Source: http://krv-ammerland.de/verband-internes/satzung/
Timestamp: 2019-10-19 19:39:17+00:00

Document:
Satzung – Kreisreiterverband Ammerland
AV-Cup / Kreismeisterschaften
Amtierende Kreismeister
(beschlossen auf der Mitgliederversammlung am 29. April 1981)
Satzung des Kreisreiterverbandes Ammerland
§ 9 Organe des Kreisreiterverbandes
§ 18 Auflösung des Kreisreiterverbandes
S a t z u n g des Kreisreiterverbandes Ammerland
1. Der Kreisreiterverband ist eine auf freiwilliger Grundlage bestehender gemeinnützige Vereinigung von Reitervereinen, die ihren Sitz im Landkreis Ammerland haben. Er ist ein nicht rechtsfähiger Verein und nicht im Vereinsregister eingetragen. Er führt den Namen: „Kreisreiterverband Ammerland“.
2. Er hat seinen Sitz am Wohnort des jeweiligen Kreisverbandsvorsitzenden
1. Der Kreisreiterverband hat die Aufgabe, die ihm angeschlossenen Vereine bei ihrer Arbeit zu unterstützen, die Zusammenarbeit der Vereine zu fördern und die Durchführung gemeinsamer Veranstaltungen zu organisieren.
Der Kreisreiterverband vertritt auf Kreisebene die Interessen seiner Mitglieder gegenüber anderen Verbänden und Behörden, insbesondere dem Bezirksverband Oldenburg und dem Landessportbund Niedersachsen.
2. Der Kreisreiterverband ist gemeinnützig, unpolitisch und konfessionell neutral.
3. Er beschränkt seine Tätigkeit ausschließlich auf gemeinnützige Interessen und stellt sie nicht auf Gewinnabsicht ab.
4. Etwaiger Gewinn dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.
1. Der Kreisreiterverband ist Mitglied des Bezirksverbandes der Reit-, und Fahr- und Rennvereine Oldenburg e. V.. Die Mitglieder des Kreisreiterverbandes sind ihrerseits Mitglieder des Landessportbundes Niedersachsens e. V. und des Kreissportbundes Ammerland.
Er kann die Mitgliedschaft auch in andere Vereine erwerben.
a) als ordentliches Mitglied
alle eingetragenen oder nicht eingetragenen Reitervereine, die ihren Sitz im Landkreis Ammerland haben.
Sie müssen jedoch Mitglied im Kreissportbund Ammerland sein
b) als außerordentliche Mitglieder
die Gemeinschaften und Einzelpersonen innerhalb des Kreisverbandes, die an der Förderung des Pferdesports interessiert sind. Hierzu zählen auch zeitweilig ruhende Vereine.
– ordentliche Mitglieder:
1. Die Mitgliedschaft ist schriftlich beim Kreisreiterverband zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Gegen die Entscheidung des Vorstandes kann binnen vier Wochen schriftlich vom Antragsteller oder einem Mitglied Berufung bei der Mitgliederversammlung eingelegt werden.
2. Die Mitgliedschaft im Kreisreiterverband ist Voraussetzung für die Mitgliedschaft im Bezirksverband Oldenburg ( s. § 4 Abs. 1 Satz 2 der Satzung des Bezirksverbandes Oldenburg).
– außerordentliche Mitglieder:
Diese können nur durch den Vorstand aufgenommen werden.
a) durch Austritt aufgrund einer eingeschriebenen schriftlichen Erklärung an den Kreisreiterverband unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten jeweils zum Schluss des Geschäftsjahres;
b) durch Ausschluss aus dem Kreisreiterverband
c) durch Auflösung der Gemeinschaft
2. Beim Erlöschen der Mitgliedschaft bleiben die aufgrund der bisherigen Mitgliedschaft entstandenen Verbindlichkeiten gegenüber dem Kreisreiterverband unberührt.
1. Der Ausschluss eines Mitgliedes (§ 5 Abs. B) erfolgt durch den Vorstand. Gegen die Entscheidung des Vorstandes kann binnen vier Wochen von dem betreffenden Mitglied und von den übrigen Mitgliedern schriftlich Berufung bei der Mitgliederversammlung eingelegt werden. Der Ausschluss eines Mitgliedes kann auch unmittelbar schriftlich bei der Mitgliederversammlung beantragt werden (siehe § 15 Abs. 6).
2. Auszuschließen sind Mitglieder, die beharrlich den Interessen des Kreisreiterverbandes zuwiderhandeln oder dessen Ansehen in der Öffentlichkeit schaden.
1. Der von den Mitgliedern an de Kreisreiterverband abzuführende Mitgliederbeitrag wird von der Mitgliederversammlung festgesetzt. Er ist nach Aufforderung auf das Konto des Kreisreiterverbandes zu überweisen.
2. Für die Festsetzung bzw. Änderung des Mitgliedsbeitrages ist eine ¾-Mehrheit der Mitgliederversammlung erforderlich.
Die Mitglieder des Kreisreiterverbandes haben das Recht, den Kreisreiterverband aufzufordern, die ihm übertragenen Aufgaben im Rahmen seiner Möglichkeiten wahrzunehmen
(s. § 2).
a) die Satzung des Kreisreiterverbandes sowie dessen Beschlüsse zu befolgen,
b) den von der Mitgliederversammlung festgesetzten Beitrag termingemäß an den Kreisreiterverband abzuführen.
c) den Kreisreiterverband zur Durchführung seiner Aufgaben in jeder Weise zu unterstützen.
Organe des Kreisreiterverbandes
a) der Vorstand (§ 10-14),
b) die Mitgliederversammlung (§ 15).
e) dem Jugendwart, der nach der Jugendordnung des Verbandes der Reit,- und Fahrvereine Weser-Ems e. V. von den Vereinsjugendwarten zu wählen ist
f) dem Ponywart
2. Der Vorstand kann zur Mitarbeit weitere Personen hinzuziehen, die jedoch kein Stimmrecht haben.
3. Die Vorstandsmitglieder müssen Mitglieder eines dem Kreisreiterverband angehörenden Reitvereins sein.
1. Der Vorstand vertritt den Kreisreiterverband in allen Angelegenheiten. Er hat die Aufgaben des Kreisverbandes (§ 2) wahrzunehmen und die Beschlüsse der Mitgliederversammlung durchzuführen.
2. Er hat jährlich der Mitgliederversammlung einen Jahresbericht und einen Kassenbericht vorzulegen.
3. Der 1. Vorsitzende vertritt die Angelegenheiten des Kreisreiterverbandes und sorgt für die Durchführung der Satzung. Der 2. Vorsitzende hat den 1. Vorsitzenden zu unterstützen und ihn in Verhinderungsfall zu vertreten.
1. Der Vorstand entscheidet mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit ist die Stimme des 1. Vorsitzenden entscheidend.
Vereint ein Mitglied mehrere Ämter auf sich, hat es nur eine Stimme.
2. Vorstandssitzungen sind vom 1. Vorsitzenden spätestens 48 Stunden vorher schriftlich oder mündlich einzuberufen.
3. Beschlüsse müssen schriftlich niedergelegt und vom 1. Vorsitzenden und vom Schriftführer unterschrieben werden.
1. Der Vorstand wird auf die Dauer von 3 Jahren gewählt. Wiederwahl ist zulässig.
2. Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Wahlperiode aus, kann vom Vorstand durch einstimmigen Beschluss ein Nachfolger gewählt werden. Die Nachwahl bedarf der Bestätigung durch die nächste ordentliche Mitgliederversammlung. Die Nachwahl gilt für jeweils 3 Jahre.
Der Kassenwart ist bis zu 200 € allein verfügungsberechtigt. Bei höheren Beträgen bedarf er der vorherigen Gegenzeichnung durch den 1. Vorsitzenden oder im Verhinderungsfall seines Stellvertreters. Falls beide verhindert sind, ist die Gegenzeichnung unverzüglich nachzuholen.
1. Die Mitgliederversammlung dient der Aussprache der Verbandsmitglieder über allgemein interessierende Angelegenheiten der Vereine, und sie entscheidet über alle grundsätzlichen Fragen des Verbandes. Sie hat insbesondere folgende Aufgaben:
a) Wahl des Vorstandes, soweit nicht § 10 e etwas anderes bestimmt,
b) Beschlussfassung über die Satzung und deren Änderung,
c) Festsetzung des Mitgliederbeitrages (sh. § 17)
d) Entgegennahme des Jahres- und Kassenberichts und Entlastung des Vorstandes,
e) Beschlussfassung über die Auflösung des Kreisverbandes gemäß § 18 der Satzung,
f) Wahl zweier Rechnungsprüfer.
2. Stimmberechtigt sind nur Vereine, die ihre Beiträge entrichtet haben. Ausserordentliche Mitglieder haben kein Stimmrecht.
Jeder Verein hat in der Mitgliederversammlung für den Vorsitzenden des Vereins und jede angefangenen hundert Mitglieder je eine Stimme.
Das Stimmrecht wird durch den jeweiligen Vorsitzenden oder dessen Beauftragte ausgeübt.
3. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der Erschienenen beschlussfähig. Einfache Stimmenmehrheit entscheidet, soweit nicht nach der Satzung eine qualifizierte Mehrheit erforderlich ist. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung.
4. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich bis spätestens 01. 05. statt.
Sie ist vom 1. Vorsitzenden schriftlich bei den einzelnen Mitgliedern vorher einzuberufen.
5. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind auf Verlangen des Vorstandes oder mindestens 1/5 der ordentlichen Mitglieder einzuberufen.
6. Die Einberufung zu sämtlichen Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich durch den Vorstand unter Bekanntgabe der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von mindestens 14, höchstens 30 Tagen. Anträge sind 8 Tage vorher schriftlich an den Vorstand zu stellen.
7. Über jede Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom 1. Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterschreiben ist. Sie ist spätestens vier Wochen nach der Versammlung allen Mitgliedern zu übersenden.
Die sachliche Prüfung der Jahresrechnung des Kreisreiterverbandes erfolgt jährlich durch zwei von der Mitgliederversammlung zu bestimmende Rechnungsprüfer.
Alle Organe des Kreisreiterverbandes üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Den Vorstandsmitgliedern werden nachweislich entstandene Kosten ersetzt.
Auflösung des Kreisreiterverbandes
Die Auflösung des Kreisreiterverbandes kann nur von einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, deren alleiniger Zweck der Beschluss zur Auflösung des Kreisreiterverbandes ist. Hierzu muss die Einladung ordnungsgemäß unter Bekanntgabe der Tagesordnung erfolgen. Der Beschluss bedarf einer Mehrheit von ¾ der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.
Bei Auflösung des Kreisreiterverbandes oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen anteilig an die Kreisreiterverbandsmitglieder mit der Auflage zurück, es ausschließlich für pferdesportliche Zwecke zu verwenden.
Die Satzung tritt am 29. April 1981 in Kraft. Gleichzeitig wird die bisherige Satzung außer Kraft gesetzt.
Copyright © 2019 Kreisreiterverband Ammerland. Alle Rechte vorbehalten.
Alle Bilder: foto-graphik.de . Theme: ColorMag. Tuned by device-edv.de.

References: § 9

§ 18
 § 4
 § 15
 § 2
 § 10
 § 17
 § 18