Source: http://www.competitionline.com/en/competitions/101784
Timestamp: 2013-06-20 09:09:23+00:00

Document:
Bedarfsprogramm Neubau für die Stiftung Zentral- und Landesb ... 101784 | competitionline - Competitions and architecture	DeutschFrançaisEspañol	Bitte geben Sie die gewünschte ID in diesem Format ein: „1-54321“. Sie finden die IDs im Magazin sowie auf den jeweiligen Wettbewerbs-, Projekt- und Büroseiten.
20538 of 101938	Next
DE-10707 Berlin	08/2012	Result
(ID 101784)
Bedarfsprogramm Neubau für die Stiftung Zentral- und Landesbibliothek (ZLB); Umsetzung des Masterplans
DU Diederichs Projektmanagement, Berlin (DE), Berlin (DE), Wuppertal (DE), München (DE), Hamburg (DE), Bonn (DE), Frankfurt (DE), Köln (DE) View entry
Architekten, Civil engineers, Technical facility equipment planners, Project managers	Desired number of participants: 3-6Actual participants: 3	Type of building
DE-10707 Berlin	Awarding authority / Client
Gegenstand des Auftrages ist die Erstellung eines Bedarfsprogramm für einen Neubau der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB), die derzeit auf 3 Standorte verteilt ist: — Haus Berliner Stadtbibliothek (BStB), — Haus Amerika-Gedenkbibliothek (AGB), — zusätzlich angemietete Außenmagazine.
Die Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin hat einen Masterplan für ihre Entwicklung in den nächsten 3 Jahrzehnten erarbeitet und dabei in Form eines ersten Raum- und Funktionsprogramms ihren idealtypischen räumlichen Bedarf formuliert.
Im Publikumsbereich der ZLB (Profil: Universalbibliothek) werden ca. 27 000 m² Präsentationsflächen für Medien und weitere 14 000 m² Service- und Funktionsbereiche einschließlich der Aufenthaltsflächen für ca. 10 000 Besucher/innen täglich als erforderlich eingestuft, von denen knapp 4 000 m² im geplanten Humboldt-Forum realisiert werden.
Desweiteren müssen für Archivierungszwecke ca. 15 000 m² Magazinflächen zur Verfügung stehen. Außerdem sind für Mitarbeiter/innen und technische Hintergrundbereiche ca. 11 000 m² konzipiert. In diesen Flächen sind ca. 5 000 m² Büroflächen enthalten, welche direkt an die Publikumsbereiche anschließen.
Die Flächenanalyse ergibt einen Gesamtflächenbedarf für die ZLB von ca. 67 000 m², der mit 4 000 m² im Humboldt-Forum sowie der restlichen Fläche in dem Bibliotheksneubau realisiert werden soll.
Der Neubau soll auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhof errichtet werden. Das zu bebauende Grundstück wird im Rahmen einer städtebaulischen Qualifizierung festgelegt.
Der Umfang des Auftrages umfasst den Neubau mit einem Raumbedarf von rd.
63 000 m² Nutzfläche und rd. 100 000 m² Bruttogeschossfläche.
Die Gesamtkosten der Maßnahme werden auf 270 000 000 EUR geschätzt.
Für das Bauvorhaben werden dem Auftragnehmer das Raumprogramm, das Funktionsprogramm, das Ausstattungsprogramm und die Betriebsbeschreibung zur Verfügung gestellt.
Durch den Auftragnehmer sind die notwendigen Technik- und Verkehrsflächen zu ergänzen und das Bedarfsprogramm auf der Grundlage dieser Daten sowie der Angaben der weiteren Projektbeteiligten mit der Kostenermittlung für die Kostengruppen 100 bis 700 zu erstellen. Neben den Kosten des Gebäudes sind dabei auch die Kosten der Herrichtung und Erschließung, der Ausstattung, der Außenanlagen und der Technischen Ausstattung der Anlagengruppen 1 bis 8 einschließlich Küchen-, Förder- und Veranstaltungstechnik zu ermitteln.
Als weitere Projektbeteiligte sind z.B. die Stiftung Zentral- und Landesbibliothek, die Senatskanzlei–Kulturelle Angelegenheiten, die Stadt- und Verkehrsplanung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, die Tempelhof Projekt GmbH sowie weitere noch zu beauftragende Sonderfachleute und Gutachter zu berücksichtigen.
Die Erarbeitung des Bedarfsprogramms erfolgt in einem engen Zeitfenster und ist am 30.11.2012 abzuschließen.
Das Bedarfsprogramm besteht gemäß der anzuwendenden Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins - Anweisung Bau (ABau) mit seinen Anlagen (www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben) aus: — dem Vorblatt zum Bedarfsprogramm, — den Angaben zum Bedarfsprogramm (zum Baugrundstück, zum Städtebau, zur Erschließung usw.) Die Unterlagen, die im Vorfeld im Verfahren der frühen Kostensicherheit erstellt wurden, sind anzupassen und zu vervollständigen, — dem Funktionsprogramm (Darstellung von Funktionszusammenhängen von Räumen bzw. Raumgruppen), — dem Raumprogramm (Nutzflächen nach DIN 277), — den Angaben zum Planungsrahmen, — den Planungs-und Kostendaten, — den Aussagen zu wesentlichen Ausstattungen, insbesondere solchen, die entwurfsbeeinflussend oder besonders kostenträchtig sind, — dem Nachweis der Wirtschaftlichkeit nach AV § 7 LHO, insbesondere hinsichtlich der Notwendigkeit der Maßnahme und zu alternativen Lösungen zur Standortwahl.
Der Auftragnehmer hat zur Erstellung des Bedarfsprogramms die Terminplanung für das Bauvorhaben zu erarbeiten.
Das Bedarfsprogramm ist unter Anwendung der DIN 18205 "Bedarfsplanung im Bauwesen" zu erstellen. Die in den Anhängen A, B und C der DIN 18205 aufgeführten Angaben sind, sofern sie nicht selbst erarbeitet werden, von den Projektbeteiligten einzufordern und in das Bedarfsprogramm aufzunehmen.
Option: Bei Bedarf sind mit den weiteren Projektbeteiligten Lösungsvarianten zur Kostenreduzierung zu erarbeiten und das Bedarfsprogramm anzupassen. (siehe auch Ziff.
Das Formular "Bewerberbogen" ist kostenlos abrufbar unter: http://www.vergabeplattform.berlin.de/bekanntmachungen.118.0.html.
Der Dateiname lautet: Bewerberbogen
109_ZLB_Bedarfsprogramm.
AuftragsbekanntmachungDienstleistungenRichtlinie 2004/18/EGAbschnitt I: Öffentlicher AuftraggeberI.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V HochbauFehrbelliner Platz 2Kontaktstelle(n): Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt,Abteilung V HochbauZu Händen von: Frau Haase oder Frau Gentz10707 BerlinDEUTSCHLANDTelefon: +49 3090139-3307/3308E-Mail: Einkauf-FBT-Hochbau@senstadt.berlin.deFax: +49 3090139-3301Internet-Adresse(n): Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers:http://www.stadtentwicklung.berlin.deWeitere Auskünfte erteilen: die oben genannten KontaktstellenAusschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen fürden wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem)verschicken: die oben genannten KontaktstellenAngebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an: die oben genanntenKontaktstellenI.2) Art des öffentlichen AuftraggebersRegional- oder LokalbehördeI.3) Haupttätigkeit(en)Allgemeine öffentliche VerwaltungI.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher AuftraggeberDer öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicherAuftraggeber: neinAbschnitt II: AuftragsgegenstandII.1) BeschreibungII.1.1) Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:Bedarfsprogramm Neubau für die Stiftung Zentral- und Landesbibliothek(ZLB); Umsetzung des Masterplans.II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.DienstleistungDienstleistungenDienstleistungskategorie Nr 12: Architektur, technische Beratung undPlanung, integrierte technische Leistungen, Stadt- und Landschaftsplanung,zugehörige wissenschaftliche und technische Beratung, technische Versucheund AnalysenHauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Berlin.NUTS-Code DE300II.1.3) Angaben zum öffentlichen Auftrag, zur Rahmenvereinbarung oder zumdynamischen Beschaffungssystem (DBS)Die Bekanntmachung betrifft einen öffentlichen AuftragII.1.5) Kurze Beschreibung des Auftrags oder BeschaffungsvorhabensGegenstand des Auftrages ist die Erstellung eines Bedarfsprogramm füreinen Neubau der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB), die derzeitauf 3 Standorte verteilt ist:— Haus Berliner Stadtbibliothek (BStB),— Haus Amerika-Gedenkbibliothek (AGB),— zusätzlich angemietete Außenmagazine.Die Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin hat einen Masterplan fürihre Entwicklung in den nächsten 3 Jahrzehnten erarbeitet und dabei inForm eines ersten Raum- und Funktionsprogramms ihren idealtypischenräumlichen Bedarf formuliert.Im Publikumsbereich der ZLB (Profil: Universalbibliothek) werden ca. 27000 m² Präsentationsflächen für Medien und weitere 14 000 m² Service- undFunktionsbereiche einschließlich der Aufenthaltsflächen für ca. 10 000Besucher/innen täglich als erforderlich eingestuft, von denen knapp 4 000m² im geplanten Humboldt-Forum realisiert werden.Desweiteren müssen für Archivierungszwecke ca. 15 000 m² Magazinflächenzur Verfügung stehen. Außerdem sind für Mitarbeiter/innen und technischeHintergrundbereiche ca. 11 000 m² konzipiert. In diesen Flächen sind ca. 5000 m² Büroflächen enthalten, welche direkt an die Publikumsbereicheanschließen.Die Flächenanalyse ergibt einen Gesamtflächenbedarf für die ZLB von ca. 67000 m², der mit 4 000 m² im Humboldt-Forum sowie der restlichen Fläche indem Bibliotheksneubau realisiert werden soll.Der Neubau soll auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhoferrichtet werden. Das zu bebauende Grundstück wird im Rahmen einerstädtebaulischen Qualifizierung festgelegt.Der Umfang des Auftrages umfasst den Neubau mit einem Raumbedarf von rd.63 000 m² Nutzfläche und rd. 100 000 m² Bruttogeschossfläche.Die Gesamtkosten der Maßnahme werden auf 270 000 000 EUR geschätzt.Für das Bauvorhaben werden dem Auftragnehmer das Raumprogramm, dasFunktionsprogramm, das Ausstattungsprogramm und die Betriebsbeschreibungzur Verfügung gestellt.Durch den Auftragnehmer sind die notwendigen Technik- und Verkehrsflächenzu ergänzen und das Bedarfsprogramm auf der Grundlage dieser Daten sowieder Angaben der weiteren Projektbeteiligten mit der Kostenermittlung fürdie Kostengruppen 100 bis 700 zu erstellen. Neben den Kosten des Gebäudessind dabei auch die Kosten der Herrichtung und Erschließung, derAusstattung, der Außenanlagen und der Technischen Ausstattung derAnlagengruppen 1 bis 8 einschließlich Küchen-, Förder- undVeranstaltungstechnik zu ermitteln.Als weitere Projektbeteiligte sind z.B. die Stiftung Zentral- undLandesbibliothek, die Senatskanzlei–Kulturelle Angelegenheiten, die Stadt-und Verkehrsplanung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt,die Tempelhof Projekt GmbH sowie weitere noch zu beauftragendeSonderfachleute und Gutachter zu berücksichtigen.II.1.6) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)71241000, 71210000, 71312000II.1.7) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): jaII.1.8) LoseAufteilung des Auftrags in Lose: neinII.1.9) Angaben über Varianten/AlternativangeboteVarianten/Alternativangebote sind zulässig: neinII.2) Menge oder Umfang des AuftragsII.2.1) Gesamtmenge bzw. -umfang:Die Erarbeitung des Bedarfsprogramms erfolgt in einem engen Zeitfensterund ist am 30.11.2012 abzuschließen.Das Bedarfsprogramm besteht gemäß der anzuwendenden Allgemeine Anweisungfür die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins - AnweisungBau (ABau) mit seinen Anlagen(www.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben) aus:— dem Vorblatt zum Bedarfsprogramm,— den Angaben zum Bedarfsprogramm (zum Baugrundstück, zum Städtebau, zurErschließung usw.) Die Unterlagen, die im Vorfeld im Verfahren der frühenKostensicherheit erstellt wurden, sind anzupassen und zu vervollständigen,— dem Funktionsprogramm (Darstellung von Funktionszusammenhängen vonRäumen bzw. Raumgruppen),— dem Raumprogramm (Nutzflächen nach DIN 277),— den Angaben zum Planungsrahmen,— den Planungs-und Kostendaten,— den Aussagen zu wesentlichen Ausstattungen, insbesondere solchen, dieentwurfsbeeinflussend oder besonders kostenträchtig sind,— dem Nachweis der Wirtschaftlichkeit nach AV § 7 LHO, insbesonderehinsichtlich der Notwendigkeit der Maßnahme und zu alternativen Lösungenzur Standortwahl.Der Auftragnehmer hat zur Erstellung des Bedarfsprogramms dieTerminplanung für das Bauvorhaben zu erarbeiten.Das Bedarfsprogramm ist unter Anwendung der DIN 18205 "Bedarfsplanung imBauwesen" zu erstellen. Die in den Anhängen A, B und C der DIN 18205aufgeführten Angaben sind, sofern sie nicht selbst erarbeitet werden, vonden Projektbeteiligten einzufordern und in das Bedarfsprogrammaufzunehmen.Option:Bei Bedarf sind mit den weiteren Projektbeteiligten Lösungsvarianten zurKostenreduzierung zu erarbeiten und das Bedarfsprogramm anzupassen. (sieheauch Ziff. II.2.2)).Über den Planungsfortschritt ist im Planungsbegleitenden Ausschuss zuberichten.II.2.2) Angaben zu OptionenOptionen: jaBeschreibung der Optionen: Bei Bedarf sind mit den weiterenProjektbeteiligten Lösungsvarianten zur Kostenreduzierung zu erarbeitenund das Bedarfsprogramm anzupassen.II.2.3) Angaben zur VertragsverlängerungDieser Auftrag kann verlängert werden: neinII.3) Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung Beginn 2.7.2012. Abschluss 30.4.2013Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technischeAngabenIII.1) Bedingungen für den AuftragIII.1.1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten:Mit dem Teilnahmeantrag ist der Nachweis einer gültigenBerufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens je 1000 000 EUR für Personen- und 1 000 000 EUR sonstige Schäden: Sachschädenund Vermögensschäden je Schadensereignis durch Vorlage entsprechenderKopien des Versicherungsscheines beizubringen.Ausreichend ist auch das Vorliegen einer unwiderruflichen Erklärung einerVersicherung, dass im Auftragsfall mit dem Versicherungsunternehmer eineVersicherung mit den oben genannten Mindestdeckungssummen geschlossenwerden wird. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültigeVersicherungsschein nachgereicht werden.III.1.2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oderVerweis auf die maßgeblichen Vorschriften:Bau-, Rechts-, Verwaltungsvorschriften des Landes Berlin (u.a. AllgemeineVertragsbedingungen - AVB zu den Verträgen; ABau, LHO Berlin, BerlinerBauordnung, Technischen Baubestimmungen; Rundschreiben einsehbar unterwww.stadtentwicklung.berlin.de/service/rundschreiben (diese Auflistung istnicht abschließend).III.1.3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergebenwird:Bewerbergemeinschaften sind zugelassen. Es ist eine von allen Mitgliedernder Bewerbergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass dieMitglieder der Bewerbergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Darüberhinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eineunterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaftlegitimiert ist, für diese das Vergabeverfahren durchzuführen.Mehrfachbewerbungen (Mitgliedschaften in mehreren Bewerbergemeinschaftenbzw. die Einzelbewerbung und gleichzeitige Mitgliedschaft in einerBewerbergemeinschaft) sind unzulässig und führen zum Ausschluss desjeweiligen Bewerbers bzw. der jeweiligen Bewerbergemeinschaft.Dies gilt nicht in gleicher Weise für Mehrfachbewerbungen alsNachunternehmer. Der Auftraggeber behält sich bei Bewerbern oderBewerbergemeinschaften mit demselben Nachunternehmer vor, dieseNachunternehmer aus Wettbewerbsgründen von der Teilnahme an denBietergesprächen auszuschließen. Die Nachunternehmerleistung kann indiesem Fall dennoch zum Gegenstand des Bietergesprächs werden.III.1.4) Sonstige besondere BedingungenFür die Ausführung des Auftrags gelten besondere Bedingungen: jaDarlegung der besonderen Bedingungen: Gemäß Frauenförderverordnung (FFV)vom 23.8.1999 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, S. 498) müssenBieter eine entsprechende Erklärung abgeben, die den Angebotsunterlagenbeigefügt ist (Anlage zum Bewerberbogen). Angebote, die keine oderunvollständige Erklärungen gemäß § 1 Absatz 2 FFV enthalten, werden nichtberücksichtigt. (Siehe Ziffer III.2.1)).Es bestehen gesonderte Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- undVergabegesetz (AVG) vom 8.7.2010 (GVBl. für Berlin vom 22.7.2010).Weiteres siehe Unterlagen bei Angebotsaufforderung.Der Bieter (einschließlich eventueller Unterauftragnehmer) darf wedereinen Eintrag im Berliner Korruptionsregister, Gewerbezentralregister nochin den Sanktionslisten der EG-Antiterrorismusverordnungen (EG) Nr.2580/2001 und 881/2002 haben.Eine Abfrage erfolgt hier vor Zuschlagserteilung.III.2) TeilnahmebedingungenIII.2.1) Persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers sowie Auflagenhinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder HandelsregisterAngaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung derAuflagen zu überprüfen: Im Bewerberbogen sind folgende Angaben undErklärungen zu machen und folgende Nachweise beizufügen:1. Ein vollständig ausgefüllter und unterschriebener Bewerberbogen.(Ziffer VI.3) Sonstige Informationen beachten),2. Unterzeichnete Erklärung gemäß § 4 Abs. 2 VOF über die wirtschaftlicheVerknüpfung und die auf den Auftrag bezogene Zusammenarbeit (Anlage 1 zumBewerberbogen),3. Unterzeichnete Erklärung über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründenach § 4 Abs. 6 und 9 VOF (Anlage 2 zum Bewerberbogen),4. Erklärung über Vertretungsbefugnis im Falle einer Bewerbergemeinschaftdurch Vorlage der Vollmachtserklärung des bevollmächtigten Vertreters, derdurch alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft legitimiert ist,5. Erklärung über gesamtschuldnerische Haftung im Falle einerBewerbergemeinschaft,6. Eigenerklärung gemäß § 1 Abs. 2 FFV (Anlage zum Bewerberbogen).Das Nichtvorliegen von einem der geforderten Nachweise der Punkte 1 bis 6führt ebenso wie das Fehlen der Unterschrift auf dem Bewerberbogenunmittelbar zum Ausschluss am weiteren Verfahren,7. Unterzeichnete Verpflichtungserklärung des/der Nachunternehmer (Anlagezum Bewerberbogen). Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten im gleichenMaße für verbundene Unternehmen,8. Von § 5 Abs. 3 VOF 2009 wird kein Gebrauch gemacht. Fehlende und/oderunvollständige Erklärungen und Nachweise, die nicht bis zum Ablauf derBewerberfrist vorgelegt wurden, werden nicht nachgefordert.III.2.2) Wirtschaftliche und finanzielle LeistungsfähigkeitAngaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung derAuflagen zu überprüfen: Nach § 5 (4c) VOF - Erklärung über:1. den Gesamtumsatz (brutto) (2009/2010/2011) und,2. den Umsatz (brutto für die entsprechende Dienstleistung, in den letzten3 Jahren (2009/2010/2011). Bei der Ermittlung der Umsätze fürentsprechende Dienstleistungen sind nur leistungsbezogene Umsätze zuberücksichtigen.Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Der Nachweis über dieBerufshaftpflichtversicherung gemäß Ziffer III.1.1) muss erbracht werden.III.2.3) Technische LeistungsfähigkeitAngaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung derAuflagen zu überprüfen:Im Bewerberbogen sind folgende Angaben und Erklärungen zu machen undfolgende Nachweise beizufügen:1. Benennung und Angaben über die berufliche Qualifikation zu denvorgesehenen (max. 2) Mitarbeitern wie: Name, Vorname, Berufsausbildung,Berufsjahre nach Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, Diplom, Masteroder vergleichbare Abschlüsse und eine Kopie des jeweiligen Zeugnissesoder der entsprechenden Urkunde; sowie Fähigkeiten und aktuelle Projektedes Projektleiters und Stellvertreters:— einem Projektleiter,— einem stellvertretenden Projektleiter.2. Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung desBüros/Unternehmens in den letzten 3 Jahren, aufgeteilt nachArchitekten/Ingenieuren mit mindestens 5 Berufsjahren nach einerabgeschlossenen Hochschul- oder Fachhochschulausbildung, nach anderenIngenieuren sowie nach sonstigen Mitarbeitern. Zudem hat eine Aufteilungder Gesamtzahl der angestellten Mitarbeiter und der Leitung desBüros/Unternehmens nach Architekten/Ingenieuren mit mindestens 2 JahrenBüro- bzw. Unternehmenszugehörigkeit und nach sonstigen Mitarbeitern zuerfolgen,3. Vorstellung von drei Referenzprojekten, für die ein Bedarfsprogrammerstellt wurde, zur Vorbereitung von Hochbaumaßnahmen bestehend ausFunktions- und Raumprogramm, Angaben zum Planungsrahmen, Planungs- undKostendaten, mit dem Nachweis der Wirtschaftlichkeitsberechnung sowiealternativer Lösungsansätze des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft. Angabenzum Auftraggeber (öffentlicher/privater Auftraggeber) mit Adresse,Ansprechpartner und dessen Telefonnummer, ein Referenzschreiben mitAngaben zum Anforderungsgrad an das Projekt, zum Bearbeitungsumfang,Angaben zur Nutzung, zur Art der Baumaßnahme mit kurzer Beschreibung, zuden Kosten nach DIN 276, zum Bearbeitungszeitraum des Auftrages,Bearbeitung des Projektes nach Abschluss des Bedarfsprogramms (auch durchDritte).III.3) Besondere Bedingungen für DienstleistungsaufträgeIII.3.1) Angaben zu einem besonderen BerufsstandDie Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstandvorbehalten: neinIII.3.2) Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches PersonalJuristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationender Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistungverantwortlich sind: jaAbschnitt IV: VerfahrenIV.1) VerfahrensartIV.1.1) VerfahrensartVerhandlungsverfahrenEinige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmtenVerhandlungsverfahren) neinIV.1.2) Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zurAngebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werdenGeplante Mindestzahl 3: und Höchstzahl 6Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: 1.Gesamtumsatz (Ziff. III.2.2)/ § 5 (4c) VOF) - 5 Pkt. erhält derTeilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Gesamtumsatz in Höhe vonmindestens 1 000 000 EUR (brutto) ausweist. 2. Umsatz für entsprechendeDienstleistungen (Ziff. III.2.2)/ § 5 (4c) VOF) - 5 Pkt. erhält derTeilnahmeantrag, der einen mittleren jährlichen Umsatz für entsprechendeDienstleistungen in Höhe von mindestens 100 000 EUR (brutto) ausweist. 3.Angaben zur Mitarbeiterstruktur max. 10 Pkt. Das Kriterium wird als Summeder nachfolgenden Unterkriterien 3.1 und 3.2 bewertet: 3.1 - 5 Pkt. erhältein Teilnahmeantrag, der in der Summe der Angaben aller zumTeilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahremindestens 8 Architekten und/oder Ingenieure nachweist, davon mindestens 5mit einer Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren. 3.2 - 5 Pkt. erhält einTeilnahmeantrag, wenn er in der Summe der Angaben aller zumTeilnahmeantrag gehörenden Bewerberbögen im Mittel der letzten 3 Jahremindestens 6 Architekten und/oder Ingenieure nachweist, die seitmindestens 2 Jahren im jeweiligen Büro/Unternehmen angestellt sind oderdieses leiten. 4. Eignung/Qualifikation des vorgesehenen Projektleiters(Ziff. III.2.2)/§ 4(3) § 5(5c) VOF) max. 15 Pkt. Mit 0 Punkten bewertetwird das Kriterium, wenn der vorgesehene Projektmitarbeiter nicht überHochschul- oder Fachhochschulabschlüsse (Dipl.-Ing., TH/FH odergleichwertig) verfügt. Wird die Anforderung des Abschlusses erfüllt, wirddas Kriterium als Summe des Unterkriteriums 4.1 bewertet.: 4.1Projektleiter max.15 Pkt. 4.1.1 - 5 Pkt. erhält der Projektleiter, wenn erweniger als 5 Berufsjahre als Architekt oder Dipl.-Ing. nachweist. 4.1.2 -10 Pkt. erhält der Projektleiter, wenn er mindestens 5 bis 10 Berufsjahreals Architekt oder Dipl.-Ing. nachweist. 4.1.3 - 15 Pkt. erhält derProjektleiter, wenn er mehr als 10 Berufsjahre als Architekt oderDipl.-Ing. nachweist. 5. Eignung/Qualifikation des stellvertretendenProjektleiters (Ziff. III.2.2)/§ 4(3) § 5(5c) VOF) max. 10 Pkt. Mit 0Punkten bewertet wird das Kriterium, wenn der vorgeseheneProjektmitarbeiter nicht über Hochschul- oder Fachhochschulabschlüsse(Dipl.-Ing., TH/FH oder gleichwertig) verfügt. Wird die Anforderung desAbschlusses erfüllt, wird das Kriterium bewertet.: 5.1 StellvertretenderProjektleiter max.10 Pkt. 5.1.1 - 5 Pkt. erhält der stellvertretendeProjektleiter, wenn er weniger als 5 Berufsjahre als Architekt oderDipl.-Ing. nachweist. 5.1.2 - 10 Pkt. erhält der stellvertretendeProjektleiter, wenn er mehr als 5 Berufsjahre als Architekt oderDipl.-Ing. nachweist. 6. Angaben zu den Referenzprojekten gemäß § 5 (5b)VOF, Ziff. III.2.3): in der Summe max. 55 Pkt. [(max. 3x15 Pkt. = 45 Pkt.)+ einmalig 10 Pkt. = 55 Pkt.] Das Referenzprojekt wird nur gewertet, wennalle Bedingungen a) bis c) erfüllt sind; a) wenn es von dem auf Seite1 desBewerberbogens angegebenem "Name(Büro/Unternehmen)" oder dessenRechtsvorgänger bearbeitet wurde; b) Referenzprojekte vonProjektmitarbeitern, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfennicht angegeben werden; c) Das Bedarfsprogramm für das Referenzobjekt mussabgeschlossen sein, d.h. die Erarbeitung darf maximal 5 Jahre zurückliegen(d.h. Übergabe an den Bauherren vor dem Tage der Bekanntmachung). Jedesder 3 Referenzprojekte wird mit bis zu 15 Pkt. anhand der Summe derfolgenden Unterkriterien bewertet. 6.1 - 2 Pkt. erhält einReferenzprojekt, wenn es sich um eine öffentliche Baumaßnahme handelt, diedurch einen öffentlichen Auftraggeber im Sinne von § 98 GWB beauftragtwurde und ein entsprechendes Referenzschreiben vorliegt. 6.2 - 3 Pkt.erhält ein Referenzprojekt, wenn dessen Gesamtkosten nach DIN 276 KG 100 –700 (brutto) mindestens 40 000 000 EUR betragen. 6.3 - 4 Pkt. erhält einReferenzprojekt, wenn dessen Gesamtkosten nach DIN 276 KG 100 – 700(brutto) mindestens 40 000 000 EUR betragen und für dieses Referenzprojektdas Bedarfsprogramm einschließlich des Kostenrahmens gemäß DIN 276erarbeitet wurde. 6.4 — 3 Pkt. erhält ein Referenzprojekt, wenn dessenGesamtkosten nach DIN 276 KG 100 – 700 (brutto) mindestens 40 000 000 EURbetragen und für dieses Referenzprojekt der Kostenrahmen gemäß DIN 276 derTechnischen Ausstattung einschließlich der Küchentechnik, derFördertechnik und der Veranstaltungstechnik erarbeitet wurde. 6.5 - 3 Pkt.erhält ein Referenzprojekt, wenn dessen Gesamtkosten nach DIN 276 KG 100 –700 (brutto) mindestens 40 000 000 EUR betragen und für diesesReferenzprojekt das Bedarfsprogramm einschließlich des Kostenrahmens gemäßDIN 276 erarbeitet wurde und die Bauausführung dieses Projektes bereitsbegonnen wurde. Die Bearbeitung des Projektes nach Abschluß desBedarfsprogramms kann auch durch Dritte erfolgen. 6.6 - 10 Pkt. werdeneinmalig zusätzlich vergeben, wenn mindestens eine Referenz dieBedarfsplanung für den Neubau einer Bibliothek ausweist. In der Summealler Kriterien werden maximal 100 Punkte vergeben.IV.1.3) Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe derVerhandlung bzw. des DialogsAbwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecksschrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zuverhandelnden Angebote neinIV.2) ZuschlagskriterienIV.2.1) Zuschlagskriteriendas wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Kriterien, die inden Ausschreibungsunterlagen, der Aufforderung zur Angebotsabgabe oder zurVerhandlung bzw. in der Beschreibung zum wettbewerblichen Dialogaufgeführt sindIV.2.2) Angaben zur elektronischen AuktionEine elektronische Auktion wird durchgeführt: neinIV.3) VerwaltungsangabenIV.3.1) Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:14217E70001IV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben AuftragsneinIV.3.3) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzendenUnterlagen bzw. der BeschreibungKostenpflichtige Unterlagen: neinIV.3.4) Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge11.4.2012 - 12:00IV.3.6) Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträgeverfasst werden könnenDeutsch.Abschnitt VI: Weitere AngabenVI.1) Angaben zur Wiederkehr des AuftragsDies ist ein wiederkehrender Auftrag: neinVI.2) Angaben zu Mitteln der Europäischen UnionAuftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das ausMitteln der Europäischen Union finanziert wird: neinVI.3) Zusätzliche Angaben1. Alle Bewerbungen sind zwingend unter Benutzung des vom Auftraggebererstellten Bewerberbogens einzureichen; formlose Bewerbungen werden nichtberücksichtigt. Der Teilnahmeantrag besteht aus einem bzw. mehrerenvollständig auszufüllenden Bewerberbögen mit den geforderten Angaben undnummerierten Anlagen. Das Formular "Bewerberbogen" ist kostenlos abrufbarunter: http://www.vergabeplattform.berlin.de/bekanntmachungen.118.0.html.Der Dateiname lautet: Bewerberbogen109_ZLB_Bedarfsprogramm.2. Geforderte Nachweise, Erklärungen und sonstige Angaben sind auch vonallen Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrageinzureichen. Dies gilt auch für Nachunternehmer, wenn sich derBewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis einer/ihrer Eignung desNachunternehmers bedient. Die Vorgaben für Nachunternehmer gelten ingleichem Maße für verbundene Unternehmer,2.1 Bei Bewerbergemeinschaften sowie Bewerbungen mit Nachunternehmern musspro Mitglied und pro Nachunternehmer ein Bewerberbogen vollständigausgefüllt werden. In Abweichung zu III.1.1) betragen die vomNachunternehmer nachzuweisenden Deckungssummen derBerufshaftpflichtversicherung 500 000 EUR für Personen- und 500 000 EURfür sonstige Schäden,2.2 Pro Teilnahmeantrag dürfen maximal 2 Projektmitarbeiter und maximal 3Referenzgebäude vorgestellt werden. Dies bedeutet, dass beiBewerbergemeinschaften und/oder im Fall von Nachunternehmern in deneinzelnen Bewerberbögen jeweils Felder bei dem Projektteam und denReferenzen frei bleiben. Nur die in den Bewerberbögen genannten 2Projektmitarbeitern und 3 Referenzen werden in die Wertung einbezogen,3. Die Umsätze des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaftsmitglieder und derNachunternehmer werden nur berücksichtigt, wenn der jeweiligeNachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt; dass er imAuftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/derBewerbergemeinschaft einstehen wird,4. Die Mitarbeiterzahlen und die Referenzen des Bewerbers/derBewerbergemeinschaftsmitglieder und der Nachunternehmer werden im Rahmender Prüfung der Teilnahmeanträge addiert. Die Mitarbeiterangaben undReferenzen von Nachunternehmern werden nur berücksichtigt, wenn derjeweilige Nachunternehmer mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt,dass er dem Bewerber/die Bewerbergemeinschaft seine Ressourcen imAuftragsfall zur Verfügung stellen wird,5. Abgesehen von den geforderten Eintragungen, die dazu führen werden,dass der Bewerberbogen an Länge gewinnt, sind Änderungen im Bewerberbogennicht zulässig,6. Der Teilnahmeantrag muss auf Deutsch gestellt werden, gleichwertigeNachweise des Herkunftslandes sind ausreichend, deutsche Übersetzungen vonNachweisen oder sonstigen Angaben müssen beglaubigt sein,7. Die Bewerberunterlagen (keine losen Blätter) sind in einem festverschlossenen Umschlag und deutlich mit dem Aufkleber"VOF-Vergabeverfahren 109_ZLB_Bedarfsprogramm" gekennzeichnet bei derSenatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V Hochbau VS1-1/V S 1-2, Fehrbelliner Platz 2, 10707 Berlin einzureichen. Ein Verweisauf frühere Bewerbungen ist nicht zulässig. Der Teilnahmeantrag wird nurauf Anforderung und erst nach Abschluss des Verfahrens zurückgesandt,8. Zusätzliche Auskünfte sind frühzeitig schriftlich jedoch spätestens biszum 3.4.2012 an die Vergabestelle zu richten. Auskunftserteilung erfolgtnur nach schriftlicher Anforderung (d.h. per E-Mail, Fax oder Brief), vonder unter Ziffer I.1) genannten Kontaktstelle. Die Anfragen werdenanonymisiert und mit den Antworten im Internet unter der oben genanntenInternetadresse (s. Punkt 1) veröffentlicht,9. Die Zuschlagskriterien werden im Rahmen der Aufforderung zurVerhandlung sowie zur Abgabe eines Angebotes benannt.VI.4) Rechtsbehelfsverfahren/NachprüfungsverfahrenVI.4.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/NachprüfungsverfahrenVergabekammer des Landes Berlin, GeschäftsstelleMartin-Luther-Str. 10510825 BerlinDEUTSCHLANDTelefon: +49 309013-8316Fax: +49 309013-7613VI.4.2) Einlegung von RechtsbehelfenGenaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Aufdie Frist GWB; 4. Teil vom 24.4.2009 § 107 Abs. 3 Nr. 1-4 wirdhingewiesen. (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung).VI.4.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von RechtsbehelfenerteiltVergabekammer des Landes Berlin, GeschäftsstelleMartin-Luther-Str. 10510825 BerlinDEUTSCHLANDTelefon: +49 309013-8316Fax: +49 309013-7613VI.5) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:6.3.2012	Tender result notice
Bekanntmachung vergebener AufträgeLieferauftragRichtlinie 2004/18/EGAbschnitt I: Öffentlicher AuftraggeberI.1) Name, Adressen und Kontaktstelle(n)Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Abteilung V HochbauFehrbelliner Platz 2Zu Händen von: Frau Haase oder Frau Gentz10707 BerlinDEUTSCHLANDTelefon: +49 3090139-3307/-3308E-Mail: Einkauf-FBT-Hochbau@senstadtum.berlin.deFax: +49 3090139-3301Internet-Adresse(n): Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers:http://www.stadtentwicklung.berlin.deI.2) Art des öffentlichen AuftraggebersRegional- oder LokalbehördeI.3) Haupttätigkeit(en)Allgemeine öffentliche VerwaltungI.4) Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher AuftraggeberDer öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicherAuftraggeber: neinAbschnitt II: AuftragsgegenstandII.1) BeschreibungII.1.1) Bezeichnung des AuftragsBedarfsprogramm Neubau für die Stiftung Zentral- und Landesbibliothek(ZLB); Umsetzung des Masterplans.II.1.2) Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw.DienstleistungLieferauftragHauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Berlin,DEUTSCHLAND.NUTS-Code DE300II.1.4) Kurze Beschreibung des Auftrags oder BeschaffungsvorhabensGegenstand des Auftrages ist die Erstellung eines Bedarfsprogramm füreinen Neubau der Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB), die derzeitauf 3 Standorte verteilt ist:— Haus Berliner Stadtbibliothek (BStB),— Haus Amerika-Gedenkbibliothek (AGB),— zusätzlich angemietete Außenmagazine.Die Stiftung Zentral- und Landesbibliothek Berlin hat einen Masterplan fürihre Entwicklung in den nächsten 3 Jahrzehnten erarbeitet und dabei inForm eines ersten Raum- und Funktionsprogramms ihren idealtypischenräumlichen Bedarf formuliert.Im Publikumsbereich der ZLB (Profil: Universalbibliothek) werden ca. 27000 m² Präsentationsflächen für Medien und weitere 14 000 m² Service- undFunktionsbereiche einschließlich der Aufenthaltsflächen für ca. 10 000Besucher/innen täglich als erforderlich eingestuft, von denen knapp 4 000m² im geplanten Humboldt-Forum realisiert werden.Des weiteren müssen für Archivierungszwecke ca. 15 000 m² Magazinflächenzur Verfügung stehen. Außerdem sind für Mitarbeiter/innen und technischeHintergrundbereiche ca. 11 000 m² konzipiert. In diesen Flächen sindca. 5000 m² Büroflächen enthalten, welche direkt an die Publikumsbereicheanschließen.Die Flächenanalyse ergibt einen Gesamtflächenbedarf für die ZLB von ca. 67000 m², der mit 4 000 m² im Humboldt-Forum sowie der restlichen Fläche indem Bibliotheksneubau realisiert werden soll.Der Neubau soll auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tempelhoferrichtet werden. Das zu bebauende Grundstück wird im Rahmen einerstädtebaulischen Qualifizierung festgelegt.Der Umfang des Auftrages umfasst den Neubau mit einem Raumbedarf von rd.63 000 m² Nutzfläche und rd. 100 000 m² Bruttogeschossfläche.Die Gesamtkosten der Maßnahme werden auf 270 000 000 EUR geschätzt.Für das Bauvorhaben werden dem Auftragnehmer das Raumprogramm, dasFunktionsprogramm, das Ausstattungsprogramm und die Betriebsbeschreibungzur Verfügung gestellt.Durch den Auftragnehmer sind die notwendigen Technik- und Verkehrsflächenzu ergänzen und das Bedarfsprogramm auf der Grundlage dieser Daten sowieder Angaben der weiteren Projektbeteiligten mit der Kostenermittlung fürdie Kostengruppen 100 bis 700 zu erstellen. Neben den Kosten des Gebäudessind dabei auch die Kosten der Herrichtung und Erschließung, derAusstattung, der Außenanlagen und der Technischen Ausstattung derAnlagengruppen 1 bis 8 einschließlich Küchen-, Förder- undVeranstaltungstechnik zu ermitteln.II.1.5) Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)71241000, 71210000, 71312000II.1.6) Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen (GPA): jaAbschnitt IV: VerfahrenIV.1) VerfahrensartIV.1.1) VerfahrensartOffenIV.2) ZuschlagskriterienIV.2.1) Zuschlagskriteriendas wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf1. Qualität der geplanten Projektorganisation und Leistungsfähigkeit desTeams. Gewichtung 152. Qualität zur Herangehensweise zur Flächenermittlung. Gewichtung 153. Qualität zur Herangehensweise zur zur Kostenermittlung. Gewichtung 304. Wirtschaftlichkeit des Honorarangebotes. Gewichtung 40IV.2.2) Angaben zur elektronischen AuktionEine elektronische Auktion wurde durchgeführt: neinIV.3) VerwaltungsangabenIV.3.2) Frühere Bekanntmachung(en) desselben AuftragsAuftragsbekanntmachungBekanntmachungsnummer im ABl: 2012/S 048-079072 vom 9.3.2012Abschnitt V: AuftragsvergabeV.1) Tag der Zuschlagsentscheidung:9.8.2012V.2) Angaben zu den AngebotenAnzahl der eingegangenen Angebote: 3V.3) Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten derZuschlag erteilt wurdeDU Diedrichs AG & Co.KGDorotheenstraße 6810117 BerlinDEUTSCHLANDE-Mail: info@du-diedrichs.deTelefon: +49 30315898730Internet-Adresse: www.du-diedrichs.deFax: +49 30315898788V.5) Angaben zur Vergabe von UnteraufträgenEs können Unteraufträge vergeben werden: neinAbschnitt VI: Weitere AngabenVI.1) Angaben zu Mitteln der Europäischen UnionAuftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das ausMitteln der Europäischen Union finanziert wird: neinVI.3) Rechtsbehelfsverfahren/NachprüfungsverfahrenVI.3.1) Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/NachprüfungsverfahrenVergabekammer des Landes BerlinMartin-Luther-Str. 10510825 BerlinDEUTSCHLANDTelefon: +49 309013-8316Internet-Adresse: www.berlin.de/sen/wirtschaft/vergabe/kammer.htmlFax: +49 309013-7613VI.3.2) Einlegung von RechtsbehelfenGenaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Aufdie Frist § 107 Abs. 3 GWB (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkung) wirdhingewiesen.VI.3.3) Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von RechtsbehelfenerteiltVergabekammer des Landes BerlinMartin-Luther-Str. 10510825 BerlinDEUTSCHLANDTelefon: +49 309013-8316Internet-Adresse: www.berlin.de/sen/wirtschaft/vergabe/kammer.htmlFax: +49 309013-7613VI.4) Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:9.8.2012	Map
09.03.2012 Result published
3-101784
529	Advertisement	Similar types of buildings
FR-Saint-Sever	Tender
PT-Setúbal	Result
OM-Al Khuwair	Tender

References: § 7
 § 7
 § 1
 § 4
 § 4
 § 1
 § 5
 § 5
 § 5
 § 5
 § 5
 § 5
 § 5
 § 98
 § 107
 § 107