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Timestamp: 2016-10-25 12:06:21+00:00

Document:
6B_609/2010 (28.02.2011)
vertreten durch F�rsprecher Hans Peter Aeberhard,
beide vertreten durch F�rsprecherin Esther Scheitlin,
Veruntreuung, ungetreue Gesch�ftsbesorgung; willk�rliche Beweisw�rdigung,
Das Kreisgericht V Burgdorf-Fraubrunnen sprach X.________ mit Entscheid vom 16. Mai 2007 der Veruntreuung z.N. von B.________ (�berweisungsbeschluss, Ziff. 1.1), der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung z.N. der A.________ AG (�berweisungsbeschluss, Ziff. 2.2) sowie des mehrfachen Ungehorsams gegen amtliche Verf�gungen (�berweisungsbeschluss, Ziff. 5) schuldig. Von den Vorw�rfen der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung z.N. von B.________ (�berweisungsbeschluss, Ziff. 1.2), der mehrfachen Veruntreuung, ev. ungetreuen Gesch�ftsbesorgung (�berweisungsbeschluss, Ziff. 2.1 und 2.3), des versuchten Betrugs (�berweisungsbeschluss, Ziff. 3) sowie der Unterdr�ckung von Urkunden (�berweisungsbeschluss, Ziff. 4) z.N. der A.________ AG sprach es ihn frei. Es verurteilte ihn unter Anrechnung der Untersuchungshaft von zwei Tagen zu einer bedingten Freiheitsstrafe von sechs Monaten.
Das Obergericht des Kantons Bern sprach X.________ mit Urteil vom 31. Mai 2008 der mehrfachen Veruntreuung z.N. von B.________ und der A.________ AG (�berweisungsbeschluss, Ziff. 1.1 und 2.1) sowie der mehrfachen ungetreuen Gesch�ftsbesorgung z.N. der A.________ AG (�berweisungsbeschluss, Ziff. 2.2, 2.3 und 3) schuldig. Sodann stellte es die Rechtskraft der Verurteilung wegen mehrfachen Ungehorsams gegen amtliche Verf�gungen (�berweisungsbeschluss, Ziff. 5) sowie der Freispr�che von den Vorw�rfen der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung z.N. von B.________ (�berweisungsbeschluss, Ziff. 1.2) sowie der Unterdr�ckung von Urkunden z.N. der A.________ AG (�berweisungsbeschluss, Ziff. 4) fest. Es verurteilte ihn unter Anrechnung der Untersuchungshaft von zwei Tagen zu einer bedingten Geldstrafe von 250 Tagess�tzen zu Fr. 1'440.--, zu einer unbedingten Geldstrafe von 50 Tagess�tzen zu Fr. 1'440.-- sowie zu einer Busse von Fr. 500.--.
Gegen dieses Urteil erhebt X.________ Beschwerde in Strafsachen. Er beantragt, er sei von den Vorw�rfen der mehrfachen Veruntreuung z.N. von B.________ (�berweisungsbeschluss, Ziff. 1.1) und der A.________ AG (�berweisungsbeschluss, Ziff. 2.1) sowie der mehrfachen ungetreuen Gesch�ftsbesorgung z.N. der A.________ AG (�berweisungsbeschluss, Ziff. 2.2, 2.3 und 3) freizusprechen, und die Sache sei zu neuer Beurteilung der Strafzumessung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
Die Vorinstanz sowie die Staatsanwaltschaft des Kantons Bern verzichten auf Vernehmlassungen. Die Beschwerdegegner 2 und 3 beantragen die Abweisung der Beschwerde. Insbesondere weisen sie darauf hin, dass mit Entscheid des Richteramts Solothurn-Lebern vom 16. Juni 2010 erstinstanzlich festgestellt worden sei, dass die von der C.________ AG in Betreibung gesetzte Forderung von Fr. 999'000.-- gegen�ber der A.________ AG nicht bestehe.
Anfangs 2000 beschlossen die Gebr�der D.________ und E.________ sowie F.________ den Bau einer Sporthalle in der Ortschaft G.________. Als Generalunternehmer beauftragten sie den Beschwerdef�hrer. Als Architekt wurde B.________ hinzugezogen, der inzwischen verstorben ist. Am 26. September 2000 wurde die A.________ AG (nachfolgend: A.________ AG) zwecks Betriebs und Verwaltung der Sporthalle gegr�ndet. Als Verwaltungsr�te amtierten der Beschwerdef�hrer als Pr�sident und B.________ als Vizepr�sident. Beide waren mit je 45 % der Aktien an der Gesellschaft beteiligt und zeichneten gem�ss Handelsregistereintrag kollektiv zu zweien. Zur Deckung des Kapitalbedarfs f�r die Erstellung der Halle war unter anderem ein Darlehen der Bank H.________ in der H�he von Fr. 600'000.-- vorgesehen. Zu diesem Zwecke wurde ein Inhaberschuldbrief auf dem Grundst�ck der A.________ AG errichtet. In der Folge verzichtete die A.________ AG jedoch auf das Darlehen der Bank H.________, weshalb die Bank den Inhaberschuldbrief an die A.________ AG zur�ckschickte. Stattdessen unterliessen es die beiden Hauptaktion�re, Guthaben in der H�he von je Fr. 300'000.-- gegen die A.________ AG geltend zu machen. Im April 2001 wurde die Sporthalle fertiggestellt. Am 22. Februar 2005 trat der Beschwerdef�hrer mit sofortiger Wirkung als Verwaltungsratspr�sident zur�ck.
1.2 Zum Sachverhalt gem�ss �berweisungsbeschluss Ziff. 1.1:
Am 31. Januar 2001 nahm der Beschwerdef�hrer seine eigenen (Aktienzertifikate Nr. 1 + 3 der A.________ AG) sowie die Aktien des nicht anwesenden B.________ (Aktienzertifikate Nr. 2 + 4 der A.________ AG) entgegen und bewahrte sie in der Folge auf. Zu diesem Zwecke stellte B.________ eine auf einen Tag begrenzte Vollmacht aus, in der er den Beschwerdef�hrer zur �bernahme und Unterzeichnung seiner Aktien erm�chtigte (vgl. vorinstanzliche Akten, act. 41). Am 17. August 2001 erteilte er dem Beschwerdef�hrer sowie dessen Ehefrau eine Generalvollmacht, "s�mtliche Rechtsgesch�fte der genannten Firma (A.________ AG), insbesondere die Aufgaben der Hausverwaltung, den Verkehr mit Mietern, den Verkehr mit Banken, den Abschluss sowie die Aufhebung von Vertr�gen etc. in seinem Namen zu t�tigen" (vgl. vorinstanzliche Akten, act. 44 f.). Namens der A.________ AG wurde am 11. Dezember 2001 eine sog. "Verpf�ndungsbest�tigung" verfasst (vgl. vorinstanzliche Akten, act. 65). Darin wurde die Verpf�ndung der Aktienzertifikate Nr. 2 + 4 sowie des Inhaberschuldbriefes �ber Fr. 600'000.-- an die C.________ AG (Immobilienbewirtschaftung und Management) zur Sicherung der Anspr�che derselben gegen�ber der A.________ AG best�tigt. Unterzeichnet wurde die Best�tigung vom Beschwerdef�hrer sowie von dessen Ehefrau "in Vertretung durch Vollmacht vom 17. August 2001" f�r den Verwaltungsrat B.________. Der Beschwerdef�hrer amtete damals gleichzeitig als einziger Verwaltungsrat der C.________ AG. An der Generalversammlung vom 30. Juli 2003 wurde B.________ als Vizepr�sident abgew�hlt, da seine Aktion�rseigenschaft mangels Aktienbesitz vom Beschwerdef�hrer bestritten wurde (vgl. vorinstanzliche Akten, act. 57 f.). Mit Schreiben vom 31. Juli 2003 verlangte B.________ daraufhin die R�ckgabe der Aktienzertifikate Nr. 2 + 4 vom Beschwerdef�hrer und widerrief s�mtliche Vollmachten (vgl. vorinstanzliche Akten, act. 46 f.). Nachdem der Beschwerdef�hrer die Aktien nicht zur�ckgegeben hatte, stellte B.________ am 15. August 2003 beim Richteramt Solothurn-Lebern ein Gesuch um Erlass einer einstweiligen Verf�gung mit dem Rechtsbegehren, der Beschwerdef�hrer sei zur Herausgabe der Aktienzertifikate anzuweisen. Obwohl dem Gesuch entsprochen wurde, leistete der Beschwerdef�hrer der Verf�gung keine Folge. Nach Erlass einer Vollstreckungsverf�gung stellte die Frau des Beschwerdef�hrers die Aktienzertifikate dem Oberamt Solothurn-Lebern zur Hinterlegung zu. Das Verfahren endete mit Urteil des Zivilgerichts Solothurn-Lebern vom 16. Juni 2004 (vgl. vorinstanzliche Akten, act. 200 ff.), in welchem der Beschwerdef�hrer verurteilt wurde, B.________ die Aktien herauszugeben.
1.3 Zum Sachverhalt gem�ss �berweisungsbeschluss Ziff. 2.1:
Die "Verpf�ndungsbest�tigung" vom 11. Dezember 2001 umfasste neben den Aktienzertifikaten Nr. 2 + 4 auch den Inhaberschuldbrief auf dem Grundst�ck der A.________ AG in der H�he von Fr. 600'000.--. Am 3. Februar 2005 stellte die A.________ AG - handelnd durch den Vizepr�sidenten des Verwaltungsrates, B.________ - beim Richteramt Solothurn-Lebern ein Gesuch um Erlass einer einstweiligen Verf�gung mit dem Rechtsbegehren der gerichtlichen Hinterlegung des Inhaberschuldbriefes (vgl. vorinstanzliche Akten, act. 219 ff.). Diesem Gesuch wurde entsprochen, woraufhin die C.________ AG am 9. Februar 2005 mitteilte, ihr Verwaltungsratspr�sident - in der Person des Beschwerdef�hrers - sei landesabwesend, und der Inhaberschuldbrief befinde sich nicht im Besitz der C.________ AG (vgl. vorinstanzliche Akten, act. 249). Nach Best�tigung der einstweiligen Verf�gung reichte die A.________ AG am 19. Mai 2005 Klage gegen die C.________ AG auf Herausgabe des Inhaberschuldbriefes bzw. auf Leistung von Schadenersatz in der H�he von Fr. 600'000.-- ein. Mit Entscheid vom 26. April 2006 verurteilte das Richteramt Solothurn-Lebern die C.________ AG zur Herausgabe des Inhaberschuldbriefes an die A.________ AG (vgl. vorinstanzliche Akten, act. 830 ff.). Dieses Urteil wurde durch das Obergericht des Kantons Solothurn am 16. M�rz 2007 (vgl. vorinstanzliche Akten, act. 978 ff.) sowie durch das Bundesgericht am 31. Juli 2007 (vgl. Urteil 4A_134/2007 vom 31. Juli 2007) best�tigt.
1.4 Zum Sachverhalt gem�ss �berweisungsbeschluss Ziff. 2.2:
Gest�tzt auf den Inhaberschuldbrief betrieb der Beschwerdef�hrer im Namen der C.________ AG am 23. Oktober 2003 die A.________ AG auf Grundpfandverwertung (vgl. vorinstanzliche Akten, act. 237), wobei er nach Zustellung des Zahlungsbefehls in der Funktion als Verwaltungsratspr�sident der A.________ AG auf die Erhebung des Rechtsvorschlags verzichtete. Daraufhin erhob B.________, der von der Betreibung Kenntnis erhalten hatte, Rechtsvorschlag, der jedoch als ung�ltig abgewiesen wurde. Diese Verf�gung wurde in der Folge von der Aufsichtsbeh�rde in Betreibungs- und Konkurssachen f�r den Kanton Bern aufgehoben und der Rechtsvorschlag zugelassen. Das Bundesgericht best�tigte diesen Entscheid letztinstanzlich (vgl. Urteil 7B.45/2004 vom 26. M�rz 2004). Der Beschwerdef�hrer leitete am 21. Dezember 2004 erneut eine Betreibung der A.________ AG auf Grundpfandverwertung ein (vgl. vorinstanzliche Akten, act. 218), was die Konkursandrohung zur Folge hatte. Diese wurde jedoch von der Aufsichtsbeh�rde in Betreibungs- und Konkurssachen nichtig erkl�rt.
Die Vorinstanz stellt in ihrer Beweisw�rdigung fest, dem Beschwerdef�hrer sei bewusst gewesen, dass ein den mutmasslichen Forderungen der C.________ AG gegen�ber der A.________ AG (ca. Fr. 300'000.--) weit �berh�hter Betrag in Betreibung gesetzt worden sei, n�mlich Fr. 600'000.-- plus Zinsen. Gem�ss eigenen Angaben habe er mit der Betreibung den Tausch der Parteirollen bezweckt, da die A.________ AG auf diese Weise gegen die C.________ AG auf R�ckzahlung ungerechtfertigter Betr�ge h�tte klagen m�ssen (vgl. vorinstanzliche Akten, act. 1049 f.). Damit habe er der A.________ AG bewusst Schaden zuf�gen wollen, indem er deren allf�lligen Konkurs in Kauf genommen, wenn nicht herbeizuf�hren versucht habe.
1.5 Zum Sachverhalt gem�ss �berweisungsbeschluss Ziff. 2.3:
Der Beschwerdef�hrer brachte den Inhaberschuldbrief sodann aus der Schweiz fort und bewahrte ihn in Thailand im Tresor von I.________ auf. Zu diesem Zwecke wurde am 17. September 2004 ein "Pfandvertrag mit fiduziarischer �bereignung" ausgestellt, gem�ss welchem I.________ den Inhaberschuldbrief von der C.________ AG als Sicherheit f�r ein Darlehen in der H�he von Fr. 200'000.-- �bernimmt und verwahrt (vgl. vorinstanzliche Akten, act. 618). In der Folge missachtete der Beschwerdef�hrer s�mtliche gerichtlichen Aufforderungen, den Inhaberschuldbrief zu hinterlegen, und liess dem Richteramt Solothurn-Lebern ausrichten, der Schuldbrief befinde sich nicht im Besitze der C.________ AG. Gegen�ber I.________ gab er die C.________ AG als Eigent�merin des Inhaberschuldbriefes aus.
1.6 Zum Sachverhalt gem�ss �berweisungsbeschluss Ziff. 3:
In der Folge wurde die K.________ Holding Ltd. als Inhaberin des Schuldbriefes bezeichnet. Der Beschwerdef�hrer beauftragte als CEO dieser Gesellschaft F�rsprecher L.________ mit Inkassomandatsvertrag vom 29. Juli 2005, den Inhaberschuldbrief bestm�glichst zu verwerten und den Erl�s auf sein Konto zu �berweisen (vgl. vorinstanzliche Akten, act. 530 f.). Dieser leitete mit Zahlungsbefehl vom 12. August 2005 eine Betreibung auf Grundpfandverwertung gegen die A.________ AG ein (vgl. vorinstanzliche Akten, act. 306). Das Rechts�ffnungsverfahren wurde jedoch in der Folge aufgrund der Verhaftung des Beschwerdef�hrers eingestellt.
2.1 Der Beschwerdef�hrer macht zun�chst eine willk�rliche Sachverhaltserstellung durch die Vorinstanz geltend. So habe ihn diese auch f�r Handlungen, die er nach dem 22. Februar 2005 vorgenommen habe, wegen ungetreuer Gesch�ftsbesorgung verurteilt. Nach diesem Datum sei er jedoch nicht mehr Gesch�ftsf�hrer der A.________ AG gewesen, weshalb sein Verhalten den Tatbestand nicht mehr habe erf�llen k�nnen. Die Vorinstanz habe diesbez�glich den Sachverhalt ungen�gend festgestellt. Die Verurteilung wegen ungetreuer Gesch�ftsbesorgung (�berweisungsbeschluss, Ziff. 3) aufgrund der Betreibung der A.________ AG von Seiten F�rsprecher L.________ sei daher nicht rechtens.
Zudem bestreitet der Beschwerdef�hrer, den Inhaberschuldbrief aus der Schweiz fortgeschafft und einem Dritten �bergeben zu haben (�berweisungsbeschluss, Ziff. 2.3). Vor dem 22. Februar 2005 habe sich der Inhaberschuldbrief stets in einem Tresor in Burgdorf in seinem Besitz befunden. Was nach diesem Datum gewesen sei, k�nne den Tatbestand der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung ohnehin nicht mehr erf�llen, da er nicht mehr Gesch�ftsf�hrer der A.________ AG gewesen sei.
2.2.1 Die Sachverhaltsfeststellung kann nur ger�gt werden, wenn sie willk�rlich (Art. 9 BV) ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht und wenn die Behebung des Mangels f�r den Ausgang des Verfahrens entscheidend sein kann (vgl. Art. 97 Abs. 1 BGG; BGE 134 IV 36 E. 1.4.1 mit Hinweis). Wird eine Verletzung des Willk�rverbots geltend gemacht, muss im Einzelnen dargelegt werden, inwiefern der angefochtene Entscheid an einem qualifizierten und offensichtlichen Mangel leidet (BGE 136 I 49 E. 1.4.1 mit Hinweisen).
2.2.2 Die Einw�nde des Beschwerdef�hrers verm�gen die vorinstanzliche Sachverhaltserstellung nicht in Frage zu stellen. Es liegt keine Willk�r vor. So h�lt die Vorinstanz in ihrem Urteil fest, dass der Beschwerdef�hrer am 22. Februar 2005 seinen sofortigen R�cktritt als Verwaltungsratspr�sident der A.________ AG bekannt gab. Inwiefern sie diesbez�glich den Sachverhalt willk�rlich erstellt haben soll, ist nicht ersichtlich. Ob sie diese Tatsache rechtlich richtig w�rdigt, wird nachfolgend zu pr�fen sein.
Weiter hat der Beschwerdef�hrer selber ausgesagt, den Inhaberschuldbrief nach Thailand mitgenommen und ihn bei I.________ aufbewahrt zu haben (vgl. vorinstanzliche Akten, act. 605 ff.). Zudem ist unbestritten, dass der Beschwerdef�hrer den Aufforderungen, den Inhaberschuldbrief zu hinterlegen, nicht nachgekommen ist (vgl. Urteil des Richteramts Solothurn-Lebern vom 23. Februar 2005, act. 240 f.). Das Vorbringen des Beschwerdef�hrers, der Inhaberschuldbrief habe sich stets im Tresor in Burgdorf befunden, erscheint vor diesem Hintergrund als blosse Behauptung, f�r die jeglicher Nachweis fehlt.
3.1 Weiter richtet sich die Beschwerde gegen die Verurteilung wegen Veruntreuung der Aktienzertifikate 2 + 4 zum Nachteil von B.________ (�berweisungsbeschluss, Ziff. 1.1). Die Vorinstanz gehe zu Unrecht davon aus, der Beschwerdef�hrer sei nicht willens gewesen, die sich in seinem Besitz befindenden Aktienzertifikate B.________ herauszugeben. Als er am 31. Juli 2003 von diesem schriftlich aufgefordert worden sei, die Aktienzertifikate zur�ckzugeben, habe er sich zwar geweigert, dies zu tun. Dies sei jedoch einzig deshalb geschehen, um sich gegen eine Abwahl aus dem Verwaltungsrat der A.________ AG wehren zu k�nnen. Eine Bereicherungsabsicht sei damit nicht verbunden gewesen. Er sei objektiv jederzeit im Stande gewesen, Ersatz zu leisten und habe schliesslich die Aktienzertifikate herausgegeben, was eine Verurteilung wegen Veruntreuung ausschliesse.
Zudem habe es sich bei den Aktienzertifikaten um vertretbare Sachen gehandelt, da sie gleichwertig und austauschbar seien. Daher sei es unerheblich, welche Aktienzertifikate er verpf�ndet habe, da er stets noch weitere Zertifikate zur freien Verf�gung gehabt habe, welche er habe aush�ndigen k�nnen.
3.2 Die Vorinstanz erw�gt, bei den Aktienzertifikaten handle es sich um fremde Sachen, da diese nummeriert und klar einem Aktion�r zugewiesen gewesen seien. Daher h�tten sich die Zertifikate von B.________ nicht mit denjenigen des Beschwerdef�hrers vermischen k�nnen und seien in der Folge auch nicht in dessen Eigentum �bergegangen.
Betreffend das Tatbestandsmerkmal des Anvertrautseins gibt die Vorinstanz zu bedenken, die Aktienzertifikate h�tten sich wegen eines Hinterlegungsvertrages beim Beschwerdef�hrer befunden und nicht aufgrund einer Sicherungs�bereignung, wie von diesem behauptet. Weshalb B.________ als Aktion�r der A.________ AG mit seinem Privatverm�gen f�r Forderungen gegen�ber der Gesellschaft haften sollte, sei nicht nachvollziehbar. Dieser sei zum Zeitpunkt der Aktien�bergabe abwesend gewesen und habe daher den Beschwerdef�hrer gebeten, die Aktien f�r ihn entgegen zu nehmen und aufzubewahren. Anders lasse sich die ausdr�cklich nur f�r einen Tag ausgestellte Vollmacht nicht erkl�ren. Die Generalvollmacht vom 17. August 2001 beinhalte sodann keine Vertretung in Privatsachen, weshalb die Verpf�ndung der Aktienzertifikate ung�ltig sei. Somit sei klar, dass es sich bei den Aktienzertifikaten um dem Beschwerdef�hrer anvertraute Sachen gehandelt habe.
Der Beschwerdef�hrer habe gehandelt, als ob er Eigent�mer der Aktienzertifikate 2 + 4 sei, wobei die Aneignung der Wertpapiere durch die Verpf�ndung an die C.________ AG erfolgt sei, um diese zu Gunsten der Gesellschaft verwerten zu k�nnen.
Betreffend Bereicherungsabsicht erw�gt die Vorinstanz, der Beschwerdef�hrer k�nne sich nicht darauf berufen, er habe sich etwas angeeignet, worauf er geglaubt habe, Anspruch zu haben. Zum einen k�nne er Forderungen der C.________ AG gegen�ber der A.________ AG nicht mit dem Privatverm�gen von B.________ verrechnen. Zum anderen habe er sich Werte angeeignet, die weit �ber den mutmasslichen Anspr�chen gelegen h�tten, um B.________ in einem allf�lligen R�ckforderungsprozess in eine ung�nstige Position zu zwingen. Eine Ersatzbereitschaft k�nne aus diesen Gr�nden ausgeschlossen werden.
3.3.1 Der Veruntreuung gem�ss Art. 138 Ziff. 1 Abs. 1 StGB macht sich strafbar, wer sich eine ihm anvertraute fremde bewegliche Sache aneignet, um sich oder einen andern damit unrechtm�ssig zu bereichern.
Der subjektive Tatbestand erfordert Vorsatz und ein Handeln in unrechtm�ssiger Bereicherungsabsicht. An einer unrechtm�ssigen Bereicherungsabsicht fehlt es, wenn der T�ter Ersatzbereitschaft, d.h. Ersatzwille und Ersatzf�higkeit aufweist (BGE 133 IV 21 E. 6.1.2 mit Hinweisen). Wer eine anvertraute Sache dem Berechtigten jederzeit zur Verf�gung zu halten hat, bereichert sich unrechtm�ssig, wenn er sie zu seinem Nutzen verwendet, ohne f�hig und gewillt zu sein, sie jederzeit sofort zu ersetzen. Ist der T�ter in einem solchen Fall f�hig und gewillt, die Sache zu einem sp�teren Zeitpunkt zu ersetzen, dann beabsichtigt er eine vor�bergehende Bereicherung, was zur Bestrafung gen�gt (BGE 118 IV 27 E. 3a mit Hinweisen).
Gem�ss bundesgerichtlicher Rechtsprechung gen�gt es demzufolge nicht, dass der Beschwerdef�hrer zum Ersatz f�hig war, vielmehr musste er dazu auch willens sein. Was der T�ter wusste, wollte und in Kauf nahm bzw. ob er in der Absicht handelte, sich unrechtm�ssig zu bereichern (BGE 99 IV 6 E. 3 mit Hinweis), betrifft so genannte innere Tatsachen und ist damit Tatfrage (BGE 133 IV 9 E. 4.1 mit Hinweisen). Feststellungen zum Sachverhalt pr�ft das Bundesgericht nur unter dem Gesichtspunkt der Willk�r (Art. 97 Abs. 1 BGG). Die Willk�rr�ge muss in der Beschwerde explizit vorgebracht und substantiiert begr�ndet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG).
3.3.2 Der Beschwerdef�hrer erhebt keine Willk�rr�ge gegen die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung. Soweit er vom vorinstanzlichen Urteil abweichende Feststellungen dazu macht, weshalb er nicht in unrechtm�ssiger Bereicherungsabsicht gehandelt habe, gen�gen seine Vorbringen den Begr�ndungsanforderungen an eine Willk�rr�ge nicht. Insofern ist darauf nicht einzutreten.
In Anbetracht der verbindlich festgestellten Tatumst�nde durfte die Vorinstanz davon ausgehen, dass der Beschwerdef�hrer in unrechtm�ssiger Bereicherungsabsicht gehandelt hat. Dadurch, dass er die Aktienzertifikate der C.________ AG verpf�ndete, verhielt er sich wie deren Eigent�mer. Die Annahme, er habe damit die Forderungen der C.________ AG gegen�ber der A.________ AG sichern wollen, entspricht seinen eigenen Aussagen (vgl. vorinstanzliche Akten, act. 584). Der Einwand, er habe dies nur deshalb getan, um sich gegen eine Abwahl aus dem Verwaltungsrat der A.________ AG wehren zu k�nnen, darf die Vorinstanz willk�rfrei als Schutzbehauptung werten. Zudem musste ihm bewusst sein, dass es unrechtm�ssig ist, Forderungen der C.________ AG gegen�ber der A.________ AG mit Privatverm�gen von B.________ zu sichern.
Sein Einwand, er habe die Aktienzertifikate schlussendlich zur�ckgegeben, weshalb er ersatzwillig gewesen sei, geht fehl. So hat er bzw. seine Ehefrau erst nach Erhalt der Vollstreckungsverf�gung der Aufforderung entsprochen, die Aktienzertifikate herauszugeben. Von jederzeitigem Ersatzwillen kann somit keine Rede sein. Wie die Vorinstanz zutreffend erw�gt, befanden sich die Aktienzertifikate aufgrund eines Hinterlegungsvertrages beim Beschwerdef�hrer. Eine andere Auslegung der Vollmacht vom 31. Januar 2001 �berzeugt nicht. Betreffend R�ckgabe der Aktienzertifikate an B.________ war nichts Ausdr�ckliches vereinbart, jedoch liegen keine Gr�nde f�r die Annahme vor, es sei etwas anderes abgemacht gewesen als die jederzeitige Herausgabe der Aktienzertifikate an B.________. Wenn die Vorinstanz nun davon ausgeht, der Beschwerdef�hrer sei nicht dazu bereit gewesen, die Aktienzertifikate jederzeit herauszugeben, ist dies eine nachvollziehbare Schlussfolgerung aus der W�rdigung der Beweise. Zwar ist davon auszugehen, dass der Beschwerdef�hrer objektiv in der Lage war, stets Ersatz zu leisten, mithin ersatzf�hig war. Dies gen�gt jedoch - entgegen seiner Ansicht - nicht, um die Ersatzbereitschaft zu bejahen.
Betreffend weitere Tatbestandsmerkmale ist auf die zutreffenden Ausf�hrungen der Vorinstanz zu verweisen (Art. 109 Abs. 3 BGG). Deren Vorliegen ist zudem unbestritten.
Die Verurteilung des Beschwerdef�hrers wegen Veruntreuung zum Nachteil von B.________ verletzt somit kein Bundesrecht.
4.1 Sodann richtet sich der Beschwerdef�hrer gegen die Verurteilung wegen Veruntreuung zum Nachteil der A.________ AG (�berweisungsbeschluss, Ziff. 2.1). Er macht geltend, er habe mit der Verpf�ndung des Inhaberschuldbriefes keine unrechtm�ssige Bereicherung angestrebt. Vielmehr habe er diesen als zul�ssige Sicherheit f�r sich sowie die C.________ AG bis zur Bezahlung der offenen Forderungen von mindestens Fr. 300'000.-- behalten wollen. Zudem habe er etwa zwei Jahre mit der Anhebung einer Betreibung der A.________ AG gewartet und somit auf die Liquidit�tsprobleme der Gesellschaft R�cksicht genommen, was eine Bereicherungsabsicht ebenfalls ausschliesse.
4.2.1 Anvertraut im Sinne von Art. 138 StGB ist gem�ss bundesgerichtlicher Rechtsprechung, was jemand mit der Verpflichtung empf�ngt, es in bestimmter Weise im Sinne eines andern zu verwenden, insbesondere es zu verwahren, verwalten oder abzuliefern (BGE 133 IV 21 E. 6.2 mit Hinweisen). Nach einer anderen Definition gilt als anvertraut, was mit rechtlich beschr�nkter Verf�gungsbefugnis �berlassen wird, ohne dass eine unmittelbare Kontrolle der Verwendung m�glich oder �blich ist. Gem�ss einer neueren Umschreibung ist anvertraut, was jemand mit der besonderen Verpflichtung empf�ngt, es dem Treugeber zur�ckzugeben oder es f�r diesen an einen Dritten weiterzuleiten, wobei der Treugeber seine Verf�gungsmacht �ber das Anvertraute aufgibt (Urteil 6B_596/2009 vom 27. Mai 2010 E. 4.2.1 mit Hinweisen).
4.2.2 Der Beschwerdef�hrer handelte als Verwaltungsratspr�sident der A.________ AG. Der Inhaberschuldbrief geh�rte zum Gesch�ftsverm�gen der A.________ AG. Gem�ss bundesgerichtlicher Rechtsprechung gilt Gesch�ftsverm�gen von Handelsgesellschaften nicht als deren Organen anvertraut. Das Organ einer Aktiengesellschaft ist in Bezug auf die Gesellschaft nicht ein Dritter, sondern Teil der Gesellschaft. Es empf�ngt nicht Gesellschaftsverm�gen, um dieses im Interesse der Gesellschaft zu verwalten. Die Gesellschaft beh�lt vielmehr Gewahrsam an den betreffenden Verm�genswerten und verwaltet sie, wenn auch durch ihre Organe, weiterhin selbst. Pflichtwidrige Verm�gensdispositionen im Rahmen der Organt�tigkeit fallen nach der Rechtsprechung daher grunds�tzlich unter den Tatbestand der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung, wenn die Gesellschaft dadurch gesch�digt wird (Urteil 6B_446/2010 vom 14. Oktober 2010 E. 6.3 mit Hinweis; vgl. auch ANDREAS DONATSCH, Aspekte der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung nach Art. 158 StGB, ZStrR 114/1996 S. 219). Die Verurteilung wegen Veruntreuung verletzt demnach Bundesrecht. Die Beschwerde ist in diesem Punkt gutzuheissen.
Die Frage der Konkurrenz zwischen dem Tatbestand der Veruntreuung und demjenigen der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung stellt sich somit nicht. Die Vorinstanz wird jedoch zu befinden haben, ob der Beschwerdef�hrer gest�tzt auf Art. 158 StGB zu verurteilen ist.
5.1 Weiter r�gt der Beschwerdef�hrer, er sei zu Unrecht der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung zum Nachteil der A.________ AG (�berweisungsbeschluss, Ziff. 2.2) schuldig gesprochen worden. Er bringt vor, er habe als Organ der C.________ AG gehandelt, als er gegen die A.________ AG die Betreibung erhoben habe, nicht als Organ der A.________ AG, weshalb sein Verhalten nicht als ungetreue Gesch�ftsbesorgung qualifiziert werden k�nne. Es gebe zudem kein Prinzip, das die Schonung eines Unternehmens durch ein anderes gebiete, wenn deren Organe teilweise identisch seien. Ein Zahlungsbefehl an ein Organ, das die eigene Gesellschaft betreibe, k�nne sodann nicht g�ltig zugestellt werden.
5.2 Wie die Vorinstanz zu Recht festh�lt, erlag der Beschwerdef�hrer als Gesch�ftsf�hrer sowohl der A.________ AG als auch der C.________ AG einer Interessenkollision und beging dadurch eine Pflichtverletzung. Seine Treuepflicht gegen�ber der A.________ AG verletzte er, indem er eine Betreibung der Gesellschaft anstrebte und darauf verzichtete, Rechtsvorschlag zu erheben. Somit wahrte er einseitig die Interessen der C.________ AG und liess diejenigen der A.________ AG aussen vor. Seine Vorbringen erscheinen unbehelflich und verm�gen den vorinstanzlichen Entscheid nicht in Frage zu stellen.
Bez�glich weiterer objektiver sowie subjektiver Tatbestandselemente kann auf die zutreffenden Erw�gungen der Vorinstanz verwiesen werden. Die Verurteilung wegen ungetreuer Gesch�ftsbesorgung gem�ss Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 und 3 StGB verletzt kein Bundesrecht.
6.1 Weiter beantragt der Beschwerdef�hrer, er sei vom Vorwurf der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung zum Nachteil der A.________ AG durch Wegbringen des Inhaberschuldbriefes und Verpf�ndung desselben an I.________ (�berweisungsbeschluss, Ziff. 2.3) freizusprechen. Er macht geltend, das Wegbringen des Inhaberschuldbriefes sowie das Verpf�nden desselben an I.________ seien als straflose Nachtaten der Veruntreuung (�berweisungsbeschluss, Ziff. 2.1) zu werten.
6.2 Entgegen der Ansicht des Beschwerdef�hrers l�sst sich das Fortschaffen und Verpf�nden des Inhaberschuldbriefes an I.________ nicht als mitbestrafte Nachtat der erstmaligen Verpf�ndung desselben an die C.________ AG auffassen.
Die Lehre nimmt zwar unechte Konkurrenz in Form der sogenannten straflosen bzw. mitbestraften Vor- bzw. Nachtat an, wenn mehrere Straftaten so miteinander in Zusammenhang stehen, dass die eine nur als Vorstufe des eigentlichen Angriffs auf das gesch�tzte Rechtsgut oder nur als Ausn�tzen des durch die andere Straftat Erreichten erscheint (statt vieler G�nter Stratenwerth, Schweizerisches Strafrecht, Allg. Teil I, 3. Aufl., Bern 2005, � 18 N 10). Doch lehnt das Bundesgericht die Lehre weitgehend ab bzw. wendet sie nur mit Zur�ckhaltung an (BGE 119 IV 154 E. 4a/aa mit Hinweisen). Zwischen den Einzelhandlungen eines Tatkomplexes wird demnach st�ndig Realkonkurrenz angenommen, soweit nicht dem Sinn des Strafgesetzes deutlich zu entnehmen ist, dass die f�r die eine Tat ausgef�llte Strafe auch die andere abgelten soll (BGE 94 IV 65 E. 2b; Urteil 6S.262/2003 vom 19. Oktober 2003 E. 2.2; je mit Hinweisen).
Der Beschwerdef�hrer hat den Inhaberschuldbrief zun�chst an die C.________ AG verpf�ndet, in der Folge mehrere Betreibungen gegen die A.________ AG erhoben, den Inhaberschuldbrief nach Thailand fortgeschafft und ihn dort an I.________ verpf�ndet. Schliesslich beauftragte er F�rsprecher L.________, den Inhaberschuldbrief zu verwerten. Obwohl die Handlungen in Zusammenhang stehen, erscheinen sie als einzelne Tatbegehungen und nicht als Vor- oder Nachtat zu einer Haupttat. Auch sind die verschiedenen Handlungen nicht als nat�rliche Handlungseinheit zu betrachten. Es trifft zwar zu, dass sie miteinander in engem Zusammenhang stehen. Das schliesst aber die Annahme mehrfacher Tatbegehung nicht aus. Die Annahme einer die Anwendung von Art. 49 Abs. 1 StGB ausschliessenden nat�rlichen Handlungseinheit kommt nur in Betracht, wenn das gesamte T�tigwerden des T�ters auf einem einheitlichen Willensakt (einheitliches Ziel, einmaliger Entschluss) beruht und kraft eines engen r�umlichen und zeitlichen Zusammenhangs der Einzelakte bei nat�rlicher Betrachtungsweise objektiv als ein einheitliches, zusammengeh�rendes Geschehen erscheint (BGE 133 IV 256 E. 4.5.3). Dass die mehreren ver�bten strafbaren Handlungen auf ein und denselben Willensentschluss zur�ckgehen, gen�gt f�r die Annahme einer Handlungseinheit nicht (Urteil 6P.239/2006 vom 21. M�rz 2007 E. 5.3.1 mit Hinweis). Die Verurteilung des Beschwerdef�hrers wegen mehrfacher ungetreuer Gesch�ftsbesorgung verletzt demnach kein Bundesrecht.
7.1 Schlussendlich r�gt der Beschwerdef�hrer, er sei zu Unrecht der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung zum Nachteil der A.________ AG (�berweisungsbeschluss, Ziff. 3) schuldig gesprochen worden. Zum Zeitpunkt, als er F�rsprecher L.________ mit der Verwertung des Inhaberschuldbriefes beauftragt habe, sei er nicht mehr Gesch�ftsf�hrer der A.________ AG gewesen. Daher k�nne er sich nicht der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung schuldig gemacht haben.
7.2 Der Beschwerdef�hrer trat am 22. Februar 2005 mit sofortiger Wirkung als Verwaltungsratspr�sident der A.________ AG zur�ck. Mit Inkassomandatsvertrag vom 29. Juli 2005 beauftragte er als CEO der K.________ Holding Ltd. F�rsprecher L.________, den Inhaberschuldbrief bestm�glichst zu verwerten und den Erl�s auf sein Konto zu �berweisen. Der Beauftragte erhob gest�tzt auf den Inhaberschuldbrief am 3. August 2005 eine Betreibung gegen die A.________ AG.
Der Beschwerdef�hrer verkennt, dass er trotz Aufgabe des Verwaltungsratsmandats der A.________ AG tatbestandsrelevante Pflichtverletzungen begangen hatte. Zum einen w�re er zur R�ckgabe des Inhaberschuldbriefes an die A.________ AG zum Zeitpunkt seines R�cktritts als Verwaltungsratspr�sident verpflichtet gewesen. Dar�ber hinaus zeitigt die Treuepflicht eines Verwaltungsratsmitglieds eine Nachwirkung �ber den Zeitpunkt der Beendigung des Mandats hinaus. Der Ausgeschiedene muss - jedenfalls f�r ein oder zwei Jahre - T�tigkeiten unterlassen, die die Gesellschaft sch�digen k�nnten (Peter B�ckli, Schweizer Aktienrecht, 4. Aufl. 2009, � 13 Rz. 90a). Eine Verletzung der Treuepflicht stellt es mitunter auch dar, wenn der Beschwerdef�hrer nach Beendigung seines Mandats eine Drittperson damit beauftragt, den Inhaberschuldbrief zum Nachteil der A.________ AG zu verwerten.
Betreffend die weiteren objektiven und subjektiven Tatbestandselemente der ungetreuen Gesch�ftsbesorgung gem�ss Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 und 3 StGB kann auf die zutreffenden Ausf�hrungen der Vorinstanz verwiesen werden.
Die Verurteilung wegen ungetreuer Gesch�ftsbesorgung im Sinne von Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 und 3 StGB verletzt kein Bundesrecht.
Die Beschwerde ist teilweise gutzuheissen. Die Sache ist zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckzuweisen. Im �brigen ist die Beschwerde abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist.
Der Beschwerdef�hrer wird im Umfang seines Unterliegens kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG). Der Kanton Bern hat als teilweise unterliegende Partei dem Beschwerdef�hrer eine reduzierte Parteientsch�digung zu bezahlen (Art. 68 Abs. 1 und 2 BGG).
Die Beschwerde wird teilweise gutgeheissen, das Urteil des Obergerichts des Kantons Bern vom 31. Mai 2008 aufgehoben und die Sache im Sinne der Erw�gungen zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz zur�ckgewiesen. Im �brigen wird die Beschwerde abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
Der Kanton Bern hat dem Beschwerdef�hrer f�r das bundesgerichtliche Verfahren eine reduzierte Entsch�digung von Fr. 500.-- auszurichten.

References: Art. 95
 Art. 97
 BGE 
 Art. 138
 Art. 138
 Art. 158
 Art. 158
 Art. 158
 Art. 49
 Art. 158
 Art. 158