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Timestamp: 2018-12-15 10:53:17+00:00

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Laut der Krankenkasse gäbe es kein Krankengeld - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
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24.02.2011, 13:48 #1
Hallo, ich bräuchte Hilfe, wenn es möglich wäre, vielen Dank im voraus.
Bin noch bis zum 28.02.2011 beschäftigt, aber seit dem 25.01.2011 Krank- Arbeitsunfähig geschrieben(Die AU-wird auch über den 28.02.2011 hinaus ausgestellt)
Der Krankenkassen-Berater sagt, da ich nur bis zum ausscheiden eines Arbeitsverhälnisses 35 Tage Lohnfortzahlung bekäme, und nicht 42 Tage- also 6 Wochen- hätte ich kein Anspruch auf Krankengeld. Und hat mir einen Bescheid mit SGB Paragraphen mitgegeben, warum ich kein KG bekäme. Und würde jetzt wieder vom KJC („Leistungen zur Lebensunterhaltung…) bekommen, deswegen weil ich vorher nur 7 Monate gearbeitet hätte, und bekam ja auch vor meinem Beginn des Arbeitsverhältnisses "nur" Hartz4(Leistungen zur Lebensunterhaltung…)
Aber letztendlich eben weil die Lohnfortzahlung eben nur 35 Tage lang ginge- laut zitierten §§ SGB...
24.02.2011, 14:13 #2
AW: Laut der Krankenkasse gäbe es kein Krankengeld
Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber bekommst du nur bis zum Tag der Beendigung des Arbeitsvertrages (jedenfalls in der Regel). Soweit ist das richtig.
Um was für einen ominösen "Paragraphen" soll es sich handeln, der die Krankenkasse von der Krankengeldzahlung danach freistellt?
Hast du tatsächlich einen begründeten schriftlichen Bescheid zum Krankengeldanspruch bekommen, oder war das nur irgendein Gerede eines Sachbearbeiters und irgendein allgemeines Informationsblatt?
Nur sicherheitshalber gefragt: deine Beschäftigung war doch SV-pflichtig und nicht ein beitragsfreier Minijob?
24.02.2011, 14:52 #3
- Ja, habe einen Bescheid bekommen(kein Infoblatt), in denen auch die SGB §§19, 7, 8 erläutert sind. Az gibt es auch noch dazu wie AZ:1BVR 892/88 oder Az: L 5 KR 129/01 und Az: S 2 KR 238/00
- Ja bin ganz normal im ÖD(39Std Woche) noch bis zum 28.02.2011 beschäftigt(TVöD)
Aber ich blicke da einfach nicht durch, ausser das die Krankenkasse sagt:"Lohnfortzahlung bis zum28.02.2011 ist zu kurz, daher wieder ALG2 wie vor dem Arbeitsbeginn.
24.02.2011, 15:00 #4
also ich bin 5 Tage vor Beendigung des befristeten Vertrages AU geschrieben und bekam ganz normal weiter Krankengeld. Der Arbeitgeber hat hier lediglich 5 Tage weiter gezahlt. Allerdings war ich davor bereits einige kurze Zeiten AU wegen derselben Erkrankung.
Hat evt. was mit dem öffentlichen Dienst zu tun?¿
Bei mir zahlt der Arbeitgeber sogar 35 Tage Lohnfortzahlung. Aber die Krankenkasse sagt es reicht nicht, der AG hätte bis zum 07.03.2011 zahlen müssen damit Ich KG bekäme.
24.02.2011, 15:25 #6
ohoh ich ahne schlimmes. Hatte das vorletztes Jahr bei einer Nachbarin mitbekommen. Sie hatte einen befristet Vertrag bis zum letzte November und hatte Anfang Dezember einen Termin für eine Op ausgemacht. OP verlief gut, alles okay udn dann kam der Hammer. Die KK hat nicht gezahlt weil sie einen Tag arbeitssuchend war. Das Arbeitsamt hat nicht gezahlt, wil sie nicht arbeitsfähig war. Das ist noch vor Gericht. Wegen der OP sind die Forderungen recht hoch. sie war von Anfang Dezember bis Mitte Februar nicht versichert und hat keine Leistungen erhalten.
In diesem Zusammenhang kam eines heraus:
Sie hatte sich Urlaubstage ausbezahlen lassen. Wegen dieser 7 Tage Urlaub hat sie nun diese Probleme. Die Lösung wäre gewesen, dass der Chef sie diese 7 Tage weiter angemeldet hätte - hat er aber nicht. Soweit deren Anwalt das erklärte ist eine Auszahlung von Urlaubs- und Überstundengeld während der Krankheit nicht zulässig. Urlaub und Überstunden müssen abgefeiert werden nach der Erkrankung.
Ganz korrekt wäre es dann abgelaufen:
Anmeldung bis zur OP, dann Krankengeld. Nach der Genesung hätte eine Ausbezahlung oder eine Anmeldung für ggf. übrig gebliebene Urlaubstage oder Überstunden erfolgen müssen. Dann wäre sie in ALG I gefallen.
Vielleicht hilft Dir das bereits. Meine Nachbarin hat sehr lange nach einem Anwalt gesucht, der das Problem erkannt hat. Scheint nicht so oft vorzukommen.
24.02.2011, 16:47 #7
@H.R.Ralf
Leider kann man aus diesen Angaben nicht viel schließen. "SGB §§19, 7, 8" sagt mir leider auch nichts, ist da das SGB V (Fünftes Buch SGB, also Krankenversicherung) gemeint?
Ich würde vorschlagen, daß du mal diesen Bescheid hier - natürlich anonymisiert - als Anhang einstellst, dann kann man vielleicht mehr sagen.
24.02.2011, 17:11 #8
Wie geht das als Anhang einstellen?
24.02.2011, 17:19 #9
Die Situstion ist so:
bin ja beschäftigt bis zum 28.02.2011, hätte in dieser Zeit Urlaub und Überstunden abfeiern sollen. Aber da ich am 25.01.2011 krank wurde konnte ich weder Urlaub noch Überstunden abfeiern. Und Urlaub und Überstunden werden dann wohl von der Stadt(bei der ich arbeite) ausbezahlt werden.
24.02.2011, 17:28 #10
frag da unbedingt nach. Es kann genau daran liegen.
24.02.2011, 17:36 #11
das wird nicht gehen. Denn wenn ich 6 Monate krank wäre, bleibt ja der AG nicht am Ball´,l da mir ja zum 28.02.2011 gekündigt wurde. Und der Rest wird abgegolten.
24.02.2011, 17:55 #12
Zum Einstellen von Dokumenten:
1) Dokumente einscannen oder fotografieren. Bilddateien auf dem eigenen PC speichern. Passagen mit persönlichen Daten vorher abdecken oder hinterher mit Grafikprogramm unkenntlich machen.
2) Wenn du einen Beitrag schreibst, dann weiter unten "Zusätzliche Einstellungen" / "Dateien anhängen" / "Anhänge verwalten" anklicken. Dann kannst du deine Dateien von deinem PC hochladen, auswählen und zum Beitrag hinzufügen.
24.02.2011, 18:08 #13
lege am Besten erstmal fristwahrend Widerspruch gegen den Bescheid der KK ein.
Einfach ein formloses Schreiben, dass Du Widerspruch gegen den Bescheid vom ... einlegst und die Begründung nachreichst.
Das ist erst mal wichtig, um Fristen zu wahren.
Ansonsten schau mal unter "Nachversicherungspflicht der Krankenkassen". Die KK hat eine Nachversicherungspflicht einen Monat über die Beendigung der Tätigkeit hinaus, und ich denke, von daher kann sie nicht einfach die Krankengeldzahlung ablehnen, bloß weil Urlaubsanspruch ausbezahlt wird oder weil keine 6 Wochen Lohnfortzahlung erfolgten. (wie sollen die auch erfolgen können, wenn der Arbeitsvertrag vorher endet ...)
Ggf. könnte man noch mit dem AGG kommen. Du wirst schlechter gestellt als Menschen, die keinen Urlaubsanspruch ausbezahlt bekommen oder 6 Wochen LFZ (Lohnfortzahlung) hatten. Das verstößt imho gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz.
24.02.2011, 18:40 #14
Aber die ca. 20 Urlaubstage und 4 Tage Übestundenurlaub, wird mir ja abgegolten. Und das weiß die KK eigentlich nicht, oder vermuten wohl. Aber die gehen doch den anderen Weg. Einfach weil ich die 6 Wochen Lohnfortz. nicht erreicht habe. Und die halten sich an:
§ 19 " SGB II" in Verbindung mit §§ 7, 8
24.02.2011, 18:52 #15
Ich habe das richtig verstanden, dass Du jetzt in ALG II fallen würdest und nicht in ALG I?
Wenn das so ist, dann könnte es damit zu tun haben.
Ich erinnere das so:
Wenn Du im ALG II bist hast Du kein Anrecht auf Krankengeld. Auch musst Du eine bestimmte Zeit Krankenversicherung eingezahlt haben, um Anrecht auf diese 78 Wochen zu haben.
Ist schon lange her, wo ich damit zu tun hatte. Also nimm die Angaben nicht zu genau. Ich hoffe das greift jetzt einer der Profis auf und hilft weiter.
24.02.2011, 19:23 #16
Ebenfalls ab dem 01.01.2009 hat der Gesetzgeber den Anspruch auf Krankengeld für Arbeitnehmer ausgeschlossen, die in einem - von vornherein - auf weniger als 10 Wochen befristeten Arbeitsverhältnis stehen. Diese Personen können in ihrem Arbeitsverhältnis keine vollen 6 Wochen Entgeltfortzahlung geltend machen. Einen möglichen Anspruch auf Krankengeld müssen diese Personen ebenfalls durch einen Wahltarif eigenständig absichern.
Die haben bei der KK wohl Monate mit Wochen verwechselt!
Ich denke, die KK probiert, Dich mit fadenscheinigen Gründen wieder in ALG II abzuschieben.
Rein sicherheitshalber solltest Du jedoch zweigleisig fahren
und einen Neuantrag auf ALG II stellen.
Da Du jedoch dem Arbeitsmarkt wegen Deiner AU nicht zur Verfügung stehst, wird die Arge den Antrag ablehnen.
Du legst Widerspruch bei der Arge ein und gehst mit dem Ablehnungsbescheid dann wieder zur KK.
Aber bitte denk dran, jetzt erst mal den Widerspruch bei der KK einzureichen!
Dann schiebst Du den Ball immer hin und her.
Wenn die KK weiter ablehnt, gehst Du wieder zur Arge.
Arge lehnt wieder ab, dann wieder zur KK.
Nach einigem Hin- und Her dürfte die KK einlenken.
(so war was bei mir, allerdings in Bezug auf ALG I).
Wichtig ist, dass Du eine lückenlose Krankschreibung haben musst.
Also am letzten Tag Deiner AU die Folge-AU abholen. Sobald Du da eine Lücke hast, gibt es kein Krankengeld mehr.
Da Du während des Arbeitsverhältnisses erkrankt bist und lückenlos AU sein wirst, steht Dir imho auf jeden Fall nach Vertragsende Krankengeld zu. Eine Lohnfortzahlung von weniger als 6 Wochen hat damit nichts zu tun. Ich hatte auch weniger als 6 Wochen LFZ und habe danach gleich Krankengeld erhalten.
24.02.2011, 21:19 #17
Ich hatte auch weniger als 6 Wochen LFZ und habe danach gleich Krankengeld erhalten.
Gut, aber ich habe ja vor dem Antritt meiner Stelle, also vor dem 01.08.2010 ALG 2 bekommen. Vllt. war das bei dir anders, weil du kein ALG2 bekamst?
Hier jetzt den Schrieb von der KK als Anhang
Dok7.doc (334,5 KB, 61x aufgerufen)
Dok8.doc (44,0 KB, 44x aufgerufen)
24.02.2011, 21:45 #18
Krankengeld muss Dir gezahlt werden, es zählt immer das letzte Einkommen!!!Widerspruch einlegen!!!
Die Gerichtsurteile sind veraltet....
Und vorallem mal die Krankenkasse wechseln, die AOk Hessen hat kein Geld, die haben zu viele Pensionslasten!!!
kunddi80
24.02.2011, 22:11 #19
Also probieren wir mal was.
Ich markiere alles was auf Dich passt oder passen könnte in blau. Was wirklich passt kannt nur Du wissen.
(2) Keinen Anspruch auf Krankengeld haben 1.die nach § 5 Abs. 1 Nr. 2a, 5, 6, 9, 10 oder 13 sowie die nach § 10 Versicherten; dies gilt nicht für die nach § 5 Abs. 1 Nr. 6 Versicherten, wenn sie Anspruch auf Übergangsgeld haben, und für Versicherte nach § 5 Abs. 1 Nr. 13, soweit sie abhängig beschäftigt und nicht nach den §§ 8 und 8a des Vierten Buches geringfügig beschäftigt sind,
Auch wenn es ewig lang wird
2.Personen in der Zeit, für die sie Arbeitslosengeld oder Unterhaltsgeld nach dem Dritten Buch beziehen oder nur deshalb nicht beziehen, weil der Anspruch ab Beginn des zweiten Monats bis zur zwölften Woche einer Sperrzeit (§ 144 des Dritten Buches) oder ab Beginn des zweiten Monats wegen einer Urlaubsabgeltung (§ 143 Abs. 2 des Dritten Buches) ruht; dies gilt auch, wenn die Entscheidung, die zum Bezug der Leistung geführt hat, rückwirkend aufgehoben oder die Leistung zurückgefordert oder zurückgezahlt worden ist,
2a.Personen in der Zeit, für die sie Arbeitslosengeld II nach dem Zweiten Buch beziehen, soweit sie nicht familienversichert sind, es sei denn, dass diese Leistung nur darlehensweise gewährt wird oder nur Leistungen nach § 23 Abs. 3 Satz 1 des Zweiten Buches bezogen werden; dies gilt auch, wenn die Entscheidung, die zum Bezug der Leistung geführt hat, rückwirkend aufgehoben oder die Leistung zurückgefordert oder zurückgezahlt worden ist,
3.Landwirte, ihre mitarbeitenden Familienangehörigen und Altenteiler nach näherer Bestimmung des Zweiten Gesetzes über die Krankenversicherung der Landwirte,
4.Künstler und Publizisten nach näherer Bestimmung des Künstlersozialversicherungsgesetzes,
5.Personen, die in Einrichtungen der Jugendhilfe für eine Erwerbstätigkeit befähigt werden sollen,
6.Teilnehmer an Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben sowie an Abklärungen der beruflichen Eignung oder Arbeitserprobung, es sei denn, die Maßnahmen werden nach den Vorschriften des Bundesversorgungsgesetzes erbracht,
8.behinderte Menschen, die in Anstalten, Heimen oder gleichartigen Einrichtungen in gewisser Regelmäßigkeit eine Leistung erbringen, die einem Fünftel der Leistung eines voll erwerbsfähigen Beschäftigten in gleichartiger Beschäftigung entspricht; hierzu zählen auch Dienstleistungen für den Träger der Einrichtung,
9.Studenten, die an staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschulen eingeschrieben sind, unabhängig davon, ob sie ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Inland haben, wenn für sie auf Grund über- oder zwischenstaatlichen Rechts kein Anspruch auf Sachleistungen besteht, bis zum Abschluß des vierzehnten Fachsemesters, längstens bis zur Vollendung des dreißigsten Lebensjahres; Studenten nach Abschluß des vierzehnten Fachsemesters oder nach Vollendung des dreißigsten Lebensjahres sind nur versicherungspflichtig, wenn die Art der Ausbildung oder familiäre sowie persönliche Gründe, insbesondere der Erwerb der Zugangsvoraussetzungen in einer Ausbildungsstätte des Zweiten Bildungswegs, die Überschreitung der Altersgrenze oder eine längere Fachstudienzeit rechtfertigen,
10.Personen, die eine in Studien- oder Prüfungsordnungen vorgeschriebene berufspraktische Tätigkeit ohne Arbeitsentgelt verrichten, sowie zu ihrer Berufsausbildung ohne Arbeitsentgelt Beschäftigte; Auszubildende des Zweiten Bildungswegs, die sich in einem förderungsfähigen Teil eines Ausbildungsabschnitts nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz befinden, sind Praktikanten gleichgestellt,
11a.Personen, die eine selbständige künstlerische oder publizistische Tätigkeit vor dem 1. Januar 1983 aufgenommen haben, die Voraussetzungen für den Anspruch auf eine Rente aus der Rentenversicherung erfüllen und diese Rente beantragt haben, wenn sie mindestens neun Zehntel des Zeitraums zwischen dem 1. Januar 1985 und der Stellung des Rentenantrags nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert waren; für Personen, die am 3. Oktober 1990 ihren Wohnsitz im Beitrittsgebiet hatten, ist anstelle des 1. Januar 1985 der 1. Januar 1992 maßgebend.
12.Personen, die die Voraussetzungen für den Anspruch auf eine Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung erfüllen und diese Rente beantragt haben, wenn sie zu den in § 1 oder § 17a des Fremdrentengesetzes oder zu den in § 20 des Gesetzes zur Wiedergutmachung nationalsozialistischen Unrechts in der Sozialversicherung genannten Personen gehören und ihren Wohnsitz innerhalb der letzten 10 Jahre vor der Stellung des Rentenantrags in das Inland verlegt haben,
13.Personen, die keinen anderweitigen Anspruch auf Absicherung im Krankheitsfall haben unda)zuletzt gesetzlich krankenversichert waren oder
Dann habe ich noch gefunden
Für Beamte und andere Personen in öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnissen (Richter, Soldaten) gelten die obigen Regelungen über die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall nicht. Die Bezüge der genannten Personen werden auch im Krankheitsfall ohne gesetzliche Fristen weiter geleistet. Der Nachweis der Dienstunfähigkeit muss in gleicher Form wie bei Arbeitnehmern dem Dienstherrn vorgelegt werden. Bei längerfristiger Erkrankung hat dieser die Möglichkeit, die Dienstfähigkeit durch amtsärztliche Untersuchungen zu überprüfen und den Betroffenen ggf. wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand zu versetzen.
Warst Du in einer Teilhabe? Oder passt das mit dem Beamten oder anderen Personen?
Ein Anwalt wäre sicher nicht verkehrt. Dabei den Widerspruch nicht vergessen. Der söllte möglichst bald eingereicht werden.
Auf jeden Fall werde ich morgen Widerspruch einlegen, mit dem Hinweis Begründungen folgen. Allerdings welche, weis ich im Moment noch nicht
Ich bin im öffenlichen Dienst tätig(TVöD) bis zum 28.02.2011
(2) Keinen Anspruch auf Krankengeld haben...3.Versicherte nach § 5 Absatz 1 Nummer 1, die bei Arbeitsunfähigkeit nicht mindestens sechs Wochen Anspruch auf Fortzahlung des Arbeitsentgelts auf Grund des Entgeltfortzahlungsgesetzes, eines Tarifvertrags, einer Betriebsvereinbarung oder anderer vertraglicher Zusagen oder auf Zahlung einer die Versicherungspflicht begründenden Sozialleistung haben, es sei denn, das Mitglied gibt eine Wahlerklärung ab, dass die Mitgliedschaft den Anspruch auf Krankengeld umfassen soll. Dies gilt nicht für Versicherte, die nach § 10 des Entgeltfortzahlungsgesetzes Anspruch auf Zahlung eines Zuschlages zum Arbeitsentgelt haben,.
Sorry, aber was heißt das denn jetzt? Ich komme doch nur auf 5 Wochen Lohnfortzahlug. Also dann kein Anspruch auf KG, richtig?
Bekomme zum letzten Lohn- also warscheinlich morgen- eine Abgeltung(vermute auch das morgen) der ca. 24 Tage Urlaub beinhaltet
24.02.2011, 22:39 #21
Selbst wenn der Arbeitgeber nur 4 Wochen zahlt, muss die Krankenkasse einspringen, wenn der Arbeitgeber die Befristung beendet, der oben gennannte Paragraf sagt ja nur aus, wenn der Arbeitgeber Lohnfortzahlung ausschließt, hat er ja nicht!!! Der Arbeitgeber konnte ja die 6 Wochen nicht zahlen, da die Befristung auslief..... Hier gilt der Grundsatz der Pflichtversicherung!!! Es bestand eine Pflichtversicherung mit Krankengeldanspruch, so muss die Kasse zahlen...
ganz einfach, es bestand eine Pflichtmitgliedschaft mit Krankengeldanspruch während der Krankheit, das befristete Arbeitsverhältniss lief aus und du bist über das Beschäftigungsende weiterhin AU geschrieben, so ist weiterhin Krankengeld, sofern durchgehend AU, zu zahlen.
Die Aok will nur sparen und geht auf Dummfang... Das Hartz4 Amt wird dich automatisch auf die Krankenstelle verweisen...
25.02.2011, 04:20 #22
Aber die gehen doch den anderen Weg. Einfach weil ich die 6 Wochen Lohnfortz. nicht erreicht habe.
Das stimmt nicht und die können sich mit ihrer Begründung auch NICHT aufs SGB II zurückziehen, du befindest dich aktuell in einem versicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis MIT Anspruch auf Krankengeld, das ist SGB V
Und dieses Arbeitsverhältnis ist ausschlaggebend für den weiteren Anspruch auf Krankengeld, auch nach Ende des Arbeitsvertrages (unabhängig davon ob du (komplett) 6 Wochen Lohnfortzahlung oder weniger bis dahin bekommst)!!!
Wende dich bitte an den UPD (Unabhängige Patientenberatung)
Tel.: 0800-011 77 22 / MO - FR 10 - 18 Uhr
die helfen bundesweit und kostenlos bei Problemen mit gesetzlichen Krankenkassen/Krankengeld
25.02.2011, 08:31 #23
Ich vergesse die UPD immer noch
26.02.2011, 00:49 #24
Macht NIX, wenn einer dran denkt reicht doch, oder
Sind seit dem 15.02.2011 wieder aktiv, also verbreiten, verbreiten, verbreiten
OFF Toppic-PS: Mein Männe hat die EM-Rente, unbegrenzt!!!
LG Doppeloma
Hat ja lange genug gedauert. Dann drück ich Dir weiterhin die Daumen, dass es bei Dir auch bald klappt.
gäbe, krankengeld, krankenkasse, laut
Kein Krankengeld ist das Rechtens Nicole1974 ALG I 4 14.08.2009 15:13
Krankenkasse prüft seit ca. 4 Monaten meinen Anspruch auf Krankengeld Knaps Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente / Pflege 9 17.04.2008 08:02

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