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Timestamp: 2019-07-17 21:44:31+00:00

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BVerfG, 10.10.1978 - 1 BvR 180/77 - dejure.org
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BVerfG, 10.10.1978 - 1 BvR 180/77 (https://dejure.org/1978,71)
BVerfG, Entscheidung vom 10.10.1978 - 1 BvR 180/77 (https://dejure.org/1978,71)
BVerfG, Entscheidung vom 10. Januar 1978 - 1 BvR 180/77 (https://dejure.org/1978,71)
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Zu den Anforderungen an Mieterhöhungsverlangen
Grenzen der Darlegungslast des Vermieters bei Mieterhöhungsverlangen
AG Hannover, 23.06.1976 - 8 C 705/74
LG Hannover, 02.02.1977 - 11 S 312/76
BVerfGE 49, 244
NJW 1979, 31
DVBl 1978, 958
Zwar dürfen nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts bei der Handhabung der verfahrensrechtlichen Vorschrift des § 2 Abs. 2 und 3 MHG an die Begründung des Mieterhöhungsverlangens nicht Anforderungen gestellt werden, durch die die mit dem Mieterhöhungsverfahren verbundenen Schwierigkeiten einseitig zu Lasten des Vermieters gehen (BVerfGE 49, 244, 250, 79, 80, 84; BVerfG NJW-RR 1993, 1485).
Soweit in der Entscheidung BVerfGE 49, 244, 251 eine Angabe über die "Lage in der Etage" als nicht notwendig angesehen wurde, beruhte dies darauf, daß in dem zugrundeliegenden Fall der Vermieter neben der Adresse auch den Namen des Wohnungsinhabers angegeben hatte und anhand dessen die gemeinte Wohnung unschwer feststellbar war.
Dabei dürfen an das Begründungserfordernis im Hinblick auf das Grundrecht des Vermieters aus Art. 14 GG zwar keine überhöhten Anforderungen gestellt werden (vgl. insoweit BVerfGE 49, 244, 249 f.; Senatsurteil vom 12. November 2003 - VIII ZR 52/03, NJW 2004, 1379 unter II 2 b - noch zu § 2 Abs. 2 MHG).
BVerfG, 12.03.1980 - 1 BvR 759/77
Dem System der Vergleichsmiete liegt die gesetzgeberische Erwägung zugrunde, daß für Wohnungen mit vergleichbarem Wohnwert gleich hohe Mieten gezahlt werden sollen (vgl. hierzu BVerfGE 49, 244 [248]).
Das Bundesverfassungsgericht hat in BVerfGE 37, 132 entschieden, daß die durch das Erste Wohnraumkündigungsschutzgesetz eingeführte Vergleichsmiete und die das materielle Recht ergänzenden Verfahrensvorschriften mit dem Grundgesetz vereinbar sind (vgl. auch BVerfGE 49, 244).
Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, daß mit der zugunsten des Mieters geschaffenen Eigentumsbindung ein gesetzlicher Anspruch des Vermieters auf die ortsübliche Vergleichsmiete korrespondiert (BVerfGE 37, 132 [140 f.]; 49, 244 [249]).
Diese besteht darin, dem Mieter die Möglichkeit der Information und Nachprüfung zu geben, damit er sich an Hand der ihm mitgeteilten Daten schlüssig werden kann, ob er zustimmen will oder nicht (BVerfGE 37, 132 [146 ff.]; 49, 244 [249 ff.]).
Der Mieter verdient Schutz dagegen, daß ihm im Widerspruch zum Gesetz, nicht aber dagegen, daß ihm in Übereinstimmung mit den materiellrechtlichen Vorschriften die Zustimmung zur Mieterhöhung abverlangt wird (BVerfGE 37, 132 [148 f.]; 49, 244 [249]).
Ebensowenig wie dem § 3 Abs. 1 des Ersten Wohnraumkündigungsschutzgesetzes läßt sich aber dem § 2 Abs. 2 MHRG entnehmen, daß das Aufforderungsschreiben rechtsunwirksam und die Klage deshalb unzulässig ist, wenn die zum Vergleich benannten Wohnungen nicht in allen vom Gericht geforderten Punkten, vor allem hinsichtlich der Größe, mit der Wohnung des Mieters im wesentlichen übereinstimmen (BVerfGE 49, 244 [249 f.]).
Die gesetzlich gebotene Begründung des Mieterhöhungsverlangens soll es dem Mieter ermöglichen, sich zu entscheiden, ob er das Verlangen als sachlich berechtigt anerkennen und ihm zustimmen will oder nicht (vgl. etwa BVerfGE 49, 244 [249]; OLG Hamm, Beschluß vom 11. Oktober 1990 - 30 REMiet 4/90 - WM 1990, 538 [539]).
BGH, 12.11.2003 - VIII ZR 52/03
Anforderungen an die Form eines Mieterhöhungsverlangens; Überschreitung des im …
Dabei dürfen an das Begründungserfordernis im Hinblick auf das Grundrecht des Vermieters aus Art. 14 GG keine überhöhten Anforderungen gestellt werden (vgl. insoweit BVerfGE 49, 244, 249).
In einem Beschluß vom 21. Oktober 1968 (…NJW 1969, S. 202 [203]; siehe nunmehr auch BVerfGE 49, 244 [250]) hat es auch für diese Verwaltungsakte den vorläufigen Rechtsschutz auf § 80 VwGO gestützt und die aufschiebende Wirkung der Rechtsbehelfe anerkannt (ebenso BayVGH, VGH nF 11, 93; VGH Baden-Württemberg, ESVGH 18, 65;… OVG Lüneburg, NJW 1970, S. 963, sowie DVBl 1977, S. 732).
So hat es das Bundesverfassungsgericht auch unter dem Blickwinkel eines effektiven Rechtsschutzes verfassungsrechtlich nicht beanstandet, daß der Gesetzgeber das auf § 2 MHG gestützte Verlangen des Vermieters auf Zahlung höheren Mietzinses mit dem Vorliegen bestimmter verfahrensrechtlicher Voraussetzungen verknüpft hat (vgl. BVerfGE 37, 132 (141f.); 49, 244 (247 ff. [BVerfG 10.10.1978 - 1 BvR 180/77]); 53, 352 (357 f.); 79, 80 (84)).
Dem Richter ist es jedoch verwehrt, durch übermäßig strenge Handhabung verfahrensrechtlicher Schranken den Anspruch auf gerichtliche Durchsetzung des materiellen Rechts unzumutbar zu verkürzen (so für § 2 MHG BVerfGE 37, 132 (141 ff.); 49, 244 (248 ff. [BVerfG 10.10.1978 - 1 BvR 180/77]); 53, 352 (356); 79, 80 (84 f.)).
Die Zivilgerichte haben bei der Prüfung, ob das Erhöhungsverlangen formell wirksam ist, den Einfluß des Grundrechts aus Art. 14 Abs. 1 S. 1 GG und des damit eng verzahnten Anspruchs auf Gewährung effektiven Rechtsschutzes (Art. 19 Abs. 4 GG ) zu beachten (vgl. BVerfGE 37, 132, 141 f.; BVerfGE 49, 244, 247 ff.; BVerfGE 53, 352, 357 f.).
Diese in BVerfGE 37, 132, 141 ff. sowie BVerfGE 49, 244, 248 ff. zu Art. 1 des Ersten Wohnraumkündigungsschutzgesetzes (vom 25. November 1971, BGBl. I S. 1839) entwickelten und in BVerfGE 53, 352, 356 auf das Zweite Wohnraumkündigungsschutzgesetz übertragenen Grundsätze beruhen auf Erwägungen, welche auch für den jetzigen Rechtszustand Geltung beanspruchen.
Dazu hat es das Bundesverfassungsgericht genügen lassen, daß der Mieter Informationen über Namen des Wohnungsinhabers, Adresse, Geschoß und Quadratmeterpreis erhält (BVerfGE 49, 244, 250 f.; vgl. auch BVerfGE 53, 352, 359 f.).
BGH, 20.09.1982 - VIII ARZ 1/82
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BVerfG, 14.07.1981 - 1 BvR 107/80
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BGH, 20.09.1982 - VIII ARZ 13/82
BGH, 20.09.1982 - VIII ARZ 5/82
BGH, 11.01.1984 - VIII ARZ 10/83
OLG Stuttgart, 02.02.1982 - 8 REMiet 4/81
OLG Schleswig, 01.06.1981 - 6 REMiet 1/81
KG, 22.02.1984 - 8 W REMiet 194/84
Begründung; Mieterhöhung; Schriftlich; Vergleichswohnung; Vermieter
BVerfG, 01.07.1988 - 1 BvR 1390/87
OLG Schleswig, 03.10.1986 - 6 REMiet 1/86
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LG Magdeburg, 16.10.2018 - 2 S 37/18
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Mieterhöhungen; Angebot an Mieterwohnungen; Ermittlung der Kappungsgrenze
OLG Karlsruhe, 10.11.1981 - 3 REMiet 7/81
OLG Schleswig, 24.03.1981 - 6 REMiet 1/80
OLG Oldenburg, 25.02.1982 - 5 UH 1/82
Informationsansprüche eines Mieters zur Feststellung der Berechtigung eines …
OLG Karlsruhe, 23.12.1981 - 3 REMiet 9/81
LG Freiburg, 04.06.1981 - 3 S 17/81
Erhöhung einer niedriger als ortsüblichen Miete
AG Berlin-Schöneberg, 19.07.2004 - 6 C 194/04
OLG Koblenz, 05.06.1981 - 4 W-RE 248/81
Wirksamkeit einer mietvertraglich vereinbarten Wertsicherungsklausel; Abschluss …
LG Darmstadt, 23.10.1980 - 17 S 50/80
Anforderungen an Sachverständigengutachten zur Begründung der ortsüblichen …
OLG Koblenz, 05.06.1981 - 4 W RE 248/81
MHG § 2 Abs. 1, § 10 Abs. 1

References: § 2
 Art. 14
 § 2
 § 3
 § 2
 Art. 14
 § 80
 § 2
 § 2
 Art. 14
 Art. 1
 § 2
 § 10