Source: https://www.gjm.de/category/beschluss/
Timestamp: 2020-05-25 20:24:31+00:00

Document:
Beschluss – GRÜNE JUGEND München
15. Februar 2020 Cosima Pfannschmidt
– Beschlossen von der Mitgliederversammlung am 11. Februar 2020 –
Zum Zwecke der Vernetzung und des lokalpolitischen Austausches wird das
Junggrüne Netz in Neuried eingerichtet. Die Gruppe trägt den Namen GRÜNE JUGEND
Neuried. Sie ist Teil des Kreisverbands der GRÜNEN JUGEND München und hat den
Sitz in Neuried.
Auf dem ersten Treffen des Jahres, bestimmt die GRÜNE JUGEND Neuried ein
Koordinationsteam aus ihrer Mitte. Dieses besteht mindestens zur Hälfte aus
Frauen. Das Koordinationsteam ist für die Organisation von Treffen zuständig,
außerdem Ansprechsperson für Interessierte und Mitglieder vor Ort, sowie für den
Vorstand der GRÜNEN JUGEND München. Die Vertretung der GRÜNEN JUGEND gegenüber
BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, die Außenwirkung, sowie die überörtliche Pressearbeit und
die Koordination mit der GRÜNEN JUGEND Bayern liegt weiterhin bei der GRÜNEN
JUGEND München. Ansonsten wird die Pressearbeit und der Social Media Auftritt
(Instagram) vor Ort mit dem Ortsverband Neuried abgestimmt. Dafür ist eine
Vertreterin, aktuell Fanny Pflästerer, der GJ Neuried im Vorstandsteam des OV
Neuried.
– Beschlossen von der Mitgliederversammlung am 16. November 2019 –
2019 war bisher ein ereignisreiches Jahr: Dass vor allem junge Menschen konsequenten Klimaschutz und ein geeintes Europa fordern, hat sich sowohl in länderübergreifenden Großdemonstrationen als auch am Ende unseres fulminanten Europawahlkampfs in Form des Grünen Wahlergebnisses und unserem Mitgliederzuwachs gezeigt.
Bei den Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen konnten wir mit einer starken Wahlkampfaktion die GRÜNE JUGEND vor Ort unterstützen, aber sowohl die Ergebnisse als auch rechtsextreme Gewalttaten zeigen, dass rechter Terror immer stärker wird. Außerdem müssen wir erleben, wie die Bundesregierung ein unwirksames Klimapaket plant, doch für uns bedeutet dies nicht, dass wir uns entmutigen lassen, sondern dass wir uns umso besser für unsere Anliegen einsetzen werden.
2020 steht nun der Kommunalwahlkampf an. Wir haben Votenträger*innen gewählt und konnten diese erfolgreich auf der Stadtratsliste platzieren. Im Wahlkampf wollen wir viele junge Menschen politisieren und uns für ein progressives München einsetzen. Wir wollen den öffentlichen Raum zurückerobern und ihn mit Grünflächen, Begegnungsmöglichkeiten und Platz für Radfahrende und Fußgänger*innen füllen. Wir kämpfen für einen kostenfreien ÖPNV und bezahlbaren Wohnraum – dafür füllen wir die landesweite Wahlkampfkampagne mit Leben.
Bildungsarbeit ist und bleibt das Fundament unserer politischen Arbeit. Als Verband wollen wir ein Lernort sein, der die gesellschaftlichen Verhältnisse kritisch hinterfragt. In den letzten Jahren erlebten wir krasse Einschnitte in demokratische Grundrechte, die mit einer gewaltigen politischen Verschiebung nach rechts einhergehen. Gerade jetzt ist diese Bildungsarbeit wichtiger denn je. Diese wollen wir im kommenden Jahr aber auch interaktiver gestalten und neue Formate ausprobieren, wie beispielsweise Lesekreise oder Stadtrundgänge.
Um für anstehende politische Debatten und Kämpfe gewappnet zu sein, haben wir uns für das kommende Jahr drei thematische Schwerpunkte in Anlehnung an Bundes- und Landesverband gesetzt.
Beginnen wollen wir bis zum Frühjahr mit Kommunalem und der Wahl im März. Wie wollen wir München gestalten und verändern? Wie sieht eine solidarische Stadt aus, in der jede*r leben kann, egal welcher Herkunft oder wie groß der Geldbeutel ist? Eins steht für uns fest: München muss eine Stadt sein, die Teilhabe für alle ermöglicht.
Außerdem wollen wir uns mit grundlegenden Themen unseres Verbands beschäftigen, zum Beispiel mit der Vision eines zukünftigen Wirtschaftssystems.
Wie wichtig eine klare antifaschistische Haltung ist, haben wir in den vergangenen Monaten nach rechtsterroristischen Anschlägen gesehen. Jede Wahl zeigt, wie der Zuspruch, den faschistische Kräfte erfahren, wächst. Deshalb müssen wir uns einerseits mit der gesellschaftlichen Notwendigkeit von Antifaschismus auseinandersetzen, als auch Strategien entwickeln, wie wir unsere Anstrengungen in die Gesellschaft tragen und multiplizieren können. Der Höhepunkt unserer Diskussionen soll unsere Herbstwerkstatt sein: während diesem Bildungswochenende soll der Themenkomplex Antifaschismus als Schwerpunkt behandelt werden.
Anschließend wollen wir im Hinblick auf den Bundeskongress den Fokus auf Arbeitskämpfe lenken. Wir leben in einer Leistungsgesellschaft, doch akzeptieren wollen wir das nicht. Wir wollen herausfinden, wie Arbeit gesellschaftlich organisiert werden kann, ohne auf dem Prinzip der Ausbeutung zu basieren. Welche Rolle kann ein starker Sozialstaat dabei spielen und welche Perspektiven bietet antikapitalistische Politik für den gesellschaftlichen Bezug zur Arbeit? Wir entwickeln Utopien zur Zukunft der Arbeit, beziehen dabei die Perspektiven der Digitalisierung mit ein und diskutieren die Frage, wie sich Arbeit entwickeln soll.
In unserer Bildungsarbeit wollen wir Workshops zu den Grundlagen der Positionen der Grünen Jugend beibehalten, als neues Element wollen wir tagesaktuelle Debatten in unsere Bildungsarbeit aufnehmen, um gemeinsam gegenwärtige Entwicklungen diskutieren zu können.
Durch Facebook, Instagram und Twitter haben wir uns eine hohe Reichweite für unsere Kämpfe aufgebaut. Daran wollen wir anknüpfen, um unseren Social Media Auftritt weiterzuentwickeln. Wir wollen die Potenziale der einzelnen Kanäle erkennen, um sie gezielter für uns nutzen zu können. Zu den drei Themenschwerpunkten wollen wir jeweils kleine Kampagnen entwickeln und in die Tat umsetzen.
Neben der Umsetzung der Kommunalwahl-Kampagne gehört auch die Sichtbarkeit unserer Bildungsarbeit, tagesaktueller Themen ebenso wie Auftritte beim CSD oder dem Corso Leopold zu unseren Social Media Zielen.
Wir wollen außerdem herausfinden, wie die Presse und traditionelle Medien für uns relevant sein können und unsere Webseite neu gestalten.
Wahlkampf bedeutet für uns mehr, als “nur” auf Stimmenfang zu gehen: Wahlkampf ist die Zeit, in der Menschen politisiert und aktiviert werden, in der wir für uns und unsere Anliegen besondere öffentliche Aufmerksamkeit erlangen können und in der wir als Verband enorm wachsen und uns weiterentwickeln können. Vor allem der Kommunalwahlkampf bietet für uns als Ortsgruppe die Chance, direkt vor unserer Haustür Veränderungen anzustoßen.
Diesem Anspruch wollen wir auch im Jahr 2020 gerecht werden. Wir wollen die Kommunalwahl-Kampagne des Landesverbandes auf die Straße bringen, mit jungen Menschen den Wahlkampf gestalten und möglichst viele Leute für unsere Vision Münchens begeistern.
Doch nach der Wahl ist noch lange nicht Schluss: wir wollen eine Beteiligung an möglichen Koalitionsverhandlungen sicherstellen, um junggrüne Ideen im Stadtrat einzubringen und zu vertreten.
In den letzten Jahren, und insbesondere auch im letzten Jahr haben wir als Ortsverband viel Interesse und Zulauf erfahren und unsere Mitgliederzahl ist stark gestiegen. Wir schaffen es insgesamt mehr Menschen zu erreichen und für junggrüne Inhalte zu begeistern – im nächsten Jahr wollen wir noch mehr der so erzeugten Potentiale nutzen. Deshalb haben wir eine Umstrukturierung der Ortsgruppe beschlossen, die im nächsten Jahr mit Leben gefüllt und weiterentwickelt werden soll.
Auch unsere Netzwerke über die GRÜNE JUGEND hinaus wollen wir weiterhin nutzen und verstärken. Die letzten Jahre haben gezeigt, wie wirkmächtig die Organisation von (jungen) Menschen in Bündnissen sein kann: die großen Proteste gegen das PAG in München haben erfolgreich den öffentlichen Diskurs beeinflusst und auch die weltweite Klimabewegung ist längst in München angekommen. Die schon vorhandenen Bündnisse, wie die #noPAGjugend oder die Kontakte zu den Münchner Strukturen von Ende Gelände wollen wir erhalten und weiter ausbauen. Die unaufhaltbare #fridaysforfuture-Bewegung wollen wir unterstützen und stärken, wo wir können. Darüber hinaus wollen wir ganz grundsätzlich an einer starken Vernetzung der Münchner Schüler*innen mitwirken. Das politische Potential der Schüler*innenschaft hat sich sowohl bei den Streiks der #noPAGjugend als auch von #fridaysforfuture deutlich gezeigt. Hier möchten wir ansetzen und langfristig wirksame Vernetzung ermöglichen und ggf. institutionalisieren.
Der Aspekt von feministischer Vernetzung soll im nächsten Jahr erneut unter die Lupe genommen werden. Einige feministische Bündnisse und Aktionsgruppen (bspw. slut walk, Dykes*-March oder das Bündnis für sexuelle Selbstbestimmung) sind in Ortsgruppen in München aktiv. Mit dem Bündnis “Weg mit §218” konnten wir am International Safe Abortion Day eine Kundgebung durchführen und streben an, diese Zusammenarbeit fortzuführen. Darüber hinaus wollen wir für weitere Aktionen prüfen, inwieweit eine engere Zusammenarbeit sinnvoll ist und zustande kommen kann. Auf wichtige Termine wie beispielsweise den Frauenkampftag und den IDAHOBIT wollen wir mit Aktionen aufmerksam machen.
Der ständig wachsende Verband stellt uns auch vor Herausforderungen. Insbesondere wenn es um die Partizipationsmöglichkeiten aller Mitglieder geht, haben wir uns in einem umfangreichen Strukturprozess neue Wege überlegt, um dies auch bei der wachsenden Größe möglich zu machen. Hier setzen wir auf klar kommunizierte Erwartungen und Aufgabenprofile, die allen Mitgliedern – je nach Erfahrungsstand und vorhandener Zeitkapazität – unterschiedliche Optionen bieten im Verband Verantwortung zu übernehmen, zu lernen und zu wachsen.
Das vierköpfige Bildungsteam wird zuständig für die Planung und Organisation von strukturierter, grundlegender und politisch wegweisender Bildungsarbeit sein, die sich an diesem Arbeitsprogramm orientiert. Es kann für die konkrete Ausgestaltung der einzelnen Veranstaltungen kurzfristige Prep-Teams einsetzen.
Wir schaffen inhaltliche Arbeitskreise, die sich der Organisation von themenspezifischen Bildungsveranstaltungen und Diskussionsformaten widmen, die Planung von Aktionen übernehmen und darüber hinaus inhaltlichen Austausch und Wissenserweiterung ermöglichen.
Um die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Teams zu fördern und zu unterstützen, etablieren wir zur Abstimmung aufeinander das Koordi-Forum, denn so können wir gemeinsam politische Schlagkraft entwickeln!
Im Hinblick auf die Diversität der Mitglieder der GRÜNEN JUGEND München soll aktiv daran gearbeitet werden, eine möglichst gut durchmischte Verbandsstruktur zu schaffen. Zu diesem Zweck wählen wir ein Diversity-Team, dessen Ziel die Erarbeitung einer langfristigen Strategie zur besseren Ansprache und Einbindung von Menschen mit Migrationshintergrund, jeglichem Bildungshintergrund, sowie von Inter- und Transpersonen ist. Diese Strategie soll im Anschluss umgesetzt und bei Bedarf angepasst werden.
Auch wenn wir größer werden und wachsen, bleibt unsere finanzielle Ausstattung erst einmal gleich. Diesen Missstand wollen wir korrigieren und uns für eine weitere Erhöhung der Förderung durch den Stadtverband von Bündnis 90/ Die Grünen einsetzen. Zusätzlich wollen wir unser Fördermitgliedschaftsprogramm ausbauen, um mehr regelmäßige, parteiunabhängige Einnahmen zu sichern. Für einzelne Veranstaltungen bemühen wir uns um Spenden und wir wollen ein Schema erarbeiten, nach dem finanzielle Rücklagen für Wahlkämpfe gebildet werden.
In Einklang mit dem Haushalt streben wir an, ab Juni 2020 eine 450€-Kraft zu beschäftigen.
Über Münchens Stadtregion hinaus liegt uns die Entwicklung der Regionen Erding, Dachau und München Land am Herzen. Als Ortsgruppe alleine sind wir leider nicht in der Lage hier die nötigen Strukturen aufzubauen, um junge Menschen vor Ort zu organisieren und perspektivisch eigenständige Gruppierungen aufzubauen. Hier wollen wir die Zusammenarbeit mit dem Bezirksverband Oberbayern und dem Landesverband Bayern suchen um die Regionen gemeinsam zu stärken.
Wir unterstützen die Gründung des vom Landesverband initiierten junggrünen Netz in München Land und ermöglichen somit, dass sich Menschen vor Ort treffen und austauschen können. Wir wollen uns aktiv an den KV-Vernetzungstreffen beteiligen.
Insbesondere in einem stetig größer werdenden Verband wollen wir die Frauenförderung in unserer Ortsgruppe erweitern und verstetigen. Frauen leiden sowohl gesamtgesellschaftlich und insbesondere auch in der Politik unter patriarchalen Strukturen, Unterrepräsentation, Benachteiligung und vielen unsichtbaren Unterdrückungsmustern. Frauenförderung bedeutet für uns, dass wir über geschlechtergerechte Sprache und die Mindestquotierung hinaus junge Frauen für Politik und Verantwortungspositionen begeistern und befähigen wollen. Dazu ermöglichen und bestärken wir das Knüpfen von Frauen-Netzwerken und organisieren sowohl methodische, als auch inhaltliche Bildungsangebote für Frauen.
Im nächsten Jahr wollen wir uns noch intensiver mit einer strategischen Gesamtausrichtung der Frauenförderung in der GRÜNEN JUGEND München auseinandersetzen. Hierzu wollen wir über die eigenen Erfahrungen hinaus die Ergebnisse der bundesweiten Analyse von Frauenförderungen und der Beschäftigung mit Gendermethoden einfließen lassen. Fest verankert werden soll die Zuständigkeit für Frauenförderung bei einem zu benennenden Vorstandsmitglied.
Die Angebote zur Vernetzung unter Frauen sollen im nächsten Jahr weiterentwickelt und regelmäßig (mindestens monatlich) organisiert werden. Hierfür ist das Frauenförderungsteam verantwortlich.
Ein Frauenforum soll als zentraler Ort der Vernetzung, inhaltlichen und methodischen Weiterbildung von Frauen dienen. Auch können Frauen in der Ortsgruppe sich hier beteiligen um Bedürfnisse und Wünsche in die Frauenförderung einzubringen. Das Frauenförderungsteam ist für die Organisation verantwortlich.
Durch den Einsatz von verschiedenen Teams sollen für den Verband essentielle Aufgaben, die bislang hauptsächlich Zuständigkeit des Vorstands waren, auf mehr Schultern verteilt werden.
Jedes Team wählt aus seinen Reihen eine*n Koordinierende*n, die*der das Team leitet, im Koordi-Treffen vertritt und Sitzungen organisiert. Außerdem wird jedes Team von einem Vorstandsmitglied begleitet, das als Bindeglied zum Vorstand dient und die einfache Weitergabe von Informationen gewährleistet. Zudem wird innerhalb des Teams eine Person gewählt, die alle Mitglieder der Grünen Jugend München beispielsweise über aktuelle Veranstaltungen im Telegram Channel informiert. Auch die Teams setzen sich für ihre Amtszeit konkrete Ziele, über welche sie zum Ende des Amtszeit schriftlich und mündlich auf der Mitgliederversammlung Rechenschaft ablegen sollen. Zum Ende der Arbeit eines Teams gibt es zudem einen fest eingeplanten Termin für Evaluation, Feedback und einen gemeinsamen Abschluss der Zusammenarbeit. Ziel ist es Wahlen von Teammitgliedern auf der 1. und 3. ordentlichen Mitgliederversammlung eines Jahres abzuhalten. Die Koordinierenden eines jeden Teams können über das für die Aufgabe des Teams im Haushalt festgesetzte Budget nach Absprache mit dem*der Schatzmeister*in verfügen.
Teams sollen, nachdem sie sich konstituiert haben, zunächst auf eine eintägige “Teamklausur” gehen, bei der sich die Teammitglieder besser untereinander kennenlernen, die Leitlinien für Zusammenarbeit festgelegt, für das Team relevante Methodenworkshops stattfinden und die Planung für das kommende halbe Jahr vorgenommen werden sollen. In ihrer Arbeit sollen Teams die Möglichkeit bekommen, sich externe Beratung einzuholen.
Neben ständigen und mittelfristigen Teams soll es auch weiterhin kurzfristige Prep-Teams geben, die nach den Strukturen der bisherigen Prep-Teams arbeiten, wie z.B. das Corso Leopold Team oder das CSD Team. Dazu soll es noch dauerhafte Bündniszuständige geben, die jedes halbe Jahr neu ausgeschrieben werden.
Ständige Teams
• 4 Mitglieder werden von der Mitgliederversammlung für 6 Monate gewählt + 1 Vorstandsmitglied (Team ist gesamtquotiert)
• Aufgaben und Ziele:
• Planung und Organisation von strukturierter, grundlegender und politisch wegweisender Bildungsarbeit, die sich am Arbeitsprogramm der GJM orientiert
• ggf. Kooperation mit AKs für Bildungsveranstaltungen zu deren Themen, sowie Arbeit mit Prep-Teams (bspw. Veranstaltung zu LGBTI Rechten während der Pride Week)
• Für die konkrete Ausgestaltung der einzelnen Veranstaltungen kann das Bildungsteam zudem kurzfristige Prep-Teams einsetzen
Grundsätzlich sollte es in der Bildungsarbeit der GJM Workshops zu den Grundlagen der Positionen der Grünen Jugend geben, ebenso wie Formate zu aktuellen Fragestellungen und zu den Schwerpunktthemen des Bundes- und Landesverbands. Die Formate sollten viel Raum für Diskussionen (beispielsweise in Kleingruppen) bieten und insgesamt methodisch vielfältig sein. Auch aufeinander aufbauende Veranstaltungen im Rahmen von Veranstaltungsreihen sollen stattfinden.
• Erarbeitung von verbandsweiten Strategien zur Frauenförderung sowie eines Frauenförderprogramms
• Organisation von Frauenvernetzungstreffen (Frühstücke, Barabende etc.) und des jährlich stattfindenden Frauenforums (ganztägige Veranstaltung, bei der Frauen im Verband sich vernetzen können und sich in einem geschützten Rahmen mit sonst männerdominierten Themen auseinandersetzen können)
Bündnisverantwortliche:
• Tandem: 2 Verantwortliche pro Bündnis (quotiert)
• Amtszeit: halbes Jahr
• Um die Mitgliederversammlungen nicht mit 20 Wahlen zu belasten, schlagen wir hier ein anderes Vorgehen vor. Ähnlich wie bei den kurzfristigen Teams sollen diese Bündnisverantwortlichen-Posten ausgeschrieben werden und man soll sich mit ein paar Sätzen der Motivation an das zuständige Vorstandsmitglied bewerben können. Auch hier sollen wieder möglichst diverse Tandems zusammengestellt werden
• Auf Bündnistreffen anwesend sein und Verband repräsentieren
• Beteiligung an Organisation von Veranstaltungen des Bündnisses
• Berichterstattung an den Vorstand und die Mitglieder
Bündnisse und Bewegungen, für die es Verantwortliche geben soll:
• Linkes Bündnis gegen Antisemitismus
• Weg mit §218
• (Radlbegehren)
• Ende Gelände
• #noPag Bündnis & #noPAG Jugend
• Raus aus der Steinkohle
• Frauenkampftag
• AK Ticket
Mittelfristige Teams
• Arbeitsdauer: zunächst für 6 Monate
• Ziele und Aufgaben:
• Erarbeitung einer langfristigen Strategie zur besseren Ansprache und Einbindung von Menschen mit Migrationshintergrund, Menschen mit jeglichem Bildungshintergrund, sowie von Inter- und Transpersonen
• Verlängerung: Nach sechs Monaten kann das Team durch einen Beschluss der Mitgliederversammlung zu einem langfristigen Team umgestaltet werden. Dessen Aufgabe besteht in der Umsetzung und ggf. Anpassung der erarbeiteten Strategien, gemeinsam mit dem Vorstand.
• wird anlassbezogen zu Wahlkämpfen für eine Dauer von ca. 6-9 Monate gewählt + 1-2 Vorstandsmitglieder (Team ist gesamtquotiert)
• Erarbeitung einer Wahlkampfstrategie zusammen mit dem Vorstand
• Umsetzung der Strategie: Organisation von Wahlkampfaktionen und Mitgliedermobilisierung
Kurzfristige Prep-Teams
Diese Teams sollen variabel eingesetzt werden. Haben sie zum Ziel eine Veranstaltung zu organisieren, so sollten sie mindestens 6 Wochen vor diesem Termin ausgeschrieben werden. In der Ausschreibung soll die Größe des Teams, der genaue Arbeitsauftrag und Kompetenzen für das Team zu finden sein, ebenso wie der erwartete Zeitaufwand und die Dauer des Einsatzes. Jedes Mitglied kann daraufhin dem zuständigen Vorstandsmitglied bis zur festgelegten Frist (min. 1 Woche nach Ausschreibung) mit ein paar Sätzen der Motivation und bisheriger Erfahrung schreiben, dass sie*er gerne mitarbeiten möchte. Nach Ende der Frist wird aus den Interessierten (sofern es mehr sind als Plätze) ein möglichst diverses Team zusammengestellt, bei dem der Wissenstransfer zwischen mehr und weniger erfahrenen Mitgliedern gewährleistet wird. Ein Bericht über die Anzahl der Interessierten und die Auswahlkriterien wir anschließend an die Mitglieder veröffentlicht. Diese Art der Teamzusammenstellung hat den Vorteil, dass sich Mitglieder niedrigschwellig zur Mitarbeit melden können, ohne sich dem Urteil einer ganzen Mitgliederversammlung auszusetzen, und zudem kurzfristige Teams flexibel nach Bedarf und unabhängig vom Turnus der Mitgliederversammlungen eingesetzt werden können.
Auch die kurzfristigen Teams wählen unter ihren Mitgliedern eine*n Koordinierende*n, der*die Sitzungen organisiert und leitet, sowie insgesamt den Überblick behält. Prep-Team Koordis müssen nicht am Koordinierenden-Forum teilnehmen. Zum Ende der Zusammenarbeit ist ein festes Treffen des Teams für Feedback und Evaluation einzuplanen. Danach berichtet das Team den Mitgliedern schriftlich von seiner Arbeit. Kurzfristige Teams werden beispielsweise für die Organisation unseres Auftritts auf dem Christopher Street Day (CSD) und auf dem halbjährlichen Corso Leopold eingesetzt.
Koordinierenden-Forum
Auf dem Treffen des Forums kommen alle 3 Monate alle Koordinierenden der Teams und AKs, sowie Vorstandsmitglieder zusammen und berichten von der Arbeit ihrer Teams, der AKs und des Vorstands.
Diese Treffen sollen dem Informationsaustausch und der Vernetzung zwischen den unterschiedlichen Arbeitsfeldern der GJM dienen. Außerdem soll dadurch eine enge Zusammenarbeit innerhalb des Verbands gewährleistet werden. Eventuelle Synergieeffekte können dadurch optimal genutzt werden (z.B. Zusammenarbeit Bildungsteam & AKs). Termine sollen im Plenum koordiniert werden und gemeinsame Projekte können geplant werden. Zudem können auf diesen regelmäßigen Treffen im Rahmen von kleineren Workshops weitere Impulse für wirksame Methoden und Arbeitsweisen mitgegeben werden.
Die Koordinierenden berichten ihren jeweiligen Teams bzw. AKs von dem Treffen und den Ergebnissen.
Ergänze § 3 (2) der Satzung der GRÜNEN JUGEND München um den neuen Spiegelstrich
Ergänze § 4 (5) der Satzung der GRÜNEN JUGEND München um den neuen Spiegelstrich
– beschließt über Einrichtung und Auflösung von Teams
Füge den folgenden neuen § 6 in die Satzung der GRÜNEN JUGEND München ein. Die Nummerierung der folgenden Punkte wird angepasst.
(1) Zur Arbeit an dauerhaften Aufgaben, Aufgaben aus dem Arbeitsprogramm, anderen Aufgaben oder einzelnen Projekten während eines festgelegten Zeitraums können von der Mitgliederversammlung oder vom Vorstand Teams gebildet werden.
(2) Jedem Team gehört mindestens ein Vorstandsmitglied an.
(3) Teams sind verpflichtet, der Mitgliederversammlung halbjährlich einen Rechenschaftsbericht vorzulegen.
Ersetze § 10 (2) alt (§ 11 (2) neu) der Satzung der GRÜNEN JUGEND München durch
Die Finanzordnung nach § 10 (2) ist Bestandteil dieser Satzung.
Wir erarbeiten neue Strukturen, um der stetig wachsenden Mitgliederanzahl des Verbands gerecht zu werden und um einen politisch schlagkräftigen Verband für die Zukunft aufzubauen. Wir wollen die vielen neuen Mitglieder einbinden, indem sie die Möglichkeit bekommen Aufgaben zu übernehmen und in diesem Rahmen das methodische Handwerkszeug an die Hand bekommen, das sie brauchen um selbst wirksam zu werden. So wollen wir Wissen über Inhalte sowie Methoden in formalen Strukturen weitergeben. Es soll unterschiedlichste Formen geben, um sich einzubringen und Verantwortung zu übernehmen, die unterschiedlich zeitintensiv und von unterschiedlich langer Dauer sein sollen. Für Mitglieder jeden Alters und mit jeder Menge an Erfahrung wollen wir attraktive und schöne Einbringungsmöglichkeiten schaffen. Hierbei setzen wir insbesondere auf die Wissensweitergabe durch Zusammenarbeit in durchmischten Teams, aus weniger erfahrenen und erfahreneren Mitgliedern.
Das Konzept, was wir als GRÜNE JUGEND München gemeinsam an zwei Diskussionsabenden erarbeitet haben, steht auf drei Säulen: diverse ständige, mittel- und kurzfristige Teams, inhaltliche Arbeitskreise, sowie ein Koordinierenden-Forum. Zudem erachten wir – sollte es finanziell möglich sein – die Einstellung einer 450€ Kraft ab Januar 2020 als sinnvoll, um den Vorstand in administrativen Tätigkeiten zu entlasten und Kontinuität im Wissensmanagement herzustellen. Im Rahmen dieser Änderungen, die umfangreiche Wahlen erfordern, müssen auch die Mitgliederversammlungen angepasst werden und zumindest teilweise als Tagesveranstaltung stattfinden. Auf Mitgliederversammlungen sollen politisch richtungsweisende Entscheidungen für den Verband getroffen werden. Mitglieder sollen durch den Beschluss eines Arbeitsprogramms für die GRÜNE JUGEND München auf der letzten Mitgliederversammlung eines Kalenderjahres die Ausrichtung für das kommende Jahr mitgestalten und so auch Leitlinien für die Arbeit des Vorstands aufstellen. Dieser ist gemäß Satzung weiterhin zu Rechenschaftsberichten verpflichtet.
Die Arbeit in der Grünen Jugend München soll Spaß machen und möglichst wenig Frustrationspotential bergen. Daher wollen wir zukünftig Projekte langfristig planen, um Stress zu vermeiden, klare Arbeitsaufträge und- umfänge im Vorfeld kommunizieren, mit klaren Zuständigkeiten und Zielen für Aufgaben(bereiche) und nach sorgfältig geplanten und verbindlichen Finanzplänen arbeiten.
Weiterhin soll Bildungsarbeit einen wichtigen Bestandteil unserer Verbandsarbeit darstellen. Hierbei soll auch viel Raum für Diskussionen geschaffen werden. Zudem wollen wir Aktionen auf der Straße durchführen, gemeinsam lautstark auf Demos gehen und professionelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit machen, um in der Gesellschaft präsent zu sein. Darüber hinaus wollen wir auch bei Bündnis 90/ Die Grünen präsent sein und konstruktiv die Parteiarbeit in München mitgestalten. Wir wollen ein langfristiges Konzept zur Frauenförderung hier vor Ort erarbeiten und umsetzen, sowie insgesamt breite gesellschaftliche Beteiligung in unserem Verband ermöglichen. Wir wollen auch im Umland von München mehr junge Menschen politisieren, beispielsweise durch Aktionen oder Unterstützung bei der Gründung von eigenen Ortsgruppen. Nicht zuletzt soll es weiterhin monatliche Barabende, ebenso wie regelmäßige Frauenfrühstücke/-barabende und sechswöchige Neumitgliederabende geben.
Welcher Parteijugend gehörst du an? *
"Gar keiner" ist auch eine Option.
Welche Partei möchtest du beim Planspiel zu den Koalitionsverhandlungen vertreten? * Wir wissen, dass in der Auswahl einige Partei fehlen. Diese haben wir allerdings bewusst weggelassen, um den Umfang des Planspiels zu limitieren. CSUSPDDie GrünenDie LinkenFDPÖDP

References: §218
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 § 3
 § 4
 § 6
 § 10
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