Source: https://www.elo-forum.org/alg-ii/aufstockerschikane-einladungen-sanktionsdrohungen-unfaehigkeit-110828/index7.html
Timestamp: 2018-05-22 10:16:54+00:00

Document:
Aufstockerschikane ... Einladungen ... Sanktionsdrohungen ... Unfähigkeit! - Seite 7 - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
Post #1652562 (8)
25.07.2013, 16:59 #151
Sowas bloß nicht gefallen lassen. Und das dies Pure Schikane ist, liegt auf der Hand. Eigentlich sind solche Termine Schikane Pur. Wo wird denn einem mal wirklich geholfen??
26.07.2013, 16:41 #152
Zum Thema Schikane:
Gerade gelesen, ist zwar nicht euer Jobcenter, aber das Vorgehen ist ähnlich beschmiert:
Komplette Leistungseinstellung
Jobcenter: Kranke Mutter mit sechs Kindern soll Stütze verlieren! - Leipzig - Bild.de (26.07.2013)
Besonders "entzückend" (kommt wirklich einer Bankrotterklärung gleich) ist die Aussage dieses Jobcenter-Sprechers.
Was für Vollpf*sten sind das denn eigentlich, die einfach Bescheide rausschicken mit Kompletteinstellung der Leistungen, OHNE dass vorher die Fakten überprüft werden?!
Ist es also wirklich nötig, einer kranken Mutter mit sechs Kindern derart kopflos einen Brief zuzuschicken, dessen Inhalt existenzbedrohend für die Großfamilie ist?
„Wenn es solche Anhaltspunkte gibt, müssen wir genau drauf gucken“, so Jobcenter-Sprecher Martin Richter. Das ist in diesem Fall aber offenbar nicht passiert. Richter räumt ein: „Hier wäre es tatsächlich besser gewesen, vorher das direkte Gespräch zu suchen.“
.... und wieder wird da jemand ohne (persönliche) Konsequenzen einfach weiterarbeiten dürfen ....
26.07.2013, 20:30 #153
Da fehlen einem einfach nur die Worte!
Wahrscheinlich anonyme "nette Nachbarn".
Wollten die ihr Leben mit der Frau tauschen?
ich sag ja: die "Blockwartmentalität" im Lande stirbt nicht aus ...
28.07.2013, 23:18 #154
weiß nicht ob es zu Deinem Problem passt, auch weil es von der RD NRW ist. Sollte es aber passen, könnte man aber auch in Richtung RLP suchen.
Fol-gen-des hat gizmo in einem Thread in der näheren Nachbarschaft gefunden:
Hallo lege das hier mal dazu, vielleicht hilft es ja.
Seite 10 Auszug:
Im Rechtskreis SGB II ist die Verfügbarkeit keine Voraussetzung für den Bezug von Arbeits losengeld II. Allein die Tatsache, dass der Leistungsberechtigte nicht zum Meldetermin erscheint, führt daher im SGB II nicht zum Wegfall des Anspruchs..............
Auf besagter Seite 10 findet man:
Im Rechtskreis SGB II ist die Verfügbarkeit keine Voraussetzung für den Bezug von Ar-
beitslosengeld II. Allein die Tatsache, dass der Leistungsberechtigte nicht zum Meldetermin
erscheint, führt daher im SGB II nicht zum Wegfall des Anspruchs. Man kann daraus auch
nicht schließen, dass der Leistungsberechtigte ortsabwesend ist, was nach § 7 Absatz 4a
SGB II zum Leistungsausschluss führen würde. Der Gesetzgeber hat für Meldeversäumnis-
se im SGB II die Sanktionsmöglichkeiten nach § 32 SGB II vorgesehen.
Wahrscheinlich ist es schon durch Deine Fundstücke obsolet, aber vielleicht...
(Steht RLP eigentlich für Rheinisch-Linguales-Programmieren und der Häuptling am Telefon hatte da einen ganz fiesen Psychotrick ausprobiert? )
29.07.2013, 09:52 #155
Danke - das geht jedoch mehr in die Richtung "Ortsabwesenheit".
Die Leistungseinstellung ist ja nun vom Tisch - das SG ist hier erfreulicherweise besonders schnell, was auch der Anwalt schon lobend erwähnte.
Der Häuptling = Häuptling stinkender Fisch ... da scheint es im Kreis einige Erfahrungen und einhellige Meinungen zu geben.
Schriftverkehr und Telefonat mit dem Rum-Geeiere von ihm haben mir den Eindruck bestätigt.
Von der BA kam noch schriftliche Bestätigung, dass alle Mails und Beschwerdeunterlagen in die regionale Zuständigkeit übergeben wurden. GF muss Stellung abgeben.
Dies wird GEWISS wieder mit dem neuerlichen Lügengebäude geschehen: man habe NUR wegen dieser Unklarheiten die Leistung eingestellt - man weiss ja NIX über meine Schwester und ihre Arbeit.
(Offensichtlich bewilligt man dort über 1 Jahr Leistungen aus "Menschenfreundlichkeit")
Als 2. kam auf mein "Gemecker" wg. erneuter "Anhörung" zu einer Gehaltsschwankung ein detaillierter Ausdruck aus dem System ("Fallübersicht"), wie sich die Beträge errechnet haben.
Man nimmt auf, dass ich kritisiere, dass hier zum Mittel der "Anhörung" gegriffen wird - aber ich solle Verständnis haben, dass aufgrund der erheblichen Anzahl der Schreiben standardisierte Texte unumgänglich sind.
Mit dem Satz "zu Unrecht Leistung erhalten" wolle man meiner Schwester ja kein "Verschulden" anrechnen.
Aha - aber warum klingen diese "Textbausteine" immer danach?
Aufgrund "Änderung in den Verhältnissen" ist der Bescheid für den Bewilligungszeitraum ja aufzuheben und der zuviel gezahlte Betrag zu erstatten.
Hierbei argumentieren die mit § 48 und 50 SGB X.
Da mach ich noch ne "kleine Anfrage" an die BA, ob es denn so schwer zu begreifen ist, dass ein Bewilligungszeitraum über 6 Monate läuft und am ENDE die Leichen gezählt werden ... nicht Monat für Monat "Anhörungen" - und diesen Monat sogar mit mehrseitigem Fragebogen nach den (reichlich bekannten) Verhältnissen INKL. aller Angaben über Miete, Nebenkosten etc. etc. etc.
Irgendwie halten die einen nur für doof.
29.07.2013, 18:10 #156
Da bleibt zu hoffen, dass Chief Stinky Fish-Head (CSFH) nach dem Abregnen des Fallouts und dem Durchzählen der Leute, die noch stehen können, eeetwas vorsichtiger und weniger papierlastig verwaltet.
Ich wünsche es Euch beiden
29.07.2013, 18:15 #157
Gottseidank! Endlich Ruhe!
Kann man schon gratulieren oder wäre das zu früh?
29.07.2013, 19:56 #158
Ist gewiss noch zu früh - denn die Regionalliga der Bundesagenten bearbeitet noch die umfangreichen Beschwerdepunkte.
CSFH wird sicherlich alle Register ziehen, um eine Rechtfertigungsarie á la carte abzuliefern.
Es bleibt zu erwarten, dass man die bereits dem SG geschilderten "Unklarheiten" sicherlich noch mit meiner Schwester "klären" will in neuen Einladungen.
Natürlich alles zum Wohle der "Kundin".
... the same procedure ...
Ich warte dann noch auf die überprüften 18 Bescheide ...
29.07.2013, 21:08 #159
Wenn es nicht so traurig und mühlselig wär, dann könnte man sich rofln manomanomanomannnnnnnnnnnn
31.07.2013, 15:28 #160
Fortsetzung der Posse – erster Teil
Der Feiertagsbescheid
Auf meine Nachfrage, die Berechnung des Gehaltes für Juni inkl. Abzug eines Feiertagszuschlags schlüssig zu erläutern,
sh. # 155, habe ich beim Nachrechnen schon wieder Fehler entdeckt.
Man bezog sich bei der Berechnung auf einen Bescheid aus April, den man ja angeblich dann nach P§aragraph 48 SGBX
abzuarbeiten hatte, anstatt einfach wie bisher am Ende des Bewilligungszeitraumes abzurechnen,
dieser Bezug zu § 48 war sachlich falsch, da wegen einer Gehaltserhöhung im Mai der komplette zukünftige Bewilligungszeitraum neu berechnet wurde.
Also wieder langwierig alles anprangern, vorrechnen, neue Überprüfung einfordern …
Alles in Kopie der Regional Direktion mailen als neuestes Zeugnis fortlaufender Unfähigkeit.
Heute geht dann eher Aufhebungs- und Erstattungsbescheid ein … der natürlich dann auch entsprechend falsch ist,
und gegen den man parallel auch wieder Widerspruch einlegen muss.
Heute kam vom Sozialgericht der Bescheid, dass die „Hauptsache laut richterlicher Verfügung durch Anerkenntnis erledigt ist“.
Nicht, dass Ihr meint, das wäre es gewesen ... es folgt TEIL 3 ...
31.07.2013, 15:39 #161
Das kann doch wohl alles nicht mehr wahr sein.....
sei mir nicht böse, aber bei so viel Dämlichkeit wird bei mir langsam das Komikzentrum angeregt.....
das könnte man verfilmen eh !!!
31.07.2013, 16:10 #162
Dritter Teil der Posse
Untertitel: neues Spiel, neues Glück … steigen Sie ein,
das Karussell fährt gleichen los …
Das putzige kleine Juxcenter probt weiter den Dauerkarneval…
Man hält sich jetzt an die Vollmacht, und versendet die Briefe und Bescheide von RLP quer durch die Republik über die Weißwurstgrenze
hinaus zu mir ins ferne Bayernland. „Again what learned“
Mit der Bitte, alles an mein Lieb-Schwesterlein weiter zu geben.
Da man nun das Spiel, mittels rechtswidriger Leistungseinstellung die „aufmüpfige arbeitende Frau“ nun doch zu einer zweifelhaften Vorsprache zu nötigen,
verloren hat, gibt es, kaum dass die Druckertinte des Sozialgerichts getrocknet, bereits am gleichen Tage, und damit sie sich auch lohnt, gleich doppelte Sanktionen.
Ab September sollen einmal 10% des Regelsatzes einbehalten werden wegen nicht-Erscheinen (gänzlich natürlich, weil ja keine wichtigen Gründe genannt wurden *doppelseufz*) bei einem Termin im Mai, weitere 10% aus gleichem Anlass für den Termin im Juni.
Da auch noch weitere 10% des Regelsatzes (den meine Schwester als Aufstockerin ja nicht voll bekommt) einbehalten werden sollen, um den Feiertagszuschlag „abzufeiern“, wären das insgesamt 30% von einem Regelsatz, den sie ja eh nicht bekommt, über drei Monate, was auch gleichbedeutend ist mit der Tatsache, dass in dieser Zeit eine zwingend notwendige Reparatur ihres Autos nicht durchgeführt werden kann, sowie auch dieses nicht betankt werden kann, um zur Arbeit zu kommen.
Wenn gut 120 € fehlen, und man für gut 190 € alleine tanken muss, um zur Arbeit zu kommen, wird es ein bisschen eng …
Dies sah auch jemand vom Sozialgericht, Rechtsstelle, mit dem ich sehr lange und sehr ausführlich soeben die Gelegenheit hatte, nahezu die gesamte Posse im Telegrammstil zu besprechen. Eifriges und ungläubiges Kopfschütteln war durch das Telefon zu erspüren.
Es kamen SEHR offene Worte, dass derartige Possen und Tollereien von diversen Jobcentern dieses putzigen Landkreises durchaus für einen regen Arbeitsfluss sorgen, sodass im Sozialgericht die Arbeit nicht ausgehen wird.
Leider konnte man konkret nur dazu raten, „geduldig und immer wieder“ im Widerspruch zu gehen, sich verkürzend auf die Aktenlage und den Schriftverkehr zu beziehen, und auch der Widerspruchsstelle ruhig ein paar deutliche Worte über diesen blanken Blödsinn, die Willkür, sowie auch das Wort „Steuerverschwendung“ zu übermitteln.
Ich konnte eingehend berichten, wie sich das nach jahrelanger „Tätigkeit“ in Erwerbslosenforen tagtäglich darstellt, in einem nahezu unfassbaren Ausmaß und unerschöpflichen Fantasien, die Sachbearbeiter im Ersinnen von Rechtswidrigkeiten an den Tag legen … und erntete hier durchaus regen Zuspruch. Sogar meine hier schon mal eingebrachte Idee einer Art „mystery testings“, heimliche Tests, die in der Industrie gang und gäbe sind … wurde vorgeschlagen – daran könne man doch mal in Jobcentern, die arg auffällig wären, die wahren Gegebenheiten vor Ort ermitteln.
Wir waren uns jedoch einig, dass die Idee, so was „nach ganz oben“ zu geben an unsere Supermami „Ursula“ an deren zur Schau getragenen Dauer-Smiling zerbröseln würde.
Im konkreten Fall könne man jedoch nur hoffen, da sich das schon fast wie ein Politikum anlässt, und alles schon auf den Tisch der Regionaldirektion liegt, auf diesem Wege irgendetwas tut.
Nun, hier konnte ich nicht unbedingt Optimismus verbreiten, nutzte jedoch die Gelegenheit, deutlich zu machen, wie sich das im konkreten Fall in den Folgen zeigt:
Dass jemand, der trotz seiner Leistungseinschränkungen „einfach nur arbeiten“ wollte, inzwischen so krank und so kaputt ist, dass er seiner anstrengenden Tätigkeit nicht mehr nachkommen kann und ab sofort arbeitsunfähig ist.
Und, dass zu befürchten ist, dass dies eine längerfristige Angelegenheit wird, bei der besagte wieder eingegliederte Person über kurz oder lang schlicht den Arbeitsplatz verliert … oder gar aufgeben MUSS. Das Jobcenter hat sie dann erst mal über KG+Aufstockung voll an der Backe. Sie wollen es wohl nicht anders.
Dies wurde nicht schön geredet, im Gegenteil, mit Verständnis und Blick für die Realität aufgenommen. Es wurde bestätigt aus der Erfahrung des Gerichtsalltags, dass sogar die Vermutung nahe liegt, dass manche Dinge mit gewissem Kalkül geschehen …
Nun: WIR hier wissen das ja schon lange … oder?
Also - auf zum nächsten Akt ...
31.07.2013, 17:33 #163
Es ist nicht zu glauben...woher nimmst du die Übersicht?...und die Kraft...??
damit sie dir nicht ausgeht..noch einmal eine ordentliche Portion Kraft von hier aus an dich und Schwesterchen..fühlt euch mal beide ordentliche gedrückt...
31.07.2013, 17:45 #164
Ich habe gerade vorhin mit jemanden gesprochen, der sich durch Kürzungen von KdUs durchhaut. Das muss man einfach skandalisieren. Diese irren JCs lassen sich nur durch eine Gegenwehr stoppen, mit der sie an die Öffentlichkeit gezerrt werden.
31.07.2013, 18:17 #165
die Übersicht ist dokumentiert - da bin ich sehr genau und "beweissicher"
Die Kraft? Naja - da gibt es mal ne Tafel Schoki mehr als gewöhnlich und das Polster muss dann irgendwann wieder runter
Wir sind ne zähe Generation.
31.07.2013, 18:20 #166
Da hast du Recht - auch auf dem SG sieht man das nicht anders. Kann aber nicht viel machen, als alles, was rein kommt
immer abarbeiten.
Ich frage aber die Tage mal bei der örtlichen Presse, ob die Bock auf ein Artikelchen haben.
Nur: wie schwierig ist es, SOWAS Unbeschreibliches zu beschreiben?
Nicht, dass ich es nicht könnte ich habe im Leben schon einige sehr knackige und viel beachtete Leserbriefe und Artikelchen verzapft ...
aber DAS hier allgemeinverständlich rüber zu bringen?
Puh ... na mal sehen.
Jetzt erstmal ein deutlicher Widerspruch ...
31.07.2013, 19:56 #167
Ich schreibe häufiger Pressemitteilungen und könnte es überarbeiten.
Das Verhalten von JCs muss endlich an die Öffentlichkeit. Bei uns käme es in die Homepage des Kreisverbandes. Meine Frau ist Admin. Beispiele: Machtmißbrauch durch Hartz-IV-Behörden, Medienhetze gegen Hartz-IV-Bezieherl, Rechsstaat nicht für Leistungsbezieher
Welches JC ist für Deine Schwester zuständig? (Meine Mailadresse hast Du ja.) Im übrigen haben wir das JC jedesmal über die Veröffentlichung informiert. Unsere Interventionen waren erfolgreich. Die scheuen das Tageslicht
31.07.2013, 20:12 #168
Zaachma, die hamm ja wohl 'n Ratsch am Kappes oda watt?
[...]Ich frage aber die Tage mal bei der örtlichen Presse, ob die Bock auf ein Artikelchen haben.
Verweise doch zusätzlich auf den Thread hier; das wäre nicht nur effizient, sondern würde auch das überregionale Interesse zeigen
Bestehen irgendwelche Möglichkeiten, ähnliche Fälle dieses JC aufzutun? Da die SG-Angestellten sich schon so äußern, muss doch da irgendwas zu finden sein. Wenn man dann zeigen könnte, dass vorsätzliche in den Abgrund sanktioniert und schikaniert wird, könnte man CSFH einen wirklich hübsch heißen Herbst machen.
31.07.2013, 21:21 #169
SUPER - ich melde mich bei dir in den nächsten Tagen!
31.07.2013, 21:24 #170
Dat hann se ... mehr als einen!
Hab das dem SG schon mitgeteilt - allein die "Einschaltquoten" hier in diesem Thread sind ja schon beachtlich. Zeigen eigentlich, dass es auch noch viele "da draußen" geben muss, die reinklicken und evtl. gleich gelagerte Probleme haben. Schade, dass die hier im Forum nicht mehr geschildert werden!
ich überlege da ja schon. Aber wie? Wäre ich vor Ort, würde ich sicher vorm JC stehen mit ein paar Zettelchen und Leute anquatschen, ob sie da Probleme haben.
Anzeige schalten? Ob das Leute lesen UND sich melden?
Elo-Inis scheint es nicht zu geben - der "Bürgerbeauftragte" ist nicht zuständig ...
31.07.2013, 22:24 #171
Manchmal ist ein Posting wirklich ein Posting
Also ein Zettel an einem Pfahl. Wenn der in der Nähe des JCs hängt und auf größerer Entfernung Folgendes gut lesbar ist:
... und das Ganze mit einer eigens dafür angemeldeten Email-Adresse versehen ist, könnte es vielleicht was bringen.
Hatte mal in der Benutzerliste nachgeschaut, gab auch ein paar Leute aus der Ecke, aber die sind hier nicht mehr aktiv.
01.08.2013, 17:42 #172
Liebe Mitlesende – und schon so langsam wohl auch MIT-LEIDENDE!
Ich möchte euch nicht vorenthalten, wie mein heutiger unbezahlter Arbeitstag in Sachen JuxCenter ausgesehen hat.
Ich habe heute gefertigt:
Einmal Schreiben wegen Aufstellung falscher Aufrechnung an Sachbearbeiterin
Einmal Widerspruch gegen Bescheid falsche Aufrechnung Feiertagszuschlag Juni
Einmal Widerspruch gegen die beiden Sanktionen ab 1.9.
Einmal Antrag Gericht Einstweilige Anordnung wegen der Sanktionen
Einmal E-Mail Regionaldirektion mit den neuesten Sachverhalte und Anlagen
Einmal Anschreiben an Häuptling – Überblick und Kenntnis was da wieder läuft außerhalb seines Wigwams
Gerade war ich fertig und sogar so etwas wie Zufriedenheit machte sich breit … ...
da teilt mir mein Schwesterchen mit, es habe heute sein Geld bekommen.
Aber irgendwie sei es so wenig!
Es fehlen 114,60 Euro.
Nun, IRGENDWIE kam mir diese Summe so bekannt vor …
Genau! Es sind die 3x 38, 20 Euro, die ab 1. September für die U zwei Sanktionen und eine Aufrechnung abgezogen werden sollten.
Wohlgemerkt: Ab 1. September
Erst mit Datum 29.7.2013 wurden sämtliche Bescheide gefertigt, ging gestern ein, und wurden gestern und heute von mir „verwurstet“.
Der elektronische Lauf für die Auszahlung der monatlichen Leistungen an die wartenden Leistungsempfänger findet für gewöhnlich mehrere Tage vor einem Monatsersten statt.
Wie aber kann es sein, dass jetzt schon die Kürzungen für September vorgenommen wurden, quasi initiiert noch bevor ein Bescheid erstellt wurde, auf den Weg gebracht, und dem Bürger erst einmal Gelegenheit gegeben wurde, sich damit auseinanderzusetzen!
Jetzt kann ich mich schon wieder hinsetzen und ein zweites Fax an das Sozialgericht durchschieben mit einem weiteren Antrag auf Einstweilige Anordnung, dieses unstatthafte Vorpreschen dieses fiesen kleinen Juxcenters möglichst umgehend wieder geraderücken zu lassen.
Auch eine weitere E Mail an die Regionaldirektion mit diesem schon wieder einen neuen Sachverhalt muss flugs der soeben erst losgeschickten Mail hinterher eilen ... der gerade noch vom Drucker feuchte Brief an den "CSFH" (zur Erinnerung: Chief stinking fishhead àla Ozymandias) muss wieder umgeschrieben und mit neuen Sachverhalten seiner "mir-wurde-ja-verboten-zu-sagen-UNFÄHIGEN" Mitarbeiter zu bestücken.
Wie ist dieser Wahnsinn durch einen Leistungsempfänger, geschweige denn durch einen arbeitenden Leistungsempfänger überhaupt noch zu bewältigen?
Wer bisher noch keinen an der Mappe hatte, der bekommt spätestes jetzt einen Schaden!
Nachsatz: aufgrund der emsigen Aktivitäten dieses JCs, welches "hundertpro" durch den CSFH gedeckt ist - der ja aufgrund umfangreicher Beschwerde die "Aufsicht" ausübt derzeit, wird täglich klarer, was sie eigentlich verwischen wollen: PURE WILLKÜR VORSATZ und flächendeckende Unfähigkeit!
Jetzt wird auch die Regio verstehen, was ich gestern auf den Vorschlag einer "Mediation" sagte ... hier WILL einer kein Friedenspfeifchen anzünden ... und ICH bin seit 30 Jahren Nichtraucher
01.08.2013, 18:30 #173
Außerdem hast Du bei der Auflistung noch die Mail an mich vergessen. Irgendwie hast du heute überhaupt keine Lngeweile gehabt. Das kann man einen ausgefüllten Arbeitstag nennen!
(Und trotzdem gehe ich jetzt gleich eine qualmen! - auch wenn Du offensichtlich militante Nichtraucherin bist)
01.08.2013, 19:04 #174
Langeweile ist kreativ und ist etwas, was ich gerne mal wieder HÄTTE ...
auch würde ich gern wissen, wie man als Bürger für derartigen Aufwand entschädigt werden könnte ... allein die ganzen Postgebühren für die Dinge, die nicht durch das Gericht kostenmäßig in irgendwelchen Verfahren Berücksichtigung finden ...
Es kann nicht sein, dass hier ständig schuldhaft, fahrlässig oder vorsätzlich ... zumindest in jedem Falle schlampig gearbeitet wird und der Bürger immer die Zeche zu zahlen hat!
Das schreit nach Entschädigung - nur gibt es hier wohl nix.
Ich habe nun hier einen gut 5 cm hohen Stapel Vorgänge - alles aus nur einem Jahr - und nicht mal ALLES ausgedruckt ...
01.08.2013, 20:06 #175
Dieser Thread erscheint im Januar als Taschenbuch unter dem Titel "Das Zweijahres-Jahr" im Hachz-Für-Verlag
(Es passiert effektiv zu viel für ein Jahr, deswegen ...)
Klappentext: "Mit spitzer Feder überzeichnet die Autorin maßlos, aber mit treffendem Sarkasmus die Lebenswirklichkeit einer Aufstockerin."
(Wir können das nicht als Realsatire verkaufen. Es ist eine, ohne Zweifel; es würde nur nie jemand aus der normalen Welt glauben.)
Ist das eigentlich wahr, dass der CSFH im Büro immer eine mit Orden behängte, weiße Uniform mit weißer Schirmmütze und eine dunkle Sonnenbrille trägt? Ist es wahr, dass seine Freunde ihn "El Presidente" nennen dürfen? Ist es wahr, dass Bittsteller an guten Tagen seinen Siegelring küssen dürfen?
Vielleicht doch nur Gerüchte, aber man macht sich halt so seine Gedanken. Über das Rheinland, seine Leibeigenen und deren Dons.
Schadensersatz: Yo, im Prinzip schon, z.B.: http://www.elo-forum.org/news-diskus...rpflichet.html
Wenn die Sista nachweislich wegen der Kürzung Verdienstausfall hatte (kein Geld für Sprit, kein Sprit für die Fahrt zum Arbeitgeber) und die Kürzung nachweislich ein Fehler ist, sollte was gehen.
Es gab sogar Fälle, in denen Erwerbslose den Gerichtsvollzieher in das JC schickten und der klebte dann einen Kuckuck nach dem anderen (Ich liebe diese Vorstellung ).
Da lässt sich doch bestimmt was finden; es muss ja nicht unbedingt bei der Übernahme der außergerichtlichen Kosten nach § 193 SGG bleiben ...
Edit: Mal so andenk →
§ 839 BGB "Haftung bei Amtspflichtverletzung" (Klage beim zuständigen LG erforderlich)
§ 44 SGB I Verzugszinsen für Sozialleistungen
wöchentliche Meldetermine u. Atteste wg. Unfähigkeit den Termin wahrzunehmen Cepheus ALG II 21 06.12.2012 17:12
bescheinigung krankheitsbedingte unfähigkeit bac123 Allgemeine Fragen 22 02.09.2012 21:03

References: § 7
 § 32
 § 48
 § 48
 § 193

§ 839

§ 44