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Timestamp: 2017-07-28 16:56:25+00:00

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BauNVO Baunutzungsverordnung • Sachverständigenbüro Gutachter D.Wagner, Leipzig
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Erster Abschnitt: Art der baulichen Nutzung (§ 1 – § 15)
(5) Im Bebauungsplan kann festgesetzt werden, daß bestimmte Arten von Nutzungen, die nach den §§ 2, 4 bis 9 und 13 allgemein zulässig sind, nicht zulässig sind oder nur ausnahmsweise zugelassen werden können. sofern die allgemeine Zweckbestimmung des Baugebiets gewahrt bleibt.
3. sonstige Gewerbetriebe,
1. oberhalb eines im Bebauungsplans bestimmten Geschosses nur Wohnungen zulässig sind oder
3. sonstige Wohngebäude
8. Vergnügungsstätten im Sinne des § 4a Abs. 3 Nr. 2 in den Teilen des Gebiets, die überwiegend durch gewerbliche Nutzungen geprägt sind. (3) Ausnahmsweise können Vergnügungsstätten im Sinne des § 4a Abs. 3 Nr. 2 außerhalb der in Absatz 2 Nr. 8 bezeichneten Teile des Gebiets zugelassen werden.
(4) Für Teile eines Kerngebiets kann, wenn besondere städtebauliche Gründe dies rechtfertigen (§ 9 Abs. 3 des Baugesetzbuchs) festgesetzt werden, daß
2. Anlagen für kirchliche, kulturelle, soziale und gesundheitliche Zwecke.
(3) 1. Einkaufszentren,
3. sonstige großflächige Handelsbetriebe die im Hinblick auf den Verkauf an letzte Verbraucher und auf die Auswirkungen den in Nr. 2 bezeichneten Einzelhandelsbetrieben vergleichbar sind,
sind außer in Kerngebieten nur in für sie festgesetzten Sondergebieten zulässig. Auswirkungen im Sinne des Satzes 1 Nr. 2 und 3 sind insbesondere schädliche Umwelteinwirkungen im Sinne des § 3 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes sowie Auswirkungen auf die infrastrukturelle Ausstattung, auf den Verkehr, auf die Versorgung der Bevölkerung im Einzugsbereich der in Satz 1 bezeichneten Betriebe, auf die Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche in der Gemeinde oder in anderen Gemeinden, auf das Orts- und Landschaftsbild und auf den Naturhaushalt. Auswirkungen im Sinne des Satzes 2 sind bei Betrieben nach Satz 1 Nr. 2 und 3 in der Regel anzunehmen, wenn die Geschoßfläche 1200 m2 überschreitet. Die Regel des Satzes 3 gilt nicht, wenn Anhaltspunkte dafür bestehen, daß Auswirkungen bereits bei weniger als 1200 m2 Geschoßfläche vorliegen oder bei mehr als 1200 m2 Geschoßfläche nicht vorliegen; dabei sind in bezug auf die in Satz 2 bezeichneten Auswirkungen insbesondere die Gliederung und Größe der Gemeinde und ihrer Ortsteile, die Sicherung der verbrauchernahen Versorgung der Bevölkerung und das Warenangebot des Betriebs zu berücksichtigen.
(1) Stellplätze und Garagen sind in allen Baugebieten zulässig, soweit sich aus den Absätzen 2 bis 6 nicht anderes ergibt.
(4) Im Bebauungsplan kann, wenn besondere städtebauliche Gründe dies rechtfertigen (§ 9 Abs. 3 des Baugesetzbuchs), festgesetzt werden, daß in bestimmten Geschossen nur Stellplätze oder Garagen und zugehörige Nebeneinrichtungen (Garagengeschosse) zulässig sind. Eine Festsetzung nach Satz I kann auch für Geschosse unterhalb der Geländeoberfläche getroffen werden. Bei Festsetzungen nach den Sätzen 1 und 2 sind Stellplätze und Garagen auf dem Grundstück nur in den festgesetzten Geschossen zulässig, soweit der Bebauungsplan nichts anderes bestimmt.
(2) Die der Versorgung der Baugebiete mit Elektrizität, Gas, Wärme und Wasser sowie zur Ableitung von Abwasser dienenden Nebenanlagen können in den Baugebieten als Ausnahme zugelassen werden, auch soweit für sie im Bebauungsplan keine besonderen Flächen festgesetzt sind. Dies gilt auch für fernmeldetechnische Nebenanlagen sowie für Anlagen für erneuerbare Energien. soweit nicht Absatz 1 Satz 1 Anwendung findet.
Zweiter Abschnitt: Maß der baulichen Nutzung (§ 16 – § 21a)
Grund- Geschoß- Bau-
Baugebiet flächenzahl flächenzahl massenzahl
GRZ) (GFZ) (BMZ)
in Kleinsiedlungsgebieten (WS) 0,2 0,4 -,-
Ferienhausgebieten 0,4 1,2 -,-
Wohngebieten(WB) 0,6 1,6 -,-
Mischgebieten(MI) 0,6 1,2 -,-
in Kerngebieten (MK) 1,0 3,0 -,-
in Wochenendhausgebieten 0,2 0,2 -,-
mitzurechnen. Die zulässige Grundfläche darf durch die Grundflächen der in Satz 1 bezeichneten Anlagen bis zu 50 vom Hundert überschritten werden, höchstens jedoch bis zu einer Grundflächenzahl von 0,8; weitere Überschreitungen in geringfügigem Ausmaß können zugelassen werden. Im Bebauungsplan können von Satz 2 abweichende Bestimmungen getroffen werden. Soweit der Bebauungsplan nichts anderes festsetzt. kann im Einzelfall von der Einhaltung der sich aus Satz 2 ergebenden Grenzen abgesehen werden
(4) Ist im Bebauungsplan die Höhe baulicher Anlagen oder die Baumassenzahl nicht festgesetzt, darf bei Gebäuden, die Geschosse von mehr als 3,5 m Höhe haben, eine Baumassenzahl, die das Dreieinhalbfache der zulässigen Geschoßflächenzahl beträgt, nicht überschritten werden.
§ 19 Abs. 4 findet keine Anwendung.
3. Stellplätzen und Garagen in Vollgeschossen, wenn der Bebauungsplan dies festsetzt oder als Annahme vorsieht.
Dritter Abschnitt: Bauweise, überbaubare Grundstücksfläche (§ 22 – § 23)
(5) Wenn im Bebauungsplan nichts anderes festgesetzt ist, können auf den nicht überbaubaren Grundstücksflächen Nebenanlagen im Sinn des § 14 zugelassen werden. Das gleiche gilt für bauliche Anlagen, soweit sie nach Landesrecht oder in den Abstandsflächen zulässig sind oder zugelassen werden können.
Fünfter Abschnitt: Überleitungs- und Schlußvorschriften (§ 25 – § 27)
§ 26a Überleitungsregelung aus Anlaß der Herstellung der Einheit Deutschlands
§ 27 (Inkrafttreten)	Posted by Gutachter Wagner at 09:03	Tagged with: BauNVO, Gesetze

References: § 15
 § 4
 § 4
 § 3
 § 21

§ 19
 § 23
 § 14
 § 27

§ 26

§ 27