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Timestamp: 2020-08-05 07:28:37+00:00

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BVerwG, 18.06.1997 - 4 B 238.96 - dejure.org
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BVerwG, 18.06.1997 - 4 B 238.96 (https://dejure.org/1997,209)
BVerwG, Entscheidung vom 18.06.1997 - 4 B 238.96 (https://dejure.org/1997,209)
BVerwG, Entscheidung vom 18. Juni 1997 - 4 B 238.96 (https://dejure.org/1997,209)
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Waldrand - Baumwurfgefahr - Im Zusammenhang bebauter Ortsteil - Gesunde Wohnverhältnisse - Baugenehmigung - Bauordnungsrecht - Bauordnungsrechtliche Prüfung - Landeswaldrecht
VG Koblenz, 30.03.1995 - 1 K 4591/93
OVG Rheinland-Pfalz, 29.08.1996 - 1 A 12331/95
OVG Rheinland-Pfalz, 26.09.1996 - 1 A 12331/95
NVwZ-RR 1998, 157
DÖV 1998, 128
BauR 1997, 807
BauR 1997, 808
ZfBR 1997, 324
Ausschlaggebend für das Bestehen eines Bebauungszusammenhangs im Sinne des § 34 BauGB ist, inwieweit die aufeinander folgende Bebauung trotz etwa vorhandener Baulücken nach der Verkehrsauffassung den Eindruck der Geschlossenheit und Zusammengehörigkeit vermittelt und die zur Bebauung vorgesehene Fläche (noch) diesem Zusammenhang angehört (vgl. BVerwG, Beschluss vom 18. Juni 1997 BVerwG 4 B 238.96 BRS 59 Nr. 78 m.w.N.).
Wie eng die Aufeinanderfolge von Baulichkeiten sein muss, um sich noch als zusammenhängende Bebauung darzustellen, ist nicht nach geographisch-mathematischen Maßstäben, sondern aufgrund einer umfassenden Bewertung des im Einzelfall vorliegenden konkreten Sachverhalts zu entscheiden (BVerwG, Beschluss vom 18. Juni 1997, a.a.O.).
Zwar endet er in aller Regel am letzten Baukörper, örtliche Besonderheiten können es aber rechtfertigen, ihm noch bis zu einer natürlichen Grenze (z.B. Fluß, Waldrand o.ä.) ein oder mehrere Grundstücke zuzuordnen, die unbebaut sind oder trotz des Vorhandenseins von Baulichkeiten sonst nicht zur Prägung der Siedlungsstruktur beitragen (vgl. BVerwG, Urteil vom 12. Dezember 1990 - BVerwG 4 C 40.87 - Buchholz 406.11 § 34 BauGB Nr. 138; Beschlüsse vom 18. Juni 1997 - BVerwG 4 B 238.96 und vom 20. August 1998 - BVerwG 4 B 79.98 - NVwZ-RR 1998, 157 und 1999, 105 = Buchholz 406.11 § 34 BauGB Nrn. 186 und 191).
Zwar endet er in aller Regel am letzten Baukörper; örtliche Besonderheiten können es aber rechtfertigen, ihm noch bis zu einer natürlichen Grenze (z.B. Fluss, Waldrand o.ä.) ein oder mehrere Grundstücke zuzuordnen, die unbebaut sind und trotz des Vorhandenseins von Baulichkeiten sonst nicht zur Prägung der Siedlungsstruktur beitragen (vgl. BVerwG, Urteil vom 12. Dezember 1990 - BVerwG 4 C 40.87 - Buchholz 406.11 § 34 BauGB Nr. 138; Beschlüsse vom 18. Juni 1997 - BVerwG 4 B 238.96 - und vom 20. August 1998 - BVerwG 4 B 79.98 - NVwZ-RR 1998, 157 und 1999, 105 = Buchholz 406.11 § 34 BauGB Nrn. 186 und 191).
Wie eng die Aufeinanderfolge der Bebauung sein muss, um sich noch als zusammenhängend darzustellen, ist nicht nach geographisch - mathematischen Maßstäben, sondern nur aufgrund einer umfassenden Wertung und Bewertung des Sachverhalts im Einzelfall zu entscheiden (BVerwG, Beschluss vom 18.06.1997, a.a.O. m.w.N.).
Die Berücksichtigung äußerlich erkennbarer Umstände (die vorhandenen baulichen Anlagen, andere topographische Verhältnisse wie etwa Geländehindernisse, Erhebungen oder Einschnitte , eine Straße oder ein Weg) kann dazu führen, dass der Bebauungszusammenhang im Einzelfall nicht - wie dies allerdings der Regel entspricht - am letzten Baukörper endet, sondern dass ihm noch ein oder auch mehrere unbebaute Grundstücke bis zu einer sich aus der örtlichen Situation ergebenden natürlichen Grenze zuzuordnen sind (…BVerwG, Urt. v. 12.12.1990 - 4 C 40.87 - Buchholz 406.11 § 34 BauGB Nr. 138; Beschlüsse vom 18.06.1997 - 4 B 238.96 - und 20.08.1998 - 4 B 79.98 - NVwZ-RR 1998, 157 und 1999, 105).
Den Maßstab für die Zulassung weiterer Bebauung bilden ausschließlich die äußerlich erkennbaren, mit dem Auge wahrnehmbaren Gegebenheiten (vgl. BVerwG, Urteil vom 12. Dezember 1990 - BVerwG 4 C 40.87 - und Beschluß vom 18. Juni 1997 - BVerwG 4 B 238.96 - Buchholz 406.11 § 34 BauGB Nrn. 138 und 186).
Sie ist auf der Grundlage des Gesetzes und der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zu § 34 Abs. 1 Satz 1 BauGB entwickelten Grundsätzen zu beantworten (vgl. zusammenfassend etwa Beschluss vom 18. Juni 1997 - BVerwG 4 B 238.96 - Buchholz 406.11 § 34 BauGB Nr. 186 = ZfBR 1997, 324).
OVG Rheinland-Pfalz, 24.05.2017 - 8 A 11822/16
Keine Baugenehmigung ohne forstrechtliche Umwandlungsgenehmigung!
VGH Bayern, 14.05.2020 - 15 ZB 19.1452
Nichtzulassung der Berufung: Kein Anspruch auf Erteilung eines Vorbescheids
VGH Bayern, 12.08.2003 - 1 BV 02.1727
Bauplanungsrecht: Wohnbebauung "von einigem Gewicht"
Bauvorbescheid betreffend die bauplanungsrechtliche Nutzbarkeit
OVG Nordrhein-Westfalen, 13.06.2013 - 7 A 2150/12
Rechtmäßigkeit der Errichtung eines Gartenhauses ohne Baugenehmigung bei Liegen …
VG Augsburg, 11.11.2010 - Au 5 K 10.931
Gemeindliches Vorkaufsrecht; Flächennutzungsplan; Wohl der Allgemeinheit
VGH Bayern, 16.08.2010 - 1 B 10.1192
Abgrenzung Innen-/Außenbereich; Anforderungen an gesunde Wohnverhältnisse; …
Nachbar; Eigentümer; Baumschutzverordnung; Baum; Eingriffe in den Baum; …
BVerwG, 21.10.2004 - 4 B 77.04
Zulassung einer Grundsatzrevision durch Rüge der Verkennung der Anforderungen des …
VG Weimar, 23.07.2002 - 3 K 546/99
Ausbaubeiträge; Wiederkehrender Beitrag für Verkehrsanlagen
VGH Bayern, 26.06.2017 - 20 B 16.190
Herstellungsbeitrag (Entwässerung)
VG Köln, 24.07.2013 - 2 K 1756/13
Beeinträchtigung öffentlicher Belange durch ein den Darstellungen des …
OVG Nordrhein-Westfalen, 20.09.2011 - 10 A 2765/09
Erteilung eines Vorbescheids über die planungsrechtliche Zulässigkeit der …
VG Weimar, 23.05.2002 - 3 K 1777/98
VG Ansbach, 22.10.2008 - AN 9 K 08.01104
Gebot der Rücksichtnahme nicht verletzt, da Einfügungsgebot erfüllt; kein …
VGH Bayern, 11.11.2010 - 1 ZB 09.1910
Berufungszulassung (abgelehnt); unwirksamer Bebauungsplan; allgemeine …
VG Schleswig, 17.06.2016 - 8 A 197/15
VG Köln, 11.12.2019 - 23 K 13609/17
VG Ansbach, 11.09.2014 - AN 3 K 14.00161
Abgrenzung Innenbereich/Außenbereich; gemeindliches Einvernehmen; gesunde …
VG Köln, 20.09.2005 - 2 K 8082/04
Baurechtliche Anforderungen an das Vorliegen eines Anspruchs auf Erteilung eines …

References: § 34
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