Source: http://palikanon.com/khuddaka/jataka/j448.htm
Timestamp: 2017-05-26 05:34:01+00:00

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Jātakam, Wiedergeburtsgeschichten 448. Die Erzählung von dem Hahn (Kukkata-Jātaka)
ich trau nicht dem, der Falsches sagt, nicht dem, der an sein Wohl nur denkt, nicht dem, der gar zu weise ist.
die pflegen, mein' ich, Freundschaften nur mit dem Wort, nicht mit der Tat.
§3. Die leere Hand empor sie strecken, verwickeln sich in ihrer Rede,
§4. Denn wer mit unbeständ'gem Herzen, sei es ein Weib, sei es ein Mann,
mit seiner Freundschaft immer wechselt, auch diesem kann ich nicht vertrauen.
wie ein verborgnes scharfes Schwert, auch diesem kann ich nicht vertrauen.
§6. In Freundsgestalt sind hier gar manche, gar lieblich, aber falsch im Herzen, sie sind voll mannigfacher Listen;
§8. In der Gestalt von Freunden dienen verhüllt dir viele deiner Feinde;
§9. Wer einem plötzlichen Ereignis [2] nicht rasch im Geist gewachsen ist,
§11. Gleich einer Schlinge, die im Walde ist gelegt, halt einen solchen Ungerechten, der nur immer will Schaden bringen, fern von sich der weise Mann, wie mit dem Habicht tat der Hahn im Bambuswalde.
§C. Nachdem der Meister diese Unterweisung beschlossen und hinzugefügt hatte: „So, ihr Mönche, war Devadatta auch früher schon auf meine Ermordung aus“, verband er das Jātaka mit folgenden Worten: „Damals war der Habicht Devadatta, der Hahn aber war ich.“
[2] Diese und die nächste Strophe finden sich (bis auf die veränderte letzte Zeile) auch im Jātaka 342 Strophen 3-4 und im Jātaka 383 Strophen 6-7; ähnlich auch noch im Jātaka 419 Strophen 8-9.

References: §3

§4

§6

§8

§9

§11