Source: http://mgv-oeflingen.de/verein.htm
Timestamp: 2017-10-22 23:00:00+00:00

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Das sinnvolle Wort Chorgesang hatte, nachdem die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Voraussetzungen gegeben waren, auch in unserer engeren Heimat die Herzen der
sangesfreudigen Menschen ergriffen. Man schloss sich zusammen und gründete Gesangvereine um dem Lied zu dienen, sich der Geselligkeit und der Kameradschaft hinzugeben.
Man wollte eben durch die Chorgemeinschaften Freude und Kultur schaffen. So waren es auch am 13. August 1865 siebzehn tatkräftige Männer, die den Gesangverein Öflingen
gründeten und ins Leben riefen. Dank der hiesigen Gemeindeverwaltung konnten sogar noch die Gründungsstatuten im Gemeindearchiv durch unseren inzwischen verstorbenen
Sangeskollegen Alfons Thomann gesichtet werden. Es ist sicher interessant aus diesen Statuten einige Paragraphen in dieser Festschrift wiederzugeben. Die Gründungsmitglieder waren:
Ludwig Urich
Adolf Lütti
Adolf Urich
Otto Rotzler
Karl Keser
Kornel Meier
Fridolin Rotzler
Isack Lütte
Dionis Zimmermann
Johann Keser
Karl Rotzler
Josef Muchenberger
Aus den Statuten von 1865:
§1 Der Zweck des Vereins ist, Ausbildung des Gesangs zur Erhebung des Geistes und Gemütes zur geselligen Unterhaltung.
§3 Der Verein führt den Namen Eintracht
§5 Alle Mitglieder haben gleiche Rechte an dem Eigentum des Vereins. Die Nichtausübenden haben jedoch kein Wahl- und Stimmrecht, auch haben
dieselben freien Eintritt in den Verein solange die Vereinskasse 10fl nicht übersteigt, oder welche sich nachher als Ehrenmitglieder aufnehmen lassen, bezahlen 30Kr. Eintritt.
Austritt haben Sie keinen zu bezahlen.
§13 Die ausübenden Mitglieder haben bei den Gesangsübungen, Proben und Produktionen pünktlich zu erscheinen. Wer von Ostern bis Kirchweih eine halbe Stunde zu spät
erscheint, verfällt in eine Strafe von 3 Kreuzern, wer von Kirchweih bis Ostern eine viertel Stunde zu spät erscheint, zahlt die gleiche Strafe. Wer unentschuldigt ganz ausbleibt,
wird mit sechs Kreuzern bestraft. Wer bei beschlossenen öffentlichen Produktionen und Ausflügen ausbleibt zahlt je 15 Kreuzer. Dieser Buße hat sich unbedingt auch dieser zu unterziehen,
welcher während den Gesangsübungen, Produktionen und Ausflügen vor der, vom Vorstand zu bestimmenden Zeit des Auseinandergehens sich unerlaubt entfernt.
Wer dagegen genügend stichhaltige Gründe aufweisen kann, ist davon befreit. Herrschen aber über die Stichhaltigkeit der Gründe Zweifel oder weigert sich der Geforderte die Strafe zu zahlen,
so wird Stimmenmehrheit entscheiden.
§16 Jedes neu aufgenommene Mitglied entrichtet eine Gebühr von 48 Kreuzern. Jedes Mitglied bezahlt einen monatlichen Beitrag von 16 Kreuzer vom Tage der Aufnahme an gerechnet.
Beides, sowie die Strafgebühren können nicht verweigert werden. Sollte jedoch der Kassenbestand 10 Gulden übersteigen, so zahlt der Eintretende 1 Gulden.
§21 Die Auflösung des Vereins erfolgt, wenn die Zahl der ausübenden Mitglieder unter vier herabsinkt.
Öflingen, den 13. August 1865
Außer dieser Gründungsurkunde sind leider keine weiteren Aufzeichnungen bis zum Jahre 1896 vorhanden. Doch wusste unser verehrter Sängervater Ludwig Thomann durch
Überlieferung noch verschiedenes zu berichten. Die erste Fahne wurde im Jahre 1867 geweiht und zwar in einem Hausgarten, der sich an der Landstraße oberhalb der Krone befand.
Auch muss das erste Probelokal bei der Krone in einer Scheune gewesen sein. Der erste Dirigent war angeblich ein Herr Steinmann, ein Bayer. Er leitete die Proben, obgleich er nie
ein Instrument gespielt hat. Der Krieg 1870/71 unterbrach natürlich jede Sangestätigkeit. In den siebziger Jahren wurde das Vereinsleben wieder lebhafter. Man nahm nun auch an den
verschiedenen Veranstaltungen innerhalb der Ortsgemeinschaft teil. Ein besonderer Höhepunkt im Vereinsleben war das Jahr 1893. Am 7. Mai 1893 war die zweite Fahnenweihe.
Es wurde zum ersten Mal in Öflingen ein Sängerfest veranstaltet, an dem auch mehrere auswärtige Gesangvereine teilnahmen. Die Eintracht zählte damals 22 Sänger.
Da es um das Jahr 1900 schon viele Gesangvereine in unserer Heimat gab, wollte man größeres leisten und suchte auch in irgendeiner Form nach einer Dachorganisation.
Es gab zwar schon den Oberrheinischen Sängerbund, der aber die Sänger nicht überzeugen konnte. So wurde in Schopfheim der Alemannische Sängerbund im Jahre 1908 gegründet
Dem trat die Eintracht dann sofort bei. Später erfolgte dann der Beitritt zum Badischen, bzw. Deutschen Sängerbund.
In den folgenden Jahren ging es rasch aufwärts. Der Verein beteiligte sich mit wechselndem Erfolg an Wertungssingen. Beim Bad. Sängerfest 1929 in Freiburg konnte mit dem
Lied Waldmorgen von E. Köllner bei großer Konkurrenz der 2. Platz errungen werden.
Am 30. Mai 1926 wurde in der Reithalle der Firma Weck & Co. der 6. Alemannische Sängertag, verbunden mit der Feier des 60jährigen Bestehens der Eintracht Öflingen abgehalten.
24 Vereine des Alemannischen Sängerbundes beteiligten sich am Preissingen. Gastvereín war der Sängerchor Stein-Säckingen. Trotz der vielen Arbeit, welche die Öflinger Sänger verrichten mussten,
nahmen sie am Preissingen teil und erreichten mit dem Lied Durch den Wald von Heinrich Schäffer einen 2. Preis.
Der politische Umschwung im Jahre 1933 machte der Eintracht zu schaffen. Durch die Gleichschaltung der Vereine wollte die Partei dem Verein Ihren Vorstand wegnehmen.
In einer harten Auseinandersetzung im Gasthaus Adler in Öflingen gelang es den Sängern, nachdem sie gedroht hatten den Verein aufzulösen, ihren bisherigen Vorstand Karl Oßwald zu behalten.
Die Sänger, sichtlich aufgemuntert, kamen alle wieder fleißig zu den Proben.
Pfingsten 1935. Der Gesangverein Eintracht Öflingen besuchte das Bad. Liederfest in Karlsruhe. Er wirkte dort beim Gruppensingen des Alemannischen Sängerbundes mit.
Die Anfänge der Eintracht 1866 – 1966
Der nun folgende Abschnitt ist in seinem Geschehen nicht mehr mit den früheren Jahren zu vergleichen. Es wurde den Sängern nicht mehr die volle Handlungsfreiheit gelassen.
Man schrieb vor, was sie zu singen hatten. Als beherrschende Zeiterscheinung galten große Aufmärsche, vaterländische Kundgebungen, an denen die Sänger teilzunehmen hatten.
Der Probenbesuch ließ nach, denn immer drohender zeigte sich der kommende Krieg. Als dann im Jahre 1939 der fürchterlichste aller Kriege begann, wurden viele Sänger der Eintracht eingezogen.
Die in der Heimat geblieben waren, gaben sich alle Mühe, bei Beerdigungen und kleinen Feiern mitzuwirken.
Nach dem Krieg und Zusammenbruch mochte es zunächst erscheinen, alles sei niedergebrochen und vernichtet. Jede Vereinstätigkeit wurde von der Besatzungsmacht verboten.
Aber bald wurden die Bestimmungen etwas gelockert und sofort machten sich die Sänger der Eintracht daran, ihren alten Verein wieder ins Leben zu rufen.
Die Neugründung wurde auch sofort genehmigt. Mit einigen Sängern begannen im Jahre 1947 auch wieder die Gesangproben.
Es kamen immer wieder neue Sänger hinzu und nach kurzer Anlaufzeit hatte die Eintracht wieder eine stattliche Zahl aktiver Sänger.
Nachdem der Alemannische Sängerbund wieder seine Tätigkeit aufnahm, gab es ab dem Jahre 1950 einige Wertungssingen, bei denen die Eintracht mitwirkte.
1950 Reithalle Schopfheim
Prädikat Sehr gut – hervorragend
Dirigent: Otto Hangarter
1952 Festhalle Hausen
Eine Wiese voll weißer Margeriten E. Heuser
Prädikat hervorragend
1955 Reithalle Schopfheim
Das Heimatlied Friedrich Smetana
Dirigent: Herbert Frankfurth
1959 Festhalle Schwörstadt
Heimat, Du mütterliches Herz Kurt Lissmann
Es war das erste Kritiksingen des Alemannischen Sängerbundes.
Unsere Kritik war so ausgezeichnet, dass uns der damalige Kritikexperte, Bundeschormeister Walter Schlageter, einlud, im Jahre 1960 in einem Konzert am Bad. Liederfest mitzuwirken.
Der Verein nahm die Einladung dankend an.
Frohgelaunt fuhr die stattliche Sängerzahl am Pfingstsonntag in aller Frühe mit einem Sonderzug zum Bad. Liederfest nach Karlsruhe. Die Stadt wurde besichtigt, dem Tierpark ein Besuch
abgestattet und vor allem an verschiedenen Konzerten waren wir als Zuhörer dabei. Am Pfingstmontag um 9 Uhr erwartete uns die eigentliche Aufgabe. Im Staatstheater fand
das 15. Sonderkonzert statt, an welchem die Eintracht als Einzelchor unter dem Motto: Lieder aus dem Alemannischen und der Schweiz mitwirkte
Die Sänger der Eintracht brachten unter der Leitung von Herbert Frankfurth folgende Liedsätze zum Vortrag
z`Mülle an der Post Satz Walter Schlageter
Der Tod von Basel Satz Bernhard Weber
Vo Luzern uf Weggis Satz Quirin Rische
Abend in den Bergen Satz Paul Zoll
Der starke Beifall aus dem vollbesetzten Theatersaal hat den Sängern bewiesen, dass sie ihre Aufgabe gut gelöst hatten. Nach all dem Erlebten, kam die Sängerschar abends wieder wohlbehalten zurück.
1965 kam mit dem Vorstandwechsel fast gleichzeitig eine Änderung in die Stabführung, als Chorleiter Herbert Frankfurth seine Tätigkeit einstellte. Als Nachfolger konnte Günther Bahmann gewonnen werden.
Seine wichtigste Aufgabe war es nun die Eintracht musikalisch auf das 100 jährige Jubiläum vorzubereiten.
Für alles andere waren der 1. Vorsitzende Wilhelm Dörflinger mit seinem Vorstandsgremium sowie alle aktiven Sänger voll gefordert.
100 Jahre Eintracht Öflingen
18.Juni 1966 Jubiläumskonzert unter Mitwirkung des befreundeten Männergesangverein 1902 Bürstadt
19. Juni 1966 Festgottesdienst ev. Kirche
25./26. u. 27.Juni 1966 Jubiläumswochenende im geschmückten Festzelt
Festbankett mit Überreichung der Zelterplakette durch Landrat Otto Bischoff
Festgottesdienst in der kath. Kirche
Festkonzert mit 20 Gastvereinen
Kinderfest Ausklang mit Tanz und Unterhaltung
Die Verantwortlichen mit den vielen Helfern konnten aufatmen und aus dem glänzend verlaufenen Jubiläumsfest neue Kraft für das Kommende schöpfen.
Mit Schwung ins zweite Jahrhundert 1966 – 2016
Die vergangenen 50 Jahre seit dem 100jährigen Bestehen der Eintracht Öflingen waren voller Aktivitäten der Sänger.
Proben für Konzerte zum Teil mit Solisten und Klavierbegleitung. Mitwirkung bei Jubiläumsveranstaltungen und Festlichkeiten der örtlichen Vereine, Singen bei
Gefallenen- und Totengedenkfeiern auf dem Friedhof.
Am 2. Weihnachtsfeiertag erfreuten die Sänger die Kirchenbesucher mit Weihnachtsliedern während der Messe, sowie die Insassen des Altersheimes.
Zu erwähnen im jährlichen Durchlauf war lange Zeit der Fastnachtsball sowie der Schällenmarkt in der vereinseigenen Bude, in der die bekannten „Häckerli“ von
unserem ehemaligen Sänger Erich Apfelt angeboten wurden. Zum Programm gehörte ebenfalls der jährliche Ausflug mit der ganzen Sängerfamilie, das Erntedankfest
in der Schulsporthalle mit auswärtigen Chören und unter Mitwirkung von Musikverein und Harmonika-Orchester abwechselnd. Nicht zu vergessen sind das alljährliche
Grillfest am 1. Mai sowie das Eichbühlfest.
1969 wechselte die Chorleitertätigkeit von Günter Bahmann auf Helmut Brake. Mit seinem großen Können und seiner Leidenschaft zum Chorgesang schaffte er es
von Anfang an die Qualität der Vorträge anzuheben.
In der Generalversammlung 1970 wurde der langjährige 2. Vorstand Heinrich Thomann zum 1. Vorstand gewählt. In den 11 Jahren seiner Tätigkeitsetzte er immer
wieder neue Impulse, wofür er auch zum Ehrenvorstand ernannt wurde.
Die nächste erwähnenswerte Beteiligung der Eintracht war die Eingliederungsfeier der Gemeinde Öflingen zur Stadt Wehr im Jahre 1971.
Bis heute unvergessen ist der Sängerausflug nach Hamburg mit der Schifffahrt nach Helgoland im Jahre 1973.
Mit dem Bundesliederfest in Mannheim sowie der Umzug ins neue Probenlokal des Feuerwehrgerätehauses war das Jahr 1975 ein wichtiges in unserer Vereinsgeschichte.
Der nächste Höhepunkt war 1976 das 110 jährige Bestehen der Eintracht Öflingen, welches mit einem Festkonzert in der Schulsporthalle begangen wurde.
Bei einem Liederabend im Pfarrheim der kath. Pfarrgemeinde Öflingen, wurde Ende 1979 unser langjähriger Chorleiter Helmut Brake verabschiedet und der Dirigentenstab
in die Hände von Paul Wenzelmann übergeben.
Sicher ein Höhepunkt im Vereinsleben war eine Schallplattenaufnahme der Wehrer und Öflingen Vereine.
Das 120 jährige Bestehen wurde 1986 mit einem Festkonzert unter der bewährten Führung von Paul Wenzelmann sowie einem Festgottesdienst mit Weihe der neuen Vereinsfahne begangen.
Zu erwähnen ist noch das Kirchenkonzert in der kath. Pfarrkirche St. Ulrich 1988, sowie das Frühjahrskonzert 1989, bei welchem unser Chorleiter Paul Wenzelmann für seine 10 jährige Tätigkeit geehrt wurde.
125 Jahre Eintracht Öflingen
Das ganze Bestreben unseres Chorleiters Paul Wenzelmann bestand nun darin die Sänger der Eintracht Öflingen, musikalisch auf das 125jährige Jubiläum vorzubereiten.
Die Feierlichkeiten begannen am 1. Juni 1991 mit einem Festkonzert in der Schulsporthalle Öflingen. Das Motto, bei welchem der Kammerchor,
der Gesangverein Eintracht Öflingen sowie am Flügel Hans-Peter Asal mitwirkte lautete:
Eine musikalische Donaufahrt
Das eigentliche Festwochenende war vom
21.Juni bis zum 24.Juni 1991
Unvergessen bleibt bei diesen 4 tägigen Festlichkeiten der Samstagabend. Unter dem Motto: Wie´s klingt im Wehratal
Ein bunter Abend gestaltet von den Öflinger und Wehrer Vereinen.
Liederkranz Wehr
Harmonika-Orchester Öflingen
Viertele Schlotzer Wehr
Harmonika-Orchester Wehr
Pop- und Gospelchor der VHS Wehr
Tanzgruppe Iris Jäger
Sing- und Spielgruppe Wehr
Eintracht Öflingen
Durch das Programm führte Heinz Heuting
Die Jubiläumsveranstaltungen endeten am Montag mit dem Kindernachmittag und abends mit dem Singen befreundeter Vereine.
Da der Dirigentenwechsel von Paul Wenzelmann zu Gottfried Voigt nur von kurzer Dauer war, erklärte sich Paul Wenzelmann noch einmal bereit, 1 Jahr die Leitung zu übernehmen.
1993 war für die Eintracht ein Jahr mit einigen Auftritten. Es begann mit dem Besuch beim Patenverein Concordia Ühlingen. Es folgte das Festbankett anlässlich des Jubiläums
90 Jahre St. Ulrich. Als Abschluss lud die Eintracht zum Herbstkonzert unter Mitwirkung vom Liederkranz Wehr und Tanzstudio Iris Jäger, in die Schulsporthalle.
Es war für alle ein Erlebnis, besonders die Katzen vom Tanzstudio Iris Jäger zur Begleitung von Memory vom Musical Cats.
Trotz einiger Dirigentenwechsel beteiligte sich die Eintracht Öflingen in den nachfolgenden Jahren an allen Öflinger Veranstaltungen und Jubiläen:
Benefiz – Wunschkonzert am 23. Jan. 1995 zu Gunsten
für „ Betreutes Wohnen in Öflingen “
Bei dieser Veranstaltung unter Mitwirkung des Gesangverein Eintracht Öflingen und weiteren Vereinen wie
Harmonika Orchester Öflingen
Kath. Kirchenchor Öflingen
Freiw. Feuerwehr Öflingen
konnte am Schluss der Bürgerstiftung Wehr ein ansehnlicher Betrag übergeben werden.
100 Jahre Musikverein Öflingen
125 Jahre FFW Feuerwehr Wehr Abt. Öflingen
130 Jahre Eintracht Öflingen mit einem ökumenischen Gottesdienst in der kath. Pfarrkirche St. Ulrich, wobei die kirchenmusikalische Aufführung unter Dirigent Wilhelm Moser
vom Männerchor Wehr und namhaften Orchesterkräften begleitet wurde.
50 Jahre Harmonika Orchester Öflingen
Sicherlich war mit ein Höhepunkt in der Vereinsgeschichte die Beteiligung an einer CD Aufnahme. Unsere beiden Lieder waren die
Post im Walde und
Im jährlichen Ablauf folgten weiter die Erntedank,- Frühjahrs – oder Herbstkonzerte die Dank einer großzügigen Spende in einer neuen Einheitskleidung aufgeführt werden konnte.
Ebenso gab es einige Kirchenkonzerte wobei die Aufführung am 30.11. 2003 in der kath. Kirche in Öflingen besonders zu erwähnen ist. Unter der Gesamtleitung von Hans Peter Weber
und unter Mitwirkung von Sopranistin Waltraud Danner-Herrmann, sowie Organist Dieter Lämmlin konnten wir mit dem Frauenchor Warmbach und Gesangverein Liederkranz Degerfelden ein imposantes Konzert durchführen.
Die Eintracht Öflingen brachte folgende Liedvorträge zu gehör:
Dona nobis pacem Otto Groll
Gospodi pomiluy P. Tschaikowsky
Tyebje pojem D. Bortniansky
Schäfers Sonntagslied C. Kreutzer
Mit dem Herbstkonzert am 2. Okt. 2004 verabschiedete sich unser Dirigent Hans Peter Weber von der Eintracht Öflingen mit beschwingten Liedern wie:
Wunderbar - aus dem Musical „ Kiss me Kate “ Trinkt! Trinkt! - Aus dem Singspiel
l „ Der Studentenprinz „ von uns.
Glücklicherweise konnte auch mit Hilfe des Hochrhein Sängerbundes (heute: Chorverband Hochrhein) schnell ein neuer Dirigent gefunden werden.
Ab Januar 2005 übernahm Martin Setz der den Frohsinn Wallbach leitete unseren Chor. Schon im Frühjahr 2005 fand ein Konzert in der Flößerhalle in Wallbach statt.
Wir trugen mit folgen Liedbeiträgen dazu bei:
Mit dem Frohsinn Wallbach sangen wir gemeinsam:
Chor der Gefangenen aus Nabuco
2006 wechselte der Gesangverein Eintracht Öflingen vom Alemannischen Sängerbund zum Hochreinsängerbund. Diese Maßnahme war durch die Verbindung zum Wallbacher Männerchor und dem Dirigenten geschuldet.
In intensiver Probenarbeit hatten die 35 Sänger vom Gesangverein Eintracht Öflingen und Frohsinn Wallbach im Dezember 2006 ein weiteres Kirchenkonzert vorbereitet und einstudiert.
Als Solisten traten Frau Hiller-Dürk (Sopran), sowie Frank Döbele (Tenor) auf. Begleitet wurden sie auf dem Klavier von Robert Kohlbrenner. Dieses Konzert wurde sowohl in der kath. Kirche in
Öflingen und Wallbach aufgeführt. Der Beifall zeigte beiden Chören die Begeisterung der Besucher.
Zum Highlight des Jahres 2007 konnte man den Auftritt im Schlosspark Bad Säckingen werten. Bei schönem Wetter unterhielten 10 Vereine aus der Chorgruppe
Bad Säckingen – Hotzenwald das zahlreiche Publikum.
2008 beging der Gesangverein Frohsinn Wallbach sein 150 jähriges Jubiläum. Dankeswerter Weise stellte uns der Gesangverein Frohsinn Wallbach uns Mangels Sängern im
1. Tenor diese unterstützend zur Seite. So war es uns möglich beim Festkonzert ebenfalls mitzuwirken.
Als Höhepunkt trat die Chorgemeinschaft aus
Wallbach / Öflingen mit den Liedern:
Rot sind die Rosen auf
Das Jubiläum wurde für unsere Freunde aus Wallbach zum vollen Erfolg.
Ab dem Jahre 2011 entschloss man sich in enger Kooperation mit den Sängern aus Wallbach zusammen zu proben und zu musizieren und Konzerte organisieren.
Für unseren Dirigenten Martin Setz war es nun auch wieder etwas einfacher mit einer respektablen Sängerschar zu arbeiten. So konnten zahlreiche Auftritte und Konzerte in den vergangenen Jahren bestritten werden.
Bei der Generalversammlung 2011 legte unser Vorstand Manfred Dörflinger nach 12 jähriger Tätigkeit sein Amt nieder.
Nach dieser schweren Entscheidung die Manfred Dörflinger
gefällt hatte, war es nicht leicht einen Vorstand zu finden.
Glücklicherweise hat sich unserer junger Sängerkamerad Michael Sutter bereiterklärt als kommissarischer Vorstand bis auf weiteres zu fungieren. Ihm war es auch zu verdanken dass
die Gesangvereine aus Wallbach und Öflingen ab diesem Zeitraum immer zusammen probten und die Auftritte gemeinsam koordinierten. Natürlich immer in Absprache mit der Vorstandschaft der Wallbacher Sänger.
Wechselweise probte man nun in den geraden Wochen in Öflingen und in den ungeraden Wochen in Wallbach.
Im Jahre 2012 übernahm Manfred Dörflinger noch einmal das Ruder der Eintracht für ein Jahr – Zeit genug eine endgültige funktionierende Vorstandschaft zu bilden.
An dieser Stelle bedankt sich die Eintracht noch einmal für Manfred Dörflingers Engagement und den Wille die Bereitschaft, für den Verein alles zu geben.
Mit seinem Nachfolger Peter Maszurimm und Stellvertreter Bruno Henle konnten zwei „alte Hasen“ in diesem Geschäft für die Vorstandsarbeit gewonnen werden.
Mit einem nun vollständigen Team in der Vorstandschaft hat man nun die Aufgabe das 150 jährige Jubiläum zu organisieren und durchzuführen.
Zum Schluss ist noch das Kirchenkonzert im Jahre 2014 in Wallbach zu erwähnen. Die musikalischen Beiträge wurden jeweils durch Gedichte einzelner Sänger eingeleitet.
Die Aufführung welche am 4. Advent in der Kath. Pfarrkirche in Wallbach war, wird auch der Abschluss des 150 jährigen Jubiläums im Advent 2016 in Öflingen sein.
Besonders hervorzuheben ist dabei die musikalische Begleitung durch unseren Pianisten Kurt Billstein, sowie die Mitwirkung durch die Solistin Bianca Schaper bei den Liedvorträgen und dem Ave Maria von Gounot.
Von nun an gilt es nun die ganze Kraft und Konzentration auf das 150 jährige Jubiläum auszurichten.
Auch das grosse Öflinger Jubiläum im Jahre 2015
vom 02. – 06.07.2015 sollte an dieser Stelle Erwähnung finden. Mit allem was der Gesangverein zu bieten hatte halfen wir tatkräftig am Sonntag und Montag des Festwochenendes mit und konnten
so unseren Beitrag zum Gelingen dieser Veranstaltung beitragen.
Unsere Feierlichkeiten zum 150 jährigen bestehen, beginnen wir im Herbst mit unserem Jubiläumskonzert von dem wir auch noch in dieser Festschrift berichten werden.
Die weiteren Highlights können sie aus dem Innenteil der Festschrift entnehmen.
Aus dem „Leben“ der Eintracht:
Für alle unvergesslich sind die vielen schönen Ausflüge ob ins Tannheimertal, oder nach Taubergiessen, Stresa am Lago Maggiore, Luzern mit Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee,
München und das Olympiastion und Allianzarena, Meran, Europa-Park in Rust mit Besuch der Fernsehsendung „Immer wieder Sonntags“ und viele zahlreiche Tagesausflüge u.a . auch zum Flughafen Zürich.
Ebenso ist nicht zu vergessen die jährlichen Weihnachtsfeiern und Sängerhocks.
Hauptorganisatoren waren unsere früheren Sängerkollegen Max Knodel und Eckhard Neubert und seit einigen Jahren unser heutiger 1. Vorstand Peter Maszurimm.
Nicht zu vergessen unser 1. Maihock an der Schulsporthalle in Öflingen. Auch heute sind wir noch in der Lage dieses Fest selbständig durchführen zu können.
Dies ist aber auch nur durch die tatkräftige Unterstützung unserer Sängerfrauen möglich.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an unsere Sängerfrauen.

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§5

§13

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§21