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Timestamp: 2020-04-07 19:25:06+00:00

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15.01.2013, Autor: Frau Alexandra Braun / Lesedauer ca. 2 Min. (1946 mal gelesen)
Beim Vorwurf der Gefährung des Straßenverkehrs drohen erhebliche Konsequenzen. Eine professionelle Verteidigung von Anfang an ist sinnvoll.
Der Tatbestand der Gefährdung des Straßenverkehrs beschäftigt den Rechtsanwalt häufig, wenn die Merkmale „Alkohol“ und „Unfall“ bei dem Beschuldigten zusammentreffen. Aber auch möglicher Sekundenschaf und Übermüdung können dazu führen, dass ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet wird.
2) Was sind die „sieben Todsünden“ im Straßenverkehr?
§ 315 c Abs. 1 Nr. 2 StGB umfasst die sogenannten „sieben Todsünden“ im Straßenverkehr. Im einzelnen sind dies:
2. falsch überholen oder beim Überholvorgang falsch fahren
5. das Nichteinhalten der rechten Fahrbahnseite
6. das Wenden oder rückwärts fahren auf Autobahnen und Kraftfahrtstraßen
7. das Nichtkenntlichmachen von haltenden oder liegen gebliebenen Fahrzeugen
Die Verwirklichung einer der „sieben Todsünden“ allein ist für eine Strafbarkeit nicht ausreichend. Hinzu kommen muss „grob verkehrswidriges“ und „rücksichtsloses“ Verhalten des Fahrers. Daran kann es fehlen, wenn der Fahrer entsprechende Gründe für sein Verhalten hatte. Hier ist der Verteidiger gefragt, durch entsprechenden Vortrag und gegebenenfalls Beweisantritte das Verfahren zu lenken.
Sollte der Vorwurf im Raum stehen, so muss der Sachverhalt sehr genau ermittelt werden. Der Verteidiger muss alle für den Beschuldigten sprechenden Gesichtspunkte anführen und unter Beweis stellen, dass es keine Anhaltspunkte für Übermüdung gegeben hat. Nach der Rechtsprechung besteht der Erfahrungssatz, dass ein Fahrer – bevor er am Steuer einschläft – stets Zeichen der Ermüdung wahrnimmt oder wenigstens bemerken kann.
Keinesfalls sollten Sie sich ohne Aktenkenntnis zur Sache einlassen.Vollständige Akteneinsicht erhält nur ein Rechtsanwalt, so dass die Beauftragung eines Strafverteidigers hier sinnvoll ist. Dieser wird erst den Akteninhalt auswerten und mit Ihnen besprechen und dann gegebenenfalls auf eine Einstellung des Verfahrens hinwirken. Gerne stehe ich Ihnen als Anwältin (nicht nur in Hamburg) für Ihre Verteidigung zur Verfügung.
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References: § 315
 § 177
 § 31
 § 258
 § 184
 § 69
 § 21
 § 182
 § 246
 § 184
 § 179
 § 225
 § 177
 § 184
 § 183
 § 164
 § 176
 § 176
 § 226
 § 184
 § 224
 § 177
 § 184
 § 242
 § 184