Source: http://blog.freiheitstattvollbeschaeftigung.de/2008/05/
Timestamp: 2017-03-27 02:50:30+00:00

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Mai 2008 – Freiheit statt Vollbeschäftigung: Mitteilungen
Monat: Mai 2008	Stillstand durch Diskussion – bei Anne Will	Unter dem Titel „Hungern muß hier keiner, ein Land redet sich arm“ hatte Anne Will in die Sendung am 24. Mai Gäste eingeladen, um über Armut in Deutschland zu diskutieren.
Veröffentlicht am 26. Mai 2008Autor Sascha LiebermannKategorien ALG II, Arm und Reich, Bedingungsloses Grundeinkommen, Bildung, Freiheit, Hartz 4, Mißbrauch, Selbstbestimmung, Sozialstaat, ZwangSchreibe einen Kommentar zu Stillstand durch Diskussion – bei Anne Will	SPD Rhein-Erft	Die SPD Rhein-Erft engagiert sich weiterhin entschieden für ein Bedingungsloses Grundeinkommen. Nun liegt auch ein Faltblatt dazu vor.
Veröffentlicht am 24. Mai 2008Autor Sascha LiebermannKategorien AllgemeinSchreibe einen Kommentar zu SPD Rhein-Erft	Subsidiarität und BGE – kein Gegensatz	Immer wieder wird gegen das Bedingungslose Grundeinkommen eingewandt (z.B. hier), dass es gegen das Subsidiaritätsprinzip verstoße. Dieses Prinzip ist folgendermaßen definiert:
Veröffentlicht am 20. Mai 2008Autor Sascha LiebermannKategorien Bedingungsloses Grundeinkommen, Einzelner, Freiheit, Gemeinweisen, Protestantismus, Subsidiarität, VerantwortungSchreibe einen Kommentar zu Subsidiarität und BGE – kein Gegensatz	Mindestlöhne befestigen das Erwerbsideal, das BGE befreit uns davon	Seit einiger Zeit wird verstärkt über Mindestlöhne diskutiert, Befürworter und Kritiker tauschen regelmäßig ihre Standpunkte aus (z.B. hier). Doch diese Debatte führt uns nicht weiter, es besteht sogar eher die Gefahr, dass die Einführung von Mindestlöhnen und die damit häufig verbundene Forderung nach einer allgemeinen Reduzierung der Arbeitszeit das Erwerbsideal weiter befestigen. Statt also mit diesem Schritt das Bestehende zu festigen, sollten wir lieber gleich einen Schritt in die Zukunft machen.
Auf jeden Fall führt das bGE dazu, dass zwei Funktionen von Einkommen, die heute im Lohn vereint sind, getrennt werden: Existenzsicherung und Gehalt. Das bGE übernimmt die Existenzsicherung, das Gehalt ist dann nur noch ein Wertschöpfungsanteil am Erfolg des Unternehmens. Diese Trennung beider Funktionen erlaubte in der Tat ein Absinken der Gehälter. Entscheidend ist, welche Einkommenssumme (BGE + Gehalt) jedem zur Verfügung steht. Das BGE führt lediglich zu einer veränderten Zusammensetzung. Von dieser Seite aus betrachtet, stellt das Sinken der Gehälter kein Problem dar, weil es nicht zum Sinken der Einkommen führen muß. Darüber hinaus ist allerdings festzuhalten, daß über Gehälter verhandelt wird und Unternehmen sie nicht diktieren können. Ein bGE in ausreichender Höhe verleiht ja gerade Verhandlungsmacht, die Arbeitnehmer heute in diesem Maße nicht haben. Jegliche Furcht vor Lohndumping ist also unberechtigt, sie ist noch noch Ausdruck von Mißtrauen in die Verhandlungsfähigkeiten des Einzelnen. Wer sich mit einem bGE im Rücken auf ein niedriges Gehalt einläßt, tut das aus freien Stücken und muß es dann auch verantworten.
Ein bGE soll die Entscheidungsfreiheit und damit einhergehend die Verantwortung des Einzelnen stärken. Von daher liegt es nahe, ihn über seine (Erwerbs-)Arbeitszeit genauso verhandeln zu lassen wie über die Höhe seines Gehalts. Ob er mehr oder weniger arbeiten will, darüber soll er selbst befinden, er alleine kann am besten bestimmen, wieviel er zu leisten in der Lage und willig ist. Wer eine allgemeine Arbeitszeitverkürzung zusätzlich zum bedingungslosen Grundeinkommen fordert, wertet Erwerbsarbeit auf, denn: Was verteilt werden muß, ist entweder besonders begehrenswert oder besonders wertvoll. Würden wir alle Arbeit gleich verteilen wollen, bedürfte es eines gigantischen Verteilungsapparats, der dann wieder eine Definition davon benötigte, was denn als Arbeit betrachtet wird. Jegliches Engagement jenseits der Erwerbsarbeit würde damit wieder abgewertet – wir hätten nichts gewonnen.
Veröffentlicht am 8. Mai 2008Autor Sascha LiebermannKategorien Arbeitszeitverkürzung, Bedingungsloses Grundeinkommen, Erwerbsideal, Freiheit, Gewerkschaften, Kombilohn, Mindestlohn, Negative Einkommensteuer, UnternehmenSchreibe einen Kommentar zu Mindestlöhne befestigen das Erwerbsideal, das BGE befreit uns davon	© Freiheit statt Vollbeschäftigung. Alle Rechte vorbehalten

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