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Timestamp: 2016-10-22 16:09:00+00:00

Document:
8C_682/2013 (14.02.2014)
8C_682/2013 {T�0/2} � � Urteil vom 14. Februar 2014
Recht, Postfach, 8081 Z�rich Helsana,
Der 1968 geborene H.________ war bei der Firma X.________ GmbH Gesch�ftsf�hrer sowie Aufbereiter und bei der Helsana Unfall AG (nachfolgend Helsana) obligatorisch unfallversichert. Am 14. Dezember 2010 prallte ein Lieferwagen gegen die linke Front und Seite des von ihm gelenkten Autos. Am 21. September 2011 stiess ein nachfolgendes Auto in das Heck des seinigen. Die SUVA erbrachte f�r beide Unf�lle Leistungen in Form von Heilbehandlung und Taggeld. Sie holte diverse Arztberichte und ein Gutachten der Institution B.________ vom 13. September 2012 ein. Hierin wurden folgende Diagnosen gestellt: ICD-10 M 79.66: Chronische, bei Belastung verst�rkte Knieschmerzen links; im Verlauf progrediente degenerative Ver�nderungen in allen Kompartimenten (ICD-10 M17.0); anamnestisch, klinisch und bildgebend keine Hinweise auf wesentliche posttraumatische Strukturalterationen. ICD-10 M79.66: Chronische, bei Belastung verst�rkte Knieschmerzen links (recte rechts); im Verlauf progrediente degenerative Ver�nderungen in allen Kompartimenten (ICD-10 M17.0). ICD-10 M79.61: Chronische, vorwiegend belastungsabh�ngige Schulterschmerzen rechts; Status nach Osteosynthese bei Humeruskopfluxationsfraktur bei Motorradunfall 1992 (ICD-10 Z98.8). ICD-10 M53.0: Anamnestisch zervikozephales Schmerzsyndrom ohne radikul�re Symptomatik; aktuell unauff�lliger klinischer Befund. ICD-10 F43.23: Anpassungsst�rung mit vorwiegender Beeintr�chtigung von anderen Gef�hlen, im Zusammenhang mit unfallfremden psychosozialen Belastungen. ICD-10 S13.4: Status nach m�glichem Distorsionsmechanismus der Halswirbels�ule (HWS) ohne nachweisbare organisch-strukturelle Sch�den und ohne zu postulierende Arbeitsunf�higkeit bei Seitkollision am 14. Dezember 2010 und bei Auffahrkollision am 21. September 2011. Mit Verf�gung vom 2. November 2012 stellte die Helsana die Leistungen per 30. September 2012 ein. Mit Einspracheentscheid vom 18. M�rz 2013 er�ffnete sie dem Versicherten, ab 23. August 2012 seien keine Leistungen mehr zu erbringen; die bereits erbrachten Leistungen ab dem 24. August 2012 w�rden zur�ckgefordert.
Die hiegegen gef�hrte Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz mit Entscheid vom 7. August 2013 ab.
Mit Beschwerde beantragt der Versicherte, in Aufhebung des kantonalen Entscheides sei die Helsana zu verpflichten, ihm die gesetzlichen Leistungen aus UVG auszurichten; es sei ein neues, unabh�ngiges Gutachten zur Frage der Unfallkausalit�t der beklagten Beschwerden einzuholen, unter Einschluss von bildgebenden Verfahren (Rx, MRI); ab 1. Oktober 2012 seien weiterhin Taggelder auszurichten, zu 100 %; die Helsana sei eventuell zu verpflichten, dem Versicherten eine angemessene UVG-Rente sowie eine Integrit�tsentsch�digung zuzusprechen.
Mit der Beschwerde kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 f. BGG ger�gt werden. Das Bundesgericht wendet das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Trotzdem pr�ft es - vorbeh�ltlich offensichtlicher Fehler - nur die in seinem Verfahren beanstandeten Rechtsm�ngel (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG; BGE 135 II 384 E. 2.2.1��� S. 389).
Die Vorinstanz hat die Grundlagen �ber den f�r die Leistungspflicht des obligatorischen Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem Gesundheitsschaden im Allgemeinen (BGE 134 V 109 E. 2.1 S. 111 f.) sowie bei psychischen Unfallfolgen (BGE 115 V 133) oder Folgen eines Unfalls mit Schleudertrauma der HWS oder �quivalenter Verletzung ohne organisch nachweisbare Funktionsausf�lle (BGE 134 V 109) im Besonderen richtig dargelegt. Gleiches gilt zum Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit (BGE 138 V 218 E. 6 S. 221) und zum Beweiswert von Arztberichten (BGE 134 V 231 E. 5.1��������� S. 232). Darauf wird verwiesen.
Die Vorinstanz hat in W�rdigung der medizinischen Aktenlage mit einl�sslicher Begr�ndung - auf die verwiesen wird - zu Recht erkannt, dass das interdisziplin�re (psychiatrische, neuropsychologische, neurologische und orthop�disch-traumatologische) Gutachten der Institution B.________ vom 13. September 2012 die Anforderungen an eine rechtsgen�gliche medizinische Beurteilungsgrundlage erf�lle, weshalb darauf abzustellen sei. Gest�tzt hierauf sei der medizinische Endzustand sp�testens im Zeitpunkt dieser Begutachtung erreicht gewesen, weshalb der Fallabschluss per 23. August 2012 unter Einstellung der vor�bergehenden Leistungen mit gleichzeitiger Pr�fung des Anspruchs auf Invalidenrente und Integrit�tsentsch�digung nicht zu beanstanden sei (vgl. Art. 19 Abs. 1 UVG; BGE 134 V 109 E. 4��� S. 113 ff.). Ab diesem Zeitpunkt sei die nat�rliche Unfallkausalit�t der Kniebeschwerden, der HWS-Beschwerden, der Schulterschmerzen rechts, des zervikozephalen Schmerzsyndroms und der psychischen Problematik zu verneinen. Selbst bei gegebener nat�rlicher Kausalit�t bestehe mangels Unfallad�quanz der Beschwerden keine Leistungspflicht der Helsana; dies gelte unabh�ngig davon, ob de Ad�quanz nach der Rechtsprechung zu Schleudertraumaverletzungen oder zu psychischen Fehlentwicklungen nach Unf�llen zu pr�fen sei. Die Einw�nde des Beschwerdef�hrers verm�gen an diesem Ergebnis nichts zu �ndern. Festzuhalten ist insbesondere Folgendes:
Der Versicherte macht geltend, die nat�rliche Kausalit�t seiner Kniebeschwerden sei nicht korrekt beurteilt worden. Mit diesem pauschalen Einwand vermag er die vorinstanzliche Argumentation nicht zu entkr�ften, womit es sein Bewenden hat.
Weiter beruft sich der Versicherte auf die psychische Problematik, die HWS-Distorsion und den Tinnitus, was nachfolgend zu pr�fen ist.
Der Versicherte macht geltend, es best�nden keinerlei Videos von seiner Exploration, ja nicht einmal unterzeichnete Protokolle. Das Verhalten und die Aussagen der versicherten Person beruhten einzig auf Angaben der Gutachter. Die neuere Praxis verbiete den Versicherten zudem, Zeugen zur Exploration mitzunehmen (hierzu vgl. BGE 132 V 443). Dies stelle eine Verletzung des Anspruchs auf Beweis, rechtliches Geh�r und ein faires Verfahren dar (Art. 6 EMRK). Auf diese Einwendungen braucht hier nicht eingegangen zu werden, da der Versicherte nicht substanziiert und konkret darlegt, inwiefern die Gutachter der Institution B.________ sein Verhalten oder seine Aussagen w�hrend der Begutachtung falsch wiedergegeben h�tten. Insbesondere wurde im Gutachten der Institution B.________ der von ihm angef�hrte Tinnitus festgehalten (E. 8 hienach).
Der Versicherte wendet ein, das Gutachten der Institution B.________ vom 13. September 2012 folge falschen medico-legalen Ans�tzen, indem es bei HWS-Distorsionen davon ausgehe, sie m�ssten sich bildgebend nachweisen lassen und w�rden andernfalls wahrscheinlich nach drei Monaten oder nach einer gewissen Zeit seit dem Unfall abheilen. Dieses gutachterliche Verhalten lasse mehr als den Anschein der Befangenheit aufleben. Ein solches Gutachten m�sse aus dem Recht gewiesen werden. Dazu komme, dass der dabei mitwirkende Dr. phil. D.________ in einem schriftlichen Memo der Allianz Versicherung vom 28. Oktober 2003 als besonders versicherungsfreundlicher Gutachter angeboten worden sei.
Diese Vorbringen sind unbehelflich. Denn selbst wenn entgegen dem Gutachten der Institution B.________ bei Fallabschluss am 23. August 2012 noch Folgen einer nat�rlich unfallkausalen HWS-Distorsion vorl�gen, k�nnte der Versicherte daraus - wie die folgenden Erw�gungen zeigen - mangels Unfallad�quanz des Beschwerdebildes nichts zu seinen Gunsten ableiten (E. 11 hienach).
Der Versicherte bringt vor, der gesamte Aktenstand enthalte weder einen MRI- noch einen R�ntgen-Befund der HWS. Angesichts der Tatsache, dass er innert kurzer Zeit zwei objektiv schwere HWS-Distorsionen erlitten habe, w�ren solche Untersuchungen angezeigt gewesen. Dieser Untersuchungsmangel sei nicht heilbar.
Bei einem HWS-Schleudertrauma bzw. einer �quivalenten Verletzung ist eine apparative Untersuchung vorzunehmen, soweit sie indiziert ist (BGE 134 V 109 E. 9.5 S. 125). Grunds�tzlich blieb es der Institution B.________ �berlassen, �ber Art und Umfang der aufgrund der konkreten Fragestellung erforderlichen Untersuchungen zu befinden. Aufgabe des Versicherers und des Sozialversicherungsgerichts ist es alsdann, das Gutachten bei der Beweisw�rdigung u.a. darauf zu pr�fen, ob es f�r die streitigen Belange umfassend ist und auf allseitigen Untersuchungen beruht (BGE 134 V 231 E. 5.1 S. 232; Urteil 8C_639/2011 vom 5. Januar 2012 E. 4.3.4). Bei der orthop�disch-traumatologischen Begutachtung der Institution B.________ vom 13. September 2012 wurde festgestellt, es best�nden ausgepr�gte Inkonsistenzen, indem bei fokussierter Untersuchung nur geringe Bewegungen des Kopfes mit Rotationen in beide Richtungen von h�chstens 5� durchgef�hrt worden seien, bei gleichzeitiger Ablenkung der Kopf aber rasch und ohne erkennbare Einschr�nkungen habe gedreht werden k�nnen; auch bei der Pr�fung der Rumpfbeweglichkeit habe sich eine Selbstlimitation gezeigt, die sich vor allem bei der Inklination manifestiert habe. Bei der neurologischen Untersuchung der Institution B.________ h�tten eine radikul�re oder medull�re St�rung nach HWS-Distorsion nicht festgestellt werden k�nnen; sensomotorische Ausf�lle h�tten nicht vorgelegen und es h�tten sich auch keine Anhaltspunkte f�r eine Myelopathie ergeben. Im Weiteren f�hrte bereits der Neurologe Prof. Dr. med. W.________ im Bericht vom 1. November 2011 - mithin rund 1 Monat nach dem zweiten Unfall des Versicherten - aus, weitere Untersuchungen seien nicht notwendig, insbesondere keine MRI-Aufnahmen des Sch�dels oder der HWS. In diesem Lichte ist es nicht zu beanstanden, dass weder eine MRI- noch eine R�ntgen-Untersuchung der HWS vorgenommen wurde.
Der Versicherte macht geltend, unvollst�ndig sei die im Gutachten der Institution B.________ ge�usserte Kausalit�tsbeurteilung betreffend Tinnitus. Immerhin habe Dr. med. E.________, Facharzt FMH Otorhinolaryngologie, einen reaktiven Tinnitus festgestellt. Ein Tinnitus geh�re ebenfalls zum typischen Beschwerdebild nach HWS-Distorsion. Der Tinnitus sei weder in der Diagnose erw�hnt noch finde sich dazu eine Kausalit�tsbeurteilung. Hieraus kann der Versicherte nichts zu seinen Gunsten ableiten. Denn aus den Akten geht nicht hervor und wird von ihm auch nicht geltend gemacht, dass sich der Tinnitus einer organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolge zuordnen l�sst. Vielmehr f�hrte Dr. med. E.________ im Bericht vom 25. M�rz 2011 aus, die Untersuchung zeige eine wohl vorbestehende Hochtonperzeptions-Schwerh�rigkeit und fehlende ipsilaterale Stapediusreflexe; ansonsten best�nden keine Hinweise auf eine Ohrkrankheit, so dass es sich um einen reaktiven Tinnitus handeln d�rfte. Demnach ist eine Ad�quanzbeurteilung erforderlich, die negativ ausf�llt (E. 11 hienach).
Der Versicherte wendet ein, es sei nachgewiesen, dass er weder beschwerdefrei sei noch die Behandlung (Therapie bei Frau P.________, Fach�rztin f�r Psychiatrie und Psychotherapie FMH) abgeschlossen habe. Die Leistungseinstellung bei zwei so schweren Unf�llen und knapp 12 Monate nach dem zweiten Unfall verletze Art. 19 Abs. 1 UVG. Dem ist entgegenzuhalten, dass der Fallabschluss nicht bedingt, dass eine �rztliche Behandlung nicht l�nger erforderlich ist (Urteil 8C_729/2012 vom 4. April 2013 E. 5.2). Vorausgesetzt wird lediglich, dass von weiteren medizinischen Massnahmen keine namhafte Verbesserung des - unfallbedingt beeintr�chtigten - Gesundheitszustandes mehr erwartet werden kann (Art. 19 Abs. 1 UVG; BGE 137 V 199 E. 2.1 S. 201); Gegenteiliges ist weder dargetan noch ersichtlich.
Mangels organisch objektiv ausgewiesenen Unfallfolgen ist eine gesonderte Ad�quanzpr�fung erforderlich (BGE 138 V 248 E. 4 S. 250). In diesem Rahmen f�hrte die Vorinstanz aus, die Autounf�lle des Versicherten vom 14. Dezember 2010 - eine seitlich-frontale Kollision - und vom 21. September 2011 - eine Auffahrkollision - seien je als mittelschwer im Grenzbereich zu den leichten Unf�llen zu qualifizieren. Dies ist nicht zu beanstanden, zumal unbestritten ist, dass die kollisionsbedingte Geschwindigkeits�nderung (sog. delta-v) beim ersten Unfall 8-16 km/h und beim zweiten 10.6-14.7 km/h betrug, was noch im Rahmen der im Normalfall geltenden Harmlosigkeitsgrenze f�r HWS-Beschwerden liegt (betreffend Frontalkollisionen vgl. Urteil 8C_481/2012 vom 10. Dezember 2012 E. 5, worin es ebenfalls um eine seitlich-frontale Kollision ging; bez�glich Auffahrkollisionen auf ein haltendes Fahrzeug vgl. SVR 2010 UV Nr. 3 S. 11 E. 9.1.1 [8C_283/2009]; Urteil 8C_812/2009 vom 9. M�rz 2010 E. 5.2). Unbehelflich ist der pauschale Einwand des Versicherten, das Erleben zweier solcher doch erheblicher Unf�lle, wobei es sich beim ersten um die biomechanisch gef�rchtete Seitenkollision gehandelt habe, mache insgesamt ein mittelschweres Ereignis aus. Denn die Unfallschwere ist grunds�tzlich nicht gesamthaft aufgrund der Summe aller erlittenen Unf�lle, sondern f�r jedes Ereignis gesondert nach dem jeweiligen augenf�lligen Geschehensablauf und den sich dabei entwickelnden Kr�ften zu bestimmen (SVR 2013 UV Nr. 3 S. 7 E. 5.2 [8C_398/2012]; Urteil 8C_51/2010 vom 21. Mai 2010 E. 7.1); Gr�nde, hier ausnahmsweise anders zu entscheiden, werden nicht geltend gemacht und sind auch nicht ersichtlich. Nach dem Gesagten kann die ad�quate Unfallkausalit�t des Gesundheitsschadens nur bejaht werden, wenn mindestens vier der sieben Ad�quanzkriterien erf�llt sind oder eines besonders ausgepr�gt vorliegt (SVR 2013 UV Nr. 3��� S. 7 E. 5.2.3 und 6 Ingress).
Selbst bei Anwendung der Schleudertrauma-Praxis - mithin unter Ber�cksichtigung der physischen und psychischen Komponenten des Gesundheitsschadens (BGE 134 V 109 E. 6.2.1 S. 117) - ist die Ad�quanz zu verneinen, wie die folgenden Erw�gungen zeigen. Die Vorinstanz verneinte s�mtliche Kriterien. Der Versicherte beruft sich auf folgende vier Kriterien:
11.1.�Zur Bejahung des Kriteriums der Schwere oder besonderen Art der erlittenen Verletzungen bedarf es einer besonderen Schwere der f�r das Schleudertrauma bzw. f�r die ad�quanzrechtlich �quivalente Verletzung typischen Beschwerden oder besonderer Umst�nde, die das Beschwerdebild beeinflussen k�nnen. Es kann sich dabei z.B. um eine beim Unfall eingenommene spezielle K�rperhaltung und die dadurch bewirkten Komplikationen handeln (BGE 134 V 109 E. 10.2.2 S. 127). Der Versicherte bringt vor, da zwei Unf�lle mit einem delta-v �ber 10 km/h zu beklagen seien und der erste eine Seitenkollision gewesen sei, sei das Kriterium erf�llt. Dem ist entgegenzuhalten, dass eine Verletzung besonderer Art nicht schon deshalb anzunehmen ist, weil die versicherte Person bereits in der Vergangenheit Autounf�lle erlitten hat. Vielmehr rechtfertigt sich eine entsprechende Qualifikation der erlittenen Verletzungen nur bei Vorliegen einer erheblich vorgesch�digten Wirbels�ule (SVR 2009 UV Nr. 30 S. 105 E. 6.3.2 [8C_413/2008]). Ob das Kriterium hier gegeben ist, kann offen bleiben, da nicht geltend gemacht wird und auch nicht ersichtlich ist, dass es besonders ausgepr�gt vorl�ge. Als einziges erf�lltes Kriterium w�rde es mithin nicht ausreichen, die Ad�quanz zu bejahen.
11.2.�Ad�quanzrelevant k�nnen nur in der Zeit zwischen dem Unfall und dem Fallabschluss ohne wesentlichen Unterbruch bestehende erhebliche Beschwerden sein. Die Erheblichkeit beurteilt sich nach den glaubhaften Schmerzen und nach der Beeintr�chtigung, welche die verunfallte Person durch die Beschwerden im Lebensalltag erf�hrt (BGE 134 V 109 E. 10.2.4 S. 128). Das pauschale Vorbringen des Versicherten, er leide bis heute unter den Folgen der beiden Unf�lle, vermag nicht zur Bejahung des Kriteriums zu f�hren.
11.3.�Auf einen schwierigen Heilungsverlauf und erhebliche Komplikationen (BGE 134 V 109 E. 10.2.6 S. 129) darf nicht schon aus der blossen Dauer der �rztlichen Behandlung und der geklagten Beschwerden geschlossen werden. Es bedarf vielmehr besonderer Gr�nde, welche die Genesung bis zum Fallabschluss beeintr�chtigt oder verz�gert haben (SVR 2007 UV Nr. 25 S. 81 E. 8.5 [U 479/05]). Der Umstand, dass trotz verschiedener Therapien keine Beschwerdefreiheit erreicht werden konnte, reicht allein nicht aus (Urteil 8C_62/2013 vom 11. September 2013 E. 8.6). Besondere Gr�nde f�r die Bejahung des Kriteriums werden nicht substanziiert vorgebracht und sind nicht ersichtlich.
11.4.�Das Kriterium der erheblichen Arbeitsunf�higkeit trotz ausgewiesener Anstrengungen bis zum Fallabschluss (BGE 134 V 109���E. 10.2.7 S. 129 f.) bezieht sich nicht nur auf den angestammten Beruf, sondern auch auf alternative leidensangepasste Arbeiten (Urteil 8C_62/2013 E. 8.7). Der Versicherte f�hrt aus, nach dem ersten Unfall (vom 14. Dezember 2010) habe er seine Arbeitsf�higkeit nachweislich gesteigert, was seinen guten Willen zeige, die Einschr�nkungen zu �berwinden. Indessen sind nach dem zweiten Unfall vom 21. Sep-tember 2011 bis zum Fallabschluss per 23. August 2012 entsprechende Anstrengungen nicht ausgewiesen. Im Rahmen des Gutachtens der Institution B.________ vom 13. September 2012 f�hrte der Versicherte vielmehr aus, seit dem zweiten Unfall habe er nicht mehr arbeiten k�nnen. In diesem Lichte ist das Kriterium nicht erf�llt.
Soweit die Helsana die ab 24. Oktober 2012 ausbezahlten Leistungen zur�ckfordert, macht der Versicherte nicht geltend, es mangle an der zweifellosen Unrichtigkeit der Leistungsausrichtung (hierzu vgl. BGE 138 V 324 E. 3.3 S. 328) und an der erheblichen Bedeutung des R�ckforderungsbetrags. Die Wiedererw�gungs- bzw. die R�ckforderungsvoraussetzungen sind damit erf�llt (Art. 53 Abs. 2 ATSG; BGE 138 V 147 E. 2.1 S. 148 f., 130 V 380 E. 2.3.1 S. 384).
Der unterliegende Versicherte tr�gt die Verfahrenskosten (Art. 66���Abs. 1, Art. 68 Abs. 2 BGG).

References: Art. 95
 BGE 
 Art. 19
 BGE 
 BGE 
 Art. 19
 BGE 
 BGE 
 BGE 
 Art. 68