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Timestamp: 2019-08-21 08:27:09+00:00

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Fortbildungsordnung & -richtlinien | Bayerische Landesärztekammer
Fortbildungsordnung & -richtlinien
Rechts­ver­bind­li­che Grund­lage für die Aner­ken­nung und Bewer­tung von Fort­bil­dungs­maß­nah­men im Zustän­dig­keits­be­reich der Baye­ri­schen Landes­ärz­te­kam­mer bilden die Fort­bil­dungs­ord­nung des Beschlus­ses des 72. Baye­ri­schen Ärzte­ta­ges am 13. Okto­ber 2013, in Kraft ab 1. Januar 2014 und die jeweils aktu­ell gültige Richt­li­nie des Vorstands der Baye­ri­schen Landes­ärz­te­kam­mer. Die Richt­li­nie wurde modi­fi­ziert fort­ge­schrie­ben mit Beschluss vom 10. Septem­ber 2016, Ände­run­gen i.d.F. der Bekannt­ma­chung vom 06.März 2018. Unter den folgen­den Links finden Sie die Fort­bil­dungs­ord­nung sowie die dazu­ge­hö­ri­gen Richt­li­nien.
Fortbildungsordnung, § 2: Inhalt der Fortbildung
Richtlinie zur Bewertung von Fortbildungsmaßnahmen Inkraftgetreten am 01.08.2018
Sie können Ihr elek­tro­ni­sches Fort­bil­dungs­konto online auf der Home­page der BLAEK im Meine-BLÄK-Portal einse­hen. Um online zum Fort­bil­dungs­punk­te­konto zu gelan­gen, müssen Sie sich zunächst regis­trie­ren lassen. Im Anschluss benö­ti­gen Sie für einen unein­ge­schränk­ten Zugang ins Meine-BLÄK-Portal noch einen einma­lig einzu­ge­ben­den Frei­schalt­code. Diesen erhal­ten Sie nach erfolg­rei­chem Regis­trie­ren aus Sicher­heits­grün­den wenige Tage später mit der Post an Ihre bei der BLÄK hinter­leg­ten Privat­an­schrift. Nach­dem Sie erfolg­reich den Frei­schalt­code einge­ge­ben haben, besit­zen Sie nun einen unein­ge­schränk­ten Zugang für alle Funk­tio­nen im Meine-BLÄK-Portal.
Sozi­al­recht­li­che Fort­bil­dungs­pflicht nach § 95d des SGB V / Nach­weis­pflicht gegen­über der Kassen­ärzt­li­chen Verei­ni­gung Bayerns (KVB)
Alle vertrag­s­ärzt­lich zuge­las­se­nen Ärzte, Psycho­lo­gi­sche Psycho­the­ra­peu­ten, Kinder- und Jugend­psy­cho­the­ra­peu­ten, Ärzte mit einer Doppel­zu­las­sung als Arzt und Zahn­arzt, Ärzte die ausschließ­lich zur Teil­nahme am Notarzt­dienst ermäch­tig sind.
Sozi­al­recht­li­che Fort­bil­dungs­pflicht § 136b SGB V / Nach­weis­pflicht gegen­über der Ärzt­li­chen Leitung
Alle Fachärzte, Psycho­lo­gi­sche Psycho­the­ra­peu­ten, Kinder- und Jugend­psy­cho­the­ra­peu­ten, die in einem nach § 108 SGB V zuge­las­se­nem Akut-Kran­ken­haus fach­ärzt­lich tätig sind.
Fort­bil­dungs­pflicht nach Art. 44 Abs. 2 BayRDG ‒ Ärzte im öffent­li­chen Rettungs­dienst / Nach­weis­pflicht gegen­über der Kassen­ärzt­li­chen Verei­ni­gung Bayerns (KVB)
Alle Ärzte im öffent­li­chen Rettungs­dienst, die eine persön­li­che Berech­ti­gung, Geneh­mi­gung, Ermäch­ti­gung oder eine Koope­ra­ti­ons­ver­ein­ba­rung zur Teil­nahme am Notarzt­dienst in Bayern haben.
Fort­bil­dungs­zer­ti­fi­kate werden in Bayern unter­glie­dert in die sozi­al­recht­lich vorge­ge­be­nen Fort­bil­dungs­zer­ti­fi­kate nach § 95d SGB V und § 136b SGB V. Diese Fort­bil­dungs­zer­ti­fi­kate dienen dem Nach­weis, dass der Arzt die sozi­al­recht­li­che Fort­bil­dungs­pflicht erfüllt hat.
Darüber­hin­aus gibt es für die in Bayern täti­gen Ärzte das Frei­wil­lige Fort­bil­dungs­zer­ti­fi­kat. Dies wird auf Wunsch bei der zustän­di­gen Ärzte­kam­mer ausge­stellt, wenn in maxi­mal drei Jahren 150 Fort­bil­dungs­punkte nach­ge­wie­sen werden.
Fort­bil­dungs­pflicht nach § 95d Sozi­al­ge­setz­buch V (SGB V):
Ja, Detail­fra­gen hierzu bitten wir, unmit­tel­bar an die Kassen­ärzt­li­che Verei­ni­gung Bayerns (KVB) zu rich­ten.
Fort­bil­dungs­pflicht nach § 136b SGB V:
Kann eine fort­bil­dungs­ver­pflich­tete Person aufgrund von krank­heits­be­ding­ter Arbeits­un­fä­hig­keit von mehr als drei Mona­ten ihrer fach­ärzt­li­chen Tätig­keit nicht nach­ge­hen, verschiebt sich der Zeit­punkt, zu dem sie den Fort­bil­dungs­nach­weis erbrin­gen muss, entspre­chend, jedoch maxi­mal um zwei Jahre. Glei­ches gilt bei Unter­schutz­ge­setz, von Eltern­zeit nach dem Bundes­el­tern­geld- und Eltern­zeit­ge­setz und von Pfle­ge­zeit nach dem Pfle­ge­zeit­ge­setz.
Fort­bil­dungs­pflicht nach Art. 44 Abs. 2 Baye­ri­sches Rettung­dienst­ge­setz (BayRDG):
Ja, Detail­fra­gen hierzu bitten wir, unmit­tel­bar an die KVB zu rich­ten.
Ja, die Berufs­ord­nung der Baye­ri­schen Landes­ärz­te­kam­mer besagt unter § 4, dass baye­ri­sche Ärztin­nen und Ärzte, die ihren Beruf ausüben, verpflich­tet sind, sich in dem Umfange beruf­lich fort­zu­bil­den, wie es zur Erhal­tung und Entwick­lung der zu seiner Berufs­aus­übung erfor­der­li­chen Fach­kennt­nisse notwen­dig ist.
Eine Anrech­nung von über­zäh­li­gen Fort­bil­dungs­punk­ten auf den nach­fol­gen­den 5-Jahres­sam­mel­zeit­raum ist nicht möglich.
Fort­bil­dung dient dem Erhalt und der konti­nu­ier­li­chen Weiter­ent­wick­lung der beruf­li­chen Kompe­tenz zur Gewähr­leis­tung einer hoch­wer­ti­gen Pati­en­ten­ver­sor­gung und Siche­rung der Quali­tät ärzt­li­cher Berufs­aus­übung.
Für das Selbst­stu­dium von Fachli­te­ra­tur (Kate­go­rie E) und für die Ausübung einer Refe­ren­ten­tä­tig­keit, Veröf­fent­li­chung(en) etc. (Kate­go­rie F) werden inner­halb von fünf Jahren maxi­mal 50 Fort­bil­dungs­punkte aner­kannt.
Fragen nach den Rege­lun­gen zur Fort­bil­dungs­pflicht (Beginn- und Endda­tum des Fort­bil­dungs­sam­mel­zeit­raums) nach § 95 d SGB V fallen primär in die Zustän­dig­keit der Kassen­ärzt­li­chen Verei­ni­gung Bayerns (KVB). Detail­fra­gen zu dieser Thema­tik, wie z. B. Krank­heit und/oder Eltern­zeit, bitten wir unmit­tel­bar an die KVB zu rich­ten.
Anfra­gen per E-Mail bitte an: praxis­fueh­rungs­be­ra­tung@kvb.de
Kassen­ärzt­li­che Verei­ni­gung Bayerns
Elsen­hei­mer­straße 39
Für Fachärzte, die in einem nach § 108 SGB V zuge­las­se­nen Akut-Kran­ken­haus ange­stellt sind und vor dem 1. Januar 2006 bereits tätig waren, begann der Fünf­jah­res­zeit­raum zu diesem Zeit­punkt.
Bei späte­rer Aufnahme der Tätig­keit gilt der erste Arbeits­tag als Beginn des Fort­bil­dungs­zeit­rau­mes.
Fort­bil­dungs­ver­an­stal­tun­gen, die von einer ande­ren Ärzte­kam­mer oder einer ande­ren Heil­be­ru­fe­kam­mer aner­kannt wurden, sind anrech­nungs­fä­hig.
Um Fort­bil­dungs­punkte für die Teil­nahme an Hospi­ta­tio­nen zu erhal­ten ist Voraus­set­zung, immer im Vorfeld eine Anmel­dung und Über­prü­fung der Hospi­ta­tio­nen bei der zustän­di­gen Ärzte­kam­mer des Arztes einzu­rei­chen.
Die BLÄK stellt als Service für den Hospi­tan­ten/Hospi­ta­ti­ons­ge­ber zu verwen­dende Muster-Formu­lare zur Verfü­gung:
Anmel­dung einer Hospi­ta­tion
Bestä­ti­gung einer Hospi­ta­tion
Verein­ba­rung zur Verschwie­gen­heits­ver­pflich­tung inkl. Merk­blatt und recht­li­che Bezüge
Im Inter­esse einer zügi­gen und komfor­ta­blen Bear­bei­tung haben wir für Sie eine prak­ti­ka­ble Lösung gefun­den, um die große Menge an Papier-"Altlas­ten" von Fort­bil­dungs­be­schei­ni­gun­gen auf Ihrem Fort­bil­dungs­punk­te­konto zu aktua­li­sie­ren. Teil­nahme-Beschei­ni­gun­gen (TNB), die nicht vom Veran­stal­ter über den Elek­tro­ni­schen Infor­ma­ti­ons­ver­tei­ler (EIV) gemel­det bzw. vor Einfüh­rung des EIV ausge­stellt wurden, können durch eine tech­ni­sche Opti­mie­rung auch elek­tro­nisch und daten­schutz­recht­lich einwand­frei erfasst werden. Hierzu senden Sie bitte Ihre Teil­nahme-Beschei­ni­gun­gen in Kopie (diese werden anschlie­ßend vernich­tet) mit Ihrem Deck­blatt nach Mann­heim.
Den Arzt­aus­weis erhal­ten Sie über Ihren zustän­di­gen Ärzt­li­chen Kreis- und Bezirks­ver­band.
Mit der FobiApp können baye­ri­sche Ärzte mit einem Smart­phone oder Tablet den Stand ihres Fort­bil­dungs­punk­te­kon­tos einse­hen.
Die Einheit­li­che Fort­bil­dungs­num­mer (EFN) ist eine perso­nen­ge­bun­dene, lebens­lang gültige (auch bei Kammer­wech­sel) 15-stel­lige Ziffern­folge, die jeder Arzt von seiner Ärzte­kam­mer erhält.
Mit der EFN regis­trie­ren Sie sich bei der Teil­nahme an Fort­bil­dungs­ver­an­stal­tun­gen. Die EFN steht Ihnen elek­tro­nisch auf Fort­bil­dungs­aus­weis und Barcode-Etiket­ten zur Verfü­gung.
80 Codie­rung Berufs­gruppe Ärztin / Arzt (Human­me­di­zin)
276 DIN Länder­ken­nung nach ISO 3166 / Deutsch­land
Darauf folgt eine indi­vi­du­elle, sechs­stel­lige laufende Nummer, die keine Codie­rung enthält.
Die letzte Ziffer ist eine Prüf­zif­fer
Die Barcode-Etiket­ten bzw. Ihren Fort­bil­dungs­aus­weis erhal­ten Sie über die:
Tele­fon: 089 4147–124
E-Mail: fobi­zer­t@blaek.de
im geschütz­ten Mitglie­der­be­reich Meine-BLÄK-Portal unter der Rubrik Fort­bil­dung – Etiket­ten / Ausweis
Die bestell­ten Barcode-Etiket­ten und der Fort­bil­dungs­aus­weis werden wöchent­lich am Donners­tag per Post an Ihre Privat­adresse, welche in unse­rer Daten­bank hinter­legt ist, versandt.

References: § 2
 § 95
 § 136
 § 108
 Art. 44
 § 95
 § 136
 § 95
 § 136
 Art. 44
 § 4
 § 95
 § 108