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Timestamp: 2019-02-15 22:18:36+00:00

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Rechtsprechung: OLG-Report 2007, 800 - dejure.org
Weitere Entscheidungen unten: OLG Schleswig, 06.07.2007 | OLG Köln, 29.05.2007 | KG, 11.06.2007
OLG Saarbrücken, 14.06.2007 - 8 U 157/06 - 39, 8 U 157/06
Umfang der Eigentumsvermutung nach § 1006 BGB in der Zwangsvollstreckung bei behaupteter Übereignung der im Besitz des Schuldners befindlichen Sachen an einen Dritten
Bestehen einer Eigentumsvermutung zugunsten eines sein Eigentum bestreitenden Pfandgläubigers; Erlangung von Fremdbesitz als Grund für eine Nichtanwendung der Eigentumsvermutung zugunsten eines Besitzers; Freie richterliche Beweiswürdigung als Maßstab für die Bewertung der materiellen Beweiskraft einer Privaturkunde
LG Saarbrücken, 22.02.2006 - 3 O 437/04
Keine Sonderzuständigkeit des OLG in Insolvenzverfahren mit Auslandsbezug
GVG § 72 § 119 Abs. 1 Nr. 1b
Keine Zuständigkeit des Oberlandesgerichts für Beschwerden gegen Entscheidungen des Amtsgerichts als Insolvenzgericht unter Beteiligung eines Gläubigers mit Sitz im Ausland
Sachliche Unzuständigkeit der Oberlandesgerichte für Beschwerden gegen Entscheidungen eines Amtsgerichts als Insolvenzgericht; Beteiligung einer ausländischen Partei am Insolvenzverfahren; Keine Zuständigkeit des § 119 Abs. 1 Nr. 1b Gerichtsverfassungsgesetz (GVG) auf Beschwerden im Insolvenzverfahren
Zusammenfassung von "Anmerkung zum Beschluss des OLG Köln vom 29.05.2007, Az.: 16 W 17/07 (Keine Zuständigkeit des Oberlandesgerichts für insolvenzrechtliche Beschwerden bei ausländischen Gläubigern)" von Prof. Dr. Peter Mankowski, original erschienen in: NZI 2008, 62 - 63.
AG Bonn, 22.03.2007 - 95 N 94/02
ZIP 2007, 2097
NZI 2008, 61
§ 119 Abs. 1 Nr. 1 b GVG ist im Insolvenzverfahren nicht anwendbar (OLG Köln, NZI 2008, 61, 62; OLG Zweibrücken, ZInsO 2008, 461, 462; Mankowski NZI 2008, 62, 63).
Diese Überlegungen greifen nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes und der Oberlandesgerichte nicht ein, wenn das Amtsgericht im Rahmen eines Zwangsvollstreckungs- oder Zwangsversteigerungsverfahren tätig wird (vgl. etwa BGH, Beschluss vom 19. März 2004 - IX a ZB 23/03, zit. nach Juris; BGH RPfleger 2007, 210; OLG Oldenburg NJW-RR 2004, 499; OLG Stuttgart MDR 2005, 1253; inzwischen aufgegebene gegenteilige Auffassung OLG Köln OLGR 2004, 293, vgl. OLG Köln ZIP 2007, 2097).
KG, 11.06.2007 - 20 U 150/04
§ 522 Abs 2 ZPO, § 32 Abs 1 RVG, § 33 Abs 1 RVG
Streitwertbestimmung bei nicht entschiedener Hilfsaufrechnung in der Berufungszurückweisung durch Beschluss
Verfahrensrecht - Keine gesonderte Festetzung bei Zurückweisung der Berufung
Zusammenrechnung eines hilfsweise geltend gemachten Anspruchs mit dem Hauptanspruch; Maßgeblichkeit des Wertes eines Hilfsantrages für die Anwaltsgebühren; Gesonderte Festsetzung des Wertes eines Hilfsantrags
Kurznachricht zu "Anmerkung zum KG-Beschluss vom 11.06.2007, Az.: 20 U 150/04 (Gegenstandswert bei nicht beschiedenem Hilfsantrag)" von Heinz Hansens, original erschienen in: RVGreport 2007, 436 - 437.
LG Berlin - 29 O 656/03
KG, 21.10.2008 - 7 W 59/08
Rechtsanwaltsvergütung: Festsetzung des Gebührenwerts unter Berücksichtigung der …
Genauso wenig wie ein Rechtsanwalt, der sich in einem Verfahren mit geringen Streitwert mit schwierigen Rechtsfragen auseinanderzusetzen hat, einen "Zuschlag" auf die gesetzlichen Gebühren erhält, kann der Rechtsanwalt, der sich mit einer (Hilfs-) Aufrechnung beschäftigt, ohne dass über diese eine Entscheidung ergeht, seinen Mehraufwand abrechnen; auch in diesem Fall richtet sich der Gegenstandswert der anwaltlichen Tätigkeit nach dem für das gerichtliche Verfahren festgesetzten Wert (vgl. Kammergericht, KG-Report Berlin 2007, 800; OLG Hamm, JurBüro 2007, 254; OLG Brandenburg, Beschluss vom 14. August 2006, Az. 13 W 31/06 [veröffentlicht in juris];… OLG Köln, JurBüro 1995, 144 [zur BRAGO] sowie Göttlich/Mümmler, RVG [2. Aufl. 2006], Stichwort "Hilfsantrag"; Kanzlsperger, MDR 1995, 883 [887]; Mümmler, JurBüro 1994, 359f.).

References: § 1006
 § 72
 § 119
 § 119

§ 119
 BGH 

§ 522
 § 32
 § 33