Source: http://www.anwalt24.de/rund-ums-recht/Paragraph_45_ThuerPersVG_Freistellung_vom_Dienst-d149100,46.html
Timestamp: 2016-12-08 08:46:40+00:00

Document:
§ 45 ThürPersVG, Freistellung vom Dienst | Gesetze auf anwalt24.de
§ 45 ThürPersVG, Freistellung vom Dienst Suche
Thüringer Personalvertretungsgesetz (ThürPersVG) Landesrecht Thüringen…§ 45 ThürPersVG, Freistellung vom Dienst§ 46 ThürPersVG, Schulungs- und Bildungsveranstaltungen§ 47 ThürPersVG, Sondervorschriften§ 48 ThürPersVG, Zusammensetzung und Leitung§ 49 ThürPersVG, Einberufung, Tätigkeitsbericht§ 50 ThürPersVG, Zeitpunkt§ 51 ThürPersVG, Gegenstand§ 52 ThürPersVG, Teilnahmerecht§ 53 ThürPersVG, Stufenvertretungen§ 54 ThürPersVG, Entsprechende Anwendungen§ 55 ThürPersVG, Gesamtpersonalrat§ 56 ThürPersVG, Wahl, Amtszeit und Geschäftsführung§ 56a ThürPersVG, Personalräteversammlung§ 57 ThürPersVG, Jugend- und Auszubildendenvertretung§ 58 ThürPersVG, Aktives und passives Wahlrecht§ 59 ThürPersVG, Zusammensetzung§ 60 ThürPersVG, Wahlvorstand - Amtszeit§ 61 ThürPersVG, Aufgaben§ 62 ThürPersVG, Entsprechende Anwendung von Vorschriften§ 63 ThürPersVG, Jugend- und Auszubildendenversammlung§ 64 ThürPersVG, Jugend- und Auszubildendenstufenvertretungen…§ 97 ThürPersVG, Inkrafttreten
§ 45 ThürPersVG, Freistellung vom Dienst
§ 45 ThürPersVGThüringer Personalvertretungsgesetz (ThürPersVG)Landesrecht ThüringenVIERTER TEIL – RechtsstellungTitel: Thüringer Personalvertretungsgesetz (ThürPersVG)Normgeber: ThüringenAmtliche Abkürzung: ThürPersVGGliederungs-Nr.: 2035-1Normtyp: Gesetz(1) Die Mitglieder des Personalrats führen ihr Amt unentgeltlich als Ehrenamt.(2) Versäumnis von Arbeitszeit, die zur ordnungsgemäßen Durchführung der Aufgaben des Personalrats erforderlich ist, hat keine Minderung der Dienstbezüge oder des Arbeitsentgeltes zur Folge. Werden Personalratsmitglieder durch die Erfüllung ihrer Aufgaben über die regelmäßige Arbeitszeit hinaus beansprucht, ist ihnen Dienstbefreiung in entsprechendem Umfang zu gewähren. Dies gilt auch, wenn die Personalratstätigkeit wegen unterschiedlicher Arbeitszeiten oder Teilzeitbeschäftigung nicht innerhalb der persönlichen Arbeitszeit erfolgen kann.(3) Mitglieder des Personalrats sind von ihrer dienstlichen Tätigkeit ganz oder teilweise freizustellen, wenn und soweit es nach Umfang und Art der Dienststelle zur ordnungsgemäßen Durchführung ihrer Aufgaben erforderlich ist. Bei der Auswahl der freizustellenden Mitglieder hat der Personalrat zunächst die nach § 33 Abs. 1 gewählten Vorstandsmitglieder, sodann die nach § 33 Abs. 4 gewählten Ergänzungsmitglieder und schließlich weitere Mitglieder zu berücksichtigen. Bei weiteren Freistellungen sind die auf die einzelnen Wahlvorschlagslisten entfallenden Stimmen nach dem Verfahren Hare/Niemeyer zu berücksichtigen, wenn die Wahl des Personalrats nach den Grundsätzen der Verhältniswahl durchgeführt wurde (§ 19Abs. 3 Satz 1); dabei sind die nach Satz 2 freigestellten Vorstandsmitglieder von den auf jede Wahlvorschlagsliste entfallenden Freistellungen abzuziehen. Im Falle der Personenwahl (§ 19 Abs. 3 Satz 3) bestimmt sich die Rangfolge der weiteren freizustellenden Mitglieder nach der Zahl der für sie bei der Wahl des Personalrats abgegebenen Stimmen. Sind die Mitglieder der im Personalrat vertretenen Gruppen teils nach den Grundsätzen der Verhältniswahl, teils im Wege der Personenwahl gewählt worden, sind bei weiteren Freistellungen die Gruppen entsprechend der Zahl ihrer Mitglieder nach dem Höchstzahlverfahren zu berücksichtigen, innerhalb der Gruppen bestimmen sich die weiteren Freistellungen in diesem Fall je nach Wahlverfahren in entsprechender Anwendung des Satzes 3 und nach Satz 4.(4) Von ihrer dienstlichen Tätigkeit sind Mitglieder des Personalrats nach Absatz 3 freizustellen in Dienststellen mit in der Regel250 bis800Beschäftigten im Umfang einer Vollzeitstelle,801bis1.600Beschäftigten im Umfang von zwei Vollzeitstellen,1.601 bis2.400Beschäftigten im Umfang von drei Vollzeitstellen.In Dienststellen mit über 2.400 Beschäftigten ist für je angefangene 1.500 Beschäftigte Freistellung im Umfang einer weiteren Vollzeitstelle zu gewähren. Von den Sätzen 1 und 2 kann im Einvernehmen zwischen Personalrat und Dienststellenleiter abgewichen werden. Kommt eine Einigung im Sinne von Absatz 3 Satz 1 zwischen Personalrat und Dienststellenleiter in Dienststellen mit weniger als 250 Beschäftigten nicht zustande, gilt § 69 entsprechend. Die oberste Dienstbehörde entscheidet endgültig.(5) Die Freistellung darf nicht zur Beeinträchtigung des beruflichen Werdeganges führen. Zeiten einer Freistellung gelten als Bewährungszeit im Sinne der beamtenrechtlichen oder tarifvertraglichen Bestimmungen. Für freigestellte Mitglieder des Personalrats entfallen dienstliche Beurteilungen.(6) Von ihrer dienstlichen Tätigkeit freigestellte Mitglieder des Personalrats dürfen von Maßnahmen der Berufsbildung innerhalb und außerhalb der Verwaltung nicht ausgeschlossen werden.
§ 44 ThürPersVG, Kosten§ 46 ThürPersVG, Schulungs- und Bildungsveranstaltungen

References: § 45

§ 45

§ 45
 § 33
 § 33
 § 69

§ 44