Source: http://grundeinkommen-bedingungslos.blogspot.de/2013/06/grundeinkommen-fur-europa.html
Timestamp: 2017-11-18 11:46:54+00:00

Document:
Bundestagswahl 2013 - Berlin-Mitte - Ralph Boes: Grundeinkommen für Europa
Grundeinkommen für Europa?
Eingestellt von BbG um 12:04
Anonym 17. Juni 2013 um 13:29
ja endlich wirkliche freiheit um sein leben
eigenbestimmt zu leben ich hoffe
leider habe ich die hoffnung aufgegeben
die masse ist dumm und wird weiter dumm gehalten
BbG 17. Juni 2013 um 17:43
Niemals aufgeben! Niemals!!!
In anderen Beziehungen sind WIR die "dumme Masse"! :-)
und andere leiden an UNS !!!
Anonym 17. Juni 2013 um 14:43
heisst es nicht"jeder ist seines glückes schmied"also kann jeder was tun man muss nur anfangen,auch ich lasse mir nix mehr gefallen und habe zum grossteil recht bekommen,wir müssen zusammen halten und gemeinsam kämpfen,viele sind unzufrieden und träumen von eier freiheit
Anonym 17. Juni 2013 um 15:01
davon tatsächlich erreicht: 8,69%
Andi 17. Juni 2013 um 15:31
Ein Versuch ist es allemal wert!!!! Wenns nicht gleich klappt (knappe Zeit), dann eben später... vielleicht klappts erst einmal in der Schweiz, dort dürften die Unterschriften so gut wie zusammen sein, hier in Deutschland ist ja noch Schnarchnasenzeit (wie immer). Aber egal, wir sollten IMMER alles versuchen und jede Möglichkeit ausschöpfen!!!
Anonym 17. Juni 2013 um 20:03
Was mich an dieser Zahl etwas nachdenklich stimmt ist, dass diese Anzahl Stimmen bei der Petition für Inge Hannemann innerhalb von elf Tagen erreicht war.
Anonym 18. Juni 2013 um 00:18
Bedingungsloses Grundeinkommen wird es nicht geben.
Ich werde euch sagen warum nicht; bedingungslos ist in der Natur nicht vorgesehen!
Und somit auch nicht in der menschlichen Natur. Wenn du Wasser trinken willst, dann sind daran verschiedene Bedingungen geknüpft. Selbst wenn du einen Sklaven hast der dich bedient, mußt du immer noch den Mund aufmachen und schlucken.
Zudem sind die Argumente der Gegner stichhaltig. Millionären und auch weniger Reichen jeden Monat einen tausender in die Tasche zu zwängen, ist schlicht (nicht nur) unlogisch.
Auch das Argument das eine Familie mit 2 Kindern und demnach 4.000 € Netto nicht arbeiten gehen würde, ist stimmig. Kinder machen nicht nur sehr viel Arbeit, man kann sich auch unendlich viel Zeit mit ihnen beschäftigen. Genau das würde ich sicher machen und zwar mit meinem Partner zusammen. Das mindestens so lange bis sie flügge wären und eigene Wege gingen.
In einer Gesellschaftsform müssen die Mitglieder immer etwas für die Anderen tun - also Zeit und Arbeit aufwenden - damit jeder so gut wie möglich leben kann.
Lebte man alleine wie z.B. ein Einsiedler, hätte man mindestens einen 12 Stunden Tag 7 Tage die Woche, um sich mit allem Notwendigsten auszustatten. Deswegen leben wir lieber vorteilhaft in einer Gesellschaft, weil die Synergieeffekte jedem zu gute kommen und wir uns meist in Gesellschaft wohler fühlen. Das bedingt dann aber auch, daß jeder für den Anderen etwas tut. Der Arzt operiert ja nicht sich selbst, sondern mich und tut somit etwas für mich. Und der Bäcker backt keine 200 Brötchen für sich, sondern für uns.
Es gibt wesentlich bessere Gesellschaftsentwürfe als die des bedingungslosen Grundeinkommens, die noch mehr Freiheiten und Unabhängigkeit (jeder kann die Arbeit ausführen die er kann und will) bei viel weniger Arbeits-Einsatz garantieren.
Eines ist doch klar. Um unseren miserablen - gemessen an dem was leicht möglich ist - Lebensstandard, in dem sich selbst zumindest die mittlere Mittelschicht auch befindet, in ein Luxusklasseleben zu hieven, müssen alle mit anpacken und etwas für den Anderen tun - und zwar mindestens 8 Stunden die Woche.
Anonym 19. Juni 2013 um 11:25
irgendwie ist das unlogisch was du schreibst, aber bitte, hilf mir wenn ich falsch liege.
Wenn du mir hilfst, ich dir auch helfe, ist es nicht das Selbe wenn jeder sich selber hilft? Besser, Du gibst mir 50 Cent, ich gebe dir 50 Cent, dann kann doch jeder gleich sein Geld behalten und jeder hat das Selbe.
Der Bäcker verkauft seine Brötchen aber überteuert, denn es steckt ja nicht nur das Material drinne, sondern auch Zweitauto der Ehefrau, den ich mit dem Kauf auch noch mitfinanzieren muss. Und Ich verkaufe dem Bäcker meine Frikadellen, die auch überteuert sein müssen weil ja meine Frau auch nen Wagen hat und wenn ich das NICHT vom Verkauf meiner Frikadellen finanzieren kann oder soll, woher denn?
Ergo: Ich backe meinen Brötchen und die Frikadellen oder stelle mir das her was ich brauche, dann allerdings kriegt der Staat kene Steuern---Oje! Da hammer dat Problem ;-)
Tja, dann stell Dir mal selbst Dein Auto her, oder eine Winkraftanlage usw. usf. Vergess aber dabei nicht, daß Du erst mal die Rohstoffe aus der Erde buddeln mußt um sie dann SELBST weiter zu verarbeiten.
Überteuert kann gar nichts sein. Der Preis von irgend was und allem spielt überhaupt keine Rolle. Einzig man kann dem Endverbraucher zu wenig Geld in die Hand geben und so für ihn eine künstliche Überteuerung herstellen.
humankaitalsättigung 21. Juni 2013 um 11:51
@Souverän, Du würdest also die Gesellschaftlich wichtigste ARBEIT erledigen die es gibt, wobei der Betrag für eine Familie mit 2 Kindern nicht stimmig ist. Da Kinder ein etwas kleineres Ge erhalten würden, dies nur am Rande!
Was meinst Du wie lange diese Beziehung halten würde, wenn Du das machen würdest mit Deinem Partner zusammen.Nicht lange meine ich, weil Ihr Euch innerhalb kurzer Zeit gegenseitig auf die Nerven geht und erst Eure Kinder, ob die das wohl aushalten würden ständig mit Euch zusammen zu glucken.
Das BGE ist Nicht die Frage des Geldes oder wer es alles bekommt, sondern die Frage der mehr Freiheiten die durch das BGE entstehen, davor haben die meisten Angst.
Vielen ist diese Freiheit zu anstrengend.
Weiter ist es so, das die Wirtschaft und die Parteien freie Bürger nicht wirklich mögen, diese könnte man nicht ja nicht mehr mit Existenzängsten gängeln.
Anonym 21. Juni 2013 um 14:18
Versteht mich nicht falsch. Ich bin absolut für ein Menschengerechtes System, dessen oberste Prämisse Freiheit, Gleichheit (ganz wichtig)!, Gerechtigkeit und die damit unweigerlich verbundene Lebensgrundlage ist. Wobei ich die - absolut niedrigste - Lebensgrundlage im heutigen "Luxusbereich" verorte.
Um das mal bildlich darzustellen; jeder Mensch/Familie die ein Haus bauen/kaufen wollen das z.B. 500.000 € kostet, muß in der Lage sein dieses innerhalb 10 Jahren vollständig - durch seine Arbeitskraft/Verdienst - zu bezahlen, OHNE in der Zeit auf irgend etwas verzichten zu müssen, wozu selbstverständlich auch teure Urlaube mit der gesamten Familie gehören.
Dazu muß jeder Mensch aber auch seinen Minimummbeitrag leisten, der dank des technischen Fortschrittes immer kleiner wird. Dieser Minimumbeitrag dürfte so ca. bei 8 Stunden in der Woche liegen, die jeder für den Anderen aufbringen muß, damit jeder (der will) so leben könnte wie oben beschrieben. Wie gesagt, bedingungslos ist in der Natur nicht vorgesehen.
Jeder der sich aus dem System ausklinken möchte, kann das absolut tun, sollte dann aber nicht erwarten von allen Anderen bedingungslos durchgefüttert zu werden.
Humankapitalsättigung 21. Juni 2013 um 15:33
Erkläre doch mal wo die Natur nach Deiner Meinung nach bedingungslos nicht vorgesehen hat!
LoreS 21. Juni 2013 um 16:24
"Die Natur" ist ein von Menschen gemachter Begriff, und alles, was man darüber sagen kann, ist immer hoch spekulativ.
Davon mal abgesehen, gibt es eine Menge Dinge, die "einfach da sind" und die wir nur nehmen müssen. Schon die Bibel sagt: "Die Sonne scheint über Gerechte und Ungerechte." Und zwar kostenlos...
Anonym 21. Juni 2013 um 16:31
Bin ich hier im Kindergarten? Es gibt nichts bedingungsloses - das ist schlichte Logik. Du brauchst doch nur IRGEND ETWAS benennen das bedingungslos ist und schon hättest Du mich widerlegt.
Anonym 21. Juni 2013 um 16:41
"Die Natur" ist ein von Menschen gemachter Begriff,"
Aha. Und welcher Begriff ist nicht von Menschen gemacht?
"und alles, was man darüber sagen kann, ist immer hoch spekulativ."
Es regnet, die Sonne scheint, Temperatur 30°, das Huhn hat weiße Federn, es lebt, es läuft, der Baum ist braun, die Blätter grün, 23,74 m hoch und das Wasser naß.
Alles höchst spekulativ!
"Davon mal abgesehen, gibt es eine Menge Dinge, die "einfach da sind""
Nichts, aber auch gar nichts ist einfach da. Die Kokosnuss ist nicht da wenn die Palme nicht da ist usw. usf.
Humankapitalsättigung 22. Juni 2013 um 06:17
@Souverän, ja so kenn ich Dich, auf eine Frage mit einem unnötigen Spruch und einer "Bedingung" zu antworten.
In der Natur erfolgt alles Bedingungslos, Pflanzen müssen keine "Bedingung" erfüllen um wachsen zu können, wenn die Voraussetzungen stimmen, wachsen sie einfach.
Das menschliche Wort "Bedingung" ist ein Wort der Angst, des Vorurteils, der nicht Wertschätzung des anderen!
Bleiben wir bei Deinem Beispiel der Familie, wie sollen z.B. Kinder/Neugeborene die "Bedingung" der Arbeit erfüllen. Das geht nicht, trotzdem werden die Neugeborenen dafür bestraft (in Sippenhaft genommen) das sie nicht arbeiten können. Es wird viel menschliches Potential verschenkt, einfach schon dadurch das unsere Gesellschaft nicht bereit ist ALLE Kinder gleich zu behandeln!
Der Politik und den Medien ist es vollkommen egal, ob die heute ausgegrenzten Freigestellten überhaupt die "Bedingung" einer Erwerbsarbeit erfüllen können, um ein angesehenes Mitglied der Gesellschaft zu sein.
Gäbe es ein BGE, würde der selbst erzeugte Druck einer wie immer auch gearteten Tätigkeit nach zu gehen, höher wie heute. Das wär noch nicht mal der Druck der Gesellschaft, sondern der Druck den man sich selbst macht wenn man etwas in Freiheit geschenkt bekommt.
Anonym 22. Juni 2013 um 22:04
Du ersetzt das Wort Bedingung durch Voraussetzung und meinst damit wäre alles erledigt? Mit der Atomisierung oder Umdeutung von Begriffen wird sich das Problem nicht lösen lassen. Tztz damit die Pflanze wachsen kann, braucht es verschiedene Bedingungen.
Gäbe, wäre, machen würde, usw. Eines ist euch allen gemein. Ihr habt eine super Glaskugel...
Wenn man so ein Ding starten will, dann kann man da nicht mal eben so larifari unbestimmt rangehen. Das betrifft schließlich 80 mio Menschen. Dann muß man im Modell alle möglichen und unmöglichen Varianten durchexerzieren und vor allem Antworten geben. Von euch kommen nur Annahmen und Behauptungen die rein auf einer befürwortenden Meinung bestehen - also überhaupt nichts von Substanz.
Wenn also die absolut berechtigte Frage aufkommt was zu tuen ist wenn ein Großteil der menschen sich einfach die Eier schaukelt und den lieben Gott nen schönen Mann sein lässt, dann muß von euch eine schlüssige Antwort kommen wie darauf zu reagieren, respektive wie das verhindert werden kann.
Euer Standardargument das man sich auf die Nerven gehen würde, kann nicht greifen. Ich kenne genug Paare, die werden (gegenseitig) nervös wenn sie 2 Stunden nicht zusammen sind. So lässt sich auf jede eurer Behauptungen eine Gegenbehauptung aufstellen, die von niemanden (wissenschaftlich) belegt werden kann. So kann das nix werden.
Bedingungslos existiert nicht - nur in schönen Gedankengespinsten.
Kölner Initiative Grundeinkommen e.V. 18. Juni 2013 um 19:19
»Keine Eurozone ohne eine Eurodividende«
Vortrag mit eingebetteter Diskussion von Philippe Van Parijs, PhDs in Sozialwissenschaften und Philosophie, Professor an der Louvain University und der Oxford University, Louvain-la-Neuve (Belgien) beim BIEN Kongress 2012:
http://www.youtube.com/watch?v=c10zWSE7DwA
Anonym 20. Juni 2013 um 19:11
"Bedingungslos ist in der Natur nicht vorgesehen".
Eine bestechende Logik, das muss man schon anerkennen! Mit ganz derselben kannst du auch sagen, dass Flugzeuge in der Natur nicht vorgesehen sind oder grundsätzlich (Papier)Geld oder auch dein Gedanke. Du kannst es doch denken, dein biologisches Hirn (darf ich's annehmen?) erlaubte den Gedanken, also war es irgendwie doch vorgesehen, oder?
Die größten Erfindungen der Menschheitsgeschichte entstammten bedingungslos Visionären, jedenfalls ab einer bestimmten Stufe der Evolution, die aber erreicht sein mußte. Entwicklung war und ist die einzige Grundbedingung, immer und überall. Und noch etwas: Wer sagt dir, dass diese Naturgesetze die einzig möglichen im gesamten Kosmos darstellen? Ist es dann nicht die größte überhaupt vorstellbare Anmaßung,den Menschen, der eine wahre Unendlichkeit in sich trägt, darauf zu beschränken? Weiter bedarf es dazu keines Kommentars.-
Anonym 20. Juni 2013 um 19:20
Da sind aber ein paar hinkebeinchen drin - so rein von der Logik her.
Ja, Flugzeuge sind in der Natur nicht vorgesehen - deswegen gibt es sie auch nicht bedingungslos.
Warum kommst Du denn mit irgend welche Haarsträubenden Beispielen.
Widerlege doch einfach die Aussage; Bedingungslos ist in der Natur nicht vorgesehen.
Andi 21. Juni 2013 um 09:53
Bedingungslos mag in der Natur nicht vorgesehen sein, wohlmöglich... hier geht es aber um das Bedingungslose Grundeinkommen....das kommt nicht von Mutter Natur, sondern vom Menschen, der selbstständig denken kann, er denkt (seit Jahrtausenden) und hat dann erfunden: Das Rad usw., die Entwicklung ging und geht ja immer weiter. Das Rad war in der "Natur" auch nicht vorgesehen, Deine Kleidung ebenfalls nicht.
Du wunderst Dich über "Haatsräubende" Beispiele, verdrehst dabei aber das Wort: Bedingungslos, was genauso "Haarsträubend" ist. Dein Vergleich hinkt nicht nur, er passt gar nicht erst.
Das man etwas für das Bedingungslose Grundeinkommen getan werden muss, dürfte klar sein, siehe dazu die vielen Interwievs und Videos zur Erklärung.
Anonym 21. Juni 2013 um 14:23
Du kannst Natur, Mensch, selbständiges Denken etc. nicht entkoppeln.
Alles auf der Welt bedingt/beeinflusst einander, alles hängt zusammen.
Andi 21. Juni 2013 um 15:15
Es hat doch mit entkoppeln nichts zu tun, Du hast nur den Wortbegriff: Bedingungslos, auseinandergenommen, mehr nicht (nebenbei, wenn ich in der Natur Wasser aus einem Fluss trinke, brauch ich keine Bedingungen dazu erfüllen, ich tu es einfach). Es ist ein Begriff, der verschiedene Bedeutungen haben kann, jenachdem, was man damit verbindet.
In diesem Fall bedeutet dieses Bedingungslos, das es keine Bedingungen für den Erhalt einer bestimmten Geldmenge gibt. Man muss dafür nichts tun, zb. keine sinnlosen Tätigkeiten, keine Zwangsarbeit, keinen 1 Euro Job.
Woher das Geld dazu stammt wurde in diversen Videos, Berichten, Interwievs aufgezeigt. Das genügend Geld da ist, sieht man daran, das Politiker komplett von Steuergeldern leben (Bedingungslos übrigens), das Milliarden an Banken verschenkt werden, das an sogenannten "Krisen" bzw künstlich erschaffene Krisen immer verdient wird.
Anonym 21. Juni 2013 um 19:27
Nein, der Begriff bedingungslos ist eindeutig. Wenn Du in der natur aus einem Fluß trinken möchtest, mußt Du natürlich viele verschiedene Bedingungen erfüllen - und der Fluß ist auch nicht bedingungslos da, da sind auch verschiedene bedingungen zu erfüllen damit er überhaupt da sein kann wo er ist.
"...das Politiker komplett von Steuergeldern leben (Bedingungslos übrigens)..."
Unglaublich was so abgelassen wird. Da wird vor keiner Unlogik zurückgeschreckt. Natürlich muß der Politiker etliche Bedingungen erfüllen damit er das "Steuergeld" erhält.
Geld, die Menge und woher es stammt, spielt gar keine Rolle. Es braucht nicht mal mehr Papier um Geld zu generieren. Die Summe ist nur noch - rein theoretisch - begrenzt durch die Speicherkapazität.
Andi 21. Juni 2013 um 20:49
Jetzt zweifle ich doch schon etwas an Dir....Ich muß Bedingungen erfüllen wenn ich aus einem Fluß in der Natur trinken möchte???......Ähm....Alles klar.....
Politiker müssen Bedingungen erfüllen, um die Steuergelder zu bekommen???...Äh, etwa diese Bedingungen?: http://atonal1.blog.de/2013/06/18/schlafzimmer-eu-parlament-16140272/
Anonym 22. Juni 2013 um 05:21
Na ja, ich weiß ja nicht wie Du aus nem Fluß trinkst, aber Du mußt zumindest den Mund aufmachen und schlucken - das wären schon mal 2 Bedingungen. Wahrscheinlich mußt Du dich auch niederknien, oder das Wasser in ein Glas fließen lassen, oder aus der hohlen Hand trinken, oder... Jedenfalls mußt Du etwas TUN um das Wasser trinken zu können. Du mußt ARBEITEN dafür. Denn Arbeit ist Umwandlung von Energie. Und das tust Du schon allein wenn Du atmest.
Andi 22. Juni 2013 um 09:59
Achja, und ich muss zu einer Bewegung Nahrung aufnehmen, und man sollte dafür genau berechnen wieviel man dafür aufnehmen muß....tut mir leid, das ist alles an den Haaren herbeigezogen. Man kann alles wenn man will, satz für satz, Wort für Wort auseinandernehmen. ARBEITEN für das BGE tut Ralph Boes, sein Team, die Leute aus der Schweiz mit der Petition usw. usw. Natürlich wird daran GEARBEITET.
HIER geht es aber um das Bedingungslose Grundeinkommen, das deshalb Bedingungslos wäre, weil es jeder Bürger bekommt, ohne "Gegenleistung". Das Geld ist dafür da (hier nochmals der hinweis auf Interwievs, Videos und Erklärungen).
....Souverän, ich habe Deine Kommentare bis jetzt immer relativ geschätzt und gern gelesen, aber irgenwie verzettelst Du Dich hier, man mag nicht begreifen was Du hier eigentlich aussagen möchtest (ob Du nur über das Wort "Bedingungslos" philosophieren möchtest...wenn ja, gäbe es dieses Wort ja gar nicht, das Wort gibt es aber, man müsste es aus dem Wortschatz streichen, nicht mehr benutzen usw. Warum existiert dieses Wort dann aber?). Mir ist hier nicht mehr schlüssig was Du überhaupt mitteilen möchtest. Aber ich denke, ich lass es hiermit beruhen, meine Meinung ist gesagt.
Anonym 22. Juni 2013 um 22:10
Es ist ein Trugschluß das man die 1.000 € bedingunslos bekäme. Die Bedingungen sind allerhöchstens verschoben oder/und verändert. Irgend wer muß dafür irgend was tun.
Das ist doch ganz klar und logisch. Wenn niemand etwas tun würde, bekäme man nicht nur die 1.000 unwichtigen € nicht, man bekäme nicht mal nen Brot.
BbG 23. Juni 2013 um 00:52
Ich stimme dem Souverän vollständig zu. Dass es ein bedingungsloses Grundeinkommen in einer Gesellschaft gibt, ist selbst nicht "bedingungslos". Im Gegenteil - es muss ein neuer Gesellschaftsvertrag dahinter stehen: Man darf den Wert des Daseins und den Wert der Arbeit nicht mehr vom Gelderwerb abhängig machen - und muss die Gesellschaft so organisieren, dass für den Einzelmenschen die damit verbundene Freiheit möglich wird. Es sind gewaltig viele Bedingungen zu erfüllen, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen für jeden Einzelmenschen möglich wird. Ich möchte das mit der Straßennutzung vergleichen. In Deutschland darf jeder die Straßen nutzen - man muss nicht fragen ob man die Straße von A nach B benutzen darf. Dass die Straßen aber DA sind, ist natürlich die Folge eines ausgeklügelten Systems.
BbG 23. Juni 2013 um 01:01
(2) "Wenn niemand mehr etwas tut" - dann ist es mit dem bGe natürlich schnell vorbei - Die Frage ist nur aber, OB dann niemand mehr etwas tut! :-)
Anonym 21. Juni 2013 um 14:26
Das war vor 21 Jahren.
https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=Sj00vO48MTk
Anonym 21. Juni 2013 um 17:56
„Ja, Flugzeuge sind in der Natur nicht vorgesehen, deswegen gibt es sie auch nicht bedingungslos.“
Genau darauf habe ich gewartet. Ja, Flugzeuge sind in der Natur nicht vorgesehen – wenn man den Geist aus der Natur kurzerhand entfernen möchte.
Geist und Natur sind in Wahrheit zwei verschiedene Seiten ein- und derselben Sache. Alles hat ein Innen und ein Außen. Der Geist manifestiert sich in der gesamten Natur, die sich wiederum (beim Menschen vor allem) zum Geist hinentwickeln muß. Wer sich davor verschließt, offenbart damit ein ziemlich duales Weltbild, aus welchem heraus „haarsträubende Vergleiche“, wie jemand es nennt, noch das geringste Übel sind.
Glaubt ihr guten Leuts ernsthaft allesamt, es herrscht ein so großer Unterschied zwischen dem Geist, den die Natur beim Keimen einer Pflanze offenbart und beim Keimen eurer Gedanken? Demnach hätten wir zwei grundlegend anders funktionierende Geister – also wäre keiner davon mit unendlich gleichzusetzen, da nicht der Einzige (oder aber ihr seid merkwürdige Wesen aus irgendwelchen Paralleluniversen). Ja, dem wäre vielleicht so, wären die Analogien überall im unbelebten und gerade belebten Reich nicht allzu auffallend.
Es ist überdies längst kein Geheimnis mehr, daß viele und jahrelange Gedankenarbeit sich in den Strukturen unseres Hirns niederschlagen kann; umgekehrt im umgekehrten Fall. Die Form unseres Gehirns wird beeinflusst! Eines Stückes … Und ich ziehe nicht zufällig die komplexeste Schöpfung des bekannten Universums als Beispiel heran. Könnte man hier nicht behaupten, wir manipulierten die Natur (hier=unser Gehirn)?. Vielleicht, aber auf völlig natürliche, unschädliche Weise, wenigstens beim mentalen Training, die zweifelsohne vorherbestimmt war.
Wir spielen uns nicht als Herren über die Natur auf, wir sind letztere selbst, außen wie innen. Die ganzen Naturkatastrophen haben wir nicht verschuldet, sondern sind sie selbst – o menschliche Eitelkeit! Wie? Was? Jawohl - in der gesamten Natur finden sich nämlich gar keine „Katastrophen“ - das ist eine Erfindung unsererseits. (Es existieren noch einige wenige Naturvölker, die eindeutig jedes Wetter lieben). Ob mich äußere Stürme tödlich niederwerfen oder innere – es ist wahrhaftig alles eins. Wenn ich schwerst erkrankt bin, sind die Elemente gestört, und das Zersplitterte führt letztlich immer zu einem größeren Ganzen. Der Tod ist ganz, das Leben ist ganz, wenn es richtig gelebt wird. Und wiederum sind Tod und Leben zwei Seiten eines Ganzen. Krankheit ist eine Bruchstelle, ein Soll. Verzeihung, wenn da bei einigen tatsächlich die rationale Logik schwächeln und nicht mehr richtig stichhalten will, sprich die scheinbare Unlogik beginnt – derlei erkennt man am Besten, ja eigentlich nur auf dem höchsten Punkt der Meditation richtig klar, dann aber glasklar. Angst vor dem Tod hört damit restlos auf, und ohne irgendwelchen Medikamente erträgt man stärkste Schmerzen (die man jedenfalls normalerweise hätte) in diesem Bewußtseins-Modus mit ziemlicher Gelassenheit.
Ja, nennt mich den größten Narren von der Welt. Doch gerade das Letzte, gerade das vermeintlich Unglaublichste (was es lange Zeit auch für mich war) ist in unserem gegenwärtigen Zeitalter von einem genialen Wissenschaftler bezeugt worden (der die verkörperte Uneitelkeit zu symbolisieren vermöchte!)
Anonym 21. Juni 2013 um 19:30
"Glaubt ihr guten Leuts ernsthaft allesamt, es herrscht ein so großer Unterschied zwischen dem Geist, den die Natur beim Keimen einer Pflanze offenbart und beim Keimen eurer Gedanken?"
Ja, sogar ganz extrem ernsthaft.
Anonym 21. Juni 2013 um 17:59
Tut mir leid, daß ich so viel Wissenschaft habe auspacken müssen, so viel abstrakte Exempel. Aber Ihr geht von komplett falschen Grundannahmen aus.
Und selbst demjenigen, der unbelehrbar stur bleibt und weiterhin darauf beharrt, dass es künstliche Flugzeuge nicht bedingunglos gibt, sei erwidert: ABER ES GIBT SIE! Denn die Schlussfolgerung des Schreibers, auf dessen Kommentar ich mich ursprünglich bezog, war ja, dass es das bedingungslose Grundeinkommen deshalb niemals oder mit geringster Wahrscheinlichkeit geben kann.
Über die Absichten uns dauerhaft in den Himmel erheben zu wollen, haben seinerzeit kluge Köpfe ebenso herzhaft gelacht. Wäre das Projekt Flugzeug damals nicht zu seiner Verwirklichung gelangt, dann später mit Sicherheit – das wird doch wohl keiner abstreiten wollen. Wo ein Wille ist, ist auch meistens ein Weg. Alles war aus einem unmittelbaren inneren Bedürfnis heraus geboren. „GEBOREN“! Ähnlich steht es mit dem bedingungslosen Grundeinkommen, ein Gedanke, der jetzt auf gespenstische Art und Weise immer weitere Kreise zieht. Ist das nicht faszinierend, dass es so etwas überhaupt gibt? Welche ungeahnten Mächte haben ihn uns wohl eingegeben?
Anonym 22. Juni 2013 um 13:57
Dann hast du eben noch nicht verstanden, was hier eigentlich gespielt wird. Ganz extrem ernsthaft. Und darin liegt das eigentliche Übel dieser Welt, sonst in REIN GAR NICHTS.
Uri Geller sollte jedermann ein Begriff sein, jener Mann, der angeblich nur vermittels bloßer Gedankenkraft "künstliche" Gegenstände zu bewegen und zu verformen vermag. Sicher gibt es viele Scharlatane, welche keine Hemmungen kennen, trickreich die Menschheit zu ihrem persönl. vermeintlichen Vorteil zu täuschen. Nun hat aber selbst die hohe Wissenschaft postulieren müssen, dass es derlei "Phänomene" wirklich gibt, und alles mit „rechten Dingen“ zugeht hierbei – sie kann lediglich (noch) mit keinem Erklärungsansatz dienen. Bei ihrem heutzutage dauerhaft zersplitterten Zustand (im Allgemeinen) sollte dies wirklich nicht wundernehmen----!
Folgende Schlüsse lassen sich daraus ziehen. Selbst wenn einzig ein oder zwei Leute in der gesamten Menschheitsgeschichte jemals dieser besonderen Befähigung zuteil werden oder auch (ewiglich) geworden sind, hieße es unmittelbar, dass mehr als eine Art Verbindung zwischen aller Natur und aller Kunst bestehen muß. Dieser Knoten ist überhaupt gar nicht aufzulösen, wenn man nicht endlich einsieht, dass Geist und Natur, Form und Leere, eine totale Einheit bilden.
Man könnte natürlich einwenden, dass die Naturgesetze auf eine uns bisher unbekannte Weise außer Kraft gesetzt werden. Doch Vorsicht! Man kann nämlich Naturgesetze nicht außer Kraft setzen, wenn man nicht die Gesetze selbst gemacht hat bzw. selbst das Gesetz ist. (Dafür gibt es Beweise, so viel man will). Selbst wenn wir letztlich dazu übergehen würden, die menschliche DNA vollständig zu manipulieren, funktionierte dies nur mit einer Einverständniserklärung ebendieser; und deshalb wäre es theoretisch machbar, zu Wohl oder Weh. Das Logischste von der Welt, ohne Hinkebein. Denkt hin und her...hin und her...hin und her... ihr werdet dieses nicht entkräften könnten. -Wieviel leichter wäre es also, Dinge wie das bedingungslose Grundeinkommen umzusetzen, wenn wir es uns denken können, die (teils überaus überzeugenden) Modelle grundfertig da sind, die auf der Hand liegenden Vorteile sowohl qualitativ als auch quantitativ mehr als überwältigen – jetzt schon -, die immer breiter werdende Menge an Anhängern dessen Notwendigkeit beweist und selbst Mensa-Mitglied Olga Masur sich öffentlich entschieden dafür ausgesprochen hat???!!!
Noch nicht begriffen? Kein Problem, aber bitte konstruktive Kritik dazu. Entweder richtige Auseinandersetzung damit oder gar keine wäre meine aufrichtige Bitte. Ansonsten werde ich nächstens vielleicht etwas spezieller auf das Thema Grundeinkommen eingehen, doch musste das bis hierhin Erklärte erst vorangestellt sein.
Anonym 22. Juni 2013 um 22:32
Das ist mir zu esoterisch - wohlwissend das die Wissenschaft sich zum weitaus größten Teil immer nur auf dem Stand des zur Zeit gültigen Irrtums befindet.
Das BGE entspricht diametral den Interessen derjenigen (Mächtigen) die die Menschheit in ihrem Würgegriff halten.
Zu denken man könnte diese argumentativ zur Einsicht bewegen, ist völlig illusorisch.
Man schafft es ja nicht mal den "Normalbürger" vom BGE zu überzeugen, irrerweise nicht mal dann, wenn es für ihn deutlich zum Vorteil gereiche.
Lebensqualität Österreich 23. Juni 2013 um 13:50
BGE ist ein ganz schlechtes System weil weiter wie bisher.
Beseitigt auch nicht die Wurzel allen Übels ... Gewinn, Patente, Konkurrenz, Tausch
Auch wird mit dem geringen BGE kein würdevolles Leben möglich sein
Wir benötigen einen kompletten Systemwechsel
www.informationsgeld.info ein menschlicher Weg in die Zukunft
gpeaceachance 23. Juni 2013 um 15:11
Nun will ich einmal lüften, um welche Art von Troll es sich bei MIR handelt. (Der hier merkwürdige Theorien in die Welt setzt.)
Ich habe absolut nicht erwartet, hier zur Gänze verstanden zu werden. Es geht mir ausschließlich um die Sache, wobei es dem Prinzip nach auch nicht auf meinem "Mist" gewachsen ist, sondern demjenigen eines Wissenschaftlers von Rang, der einigermaßen gemeinverständliche Bücher daraus macht. Tatsächlich hat es zugegeben den Anschein von Esoterik, und auch ich war anfänglich sehr skeptisch. Streng wissenschaftlich motiviert auf der einen Seite, widerspricht es jedoch ganz und gar nicht der Ratio und Vernunft. Betrachtet die Erde aus dem All, und sie wirkt vollkommen anders als das was unsere Alltagserfahrung uns sagt. Und „Esoterik“ ist nun mal auch in der Welt, genau wie die unterschiedlichsten Perspektiven. -Selbst jene „Trolle“ wären Menschen, die wir letzlich „mitzunehmen“ haben, oder aller Suche nach Freiheit entbehrte der eigentliche Sinn.
Mein Punkt ist einfach der: jemand, dem nicht einmal zur Hälfte eine Ahnung vermittelbar ist dessen was ich zum Besten gegeben habe – ob mit dem Verstand oder dem Herzen -, für den ist das bedingungslose Grundeinkommen tatsächlich ein unfaßbares Hirngespinst.. Einfach weil er nicht begreift (mit dem Verstand oder Herzen, wie auch immer), dass der Unterschied zwischen Ich und Du eine bloße Illusion ist. Aus höherer Sicht wohlgemerkt – da haben wir den kollektiven Geist. Wofür benötigt der „andere“ noch irgendwelche Argumente? Er selbst ist Argument genug.
Welche der vier Aussagen ist richtig? Ich persönlich bin zuhause in (sagen wir) London, oder auf der Erde, oder in der Milchstraße oder im gesamten Kosmos? Ihr wißt es -selbstverständliche alle -, am Meisten davon (mit Abstand sozusagen) aber letztere. Perspektiven, jawohl; alle gleichrangig, nein!
Und ich mußte so weit ausholen, einfach weil es nun man ein weiter Raum ist – um nur annähernd ein in sich geschlossenes Bild zu erreichen. Dabei habe ich noch vereinfachen müssen, und auch die Details (die jeglichen Rahmen sprengen würden) entwickeln sich fürderhin.
Mein Punkt ist einfach der: Jemand der das von mir zum Besten gegebene nicht mal zur Hälfte begreift, oder begreifen will, was aufs Selbe herauskommt (mit dem Verstand oder Herzen, wie auch immer), für den ist das bedingungslose Grundeinkommen tatsächlich ein unfaßbares Hirngespinst. Einfach weil er nicht begreift, dass der Unterschied zwischen Ich und Du bloß eine Illusion ist. Wofür benötigt der noch irgendwelche „Argumente“? Er selbst ist Argument genug.
Noch einfacher ausgedrückt: Man lasse einmal seiner Phantasie freien Lauf und versuche sich vorzustellen, die verschiedenste Menschen wären tatsächlich alle ein Mensch, eine Einheit, alles was es „da draußen“ gibt. Würden ich nicht den „Anderen“ ganz genauso behandeln, wie ich es von mir selbst wünsche, aus tiefstem Grunde? Schließlich will doch URSPRÜNGLICH niemand Leid erfahren, sondern Glück. - Wir wären eine uneingeschränkt glückliche Gesellschaft: selbstbestätigend! Solange es aber Arme gibt (vermeidbar Arme) in unserer Gesellschaft, sind wir gezwungen wegzuschauen, bzw. das hat diese erst ermöglicht. Fürwahr, wir schneiden in unser eigenes Fleisch.
Knackpunkt ist der unzureichende Entwicklungsstand. Das schließt die Mächtigen mit ein. Ein weiterer Dualismus übrigens: die Übrigen sind keineswegs ohnmächtig, sondern weniger mächtig in besonderer Beziehung. Also etwas relativ Normales. Die „Menschheit“ sind wir alle, die wir unsere Potenziale unterdrücken.
DAS BGE MÜSSTE DENNOCH NACH GEGENWÄRTIGEM STAND DER ENTWICKLUNG ALS NÄCHSTES AUF DEN PLAN TRETEN – WIR KÖNNEN NICHT 100 SCHRITTE ÜBERSPRINGEN!!!
gpeaceachance 25. Juni 2013 um 15:04
Ein paar Überlegungen zu einigen Stimmen der Kritiker des bedingungslosen Grundeinkommens in meinen Worten:
1.„Es wird nicht genügend Geld zu Verfügung stehen, um den Plan zu realisieren.“
Zunächst einmal ist dies selbst im herkömmlichen Sinn keineswegs gesagt und erscheint mir sehr fragwürdig. Sieht man die Zahl der Millionäre und Milliardäre in der Welt bzw. jenes flüssiges Kapital das sie imstande wären zu horten (rein rechnerisch), könnte man fast vom genauen Gegenteil ausgehen (=mehr als genug).
Unter höherem Gesichtspunkt: Was ist Geld eigentlich? Ein Schein, eine Münze, ja selbst ein Goldbaren, der von uns einen Wert zugemessen bekommt. Einen bestimmten Wert. Wer oder was bestimmt darüber? Und warum und wofür? Ich will schlicht darauf hinaus, dass die Menschheit ohne „Werte“ zu existieren nicht imstande ist bzw. sein wird. Wenn jemand etwas naiv daherredete: „Alles in der Welt hat den gleichen Wert, da nichts und niemand überbevorteilt bzw. unterbevorteilt werden darf“, so könnte der Selbstwiderspruch nicht größer sein.
Ein Grossteil der heutigen Probleme rührt daher, dass unsere Wertehierarchie ausschließlich auf dem materiellen Vermögen basiert bzw. Oberflächlichkeiten (in der breiten Masse), und nicht darin, dass wir nach Verdiensten oder inneren Werten zu staffeln versuchen (was wir nicht wahrhaft tun), daher derselbe Widerspruch in grün. Wir sind geistig verflacht, was in Folge Verflachung alles Weiteren nach sich zieht (das lediglich als sehr viel relativere Wirklichkeit aufgefasst werden sollte, ja de facto aufgefasst WIRD.) Vertrauen wir darauf, dass wir immer auf Wertabstufungen angewiesen sein werden – wir haben Werte!
Kommen wir endlich auf die Wesentlichen, verschwindet die Angst vor dieser Art von gesellschaftlichem Tod – wiedergeboren, frisch und erstarkt, mit neuen Augen.
2.„Wer wird nach Einführung des BGE die Drecksarbeit erledigen?“
Nun , ich würde sagen, die Dreckigen.
Scherz beiseite: Der Begriff „Drecksarbeit“ läßt doch schon tief in unsere Psyche blicken. Wir sind außerordentlich falsch konditioniert. „Drecksarbeit“ impliziert mehr indirekt, aber doch „Arbeit für Drecksleute“. Oberschicht, Mittelschicht, Unterschicht – wer will ein wenig herumgeschubst werden?
Aus diesem Blickwinkel heraus wären wir allesamt Schmutz, eben weil wir alle Urin und Kot produzieren und sogar – o Gott – ausscheiden müssen! Wir sind kein Abfall – der Abfall kommt aus uns ganz notwendigerweise, wie er seine notwendige Bestimmung im kosmischen Rahmen erfüllt. Wieviel sogenannter Mist ist die Wiege von etwas Größerem, Schöneren, ja sogar ein Quell der Nahrung? Spätestens wenn es in unserer Gesellschaft stinkt, dann bringen uns die fauligen Gerüche irgendwann um, so liesse sich die Frage doch interpretieren, oder? -Nein, vielmehr gerade in der neuen Gesellschaftsordnung nicht, weil jedermann zwingend zu der Einsicht gelangen muss, dass Dreck ein völlig normales Nebenprodukt ist – und nicht nicht ein Problem für die Erwählten - , wobei Vermeidungsversuche dessen bloß Ausdruck tief sitzender Phobien und Ängste sind. Hier finden wir die Lösung für unsere Umweltprobleme (die wir selbst sind) oder nirgendwo sonst. Darauf wird man kommen, und wird es wie so vieles andere als Befreiung, als Glück betrachten.
Die Drecksleute werden verschwinden, weil mit der Vorstellung dafür die Begrifflichkeit verschwindet. Der Geist wird uns einflüstern, einen nach dem und für den anderen: Ich bin dies und das zugleich, wie mein Nachbar. Die vielen geringfügigen Unterschiede ändern daran absolut nichts.
gpeaceachance 25. Juni 2013 um 18:49
Habe (auch) ich eventuell einige hier vergrault? Ich hoffe, das mit der Qualität meiner Beiträge einigermassen wettzumachen, auf die Gefahr hin, am Ende als Alleinunterhalter dazustehen.-
Der „Souverän“ meinte in einem seiner Beiträge, einer der meinen enthalte „zu viel Esoterik.“ Mag er das nur so dahergesagt haben, verrät es doch viel.
Ich halte ihn nach allem was ich sagen kann keineswegs für dumm, gleicherweise gibt es von meiner Seite keine Antipathien zwischen uns (woher auch großartig?). Doch Folgendes -
Natürlich hat er ein gutes Recht darauf zu sagen, er beurteile Esoterik (was immer man darunter verstehen mag), als gut oder schlecht, je nachdem. Doch allemal besser wäre es gewesen, er hätte hinzugefügt: Aber sie hat ihren Sinn – ihre Berechtigung – in der Welt.
Weshalb? Ich komme zur Aufschlüsselung noch einmal auf die Wortschöpfung „Dreckskerle“ zurück. Bitte nicht angesprochen fühlen, aber wenn ich sage: Zu viele Dreckskerle, aus tiefstem Herzen sage, dann werde ich dem Schlechten immer entfremdet bleiben, das in mir selbst wohnt. Es steigt nicht wirklich vollkommen die Oberfläche herauf, wo es „behandelt“ werden, dem Guten, von dem es abgespalten ist, wieder gesund und ursprünglich einverleibt werden kann.
Ähnlich andersherum. Bin ich soweit herabgesunken, mich selbst für niederträchtig zu halten, total und dauerhaft, habe ich eine weitgehende Menge an guten Anteilen in mir unterdrückt – was in einer Art sich selbst erfüllender Prophezeihung auch die Gesellschaft zu spüren bekommt; das wechselwirkt miteinander usw usf.
Gut oder schlecht, groß oder klein, klug oder dumm, egoistisch oder weltoffen, das alles ist das jeweilige Ich mit verschiedenen Abstufungen, Graden, in verschiedenen Situationen, verschieden dauerhaft und verschieden durchmischt.
Ein jeder von uns repräsentiert im Großen wie im Kleinen wahrlich das ganze manifestierte und unmanifestierte All. Wir tragen in uns: sämtliche Atome, Moleküle, Zellen, ...das sogenannte Reptilienhirn, Säugetierhirn bis hinauf zum menschlichen Großhirn. Wir sind Menschen, aber sind wir deshalb alles andere nicht? Nein, sondern gerade deswegen.
gpeaceachance 25. Juni 2013 um 18:59
gpeaceachance 27. Juni 2013 um 18:38
Imaginieren wir ein bißchen. Stellt euch vor, ihr seid gerade einen Turm hinaufgeklettert, einen hohen Turm (den Maßstab festzulegen sei ganz euch überlassen). Am hoechsten Punkt angekommen, reibt ihr euch verwundert die Augen. Alles Schwere fällt augenblicklich von euch ab, und ihr schwebt in eurer Leichtigkeit, wie die Wesen des Himmels. „Mein Gott“, sagt ihr euch, „da unten all die Dinge, wie klein und nichtig sind sie geworden, die mich so belastet, ungemein beschwert haben. Wie schön sieht die Welt doch aus von diesem Ort. Und alles hängt mit allem zusammen, und dennoch erhaben hier in diesen Himmelshöhen bin ich der unangefochtene Beobachter!“
Da plötzlich unter euch nehmt ihr gerade noch, ein wenig verletzt von der jähen Ablenkung, einen kleinen Menschenauflauf wahr.
Lauter wirkliche oder eingebildete Kranke heben zu euch ihre Häupte empor. Der Eine ist vielleicht beinkrank, ein anderer menschenscheu, ein dritter, welcher den Blick immer wieder hin- und wegwendet, nicht schwindelfrei. „O seht euch den Menschen an!“ erschallt es aus ihren Kehlen, die Stimme voller Besorgnis, ja echtem Fatalismus. „Da weilt er schon im Himmel, ja der muß gestorben sein. Niemand kann dort hoch ohne den Preis des Todes.“ Das Fernglas wird angesetzt. „Meine Güte, welch ein überirdisch strahlendes Lachen. Ein Engel vielleicht?; aber wo versteckt wer denn seine Flügel?“ Sie beben vor Angst, aber vielleicht ist es mehr Ehrfurcht. Denn eigentlich würden sie euch gerne folgen; es ist etwas in uns allen, das uns über uns selbst hinausträgt.
Winkend rufen sie nach euch. Und ihr indessen, gewahrend, dass ihr aus freiem Entschluss auch wieder herabsteigen könnt, um sie zu euch hinaufzuholen, wüßtet auf der Stelle gar kein größeres Glück, als genau das zu tun. So schön die Aussicht ist und weit und unbeschwert die Seele weilt, denkt ihr, bleibt das ungeteilte Glück getrübt.
Und so behutsam wie ihr das nur vermögt, kommt einer nach dem anderen an die Reihe, von eurem helfenden Arm hinaufgeleitet zu werden durch die halbdunklen Gänge. Immer wieder legt ihr Zwischenstopps ein, um eure Begleiter durch einen Blick durch das auf der jeweils höheren Ebene angebrachte Fenster des gewonnenen Terrains zu versichern, damit diese sich Halt wissen, ihre relative Sicht sanft sich erweitert; denn vor der Dunkelheit hatten sie eigentlich Angst.
Und dann, am Ende stehen wir alle ganz dort oben, da wo der Platz unbegrenzt licht, weit und tief ist. Wir liegen uns in den Armen, tränenüberströmt wegen unseres ehemaligen Unglücks und jetzigen Glücks. Wir hatten es immer geahnt, aber nie auszusprechen gewagt: Wir sind der ganze Himmel, alles, was es gibt. Für immer vereint im Geiste, gibt es nur eine einzige Weltsicht: die Sicht aller Welten.

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