Source: http://juris.bundesarbeitsgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bag&Art=en&Datum=2012-1&Sort=1026&nr=15639&linked=pm&titel=_Anforderungen_an_die_Hinweispflicht_des_Arbeitsgerichts_gem%C3%A4%C3%9F_%C2%A7%C2%A06_Satz%C2%A02_KSchG
Timestamp: 2020-01-24 12:14:37+00:00

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Verknüpftes Dokument, siehe auch: Urteil des 6. Senats vom 18.1.2012 - 6 AZR 407/10 -
Pressemitteilung Nr. 2/12
Ob ein Verstoß gegen § 17 KSchG zur Unwirksamkeit der Kündigung führt und damit § 6 KSchG unterfällt, konnte der Senat offen lassen. Der Beklagte hat seine Pflichten aus § 17 KSchG nicht verletzt. Der Interessenausgleich hat gem. § 125 Abs. 2 InsO die nach § 17 Abs. 3 Satz 2 KSchG erforderliche Stellungnahme des Betriebsrats ersetzt, obwohl zum damaligen Zeitpunkt das Original nur vom Betriebsrat unterzeichnet war und damit nicht dem Schriftformerfordernis des § 112 Abs. 1 BetrVG genügte.
Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 18. Januar 2012 - 6 AZR 407/10 -
Vorinstanz: Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 3. Juni 2010- 26 Sa 263/10 -

References: § 17
 § 6
 § 17
 § 125
 § 17
 § 112