Source: http://neurotango.net/unsere-satzung.html
Timestamp: 2020-01-17 20:06:53+00:00

Document:
Unsere Satzung - Verband der Neurotango® Therapeuten Deutschland e.V.
§ 1 Name und Sitz des Verbands, Geschäftsjahr
Verband der Neurotango-Therapeuten Deutschland e.V.
Kurzform: VNT
Er ist im Vereinsregister eingetragen und führt den Zusatz „e.V.“.
(2) Der Verband hat seinen Sitz in Herdecke. Die Aus- und Weiterbildungsstätte befindet sich in 58313 Herdecke.
(4) Der Verband führt ein Verbandseigenes Logo / Siegel.
(1) Der Verband mit Sitz in Herdecke verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung.
(2) Der Verband will der öffentlichen Gesundheitsfürsorge dienen. Zusätzlich engagiert sich der Verband in interkulturellen und internationalen Zusammenarbeit im Sinne der Unterstützung, Forschung und Entwicklung des Neurotango. Dies wird insbesondere verwirklicht durch:
1. Weiterentwicklung und Qualitätssicherung Neurotango-Therapie,
2. Öffentlichkeitsarbeit, um die Neurotango-Therapie bei den Betroffenen bekannt zu machen
3. Unterstützung von Wissenschaft, Kultur und Bildung
4. Interkulturelle und Internationale Aktivitäten,
5. Kooperation mit und Beratung von Einrichtungen, Institutionen und Organisationen sowie Fachleuten des Gesundheitsbereiches, bei der konzeptionellen Integration und der praktischen Umsetzung von Neurotangotherapie
6. Kontaktstelle zu anderen Verbänden
7. Allgemeine Beratung und Unterstützung der Mitglieder in Bezug auf Neurotango
(4) Mittel des Verbands dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
(5) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Verbands fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
(1) Mitglied des Verbands kann jede natürliche Person und juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechtes werden.
(2) Die Aufnahme in den Verband erfolgt durch den Vorstand. Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.
(3) Ehrenmitglieder werden durch den Vorstand ernannt und sind beitragsfrei. Sie haben dieselben Rechte wie alle Mitglieder.
(4) Fördernde Mitglieder können alle natürlichen und juristischen Personen werden. Die Mitgliedschaft eines fördernden Mitglieds kommt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand zustande. Mit einer fördernden Mitgliedschaft ist nur das Recht auf persönliche und finanzielle Förderung des Verbandes verbunden.
(1) Die Mitgliedschaft im Verband endet durch freiwilligen Austritt, begründeten Ausschluss, Streichung von der Mitgliederliste, oder durch Tod (bei juristischen Personen mit deren Erlöschen).
(3) Eine Streichung aus der Mitgliederliste ist zulässig, wenn ein Mitglied mit seinem laufenden Beitrag mehr als 3 Monate im Rückstand ist und nicht innerhalb von 2 Wochen nach der 2.Mahnung den ausstehenden Mitgliedsbeitrag begleicht.
Eine Streichung kann auch erfolgen, wenn das Mitglied unbekannt verzogen ist.
(4) Ein Mitglied kann aus dem Verband ausgeschlossen werden, wenn es gegen die Interessen oder gegen die Satzung in grober Weise verstoßen hat. Über den Antrag auf Ausschluss entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit. Vor dem Ausschlussbeschluss kann das Mitglied mit einer Frist von vier Wochen bei der Mitgliederversammlung Berufung einlegen.
(1) Die Mitglieder zahlen Beiträge, die auf Antrag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung festgesetzt werden. Der Mitgliedsbeitrag ist jährlich bis zum 31.Januar im Voraus an den Verband zu entrichten. Alles Weitere regelt die Beitragsordnung.
(2) Die Höhe der Aufnahmegebühr und der Mitgliedsbeiträge ist von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der Anwesenden zu beschließen.
(1) Die Mitglieder haben das Recht zur Mitwirkung in den Arbeitsgruppen und Arbeitskreisen des Verbandes.
(2) Die Mitglieder haben das Recht auf Nutzung der Angebote und Mittel der Geschäftsstelle. Alle zertifizierten Neurotango®-Therapeuten, die Mitglied des Verbandes sind, haben das Recht, das Siegel des Vereins zu verwenden. Durch die Verwendung dieses Qualitätssiegels geben Sie sich als zertifizierte Trainer zu erkennen und machen auf ihre Qualifikation aufmerksam.
(3) Die Mitglieder haben das Recht auf Bezug von Mitteilungen, die der Verein herausgibt.
(4) Die Mitglieder haben die Pflicht zur Mitwirkung im Sinne der Satzung.
(5) Die Mitglieder des Verbands haben die Pflicht, den Mitgliedsbeitrag fristgerecht und in der festgesetzten Höhe zu entrichten. Die Mitglieder sind verpflichtet, Änderungen ihrer Anschrift oder ihrer Bankverbindungen innerhalb des laufenden Geschäftsjahres dem Vorstand mitzuteilen.
(1) Der Verband erhebt, verarbeitet und nutzt von seinen Mitgliedern die folgenden personenbezogenen Daten:
Name, Vorname, Geburtsdatum, Anschrift, Kontaktdaten (Telefon und E-Mail-Adresse), Bankverbindungen, sowie vereinsbezogene Daten (Eintritt, Ehrungen)
(2) Diese Daten werden mit Hilfe von Datenverarbeitungsanlagen (EDV) gespeichert und werden ausschließlich vereinsbezogen genutzt. Es erfolgt keine Weitergabe an Drittte.
(3) Der Datenschutz richtet sich nach den gesetzlichen Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO).
(1) Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, seinem 1.Stellvertreter (zweiter Vorsitzender), dem Schatzmeister und dem Schriftführer und bis zu 3 weiteren Vorstandsmitgliedern.
c) die Verwaltung des Verbandsvermögens und die Anfertigung des Jahresberichts,
(2) Der Vorsitzende, sein Stellvertreter und der Schatzmeister vertreten den Verband jeweils allein gerichtlich und außergerichtlich nach § 26 BGB
(3) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von 3 Jahren gewählt. Mitglieder des Vorstandes können nur Mitglieder des Verbands sein; mit der Mitgliedschaft im Verband endet auch die Mitgliedschaft im Vorstand. Die Wiederwahl oder die vorzeitige Abberufung eines Mitglieds durch die Mitgliederversammlung ist zulässig. Der Vorstand bleibt nach Ablauf der Amtsperiode bis zur Neuwahl der Vorstandsmitglieder im Amt.
(4) Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes ist der Restvorstand berechtigt, für die Restlaufzeit der Wahlperiode ein Verbandsmitglied als Vertreter/in für das ausscheidende Vorstandsmitglied zu berufen.
(5) Jedes Vorstandsmitglied kann aus gewichtigen Gründen einzeln von der Mitgliederversammlung mit einer Stimmenmehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder abgewählt werden (vgl. §27 Abs. 2 Satz 2 BGB)
(6) Der Vorstand kann Ausschüsse bilden, die ihm zuarbeiten.
(7) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei seiner Mitglieder anwesend sind, einschließlich des/r Ersten oder des/r Stellvertretenden Vorsitzenden.
(8) Den Mitgliedern des Vorstands kann eine angemessene Vergütung gezahlt werden. Über die Höhe der Vergütung entscheidet die Mitgliederversammlung. Die Mitglieder des Vorstands können für ihre Tätigkeit eine angemessene Vergütung erhalten, insbesondere können die Mitglieder des Vorstands hauptamtlich angestellt werden. Über eine Anstellung und über die Höhe der Vergütung entscheidet die Mitgliederversammlung. Darüber hinaus können die Mitglieder des Vorstands ihre notwendigen Auslagen ersetzt bekommen.
Weitere Einzelheiten in Bezug auf Vergütung des Vorstandes regelt die Finanzordnung des Verbands, die von der Mitgliederversammlung erlassen und geändert wird.
(9) Der Vorstand kann über Maßnahmen bis zu einem Kostenaufwand von 2000,00 Euro selbst entscheiden. Die Vertretungsbeschränkung gilt im Innen- und Außenverhältnis. Bei Rechtsgeschäften, die über diesem Betrag liegen, wird ein Beschluss der Mitgliederversammlung herbeigeführt.
(1) Der Vorstand tritt nach Bedarf zusammen. Die Sitzungen werden von dem Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter, einberufen. Eine Einberufungsfrist von vier Wochen soll eingehalten werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung die seines Stellvertreters.
§ 11 Allgemeine Grundsätze für die Organe und deren Mitglieder
(1) Alle Mitglieder sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig, jedoch kann der Vorstand im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten für die Ausübung von Vereinsämtern bzw. Funktionen eine angemessene Vergütung und/oder eine angemessene Aufwandsentschädigung auch für normal im Verein tätige Mitglieder im Sinne des §3 Nr. 26a ff. EStG beschließen (sog. „Ehrenamtspauschale“)
(2) Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen
Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon usw…
(3) Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von 3 Monaten nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.
(4) Von der Mitgliederversammlung können per Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten Grenzen über die Höhe des Aufwendungsersatzes nach § 670 BGB festgesetzt werden.
(5) Der Vorstand kann zur Erfüllung seiner Aufgaben eine Geschäftsstelle einrichten
und/oder hauptamtlichen Mitarbeiter/Innen beschäftigen.
(6) Weitere Einzelheiten in Bezug auf Vergütung von Mitgliedern regelt die Finanzordnung des Vereins, die von der Mitgliederversammlung erlassen wird und geändert werden kann.
(1) Mindestens einmal im Jahr, nach Möglichkeit im ersten Quartal, ist vom Vorstand eine ordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Die Einberufung erfolgt schriftlich unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen und unter Angabe der Tagesordnung.
(2) Eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung hat das Recht, in ihrem Verlauf eine Vertagung noch nicht behandelter Tagesordnungspunkte zu beschließen unter genauer Angabe von Zeit und Ort der Fortsetzung der MV. In solchen Fällen bedarf es keiner zusätzlichen Ladung.
(3) Die Mitgliederversammlung ist auf jeden Fall beschlussfähig, unabhängig davon, wie viele Mitglieder anwesend sind.
(4) Anträge von Mitgliedern müssen mindestens 10 Tage vor der Versammlung dem Vorstand schriftlich mitgeteilt werden. Sie sind in die Tagesordnung durch einfachen Versammlungsbeschluss aufzunehmen.
(5) Anträge, die in der Versammlung gestellt werden, können in der Versammlung sachlich nur behandelt werden, wenn die Behandlung durch mindestens 2/3 der anwesenden Mitglieder befürwortet wird.
(6) Die Mitgliederversammlung wird vom/von der Ersten Vorsitzenden, bei dessen/deren Verhinderung vom/von der Stellvertretenden Vorsitzenden geleitet. Ist auch diese/r verhindert, wählt die Versammlung aus ihrer Mitte den Versammlungsleiter.
(7) Satzungsänderungen und Änderungen des Verbandszweckes können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen beschlossen werden.
Der Vorstand kann Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formellen Gründen verlangt werden, von sich aus vornehmen. Darüber sind die Mitglieder bis zur nächsten Mitgliederversammlung zu informieren.
(8) Der Vorstand hat eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn es das Interesse des Verbands erfordert oder wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt. Soweit die Umstände dies zulassen, ist eine Ladungsfrist von vier Wochen einzuhalten und die Tagesordnung mit der Einladung bekannt zu geben.
(1) Änderung der Satzung,
(2) die Festsetzung der Aufnahmegebühr und der Mitgliedsbeiträge,
(3) Beschluss über die Finanzordnung des Verbands, ggbf. Änderung an der Finanzordnung des Verbands
(4) die Ernennung von Ehrenmitgliedern sowie der Ausschluss von Mitgliedern aus dem Verein,
(5) die Wahl und die Abberufung der Mitglieder des Vorstands,
(6) die Entgegennahme des Jahresberichts und die Entlastung des Vorstands,
(1) Die Mitgliederversammlung beschließt in offener Abstimmung mit der Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder, es sei denn, dass mindestens 1/3 der Wahlberechtigten geheime Wahl beantragen.
(2) Kann bei Wahlen kein Kandidat die Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder auf sich vereinen, ist gewählt, wer die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat; zwischen mehreren Kandidaten ist eine Stichwahl durchzuführen.
(2) Die Kassenprüfung erfolgt 1x jährlich
(3) Die Amtszeit der Kassenprüfer entspricht der des Geschäftsführenden Vorstands. Eine Wiederwahl ist möglich.
(4) Über das Ergebnis der Kassenprüfung ist der Mitgliederversamlung Bericht zu erstatten.
§ 17 Haftung und gesetzliche Vorschriften
(1) Die Regelungen zur Haftung gelten entsprechend der gesetzlichen Regelungen der §§ 31 und §§ 31a BGB
(2) Sofern nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt ist, gelten die Vorschriften des BGB.
(3) Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Herdecke
§ 18 Auflösung des Verbands, Beendigung aus anderen Gründen, Wegfall steuerbegünstigter Zwecke
(1) Die Auflösung des Verbandes kann nur in einer ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung mit 9/10 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.
(2) Im Falle der Auflösung des Verbands sind der Vorsitzende des Vorstands und sein Stellvertreter gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren, falls die Mitgliederversammlung keine anderen Personen beruft.
(3) Bei Auflösung oder Aufhebung des Verbands oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Verbands an den Kinderschutzbund-Berlin der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
(4) Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn dem Verband die Rechtsfähigkeit entzogen wurde.
(5) Der Verband haftet nur mit dem Verbandsvermögen.
Diese Satzung wurde in der Mitgliederversammlung des Verbands am 23.06.2018 beschlossen.

References: § 1
 § 26
 §27

§ 11
 §3
 § 670
 § 670

§ 17

§ 18