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Timestamp: 2017-06-29 07:11:25+00:00

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Straßenverkehrsordnung (StVO): Verkehrszeichen und Regeln
Straßenverkehrsordnung (StVO): Das sind die wichtigsten Vorschriften
StVO: Verschiedene Verkehrszeichen regeln die Vorschriften auf der Straße.
Gesetze und Vorschriften prägen den Alltag eines jeden Bürgers. Damit das Zusammenleben mit anderen Menschen funktioniert, ist eine Ordnung zwingend nötig. Auch im Straßenverkehr müssen sich die Verkehrsteilnehmer an bestimmte Regeln halten.
Eine wichtige Gesetzesgrundlage dafür bildet die Straßenverkehrsordnung (StVO), die gemäß Verkehrsrecht besonders das Verhalten im Straßenverkehr thematisiert. Dabei handelt es sich sowohl um Vorschriften für Fahrer eines motorisierten Fahrzeugs als auch für Fußgänger und Radfahrer.
Aber was regelt die StVO beispielsweise zum Parken? Welche Vorschriften sollten Sie unbedingt im Kopf haben, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen? An welche Regelungen der StVO müssen sich Radfahrer halten? Mehr dazu erfahren Sie im folgenden Ratgeber.
Inhaltsverzeichnis1 Die StVO im Wandel der Zeit2 Regeln über Regeln: Die wichtigsten Paragraphen der StVO2.1 Was regelt die StVO zum Fahrrad?
Die StVO im Wandel der Zeit
Neben der Verwaltungsvorschrift der Straßenverkehrsordnung (VwV StVO) behandelt die StVO im ersten Teil im Wesentlichen das Verhalten im Straßenverkehr. Dabei ist vor allem die gegenseitige Rücksichtnahme von besonderer Bedeutung und damit auch Leitgedanke der StVO.
Im Laufe der Jahre wurde die StVO mehrmals an aktuelle Gepflogenheiten angepasst. Die grundlegenden Vorschriften der Ordnung sind bereits 1938 in Kraft getreten. In den folgenden Jahrzehnten kamen in regelmäßigen Abständen Novellen hinzu. So entstand 1980 ein zusätzliches Verkehrszeichen in der StVO, welche auf die Bedürfnisse der Rollstuhlfahrer eingeht.
Übrigens: Nicht nur in Deutschland müssen Sie sich an Verkehrsregeln halten. Sind Sie mit dem Fahrzeug unterwegs in den Urlaub, sollten Sie sich im Vorfeld über die Vorschriften kundig machen. Grundsätzlich gilt aber beispielsweise in der StVO für Österreich weitgehend gleiches wie hierzulande.
Regeln über Regeln: Die wichtigsten Paragraphen der StVO
Grundsätzlich sollten Sie sich als Verkehrsteilnehmer mit Ihren Fahrzeugen an die Vorschriften beispielsweise zur Vorfahrt oder dem Überholen gemäß StVO halten. § 7 der StVO regelt die Benutzung von Fahrstreifen durch Kraftfahrzeuge und § 21 der StVO umfasst umfangreiche Vorschriften zur Personenbeförderung.
StVO: In § 35 sind Sonderrechte für Feuerwehr, Polizei und Co. aufgeführt.
In Paragraph 23 der StVO, den sonstigen Pflichten von Fahrzeugführenden, ist vermerkt, dass weder ein Handy am Ohr gehalten werden darf noch die Sicht durch Gegenstände versperrt wird. Bei auftretenden Mängeln muss das Kfz unverzüglich aus dem Verkehr gezogen werden. Dies dient der Sicherheit und Ordnung des Straßenverkehrs.
Im Falle eines Unfalls sollten Sie sich auf die Vorschriften zum Verhalten gemäß § 34 StVO berufen. In § 35 der StVO werden bestimmten Personengruppen im Einsatz (z. B. Polizei oder Feuerwehr) mit ihren Fahrzeugen entsprechende Sonderrechte eingeräumt.
Der Umgang mit Zeichen und Weisungen eines Polizeibeamten ist in § 36 der StVO festgeschrieben. Halten Sie sich nicht an die Vorschriften der StVO und missachten Verkehrszeichen sowie Verkehrseinrichtungen, begehen Sie eine Ordnungswidrigkeit gemäß Paragraph 49 StVO.
Neben einer ordnungsgemäßen Benutzung der Fahrbahnen ist es auch von großer Wichtigkeit, dass Fahrzeuge nur auf gekennzeichneten Flächen geparkt werden. Entsprechende Verkehrsschilder regeln gemäß Straßenverkehrsordnung das Parken und Halten.
Was regelt die StVO zum Fahrrad?
Gemäß StVO müssen sich auch Fahrradfahrer an entsprechende Vorschriften halten. Das Gesetz sieht vor, dass Sie mit Fahrrädern grundsätzlich hintereinander fahren müssen. Nebeneinander darf nur gefahren werden, wenn der Verkehr nicht behindert wird.
Zudem sollte ein vorhandener Radweg benutzt werden. Dieser ist entsprechend der Fahrtrichtung zu befahren. Gemäß StVO sind Fahrradwege mit Verkehrsschildern gekennzeichnet. Handelt es sich um einen Fuß- und Radweg zur gemeinsamen Nutzung, müssen die Biker auf Fußgänger Rücksicht nehmen.

References: § 7
 § 21
 § 35
 § 34
 § 35
 § 36