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Timestamp: 2019-08-19 15:38:04+00:00

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Rechtsprechung: VersR 1977, 1101 - dejure.org
Weitere Entscheidung unten: BGH, 28.09.1977
https://dejure.org/1977,1585
BGH, 28.09.1977 - VIII ZB 32/77 (https://dejure.org/1977,1585)
BGH, Entscheidung vom 28.09.1977 - VIII ZB 32/77 (https://dejure.org/1977,1585)
BGH, Entscheidung vom 28. September 1977 - VIII ZB 32/77 (https://dejure.org/1977,1585)
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Einreichung der Berufungsbegründung mit dem Wiedereinsetzungsantrag - Nachholung der Berufungsbegründung durch den Antrag auf Verlängerung der Berufungsbegründungsfrist
VersR 1977, 1101
Einer Partei oder einem Rechtsanwalt, die die Berufungsbegründungsfrist bereits versäumt haben, sind aber besondere Anstrengungen zuzumuten, um die Berufungsbegründung nunmehr alsbald, und zwar in der Frist des § 234 Abs. 1 ZPO, vorzulegen (vgl. BGH Beschl. v. 28. September 1977 - VIII ZB 32/77 = VersR 1977, 1101, 1102).
Wie der Bundesgerichtshof wiederholt ausgesprochen hat, sind einer Partei in Fällen unverschuldeter Fristversäumung besondere Anstrengungen zuzumuten, um die Rechtsmittelbegründung nunmehr alsbald, und zwar innerhalb der kurzen Frist des § 234 Abs. 1 ZPO vorzulegen (BGH, Beschlüsse vom 28. September 1977 - VIII ZB 32/77 - VersR 1977, 1101;… vom 16. Oktober 1986 aaO. S. 309 …und vom 13. Juli 1988 aaO.).
Die Klägerin hatte, nachdem die Berufungsbegründungsfrist versäumt war, nach dem Gesetz nur die Möglichkeit, die Berufungsbegründungsschrift in der Frist von zwei Wochen nach Erkennen des Fehlers der Angestellten des Prozeßbevollmächtigten bei Gericht einzureichen (§ 234 ZPO) und dazu die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand zu beantragen (§ 233 ZPO;… BGH, Beschl. v. 16. Oktober 1986 - III ZB 30/86, BGHR ZPO § 236 Abs. 2 Satz 2 Halbs. 1 "Prozeßhandlung, nachgeholte 1"; Beschl. v. 28. September 1977 - VIII ZB 32/77, VersR 1977, 1101, 1102).
Einer Partei oder einem Rechtsanwalt, die die Frist für eine befristete Prozeßhandlung versäumt haben, sind besondere Anstrengungen zuzumuten, um nunmehr alsbald und zwar in der Frist des § 234 Abs. 1 ZPO die Prozeßhandlung nachzuholen (…BGH, Beschl. v. 13. Juli 1988 - IVa ZR 303/87, BGHR § 236 Abs. 2 Satz 2 Halbs. 1 "Prozeßhandlung, nachgeholte 2"; Beschl. v. 28. September 1977 aaO).
Im übrigen wurde die Auffassung der Beschwerdeführer wieder zu der schon erörterten Unmöglichkeit führen, eine abgelaufene Frist zu verlängern (vgl. hierzu auch BGH Beschl. v. 28. September 1977 a.a.O.).
Diese Bestimmungen werden durch die Erwägung gerechtfertigt, daß einer Partei oder einem Rechtsanwalt, die die Frist versäumt haben, besondere Anstrengungen zuzumuten sind, um nunmehr alsbald, und zwar in der Frist des § 234 Abs. 1 ZPO die Revisionsbegründung vorzulegen (so zutreffend für die Berufungsbegründung schon BGH Beschluß vom 28.9.1977 - VIII ZB 32/77 - VersR 1977, 1101, 1002).
Er hätte nach dem Gesetz nur die Möglichkeit gehabt, in der Frist von zwei Wochen (§ 234 Abs. 2 ZPO) zusammen mit einem Wiedereinsetzungsantrag die Berufungsbegründungsschrift vorzulegen, nachdem die Ablehnung seines Verlängerungsantrags durch den Vorsitzenden ihm bekannt geworden war (§ 233 ZPO;… BGH Beschl. v. 16. Oktober 1986 - III ZB 30/86, BGHR ZPO § 236 Abs. 2 Satz 2 Halbs. 1 "Prozeßhandlung, nachgeholte 1"; Beschl. v. 28. September 1977 - VIII ZB 32/77, VersR 1977, 1101, 1102).
https://dejure.org/1977,3042
BGH, 28.09.1977 - VIII ZB 30/77 (https://dejure.org/1977,3042)
BGH, Entscheidung vom 28.09.1977 - VIII ZB 30/77 (https://dejure.org/1977,3042)
BGH, Entscheidung vom 28. September 1977 - VIII ZB 30/77 (https://dejure.org/1977,3042)
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Erforderlichkeit der ordnungsgemäßen Einlegung einer Berufung unter Angabe der Person des Rechtsmittelklägers
Einer Partei oder einem Rechtsanwalt, die die Berufungsbegründungsfrist bereits versäumt haben, sind besondere Anstrengungen zuzumuten, um die Berufungsbegründung nunmehr alsbald, und zwar in der Frist des § 234 Abs. 1 ZPO, vorzulegen (vgl. BGH, Beschluß vom 28. September 1977 - VIII ZB 30/77 = VersR 1977, 1101, 1102 und ständig).
Nach dem Grundgedanken der Vorschrift ist diesem gesetzlichen Erfordernis nur dann genügt, wenn bei der Einlegung des Rechtsmittels aus der Rechtsmittelschrift - hier: den Telegrammen der Beklagten vom 16. und 18. Dezember 1985 - und sonstigen beigefügten oder während der Rechtsmittelfrist eingereichten Unterlagen ua sowohl der Rechtsmittelkläger als auch der Rechtsmittelbeklagte erkennbar ist (hierzu BGHZ 65, 11", 115; BGH VersR 1970, 1133; 1971, 763; 1977, 1101; 1985, 570; Buchholz, BVerwG Nr. 12 zu 5 82 VerwGO; BASE 21, 368, 370; BAG AP Nrn 28, 31, "3 zu 5 518 ZPO und Nr. 65 zu S 233 ZPO).

References: § 234
 BGH 
 § 234
 § 236
 § 234
 § 236
 BGH 
 § 234
 BGH 
 BGH 
 § 236
 § 234
 BGH