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Timestamp: 2020-07-15 09:19:08+00:00

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Richter 2 | Rechtslupe
Sofern der Gesetz­ge­ber ein (Änderungs-)Gesetz erlässt, wel­ches sei­ner­seits Gegen­stand eigen­stän­di­ger Prü­fung in einem kon­kre­ten Nor­­men­­kon­­troll- oder Ver­fas­sungs­be­schwer­de­ver­fah­ren sein kann, ist der Weg über § 35 BVerfGG grund­sätz­lich ver­sperrt. Die Anträ­ge auf Erlass von Voll­stre­ckungs­an­ord­nun­gen nach § 35 BVerfGG (hier: im Nach­gang zum Urteil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts vom 05.05.2015 zur Rich­ter­be­sol­dung in
Die Rich­ter­be­sol­dung – kon­kret der Besol­dungs­ord­nung R2 mit Amts­zu­la­ge – der Jah­re 2004 bis 2013 in Bran­den­burg war nach Ansicht des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts Ber­­lin-Bran­­den­­burg ver­fas­sungs­wid­rig. Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg hat daher im Rah­men einer kon­kre­ten Nor­men­kon­trol­le dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt die Fra­ge zur Ent­schei­dung vor­ge­legt, ob das für das Land Bran­den­burg maß­geb­li­che Besol­dungs­recht mit Art.
In Dis­zi­pli­nar­k­la­ge­ver­fah­ren ist ein Rich­ter oder ein die­sem gleich­ge­stell­ter Beklag­ter auch in Ver­fah­ren vor dem Dienst­ge­richts­hof berech­tigt, sich selbst zu ver­tre­ten, und bedarf kei­nes Bevoll­mäch­tig­ten. § 67 Abs. 2 VwGO fin­det kei­ne Anwen­dung. In dem hier vom Ober­lan­des­ge­richt Stut­gart ent­schie­de­nen Fall hat­te der Rich­ter die Beru­fung inner­halb der Monats­frist des §
Ein Ableh­nungs­ge­such ist unzu­läs­sig, wenn es sich unter­schieds­los gegen sämt­li­che in die­ser Sache Rich­ter wen­det und die Besorg­nis der Befan­gen­heit nicht aus kon­kre­ten in der ange­grif­fe­nen Ent­schei­dung ent­hal­te­nen Anhalts­punk­ten her­lei­tet . Bei der Ableh­nung eines Rich­ters müs­sen ernst­haf­te Umstän­de ange­führt wer­den, die die Befan­gen­heit des ein­zel­nen Rich­ters aus Grün­den recht­fer­ti­gen,
Bei der von Amts wegen zu tref­fen­den Ent­schei­dung über den Erlass einer einst­wei­li­gen Anord­nung im Amts­ent­he­bungs­ver­fah­ren gegen einen Schöf­fen ist im Rah­men der vor­zu­neh­men­den Fol­gen­ab­wä­gung u. a. das Recht der davon bis zur end­gül­ti­gen Ent­schei­dung betrof­fe­nen Ange­klag­ten auf den ver­fas­sungs­recht­lich garan­tier­ten gesetz­li­chen Rich­ter (Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG) einer­seits gegen
Das Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren gegen einen Rich­ter – und sei­ne Ein­lei­tung durch das Jus­tiz­mi­nis­te­ri­um
Die Ein­lei­tung des Dis­zi­pli­nar­ver­fah­rens durch eine unzu­stän­di­ge Stel­le ist ein Man­gel des behörd­li­chen Dis­zi­pli­nar­ver­fah­rens im Sin­ne des nach § 41 Abs. 1 Sächs­RiG in Dis­zi­pli­nar­sa­chen gegen Rich­ter ent­spre­chend gel­ten­den § 56 Abs. 1 SächsDG. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall war die vom Säch­si­schen Staats­mi­nis­te­ri­um der Jus­tiz gegen eine Rich­te­rin am
Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt war eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de in einem Kon­kur­ren­ten­streit um Vor­sit­zen­den­stel­len am Bun­des­so­zi­al­ge­richt erfolg­reich, das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat zwei Beschlüs­se des Hes­si­schen Ver­wal­tungs­ge­richts­hofs auf­ge­ho­ben, mit denen er Eil­rechts­schutz­an­trä­ge einer Bewer­be­rin auf die Stel­le einer Vor­sit­zen­den Rich­te­rin am Bun­des­so­zi­al­ge­richt abge­lehnt hat­te, und die Ver­fah­ren zur erneu­ten Ent­schei­dung an den Ver­wal­tungs­ge­richts­hof zurück­ver­wie­sen. Bei
Die Tätig­keit als Flug­be­glei­ter ist kei­ne besol­dungs­recht­li­che Erfah­rungs­zeit eines Rich­ters. Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg hat – anders als in der Vor­in­stanz noch das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin – die Kla­ge eines Rich­ters des Lan­des Ber­lin abge­wie­sen, sei­ne vor der Ein­stel­lung als Rich­ter aus­ge­üb­ten Tätig­kei­ten als Flug­be­glei­ter und Flug­gast­ab­fer­ti­ger als besol­dungs­recht­lich rele­van­te Erfah­rungs­zeit anzu­er­ken­nen,
Die Benut­zung eines Mobil­te­le­fons (hier: zum Ver­sen­den von 2 SMS) durch eine (bei­sit­zen­de) Rich­te­rin recht­fer­tigt die Besorg­nis der Befan­gen­heit. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall hat­te das Land­ge­richt Frank­furt am Main die bei­den Ange­klag­ten wegen gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung zu einer Gesamt­frei­heits­stra­fe von vier Jah­ren und sechs Mona­ten bzw. zu einer Jugend­stra­fe
Die nach §§ 83, 66 Abs. 1 Satz 1 DRiG ange­ord­ne­te sinn­ge­mä­ße Gel­tung der Vor­schrif­ten der Ver­wal­tungs­ge­richts­ord­nung für das Prü­fungs­ver­fah­ren (§ 62 Abs. 1 Nr. 3 und 4 DRiG) erfasst grund­sätz­lich auch die Bestim­mung des § 130a VwGO über die ein­stim­mi­ge Ent­schei­dung durch Beschluss im Beru­fungs­ver­fah­ren . Der Bun­des­ge­richts­hof hält in Abgren­zung zu sei­ner jün­ge­ren
Ernen­nung eines Pro­be­rich­ters zum Rich­ter auf Lebens­zeit – spä­tes­tens nach 4 Jah­ren
Die Ernen­nung eines Pro­be­rich­ters zum Rich­ter auf Lebens­zeit hat grund­sätz­lich spä­tes­tens nach vier Jah­ren zu erfol­gen und kann nur aus­nahms­wei­se zu die­sem Zeit­punkt noch unter­blei­ben. Ins­be­son­de­re ist weder das in Meck­­len­­burg-Vor­­­pom­­mern bestehen­de Per­so­nal­kon­zept 2010 noch die Absicht, mög­lichst vie­le Pro­be­rich­ter zur Deckung von Per­so­nal­eng­päs­sen ande­ren Jus­tiz­be­hör­den zuwei­sen zu kön­nen, ein

References: § 35
 § 35
 § 67
 § 41
 § 56
 § 130