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Timestamp: 2020-04-03 17:16:22+00:00

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BFH, 09.04.1981 - I R 157/77 - dejure.org
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BFH, 09.04.1981 - I R 157/77 (https://dejure.org/1981,807)
BFH, Entscheidung vom 09.04.1981 - I R 157/77 (https://dejure.org/1981,807)
BFH, Entscheidung vom 09. April 1981 - I R 157/77 (https://dejure.org/1981,807)
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UmwStG 1969 § 17 Abs. 1 und 7; UmwG 1969 §§ 40 ff
BFHE 134, 404
BStBl II 1982, 362
Für Sacheinlagen, die im Wege der Einzelrechtsnachfolge auf die aufnehmende Gesellschaft übergehen, ist diese nach § 17 Abs. 7 UmwStG 1969 nur für bestimmte Fälle zugelassene Gestaltung nicht --auch nicht entsprechend-- anwendbar (BFH-Urteil vom 9. April 1981 I R 157/77, BFHE 134, 404, BStBl II 1982, 362; weiterhin anders aber die Finanzverwaltung, vgl. Schreiben des Bundesministers der Finanzen --BMF-- vom 14. Juni 1982, BStBl I 1982, 624).
BFH, 20.10.1982 - I R 118/78
Vereinbarungen zwischen sog. Gründungsgesellschaften und beherrschenden …
Wie der erkennende Senat im Urteil vom 9. April 1981 I R 157/77, (BFHE 134, 404, BStBl II 1982, 362) ausgeführt hat, gilt die Vorschrift des § 17 Abs. 7 UmwStG, die unter bestimmten Voraussetzungen eine Rückbeziehung der Besteuerung auf den Umwandlungsstichtag zuläßt, nur für Sacheinlagen, die durch Umwandlung aufgrund handelsrechtlicher Vorschriften vorgenommen worden sind.
Auch eine entsprechende Anwendung auf diesen Fall kommt nach BFHE 134, 404, BStBl II 1982, 362 nicht in Betracht.
Die Rechtsprechung zur Anerkennung kurzfristiger Rückwirkungen (vgl. die Hinweise in BFHE 134, 404, 408, BStBl II 1982, 362, 364) dient lediglich dazu, die Besteuerung technisch zu vereinfachen.
Im Hinblick auf die erteilte Zusage und entsprechende Verwaltungsanweisungen (Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 16. Juni 1978, BStBl I 1978, 235, Tz. 1) erkannte das FA die Rückwirkung der Einbringung --trotz entgegenstehender höchstrichterlicher Rechtsprechung (Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 9. April 1981 I R 157/77, BFHE 134, 404, BStBl II 1982, 362, und vom 20. Oktober 1982 I R 118/78, BFHE 137, 265, BStBl II 1983, 247)-- steuerlich an.
Während der Zeit zwischen der Errichtung der GmbH (8. Mai 1972) und ihrer Eintragung in das Handelsregister hat eine Gründungsgesellschaft - Vorgesellschaft - bestanden (vgl. BFH-Urteil vom 9. April 1981 I R 157/77, BFHE 134, 404, BStBl II 1982, 362).
Da auch handelsrechtlich in gewissen zeitlichen Grenzen ein zurückliegender Umwandlungsstichtag gewählt werden darf, soll dies auch steuerrechtlich gelten, damit nicht für steuerliche Zwecke erneut Bilanzen erstellt werden müssen (vgl. BFHE 134, 404, BStBl II 1982, 362, mit weiteren Hinweisen auf die Entstehungsgeschichte der Vorschrift).
Für diesen Fall gilt nach § 17 Abs. 7 UmwStG 1969 (inhaltsgleich mit § 20 Abs. 7 UmwStG 1977) - anders als für Umwandlungen außerhalb des UmwG (Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 9. April 1981 I R 157/77, BFHE 134, 404, BStBl II 1982, 362) - auf Antrag als Zeitpunkt der Sacheinlage der Stichtag, für den die Umwandlungsbilanz aufgestellt ist (hier: 1. Januar 1975), vorausgesetzt, daß - wie hier gleichfalls vorliegend - der Stichtag (1. Januar 1975) höchstens sechs Monate vor der Anmeldung des Umwandlungsbeschlusses in das Handelsregister (Juni 1975) liegt.
Der BFH hat es abgelehnt, diese Bestimmung auf Sacheinlagen anzuwenden, die in anderer Weise, insbesondere durch Einbringung von Mitunternehmeranteilen bewirkt werden (Urteil vom 9. April 1981 I R 157/77, BFHE 134, 404, BStBl II 1982, 362); er hat auch dem Schreiben des Bundesministers der Finanzen (BMF) vom 14. Juni 1982 (BStBl I 1982, 624) keine Bedeutung beigelegt, das die entsprechende Anwendung der Vorschrift im Billigkeitswege herbeiführen will (vgl. Urteil vom 20. Oktober 1982 I R 118/78, BFHE 137, 265, BStBl II 1983, 247).
BFH, 28.02.1990 - I R 85/87
Steuerermäßigung des § 14 des 3. VermBG im Gründungsjahr des Unternehmens
Das ist nach der höchstrichterlichen Rechtsprechung bei kurzfristiger Rückbeziehung der Vereinbarungen des Gründungsvertrags unter bestimmten Voraussetzungen möglich (vgl. dazu BFH-Urteile vom 5. Dezember 1963 IV 432/62, Steuerrechtsprechung in Karteiform - StRK -, Einkommensteuergesetz, § 5, Rechtsspruch 426; vom 1. Oktober 1969 I R 120/67, BFHE 97, 27, BStBl II 1969, 742; vom 24. Januar 1979 I R 202/75, BFHE 128, 33, BStBl II 1979, 581; vom 9. April 1981 I R 157/77, BFHE 134, 404, BStBl II 1982, 362;… vgl. auch Herrmann/Heuer/Raupach, a. a. O., § 1 KStG Anm. 86).
Für die analoge Anwendung einer Rechtsnorm auf einen Sachverhalt ist Voraussetzung, daß ein Gesetz lückenhaft im Sinne einer planwidrigen Unvollständigkeit und Ergänzungsbedürftigkeit ist (BFH-Beschluß vom 5. März 1979 GrS 4/78, BFHE 127, 147, 154, BStBl II 1979, 375; BFH-Urteil vom 9. April 1981 I R 157/77, BFHE 134, 404, 407, BStBl II 1982, 362).
BFH, 24.01.1990 - X B 51/89
Steuerliche Behandlung der Einbrungung eines als Einzelunternehmen geführten …
Es sind beachtliche Gründe dafür denkbar, daß das Umwandlungssteuerrecht an handelsrechtliche Tatbestandsmerkmale anknüpft (vgl. zu § 17 Abs. 7 UmwStG 1969 Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 9. April 1981 I R 157/77, BFHE 134, 404).
BFH, 28.02.1990 - I R 52/89
Anspruch auf eine Einkommensteuerermäßigung
BFH, 18.12.1986 - III B 71/85
Möglichkeit der unmittelbaren und einzelübertragungsaktsfreien Umwandlung eines …

References: § 17
 § 17
 § 17
 § 17
 § 20
 § 14
 § 5
 § 1
 § 17