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Timestamp: 2019-01-20 19:30:30+00:00

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Deutschland : Lößnitz - Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Fachplanungsleistungen der Tragwerksplanung zur Sanierung der Grundschule Altstadt, Obergraben14 (Lph. 1-6+8) sowie der Sanierung der Turnhalle, Steinweg 8 (Lph. 1-6+8) in 08294 Lößnitz
Vollständig ausgefüllter Teilnahmeantrag (TA) = Bewerbungsformular ist über die Vergabeplattform in Textform unterschrieben (Ausschlussgrund) fristgerecht elektronisch einzureichen. Angebote, per Post, E-Mail oder per Fax eingereicht, werden nicht berücksichtigt. Mitglieder von Bewerbergemeinschaften haben grundsätzlich alle Erklärungen/Nachweise für jedes Mitglied abzugeben, außer Angaben zum PL und sPL sowie zu den Referenzen.
Nachweis Eintragung in Handelsregister: Kopie Handelsregisterauszug; falls nicht vorliegend: Begründung. Der Handelsregisterauszug muss die aktuellen Verhältnisse widerspiegeln, darf jedoch nicht älter als 12 Monate zum Zeitpunkt des Ablaufes der Bewerbungsfrist sein.
Ausbildungsnachweise und Bescheinigungen über die berufliche Befähigung des Projektteams gem. §46 (1) i. V. m. §46 (3) Nr.2 u. 6 VgV 2016:
Qualifikation PL und sPL (Abschluss mind. Master, Dipl.-Ing. im Bereich Bauingenieurwesen oder vergleichbarem Studiengang, Berufserfahrung mind. 5 Jahre (PL) und mind. 3 Jahre (sPL) in zuvor genannter Fachrichtung), siehe III.1.3) Eignungskriterien und II.2.9), Bepunktung entsprechend beigefügter Bewertungsmatrix;
Mindestreferenz A: Tragwerksplanungsleistung für die Sanierung eines Gebäudes, mind. Honorarzone III, Bauwerkskosten (KG 300 + 400) von mind. 1,5 Mio. EUR brutto; abgeschlossenes, im Zeitraum 1.10.2013 bis 30.9.2018 fertiggestelltes Vorhaben (Übergabe Nutzer)
Bei öffentlichen Auftraggebern ist eine Referenzbescheinigung wünschenswert. Andernfalls gelten nachfolgende Eintragungen des Bewerbers als Eigenerklärung.
Obergrenze für einzureichende Referenzen legt der AG nicht fest, d. h. es ist zulässig, dass Bewerber mehr als eine geforderte Mindestreferenz einreicht. Bewertet werden ausschließlich die eingereichte Mindestreferenz sowie Referenzen aus zusätzlicher Referenzliste. Für den Fall, dass Bewerber mehr als eine Referenz einreicht, die Mindestanforderung der Referenz A erfüllt, hat er anzugeben, welche Referenz der AG für seine Auswahlentscheidung berücksichtigen soll. Erfolgt keine Angabe, wird AG die ersten 2 eingereichten Referenzen seiner Auswahl zu Grunde legen.
1) Erklärung zu den durchschnittlichen Honorarumsätzen des Wirtschaftsteilnehmers gem. § 45 (1) Nr. 1 VgV 2016, soweit sie die Leistungen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre betreffen (in Euro brutto): Gesamthonorarumsatz und Honorarumsatz im Bereich Tragwerksplaung gemäß § 51 ff. HOAI 2013 für die Jahre 2015, 2016 und 2017.
Bei Bewerbergemeinschaften ist die Summe der durchschnittlichen Jahresumsätze (der Mitglieder dieser Bewerbergemeinschaft) aus dem Teilbereich Tragwerksplanung maßgebend;
Rechtsform von Bewerbergemeinschaften (BG): gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe Erklärung, dass Mitglieder BG (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über die Auflösung der ARGE hinaus. Die BG muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die Erklärung kann das vorgegebene Formblatt verwendet werden, das als Anlage dem Bewerbungsformular beiliegt. Die Vorlage des Nachweises hat mit Abgabe der Bewerbung zu erfolgen. Der AG behält sich vor, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche Zulässigkeit der Kooperation in Form einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbewerber das Verfahren in BG fortsetzen wollen, ist dies nur mit schriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch die Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird oder Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit u. Zuverlässigkeit hat.
1) Angabe zum Mindesthonorarumsatz: der Mindesthonorarumsatz (Durchschnitt der Umsätze der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Bereich Tragwerksplanung gemäß § 53 ff. HOAI 2013 in EUR brutto) wird festgelegt mit 50 000 EUR brutto.
Name des Versicherers; Deckungssumme Personenschäden; Deckungssumme Sonstige Schäden; Maximierung im Schadenfall; belegt durch Kopie als Anlage;
2) Werden die geforderten Deckungssummen in Höhe von mind. 3,0 Mio. EUR für Personenschäden, mind. 1,5 Mio. EUR für sonstige Schäden sowie die geforderte zweifache Maximierung nicht erreicht, so ist eine Erklärung des Versicherers beizufügen, dass 1. die Deckungssummen/die Maximierung im Auftragsfall angepasst werden oder 2. im Auftragsfall eine objektbezogene Versicherung abgeschlossen wird. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Für geplante Nachunternehmer muss keine Versicherungsbestätigung vorliegen. Der Nachweis des Versicherers darf nicht älter als 12 Monate zum Schlusstermin der Bewerbungsfrist des Teilnahmeantrages sein. Der Nachweis ist als Anlage in Kopie beizufügen!
Gemäß § 47 (3) verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters, sofern dieser die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt (Eignungsleihe). Des Weiteren verlangt er die Auftragsausführung des anderen Unternehmens für Leistungen entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe.
Der Auftraggeber (AG) wird die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge (TA) anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise u. Erklärungen formal u. inhaltlich prüfen und bewerten. Die Auswahl erfolgt unter den formal zulässigen TA (Nachweis der Erfüllung der geforderten Mindeststandards) anhand einer Bewertungsmatrix, wobei die Kriterien wie folgt bewertet werden: pro Auswahlkriterium können 0 bis 3 Punkte (siehe Bewertungsmatrix) vergeben werden, Punktzahl pro Kriterium wird gewichtet. Die Rangfolge richtet sich nach der erreichten Gesamtpunktzahl von 300. Erfüllen mehrere Bewerber mit festgelegter Höchstzahl gleichermaßen die Anforderungen u. ist Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl zu, entscheidet unter diesen das Los.
Die Formale Prüfung der Mindeststandards ist der beigefügten Unterlage zu den Mindestanforderungen zu entnehmen.
A Honorarangebot; Gewichtung 15 %; davon:
B Persönliche Referenzen des Projektteams, Gewichtung 40 %, davon:
B.1 Persönliche Referenz PL 1; 15 %;
B.2 Persönliche Referenz PL 2; 13 %:
B.3 Persönliche Referenz sPL; 12 %
C Arbeitsaufgabe, Gewichtung 45 %, davon:
C.1 Darstellung projektspezifische Kapazitätsplanung für die Sanierung der Grundschule und Turnhalle über alle Planungsphasen; 20 %
C.2 Vorschläge von Optimierungsmöglichkeiten der derzeit geplanten außenliegenden Brandschutztreppe sowie alternativ Betrachtung/ Einschätzung der Variante des Einbaus einer innenliegenden Fluchttreppe; 25 %
1) Pers. Referenz PL durch Vorlage von 2 Referenz:
1.1) Erfahrung des vorges. PL in vergleichbarer Funktion (PL oder stellv. PL): Tragwerksplanung für die Sanierung eines Gebäudes; mind. Honorarzone III; mind. LPH 3-6 selbst erbracht, mit Bauwerkskosten (KG 300 + 400) von mind. 1,0 Mio. EUR brutto, welches im Zeitraum von 1.10.2013 bis 30.9.2018 (Übergabe Nutzer) fertig gestellt wurde;
1.2) Erfahrung des vorges. PL in vergleichbarer Funktion (PL oder stellv. PL): Tragwerksplanung für die Sanierung eines Gebäudes; in vergleichbarer Funktion; mind. Honorarzone III; mit Bauwerkskosten (KG 300 + 400) von mind. 1,5 Mio. EUR brutto, welches im Zeitraum von 1.10.2013 bis 30.9.2018 (Übergabe Nutzer) fertig gestellt wurde;
2) Pers. Referenz sPL durch Vorlage von einer Referenz:
2.1) Erfahrung des vorges. sPL in vergleichbarer Funktion (PL oder stellv. PL): Tragwerksplanung für die Sanierung eines Gebäudes; in vergleichbarer Funktion; mind. Honorarzone III; mit Bauwerkskosten (KG 300 + 400) von mind. 1,5 Mio. EUR brutto, welches im Zeitraum von 1.10.2013 bis 30.9.2018 (Übergabe Nutzer) fertig gestellt wurde.
Hinweis: die Persönlichen Referenzen können auch das als Mindestreferenz A genannte Projekt beinhalten.
Es sollen für das Bauvorhaben Fördermittel im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Städtebaulicher Denkmalschutz“ in Anspruch genommen werden. Für den Altstadtbereich der Stadt Lößnitz bestehen ein rechtskräftig festgesetztes Sanierungsgebiet als auch ein rechtskräftig festgesetztes Erhaltungsgebiet nach Baugesetzbuch (BauGB). Die Sanierung der beiden o. g. Objekte soll im Rahmen des „Erhaltungsgebietes *N* Historische Altstadt Lößnitz“ erfolgen. Für das vor genannte Erhaltungsgebiet stehen der Stadt Lößnitz Fördermittel in Form eines Gesamtfinanzverfügungs-rahmens zur Verfügung. Die Sanierungen der beiden o. g. Objekte sind Bestandteile des Umsetzungskonzeptes und als Einzelmaßnahmen zur Umsetzung im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Städtebaulicher Denkmalschutz“ vorgesehen.
Sämtliche Kommunikation in diesem Verfahren erfolgt im Vergabeportal über die bei der Erstanmeldung hinterlegte E-Mail-Adresse.
Es ist eine dauerhafte Erreichbarkeit für die Dauer des gesamten Verfahrens durch den Bewerber/ Bieter sicher zustellen.
Einzureichende Unterlagen mit dem Angebot:
— Bewerbungsformular zum Vergabeverfahren inkl. aller darin geforderten Nachweise, Formblätter und Referenzblätter,
— Beantwortung der Arbeitsaufgabe,
— Ausgefüllter Vertrag (ohne Unterschrift) und Preisblätter zur Berechnung des Honorars,
— Angebotserklärung (Angebotsanschreiben).
Bekanntmachungs-ID: CXS0Y6MYYYQ
Frau Ronny Kaden
Tenderer contact: +49 3771557542
Bid submission: r.kaden@stadt-loessnitz.de
Deutschland, Lößnitz
— TO 1 – Schulgebäude: Sanierung des Schulgebäudes der Grundschule Altstadt, Obergraben 14 in 08294 Lößnitz,
— TO 2 – Turnhalle: Sanierung der Turnhalle, Steinweg 8 in 08294 Lößnitz.
Gegenstand der geplanten Beauftragung ist die Fachplanung TWP
— für die Leistungsphase 1-6+ 8(Ingenieurtechnische Kontrolle) gemäß § 51 ff i.V.m. Anlage 14 HOAI 2013 für TO 1,
— für die Leistungsphase 1-6+ 8(Ingenieurtechnische Kontrolle) gemäß § 51 ff i.V.m. Anlage 14 HOAI 2013 für TO 2.
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. siehe pkt. II.2.11) Angaben zu Optionen.
Die Beauftragung erfolgt entsprechend den Vertragsbedingungen (Anlage 1) stufenweise. Mit Abschluss des offenen Verfahrens werden zunächst vertraglich die Lph. 1-6 für das Schulgebäude (TO1) sowie die Lph. 1-2 für die Turnhalle (TO2) beauftragt.
Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller LPH besteht nicht. Ebenso besteht kein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung nach Erbringung erster LPH.
Grundschule Altstadt Obergraben 14 08294 Lößnitz/Erzgebirge
Turnhalle der Grundschule Altstadt Steinweg 8

References: §46
 §46
 § 45
 § 51
 § 53
 § 47
 § 51
 § 51