Source: http://www.verwaltung.uni-halle.de/KANZLER/ZGST/ABL/2008/08'5'01.htm
Timestamp: 2019-10-23 16:35:32+00:00

Document:
18. Jahrgang, Nr. 5 vom 15. April 2008, S. 2
Studien- und Prüfungsordnung für den Bachelor- Studiengang
Gesang und Gesangspädagogik (180 Leistungspunkte)
Gemäß §§ 13 Abs. 1 in Verbindung mit 67 Abs. 3 Nr. 8 und 77 Abs. 2 Nr. 1 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt (HSG LSA) vom 05.05.2004 (GVBl. LSA S. 256), zuletzt geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 21.03.2006 (GVBl. LSA S. 102), in Verbindung mit den Allgemeinen Bestimmungen zu Studien- und Prüfungsordnungen für das Bachelor- und Masterstudium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (ABStPOBM) vom 08.06.2005 hat die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg folgende Studien- und Prüfungsordnung für den Bachelor-Studiengang Gesang und Gesangspädagogik (180 Leistungspunkte) beschlossen.
Anlage: Studiengangübersicht 9
(1) Diese Studien- und Prüfungsordnung regelt in Verbindung mit den Allgemeinen Bestimmungen zu Studien- und Prüfungsordnungen für das Bachelor- und Master-Studium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Ziele, Inhalte und Aufbau des Bachelor-Studiengangs Gesang und Gesangspädagogik (180 Leistungspunkte).
(2) Sie gilt für Studierende, die ab Wintersemester 2007/2008 das Studium im Bachelor-Studiengang Gesang und Gesangspädagogik (180 Leistungspunkte) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg aufnehmen.
· Souveräne Beherrschung der Gesangsstimme sowohl im gesangstechnischen Bereich wie auch im Bereich des stimmlichen Ausdruckes;
· Fähigkeit, Vokalwerke stilistisch und aufführungspraktisch souverän zu interpretieren;
· Selbständigkeit im Einstudieren von solistischem und chorischem Gesangsrepertoire;
· Fähigkeit, sich stimmlich und musikalisch sicher und intonationsrein in mehrstimmigen Chorgesang einzugliedern
gesangspädagogische Fähigkeiten:
· Beherrschung des funktional - analytischen Hörens, um Stimmstatus, Stimmschwächen und Stimmstörungen feststellen zu können;
· Unterrichtsplanung, -führung und -gestaltung, Fähigkeit zur Entwicklung und Auswahl geeigneter Gesangsübungen sowie passender Literatur für Gesangsschüler;
· Fähigkeit, Gesangsschüler im Unterricht am Klavier zu begleiten
· Stimmbildung für Sologesang und Chor im Anfängerbereich,
· Konzerttätigkeit im Chor- und Solobereich.
(2) Für die Studienfachberatung steht im Institut für Musik / Abteilung Musikpädagogik eine Studien- und Prüfungsbeauftragte bzw. ein Studien- und Prüfungsbeauftragter zur Verfügung; Beratung und Betreuung erfolgt aber auch durch alle hauptamtlich Lehrenden des Instituts zu ihren Sprechzeiten.
(1) Für die Aufnahme des Studiums ist der Nachweis der bestandenen Eignungsprüfung Voraussetzung. Das Erfüllen der Zulassungsvoraussetzungen begründet keinen Anspruch auf den Erhalt eines Studienplatzes für dieses Studienprogramm.
(2) In den Bachelor-Studiengang Gesang und Gesangspädagogik können unter Anrechnung ihrer bis dahin erbrachten Studienleistungen alle Studierenden übertreten, die das Diplom-Studium Gesang seit Wintersemester 2005/2006 begonnen haben.
(1) Der Aufbau des Studiengangs, Titel, Leistungspunkteumfang und Abfolge der Module, Modulvorleistungen, Formen der Modulleistungen bzw. Modulteilleistungen, Teilnahmevoraussetzungen für die Module sowie der Anteil der einzelnen Modulnoten an der Gesamtnote ergeben sich aus der Anlage „Studiengangübersicht“ zu dieser Ordnung.
(2) Folgende Module werden im Rahmen der Allgemeinen Schlüsselqualifikation empfohlen:
Es wird dringend empfohlen, entsprechend den Vorkenntnissen einen der angebotenen Kurse in Italienisch zu besuchen, sowie aus folgenden Angeboten zu wählen:
· Wissenschaftliches Schreiben.
(1) Als Praktikum ist eine berufsfeldbezogene Lerneinheit vorgesehen, die im Bachelor-Studiengang Gesang und Gesangspädagogik im Hause absolviert wird. Die Studierenden unterrichten dabei selbständig ihnen zugewiesene Schülerinnen und Schüler über einen Zeitraum von zwei Semestern.
(2) Das Praktikum wird als eigenständiges Modul mit dem Volumen von 5 Leistungspunkten in den Studiengang integriert.
Das Kontaktstudium im Bachelor-Studiengang Gesang und Gesangspädagogik wird durch verschiedene Lehrveranstaltungsarten bestimmt. Wesentliche Unterrichtsformen sind:
a. Vorlesungen: bieten anhand zusammenhängende Darstellungen größerer Stoffgebiete eine Einführung in Inhalte, Systematik und Methodik des Faches;
e. Einzelunterricht: dient der Schulung von technischem Können und stilgerechter Interpretation in Gesang, Instrumentalspiel und Sprechkunst;
g. Methodisch-Praktische Übungen: dienen der Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse insbesondere zur didaktisch-methodischen Befähigung der Studierenden Ein besonderes Gewicht liegt im Erwerb von Anwendungs- und Vermittlungskompetenzen;
a. Fachpraktische Prüfung (Vorsingen, Vorsprechen, Vorspiel, Mitwirkung in einer szenischen Produktion, Lehrprobe): 15 – 60 Minuten (bei der Mitwirkung im Rahmen einer szenischen Produktion kann die Dauer bis zu 120 Minuten betragen);
b. Mündliche Prüfung: dauert 15 – 30 Minuten, vergleiche dazu § 15 Abs. x;
h. Stundenprotokoll: eine inhaltliche Zusammenfassung in der Regel von maximal 10.000 Textzeichen;
i. Thesenpapier: eine stundenvorbereitende schriftliche Arbeit in der Regel von 4.000 bis 8.000 Textzeichen;
j. Bachelor-Arbeit: Näheres dazu unter § 14;
k. Präsentation: eine medienunterstützte Präsentation im Umfang von rund 20 Minuten Dauer.
(2) Vor der zweiten Wiederholung der Modulleistung bzw. Teilleistung können die entsprechenden Modulveranstaltungen in der Regel nicht nochmals besucht werden. Das Modul Bachelor-Arbeit kann gemäß 20 Abs. 13 ABStPOBM bei Nicht-Bestehen nur einmal wiederholt werden.
(3) Eine nicht bestandene Modulleistung oder Modulteilleistung ist innerhalb eines Semesters zu wiederholen.
(4) Für Module, die aus anderen Studienprogrammen und Studiengängen übernommen werden, gelten die Bestimmungen der Studien- und Prüfungsordnungen der jeweiligen Studienprogramme und Studiengänge und deren Modulbeschreibungen.
(1) Die Teilnahmevoraussetzungen für die Module ergeben sich aus der Studiengangübersicht in Verbindung mit den Modulbeschreibungen.
(3) Die Anmeldung zu den Modulen entspricht der Anmeldung zur Modulleistung, sobald die technischen Möglichkeiten dies zulassen. Die Anmeldung erfolgt über das elektronische Prüfungs- und Studienverwaltungssystem oder im zuständigen Prüfungsamt. Die Anmeldemodalitäten werden in den konkreten Modulbeschreibungen, durch Aushang oder über das elektronische Prüfungs- und Studienverwaltungssystem bekannt gegeben. Die Zulassung zur Modulleistung kann von der Erfüllung von Modulvorleistungen abhängig gemacht werden. Näheres ergibt sich aus der Studiengangübersicht in Verbindung mit den Modulbeschreibungen.
(1) Modulleistungen werden von zwei Prüferinnen und Prüfern bewertet, die in der Regel auch die am jeweiligen Modul beteiligten Lehrenden sind.
(2) Für alle Module mit Ausnahme des Moduls Bachelor-Arbeit sind im Studiengang „Gesang und Gesangspädagogik“ (180 Leistungspunkte) neben den im § 12 Abs. 4 HSG LSA genannten Personen aus dem im § 33 Abs. 1 und 2 HSG LSA genannten Personenkreis die wissenschaftlichen und künstlerischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die Lehrkräfte für besondere Aufgaben sowie Lehrbeauftragte prüfungsberechtigt.
(3) Für das Modul Bachelor-Arbeit sind neben den Prüferinnen und Prüfern nach §16 ABStPOBM aus dem im § 33 Abs. 1 und 2 HSG LSA genannten Personenkreis die wissenschaftlichen und künstlerischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und die Lehrkräfte für besondere Aufgaben prüfungsberechtigt. Über Ausnahmen entscheidet der Studien- und Prüfungsausschuss der Philosophischen Fakultät II.
(3) Das Thema der Bachelor-Arbeit wird in der Regel zu Beginn des 5. Semesters über den Studien- und Prüfungssausschuss ausgegeben und von einer durch den Studien- und Prüfungsausschuss bestellten Prüferin bzw. einem Prüfer betreut (§ 20 Abs. 7 ABStPOBM). Die Abgabe der Arbeit muss zum Ende der Vorlesungszeit des 6. Semesters erfolgen.
(4) Der Umfang der Bachelor-Arbeit soll nicht weniger als 35 Seiten und nicht mehr als 50 Seiten oder 70.000 Textzeichen aufweisen.
(6) Bei Krankheit kann auf Antrag der Studentin bzw. des Studenten die Frist für die Abgabe der Arbeit um maximal 3 Monate verlängert werden. Dazu ist die Vorlage eines ärztlichen Attestes erforderlich. Erkennt der Studien- und Prüfungsausschuss die Gründe an, wird dieses der Studentin bzw. dem Studenten schriftlich mitgeteilt. Die Verlängerungszeit entspricht der Dauer der Erkrankung. Gleiches gilt bei Erkrankung eines minderjährigen Kindes, das im Haushalt der Studentin bzw. des Studenten lebt und für das die Studentin bzw. der Student die überwiegende Personensorge hat. Wegen der Inanspruchnahme von Mutterschutz und Elternzeit wird auf die Bestimmungen des § 19 ABStPOBM verwiesen. Anstelle der Verlängerung kann ein neues Thema ausgegeben werden. Über Ausnahmen entscheidet der Studien- und Prüfungsausschuss.
(1) Angaben zu Modulen, die aus mehreren Teilleistungen gemäß § 21 Abs. 1 ABStPOBM bestehen, und zum Anteil dieser Teilleistungen an der jeweiligen Modulnote sind in der Studiengangübersicht in Verbindung mit den allgemeinen Modulbeschreibungen des Studiengangs zu finden.
Physiologie des Sprechens und Singens
Vokal- und Instrumentalpraxis I
Konzertmitwirkung Gesang
Musikalische Strukturen der Musikgeschichte für Gesang und Klavier I
Prüfung Musikgeschichte
Wissenschaftliche, pädagogische und sprechkünstlerische Grundlagen, fachspezifische SQ (90 h )
Prüfung Musikpädagogik
1. und 2. Semester oder 3. und 4. Semester
1. und 2. Semester oder 3. und 4.
Studienbegleitendes Modul:
fachspezifische SQ (90 h )
Prüfung Opernszene
(Konzertmoderation)
oder 5. und 6.
Vokal- und Instrumentalpraxis II
Musikalische Strukturen der Musikgeschichte für Gesang und Klavier II
Stimmphysiologisches Basismodul
fachspezifische SQ (60 h )
Gesangspädagogisches Basismodul fachspezifische SQ (60 h )
oder 5. und 6. Semester
Sportmotorik und Körperarbeit
5. und 6. Semester oder 3. und 4. Semester
Prüfung Gesang
Prüfung Klavier / Begleitung

References: § 15
 § 14
 § 12
 § 33
 §16
 § 33
 § 19
 § 21