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Timestamp: 2019-07-23 08:14:46+00:00

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BGH, 22.06.1967 - VII ZR 181/65 - dejure.org
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BGH, 22.06.1967 - VII ZR 181/65 (https://dejure.org/1967,98)
BGH, Entscheidung vom 22.06.1967 - VII ZR 181/65 (https://dejure.org/1967,98)
BGH, Entscheidung vom 22. Juni 1967 - VII ZR 181/65 (https://dejure.org/1967,98)
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BGHZ 48, 125
MDR 1967, 999
DB 1967, 1418
Insoweit sehe der Senat jedoch keine Veranlassung zu einer Änderung der bisherigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (unter Hinweis auf BGHZ 48, 125 ).
Im Bereich des § 196 BGB ergreift also die kurze Verjährung den Anspruch dessen, der die Vergütung für seine erbrachte Leistung verlangt, auch dann, wenn er sich nicht auf einen wirksamen Vertrag, sondern auf § 812 BGB stützt (BGHZ 48, 125, 127 [BGH 22.06.1967 - VII ZR 181/65]; 57, 191, 195) [BGH 28.10.1971 - VII ZR 15/70].
Eine Auslegung, die auf - im gesetzlichen Tatbestand nicht berücksichtigte - Sonderumstände abstellt, würde zur Rechtsunsicherheit führen (BGHZ 48, 128 [BGH 22.06.1967 - VII ZR 181/65]).
Die Verjährung war zunächst gemäß Art. 5 Abs. 2 des Londoner Schuldenabkommens gehemmt (vgl. BGHZ 48, 125 ff.).
Ein Grundsatz, dass schwerstem Unrecht die Einrede der Verjährung nicht entgegengehalten werden kann, existiert nicht (BGHZ 48, 125, 134).
Der Senat vermag der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, wonach auf solche Ansprüche § 196 Abs. 1 Nr. 9 BGB a.F. bzw. § 197 BGB a.F. anzuwenden ist (BGHZ 48, 125, 127), nicht zu folgen.
Denn auf Grund der bis zum Erlaß des Gesetzes unveränderten, durch verschiedene Oberlandesgerichte auch fortgeführten Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zur Anwendbarkeit der kurzen Verjährung in Verbindung mit dem Ende der Verjährungshemmung infolge des Zwei-plus-Vier-Vertrages und des Umstands, dass der Bundesgerichtshof bereits 1963 darauf hingewiesen hatte, dass jedenfalls völkerrechtliche Grundsätze einer individuellen Geltendmachung der Ansprüche nicht entgegenstünden (vgl. zu dieser Rechtsprechung BGHZ 48, 125 ff; OLG Stuttgart, OLGR 2000, 301; LG Berlin NJW 2000, 1958; OLG Bamberg, OLGR 2000, 359; OLG Schleswig OLGR 2001, 177; OLG Hamm NJW 2000, 2577), konnte der Gesetzgeber die Ausprägung des einfachen Rechts durch die unabhängigen Fachgerichte seiner Entscheidung zugrunde legen.
Der Gesetzgeber hat sich im Interesse des Rechtsfriedens dafür entschieden, daß zivilrechtlich auch Ansprüche aus den denkbar schlimmsten und scheußlichsten Delikten nach § 852 BGB nach drei Jahren verjähren sollen (vgl. BGHZ 48, 125, 133/134; vgl. auch BGHZ 45, 58).
Änderungen in dieser Richtung sind allein dem Gesetzgeber vorbehalten (BGHZ 48, 125, 134).
Dies ergibt sich aus der st. Rspr. des Reichsgerichts, des Bundesgerichtshofs und des Bundesarbeitsgerichts (vgl. BGHZ 48, 125, 127 m.w.N.).
Auch eine aus den §§ 852 Abs. 2, 812 BGB herzuleitende Forderung unterliegt dieser Verjährung (BGHZ 48, 125, 133).
Diese Verjährungsvorschrift ergreift alle Vergütungsansprüche, die aus der tatsächlichen Leistung von Arbeit hergeleitet werden, gleichgültig auf welcher Rechtsgrundlage (BGHZ 48, 125, 127).
Insoweit sieht der entscheidende Senat jedoch keine Veranlassung zu einer Änderung der bisherigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. BGHZ 48, 125, 127).
Auf die rechtliche Grundlage des Anspruchs kommt es nicht an (BGHZ 48, 125, 127; BGH NJW 1975, 1160, insoweit in BGHZ 64, 117 nicht abgedruckt).
Der Anwendung des § 196 Abs. 1 BGB steht nicht entgegen, daß es sich beim Bau einer Eigentumswohnung oder eines Hauses nicht um Geschäfte des täglichen Lebens handelt (BGHZ 48, 125, 128; BGH Urteil vom 4. April 1968 - VII ZR 163/65 = Schäfer/Finnern, Rechtsprechung der Bau-Ausführung, Z 2.331 Bl. 67).
Für die Verjährung nach § 196 Abs. 1 Nr. 1 BGB ist es gleichgültig, ob der Anspruch auf Vertrag, Geschäftsführung ohne Auftrag oder ungerechtfertigte Bereicherung gestützt wird (BGHZ 48, 125, 127; BGH NJW 1975, 1160, insoweit in BGHZ 64, 117 nicht abgedruckt).
BAG, 14.02.1977 - 5 AZR 171/76
Vorstellungskosten: Ersatzanspruch - Verjährung
Rechte des Auftraggebers bei mangelhafter Leistung eines vertragswidrig …
BGH, 13.01.1970 - VI ZR 187/68
Sittenwidrigkeit eines zum Zwecke des Grundstückserwerbs im Rahmen der …

References: § 196
 § 812
 Art. 5
 § 196
 § 197
 § 852
 BGH 
 § 196
 BGH 
 § 196
 BGH