Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Architekturbueros_65189_Wiesbaden-14120118_3
Timestamp: 2019-05-19 19:26:24+00:00

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Ausschreibung - Dienstleistungen von Architekturbüros in Wiesbaden (ID:14120118)
> DTAD-ID: 14120118
14120118
Leistungen der Objektplanung für Gebäude, §§ 33 ff. HOAI.
Telefon: +49 6151-99570
E-Mail: wi-ds@stadtbauplan.de
Fax: +49 6151-995730
Statistik Stadt Wiesbaden Dezernat für ...
Dachsanierung zweier Schulen, Leistungen der Objektplanung
Die Stadt Wiesbaden plant die Dachsanierung zweier Schulen in der Wiesbadener Innenstadt.
Die Anton-Gruner-Schule ist eine Betreuende Grundschule mit ca. 200 Schülern, wurde 1844 eingweiht und ist somit das älteste Schulgebäude der Stadt Wiesbaden. Die IGS Kastellstraße ist eine 3-zügige integrierte Gesamtschule mit Ganztagsangebot mit rund 450 Schülern. Sie wurde Anfang des 20. Jahrhunderts erbaut.
Beide Gebäude sind Kulturdenkmäler, die Maßnahmen sind daher formal durch die Denkmalschutzbehörde zu genehmigen.
Das Gebäude der Anton-Gruner-Schule ist 4-geschossig und befindet sich im Bergkirchenviertel an der Lehrstraße. Das Dach ist als Satteldach ausgführt mit einigen Gauben und Dachausstiegsluken, und Ziergiebeln. Die Dacheindeckung besteht aus Asbestzementplatten, der horizontale Abschluss der Gauben ist derzeit mit Bitumenbahnen belegt. Das Dach zeigt starke Anzeichen von Verwitterung und ist großflächig bemoost. Partiell weisen Verblechungen (z. B. Kehlen, Rinnen) Risse auf.
Das Gebäude der IGS Kastellstraße ist 4-geschossig, das Dach ist als Walmdach ausgeführt und verfügt über einige Gauben und Dachausstiegsluken sowie an der Ost- und Westseite jeweils über ein Türmchen mit Kegeldach. Auf der Westseite des Daches betreibt die ESWE eine Photovoltaikanlage.
Das Dach ist mit 30/30 Faserzement-Dachplatten „Eifelplatte“ (Hersteller Eternit) gedeckt, die laut Herstelleangaben asbestfrei sind.
Die Platten brechen unter Last sehr schnell, teilweise auch unter natürlichen Lasten wie Windlasten und Witterung; Teile der Dacheindeckung wurden daher bereits flickenartig ausgebessert.
Für beide zu sanierenden Dächer liegt bisher kein detailliertes Schadenskataster vor, die Ermittlung des Sanierungsumfangs ist im Auftragsvolumen des ausführenden Büros enthalten.
Eine ausführliche Fotodokumentation sowie nähere Beschreibungen der beiden Dächer liegen den Bekanntmachungsunterlagen bei.
Die Anforderungen an die Einbindung in die Umgebung sind als gering anzusehen, weil die Kubatur der Gebäude nicht verändert wird. Planungsinhalt ist rein der Funktionsbereich dach mit Deckung und Dachraum. Die gestalterischen Anforderungen ergeben sich aus den Anforderungen der Denkmalpflege und werden vom Auftraggeber wie auch die konstruktiven Anforderungen als „mittel“ angesehen. Der Anteil technsicher Ausrüstung ist gering.
Die beiden Schulen liegen nur ca. 500 m auseinander, daher sind bei gleichzeitiger Ausführung Synergieeffekte zu erwarten.
Vergeben werden sollen Leistungen der Objektplanung gemäß § 34 HOAI, LPH 1-9. Das Gesamtbudget (KG 300-400) liegt bei ca. 2,02 Mio. EUR netto.
Gesucht werden in diesem Verfahren Planer, die nach der Bezuschlagung sofort mit der Bearbeitung beginnen können. Für die Fertigstellung der beiden Maßnahmen ist Sommer 2019 anvisiert.
Weitere Informationen zu diesem Projekt sind den Anlagen zu dieser Bekanntmachung zu entnehmen.
239966-2018
2018/S 105-239966
64-858/18
Wert ohne MwSt. 220.000,00 EUR
Qualitätskriterium - Name: 1. Projektteam/Projektorganisation / Gewichtung: 40,00
Qualitätskriterium - Name: 2. Projektanalyse/ Herangehensweise / Gewichtung: 45,00
— zur Bewerbung sind zwingend die vom Auftraggeber erstellten Bewerbungsunterlagen (Teilnahmeantrag mit Anlagen) oder eine einheitliche europäische Eigenerklärung EEE (wird nicht vom Auftraggeber zur Verfügung gestellt) zu verwenden. Der Teilnahmeantrag ist ausgefüllt und fristgerecht einzureichen (elektronisch übermittelte Teilnahmeanträge in Textform nach §126b mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt). Die Bewerbungsunterlagen sind unter www.HAD.de herunterzuladen. Bewerbungen nur für Teilleistungen führen zum Ausschluss der Bewerbung,
— im Teilnahmeantrag ist ein für die Teilnahme an diesem Verfahren bevollmächtigter Vertreter zu benennen,
— bei jurist. Personen ist ein aktueller Handelsregisterauszug erforderlich. In Ermangelung eines solchen eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes (von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bzw. von Nachunternehmern (NU)),
— der Nachweis der Berufszulassung als Architekt ist zu erbringen (bei einer juristischen Person von einer bei dieser im Angestelltenverhältnis stehenden Person),
— Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von 2,0 Mio. EUR für Personenschäden und 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden (von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft),
— Verpflichtungserklärung nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) zur Tariftreue (nach § 4 Abs. 1 bis 3 HVTG), Mindestentgelt (nach § 6 HVTG) und Nach- und Verleihunternehmen (nach § 8 Abs. 2 HVTG) (wird durch die Unterschrift des bevollm. Vertreters im Bewerbungsbogen versichert).
— Vergaberechtsrelevante Mehrfachbeteiligungen, die zu einem Verstoß gegen den Geheimwettbewerb führen, sind ausgeschlossen. Die Bieter müssen mit der Angebotsabgabe nachvollziehbar darlegen und nachweisen, dass ein Verstoß gegen den Geheimwettbewerb ausgeschlossen werden kann. Führt der Bieter den vorstehend verlangten Nachweis nicht oder nicht ausreichend, wird vermutet, dass durch seine Mehrfachbeteiligung im Vergabeverfahren der Geheimwettbewerb verletzt ist. In diesem Fall werden beide Angebote ausgeschlossen,
— Umsatz des Bewerbers für vergleichbare Leistungen (Objektplanungsleistungen für Gebäude) für Einzelbewerber oder Bewerber in Bewerbergemeinschaft in Summe der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Mittel. Die Umsätze von Nachunternehmern werden nicht berücksichtigt,
— aktuelle Anzahl der fachlich qualifizierten Mitarbeiter sowie im Mittel der letzten 3 Jahre. Die Mitarbeiterzahlen von Nachunternehmern werden nicht berücksichtigt.
— Ein Umsatz in Höhe von 0,25 Mio. EUR netto im Mittel der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre gilt als Mindesteignung.
— 3 fachlich qualifizierte Mitarbeiter aktuell sowie im Mittel der letzten 3 Jahre gilt als Mindesteignung.
Das Nichterreichen der geforderten Werte führt zum Ausschluss - Wertungspunkte werden nicht vergeben.
— Referenzen zu Bauen im Bestand mit anspruchsvollen Anforderungen (Denkmalschutz o. ä. historische Gestaltungsanforderungen – mit grafischem Nachweis),
— Referenzen für öffentliche Auftraggeber bzw. Anwendung des öffentlichen Vergaberechts.
— Leistungszeitraum: Abschluss der Leistungen ohne LPH 9 nicht vor 2011,
— Leistungsumfang: mind. 75 % der HOAI-Grundleistungen der Objektplanung für Gebäude gemäß §§ 33 ff. HOAI,
— Größe: Mindestgröße 250 000 Mio. EUR netto KG 300 + 400.
Ein weiterer Bestandteil der Mindesteignung, bei deren Nichtvorliegen ein Ausschluss aus dem weiteren Verfahren erfolgt, ist das Vorliegen mindestens zweier wertbarer Referenzen.
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16362cc2b94-12e69d3f67b7948b
Die 3 Bewerber mit der höchsten Punktzahl aus dem Teilnahmewettbewerb werden zur Angebotsabgabe aufgefordert und zu einer Vergabeverhandlung eingeladen.
— 2 Referenzen zu Bauen im Bestand (Sanierung, Modernisierung, Umbau) mit anspruchsvollen Anforderungen an den Denkmalschutz o.ä. historische Gestaltungsanforderungen - mit grafischem Nachweis): 30 Punkte je wertbarer Referenz, max. 60 Punkte,
— 2 Referenzen für öffentliche Auftraggeber (Anwendung des öffentlichen Vergaberechts): 20 Punkte je wertbarer Referenz, max. 40 Punkte.
Die eingereichten Referenzen werden nur gewertet, wenn sie innerhalb der letzten 7 Jahre abgeschlossen wurden, d.h. ohne LPH 9 nicht vor 2011, mindestens 75 % der HOAI-Grundleistungen der Objektplanung für Gebäude gemäß §§ 33ff. HOAI erbracht wurden und die Projekte jeweils eine Mindestgröße von 250.000 Euro netto KG 300+400 aufweisen können.
— zu den einzelnen Referenzen sind jeweils nachvollziehbare und plausible Angaben in dem Teilnahmeantrag zu machen (Projektbeschreibung, Leistungsumfang und Zeitraum, etc.), sowie durch graphische Nachweise zu ergänzen (max. auf 2 DIN A4 Seiten),
— eine Mehrfachwertung von Referenzprojekten in verschiedenen Kategorien ist möglich. Diese sollen deshalb aber nicht in der "Anlage Referenzprojekte" doppelt ausgedruckt/eingereicht werden, sondern lediglich in den verschiedenen Kategorien gekennzeichnet werden,
— die Bewerbungsunterlagen sollen nicht gebunden/spiraliert sein oder in Ordnern eingereicht werden, Heftstreifen oder Büroklammern werden vorgezogen,
— geforderte Eignungsnachweise (§ 46 Abs. 3 und § 49 VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, sind im Rahmen ihres Erklärungsumfangs zulässig.
Gemäß § 49 und § 60 Abs. 2 HBO (Hessische Bauordnung) ist eine Bauvorlageberechtigung erforderlich.
Gefordert wird der Nachweis der Berufszulassung als Architekt (siehe auch III.1.1); bei ausländischen Bewerbern ist ein gleichwertiger Nachweis des Herkunftslandes vorzulegen.
Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von 2,0 Mio. EUR für Personenschäden und 1,0 Mio. Euro für sonstige Schäden (siehe auch III.1.1).

References: § 34
 §126
 § 4
 § 6
 § 8
 § 49
 § 49
 § 60