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Timestamp: 2018-12-15 13:16:57+00:00

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Die Verletzung arbeitsvertraglicher Nebenpflichten kann “an sich” einen wichtigen Grund iSv. § 34 Abs. 2 Satz 1 TVöD-S, § 626 Abs. 1 BGB darstellen. Das betrifft sowohl auf die Hauptleistungspflicht bezogene Nebenleistungspflichten, die der Vorbereitung, der ordnungsgemäßen Durchführung und der Sicherung der Hauptleistung dienen und diese ergänzen, als auch sonstige, …
Arbeitsrecht, außerordentliche Kündigung, Bank, Fristlose Kündigung, Geldwäsche, Tatkündigung, Verdachtskündigung, Verhaltensbedingte Kündigung
Eine Kundin hat keinen Anspruch auf weibliche Personenbezeichnungen in Vordrucken und Formularen. Dies musste jetzt der Bundesgerichtshof auf die Klage einer Sparkassenkundin entscheiden. Die Sparkasse verwendet im Geschäftsverkehr Formulare und Vordrucke, die neben grammatisch männlichen Personenbezeichnungen wie etwa “Kontoinhaber” keine ausdrücklich grammatisch weibliche Form enthalten. In persönlichen Gesprächen und in …
AGG, Bank, Formular, Gleichberechtigung, Im Brennpunkt, Kapitalanlage- und Bankrecht, Sparkasse, Vordruck
Vorstandshaftung: Untreue durch Kreditgewährung
Autor: Wirtschaft.Recht.Aktuell 20. Dezember 2016
Die Anwendung des Untreuetatbestands ist auf „klare und deutliche“ Fälle pflichtwidrigen Handelns zu beschränken; gravierende Pflichtverletzungen lassen sich nur dann bejahen, wenn die Pflichtverletzung evident ist1. Allerdings liegt bei einem Verstoß gegen § 93 Abs. 1 Satz 1 AktG stets eine „gravierende“ bzw. „evidente“ Pflichtverletzung im Sinne dieser Rechtsprechung vor. Als Vorstandsmitglieder unterlagen die Bankvorstände […]
Aktiengesellschaft, Bank, Bankkredit, Bankvorstand, Untreue, Vorstandshaftung, Wirtschaftsstrafrecht
Das abstrakte Gefährdungsdelikt des § 400 Abs. 1 Nr. 1 AktG bedarf einer einschränkenden Auslegung. Die Vorschrift dient dem Schutz von Aktionären und dritten Personen, die zu der Aktiengesellschaft in rechtlicher oder wirtschaftlicher Beziehung stehen oder in eine solche Beziehung treten wollen und deshalb an dem Vermögensstand, den Verhältnissen und …
Aktiengesellschaft, Bank, Marktmanipulation, Vermögenslage, Wirtschaftsstrafrecht
Die Anwendung des Untreuetatbestands ist auf “klare und deutliche” Fälle pflichtwidrigen Handelns zu beschränken; gravierende Pflichtverletzungen lassen sich nur dann bejahen, wenn die Pflichtverletzung evident ist1. Allerdings liegt bei einem Verstoß gegen § 93 Abs. 1 Satz 1 AktG stets eine “gravierende” bzw. “evidente” Pflichtverletzung im Sinne dieser Rechtsprechung vor. …
Aktiengesellschaft, Bank, Bankkredit, Bankvorstand, Strafrecht, Untreue, Vorstandshaftung
Der Bundesgerichtshof hat die Freisprüche der Vorstandsmitglieder der HSH Nordbank AG wegen des Vorwurfs u.a. der Untreue aufgehoben. Die Staatsanwaltschaft hat den sechs Angeklagten, die zur Tatzeit den Gesamtvorstand der HSH Nordbank AG bildeten, vorgeworfen, sich einer Untreue nach § 266 Abs. 1 StGB schuldig gemacht zu haben, indem sie …
Bank, Untreue, Wirtschaftsstrafrecht
Restrukturierungsfonds für Kreditinstitute – und der Jahresbeitrag
Der Jahresbeitrag zum Restrukturierungsfonds für Kreditinstitute darf auch dann in Höhe des Mindestbeitrags nach § 3 Abs. 2 RStruktFV festgesetzt werden, wenn dieser die für das betroffene Kreditinstitut nach § 3 Abs. 4 RStruktFV ermittelte Belastungsobergrenze überschreitet. Rechtsgrundlage für die Erhebung des Jahresbeitrags zu dem Restrukturierungsfonds für Kreditinstitute für das …
Bank, Kapitalanlage- und Bankrecht, Kreditinstitut, Restrukturierungsfonds
Ehrenamtlich werden u.a. jene Tätigkeiten ausgeübt, die in einem anderen Gesetz als dem UStG ausdrücklich als solche bezeichnet werden. Der zur Definition der ehrenamtlichen Tätigkeit verwendete Gesetzesbegriff ist enger als der des § 4 AO und umfasst keine Satzungen juristischer Personen des öffentlichen Rechts. Bis zur Rechtsprechungsänderung durch das BFH, …
Allgemeines, Bank, Bankenverband, Berufsverband, ehrenamtliche Tätigkeit, Sparkasse, Sparkassenverband, Wirtschaftsverband
Einbruch ins Schließfach – und die Haftung der Bank
Eine Bank ist ihrer Kundin, die ein Schließfach angemietet hat, zum Schadensersatz verpflichtet, wenn dieses Schließfach aufgebrochen wurde, weil die Bank die ihr obliegenden Obhutspflichten gegenüber der Kundin verletzt hat. In dem hier entschiedenen Fall sprach das Berliner Kammergericht daher der Kunden einen Schadensersatz in Höhe von 65.000, 00 € …
Bank, Bankenhaftung, Bankschließfach, Schließfach, Wirtschaftsrecht
Autor: Gerichtsboulevard 10. Februar 2016
Das Landgericht Hamburg hatte im letzten Jahr einen Medizinprofessor, der im Jahr 2006 das Bankhaus Wölbern erworben hatte, wegen Untreue in 327 Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von acht Jahren und sechs Monaten verurteilt1. Nach den Feststellungen des Landgerichts entzog der Angeklagte 31 geschlossenen Immobilienfonds in den Jahren 2011 bis 2013 insgesamt rund 147 Millionen € […]
Bank, Strafrecht, Untreue, Wirtschaftsrecht
Autor: VorsorgeBote 11. Februar 2015
In einer Ratenschutz-Versicherung ist die Klausel des § 6 AVB-RSV intransparent. Damit beurteilt der Bundesgerichtshof die nachfolgende Klausel als unwirksam: Der Versicherungsschutz erstreckt sich nicht auf die der versicherten Person bekannten ernstlichen Erkrankungen (das sind Erkrankungen des Herzens und des Kreislaufs, der Wirbelsäule und Gelenke, der Verdauungsorgane, Krebs, HIV-Infektion/Aids, chronische Erkrankungen) oder Unfallfolgen, wegen derer […]
Aktuelles, Bank, Bankdarlehen, Ratenschutz-'Versicherung, Vorerkrankungen
Die Vereinbarung einer durch die kreditgebende Bank darlehensfinanzierten Einmalprämie in einer Ratenschutz-Versicherung stellt keine Umgehung des § 168 Abs. 1 VVG dar. Eine Kündigungsklausel, die dem Versicherten ein Kündigungsrecht nach Maßgabe der Fristen des § 11 Abs. 4 VVG einräumt, ist wirksam. Diese Klausel weicht nicht zum Nachteil der Versicherten von einer gesetzlichen Regelung ab. […]
Aktuelles, Bank, Bankdarlehen, Kündigungsklausel, Ratenschutz-'Versicherung, Widerrufsfrist

References: § 34
 § 626
 § 93
 § 400
 § 93
 § 266
 § 3
 § 3
 § 4
 § 6
 § 168
 § 11