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Timestamp: 2019-12-12 07:48:47+00:00

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Schulordnung der Musikschule | Musikschule Unterhaching e. V.
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Schulordnung der Musikschule Unterhaching e.V.
Die Schulordnung regelt das Verhältnis zwischen der Musikschule und ihren Schülern bzw. deren gesetzlichen Vertretern* und ist Bestandteil des Unterrichtsvertrages.
*Die weibliche Form ist der männlichen Form im Folgenden gleichgestellt. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit haben wir uns in allen Texten für die Verwendung des generischen Maskulinums entschieden.
Die Musikschule erfüllt die Anforderungen der „Verordnung über die Führung der Bezeichnung Singschule und Musikschule“ (Sing- und Musikschulverordnung) des Bayerischen Staatsministeriums hinsichtlich des fachlichen Aufbaus, der Grundfachverpflichtung für Kinder im Vorschul- und Grundschulalter, der Fächerbreite im Instrumentalunterricht, der Qualifikation und des Beschäftigungsverhältnisses des Lehrpersonals, Ordnung des inneren Betriebs und der sozialen Gebührengestaltung.
Die öffentliche Musikschule legt mit qualifiziertem Fachunterricht die Grundlage für eine lebenslange Beschäftigung mit Musik. Sie eröffnet ihren Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten zum qualitätsvollen gemeinschaftlichen Musizieren in der Musikschule, in der allgemein bildenden Schule, in der Familie oder in den vielfältigen Formen des Laienmusizierens. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler im Verlauf ihres musikalischen Bildungsganges umfassend beraten. Besonders Begabte erhalten eine spezielle Förderung, die auch die Vorbereitung auf ein musikalisches Berufsstudium umfassen kann.
§ 2 Aufbau / Ausbildung
Aufbau und Ausbildung erfolgen nach dem Strukturplan des Verbandes deutscher Musikschulen. Für den Unterricht gelten der VdM-Bildungsplan „Musik in der Elementar- / Grundstufe“ und die Rahmen-Lehrpläne des Verbandes deutscher Musikschulen, in denen Ziele und Inhalte der Ausbildung formuliert sind, sowie ggf. weitere Lehrplan-Bestimmungen der Musikschule.
Die Musikschule gliedert sich in:a. Elementarstufe / Grundstufe
b. Instrumental- und Vokalfächer (Unter- / Mittel- / Oberstufe)
c. Ensemblefächer
d. Ergänzungsfächer
e. Studienvorbereitende Ausbildung
g. Projekte und Veranstaltungen
Der Elementarunterricht / Grundfachunterricht geht dem Unterricht in den Instrumental- / Vokalfächern verpflichtend voraus und begleitet ihn. Ensemblefächer sind grundlegender Bestandteil des Musikschulunterrichts. Ergänzungsfächer, studienvorbereitende Ausbildung, Kooperationen, Projekte und Veranstaltungen vervollständigen das Leistungsangebot der Musikschule.
§ 3 Elementarstufe / Grundstufe
Alter: 1½ bis 4½ Jahre
Unterrichtsform: Gruppe 7 bis 10 Kinder
Dauer: bis zu 3 Jahren
Elementare Musikpädagogik (EMP) in Kindertagesstätten
Unterrichtsform: Großgruppen
Musikalische Früherziehung / EMP in der Musikschule
Musikalische Grundausbildung / EMP
Unterrichtsform: Gruppe 6 bis 8 Kinder
5. Kinderchor
Unterrichtsform: Gruppe 10 bis 20 Kinder
6. Musiktheater
Unterrichtsform: Gruppen: 7 bis 12 Kinder
7. Musikalische Kooperationsprogramme
Unterrichtsform: Klassen / Gruppen / Großgruppen
Dauer: Programmbezogen
In den Instrumental- / Vokalunterricht werden aufgenommen
a. Kinder: Der Besuch der Elementarfächer / Grundfächer ist Voraussetzung für den nachfolgenden Instrumental- oder Vokalunterricht.
b. Jugendliche und Erwachsene.
Der Unterricht wird in Gruppen von zwei bis vier Schülern (30 / 45 / 60 Minuten pro Woche) oder als Einzelunterricht (30 / 45 / 60 Minuten pro Woche) erteilt. Die Gruppen sollen nach Alter und Vorbildung so zusammengesetzt sein, dass die besonderen Qualitäten des Gruppenunterrichts genutzt werden können. Über die Einteilung sowie über erforderliche Änderungen während des Schuljahres entscheidet die Schulleitung.
Ensemblefächer dienen dem Musizieren in der Gemeinschaft. Sie sind in allen Leistungsstufen integraler Bestandteil des ganzheitlichen Bildungskonzepts der Musikschule. Kontinuierliche Ensemblearbeit bildet mit dem Unterricht im Instrumental- bzw. Vokalfach eine aufeinander abgestimmte Einheit und gehört daher zum verbindlichen Unterrichtsangebot der Musikschule. Über die Einteilung zum Ensembleunterricht entscheidet die Schulleitung in Absprache mit der Fachlehrkraft.
Ergänzungsfächer sind zum einen kontinuierliche Unterrichtsfächer zur inhaltlichen Bereicherung des instrumentalen und vokalen Bildungsangebots, insbesondere Gehörbildung / Musiklehre / Theorie. Zum andern stellen sie auch eine Ergänzung des Musikschulangebotes dar, wie z. B. Tanz, Ballett oder Rhythmik. Über die Einteilung zum Ergänzungsunterricht entscheidet die Schulleitung in Absprache mit der Fachlehrkraft.
§ 7 Begabtenförderung / Studienvorbereitende Ausbildung
Vokal- / Instrumentalunterricht: 2 Wochenstunden Einzelunterricht im Haupt- und Nebenfach
Gehörbildung / Musiklehre / Musiktheorie
Interessenten können nur aufgrund einer Beurteilung in die Begabtenförderung / studienvorbereitende Ausbildung aufgenommen werden. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand im Einvernehmen mit der Schulleitung.
Über den Ausschluss aus der Begabtenförderung / studienvorbereitenden Ausbildung entscheidet die Schulleitung nach Anhörung der Fachlehrkräfte und der Erziehungsberechtigten bzw. Betroffenen.
Die Musikschule kooperiert mit Partnern in der kommunalen Bildungslandschaft, insbesondere mit Kindertagesstätten und allgemeinbildenden Schulen sowie mit weiteren Kooperationspartnern wie z. B. Musikvereinen, Kirchengemeinden, Ausbildungsstätten oder Berufsorchestern. Kooperationen gründen sich auf vertragliche Vereinbarungen mit den Bildungspartnern.
Projekte, z. B. Kurse, Workshops oder Exkursionen, sind musikpädagogische Angebote der Musikschule. Veranstaltungen gehören einschließlich der hierfür erforderlichen Vorbereitungen zum pädagogischen Auftrag und zum individuellen Erscheinungsbild der Musikschule. Vorspiele und Konzerte sind für Schülerinnen und Schüler eine wesentliche Lernerfahrung; die Teilnahme daran ist Bestandteil des Unterrichts.
§ 12 Anmeldung / Aufnahme
Anmeldungen sind schriftlich an die Musikschule zu richten (Formblatt). Bei minderjährigen Teilnehmern ist die schriftliche Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich. Anmeldungen werden erst durch die Zuteilung zum Unterricht rechtswirksam. Eine Aufnahme außerhalb des Schuljahresbeginns ist nur möglich, wenn die Voraussetzungen seitens der Musikschule gegeben sind. Ein Anspruch auf Aufnahme besteht nicht.
§ 13 Daten / Datenschutz
Die Musikschule erhebt nur Daten, die sie für die ordnungsgemäße Erfüllung ihrer Aufgaben benötigt. Die Daten werden nur für diese Aufgaben verwendet. Die datenschutzrechtlichen Bestimmungen werden hierbei beachtet. Mit der Anmeldung wird die Einwilligung in die Erhebung und Nutzung von Daten erteilt. Wir weisen in diesem Zusammenhang auf die Datenschutzerklärung der Musikschule hin, die auf der hauseigenen Homepage nachzulesen ist.
Abmeldungen sind grundsätzlich nur zum Schuljahresende möglich. Sie müssen der Musikschule spätestens zum 31. Mai des Schuljahres schriftlich zugehen.
Unterrichtsstunden, welche durch unvermeidliche Verhinderung der Lehrkraft (Ausnahme: Krankheit der Lehrkraft) ausfallen, werden vor- bzw. nachgegeben. Kann der Unterricht bei längerer Erkrankung der Lehrkraft nicht vertreten werden, entsteht ab der vierten Stunde ein Erstattungsanspruch.
Erkrankte Schüler sollen dem Musikschulunterricht fernbleiben. Schulleitung und Lehrkräfte sollen über psychische und physische Beeinträchtigungen der Schüler informiert werden.
Die Musikschule hat eigene Medien, für deren Inhalt und Gestaltung die Schulleitung verantwortlich ist. Auf und in diesen Medien wie Homepage, Programmheft, Flyern sowie Facebook möchten wir die Aktivitäten unserer Schule präsentieren. Dabei ist es auch möglich, dass Bilder Ihres Kindes (ohne Namensnennung) abgebildet werden, die in öffentlichen Veranstaltungen der Musikschule fotografiert werden. Wir verwenden das Bild – ggf. auch Tonmaterial nur für den Eigenbedarf sowie zur Selbstdarstellung der Musikschule. Eine Vergütungsverpflichtung besteht nicht. Dies gilt auch für Bild und Tonaufzeichnungen der Medien (Presse, Rundfunk, Social Media u. a.). Die Musikschule versichert, das “Recht am eigenen Bild” ihrer Schüler nach bestem Wissen zu achten. Wir weisen dabei ergänzend darauf hin, dass Informationen im Internet weltweit abrufbar und veränderbar sind. Sie haben selbstverständlich das Recht, jederzeit mit Wirkung für die Zukunft der Veröffentlichung zu widersprechen.
§ 21 Fremdunterricht
§ 22 Instrumente
§ 23 Bescheinigung
§ 24 Unfallversicherung
Diese Schulordnung tritt am 25. Mai 2018 in Kraft.

References: § 2

§ 3

§ 7

§ 12

§ 13

§ 21

§ 22

§ 23

§ 24