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Timestamp: 2018-01-17 23:20:42+00:00

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innsbpuckep S T A D T N A C H R I C H T E N OFFIZIELLES
An einen Haushalt P.b.b. D Erscheinungsort Innsbruck ü Verlagspostamt 6020 Innsbruck
LANDESHAUPTSTADT 16. August 1990 / Nr. 8
Überwachung der gebührenpflichtigen Kurzparkzonen im Stadtzentrum ab 1. September in privater Hand Innsbruck stellt erste Weichen für Verkehrsberuhigung — Rigorose Ahndung von Parksünden ist angesagt (Ste) Ein neuer, scharfer Wind weht ab 1. September in Innsbrucks Durchführung von Verwaltungs- Bürgerstraße bis zum Herzoginnerer Stadt. Mit diesem Tag nämlich übernehmen erstmals Auf- strafverfahren" zu bestellen. Otto-Ufer, am Herzog-Otto-Ufer sichtspersonen eines privaten Unternehmens die Überwachung der Damit war „grünes Licht" für vom Innrain bis zur Herrengasse, gebührenpflichtigen Kurzparkzonen. Für die Autofahrer bedeutet entsprechende Verhandlungen in der Herrengasse, am Rennweg dies, daß Parksünden künftig rigoros geahndet werden, für die Stadt mit privaten ÜberwachungsunterInnsbruck den ersten Schritt in Richtung Verkehrsberuhigung. nehmen gegeben, die am 19. Juli Stadtnachrichten an ihr vorläufiges Ende fanden: Im persönliche Adresse Die einschneidende Wende in der waren die ständige Reduktion Rahmen der letzten GemeindeKurzparkzonenüberwachung si- von Dienstposten in der Bundes- ratssitzung vor der Sommerpause Wer die Prospektflut im Postgnalisiert nicht einen Bruch der polizeidirektion und die Tatsache, wurde der Vertrag mit der „Bewakasten nicht will, kann nun Stadt Innsbruck mit der Bundes- daß die Kurzparkzonenüber- chungsgesellschaft der Industrie", bei der Post eine entsprechenpolizeibehörde, sondern beendet wachung nicht zu den eigentlichen einer in Wien ansässigen Firma de Erklärung unterschreiben. mit Zweigniederlassung in Innsvielmehr einen für beide Seiten Aufgaben der Exekutive zählt. Er bekommt dann aber auch nicht zufriedenstellenden Zustand. Eine sinnvolle Alternative erfor- bruck, beschlossen. die „Innsbrucker StadtnachSchon wenige Jahre nach Einfüh- derte zunächst eine Gesetzes- Das Unternehmen verpflichtet sich richten" nichtmehr zugesandt. rung der Kurzparkzonenabgabe novelle durch den Landesgesetz- darin, stets vier Aufsichtsorgane Wer über Stadtereignisse denim Frühjahr 1982 war nämlich geber, die im Oktober 1989 er- gleichzeitig zur Überwachung der noch weiterhin informiert eine effiziente Überwachung der reicht wurde. Sie ermächtigt die Kurzparkzonen in der Salurner werden möchte, ruft kurz das geltenden Vorschriften zuneh- Bezirksverwaltungsbehörde, auf Straße, in der Maximilianstraße Pressereferat an: Tel. 57 24 66. mend schwierig geworden. Aus- Antrag der Stadtgemeinde „Auf- bis zur Bürgerstraße, in der BürEr erhält diese Zeitung dann schlaggebende Gründe dafür sichtsorgane zur Einleitung oder gerstraße, am Innrain von der als Service der Stadt kostenlos an die persönliche Adresse. von der Herrengasse bis zur Hofkirche, in der Universitätsstraße und der Dreiheiligenstraße, in der Ing.-Etzel-Straße von der Dreiheiligenstraße bis zur Museumstraße, in der Brunecker Straße und am Südtiroler Platz heranzuziehen. Die ermächtigten Personen tragen eine Uniform, ein rundes Dienstabzeichen und einen Dienstausweis. Sie wurden nicht nur auf körperliche und geistige Eignung, Verläßlichkeit und einwandfreien Leumund geprüft, sondern müssen der Stadt auch den schriftlichen Nachweis einer entsprechenden innerbetrieblichen Ausbildung erbringen. (Fortsetzung auf Seite 2) » piel und Spaß, aber auch Wissenswertes und Lehrreiches vermittelt der Sommerferienzug, der mit einer geballten Ladung an fröhlichen Kindern durch Innsbruck, jährt". Sowohl das Referat Jugendkultur der /erkenrsDerunigung: i Stadt wie auch die mitwirkenden Vereine müssen immer wieder Zusatztermine einschieben, um den Anmeldungen, deren Zahl bald die 2000er Grenze überschreitet, gerecht zu werden. Im Bild eines der „New Games" Vorschlag für neues | (Neue Spiele), die allen Kindern vor allem Freude bereiten sollen und bei denen es keine Verlierer gibt. Für alle, die gerne sportein, laufen, hüpfen, turnen, spielen ist diese Sportwoche am Tivoli (bei Schlechtwetter Liniennetz der IVB | Seite 13—16 1 in der Leitgebhalle) gerade das Richtige. Sportstudenten betreuen die Kinder. (Foto: Eliskases)
Nun auch Dauerabgabestellen für Giftmüll in Innsbruck Auch Gartenabfälle werden entgegengenommen (We) Die hohe Beteiligung an den von der Stadtgemeinde drei Mal jährlich organisierten Giftmüllsammelwochen beweist: Die Innsbrucker sind bereit umweltbewußt zu handeln, wenn entsprechende Möglichkeiten und Hilfen dafür angeboten werden. Da für viele schon allein aus Platzgründen ein (vor allem auch kindersicheres) Aufbewahren von Problemstoffen aller Art bis zur jeweils nächsten Giftmüllsammlung Schwierigkeiten bereitet, hat die Stadt Innsbruck zusätzlich zur Abgabemöglichkeit bei der Feuerwehr (Hauptfeuerwache am Tivoli) zwei weitere fixe, für den Abgeber kostenlose, Dauerabgabestellen eingerichtet: Im städtischen Zentralhof, Rossaugasse 4 und im städtischen Bauhof Innsbruck-West, Bachlechnerstraße 27. Abgabezeit ist jeweils freitags von 15 bis 18 Uhr. Neben Giftmüll können gleichzeitig auch Gartenabfälle kostenlos abgegeben werden. Bitte halten Sie sich in jedem Fall an die Öffnungszeiten! Auf keinen Fall dürfen Problemstoffe ebenso wie die Gartenabfälle vor die geschlossene Sammelstelle gelegt werden.
Die Annahme bzw. Entsorgung der abgegebenen Problemstoffe führt wie bei den mobilen Giftmüllsammlungen eine private Entsorgungsfirma durch. Die Kosten für die Entsorgung sowie für die Bereitstellung von geschultem Personal belaufen sich für das erste Halbjahr 1990 auf rund 313.000 S. Selbstverständlich werden die mobilen Giftmüllsammlungen weitergeführt. Die Herbstsammlung findet vom 19. bis 25. Oktober statt. Problemstoffe sind Stoffe, die die Gesundheit der Menschen und die Lebensbedingungen der Tiere und Pflanzen gefährden können. Zur Vermeidung dieser Gefahren müssen sie gesondert erfaßt und entsorgt werden. Keinesfalls dürfen sie mit dem übrigen (harmlosen) Hausmüll auf die Deponie gelangen. Zu Problemstoffen (Giftmüll) zählen alle Arten von Altölen, Medikamente, Körperpflegemittel, Pflanzenschutzmittel, Holzschutzmittel, Haushaltsreiniger, Lösemittel, Farben- und Lacke sowie deren leere Behältnisse, Säuren, Laugen, Trockenbatterien, Autobatterien und Leuchtstoffröhren.
Gutes Beispiel geben die zwei Badenixen im Tivoli Schwimmbad: Die leere Getränkedose landet nicht im Papierkorb, sondern in der „Alumaus". Die zwei Containerfür Aludosen und Altpapier stehen im Tivoli gleich beim Eingang zu den Umkleidekästchen. (Foto: Eliskases)
• Die neuen Öffnungszeiten in der Sauna im Olympischen Dorf sehen vor, daß am Donnerstag die Damen und am Freitag die Herren, jeweils von 10 bis 17 Uhr, ihren Körper verwöhnen können. Ab 17.30 Uhr bis Betriebsschluß wird an beiden Tagen gemischte Sauna geboten. Parken wird künftig privat überwacht • Der spezielle IVB-Ermäßigungsausweis wurde abgeschafft. (Fortsetzung von Seite 1) strafverfügung über 100 Schilling Jetzt kann man mit jedem Lichtan der Windschutzscheibe seines bildausweis, aus dem erkenntlich Verlangt werden Kenntnisse der Autos vor. ist, daß man in Innsbruck bzw. in Bundesverfassung, der Organisa- Der Vertrag mit der „BewaInnsbruck-Land ansässig ist, in tion der Verwaltungsbehörde, des chungsgesellschaft der Induden Genuß des EinheimischenVerwaltungsverfahrens, der Stra- strie" wurde vorerst auf ein Jahr tarifes und der preisgünstigen ßenverkehrsordnung und des Ver- abgeschlossen, wodurch sich die Punktekarten für die Innsbrucker waltungsstrafgesetzes, des Tiro- Stadt den nötigen Freiraum zum Bergbahnen kommen. ler Kurzparkzonenabgabegesetzes flexiblen Handeln offenhält. Die und der Innsbrucker Kurzpark- Erfahrungen in den kommenden • Ein toller Erfolg sind die zonenabgabeverordnung. Die Auf- Monaten werden zeigen, mit wel- nächtlichen Seilbahnfahrten jeden sichtsorgane verfügen also über chem Unternehmen die Über- Donnerstag (von 18.00 bis 23.30 ein fundiertes Wissen, das weit wachung der Kurzparkzonen Uhr) auf die Seegrube. Innsbrucker bezahlen für die Hinüber ihren unmittelbaren Wir- fortgesetzt wird. kungsbereich hinausreicht. Den Bürgern und Besuchern Inns- und Rückfahrt nur 50 S. Das Sie werden von der Bezirksver- brucks sei noch eines ins Merk- Hotel Seegrube lädt dabei zu waltungsbehörde angelobt, sind heft geschrieben: Die sukzessive einem Diner in das Restaurant. dieser weisungsunterworfen und Ausweitung der Kurzparkzonen Platzreservierungen unter der ermächtigt, „Dauerparker" und über den Kernbereich der Stadt Nummer 89 33 75. Die herrliche Personen, die die Abgabepflicht hinaus wird voraussichtlich bereits Aussicht auf Innsbruck bei verletzen, nicht nur zum Nach- im kommenden Jahr beginnen. Nacht ist natürlich im Preis inbeweis der Identität aufzufordern, Auch in diesen Bereichen werden griffen. sondern auch unverzüglich abzu- private Aufsichtsorgane einge- • Wer bäuerliche Naturprodukte strafen. Wer nicht „auf frischer setzt, die jeden Pkw-Stellplatz direkt beim Bauern kaufen will, Tat" ertappt wird, findet die mindestens einmal pro Stunde erfährt unter Telefon 0 52 38 — schon bisher gebräuchliche Organ- kontrollieren. 26 41 (Mo.—Fr. 9.00 bis 11.00 Uhr, Seite 2
Frau Tiefenbrunner), welcher Bauer welches Produkt anbietet. Derzeit sind „Erdäpfel ab H o f aktuell. In Tirol gibt es 25 anerkannte „Bio-Bauern", 15 weitere befinden sich in der (zweijährigen) „Umstellungsphase". • Im September findet in der Weiherburg wieder eine Gemäldeausstellung statt. Der kanadische Künstler Pater Karsten wird ca. 40 Bilder zum Thema „Canadian Wildlife" ausstellen. Ein allfälliger Erlös aus dem Verkauf dieser Bilder fließt zur Hälfte der Naturschutzarbeit des Alpenzoos zu. • Der 1. Tiroler Turniertanzklub Gold-Weiß-Innsbruck veranstaltet auch heuer wieder das Internationale Tanzturnier um den „Großen Preis von Tirol" in den Lateinamerikanischen Tänzen sowie den „Großen Preis der Olympiastadt Innsbruck" in den Standard tanzen. Die Veranstaltung findet am 25. August um 19.30 Uhr im Saal Tirol des Innsbrucker Kongreßhauses statt. INNSBRUCKER STADTNACHRICHTEN — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Herausgeber, Eigentümer und Verleger: die Stadtgemeinde Innsbruck. Chefredakteur: Albert Eizinger, in der Redaktion: Ulla EhringhausThien, Wolfgang Weger und Gerda Stecher. Alle Innsbruck, Rathaus, MariaTheresien-Str. 18, Tel. 57 24 66. Gesamtherstellung: Jennydruck Innsbruck, Richard-Berger-Straße 5.
Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1990, Nr. 8
Neu in Innsbruck: Das „IVB-Taxi" Vorerst täglich ab 20.10 Uhr auf der Linie „N" — Anforderung unter der Nummer 53 12
Liebe Mitbürger! Im Amtsdeutsch nennt man sie „Unterstandslose" oder „Arbeitsentwöhnte" im Volksmund die „Sandler". Im Prinzip sind sie harmlos und es ist eine humanitäre Aufgabe unserer Gesellschaft, auch für diese Menschen zu sorgen. A Is Bürgermeister wünscht man sich allerdings rechtliche Möglichkeiten, damit sie nicht gerade die schönsten Plätze der Stadtfür andere unbenutzbar machen. Am Adolf-Pichler-Platz zum Beispiel kann sich heute keine junge Mutter mit Kleinkindern mehr aufhalten, auch ältere Mitbürger haben Angst, und dies gilt leider für viele Plätze. Vor der Annasäule war eine andere Situation. Es waren weder Sandler noch übermütige Jugendliche. Hier rottete sich jeweils gegen Abend, oft bis nach Mitternacht, eine Bande von Chaoten beiderlei Geschlechts und jeden Alters zusammen, oft schwer betrunken und provokant. Jeden Morgen räumte die Müllabfuhr Berge von Glasscherben, Flaschen und Bierdosen beiseite. (Dazu auch: Seite 9 und 23.) Wir Innsbrucker lassen unsere Denkmäler nicht besudeln und zerstören. Auch unsere Gäste wollen hier nicht eine Anarchistenszene erleben, sie suchen Stätten der Kultur und der Begegnung, deshalb mußte im Sinne des Rechtsstaates vorgegangen werden, denn Freiheit ohne Ordnung bedeutet Chaos!
(We) Wer kennt nicht diese Situation: Ein Omnibus der Innsbrucker Verkehrsbetriebe dreht am späten Abend seine Runde. Im Inneren gähnende Leere, höchstens ein, zwei Fahrgäste. Klar, daß dies für die IVB ein Defizitgeschäft sein muß. Nun gibt es eine neue Idee, die einen Versuch wert ist: Die Integration von Taxis in den öffentlichen Personennahverkehr. Kurz, das IVB-Sammeltaxi. Am 1. September ist es soweit: Durch ein Übereinkommen zwischen der Innsbrucker Funktaxizentrale und den Innsbrucker Verkehrsbetrieben wird das erste IVB-Taxi Wirklichkeit. Es verkehrt täglich zwischen 20.10 und 23.10 Uhr in 40-Minuten-Intervallen als Ersatzverkehr für die Linie „N" vom Bozner Platz auf die Hungerburg. So einfach funktioniert das „IVBTaxi": Mindestens 30 Minuten vor der gewünschten Abfahrtszeit ruft man die IVB-Taxizentrale unter der Kurznummer 5312 an. Man gibt die gewünschte Ich fahre nicht mit leerem Dachträger, weil ich nicht will, daß mein sonst 12 Prozent höherer Benzinverbrauch unsere Luft mit zusätzlichen Schadstoffen belastet. Und Sie? Helfen Sie mit, die besonders belastete Luft in unserer Stadt zu verbessern. Es kommt auf jeden einzelnen an. Abfahrtszeit, die Abfahrtsstelle, den Namen, die Anzahl der zu befördernden Personen (auch Kin-
Abl. September ersetzt in den A bendstunden ein IVB-Taxi die Linie „N" auf die Hungerburg. Das Fahrzeug ist durch eine an der BeifahrerSonnenblende angebrachte Aufschrift „IVB-Taxi" gekennzeichnet. (Foto: SNS) der) und das Fahrziel bekannt und kommt dann pünktlich zur IVB-Taxi-Haltestelle. Das Taxi kann sich bis zu zehn Minuten verspäten. Allerdings kann das Taxi auf verspätet eintreffende Fahrgäste nicht warten. Ohne Voranmeldung besteht auch kein Beförderungsanspruch. Das Fahrzeug ist an der heruntergeklappten Beifahrer-Sonnenblende mit der Aufschrift „IVB-Taxi" erkenntlich. Der Fahrpreis (den Fahrschein bekommt man vom Taxifahrer) beträgt zum Ölberg 18 S und bis zur Hungerburg 27 S. Kinder oder Zeitkarteninhaber der Linie „N" bezahlen 9 S. Bis zu zwei Kinder unter sechs Jahren in Begleitung einer erwachsenen Person fahren gratis. Kinderwägen und Rollstühle können aus
Mit der 5-Tage-Umweltnetzkarte „fährt" man nun noch besser (We) Wer öfters am Tag ein öffentliches Verkehrsmittel benützt, ist mit der 5-TageUmweltnetzkarte der Innsbrucker Verkehrsbetriebe gut bedient. Sie gilt auf allen innerstädtischen Linien und ab sofort als 24-Stunden-Karte. Erfolgt zum Beispiel die Entwertung um 10.30 Uhr, dann gilt die Karte bis 10.30 Uhr des Folgetages. Während dieser Zeit kann man mit diesem Kartenabschnitt so
oft und so lang man will, alle Straßenbahnen und Busse in Innsbruck benützen. Die Karte kostet 95 Schilling und hat fünf 24-Stunden-Abschnitte, die nicht unbedingt hintereinander, sondern an beliebigen Tagen entwertet werden können. Weiterer Vorteil: Die Umwelt-Netzkarte ist auch übertragbar, sie kann also von mehreren Personen hintereinander verwendet werden.
Platzgründen nur im zusammengelegten Zustand befördert werden. Der Zeitintervall wurde gegenüber der Linie „N" verbessert. Das Taxi fährt alle 40 Minuten. Also ab Bozner Platz um 20.10, 20.50, 21.30, 22.10 und 22.50 Uhr sowie ab Hungerburg-Theresienkirche um 20.30, 21.10, 21.50, 22.30 und 23.10 Uhr. Einsteigen kann man bei allen mit dem Schild „IVB-Taxi" gekennzeichneten Haltestellen, aussteigen Vorteilhafterweiser, entlang der Linienführung, wo man will.
Ein Kindergarten für die Hungerburg: Vorarbeiten laufen Derzeit besuchen 26 Kinder aus dem Bereich der Hungerburg Kindergärten in der Stadt: Bisher gibt es keinen eigenen Kindergarten in diesem Gebiet. Da es auf der Hungerburg neben dem heute schon besiedelten Gebiet auch noch weiteres Bauland gibt, das eines Tages besiedelt werden wird, beschloß nun der Stadtsenat, die Vorarbeiten für die Errichtung eines (vorerst) eingruppigen Kindergartens in Angriff zu nehmen. Das Rechtsund Liegenschaftsamt wurde beauftragt, mit dem Eigentümer eines dafür geeigneten Grundstücks darüber in Verhandlungen zu treten.
Noch heuer gibt's 44 Wartehäuschen
Attraktive Wege für Bergradier
„Definitiver" Prototyp der Wartehäuschen steht in der König-Laurin-Allee (Eiz) Es ist soweit: Das erste Exemplar jener Wartehäuschen, die künftig an den wichtigsten Haltestellen in Innsbruck die Benutzer öffentlicher Verkehrsmittel vor den Unbilden des Wetters schützen werden, wurde in den verganenen Tagen am Beginn der König-Laurin-Allee (an der Kreuzung mit der Amraserstraße) aufgestellt. Es handelt sich um den definitiven Prototyp, bevor die Produktion in Serie geht. Die gesamte Vorarbeit geschah unter der Federführung des Stadtplanungsamtes, wobei alle damit befaßten städtischen Fachabteilungen in den Entwicklungsprozeß eingebunden waren. Bekanntlich hatten sich vier Firmen um die Lieferung dieser Unterstände beworben — sie alle wollten die Errichtungskosten der Wartehäuschen aus den erwarteten Werbeeinnahmen decken. Die Firmen stellten in der Folge acht Prototypen in Innsbruck zur Begutachtung auf. Der Stadtse-
(Eiz) Mountain-Bike-Fahren auf Forstwegen ist verboten — doch die Stadt Innsbruck will es auf bestimmten Wegen erlauben. Mit Einschränkungen: Es gilt Tempo 10 km/h; bei der Begegnung mit Wanderern ist besondere Rücksicht zu üben! Künftig darf geradelt werden: Vom Planötzenhof zum Höttinger Bild und bis zum Ende des Achselwaldweges; von Schönblick zum Rosnerweg, weiter zur Arzler Alm und Höttinger Alm; dazu von der Hungerburg über den Rosnerweg zur Arzler Alm; auch der Bodensteinalmweg, der Bärfallweg und der Weg von Scharnitz zur Möslalm (auf Stadtgebiet) werden „erlaubt". Aufgrund vieler Klagen bleiben künftig die Schranken der Nordkettenwege auch während der Woche geschlossen.
Gerinneabdeckung des Höttinger Fallbaches muß saniert werden
nat entschied sich für den Vor- lung begonnen hat, geht der Witschlag der Firma „Ankünder". terungsschutz in Serie. Die notIn diesen Vorschlag flössen die wendigen Bauansuchen sind beAnregungen ein, die außer vom reits eingebracht. Mit der AufStadtplanungsamt auch von den stellung an 44 Standorten ist nach IVB, von städtische Fachabtei- Erteilung der Baugenehmigung lungen, aber auch Interessenver- noch heuer im Herbst zu rechnen. bände wie z. B. der Blindenver- Dann werden auch die von andeband eingebracht wurden. Auch ren Firmen dankenswerterweise das Denkmalamt hatte man ge- noch stehengelassenen Prototyhört. Es handelt sich somit um pen (in der Reichenauer Straße eine bedarfsgerechte Sonderan- und im Saggen) durch die endgülfertigung für Innsbruck. tigen Häuschen ersetzt. Im EnNach einer weiteren Begutach- dausbau denkt man an rund 100 tungsphase, die mit der Aufstel- Standorte im Stadtgebiet.
Am Beginn der König-Laurin-Allee, an der Kreuzung zur Amraser Baudurchführung noch heuer — Kosten ca. 1 Mio. S Straße, steht seit wenigen Tagen dieses „vorläufig endgültige" Modell (We) Im Zuge einer Überprüfung in einem äußerst desolaten Zu- jener Wartehäuschen, die noch heuer im Herbst im gesamten Inns(SNS-Pressebild) des Fallbachgerinnes wurde fest- stand. Die tragenden Bewehrung- brucker Stadtgebiet aufgestellt werden.
seisen der Stahlbetonabdeckung sind stark von Rost befallen bzw. überhaupt durchgerostet. Die Sanierung wird durch den Umstand erschwert, daß fast durchgehend bis zu 3 Meter hohe Mauern auf der Gerinneabdekkung aufliegen. Das Tiefbauamt Ich werfe Medikamente, Farb- hat aber bereits eine Lösung ausreste, Batterien und ähnliches gearbeitet, bei der die bestehende nicht in den Hausmüll Und Sie ? Gerinneabdeckung mit den darNützen Sie die von der Stadt auf ruhenden Mauern erhalten durchgeführten Giftmüllsamm- bleiben können. lungen. Helfen Sie mit, Boden Die Sanierungsarbeiten werden noch vor dem Winter in Angriff und Grundwasser zu schützen. genommen. Während der BauarEs kommt auf jeden einzelnen an. beiten wird es notwendig sein, der notwendigen Sanierung der den Bus- und Lkw-Verkehr in schadhaften Gerinneabdeckung Richtung Stadtmitte über die des Fallbaches die Zustimmung Höttinger Auffahrt umzuleiten. gegeben. Die Kosten werden sich Für die Bauarbeiten im unmittelmit rund 1 Million Schilling zu baren Engstellenbereich muß auch der Pkw-Verkehr auf die Buche schlagen. Neben vereinzelten Steinausbrü- Dauer von etwa 14 Tagen über die chen aus der Gerinnewand ist Weiherburggasse umgeleitet wernach Aussage des Tiefbauamtes den. Der Beginn der Bauarbeiten vor allem die Gerinneabdeckung wird rechtzeitig bekanntgegeben. gestellt, daß der Bereich zwischen Riedgasse und Schmelzergasse auf einer Länge von ca. 83 Metern akut einsturzgefährdet ist. In der Sitzung des Stadtensenates vom 25. Juli unter Vorsitz von Bürgermeister Romuald Niescher wurde
Ausbaulücke der Klammstraße in Kranebitten wird geschlossen Stadtsenat: Geringstmögliche Fahrbahnbreite (We) Die Klammstraße in Krane- Bebauung entlang dieses Straßenbitten ist im oberen und unteren stückes begründet. Auch fehlen im Bereich bereits ausgebaut. Was Mittelstück der Klammstraße noch fehlt, ist das Mittelstück in Gehwege, was eine permanente einer Länge von rund 300 Me- Gefahr für Fußgänger und vor allem für die Schulkinder bedeutet. tern. In seiner Sitzung vom 25. Juli Auch die derzeit nur provisorisch unter Vorsitz von Bürgermeister verlegten Versorgungsleitungen, Romuald Niescher gab der Stadt- die gleichzeitig mit dem Ausbau in senat nun „Grünes Licht" für den die Gehwegtrasse umgelegt werden Endausbau der Klammstraße. In können, sprechen ebenso für den der Folge wird nun das Bau- und Ausbau, wie die Tatsache, daß die Grundeinlösungsverfahren ein- Schneeräumung im Winter auf der geleitet und die Bauausschrei- ausgebauten Straße effizienter und bung unter den in Innsbruck an- kostengünstiger mit Großfahrzeusässigen Firmen durchgeführt. gen durchgeführt werden kann. Die Kosten für den Ausbau der Der Gehweg wird entlang des westKlammstraße werden mit 4,5 seitigen Fahrbahnrandes verlaufen. Die Fahrbahn wird die MiniMio. S veranschlagt. Die Notwendigkeit des Aubaues malbreite von 5,5 Metern aufwird u. a. mit der zunehmenden weisen.
Lichtbänder am Dach und ein Biotop im Innern Neubau der Volkschule in Hötting-West mit acht Klassen sowie einem Jugendhort und Vereinsräumen sind u. a. eine Pausenhalle, ein Medienraum mit Bühne, ein Bewegungsraum, Räume für die Verwaltung und eine Küche vorgesehen. Eine Besonderheit und zugleich ein Naturerlebnis für die Jugendlichen soll das geplante Biotop werden, das auf 25 m2 Bodenfläche verschiedenen Lebewesen Raum geben wird. Aufgrund der im Dach verlaufenden Lichtbänder könnten sich manche Grünpflanzen auch bis in den zweiten Stock emporranken. Im ersten Stock findet in den acht nach Süden orientierten Klassenräumen die intensive Wissensvermittlung statt, außerdem sind hier neben einer Pausenhalle, die Direktions- und Konferenzzimmer sowie ein 70 m2 umfassender Mehrzweckraum situiert. Weitere zwei Klassenräume befinden sich in einem eigenen kleinen Trakt im 2. Stock.
Die neuen Volksschule in Hötting-West schließt südlich an die Turnhalle der Hauptschule an. Links hinten Im Zusammenhang mit der neuen sind Teile der Peerhofsiedlung zu sehen. (Foto: Murauer) Schule entsteht auf der Westseite (Th) Der auf längere Sicht vor- Bauarbeiten aufgenommen, mit Das Raumprogramm des wegen der Turnhalle ein Gebäude, das — aussichtlich letzte Bau einer ihrer Fertigstellung ist, so der des hohen Grundwasserspiegels mit erheblichem technischem AufVolksschule in Innsbruck ent- Bauleiter des Stadtbauamtes, nicht unterkellerten Gebäudes wand — „grundwassersicher" im steht derzeit in Hötting-West. Ing. Horst Gaisberger, im Herbst sieht im Erdgeschoß Platz für Keller die Schutz- und RettungsHier in diesem beliebten Sied- 1990 zu rechnen. Finanziert wird einen Jugendhort mit Gruppen- räume für die Bildungsanstalt belungsgebiet herrscht, besonders der Neubau, dessen Kosten rund und Lernzimmern sowie — mit herbergt. Erdgeschoß und erster seit der Errichtung der Peerhof- 40 Millionen Schilling betragen, eigenem Eingang — für einen Stock nehmen zwei Vereinsräume siedlung, starker Schulraumbe- über eine Leasingfirma. Jugendtreff vor. Darüber hinaus bzw. die Schulwartwohnung auf. darf. Die Volksschule Allerheiligen, unterhalb der Kirche St. Georg gelegen, wird derzeit in elf Klassen von 265 Kindern besucht, Über sechs Millionen Schilling werden im Sommer in Bildungsanstalten „verbaut" weitere 179 Schülerinnen und Schüler folgen in sieben Klassen (Th) Die städtischen Bildungsanstalten stellen auch in den Ferien- schlingt" der Austausch der dem Unterricht in Räumen der monaten keine Oasen der Ruhe dar. Kaum haben die Schülerinnen Schulmöbel in acht Klassen, wobei Hauptschule Hötting-West, die und Schüler ihre Klassen geräumt und die Kindergartenkinder sich heuer erstmals auch in Altschulen ihrerseits jedoch den Platz nun von den „Tanten" verabschiedet, belegen Handwerker die Gebäude haltungsgerechte Sitzkombinatiomit Beschlag. Die Ferienwochen im Sommer, zu Weihnachten und zu nen mit zweifach verstellbaren, selbst benötigt. geneigten Tischplatten zum EinDie neue Volksschule, die südlich Ostern sind die Zeit, in denen bauliche Veränderungen und Instandsatz gelangen. In Neubauten ist setzungen vorgenommen werden. Oberamtsrat Johann Rückauf, an die Turnhalle der benachbarVorstand des Schulamtes und auch zuständig für die Kindergarten- dies schon gang und gäbe. Pro Ich lehne das Angebot überflüs- verwaltung: „Wir sind bemüht, in dieser Zeit möglichst viele Klassen Klasse fallen dafür Kosten von siger Verpackungen von Waren und Kindergärten zu renovieren, natürlich immer den finanziellen rund 70.000 Schilling an! Moderner im Innern werden auch ab, um Rohstoffe zu sparen und Möglichkeiten entsprechend." Müll zu vermeiden. Und Sie? Schauplatz von Bauvorhaben, an liche Veränderungen, die eben- die Kindergärten und Jugendhorte. Helfen Sie mit, es kommt auf deren Ende immer Malerarbeiten falls über eine Million Schilling Die komplette Erneuerung der stehen, sind in diesen Sommer- erfordern und z. B. den Aus- Sanitäranlagen im Kindergarten in jeden einzelnen an. monaten die Volksschulen in der tausch von Bodenbelägen oder der Pembaurstraße, die Einrichten Hauptschule Hötting-West Fischerstraße, in der Siebererstra- den Umbau der Sanitäranlagen tung eines Mehrzweckraumes im anschließt, wird nach den Plänen ße und in Hötting. Um insgesamt zum Inhalt haben, laufen in den Kindergarten Lönsstraße und Vervon Architekt Univ.-Prof. Mag. 1,2 Millionen Schilling sind hier Hauptschulen in der Gabelsber- besserungen, z. B. an den BeleuchJosef Lackner errichtet, dessen Arbeiten z. B. an den Elektro- gerstraße, im Olympisches Dorf tungskörpern, im Kindergarten in Projekt 1987 siegreich aus einem installationen, den Beleuch- und in der Leopoldstraße. Weitere der Reichenau, schlagen sich mit von der Stadtgemeinde ausge- tungskörpern und an der Einrich- zwei Millionen werden für die 1,400.000 Schilling zu Buche. schriebenen Architektenwettbe- tung vorgesehen. Weitaus höher Ausstattung mit Computern in 400.000 Schilling stehen für die werb hervorgegangen ist. Im sind die Aufwendungen für die sieben Hauptschulen aufgewen- Jugendhorte in der Reichenau März dieses Jahres wurden die Hauptschulen angesetzt: Bau- det. 500.000 Schilling „ver- und im Olympischen Dorf bereit.
Anstelle der Schüler arbeiten Bauleute
VERANSTALTUNGSKALENDER VON MONAT ZU MONAT Tiroler Landestheater
Haselböck, Krems — Werke der Familie Bach Orontea (Barockoper von Cesti) — So. 26. August, Riesensaal der HofSo. 19., Di. 21. und Do. 23. August burg (Beginn 20 Uhr): Ensemble — Beginn 19 Uhr Mosaiques Paris — Christophe Dido and Aeneas (Barockoper von Coin — Concerti und Kantaten Purcell) — Sa. 25. August von Vivaldi und Bach L'incoronazione di Poppea (BarockMo. 27. August, Basilika Wüten (Beoper von C. Monteverdi) — Mo. ginn 20.30 Uhr): Geistliche Abend27., Mi. 29. und Fr. 31. August musik — Franz Haselböck — Werke von: Hummel, Brahms, Robert Breinösslbühne Führer, Sigismund Neukomm, Anselm Hüttenbrenner, Wilhelm Der flotte Jonathan — Lustspiel — Kienzl und Franz Schmidt 17. und 18. August — Beginn Di. 28. August, Riesensaal der Hof20.30 Uhr burg (Beginn 20 Uhr): „Pimpinone oder die ungleiche Heirat" — Konzerte: Intermezzo von Georg Philipp So. 19. August, Pfarrkirche Igls Tellemann — Isabelle Pul enard (Beginn 20.30 Uhr): Kirchenmusi(Sopran) — Michael Schopper kalische Weihestunde — Mannhei(Baß) — Ensemble: Festitics Quarmer Barocktrio — Joachim Starke tett — Musikalische Leitung: Rein(Flöte) — Elisabeth Zehm-Thoma hard Jaud (Viola da gamba) — Hans-Jürgen Do. 30. August, Pfarrkirche Igls Thoma (Cembalo) — Werke von (Beginn 20.30 Uhr): Orgelkonzert Couperin, Bach, Telemann, Wolf— Vera Hermanova — Werke von: gang Hofmann Cernohorsky, Sweelinck, Daquin, Mo. 20. August, Basilika Wüten J. S. Bach, Mozart und Jiri Ropek (Beginn 20.30 Uhr): Geistliche Do. 30. August, Riesensaal der HofAbendmusik — Mannheimer Baburg (Beginn 20 Uhr): Rosemarie rocktrio — Joachim Starke (Flöte) Hofmann (Sopran) — Rene Jacobs — Elisabeth Zehm-Thoma (Viola (Countertenor) — Konrad Jungda gamba) — Hans-Jürgen Thoma hänel (Laute) — Werke von: Mon(Cembalo) — Werke von Coupeteverdi, Rossi, Steffani u.a.m. rin, Bach, Telemann, Wolfgang Sa. 1. September, Hofkirche: Konzert Hofmann auf der Ebertorgel — Bernhard Mo. 20. August, Schloß Ambras, SpaWinsemius, Niederlande nischer Saal (Beginn 20 Uhr): Bart- Sa. 1. September, Kongreß haus, hold Kuijken (Traversflöte) — SigisDogana (Beginn 20 Uhr): Afrowald Kuijken (Barockvioline) — Raduno-Musikspektakel — AfroWieland Kuijken (Viola da gamba) Funcy-Brasil-Jazz — Robert Kohnen (Cembalo) — So. 2. September, Pfarrkirche Igls Werke von: Couperin, Rameau, (Beginn 20.30 Uhr): KirchenmusiBuxtehude und Bach kalische Weihestunde — InnsMi. 22. August, Schloß Ambras, Spabrucker Holzbläserensemble — nischer Saal (Beginn 20 Uhr): LonWerke von: Vivaldi, Mozart und don Baroque — Ingrid Seifert, Danzi Richard Gwilt (Violinen) — Charles So. 2. September, Tiroler LandesMedlam (Violoncello) — Lars Ulrik museum, Ferdinandeum (Beginn Mortensen (Cembalo) — Werke 10.30 Uhr): Siebente Sonntagsvon: Corelli, Vivaldi, Bach, Fux, matinee — Margret Bogner (SoLanzetti und Leclair pran) — Jann Engel (hist. Klarinette) Do. 23. August, Pfarrkirche Igls — Kurt Estermann (Hammerkla(Beginn 20.30 Uhr): Orgelkonzert vier) — Werke von: Franz Schu— Alfred Halbertschlager (Orgel) bert, Robert Schumann und Louis — Dorit Führer-Pawikovsky Spohr (Blockflöte) — Werke von: Pachel- Do. 6. September, Pfarrkirche Igls bel, Händel, Hertel, J. S. Bach, (Beginn 20.30 Uhr): Orgel-konzert Frank Martin und Alain — Michael Eberth, Augsburg — Fr. 24. August, Riesensaal der HofFroberger, Muffat, J. S. Bach und burg (Beginn 20 Uhr): Ensemble C. Ph. E. Bach Tragicomedia London — Stephen Do. 6. September, Basilika Wüten Stubbs (Lauten) — Erin Headley (Beginn 20 Uhr): Kammerchor (Gambe, Lirone) — Andrew LawLeonhard Lechner, Bozen — rence-King (Harfen) — David CorStreicher-Akademie, Bozen — dier (Countertenor) — Harry Van Werke von J. S. Bach Der Kamp (Baß) Sa. 8. September, KonservatoriumsSo. 26. August, Pfarrkirche Igls saal (Beginn 18 Uhr): Instrumen(Beginn 20.30 Uhr): Kirchenmusitenquiz mit Solisten der Münchner kalische Weihestunde — Franz Philharmoniker
So. 9. September, Pfarrkirche Igls (Beginn 20.30 Uhr): Kirchenmusikalische Weihestunde — Hermann Vogt (Bariton) — Angelika Leitner (Querflöte) — Hans Erhardt (Orgel) — Werke von: Brevi, Telemann, Bach und Loeillet Do. 13. September, Pfarrkirche Igls (Beginn 20.30 Uhr): Orgelkonzert — Marek Kudlicki, Wien — Werke von: Muffat, Pachelbel, Marcello, J. S. Bach, Mozart, Reger und Felix Borowski Fr. 14. September, Großer Stadtsaal (Beginn 20 Uhr): Diplomprüfungskonzert des Konservatoriums mit dem Innsbrucker Symphonieorchester — Werke von: Weber, W. A. Mozart, J. S. Bach, J. Haydn, A. Khatchaturian, R. Williams, L. v. Beethoven und F. Chopin So. 16. September, Pfarrkirche Igls (Beginn 20.30 Uhr): Kirchenmusikalische Weihestunde — Ina Heidinger (Sopran) — Günter Silbernagl (Oboe) — Hans Erhardt (Orgel) — Werke von: Bach, Loeillet und Hertel Mo. 17. September, Kongreßhaus, Dogana (Beginn 20 Uhr): Tanita Tikaram — Popkonzert Di. 18. September, Hofkirche (Beginn 20 Uhr): Konzert auf der EbertOrgel — Sonderkonzert — Franz Josef Maier (Barockvioline — Max Engel (Barockcello, Viola da Gamba) — Reinhard Jaud (Orgelpositiv) Do. 20. September, Pfarrkirche Igls (Beginn 20.30 Uhr): Orgelkonzert — Karl Maureen, München — Werke von Johann Sebastian Bach So. 23. September, Pfarrkirche Igls (Beginn 20.30 Uhr): Kirchenmusikalische Weihestunde — Streichquartett des Collegium Musicum Innsbruck — Werke von: Haydn, Mozart und Schumann
bis Fr. von 15 bis 19 Uhr, Sa. von 10 bis 12 u. von 15 bis 19 Uhr, Sonnund Freiertage 10 bis 12 Uhr) Tiroler Kunstpavillon, Rennweg 8a: Ernst Schroffenegger — 21. August bis 2. September; Moderne Österreichische Malerei aus der Sammlung der Zentralsparkasse — 6. bis 30. September (di. bis Sa. von 9 bis 12 Uhr und 15 bis 18 Uhr, Sonnund Feiertage von 10 bis 12 Uhr) Galerie Veldidena, Werthaus, Heiliggeiststraße 8: Sommerausstellung I — Barbara Boob, Margareta Dick, Haller Künstler, Birgit Harnes, Ingrid Mathe, Josef Oberauer, Anne Stadler — bis 25. August; Sommerausstellung II — 7 Tiroler Künstler — 8. bis 22. September Galerie Maier, Sparkassenplatz 2: Kurt Absolon — Werksübersicht — 4. September bis 1. Oktober Galerie ORMS, Höttinger Gasse 11: Hans Grosch — 21. September bis 12. Oktober Galerie Thomas Flora, Herzog-Friedrich-Straße 5: Danielis Friedrich — Gouachen — bis Anfang Oktober Galeriecafe Munding, Grenzstr. 18: Heinrich Plattner — bis 2. September Galerie im Taxispalais, Maria-Theresien-Straße 45: Josef Kubier — Grafik International — bis 24. August (Mo. bis Sa. von 10 bis 12 und von 14 bis 19 Uhr) Sparkasse Innsbruck-Hall, Zweigstelle Reichenauer Straße: Hedwig Bader-Walser — Landschaften und Stilleben in Aquarell — 21. September bis 19. Oktober
Weitere Veranstaltungen Kongreß haus, Rennweg: Tanzparkett — My Lords — 17. 8. (Beginn 20.30 Uhr); Zapfenstreich — Militärmusik Tirol — 18. 8. (Beginn 20.30 Uhr); Internationales Tanzturnier — 25. 8. (Beginn 19.30 Uhr). Olympiastadion: Österreichischer National-Circus — Wochentage: 15.30 und 20 Uhr — Sonntag: 14 und 17.45 Uhr — Tierschau: täglich 9.30 bis 18.30 Uhr.
Stadtarchiv, Badgasse 2: Maximilian I. Grabdenkmal in der Hofkirche — Ansichten und Probleme — Ausstellung zur Erinnerung an Maximilians Regierungsantritt vor 500 Jahren — bis 28. Dezember 1990 Tiroler Landesmuseum, Ferdinan- INNSBRUCKER SOMMER deum, Museumstraße 15: Tirol von Fr. 17. August, 16 Uhr, Treibhaus: Außen — bis 2. September; Aspekte Kinderprogramm — Beatocellos des Religiösen in der GegenwartsGalakonzert. 20 Uhr, Treibhaus: kunstösterreichs—18. September Jazzoperette — Deflores — Beabis 11. November; (tgl. von 20 bis trice oder die Jungfrau von Ali17 Uhr, Do. abends 19 bis 21 Uhr) cante. 22.30 Uhr, Treibhaus: JazzStadtturmgalerie, Herzog-Friedrichclub — Tarn Tarn D Afrique (SeneStraße 21: Manuel Manzano-Monis gal). 20.30 Uhr, Fennerareal: y Lopez-Chicheri — 22. August bis Happysad — Dangermice. 19. September; Peter Blaas — 19. September bis 13 Oktober (Di. (Fortsetzung Seite 26)
Anmutige Botschafter aus den Tropen Prächtig gefärbte exotische Schmetterlinge im Palmenhaus des Hofgartens (Th) Das Palmenhaus des Hofgartens am Rennweg ist um eine lebende Attraktion reicher geworden: Seit kurzem flattern zwischen den üppig wuchernden, tropischen Pflanzen exotische Schmetterlinge in leuchtenden Farben aus Thailand und Costa Rica. Für den interessierten Besucher bedeutet dies nicht nur, daß er die z. T. fast handtellergroßen Tiere aus der Nähe beobachten und fotografieren kann, sondern daß er auch z. B. das Schlüpfen
des Purpur-Kaisergiganten oder des scharlachroten Schwalbenschwanzes miterlebt. Die rund 200 Falter von 25 verschiedenen Arten finden hier bei rund 28 Grad Celsius Temperatur und 85 Prozent Luftfeuchtigkeit sowie der richtigen Auswahl an Futterpflanzen für Schmetterlinge und Raupen jene Lebensbedingungen vor, die ihren Bedürfnissen in jeder Hinsicht entsprechen. Da Tag für Tag neue Schmetterlinge schlüpfen und andererseits
Erzeugnisse von häuslichen Gewerben und Industrien Ausstellung über bäuerliche Nebenerwerbstätigkeit (Th) Es war vorwiegend die Not, die Teile der früheren bäuerlichen Bevölkerung von Tirol bewog, sich neben der Landwirtschaft, die sie nicht ausreichend ernähren konnte, mit der Verarbeitung vorhandener Rohstoffen, wie z. B. Holz, Wolle oder Horn, ein Einkommen zu sichern: Das Hausgewerbe und die Hausindustrie entstanden. Das Volkskunstmuseum widmet diesem Thema eine bis 31. Oktober zugängliche Ausstellung. Die Herstellung der in den ländlichen Haushalten und bäuerlichen Werkstätten entstandenen Schnitzarbeiten, Hinterglasmalereien, Webarbeiten, Stickereien und Strickereien — um nur einige der Exponate zu nennen — verlief so erfolgreich, daß im 19. Jahrhundert oft schon fließbandmäßig produziert wurde und der Absatz auf Jahr- und Wochenmärkten oder durch sogenannte „Verleger" erfolgte. In der Ausstellung sind neben den
handwerklichen Erzeugnissen aus Alt-Tirol, aus Bayern und dem böhmisch - oberösterreichischen Grenzgebiet auch alte bäuerliche Gerätschaften wie z. B. ein Strumpfwirkstuhl aus Rietz aus dem Jahre 1772 oder oder eine hölzeren Webmaschine zu sehen. Schwarz-weiß-Fotos rufen die Erinnerung an die Sellrainer Wäscherinnen wach, die noch bis vor wenigen Jahrzehnten, auch als eine Art Nebenerweb, als unentbehrliche Hilfen der Innsbrucker Hausfrauen wirkten.
manche der Tiere nur drei Tage leben, ist für Abwechslung im Schmetterlingshaus gesorgt. Anhand von Schautafeln und angebotener Literatur lernt der Besucher die einzelnen Tag- und Nachtschmetterlinge kennen und erfährt z. B., daß es Arten gibt, die nichts essen und andere, die sogar giftig sind. Auch die Hintergründe, warum die Falter bei uns so selten geworden sind, werden erläutert. Ins Leben gerufen wurde das Schmetterlingshaus, das eine, wie Bürgermeister Romuald Niescher im Rahmen der Eröffnung in Anwesenheit von Bundesminister Dipl.-Ing. Dr. Franz Fischler erklärte, überaus begrüßenswerte Initiative darstellt, von den Bundesgärten und der Steven Fried Ges. m. b. H. Für Besucher zu-
Ein Falter — berührend in seiner Zerbrechlichkeit. (F.: Frischauf)
„Tirol von außen"
Die noch bis 2. September im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum laufende Ausstellung „Tirol von außen", die in Zusammenarbeit mit dem Museum der Ich werfe Medikamente, Farb- Modernen Kunst in Bozen erstellt reste, Batterien und ähnliches wurde, zeigt 145 Werke von deutnicht in den Hausmüll Und Sie ? schen, italienischen und österreiNützen Sie die von der Stadt chischen Künstlern des 20. Jahrdurchgeführten Giftmüllsamm- hunderts. Die sechzig Maler setzen lungen. Helfen Sie mit, Boden sich in ihren Werken mit der Tiroler Landschaft vom Gardasee bis und Grundwasser zu schützen. Es kommt auf jeden einzelnen an, Kufstein auseinander, Tirol-bezogene Texte von Nicht-Tiroler Litegänglich ist das Naturerlebnis raten, die sich von der Landschaft täglich von Mai bis Oktober von inspirieren ließen, ergänzen die 10 bis 17 Uhr und von November Gemälde und Graphiken von inbis April von 10.30 bis 15.30 Uhr. und ausländischen Leihgebern.
Barockopern und Konzerte auf historischen Instrumenten Festwochen der alten Musik: 14 Abende vom 19. August bis 1. September (We) Mit Pietro Antonio Cestis „Orontea", komponiert und uraufgeführt am Innsbrucker Hof im Jahre 1656, werden am 19. August im Tiroler Landestheater die diesjährigen Festwochen der Alten Musik in Innsbruck eröffnet. Die heitere Verwechs-
Festwochen der Alten Musik: Szenenfoto aus Poppäa.
lungskomödie wurde bereits vor vier Jahren im Rahmen der Festwoche aufgeführt und kommt nun, in den Hauptrollen neu besetzt, wieder. Weitere Aufführungstermine am 21. und 23. August, jeweils um 19 Uhr. Als zweite Oper wird am 27., 29. und 31. August „LTncoratione di Poppea" von Claudio Monteverdi gezeigt. Die weiteren Programmpunkte finden Sie in unserem Veranstaltungskalender auf Seite 7! Kultur-Landesrat Fritz Astl, der im Rahmen einer Landespressekonferenz gemeinsam mit dem Begründer und künstlerischen Leiter der Festwoche, Prof. Otto Ulf, das Programm vorstellte, betonte, daß die Veranstaltungen der Festwoche der Alten Musik (heuer erstmals auf zwei Wochen ausgebaut) nach wie vor die Höhepunkte des musikalischen Som-
mers in Innsbruck seien. Nicht zufrieden zeigte sich Landesrat Astl mit den Finanzzuflüssen des Kulturministeriums: „Stadt und Land haben ihre Subventionen verdoppelt, Wien will uns mit maximal 100.000 S abspeisen". Tirol müsse endlich ebenso bedient werden, wie andere Bundesländer! Insgesamt 14 Opern- bzw. Konzertabende bieten heuer die Festwochen der Alten Musik. Die Eintrittspreise wurden nicht erhöht. Parallel zu den Festwochen wird auch heuer wieder die Sommerakademie der Alten Musik veranstaltet, wo rund 200 Fachleute (Hochschullehrer, Orchestermusiker, Solisten) von internationalem Rang zu einem Gedankenaustausch über die Aufführungspraxis alter Musik in der Tiroler Landeshauptstadt zusammenkommen.
Wer Strom spart, soll künftig dafür belohnt werden Würdiger Festakt aus Anlaß des lOOjährigen Bestandes des E-Werkes und des Wasserwerkes in Innsbruck (Eiz) Der Weitblick der Innsbrucker Stadtväter vor 100 Jahren ist bewundernswert: 1890 bereits wurde die Hochdruckleitung zur Trinkwasserversorgung fertiggestellt und damit nahm das Wasserwerk Mühlau seinen Betrieb auf, und schon 1888 sicherte sich die Stadt das Vorkaufsrecht am (privaten) Kraftwerk Mühlau, das dann 1897 auch gekauft wurde. Ein rundes Jubiläum also, das von den Stadtwerken am 9. Juli mit einem Festakt im Kongreßhaus, umrahmt von der Feuerwehrmusikkapelle, würdig begangen wurde Schon am Vormittag hatte Bürgermeister Romuald Niescher eine Pressekonferenz gegeben, bei der auch GR Ing. Gerhart Greil, Obmann des Verwaltungsausschusses der Stadtwerke, sowie Stadtwerke-Generaldirektor Dkfm. Heinrich Lackner mit den Direktoren Dipl.-Ing. Reinhold Tiwald und Dipl.-Ing. Herwig Herbert die Medien informierten. Der Bürgermeister steckte dabei die „Schwerpunkte in Gegenwart und Zukunft" ab: Ein neues Strom-Tarifsystem steht in Ausarbeitung, bei dem künftig belohnt wird, wer Energie spart. GR Ing. Greil: „Wir machen das in Abstimmung mit der Landesgesellschaft Tiwag, damit in ganz Tirol zum selben Zeitpunkt das selbe System in Kraft tritt." In den Weiterbau, die Erneuerung und Verstärkung des Vertei-
Festakt „100 Jahre E- Werk und Wasserwerk Innsbruck" am 9. Juli im Kongreßhaus: Bgm. Niescher bei seiner Ansprache. Unter den Ehrengästen Landeshauptmann Partl, der dritte Nationalratspräsident Dr. Dillersberger, Landtagspräs. Dr. Reisigl, Abt Stöger und die gesamte Stadtführung. (SNS-Pressebild) lernetzes werden in den nächsten Jahren 350 Mio. S zu investieren sein. Die notwendige Errichtung einer neuen Schaltwarte soll sich in schon vier Jahren amortisieren. — Heute decken die E-Werke der Stadt rund 40 Prozent des Strombedarfes der Innsbrucker Bevölkerung. Am Erdgas ist Innsbruck, so der Bürgermeister, „sehr interessiert" — doch die Verhandlungen seien schwierig; Niescher rechnet nicht mit einem Vertragsabschluß vor Herbst. GR. Ing. Greil:
„Innsbruck will die Meistbegünstigungsklausel und einen Preis, der für den Abnehmer billiger sein soll, als das heutige Propan/Butan-Gemisch, sonst hätte der Konsument keinen Vorteil." Innsbruck verfügt über qualitativ hochwertiges Trinkwasser, und damit das auch so bleibt, bemüht sich die Stadt um ein zweites „Wasser-Standbein" im Flughafenbereich. Dort hat auch die Trinkwasservorsorge klaren Vorrang vor allen anderen Nutzungsansprüchen, unterstrich der
Innsbrucks Wirtschaft „in Topform" Neue Handelskammer-Broschüre eine Visitenkarte heimischen Unternehmertums (Ste) Rund ein Drittel aller Tiroler Arbeitnehmer, konkret 72.000 nichtselbständig Beschäftigte, üben in der Landeshauptstadt ihren Beruf aus. Hinsichtlich seiner Wirtschaftskraft nimmt Innsbruck — gemessen an vergleichbaren Städten Österreichs — einen Spitzenplatz ein. Mehr als 30 Prozent des Tiroler Bruttoinlandsproduktes werden hier erwirtschaftet, die Quote pro Einwohner liegt fast 60 Prozent über dem Landesdurchschnitt. Dies und noch viel mehr geht aus der jüngst veröffentlichten und von Handelskammer-Präsident Dr. Hansjörg Jäger als „Meilenstein unserer InformationspoliSeite 8
tik" gerühmten Broschüre „Tirol — starkes Land mit dynamischer Wirtschaft" hervor. Das umfangreiche, zeitgemäß gestaltete Werk, das von zahlreichen anschaulichen Grafiken begleitet wird, kann tatsächlich als gelungene „Visitenkarte" der Tiroler Wirtschaft bezeichnet werden. Es richtet sich an wirtschaftsinteressierte In- und Ausländer (zu diesem Zweck erscheinen Parallelausgaben in englischer, italienischer und französischer Sprache) genauso wie an Politiker, Lehrer (Unterrichtsbehelf) und Medien. Zur Illustration: Die Bruttowertschöpfung Tirols hat sich — zu heutigen Preisen — in den ver-
gangenen 25 Jahren von 42 Mrd. Schilling auf 143 Mrd. Schilling erhöht. Damals beschäftigte die heimische Industrie 29.000 Personen, die einen Jahresproduktionsweit von 18,2 Mrd. Schilling schufen. Heute erreichen 34.000 Industrie-Beschäftigte einen Bruttoproduktionswert von 46 Mrd. Schilling. Jenen, die glauben, daß Tirol überwiegend ein Fremdenverkehrsland ist, nehmen diese Zahlen den Wind aus den Segeln: Der Tourismus erbringt im Vergleich dazu nämlich „nur" 40 Milliarden Schilling. Die Anzahl der Beschäftigen in der gewerbliche Wirtschaft stieg von 130.000 auf 200.000 Personen an.
Bürgermeister. Im Nordkettenbereich wird nämlich eine Stollensanierung vordringlich, seit hier Trübungseinbrüche erfolgt sind. Die Stadtwerke — sie umfassen den E-Werks-Bereich, das Wasserwerk, das Gaswerk und die Bäder — verfügen heute über ein Anlagevermögen von 3,5 Mrd. S (zu Anschaffungspreisen); sie sind seit 1939 eigene Betriebe. Der mittlere Jahresumsatz, so der Obmann des VerwaltungsausschusJede überflüssig verbrauchte Energie belastet unnötig unsere Umwelt. Umweltbewußt handelt, wer mit dem Brennstoff seiner Wahl wirtschaftlich, umgeht. Nützen Sie die kostenlose Energieberatung der Stadtwerke Innsbruck: Tel 5907-285 Durchwahl ses, GR Ing. Greil, beläuft sich auf 1,1 Milliarden S, die mittlere Jahresinvestition erreicht die stolze Summe von 130 Millionen Schilling. „Unser Ziel ist es, die Stadtwerke zum Dienstleistungsbetrieb zu profilieren" (Greil). Umfassende Rück- und Ausblicke auf die Bereiche ihrer Verantwortung gaben schließlich beim Festakt die Direktoren Diplr Ing. Reinhold Tiwald (Elektrizitätswerk) und Dipl.-Ing. Herwig Herbert (Wasserwerk).
Innsbrucker versuchten sich erfolgreich als Planer Drei „beste Ideen" zur Gestaltung des Bereiches über der Altstadt-Garage: Weiterentwicklung mit Universität (Ste) Überrascht von der Zahl der Einsendungen und deren „ausgeglichener Qualität" zeigten sich Bürgermeister Romuald Niescher und Kulturstadtrat Mag. Hermann Girstmair bei der Prämierung der von Innsbrucker Bürgern eingesandten Entwürfe zur Nutzung und Gestaltung des Raumes über der Altstadt-Tiefgarage am 16. Juli. Die besten drei Vorschläge für die 3000 m2 große Fläche zwischen Markthalle und Churrasco-Haus wurden von einer Fachjury (Dr. Franz Caramelle, der akademische Bildhauer Claudius Moiling und Univ.Doz. Dipl.-Ing. Dr. Arnold Klotz) gleichwertig auf Platz 2 gesetzt, ein erster Preis wurde nicht vergeben. Geld- und Sachpreise gab es für insgesamt zwölf der 139 Vorschläge. Daß hinter manchen Entwürfen mehr steckte als nur die Hand eines Hobbyplaners, bewiesen vor allem zwei der ganz vorne gereihten Arbeiten. Ezio Moschen, 32, gebürtiger Bozener, steht kurz vor Beendigung seines Architekturstudiums und brachte den planerisch wohl perfektesten Entwurf zu Papier. Sein Vorschlag sieht eine zum Inn offene, kleine Arena vor, deren Zentrum ein Bassin mit aufsteigender Wasserfontäne bildet. Der Platz soll zum Erholen, Ausruhen und Spielen einladen und einen Gegenpol zum hektischen Straßenraum darstellen. Der Bereich zwischen Ruhe- und Verkehrszone ist bogenförmig gepflastert und um einen „Inn-Erker" (eine Auskragung über das südliche Innufer) erweitert. Der Entwurf orientiert sich an einer als Mosaik gestalteten Sonne und bezieht nicht nur die Elemente Wasser und Erde, sondern auch Luft und Feuer mit ein. Letztere versinnbildlichen die Abluftkamine der Tiefgarage; an ihnen soll ein extra beigemengtes, leicht brennbares Gas abgefackelt werden. Architekten zählt die 24jährige gebürtige Ebbserin Franziska-
„Ideenbörse": Schau wurde verlängert Die Ausstellung aller 139 Arbeiten zur „Ideenbörse" wurde verlängert. Die Pläne sind noch bis 14. September zu sehen: In den Räumen der „Raiffeisenbau Tirol" im „Ursulinenhof" (westlich der Ursulinenkirche), Innrain 9, 1. Stock, Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 und 12.30 bis 17 Uhr, Freitag von 8 bis 12 Uhr.
über dessen südliches Ufer eine, Verkehrsaufkommens am Marktkulturellen Zwecken zugedachte, graben erachtet er eine eingeschoauskragende „Bühne" ragt. Die ßige Abgrenzung des Areals als einzige Frau unter den prämier- erforderlich. In einem zum Teil verten zwölf Einsendern möchte den glasten Gebäude, das zum ovalen, Platz gegen Osten, Süden und mit grauem und schwarzem Stein Südwesten bogenförmig und ein- gepflasterten Innenraum hin „Argeschoßig verbaut wissen, wo- kadencharakter" aufweist, bringt durch im Inneren eine leicht er unter anderem ein Cafe, ein geschwungene, zur Bühne orien- großzügig angelegtes Wartehäustierte „Arena" entsteht. chen und eine moderne WC-AnEimer, die in Innsbruck als Medi- Zeichnerisch nicht so versiert, lage unter. Schwarze Sitzsteine solzinisch-technische Assistentin tä- aber deshalb nicht weniger inter- len zum Verweilen einladen, zwei tig ist, zu ihrem Freundeskreis. essant der Vorschlag des 25jäh- Grünzonen das Auge erfreuen. Ihr klar ausgearbeiteter Plan rigen Innsbrucker Vertreters Ger- Die ersten drei Preisträger werden bezieht ebenfalls den Inn mit ein, hard Vylet. Aufgrund des großen nun, beschloß der Stadtsenat, die Detaillierung ihrer Ideen (Pläne, Modell etc.) im Hinblick auf die Ich verwende für Briefbögen, Umschläge und auf der Toilette Umweltschutzpapier. Und Sie? Helfen Sie mit, Rohstoffe zu sparen, es kommt auf jeden einzelnen an.
Realisierung und Kostenschätzung in Zusammenarbeit mit der Universität ausarbeiten. Seine Zusage, hier mitzuarbeiten, hat der Vorstand des Institutes für bildnerisches Gestalten im Rahmen der Technischen Fakultät, Architekt Univ.-Pro f. Josef Gruppenbild mit Dame: Bürgermeister Romuald Niescher (2. v. r.Jund Lackner, gegeben. In den auszuKulturstadtrat Mag. Hermann Girstmair (l) nach der Preisverleihung führenden Entwurf können sozusammen mit den drei besten Planern, Ezio Moschen (2. v. l), Fran- mit die guten Ideen mehrerer ziska Eimer und Gerhard Vylet (r.). (Foto: S.N.S.) Hobby-Planer einfließen.
Aufenthalt im umzäunten Bereich der Annasäule wird verboten — Unbekannte schändeten Denkmal (Eiz) Mit überwältigender Mehrheit hat der Gemeinderat am 19. Juli einen Antrag gutgeheißen, der die Magistratsdirektion beauftragte, „umgehend den Entwurf einer ortspolizeilichen Verordnung (S. 23) auszuarbeiten, wonach der Aufenthalt von Personen im Bereich der Annasäule innerhalb der Ketteneinfriedung untersagt ist". Anlaß für diese Maßnahme waren die in den letzten Wochen untragbar gewordenen Mißstände an diesem Ort durch offenbar asoziale Elemente, die diesen Platz in Besitz genommen hatten und ihre tägliche (und nächtliche) Anwesenheit durch zurückgelassene Bierflaschenscherben, Speisereste, Getränkedosen und Mengen von Unrat (sogar Fäkalien) unübersehbar unterstrichen.
Der Stadtsenat beschloß diese ortspolizeiliche Verordnung unter Vorsitz von Bürgermeister Romuald Niescher am 25. Juli. Das Aufenthaltsverbot gilt ab dem Zeitpunkt seiner Kundmachung (die auch an Ort und Stelle durch Tafeln erfolgt) — vorerst allerdings nur bis zur Sitzung des Gemeinderates im Oktober. Inzwischen hat man Gelegenheit, die weitere Entwicklung zu studieren. In der Nacht auf den 24. Juli hatten Vandalen die erst unlängst renovierte Annasäule in der Maria-Theresien-Straße in Innsbruck schwer beschädigt. Das Wappenschild zu Füßen des heiligen Vigilius an der Ostseite der Säule wurde heruntergerissen und zerbrochen; der Skulptur
wurde eine Getränkedose zwischen die Finger gesteckt und ein Fetzen über die Schulter gelegt; die Laterne an der Nordseite der Säule wurde demoliert. Bürgermeister Romuald Niescher verurteilte diesen Vandalenakt scharf: „Das sinnlose Zerstören von Kulturgut ist mit nichts zu rechtfertigen. Ich werde alles daransetzen, zu verhindern, daß eine verschwindende Minderheit asozialer Individuen, die offenbar keine ordentliche Kinderstube genossen hat und der durch fehlendes Geschichtswissen auch das Geschichtsbewußtsein und der Respekt vor den Zeugnissen unserer Vergangenheit zu fehlen scheint, die Allgemeinheit weiterhin provoziert und Denkmale schändet . . . "
Radwegenetz wird heuer um drei Millionen erweitert Es ist abgestimmt mit dem Verkehrsberuhigungskonzept — Radwege in Pradl werden heuer nahezu vollendet Erarbeitet hat das Radwegeprogramm das Stadtbauamt, der Projektausschuß hat es eingehend diskutiert, ehe es in den Stadtsenat zur Beschlußfassung kam. Das Konzept sieht im einzelnen vor: • Die Adaptierung der Radwege im Kreuzungsbereich Amraser Straße/Museumstraße um 400.000 Schilling. • Die Fertigstellung der Radwegachse Resselstraße zwischen Burgenlandstraße und Sonnparkkreuzung um 100.000 S. • Die Verlängerung des Radweges Langstraße über die Pembaurstraße, Bienerstraße, Ing.Ich wähle für Fahrten in der Stadt das Fahrrad oder ein öffentliches Verkehrsmittel, weil es billiger, vernünftiger und umweltfreundlicher ist. Und Sie ? Helfen Sie mit, es kommt auf jeden einzelnen an. Etzel-Straße, Sieberer- und KarlKapferer-Straße bie zum eisernen Innsteg nach Norden (inklusive der Adaptierung der Druckknopf-Ampelanlage an der Kreuzung Rennweg/Karl-KapfererStraße und der Signalanlage Kreuzung Bienerstraße/Ing.-
(Eiz) Mit einem Aufwand von drei Millionen Schilling wird heuer das Radwegenetz in Innsbruck erweitert, beschloß der Stadtsenat unter Vorsitz von Bürgermeister Romuald Niescher am 25. Juli. Die weiteren Schritte zum Ausbau der Radwege bauen auf der in den letzten Jahren geschaffenen Rad-Infrastruktur auf und sind mit dem vorliegenden ersten Arbeitspapier zur Verkehrsberuhigung von Innsbruck unter besonderer Berücksichtigung der Innenstadt abgestimmt. Etzel-Straße), bzw. über die Rudolf-Greinz-Straße bis zur Amraser Straße nach Süden. Die Kosten dafür: 850.000 S. • Rad- und Fußweg entlang der städtischen Kleingartenanlage Pradl-Andechsstraße als Verbindung zwischen der Gumppstraße und der Andechsstraße. Kosten: 250.000 S. • Beschilderung und Markierung der Radwegachse Lönsstraße-Pacherstraße mit Adaptierung der Kreuzung mit der Amraserstraße im Zuge der gemäß dem Verkehrsberuhigungskonzept für 1990 vorgesehenen Realisierung der verkehrsberuhigten Zonen Pradl-Ost und Pradl-Süd-West. Die Kosten dafür: 200.000 S. • Beschilderung und Markierung von Radfahrstreifen in der Amraser Straße vom derzeitigen Ende der Radwege an der Kreuzung mit der Pradlerstraße bis zur Kreuzung mit der Rudolf-Greinz-
promenade: Kosten 200.000 S. • Projektierung der Rad- und Fußwegverbindung Großer-GottWeg als Verlängerung der Radverkehrsachse gemäß dem vorstehenden Punkt und als Verbindungsstück zur Radverkehrsachse Grauer-Stein-Weg. Diese Projektierung wird 150.000 S kosten. • Beschilderung und Markierung der Radverkehrsachse Lohbachufer von der Karl-Innerebner-Straße bis zum Wirt-
Straße. Auch der Zusammenschluß mit den Radverkehrsachsen in den beiden vorgenannten Punkten ist geplant. Kosten: 100.000 S. Mit der Realisierung der bisher genannten Strecken ist das Rad- Ich gehe zum Einkauf mit eigewegenetz in Pradl bis auf die nem Behälter oder mitgebrachkurzen Stücke im Bereich Eger- tem Plastiksack, um Rohstoffe dachstraße-Furtenzaunweg und zu sparen und Plastikmüll zu entlang der Sill im Bereich des vermeiden. Und Sie? WE-Grundes fertiggestellt. Die Es kommt auf jeden einzelnen an. Projektierung der Rad- und Fußwegverbindung Egerdachstraße- schaftsweg der Kranebitter Allee Furtenzaunweg steht gleichfalls im Bereich Vögelebichl—Kosten: auf dem heurigen Programm; sie 100.000 Schilling. wird 150.000 S kosten. • Projektierung der Unterführung der Radverkehrsachse MitDie weiteren Vorhaben heuer: terweg — Ampfererstraße im Be• Beschilderung und Markie- reich der Karwendelbahn. Kosten: rung der Radverkehrsachse Hot- 300.000 Schilling. ting über Sternwartestraße, Kas- • Und schließlich die Projektiepar-Weyrer-Straße, Siegmund- rung der Rad- und FußwegverEpp-Weg bis zum Anschluß an bindung Kranebitter Allee — den bestehenden Radweg entlang Technische Fakultät — Technides Inns im Bereich Mariahilf- kerstraße um rund 200.000 S.
Noch heuer drei neue Tempo-30-Zonen in Pradl (Eiz) Die nächste „Tempo-30Zone" in Innsbruck wird nach gründlicher Vorarbeit durch das Stadtbauamt in Pradl eingerichtet — undzwar in dem Bereich, der umgrenzt wird von den Straßenzügen Amraser-See-Straße, Amraser Straße, Rudolf-GreinzStraße, Langstraße, Gumppstraße, Egerdachstraße und Geyrstraße. Diese Verkehrsberuhigung im Wohnbereich entspricht durchaus dem Wunsch der Bevölkerung, aus der schon massive Beschwerden über die erhöhte Verkehrsbelastung, insbesondere über zum Teil weit überhöhte Geschwindigkeiten mancher Verkehrsteilnehmer laut wurden. Nach Vorbehandlung im Verkehrsausschuß beschloß der Stadtsenat unter Vorsitz von Bürgermeister Romuald Niescher am 25. Juli, das genannten
Gebiet zu einer „Tempo-30Zone" zu machen. Dies bedeutet ein Fahrverbot für Lkw über 3,5 Tonnen (mit Ausnahme des Anrainerverkehrs); in dem an den Einfahrten besonders gekennzeichneten Geviert wird generell die „Rechtsregel" gelten (wer von rechts kommt, hat Vorrang): Das zwingt die Kraftfahrer zu erhöhter Vorsicht und damit zu reduzierter Geschwindigkeit an jeder Kreuzung, was Fußgängern und Radfahrern sehr entgegenkommt. Alle in diese Zone hineinführenden Straßen werden mit Gehsteigdurchziehungen versehen und entsprechend beschildert. Auch durch die Versetzung der Parkmöglichkeiten oder spezielle Bodenmarkierungen wird eine Maßnahme zur Verringerung der Geschwindigkeit gesetzt werden. Im östlichen Abschnitt
der Lönsstraße (zwischen Schulund Kindergartenareal) wird es aus Sicherheitsgründen eine Gehwegdurchziehung in Verlängerung des Zuganges zum Kindergarten geben. In der zweiten Baustufe ist sodann noch die Realisierung der verkehrsberuhigten Zone Pradl-Süd vorgesehen: Sie wird umgrenzt von den Straßenzügen Amraser Straße, Wiesengasse, Resselstraße und Burgenlandstraße. Auch in dieser Zone soll die Absenkung der Geschwindigkeit durch versetztes Parken oder spezielle Bodenmarkierungen sichergestellt werden. Als Mindestausstattung werden Gehsteigdurchziehungen an den Einmündungen der Kaufmannstraße in die Amraser Straße und in die Resselstraße sowie an der Einmündung der Schullernstraße in die Burgenlandstraße erfor-
derlich sein. Zur Verstärkung der „Torwirkung" sollen sie zusätzlich durch Baumpflanzungen flankiert werden. Die Gesamtkosten für die Errichtung aller Gehsteigdurchziehungen liegen bei drei Millionen Schilling. Als dritte verkehrsberuhigte Zone, die heuer noch verwirklicht werden soll, ist das Gebiet, umschlossen von Burgenlandstraße, Anton-Eder-Straße, Amraser Straße, Köldererstraße, vorgesehen. In dieser Zone wird vorerst versucht, mit versetzter Parkordnung bzw. speziellen Bodenmarkierungen alleine die notwendige Geschwindigkeitsdämpfung zu erreichen. Sollten diese Maßnahmen nicht ausreichen, werden auch in dieser Zone in einer zweiten Ausbaustufe bauliche Maßnahmen realisiert.
Arkaden am Westfriedhof werden vervollständigt Beseitigung des Kriegsschadens — Errichtung eines neuen Urnenhaines — Baukosten betragen 8 Millionen S (Th) So komplett, wie vor 45 Jahren (vor den Kriegsereignissen), werden sich noch heuer die Arkadenbögen im städtischen Westfriedhof präsentieren: Im Auftrag der Stadtgemeinde laufen derzeit nach den Plänen von Architekt Dipl.-Ing. Ekkehard Hörmann Bauarbeiten, die die Ergänzung der Bogenarkaden im Bereich der Einsegnungshalle zum Ziele haben. Damit kann die Symmetrie dieses architektonische Ensembles wiederhergestellt werden. Gleichzeitig wird der westlich angrenzende Hof zu einem weiteren Urnenhain umgestaltet. Die finanziellen Mittel für Bauund Restaurationsarbeiten am Westfriedhof sind seit Jahren im Budget der Stadtgemeinde fest verankert. In den vergangenen zehn Jahren wurden alljährlich, wie der Bauleiter des Stadtbauamtes, Ing. Siegfried Otter, erklärte, rund 600.000 Schilling für Instandsetzungen und und Erneuerungen aufgewendet. Dies abgesehen von den großen „Brocken", wie z. B. dem Neubau des Friedhof-Bauhofes. Für die heuer angesetzten Arbeiten sind Mittel in der Höhe von acht Millionen Schilling erforderlich. Die bisher fehlenden 5,5 Meter hohen Arkadenbögen unmittelbar südlich und westliche der Einseg-
Errichtung des neuen Urnenhaines, im Hintergrund die wiederaufgebauten Arkaden. nungshalle werden aus Stahlbeton errichtet und erhalten — in Angleichung an den Altbestand — Verzierungen wie Blendarkaden, Gesimse und Teile aus Höttinger Breccie. Erst durch das Schließen des Arkadenganges ist nun ein Hofbereich entstanden, der sich als weiterer Urnenhain anbietet. Dies um so mehr, als der westlich davon gelegene, bisherige „neue Urnenhain", sein Fassungsvermögen erreicht hat. Die Urnennischen werden entlang der Außenwände angeordnet, in der
Mitte des Hofes sind nochmals vier freistehende Urnenblöcke mit einer Höhe von 2,5 Metern vorgesehen. Insgesamt können die 147 Nischen 371 Urnen aufnehmen. Wie die Erfahrung gezeigt hat, werden, so der Leiter der Friedhofsverwaltung, Oberamtsrat Hugo Schöpf, vorwiegend Nischen für nur zwei bis höchstens vier Urnen bevorzugt. So ist man davon abgegangen, größere Nischen z. B. für sechs Urnen, anzubieten. Das Verschwinden der Großfamilien macht sich auch hier bemerkbar! Um die
Kinder-Gedenkstätte für den Friedhof Pradl-Ost Stadt schreibt die künstlerische Gestaltung aus Die Stadtgemeinde Innsbruck schreibt die Errichtung einer künstlerisch gestalteten Gedenkstätte auf dem Grabfeld der toten Kinder im Friedhof Pradl-Ost aus. Es handelt sich hier um einen Sammelgrabbereich, in dem frühverstorbene Kinder (Früh- oder Fehlgeburten) beigesetzt werden. Auftragssumme: Rund 300.000 S.
(Foto: Murauer)
Pflege der Urnengräber für die Hinterbliebenen zu erleichtern, werden heute — anstelle der früheren hohen Urnenwände — nur mehr zwei Gräber übereinander gereiht.
Erste Bestattung vor 133 Jahren Der Westfriedhof, der mit 47.975 m2 der größte Gottesacker in Innsbruck ist, besteht erst seit 1857. Bis dahin wurden die Verstorbenen im Spitalsfriedhof, der westlich an die Spitalskirche in der MariaTheresien-Straße anschloß, beerdigt. Der Westfriedhof umfaßt heute 14.597 Grabstätten, darunter 11.131 Erdgräber, 2.763 Arkadengräber und 703 Urnennischen. Jährlich werden rund 1.100 neue Gräber angelegt, wovon — und hier ist seit Jahren steigende Tendenz zu verzeichnen — 20 Prozent Urnenbestattungen sind.
der drei Entwürfe zur Ausführung, wird die Prämie in das Auftragshonorar eingerechnet. Die Vorauswahl erfolgt durch eine Jury, in der neben Vertretern der Künstlerschaft auch RepräsentanTeilnahmeberechtigt sind Künst- 1 : 5 enthalten, dazu Angaben ten der Stadt mitwirken. Die endler mit ordentlichem Wohnsitz in von Details, falls dies zum Ver- gültige Entscheidung trifft der den Bezirken Innsbruck-Stadt ständnis des Entwurfs oder zur Stadtsenat. Durch die Teilnahme und -Land. Die Wettbewerbs- Darstellung der Technik notwendig am Wettbewerb erwerben die Verunterlagen liegen beim Kultur- erscheint; die Angabe über das fasser (auch prämierter Arbeiten) amt der Stadt Innsbruck, Stift- Material der Ausführung sowie keinen Anspruch auf Ausfühgasse 16,3. Stock, auf. Sie umfas- einen verbindlichen Kostenvor- rung. Die preisgekrönten Arbeiten sen neben den allgemeine Bedin- anschlag. In einem verschlossenen gehen in das sachliche Eigentum gungen auch Richtlinien zu den Kuvert mit dem Kennwort müssen der Stadtgemeinde über. Das geiEntwürfen und Situationspläne. Name, Anschrift und Telefon- stige Eigentum bleibt beim VerfasDie Wettbewerbsarbeiten können nummer des Teilnehmers stehen. ser. Jede Veröffentlichung von vom 13. bis 28. Februar 1991 beim Der laut Stadtsenatsbeschluß be- preisgekrönten oder angekauften Kulturamt (Adresse oben) ano- ste Entwurf wird mit 20.000 S Arbeiten bedarf vor Ablauf eines nym und mit einem Kennwort prämiert, der an zweiter und drit- Jahres (ab Entscheidung des versehen eingereicht werden. Sie ter Stelle gereihte Entwurf mit je Stadtsenates) der Zustimmung müssen ein Modell im Maßstab 10.000 Schilling. Gelangt einer der ausschreibenden Stelle.
Weitere Baumaßnahmen betreffen die an der Nordseite des Hofes, jetzt hinter offenen Bögen liegen den Räumlichkeiten. Sie werden nach den Plänen des Stadtbauamtes umgebaut und finden als Sakristei und als Räume für das Bestatterpersonal neue Verwendung. Die Kosten für diesen Umbau betragen 600.000 Schilling. Die Bauarbeiten am Westfriedhof sollen im wesentlichen bis Ende Oktober abgeschlossen sein.
Wohnanlage mit Schrebergärten vor der Haustür Spatenstich für 78 städtische Mietwohnungen in der Amthorstraße — Eigenmitteleinsatz der Neuen Heimat (We) Auf dem 10.638 Quadratmeter großen Areal im Geviert Amthorstraße/Pestalozzistraße, wo vor einem Jahr noch die letzten Wohnbaracken der Landeshauptstadt standen, hat die „Neue Heimat" nun im Auftrag der Stadt Innsbruck mit der Errichtung einer modernen Wohnanlage mit 78 Mietwohnungen
Das Modell der neuen Wohnanlage in der Amthorstraße
Finanzstadtrat Dr. Bruno Wallnöfer, der vor rund sechs Jahren in seiner damaligen Funktion als Wohnungsstadtrat dieses große Wohnbauvorhaben initiiert hatte, „durfte" als erster die Schaufel zur Hand nehmen.
(Fotos: Eliskases)
begonnen. Die offizielle Spaten- ßenraum gegen Osten. Das auf nen Altbauwohnunungen der stichfeier fand am 20. Juli statt. Säulen ruhende Wohnhaus wird Stadt bzw. der ,Neuen Heimat'." Finanzstadtrat Dr. Bruno Wall- an den vier Eingangsbereichen Dr. Wallnöfer unterstrich den nöfer, der im Rahmen seiner frü- wellenförmig hochgehoben, wo- weiterhin steigenden Wohnbeheren Tätigkeit als Wohnungsre- durch sich von der Straße aus eine darf und in diesem Zusammenferent den Grundstein für die Durchsicht auf die dahinterlie- hang die Bedeutung einer zeitgegroßzügige, städtebauliche Lö- genden Gärten ergibt. Arch. mäßen Wohnungspolitik mit den sung in diesem Bereich gelegt und Lackner: „Die Architektur dieser entsprechenden rechtlichen Rahdiesen Wohnbau initiiert hatte, Anlage soll den städtischen menbedingungen durch das in war ebenso gekommen wie der Wohnbereich möglichst positiv Ausarbeitung befindliche neue derzeitige Wohnungsreferent darstellen und den Bewohnern Wohnbauförderungsgesetz des Landes. Helmut Kritzinger. Der gemein- zur Freude werden." derätliche Wohnungsausschuß Ein besonderes Element der Der Direktor der „Neuen Heiwar durch Obmann-Stellvertreter Freude dürften die um die Woh- mat" , Dr. Klaus Lugger, verwies Gemeinderat Mag. Friedel Lude- nanlage angelegten Schrebergär- in seiner Ansprache auf die Bescher sowie durch die Gemeinde- ten werden, die mehr als die Hälf- mühungen seiner Wohnbaugeräte Hermann Linzmaier und te der Bewohner auf Wunsch zu- sellschaft zusammen mit der sätzlich zur Wohnung pachten Stadtgemeinde zur Senkung der Monika Kromer vertreten. Der von Architekt Josef Lackner können. Mietkosten. Der Eigenmitteleingeplante Bau bildet zusammen Stadtrat Dr. Wallnöfer, der auch satz der „Neuen Heimat" in mit dem Altbestand, der gleich- im Wohnbauförderungsbeirat Grund- und Baukosten bringe zeitig einer Sanierung zugeführt des Landes Tirol tätig ist, erinner- den künftigen Mietern eine Erwird, einen sich weitenden Stra- te in seiner Ansprache an die rund sparnis von jährlich 2,5 Millionen sechs Jahre dauernden Vorarbei- Schilling, führte Dr. Lugger weiten, um dieses Projekt verwirkli- ter aus. chen zu können. „Das vordrin- Die Gesamtbaukosten der Wohglichste Anliegen war dabei eine nanlage belaufen sich auf 98,17 entsprechende Unterbringung Millionen Schilling, aus Mitteln der ehemaligen Mieter der Ba- der Wohnbauförderung kommen rackenwohnungen in verschiede- rund 60 Millionen Schilling.
Neuer Spielplatz am Mitterweg Vielgestaltiges Projekt um 2,150.000 Schilling
Anläßlich der Spatenstichfeier wurde auch das Modell der neuen Wohnanlage in der Amthorstraße präsentiert. Im Bild von links Wohnungsamtsleiter OAR Franz Wohlgemuth, Architekt Prof. Lackner, Frau Gemeinderat Monika Kromer, Neue-Heimat-Direktor Dr. Klaus Lugger, Gemeinderat Hermann Linzmair, Wohnungsreferent Helmut Kritzinger und Gemeinderat Prof. Friedel Ludescher. Seite 12
(Th) Die rege Bautätigkeit im Be- men, einem Trinkbrun-nen sowie reich des Mitterweges im Westen von Sitzbänken und einer Sandunseres Stadtgebietes und der da- kiste zum Inhalt hat. Die Planung mit zusammenhängende Zuzug des Spielbereiches, der sowohl von von jungen Familien macht die der Dr. Stumpf-Straße als auch Neuanlage eines Spielplatzes er- vom Mitterweg zu erreichen sein forderlich. wird, sieht eine leichte GeländeDer Stadtsenat unter Vorsitz von modellierung in den RandbereiBürgermeister Romuald Nie- chen sowie eine gliedernde und — scher beschloß am 25. Juli ein gegen die Wohngebiete hin — abKonzept, das die Erstellung eines grenzende Strauch- und Baum300 m2 großen Ballspielplatzes bepflanzung vor. Die Gesamtmit Kunststoffbelag, einem klei- kosten werden rund 2,150.000 nen Gerätespielplatz unter Bäu- Schilling betragen.
Innsbruck als eine attraktive Stadt für ihre Bewohner Maßgeschneidertes Konzept für den öffentlichen Verkehr Ausbau und Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs bringen auch wieder mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer und vor allem auch eine bessere Luftqualität — Fertiges Konzept liegt mit Jahresende vor (We) Hand in Hand mit der Zurückdrängung des motorisierten Individualverkehrs geht die Attraktivitätssteigerung des öffentlichen Verkehrs. Schneller, zuverlässiger, komfortabler und dazu auch noch umweltfreundlicher heißt für öffentliche Verkehrsmittel die Devise der Zukunft. Einer der Schwerpunkte des in Ausarbeitung befindlichen Innsbrucker Vekehrskonzeptes ist daher die Verbesserung des Liniennetzes und des Fahrplanes der Innsbrucker Verkehrsbetriebe. Der Maßnahmenplan, den das Professorenteam Retzko/ Kirchhoff/ Stracke bei der Bürgerversammlung am 25. Juni im großen Stadtsaa) präsentierte, hörte sich ganz schön revolutionär an und fand unter den Anwesenden praktisch hundertprozentige Zustimmung. Doch — und dies muß vorausgesetzt werden — bevor auf die Einzelheiten dieses neuen Konzeptes für den öffentlichen Nahverkehr eingegangen wird: Es ist erst „Halbzeit" und damit noch alles im Diskussionsstadium. Und selbstverständlich wird weiter an der Verbesserung dieses Maßnahmenkataloges und der Netzvorschläge gefeilt. Dennoch wollen die Innsbrucker Stadtnachrichten ihre Leser ausführlich über den derzeit neuesten Planungsstand informieren. Doch Achtung: Entschieden und beschlossen ist noch nichts. Das fertige Konzept wird mit Jahresende vorliegen. Dann hat das Innsbrucker Stadtparlament darüber zu entscheiden. Nun aber ins Detail. Wie wollen die deutschen Professoren gemein-
sam mit der dazu eingesetzten Projektgruppe (bestehend aus Stadtplanung, Tiefbauamt, Straßenverkehrsamt, Umweltschutzamt, den Innsbrucker Verkehrsbetrieben, Vertretern der Innen- Die Museumstraße wird verkehrberuhigt, dafür aber von öffentlichen stadt- und Altstadtwirtschaft Verkehrsmitteln (Straßenbahnen und O-Busse) sowie von Radfahrern sowie der ARGE Verkehr) und in beiden Richtungen befahren werden können. nicht zuletzt mit den Innsbrucker Bürgern den öffentlichen Nah- den Halbmesserlinien werden in Die Linien werden, soweit es sinnverkehr in Innsbruck effizienter Durchmesserlinien umgewandelt. voll und möglich ist, in Richtung und attraktiver machen ? (Derzeit enden von außen kom- und Gegenrichtung auf dem selben mende Busse großteils in der Straßenzug geführt. Auf beiden Innenstadt, wodurch es zu Über- in weiterer Folge näher beschrieMehr Durchmesserschneidungen und starken Bela- benen Trassen durch die Innenstatt der heute stungen der Straßen kommt.) Die stadt wird dies der Fall sein. üblichen Halbmesserlinien nördliche Maria-Theresien-Straße Die Erschließung von Außenbewird vollständig vom Busverkehr reichen wird durch LinienverFolgende Ziele stehen im Vorder- entlastet. Die Linien „O" und zweigungen bzw. durch Zubringrund: Die öffentlichen Ver- „R" zum Beispiel werden den gerbusse sichergestellt. kehrsmittel werden schneller, äußersten Osten mit dem äußer- Ein Großteils der Linien soll zuverlässiger und komfortabler. sten Westen Innsbrucks verbin- zumindest im Laufe der Zeit auf O-Busse umgestellt werden, wobei Ein Großteil der derzeit bestehen- den. neben den Gelenkbussen (mit 140 Plätzen) auch Solobusse (mit 90 Plätzen) zum Einsatz kommen. Doch auch die Dieselbusse werden praktisch von Tag zu Tag
Eigene Bus- und Straßenbahnspuren umweltfreundlicher, der Rußausstoß wird minimiert werden. Auf einigen Strecken werden auch Kleinbusse (50 Plätze) verkehren. Vor allem in der Innenstadt wird es, wo irgendwie möglich, eigene Trassen für Straßenbahnen und Busse geben bzw. wird die Linienführung durch verkehrsberuhigte Straßen erfolgen (die Museumstraße zum Beispiel wird weitgehend eine Straße für den öffentlichen Verkehr und für RadfahNur noch die Straßenbahn wird im Falle der Verwirklichung des neuen Innsbrucker Verkehrskonzeptes im rer, dafür aber in beiden Richtunnördlichen Teil der Maria-Theresien-Straße »geduldet". Die Buslinien werden Innsbrucks Prachtstraße nur gen). Wo dies nicht möglich ist, mehr tangential in der Anichstraße bzw. am Burggraben berühren. (Fotos: SNS) muß eine Beschleunigung des Innsbrucker Stadtnachrichten — Offizielles Mitteilungsblatt der Landeshauptstadt. Jahrgang 1990, Nr. 8
öffentlichen Verkehrs durch Beein- Die Linien, die die Stadtgrenze flussung der Ampelanlagen vor- überschreiten, erhalten einen 20oder 40-Minuten-Takt. In einem gesehen werden. Satz gesagt: Linienstraffung und Vereinfachung des Fahrplanes, Vereinfachung des der dadurch besser merkbar und Fahrplanes einprägsam wird. Im Interesse einer leichten Merk- Nun aber konkret zur Straßenbarkeit des Fahrplanes erhalten bahn: In der Innenstadt wird die alle Hauptlinien während der Linienführung weiterhin über Normalverkehrszeit einen 10- den inneren Straßenbahnring Minuten-Grundtakt (entlang der Museumstraße, Hauptbahnhof, Strecken, wo jeweils zwei Linien Salurner Straße, Maria-Thereverkehren, wird in manchen Berei- sien-Straße, Museumstraße verchen durch Parallelführungen ein laufen. Der südliche Ast der Linie Fünf-Minuten-Takt daraus), der 1 soll nach Vorstellung der Planer während der Stoßzeiten verdich- über die bisherige Endhaltestelle tet und in der Schwachverkehrs- am Bergisel hinaus verlängert zeit (abends und am Wochenende) und zunächst über die Streckenauf 20 Minuten gestreckt wird. führung der Linie 6 und dann auf
Parkplatz für Berufspendler und Touristen vorgesehen ist. Bei den Buslinien werden eine wesentliche Rolle der „O" und der „R" spielen. Die Linie „O" wird
einer eigenen Trasse zum neuen Park & Ride Auffangplatz „Innsbruck-Mitte" (südlich des Olympia-Stadions) geführt werden. Von hier aus soll weiters eine neue Straßenbahnlinie „2" über die Resselstraße, Anton-Eder-Straße und Amraser Straße in die Innenstadt führen. Damit werden neben dem oben genannten Auffangparkplatz für Berufspendler und Touristen auch das Tivoli-
mehrere Möglichkeiten und Ausbaustufen: Zunächst bis zur Museumstraße mit stumpfem Wenden vor dem Museum (die Museumstraße wird ja verkehrsberuhigt, dafür aber von Straßenbahnen und Bussen in beiden Richtungen befahren werden); weiters wäre eine Verbindung mit dem südlichen Ast der Linie „1" Richtung Bergisel und weiter zum Parkplatz „Innsbruck-Mitte" denkbar. Schließlich könnte die „Zweier" von der Museumstraße Eine neue Straßenüber die Maria-Theresien-Straße, bahnlinie „ 2 " Anichstraße, an der Klinik und an der Universität vorbei, den InnSchwimmbad und das Olympia- rain entlang bis zum AutobahnStadion bedient. Für die Weiter- Anschluß Innsbruck West verführung dieser Linie 2 gibt es längert werden, wo auch ein
„O" und „R" als attraktive Ost-West-Verbindung vom Fußgängersteg im O-Dorf beim Hallenbad über den Kugelfangweg, die Kajetan-SwethStraße, Schützenstraße, Grenobler Brücke, den Langen Weg, die Gumppstraße (die Gumppstraße zwischen Andechsstraße und Egerdachstraße würde, so schmal wie möglich, ausschließlich für diese Buslinie sowie für Radfahrer und Fußgänger ausgebaut
r% ie Innenstadt-Durchfahrt soll auf zwei Hauptachsen erfolgen. Die Nordachse verläuft über die MuseumJLJstraße, den Markt-und Burggraben und den Innrain, die Südachse über die Meinhardstraße, den Hauptbahnhof, die HeiBg-Geist-Straße, Leopoldstraße, südliche Maria-TheresienstraßeundAnichstraße. Dadurch wären die Veranstaltungszentren am Rennweg, die Altstadt, die künftige SOWI-Fakultät, die Klinik usw. ideal an das öffentliche Vekehrsnetz angeschlossen. Eine neue Linie (nicht im Plan eingezeichnet) soll die Innenstadt auch mit Völs verbinden. Dort, wie auch in Rum, werden Umsteigeknoten an die Bahn eingerichtet. Die Führung der Straßenbahnlinien bleibt in der Innenstadt gleich. Die „Einser" würde allerdings von ihrer bisherigen Endstation am Bergisel bis zum künftigen Park & Ride—Auffangparkplatz südlich des Eisstadions fahren. Von dort ist auch eine neue Linie „2" über Pradl bis zum Musem geplant, die bis zu einem Auffangparkplatz im Westen von Innsbruck verlängert werden könnte. Auf der von den Innsbrucker Verkehrsbetrieben angefertigten Planskizze ist neben der Führung der einzelnen Linien auch ersichtlich, mit welcher Art von Verkehrsmitteln die einzelnen Stadtteile bedient werden. Die Farbe pink symbolisiert Oberleitungs-Gelenkbusse mit 140 Plätzen,, schwarz Straßenbahnzüge mit 120 Plätzen, rot Oberleitungsbusse mit 90 Plätzen, grün Standardbusse mit 90 Plätzen und blau Kleinbusse mit 50 Plätzen.
werden) und über die Amraser Straße geführt, um auch den südlichen Teil von Pradl direkt an die Innenstadt anzuschließen. Im Zentrum fährt der „O" (in beiden Richtungen) über die Museumstraße, den Burg- und Marktgraben, den Innrain (Klinik), die Universitätsbrücke, die Kranebitter Allee bis zur Technik und weiter zur Peerhofsiedlung. Der „R" fährt vom BundesbahnUmsteigeknoten-Ost (Bahnhof Rum) kommend wie heute über die Reichenauer Straße, PrinzEugen-Straße, Erzherzog-EugenStraße, Ing.-Etzel-Straße, Bienerstraße und über die Kaiserjägerstraße, Sillgasse (künftige SOWIFakultät), Meinhardstraße, Haupt-
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nuin-Fischler-Straße) mit der Reichenau (Radetzkystraße/Langer Weg verbinden. Ihre Linienführung verläuft in der Folge über den Mitterweg, die Freibur-
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Zentrum besser erschlossen wird und andererseits eine Überlastung eines einzigen Straßenzuges vermieden wird. Die Linie „A" soll ebenfalls auf O-Bus-Betrieb umgestellt werden. Sie wird aber nach dem aktuellsten Planungsstand nicht mehr nach Hötting fahren, sondern die Höttinger Au (Sieglanger Fußgängerbrücke bzw. IngeZug um Zug Umstellung auf O-Buslinien
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bahnhof, Südbahnstraße, HeiligGeist-Straße, Leopoldstraße in die südliche Maria-TheresienStraße und von dort weiter über die Anichstraße (Klinik), über die Universitätsbrücke, die Höttinger Au und weiter über die Höttinger Auffahrt, die Oppolzerstraße, die Botanikerstraße, die Brandjochstraße, die Schneeburggasse nach Sadrach. Ab Sadrach fährt eine Kleinbuslinie über den westlichen Teil der Schneeburggasse und Tschiggfreystraße weiter bis nach Kranebitten. Dadurch verkehren zukünftig diese Buslinien in der Innenstadt über zwei unterschiedliche Trassen jeweils in Richtung und Gegenrichtung, wodurch einerseits das
Forderung nach neuer Nahverkehrsmilliarde (Eiz) „Wer soll das bezahlen?", fragt man sich angesichts der horrenden Kosten der Verkehrsberuhigung. Vor der Tiroler Raumordnungskonferenz richtete Innsbrucks FinanzStadtrat Dr. Bruno Wallnöfer die Forderung an den Bund, eine „neue Nahverkehrsmilliarde" für Ausbau und Modernisierung des öffentlichen Kommunalverkehrs flüssig zu machen:
ger Brücke, die Innerkoflerstraße, den Innrain, den Markt- und Burggraben, die Museumstraße, die König-Laurin-Allee, Sillbrücke, Reichenauer Straße und Radetzkystraße. Die Endhaltestelle ist beim Knoten Gumppstraße/ Langer Weg vorgesehen. Die Linie „C" bleibt in ihrer jetzigen Führung bis auf Abänderungen im Innenstadtbereich (Führung über Heiliggeiststraße, Hauptbahnhof) von Wiltenberg nach Arzl bestehen, soll aber längerfristig ebenfalls auf O-BusBetrieb umgestellt. Ab Wilten-
Während der Bund im ländlichen Raum den öffentlichen Verkehr aus Steuermitteln finanziert, müssen die Landeshauptstädte den Abgang ihrer Verkehrsbetriebe selbst bezahlen. Eine zusätzliche Hilfe des Bundes ist daher unbedingte Voraussetzung für eine rasche und vollständige Umsetzung des Verkehrsberuhigungskonzeptes.
berg bedienen die Kleinbuslinien „CS" und „CM" Sieglanger und Mentlberg. Die Linie „B" soll vom Flughafen über den Fürstenweg, die Universitätsbrücke, den Innrain, Marktund Burggraben, Museumstraße, die König-Laurin-Allee, in die Reichenau fahren und im Bereich Reichenauer Straße, Andechsstraße, Klappholzstraße, Kravogelstraße eine Schleife machen. Die Endhaltestelle wäre bei der Kreuzung Andechsstraße/Klappholzstraße vorgesehen. Die Kleinbuslinien Hl bzw. H2
sollen Igls und Vill über die Innenstadt mit Hötting bzw. der Hungerburg verbinden, die Kleinbuslinien Kl bzw. K2 Amras mit St. Nikolaus bzw. der Weiherburg (Alpenzoo). Die Linien „4" und „S" nach Hall bleiben außerhalb des Zentrums ebenfalls in ihrer jetzigen Führung bestehen. Die Linien „D" und „E" werden laut derzeitigem Konzept künftig wie die Linie „4" über die Haller Straße verlaufen und von der Bundesstraße aus über den Gartenweg nach Rum abzweigen. Im Innenstadtbereich werden die Linien „4", „D" und „E" über die Mühlauer Brücke, den Rennweg und den Innrain bis zur Schöpfstraße (Westfriedhof) geführt. Die Linie „S" fährt weiterhin über die Autobahn zum Hauptbahnhof.
Völs wird an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen Eine neue Linie soll die Innenstadt über die Höttinger Au und Kranebitten mit Völs (Bundesbahn-Umsteigeknoten West) verbinden. Innsbruck soll durch das neue
Verkehrskonzept auf jedem Fall wieder eine lebenswertere Stadt werden. Für Fußgänger und Radfahrer wäre dann ebenso Platz wie für öffentliche Verkehrsmittel, die nicht mehr so wie heute meist im Stau stecken bleiben. Autofahrer müssen allerdings umdenken. Im Innsbruck der Zukunft wird man, wenn man nicht zu Fuß geht oder das Fahrrad benützen will, gerne mit öffentlichen (weil attraktiven) Verkehrsmitteln fahren. Schließlich wäre es auch nicht im Sinne der Wirtschaft, wenn die Innenstadt durch immer mehr Autos immer weniger erreichbar wäre. Auch Schadstoff- und Lärmbelastung werden wieder zurückgehen. Und wer dringend mit seinem PrivatPKW in die Stadt muß, wird einsehen, daß er für das Abstellen seines Fahrzeuges einen entsprechenden Obolus entrichten muß. Nachdem der Pendlerverkehr in Hinkunft aus Innsbruck ferngehalten wird, werden ja für rasche Erledigungen Kurzparkzonen sowie für größere und länger dauernde Einkäufe Parkgaragenplätze (allerdings kostenpflichtig) zur Verfügung stehen.
Zum neuen Verkehrskonzept akzeptable Verkehrsmittel Erster Niederflurbus in Innsbruck präsentiert (We) Fahrgastfreundlich, lärm- bute, die öffentliche Verkehrsarm, schadstoffmininiert: Dies mittel aufweisen sollten. Jenes sind die drei wichtigsten Attri- Fahrzeug, das diese drei Eigenschaften ideal vereint, ist zweifellos der Oberleitungsbus. Wenn Mit der Linie „RR" auch das neue Verkehrskonzept eine großzügige Umstellung auf zum Baggersee! O-Busse vorsieht, so kann dies Seit Samstag, den 4. August bis sicher nicht auf einem Schlag, einschließlich 9. September ist die sondern nur stufenweise gescheLinie „RR" bei Badewetter auch hen. Außerdem wird der Einsatz an Samstagen sowie an Sonn- und von O-Bussen auch aus PlatzFeiertagen im Einsatz: Zusätzlich gründen nicht überall möglich zur normalen Linienführung sein. Daher werden Dieselbusse werden die Haltestellen Volks- auch in Zukunft nicht überall zu haus, Radetzkystraße und Roß- ersetzen sein. Doch, und das ist bachstraße angefahren. Ab Burg- das Entscheidende, Dieselbusse hard-Breitner-Straße (= Cam- werden praktisch mit jeder neuen pingplatz Reichenau, hier Um- „Generation" umweltfreundlicher steigemöglichkeit von den Linien und so überall, wo der ElektrobusR und O) in Richtung Baggersee Betrieb nicht durchführbar ist, fährt der „RR" ab 9.05 bis umweltschonend einsetzbar sein. 12.05 Uhr und ab 15.06 bis 18.36 Uhr alle 30 Minuten. Eben- Derzeit fahren ja bereits in Innsso halbstündig in der Gegenrich- bruck zwei Dieselbusse mit Rußtung: Ab Archenweg (Baggersee) filtern im Probebetrieb, und — Burghard-Breitner-Straße von schon in diesem Herbst steht eine 9.15 bis 12.15 Uhr und von 14.55 Lieferung von sechs weiteren bis 18.55 Uhr. Rußfilter-Bussen an. Seite 16
Fahrgastfreundlichkeit und Umweltverträglichkeit standen bei der Entwicklung des neuen Niederflurbusses im Vordergrund. Er „verneigt" sich sogar vor dem Fahrgast, um praktisch ein stufenloses Einsteigen zu ermöglichen. (Foto: Man /Graf & Stift) Aber es gibt schon wieder eine Neuheit: Den Niederflurbus. Am 12. Juli wurde er von der Firma Man/Gräf & Stift auf dem IVBBetriebsgelände in der Pastorstraße präsentiert. Ein Wagen wird derzeit von den IVB auf den Linien „A", „L" und „P" getestet. Seine Vorzüge: Praktisch stufenloser Einstieg, hohe Wirtschaft-
lichkeit durch verminderten Kraftstoffverbrauch, Verminderung des Rauchausstoßes (ohne Rußfilter) unter die Sichtbarkeitsgrenze durch Drucklufteinblasung sowie stark verminderte Emissionswerte bei CO2 und NOX. Das gesamte Antriebsaggregat ist mit Vollkapselung versehen, sodaß auch die Lärmabstrahlung deutlich geringer wird.
Wildes Plakatieren kommt teuer Stadt plant weitere Litfaßsäulen Entfernung wilder Plakate kostet die Stadt 400.000 S
„Wilde" Plakate an solchen Stellen sind nicht nur unschön, sie kommen der Allgemeinheit auch teuer. Bitte unterlassen! (SNS-Bild)
Caritas-Kontaktstelle sichert effiziente Flüchtlingsbetreuung Maßgebliche Institutionen Tirols arbeiten mit (Ste) Asylanten muß möglichst rasch, wirksam und sinnvoll geholfen werden. Diese Überlegung liegt einem Arbeitsübereinkommen von Caritas der Diözese Innsbruck, Tiroler Landesregierung, Arbeitsmarktverwaltung und Sicherheitsdirektion zugrunde, das mit 1. August in der Eröffnung einer „Kontaktstelle der Caritas für Flüchtlingsbetreuung" mündete. Eine diplomierte Sozialarbeiterin und ein Sozialpädagoge fungieren seit diesem Tag offiziell als Vermittler zwischen Flüchtlingen und Behörden, Gemeinden und Privatpersonen, die Asylanten aufnehmen wollen. Aufgrund ihrer Struktu-
ren verfügt die Caritas über die nötigen Kontakte zu sozial engagierten Gruppen in allen Teilen des Landes, wodurch sie am besten dazu befähigt ist, erster Ansprechpartner für Rat- und Hilfesuchende zu sein. Die Kontaktstelle, die sich im Caritasgebäude, Innsbruck, Erlerstraße 12, befindet, ist unter der Telefonnummer 58 68 36, Klappe 16 (ab Herbst Klappe 15) erreichbar. Da ein Großteil der Beratung und Hilfe vor Ort erfolgen muß, sind für Sprechstunden folgende Zeiten vorgesehen: Montag bis Freitag 9 bis 12 Uhr, Mittwoch zusätzlich 17 bis 19 Uhr.
(Eiz) Das „wilde Plakatieren" hat in Innsbruck in letzter Zeit wieder ein Ausmaß angenommen, das zu berechtigten Klagen aus der Bevölkerung geführt hat, weil die widerrechtlich an Hauswände, Laternenmasten, Brükkenpfeiler und -brüstungen, Stiegenaufgänge und ähnliche Stellen geklebten Ankündigungen das Stadtbild zweifellos in ärgerniserregender Weise stören. Das Stadtbauamt hat die Kosten für das Entfernen dieser Plakate mit jährlich 400.000 Schilling berechnet: Die Stadtführung appelliert daher an die soziale Solidarität aller Mitbürger, diese Kosten erst gar nicht zu verursachen. Das Geld könnte weit sinnvoller verwendet werden — etwa auch für kulturelle Initiativen, für die solche Pla-
kate ja zumeist werben sollen. Die Stadt hat schon in den vergangenen Jahren versucht, durch die Errichtung von 28 Litfaßsäulen dem Bedürfnis nach Kundmachung von Kultur- und Jugendveranstaltungen ein geordnetes Ventil zu schaffen: Dort ist das Plakatieren für die einschlägigen Vereine kostenlos möglich (die Liste der Standorte dieser Litfaßsäulen ist im Bürgerservice, Rathaushof, kostenlos erhältlich). Offenbar decken diese 28 Litfaßsäulen noch nicht den vorhandenen Bedarf, sodaß der Stadtsenat am 19. Juli unter Vorsitz von Bürgermeister Romuald Niescher das zuständige Amt beauftragte, geeignete Standorte für weitere zehn Litfaßsäulen ausfindig zu machen.
Gym für Berufstätige übersiedelt nach Pradl Am Gymnasium für Berufstätige werden am 10. September die neuen Klassen für Studienanfänger eröffnet. Diese AHS führt im Abendunterricht bis zur Matura. Anmeldungen, Auskünfte ab 3. September unter Tel. 49 43 15 (ab 17 Uhr). Während des Umbaues der Schule Adolf-PichlerPlatz übersiedelt das Gymnasium ins ehemalige „Haus der Jugend" (Endstation Buslinie B).
Charmante CSFRBotschafterin besuchte Rathaus „Die Entwicklung in der CSFR freut ganz Österreich", versicherte Bürgermeister Romuald Niescher dem Gast, der ihn am 12. Juli besuchte: Magdalena Väsäryovä, seit 10. April Botschafterin der CSFR in Wien. Die in ihrer Heimat sehr bekannte Schauspielerin (70 Filme) studierte Soziologie und spricht sechs Sprachen. Ihr ist bewußt: „Die nächsten Jahre werden für uns schwer!' Was Österreich zwischen 1945 und 1955 gemacht hat, will die CSFR in zwei bis drei Jahren schaffen. „Wir haben 40 Jahre in Angst gelebt!' — Der Bürgermeister überreichte ein Erinnerungsgeschenk.
Die Botschafterin der Tschechoslowakei, Magdalena Väsäryovä, bei ihrem Antrittsbesuch bei Bürgermeister Niescher. Im Hintergrund der Gatte der Diplomatin, der seit der geänderten Lage in der CSFR in Bratislava ein Privattheater leitet. (SNS-Pressebild)
Varroatose ist da! Apistan nun gratis (We) Wie die Innsbrucker Stadtnachrichten bereits ausführlich informierten, ist auch in Innsbruck die Bienenseuche Varroatose verbreitet. Gute Erfolge werden mit dem Medikament Apistan verzeichnet. Das Veterinäramt der Stadt Innsbruck rät allen Imkern, Apistanstreifen (auch vorbeugend) in die Bienenstöcke zu legen. Die Anwendung ist problemlos, eine Gebrauchsanweisung liegt bei. Damit wirklich alle Imker mittun, werden die Apistanstreifen im August an alle Innsbrucker Bienenzüchter (gleich ob man Mitglied eines Imkervereines ist, oder nicht) kostenlos abgegeben. Man bekommt die Apistanstreifen beim Bienenzuchtverein Innsbruck, An-der Lan-Straße 22, beim Tiroler Imkerverein, Markusheim, Neu-Götzner-Straße 31, Götzens oder im Veterinäramt der Stadt Innsbruck, MathiasSchmid-Straße 10. Wer einen Hobby-Imker kennt, möge ihn bitte darauf aufmerksam machen!
Städtepartnerschaft als Motor für den Frieden Schüler aus Tbilissi, Sarajevo, Aalborg, Freiburg und Grenoble schlössen Freundschaft in Innsbruck Die Gäste aus den Partner- und Freundschaftsstädten hatten eine Woche lang, vom 28. Juli bis 4. August, Gelegenheit, Innsbruck „hautnah" kennenzulernen. Daß es dabei gar keiner großen Anstrengungen bedarf, Brücken von Mensch zu Mensch zu schlagen, wurde schon zwei Tage nach der Ankunft in Tirol, beim offiziellen Empfang der Jugendlichen im Bürgersaal des Altstadt-Rathauses, offenkundig. Da wurde gerufen und getratscht und die Gelegenheit genutzt, in der schönen Atmosphäre des alten Gebäudes jede Menge Erinnerungsbilder zu knipsen. Ruhe kehrte nur während der kurzen Begrüßungsrede ein, die der Leiter des Innsbrucker Referates für Städtepartnerschaft, Senatsrat Dr. HansDieter Hoffmann, hielt. „Ihr seid nicht nur hier, um unsere Stadt kennenzulernen, sondern in erster Linie, damit ihr untereinander Freundschaft schließt", beschwor Hoffmann erneut das Ziel der Städtepartnerschaft. „Je mehr Leute sich kennenlernen, desto mehr Verbindungen gibt es und desto unmöglicher wird es, daß ein neuer Krieg in Europa ausbricht."
(Ste) „Stell' dir vor, alle Menschen reichen sich die Hand und überall auf der Welt herrscht Friede ...", lautet ein uralter Menschheitstraum, der nicht nur John Lennon zur Komposition eines seiner bekanntesten Lieder inspirierte, sondern auch der Idee der Städtepartnerschaft zugrunde liegt. Beim Empfang von 50 Jugendlichen aus Tbilissi, Sarajevo, Aalborg, Freiburg und Grenoble am 30. Juli durch die Stadt Innsbruck wurde dieser Gedanke erneut lebendig. Als Erinnerung an ihren Aufenthalt in Innsbruck erhielten die Jugendlichen neben einer Informationsbroschüre Süßigkeiten und ein Handtuch geschenkt. Vor allem letzteres erwies sich bald nach dem Empfang als besonders
Gutgelaunt stellten sich die 50 Jugendlichen aus Innsbrucks Partner- und Freundschaf tsstädten zusammen mit ihren Betreuern nach dem offiziellen Empfang dem Fotografen. In Bildmitte der Leiter des Innsbrucker Referates für Städtepartnerschaft, Senatsrat Dr. Hans-Dieter Hoff mann. (Foto: Murauer)
Obdachlosenberatung übersiedelt Hilfestellungen im Büro Andreas-Hofer-Straße 4 (Th) Der „Verein zur Beratung und Betreuung von Obdachlosen in Tirol" führt seit vier Jahren in der Mentlgasse 20 in Wüten eine Anlaufstelle für Obdachlose, in deren Rahmen diese Menschen nicht nur eine Teestube, Wasch- und Kochgelegenheiten vorfinden, sondern auch von Sozialarbeitern beraten werden. Die ständig steigende Anzahl von Hilfsbedürftigen und die räumliche Beengtheit machten es vor kurzem erforderlich, die Teestube und die Beratungsstelle zu trennen: Informationen und konkrete Hilfestellungen werden nun von Montag bis Freitag, 8.30 bis 12 Uhr, in der Andreas-Hofer-Str. 4,1. Stock, Tel. 581754, gegeben. Die Probleme, die von den Obdachlosen an die Sozial-
hilfreich. Aufgrund der sommerlichen Rekordtemperatur sah das nachmittägliche Programm nämlich Schwimmen vor. Überhaupt wurde Sport während des einwöchigen Aufenthaltes großgeschrieben. Die Jugendlichen
zusammentrafen. Fast zur gleichen Zeit waren weitere zehn junge Innsbrucker und Innsbruckerinnen Gäste georgischer Familien in Tbilissi. Der Verband deutscher Kriegsopfer aus Freiburg/Herdern wird am 25. August zu seinem bereits 19. Besuch in der Tiroler Landeshauptstadt eintreffen. Die bereits seit 27 Jahren bestehenden engen Kontakte mit dem Tiroler Kriegsopferverband Innsbruck-Wilten erfahren dabei weitere Vertiefung. Zwischen 28. und 30. August wird ein Freibur-
arbeiter herangetragen werden, betreffen in erster Linie Wohnraum- und Arbeitsplatzbeschaffung, aber auch Renten-, Pensionsansuchen oder Sozialhilfeanträge müssen gestellt werden. Alkoholikerberatung und die Regelung von Alimentationsschulden sind weitere Punkte des umfassenden Arbeitsbereiches. Der Verein, der im Vorjahr 342 Klienten betreute, konnte davon 66 Personen zu einer Wohnmöglichkeit verhelfen, 85 Personen wurden erfolgreich an Arbeitsplätze vermittelt. Durch die Zusammenarbeit mit den Krankenhäusern in Innsbruck und Hall, dem DOWAS und dem städtischen Sozialamt konnte weiteren Personen geholfen werden.
besuchten die Sommerrodelbahn in der Leutasch, feuerten den FC Tirol beim Meisterschaftsspiel gegen Austria Wien an, spielten selbst Fußball und nutzten die Gelegenheit, vom Patscherkofel nach Igls zu wandern. Eine Fahrt mit der Achenseebahn wurde ebenso genossen wie die Besichtigung des Münzerturmes in Hall und das Prägen von Erinnerungsmünzen.
ger Ehepaar Innsbruck näher kennenlernen. Das Paar hat den Aufenthalt beim Rathaus-Quiz in. seiner Heimatstadt gewonnen. Zu einem dreitägigen Erfahrungsaustausch mit ihren Innsbrucker Amtskollegen treffen am 30. August 40 Mitarbeiter des Freiburger Bauordnungsamtes in der Landeshauptstadt ein. In Tbilissi absolvieren 31 Mitglieder des Innsbrucker Sportklubs und einer Innsbrucker Ringermannschaft Während die Mädchen und Burab 31. August ein zehntägiges schen aus den fünf Partner- und Trainingslager. Freundschaftsstädten unvergeßliche Tage in Innsbruck verlebten, genossen Innsbrucker Delegatio- Saunen ohne Rauch nen im Juli die Gastfreundschaft Grenobles, Tbilissis und Frei- Innsbrucks Saunen sind seit kurburgs. Auch der Monat August zem „rauchfrei": Im Hinblick ist von zahlreichen Reiseaktivitä- auf die Gesundheit aller Saunaten geprägt: Einen einwöchigen besucher beschloß der VerwalUrlaub verbrachten zehn Inns- tungsausschuß der Stadtwerke brucker Jugendliche zwischen 4. kürzlich, das Rauchen in den und 11. August in Grenoble, wo Räumlichkeiten der Saunen, mit sie mit gleichaltrigen Mädchen Ausnahme der Buffeträume, zu und Burschen aus der BRD, der verbieten. Auch die RaucherzimDDR, aus Tunesien und Italien mer wird es nicht mehr geben.
Fast 100 Jahre alter Beiwagen auf neuen Glanz gebracht „Museumsbahnen" investierten 2800 Arbeitstunden Mehr als 2800 Arbeitstunden und ca. 75.000 S haben die rührigen Mitglieder des Vereines „Innsbrucker Museumsbahnen" in die fachgerechte Restaurierung eines Straßenbahn-Beiwagens aus dem Jahr 1906 investiert. Am 10. Juni konnte das Prachtexemplar erstmals bei einer Ehrenrunde durch
Bessere Qualität bei Fleischprodukten Der Konsument soll beim Fleischeinkauf auf Qualität achten, das ist das Ziel der Initiative „Tiroler Meister Metzger", zu der sich der Großteil aller selbständigen Tiroler Metzgermeister zusammengeschlossen hat. Die selbst auferleg/ch fahre Innsbrucks Luft zuliebe möglichst oft mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Und Sie ? Helfen Sie mit, es kommt auf jeden einzelnen an. ten strengen Richtlinien, zusammengefaßt im „Ehrenkodex", umfassen u. a. den Einkauf natürlich gezüchteter Tiere, fachkundige Verarbeitung und höchste Frische. In Zukunft soll noch verstärkt mit der heimischen Landwirtschaft zusammengearbeitet werden. Die Mitgliedsbetriebe sind an dem Türaufkleber „Tiroler MeisterMetzger" erkennbar.
die Stadt und einer anschließenden Fahrt nach Igls der Öffentlichkeit präsentiert werden. Zahlreiche Gäste, u. a. Dr. Diethelm Judmaier vom Amt der Tiroler Landesregierung und die Direktoren der Innsbrucker Verkehrsbetriebe, Ing. Eduard Ehringer und Dkfm. Dr. Bernhard Mazegger, ließen sich diese zweite „Jungfernfahrt" nicht entgehen. Eine Sonderfahrt für Fotofreunde wird am 26. August stattfinden, die traditionelle Saison-Abschlußfahrt ist für den 14. Oktober geplant. Der Beiwagen kann jederzeit in Sonderzüge, die beim Verein „Tiroler Musemsbahnen" bestellt werden, eingereiht werden. Mit den Restaurierungsarbeiten wurde 1986 begonnen. Das Dach mußte abgebaut, die Verblechungen abgelöst und alle Steher ausgebaut werden. Weiters wurden die Achsen ausgebunden und das gesamte Bremssystem zerlegt. Dann entfernte man den Fußboden und reinigte den so freigelegten Rahmen von Farbe und Rost. Beschädigte Teile mußten ausgetrennt und erneuert werden. Sämtliche Bremsenteile wurden zerlegt, sandgestrahlt und, wenn notwendig, erneuert. Die Achsen wurden auf das sogenannte IVBMischprofil abgedreht, womit der Beiwagen sowohl auf Rillen- als auch auf Vignolschienen einsatz-
Das jüngste Prachtstück der Innsbrucker Museumsbahnen. Am 26. August findet eine Sonderfahrt für Fotofreunde statt. fähig ist. Alle Holzteile mit Ausnahme der Bänke wurden neu angefertigt. Allein das Dach benötigte etwa 200 Arbeitsstunden für die Wiederherstellung nach dem Originalbauplan von 1892. Auch sämtliche Blechteile wurden erneuert. 16 nicht mehr vorhandene Versteifungswinkel und zehn Messingschilder mußten nach Originalvorlagen nachgegossen werden. Damit war der Originalzustand von 1892 erreicht. Nachdem der Beiwagen 14 Jahre von Dampflocks gezogen durch Innsbruck gefahren war, wurde am 15. Juli 1905 die erste innerstädtische Straßenbahnlinie eröffnet. 1906 wurde der offene Aussichtswagen für den Straßenbahnbetrieb adaptiert und verkehrte dann mehr als 30 Jahre in der Stadt, nach Hall und auf der Mittelgebirgsbahn nach Igls. Nun kommt er zu neuen Ehren.
Beförderungen beim Stadtmagistrat Innsbruck Personalmaßnahmen zur Jahresmitte — Bürgermeister überreichte Dekrete Im Bereich der Stadtverwaltung Innsbruck sind eine Reihe von Personalmaßnahmen erfolgt. Im Rahmen einer kleinen Feier überreichte Bürgermeister Romuald Niescher die Dekrete an die städtischen Bediensteten. Beförderungen: Zum städt. Senatsrat: Oberrat Dr. Doris Renner. Zum städt. Oberamtsrat: die Amtsräte Gottfried Heis, Franz Holaus, Ing. Otto Schlögl und Ing. Johann Stern. Zum städt. Rat: prov. Oberkommissär Dr. Bernhard Holas. Zum städt. Amtsrat: die Amtssekretäre Ing. Georg Angermair, Hubert Falkner, Peter Fiedler, Wolfgang Jara und Peter Wacker.
In die VI. Dienstklasse, Verwendungsgruppe b: Eveline Lidauer und Elfriede Sigmeth. Zum städt. Oberkommissär: Kommissär Dr. Hubert Heis und prov. Kommissär Mag. Johannes Verdross. In die V. Dienstklasse, Verwendungsgruppe b: Ing. Harald Fasser und Ing. Christian Prantner. Zum städt. Fachoberinspektor: die Fachinspektoren Horst Engl, Karl-Udo Froidl, Walter Mikschik, Johann Ragg, Kurt Rubner und Hugo Unterlechner. In die V. Dienstklasse, Verwendungsgruppe c: Ingrid Burkhard. Zum Brandmeister der V. Dienstklasse: die Brandmeister Franz Feichtner und Siegfried Strobl.
Zum städt Oberrevidenten: die Revidenten Günther Ellmerer, Michael Fassl und der prov. Revident Gerhard Robineau. In die IV. Dienstklasse, Verwendungsgruppe b: Kunibert Kratzer, Ulrike Reitmeir und Elisabeth Wechselberger. Zum städt. Fachinspektor: Oberkontrollor Othmar Kernbichler. Zum Oberlösch meister der IV. Dienstklasse: die Oberlöschmeister Leonhard Ab falter und Anton Lungkofler. In die IV. Dienstklasse, Verwendungsgruppe c: Jasmin Kern, Ute Schober und Brigitte Wiedner. In die Verwendungsgruppe pl: Andreas Spieß und Helene Weißnicht.
Reise-Knowhow für Behinderte
(Ste) Was körperlich Behinderte brauchen, wenn sie auf Reisen gehen, weiß Marianne Haitzmann (Bild) ganz genau. Schließlich ist die junge Frau selbst an den Rollstuhl gebunden und hat bereits genügend Erfahrungen mit den verschiedensten Transportmitteln und Hotels gemacht. Ihr Wissen und ihr Einfühlungsvermögen kommt seit November 1989 allen Behinderten zugute, die Tapetenwechsel anstreben. Marianne Haitzmann betreut den ersten und einzigen Schalter Österreichs für Behindertenreisen, der im Tiroler Landesreisebüro in Innsbruck, Bozner Platz 7, eingerichtet wurde. Dort steht sie jeden Freitag zwischen 14 und 18 Uhr zur persönlichen Beratung zur Verfügung. Montag bis inklusive Freitag Mittag ist die engagierte Frau im Elisabethinum Axams (Tel. 05234/8277) erreichbar, wo sie ihrem eigentlichen Beruf, dem einer Sekretärin, nachgeht.
DER BÜRGERMEISTER GRATULIERTE Zur Diamantenen Hochzeit (60 Jahre) Frau Klara und Herrn Ludwig Fischer (30.7.)
Zur Vollendung des 95. Lebensjahres Frau Rosa Knapp (9. 7.) Frau Franziska Schlechter (1. 8.) Frau Klara Scheiber (25. 7.)
Zur Goldenen Hochzeit (50 Jahre)
Frau Hildegard und Herrn Johann des 94. Lebensjahres Esterbauer (10. 7.) Frau Henriette Steneck (14. 7.) Frau Gerdrude und Herrn Wolfgang Herrn Rudolf Schöller (15. 7.) Schmidt (13. 7.) Frau Kamilla Tropper (22. 7.) Frau Maria und Herrn August Tabarelli De Fatis (13. 7.) Zur Vollendung Frau Hermine und Herrn Dipl.-Ing. des 93. Lebensjahres Leopold Feist (14. 7.) Frau Johanna Kuppel wieser (9.7.) Frau Anna und Herrn Johann Kofier Frau Maria Elsler (24. 7.) (15.7.) Frau Herta und Herrn Ludwig Wid- Frau Elisabeth Sander (31. 7.) mar(22. 7.) Frau Dr. Brunhilde und Herrn Dr. Zur Vollendung Josef Ladurner (26. 7.) des 92. Lebensjahres Frau Liselotte und Herrn Ing. HeinFrau Anna Dorner (12. 7.) rich Glatzer (27. 7.) Frau Maria Messner (23. 7.) Herrn Dipl.-Ing. Alfons Mauser Zur Vollendung (24. 7.) des 96. Lebensjahres Frau Anna Dullnig (27. 7.) Frau Elisabeth Preusche (1. 8.) Frau Anna Wisiol (8. 7.)
Frau Catharina Rothe (1. 8.) Frau Emerenziana Wacker (2. 8.)
Zur Vollendung des 91. Lebensjahres Frau Anna Tiefenthaler (13. 7.) Frau Magdalena Holzner (14. 7.) Frau Maria Knittel (21. 7.) Herrn Ludwig Trebo (21. 7.) Frau Anna Steiner (25. 7.) Frau Elisabeth Sova (31. 7.) Frau Anna Hochenegger (1. 8.)
Zur Vollendung des 90. Lebensjahres Frau Margarethe Seyr (6. 7.) Herrn Lorenz Kirchebner (7. 7.) Herrn Josef Pienz (11. 7.) Frau Rosa Rossmanith (14. 7.) Frau Notburga Vantsch (14. 7.) Frau Hermine Angeli (15. 7.) Frau Amalie Prantl (15. 7.) Frau Mathilde Lutz (16. 7.) Frau Anna Egartner (18. 7.) Frau Anna Lamp recht (18. 7.) Frau Anna Gmeiner (20. 7.) Herrn Josef Kreidl (22. 7.) Frau Johanna Klemm (24. 7.) Frau Gertrud Pissarek (28. 7.) Frau Anna Kraft (29. 7.) Frau Mathilde Pichler (30. 7.) Herrn Oswald Oberdörfer (1. 8.)
Kurz gemeldet • Seit 15 Jahren gibt es nunmehr die Kultur-Servicestelle des Landes Tirol, die sich zum Ziel gesetzt hat, „das Interesse bei den Schülern zu wecken und Kultur exemplarisch vorzustellen" (Landesrat Fritz Astl). Rund 1000 Veranstaltungen wurden allein im vergangenen Jahr an den Schulen abgewickelt. Heuer will man im November u. a. eine Jazztournee mit Oskar Klein durch die Schulen organisieren. • Eine Ikonenausstellung zeigt die Österreichisch-Sowjetische Gesellschaft vom 3. bis 21. September in ihren Räumen am Haydnplatz 5. Zu sehen sind 40 Werke mit Christus- und Muttergottesdarstellungen sowie Bilder verschiedener Heiliger von Mag. Abraham Karl Selig. Der Künstler studierte Theologie, Philosophie, Religionswissenschaft und Kunstgeschichte an den Universitäten Tübingen und Innsbruck.
LESERSERVICE DER INNSBRUCKER STADTNACHRICHTEN Solstein-Apotheke, Ampferer- 22./23. September: Dr. Haffner Alice, Meinhardstraße 16/Top 704, straße 18, Tel. 85 7 77 18./19. August: Apotheke „Zur TriTel. (05222) 57 41 78, Dr. Girstmair 22./23. September: Stadt-Apotheke, umphpforte", Müllerstraße 1 a, Bernhard, Völs, Pfarrgasse 6, Herzog-Friedrich-Straße 25, TeleTelefon 57 65 70, Prinz Eigen-Apo(0512) 30 35 94 fon 58 93 88, Bahnhof-Apotheke, theke, Prinz-Eugen-Straße 70, Sterzinger Straße 4, Tel. 58 64 20, Telefon 44 1 80, MariahilfSchützen-Apotheke, Schützenstraße Tierärzte Apotheke, Innstraße 5, Tel. 81 7 58, 56—58 (Olympisches Dorf), Tele- 19. August: Dr. Hermine Udovich Apotheke „Zum Hl. Nikolaus", fon 61 2 01, St7Blasius-Apotheke, und Dr. Astrid Lorenz, Col-diMutters, Schulgasse 1, Tel. 58 76 36 Völs, Bahnhofstr. 32a, Tel. 302025 Lana-Straße 27, Tel. 64 6 47; 25./26. August: Apotheke „Zum hl. 26. August: Dr. Peter Wessely, PradKonrad", Bozner Platz 7, Telelerstraße 30, Tel. 44 1 63 fon 58 58 17, Apotheke „Zur Uni- Zahnärzte versität", Innrain 47, Tel. 57 35 85, 18./19. August: Dr. Crepaz Günther, 2. September: Dr. Josef Stolz, Egerdachstraße 8, Tel. 42 2 12 Saggen-Apotheke, Claudiastr. 4, Hall i. T., Stadtgraben 25, Tele- 9. September: Dr. Thomas Schuster, Tel. 58 80 92, Nova-Park-Apotheke, fon (05223) 3171, Dr. Brock MarGutenbergstraße 12, Tel. 57 83 18 Arzler Straße 43b, Tel. 67 0 58 tin, Müllerstraße 30, Tel. (05222) 16. September: Dr. Michael Schön1./2. September: Apotheke „Zum 58 40 74 bauer, Andechsstr. 48, Tel. 49 16 77 Tiroler Adler", Museumstraße 18, 25./26. August: Dr. Dellemann Hel- 23. September: Dr. Gert Heissl und Tel. 58 43 29, Löwen-Apotheke, muth, Wilhelm-Greil-Straße 12, Dr. Szabados, Geyrstraße 1, TeleInnrain 103, Tel. 58 90 74, LindenTel. (05222) 58 73 71, Dr. Brabec fon 49 21 59 Apotheke, Amraser Straße 106a, Gertraud, Thaur, Vigilgasse 4, Tel. 41 4 91, Apotheke „Zum GroTel.(05223) 41 9 67 Weitere Angebote ßen Gott", Schneeburggasse 71b, 1./2. September: Dr. Duftner HansStillberatung in der MutterberatungsTel. 87 6 60 jörg, Lans, HNr. 154, Tel. (05222) stelle, Salurner Straße 4, 1. Stock, 8./9. September: St.-Anna-Apotheke, 77 4 76, Dr. Dzien Margit, Reichenjeden Mo. 16 Uhr und darüberhinMaria-Theresien-Str. 4, Tel. 58 58 47, auerstraße 33 a, Tel. (05222) 44 1 77 aus gegen Voranmeldung TeleReichenauer Apotheke, Gutshoffon 5360-633 weg 2, Tel. 44 2 93, Stamser Apo- 8./9. September: Dr. Erhart Bruno, Schützenstraße 40, Telefon (05222) Stilltreffen der La-Leche-Liga, jeden theke, Höttinger Gasse 45, Tele63 4 92, Dr. Felder Paul, Museum1. Mittwoch im Monat von 9— fon 83 5 21, Kur-Apotheke Igls, straße 33/IV, Tel. (05222) 58 64 95 11 Uhr, Marlies Luxner, GrillparIgler Straße 56, Tel. 77 1 17 zerstraße 6, Tel. 58 42 94. 15./16. September: Zentral-Apo- 15./16. September: Dr. Haller theke, Anichstr. 2 a, Tel. 58 23 87, Emmerich, Matrei a. Br., Ernährungsberatung, Diätberatung, Neues Rathaus, Fallmerayerstr. 1, Burggrafen-Apotheke, GumppHauptstr. 64, Tel. (05273) 61 88, Dr. Parterre, jeden 1. Mittwoch im straße 45, Tel. 41 5 17, NordkettenGasser Johann, Sparkassenplatz Monat, 14 bis 16 Uhr. Apotheke, Haller Str. 1, Tel. 67 7 15, 2/20, Tel. (05222) 58 70 43
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auerufer 2, „Netzwerk", Telefon (0 51 2) 87 2 88 zur pers. Beratung jeden 1. Mittwoch im Monat 15 bis 18 Uhr und auf Wunsch auch privat, Telefon (0512) 41 63 62 oder 43 62 04.
Für Rechtsfragen, Familien- und Partnerprobleme usw. stehen Ihnen ein Jurist, eine Ärztin und zwei Sozialarbeiterinnen für kostenlose und anonyme Beratung zur Verfügung: Montag, Mittwoch und Donnerstag von 9.00 bis 12.00 Uhr und Dienstag von 19.00 bis 21.00 Uhr.
Eltern-Kind-Zentrum, Adamgase 4, Telefon 58 19 97 — Treffpunkt für werdende Eltern und Eltern mit Kleinkindern; Geburtsvorberei- Gesprächsselbsthilfegruppe für Frauen mit Eß'Brechsucht (Bulimie): tungskurse; Montag bis Freitag Informationen bei Frau Dr. von 9 bis 18 Uhr. Familienberatung Maurer, Institut für Medizinische im Eltern-Kind-Zentrum, TelePsychologie und Psychotherapie, fon 58 72 70 — Sozialberatung: Sonnenburgstraße 16, Telefon 507Dienstag 9 bis 13 Uhr; Mittwoch 24 90. 18 bis 22 Uhr. Psychologische Beratung: Mittwoch 16 bis 18 Uhr. Sozialberatung für Behinderte und Medizinische Beratung: Dienstag Familienberatung des Landes 11 bis 13 Uhr. Tirol, Zeughausgasse 3, Telefon 57 06 40: Mo. bis Do. von 9 bis 12 „Netzwerk", Beratungsstelle für Uhr und von 15 bis 17 Uhr. Krebskranke und ihre Angehörigen, Prandtauerufer 2, Tel. (0 51 2) Anonyme Alkoholiker, von 19 bis 22 87 2 88 — Information, PflegeUhr, Telefon 56 23 80 und Sozialberatung, Gespräche, Pollenwarndienst Tirol: Telefon 15 29 Entspannungs- und Gesundheitstraining — Montag, Dienstag, Lebenshilfe Tirol, Sektion Innsbruck, Mittwoch und Freitag von 10 bis 12, Domanigweg 3, Montag bis Freitag donnerstags von 14 bis 20 Uhr und von 8 bis 17 Uhr, Telefon 41 5 21 nach Vereinbarung. Energiesparen im Haushalt; BeraBabysitter-Zentrale „Zum guten tung TIWAG Abteilung StromverHirten", Tel. 89 26 10, Montag bis rechnung, Lieberstraße 3, TeleDonnerstag von 9 bis 11 Uhr, Freifon 506/23 64 oder 23 82, Montag tag von 9 bis 11 Uhr und von 16.30 bis Donnerstag von 8.30 bis 12 Uhr, bis 18 Uhr. 14.30 bis 16 Uhr, Freitag von 8.30 bis 12 Uhr oder nach tel. VereinTelefonseelsorge, täglich von 8 bis barung 23 Uhr: Telefon 17 70 Sozialberatung für Alkohol- und Frauenselbsthilfe nach Krebs für Drogengefährdete — Anonym und Tirol, Amraser Straße 120, Telefon kostenlos: Montag bis Donnerstag 43 72 94, bietet: psychosoziale von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis Beratung jeden 1. und 3. Freitag, 17 Uhr, Freitag von 10 bis 12 Uhr, 14.30 Uhr, Knollerstraße 4 / P ; ab Kaiser-Josef-Straße 13/III, Tele15 Uhr Gesprächsrunde. Schwimfon 57 61 51: Beratung auch für men dienstags 18.15 Uhr; AnmelEltern und Angehörige. dung unter Tel. 5310/201 (Bürozeit); mit Schutz der Wasserret- Freiwillige Rettung Innsbruck, Sillufer 3, Sozialdienst (Tel. 59 4 44): tung: Gymnastik speziell für die Nachbarschaftshilfe (rund um die Wirbelsäule jeden 2. und 4. MittUhr Bereitschaftsdienst für soziale woch, 17.30 Uhr Notfälle); Seniorenalarm (NotrufAIDS-Hilfe, Landesstelle Tirol, Bozhilfe für Alleinstehende). ner Platz 1/3, Telefon 56 36 21; Beratungszeiten: Mo., Mi., Do. von Beratungsstelle für hochgradig Sehbehinderte und Blinde: Tiroler 15 bis 17 Uhr, Di. von 15 bis 19 Uhr, Blindenverband, Amraser Str. 87, Fr. von 14 bis 17 Uhr — anonym Telefon 42 5 14-0; Beratungsdienst und kostenlos. für Eltern sehbehinderter und blinRechtsladen — Verein zur Förderung der Kinder; Tiroler Blindenvervon Rechts- und Sozialberatung, band, Amraser Straße 87, TeleAngerzellgasse 4, Telefon 57 76 49, fon 49 21 65. kostenlose Beratung und Hilfe vor Beratungsund Hilfsstelle für allem bei Schuldenproblemen: Schwangere, „Rettet das Leben", Montag, Mittwoch, Freitag 10 bis Wilhelm-Greil-Straße 5/1; Montag 13 Uhr, Dienstag, Donnerstag 16 bis Freitag von 9 bis 12 Uhr, Monbis 19 Uhr. tag bis Donnerstag von 15 bis 17 Eltern helfen Eltern! Elternkreis droUhr und nach Vereinbarung, Telegengefährdeter und drogenabhänfon 58 88 75 od. 58 81 49 giger Jugend, Sonnenburgstr. 16, Jugendzentruni Z6, Dreiheiligen3. Stock, Innsbruck. Wöchentstraße 9, bietet Familien- und Partliches Treffen jeweils am Donnersnerberatung, Drogenberatung und tag um 19 Uhr, Telefon-Kontakt: Zivildienstberatung. Psychologi507/24 91. sche, rechtliche und medizinische Beratung möglich. Dienstag bis Familienberatung Olymp. Dorf, AnFreitag von 9 bis 12 Uhr und von 17 der-Lan-Straße 33, Telefon 64 8 69.
bis 22 Uhr, sowie nach telefonischer Vereinbarung. Tel. (0 51 2) 56 27 15. Sozialberatung — Familienberatung, Zeughausgasse 3: Montag bis Freitag 8 bis 12 Uhr, Telefon 57 06 40 Drogenberatungsstelle Verein KIT, Mentlgasse 12, Telefon 58 27 27, Montag, Mittwoch, Freitag von 15 bis 21 Uhr, Dienstag, Donnerstag von 11 bis 13 und von 15 bis 21 Uhr. Verein Heilpädagogische Pflege- und Adoptivfamilien, Mentlgasse 18, Telefon 58 00 04, Montag bis Freitag von 9.30 bis 12.30 Uhr, Donnerstag von 18 bis 20 Uhr Jugendstelle Hotting West, Peerhofstr. 3, Beratungung, Kontakt und Information, auch für Erwachsene; Telefon 89 49 37 — Mo. 9 bis 12.30 Uhr, Mo. und Mi. von 16 bis 20 Uhr, Do. 17.30 bis 20 Uhr und nach Vereinbarung Selbsthilfegruppe für Herzkranke im Ostern Herzverband, Landesgruppe Tirol, Dreiheiligenstr. 1, Tel. 57 06 07, Di. und Do. von 9 bis 11 Uhr, Do. von 17 bis 19 Uhr. „Haus des Lebens", vorübergehende Wohnmöglichkeit der „Schwestern zum guten Hirten" für schwangere Frauen und Mütter mit Kindern in Krisensituationen; Lebensberatung und Hilfe bei Arbeits- und Wohnungssuche, Grillhofweg 16, 6080 Vill, Telefon 78 4 35 oder 77 1 34. Johanniter-Unfallhilfe, Roseggerstraße 30: Behindertenfahrdienst, Hauskrankenpflege, Krankentransporte — Fernfahrten, Öffentliche Kurse (Erste Hilfe, Hauskrankenpflege ...);Fahrtenannahme: Mo. bis Fr. 8 bis 19 Uhr, Sa. 9 bis 17 Uhr, So. 10 bis 17 Uhr, Tel. 44402 Institut für Sozialberatung, Museumstraße 25/1, Telefon 58 13 85: Mo. bis Mi. von 16 bis 19 Uhr, Do. von 9 bis 12 Uhr sowie nach Vereinbarung; med. Beratung: jeweils Mi. von 17 bis 19 Uhr; jur. Beratung: Di. ab 18 Uhr (Voranmeldung erwünscht). Zentrum für Ehe- und Familienfragen, Innsbruck, Anichstraße 24/11, Telefon 58 08 71, Beratungen Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und von 15 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung möglich AEP-Familienberatung, Leopoldstraße 31 a, Tel. 57 37 98, Mo.—Fr. 17—19 Uhr: Kostenlose und anonyme Beratung in Fragen der Familienplanung und des Mutterschutzes, bei Partnerkonflikten und Sexualproblemen. Psychologische und Rechtsberatung nach Terminvereinbarung möglich. Selbsthilfegruppe Morbus-Bechterew, Jeden Montag Heilgymnastik in
Neu auf dem Büchertisch „Urlaubskarte Tirol". Panorama, Straßenkarte und Urlaubsführer für alle Jahreszeiten von Nord-, Ost- und Südtirol. Karthographischer Verlag W. Mayr Ges. m. b. H. Innsbruck; 80 S. Diese Tirolkarte im Maßstab 1 : 300.000 mit Suchgitternetz zum raschen Auffinden des gewünschten Ortes wird von einem mit farbigen Zeichnungen illustrierten Informationsbüchlein begleitet, das nicht nur alle 394 Gemeinden mit Postleitzahl und Vorwahl auflistet und Hinweise über Gasthöfe und Ausflugsziele beinhaltet, sondern auch, innerhalb größerer Gliederungen, die verschiedenen Klettersteige, Seen, Alpenblumengärten, Sommerschigebiete, Museen, Schlösser, Wasserfälle u. a. anführt. Eine Informationsquelle nicht nur für den Gast des Landes. (Th) Frauen melden sich zu Wort: Kritik — Konflikte — Konsequenzen. Diese Dokumentation, aus Anlaß des 15jährigen Bestandes des Arbeitskreises Emanzipation und Partnerschaft e. V. (AEP) herausgegeben, läßt 45 Frauen zu Wort kommen, die, durchwegs kritisch, die Lebensbedingung aus weiblicher Sicht unter die Lupe nehmen. Da gibt es u. a. Beiträge über die politische Lage der Frau, über die Beziehungsproblematik, die Frauenforschung, das Entstehen des Frauenhauses, über schwierige Lebenswege „unbequemer" Frauen und Berichte über den engagierten Einsatz, der zur Gründung des Innsbrucker Vereines führte. Der 292 Seiten starke Band, mit Fotos und Zeichnungen illustriert, kostet 148 Schilling und ist über AEP, Leopoldstraße 31a, 6020 Innsbruck zu beziehen. (Th) „Nordtirol: Die 100 schönsten Ausflugsziele." Von Beatrix und Egon Pinzer. Rosenheimer Verlagshaus, 232 Schilling. — Kein übliches Wanderbuch mit Routenbeschreibungen, sondern eine Fundgrube für Ausflugsideen zu den lohnendsten Sehenswürdigkeiten unseres an ihnen so reichen Landes — samt allen wissenswerten historischen (geographischen, botanischen, zoologischen, mineralogischen) Fakten. Siebzehn „Sehenswürdigkeiten" sind allein in und um Innsbruck detailliert beschrieben. Ein Freizeitbegleiter mit vielen nützlichen Tips: Entfernungen von Innsbruck in km, Gehzeiten bei Wanderungen, zum Teil Öffnungszeiten von (Heimat-) Museen, Eintritts-, Fahrpreise usw. Empfehlenswert! (Eiz)
der Gruppe, jeden letzten Montag im Monat Treffen im Restaurant Muskete, Fischerstraße, Anmeldung Frau Pircher, Tel. 61 69 03, Frau Notdurfter, Telefon 61 70 13. Tiroler Sozialdienst, Pradler Platz 6a, Telefon 45 2 82: Familienberatung jeden Mittwoch von 17 bis 19 Uhr mit einem Rechtsanwalt, einem Psychologen und Ärzten. — HerzSportgruppe: Jeden Mittwoch ab 17 Uhr ärztliche und therapeutische Beratung. — Schlank ohne Diät: jeden Mittwoch ab 18.30 Uhr informiert und berät Psychologe Dr. Peter Pilgermair — Anmeldung: Familienberatungsstelle Telefon 45 2 82.
Initiative gegen Tierversuche Tirol, Postfach 87, erreichbar jeden Mo. und Do. von 12 bis 20 Uhr in der Adamgasse 11 (Grünes Büro), Vereinsabend an jedem letzten Freitag im Monat, 20 Uhr, selber Ort. Schulpsychologischer Dienst, Tempistraße 4, Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr und nach Vereinbarung, Tel. 57 70 46. AL-ANON Selbsthilfegruppe für Angehörige und Freunde von Alkoholkranken; wöchentliches Treffen: Donnerstag 20 Uhr, Zollerstraße 6, 1. Stock, Tel. 56 23 80. Verein Jugendland, Schönblickweg 12: Wohngemeinschaften für Kinder zwischen 1 und 12 Jahren, jugendliche Mädchen und Burschen sowie eine Kinderkrippe für Kleinkinder vom 1. bis zum 4. Lebensjahr; regelmäßige Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche: Informationen tgl. 8 bis 17.30 Uhr, Telefon 63 4 11.
Neumair, Schöpfstr. 37, Tel. 58 20 74, 1./2. September: Hansjörg Holleis, Völs, Bahnhofstr. 33, Tel. (05222) Nach 58 20 13; 30 31 34, Hans Pletzer, Hall i. T., 8./9. September: Bestattung Platzer, Gerbergasse 8a, Tel. (05223) 61 77, Reichenauer Straße 95, Tel. 42 3 04, 25 40, Peter Peterer, Innsbruck, Bestattung Hugo Flossmann, Salurner Straße 75, Tel. (05222) Marktgraben2, Tel. 58 43 81, Nacht 58 28 35; 82 7 86; 8./9. September: Hans Graber, Stei- 15./16. September: Bestattung Josef nach, Brennerstraße 5, Tel. (05272) Neumair, Schöpfstraße 37, Tele62 58, Helmut Kroh Ges.m.b.H, fon 58 20 74, Nacht 58 20 13, Innsbruck, Schusterbergweg 26 a, Bestattung Carl Müller, Pradler Tel. (05222) 63 1 83; Straße3, Tel. 45 151, Nacht 83 1 98; 15./16. September: Hansjörg Hol22./23. September: Bestattung Hugo leis, Völs, Bahnhofstraße 33, Tel. Flossmann, Marktgraben 2, Tele(05222) 30 3134, Hans Pletzer, Hall fon 58 43 81, Nacht 82 7 86, Bestati. X, Gerbergasse 8a, Tel. (05223) tung Platzer, Reichenauer Str. 95, 61 77, 25 40, Peter Peterer, InnsTel. 42 3 04; bruck, Salurner Str. 75, Tel. (05222) 58 28 35; 22./23. September: Hans Graber, Die nächste Ausgabe der Steinach, Brennerstr. 5, Tel. (05272) „Innsbrucker Stadtnachrich62 58, Helmut Kroh Ges.m.b.H, ten" erscheint am 19. SeptemInnsbruck, Schusterbergweg 26 a, ber 1990 in einer Auflage von Tel. (05222) 63 1 83;
Dowas für Frauen, Durchgangsort für wohnungs- und arbeitssuchende Frauen und deren Kinder, Adamjjasse 4, Telefon 56 24 77. Ehe-, Familien- u. Lebensberatung der Diözese Innsbruck, WilhelmGreil-Straße 5/1; Montag bis FreiBestattungsunternehmen tag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag von 15 bis 19 Uhr und nach Vereinba- Abschleppdienste: 18./19. August: Bestattung Josef rung, Telefon 58 88 75 od. 58 81 49 18./19. August: Hansjörg Holleis, Neumair, Schöpfstr. 37, Telefon 58 20 74, Nacht 58 20 13, BestatTiroler Plattform für Alleinerzieher, Völs, Bahnhofstr. 33, Tel. (05222) tung Carl Müller, Pradler Straße 3, Ing.-Etzel-Straße21, Tel. 56 13 86: 30 31 34, Hans Pletzer, Hall i. T, Tel. 45 1 51, Nacht 83 1 98; Beratung jew. Mittwoch und DonGerbergasse 8 a, Tel. (05223) 61 77, nerstag von 9 bis 11 Uhr 25 40, Peter Peterer, Innsbruck, 25./26. August: Bestattung Hugo Salurner Straße 75, Tel. (05222) Flossmann, Marktgraben 2, TeleStottern Selbsthilfe Innsbruck: Jeden 58 28 35; fon 58 43 81, Nacht 82 7 86, BestatMontag Selbsthilfeabend ab 19.30 tung Platzer, Reichenauer Str. 95, Uhr in der Kolping-Seniorenstube, 25./26. August: Hans Graber, SteiTel. 42 3 04; Dreiheiligenstr. 9. Betroffene ab nach, Brennerstraße 5, Tel. (05272) 18. Lebensjahr willkommen. 62 58, Helmut Kroh Ges.m.b.H, 1./2. September: Bestattung Carl Kontaktadresse: Georg Goller, Innsbruck, Schusterbergweg 26 a, Müller, Pradler Str. 3, Tel. 45 1 51, Ing.-Etzel-Str. 69 Tel. (05222)63 1 83; Nacht 83 1 98, Bestattung Josef
60.450 Stück und wird kostenlos jedem Innsbrucker Haushalt zugestellt. Wenn Sie schon am nächsten Tag in den Besitz der „Innsbrucker Stadtnachrichten" kommen, ist dies ein Verdienst Ihres Postzustellers. Sollten Sie die „Innsbrucker Stadtnachrichten" einmal nicht erhalten, bitten wir Sie um eine kurze Nachricht an das Pressereferat im Rathaus, Maria-Theresien-Str. 18, Tel. 57 24 66, Telefax 57 12 71.
AMTLICHE MITTEILUNGEN UND NACHRICHTEN EHESCHLIESSUNGEN
Mustafa Cimen, Innsbruck, und Theresia Stolz (6. 7.) • Dr. med. univ. Albert Propst, Innsbruck, und Dr. med. univ. Theresa Braunsteiner (6. 7.) • Werner Juen, Strengen, und Doris Tamerl, Innsbruck (6. 7.) • Jörg Stadlmayr, Innsbruck, und Renate Rogen (6. 7.) • Mag. iur. Martin Sterzinger, Innsbruck, und Karin Bauer (6. 7.) • Peter Opuhac, Innsbruck, und Liselotte Hanti (7. 7.) • Anton Eberhard, Innsbruck, und Heike Reisigl (7. 7.) • Gerhard Zimmermann, Innsbruck, und Leandra Nosko (7. 7.) • Norbert Huber, Innsbruck, und Mag. phil. Monika Nagler (7. 7.) • Harald Gadner, Innsbruck, und Tanja Singer (7. 7.) • Alexander Conci, Innsbruck, und Manuela Conci (7. 7.) • Dipl.-Ing. Alexander Ploner, Innsbruck, und Claudia Brunner (7. 7.) • Dr.med.univ. Gerhard Wallner, Wien, und Mag. phil. Margit Fleidl (7. 7.) • Hermann Singhartinger, Innsbruck, und Michaela Holzner (7. 7.) • Manfred Schaffer, Innsbruck, und Elfriede
Schuler (7. 7.) • Manfred Hirmann, Innsbruck, und Anita Brandstätter (7. 7.) • Hussein Abdel Mohsen Abdel Bari, Innsbruck, und Gabriela Udrescu (9. 7.) • Mag. iur. Richard Freyschlag, Innsbruck, und Mag. iur. Helga Raffelsberger (11. 7.) • Klaus Draxl, Inzing, und Angelika Vonmetz, Innsbruck (13. 7.) • Ernst Habenbacher, Innsbruck, und Elisabeth Hofer (13. 7.) • Michael Tröscher, Innsbruck, und Silvia Pfattner (14. 7.) • Harald Radetzky, Linz, und Sabine Vogler, Braunau am Inn (14. 7.) •
Albert Innerhuber, Innsbruck, und Birgit Moser (14. 7.) • Thomas Mazurides, Innsbruck, und Andrea Brennsteiner (14. 7.) • Harald Hösel, Innsbruck, und Angelika Scheller (14. 7.) • Elmar Ennemoser, Innsbruck, und Claudia Bräuer (14. 7.) • Otmar Mosbacher, Innsbruck, und Mag. phil. Gabriele Emersberger (14. 7.) • Markus Landauer, Innsbruck, und Sabine Hofer (14. 7.) • Gerhard Prugger, Innsbruck, und Silvia Pletzer (14. 7.) • Kuo Chung Teng, Innsbruck, undLi Na Lin (18. 7.) • Christian Schrenk,
Innsbruck, und Romana Staffier (18. 7.) • Dipl.-Ing. Peter Reisch, Kufstein, und Brigitte König, Innsbruck (18. 7.) • Dr.iur. Johann Egger, Innsbruck, und Sabine Neustifter (20. 7.) • Günter Payr, Natters, und Eva Lamprecht, Mutters (20. 7.) • Mag. phil. Thomas Aigner, Altenberg bei Linz, und Maurizia Montisci, Tuili, Italien (21. 7.) • Michael Braun, Innsbruck, und Renate Schröttner (21. 7.) • Werner Niederkircher, Innsbruck, und Barbara Neurauter, Absam (21. 7.) • Gerhard Wernhart, Absam, und
Die Stadtgemeinde Innsbruck stellt ein:
Ergotherapeuten/-therapeutinnen für den Bereich der städtischen Betagtenheime; Diplomkrankenschwestern oder -pfleger sowie Personal für den Pflegehilfsdienst (SHD-Kräfte). Bewerbungen richten Sie bitte an das Personalamt der Magistratsdirektion, Rathaus, Maria-Theresien-Straße 18, 2. Stock, Zimmer 151, Telefon 5360-151 (Durchwahl).
Magistratsdirektion Präsidialamt I Zahl MD-6673/1990
Ortspolizeiliche Verordnung, mit der der Aufenthalt von Personen im Bereich der Mariensäule in der Maria-Theresien-Straße (allgemein als „Annasäule" bezeichnet) untersagt wird Gemäß § 19 Abs. 1 des Stadtrechtes der Landeshauptstadt Innsbruck 1975, LGB1. Nr. 53, zuletzt geändert durch das Gesetz LGB1. Nr. 46/1989, wird zur Hintanhaltung von das örtliche Gemeinschaftsleben störenden Mißstände im Bereich der „Annasäule" verordnet: §1 Aufenthaltsverbot (1) Der Aufenthalt von Personen in der Maria-Theresien-Straße in dem das Denkmal der Mariensäule („Annasäule") umgebenden und durch eine Ketteneinfriedung abgegrenzten Bereich ist untersagt. (2) Personen, die mit Pflege- und Erhaltungsarbeiten am Denkmal beauftragt sind, sind vom Aufenthaltsverbot gemäß Abs. 1 ausgenommen. §2 Strafbestimmungen Zuwiderhandlungen gegen das Verbot des § 1 Abs. 1 bilden eine Verwaltungsübertretung und werden mit Geldstrafe bis zu 5.000,— Schilling, im Uneinbringlichkeitsfall mit Ersatzstrafe bis zu zwei Wochen bestraft. §3 Inkrafttreten Diese Verordnung tritt mit dem der Kundmachung folgenden Tag in Kraft.
Andrea Pichler, Rum (21. 7.) • Bernhard Pehart, Innsbruck, und Claudia Reindl (21. 7.) • Ing. Harald Reiter, Innsbruck, und Claudia Nalter, Hall (21. 7.) • Andreas Pelsöci, Innsbruck, und Petra Lässer, Alberschwende (2 7. 7.) • Josef Kurz, Rum, und Doris Pabst, Innsbruck (2 7. 7.) • Werner Feischi, Innsbruck, und Elfriede Stabentheiner (28. 7.) • Gebhard Pittl, Völs, und Eva Lyngbye, Tollose, Dänemark (28. 7.) • Christian Thielmann, Innsbruck, und Sabine Oberhöler (28. 7.) • Stephan Gruber, Innsbruck, und Eva Schernthaner (28. 7.) • Armin Brix, Innsbruck, und Barbara Neuner (28. 7.) • Dr. phil. Bernhard Weiser, Innsbruck, und Doris Luckmann, Salzburg (28. 7.) • Kurt Jellinek, Innsbruck, und Angela Kröpfl (28. 7.) • Gerhard Mair, Innsbruck, und Barbara Adam (28. 7.) • Hermann Steinkasserer, Innsbruck, und Silvia Auer (28. 7.)
Habel Maximilian Karl (20. 6.) • Walch Lisa-Marie (22. 6.) • Hofer Tamara (24. 6.) • Milenkovic Marko (25. 6.) • Ge Dominik-Pe (25. 6.) • Lechner Laura (27. 6.) • Hirsch Tamara (27. 6.) • Spielmann Taisa (27. 6.) • Geiger Björn (28. 6.) • Gottardis Lukas (29. 6.) • Bader Matthias (1. 7.) • Plankensteiner David (2. 7.) • Schumacher Manuel (3. 7.) • Hanser Thomas (3. 7.) • Egger Peter (3. 7.) •
Tolnai Krisztina (3. 7.) • Schwaighofer Andreas (4. 7.) • Gross Simon (4. 7.) • Kriegisteiner Christoph (5. 7.) • Pöll Stefan (6. 7.) • Leitner Sabrina (6. 7.) • Mader Lisa-Maria (7. 7.) • Stroj Emanuel (7. 7.) • Pointner Tobias (7. 7.) • Kiesenebner Matthias (8. 7.) • Mihatsch Karoline (8. 7.) • Hiltpolt Sofie (9. 7.) • Freninger Simone (9. 7.) • Freninger Jasmin (9. 7.) • Sulzenbacher Benedikt Lukas (9. 7.) • Gruszka Markus Peter (10. 7.) • Kashofer Isabel (10. 7.) • Haslacher Jasmin (10. 7.) • Milojevic Daniel-Patrick (11. 7.) • Wegscheider Nicole (11. 7.) • Milenkovic Stefan (11. 7.) • Enser Patrick Othmar (12. 7.) • Schlitzer Magdalena (12. 7.) • Pattiss Maximilian (12. 7.) • Gasser Thomas (12. 7.) • Zimmermann Susanne (12. 7.) • Dörrer Jasmin (13. 7.) • Stütz Alexander (13. 7.) • Huber Magdalena (13. 7.) • Fischer Stefanie Catharina (13. 7.) • Lechner Simon (14. 7.) • Hanke Nina (15. 7.) • Sodnich Sandro (15. 7.) • Gemeinhardt Marcel (15. 7.) • Foidl Patrick (15. 7.) • Pollhammer Julia (15. 7.) • Schuhmayer Julian Paul Sebastian (16. 7.) • Honzatko Nicolas (17. 7.) • Juffinger David (18. 7.) • Krautschneider Julia (19. 7.) • Happ Alexander (19. 7.) • Kammerlander Lucas (20. 7.) • Waibl Stefanie (21. 7.) • Rauchegger Teresa Maria Annelies (22. 7.) • Ainetter Christoph (23. 7.) • Melojer Janine (23. 7.) • Zoller Andreas (23. 7.) • Zoller Gregor (23. 7.) • Saxl Daniela (23. 7.) • Massani Bernhard (24. 7.) • Smrcka San-
dra (26. 7.) • Gapp Anna Katharina eder, 86 (5. 7.) • Ing. Ernest Göd, 73 Maria (26. 7.) • Riedman Teresa Anna (6. 7.) • Johanne Schacht, 83 (6. 7.) • (26. 7.) • Thöni Veronika (27. 7.) Peter Kampfl, 43 (6. 7.) • Helmut Plank, 57 (7. 7.) • Waltraud Haselwanter, 49 (9. 7.) • Nikolaus Antretter,75(10. 7.) • Anton Stolz, 69 (10. 7.) • Johanna Riedmüller, 62 (10. 7.) • Erika Petz, 70 (22. 6.) • Eduard Helga Eberharter, 62 (10. 7.) • WilEgger, 54 (23. 6.) • Maria Kripp, 87 helm Schmidt, 74 (11. 7.) • Dietlind (26. 6.) • Franz Zangerl, 76 (26. 6.) • Lutz, 70 (13. 7.) • Ing. Ottokar Havel, Maria Obholzer, 77 (27. 6.) • Olga 71 (14. 7.) • Johann Kofier, 79 (15. 7.) Mair, 66 (27. 6.) • Walter Doppier, 40 • Maria Mairhofer, 86(16. 7.) • Franz (27. 6.) • Lothar Just, 87 (27. 6.) • Flajnik, 76 (16. 7.) • Hedwig Ressi, 78 Alois Schaffer, 56 (27. 6.) • Frieda (16. 7.) • Dr.med.univ. Hugo Leubner, Wenger,73(27. 6.) • Martha Ortwein, 80 (17. 7.) • Anna Baumann, 76 88(28. 6.) • EdwinTangl,78(28. 6.) • (17. 7.) • Hans Rauth, 49 (17. 7.) • Johann Pittl, 45 (28. 6.) • Käthe El- Minna Engelhardt, 95 (18. 7.) • friede Herma Gartier, 54 (29. 6.) • Gabriele Baron, 75 (18. 7.) • Johanna Franz Vanyoczky, 84 (29. 6.) • Karl Pangratz, 64 (19. 7.) • Erich HasslStofferin, 63 (29. 6.) • Alfons Kempf, wanter, 62 (20. 7.) • Josefa Schos, 90 77 (29. 6.) • Anna Wielandner, 93 (20. 7.) • Annita Tschoner, 83 (20. 7.) (30. 6.) • Robert Hoge, 69 (30. 6.) • • Walter Prechtl, 38 (21. 7.) • Walter Mathilde Schuster, 72 (30. 6.) • Anna Lauterer, 70 (21. 7.) • Dr.phil. Paula Tomaselli, 79 (2. 7.) • Maria Krismer, Metz, 86 (22. 7.) • Mathilde Mair, 76 80 (2. 7.) • Johanna Petzer, 83 (2. 7.) (23. 7.) • Ingeborg Molnar, 52(23. 7.) • Josefine Obser, 76 (3. 7.) • Ludwig • Hildegard Wallnöfer, 86 (23. 7.) • Veynar, 80 (4. 7.) • Wilhelm Kron- Maria Micheli, 91 (23. 7.)
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haus Quelle AG, Industriezeile 47, 4021 Linz Durchführung baulicher Maßnah-
BEZIRKSVERWALTUNGSBEHORDE INNSBRUCK STADT ZI. 1-8.831/1990 Betreff: Erlassung von Anonymverfügungen
Verordnung Gemäß § 49a Abs. 1 VStG 1950, BGB1. Nr. 172/1950 i. d. g. F., verordnet der Bürgermeister der Landeshauptstadt Innsbruck in seiner Eigenschaft als Bezirksverwaltungsbehörde des Verwaltungsbezirkes Innsbruck Stadt, daß nachangeführte Tatbestände von Verwaltungsübertretungen durch Anonymverfügungen geahndet und unter Bedachtnahme auf § 19 Abs. 1 VStG 1950 nachangeführte Geldstrafen vorgeschrieben werden dürfen: 1. Bei allen Tatbeständen nach § 6 Abs. 1 lit. a) des Tiroler Kurzparkzonenabgabegesetzes, LGB1. Nr. 52/1981 i. d. g. F., 300,— Schilling. 2. Bei allen Tatbeständen nach § 174 Abs. 4 lit. b) Ziff. 1 des Forstgesetzes, BGB1. Nr. 440/1975 i. d. g. F., 500 Schilling. Für den Bürgermeister: Der Abteilungsleiter: Dr. Kaspar, Senatsrat STADTGEMEINDE INNSBRUCK Zahl: 1-8.831/1990 Betreff: Erlassung von Anonymverfügungen
Verordnung Gemäß § 49a Abs. 1 VStG 1950, BGB1. Nr. 172/1950 i. d. g. F., verordnet der Bürgermeister der Landeshauptstadt Innsbruck in seiner Eigenschaft als Gemeindeorgan, und zwar als Strafbehörde im übertragenen Wirkungsbereich, daß nachangeführter verwaltungsstrafrechtlicher Tatbestand durch Anonymverfügung geahndet und unter Bedachtnahme auf § 19 Abs. 1 VStG 1950 nachangeführte Geldstrafe vorgeschrieben werden darf: Tatbestand nach § 2 Abs. 1 i. V. mit § 9 der Verordnung zum Schütze der städtischen Parkanlagen (Gemeinderatsbeschluß vom 2. 4. 1970 i. d. g. F.), 500,— Schilling. Für den Bürgermeister: Der Abteilungsleiter: Dr. Kaspar, Senatsrat
men, Sparkassenplatz 2, Mag. Wilfried Fischer, Andreas-HoferStraße 8 Wohnanlage, Canisiusweg 8, Wohnpark Igls Gesellschaft mbH., Amraser-See-Straße 14 Erker und Balkon, Panzing 2, Neue Heimat Tirol, Gumppstraße 47 Gartenmauer, Exlgasse 45, Hermann Neuhauser, Exlgasse 45 Wohnanlage sowie Grundzusammenlegung, Höhenstraße 19a und c, Porr AG — Allgemeine Baugesellschaft, Siemensstraße 43 Abweichung von der Baubewilligung im 1. Bauabschnitt, Hilberstraße 2, Kaltschmid Gastof Stern Igls Gesellschaft m.b.H., Hilberstraße 2 Fensteraustausch, Innstraße 15, Hans Ehenstrasser, Uferstraße 94
Sanierung des Hauses Kirschentalgasse 25, Dr. Günther Weissgatterer, Bahnhof Straße 3, 6130 Schwaz Umwidmung in ein Büro- und Geschäftshaus, Mentlgasse 12a, Dipl.-Ing. Hannes und Irmgard Hunger, Tiergartenstraße 27a Anbau eines Balkones, Türingstr. 8, Neue Heimat Tirol, Gumppstr. 47 Wohnanlage (4 Wohnhäuser mit Tiefgarage), Uferstraße 96, 96 a—c, Gemeinnütziges Wohnungswerk Gesellschaft mbH., Innrain 35 Hofverbau, Speisesaal bzw. Wintergarten, Seilergasse 10, Margit Ischia, Innrain 3 Abbruch des Hauses und Neubau einer Werkstätte, Kirschentalgasse 12, Autohaus Köllensperger Gesellschaft mbH., Kirschentalgasse 10
Festzelt, Olympiastraße 10, Organisationskomitee der XVIII. Weltmeisterschaften in Kegeln, Reichenauer Straße 57 Aufstellung eines Zeltes, Technikerstraße 13—25, Schützenkompanie
Allerheiligen, z. Hd. Hr. Josef Pargger, Clemens-HolzmeisterStraße 2 teilweiser Ausbau des Dachgeschoßes, Langstraße 19, Karl Bräuer, Langstraße 19
AUSGESTELLTE GEWERBESCHEINE
Margot Pfeifer, Andreas-HoferHandelsgewerbe, beschränkt auf Straße 29, Zusammenbau von im den Einzelhandel mit Lebens- und Handel erhältlichen Klemmen und Genußmitteln Verbindungskabeln Herbert Meseritsch, Kiebachgasse 13, Christine Neurauter, Innstraße 57, Handelsgewerbe, beschränkt auf Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel mit Uhren, den Handel mit Altwaren Juwelen usw. „Fang und Lie Gesellschaft m.b.H.", Hans Siebeck, Monte-Piano-Str. 11, Seilergasse 5, Gastgewerbe in der Mechanikergewerbe, beschränkt Betriebsart „Restaurant" auf die Durchführung von ReparaSafiye Cilga, Franz-Fischer-Str. 49, turarbeiten für Gewerbebetriebe und Private usw. Erika Andrej cic, Kranebitter Allee Die Stadtplanung informiert 4- Die Stadtplanung informiert + Die Stadtplanung informiert + 214, Handelsgewerbe, beschränkt auf den Einzelhandel mit NahStadtbauamt Stadtplanung rungs- und Genußmitteln „Fritz Kutscha Gesellschaft m.b.H", Stadiweg 17, Sonderabfallsammler Änderung von Flächenwidmungs- und Bebauungsplänen, beschlossen in der Sitzung des und -beseitiger, Altölsammler und Gemeinderates am 19. Juli 1990 -verwerter Auflage der Entwürfe: Entwurf des Bebauungsplanes Geschoßflächendichte außer Kraft Paul Ofner, Jahnstraße 33 (StandortNr. 109/c, Wüten, Bereich Egger- gesetzt. verlegung von Steinach am BrenEntwurf des Bebauungsplanes Lienz-Straße 122, 124, 128, 130 ner, Brenner Straße 29), HandelsNr. 10/bd, Wüten, Bereich südlich Die Entwürfe, bestehend aus zeichFür konkrete Erweiterungsabsichagentur vom Stift Wüten, zwischen Klosternerischer Darstellung, Wortlaut ten, insbesondere für das Wirt„Simsek & Bezirgen Gesellschaft gasse und ÖBB und Planzeichenerklärung, sind schaftsförderungsinstiut, werden m.b.H:', Mentlgasse 7, Videothek Für die beabsichtigte Betriebswährend der Amtsstunden in den im vorliegenden Planungsbereich — Vermieten von Bildtonträgern ansiedlung werden im vorliegenden Schaukästen des StadtplanungsWandhöhen bis max. 25.0 m bei aller Art inkl. dazugehöriger RekorEntwurf offene Bauweise und amtes, Fallmerayerstraße 1,4. Stock, offener Bauweise ausgewiesen. der für den privaten Gebrauch Wandhöhen von 8,0 bis 12,0 m ausvom 14. 8. bis einschließlich 11. 9. Josef Türtscher, Andechsstraße 12, Entwurf des Aufbauplanes Nr. 1990 einsehbar. gewiesen. Handelsgewerbe, beschränkt auf Entwurf des Bebauungsplanes 98/d4, Innsbruck, Bereich Anger- Darüber hinaus können weitere den Einzelhandel mit gebrauchten Nr. 16/x, Innsbruck, Bereich Ka- zellgasse 8 Informationen zu den augelegten Kraftfahrzeugen puzinergasse 34—42 Der Aufbauplan schafft die bau- Entwürfen während der ParteienAnnelore Linser, Mitterweg 5/2/2, Im vorliegenden Entwurf wird der rechtliche Voraussetzung für die verkehrszeit von 8 bis 10 Uhr von Betriebsberater einschl. Betriebsderzeitige Querschnitt der Kapuzi- Genehmigung des bestehenden Zel- den zuständigen Sachbearbeitern organisator nergasse erhalten bleiben, für die tes, sowie die Möglichkeit, an der eingeholt werden. Bruno Kropsch, Salurner Str. 18/11, Büroservice Mag. Harald Hueber, AndreasHofer-Straße 42, Vermieten von Bestandsobjekte sind offene Bau- Westseite des Turmes einen zusätz- Jeder, dem die Stellung eines GeKraftfahrzeugen ohne Beistellung weise bei differenzierten Wand- lichen Stiegenaufgang mit Neben- meindebewohners zukommt, hat eines Lenkers räumen zu errichten. höhen festgelegt. das Recht, innerhalb der AufleHeide Zavadil, Auffang 23, Ständig gungsfrist zum Entwurf schriftlich Entwurf des Bebauungsplanes von einem Auftraggeber betrauter Nr. 63/fr, Pradl, Bereich zwischen Auflage der Entwürfe und Be- Stellung zu nehmen. Warenpräsentator Kravoglstraße, nördlich der Klapp- schluß gem. § 28 (3) a) TROG: „Kauth Electronics und Musikinstruholzstraße und Andechsstraße Hinsichtlich dem folgenden Ent- Beschlüsse: mente Gesellschaft m.b.H!', MaxiIm derzeit rechtskräftigen Bebau- wurf hat der Gemeinderat gleiches wurden der Flächenwidmungsmilianstraße 3/II, Harmonikaungsplan sind offene Bauweise und zeitig (gem. § 28 (3) a) TROG) den plan macher, beschränkt auf die Repa3 Vollgeschoße ausgewiesen. Diese Beschluß über die dem Entwurf Nr. AL-F12, Arzl, Bereich nördlich ratur von Harmonikas Festlegungen werden im nun vorlie- entsprechende Änderung des jeweides Kalkofenweges und nordöstlich Mag. Margit Egle, Dreiheiligenstr. 19, genden Entwurf aufgenommen ligen Planes gefaßt, wobei dieser des Helfentalweges 1 Betriebsberater einschließlich der und zusätzlich eine Geschoßflä- Beschluß jedoch erst dann rechtsder Aufbauplan Betriebsorganisatoren chendichte von 1,0 und eine Bebau- wirksam wird, wenn innerhalb der Nr. 64/13, Innsbruck, Südtiroler Herbert Steinbacher, Anzengruberungsdichte von 0,3 festgelegt. Auflegungsfrist keine Stellungnahme Platz 10 und 12, und die straße, Gp. 1873 KG Pradl (nördl. Erlassung einer Bausperre für den zum Entwurf abgegeben wird. Verlängerung der Bausperre gemäß des Tivoli-Freischwimmbades) Planungsbereich des Entwurfes des Entwurf des Baudichtenplanes § 29 Abs. 2 TROG für einen Teil(weitere Betriebsstätte v. Wörgl, Bebauungsplanes Nr. 63/fr, Pradl, Nr. 112/j, Kranebitten, Bereich bereich des 2. Entwurfes des FläBahnhofstraße 13), Kleinhandel Bereich, zwischen Kravoglstraße, zwischen Hans-Untermüller-Straße chenwidmungsplanes Nr. HA-Fl mit Christbäumen nördlich der Klappholzstraße und und Harterhofweg (als Änderung beschlossen. Andechsstraße Gertraud Jahn, Innstraße 93, Gastdes Bebauungsplanes Nr. 112/d, gewerbe in der Betriebsart „ImbißZur Sicherstellung einer geordneten Hötting-Kranebitten, ZNr. 2467) Der Abteilungsleiter stube" Bebauung im Sinne des aufgelegten Im vorliegenden Entwurf wird eine Univ. Doz. Dipl.-Ing. „Christine Jenewein Gesellschaft Entwurfes wird die Erlassung einer Baumassendichte von 1,3 festgelegt Dr.techn A. Klotz und gleichzeitig die rechtskräftige m.b.H.", An-der-Lan-Straße 39, Bausperre beantragt. Baudirektor-Stellvertreter Handelsagent
Änderung von Flächenwidmungs- und Bebauungsplänen
asser ist das wichtigste Lebensmittel. Ohne Wasser überleben wir nur wenige Tage, ohne feste Nahrung wochenlang. Aber auch auf die Qualität des Wassers kommt es an. In jenen unterentwickelten Gegenden der Welt, wo Wasser knapp und verschmutzt ist, sind viele Epidemien und Todesfälle auf Wasserprobleme zurückzuführen. In Innsbruck sind wir in der glücklichen Lage, über viel sauberes Trinkwasser zu verfügen, trotzdem muß die Stadt große Anstrengungen unternehmen saubere Grundwasservorkommen zu sichern. Auch bei uns ist es sinnvoll, Wassers überlegt zu nutzen, um die Kläranlage zu entlasten und den Aufwand für Wasserbereitsstellung zu verringern. Vom Gesamtverbrauch entfiel 1988 in Innsbruck 50 % auf Haushalte, zweitgrößter Verbraucher ist der „öffentliche Bedarf. Wassersparen muß also auch bei den Haushalten beginnen. Lassen Sie zunächst alle rinnenden Wasserhähne und Toilettenspülungen reparieren. Ein großer Wasserprasser ist das
Der aktuelle Umwelttip: Überlebensmittel Wasser WC, ältere Modelle brauchen bis zu 12 Liter je Spülvorgang, moderne Sparspülkästen deutlich weniger; eine Unterbrechnung für „kleine Geschäfte" sollte möglich sein. Sehr viel Wasser wird auch beim Baden verbraucht, ein Wannenbad kann ein Genuß sein, zur körperlichen Reinigung eignet sich Duschen aber besser. Es spart gegenüber dem Vollbad etwa 120 Liter Wasser und dementsprechend auch Energie. Ein wassersparender Brausekopf spart
weiteres Duschwasser und bietet trotzdem einen vollen Strahl. Müssen Sie lange Warm- und Kaltwasser mischen, bis die Temperatur paßt? Ein Einhandmischer ist schneller und bequemer obendrein, ist aber nur bei Druckanlagen wirklich sinnvoll. Auch beim Kochen, Waschen und Putzen läßt sich Wasser einsparen, versuchen Sie selbst, wo Sie mit weniger Wasser auskommen. Besonders bei warmen Wasser bringt
UMWELTBERATUNG INNSBRUCK Müllerstraße 26, 6020 Innsbruck, Tel. 051 2/575656, Öffnungszeit: Di., Do., Fr., 9.00—17.00 Uhr.
Öffentliche Ausschreibung Ausschreibende Stelle: Stubaitalbahn AG., 6010 Innsbruck, Pastorstraße 5. Gegenstand: Lieferung eines Überlandlinien-Gelenkbusses. Die Ausschreibungsunterlagen können ab Donnerstag, den 23. August 1990, bei der Stubaitalbahn AG., 6010 Innsbruck, Pastorstraße 5, gegen einen Unkostenbeitrag von S 1.000,— behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden. Bezugsstelle: Einkauf, Erdgeschoß, Zimmer Nr. 18, Tel. 0512 5307/129 DW. Teilnahmeberechtigt sind alle konzessionierten Firmen mit Firmensitz innerhalb Österreichs. Abgabetermin: Die Angebote müssen bis spätestens Freitag, den 21. September 1990, 10 Uhr in der Direktion der Stubaitalbahn AG., 6010 Innsbruck, Pastorstraße 5, Zimmer 27 eingelangt sein. Nach diesem Zeitpunkt einlangende Angebote können — auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt — nicht mehr berücksichtigt werden. Angebotseröffnung: Diese findet am Freitag, dem 21. September 1990 um 10 Uhr im Sitzungszimmer (Zimmer 21) der Stubaitalbahn AG., 6010 Innsbruck, Pastorstraße 5, statt. Den Offertstellern steht es frei, an der Angebotseröffnung teilzunehmen.
STADTWERKE INNSBRUCK
Öffentliche Ausschreibung Ausschreibende Stelle: Stadtwerke Innsbruck, Elektrizitätswerk, Salurner Straße 11, 6020 Innsbruck. Gegenstand: Lieferung und Inbetriebnahme von 2 Meßsystemen zur Überwachung der effektiven Wellenschwinggeschwindigkeit an 2 Kaplanturbinen des Zwischenkraftwerkes Obere Sill Teilnahmeberechtigt sind nur jene in Österreich ansässigen Firmen oder Niederlassungen, die nachweislich derartige Bauteile an österr. Elektrizitätsversorgungsunternehmen zu deren vollsten Zufriedenheit geliefert haben. Der Auftragnehmer muß entsprechende Referenzen dem Angebot beilegen. Die Ausschreibungsunterlagen können ab sofort bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11, 1. Stock, Zimmer 110, gegen einen Unkostenbeitrag von S 100,— behoben oder als Nachnahmesendung angefordert werden. Abgabetermin: Die Angebote sind bis spätestens Montag, den 27. August 1990, 10 Uhr, in der Generaldirektion der Stadtwerke Innsbruck, Salurner Straße 11,2. Stock, Zimmer 209, abzugeben oder zeitgerecht an diese einzusen-
Sparen auch noch Energieersparnis. Das Wasser laufen lassen, um „nur schnell" etwas anderes zu tun, sollten wir uns abgewöhnen; Unsitten wie z. B. das Kühlen von Bier unter fließendem Wasser sollten verpönt sein. Auto waschen sollte man in Garagen mit Ölabscheider oder in Autowaschanlagen. Wer einen Garten zu bewässern hat, sollte Regenwasser nehmen. Ein Wasserfaß hat überall Platz. Abzweigstellen, die in das Regenrohr einzufügen sind, bietet jeder Baumarkt. Die ersten paar Liter führen den Schmutz aus der Luft und von den Dächern mit und sollten nicht in das Faß gelangen. Generell gilt beim Wassersparen (wie auch beim Energie- und Materialsparen) : Verhaltensänderungen können viel bewirken und sind meist gratis. Kleine Technische Erneuerungen sind billig und können viel nützen. Wasser ist billig, aber nicht wertlos; gehen wir sorgsam damit um, achten wir auch darauf, womit wir es verschmutzen.
den. Angebote, die nicht bis zu diesem Zeitpunkt eingelangt sind, können, auch wenn das Datum des Poststempels vor diesem Termin liegt, nicht mehr berücksichtigt werden. Anbotseröffnung: Diese findet am Montag, den 27. August 1990, 10.00 Uhr, bei den Stadtwerken Innsbruck, Salurner Straße 11,6. Stock, Sitzungszimmer, statt. GENERALDIREKTION STADTWERKE INNSBRUCK — Generaldirektion —
Gültige Tarife für das Dampfbad Salurnerstraße nach Wiedereröffnung REINIGUNGSBÄDER Brausebad Wannenbad Wannenbad ermäßigt SAUNA Sauna normal Sauna ermäßigt Der ermäßigte Tarif wird nur bis 16.00 Uhr gewährt. Wäschemiete Solarium
24,— 38,— 24,— 85,— 61,— 18,— 73,—
PUNKTEKARTEN (gemäß Gemeinderatsbeschluß vom 27. 1. 1990) 50-Punkte-Karte 230,— 100-Punkte-Karte 440,— 990,— 250-Punkte-Karte ENTWERTUNG DER PUNKTEKARTE Sauna normal Sauna ermäßigt Ab 16 Uhr werden generell 18 Punkte entwertet.
18 Punkte 11 Punkte
Tarif inkl. 10 % MWSt.
Abgabenmöglichkeit für Problemstoffe und Gartenabfälle jeden Freitag von 15 bis 18 Uhr und zusätzlich zur Feuerwehr am Zentralhof, Rossaugasse 4 und im Bauhof-West, Bachlechnerstr. 27.
Was Sie dem Rathaus schon immer sagen wollten Dies ist ein „Bürgerscheck". Er soll eine Brücke sein zwischen den Bürgern und dem Rathaus. Haben Sie ein Anliegen, so senden Sie dieses Blatt bitte ausgefüllt und mit Ihrer Adresse versehen an die nebenstehende Adresse.
Postgebühr zahlt Empfänger
An den Stadtmagistrat Innsbruck — Referat für Bürgerservice — Rathaus, Maria-Theresien-Straße 18
BÜRGERSCHECK Bestimmt haben Sie sich schon oft gedacht: Das müßte man „dem Rathaus" sagen! Jetzt können Sie das unkompliziert und unbürokratisch frei von der Leber weg tun: Haben Sie Hinweise, Wünsche, Beschwerden oder Anregungen an die Stadt Innsbruck, dann bedienen Sie sich bitte des nebenstehenden Vordrucks. Er kann ausgeschnitten und in einem Kuvert an die angegebene Adresse gesandt werden. Er kommt aber auch an die „zuständige Stelle", wenn Sie ihn beim Portier des Neuen Rathauses in der Fallmerayerstraße, oder direkt beim „Bürgerservice" im Rathaushof (Parterre) abgeben. Nach Dienstschluß können Sie ihn auch in den Briefkasten werfen, der sich links im Durchgang von der Maria-Theresien-Straße zum Rathaushof befindet. Vergessen Sie bitte nicht, Ihre Adresse anzugeben, damit das zuständige Amt Ihnen mitteilen kann, was aus Ihren Anregungen geworden ist. Alle einlangenden Hinweise werden persönlich beantwortet. Die Stadt legt Wert auf Ihre Meinung!
Postfach 266 6010 Innsbruck
Ich habe folgende Anregungen, folgenden Vorschlag bzw. folgende Beschwerde:
Di. 28. August, 20 Uhr, Treibhaus: W. W. Linde — Die letzte Nacht. Mi. 29. August, 20 Uhr, Treibhaus: könig. 20 Uhr, Kongreßhaus: Kaba(Fortsetzung von Seite 6) Sommertheater — Mr. Pilks Irrenrett — Otto Schenk — „Humor haus — Slapsticks. Sa. 18. August, 20 Uhr, Treibhaus: ist ...". 20 Uhr, Treibhaus: Rock Do. 30. August, 20 Uhr, Treibhaus: Jazzoperette — Deflores — Beathe Pyramides — HochzeitsorcheSommertheater — Mr. Pilks Irrentrice oder die Jungfrau von Alister Ali Hassan Cuban. haus — Slapsticks. cante. 20.30 Uhr, Fennerareal: Fr. 24. August, 16 Uhr, Treibhaus: Fr. 31. August, 20 Uhr, Treibhaus: Unknownmix. 22.30 Uhr, TreibRotznasentheater — EierbecherSommertheater — Mr. Pilks Irrenhaus : Jazzclub — Tarn Tarn D Afrikönig. 20 Uhr, Treibhaus: Somhaus — Slapsticks. 22.30 Uhr, que (Senegal). mertheater — Mr. Pilks Irrenhaus Treibhaus: Jazzclub — Jazz DadSo. 19. August, 10.30 Uhr, Treibhaus: — Slapsticks. 22.30 Uhr, Treibdies. Jazzfrühstück — Dixieland Corhaus: Jazzclub — Dixieland Cor- Sa. 1. September, 20 Uhr, Treibhaus: poration. poration Danza Fuego — Flamencoensemble Mo. 20. August, 22 Uhr, Treibhaus: Sa. 25. August, 19.30 Uhr, Treibhaus: Louisa De Malaga. 22.30 Uhr, TreibArthur Schnitzler — Der Reigen. Festkonzert — Jasper Vant Hoffs haus: Jazzclub — Jazz Daddies. — Pili-Pili. 22.30 Uhr, Treibhaus: So. 2. September, 10.30 Uhr, TreibDi. 21. August, 22 Uhr, Treibhaus: Jazzclub — Dixieland CorporaArthur Schnitzler — Der Reigen. haus: Jazzfrühstück — The Modetion. Mi. 22. August, 20 Uhr, Treibhaus: rate Jazz-Sextet Theaterpremiere — Mr. Pilks Irren- So. 26. August, 10.30 Uhr, Treibhaus: Mo. 3. September, 20 Uhr, Teibhaus: Jazzfrühstück — Flat Four. haus — Slapsticks. W. W. Linde — Die letzte Nacht. Do. 23. August, 16 Uhr, Treibhaus: Mo. 27. August, 20 Uhr, Treibhaus: Di. 4. September, 20 Uhr, Teibhaus: Rotznasentheater — EierbecherW. W. Linde — Die letzte Nacht. W. W. Linde — Die letzte Nacht.
Mi. 5. September, 20 Uhr, Treibhaus: Sommertheater — Mr. Pilks Irrenhaus — Slapsticks. Do. 6. September, 20 Uhr, Treibhaus: Sommertheater — Mr. Pilks Irrenhaus — Slapsticks. Fr. 7. September, 20 Uhr, Treibhaus: Sommertheater — Mr. Pilks Irrenhaus — Slapsticks. 22.30 Uhr, Treibhaus: Jazzclub — Guitar Tandem. Sa. 8. September, 20 Uhr, Treibhaus: Eddie Harris Band. 22.30 Uhr, Treibhaus: Jazzclub — Guitar Tandem. So. 9. September, 10.30 Uhr, Treibhaus: Jazzfrühstück — Haller Dixielandlers. Mo. 10. September, 20 Uhr, Treibhaus: W. W. Linde — Die letzte Nacht. (Fortsetzung Seite 27)
ZI. St-85/1990 Der Bürgermeister der Landeshauptstadt Innsbruck
Kundmachung über die Auflegung des Wählerverzeichnisses und das Einspruchsverfahren Das Wählerverzeichnis für die Nationalratswahl am 7. Oktober 1990 liegt vom 31. August bis einschließlich 9. September 1990 täglich von 7.30 bis 19.30 Uhr im städt. Einwohneramt Innsbruck, Innrain 10, 1. Stock, zur öffentlichen Einsicht auf. Diese Auflegung hat den Zweck, das Wählerverzeichnis durch Mitwirkung der Bevölkerung einer Überprüfung und allfälligen Richtigstellung zu unterziehen. Wahlberechtigte können ihr Wahlrecht bei der bevorstehenden Nationalratswahl nur ausüben, wenn sie im Wählerverzeichnis eingetragen sind! In das Wählerverzeichnis sind alle Männer und Frauen aufzunehmen, welche die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen, am 10. August 1990 (Stichtag) das 19. Lebensjahr vollendet haben (Jahrgang 1970 und ältere sowie die vom 1. Jänner bis 10. August 1971 Geborenen), an diesem Tag vom Wahlrecht zum Nationalrat nicht ausgeschlossen waren und in Innsbruck ihren ordentlichen Wohnsitz hatten. Ebenso beinhaltet das Wählerverzeichnis alle im Ausland lebenden Österreicher, die bis zum Stichtag in die hiesige Wählerevidenz aufgenommen wurden. Ein Wahlberechtigter darf nur im Wählerverzeichnis einer Gemeinde eingetragen sein. Innerhalb der Eisichtsfrist kann jedermann in das Wählerverzeichnis Einsicht nehmen. Jeder Staatsbürger kann innerhalb der Einsichtsfrist unter Angabe seines Namens und der Wohnadresse gegen das Wählerverzeichnis schriftlich, mündlich oder telegraphisch Einspruch erheben. Der Einspruchswerber kann die Aufnahme eines Wahlberechtigten in das Wählerverzeichnis oder die Streichung eines nicht Wahlberechtigten aus dem Wählerverzeichnis begehren. Die Einsprüche müssen noch vor Ablauf der Einsichtsfrist (9. September 1990) beim städt. Einwohneramt, Innsbruck, Innrain 10,1. Stock, einlangen. Der Einspruch ist, falls er schriftlich eingebracht wird, für jeden Einspruchsfall gesondert zu überreichen. Hat der Einspruch die Aufnahme eines Wahlberechtigten zum Gegenstand, so sind auch die zur Begründung des Einspruches notwendigen Belege, insbesondere ein vom vermeintlich Wahlberechtigten ausgefülltes Wähleranlageblatt anzuschließen. Wird im Einspruch eine Streichung eines nicht Wahlberechtigten begehrt, so ist der Grund hiefür anzugeben. Alle Einsprüche, auch mangelhaft belegte, sind von den hiezu berufenen Stellen entgegenzunehmen und weiterzuleiten. Ist ein Einspruch von mehreren Einspruchswerbern unterzeichnet, so gilt, wenn kein Zustellungsbevollmächtigter genannt ist, der an erster Stelle Unterzeichnete als zustellungsbevollmächtigt. Für Einsprüche sind nach Möglichkeit Einspruchsformulare zu verwenden; diese sowie die bei Aufnahmebegehren erforderlichen Wähleranlageblätter werden bei der oben genannten Dienststelle während der Auflegung des Wählerverzeichnisses ausgegeben. Wer offensichtlich mutwillig Einsprüche erhebt, begeht eine Verwaltungsübertretung und wird mit einer Geldstrafe bis zu 3.000 S, im Falle der Uneinbringlichkeit mit Arrest bis zu 2 Wochen bestraft. Innsbruck, im August 1990
Di. 11. September, 20 Uhr, Treibhaus: W. W. Linde — Die letzte Nacht. Mi. 12. September, 20 Uhr, Treibhaus: Sommertheater — Mr. Pilks Irrenhaus — Slapsticks. Do. 13. September, 20 Uhr, Treibhaus: Sommertheater — Mr. Pilks Irrenhaus — Slapsticks. Fr. 14. September, 20 Uhr, Treibhaus: Sommertheater — Mr. Pilks Irrenhaus — Slapsticks. 2230 Uhr, Treibhaus: Jazzclub — Hanns Thessink.
Der Bürgermeister: Romuald Niescher
Sa. 15. September, 20 Uhr, Treibhaus: Stella Chiweshe — The Mbira Queen — Zimbabwe. 22.30 Uhr, Treibhaus: Jazzclub — Hanns Thessink. So. 16. September, 10.30 Uhr, Treibhaus: Jazzfrühstück — Blues. Mo. 17. September, 20 Uhr, Treibhaus: W. W. Linde — Die letzte Nacht. Di. 18. September, 20 Uhr, Treibhaus: W. W. Linde — Die letzte Nacht.
Stadtbücherei Innsbruck Burggraben 3, 1. St., Tel. 5360-499 Mo, Di, Do 9—11 & 16—18 Mi 9 - 1 4 & 16—18 Fr 9—16 O-Dorf Volksschule Neu-Arzl Mo, Di, Do 15—18 Mi 9—12
Die richtigen Bücher für einen Urlaub in Österreich: An Österreichs Grenzen. Vom Böhmerwald ins Burgenland. Von Georg Schreiber. Mit vielen Fotos und einer Karte. Styria Verlag 1989. 159 Seiten. Ein Bilder- und Lesebuch, in dem auch die angrenzenden Gebiete in der Tschechoslowakei und Ungarn behandelt werden. Innsbruck. Rundgang durch die Stadt. Von Adolf Lässer. Mit Fotos. Steiger Verlag. Ein kleiner, handlicher Führer durch unsere Stadt. Kärnten. Von Christoph Wagner. Mit Fotos und Karten. Hoffmann und Campe Verlag 1990. 96 Seiten. Kasermandl '89. Tiroler Landgasthausführer. Von Rudolf Altersberger. Ein Führer durch die schönsten Täler Nord- und Osttirols. Mit Illustrationen von Paul Flora. Eigenverlag. 265 Seiten. Mit dem Rad durch das Salzkammergut. Von Franz Angerer. Mit Fotos. Verlag Niederösterreichisches Pressehaus. 95 Seiten. Mit dem Rad rund um den Neusiedler See. Österreich und Ungarn. Von Paul Pollack. Mit Fotos und Plänen. Verlag Niederösterreichisches Pressehaus. 111 Seiten. Niederösterreich nördlich der Donau. Ein Dehio Handbuch. Mit zahlreichen Plänen und Übersichtskarten. Schroll Verlag 1990. 1414 Seiten. Ein kunsthistorischer Führer. Österreich aus der Luft. Von Lothar Beckel. Bildband. Pinguin Verlag 1989. 124 Seiten.
Ein Bildband mit neuesten Luftaufnahmen Österreichs. Der österreichische Naturführer in Farbe. Von Eberhard Stüber. Mit Farbfotos und Karten. Pinguin Verlag 1989. 496 Seiten. Österreichs Burgen. Von Gerhard Stenzel. Mit vielen Fotos. Verlag Kremayr & Scheriau 1989. 272 Seiten. Salzburg. Von Karl Heinz Ritschel. Mit Fotos und Karten. Hoffmann und Campe Verlag 1990. 96 Seiten. Ein handlicher Salzburgführer. Die schönsten Touren: Kärnten & Steiermark. Von Erich Zott. Mit Fotos und Karten. Ein Radführer. Sportinform Verlag 1989. 157 Seiten. Tiroler Ortsnamenkunde. Gesammelte Aufsätze und Arbeiten. Von Karl Finsterwalder. Wagner Verlag 1990. 447 Seiten. Typisch österreichisch. Hintergründig-Heiteres aus der Alpenrepublik. Von Jindrich Lion. Herder Taschenbuch Verlag 1989. 158 Seiten. Der in Prag geborene und in Wien lebende Autor schildert verschiedene Typen von Österreichern. Eine amüsante Lektüre. Wien mit Kindern. Reise- und Freizeitführer für Eltern. Von Carsten Kiemann. Mit Fotos und Plänen. Rasch und Röhrig Verlag 1989. 95 Seiten.
LStadtteilwappen für die ReicIienaiÜJ Als der Name „Reychnau" im Jahre 1461 — also vor rund 530 Jahren — erstmals in einer Urkunde erwähnt wurde, war damit ein landwirtschaftlich genutztes Grundstück der alten Dorfgemeinde Amras gemeint, welches als „Wiesmahd" zuvor allmählich der Amraser Innau abgerungen und urbar gemacht worden ist. Die Reichenau wurde daher auch als „Raut" bezeichnet. Wir dürfen mit Sicherheit annehmen, daß um 1461 auch Von Stadtarchivdirektor Sen.-Rat Univ.-Doz. Dr. Franz-Heinz Hye bereits der alte landesfürstliche Gutshof in der Reichenau bestanden hat; — seine eindeutige Erstnennung datiert allerdings erst von 1510. Bis zum Jahre 1665 für die Versorgung des landesfürstlichen Hofes in Innsbruck zuständig, bildete der Gutshof bis zum Beginn unseres Jahrhunderts das einzige Gebäude in der Reichenau. Von 1666 bis 1812 im Besitz der Grafen Spaur, wechselte das Gut im 19. Jahrhundert mehrfach den Besitzer und wurde im Jahre 1902 über Initiative von Bürgermeister Wilhelm Greil für die Stadt Innsbruck angekauft. Ankaufsmotiv war primär die durch diesen großen landwirt-
schaftlichen Betrieb ermöglichte teilweise Milchversorgung der Stadt in Eigenregie. Wie richtig diese Überlegung war, zeigte sich besonders in den Notjahren während und nach dem 1. Weltkrieg. Als man hier dann im Jahre 1925 Innsbrucks ersten Flughafen angelegt hat, entschloß man sich daher für die Rasenpiste, um die für die Bevölkerung wichtige Landwirtschaft nicht durch den Flugbetrieb zu beeinträchtigen und errichtete für das nun öfter zu mähende Gras einen Grünfuttersilo — den ersten in Tirol. Die Zeit des NS-Regimes brachte dann für die Reichenau einerseits den ersten Bau der dortigen Innbrücke (1938/39), andererseits aber auch die Errichtung des fürchterlichen GESTAPO-Lagers, welches für viele Menschen Tortur und Tod, für viele auch die erste Station am Weg in die NSKonzentrations- und Vernichtungslager bedeutete. Bewußt hat man für dieses Lager den Standort weit draußen in der Au abseits der Stadt gewählt, damit die Bevölkerung davon möglichst wenig merken sollte. — Die nächsten Siedlungen waren damals die Villen an der Westseite der Kravoglstraße, die Flugplatzbauten und — mitten in der Au am Langen Weg — die „Bocksiedlung". Alles
andere war bis in die Fünfzigerjahre unverbautes Grünland. Dies änderte sich erst, nachdem der Innsbrucker Gemeinderat am 16. Oktober 1952 den grundlegenden Beschluß gefaßt hat, auf den stadteigenen Grundstücken des Reichenauer Gutshofes einen neuen Wohnstadtteil entstehen zu lassen. Seither vollzog sich hier eine rasante Entwicklung, die im Osten von Pradl einen der volkreichsten Stadtteile hervorgebracht hat. Neben den Wohnblöcken und Hochhäusern entstanden 1959/60 die katholische St. Paulus- und 1962/64 die evangelische Auferstehungskirche bzw. ist gegenwärtig — als zweite katholische Pfarrkirche — St. Pirmin im Entstehen. Durch eigene Kindergärten und Schulen ist die Reichenau heute der einzige neue Stadtteil, wo die Kinder bis zur Gymnasial-Matura ihre Schullaufbahn im eigenen Wohnbereich absolvieren können. Überdies bildet der Gutshofweg eine ansprechende Grünanlage des Stadtteiles, wobei allerdings zu bedauern ist, daß der historische Gutshof selbst im Übereifer in den Jahren 1968/70 radikal und spurlos beseitigt worden ist. Erhalten aber blieb der erst 1973 vom Verfasser wiederentdeckte
historische Roßsprungstein aus der Zeit Erzherzog Sigmunds des Münzreichen (1446—1490/96), welcher — geschmückt mit Kreuz und österreichischem Bindenschild — an den einstigen Wasserlauf von der Sill zum Amraser See bzw. an einen Sprung über diesen ehemaligen Graben erinnert: Er bildet das älteste Denkmal der Reichenau. Als die Vereine und Korporationen der Reichenau bzw. deren Repräsentanten bei einer gemeinsamen Sitzung am 17. Jänner 1990 über Empfehlung des Verfassers die Annahme eines Stadtteil-Wappens beschlossen, fand dieser Denkstein darin ebenso seinen Platz, wie die Pfarrsymbole von St. Paul und St. Pirmin. Beschreibung des Wappens: „Der gespaltene Schild zeigt im weißen vorderen Feld auf grünem Schildfuß eine Darstellung des Roßsprungsteines mit österreichischem Bindenschild und Kreuz, im roten hinteren Feld hingegen schräg gekreuzt das goldene, gesenkte Schwert des hl. Apostels Paulus und den goldenen Abtstab mit schwarzer Schlange des hl. Abtbischofs Pirmin, an dem sich unten eine schwarze Schlange vom Boden aufschlängelt!' Die graphische Ausführung stammt vom Heraldiker Ernst Mairhofer aus Sautens. Die Publikation des Reichenauer Stadtteilwappens erfolgt beim Stadtteilfest am 7./8. September 1990.
1890 VOR HUNDERT JAHREN 27. August: „Für Mittelschüler: In einer anständigen Familie in Innsbruck finden Mittelschüler für das kommende Schuljahr gute Pension mit liebevoller Behandlung und gewissenhafter Aufsicht!' 4. September: „Bei der am 19. v. Mts. stattgefundenen commissionellen Besichtigung des von der Stadtgemeinde Innsbruck behufs Unterbringung der k. k. Oberrealschule zur Verfügung gestellten, ehemals als Spital benützten, neu adaptierten Hauses Nr. 10 am Martgraben wurden sämmtliche Räumlichkeiten als in jeder Beziehung zweckentsprechend gefunden!' 11. September: „Die k. k. priv. Südbahn hat sich nun entschlossen, dem langgehegten Wunsche Das neugeschaffene Stadtteilwappen der Reichenau. (Repro: Murauer) nach Errichtung einer Haltestelle
in Mühlau Folge zu geben. Im Anschlüsse daran errichtet die Rauch'sehe Kunstmühle eine Betriebsbahn zu ihrem Etablissement!' 13. September: „In der Sitzung des Gemeinderathes erwähnte Gemeinderath Schumacher, daß kürzlich zur Nachtzeit in den ersten Stock der Volksküche (in der Herrengasse) eingestiegen und einige Portionen Braten und Kartoffel, sowie auch eine Anzahl Marken gestohlen wurden, und ersucht daher, auch die Fenster des ersten Stockes mit Eisenstäben zu versehen, sowie in dem Zimmer der Wirtschafterin eine Telegraphenleitung nach dem Polizei-Wachzimmer anzubringen, was beides seitens des Bürgermeisters mit Einwilligung der Gemeinderäthe zugesagt wird!' W.

References: § 19
 §1
 §2
 § 1
 §3
 § 49
 § 19
 § 6
 § 174
 § 49
 § 19
 § 2
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