Source: http://bzo-wissen.de/wDefault/wissensdatenbank/1_BetrVG/1_InhaltBetrVG/BetrVG-33/index.php
Timestamp: 2019-02-22 23:14:17+00:00

Document:
§ 33 Abs. 1+2
Wichtig ist zunächst die Beschlussfähigkeit. Dazu gehört – neben einer korrekten Einladung (auch der Ersatzmitglieder, siehe § 29 BetrVG) –, dass zum Zeitpunkt der Beschlussfassung mindestens die Hälfte aller Betriebsratsmitglieder in der Sitzung anwesend ist.
Fast immer genügt für einen Beschluss des Betriebsrats die "einfache Mehrheit" (Mehrheit der anwesenden Betriebsratsmitglieder) - es gibt aber einige Ausnahmen, so z.B. beim Rücktritt des Betriebsrats (§ 13 BetrVG), beim Übertragen von Aufgaben (§ 27 und § 28 BetrVG) oder beim Beschluss einer Geschäftsordnung (§ 36 BetrVG). In diesen Fällen muss die Mehrheit aller Betriebsratsmitglieder (und nicht nur die der anwesenden) dem Beschluss zustimmen.
weiter in § 33 Abs. 1+2
Geht es bei einem Tagesordnungspunkt um Jugend- und Ausbildungsfragen, darf und sollte die gesamte Jugend- und Ausbildungsvertretung (JAV) in der Betriebsratssitzung anwesend (also auch eingeladen) sein und kann über die entsprechenden Themen / Beschlüsse auch mit abstimmen.
weiter in § 33 Abs. 3
§ 33 Abs. 1+2 - Was muss der Betriebsrat(svorsitzende) bei der Beschlussfassung beachten? (...)
§ 33 Abs. 3 - Wann kann und soll die Jugend- und Auszubildenvertretung bei Beschlüssen des Betriebsrats beteiligt werden? (...)

References: § 29
 § 28
 § 33
 § 33

§ 33

§ 33