Source: http://elibrary.verlagoesterreich.at/main/e-journals/zfhr-zeitschrift-fur-hochschulrecht/2014/heft-2/zfhr-2014-2.html
Timestamp: 2017-04-30 03:11:15+00:00

Document:
ZFHR 2014/2 - Heft 2 - 2014 - zfhr- Zeitschrift für Hochschulrecht - e-Journals
/ ZRB - Zeitschrift für Recht des Bauwesens
/ Heft 4
/ ZRB 2016/4
ZFHR
zeitschrift für hochschulrecht, hochschulmanagement und hochschulpolitik
Jahrgang 2014, Heft 2
Volltext Cover Download AufsätzeZFHR 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 31–38
Koch, Sabine | Pichl, Elmar Governance von Universitäten im Hinblick auf den gesamtösterreichischen Hochschulraum
Autonomie, Diversifikation, Fachhochschule, gesamtösterreichischer Universitätsentwicklungsplan, Gesamtplanung, Gestaltung, Governance, Hochschulentwicklung, Hochschulkonferenz, Hochschulplan, Hochschulraum, Hochschulsteuerung, Kooperation, Koordination, Profil, Steuerungsinstrument, Strategie, Universität, Vielfalt, Wettbewerb, ZFHR 2014, 31, § 3 FHStG, § 1 UG, § 3 UG, § 6 UG, § 14d UG, § 14g UG, § 91 UG Abstract:
Das steuernde Management des Ganzen... Abstract:
Das steuernde Management des Ganzen und seiner Teile eines Hochschulraums kann nur gelingen, wenn es in einer pragmatischen Art und Weise vorgenommen wird. Eine sinnstiftende Steuerung des hochschulischen Gesamtsystems, die auch die verschiedenen Zielsysteme der nationalen FTI-Politiken berücksichtigt, ist essentiell für eine nachhaltige Entwicklung. Mit Einführung des UG wurden Universitäten angehalten, sich gegenseitig zu konkurrenzieren. Vielfalt und Breite sind in Forschung und Lehre auf überwiegend hohem qualitativem Niveau entstanden. In der aktuellen Ausformung der österreichischen Hochschullandschaft ist es wichtig, Ressourcen zu bündeln und Spielräume für das Setzen von Akzenten zu schaffen. Dabei wird es notwendig sein, vom derzeitigen Gestaltungsparadigma des Wettbewerbs verstärkt zu jenem der Kooperation zu gelangen. Hiebei gilt es, die durch das UG gewonnene Vielfalt in Angebot und Ausprägung zu fördern und ein ausgewogenes Verhältnis zwischen institutioneller Verantwortung und staatlicher Verantwortung wahrzunehmen.
Volltext	AufsätzeZFHR 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 39–47
Birklbauer, Alois Universitätslehrerinnen im Kriminal – Strafrechtliche Risken universitärer Tätigkeit
Amtsmissbrauch, ärztliche Behandlungsfehler, Drittmittelforschung, Prüfungsschwindel, Korruption, Täuschung, Universitätsautonomie, Untreue, Urkundenfälschung, Veruntreuung, ZFHR 2014, 39, § 6 StGB, § 27 StGB, § 32 StGB, § 44 StGB, § 74 StGB, § 80 StGB, § 81 StGB, § 108 StGB, § 133 StGB, § 153 StGB, § 223 StGB, § 302 StGB, § 304 StGB, § 305 StGB, § 306 StGB, § 313 StGB, § 20 BDG, § 13 GewO, § 22 NRWO, § 446a StPO Abstract:
Das Strafrecht erfährt in den... Abstract:
Das Strafrecht erfährt in den vergangenen Jahren in der gesamten Gesellschaft erhöhten Zuspruch. Es macht auch vor universitären Alltagshandlungen nicht Halt. Die strafrechtlichen Risken ausgewählter universitärer Tätigkeit sollen in der folgenden Abhandlung überblicksmäßig und praxisnah dargestellt werden. Dabei soll es nicht um strafrechtsdogmatisches Detailwissen gehen, sondern um die Entwicklung eines „fundierten Rechtsgefühls“, das für alltägliche Entscheidungen fruchtbar gemacht werden kann.
Volltext	RechtsprechungZFHR 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 48–49
Fachhochschul-Studiengang; Zulassung Doktoratsstudium
Fachhochschul-Studiengang, Zulassung Doktoratsstudium, 2013/10/0140-5, ZFHR 2014, 48, ZFHR-Slg 2014/4, § 6 FHStG, § 64 UG Der Gesetzgeber ging erkennbar vom Gedanken aus, dass neben... Der Gesetzgeber ging erkennbar vom Gedanken aus, dass neben (facheinschlägigen) Diplom- oder Masterstudien und Fachhochschul-Diplom- oder Masterstudiengängen für die Zulassung zum Doktoratsstudium noch weitere Studien in Betracht kommen, sofern diese mit den genannten Studien gleichwertig sind bzw nur einzelne Ergänzungen auf die volle Gleichwertigkeit fehlen.
Durch den Abschluss eines fachlich in Frage kommenden Fachhochschul-Diplomstudienganges wird der Nachweis der allgemeinen Universitätsreife gemäß § 64 Abs 4 UG erbracht.
Volltext	RechtsprechungZFHR 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 49–50
Doppelte Mindeststudiendauer; Ex-lege-Beendigung
Doppelte Mindeststudiendauer, Ex-lege-Beendigung, 2010/10/0086-8, ZFHR 2014, 49, ZFHR-Slg 2014/5, § 16 AStG, § 35 HG 2005, § 36 HG 2005, § 58 59 HG 2005, § 82 HG 2005 Gemäß § 59 Abs 2 HG 2005 „gilt“ das Studium bei Vorliegen einer... Gemäß § 59 Abs 2 HG 2005 „gilt“ das Studium bei Vorliegen einer der in den Z 1 bis 6 normierten Voraussetzungen „als beendet“. Die Bestimmung des § 59 Abs 2 HochschulG 2005 normiert Fälle, in denen das Studium kraft unwiderleglicher Fiktion ex lege endet.
Volltext	RechtsprechungZFHR 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 51–51
Fachhochschul-Kollegium; Rechtsnatur Entscheidungen
Fachhochschul-Kollegium, Rechtsnatur Entscheidungen, B 572/2013, ZFHR 2014, 51, ZFHR-Slg 2014/6, § 2 FHStG, § 10 FHStG, Art 20 B-VG Zurückweisung der Beschwerde eines ehemaligen Studierenden einer... Zurückweisung der Beschwerde eines ehemaligen Studierenden einer Fachhochschule gegen ein E-Mail betreffend die Verweigerung der beantragten Wiederholung eines Studienjahres mangels eines tauglichen Beschwerdegegenstandes; keine hoheitliche Befugnis zu bescheidförmiger Entscheidung der – als juristische Person des privaten Rechts eingerichteten – Fachhochschule.
Volltext	BuchbesprechungenZFHR 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 52–52
Ulrich, Silvia Macha/Handschuh-Heiß/Magg-Schwarzbäcker/Gruber: Gleichstellung und Diversity an der Hochschule. Implementierung und Analyse des Gender Mainstreaming-Prozesses.
375 Seiten. Budrich UniPress 2010, Gebunden. 42 €. ISBN 978-3-940755-46-9. ZFHR 2014, 52 Es handelt sich bei dieser Publikation um eine empirische Studie, die... Es handelt sich bei dieser Publikation um eine empirische Studie, die ein gesamtuniversitäres Gender-Mainstreaming-Projekt an der Universität Augsburg im Projektzeitraum 2003 bis 2007 analysiert und evaluiert. Nach einer allgemeinen theoretischen Fundierung unter Rückgriff auf bereits eingeführte Definitionen und Kernelemente dieser Politikstrategie zur Herstellung von Geschlechtergerechtigkeit werden sechs Prinzipien des konkreten GM-Projektes vorgestellt: (1) Implementation von Entscheidungs- und Controllingstrukturen durch fünf Akteure: Universitätsleitung, Senatsausschuss für Gleichstellungsfragen und Frauenbeirat sowie zwei speziell eingerichtete operative GM-Gremien (Steuerungsgruppe Gender Mainstreaming unter der Leitung eines Prorektors und die Projektgruppe Gender Mainstreaming, bestehend aus den Universitätsfrauenbeauftragten, der Gleichstellungsreferentin und Projektmitarbeiterinnen); (2) Strategisches und operatives Controlling der Hochschulsteuerung und Organisationsentwicklung: Zielvereinbarung mit den Fakultäten; (3) Empowerment: Identifikation und Potenzialentwicklung begabter Frauen auf allen Stufen der Karriere; (4) Networking in Communities: Potenzialentwicklung Einzelner durch Unterstützung von Gruppen; (5) Familiengerechte Hochschule: Verbesserung der Work-Life-Balance für Frauen und Männer an der Hochschule; (6) Wissenschaftliche Evaluation des Prozesses und der Ergebnisse im Sinne einer Verlaufs- und Strukturanalyse.
Eingebettet in diesen Projektrahmen werden in Teil II der Publikation zentrale Maßnahmen vorgestellt (ab Seite 137 ff – die Seitenangaben zu diesem Kapitel sind im Inhaltsverzeichnis unrichtig). Es sind dies Maßnahmen-„Klassiker“ wie Kommunikation, Fortbildungs-Workshop für die Leitungsebene, Zielvereinbarungen, ökonomisches Anreizsystem, Workshop-Programm Karriere und Lebensplanung, Mentoring-Programm und Kinderbetreuung. Wer sich durchgehend konkrete Projektergebnisse erwartet, wird jedoch enttäuscht werden, dies gilt sowohl für die gleichstellungspolitische Fundierung der Zielvereinbarungen als auch für das ökonomische Anreizsystem. Der Fokus liegt hier vor allem in der Aufarbeitung der strukturellen hochschulinternen Hemmnisse, die messbare Erfolge im Evaluierungszeitraum verhindert haben. Bei der Kinderbetreuung wurde das Hauptaugenmerk wiederum auf den Gründungsprozess gelegt, weil der Krippenbetrieb für eine Evaluation noch nicht lange genug bestand. Insofern wird verständlich, weshalb die Autorinnen im Resümee nochmals theoriegeleitet auf wesentliche Faktoren für die Implementierung von GM und auf sehr allgemeine Wirkungen des Projekts verweisen. Wer sich als Gender Mainstreaming Expertin oder Experte exemplarisch über Maßnahmenkonzeption und systemische Implementierungsprobleme des Gender Mainstreaming an einer deutschen Universität ein Bild machen möchte, dem kann dieses Buch empfohlen werden.
Volltext	BuchbesprechungenZFHR 2014/2, Jahrgang 2014, Heft 2, S. 52–54
Pausits, Attlia Ortiz, André: Kooperation zwischen Unternehmen und Universitäten – Eine Managementperspektive zu regionalen Innovationssystemen.
375 Seiten. Springer Gabler, 2012. Broschiert oder Download. 61,63 €/46,99 €. ISBN 978-3-8349-3644-8. ZFHR 2014, 52 Universitäten als integraler Bestandteil eines Wissenschaftssystems... Universitäten als integraler Bestandteil eines Wissenschaftssystems werden zunehmend als Treiber der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung in Europa gesehen. Schlagwörter wie „Innovation Union“, „Smart Specialization“, und „Knowledge Alliances“ sind die Vorboten einer europäischen Ausrichtung der Wirtschaft und der Wissenschaft. Die Universitäten sollen dabei eine vitale Rolle übernehmen und stärker mit der Wirtschaft und der öffentlichen Hand zusammen arbeiten. Diese Zusammenarbeit zwischen Staat, Wirtschaft und Universität, die sogenannte Triple Helix, wird als Schlüssel für regionale Kooperation, Entwicklung und Innovation in der Wissensgesellschaft betrachtet. War für die Industriegesellschaft noch die Achse Wirtschaft und Staat bedeutend so hat diese nun mit der Universität einen neuen Partner erhalten. Die Lissabon-Strategie für Wachstum und Beschäftigung, die Modernisierungsagenda der EU sowie die neue EU 2020-Strategie deuten ebenfalls auf die Notwendigkeit der Stärkung des „Wissensdreiecks“ Forschung, Innovation und Bildung durch die Kooperation zwischen Unternehmen und Universitäten. Wie jedoch die Zusammenarbeit erfolgen soll, wie die Akteure in einem Innovationssystem, die teilweise divergierende Interessen haben, gemeinsame Ziele erreichen können, bleibt oft unbeantwortet. Häufig scheitert die Zusammenarbeit oder erreicht nicht die geplante Wirkung, weil die unterschiedlichen Handlungslogiken der beteiligten Organisationen zu Konflikten in der Umsetzung führen.
Trends wie die Expansion des tertiären Bereichs, der Anspruch einer aktiven Beteiligung in nationalen und regionalen Innovationssystemen oder neue Finanzierungsmodelle sind einige wenige Beispiele einer grundlegenden Veränderung und einer neuen Ausrichtung der Universität. Die Umsetzung dieser Veränderung soll durch neue Prinzipien und Mechanismen des Managements ermöglicht werden. Die Universität als unternehmerische Organisation, eine Annäherung, die vor einigen Jahren wohl kaum möglich war, ist heute Realität.
Die Begründung liegt nicht zuletzt darin, dass die Universität sich stärker an den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedürfnissen ausrichten und sich mehr in der Zusammenarbeit insbesondere mit der Wirtschaft engagieren sollte.
Volltext	Fachgebiete

References: § 3
 § 1
 § 3
 § 6
 § 14
 § 14
 § 91
 § 6
 § 27
 § 32
 § 44
 § 74
 § 80
 § 81
 § 108
 § 133
 § 153
 § 223
 § 302
 § 304
 § 305
 § 306
 § 313
 § 20
 § 13
 § 22
 § 446
 § 6
 § 64
 § 64
 § 16
 § 35
 § 36
 § 58
 § 82
 § 59
 § 59
 § 59
 § 2
 § 10