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Timestamp: 2018-12-17 02:12:37+00:00

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Abfahren - Wiki-Glossar zu Willys Fernreisemobiltreffen International
Willy-Wiki A bis K
NEU! Das Wörterbuch für Fern-mobil-Reisende & mobiles Leben ist umgezogen, aktualisiert und jetzt mit weit über 1.000 Einträgen hier (Klick):
Jede Gemeinschaft entwickelt eigene Ausdrucksformen und Gepflogenheiten mit Wiedererkennungswert. Aufs Maul geschaut: Dieses Glossar versammelt Szene-Begriffe. Als Wörterbuch verbindet es Jargon mit Fachsprache, informiert anschaulich und beschreibt unterhaltsam, dabei nicht immer frei von Ironie:
► Abkürzungen von ATF bis ZMK
► Bauart-, Modell- und Typenbezeichnungen von ARO bis Wolf
► Definitionen und Bestimmungen von Abgasnorm bis Zulassung
► Quellen: EU-Vorschriften, StVO, StVZO, Kraftfahrt-Bundesamt, TÜV ...
► Spitznamen von Adventskalender bis Wüstenschiff
► Themen von Ablasten bis Zuladung, von Allrad bis Verschiffen
Verweise: *Begriffe im Glossar; § Gesetze, Verordnungen
Weiterführend: siehe *Sprache, *Wikipedia
Wenn die Worte fehlen, bleibt der Gedanke diffus. Wer sich klar ausdrücken möchte, muss über einen Begriff verfügen. »Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt«, schrieb Wittgenstein 1918 im Tractatus logico-philosophicus. Sobald es also ein Wort für etwas gibt, erweitern sich die Grenzen des Denkens. Ein Wörterbuch kann so eine neue Welt erschließen.
Werblich strapazierter Begriff, der als *Achskonfiguartion oder Radformel eine bei *Allradantrieb verbreitete, aber nicht die einzige *Achskonfiguration benennt, daher nur eingeschränkt synonym für *Allrad, *Offroad oder *Gelände(-wagen).
Pendant: 4x2; englisch: Four by four, 4WD, Four Wheel Drive, niederländisch: vierwielaandrijving; italienisch: quattro ruote motrici; spanisch: tracción a las cuatro ruedas
Markenname für den *Allradantrieb von Volkswagen als Nachfolger des *Syncro
Willy-Wiki:
Gebräuchliche, aber nicht offizelle Abkürzung für *Auswärtiges Amt
Abkürzung für Amtlich anerkannter Sachverständiger oder Prüfer für den Kraftfahrzeugverkehr, den Oberbegriff für Personen mit Prüfungs- und Überwachungsaufgaben bei Kfz-technischen Prüfstellen.
siehe auch *Überwachungsorganisationen
Die Abkürzung soll als »Eselsbrücke« bei Unfällen an das folgende Schema zu erinnern, damit Unfallopfer schnell beurteilt werden können:
Eine Fernsehserie (USA: Movin’ On) über die beiden *Fernfahrer Sonny Pruitt (Claude Akins ) und Will Chandler (Frank Converse) in ihrem grünen Kenworth W900 mit 44 Folgen (1974 bis 1976), die in Deutschland ab 1978 gezeigt wurden.
(1) Der Claimer oder Slogan des *Fernreisemobiltreffens erinnert an das wichtigste Element des Reisens, den Aufbruch, den auslösenden Moment für das prickelnde Gefühl des Unterwegs-Seins.
(2) »Bleiben und abfahren«, ein Song von DJ WestBam, alias Westfalia Bambaata, alias Maximilian Lenz
Ausnahmen gelten für Behördenfahrzeuge, selbstfahrende Arbeitsmaschinen und historische Fahrzeuge.
Personenkraftwagen, Lastkraftwagen und Kraftfahrzeug sagt kein Mensch, sondern: Pkw, Lkw, Kfz - also Initialabkürzungen der ersten Buchstaben mehrerer Wörter.
Wenn diese Abkürzung als Wort gesprochen werden kann (»Elkawe«), wird sie als Akronym bezeichnet und bildet ein neues *Kurzwort.
Als *Backronym wird das Ergebnis des umgekehrten Vorgangs bezeichnet, wenn eine Abkürzung wie MAN neu gedeutet wird: Macht Andere Neidisch.
Akronyme in Großbuchstaben zu schreiben – PKW, LKW - wirkt in der Schriftform als »Schreien« und ist damit meist unangebracht, auch wenn es laut Duden nicht falsch ist. Abkürzungen, die nicht gesprochen werden können, sollten dagegen in Großbuchstaben geschrieben werden: KFZ, ESG, USA.
Weit verbreitet ist »Lkws« mit Plural-s, gleichfalls laut Duden zulässig, doch zu hinterfragen: denn es heißt ja auch nicht»zwei Lastkraftwagens« und kein Mensch schreibt »KFZs«. Beliebt ist auch die falsche Version LKW’s, deren »Deppen«-Apostroph einen ausgelassenen Buchstaben dort zeigt, wo keiner fehlt. Auch der Genitiv wird mit Apostroph oft falsch anglisiert: es heißt zwar Murphy's Law, doch *Murphys Gesetz.
Ablastung bedeutet, dass das zulässige Gesamtgewicht verringert wird. Da das *Leergewicht gleich bleibt, verringert sich damit die zulässige Zuladung. Eine *Mindestzuladung ist vorgeschrieben. Für Reisezwecke bleibt zu prüfen, ob die verbleibende Zuladung eine sinnvolle Größenordnung aufweist. Das Überschreiten des neuen zulässigen Gesamtgewichts gilt als Überladung und ist damit bußgeldpflichtig. Ablastung bedeutet dagegen in der Regel nicht, das Fahrzeug technisch zu verändern. Das Pendant dazu ist die *Auflastung.
Französisch für: Europäisches Übereinkommen über die Arbeit des im internationalen Straßenverkehr beschäftigten Fahrpersonals
kurz AET; siehe auch *Sozialvorschriften
Die Anzahl der Räder x Die Anzahl der angetriebenen Räder, beispielsweise 4x2 für einfache Fahrzeuge, 4x4 bei einfachem *Allradantrieb, 6x6 für Allradantrieb mit drei Achsen (z.B. Pinzgauer), 6x2 für einfache Lkw mit drei Achsen ohne Allradantrieb ... Zwillingsreifen zählen einfach.
auch: Radformel, siehe auch *Allrad
Englischer Begriff für einprägsame Erfahrungsweisheiten, etwa *Murphy's law, *Airbag-Regel, *Wolken-Regel; eine Art Leitsatz, aber nicht identisch mit *Eselsbrücke.
ursprünglich von adagium, lateinisch: Sprichwort.
Markenname des Verbandes der Automobilindustrie e. V. VDA für eine 32,5-Prozentige wässrige Lösung von Harnstoff, auch: AUS 32 für aqueous urea solution oder Arla 32.
Damit Dieselmotoren die *Abgasnorm erfüllen können, wird »AdBlue« vor dem *SCR-Katalysator ins Abgas eingespritzt. Es ist ein zusätzlicher Tank nötig, der Verbrauch liegt bei 5% des Treibstoffverbrauchs.
In Nordamerika wird diese Lösung als Diesel Exhaust Fluid (DEF) bezeichnet.
Fernfahrerjargon für die Mercedes-Benz *Frontlenker-Modelle mit nicht kippbarem Führerhaus (1963-74). Diese besaßen viele Klappen und Türchen zur *Wartung.
Abkürzung für *Accord Européen sur les Transports Routiers
Spitzname für den *Toyota Hilux
► Carretera Panafricana, Trans-& Pan-African Highways
Tripolis-Kapstadt 11.000 km
Kairo-Kapstadt 10.500 km
Kairo-Dakar 9.000 km
Lagos-Mombasa 6.500 km
Dakar-Ndjamena 5.000 km
Algier-Lagos 4.500 km
Ndjamena-Dschibuti 4.500 km
Dakar-Lagos 4.000 km
Beira-Lobito 3.500 km
Karte & mehr Infos, auch zu den Fehlstellen (missing links).
Berühmte Strecken sind beispielsweise:
Greath North Road (Cape to Cairo), eine Idee von Cecil John Rhodes vor mehr als 100 Jahren, bezeichnet heute nur das Teilstück in Sambia.
Darb el-Arba'in, die Straße der 40 Tage oder Todesroute, von Al Faschir im Sudan nach Asiut in Ägypten, durch Darfur und durch den Selima-Sandsee, etwa 1.500 km.
Hoggarpiste von Algier nach Tamanrasset, etwa 2.200 km.
Leopard Hill Road in Sambia, 140 km die es in sich haben.
Hunters Road, vom Sambesi nach Südafrika, im engeren Sinn von Kasane nach Nata, 300km entlang der Grenze Botswana-Simbabwe.
Trans-Kalahari von Walvis Bay in Namibia bis Francistown in Botswana, mehr als 1700 km.
Trans-Caprivi, Teil der Transafrika-Strecke von Walvis Bay nach Dar es-Salam, weit über 4.000 km.
Abkürzung als Merkhilfe für die Eigensicherung bei Unfällen:
aus dem Französischen alcôve, über das Spanische alcoba, ursprünglich arabisch
In der Architektur eine abgeschlossene Bettnische in unbeheizten Räumlichkeiten, also wärmer und zudem intimer. Im Wohnmobil der sich über der Fahrerkabine befindende Teil der Wohnkabine, als Liege- und Bettfläche genutzt.
auch *Nasenbär (Spitzname)
Bundeswehr-Jargon für den *MAN 630 L2A
Spottname für Universaltechnik in Verbindung mit »master of none«
auch: Universal-, Multi-; siehe auch *Wollmilchsau, eierlegende
Ziel es Allradantriebes ist es, die Kraftübertragung auf den Untergrund zu erhöhen, indem möglichst viele Räder angetrieben werden, meist mit der Radformel *4x4.
Technisch am einfachsten gelingt das über eine mechanisch einzulegende Klauenkupplung, die die Antriebskraft über Kardanwellen gleichermaßen auf beide Achsen legt und mit sperrbaren Achsdifferentialen die Antriebskraft gleichermaßen auf die Räder verteilt.
englisch: AWD All Wheel Drive, französisch: *TRM Toutes roues motrices; italienisch: trazione integrale; spanisch: tracción integral
*Allradangetriebene Fahrzeuge sind Fahrzeuge mit mehr als einer angetriebenen Achse.
Markenname, siehe *Fernreisemobil-Zeitschriften
abgekürzt ATV; ein Fahrzeug mit *Allradantrieb, Niederdruckreifen, einem Sitz, einem Lenker zur Steuerung und in der Lage, auf unterschiedlichem Gelände zu fahren [American National Standards Institute ANSI].
Oft gleichbedeutend mit *Quad verwendet, umfasst jedoch als Oberbegriff auch quad bike, three-wheeler, four-wheeler, quadricycle ...
Roadmovie: The Straight Story (David Lynch, USA 1999) Der 73-jährige Rentner Alvin Straight (Richard Farnsworth) fährt 400 Kilometer von Iowa nach Wisconsin, mangels Führerschein jedoch auf einem John Deere Aufsitz-Rasenmäher - echt lynchesk!
►Pan-American Highway, Ruta Panamericana
Ein System von rund 48.000 km Schnellstraßen verbindet Prudhoe in Alaska mit Ushuaia in Feuerland; die kürzeste Stecke beträgt knapp 26.000 km. Zwischen Panama und Kolumbien muss ein Teilstück der Panamericana mit der Fähre zurückgelegt werden. Ein sich über etwa 100km erstreckender Dschungel verhindert mit Sümpfen und Bergen ein Durchkommen, der »Tapón del Darién« in Panama, englisch Darien Gap. Ernsthafte Absichten, dieses natürliche Hindernis technisch zu meistern, sind nicht zu erkennen.
Karte & Karte & mehr Infos
Berühmte Strecken, manche Teil der Panamericana, sind:
Alaska Highway von Dawson Creek nach Delta Junction, 2.288 km lang.
Route 66, auch Mother Road oder Main Street of America, Chicago in Illinois nach Santa Monica in Kalifornien,
3944 Kilometer.
Pony-Express-Route von St. Joseph in Missouri nach Sacramento in Kalifornien, mehr als 3.000 km.
Gringo Trail, eine touristische Route durch Mittelamerika, die Highlights berührend.
Transamazonika, Brasilien, mit der BR230 Teil einer geplanten Atlantik-Pazifik-Verbindung.
Transoceánica zwischen São Paulo am Atlantik und Arequipa am Pazifik.
Carretera Austral oder Ruta CH-7 in Chile, 1.350 km von Puerto Montt nach Villa O’Higgins.
Ruta 40, von der Grenze nach Bolivien in Nord-Süd-Richtung durch Argentinien bis Río Gallegos, 5301 km.
Spezialeinheiten bei der Berufsfeuerwehr, die CBRN-Gefahren (chemische, biologische, radiologische, nukleare Gefahren) erkennen und bekämpfen sollen. Dazu dienen: ein Einsatzleitwagen *ELW, zwei CBRN-Erkundungswagen ErkW sowie ein Gerätewagen GW.
abgekürzt: ATF, siehe auch *BOS, *Einsatzfahrzeuge
Der Reisemobil-»Markt« verkauft in erster Linie über Convenience-Argumente, Image (Muss man haben!) und Optik an die größte Kundenzielgruppe, deren Priorität auf der Zufriedenheit im Bereich »Wohnen« liegt; manche orientieren sich an *Premium Mediocrity.
Anschaffungen technischer Produkte lassen sich zunächst nach ihrem Sinn befragen:
Lösen sie ein Problem?
Bringen sie einen Zusatznutzen?
Das Neue muss beweisen, dass es besser ist als das Bisherige. Die »*allgemein anerkannten Regeln der Technik« basieren auf drei Säulen: sie sind von der Mehrheit der Fachleute anerkannt, sie sind erprobt und sie haben sich bewährt. Ein innovatives neues Produkt durchläuft erst einmal den *Hype cycle und macht die Kinderkrankheiten durch, siehe auch die *Badewannenkurve.
Anschaffungen werden mit den meist idealisierten Leistungen der Neugeräte begründet. Aber erstens altern Materialien und Geräte, zweitens repariert man sich um die Welt und drittens sind unterwegs die Sekundärfunktionen oft wichtiger:
funktioniert zuverlässig unter wechselnden Bedingungen
funktioniert dauerhaft auch im höheren Alter
Ersatzteile sind leicht zu erhalten
frißt keine unnötige Energie
Werkstattjargon für den *Ersatzteilehandel von Mercedes-Benz.
Heinrich Hauser (* 27. August 1901 Berlin; † 25. März 1955 Dießen) fuhr 1934 als einer der ersten mit einem Wohnwagen 134 Tage durch Deutschland und schrieb darüber ein Buch.
Die selbstgebaute Arche war 5,50 Meter lang, 1,90 Meter breit und 3,20 Meter hoch. Ein Ford Packard zog die zwei Tonnen schwere Last.
Heinrich Hauser: Fahrten und Abenteuer im Wohnwagen. Dresden: Reißner 1935. Reprint Dolde Medien 2004
Abkürzung für *Automotive Replacement Glass Identification Centre
ArmyLiqShops
Die Abteilung Liquidation der RUAG Defence vertreibt nicht mehr benötigte militärische Ausrüstung und Fahrzeuge der Schweizer Armee im Auftrag des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS in Thun und Sankt Gallen sowie online.
www.armyliqshop.ch
Abkürzung für *Auto România
Abkürzung für *Auto-Schnauferl-Club
►Asiatisches Fernstraßen-Projekt
AH1 20.557 km → AH5
Tokio, Japan zur Grenze Türkei mit Bulgarien
AH2 13.177 km
Denpasar, Indonesien nach Khosravi, Iran/Irak
AH3 7.331 km → AH6/AH5→ AH2
Ulan-Ude, Russland nach Tanggu, China, und Shanghai, nach Chiang Rai, Thailand und Keng Tung, Myanmar
AH4 6.024 km
Nowosibirsk, Russland → AH6 nach Yarantai, Mongolei
→ AH5 nach Ürümqi, China
→ AH7 nach Karatschi, Pakistan
AH5 10.380 km → AH3 → AH1
Shanghai, China zur Grenze Türkei mit Bulgarien
AH6 10.475 km → AH1
Busan, Südkorea zur Grenze Russland mit Weißrussland
AH7 5.868 km → AH4
Jekaterinburg, Russland nach Karatschi, Pakistan
AH8 4.718 km
Grenze Russland/ Finnland nach Bandar Emam, Iran
Karte →W & mehr Infos
Grand Trunk Road, GT Road, vom Khyber (Chaiber) Pass an der afghanischen Grenze durch Pakistan und Indien nach Kalkutta (Kolkata), dort Teil des National Highway NH- 1 und 2, rund 2.500 km.
Karakorum-Highway, von Kaschgar in Xinjiang, China, nach Haripur in Pakistan, rund 1.400 km.
Baikal-Amur-Magistrale in Russland, von Taischet nach Sowjetskaja Gawan entlang der Eisenbahntrasse, etwa 4300 km.
Weihrauchstraße, ein System von Karawanenrouten, das das südliche Arabien vom Jemen bis zum Oman mit dem Mittelmeer verband.
Sibirischer oder Moskauer Trakt, von Moskau über Tjumen durch Sibirien bis Wladiwostok am Pazifik, knapp 8.000 km.
Seidenstraße, ein Netz von Karawanenstraßen, das sich nahezu beliebig groß denken lässt zwischen Mittelmeer, Indischem Ozean und Chinesischem Meer. Im engeren Sinn die Wege, die Zentralasien mit China, Indien, Arbaien und Europa verband.
Ring Road, ein Straßennetz Afghanistan, etwa 2200 Kilometer.
Burmastraße von Rangun über Lashio nach Kunming in China, rund 2.000 km.
Georgische oder Grusinische Heerstraße von Wladikawkas in Russland nach Tiflis in Georgien, mehr als 200 km.
Spitzname für die BMW Isetta wegen ihrer Kleinheit und der kugeligen Form, auch: Knutschkugel
(1) 1969 ein Film (USA) von John Schlesinger. Der Titel, eigentlich Midnight Cowboy, bezieht sich auf die Antihelden in den Hauptrollen, Dustin Hoffman und Jon Voight. Mit Lkw, Highways und Fernfahrern hat der Film nichts zu tun.
(2) Die Figur des Asphalt-Cowboys als modernem Held prägten 1977 Burt Reynolds in Ein ausgekochtes Schlitzohr (Hal Needham), 1978 Clint Eastwood in Der Mann aus San Fernando (James Fargo), 1978 Kris Kristofferson in Convoy (Sam Peckinpah), 1979 Robert Redford in Der elektrische Reiter (Sydney Pollack) und 1979 Nick Nolte in Die Bullen von Dallas (Ted Kotcheff). Unverzichtbarer Bestandteil sind Country-Musik und der Ritt oder die Fahrt in den Sonnenuntergang, wichtig sind der Truck (oder das Pferd) und der Highway.
(3) 1980 das gleichnamige Album von Tom Astor mit Country-Songs.
(4) Ab 2012 entstand eine erfolgreiche deutsche Fernsehserie über Trucker in Europa mit derzeit fünf Staffeln, die unverändert der Figur des Asphalt-Cowboy huldigt.
siehe auch *Fernfahrer
Abkürzung für die Firma Alfred Teves (* 27. Januar 1868, Trittau, 5. November 1953, Blumberg), 1906 gegründet, heute zu Continental gehörig, einem Hersteller von Autozubehörteilen, insbesondere Bremsen und Hydraulik. www.ate.de
Abkürzung für *Analytische Task Force
Abkürzung für engl. Automatic Transmission Fluid, siehe *Automatikgetriebeöle
Abkürzung für *austauschbare Ladungsträger
Abkürzung für engl. *all terrain vehicle
Eine deutsche ARD-Fernsehserie mit 86 Folgen (1977 bis 1996) mit den Fernfahrern Franz Meersdonk (Manfred Krug) und Günther Willers (Rüdiger Kirschstein).
Authentizität wurde sehr wichtig genommen, daher wurde »Orient-Berti« als Berater verpflichtet, der Fernfahrer Engelbert Teischl aus Freising (Spedition Trans-Tours).
Dazu bedarf es entweder eines Prüfzeugnisses oder einer positiven Stellungnahme eines Technischen Dienstes (*Überwachungsorganisation), mindestens aber die ausdrückliche Zustimmung des Fahrzeugherstellers.
Das neue zulässige Gesamtgewicht wird in den Fahrzeugpapieren unverzüglich berichtigt und auf dem Fabrikschild des Fahrzeuges angegeben.
Aus- & Umbauer
Aufrüstung des Basisfahrzeugs: größerer Tank, andere Rahmenlagerung, andere Bereifung ...
Ergänzende Module: Staukästen, Rammschutz, Dachgepäck, Heckträger ...
Infrastruktur und feste Einrichtungen des Wohnbereichs: Elektro-, Wasser-, Abwasser-, Gas-Installation, Küche, Bad, Bett ...
Mobiles Inventar: Lebensmittel, Küchenutensilien, Bekleidung, Bücher & Karten, Infotechnik, Werkzeug ...
*Mitführpflichten
siehe auch *Anschaffungen
Austauschbare Ladungsträger
Oberbegriff für *Container, Mulden usw nach StVZO §32 und §42 Absatz 3. Als Lkw für ATL zugelassen, wird der *Wohnkoffer zur Ladung und damit irrelevant für TÜV- und Gasprüfungen.
abgekürzt: ATL, siehe auch *Wechselbrücke
Der Ein-Land-Kontinent fördert durch seine Form eine »Ring Road«; das dadurch entstandene System von Fernstraßen heißt National Highway, wobei jeder einzelne National Highway zwei Hauptstädte von Bundesstaaten verbindet.
Davon setzen sich die Outback-Tracks ab, unter anderem:
Der Outback Highway umfasst sowohl Highways als auch Outback Tracks und führt von Winton in Queensland nach Laverton, zuletzt unter dem Namen Great Central Road, 2.800 km.
Anne Beadell Highway, eine Outbackpiste von Coober Pedy nach Laverton, mehr als 1.300 km.
Gunbarrel Highway, eine Wüstenpiste von Victory Downs nach Carnegie Station, mehr als 1.400 km.
Oodnadatta Track, eine Outbackpiste von Marree über Oodnadatta nach Marla, mehr als 600 km
Great Ocean Road , State Route B100, von Torquay nach Allansford, rund 250 km.
Murray Valley Highway, State Route B400, folgt dem Murray River, fast 700 km.
Great Alpine Road, State Route B500, von Wangaratta nach Bairnsdale, gut 300 km.
Ein wichtiger Informationskanal ist das Auswärtige Amt, oft AA abgekürzt. Dort laufen unentwegt Länderinformationen ein. Sofern man die meist sehr zurückhaltenden und extrem vorsichtigen Bewertungen von den sorgfältig geprüften Sachinformationen trennen kann, ist dies hilfreich, insbesondere im Vergleich mit den Auswärtigen Ämtern anderer Länder (Foreign Office, Affaires étrangères):
abgeleitet aus dem altgriechischen autarkeia für Selbstandigkeit.
Autarkie geht über Selbstversorgung hinaus und umfasst die Fähigkeit zu autonomem Handeln, also weitgehende Unabhängigkeit. Fernreisemobile gelten als autark, wenn sie Tage oder Wochen (Expeditionsmobile) unabhängig sind von externer Versorgung mit Treibstoff, Energie, Wasser und Lebensmitteln; ihre Versorgungstechnik ist strukturell nicht auf Stellplätze oder Campingplätze angewiesen.
siehe auch *Inselanlage Reisemobil
Der Spitzname als Eigenbezeichnung für Autoenthusiasten entstand wohl bereits um 1900; man organisierte sich im *ASC, noch 1925 eine »Gesellige Autler-Vereinigung«. Der Chemiker Walter Ostwald publizierte eine »Autler-Elektrik« (Berlin 1911) und die » Rezeptchemie für Autler« (Berlin 1918).
nicht ganz synonym mit Autonarr, im Englischen entspricht ihm der *petrolhead.
Hydrauliköl für Getriebe und Servolenkung, meist rot, selten grün gefärbt. Es gibt keine einheitlichen Standards, jedoch Spezifikationen wie Dexron und andere, die von mehreren Fahrzeugherstellern genutzt werden. Für Spezifikation und Wechselintervalle sind ausschließlich die Angaben der Fahrzeughersteller entscheidend.
Entfärbung und Verfärbung (braun, schwarz) deuten auf übernutztes Öl hin. Zwar preisen die Fahrzeughersteller »Lebensdauerfüllungen« an, allerdings empfehlen die Getriebehersteller den Wechsel nach 80.000 Kilometern; übrigens definieren die Fahrzeugbauer »Lebensdauer« mit rund 160.000 Kilometern. Der vollständige Austausch des Getriebeöls erfordert Know-How und Spezialgeräte (z. B. »Tim-Eckard-System«).
abgekürzt ATF für engl. Automatic Transmission Fluid, siehe auch *Schmiermittel
Replacement Glass Identification Centre
abgekürzt ARGIC, ein Kennzeichnungszentrum für Fahrzeugglasersatzteile, www.argic.org
siehe auch *Scheibenstempel
Auto România
Firmenname des 1957 in Câmpulung gegründeten rumänischen Fahrzeugherstellers, der 2006 aufgelöst wurde. ARO baute ausschließlich Geländewagen, als ersten 1957 den IMS 57 (Intereprinderea Metalurgică de Stat) als Nachbau des russischen GAZ-69.
abgekürzt ARO; siehe auch* Kraftfahrzeuge, Einteilungen
Auto-Schnauferl-Club
Der Auto-Spargel-Club wurde im Jahre 1900 in Nürnberg gegründet und wenig später umbenannt in Auto-Schnauferl-Club. Heute ist er der »der älteste, durchgehend existierende Oldtimer-Club in Deutschland«.
Der Club kennt Schnauferldamen, Schnauferlbrüder und Ehrenschnauferlbrüder; die Clubzeitschrift heißt »Das Schnauferl«, siehe auch *Schnauferl.
abgekürzt ASC;www.asc-schnauferlclub.de
Backronyme
Gerne werden Automobilmarken scherzhaft umgedeutet:
siehe auch *Abkürzungen
Spitzname für den Schwimmwagen *GAZ 46
siehe Weibull-Verteilung
Abkürzung für *Bundesamt für Güterverkehr
(1) Nach der Schadenshöhe ist die Bagatellschadensgrenze nicht eindeutig festgelegt, wurde jedoch vom Bundesgerichtshof BGH mehrfach bei etwa750 Euro liegend erkannt.
Manche Versicherungen übernehmen erst oberhalb dieser Grenze die (vollen) Kosten für den Sachverständigen. Bis zu dieser Grenze kann die Reparaturkosten-Kalkulation ersatzweise durchgeführt werden.
(2) Nach der Schadensart ein nicht bemerkenswerter Kleinschaden
(3) Euphemistischer Werkstattjargon für Lack- und Karosserieschäden, die keine tragenden Teile des Autos funktionell beschädigt haben, etwa Türen, Motorhaube ... Der Wagen ist zwar nicht unfallfrei, wird aber nicht als Unfallwagen angesehen.
Spitzname (africaans) für den *Toyota Hilux
ursprünglich assamesisch für einen »Hut« aus Bananen- oder Palmenblättern.
Basha bezeichnet in der britischen Armee eine Multifunktionsplane (tarpauline, tarp) mit Ösen ringsum, die insbesondere als Notunterschlupf (shelter) verwendet werden konnte und unter diesen Namen im Ausrüstungshandel zu finden ist.
1: Das Richtige!
Welches ist das richtige Basisfahrzeug zum Reisemobilausbau für mich?
Die Auswahl des Fahrzeugs ist eines der Hauptthemen in der Community und wird immer wieder neu diskutiert ohne je abgeschlossen zu werden.
Jeder möchte eine eierlegende Wollmilchsau, aber selbst diese kann unterschiedliche Farben und Größen haben.
Wer Geld hat, lässt sich etwas sechsstelliges bauen.
Schrauber kaufen sich einen Oldtimer.
Bastler bauen sich einen Kastenwagen aus.
Und für jede Reise und jeden Lebensabsschnitt braucht es eigentlich wieder ein anderes Fahrzeug. Du kannst Dir Deinen persönlichen Kriterienkatalog erstellen, diese nach Prioritäten ordnen und dann ein Fahrzeug nach Punkten auswählen.
Glücklich wirst Du damit aber auch nicht, weil letztlich ein Fahrzeug emotional ausgewählt wird.
Wenn das passt, nimmt man auch die Schwächen in Kauf.
Ist ein bißchen wie bei der Partnerwahl - den kann man sich auch nicht backen.
Das Beste ist: Geh zu den Treffen, guck in die Fahrzeuge, rede mit den Leuten - irgendwann zeigt sich das passende Fahrzeug!
Hier im Glossar gibt es jede Mengen Know-How zu Einzelaspekten. Wissen hilft zu differenzieren und zu begründen, beantwortet jedoch die Frage nicht.
2: Funktionen und Rahmenbedingungen
Jedes Reisemobil bedient die vier Hauptfunktionen (1) Fahren, (2) Wohnen, (3) Transportieren (Autarkie), (4) Wegenetz-Qualifikation:
Die Fahrfähigkeiten variieren im Spektrum von Nahverkehr bis Langstrecke, von Land zu Stadt, von Straße über Piste bis Offroad, von langsam bis schnell.
Die Wohnfähigkeiten variieren im Spektrum von Wochenendtrip über Urlaub bis Langzeitreise, von der einfachen Schlafstatt über ZKDB bis hin zum Eigenheim auf Rädern, von spartanisch bis Luxus.
Die Fähigkeiten zum Transport dienen der autarken Versorgung mit Treibstoff, Wasser, Energie, Lebensmittel, Werkzeug und täglichem Bedarf. Im einfachsten Fall liegt der gepackte Rucksack im Kofferraum. Am anderen Ende steht der 12-Tonner mit 800 Liter Treibstoff, 800 Liter Wasser, Solaranlage, vielen Lithiumbatterie, Generator usw. - genug, um monatelang in der Wüste unterwegs zu sein. Die meisten erfahrenen Fernmobilreisenden kommen zu dem Schluss: Weniger ist mehr.
Jedes automobile Wegenetz hat Eigenschaften, aus denen Anforderungen an die teilnehmenden Fahrzeuge resultieren. Je nach Gewicht, Höhe, Länge, Breite, Motorisierung, Zulassungsart ... öffnen und schließen sich Zugänge zu bestimmten Netzen: Autobahnen oder Waldwege, Großstädte oder mittelalterliche Stadtkerne, kleine Gebirgsdörfer oder weiträumige Landschaften, Insel-Hopping oder endlose Highways, Nationalparks oder Grenzübergänge, Lehmpisten durch dampfenden Dschungel oder schmale Felswege im Hochgebirge - nicht hinsichtlich der Geländegängigkeit, sondern:
+ Ist das Befahren rechtlich erlaubt?
+ Kommt das Fahrzeug bauartbedingt (Gewicht, Höhe, Breite, Länge) durch?
+ Ist es technisch in der Lage, den Anforderungen dauerhaft zu genügen (geringer Luftdruck, Anstiege, Gefälle, Fahrbahndynamik ...)
+ Sind daraus folgende Bedingungen (z. B. Permit), technischer Aufwand (Umbau von Anbauten), Kosten (ostafrikanische Nationalparks) ... akzeptabel oder beeinträchtigen sie die Reiseplanung grundlegend?
+ In Europa setzt das EU-Recht Schwellen rechtlicher Art bei Fahrzeugen über 3,5 t, über 7,5 t, über 12 t. Das betrifft den Führerschein ebenso wie Höchstgeschwindigkeiten, Parkmöglichkeiten ... aber auch Steuer und Versicherung.
Es ist daher sinnvoll Rahmenbedingungen zu berücksichtigen:
Rote Linien hinsichtlich Fahrzeugart, -gewicht, -länge, -höhe oder Radstand festlegen. Technische Aufrüstung (also länger, breiter, höher, schwerer) mag vordergründig ein Problem lösen, bringt aber auch immer neue Probleme mit sich und kostet immer Geld, Energie und Zeit. Stattdessen kann das ursprüngliche Problem von der Wurzel her auch durch Weglassen gelöst werden.
Über das Feintuning entscheiden zudem die Dauer der Reise, das Klima und die Umgebung, in der das Fahrzeug bewegt wird. Passt der Aufwand zum Bedürfnis?
Last but not least entscheiden die subjektiven Faktoren der »Regierung«, ohne die alles nichts ist:
Soll es puristisch sein oder luxuriös?
Passt es zum Image?
Werden wir - als Paar, als Familie - damit glücklich?
Wie gestaltet sich der Notausgang im worst-case-Fall, wenn die Voraussetzungen der Reise nicht mehr gegeben sind: bei Streit oder Panne, Krankheit oder Unfall, Trennung oder Fahrzeugverlust?
3: Kategorien & Module
1. Kategorie wählen: Man kann alles zum Reisemobil machen was rollt, Hauptsache es passt (siehe oben). Etwas einfacher wird es, wenn man sich zunächst für eine Kategorie innerhalb des Marktangebotes entscheidet:
Transporter/Kastenwagen bis 3,5 t
Transporter/Kastenwagen über 3,5 t
4x4 Pickup/Geländewagen
Transporter/Leicht-Lkw mit Koffer
Lkw-Nutzfahrzeug mit anzupassendem Aufbau
Lkw über 7,5 t mit Koffer
Lkw über 12 t mit Koffer
2. Aufrüstung planen: Innerhalb jeder Kategorie lässt sich in gewissem Maße aufrüsten; bei Neuwagen setzt die Konfiguration erste Grenzen; Ausbaufirmen bieten spezialisierte Modellvarianten. Wer zu viel aufrüstet, ist zu tief eingestiegen; denn aus einer Ente wird kein Bulli.
3. Module ergänzen: Auch lässt sich jede Kategorie modular ergänzen, doch wird jeder Vorteil mit Nachteilen erkauft: Dach- oder Heckgepäckträger, Anhänger oder Wohnwagen, Dachzelte oder Absetzkabinen, Anbauten oder Heckgarage mit Moped oder Kleinwagen.
abgekürzt BMS
Der Begriff ist nicht definiert und kann sowohl für das Laden einer Batterie, für die gesamte Regelung zwischen Batterie und Fahrzeug oder auch nur für das geregelte Laden von Fahrzeug- und Bordbatterie verwendet werden:
Baustellenschlüssel
Unterschiedlich dimensionierte und kombinierte Drei- und Vierkantschlüssel, innen und außen, meist 7-9 mm, teils auch mit Bart, Stufenschlüssel, Inbus, Flaschenöffner usw.
Sie werden eingesetzt, wenn einerseits Unbefugten der Zugang verwehrt werden soll, andererseits jedoch ein nicht präzise zu bestimmender Personenkreis sich Zugang verschaffen kann, also etwa Handwerker und Architekten auf Neubaustellen (Baustellentüren, Wasseranschlüsse, Schaltkästen ...)
auch Hausmeisterschlüssel, (Neu-)bauschlüssel, ähnlich *Berner Schlüssel, *Feuerwehrdreikant, mehr siehe *Schraubenschlüssel
Abkürzung für engl. *bumper-to-back-of-cabin; also an dieser Stelle mal nicht die British Broadcasting Corporation
Abkürzung für Bundesverband des Deutschen Güterfernverkehrs, umbenannt und heute Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung BGL
Beamtendeutsch für Einrichtungen und Organisationen, die Gefahren innerhalb Deutschlands abwehren sollen: Feuerwehr, Katastrophenschutz, Polizei, Rettungsdienste, Technisches Hilfswerk (THW), Zoll - die Bundeswehr zählt nicht dazu. Dazu gehören können auch gemeinnützige Vereine und sogar private Unternehmen (etwa Rettungsdienste), manche auch nur nur teilweise und/oder vorübergehend:
abgekürzt: BOS; umgangssprachliche Kurzform »Blaulichtorganisationen«
Pallholz: schwer belastbare Kanthölzer, Keile und Bohlen zum Sichern und Stabilisieren
Ausführung: Luftlandebleche, waffle-boards, Gitterroste, Sandladder, Paddockplatten (Terra-Grid E 35), Maxtrax Board, Gummimatten, Sandmatten ... als Anfahrhilfe, gegen Einsinken in weichen Untergrund, zum Überbrücken schmaler Gräben und Löcher
Schäkel und Kraft-/Lastverteiler (als Sollbruchstelle)
siehe auch *Lasten
Ursprünglich bedeutet das Verb bergan im althochdeutschen sich in einer Burg in Sicherheit zu bringen. Im deutschsprachigen Raum wird der Begriff sehr unterschiedlich definiert, nämlich
als Befreiung von Lebewesen (Mensch und Tier) aus einer nicht lebensbedrohlichen Lage, jedoch mit eingeschränkter Bewegungsmöglichkeit, also eingeklemmt, verschüttet ...
[Wörterbuch für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe der Ständigen Konferenz für Katastrophenvorsorge und Katastrophenschutz SKK]
Eingeschränkt auf das Sicherstellen und Befreien toter Lebewesen und von Sachen aus einem Gefahrenbereich [DIN 14011 Begriffe aus dem Feuerwehrwesen, ebenso die Feuerwehren in Österreich und der Schweiz]
Lebende (Menschen und Tiere) werden dagegen gerettet.
Im engeren Sinn bei der Bundeswehr: Bergung und Abschub von Rad- und Kettenfahrzeugen (ZdV 33/320 April 1982 DSK FH 36010021]
Berner Schlüssel
Mit dem Vierkantschlüssel nach UIC-Norm mit konischem Innen- und Außenvierkant öffnen Eisenbahner Toiletten, Abfallkörbe, Schaltschränke usw. Der »Berner Schlüssel« bezieht sich auf das Abkommen von Bern am 15. Mai 1886, als technische Parameter für den grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehr vereinbartwurden.
engl. Berne Key, siehe auch *Hausmeisterschlüssel, *Schraubenschlüssel
Abkürzung für engl. Battery Electric Vehicle, also das Segment der Elektrofahrzeuge.
Bibendum, Bib
(1) Bezieht sich auf den lateinischen Spruch Nunc est bibendum: »Jetzt lasst uns trinken!«
(2) Symbolisiert im Restaurantführer Guide Michelin die Kategorie Bib Gourmand, also Restaurants mit sorgfältig zubereiteten und preiswerten Mahlzeiten.
(3) Gleichbedeutend mit dem »Michelin-Männchen«, der Werbefigur des Reifenherstellers Michelin, www.michelin.de/unternehmen/michelin-in-deutschland
Nach 1894 ließen die Michelin-Brüder ein Plakat entwerfen, das die Urform des Michelin-Männchens zeigte, einen Mann aus 40 Reifen sowie den Text:
Nunc est bibendum! À votre santé! Le pneu Michelin boit l'obstacle!
Ein Gemisch verschiedener Fettsäuremethylester, aber kein*Pflanzenöl PÖ, sondern industriell hergestellt aus pflanzlichen oder tierischen Fetten und Ölen etwa mit Methanol oder Ethanol. In Deutschland enthält »B7«-Diesel bis zu 7 % Biodiesel.
auch: Agrodiesel, nicht aber Agrardiesel, ein steuerlicher Begriff
Englischer Slang für eine Verhaltensweise, die darin besteht, mit einem Hammer eine Schraube einzuschlagen, weil man keinen Schraubendreher kennt, will oder hat. Wahlweise auch mit anderen Städtenamen zu benutzen.
siehe auch *Maslow's Hammer, *law of instrument, *Fachidiot
Kurzform umgangssprachlich für *Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben BOS
Spitzname für Raser: immer auf der linken Spur, nonstop blinkend, mit der Lichthupe spielend. Besonders häufig in Autos mit den vier Ringen, euphemistisch Liebhaber hoher Drehzahlen genannt und gerne gesehen an den Tankstellen.
Pendant: unsportliche Sonntagsfahrer
Abkürzung für *Batteriemanagementsystem
*Fernfahrerjargon für den eigenen Lebensstil: seit x Jahren »auf dem Bock sitzen« oder man ist »auf den Bock gekommen«
Bohrer, Metall-
Normale *HSS-Bohrer von Markenherstellern haben mehrfach höhere Standzeiten als Billigbohrer und genügen für den vereinzelten Gebrauch mit der Handbohrmaschine. Richtiges Bohren hat Vorrang: Senkrecht, nicht verkanten, geringe Drehzahl, ölen & kühlen. HSS ist lufthärtend (einfach abkühlen lassen), andere Bohrer verlieren ihre Härte nach dem Überhitzen.
Abkürzung für *Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben
Spitzname der breiteren Variante des Mercedes-Benz T2 ab 1977
siehe auch *Transporter
Umgangssprachlich nach dem Herstellungsort des *Mercedes Transporter T1.
Fachbegriff für
die U-förmigen Federbügel mit Gewinde für Blattfederpakete oder
Der Duden kennt nur die Form Bride (nicht: Brieden), da aus dem Französischen stammend.
Kunstname einer dicken Sympathiefigur auf Rädern gleich einem Kentauren: »Nicht gleich brummen …« Das Image von Lkw und Lkw-Fahrern lag um 1970 am Boden. Selbst der Verkehrsminister tönte: »Die dicken Brummer müssen weg.« 1971 startete daher der Bundesverband des Deutschen Güterfernverkehrs eine Imagekampagne mit dem Brummi als Sympathieträger.
Aus dem Englischen stammend bezeichnete buggy dort bereits im 18. Jahrhundert eine kleine und leichte Pferdekutsche für zwei Personen, auch roadster genannt. Vielleicht auch bezogen auf englisch bug für fehlerhaft; oder Diminutiv zu bug: Wanze, Käfer insofern der kleine Bruder des beetle.
In den 1960er Jahren ursprünglich ein alter VW-Käfer, der für den Einsatz in Sanddünen von allen überflüssigen Teilen befreit wurde, der »Dune Buggy« (HSN/TSN 0950/304). Später wurden daraus Umbauten und Bausätze (»Kite-cars«), etwa mit der Bereifung vorne 165/80R15 und hinten 275/60R15.
Gesetzliche Vorgaben beendeten in den 1980er Jahren den Spaß, allerdings kamen etwa zeitgleich auch Hippies und Cabrios aus der Mode.
Fachbegriff: Beim Fahren auf plastischem Untergrund wird dieser je nach Aufstelldruck verformt und der Reifen sinkt ein. Der Reifen schiebt eine Bodenwelle vor sich her, die einen Rollwiderstand auf den Reifen ausübt - dies wird Bulldozing-Effekt genannt. Nach einer Faustformel kostet 1 cm Bodentiefe etwa 10 % mehr Treibstoff.
siehe auch *Reifen und Räder
Begriff der deutschen Gaunersprache [Wolf S. 66, F.A.B. Avé-Talemant Gaunerthum 4, 103], Belege erscheinen als Bohle, Pullen-pink, Polpincke, Landpuller. Damit wurden Landknechte, Landreiter, Bürgermeister bezeichnet, also Vertreter der Obrigkeit. »pink« ist wie heute noch in Schmierfink der verächtliche Ausdruck für eine männliche Person [Wolf: Gaunersprache Sp. 4198].
Das mittelhochdeutsche bulle bezeichnete (1) eine obrigkeitliche Urkunde, (2) das Siegel daran, (3) die Siegelkapsel [Zedler 1919]. Als bulletum war es noch 17. Jahrhundert ein Attestat oder Zeugnis der Obrigkeit [Gloss. diplom.]
Der Bulle wäre also derjenige, der die Erlasse des Landesherren zustellt, verkündet und durchsetzt.
[Archiv für Kriminologie, Band 49, S. 347 mit Quellenhinweis Hempel 1687, Gerhard Köbler]
Bully, Bulli
(1) Vermutlich ursprünglich ein Akronym aus Bus & Lieferwagen, das jedoch auch zur bulligen Form des Wagens passte und damit Spitznamen für den VW-Bus seit dem T1, der ab 1950 produziert wurde.
(2) Markenname: VW erwarb die Namensrechte erst 2007 von der Kässbohrer Geländefahrzeug AG, die mit dem PistenBully Skipistenfahrzeuge herstellte.
Roadmovie: Little Miss Sunshine (Jonathan Dayton und Valerie Faris, USA 2006) Mit einem quietschgelben VW-Bus fährt die Familie nach Kalifornien.
bumper-to-back-of-cabin
abgekürzt BBC, der Abstand von der Stoßstange bis zum Ende des Fahrerhauses
abgekürzt BAA.
Länderinformationen, FAQ, Auswandererschutz, Ausländisches Recht, Heiraten im Ausland ... Das Bundesamt BAA informiert umfangreich jene, die im Aus­land­ tä­tig­ sind, auswandern wollen oder zurückkehren nach Deutschland und verweist zur Beratung auf die Adressen und Kontakte der Auskunfts- und Beratungsstellen für Auswanderer und Auslandtätige.
Diese Oberbehörde ist dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur BMVI unterstellt. Hier finden sich unter anderem Gesetzestexte, Verordnungen und Kommentare zu den Themen
abgekürzt BAG. www.bag.bund.de
Einmal sehen und verstehen: bushmechanic (Australien) bei Youtube.
Mit einem Fahrzeug unterwegs im Busch treten oft zeitgleich zwei Ereignisse ein:
*Murphy's Law:
Being in the Middle of Nowhere:
Werkstatt, Werkzeuge oder Spezialisten fehlen, Ersatzteile können nicht bestellt werden
Es manifestiert sich dann eine »Singularität« etwa in Form von:
Gestärkt durch die Lebensweisheit »Verschüttete Milch kriegt man nicht mehr in die Kanne« heißt es nun Ruhe bewahren. Folgerichtig besteht Schritt 1 darin, erst mal eine Nacht drüber zu schlafen, damit die Technik sich selbst reparieren kann. Das klappt nicht so oft. Abwarten ist trotzdem gut, weil vielleicht jemand vorbei kommt, der das Problem löst. Wichtig ist aber, niemanden ranzulassen, der nur den *Birmingham screwdriver kennt.
Ganz entspannt beginnt man am nächsten Morgen damit, zu *friemeln und zu *frickeln - so praktizieren Buschmechaniker im Rheinland. Oder man studiert einschlägige Ratgeber wie Andreas Keßler: Fährt man rückwärts an den Baum, verkleinert sich der Kofferraum. Ullstein 2008, 176 Seiten ISBN 978-3548372334.
Buschmechanisches Handeln bedarf der richtigen Einstellung und der richtigen Perspektive.
Vom Osten lernen, heißt Siegen lernen: »Hast du Hammer, Zange, Draht, kommst du bis nach Leningrad«- Mit diesem mutmachenden Motto wurde in der DDR der Trabant 601 gefahren, auch: Trabi, Plastikbomber oder Rennpappe genannt.
Skeptiker meinen, dass sich Murphys Gesetz nur durch unendlichen Aufwand verschieben lässt, also könne man prophylaktische Maßnahmen auch vergessen. Tatsächlich ist vorausschauendes Handeln ist nur begrenzt wirksam: schonend fahren, Symptome frühzeitig wahrnehmen und richtiges reagieren kann helfen, jedoch sind die beiden häufigsten Ursache liegenzubleiben schlicht ein leerer Tank oder eine leere Batterie.
Als berühmtes Vorbild gilt *MacGyver - seine Lösungen sind immer schön und eindrucksvoll, funktionieren manchmal aber nur im Film. Siehe den SPIEGEL-Artikel Diese MacGyver-Tricks funktionieren
Auch die TV-Sendung *Mythbusters (2003 bis 2016) untersuchte zahlreiche Mythen auf ihre Stimmigkeit; so etwa, ob man einen tropfenden Kühler mit einem rohen Ei abdichten kann (das klappt, haben wir schon gemacht!). Von solchen Mythen berichtet auch:
Andreas Keßler, Patricia Pantel: Lexikon der Auto-Irrtümer. Von Damenstrümpfen, Stotterbremsen und anderen Dingen, die man sich und seinem Wagen ersparen sollte. Ullstein, Berlin 2012, ISBN 978-3-548-37432-1.
Das Pendant zum Buschmechaniker ist der *Fachidiot. Die gegensätzliche Einstellung wird durch das *law of instrument beschrieben (*Maslow's hammer, *Birmingham screwdriver).
siehe auch *DIY, *right to repair, www.iFixit.com
Szene-Jargon. In Afrika südlich der Sahara werden *Sammeltaxis, die jeden Ort im Busch anfahren, als Taxi brousse oder Matatu bezeichnet. Im westlichen Afrika waren dies meist Peugeots 504 und 505.
Euroäische Reisende machten daraus das Buschtaxi, in Deutschland speziell wurde dies zum Spitznamen des Toyota Landcruiser J45, dann beibehalten für dessen Nachfolger bis zum HZJ78.
Das lateinische Wort campus bedeutet »freies Feld«. Gemeint ist das *Übernachten unter freiem Himmel, im Zelt, im Wohnwagen oder im Wohnmobil, siehe auch *Stellplätze.
Das einmalige *Übernachten und Parken im öffentlichen Raum ist möglich. Sofern es allerdings Campingeigenschaften aufweist (etwa Tische und Stühle), gilt es als unerlaubte Sondernutzung und stellt eine Ordnungswidrigkeit dar.
Markenname des ersten Serien-Wohnmobils in Deutschland, 1952 realisiert von Westfalia auf der Basis eines VW-Busses T1
Markenname des ersten *Wohnmobil von *Hymer 1961 auf der Basis eines *Borgward-Kastenwagens.
Manche Länder außerhalb Europas verlangen für die vorübergehende zollfreie Einfuhr von Fahrzeugen ein Grenzdokument, das Carnet de Passages CDP. Jede Seite kann für ein Land genutzt werden, dabei wird ein Abschnitt bei der Einreise einbehalten, einer bei der Ausreise und der dritte Abschnitt mit Ein- und Ausreisestempel verbleibt im Dokument.
abgekürzt CDP, siehe auch *TIP
auch: long-term parking lot, nicht aber *Dauerparken
Abkürzung für Collision Damage Waiver siehe *Versicherungen
Synonym für *Hochdachkombi
Grundsätzlich gibt es drei Varianten ein Fahrzeug im Container zu verschiffen:
Selten und vergleichsweise klein sind LoLo-Schiffe, die Fahrzeuge (ohne Container) per Kran be- und entladen, wie etwa die Liemba (vormals Graf Götzen) auf dem Tanganjika-See.
Erstmals beschrieben und mit Foto gezeigt als »Car Top Carries Collapsible Tent« in der Zeitschrift Popular Science, Seite 38, January 1937. Das Buch Trailer Travel von Phill Noyes zeigt u.a. ein Ford Model T mit Zeltaufbau und ein Ford Woodie mit Dachzelt 1940. Eine amerikanische Zeitschrift schreibt im Untertitel eines Bildes: »This roof tent was available in 1949 as an option with a new Nash 600« und verweist auf das Archiv des Auto Club of Southern California.
Das National Museum of American History schreibt online zum Stichwort Camp'otel«: »Autocamping ... was a very popular family activity in the 1920s. When autocamping became popular again after two decades of depression and war, many vacationing families slept inside their station wagons because of the convenience, economy, and comfort that this ubiquitous postwar vehicle provided. Some families made tents that rested on top of their station wagons.«
Mit der serienmäßigen Herstellung des Camp'otel begann Edmonds Guerrant 1961 in Fort Worth, Texas, Patent von 1960. Das Reisen mit Dachzelt wurde derart populär, dass die Penthouse Campers Association mit eigener Zeitschrift gegründet wurde.
Der Hersteller www.autohome-official.com reklamiert Dachzelte als italienische Erfindung und ließ es 1958 patentieren. Zwischen Ende 1957 und März 1959 präsentierte er zwei Ausführungen, nämlich seitlich ausklappbar und eines zum senkrechten Anheben: Maggiolina und Air-Camping.
Besonders verbreitet sind Dachzelte im südlichen Afrika (Eezi-Awn, Hannibal, Howling Moon) und in Australien; der Hersteller Hannibal meint: »The concept of roof tents was pioneered in South Africa«.
Das klassische Dachzelt besteht aus einem Aluminium-Faltgestell auf einem tragfähigen Sperrholzboden und Canvas-Haut mit Stahlleiter, ergänzt durch Regenplanen und Anbauten. Aufgeklappt bietet es mit meist 140cm Breite Platz für zwei Personen. Verpackt wird es unter einem Cover oder in einer Hartschale.
Dachzelte sind optimal nutzbar in heißem Klima außerhalb der Regenzeit; ihre größte Schwäche zeigt sich bei dauerfeuchtem Einsatz. Die größten Vorteile sind:
Aufbau und Zusammenbau sind schneller als beim Bodenzelt.
Das Bettenzubehör bleibt im Dachzelt und spart Platz im Wagen.
Es ist weniger Schmutz und Staub ausgesetzt als ein Bodenzelt.
Bei hohen Temperaturen ist es angenehm kühler als am Boden.
Dagegen ist der oft assoziierte Schutz vor Tieren und Insekte eher mental als real. Elefanten reagieren auf Dachzelte neugierig, auf Bodenzelte gar nicht. Wer unter einem schattigen Baum nächtigt, bekommt Insekten- und Reptilienbesuch von oben.
Ein Dachzelttreffen organisieren die www.dachzeltnomaden.com seit 2017 im Freizeitpark Mammut bei Stadtoldendorf.
englisch roof top tent, französisch Tente de Toit,siehe auch *Villa Sachsenruh
Abkürzung für Van Doorne’s Automobiel Fabriek, ein Lkw-Hersteller in den Niederlanden.
(1) Die Personennamen von
Gottlieb Wilhelm Daimler (*17.03.1834 Schorndorf; † 6. 03.1900 Cannstatt), getauft als »Däumler«
Carl Benz (*25.11.1844 Karlsruhe, † 4. April 1929 Ladenburg) unehelich geboren als Karl Friedrich Michael Wailand; der Vater Johann Georg Benz war Lokführer und stammte aus einer Schmiede-Familie
Daimler entwickelte mit Wilhelm Maybach das erste vierrädrige Kraftfahrzeug mit Verbrennungsmotor. Nach einer ersten Firma 1887 gründete Daimler 1890 die Daimler-Motoren-Gesellschaft, unter anderem gemeinsam mit Maybach.
Ein 1899 von Maybach gebauter Rennwagen wurde benannt nach Mercédès Adrienne Ramona Manuela von Weigl (16.09.1889-23.02.1929), der Tochter des österreichischen Kaufmanns Emil Jellinek, der ab 1898 Daimler-Automobile vertrieb und diese unter dem Pseudonym Monsieur Mercédès für Autorennen einsetzte. Ab 1907 saß er als Jellinek-Mercedes im Daimler-Aufsichtsrat.
Carl Benz gründete 1883 die Benz & Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik Mannheim und baute 1885 den Benz Patent-Motorwagen Nummer 1, ein dreirädriges Fahrzeug mit Verbrennungsmotor und elektrischer Zündung.
Mercedes-Benz ist heute eine Fahrzeugmarke der Daimler AG. Zwar nennt man ein Mercedes-Benz-Fahrzeug umgangssprachlich einen »Daimler«.
Dampfkesselverein
Wird als Spitzname für den TÜV verwendet, bezieht sich jedoch auf dessen Ursprung: 1877 wurde ein Vorläufer des TÜV Rheinland in Düsseldorf unter dem Namen Dampfkesselüberwachungsverein DÜV, gegründet.
Nicht nur die Straße, auch die daran angenzenden Verkehrsflächen gelten als »öffentlicher Raum«. Wie lange darf man seinen Wagen im öffentlichen Raum abstellen: Tage? Wochen? Monate?
Dafür gibt es keine zeitliche Begrenzung durch ein Gesetz, solange der Wagen zugelassen ist. Auch eine »Umparkpflicht« gibt es nicht. Allerdings drohen von drei Seiten Einschränkungen:
Erstens können von dem Wagen selbst Gefährdungen ausgehen, etwa durch auslaufendes Motoröl.
Zweitens kann der Wagen andere beeinträchtigen, etwa wenn sich die Umstände ändern:
Baumpflegearbeiten, Straßenbauarbeiten, Straßenfeste ...
Drittens droht die Mißgunst der Anwohner: Darf der das?
In allen drei Fällen könnte es sein, dass das Ordnungsamt einschreitet.
Auch ein Fahrzeug mit Saisonkennzeichen darf nach Ablauf des Betriebszeitraumes weder im ruhenden noch im fließenden Verkehr stehen oder bewegt werden.
Abkürzung für Diesel Exhaust Fluid, siehe auch *AdBlue
Abkürzung für Deutscher Kraftfahrzeug-Überwachungs-Verein, 1925 in Berlin gegründet
siehe *Überwachungsorganisationen.
Kunstworte, die entstehen, wenn ein Personen- oder Firmen- oder Markenname zum Gattungsnamen für ein Objekt wird: *Flex, *Inbus, *Jeep, *Martinshorn, Ottomotor, Simmering usw.
siehe auch *Jargon
(1) Umgangssprachliche Bezeichnung in der Schifffahrt für große Schiffe innerhalb einer Gattung, also große Kriegsschiffe ebenso wie große Handelsschiffe, Vier- und Fünfmaster oder große Jachten.
(2) Übertragen auf andere Verkehrsmittel werden die großen Modelle innerhalb einer Gattung (Krad, Pkw, Lkw, Wohnmobil ...) oder bei einem Treffen oder auf einem Stellplatz als Dickschiff bezeichnet.
Immer handelt es sich dabei um eine subjektive Aussage ohne dass ein bestimmtes Kriterium erfüllt wäre. Diese pauschale Aussage kann und will nicht differenzieren. Wer den Begriff benutzt, will es sich einfach machen. Häufig ist damit eine ironische Note, manchmal gar eine abschätzige Bewertung verbunden.
(1) Fernfahrerjargon. Die Eigenbezeichnung stellt auf die schlechten Arbeitsbedingungen von Fernfahrern ab.
(2) Dieselknechte, Song (1989) von Gunther Gabriel (*11. Juni 1942 als Günter Caspelherr; † 22. Juni 2017)
abgekürzt DPF, auch: Dieselrußpartikelfilter
Fachbegriff für die Sitzecke im Wohnmobil
Abkürzung für *Do it yourself
Abkürzung für Deutscher Land Rover Club e.V., siehe auch *Fernreisemobil-Clubs
Im englischsprachigen Raum oft abgekürzt verwendet, etwa toyodiy: »car-related questions, such as repair procedures of various levels of difficulty (from an oil change to transmission swaps), modifications, general information, part information«
Abgekürzt DIY; Pendant: DIFM *do-it-for me; siehe auch *Buschmechanik, *right to repair, www.iFixit.com
Abkürzung für Doppelkabine; diese Bauart bezeichnet indirekt einen Pritschenwagen (Pick-up).
Synonym, siehe *Zwillingsbereifung
Abkürzung für United States Department of Transportation, das Verkehrsministerium der Vereinigten Staaten.
DOT-Klassifikation zur Kennzeichung von Reifen seit 1980, genauer: Reifen-Identifikationsnummer TIN Tire Identification Number.
Vier Zeichengruppen stehen meist auf der rechten Reifenflanke in Laufrichtung
Block 1: Zeichen 1 & 2 (»Plantcode«) für das Herstellerwerk
Block 2: Zeichen 3 & 4 (»Sizecode«) für die Reifengröße
Block 3: Zeichen (optional) (»Typecode«) für die herstellerspezifische Handelsmarke
Block 4: Zeichen 5 & 6 für die Kalenderwoche (1. Januar = Kw 1)
Zeichen 7 & 8 für das Produktionsjahr
DOT-Mindestwerte
DOT-Minimalanforderungen an Bremsflüssigkeiten in den drei Klassen DOT3, DOT4, DOT5 nach Standard No. 116: Motor vehicle brake fluids, im Wesentlichen basierend auf dem steigenden Siedepunkt der *Bremsflüssigkeit.
Abkürzung für *Dieselpartikelfilter
Jargon für Geländemotorräder, auch: Enduro oder Moto-Cross, mit viel Bodenfreiheit, langen Federwegen, Stollenreifen und aufrechter Sitzposition
siehe *Baustellenschlüssel
siehe *Batteriemanagementsystem
Verbreitete Bezeichnung für Gewebe-Klebeband allgemein, auch bekannt als:
Duct Tape könnte von der improvisierten Anwendung des Gewegebandes herrühren, Rohrleitungen (duct ware) zu flicken. Beide Begriffe werden heute synonym verwendet.
Umgangssprachliche Bauartbezeichnung nach dem Herstellungsort Düsseldorf des Mercedes-Benz Großtransporters T2. Dieser wurde dort von 1967 bis 1991/92 gebaut.
siehe auch: *Bremer Modell und *Harburger Transporter
Anglizistischer Jargon (englisch to dump > etwas plumpsend abladen).
Die meisten Campingplätze, viele Tankstellen, manche Wohnmobilstellplätze und Gemeinden verfügen über Dump-Stationen mit Bodenöffnungen, über denen das Abwasser abgelassen werden darf.
siehe auch *Abwasser
Akronym von dauerhaft und robust. Ein Geländefahrzeug der *Mowag AG (Schweiz), entwickelt von Bucher-Guyer als 4x4 und 6x6, für zahlreiche zivile und militärische Nutzungen, etwa bei der Schweizer Feuerwehr als Nachfolger des *Robur LO und bei der Bundeswehr unter dem Namen Rheinmetall YAK.
Abkürzung für Deutsche Zentrale für Globetrotter e.V. siehe *Fernreisemobil-Clubs
ECE(-Regelungen)
Abkürzung für Economic Commission for Europe, www.unece.org, auch UNECE.
Die Kommission erstellt seit 1958 Regeln und technische Vorschriften für Radfahrzeuge, Ausrüstungsgegenstände und Teile, die in Radfahrzeugen eingebaut oder verwendet werden können (Kurzfassung).
Die»Eckhauber der 1. Generation« bezeichnen umgangssprachlich die Bauarten Magirus-Deutz Lkw S 3000 und 3500 (Straße) und A 3000 und 3500 (Allrad), hergestellt 1946 bis 1954.
Die der 2. Generation wurden ab 1953 bis 1971 insbesondere für den Geländeeinesatz mit Allradantrieb hergestellt. 1971 bis 2003 wurden Eckhauber der 3. Generation produziert.
siehe *AIRBAG-Regel
Gegenüber einem System mit 12V-Bordbatterie werden also bis zu 15% Umwandlungsverluste vermieden.
Zudem ist der Wirkungsgrad der Motoren von Heizung und Kühlschrank bei 24V höher als bei 12V.
Schließlich werden die Ansprüche an einen Wandler reduziert. Dieser hat den besten Wirkungsgrad bei mittlerer Last. Daher sollte er auf die doppelte benötigte Leistungsaufnahme der Verbraucher ausgelegt sein, darin müssen die Anlaufströme abgedeckt sein. Eigen- und Standby-Verbrauch sollten möglichst niedrig sein. Defekte und überlastete Wandler können Brände auslösen.
Einsatzleitwagen 1 sind Kleinbusse oder *Transporter mit maximal 4 Tonnen Gesamtgewicht (pdf).
Allein der ergänzende Katastrophenschutz in Deutschland verfügt über mehr als 5.000 Einsatzfahrzeuge, ausführliche Details, deren Bezeichnungen (pdf) und deren Ausstattung beim BBK (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe)
Elektrisch angetriebene Fahrzeuge erhalten seit dem 26.09.2015 *Kennzeichen, die mit dem Buchstaben E enden.
Fachsprachlich richtig: *Fahrdynamik-Test
DIE ZEIT: Der Elchtester. Robert Collins hat einen Benz aufs Kreuz gelegt. Jetzt ist er berühmt. Von Burkhard Strassmann 2. Januar 1998
Truckerjargon für den Überholvorgang zweier Lkw auf der Autobahn
Es erforderte ursprünglich magische Sprüche wie Salmei, Dalmei, Adomei (Catweazle), damit ein elektrisches gerät funktionierte.
Heute dagegen enthalten die wichtigen elektrischen Bauteil magic smoke. Das hat jeder schon mal erlebt: sobald ein Bauteil »abraucht«, also seinen zum Betrieb notwendigen magic smoke verloren hat, funktioniert es nicht mehr.
Daher nennt man bis heute das erste Einschalten neuer elektrischer Geräte auch smoke test.
englisch electrickery
Akronym, abgeleitet von der Typenbezeichnung des *Suzuki LJ 80
Akronym, abgeleitet von der Typenbezeichnung des *Robur LO
Abkürzung für *Einsatzleitwagen
Akronym für MAN, ursprünglich nur für den *MAN 630 L2A
Energieversorgungslücken entstehen jedoch durch Standzeiten und zusätzlichen Energiebedarf im Wohnkoffer. Den größten Energiehunger haben die Nutzenergien Wärme, Kälte und Kochen, also die Verbraucher Heizung, Warmwassergerät, Kühlschrank und Herd.
Verfügbarkeit in der Reiseregion
Verfügbarkeit in der Reisezeit
Verfügbarkeit je nach Umgebung
Speichermöglichkeiten (Tank, Batterie, Lager)
Anschaffung (€)
Installation (Zeit, Fähigkeiten, Geld)
Anpassungen (Flexibilität)
Wartung (Intervalle, Aufwand, Kosten)
Ein mittels Spindel verstellbarer Schraubenschlüssel mit einem glatten Backenpaar; daher weder identisch mit Rollgabelschlüssel noch mit Rohrzange.
siehe auch *Schraubenschlüssel, *Franzose
Das Trag- und Verformungsverhalten von Erdankern untersuchten 2011 die TU Darmstadt und die Hessische Landesfeuerwehrschule experimentell [Florian Hessen 10/2011].
Im Widerspruch zur vorherrrschenden Meinung erreichte man mit 20° in Zugrichtung geneigten Erdnägeln höhere Widerstandskräfte und geringere Horizontalverschiebungen des Ankers.
Marken- und Firmenname aus der Abkürzung von Erich Bachem, dem Konstrukteur eines Wohnwagens, den jener bei *Hymer 1956 bauen ließ. Zusammen mit Erwin Hymer gründeten beide 1957 die Firma Eriba und produzierten ab 1958 die Eriba-Touring-Baureihe.
Ein Standort oder Behälter für Erste-Hilfe-Materialien ist durch ein weißes Kreuz auf grünem Grund gekennzeichnet (EG-Richtlinie 92/58/EWG bzw. ISO-Norm ISO 3864).
Der Kfz-Verbandkasten nach DIN 13164 enthält Verbandmaterial (Mullbinden, Wundauflagen, Dreiecktücher, Heftpflaster), Beatmungsmaske, Pinzette, Einmalhandschuhe.
Füllungen für Betriebe nach DIN 13157 umfassen zusätzlich noch Fingerkuppenverband, Fingerverband 120 mm × 20 mm, Pflasterstrip, Augenkompresse, Kälte-Sofortkompresse, Vliesstoff-Tuch, Folienbeutel.
Umfassender gefüllt sind die spezialisierten Notfallkoffer der Rettungsdienste.
Erwin Hymer (verstorben am 11. April 2013) hinterließ seine Sammlung der nach ihm benannten Stiftung, welche das gleichnamige Museum in Bad Waldsee errichtete.
Die Sammlung mit derzeit rund 250 Fahrzeuge, (Reisemobile, Wohnwagen, PKW, Zweiräder) wird ständig erweitert; etwa 80 Fahrzeuge werden in der Ausstellung auf 6.000 qm gezeigt. Vom historischen Schäferkarren aus der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum futuristischen Entwurf noch ungebauter Mobile reicht das Spektrum.
Das interaktive Museum will Menschen für die Geschichte des mobilen Reisens begeistern und ihre Sehnsucht wecken. Daher werden die Ausstellungsobjekte in zeitgenössischen Reisesituationen gezeigt, in unterschiedlichen Klimazonen und mit unterschiedlichem Reisestil.
Volt, Watt, Ampere, Ohm - ohne uns gibt's keinen Strom (1974 Elektrolurch, Guru-Guru)
PfUI: Leistung P = Spannung U mal Stromstärke I
Eine Faustregel für den Bremsweg:Geschwindigkeit (km/h) geteilt durch 10, dann zum Quadrat, also: (Tempo 30)/10= 3 hoch zwei = 9 Meter.
Abkürzung für Einscheiben-Sicherheitsglas, dem Standardglas für Fenster im Kfz-Bereich. Frontscheiben bestehen dagegen aus *VSG
Abkürzung für *European Type Number
Europa, Routen
Das Konzept der Paneuropäischen Verkehrskorridore TEN beinhaltet sämtliche Verkehrswege zu Land und Wasser.
European Type Number
Eine europaweit einheitliche Kennzeichnung für Starterbatterien. Nach DIN EN 60095-1 besteht die Nummer aus 3 Gruppen zu je 3 Ziffern:
Abkürzung für elektronische Versicherungsbestätigung. Diese besteht aus sieben Ziffern und Buchstaben, wird telefonisch oder per E-Mail übermittelt und löste 2008 die postalische zugeschickte »Deckungskarte« ab. Sie dient als Nachweis einer Kfz-Haftpflichtversicherung und ist damit Voraussetzung für die Kfz-*Zulassung, siehe *Versicherungen.
Begriff kommt von begreifen und ist für Handwerker, die ihre Sache im Griff haben, untrennbar mit dem Tun verbunden: Einmal zeigen und machen ersetzt das Erklären. Fachbegriffe und *Jargon stehen im Wettbewerb, allein der praktische Gebrauch bestimmt, welcher Begriff sich durchsetzt. Auch historisch gewachsene Begriffe wie etwa *Deonyme entziehen sich dem Versuch einer Vereinheitlichung.
Nationale (DIN), europäische (EN) und internationale (ISO) Normen ermöglichen es unter anderem, Begriffe einheitlich zu verwenden und sachgerecht zu kommunizieren. Insbesondere technische Begriffe sind dort präzise und nachprüfbar definiert. Solche Normen sind praktisch und vernünftig, werden einvernehmlich verfasst und übereinkommend akzeptiert, sind jedoch nicht rechtlich bindend. Sie können per se nicht endgültig sein, da sie immer den »Stand der Technik« und die sozioökonomischen Bedingungen spiegeln, also dynamisch angepasst werden müssen.
Das vielleicht umfassendste Begriffssystem unserer Zeit hat die EU geschaffen. Deren Verordnungen und Richtlinien fußen auf Definitionen, die diesen Rechtsakten vorangestellt und konsistent aufeinander abgestimmt sind. Darüber hinaus werden alle dort verwendetetn Begriffe in sämtliche Amtssprachen der Mitgliedsländer übersetzt; das setzt ein identisches Verständnis dieser Begriffe voraus.
Die entsprechende EU-Datenbank IATE Inter-Active Terminology for Europe betreibt »collection, dissemination and shared management of EU-specific terminology«, http://iate.europa.eu
Tatsächlich ist jedoch die Reichweite auch von Fachbegriffen eingeschränkt; sie gelten immer nur innerhalb von Fachgebieten, Anwendungsbereichen, Vorschriften ...
siehe auch *Gesetz, *Sprache
Das Pendant zum *Buschmechaniker.
Fachidiotismus gibt es überall (fr: idiotisme du métier) und auch schon immer; nach Jean Paul (1763–1825) ist „Jeder Fachmann in seinem Fach ein Esel“. Der Fachidiot ist dadurch gekennzeichnet, dass er nur die Perspektive seines Faches einnimmt (nicht über den Tellerrand schaut) und nur seine Sichtweise gelten lässt (Borniertheit).
Der Spezialist kann bewusst fokussieren und sich auf das Wesentliche konzentrieren. Doch nur in seiner Eigenschaft als Generalist kann er wieder Abstand nehmen und das Ganze sehen. Wer unfähig oder unwillig ist Dinge wahrzunehmen, die außerhalb liegen, erscheint borniert. Die ausblendende Wirkung eines solchen »Tunnelblicks« ist bekannt als Scheuklappeneffekt: Was nicht im Blick ist, ist auch nicht vorstellbar.
Jeder tut, was er kann. Er hat sich stets bemüht. Es war doch nur gut gemeint. Die dazu notwendige selektive Wahrnehmung kann, verbunden mit anhaltender Ignoranz, einen soliden Egoismus oder Narzissmus begründen helfen.
siehe auch *Birmingham Screwdriver, *Maslow's Hammer, *law of instrument, *Fehler
Fachsprache beansprucht, klarer und eindeutiger als die Umgangssprachliche zu sein und damit sachgerecht und objektiv zu kommunizieren. Praktisch führt das in Wissenschaft und Recht oft zu Begriffsmonstern und Fremdworthäufungen. Zugehörigkeit zur entsprechenden Gruppe bedeutet immer auch, eine Mehrheit auszuschließen. Diese Funktion teilt die Fachsprache mit dem *Jargon. Einander unbekannte Menschen erkennen sich am gleichartigen Sprachgebrauch, fühlen sich vertraut und schließen, in ihren Jargon oder ihre Fachsprache wechselnd, die Umstehenden von ihrem Gespräch aus.
Letztlich sind werkstattüblicher Jargon und vertraute Umgangssprache meist stärker als Fachsprache. Seit mehr als 100 Jahren wird der Begriff »Schraubendreher« in der handwerklichen Ausbildung verwendet und hat es nicht geschafft, den »Schraubenzieher« zu verdrängen. Weshalb eigentlich darf das Werkzeug, mit dem Schrauben festzieht, nicht auch so heißen?
Manche Autoren folgen diesen und ähnlichen Regeln:
siehe auch *Wörterbuch, *Sprachen
Fahrdynamik-Test
Praxistest zum Messen der Fahrstabilität von Pkw bei einem plötzlichen Ausweichmanöver bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten, speziell bei einem Aufprall des Hindernisses (etwa ein Elch) auf A-Säule und Dach.
Während der Trabant 601 noch mit 75 km/h auf der Bahn blieb (1997), legte sich der Defender 110 TD4 bei Tempo 60 auf die Seite (2007).
Selbstverständlich sind *Transporter, *Geländewagen und andere Fahrzeuge mit hochliegendem Schwerpunkt bei diesem Test stärker gefährdet. *Allradantrieb und »gute« *Reifen täuschen dabei »ein falsches Kurvenverhalten vor. Das gute Gefühl für *Traktion und *Grip beim Geradeausfahren täuscht, denn es sorgt nicht für eine bessere Kurvenstabilität.
seit 1997 Elchtest, im Fachjargon auch Kindertest
Diese enthält die früheren §§ 1 bis 15 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung StVZO und setzt auf nationaler Ebene das EU-Recht laut Richtlinie 2006/126/EG um. Sie enthält unter anderem Regeln und Bestimmungen über
Das Fahrtenbuch wird durch seine materielle Form als Buch und durch seine handschriftlichen Einträge zur Urkunde, die nicht elektronisch ersetzbar ist.
Es muss fortlaufend, übersichtlich und aktuell geführt sowie sicher aufbewahrt werden, damit es objektiv nachprüfbar und jederzeit vorzeigbar ist.
Ein Fahrtenbuch kann sinnvoll sein als
als Tätigkeitsnachweis
als Auflage nach § 31a StVZO nach schwerwiegenden Verkehrsverstößen im Straßenverkehr.
Ein Fahrtenbuch muss daher enthalten:
Anlass/Zweck Fahrt mit den Kilometerständen zu Beginn und am Ende
Start und Ziel (als Adressen)
Datum (und Uhrzeiten)
gefahrene Strecke in km
im Fernfahrerjargon auch Lügenbuch
Der Fahrtenschreiber oder Tachograph ist einerseits Voraussetzung zur Kontrolle der *Sozialvorschriften. Er ist aber auch als technische Einrichtung des Fahrzeugs gesetzlichen Vorgaben unterworfen. Das führt zur Verwirrung, wenn das Fahrzeug nämlich als Wohnmobil oder historisches Fahrzeug zugelassen ist, jedoch nicht gewerblich genutzt wird. Nach Auskunft des zuständigen Ministeriums entfallen dann sowohl die Kontrollgerätepflicht als auch die Überprüfung des Kontrollgerätes/Fahrtschreibers gemäß § 24 Abs. 4 KFG. Bei BAG-Straßenkontrollen und und der HU-Abnahme könnte das zu Diskussionen führen, insbesondere mit dem Hinweis auf übergeordnetes EU-Recht.
Die oft zitierte Pflicht, einen eingebauten Tachograph zu betreiben, gibt es nur für den Sonderfall, dass ein Transporter mit einer zGM von 2801 bis 3500 kg gewerblich gefahren wird, denn für diese Gewichtsklasse genügt eigentlich ein Tageskontrollblatt ohne Fahrtenschreiber.
Dazu dient die Fahrzeug-Identifizierungsnummer FIN. Diese löste die Fahrgestellnummer ab und ist international genormt (ISO 3779-1983) als 17-stellige Nummer, deren Ziffern bedeuten:
engl. vehicle identification number VIN, französisch Numéro d'Identification du Véhicule VIN
Kombi, Hochdachkombi, Minivan, Kastenwagen, Utilities, Wohnmobil und andere
mehr: *Kraftfahrzeuge, Einteilungen
Die FZV definiert 25 Begriffe in §2, etwa:
Die FZV entstand ab 2007 aus den zulassungstechnischen Abschnitten der *Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) und der Fahrzeugregisterverordnung (FRV).
Üblicherweise werden Fahrzeug nach nach ihrem Erhaltungszustand eingeteilt in fünf Kategorien; dabei gibt es natürlich Ermessensspielräume:
Mehr Infos beim TÜV Südwest Ludwigsburg: Tipps für Selbstausbauer
Fahrzeuge, öffentliche International
Dreirädrige Fahrradrikscha mit überdachtem Sitz für 1-2 Personen:
Becak, Cyclo
Motorradrikscha mit drei Rädern, überdachter Sitzbank bzw. »Kabine« für bis zu 4 Personen:
Tempo, Tuk-Tuk, Samlor, Velicak, Tricycles, Trishaw
Achabas, Boda-Boda, Okada
Taxi und Sammeltaxi, als Kombi für etwa 8 - 10 Personen:
Dolmus, Matatu, Taxi-brousse, Daladala, Colectivo
Minibusse für rund 20 Personen:
Matatu, Trotro
Kleinlaster für bis zu 40 Personen:
Pickup, Bachette, Bemo, Jeepney, Oplet
»If it ain't broke, don't fix it!«
Tatsächlich nützen Aufträge auf der Basis von Befürchtungen nur der Werkstatt. Selbst wahrnehmbare Symptome (Geräusche, Wärme, Vibrationen ...) lassen sich vielfältig deuten und können unterschiedliche Ursachen haben. Eine Reparatur erfolgt erst dann zielgerichtet, wenn etwas kaputt ist.
siehe auch *Badewannenkurve, *Never change a running system, *Buschmechanik, *Fachidiot, *law of instrument
Einpresstiefe: Der Abstand zwischen der Radmitte (in Laufrichtung, quer zur Achse) bis zur Auflagefläche der Felge auf der Radnabe ist auf der Felge eingeschlagen. Sie wirkt sich aus auf den Raum für die Bremstrommel, Spurbreite, Lenkrollradius, Achsschenkelbolzen-Versatz, Fahrverhalten, Radlagerführung sowie bei Zwillingsreifen auf den Mittenabstand. Eine negative ET (engl. OS für Offset) zeigt an, wie weit das Rad nach außen wandert, also die Spurweite vergrößert.
Umgangssprachlich besonders verbreitet, auch als neutrale Eigenbezeichnung, korrekt aber seit 1973 Berufskraftfahrer. Bezogen auf Kraftfahrzeuge ist der Beruf seit 1926 nachweisbar; historische Vorgänger sind Kutscher und Fuhrmann.
1928 singen die Red Fox Chasers mit Wreck On The Mountain Road den ersten Song über einen Lkw-Fahrer. Aber erst der Truck Driver’s Blues von Cliff Bruner und den Texas Wanderers begründet 1939 den Fernfahrer-Mythos in der Popkultur. 1940 verkörpern Humphrey Bogart und George Raft den Fernfahrer-Typus prominent im Film „Nachts unterwegs“ (USA: They Drive By Night, von Raoul Walsh).
In Deutschland erscheint 1937 der Buchtitel *König der Landstraße; dann wird der Fernfahrer nach dem Krieg zum Held: Hans Albers spielt 1951 in Nachts auf den Straßen den Fernlastfahrer Heinrich Schlüter; um 1960 ertönt die Fernfahrer-Melodie von Bruce Low und 1963 - 1967 erreicht die TV-Serie Die Fernfahrer mit Rudolf Krieg und Pit Krüger ein breites Publikum. Fortan ist der König ohne Krone Auf Achse und erlebt die Abenteuer der Landstraße. Der *Brummi(-fahrer) wurde 1971 als Sympathiefigur erfunden, weil dasLkw-Image kaum schlechter sein konnte.
Aus dem Image-Tief führen die Leitbilder von Trucker und Cowboy; deren Outlaw-Status dringt als Country-Ohrwurm in die Köpfe. 30-Tonner Diesel - Den ersten deutschen Country Song für Fernfahrer sang Gunter Gabriel 1973: »Dies ist ein Lied für dich, mein Freund, der du Tag für Tag mit einem Laster auf der Straße liegst«
1979 berichtet Christian Jungblut über Trucker: Die Besessenen von der Straße (GEO 1, 130–148). Und 1980 findet sich im Spiegel »die neue Heldenfigur des *Asphalt-Cowboys« (09.06.1980: Die Rückkehr der harten Männer).
Trucker-Festivals entstehen um 1980, vermutlich ist das in Geiselwind das älteste noch heute bestehende. Tausend trucks, tausende Cowboys, Country-Musik und ein Treffen an der Autobahn verbinden sich zu emotionalen Höhepunkten jeden Jahres:
Das Cowboy-Image bleibt bis heute massentauglich, doch die Wirklichkeit sieht anders aus: 2012 sendet das ZDF eine Reportage über die Prügelknaben der Straße. Die größte Gemeinsamkeit der Fernfahrer ist der Lkw-Führerschein.
Michael Florian: "Highway-Helden" in Not. Arbeits- und Berufsrisiken von Fernfahrern zwischen Mythos und Realität. Dissertation Münster 1993. edition sigma Berlin 1994 ISBN 3-89404-374-1
Wie nennt man Reisende, die auf Rädern mobil sind oder sogar überwiegend in ihrem Fahrzeug leben? Es gibt viele Gemeinsamkeiten mit Globetrottern, aber eben keine 100 Prozent; schließlich fühlt man sich nicht als Backpacker und ist nicht auf Flüge angewiesen. Mit der »Weißen Flotte« teilt man vielleicht Stellplätze und Infrastruktur, doch selten mehr. Allerdings macht einen der Werkzeugkasten allein auch noch nicht zum »Schrauber«, der nur unterm Fahrzeug glücklich ist.
Fernreisemobil-Treffen
1992 bezeichnete Willy Janssen das von ihm ins Leben gerufene Treffen erstmals als Internationales AL28 Globetrotter- und Fernreisemobiltreffen. Es entstand 1980 als Hanomag-AL28-Treffen, doch es kamen immer mehr andere Marken und Fahrzeugtypen, immer mehr »Irre Typen und originelle Mobile«. Die Teilnehmer selbst sprechen meist kurz von »Willys Treffen« - es war das erste seiner Art und ist bis heute das größte privat organisierte Fernreisemobiltreffen, das sich gegenüber vergleichbaren Treffen durch die hohe Anzahl von *Dickschiffen auszeichnet.
Stefanie Reinberger: Fernweh riecht nach Diesel. In: Zeit Online. 6. September 2010. Ein Beitrag über das Fernreisemobiltreffen.
siehe auch *Baustellenschlüssel, *Berner Schlüssel
FeV →§
Abkürzung für *Fahrerlaubnis-Verordnung
Abkürzung für Fédération Internationale de l’Automobile. Diese wurde 1904 als Association Internationale des Automobile Clubs Reconnus AIACR gegründet und ist der internationale Dachverband für Automobile und deren Halter mit Sitz in Paris.
Spitzname, Werkstattjargon für Kettensäge
Abkürzung für *Fahrzeug-Identifikationsnummer
of Negative Dynamics
*Murphy's Law sagt etwas darüber aus, was der Mensch alles mit der Maschine machen kann.
Finagle's Law sagt, dass es nicht nur schiefgeht, sondern auch im unpassendsten Augenblick, mit den größtmöglichen Folgen.
Zumindest die spezielle Frage, warum das Brot immer auf die Butterseite fällt, hat R A J Matthews untersucht in European Journal of Physics, Volume 16, Number 4: »Tumbling toast, Murphy's Law and the fundamental constants« und fasst zusammen: »We show that toast does indeed have an inherent tendency to land butter-side down for a wide range of conditions. Furthermore, we show that this outcome is ultimately ascribable to the values of the fundamental constants. As such, this manifestation of Murphy's Law appears to be an ineluctable feature of our universe.«
Laut Finagle's Law ist der Mensch also nicht verantwortlich, sondern im Gegenteil das Opfer (1) eines naturgesetzlichen »features of our universe« oder (2) einer göttlichen Fügung oder (3) eines unvermeidlichen Schicksals oder (4) der *Tücke des Objektes.
Abkürzung für engl. Free Individual Traveller, Jargon der Tourismusindustrie
Gattungsname für Winkel- oder Trennschleifer, Schleifhexe; ursprünglich Markenname für das 1954 von Ackermann & Schmitt (Flex-Elektrowerkzeuge) eingeführte Gerät.
Fernfahrerjargon, den Truck bergab auskuppeln
Produktname im gewerblichen Bereich für stabile Boxen, Kisten, Koffer aus beschichtetem Multiplexholz mit Aluminium-Profilen als Kantenschutz, meist genietet, oft mit Stahl-Kugelecken und Laufrollen sowie Butterfly-Verschlüssen und Klapptragegriffen.
In angepasster Form (»Racks«) werden sie auch in Wohnkoffern verbaut; »Flightcase-Optik« bezeichnet werblich das Aussehen im Möbelbereich.
Der eingeschränkte Betrieb von Kommunikationsgeräten, bei dem alle Funkeinheiten deaktiviert sind, also: Mobilfunk (GSM, UMTS, LTE) sowie Bluetooth, NFC, WLAN.
auch: Offline-Modus, engl. airplane mode
bezeichnet nach DIN 50 900 Teil 1 eine beginnende Korrosion auf der Oberfläche von Eisen oder Stahl, auch wenn sich diese nicht einfach abwischen lässt.
Ein mittels Spindel verstellbarer Schraubenschlüssel mit zwei glatten Backenpaaren; daher weder identisch mit Rollgabelschlüssel noch mit Rohrzange.
siehe auch *Schraubenschlüssel, *Engländer
Als Gewohnheitsrecht führt das »Jedermannsrecht« (jedermansrätten, allemansrätten, allemannsretten, all-men’s-right) in manchen Staaten dazu, dass die Nutzung der freien Natur (»unkultiviertes Land«) mehr oder weniger toleriert wird:
NORBERT LÜDTKE © Zuerst veröffentlicht in DER TROTTER/DZG Ausgabe 127 (2007); Abfahren-freiheit_2017.pdf Download
NORBERT LÜDTKE © Zuerst veröffentlicht in DER TROTTER/DZG Ausgabe 130 (2008); Abfahren-fremd_2017.pdf Download
Spitzname für den VW-Kleintransporter Typ 147, von dem mehr als 6.000 Exemplare 1964–1974 meist für die Deutsche Post gebaut wurden.
umgangssprachlich besonders im Rheinland, synonym mit basteln, bosseln, fummeln, tüfteln; ursprünglich wohl von Pfriem, einem Holzgriff mit eiserner Spitze.
[Rheinisches Wörterbuch, Duden]
siehe auch *Buschmechanik, *Schrauber
Frickeln, Frickler
umgangssprachlich besonders im Rheinland, kommt von verknüpfen, verschlingen, flechten oder dem Gegenteil: etwas entwirren, entflechten.
Bauartbezeichnung über die Bauform der Motorhaube. Diese ist bedingt durch die Größe und dadurch die Lage von Motor, Führerhaus und Vorderachse. Das führt zu den drei grundlegenden Formen Langhauber, Kurz- oder Rundhauber sowie Frontlenker. Frontlenker haben sich letztlich gegenüber den Haubern durchgesetzt. Da sie meist einen Unterflurmotor haben, werden sie im amerikanischen Englisch Cab over Engine COE genannt.
Ursprünglich Rammschutz gegen Wild, dann auch Geräteträger für Seilwinden oder Scheinwerfer, bei nicht erkennbarer Notwendigkeit mehr eine Imagekomponente.
auch: Rammschutzbügel, Bullen-, Kuhfänger, englisch: bull bar; push bar, grille guard, cattle pusher in den USA; push bumper, roo oder nudge bar in Australien, moose bumper in Kanada
Spitzname für das erste geschlossene Führerhaus des *Unimog 1953.
Süffisant weisen manche darauf hin, dass »Führerhaus« politisch vorbelastet sei; alternativ kämen Fahrerhaus oder Führerkabine in Frage.
Fahrerlaubnis und Führerschein finden sich erstmals 1888 in Preußen und Paris. Nach 1945 gab es graue Führerscheine aus Pappe etwa in DINA6-Format zum Falten (»Pappe«), so etwa um 1970 wurden sie durch ein widerstandsfähiges Leinenpapier ersetzt (»Lappen«), Format und Farbe blieben.
1986 schrumpften die Führerscheine auf halbe Größe und wurden schweinchenrosa, mussten jedoch immer noch gefaltet werden.
1999 gab es dann den rosa-grünen Führerschein in Kreditkartenformat.
Bis 2032 bleiben alle diese Führerscheine gültig - danach gilt ausschließlich der EU-Führerschein im Scheckkartenformat.
Dieser muss dann alle 15 Jahre erneuert werden.
auch: Pappe, Lappen
»Fuhre Mist«, Die
Schon 2008 schaffte es dieser Fernfahrerteller in die »Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung« AHGZ. Bis heute ist er für Trucker Kult, sie fahren dafür das Rasthaus Diemelstadt an der A448 an. Dann rollen in einer Holzkarre auf den Tisch: Bratkartoffeln mit Steaks, Bratwurst, Frikadelle, Zwiebeln und Salat.
Abkürzung für *Fahrzeugzulassungs-Verordnung
Kurzname für Mercedes G. Dieser wird seit 1979 gebaut, anfangs als joint venture von Daimler-Benz und Steyr-Daimler-Puch.
Der Mercedes-AMG G 65 als derzeit weltweit stärkster (1.000 Nm) Geländewagen verfügt über eine Steigfähigkeit von bis zu 80 Prozent, eine Wattiefe von bis zu 60 Zentimetern und bewältigt Böschungswinkel bis zu 27 Grad.
Laut Neuer Zürcher Zeitung geht es allerdings den Käufern »weniger um die Fortbewegung, sondern um die Stärkung des Egos« in NZZ 21.2.2013, Jürgen Zöllter: Ein Panzerschrank auf Rädern.
Gabelpick
ein Schlüssel zum Öffnen von Kfz-Scheibenzuhaltungszylindern und anderen. Der gabelartig gespaltene und elastische Schlüssel wird im geölten Schloss schnell hin und her bewegt.
siehe auch *Polenschlüssel, Lockpicking
Ein Problem ist die Vielfalt der Systeme außerhalb Deutschlands und erst recht außerhalb Europas. Manche Reedereien schließen Gasflaschen (wenn sie nicht fest installiert sind) vom Transport aus; andere verlangen das Spülen der Flaschen mit Stickstoff. Selbst wenn die Adapter passen so können Sicherheitsbestimmungen das Befüllen erschweren.
DISH- oder Italien-Adapter (Klauen-Adapter) für Dänemark, Frankreich, Griechenland, Ungarn, Italien, Bos.-Herzegowina, Kroatien, Montenegro, Serbien, Slowenien, Portugal, Schweden, Tschechien, Polen, Österreich, Bulgarien, Schweiz, Estland, Lettland, Litauen, Mazedonien, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Ukraine, Türkei
Markenname und Abkürzung für den 1932 in Nischni Nowgorod (früher: Gorki) gegründeten russischen Fahrzeughersteller Gorkowsky Awtomobilny Sawod (Горьковский автомобильный завод ГАЗ), FIN Herstellercode XTT. Der Schwerpunkt lag im Segment von Transportern und Lastkraftwagen.
Beginnend mit dem Zweiten Weltkrieg wurden auch 4×4-Geländewagen produziert:
*GAZ-61 (1939 - 1945)
*GAZ-64 (1941 - 1942)
*GAZ-67 (1944 - 1953)
*GAZ-69 (1953 - 1972)
*GAZ-2330 Tigr (2005)
Der Schwimmwagen MAW, russisch abgekürzt МАВ für малый автомобиль водоплавающий, Malinka, »kleines schwimmfähiges Fahrzeug« oder »Badewanne« (Spitzname).
1953 bis 1958 auf der Basis der Geländewagen GAZ 67 und GAZ 69 gebaut, ein Exemplar steht im Auto- und Technikmuseum in 74889 Sinsheim: www. sinsheim.technik-museum.de
Ab 1939/40 bis 1945 als Pkw mit Allradantrieb für das Militär gebaut.
Sowjetisches Mehrzweck–Militärfahrzeug mit Allradantrieb als Kübelwagen, 1943 - 1953, fast 93.000 Stück.
Spitzname aus dem Rallyejargon für das Notizbuch mit den Aufzeichnungen, das die Kommandos für den Fahrer enthält und das der Beifahrer vorliest.
auch: *Roadbook
Werkstattjargon für einen Tropfenöler, mit dem punktgenau kleinste Ölmengen exakt positioniert werden können.
Gelände ist alles, was abseits der Straße liegt. Allerdings gibt es Straßen und Pisten, die schlechter zu befahren sind als das Gelände daneben. Eine Piste, die langsam zum unbefahrbaren Gelände wird, ist etwa die Strecke Lubumbashi-Kinshasa.
Einzelne Hindernisse lassen sich mit Arbeit, vielen Menschen, Seilwinde oder Kettensäge überwinden, doch kommen Radfahrzeuge an ihre Grenzen, wenn:
Klippen in einen Abgrund führen
Klüfte nicht überbrückbar sind
dichter Baumbestand ein Fortkommen vereitelt
Wasser tiefer als 50 cm ist
Morast grundlos wird
Felsblöcke sich nicht mehr umfahren lassen
die Steigung zu groß wird ...
Geländegängigkeit ist nur eine von mehreren Anforderungen an ein *Basis(Reise)fahrzeug.
Geländewagen sollen namentlich auf schlechten Wegen und im unbefestigten Gelände weiter kommen als normale Fahrzeuge, müssen also nicht nur geländefähig oder gar *geländegängig sein, sondern für den dauerhaften Einsatz unter solchen Bedingungen konstruktiv ausgelegt sein.
Daher lassen sich sämtliche Fahrzeugkomponenten variieren: die Verschränkungsfähigkeit des Rahmens, Eigenarten von Portal- und Starrachsen, Leiter-, Kasten- oder Zentralrohrrahmen, eine nicht-tragende Karosserie, Schutz empfindlicher Komponenten ...
Umgekehrt wird ein Fahrzeug mit geländeuntauglicher Geometrie (Radstand, Massenverteilung, Rahmenart ...) auch mit Allradantrieb nicht zum guten Geländewagen.
Zudem kann falsches Fahrverhalten durch gute Technik kaum ausgeglichen werden.
Die mit den Geländewagen verwandten Sport Utility Vehicles SUV kopieren konstruktiv oder optisch deren Merkmale, setzen jedoch die Prioritäten ähnlich wie bei sportlichen Personenwagen.
Spitzname, Werkstattjargon für Bolzenschneider
Die wenigen Merksprüche für Techniker betonen launig den Gewaltaspekt:
Wer mit Motoröl groß geworden ist, hat diese Probleme nicht, denn er verfügt über Drehmomentsensoren in den Fingerspitzen.
siehe auch *Fehler, *Buschmechanik
Das Kofferwort von englisch glamourous camping erscheint um 2005 erstmals in Großbritannien.
Inhaltlich verbindet es Luxus mit Outdoor-Erlebnis, also etwa: das Wohnen im Baumhaus, in luxuriösen Safarizelten, Jurten, Tipis oder opulenten Trailern - also nichts Neues außer dem Marketing-Begriff.
Globales Navigations-Satellitensystem
GPS bezeichnet strenggenommen nur das US-amerikanische globale Navigations-Satellitensystem; dieses ist derzeit eines von vier verfügbaren GNSS (englisch global navigation satellite system):
NAVSTAR GPS (USA) seit 1995 mit 32 Satelliten
GLONASS (Russischen Föderation) seit 1996, seit 2011 voll umfänglich mit 24 Satelliten
Galileo (EU) im Aufbau, bereits zugänglich und bis 2020 voll umfänglich mit 30 Satelliten
Beidou (VR China) im Aufbau, bereits zugänglich und bis 2020 voll umfänglich mit 35 Satelliten
GPS-Empfänger im Navi/Smartphone bestimmen die Position derzeit über vier Satelliten mit weniger als 10 Metern Abweichung. Eine höhere Genauigkeit kann rechnerisch erreicht werden oder durch Nutzung von mehr Satelliten. Manche Smartphones nutzen bereits bis zu 12 Satelliten. Diese können durchaus zu unterschiedlichen Systemen gehören.
Australien - Womens Adventure Club, 2008 - englisch - www.adventurouswomen.com.au
Belgien - Brügge - Wegwijzer Reisinfo - - französisch - www.wegwijzer.be
Bulgarien - Sofia - Travellers Club Bulgaria - - bulgarisch - www.travellers-bg.com
Dänemark - Kopenhagen - Adventurers' Club - 1938 - www.adventurersclub.dk
Dänemark - Kopenhagen - De Berejstes Klub - DBK - 1996 - dänisch - www.deberejstesklub.dk
Deutschland - Berlin - Abgefahren e.V - 2007 - deutsch - www.abgefahren-ev.de
Deutschland - Deutsche Zentrale für Globetrotter e.V. - DZG - 1974 - deutsch - www.globetrotter.org
Deutschland - München - Euro-Arabischer Freundschaftskreis e.V. - EAF - 1981 - deutsch - www.eaf-ev.de
Deutschland - München - Sahara Club - 1984 - deutsch - www.sahara-club.de
Ecuador - Quito - South American Explorers Clubhouse - 1989 - englisch - www.saexplorers.org/explore/peru/quito-clubhouse
Finnland - Helsinki - Travellers' Club - TCF - 1994 - finnisch - www.tcf.fi
Frankreich - Paris - Aventure du Bout du Monde ABM - ABM - 1988 - französisch - www.abm.fr
Frankreich - Paris - Collectif des blogueurs voyage - - französisch - http://collectif-blogueurs-voyage.fr/
Frankreich - Paris - Les Passeurs d'Aventures - Passdav - 2011 - französisch - www.passdav.fr
Großbritannien - London - 153 Club - 1978 - englisch - www.the153club.org
Großbritannien - London - Royal Geographical Society - 1830 - englisch - www.rgs.org
Großbritannien - London - The Globetrotters Club - 1945 - englisch - http://globetrotters.co.uk
Großbritannien - London - Travellers' Club - 1819 - englisch - www.thetravellersclub.org.uk
Italien - Rom - Totem e Tabù - 1989 - italienisch - www.totemtabu.it
Kanada - Ottawa - Royal Canadian Geographical Society - 1929 - englisch - www.rcgs.org
Kroatien - Zagreb - Klub Putnika - 2005 - kroatisch/englisch - www.klubputnika.org
Norwegen - Oslo - Patrons of Royal Explorers Club - - http://royalexplorersclub.com
Norwegen - Oslo - Travellers' Club - 1928 - schwedisch - www.travellersclub.no
Norwegen - Oslo - Women Travellers' Club, Oslo - 1993 - schwedisch - www.womentravellersclub.org
Österreich - Reichersdorf - Expedition Club Austria - 1979 - deutsch - www.expeditionclub.at
Peru - Lima - Club Mundo Aventura Perú - CMAP - 2014 - www.clubmundoaventuraperu.com
Peru - Lima - South American Explorers Clubhouse - 1977? - englisch - www.saexplorers.org/clubhouse/lima-clubhouse
Peru - Cusco - South American Explorers Clubhouse - englisch - www.saexplorers.org/clubhouse/cusco-clubhouse
Polen - Kraków - Travelbit - 1976 - polnisch - www.travelbit.pl
Russland - Moskau - Academy of Free Travel - AVP - 1995 - russisch - www.avp.travel.ru
Schweden - Göteborg - Travellers' Club i Göteborg - 1929 - schwedisch - www.travellers.nu
Schweden - Stockholm - Travellers' Club Stockholm - 1911 - schwedisch - www.travellersclub.se
Schweden - Malmö - Travellers’ Club - 1936 - schwedisch - www.travellers.se
Serbien - Novi Sad - The Travel Club - Klub Putnika - 2005 - serbisch/englisch - www.thetravelclub.org
Singapur - Singapur - Adventurers' Club - SAC - 1963 - englisch - www.sac.org
Slowenien - Maribor - Društvo popotnikov Vagant - 1994 - slowenisch - www.vagant.si
Türkei - Istanbul - Türkiye Gezginler Kulübü Derne?i - - türkisch - www.gezginler.org.tr
Tunesien - Ben Arous - Club International des Grands Voyageurs - CIGV - 1984 - französisch - www.cigv.com
USA - Los Angeles - Adventurers' Club - 1913/1921 - englisch - www.adventurersclub.org
USA - Honolulu - Adventurers' Club - 1955 - englisch - http://adventurersclubhonolulu.blogspot.de/
USA - Chicago - Adventurers' Club - 1921 - englisch - www.theadventurersclub.com
USA - New York - Explorers Club - 1904 - englisch - www.explorers.org
USA - Most Traveled People - MTP - 2005 - englisch - www.mosttraveledpeople.com
USA - Ithaca, New York - South American Explorers - SAE - 1977 - englisch - www.saexplorers.org
USA - Santa Monica - Travelers Century Club - TCC - 1954 - englisch - http://travelerscenturyclub.org
Globetrotter-Kalender
Ein doppelseitiger Tafelkalender mit (fast) allen Treffen in Deutschland und den Nachbarländern sowie vielen Reisemessen und Festivals. Termine können angemeldet werden bei www.globetrotter.org, Redaktionsschluss August. Der Kalender wurde erstmals 2010 von Norbert Lüdtke erstellt und erscheint seither etwa im Oktober, herausgegeben von der *dzg, Deutsche Zentrale für Globetrotter e.V.
Das erste Globetrottertreffen Deutschlands fand am 23. Juni 1974 in Hagen statt, im elterlichen Garten von Ludmilla Tüting, mit etwa 50 Teilnehmern und führte nach weiteren Treffen im September 1974 zur Gründung der Deutschen Zentrale für Globetrotter e.V. Seither ist es eine der Hauptaufgaben der dzg, Globetrottertreffen zu organisieren.
Ein Glossar ist begrenzter als ein Wörterbuch, welches auf Vollständigkeit angelegt ist. Es umfasst die Terminologie einer Gruppe oder eines Sachgebietes und definiert die Begriffe sachlich.
Abkürzung für französisch gaz de pétrole liquéfié, siehe *Gas
Abkürzung für englisch global positioning system, siehe *globales Navigations-Satellitensystem
Fachbegriff für meist dreiachsige Grader (auch: Planierer, Erdhobel) zum Einebnen des Unterbaus beim Straßenbau.
Dort, wo es keine Asphaltstraßen gibt, dienen sie als »Pistenschleifgerät«: Schlaglöcher werden zugeschoben, Wellblech eingeebnet, Sandpisten geglättet, nach der Regenzeit werden Furchen gefüllt.
In improvisierter Form dienen mit Ketten verbundene Lkw-Reifen hinter einem Zuggerät zum Einebnen, insbesondere bei sandigem oder losem Untergrund.
Gering verschmutztes Abwasser durch Duschen, Baden, Händewaschen, Waschmaschine.
Nicht jedoch Küchenabwässer wegen Fett und Speiseabfällen und auch kein fäkalienhaltiges Abwasser aus der Toilettenspülung.
siehe *Abwasser, § EU Norm 12056-1[1]
(1) Spitzname, umgangssprachlich für ein grünes Polizeifahrzeug
(2) Ursprünglich im engeren Sinn für einen Gefangenentransporter.
(3) Bereits 1866 in Berlin nachweisbar, als der Gefangenentransportwagen noch als Pferdefuhrwerk mit geschlossenem Aufbau unterwegs, aber bereits grün war.
Vermutlich verbunden mit dem Ausdruck jemanden »zur Minna machen«, also »klein kriegen«.
In Österreich hieß es »der grüne Heinrich«.
www.polizeihistorischesammlung-paul.de/wissenswertes/Minna/die_gruene_minna.htm
Abkürzung für Gruppenkraftwagen, siehe auch *Wanne
Synonym für Radialreifen, siehe *Reifen, Bauart
Abkürzung für Gesellschaft für Technische Überwachung mbH
Deonym, besonders in der Schweiz, für einen Greifzug. Der Gattungsname entstand aus dem Firmennamen, der auf einem Personennamen beruht. Der Thuner Unternehmer Willy Habegger führte den in Frankreich erfundenen Seilzug (französisch: tirfor) als erster im deutschsprachigen Raum ein.
Deonym für ein langes Schlag-/Hebel-/Brechwerkzeug mit drei Werkzeugenden: Klinge, Dorn und *Kuhfuß, das insbesondere von der Feuerwehr zum Aufbrechen verwendet wird. Der Produktname geht zurück auf den Erfinder, den Chef der New Yorker Feuerwehr Hugh Halligan. Produziert wurde es ab 1948.
Akronym aus Hannoversche Maschinenbau Actien-Gesellschaft, 1871 gegründet.
Gerne wird die Abkürzung auch als Backronym gelesen:
Als Basisfahrzeuge für Reisemobile dienten insbesondere der Hanomag Kurier, gebaut ab 1958 als Frontlenker, basierend auf dem L28.
Ab 1965 wurde der ursprünglich im Tempo-Werk in in Hamburg-Harburg gebaute Kleintransporter Tempo Matador E als Hanomag verkauft.
Daraus wurde ab 1967 der *Harburger Transporter mit den Modellen F 20 bis F 35.
Durch Übernahme wurden diese zum Mercedes-Benz 206 und erst 1977 vom Mercedes-Benz T 1 abgelöst, dem *Bremer Modell.
Horst-Dieter Görg, Michael Reipsch: Lastkraftwagen von HANOMAG. Delius Klasing Verlag Bielefeld 2006
Hanomag A-L28
Ab 1950 wurde der Hanomag L28 als leichter Lastwagen und Langhauber gebaut, der dann als Allradversion A-L28 ab 1958 insbesondere für Bundesgrenzschutz, Bereitschaftspolizei, THW ... bis 1971 gebaut wurde.
Roadmovie: Wir können auch anders … (Detlev Buck 1993): Die Analphabeten Rudi (Joachim Król) und Moritz Kipp (Horst Krause) fahren mit einem Hanomag L 28 nach Mecklenburg-Vorpommern.
Umgangssprachliche Bauartbezeichnung nach dem Herstellungsort des L 206 D/306 D und L 207/307 bis 1977.
Ausgehend vom Kleintransporter Matador, gebaut von Tempo in Hamburg-Harburg, wurde dieser ab 1965 von Rheinstahl-Hanomag gebaut (F 20, 25, 30, 35), ab 1969 bis 1975 als Hanomag-Henschel. 1970 übernahm Daimler-Benz die Firma und vertrieb den Transporter als L 206 D/306 D und L 207/307 bis 1977 als Konkurrenz zum VW-Transporter und Ford Transit und entwickelte erstmals eine eigene Transporter-Baureihe, siehe auch *Bremer Modell (T1) und *Düdo (T2).
Deonym für eine Gelenkscheibe aus einem elastischen Material wie Gummi und mit Metallbuchsen, zum Ausgleich zwischen Kardanwellen. Benannt nach dem Erfinder 1938, dem Engländer John Leslie Hardy.
auch: Giubo-Kupplung, englisch: flexible joint disc
Die Komponenten von Kraftfahrzeugen werden fünf Hauptbaugruppen zugeordnet:
Für Reisemobile ist es sinnvoll, den Wohnaufbau als weitere Hauptbaugruppe zu betrachten, zumal er als *Wohnkoffer eine vollständig separate Einheit darstellt.
Hausdabei
Markenname für den ersten Zeltanhänger für Kfz, aus dem sich ein Zelt herausklappen ließ, konstruiert Hans Berger, gebaut von Sport Berger ab 1935.
Hausmeisterschlüssel
Werkstattjargon für *Baustellenschlüssel
Spitzname, Truckerjargon für Pkw mit Dieselmotor
Abkürzung, Gattungs- und Produktname (Seitz) für Hebe-/Kippdachfenster
Dreistelliger Buchstabencode, Bestandteil der Fahrzeugidentifikationsnummer FIN/VIN, siehe die Liste des Kraftfahrt-Bundesamtes KBA: Verzeichnis der Hersteller von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern, alphabetisch Stand: 15. Januar 2017 SV 3.1
Stecken bei der Blattfederaufhängung in den Federaugen der Federbuchse, verbinden Federbock und Federschäkel.
Abkürzung für Hybride Electric Vehicle
Der Typ M998 ist ein allradgetriebenes Mehrzweckfahrzeug und wird seit 1985 als Nachfolger des M151 von AM General hergestellt: Bodenfreiheit: 41 cm, Wattiefe 0,75 m, Steigfähigkeit 60 % (31°), seitliche Kippsicherheit 40 % (22°.
Lautmalerisch als Humvee bezeichnet; die zivile Version ist der *Hummer
Carl Schulze: HMMWV. Workhorse of the US Army. 2002, 58 Seiten
Abkürzung für High Luxury und Modellname für den *Toyota Hilux
Der Begriff kommt wohl aus dem Polizeijargon [Robin Luckham: Law and social enquiry: case studies of research. Scandinavian Institute of African Studies, 1981].
Der VW T1 und T2 transportierte die Hippies an der amerikanischen Ostküste von Festival zu Festival und auf dem Hippie Trail von Europa bis nach Nepal und Indien.
Love, Peace and Happiness (The Chambers Brothers 1969) fanden sich auf dem Hippiemobil als Peace-Zeichen und farbenfrohe Blumenmuster. Das Lebensgefühl »People in motion« dazu besang Scott McKenzie in San Francisco. Auch Pete Townshend beschrieb im Song Goin’ mobile (Who’s next 1971) den VW-Bus als »rollendes Hippieheim« und The Who spielte im Herbst 2007 in Hannover zum Jubiläum des Bullis, siehe: flower-power
siehe auch: *Magic Bus
umgangssprachlich für *Oldtimer-Kennzeichen
Abkürzung für *High Mobility Multipurpose Wheeled Vehicle
Fahrzeugklasse und Gattungsname für City-Van, also Pkw mit einer Dachhöhe außen von etwa 1,65 bis 1,9 m und einer Innenraumhöhe von 1,0 bis 1,2 m, also größer als ein Pkw-Kombi. Im Laderaum von 2,5 bis 4,0 cbm haben ein bis zwei Europaletten Platz. Typisch sind auch Schiebetüren hinten sowie eine Heckklappe oder Hecktüre, oft mit den Varianten L1/L2.
Kangoo-Klon
Vereinzelt gelingt es Alleinstehenden, Hochdachkombis als Basisfahrzeug für ein Reisemobil einzusetzen; manche Versionen kommen dem entgegen, etwa der VW Caddy Beach.
Als Ahnen gelten etwa die »Kastenente« auf 2CV-Basis (1949 - 1990), der Renault R4 Fourgonnette (1965 - 1992) sowie der VW *Fridolin (1964 - 1974).
Messgeräte für Wegstreckenmessung, z. B.: Kilometerzähler, engl. Odometer
Abkürzung für High speed steel, also Schnellarbeitsstahl, wie er für *Bohrer verwendet wird.
Abkürzung für *Hauptuntersuchung
(1) Der Name des Land Rover Prototypen vor 1948 mit der Chassisnummer LR1 und dem Kennzeichen HUE 166; dasselbe Kennzeichen erhielt der letzte Defender, der 2016 vom Band rollte.
(2) Spitzname für den ab 1956 gebauten Hubschrauber HU-1 oder Bell UH-1 Iroquois, ein Zusammenhang besteht nicht.
Die zivile Ausführung des M998 *HMMWV wurde von GM ab 1992 bis 2010 als H1 bis H3 produziert.
Spitzname, lautmalerisch für HMMWV, abgekürzt aus *High Mobility Multipurpose Wheeled Vehicle.
(1) Oft benutzt als Gattungsname für Fahrzeuge der »Weißen Flotte«.
(2) Eine Marke für Reisemobile und Caravans sowie als Hymer Unternehmensgruppe in Familienbesitz, www.hymer.com
(3) Die www.erwinhymergroup.com fördert Stiftungen und soziale Projekte.
(4) Die Erwin Hymer Stiftung ist Träger des www.erwin-hymer-museum.de, siehe *Erwin Hymer Museum.
(5) Erwin Hymer (* 27. Juli 1930 Bad Waldsee; † 11. April 2013 ebenda) gründete den gleichnamigen Wohnwagen- /Reisemobilhersteller.
I wie IFA
Akronym für Industrieverband Fahrzeugbau, ab 1945/1948 in der DDR, dazu gehörten u.a. *Barkas und *Robur.
Akronym im militärischen Bereich für Improved First Aid Kit
Modellname für eines der ersten Wohnwagenmodelle des Herstellers Schweikert.
Das anglo-amerikanische Maßsystem, etwa mit 1 Inch (1Zoll = 2,54 cm), im Unterschied zum metrischen System. 1824 eingeführt, hält sich die Bezeichnung bis heute im Sprachgebrauch etwa beim Bestellen von Schrauben: Which size? Imperial measure!
Akronym für »Innensechskantschraube Bauer und Schaurte«, dann wurde der Markenname zum Gattungsnamen, umgangssprachlich falsch auch Imbus. Im englischen Sprachraum Allen Key genannt, nach dem Unternehmen Allen Manufacturing Company in Hartford, Connecticut.
Wer in einem Job neu ist und dabei sein will, wird auf die Probe gestellt. In der Werkstatt drehen sich solche Tests um
Amboss-Klangfett
Anzündlitze für die Zündkerze
Eimer Pressluft
Erdungswasser
Hochleistungs-Bremsenfett
Keilriemenfett
Müllsäcke für den Spannungsabfall
Papierhobel
Ritzelverkleinerungszange
Schnellfeilöl
Siemens-Lufthaken
Standgasbehälter
Tankinnenbeleuchtung
Vergaserschlamm
Vierkantbohrer
Wasserwagenausgleichsgewichte
Zündfunken-Sammelbehälter
Zu erwerben sind viele dieser außergewöhnlichen Produkte bei www.etel-tuning.eu
Das Hauptziel ist, möglichst lange einen Stellplatz in der Natur nutzen zu können, wenn externe Ressourcen fehlen. Die Autarkie einer Inselanlage Reisemobil basiert dann auf
Letztlich wird die Standzeit immer bestimmt durch die Nutzerbedürfnisse und die Batteriekapazität. Ersteres ist schwierig zu ändern, letzteres wiegt schwer. An Fahrtagen beginnt die Standzeit immer mit vollen Batterien (Bleibatterien 80% oder mehr mit Ladebooster). Die Standzeit kann verlängert werden durch:
Akronym für Industrial Vehicles Corporation, 1975 in Turin/Italien gegründet. Federführend durch Fiat wurden die Lkw-Sparten von OM (Officine Meccaniche, Italien), Unic (Frankreich), Magirus-Deutz (Deutschland) zusammengeführt, später kamen die Nutzfahrzeugsparten von Lancia und Alfa Romeo hinzu.
J wie Jeep
*Fachsprache entsteht top-down: es wird definiert, klassifiziert, kategorisiert, systematisiert. Im Gegensatz dazu entsteht Jargon bottom-up. Was sich im Alltag durchsetzt, wird erfolgreich durch Subjektivität, es ist:
anschaulich: *Moppel, *Tupperware
witzig oder derb: *Petrolhead, *Schweinenase, *Bullenwanne
typische: *Nasenbär, *Russen-Willy, *Stand-Rover
lautmalerisch: *Hummer, *Schnauferl
Auffällig häufig werden im technischen Vokabular Dinge nach Erfindern oder Herstellern benannt (»Deonyme«): Dieselmotor, Ottomotor, Habegger, Hardyscheibe, Leatherman, Martinshorn, Simmerring, Flex, Inbus usw - hier wurde Jargon zum Markennamen oder Fachbegriff.
Beide, Fachsprache und Jargon, werden innerhalb einer Gruppe verwendet und haben dadurch eine soziale identitätsstiftende Funktion - siehe auch die *Initiationsriten - man erkennt sich daran, durch Gebrauch entsteht eine »Sprachkomplizenschaft«. Beide sind funktional, denn sie erlauben eine klare Kommunikation. Insofern sind Szene- und Fachjargon nicht immer zu trennen.
Zum engeren Szenejargon von Fernmobilreisenden kann man zählen.
Bakkie, Bullenwanne, Bully, Buschtaxi, Düdo, Eckhauber, Hausfrauenpanzer, KATzen, Landy, Mäusekino, Nasenbär, Pinzi, Rundhauber, Stand-Rover, Tupperware, Weiße Ware ...
Hinzu kommen entliehene Begriffe aus dem Repertoire anderer Gruppen:
Bundeswehr-Jargon: Allesfresser, Emma, Moppel, Nato-Knochen, Nato-Ziege, Russen-Willy, Schweinenase
Gaunersprache: Bulle, Lappen
Offroad-Jargon: bulldust, erg, escarpment, fech-fech, gravel, grid, outback, paved, tarmac
Truckerjargon: Adventskalender, Bock, Breitmaul, Elefantenrennen, Heizölbrenner, Konservendosen, Trachtenverein, Warschauer Allee
Werkstattjargon: Fichtenmoped, Geizhals, Generalschlüssel, Kolbenfresser, Lama, Lima, Negerkeks, Schrauber-Deo, Wapuza
auch slang, wenn die Sprache als soziales Unterscheidungsmerkmal besonders betont werden soll; englisch lingo, ein verballhorntes Kofferwort für language und jargon siehe auch: CB lingo, truck lingo
Zunächst Militärjargon, erst später Produktname, umgangssprachlich Gattungsname für kleine Geländewagen.
Der Militärgeländewagen Willys MB (1942-1945) des gleichnamigen Herstellers wurde von seinen Nutzern Jeep genannt, erstmals 1941 nachweisbar. Vermutlich bezieht sich der Name auf »Eugene the Jeep« aus dem Comic Popeye, denn diese Comic-Figur hatte die Eigenschaft, überall dorthin zu kommen, wohin sie wollte. Der Kriegsberichterstatter Ernie Pyle sagte damals über Willys MB: »It did everything. It went everywhere. Was faithful as a dog, as strong as a mule, and as agile as a goat.«
Gebaut wurde der Jeep von Willys-Overland bis 1953, es folgten: Kaiser Jeep 1953 - 1970, AMC Jeep 1970 - 1986, Chrysler Jeep 1986 - 1998, Daimler-Chrysler Jeep 1998 - 2007 und wieder Chrysler Jeep ab 2007.
Der ursprüngliche Modellname für den *Suzuki LJ 80 konnte markenrechtlich nicht verwendet werden.
Spitzname, Metapher für *Fernfahrer, besonders vor dem Zweiten Weltkrieg verbreitet.
Curt W. Götze: Kapitäne der Landstraße Potsdam. Voggenreiter Verlag 1936. 111 S.
Markenname für einen Wohnwagen von Hans Berger, entwickelt 1937, verspottet als »rollende Sperrholzlaube«, aber ein 490 kg leichter Verkaufsschlager.
1938 fuhren Theo Rockenfeller und seine Frau Ilse Lundberg mit einem Ford-V-8-Kabriolet und dem Karawane-Anhänger von Berlin nach Libyen.
Kastenwagen werden gerne als Basisfahrzeuge für den Umbau zum Reisemobil verwendet. Ihr Vorteil ist, dass man keinen Kabinenkoffer bauen muss und sich weitgehend auf den Innenausbau beschränken kann.
Bei Wegfall der transporterüblichen Trennwand und mit Drehsitzen vorne lässt sich der Innenraum optimal nutzen. Unverkleidetes Blech und große ESG-Fensterflächen erfordern allerdings erhöhten Aufwand zur Wärmedämmung.
Es bedarf eines sparsamen Ausbaukonzeptes, wenn die 3,5t-Grenze eingehalten und eine vernünftige Zuladungsmasse möglich sein soll. Die Modelle in L1 bis L3/4 und H1 bis H3 erlauben auch die Zulassung im 4t- und 5t-Bereich. Damit wird mehr Raumluxus und auch die Aufrüstung in Richtung zum Expeditionsmobil möglich.
T 4, 5, 6
(Sprinter bis 2015)
Diese Wagen lassen sich vor dem Hintergrund zahlreicher Kriterien hin und her diskutieren. Der Fiat Ducato erlaubt durch seine Breite den Einbau der längsten Querbetten; der Sprinter punktet mit Komfort und Handling, der Crafter durch die geringste Pannenhäufigkeit, der Transit hat den größten Laderaum, der Iveco die größte Breite innen ...
Abkürzung für »Kategorie«: KAT I Fahrzeuge sollen fähig sein, Kampfpanzern im Gelände zu folgen, sind also strategische Fahrzeuge höchster Mobilität. Der Motor ist hinter der Fahrerkabine. Die vollständige Bezeichnung lautet z.B. MAN gl Kat I A1.1 Von 1977 bis 1985 baute MAN fünf Typen der KAT I Version.
Kosename »KATzen« für die Mehrzahl
Abkürzung für *Kraftfahrt-Bundesamt
E-Kennzeichen für elektrisch angetriebene Fahrzeuge seit dem 26.09.2015
Knippingschrauben
Werkstattjargon für Blechschrauben
Spitzname für die BMW Isetta, auch *Asphaltblase
siehe *Wohnkoffer
Werkstattjargon für einen Motorschaden, bei dem Kolben und Zylinder durch Reibschweißung miteinander verbacken; die Vorstufe heißt Kolbenklemmer.
Spitzname, Truckerjargon für Wohnwagengespanne
Abkürzung für *Kraftomnibus
Kolonnenfahrt, siehe *Verband
Akronym für *Kraftkarren
Abgekürzt KBA. Die dem Bundesministerium für Verkehr unterstellte Oberbehörde in Flensburg regelt die Zulassungsverfahren von Fahrzeugen und führt u.a. ein Register aller zugelassenen Kraftfahrzeuge. Ihre Begriffsbestimmungen sind in einem Glossar zusammengefasst.
Kraftfahrzeuge, Einteilungen
Laut Kraftfahrt-Bundesamt KBA gibt es weltweit
52 Marken
200 Hersteller
680 Modellreihen
2.000 Modelle
15.000 Typen plus
unzählige Varianten und Versionen
Beispielsweise umfasst Der Konzern Volkswagen die Marken: Volkswagen AG, aber auch Skoda, Audi, Seat, Porsche, Bugatti, Bentley, Lamborghini.
Marke und Modell entsprechen in der Regel der Beschriftung am Fahrzeug, etwa: Mercedes Sprinter.
Typen, die in Deutschland bzw. der EU zugelassen werden, erhalten vom KBA eine Typgenehmigung; die Modellverschlüsselung wird Teil der Fahrzeug-Identifizierungsnummer FIN.
Dasselbe Modell kann je nach Typ in unterschiedliche Pkw-Segmente fallen, etwa
8 Geländewagen, 9 Mini-Van, 10 Großraum-Van, 11 Utilities, 12 Wohnmobil. So finden sich die *Kastenwagen Jumper, Boxer, Ducato, Sprinter etc. sowohl in Segment 11 als auch in 12.
Der Begriff Fahrzeugklasse wird unterschiedlich definiert von *KBA, EU, USA ... Dasselbe Modell kann durch seine Bauart in unterschiedliche Segmente (und damit in unterschiedliche Lkw oder Nutzfahrzeug) Fahrzeugklassen eingestuft werden, beispielsweise: Kombi, Hochdachkombi, Minivan, Kastenwagen, Utilities, Wohnmobil.
Die Zweirad Union entwickelte und fertigte den deutschen Urahn der Quads 1962 für die Land- und Forstwirtschaft und für den Katastrophenschutz. Eine weiterentwickelte Version verwendete die Bundeswehr bis 1990 insbesondere für den Abwurf an Fallschirmen. Abgelöst wurde der KraKa vom Mercedes-Benz *Wolf gl und dem Wiesel, einem Kettenfahrzeug.
Das kleine, jedoch auffällige Sternbild ist erst in Äquatornähe und auf der südlichen Hemisphäre zu sehen. Die längere Achse zeigt fünffach verlängert, annähernd zum südlichen Himmelspol und ist damit ein wichtiges Hilfsmittel zur Orientierung.
ursprünglich wohl Soldatenjargon, verkürzt aus der Bauartbezeichnung Kübelsitzwagen für geländegängige Pkw mit Stoffdach, (meist) ohne Türen und mit Schalensitzen, wegen der sich daraus ergebenden badewannenartigen Form. Dass »Kübelwagen« sich als deutsches Fremdwort im Englischen findet zeigt, dass dort erst später Vergleichbares entwickelt wurde.
Die Bauform entstand, weil das Militär (1.) schnelle, bewegliche Pkw wollte, die (2.) geländetauglich waren und (3.) neben dem Fahrer zwei Mann mit Bewaffnung tragen sollten, die (4.) Rundumsicht und freies Schussfeld haben sollten. Auf Karosserieteile, die störten (Dach) oder militärisch unnütz waren (Blinker), wurde verzichtet. Luftkühler waren nicht nur leichter sondern auch unempfindlicher gegen Durchschüsse. Ein flacher, glatter Unterboden brachte im Gelände nützliche Schlitteneigenschaften mit sich, trug aber zum »Wannencharakter« bei. Die fehlende Tür ermöglichte einerseits das Fahrzeug schnell zu starten oder zu verlassen, im Gelände fehlte andererseits der seitliche Schutz.
1929 zeigt der als Feuerwehrwagen gebaute Wanderer W11 eine vergleichbare Bauform, zu sehen im Fahrzeugmuseum Chemnitz.
1933 - 1941 wurde der Wanderer W11/I mit dem 3-Liter-Motor des Wanderer W14 für die Wehrmacht gebaut, mindestens 4500 Fahrzeuge.
1934 - 1937 baute Horch den 830 R für Reichswehr bzw. Wehrmacht für den Einsatz im Gelände mit Starrachsen, etwa 4.500 Stück
1933 baute Opel Kübelwagen auf der Basis des Opel 4 mit 1,8 Liter Maschine; es blieben Prototypen und Sonderanfertigungen für Rallyes.
1935 entwickelte Daimler-Benz den militärischen Kübelwagen 170 VK (Baureihe W 133 II) fürs Gelände aus dem zivilen Typ 170 V.
1938 - 1941 wurden 375 Exemplare wenig erfolgreich als Kolonial- und Jagdwagen G5 gebaut.
1937 - 1940 baute BMW den 325 als leichten geländegängigen Kübelwagen mit Allradantrieb und drei Sperrdifferentialen.
Aus dem KdF-Wagen, der von Ferdinand Porsche 1934 entwickelt wurde, aber kein Kübelsitzwagen war, entwickelte Porsche Anfang 1938 den Kübelwagen-Prototyp Typ 62. Der VW Typ 82 war 41 cm länger als Willys MB (Jeep), jedoch 300 kg leichter. Bis 1945 wurden mehr als 55.000 Exemplare hergestellt.
VW hat die Bauform also nicht erfunden, jedoch mit dem Typ 82 mit Abstand am erfolgreichsten umgesetzt, daher gilt dieser bis heute als der Kübelwagen schlechthin.
Mit etwas Verzögerung wurden auch in anderen Staaten Kübelwagen für die Verwendung im zweiten Weltkrieg entwickelt und gebaut, dafür deutlich mehr: 370.000 Willys MB in den USA, 93.000 GAZ 64 in der UdSSR.
Volkswagen entwickelte nach dem zweiten Weltkrieg aus dem Typ 82 den Typ 181 fürs Militär als Kurierwagen und ab 1968 in ziviler Version als Kübelwagen, der bis 1980 verkauft wurde: als Trekker (UK), Thing (USA 1973–74), Safari (Mexico), Pescaccia (Italien), Camat (Indonesien). Andere folgten: IFA P2M (DDR 1952–1958), Borgward B 2000 (1955-61), DKW Munga
Zu sehen ist der Typ 82 im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien, in Indiana Jones und der letzte Kreuzzug sowie bei den Mitgliedern des VW Kübel-Klub Deutschland e.V. www.kuebel-klub.de.
Abkürzung für Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger e. V.
Werkzeugbezeichnung für ein langes Eisen, dessen klauenförmiges Ende zum formschlüssigen Ziehen von Nägeln dient und das auch als Brechstange verwendet wird.
auch Geißfuß
Im Segment der Reisemobile, Gelände- und Allradfahrzeuge werden des öfteren als Kultauto genannt: Der VW-Bus »Bully« und das *Hippiemobil, der Toyota Landcruiser »Buschtaxi«, Willys MB »Jeep«, Lada Niva, der Hummer H1, der Puch Haflinger - das darf natürlich jeder anders sehen und ergänzen!
Fachbegriff für die Motorhaubenbauform, synonym zu *Rundhauber, Pendants sind *Frontlenker und *Langhauber
Kurzworte
*Fachbegriffe und Markennamen entsprechen oft nicht dem Bedürfnis nach bequemer umgangssprachlicher Verwendung. Ist der Fachbegriff sperrig oder der Markenname langweilig, sorgen eine Art Schwarmphantasie und volksnaher Schalk mundgerecht für neue Kurzworte wie:
Kurznamen: *Landy, *Pinzi
Spottnamen: *Hausfrauenpanzer, *Mäusekino
Spitznamen: *Bully, *Jeep, *Nato-Knochen
Kosenamen: *Bakkie, *Buschtaxi, *Düdo, *KATzen
Kofferworte: Jein (Ja + Nein), Smog (Smoke + fog), Motel (Motor + Hotel), *Glamping (Glamorous + Camping), *MiFi (Mobiles WiFi) bestehen aus dem Anfang des ersten und dem Ende des zweiten Wortes.
Akronyme, also *Abkürzungen, die man als Wort sprechen kann: *Bulli (Bus & Lieferwagen), *DoKa (Doppel & Kabine), *IFA, *Hanomag usw.
Diese Formen lassen sich nicht eindeutig trennen; gemeinsam ist ihnen ein emotionaler Gehalt, der zwischen liebevoll und abwertend schwanken kann. Sind solche Namen erfolgreich, werden sie zum *Jargon der Szene, manchmal verdrängen sie den ursprünglichen *Fachbegriff oder Markennamen, auch wenn sie eben nicht präzise klingen, sondern witzig, derb, typisch oder lautmalerisch, durch ihre »Spitze« also treffend als Spitznamen gelten.

References: §32
 §42
 BGH 
 § 31
 § 24
 §2