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Timestamp: 2016-07-30 14:54:12+00:00

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650 Kirchenbeamtenbesoldungsordnung (KBBesO) - Kirchenrecht Online-Nachschlagewerk
650 Kirchenbeamtenbesoldungsordnung (KBBesO)
.Verordnung über die Besoldung der Kirchenbeamten in der Union Evangelischer Kirchen in der Evangelischen Kirche in Deutschland(Kirchenbeamtenbesoldungsordnung – KBBesO) in der Bekanntmachung der Neufassung1# vom 1. März 2013 (ABl. EKD 2013 S. 83)Änderungen in der Reihenfolge der Änderungsgesetze:Lfd. Nr.Änderndes GesetzDatumFundstelleABl. EKDGeänderteParagrafenbisher keine Änderung Aufgrund von Artikel 15 Absatz. 3 der Ordnung der Evangelischen Kirche der Union wird folgende Verordnung erlassen:InhaltsübersichtAbschnitt 1Allgemeine Vorschriften§ 1Geltungsbereich§ 2Träger der BesoldungAbschnitt 2Besoldung§ 3Besoldung der Kirchenbeamten§ 3aVerzicht auf Besoldung§ 4Besoldung bei Teilbeschäftigung oder während einer Freistellung aus familiären Gründen§ 4aAltersteildienstzuschlag§ 5Zahlung der Bezüge§ 5aRentenanrechnung, Erstattung von Beiträgen zur Rentenversicherung§ 5b Lebenspartnerschaft § 6Höhe des Grundgehaltes§ 7Bemessung des Grundgehaltes§ 7aBemessung des Grundgehaltes der Lehrenden an kirchlichen Hochschulen§ 7b Berücksichtigungsfähige Zeiten§ 8(weggefallen) § 9(weggefallen) § 10Amts- und Stellenzulagen§ 11Aufwandsentschädigungen§ 12Ausgleichszulagen§ 13Grundlage des Familienzuschlages§ 14Stufen des Familienzuschlages§ 15Änderung des Familienzuschlages§ 16Besoldung während der Mutterschutzfrist und des Erziehungsurlaubes§ 17(weggefallen) § 18Vermögenswirksame Leistungen§ 19(weggefallen)§ 20AnwärterbezügeAbschnitt 3Übergangs- und Schlussvorschriften§ 21Abweichende Regelungen§ 22Anwendung des staatlichen Besoldungsrechts§ 23Kirchlicher Dienst, außerkirchlicher öffentlicher Dienst§ 24Mitwirkungspflicht§ 25Genehmigung besoldungsrechtlicher Maßnahmen§ 26(weggefallen)§ 27Ausführungs- und Durchführungsbestimmungen§ 27aÜbergangsregelung für die nachträgliche Anerkennung vonKinderbetreuungs- und Pflegezeiten§ 28Inkrafttreten#Abschnitt 1Allgemeine Vorschriften###§ 1GeltungsbereichDiese Verordnung regelt – sofern nicht etwas anderes bestimmt ist – die Besoldung der Frauen und Männer, die von einer Gliedkirche der Union Evangelischer Kirchen in der Evangelischen Kirche in Deutschland, die diese Besoldungsordnung für anwendbar erklärt har, zur Kirchenbeamtin oder zum Kirchenbeamten berufen sind.#§ 2Träger der BesoldungDie Besoldung der Kirchenbeamten wird von der Anstellungskörperschaft getragen.#Abschnitt 2Besoldung#1.Allgemeine Vorschriften##§ 3Besoldung der Kirchenbeamten
Zur Besoldung gehören ferner Anwärterbezüge, und, sofern das gliedkirchliche Recht nichts anderes bestimmt, vermögenswirksame Leistungen.#§ 3aVerzicht auf Besoldung
1 Außerkirchlicher öffentlicher Dienst im Sinne dieser Verordnung ist die Tätigkeit bei einem öffentlich-rechtlichen Dienstherrn (§ 29 BBesG). 2 § 14 Absatz 4 und 5 bleibt unberührt.#§ 24Mitwirkungspflicht 1 Der Kirchenbeamte ist verpflichtet, der zuständigen Stelle alle Ereignisse, die sich auf die Zahlung seiner Bezüge auswirken können, unverzüglich anzuzeigen und auf Verlangen Auskunft zu erteilen. 2 Dazu gehören insbesondere alle Änderungen des Familienstandes und der Verhältnisse, die die Zahlung des Familienzuschlages beeinflussen, die Änderung von Wohnsitz und Konten. 3 Kommt der Kirchenbeamte seiner Pflicht gemäß Satz 1 nicht nach, so können die Bezüge ganz oder teilweise einbehalten werden, bis die erforderlichen Angaben vorliegen.#§ 25Genehmigung besoldungsrechtlicher Maßnahmen 1 Die Einweisung von Kirchenbeamten der Kirchengemeinden, Kirchenkreise und aus solchen Körperschaften gebildeten Verbänden in eine Planstelle und die Bewilligung von Zulagen an diese Kirchenbeamten bedürfen der Genehmigung der kirchlichen Aufsichtsbehörde. 2 Genehmigungsvorbehalte anderer Vorschriften bleiben unberührt.#§ 26(weggefallen)#§ 27Ausführungs- und DurchführungsbestimmungenZur Ausführung dieser Verordnung erforderliche Rechtsvorschriften erlässt das Präsidium, die zur Durchführung notwendigen Verwaltungsvorschriften erlassen die Gliedkirchen.#§ 27aÜbergangsregelung für die nachträgliche Anerkennung vonKinderbetreuungs- und Pflegezeiten 1 Bei einer ersten Ernennung mit Anspruch auf Dienstbezüge im Anwendungsbereich dieses Gesetzes in der Zeit vom 1. Juli 2010 bis zum 31. Dezember 2012 ist unter Berücksichtigung von Kinderbetreuungs- und Pflegezeiten nach § 7b Absatz 2 Nummern 1 und 2 auf Antrag die Stufe neu festzusetzen. 2 Der Antrag kann bis zum Ablauf des 31. Dezember 2013 gestellt werden. 3 Die neue Stufenfestsetzung gilt ab dem 1. März 2012.#§ 28Inkrafttreten4# 1 Diese Verordnung tritt für die Evangelische Kirche der Union am 1. April 1993 in Kraft. 2 Für die Gliedkirchen wird sie vom Rat in Kraft gesetzt, nachdem diese jeweils zugestimmt haben. 3 Mit der jeweiligen Inkraftsetzung treten alle entgegenstehenden Besoldungsvorschriften außer Kraft.#1 ↑ Aufgrund von Artikel 4 der Zwölften gesetzesvertretenden Verordnung zur Änderung des Besoldungs- und Versorgungsrechts vom 5. Dezember 2012 (ABl. EKD 2013 S. 18) wird der Wortlaut der Verordnung über die Besoldung der Kirchenbeamten in der Union Evangelischer Kirchen in der Evangelischen Kirche in Deutschland (Kirchenbeamtenbesoldungsordnung - KBBesO) in der seit dem 1. Januar 2013 geltenden Fassung bekannt gemacht. Die Neufassung berücksichtigt:1.die gesetzesvertretende Verordnung über die Besoldung der Kirchenbeamten in der Union Evangelischer Kirchen in der Evangelischen Kirche in Deutschland (Kirchenbeamtenbesoldungsordnung – KBBesO) vom 31. März 1993 (ABl. EKD S. 281) (ABl. EKD 1994 S. 444),2.die Verordnung zur Änderung der Kirchenbeamtenbesoldungsordnung vom 5. Februar 1997 (ABl. EKD S. 402),3.das Kirchengesetz zur Einführung des Kirchenbeamtengesetzes und zur Änderung der Ordnung und anderer Kirchengesetze der Evangelischen Kirche der Union (Einführungsgesetz zum Kirchenbeamtengesetz – EGKBG) vom 6. Juni 1998 (ABl. EKD S. 416),4.die 2. gesetzesvertretende Verordnung zur Änderung der Kirchenbeamtenbesoldungsordnung vom 9. September 1998 (ABl. EKD S. 448),5.die gesetzesvertretende Verordnung zur Änderung des Besoldungs- und Versorgungsrechts vom 1. Dezember 1999 (ABl. EKD 2000 S. 32),6.das Kirchengesetz über den Altersteildienst vom 6. Mai 2000 (ABl. EKD S. 196),7.die 2. gesetzesvertretende Verordnung zur Änderung des Besoldungs- und Versorgungsrechts vom 31. Januar 2001 (ABl. EKD S. 149),8.die gesetzesvertretende Verordnung zur Änderung des Begriffs „Erziehungsurlaub“ vom 5. April 2001 (ABl. EKD S. 253),9.die 3. gesetzesvertretende Verordnung zur Änderung des Besoldungs- und Versorgungsrechts vom 28. November 2001 (ABl. EKD 2002 S. 9),10.die 4. gesetzesvertretende Verordnung zur Änderung des Besoldungs- und Versorgungsrechts vom 27. November 2002 (ABl. EKD 2003 S. 1),11.die 5. gesetzesvertretende Verordnung zur Änderung des Besoldungs- und Versorgungsrechts vom 28. Januar 2004 (ABl. EKD S. 202),12.die 6. gesetzesvertretende Verordnung zur Änderung des Besoldungs- und Versorgungsrechts vom 30. November 2005 (ABl. EKD S. 575),13.die 7. gesetzesvertretende Verordnung zur Änderung des Besoldungs- und Versorgungsrechts vom 5. Dezember 2007 (ABl. EKD 2008 S. 78),14.die 8. gesetzesvertretende Verordnung zur Änderung des Besoldungs- und Versorgungsrechts vom 4. September 2008 (ABl. EKD S. 334),15.die 9. gesetzesvertretende Verordnung zur Änderung des Besoldungs-, Versorgungs- und Pfarrdienstrechts aufgrund des Dienstrechtsneuordnungsgesetzes vom 2. Dezember 2009 (ABl. EKD 2010 S. 83),16.die 10. gesetzesvertretende Verordnung zur Änderung des Besoldungs- und Versorgungsrechts vom 1. Dezember 2010 (ABl. EKD 2011 S. 256),17.die 11. gesetzesvertretende Verordnung zur Änderung des Besoldungs- und Versorgungsrechts vom 23. März 2011 (ABl. EKD S. 257),18.die 12. gesetzesvertretende Verordnung zur Änderung des Besoldungs- und Versorgungsrechts vom 5. Dezember 2012 (ABl. EKD 2013 S. 18).#2 ↑ Die Verordnung mit Gesetzeskraft zur Ausführung von § 34 Absatz 3 Satz 2 des Kirchenbeamtengesetzes vom 21. März 1997 (KABl.-EKiBB S. 108) – LZ 377 - bleibt als Ausführungsbestimmung in Kraft.#3 ↑ Siehe LZ 320.#4 ↑ Beschluss über das Außerkrafttreten vom 2. Dezember 2015 (ABl. EKD 2016 S. 7). Beschluss über das Inkrafttreten vom 5. Dezember 2015 (ABl. EKD 2015 S. 318). Am 1. Januar 2016 tritt dieses Gesetz in der Evangelischen Kirche Anhalts und in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland außer Kraft und gleichzeitig das Besoldungs- und Versorgungsgesetzes der EKD (BVG-EKD) vom 12. November 2014 (ABl. EKD S. 346) in Kraft. ×Close

References: § 6
 § 9
 § 10
 § 18
 § 14
 § 7
 § 34