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Timestamp: 2019-11-15 06:06:35+00:00

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Subventionsbetrug | Rechtslupe
Schlagwort: Subventionsbetrug
Sub­ven­ti­ons­be­trug bei der Eigen­heim­zu­la­ge – und die Fest­set­zungs­frist
Die Fest­set­zungs­frist für die Eigen­heim­zu­la­ge ver­län­gert sich nicht auf zehn Jah­re, wenn die Eigen­heim­zu­la­ge durch unrich­ti­ge Anga­ben (Sub­ven­ti­ons­be­trug) erschli­chen wor­den ist. Der Bun­des­fi­nanz­hof führt damit sei­ne fort. Gemäß § 15 Abs. 1 Satz 1 Eig­ZulG sind auf die Eigen­heim­zu­la­ge die für Steu­er­ver­gü­tun­gen gel­ten­den Vor­schrif­ten der AO ent­spre­chend anzu­wen­den. Auf die Fest­set­zung einer
Die für das Ver­ge­hen des Sub­ven­ti­ons­be­trugs gemäß § 264 Abs. 1 StGB maß­geb­li­che Ver­jäh­rungs­frist von fünf Jah­ren (§ 78 Abs. 3 Nr. 4, Abs. 4 StGB) beginnt jeweils mit der Been­di­gung der Taten (§ 78a StGB). Die­se tritt in den Fäl­len des § 264 Abs. 1 Nr. 1 StGB erst mit der Zah­lung der Sub­ven­ti­on
Sub­ven­ti­ons­er­heb­lich sind Tat­sa­chen, die durch Gesetz oder auf­grund eines Geset­zes vom Sub­ven­ti­ons­ge­ber als sub­ven­ti­ons­er­heb­lich bezeich­net sind (§ 264 Abs. 8 Nr. 1 StGB) oder von denen die Bewil­li­gung, Gewäh­rung, Rück­for­de­rung, Wei­ter­ge­wäh­rung oder das Belas­sen einer Sub­ven­ti­on oder eines Sub­ven­ti­ons­vor­teils gesetz­lich abhän­gig ist (§ 264 Abs. 8 Nr. 2 StGB). Eine Sub­ven­ti­ons­er­heb­lich­keit nach § 264
Wer­den aus öffent­li­chen Mit­teln Wohn­bau­för­de­rungs­dar­le­hen infol­ge fal­scher Anga­ben einem Bau­herrn gewährt, der die Vor­aus­set­zun­gen für die Leis­tung die­ser Sub­ven­ti­on (hier: nach den Bestim­mun­gen des Wohn­bau­för­de­rungs­ge­set­zes – WoFG) nicht erfüllt, besteht der Scha­den des Dar­le­hens­ge­bers schon in der Ein­ge­hung der Dar­le­hens­ver­pflich­tung mit dem nicht för­de­rungs­wür­di­gen Bau­herrn . Ziel der Woh­nungs­bau­för­de­rung ist
Sub­ven­ti­ons­be­trug durch den Steu­er­be­ra­ter
§ 264 Abs. 7 Satz 1 Nr. 1 StGB erfasst auch Sub­ven­tio­nen, die nicht nur Betrie­ben und Unter­neh­men, son­dern auch Pri­vat­per­so­nen gewährt wer­den kön­nen. § 4 Sub­vG ent­hält sub­ven­ti­ons­er­heb­li­che Rege­lun­gen im Sin­ne des § 264 Abs. 8 Nr. 2 StGB. Bei der Fra­ge, ob es sich bei den bean­trag­ten und bewil­lig­ten För­der­mit­teln um Sub­ven­tio­nen im Sin­ne
Der Bun­des­fi­nanz­hof hat sei­ne Recht­spre­chung geän­dert: Wer einen Sub­ven­ti­ons­be­trug begeht oder an einer sol­chen Tat teil­nimmt, haf­tet nicht nach § 71 AO für die zu Unrecht gewähr­te Inves­ti­ti­ons­zu­la­ge. Ein (danach allein noch in Betracht kom­men­der) delik­ti­scher Scha­dens­er­satz­an­spruch nach § 823 Abs. 2, § 830 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 BGB i.V.m.
Der nach § 264 Abs. 1 Nr. 2 StGB (Sub­ven­ti­ons­be­trug) Straf­ba­re ist nicht ver­pflich­tet, sei­ne nach Erhalt der Sub­ven­tio­nen gefass­te Absicht der zweck­wid­ri­gen Ver­wen­dung oder die bereits erfolg­te zweck­wid­ri­ge Ver­wen­dung anzu­zei­gen. Nach § 264 Abs. 1 Nr. 2 StGB macht sich straf­bar, wer eine Geld­leis­tung, deren Ver­wen­dung durch den Sub­ven­ti­ons­ge­ber im Hin­blick auf eine

References: § 15
 § 264
 § 264
 § 264

§ 264
 § 4
 § 264
 § 71
 § 823
 § 830
 § 264
 § 264