatsgebietes frei niederzulassen und Vermögen jeder Art zu erwerben.
1) Die staatsbürgerlichen Rechte stehen jedem Landesangehörigen21nach den Bestimmungen dieser Verfassung zu.
2) In Landesangelegenheiten stehen die politischen Rechte allen Landesangehörigen22zu, die das 18. Lebensjahr vollendet, im Lande ordentlichen Wohnsitz haben und nicht im Wahl- und Stimmrecht eingestellt sind.23
1) Alle Landesangehörigen24sind vor dem Gesetze gleich. Die öffentlichen Ämter sind ihnen unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen gleich zugänglich.
Das Recht der Beschwerdeführung ist gewährleistet. Jeder Landesangehörige28ist berechtigt, über das seine Rechte oder Interessen benachteiligende verfassungs-, gesetz- oder verordnungswidrige Benehmen oder Verfahren einer Behörde bei der ihr unmittelbar vorgesetzten Stelle Beschwerde zu erheben und dies nötigenfalls bis zur höchsten Stelle zu verfolgen, soweit nicht eine gesetzliche Beschränkung des Rechtsmittelzuges entgegensteht. Wird die eingebrachte Beschwerde von der vorgesetzten Stelle verworfen, so ist diese verpflichtet, dem Beschwerdeführer die Gründe ihrer Entscheidung zu eröffnen.
1) Der Landtag ist das gesetzmässige Organ der Gesamtheit der Landesangehörigen29und als solches berufen, nach den Bestimmungen dieser Verfassung die Rechte und Interessen des Volkes im Verhältnis zur Regierung wahrzunehmen und geltend zu machen und das Wohl des Fürstlichen Hauses und des Landes mit treuer Anhänglichkeit an die in dieser Verfassung niedergelegten Grundsätze möglichst zu fördern.
Art. 63bis53
Art. 63ter54
Art. 66bis62
Art. 9798
Art. 9899
Art. 99100
Art. 101105
3) Die fünf Richter wählen aus ihrer Reihe jährlich einen Vorsitzenden und einen stellvertretenden Vorsitzenden. Eine Wiederwahl ist zulässig.109
4) Ist ein Richter verhindert, dann wird er für diesen Fall durch einen Ersatzrichter vertreten. Bei der Vertretung ist von Fall zu Fall nach dem Rotationsprinzip vorzugehen.110
Art. 103113
Art. 105116
Art. 106118
Art. 107119
Art. 108120
Art. 109121
d)	Recht der Gemeinde zur Aufnahme von Bürgern und Freiheit der Niederlassung der Landesangehörigen123in jeder Gemeinde.
Art. 112126
Art. 114129
Art. 115130
gez.Johann
109 Art. 102 Abs. 3 abgeändert durch LGBl. 2003 Nr. 186.
110 Art. 102 Abs. 4 abgeändert durch LGBl. 2003 Nr. 186.

References: Art. 63

Art. 63

Art. 66

Art. 9798

Art. 9899

Art. 99100

Art. 101105

Art. 103113

Art. 105116

Art. 106118

Art. 107119

Art. 108120

Art. 109121

Art. 112126

Art. 114129

Art. 115130
 Art. 102
 Art. 102