Source: http://www.verfassungen.ch/de/de67-18/rustag13.htm
Timestamp: 2018-06-22 19:06:23+00:00

Document:
nach dem Stande der Gesetzgebung
(1999) Staatsangehörigkeitsgesetz
durch Gesetz vom 15. Juli 1999 (BGBl. I S. 1618
aktuelle Fassung (2017)
in Kraft getreten für den Norddeutschen Bund
Reichsgesetz vom 22. April 1871 (RGBl. S. 87),
(1999) gestrichen
§ 1. Deutscher ist, wer (1934) ... die unmittelbare Reichsangehörigkeit besitzt.
Faktische Fassung aufgrund des Gesetzes über den Neuaufbau des Reichs vom 30. Januar 1934 (RGBl. I. S. 75) ergangene Verordnung über die deutsche Staatsangehörigkeit vom 5. Februar 1934. Hier wurde bestimmt:
(2004) § 1. Deutscher im Sinne dieses Gesetzes ist, wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt.
Fassung des BGBl. III.
§ 2. gegenstandslos
(2007) § 2. aufgehoben
Durch die, aufgrund des Gesetzes über den Neuaufbau des Reichs vom 30. Januar 1934 (RGBl. I. S. 75) ergangene Verordnung über die deutsche Staatsangehörigkeit vom 5. Februar 1934 wurde die Überschrift des Zweiten Abschnitts gegenstandslos.
§ 3. Die Staatsangehörigkeit (1934) ... wird erworben:
4. (1934) ...
Durch die, aufgrund des Gesetzes über den Neuaufbau des Reichs vom 30. Januar 1934 (RGBl. I. S. 75) ergangene Verordnung über die deutsche Staatsangehörigkeit vom 5. Februar 1934 wurden im § 3 die Worte "in einem Bundesstaate" sowie die Nr. 4 gegenstandslos.
3. (1976) durch Annahme als Kind (§ 6),
Ein Kind, das in dem Gebiet eines Bundesstaates aufgefunden wird (Findelkind), gilt bis zum Beweise des Gegenteils als Kind eines (1934) Deutschen Staatsangehörigen.
2. das uneheliche Kind, wenn seine Mutter Deutsche ist."
§ 4. (1974) (1) Durch die Geburt erwirbt die Staatsangehörigkeit:
2. das (1979) nichteheliche Kind, wenn seine Mutter Deutsche ist.
(2) Ein Kind, das in dem Gebiet eines Bundesstaates aufgefunden wird (Findelkind), gilt bis zum Beweise des Gegenteils als Kind eines (1934) Deutschen Staatsangehörigen.
(1976) § 6. Mit der nach den deutschen Gesetzen wirksamen Annahme als Kind durch einen Deutschen erwirbt (1986) das Kind, das im Zeitpunkt des Annahmeantrags das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat die Staatsangehörigkeit. Der Erwerb der Staatsangehörigkeit erstreckt sich auf die Abkömmlinge des Kindes.
(2) Wird die Ehe vor einem deutschen Standesbeamten geschlossen, so kann die Ausländerin die deutsche Staatsangehörigkeit auch dadurch erwerben, daß sie bei der Ehrschließung zu Protokoll des Standesbeamten erklärt, deutsche Staatsangehörige werden zu wollen.
Durch Gesetz vom 25. Juli 1986 wurden im § 6 Satz 1 die Worte "das minderjährige Kind" ersetzt durch: "das Kind, das im Zeitpunkt des Annahmeantrags das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat"
Durch die, aufgrund des Gesetzes über den Neuaufbau des Reichs vom 30. Januar 1934 (RGBl. I. S. 75) ergangene Verordnung über die deutsche Staatsangehörigkeit vom 5. Februar 1934 wurde der Artikel 7 gegenstandslos.
§ 7. (1934) gegenstandslos.
(1999) § 7. Ein Deutscher im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes, der nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, erwirbt mit der Ausstellung der Bescheinigung gemäß § 15 Abs. 1 oder 2 des Bundesvertriebenengesetzes die deutsche Staatsangehörigkeit. Der Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit erstreckt sich auf diejenigen Kinder, die ihre Deutscheneigenschaft von dem nach Satz 1 Begünstigten ableiten.
Durch die, aufgrund des Gesetzes über den Neuaufbau des Reichs vom 30. Januar 1934 (RGBl. I. S. 75) ergangene Verordnung über die deutsche Staatsangehörigkeit vom 5. Februar 1934 wurden im § 8 faktisch die Worte "von dem Bundesstaat, in dessen Gebiete die Niederlassung erfolgt ist, " gestrichen; die Zuständigkeit der Einbürgerungsbehörden der Länder (bis 1918 Bundesstaaten) blieb bestehen.

References: § 1
 § 1

§ 2
 § 2

§ 3
 § 3

§ 4
 § 6
 § 6

§ 7
 § 7
 § 15
 § 8