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Timestamp: 2019-01-23 06:33:04+00:00

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10% Kürzung weil ich am Tage der Meldung ein Vorstellungsgespräch hatte | Erwerbslosenforum Deutschland
Stichworte kuerzung meldung tage weil
Ich hatte am Tag X um 12:00 eine Einladung und meiner Meldepflicht nachzukommen.
Genau an diesem Tag gegen 08:00 rief eine Firma an bei der ich mich beworben hatte und fragte ob ich um 10:00 zu einem Vorstellungsgespräch kommen könne.
Gesagt getan, ich also hin zum Vorstellungsgespräch, muste ca. eine 1/2Std. warten bis ich dran war.
Lief soweit alles gut und ich habe einen Job zur Probe auf 154,-€ Basis bekommen mit der option zur Festanstellung.
So, zuhause war ich dann gegen 15.00.
Nun bekam ich direkt am darauffolgenden Tag ein Schreiben von meinem SB das ich -trotz Belehrung über die Rechtsfolgen- meiner Meldepflicht nicht nachgekommen sei und er deshalb beabsichtig meine Leistung um 10% zu kürzen und natürlich einen neuen Termin.
Diese Termin habe ich natürlich wahr genommen und im das Schreiben der Firma gezeigt das ich an diesem Tage zum Vorstellungsgespräch war und eingestellt worden bin erstaml als Aushilfe.
Nun, seinem säuerlichen Gesichtsausdruck zu entnehmen und seinem Gemurmel von -das ist dann ja höchstens auch nur für 3 Monate-
folgte gleich die Aussage:
Ich habe das der Leistungsabteilung schon gemeldet und es wird gekürzt !
Er nahm sich dann gleich dieses Schreiben um es zu kopieren und kam wieder mit den Worten, ich habe das der Leistungsabteilung schon gemeldet da brauchen sie nicht mehr hin.
Auf meine Frage, wieso er nun bevor ich mich Rechtfertigen konnte gekürzt hat sagte er :
Er wäre bis 16:30 im Hause und ich hätte ja anrufen können. Da ich dieses nicht getan habe wäre das wohl rechtens.
So, nun sitze ich hier und werde der Firma wohl eine Absage erteilen müssen da ein Haushalt mit 5 Personen mit einer Regelleistungskürzung von 10% und einer Kürzung gleichfalls von 54€ (aufgrund des Mehrverdienstes 100€ dürfen es ja nur sein) mit einem aufgerechneten Mehrverdienst von 100€ leider nicht klar kommt.
Die 100€ Mehrverdienst hätten die Fahrtkosten gedeckt aber das ist ja nun nicht mehr und 20km laufen werde ich nicht.
Hinzu kommt noch das in dem Schreiben der Firma ausdrücklich drin steht das es auf Dispositionsbasis ist und kurzfristig mitgeteilt wird wann ich zu arbeiten hätte. Dies stellt für mich ja kein Problem dar nur das ich jetzt den nächsten Termin bekommen habe und ca. eine Stunde später die Firma mich genau zu dem Vormittag einsetzen möchte ...dümmer gehts immer ...
Ich würde mal sagen ich hab da mal wieder voll die A***karte gezogen.
Ich werd mich wohl zu einem 1€ Job verdonnern lassen dann haben die glaube ich was die wollen.
Tja, ich weiss auch nicht mehr was mit diesen Ämtern los ist.
Ich könnt so aus dem Fenster springen.
Sorry aber ich wolts mal loswerden.
In diesen zwei Stunden war es Dir nicht möglich Deinen SB zu erreichen und davon in Kenntnis zu setzen das Du ein Vorstellungsgespräch hast?
Jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen und kann wahrscheinlich nur mit Widerspruch etc. geändert werden
Schon mal bei der Arge-Hotline angerufen? Das Piepen im Ohr bekomm du die nächsten drei Tage nicht mehr weg. Aussenden sollte man sich auf ein Vorstellungsgespräch auch vorbereiten.
Die Zeit ist vermutlich verstrichen, aber du hättest auf jeden Fall Widerspruch einlegen müssen. Die Begründung war doch leicht verständlich und zudem auch sehr gut.
Ich habe die Durchwahlnummer meines SB, das geht flott, sogar bei der Anmeldung.
Und sein SB hat ja auf ihn gewartet, wäre also sicher ansprechbar gewesen
Nein , ich habe in der Zeit von 08.00 bis 09:00 nicht angerufen da ich meine sachen zusammengesucht habe und nochmal durchgesehen habe. Und ehrlich gesagt habe ich in dem Moment auch nicht dran gedacht.
Ich habe Nachmittags nicht mehr angerufen weil ich es wohl versäummt habe, keine Ahnung. Ich hab halt nicht angerufen.
Als ich am nächsten Tag anrufen wolte war schon der Brief im Kasten in dem u.a. steht :
"Ich gebe Ihnen hiermit gem. §24 Zehntes Buch Sizialgesetzbuch Gelegenheit, sich zum Sachverhalt zu äussern."
Ich bin davon ausgegangen das dieser Termin unter Vorlage der Bescheinigung des Arbeitgebers reichen würde.
Im übrigen war dieser Termin heute.
und sicherlich kannst du nun neues berichten?
Leider ist man hinterher immer schlauer und vergißt, dass nur der Kunde der Arge Fehler machen darf.
Du solltest, ganz egal was heute dabei heraus gekommen ist, SCHRIFTLICH zu deiner Versäumung Stellung nehmen. Gleichzeitig den Widerspruch einlegen, auch auf die Gefahr hin, dass die Frist versäumt ist. Mache ein Protokoll von dem heutigen Gespräch und lege dies ebenfalls in deinen Brief.
So nach dem Motto: Wir haben heute folgendes besprochen ............ und mit der Anerkennung meines Protokolls -Widerspruch bis zum .........., gehe ich davon aus, dass die Saktion wegen Fehlverhaltens zurück genoommen wird.
Ich bitte um schnellste Bearbeitung und Weiterleitung, damit ich den vollen Betrag überwiesen bekommen. usw. usw.
Du solltest alles so herrichten, dass evtl. ein Rechtsanwalt damit etwas anfangen kann.
Nunja neues gibt es nicht.
Er meinte nur er hätte das schon der Leistungsabteilung gemeldet und damit war für Ihn der Fall erledigt.
Ich werd das Gefühl nicht los, das er nicht möchte, das ich in die Leistungsabteilung gehe was ich ja hätte eh noch machen müssen wegen dem Job, um dort mal nachzuhören. Der Satz " Ich hab das der LA schon gemeldet" kam mir etwas zu schnell.
Ich bin dermassen Frustriert ich hab keine Lust mehr.
Der Mann macht mich regelmässig fertig. Es ist alles irgenwo nicht richtig was ich mache. Sei es das ich mich telefonisch bewerbe, sei es das ich ihm sage ich hätte was in Aussicht, sei es das ich bis jetzt noch keine von den 1€ Jobs die er mir angeboten hat bekommen hab weil die Träger jedesmal mit dem Kopf geschütelt haben warum ich dies machen soll.
Sei es das er mir mal eben so nen EGV untergeschobenhat in dem ich Pflichten und er Rechte hat und ich mich bei jedem Besuch höhnisch als Arbeitsunwillig abstempeln lassen muss. Klar das ist alles nie zu beweisen aber der schafft mich noch.
Sollen doch alle machen was sie wollen.
Man ist halt Schmarotzer und Almosenempfänger also wird man auch so behandelt.
Die Nummer meiner Sachbearbeierin habe ich auch ...... nur geht die Dame leider meistens nicht ans Telefon !!!
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das in diesem Fall eine Kürzung rechtmäßig wäre ,das Pech von und Hartz4ler ist leider das die ARGE am längeren Hebel sitzt und erst mal kürzen kann
Also wenn eine kürzung kommen sollte sofort versuchen den Behördenleiter zu erreichen und den Sachverhalt erklären auf jedenfall unmissverständlich erklären das man sämtliche Rechtsmittel ausschöpfen wird ....... vieleicht siegt die Vernunft bei den Damen und Herren der Behörde !!!!
Falls nicht hilft nur der gang zum Gericht ,den du meiner Meinung nach nicht verlierst
KiSSFan sagte :
Nicht aufgeben! Lass dich nicht unterkriegen. Ich weiß, es ist manchmal hart was man sich alles gefallen lassen muss. Aber was stand hier irgendwo in ner Signatur... Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren.
Mach deinen Widerspruch und tret dem SB damit in den Hintern
Mache doch einfach einen Widerspruch fertig, sobald Du den Änderungsbescheid hast. Begründung warum Du nicht erschienen bist mit der Bitte um Bearbeitung in sagen wir mal 14 Tagen. Empfang quittieren lassen und abwarten. Bis dahin hast Du sicher schon ein paar Tage gearbeitet und kannst vielleicht schon abschätzen ob das was längeres wird...
Wenn in der Zeit nichts passiert von seiten des Amtes kannst Du immer noch Richtig Alarm schlagen...
Was Logik angeht, würde bestimmt ein Anruf in der Leistungsabteilung ausreichen, um DAS rückgängig machen zu lassen... Ärgere Dich nicht drüber, verschaffe dem Menschen einfach ein bisschen MEHR Arbeit, wenn er noch nicht genug zu tun hat...
Will dich die Arge dich deswegen drankriegen?
Es kann ja nicht sein, dass du an ein Vorstellungsgespräch gehindert wirst, nur weil dich einer dieser Tintenpisser sehen wollte.
Schreib dem Sacharbeiter einen netten und formelen Brief. Darin steht dein Widerspruch mit Begründung. Lasse dir diesen Brief als "Erhalten" bestätigen. Wenn soweit alles geklärt ist, dann gib dem SB ein Foto von dir in die Hand, mit der Bemerkung "Für den Fall, dass Sie wieder einmal das Verlangen haben mich zu sehen!"
Er wäre gar nicht gehindert worden, er hätte es nur melden müssen
Ist doch auch unmaßgeblich, denn ein Meldversäumnis wurde ja nicht materiell begangen, sondern nur formal, d.h. selbst durch die rechtzeitige Hinzuziehung des Sachbearbeites wäre der vorgesehene Meldetermin letztlich nicht zustande gekommen, allenfalls die voreilige Mitteilung an die Leistungsabteilung unterblieben.
Die Leistungen sind - selbst wenn sie zunächst gekürzt wurden - also nachzugewähren, da ein Vorstellungsgespräch als wichtiger Grund anzuerkennen ist.
Geh' einfach zum Vorgesetzten und beschwere Dich.
Die 10% Kürzung kann er sich in die Kerbe schmieren.
Du bist nicht zu diesem Terrmin erschienen, weil Du dafür einen Wichtigen Grund hattest. Es geht ja schliesslich um die Arbeitsvermittlung.
Davon abgesehen hat Dich Dein sog. FM doch gar nicht vermittelt oder was soll an diesem Termin so wichtig gewesen sein?
So, heute habe ich den Bescheid zur Kürzung bekommen.
-10% = 31€
Da Arania ja auch der Meinung ist das dies Gerechtfertig ist und andere nicht,
weiss ich jetzt nicht so recht was ich tun soll.
Lt. Bescheid wurde keine entscheidungsrelevante Gründe vorgetragen die gegen eine Minderung der Leistung sprechen würden.
Gut, ich habs wohl vermasselt weil mir ein Vorstellungsgespräch wichtiger war und ich es vorgezogen habe meine Unterlagen nochmal durchzusehen, und sein äusseres etwas auf Vordermann zu bringen.
Bin ich halt selber Schuld.
Das grosse Kotzen bekomme ich aber bei diesem satz im Bescheid.
" Grundsätzlich ist allen erwerbsfähigen Hilfebedürftigen jede Erwerbstätigkeit zumutbar. Die bisherige Qualifikation des Arbeitslosen, die Entfernung zur neuen arbeitsstelle oder ungünstige Arbeitsbedingungen sind keine Hinderungsgründe im Sinne des §10 SGB II. Auch steht eine Entlohnung unterhalb des Tariflohn oder des ortsüblichen Entgelds der Zumutbarkeit der Arbeitsaufnahme nicht entgegen. "
So, ich fühl mich verarscht.
Fakt ist, das ich einem Aushilfsjob bekommen habe aufgrund eines Vorstellungsgespräches am Tage des Meldetermins.
Fakt ist, das die Firma mir schriftl. bestätigen kann das eine evtl. Übernahem in einen Vollzeitjob gewährleistet ist.
Fakt ist, (in meinen Augen) das die ARGE das nen scheissdreck intressiert.
und Fakt ist, das ich am Montag meine Job schmeissen werde.
Mit 31€ weniger fehlt mir einfach das Fahrgeld um 20km hin und 20km zurück zu fahren wenns auch nur 2-3x mal die Woche ist.
Fakt ist auch das ich mich mehr als Verarscht fühle.
Das einzige was ich mir vorzuwerfen habe ist das ich es nicht gemeldet habe das ich ein Vorstellungsgespräch habe, weder vor noch nach dem Vorstellungstermin.
Und dies soll der Grund sein das ich jetzt bestraft werde.
Muss man sich eigentlich für ein Vorstellungsgespräch rechtzeitig bei der ARGE abmelden, weil man dann ja die Wohnung auf evtl. unbestimmte Zeit verlässt ud lt. ARGE dann ja nicht vermittelbar ist ?
So, nun eine einfache Frage.
Soll ich damit zu einem Anwalt gehen ?
lege schriftlich WIderspruch ein mit der Begründung, dass Du zu dem Zeitpunkt, als Du vorstellig werden solltest ein Vorstellungsgespräch hattest - zum Nachweis wird der Arbeitgeber DIr bestimmt eine Bescheinigung ausstellen, oder nciht?
Frist wahren - 4 Wochen...
Schon Sokrates sagte: Ich weiß, dass ich nichts weiß...
Wer nichts weiß und weiß, dass er Nichts weiß, weiß mehr als der, der Nichts weiß und nicht weiß, das er Nichts weiß!
Ich war traurig, weil ich keine Füsse hatte,
bis ich Jemanden traf, der keine Beine hatte!
Wenn ich dem jetzt Wiederspreche, dann hat das sicherlich keine Aufschiebende wirkung, und ich gehe mal davon aus, das die Ihre Frist zur Beantwortung des Wiederspruchs voll ausnutzen werden.
Nein, erst Widerspruch gegen den Bescheid (die Kürzung) einlegen. Wenn Du eine schriftliche Bestätigung hast, dass Du bei dem Vorstellungsgespräch warst, und die dem Widerspruch beiheftest, kriegst Du das gekürzte Geld nachgezahlt.
Es ist zwar richtig, dass Deinen SB das "menschlich" nicht interessiert, weil er wohl zu der ethisch-moralisch behinderten Art gehört. Es muss ihn aber "rechtlich" interessieren, da Du hier nun mal eindeutig ungerechtfertigt gekürzt worden bist.
Wichtig ist allerdings, dass Du ´ne Bestätigung bekommst, dass Du beim Vorstellungsgespräch warst.
Viel Glück! Und nicht so schnell die Flinte ins Korn werfen. Wo kämen wir denn hin, wenn jeder "hergelaufene" SB seinen Frust ungestraft an uns auslassen könnte ...
Warum nicht? Ich vermute, weil Dir dann die gekürzten 31,- € monatlich fehlen. Kannst Du Dir das Geld nicht für die Zeit irgendwo leihen?
Leihen ?
Ich habs irgendwie dran gegeben mich damit rumzuärgern.
Ich hab schon so viel Sprüche zu hören bekommen von meinem SB das ich 3 Tage vorher mit Durchfall aufm Klo sitze wenn ich ne Einladung bekomme.
Ich dachte nur das ein Anwalt das evtl. besser Formulieren kann und es bei der ARGE eine evtl. entschlosseneren Eindruck hinterlässt. Deswegen die Frage zum Anwalt.
Ich hatte meinen SB auch gefragt warum er mir die Leistung gekürzt hätte und ob ein Vorstellungsgespräch kein Grund sei ?
Sie können ja klagen.
Wieso soll er sich noch verschulden??
Das kann ich Dir absolut nachfühlen (und sehr viele andere hier auch, nehme ich an ...). Dennoch, aufgeben würde ich auf keinen Fall. Geht ja auch nicht, denn das Geld steht Dir zu, und Du brauchst es.
Mit dem Anwalt: wenn es Dir damit wohler ist, als das Ding allein zu schreiben, würde ich es auch so machen. Dann mit Beratungshilfeschein vom Amtsgericht, dann kostet das allerdings wieder 10 Euro. Und dann kommt noch dazu, dass Du erstmal einen Fach-Anwalt für Sozialrecht finden musst. Gibt auch Laumänner unter denen, da muss man aufpassen (eigene Erfahrung).
Wie wärs: Du schreibst dat Dingen erst mal, ich guck es mir an (bin ganz gut im Formulieren, mach das auch für Bekannte hier hin und wieder) und dann sehen wir mal?
Dann alles weitere per PN.
Das ist ein Saftsack. Man kann aber lernen, sowas etwas mehr an sich abprallen zu lassen.
Hartz IV Opfer, wenn er die 31 Euro diesen Monat zum Essen braucht, muss er die ja wohl irgendwo her kriegen. Und wenn er die vom Amt nicht kriegt, soll er klauen gehen?
Ok, das Angebot steht. Wenn Du magst, melde Dich einfach.
So sehe ich es auch. Auch wenn mir gleich aufgefallen ist, dass KiSSFan´s Gedanken in eine bestimmte Richtung gehen - melden muss er sich von allein, mein Angebot steht immer noch. Es gibt allerdings Menschen, denen ist nicht mal mehr das möglich. Und das hat mir hier Angst gemacht, zumal offenbar auch noch Frau und Kinder da sind. Schon komisch, nicht? Dass man Angst hat um jemanden, von dem man nur 2 bis 3 Postings gelesen hat. Aber so ist es nun mal.
Wer will das schon: man weiß ja nicht, ob und wann man Geld, das man sich leiht, zurück geben kann!
Dem kann ihc nur zustimmen. Schließlich ist das der Sinn und die offizielle Begründung der Vorgabe, wir sollten jederzeit erreichbar sein:
Damit wir auch ganz zügig einen Vorstellungstermin bei einem potentiellen Arbeitgeber wahrnehmen können und die Arge uns bei einem solchen Angebot erreichen kann.
Wenn Du zu einem Termin bei der Arge nicht gekommen bist, weil Du ein Vorstellungsgespräch hattest, müssten die logischerweise argumentieren:
Er ist seiner Meldeprlicht nicht nachgekommen, mit der er hätte beweisen können, dass er jederzeit für uns erreichbar ist, damit wir ihm jederzeit eine Arbeitsstelle vermitteln können.
Wenn Du aber aus genau dem Grund nicht kommen konntest, weil Du schneller bist als deren nicht vorhandene Vermittlung und genau das selbst bewerkstelligt hast, was das Ziel dieses Treffens gewesen wäre - wer kann Dir das vorwerfen? Was das Anrufen betrifft: Natürlcih wäre es besser gewesen, Du hättest den Termin abgesagt. Und insgesamt hört es sich so an, als liege da einiges im Argen und Du bist vielleicht nicht ganz unsdchuldig an der nicht so gut laufendne Kommunikation - für mich hört es sich schon so an, als würdest Du Dich denen auch an anderer Stelle manchmal versuchen zu entziehen. Gib' ihnen keine Munition. So ein Anruf dauert drei Minuten, Email müsste auch gehen. Aufd er anderen Seite ist es so, dass ein Anruf sowieso kein Beweis ist - die also immer behaupten können, der hätte nie stattgefunden. Ich rufe da auch nicht an, weil ichmir die teure Sondernummer nicht leisten kann bzw. gar nicht nutzen kann, da ich in einem anderen Netz als der Telekom bin. Ich schreibe denen immer Emails - was die tierisch annervt aber wo ist das Problem: wenn wir bei der Hotline anrufen, landet das von dort auch als Email in der Mailbox des SB - warum dann nicht gleich von mir und ohne den teuren Zwischenschritt der Sondernummer?
Ich würde zum Anwalt (guten Anwalt finden evtl. bei der Gewerkaschft, Rechtshilfeschein beim Amtsgericht holen) gehen, Widerspruch formulieren und evtl. Klage. Auf keinen Fall den neuen Job, wegen dem Du den Termin nicht wahrgenommen hast, schmeißen. Das wäre sehr unklug und würde vor Gerichtg eher negativ bewertet.
Außerden: Dienstaufsichtbeschwerde. Auch wenn die so cool tun - davor habe die tierisch Schi**, denn das bleibt ewig in der Personalakte.
Wenn Du erst mal einen Anwalt hast, fühlt sich alles viel leichter an. Und Dein SB kann Dich nciht mehr so schikanieren. Wird er auch nicht, wenn Du Zähne zeigst.
"Nur, wer sich wehrt, wird respektiert."
Aber jetzt bloß nicht den Job hinschmeißen - das wäre mehr als unklug.
Da ist gar nichts "vermasselt" und 70/30 ist imho auf nicht passend, eher 50/50, denn Du hast zwar versäumt anzurufen, dies aber nicht wegen "nichts", sondern durch wahrnehmen deiner Pflichten, durch ein Bewerbungsgespräch und den rund herum entstandenen Trubel.
Auch Richter sind Menschen! Wenn Du denen schilderst was Du hier vorbringst und dazu noch Belege (Bewerbung) hast, stehen die Chancen nicht schlecht dass der Richter die Kürzung für Unverhältnismäßig einstuft und die Kürzung zurückweist.
Kürzungen sind immer das zu allerletzt einzusetzende Mittel, insbesondere deshalb, weil es hier um Finanzen minimalster Art, benötigt zum Leben, geht!
Stopp! Willst Du dem FM die Munition zu unabwendbaren Kürzungen auf den Schreibtisch legen!?
Was ist denn das für ein "...". Leg ihm doch eine Bestätigung darüber von deinem EX_Arbeitgeber vor.
Kopf hoch, Brust raus, genau darauf spekulieren diese Art sozial minderbemittelten Angestellten. In diesem, wie im vorherigen dahingehenden Sozialsystem, werden dieselben Fehler wiederholt, Hauptsache das eigene Gehalt wird möglichst bequem zwischen den Kaffeerunden verdient.
Nicht resignieren, Du hast Zeit, tue Dir die § an und frage nach, wenn Du unsicher beim Verstehen derselben bist. Das ist die einzige legale Waffe die Dir bleibt, Deine Menschenwürde, Deine Familie, das Leben damit und drum herum zu verteidigen!
Ich hoffe Du gibst nicht auf und wirst nicht zu einem der Politiker-Rechtfertigungsfälle, die es sich angeblich in/mit HartzIV bequem machen.
Ein Bewerbungsgespräch ist ein WICHTIGER GRUND (s. unten):
Sanktionstatbestände leichte Pflichtverletzung (Abs. 2):
► nicht Nachkommen zu einer schriftlichen Meldeaufforderung zum Erscheinen beim Leistungsträger oder zu einer ärztlichen oder psychologischen Untersuchung (§ 31 Abs. 2 SGB II)
•Es hat eine schriftliche Rechtsfolgenbelehrung zu erfolgen, daher im Regelfall auch eine schriftliche Meldeaufforderung (§ 31 Abs. 2 S. 1 SGB II).
•Wichtig: Meldeaufforderung im Rahmen der Mitwirkungspflichten (§§ 61, 62 SGB I) sind keine sanktionsbewerten Meldeaufforderungen (nach § 59 SGB II i.V. m. § 309 SGB III), die zu einer Sanktion wegen einer leichten Pflichtverletzung nach Abs. 2 führen können.
Leistungsberechtigten hat die Behörde zu beweisen (analog § 37 Abs. 2 S. 2 SGB X). Kann die Behörde den Zugang nicht beweisen fehlt die zwingend vorgeschriebene schriftliche Rechtsfolgenbelehrung, eine Sanktion ist dann rechtswidrig.
•Eine Meldeaufforderung am selben Tage ist nicht zumutbar. Der Betroffene hat einer Meldeaufforderung aber unverzüglich „Folge zu leisten“(§ 7 Abs. 4a SGB II i.V. m. § 1 Abs. 1 EAO).
Unverzüglich heißt: ohne schuldhafte Verzögerung, das bedeutet in der Rechtsprechung am nächsten Tag.
•Der Betroffene ist nicht zu Sanktionieren, wenn er für sein Verhalten einen wichtigen Grund nachweisen kann (Meldeaufforderung nicht erhalten, Kind krank und Amt unerreichbar, Bewerbungsgespräch …) (§ 31 Abs. 2 SGB II).

References: §24
 §10
 § 59
 § 309
 § 37
 § 1