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Timestamp: 2019-08-22 20:14:20+00:00

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Freestyle Libre Erfahrungsbericht - Ulrike ist „geflasht“! - mein-diabetes-blog.com
Geschrieben von Gastautor am Freitag, 10. Oktober 2014
Okt 10, 2014 Gastautor
10. Oktober 2014 227 Comments Gastbeitrag, Technik & ZubehörAbbott Flash Glucose Monitoring, Abbott FreeStyle Libre, Abbott FreeStyle Libre Onlineshop, Abbott Onlineshop, CGM, FGM, mein-diabetes-blog.com, Ulrike Thurm
Einmal resetten büdde schön!Save the Date - T1Day 2015 in Berlin
Das hätte ich so gerne auch, aber leisten kann ich es mir leider nicht. ..fände es nach 34 Jahren auch toll mal schnell zu scannen. ..:-(
27. Oktober 2014 at 21:05
dass weiß man noch nicht, aber ich denke, dass hängt von uns allen ab. Wenn wir alle, nachdem das System da ist und wir es uns gekauft haben, mit diesen tollen Werten zur Kasse gehen, denen anhand der ausgedruckten Werte und Statistiken zeigen, wie toll das Libre uns bei der Stoffwechseleinstellung unterstützt, dass die Kosten (man muss ja auch die bei JEDER 😉 Messung gewechselte Lanzette mitzählen), dann liegen die Kosten fürs Libre nicht über den Kosten von 600 Messstreifen pro Quartal, und darauf hat ja ein Pumpenpatient Anspruch. Wenn Jeder von uns damit persönlich zu seinem Sachbearbeiter geht, nach erfolgreicher Probephase des Starterpakets (diese einmaligen Kosten sollten es Dir diesen Versuch wert sein, finde ich), dann könnte es ja zu einer individuellen, positiven Einzelentscheidung kommen. Wenn dem so ist, teilt sie diesem Block mit, das könnte wiederum andere bei Ihrem Versuch unterstützen. “WIR sind das Volk” oder so ähnlich: nur wer sich bewegt, kann auch was bewegen. Viel Glück, Ulrike
Nach 43 Jahren schmerzhaften Blutzucker-Messens durfte ich das Produkt bereits 4 Wochen testen. Welch ein Meilenstein – fast wie die Mondlandung 😉 – so macht Messen richtig Spaß!
Mein HbA1c ist von über 10 auf 4,9 gesunken! Das liegt vor allem daran, dass ich bis vor kurzem so gut wie nie gemessen habe und jetzt mind. 12 mal scanne.
Auch das mit den Hypos werde ich noch in den Griff bekommen, denn ich habe am Anfang bei hohen BZ-Werten einfach zu viel
Ich weiß, dass die Krankenkasse die Kosten noch nicht trägt. Hab nämlich schon bei der Barmer nachgefragt und da wurde mir erklärt, dass eine Erstattung unter anderem auch damit zusammenhängt, ob das System über die Apotheke vertrieben wird. Das ist nicht der Fall – daher ist momentan keine Erstattung möglich. Ich werde jede Rechnung persönlich vorbei bringen. Habe nämlich schon nachbestellt (Donnerstag Abend) und auch heute schon erhalten. Sogar die genaue Uhrzeit der Lieferung wurde mir per SMS mitgeteilt.
Ein Glück, dass Weihnachten vor der Tür steht – dieses Jahr weiß ich jedenfalls, was man mir schenken soll.
Ich persönlich kann das Produkt nur weiterempfehlen.
Viele Grüße an alle – jetzt zumindest was das Blutzuckermessen anbelangt – nicht mehr „Leidensgenossen und Genossinnen“
Wie geht’s dir inzwischen? Ist der HbA1 c nicht ganz schön grenzwertig bei 4,9? Hast du schon Folgeerkrankungen? Gruß Angela
Dr.-Ing. Thomas Wieland
ich habe seit 49 Jahren Typ I. BZ Geräte habe ich seit 1981 im Einsatz … rechne mal wieviele Pieks das sind.
Nun habe ich gestern die Mail erhalten, dass Abbott wieder ausliefert an Neukunden – ich bin gespannt wie das Messystem des Flüssigkeitsgewebezuckers an mir arbeiten wird.
Die DAK und die TK bezahlen anteilige die Kosten. Ich bin bei der TK und bei Typ I im DMP bekommt man 95 EUR / Monat erstattet – zwei Sensoren kosten knapp 120 EUR. Man muss es vorerstatten und dann die Rechnung inkl. Verordnung einreichen.
für dich wird es wunderbar sein, dass du dieses System jetzt bekommst. Ich habe mich selbt schon in diese Sache (arbeiten mit Freestyle ohne Stechen und Glocosestand immer wissend) hineingedacht und bin als noch Wartender fast ein wenig neidisch. Aber gestern sagte mir ein Fachmann, dass die Werte u. U. auf Grund der Zeit-Verzögerung in der Gewebeflüssigkeit doch sehr stark vom tatsächlichen BZ-Wert abweichen können. Wenn du da mal Erfahrungen hast, dann schreib sie bitte doch hier nieder. Mir wurde nämlich gesagt, das der verzögerte Sensorwert gar nicht so gut für den insulinspritzenden Einser sei??? (Die vor einer Mahlzeit gewählte Basalmenge wäre dann unpassend). Ich denke als Betroffener mache ich mir im Moment zu viele Gedanken. Einfach mal probieren wird wohl das Beste werden.
ich selbst bin ebenfalls bei der TK und Typ 1 Diabetiker.
Auf tel. nachfrage von mir wurde gesagt die TK übernimmt gar nichts! Auch nicht anteilig. Sehr traurig darüber las ich im Internet aufeinmal deinen Post hier. Kannst du mir evtl. sagen was ich tun muss um ebenfalls 95 Euro im Monat erstattet zu bekommen? Bzw. warum sagt die TK mir etwas ganz anderes? Ich bin ebenfalls im DMP. Ich hoffe, trotz deines Posts vor schon einem Jahr, liest du meine Frage und kannst mir evtl. helfen. Vorab vielen Dank!
30. März 2016 at 14:45
vielleicht hast du meinen letzten Post gelesen. Ich bin bei der Barmer. Dort ist es so, dass die Sensoren anstatt der üblichen Teststreifen bezuschusst werden. Ich zahl 4,24 pro Sensor als Hilfsmittel-Zuzahlung dazu. Selbst wenn ich normale Teststreifen (zum Abgleich o.ä.) bräuchte, wäre das kein Problem. Ich würde das direkt mit dem Hilfmittelzentrum der TK klären.
Bestellt habe ich die Sensoren über Abbott direkt. Die haben eine Agentur dazwischen geschaltet, welche den Erstattungsantrag an die Kasse formuliert. Ich habe einfach 2 Sensoren bestellt und ein Anschreiben (wird dort generiert) ausgedruckt und alles zu Abbott geschickt. Den Schriftkram erledigen die. Ich hatte persönlich nichts mit der Kasse zu tun und die Zusage hatte ich in 3 Wochen. Wichtig ist, dass eine Diabetesindikation auf dem Rezept steht.
Also von Diabetologen ein Rezept besorgen, zu Abbott schicken und abwarten.
Das Ding ist wirklich super und die Abweichungen (0,2-0,3mmol/l zum normalen BZ) sind minimal. Und man scannt sich doch öfters als man sich in den finger stechen würde.
ich nutze den Libre jetzt auch seit Januar 16 und bin ebenfalls Mitglied bei der Barmer GEK. Ich hoffe Du bist bei der Barmer, denn in Deinem Beitrag schreibst Du vom Hilfsmittelzentrum der TK.
Eine Sachbearbeiterin der Barmer hatte mich angerufen und mich gefragt, wie viele Teststreifen ich denn nutzen würde. Daraufhin hat sie mir eine Kostenerstattung von Euro 30,48/Sensor zugebilligt. Die Menge der Sensoren wurde auf 26/Jahr begrenzt. Das Lesegerät musste ich selber tragen.
Wie kommt es, dass Du Euro 4,24 zahlen mußt? Und wie ist dieser Bezahlvorgang bei Dir?
Ich muss die Rechnung (geht glücklicherweise per E-Mail) jedesmal bei der Barmer einreichen und bekomme dann die Hälfte auf mein Bank Konto erstattet.
soyy es sind 4,62 pro Sensor (insg. 9,24). Ja ich bin bei der Barmer und das war die Rechnung, welche kam. Bezahlt habe ich die Zuzahlung an Abbott. Ich habe das Rezept direkt über Abbott (Rezeptservice Eisenhüttenstadt) eingereicht und die eigene Agentur übernimmt den Schriftwechsel mit der KK.
Ich warte nun auf die Bestätigung der Folgeverordnung. Ich geb Bescheid.
19. April 2016 at 22:56
hat man Dich auch gefragt, wie viele Teststreifen Du täglich bentuzen würdest? Das hat man bei mir gemacht und daraufhin kam die Summe 30,48 mit der Begrenzng von 26 Sensoren/Jahr zustande. Ich habe nicht über Abbott bestellt. Scheinbar war das ein Fehler.
heute kam die Bestätigung der Übernahme durch die Kasse. Die 6 Sensoren Quartalsbedarf wurden genehmigt. Zuzahlung pro Sensor 4,62€.
Ich habe alles über Abbott direkt abgewickelt. Das System ist zwar ein ziemlicher Kuddelmuddel, aber ein Anruf (kostenfrei) klärt alles und siehe da, die neuen Sensoren sind auf dem Weg. Kann ich nur empfehlen. Wichtig ist, dass du locker 3-4 Wochen einplanen musst, von der Einreichung bei Abbott bis zur Lieferung.
Mit der Kasse hatte ich, was die Genehmigung angeht, nichts zu tun. Da mein Doc im Urlaub war und ich keine neuen Sensoren hatte, musste ich jetzt notdürftig wieder aufs Stechen ausweichen und ich muss sagen, es hat mich noch nie so genervt, wie in diesen 2 Wochen. Wird Zeit dass die Libres kommen. Zumal sich in den 4 Testwochen mein HbA1c um 0,6% verbessert hatte!
17. Februar 2015 at 09:08
Habe von einem Insider gehört das die DAK prüft ob die Kosten übernommen werden können. Voraussichtlich ab Mitte 2015 möglich. Fazit: nicht immer die billigste Kasse ist die Beste..
Hallo guzzijoi,
habe mich auf Grund des hier im blogg Glesenen mit der erwähnen Hamburger KK in Verbindung gesetzt: Kann´s bestätigen. Ergebnis: Ab Juni 2015 genehmigt diese Kasse (bisher als einzige) 1000 CGM-Geräte. Ganz unabhängig wählt sie, ohne Einflussmöglichkeit des Typ Einsers Leute, die im Diabetes-Gesundheitsprogramm mitlaufen und den Zucker schon länger haben, rein zufällig aus. Um im Ton der Lottowerbung zu sprechen: „Mit etwas Glück sind sie dabei“. Nein, Spaß beiseite, Toll das die Kasse das macht. Ich glaube, es ist nur eine Frage der Zeit, bis das der Regelfall für Insulinspritzer wird. Dann kommen die Personen, die sich´s nicht leisten können, auch in den Genuss.
Die TK übernimmt derzeit bis zu 800 Euro Sensorkosten im Jahr und die Kosten für das Gerät. Vosaussetzung : Typ 1 Diabetes und Verordnung vom Arzt.
11. Oktober 2014 at 02:17
Ein guter Bericht, der neugierig auf das Gerät macht – wenn es denn endlich käuflich zu erwerben ist. Erst war von Anfang Oktober die Rede, jetzt von Ende des Monats. Hoffentlich bleibt es bei diesem angekündigten Termin! ?! Offensichtlich sind da gewisse Lieferprobleme, die sich erst jetzt bei größerer Nachfrage zeigen.
Also, der Oktober ist ja nicht mehr sooooooo lang…..
Ja dieses System könnte den Alltag eines Diabetikers besonders vom Typ 1 deutlich erleichtern und flexibler gestalten. Was mich aber etwas verwirrt ist noch, im Bericht heißt es, das nur 1 mg/dl Differenz auftraten zwischen dem Freestyle Libre und einem Laborergebniss. Wurde dabei der Zeitversatz berücksichtig zwischen dem Blutwert und dem Wert aus der Gewebeflüssigkeit? Ich frage deshalb , weil auf der Abbott-Seite selber auf diesen Umstand der verzögerten Darstellung des tatsächlichen Blutzuckerwertes hingewiesen wird. Na ja, lassen wir uns einfach mal überraschen wenn dann endlich die Auslieferung in Deutschland erfolgt. Nichts wünsche ich mir mehr als einen Fortschritt bei der Blutzuckermessung aber ich bleibe auch mal etwas skeptisch, ob das Libre wirklich alle Versprechungen erfüllen kann. Werde auch jeden Fall ein System erwerben und es ausgiebig testen 🙂
27. Oktober 2014 at 20:47
bin nicht sicher, ob meine Antwort bei Dir ankommt, aber der Zeitunterschied ergibt sich ja größtenteils stärker, wenn der Wert schwankt. Als ich im Labor war, war mein Glukosewert, mein Blutzuckerwert, wie auch immer, gerade sehr stabil, deshalb waren da die von Abbott angegebenen 5 Minuten zu vernachlässigen. So, jetzt hoffe ich, dass die Antwort bei Dir ankommt, viel Spaß beim testen, Ulrike
11. Oktober 2014 at 21:52
ich habe das System nun seit 2 Tagen an meinem Oberarm und ich könnte vor Freude weinen.
Ich bin Typ1 Diabetiker und musste täglich ca. 8 Blutzuckermessungen durchführen. Wie bekannt, immer mit Schmerzen. Das fällt nun alles weg.
Ich kann während meines Jogginglauf’s den BZ messen, was sonst nicht möglich war und bin vor Unterzuckerungen vorzeitig gewarnt. Das ist ein riesen Vorteil und nimmt einen die Angst am Sport. Ich bin bis jetzt MEGA Begeistert und wenn meine 2 Wochen Testlaugzeit vorbei sind, werde ich mich sofort bei meiner Krankenkasse melden und Druck machen, ich WILL das Teil haben.
Das FreeStyle Libre wird doch ohne Hartbox ausgeliefert. Es ist keine Halteöse vorhanden. Das würde man doch beim Joggen sehr schnell verlieren oder aus den Händen fallen. Das hat sich die Firma dabei gedacht so was auszuliefern? Selbst jedes Blutzuckermessgerät hat eine Aufbewahrungsbox bzw. Mäppchen.
komm jetzt, sonst hast Du kein Problem oder? als Aufbewarungsbox z.Z. wichtig wäre.
21. Juni 2015 at 13:19
ich wusste schon nicht mehr das ich etwas zur Halteöse und Hartbox (15.11.14) gepostet habe. Aber es ist jetzt insbesondere bemerkenswert, dass in der Zeit vom 15.11.14 bis 21.06.15 die Firma nicht dazu in der Lage ist eine entsprechende Zubehör mit zu liefern.
Die Firma hat mir dieser Tage geschrieben, dass sowas immer noch nicht da sei. Wie soll man da das Messgerät sicher immer zur Hand haben und messen können?
Das heutiger Sicht muss ich dazu posten, dass ich mit diesem grundlegenden Problem zu recht komme, denn entsprechende Material gibt es zu jedem normalen Blutzuckermessgerät mit dazu. Eins davon habe ich davon übernommen und es passt fast 1 zu 1.
Ansonsten muss ich dazu posten, dass hier wohl Hase und Fuchs begraben sind, denn es findet überhaupt kein Erfahrungsaustausch hier mehr statt. Es würde mich freuen, wenn hier viel Bewegung entstehen würde.
12. Oktober 2014 at 22:46
danke für den Bericht. Von dem Gerät hatte ich noch nicht gehört.
Du schreibst, dass der Scanner nichts mit CGM zu tun hat – das verwirrt mich etwas. Mir scheint, dass es die gleichen Vorteile bringt. Kannst du das genauer erklären?
Ich trage selber seit knapp zwei Wochen das Dexcom 4G und bin total begeistert von dieser CGM-Möglichkeit! Das macht das Leben so viel besser 🙂
27. Oktober 2014 at 20:51
also, der Libre ist kein CGM, weil er keine Alarme hat. Bei meinem Freestyle Navigator weiß ich immer, in jeder Lebenssituation, auch wenn ich schlafe, so lange das Gerät nicht piepst oder vibriert, sind meine Glukosewerte im grünen Bereich und mir kann keine Entgleisung über oder unter die Normwerte drohen. Das gibt eine unglaubliche Sicherheit, durch ein CGM wird ja sozusagen „mein Diabetesfilm, der ständig neben dem „normalen“ Leben noch läuft, vom CGM übernommen. Das tut Flash nicht, es sagt Dir die Werte, da es aber nicht sendet, kann es auch keine Alarme geben, damit auch keine Warnungen vor Hypos etc. Da ist für mich das CGM von enormen Vorteil. Liebe Grüße, Ulrike
ich trage gerade testweise ein CGM Gerät von dexcom am Arm. Wenn ich es richtig verstanden habe, liegt der Unterschied zum Freestyle Libre darin, dass ein CGM Sytem permanent misst, also auch nachts und das Freestyle nur wenn man scanned. Beide geben aber Trends an, was sehr hilfreich ist. Seit ich das CGM Gerät habe, ist mein Zucker sehr scharf eingestellt, da man dazu neigt zu schnell zu korrigieren. Das macht mich ganz verrückt und der ständige Alarm auch. Deshalb möchte ich unbedingt das Freestyle Libre Gerät testen. Ich glaube es entlastet gerade Typ 1 Diabetiker enorm und liefert zu einem vernünftigen Preis viele wertvolle Informationen. Ich hoffe die KK tragen bald die Kosten dafür.
sehr guter Bericht. Mein Sensor ist vor 2 std. Abgelaufen und es war damitTraumhaft.
Ich habe Zucker seit 17 Jahren. Vor einigen Jahren habe ich den Dexcom getestet. Es war sehr gut aber seit dem Zeitpunkt messe ich kaum noch. Im Schnitt einmal im Monat. Habe alles nach Gefühl gemacht. Dadurch war mein Hba1C bei über 10.
Jetzt hatte ich das Glück den Freestyle libre zu testen und ich habe laut dem Computerprogramm einen geschätzten Hba1C von 7,5. Ich habe im Schnitt 13 mal am Tag gescannt. Es ist einfach schnell und bequem.
Ich habe gestern gehört, dass das Pordukt Anfang November raus kommen wird.
Aber ich muss es auch haben. Einfach das beste was mir je passiert ist.
25. Oktober 2014 at 08:19
Nur wüsste ich gerne den Unterschied zum CGM. Eine weitere Frage: Habe ich das richtig verstanden? Wenn ich auch nachts eine kontinuierliche Aufzeichnung möchte, muss ich ggf. den Wecker stellen, um als Voraussetzung hierfür innerhalb einer Frist von 8h gescannt zu haben?
VGe, Pat
also, der Libre ist kein CGM, weil er keine Alarme hat. Bei meinem Freestyle Navigator weiß ich immer, in jeder Lebenssituation, auch wenn ich schlafe, so lange das Gerät nicht piepst oder vibriert, sind meine Glukosewerte im grünen Bereich und mir kann keine Entgleisung über oder unter die Normwerte drohen. Das gibt eine unglaubliche Sicherheit, durch ein CGM wird ja sozusagen “mein Diabetesfilm, der ständig neben dem “normalen” Leben noch läuft, vom CGM übernommen. Das tut Flash nicht, es sagt Dir die Werte, da es aber nicht sendet, kann es auch keine Alarme geben, damit auch keine Warnungen vor Hypos etc. Da ist für mich das CGM von enormen Vorteil. Aber keine Angst, Du mußt Dir keinen Wecker stellen, falls Du mal länger als 8 Stunden schlafen solltest, dann fehlen Dir diese 1-2 Stunden dann in der Grafik, mehr nicht. Die restlichen acht Nachtsunden sind komplett aufgezeichnet. Liebe Grüße, Ulrike
Seit 3 Tagen habe ich den Libre-Sensor im Arm und scanne meine Werte. Der erste Tag ist wirklich zum vergessen weil die Werte einfach nicht stimmen – nach 1,5 Tagen ist jetzt alles in Ordnung und die Zuverlässigkeit ist da. Den zeitlichen Verzug zwischen Blutzuckermessung und Gewebemessung habe ich noch nicht so wirklich entdecken können, aber er soll da sein (zwischen 5 und 30 Minuten).
Ich meinte, dass ich das System nicht brauche und es mir keinen Vorteil bringt – diese Meinung ändert sich gerade. Das Scannen ist wie eine Mess-Flat und man bekommt viel mehr Aussagekraft mit den Eizelwerten, dem Verlauf und der Tendenz, egal ob beim Sport oder in der Nacht oder, oder ……………..
Ich überlege nach 3 Tagen schon, ob ich es mir leisten werde – Krankenkasse hin oder her – das System ist ein echter Fortschritt für uns alle!!!!!!!
Hi Hennessy, hast du das Libre gekauft, wie geht’s dir damit? Gruß Angela
Hi Hennesy,
Heißt das das gerät IST wieder lieferbar?
das klingt ja alles sehr vielversprechend. Meine Frage betrifft die Kosten. Werden diese von den Krankenkassen übernommen?
dass weiß man noch nicht, aber ich denke, dass hängt von uns allen ab. Wenn wir alle, nachdem das System da ist und wir es uns gekauft haben, mit diesen tollen Werten zur Kasse gehen, denen anhand der ausgedruckten Werte und Statistiken zeigen, wie toll das Libre uns bei der Stoffwechseleinstellung unterstützt, dass die Kosten (man muss ja auch die bei JEDER 😉 Messung gewechselte Lanzette mitzählen), dann liegen die Kosten fürs Libre nicht über den Kosten von 600 Messstreifen pro Quartal, und darauf hat ja ein Pumpenpatient Anspruch. Wenn Jeder von uns damit persönlich zu seinem Sachbearbeiter geht, nach erfolgreicher Probephase des Starterpakets, dann könnte es ja zu einer individuellen, positiven Einzelentscheidung kommen. Wenn dem so ist, teilt sie diesem Block mit, das könnte wiederum andere bei Ihrem Versuch unterstützen. „WIR sind das Volk“ oder so ähnlich: nur wer sich bewegt, kann auch was bewegen. Viel Glück, Ulrike
Wo kriegt ihr alle das system schon her? Kann man das testen oder bestellen?
Ab sofort online zu bestellen – dann los, bin sehr gespannt, Ulrike
Ich habe soeben erfolgreich (!) das Freestyle Libre Starterset und 2 zusätzliche Sensoren über die Abbot-Internetseite bestellt. Bin gespannt, wann die Lieferung ankommt und wie meine bessere Hälfte damit zurecht kommt.
DAS WARTEN HAT DAMIT EIN ENDE!!
das hört sich sich mal richtig gut an. Wie sieht es aber beim Duschen oder Baden aus? Wenn ich jedesmal den Sensor abnehmen muss, kann es ja ein teurer Spaß werden.
Du kannst damit sogar schwimmen oder auch in die Sauna gehen, alles Kein Problem, viel Spaß beim flashen, Ulrike
Ich ahbe mir das Starter Paket bestellt und habe den Sensor endlich auch am Arm. Der erste Versuch, ihn anzubringen, ist leider gescheitert. Aber Abott ist so nett und schickt mir kostenfrei einen neuen zu. Beim zweiten Versuch hat es dann auch sofort geklappt. Man spürt das Ding überhaupt nicht und es sitzt fest auf der Haut. Ich bin absolut begeistert von dem System. Noch nie war das BZ-Messen so einfach. Die Werte stimmen nach ca.12 Stunden fast überein mit der Messung am Finger Werde jetzt einen Antrag auf Kostenübernahme bei der DKV stellen. Ich werde berichten, was dabei raus kommt.
Klaus,bin bei der Signal privat versichert.Wer hat Informationen wie die Versicherungen bei dem Kostenübernahme -Antrag reagieren.Grüsse
Dr.A.W.Kemmann
Central KV zahlt bis heute nicht.
Änderung in Zukunft möglich.
Nachfragen von Zeit zu Zeit
5. November 2014 at 22:19
Vielen Dank für den tollen Bericht. Eigentlich setzt man diesen Sensor ja am Oberarm, aber wurde das auch schon an anderen Stellen versucht? Unser bald 8-jähriger Sohn (das System ist ja für Kinder noch nicht zugelassen, wieso eigentlich?) benützt jedoch immer Oberschenkel und Oberarme für den Pod, könnte man den Flash Sensor nicht am unteren Rücken oder Po befestigen? Hat da jemand schon Erfahrungen gemacht mit anderen Setzstellen?
15. November 2014 at 14:11
Die Rückseite vom Oberarm ist auch ziemlich umständlich und schlecht einsehbar beim Platzieren des Sensors. Selbst das Scannen ist da nicht so einfach, als wenn der Sensor auf dem Bauch angebracht wäre.
7. November 2014 at 19:49
der Erfahrungsbericht ist sehr interessant, allerdings frage ich mich, inwieweit diese nach außen getragene Euphorie und die immer wiederkehrenden Hinweise, wo man dieses Gerät bestellen kann, in ihrer Art eine ausreichende Neutralität gegenüber des Unternehmens Abbott gewährleisten.
Fakt ist, dass das Gerät, so der aktuelle Stand der Dinge, lediglich eine CE-Zulassung hat, aber eben noch keine Zulassung des BfArM. Insofern ist die hier in den Kommentaren zum Vorschein kommende Aggressivität gegenüber der Krankenkassen fehl am Platz. Die Krankenkassen werden überhaupt erst dann über eine Erstattung nachdenken, wenn sämtliche Prüfungen und Studien vorliegen. Ich bin KEIN Mitarbeiter einer KK, sondern ein Diabetiker, der die Nase voll hat von den vorzeitig euphorisch geweckten übersteigerten Erwartungshaltungen. Hier werden Menschen, die berechtigterweise immer wieder auf erleichternde Therapiemassnahmen warten, vollkommen unnötig viel zu früh aufgeputscht. Ich schätze das Unternehmen Abbott sehr, aber der Fehler des vorzeitigen Auf-den-Markt-Werfens wird immer wieder gemacht. -> Weihnachten?? Insofern sollte man jetzt nicht aus der Rolle fallen und irgendwelche Krankenkassen rundmachen, denn dazu besteht keine Veranlassung.
26. Februar 2015 at 11:21
Hi Florian, hast du das Libre inzwischen ausprobiert? Gruß Angela
hat schon jeman Erfahrungen mit dem gleichzeitigen Tragen der mylife Omnipod und des FreeStyle Libre Flash Glukose Messsystem am Oberarm gemacht?
Hat jemand Informationen, ob abbott die beiden Systeme künftig in ein Gerät zusammenfassen wird?
Da es sich um zwei verschiedene Firmen handelt, wird es wohl keine Zusammenlegung der Systeme geben.
… Im OmiPod werden bereits freestyle-Teststreifen verwendet. Da wäre der Weg zum Sensor nicht mehr weit. Vielleicht ein Anfang für ein selbst regulierendes geschlossendes System…..
Dies ist eine zeitlich begrenzte Kooperation zwischen Insulet und Abbott. Und Abbott stellt ausschließlich das Messsystem zur Verfügung. Ein Closed-Loop-System wird daraus nie entstehen. Ein derartiges System wird kurz- bis mittelfristig ohnehin nicht realisierbar sein.
Bin mit Anfang 40 Typ1er geworden quasi über Nacht (heute 44Jahre) . Ich habe früher Leistungssport gemacht und seit der Diagnose bin ich (für’n alten Mann) richtig aktiv unterwegs.
Deshalb jetzt endlich zum Thema. Ich schwimme 3-5 mal pro Woche (3-4km alle LAgen) im Verein, wenn die Zeit es zulässt fahre ich ausgiebig Rad (70-120 km pro Einheit) und laufen tue ich auch noch…
Also am DonnerstagNachmittag letzter Woche kam das ersehnte Starterpack von Abbot. Der Sensor war schnell (und schmerzfrei) gesetzt. Alleine der Glaube an die Haltbarkeit (siehe Sport oben) des Klebers war erstmal nicht gegeben. Die ersten Werte waren gut (also ähnlich den klassisch gemessenen). 19:00 Uhr rein ins Wasser und 10*400 Kraul mit hoher Intensität – ich wollte einfach wissen ob der Sensor hält – Perfekt.
Freitag ein Lauf (8KM) und im Anschluss wieder ins Schwimmbad… Alles gut.
Samstags kamen dann doch erste Verschleißerscheinungen zu Tage, die Hartplastikhülle schien sich an einer Stelle vom Kleber zu lösen… Ich habe dann doch das „Sicherheitspflaster“ drüber gemacht. Sonntag dann der Härtetest, bei gefühlten 6 Grad ein Halbmarathon, dass heißt frieren, schwitzen, Bewegung und und und.
Also Das Messgerät an sich ist offensichtlich auch sehr robust, beim Warmlaufen ist eines meiner GlucoseGels geplatzt, in einer Tasche mit dem FreeStyle Libre – notdürftig gereinigt, geht es aber bis heute. Der Sensor nebst Pflaster hält weiterhin bombig.
Ich hatte allerdings bei der hohen körperlichen Belastung das Gefühl eines „Fremdkörpers“ am Arm – kenn das jemand von Euch? Bitte um Erfahrungen.
Trotz allen Lobes muss ich mich sicher noch mehr an das Gerät (den Sensor) gewöhnen. ich habe nicht einmal während des Laufs gemessen :-(( und dafür hatte ich das Gerät doch eigentlich gebraucht. Bei Interesse werde ich gerne weiter berichten.
Ich verstehe die Welt nicht mehr! Bei all der vielen sportlichen Aktivitäten insbesondere 3-5 mal die Woche schwimmen und der Sensor bleibt angeblich fest. Das schafft sogar kein Sekundenkleber. Also wenn ich das Ding dran hätte, dann würde ich zumindest nur noch am 14. Tag mal ein wenig schwimmen gehen um u.a. mal zu erfahren ob der Sensor hält.
Hast Du auch eine Mäppchen oder so was ähnliches, woran man den Scanner anbinden kann?
15. November 2014 at 17:49
Hallo Ulrich, auch ich habe für das Gerät eine passende Tasche vermisst. Ich habe dann bei uns im hiesigen Marktkauf eine XXL-Universal-Handytasche im Querformat für 7 oder 8 Euro gekauft. Diese passt prima und hat zusätzlich auch einen Gürtelclip. Meine Frau, die als Typ 1 Diabetikerin das Gerät seit rund 2 Wochen besitzt und ganz begeistert davon ist, verwendet die gekaufte Universaltasche stets, wenn wir außer Haus gehen.
17. November 2014 at 09:17
bin jetzt am Tag 10, mit schwimmen joggen etc. Der Kleber hält immer noch und die Werte scheinen verlässlich (ich kontrolliere inzwischen nur noch 1*pro Tag per Accu-Check).
Eine Tasche habe ich inzwischen auch gefunden (siehe Fotos – wenn’s klappt). Die Trage ich derzeit beim joggen am rechten Handgelenk. Mann kann das Lesegerät durch den Neopren aktivieren, führt die Hand zum linken Oberarm, kurzes Vibrieren signalisiert das Auslesen, dann kann ich sogar durch das (Netz) nach Aufklappen der Lasche den Wertz ablesen – alles in Allem – ziemlich einfach.
Das Ding hat im Nike-Outlet 10,- € gekostet.
Eine kurze Einführung in mein Leben…:
27 Jahre jung, Typ 1 Diabetiker seit 1989 (mit 2 Jahren bekommen) beruflich Physiotherapeut und aus Berlin.
Ich habe den aktuellen Fokus Diabetes gelesen und darüber über das abbott freestyle libre erfahren…
jepp…10 Minuten vor Freude geweint kommt hin…ich habe das Starter-Paket sofort bestellt und habe auch kein Problem damit für 120 Euro pro Monat mir weitere Messsensoren zu kaufen, denn für die Gesundheit, bzw. für das Auslassen der jahrelangen Quälerei des Blutzucker messens anhand der Blutmessstreifen…ist mir gerade kein Geldbetrag zuviel. Es kostet natürlich viel, jedoch denke ich dass bei Erfolg (wovon ich ausgehe) die Krankenkasse die Kosten schon übernehmen wird.
Ich bin sehr darauf gespannt wie die Zukunft aussehen wird. Die Sensoren welche wir an dem Oberarm befestigen, werden mit der Zeit deutlich kleiner. Ich habe sogar die (jetzt) realistische Vision dass es Insulinpumpen geben wird die mit diesen Sensoren zusammen arbeiten, sodass wir niewieder messen oder auch spritzen müssen. Natürlich ab und an die Kanülen oder Sensoren austauschen aber das ist ein Klacks im Vergleich zudem was wir heute noch alles machen müssen um einen vernünftigen Blutzucker zu erreichen. Leute…es scheint ein neuer Durchbruch zu sein…ich freue mich so
12. November 2014 at 22:01
offensichtlich bin ich der einzige, der nicht geflasht sondern frustiert ist. Auch der zweite Sensor zeigt nach Tagen ständig deutlich höhere Werte an als Kontrollmessungen mit verschiedenen BZ-Geräten.
Einzelheiten habe ich auf der Seite idaa.de (http://www.idaa.de/forum/beitraege/technik/ich_bin_geflasht_vom_flash_glucose_monitoring/seite/1.html#pid2607) berichtet und werde weiter berichten.
Morgen rufe ich nochmal bei Abbott an und am Freitag gehe ich zum Abbott-Stand auf dem Weltdiabetes-Tag in Lübeck. Mal hören, welche Erklärung die parat haben.
@Detlef: Die Sensoren zeigen scheinbar aus Sicherheitsgründen (noch) höhere Werte als die Messung beim kapillaren Blut. Am Anfang liegt die Differenz bei ca. 20% und hinterher nach 2 Tagen dauerhaft bei ca. +10% – soweit die Werte aus der Zulassung. Durch den zeitlichen Verzug zwischen „Gewebeflüssigkeit“ und kapillarem Blut kann der Wert sowieso nicht identisch sein und wenn er aus Sicherheitsgründen immer höher sein soll als ………………………. Ich habe mich schon daran gewöhnt, dass 60 mg/dl noch nicht unbedingt Unterzucker bedeuten.
Auch wenn ich weiss, dass ich Firmenreklame mache,
Typ I Diabetes seid 35 Jahren.
17. November 2014 at 18:45
Am zweiten Tag eine kleine Ernüchterung:
im Sportstudio beim 4E-Gym80 elektronischen Trainingszirkel machte der Sensor schlapp-elektronische Unverträglichkeit? mit neuem Sensor wieder gute Funktion.
17. November 2014 at 19:09
Lieber Dr. Kemmann,
hm, ich hätte aktuell eine ganz andere Frage an Sie, wäre es für Sie in Ordnung, mit mir per E-Mail in Kontakt zu treten: thurm@idaa.de
Wir überarbeiten gerade die Diabetes- und Sportfibel, und über 4E Gym80 elektronischer Trainingszirkel habe ich leider noch nie etwas gehört! Würden Sie mich aufklären können und eventuell darüber in der Sportfibel einen Erfahrungsbericht schreiben können?? Alles weitere bei Interesse dann per Mail, ganz herzlichen Dank, Ulrike Thurm
Nach zwei inaktiven Sensoren bekam ich eben den Anruf einer Trainerin unserer Sportmühle in Hilden, die schon drei Sensoren „stillgelegt“ hat, und nicht im Bereich der o.g. Sportgeräte, sondern im weiteren Fitnessbereich ( über 2000 m`2 ),
vielleicht schon im Eingangsbereich.
Ich denke, da liegt noch ein grosses Problem.
6. Januar 2015 at 09:45
Inzwischen ist klar, dass es nur die elektronischen Eingangskontrollen zu den Sportbereichen sind. Die Hotline von Abbott war nicht sehr hilfreich bei der Lösung des Problems. Den Sensor schütze ich jetzt mit einer Kupferfolie, die ich über dem Sensor anbringe.
Was ist aber bei geplanten Auslandsaufenthalten, Flughafenkontrollen, Gepäckdurchleuchtung etc ??
6. Januar 2015 at 16:24
Man sollte mit den Sensoren überall da extrem vorsichtig sein bzw. die Sensoren abschirmen, wo RFID-Systeme zum Einsatz kommen, die mit Ultra-/Hochfrequenz abgetastet werden. Das ist z.B. an Skiliftanlagen und anderen berührungslosen Zugangskontrollsystem der Fall – ich habe hier bereits mehrere Sensoren „versenkt“,
25. Juni 2019 at 18:05
Seit 2015 keine Probleme mit freestyleLibre, jetzt bei anlegen eines neuen Sensors : Scanfehler.
Das smartphone konnte den Sensor nicht scannen. Scannen Sie den Sensor noch einmal.Achten Sie darauf, die Rückseite des Smartphones über den Sensor zu halten. Wenn Sie den ersten Signalton hören, halten Sie das Smartphone still, bis Sie den zweiten Signalton hören.
Das wiederholt sich sooft ich das nochmal versuche ! Echt frustrierend, ich glaube, dass meine Tage bei freestyleLibre gezählt sind.
15. November 2014 at 17:59
Hallo, weiß jemand, ob man die Kosten für die Sensoren – wenn diese nicht von der Krankenkasse übernommen werden – bei der Einkommensteuer im Rahmen der Sonderausgaben geltend gemacht werden können?
ich weiß vonPatienten, die das erfolgreich mit CGM Sensoren tun, also spricht nichts dagegen, das auch für die Libre Sensoren zu tun denke ich. Viel Glück, lieben Gruß, Ulrike
15. November 2014 at 23:54
Ich habe seit 13 Jahren Diabetes und messe recht häufig den BZ. Da ich nur an der rechten Hand messe (Gitarre!), wäre das System eine tolle Sache. Meine Frage ist auch, ob ich den Sensor am Oberarm tragen muss, oder ob auch alternative Stellen möglich sind.
Zu deiner Frage betreffend Setzstellen. Unser Sohn trägt den Libre jetzt am oberen Rand des Po (unterhalb Gürtellinie). Die Werte sind top und fast identisch mit den Vergleichsmessungen mit dem BZ-Messgerät. Zugelassen ist das System zurzeit nur für den Oberarm, da es nur dort getestet wurde. Aber ob der Sensor jetzt im Arm, Po, unterer Rücken, Oberschenkel oder sonstwo steckt, ist diesem ja egal.
In der Tat, Farid, das ist die Lösung auch meines Problems mit den falschen Messwerten.
Ich hatte den Sensor genau nach Anleitung gesetzt, aber wie eine Messung ergeben hat, habe ich am Oberarm wie auch am Bauch nur 4-5mm Haut/Fettgewebe. Dass ein 5mm-langer hineingeschosserer Sensor auf dem Muskel landet oder beschädigt wird, ist durchaus möglich.
Also habe ich den dritten Sensor vor drei Tagen dort gesetzt, wo ich 7mm Unterhautgewebe habe: am seitlichen Obergesäß.
Der Sensor misst jetzt valide Werte!
Habe auf der homepage bei Abbott gelesen, daß das System Freestyle Navigator System Kit 1995 Euro kosten soll. 6 Sensoren 389Euro. Dem entgegen steht das Freestylelibre für 169 Euro incl. 2 Sensoren. Weitere Unklarheiten gibt es bei der Sensortragedauer. Einmal sind es 5 Tage, einmal 14. In der FAQ bei Abbott wird Im Kapitel Genauigkeit nur erläutert, daß es dynamische Unterschiede zwischen Blut und Gewebemessungen gibt, aber nichts zum Thema Genauigkeit. Soweit ich weiß , gibt es einen typischen, nichtdynamischen Unterschied, den ich bei Systemumstieg wissen müßte. Im Moment Alles noch zu nebulös, zumal ja noch Freigabeprüfungen für die KK ausstehen.
Meine Erfahrungen mit freestale libre.
Bin Schwachdiabetiker, 72 Jahre alt, 2000 mg Metformin täglich, nach dem Essen oft starke Anstiege des Blutzuckers. Habe das System seit 2 Tagen in Betrieb. Vergleichsmessungen ergaben ca. un 25 Einheiten niedrigere Angaben, also z. B. 98 statt laut Vergleichsmessung an der Fingerbeere 123.
Ich habe beim Anbieter nachgefragt, Antwort steht noch aus. Denkbar laut anderen Berichten: Chargenfehler ( andere hatten zu hohe Werte angezeigt )?
Verhalten des Unterhautfettgewebes je nach Alter, Dicke usw. unterschiedlich?
Da ich keine Vergleichsmessstäbchen mehr habe, kann ich die Vergleichsmessungen erst später fortsetzen. Um Diskussionen mit Abbott zu vermeiden, würde ich am liebsten Messstäbchen für das freestyle libre besorgen. Im Web habe ich keine Info gefunden, welche zu verwenden sind. In einem anderen Beitrag ist von Precision Blutzuckermessstreifen die Rede. mal sehen, wo ich die herbekomme. Was heißt in diesem Zusammenhang „ohne Codierung“?
ich bin seit tagen auf der libre seite unterwegs und finde nicht die abofunktion…hat die jemand schon und kann mir den weg mal beschreiben?
Die Abofunktion gibt es noch nicht (Auskunft Abbott) und soll wohl Mitte Dezember nachgerüstet sein!
Gem. telef. Auskunft erst im neuen Jahr.
Ich das dieses klappt.
ich lese begeistert über eure positiven Erfahrungen mit dem FreeStyle Libre und hätte auch gerne eines für meinen Sohn gekauft, der sehr viel Sport treibt. Leider ist es mir nicht gelungen, auch nach mehrtägiger Suche, irgendwo eines aufzutreiben.
Laut Abott ist das System komplett ausverkauft.
Kann mir jemand weiterhelfen oder einen Tipp geben wo ich ein Starter-Kit bekommen bzw. bestellen kann?
25. November 2014 at 20:46
Hallo, Ich schließe mich Uta an, hat jemand einen Tipp wo man das Starterpaket bestellen kann und nicht bis Anfang 2015 warten muss?
ich wollte mal kurz Meldung machen. Meine private Krankenkasse hat die Kosten für das Starterparket übernommen. Ich habe dazu eine Verordnung, ein Attest und die Rechnung eingereicht sowie ein nettes Schreiben aufgesetzt. Jetzt hoffe ich, dass das auch mit weiteren Sensoren so gut klappt. Ich bin bei der DKV versichert.
Habe das Libre jetzt seit dem 17.11. am laufen.
Gebe ich nicht wieder her. Habe jetzt Informationen von denen ich früher nur geträumt habe.
Meine Lebensqualität hat sich enorm verbessert
Die Vergleiche zwischen Contur Link next
und Libre liegen im Ø um 10 mg/dl beim Contur höher. Damit kann leben.
Einziger Schwachpunkt ist zur Zeit, das ich bei Abbott in der Hotline niemand bekomme um einige Fragen zu stellen.
Soll sich ja bessern.
Ich kann´s nur jedem empfehlen.
26. November 2014 at 18:38
4. Dezember 2014 at 12:16
Good News: meine private Krankenkasse, die DKV, hat auch die Sensoren übernommen. Ich muss jetzt eine Dauerverordnung einreichen, damit ich diese auch künftig erstattet bekomme.
Hallo Tanja, das sind ja tolle Nachrichten! Das werde ich auch mal probieren. Meine Fingerkuppen würden sich sehr freuen.
Ich bin von dem System auch begeistert. Allerdings scheint es Probleme beim Kontakt mit dem Hersteller zu geben.
Die Bestellung hat 14 Tage gedauert. Anfragen zur Lieferung wurden bis heute nicht beantwortet.
Am vierten Tag ist der Sensor einfach abgefallen, ohne irgendeine Einwirkung von außen. Auch die Anfrage dazu wurde bis heute nicht beantwortet. Bei so teuren Sensoren erwarte ich das aber schon.
Das Qualität des Systems wird meiner Meinung nach nicht unerheblich vom Service beeinflusst.
Also ich habe am Dienstag ein weiteres Starterkit bestellt und heute erhalten. Scheint also nicht mehr ausverkauft zu sein.
Ein großer „Nachteil“ des Gerätes ist, dass man sich sofort eine Kopplung mit einer Pumpe wünscht, die es im klinischen Bereich ja schon gibt. Aber lange wird auch das nicht mehr dauern, der Computertechnik sei Dank.
9. Dezember 2014 at 14:37
Hallo Jürgen, bist du Bestandskunde?
Oder hast du einfach über die offizielle Seite bestellt?
Ich habe am 30.Oktober zum ersten Mal das „Grundpaket“ von Freestyle Libre und zusätzliche Sensoren bestellt, bin also bei der Nachbestellung wohl als Bestandskunde bei Abbott registriert.
11. Dezember 2014 at 23:58
Ja, ich bin Bestandskunde. Lt. tel. Auskunft gibt es im Moment zuwenig Sensoren, um neue Kunden zu versorgen, das soll erst im neuen Jahr besser werden. Man kann momentan nur alle zwei Wochen max. zwei Sensoren bestellen, aber das reicht ja gerade so für zwei Personen…
Ich habe heute versucht, ein Starterkit zu bestellen, es kam aber die Meldung, dass aktuell nur Bestellungen von Bestandskunden aufgenommen werden. 🙁 Mal hoffen, dass die Produktionskapazitäten schnell hochgefahren werden und das System auch so schnell wie möglich zugelassen und somit die Kosten von den Krankenkassen übernommen werden.
17. Dezember 2014 at 07:28
Habe soeben den dritten Sensor auf die Haut getragen (die vorigen zwei hatte ich entsorgt). Was mir aufgefallen ist,es hat stark angefangen zu bluten durch die Sensormitte…hatte zuvor nicht den beigelegten Alkoholtupfer benutzt.
12 Stunden später habe ich nun eine Kontrollmessung gemacht…der Sensor zeigt mir einen Wert von 40 an – mein voriges Messgerät und ein Ersatzmessgerät wiederum einen Wert von 110-120… Was soll ich tun ?! Der Sensor scheint nicht zu funktionieren
ich versuche bereits seit Ende Oktober täglich, dieses Starter-Set zu bestellen – leider ohne Erfolg!
Gibt es noch andere Quellen, um an dieses System zu gelangen?
so ähnlich ergeht es mir auch. Obwohl in Diabeteszeitschriften, Apothekenblättchen etc. Werbung gemacht wird….
Wir brauchen wohl Geduld!
Trotzdem euch allen schöne Weihnachten!
27. Dezember 2014 at 20:00
Hallo an die glücklichen Nutzer u. auch an die noch Wartenden! Ich bin noch nicht geflasht, wäre es natürlich gerne…
Meine Ärztin wollte mir das Free-Style Libre verordnen, das geht noch gar nicht. Meine KK sagte nur, dass dazu noch Auswertungen u. Prüfungen notwendig sind (GBA) u. vor Mitte/Ende 2015 damit nicht zu rechnen ist.
Ich wüßte gerne von denen, die es schon lange genug nutzen, inwieweit sich der HBA1C tatsächlich verbessert u. sich der Insulinbedarf verändert hat.
28. Dezember 2014 at 01:45
Würde sagen kaum, es erleichtert das messen des Blutzuckers sehr und man kann sehen wie sich der Blutzuckerspiegel Verhalten hat entsprechend der Zeit. Das Spritzverhalten hat sich bei mir dadurch nicht verändert
28. Dezember 2014 at 10:12
Hallo Martin, das wäre mir zu wenig, um die Kosten selbst zu tragen u. der KK bestimmt auch. Wenn ich den Trend sehe, könnte ich doch auf zu hohe oder zu niedrige Werte reagieren…bin gespannt auf weitere Infos.
Sonntags Gruß von Angela
28. Dezember 2014 at 12:27
Hallo Angela, ich habe zwar noch keinen neuen HBA1c aber ich glaube schon, dass sich meine Einstellung weiter verbessert, da man öfters misst und schneller auf Schwankungen reagiert. Allerdings muss man dafür ein Gefühl entwickeln, sonst landet man schnell im Unterzucker. Meine KK zahlt übrigens alles. Ich habe ein Attest von meiner Ärztin dazu bekommen. LG Tanja
Natürlich kannst du entsprechend reagieren =] Bin allerdings gut eingestellt sodass ich mein Ess-oder Spritzverhalten nicht verändere. Es lohnt sich absolut
Danke Tanja, ja private krankenversicherungen (PKV) wie deine DKV, sind ein ganz anderer Schnack. Klar ist mir auch, dass Alarme, wie beim CGM und ne Verbindung mit der Pumpe der „Supergau“ wären. Bin auch schon 20 Jahre am Warten und immer noch optimistisch. Hab in einer Reha das CGM 2 WOCHEN erprobt u. deutliche Verbesserungen hingekommen. Wer will das nicht. Bin gespannt, wie es für gesetzlich Versicherte weitergeht u. was die Konkurrenz sich einfallen lässt. Dank an alle Schreibenden. Angela
Fritz Knut Weiss
29. Dezember 2014 at 19:29
Recht interessante Kommentare! Ich teste gerade FreeStyle Libre Abbott auf seine Vorteile gegenüber ACCU Chek mobile. Leider wird kein exakter Hinweis gegeben, wie das Abbott System sich bei Saunabesuchen verhält. (?)
Muss ich warten, bis das Gerät auf 40°C abgekühlt ist?
29. Dezember 2014 at 21:11
War heute in der Sauna, nicht beim schwitzen gemessen, danach keine Probleme.
Wie weisst du, wann wann der Sensor auf 40 Grad abgekühlt ist?
30. Dezember 2014 at 07:12
Ich war bereits in der Sauna bei 80 Grad – sogar öfter – hat alles einwandfrei funktioniert – ebenso im Whirlpool
2. Januar 2015 at 22:35
Macht mit und zeichnet die Petition zum Thema Kostenübernahme von CGMS/FGMS…
Hallo Sebastian, ich habe soeben unterschrieben, da ich es sehr wichtig finde, dass Menschen mit Diabetes eine optimale Versorgung erhalten müssen.
Ich habe gestern meinen Libre erhalten, allerdings nicht das kostengünstige Starterpaket, sondern die normale Variante. Die 20€ mehr sind es mir wert gewesen, denn ich habe seit Ende letzten Jahres versucht, das Ding zu bestellen …
Nun freue ich mich über mein problemloses Messen. 🙂
Bisher ist alles wunderbar.
Mal sehen, was die Kasse dazu sagt.
schreib doch mal bei welcher Krankenkasse du bist, ud wie das ganze so ausgeht… Ich habe von Abbot erfahren, dass viele private Krankenversicherungen die Kosten übernehmen. Auch eine GKV (auch auf Nachfrage keinen Namen von Abbot) hat nach Einzelfallentscheidung und Anwaltspost die Kostenübernahme für 6 Monate befristet erteilt.
Hallo Sebastian, ich bin bei DKV versichert und werde es so versuchen, wie hier im Blog Einige es beschrieben haben. Ich werde dann berichten.
nach 6 Wochen heaven mit Freestyle libre jetzt Pflasterallergie !! Erst so lala jetzt (2 Wochen) später heftig . … vertrage kein Pflasterspray !!!!!
Bei mir hat sich jetzt leider auch nach 12 Wochen „glücklicher Freestyle Libre Zeit“ eine heftige Allergie gegen das Pflaster entwickelt. Habe sonst noch nie Probleme mit Pflastern gehabt (trage seit 3,5 Jahre problemlos Katheter Pflaster mit Fixierpflasten). In verschiedenen Diabetesblogs habe ich bereits einiges über die Pflasterunverträglichkeit ab dem 5 Sensor gelesen. Wem geht es noch so? Werde jetzt Kontakt zu Abott aufnehmen und weiter berichten…………..
Holger Münzel
5. Dezember 2015 at 08:04
Bin mit dem Gerät zufrieden, habe aber auch eine Allergie entwickelt auf das Pflaster. Nach 5 – 6 Tage habe ich Juckreiz, versuch das zu ertragen und mach den Sensor dann doch vorzeitig ab. Habe heute an die Fa. gemailt. Hatte sie schon eine Antwort bekommen?
Meine Frau (Typ I Diabetes) verwendet Freestyle Libre seit über Oktober 2014 und hat bisher keinerlei Probleme mit dem Sensorpflaster gehabt. Es scheint also wirklich, in relativ wenigen Fällen leider zu Unverträglichkeitsreaktionen zu kommen.
30. Januar 2015 at 16:16
Oh je, gestern Abend ist nach knapp einer Woche mein Sensor abgegangen. Ich werde mal versuchen, ob ich einen Ersatz bekomme. Sonst ist es ja eine rieseige Erleichterung!
das ist mir leider auch passiert. Habe umsonst einen neuen bekommen. Ich habe eine durchsichtige Folie aus der Apotheke, die man noch drüber kleben kann. Damit hält der Sensor super. http://www.smith-nephew.com/deutschland/fachgebiete/wundmanagement/folien-und-fixierverbaende/opsite-flexifix/
Heinrich Loebel
es ist leider so, dass der Sensor auf der Haut äußerst schlecht haftet. Da musst Du fast bei jeder Bewegung darauf aufpassen, dass dieser sich nicht löst.
Da muss man sprichwörtlich mit umgehen wie mit einem rohen Ei. Ich weiß nicht was sich der Hersteller dabei gedacht hat. Offenbar will dies der Hersteller so, damit er ordentlich viel verkaufen kann.
Ich hebe es mit äußerster Vorsicht geschafft 2 Sensoren zum Ablauf dran zu behalten. Das heißt, dass ich damit nie schwimmen gehen würde und nachts eine feste Jacke überzuziehe. Nur so war das dran behalten irgendwie möglich. Nach jetzt sehe ich nach 13 Tagen und so war es auch bei dem ersten Sensor, dass sich rund um den Sensor gewisse Lösungserscheinungen auftreten. Also die Sache ist demnach sehr instabil. Auch muss ich erschwerend dazu schreiben, dass diese Stelle auch in der gesamten Zeit so gut wie kein Wasser gesehen hat.
Aber seit gestern gehe ich gegen dagegen vor und helfe mir wie folgt: mit Leukoplast 5cm breit. Damit überklebe ich den Sensor vollständig großflächig. Das ist sehr stabil und ich könnte demnach mich da mal aus Versehen kratzen und brauche mich in dieser Sensorgegend nicht zu verschanzen. Es hält bombenfest und zuverlässig.
3. Februar 2015 at 15:08
Also ich nutze dass Freestyle von Begin an. Im Schnitt gehe ich fünfmal pro Woche intensiv Schwimmen. Der Sensor hält und die Haut ist auch nicht gereizt (ich wechsle den Arm im zwei Wochen Rhythmus).
Einzig der Knopf am Messgerät reagiert nicht mehr ganz so gut wie am Anfang.
Ich gehe mit dem Gerät (und dem Sensor) nicht sehr sorgsam um. So liegt das Messystem mitunter stunden am Beckenrand in wasserdichter Tasche.
5. Februar 2015 at 23:05
Duschen, auch über den Sensor, war kein Problem. Ich glaube, dass der fusselige wollüullover sich am Rand festgesetzt hatte. Den zweiten habe ich jetzt auch eine Woche und es sieht alles noch gut aus.
Ach, und meine Finger genießen die stechfreie Zeit!
Das liest sich alles wunderbar. Seit über 40 Jahren arbeite ich mit meinem Typ Einser zusammen und mir gelingt immer ein HB11c um die 6,5 ohne lebemsbedrohliche Hyoos (Wahrnehmung durch „Gedanken fühlen“.“). Aber was mich sehr traurig stimmt ist die Tatsache, dass die Firma abriegelt und mich ablehnt.. IÍch fühle mich irgentwie vera…!
…..Tschüss
Hi Wigg, „Wahrnehmung durch Gedanken fühlen“ wo gibt’s mehr dazu? Lehnt Abbott dich ab, weil deine Werte zu gut sind? PARADOX…Gruß Angela
das mit dem Gedanken fühlen geht wirklich. Ich messe den Zucker alle 3 Stunden, 8 x am Tag, und weiß dadurch häufig, wie er wahrscheinlich sich entwickelt. Wenn ich anfange zu denken, dass eh alles schief läuft, das ich das Vorgenommene nicht schaffe und es nicht mehr lange weitergeht
bin ich unter 80 mg% (bei der Kontrollmessung) Das mit dem häufigen messen mache ich aus dem Grund, weil ich davon überzeugt bin, das der gute Langzeitwert dazu beigetragen hat, dass meine mir gespendete Niere nun schon über 18 Jahre in mir lebt. Und den Erhalt des Organs bin ich dem Spender, den Ärzten und mir selber schuldig.
Also weiter so. es rentiert sich!
Danke Wigg für Deine offene Antwort…ich bin (leider) nicht so streng mit mir, was ich in Deinem Fall aber sehr bewundere. Frag mich, ob auch bei mir „erst was passieren“ muss…warst Du immer schon so gewissenhaft? Das Wissen ist vorhanden, aber mit der Umsetzung hapert es, sagte mal eine kundige Ärztin zu mir…Sonntag-Abend-Gruß von Angela
Leider versuche ich seit Oktober 2014 vergeblich an das Starter-Set zu kommen – immer noch ausverkauft. Habe vorgestern eine Mail von Abbott bekommen, die besagt, dass es wohl vor Ende Sommer nichts mehr geben wird.
Hi Wolfgang! Für Neueinsteiger…kann ich nachvollziehen, obwohl ich auch gerne dabei/geflasht wäre. Die Firma kann leider auch nicht zaubern…bekommen denn alle Bestandskunden was sie brauchen? Oder gibt’s da Unterschiede zwischen Gesetzlichen- u. Privaten Krankenkassen fragt Euch alle Angela
2. März 2015 at 09:20
Meine „Holde“, Diabetikerin Typ 1 seit 45 Jahren, hat seit Oktober das Freestyle Libre und möchte es nicht mehr missen. Wir sind in der Barmer GEK, haben Gerät und Sensoren privat bezahlt und können (jetzt wieder) alle 2 Wochen jeweils 2 Sensoren bestellen (für ca. 125,– € mit Porto). Die anfallenden Kosten sind uns die Sache Wert, da meine Frau erst kürzlich eine Insulinpumpe erhalten hat und jetzt bis zu 15 mal am Tag den Blutzuckerspiegel ohne Probleme messen kann.
2. März 2015 at 16:08
Dank an Oli, ich will auch geflasht sein…sagt den ungeflashten bloß Bescheid, wenn ihr was mitbekommt. Ich tu es auch. Angela
hallo an euch alle, die ihr das lesen wollt. Die Frage „immer so konsquent“ beantworte ich mit einem klaren N e i n . Mein Diabetes brach aus mit 21 Jahren im Jahr 1972. Es liegen Welten dazwischen, was die Behandlungsverfahren anbelangt. Ich kaufte mir damals das Buch „Zuckerkrankheit“ in dem viel mit Angst gearbeitet wurde. Aber es gelang nicht, es gut umzusetzen. So lief der Durchschnittswert wohl mit 200 mg% oder auch mehr. Die Folge nach 20 Jahren (ich bin anscheinend genetisch vorgesehen für Folgeschäden) kamen diese auch an: Retinopathie mit ca.80 Laserkanonensitzungen, Entfernung des Glaskörpers nach zu heftigen Einblutungen, Neuropathie mit Anpassung von orthop. Maßschuhen, über Empfindungsstörungen kein Wort, Nephropathie: Ersatzniere 1996 nach 2 Jahren Dialyse, übrigens dann fing das bei mir an mit der Insulinpumpe (welch ein unglaublicher Segen). Die Werte über 180 mg% hatten es geschaft, soviel Aceton zu ermöglichen, dass es in die Gefäß-Microstrukturen eingebaut wurde. Was diese Folge-Erscheinungen hervorrief. Warum bin dennoch noch aktief? Zusammen mit der Niere gabs auch noch eine zweite Bauchspeicheldrüse, die nebenbei über sieben Jahre lang den Zucker vollständig regulierte. Diese Ära war 2005 urplötzlich zu Ende. Die Welt brach zusammen. Bis ich mir sagte, Schicksal, mit mir nicht. Und so bediene ich die Glukose so wie sie es braucht und es geht oh Wunder weiter und weiter und …! Angela dont never give up, denn von irgendwo kommt immer ein Lichtlein her. Wenn man den Zucker einigermaßen führt (HBA1c 7), dann glaube ich , fehlt Jahrzehnte nichts.
2. März 2015 at 18:58
Das war ja wie eine Textaufgabe aus der Schulzeit. Danke WIGG. An alle möchte ich sagen, dass ich keinem zu nahe treten wollte mit meiner Fragerei. Deshalb kurz was zu mir. Ich lebe in M-V und hier gilt mmol/l, aber ich kann rechnen, bin 55, seit 22 Jahren süß u. 12 davon mit Pumpe. Habe vor 10 Jahren eine/meine Selbsthilfegruppe gegründet, nicht ohne Eigennutz natürlich und gebe zu, dass es mir gefällt, Euch hier so einfach auszufragen. DANK an ULRIKE…und alle Antwortenden. Wobei ich zugeben muss: „ES IST MEIN ERSTES MAL IN EINEM BLOG ZU SCHREIBEN“
Wigg, Dir wünsche ich weiterhin das Durchhaltevermögen wie bisher und danke Dir für den Spruch, denn den hab ich vor 30 Jahren schon meiner Oma, in ihrer schwersten Zeit, in Schönschrift „gemalt“ und eingerahmt. Er hat uns beiden viel bedeutet und jetzt taucht er hier wieder auf für mich…schön.
Schönen Montagabend noch wünscht Angela
6. Februar 2015 at 22:23
Hallo! Ich trage jetzt seit November die Sensoren und war super glücklich bis ich jetzt vor einer Woche eine heftige Plasterallergie entwickelt hab. Es gibt eine starke Bläschenbildung und die Haut ist stark getötet.. Ich habe bei Abbott angerufen und sie haben mir ein Hautschutzspray empfohlen, welches einigen Patienten wohl hilft.. (Skin prep) Das werde ich jetzt ausprobieren..
Geht es denn irgendwem auch so? Bzw habt ihr Erfahrungen mit so einer Allergie? Ich möchte sehr UNGERN auf den Sensor verzichten! Würde mich freuen, wenn ich tips von euch bekomme!
7. Februar 2015 at 08:17
Ich habe den Kommentar von Steffi vom 6.2.15 mit großem Interesse gelesen. Meine Frau, Typ I Diabetikerin seit 45 Jahren, nutzt Freestyle Libre ebenfalls seit Nov. 2014 (und möchte das Gerät nicht mehr missen!!). Bisher hat sie keine allergischen Hautreaktionen durch das Pflaster gezeigt (aber vielleicht sollte man vorbeugen!). Das Steffi empfohlene „Skin prep Spray“ ist offensichtlich schon seit längerer Zeit nicht mehr auf dem Markt. Stattdessen wird als Ersatz „Secura Spray“ angeboten. Hat schon jemand Erfahrung damit?
Hallo oli-dann, ich habe meinen neuen sensor mit secura spray „untersprüht“. 3 mal damit auch eine durchgehende Pflasterschicht den Kontakt zum Sensor-Klebstoff verhindert. 3 Tage hat´s gedauert. vermehrtes Jucken und dann richtig übler Reiz. Die Allergie war wieder voll mit Quaddeln da. Leider leider jetzt wieder OHNE Freestyle libre. Habe bei Abbott angerufen und es schien mir trotz nettem Kontakt, dass 80 % Verträglichkeit für Abbott vollkommend ausreichend ist, ob jemals am Klebstoff was verändert wird ? Sehr fraglich.
tut mir Leid, dass sich trotz des Schutzsprays wieder eine Pflasterallergie entwickelt hat und dadurch die Benutzung von FreeStyle Libre nicht mehr möglich ist.Bei meiner Frau bisher keine Anzeichen für Pflasterallergie (und ich hoffe, es bleibt so!!!!).
Liebe Steffi, mir geht es ähnlich (Diabetes mit 18, besteht jetzt 45 Jahre): Nachdem ich wegen lange nichterkannter Insulin-Resistenzen am Arm meinen HbA1c auf 7.4% hochgeschraubt hatte, wurde ich auf FreeStyleLibre aufmerksam und ergatterte Anfang Nov 14 den ersten Sensor. Alles lief prima, ich war super happy, wie gut das alles läuft, habe eine Menge über meinen Zucker und wann er sich wie auf was ändert gelernt. Mein HbA1c verbesserte sich bis Anfang Februar auf 5.8! Allerdings trat vor 9 Wochen zum ersten Mal eine Kontaktallerigie auf. Nach Entfernen des abgelaufenen Sensor war eine deutliche rote Fläche mit einer Aussparung dort, wo der eigentliche Sensor sitzt.
Ich habe dann für den nächsten Sensor den Arm gewechselt, nach Ablauf war die Kontaktallergie deutlich ausgeprägter als beim ersten Mal. Da es während des Tragens des Sensors kein Jucken oder spürbaren Reiz gab, habe ich den dritten Sensor wieder auf die andere Seite geklebt, Am 12. Feb (Tag 10 des Sensors) bin ich in die Karibik geflogen, bei Ankunft dort (30°C, 75% Luftfeuchtigkeit) hatte ich eine Unterzuckerung, die dann auch vom Sensor als „LO“ angezeigt wurde. Als der Zucker (mit Teststreifen gemessen) nach Saft und Glukose wieder im Normalbereich war, zeigte der Sensor immer noch „LO“ an.. Das blieb über 10 Std. so, woraufhin ich den Sensor entfernte und feststellen musste, dass die Allergie so stark ausgeprägt war, dass sie stark suppte und offensichtlich dem Sensor Niedrigstwerte meldete.
Nach längeren Überlegungen habe ich dann zwei Tage später einen Sensor an den Oberschenkel geklebt, in der Hoffnung, dass die Allergie lokal bleibt. Dieser Sensor ertrank allerdings beim ersten Baden (15 min im Wasser), ich hatte irgendwie nicht mitbekommen, dass die kein Salzwasser vertragen. Um den Badeurlaub nicht zu gefährden und die Kosten im Rahmen zu halten, habe ich keinen weiteren Sensor ausprobiert.
Um festziustellen, ob die Allergie sich auch am Oberschenkel zeigt, habe ich den Sensor bis zum letzten Tag drangelassen (28.02.). Die Allergie war nicht so ausgeprägt wie am Arm und es trat keine Lymphe aus, aber die Klebefläche war gut sichtbar.
Seit 28.02 trage ich jetzt wieder einen Sensor am Arm und harre der Dinge, die da kommen.
Hallo an alle Libre – „Versuchskaninchen“, schade, dass es Probleme gibt mit dem Pflaster. Schade auch für alle, die noch nicht geflascht sind, wie ich.
Würde immer noch gerne wissen, ob sich der Hba1c verbessert hat und um wiewieviel? Hat sich am Insulinverbrauch was verändert und ist eventuell was mit dem Gewicht passiert? Schönes WE deutschlandweit. Angela
Hier ein Kurzbericht :
„Versuchskaninchen“ seit 17.11.2014 Typ 1 – Pumpe
Pflaster keine Probleme
Hba1c um 2 % besser = 6,9 % aktuell
Insulinverbrach unverändert
Gewichtsabnahme = 5 kg
Keine “ Angst – Sicherheits “ BE `s mehr nötig.
Zusammenfassung : Einfach nur toll das Gerät- Ein anderer Umgang mit dem Diabetes ist jetzt möglich geworden.
20. Februar 2015 at 16:03
Dank an dich Hartwig, das gefällt mir sehr…meine „Angst-Sicherheits-BE “ sind mein Verhängnis. Hoffe, dass mehrere Hersteller mit ähnlichen Geräten nachrücken. Es ist sehr still momentan, finde ich. Gruß Angela
21. Februar 2015 at 20:37
Ich glaube, dass bestimmt mehrere Firmen nachrücken werden. Kann mir nicht vorstellen, dass sie sich so etwas entgehen lassen. Ich habe mir noch die passenden Teststreifen dazu besorgt. Das finde ich auch eine Supersache! Wenn es Probleme mit dem Sensor geben sollte, kann ich klassisch weiterpiksen.
Ich warte noch auf die Antwort von meiner KV.
Ansonsten reagiert Abbott überhaupt nicht auf meine Reklamationen. Da denke ich mir nun auch meinen Teil. Wenn etwa vier Wochen rum sind, werde ich mal den HBA1c überprüfen lassen.
2. März 2015 at 18:37
Kurzbericht (steht auch in der Antwort zur Pflasterallergie):
(Selbst)Versuchskaninchen seit dem 02.11.2014, Typ 1 seit 45 Jahren, seit 1984 intensivierte Therapie mit 8-10 Test/Tag und 6-10 Insulindosen.
HbA1c lange Zeit um die 6.5%,
nach einer über 8 Monate nicht erkannten Insulinresistenz an den Armen, Anstieg des HbA1c auf 7.6%.
Nach 6 Wochen mit Free Style war ich bei 6.5%, Anfang Februar bei 5.8%.
Depot: 30% weniger,
Alt: ungefähr gleich aber häufigere kleine Dosen (2-4 IE).
Tolles Gerät, wenn die Kontaktallergie nicht wäre…
Hba1c um 2% besser: von 8,9 % oder von 7,1 ?
21. Februar 2015 at 08:33
Ab ca Sommer des Jahres will eine große Deutsche Kranken- äh GESUNDHEITS-Kasse damit beginnen die ersten 1000 Typ 1er die am DMP-Programm teilnehmen mit dem Libre auszustatten. Also Hoffnung für die die sich’s nicht leisten können. Fragt nicht woher ich das weiß, nachfragen bei der Kasse sind zwecklos weil die selbst noch kaum was wissen. Also abwarten, hoffen und in der richtigen Ersatzkasse sein bzw hoffen dass die anderen nachziehen. Das heißt auch es tut sich was am Markt und ich denke auch andere Entwickler werden jetzt an solchen Geräten tüffteln und nachziehen
zum Thema „Kostenübernahme fürs CGM-Gerät durch die Kassen“ will ich auch was sagen. Ich habe mich sehr gefreut über die die Möglichkeit der OpenPediton zu diesem Thema und habe diese auch schon genutzt. Angeregt durch diese Mail werde ich noch heute einen Brief schreiben an die Geschäftsleitung der KK-Zentrale in Hamburg und im Besonderen darauf hinweisen, wie unendlich wichtig es ist, den Glukoseverlauf immer im Voraus zu wissen, um rechtzeitig die Gegenmaßnahmen einzuleiten. Was wird wohl das für eine Erleichterung für mich als Typ Einser werden, wenn Abbott wirklich einmal liefert und nicht nur Sprüche klopft,
Alle Typ Einser sollen einen solchen Brief schreiben und um genaue Antwort bitten.
Auch zum Thema Kostenübernahme:
Meine DBV hat gerade eine Ablehnung geschickt mit dem Hinweis, dass noch keine anerkannte Hilfsnummer existieren würde, die Firma Abbott sich aber um die Zertifizierung und damit um die Anerkennung der Abrechnungsfähigkeit bemühen würde. Zitat: “ Daher können wir uns zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht an den Kosten (…) beteiligen.“
Das klingt für mich ja durchaus hoffnungsvoll! Also muss ich abwarten, bis Abbott das gebacken bekommt. Ich warte jetzt noch, ob die Beihilfe die Kosten trägt.
Ich warte noch auf die Antwort des von mir hier angekündigten Schreibens an meine Hamburger Kasse und einer Kopie an die Zweigstelle vor Ort. Schaun wir mal. Schreibt alle, die ihr das lest an eure Kasse und sagt denen, wie wichtig es ist, seinen Zucker permanet zu kennen. Einfach „auf die Nerven gehen“ damit es bei denen im Gedächtnis bleibt und schneller positiv entschieden wird. Dann sollte auch Freestyle noch die Produktion hochbekomme. Wenigstens haben sie schon mal ihren Neukunden-Ablehnungstext „dauert bis Ende Februar“ ehrlicher gestaltet durch das Streichen der Zeitangabe. Auch ich melde mich wieder.
14. März 2015 at 20:25
Da bin ich noch einmal. Dieser Tage hat die Krankenkasse einen langen Brief geschrieben und eigentlich alles, wie schon gemeint, bestätigt. Die DAK macht ab Anfang Juni als einzige große Kasse einen Pilotversuch mit ein Tausend Typ 1 Diabetikern, die schon länger diesen Diabetes haben. Das Aussuchen von „Ausgewählten“ kann niemand beeinflussen, es ist rein zufällig. In „meiner Not“ habe ich mir getraut, denen die Wahrheit zu sagen: Das ich nach 40 Jahren so „ziemlich am Ende bin“ und als „Tausendeinster“ dieses unglaublich tolle System unbedingt brauche. Ich bat einfach noch einmal darum, mir es einfach zu genehmigen. Den beim Gegenüberstellen von 8 Teststreifen täglich zu einem Sensor (reicht 14 Tage) sieht man, dass es fast kostenneutral ist. Liebe Betroffene, überschüttet eure Kassen mit derartigen Briefen. Denn “ der Krug geht nur so lange zum Brunnen bis er bricht“! Ich melde mich wieder.
17. März 2015 at 09:10
Hi, ich hoffe, dass weiter Kassen nachziehen. Aber immerhin hat mein KK mir den Omnipod ziemlich anstandslos genehmigt.
Was ich schade finde ist, dass Abbot auf keinerlei Anfragen reagiert.
Vor-österliches Hallo an alle, besonders an die GEFLASHTEN mit der Frage nach Veränderungen beim HbA1C, Insulinbedarf und Gewicht? Angemeldet bin ich inzwischen auch für das LIBRE v. Abbott. Bin aber nach den Infos aus dem „Diabetes Journal“ und dem „Insuliner“ (ich hoffe, viele von Euch kennen diese beiden Zeitschriften) doch schon wieder voller Fragen. Wäre es nicht doch besser, darauf zu warten, bis das CGM-System mit der Alarmfunktion von den Kassen bezahlt wird? Noch hab ich nicht viele HYPOs, vor denen ich gewarnt werden möchte. Aber vielleicht mit dem LIBRE wieder?
Vorstellen kann ich mir auch nicht so recht, dass die Kassen beide Systeme neben der Pumpe mit Meßgerät, bezahlen und noch weniger, dass ich mit drei Klebeflächen am Körper klar komme.
ODER BASTELT SCHON JEMAND AN EINEM GERÄT FÜR ALLES/ALLE? DENN WARTE ICH NOCH BISCHEN.
Wünsche sonnige Ostern und bin gespannt auf Eure Antworten…Angela
jetzt gibt es wieder was zum diskutieren. Warum jetzt plötzlich 3 Hautzugänge. Das CGM-Gerät braucht doch nur eine „Hupe“, wenn es unter 60 mg% geht. Das ginge doch mit ein Bisschen mehr Elektronik und sonst nichts. Mir persönlich reicht das Gerät so wie es sich im Moment darstellt, weil der Einser eh nie warten darf, bis er umfällt. Die Zeitschriften schreiben immer fast zu viel: Der HBA1c muß so laufen, dass man die Hypos ertragen kann, sich einiger Maßen wohlfühlt, und keine Folgeschäden vorprogrammiert (6,5 – 7 = Tagesdurchschnitt 140 mg%). Man wird sicher Gewicht zunehmen, wenn man sich über-calorisch ernährt, und einfach die Insulinspritze zum guten Zuckerverlauf draufsetzt. (Insulin ist ein „Masthormon“).
Ich erinnere mich an das Jahr 1995, als ich an die Dialyse (Blutwäsche) gehen musste. Da stand jeden Monat im Diabetesjornal, in den nächsten Monaten kommt das Blutlosmessgerät ohne Stehen. Was gab es am Ende? Eine Entschuldigung vom Moderator, man sei nur reingelegt worden. Die Enttäuschung war damals sehr groß, aber jetzt bin ich das einmal losgeworden. Jetzt hoffe ich nur, dass sich Abbott meiner erbarmt (bin auch für Libre gemeldet) und alsbald liefert. Bitte entschuldige den etwas zynischen Ton, aber diese Warterei schmerzt halt.
Wünsche allseits eine erfolgreiche Ostereisuche
14. April 2015 at 15:00
Hi Wigg, Du Süßer…bin dir nicht bös, weiß, dass ich mich selbst gemästet habe und gebe auch nicht nur meinem Schweinehund die Schuld. Mein HbA1c ist natürlich nicht unter 7, meine Vernunft sickert aber hoffentlich noch irgendwann durch…
Warten macht mürbe und böse, kenne ich auch.
Mit drei Anschlüssen meine ich den für die Nadel für die Insulinzufuhr, den vom Libre für fixes BZ-messen und den vom CGM für die Alarme. Ja, ja wir träumen immer noch und immer wieder.
Was ich nicht so recht nachvollziehen kann: WARUM ANTWORTET KEINER DER LIBRE-DAUERNUTZER AUF MEINE FRAGEN? Hab ich falsche Vorstellungen von den Möglichkeiten, die sich m E ergeben könnten?
15. April 2015 at 20:24
Hallo Angela, das mit dem Mästen musste ich diesen Winter selber ein wenig erfahren. Deshalb war ich ein wenig boshaft. Da ich grundsätzlich auf Schokolade und Alkohol verzichte (ein wenig Schoko gibt’s nur bei Hypo) hab ich mir abends täglich einen ganz normalen gesüßten Joghurt geleistet. Und ihn jedes mal mit 2,5 Eh abgedeckt. Die Folge jetzt 82 kg Gewicht nach jahrelangen 81 kg bei 180 cm Körpergröße. Aber so schnell geht das.
Das mit einem zusätzlichen Messfühler für Zuckeralarm finde ich „doof“, ein Alarm über die Gewebeflüssigkeit müsste reichen..
Eine Antwort von Abbott zu Ereestyle bekommt man in ca. 10 Tagen, wenn man auf die normale Abbott Mailseite (nicht Freestyle) geht (Formular ausfüllen) unter dem Begriff Fragen zu Messgeräten.
ich bin neu hier, habe seit über 30 Jahren Typ 1 und war im letzten Jahr tierisch erfreut, als mein Diabetologe mir das Gerät vorgestellt hat. Am Ende gleich die Ernüchterung: Musste selber zahlen.
OK, warte ich mal ne Weile ab.
Habe dann heute diesen Blog dazu gefunden. Finde ich sehr gut.
Um der Sache für mich auf den Grund zu gehen, habe ich gleich bei meiner Barmer GEK angerufen. Nach einem sehr ausführlichen Gespräch mit der Sachbearbeiterin, bin ich um folgende Informationen reicher:
•	Die Barmer GEK wird / kann nur abwarten.
•	Die TK und die DAK machen eine Studie mit ca. 1.000 zufälligen Probanden.
•	weiter oben wurde schon mal etwas zur Zulassung erwähnt (Zitat Florian F.: lediglich eine CE-Zulassung hat, aber eben noch keine Zulassung des BfArM).
Es gibt scheinbar, laut Aussage der Sachbearbeiterin, zurzeit auch rechtliche Herausforderungen das Gerät zu zulassen, da der Sensor den Glukosewert im Unterhautfettgewebe misst. Dies ist im regulierten Deutschland nicht vorgesehen. Insofern können die Kassen wohl noch nicht viel dafür, dass der Arzt es nicht in seinem Budget Plan hat.
•	Man geht auch davon aus, dass jeder ein Teststreifengerät weiter behalten wird. Die Abhängigkeit von 2 Komponenten – Sensor und Messgerät – ist gegenüber der gegenwärtigen Verfahrensweise Risiko behafteter. Klar, fällt der Sensor am Flughafen durch den Personenscanner aus, kann man davon ausgehen, dass die Ersatzpackung im Handgepäck auch Schaden nimmt. Aber das sind auch Ersterfahrungen über das System, die gesammelt werden müssen!
Nach diesen Informationen hat sich meine Euphorie, was den zeitlichen Verlauf der Kostenübernahme durch die KV angeht, komplett zerschossen. Das war wie mit der Stahllanzette von 1979 in die Fingerbeere gestochen.
Aber ich bin sehr gespannt und hoffe sehr.
ich steche (stach) seit mehr als 45 1/2 Jahren und war auch beglückt über das Gerät. Da es eine derartige Verbesserung der Diabetes-Einstellung ermöglicht (bei mir z.B. nach lokalen Insulinresistenzen mit HbA1c um 7.5% runter auf 5.7% nach 4 Monaten FreeStyle Libre-Benutzung), war ich bereit, das Geld auszugeben (bin auch bei der Barmer).
Mein Hauptinteresse ist es, möglichst lange ohne Folgeschäden zu bleiben. Bislang hat das ganz gut geklappt. Und wenn die Langzeitgesundheit momentan nur auf die Weise zu „erkaufen“ ist, gebe ich die 1600 € im Jahr zwar murrend aus, aber alles andere kommt mich nur teurer. Und ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass irgendwann die Kassen dafür zahlen.
Bezüglich Personenscanner am Flughafen kann ich Dich beruhigen, seit ich FreeStyle Libre benutze (2. Nov 2014) bin ich in den Deutschland, Karibik, USA, Australien, Singapur durch 18 Schleusen gegangen, davon 5 Ganzkörperscanner. Defekte am Sensor order Messgerät gab es bisher keine. Interessanterweise sehen die Ganzkörperscanner (zumindest die 5 in den USA) den Sensor überhaupt nicht.
Die normalen Scannerschleusen und Handscanner bemerken den Sensor schon, allerdings letzte Woche in Frankfurt auf dem Flug in die USA hatte der Scanner auch nicht angeschlagen und mir wurde auf Nachfrage erklärt, dass die neu eingestellt wurden, um weniger auf RFID-Tags und Kleinstelektronik zu reagieren (keine Ahnung, ob das stimmt).
Ich habe natürlich auch schon Sensoren „verloren“:
★ zwei durch Salzwasser im Urlaub (<10min reichten), danach habe ich den Rest des Urlaubs ohne Sensor nur mit Teststreifen zugebracht, was mich die erste Woche in ziemlich turbulente Zuckerschwankungen versetzte. Acht bis 12x am Tag Blutzuckermessen ist doch weniger als tagsüber alle 15min zu 'scannen' (ich weiß, dass ich ein Kontrollfreak bin).
Ob es ein Problem mit Salzwasser gibt, habe ich von der Hotline unterschiedlich beantwortet bekommen, einmal wurde mir gesagt, "im Salzwasser geht der kaputt…, steht in der Dokumentation". Aber in der Doku wird nur von "Wasser" gereden. Ein zweiter Hotlinemitarbeiter sagte, es müsse auch im Salzwasser gehen; der Sensor wurde auch eingeschickt (bis jetzt habe ich aber noch keinen Ersatz bekommen).
★ einen durch technischen Defekt (wurde eingeschickt, aber ein Ergebnis bekommt man nicht)
★ drei durch verschiedene Ursachen (einer hat sich schlicht gelöst, einen beim Abtrocknen mit Handtuch abgeschert, usw.)
Ansonsten bin ich sehr zufrieden mit dem Messverfahren, nur bei Sensorklebstoff und Software (Messgerät und App) sind noch deutliche Verbesserungen notwendig.
Schöne Grüße aus den USA, Volker
6. Mai 2015 at 21:29
>Deutschland, Karibik, USA, Australien, Singapur durch 18 Schleusen gegangen
Wer laufend Geld hat für Reisen durch die Welt, der sollte sich keine Gedanken über die 1600 € Sensorkosten für ein Jahr zu machen!
>(bei mir z.B. nach lokalen Insulinresistenzen mit HbA1c um 7.5% runter auf 5.7% nach 4 >Monaten FreeStyle Libre-Benutzung)
Das kann ich nicht nachvollziehen, wie Du durch die Sensormessung auf einen Hba1c Wert von 5,7 % gekommen bist. Nach meiner Erfahrung steigt der Hba1c-Wert sogar bei der Messung mit FreeStyle Libre sogar an. Dies war bei mir der Fall, weil durchaus die BZ-Werte oftmals sehr niedrig bei mir waren. Ich hatte zuvor jahrelang einen Wert von um die 6,0. Dieser Wert wurde aber von den niedrigen Werten erkauft und war auch nie in dieser Höhe so von mir ,erwünscht. Mein letzter Hba1c Wert lag bei 6,5. Dieser Wert ist mir auch lieber und sicherer.
Da die Krankenkasse diese Sensoren bisher nicht bezahlt, benutze ich halt auch die Mess-Streifen weiterhin sehr rege und ausgelassen –selbst die Streifenmessung ist hin und wieder sehr ungenau-gleiche Einstichstelle 3-4 Messungen 3 verschiedene Geräte.– Dadurch ist leicht erkennbar, dass oftmals der BZ-Wert nicht annähernd identisch ist mit dem Sensormessverfahren.
Daher sollte man nicht umhin kommen bis zu 7 mal am Tag den BZ-Wert nachzumessen. Oder möchtest Du gerne einen hohe Sensormessung von 220 BZ großzügig ausgleichen, wenn die Streifenmessung gerade mal 180 BZ anzeigt. Das Ganze geht auch mal umgedreht. Die Streifenmessung beträgt 220. Bis diese Wert in der Gewebeflüssigkeit angekommen ist vergeht gut und gerne 45 Minuten.
Auch brauche ich es keinem Süßen zu schreiben, dass wenn die Sensormessung 45 BZ anzeigt, dass Streifenmessgerät aber gute 70 anzeigt, dies einen lebenswichtigen und beruhigenden Unterschied darstellt.
Oder wie lange willst Du warten wenn ein tatsächlicher Sensorwert (mit Streifenmessung) mal identisch 45 anzeigt, bis Du wieder sicher über die Straße kommst. Bei einer Sensormessung musst Du vielleicht eine Stunde warten. Aber bei einer Streifenmessung weist Du ob nach 15 Minuten der Wert wieder im Normalbereich liegt.
Also ich kann aus meiner Sicht jedem dazu raten weiterhin fleißig die Streifenmessung mit anzuwenden. Mir persönlich macht dies auch nichts aus, da ich grundsätzlich notgedrungen dem blutigen Geschäft gerne nach gegangen bin. Aber mit 7 Messungen am Tag kann man nicht anfangen (einfach wenn körperlich aktiv zu wenig). Damit bleibt man besser den ganzen Tag im Sofa liegen. Der Diabetes-Arzt hat mir mal gesagt, dass man auch zu viel messen könnte. Alles Quatsch weil der mir nicht ausreichend genug Streifen verschreiben wollte.
—Jetzt erst sehe ich an den Kurven, wie sich ein gutes Tagesprofil zusammensetzt. Morgens z.B. 110 und nach 4 BE wenn es gut laufen soll, darf der Wert nicht über 150 BZ steigen. Das hat mir in den 30 Jahren keiner gesagt. Es ist nicht grundlegend entscheidet wie viel BE man isst, sondern was 15 Minuten später auf der Kurve passiert. Zeigt der Pfeil geradeaus nach oben, dann muss man mit dem Schlimmsten rechnen (also 250-300) usw. und damit läuft man dann Stunden unerkannt herum.
Also das System ist revolutionär und großartig und auch noch relativ preiswert. Die KK können sich meinetwegen die Kosten hierfür nicht gewähren, denn zusätzlich einige hundert Teststreifen und entsprechendes Zubehör wird sicherlich nicht gewährt.
Die müssen wohl erst richtig bezahlen, wenn man zur Dialyse muss oder sonstige schlimme Folgeschäden nachweisen kann.
–Eine noch bessere Messung wäre die laufende Blutzuckermessung (Sensorvergleichbar) und nicht die Gewebeflüssigkeitsmessung–
Es würde mich freuen, wenn ich hierzu weitere Diskussionsbeiträge ergeben würden.
falls ein falscher Eindruck entstanden sein sollte: nur die Karibik war Urlaub, alles andere Dienstreisen und durch die bin ich besonders mit meinem Zucker gefordert (Zeitumstellungen, hochkalorisches Essen in den USA [sprich versteckter Zucker überall, bis hin zu gesüßtem Spinat…], usw.)
Und ich steche natürlich immer noch (habe immer zwei Messgeräte + jeweils Ersatzgerät dabei) und dies insbesondere wenn der Trend nach oben (≥2ml/dl/min Änderung) anzeigt.
Allerdings habe ich durch den Sensor bei „noch“ unkritischen Werten die Möglichkeit nach 10-15 min zu prüfen, ob die Tendenz gleich bleibt und wo der Wert jetzt angekommen ist.
Mein HbA1c von 5.7% war zum Teil auch durch einen Badenwannenverlauf zwischen 2 und 5 Uhr mit Werten von um ~50 mg/dl verursacht. Mittlerweile liege ich zwischen 6.0% und 6.3% und die nächtlichen Niedrigwerte sind weitestgehend verschwunden.
Ich habe im April bei einem zwei wöchigen Aufenthalt in einer Diabetesklinik einen ziemlich guten Vergleichswert zwischen Sensor, meinen Blutzuckermessgeräten und dem Klinikmessgerät bekommen. Die Erfahrung zeigte, dass wenn die Tendenzanzeige vom Libre „→“ zeigte, der Klinikwert ±5 mg/dl ablagen, mit vielen Punktlandungen (≤2 mg/dl). Bei „↗“ oder „↘“ zeigte sich der Klinikwert nach 10 bis max. 15min auch beim Sensor, die Abweichung lag in meinem Fall bei ±20 mg/dl. Für „↑/↓“ Anzeigen habe ich keine Vergleichswerte, weil sie nicht auftraten.
vielen Dank für die rege und schnelle Beteiligung auf meinen Kommentar.
Eigentlich wollte ich nur eine Lanze für die Kassen brechen, da die scheinbar nicht voll verantwortlich für die momentane Ablehnung der Kostenübernahme sind und die erhaltende Informationen weitergeben.(Ich bin kein KV Mitarbeiter!!!)
Das Volker in der Welt reisen darf/kann und sich die Sensoren privat leisten kann, ist doch schön 🙂
>Ansonsten bin ich sehr zufrieden mit dem Messverfahren, nur bei Sensorklebstoff und Software (Messgerät und App) >sind noch deutliche Verbesserungen notwendig.
Schön das Du auch den Sensorklebstoff erwähnst. Wie sollte dieser Sensor ohne weiteren Schutz sicher und bombenfest halten, wenn Du laufend Weltreisen und dergleichen mit Wasser, Sport usw. betreibst. Kauf Dir einfach eine Rolle Leukopast 5 m und 5 cm breit und kleb dies bitte über Kreuz (2 mal ca. 7 cm Streifen) über den Sensor.
Sicher gibt es auch was anderes, was entsprechend gut ist oder noch besser!
Wenn ich diesen nach 14 Tagen ab machen muss, dann ziehe die den Leukoplast ab und siehe da der Sensor bleibt noch dran, weil die Randbelastung des Sensor ausgeblieben ist und dieser immer irgendwie angedrückt wurde.
Die Software für Windows ist relativ gut und einfach. Aber das Programm zeigt mir einen Wert von 6,0 an, obwohl der tatsächliche Hba1c-Wert bei 6,5 gelegen soll.
Und was ist mit einem praktischen Täschchen für das Sensormessgerät? Oder vermisse ich dies nur als Einziger? Jedes Blutzuckermessgerät ist damit ausgestattet. Vom Kundendienst wurde mir vor einigen Tagen erklärt, dass es dies vorerst noch nicht gibt.
Irgendwie irre und total unverständlich, denn sowas lässt sich für solch einen Betrieb relativ einfach zusammenschustern.
den Sensorklebstoff habe ich angesprochen, weil ich eine Allergie gegen die (derzeit undokumentierten) Bestandteile habe (siehe meinen Eintrag am 2. März 2015 um 18:27).
Ich habe bisher ein hypoallergenes Plaster ausprobiert (sicherheitshalber ohne Sensor) und geschaut, was nach 14 Tagen zu sehen ist. Es war leider nicht wasserfest. Und ich habe erst 4 Wochen nach dem Test festgestellt, dass die Apotheke mir nicht die wasserfeste Variante geliefert hatte, sondern die normale. Ich muss das also nochmals wiederholen. Zur Zeit lebe ich mit der Allergie (ich habe Fotos, weiß aber nicht, wie man die hier einbindet), und sprühe 2 Lagen Cavilon auf die Haut, bevor ich den Sensor aufbringe. Mehr als zwei Lagen schränken die Haftung deutlich ein. Die ersten drei Tage kribbelt es bei mir ziemlich heftig, dann lässt es langsam nach (oder es tritt ein Gewöhnungsprozess ein).
Ohne Cavilon näßt die Hautstelle nach 14 Tagen heftig, mit Cavilon ist die Kontaktstelle trocken, aber feuerrot. Nach 8-10 Wochen ist sie nicht mehr zu sehen.
UlrichStrasser@t-online.de
Type hereEs gibt Pflaster wasserdicht mit einen Gazeeinsatz beim pflasterwechsel zwischendurch-reist der Sensor nicht ab -begriffen?
27. Juni 2015 at 13:19
im Januar hat mir ein Arzt einer REHA-Klinik ein Attest für ein FreeStyleLibre System mit eingehender Begründung ausgestellt. Dieses habe ich zur Genehmigung an die AOK geschickt.
Die AOK lehnte eine Kostenübernahme ab das kein anerkanntes Hilfsmittel.
Ich erhob Widerspruch da durch verschiedene Gerichte dieses System bewilligt wurde.
Darauf wollte die AOK noch ein Gutachten meines Diabetologen.
Auch dies habe ich besorgt und mit einem Auszug aus meinem Tagebuch an die KK geschickt.
Jetzt schreibt die AOK sie benötigt für den medizinischen Dienst:
-Angaben zum Therapieregieme
-Angaben des Diabetestyp- un Dauer
-Therapieschema BR- Korrekturfaktoren, BZ Zielwerte Verzögerungsinsulindosen Basalraten, Basalratenprofil
– HbA1c werte der letzten 3 Monate (aktuell)
– Blutzuckerprotokolle der letzten drei Monate
– Bolus-Insulindosen, aufgenommene BE-Mengen
-Welche Maßnahmen wurden bei welchen Ereignissen ergriffen?
Wäre die Kasse auf meine Gesundheit bedacht würden sie nicht auf Zeit spielen.
Was anderes ist das in meinen Augen nicht. Und weil ich mir die se Zeit nehme nehme ich mir auch die Zeit das Forum darüber zu informieren.
27. Juni 2015 at 17:09
ich bin privatversichert, die Ablehnung von FreStyleLibre erfolgte mit der gleichen Begründung, und ich warte auf die Anerkennung als anerkanntes Hilfsmitttel ( bis dahin zahle ich sebst ).
Alter 73 Jahre, Diabetes seit 37 Jahren, keine Folgeschäden. Wegen meines Alters haben mein Diabetologe und ich den HbA1c-Grenzwert auf 7% festgelegt und erreicht. Jetzt bin ich bei 6,5% (20 x FreeStyleLibre statt 10 x ICT pro Tag). Blutzuckerkontrollen nur noch selten, ich bin mit dem Ergebnis zufrieden
die Verzögerungstaktik der Krankenkassen kann ich nur bestätigen Auch ich war schon 8 Monate daran, ein CGM zu bekommen. Seit 53 Stunden läuft es bei mir ( 44 Jahre Typ 1, 10 Jahre Pumpe). Auch meine Kasse hat es bisher abgelehnt mit den beschriebenen Argumenten. Habe es selber bei Abbott bestellt, und bekam es vorgestern geliefert. Bei Vorauszahlung von meinem Privatkonto. Wen die Kassen wüsten, welche großartige Erleichterung das System einem gibt, würden sie zu einem ins Haus kommen und so ein Gerät einem Typ Einser übergeben. Auch ich hoffe noch auf Kostenübernahme.
Einen ausführlichen Bericht liefere ich euch später nach der Testphase. Aber eins kann ich schon heute sagen: Es ist zuverlässig und beim Vergleichen mit dem BZ-Gerät fast identisch, meistens um 20 mg% niedriger. Aber die Tendenzen sind eindeutig.
Grüße/Wigg
hab am Freitag über die DAK mein Starterpaket bekommen und war ganz Happy. Eine fehlende Tasche/Hülle ist kein Problem, da passt die vom Precision neo und da kann man ja drankommen. Viel mehr Sorgen macht mir, dass der Sensor nach zweimal duschen und Mountainbike fahren gestern einfach abgefallen ist, obwohl ich die klebestelle vorher extra rasiert und auch mit alkohol aberieben hatte. Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht? Außerdem habe ich beim Vergleichsmessen festgestellt dass die gemessenen Werte doch teilweise sehr stark abweichen. Wenn man da eine gewisse Gesetzmäßigkeit feststellen kann ist dass ja kein Problem aber wenn nicht, bleibt immer die Unsicherheit und letztlich dan doch der Pieks in den Finger …
Mekne mal feststellen zu können dass er so zwischen 90 und120 mg/dl ziemilich dicht dranliegt aber bei werten über 130 teilweise um 30 mg/dl höher anzeigt.
hat da von euch schon jemand Erfahrungen gemacht? Wäre toll wenn mir da jemand was zu raten könnte. Lg Grüsse und schönen Sonntag, euer Jo
und jetzt sagt mir noch einer etwas gegen freestylelibre. Vergleichstest von soeben bei ansteigendem Wert: Accucheck 122 mg%, freestylelibre 119 mg%.So eben gibt das Lesegerät die Meldung: Sensor läuft in drei Tagen ab. Liebe Freunde, dieses
CGM-Gerät ist elnfach toll. Viele Steine fallen von meinen Schultern. Die Angst vor einem beginnenden Hypo ist weg, denn man kann frühzeitig korrigieren (BE´s). Ebenso eine kleine Insulingabe, wenn er zu weit steigt. Ich fühle mich unendlich f r e ! Die hervorragenden statistischen Aufzeichnungen geben einen das Handwerkszeug in die Hand und ganz besonders die Motivation, an sich zu arbeiten und es weiter zu verbessern. Das Gerät hat meine Erwartungen weit übertroffen. Der Glukosewert ist bis zu 20mg niedriger als beim Teststreifentest, aber die Tendenz ist eindeutig und ich kann es nur weiter empfehlen.
ein glücklicher Wigg
Die Ausführungen von Wigg, treffen auf mich genauso zu. Ich hätte das gleiche schreiben können.
Auch ich kann es nur weiter empfehlen – Trotz der der ca, 4,50 Euro je Tag.
die 2 Äußerungen davor treffen auch bei mir voll zu. Ich beginne erst damit wieder nach 30 Jahren ein vollwertiger Mensch zu werden, der sportlich und auch essensmaessig fast wieder alles uneingeschränkt alles machen kann. Das heißt auch raus aus Depressionverhalten, denn was kann man noch tuen bei 7 Messungen am Tag. Da bleibt man besser im Bett liegen.
Die ganze Kohlenhydratzaehlerei ist in den meisten Fällen mehr oder weniger für die Katz, denn oftmals spielt der BZ unberechenbar verrückt.
Weiters hierzu würde ich gerne zum Diskussionstoff machen.
NS: Wie sagte mir mal der Diabtesarzt. „Man kann auch zufiel messen.“ Und das stimmt hinten und vorne nicht.
Hier eine wahre Begebenheit. Der BZ war im Nacht- und Tagesverlauf bis 15 Uhr vorbildlich (um knapp 70 bis 120). Danach stirbt der BZ binnen 90 Minuten auf fast 300. Gegessen 15 30 ca. 5 BE mit 3 E.. Korrektur wohl in diesem Fall mi 8 E etwas zu viel. Alle 20 Minuten habe ich den BZ über prüft (Messgeraet hat einen wirklich sehr guten Wecker und man kann sehr schnell zig Weckzeiten einstellen).
Bereits nach gut einer Stunde war der Wert 150 (Pfeil senkrecht) plus 2,5 BE. 2 Stunden nach den 8 E ist der BZ normal bei 120.
Ohne die Sensormessung hätte ich jetzt in der Ecke gelegen. Eine Korrektur mit 5 E hätte wohl nichts gebracht und ich könnte froh sein, wenn ich jetzt bei dem Streifenmessverfahren 250 BZ hätte.
9. Juli 2015 at 14:21
Auf der Suche nach Erfahrungen mit dem FreeStyle Libre habe ich diesen interessanten Blog gefunden.
Ich fliege in Kürze in Urlaub mit Sensor am Arm. Lt Abbott sollte das Sicherheitspersonal über den Sensor informiert werden. Wer hat Erfahrung mit dem Sicherheitscheck am Flughafen?
9. Juli 2015 at 18:49
Meine Frau (Diabetikerin seit 45 Jahren mit Insulinpumpe, Freestyle Libre und vielem „Zubehör“) und ich sind im Mai von Frankfurt nach Wien und zurück geflogen. Es gab keinerlei Probleme, nachdem wir die entsprechenden ärztlichen Bescheinigungen gezeigt und auf separater „Durchsuchung“ bestanden hatten (also nicht durch die Schleuse gehen!).
9. Juli 2015 at 19:06
bezüglich Schleusen und Ganzkörper-Scanner hatte ich schon mal weiter oben (6. Mai 2015 at 17:53) geschrieben. Falls Schleuse/Scanner ansprechen, habe ich ein (selbstgebasteltes) Blatt dabei, dass aus Informationen der Webseiten von Abbott zusammengestellt ist (auf Englisch). Damit habe ich nie Probleme gehabt.
Ich habe das PDF hochgeladen, wer Interesse hat: https://www.dropbox.com/s/hm8u2lbs2ays564/Info-FreeStyleLibre-v2.pdf?dl=0
Schönen Gruß, Flug und Urlaub, Volker
Sensor wird durch normale Schleusen nicht geschreddert.
Beim GanzkörperScan keine Erfahrung, ggf. Hinweis an das Sicherheitspersonal
Hallo, ich habe über 30 Jahre Typ 1 Diabetes und eine Cousine die echt Ahnung hat und auch Diabetologin ist, die hat mich geholt um das zu testen.
Mehr als das habe ich nicht zu sagen:
Kein Stechen in die Finger mehr.
Messen wann ich will und zu jeder Zeit Sekundenschnell.
Das beste und Wichtigste:
HbA1c von 8-9 auf 6,4 innerhalb von 4 Wochen, fast wie ein gesunder Mensch. war immer ein Schlummi mit dem messen und gut Essen und viel spritzen. Jetzt habe ich da viel bessere Möglichkeiten und das sind die 120,- Euro im Monat mir Wert.
Alles andere ist Scheiß egal, nur das zählt!!!
Da kann man mal sehen wie blöd die Krankenkassen sind und bei diesen Werten das nicht übernehmen. Haben wohl lieber Blinde und Dialyse Patienten und anderen Spätschäden.
es freut mich für dich, dass dir das CGM so gut weiterhilft. Ich habe das freestyle auch seit 7 Wochen und es erleichtert uns das Diabetikerleben in entscheidendem Maße. Habe darüber im Blog hier schon mehrmals geschwärmt. Mein letztes Schreiben an meine Krankenkasse mit ausführlichen Schilderungen und der Bitte, doch die Kosten für die nicht mehr benötigten Teststreifenmir zu ersetzen, stieß auf Kopfschütteln. „Keine Zulassung, kein Geld“ . Ich verstehe diese Denkweise nicht mehr. Denn eine bessere Einstellung, wie auch du sie schilderst, hilft doch, Gesundheitskosten zu sparen. Von der Steigerung unserer Lebensqualität will ich gar nicht reden. Im Augenblick finanziere auch ich das Blutlosmessen selber und ich denke, dass es hier den Kassen nur mehr ums Geld geht. Seit 1972 muß ich meinen Zucker messen und jetzt nach 44 Jahren ist mein Traum in Erfüllung gegangen.
24. November 2015 at 19:41
Status Meldung ! Aktuelle Werte
HBA1 c Prognose Freestyle = 6,4 %
Labor = 6,6 %
Somit hat sich für mich bestätigt Freestyle ist ok.
Bleibe dabei –
24. November 2015 at 19:45
Das passt…Was hattest du vorher mit anderen Geräten? Ich warte immer noch. Bin seit März angemeldet. Gruß Angela
25. November 2015 at 09:34
Hallo Hartwig, hallo Angela;
schön, dass ihr über das freestyelibre sprecht. Ich denke.ihr habt meine „Begeisterungsstürme“ hier im Blog gesehen. Angela, ich glaube, du kriegst bald ne Mail von Frestyle mit der Bestellfreigabe. Man kann gut mit den Leuten dort reden und sie helfen einem in jeder Lage. Mir geht es entscheidend besser seit den vier Monaten, in denen ich mit dem Libre „fahe“! Durch die Möglichkeit der ständigen Beobachtung kann man frühzeitug eingreifen. Schwere Hypos und und zu hohe Werte gibt’s nicht mehr. Ich hatte mich im November 14 angemeldet und startete das Blutlosmessen am 30. Juni 15. Wartezeit also 7 Monate. HBa1c 6,5 %, „Nervenkostüm“ wesentlich stabiler.
Glück auf / Wigg
Freut mich sehr für Euch, hoffe das auch für mich. Hab lange nix gehört zu den Zuzahlungen ZB bei der TK. Bin sehr eingespannt ZZ. SORRY u. Alles Gute Euch…Angela
So, unten könnt ihr den letzten Brief sehen, denn ich an meine Kasse geschickt habe. Ein paar Tage später erhielt ich enen Anruf: Es ist nicht möglich, etwas zu übernehmen, weil es keine Freigabe (vom GPA?) gibt. Und ich möchte bitte nichts mehr schreiben, denn die Archivierung und Weiterleiterleitung macht viel Atbeit und kostet auch Geld. Mein Fazit daraus: Wir Typ Einser sind nur eine Minderheit und „was kümmmert´s den …“. Den Vorgang hab ich jetzt einmal meinem VdK vorgelegt. Schau´n wir mal.
An meine Krankenkasse, den 21.10.2015
Antrag auf Zuzahlung zum FGM-Blutzuckermessen, da seit
30.6.2015 die Teststreifen im Wert von 110 € monatlich entfallen
heute mache ich noch ein mal einen Versuch, eine finanzielle Unterstützung zum Blutzuckermessen zu bekommen. Sicher hat die xxx schon gemerkt, dass das FGM System von Freestyle funktioniert und den Typ 1 – Diabetikern großartig entlastet. Wie gut es bei mir funktioniert, habe ich Ihnen schon ausreichend geschildert.
Hiermit beantrage ich erneut die Auszahlung des Betrages, den die xxx spart, da ich keine BZ-Teststreifen mehr brauche. Das sind monatlich 4 Packungen a 50 Stück, Wert 110 €. Bitte geben Sie mir diesen Betrag monatlich. Ich zahle per Vorauskasse für 2 Sensoren (Reichweite genau 30 Tage) 125,75 € via Internet. Im Voraus danke ich für Ihr Verständnis und für die Akzeptanz meines Antrags.
4. Dezember 2015 at 08:27
So, gestern Nachmittag traf die lang ersehnte Nachricht von Abbott in meinem Postfach ein, ich kann ab sofort den Freestyle Libre bestellen 🙂 Da ich Beamter im Land Berlin bin, übernimmt „hoffentlich“ 30 % die PKV (DBV) und 70 % die Beihilfe des Bundeslandes Berlin. Unabhängig von einer möglichen Kostenerstattung werde ich auf jeden Fall ein Starterset bestellen. Hat bereits jemand Erfahrungen hinsichtlich der Erstattungsfähigkeit durch die Beihilfe bzw. DBV sammeln können?? Ich würde mich über eine kurze Antwort sehr freuen. Ich wünsche allen Mitleserinnen/Mitlesern ein schönes Wochenende und eine besinnliche
(Vor-)Weihnachtszeit.
17. Dezember 2015 at 09:12
möchte nochmal von meinen Erfahrungen mit dem Libre berichten. Grundsätzlich find ich das System klasse … aber ich gehöre auch zu denen, die leider eine erhebliche Allergie gegen den Kleber entwickelt haben. Nach etlichen Telefonaten mit Abbot und Berichten in den Medien, z. Bsp. Focus Diabetes etc. und im Net habe ich den Eindruck gewonnen dass das gar keine so kleine Minderheit ist, wie das immer dargestellt wird. Mittlerweile gehöre ich, weil ich das FGM so toll finde und es daher unbedingt weiter nutzen möchte, zu den „Bastlern“ unter den Usern. Erstaunlich ist, dass es der Kleber tatsächlich schafft, durch eine verträgliche Pflasterfolie (Duschpflaster o. ä.), beklebt mit drei !!! Lagen Hansaplast wasserfest (das ganze zurecht geschnitten und mit einem mittigen Loch versehen) innerhalb der Tragezeit hindurchzuwandern und Hautirritationen/Allergien auszulösen (Die Verträglichkeit der zus. verwendeten Pflaster hab ich vorher getestet!) Als nächstes habe ich mir eine absolut undurchlässige dünne Folie mit verträglichem Hautkleber (Verträglichkeit auch vorher getestet) besorgt. Die habe ich so zugeschnitten, dass die rundherum mindestens 2 mm größer ist als der Rand der Sensorklebefolie. Das fing nach drei Tagen auch an zu jucken. Sensor entfernt und die erstaunliche Entdeckung gemacht, dass die Folie tatsächlich nichts durchlässt aber nun fand ich am Arm genau am Rand der Klebestelle eine kreisrundes „Brandzeichen“, wie mit dem Zirkel gezogen. Einzige Erklärung, sog. kalter Fluß, d. h. der Kleber „fließt“ auf der glatten und an sich undurchlässigen Folie nach außen und verursacht am Rand diese allergische Reaktion. Jetzt sehe ich nur noch die Möglichkeit, den Kleber ganz vom Sensor zu entfernen, den dann mit Aceton zu reinigen und durch eine hautverträgliche Klebefolie zu ersetzen. Wenn das auch nicht funktioniert werd ich wohl schweren Herzens aufgeben und wieder stechen :-(. Sollte einer/eine von Euch noch ne andere Idee haben, wär ich für ne Anregung dankbar. Ach und bevor ich´s vergesse und dann wie früher entsprechende Kommentare kommen: 1. Ganz toll das es so einen Fortschritt gibt. 2. Der Libre ist ganz toll, ich liebe ihn und 3. Nein, ich will das System nicht schlecht reden aber hab nun mal das Problem mit dem Sch… Kleber nicht als Einziger …
Wünsche Euch Süßen alle ne tolle Weihnacht (nascht nicht so viel) und alles Gute im neuen Jahr
ich habe das Gerät jetzt gut 3 Wochen. Bin von der DAK ausgelost worden. Die DAK übernimmt also alle Kosten und bezahlt auch die Sensoren für jeweils ein Quartl.
Ich will das Ding nicht mehr missen, zumal ich damit eben jederezeit und völlig diskret meine werte messen. Bei Veranstaltungen einfach super und notfalls geht die Spritze dann auch mal durch den Hemdstoff, Da kann man dann auch noch ganz dirkret spritzen.Allerdings sollte man dann die Nadeln häufiger wechseln.Vorher bin ich immer mit der ganzen Tasche für Messgerät, stechhilfem Testtstreifen und dem Pen auf dem Klo verschwunden. Probleme gab es immer, wenn man nciht weiß, wann denn das Essen auf den Tisch kommt, weil noch einige Redner ihre Worte loswollen werden. Hat mich schon mal sehr in die Unterzuckerung gebracht.
9. Januar 2016 at 14:20
Schön Cristian, das dir das Gerät auch so taugt. Hoffentlch enrscheidet sich die DAK bald für dieses unersetzliche, diabetesführungs-erleichternde System, mit dem ich in der Zeit des Gebrauchens (jetzt ein halbes Jahr) so unglaublich ruhiger, sicherer und wieder lebensbejaender geworden bin. Ich wurde nicht für den Test „auserwählt“ und man lehnt meine Eingaben kategorisch ab. Irgentwann kommt die Erleuchtung von o b e n an die Entscheidungsträger. Das wünschte ich mir.
1. Februar 2016 at 11:50
habe das Freestyle Libre aktuell in dem ersten „Sensorzyklus“. Da ich dem Gerät nicht so recht traute, habe ich parallel noch immer herkömmlich gemessen und zum Teil Abweichungen gehabt, die für mich nicht akzeptabel sind (z.B. 68 mit Freestyle L, 108 mit BZ-Gerät; 45 mit FL, 68 mit BZ). Hat jemand Erfahrung mit ähnlich gravierenden Abweichungen? Im übrigen hat Abbott bislang gesagt, diese Abweichungen seien im Normalbereich und eine Reklamation könne deshalb nicht akzeptiert werden. Naja…
Ja, Emilia,
ich fahre jetzt 7 Monate mit dem Freestylelibre. Und habe Vergleichstests (Blutzucker zu Gewebeflüssigkeitszucker) vielfach gemacht. Wenn der Zucker stabil läuft, ist der Unterschied 0 bis 15 mg%. Wen er schnell steigt oder schnell fällt ist der FGM-Zucker immer um circa 30 mg% hintendran. Das liegt daran, dass sich die Gewebeflüssigkeit langsamer als der Blutzucker anreichert bzw. ausdünnt. Beispiel: Wenn das Lesegerät noch immer 50 meldet, obwohl ich schon vor 8 Minuten 10 gr. Traubenzucker genommen habe. zeigt in diesem Augenblick das AkkuCheck BZ-Gerät schon wieder 75. Zweei Minutrn später kommt auch das Freestyle „wieder auf Touren“. Aber wenn man das weis, kann man das in seine Überlegungen einbauen.
Im Normanfall schaue ich dreißigminütig „auf die Uhr“, wenn es „brennt“ selbstverständlich wesentlich öfter.
17. Februar 2016 at 14:27
ich bin seit 25 Jahren Diabetikerin. Seit 3 Wochen habe ich den Freestyle Libre und bin überglücklich.
Ich kann dieses Gerät nur weiterempfehlen, es macht den Alltag so einfach.
meine Werte sind jetzt auch besser geworden da ich „fast nie“ gemessen haben. Ich möchte nicht dass jeder sieht dass ich Diabetikerin bin aber mit diesem Gerät merkt niemand was.
herzlichen Glückwunsch zu deiner tollen Errungenschaft. Ich selber messe nun mit dem FGM seit gut sieben Monaten. Aber meiner DAK bedeutet meine bessere Einstellung nichts. Warum sonst gibt man mir nicht einmal das Geld für die gesparten Teststreifen? Ansonsten ist es wunderbar, den Zucker so vorausschauend steuern zu können!
Weiterhin viel Freude/Wigg
ich nehme Bezug auf mein Kommentar vom 04.12.2015. Mittlerweile trage ich den Sensor seit Dezember 2015 und bin super zufrieden. Insbesondere bei sportlichen Aktivitäten möchte ich auf diese Technik nicht mehr verzichten. Lange Zeit musste ich um die Kostenübernahme durch die PKW (DBV) und der Beihilfe bangen. Mittlerweile kann ich melden, dass beide Träger die Kosten übernommen haben. 🙂
Da ich täglich aufgrund von Sport mehrfach dusche, habe ich den Sensor mit einem Streifen Kinesiotape gesichert. Hautreaktionen, Juckreiz oder ähnliches sind bei mir zum Glück nichts aufgetreten. Erwähnenswert ist zudem, dass es bei etwas längeren Aktivitäten (z.B. 1 bis Stunden Laufen) zu einer Unterbrechung der Messung kommt. Das Messdiagramm weist dann eine Lücke von 30 – 45 Minuten auf. Dieses Phänomen hatte ich bereits bei verschiedenen Sensoren. Hat vielleicht jemand ähnliche Erfahrungen oder eine plausible Erklärung?
gratuliere, dass Deine KV die Kosten übernimmt und Du zufrieden bist.
Bezüglich der Aufzeichnungslücken (oder „kein Wert verfügbar, Messung in 10 Minuten wiederholen“) gibt es einen hochinteressanten Blog(eintrag) von Pierre Vandevenne (http://type1tennis.blogspot.de/search/label/Freestyle%20Libre), der so ziemlich alles beim Freestyle Libre untersucht, was möglich ist.
Interessant dabei ist auch, dass nachträglich unerwartet hohe Zwischenwerte aus den ausgelesenen Profilen verschwinden (siehe „The Libre constantly rewrites history!“).
Persönlich bin ich mittlerweile beim 40. Sensor angekommen und kämpfe immer noch mit den Allergiereaktionen trotz zwischen geklebtem OpsiteFlexifix Gentle. Ich hoffe, das bleibt Dir erspart.
auch ich nutze den Sensor „heftig“ heißt: mind. 5*pro Woche Schwimmbad (Training 1-2 Stunden) auch längere Läufe und Radausfahrten gehören fast täglich zu meinem Programm.
Ich habe beim ersten Verlust eines Sensors (beim Abtrocknen gezogen) ein wasserdichtes Pflaster drüber geklebt.
Wechsle den Oberarm im zwei Wochen-Rhytmus.
Die beschriebenen Ausfälle habe ich nicht. Jedoch setzt die Taste des Messgerätes des öfteren aus. Drücken drücken drücken und dann geht’s. Leider konnte mir bisher noch keiner sagen, ob der Sensor unbrauchbar wird wenn das Meßgerät verloren geht oder defekt ist. Ich habe mir für diesen Fall ein weiteres zu gelegt.
3. März 2016 at 13:27
ja, der Sensor wird unbrauchbar für die Auslesung durch Verlust oder Defekt des Freestyle Libre Messgeräts, da der Sensor mit dem Messgerät gepaart wird. Ein Ersatzmessgerät sagt Dir dann, dass der Sensor schon in Benutzung ist.
Du kannst den Sensor dann nur noch mit den Apps (Liapp und Glimp) auslesen.
Hi zu Euch uns Diabetes Junkies,
habe noch ein wenig Stress mit meiner Krankenkasse, darum selber bestellt. Ich mache einen persönlichen Feldversuch.
Ich messe immer das Ergebnis mit dem Accu Check Mobile nach. Brauche ja Daten für die Krankies…
Krankenkasse ist die BIG Direkt…… Naja die Messwerte sind fast Identisch…max. 3-20 mg/mmol Abweichung.
Am welchem Messgerät das auch liegen mag ??
Das Freestyle Libre ist …was soll man sagen..einfach GEIL !!!!! Man sieht wo die Reise hingeht…Hypo …
Ist schon wichtig, Wenn man keine Lust hat sich zu stechen und man mit dem Hund raus muss. Oder einfach Frei Leben
möchte, gibt es im Moment keine Alternative ! Den Sensor merkt man nicht, und duschen geht super ! Schwimmen war ich noch nicht. Habe das nette Teil erst seit 2 Tagen 😉 einfach Genial !!
10. März 2016 at 10:51
Jetzt muss ich auch was neues berichten zum Thema Messen mit Libre. Freestyle hat erstmals das Bestellen von gleich sechs Sensoren ermöglicht. Das machte ich auch gleich und nach dem Anlegen eines dieser neuen Sensoren den Vergleichstest zu meinem früheren Accucheck: Oh Wunder: Libre LO mg%, AccuCheck 88 mg%., dann Libte 100 mg% und Accucheck 180 mg%. Hab gleich Kontakt aufgenommen zu Freestyle. Wenn es interessiert, kann dje kopierte Antwort lesen. Nach 24 Stunden lag die Abweichung dann wieder bei 0 bis 9 mg%, also fast identisch. Freestyle hat mein Vertrauen wieder!
Wir bedanken uns für Ihre Kontaktaufnahme und helfen Ihnen gerne weiter.
Wir bedauern sehr, dass es zu dieser Unannehmlichkeit gekommen ist.
Beachten Sie bitte, dass der menschliche Körper Abwehrreaktionen gegen Fremdkörper zeigen kann. Deshalb kann es in den ersten 24 Stunden nach Setzten des Sensors zu abweichenden Werten kommen.
Wichtig ist zudem, dass Sie Vergleichsmessungen mit dem eingebautem Eingang für Teststreifen durchführen und nicht bspw. mit Ihrem vorherigen Blutzuckermessgerät.
Falls Sie noch keine Teststreifen besitzen besuchen Sie bitte die Website:
https://www.abbott-diabetes-care.de/de-de/produkte/teststreifen/freestyle-precision-blutzucker-teststreifen/
Auf der Webseite finden Sie alle Informationen zu Teststreifen und PharmaZentralNummern (PZN).
Die Teststreifen sind in der Apotheke erhältlich.
Sollten Sie nach wie vor das Gefühl haben, dass ein möglicher Sensordefekt vorliegt, empfehle ich Ihnen unseren technischen Kundendienst zu kontaktieren, um Ihnen eine schnellstmögliche Bearbeitung Ihrer Anfrage zu gewährleisten. Sollte im Laufe des Gesprächs eine Fehlerquelle gefunden werden, können wir Ihnen einen kostenlosen Sensorersatz zukommen lassen.
14. März 2016 at 07:47
Freitag kamen meine ersten beiden Sensoren. Eigentlich lief alles recht unkompliziert. Rezept über das Starterkit über Abbot eingereicht und 3 Wochen später kam die Genehmigung über die beiden Senoren. Nur die Zuzahlung war fällig. Allerdings wollte die Barmer dann das Lesegerät nicht bezahlen, da es kein Hilfsmittel ist. Dafür wäre wohl eine Folgeverordnung (als Austausch gegen die Standard BZ Streifen) kein Problem.
Na ich werde sehen. Das Lesegerät (selbst gekauft) ist jedenfalls auf dem Weg und ich bin gespannt…
Woher hast du das Rezept bekommen. Mein Diabetologe darf keines austellen, weil Libre nicht im Leistungskatalog steht.
ich hatte meinem Diabetologen berichtet, dass ich mir das Teil selbst kaufen will und er erklärte mir, dass Abott eine Agentur eingeschaltet hat, um die Anträge für die KK zu schreiben. Er meinte, wir probieren es einfach mal, ob es klappt. Und die beiden Sensoren wurden relativ zügig bezuschusst. Dafür wirds höchstwahrscheinlich keine Teststreifen für den PDM geben, damit es ein Nullsummenspiel für die KK bleibt. Getreu dem Motto: Nüscht genaues weiß man nicht!
Ich bin dabei mit der KK über die Folgeverordnung zu sprechen, oder ob es nur zum Testen war.
hallo, wie oft muss man denn sensor austauschen wie lange bleib eine sensor im arm kleben?
wie ist es wenn mann immer wehselhaft schläft einmal linke seite einmal rechte seite im bett hin und her drehst ruscht der sensor weg?
darf man 50 mal am tag messen oder begrenz?
darf dem sensor im bauch kleben oder schulter oder bein usw?
Bitte erfahrung teilen und weiter geben. danke. mfg an alle
8. April 2016 at 11:53
Der Sensor funktioniert für 2 Wochen, danach muss er gewechselt werden.
Ich hatte meinen ersten Sensor etwas zu weit außen am Arm aufgeklebt und er ist mir 3 Tage vor Ablauf abgefallen (mitten am Tag). Mit meinem neuen Sensor seit heute früh habe ich deutlich niedrigere Werte als mit der Blut-Messung. Vorher waren meine anderthalb Tage Kontrollmessungen eine Bestätigung dafür, dass die Werte sehr genau waren. Ich messe in mmol/l und hatte einmal 0,4 Abweichung, sonst nur 0,2 oder 0,1 oder gar keine.
Ob man ihn woandershin kleben kann, weiß ich nicht.
7. April 2016 at 18:30
ich nutze FreeStyle libre seit Oktober 2014 und war eigentlich immer zufrieden. Die Differenzen zwischen den „Sensorwerten“ und der klassischen Methode waren nicht allzu groß, so im Bereich von 10 – 20. Allein die Auswertungsmöglichkeiten und die unkomplizierte Art der Messung, egal wie oft sind schon ein riesengroßer Fortschritt, der zwar seinen Preis hat, aber man gönnt sich ja sonst nix.
Seit etwa 4 Wochen messe ich mittels Sensor TOP-Werte, die ich einfach nicht so richtig glauben konnte. Der HbA1c wurde mit nahe 6% angegeben … Und siehe da: bei „blutigen“ der Kontrollmessung klassisch mit Accu Chek Mobile waren die Blutzuckerwerte zwischen 50 und 70 Punkten höher. Ein Anruf auf der Abbott- Hotline hatte zum Ergebnis, dass Messwerte von Fremdsystemen nicht zur Kenntnis genommen werden. Aber mir wurden Abbott-Meßstreifen zugeschickt, die mit dem FreeStyle-Lesegerät funktionieren. Es wurde vereinbart, dass ich mit diesen Teststreifen von Abbott Kontrollmessungen durchühre (=> Sensormessung, 15 Minuten Pause, Messung mit Teststreifen, 15 Minuten Pause, nochmal Sensormessung). Die Ergebnisse => Differenz bis zu mehr als 70 Punkten zwischen Sensor und Teststreifen => z.B. mit Sensor 84 und mit Teststreifen 156. Also wie vereinbart wieder bei der Abbott-Hotline angerufen und die Ergebnisse aus 4 Vergleichsmessungen (früh, mittag, abend, spätabend) mitgeteilt. Diese Vergleichswerte wurden dann von dem Mitarbeiter in irgendein Tool eingegeben. Es folgte nach wenigen Minuten die für mich überraschende Mitteilung des Abott-Mitarbeiters: die festgestellten Differenzen liegen im Toleranzbereich, der Sensor ist in Ordnung.
Für mich sind solche Differenzen leider nicht in Ordnung, auch wenn hier unterschiedliche Technik zum Einsatz kommt. Ich werde wohl wieder zur altbewährten Methode zurückkehren und meine Insulin-Dosis an den „blutig“ gemessenen Werten ausrichten.
Hat hier jemand, der mitliest, ähnliche Erfahrungen mit hohen Abweichungen gemacht ?
Hallo, ich habe diese Differenzen nicht feststellen können, mal getestet und zwischen Sensor und Teststreifen so um die 10-30 Blutzzuckerwerte Differenz.
Aber mir ist das völlig egal, habe meinen HBa1 von 8-9 senken können auf 5,5 bis 6,5 und das ist für mich ausschlaggebend.
Nie wieder das gepickse und messen mit dem Lesegerät kann ich hundert mal die Stunde machen, wenn ich will und die Teststreifen habe ich nur noch, falls das Gerät mal defekt ist.
Ich gehe nie wieder zum Stechen zurück, die Freiheit und der schnelle Zugriff auf Meßwerte egal wo ich bin ist einfach super und mein HBa1 ist Spitze.
Liebe(r) KHE,
Deine Erfahrung kann ich absolut bestätigen (siehe mein Beitrag oben vom 1. Februar). Deshalb habe ich, nachdem der erste Sensor abgelaufen war, erst einmal eine frustrierte Pause von einigen Wochen gemacht. Jetzt probiere ich gerade den zweiten Sensor mit gleichem Resultat – die Messungen mit dem Freestyle Libre sind, wie bei Dir, im Schnitt 50 bis 70 Einheiten niedriger als bei der herkömmlichen Messung. Was die Reaktion von Abbott betraf, habe ich dann auch die gleiche Erfahrung gemacht wie Du. Ich wollte deren Antwort (=Abweichungen in dieser Größenordnung seien im Normbereich) von der Hotline-Dame nicht akzeptieren und fragte nach ihrem Vorgesetzten. Sie versprach, dass er mich zurückriefe. Auf diesen Rückruf warte ich nun schon seit drei Monaten. Auch eine Erinnerungsmail wurde von Abbott ignoriert. Ich vermute, dass das Phänomen, welches wir beide erleben, vielleicht doch nicht so selten ist und dass Abbott hierzu einfach keine Lösung hat und deshalb das Ganze geflissentlich ignoriert. Ich bin jetzt dazu übergegangen, dass ich bei meinen Messungen einfach automatisch die 50 bis 70 dazuzähle, um den (hoffentlich) richtigen Wert zu bekommen und dann noch 2-3 Mal täglich eine konventionelle Messung mache. Befriedigend ist das nicht…
8. April 2016 at 10:34
diese Schwankungen kann ich nicht bestätigen. Bei mir waren es mal 30mg/dl (also knapp 2 mmol/l) aber in der Regel ist die Abweichuung (in beide Richtungen) kleiner als 20. Was völlig akzeptabel ist. Im Moment bin ich bei 2 Kontrollmessungen am Tag. Die nächste HbA1c Messung steht Ende April an. Ich bin gespannt.
Hallo Leidensgenossen-innen!
Erfahrungsbericht: Habe seit 18.01.16 mein neues Freestyle Libre. Bin seit 51 Jahren insulinpflichtiger Typ 1 Diabetiker. War 34 Jahre freiwillig bei der AOK (alles ohne Konzept) versichert (Beamter). Mein Anruf bei der AOK 4 x vermittelt bekam ich einen Gesprächspartner, der mir zum Kassenwechsel riet. Als ich nach seinem Namen fragte, legte er auf. Ich kündigte sofort und wechselte zur Audi BKK. Ich kaufte mir das Freestyle Libre und die Sensoren selbst. Mein „Zuckerleben“ ist nach 51 Jahren „lebenswerter“. Seit 01.03.16 bin ich nun Mitglied bei der Audi BKK. Am 03.03.16 telefonierte ich mit der Leistungsabteilung. Ich bekam am 05.03.16 schriftlich die Bewilligung für das Starterset und 7 Sensoren im Quartal. Am 09.03.16 telefonierte ich mit der Dame und erklärte ihr, dass ich das Starterset schon gekauft habe – das sei kein Problem sie meldet nur an Abbott, dass meine Sensoren bis auf die Zuzahlung von Audi BKK übernommen werden.
Nun zu meinen Erfahrungen: Ich hatte immer einen HBA1C – Wert -6,2. Ich fügte mir täglich bis zu 8 x Schmerzen zu und hatte an den Fingerkuppen kaum Gefühl. Ich scanne bis zu 20 x am Tag. Meine Werte sind zu 85% zwischen 70 und 140 mg/dl. Mein HBA1C-Wert bei 5,4. Schifahren, Schwimmen, Saunagang 2x / Woche sind kein Hindernis. Man darf nach Mahlzeiten 11/2 stunden nicht scannen, da die Werte sonst Falschreaktionen auslösen (Hypo). Kurzum Autofahren, jeder Sport, Arbeiten machen mehr Spaß, da Unterzuckerungen nicht mehr vorkommen, die bei meinen niedrigen Werten vorprogrammiert sind. Ich trage meinen Sensor jetzt 2cm oberhalb des Gürtels am Rücken, da ich einen Sensor am 10. Tragetag an der Saunatür abstreifte. Er wurde anstandslos von Abbott ersetzt. Kurzum, ich war noch nie so frei !!!!!
nach einem Jahr des „Rumjammerns“ von mir ist es nun vollbracht. Meine Kasse (DAK) hat mir am Freitag geschrieben, dass ich die Freestylesensoren ab sofort per Rezept bekomme. Ich danke meiner Kasse sehr für diese Einsicht und bin nach wie vor unendlich glücklich, weil ich meinen Einser vorausschauend führen kann, dank dem FGM.
Wie es eben so ist bei uns; „Gib nieals auf!“
ich habe mit dem Abott FreeStyle Libre FGM im Juni 2016 begonnen und bin von den Vorteilen gegenüber blutigem BZ-Messen absolut angetan. Insbesondere die Trendanzeige zum Wert nutze ich sehr ausgiebig, auch wenn ich zusätzlich noch eigene Schlüsse ziehe aus dem angezeigten Verlauf der vergangenen 4 Stunden, um die passende Insulindosis festzulegen.
Leider bezahlt meine Kasse, die TK, die Sensoren derzeit nicht und verschanzt sich hinter der Empfehlung des GBA zu rtCGM-Systemen. Ich habe bisher einen Sensor von meinem Diabteologen erhalten und 6 Stück selbst finanziert.
Mit der Haftung der Sensoren auf der Haut bin ich absolut unzufrieden. Es liegt sicherlich nicht an einer ungeeigneten Applikationsstelle, auch nicht an mangelnder Reinigung der Stelle vor Anbringen. Vielleicht schon eher daran, dass ich auch bei leichter Belastung sehr stark schwitze und Mengen an Schweiß absondere. Das war vor allem während 3 Wochen Bergurlaub im Sommer der Fall und ist auch so während des Fitness-Trainings. Ich habe in 10 Wochen 7 Sensoren verbraucht, also 1,4 Sensoren / 2 Wochen anstelle dem maximal möglichen 1,0 Sensor / 2 Wochen. Das ist mir dann doch zu teuer für einen Dauereinsatz.des FGM, und ich werde wieder längere Phasen mit konventioneller BZ-Messung arbeiten.
Für den bald anstehenden Wanderurlaub werde ich allerdings wieder FGM nutzen. Es ist so angenehm, schnell und unkompliziert seinen Glukosestand ermitteln zu können, gerade wenn man mit Rucksack und Stöcken irgendwo in der Pampa unterwegs ist.
23. September 2016 at 21:03
ich habe mit bekommen, das mit dem G-BA noch ziemliche Diskussionen stattfinden werden, die die Förderung auch des FGM ermöglichen sollen. Im Biog hier hab ich schon mehrmals geschrieben, wie gut ich mit dem FGM zurecht komme und das die DAK mir es bezahlt. Mach es wie ich und lass nicht locker. Sag deiner Kasse (an die Geschäftsleitung mittels Brief) dass du ein versierter Typ Einser bist und den Umgang mit dem Insulin beherrscht. Dass du dank FGM kaum mehr Unterzucker hast und dein HBA1c sich verbessert Schildere die Kostenersparnis zum CGM, welches sie ja bezahlen müssten. (Freestylelibre 126 €/Monat : CGM 300 €/Monat). Lass es von deinem Diabetologen bestätigen oder ihn selber formulieren. Bei mir hat es so gewirkt. Zum Abgehen des Sensors: Ich klebe über die runde Klebestelle ein 7 x 7cm großes Stück Fixomull. Wenn das in ein paar Tagen hochgeht beim Schwitzen nehme ich es vorsichtig ab und klebe ein neues darüber, Ich hatte noch keinen einzigen Sensorausfall nach 15 Monaten.
Ohne das FGM wäre mein Leben nur mehr einen Bruchteil wert.
sehr interessanter ARtikel, LG Helga von https://www.messtech-24.de
welcher Artikel denn? Ich komme auf eine Website mit einem Onlinekatalog.
Ich lese hier, das System „hat NICHTS mit CGM zu tun“ – könnt ihr mal die Unterschiede erklären? Warum ist das kein CGM und was sind die Vor-/Nachteile?
sehr interessant http://www.wiekannichabnehmen.net/kategorie/stoffwechsel/
Elina Brickel
23. April 2017 at 00:09
27. Juni 2017 at 18:36
An alle, die mit Abweichungen zwischen Sensor- und Blutwerten Probleme haben:
Versucht mal die Handy-App Glimp (erhältlich im Google-Store). Glimp kann ähnlich wie das offizielle Libre-Link von Abbott die Sensordaten per NFC auslesen und grafisch anzeigen. Zusätzlich kann man aber auch die im Blut gemessenen Werte eingeben. Anhand dieser Blutwerte kalibriert Glimp automatisch die Sensorwerte und die Kurve in der Grafik wird entsprechend vertikal verschoben bzw. korrigiert. Schon 1-2 Tage nach dem Setzen eines neuen Sensors stimmen die in Glimp angezeigten Sensorwerte erstaunlich genau mit den Blutwerten überein. So kann auch ein Sensor verwendet werden, der ziemlich neben der Realität liegt (vorausgesetzt, die Abweichungen sind relativ einheitlich nach oben bzw. unten). Glimp kann den Sensor auch noch auslesen, wenn er offiziell abgelaufen ist.
Glimp hat noch mehr Funktionen: In einer kleinen Datenbank kann man seine Insulinsorten mit Verzögerung und Wirkdauer sowie Kohlenhydrate von Nahrungsmitteln (oder eine BE als „Pseudonahrung“) definieren und danach die jeweiligen Injektionen/Mahlzeiten eingeben bzw. protokollieren. Das geniale ist aber: Optional lässt sich einstellen, dass unter der Kurve der Sensorwerte Kurven der Insulinwirkung und -menge und/oder der Kohlenhydrate angezeigt werden. So ist auf einen Blick erkennbar, wann man gespritzt/gegessen hat, wieviel, wie lange es noch wirkt, ob der Glukoseanstieg nach dem Essen/Spritzen normal verläuft oder ob man korrigierend eingreifen muss. Ein enormer Informationsgewinn! Daran sollte sich Abbott eine Scheibe abschneiden.
Glimp ist kostenlos und von einem italienischen Anbieter. Die Sprache lässt sich aber auf Deutsch umstellen. Meiner Erfahrung nach die bisher beste App für den Freestyle Libre.
Weil Ulrike Freestylelibre wieder ganz nach vorne gerückt hat, will ich ein paar Sachen sagen, nach zwei Jahren Gebrauch von diesem FGM-Sensor:
Das gibt das Lesegerät bekannt: 30 – Tage – Sensornutzung: 43 mal/Tag, 90 – Tage – Ereignisse niedrige Glukose: 1,5 pro Tag, 90 – Tage – Glukosedurchschnitt:131 mg%,
Daraus ergab sich am 24.7.17 der Labor-HBa1c mit 6,4 %. Also, ich bin sehr zufrieden mit meiner Diabetesführung, die ich nur durch die häufigen Messungen hin bekomme. Beispiel: Fällt der Zucker schnell bis unter 100 nach dem Mahlzeitenbolus mit erfolgtem Essen, gibt ein paar Gramm KH obendrauf. Umgekehrt gib´s ein bisschen Novo Rapid. Ich glaube dass ich auf dem richtigem Weg bin, weil der Verlauf nach 46 Jahren Typ 1 immer unstabiler geworden ist. Ich arbeite mit der G640, aber nur mit dem easy Bolus, ohne CGM-Sensor.
Wünsche mir, dass dieser Beitrag euch ein wenig unterstützt / Wigg
h obendrauf
Hallo. Ilka,
gibt es schon irgendwelche Erfahrungen zum neuen CGM von Akkucheck „Eversense“? Soll 90 Tage ohne Wechsel die Daten ans e-phone übermitteln.
Viele Grüße / Wigg
Von accu-chek, die jetzt mit Eversense kooperieren, gibt es ein Interview eines Teilnehmers an der Pilotstudie. Darin werden einige grundlegende Eigenschaften beschrieben:
Als ich das erste Mal davon gelesen habe, dachte ich, der kleine implantierte Sensor wird wohl mit einer überdimensionalen Kanüle unter die Haut geschoben, wie der Chip bei meinem Hund. Aber nein, es ist tatsächlich schon beim Einsetzen Lokalanästhesie und ein Schnitt erforderlich. Beim Entfernen nach 3 Monaten natürlich nochmal. Folglich enstehen bleibende Narben (in dem Artikel mit dem Interview ist ein Foto davon).
In einem Diabetes-Blog werden noch weitere Nachteile genannt:
https://suesshappyfit.wordpress.com/2016/03/21/warum-mich-das-neue-cgm-system-eversense-nicht-neugierig-macht/
Der aufgeklebte Transmitter über dem Sensor unter der Haut ist derzeit noch ziemlich klobig und nicht wasserdicht. Er muss täglich abgenommen, aufgeladen und neu geklebt werden. Allerdings findet man in den Kommentaren unter dem Artikel auch positive Eindrücke von einer Nutzerin des Systems. Demnach ist der Transmitter in nur 5 Minuten voll geladen und es gab keine Probleme mit dem Pflasterkleber. Sie hat sich den zweiten Sensor an der selben Stelle einsetzen lassen (macht eigentlich auch Sinn, wenn man schon schneidet, um den ersten Sensor rauszuholen), sodass keine weitere Narbe entstand.
Außerdem wird es trotz der mittlerweile prinzipiellen Erstattungsfähigkeit wahrscheinlich nicht einfach, ein CGM-System bzw. das Eversense von der KK genehmigt zu bekommen. Voraussetzung ist nämlich, dass die Therapieziele mit bisherigen Mitteln nicht erreicht werden. Ein Nutzer des (wesentlich billigeren) Freestyle Libre mit (deshalb) gutem HBA1c wird Probleme haben, dies nachzuweisen. Man könnte jedoch alternativ mit verminderter Wahrnehmung von Hypoglykämien argumentieren. Hinweise zur Beantragung findet man hier:
http://www.diabetes-forum.de/produkte/details/2145987673
Insgesamt finde ich, das Eversense-System ist ein interessanter neuer Ansatz mit Vorteilen (z.B. Vibrationsalarm) aber auch Nachteilen, die jeder individuell beurteilen muss. Ich bin mit dem Freestyle so zufrieden, dass ich für mich (noch) keinen Wechselbedarf sehe. Eversense bietet aber Entwicklungspotential, werde es beobachten. Vielleicht wird der Transmitter verbessert und der Sensor irgendwann so klein, dass er doch mit der großen Kanüle eingesetzt werden kann.
Dank Ilka, für deine umfassende Antwort zum Eversence. Auh ich werde beim FGM von freestyle bleiben. Man kann den Zucker mit dem libre sehr gut führen, da man durch das häufuge Messen die Tendenz (steigend oder fallend) sehr früh erkennt und ggfls. Gegenmaßnahmen einleiten kann. Dazu kommt, dass das Eversence 4000 € im Jahr kostet und das libre nur 1700 €. Wie schon öfter im Blog erwähnt, finde ich, daß sich die Qualität meines Diabetikerlebens durch das FGM entscheidend verbessert hat.
Sorry, aber die Antwort war nicht von Ilka. Sie hat sich bisher nicht zu Wort gemeldet.
Hi! Stimmt das was nicht ich. Ich kann da auch nicht so viel zu sagen, da ich das System selber nicht getestet habe. Kenne aber ein paar Leute die die Möglicheit hatten, bzw. es tragen. Die Meinungen gehen auseinander. Interesant finde ich die Tatsache, dass der Nachfolger angeblich ein halbes Jahr liegen soll. Das macht die Sache für mich persönlich schon spannender…
Und die Trendanzeigen hast du auch beim Eversence Wigg! 😉
26. August 2017 at 09:16
Da habe ich zu wenig auf die Adresse gesehen. Bei Iku und Ilka wäre das aber leicht zu erkennen gewesen. Dir Iku natürlich auch ein herzliches Dankeschön für die sehr umfassende Ausarbeitung der Antwort zu Eversense. Bist du Diabetesberater/in oder Doktor? Die Entscheidung vom GPA, das FGM aauf Platz 2 zu setzen, versehe ich nicht. Ich finde, wieder einmal, dass man Patienten für unmündig, ja dumm betrachtet. Wer mitdenkt, kann mit (nur) FGM die Hypos (fast) vollständig vermeiden.
Grüße auch an Ilka / Wigg
26. August 2017 at 10:00
Hallo, ich bin glücklicher Nutzer des FreeStyle Libre. Das eversence scheint mir im Vergleich etwas zu teuer. Laut Telefonat mit der Hotline 5.400,– /Jahr. Dazu kommen nach heutigem Stand alle 90 Tage der ärztliche Eingriff. Also 5400/52=104/Woche.
Das daran gearbeitet wird, den Sensor für 1/2 Jahr im Körper zu belassen, macht es nicht unbedingt besser.
Der Libre Sensor kostet 60,– /14 Tage. Das Messgerät vernachlässige ich mal, da die 5400,– für eversence jedes Jahr anfallen sollen.
Also 104,– zu 30,–/Woche. Da die meisten Kassen weder das eine noch das andere übernehmen, finde ich den Aspekt nicht ganz unwichtig. Und wie ich den Schilderungen hier entnehme, sind die meisten FreeStyle Libre Nutzer äußerst zufrieden.
Hab ich irgendwas nicht berücksichtigt?
Jap, ein wenig teurer ist das schon. Bleibt abzuwarten was die Kassen sagen.
Libre hat für mich einen entscheidenen Nachteil. Er warnt mich aktiv weder vor einer hypo oder einem hyper sondern ich bekomme „nur“ eine Trendanzeige, und eben auch nur dann wenn ich scanne. Da hinkt es dem CGM ein Stück hinterher. Rechtzeitige Warnungen vor Ausreißern sind für mich gold wert, und noch besser, dass dadurch sogar automatisch (in Kombi mit der 640G) die Insulinzufuhr unterbrochen wird, so dass ich gar nicht erst in einer Hypo lande. Gut, soweit ist das Eversense auch noch nicht, aber ich denke die Entwicklung wird in die Richtung gehen…
Ich nutze das FreeStyle Libre jetzt seit Anfang Juni und habe gestern bereits den 11. Sensor gesetzt. Eigentlich hätte es der 7. sein müssen, wenn die Dinger wirklich hielten was sie versprechen, aber dem ist leider nicht so. Immer wieder musste ich Sensoren zurückschicken, weil sie entweder den Geist aufgegeben haben (große Lücken in der Kurve) oder, schlimmer noch, nach einiger Zeit so eine starke Abweichung in den Werten (verglichen mit der herkömmlichen blutigen Messmethode) aufwiesen, dass das weitere Tragen mir nicht geholfen hätte mienen Diabetes unter Kontrolle zu halten.
Aufgefallen ist mir das anfänglich nur, wenn ich z.B. auf dem FreeStyle eine Unterzuckerung angezeigt bekommen habe, mich aber überhaupt nicht unterzuckert gefühlt habe. Die Gegenkontrolle hat mein Gefühl dann immer bestätigt. Angezeigt wurde beispielsweise ein Wert von 50, im Blut hatte ich aber über 100 mg/dl.
Ich bin vor einigen Wochen dazu übergegangen trotz des Sensors mindestens morgens und abends den Messwert mittels Blutzuckermessgerät zu überprüfen und mich zu vergewissern, dass der aktuelle Sensor relativ zuverlässige Werte anzeigt.
Ich finde es äußerst fragwürdig, dass eine Firma damit werben darf, dass das tägliche Stechen mit ihrem System nicht mehr nötig ist, wenn das von ihnen auf den Markt gebrachte Produkt so unzuverlässig ist wie das FreeStyle Libre. Ich trage die Sensoren jetzt trotzdem noch bis der Vorrat aufgebraucht ist (Anfang Dezember), stelle dann aber direkt auf Dexcom G5 um und hoffe, dass ich mit der 12 stündigen Kallibrierung dann zuverlässigere Werte bekommen werde als mit dem werkskallibrierten Sensor von Abbott.
Mein Appel an alle FreeStyle Nutzer daher: bitte verlasst euch nicht blind auf dieses Gerät!
Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, dass man trotz Sensor regelmäßig blutig kontrolliert, insbesondere wenn der Sensorwert nicht plausibel ist. Steht ja auch in der Anleitung. Insofern ist die Werbeaussage von Abbott ziemlich irreführend und realitätsfern (aber welche Werbung ist das nicht?).
Man muss aber auch etwas technisches Verständnis aufbringen, da die Werte häufig nicht übereinstimmen können. Schaut man sich die Tageskurven an, erkennt man ständige Schwankungen, der Glukoseverlauf ist nur selten schön gerade horizontal, also über längere Zeit konstant. Das führt unweigerlich zu Abweichungen, da der Glukosewert im Gewebe um etwa 15 Minuten dem im Blut hinterherhinkt. Wenn ich also beim Essen gerade ziemlich im Keller bin, danach die Werte aber rasant steigen, ist es nicht verwunderlich, dass der Sensor 10 Minuten später noch 50 anzeigt, im Blut aber schon 100 erreicht sind.
Das ist bei allen FGM/CGM-Systemen so und einfach prinzipbedingt. Dürfte beim Dexcom nicht anders sein, da nützt auch eine Kalibrierung nichts. Man muss das wissen und bei der Interpretation der Sensorwerte berücksichtigen. Fallen die Werte gerade, bin ich tatsächlich im Blut schon niedriger, steigen sie, bin ich entsprechend höher. Die Steigung der Kurve gibt einen Hinweis auf die Größe der Abweichung (steil = viel Abweichung, flach = geringe Abweichung).
Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass die Sensorwerte unabhängig von dem obigen Mechanismus generell von den Blutwerten abweichen. Mal mehr mal weniger, aber pro Sensor in der Regel einheitlich (bei mir meist 10-15% zu niedrig), damit kann man aber leben bzw. umgehen. In nun rund 1 Jahr Nutzung hatte ich nur einen Sensor, der völlig irrsinnige Werte anzeigte – der wurde von Abbott problemlos ersetzt. Ein bis zwei Tage nach dem Setzen eines neuen Sensors hat man (nach einigen blutigen Kontrollen) diese generelle Abweichung raus, braucht nicht mehr so häufig kontrollieren und kann die Werte dann quasi im Kopf kalibrieren (+/- X Prozent). Was anderes macht die Kalibrierung der CGM-Systeme auch nicht. Allerdings „muss“ man meines Wissens deren Sensoren täglich blutig kalibrieren, während man beim Libre nach einigen Tagen auch darauf verzichten kann.
Unverständlich ist, warum Abbott eine optionale Kalibrierung bzw. Wertekorrektur nicht in das Lesegerät oder Libre Link integriert hat. Vielleicht will das die Marketingabteilung nicht, um ein weiteres Verkaufsargument für den wesentlich teureren Freestyle Navigator zu haben. Es gibt aber die Handy-App „Glimp“, die einem die Kopfkalibrierung bzw. Rechenarbeit abnimmt. Damit kann man den Libre Sensor direkt scannen und ergänzend gelegentliche Blutwerte eingeben. Anhand der Blutwerte werden die angezeigten Sensorwerte korrigiert und die Kurve entsprechend vertikal verschoben. Sehr praktisch.
Mittlerweile habe ich den Eindruck, dass die Genauigkeit des Sensors auch davon abhängig ist, an welcher Stelle man ihn setzt. Ich verwende generell die Rückseite der Oberarme. Bisher habe ich den Sensor möglichst weit oben platziert, damit er noch unter dem T-Shirt-Ärmel liegt. Seitdem ich ihn aber etwas tiefer am Oberarm, etwa 15 cm über dem Ellenbogen setze, sind die Sensorwerte deutlich genauer. Vermutlich hängt es damit zusammen, wie dick das Fettgewebe lokal ist bzw. wie nah die Sensornadel an den Armmuskel kommt. Sollte man mal ausprobieren bzw. beobachten.
LLEN VIEL sELBSTSICHERHEITCUND VIEL mUT 7 wIGG
Hallo Andra, hallo an euch alle,
zur Handhabung des FGM von Freestylelibre muss ich auch was sagen; Seit über zwei Jahren nutze ich pausenlos dieses FGM mit einer „wahnsinnigen“ Zufriedenheit. Schon mehrmals habe ich darüber im Blog geschwärmt. Seit nun 46 Jahren muss ich meinen Einser mit dem Insulin managen, aber es viel mir noch nie so leicht, wie in diesen letzten zwei Jahren. Ich hatte noch keinen einzigen Ausfall des Sensors, und die „blutigen“ Gegenkontrollen stimmen meistens annähernd überein. Nur wenn der Wert zu schnell steigt oder fällt, braucht der Sensor eine Viertelstunde länger, bis er wieder den gleichen Wert wie Accucheck misst. So ist es auch manchmal beim Neusetzen, wenn sich die Immunabwehr kurzfristig gegen das eingedrungene hauchdünne Metall wehrt. Nach 12 Stunden sind Abweichungen von bis zu 60 mg (immer mehr nach oben als unten) verschwunden. Es zählt für mich im Zweifelsfall nur die Tendenz, den einen herannahenden Hypo erkenne ich meistens auch so. Schwere Hypos gibt es überhaupt nicht, trotz einem gleichbleibenden HBa1c 6,2 bis 6,4. Liebe Leute, dass hier sind keine Sprüche, sondern ich muss nach so vielen Jahren immer den Stoffwechselverlauf in kurzen Abständen kontrollieren. Und damit fühle ich mich immer sicher. Wünsche Euch allen viel Selbstsicherheit und Mut. / Wigg
Leider werden offenbar fehlerhafte Sensoren nicht ersetzt….
Unser Facharzt hatte uns freundlicherweise eine Teststellung zur Verfügung gestellt, allerdings war der Kleber ganz offensichtlich nicht in Takt.
Es wurde zwar Anfangs so getan als ob man problemlos Ersatz bekommt, dem war aber nicht so.
Das hat auch nichts mit Kulanz zu tun da es sich möglicherweise um einen Produktionsfehler handelte, das Qualitätsmanagement versagt hat, oder sowas bei der Lagerung einfach mal passieren kann – ich weiß es nicht.
Schon die Schutzfolie hielt nicht richtig.
Der Einsatz dieser Produkte ist somit für den Endverbraucher ein unkalkulierbares finanzielles Risiko, insbesondere dann, wenn die Krankenkasse für solche Fehler zur Kasse gebeten werden sollen und nicht zahlen. Man bleibt auf erheblichen Kosten sitzen.
Hier die Mail, die an den Support gegangen ist und den gesamten Vorgang wiedergibt.
Von meinem Facharzt bekam ich freundlicherweise eine Teststellung Ihres Produktes „Freestyle Libre“. Aufgrund einer unzureichenden Adhäsion des Klebers, der zur Befestigung dienen sollte, löste sich dann nach 4 Tagen das Messgerät vollständig vom Arm und bleib in an der Kleidung hängen.
Dies schilderte ich bei einem Telefonat einem ihrer Mitarbeiter an der Hotline. Man versicherte mir, man würde mir ein Ersatzgerät schicken, das sei alles kein Problem. Um das jedoch tun zu können, müsse ich mich zunächst einmal auf Ihrer Homepage vollständig registrieren, dann bräuchte man noch die Seriennummer des Messfühlers, danach würde ich innerhalb von 4-5 tagen ein neues Gerät bekommen. Da ich zum Einen erst die Seriennummer suchen musste, mich zum Anderen noch als Kunde auf der Homepage registrieren musste, vertagten wir uns auf den nächsten Tag, den 08.03.2018.
Ich kam also Ihren Aufforderungen nach und registrierte mich. Auch die Seriennummer hatte ich zur Hand, so dass ich erneut Ihre Hotline kontaktierte.
Plötzlich hieß es, dass man mir das Gerät auf keinen Fall austauschen würde, da ich das Gerät nicht direkt bei ihnen erworben habe. Ich erklärte, dass ich dieses von meinem Facharzt zur Verfügung bestellt bekam, diesen bereits angerufen habe, der mir wiederum dazu riet Ihre Hotline anzurufen.
Ferner wurde mir am Vortag versprochen das Gerät zu tauschen wenn ich mich registrieren würde.
Ihre Hotline blieb dabei, man würde mir nun doch keinen Ersatz zur Verfügung stellen. Der Mitarbeiter der Hotline vom Vortag hätte mir das erst gar nicht zusagen dürfen…
Das interessierte aber ihren Mitarbeiter nicht weiter und stellte statt dessen final fest, nun doch keinen Austausch vornehmen zu wollen….!?
Ich unterstelle nun an dieser Stelle einmal, dass das in Aussicht stellen eines Austausches nur um eine Finte gehandelt hat um a) an weitere persönliche Informationen zu gelangen und b) um eine Löschung herum zu kommen.
Da es eine Frechheit ist als Kunde so behandelt zu werden, bat ich also erneut darum meine Daten vollständig zu löschen und mich über den Vorgang schriftlich zu informieren. Ihr Mitarbeiter wusste darauf hin zu berichten, dass man meine Daten nicht löschen werde, dies auch nicht tun braucht, weil das in Ihren AGB´s so stehe würde. Man würde dieser Aufforderung also nicht nachkommen!! Höchstens eine Kontosperrung wäre denkbar….
Mein Rechtsvertreter und ich sind an dieser Stelle durchaus anderer Meinung. Wie die zuständigen Behörden darüber denken wird sich ggfs. noch zeigen.
Da man sich ihrerseits offenbar außer Stande sieht eine so simple Situation angemessen und kundenorientiert zu lösen, im Gegenteil, die Situation noch durch unqualifizierte Bemerkungen zu verschärfen, fordere ich sie nun hiermit auf, kostenlos nach §6, §20, §28, §34 §35 BDSG mir zunächst einmal Auskunft zu erteilen, welche Daten außer meiner Adresse Sie über meine durch diesen Namen/diese Adresse identifizierte Person gespeichert haben, und aus welchen Quellen sämtliche mich betreffenden Daten stammen.
Des Weiteren fordere ich sie auf, den Verwendungszweck sämtlicher mich betreffenden Daten mir gegenüber offen zulegen.
Nach §28, §30, §43, und §4 BDSG verlange ich die unverzügliche Sperrung sämtlicher meine Person/meine Adresse betreffenden Daten.
Ich untersage ihnen jedwede zukünftige Speicherung meine Person bzw. meine Adresse betreffenden Daten ohne meine vorherige ausdrückliche schriftliche Genehmigung. (§28, §4 BDSG)
Des Weiteren untersage ich Ihnen die Übermittlung dieser Daten an Dritte. Für bereits an Dritte übermittelte Daten fordere ich eine unverzügliche Sperrung (§6, §28 BDSG) sowie die Löschung und eine schriftliche Bestätigung über diese Maßnahmen.
Abschließend verlange ich die kostenlose vollständige Löschung meiner Daten nach §20 und §35 mit entsprechend detailliertem Nachweis darüber.
Hierzu zählen auch sämtliche Daten, die durch Sie über Cookies, Internet Tags, Web Beacons oder ähnlicher Technologien erhoben wurden.
Für die Erledigung setze ich eine Frist zum 23.03.2018.
Aufsichtsbehörde gem. § 38 BDSG einzuschalten.
Ferner mache ich Sie darauf aufmerksam, dass ich bei Nichterteilung, unzureichender Erteilung oder nur teilweise stattgefundener Erteilung dieser Auskünfte erwäge, Rechtsmittel einzulegen.
Sicklinger Ludwig
Nach längerem Ausfall weggen Sehproblemen bin ich hheute wieder mal am Schirm. Dank dem frreestyle 2 ist für mich alles immer noch meisterbar nach 48 Jahren Typ 1. Freue mich auf Kontakt.
Ees ist schön auf dieser Welt zu sein!
Hey, Thanks for such a space where we can share our first experience with FSL. Here I would like to share about my Grand Paa’s experience with FSL. He is T1D for last 48 years and was frustrated with the all of sudden hypos. Then via social media I got to know and gather info about FSL which is best to keep an eye on BG Values. It made his life easier and he is quite happy about it. He is now able to manage his diet though. Later after a month I came to know about another device which added a chary on cake. Now he is using a FSL with Ambrosia’s BluCon NightRider. It allows me to follow my Grand Paa’s reading too. We both can get high and low alerts. It had made the FSL a full CGM device where in he sends BG Values to our mobile and watch every 5 mins even without scanning his sensor. Me and my Grand Paa’s physician can get his readings from any distance. Now we both are extremely happy.

References: §6
 §20
 §28
 §34
 §35
 §28
 §30
 §43
 §4
 §4
 §28
 §20
 §35
 § 38