Source: http://www.seherr-thohs.at/seminare/
Timestamp: 2018-12-18 12:04:03+00:00

Document:
April 21.04. bis 22.04.2018 – München
Kontakt: www.homeocampus.de
Oktober 13.10. bis 14.10.2018 – Karlsruhe
Integrative Krebstherapie bzw. Begleitung derselben
Kontakt: www.arscurandi.de
Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen homöopathisch behandeln
Neben den uns vertrauten Behandlungsanliegen, die die somatischen Erkrankungen des Kindesalters wie HNO-Erkrankungen, Infektneigung usw. betreffen, werden wir heute immer öfter mit neuen, komplexen Anfragen konfrontiert. Immer mehr Eltern suchen die homöopathischen Praxen auf, weil sie unsicher sind bezüglich der psychomotorischen und psychosozialen Entwicklung ihrer Kinder.
Daher ist es heute unerlässlich, sich als HomöopathInn mit den psychomotorischen und psychosozialen Entwicklungsschritten des Kindes von der Geburt bis zur Jugend zu beschäftigen, die entsprechenden Tests ggf. selbst durchzuführen und die Ergebnisse dann ggf. auch repertorial so abbilden zu können, dass eine homöopathische Mittelwahl möglich ist, die der Pathophysiologie der Störung entspricht.
Im Seminar werden wir die Schritte kindlicher Entwicklung von der 4./6. Lebenswoche bis etwa zum 15. Lebensjahr besprechen und ggf. auftretende Verzögerungen/Störungen aufzeigen und versuchen, diese phänomenologischrepertorial abzubilden. Die entsprechenden Repertoriumsrubriken werden, ebenso wie die Rubriken für die neurologisch beobachteten Phänomene, auf ihre Praxistauglichkeit hin beleuchtet.
Die Diagnose ADHS z.B. häuft sich, ca. 15 % der Kindergarten- und 18 % der Schulkinder werden heute als hyperaktiv eingestuft. Entwicklungsabweichungen zeigen 18 bis 20 % der Kinder. Die vielfältigen äthiologischen Theorien bzw. Ansätze wie ernährungsbedingte Allergien, vermutete genetische Ursachen, Erziehungsfehler und Deprivation führen nur selten zu eine kurativen Behandlung, und die medikamentöse Einsatz von Methylphenidat (Ritalin®) und anderen Amphetaminen kann, im Gegensatz zur homöopathischen Behandlung, nicht als kurativer Behandlungsansatz bezeichnet werden.
Wir werden die Symptome einer hyperkinetischen Störung und Störungen des Sozialverhaltens nach ICD 10 und die Zeichen einer Entwicklungsabweichung und Entwicklungsverzögerung (Tupfer) anschauen, einzeln bewerten und auf ihren differenzierenden Eigenschaften hin untersuchen.
Zu klären ist auch, inwieweit uns Hahnemanns Ausführungen zur Behandlung von Geistes- und Gemütsstörungen (ORG §§ 210-230) weiterhelfen, welchen Stellenwert der aktuelle Gemütszustand hat und aufgrund welcher Symptomenkomplexe die miasmatische Weiterbehandlung (ORG §§ 222-223) erfolgt.
Wie eine differenzierte Fallverlaufsbeurteilung aussieht und wie das Fallmanagement, wird an Hand eigener Kasuistiken mit langer Verlaufskontrolle aufgezeigt.
Grundlegende Aspekte der homöopathischen Fallanalyse
In diesem Seminar werden wir uns mit einigen Grundlagen der Homöopathie auseinandersetzen:
Mit dem ORG § 153 und den darin verwendeten Begriffen „charakteristische Zeichen“ und „wesentliche Zeichen“. Was sind „charakteristische“ im Unterschied zu „wesentlichen“ Zeichen sowohl der Erkrankung als auch des Arzneimittels?
Worauf sollte sich die „Ähnlichkeit“ beziehen, auf möglichst vollständige Symptome oder auf Symptomenelemente bzw. Zeichen?
Was ist im ORG § 5 mit der „erkennbaren Leibesbeschaffenheit“ gemeint, was verstanden die alten Homöopathen im Gegensatz zur heute praktizierten Homöopathie unter „Konstitution“?
Wann kann die „anatomische Wirksphäre“ ein Anker in der Fallanalyse sein, und wie setzt man dieses Merkmal ein?
Welche Rolle spielen „Sequelaesymptome“ (= Beschwerden durch) in der Fallanalyse, und sichern sie die Mittelwahl? Was meint der ORG § 211 mit „Gemütszustand“?
Welche Symptome der Krankheit sind unbedingt mit den Zeichen der Arznei in Übereinstimmung zu bringen? Dies ist wichtig für die Fallanalyse, die Arzneiwahl sowie die Folgeverordnung. Dazu untersuchen wir, wie S. Hahnemann, G.H.G. Jahr, C. v Bönninghausen, C. Hering, A. Lippe und C.M. Boger dies verstanden.
Außerdem beschäftigen wir uns mit ORG §§ 36 – 42 über ähnliche und unähnliche Erkrankungen.
All diese Fragen werden an eigenen Praxisfällen veranschaulicht. Dadurch wird es ein Seminar aus der Praxis – für die Praxis.
Die homöopathische Behandlung von Schmerzsyndromen: Neuralgien, Migräne, Ischialgien, palliative Behandlung bei Tumorschmerzen usw.
Schmerzzustände, vor allem chronische, sind ein häufiger Grund, warum sich Patienten in der homöopathischen Praxis vorstellen. Um das Schmerzgeschehen richtig einzuordnen und behandeln zu können, ist es erst einmal notwendig, sich mit dem schulmedizinischen Erkenntnisstand zu Schmerzphysiologie, Schmerzleitung und -wahrnehmung, der Schmerzverarbeitung im ZNS, den verschiedenen Schmerzfasern, ihren Verbindungen und Verschaltungen, der Modulation von Schmerzreizen, mit somatischen und viszeralen Schmerzen, mit nozizeptiven und neuropathischen (= chronischen) Schmerzen zu beschäftigen, und natürlich mit den Therapierichtlinien bei akuten und chronischen Schmerzen.
Für die homöopathische Umsetzung stehen dann folgende Fragen im Vordergrund:
Was sind wichtige und zuverlässige Rubriken für psychische Begleitsymptome, welche Schmerzqualitäten und Modalitäten sind zuverlässig?
Welche Schmerzqualitäten können für neuropathische Schmerzen herangezogen werden?
Welchen Stellenwert hat die repertoriale Abbildung von Schmerzlokalisationen bzw. -erstreckungen?
Das Fallmanagement bei chronischen Schmerzpatienten.
Anhand eigener Praxisfälle (postoperativer Sudeck, Trigeminusneuralgie, chron. Cluster- Kopfschmerz, rez. Ischialgie nach Bandscheibenprolaps, Postzoster-Neuralgie, akuter Uterusschmerz während der Schwangerschaft, kindliche Migräne, palliative Schmerzbehandlung bei Lungen-Ca mit Knochenmetastasen, Borreliose und chronischer Autoimmunvaskulitis) wird diesen Fragen nachgegangen.
Einführung in die Methodik und Fallanalyse nach Clemens von Bönninghausen – ein Blick über den Tellerrand
Clemens von Bönninghausens“Therapeutisches Taschenbuch“ war bis zum erscheinen von Kents Repertorium eines der wichtigsten Handwerkszeuge, um in schwierigen akuten und chronischen Fällen das passende Arzneimittel zu finden. Auch heute noch hat es von seiner Praxisrelevanz nichts verloren, sofern man die entsprechende Methodik beherrscht, die dem Buch zugrunde liegt.
Die Fallanalyse nach Bönninghausen ist eine verblüffend einfache, effektive und treffsichere Methode der Mittelwahl, die die Verschreibungssicherheit insbesondere auch bei symptomenarmen Fällen erhöht.
In diesem Seminar wird die Methodik anschaulich dargestellt und anhand von Kasuistiken schrittweise erlernt. Sie eignet sich für Studierende und Praktizierende der klassischen Homöopathie, die eine Ergänzung bzw. Erweiterung ihrer therapeutischen Möglichkeiten suchen.
Die Methodik nach Bönninghausen unterscheidet sich im wesentlichen Punkten von der Kent´schen Fallanalyse. Während bei Kent die Gesamtheit aller Symptome unter Berücksichtigung des § 153 Organon maßgeblich ist, erhält bei Bönninghausen das
Hauptsymptom mit Lokalisation, Modalität und Begleitsymptomen einen wesentlich höheren Stellenwert. Und diese Methodik beinhaltet wesentlich mehr als nur die durch H. Frei bekanntgemachte Polaritätsanalyse.
Die Besonderheit der Bönninghausen-Methode zeigt sich:
– im theoretischen Konzept
– im Umgang mit pathognomonischen Symptomen
– in der Absicherung der Arzneiwahl
– in der Verlaufsbeurteilung der Arzneiwahl
– Charakteristische Arzneisymptome des Therapeutischen Taschenbuches
– Der § 153 des Organon in Bönningshausens Verständnis
– ‚Charakteristische‘ Krankheitssymptome
– Die Haupt- und Nebensymptome
– Der ‚Genius des Arzneimittels‘
– Stellenwert der Geniussymptome
– Erst- und Nachwirkungen von Arzneien
Das Therapeutische Taschenbuch:
– Aufbau, Besonderheiten und Grenzen
Die Behandlung akuter und chronischer Krankheiten nach der Bönninghausen-Methode:
– Das Krankenexamen
– Die Arzneimittelfindung
– Der Stellenwert der Polaritäten
– Die Absicherung der Arzneiwahl
– Zwischenmittel
– Die homöopathische Verlaufsbeurteilung
– Sein Vorgehen bei zwei unähnlichen Erkrankungen nach § ORG und bei Wechselkrankheiten nach § ORG.
Kaum ein Problem begegnet uns so häufig in der homöopathischen Praxis wie chronische Hauterkrankungen. Aber gerade hier kommt es auch oft zu Krisen während der Behandlung.
Akute Exazerbationen von Hautausschlägen – nehmen wir die Neurodermitis – wie sie z. B. während der Zahnung, in der Pubertät oder in der Schwangerschaft auftreten können, stellen eine große Herausforderung für jeden Therapeuten dar. Gerade in solchen Situationen sind ein gutes Krisenmanagement und eine entsprechende Patientenführung wichtig, um die Patienten durch diese Krise zu führen. An Hand von eigenen Fällen werden das Fallmanagement bei Erkrankungen des atopischen Formenkreises, Psoriasis, hartnäckiger Akne, chronischer Urtikaria und der Umgang mit auftretenden Krisen dargestellt.
Die richtige Arzneiwahl:
Das Fallmanagement:
bei unterdrückten Hautausschlägen
bei mit Cortison vorbehandelten Fällen
bei akuter Exazerbation von Hautausschlägen (homöopathische Therapie nebst sinnvollen Haus- und Hilfsmitteln)
bei Erkrankungen des atopischen Formenkreises (wenn z. B. das Asthma besser wird, sich aber das Hautbild verschlechtert oder umgekehrt)
Die Miasmen – Eine kritische Analyse der verschiedenen Miasmenkonzepte
Miasmatik scheint die Homöopathenzunft nach wie vor zu spalten: Die einen halten sie für absolut unverzichtbar, die anderen für völlig obsolet und veralteten Denksystemen entsprossen. Viel geistige Anstrengung, viele Beobachtung sind in die Konzepte eingeflossen, deren Handhabung Uneingeweihten nebulös bleibt. Dieses Seminar fragt deshalb systematisch nach Geschichte, Sinn und Grenzen miasmatischen Denkens. Was sind“Miasmen“ und welche Relevanz haben sie in der täglichen Praxis? Dazu ist eine kritische Betrachtung der verschiedenen Miasmenkonzepte in ihrem historischen Kontext nötig. Folgende Miasmenkonzepte werden beleuchtet:
Die Ursprünge: Hahnemann, Bönninghausen, Jahr
Die Erweiterung und Vermischung mit weltanschaulichen Ideen: Kent, Allen, Ortega
Moderne Konzepte: Burnett, Risch/Laborde, Gienow, Vijayakar
Die konkrete Fallanalyse gestaltet sich, je nach miasmatischer ‚Schule‘, oft völlig
unterschiedlich, und das bezieht sich i.d.R. auf folgenden Punkte:
Wie sieht eine miasmatische Fallanalyse aus, und was hat sich im Praxisalltag bewährt? Gibt es sichere Symptome bzw. Zeichen, die auf eine entsprechende miasmatische Belastung hindeuten?
Gibt es Dynamiken zwischen den einzelnen Miasmen, und welche wären das? Z.B.: In welcher Reihenfolge sollen die Miasmen behandelt werden (das“tiefste“ zuerst oder das augenscheinlich“gerade aktive“?)
Welcher miasmatischen Ebene oder Dynamik wird eine Erkrankung bzw. ein Prozess zugeordnet? Und wie kann ich das selbst erkennen?
Welchem Miasma wird ein homöopathisches Arzneimittel (das verordnet werden soll) zugeordnet (Haltepunkt nach Burnett)?
Nach dieser grundlegenden historischen und inhaltlichen Analyse ergibt sich, zusammengefasst, die Erkenntnis:
Eine miasmatische Analyse kann ein hilfreiches Instrument in der Fallverlaufsbeurteilung ein, denn man verlässt die Individualisation und taucht ein in eine Art „entpersonalisierte Überebene“ der Krankheit. Auf diese Weise kann sie dazu dienen, nach (!!) erfolgter individueller Fallanalyse und Arzneigabe den Prozess bei komplizierten und unerwarteten Fallverläufen zu analysieren. Das wird anhand eigener Fälle aufgezeigt.
Die Fallanalyse nach C.M. Boger – ein unschätzbarer Zugang zu einseitigen Fällen und schweren Pathologien
Ein Studium der Homöopathiegeschichte führt uns zu drei grundlegenden Methoden der Fallanalyse und Repertorisation, die in chronologischer Reihenfolge mit den Namen C. M. von Bönninghausen, J. T. Kent und C. M. Boger verknüpft sind. Mit ihren Repertorien schufen sie Arbeitsmittel, um die Lehren Hahnemanns besser praktizierbar zu machen, und zeigten dabei durch ihre jeweilige Schwerpunktsetzung, wie sie die Paragraphen des Organons (insbesondere den § 153) interpretierten. Bogers Konzept der Fallanalyse und Repertorisation stellt eine Art Synthese zwischen der Methode Bönninghausens und der Kents dar.
Ausgehend von der Vorgehensweise des späten Bönninghausen führte er dessen Konzept der Generalisierung und Abstrahierung von Symptomkomponenten weiter,
Erweiterte er den biographischen Anteil der Anamnese bis in die Familienanamnese hinein und erarbeitete mit immer größerer Präzision den Genius des Falles und der Arznei.
Einzigartig und revolutionär ist die damit einhergehende Form der Fallanalyse, die als eine spiegelbildliche Übertragung des von Bönninghausen lediglich arzneimittelseitig formulierten Genius-Konzepts auf die Patientenseite charakterisiert werden kann.
Was sich im repertorialen Teil des Synoptic Key schon als eine grundlegende Tendenz andeutete, wurde im General Analysis perfektioniert: die Reduktion und Verdichtung der Gesamtheit aller zur Verfügung stehenden Arzneisymptome auf eine kleine Anzahl von Rubriken mit maximalem Generalisierungsgrad, in denen nur wenige Arzneien verzeichnet sind, für die das entsprechende Symptom Genius-Charakter hat.
Die Fallanalyse nach Boger hat sich vor allem bei einseitigen Erkrankungen, schweren Pathologien und symptomarmen Fällen bewährt. Es ist nicht auf bestimmte Indikationen begrenzt und steht heute gleichberechtigt als dritter bzw. vierter Weg der Fallanalyse, neben den Methoden nach Kent, Bönninghausen und Hahnemann (Symptomenlexikon).
Ängste und Depressionen homöopathisch behandeln
Ängste und Depressionen und damit im weitesten Sinne auch das Burn-out- Syndrom gehören heute zu den häufig gestellten Diagnosen bei Erwachsenen und immer häufiger auch bei Kindern und Jugendlichen. Dabei bietet sich eine homöopathische Behandlung als Alternative zur schulmedizinischen medikamentösen Therapie an.
Welche Grundformen der Angst gibt es und wie unterscheiden sich die Symptomatiken?
Was sind Zeichen einer Depression und wann sprechen wir eher von depressiven Verstimmungen?
Welches sind die Softsigns, die zur Fallanalyse durchaus herangezogen werden können?
Welchen Stellenwert hat autoaggressives Verhalten und wie werden diese Zeichen repertorial abgebildet?
Inwieweit helfen uns Hahnemanns Ausführungen zur Behandlung von Geistes- und Gemütsstörungen (ORG §§ 210-230)?
Welchen Stellenwert hat der aktuelle Gemütszustand, und aufgrund welcher Symptomenkomplexe erfolgt die miasmatische Weiterbehandlung (ORG §§ 222-223)?
Welche Repertoriumsrubriken können benutzt werden und welche haben differenzierenden Charakter?
Wie eine differenzierte Fallverlaufsbeurteilung aussieht und wie das Fallmanagement, wird
anhand eigener Kasuistiken (bei Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen) mit langer
Verlaufskontrolle aufgezeigt.
Husten, Bronchitiden und Pneumonien homöopathisch behandeln
Die homöopathische Behandlung des Husten und von Bronchitiden ist nicht selten unbefriedigend. Häufig erscheint die Symptomatik einseitig und ist meist die akute Exazerbation eines chronischen Prozesses, der erfasst werden muss. Umgekehrt gibt es die über Wochen einseitig bleibenden Verläufe, etwa chronischen Hustens. Beide Fälle verlangen unterschiedliche Analyse- und Behandlungsstrategien. Das heißt:
In der täglichen Praxis korreliert die Wahrscheinlichkeit, dass eine in Frage kommende Arznei wirklich kurativ wirkt, mit der Zunahme der Übereinstimmung von Zeichenbestandteilen ihrer charakteristischen Symptome mit den Krankheitssymptomen.
Eine andere Möglichkeit zur Differenzierung der infrage kommenden Arzneien basiert einem vollständigen (Lokal-)Symptom.
Wie und mit welchen Hilfsmitteln ist das wie das andere möglich?
Wie können entweder die Zeichenbestandteile repertorial abgebildet werden oder die vollständigen (Lokal-)Symptome miteinander verglichen werden?
Welche Krankheitsdynamiken entwickeln Pneumonien, und wie können diese repertorial abgebildet werden.
Wie diagnostiziert man atypische Pneumonien, die heute die häufigste Art der Pneumonien darstellen?
Die Besonderheiten in der Behandlung atypischer Pneumonien?
Wie werden atypische Pneumonien nach der homöopathischen Diagnostik, repetorial abgebildet? Mit welchen Rubriken arbeitet man sinnvoll?
Wie werden solche Erkrankungen mit einem Repertorium, das der Tradition des 20. Jahrhunderts entstammt, repertorial erfasst
Was ist bei Pneumonien individualisierend?
Wie gestalten sich die Fallverlaufsbeurteilung und das Fallmanagement?
Eine kritische Betrachtung der einzelnen Impfungen und die homöopathische Behandlung von Impffolgen bzw. –schäden
Die Klassische Homöopathie hat sich von Anbeginn der Impfungen als Methodik zur
Behandlung von Impfreaktionen bzw. -folgen sehr bewährt.
Impfungen und Immunität – ein Irrtum?
Natürliche oder ‚künstliche‘ Immunisierung – was sind die Unterschiede?
Das Wechsel- bzw. Zusammenspiel von TH-1 und TH-2 Abwehrsystem.
Störung der Abwehrregulation bei Säuglingen und Kleinkindern durch Impfungen.
Die miasmatische Dimension der heutigen Impfpraxis: wie wirkt sich diese auf die Behandlung von Impfreaktionen bzw. -folgen aus?
Welche möglichen Impfreaktionen gibt es, worauf ist zu achten?
Welche Faktoren können Impfreaktionen begünstigen?
Welche Impfungen gibt es? Welche sind evtl. sinnvoll?
Welche Gefahren bergen sie und welchen Schutz bieten sie?
Sind Mehrfachimpfungen zu empfehlen, und wie setzen sie sich zusammen?
Wenn geimpft werden soll, wann sollte dies geschehen und was sollten Sie beachten?
Was ist von 6-fach- Impfungen und der neuen Masern-Mumps- Röteln-Windpocken-Impfung zu halten, was von der Impfung gegen Papillomaviren (Prophylaxe gegen Gebärmutterhalskrebs), und welche Gefahren bergen sie?
Auf welche Reaktionen müssen Sie achten, und was sollte dann evtl. geschehen?
Die Geschichte der Impfungen, die historischen, politischen und ökonomischen Dimension der Impfkampagnen und Impfempfehlungen der STIKO (Ständige Impfkommission).
Welche Rolle spielen Kinderkrankheiten für die Entwicklung des Kindes?
Gibt es eine wirksame Krankheitsprophylaxe?
Kann die Klassische Homöopathie vorbeugend helfen?
Es wird versucht, mithilfe internationaler Studien Antworten auf diese Fragen zu geben.
Welche Rubriken können zur Behandlung von Impfreaktionen bzw. -folgen herangezogen werden?
Führen Impfungen wirklich immer zu einer sykotischen Reaktionslage?
Anhand von eigenen Praxisfällen (mit harten bzw. dramatischen Impffolgen, aber auch mit ADHS, Allergieneigung usw. nach Impfungen) wird diesen Fragen nachgegangen.
Autoimmunerkrankungen homöopathisch behandeln
Autoimmunerkrankungen wie Morbus Crohn oder Hashimoto-Thyreoiditis werden insbesondere in den Industrieländern immer häufiger. Die tieferen Ursachen für den Anstieg dieser selbstdestruktiven Krankheitsformen liegen bislang weitgehend im Dunkeln. Auch diagnostisch sind Autoimmunkrankheiten schwer zu erfassen – und noch schwerer wirkungsvoll und nachhaltig zu behandeln.
Was kann die Homöopathie bei diesen Krankheitsbildern leisten, und was ist bei der homöopathischen Behandlung zu beachten?
Überblick über die Ätiologie, das klinische Bild und die gängigen schulmedizinischen Erklärungsmodelle für Autoimmunerkrankungen: Darstellung der typischen pathophysiologischen Prozesse, System der zellulären Immunabwehr und zugehörige Laborwerte.
Die Beurteilung, ob sich ein Fallverlauf in positiver Richtung entwickelt, wird damit auch objektiv verifizierbar.
Miasmatische Einordnung von Autoimmunerkrankungen: Welche Konsequenzen hat die miasmatische Ebene für die Behandlungsstrategie, Arzneiwahl und Verlaufsbeurteilung?
Detailliert ausgearbeiteten Kasuistiken, allesamt mit langer Nachbeobachtungszeit, führen zu einem gründlichen und tiefen Fallverständnis.
Einen Schwerpunkt in der Arbeits- und Herangehensweise bilden die speziellen Analyse- und Repertorisationsmethoden von Boger und Bönninghausen, die hier im Überblick vorgestellt und miteinander verglichen werden. Bogers komprimierte Repertorien“General Analysis“ und“Synoptic Key“ unterscheiden sich grundlegend von der Kent-Struktur und erweisen sich als zuverlässige Werkzeuge, die leider noch zu wenig bekannt sind. Sie ermöglichen besonders in Fällen mit einer Vielzahl relativ unspezifischer Symptome noch die klare Ermittlung passender Arzneien, zumal sie nicht so überladen sind wie die heute gängigen Kentvarianten. Der praktische Wert des“Therapeutischen Taschenbuchs“ von Bönninghausens zeigt sich vor allem in den klaren Leitlinien, anhand derer sich die Arzneiwirkung beurteilen lässt.
Wertvolle Hinweise zu zahlreichen Fragen, die sich im Verlauf der homöopathischen Behandlung stellen: Etwa des Problems der Reaktionsbeurteilung bei gleichzeitigem Einsatz von Kortikoiden, der oft fragwürdigen Quellenlage bei Nosoden, der Bedeutung der Psychosomatik oder der Unterscheidung von Erst- und Nachwirkungen von Arzneien.
Praxisalltag heute Teil 1: Einseitige Erkrankungen, interkurrente Erkrankungen, Wechselkrankheiten
Viele Patienten, die wegen ihrer chronischen Erkrankungen heute die homöopathischen Praxen aufsuchen, haben „einseitige Erkrankungen“ im Sinne der Organon (Org) §§ 172-184. Diese zeichnen sich durch eine allzu geringe Zahl relevanter Symptome aus und erfordern ein spezielle Art der Fallanalyse, die Hahnemann in eben diesen Paragraphen
Auch viele Geistes- und Gemütskrankheiten zählt Hahnemann nach Org §§ 215-216 dazu. Hier sind zur Heilung i.d.R. mehrere Mittel notwendig, und das Fallmanagement ist unter Umständen schwierig. Das gleiche gilt für die Wechselkrankheiten (z.B. bipolare Störungen, Switchen zwischen Fibromyalgie und Chronic Fatigue, zwischen Asthma und Neurodermitis bei Atopie) und alternierenden Zustände (z.B. fieberlos periodisch rezidivierende Zustände, oder Rheuma im Wechsel mit Durchfall), deren Therapie sich Hahnemann in den Org §§ 231-244 widmet.
Auch interkurrente Erkrankungen (z.B. Infekte jeglicher Art während einer laufenden homöopathischen Behandlung, plötzlicher Kummer, Schicksalsschläge usw.) sind mitunter eine Herausforderung in der Praxis. G.H.G. Jahr, C.v. Bönninghausen und viele andere große Homöopathen haben sich dazu geäußert und neue Aspekte in der Behandlung (Zwischen- bzw. Reaktionsmittel) und Arzneiverabreichung (Wasserauflösung, Riechen lassen) zugefügt.
Anhand eigener Praxisfälle wird die jeweilige Besonderheit in der Beherrschung und Therapie dieser Arten von Erkrankungen aufgezeigt, die heute einen nicht unerheblichen Teil der zu behandelnden Erkrankungen ausmachen.
Praxisalltag heute Teil 2: Unähnliche Erkrankungen
Immer mehr Patienten, die sich heute in der Praxis vorstellen, leiden an unterschiedlichen Krankheiten, die nicht zusammenhängen, z.B. Patienten mit KHK und Krebs. War das bei Hahnemann eher selten, betrifft es heute viele multimorbide Patienten.
Schon S. Hahnemann hat sich im Org §§ 36 – 42 mit ähnlichen und unähnlichen Erkrankungen beschäftigt und schrieb dazu im § 42: „Die Natur selbst erlaubt, wie gesagt, in einigen Fällen den Zusammentritt zweier (ja dreier) natürlichen Krankheiten in einem und demselben Körper. Diese Complicirung ereignet sich aber, wie man wohl zu bemerken hat, nur bei einander unähnlichen Krankheiten, die nach ewigen Naturgesetzen einander nicht aufheben, nicht vernichten und nicht heilen können, und zwar wie es scheint, so, daß sich beide, (oder die drei), gleichsam in den Organism theilen und jede die, für sie eigenthümlich gehörigen Theile und Systeme einnimmt“.
Die homöopathische Fallanalyse, die Verordnung und das Fallmanagement muss dieser Tatsache Rechnung tragen. Wie das aussehen kann, wird anhand eigener Praxisfälle aufgezeigt.
Praxisalltag heute Teil 3: Fallmanagement – Langzeitverläufe, das Vorgehen bei Patienten, die schulmedizinisch vorbehandelt sind bzw. schulmedizinische Arzneimittel einnehmen müssen usw.
Es vergeht heute kein Praxistag, ohne genau mit diesem Aspekt konfrontiert zu sein, sei es, dass eine Patientin nicht auf die“Pille“ verzichten will oder ein chronisch Erkrankter seine Herzmedikation oder sein Immunsuppressivum nicht absetzen will, kann und darf.
Trotzdem müssen wir in der Lage sein, diesen Patienten Hilfe zu geben. Das heißt für uns:
Prognosen: Was kann man vielleicht bessern, aber nicht heilen?
Verläufe: Mythos von innen nach außen. Mit welchen Zeiträumen der Heilung muss man rechnen, welche typischen Verschlechterungen auf dem Heilungsweg können auftreten? Lähmungen – Schmerzen; Organkrankheiten und in der Heilung auftretende psychische Symptomatik
Die „wirkliche, möglichst unverschleierte Symptomatik“ herauszufinden und diese von der Medikamentenwirkung zu trennen.
Die Fallanalyse und „homöopathische Diagnostik“ dementsprechend zu gestalten und die Dosierung unseres Arzneimittels entsprechen anzupassen.
Die Verlaufsparameter festzulegen (auch Laborwerte, Tumormarker, etc. und deren Veränderungen unter der Mittelgabe) und homöopathisch und medizinisch interpretieren zu können.
Anhand von eigenen Praxisfällen wird das methodische Vorgehen aufgezeigt.
Zuverlässiges Handwerkszeug? Zur Geschichte und dem Umgang mit den großen synthetischen Repertorien.
Heute haben wir den glücklichen Umstand, dass wir auf viele wichtige Homöopathie-Werke zugreifen können, entweder in Buchform oder digital. Die meisten Homöopathen arbeiten heute mit den großen synthetischen Repertorien, wie z.B. Synthesis/Radar, Complete/Mac Repertory, Murphys Klinisches Repertorium usw. Diese sind eine Synthese aus verschiedenen Repertorien, klinischen Werken, Prüfungstexten usw., denen aber teilweise völlig unterschiedliche Konzepte der Fallanalyse zugrunde liegen.
Das führt dazu, dass Rubriken aus unterschiedlichsten Kontexten stammen und folglich selbst bei gleichem Wortlaut unterschiedliche Bedeutung haben können, Mitteleinträge hinsichtlich ihrer inhaltlichen Qualität und ihrer Wertigkeit unzuverlässig sein können und ganze Rubriken unbrauchbar sind. Dennoch haben wir keine anderen Arbeitswerkzeuge zur Ermittlung infrage kommender Arzneien. Die Zuverlässigkeit unserer Mittelwahl hängt deshalb in hohem Maß davon ab, ob wir die Repertorien, die Rubriken und die Mitteleinträge darin verstehen und überprüfen können. Die Kompetenz dazu soll dieses Seminar vermitteln.
Dafür ist es hilfreich, den historischen Kontext zu kennen:
Allein die 3 unterschiedlichen Phasen, in denen S. Hahnemann seine Homöopathie weiterentwickelte und sein eigenes Vorgehen veränderte, bringt erstaunliches zutage.
Ein Studium der Homöopathiegeschichte führt uns zu vier grundlegenden Methoden der Fallanalyse und Repertorisation, die in chronologischer Reihenfolge mit S. Hahnemann und seinem Symptomenlexikon, C.M. von Bönninghausen, J.T. Kent und C.M. Boger verknüpft sind. Mit ihren Repertorien schufen sie Arbeitsmittel, um die Lehren Hahnemanns besser praktizierbar zu machen. Wie sie jeweils ihre Repertorien aufbauten und Rubriken entwickelten, ist ebenso unterschiedlich wie ihre Bewertung zuverlässiger Mittel
Genau hier entscheidet sich dann nämlich der Wert der Repertorien und Rubriken für die Praxis, z.B. in der Frage: was bedeutet ein dreiwertiger Eintrag bei Kent und was bei Bönninghausen? Was sind Kriterien guter, sinnvoller Rubriken? Wann und wie werden klinische Rubriken verwendet? Usw.
Auch der Wandel des medizinischen Verständnisses, im Laufe der letzten 200 Jahre, schlägt sich in den Rubrikenbezeichnungen der Repertorien bzw. Texten der klinischen Bücher nieder und ist für ein umfassendes Verständnis der Homöopathie, als rein phänomenologische Medizin, sehr erhellend. (z.B.: Was bedeutet und wofür verwendet man die Rubriken: „Brust – Lähmung – Lunge“, oder: „Brust – Tuberkulose (im engeren Sinne) – sykotisch“)
(3 Tage!!)
Im Vorwort zum 3. Band seiner Reinen Arzneimittellehre schreibt Samuel Hahnemann unter der Überschrift „Nota bene für meine Recensenten“ u.a.: „Macht’s nach, aber macht‘s genau und sorgfältig nach, und Ihr werdet sie (meine Erkenntnisse) auf jedem Schritte bestätigt finden.“
Dieser Aufforderung Hahnemanns nachzukommen ist gerade heute gar nicht einfach, ja fast unmöglich. Denn „die Homöopathie“ als feststehendes, definiertes System der Arzneitherapie, gibt es nicht, nicht mehr !!!!
Es gibt heute die verschiedensten Ansätze, Theorien, Schulen, Richtungen, Interpretationen und Formen der konkreten Ausübung der Homöopathie als Arzneitherapie. Ich werde Sie in diesem Seminar mit den theoretischen Grundlagen bekannt machen, die sich an der ursprünglichen Homöopathie orientieren.
Diese kann man heute grob unterscheiden in „klassische“ und „genuine“ Homöopathie und beide wiederum von den ‚modernen‘ Richtungen abgrenzen.
Was ist Homöopathie (Heilkunst, Ähnlichkeit, spezifische Therapie, Wissenschaft, therapeutische Begegnung)?
Die Homöopathie basiert auf einer Reihe von konstitutiven Prinzipien, mit denen sie als eigenständige Arzneitherapie begründet wird (Ähnlichkeitsprinizip, Verstimmung der Lebenskraft, Arzneimittelprüfung am Gesunden, Potenzieren von Arzneimitteln, Einzelmittel, die Verabreichung kleinster Arzneigaben)
Das homöopathische Arzneimittelbild (primäre, sekundäre, tertiäre Materia Medica)
Homöopathische Symptomenlehre
Das Symptomenverständnis der Homöopathie im Vergleich zum Symptomenverständnis der „EBM“
Homöopathie als Wissenschaft der (charakteristischen) Arzneiwirkungen
Das charakteristische Symptom (nach § 153 ORG) bei S. Hahnemann, G.H.G. Jahr, u.a.
Die Totalität der Symptome (Haupt- und Nebensymptome)
Methoden der Fallanalyse (nach S. Hahnemann, C. von Bönninghausen, C.M. Boger, J.T. Kent) und ihre jeweiligen Besonder- bzw. Eigenheiten
Repertorien und Repertorisation als Mittel der Fallanalyse (geschichtliche Entwicklung der Repertorien, Stärken und Schwächen der jeweiligen Repertorien, welches Repertorium für welche Pathologien?)
Der Wirkungskreis der Arznei
Die Beurteilung der Arzneiwirkung und des Fallverlaufes (Herings Regel, die 12 Reaktionen nach Kent, andere Verlaufsparameter)
Homöopathische Krankheitslehre (akute – und chronische Erkrankungen, epidemische Erkrankungen, einseitige Erkrankungen, Wechselkrankheiten, zwei oder mehrere unähnliche Erkrankungen, Geistes- und Gemütskrankheiten, iatrogene Erkrankungen)
Dosologie homöopathischer Arzneimittel (entsprechend den einzelnen Erkrankungsformen)
Homöopathie und andere Heilverfahren
Klassische Homöopathie bei Kindern Teil 1:
Der Säugling und das kleine Kind bis etwa zum Schulbeginn
Wer Säuglinge und Kleinkinder behandelt, sollte auch über die entsprechenden Entwicklungsschritte Bescheid wissen. Deshalb werden wir uns mit Entwicklungsdiagnostik beschäftigen im weiteren Verlauf die repertoriale Abbildung von evtl. Entwicklungsstörungen erarbeiten um diese dann homöopathisch behandeln zu können.
Bei Säuglingen und Kleinkindern gehört die Behandlung von Still- bzw. Gedeihstörungen, Ikterus, Hautausschlägen (wie Windeldermatitis, atopisches Ekzem usw.), Wachstumsschmerzen usw. dazu. Ein weiteres großes Themenfeld in diesem Altersabschnitt sind Erkrankungen des HNO-Bereichs und der Atemwege. Neben der Befunderhebung bzw. –beurteilung werden wir uns intensiv mit der Behandlung dieser Erkrankungskomplexe beschäftigen, ebenso mit der Behandlung bzw. mit dem Management von Fieber und dem Umgang mit Fieberkrämpfen.
Die hauptsächlich dabei verwendeten Arbeitsmittel werden das Synthesis/ Radar und Bönninghausens Therapeutisches Taschenbuch sein.
Klassische Homöopathie bei Kindern Teil 2:
Vom Schulbeginn bis in die Pubertät hinein
In diesem Zeitraum stehen neben den in Teil 2 besprochenen Erkrankungen etwas andere Symptomenkomplexe im Vordergrund. Häufig reagieren Kinder auf die Anforderungen, die durch die Schule an sie gestellt werden, mit unklaren Bauch – bzw. Kopfschmerzen. Wie behandeln wir Wachstumsschmerzen? Wie können wir solche Somatisationswege repertorial abbilden und zu einer Verordnung kommen? Wie können wir dadurch bedingte Schlafstörungen und Ängste behandeln? Wie können wir einen homöopathischen Zugang zu Lese-Rechtschreibschwäche, zu Dyskalkulie und anderen Schulschwierigkeiten finden? Welche Rubriken, welche Softsigns und ggf. neurologischen Auffälligkeiten helfen uns weiter? Mit Beginn der Pubertät verändert sich so vieles und die Heranwachsenden müssen si,ch neu entdecken. Diese Prozesse können zu einer großen Zahl von Symptomenkomplexen führen die einer homöopathischen Behandlung gut zugängig sind.
Welche Rubriken bilden diese Prozesse ab, und wie sieht ein kreativer Umgang damit aus?
Klassische Homöopathie in der Geburtshilfe für Hebammen (je 1 Wochenende)
Teil 1: Schwangerschaft
– Blutungen während der Schwangerschaft, vorzeitige Wehen, Abortneigung, Übelkeit und Erbrechen, Sodbrennen
– Ischiasschmerzen, Rückenschmerzen, Krämpfe in der Beinmuskulatur (Waden, etc.)
– Bei zu niedrigem bzw. zu hohem Blutdruck
– Diabetes, Anämie während der Schwangerschaft (wenn diese vorher nicht vorhanden waren), Gestose
– Ängsten, Depressionen und auffälligen Stimmungsschwankungen während der Schwangerschaft oder beim Gedanken an die Geburt
– Lageanomalien des heranwachsenden Kindes
– aussetzende oder falschen Wehen, rigider Muttermund, Wehenschwäche
– Erschöpfungszustände unter der Geburt, starke Schmerzen bzw. erhöhte Schmerzempfindlichkeit unter der Geburt
– Plazentaretention, Blutungen nach der Geburt, Beschwerden bei den Nachwehen
– Behandlung von Geburtsverletzungen (z. B. nach Dammriss bzw. -schnitt, nach Kaiserschnitt, etc.)
– Harnverhaltung nach der Entbindung, Stuhlverstopfung nach der Entbindung
– Fallübungen
Teil 3: Wochenbett und der Säugling
Homöopathie im Wochenbett, Stillzeit, der Säugling
– Lochien, die sich zu lange hinziehen, schmerzhafter oder verzögerter Milcheinschuss, Brustdrüsenentzündung (Mastitis)
– Bei Stillstörungen (zu viel bzw. zu wenig Milch, Säugling schläft beim Trinken ein und trinkt deshalb nicht genug)
– Wochenbettdepressionen, Wochenbettpsychosen
– Wenn es Probleme gibt, eine innige Bindung zum Neugeborenen aufzubauen
– Beckeninstabilität, Blasenbeschwerden nach der Entbindung (unwillkürlicher Urinverlust)
– Probleme beim Abstillen, Anpassungsstörungen des Säuglings
– Ikterus neonatorum, Trinkschwäche des Säuglings, Erbrechen von Muttermilch
– Muttermilchunverträglichkeit, Gedeihstörungen des Säuglings, Soor und Windeldermatitis, Nabelheilungsstörungen, Bauchkoliken, Nabel- oder Leistenbruch beim Säugling
– Tränenkanalstenose, Bindehautentzündungen
– Muskelhypotonie (der Säugling hat nicht genug Muskelspannung, kann z. B. den Kopf nicht allein aufrecht halten, obwohl er es schon können müsste, etc.)
– frühzeitiger oder verzögerter Fontanellenschluss, konnataler Schiefhals, KISS-Syndrom (ggf. zusätzlich zu einer osteopathischen Behandlung)
– Fieber und Fieberkrämpfe

References: § 153
 § 5
 § 211
 § 153
 § 153
 § 153
 § 42
 § 153