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Timestamp: 2019-01-24 07:23:39+00:00

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Kollektivvertrag für Angestellte und Lehrlinge in Handelsbetrieben 2017 (ohne Kommentare) - WKO.at
abgeschlossen am 9. November 2016 zwischen der Wirtschaftskammer Österreich, Sparte Handel, 1045 Wien, Wiedner Hauptstraße 63, und der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier, Wirtschaftsbereich Handel, 1034 Wien, Alfred Dallinger-Platz 1.
VIII. NORMALARBEITSZEIT UND MEHRARBEIT WÄHREND DER ERWEITERTEN ÖFFNUNGZEITEN
(§ 15 MSchG, § 7c Väterkarenzgesetz) UND HOSPIZKARENZ (§ 14a und b AVRAG)
die dem Kollektivvertrag für die Angestellten des pharmazeutischen Großhandels unterliegenden Betriebe.
OMV-Aktiengesellschaft.
VOEST-ALPINE STAHLHANDEL GmbH hinsichtlich der vor dem 1. 3. 2000 eingetretenen Arbeitnehmer; VOEST-ALPINE Rohstoffhandel Gesellschaft m.b.H., Wien (VAR) und Verkaufsstelle österreichischer Kaltwalzwerke Ges.m.b.H. Wien (VÖK).
General-Motors-Austria Ges.m.b.H.
Betriebe, deren Zugehörigkeit zum Gremium des Handels mit Mode- und Freizeitartikeln ausschließlich durch die Vermietung von Fahrrädern und Sportartikeln oder Sportgeräten (Fitnessgeräte) begründet wird
Dieser Kollektivvertrag tritt am 1.1.2017 in Kraft.
Der Abschnitt VI, C, 2., Z 2.5 gilt bis zum 31.12.2018. Wird die Geltungsdauer dieses Abschnittes über den 31.12.2018 hinaus nicht verlängert, muss dies dem Vertragspartner schriftlich mittels eingeschriebenen Briefes bis spätestens 31.8.2018 mitgeteilt werden.
Allgemeine Bestimmungen, Abschnitt I bis XVIII und XX bis XXII.
Der erste Teil des Vertrages "Allgemeine Bestimmungen" kann unter Einhaltung einer dreimonatigen Kündigungsfrist zum Ende eines Kalendervierteljahres gelöst werden (ausgenommen Abschnitt VI., C, 2., Z 2.5.).
2.4. Die Sozialpartner empfehlen, Angestellte mit längerer An- und Heimreise in größeren zusammenhängenden Zeiträumen mit möglichst kurzer Arbeitsunterbrechung zu beschäftigen.
7.3. Die Dauer der wöchentlichen Normalarbeitszeit im Durchrechnungszeitraum ist im Vorhinein zu vereinbaren. Bei einem Durchrechnungszeitraum von mehr als 13 Wochen muss die Dauer der wöchentlichen Normalarbeitszeit zumindest für 13 Wochen im Vorhinein vereinbart werden.
1.1. Mit Ausnahme der Beschäftigung nach Z 2.1. endet für den Arbeitnehmer, der im Großhandel beschäftigt ist, die Normalarbeitszeit an Samstagen um 13 Uhr.
2.1. In Verkaufsstellen des Großhandels (Merkmale: unmittelbarer Kundenkontakt, Verrichtung der Dienstleistung vor Ort) ist zur Beratung und Betreuung der Kunden, im Warenverkauf und für Tätigkeiten, die mit diesen in unmittelbarem Zusammenhang stehen oder ohne die diese nicht durchführbar wären, eine Beschäftigung am Samstag bis 18 Uhr zulässig (§12a ARG). Mit unbedingt notwendigen Abschluss-, Reinigungs-, Instandhaltungs- oder Instandsetzungsarbeiten dürfen Arbeitnehmer höchstens eine weitere Stunde beschäftigt werden.
2.2. Wird der Arbeitnehmer gemäß Z 2.1. am Samstag nach 13 Uhr beschäftigt, so hat der folgende Samstag zur Gänze arbeitsfrei zu bleiben. Es gelten die Ausnahmen nach Abschnitt VI C Z 2.1., 2.2. und 3.a) sowie die Durchrechnungsbestimmungen nach Abschnitt VI C Z 2.3. und 2.4. sinngemäß.
1.1. In den Monaten Jänner bis November sind dem Arbeitnehmer wöchentlich zwei freie Halbtage zu gewähren.
a) für jene Betriebe und in jenen Wochen, wo mehrere halbe Werktage oder ein ganzer Werktag geschlossen sind
2.1. Beschäftigung am Samstag – Arbeitsfreier Samstag
Angestellte und Lehrlinge in Verkaufsstellen dürfen an Samstagen nach 13.00 Uhr beschäftigt werden, so weit die jeweils geltenden Öffnungszeitenvorschriften das Offenhalten zulassen. In diesem Fall hat der folgende Samstag zur Gänze arbeitsfrei zu bleiben, außer in folgenden Fällen:
2.2. Ausnahmen zum arbeitsfreien Samstag
In folgenden weiteren Fällen dürfen Angestellte und Lehrlinge, die an einem Samstag nach 13.00 Uhr beschäftigt wurden, am folgenden Samstag beschäftigt werden:
b) Angestellte und Lehrlinge in Verkaufsstellen, die - mit Ausnahme der vier Samstage vor dem 24. Dezember - lediglich an einem Samstag im Monat nach 13.00 Uhr offen gehalten werden, gem. Ziffer 3 .
c) Verkaufstätigkeiten, die auf Grund einer Verordnung gem. § 12 und/oder § 13 ARG während der Wochenendruhe zum Stichtag 31. Dezember 1996 zugelassen sind.
d) Teilzeitbeschäftigte mit denen eine Arbeitsleistung von bis zu 18 Stunden pro Woche im Rahmen einer Beschäftigung nach § 15h oder §15i MSchG bzw. §8 oder §8a VKG vereinbart ist.
2.3. allgemeine Durchrechnungsbestimmung
2.4. Durchrechnungsbestimmung für Einzelhandelsunternehmen mit geringer Beschäftigtenzahl
1. In Einzelhandelsunternehmen mit nicht mehr als 25 dauernd Beschäftigten kann durch Betriebsvereinbarung oder - in Betrieben, in denen kein Betriebsrat errichtet ist - durch schriftliche Einzelvereinbarung zusätzlich wahlweise vereinbart werden:
2.5. Andere Verteilung des arbeitsfreien Samstages
Grundsätzlich ist die Regelung im Abschnitt VI, C, 2. Z 2.1. ff (Beschäftigung am Samstag – arbeitsfreier Samstag) in den Verkaufsstellen anzuwenden. In Betrieben mit Betriebsrat durch Betriebsvereinbarung, sonst durch schriftliche Einzelvereinbarung kann stattdessen eine andere Verteilung des arbeitsfreien Samstages nach folgenden Bestimmungen eingeführt werden.
Ausnahmen von der Anwendung
Für folgende Fälle kann die andere Verteilung nicht vereinbart werden:
a) Teilzeitbeschäftigte, mit denen eine Arbeitsleistung ausschließlich für Samstag vereinbart ist
b) Lehrlinge
c) Ferialarbeitnehmer (wie in Gehaltstafel A, Beschäftigungsgruppe 1a)
d) Teilzeitbeschäftigte, mit denen eine Arbeitsleistung von bis zu 18 Stunden pro Woche im Rahmen einer Beschäftigung nach § 15h oder § 15i MSchG bzw. § 8 oder § 8a VKG vereinbart ist
e) Angestellte während des Probemonats (Abschnitt III., 2.)
Dauer des Durchrechnungszeitraumes
Der Durchrechnungszeitraum beträgt 52 Wochen. Durch Betriebsvereinbarung können Arbeitnehmergruppen von der Lage des festgelegten Durchrechnungszeitraums ausgenommen werden.
4. Anzahl der Blockfreizeiten
Arbeitnehmer können an Samstagen nach 13:00 Uhr beschäftigt werden, wenn sie innerhalb des Durchrechnungszeitraumes von 52 Wochen insgesamt zehn Mal eine zusammenhängende Wochenfreizeit (Blockfreizeit) von drei Kalendertagen erhalten, welche den Samstag und den Sonntag einschließt (Freitag, Samstag, Sonntag oder Samstag, Sonntag, Montag). Fällt einer der Werktage der Blockfreizeit auf einen Feiertag, dann ist der vorangegangene oder der folgende Werktag in die Blockfreizeit einzubeziehen. Jeweils während der ersten als auch während der zweiten Hälfte des Durchrechnungszeitraumes ist in fünf von sechs Kalendermonaten je eine Blockfreizeit zu konsumieren. Sowohl in der ersten Hälfte des 52-wöchigen Durchrechnungszeitraums als auch in der zweiten Hälfte des 52-wöchigen Durchrechnungszeitraums kann ein Monat ohne Blockfreizeit vereinbart werden (beispielsweise die vier Samstage vor dem 24. Dezember). Ist der Arbeitnehmer aufgrund des Beginns, des Endes oder der Dauer seines Dienstverhältnisses nur für einen Teil des festgelegten Durchrechnungszeitraumes in Beschäftigung, ist die Anzahl der Blockfreizeiten im Verhältnis zur geleisteten Dienstzeit zu aliquotieren. Sich ergebende Bruchteile von Blockfreizeiten sind kaufmännisch auf ganze Zahlen zu runden. Wenn das Dienstverhältnis durch Dienstnehmerkündigung, verschuldete Entlassung oder unberechtigten vorzeitigen Austritt endet, bleiben Bruchteile von Blockfreizeiten unberücksichtigt.
Ergibt sich im Zusammenhang mit der Gewährung von Blockfreizeit (Freitag, Samstag und Sonntag) bei Vollzeit- oder Teilzeitbeschäftigten eine 4-Tage-Woche, kann die tägliche Normalarbeitszeit auf 10 Stunden ausgedehnt werden.
5. Einteilung und Verbrauch der Blockfreizeit
Planung und notwendige Änderungen sind einvernehmlich unter Bedachtnahme der betrieblichen Erfordernisse und persönlicher wichtiger Gründe der Arbeitnehmer vorzunehmen.
Ist die Lage der Blockfreizeit vereinbart, gebührt für die in diesen Zeitraum fallenden Zeiten gemäß § 8 AngG und § 16 UrlG kein Ersatz.
Steht zum Zeitpunkt der Vereinbarung von Blockfreizeit für diesen Zeitraum Urlaub bereits aufgrund einer früheren Vereinbarung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber fest, kann für diese Tage keine Blockfreizeit vereinbart werden.
Im Falle der erstmaligen Anwendung der anderen Verteilung des arbeitsfreien Samstages, insbesondere der Einführung dieses Arbeitszeitmodelles oder bei Eintritten während der ersten sechs Monate des Durchrechnungszeitraums, muss die erste Blockfreizeit spätestens zwei Wochen vor deren Antritt vereinbart werden.
6. Besondere Bestimmungen zu Blockfreizeiten
Wenn aus betrieblichen Erfordernissen oder aus persönlichen wichtigen Gründen dem Arbeitnehmer der Verbrauch einer Blockfreizeit im Monat nicht möglich ist, kann in den drei darauffolgenden Kalendermonaten eine zweite Blockfreizeit zum Ausgleich vereinbart werden, sofern dabei nicht der Durchrechnungszeitraum überschritten wird.
Wurden Blockfreizeiten gemäß Z 2.5, Sub Z 4 nicht innerhalb eines Durchrechnungszeitraumes von 52 Wochen konsumiert, erhält der Arbeitnehmer als Ersatz für je eine Blockfreizeit einen Urlaubstag (= Werktag).
Wenn der Arbeitnehmer jegliche Vereinbarung zur Konsumierung von Blockfreizeit verweigert, kann der Arbeitgeber von sich aus mangels Vereinbarung Blockfreizeiten für den Arbeitnehmer einteilen. Kein Anspruch auf die Ersatzleistung besteht, wenn dem Arbeitnehmer die Inanspruchnahme von Blockfreizeit möglich war und dieser die Inanspruchnahme ohne wichtigen Grund unterlassen hat.
Die Blockfreizeit darf bei aufrechtem Dienstverhältnis nicht in Geld abgelöst werden. Blockfreizeit stellt keinen Zeitausgleich im Sinne des Abschnittes VIII, A, Z 4. dar und führt nicht zur Anwendung der 30-%-Zeitgutschrift.
7. Beendigung des Dienstverhältnisses
Bei Beendigung des Dienstverhältnisses ist noch nicht vereinbarte Blockfreizeit tunlichst während der Kündigungsfrist auszugleichen. Ist ein Ausgleich nicht möglich, hat der Arbeitnehmer pro vereinbarte Blockfreizeit Anspruch auf je einen zusätzlichen Urlaubstag bzw. nach Ablauf des Dienstverhältnisses auf entsprechende Urlaubsersatzleistung, ausgenommen bei einem ungerechtfertigten vorzeitigen Austritt.
b) Die Gewährung der freien ganzen bzw. halben Tage gem. VI.C.1. gilt weiters nicht für Vollzeitbeschäftigte in Verkaufsstellen, deren Gesamtoffenhaltezeit innerhalb einer Kalenderwoche 44 Stunden nicht überschreitet.
b) Abweichend kann im Falle eines Jugendlichen, der in einer Verkaufsstelle im Sinne des Öffnungszeitengesetzes mit einer 55 Stunden nicht überschreitenden wöchentlichen Gesamtoffenhaltezeit beschäftigt wird, die Wochenfreizeit auf 43 zusammenhängende Stunden, in die der Sonntag zu fallen hat, verkürzt werden. In diesem Fall muss jedoch innerhalb eines Zeitraumes von höchstens 8 Wochen die durchschnittliche Wochenfreizeit mindestens 48 Stunden betragen. Der erforderliche Ausgleich ist in Form von ganzen oder halben Tagen zu vereinbaren. Mit Betriebsvereinbarung kann diese Abweichung auch für Jugendliche in anderen Verkaufsstellen vereinbart werden.
1. Arbeitsleistung im Ausmaß der Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit (bei bisher 40 Stunden Normalarbeitszeit) von 1.5 Stunden pro Woche ist Mehrarbeit. Diese Mehrarbeit (von 38.5 bis einschließlich 40 Stunden) ist zuschlagsfrei zu behandeln und wird auf das erlaubte Überstundenausmaß nicht angerechnet. Dieser Grundsatz gilt auch bei anderer Verteilung der Normalarbeitszeit nach Abschnitt VI.A.2., VI.A.4., VI.B. und VI.C.1. mit der Maßgabe, dass jeweils 1.5 Stunden pro Woche über die sich aus der anderen Verteilung der Normalarbeitszeit ergebenden jeweiligen wöchentlichen Arbeitszeit als Mehrarbeit gelten. Durch Mehrarbeit darf - ausgenommen bei Einarbeiten in Verbindung von Feiertagen gemäß § 4 Absatz 3 AZG - eine Wochenarbeitszeit von 44 Stunden nicht überschritten werden. Hinsichtlich der Anordnung dieser Mehrarbeit gelten die Bestimmungen über die Anordnung von Überstunden sinngemäß.
3. Die tägliche Arbeitszeit von 9 Stunden und die Arbeitszeit gemäß Abschnitt VI.B. Ziff. 1.4. und VI.C.1. Ziff. 1.4 dürfen durch Mehrarbeit im Sinne des Punktes 1 nicht überschritten werden.
2. Für Normalarbeitsstunden (innerhalb der geltenden wöchentlichen Normalarbeitszeit) und für Mehrarbeitsstunden (im Ausmaß von 1,5 Stunden pro Woche gem. Abschnitt VII des Kollektivvertrages), die an Werktagen von Montag bis Freitag zwischen 18.30 Uhr und 21.00 Uhr zuzüglich der mit der erweiterten Öffnungszeit bis 21 Uhr zusammenhängenden Arbeiten, insbesondere Abschlussarbeiten, und am Samstag zwischen 13.00 Uhr und 18.00 Uhr geleistet werden, wird eine Zeitgutschrift gewährt, die grundsätzlich in Freizeit zu verbrauchen ist.
3. Die Möglichkeit der Abgeltung nach den folgenden Absätzen 4 und 5 setzt eine Betriebsvereinbarung oder - in Betrieben, in denen kein Betriebsrat errichtet ist - eine schriftliche Einzelvereinbarung voraus. Die Betriebsvereinbarung kann auch die Einzelvereinbarung zur Festlegung der Form der Abgeltung ermächtigen.
4. Erfolgt der Ausgleich der Zeitgutschrift in Form eines ganzen arbeitsfreien Tages derart, dass eine ununterbrochene Freizeit gewährleistet ist, die die wöchentliche Ruhezeit oder eine Feiertagsruhe einschließt, so beträgt diese Zeitgutschrift für Arbeitsleistungen von Montag bis Freitag von 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr und am Samstag zwischen 13.00 Uhr und 18.00 Uhr ....30 % = (18 Minuten) je tatsächlich geleisteter Normalarbeitsstunde bzw. Mehrarbeitsstunde.
am Samstag zwischen 13.00 Uhr und 18.00 Uhr 50 % = (30 Minuten) je tatsächlich geleisteter Normalarbeitsstunde bzw. Mehrarbeitsstunde.
a) von Montag - Freitag zw. 18.30 Uhr und 20.00 Uhr 70 %=
10. Die Beschäftigung von Arbeitnehmern im Sinne der Ziff. 1 ist nur dann und insoweit zulässig, als berücksichtigungswürdige Interessen des Arbeitnehmers - wie beispielsweise die Versorgung von Kindern und Eltern, unzumutbare Heimfahrtsmöglichkeiten, die Teilnahme an Schul- und Weiterbildungsveranstaltungen - dieser Arbeitsleistung nicht entgegenstehen.
12. Abschnitt VIII gilt nicht für Angestellte, mit denen eine Arbeitsleistung ausschließlich an Samstagen vereinbart ist. Ist zum 31. 12. 2003 mit solchen Angestellten eine Abgeltung der Zeitgutschriften nach Z 8 dieses Abschnitts in Bezahlung vereinbart, so sind die Zuschläge als zum 31. 12. 2003 bestehende Überzahlung zu behandeln, die gegenüber den ab 1. 1. 2004 geltenden kollektivvertraglichen Mindestgehältern aufrechtzuerhalten ist.
1. Dieser Abschnitt gilt für Arbeitsleistungen im Sinne von VIII A Z 1, die außerhalb der allgemeinen Öffnungszeiten gemäß Öffnungszeitengesetz 2003 idF 2007 stattfinden und aufgrund einer Verordnung gemäß § 4a Abs 1 Z 3 und 4 Öffnungszeitengesetz zugelassen sind.
5. Nach einem Einsatz nach 21 Uhr ist dem Arbeitnehmer eine Ruhezeit von mindestens 11 Stunden zu gewähren. Wenn betrieblich nicht anders organisierbar, ist insbesondere in Kleinstbetrieben eine Verkürzung auf bis zu 8 Stunden nach Abschnitt VI A Z 8 zulässig.
6. Arbeitnehmer mit längerer Heimreise und ohne individuelle Heimfahrtmöglichkeit (KFZ, öffentliche Verkehrsmittel) sind tunlichst nicht im Sinne von Z 1 zu beschäftigen, oder es sind vom Arbeitgeber Fahrgemeinschaften für diese zu organisieren. Der Ersatz der Mehrkosten durch den Arbeitgeber kann vereinbart werden.
3. Die Beschäftigung von Arbeitnehmern während der Arbeitszeiten im Sinne der Ziff. 1 und 2 ist nur dann und insoweit zulässig, als berücksichtigungswürdige Interessen des Arbeitnehmers - wie beispielsweise die Versorgung von Kindern und Eltern, unzumutbare Heimfahrtsmöglichkeiten, die Teilnahme an Schul- und Weiterbildungsveranstaltungen - dieser Arbeitsleistung nicht entgegenstehen.
1. Als Ruhetage gelten sämtliche Sonntage sowie die gesetzlichen Feiertage, das sind: 1. Jänner, 6. Jänner, Ostermontag, 1. Mai, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Fronleichnam, 15. August, 26. Oktober, 1. November, 8. Dezember (mit Ausnahme § 13a ARG und § 18a KJBG), 25. und 26. Dezember. Für Angehörige der evangelischen Kirchen AB und HB, der altkatholischen Kirche und der Methodistenkirche gilt der Karfreitag als gesetzlicher Feiertag.
2. Für Angehörige der israelitischen Glaubensgemeinschaft gilt der Versöhnungstag als arbeitsfreier Tag. Eine Freistellung unter Entgeltfortzahlung hat allerdings nur dann zu erfolgen, wenn es der betreffende Arbeitnehmer spätestens eine Woche vorher begehrt und der Freistellung nicht betriebliche Gründe entgegenstehen.
8. Im Zusammenhang mit der Arbeitsleistung am 8. Dezember können im Rahmen der Ziffern 1 bis 6 Betriebsvereinbarungen abgeschlossen werden.
Der erste Karenzurlaub im Arbeitsverhältnis sowie Sterbebegleitung für nahe Angehörige und Begleitung von schwersterkrankten Kindern (§ 14a und b AVRAG) werden für die Bemessung der Kündigungsfrist, die Dauer der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall (Unglücksfall) und das Urlaubsausmaß sowie das Jubiläumsgeld bis zum Höchstausmaß von jeweils zehn Monaten angerechnet
cc) darüber 0,22 Euro
b) Die Reiseaufwandsentschädigung im Sinne des Einkommenssteuergesetzes in der geltenden Fassung beträgt:
c) Das Taggeld dient zur Deckung der Mehrausgaben für Verpflegung sowie aller mit der Dienstreise verbundenen persönlichen Aufwendungen des Angestellten einschließlich der Trinkgelder. Ein vom Arbeitgeber bezahltes Essen (außer dem Frühstück) führt zur Kürzung des Taggeldes um jeweils Euro 13,20.
f) Ist gelegentlich einer Dienstreise ein mehr als 28tägiger ununterbrochener Aufenthalt an einem Ort erforderlich, so vermindert sich ab dem 29. Tag die gebührende Reiseaufwandsentschädigung gem. lit.b) um 25 %, wobei das Taggeld mindestens 14,40 Euro beträgt.
1. Die Lösung eines Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber kann, so weit dieser Kollektivvertrag nicht günstigere Regelungen enthält, nur nach den Bestimmungen des Angestelltengesetzes erfolgen. Hat das Arbeitsverhältnis der tatsächlichen kaufmännischen Tätigkeit im gleichen Betrieb länger als 5 Jahre gedauert, so ist die Kündigung durch den Arbeitgeber nur nach den Bestimmungen des § 20 (2) Angestelltengesetz zum Ende eines Kalenderviertels möglich, so weit § 20 (1) Angestelltengesetz anzuwenden ist.
2. Hinsichtlich der Weiterverwendung eines ausgelernten Lehrlings gilt § 18 Berufsausbildungsgesetz.
3. Will der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Angestellten nicht über die Zeit der Weiterverwendung hinaus fortsetzen, hat er es mit vorhergehender sechswöchiger Kündigungsfrist zum Ende der Weiterverwendungszeit nach Ziff. 2 zu kündigen.
2. Eine Angestellte mit einer Mindestdienstzeit von 5 Jahren im selben Betrieb, die innerhalb der Schutzfrist nach dem Mutterschutzgesetz bzw. bei Inanspruchnahme eines Karenzurlaubes nach dem Mutterschutzgesetz spätestens 3 Monate vor Ende des Karenzurlaubes erklärt, das Arbeitsverhältnis auf eigenen Wunsch nicht mehr fortzusetzen, hat Anspruch auf die Hälfte der ihr nach § 23 Angestelltengesetz zustehenden Abfertigung, höchstens jedoch auf 3 Monatsentgelte. Zeiten geringfügiger Beschäftigungen nach § 15 Abs. 1a MSchG, bleiben für den Abfertigungsanspruch außer Betracht. Die gleiche Regelung gilt auch für einen männlichen Angestellten, soferne er einen Karenzurlaub nach dem VKG in Anspruch nimmt und seinen vorzeitigen Austritt aus dem Arbeitsverhältnis spätestens 3 Monate vor Ende des Karenzurlaubes erklärt. Erfolgt die Lösung des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber, so gilt für die Bemessung der Abfertigung das Angestelltengesetz.
4. Abschnitt XVIII Z 1 bis 3 ist auf Arbeitsverhältnisse, die nach dem 31. 12. 2002 beginnen, nicht anzuwenden. Das gilt auch für Arbeitsverhältnisse, die vor dem 1. 1. 2003 bestanden haben und für die ein Übertritt (Teil- oder Vollübertritt) vereinbart wurde, soferne in der Übertrittsvereinbarung nichts anderes festgelegt ist.
1. Der Arbeitgeber hat (außer in den Fällen gemäß § 26 Abs 2 bis 5 AZG, z.B. Gleitzeit, Reisende) laufend Aufzeichnungen über die von seinem Arbeitnehmer geleisteten Arbeitszeiten zu führen, die dem Arbeitnehmer bis spätestens am Ende der folgenden Gehaltsperiode zur Bestätigung vorzulegen sind. Der Zeitraum der Vorlage kann über Betriebsvereinbarung, in Betrieben ohne Betriebsrat über den Arbeitsvertrag (Dienstzettel) verlängert werden.
4. Werden vom Arbeitgeber entgegen diesen Bestimmungen die laufenden Aufzeichnungen nicht geführt oder vorgelegt, so verfallen Ansprüche, sofern sie nicht dem Grunde nach schriftlich geltend gemacht wurden, nach Ablauf von 6 Monaten nach Fälligkeit sofern gem. Ziffer 5 nichts anderes bestimmt ist.
5. Werden die Aufzeichnungen nicht geführt, in wesentlichen Teilen nicht geführt oder werden sie nicht vorgelegt, so beträgt diese Frist 12 Monate, sofern wegen des Umfanges des Betriebes diese Aufzeichnungen vom Arbeitgeber üblicherweise nicht überwiegend persönlich geführt werden und die Arbeitnehmer nicht in diese Aufzeichnungen Einsicht nehmen können.
Abschnitt XX gilt für alle Ansprüche, die ab dem 1. 1. 2001 fällig werden. Vor dem 1. 1. 2001 fällige Ansprüche verfallen nach den bis 31. 12. 2000 geltenden Fristen, spätestens jedoch am 30. 6. 2001.
Mit Inkrafttreten dieses Kollektivvertrages verlieren die Bestimmungen des bisher gültigen Kollektivvertrags vom 4. November 2015 ihre Gültigkeit.
1.a) Angestellten ist ein monatliches Mindestgehalt nach den in den Gehaltstafeln nach Beschäftigungs-gruppen, Berufsjahren und Gehaltsgebieten gestaffelten Sätzen zu bezahlen.
Angestellte, die neben dem Fixum auch Provision beziehen, müssen monatlich mindestens 75 Prozent ihres kollektivvertraglichen Mindestgehalts als Fixum bekommen. Insgesamt müssen Angestellten, die neben dem Fixum auch Provision beziehen, am Monatsende zumindest 100 Prozent des kollektivvertraglichen Mindestgehalts erhalten.
Für vor dem 1.1.2017 begründete Dienstverhältnisse muss spätestens bis zum 1.4.2017 die Umstellung auf mindestens 75 Prozent ihres kollektivvertraglichen Mindestgehalts als Fixum gewährleistet werden. Solche Angestellten müssen ab dem 1.1.2017 mindestens 100 Prozent des kollektivvertraglichen Mindestgehalts in Form von Fixum und Provisionen erhalten.
Wird die Vorlehre (einschließlich der Berufsschule) erfolgreich zurückgelegt, ist sie bei späterer Absolvierung einer Lehrausbildung im gleichen oder einem verwandten Lehrberuf mindestens im Ausmaß des 1. Lehrjahres anzurechnen.
c) Bei vereinbarter Teilzeitbeschäftigung im Sinne der §§ 1 Abs. 1 und 2 Abs. 1 AngG ist der aliquote Teil der in den Gehaltstafeln dieses Kollektivvertrages festgesetzten Mindestgehaltssätze zu bezahlen. Das Gleiche gilt für die Bemessung der Urlaubsbeihilfe und der Weihnachtsremuneration. Derartige Teilzeitbeschäftigungen fallen unter die Bestimmungen dieses Kollektivvertrages.
d) Die Internatskosten, die durch den Aufenthalt des Lehrlings in einem für die Schüler der Berufsschule bestimmten Schülerheim zur Erfüllung der Berufsschulpflicht entstehen, hat der Lehrberechtigte dem Lehrling zu bevorschussen und so zu ersetzen, dass dem Lehrling für den Zeitraum, der der Dauer des Internats entspricht, mindestens 50 Prozent der jeweiligen Lehrlingsentschädigung verbleiben.
e) Erhält der Arbeitgeber für einen Lehrling eine Förderung gemäß der Richtlinie zu § 19c des BAG und absolviert der Lehrling beim erstmaligen Antritt die Lehrabschlussprüfung mit gutem oder ausgezeichnetem Erfolg, erhält der Lehrling eine einmalige Prämie.
Die einmalige Prämie beträgt bei gutem Erfolg € 100,-- und bei ausgezeichnetem Erfolg € 150,--. Bestehende betriebliche Prämienzahlungen können angerechnet werden.
4. Gehaltsansprüche auf Grund von Unstimmigkeiten hinsichtlich der Einstufung verfallen mangels Geltendmachung mit Ablauf von einem Jahr. Bei rechtzeitiger Geltendmachung bleibt die dreijährige Verjährungsfrist des § 1486 ABGB aufrecht. Übergangsbestimmung: Die einjährige Verfallsfrist gilt für Ansprüche, die ab dem 1. 1. 2001 fällig werden. Vor dem 1. 1. 2001 fällige Ansprüche verfallen nach 2 Jahren, spätestens jedoch am 31. 12. 2001.
6. a) Als Berufsjahre für die Einstufung in die Gehaltstafeln gelten nur die Jahre der praktischen Angestelltentätigkeit sowie die Jahre der Tätigkeit als selbstständiger Kaufmann (= gewerbliche Tätigkeit). Lehrzeit oder die die Lehrzeit gemäß F. II, j, ersetzenden drei Angestelltendienstjahre fallen nicht darunter. Die Zeiten des Präsenz- und Zivildienstes werden nur dann als Berufsjahre gewertet, wenn zurzeit der Einberufung ein Angestellten- bzw. Lehrverhältnis bestanden hat. Bei Angestellten, die vor Einziehung zum Präsenz- oder Zivildienstes in keinem Arbeitsverhältnis standen, aber eine Handelsschule oder eine entsprechend höhere kaufmännische Schule vollendet hatten, ist der Präsenz- oder Zivildienst mindestens zur Hälfte nach einjähriger Dauer des Arbeitsverhältnisses anzurechnen.
Liegt neben einer Karenz gleichzeitig ein Dienstverhältnis vor, so wird für die Anrechnung von Berufsjahren (gemäß Abschnitt XV und Gehaltsordnung) die für den Angestellten günstigere Variante zur Anwendung gebracht.
1.628,00 1.8.2012 Gehalt vor Beginn des absoluten Beschäftigungsverbots lt. KV (BG 2, 12. Bj)
Bei der Geburt eines zweiten Kindes ist nur der Zeitraum des absoluten Beschäftigungsverbots bei den Berufsjahren anzurechnen.
Weitere Ansprüche aufgrund von Anrechnungen nach der jeweils geltenden Fassung des MSchG und des VKG sowie dieses Kollektivvertrages sind zu berücksichtigen.
7. Eine erfolgreich abgelegte Lehrabschlussprüfung in den Lehrberufen Einzelhandelskaufmann, Großhandelskaufmann, Bürokaufmann, Drogist, Fotokaufmann, Buchhändler, Musikalienhändler, Kunsthändler, Buch-, Kunst- und Musikalienhändler, Waffen- und Munitionshändler, EDV-Kaufmann, Gartencenterkaufmann ersetzt ein Berufsjahr.
a) Mit Ausnahme der Angestellten mit Provision erhalten alle Angestellten und Lehrlinge spätestens am
1. Dezember eine Weihnachtsremuneration. Diese beträgt 100 Prozent des Novembergehaltes bzw. der im November ausbezahlten Lehrlingsentschädigung.
a) Mit Ausnahme der Angestellten mit Provision erhalten alle Angestellten und Lehrlinge im Kalenderjahr beim Antritt ihres gesetzlichen Urlaubes, falls dieser in Teilen gewährt wird, bei Antritt des längeren, bei gleich großen Urlaubsteilen bei Antritt des ersten Urlaubsteiles, spätestens aber am 30. Juni eine Urlaubsbeihilfe. Diese beträgt 100 Prozent des im Zeitpunkt des Urlaubsantrittes bzw. am 30. Juni zustehenden Bruttomonatsgehaltes bzw. der monatlichen Lehrlingsentschädigung. Steht bei Urlaubsantritt die Beendigung des Arbeits- oder Lehrverhältnisses bereits fest, gebührt der aliquote Teil der Urlaubsbeihilfe.
D. Sonderzahlungen für Angestellte mit Provision
a)( Angestellte, die neben der Provision ein Fixum beziehen, erhalten als Sonderzahlungen eine Weihnachtsremuneration in Höhe des kollektivvertraglichen Novembermindestgehalts und eine Urlaubsbeihilfe in Höhe des zum Zeitpunkt des Urlaubsantrittes bzw. am 30. Juni gebührenden kollektivvertraglichen Mindestgehalts. Als Fälligkeitstermine gelten die unter B. und C. festgelegten Termine.
b) Angestellte, die mindestens in Beschäftigungsgruppe 4 einzustufen sind und mit denen Provisionen vereinbart sind, erhalten am 30. Juni und spätestens am 31. Dezember Sonderzahlungen in dem Ausmaß, als sie mit ihrem im abgelaufenen Halbjahr ins Verdienen gebrachte Provisionseinkommen einschließlich Urlaubsentgelt und allfälligem Krankenentgelt, aber ausschließlich Überstundenentgelt, das 7-fache des Durchschnittssatzes nach Beschäftigungsgruppe 4 nicht erreicht haben.
c) Für die während des Kalenderjahres eintretenden und austretenden Angestellten sind die Aliquotierungsbestimmungen unter B. und C. ergänzend und sinngemäß heranzuziehen.
e) Großhandel mit Eisen und Eisenwaren, Metallen und Metallwaren, Röhren, Fittings und sanitärem Installationsbedarf laut Firmenliste.
I. Angestellte ohne abgeschlossene Lehrzeit in einem kauf-
männischen Lehrberuf
Die am 31. Dezember 2016 bestehenden Überzahlungen der kollektivvertraglichen Mindestgehälter sind in ihrer euromäßigen Höhe (centgenau) gegenüber den ab 1. Jänner 2017 erhöhten kollektivvertraglichen Mindestgehältern aufrechtzuerhalten.
Für Angestellte mit Provision gemäß A. lit.a) gilt Punkt 1 nur hinsichtlich jener Fälle, in denen ein
Fixum vereinbart wurde.
Liegt der Betrag dieses Fixums höher als das jeweils zustehende kollektivvertragliche Mindestgehalt, ist die euromäßige Differenz zwischen Fixum und kollektivvertraglichem Mindestgehalt aufrechtzuerhalten.
Liegt der Betrag dieses Fixums niedriger als das jeweils zustehende kollektivvertragliche Mindestgehalt, ist das Fixum so zu erhöhen, dass der prozentmäßige Anteil des Fixums am kollektivvertraglichen Mindestgehalt unverändert aufrecht bleibt.
Gehaltstafel A Allgemeiner Groß- u. Kleinhandel
Das Gehaltsgebiet A gilt für Betriebe in allen Bundesländern, außer Salzburg und Vorarlberg, das Gehaltsgebiet B für Salzburg und Vorarlberg.
Beschäftigungsgruppe 1 Gebiet A Gebiet B
Ferialarbeitnehmer, das sind Angestellte, die höchstens drei Monate pro Kalenderjahr im Betrieb beschäftigt sind, im 1., 2., 3. Angestelltendienstjahr 1299 1332
sonstige Angestellte im 1., 2., 3. Angestelltendienstjahr 1402 1436
1.Berufsjahr (=Bj.) 1546 1546
3.Bj 1546 1546
5.Bj 1546 1568
7.Bj 1546 1589
9.Bj 1635 1687
10.Bj 1721 1778
12.Bj 1808 1867
15.Bj 1939 2001
18.Bj 1969 2032
1.Bj 1546 1546
3.Bj 1546 1555
5.Bj 1597 1647
7.Bj 1678 1733
9.Bj 1806 1864
10.Bj 1980 2043
12.Bj 2082 2151
15.Bj 2221 2293
18.Bj 2258 2333
1.Bj 1600 1650
3.Bj 1672 1728
5.Bj 1745 1805
7.Bj 1939 1999
9.Bj 2172 2244
10.Bj 2392 2471
12.Bj 2532 2617
15.Bj 2725 2816
18.Bj 2779 2871
5.Bj 2402 2483
7.Bj 2600 2688
9.Bj 2812 2907
10.Bj 2983 3082
12.Bj 3127 3230
15.Bj 3344 3455
18.Bj 3410 3526
5.Bj 2701 2791
10.Bj 3182 3288
15.Bj 3666 3789
18.Bj 3736 3860
Eisen- und Eisenwarenhandel, Metall- und Metallwarenhandel
Lagerangestellte und Verkäufer erhalten jährlich einen Arbeitsmantel, der Eigentum der Firma bleibt. Die Reinigung und Instandsetzung obliegt dem Arbeitnehmer.
Gehaltstafel B Fotohandel
Die nachstehenden Mindestgehaltssätze gelten für jene Angestellte, die
a) die Lehrabschlussprüfung als Fotokaufmann mit Erfolg abgelegt haben,
b) die eine kaufmännische Lehrabschlussprüfung bzw. die Kaufmannsgehilfenprüfung mit Erfolg abgelegt und den „Lehrgang Foto - Film – AV“ erfolgreich absolviert haben.
Für alle übrigen Angestellten gelten die Mindestgehaltssätze der Gehaltstafel a) Allgemeiner Groß- und Kleinhandel.
Beschäftigungsgruppe 1 Gebiet A* Gebiet B*
1. Berufsjahr (=Bj) 1546 1571
3.Bj 1546 1586
5.Bj 1563 1612
7.Bj 1587 1636
9.Bj 1684 1741
10.Bj 1776 1836
12.Bj 1865 1927
15.Bj 1999 2065
18.Bj 2030 2097
1.Bj 1546 1575
3.Bj 1552 1600
5.Bj 1645 1697
7.Bj 1731 1788
9.Bj 1860 1922
10.Bj 2041 2109
12.Bj 2148 2221
15.Bj 2290 2367
18.Bj 2329 2409
1.Bj 1647 1700
3.Bj 1725 1781
5.Bj 1802 1862
7.Bj 1998 2064
9.Bj 2241 2318
10.Bj 2467 2550
12.Bj 2613 2701
15.Bj 2811 2908
18.Bj 2867 2964
5.Bj 2480 2563
7.Bj 2684 2776
9.Bj 2901 3000
10.Bj 3079 3181
12.Bj 3228 3336
15.Bj 3450 3567
18.Bj 3519 3639
5.Bj 2787 2881
10.Bj 3283 3396
15.Bj 3784 3911
18.Bj 3856 3987
* Das Gehaltsgebiet A gilt für Betriebe in allen Bundesländern, außer Salzburg und Vorarlberg, das Gehaltsgebiet B für Salzburg und Vorarlberg.
Gehaltstafel C 1 Drogengroßhandel; Drogisten
Als Drogist gilt nur der Angestellte, der die Drogistenprüfung mit Erfolg abgelegt hat. Tätigkeiten, die Drogistenkenntnisse voraussetzen, dürfen nur durch gelernte Drogisten verrichtet werden.
Beschäftigungsgruppe 2 - a) Drogisten
1.Berufsjahr (=Bj) 1568 1616
3.Bj 1583 1633
5.Bj 1607 1659
7.Bj 1633 1684
9.Bj 1735 1794
10.Bj 1830 1892
12.Bj 1921 1985
15.Bj 2061 2128
18.Bj 2092 2162
b) Für Nichtdrogisten gelten die Mindestgehaltssätze der Gehaltstafel a) Allgemeiner Groß- und Kleinhandel.
Beschäftigungsgruppe 3 - a) Drogisten
1.Bj 1571 1620
3.Bj 1596 1645
5.Bj 1693 1753
7.Bj 1751 1810
9.Bj 1884 1945
10.Bj 2067 2136
12.Bj 2175 2247
15.Bj 2318 2396
18.Bj 2360 2439
Beschäftigungsgruppe 4 - a) Drogisten
1.Bj 1694 1755
3.Bj 1768 1828
5.Bj 1839 1902
7.Bj 2024 2090
9.Bj 2263 2339
10.Bj 2484 2568
12.Bj 2628 2718
15.Bj 2846 2943
18.Bj 2901 3001
5.Bj 2426 2507
7.Bj 2626 2715
9.Bj 2839 2935
10.Bj 3031 3132
12.Bj 3178 3282
15.Bj 3397 3512
18.Bj 3465 3581
5.Bj 2716 2807
10.Bj 3228 3338
15.Bj 3733 3857
18.Bj 3801 3930
Lagerangestellte erhalten jährlich einen Arbeitsmantel, der Eigentum der Firma bleibt. Die Reinigung und Instandsetzung obliegt dem Arbeitnehmer
Gehaltstafel C2 Drogenkleinhandel; Drogisten
Als Drogist gilt nur der Angestellte, der die Drogistenprüfung mit Erfolg abgelegt hat.
Tätigkeiten, die Drogistenkenntnisse voraussetzen, dürfen nur durch gelernte Drogisten verrichtet werden. Im Kleinhandel können z. B. als Verkaufspersonal für jene Waren, die nicht der Drogistenkonzession unterliegen (wie Kosmetika u. dgl.), auch Nichtdrogisten beschäftigt werden.
1. Berufsjahr (=Bj) 1568 1616
7.Bj 1623 1675
9.Bj 1725 1782
10.Bj 1820 1881
12.Bj 1898 1962
15.Bj 2036 2104
18.Bj 2068 2137
5.Bj 1675 1731
7.Bj 1763 1821
9.Bj 1894 1957
10.Bj 2055 2123
12.Bj 2161 2234
15.Bj 2303 2381
18.Bj 2345 2423
1.Bj 1676 1732
3.Bj 1756 1817
5.Bj 1833 1895
7.Bj 2036 2103
9.Bj 2283 2361
10.Bj 2483 2568
15.Bj 2829 2925
18.Bj 2884 2982
Gehaltstafel D Handel mit Büchern, Kunstblättern, Musikalien, Zeitungen und
Zeitschriften; Buch-, Kunst- oder Musikalienverlag
Diese Gehaltstafel gilt für sogenannte Mischbetriebe nur unter der Voraussetzung, dass ihr Umsatz aus dem Verkauf des Buch-, Kunst- und Musikalienhandels sowie des Zeitungs- und Zeitschriftenvertriebes über 51 % beträgt.
Als Buchhändler im Sinne dieser Gehaltstafel gilt jener Angestellte, der die Lehrabschlussprüfung als Buchhändler, Musikalienhändler, Kunsthändler oder Buch-, Kunst- und Musikalienhändler mit Erfolg abgelegt hat. Weiters gilt als Buchhändler jener Angestellte, der im Sortiment oder in der Auslieferung mindestens 5 Jahre hindurch buch-, kunst- oder musikalienhändlerische Tätigkeiten verrichtet hat. Er ist, sofern er keine Tätigkeit im Sinne der Beschäftigungsgruppen 4, 5 oder 6 ausübt, in die Beschäftigungsgruppe 3 einzustufen.
Im Buch-, Kunst- oder Musikalienverlag gelten die Mindestsätze der Buchhändler für jene Angestellte, die mindestens 3 Jahre hindurch Tätigkeiten als Korrektoren, Hersteller (auch in Anzeigenabteilungen), erste Hersteller (auch in Anzeigenabteilungen), Lektoren und Cheflektoren ausgeübt haben.
Für Angestellte im Zeitungs- und Zeitschriftengroßhandel können für Normalarbeitsstunden zwischen 22 und 6 Uhr Betriebsvereinbarungen über Nachtzulagen abgeschlossen werden.
Ferialarbeitnehmer, das sind Angestellte, die höchstens drei Monate pro Kalenderjahr im Betrieb beschäftigt sind, im 1., 2., 3. Angestelltendienstjahr 1341 1383
Sonstige Angestellte im 1., 2., 3. Angestelltendienstjahr 1450 1494
1. Berufsjahr (=Bj) 1546 1560
3.Bj 1546 1576
5.Bj 1554 1603
7.Bj 1575 1624
9.Bj 1671 1728
10.Bj 1764 1821
12.Bj 1849 1911
15.Bj 1985 2049
18.Bj 2014 2081
Beschäftigungsgruppe 3 Buchhändler Übrige Angestellte Buchhändler Übrige Ang
1.Bj 1579 1546 1629 1563
3.Bj 1604 1546 1654 1587
5.Bj 1701 1633 1761 1684
7.Bj 1793 1715 1853 1773
9.Bj 1927 1845 1990 1906
10.Bj 2116 2025 2187 2092
12.Bj 2226 2131 2303 2201
15.Bj 2373 2272 2453 2348
18.Bj 2415 2313 2498 2389
Beschäftigungsgruppe 4 Buchhändler Übrige Angestellte Buchhändler Übrige Ang
1.Bj 1703 1635 1763 1686
3.Bj 1785 1708 1848 1768
5.Bj 1865 1787 1929 1846
7.Bj 2071 1985 2141 2048
9.Bj 2323 2224 2403 2297
10.Bj 2558 2448 2645 2530
12.Bj 2707 2591 2800 2679
15.Bj 2915 2789 3015 2884
18.Bj 2971 2843 3073 2939
Beschäftigungsgruppe 5 Buchhändler Übrige Angestellte Buchhändler Übrige Angestellte
5.Bj 2570 2460 2658 2542
7.Bj 2782 2663 2877 2752
9.Bj 3007 2879 3110 2976
10.Bj 3191 3053 3299 3154
12.Bj 3345 3201 3459 3308
15.Bj 3577 3424 3700 3539
18.Bj 3649 3491 3775 3609
Beschäftigungsgruppe 6 Buchhändler Übrige Angestellte Buchhändler Übrige Ang
5.Bj 2888 2764 2990 2857
10.Bj 3404 3258 3523 3367
15.Bj 3922 3754 4056 3880
18.Bj 3996 3823 4134 3953
1. Lehrjahr 570 570 570 570
2. Lehrjahr 720 720 720 720
3. Lehrjahr 1020 1020 1020 1020
4. Lehrjahr 1070 1070 1070 1070
Gehaltstafel E Großhandel mit Eisen und Eisenwaren, Metallen und Metallwaren,
Röhren, Fittings und sanitärem Installationsbedarf laut Firmenliste
7.Bj 1782 1842
9.Bj 1917 1982
10.Bj 2104 2176
12.Bj 2215 2288
15.Bj 2361 2441
18.Bj 2402 2484
3.Bj 1776 1836
5.Bj 1856 1918
7.Bj 2060 2128
9.Bj 2311 2389
10.Bj 2544 2631
12.Bj 2693 2785
15.Bj 2899 2999
18.Bj 2954 3056
5.Bj 2555 2643
7.Bj 2767 2863
9.Bj 2992 3094
10.Bj 3174 3282
12.Bj 3327 3440
15.Bj 3558 3682
18.Bj 3628 3753
5.Bj 2873 2972
10.Bj 3386 3502
15.Bj 3901 4035
18.Bj 3976 4112
Zusatzprotokoll I zum Kollektivvertrag für die Handelsangestellten. Stand 1. Jänner 1988.
Die Gehaltstafel e) gilt laut besonderer Liste für jene Firmen, die mindestens 50 % ihres Umsatzes im Großhandel mit Eisen, Metallen, Eisen- und Metallwaren, Werkzeugen, Waffen, Haus- und Küchengeräten, Glas-, Porzellan- und Keramikwaren tätigen. Als Großhandel werden Lieferungen an den nachgeordneten Handel verstanden. Mischbetriebe (Unternehmen mit Groß- und Einzelhandelstätigkeit), auch mit Filialen, zählen bei Zutreffen obiger Kriterien zum Großhandel.
Filli & Co, Klagenfurt, Bahnhofstraße 6
Mannesmann Handels Ges.m.b.H., Villach, Reitschulgasse 2
ALLCLICK Austria GmbH, Pfaffstätten, Wiener Straße 100
Groh & Sohn, Stockerau, Sparkassenplatz 8
VS Sanitär HANDELS AG. Perchtoldsdorf, Brunnerfeldstraße 53
Wallner & Neubert Gesellschaft m.b.H., Mödling, Im Felberbrunn 2
Kontinentale Eisenhandelsgesellschaft, Linz
Mannesmann Handels Ges.m.b.H., Linz/Wels
August Weyland, Schärding
Alfred Wagner, Ried im Innkreis
Tobias Altzinger, Perg
Fritz Holter KG, Wels
Gottfried Pengg & Co KG, Linz
Montanhandel, Eisen-, Stahl- und Metallhandelsges. m.b.H., Linz, Inhaber Karl Rosenauer
Österr. Armaturen AG, Wels
Schachermayer Großhandelsges.m.b.H., Linz
Ing. Robert Ruttner, Steyr, Bahnhofstraße 14
Ferromontan GmbH, Linz, Hölzmüllerstraße 2
Eisenhof Attnang, Egon Rucker, Attnang-Puchheim, Bahnhofstraße 17
Höller-Eisen, Inhaber Max Löberbauer, Gmunden, Kammerhofgasse 6
Karl R. Willinger, Wels
Stinnes Ges.m.b.H., Salzburg, Rainerstraße 17
Carl Steiner & Co, Salzburg, Judengasse 5–7
Höller-Eisen, Inhaber Max Löberbauer, Salzburg, Kaiserschützenstr. 6
Christof Odörger, Graz, Griesgasse 14
Franz Grosschädl, Graz, Südbahnstraße 11
Rudolf Ferch, Graz, Schmiedgasse 2
Zultner & Co, Graz, Kastellfeldgasse 39
Mannesmann Handels Ges.m.b.H., Graz, Elisabethinergasse 22
Schweißtechnik, Handelsges.m.b.H., Gesellschafter Jos. Nussmüller, Graz, Stockergasse 8
Kontinentale Eisenhandelsgesellschaft, Kern & Co, Graz, Rösselmühlgasse 7
Franz Eberhardt, Graz, Waagner-Biro-Straße 45 „Stahlhütte”, Inhaber Herbert Zirl, Graz, Alte Poststraße 391
Karl Waltner & Co, Graz, Finkengasse 4–10
Ernst Kieslinger OHG, Absam/Solbad Hall
Neckam & Co OHG, St. Johann, Fieberbrunner Straße 20
Josef Pircher, Bregenz, Rathausstraße 2
Gebrüder Ulmer, Dornbirn, Dr.-Waibel-Straße 7
Paul v. Furtenbach, Feldkirch, Marktplatz 9–11
Jos. Schmidts Erben, Bludenz, Werdenbergerstraße 13
Herwig Rhomberg, Götzis, Hauptstraße 33
Eisenhandelsgesellschaft Paul v. Furtenbach, Josef Pircher, Josef Schmidts Erben, Gebrüder Ulmer, Dornbirn, Wallenmahd 54
Franz Bachl, 3, Apostelgasse 37
Karl Bakalla, 3, Löwengasse 39
Anton Berghofer AG, 15, Sechshauserstraße 31
H. Bergmann KG, 4, Wiedner Hauptstraße 46
Ferd. Eug. Biba, 14, Hägelingasse 14
Fritz Bogner & Co KG, 10, Hardtmuthgasse 131–135
Gebrüder Boschan KG, 23, Seybelgasse 26
„OKA” Großhandel für Bau- und Industriebedarf Karl Breyer & Söhne, 7, Kirchengasse 41
Commestero Außenhandelsges.m.b.H., 1, Kohl- markt 16
Bruno Czermak, 1, Hohenstaufengasse 7/1/6
Czernosik & Co KG, 4, Wiedner Hauptstraße 45
Danubia Industrie-Ausrüstung-Handelsges.m.b.H., 2, Rueppgasse 11
Dietzel GmbH, 5, Bräuhausgasse 63
Franz Distals Söhne, 3, Landstraßer Hauptstraße 100
Draht- und Drahtwarenhandels GmbH, 9, Berg- gasse 21
C. Duisberg KG, 6, Capistrangasse 10
Hans Eberhard, 2, Große Sperlgasse 31
Ernst Eckschmidt, 13, Hummelgasse 20
„Elwas” Adolf Schätzschock Technische Produkte GmbH, 10, Rotenhofgasse 59
Karl Eschlböck, 3, Hansalgasse 4/4
Eurotrade-Langfelder u. Putzker GesmbH, 18, Schumanngasse 48
Hans Faulhaber, Eisen- und Eisenwarengroßhandel, 7, Hermanngasse 22
Josef Feda, 1, Schubertring 9–11
Karl Feistritzer, 17, Ottakringer Straße 59
Ferromontan Export- u. Beteiligungen GmbH, 3, Jacquingasse 29
Ferrum Eisengroßhandelsges.m.b.H., 1, Bartensteingasse 14
OHG Theodor Fink, 1, Johannesgasse 18
Fleischmann GesmbH, 20, Klosterneuburger Straße 70
Anton Friedrichkeit, 20, Hellwagstraße 10
Gustav Genschow & Co GmbH, 3, Neulinggasse 14
Alfred Götz, 9, Berggasse 22
A. Grohmann, Inhaber Ing. Alfred Grohmann, 5, Franzensgasse 23/1
Ferdinand Gruber, 14, Windschutzstraße 1
Carl Gstettner, Alleininhaber Manfred Slama, 8, Laudongasse 34
F. Hartmann & Co KG, 13, Lainzer Straße 26
„Hasegg” Handelsgesellschaft Hasenauer & Co KG, 1, Wipplingerstraße 3
VS Sanitär Handels-AG, Filiale 7, Neubaugasse 25–27
Oskar Hausenbichl & Co, 2, Dammstraße 37
August Herz, 1, Opernringhof
„Holzgebinde-Zentrale” Wien Wirtschaftsgenossenschaft des Fassbinder- und Weinküferhandwerks Österreichs reg.Gen.m.b.H., 15, Storchengasse 21
Fritz Homola & Co, 15, Fröbelgasse 49
Rhon Eduard „Titan” Handel mit Industriebedarf, 9, Währinger Straße 9
Huber & Drott OHG, 1, Johannesgasse 18
Hütte Krems GmbH, 1, Rathausplatz 4
„Intropa” Industrie- u. Handelsaktienges.m.b.H., 13, Mantlergasse 30
Franz Kacena, 16, Deinhartsteingasse 30/32
Jos. H. Kaindl, 7, Kaiserstraße 113–115
A. Kaja Handelsgesellschaft m.b.H., 7, Stiftgasse 29
J. Kammler & Co, 9, Stadtbahnviadukt 79–80
Kellner & Kunz AG, Gumpendorfer Straße 118
Thyssen – Kontinentale Eisenhandels-GesmbH, 1, Neutorgasse 17
Karl Kochard, 6, Stumpergasse 60
Kohlberger & Prager GmbH, 4, Schikanedergasse 1
A. Th. Komoly, 14, Poschgasse 3
Johann Koppensteiner GmbH, 2, Bahnhof Wien-Nord, Hof 6
Krasa & Co, 7, Mariahilfer Straße 8
Josef Kucharik, 7, Kaiserstraße 14
Dr. Alfred Lang GmbH, 3, Ditscheinergasse 4
Brüder Lanik KG, 4, Graf-Starhemberg-Gasse 32
Latzel & Kutscha, 18, Gentzgasse 166
Josef Laurer, 5, Schönbrunner Straße 116
Johann Mandl, 10, Rotenhofgasse 80-84/1/3/11
Mannesmann Handels Ges.m.b.H., 3, Schwarzenbergplatz 7
Franz Marxt, 18, Währinger Gürtel 15–17
Ing. H. Mayer Ges.m.b.H., 19, Döblinger Hauptstraße 56
KR Dr. Egon Mehser, 17, Lacknergasse 15
Metall- und Erz AG, 1, Hegelgasse 19
Metall & Farben Ges.m.b.H., 1, Kärntner Straße 7
Metall- u. Gußwaren Handelsges.m.b.H., 7, Döblergasse 2
Montana AG für Bergbau, Industrie und Handel, 1, Schwarzenbergplatz 16/3
Alexander Moser KG, 3, Obere Viaduktgasse 2
Rosa Moser, 12, Edelsinnstraße 5a
Simon Moskowicz, Großhandel mit Waren aller Art, 1, Singerstraße 2/2/6
Alexander Müller, Inh. Kurt Ehrenberger, 10, Davidgasse 21
Schraubenmüller, Alexander Müller, 9, Hörlgasse 4
„Neptun” Eisenhandelsges.m.b.H., 11, Zinnergasse 6
„Oepros” Produktiv- u. Rohstoffgen. der Spenglermeister Österreichs reg.Gen.m.b.H., 5, Grün- gasse 27
Friedrich Omasta und Sohn, 8, Blindengasse 37–39
O. u. K. Orenstein & Koppel GmbH, 23, Grawatsch- gasse 7–9
Ing. Osers Nachf. Ing. Messinger, Zacher & Vlcek KG, 1, Hegelgasse 6
Österr. Armaturen Ges.m.b.H., 11, Schemmerlstraße 66–68
Österr. Bleiwaren Verkaufsges.m.b.H., 5, Rechte Wienzeile 77
Österr. Sprengmittelvertriebsges.m.b.H., 1, Tuchlauben 7a
Louis Patz & Co KG, 14, Breitenseer Straße 80
Friedrich Perzt, 2, Wolfgang-Schmälzl-Gasse 26
Gustav Petri & Co, 1, Tuchlauben 21
J. G. Petzolt & Sohn, 7, Burggasse 52–54
Miroslav Podhorny, 1, Rotenturmstraße 24/3/28
J. Posamentir OHG, 16, Koppstraße 7
Josef Putze, 6, Königseggasse 11
Franz Rafetseder, 7, Neustiftgasse 89–91
Reiberger & Co Ges.m.b.H., 7, Kandlgasse 37
Capri Brausekabinen Heinz Riesenhuber OHG, 1, Friedrich-Schmidt-Platz 4
Max Rode, 18, Jörgerstraße 4
Viktor Ronca KG, 3, Kegelgasse 6
Ignaz Röslers Nachf., 23, Triester Straße 223
Josef Rötzer, 2, Novaragasse 26
Russ & Conditt, 1, Himmelpfortgasse 26
Franz Sarnitz GmbH, 19, Osterleitengasse 10
Seibt & Weiss KG, Inh. Franz Klemens Weiss, 4, Belvederegasse 10
Buntmetallgroßhandlung Slama & Sohn KG, 14, Dehnegasse 13
Stahlrohrbau GmbH, 1, Naglergasse 2
Metallwaren-Handelsges. Brüder Stein KG, 3, Untere Viaduktgasse 55
Dipl.-Ing. Karl Stohl, 1, Walfischgasse 6
Brüder Szalay KG, 4, Karolinengasse 5
Metall-Handelsges. E. Schicht & Co, 9, Roosevelt- platz 6
Schiekmetall, Paul Schiek & Co KG, 14, Goldschlagstraße 178–184
Alfred Schimel, 19, Gustav-Tschermak-Gasse 30
Rudolf Schmidt Armaturen und Gusswerk OHG, 2, Hammer-Purgstall-Gasse 8
Schmidtstahlwerke AG, 10, Favoritenstraße 213
Armaturen- und Röhrenhandelsges. Schmitz & Co Ges.m.b.H., 1, Walfischgasse 12–14
Johanna Schödelbauer, 20, Jägerstraße 73–77
Karl Schönbauer, 14, Goldschlagstraße 127
Ing. Carl Turnwald KG, 6, Theobaldgasse 15
„Vedra” Verkauf von Draht und Drahtstiften GmbH, 4, Gußhausstraße 14
Dkfm. Dr. Christan Venuleth, 1, Kärntner Straße 16
Vogel & Noot AG, 1, Landskrongasse 5
„Vör” Verkaufsgesellschaft Österr. Rohrhersteller Pachzelt, 1, Naglergasse 2
M. Waldmann & Bruder KG, 10, Südtiroler Platz 10
Eisenwerk Sulzau-Werfen R. & E. Weinberger GmbH, 4, Schwindgasse 20
Welat Armaturen-Großhandel Walter Timmelmayer, 12, Rechte Wienzeile 235
Friedrich Wiebe, 2, Große Stadtgutgasse 20
Franz Wilde, 2, Hollandstraße 14
Franz Winkler, Inh. Paul Banyak, 10, Dampfgasse 10
Zimmer Handelsges.m.b.H., 23, Carlbergergasse 66
Wilhelm Zultner & Co Ges.m.b.H., 7, Mondscheingasse 6
Gehaltstafel F Warenhäuser
Diese Gehaltstafel gilt für alle Angestellten die vor dem 1. 1. 1996 in eines der nachstehenden Warenhäuser eingetreten sind:
A. GERNGROSS, Kaufhaus AG, Wien 7, mit den Betriebsstätten Warenhaus STEFFL, Wien 1; Kaufhaus HERZMANSKY, Wien 7; Warenhaus STAFA, Wien 7; Kaufhaus GERNGROSS, Franz-Josefs-Bahnhof, Wien 9; Kaufhaus GERNGROSS, Wien 21; Kaufhaus PASSAGE, Linz; Kaufhaus TYROL, Innsbruck; Kaufhaus NIMO, Feldkirchen.
A. GERNGROSS Grundstücks-AG, Wien 7.
LITEGA Warenhandelsges. m. b. H., Wien.
HUMA-Verbrauchermarkt Ges. m. b. H., SCS Vösendorf.
ABM Ges. m. b. H. (Zentrale und Niederlassungen).
P & Q-Handelsges. m. b. H., Salzburg, mit den Kaufhäusern Wien 3,
Wien 12, Wien 21 und Salzburg.
Großversandhaus QUELLE AG, Linz (Zentrale und Niederlassungen).
KASTNER & ÖHLER Warenhaus AG, Graz (Zentrale und Niederlassungen).
OTTO Versand Ges. m. b. H., Graz.
CITY FORUM Handelsges. m. b. H., Wien (Zentrale und Niederlassungen).
18.Berufsjahr (=Bj) 2149
18.Bj 2467
18.Bj 3036
18.Bj 3728
18.Bj 4083
Gehaltstafel G Kohlengroßhandel Wien; Papiergroßhandel Wien laut Firmenliste;
Textil-, Bekleidungs- und Schuhhandel Wien
Diese Gehaltstafel gilt für jene Betriebe, die als Waggonbezieher auftreten und mehr als 3 Arbeitnehmer (Arbeiter und Angestellte, nicht aber Lehrlinge) beschäftigen.
Papiergroßhandel Wien laut Firmenliste
Diese Gehaltstafel gilt für alle Betriebe, die den Landesgremien Wien für den Einzelhandel mit Bekleidung und Textilien, Textilgroßhandel, Großhandel mit Schuhen, Einzelhandel mit Schuhen bzw. den diesen Gremien entsprechenden Berufszweigen der Fachgruppe des Einzelhandels mit Mode- und Freizeitprodukten der Wirtschaftskammer Wien oder der Fachgruppe des Großhandels mit Mode- und Freizeitprodukten der Wirtschaftskammer Wien angehören.
Ferialarbeitnehmer, das sind Angestellte, die höchstens drei Monate pro Kalenderjahr im Betrieb beschäftigt sind, im 1., 2., 3. Angestelltendienstjahr 1330
Sonstige Angestellte im 1., 2., 3. Angestelltendienstjahr 1434
1.Berufsjahr (=Bj) 1546
3.Bj 1546
5.Bj 1563
7.Bj 1587
9.Bj 1684
10.Bj 1776
12.Bj 1865
15.Bj 1999
18.Bj 2030
1.Bj 1546
3.Bj 1552
5.Bj 1645
7.Bj 1731
9.Bj 1860
10.Bj 2041
12.Bj 2148
15.Bj 2290
18.Bj 2329
1.Bj 1647
3.Bj 1725
5.Bj 1802
7.Bj 1998
9.Bj 2241
10.Bj 2467
12.Bj 2613
15.Bj 2811
18.Bj 2867
5.Bj 2480
7.Bj 2684
9.Bj 2901
10.Bj 3079
12.Bj 3228
15.Bj 3450
18.Bj 3519
5.Bj 2787
10.Bj 3283
15.Bj 3784
18.Bj 3856
1. Lehrjahr 570
3. Lehrjahr 1020
4. Lehrjahr 1070
Zusatzprotokoll II zum Kollektivvertrag für die Handelsangestellten. Stand 1. Jänner 1989.
Die Gehaltstafel g) „Papiergroßhandel Wien” des Handelsangestelltenkollektivvertrages gilt für die nachstehend angeführten Firmen:
„Agens-Werk, Geyer & Reisser, Papierverarbeitung, Buchdruck, Papiergroßhandel, Kassablockerzeugung” Komm.Ges., 1050 Wien, Arbeitergasse 1–7
Johann Beer Kom. Ges., 1210 Wien, Hofherr- Schrantz-Gasse 3
Wilhelmine Bieber OHG, 1150 Wien, Diefenbachgasse 54a
EUROPAPIER Handelsgesellschaft m.b.H. & Co. KG, 1210 Wien, Autokaderstraße 88
Alfred Feller, 1010 Wien, Bartensteingasse 11
Hermann Frank, 1150 Wien, Beingasse 31
Josef Grazer Gesellschaft m.b.H., 1020 Wien, Engerthstraße 161–163
A. Hamburger, Inh. Dkfm. Dr. W. Reinthaller, 1010 Wien, Walfischgasse 8
Maschinenpappen-Betriebs-Gesellschaft m.b.H.,
1010 Wien, Elisabethstraße 1
Carl Joh. Merckens, Inh. Ing. Otto Merckens, 1070 Wien, Neubaugasse 4
Patria Papierges.m.b.H., 1090 Wien, Berggasse 7
Pazelt & Vielguth, 1010 Wien, Stubenring 20
Wiener Spielkartenfabrik Ferd. Piatnik & Söhne, Kom. Ges., 1140 Wien, Hütteldorfer Straße 229–231
Josef Stiassny, Inh. Edith Hofer, 1010 Wien, Hegelgasse 19
Julius Töpfner OHG, 1040 Wien, Prinz-Eugen- Straße 80
Weber & Koci, 1100 Wien, Raaber-Bahn-Gasse 24
Welser Papierfabrik Ges.m.b.H., 1010 Wien, Singerstraße 8
Wiener Papier-Großhandlung Ges.m.b.H., 1010 Wien, Parkring 2
H Tabaktrafiken
Für Trafikangestellte, die vor dem 1.1.1998 in eine Tabaktrafik eingetreten sind, gelten die Bestimmungen des jeweiligen Zusatzkollektivvertrages.
Gehaltstafeln für Angestellte und Lehrlinge in Handelsbetrieben
Zusatzkollektivvertrag für Angestellte in Tabaktrafiken gültig ab 1.1.2017 PDF
Zusatzkollektivvertrag für ArbeitnehmerInnen in Videotheken gültig ab 1.1.2017 PDF
Zusatzkollektivvertrag für Angestellte im Versandhandel gültig ab 1.1.2017 PDF
Informationen zum Kollektivvertragsabschluss für Handelsangestellte gültig ab 1.1.2017 PDF
Zusatzprotokoll (Provisionen) zum Kollektivvertrag für Handelsangestellte per 1.1.2017 PDF

References: § 7
 § 12
 § 13
 § 15
 §15
 §8
 §8
 § 15
 § 15
 § 8
 § 8
 § 8
 § 16
 § 4
 § 4
 § 13
 § 18
 § 20
 § 20
 § 18
 § 23
 § 15
 § 26
 § 19
 § 1486