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Timestamp: 2016-10-23 14:24:23+00:00

Document:
U 459/05 (16.10.2006)
U 459/05
F.________, 1954, Beschwerdef�hrer, vertreten durch Advokat Dr. Heiner Sch�rrer, Aeschenvorstadt 67, 4051 Basel,
(Entscheid vom 1. September 2005)
Der 1954 geborene F.________ arbeitete seit 1. August 1992 als Gipser bei der Firma Q.________ AG und war bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) unfallversichert. Am 25. Oktober 1999 kollidierte er mit seinem Motorrad mit einem Personenwagen. Vom 26. Oktober bis 1. November 1999 war er im Spital X.________ hospitalisiert. Dieses diagnostizierte am 16. November 1999 eine komplexe Kniebinnenl�sion rechts (vordere Kreuzbandl�sion, mediale Seitenbandl�sion, mediale und laterale Meniskusl�sion). Zudem wurde eine Kontusion am rechten Daumen festgestellt. Die SUVA erbrachte die gesetzlichen Leistungen (Heilbehandlung und Taggeld). Am 29. Oktober und 10. Dezember 1999 wurde der Versicherte im Spital X.________ am rechten Knie operiert. Nach einem Aufenthalt in der Rehaklinik Y.________ vom 24. Mai bis 21. Juni 2000 erfolgte am 3. November 2000 eine Operation am rechten Daumen (Ringbandspaltung) und am 12. Januar 2001 eine weitere Operation am rechten Knie (arthroskopische Gelenktoilette sowie Metallentfernung Femur und Tibia). Seit 15. Februar 2001 war der Versicherte beim Psychiater PD Dr. med. S.________, Schmerzklinik Z.________ in Behandlung. Mit Bericht an die IV-Stelle Basel-Stadt vom 27. Juli 2001 stellte dieser folgende Diagnosen mit Einfluss auf die Arbeitsf�higkeit: sekund�re Insomnie nach Motorradunfall vom Oktober 1999 (ICD-10: F51.0); posttraumatische Belastungsst�rung (ICD-10: F 43.1). Ohne Einfluss auf die Arbeitsf�higkeit seien eine leichte Intelligenzminderung (ICD-10: F70) und eine �ngstliche Pers�nlichkeitsst�rung (ICD-10: F60.6). Mit Bericht an die IV-Stelle vom 16. August 2001 sch�tzte PD Dr. med. S.________ die Arbeitsunf�higkeit auf 50 % (wegen Insomnie 30 %, wegen posttraumatischer Belastungsst�rung 20 %). Vom 25. bis 28. M�rz 2002 weilte der Versicherte in der Schmerzklinik Z.________. Vom 8. April bis 24. Mai 2002 hielt er sich im Rahmen des IV-Verfahrens zwecks beruflicher Abkl�rung im Spital U.________ auf. Am 28. Juni und 1. Juli 2002 erstattete der Kreisarzt Dr. med. W.________ Berichte auf Grund seiner Untersuchung vom 28. Juni 2002. Die SUVA zog weitere Arztberichte sowie ein im Auftrag der B.________ S.A. erstelltes polydisziplin�res Gutachten der Klinik V.________ vom 14. Januar 2003 bei. Mit Schreiben vom 18. M�rz 2003 teilte die IV-Stelle Basel-Stadt der SUVA betreffend den Unfall vom 25. Oktober 1999 mit, der Versicherte habe von ihr noch keine Rentenleistungen erhalten; sie warte auf den SUVA-Entscheid, weshalb das Dossier bei ihr pendent sei. Mit Verf�gung vom 10. November 2003 sprach die SUVA dem Versicherten auf Grund des Unfalls vom 25. Oktober 1999 ab 1. Oktober 2003 eine Invalidenrente bei einer Erwerbsunf�higkeit von 35 % und eine Integrit�tsentsch�digung bei einer Integrit�tseinbusse von 15 % zu. Auf Einsprache des Versicherten hin holte sie eine Beurteilung des Dr. med. P.________, Facharzt FMH f�r Chirurgie, vom 14. Juli 2004 ein. Mit Entscheid vom 9. August 2004 wies sie die Einsprache ab.
Die hiegegen eingereichte Beschwerde wies das Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt nach Beizug der IV-Akten mit Entscheid vom 1. September 2005 ab.
Mit Verwaltungsgerichtsbeschwerde beantragt der Versicherte die Aufhebung des kantonalen Entscheides und des Einspracheentscheides; es sei ihm eine Invalidenrente auf Grund eines Invalidit�tsgrades von mindestens 50 % und eine Integrit�tsentsch�digung von mindestens 30 % zuzusprechen; eventuell sei die Sache zur Vornahme zus�tzlicher Abkl�rungen sowie zur Neubeurteilung an die SUVA zur�ckzuweisen. Ferner verlangt er die Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege f�r das letztinstanzliche Verfahren.
1.1 Die Vorinstanz hat die Bestimmungen und Grunds�tze �ber den Anspruch auf Leistungen der Unfallversicherung im Allgemeinen (Art. 6 Abs. 1 UVG), den f�r die Leistungspflicht des Unfallversicherers vorausgesetzten nat�rlichen Kausalzusammenhang zwischen dem Unfall und dem eingetretenen Schaden (Krankheit, Invalidit�t, Tod; BGE 129 V 181 Erw. 3.1 mit Hinweisen), die vorausgesetzte Ad�quanz des Kausalzusammenhangs im Allgemeinen (BGE 129 V 181 Erw. 3.2 mit Hinweis) und bei psychischen Unfallfolgen (BGE 129 V 183 f. Erw. 4.1 f., 115 V 133 ff.) sowie die Invalidit�tsbemessung bei erwerbst�tigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode (Art. 16 ATSG; BGE 130 V 348 Erw. 3.4 mit Hinweisen) zutreffend dargelegt. Gleiches gilt hinsichtlich des Anspruchs auf eine Integrit�tsentsch�digung und deren Bemessung (Art. 24 Abs. 1, Art. 25 UVG; vgl. auch Art. 36 Abs. 1 und 2 sowie Abs. 3 Satz 1 UVV; BGE 124 V 31 f. Erw. 1 mit Hinweisen; RKUV 2004 Nr. U 508 S. 267 Erw. 5.3.1 f. [Urteil F. vom 23. Dezember 2003, U 105/03]). Richtig wiedergegeben hat die Vorinstanz auch die Rechtsprechung zur Aufgabe des Arztes im Rahmen der Invalidit�tsbemessung (BGE 125 V 461 Erw. 4, AHI 2002 S. 70 [Urteil D. vom 27. November 2001, I 82/01], je mit Hinweisen) sowie zum Grundsatz der freien Beweisw�rdigung und zum Beweiswert von �rztlichen Gutachten und Berichten (BGE 125 V 352 Erw. 3a; RKUV 2003 Nr. U 487 S. 345 Erw. 5.1 [Urteil B. vom 5. Juni 2003, U 38/01]). Darauf wird verwiesen.
1.2 Zu erg�nzen ist, dass der Versicherte Anspruch auf die zweckm�ssige Behandlung der Unfallfolgen hat (Art. 10 Abs. 1 Ingress UVG).
Ist der Versicherte infolge des Unfalles voll oder teilweise arbeitsunf�hig (Art. 6 ATSG), so hat er Anspruch auf ein Taggeld (Art. 16 Abs. 1 UVG). Dieser Anspruch entsteht am dritten Tag nach dem Unfalltag und erlischt unter anderem mit der Wiedererlangung der vollen Arbeitsf�higkeit oder dem Beginn einer Rente (Art. 16 Abs. 2 UVG).
Ist der Versicherte infolge des Unfalles zu mindestens 10 Prozent invalid (Art. 8 ATSG), so hat er Anspruch auf eine Invalidenrente (Art. 18 Abs. 1 UVG). Der Rentenanspruch entsteht, wenn von der Fortsetzung der �rztlichen Behandlung keine namhafte Besserung des Gesundheitszustandes des Versicherten mehr erwartet werden kann und allf�llige Eingliederungsmassnahmen der Invalidenversicherung (IV) abgeschlossen sind. Mit dem Rentenbeginn fallen die Heilbehandlung und die Taggeldleistungen dahin (Art. 19 Abs. 1 UVG).
1.3 Die Normen des am 1. Januar 2003 in Kraft getretenen ATSG bringen gegen�ber der bis 31. Dezember 2002 g�ltig gewesenen Rechtslage keine substanziellen �nderungen. Insbesondere die Definitionen der Arbeitsunf�higkeit (Art. 6 ATSG), der Erwerbsunf�higkeit (Art. 7 ATSG), der Invalidit�t (Art. 8 ATSG) und des Invalidit�tsgrades (Art. 16 ATSG) entsprechen den bisherigen, in der Unfallversicherung von der Rechtsprechung dazu entwickelten Begriffen und Grunds�tzen. Keine materiellrechtliche �nderung beinhaltet auch der redaktionell neu gefasste Unfallbegriff des Art. 4 ATSG (BGE 130 V 343 ff.; RKUV 2004 Nr. U 529 S. 572 [Urteil G. vom 22. Juni 2004, U 192/03] und Nr. U 530 S. 576 [Urteil F. vom 5. Juli 2004, U 123/04]; Urteil M. vom 28. September 2005 Erw. 1.2, U 248/05). Gleiches gilt bez�glich des unfallversicherungsrechtlichen Begriffs des nat�rlichen und ad�quaten Kausalzusammenhanges sowie dessen Bedeutung als Voraussetzung f�r die Leistungspflicht der obligatorischen Unfallversicherung (Urteil K. vom 23. Dezember 2005 Erw. 1.2, U 289/04, mit Hinweisen).
1.4.1 F�r die Ermittlung des Einkommens, welches die versicherte Person ohne Invalidit�t erzielen k�nnte (Valideneinkommen), ist entscheidend, was sie im Zeitpunkt des fr�hestm�glichen Rentenbeginns nach dem Beweisgrad der �berwiegenden Wahrscheinlichkeit als Gesunde tats�chlich verdient h�tte. Dabei wird in der Regel am zuletzt erzielten, n�tigenfalls der Teuerung und der realen Einkommensentwicklung angepassten Verdienst angekn�pft, da es empirischer Erfahrung entspricht, dass die bisherige T�tigkeit ohne Gesundheitsschaden fortgesetzt worden w�re. Ausnahmen m�ssen mit �berwiegender Wahrscheinlichkeit erstellt sein (BGE 129 V 224 Erw. 4.3.1 mit Hinweisen).
1.4.2 F�r die Festsetzung des nach Eintritt der Invalidit�t zumutbarerweise noch erzielbaren Einkommens (Invalideneinkommen) ist nach der Rechtsprechung prim�r von der beruflich-erwerblichen Situation auszugehen, in welcher die versicherte Person konkret steht. �bt sie nach Eintritt der Invalidit�t eine Erwerbst�tigkeit aus, bei der - kumulativ - besonders stabile Arbeitsverh�ltnisse gegeben sind und anzunehmen ist, dass sie die ihr verbleibende Arbeitsf�higkeit in zumutbarer Weise voll aussch�pft, und erscheint zudem das Einkommen aus der Arbeitsleistung als angemessen und nicht als Soziallohn, gilt grunds�tzlich der tats�chlich erzielte Verdienst als Invalidenlohn. Ist kein solches tats�chlich erzieltes Erwerbseinkommen gegeben, namentlich weil die versicherte Person nach Eintritt des Gesundheitsschadens keine oder jedenfalls keine ihr an sich zumutbare neue Erwerbst�tigkeit aufgenommen hat, so k�nnen nach der Rechtsprechung die Tabellenl�hne gem�ss der vom Bundesamt f�r Statistik herausgegebenen Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) oder die so genannten DAP(Dokumentation von Arbeitspl�tzen der SUVA)-Zahlen herangezogen werden (BGE 129 V 475 Erw. 4.2.1 mit Hinweisen).
Um ein Invalideneinkommen zu ermitteln, welches der im Einzelfall zumutbaren erwerblichen Verwertung der noch m�glichen Verrichtungen im Rahmen der (Rest-)Arbeitsf�higkeit am besten entspricht, ist vom statistischen LSE-Tabellenlohn ein Abzug von insgesamt h�chstens 25 % vorzunehmen, wenn im Einzelfall Anhaltspunkte daf�r bestehen, dass die versicherte Person wegen bestimmter einkommensbeeinflussender Merkmale (leidensbedingte Einschr�nkung, Alter, Dienstjahre, Nationalit�t/Aufenthaltskategorie und Besch�ftigungsgrad) ihre (Rest-) Arbeitsf�higkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt nur mit unterdurchschnittlichem erwerblichem Erfolg verwerten kann (BGE 129 481 Erw. 4.2.3 mit Hinweisen).
Beim Abstellen auf DAP-L�hne wird vorausgesetzt, dass, zus�tzlich zur Auflage von mindestens f�nf DAP-Bl�ttern, Angaben gemacht werden �ber die Gesamt der auf Grund der gegebenen Behinderung in Frage kommenden dokumentierten Arbeitspl�tze, �ber den H�chst- und den Tiefstlohn sowie �ber den Durchschnittslohn der entsprechenden Gruppe. Allf�llige Einwendungen der versicherten Person bez�glich des Auswahlermessens und der Repr�sentativit�t der DAP-Bl�tter im Einzelfall sind grunds�tzlich im Einspracheverfahren zu erheben. Ist die SUVA nicht in der Lage, den erw�hnten verfahrensm�ssigen Anforderungen zu gen�gen, kann nicht auf den DAP-Lohnvergleich abgestellt werden. Bei der Ermittlung des Invalideneinkommens gest�tzt auf DAP-Profile sind Abz�ge vom System der DAP her nicht sachgerecht und nicht zul�ssig (BGE 129 V 472 ff.).
2.1 Der Psychiater Prof. Dr. med. R.________, Leitender Arzt Schmerzzentrum, und Prof. Dr. med. D.________, Chefarzt Neurologie, Klinik V.________, gaben im Gutachten vom 14. Januar 2003 (erstellt im Auftrag der B.________ S.A.) folgende Diagnosen ab: Status nach komplexer Binnenverletzung mit vorderer Kreuzbandruptur, medialer Seitenbandl�sion und medio-lateraler Meniskusverletzung rechts (Distorsionstrauma vom 25. Oktober 1999), beginnende medial betonte Gonarthrose (medial und lateral), Verdacht auf kleine laterale Korbhenkell�sion (ohne klares klinisches Korrelat), antero-mediale Laxit�t des rechten Knies (ohne subjektive Instabilit�tszeichen), Vernarbungen im hinteren Anteil des Ligamentum patellae und des Hoffa'schen K�rpers; Anpassungsst�rung mit gemischten Emotionen (chronisch verlaufend gem�ss DSM IV; ICD-10: F43.23), Intelligenzminderung. Diese Expertise wurde nach Beizug eines Teilgutachtens des Dr. med. L.________, Oberarzt Orthop�die, Klinik V.________, vom 23. November 2002 erstellt. Die Experten f�hrten aus, die vom Versicherten ge�usserten Beschwerden und die objektiven Befunde seien �berwiegend wahrscheinlich auf den Unfall vom 25. Oktober 1999 zur�ckzuf�hren. Unfallfremde Faktoren spielten keine Rolle. Es handle sich klar um eine organische Pathologie, welche die Schmerzsymptome erkl�re. Sowohl die orthop�dischen wie die schmerzmedizinischen und neurologischen Befunde liessen kaum Zweifel daran, dass die Beschwerden auf das initiale Trauma des rechten Knies zur�ckgingen. Wegen der Laxit�t und Folgen der Knieverletzung m�sse mit einer Ausbildung der Kniearthrose gerechnet werden. Wie rasch sie sich ausbilde, lasse sich nicht sagen. Somit sei die Frage des Integrit�tsschadens zur Zeit nicht definitiv beantwortbar. Eine Neuropathie (z.B. im Bereich des Ramus infrapatellaris rechts) lasse sich nicht best�tigen. Auf der anderen Seite habe das Trauma nicht eine schwere psychische Belastung bedeutet. Insbesondere seien (aus den zur Verf�gung gestellten Akten!) keine Elemente einer posttraumatischen Belastungsst�rung nachzuweisen. Diese lasse sich auch gem�ss aktuellen Erhebungen nicht nachweisen. Dennoch habe der behandelnde Psychiater PD Dr. med. S.________ diese Diagnose erw�hnt, die allerdings (in den zur Verf�gung gestellten Akten) nicht mit entsprechenden Symptomen untermauert worden sei. Offensichtlich habe in Bezug auf die psychologische Reaktion eine Anpassungsproblematik stattgefunden. Deren Ph�nomenologie entspreche einer gemischten emotionalen St�rung (dysphorisches Syndrom) und erkl�re auch die angegebene bzw. objektiv nachgewiesene Insomnie. Diese Anpassungsst�rung k�nnte neben somatischen Symptomen u.a. durch die verminderten pers�nlichen Ressourcen erkl�rt werden. Zu diesen geh�re die (gem�ss Akten hervorgehobene) Intelligenzminderung, die den Versicherten (insbesondere bei einer fehlenden Schulung bzw. beruflichen Ausbildung) vor deutliche Existenzprobleme und damit verbundene �ngste gestellt habe. Es sei durchaus denkbar, dass in seinem Erleben und nach dem offensichtlich gescheiterten Wiedereingliederungsversuch diese Angst verst�rkt worden sei, was zu einer gewissen Fixierung der somatischen Beschwerden f�hre, und auch eine Restarbeitsf�higkeit (bezogen ausschliesslich auf die somatischen Befunde) verunm�gliche. Dennoch lasse sich die ganze Problematik nicht ausschliesslich vor dem Hintergrund der Anpassungsschwierigkeit erkl�ren, sondern vielmehr unter einer vice versa Wirkung der somatischen und psychologischen Aspekte. In diesem Sinne handle es sich um eine Entwicklung, die letztlich auf den Unfall zur�ckzuf�hren sei. Die limitierten pers�nlichen Ressourcen h�tten sich ohne den Unfall mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht nachteilig ausgewirkt. Es sei auch darauf hinzuweisen, dass davor keine relevanten Gesundheitsprobleme dokumentiert w�rden und die Arbeitsleistung nicht gelitten habe. Alle k�rperlich beanspruchenden schwereren T�tigkeiten k�nne der Versicherte nicht mehr ausf�hren. R�sten oder �hnliches w�ren durchaus zumutbar. Auch gewisse ausserh�usliche T�tigkeiten im Zusammenhang mit dem Haushalt (Einkaufen, welches durchaus keinen Zeitdruck erfordere) w�ren mit leichter Behinderung z.B. zumutbar. In der angestammten T�tigkeit als Fassadenbauer sei der Versicherte zu 100 % arbeitsunf�hig. Eine sitzende, k�rperlich nicht sehr stark beanspruchende T�tigkeit w�re ihm durchaus zuzumuten; in dieser Hinsicht seien allerdings die limitierenden pers�nlichen Ressourcen zweifellos von Belang, wie auch der gescheiterte Eingliederungsversuch belege. Die Entwicklung einer massiven Gonarthrose, allenfalls eine sp�tere Knie-TP k�nnten nicht restlos ausgeschlossen werden, wobei die zeitliche Dimension dieser mutmasslichen Entwicklung auch nicht angegeben werden k�nne. Insofern sei gegenw�rtig kein Endzustand erreicht.
2.2 Die Vorinstanz hat im Wesentlichen erwogen, die SUVA habe bei der Bestimmung der Arbeitsf�higkeit auf den kreis�rztlichen Bericht des Dr. med. W.________ vom 1. Juli 2002 und auf die Beurteilung des Dr. med. P.________ vom 14. Juli 2004 abgestellt und damit nur die Kniebeschwerden im engeren Sinn, nicht aber die Schlafst�rungen sowie die psychischen Probleme ber�cksichtigt. Umfassender sei hingegen die Expertise der Klinik V.________ vom 23. November 2002 bzw. 14. Januar 2003, da sie die Schlaf- und die Anpassungsst�rung ber�cksichtige. Im Ergebnis weiche indessen die Einsch�tzung der Klinik V.________ nicht von derjenigen der SUVA ab. Gest�tzt hierauf sei von einer 100%igen Arbeitsf�higkeit f�r eine leichte, vorwiegend sitzende, bei Bedarf auch wechselbelastende T�tigkeit auf ebenem Boden und ohne Zwangshaltung im Knien oder im Kauern ganztags, mit einem Traglimit im Stehen von 15 kg und im Gehen von 10 kg, auszugehen.
In erwerblicher Hinsicht sind SUVA und Vorinstanz von einem Valideneinkommen von Fr. 74'321.- ausgegangen. Beim Invalideneinkommen haben sie auf die LSE f�r das Jahr 2002 und hiebei auf den Durchschnittsverdienst von monatlich Fr. 4557.- f�r mit einfachen und repetitiven T�tigkeiten (Anforderungsniveau 4, inkl. 13. Monatslohn, bei einer w�chentlichen Arbeitszeit von 40 Stunden) im privaten Sektor besch�ftigte M�nner (Tabelle A1) abgestellt. Unter Ber�cksichtigung der betriebs�blichen w�chentlichen Arbeitszeit von 41,7 und der Nominallohnentwicklung im Jahre 2003 sowie eines leidensbedingten Abzuges von 15 % errechneten sie ein Invalideneinkommen von Fr. 49'133.-. Zu Gunsten des Versicherten ber�cksichtigten sie indessen das auf Grund der DAP-Zahlen ermittelte tiefere Invalideneinkommen von Fr. 48'669.-, was verglichen mit dem Validenlohn von Fr. 74'321.- eine Erwerbseinbusse von 35 % ergab.
Streitig ist der Grad der aus dem Unfall vom 25. Oktober 1999 resultierenden Arbeits(un)f�higkeit und damit die Feststellung des Invalideneinkommens.
3.1 In der Expertise der Klinik V.________ vom 14. Januar 2003 wird ausgef�hrt, eine sitzende, k�rperlich nicht sehr stark beanspruchende T�tigkeit "w�re" dem Versicherten durchaus zuzumuten. In dieser Hinsicht seien allerdings die limitierenden pers�nlichen Ressourcen zweifellos von Belang, wie auch der gescheiterte Eingliederungsversuch belege.
3.2.1 Diesbez�glich ist als Erstes unklar, inwieweit durch die Verwendung des Konjunktivs ("w�re") bloss von einer Mutmassung hinsichtlich der verbleibenden Arbeitsf�higkeit gesprochen werden sollte.
Diese Unklarheit wird durch das Gutachten nicht ausger�umt. Zu bem�ngeln ist n�mlich weiter, dass darin keine Angaben zum Grad bzw. zeitlichen Umfang der umschriebenen Arbeitsf�higkeit gemacht werden. Vielmehr wird an anderer Stelle ausgef�hrt, es sei durchaus denkbar, dass die Angst des Versicherten zu einer gewissen Fixierung der somatischen Beschwerden f�hre und auch eine Restarbeitsf�higkeit (bezogen ausschliesslich auf die somatischen Befunde) verunm�gliche (Erw. 2.1 hievor; zur psychischen Problematik vgl. Erw. 4 hienach).
Weiter verweist die Expertise auf den gescheiterten Eingliederungsversuch der Invalidenversicherung im April 2002. Im entsprechenden Bericht des Spitals U.________ vom 31. Mai 2002 wird ausgef�hrt, der Versicherte habe sich bei ihnen wegen der Folgen des im Herbst 1999 erlittenen Motorradunfalles vom 8. April bis 24. Mai 2002 zur beruflichen Abkl�rung aufgehalten. Das bescheidene Schulniveau und die k�rperlichen Einschr�nkungen verunm�glichten im heutigen Zeitpunkt eine Eingliederung in die offene Wirtschaft. In Betracht k�me nur Halbtagseinsatz bei reduziertem Arbeitstempo; zus�tzliche Leistungsminderung wegen des h�ufigen Haltungswechsels; dies f�r eher grobmotorische, k�rperlich nicht belastende T�tigkeiten. Es habe sich selbst f�r die einfachen Arbeiten eindeutig eine Leistung unter 30 % ergeben. Deshalb sei die 3-monatige Abkl�rungszeit nicht ausgen�tzt worden, geschweige die Aufnahme eines Arbeitstrainings.
3.2.2 Im Weiteren ist zu beachten, dass im Orthop�dischen Teilgutachten der Klinik V.________ vom 23. November 2002 im Rahmen der Beurteilung ausgef�hrt wurde, der Versicherte klage �ber chronische belastungsabh�ngige Schmerzen. Deswegen sei die Gehf�higkeit eingeschr�nkt; Sitzen sei maximal 1 Stunde lang m�glich (Nachtschmerzen). Die Intensit�t der Schmerzen werde auf einer VSA-Skala zwischen 5/6 in Ruhe und 7 unter Belastung beschrieben. Die aktuellen klinischen, radiologischen und kernspinotomographischen Zeichen einer beginnenden medialbetonten Gonarthrose (medial und lateral) k�nnten die anteromedialen Schmerzen erkl�ren.
Es besteht mithin eine Diskrepanz zwischen diesem Teilgutachen, wonach dem Versicherten Sitzen maximal eine Stunde m�glich sei, und der Expertise vom 14. Januar 2003, wonach ihm eine sitzende T�tigkeit zuzumuten w�re. Es wird zudem nicht dargelegt, ob der Versicherte nach einer Stunde sitzen ohne Unterbruch in anderer Position weiter arbeiten kann oder eine Pause einlegen muss und letzterenfalls, wie lange diese Pause dauert. Hievon h�ngt indessen auch die Frage ab, ob und bejahendenfalls in welchem Umfang ein leidensbedingter Abzug vom Tabellenlohn vorzunehmen ist (Erw. 5.3 hienach).
4.1 Ist eine nat�rlich und ad�quat unfallkausale psychische St�rung von Krankheitswert schl�ssig erstellt, kommt der Frage zentrale Bedeutung zu, ob und inwiefern, allenfalls bei geeigneter therapeutischer Behandlung, von der versicherten Person trotz des Leidens willensm�ssig erwartet werden kann zu arbeiten (eventuell in einem gesch�tzten Rahmen) und einem Erwerb nachzugehen (BGE 127 V 299 Erw. 5a). Entscheidend ist in diesem Zusammenhang, ob die betroffene Person bei objektiver Betrachtung ihrer pers�nlichen Ressourcen und Verfasstheit sowie unter Ausklammerung einer allf�lligen Aggravationstendenz die F�higkeit hat, mit ihrer psychischen St�rung umzugehen, und die M�glichkeit hat, trotz ihrer subjektiv erlebten Schmerzen eine Arbeitsleistung zu erbringen (vgl. BGE 127 V 298 Erw. 4c; Urteile C. vom 18. M�rz 2003 Erw. 3.2.3, U 196/01, und A. vom 10. Juli 2002 Erw. 1, I 310/00).
4.2.1 In psychischer Hinsicht diagnostizierte die Klinik V.________ am 14. Januar 2003 eine Anpassungsst�rung mit gemischten Emotionen (chronisch verlaufend gem�ss DSM IV; ICD-10: F43.23). Weiter wurde ausgef�hrt, das Trauma habe nicht eine schwere psychische Belastung bedeutet. Insbesondere seien (aus den zur Verf�gung gestellten Akten!) keine Elemente einer posttraumatischen Belastungsst�rung nachzuweisen. Diese lasse sich auch gem�ss aktuellen Erhebungen nicht nachweisen. Dennoch habe der behandelnde Psychiater PD Dr. med. S.________ diese Diagnose erw�hnt, die allerdings (in den zur Verf�gung gestellten Akten) nicht mit entsprechenden Symptomen untermauert worden sei (Erw. 2.1 hievor).
PD Dr. med. S.________ gab im Bericht zuhanden der IV-Stelle vom 27. Juli 2001 an, wegen den Klagen des Versicherten �ber Merkf�higkeitsprobleme seit dem Unfall habe sich der Verdacht auf neuropsychologische Beeintr�chtigungen ergeben, weshalb eine testpsychologische Untersuchung bei Frau dipl. Psych. A.________ (Bericht vom 20. Juli 2001) durchgef�hrt worden sei. Dabei h�tten sich keine Beeintr�chtigungen gezeigt, die als organische Unfallfolge zu interpretieren w�ren. Hingegen h�tten sich deutliche Faktoren einer psychologischen Belastung im Sinne einer posttraumatischen Belastungsst�rung bei leichter Intelligenzminderung gezeigt. Die Belastungsst�rung habe zweifellos einen wesentlichen Beitrag an der negativen psychosozialen Entwicklung seit dem Unfall, w�hrend die Intelligenzminderung als vorbestehendes Faktum, mit dem der Versicherte recht gut gelernt habe umzugehen, im jetzigen Zeitpunkt als bedeutungslos zu betrachten sei. Eine gewisse Rolle bei der Entwicklung der Belastungsst�rung spiele sicher auch die von Grund auf �ngstliche Pers�nlichkeit. Die Prognose sei schlecht, wenn nicht Massnahmen zur Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess getroffen w�rden. Mit Bericht an die IV-Stelle vom 16. August 2001 sch�tzte PD Dr. med. S.________ die Arbeitsunf�higkeit auf 50 % (wegen Insomnie 30 %, wegen posttraumatischer Belastungsst�rung 20 %).
4.2.2 Es f�llt auf, dass die zuhanden der IV-Stelle erstellten Berichte des PD Dr. med. S.________ vom 27. Juli und 16. August 2001 sowie der Frau dipl. Psych. A.________ vom 20. Juli 2001 zwar bei den von der Vorinstanz eingeholten IV-Akten, nicht aber bei den SUVA-Akten liegen.
In der Expertise der Klinik V.________ vom 14. Januar 2003 werden diese drei Berichte (entgegen zahlreichen anderen Arztberichten) auch nicht aufgef�hrt, sondern es wird lediglich dargelegt, aus dem bei den Akten liegenden IV-Protokoll per 13. September 2001 habe man unter dem Datum des 30. Juli 2001 Ausf�hrungen �ber einen Bericht des Dr. med. C.________, Schmerzklinik Z.________, entnommen. Die Gutachter geben in der Folge lediglich das wieder, was im IV-Protokoll �ber diesen Bericht steht, wobei aus ihren Ausf�hrungen zu schliessen ist, dass es sich hiebei um den Bericht des PD Dr. med. S.________ vom 27. Juli 2001 handelt. Hieraus ergibt sich, dass sowohl dieser Bericht des PD Dr. med. S.________ als auch sein Bericht vom 16. August 2001 wie auch derjenige der Frau dipl. Psych. A.________ vom 20. Juli 2001 den Experten der Klinik V.________ nicht zur Verf�gung standen. Das Gutachten wurde damit ohne Kenntnis wichtiger Vorakten (Anamnese) erstellt. Demnach erlaubt die Aktenlage keine abschliessende Beurteilung der Frage, welches psychische Beschwerdebild beim Versicherten vorliegt. Nach Kl�rung dieser Frage wird zu pr�fen sein, ob der nat�rliche Kausalzusammenhang zum Unfall vom 25. Oktober 1999 gegeben ist, wobei es gen�gt, wenn der Unfall lediglich eine Teilursache der Beschwerden ist (BGE 129 V 181 Erw. 3.1, 121 V 329 Erw. 2a).
4.3 Wie in Erw. 3.2.1 hievor dargelegt, ist die Aussage der Klinik V.________ zur Arbeits(un)f�higkeit unklar, wobei sie auf die limitierenden pers�nlichen Ressourcen des Versicherten verweist, wozu die (gem�ss Akten hervorgehobene) Intelligenzminderung und die sich daraus entwickelte und verst�rkte Angst geh�rten. Es sei denkbar, dass dies zu einer gewissen Fixierung der somatischen Beschwerden f�hre und auch eine Restarbeitsf�higkeit (bezogen ausschliesslich auf die somatischen Befunde) verunm�gliche. Es bestehe eine vice versa Wirkung der somatischen und psychologischen Aspekte (vgl. Erw. 2.1 hievor).
Auch diesbez�glich besteht eine Diskrepanz zur Einsch�tzung des PD Dr. med. S.________ vom 27. Juli 2001, wonach die leichte Intelligenzminderung und die �ngstliche Pers�nlichkeitsst�rung ohne Auswirkung auf die Arbeitsf�higkeit seien.
Unabh�ngig davon, welches Beschwerdebild in diagnostischer Hinsicht letztlich vorliegt (Erw. 4.2 hievor), ist mithin auch unklar, inwiefern die psychischen Ressourcen und die psychische Verfasstheit es dem Versicherten erlauben, mit seinen Beschwerden umzugehen und eine Arbeitsleistung zu erbringen (Erw. 4.1 hievor; vgl. auch Urteil R. vom 24. Juli 2006 Erw. 7.2, I 116/06).
4.4 Weiter ist zu bem�ngeln, dass die SUVA nicht hinreichend zur ad�quaten Kausalit�t zwischen der psychischen Problematik und dem Unfall Stellung genommen hat. In der Verf�gung vom 10. November 2003 f�hrte sie lediglich aus, auf Grund der vorhandenen Unterlagen st�nden die psychischen Beschwerden nicht in einem ad�quat-kausalen Zusammenhang mit dem Unfall. Im Einspracheentscheid vom 9. August 2004 nahm sie zu dieser Frage �berhaupt nicht Stellung. Vorinstanzlich f�hrte sie lediglich aus, der ad�quate Kausalzusammenhang sei nicht rechtsgen�gend nachgewiesen und nachweisbar. Zu den einzelnen Kriterien f�r die Beurteilung der Ad�quanz (BGE 115 V 133 ff.) �usserte sie sich in keiner Weise. Gleiches gilt f�r die Vorinstanz.
Die SUVA hat demnach nach Kl�rung der psychischen Problematik (Erw. 5.2 hienach) auch die Frage der Ad�quanz nach den massgebenden Kriterien nachvollziehbar zu pr�fen. Hiermit bleiben den Parteien alle Rechte, insbesondere der doppelte Instanzenzug, gewahrt (BGE 125 V 417 Erw. 2c). Diesbez�glich ist lediglich festzuhalten, dass bei der objektivierten Beurteilung der Ad�quanz auf eine "weite Bandbreite" von Personen abgestellt wird, wozu auch solche mit begrenzten pers�nlichen Ressourcen zur Bew�ltigung von Schicksalsschl�gen geh�ren (BGE 115 V 135 Erw. 4b). Damit entf�llt die Notwendigkeit zur Ber�cksichtigung der besonderen Pers�nlichkeitsstruktur der versicherten Person (RKUV 2000 Nr. U 394 S. 313 [Urteil S. vom 31. Mai 2000, U 248/98]; Urteil S. vom 22. Dezember 2005 Erw. 2.2.2, U 269/05).
5.1 Soweit der SUVA-Arzt Dr. med. P.________ in der �rztlichen Beurteilung vom 14. Juli 2004 eine leichte, vorwiegend sitzende Arbeit auf ebenem Boden als ganztags ohne Pausen zumutbar erachtete, widerspricht dies klar dem Orthop�dischen Teilgutachten der Klinik V.________ vom 23. November 2002, wonach Sitzen maximal 1 Stunde lang m�glich sei (Erw. 3.2.3 hievor). Unter diesen Umst�nden kann der Einsch�tzung des Dr. med. P.________ f�r sich allein nicht gefolgt werden, da er den Versicherten nicht selber untersucht hat und die Beweisanforderungen an einen Aktenbericht nicht erf�llt sind (vgl. auch Urteil E. vom 10. Mai 2006 Erw. 5.2.2, U 40/04, mit Hinweisen).
Der Orthop�de Dr. med. K.________ f�hrte im Bericht vom 29. November 2004 aus, im angestammten Beruf als Gipser/Fassadenbauer sei der Versicherte zu 100 % arbeitsunf�hig. Eine adaptierte wechselbelastende T�tigkeit, die l�ngeres Sitzen, l�ngeres Stehen und Gehen sowie Heben und Tagen von schweren Lasten vermeide, sei zumutbar. Hieraus kann die SUVA ebenfalls nichts zu ihren Gunsten ableiten, da Dr. med. K.________ keinerlei Angaben zum Grad bzw. zeitlichen Umfang dieser Arbeitsf�higkeit machte.
Hievon abgesehen kann auf die Berichte der Dres. med. P.________ und K.________ auch deshalb nicht abgestellt werden, weil ihnen hinsichtlich der in Frage stehenden psychischen Problematik die Fachkompetenz fehlte. Gleiches gilt f�r den Bericht des Kreisarztes Dr. med. W.________ vom 1. Juli 2002.
5.2 Angesichts der dargelegten Ungereimtheiten und Widerspr�che ist eine abschliessende Beurteilung der Arbeits(un)f�higkeit nicht m�glich. Es muss �ber die tatbest�ndlichen Grundlagen in somatischer und psychischer Hinsicht Klarheit geschaffen werden. Die SUVA, an welche die Sache zur�ckzuweisen ist, hat daher eine erneute polydisziplin�re Begutachtung zu veranlassen. Gest�tzt hierauf wird sie �ber den Leistungsanspruch (vgl. auch Erw. 7.2 hienach) neu zu befinden haben.
5.3 �ber das zu veranschlagende Invalideneinkommen und in diesem Rahmen �ber die Frage, ob und bejahendenfalls in welchem Umfang von einem allf�llig heranzuziehenden LSE-Tabellenlohn allenfalls ein Abzug gerechtfertigt ist (Erw. 1.4.2 hievor), kann erst nach rechtsgen�glicher Ermittlung der Arbeits(un)f�higkeit befunden werden (vgl. auch Urteil Z. vom 13. Februar 2006 Erw. 4.6, I 618/05).
In erwerblicher Hinsicht ist Folgendes festzuhalten:
6.1 Das von SUVA und Vorinstanz herangezogene mutmassliche Valideneinkommen von Fr. 74'321.- f�r das Jahr 2003 ist unbestritten und nicht zu beanstanden, weshalb es damit sein Bewenden hat.
6.2 Die SUVA hat im Einspracheentscheid richtig erkannt, dass die im Rahmen der Verf�gung vom 10. November 2003 vorgenommene Ermittlung des Invalideneinkommens auf Grund der DAP-L�hne den verfahrensm�ssigen Anforderungen nicht gen�gte. Bei dieser Sachlage kann entgegen SUVA und Vorinstanz nicht zu Gunsten des Versicherten trotzdem auf den DAP-Lohn statt auf den h�heren LSE-Tabellenlohn abgestellt werden (vgl. Erw. 1.4.2 und 2.2 hievor).
Weiter sind die Vergleichseinkommen (Validen- und Invalideneinkommen) nicht nur per Beginn des Rentenanspruchs im Jahre 2003, sondern auch f�r das Jahr 2004 (Zeitpunkt des Einspracheentscheides; BGE 129 V 222, 169 Erw. 1) zu ermitteln, was SUVA und Vorinstanz nicht getan haben.
Zudem ist bei der Anpassung der Einkommen an die Lohnentwicklung nach Geschlechtern zu differenzieren, weshalb vorliegend nicht auf den Nominallohnindex f�r beide Geschlechter, sondern auf denjenigen f�r M�nnerl�hne abzustellen ist (BGE 129 V 408 ff.).
Umstritten ist weiter die Bemessung der Integrit�tsentsch�digung.
7.1 SUVA und Vorinstanz haben zutreffend erkannt, dass bez�glich des rechten Knies im massgebenden Zeitpunkt des Einspracheentscheides (BGE 129 V 169 Erw. 1) von einer beginnenden medial betonten Gonarthrose rechts auszugehen ist (Berichte der Dres. med. W.________ vom 28. Juni und 1. Juli 2002, sowie P.________ vom 14. Juli 2004; Gutachten der Klinik V.________ vom 14. Januar 2003; vgl. auch den nach dem Einspracheentscheid erstellten Bericht des Dr. med. K.________ vom 29. November 2004). Die Zusprechung einer Integrit�tsentsch�digung von 15 % entspricht dem Gesetz, der Verordnung und den anwendbaren Richtlinien.
Der Beschwerdef�hrer bringt keine triftigen Gr�nde vor, die eine abweichende Ermessensaus�bung als naheliegender erscheinen liessen. Soweit er diesbez�glich eine Integrit�tsentsch�digung von mindestens 30 % verlangt, kann dem nicht gefolgt werden, zumal der Integrit�tsschaden auch gem�ss Dr. med. K.________ lediglich zwischen 15 % und 20 % liegt.
7.2.1 Grunds�tzlich kann ein Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung auch bei Beeintr�chtigungen der psychischen Integrit�t bestehen. Voraussetzung ist allerdings eine eindeutige individuelle Langzeitprognose, welche f�r das ganze Leben eine �nderung durch Heilung oder Besserung des Schadens praktisch ausschliesst (vgl. Art. 36 Abs. 1 UVV). F�r die Beurteilung der Dauerhaftigkeit ist diesfalls - in Anlehnung an die entsprechende Praxis zur Beurteilung der Ad�quanz des Kausalzusammenhangs (BGE 115 V 133 ff.) - an das Unfallereignis anzukn�pfen: Bei banalen oder leichten Unf�llen besteht regelm�ssig kein Anspruch auf Integrit�tsentsch�digung (selbst wenn die Ad�quanz der psychischen Unfallfolgen ausnahmsweise bejaht wird). Auch bei Unf�llen im mittleren Bereich l�sst sich die Dauerhaftigkeit des Integrit�tsschadens in der Regel verneinen, ohne dass in jedem Einzelfall eine n�here Abkl�rung durch ein psychiatrisches Gutachten vorzunehmen w�re. Etwas anderes gilt nur ausnahmsweise, namentlich im Grenzbereich zu den schweren Unf�llen, wenn auf Grund der Akten erhebliche Anhaltspunkte f�r eine besonders schwerwiegende Beeintr�chtigung der psychischen Integrit�t bestehen, die einer Besserung nicht mehr zug�nglich zu sein scheint. Bei schweren Unf�llen schliesslich ist die Dauerhaftigkeit des Integrit�tsschadens stets zu pr�fen und n�tigenfalls durch ein psychiatrisches Gutachten abzukl�ren, sofern sie nicht bereits auf Grund der Akten als eindeutig erscheint (vgl. BGE 124 V 44 f. Erw. 5c/bb mit Hinweisen; Urteil B. vom 1. Juni 2006 Erw. 3.2.1, U 44/06).
7.2.2 Zur Frage des Anspruchs auf eine Integrit�tsentsch�digung auf Grund des psychischen Gesundheitsschadens haben weder die SUVA noch die Vorinstanz Stellung genommen. Gest�tzt auf das Ergebnis der weiteren Abkl�rung in psychischer Hinsicht (Erw. 4 und 5.2 hievor) wird die SUVA auch �ber diesen Punkt zu befinden haben.
Das Verfahren ist kostenlos (Art. 134 OG). Entsprechend dem Verfahrensausgang hat der obsiegende Beschwerdef�hrer Anspruch auf eine Parteientsch�digung zu Lasten der SUVA (Art. 159 Abs. 1 und 2 in Verbindung mit Art. 135 OG). Das Gesuch um Gew�hrung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeist�ndung f�r das letztinstanzliche Verfahren ist damit gegenstandslos.
In teilweiser Gutheissung der Verwaltungsgerichtsbeschwerde werden der Entscheid des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt vom 1. September 2005 und der Einspracheentscheid vom 9. August 2004 aufgehoben und es wird die Sache an die SUVA zur�ckgewiesen, damit sie, nach erfolgter Abkl�rung im Sinne der Erw�gungen, �ber den Leistungsanspruch neu verf�ge.
Die Beschwerdegegnerin hat dem Beschwerdef�hrer eine Parteientsch�digung von Fr. 2500.- (einschliesslich Mehrwertsteuer) zu bezahlen.
Das Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt wird �ber eine Parteientsch�digung f�r das kantonale Verfahren entsprechend dem Ausgang des letztinstanzlichen Prozesses zu befinden haben.

References: BGE 
 BGE 
 Art. 25
 Art. 36
 BGE 
 Art. 4
 BGE 
 BGE 
 Art. 36
 BGE 
 Art. 135