Source: https://www.herzowerke.de/netz/stromnetz/
Timestamp: 2019-04-25 10:39:03+00:00

Document:
Stromnetz - Herzowerke 2019
Herzowerke 2019
Die Herzo Werke GmbH ist gemäß § 27 Abs. 1 Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) zur Veröffentlichung der Entgelte auf Ihrer Internetseite verpflichtet.
Die Herzo Werke GmbH bietet Netzkunden ein individuelles Netzentgelt an, wenn das Lastverhalten eines lastganggemessenen Kunden erwarten lässt, dass die Höchstlast dauerhaft und vorhersehbar außerhalb des Höchstlastfensters liegt.
Ein Netzkunde hat Anspruch auf ein individuelles Netzentgelt, sofern dieser sämtliche in einer Netz- oder Umspannebene von ihm genutzten Betriebsmittel ausschließlich selbst nutzt.
Preisblatt individuelle Netzentgelte 2019
Preisblatt individuelle Netzentgelte 2018
Preisblatt individuelle Netzentgelte 2017
Preisblatt individuelle Netzentgelte 2016
Referenzpreisblatt zur Ermittlung vermiedener Netzentgelte nach §18 Abs. 2 StromNEV gemäß dem Netzentgeltmodernisierungsgesetz (NEMoG).
Referenzpreisblatt (NEMoG)
Die Herzo Werke GmbH informieren nach §29 NAV über allgemeine Bedingungen für den Netzanschluss und dessen Nutzung für die Elektrizitätsverordnung in Niederspannung:
Technische Anschlussbedingungen (TAB 2007/2011)
Technische Anschlussbedingungen für den Anschluss an das Niederspannungsnetz (TAB 2000)
Technische Erläuterungen zu den Anschlussbedingungen (TAB 2000)
Preisblatt Netzanschlusskosten (siehe Bauherrenmappe Seiten 10-12)
§ 115 Abs. 1 EnWG
(1) Bestehende Verträge über den Netzanschluss an und den Netzzugang zu den Energieversorgungsnetzen mit einer Laufzeit bis zum Ablauf von sechs Monaten nach Inkrafttreten dieses Gesetzes bleiben unberührt. Verträge mit einer längeren Laufzeit sind spätestens sechs Monate nach Inkrafttreten einer zu diesem Gesetz nach den §§ 17, 18 oder 24 erlassenen Rechtsverordnung an die jeweils entsprechenden Vorschriften dieses Gesetzes und die jeweilige Rechtsverordnung nach Maßgabe dieser Rechtsverordnung anzupassen, soweit eine Vertragspartei dies verlangt. § 19 Absatz 1 in Verbindung mit Absatz 2 Nummer 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen findet nach Maßgabe des § 111 Anwendung.
Die Herzo Werke GmbH gewähren gemäß § 20 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) jedermann nach sachlich gerechtfertigten Kriterien diskriminierungsfreien Netzzugang:
Wir stellen Ihnen auf dieser Seite die zurzeit geltenden Musterverträge zur Verfügung:
Netznutzungsvertrag für Lieferanten (Lieferantenrahmenvertrag)
Der Vertrag wird zwischen dem Stromlieferanten (Transportkunde) und dem Netzbetreiber geschlossen.
Dieser Vertrag regelt die entgeltliche Nutzung des Netztes durch den Kunden. Der Kunde zahlt seine Netzentgelte hierbei direkt an den Netzbetreiber, da er mit seinem Lieferanten einen reinen Stromliefervertrag geschlossen hat.
Anlagen zum Netznutzungsvertrag
Anlage b Kontaktdatenblatt (Excel)
Anlage c EDI-Vereinbarung
Anlage d Sperrauftrag (Excel)
Im Netzgebiet der Herzo Werke GmbH gelten für eingebaute Funkrundsteuerempfänger, sofern nicht anders vereinbart, folgende Standardniedertarif-, Sperr- und Freigabezeiten.
Für folgende Zeiten gilt der Hochtarif (HT)
nicht Haushaltskunden Haushaltskunden
Sommer (01.04. bis 30.09.)
Werktags (Montag bis Freitag) 06:00 Uhr - 18:00 Uhr 06:00 Uhr - 22:00 Uhr
Samstags 00:00 Uhr - 00:00 Uhr 00:00 Uhr - 00:00 Uhr
Sonn- und gesetzliche Feiertage* 00:00 Uhr - 00:00 Uhr 00:00 Uhr - 00:00 Uhr
Werktags (Montag bis Freitag) 06:00Uhr - 22:00 Uhr 06:00 Uhr - 22:00 Uhr
Samstags 06:00 Uhr - 13:00 Uhr 00:00 Uhr - 00:00 Uhr
*Als Feiertage gelten die für München festgelegten gesetzlichen Feiertage.
Alle übrigen Zeiten gelten als Niedertarif (NT).
Im Netzgebiet der Herzo Werke GmbH wird das analytische Lastprofilverfahren angewendet.
Letztverbraucher im Netzgebiet mit einem Jahresverbrauch unter 100.000 Kilowattstunden werden anhand des Standardlastprofilverfahrens bilanziert.
Im Netzgebiet der Herzo Werke GmbH gelten folgende BDEW Standardlastprofile:
Profiltyp Bezeichnung beim VNB Kundengruppe
H0 H00 Haushaltskunden
G0 G00 Gewerbekunden
L0 L00 Landwirtschaftskunden
STB Straßenbeleuchtung
Das Haushaltsprofil H0 wird mit der Dynamisierungsfunktion des BDEW dynamisiert.
Die Zuordnung des jeweiligen Standardlastprofils erfolgt durch die Herzo Werke GmbH. In begründeten Fällen kann die Zuordnung auf Wunsch des Netznutzers geändert werden.
Die temperaturabhängigen Lastprofile sind unabhängig vom Jahresstromverbrauch und der installierten Leistung anwendbar, das heißt, die SLP-Anwendungsgrenze von 100.000 kWh/a gilt nicht.
Nachfolgendes Lastprofil steht zur Verfügung:
NSH -Speicherheizung getrennte Messung. Hier sind zwei Zähler vorhanden, einer für Heizung und Warmwasserbereitung und einer für die übrigen Anlagen des Kunden. Bei einem Lieferantenwechsel müssen beide Marktlokationen getrennt gemeldet werden.
-Speicherheizung gemeinsame Messung. Hier ist nur ein Zähler vorhanden, an den die Heizung und die übrigen Anlagen des Kunden angeschlossen sind. Diese Variante gibt es nur noch bei Bestandsanlagen. In diesem Fall erfolgt eine rechnerische Aufteilung auf Speicherheizungs- und Allgemeinverbrauch. Der Allgemeinverbrauch wird über ein zusätzliches Standardlastprofil (SLP) abgebildet.
Als Auslegungstemperatur (tiefste Temperatur) für alle temperaturabhängigen Lastprofile ist -17 °C festgelegt. Unterhalb dieser Temperatur bleibt das Lastprofil gleich. Es wird also das Lastprofil für -17 °C benutzt.
Als Temperaturmessstelle für das Netzgebiet der Herzo Werke GmbH gilt die Wetterstation Nürnberg (DWD Station: 10763).
Veröffentlichung von netzrelevanten Daten gemäß StromNZV
Veröffentlichung von Strukturmerkmalen gemäß StromNEV
Die im §17 (2) des Strom NZV und § 10 (2) des StromNEV enthaltenen Pflichtangaben können Sie HIER herunterladen.
Zeitlicher Verlauf der Summe der Einspeisungen
Lastverlauf des Jahreshöchlasttages
Restlastkurve der Lastprofilkunden
Die Herzo Werke GmbH rechnen die Mehr-/Mindermengen mit den vom BDEW im Internet veröffentlichten Preisen ab.
Gemäß § 36 EnWG wurde zum 1. Juli 2018 für den Zeitraum 01. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2021, die Herzo Werke GmbH als Grundversorger der Elektrizitätsversorgung festgestellt.
Die Ersatzversorgung für Strom wird vom jeweils aktuellen Grundversorger des Netzgebietes der Herzo Werke GmbH durchgeführt.
Der Messstellenbetreiberrahmenvertrag regelt die Rechte und Pflichten zur Durchführung des Messstellenbetriebs einschließlich der mess- und eichrechtskonformen Messung an den Messlokationen durch einen nicht mit dem Netzbetreiber identischen Messstellenbetreiber und entspricht dem Wortlaut der Beschlüsse BK6-17-042 der BNetzA vom 23.08.2017.
Das Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) verpflichtet die Herzo Werke GmbH, Messstellen nach und nach mit einer modernen Messeinrichtung auszustatten. Die neuen Zähler werden digital sein und die bisherigen ersetzen. Diese Maßnahme betrifft alle Kunden mit einem Verbrauch von weniger als 6.000 Kilowattstunden pro Jahr.
Informationen über den Umfang der Rolloutverpflichtungen
In Erfüllung dieser Pflichten plant die Herzo Werke GmbH derzeit in ihrem Netzgebiet
1.892* ortsfeste Zählpunkte mit intelligenten Messsystemen,
11.621* ortsfeste Zählpunkte mit modernen Messeinrichtungen
In den Schritten 11a und 11b des Prozesses Lieferantenwechsel, in Schritt 6 des Prozesses Lieferende, in Schritt 10 des Prozesses Lieferbeginn und im gesamten Prozess Zählerstand/ Zählwertübermittlung wird dem Netznutzer, anstelle der vorgesehenen Übermittlung einer MSCONS-Nachricht, direkter Zugriff auf die Zählerstände und Zählwerte gewährt. In den Schritten 2 und 4 des Prozesses Stammdatenänderung ist ebenfalls wegen des gewährten direkten Zugriffs auf die Stammdaten die Änderung nicht von der Antwort durch Bestätigung oder Ablehnung auf die Änderungsmeldung abhängig.
Die Herzo Werke GmbH bietet allen Netznutzern für ihr Netzgebiet eine Vereinbarung zur Verwendung eines anderen Datenformats sowie zur Anpassung einzelner Prozessschritte nach Tenor 5 der Festlegung einheitlicher Geschäftsprozesse und Datenformate zur Abwicklung der Belieferung von Kunden mit Elektrizität der Beschlusskammer 6 der Bundesnetzagentur vom 11.07.2006 (BK6-06-009 – GPKE) – Abrechnungsmodell zur gemeinsamen Nutzung eines integrierten IT-Systems – an.

References: § 27
 §18
 §29

§ 115
 § 19
 § 111
 § 20
 §17
 § 10
 § 36