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Timestamp: 2018-12-17 16:53:13+00:00

Document:
Rechberg, Bernhard Thun, Leo Verona 1854-07-18 1
... Ich habe gestern Ihr sehr freundliches Schreiben erhalten und muß bitten, bei Beurtheilung der Erwiederung des Generalgouvernement in der Angelegenheit des Zusammentrittes der lombardisch-venetianischen Bischöfe die besonders schwierige Lage, in der ich mich hier befinde und die mir von Tag zu Tag unhaltbarer gemacht wird, berücksichtigen zu wollen. Seyen Sie übrigens überzeugt, daß auch in dieser Sache das Generalgouvernement gehorchen und den Weisungen des Ministeriums nachkommen wird und sehen Sie ihm den Formfehler nach. Ich habe mich in dieser Angelegenheit, deren Betreibung durch die Anlehens [?] Sache, welche alle Kräfte dieses Gouvernements sowohl wie der Statthaltereyen in Anspruch nimmt, verzögert wird, mit dem ...
(rechberg-an-thun-1854-07-18-a3-xxi-d269.xml)
ohne Absender ohne Empfänger Wien 1852-02-12 2
... Circulandum an sämmtliche Herrn Referenten und Vorsteher der Hilfsämter des k.k. Ministeriums für Cultus und Unterricht ...
... , welche ich den Herrn Referenten und Vorstehern der Hilfsämter dieses Ministeriums zur eigenen Kenntnis und Nachachtung wie auch zur Verständigung des zugetheilten Personals mittheile, wobei ich noch insbesondere darauf aufmerksam mache, daß der bisherige Wirkungskreis des interimistischen Statthalters von Ungarn eine wesentliche Änderung namentlich in Beziehung auf Zugestehung von Geldunterstützungen, Ruhegenüssen, Urlauben und dgl. (§ VIII und IX) erfahren habe und daß die persönliche Dienstescorrespondenz an Seine k.k. Hoheit den ...
(zirkular-thuns-an-referenten-und-vorsteher-der-hilfsaemter-unterrichtsministerium-1852-02-12-a3-xxi-d179.xml)
Zielonacki, Josephat Thun, Leo Chwalbogowo 1853-05-22 8
... nur dann als möglich denke, wenn das hohe k.k. Ministerium des Unterrichts den betreffenden Antrag an ...
... der Fall war, oder mich an einer anderen k.k. Universität als definitiven Professor anzustellen, und da es mir unbekannt ist, ob das hohe k.k. Unterrichtsministerium den genannten Antrag gerade in der obigen Art an ...
... , der, wie ich annehmen muß, im Auftrage des hohen k.k. Unterrichtsministerium mit mir verhandelte, von einer provisorischen Anstellung die Rede ist, was, wenn das ...
... mit mir verhandelte, von einer provisorischen Anstellung die Rede ist, was, wenn das hohe Ministerium mich provisorisch anzustellen willens war, nothwendig hätte geschehen müssen, indem ich auf contractmäßigem Wege vom Auslande her berufen wurde. Das hohe ...
... mich provisorisch anzustellen willens war, nothwendig hätte geschehen müssen, indem ich auf contractmäßigem Wege vom Auslande her berufen wurde. Das hohe k.k. Ministerium des Unterrichts hat dies selbst dadurch thatsächlich anerkannt, daß Hochdasselbe mich durch den Ministerialrath Herrn ...
... 2. Daß meine Anstellung nach den Rechtsbegriffen aller civilisirten Staaten nur unter der Bedingung als eine provisorische gelten könnte, wenn das hohe k.k. Ministerium des Unterrichts mich darauf aufmerksam gemacht hätte, daß im Kaiserstaate ...
... das Gesetz gilt, wonach Universitätsprofessoren anfänglich auf drei Probejahre angestellt werden und somit während des genannten Zeitraumes ohne allen Grund, wenn sie der hohen k.k. Regierung nicht mehr conveniren, des Amtes enthoben werden können, indem ich als damaliger preußischer Unterthan die Pflicht, das genannte administrative österreichische Gesetz zu kennen, nicht hatte. Hätte das hohe k.k. Ministerium mir erklärt, daß Hochdasselbe mich nur unter der Bedingung als Universitätsprofessor anstellen werde, wenn ich mich dem gedachten Gesetze unterwerfe und eine provisorische Anstellung annehme, so hätte ich die Professur in ...
... 3. Daß das hohe k.k. Ministerium des Unterrichts selbst thatsächlich anerkannt hat, daß meine Anstellung eine definitive war, indem Hochdasselbe der k.k. Landesfilialcasse in ...
Zeithammer, Gregor Thun, Leo Prag 1853-08-22 1
... Einiges liegt mir noch am Herzen, worauf ich Eurer Excellenz Aufmerksamkeit zu lenken mir erlaube. Möge an dem neuen Baue, der im Ganzen gut ist, nicht viel gerüttelt werden, weil sonst für seinen Bestand zu fürchten wäre. Die neuerliche Einführung des Classenlehrersystems wenigstens im Untergymnasium macht eine Abänderung des Candidatenprüfungsgesetzes nothwendig. Mache Examinatoren treffen noch nicht das gehörige Maß für die Forderungen an die Candidaten, sie kennen nicht die Bedürfnisse der Gymnasien. Für das Pädagogisch-didaktische, das von solcher Wichtigkeit ist, geschieht in der Heranbildung der Candidaten noch zu wenig. Die Regelung der Gymnasien ist höchst wünschenswerth, an den meisten Staatsgymnasien gibt es noch viel Supplenten, die überdies häufig gewechselt werden, wodurch der Unterricht ungemein leidet. Ebenso nöthig ist die Regulirung der Lehrergehalte, immer sind die 200 fl nur Zulage, und selbst wenn sie zum Gehalte geschlagen wird, stehen die Realschullehrer hier noch besser als die hiesigen Gymnasiallehrer, da jene höhere Decennalzulagen haben. Freilich wird dadurch das Budget des Unterrichtsministeriums erhöht, doch so wie zu meiner großen Freude das vorjährige bedeutend höher war als das im vorangehenden Jahre, so möge Gott Eure Excellenz für jeden Gulden segnen, der in diesem und dem künftigen noch mehr ausgegeben wird. Wir haben seither nur in der Hauptstadt zu 13 Lehrern, sollen ihrer auch auf dem Lande und unter welchen Bedingungen so viele werden? Jetzt macht es der Mangel an Lehrern fast unmöglich, zumal uns bei den vielen Concursausschreibungen noch Verluste bevorstehen. Da sich nach andern Kronländern mehrere gemeldet und Veränderungen auf der ...
Wrana, Cajetan Demel, Heinrich Johann Nikolsburg 1852-02-28 1
... zu besetzen, auf welchem seine Glieder unter den Augen des hohen Unterrichtsministeriums verdienstlich wirken können. Ich bitte Euere Hochwohlgeboren sich auf den Standpunkt des Provinzials zu stellen, dem die Sorge für so viele Lehranstalten obliegt, und hoffe dann mit Zuversicht, daß meine Absicht mit dem mir sehr werthem Lehrer Pater ...
Thun, Leo Haxthausen, August o. O. [Wien] 1858-06-15 1
... zwischen 2 und 4 Uhr in meinem Bureau (Singerstraße, gegenüber der Staatsdruckerei) aufzusuchen....
(thun-an-haxthausen-1858-06-15-ca1029.xml)
Thun, Leo Goluchowski, Agenor Hetzendorf 2
... Diese Erwägung legte es besonders der obersten Unterrichtsbehörde des Reiches nahe, nach den Gründen zu forschen, welche den oben bemerkten Stillstand der ruthenischen Literatur herbeigeführt haben und auf Mittel zu denken, um dieselben in heilsamer Weise zu beseitigen. ...
... Diese Erwägungen veranlassten das Unterrichtsministerium in ...
Thun, Leo Exner, Franz Wien --08-10 1
... bereits übergebenen Revisionsbericht an das hohe Ministerium hervorgeht....
(thun-an-exner-08-10-ca77.xml)
Thun, Leo Bonitz, Hermann o. O. 1855-08-09 1
... Sie finden mich heute und morgen Abend von 8–11 und morgen und übermorgen früh von 9–11 in meiner Wohnung oder später Vormittag im Ministerium....
(thun-an-bonitz-1855-08-09-ca1011.xml)
Thun, Leo Bach, Alexander o. O. [Wien] 1854-05-03 1
... die Aufnahme in die juridischen Studien mit Nachsicht der Maturitätsprüfungen gestattet werde. Diese Bewilligung selbst zu ertheilen, halte ich mich nun zwar nicht für ermächtigt, und kann auch bei der Wichtigkeit, welche ich der Aufrechthaltung der Maturitätsprüfungen für die Hebung des Studienwesens beilegen zu sollen glaube, gar nicht wünschen, daß dem Ministerium wenigstens dermalen noch – die Ermächtigung davon zu dispensieren ertheilt werden. Nachdem jedoch in dem vorliegenden Falle Umstände geltend gemacht werden können, welche eine Ausnahme rechtfertigen dürften, und die Gefahr die Wirksamkeit der Regel zu entkräften nicht enthalten, so habe ich darüber einen a.u. Vortrag erstattet, welcher sich bereits in den Händen ...
ohne Absender ohne Empfänger no place 1858 1
... 49. Ausüben des Königlichen Oberaufsichtsrechtes weder durch Dicasterien noch durch ein Consistorium, sondern durch eine eigene evangelische Section beim hohen k.k. Cultusministerium....
(thesen-gegen-kirchenbeschluesse-protestanten-ungarn-od-a3-xxi-d490.xml)
Taaffe, Ludwig Thun, Leo Wien 1850-02-15 1
... in Folge der Aufträge des hohen Unterrichtsministeriums vorgenommenen Herrichtung einer großartigen Anstalt für analytische und pharmazeutische Chemie, sowie einer großen Wohnung für den Herrn Professor ...
Szögyény, Ladislaus Thun, Leo no place 1860-04-26 1
... nicht um Erlaubnis, den Konvent abzuhalten, ansuchte; es ist schwer Solches, gegenüber so vieler Tausenden aufgeregten Volkes, auch mit bestem Willen durchzuführen. Daß der kaiserliche Kommissär der Berathung[?] bis zu Ende beiwohnte, deutet das Publikum dahin, daß die Regierung die Versammlung nicht ganz als null und nichtig betrachte; [?] Verfahren seine Früchte tragen kann. Ich rühre mich schon seit mehreren Wochen nicht aus dem Hause und so werde ich Dich erst von Mischkolz[?] über den Hauptinhalt Deines Schreibens benachrichtigen, nachdem ich auch mit Anton gesprochen haben werde. Um die Lutheraner[?] kümmern wir uns wenig; aber das verstehe ich nicht, warum das Cultusministerium, wenn es eine Verständigung wünscht, die ...
(szoegyeny-an-thun-1860-04-26-a3-xxi-d578.xml)
Szeberinyi, Johann Thun, Leo Schemnitz 1860-02-07 1
... ist nicht bloss die Würde der hohen Regierung, ins[be]onders die Autorität des hohen k.k. Cultusministeriums gewahrt worden, sondern auch die Opposition in einen Gemüthszustand versetzt worden, dem zu Folge sie ...
(szebernyi-an-thun-1860-02-07-a3-xxi-d557.xml)
Szeberinyi, Johann Joseph, Franz Schemnitz 1860-02-08 3
... Hieraus geruhen Eure Majestät zu ersehn, daß Eure Majestät und Hochderoselben hohes Cultusministerium im vollen Recht stehen, – ferner, daß wenn Eure Majestät auf die Durchführung des Allerhöchsten Patentes bestehen wollen, dasselbe in der evangelisch augsburgischen Kirche durchgeführt werden kann, – endlich, daß ich für meine Person, wie auch der Wille Eurer Majestät hierüber entscheiden sollte, nicht bloß im Unterthansgefühl, sondern mit ganzem evangelischen Gewissen und Herzen an der Ausführung des Allerhöchsten Willens wirken werde, treu und ohne Schranken bis in den Tod....
... Dennoch huldreichster Kaiser und Herr! Dürfte die Erwägung dessen, daß die Intelligenz die Welt regiert, – daß vielfache Zufälligkeiten eine Ungunst der Zeit für unsern Staat heraufbeschworen haben, die wahrscheinlich durch äußere Einflüsse noch genährt wird, – daß das beste Recht der blinden Leidenschaft zuweilen auszuweichen pflegt, wie man etwa dem Wahnsinnigen aus dem Wege geht, – und endlich, daß die hohe k.k. Regierung den Grad von Ernst und Energie bereits an den Tag gelegt hat, der in einem Conflicte der Staatsmacht mit einem Theil der Kirche entwickelt werden muß, um diesen letztern in einem gewissen Zustand der Abspannung und Einschüchterung zu versetzen, was durch die höchst zeitgemäße Verordnung des hohen Cultusministeriums vom 10. Januar ...
... Durch diese allergnädigste k.k. Resolution, die auch das hohe Cultusministerium, zu dem die evangelische Geistlichkeit ...
(szeberinyi-an-franz-joseph-1860-02-08-a3-xxi-d560.xml)
Suchecki, Heinrich ohne Empfänger WienLemberg 1850-07-30 3
... Allgemein wird hier gesprochen, daß das Unterrichtsministerium an Herrn ...
... übertragen werden soll. Alte Professoren jubeln. Man hofft, daß das Protektions- und Promotionswesen nach Dienstjahren vom Gymnasium aufs Lycäum und weiter in Schwung kommt. Einige zählen schon ihre Dienstjahre und hoffen, daß eine abgeschlossene Herrschaft ins Leben treten werde, denn das gegenwärtige Ministerium ist ihnen zu prophan und fremdartig!...
... Ich arbeite jetzt ununterbrochen an einer deutschen vom hohen Unterrichtsministerium erwarteten Sprachlehre für galizische Schulen und hoffe, das Manuskript heuer vorlegen zu können....
Strobach,, Friedrich Thun, Leo Linz 1860-10-24 1
... Epoche machenden Leitung des Unterrichtsministeriums abtreten, drängt es die Gefertigten, den tiefgefühlten Dank für die Huld auszusprechen, welche Euere Excellenz ihnen seit einer Reihe von Jahren ununterbrochen zu widmen die Gnade hatten, und wofür die Gefertigten keine andere Erwiderung fanden, als die gewissenhafte Erfüllung der von Euerer Excellenz ihnen klar vorgezeichneten Pflichten und die treue Anhänglichkeit an die verehrte Person Euerer Excellenz. Wenn sich mit dem Danke, den wir hier niederzulegen uns erlauben, ein Gefühl lebhaften Schmerzes und der Trauer mischt, so gilt dies Gefühl dem Scheiden eines Mannes, der dem Unterrichtswesen ...
(strobach-an-thun-1860-10-24-a3-xxi-d623a11.xml)
Steger, Joseph ohne Empfänger Marburg 1860-07-25 1
... Aufgabenheft nach slovenischer Orthographie zu schreiben. Der Direktor hat nun beim Ministerium die ganze Sache anhängig gemacht. So weit die Thatsache; Reflexionen daran zu knüpfen ist unnöthig und zu peinlich; unser Glück ist es, daß wir am Ende des Schuljahrs sind, denn bereits ist es in einer Klasse aus Anlaß dieses Artikels zu Auftritten zwischen deutschen und slovenischen Schülern gekommen....
(steger-an-einen-professor-1860-07-25-a3-xxi-d599.xml)
ohne Absender ohne Empfänger Kaschau 1859-12-16 2
... unterm 16. September 1859 gerichteten Schreiben macht er die Bemerkung, daß das Allerhöchste Patent einstimmig zurückgewiesen werden wird und daß die Protestanten ihre Kirchen und Schulangelegenheiten nicht durch Patente regieren lassen können; als er in seinem Schreiben vom 27. Sept. über die am selben Tage gefaßten Beschlüsse referirt, fügt er die Worte bei: "der Administrator sowie die Senioral– und Lokalkonvente werden angewiesen, zur Ausführung des Patents und Provisoriums keine hilfreiche Hand zu leisten"; sein Brief vom 16. Oktober spricht es deutlich aus, daß man passiven Widerstand, und zwar im vollen Sinne des Wortes, leisten müsse; überhaupt enthalten seine vorliegenden Briefe fortgesetzte Angriffe gegen die neuen Gesetze und gegen das hohe Cultusministerium, Belehrungen und Aufforderungen zur Nichtbeachtung dieser Vorschriften, ja selbst Androhungen von Mißtrauensvoten gegen Personen, welche zu ihrem Vollzuge mitwirken sollten. Ist dies alles kennzeichnend für die Tendenzen ...
... geschriebenen, von ihm anerkannten Briefe vom 14., 15. und 29. Oktober, dann 5. November 1859, in welchen er von der Nothwendigkeit einer passiven Widerstandsleistung, und zwar im vollsten Sinne des Wortes spricht, zur Nichtbeachtung der neuen Gesetze aneifert, diese und das hohe Cultusministerium unausgesetzt angreift und diejenigen Personen, welche zum Vollzuge der neuen Gesetze bereit wären, mit Mißtrauensvoten bedroht, lassen auf seine Sinnabrichtung keinen anderen Schluß zu, als jenen, daß er schon ...
(staatsanwaltschaft-kaschau-an-landesgericht-kaschau-1859-12-16-a3-xxi-d531.xml)
... , welcher hier auf das Cultusministerium, vorzüglich aber auf mich tüchtig geschimpft hat, erhielt eine Sendung nach Scandinavien und Grönland und ist bereits auf dem Wege....
Simor, János Thun, Leo Rom 1854-12-01 1
... möchte das Ergebnis seiner Eingabe wissen, die Ungewissheit hierüber hindert ihn über so manche tüchtigen Kräfte der Gesellschaft zu verfügen in einer Zeit, wo diese von allen Seiten so sehr in Anspruch genommen wird. Ich kann nicht verschweigen, daß ich ein Exemplar der erwähnten Eingabe an dem Tische einiger Bischöfe gesehen habe. Über die ungarische Fibel sind mir zwei gedruckte Gutachten zugeschickt worden, beide sind sehr günstig und ehrenvoll, der Werth des Büchleins wird anerkannt, und die Regierung wegen dessen Verfassung und Einführung gepriesen. Gebe Gott, daß auch die Lesebücher so gut ausfallen mögen. Das erste soll dem hohen Ministerium zur endgültigen Approbation vorgelegt worden sein. Da nach dem lateinischen Sprichworte „plures oculi plura vident“ so möchte ich es vor der Drucklegung durchblättern. Es wird mir auch geschrieben, daß die Verordnung wegen Einführung des in Rede stehenden Büchleins in dem Preßburger Verwaltungsgebiete mit nicht geringem Nachtheile des Unterrichts noch immer auf sich warten läßt. Endlich habe ich Euerer Excellenz gehorsamst zu melden, daß ich vom 22.–25. November einen Ausflug nach ...
(simor-an-thun-1854-12-01-a3-xxi-d296d.xml)
Simor, János Thun, Leo Rom 1854-11-17 1
... sehr ehrenvoll vorgestellt. Der Heilige Vater sprach sich über unsere Verhältnisse wie folgt aus: Scio Imperatorem Austriae esse optimum, habere optimas intentiones et Ecclesiae bene velle; sed Bureaucratia effectus harum intentionum saepe impedit, cui denique durum est antiquam derelinquere consuetudinem.“ Dann sprach er einige Worte über die große Verantwortlichkeit der öffentlich angestellten Beamten. Hierauf ergriff der Primas das Wort und ergoß sich weitläufig über das Lob Seiner k.k. Apostolischen Majestät und auch des Cultusministeriums. Ich zeigte Euerer Excellenz an, daß ich bereits um eine Privataudienz angesucht habe, aber der Fürst Hohenlohe ist krank, und ich muß auf die Antwort warten. Der Heilige Vater muß ein außerordentlich guter Mann sein, aus seinen Augen und aus seinem ganzen Wesen leuchtet die große Güte und Milde heraus. Hierüber ist auch bei allen Bischöfen, welche sich jetzt in ...
(simor-an-thun-1854-11-17-a3-xxi-d296c.xml)
Serafini, Filippo Thun, Leo Siena 1857-04-01 1
... geschrieben, so halte ich es für überflüßig, noch ein Mal die Geduld des hohen Ministeriums in Anspruch zu nehmen. Nur wiederhohle ich den schon ausgesprochenen Gedanken, daß es gewiß nützlich wäre, wenn man im ersten Jahre Institutionen und Geschichte und im zweiten Jahre Pandekten vortragen würde. Gott gebe es, daß dieser Wunsch in Erfüllung gehen möge. Der Erfolg kann meiner Meinung nach nur ein guter sein. Ich sehe ein, daß ich in meinem Berichte zu weitläufig und zu kühn war. Euere Excellenz mögen gütigst entschuldigen. Jedenfalls kann ich die Versicherung geben, ohne Nebenzwecke die Wahrheit geschrieben zu haben. Ich bitte innständigst um Verzeihung für meine allzugroße Freiheit, und indem ich meinen tiefgefühlten Dank wiederhohle, bin ich so glücklich mit aller Ehrfurcht zu sein...
(serafini-an-thun-1857-04-01-a3-xxi-d412.xml)
Schwarzenberg, Friedrich Thun, Leo Prag 1854-08-30 1
... , dann an dem Josefstädter Collegium geboten erscheint, dermalen nur durch die öffentlichen Fonde statt finden kann, muß ich dringend wünschen, daß das hohe k.k. Ministerium auf meine dießfällige Eingabe vom 27. Jänner dieses Jahres Nr. 401 eine günstige Entschließung zu fassen geruhen wolle, welche umso heilsamer wirken dürfte, je früher die Glieder des Piaristenordens aus einer peinlichen Ungewißheit und theilweise kummervollen Lage befreit werden....
(schwarzenberg-an-thun-1854-08-30-a3-xxi-d278.xml)
Schulte, Johann Friedrich Thun, Leo Prag 1860-01-15 2
... Sache alle Aktenstücke übergeben; wann dessen Bericht Einem hohen Ministerium zukommen werde, weiß ich nicht. Meinen Bericht nebst Beilage habe ich bereits am 22. Dez. dem ...
... zukommen werde, weiß ich nicht. Meinen Bericht nebst Beilage habe ich bereits am 22. Dez. dem hohen Ministerium übersandt. Sind Euere Excellenz mit dem Resultate zufrieden? Falls Hochdieselben Zeit gefunden, den Bericht zu lesen....
Schulte, Johann Friedrich Thun, Leo Prag 1859-12-22 2
... Gleichzeitig mit diesem Briefe sende ich an ein hohes k.k. Ministerium direct 1. den Bericht nebst Endanträgen der Commission zur Reorganisirung des ...
... , 3. meinen Bericht an das hohe Ministerium. Ich sende diese Stücke direct, weil ich es im Interesse der Sache finde, damit die Absendung der Anträge ...
(schulte-an-thun-1859-12-22-a3-xxi-d533.xml)
Schmidt, Oscar Thun, Leo Graz 1859-04-04 1
... hat sogleich seine Bereitwilligkeit dazu gegen mich brieflich ausgesprochen und mich aufgefordert, das Hohe k.k. Ministerium darum anzugehen, ihm die Ermächtigung zu ertheilen, den hiesigen Bedürfnissen nach Möglichkeit abzuhelfen....
(schmidt-an-thun-1859-04-04-a3-xxi-d501.xml)
Schaguna, Andreas Joseph, Franz Wien 1857-09-09 2
... Zahlreiche Bitten, die wir an das hohe k.k. Ministerium für Kultus und Unterricht gestellt haben, haben theils gar keine, theils sehr spät eine meist ungünstige Erledigung gefunden und während andere Glaubensgenossen Beweise von Wohlwollen erhielten, sind wir allein nicht in der glücklichen Lage auch nur ein, aus dem Wirkungskreise des hohen ...
... gestellt haben, haben theils gar keine, theils sehr spät eine meist ungünstige Erledigung gefunden und während andere Glaubensgenossen Beweise von Wohlwollen erhielten, sind wir allein nicht in der glücklichen Lage auch nur ein, aus dem Wirkungskreise des hohen Ministeriums erflossenes Dekret aufweisen zu können, an dessen Inhalt unsere Kirche sich zu erfreuen hätte....
(schaguna-an-franz-joseph-1857-09-09-a3-xxi-d355.xml)
Rohanyi, Johann Thun, Leo Gložan 1854-10-14 3
... , da es eine neue Regelung derselben im gereinigten Kircheninteresse in nahe Aussicht stellt, eben so wie den hohen Erlaß Eures hohen kaiserlichen Ministeriums für Cultus und Unterricht vom 11. Juli laufenden Jahres, laut dessen die beiden evangelischen Confessionen über die Coordination ihrer Kirche „noch im laufenden Jahre gehört werden sollen“ als eine Bürgschaft für die besten Erwartungen. Es ist sonach an der Zeit, die Meinungen in der schwebenden Aufgabe Eurem hohen ...
... vom 11. Juli laufenden Jahres, laut dessen die beiden evangelischen Confessionen über die Coordination ihrer Kirche „noch im laufenden Jahre gehört werden sollen“ als eine Bürgschaft für die besten Erwartungen. Es ist sonach an der Zeit, die Meinungen in der schwebenden Aufgabe Eurem hohen Ministerium zu unterbreiten....
... Schließlich möge Euer hohes kaiserliches Ministerium hochgnädig in Erwägung ziehen, wie dieser Theil der evangelischen Geistlichkeit, in deren Namen, und laut deren Vollmacht ich unterthänigst aufzutreten die Ehre habe, und noch viele andere durch die ungarischen Superintendenzen zerstreuten Brüder von gleicher Gesinnung weder Organe, noch das erforderliche Terrain haben, auf dem sie sich gleich ihren Gegnern frei bewegen und ihre Ansichten kräftig vertreten und fördern könnten, da sie weder Chefs, die sie versammeln, leiten, noch aber Convente und andere Versammlungen, in denen sie das Gemeinwohl und das zu unternehmende Berathen, und das, worin sie übereingekommen, geltend machen könnten, haben, da diese Vortheile bloß und ausschließlich ihren Gegnern zu Gebothe stehen, und dies in dem Grade, daß sich selbst die betreffenden Chefs entweder ganz im alten Zustande bequemen, einige sogar für denselben mit der protestantischen Partei mitwirken....
(rohanyi-an-thun-1854-10-14-a3-xxi-d292.xml)
Robiati, Ambrogio Thun, Leo Mailand 1853-08-06 3
... Non tardò però l’Università Pavese ad accorgersi che gli studii Matematici applicati nel modo in cui io gli intendeva; miravano naturalmente al principio di una scuola Politecnica; a danno della facoltà Matematica; per cui mi fu ogni via tergiversata per non lasciarmi progredire allo scopo assunto. Fermo però io nel mio divisamento non mi sgomentai e progredii, lasciando alla Università il vile assunto di vendicarsi di me sugli scolari. Però il decreto del 6 Gennaio 1853 dell’Eccelso Ministero mi ha concesso di continuare nel mio Istituto tali studii, e ciò mi fu di tale incoraggiamento, che ben preparai pel nuovo anno scolastico materiali sufficienti ad un buon successo, e già scolari si presentono per esservi iscritti; giacché in quest’anno non essendomi stato spedito il decreto che alla metà di Febbraio non mi fu fatto di poter aprofittarne come lo potrebbe essere pel prossimo anno....
... Ora io presentai istanza a codesto Eccelso Ministero per la prolungazione ancora di questa concessione al nuovo anno scolastico 1853–54, concessione che fattami conoscere in tempo potrebbe giovare a me, che sottostetti a spese per riuscire nell’insegnamento, ed a molte famiglie che non desiderano allontanare i propri figli dalla loro sorveglianza....
... vi sia già un esempio di tale parificazione ad un’Istituto di certo inferiore al mio. A questo premio io agogno e spero vorrà l’Eccelso Ministero accordarmelo, certo che non sarà mai meno in me zelo e coraggio....
(robiati-an-thun-1853-08-06-a3-xxi-d222.xml)
Rimpel, Johann ohne Empfänger no place 1853 1
... könne man sich nicht für die ganze Fakultät auf einmal, sondern immer nur für ein Nominalfach habilitiren, und zwar nur für ein dem bestehenden Systeme entnommenes. Nun komme aber das von mir gewählte Fach Gesellschaftswissenschaft in dem jetzt geltenden Systeme nicht vor, mithin sei eine Habilitirung dafür unzulässig. Auf meine Entgegnung, daß ich bereit sei, mich nach dem Rathe des hohen Ministeriums einem verwandten Fache, z. B. Rechtsphilosophie, politische Ökonomie usw. anzuschließen, wurde bemerkt, daß es nicht angehe, unehrenhaft sei usf., die eine Wissenschaft blos zum Deckmantel zu gebrauchen, unter der man eine andere betreiben wolle. Auf diese Weise wäre mir also der Weg zur Professur aus formellen Gründen so gut wie versperrt. Ein Ausweg zur Umgehung dieser Schwierigkeiten wäre, wenn der ...
(rimpel-an-unbekannt-o-d-a3-xxi-d248.xml)
... bestehen bis jetzt keine Staatsgymnasien. Die vorhandenen sind (ausgenommen die Schulen der akatholischen Konfessionsangehörigen) katholisch-kirchliche Institute, welche dem § 12. b. zufolge größtentheils als öffentliche Gymnasien vom Ministerium anerkannt worden sind. Wir fragen nur: Worauf gründet sich die Forderung, daß die geistlichen oder weltlichen Professoren der katholischen Gymnasien von der Regierung wie Lehramtscandidaten zur Staatsprüfung verpflichtet werden? Bietet der Umstand keine genügende Garantie, daß die katholischen Schulen nach dem vom Unterrichtsministerium für das ganze Reich vorgeschriebenen Lehrsysteme organisirt worden sind? Wenn es wahr ist, daß der Staat in seinen eigenen und allen öffentlichen Unterrichtsanstalten für seine Zwecke erziehen und lehren will, kann man es der Kirche verbieten, daß sie in ihren eigenen katholischen Schulen ebenfalls für ihre eigenen Zwecke erziehe? Inwiefern ist der Staat – hinsichtlich der Schule – eine größere Authorität als die Kirche, daß er ihre Kandidaten vor seine Schranken berufe? Es versteht sich von selbst, daß die Kirche in ihren Anstalten nur solche Lehrer anstellen kann, die den Willen und die Fähigkeiten besitzen, nach dem von der Regierung erlassenen Plane zu unterrichten. Unsere Meinung geht dahin, daß wenn schon die Kandidaten eine Prüfung bestehen müssen, diese vor den Vorgesetzten des betreffenden Ordens mit Wissen und nach Verordnung des Ordinariates, nebst allenfallsiger Zuziehung eines Regierungscommissärs geschehe. So verstehen wir die Parität und das unantastbare Eigenthumsrecht der Kirche. Nach § 4 besteht das Gymnasium aus 8 Klassen, deren jede ein Jahr lang dauert. Dieser Anordnung stimmen wir bei, nur können wir mit der Theilung des Gymnasiums in ein Ober- und Untergymnasium nicht einverstanden sein. Die Ursache der Theilung gibt der Entwurf in folgendem an: „Die Scheidung ist eine äußere Stütze für die Verschiedenheit der Behandlung; die Gliederung in Ober- und Untergymnasium unterscheidet die Bildungsstufe des eigentlichen Knaben und des heranreifenden Jünglings.“ „Das Untergymnasium bereitet die Schüler für das Obere vor und befähigt selbe zu einer relativ vollständigen Bildung, indem es die Wissenschaften in vorherrschend populärer Weise und praktischer Richtung vorträgt.“...
... Die Artikel 17–58 führen den eigentlichen Unterrichtsplan vor. Wir schreiben in kein ausschließlich pädagogisches Blatt, es kann deshalb unsere Aufgabe nicht sein, die diesfälligen Anordnungen des Entwurfs einzeln zu beurhteilen. Es ist unsere Überzeugung, daß die diesjährigen Erfahrungen und in Folge deren durch die Professoren an das Ministerium wiederholt eingereichten Bemerkungen, Rathschläge und Berichte jenen Plan in sehr vielem modificiren werden. Wir beschränken uns auf Weniges. Das erste, was wir fordern, ist der möglichst vollkommenste Vortrag der ungarischen Sprache und Litteratur. Wenn in dem ...
Thun, Leo Helfert, Joseph Alexander Smečno 1853-10-01 3
... besagt aber, daß das nicht mehr geschehen könne etc.; ich kann also allerdings es nur Ihrem Ermessen auf Erwägung vorstehender Bemerkungen zu handeln, wie Sie es für gut und nöthig erachten. Das Ministerium und die Gymnasialzeitschrift müssen Bundesgenossen sein; dieses Verhältnis allein kann beide trennen, wird es von einer Seite gestört, so muß gleichwohl von beiden Seiten möglichst dahin gestrebt werden es wiederherzustellen, denn gelingt es nicht, so ist es ein großer Schaden für beide, möglicherweise selbst eine Quelle von Verlegenheiten für das ...
... und die Gymnasialzeitschrift müssen Bundesgenossen sein; dieses Verhältnis allein kann beide trennen, wird es von einer Seite gestört, so muß gleichwohl von beiden Seiten möglichst dahin gestrebt werden es wiederherzustellen, denn gelingt es nicht, so ist es ein großer Schaden für beide, möglicherweise selbst eine Quelle von Verlegenheiten für das Ministerium, zumal wenn der Bruch früher eintritt, als es möglich ist eine Redakzion von der Gesinnung und Gewandheit ...
... gegen Wiederbesetzung der 2. klinischen Professur. Sie enthält viel beachtenswerthes und ich behalte mir auch vor, nach meiner Rückkehr in das Ministerium einzugehen, vorläufig bitte ich Sie nur an ...
(thun-an-helfert-1853-10-01-ca1428.xml)
Rauscher, Joseph Othmar Thun, Leo Wien 1850-03-07 1
... So sehr es mir leid thut, das hohe Ministerium in Mitten seiner vielfachen und hochwichtigen Geschäfte an persönliche Verhältnisse erinnern zu müssen, so kann ich doch nicht umhin zu bemerken, dass ich längstens heute über 14 Tage ...
(rauscher-an-thun-1850-03-07-a3-xxi-d36.xml)
Pebal, Leopold ohne Empfänger Lemberg 1860-01-16 11
... habe ich, abgesehen von meinem Verhältnis zum Ministerium, dessen Humanität ich dankbarst anerkenne, und zu meinen Studenten, über die ich mich durchaus nicht beklagen kann, fast nur Widerwärtigkeiten erfahren....
... Die Entscheidungen des Ministeriums über meine Beschwerden würden wohl geeignet gewesen sein, sonst ehrenhafte und nur aus Unüberlegtheit oder Leidenschaft verirrte Leute zur Vernunft zu bringen, namentlich wenn diese Entscheidungen unverstümmelt zur Kenntnis des Professorencollegiums gekommen wären; bei diesen Leuten haben sie ihren Zweck verfehlt, denn während Willkühr, Perfidie und Demoralisation ungehindert ihren Fortgang nehmen, unterschlägt man, was nicht in den Kram paßt, setzt gemessenen Befehlen des ...
... über meine Beschwerden würden wohl geeignet gewesen sein, sonst ehrenhafte und nur aus Unüberlegtheit oder Leidenschaft verirrte Leute zur Vernunft zu bringen, namentlich wenn diese Entscheidungen unverstümmelt zur Kenntnis des Professorencollegiums gekommen wären; bei diesen Leuten haben sie ihren Zweck verfehlt, denn während Willkühr, Perfidie und Demoralisation ungehindert ihren Fortgang nehmen, unterschlägt man, was nicht in den Kram paßt, setzt gemessenen Befehlen des Ministeriums einfach passiven Widerstand entgegen, ja die Gemeinheit geht soweit, daß man selbst einen Laboratoriumsdiener zu chicaniren anfängt....
... Um die obigen Behauptungen und meinen Entschluß zu rechtfertigen, werden Sie mir erlauben, einige Thatsachen anzuführen. Zu Ostern im vergangenen Jahre erhielt das Professorencollegium vom Ministerium den Befehl, wegen einiger Herstellungen im Laboratorium sofort eine Commission abzuhalten. Ich ersuchte ...
... Ich hatte längst beantragt, daß man mir zu Arbeiten, bei welchen Feuersgefahr oder Gefahr für die Gesundheit zu fürchten ist, ein unbenütztes und selbst unbenützbares Plätzchen im botanischen Garten einräumen möge. Das Ministerium stellte die dagegen erhobenen Bedenken und Schwierigkeiten als unbegründet dar, wie ich seinerzeit in ...
... gegen meinen Protest eigenmächtig löschen. Ich beschwere mich darüber und trete meine Forderung zu Gunsten der Laboratoriumsdotation ab. Das Professorencollegium fragt sich beim Ministerium an, ob ein Pharmaceut des 1. Jahrganges auch Chemie hören dürfe. Das ...
... an, ob ein Pharmaceut des 1. Jahrganges auch Chemie hören dürfe. Das Ministerium entscheidet im Sinne meiner Forderung. Ich frage mich nun amtlich an, ob die Quästur den Auftrag erhalten habe, das rückständige Collegiengeld zu Gunsten der Laboratoriumsdotation einzuheben und ...
... erwiedert mir, es sei dazu keine amtliche Veranlassung vorhanden. Das Ministerium ertheilt dem Professorencollegium für dieses Gebahren einen Verweis. Das Professorencollegium erfährt aber keine Silbe davon. Ein Mitglied des Professorencollegiums (nicht ich) verlangt in der Sitzung Einsicht in das betreffende Actenstück und ...
... So geht es hier zu, so mit Variationen, nur in etwas geringerem Maße, an den übrigen österreichischen Universitäten und so muß es kommen, wenn Leute als Universitätslehrer angestellt werden, die ihren Beruf hierzu durch gar nichts dargethan haben, es wäre denn, man wollte eine Reihe von Jahren, am Lyceum oder Gymnasium zugebracht, als einen Beweis der Befähigung ansehen. Wer bereitet dem Ministerium mehr Verlegenheiten als gerade diese Leute, welche der Herzensgüte des ...
... Ich habe mich jetzt durch 2 Jahre abgemüht, aus meiner Lehrkanzel eine Universitätskanzel zu machen. Das Ministerium hat in liberalster Weise und nach Möglichkeit meinen Wünschen zu entsprechen gesucht. Dennoch muß ich Ihnen zu meinem Leidwesen mittheilen, daß ich binnen 4 Wochen mein Entlassungsgesuch einreiche, wenn ich bis dahin nicht die Zusicherung habe, daß sich unsere Facultätsverhältnisse wenigstens so weit ändern, daß ich vor gemeinen Schurkereien und Beleidigungen geschützt bin. Die Gewähr dafür aber sehe ich nur in der Entfernung von ...
... in einer Sitzung des Professorencollegiums mittheile, die Chemie sei nichts als ein Handwerk; dafür brauche man an einer Universität keine Lehrkanzel und dgl. Ich hoffe daher zuversichtlich die Gewährung dieser billigen Bitte, vorausgesetzt natürlich, daß mich das Ministerium überhaupt zu halten wünscht....
Pavissich, Alois Cäsar ohne Empfänger Wien 1850-12-22 1
... in wenigen Jahren eine vortheilhafte Gestaltung annehmen, daß das hohe Ministerium einen Mann werth des vollsten Vertrauens und von mehr als genügender moralischer Kraft in ihm finden würde, die vielen Wunden zu heilen, aus denen das unglückliche ...
(pavissich-an-sektionsrat-1850-12-22-a3-xxi-d79.xml)
Pauli, Friedrich Wilhelm Unterricht, Ministerium für Kultus und Wien 1851-04-05 2
... an das Ministerium für Kultus und Unterricht ...
... Ich wage die unterthänigste Bitte, Ein hohes k.k. Ministerium wolle die Gnade haben, mir die Licentia practicandi in den ...
(pauli-an-ministerium-fuer-kultus-und-unterricht-1851-04-05-a3-xxi-d111.xml)
Padlesák, Johann Thun, Leo Prag 1860-03-31 2
... Ich habe heute das Manuskript “Allgemeine Unterrichtslehre“ nebst meiner Rechtfertigung – an das hohe k.k. Ministerium und zu Euerer Excellenz hocheignen Händen addressirt – dem derzeitigen Universitätsrektor Dr. ...
... Als diese nicht erfolgte, ward meine Lage schwieriger, der Verfasser hielt seine Ansicht für die richtige. Ich befragte wieder nur mein Gewissen und die Verpflichtung gegen Euere Excellenz und begann einen Auszug aus dem ganzen Werke zu verfassen und übergab ihn sammt meinen beygefügten Bemerkungen dem Autor mit dem Ersuchen ihn durchzulesen. Es erfolgten hierauf weitere und mehrfache Besprechungen und er nahm freywillig mehrere von mir beantragte Abänderungen auf. Nur als ich darauf hinwies, daß aber auf dem rein psychologischen Gebiete Einiges vor der Drucklegung ganz beseitigt, Anderes ganz umgearbeitet werden sollte, bemerkte er, daß er zu einer solchen eingreifenden Änderung den früheren Beurtheilern, selbst dem hohen Ministerium gegenüber sich nicht mehr ermächtigt halte. Hiemit schien mir auch meine Aufgabe beendet. Ich schrieb nun eine Rechtfertigung der immerhin zahlreichen über das Ganze verbreiteten kurzen Abänderungen, soweit ihre Nothwendigkeit nicht von selbst jedem einleuchtet und nahm auch die Verantwortung für das, was durch meine Veranlassung geändert wurde, mit Beruhigung auf mich. Meine weiteren dabey angeführten Wünsche dürften vielleicht bey einer zweiten Auflage des Werkes einige Rücksicht verdienen. Manche von mir bezeichneten Stellen könnten unbeschadet des Ganzen wohl auch vor der ersten Drucklegung wegfallen....
(padlesak-an-thun-1860-03-31-a3-xxi-d565.xml)
ohne Absender ohne Empfänger no place 1850 1
... muß auf Grundlage von [1]791 § 4 eine wirkliche Kirchenverfassung oktroyirt werden – bis zu Superintendenzialkonvent hinauf – mit Übertragung der früher der ungarischen Hofkanzlei zugestandenen Befugnisse auf das Ministerium des Cultus....
(notiz-von-thun-1850-a3-xxi-d94.xml)
Mozart, Joseph Thun, Leo Wien 5
... ist es, die irregeführt, nun von dem hohen Ministerium ebensowol als vom Publicum angegriffen wird, denn es ist natürlich, daß sie nun – wo es zu spät ist, und zwar zu spät ...
... . Wer wird nun die angekündigte Gegenrecension unterschreiben? Das hohe Ministerium? Dann wird die Recension wenig nützen. Irgend sonst wer? Dann müßte es ein Mann von literarischer Autorität sein, sonst tritt derselbe Fall ein....
... Mir scheint die ganze Sache sehr leicht lösbar und durchaus nicht mit den Schwierigkeiten verknüpft, die von Eurer Excellenz befürchtet werden, wenn nur das hohe Ministerium sich nicht freiwillig betheiligt, im Gegentheile die Sache der ...
... würde in solchem Falle sich mit einer Frase [sic!] helfen, z. B. nach glaubwürdigen, verläßlichen Mittheilungen ist das Buch von dem Verfaßer zum Schulgebrauch eingerichtet worden. Selbst in dem Falle, wenn das hohe Unterrichtsministerium sich zu einer Äußerung veranlaßt fände, so würde sie sich darauf beschränken, daß die ...
... wird sicher sich heraushelfen und das Ministerium ist nicht genöthigt, hervorzutreten und persönlich zu antworten. Dadurch wird das Aufsehen ...
(mozart-an-thun-1853-09-19-a3-xxi-d235.xml)
ohne Absender ohne Empfänger no place 1850 2
... Zur Eröffnung einer den Namen Gymnasium oder Realschule führenden Privatanstalt ist die Genehmigung des Ministeriums des Cultus und Unterrichts nothwendig. Diese Genehmigung setzt die Nachweisung voraus, daß die in den §§ 2, 3 und 5 gestellten Bedingungen erfüllt sind und daß die Subsistenzmittel der Anstalt für eine Reihe von Jahren wenigstens mit einem hohen Grade von Wahrscheinlichkeit gedeckt sind....
... Veränderungen in der Einrichtung und im Lehrpersonale einer solchen Anstalt sind jedesmal der Landesschulbehörde anzuzeigen: Das Ministerium kann der Anstalt wegen Mangel der gesetzlichen Eigenschaften den Namen eines Gymnasiums oder einer Realschule zu jeder Zeit wieder entziehen....
(modifikationsentwurf-stellung-kirchlicher-knabenseminare-zu-staatsgymnasien-1850-a3-xxi-d87.xml)
Mikulas, Johann Thun, Leo Pest 1853-07-16 1
... Gymnasium liegt mir, der ich die Umstände jetzt schon genau zu kennen meine, sehr am Herzen. Die braven Köröser haben von vielen Seiten verleumdet, angefeindet und durch falsche Gerüchte – z. B. durch das weitverbreitete Gerücht, das k.k. Unterrichtsministerium werde einem evangelischen Obergymnasium das Recht der Öffentlichkeit nie zuerkennen, – geängstigt, dennoch keinen Augenblick gezweifelt, den Wünschen der Regirung nachzukommen. Nun bietet sich Euerer Excellenz eine erwünschte Gelegenheit dar, diejenigen Lügen zu strafen, welche behaupten, daß die neuen Bestimmungen über den Unterricht die Vernichtung der evangelischen Schulen bezwecken. Das ...
(mikulas-an-thun-1853-07-16-a3-xxi-d215.xml)
ohne Absender ohne Empfänger no place 17
... Die Länder der ungarischen Krone haben wahrhaftig nicht Ursache zu frohlocken über die Aufhebung des Unterrichtsministeriums, das durch einen Zeitraum von zehn Jahren die Früchte seines unermüdlichen, wohlwollenden und einsichtsvollen Wirkens über das ganze Gebiet des Königreiches verbreitet hat. Wer nicht seine Augen und seine Ohren gewaltsam verschließt, für den liegen die Thatsachen vor Augen, sprechen mit lauter Stimme. Die @orUniversität von ...
... . Die Gymnasien nahmen an der Reorganisation ihres Studienplans gleichen Antheil wie in den andern Ländern der Monarchie, und wenn eine große Anzahl von Privatanstalten von dieser unverkennbaren Verbesserung keinen Gebrauch machten, so traf wahrlich die Schuld daran nicht das Ministerium. Die Realschulen waren eine ganz neue Schöpfung, die verbesserten Präparandenkurse sind in ihrer gegenwärtigen Ausstattung und Einrichtung mit den früheren gar nicht zu vergleichen. Die Volksschulen wurden nicht nur in allen Theilen des Landes verbessert und vermehrt, sondern wuchsen wie die Pilze selbst aus dem verwahrlosten Boden der Pußten heraus, die vordem niemals des Anblicks und der Wohlthat eines Schulgebäudes sich erfreut hatten....
... Mit dem politischen System, welches durch die letzten zwölf Jahre gewaltet, hatte das Unterrichts-Ministerium mit Ausnahme eines einzigen Punktes nichts zu schaffen und es könnte seine auf Verbreitung von Bildung und Gesittung, von Wissen und Können gerichtete Thätigkeit nach dem 20. Oktober eben so gut, eben so wirksam und zum augenscheinlichen Heile der Völker ...
... große Verkehrs- und Geschäftssprache an allen jenen Lehranstalten des Reiches gepflegt werden mußte, welche ihre Jugend über das Weichbild ihrer nächsten Geburtsstätte in die mittleren und höheren Kreise der Gesellschaft, in den Dienst des Staates und der Kirche, in die Sphären der Wissenschaften und Kunst zu führen bestimmt sind. Bis hierher ging, wie gesagt, das Unterrichts-Minsterium mit den übrigen Centralstellen des Gesammtreiches Hand in Hand, aber nicht weiter. Unterdrückung, Verkürzung, Vernachlässigung der nicht-deutschen Nationalitäten waren und blieben dem ...
... mit den übrigen Centralstellen des Gesammtreiches Hand in Hand, aber nicht weiter. Unterdrückung, Verkürzung, Vernachlässigung der nicht-deutschen Nationalitäten waren und blieben dem Unterrichts-Minsterium von Anfang bis zum Ende unbekannte Gelüste, rücksichtslose Germanisierung, d.i. über die Gränzen des gesellschaftlich, staatlich und wissenschaftlich gebotenen Bedarfs hinausgetriebene Aufdringung des Deutschen hat in dem ...
... von Anfang bis zum Ende unbekannte Gelüste, rücksichtslose Germanisierung, d.i. über die Gränzen des gesellschaftlich, staatlich und wissenschaftlich gebotenen Bedarfs hinausgetriebene Aufdringung des Deutschen hat in dem Unterrichts-Minsterium weder ihren Ursprung gehabt, noch von dortaus Vorschub erfahren, die Akten dieser Centralstelle liefern den Beweis dafür. Namentlich hat die magyarische Nationalität und Literatur vollen Grund dem abtretenden ...
... weder ihren Ursprung gehabt, noch von dortaus Vorschub erfahren, die Akten dieser Centralstelle liefern den Beweis dafür. Namentlich hat die magyarische Nationalität und Literatur vollen Grund dem abtretenden Ministerium die wohlwollendste sorgsamste Förderung und Pflege Dank zu wissen. Es wird dem Manne, der durch zwölf Jahre die Sache des Unterrichtes des österreichischen Gesammtstaates nach bestem Wissen und Gewissen geleitet hat, es wird den Männern, die ihm hierin mit redlichem unverdrossenem Eifer zur Seite gestanden haben, gegenüber der magyarischen Nationalität immer zum Anlaß gerechter Befriedigung dienen, daß sie es waren, deren Anregung, und Leitung es gelang, für magyarische Volkschulen Lehrbücher zu schaffen, welche sich den besten deutschen ebenbürtig an die Seite stellen und geeignet sind, durch musterhafte Diktion veredelnd auf die Volkssprache einzuwirken, daß sie es waren, an Mittelschulen einer wissenschaftlichen Behandlung der magyarischen Sprache, wie es ehedem nicht der Fall war, die Bahn zu brechen, daß es Folge ihres Zuthuns ist, wenn an Mittelschulen die magyarische Literatur zu einem wahren Bildungsmittel wurde, indem nicht nur die Lehrbücher für die unteren Klassen aus dem Besten, was die Literatur zu solchen Zwecken geeignetes bietet, zusammengetragen wurde, sondern den Schülern der oberen Klassen eine literaturhistorische Chrestomathie in die Hand gegeben war, an deren Faden dieselben die Entwicklung ihrer heimischen Literatur unmittelbar an Musterstücken aus den Werken der besten Schriftsteller kennenlernen und das Edle und Bildende darin zu ihrem geistigen Eigenthum zu verwenden angeleitet werden; wovon ehedem nichts vorhanden war, daß sie es endlich waren, die dem magyarischen Volke eine Gabe brachten, an welche vor dem Bestand des Ministeriums nicht gedacht worden ist, und die gegenüber der ehemaligen Zerfahrenheit bezüglich der wissenschaftlichen Terminologie ihren bleibenden Werth hoffentlich behalten wird: Die kritische Einigung und Feststellung des wissenschaftlichen Sprachschatzes, welche durch eine aus den bewährtesten Fachautoritäten magyarischer Zunge zusammengestellte Kommission in den Jahren 1855–1858 zu Stande kam. Daß überhaupt von Seiten des ...
... die wohlwollendste sorgsamste Förderung und Pflege Dank zu wissen. Es wird dem Manne, der durch zwölf Jahre die Sache des Unterrichtes des österreichischen Gesammtstaates nach bestem Wissen und Gewissen geleitet hat, es wird den Männern, die ihm hierin mit redlichem unverdrossenem Eifer zur Seite gestanden haben, gegenüber der magyarischen Nationalität immer zum Anlaß gerechter Befriedigung dienen, daß sie es waren, deren Anregung, und Leitung es gelang, für magyarische Volkschulen Lehrbücher zu schaffen, welche sich den besten deutschen ebenbürtig an die Seite stellen und geeignet sind, durch musterhafte Diktion veredelnd auf die Volkssprache einzuwirken, daß sie es waren, an Mittelschulen einer wissenschaftlichen Behandlung der magyarischen Sprache, wie es ehedem nicht der Fall war, die Bahn zu brechen, daß es Folge ihres Zuthuns ist, wenn an Mittelschulen die magyarische Literatur zu einem wahren Bildungsmittel wurde, indem nicht nur die Lehrbücher für die unteren Klassen aus dem Besten, was die Literatur zu solchen Zwecken geeignetes bietet, zusammengetragen wurde, sondern den Schülern der oberen Klassen eine literaturhistorische Chrestomathie in die Hand gegeben war, an deren Faden dieselben die Entwicklung ihrer heimischen Literatur unmittelbar an Musterstücken aus den Werken der besten Schriftsteller kennenlernen und das Edle und Bildende darin zu ihrem geistigen Eigenthum zu verwenden angeleitet werden; wovon ehedem nichts vorhanden war, daß sie es endlich waren, die dem magyarischen Volke eine Gabe brachten, an welche vor dem Bestand des Ministeriums nicht gedacht worden ist, und die gegenüber der ehemaligen Zerfahrenheit bezüglich der wissenschaftlichen Terminologie ihren bleibenden Werth hoffentlich behalten wird: Die kritische Einigung und Feststellung des wissenschaftlichen Sprachschatzes, welche durch eine aus den bewährtesten Fachautoritäten magyarischer Zunge zusammengestellte Kommission in den Jahren 1855–1858 zu Stande kam. Daß überhaupt von Seiten des Unterrichtsministeriums den geistigen Interessen der magyarischen Bevölkerung vollere, umsichtigere Rechnung getragen worden ist, als mitunter aus ihrer eigenen Mitte, das werde ich später an einem höchst auffallenden Beispiele zu zeigen Gelegenheit finden. So kann denn das ...
... den geistigen Interessen der magyarischen Bevölkerung vollere, umsichtigere Rechnung getragen worden ist, als mitunter aus ihrer eigenen Mitte, das werde ich später an einem höchst auffallenden Beispiele zu zeigen Gelegenheit finden. So kann denn das Unterrichts-Minsterium die Geschäfte mit der inneren Beruhigung in andere Hände übergeben, dieselben als ein guter Hausvater verwaltet, keines seiner Pflegebefohlenen in dessen wohlverstandenen Interessen verkürzt zu haben....
... Indem diese Übergabe in andere Hände nunmehr wenigstens theilweise stattfinden soll und es sich um die Gränzen fragt, welche die Wirkungskreise der künftigen Unterrichts- und Administrativbehörden gegeneinander scheiden sollen, liegt es am nächsten, den Geschäftsbereich des bisherigen Unterrichtsministeriums in ein ...
... die Angelegenheiten des bisherigen Unterrichts-Minsteriums seien, bei deren Entscheidung didaktisch-wissenschaftliche Rücksichten ...
... Selbst seit der Wirksamkeit des Unterrichtsministeriums haben Administrativbehörden nach der hergebrachten Übung es oft versucht, Beschlüsse der Lehrkörper in den bezeichneten Angelegenheiten zu abrogieren und denselben das Gegentheil aufzudekretieren. Solche Versuche würden aber zur erfolgreichen Regel werden und würde dann Selbständigkeit der Lehrkörper, ihre Unbefangenheit, ihr Ansehen und damit auch das reelle Gedeihen der Mittelschulen untergraben werden, sobald sie nicht mehr einer eigenen obersten Behörde unterstehen, welche dazu fähig und bestimmt ist, sie schützend oder korrigierend zu überwachen und zu leiten. Aus demselben Grunde würde darin faktisch auch das Institut der Schulräthe seines maßgebenden Einflusses und seiner erfolgreichen Wirksamkeit entkleidet werden....
... Was die Berufung der Lehrer betrifft, so würde bezüglich der Wahl der Personen, vermöge des Allerhöchsten Inspektionsrechtes, überhaupt nur insofern eine Kontrolle geübt, als die Staatsbehörden sich verpflichtet erachten müßten, dafür Sorge zu tragen, daß staatsbürgerliche und sittenlose Individuen vom Lehramte fern gehalten werden. Diese Pflicht haben die Behörden auch vor Errichtung des Ministeriums für Kultus und Unterricht stets erfüllen müssen, und werden sich derselben auch hinfort nicht entschlagen können....
... Man sieht hieraus, daß das Ministerium für Kultus und Unterricht jener Allerhöchsten Rechte gegenüber ein vielleicht ...
... Seite betrifft, können die magyarischen Schulbücherangelegenheiten nicht besser fahren, als wenn sie der bisherigen Obhut anvertraut bleiben. Ich habe Eingangs mich erboten ein auffallendes Beispiel vorzuführen, dass den geistigen Interessen der magyarischen Bevölkerung von Seiten des Unterrichtsministeriums umsichtiger Rechnung getragen worden sei als mitunter aus ihrer eigenen Mitte. Dieses Beispiel liefern die katholischen Katechismen. Es ist, wie rücksichtlich der magyarischen Schulbücher überhaupt, so auch rücksichtlich der für den katholischen Religionsunterricht bestimmten Schulbücher bisher nie von kompetenter Seite eine Klage laut geworden, weil das Ministerium jederzeit eifrigst bemüht war, sich an die bewährtesten magyarischen Schriftsteller auf dem betreffenden Gebiete zu wenden und deren aufgewendete geistige Mühe nach Gebühr zu entlohnen. Nun hat es vor einigen Jahren den kompetenten Autoritäten im Lande gefallen, für die seither im Gebrauch gewesenen Katechismen nicht nur andere Muster sich auszuwählen, sondern auch die Übertragung derselben in die magyarische Sprache auf sich zu nehmen. Das Ministerium hatte kein Recht dem ersten, und fand keinen Grunde dem zweiten Theil des gestellten Begehrens die Gewährung zu versagen. Allein der Versuch fiel unglücklich aus. Es sei mir erlaubt, das Urtheil eines Kenners der magyarischen Sprache anzuführen, welches derselbe gegen eine dritte Person mit der Bitte, mich davon behufs thunlicher Abhilfe in Kenntnis zu setzen, in folgenden Worten ausgesprochen hat: "Die neue Ausgabe ist so ungeheuer fehlerhaft in jeder Beziehung, daß jeder ungarische Bauernknabe sich daran stoßen und ärgern muß. Es hat nämlich ein Slave die Übersetzung besorgt, der keinen Begriff von der ungarischen Sprache hatte und furchtbare Schnitzer machte. Solange die Regierung unmittelbar die ungarischen Schulbücher besorgte, fanden selbst die Widersacher nichts auszusetzen, und nun was für eine Übersetzung!?" usw. Ich glaube, es bedarf keines schlagenderen Beweises für die Behauptung, daß die bisherige oberste Unterrichtsbehörde nicht nur den ...
... entgegengestanden habe. Ich habe bereits in mehreren Beispielen gezeigt, wie unwahr eine solche Vorstellung ist, wie einsichtsvoll und wohlwollend, wie von den sichtlichsten Erfolgen gekrönt die zehnjährige Wirksamkeit des Unterrichts-Minsteriums in den Ländern der ungarischen Krone gewesen? Diese Beispiele ließen sich leicht vermehren. Nur noch eines aus der jüngsten Zeit. Man hat in ...
... Natur der königlich ungarischen Hofkanzlei zu. Doch würde kein diesfälliger Schritt gesehen, ohne daß die zuständige Controllbehörde die andern in Kenntniß davon gesetzt, bei wichtigeren Angelegenheiten zuvor das dienstliche Einvernehmen, sei es im Wege des Notenwechsels oder durch Beiziehung zu den bezüglichen Berathungen, gepflogen hätte. Wenn es sich z.B. um Vorbereitung von allgemeinen Gesetz- und Organisations-Entwürfen handelte, so würde die oberste Unterrichtsbehörde gegenüber der königlich ungarischen Hofkanzlei dieselben Rücksichten zu beachten haben, welche das seitherige Unterrichts-Minsterium je nach Beschaffenheit des Gegenstandes gegenüber dem Handels- oder dem Landeskultur- oder dem Justiz-Ministerium eingehalten hat, d.h. sie würde entweder den Entwurf an die Hofkanzlei mit dem Ersuchen um deren Bemerkung leiten, oder denselben kommissionell unter Beiziehung von Organen der Hofkanzlei in Berathung nehmen. Gegenstände currenter Natur dagegen, wie Erledigung von Sitzungs-Protokollen, Genehmigung von Lektionsplänen, Entgegennahme von Zustandsberichten u. dgl. würde die oberste Unterrichtsbehörde der Hofkanzlei lediglich auf jenem kurzen Wege, der seit Jahren zwischen den Centralstellen gewiß nur zur Förderung des Dienstes in Übung ist, zur Einsicht ante expeditionem mittheilen, wobei der obersten Administrativbehörde immer noch Gelegenheit bliebe, rechtzeitige Bemerkungen anzubringen. Andererseits würde die ungarische Hofkanzlei in den ihrer Kompetenz zugehörigen Angelegenheiten ...
(memorandum-neuorganisation-unterricht-1860-od-a3-xxi-d631.xml)
... wohlmeinend entgegen, indem er unter lit. B die Zahl der evangelisch reformierten Kirchendistrikte vermehrte und ihnen, mit Rücksicht auf die Schwierigkeiten der bei den Evangelischen noch nicht hergestellten Kirchenordnung, provisorisch eine für zweckmäßig erachtete Eintheilung, mit der schon im § 27 desselben kaiserlichen Patentes nachfolgenden Zusicherung gab, daß die weitere Untertheilung dieser Superintendenzen oder die Zuweisung ganzer Seniorate von einer Superintendenz an eine andere, das ist eine anderweitige Eintheilung der Kirchendistrikte, in der Generalkonferenz der Superintendenzen zu berathen und im Wege des Ministeriums für Kultus und Unterricht der Allerhöchsten Schlußfassung zu unterziehen sein werde....
(memorandum-mikulas-neueinteilung-superintendenzen-1860-a3-xxi-d627.xml)
ohne Absender ohne Empfänger no place 10
... - ohne Unterschied der Konfession – zusammen und bot, selbst von verbrecherischen Handlungen nicht zurückschreckend, alles mögliche auf, um die durch das Patent angebahnte Versöhnung zu vereiteln und das Mißtrauen, den Argwohn und die Unzufriedenheit des Volkes noch zu steigern. War unter solchen Constellationen die rasche und energische Durchführung des neuen, großentheils und provisorischen Gesetzes, im Oktober 1859 wohl möglich? Diese Frage mag bejahend oder verneind beantwortet werden, doch ist sie nunmehr eine müßige geworden, und es wird sich ebendarum damit kein praktischer Staatsmann befassen wollen. Sehr begreiflich war jedoch das Bestreben des Ministeriums, die Ausführung des allerhöchsten Patentes im weitesten Umfange der freien Thätigkeit oder Mitwirkung der evangelischen Kirchenkonvente selbst anheim zu stellen, weil ja die Besorgnis nicht ferne lag, man werde sonst im In- und Auslande das Septembergesetz als ein octroyiertes, die Autonomie der evangelischen Kirche vernichtendes verschreien. Denn in der That, nur die ...
... So standen die Sachen im December, als das sich zu jener Abhilfe entschloß, die in der Verordnung vom 10. Jänner...
... , um sich tröstliche Information zu holen und dann zu Hause in guter Richtung Propaganda zu machen. Die allerunterthänigsten Majestätsgesuche legten dem hinwieder[?] die Verpflichtung auf, den wahren Sachverhalt nochmals im Circularerlasse zu beleuchten. Inzwischen sind auch die Pauschalien durch die Gnade Seiner Majestät flüssig gestellt worden, welche Thatsache ebenfalls in der Ansicht bestärken mußte, daß die Regierung – ungeachtet der gegentheiligen Versicherungen der Agitatoren und besonders des Protestans egyházi és iskolai lap – doch entschlossen sei, die Verheißungen zu verwirklichen. Als nun die Opposition einsah, daß ihre Zänke den erhofften Erfolg nicht haben, so ergriff sie das Mittel der offenen Aneiferung zum Widerstand, der Bedrohung und der Verfolgung. Es wurden demnach von ...
... Dies ist nur eine cursorische Darstellung der enormen Schwierigkeiten, die das Cultusministerium zu überwinden hat....
... Was hat das Ministerium demnach seit December vorigen Jahres ungeachtet dessen geleistet, daß – wie ein jeder der die Augen hoffen hält, sehen muß –, ...
... für die Absichten des Ministeriums thätig ist....
... Abhandlungen schrieben, die zur Durchführung des Patentes unberechenbares beitragen, und schon in mehr als 12.000 Exemplaren verbreitet sind; daß durch direkte Einwirkung des Ministeriums eine slawische evangelische Kirchenzeitung in ...
... Das hat eine energische Leitung der lutherischen Superintendenzen ...
... Das hat das Vertrauen auf die Festigkeit und das Wohlwollen der Regierung gehoben und dadurch bewirkt, daß unter den allerschwierigsten Umständen das Werk der Koordinierung sehr bedeutende Fortschritte machte....
... 12. Man stelle jährlich mindestens 10.000 Gulden dem C & M zur Verfügung, um jene Zwecke zu fördern, Reisekosten zu bestreiten usw....
... abermals erfolgte Weihe von zwei russischen Priestern durch nicht unirte Bischöfe führte endlich zu der gegründeten Vermuthung, daß das russische Cabinet auf diesem Wege häufigere und innigere Verbindungen zwischen dem russischen und dem diesseitigen griechisch nicht unirten Clerus anzuknüpfen suche, welcher Umstand auch, im Einvernehmen mit dem Ministerium des Cultus und der obersten Polizei-Behörde, das Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten bewogen hat, seine Zustimmung zur Consekration russischer Geistlicher in den kaiserlich österreichischen Staaten für die Zukunft nicht mehr zu ertheilen. Dieser Beschluß ist auch im Juni 1854 bei der Gelegenheit als der zum Proto-Clerico beförderte Hauskaplan der kaiserlich russischen Gesandtschaft in Berlin, ...
(memorandum-agitation-clerus-1860-a3-xxi-d654.xml)
Macher, Andreas Thun, Leo Krakau 1860-09-22 4
... hat in der Sitzung vom 11. September 1860 zu dem Budget für das Ministerium des Cultus und Unterrichtes die Bemerkung gemacht, daß seines Wissens Privatstiftungen, welche zur Ausbildung der Jugend gewidmet sind, dieser Bestimmung nicht immer zugeführt würden, wodurch der Wille des Stifters vereitelt werde. Er müsse zur Unterstützung dieser Behauptung auf eine Stiftung in ...
... errichtet und zur Erhaltung von 4 Jünglingen aus adeligen Geschlechtern bestimmt wurde. Diese sei im Jahre 1860 noch nicht ins Leben getreten. Im Stiftbriefe heiße es, daß die Stiftung durch einen Curator verwaltet werden und unter Aufsicht der Behörden stehen solle. Gegenwärtig beträgt dieselbe 100.000 fl wovon 50.000 fl in Barem und 50.000 fl in unbeweglichen Gütern bestehen. Sie steht unter der Verwaltung des Ministeriums für Cultus und Unterricht und die endliche Regelung dieser Angelegenheit nach dem Willen des Stifters sei trotz vielfältiger Verhandlungen noch immer nicht herbeigeführt. Darin liege einerseits eine Rechtswidrigkeit, weil dem Willen des Stifters Eintrag geschehe, und dann scheine ein solcher Vorgang auch unzweckmäßig, weil in ihm eine Art Abschreckungsmittel vor Errichtung solcher Stiftungen liege....
... Bemüht, die Stiftung ganz im Sinne des Stifters sobald als möglich zu eröffnen, hat das hohe kk. Unterrichts-Ministerium im November 1857 einen Stiftungs-Administrator in der Person des ...
... kk. Landes-Regierung beabsichtigte schon jetzt ein Lebenszeichen dieser Stiftung zu geben und stellte in den letzten Tagen August laufenden Jahres ans Hohe Unterrichtsministerium den Antrag, daß vorläufig 2 Handstipendien à 300 fl Ö.W. aus den Stiftungsrenten provisorisch errichtet und nur auf so lange verliehen werden, bis die Eröffnung der Stiftung ganz im Geiste des Stifters mit Rücksichtname auf die vorhandenen Fondsmittel möglich sein wird. Die Regierungsbehörden haben nie beabsichtigt dieser Stiftung eine dem Willen des Stifters zuwiderlaufende Richtung zu geben und absehend von diesem Willen mit der Besetzung der Stiftungsplätze ganz eigenmächtig vorzugehen, wie dies der Regierung zum Vorwurfe gemacht wird....
(macher-ueber-dydynskische-stiftung-1860-09-22-a3-xxi-d613.xml)
Linde, Justin Thun, Leo Frankfurt 1854-05-31 1
... Es ist schwierig wenn man nicht in dem System eines Unterrichtsministeriums gehörig orientiert ist und die Pläne in allgemeinen Unrissen auch nur kennt, irgendeinen berechtigten angemessenen Rath zu haben; und ich muß deshalb um Nachsicht bitten, wenn ich hier etwas ganz unausführbares sage: aber mir scheint, daß es zweckmäßig wäre, wenn E. Excellenz eine der österreichischen Universitäten, besonders mit[?] dafür in Aussicht nähmen, gehörigen Nachwuchs für Lehrkräfte zu bilden. Ausdrücklich verwahre ich mich dabei gegen die Unterstellung, daß ich dabei an irgendeine Art von Dressur denke, denn das ist nicht der Boden, worauf solche Früchte wachsen, sondern ich denke nur an behutsame Pflege auf fruchtbarem Boden unter günstigem Clima und dann sorgsame Beobachtung der Entwicklung. Freilich kenne ich die österreichischen Universitäten gar nicht, um zu wissen, auf welche dabei wohl vorzugsweise Rücksicht zu nehmen wäre. Schon längst hatte ich sogar persönliches Interesse einige Gymnasien und Universitäten ...
(linde-an-thun-1854-05-31-ca1055.xml)
Leonhardi, Hermann Thun, Leo Prag 1852-03-11 2
... , welche das hohe Unterrichtsministerium mir damals eröffnete. Durch ein Nervenleiden wurde ich verhindert meine Vorträge schon im Winter 1849–50 zu beginnen (Ich hatte mir dieses Leiden durch den meiner Übersiedlung wegen unvermeidlichen Aufenthalt in ...
... Auf eine solche Stellung kommt es mir vor allem an; denn nach ihr werden die Vertreter anderer Fächer und wird die studirende Jugend es bemessen, in welcher Wertschätzung die von mir vertretene harmonisch-organische Richtung der Wissenschaft bei dem hohen Unterrichtsministerium stehe....
(leonhardi-an-thun-1852-03-11-a3-xxi-d159.xml)
ohne Absender Thun, Leo Klattau [Klatovy] 1861-01-01 1
... Euer Excellenz Sich unterzogen, welche Achtung in ganz Europa dadurch für unsere Studienanstalten errungen wurde, welche Riesenschritte in den Wissenschaften in jeder Richtung, während Euer Excellenz dem hohen Ministerium für Cultus und Unterricht vorstanden, zurückgelegt wurden, mit welcher weisen Sicherheit und edelsten Humanität die Lehranstalten geleitet wurden....
(lehrerkollegium-gymnasium-klattau-an-thun-1861-01-01-a3-xxi-d623a34.xml)
Lange, Ludwig Thun, Leo Prag 1859-04-28 1
... und mir klar wurde. Es handelte sich um Interpretation eines ganz deutlichen Ministerialrescripts rücksichtlich der Frage, ob Schleicher oder Höfler alle Candidaten in deutscher Literatur zu examinieren habe. Ich unterstützte Schleicher, der unzweifelhaft Recht hatte. Dennoch wurde das Ministerium um eine Aufklärung des angeblich dunkeln Passus ersucht, das darauf erfolgende wiederum unzweideutige Ministerialrescript wurde wiederum im Interesse ...
Kuzmány, Karl Thun, Leo Neusohl 1860-10-15 3
... Weil ich es nicht dulden kann, dass mich jemand, und sei dies wer immer, der Veranlassung eines Schisma bezichtige; es aber auch im höchsten Interesse des hohen Cultusministeriums liegen muß, dass hochdieselbe solche verdeckte Bezichtigung seiner selbst als des Veranlassers eines Schisma von sich weise, so bitte ich unterthänigst um eine Instruction von Seite der evangelischen Abtheilung bei dem hohen ...
... liegen muß, dass hochdieselbe solche verdeckte Bezichtigung seiner selbst als des Veranlassers eines Schisma von sich weise, so bitte ich unterthänigst um eine Instruction von Seite der evangelischen Abtheilung bei dem hohen Cultusministerium in Betreff meines Vorgehens gegenüber dieser Beschuldigung; denn wenn auch diese Nachricht der „Presse“ eine rein erdichtete sein sollte – wie ich es wohl glaube –, so ist sie doch gar sehr geeignet, wenn ihr von betreffendem Orte nicht widersprochen wird, die Gemüther der an dem Patente fest haltenden Gemeinden der Pressburger Superintendenz aufs Höchste zu beunruhigen, weil sie den Namen einer so hohen Autorität mißbraucht; sie muß mir alles Zutrauen dieser Gemeinden äußerst gefährden, meinen Einfluß lähmen und einen Hass meiner Glaubensgenossen im Vaterlande gegen mich entzünden, vor dessen Ausbrüchen mich kaum jemand zu beschützen im Stande sein dürfte, um so weniger, als einige Comitatsvorstände selbst, wenigstens in Privatgesprächen die Meinung verbreiten, die Regierung wolle es selbst, dass die Gemeinden je eher desorganisirt werden. Wie gegenüber solchen Kundgebungen die aufmunternden Worte Seiner Majestät, welche allerhöchst dieselben an die Deputation des Brieser Conventes gesprochen haben, wie die Betheuerungen des hohen ...
... in Betreff meines Vorgehens gegenüber dieser Beschuldigung; denn wenn auch diese Nachricht der „Presse“ eine rein erdichtete sein sollte – wie ich es wohl glaube –, so ist sie doch gar sehr geeignet, wenn ihr von betreffendem Orte nicht widersprochen wird, die Gemüther der an dem Patente fest haltenden Gemeinden der Pressburger Superintendenz aufs Höchste zu beunruhigen, weil sie den Namen einer so hohen Autorität mißbraucht; sie muß mir alles Zutrauen dieser Gemeinden äußerst gefährden, meinen Einfluß lähmen und einen Hass meiner Glaubensgenossen im Vaterlande gegen mich entzünden, vor dessen Ausbrüchen mich kaum jemand zu beschützen im Stande sein dürfte, um so weniger, als einige Comitatsvorstände selbst, wenigstens in Privatgesprächen die Meinung verbreiten, die Regierung wolle es selbst, dass die Gemeinden je eher desorganisirt werden. Wie gegenüber solchen Kundgebungen die aufmunternden Worte Seiner Majestät, welche allerhöchst dieselben an die Deputation des Brieser Conventes gesprochen haben, wie die Betheuerungen des hohen Ministeriums des den coordinirten Gemeinden versprochenen Schutzes, Glauben, Vertrauen und Achtung behalten sollen, ist schlechterdings nicht abzusehen. Irgendwie muß denselben daher entgegen getreten werden. Da aber der Angriff nur perfider Weise auf mich allein gerichtet ist, denn ich habe doch weder das allerhöchste Patent vom 1. noch die Verordnung vom 2. Sept. [1]859 herausgegeben, noch mich selbst zum Superintendenten aufgeworfen, sondern bin zum solchen der Pressburger Superintendenz ordnungsmäßig gewählt und durch Seine Majestät allergnädigst bestättigt, so will ich nicht ohne eine höhere Weisung allein in dieser Sache vorgehen und erbitte mir demnach hierüber eine Information, wie ich mich in dieser Hinsicht zu verhalten habe....
(kuzmany-an-thun-1860-10-15-a3-xxi-d620.xml)
Kuzmány, Karl Thun, Leo Neusohl 1860-09-13 1
... evangelischen A.C. Superintendenz nach ihrer Abgränzung in dem allerhöchsten Patente protocollarisch erklärt hat und dieses Protocoll mir vom hohen k.k. Ministerium für Cultus und Unterricht ohne Bemerkung zum weiteren Gebrauch bei dem nächsten Superintendentialconvente zugekommen ist....
(kuzmany-an-thun-1860-09-13-a3-xxi-d611.xml)
Kuzmány, Karl Thun, Leo Neusohl 1860-09-02 1
... , dass er denselben gesprochen und ihn dazu willig gefunden; nur dass er verlange von einem Staatsbeamten aus dem h. Ministerium für Cultus dazu aufgefordert zu werden, um seiner Regierung gegenüber gedeckt zu sein, dass er nicht etwas thue, was ...
(kuzmany-an-thun-1860-09-02-a3-xxi-d607.xml)
... Mit der heutigen Post ging von mir ein Bericht an das hohe Ministerium durch die k.k. Statthalterei ab, in welchem ich gehorsamst melde, dass ich einen Superintendentialconvent auf den 26. und 27. Sept. nach St. Márton [...
(kuzmany-an-thun-1860-09-02-a3-xxi-d606.xml)
Kuzmány, Karl Thun, Leo Wien 1860-07-08 1
... 1. Es geruhe das hohe k.k. Cultusministerium mir für die Dauer meiner Führung des Superintendentialamtes die in der Wiener Zeitung vom 1. März für dieses Amt stipulirt angegebenen 4.000 fl ÖW zu systemisiren;...
(kuzmany-an-thun-1860-07-08-a3-xxi-d595.xml)
Kuzmány, Karl Thun, Leo Wien 1850-02-20 1
... seine Vorlesungen auch in böhmischer Sprache halten, um die Studierenden in die Lage zu setzen, einst in ihrem Berufe als slawische Prediger mit Erfolg wirken zu können. So sucht das Ministerium des öffentlichen Unterrichts dem Grundsatze der nationalen Gleichberechtigung immer größere Geltung zu verschaffen....
(kuzmany-an-thun-1850-02-20-a3-xxi-d35.xml)
Krauss, Josef Unterricht, Ministerium für Kultus und Hünfeld 1851-10-14 1
Kohn, Albert Thun, Leo Raudnitz 1850-10-04 1
... 3. Die Synode sei nur eine berathende und hätte ihre Protokolle mit den Majoritäts- und Minoritätsbeschlüssen dem hohen Ministerium zur Prüfung und Genehmigung zu unterbreiten....
(kohn-an-thun-1850-10-04-a3-xxi-d74.xml)
... Je mehr ich nun von dem innigsten Wunsch durchdrungen war, es möchten in den Gutachten der Schulräthe und in der Gymnasialzeitschrift Ansichten und Vorschläge zum Vorschein kommen, welche die gedeihliche Entwicklung der Frage fördern, um so lebhafter muß ich auch heute noch bedauern, das Resultat dem wichtigen Interesse der Sache wenig entsprechend, ja vielseitig dasselbe gefährdend gefunden zu haben. Die wenigen gut gemeinten Artikel sind einseitig, fassen nur einen Gegenstand ins Auge, unbekümmert um die berechtigten Forderungen anderer Interessen. Einige Artikel gehören Verfassern an, von denen, da sie kaum die Lernjahre zurückgelegt haben und in der Praxis erst anfangen zu lernen, sich jede Behörde gescheut hätte, einen Rath zu holen. Andere gehören jenem, zu offen dargelegten faktiösen Geiste an, von dem auch die Artikel anderer Blätter und namentlich der allgemeinen Zeitung eingegeben waren, und sind in einem Tone abgefaßt, der die Lehrkörper desorientierte, das Publikum stutzig machte und vielseitig aufreizend wirkte, weil immer auf „jene Partei“ zielend, so daß mehrere derselben bei der obersten Polizeibehörde notiert wurden. Es verbreitete sich ferner in den Provinzen die Ansicht, daß Ton und Inhalt jener Artikel im Sinne und nach Wunsch des Ministeriums abgefaßt wurden; erhielt doch die Invektive gegen das lateinische Tyrnauer Programm die Deutung, daß jene Invektive eine versteckte Antwort des Ministeriums gegen den Fürstprimas sei: die ganze öffentliche Diskussion charakterisierte sich nicht nur durch diejenigen, welche geschrieben, von denen ein paar ihren eigenen verächtlichen Charakter bloß stellten, sondern noch mehr durch das Schweigen derjenigen, die sonst die lauteren und hervorragenden Mitarbeiter der Zeitschrift waren. Doch es ist mir nicht um Personen, sondern um die Sache zu thun, bei welcher persönliche Beziehungen nur insoferne Platz greifen dürfen, als sich darnach der Werth der Ansicht und der Grad des Vertrauens ermessen läßt, das jeder Artikel verdient....
... ) abgelehnt hat. Ich kann hier nur wiederholt erklären, daß ich außerstande bin, dem ehrenvollen Vertrauen des Ministeriums in diesem Puncte zu entsprechen, weil mir in der That die nöthigen Kenntnisse hiefür abgehen. Ich weiß mir daher nicht anders zu helfen, als daß ich den Herrn Director ...
Kink, Rudolf Thun, Leo Wien 1853-09-27 2
... Im bejahenden Falle würde ich dann weiter bitten, daß mir von den dem Ministerium vorbehaltenen Freiexemplaren circa 10 Stücke überlassen würden. Bekanntlich hat ...
... mir ad personam keine zugestanden, sondern ich müßte sie selbst kaufen, was, da ein ganzes Exemplar nicht viel unter 10 fl kosten wird, auf eine namhafte Summe sich belaufen würde. So wie die mancherlei andern, im Ganzen und für meine Verhältnisse nicht geringfügigen, beim Sammeln und Redigiren vorgekommenen Auslagen würde ich auch diese Kosten gerne selbst tragen, wenn ich könnte. Die 10 Exemplare aber bedarf ich ad minimum als unvermeidliche Recognition für jene Herren – im Universitätsarchive und Registratur, bei der Hofbibliothek, in der Universitätsbibliothek, bei der Akademie und ein paar andere –, welche mir bei meiner Arbeit wesentlich behilflich waren. Ich kann mich diesen gegenüber nicht darauf berufen, daß nicht ich, sondern das Ministerium das Buch herausgibt; sie würden die Achsel zucken und von Knauserei reden, denn eben von mir als Verfasser verlangen sie die Betheiligung mit einem Exemplare. Sehr lieb wäre es mir freilich, wenn ich außer den 10 noch mehr Exemplare bekäme, um doch meinen Ältern und nächsten Freunden in meiner Heimat auch einige zuwenden zu können. Doch will ich darauf kein Verlangen stellen und mich gerne bescheiden, das, was ich hiefür brauche, da es wirklich nur Privatsache ist, auch aus Eigenem zu kaufen....
Jülg, Bernhard Thun, Leo Lemberg 1852-01-07 1
... Gymnasien haben sich nur wenige eigentliche Studirende der Philologie für meine Vorlesungen gemeldet. Für die Antigone haben sich im Ganzen nur 6 Zuhörer gemeldet, und zwar 3 Supplenten, 1 Studirender der Philologie und 2 Dilettanten, wie es scheint. Für eine tiefere Auffassung des Alterthums, für den Geist, die Größe und Schönheit desselben haben die Leute noch keinen Sinn, noch keine Ahnung davon. Ich habe sie nur schwer überzeugen können, daß z. B. auch römische Staatsalterthümer, worüber ich eine Vorlesung angekündigt hatte, zum Studium der Philologie gehören, so ist es auch gekommen, daß sich für diese Vorlesung nur zwei eigentliche Philologen inscribirt haben; in Anbetracht dagegen, daß das Hohe Ministerium dieses Collegium als ein geschichtliches zählte, haben sich manche Hörer der juristischen Facultät eingezeichnet, welche die Sache mit Ernst betreiben. Auf diese Weise habe ich für die römischen Alterthümer doch 13 Zuhörer. Die Vorkenntnisse im Lateinischen und Griechischen sind noch äußerst gering; die Errichtung des philologischen Seminars, dessen Beginn mit dem nächsten Semester schon von größter Wichtigkeit wäre, wird vielen dieser Mängel abhelfen, bei der Aussicht auf pecuniären Vortheil werden manche sich zu dem Studium der Philologie entschließen, die es sonst nicht thun würden. Und es läßt sich dann auch weit leichter auf die Bildung der jungen Leute einwirken, und so ein schönes Gebäude der klassischen Alterthumswissenschaft aufrichten. Indeß, aus der geringen Zahl der Philologiestudirenden zu schließen, sollte ich kaum glauben, so wie ich die Verhältnisse jetzt kenne, daß zwei Lehrer der klassischen Philologie vollauf Beschäftigung haben werden. So wie mir der Sinn der Studirenden erscheint, werden sie natürlich nur das hören, was ihnen stricte vorgeschrieben ist, und sich meist an die Vorlesungen dessen halten, von dem sie bei der Prüfungscommission examinirt zu werden glauben. Dies dürfte sich vielleicht schon im nächsten Semester herausstellen....
(juelg-an-thun-1852-01-07-a3-xxi-d151.xml)
Jaksch, Anton Thun, Leo Prag 1854-07-16 2
... und die Art und Weise, wie der dießfällige hohe Auftrag ertheilt wurde, müssen grade bei denen, welche die Verhältnisse kennen, die Überzeugung rege machen, daß im hohen Ministerium entweder gegen mein Wissen und mein Lehrtalent und meinen Lehreifer Zweifel obwalten. Obgleich ich selbst dies kaum glauben kann, so fühle ich mich dennoch aufgefordert, zu meiner Rechtfertigung diese Zeilen Euerer Excellenz zu unterbreiten....
... aus geschriebenen Artikel im „Gränzboten“ überzeugen, in dem meine ehrliche Pflichterfüllung als Quälerei der Studenten geschildert ist. Es ist wohl das erste Mal in meinem Leben, daß ich meiner höchsten Instanz gegenüber mein Wirken hervorhebe, doch ich war durch das Mißtrauensvotum, das in der Maßnahme eines hohen Ministeriums liegt, dazu gezwungen. Ich habe Grund zu glauben, daß Euer Excellenz bei der seltenen Gewissenhaftigkeit, die ich übrigens nur bewundern kann, auch in dieser Sache das Urtheil unpartheiischer Männer eingeholt haben und entweder auf Unkenntniß der Verhältnisse oder auf einen persönlichen Widerwillen gegen mich gestoßen sind; denn wie [ich] hier bei meinen Collegen mit Ausnahme weniger stehe, werden Euer Excellenz am besten daraus ersehen haben, daß wohl ...
(jaksch-an-thun-1854-07-16-a3-xxi-d267.xml)
Heufler, Ludwig Thun, Leo Hermannstadt 1850-04 1
... Ich vertheidigte die Ansicht, daß das Ministerium gewiß nicht zufällig hier eine Lücke gelassen, sondern sicher mit Grund diese Frage unbeantwortet gelassen habe. Der Ausdruck die Mehrheit sei unbestimmt, es frage sich dann, ob die Mehrheit der Einwohner oder die Mehrheit der Schulkinder, im letzteren Falle, ob die Mehrheit der schulbesuchenden oder der schulpflichtigen Kinder, weiter frage es sich, welche Mehrheit, die absolute oder die relative und in beiden Fällen, ob 1, 2, 3 usw. mehr als die Hälfte oder das Drittheil. Endlich sei es ja möglich, daß eine Gemeinde, durch besondere Bedürfnisse veranlaßt, gerade die Muttersprache der Minderheit als Unterrichtssprache vorzöge. Überdies wäre es möglich, daß die Schule einer bestimmten Confession und Nation angehöre, wie dieses in der Regel in ...
(heufler-an-thun-1850-04-29-a3-xxi-d47.xml)
Heufler, Ludwig Thun, Leo Hermannstadt 1850-04-13 2
... und ich glaube auch durch meine Arbeiten im Ministerium gezeigt, daß eine solche beschränkte Liebe eigener Stammgenossen mir ferne liege....
... Ich habe angefangen, Besuche zu machen und zu empfangen; ich finde überall den Ausdruck des größten Vertrauens in die Persönlichkeit und die besten Absichten Euerer Exzellenz und in die des Ministeriums überhaupt; meine Aufgabe fängt im lebendigen Verkehre mit den Menschen an feste Gestalt zu gewinnen, und da ich einmal im Wasser bin, kommt mir auch der Muth zum Schwimmen. Für die Adjungirung des ...
(heufler-an-thun-1850-04-13-a3-xxi-d44.xml)
Henniger, Adalbert Thun, Leo Czernowitz 1851-04-26 2
... , der einer Besprechung ausweichen wollte, im Corridor des Schulgebäudes zu sich, frug in einer ganz gebieterischen Weise, ob sich die Herrn eines andern besonnen hätten, und fuhr dann fort: Es ist eine Schande, wenn sie es nicht thue, ich aber werde nicht ruhen, und wenn ich bis zum Ministerium oder zum Kaiser gehen muß. Dies so laut, daß es die Schüler hören konnten, an demselben Tage schrieb er mir einen Brief in ähnlicher Weise, auch ließ er mich durch Prof. ...
... sehr selten eine Vorlesung besucht, ist ein vollständiges Spionirsystem gegen die Professoren und Schüler innerhalb und außerhalb der Schule organisirt. Das vom Ministerium für die Gymnasialbibliothek vor mehr als einem Jahre bewilligte Geld ist noch größtentheils unverwendet, und die Verwendung rührt fast ganz von Bestellungen des ...
... vorgegangen bin, für jeden künftigen Fall, wo ich die Interessen des Ministeriums zu verfechten mich veranlaßt fände, sehr beirren und einschüchtern müßte. Ich erlaube mir daher die Bitte, mich geneigtest aus diesem Zweifel ehebaldigst reißen zu wollen, indem ich nur noch beifüge, daß das später von mir eingesandte Concept einer Antikritik von ...
... geschrieben, daß in seiner Abwesenheit nichts aufgenommen werde; er sei willens überhaupt jetzt bis zur Festsetzung des Definitivums über österreichische Schul- und Studiensachen nichts mehr einrücken zu lassen, dagegen gerne bereit, jede vom Ministerium ihm zukommende Aufklärung und Notiz aufzunehmen usw. Gegen dieses Versprechen gab ich ihm hinwiederum die Versicherung einstweilen jeden gegen die Zeitung (...
Heiller, Carl Thun, Leo Pressburg 1850-06-11 1
... bezieht, haltet sich derselbe für verpflichtet, diese seine Eingabe nicht nur allein auch dem hohen Ministerium zu unterbreiten, sondern auch den...
(heiller-an-thun-1850-06-11-a3-xxi-d56.xml)
Haulik, Georg Thun, Leo Agram 1860-11-13 1
... Ohngeachtet der zu wiederholten Malen auftauchenden Gerüchte betreff Rücktrittes Euerer Exzellenz vom hohen k.k. Ministerium hoffte ich noch immer, sammt allen wahren Verehrern Hochderselben, daß sich dies Gerücht, wie so manches andere, unbegründet erweisen werde. Leider hat es sich bewahrheitet und die österreichische Kirche ist der weisen, wohlwollenden und segensreichen Vertrettung ihrer Angelegenheiten bei unserer allerhöchsten Regierung durch Euer Exzellenz, verlustig geworden. Unter der Leitung Euerer Exzellenz ist der katholischen Kirche in ...
(haulik-an-thun-1860-11-13-a3-xxi-d623a5.xml)
Hasner, Leopold Thun, Leo Prag 1858-07-11 2
... Ich habe am 9. letzten Monats ein Gesuch an das hohe Ministerium abgeschickt, worin ich, gleich mehrern meiner Collegen, um Beurlaubung für die Ferialmonate gebeten habe. Ich bin derselben dringend bedürftig, da ich nicht nur, wie das beigelegte Krankenzeugnis aussagt, Hals-, sondern auch nervös sehr leidend bin. Indem ich mir nun erlaube, Euer Excellenz um gnädige Gewährung meiner Bitte unmittelbar anzusprechen, glaube ich anführen zu können, daß der Dienst dabei nicht im Mindesten leiden wird, weil alle meine Dekanats- und Staatsprüfungsgeschäfte in bester Ordnung sind und abgeschlossen werden in den Ferien, seit die Dekanate bestehen, bisher nie etwas Wichtigeres vorkam, zudem aber Professor ...
... ; und sodann die Angelegenheit der im Senate zur Besprechung gekommenen Gymnasialreform, über welche Verhandlung das dem hohen Ministerium vorgelegte Protokoll, das zudem erst nach Kassirung eines früheren über meinen Protest und der nachfolgende der Majorität der Senatsmitglieder, wenigstens nicht dem Sachverhalte zuwider ausgefallen ist, ein nur sehr ungenügendes Bild gibt. Nicht in meinem Interesse, das in einem wie im andern Falle nicht im Entferntesten betheiligt ist, lediglich im Interesse der Sache, für deren richtige und wahrheitsgemäße Darlegung von anderer Seite ich nicht ganz unbesorgt sein zu dürfen glaube, wäre mir diese Erlaubnis erwünscht. ...
(hasner-an-thun-1858-07-11-a3-xxi-d460.xml)
Hasner, Leopold Thun, Leo Prag 1850-07-12 1
... Sonstige Verhältnisse betreffend, so habe ich im Lehrkörper eine ganz gute Stellung. Ich glaube, mich der Achtung und einer wohlwollenden Gesinnung von Seite sämmtlicher Mitglieder erfreuen zu dürfen. Leider herrscht daselbst, wie Euer Excellenz ohnedies bekannt sein wird, nicht die vollkommenste Harmonie. Da persönliche Interessen etwas zu sehr vorzutreten pflegen, ist es allerdings in hohem Grade wünschenswerth, daß von Seite des hohen Ministeriums alle Verhältnisse der Einzelnen und des Ganzen möglichst bald dem provisorischen Zustand entrückt würden, wo dann auf dem Gebiete einer unbefangenen Debatte jener Charakter der Verhandlungen wiederkehren wird, dessen sie bedürfen, um nicht mitunter selbst für den Unbetheiligten peinlich zu werden....
(hasner-an-thun-1850-07-12-a3-xxi-d60.xml)
Harrach, Franz Ernst Thun, Leo Hrádek 1853-09-07 2
... Erlauben Euer Excellenz, daß ich eine beim hohen Cultusministerium in Verhandlung befindliche Patronatsangelegenheit Dero wohlwollenden Aufmerksamkeit empfehle....
... Mit Erlaß des hohen Ministeriums vom 28. September vorigen Jahres Z. 15118 wurde die Errichtung der Localie in ...
(harrach-an-thun-1853-09-07-a3-xxi-d229.xml)
ohne Absender ohne Empfänger Wien 1856-07-09 1
... Manche derselben bedürfen gar keiner eigentlichen Erledigung; andere werden unmittelbar vom Ministerium erlediget werden können; noch andere nur auf Grundlage allerhöchster Entschließungen....
(gutachten-zu-eingabe-der-erzbischoefe-auf-grundlage-konkordat-1856-a3-xxi-d383.xml)
ohne Absender ohne Empfänger no place 1857 1
... Es dürfte genügen, bloß ad c) dasjenige anzuführen, was seit dem Bestande des Unterrichts-Ministeriums für die gedachte Stellung erwirkt worden ist, woraus sich die Begründung der Behauptungen ad a) und b) von selbst ergibt....
(gutachten-von-kleemann-1857-a3-xxi-440.xml)
ohne Absender ohne Empfänger Wien 1856 3
... Den Wünschen der Bischöfe ist dadurch entsprochen, daß seit der Durchführung des neuen Gymnasialsystems die in der vorliegenden Eingabe bezeichneten Andachtsübungen, die in den Jahren 1848 und 1849 allerdings an mehreren Gymnasien unterbrochen wurden, wieder eingeführt und daß auf deren Wiedereinführung vom Ministerium gedrungen wurde (Akt 2729 52), daß endlich dieselben auch eine gesetzlich giltige Erwähnung in der Verordnung über die katholischen Religionslehrer (Akt 10509 56) gefunden haben. Diese Verpflichtungen erstrecken sich auf alle Schüler, auch jene der 7. und 8. Klasse, während solche Schüler früher als der Kategorie der Hörer der Philosophie angehörig hievon exemt waren. ...
... Der Forderung endlich, daß an den katholischen Gymnasien nicht nur katholische Lehrer angestellt, sondern auch dafür gesorgt werde, daß die Lehrer zur Heranbildung der Jugend für Religion und Sittlichkeit nach Maßgabe ihrer Stellung mitwirken, ist vom Ministerium durch die Verordnungen: Akt 5512 53 (Christianisierung des Unterrichtes), Akt 2756 53 (Verrichtung der österlichen Andacht von Seite der Lehrer in Gemeinschaft der Schüler), Akt 11851 53 (Aufsichtsrecht der Bischöfe über den Unterricht an Gymnasien), Akt 7752 54 (für ...
... Diese Thatsachen und Andeutungen genügen darzuthun, daß, was die Bischöfe laut des eigenen Ausdruckes wünschen, das Ministerium mit allen für dasselbe verfügbaren Mitteln sich nicht nur die Besetzung der Lehrerstellen mit wahrhaft katholischen Männern, sondern auch die dem Zwecke entsprechende Verwendung und Haltung der Lehrer angelegen sein lasse....
(gutachten-seelsorge-von-kleemann-und-koller-1856-a3-xxi-d383d.xml)
ohne Absender ohne Empfänger Wien 1856-08-20 5
... Es ist Pflicht zu bemerken, daß das Ministerium für Kultus und Unterricht seit einer Reihe von Jahren alles dasjenige und noch weit mehr angestrebt und mit Erfolg durchgeführt hat, was die versammelten Bischöfe bezüglich der Einbringung des Schulgeldes und der Verbesserung der ökonomischen Lage einzelner Lehrer und Gehilfen in Antrag bringen; es kann daher auch nur als eine auffallende Erscheinung bezeichnet werden, daß die hochwürdigsten Herren Bischöfe von den Maßregeln, die das ...
... seit einer Reihe von Jahren alles dasjenige und noch weit mehr angestrebt und mit Erfolg durchgeführt hat, was die versammelten Bischöfe bezüglich der Einbringung des Schulgeldes und der Verbesserung der ökonomischen Lage einzelner Lehrer und Gehilfen in Antrag bringen; es kann daher auch nur als eine auffallende Erscheinung bezeichnet werden, daß die hochwürdigsten Herren Bischöfe von den Maßregeln, die das Ministerium in ununterbrochener Sorgfalt für die bessere Einrichtung des Volksschulwesens zur Aufbesserung der Lehrerdotationen getroffen hat und zu treffen fortfährt, so wenig Kenntnis nehmen und sonach die Wirksamkeit des ...
... in ununterbrochener Sorgfalt für die bessere Einrichtung des Volksschulwesens zur Aufbesserung der Lehrerdotationen getroffen hat und zu treffen fortfährt, so wenig Kenntnis nehmen und sonach die Wirksamkeit des Ministeriums so wie die erfolgreichen Bemühungen der politischen Landesbehörden durch derartige Anträge offenbar in ein ungünstiges Licht stellen....
... Durch die seit Jahren ununterbrochen fortgesetzten Bestrebungen des Ministeriums wurden: ...
... Überhaupt würde eine jährliche Umlage des Schulgeldes auf die direkten Steuern den Lehrern nur fortgesetzte Anfeindungen zuziehen, weshalb auch das Ministerium für Kultus und Unterricht die Einleitung traf, daß die von den Gemeinden zu leistenden Zahlungen an die Schule oder den Lehrer in die Gemeindeauslagen einbezogen und aus Gemeindemitteln bestritten werden. Reichen diese nicht zu, so wird der zur Deckung erforderliche Betrag an die Beitragspflichtigen repartirt. Ausnahmen treten nur dort ein, wo die Schulgemeinde mit der politischen Ortsgemeinde nicht zusammenfällt. Dagegen hat man den Gemeinden gestattet, das für den Lehrer auf Grund der bestehenden Vorschriften berechnete Schulgeld auf die schulgeldpflichtigen Eltern nach verschiedenen den Vermögensverhältnissen entsprechenden Klassen zu repartiren und nach dieser Zahlungsmodalität einzuheben....
(gutachten-schulgeld-lehrergehalt-von-kromholz-1856-08-20-a3-xxi-d383j.xml)
ohne Absender ohne Empfänger Wien 1856-08-15 2
... ad. b. Der Diözesanschulenoberaufseher wird von Seiner Majestät auf Vorstellung des Bischofs ernannt. So wurde es bisher gehalten, so weit die politische Schulverfassung in Wirksamkeit bestand. Der Vorgang war jedoch nicht immer in allen Stücken derselbe. In früherer Zeit schlugen die Bischöfe Seiner Majestät gewöhnlich einige Kandidaten vor; in neurer Zeit beschränkten sie sich auf den Vorschlag eines einzigen. Der Vorschlag wurde jedoch jederzeit durch die Landesbehörde mit ihrem Gutachten früher an die Studienhofcommission, später an das Ministerium für Cultus und Unterricht geleitet, wo der Vortrag an Seine Majestät erstattet wird. Die allerhöchste Ernennung ging im nämlichen Wege an den Bischof zurück. Eine Änderung in diesem Gange ist nicht beantragt....
... ad b. Der Diözesanschulenoberaufseher wird von Seiner Majestät auf Vorschlag des Bischofs ernannt. Der Vorschlag wurde jederzeit durch die Landesschulbehörde mit ihrem Gutachten früher an die Studienhofkommission, später an das Ministerium für Cultus und Unterricht geleitet, wo der Vortrag an Seine Majestät erstattet wird. Die allerhöchste Ernennung ging im nämlichen Wege an den Bischof zurück. Eine Änderung in diesem Gange ist nicht beantragt. ...
(gutachten-leitung-von-schulen-von-krombholz-1856-08-15-a3-xxi-d383f.xml)
(gutachten-lehramtskandidaten-von-krombholz-1856-08-30-a3-xxi-d383p.xml)
ohne Absender ohne Empfänger Wien 1856 2
... Bedingungen statthaft, a. daß nachweislich die Eltern außer Stande sind, ihre Söhne an entfernten Gymnasien studieren zu lassen, und b. daß das bischöfliche Ordinariat sich erkläre, den Besuch zu dulden und für den katholischen Religionsunterricht und die gottesdienstlichen Übungen der katholischen Schüler die gehörige Vorsorge treffen zu wollen. Die Entscheidung hierüber ist dem Ministerium vorbehalten, dagegen hat die Schulbehörde in allen Fällen, wo sich der Bischof dagegen erklärt, die Bittsteller sogleich abweislich zu bescheiden. Akt Z. 1782 53 und 10516 53....
... Von diesem Ministerium ist übrigens auch schon der Auftrag erfolgt, Berichte und Anträge (im Einvernehmen des Landesbischofes, der auch vom Gefertigten mündlich darauf aufmerksam gemacht wurde) zu erstatten, was erforderlich und zu thun sei, um den Aufschwung der katholischen Gymnasien zu ermöglichen. (Akt 1469 und 18236 vom Jahr 1856)...
(gutachten-konfessionell-gemischte-schulen-von-kleemann-1856-a3-xxi-d383e.xml)
ohne Absender ohne Empfänger Wien 1856 1
... (Über den Wunsch nach Unterstützung und Berücksichtigung der Knabenseminarien von Seite der Regierung läßt sich schon jetzt nachweisen, daß das Ministerium nach Thunlichkeit jede Schonung und Berücksichtigung in dieser Hinsicht habe eintreten lassen, wie in jüngster Zeit das Gymnasium zu ...
(gutachten-knabenseminare-von-kleemann-1856-a3-xxi-d383a.xml)
ohne Absender ohne Empfänger Wien 1856-08-20 1
... ad. 2. Das Ministerium für Kultus und Unterricht hat nirgends eine Schule für die katholische und nichtkatholische Jugend gründen lassen, dagegen bereits mehrere solcher Schulen, die in früherer Zeit errichtet worden waren, in zwei nach den Religionsbekenntnissen geschiedene aufgelöst....
(gutachten-katholische-schulen-siebenbuergen-von-krombholz-1856-08-20-a3-xxi-d383k.xml)
... Bedenken entgegen, vielmehr ist dieser Wunsch bis zu gewißem Maße auch vom Ministerium schon im Jahre 1852 normativ ausgesprochen worden, daß nämlich thunlichst dahin gestrebt werde, daß am Untergymnasium, wo die wissenschaftlichen Rücksichten von den pädagogischen überwogen werden, der Klassenordinarius die Hauptfächer in seine Hand nehme und das ihm zugewiesene Stundenmaß entweder ganz oder zum größten Theile in ein und derselben Klasse ausfülle (Akt 9105 52). Allein der ...
... c. Sollte damit gemeint sein, daß in jeder Klasse der Klassenlehrer auch den Religionsunterricht zu ertheilen hätte, so sind auf diesen Modus die Bischöfe vom Ministerium selbst und zuerst aufmerksam gemacht worden, mit dem Beisatze, daß diese Maßnahme, wenn sie als zweckmäßig erkannt würde, dem Ermessen des Bischofes im Einvernehmen des Ordensvorstandes anheim gestellt bleiben müßte, daß aber vom ...
... selbst und zuerst aufmerksam gemacht worden, mit dem Beisatze, daß diese Maßnahme, wenn sie als zweckmäßig erkannt würde, dem Ermessen des Bischofes im Einvernehmen des Ordensvorstandes anheim gestellt bleiben müßte, daß aber vom Ministerium nicht beabsichtigt wird, hierüber ein bindendes Regulativ im administrativen Wege zu erlassen. (Akt 3173 55)....
(gutachten-katecheten-von-kleemann-1856-a3-xxi-d383b.xml)
ohne Absender ohne Empfänger Wien 1856-08-17 2
... und im Küstenlande) über Andringen des Unterrichtsministeriums bemüht, einerseits die bestehenden Schulen zweckmäßig zu regeln, andererseits neue Schulen in Ortschaften, wo sie nothwendig erscheinen, zu errichten. Bei diesen Bestrebungen, die bisher den günstigsten Erfolg hatten, ist es weder den Gemeinden noch den kirchlichen und bürgerlichen Behörden in den Sinn gekommen, einen halbtägigen Unterricht einzuführen. Von einem richtigen Gefühle geleitet haben die Behörden allenthalben ohne vorausgegangene Erinnerung den ganztägigen Unterricht entweder beibehalten oder eingeführt....
... den Gefertigten und brachte die Bitte vor, das Unterrichtsministerium möchte das kroatische Volksschulwesen möglichst fördern, damit eine zureichende Anzahl von Jünglingen für den geistlichen Stand herangebildet würde, denn das erzbischöfliche Alumnat habe einen großen Mangel an tauglichen Kandidaten des Priesterstandes. Dieser würdige Mann hatte gar keinen Begriff von Schulen mit halbtägigem Unterrichte....
(gutachten-halbtaegiger-unterricht-von-krombholz-1856-08-17-a3-xxi-d383g.xml)
... 1. Die Lehrkörper haben zunächst nur über die Wahl der vom Ministerium ...
... 4. Die Lehrerkonferenzen haben endlich das Recht, auch nicht approbierte Schulbücher zu dem Ende einer Besprechung zu unterziehen, um die Prüfung eines solchen Buches von Seite des Ministeriums zu veranlassen und allenfalls die Approbation desselben zu erwirken. Auch in diesem Falle kann kein Anstand obwalten, den bischöflichen Commissär der Besprechung beizuziehen....
(gutachten-bischoefliche-kommissaere-von-kleemann-1856-a3-xxi-d383c.xml)
Schwarzenberg, Felix Thun, Leo Wien 1850-06-05 3
... an das kaiserliche Cultusministerium überreichte Eingabe, womit sie um sofortige Anerkennung als Religionsgenossenschaft gebeten hat, den hier zuliegenden Aufsatz zur Aufnahme in eine österreichische Zeitung hieher gesendet....
... an das k.k. Ministerium des Cultus und Unterrichtes überreichten Eingabe, womit sie um sofortige Anerkennung als Religionsgenossenschaft das Ansuchen gestellt haben sollen, verfaßten Aufsatz, mit der ehrfurchtsvollen Bitte vorzulegen, wegen dessen Aufnahme in eine österreichische Zeitung die weitere gnädige Verfügung treffen zu wollen....
... (deutschkatholische) Gemeinde hat dem Ministerium des Cultus und Unterrichtes eine Eingabe sammt den eigenhändigen Namensunterschriften ihrer Mitglieder überreicht. Sie ...
(gruener-an-schwarzenberg-1850-05-30-a3-xxi-d53.xml)
... – wohin er sich zur Wahl des Jesuiten Generals verfügt hat – zurückgekommen sein wird, werde ich nicht ermangeln, an das hohe Unterrichtsministerium den einschlägigen Bericht zu erstatten. Was endlich den Zustand der theologischen Fakultät in ...
ohne Absender ohne Empfänger no place 1859 4
... Mit Gubernialerlaß vom 30. August 1849 Z. 10536 wurde in Folge Ermächtigung des hohen Ministeriums die Oberaufsicht und Leitung über die k.k. Hauptschulen in ...
... lateinische Consistorium an das hohe Ministerium die Bitte gerichtet, damit für polnisch-deutsche Volksschulen ein eigener Präparandencurs errichtet und der Leitung des lateinischen Ordinariates untergestellt, ferner damit die Oberaufsicht über die ...
... lateinische Ordinariat beim hohen Ministerium die Bitte, damit ihm mit Rücksicht auf den Umstand, daß an der ...
... lateinische Ordinariat an das hohe Unterrichtsministerium die Bitte wegen Zurückgabe der Oberaufsicht über den ...
(gesuche-lateinisches-konsistorium-przemysl-wegen-praeparandenkurs-1859-a3-xxi-d543.xml)
Förster, Heinrich Thun, Leo Breslau 1860-11-01 1
... Das sehr geehrte Schreiben Euer Excellenz vom 13. Oktober, obwohl nicht ohne Hinweis auf die beklagenswerthen Verhältnisse der gegenwärtigen Zeit, enthielt gleichwohl nicht die leiseste Andeutung, die mich auf Hochdero baldigen Rücktritt aus dem k.k. Ministerium hätte schließen lassen, darum bezweifelte ich die ersten Zeitungsnachrichten um so lieber, als man ohnehin nicht gern glaubt, was man nicht wünscht. Leider haben sich jene Nachrichten seitdem bestättiget und es ist mir ganz unmöglich, Euer Excellenz aus dem bisherigen Verhältnisse scheiden zu sehen, ohne Hochdenselben ein Wort aufrichtiger Verehrung und Dankbarkeit mit, ich darf es wohl sagen, recht wehmüthigen Herzen nachzurufen....
(foerster-an-thun-1860-11-01-a3-xxi-d623a6.xml)
Wilhelm, Andreas Kink, Rudolph Krakau 1855-09-15 1
... , Weltpriester der Olmützer Erzdiözese, fürstbischöflicher Konsistorialrat der Breslauer Diözese und Stiftspriester im Elisabethiner-Convente in Teschen, die Nonne Franziska in sein Zimmer gelockt, dieselbe, als sie von der wachsamen Oberin herausgefordert wurde, verläugnet, und sie dann erst herausgegeben hat, als die Oberin drohend auftrat; so wurde, was dem hohen Ministerium des Cultus und Unterrichts selbst wol bekannt ist, 1854 der Supplent Kapinus, Weltpriester der Breslauer Diözese, des Ehebruches angeklagt; so ist es bekannt, daß der Lehrer ...
(foerster-an-thun-1855-09-10-a3-xxi-d348.xml)
Ficker, Julius Thun, Leo Münster 5
... gewährt wurde, ihm auch für das kommende auf mein bereits geschehenes Einschreiten bewilligt werden dürften und da ich auch für den Fall, daß das hohe Ministerium dazu nicht in der Lage sein sollte, Einleitung getroffen habe, daß ihm aus Privatmitteln eine entsprechende Unterstützung gewährt werden wird. Auch würde der ...
... Seite der Habilitation betrifft, so liegt es in der Natur der Sache, daß die Fakultät sich bei dieser vorzugsweise an das Gutachten des Fachprofessors halten wird, so lange ihr dieses unpartheiisch scheint. Ist letzteres nicht der Fall, so werden ihr doch selten die Mittel zu anderweitiger genügender Prüfung abgehen; es werden sich fast immer einzelne andere Fakultätsmitglieder finden, welche gleichfalls zu einem Urtheile befähigt sind, das Kolloquium kann möglicherweise auch dem weniger Eingeweihten zeigen, daß der Geprüfte dem Prüfenden überlegen sei und was dergleichen Anhaltspunkte mehr sind. Stellt sich in solcher Weise eine abweichende Meinung der Fakultät und des Fachprofessors heraus, so dürfte das mindestens für das hohe Ministerium ein erwünschter Fingerzeig sein, die Gutachten des letztern und die Arbeiten des Kandidaten einer anderweitigen wissenschaftlichen Prüfung unterziehen zu lassen....
... Eine der frühern sich möglichst genau anschließenden Entscheidung wäre dagegen aber folgende: das hohe Ministerium hält an seiner frühern Entscheidung fest, weil beide Fächer unvereinbar sind und bei dem bestimmt betonten Bedürfnisse nach eingehenden Vorlesungen über alte Geschichte im Interesse der Universität dem Fache der allgemeinen Geschichte der im gegebenen Falle der Vorzug zu geben ist; auf die mit Rücksicht auf die Behandlung ähnlicher Fälle gestellte Anfrage der Fakultät erklärt das ...
... hält an seiner frühern Entscheidung fest, weil beide Fächer unvereinbar sind und bei dem bestimmt betonten Bedürfnisse nach eingehenden Vorlesungen über alte Geschichte im Interesse der Universität dem Fache der allgemeinen Geschichte der im gegebenen Falle der Vorzug zu geben ist; auf die mit Rücksicht auf die Behandlung ähnlicher Fälle gestellte Anfrage der Fakultät erklärt das hohe Ministerium, daß ein Bedenken gegen das Majoritätsurtheil der Fakultät, insbesondere auch gegen die Auffassung der das Programm betreffenden Gesetzesstelle nicht vorliege und die Bestätigung der Habilitation für österreichische Geschichte hätte erfolgen können, wenn im gegebenen Falle nicht der angeführte Grund für eine andere Entscheidung maßgebend gewesen wäre....
... als Studirender im Ausschuße eines derartigen Instituts war, hat schon vor einem Jahre einen Studentenentwurf gemacht; im verflossenen Studienjahre war die Sache nicht in Gang zu bringen, ist aber jetzt wieder aufgefaßt und dürfte wohl bald eine Vorlage an das hohe Ministerium erfolgen, auf deren Genehmigung wir wohl von dem hier besprochenen Gesichtspunkte aus ums so eher hoffen dürfen....
(ficker-an-thun-1860-09-16-a3-xxi-d612.xml)
Ficker, Julius Thun, Leo Innsbruck 1860-01-19 8
... , daran theilzunehmen und gab im Eifer eine an das Ministerium zu richtende Beschwerdeschrift ein, welche beleidigend für die Fakultät wie für mich insbesondere war. Ich erbat mir von der Fakultät die Erlaubnis, den Akten zu meiner und des Kandidaten Vertheidigung eine kritische Beleuchtung des Gutachtens des Prof. ...
... Bei dieser Sachlage fühlte ich mich veranlaßt, bei der Fakultät zwei Anträge in Vorschlag zu bringen, welche von derselben angenommen und in diesen Tagen an das hohe Ministerium gesandt wurden. Ich glaube, daß beide in den Akten genügend begründet sind. Ein doppelter Umstand schien es aber unausweichlich zu machen, die Aufmerksamkeit Eurer Excellenz auf diesem Privatwege darauf hinzulenken, wenn wir nicht auf den Erfolg verzichten wollen. Einmal stehen dem Prof. ...
... so viel Privatwege zu Gebote, seine Ansichten geltend zu machen, ohne daß die Fakultät ihren Standpunkt dagegen vertheidigen kann, daß es beim besten Willen den Beamten des hohen Ministeriums, in deren Bereich die Sache zunächst fällt, nicht auffallen könnte, wenn dieselben einer ungünstigeren Entscheidung für die Fakultät geneigt sein sollten, als sie sich aus bloßer Einsicht der Akten ergeben dürfte. Weiter aber sind wir auch jetzt noch bemüht gewesen, wenigstens aus den Akten alles fern zu halten, was einer Anklage gegen den Kollegen gleich sähe, mußten wir deshalb freilich auf die Hauptgründe für die gestellten Anträge verzichten, so schien es doch mir und den Kollegen, mit welchen ich darüber sprach, schonender, dieselben nur auf diesem Privatwege Eurer Excellenz zu eröffnen, in der Hoffnung, daß sie so auch, ohne in weitern Kreisen bekannt zu werden, dennoch auf eine der Fakultät günstige Entscheidung würden einwirken können....
... geht auf eine Anfrage der Fakultät an das hohe Ministerium: ob, da eine andere abweisende Ansicht über die Leistungen des Dr. ...
... liebt es, sich als den besondern Vertrauensmann des Ministeriums hinzustellen, seine besondere Kenntnis der hohen Intentionen hervorzuheben, von ihm gewordenen ministeriellen Andeutungen zu sprechen und insbesondere, wenn er überstimmt wird, Separatvoten und Spezialberichte an das ...
... hinzustellen, seine besondere Kenntnis der hohen Intentionen hervorzuheben, von ihm gewordenen ministeriellen Andeutungen zu sprechen und insbesondere, wenn er überstimmt wird, Separatvoten und Spezialberichte an das hohe Ministerium in Aussicht zu stellen. Wir sind das schon ziemlich gewöhnt und wissen, daß dem Worte nicht gerade immer die That folgt. Andererseits können wir uns nicht verhehlen, daß nach Maßgabe früherer Entscheidungen, an welchen Prof. ...
... geht dahin, das hohe Ministerium möge geruhen, dem Dr. ...
... denke Schritte beim hohen Ministerium zu thuen, damit ihm die Erlaubnis hier zu lesen entzogen und er zur Rückkehr in den hannover’schen Staatsdienst genöthigt werde. Ich kann mir nun freilich nicht wohl denken, wie solche Schritte irgend einen Erfolg haben können; möchte aber doch die Gelegenheit benutzen, um zu erwähnen, daß, insoweit an geeigneten Romanisten kein Überfluß zu sein scheint, das Verbleiben des Dr. ...
Ficker, Julius Thun, Leo Innsbruck 1856-09-19 2
... Rechnung machen dürfte. Eure Excellenz werden es zugleich verzeihlich finden, wenn ich bei der Erwägung einer Frage, die meine ganze Zukunft so stark berührt, mir den möglichsten Grad von Gewißheit zu verschaffen suche, und es würde mir sehr leid sein, sollten Hochdieselbe in meiner unterthänigen Anfrage einen indiscreten Versuch eines Eindringens in die Intentionen des hohen Ministerium sehen. Diese meine unterthänigste Anfrage denke ich mit Rücksicht auf den nächsten Zweck etwa dahin richten zu dürfen: – „ob etwa schon jetzt von Seiten des hohen ...
... sehen. Diese meine unterthänigste Anfrage denke ich mit Rücksicht auf den nächsten Zweck etwa dahin richten zu dürfen: – „ob etwa schon jetzt von Seiten des hohen Ministerium Veränderungen an der ...
ohne Absender ohne Empfänger Villach 1850-08-12 1
... ) zwar an dem verfassungsmäßig zugesicherten Grundsatze der kirchlichen Autonomie und Gleichberechtigung festhalten und denselben, als Prinzip, in keiner Weise Preis geben, daß sie aber, in Berücksichtigung der jetzigen Zeitverhältnisse und der mannigfachen Schwierigkeiten, welche vielleicht noch lange der Zusammenberufung und gedeihlichen Wirksamkeit einer constituirenden Synode im Wege stehen, eine vom Ministerium zu oktroyirende Kirchenverfassung mit Dank annehmen und selbst manche, etwa minder wünschenswerthe Bestimmungen derselben sich gefallen lassen sollen, wofern diese Verfassung nur mit den unveräußerlichen Rechten und Grundsätzen der evangelischen Kirche, und zwar auf Grund des Presbyterial- und Synodalwesens, nicht im allzu schroffen Gegensatz tritt, dem nothwendigen und gerechten Anspruche der Kirche auf angemessene Unterstützung von Seite des Staates billige Berücksichtigung gewährt und einer künftigen Synode das Recht der Revision, d. h. der gänzlichen oder theilweisen Umgestaltung der Verfassung nach den Bedürfnissen der Kirche zugesteht....
(evangelisches-pfarramt-villach-an-evangelisches-pfarramt-prag-1850-08-12-a3-xxi-d68.xml)
... Entwurf des Wirkungskreises des k.k. Ministeriums für Cultus und Unterricht ...
... In den Wirkungskreis des Ministeriums für Kultus und Unterricht gehört...
... Die Ratifizirung von Verträgen über Veräußerungen von beweglichen und unbeweglichen, der Verwaltung des Ministeriums anvertrauten Fondsentitäten, wenn der Werth der zu veräußernden Sache den Betrag von 10.000 fl CM nicht übersteigt....
... Zu solchen Gebäuden, welche die erwähnten Fonds betreffen, die vormals nicht bestanden, deren Nutzen und Nothwendigkeit aber erwiesen und bestimmt ist, steht dem Ministerium die Bewilligung zu, wenn die Kosten den Betrag von 10.000 fl CM nicht übersteigen....
... c. Die Bewilligung einzelner in die Voranschläge nicht aufgenommenen Ausgaben für Zwecke, die in dem Wirkungskreise des Ministeriums liegen, und in so ferne solche Ausgaben ihre Bedeckung innerhalb der Gesammtsumme des Präliminars <des ganzen Verwaltungszweiges>...
... Die definitive Besetzung aller systemisirten Dienstposten sowohl bei dem Ministerium selbst als bei den untergeordneten Behörden und Ämtern, in so weit eine solche Ernennung nicht Seiner k.k. Majestät vorbehalten oder den untergeordneten Behörden selbst überlassen ist....
... a. Die Aufnahme der Dienerschaft des Ministeriums nach Maßgabe des Bedarfes....
... b. Die Anweisung aller normalmäßigen Pensionen, Abfertigungen, Provisionen, Erziehungsbeiträgen und sonstigen normalmäßigen Gebühren an die Angehörigen der Beamten und Diener, welche ihre Gehalte aus den der Administration des Kultus- und Unterrichtsministeriums unterstehenden Fonden und Anstalten beziehen und mit Rücksicht auf den Wirkungskreis der Unterbehörden....
... Die Ausübung der Disziplinargewalt über sämmtliche Beamte und Diener des Kultus- und Unterrichtsministeriums und der untergeordneten Behörden und Anstalten, deren Ernennung im Wirkungskreise des Ministeriums liegt, nach Maß der diesfalls bestehenden Gesetze....
... Die Erklärung der Verfügbarkeit der dem Kultus- und Unterrichtsministerium unterstehenden und nicht von Seiner k.k. Majestät angestellten Beamten mit Zugestehung des sogenannten Begünstigungsjahres, wenn Verwaltungsmaßregeln ihre Entbehrlichkeit herbeiführen oder fordern, daß sie außer Thätigkeit gesetzt werden....
... <II. Besonderer Wirkungskreis des k.k. Ministeriums für Cultus und Unterricht>...
... § 7. hat sich das Ministerium hinsichtlich seines Wirkungskreises vor der Hand an die bisherige Übung und an die Analogie dessen, was hinsichtlich des katholischen Cultus vorgezeichnet ist, zu halten.>...
... Die normalmäßige Jubilirung, Pensionirung, Provisionirung und Quieszirung der eben genannten Individuen, deren Ernennung im Wirkungskreise des Ministeriums liegt und die Annahme ihrer Dienstesresignationen....
... Besonderer Wirkungskreis des k.k. Ministeriums für Cultus und Unterricht ...
... Zahl der §§ nach dem Entwurf des Cultusministeriums ...
... lit. c. „Die Bewilligung einzelner in die Voranschläge nicht aufgenommenen Ausgaben für Zwecke, die in dem Wirkungskreise des Ministeriums liegen, und ...
... Wollte man aber die sub a., b. und d. enthaltenen Bestimmungen auch auf die politischen Fonde anwenden, so wäre hiedurch das Cultus- und Unterrichtsministerium mehr beschränkt, als es vor dem Jahr ...
(entwurf-wirkungskreis-ministerium-fuer-kultus-und-unterricht-o-d-a3-xxi-d84.xml)
... § 7. Die Sitzungsprotokolle des theologischen Professorencollegiums und die Entwürfe des Lektionsplans der theologischen Fakultät sind ihm von dem Dekane brevi manu zur Einsicht mitzutheilen und mit seinem vidi versehen an das Unterrichtsministerium vorzulegen....
... § 8. Bei Wahrnehmung von Gebrechen in den Lehrvorträgen, von Mängeln oder Lücken in dem theologischen Studium oder Abweichungen von den bestehenden Vorschriften steht es ihm zu, sich im vertraulichen Wege mit dem Dekane der theologischen Fakultät darüber in mündliches Einvernehmen zu setzen und falls nicht die von ihm für nöthig erachtete Abhülfe getroffen wird, dem Fürstprimas behufs der weiteren Vorlegung der Angelegenheit zur Entscheidung des Unterrichtsministeriums Bericht zu erstatten....
(entwurf-thun-fuer-vorschrift-theologische-studien-universitaet-pest-1851-a3-xxi-d143.xml)
ohne Absender ohne Empfänger no place 1859 3
... Unser landesfürstliches Oberaufsichtsrecht, wie Unser Schutz und Schirmrecht über die evangelische Kirche in den genannten Kronländern wird die Unserer eigenen Schlußfassung vorbehaltenen Fälle abgerechnet, theils durch Unser Ministerium für Kultus und Unterricht, in welchem für evangelische Schul- und Kirchenangelegenheiten eine eigene aus Glaubensgenossen beider Bekenntnisse gebildete Abtheilung errichtet ist, theils durch Unsern evangelischen Oberkirchenrath, je nach ihrem gesetzlich geregelten Wirkungskreise ausgeübt....
... , dessen Erfüllung auf [?] Kosten der evangelischen Glaubensgenossen beider Bekenntnisse durch den Hubertusburger Frieden verbürgt und welches bereits zu einem vollständigen Obergymnasium von 8 Klassen erweitert worden ist, soll auch in Zukunft in dieser Ausdehnung erhalten und es werden an demselben, so wie bisher, stets nur Lehrer, welche dem Augsburger oder dem Helvetischen Bekenntnis angehören, angestellt werden. Den Konsistorien steht es zu, auch einen zu bestellenden Kommissär von dem Gange des Unterrichtes an diesem Gymnasium vollständige Einsicht zu nehmen und ihre auf seine Berichte gegründeten Bemerkungen, Wünsche und Anträge Unserem Unterrichtsministerium vorzutragen....
... §. Die Unserem Unterrichtsministerium vorbehaltene Genehmigung von Lehrbüchern für den Schulunterricht, insofern es sich um Lehrbücher für die Volksschulen oder um Religionslehrbücher handelt, wäre, nachdem die Konsistorien darüber einvernommen wurden und sich dafür ausgesprochen hatten, zu ertheilen....
(entwurf-protestantenpatent-1859-a3-xxi-d541.xml)
... 4. Zeigt sich in einem Kronlande ein großer und dringender Bedarf an Candidaten für den Staatsdienst überhaupt oder für einen einzelnen Dienstzweig, so können den Zutritt erleichternde Bestimmungen von den betreffenden Ministerien im Einverständnis mit dem Unterrichtsministerium getroffen werden....
(entwurf-grundzuege-gesetz-staatspruefungen-1849-a3-xxi-d24.xml)
ohne Absender ohne Empfänger no place 7
... Die bereits bestehenden einjährigen Unterrealschulen, ehemals vierte Klassen mit einem Jahrgang genannt, können nur ausnahmsweise und in Folge besonderer Erlaubnis des Ministeriums fortbestehen, neue Unterrealschulen, welche nur aus dem ersten Jahrgange des dreijährigen Kurses bestehen, dürfen nicht errichtet werden. Eine Hauptschule kann demnach in ihrer höchsten Entwicklung aus folgenden Abtheilungen bestehen:...
... Es ist jedoch dem Ministerium anheimgestellt, einzelne k.k. Schulbücherverlagsanstalten auf die Erzeugung und den Verlag gewisser Bücher einzuschränken....
... Alle Mitglieder der Prüfungskommission, welche unter den Absätzen 1,3 und 4 erwähnt sind, werden vom Ministerium ernannt, einer der Examinatoren wechselt nach dem Kultus und wird von der bezüglichen Schulenoberaufsicht vorgeschlagen....
... Im ersten Falle macht die Schulenoberaufsicht den Besetzungsvorschlag an die Statthalterei, welche die Ernennung ausfertigt oder wenn es sich um die Stelle des Direktors einer mit einer Unterrealschule verbundenen Hauptschule handelt, den Vorschlag an das Ministerium für Kultus und Unterricht erstattet....
... Diese hat über alle Lehrerversammlungen jährlich einen Hauptbericht an das Ministerium des Kultus und Unterrichtes zu erstatten....
... Über den Zustand des Schulwesens erstattet jeder Schulbezirksaufseher jährlich nach Tabellen, welche das Ministerium des Kultus und Unterrichtes vorschreibt, einen doppelten Bericht an die Schulenoberaufsicht und an die unterste k.k. politische Behörde, welche beide daraus Hauptberichte verfassen, und letztere im Wege einer allfälligen Mittelsbehörde an die Statthalterei vorlegen....
... Diese veröffentlicht den wesentlichen Inhalt durch die amtliche Zeitung und erstattet Bericht an das Ministerium, welches das Hauptresultat aller Jahresberichte über das Volksschulwesen veröffentlicht und mit den nöthigen Bemerkungen Seiner apostolischen Majestät dem Kaiser zur Wissenschaft bringt....
(entwurf-gesetz-volksschulen-od-a3-xxi-d651.xml)
ohne Absender ohne Empfänger Wien 1860 1
... im Gefühle allerhöchster Ihrer Regentenpflicht und mit aufrichtigem Wohlwollen für Ihre evangelischen Unterthanen beider Bekenntnisse durch das allerhöchste Patent vom 1. September vorigen Jahres den Weg vorgezeichnet, auf welchem die lange vergeblich ersehnte kirchliche Ordnung mittelst Synodaler Gesetzgebung durch das Zusammenwirken frei gewählter Abgeordneter weltlichen wie geistlichen Standes in kürzester Zeit zu Stande gebracht werden kann. Seine Majestät haben zugleich nicht nur alle in Beziehung auf freie Religionsausübung bestehenden, durch Friedensschlüße und ältere Gesetze begründeten Rechte neuerdings feierlich anerkannt und verbürgt, sondern auch die Selbstständigkeit der kirchlichen Verwaltung in ihren hergebrachten Formen in vollem Maaße gewahrt und durch neue Bestimmungen über eine geregelte kirchliche Gerichtsbarkeit, insbesondere auch in Ehesachen, die in dem oberwähnten Gesetzartikel vom Jahr 1790/1 enthaltenen Zusicherungen getreulich vollziehend, so wie durch die Gestaltung periodisch wiederkehrender Synoden allergnädigst erweitert. Nachdem es aber der bisherigen Behandlung der kirchlichen Angelegenheiten und der Koordinierung der Gemeinden, Seniorate und Superintendenzen nicht nur an einer in den verschiedenen Superintendenzen übereinstimmenden Ordnung, sondern überhaupt an bestimmten nachweisbaren Grundlagen mangelte, während unter den verwickelten gesellschaftlichen Zuständen unserer Zeit ein bloßes, überdies unklar gewordenes Gewohnheitsrecht eine gesicherte Ordnung zu begründen nicht mehr vermag, so sind unter allerhöchsten Befehl durch die Verordnung des Ministeriums für Cultus und Unterricht vom 2. September vorigen Jahres vorläufig solche Bestimmungen erlassen worden, welche den herkömmlichen Einrichtungen möglichst sich anschmiegend geeignet schienen und erforderlich waren, damit die Zusammensetzung der Synode durch Wahlen in einer Weise stattfinden könne, welche dafür Gewähr zu leisten geeignet ist, daß seiner Zeit die Beschlüße der Synode wirklich als Ausdruck der Überzeugungen der Gesammtheit der Glaubensgenossen und nicht bloß einer durch zufällige Umstände zum überwiegenden Einfluß gelangten Parthei angesehen werden, und nach allerhöchster Genehmigung auf allgemein verbindende Kraft Anspruch haben können. Nur deshalb ist die Abhaltung der Synode und die Vornahme der Wahl ihrer Mitglieder an die Bedingung geknüpft worden, daß vorerst die Gemeinden und sofort die Seniorate und Superintendenzen sich neu koordinieren....
(entwurf-fuer-bekanntmachung-regierungserlaesse-in-ungarn-1858-a3-xxi-d484.xml)
Eitelberger, Rudolf Thun, Leo Wien 1859-10-28 1
... Abschrift dem Ministerium des Unterrichtes ...
(eitelberger-an-thun-1859-10-28-a3-xxi-d522.xml)
Eitelberger, Rudolf Thun, Leo Wien 1853-01-01 3
... , von Seite des hohen Ministeriums für eine ...
... für Archäologie – die antike sowohl als mittelalterliche – vorhanden sind, es aber der ausgesprochene Wunsch eines hohen Ministeriums ist, daß Archäologie von Lehramtskandidaten gepflegt werde, so würde ich bitten die für Bücherankäufe der akademischen Bibliothek bestimmte Summe um einen bestimmten zum Ankauf archäologischer Werke ausschließlich zu verwendenden Betrag zu erhöhen....
... vorzustehen, sind fast gar keine Anschaffungen für die Bibliothek gemacht worden, außer den Fortsetzungen schon früherer aquirirter Werke. Ich habe diese Einstellung der Ankäufe aus keinem anderen Grunde angeordnet, als dem, bei künftigen Anschaffungen nach einem festen Plane vorzugehen. Bis jetzt war es mir aber noch immer nicht möglich eine planmäßige Vorlage für diesen Zweck dem hohen Ministerium zu unterbreiten, weil ich mit der besseren Organisirung der Schulen noch zu sehr in Anspruch genommen bin und mich um die Bibliothek noch zu wenig interessiren konnte....
Deutsch, Ignaz Thun, Leo Wien 1860-04-10 4
... und dessen nächster Umgebung in‘s Leben getreten. Einen Theil derselben hat der gehorsamst Gefertigte persönlich errichtet und, um eine altgläubige Fraction mit Sicherheit zu erhalten, hat derselbe schon im Jahr 1849 eine eigene altgläubige Religionsschule errichtet, welche derselbe – laut Eurer Excellenz bekannten ämtlichen Daten – größtentheils auf eigene Kosten erhalten hat und die nun mit Bewilligung des hohen Cultusministeriums gesetzlich fortbesteht. Es ist kaum ein Jahr vorüber und Euer Excellenz dürften wohl die ganze Angelegenheit noch in voller Erinnerung behalten haben, als die israelitische Hauptgemeinde zu ...
... durch Vermittlung des gehorsamst Gefertigten beim hohen Cultusministerium verhindert wurde und in diesem Augenblicke befindet sich ein Abgeordneter des Ober- und Comitatsrabbiners ...
... Ist schon die Zahl solcher Fälle, welche durch die Vermittlung des gehorsamst Gefertigten seit dem Jahr 1848 zu Gunsten der altgläubigen Juden entschieden worden sind, keine geringe und der Herr Referent im hohen Cultusministerium dürfte es wohl wissen, daß in den letzten Jahren kaum 8 Tage verstrichen sind, wo der gehorsamst Gefertigte nicht in solcher Angelegenheit beschäftiget war, so sind diejenigen Fälle in so vielen Judengemeinden der Kronländer, wo die neologischen Kundgebungen gleich im Entstehen unterdrückt worden sind, gewiß die überwiegenden....
... Von diesem Zustande genau unterrichtet, hat der gehorsamst Gefertigte schon im Jahr 1857 eine umständlich verfaßte Denkschrift dem hohen Cultusministerium unterbreitet und auf all‘ diese Erscheinungen aufmerksam gemacht, wie sie nun in der letzten Zeit immer deutlicher hervortreten. Derselbe hat damals gleichzeitig die Mittel bezeichnet, wie diesem Übel nach seiner innigsten Überzeugung am gründlichsten zu begegnen wäre. Allerdings bilden noch die altgläubigen Elemente im ...
Debiasi, Valentino Thun, Leo Trient 1854-06-22 1
... 2. Perché con decreto della Imperial Regia Commissione Aulica per gli studi 27. Febbraio anno corrente 1848 N. 1580 gli fu accordata per servizi gratuiti di undici anni una piccola rimunerazione....
Curtius, Georg Bonitz, Hermann Prag 1853-12-27 1
... , die erste Gelegenheit benützen fortzukommen. Helfen könnte allein ein entschiedenes und kräftiges Wort von Seiten des Ministeriums....
(curtius-an-bonitz-1853-12-27-a3-xxi-d245.xml)
Corberon, Edgar ohne Empfänger Januševec 1851-01-20 7
... würde unbedingt die Errichtung der Universität als eine große Wohlthat betrachten und dem Ministerio sehr dankbar dafür seyn. Aber auch die excentrisch Nationalen würden keine erhebliche Opposition bilden. Als ich mein Programm schrieb, theilte ich, um den Schwierigkeiten der Sache möglichst ins Gesicht zu sehen, absichtlich einige Seiten desselben einer Anzahl von Excentrischen mit. Sie erhoben natürlich das bekannte Geschrei, daß man sie germanisiren wolle. Das war mir gerade erwünscht; ich ergriff die Gelegenheit, um ihnen derbe Wahrheiten zu sagen, und nachdem ich ihnen auseinandergesetzt hatte, daß mit ihren Ansichten und Begriffen das Land niemals emporkommen würde, sagte ich: „Dieses Programm sende ich nach ...
... . Ob das Ministerium es annehmen wird, ob Ihr es verschmähen werdet, das weiß ich nicht, und es kümmert mich auch wenig. Ihr habt es gehört: Alles Theologische soll ...
... bereits erreicht haben. Wird mein Programm verworfen, von welcher Seite dies auch geschehe, so thue ich alsdann, was Ihr heute von mir vergebens verlangt, d. h. ich lasse es drucken, deponire einige Exemplare davon in den Landesarchiven und appelire von Eurem jetzigen Urtheil an die Zukunft. Vielleicht in fünfzig Jahren nehmt Ihr mein Programm wieder auf und sagt, ich sey ein besserer Patriot gewesen als Ihr alle.“ Mein fingirter Zorn und die Äußerung, es werde mit der Zeit, wenn das Land erst einmal „erzogen“ sey, Alles croatisch gelehrt werden, kehrte viele um, die mir nun beistimmten. Sie warfen mir einige Fadaisen hin, die mich ebenso wenig rührten als ihr früherer Unsinn, und ich widersetzte mich fest der ausgesprochenen Bitte, mein Programm in der Agramer oder der Südslavischen Zeitung zu veröffentlichen, weil dies nie meine Absicht war. Ich überzeugte mich, daß die Leute mehr gegen das, hier von jeher befürchtete, Germanisiren von Seiten des Ministeriums waren als gegen meine Ansicht, wie der akademische Unterricht einzurichten sey. Ich zähle hier einige Anhänger; die Jugend, die immer so leicht aus dem Geleise der Wahrheit kommt, überschätzt meine Kenntnisse und meinen Werth, und viele baten mich, ich möchte nach meiner persönlichen Erfahrung und eigenen Einsicht in dieser Angelegenheit handeln; ich sollte mich nur ihrer annehmen, damit sie doch etwas lernten und die Deutschen baldigst überflügeln könnten. Eifer zu wecken ist eine Pflicht; das Nationalgefühl zu einer barbaren Monstrosität zu gestalten ist dagegen ein Verbrechen, und letzteres begeht nur derjenige, der im Trüben fischen will. ...
... recrutiren, so würde es hier alsbald heißen, daß das Ministerium seine österreichischen Germanisirungspläne bei uns, wie in ...
... Jedenfalls aber müßte das k.k. hohe Ministerium sehr entschieden erklären, daß die Anstellung von ...
... bleiben müßten – croatisch zu erhalten. Selbst die fremden Professoren würden in einem solchen Zeitraum das Versprechen künftig croatisch zu lehren, lösen können. Es fragt sich noch, in welcher Weise gegenwärtig die Universitätssache ins Leben zu rufen sey. Soll die Sache auf einmal – ohne vorher die allgemeine Stimme weiter zu sondiren, welche Stimme Euer Excellenz gegen meine Ansicht zu finden befürchteten – durch das k.k. hohe Ministerium des öffentlichen Unterrichts e proprio motu befohlen und decretirt werden? Mein schwaches Urtheil würde mich stets einen solchen Weg des Machtspruches wählen lassen, sobald ich das Bewußtseyn hätte, recht zu handeln. Freilich hat solches Verfahren in gegenwärtiger Zeit auch seine Gefahr, und wenn man diese vermeiden wollte, so bliebe nur übrig, ...
... dagegen, wo das k.k. hohe Ministerium noch keine Kammer zur ewigen unwürdigen Controlle hat, wäre ich der Meinung, daß ...
Čelakovšký, František Ladislaus Thun, Leo o. O. 3
... a. Das hohe Ministerium legt mir auf, die Manuskripte vor der Drucklegung zur Ansicht einzusenden. Bei der Dringlichkeit der Sache und dem deutlich ausgesprochenen Wunsche ...
... das Erscheinen der drei böhmischen Lesebücher in der möglichst kürzesten Zeit, längstens aber bis zum künftigen Schuljahre zu veranstalten, machte es nothwendig auf jede Zeit- und Müheersparnis Rücksicht zu nehmen, und ich habe einen Theil solcher Aufsätze, die keiner stilistischen Nachhülfe oder anderweitiger Abänderungen bedurften, bloß in den Werken angezeichnet zur unmittelbaren Satzvornahme aus denselben. Eine Vorlage in der Form ist kaum zu bewerkstelligen; die ganze Sammlung aber als Manuskript zu fassen, würde den Beginn des Druckes um vieles verzögern, um so mehr, als auch im Zuge der Arbeit immer auch eine Nachlese unerläßlich sein wird. Sollte jedoch das hohe Ministerium eine vorläufige Prüfung und Revision des aufzunehmenden Materials vornehmen zu lassen für nothwendig erachten, welcher Maßregel ich mich recht gerne fügen würde, so könnte dieser Zweck allenfalls durch die Designirung eines fachkundigen Mannes hierorts erreicht werden, dem die Bögen je vor dem Beginne des Druckes vorzulegen wären....
... einzugehen Willens ist, einem hohen Ministerium mit der ergebensten Bitte vor, denselben in Erwägung zu ziehen und der gnädigsten Beistimmung würdigen zu wollen. Hiernach würde bei einer, den deutschen in ...
(celakovsky-an-thun-od-ca1063.xml)
Bonitz, Hermann Thun, Leo no place 1859-10-20 2
... durch eine Deputation dem hohen Unterrichtsministerium vorzutragen beabsichtigt, haben Euere Excellenz jedenfalls Kenntnis. Ein Brief, den ich so eben erhalte, gibt zugleich mit der Nachricht über die Petition Auskunft über die Beschaffenheit der Unterschriften. Da diese Auskunft für Euere Excellenz von Interesse sein dürfte und die Wahrhaftigkeit des Briefschreibers keinem Zweifel Raum gibt, so halte ich mich verpflichtet, den betreffenden ...
... nahm die Deputation „geneigt“ entgegen und verwies sie an das Kultusministerium, wenn sie ihre Petition nicht durch das Decanat einbringen wollten. Soweit die Blätter. Wie erzählt wird, reist die Deputation nach Wien....
(bonitz-an-thun-1859-10-20-a3-xxi-d615a.xml)
Bonitz, Hermann Thun, Leo Wien 1859-10-19 1
... betrifft, die österreichische Gymnasialzeitschrift den Vergleich mit keinem der betreffenden verwandten Journale zu scheuen braucht und kann dies an evidenten Beispielen nachweisen. Daß in dem gegenwärtigen Falle der Widerspruch zwischen dem Urtheile der Zeitschrift und dem des hohen Ministeriums die Achtung der Zeitschrift gefährde, darf ich wohl kaum besorgen, da der in der Zeitschrift ruhig dargelegte Tadel auf das genaueste begründet ist....
(bonitz-an-thun-1859-10-19-a3-xxi-d521.xml)
Bonitz, Hermann Thun, Leo no place 1858-07 1
... bis jetzt dem Lehrstande fast ausschließlich die Söhne völlig unbemittelter Eltern widmen, hat das hohe Unterrichtsministerium zu der Maßregel geführt, Candidaten des Lehramtes während ihrer Studienzeit mit reichlichen außerordentlichen Unterstützungen zu betheilen oder wenn dieselben schon zum Suppliren an einem Gymnasium verwendet waren, unter Belassung ihrer Supplentengebühr an eine Universität zu schicken, ferner für die besonderen Bedürfnisse einzelner Kronländer (z.B. ...
(bonitz-an-thun-1858-07-a3-xxi-d463.xml)
Bonitz, Hermann Thun, Leo Wien 1858-02-04 1
... (hieher gehört besonders S. 364). In einem modificirten Circulare vom Mai 1855 wurde unter ausdrücklicher Bezugnahme auf die von mehreren Schulräthen und von mir vorgebrachten Gründe jene Benachtheiligung des physikalischen Unterrichts am Untergymnasium aufgegeben, ebenso in der darauf erlassenen wichtigen Verordnung vom 10. Sept. 1855, welche als vollständige Verwirklichung der kaiserlichen Sanction zu betrachten ist. Die durch diese Verordnung festgesetzte Vertheilung der Lehrstunden unterscheidet sich von der von mir vorgeschlagenen (Gymnasialzeitschrift 1855, S. 367) nur dadurch, daß die eine der obersten Classe des Gymnasiums zufließende Mehrstunde nicht, wie von mir, der lateinischen Sprache, sondern (an katholischen Gymnasien) dem Religionsunterrichte zugewiesen ist. Die Verringerung der Stundenzahl, welche damals der naturgeschichtliche Unterricht erfuhr (gegen die unmittelbar vorausgegangene Einrichtung von 11 auf 9 Stunden, gegen den ursprünglichen Organisationsentwurf, von höchstens 10 Stunden – wenn man die der obersten Classe bestimmten Gegenstände als rein naturhistorisch betrachtet – auf 9 Stunden) war durch die Erklärung einer wissenschaftlichen Autorität über gewisse, nothwendig der Universität vorzubehaltende, vorher aber dem Gymnasium zugedachte Partien der Naturgeschichte und war überdies durch das Verhältnis der Stundenzahl für den naturhistorischen zu den für den physikalischen Unterricht gerechtfertigt. Der Unwille, der demnach darüber bei manchen entstand, richtete sich lieber gegen meine Person, als gegen das hohe Ministerium; in dem Bewußtsein der Gründe, die ich redlich und ohne mir ein Wissen in fremdem Gebiete anzumaßen ausgesprochen hatte, konnte ich es ruhig ertragen, daß darüber privatim und in öffentlichen, selbst politischen Zeitungen bis noch vor kurzem giftige Verunglimpfungen über mich ergiengen....
(bonitz-an-thun-1858-02-04-a3-xxi-d446.xml)
Blazina, Josef Jaksch, Anton Salzburg 1852-06-10 4
... 1. Hat mich das Cultusministerium ernannt, ohne den Herrn Director zu fragen, was natürlich von einem ungemein ehrgeizigen und dabei doch dummen Menschen stets sehr übel aufgenommen wurde....
... So gleichgültig mir das Mißfallen von Seite eines Mannes ist, der so ziemlich der allgemeinen Verachtung verfallen ist, so ist es mir doch insofern unangenehm, weil er mich in allen Unternehmungen paralysiert und mir, wo es nur immer thunlich, Prügel vor die Füße wirft. Erlauben Sie hochgeehrter Herr Professor Ihnen einige Beispiele der Art vorzuführen. Gleich im Anfange dieses Schuljahrs kam ich durch den hiesigen Lehrkörper beim Ministerium des Cultus und Unterrichtes ein, mir zu gestatten meine Abendvisitten zu einer mir beliebigen Stunde vornehmen zu dürfen. Abgesehen davon, daß diese Begünstigung, so weit es mir bekannt ist, allen klinischen Professoren der ...
... wohne, demnach jederzeit zu haben bin und überdies alle Nachmittage eine Stunde Vorlesungen halte, und zwar im Winter über Operationslehre und im Sommer über Augenheilkunde. Wenn Sie überdies in gütige Berücksichtigung ziehen, daß ich z. B. im Sommer von 4–5 Uhr Nachmittag Vorlesungen über Augenheilkunde halte und dann von 6–7 Uhr die Abendvisitte, so werden Sie gewiß einsehen, daß hiedurch beinahe meine ganze Nachmittagszeit so zersplittert ist, daß ich fast gar nichts für mich arbeiten kann und daß ich mehr, als es billigermaßen verlangt werden kann, an das Haus gebunden bin. Wenn man endlich nicht übersieht, daß ich selbst an Sonntagen und Feiertagen schon um 6 Uhr abends zu Hause sein soll, um nicht die Abendvisitte zu versäumen, so müßte ich überdies auf jede Erholung und Lebensgenuß vollkommen verzichten. Ich muß gestehen in diesem Punkte habe ich es nie so genau genommen, allein immer mit der Besorgnis über früher oder später einen schriftlichen Verweis zu risquieren. Diese Umstände zusammengenommen haben mich bewogen die obangegebne Bitte zu wagen. Allein wie fruchtlos war mein Bemühen, denn der Studiendirektor wußte es bei der hiesigen Statthalterei (da er gleichzeitig Medizinalrath ist) dahin zu bringen, daß meine Bitte gar nicht an das Cultusministerium abging, sondern unter seiner Regide abschlägig beschieden wurde. Welche Mittel und Wege standen mir nun offen meine Bitte dem ...
... abging, sondern unter seiner Regide abschlägig beschieden wurde. Welche Mittel und Wege standen mir nun offen meine Bitte dem Unterrichtsministerium vorzutragen?...
(blazina-an-einen-professor-1852-06-10-a3-xxi-d169.xml)
Bielowski, August Thun, Leo Lemberg 1855-11-03 3
... Ich wage hiemit Eure Excellenz auf ein paar Augenblicke um Gehör zu bitten, da dieß zur näheren Beleuchtung einer eben dem Hohen k.k. Ministerium des Cultus und des Unterrichtes vorgelegten Verhandlung beitragen dürfte....
... Seit der Zeit als Euer Excellenz die hohe Gnade mir zu Theil werden ließen, mich zum Mitglied der Prüfungscommission für die Gymnasiallehramtscandidaten zu bestimmen, habe ich die Pflichten des Examinators stets mit Gewissenhaftigkeit erfüllt, ja es schien mir eine Sache von höchster Wichtigkeit, daß die Absicht des Hohen k.k. Ministeriums in der Einführung dieser Prüfungscommission nicht nur auf Vollständigste erreicht, sondern auch in dem Publikum als segensvolle Maßnahme erfasst; dagegen Alles, was diesem entgegentritt, beseitigt werden soll. Nicht ohne Betrübnis sah ich, daß die vom Herrn ...
... , der in meiner Gegenmeinung eine Beleidigung für sich sah, eine schriftliche Erklärung an die Löbliche Direction abzugeben, worin ich aufgefordert werde, meine in der Sitzung vom 2. Juni vorgebrachten Ausdrücke, die ihm beleidigend schienen, allsogleich und in Gegenwart der ganzen Commission zu widerrufen; im entgegengesetzten Falle aber wolle die Löbliche Direction diese seine Erklärung dem Hohen k.k. Ministerium vorlegen....
Kwieciński, Josef ohne Empfänger Biala 1850-10-02 8
... in diesem Fache ist mir so gut wie ganz unbekannt, die Verordnungen des Unterrichtsministeriums sowie der Organisationsentwurf sind mir aus theilweiser gelegentlicher Lesung nur dunkel erinnerlich. Wäre mein Geist von Thätigkeit anderer Art frei und mir eine längere Zeit zur Verarbeitung einer so großen Idee gegönnt: dann würde auch die Mittheilung eine vollendetere, Ihrer Aufmerksamkeit werthere Gestalt erhalten haben, aber so bei der Eingenommenheit meines Kopfes von anderen Betrachtungen und der Frist von einigen Tagen, die ich dieser Mittheilung widmen kann, muß ich auf die freundschaftliche Nachsicht Anspruch machen. Nur jene Punkte will ich berühren, die ich als Angelpunkte der Volkserziehung und besonders in ...
... betrachte und deren Einfluß ich in dem Verfahren der obersten Erziehungsbehörde, obwohl diese in ihren Verordnungen und Anstalten die erleuchtesten Grundsätze und die liberalsten Ansichten an den Tag legt, vermisse oder zu vorherrschend erblicke, woraus Sie sich, wie ich hoffe, überzeugen werden, wie hoch und schwierig ich die Aufgabe unserer obersten Erziehungsleitung, des ...
... , obwohl diese in ihren Verordnungen und Anstalten die erleuchtesten Grundsätze und die liberalsten Ansichten an den Tag legt, vermisse oder zu vorherrschend erblicke, woraus Sie sich, wie ich hoffe, überzeugen werden, wie hoch und schwierig ich die Aufgabe unserer obersten Erziehungsleitung, des Unterrichtsministeriums anschlage, und worin ich die Wahrscheinlichkeit zur wenigstens theilweisen Lösung ersehe....
... Die östreichische Staatsverwaltung benützt vielleicht und wahrscheinlich zur Volksbildung einen Theil des sogenannten katholischen Religionsfondes, und die katholische Priesterparthei beutet diesen Umstand aus, um sich einen überwiegenden Einfluß bei der Erziehung der katholischen Jugend zu sichern, deswegen stimmt sie oft die der Regierung als Schreckensruf zugedachte Losung: „Die Kirche ist frei“ an. Dieser häufig wiederholte Drohungsruf, begleitet von der nie gesparten Anpreisung der Verdienste dieser Priesterschaft, wie auch höchstwahrscheinlich dynastisch religiöse Verhältnisse haben bei uns die Bemühungen des Unterrichtsministeriums bis nun gelähmt auf dem Wege der kräftigen Übernahme der Leitung der Volksschule. Allerdings ist die katholische Priesterparthei, und nur dieser hat man bisher gestattet die christkatholische Kirchengemeinschaft zu repräsentiren, eine moralische Macht, ein Auftreten gegen ihre weltliche Herrschaft erfordert bei weniger gebildeten Völkern große Vorsicht; aber einerseits ist es hauptsächlichst die Regierung, welche diese Macht auffallend begünstigt, und anderseits ist auch nur eine kräftige Leitung und Verbreitung der Aufklärung das geeigneteste Mittel, um diese Macht auf das Gebieth zu beschränken, welches ihr gerechterweise gebührt und wobei von ihrer Erhabenheit nichts verloren gienge. Der göttliche Stifter der christlichen Glaubenslehre hat in dem Satze: „Mein Reich ist nicht von dieser Erde“ eine Wahrheit über die Stellung der Kirche zum Staate und in demselben so bündig ausgesprochen, wie es keinem philosophischen Rechtslehrer besser gelingen könnte. Nach diesem Axiom für Kirche und Staat gültig kann aber die Freiheit der Kirche den Staat nie schrecken und nur so verstanden werden, daß die Glaubenslehre ganz frei sei, wenn sie die irdische Macht, den Staat nicht angreift, daß aber dieselbe ihre Freiheit auf die willkürliche Gebahrung mit Gütern dieser Erde nicht ausdehnen darf, ohne ihrer himmlischen Natur Eintracht zu thun. Nun ist aber das Kirchengut ein irdisches Gut, auf jeden Fall aber Eigenthum der sämmtlichen Gläubigen der christkatholischen Kirche, auf keinen Fall des Clerus allein, würde es ausgeliefert, so wäre es nur in die Hände der sämmtlichen katholischen Kirchenmitglieder zu geben und von diesen als Gesellschaft unter Oberleitung der Regierung zu verwalten, dann aber wie von jedem Eigenthum der entfallende Beitrag zu den allgemeinen Unterrichtsanstalten zu liefern; und in einem solchen Falle könnte man nur an Unterrichtsmitteln gewinnen, denn die Gläubigen werden dieses Vermögen nicht sparen, um ihre Lasten zu erleichtern. Eine solche Maßregel, wenn nur ihre Ausführung Privatrücksichten nicht hinderten, wäre so leicht als möglich auszuführen und würde in ...
... Die Gymnasien als eigentliche Gelehrtenpflanzschulen, die Horde der höheren Region der Volksbildung, also eigentliche Humanitätsschulen, sind vom Ministerium aufs sorgfältigste bedacht. Der Gymnasialzögling als zukünftige Säule und Priester der Humanität im Staate, kann nicht zeitig genug bekannt gemacht werden mit der Erkenntnis des Schönen, das ist des Wahren und Guten, wie es durch seine Erscheinung im Einzelnen auf unser Erkennen oder Anschauen einwirkend zum Schönen wird und durch Anklang an sein Verwandtes, Reinmenschliches uns beglückend erwärmt, er kann nicht zeitig genug inne werden, daß die Humanität und Verwandlung des Menschen zum Kunstwerk der eigenen Thätigkeit in seiner innersten Einzelheit in sich selbst sei, also die letzte Vollendung menschlichen Wesens durch habituell gewordenen Cultus des Schönen. Deshalb wäre das Studium des Alterthums, seiner Sprachen und Sprachformen und der übrigen Gelehrsamkeit unfruchtbar und eitler Tand, wenn nicht der Geist der Humanität, des Schönen dem Zögling gleichsam damit aufgedrungen würde. Dieses wird aber nicht erreicht, wenn erst im 7. und 8. Gymnasiallehrjahre und ohne Vorbereitung auf die philosophischen Studien gegriffen wird; es wäre nicht zu früh schon in der 4. Klasse, ihn in das psychologische Studium, in sich selbst einzuführen und diesen Unterricht mit geringer Aufbürdung und Erklärung bei entsprechender Lesung von Beispielen bis in die 6. Klasse fortzuführen. Der Schüler würde schon mit der Kenntnis des Ichs in die Wissenschaft dieses Ichs, die Philosophie im siebten Jahre übergehen, anstatt wie jetzt unvorbereitet ein ganz fremdes Gebieth betreten zu müssen. Große Schwierigkeiten würden so unbemerkt überwunden, und das ganze Studium erst recht furchtbar gemacht. Geschickten Lehrern, wie sie am Gymnasium bestehen, wäre die Durchführung ein Leichtes, ein angemessenes Lehrbuch, mit Anweisung des Lehrers wie weit in jeder Klasse vorzutragen, zu verlegen könnte auch nicht schwer werden....
... Sehr wünschenswerth ist es, daß die körperliche Erziehung der Schuljugend und die gymnastischen Übungen bald in Anwendung kommen, wie solche schon früher vom Unterrichtsministerium in seinem Programm versprochen wurden....
... Der Wirkungskreis des Unterrichts- und Cultusministeriums ist in einem an Bildung mehr potencirten Staate sehr wichtig und erhaben und so weit, daß dessen Umfang im Allgemeinen schwer zu bestimmen ist: er reicht so weit als es darum geht, den Staat durch Wissenschaft, Kunst und Sittlichkeit zu befestigen, zu beglücken und so das Reich Gottes auf Erden zu gründen....
... zu einem Sittlichkeits- zum wahren christlichen Staat voller Ehren zu machen, welchen das tragische Ende der Alterthumsstaaten nie bedrohen wird. Das wird geschehen, wenn es ernstlich gewollt wird, es ist aber dazu rathsam und nöthig, daß schon jetzt das Unterrichtsministerium seine Thätigkeit durch Aufnahme der besten Männer aller Confessionen und Kronländer verstärke, während dieses bis nun nicht der Fall zu sein scheint....
(bemerkungen-zur-schulreform-von-kwiecinski-1850-10-02-a3-xxi-d73.xml)
Schiel, Samuel ohne Empfänger no place 1
... Gegen dieses Gesetz nun haben sämmtliche siebenbürgisch-sächsische Gymnasien so wie sämmtliche Bezirksconsistorien der siebenbürgisch-evangelischen Landeskirche A.C. ernste Bedenken erhoben und sollen, so viel Einsender wenigstens weiß, diese Bedenken im Wege des hochlöblichen Oberconstistoriums dieser Kirche vor das hohe k.k. Cultus- und Unterrichtsministerium gebracht werden, um, wie zu hoffen steht, eine Modification dieses Gesetzes oder um Beibehaltung der Grundsätze von 1851 im wohlverstandenen Interesse der Erziehung und des Unterrichtes zu erwirken. Wahrscheinlich wird auch von anderen Gymnasien jedes Religionsbekenntnisses nach dieser Seite hin petitionirt worden sein....
(bedenken-gegen-neues-rekrutierungsgesetz-von-schiel-o-d-a3-xxi-d480.xml)
Beckx, Pierre Jean Thun, Leo Rom 1858-06-23 2
... Um aber unsere Wirksamkeit im Schulwesen nicht blos wie bisher auf Privatanstalten zu beschränken, sondern auch auf öffentliche Gymnasien ausdehnen zu können, wurden mit dem k.k. Ministerium für Gottesdienst und öffentlichen Unterricht Unterhandlungen gepflogen. Seine Excellenz der Herr Minister hatte nämlich an mich die Frage gestellt, ob wir beim Gymnasialunterricht alle für öffentliche Gymnasien bestehenden Vorschriften befolgen können oder ob und inwiefern die eigenthümlichen Verhältnisse der ...
... Aus diesen Gründen glauben wir uns verpflichtet, an jener Studienordnung festzuhalten, durch welche allein wir die wahre Geistesbildung und religiöse Erziehung für gesichert halten. Wir sind zwar in den Verhandlungen mit dem k.k. Ministerium auch in dieser Hinsicht auf Schwierigkeiten gestoßen und ich habe darauf gehorsamst antragen müssen, daß uns gestattet werde, die sogenannten Realien der Zahl und dem Umfange nach zu beschränken, den Unterricht in der Philosophie und der classischen Litteratur hingegen mehr zu erweitern, als der vom k.k. Ministerium ausgegangene „Organisationsentwurf“ vorschreibt. Allein da Seine Excellenz der ...
(beckx-an-thun-1858-06-26-a3-xxi-d457.xml)
Heider, Gustav ohne Empfänger no place 1853 1
... Der Comunalrath hat in seiner Sitzung am 6. Juli vorigen Jahres einstimmig beschloßen, es zu einem Lycealgymnasium durch Hinzufügung einer 7. und 8. Klasse zu erweitern, welchem Ansuchen aber das Unterrichtsministerium mit dem Erlaße vom 18. Sept. 1852 Z. 19797 keine Folge gab....
... , einen tüchtigen, gottesfürchtigen jungen Priester, von dem er sich nur ungern, und meinen Damen zu lieb trennt, und den er auf das Wärmste anempfiehlt. Die Sache liegt nun dem Cultusministerium zur Entscheidung vor. Der einzige Anstand scheint der, daß ...
Vinařický, Karl Thun, Leo Vyšehrad 1860-07-08 2
... um Verzeihung seiner Pflichtverletzung zu bitten und sich unbedingt dem zu unterwerfen, was über ihn werde verfügt werden“. Er frug mich sodann um freundlichen Rath, was ihm in dieser Lage zu thun obläge. Ich rieth dem gekränkten Manne um eine discrete und impartiale Untersuchung der Sache bei einem hohen k.k. Ministerium anzusuchen. Indessen bitte ich ehrerbietigst Euere Excellenz wollen es meiner Pietät für den gebeugten Freund zu Gute halten, wenn ich es wage, diese Zeilen als ein Fürwort für die gute Sache einzulegen....
... Bei der von einem hohen k.k. Ministerium für Cultus und Unterricht mir aufgetragenen Verfassung böhmischer Schulbücher ward ich an ihn als den Vertrauensmann der kaiserlichen Regierung gewiesen. Von ihm wurden mir bei der Wahl und Vorzeichnung historischer Stoffe die leitenden Ideen des engeren und großen österreichischen Vaterlandes, dann die Idee der offenbar durch einen Akt der Vorsehung herbeigeführten Vereinigung der vielen, sonst oft einander feindlich entgegen stehenden Völkerstämme unter einer Dynastie als Leitfaden angegeben; welche Ideen an geeigneten Stellen auch Ausdruck erhielten. Diesen Grundsätzen ist Schulrath ...
(winaricky-an-thun-1860-07-08-a3-xxi-d596.xml)
(wilhelm-an-kink-1855-09-15-a3-xxi-d348b.xml)
Waldert, Anton Thun, Leo Görkau 1853-09-22 1
... für alle Zukunft Hochihre Gewogenheit entziehen sollten. Denn es ist gar nicht unwahrscheinlich, daß die oben angedeuteten Bedenklichkeiten in nächster Zukunft fallen dürften, wo ich dann ohne Verzug das gewünschte Bittgesuch an das hohe Unterrichtsministerium einsenden würde. Euer Excellenz werden wohl immer einen Platz für mich aufzufinden wissen. Inzwischen werde ich durch eifriges Gebeth und Studium und treue Pflichterfüllung mehr und mehr Würdigkeit mir zu erringen bemüht seyn....
(waldert-an-thun-1853-09-22-a3-xxi-d236.xml)
Wacholz, Anton Thun, Leo Lemberg 1855-10 1
... Schließlich fordert der Gefertigte den Herrn Vorsitzenden auf dieses sein Tadelsvotum mit den Akten der Kommission einem h. Ministerio vorzulegen....
(wacholz-an-thun-1855-10-06-a3-xxi-d349.xml)
ohne Absender ohne Empfänger Wien 1852-08-26 11
... Vom wissenschaftlichen Standpunkte aus haben die Evangelischen den Organisationsvorschriften der Regierung keine Einwendungen entgegengestellt. Die so oft stattgefundene Anrufung des 26. Artikels von 1791 und daraus gefolgerte Incompetenz des Unterrichtsministeriums bekundet also – den Prämissen gemäß – ein Festhalten an dem überwundenen Standpunkte eines Staatsrechtes, welches – zum Theile durch die Mitwirkung der Evangelischen – in den jüngsten Wirren zu Grabe getragen worden ist; andrerseits erklärt sich die organisatorische Unfruchtbarkeit der während der zwei letzten Jahre von der kaiserlichen Regierung zum Zwecke der Schulreform zugestandenen Localsenioral- und Districtualconvente, welche alle ...
... Ein weiteres Hindernis liegt in dem Mangel an den nöthigen Fonden. Es hat zwar das Unterrichtsministerium in seiner Verordnung vom 9. October 1849 in seine „Grundsätze für die provisorische Organisation des Unterrichtswesens in dem Kronlande ...
... [Levoča] um die Errichtung eines vollständigen evangelischen Obergymnasiums aus Staatsmitteln bei dem Unterrichtsministerium bittlich eingeschritten. Allein, es dürfte dieser Punkt der Natur der Sache nach erst dann Gegenstand ernster Erwägung und sofortiger Schlußfaßung sein können, wenn nach Beseitigung der andern Hindernisse sich herausstellt, daß die Kirche das Schulbedürfnis nicht befriedigen könne und daß die Mitwirkung oder gar selbstständige Errichtung von protestantischen Schulen durch den Staat eine unabweisliche Nothwendigkeit sei....
... macht einen positiven Vorschlag, derselbe erklärt sich gegen den Generalconvent, substituirt diesem einen Kirchenrath (§ 26) für alle Protestanten aus der Monarchie und vindicirt die gesetzgebende (§ 19) Gewalt der Synode, welche gleichfalls die Protestanten aus der ganzen Monarchie zu umschließen habe; der Kirchenrath soll die Pfarrer, Senioren und Superintendenten „mit Gutheißung“ des Ministeriums für Cultus und Unterricht bestätigen (§ 31); Klagen gegen den Kirchenrath sollen von der Synode dem ...
... bestätigen (§ 31); Klagen gegen den Kirchenrath sollen von der Synode dem Ministerium des Cultus (§ 23) unterlegt werden; die Synode ist durch den Kirchenrath nach eingeholter Genehmigung des ...
... (§ 23) unterlegt werden; die Synode ist durch den Kirchenrath nach eingeholter Genehmigung des Ministeriums des Cultus (§ 19) zu berufen....
... Verordnung mittelbar oder unmittelbar an das Cultusministerium von Local-, Senioral- oder Superintendentialconventen gerichtet sind, verlangen einfach die Zurücknahme der erwähnten Verordnung und damit die Wiederherstellung der Generalkonvente und ...
... Die Regierung kann sich hiedurch nicht beirren lassen, denn sie ist in der Lage, mit der gewissenhaftesten Wahrung des staatlichen Interesses die volle Gewährung der berechtigten Forderungen der Protestanten zu verbinden. Das Ministerium hat überdies das Klein Honter Seniorat über sein ab aula herabgelangtes Gesuch um Wiedereinführung der frühern Autonomie unter dem 23. October 1851...
... Districtsobergespan und die Statthalterei übereinstimmen) und das Ministerium legt den Vertrauensmännern nichts vor, außer einigen Fragen, über welche die Vertrauensmänner Vorlagen zu machen aufgefordert werden. Würde die kirchliche Organisation nur auf ...
... g. Jede Gemeinde hat das Recht der Besteuerung mit Genehmigung des Ministeriums für Cultus....
... bloße Directive für das Ministerium ...
(votum-zimmermann-ueber-organisation-evangelische-kirche-ungarn-1852-08-26-a3-xxi-d172.xml)
Virozsil, Anton Thun, Leo Ofen 1853-07-27 4
... Stellvertretung stattgefunden, künftig vorzubeugen (daher meine so oft bereits an das hohe Unterrichtsministerium wiederholten Bitten über die ...
... anzunehmen? Habe ich nicht von Jahr zu Jahr, bald allein, bald mit dem akademischen Senate vereint, das hohe Unterrichtsministerium stets gebethen den Zeitpunkt unserer ...
... stets zu vermeiden gesucht, daher wünsche ich auch diesmahl, wenn dem hohen Unterrichtsministerium ...
... bevorstehenden Ferien von dem hohen Unterrichtsministerium ...
(virozsil-an-thun-1853-07-27-a3-xxi-d221.xml)
... Besonderer Wirkungskreis des Ministeriums für Cultus und Unterricht ...
(uebersicht-wirkungskreis-mcu-od-a3-xxi-d635.xml)
ohne Absender ohne Empfänger no place 1852 1
... Darum muß jede nicht mit aller Sachkenntnis und mit regen wissenschaftlichem Interesse geübte Administration der Universitäten in Kurzem verderblich werden und deshalb darf diese allein dem Unterrichtsministerium zustehen und andere administrative Organe dürfen ihm zur gelegentlichen Hilfeleistung zu Gebothe stehen....
(thun-ueber-universitaeten-1852-a3-xxi-d184.xml)
Thun, Leo Tomek, Václav Vladivoi Wien 1858-05-09 1
... zu befördern, und diese Gründe liegen mir gar sehr am Herzen. Ich werde sie auch geltend machen; würde ihnen aber den schlechtesten Dienst erweisen, wenn ich es eher versuchte, als bis ich mit Zuversicht erwarten kann, es mit Erfolg thun zu können. Ihre öster. Geschichte wird mir hoffentlich dabei wesentliche Dienste leisten, allein ich muß noch einige andere Umstände wahrnehmen, ehe ich davon Gebrauch machen kann. So bitte ich Sie denn lieber Professor, verlieren Sie nicht den Muth. Wer sich einer schwierigen Aufgabe gewidmet hat und dabei weder rechts noch links schauend, nach eigener Überzeugung vorwärts geht, hat immer größere Schwierigkeiten zu überwinden, als wer sein Benehmen nach anderen Rücksichten einrichtet, aber es kann eben jede wahrhaft gute Sache nur durch große Selbstaufopferung gefördert werden. Manche wenn ich so zu Ihnen spräche, würden wohl sagen: das ist eine sonderbare Rede für den öster. Min. des Unt. einem Mann gegenüber, dessen Leistungen seinen Intenzionen in vollem Maaße entsprachen! Allein ich habe nicht die Prätension, Ihnen zu dessen Charakter und Diskrezion ich volles Vertrauen habe, zu verhehlen, was Ihnen ohnehin begreiflich sein muß, daß ich auch in meinem Dep. kein allmächtiger Minister bin. Auch ich rechne mich zu denen, die ohne rechts und links zu schauen, nach eigener Überzeugung vorwärts gehen und lasse mir die Folgen davon gefallen. Das ermächtiget mich, denjenigen, denen ich Vertrauen schenke, von Geduld und Ausdauer zu sprechen, und dadurch auch von Ihnen einen hohen Grad von Vertrauen in Anspruch zu nehmen....
(thun-an-tomek-1858-05-09-ca1000.xml)
Thun, Leo Linde, Justin Wien 1858-05-17 1
... Ich bin Ihnen für Ihre gefällige Mittheilung zu herzlichem Danke verpflichtet. Ich kann Sie nur vollkommen in der Uiberzeugung bestärken, daß die Zeitungskorrespondenzen, derer Sie erwähnen in direktem Widerspruch mit meinen Intenzionen stehen, und daß ich Ihnen sehr dankbar dafür bin, Sie zu verhindern. Ich kann nicht dafür bürgen, daß nicht auch unter den Beamten des Ministeriums, dem ich vorstehe welche seien, denen es erwünscht ist, wenn in Beziehung auf kirchliche Tendenzen gegen das, was mir am Herzen liegt, agitirt wird. Wenn aber behauptet wird, ich sei zu manchen Bestimmungen des Konkordates wider meine Uiberzeugung gedrängt worden, und sehe es deshalb gern, daß die öffentliche Meinung gegen deren Ausführung aufgeregt werde, so ist das nichts als Lüge und Verläumdung. Was den Unterricht anbelangt, so ist es und bleibt mein angelegentliches Bestreben es dahin zu bringen, daß wissenschaftlicher Aufschwung mit kath. Richtung vereint zur Geltung gelange. Die Schwierigkeiten sind in dieser Beziehung allerdings sehr groß, und werden es bleiben, so lange nicht auf allen Gebiethen eine viel größere Auswahl bewährter kath. Kräfte zu Gebothe steht, als bisher, und das kann doch erst eine Folge dessen werden, was hierzulande geschieht. Ich fühle es sehr gut, daß ich inzwischen auf einem Seile tanze, und es mag wohl sein, daß ich dabei mitunter bei dem besten Willen einen falschen Schritt mache. So viel kann ich versichern, daß ich in dieser Beziehung nicht aufhöre zu lernen. Die Zeitungsmanöver, die auf dem Gebiethe des Unterrichts getrieben werden, um meiner kirchlichen Richtung entgegenzuwirken, sind mir in ihren Erfolgen sehr wohl bekannt. Ihre Genesis und ihre Urheber habe ich noch nicht entdeckt, Beweise darüber wenn auch nur zu meiner eigenen Belehrung wären mir sehr erwünscht....
(thun-an-linde-1858-05-17-ca1133.xml)
(thun-an-helfert-1854-04-10-ca1430.xml)
Bayer, Johann ohne Empfänger Hermannstadt 1853-03-28 2
... gelangen, mitunter sehr roh, wir Professoren müssen sie noch manche Regeln des Anstandes lehren, aber wir finden immer ein williges Gemüth und pünktlichen Gehorsam. Besonders eifrig sind die Romanen, sie legen, wenn sie auf die Rechtsschule kommen, ihre wallachische Kleidung ab, tragen den deutschen Rock und Hut und germanisiren sich vollständig. Viele derselben sind so arm, daß sie ihr Leben während der Studienzeit durch Stiefelputzen und andere knechtische Dienste bei Beamten fristen, die vom hohen Unterrichtsministerium diesfalls bewilligten Stipendien sind eine große Wohlthat und werden reiche Früchte tragen. Zum ferneren Gedeihen der ...
... kennengelernt, und zwar in loco, habe aber leider die Erfahrung gemacht, daß manche der wichtigsten Wissenschaften, z. B. Mathematik und Physik, sehr wenig betrieben werden, daß ferner die Consistorialprüfung, welche die Stelle der Maturitätsprüfung vertritt, bei weitem nicht den Umfang und die Wichtigkeit der letzteren hat. Das hiesige katholische Untergymnasium ist gut. Wenn mir die Zeit erübrigt, so werde ich in einem umfassenden Berichte die bei den hierländigen Gymnasien herrschenden Gebrechen zur Kenntnis des hohen Ministeriums bringen....
(bayer-an-einen-ministerialrat-1853-03-28-a3-xxi-d196.xml)
Andriewicz, Samuel Thun, Leo Czahor 1859-11-05 1
... , da er nicht einmal die Priesterweihe hatte, in Kompetenz, kehrte zurück in die Heimath, heirathete, erhielt die Priesterweihe und wurde von der hochwürdigen Diözesanleitung als provisorischer Professor der Pastoraltheologie ernannt und eingeführt, ein Akt, der von dem hohen Landespräsidium und über die ergriffene Vorstellung auch von dem hohen Ministerium reprobirt und demnach die Bewilligung des angesprochenen ganzen Gehaltes versagt wurde....
(andriewicz-an-thun-1859-11-05-a3-xxi-d524.xml)
Albrecht, Erzherzog Thun, Leo Debrezin 1858-05-05 1
... , daß man dort wisse, daß in Ihrem Ministerium ein nicht unterschriebener (was wahr ist) Antrag von mir eingelangt ist, um nach dem Tode des jetzigen ...
(albrecht-an-thun-1858-05-05-a3-xxi-d451.xml)
... Ad b. Durch die Berichte über die Collegienfrequenz kann das hohe Ministerium keine Wahrheit erfahren. Da tragen über dasselbe Fach 2 ordentliche Professoren vor oder ein Professor und ein Dozent. Nun gibt der eine ein gutes Zeugnis ab; wird wohl sein Rival ein ungünstiges abgeben? Oder der früher Abstimmende weiß, daß sein Rival ein günstiges oder ungünstiges abgeben werde, oder er vermuthet es nur, wird er nicht für jeden Fall lieber ein günstiges geben? Ist nicht wenigstens die Versuchung dazu sehr groß und ist ein solches Handeln nicht gewissermaßen zu entschuldigen?...
(ansichten-ueber-gymnasien-universitaeten-von-arlt-o-d-a3-xxi-d185.xml)

References: § 12
 § 4
 § 4
 § 27
 § 7
 § 7
 § 8