Source: https://bianka-kernchen.de/datenschutzbeauftragter
Timestamp: 2019-10-22 13:44:58+00:00

Document:
Datenschutzbeauftragter (DSB) | NetDesign Bianka Kernchen
Warnung vor Angriffen auf NAS-Laufwerke
Aktuell gibt es eine Warnung von NAS-Anbietern wie QNAP und Synology.
Diese haben verstärkt Angriffe auf ihre Systeme per Brute-Force oder Versuche, der Ausnutzung von Exploits, festgestellt.
Die Laufwerke werden im Erfolgsfall per Ransomware verschlüsselt.
Offensichtlich ist ein Bot am Werk, der per Brut-Force-Attacke unzählige Passwörter ausprobiert, um Zugriff auf Anwender-Systeme zu erhalten.
Die Hersteller empfehlen die Verwendung sicherer Passworte und ggf. 2-Faktor-Authentifizierung.
( 2019-07-26 14:43 Uhr )
Auch die Besten kann es erwischen
EMOTET erwischt die Heise-Gruppe.
E-Mail mit gefährlichem Anhang, Angriff unterschätzt, Arbeitsplätze mit lokalen Admin-Rechten(!) werden infiziert, Domänen-Admin-Konto wird erbeutet...
Heise legt den gesamten Prozess offen, und das ist sehr lehrreich.
( 2019-06-10 22:37 Uhr )
Folgende Unternehmen müssen laut DSGVO Art.37 und BDSG §38 einen betrieblichen Datenschutzbeauftragten (DSB) bestellen:
Mehr als 9 Mitarbeiter arbeiten regelmäßig mit automatisierter Verarbeitung von Personendaten (Erhebung und Nutzung).
Dabei spielt der genaue Zeitumfang keine Rolle. Es ist auch nicht relevant, ob es sich um eigene Angestellte, freie Mitarbeiter, Voll- oder Teilzeitbeschäftigte (auch Heimarbeiter), Auszubildende, Leihpersonal, Volontäre, Freiwillige, ehrenamtliche Mitarbeiter oder Mitarbeiter von externen Dienstleistern handelt.
Mindestens 20 Personen sind regelmäßig mit nichtautomatisierter Datenerhebung, -verarbeitung oder - nutzung beschäftigt.
Wenn besondere Kategorien von personenbezogenen Daten verarbeitet werden, die über Rasse, ethnische Herkunft, politische Meinung, religiöse Überzeugungen, Gewerkschaftszugehörigkeit, Gesundheit oder Sexualleben einer Person informieren, besteht eine Verpflichtung unabhängig von der Anzahl der Mitarbeiter. (Arztpraxis, Apotheker, Pflegedienstleister)
Wenn personenbezogene Daten geschäftsmäßig übermittelt werden, erhoben, verarbeitet oder genutzt werden, d.h. besteht in diesen Verarbeitungsvorgängen die Kerntätigkeit des Unternehmens, besteht ebenfalls unabhängig von der Anzahl der Beschäftigten eine Verpflichtung.
Auch die Berufsgruppen, die einer Schweigepflicht unterliegen, müssen sich an die DSGVO halten und dazu gehört auch die Bestellung eines fachkundigen Datenschutzbeauftragten.
Wenn Sie keinen Datenschutzbeauftragten bestellen müssen, ist der Geschäftsführer verantwortlich für die Einhaltung aller datenschutzrechlichen Vorschriften. Auch in diesem Fall muß ein Unternehmen Informationspflichen erfüllen, ein Verarbeitungsverzeichnis führen und vieles mehr.
Ein Datenschutzbeauftragter kann intern oder extern bestellt werden.
Es ist darauf zu achten, dass es zu keinem Interessenskonflikt lt. DSGVO Art. 38 Abs.6 kommt. (DSB ist Mitarbeiter der IT-Abteilung, Personalabteilung oder der Geschäftsführung)
Ein interner Datenschutzbeauftragter genießt Kündigungsschutz laut BDSG §38 Abs.2 und §6 Abs.4 und ist aus dieser Position nicht abberufbar.
Die Ernennung erfolgt durch die Geschäftsleitung bzw. Führungskräfte mit Prokura.
Die Benennung sollte schriftlich erfolgen, eine Bestellungsurkunde ist lt. DSGVO Art.37 nicht mehr erforderlich.
Zu den Aufgaben des Datenschutzbeauftragten gehören laut DSGVO Artikel 39:
Analyse und Dokumentation des IST-Zustandes
Unterrichtung und Beratung des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters und der Beschäftigten, die Verarbeitungen durchführen, hinsichtlich ihrer Pflichten nach dieser Verordnung sowie nach sonstigen Datenschutzvorschriften (KEINE Rechtsberatung)
Überwachung der Strategien des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters für den Schutz personenbezogener Daten einschließlich der Zuweisung von Zuständigkeiten,
Sensibilisierung und Schulung der an den Verarbeitungsvorgängen beteiligten Mitarbeiter
Zusammenarbeit mit der Aufsichtsbehörde und Ansprechpartner für die Aufsichtsbehörde
Erstellung von Richtlinien, Empfehlungen für Dienstanweisungen
Erstellung und Fortschreibung eines Datenschutzkonzeptes mit regelmäßigem Bericht
Grundsätzlich bleibt für die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorschriften das Unternehmen selbst verantwortlich.
Der Datenschutzbeauftragte muss Wege aufzeigen, mit Augenmaß Daten zu schützen, ohne mit Bürokratie zu lähmen.
Der DSB besitzt umfassende Kenntnisse der einschlägigen Regelungen der DS-GVO, des Bundesdatenschutzgesetzes und anderer datenschutzrechtlicher Bestimmungen.
Branchenkenntnis und Vertrautheit mit der Organisationsstruktur evtl. eingeschalteter Auftragsverarbeiter sind ebenfalls von Nutzen.
Darüber hinaus sind Kenntnisse der einschlägigen technischen Vorschriften (IT), der Datenschutzprinzipien und der Datensicherheitsanforderungen insbesondere nach Art. 24 f. DS-GVO erforderlich.
Bei Behörden oder öffentlichen Stellen sollte die DSB zudem über fundierte Kenntnis ihrer einschlägigen Verwaltungsvorschriften und -verfahren verfügen.
DSGVO stellt neue Anforderungen
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Posted: 25.09.2018 / Updated: 24.01.2019
Fehlersuche: Windows-Bremsen
Remote Desktop ab Server 2012 Bereitstellung
Remote Desktop unter Server 2016 konfigurieren
SQL Tabelle Namenskonventionen
MySQL/MariaDB Anbindung von externem Server
CMS: Contao 3
MS Software ISO Downloads (Windows, Office)

References: Art.37
 §38
 Art. 38
 §38
 §6
 Art.37
 Art. 24