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Timestamp: 2016-10-20 21:35:58+00:00

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5A_721/2011 (04.01.2012)
A.a X.________ (geb. 1966) und Y.________ (geb. 1972) sind die unverheirateten Eltern von Z.________ (geb. 2005). Gem�ss einer von der Vormundschaftsbeh�rde A.________ genehmigten Vereinbarung vom 16. September 2005 teilen sich die Eltern die elterliche Sorge. Bei Aufl�sung des gemeinsamen Haushaltes soll die elterliche Obhut der Mutter zustehen und das Besuchsrecht in eigener Verantwortung sowie unter R�cksichtnahme auf die Bed�rfnisse und die Meinung des Kindes im gegenseitigen Einvernehmen geregelt werden. F�r den Konfliktfall haben die Eltern vereinbart, dass der Vater Z.________ jedes zweite Wochenende von Freitag- bis Sonntagabend zu sich auf Besuch und j�hrlich vier Wochen zu sich in die Ferien nehmen d�rfe.
A.b Im Sommer 2006 l�sten X.________ und Y.________ ihre Hausgemeinschaft auf. Z.________ kam unter die Obhut ihrer Mutter. An der gemeinsamen elterlichen Sorge �nderte sich nichts.
A.c Mit Beschluss vom 3. August 2007 errichtete die Vormundschaftsbeh�rde A.________ auf Antrag der Eltern eine Besuchsrechtsbeistandschaft. Trotzdem kam es in der Folge zu etlichen Auseinandersetzungen �ber die Kinderbelange, die in einer Reihe von Verfahren vor den Gerichts- und Verwaltungsbeh�rden des Kantons Schwyz m�ndeten.
B.a Am 26. Oktober 2009 beantragte Y.________ beim Regierungsrat des Kantons Schwyz, das gemeinsame Sorgerecht f�r Z.________ aufzuheben und ihr das alleinige Sorgerecht zu �bertragen; dem Vater sei ein �bliches Wochenend-, Feiertags- und Ferienbesuchsrecht zu gew�hren.
B.b Per 30. April 2010 zogen Mutter und Tochter aus A.________ in die Stadt B.________ (ZG) um. Die dortige Vormundschaftsbeh�rde �bernahm die Besuchsrechtsbeistandschaft der Gemeinde A.________ (Bst. A.c).
B.c Das Sorgerechtsverfahren vor dem Regierungsrat des Kantons Schwyz endete zu Gunsten von Y.________. Nachdem der Regierungsrat beide Eltern angeh�rt und ein kinderpsychiatrisches Gutachten eingeholt hatte, �bertrug er mit Beschluss vom 27. April 2011 der Mutter die alleinige elterliche Sorge f�r Z.________. Dem Vater r�umte er ein Besuchsrecht an jedem zweiten Wochenende von Freitagabend, 18.00 Uhr, bis Sonntagabend, 18.00 Uhr, sowie ein Ferienrecht von sechs Wochen pro Jahr ein. Diese Besuchsregelung verband er in der Urteilsbegr�ndung - nicht aber im Urteilsspruch - mit der Einschr�nkung, dass anderslautende Anordnungen der Vormundschaftsbeh�rde Zug im h�ngigen Verfahren vorbehalten bleiben. Die Verfahrenskosten wurden der Mutter, die Gutachterkosten von Fr. 15'769.65 den Eltern je zur H�lfte auferlegt.
C.a X.________ zog den regierungsr�tlichen Beschluss an das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz weiter. In seiner Beschwerde vom 31. Mai 2011 ersuchte er darum, die gemeinsame elterliche Sorge beizubehalten, die elterliche Obhut ihm zu �bertragen und Y.________ ein grossz�giges Betreuungsrecht zu gew�hren. Eventualiter sei ihm das alleinige Sorgerecht samt elterlicher Obhut zu �bertragen und Y.________ ein grossz�giges Wochenend-, Feiertags- und Ferienbesuchsrecht einzur�umen; subeventualiter sei sein Betreuungs-/Besuchsrecht so auszugestalten, dass ihm eine h�lftige Betreuung und Erziehung von Z.________ erm�glicht wird, und das Ferienrecht auf acht Wochen pro Jahr auszudehnen. Weiter stellte X.________ das Begehren, das Gutachten sei zur Nachbesserung an die Gutachterinnen zur�ckzuweisen; eventualiter sei ein Obergutachten zu erstellen. Schliesslich verlangte er, Y.________, eventualiter der Regierungsrat des Kantons Schwyz habe ihm eine angemessene Entsch�digung f�r die entstandenen Kosten zu bezahlen und s�mtliche Verfahrenskosten zu tragen.
C.b Derweil hatte der Streit der Eltern um den pers�nlichen Verkehr zwischen Vater und Kind im Kanton Zug seinen Fortgang genommen. Unter anderem hatte X.________ am 25. Januar 2011 bei der Stadt B.________ um eine Erweiterung der Regelung des pers�nlichen Verkehrs ersucht. Gest�tzt auf Art. 275 Abs. 1 ZGB erkl�rte sich der Stadtrat der Stadt B.________ als Vormundschaftsbeh�rde am Wohnsitz des Kindes f�r die Regelung und Anpassung des pers�nlichen Verkehrs zust�ndig. Mit Beschluss vom 12. Juli 2011 hiess er X.________s Gesuch teilweise gut. Er dehnte das Ferienrecht des Vaters auf sechseinhalb Wochen aus, r�umte diesem zus�tzlich einen Halbtag pro Woche zur Betreuung von Z.________ ein, regelte das Besuchsrecht an den Feiertagen und ordnete die gegenseitigen Telefonkontakte und Informationspflichten. Zugleich ermahnte der Stadtrat die Eltern zur Einhaltung der Regeln und zur Zusammenarbeit mit der neuen Beist�ndin.
C.c Im Sorgerechtsstreit wies das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz die Beschwerde mit Entscheid vom 18. August 2011 ab. In der Begr�ndung seines Entscheides best�tigte es ausdr�cklich den regierungsr�tlichen Vorbehalt betreffend die Anordnungen der Vormundschaftsbeh�rde Zug (Bst. B.c); diese sei besser in der Lage, die laufende Entwicklung im Hinblick auf das Kindeswohl angemessen zu ber�cksichtigen.
D.a Gegen diesen Entscheid setzt sich X.________ (nachfolgend Beschwerdef�hrer) nun vor Bundesgericht zur Wehr. In seiner Eingabe vom 12. Oktober 2011 beantragt er, den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 18. August 2011 vollumf�nglich aufzuheben. Im Wesentlichen wiederholt er die Rechtsbegehren, die er vor dem Verwaltungsgericht gestellt hat (Bst. C.a). In der Sache stellt er zus�tzlich den Eventualantrag, es seien mindestens die Empfehlungen des bestehenden Fachgutachtens vom 3. Januar 2011 zu ber�cksichtigen und umzusetzen; eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung "an eine Vorinstanz" zur�ckzuweisen. In prozessualer Hinsicht ersucht er darum, der Beschwerde aufschiebende Wirkung zu erteilen. Ausserdem sei das Verfahren vor Bundesgericht �ffentlich zu verhandeln, unter gleichzeitiger Anh�rung seiner Person, und es seien die Akten der Vorinstanzen sowie aller �brigen Verfahren beizuziehen.
D.b Y.________ (nachfolgend Beschwerdegegnerin) widersetzte sich dem Gesuch um aufschiebende Wirkung nur hinsichtlich der Entsch�digungsfolgen gem�ss Ziffer 3 des angefochtenen Entscheids; das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz verzichtete auf eine Stellungnahme. Am 4. November 2011 erteilte die Pr�sidentin der II. zivilrechtlichen Abteilung der Beschwerde die aufschiebende Wirkung, soweit sich das Rechtsmittel nicht gegen Ziffer 3 des angefochtenen Entscheids richtet.
In einer Mitteilung vom 30. November 2011 gab der zust�ndige Instruktionsrichter des Bundesgerichts den Parteien zur Wahrung des rechtlichen Geh�rs Gelegenheit zur Stellungnahme. Diese taten dem Bundesgericht ihre Sicht der Dinge mit Eingaben vom 12. Dezember 2011 kund.
Am 3. Januar 2012 machte die Beschwerdegegnerin dem Bundesgericht Mitteilung vom Strafbefehl der Staatsanwaltschaft Innerschwyz, der gegen den Beschwerdef�hrer am 30. Dezember 2011 wegen Sachbesch�digung, Hausfriedensbruch, mehrfachen Entziehens von Unm�ndigen und mehrfacher T�tlichkeiten ergangen war.
1.2 Der Beschwerdef�hrer wehrt sich mit rechtzeitiger (Art. 100 BGG) Eingabe gegen den Endentscheid einer letzten kantonalen Instanz, der zur Hauptsache die Zuteilung der elterlichen Sorge, mithin eine nicht verm�gensrechtliche Zivilsache zum Gegenstand hat (Art. 72 Abs. 1, 75 Abs. 1, 90 BGG). Die Beschwerde in Zivilsachen ist somit grunds�tzlich zul�ssig; soweit der Beschwerdef�hrer subsidi�re Verfassungsbeschwerde erhebt, ist darauf nicht einzutreten (Art. 113 BGG; Urteil 5A_176/2009 vom 5. Juni 2009 E. 1.1).
1.3 Gegenstand der Beschwerde ist nach dem Gesagten einzig der Entscheid der letzten kantonalen Instanz (Art. 75 Abs. 1 BGG). Auf die Beschwerde ist daher nicht einzutreten, soweit der Beschwerdef�hrer den erstinstanzlichen Entscheid des Regierungsrates des Kantons Schwyz beanstandet und seine R�gen gegen andere untere kantonale Instanzen richtet.
1.4 In materieller Hinsicht sind im vorliegenden Verfahren alle R�gen gem�ss Art. 95 f. BGG zul�ssig. In diesem Bereich wendet das Bundesgericht das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Das bedeutet, dass es behauptete Rechtsverletzungen (Art. 42 Abs. 2 BGG) mit freier Kognition pr�ft. Es befasst sich aber nur mit formell ausreichend begr�ndeten R�gen (BGE 134 III 102 E. 1.1 S. 104 f.; s. auch Urteil 5A_92/2008 vom 25. Juni 2008 E. 2.3). Nach Art. 42 Abs. 2 BGG ist in der Begr�ndung in gedr�ngter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Der Beschwerdef�hrer muss auf den angefochtenen Entscheid eingehen und im Einzelnen aufzeigen, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt; er soll im Schriftsatz mit seiner Kritik an den Erw�gungen der Vorinstanz ansetzen, die er als rechtsfehlerhaft erachtet (vgl. BGE 121 III 397 E. 2a S. 400; Urteil 4A_22/2008 vom 10. April 2008 E. 1). Allgemein gehaltene Einw�nde, die er ohne aufgezeigten oder erkennbaren Zusammenhang mit bestimmten Entscheidungsgr�nden vorbringt, gen�gen nicht (BGE 116 II 745 E. 3 S. 749). Soweit die Neugestaltung der elterlichen Sorge zufolge ver�nderter Verh�ltnisse in Frage steht, ist �berdies zu beachten, dass Art. 298a Abs. 2 ZGB unbestimmte Rechtsbegriffe enth�lt, f�r deren Ausf�llung das Sachgericht auf sein Ermessen verwiesen ist (Art. 4 ZGB). Bei der �berpr�fung solcher Ermessensentscheide �bt das Bundesgericht Zur�ckhaltung. Es greift nur ein, wenn die kantonale Instanz grundlos von in Lehre und Rechtsprechung anerkannten Grunds�tzen abgewichen ist, wenn sie Gesichtspunkte ber�cksichtigt hat, die f�r den Entscheid im Einzelfall keine Rolle h�tten spielen d�rfen, oder wenn sie umgekehrt Umst�nde nicht in Betracht gezogen hat, die h�tten beachtet werden m�ssen. Aufzuheben und zu korrigieren sind ausserdem Ermessensentscheide, die sich als im Ergebnis offensichtlich unbillig, als in stossender Weise ungerecht erweisen (BGE 132 III 49 E. 2.1 S. 51; 130 III 571 E. 4.3 S. 576; je mit Hinweisen).
1.5 Hingegen ist das Bundesgericht an den von der letzten kantonalen Instanz festgestellten Sachverhalt gebunden (Art. 105 Abs. 1 BGG). Diesbez�glich kann einzig eine willk�rliche Sachverhaltsfeststellung oder die Verletzung eines anderen verfassungsm�ssigen Rechts geltend gemacht werden, wobei der betreffende Mangel �berdies f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein muss (Art. 97 Abs. 1 BGG; vgl. BGE 135 I 19 E. 2.2.2 S. 22). F�r all diese Elemente gilt das strenge R�geprinzip gem�ss Art. 106 Abs. 2 BGG (vgl. BGE 133 II 249 E. 1.4.3 S. 255). Das bedeutet, dass das Bundesgericht nur klar und detailliert erhobene und soweit m�glich belegte R�gen pr�ft, w�hrend es auf ungen�gend begr�ndete R�gen und rein appellatorische Kritik am festgestellten Sachverhalt nicht eintritt. Wird die Verletzung des Willk�rverbots ger�gt, reicht es sodann nicht aus, die eigene Sichtweise darzustellen und den davon abweichenden angefochtenen Entscheid als willk�rlich zu bezeichnen; vielmehr ist im Einzelnen darzulegen, inwiefern das kantonale Gericht in Willk�r verfallen sein soll (vgl. BGE 134 II 244 E. 2.2 S. 246).
1.6 Der Beschwerdef�hrer verlangt eine �ffentliche Verhandlung und Anh�rung vor Bundesgericht. Im vorliegenden Beschwerdeverfahren ist der Entscheid aufgrund der Akten spruchreif. Die Anordnung einer �ffentlichen Parteiverhandlung und einer pers�nlichen Anh�rung des Beschwerdef�hrers vor Bundesgericht ist nicht angezeigt. Im �brigen hat der Beschwerdef�hrer vor den unteren Instanzen keine Verhandlung gefordert, sondern lediglich Beweisantr�ge gestellt. Damit ist der Anspruch auf eine �ffentliche Verhandlung verwirkt (BGE 125 V 37 E. 2 S. 38; 122 V 47 E. 3b/bb S. 56).
In der Sache gilt es zuerst die Frage der Zuteilung der elterlichen Sorge zu kl�ren. Vom Entscheid hier�ber h�ngt die Beurteilung der weiteren Antr�ge ab.
2.1 Gem�ss Art. 298a Abs. 2 ZGB ist die Zuteilung der elterlichen Sorge neu zu regeln, wenn dies wegen wesentlicher Ver�nderung der Verh�ltnisse zum Wohl des Kindes geboten ist. Die gemeinsame Sorge kann nicht einfach gek�ndigt werden. Es gelten indes nicht so strenge Voraussetzungen wie beim Entzug der elterlichen Sorge. Notwendig, aber auch ausreichend ist, dass die wesentlichen Grundlagen f�r eine gemeinsame Elternverantwortung nicht mehr vorhanden sind, so dass das Kindeswohl die �bertragung der elterlichen Sorge an einen Elternteil gebietet. Ob eine wesentliche Ver�nderung vorliegt, beurteilt sich aufgrund s�mtlicher Umst�nde des konkreten Einzelfalls (Urteil 5C.34/2006 vom 27. Juni 2006 E. 1.1 mit Hinweisen). Allein schon der Antrag eines Elternteils oder des Kindes auf Neubeurteilung der elterlichen Sorge ist in der Regel aber ein Indiz daf�r, dass die gemeinsame elterliche Sorge nicht mehr dem Kindeswohl entspricht (Urteile 5A_831/2010 vom 14. November 2011 E. 3.1.1; 5A_638/2010 vom 10. November 2010 E. 2.1; 5A_645/2008 vom 27. August 2009 E. 4.1 mit Hinweisen). Letzteres trifft rechtsprechungsgem�ss jedenfalls dann zu, wenn Kooperationswille und Kooperationsf�higkeit der Eltern nicht mehr bestehen (Urteil 5A_616/2007 vom 23. April 2008 E. 7.1; zur analogen Regelung in aArt. 157 ZGB: BGE 100 II 76 E. 1 S. 77 f.).
2.2 Das Verwaltungsgericht setzt sich im angefochtenen Entscheid eingehend mit dem 118 Seiten starken kinderpsychiatrischen Gutachten vom 3. Januar 2011 auseinander, wonach die gemeinsame elterliche Sorge unter dem Aspekt des Kindeswohls nicht aufgehoben werden, die Obhut weiterhin bei der Beschwerdegegnerin verbleiben und der Vater das Kind zus�tzlich an einem Wochentag betreuen soll. Das Verwaltungsgericht r�umt ein, dass es durchaus Gr�nde g�be, die gemeinsame elterliche Sorge der gutachterlichen Empfehlung entsprechend beizubehalten. Allerdings habe sich herausgestellt, dass die im Gutachten angenommene positive Entwicklung zu optimistisch gewesen sei. Die Eltern seien nach wie vor nicht in der Lage, im Interesse des Kindeswohls konstruktiv zusammenzuwirken und anfallende Fragen im Zusammenhang mit Z.________ gemeinsam anzugehen und zu besprechen. Im Ergebnis spr�chen die gewichtigeren Argumente daf�r, dass die Grundlagen f�r eine gemeinsame Elternverantwortung, das heisst echter Kooperationswille und eine hinreichende Kooperationsf�higkeit der Eltern, derzeit nicht gegeben sind.
2.3 Der Beschwerdef�hrer r�gt in verschiedener Hinsicht Willk�r in der Sachverhaltsfeststellung. Er macht geltend, weder die Beh�rden noch die Gutachterinnen h�tten sich mit seinen Eingaben je auseinandergesetzt und seine Beweisofferten ber�cksichtigt; stattdessen werde ihm ein Verhalten unterstellt, das ihn zum T�ter mache. Die diesbez�glichen Vorw�rfe des Beschwerdef�hrers gehen schon deshalb fehl, weil er nicht dartut, inwiefern die Behebung der angeblichen L�cken sich auf den Ausgang des Verfahrens auswirken w�rde. Auch sonst lassen die Sachverhaltsr�gen nicht erkennen, was der Beschwerdef�hrer zu seinen Gunsten daraus ableiten will. In seiner Eingabe ist wiederholt vom Sachverhalt bzw. von den "tats�chlichen Verh�ltnissen" die Rede, die das Verwaltungsgericht nicht untersucht und nicht (richtig) wiedergegeben haben soll. Welche Tatsachen der Beschwerdef�hrer damit genau anspricht, bleibt aber ebenso im Dunkeln wie die Antwort auf die Frage, zu welchem "anderen Schluss" das Verwaltungsgericht durch eine korrekte Sachverhaltsabkl�rung h�tte kommen m�ssen. Was der Beschwerdef�hrer unter dem Titel der "offensichtlich unrichtigen und willk�rlichen Sachverhaltsdarstellung" vortr�gt, l�sst sich nicht anders denn als blosse Wiedergabe seiner Sicht der Dinge verstehen. Allein damit ist keine Willk�r darzutun (E. 1.5). Insofern erweist sich die Beschwerde als unbegr�ndet, soweit im Lichte von Art. 106 Abs. 2 BGG �berhaupt darauf einzutreten ist.
2.4 Als willk�rlich bezeichnet der Beschwerdef�hrer den Entscheid des Verwaltungsgerichts auch in der Sache. Er nimmt besonders das kinderpsychiatrische Gutachten vom 3. Januar 2011 ins Visier, bestreitet, dass es die Anforderungen an Expertisen erf�lle, und geisselt dessen Schl�sse als "verleumderisch". Die Vorbringen des Beschwerdef�hrers laufen indes allein darauf hinaus, dass er die "Schuld an der Situation" gebetsm�hlenartig mit dem immer gleichen Vorwurf von sich weist, die Beschwerdegegnerin unterwandere seit der Trennung gezielt den Kontakt zu seiner Tochter und verweigere die Kommunikation. Wie auch seine Eingabe an das Bundesgericht zeigt, verschliesst sich der Beschwerdef�hrer beharrlich der Einsicht, dass es f�r den Entscheid �ber die Beibehaltung der gemeinsamen elterlichen Sorge nicht darauf ankommt, welcher Elternteil gewisse - ver�nderte - Verh�ltnisse zu verantworten hat, sondern einzig darauf, welche L�sung zum Wohl des Kindes geboten ist (Art. 298a Abs. 2 ZGB). An diesem Kriterium hat das Verwaltungsgericht die Verh�ltnisse des vorliegenden Falles gemessen. Es kam zum Schluss, die Eltern seien nicht in der Lage, im Interesse des Kindeswohls zu kooperieren, weshalb es an den Grundlagen f�r eine gemeinsame Elternverantwortung fehle. Dabei wies es ausdr�cklich darauf hin, "dass daf�r nicht einseitig nur ein Elternteil verantwortlich gemacht werden darf".
2.5 Mit den konkreten Gr�nden, aus denen das Verwaltungsgericht von den Empfehlungen des Gutachtens abgewichen ist, setzt sich der Beschwerdef�hrer nicht auseinander, so dass fraglich scheint, ob er den Begr�ndungsanforderungen (E. 1.4) gerecht wird. Die Frage kann aber offenbleiben, wie sich aus der nachfolgenden Erw�gung ergibt.
Nach der Rechtsprechung darf ein Gericht in Fachfragen nicht grundlos von einem Gutachten abweichen und muss Abweichungen begr�nden. Daraus folgt freilich nicht, dass die Ergebnisse von Gutachten unkritisch �bernommen werden d�rfen; vielmehr w�rdigt das Gericht ein Gutachten grunds�tzlich frei (BGE 128 I 81 E. 2 S. 86). Das Verwaltungsgericht hat seinen Entscheid, weshalb die elterliche Sorge der Beschwerdegegnerin in Abweichung vom Gutachten vom 3. Januar 2011 zu �bertragen sei, ausf�hrlich und sorgf�ltig begr�ndet. Es tr�gt auch dem Umstand Rechnung, dass sich die Frage des Kindeswohls einer starren Beurteilung entzieht und stets im Hinblick auf die aktuellen Verh�ltnisse zu beantworten ist (Urteil 5A_591/2008 vom 24. Oktober 2008 E. 3.2): Unter Ber�cksichtigung der neuesten Entwicklungen im Sommer 2011 betont es, ungeachtet der gerichtlichen Ermahnungen k�nne von einer grundlegenden Verbesserung der Kooperation und Kommunikation bedauerlicherweise immer noch nicht gesprochen werden; die positive Entwicklung, von der im Fachgutachten vom 3. Januar 2011 noch die Rede war, habe keinen nachhaltigen Bestand gehabt. Dass sich daran bis heute nichts ge�ndert hat, belegen die undifferenzierten Anw�rfe gegen die Vorinstanz und die Beschwerdegegnerin, zu denen sich der Beschwerdef�hrer auch vor Bundesgericht unbeirrt hinreissen l�sst. Alles in allem liegen somit keine Anhaltspunkte vor, aufgrund derer das Bundesgericht trotz aller Zur�ckhaltung (E. 1.4) in den Ermessensentscheid des Verwaltungsgerichts eingreifen m�sste. Der Entscheid des Verwaltungsgerichts, die elterliche Sorge der Beschwerdegegnerin zu �bertragen, ist zu best�tigen.
3.1 Das Begehren des Beschwerdef�hrers, das alleinige Sorgerecht anstatt der Beschwerdegegnerin ihm zu �bertragen, wird nach dem Gesagten (E. 2) gegenstandslos. Dasselbe gilt f�r den Antrag, die elterliche Obhut dem Beschwerdef�hrer zu �bertragen, denn dieses Begehren steht unter der Bedingung, dass die gemeinsame elterliche Sorge f�r Z.________ beibehalten wird.
3.2 Auch dass es sich er�brigt, das kinderpsychiatrische Gutachten vom 3. Januar 2011 nachzubessern oder gar ein Obergutachten zu erstellen, ergibt sich hinreichend aus den vorstehenden Erw�gungen (E. 2.3 bis 2.5). Immerhin sei klargestellt, dass Expertisen nicht dazu da sind, die Erwartungen einer Partei an den Ausgang eines Verfahrens zu best�tigen, sondern dazu dienen, dem Gericht in Fachfragen spezifische Erkenntnisse zu verschaffen. Die diesbez�glichen Antr�ge sind abzuweisen.
3.3 Eventualiter beantragt der Beschwerdef�hrer schliesslich eine Ausdehnung seines Betreuungs- und Besuchsrechts; zumindest seien die Empfehlungen des Gutachtens vom 3. Januar 2011 zu ber�cksichtigen. Am 12. Juli 2011 hat die Vormundschaftsbeh�rde der Stadt B.________ (ZG) als zust�ndige Vormundschaftsbeh�rde am Wohnsitz des Kindes (Art. 275 Abs. 1 ZGB) den pers�nlichen Verkehr im Detail geregelt (Bst. C.b). Wohl wurde diese Regelung, die beide Parteien mit Verwaltungsbeschwerde bek�mpfen (Bst. D.c), zu einem Zeitpunkt getroffen, als noch die gemeinsame elterliche Sorge galt. Entgegen der Ansicht der Beschwerdegegnerin f�hrt der Wechsel von der gemeinsamen zur alleinigen elterlichen Sorge jedoch nicht dazu, dass die Zuger Regelung "ausser Kraft" gesetzt werden m�sste. Denn jedenfalls im vorliegenden Fall ist der Anspruch auf pers�nlichen Verkehr nicht mit der elterlichen Sorge, sondern mit der elterlichen Obhut verkn�pft (Art. 273 Abs. 1 ZGB); Letztere steht schon seit der Trennung im Sommer 2006 der Beschwerdegegnerin zu, auch wenn die gemeinsame elterliche Sorge bis heute andauerte. H�ngt die beantragte Neuregelung des pers�nlichen Verkehrs aber nicht allein davon ab, dass sich die Rechtslage bez�glich der elterlichen Sorge nun �ndert, so braucht das Bundesgericht die Besuchs- und Ferienrechtsregelung gem�ss dem angefochtenen Schwyzer Entscheid nicht mehr zu �berpr�fen, wenn f�r den pers�nlichen Verkehr nunmehr die Zuger Beh�rden zust�ndig und damit auch schon in zweiter Instanz befasst sind. In diesem Sinne ist auch der Vorbehalt zu verstehen, den das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit Bezug auf den pers�nlichen Verkehr angebracht hat (Bst. C.c). Nach dem Gesagten kann die Direktion des Innern des Kantons Zug auch vor dem Hintergrund der alleinigen elterlichen Sorge ohne Weiteres �ber die Neuregelung des pers�nlichen Verkehrs befinden. Die diesbez�glichen Antr�ge vor Bundesgericht erweisen sich als �berholt und sind deshalb nicht mehr zu beurteilen.
Gest�tzt auf die vorstehenden Erw�gungen ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Ausgang des Verfahrens unterliegt der Beschwerdef�hrer. Er ist kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Die Beschwerdegegnerin hat sich zur Hauptsache nicht vernehmen lasen. Gegen die Erteilung der aufschiebenden Wirkung hat sie sich nur hinsichtlich der Entsch�digungsfolgen gewehrt, ist mit ihrem Antrag aber durchgedrungen (Bst. D.b). Daher hat ihr der Beschwerdef�hrer eine reduzierte Parteientsch�digung zu bezahlen (Art. 68 Abs. 1 und 2 BBG).
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, Kammer III, der Vormundschaftsbeh�rde der Gemeinde A.________ sowie der Direktion des Innern des Kantons Zug schriftlich mitgeteilt.

References: Art. 275
 Art. 95
 Art. 42
 BGE 
 Art. 298
 BGE 
 Art. 106
 BGE 
 BGE 
 Art. 298
 BGE 
 Art. 106