Source: http://www.chance-quereinstieg.de/quereinstiegsmoeglichkeiten/saarland/
Timestamp: 2017-10-22 08:01:57+00:00

Document:
Die Erzieher/innenausbildung an Akademien für Erzieher und Erzieherinnen – Fachschulen für Sozialpädagogik kann im Saarland aktuell in zwei Formen absolviert werden. Erstens gibt es die reguläre vollzeitschulische Ausbildungsvariante. Diese gliedert sich, je nach berufspraktischer Erfahrung im sozialpädagogischen Bereich, in der Regel in ein einjähriges duales Vorpraktikum, eine überwiegend fachtheoretische Ausbildung von zwei Jahren in einer Akademie für Erzieher und Erzieherinnen – Fachschule für Sozialpädagogik und einen anschließenden einjährigen überwiegend fachpraktischen Ausbildungsteil (Berufspraktikum) in einer sozialpädagogischen Einrichtung.
Eine berufsbegleitende Ausbildung ist im Saarland aktuell nur an einem Standort , der Akademie für Erzieherinnen und Erzieher – Fachschule für Sozialpädagogik des Sozialpflegerischen Berufsbildungszentrums Saarbrücken, möglich. Diese Ausbildungsform richtet sich ausschließlich an einschlägig ausgebildete Personen (z.B. Kinderpfleger/innen). Das Absolvieren eines einjährigen dualen Vorpraktikums reicht als Zulassungsvoraussetzung nicht aus. Die berufsbegleitende Ausbildung gliedert sich in eine berufsbegleitende fachtheoretische Ausbildung von drei Jahren und einen anschließenden einjährigen überwiegend fachpraktischen Ausbildungsteil (Berufspraktikum) in einer sozialpädagogischen Einrichtung. Teilzeit-Praxistätigkeit und Teilzeit-Fachschulunterricht (3x in der Woche von 17-21 Uhr) wechseln sich miteinander ab. Durch die parallele praktische Tätigkeit in Teilzeit (in aller Regel mit der Hälfte der ortsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit) und dem Fachschulbesuch in Abendform sowie Selbstlernzeiten ergibt sich für die Auszubildenden eine Vollzeitauslastung.
Nähere Informationen zu den Fachschulausbildungsformen finden Sie in der Rubrik „Berufsbegleitende bzw. Teilzeitausbildung“ auf dieser Webseite.
Ein Blick auf die Ausbildungsmodelle, Zulassungsvoraussetzungen und Finanzierungsmöglichkeiten in anderen (z.B. angrenzenden) Bundesländern kann sich durchaus lohnen. Unter dem Menüpunkt „Quereinstiegsmöglichkeiten“ ganz oben auf dieser Webseite halten wir Informationen zu weiteren Bundesländern bereit.
Im Bundesland Saarland gibt es keinen Standort, an dem eine berufsbegleitende Erzieher/innenausbildung im Rahmen des ESF-Bundesmodellprogramms "Quereinstieg - Männer und Frauen in Kitas" ermöglicht wird. Nähere Informationen zum Bundesmodellprogramm und den beteiligten Bundesländern finden Sie über diesen Link:
In den folgenden Rubriken werden detaillierte Informationen über die Erzieher/innenausbildung im Saarland zur Verfügung gestellt, die Quereinstiegsinteressierte besonders interessieren könnten.
Informationen zu der berufsbegleitenden Ausbildung an der Akademie für Erzieherinnen und Erzieher – Fachschule für Sozialpädagogik des Sozialpflegerischen Berufsbildungszentrums Saarbrücken sowie die Kontaktdaten der Schule zur weiterführenden Beratung finden Sie über folgende Verlinkung:
SBBZ Saarbrücken | Link
Informationsblätter der Fachschule finden Sie hier:
Informationsblätter SBBZ Saarbrücken | Link
Interessierten empfehlen wir dringend die direkte Kontaktaufnahme zu der genannten Fachschule.
Nähere Informationen zu den Zulassungsvoraussetzungen zur Aufnahme an Akademien für Erzieher und Erzieherinnen – Fachschulen für Sozialpädagogik finden Sie in der Rubrik „Zulassungsvoraussetzungen“, die Kontaktdaten der Akademien für Erzieher und Erzieherinnen im Saarland finden Sie in der Rubrik „Ausbildungsstätten“ auf dieser Webseite.
Über folgenden Link finden Sie den saarländischen Lehrplan der „Akademie für Erzieher und Erzieherinnen - Fachschule für Sozialpädagogik“:
Lehrplan der Erzieher/innenausbildung | Link
Im Saarland ist uns kein Schulstandort bekannt, an dem eine vollzeitschulische Ausbildung mit reduzierter wöchentlicher Stundenzahl zum/zur Erzieher/in oder zum/zur Kinderpfleger/in absolviert werden kann (Stand: Oktober 2016).
Die Zulassungsvoraussetzungen der berufsbegleitenden Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher unterscheiden sich von denen der regulären vollschulischen Ausbildung. Nur einschlägig Ausgebildete und Personen, die zum Zeitpunkt der Aufnahme in die
Fachschule seit mindestens zwei Jahren eine erzieherische Tätigkeit in einer anerkannten sozialpädagogischen Einrichtung ausüben, werden zugelassen. Das Absolvieren eines einjährigen dualen Vorpraktikums reicht als Zulassungsvoraussetzung nicht aus.
Zusätzlich müssen die Fachschüler/innen mit mindestens der Hälfte der ortsüblichen wöchentlichen Arbeitszeit eine erzieherische Tätigkeit in einer anerkannten sozialpädagogischen Einrichtung ausüben und das Einverständnis des Arbeitsgebers zur Aufnahme der Ausbildung nachweisen. Weitere Informationen erhalten Sie über das
Informationsblatt zur Berufsbegleitenden Ausbildung | Link
Ausbildung in Vollzeitform
Die reguläre Erzieher/innenausbildung in Vollzeitform im Saarland dauert drei Jahre (gegebenenfalls zuzüglich eines einjährigen Vorpraktikums). Sie gliedert sich in eine zweijährige fachtheoretische Fachschulausbildung und ein einjähriges anschließendes Berufspraktikum.
eine mindestens vierjährige einschlägige hauptberufliche Tätigkeit
ein einjähriges erfolgreich absolviertes schulisch begleitetes Vorpraktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung
eine von der obersten Schulaufsichtsbehörde als gleichwertig anerkannte schulische oder berufspraktische Qualifizierung
ein Nachweis der gesundheitlichen Eignung für den Beruf des Erziehers/der Erzieherin.
Die unter 1. und 2. genannten Voraussetzungen können ersetzt werden durch
den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zur Staatlich geprüften Fachkraft für Haushaltsführung und ambulante Betreuung, soweit der Mittlere Bildungsabschluss eingeschlossen ist
die erfolgreiche Teilnahme an einem einjährigen beruflichen Vorpraktikum in geeigneten Praxiseinrichtungen, das durch einen erfolgreich absolvierten Vorbereitungskurs an der Fachschule begleitet wurde.
Die regulären Zulassungsvoraussetzungen zur Erzieher/innenausbildung an Akademien für Erzieher und Erzieherinnen – Fachschulen für Sozialpädagogik finden Sie im § 5 der „Verordnung - Schul- und Prüfungsordnung über die Ausbildung und Prüfung an Akademien für Erzieher und Erzieherinnen – Fachschule für Sozialpädagogik vom 10. Mai 2004“ (APO-FSP):
saarländische Fachschulverordnung (APO-FSP) | Link
Zusätzliche Informationen zu der berufsbegleitenden Ausbildung im Saarland finden Sie über
Das einjährige berufliche Vorpraktikum wird dualisiert, in einem Wechsel zwischen praktischer Tätigkeit (in der Regel an drei Tagen in der Woche) und einem schulischen Vorbereitungskurs (in der Regel an zwei Tagen in der Woche) an einer Akademie für Erzieher und Erzieherinnen – Fachschule für Sozialpädagogik, durchgeführt. Anerkannte sozialpädagogische Praxiseinrichtungen für das Vorpraktikum sind zumeist Kindertageseinrichtungen und Heime.
Informationen zu dem Vorpraktikum als Zulassungsvoraussetzung zur Erzieher/innenausbildung an saarländischen Akademien für Erzieher und Erzieherinnen – Fachschulen für Sozialpädagogik finden Sie im § 6 der „Verordnung - Schul- und Prüfungsordnung über die Ausbildung und Prüfung an Akademien für Erzieher und Erzieherinnen – Fachschule für Sozialpädagogik vom 10. Mai 2004“ (APO-FSP):
Beratung zu der Durchführung eines Vorpraktikums erhalten Sie direkt von den saarländischen Akademien für Erzieher und Erzieherinnen – Fachschulen für Sozialpädagogik. Kontaktdaten der Schulen finden Sie in der Rubrik „Ausbildungsstätten“ auf dieser Webseite.
Den Lehrplan „Vorbereitungskurs im Rahmen des einjährigen beruflichen Vorpraktikums in der Ausbildung zum Staatlich anerkannten Erzieher/zur Staatlich anerkannten Erzieherin“ finden Sie über folgenden Link:
Lehrplan Vorbereitungskurs | Link
Die Ausbildung zum/zur staatlich geprüften Kinderpfleger/in ist der Regelzugang zur Erzieher/innenausbildung im Saarland. Sie dauert 2 Jahre. Die Zugangsvoraussetzung zur 2jährigen Kinderpflegeausbildung ist der
der Abschluss der einjährigen Berufsgrundschule/Hauswirtschaft-Sozialpflege
der Abschluss des Berufsgrundbildungsjahres im Berufsfeld Ernährung und Hauswirtschaft
eine von der Schulaufsichtsbehörde als gleichwertig anerkannte schulische oder berufspraktische Ausbildung.
Des Weiteren benötigen die Bewerber/innen die gesundheitliche Eignung für den Beruf des Kinderpflegers/der Kinderpflegerin.
Die Zulassungsvoraussetzungen zur Erzieher/innenausbildung im Saarland sind nachlesbar im § 4 der „Verordnung - Schul- und Prüfungsordnung - über die Ausbildung und Prüfung an Berufsfachschulen für Kinderpflege (APO-BFS-KI)“:
saarländische Berufsfachschulverordnung | Link
Die Zulassungsvoraussetzungen zur Aufnahme an Fachakademien/-schulen sind nicht bundeseinheitlich geregelt. Neben den Möglichkeiten im Saarland gibt es in anderen Bundesländern attraktive Zulassungsvoraussetzungen für Quereinstiegsinteressierte. Damit Sie vergleichen können, in welchen Bundesländern Quereinstiegsinteressierte mit Berufsausbildung/-erfahrung auch ohne oder mit wenig pädagogischen Vorerfahrungen direkt die Erzieher/innenausbildung beginnen können, haben wir eine Vergleichstabelle erstellt:
www.fruehpaedagogik-studieren.de | Link
www.weiterbildungsinitiative.de/themen/ausbildung/hochschulen/ | Link
Zur Anerkennung pädagogischen Personals in saarländischen Kitas empfehlen wir die Lektüre des § 3 (Aufgaben und Personal) des saarländischen Tageseinrichtungs- und Kindertagespflegegesetzes (SKBBG):
saarländisches Tageseinrichtungs- und Kindertagespflegegesetz (SKBBG) | Link
Auf dem Informationsportal der Bundesregierung zur Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen finden Sie bundesweit weitergehende Kontaktdaten und Informationen.
Eine Umschulung zum staatlich anerkannten Erzieher / zur staatlich anerkannten Erzieherin ist im Saarland rechtlich möglich. Es existiert lediglich eine Fachschule für Sozialpädagogik, die nach AZAV zertifiziert ist und somit Bildungsgutscheine annehmen darf.
Informationen zu dem Umschulungsangebot der Akademie für Erzieherinnen und Erzieher – Fachschule für Sozialpädagogik des Sozialpflegerischen Berufsbildungszentrums Saarbrücken sowie die Kontaktdaten der Schule zur weiterführenden Beratung finden Sie über folgende Verlinkung:
Informationsblatt der SBBZ Saarbrücken zur Umschulung | Link
Interessierten empfehlen wir dringend die direkte Kontaktaufnahme zu der genannten Fachschule. Ob die individuellen Voraussetzungen für eine Förderung über einen Bildungsgutschein vorliegen, wird generell durch die Mitarbeiter/innen der Arbeitsagenturen und Jobcenter individuell geprüft. Auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit finden Sie die Kontaktdaten der für Sie zuständigen Agentur für Arbeit bzw. des zuständigen Jobcenters.
Schulfremdenprüfung zum/zur Erzieher/in
Im Saarland haben auch Personen, die keine Fachschule für Sozialpädagogik besucht haben, die Möglichkeit, an der ersten Teilprüfung der Erzieher/innenausbildung teilzunehmen. Die Schulfremdenprüfung richtet sich an Personen, die die entsprechenden Kenntnisse und Fähigkeiten der schulischen Ausbildung erfüllen. Hierzu empfehlen wir die Lektüre des § 20 (Teilnahme von Schulfremden) der
„Verordnung - Schul- und Prüfungsordnung über die Ausbildung und Prüfung an Akademien für Erzieher und Erzieherinnen – Fachschule für Sozialpädagogik vom 10. Mai 2004“ (APO-FSP).
Die Zulassungsvoraussetzungen sind die Gleichen wie die zur Aufnahme an der Fachschule für Sozialpädagogik. Die regulären Zulassungsvoraussetzungen zur Erzieher/innenausbildung finden Sie in dem Dokument im § 5:
Bei der obersten saarländischen Schulaufsichtsbehörde, dem Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur, können Anträge auf Zulassung zur Schulfremdenprüfung gestellt werden. Nach dem Bestehen der ersten Schulfremdenprüfung (erste Teilprüfung) durchlaufen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen den gleichen fachpraktischen Ausbildungsweg wie Schüler und Schülerinnen der Fachschulen. Die fachpraktische Ausbildung wird als Berufspraktikum in geeigneten sozialpädagogischen Einrichtungen, insbesondere in Kindertageseinrichtungen und Heimen, unter Betreuung durch eine Fachschule durchgeführt. Die Teilnahme erfolgt im Rahmen eines mit der sozialpädagogischen Einrichtung vertraglich begründeten Praktikantenverhältnisses.
Die Prüfung kann nicht eher abgelegt werden, als es bei einem regulären Besuch der Fachschule möglich wäre.
Im Saarland können Fachschulen in öffentlicher sowie in freier Trägerschaft die Prüfung abnehmen.
Wir empfehlen dringend, sich bei Interesse an einer solchen Prüfung frühzeitig Beratung bei der obersten Schulaufsichtsbehörde, dem Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur, einzuholen. Zusätzlich empfehlen wir nachzufragen, wie viele Absolventinnen und Absolventen die Prüfungen in den vergangenen Jahren erfolgreich bestanden haben und ob nach nicht bestandener Wiederholungsprüfung noch eine Chance besteht, eine Erzieher/innenausbildung im Saarland aufzunehmen. Die Kontaktdaten zu dem Ministerium finden Sie in der Rubrik „Ansprechpartner/innen“ auf dieser Webseite. fragen
Zur Vorbereitung auf die Schulfremdenprüfung dient unter anderem der Lehrplan der Fachschulen für Sozialpädagogik:
Schulfremdenprüfung zum/zur Kinderpfleger/in
Eine Schulfremdenprüfung zum/zur Kinderpfleger/in ist im Saarland möglich. Wir empfehlen dringend, sich bei Interesse an einer solchen Prüfung frühzeitig Beratung bei der obersten Schulaufsichtsbehörde, dem Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur einzuholen. Zusätzlich empfehlen wir nachzufragen, wie viele Absolventinnen und Absolventen die Prüfungen in den vergangenen Jahren erfolgreich bestanden haben und ob nach nicht bestandener Wiederholungsprüfung noch eine Chance besteht, eine Kinderpfleger/innen- oder Erzieher/innenausbildung im Saarland aufzunehmen. Die Kontaktdaten zu dem Ministerium finden Sie in der Rubrik „Ansprechpartner/innen“ auf dieser Webseite.
In der saarländischen Berufsfachschulverordnung finden Sie im § 4 die allgemeinen Zulassungsvoraussetzungen und im § 15 (Teilnahme von Schulfremden) nähere Informationen zur Teilnahme an einer Schulfremdenprüfung zum/zur Kinderpfleger/in.
Vorbereitungskurse zur „Schulfremdenprüfung“
Derzeit gibt es keine Vorbereitungskurse auf die Schulfremdenprüfung zum/zur Erzieher/in oder zum/zur Kinderpfleger/in im Saarland (Stand: Oktober 2016).
Allgemein sollten Interessierte vor Aufnahme eines Vorbereitungskurses prüfen lassen, ob sie die individuellen Voraussetzungen für die Zulassung zu einer solchen Prüfung erfüllen. Zur Beantwortung dieser Fragen und um zu erfahren, ob es (mittlerweile) Vorbereitungskurse im Saarland gibt, wird empfohlen, Kontakt zu dem Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur aufzunehmen. Zusätzlich empfehlen wir anzufragen, wie viele Absolventinnen und Absolventen die Prüfungen in den vergangenen Jahren erfolgreich bestanden haben.
Die Kontaktdaten zu dem Ministerium finden Sie in der Rubrik „Ansprechpartner/innen“ auf dieser Webseite.
http://kursnet-finden.arbeitsagentur.de/kurs/ | Link.
Wählen Sie zunächst die erweiterte Suche und geben Sie dann das Bildungsziel "Sozialassistent " ein. Anschließend wählen Sie ein Bundesland und wählen dann bei der Rubrik "Förderung" die Kategorie "mit Bildungsgutschein" aus.
An den staatlichen Fachschulen für Sozialpädagogik im Saarland wird kein Schulgeld erhoben. Kosten können allerdings für Lernmittel entstehen. An Fachschulen in privater und freier Trägerschaft wird dagegen Schulgeld fällig. Finanzielle Unterstützung während der Ausbildung kann nach dem BAföG gewährt werden, sofern die individuellen Fördervoraussetzungen vorliegen. Wer nicht förderberechtigt ist, kann bis zur Vollendung des 36. Lebensjahres einen Bildungskredit beziehen, der jedoch verzinst in voller Höhe zurückgezahlt werden muss und zudem nur in den letzten 24 Monaten einer Ausbildung bezogen werden kann.
Vergütung der berufsbegleitenden Ausbildung
Teilnehmer/innen an der berufsbegleitenden Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher werden über Ihren Anstellungsträger vergütet. Eine Anrechnung auf den Personalschlüssel kann nur für einschlägig ausgebildete Personen (z.B. Kinderpfleger/innen) stattfinden. Die Anstellungsträger entscheiden im Berufspraktikum autonom, ob und wie sie die Fachschüler/innen vergüten. Verbindliche Vorgaben über die Vergütungshöhe gibt es nicht. Sofern sich die Vergütung nach dem Tarifvertrag für Praktikantinnen und Praktikanten (TVöD-SuE Praktikanten) richten sollte, kann mit einer monatlichen Vergütung in Höhe von 1433,13 Euro brutto in Vollzeit (Tarifrunde 2014/2015) gerechnet werden.
TVöD – SuE Praktikanten | Link
Damit Sie die Verdienstmöglichkeiten während der berufsbegleitenden Ausbildung im Saarland mit den Verdienstmöglichkeiten berufsbegleitender Ausbildungen in anderen Bundesländern vergleichen können, haben wir eine Tabelle erstellt:
Für das Vorpraktikum existiert von Seiten des Bundeslandes und/oder der Kommunen kein Finanzierungsmodell. Eine Förderung über die Agentur für Arbeit oder die Jobcenter findet ebenfalls nicht statt (Stand: Oktober 2016). Unter Umständen kann es eine Unterstützung durch
BAföG geben, sofern die individuellen Fördervoraussetzungen erfüllt sind.
Bildungsgutscheine können grundsätzlich nur dann bewilligt werden, wenn man sich vor Beginn der Teilnahme durch die zuständige Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters beraten lässt und die für eine Förderung nötigen Voraussetzungen erfüllt. Ob die individuellen Voraussetzungen für eine Förderung vorliegen, wird durch die Mitarbeiter/innen der Arbeitsagenturen und Jobcenter geprüft. Auf der Internetseite der Bundesagentur für Arbeit finden Sie die Kontaktdaten der für Sie zuständigen Agentur für Arbeit bzw. des zuständigen Jobcenters.
Durch einen Bildungsgutschein kann unter Umständen das monatliche Schulgeld der schulischen Ausbildung, Schulgebühren, Lernmittel, Fahrt und Kinderbetreuungskosten ganz oder zumindest teilweise übernommen werden. Ein Unterhaltsgeld kann ergänzend hinzukommen.
Vorbereitungskurs zur Schulfremdenprüfung über Bildungsgutschein
Vorbereitungskurse auf eine Schulfremdenprüfung zum/zur Erzieher/in oder zum/zur Kinderpfleger/in gibt es im Saarland derzeit nicht (Stand: Oktober 2016).
In Weiterbildungsdatenbanken, wie der der Bundesagentur für Arbeit kann man über die "erweiterte Suche" wohnortnahe Bildungsanbieter recherchieren. (Achtung: Eine Garantie für die Vollständigkeit der Angaben kann leider nicht gegeben werden).
http://kursnet-finden.arbeitsagentur.de/kurs/ | Wählen Sie zunächst die erweiterte Suche. Geben Sie dann je nach Bildungsziel "Erzieher" oder "Kinderpfleger" ein, wählen Sie das Bundesland und bei "Förderung" "mit Bildungsgutschein" aus.
Inwieweit zur Deckung des Lebensunterhaltes zusätzlich oder anstelle der oben aufgeführten staatlichen Förderleistungen bzw. zu einer Vergütung ein Anspruch auf ergänzende Leistungen besteht, kann über die regionalen Jobcenter individuell geprüft werden.
Im Saarland führt aktuell (Stand: Oktober 2016) ausschließlich die staatliche Fachschule für Sozialpädagogik des Sozialpflegerischen Berufsbildungszentrums Saarbrücken eine berufsbegleitende Ausbildung zur/zum staatlich anerkannten Erzieher/in durch.
Tel 0681 93802 - 0 oder 10 oder 11
Fax 0681 9380216
verwaltung(at)sbbzsb.de
Im Folgenden sind die Fachschulen für Sozialpädagogik im Saarland aufgelistet, die vollzeitschulische Ausbildungen zum/zur Erzieher/in anbieten. Diese sind unterteilt in staatliche und freie Trägerschaft. Viele Fachschulen für Sozialpädagogik bieten persönliche und telefonische Sprechstunden, Mailkontakt und Informationsveranstaltungen an. Erkundigen Sie sich bitte direkt bei den jeweiligen Schulen.
Staatliche Fachschulen für Sozialpädagogik
Dr.-Walter-Bruch-Schule BBZ des Landkreises St. Wendel
Wendalinusstraße 26
Tel 06851-93200
Webseite Sozialpflegerischer Bereich | Link
Tel: 06831 949830
Fachschulen für Sozialpädagogik in freier Trägerschaft
Fachbereich Erzieher
Tel 06821 99910
Fax 06821 999118
Tel 0681 33792
Fax 0681 374779
kfs-saarbruecken(at)t-online.de
www.kfs-saarbruecken.de
Berufsfachschulen für Kinderpflege, an denen Ausbildungsgänge zum/zur Kinderpfleger/in durchgeführt werden, finden sie über den folgenden Link, wenn Sie in der Suchfunktion des Dokuments (erreichbar über die Tastenkombination Strg+f)“ das Wort Kinderpflege eingeben und dann die Pfeiltasten neben dem Suchfeld anklicken:
saarländisches Ausbildungsstättenverzeichnis | Link
Vorbereitungslehrgang zur Schulfremdenprüfung
www.fruehpaedagogik-studieren.de | Übersicht über berufsbegleitende Studienmöglichkeiten in der Frühpädagogik sind zu finden über den Suchfilter: Studiengänge / Bachelorstudiengänge
Für übergeordnete Fragestellungen zu der Erzieher/innen- oder Kinderpfleger/innenausbildung oder wenn Sie bei den zuständigen Bildungsinstitutionen (Fachschulen, Berufsfachschulen, Hochschulen, etc.) keine ausreichenden Auskünfte erhalten, empfehlen wir, sich an die oberste Schulaufsichtsbehörde, das Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur, zu wenden. Über die folgenden Kontaktdaten des Ministeriums erhalten Sie weitergehende Beratung, beispielsweise zur Schulfremdenprüfung, zu Zulassungsvoraussetzungen und Verkürzungsmöglichkeiten der Ausbildung.
Referat D3 – Schulaufsicht und Personalisierung für berufliche Schulen
Telefon: (0681) 501-7533
E-Mail: h.maschlanka(at)bildung.saarland.de
Telefon (Zentrale): (0681) 501-00
Organisationsplan Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur | Link
Für übergeordnete Fragestellungen, beispielsweise zu Anrechnungsmöglichkeiten fachnaher Berufsabschlüsse auf den Personalschlüssel, zum Vor- und Berufspraktikum oder der Anerkennung von Praxisstellen für Erzieher/innen, empfehlen wir, sich an das Landesjugendamt bzw. das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie zu wenden.
Telefon (Zentrale): (0681) 501 00
Adressen der saarländischen Jugendämter | Link
Anerkennung von Praxisstellen | Link

References: § 5
 § 6
 § 4
 § 3
 § 20
 § 5
 § 4
 § 15