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Timestamp: 2019-12-06 06:57:00+00:00

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Pas 2013 ausgabe 09 by Schibri-Verlag - Issuu
Impressum Pasewalker Nachrichten und Amtliches Mitteilungsblatt für das Amt Uecker-Randow-Tal ISSN 1611-227X Amtliches Mitteilungsblatt mit öffentlichen Bekanntmachungen der Stadt Pasewalk und des Amtes Uecker-Randow-Tal Das amtliche Mitteilungsblatt erscheint einmal monatlich und wird kostenlos an die erreichbaren Haushalte verteilt. Verbreitete Auflage: 10.000 Exemplare Herausgeber: 1. Stadt Pasewalk, Haußmannstraße 85, 17309 Pasewalk, Internet: www.pasewalk.de 2. Amt Uecker-Randow-Tal, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk Herstellung: Schibri-Verlag, Am Markt 22, 17335 Strasburg, Tel.: 039753/22757, Fax: 039753/22583, www.schibri.de, E-Mail: info@schibri.de Verantwortlich für den amtlichen Teil der Stadt Pasewalk: Der Bürgermeister Verantwortlich für den redaktionellen Teil der Stadt Pasewalk: Schibri-Verlag, Am Markt 22, 17335 Strasburg, info@schibri.de Verantwortlich für den amtlichen Teil des Amtes: Der Amtsvorsteher, Tel.: 03973/2067-0, kontakt@uer-tal.de Verantwortlich für den amtlichen Teil der Gemeinden: Die Bürgermeister Verantwortlich für den redaktionellen Teil der Gemeinden: Günter Schrom (GS), Tel.: 03973/216471, E-Mail: guenter.schrom@t-online.de Anzeigen: Schibri-Verlag, Am Markt 22, 17335 Strasburg, info@schibri.de Anzeigenannahme: Frau Helms, Tel.: 039753/22757 oder 0172/3060122 E-Mail: helms@schibri.de Einige Bilder und/oder Fotos in dieser Ausgabe sind das urheberrechtlich geschützte Eigentum von 123RF Limited, Fotolia oder autorisierten Lieferanten, die gemäß der Lizenzbedingungen genutzt werden. Diese Bilder und/oder Fotos dürfen nicht ohne Erlaubnis von 123RF Limited oder Fotolia kopiert oder heruntergeladen werden. Für den Anzeigeninhalt sind alleinig die Inserenten verantwortlich. Druck/Endverarbeitung: Hoffmann-Druck Es gelten die „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ des Verlages sowie dessen Anzeigenpreise. Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben die Meinung des Verfassers wieder und müssen nicht unbedingt mit der Meinung des Herausgebers übereinstimmen. Gegen Erstattung der Kosten, können die Pasewalker Nachrichten auch einzeln bzw. im Abonnement zugestellt werden. Zudem besteht die Möglichkeit eines Downloads auf der Internetpräsenz der Stadt Pasewalk (www.pasewalk.de).
dem 26.10.2013.
Redaktionsschluss: 02.10.2013 Anzeigenschluss (für fertige Vorlagen) ist am Mittwoch, dem 16.10.2013, 9.00 Uhr ansonsten am Montag, dem 14.10.2013.
Inhaltsverzeichnis Seite	Inhalt Stadt Pasewalk 5	Wir Gratulieren 7	Jubilare 8	Öffentliche Bekanntmachung 10	Rathaus 13	Brücke zum Nachbarn 14	Kultur & Museum 21	Lesen 22	Wirtschaft 24	Infos 24	Kinderhilfsprojekt in Tansania 26	Kultur- & Sporttermine 30	Moonlightshopping und Tanz der 1000 Paare 31	22. Leistungsschau der UER Region mit Stadtfest und Deutsch-Polnischen Kulturtreffen wieder ein Erfolg 37	Amour Fou – „verrückte Liebe“ OPUS 5 – Inszenierung im KunstgARTen 40	Kitas & Schulen 43	Am Rande 44	Vereine 49	Vereine stellen sich vor 50	Bundeswehr 52	Auflösung Preisrätsel des Schibri-Verlags Teil Amt Uecker-Randow-Tal 53	Wir Gratulieren 54	Öffentliche Bekanntmachungen 55	Aus den Gemeinden 55	Informationen 56	Aus dem Kulturleben 61	Aus dem Vereinsleben – Gewerbliche Anzeige –
wir gratulieren … den Jubilaren zum Geburtstag im Monat Oktober 2013 Zum 98. Geburtstag Frau Irmgard Ströde Zum 96. Geburtstag Frau Elli Krenz Zum 95. Geburtstag Frau Stefania Plank Zum 94. Geburtstag Frau Gerda Kiesel Zum 93. Geburtstag Frau Irene Bohl Zum 92. Geburtstag Frau Gisela Goscinski Herrn Berthold Trömer Frau Edith Barnewske Zum 90. Geburtstag Frau Gertrud Scharnowski Frau Christel Berndt Frau Inge-Margarete Tourbier Zum 89. Geburtstag Frau Elli Hampel Frau Veronika Krüger Frau Ursula Schütz Frau Anna Seidel Herrn Werner Lehmann Frau Hildegard Meyer Zum 88. Geburtstag Frau Lisbeth Ludwig Zum 87. Geburtstag Frau Lotte Jahnke Frau Ingeburg Jurczyk Frau Gerda Kopp Frau Irmgard Springstubbe Frau Friedericke Zimmermann Herrn Egon Kesten Zum 86. Geburtstag Frau Ursula Stage Frau Gertrud Ellmann Frau Margarete Laage Herrn Joachim Schulz Zum 85. Geburtstag Frau Irmgard Böttcher Frau Lieselotte Bedarf Frau Gertrud Koch
Frau Hildegard Baumgart Zum 84. Geburtstag Frau Annemarie Bethke Frau Edith Pätz Frau Eva Albrecht Frau Walli Hübner Zum 83. Geburtstag Herrn Günter Döbler Frau Irmgard Tröster Frau Inge-Lore Groß Frau Gertrud Burjack Frau Ursula Jungermann Herrn Willi Dörwaldt Herrn Gerhard Pietsch Frau Inge Birk Zum 82. Geburtstag Herrn Paul Tänzler Frau Elviera Behling Frau Irmgard Dey Herrn Ernst Grensing Frau Edith Ihlow Frau Ingeborg Dumm Frau Ingelore Lintow Zum 81. Geburtstag Herrn Wolfgang Hoßbach Herrn Werner Macke Frau Käthe Neumann Frau Marga Munkelberg Herrn Heinz Markusch Zum 80. Geburtstag Frau Ingrid Schumann Frau Waltraud Tölg Herrn Willi Busack Frau Leontine Hell Frau Gerda Neitzel Frau Gertrud Thormann Frau Gertrud Quardt Zum 79. Geburtstag Frau Betty Matthesius Frau Ingeborg von Koss Frau Hedwig Hartert Herrn Werner Krebs Frau Elfriede Massow Herrn Alfred Fiedler Herrn Peter Moschek Zum 78. Geburtstag Herrn Karl-Heinz Dettmann
Herrn Günter Rast Herrn Fritz Hollmichel Herrn Heinz Spelling Herrn Klaus Bernsee Herrn Johannes Krüger Herrn Herbert Priebe Frau Edith Schütt Frau Helga Jahnke Frau Eva Großmann Frau Gerda Grunow Herrn Helmut Vogel Herrn Klaus Weineck
Frau Inge Schultz
Zum 77. Geburtstag Frau Lieselotte Lippke Frau Trautchen Sterlinsky Frau Ursula Minning Frau Clara Menge Frau Helga Seefeldt Frau Renate Bauer Frau Gertrud Bahls Herrn Benno Groß Herrn Hans Bischoff Herrn Rudolf Klaar Herrn Hagen Beltz Herrn Horst Fischer Frau Erika Voß Frau Marianne Wilke Frau Irmgard Joachim Herrn Siegfried Behm
Zum 73. Geburtstag Herrn Dieter Aporius Frau Ingeborg Gehrke Frau Elisabeth Jagnow Herrn Klaus Wittenburg Herrn Karlheinz Echelmeyer Herrn Karl-Heinz Roloff Frau Marianne Murcha Herrn Dieter Brandt Herrn Dieter Zeuner
Zum 76. Geburtstag Frau Anni Schattenberg Frau Waltraud Glusa Herrn Walter Palatz Frau Charlotte Rohrbeck Frau Anita Schöffl Herrn Josef Bohnenstengel Frau Ingrid Bohm Frau Ursula Borkenhagen Frau Bärbel Masannek Herrn Manfred Vandre Zum 75. Geburtstag Frau Ingrid Dörwaldt Herrn Horst Wichert Frau Ursula Baale Herrn Heinz Gräning Herrn Günter Neumann Frau Ruth Haerdel Frau Bernhild Zillmer Herrn Claus Zillmer Frau Irmtraut Wegener Frau Gerda Necker
Zum 74. Geburtstag Frau Ingrid Krüger Herrn Hubertus Schilling Frau Marga Vorbeck Herrn Hans Pust Herrn Uwe Hinz Frau Hildegard Krägenbring Frau Hannelore Arndt Frau Gerda Ohmann Herrn Dr. Klaus Böckel
Zum 72. Geburtstag Herrn Günther Krzeslack Frau Marianne Barth Frau Marianne Berger Frau Brigitte Schmidt Frau Gisela Hufft Frau Brigitte Huth Herrn Hans Rose Frau Silvia Koswig Frau Barbara Knop Frau Gertrud Gäbler Frau Ursula Wittenburg Herrn Waldemar Klatt Frau Bärbel Schwarz Herrn Dr. Wolfgang Lüpcke Zum 71. Geburtstag Frau Brigitte Boy Frau Gisela Tornow Herrn Friedhelm Kohn Herrn Gerhard Krenz Frau Dora Prange Frau Karin Haeder Frau Heidelore Nitz Zum 70. Geburtstag Frau Karin Glöde Frau Editha Blödorn Frau Monika Buchholz Herrn Bruno Sieggrün
Aufgrund § 36 des Meldegesetzes M-V vom 12.10.92 (GVOBl. M-V S. 578) möchten wir darauf hinweisen, dass die Bürger, die mit der Veröffentlichung ihres Geburtstages nicht einverstanden sind, Widerspruch im Meldeamt der Stadt Pasewalk, Lindenstraße 32, 17309 Pasewalk, einlegen müssen.
Jubilare Ilse und Konrad Heruth feiern 50-jähriges Ehejubiläum (PN/EE). Großer Trubel in der RichardWagner Straße 11. In der sonst eher sehr ruhigen Wohnung der Familie Heruth herrscht emsiges Treiben. Gäste kommen und gehen und das Telefon klingelt am laufenden Band. Gefeiert wird das goldene Ehejubiläum der Eheleute Ilse und Konrad Heruth. „Er hat mir auf den ersten Blick gefallen“, sagt Ilse Heruth und erinnert sich an die Zeit, als alles begann. Damals lernte sie mit der Cousine ihres jetzigen Mannes zusammen bei der HO Verkäuferin. „Als sie heiratete, wurde ich eingeladen und mein Konrad war mein Tischherr“, erinnert sie sich. „Ich sah ihn und wusste sofort, der ist es. 1956 haben wir uns kennengelernt, nach fünf Jahren haben wir uns verlobt und zwei Jahre später haben wir dann geheiratet“, ergänzt sie. Die junge Stolzenburgerin zog zu ihrem Mann nach Grambow. „Ich habe fast mein ganzes Leben bei der HO als Verkäuferin gearbeitet. Dabei habe ich alle Hartwarengruppen kennengelernt. Es gab zwischenzeitlich nur sechs Jahre, da arbeitete ich im Gemeindebüro in Grambow. 1989 bin ich in den Ruhestand gegangen,“ berichtet Ilse Heruth dem Bürgermeister, Rainer Dambach. Der ist mit einem großen Blumenstrauß, vielen Glückwünschen der Stadt, des Ministerpräsidenten und natürlich seinen eigenen zum Gratulieren zu den Eheleuten gekommen. „1974 zogen wir nach Pasewalk. Da hatten wir 12,5 Jahre auf diese Wohnung gewartet“, erinnern sich die Eheleute. Während die gestandene Verkäuferin sich um die Hartware in den Geschäften kümmerte, war der Ehemann dabei, die Betriebe und Wohnblöcke mit Elektroinstal-
Bürgermeister Rainer Dambach gratuliert dem „Goldenen Paar“. Foto: Ernst
lationen auszurüsten. „Er hat bei der Elektroinstallation der ganzen Oststadt mitgearbeitet“, erinnert sich die Ehefrau. Doch das Arbeitsgebiet des Mannes reichte von Pasewalk bis Neubrandenburg, Torgelow, Ueckermünde, eben im ganzen ehemaligen Bezirk. Auch bei der Gropa, dem Fleischkombinat und dem Kraftfuttermischwerk war Konrad Heruth dabei. Zur Familie gehören zwei Kinder mit ihren Ehepartnern, drei Enkelkinder und sogar schon ein Urenkelchen. Die ist natürlich auch zu diesem großen Ereignis dabei. Bei Oma und Opa, beziehungsweise Uroma und Uropa ist es doch am schönsten. „Heute Nachmittag wird gefeiert. Da sind alle Kinder mit ihren
Familien da, denn nicht alle wohnen mehr in Pasewalk“, berichten die Eheleute. Die Nachbarn nutzten schon mal den Vormittag, um zu gratulieren. „Wir wollen hier in unserer Wohnung feiern, denn ich bin nicht mehr so gut zu Fuß“, sagt die Goldbraut. „Früher waren wir fast täglich im Garten, denn der war und ist unser Hobby. Ich habe sogar für die Gartenanlage die ganze Abrechnung gemacht. Aber das geht jetzt nicht mehr“. Jetzt spielt sich alles mehr in der Wohnung ab. „Aber es macht auch Spaß, wenn vier Generationen zusammen feiern“. Ja, und wer weiß, vielleicht steht der Bürgermeister zum 60. Ehejubiläum wieder vor der Tür, freut sich das goldene Brautpaar.
90-jährige Leipzigerin feiert in Pasewalk (PN/KW). Die charmante und forsche Dame liest gerne historische Romane und schaut nach Aktuellen gerne Mal ins Internet. Die gebürtige Leipzigerin ist mit 80 Jahren wegen der Nähe zu ihren Kinder nach Pasewalk gezogen. In Leipzig wohnte sie im Erdgeschoss eines Altbaus. Den Umzug bereut sie nicht, jetzt wohnt sie über dem Pasewalker Kaufhaus „Woolworth“ und kann das Geschehen auf der Straße beobachten. Die Stimmen empfindet sie nicht als störend, leider fehlt ihr der Balkon. Ihre Tochter holt das Fotoalbum raus. Der Bürgermeister fragt Erika Schlimmbach nach Ihrem Leben und der spannendsten Zeit. Die jetzige Pasewalkerin plaudert gerne und antwortet, ohne zu zögern, dass Ihr Leben eigentlich immer aufregend war, aber mit Betroffenheit stellt sie fest, dass die Zeit während des 2. Weltkrieges die dramatischste in all den Lebensjahren war. Zwar wurde ihre Wohngegend so weit verschont, aber die Klinik und der Süden waren von zahlreichen Bombardierungen betroffen. Nach kurzem Nachdenken zeichnet sich jedoch ein Lächeln in ihrem Gesicht ab, weil der Bürgermeister Fragen nach den Enkeln und Urenkeln stellt. Schließlich
Die Leipzigerin Frau Erika Schlimmbach ist mit 80 Jahren nach Pasewalk gezogen und wurde am 28.08.2013 90 Jahre alt. Rainer Dambach gratulierte ihr persönlich und überbrachte ebenfalls die Glückwünsche des Ministerpräsidenten des Landes M-V. Foto: Stadt
wird am Wochenende dann mit allen Familienmitgliedern und Bekannten in Rollwitz gefeiert.
Herzlichen Dank an Sie und Ihre Familie Erika Schlimmbach für die Einladung und den netten Empfang!
Öffentliche Bekanntmachungen – Öffentliche Bekanntmachungen Anfang – Amtliche Bekanntmachung der Stadt Pasewalk über die Aufstellung und über die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit zum Bebauungsplan Nr. 41/13 Sondergebiet – Solarfeld „Altes Plattenwerk“ nach § 2 Abs. 1 BauGB und nach § 3 Abs. 1 Satz 1 BauGB Die Stadtvertretung der Stadt Pasewalk hat in ihrer Sitzung am 12. September 2013 beschlossen, für das Gebiet im Osten der Gemarkung Pasewalk den Bebauungsplan Nr. 41/13 Sondergebiet – Solarfeld „Altes Plattenwerk“ aufzustellen. Das Plangebiet befindet sich an der Bundesstraße 104 und wie folgt umgrenzt: im Osten:	durch den Stiftshofer Weg im Süden:	durch die Stettiner Chaussee im Westen:	durch die rückwärtige Wohnbebauung in der Saarstraße im Norden: durch die Bahnstrecke Stettin/Lübeck Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes werden folgende Planungsziele angestrebt: -	Errichtung einer Photovoltaikanlage zur Erzeugung von Strom durch solare Strahlung (alternative Energie) auf einer Konversionsfläche, -	Umsetzung der Klimaschutzziele im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes der Stadt Pasewalk durch den Einsatz von erneuerbarer Energie im Stadtgebiet, -	die regionalplanerischen Ziele und Grundsätze entsprechend dem regionalen Raumentwicklungsprogramm Vorpommern zu berücksichtigen.
Der Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplanes Nr. 41/13 Sondergebiet – Solarfeld „Altes Plattenwerk“ wird hiermit bekannt gemacht. Am 8. Oktober 2013 um 18.30 Uhr findet im Rathaus der Stadt Pasewalk, Haußmannstraße 85, großer Sitzungssaal zum Bebauungsplan Nr. 41/13 Sondergebiet – Solarfeld „Altes Plattenwerk“ eine Bürgerversammlung zur Information über die allgemeinen Zwecke und Ziele der Planung statt. Zu dieser Bürgerversammlung möchte ich Sie herzlich einladen. Die Stadt Pasewalk wird zusammen mit dem Vorhabenträger und dem Planungsbüro die Planung vorstellen und Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung geben. Übersichtsplan (unmaßstäblich) siehe S.: 9
Wohnungsbaugesellschaft Pasewalk GmbH Der Jahresabschluss zum 31.12.2012 der Wohnungsbaugesellschaft Pasewalk GmbH ist durch die DOMUS AG (Niederlassung Schwerin) geprüft und bestätigt worden. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung wurde mit Datum vom 22. März 2013 der folgende uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt : „Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Wohnungsbaugesellschaft Pasewalk GmbH, Pasewalk, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Durch § 13 Abs. 3 KPG M-V wurde der Prüfungsgegenstand erweitert. Die Prüfung erstreckt sich daher auch auf die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft i. S. v. § 53 Abs. 1 Nr. 2 HGrG. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB und § 13 Abs. 3 KPG M-V unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und
durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft Anlass zu Beanstandungen geben. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Die Prüfung der wirtschaftlichen Verhältnisse haben wir darüber hinaus entsprechend den vom IDW festgestellten Grundsätzen zur Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung und der wirtschaftlichen Verhältnisse gemäß § 53 HGrG vorgenommen. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den deutschen handelsrechtlichen und den ergänzenden landesrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanzund Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft geben nach unserer Beurteilung keinen Anlass zu wesentlichen Beanstandungen. Schwerin, den 22.03.2013 DOMUS AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Zweigniederlassung Schwerin
gez. Kobarg	gez. Fietzek Wirtschaftsprüfer	Wirtschaftsprüfer“ In der Gesellschaftsversammlung am 30.05.2013 wurde der Jahresabschluss zum 31.12.2012 durch den Gesellschafter festgestellt, der Lagebericht der Geschäftsführung wurde zur Kenntnis genommen und bestätigt. Neben der Bestätigung des Jahresabschlusses zum 31.12.2012 wurde die Ergebnisverwendung beschlossen und der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2012 entlastet. Die Bilanz zum 31.12.2012 endet mit einer Bilanzsumme von 53.497.874,97 EUR bei einem Eigenkapital von 23.649.955,49 EUR. Die Gewinn- und Verlustrechnung endet mit einem Jahresüberschuss von 211.602,20 EUR. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2012 wird mit dem bestehenden Verlustvortrag verrechnet und sodann auf neue Rechnung vorgetragen.
Der Landesrechnungshof Mecklenburg-Vorpommern hat am 15.08.2013 den Prüfungsbericht nach eingeschränkter Prüfung (§ 14 Abs. 4 KPG M-V) freigegeben.
15.10.2013 in der Geschäftsstelle der Wohnungsbaugesellschaft Pasewalk GmbH, Ringstraße 61, 17309 Pasewalk, während der Geschäftszeiten zur Einsichtnahme aus.
Der Jahresabschluss zum 31.12.2012 sowie der Lagebericht liegen in der Zeit vom 07.10.2013–11.10.2013 und in der Zeit vom 14.10.2013–
Schünemann Geschäftsführer
– Öffentliche Bekanntmachungen Ende –
Rathaus Der Bürgermeister führt sein nächstes Bürgergespräch „Rathaus am Markt“ am Fr., 25.10.2013 in der Zeit von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr durch. Die nächste Bürgersprechstunde findet am Di., 15.10.2013 in der Zeit von 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr im Zimmer 1/09 (1. OG) des Rathauses statt.
Informationen vom Senioren- und Behindertenbeirat der Stadt Pasewalk (PN/GB). In der Zeit vom 21.10.2013 bis zum 24.10.2013 finden die 2. Landesseniorentage Mecklenburg-Vorpommern im Landkreis Vorpommern-Greifswald statt. Unter dem Motto „Wir sind nicht von Gestern – sondern für Morgen“ werden an diesen Tagen zahlreiche Veranstaltungen in Anklam, Torgelow, Greifswald, Wolgast und natürlich auch in Pasewalk durchgeführt. Die Auftaktveranstaltung findet am Montag, den 21.10.2013 in Anklam im Volkshaus statt. In der Stadt Pasewalk werden die Landesseniorentage durch die traditionellen Seniorenstadtrundfahrten am Montag, den 21.10.2013 eröffnet. Auch am Dienstag, den 22.10.2013 ist eine weitere Stadtrundfahrt mit den Senioren und den behinderten Bürgern der Stadt Pasewalk geplant. Am Mittwoch, den 23.10.2013 bietet „Mudder Schmolten“ im CURA-Seniorencentrum ab 14.00 Uhr eine Lesung für alle lesebegeisterten Senioren an. Mit Informationen zur „Ersten Hilfe“ im häuslichen Bereich und einem Vortrag über Änderungen in der Straßenverkehrsordnung finden am Donnerstag, den
24.10.2013 um 14.00 Uhr im Rathaus der Stadt die Veranstaltungen zu den Landesseniorentagen ihren Abschluss. Alle interessierten Bürger sind zu den öffentlichen Veranstaltungen herzlich eingeladen. Seniorenstadtrundfahrten 2013 Traditionell finden auch im diesem Jahr die Stadtrundfahrten mit den Senioren und behinderten Bürgern der Stadt Pasewalk statt. Unter Leitung des Bürgermeisters, Rainer Dambach, geht es am Montag, den 21.10.2013, am Dienstag, den 22.10.2013, sowie am Dienstag, den 29.10.2013 auf Tour. Mit einem „Herzlichen Willkommen“ wird Sie der Bürgermeister auf dem Marktplatz am Glockenspiel begrüßen. Unter Mitwirkung von Vertretern des Senioren- und Behindertenbeirates, der Verwaltung der Stadt Pasewalk werden Sie mit einer Führung des Bürgermeisters neu eröffnete bzw. sanierte Einrichtungen der schulischen Ausbildung und der gemeinnützigen Behindertenarbeit besichtigen. Während einer Stadtrundfahrt werden Ihnen Informationen über die derzeitigen
Bauvorhaben und die weiteren geplanten Maßnahmen der Stadtentwicklung in Pasewalk vermittelt. Anmeldungen für die Stadtrundfahrten sind über die gemeinnützigen Vereine und Selbsthilfegruppen bis zum 04.10.2013 möglich. Auch in der Stadtinformation im Rathaus werden Listen für die Teilnahmeanmeldung für die Stadtrundfahrten ausgelegt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und auf einen gemeinsamen interessanten Begegnungstag. Projekt Senioren- und Behindertenbeirat „Senioren ans Netz“ Mit Schuljahresbeginn 2013/2014 bietet der Senioren- und Behindertenbeirat der Stadt Pasewalk wieder Computer-Kurse für interessierte ältere Bürger der Stadt Pasewalk an. Die Kurse finden jeweils wöchentlich am Montag, ab 13.30 Uhr in der Außenstelle der Grundschule Uecker-Randow-Tal, Baustraße 69/73 in Pasewalk statt. Sollten Sie als „Senior am Netz“ mit dabei sein wollen, dann melden Sie sich am Kurstag ab 13.30 Uhr in der Schule.
Minister für Inneres und Sport Lorenz Caffier überbringt Fördermittelbescheid (PN/EE). Für Ralf Schwarz und Norbert Haack, Schulleiter der Grundschule und der Europaschule Arnold Zweig, hat das Bangen nun ein Ende. Der Innen- und Sportminister Lorenz Caffier höchstpersönlich übergab am 19. August den Fördermittelbescheid zur Finanzierung der neuen Schulsportanlage am Schulzentrum Ost an Rainer Dambach, Bürgermeister der Stadt Pasewalk. „Es ist ein kluger Entschluss, die Sportanlage zu sanieren, investieren wir doch damit in die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen“, sagt der Minister. Seit 1990 wurde in die Sportanlage nur im geringen Umfang investiert, sodass die Anlage schon lange keine optimalen Bedingungen für den Schulsport bietet. Die 200.000 Euro sind ein guter Zuschuss für die Baumaßnahme, aber die Stadt hat trotzdem noch einen enormen Anteil zu tragen. Circa 363.000 Euro müssen aus dem eigenen Haushaltssäckel getragen werden. „Das ist eine Menge Geld“, gesteht Caffier. „Aber es ist trotzdem gut angelegtes Geld, denn die wenigsten Kommunen sind in der Lage, Um- oder Neubauvorhaben allein zu finanzieren“, so der Sportminister Caffier. Mit dem Geld entsteht für die Schulsportanlage des Schulzentrums Ost eine Rundlaufbahn mit vier Bahnen einschließlich einer 100-Meter-Sprintgeraden, eine Weitsprung-
Minister Lorenz Caffier übergab am 19. August den Fördermittelbescheid zur Finanzierung der neuen Schulsportanlage am Schulzentrum Ost an den Bürgermeister der Stadt Pasewalk, Rainer Dambach. Foto: Ernst
anlage und eine Leichtathletikanlage. Insgesamt rechnet man mit über 560.000 Euro für die Investition. Natürlich wünschen sich die beiden Schulleiter einen schnellen Baubeginn. Geplant ist vonseiten der Stadt die Anlage zum Schuljahr 2014/15 fertigzustellen, informiert Monika Hänsel, Baubeauftragte der Stadt. Nicht zuletzt hängt das von den Kapazitäten der bauausführenden Firmen ab. Caffier zeigte sich in dieser frühen Vormittagsstunde besonders interessiert für
die örtlichen Gegebenheiten wie Schülerprognose, Inklusion, Fahrzeiten, aber auch die Personalsituation bei der Freiwilligen Feuerwehr und dem Ehrenamt. Von Interesse für ihn waren aber auch die noch zu bewältigenden Aufgaben in und an der Stadt an der Uecker sowie der hohe finanzielle Aufwand dazu. „Für ein Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern sind die staatlichen Zuweisungen gering“, weiß auch der Minister in der Runde der örtlichen Kommunalpolitiker.
Baumaßnahmen in der Stadt Pasewalk Stettiner Straße - 3. Bauabschnitt (PN/MH). Die Arbeiten am 3. Bauabschnitt gehen jetzt in die Abschlussphase. Die Asphaltarbeiten wurden in der 38. Kalenderwoche abgeschlossen. Die technische Abnahme ist für den 27.09.2013 geplant und es ist Ziel der Baufirma die Verkehrsfreigabe am 02.10.2013 realisieren zu können. Damit ist einer der wichtigsten Straßenabschnitte der Innenstadt Pasewalks neugestaltet und für alle Verkehrsteilnehmer eröffnet sich eine verbesserte Verkehrssituation. Reaktivierung Gewerbepark Pasewalk Ost Die Arbeiten der Schadstoffbeseitigung an den Objekten der ehemaligen Gropa und an den Gebäuden der Heizhäuser sind entsprechend Bauablaufplanung der Firma Veolia vorzeitig abgeschlossen worden. Der Abbruch der Heizhäuser und einiger kleinerer Nebengebäude ist bereits Geschichte. Die Ziegel-bzw. Betonschuttberge werden in den nächsten Wochen abgefahren und die Flächen freigeräumt. Das ehemalige GROPA-Gebäude wurde auch hinsichtlich
der Schadstoffbeseitigung und des Artenschutzes freigegeben, so dass die Abbrucharbeiten dort ebenfalls beginnen konnten. Die Sprengung des Schornsteines wird vorbereitet. Den beteiligten Planern und Baufirmen wird ein umsichtiges Handeln bescheinigt. Europaschule „Arnold Zweig“ Wie bereits berichtet, sind in den Schulen in der Oststadt beginnend in der Europaschule umfangreiche Baumaßnahmen zur Umsetzung der Brandschutzkonzepte in Abarbeitung. Derzeit wird das linke Treppenhaus der Europaschule umgebaut. Es werden neue Fassadenelemente im Treppenhaus eingesetzt und ab der 39. Kalenderwoche die Rauchabzugsanlagen eingebaut. Im Anschluss wird das rechte Treppenhaus ebenfalls in gleicher Art nachgezogen. Die Baumaßnahmen erfordern von dem Lehrerkollegium um Direktor Norbert Haack, von den Schülern der Europaschule und von den Baufirmen viel Verständnis und ein tägliches Abstimmen zu
Raumnutzungen und lärmintensiven Arbeitsabläufen. Grundschule „Ueckertal“ Für die Grundschule „Ueckertal“ am Schulzentrum Ost wird im September/Oktober der Sonnenschutz montiert. Hier werden die Arbeiten zum Brandschutz in 2014 umgesetzt werden. Straßenausbau und Erneuerung der Schmutzwasserkanalisation – Am Bollwerk Die Stadt Pasewalk hat im Verbund mit dem Eigenbetrieb Abwasserbeseitigung Pasewalk und der Stadtwerke Pasewalk GmbH die Erneuerung des Schmutzwasserkanals und den Ausbau der Straße Am Bollwerk ausgeschrieben. Die Arbeiten sollen im Oktober mit den Kanalbauarbeiten beginnen. Die Maßnahme macht sich erforderlich, da der Schmutzwasserkanal einen sehr desolaten Zustand besitzt. Der Kanal ist der Hauptzufluss zum Klärwerk und deshalb ist dessen Leistungsfähigkeit für die Zukunft zu sichern.
Straße Am Bahnhof (PN/MH). Die Stadt Pasewalk hat im Jahr 2012 die Straße Am Bahnhof von der DB AG übertragen bekommen. Mit der Übernahme musste festgestellt werden, dass die Beleuchtung sehr viele Mängel aufweist und auch nur über das Stromnetz der DB AG betrieben werden kann. Bis zum Jahresende 2013 konnte eine Zwischenlösung mit der DB AG geschaffen werden. Die Stadt Pasewalk hat die Erneuerung der Straßenbeleuchtung ausgeschrieben und es werden in den nächsten Wochen im Straßenbereich neue Leuchten gesetzt und an das städtische Stromnetz angeschlossen. Foto: Ernst
Informationen aus dem Fachbereich Finanzen zum SEPA Lastschriftverfahren (PN/GB). Zur Schaffung eines einheitlichen EURO-Zahlungsverkehrsraums hat die Europäische Union die sogenannte SEPA-Verordnung erlassen. SEPA ist die Abkürzung für Single Euro Payments Area, d.h. einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum. An der SEPA nehmen alle Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes sowie die Schweiz und Monaco teil. Zum 01.02.2014 werden in Deutschland die bisherigen inländischen Überweisungs- und Lastschriftverfahren abgeschaltet. Es gibt dann nur noch SEPA-Zahlungen. Mit der Umstellung auf SEPA sind ab 01.02.2014 gravierende Änderungen für die Buchhaltung und für die Rechnungsstel-
lung verbunden. Der Zahlungsverkehr wird ab diesem Zeitpunkt nur noch mit IBAN und BIC statt bisher mit nationaler Bankleitzahl und Kontonummer abgewickelt. IBAN ist eine standardisierte internationale Bankkontonummer für nationale und internationale Zahlungen. BIC ist die international standardisierte Bankleitzahl. Des Weiteren werden die bisher im nationalen Verkehr übliche Einzugsermächtigungen durch SEPA-Mandate ersetzt. Die bisher vorliegenden Lastschrifteinzugsermächtigungen behalten weiterhin ihre Gültigkeit, aber sie müssen mit der Umstellung auf das SEPA-Verfahren als
SEPA-Lastschrift-Mandat umgewandelt werden. Alle Bürger, die der Stadt Pasewalk eine Lastschrifteinzugsermächtigung erteilt haben, erhalten noch in diesem Jahr ein Schreiben zur Wandlung in ein SEPA- Mandat. Damit wird dem Bürger seine umgewandelte Bankverbindung, die Mandatsnummer und die Vorabankündigung für die SEPALastschriften mitgeteilt. Für Anfragen steht Ihnen im Rathaus der Stadt Pasewalk die Leiterin der Stadtkasse Frau Müller, Zimmer 1/16 unter der Rufnummer 03973/251-126 zur Verfügung.
Ausschreibung Betreiber Kulturforum Historisches U in Pasewalk (PN/JB). Die Stadt Pasewalk sucht zum 1.1.2014 eine/n selbstständige/n BetreiberIn für das Kulturforum „Historisches U“. Es werden besondere Qualifikation im flexiblen Zusammenspiel von wirtschaftlichem, marketingorientiertem Denken und kulturellem Anspruch erwartet. Hierfür ist zum einen Fachwissen in den Bereichen Eventmanagement, Marketing und Organisation erforderlich, zum anderen sind Kenntnisse in gängigen Kultursparten wie Musik, Theater und Kunst unabdingbar. Das Aufgabengebiet umfasst die Organisation und die Förderung des kulturellen Austausches in der Stadt Pasewalk und der angrenzenden Region. Darüber hinaus soll der Bewerber/in auf die Finanzierbarkeit und die Wirtschaftlichkeit der Kulturprojekte sowie
die gesellschaftliche Akzeptanz in Zusammenarbeit mit der Stadt Pasewalk achten. Das Kulturforum „Historisches U“ ist ein multifunktional genutztes Gebäude, das sowohl für kommerzielle Veranstaltungen genutzt wird, aber auch ortsansässigen Vereinen, Initiativen, Verbänden, Kultur- und Bildungsstätten sowie öffentlich-rechtlichen Institutionen ein Nutzungsrecht einräumt. Die Stadt Pasewalk berechnet, laut Nutzungsvertrag mit dem Landkreis VG, eine ortsübliche Kaltmiete, die als Verrechnungsgröße für selbstgenutzte Veranstaltungen der Stadt bzw. Mietermäßigung für Vereine und Verbände dient. Desweiteren wird die Stadt Pasewalk die Betriebskosten zur Unterhaltung des Gebäudes übernehmen.
Mit der Bewerbung wird ein Konzept zur Bewirtschaftung und zum Betrieb des Kulturforum „Historisches U“ erwartet (Finanzierungs- und Betreibungskonzept). Für weitere Fragen steht Ihnen gerne zur Verfügung: Frau Bressem, FBL Kultur/Schule Tel.: 03973 251136 E-Mail: jutta.bressem@pasewalk.de Bitte richten Sie Ihre schriftliche Bewerbung an die Stadt Pasewalk Der Bürgermeister Haußmannstr. 85 17309 Pasewalk
Brücke zum Nachbarn XIV. Polnische Tage im Pasewalker Kulturforum „Historisches U“ eröffnet (PN/EE). „Wer sich annähert, baut Vorurteile ab. Mit den Polnischen Tagen wird die Kultur zur Mittlerin zwischen den Menschen gemacht“, sagt Sylvia Brettschneider, Präsidentin des Landtages MecklenburgVorpommern, zur festlichen Auftaktveranstaltung der XIV. Polnischen Tage im Pasewalker Kulturforum „Historisches U“. Dabei betont sie die Wichtigkeit, dass gerade die Auftaktveranstaltung in Grenznähe stattfindet. Gleichzeitig erinnert sie an die Menschen der Region, die sich mit dem Aktionsbündnis „vorpommern-weltoffen-demokratisch-bunt“ für die Demokratie und Verständigung einsetzen. Die Polnischen Tage sind ein wichtiger Beitrag bei der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit mit dem Ziel der Weiterentwicklung unserer wunderschönen Ostseeregion, versichert sie. „Durch die direkte Begegnung funktioniert die Völkerverständigung. Es entwickeln sich nicht nur Kontakte, sondern Verbindungen und Freundschaften werden aufgebaut“, hieß es weiter. Das weiß auch der Vorsitzende der DeutschPolnischen Gesellschaft M-V Klaus Wils. In seinen Begrüßungsworten dankt er den polnischen Nachbarn mit seinen Bürgermeistern, dem Botschafter der Republik Polen in der Bundesrepublik Deutschland, dem Bürgermeister der Stadt Pasewalk und der Präsidentin des Landtages M-V für die Unterstützung. „In diesem Jahr ist alles etwas anders. Die finanzielle Situation hat uns gezwungen, alles etwas auf Sparflamme zu fahren. Trotzdem ist es uns gelungen, die Polnischen Tage wieder sehr attraktiv zu gestalten. Lediglich die Anzahl der Veranstaltungen sind etwas geringer geworden“. Der Auftaktveranstaltung folgen in Ueckermünde eine Ausstellungseröffnung und ein Konzert mit jungen Künstlern aus Police. In der Jugendkunstschule Eggesin gibt es einen deutsch-polnischen Kreativworkshop. Deutsche und polnische Rollifahrer treffen sich zu einer Tagesfahrt auf dem Haff mit der „Wappen von Ueckermünde“. Ein Zoobesuch, der Besuch des Botanischen Gartens in Christiansberg sowie deutsch-polnische Gespräche schließen sich an. Höhepunkt wird die Beteiligung an der Leistungsschau UER sein. Regionale und touristische Produkte aus Westpommern werden präsentiert. In Greifswald wird Professor Piskorski das Buch „Die Verjagten“ vorstellen. Bevor in Rostock die festliche Abschlussveranstaltung stattfindet, gibt es in der Sporthalle des Gymnasi-
Die musikalische Unterhaltung übernahm der polnische Chor „CA TUS DELICIUM“.
Władysław Diakun wurde durch die Deutsch-Polnische Gesellschaft für seine engagierte Arbeit im Dialog der Völker und Kulturen in Europa sowie bei der Vertiefung der deutsch-polnischen Beziehungen mit dem Integrationspreisausgezeichnet. Fotos: Ernst
ums Ueckermünde noch ein deutsch-polnisches Kampfsportfestival. Ein schönes und abwechslungsreiches Programm, das für jeden etwas bereithält. Herzliche Dankes­ worte fand auch der Gesandte Andrzej Szynka. Er verwies darauf, dass die Polnischen Tage eine gute Möglichkeit sind, sich kennenzulernen. Er zeigte auf, dass die Uni Greifswald ein wichtiger Standort ist. Polnische Studenten sind mit 10 Prozent die größte Gruppe der ausländischen Studierenden. Bürgermeister Rainer Dambach betonte, dass Pasewalk versucht Akzente in den Bereichen der Freundschaft, Kontaktpflege, Wirtschaft und Kultur zu setzen. Dabei hob er besonders die Städtepartnerschaft mit Police hervor. Nicht verhehlen will er aber auch, dass es auch in der
Region Ausländerfeindlichkeit gibt. Aber die Menschen erkennen, dass es nicht der richtige Weg ist. Natürlich gäbe es Unterschiede, die dürfen aber nicht ins Negative gehen. Mit einem besonderen Ereignis endete die Festveranstaltung. Władysław Diakun wurde durch die Deutsch-Polnische Gesellschaft für seine engagierte Arbeit im Dialog der Völker und Kulturen in Europa sowie bei der Vertiefung der deutschpolnischen Beziehungen mit dem Integrationspreis ausgezeichnet. „So wie er ist, könne man sich einen wirklichen Europäer vorstellen“, meint Klaus Wils. Die musikalische Unterhaltung übernahm der polnische Chor „CA TUS DELICIUM“. Ein Chor junger Leute, den die Besucher gern wieder hören würden.
Kultur und Museum Abschiedsgottesdienst für Johannes Geßner (PN/EE). Als Johannes Geßner vor drei Jahren, erst als Vakanz-Kantor, später dann als Gemeinde-Kantor in St. Marien seinen Dienst antrat, hatte er Visionen. Sein größtes Anliegen war, die Vielfältigkeit in der Musik beizubehalten, denn nur so könne er die Verkündigungsaufgabe an alle weitergeben, meinte er. Und er tat das mit Einfallsreichtum und viel Engagement. Er leitete die Kantorei, gründete den Kinderchor und einen Gospelchor. Hinzu kamen viele Orgelkonzerte. Gleich in seinem ersten Sommer in Pasewalk rief er den Musiksommer St. Marien ins Leben. Zu den Konzertbesuchern gehörten viele, die sonst keinen Kontakt mit „Kirche und Gotteshaus“ hatten. Nun nach drei Jahren heißt es Abschied nehmen. Johannes Geßner geht nach Lennep bei Remscheid. Seinen ersten Gottesdienst wird er dort schon am 1. September musikalisch begleiten. In einem festlichen Gottesdienst wurde Geßner von Pfarrer Andreas Behrends von seinen Aufgaben als Kantor der Gemeinde entpflichtet. Bewegende Worte des Pfarrers, die bei manch einem der Gottesdienstbesucher und vor allem bei den Chorsängern die Tränen in die Augen treten ließen. Im Anschluss an den Gottesdienst nutzten viele die Gelegenheit, herzliche Grußworte, Blumen und Erinnerungsgeschenke an den Kantor zu überreichen. Die Sänger und die Band hatten sogar ein Lied komponiert. Die Chormitglieder schätzten vor allem seinen Einfallsreichtum und dass er „frischen Wind“ in die Chorarbeit mitbrachte. Geßner selbst war gerührt von so viel Anteilnahme. Er werde viele Menschen, die zu Freunden geworden sind, das wunderschöne Gotteshaus mit der Orgel und vor allem die Landschaft in guter Erinnerung behalten. Die werde er besonders vermissen. In guter Erinnerung bleiben auch die Sommerkonzerte. Nicht zuletzt weil Geßner da in aller Öffentlichkeit seiner Hae Min den Heiratsantrag machte. Die Koreanerin mit der unsagbar schönen Sopranstimme sagte ja. Nur leider ist die Entfernung zu seiner Frau viel zu weit, denn sie ist Master-Studentin und singt außerdem am Schauspielhaus in Düsseldorf. „Das ist auch der Hauptgrund, warum ich Pasewalk verlasse“, stellt Geßner klar. Aber so ganz will sich der Kantor von Pasewalk nicht verabschieden. Im Urlaub will er immer mal vorbei schauen und vielleicht kann dann Hae Min die Pasewalker und alle Musikbegeisterte wieder mit ihrer zauberhaften Stimme erfreuen.
Johannes Geßner wurde von Pfarrer Andreas Behrends von seinen Aufgaben als Kantor der Gemeinde entpflichtet.
Im Anschluss an den Gottesdienst nutzten viele die Gelegenheit, herzliche Grußworte, Blumen und Erinnerungsgeschenke an den Kantor zu überreichen. Fotos: Ernst
9. Chortreffen in St. Marien zu Pasewalk (PN/EE). Bereits zum 9. Mal trafen sich in St. Marien zu Pasewalk Chöre, Solisten und Musikanten aus der Region zum Chortreffen. Wo wäre ein passenderer Ort, um schöne Stimmen erklingen zu lassen, als in dem wunderschönen Gotteshaus? Traditionell organisierte diese Veranstaltung die Pommersche Landsmannschaft, um ihre Vorsitzende Edelgard Gurske. „Wir wollen, dass die pommersche Kultur mit ihren Sitten und Bräuchen nicht untergeht“, sagt die Vorsitzende. „Um die Bräuche und Sitten den Menschen nahe zu bringen, geben wir zwei Mal im Jahr die pommerschen Lesebogen heraus. Außerdem wollen wir durch den Gesang, wie zum Beispiel durch Chortreffen, die Freundschaft über die Ländergrenzen, vor allem mit der deutschen Minderheit in Stettin, mit der Sediner-Gruppe und unserer Partnerstadt in Police festigen“, ergänzt die engagierte Vereinschefin. Außerdem hat sie jetzt ein wenig Hoffnung geschöpft. Sie hat Kontakt zur Europaschule aufgenommen, um junge Leute für diese Idee zu interessieren. „Vielleicht klappt es ja auch mal mit einem Projekt“, hofft sie. Schade ist, dass zu unserer heutigen Veranstaltung so viele Chöre aus triftigen Gründen abgesagt haben. So begeisterten
Unter den Gästen auch Polices Bürgermeister Władisław Diakun mit seiner Mannschaft.
an diesem Sonnabendnachmittag nicht nur der Chor der Pommerschen Landsmannschaft, der Pommersche Chor der VS, die Singegruppe der Sediner und der Chor der Dörpschaft Boock die Gäste, sondern auch Schüler der Musikschule UER. Allen voran die Brüder Wegner (Posaune und Trompete) sowie Jonas Wald (Trompete) und Ma-
Gemeinsam sangen alle Chöre das Abschlusslied „Ein schöner Tag“. Fotos: Ernst
rie Telzerow (Blockflöte). Mit seinem Solo verzauberte Sören Philipp Eberbach die Gäste. „Der wird bestimmt mal Opernsänger“, prophezeiten einige der anwesenden Damen voller Bewunderung. Etwas traurig schauten die Damen des Sediner-Chores, denn von den ehemals 26 Frauen aus den Anfangsjahren, sind nur noch vier der
PASEWALKER NACHRICHTEN	Damen angereist. „Einige sind krank und viele können aus Altersgründen nicht mehr dabei sein“, sagt Brigitte Kipper, die Leiterin der Gruppe. Das ist natürlich sehr schade. Davon noch nicht so stark betroffen, der Chor der Pommerschen Landsmannschaft und der Chor der Dörpschaft Boock. Kraftvoll und voller Charme präsentierten sie Volks- und Kirchenlieder, ja sogar moderne Songs. Edelgard Gurske überraschte mit dem Ave Maria von Franz Schubert. Un-
- 16 -	terstützung bei der nachmittäglichen Gala erfuhr Edelgard Gurske durch Dr. Carola Weiß aus Berlin, die durch das Programm führte. Im täglichen Leben in der Touristikbranche tätig, sie organisiert Chorfahrten, sind ihr solche Veranstaltungen nicht fremd. „Im Gegenteil, es macht mir richtig Spaß“, gesteht sie. Natürlich hatte sie auch gleich einen Termin für das nächste Chortreffen im kommenden Jahr (21. bis 26.09. 2014) in Schleswig-Holstein dabei. Bevor
Nr. 09/2013 traditionell von allen Chören gemeinsam das Abschlusslied „Ein schöner Tag“ gesungen wurde, bedankten sich die Veranstalter bei allen Gästen, Helfern, Teilnehmern, der Kirche, Herrn Kalischewski und Frau Weiß. Ein besonderer Gruß ging aber noch an das älteste Mitglied des Pommerschen Chores der VS, Frau Keller, die es sich nicht nehmen ließ, bei dieser Veranstaltung dabei zu sein. Sie feiert demnächst ihren 100. Geburtstag.
Gunter Emmerlich und Kollegen im Konzert in St. Marien (PN/EE). „Es ist doch noch nicht Weihnachten“, sagt eine Konzertbesucherin zu ihrem Mann als sie in das voll besetzte Pasewalker Gotteshaus treten. Sie hat Sorge, dass sie keinen Sitzplatz mehr bekommt. Doch der Küster der Gemeinde, Dietmar Wohlgemuth, hat Vorsorge getroffen. Zum alten Kirchengestühl wurden zusätzlich noch Stühle gestellt. Dieses außergewöhnlich große Interesse galt dem Star des Abends, Gunther Emmerlich, der in fast allen europäischen Ländern, Asien, Nord- und Südamerika gastierte und seinen Künstlerkollegen, die zu diesem festlichen Kirchenkonzert nach Pasewalk angereist waren. Alle wollten die Künstler einmal hautnah erleben. Die
meisten kannten sie ja nur aus Funk und Fernsehen, oder von ihren CDs und DVDs. Eineinhalb Stunden musikalische Unterhaltung vom Feinsten ließen die Besucher „dahinschmelzen“. So ging die musikalische Zeitreise in die Barockzeit, die Klassik und Romantik. Werke von Händel, Hayden, Bach, Mozart, MendelssohnBartholdy oder Vivaldi, um nur einige aus dem umfangreichen Repertoire zu nennen, gefielen genauso wie traditionelle Volksweisen. Das sie auch im Bereich Gospel und Spiritual „zu Hause“ sind, bewiesen Gunther Emmerlich, Kurt Sandau (Trompete), Klaus Bender (Orgel) und Sabrina Herzog (Cello) mit ihren Darbietungen im zweiten Teil des Konzertes. „Der ge-
fiel mir am besten“, sagt Renate Kroll, die noch solche Lieder wie „Hell ist der Morgen“ oder die „Irische Volksweise“ im Ohr hat. Selbst eine Überraschung hat Emmerlich im Gepäck. So bewies er seine Klasse auch in den unterhaltsamen Konversationen zwischen den verschiedenen musikalischen Darbietungen. Zu dem präsentierte er nicht nur eine Meisterin am Cello, sondern auch eine tolle Sopranistin. So erklangen im Duett für Sopran und Bass „Das ist der Tag des Herrn“ und „Hymnus“ mit Sabrina Herzog und Gunther Emmerlich. Lange Beifallsovationen sagen den Künstlern nicht nur Danke, sondern drückten auch den Wunsch nach einem Wiedersehen und -hören aus.
Gunther Emmerlich, Sabrina Herzog (Cello), Kurt Sandau (Trompete) und Klaus Bender (Orgel). Foto: Ernst
Musikverein startet in die neue Saison (PN/EE). Endlich ist die Sommerpause zu Ende, das dachten wohl viele der Musikfreunde am ersten Septembersonntag. Mit großer Publikumsresonanz startete der Musikverein in die neue Saison und das mit neuer Vorsitzenden. Extra dazu angereist, Fred Lüepke. Er ließ es sich nicht nehmen der „Neuen“, Susanne Seifert, zu gratulieren und viel Erfolg zu wünschen. Eigentlich hatten die Vereinsmitglieder Brigitte Seifert, die Mutter der jungen Frau, für diese Aufgabe vorgesehen. Aber sie ist zeitlich sehr eingespannt und mit dieser Wahl sind die Vereinsmitglieder sehr zufrieden, denn die junge Frau ist Diplom Medienwirtin, also eine Frau vom Fach. Natürlich ist die Mutti auch dabei. Sie reicht dafür in der Pause den Besuchern gern ein Getränk. Den Auftakt der Veranstaltungen bestritten die WhatAboutFive. Zwei junge Damen und drei Herren, die, genau wie ihre Musikstücke, fast aus aller Welt kommen. Charlotte Gombert in Neubrandenburg, Andreas Ritter in Ludwigshafen, Kayoko Tasaki in Saitama-Japan, Andreas Wiebecke-Gottstein in Bonn und Alexandre Müller in Sao Paulo-Brasilien geboren bezauberten mit ihren zum Teil für ihre Instrumente selbst bearbeiteten Stücken die Gäste. Die Künstler holten sich ihre Klänge aus der Türkei,
WhatAboutFive, Fotos: Ernst
Die neue und der alte Vorsitzende des Musikvereins, Susanne Seifert und Fred Lüpcke.
Amerika, Spanien, Rußland, Afghanistan, Argentinien, Schweden und Brasilien. Die traditionelle Klezmer-Musik hat es den Zuschauern besonders angetan. Es ist eine tolle Musik, schwärmen die Besucher. „So viele Besucher sind nicht immer in den Vorstellungen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass es ein Sonntag ist“, resümieren Gudrun Czarnowski und Frau Haase, die zu den vielen Besuchern der Auftaktveranstaltung
des Pasewalker Musikvereins gehören. Und mit dieser Meinung stehen sie nicht allein da. „Es ist eine schöne Zeit so zwischen Kaffee und Abendessen. Man könnte hier sogar die Kinder mitnehmen und sie so an die Musik heranführen. Außerdem könnten sie so die Instrumente kennen lernen“, ergänzen die Frauen. Mit viel Beifall dankten die Konzertbesucher den Künstlern für ihre Interpretationen.
Tag der Einheit im Museum (PN/AH). Zum Tag der Einheit am 3.10.2013 zeigt das Museum aus seinem Bestand eine Auswahl an Urkunden und Abzeichen aus der Zeit der Deutschen Demokratischen Republik. Öffnungszeiten zum Feiertag: 03. Oktober: 14.00–18.00 Uhr 04. Oktober: 10.00–13.00 Uhr
und 14.00–16.00 Uhr 05. Oktober: geschlossen 06. Oktober: 14 – 18 Uhr 2. Sonderausstellung im „Paul Holz Gedenkjahr 2013“ (PN/AH). Am 12. Oktober 2013 um 11 Uhr wird die 2. Sonderausstellung im „Paul Holz
Gedenkjahr 2013“ mit 12 Werken aus dem Bestand des Schweriner Museums im Museum der Stadt Pasewalk eröffnet. Die Eröffnungsveranstaltung ist ohne Eintritt! Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 12. Januar 2014. Museum Stadt Pasewalk, Prenzlauer Str. 23 a, 17309 Pasewalk, Tel.: 03973/251233
Was ist die Kunstroute Mecklenburg Vorpommern – „www.Kunstroute MV“? (PN/AH). Die Kunstroute MV will einen Überblick geben über alle professionell arbeitenden Kunstorte, Künstlerinnen und Künstler in Mecklenburg-Vorpommern aus den Bereichen der zeitgenössischen Bildenden und Darstellenden Kunst, die sich neben ihrer eigentlichen Arbeit auch in den Kulturtourismus in MV einbringen wollen. Die Vielzahl von den bereits bestehenden Internetpräsenzen soll gebündelt werden, um eine einheitliche und qualitativ hochwertige und kompetente, informierende Webpage zu entwickeln, die den Kulturinteressierten, den Spontantouristen und Exkursionisten, sowie dem klassischen Kunstliebhaber alles bietet, ohne die Empfindlichkeiten von Künstlern und Kunstschaffenden zu berühren. Mit der Kunstroute MV wird ein Impuls aus Vorpommern/Pasewalk aufgegriffen, wo bereits im Jahre 2009 schloss bröllin e. V., der Skulpturenpark Katzow und der KunstgARTen Pasewalk eine „ARTROUTE Vorpommern“ initiierten.
Ziel der Kunstroute MV ist es, die tatsächliche Breite der kulturellen Vielfalt unserer Region zu erschließen, sie zu vernetzen und auszubauen, damit die zahlreichen
Kulturangebote trotz sinkender institutioneller Förderung, effizient koordiniert werden können. Den Wert, den künstlerische Arbeit produziert ist selten zählbar oder kalkulierbar. Was für jeden Unternehmer existenzielles Tagesgeschäft, ist bei Künstlern nicht primär finanziell motiviert, muss aber trotzdem entlohnt werden. Nicht zu vergessen ist: Die künstlerischen Projekte setzten sich oft mit ihrer Region auseinander, festigen das regionale Selbstbewusstsein und öffnen so neue Perspektiven für das kulturelle Erbe und das Geschichtsbewusstsein und bieten Potential für wirtschaftliche Aktivitäten. Gefördert wird die Entwicklung der Kunstroute MV durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Weitere Informationen finden Sie unter www. Kunstroute MV.de oder beim Projektbeteiligten vor Ort in Ihrem Museum der Stadt Pasewalk museum@pasewalk.de
Pasewalk - Haus für Haus - Ueckerstraße 7 „... es hat sich bis Berlin herumgesprochen, dass in Pasewalk eine Serie „Haus für Haus“ erscheint. Als gebürtiger Pasewalker, der mit einer kurzen Unterbrechung während des Krieges bis zum 20. Lebensjahr in Pasewalk gelebt hat, verbinden mich noch viele Erinnerungen an die Stadt. Wir wohnten bis zur Zerstörung in der Ueckerstraße Nr. 7. Ich habe hier meine Erinnerungen für Sie zusammengefasst [...].“ (Dr. Karl Heinz Rotte in einer E-Mail an das Museum der Stadt Pasewalk) Mit der Reihe – Pasewalk Haus für Haus werden Erinnerungen an alte, heute nicht mehr existierende Häuser geweckt, die auch einmal ein fester Bestandteil der Innenstadt des früheren Pasewalk waren und wie auch ihre Bewohner zu Pasewalk gehörten. Das Haus in der Ueckerstraße 7 kauft Dr. Christoph Rotte 1926 von einer Frau Steiner. Hierbei handelte es sich um die ehemalige Zigarettenfabrik Fritz Mahnke. Vor dem Haus machte die Ueckerstraße eine starke Rechtskurve in Richtung der Vereinigung mit der Marktstraße zur Bahnhofstraße. Die Hausnummern Ueckerstraße 1 bis 6 lagen in einer Sackgasse, die an der Maschinenfabrik Stade und an der Ringmauer endete. An der Ueckerstraße lag das einstöckige Wohnhaus. Es handelte sich hierbei um einen roten Klinkerbau. Der Haupteingang lag an der Kurve in Höhe des Hospitals St. Spiritus. Zur Straße lagen auch die Wohnräume der Familie. Ein langer Seitenflügel, der von einer Gasse zwischen Ueckerstraße 5 und 7 separat zugänglich war, reichte von der Ueckerstraße bis zur Ringstraße und Ringmauer durch. In diesem Seitenflügel lagen die Räume für die Arztpraxis sowie zur Mauer hin einige nicht genutzte ehemalige Werkräume der Zigarettenfabrik. Dazu gehörte auch ein großer Saal, in dem die Kinder Roller- und Radfahren übten. Dieser Saal sowie zwei große Garagen stellten die Rückfront des Anwesens dar. Die Garagenausfahrt führte in die relativ enge Ringstraße, was schon einige Fahrkünste des Doktors erforderte. Es gab auf diesem Grundstück einen schönen Innenhof. Im vorderen Drittel befand sich ein Blumengarten mit Sommerlaube und Kinderspielplatz, hinter einem kleinen Schuppen gab es vor den Garagen noch eine freie, mit Platten belegte Fläche. Für die Kinder war das eine geschützte Zone zum Spielen. Im ersten Stock befand sich eine kleine separate Wohnung, die von der verwitweten Frau Lintow bewohnt wurde.
Roter Klinkerbau links, Hospital St. Spiritus rechts (Historische Ansichtskarte Pasewalk)
links Flachbau auf dem Gelände der Ückerstraße 7, St. Spiritus rechts (Fotografie Mai 2013, Foto: J. Weirich)
PASEWALKER NACHRICHTEN	Ansonsten waren oben große Bodenflächen, die teilweise genutzt wurden. Von einigen Bodenfenstern hatte man einen guten Blick auf den Flugplatz Franzfelde, wo man in frühen Jahren die Segelflieger sah und später während des Krieges auch deutsche Jagdflugzeuge. So konnte der Sohn KarlHeinz von diesem Fenster einen Luftkampf beobachten, bei dem ein britischer Jäger abgeschossen wurde. Leider konnte Dr. Rotte die guten räumlichen Voraussetzungen für die Ausübung der Arztpraxis nur wenige Jahre nutzen. Im Jahre 1940 wurde er von der Wehrmacht eingezogen und musste bis zum Kriegsende in diversen Lazaretten und Lazarettzügen seinen Dienst leisten. Kurz vor dem Einmarsch der Russen in Pasewalk brachte eine Tante die schwerkranke Frau Anna Rotte und die Kinder nach Schleswig-Holstein in eine Klinik, bzw. die Kinder zu wenig erfreuten Verwandten, so dass sie nicht die völlige Zerstörung der Innenstadt Pasewalk und ihres Hauses persönlich erlebten. Auch der älteste Sohn wurde von der Wehrmacht eingezogen und kam nicht mehr aus dem Krieg zurück. Als Dr. Rotte 1946 aus der Gefangenschaft kam, sammelte er die beiden Kinder (KarlHeinz und Rosemarie) von den Verwandten und zwischenzeitlichen Pflegeeltern ein und kehrte ohne die inzwischen verstorbene Mutter nach Pasewalk zurück. Es war eine große Enttäuschung für alle, als sie den großen Trümmerhaufen des einst so ansehnlichen Anwesens in der Ueckerstraße sahen. Vater und Sohn machten mehrfach Grabungen in den Trümmern in der Hoffnung, doch noch etwas Brauchbares zu finden. Aber außer einigen verglühten chirurgischen Instrumenten, die später, frisch verchromt, wieder benutzt werden konnten, wurden keine wertvollen Familienstücke gefunden. Lange Zeit blieb unklar, was mit dem Grundstück passieren sollte. Schließlich hieß es, das Grundstück wird in Volkseigentum überführt oder im Klartext „enteignet“. Die Ueckerstraße wurde in diesem Bereich begradigt, so dass das Grundstück nicht mehr direkt an der Straße lag. Nach der Enteignung baute die Stadt Pasewalk auf diesem Grundstück ei-
Praxis-Team Dr. med. Christoph Rotte. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1953 aus der Arztpraxis in der Bahnhofstraße 9. Das Bild zeigt Dr. Rotte mit den Schwestern Hildegard Meier und Johanna Spandau in der hinteren Reihe sowie sitzend Augusta Rotte, die Ehefrau in zweiter Ehe, examinierte Operationsschwester und Lehrerin
nen Kindergarten, der von viel freier Fläche umgeben war. Dr. Rotte musste sich zunächst mit den Kindern bei der Schwiegermutter in der Schützenstraße einmieten, und begann erneut seine Praxis als Praktischer Arzt aufzubauen. Erst 1948 bekam er eine durch Kriegseinwirkungen beschädigte Wohnung im 2. Stock in der Bahnhofstraße 9. Diese Wohnung wurde aufgeteilt in 3 Praxisräume mit separatem Eingang und 4 Wohnräumen mit Bad und Küche. Ne-
ben den üblichen Sprechstunden für ambulante Patienten gehörte auch eine umfangreiche Hausbesuchstätigkeit zu seinen Aufgaben und er führte die Schuluntersuchungen durch. Außerdem übte Dr. Rotte von 1946 bis 1971 den Posten eines Leiters der Kreistuberkulosestelle in Pasewalk aus. Als Rentner machte er noch regelmäßige Sprechstunden im Hospital St. Spiritus und war damit wieder in unmittelbarer Nähe seines ehemaligen Grundstücks. Er verstarb 1975. Dr. Karl-Heinz Rotte
Lesen Der Bestand der Stadtbibliothek ist jetzt auch von Zuhause aus einsehbar (PN/EP). Bereits seit dem 1. Januar 2013 bietet die Stadtbibliothek Pasewalk für ihre Benutzer aber auch für alle Interessierten einen neuen Service – web opac – an. Opac ist die Abkürzung der englischen Bezeichnung Online Public Access Catalogue, und bedeutet einen öffentlich zugänglichen Benutzerkatalog in elektronischer Form, der über das WWW abfragbar ist. Da die Zettelkataloge nicht mehr zeitgemäß waren und die Suche darin umständlich, wurden sie nicht weitergeführt. Die Benutzer der Stadtbibliothek haben in den letzten Jahren keine Möglichkeit gehabt, in dem Bestand der Bibliothek zu recherchieren. Wie einfach die Suche in dem neuen Bibliothekskatalog ist, davon konnten sich die Schüler der 5. bis 7. Klassen der Europaschule „Arnold Zweig“ überzeugen. Bei ihren Besuchen in der Stadtbibliothek in der ersten Schulwoche konnten die Schüler in zahlreichen Übungen die Funktionalität des neuen Angebotes testen. Standardmäßig stehen den Benutzern folgende Sucheinstiege zur Verfügung: •	•	•	•
Autor Titel Stichwort Sachgebiet
•	Medientyp (Buch, CD, DVD usw.) •	Erscheinungsjahr Mit Hilfe des Kataloges erfährt der Benutzer, ob die von ihm gewünschten Medien in der Stadtbibliothek vorhanden sind. Sofern man einen gültigen Benutzungsausweis hat, kann man von eigenem PC aus Einblick in das Kundenkonto nehmen, Leihfristen verlängern und Medien, die gerade ausgeliehen sind, vorbestellen.
Der web opac ist auf der Internetseite der Stadt Pasewalk unter Freizeit und Kultur – Freizeit – Bibliothek zu finden. Da aber das Angebot einer Bibliothek weit über die Bereitstellung von Büchern, CDs und DVDs hinausgeht und die Bibliotheken Begegnungsstätte, Veranstaltungsort, Treffpunkte und Leseräume sind, lohnt es sich immer unsere Stadtbibliothek zu besuchen.
Wirtschaft Geburtstag im Cura-Seniorencentrum und alle feiern mit (PN/EE). Dass es einmal so ein Erfolgskonzept wird, hätten die Verantwortlichen des Cura-Seniorencentrums vor 30 Jahren sicher nicht gedacht. Einst als Altersheim erbaut, entwickelte sich das Haus zu einem der modernsten und erfolgreichsten seiner Art in der Region. Nicht zuletzt wäre auch das ein Grund zum Feiern. Doch gefeiert wurde das 30-jährige Bestehen, und das in großer Runde mit Bewohnern, Angehörigen, Mitarbeitern und deren Familien sowie Gästen. Freiwillige Feuerwehr, Rewe Markt, die Bewohner der Oststadt, aus dem Stadtzentrum und natürlich Bürgermeister und Lokalpolitiker kamen zum Gratulieren. Ja selbst die Ministerin für Arbeit, Gleichstellung und Soziales des Landes M-V, Manuela Schwesig, nutzte die Gelegenheit zur Gratulation. Sie, sowie Bürgermeister Rainer Dambach würdigten die engagierte Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Beide kamen nicht ohne Geburtstagsgeschenk. Bürgermeister Dambach übergab ein Geldpräsent und Manuela Schwesig ein Bild mit dem Logo Mecklenburg-Vorpommerns in Bleiverglasung. Gute Pflege bedarf schon viel Einfühlungsvermögen und Fachkompetenz, weiß die Ministerin. „Aber das kostet natürlich auch“, so Schwesig. Als kleines Erinnerungsgeschenk an den Besuch in Pasewalk übergab Daniel Grimm, Einrichtungsleiter des Hauses, an die Ministerin ein von den Bewohnern gefertigtes Bild. Offen zeigte sich die Ministerin den Fragen und Sorgen der Besucher und natürlich der Bewohner des Seniorencentrums gegenüber. Nicht entgehen ließ sie sich den leckeren Erbseneintopf der Freiwilligen Feuerwehr, der übrigens wieder super war. Nicht nur die Pasewalker Freiwillige Feuerwehr kam, um zum Gelingen des Tages beizutragen. Hüpfburg, Clown Klecks, die Verkehrswacht UER mit vielen Angeboten für Groß und Klein, der Dinosaurier Park Rügen, der Kinderflohmarkt und die Technikschau sowie viele weitere Helfer und Vereine sorgten für Abwechslung. Der Pflegestützpunkt, die Barmer, die Neue Apotheke am Markt, Sanitätshäuser und Fachkräfte aus dem eigenen Haus waren mit Informationsständen vor Ort. Überaus begeistert zeigten sich die Geburtstagsgäste über das Programm der Mädchen und Jungen aus dem „Haus der fröhlichen Jahreszeiten“. Seit Jahren verbinden das Seniorencentrum und die Kita enge Beziehungen. Tage der Generationen sind für beide Seiten immer besondere Höhepunkte. Tra-
Nr. 09/2013	gen sie doch dazu bei, einander besser zu verstehen. Das soziale Engagement und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf brachten dem Haus im vergangenen Jahr die Auszeichnung des Bündnisses für Familie UER „Familienfreundliches Unternehmen“ ein. Daher ist es nicht verwunderlich, dass auch
- 23 -	an diesem Tag das Bündnis mit Aktivitäten präsent ist. Zum Programm gehörte, und immer wieder gern gesehen, die Vorführungen der Hundestaffel der Bundespolizei. Maritime Lieder brachte der Shanty-Chor Ahlbeck zu Gehöhr. Mit zünftiger Blasmusik und einer Modenschau der FFw ging die Geburts-
PASEWALKER NACHRICHTEN tagparty zu Ende. „Mutti, es war wirklich eine super Feier, die die Verantwortlichen hier auf die Beine gestellt haben“, schwärmt ein Ehepaar, das sich am Ende des Tages von der Mutter, die im Haus wohnt, verabschiedet. Viel Lob, das an diesem Tag nicht nur einmal ausgesprochen wurde.
Infos Informationsveranstaltung mit polnischen Bewerbern (PN/PM). Am 21.08.2013 organisierte das Jobcenter Vorpommern-Greifswald Süd eine Informationsveranstaltung für polnische Bewerber. Gemeinsam mit der Gesellschaft für nachhaltige Regionalentwicklung und Strukturforschung (genres) wurde den Teilnehmer/innen aufgezeigt, welche Möglichkeiten es gibt, die in Polen erworbenen Berufsabschlüsse in Deutschland anerkennen oder gleichstellen zu lassen. Auch wurde dargestellt, welche berufsbezogenen Sprachkurse oder weitere Förderungen es gibt. Bei der Begrüßung erläuterte Katja Gottschalk, Bereichsleiterin im Jobcenter, warum dieses Thema so wichtig ist. Die Teilnehmer/innen haben als ihren Lebensmittelpunkt Deutschland gewählt. Der Bedarf an gut qualifizierten Arbeitskräften nimmt auch in unserer Region zu. Bereits
jetzt fehlen in einigen Branchen Fachkräfte. Mit der Anerkennung der Berufsabschlüsse sind gute Voraussetzungen geschaffen, Arbeit in der Region zu erhalten. Damit wird den Menschen die Möglichkeit gegeben, ihren Lebensunterhalt für sich und ihre Familien eigenständig und ohne finanzielle Hilfen und Unterstützung sicherzustellen. Nach der Vorstellung von genres und eines Einführungsvortrages Herrn Wussow (genres) standen die Mitarbeiter/innen von genres und dem Jobcenter für Fragen zur Verfügung. Bei den 47 Eingeladenen herrschte großes Interesse. Teilweise wurden bereits Zeugnisse und andere Dokumente mitgebracht. Berufsabschlüsse in vielen verschiedenen Bereichen konnten vorgelegt werden. Schwerpunkte waren die handwerklichen Berufe, aber auch Berufsbilder des Gesund-
heitswesens und einige akademische Berufe. Dies sind Abschlüsse, die auf dem Arbeitsmarkt gefragt sind. Alles wurde zunächst durch die Beratungsgesellschaft aufgenommen. Die Unterlagen werden in den nächsten Wochen geprüft, um bei einem folgenden individuellen Beratungstermin bereits erste Aussagen tätigen zu können. Das Jobcenter und die Gesellschaft für nachhaltige Regionalentwicklung und Strukturforschung bewerten die Veranstaltung als erfolgreich und gelungen. Deshalb wird genres künftig mindestens einmal im Monate in der Dienststelle Pasewalk des Jobcenters Beratungszeiten für polnischen Bewerber anbieten. Damit leisten beide Einrichtungen einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftegewinnung für unsere regionalen Unternehmen.
Kinderhilfsprojekt in Tansania „Gemeinsam unter derselben Sonne ...“ (PN/KB). „Ich will nicht, dass ihr weggeht.“ „Bleibt doch hier.“ „Nur noch ein bisschen.“ – eine Traube von circa 50 Kindern drängt sich um uns, ein jedes versucht uns zu umklammern, manche lachen, andere weinen, halten sich mit ungeahnter Kraft an unseren Armen und Beinen fest. Und wir würden am liebsten das Selbe tun – lachen, weinen und den Kindern sagen, dass wir immer bei ihnen bleiben. Doch das geht nicht. Es ist unser letzter Schultag und noch in dieser Nacht werden wir den Flieger zurück nach Deutschland nehmen. Die Gefühle fahren Achterbahn, denn der Schmerz ist groß, die liebgewonnenen Menschen zu verlassen, in dem Wissen, sie lange, vielleicht sogar nie wieder zu sehen und natürlich stellen wir uns die Frage, ob wir die Kinder nicht im Stich lassen, jetzt, da wir so zusammen gewachsen sind. Groß ist auch die Angst, auch nur eine einzige Erinnerung im schnell wiederkehrenden europäischen Alltag zu verlieren, erscheint doch eine jede, nun, da uns die Minuten auf diesem faszinierenden Stückchen Erde wie der rote Sand der Straßen durch die Finger rinnen, als unser kostbarstes Gut. Auf der anderen Seite glühen wir heiß und innig vor fast beschämender innerer Vorfreude auf Familie und Freunde, die uns am Flughafen in Berlin erwarten werden.
Foto: Breitfeld
Nr. 09/2013	Wir freuen uns insgeheim auf das gute alte Deutschland, auf Kleinigkeiten wie Käse und Brot und auch auf Ruhe, Kälte und Sicherheit. Die letzten Monate haben, so schön sie waren, Kraft gekostet. Wie wird es sein, von Deutschland aus auf alles zurück zu blicken? In Musoma haben wir einst eine Gruppe Freiwilliger aus Großbritannien kennengelernt, die für einige Wochen für ein Brunnenbauprojekt nach Tansania gekommen waren. Sie trugen T-Shirts mit dem Slogan „changed people change the world“ – „veränderte Menschen verändern die Welt“. Haben wir uns verändert durch unsere Zeit in Afrika? In Tansania sagt man „Das Gesicht des Menschen erkennst du bei Licht, seinen Charakter im Dunkeln.“ Überraschend dabei ist, dass die unerwartetsten Erkenntnisse, die wir hier gewonnen haben, jene über uns selbst sind. Seiten unserer selbst, die im Verborgenen lagen, kamen hier zum Vorschein. Manche machten uns stolz, andere haben uns erschrocken. Ein neues Kapitel aufzuschlagen auf einem Kontinent und alles Bekannte hinter sich zu lassen, bedeutet auch, einen Schritt von sich selbst zurück zu treten. „Fehler sind wie Berge, man steht auf dem Gipfel seiner eigenen und redet über die der anderen.“, ist ein traditionelles tansanisches Sprichwort, welches sich auf unserem Weg immer wieder als richtig erwiesen hat, denn allzu oft hat sich gezeigt, dass der europäisch-wissenschaftliche Blick auf das Leben, seine Fragen und Antworten, nicht immer der Richtige, vor allem aber nicht der einzige ist. Wir fühlen uns sehr verändert, wie sehr und wie dauerhaft, werden die kommenden Monate und wohl auch Jahre zeigen.
- 25 -	Verändern wir also auch die Welt? Nun ja, so kann man es wohl nicht ganz sagen. Vielmehr haben wir den Menschen, denen wir während unseres Aufenthalts in Ostafrika begegnet sind, kleine Einblicke in eine andere Kultur gewähren können, haben sie über ihren gewohnten Horizont hinwegschauen lassen, so, wie auch wir über unseren blicken konnten. Der Schlüssel liegt im Austausch und in dem Wille und der festen Überzeugung, einander kennenlernen, verstehen und voneinander lernen zu wollen. In den treffenden Worten unserer Schülerin Atuwene in ihren Abschiedsbrief heißt es: „Liebe ist, gemeinsam unter derselben Sonne zu gehen. Ich wünsche euch alles Gute, möge Gott auf euch achten. Ich werde euch vermissen und nie vergessen. Ich liebe euch, weil ihr mich mit eurer Liebe und Höflichkeit so viel Neues gelehrt habt.“ „Um sein Leben zu ändern, ist es nie zu spät.“ Jede(r) kann jederzeit etwas ändern, etwas beitragen, aber dafür müssen wir nicht unbedingt in ein fremdes Land gehen. In unserer direkten Umgebung können wir im Kleinen schon viel verändern. Fragt die Menschen, die ihr trefft, wie es ihnen geht – und meint es auch so. Sagt euren Kindern, dass ihr sie liebt und nehmt euch auch mal Zeit, für euch selbst und betrachtet die schönen Dinge in eurem Leben. Wir haben gelernt, dass man mit wenig, viel erreichen kann, dass ein Kinderlachen mehr wert ist als alle Schätze dieser Welt, dass man glücklich sein kann, auch wenn es schwer ist und dass wir alle Teil und Ergebene dieser Erde sind, deren Gestaltung in unseren Händen liegt.
PASEWALKER NACHRICHTEN Für die Zukunft wollen wir versuchen, das Erlernte in unser tägliches Leben zu integrieren. Dies fängt schon bei Kleinigkeiten an: Die Rolltreppe hochlaufen, einen Snack auf die Hand, den Kaffee selbstverständlich „to go“ – unser deutsches Leben ist hektisch und oberflächlich, es will nie ruhen, nie stillstehen. „Die Europäer haben die Uhren“, sagt man in Tansania, „wir haben die Zeit.“ Das Essen im Gehen wäre hier ein Unding und auch mit der Pünktlichkeit nimmt man es nicht so genau. „Haraka haraka haina baraka“, heißt es dann („Eile, Eile bringt kein Glück“). Vom „pole pole” (langsam langsam), der tansanischen Gemütlichkeit, erhoffen wir uns etwas zu bewahren. Und auch davon, das Leben mit offeneren Augen zu betrachten, die eigenen Fehler einzugestehen und anderen die ihren zuzubilligen. Obwohl wir auch Schlimmes und Schreckliches erlebt und gesehen haben, überwiegen am Ende doch ganz eindeutig die schönen, positiven und beeindruckenden Erlebnisse und Erinnerungen. An die Kinder Ostafrikas haben wir schon in den ersten Tagen unser Herz verloren, ein Teil von uns bleibt damit auf dem schwarzen Kontinent zurück. Einen noch viel größeren Teil aber haben wir hinzugewonnen. All die Erinnerungen und Erlebnisse, Begegnungen mit anderen Menschen als auch mit uns selbst, die Gerüche, Geräusche, die Natur, Musik, Religion und Mystik, der Geschmack des Lebens, die Hitze – all das nehmen wir mit nach Hause und lassen es nie mehr los. Bis zum nächsten Mal, wunderschönes Afrika, und danke. Asante sana, afrika, tutaonane.
kultur- & sporttermine Veranstaltungen in der Zeit von 28.09.2013 bis 25.10.2013
Klub der Volkssolidarität Am Markt 8 Tel.: 432110 01.10.	Vermietung 02.10.	14.00 Uhr	Die Selbsthilfegruppe Krebst trifft sich. 14.00 Uhr	Klönnachmittag 16.45 Uhr	Wir treiben Sport. 04.10.	Vermietung Hilfe bei Einkäufen und Behördengängen. 07.10.	09.00 Uhr	Kartenvorverkauf zu 68. Jahrestag der VS. 14.00 Uhr	Chorprobe 14.00 Uhr	Plauderei am Kaffeetisch 08.10.	13.00 Uhr	Skat- und Spielnachmittag 14.00 Uhr	SHG-Angehörige 09.10.	14.00 Uhr	Bingo 16.45 Uhr	Die Sportgruppe trifft sich. 10.10.	14.00 Uhr	Waffelbäckerei 11.10.	Hilfe bei Einkäufen und Behördengängen 14.10.	13.00 Uhr	Klubratssitzung 14.00 Uhr	Chorprobe 14.00 Uhr	Die Würfelspieler treffen sich. 15.10.	13.00 Uhr	Skat- und Spielnachmittag 16.10.	14.00 Uhr	BRH – Beratung 14.00 Uhr	Versorgung im „Historischen U“ 16.45 Uhr	Es wird Sport getrieben. 17.10.	14.00 Uhr	Videonachmittag 18.10.	Hilfe bei Einkäufen und Behördengängen 10.00 Uhr	Kegeln an der Berufsschule 21.10.	09.30 Uhr	Vorstand Osteoporose 14.00 Uhr	Chorprobe 14.00 Uhr	Die Brettspieler treffen sich. 22.10.	14.00 Uhr	Wanderung durch die schöne Natur. 18.30 Uhr	Rotfuchs-Versammlung 23.10.	14.00 Uhr	68. Jahrestag der VS im Pommernsaal. 24.10.	14.00 Uhr	Mensch ärgere dich nicht! 25.10.	Hilfe bei Einkäufen und Behördengängen. 14.00 Uhr	Trapo-Veteranentreffen 28.10.	14.00 Uhr	Chorprobe 14.00 Uhr	Klönnachmittag 29.10.	14.00 Uhr	Ein Nachmittag mit Überraschung. 30.10.	14.00 Uhr	Bingo 16.45 Uhr	Wir treiben Sport.
Arbeitslosenverband/ Arbeitslosentreff Tel.: 03973/443504 17309 Pasewalk An der Festwiese 24 07.10.	ganztägig	(Scheringer Straße 06) Die Kleiderkammer gestaltet einen Aktionstag
08.10.	14.00 Uhr	09.10.	13.00 Uhr	10.10.	14.00 Uhr	14.10.	13.00 Uhr
16.10.	13.00 Uhr
24.10.	14.00 Uhr	28.10.	11.30 Uhr
28.10.	13.00 Uhr
mit Ausblick auf die Wintermode. (Scheringer Straße 06) Der ALT lädt zum herbstlichen Bastelnachmittag ein. Materialien aus Feld, Wald und Garten können das Wohnzimmer verschönern. (Scheringer Straße 06) Radrundtour – Fit mit dem Rad unterwegs – die Tour zum Saisonausklang. (Scheringer Straße 06) Kleiner Schneiderkurs mit Frau Knabe. (Scheringer Straße 06) Handarbeitsnachmittag – Wärmende Teile für kalte Tage. Neue Interessenten werden angeleitet. (Scheringer Straße 06) Die Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Greifswald organisiert einen Erlebnistag im Tierpark Ueckermünde. Um Voranmeldung wird gebeten! (Scheringer Straße 06) Vorbeugen ist besser als Heilen. Die Schuldnerberatung gibt aktuelle Informationen. (Scheringer Straße 06) Wir laden in die Bücherstube ein. Motto „Der Herbst in der Literatur“ (ALT Torgelow, Pasewalker Straße 09) Vorbeugen ist besser als Heilen. Die Schuldnerberatung gibt aktuelle Informationen. (Scheringer Straße 06) Handarbeitsnachmittag für alle die Freude an der Verarbeitung von Wolle haben. Kaffee und Kuchen wird gereicht.
Schuldner- & Verbraucherinsolvenzberatung Mo.–Fr. 8.00–16.00 Uhr Beratungszentrum „Lichtblicke“ Bewerbungshilfen Mo.–Mi. 8.00–15.00 Uhr Kleiderkammer/Möbelbörse Mo.–Do. 8.00–16.00 Uhr Fr. 8.00–15.30/14.00 Uhr Pasewalker Tafel Mo.–Do. 13.00–14.30 Uhr Fr. 12.00–13.00 Uhr Suppenküche Mo.–Fr. 11.30–13.00 Uhr
Mo., Di., 8.00–14.30 Uhr Mi. 9.30–16.00 Uhr
Kinderbauernhof Jeden Dienstag 12.30–15.30 Uhr Schaufütterung Miniaturenausstellung Im „Historischen U“ • Besichtigung nach Vereinbarung.
Arbeiterwohlfahrt Familienzentrum Friedenstraße 9 (ehemaliger Schlachthof) Tel.: 210033 Sozialberatung vor Ort Montag bis Donnerstag 9.00 Uhr bis 15.00 Uhr Bzw. tel. Auskunft unter der Ruf-Nr. 03973/210033 möglich. Evtl. Änderung der angegeben Zeit bleibt vorbehalten 30.09.	14.00 Uhr	Waffelbäckerei 01.10.	14.00 Uhr	Austausch von Handarbeitstechniken 02.10.	10.00 Uhr	Seniorensport und Gedächtnistraining 03.10.	Feiertag 07.10.	14.00 Uhr	Veranstaltung in St. Spiritus 08.10.	14.00 Uhr	Kreativ-Nachmittag 09.10.	10.00 Uhr	Seniorensport und Gedächtnistraining 12–13.30 Uhr	Info des Mieterbundes 10.10.	14.00 Uhr	Nähkurs 14.10.	14.00 Uhr	Wir empfangen einen Gast 15.10.	14.00 Uhr	Handarbeiten und klönen 16.10.	11.00 Uhr	Seniorensport und Gedächtnistraining 17.10.	14.00 Uhr	Nähkurs 21.10.	14.00 Uhr	geführter Stadtrundgang mit Einkehr 22.10.	10.00 Uhr	Austausch von Handarbeitstechniken 23.10.	14.00 Uhr	Seniorensport und Gedächtnistraining 24.10.	14.00 Uhr	Nähkurs 28.10.	14.00 Uhr	Kegeln an der BS 29.10.	14.00 Uhr	Kreativ-Nachmittag 30.10.	10.00 Uhr	Seniorensport und Gedächtnistraining
CURA-Seniorencentrum Pestalozzistraße 20 Tel: 221-0 montags bis freitags 08.00–12.00 Uhr	Betreuungsvormittag für an Demenz erkrankte Bürger in der Bibliothek/Rühmann-Restaurant 30.09.	09.30 Uhr	Seniorensport mit der Physiotherapeutin im Betreuten Wohnen 14.00 Uhr	Brettspielnachmittag im Betreuten Wohnen/Rühmann-Restaurant 01.10.	15.00 Uhr	Ein Lichtbildervortrag über das Land Kuba im CURAWintergarten
PASEWALKER NACHRICHTEN	02.10.	14.00 Uhr	Die Diabetikerselbsthilfegruppe trifft sich im CURA-Wintergarten 04.10.	15.00 Uhr	Gottesdienst der Evangelischen Kirche im CURAWintergarten 07.10.	09.30 Uhr	Seniorensport mit der Physiotherapeutin im Betreuten Wohnen 14.00 Uhr	Brettspielnachmittag im Betreuten Wohnen/Rühmann-Restaurant 09.10.	14.00 Uhr	Die Mitglieder der MSGruppe treffen sich im CURA-Wintergarten. 17.30 Uhr	Die „Pasewalker Plattgruppe“ trifft sich im CURAWintergarten 14.10.	09.30 Uhr	Seniorensport mit der Physiotherapeutin im Betreuten Wohnen 14.00 Uhr	Brettspielnachmittag im Betreuten Wohnen/Rühmann-Restaurant 15.10.	14.00 Uhr	Die Mitglieder vom Behindertenverband treffen sich im Wintergarten 19.10.	14.00 Uhr	Wir laden ein zum Herbstfest mit zünftiger Blasmusik in das CURA-Restaurant. Gäste sind herzlich willkommen. 21.10.	09.30 Uhr	Seniorensport mit der Physiotherapeutin im Betreuten Wohnen 14.00 Uhr	Brettspielnachmittag im Betreuten Wohnen/Rühmann-Restaurant 23.10.	15.00 Uhr	Ein plattdeutscher Nachmittag mit Sabine Witthuhn im CURA-Restaurant 17.00 Uhr	Die „Pasewalker Plattgruppe“ trifft sich im Wintergarten
DRK Ortsverein Blutspende in der Freiwilligen Feuerwehr Pasewalk, Pestalozzistraße 24: 10.10.	16.00–19.00 Uhr 28.10.	14.00–18.00 Uhr
Pommersche Landsmannschaft Am Lindenbad 1 Singegruppe immer dienstags jeweils um 15.00 Uhr im Kulturforum „Historisches U“ 04.10.	11.00 Uhr	Umbettung auf dem Soldatenfriedhof Glien 09.10.	14.00 Uhr	Mitgliederversammlung 10.10.	08.30 Uhr	Markt Pasewalk 08.45 Uhr	Bushaltestelle gegenüber Kaufhaus in Löcknitz: Ganztagsfahrt nach Stettin Anmeldungen bis 07.10. bei Frau Gurske, Telefon: 03973/216142 oder 0160/8030069
- 28 -	24.10.	14.00 Uhr	Pommerscher Nachmittag Thema: Leben in der deutschen Minderheit Stettin, Vortrag und
Allgemeiner Behindertenverband Pasewalk e. V. Am Lindenbad 1 Tel.: 03973 225750 08.10.	Besuch des Lokschuppens oder des Ukranenlandes. 22.10.	Monatliches Treffen im Cura-Seniorencentrum
VdK Ortsverband Pasewalk Tel.: 03973 443504 Sprechstunde jeden 3. Mittwoch im Monat von 12.30–14.00 Uhr im Arbeitslosenverband, Scheringer Str. 6
Stadtbibliothek Grünstraße 59 Tel.: 20940 Öffnungszeiten: Montag/Freitag:	13.00–18.00 Uhr Dienstag/Donnerstag:	10.00–12.00 und 13.00–18.00 Uhr Mittwoch:	geschlossen
Stadtinformation im Rathaus Haußmannstraße 85 Tel.: 213995 oder 251 232 geöffnet zu den Öffnungszeiten des Rathauses
Museum Prenzlauer Str. 23 a Tel.: 433182 + 251233 Öffnungszeiten: Montag/Samstag	geschlossen Dienstag–Freitag	10.00–13.00 und 14.00–16.00 Uhr Sonntag	14.00–18.00 Uhr Gruppen werden nach Vereinbarung auch außerhalb der Öffnungszeiten durch das Museum geführt. Ausstellung: 150 Jahre Eisenbahn in Pasewalk. Die Ausstellung ist bis zum 15. September 2013 zu sehen. 03.10.	Zum Tag der Einheit zeigt das Museum aus seinem Bestand eine Auswahl an Urkunden und Abzeichen aus der Zeit der Deutschen Demokratischen Republik. Öffnungszeiten zum Feiertag: 03.10. 14.00–18.00 Uhr 04.10. 10.00–13.00 und 14.00–16.00 Uhr 05.10. geschlossen 06.10. 14.00–18.00 Uhr 12.10. 11.00 Uhr Ausstellungseröffnung der 2. Sonderausstellung im Paul Holz Gedenkjahr 2013. Die Ausstellung ist bis zum 12.01.2014 zu sehen.
Eisenbahn-Erlebniszentrum Lokschuppen (EEZ) Öffnungszeiten: Das Eisenbahnerlebniszentrum öffnet vom 15. April bis zum 15. Oktober täglich in der Zeit von 10.00–18.00 Uhr Führungen außerhalb der Öffnungszeiten möglich. Anmeldungen unter Telefon 03973/216326.
Jugendhaus „FlyIn“ An der Festwiese 38 Tel.: 210533 Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 14.30–21.00 Uhr Sonntag nach Vereinbarung. Unser Angebot: Projektarbeit Spiel & Spaß, Tischfußball, Tischtennis, Dart- und Gesellschaftsspiele. Kostenlose Raumvermietung an Schulklassen und Vereine. (Beamer und Projektionsleinwand für Präsentationen nach Voranmeldung) Neues Angebot: kostenloser Internetzugang für Kinder. Homepage: www.jugendhaus-flyin.de
Jugendtreff „HappyTogether“ Friedenstraße Wir haben für euch geöffnet: Mo.–Do. 14.00–20.00 Uhr und Fr. 14.00–21.00 Uhr Unsere ständigen Angebote: Playstation, PCSpiele, Tischtennis, Dart, Billard, Tischfußball, Brettspiele und HA-Hilfe.
Evangelisches Pfarrbüro Große Kirchenstr. 08 17309 Pasewalk 29.09.	10.00 Uhr	Gottesdienst mit Bischof Abromeit in St. Marien 06.10.	10.00 Uhr	Erntedankgottesdienst in St. Marien 09.10.	19.30 Uhr	Runde 2 in St. Marien 13.10.	10.00 Uhr	Gottesdienst in St. Marien 18.10.	19.30 Uhr	Adonia Musical im „Historischen U“ 20.10.	10.00 Uhr	Gottesdienst mit der Wahl des neuen Kirchengemeinderats in St. Marien (die Wahl ist vor und nach dem Gottesdienst möglich) 23.10.	19.30 Uhr	Runde 2 in St. Marien 27.10.	10.00 Uhr	Gottesdienst in St. Marien Gottesdienst in Dargitz und Stolzenburg Bitte die Aushänge beachten!
Landeskirchliche Gemeinschaft Pasewalk (Haus Immanuel, Ringstraße 35) Infos unter Tel. 441330 Gottesdienste immer sonntags, 16.30 Uhr 29.09.	16.30 Uhr	Gottesdienst 06.10.	16.30 Uhr	Gottesdienst 08.10.	09.30 Uhr	Bibelkreis 10.10.	09.00 Uhr	Frauenfrühstück
Nr. 09/2013	13.10.	20.10.	22.10.	25.10.
16.30 Uhr	16.30 Uhr	09.30 Uhr	15.30 Uhr
- 29 -	Gottesdienst Gottesdienst Bibelkreis Kindernachmittag
Katholische Kirchengemeinde Mühlenstraße 19 Gottesdienst im Oktober: 05.10.	17.00 Uhr Viereck 06.10.	09.00 Uhr	Strasburg 10.30 Uhr	Erntedankfest – Pasewalk Kindergottesdienst 12.10.	17.00 Uhr	Viereck 13.10.	09.00 Uhr	Strasburg 10.30 Uhr	Pasewalk 19.10.	17.00 Uhr	Viereck 20.10.	10.30 Uhr	Pasewalk 17.00 Uhr	Strasburg 26.10.	17.00 Uhr	Viereck 27.10.	10.30 Uhr	Pasewalk 17.00 Uhr	Strasburg Wochentags-Gottesdienste Di.	09.00 Uhr	Strasburg Do.	09.00 Uhr	Viereck Fr.	09.00 Uhr	Pasewalk in der Zeit von 12. bis 13.09., von 24. bis 26.09. und von 15. bis 25.10. keine Gottesdienste
Neuapostolische Kirche Gartenstraße Am Turm „Kiek in de Mark“ Gottesdienste jeden Sonntag um 09.30 Uhr und mittwochs um 19.30 Uhr in der Neuapostolischen Kirche in der Gartenstraße (Am „Kiek in de Mark“)
Evangelische Freikirche Christliches Glaubenszentrum Pasewalk Grabenstraße 38 Gottesdienste: sonntags 09.30 Uhr mittwochs 19.00 Uhr
Caritas Pasewalk Schuldner- und Verbraucherinsolvenzberatung: Mühlenstraße 19, Tel.: 204462 Tagesstätte für alkoholkranke Menschen: Karl-Marx-Straße 10, Tel.: 210222 Holzhof der Caritas: Kirchenförsterei 4, Tel.: 216358 Beschäftigungsprojekte: Bahnhofstraße 29, Tel.: 436703
Schwangerschaftsberatungsstelle DRK Pasewalk Oskar-Picht-Str. 1, Tel.: 433066
Öffnungszeiten: Montag: 09.00–12.00 Uhr Dienstag: 09.00–12.00 und 14.00–18.00 Uhr Donnerstag: 09.00–12.00 Uhr Weitere Zeiten nach Vereinbarung
Eltern-Kind-Zentrum DRK Oskar-Picht-Straße 61 Tel.:03973-43 84 204 E-Mail: kind@uecker-randow.drk.de dienstags 09.30–11.30 Uhr	Krabbelgruppe und Elternfrühstück (An- und Abmeldung erwünscht) 07.10.	09.30 Uhr	kleines Handpuppentheater 10.10.	10.00 Uhr	Gemeinsames Kochen und anschließendes Mittagessen (An- und Abmeldung erwünscht). 14.10.	09.30 Uhr	Waldspaziergang 17.10.	09.30 Uhr	Spielkreis 21.10. 9.30–11.00 Uhr	Cura-Seniorencentrum (erstes Kennenlernen) 24.20.	Badespaß (Uhrzeit nach Absprache) 28.10.	Kleine Forscher entdecken die Welt. (Uhrzeit nach Absprache)
Hilfe für Opfer häuslicher Gewalt DRK Oskar-Picht-Str. 1 Tel.: 2049975 o. 0170/8786848 Öffnungszeiten: Di., Mi. und Fr.: 9.00–12.00 Uhr Weitere Termine nach telefonischer Absprache auch in der häuslichen Umgebung.
Suchtberatungsund Behandlungsstelle Feldstr. 5, 17373 Ueckermünde Tel.: 039771 229920 Öffnungszeiten: montags: 10.00–12.00 Uhr dienstags: 09.00–16.00 Uhr donnerstags: 08.00–16.00 Uhr Weitere Zeiten nach Vereinbarung.
Pflegestützpunkt Pasewalk An der Kürassierkaserne 9 Tel.: 255 502 Pflegeberater/in Tel.: 255 503 Sozialberater/in Erreichbarkeit: dienstags:	08.00–12.00 Uhr und – Änderungen vorbehalten –
PASEWALKER NACHRICHTEN 13.30–18.00 Uhr donnerstags:	08.00–12.00 Uhr und 13.30–16.00 Uhr sowie nach Vereinbarung Umfassende, kostenlose und unabhängige Beratung zu Fragen bei der Auswahl und Inanspruchnahme bundes- und landesrechtlich vorgesehener Sozialleistungen und sonstigen Hilfen.
Schiedsstelle Pasewalk Stadt Pasewalk Haußmannstraße 85 17309 Pasewalk Herr Franco Gurske, Frau Sybille Krause E-Mail: francogurske@web.de oder schriftlich an o. g. Adresse Die Post wird ungeöffnet an die Schiedspersonen weitergeleitet. Die jeweilige Schiedsperson setzt sich mit Ihnen in Verbindung.
Lebenshilfe Speicherstr. 4 Tel.: 2299800 16.00–17.30 Uhr PC-Treff 17.00–18.30 Uhr Theaterprobe
mittwochs:	dienstags:	Jugendtelefon Das kostenlose Kinder- und Jugendtelefon ist in M-V unter 0800 1110333 zu erreichen.
Feuerwehrmuseum Pasewalk Torgelower Str. 33 Öffnungszeiten: April–Oktober sonntags 14.00–18.00 Uhr oder nach Vereinbarung Tel.: 432537 oder 0171/8024374 museum@feuerwehr-pasewalk.de
Handball Pasewalker Handballverein von 1990 e. V. Ueckersporthalle
Hundesport Verein Deutscher Schäferhunde Pasewalk e.V. Vors. Günter Buse Tel.: 0177/7210214 Ausbildungszeiten mittwochs	18.00–20.00 Uhr sonntags	09.00–12.00 Uhr Interessenten melden sich bitte bei dem Vereinsvorsitzenden unter o. g. Nummer.
MoonlightShopping und Tanz der 1000 Paare zogen Pasewalker und gäste gleichermaSSen an (PN/EE). „Kommen Paare oder gibt es niemanden mehr, der sich so einigermaßen an die Zeit der Veranstaltungen „Tanz der 1000 Paare“ in Pasewalk erinnern kann“, fragen sich Kerstin und Torsten Schultz vom Unternehmerverein. „Gleich ist es 17.00 Uhr und noch ist niemand am vereinbarten Ort erschienen, den der Nordkurier vereinbarte. Nachgeholt werden soll an diesem Tag auch der „Tanz der 1000 Paare“, der zum Demokratiefest am 10. August, im wahrsten Sinne des Wortes, ins Wasser gefallen ist. Während der Wartezeit haben sich entlang der Ueckerstraße, zwischen Buchhaus Lange und Buchhaus Maaß, viele Leute eingefunden. An drei Plätzen spielen Bands und bringen die Pasewalker so richtig in „Schwung“. Die Band Soundgulasch vom Oskar-Picht-Gymnasium zieht besonders die jungen Leute an, die in Höhe Buchhaus Lange spielt. Hier hat das Hotel „Am Park“ den Hut in puncto Versorgung auf. Auf halber Strecke steht der Stand der Villa Knobelsdorff und das Duo Bargende aus Torgelow. Die Dritten im Bunde sind die Shell-Tankstelle mit Midi 2 aus Neubrandenburg. Organisiert hat die Veranstaltung, wie schon in den vorangegangenen Jahren, der Gewerbeverein der Stadt. Dessen Chef, Torsten Schultz und Bürgermeister Rainer Dambach eröffneten und begrüßten die Bürger und Gäste der Stadt. Schultz dankte dem Bürgermeister für die Unterstützung der Stadt. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg und besuchten die teilnehmenden Geschäfte. Erster großer Höhepunkt des Abends ist der Auftritt der Pa-
Nr. 09/2013	sewalker Seniorentanzgruppe Paseta. Fox, Country, aber auch griechische Folklore und der Radetzkymarsch zogen die begeisterten Zuschauer magisch an. Premiere an diesem Abend hatte der extra für diesen Abend kreierte Walzer.“Die beiden Pasewalker Seniorentanzgruppen treffen sich jeden Dienstag ab 13.00 Uhr“, berichtet Marion Mertin, die Leiterin der Gruppen. Sie erklärt weiter: „Wer Lust auf diese Art der Freizeitbeschäftigung hat, ist herzlich willkommen.“ Nach diesem tänzerischen Auftakt machten auch an den drei Bandstandorten tanzfreudige das Straßenpflaster zum Tanzboden. Während sich die Seniorinnen präsentierten, tobte am anderen Ende der Festmeile die „Schlacht um die schönsten Bücher“. Beim Buchhaus Maaß gab es wieder Bücher zum Kilopreis. Diese Aktion war der Renner. Die Buchhändler hätten jedenfalls nicht jeder zwei, sondern vier Hände gebraucht. „Der Erlös dieser Aktion kommt wieder einem guten Zweck zugute“, berichtet Maaß. Sicher wird sich die Selbsthilfegruppe Multiple Sklerose darüber sehr freuen. Kaum erreichte eine Aktion ihren Höhepunkt, folgt schon die Nächste. Dicht gedrängt verfolgten die Besucher die Mode- und Dekoträume für den Herbst. Präsentiert wurden sie vom Jeans Haus Cult, Lebensart, Lieblingsstücke und G & M Moden. „Es war wieder eine schöne Veranstaltung und das Wetter spielte auch
mit“, freuen sich die Organisatoren. Zwar waren es nicht 1000 Tanzpaare, die das Straßenpflaster zum Tanzboden machten
und ein „Berichterstatter“ aus früheren Jahren der Veranstaltung erschien auch nicht, aber toll war es doch.
22. Leistungsschau der Uecker-Randow Region mit Stadtfest und Deutsch-polnischen Kulturtreffen wieder ein Erfolg (PN/EE). „Bis zur Messe von Vorpommern ist es noch ein ganzes Stück“, meint Barbara Syrbe, Landrätin von VorpommernGreifswald, als einer ihrer Vorredner die Leistungsschau der Uecker-Randow Region als solche bezeichnete. Aber sie ergänzte, dass die Pasewalker Leistungsschau sich auf einem guten Weg befindet. Zwei Tage lang lockte dieses größte jährliche Event wieder Tausende Besucher aus unserer Region, Vorpommern-Greifswald, Brandenburg und natürlich aus unserem Nachbarland Polen an. Nachdem am Freitagabend Sandra Nachtweih, Vorsitzende des Leistungsschau Uecker-Randow e. V., die Aussteller und Gäste auf dem Abend der Begegnung begrüßte, ging es Sonnabend 9.00 Uhr mit dem Umzug der Rossower Schallmeienkapelle durch die Stadt los. Auf dem Ausstellungsgelände indes zogen bereits vor der offiziellen Eröffnung
viele Gäste durch die Ausstellungsräume und Freiflächen. Gerade die jungen Leute nutzten die Gelegenheit, beim 3. Dt.-poln. Sport- u. Kulturtreffen sich auch bei Sport und Spiel zu unterhalten. Der Kreissportbund hatte verschiedene sportliche Angebote parat. So das Turnier „Ball über die Schnur“, den Soccer-Court oder das chinesische Tischtennisturnier. Während die einen ihrem Vergnügen nachgingen, hieß es für die anderen harte Arbeit. Während der traditionellen Rundgänge über das Ausstellungsgelände, durch Vertreter von Politik und Wirtschaft, informierten sich die Frauen und Männer über die neuesten Angebote. Bei der Sparkasse zieht der JetbootSimulator der Sparkasse Jung und Alt an. Der erfahrene Erlös soll Vereinen zugutekommen, die sich an dieser Aktion beteiligt haben. Im Luisensaal dann für viele Besucher die nächsten Mitmachaktionen. Am
Stand der Asklepios-Klinik konnte schon mal probehalber mit einem Simulator „operiert“ werden. Aber es gab auch viele andere interessante Gespräche, in denen Firmen der Besuchergruppe schilderten, wie dringend sie gutes Fachpersonal benötigen. Immer gut besucht war das Bühnenprogramm mit vielen Akteuren aus der Region. Heiß her ging es am Abend auf der Festwiese weiter. NDR-Moderator Andreas Kuhnt, die Oldie-Company und vor allem die Pop Band Marquess brachten die Stimmung der Besucher so richtig zum Kochen. „Drei- bis viertausend Besucher sind es auch wieder“, schätzt Werner Hackbarth vom Leistungsschauverein. Nach der Leistungsschau ist vor der Leistungsschau und so beginnen die Planungen für 2014 bereits im November 2013! Fotos: Elke Ernst
Impressionen der 22. Leistungsschau 2013
3. Deutsch-Polnisches Kulturtreffen zur Leistungsschau (PN/EE). An sportlichen Höhepunkten mangelte es am Leistungsschauwochenende nun wirklich nicht. Los ging es bereits am Freitag mit den Wettbewerben des Kreissportbundes zum 3. Deutsch-polnischen Sport- und Kulturtreffen. Schüler der Europaschule Arnold-Zweig, der Schlossbergschule, der Nikolaischule Schule und Schüler aus unserer Partnerstadt Police trafen sich zum Spiel „Ball über die Schnur“. Dazu begrüßte Bürgermeister Rainer Dambach die Schülerinnen und Schüler und wünschte bestmögliche Erfolge. Bei dem Spiel bildeten immer fünf Mädchen und fünf Jungen eine Mannschaft. Jede Mannschaft hatte einen Pezziball. Der musste den Boden der gegnerischen Mannschaft berühren, um einen Punkt für die eigene Mannschaft zu erhalten. Kommt der Ball ins Außennetz, gibt es einen Punkt für die gegnerische Mannschaft. Wichtig dabei, dass er mit beiden Händen gefangen wurde. „Wir wollten in diesem Jahr mit ‚Ball über die Schnur‘ etwas Neues machen, außerdem können auch die Schüler mitmachen, die nicht zu den ‚Spitzensportlern‘ gehören“, sagt Thomas Plank vom Kreissportbund. „Es spielt jede Mannschaft gegen jede in den Altersgruppen fünf und sechs sowie sieben und acht. Uns stehen zwei Pezziplätze zur Verfügung“, ergänzt er. Ein Spiel dauerte sechs Minuten, nach drei Minuten wurden die Seiten gewechselt. Doch nach fast zwei Stunden spannender Wettkämpfe standen die Ergebnisse fest. Sieger bei den „Großen“ wurde die Mannschaft Arnold-Zweig 1, es folgten Police 1, Schlossberg Schule, ArnoldZweig 2 und Police 2. Bei den „Kleinen“ siegte Nikolaischule 2, auf den weiteren Plätze folgten: Arnold-Zweig 2, Nikolai 1, Arnold-Zweig 1, Police 1 und Police 2. Sportlich ging es auch am Sonnabend weiter. Diesmal standen sich die Schülerinnen und Schüler im Soccercourt gegenüber. Mit selbst gegebenen Fantasienamen gingen sie an den Start. In den drei Altersgruppen platzierten sie sich wie folgt: Bei den Jüngsten siegte: Police 1, es folgten Police 2, Police 3, Hansa Pasewalk 1. In der mittleren Altersgruppe kam auf Platz 1 IFA, es folgte SFC. Bei den Großen holten sich den Sieg die Freizeitkieker gefolgt von den Topkieckern. Den Abschluss der sportlichen Aktivitäten bei den Schülern und Jugendlichen bildete am Sonntag das chinesische Tischtennisturnier. Natürlich gab es auch hier Spannung und Spaß bis zum Schluss. Fotos Elke Ernst
„Ü40“ – Wirtschaft gegen Politik und Verwaltung (PN/EE). In die achte Runde ging es in diesem Jahr beim deutsch-polnischen Fußballspiel Politik gegen Wirtschaft am Vorabend der Leitungsschau. Natürlich wieder auf beiden Seiten bewährte Spieler wie Burkhardt Schmidt, Rüdiger Behrendt, Lutz Schmidt, Jörg Hartmann, Carsten Breß, Fred Lüpcke und Michael Ammon dabei. Und eine Besonderheit gab es noch im Spielerfeld der Politik/Verwaltung. Joseph Samwel aus Kivuyo in Tansania unterstützte die Politiker beziehungsweise Verwaltungsfachleute. Der junge Mann, bester Grundschullehrer in seiner Gemeinde, war gerade erst auf Einladung des Vereins Freundeskreis Arusha/Tansania angereist. „Es soll eine kleine Auszeichnung sein. In den vier
Wochen in Deutschland soll der junge Mann, der ein echter Massai ist, in Kitas und Schulen hospitieren, Freundschaften aufbauen und viele Anregungen und Hinweise mit nach Hause nehmen“, sagt Jörg Pommerening. Der Verein bezahlt übrigens 10 Lehrer aus Spendengeldern. In den vergangenen Jahren hatten vier Mal die Wirtschaft und drei Mal die Politik gewonnen. Nun sollte der Ausgleich geschaffen werden. Das jedenfalls hatten sich die Politiker vorgenommen. Gespielt wurde auf dem Großfeld je 25 Minuten. Der Unparteiische war wieder der bekannte, ehemalige DDR Schiedsrichter Adolf Prokop. Nach vielen Attacken um den Ball, Jörg Hartmann erwischte hier noch die Gelbe Karte, stand es
kurz vor Ende der ersten Halbzeit immer noch 0:0. Dann ein Elfmeter, Lutz Schmidt trat an, Fred Lüpcke wehrte ab, dann die Chance für Carsten Breß und das 1:0 für die Wirtschaft. In der zweiten Runde dann der Ausgleich durch Rüdiger Behrendt (Politik) zum 1:1. So blieb es auch nach der einminütigen Nachspielzeit. Also Elfmeter Schießen. Jede Mannschaft hatte fünf Mal die Gelegenheit für ein Entscheidungstor. Das Elfmeterschießen entschieden dann ganz eindeutig die „Politiker/Verwaltung“ mit 4:2 für sich. Rückblickend auf die vergangenen 8 Jahre steht es jetzt unentschieden 4:4. Übrigens spendierte der Bürgermeister wieder für die ersten beiden Tore je einen Kasten Bier.
Beide Bürgermeister, Rainer Dambach und Władysław Diakun, ließen es sich nicht nehmen die Fußballer anzufeuern.
Bürgermeister Rainer Dambach überreicht dem Referee Adolf Prokop ein Erinnerungsgeschenk: Foto: Günter Schrom
Erinnerungsfoto nach dem Spiel mit den Bürgermeistern Władisław Diakun, Rainer Dambach und dem international bekannten Referee Adolf Prokop. Foto: Günter Schrom
amour fou – „Verrückte Liebe“ Opus 5 – Inszenierung im Kunstgarten (PN/EE). „Es ist diese einzigartige Stimmung und wie die Schüler dieses Thema umgesetzt haben. Die Verbindung zwischen alt und neu hat mich total begeistert“, schwärmt Christina Weyer, eine der circa 100 Besucher von OPUS 5 im Pasewalker Kunstgarten. Schon beim Betreten des Geländes an der Uecker erwartet die Besucher Ungewöhnliches. Entlang eines roten Fadens, der zum hinteren Teil des Kunstgartens führt, werden die Besucher zum Ort des Geschehens geführt. Die Schnur, die an Stöcken befestigt ist, windet sich, macht viele Bögen und Kurven bis hin zu der kleinen Bühne. Luftballons in Herzform tanzen, am roten Faden befestigt, gegen den Abendhimmel. Große rote Herzen im Wiesenboden runden das Thema des Abends ab. Im Irrgarten aus Weiden gibt es bereits das Erste zu sehen. Ein „Paar“ liegt dicht umschlungen in einer der verborgenen Nischen. Gleich daneben interpretiert Fine Grafenhorst in ihrer ganz eigenen Art des Tanzes und der Bewegung das abendliche Thema. „Es ist eine Veranstaltung der Stadt Pasewalk in Kooperation mit dem Oskar-Picht-Gymnasium Pasewalk und dem Duo cri du coeur. Hinter diesem Namen stehen Fine und Willehad Grafenhorst“, lässt Jana Semrau, die Leiterin des Kunstprojektes der Schule und die an diesem Abend den Part der Erzählerin übernahm, wissen. Die Band Soundgulasch eröffnete den abendlichen Reigen. Es folgte eine circa einstündige Aufführung des Stückes „Romeo und Julia“. Eine unwahrscheinliche Leistung, was hier Schüler und Lehrer präsentiert haben. Diese langen Texte und dann alles auswendig ... Die Zuschauer sind begeistert und voll des Lobes! Während die jungen Leute auf der Bühne agieren, können die Gäste zusätzlich die Video-Installation verfolgen. Zu sehen die Tanzund Bewegungsinterpretation von Fine Grafenhorst vom Anfang der Veranstaltung und Aufnahmen mit den Schülerinnen und Schülern in St. Marien. „Es war eine ganz tolle Veranstaltung“, lobt auch Christel Faulmann. Die moderne Form der Interpretation fand ihren Zuspruch. Nur hätte sie sich gewünscht, dass die Leinwand etwas höher angebracht wäre, damit auch die hinteren Reihen der Besucher die Videos verfolgen könnten. Viel Beifall war der verdiente Lohn für die Laienschauspieler. Den erhielt auch Christoffer Ehlert. Mit seiner schönen und kraftvollen Stimme verzauberte er das gesamte Publikum. Mit Liebesgedichten von Pablo Neruda, vorgetragen von Benno Plassmann, wurde der Abend abgerundet. Herzliche Dankesworte von Jutta Bressem gingen an alle Akteure, die OPUS 5 zu einem Erlebnis werden ließen.
Fotos Elke Ernst
kitas & Schulen Sicher in den Herbst – Ein Tag der Verkehrssicherheit im Haus der fröhlichen Jahreszeiten (PN/EE). „Da seid Ihr ja wieder“, freuen sich die Mädchen und Jungen aus dem Haus der fröhlichen Jahreszeiten, als die Helfer der Verkehrswacht Uecker-Randow, mit dem Verkehrswacht-Auto vor ihrer Kindertagesstätte vorfuhren. „Wir haben wieder Verkehrssicherheit“, sagen sie, als wüssten sie darüber hundertprozentig Bescheid. Neugierig schauen sie dem Aufbau der verschiedenen Stationen zu und warten, dass es endlich los geht. „Die Sicherheit der uns anvertrauten Kinder liegt uns sehr am Herzen. Darum sind wir ständig bemüht, ihnen das richtige Verhalten und die Gefahren des Straßenverkehrs nahe zu bringen“, sagt Silke Wald, Leiterin der Kita Haus der fröhlichen Jahreszeiten in Pasewalk. Kompetente Partner fanden die Erzieherinnen und Erzieher der Einrichtung bei der Verkehrswacht Uecker-Randow. Verkehrserziehung kann mit Vorschulkindern nur praktisch, nicht theoretisch durchgeführt werden. Seit Jahren arbeiten die Kita und der Verein eng zusammen, um das zu gewährleisten. Einen besonderen Schwerpunkt legen die Akteure dabei auf die Vorbereitung der ABC-Schützen auf ihren Schulweg. Forschungen haben bewiesen, dass Vorschulkinder den Verkehr noch nicht ausreichend wahrnehmen. Es fällt ihnen schwer, ihre Aufmerksamkeit gleichzeitig auf verschiedene Dinge zu richten. Mehrere Sachverhalte können sie noch nicht in eine logische Beziehung zueinander setzen. Dazu sind sie erst mit zirka 12 Jahren fähig. Auch das vorausschauende Denken ist noch nicht ausreichend entwickelt. Nach den Vorbereitungen auf die Schule findet immer zu Beginn des neuen Schuljahres ein großer Verkehrssicherheitstag in der Einrichtung statt. Je nach Altersstufe gibt es Wahrnehmungsübungen und Reaktionsspiele bis hin zum Malen von Verkehrssituationen. Die Mädchen und Jungen lernen die Farben der Ampel, der Verkehrszeichen und deren Bedeutung kennen. In einem kleinen Rollerparcours geht es nicht nur um Geschicklichkeit, sondern auch um die Sicherheit. Nichts geht ohne Fahrradhelm und der muss richtig sitzen. Natürlich gab es auch hier und da an den verschiedenen Stationen kleine Überraschungen. Fast alle Kinder erwarben den „Rollerführerschein“. Der Verkehrssicherheitstag bietet den Eltern und Erziehern auch die Möglichkeit zu persönlichen Gesprächen, geht es doch immer um die Sicherheit der Kinder. Außerdem ist es ein kleines Puzzleteil bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. „Es war wieder ein tol-
Verkehrserziehung in der Kita.
ler Tag“, schätzt Silke Wald ein, und wenn nichts dazwischen kommt, findet er auch im nächsten Jahr statt.
In einem kleinen Rollerparcours geht es nicht nur um Geschicklichkeit, sondern auch um die Sicherheit. Fotos: Ernst
Zirkuszelt wird zum Mittelpunkt der Kinderwelt (PN/EE). „Manege frei!“ hieß es am letzten Wochenende im August im „1. Ostdeutschen Projektcircus Andre Sperlich“ auf den Sportplatz der Grundschule in der Oststadt. Schon von Weitem leuchtete das bunte Zirkuszelt und machte neugierig auf Attraktionen. Was gezeigt wurde, waren Attraktionen einmal ganz anderer Art. Denn nicht wie gewohnt bestritten die Zirkuskünstler die Show, sondern die Mädchen und Jungen der Klassen 0 bis 4 der Grundschule. Eine Woche lang dauerten die Vorbereitungen, innerhalb von zwei Tagen wurden dann die Schüler zu Artisten, berichtete der Zirkusdirektor. Dabei wurden die Zirkuskünstler zu Lehrern und die Grundschüler zu Artisten. Manches Mal gar nicht so einfach, aber es wurde fantastisch. Drei Vorstellungen gab es und jedes Mal war das Zelt zum Brechen gefüllt. Ja, es gab sogar die Situation, da mussten Besucher, zu denen vor allem die Eltern und Verwandten gehörten, wieder nach Hause gehen, da nicht das kleinste Plätzchen frei war. Die Schlange der anstehenden Besucher reichte vom Zelt bis zur Straße. Ein Bild, das es schon seit vielen Jahren so kaum noch gibt! Erzählt wurde der Traum eines kleinen Jungen von der großen Zirkuswelt. Fantastische Bilder entstanden, die in wenigen Minuten wechselten. Kinder der verschiedenen Klassen präsentierten sich gemeinsam in „waghalsiger“ Akrobatik, in der Clownerie, als Feuerspucker oder Fakire, zeigten ihr Talent als Dompteur von Ziegen, Tauben, Schlangen oder Ponys und vieles mehr. In bunten Kostümen wechselten sie in eine andere Welt, vergaßen Angst und Aufregung und wurden zu „großen“ Künstlern. „Es war sehr schön, es hat ganz viel Spaß gemacht“, berichtet Felicia aus der 2 d. Der gleichen Meinung ist auch die sechsjährige Lara, die die 1. Klasse der Schule besucht und noch ergänzt: „Ich war überhaupt nicht aufgeregt“. Sie gehört zu den Kindern in der Akrobatikshow. Natürlich voller Stolz dabei die Mutti Karina Weidemann, die voller Anerkennung von der Veranstaltung spricht. Voll des Lobes ist auch die Oma der kleinen Luise Jürgens. „Es ist doch sehr bemerkenswert, was hier geschafft wurde. Hut ab!“, meint sie. „Vor vier Jahren fand an unserer Schule das Zirkusprojekt zum ersten Mal statt. Es dauert immer eine Woche. In dieser Zeit findet Projektunterricht statt. Die Kinder konzentrieren sich auf ihren Programmteil. Für uns und besonders für die Kinder ist es eine neue Erfahrung. Mut, Ausdauer und Hilfsbereitschaft zählen hier ganz besonders. Und auch wir lernen die Kinder von einer ganz anderen
Seite kennen. Jede und jeder kann mitmachen, egal wie sportlich er ist. Wenn möglich, dann wollen wir in vier Jahren dieses Projekt wieder an der Schule durchführen“,
hofft Schulleiter Ralf Schwarz. Herzliche Dankesworte vom Zirkusdirektor gingen an die Sponsoren, vor allem aber an die Helfer und Lehrer der Schule.
Echo – Aus dem Cura-Seniorencentrum
(PN/PM). Ca. 90 Bewohner und Mieter des CURA Seniorencentrums nahmen zusammen mit den Kindern der KITA „Haus der fröhlichen Jahreszeiten“ am gemeinsamen Sportfest teil. Es ging nicht um erste Preise, sondern frei nach dem Motto „dabei sein ist alles“ um Spiel, Freude und Spaß. Fotos: Cura
Am rande Mit dem Stadtvertreter Reinhard Funk sprach unser Redaktionsmitglied Elke Ernst Reinhard Funk Jahrgang 69 Geboren in Plauen, Grundschule in Weißwasser, POS Pasewalk Lehre: als Orthopädieschuhmacher Seit 1989 selbstständiger Schuhmacher, 1992 Maßschuhmachermeister, 1995 Eröffnung eines Schuhfachgeschäftes In Lebensgemeinschaft lebend Ein Kind Seit 1983 wohnhaft in Pasewalk Hobby: Reisen, Camping, Haus und Garten. Herr Funk: Warum sind Sie Stadtvertreter geworden? Ich bin Handwerker und in dieser Eigenschaft möchte ich etwas in und für Pasewalk und seine Bürger bewirken. Ich will dabei sein, will mit meinem Engagement zum Wohle der Bürger beitragen. Was wollen Sie für Pasewalk bewirken? Die Stärkung des Mittelstandes hat für mich oberste Priorität. Leider haben sich die Unternehmen nicht so angesiedelt wie vorausgesagt. Das ganze Gegenteil ist der Fall. Geschäfte und Betriebe schließen und die Arbeitslosigkeit nimmt statt ab, eher zu. Die Folge, die Kaufkraft geht zurück. Das bedeutet für die Betriebe und Geschäfte einen Rückgang der Umsätze und letztendlich auch für die Stadt den Rückgang von
Reinhard Funk, Foto: Ernst
Steuereinnahmen, die zum Wohle der Bürger genutzt werden könnten. Was wünschen Sie sich für die Zukunft von Pasewalk? Ich wünsche mir einen größeren Zusammenhalt der Bürger und Vereine.
Nicht gegeneinander, sondern miteinander muss das Ziel sein. Ich, als stellvertretender Vorsitzender des Finanzausschusses, wünsche mir für die nächsten Jahre ausgeglichene Haushalte.
Vereine Das Tischtennis Spielen gehört einfach zu ihren Leben (PN/EE). Dietmar Großer begrüßt die Gäste. Er kennt sie ganz genau. Die meisten gehören zum TTV Rotation, beziehungsweise sind Sponsoren oder Sympathisanten. Unter ihnen auch Männer der ersten Stunde wie Rainer Pohl und Reinhard Klein. Letzterer wurde der erste Vorsitzende. Pohl hatte die Idee für den Namen. „Warum nicht Rotation, so wie sich der Ball nach dem Schlag fortbewegt, war damals seine Frage. Die Idee wurde als gut befunden und so heißt der Verein noch heute TTV Rotation. Das liegt nun schon 20 Jahre zurück. Damals, am 23. März trafen sich neun Tischtennisbegeisterte und ehemalige Spieler der BSG (Betriebssportgemeinschaft) Lok Pasewalk, um einen Verein zur Erhaltung und Förderung des Sportes zu gründen. Sie wurden sich einig. Erster Vorsitzender wurde Rainhard Klein. Schon damals erkannten die Frauen und Männer, dass Sport unschätzbar für die Gesundheit ist. Mit der Gründung ging es voll in den Spielbetrieb des Kreises. „Mit mehr oder weniger Erfolg“, meint Großer. Erst zwei Jahre später, am 3. April 1995 wurde der Verein unter der Nummer 139 in das Vereinsregister eingetragen. 2002, am 1. Juli, kam der jetzige Vorsitzende Dietmar Großer mit elf TT-Freunden von Medizin Pasewalk zum Verein. „Die Umstände, fehlende Nachwuchsarbeit und Ausscheiden von Leistungsträgern machten das in beiden Vereinen erforderlich“,
resümiert Großer in seiner Festrede. Der endgültige Durchbruch gelang dem Verein 2006 mit Inbetriebnahme der neuen Spielstätte, der Zweifelderhalle. „Mit ihr bekamen wir für unsere Sportart eine perfekte Halle“, erklärt Großer und richtet Dankesworte an die Stadt und den Bürgermeister Rainer Dambach, der die herzlichsten Grüße überbringt. Besonders freut sich Großer, dass die Tischtennissportler die Halle dreimal in der Woche kostenlos nutzen können. „Das ist nicht mehr alltäglich“, ergänzt er. Mit der neuen Spielstätte, konstanten Spiel- und Trainingszeiten sowie der Erweiterung des Tätigkeitsfeldes, stellte sich auch der Nachwuchs ein. Daran haben entscheidenden Anteil Marion Wetzel, Kurt Suske, Klaus Dieter Paetzold sowie Hartmut Beutler, der das Team später aus gesundheitlichen Gründen verließ. Positiv wirkt sich auch die Aktion Schule/Verein des Deutschen Tischtennisbundes, in dem der TTV Rotation einen Vertrag mit der Europaschule Arnold Zweig abschloss, der in diesem Jahr wieder verlängert werden soll, aus. Hier können die über 20 interessierten Schüler in der AG-TT ihre Fähigkeiten erweitern. Doch es gibt noch mehr. Der Verein ist weit über die Region für seine guten Spielbedingungen bekannt. Über viele Jahre ist er Veranstalter von TTT auf Kreismeisterschaftsebene, 2012 fanden sogar die Einzel- und Landesmeisterschaften von M-V in
Pasewalk statt. Zu den Höhepunkten zählen vor allem auch die Weihnachtsturniere, die Teilnehmer weit über Landes- und Bundesgrenzen anziehen. „Sie kommen aus Cottbus, Bonn, Hannover, Berlin, Rostock, Erkner, das bedeutet natürlich immer einen enormen Kraftaufwand an Logistik und Organisation. Die prominenteste Verbindung des Vereins besteht jedoch zum ttc-berlin eastside. Vier Heimspiele der 1. DamenBundesliga des Clubs konnten dadurch in der Halle durchgeführt werden. Wenn schon Rückschau in Erfolgen und Erinnerungen, dann will Großer auch die ersten Unterstützer nicht vergessen. Es waren die Norder TT-Spieler, die die ersten beiden Tischtennistische, -netze sowie Zähltafeln und -tische brachten. „Zu der Zeit war es eine Ausrüstung, von der andere Vereine nur träumen konnten“, erinnert sich Großer. Es entwickelten sich echte partnerschaftliche Beziehungen, die letzten Endes aber doch an der großen Entfernung scheiterten. Nach vielen Lob- und Dankesworten ging es dann ans Feiern. In gemütlicher Runde schwelgten die Sportler nicht nur in Erinnerungen, sondern planten schon die nächsten Aktivitäten, und die standen schon am Wochenende „vor der Tür“. Grüße und Dankesworte an die Gäste richteten Rainhard Klein, Vereinsvorsitzender Dietmar Großer und Bürgermeister Rainer Dambach.
Fit durch den Sommer! (PN/GS). Bei idealem Radlerwetter starteten 21 Fahrradfreunde ihre 5. Tour von der Scheringerstr. 6 aus in Richtung Damerow. Der Fahrradweg bis Rollwitz begann viel versprechend, die nachfolgende Strecke mit Kopfsteinpflaster und Sandweg trübte etwas die Stimmung. Die freundliche Begrüßung in Damerow entschädigte die Pedalritter. Bernd Gründer, die Seele des Dorfmuseums, führte mit uns einen kleinen Gang durch den Ort und erzählte viel Wissenswertes über die Geschichte des kleinen sau-
beren Dorfes, die die Familie Winterfeld geprägt hat. Anschließend ging es durch die Räume des Heimatmuseums, sehr erstaunlich für alle Anwesenden, wie intensiv in der Gemeinde die Geschichte aufgearbeitet wurde. Zahlreiche Einwohner aus dem Ort haben umfangreiches Material gesammelt, zusammengestellt, um der Nachwelt nicht nur alte Gegenstände zur Schau zu stellen, sondern auch das Leben im Ort an Dokumentationen zu schildern. Sehr gefreut haben sich alle, dass der Pedalritter Manfred West-
phal erstmals die Truppe verstärkte. Er hat sich spontan bereiterklärt, in den Wintermonaten während der Fahrrad–Ruhepause über seine 4.000 km lange Radtouren zu berichten. Mit einem schönen schmackhaften Stückchen Torte und Kaffee wurde sich für die Rücktour fit gemacht. Herzlichen Dank allen, die an dieser prima Tour mitgewirkt haben, Damerow ist immer eine Reise wert. Am 9. Oktober gibt es noch einmal Gelegenheit für eine gemeinsame Fahrradpartie durch unsere Natur.
Der Arbeitslosenverband feierte Hoffest (PN/HS). Wenn der Arbeitslosenverband feiert, dann scheint die Sonne. Das ist jährlich auf dem Familienvolksfest am 1. Mai festzustellen. Und das Hoffest in der Scheringer Straße 6 nimmt hoffentlich die gleiche Tradition. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen hatten bei fast 30° Zelte aufgebaut, Kuchen gebacken, Kaffee gekocht, eine Präsentation vorbereitet, den Grill und den Räucherofen angeheizt sowie eine Spielecke
mit jede Menge Spielgeräten liebevoll eingerichtet. Manch eine Besucherin war vormittags am 07.08.2013 Zeuge dieser Vorbereitungsarbeiten und ab 13.00 Uhr konnten es sich die Gäste auf dem Hof gemütlich machen. Kleiner Höhepunkt war dann die Modenschau der alt bekannten Kleiderkammer. Die Mitarbeiterinnen haben eine kleine Auswahl gut erhaltener Sommermode in lustiger Form präsentiert.
Anschließend gab auch Frau Krause, die gute Lesestubenfee, ihr Bestes für die Unterhaltung. Mit kleinen Sketchen und lustigen Einlagen bot sie manch ein literarisches Werk an. Wir wünschen uns, dass dieses Hoffest mit seinem beschaulichen Charakter den Besuchern gefallen hat, vielleicht finden dann nächstes Jahr auch mal mehr Kinder den Weg zur Scheringer Straße.
CariMobil – Beratung auf Rädern (PN/PM). Mit dem 01.06.2013 startete im Landkreis Vorpommern-Greifswald ein neues Projekt der Caritas in Vorpommern. Zwei Mitarbeiter, das sind Thomas Olsowski (für alt OVP) und Ute Liebegut (für alt UER), werden an 2 Tagen in der Woche nach einem bedarfsorientierten Tourenplan mit einem Beratungsbus unterwegs sein. Unser Anliegen ist es, die Allg. Soziale Beratung zu den Menschen in die ländlichen Regionen unseres Landkreises zu bringen, die Probleme haben die weit entfernten Verwaltungsstrukturen zu erreichen, oder entsprechende Hilfen zu finden. Was machen wir? Wir beraten zu Hilfen nach dem Sozialgesetzbuch (SGB), bei Arbeitslosigkeit, zu
Fragen von Wohnung, Miete (Wohngeld), Energie, Krankheit (Patientenverfügung u. a.), Behinderung, Kuren und Pflege. Wir informieren Sie über Leistungen der Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung. Wir helfen: ·	Anträge zu stellen, ·	Bescheide von Ämtern und Behörden zu verstehen, ·	beim Einlegen von Rechtsmitteln (z. B. Widerspruch), ·	beim Führen von Verhandlungen mit Behörden und Vertragspartnern, ·	Termine zu vereinbaren, ·	kompetente Fachberatung und Hilfen in anderen Bereichen zu finden,
·	ihre Haushaltsorganisation zu verbessern. Unsere Beratung ist vertraulich, unbürokratisch und kostenfrei, und natürlich unabhängig von Weltanschauung, Nationalität und Religionszugehörigkeit. Wenn Sie Hilfe und Unterstützung benötigen, trauen Sie sich, rufen Sie uns an! Wir sprechen mit Ihnen und helfen ganz konkret. Erreichen können Sie uns unter: CariMobil Pasewalk, Caritas Bahnhofstraße 29, 17309 Pasewalk Mobil (0172) 535 6776 carimobil.pasewalk@caritas-vorpommern.de
Senioren aufgepasst (PN/PM). Das Eltern-Kind-Zentrum des DRK Kreisverbandes Uecker-Randow e. V. in Pasewalk benötigt Ihre Unterstützung. Unser neues Projekt heißt: „Hand in Hand von Alt und Jung“ und wird an mehreren Standorten: Pasewalk (DRK), Eggesin (AWO) und Torgelow (VS) durchgeführt. Ins Eltern-Kind-Zentrum kommen Familien (Mütter sowie Väter) mit ihren Kindern, welche hauptsächlich ein Alter von 0 bis 3 Jahren haben. Unser Veranstaltungsprogramm wechselt monatlich und orientiert sich an den Bedürfnissen der Besucher. Wir würden gerne 1–2-Mal monatlich gemeinsame Erlebnisse mit älteren Mitbürgern schaffen. Sicher können wir einiges voneinander lernen oder einfach nur eine schöne Zeit miteinander verbringen. Wer beispielsweise backt, kocht, liest, malt, singt, spielt, bastelt oder handwerkelt gerne? In Gemeinschaft macht doch alles viel mehr Spaß. Wir würden einen Termin vereinbaren, an dem Sie unser Ehrengast sind. An diesem Tag werden wir dann 1–2 Stunden miteinander verbringen. Wenn wir Ihr Interesse wecken konnten, dann melden Sie sich doch
Foto: Eltern-Kind-Zentrum
bitte unter der 03973/4384204. Wir sind montags, dienstags und donnerstags zwischen 9.00 und 16.00 Uhr zu erreichen.
Und noch zur kurzen Information: unsere Einrichtung befindet sich in der OskarPicht-Str. 61 in Pasewalk.
Einladung zur Eröffnung des Hundesportplatzes vom
„Club für britische Hütehunde der Landesgruppe Mecklenburg Vorpommern“ in 17309 Stiftshof (PN/PM). Am 03.10.2013 wird in 17309 Stiftshof ab 10.00 Uhr der neue Hunde­ sportplatz des „Clubs für britische Hütehunde der Landesgruppe Mecklenburg Vorpommern“ feierlich eröffnet. Die Landesgruppe Mecklenburg Vorpommern wurde am 18.08.1990 in Schwerin Neumühle gegründet. Der Hundesportplatz in Stiftshof ist nun der zweite Ausbildungsplatz der Landesgruppe in unserem Land. Auf dem Hundesportplatz in Stiftshof wird ab dem 12.10.2013 die Basicausbildung (Grundgehorsam, Begleithundausbildung) mit anschließender Begleithundeprüfung, sowie der Breitensport Agility für Anfänger und Fortgeschrittene angeboten. Alle Hundeliebhaber sowie Interessenten für diesen Sport sind zur Eröffnung recht herzlich eingeladen.
Weitere Infos können Sie hier erhalten: Ausbildungswart im CfBrH-Lgmv Marc Waterstrat, 0171/2044129, 03973/216744 Ausbildungswart@cfbrh-lgmv.de oder Platzwart Anke Waterstrat, 0151/26091902
Die letzten Sommerstrahlen des Sommermonats August voll ausgekostet! (PN/GS). Das letzte Augustwochenende gestaltete sich für die Mitglieder des Blinden- und Sehschwachenverbandes völlig andersartig. Beim Arbeitslosenverband an der Festwiese 24 waren die Helfer sehr bemüht und umsorgten ihre Gäste einfühlsam und aufmerksam. Ein Grillnachmittagessen mit Kartoffelsalat, Grillfleisch, Bratwurst und Bouletten, dazu Bohnen- und Gurkensalat gibt es selten auf einmal zum Mittag. Anschließend wurde gekegelt und ein toller Basar aufgebaut. Das Kegeln stellte sich als eine besondere Attraktion heraus. Zehn Frauen und sechs Männer der erschienenen Mitglieder kämpften um die begehrten Urkunden. Durch mehrmaliges Stechen ermittelten die Frauen ihre besten Teilnehmer Besonders erstaunlich und einzigartig ist es, dass sich unter den Frauen drei Sportlerinnen im Alter von 91, 90 und 89 Jahren so aktiv beteiligten, dass sie sogar als Favoritinnen hervorgingen. Mit einer Kaffeetafel und vorzüglichem Kuchen endete der schöne Nachmittag, allerdings mit vielen Gesprächen, freundlichen Worten, Geschichten und Anekdoten und vielen schönen Grüßen auf dem Heinweg und Vorfreude auf ein Wiedersehen. Das waren die Siegerinnen! 1. Platz	Waltraud Ullrich 2. Platz	Elsa Jäckel (91 Jahre) 3. Platz	Charlotte Dieckel ( 89Jahre)
Die Sieger waren: 1. Platz	Roland Müller 2. Platz	Edgar Franz 3. Platz	Manfred Blase Ein besonderes Dankeschön, geht an Frau Doris Köpsel, die in Vertretung der Ver-
einsvorsitzenden Ursula Krause alles im Griff hatte. Frau Krause wurde bei allen sehr vermisst und ihr alles Gute gewünscht. Foto: ALV
Halloween in Pasewalk (PN/PM). Der Pasewalker Unternehmerverein e. V., die Stadt Pasewalk und viele Geschäfte der Pasewalker Innenstadt laden Sie am Mittwoch, den 30. Oktober 2013 zum 8. Pasewalker Halloweeneinkaufsbummel ein. Erleben Sie gemeinsam mit Ihren Kindern oder Enkelkindern, wie man beim Laternenumzug und Lagerfeuer ab 18 Uhr gemütlich einkaufen und „unheimliche Sonderangebote“ nutzen kann.
Der schönste Halloweenkürbis wird wieder prämiert. Kommen Sie und genießen den 8. Halloween Einkaufsabend in Pasewalk – Da gibt’s nur Süßes – nichts Saures!! Ablaufplan: Ab 16.00 Uhr geht es los mit Rummel, Kürbisfilzen & Basteln mit Karin Schmidt von der Bunten Stube Pasewalk auf dem Markt. Um 18.00 Uhr ist die offizielle Eröffnung am Glockenspiel mit anschließendem Umzug mit musikalischer Umrahmung.
Gegen 19.30 Uhr erfolgt die Prämierung des schönsten Kürbisses. Für alle kleinen kostümierten Halloweenfans gibt es eine Kostümurkunde. Gegen 20.30 Uhr wird das am schönsten geschmückte Geschäft der Innenstadt prämiert. Auf dem Markt findet in diesem Jahr die Halloweenparty statt, für das leibliche Wohl sorgen unsere Gastronomen.
Rassekaninchenzuchtverein stellt auf der Leistungsschau aus (PN/Schrom). Sechs Aussteller des Rassekaninchenzuchtvereins M40 stellten während der Leistungsschau 2013 dreizehn Rassen bzw. Farbschläge aus. Günter Malorny, Landesmeister 2012, erhielt den Bürgermeisterpokal 2013 für seinen besten Rammler der Rasse Kleinchinchilla mit 32,26 Punkten. Die gleiche Punktzahl von 32,26 Punkten erreichte Eckart Flemming mit seinen „Japaner“. Freude bei den Kaninchenzüchtern der Sparte M40 über den Besuch der Landtagsabgeordneten Beate Schlupp in ihrer Ausstellung. Von links: Walter Methner, Pokalsieger Günter Malorny, Beate Schlupp und Vereinsvorsitzender Eckhard Flemming. Foto: Günter Schrom
Alle Heimspiele auf einen Blick Spielbeginn Freitag, 04.10.2013 Pasewalker FV B1 – VfB Pommern Löcknitz I	Pasewalker FV E1 – VfB Pommern Löcknitz II	Samstag, 05.10.2013 Pasewalker FV D2 – FSV Einh. Ueckermünde I	Pasewalker FV I – SV Traktor Pentz	Samstag, 26.10.2013 Pasewalker FV D1 – SV Waren 09	Pasewalker FV C2 – FSV Einh. Ueckermünde	Pasewalker FV C1 – SV Waren 09	Pasewalker FV I – SV Traktor Dargun	Sonntag, 27.10.2013 Pasewalker FVDIII – SV Rollwitz
18.30 Uhr 18.00 Uhr 09.30 Uhr 14.00 Uhr 09.30 Uhr 09.30 Uhr 11.00 Uhr 14.00 Uhr 10.00 Uhr
Spielbeginn Pasewalker FV AH – VFC Anklam 10.30 Uhr Samstag, 02.11.2013 Pasewalker FV D2 – VFC Anklam II	09.30 Uhr Pasewalker FV I – Gnoiener SV	14.00 Uhr Sonntag, 03.11.2013 Pasewalker FV E2 – FSV Einh. Ueckermünde	09.30 Uhr Pasewalker FV II – FRV Plöwen	14.00 Uhr Samstag, 09.11.2013 Pasewalker FV D1 – Greifswalder SV 04 II	09.30 Uhr Samstag, 23.11.2013 Pasewalker FV II – FC Einheit Strasburg II	10.30 Uhr Pasewalker FV I – SG Karlsburg Züssow 14.00 Uhr Sonntag, 08.12.2013 Pasewalker FV II – SV Glasow	13.00 Uhr
Vereine stellen sich vor Förderverein des Museums Pasewalk stellt sich vor
Diese Menschenkette bildet den Umriss des mittelalterlichen Rathauses der Stadt Pasewalk.
Die Vorsitzende des Fördervereines des Museums Pasewalk, Anke Hol- 225 Besucher kamen zum Tag des Denkmals um noch einmal einen Blick stein, freut sich immer, wenn Bürger und Vereinsmitglieder für das Mu- in die einstige Pasewalker Max-Leu-Schule zu werfen. seum weitere historische Materialien zur Geschichte zur Verfügung stellen. Fotos: Verein
(PN/PM). Wer kennt schon die Geschichte des Ortes in dem er wohnt? Nur wenige gibt es, die eine Chronik schreiben oder sich sonst um die Historie kümmern. In Pasewalk gibt es seit dem 16. August 2004 den Förderverein des Museums Pasewalk. In den ersten Jahren lud dieser zu Kunstmärkten und Museumsfeste ein. Die Bürger liebten diese Art der Geschichtsvermittlung. Dann kam eine Zeit, in der die Vorstandsmitglieder unterschiedliche Meinungen waren, was die Vereinsarbeit betraf. Der Vorstand legte die Arbeit nieder. Und vom Museumsförderverein war nur wenig zu hören. Erst als es im Pasewalker Museum mit Anke Holstein eine neue Chefin gab,
wurde der Verein wieder aktiviert. Solche Leute wie der Historiker Stefan Rahde und der Grabungshelfer Thomas Hoche gaben dem Vorstand ein neues Gesicht. Anke Holstein ist die Vorsitzemde des Fördervereines. „Wir halten an der Satzung fest, um die Bürger und Gäste von Pasewalk mit der Geschichte vertraut zu machen und sie zu motivieren, aktiv mitzumachen. 12 Mitglieder gibt es gegenwärtig im Verein. So hatten das Museum und der Verein am 12. Mai aus Anlass des 36. Internationalen Museumstages zu einer Aktion eingeladen. Der Pasewalker Markt war das Thema. Dieser wurde Treffpunkt für ein „lebendiges Bild“. Mit Hilfe vieler Bürger wurde der Umriss des mittel-
alterlichen Rathauses nachgestellt. Alle, die daran teilnahmen, erhalten eine Postkarte dieser Aktion. Wer sie noch nicht hat, kann diese im Museum abholen. Auch die letzte Aktion zum Tag des Denkmals am 8. September war ein Erfolg. 225 Besucher kamen in die einstige Pasewalker Max-Leu-Oberschule, um diese noch einmal zu besichtigten. Hier gingen 2005 die Lichter aus. Der Wunsch vieler Besucher war: Sie darf nicht leer stehen bleiben. Für den Museumsförderverein suchen wir weitere Mitstreiter. Wer Lust hat hier mitzumachen, der kann sich bei Anke Holstein im Pasewalker Museum melden: Telefon: 251234
Bundeswehr Feierliches Gelöbnis in der Kürassier-Kaserne Viereck (PN/EE). Die Augen der Zivilisten am Appellplatz, auf dem Gelände der Ferdinand von Schill Kaserne in Viereck, richten sich wie gebannt auf die heranmarschierenden jungen Rekrutinnen und Rekruten. „Hast Du ihn schon gesehen“, fragt eine Mutter ihren Mann. Doch so schnell konnten die beiden den Sohn nicht erblicken. Dann beginnt der feierliche Akt. Musik, Begrüßung, Abschreitung der Reihen der Rekruten durch den Bataillonskommandeur der Panzerbrigade 411, Oberstleutnant Holger Peterat und Rainer Dambach, Bürgermeister der Stadt Pasewalk. Unter den Gästen auf der Tribühne auch die Landtagsabgeordnete und 1. Vizepräsidentin Beate Schlupp, Werner Hackbarth, Vertreter des Landkreises Vorpommern-Greifswald sowie die Bürgermeisterin der Gemeinde Luckow, Patengemeinde der 5. Kompanie, Hannelore Schwebmeyer, die Leiterin des Bundeswehrdienstleistungszentrums Torgelow, Klara Manske und der Militärpfarrer Uwe Stegen. Aus dem militärischen Bereich waren vertreten, der Kommandeur des Landeskommandos M-V, Brigadegeneral Christof Munzlinger, der stellvertretende Brigadekommandeur der Panzerbrigade 41 „Vorpommern“, Oberst Johannes Derichs sowie der Kommandant des Truppenübungsplatzes Jägerbrück, Oberstleutnant Thomas Enke. Dem Bürgermeister Pasewalks kommt an diesem Tag ein besonderer Auftrag zu. Er hält die Ansprache. „Die Wahrung von Frieden und Freiheit ist keine Selbstverständlichkeit, sondern bedarf des unermüdlichen Einsatzes. Der Schutz der uns so anvertrauten Werte braucht Frauen und Männer, die sich diesen Werten verpflichtet fühlen und dafür einstehen. Wachsamkeit ist der Preis der Freiheit“, so Dambach in seiner Gelöbnisrede. „Dienen Sie unserem Land loyal und diszipliniert, auch wenn das mit persönlichen Härten verbunden ist. ... und für ihre Dienstzeit viel Soldatenglück“, gibt er den sieben Soldatinnen und 71 Soldaten mit auf den Weg. Einen kleinen Eindruck vom Soldatensein erhielten die Frauen und Männer während ihrer Ausbildung. Dabei standen ihnen ihre Ausbilder immer hilfreich zur Seite. Dafür dankte im Namen aller Rekrutinnen und Rekruten Rekrutensprecher Panzergrenadier Leßmann. „Wir haben seit unserem Ankommen hier prägende Wochen hinter uns, in denen wir einen vollkommen neuen Lebensabschnitt begonnen haben und vieles lernen durften. Nun leben wir in ei-
ner militärischen Gemeinschaft zusammen. Gemeinsam wurden wir an unsere Grenzen geführt, viele von uns sogar darüber hinaus, wobei wir uns gegenseitig unterstützt und vorangetrieben haben, wo es nur ging“, resümiert der Panzergrenadier. Die jungen Soldatinnen und Soldaten kommen längst nicht alle aus der Region, sondern aus ganz M-V, Sachsen und Berlin/Brandenburg. Die weiteste Anreise, um bei dem feierlichen Gelöbnis ihres Sohnes dabei zu sein, hatte die Familie Gonzales. Rund 700 Kilometer legten sie zurück. Aber auch die Eltern und Großeltern des Soldaten Wandt, der aus der Region kommt, sind gekommen. Der Opa ist der erste, der voller Stolz dem Enkel die Hand drückt. „Erst einmal 12 Monate wird er dabei sein“, berichtet der junge Mann. Er gehört zu den Logistikern und wird nach Basepol gehen, berichtet er. Doch erst einmal will er, genau wie seine Kameradinnen und Kameraden, den Tag mit seiner Familie verbringen. Für die feierliche Umrahmung sorgte das Wehrbereichsmusikkorps 1 aus Neubrandenburg.
Kater Tyler sucht ein Zuhause (PN/PM). Der wunderschöne rot-weiße Kater wurde Ende Juli mit einer Bruchverletzung am hinteren Bein gefunden. Wir haben ihn operieren lassen und nun muss er die Beweglichkeit trainieren. Er läuft schon wieder recht gut. Tyler spielt sehr gern und ist sehr anhänglich und menschenbezogen. Demzufolge hatte er früher engen Familienanschluss. Der Kater ist sicher nicht glücklich im Tierheim und möchte wieder in einer netten Familie sein Zuhause finden. Fragen beantworten gern die Mitarbeiterinnen des Tierheimes in Sadelkow unter der Telefonnummer 039606/20597. Öffnungszeiten täglich 11.00–16.00 Uhr, Dienstag 11.00–13.30 Uhr www.gnadenhof.de Spendenkonto: Sparkasse Neubrandenburg-Demmin, BLZ 150 502 00, Konto 30 60 511 275
Kater Tyler, Foto: Gnadenhof
Auflösung des 11. Preisrätsels des Schibri-Verlags zur 22. Leistungsschau 2013 in Pasewalk Die große Anzahl an Teilnehmern am diesjährigen Preisrätsel anlässlich der Leistungsschau in Pasewalk war auch diesmal überwältigend. Die vielzähligen Einsendungen wurden am Sonntag, d. 08.09. vor der Verlosung auf der Bühne am Hist. „U“ mit vereinten Kräften ausgewertet und die meisten Rätselfreunde hatten das richtige Lösungswort: Kürassierkaserne in das dafür vorgesehene Feld eingetragen. Erfreulicherweise konnten viele der Gewinner ihre Preise und die damit verbundene Gratulation persönlich am Sonntagvormittag in Em­pfang nehmen. Den Gewinnern, die ihre persönliche Anwesenheit nicht
einrichten konnten, möchten wir ebenso recht herzlich gratulieren. Mit mit der nachfolgenden Liste möchten wir Sie als Gewinner informieren und um baldige Abholung des Preises bitten.
Letzte Möglichkeit zur Abholung der Gewinne
ist möglich vom 23.09. in der Stadtverwaltung Pasewalk bei Frau Kommnick (Pres­sestelle) Zimmer 0/08 zu den Sprechzei­ten: Mo: 9–12 Uhr, Di: 9–12 Uhr u. 14–18 Uhr, Mi: keine Sprechzeiten, Do: 9–12 Uhr u. 13–15.30 Uhr, Freitag: 9–12 Uhr Wir bitten darum, sich auszuweisen!
Bekanntgabe der Gewinner 1. Apple iPad von der VR-Bank HauptUckermark-Randow eG Preis
Rollwitz, OT Schmarsow
Enrico Koslowski
Nicole Uhder
Gutschein für ein „Dinner for 2”, 4-Gang-Menü im Gesamtwert von 70,- E im Deutschländer Hotel- & Golfresort, Schloss Krugsdorf
Golf-Schnupperkurs im Deutschländer Hotel- & Golfresort, Schloss Krugsdorf im Wert von 170,- E
2 Rundflüge á ca. 0,5 St. im Wert von je 80,– E mit einem Motorflugzeug Typ REMOS GX von REMOS Aircraft GmbH
Einkaufsgutschein der Firma Pommersche Fleisch- und Wurstwaren aus Pasewalk im Wert von 25,- E
Kersin Riesbeck
Bargeldgewinn 100,– E gesponsert von Rechtsanwalt Michael Ammon
Eberhard Sy
Gutschein für einen Erlebnisabend im Kugelcenter Hotel Pasewalk im Wert von 100,- E
Steffi Gräning Janine Reuter Roswitha Reuter
Pasewalk Jatznick Jatznick
Tankgutscheine von Gasolin im Wert von je 25,- E
9. Preis 10. Preis 11. Preis
10 Gutscheine á 1 Kfz-Wäsche Ihrer Wahl
2 Gutscheine im Wert von je 25,- E für je 1 Torte von Unser Heimatbäcker GmbH Pasewalk Kremserfahrt á 16 Personen durchgeführt vom Pasewalker Pferdesportverein und finanziert vom Privaten Pflegedienst „Goercke“ Blumen-Gutschein des Gartenbetriebs K. Gutzmer (30,- E)
5x freien Eintritt Lindenbad von der Stadt Pasewalk
Museumsbesuch für 5 Personen von der Stadt Pasewalk
Ines Halbig Gerhard Heruth Jennyfer Kliewe Ruth Maten Helga Rüh David Jawock Marco Jordan Ursula Paulwitz Helga Latzkow Dirk Jungblut Gudrun Wiekhusen
Pasewalk Pasewalk Pasewalk Pasewalk Pasewalk Pasewalk Strasburg, OT Louisfelde Pasewalk Pasewalk Pasewalk Bergholz
Katja Jaworek
Cornelia Bagemühl
Bärbel Brock Andre Gellrich Gertrud Intreß Silke Wille Lisa-Maria Kloth Margot Schultz Carsta Busack Gerd Gennermann Gerlinde Brückner Henry Wegener
Pasewalk Pasewalk Pasewalk Pasewalk Pasewalk Pasewalk Pasewalk Pasewalk Mönkebude Pasewalk
Ein großes Dankeschön an alle Sponsoren Der Schibri-Verlag möchte sich auf diesem Wege nochmals bei allen Unternehmern und der Stadt Pasewalk für die Bereitstellung der Preise bedanken. Nur durch diese wohlwollende und konstruktive Zusammenarbeit ist es möglich, das Preisrätsel zum Stadtfest der Stadt Pase­walk und der Leistungsschau im Sinne unserer Leser und der Bürger des Landkreises attraktiv, spannend und immer wieder interessant zu gestalten. Sie dürfen gespannt auf das neue Preis­rätsel zur 23. Leistungsschau sein. Sicher wird es gelingen, auch hier wieder tolle Preise von Ihren Pa­se­wal­ker Unternehmen bereitzustellen und ein spannen­des Rätsel zu entwickeln. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und hoffen, dass Sie weiterhin so neugierig und rätselfreudig bleiben.	Ihr Schibri-Verlag
Die Rätsel-Sponsoren
wir gratulieren Wir gratulieren den Jubilaren des Monates Oktober 2013 zum Geburtstag und wünschen Ihnen für das neue Lebensjahr Gesundheit und viel Freude Gemeinde Brietzig Zum 73. Geburtstag Herrn Adolf Wendt Zum 71. Geburtstag Frau Elfriede Wrase Gemeinde Fahrenwalde Zum 87. Geburtstag Frau Gertrud Golombeck Zum 81. Geburtstag Frau Ilse Michler Zum 78. Geburtstag Herrn Karlheinz Jahnke Zum 76. Geburtstag Herrn Martin Kühl Herrn Ralf Schubert Gemeinde Jatznick Zum 89. Geburtstag Frau Ursula Strich Zum 86. Geburtstag Frau Elfriede Marten Herrn Karl Großkopf Zum 84. Geburtstag Frau Johanna Breest Zum 83. Geburtstag Frau Herma Großkopf Frau Lisbeth Dünow Zum 82. Geburtstag Herrn Kurt Krawetzke Frau Helga Krüger Herrn Herbert Kurz Zum 80. Geburtstag Frau Wanda Suchanek Frau Helga Krause Herrn Egon Samuel Zum 79. Geburtstag Herrn Hans Greinert Herrn Herbert Krause Herrn Willi Arndt Frau Inge Stechow Zum 78. Geburtstag Frau Magdalena Stange
Frau Inge Taron Zum 77. Geburtstag Herrn Manfred Scholwin Frau Liane Schönermark Herrn Ernst-Hermann Stripp Zum 75. Geburtstag Frau Ursula Kühn Frau Hannelore Gerstmann Zum 74. Geburtstag Herrn Udo Korsinkowski Zum 73. Geburtstag Frau Gundula Schaffer Zum 72. Geburtstag Frau Barbara Dinse Herrn Klaus Scheid Zum 71. Geburtstag Frau Erika Vilter Zum 70. Geburtstag Frau Helga Dettmann Frau Bärbel Timm Frau Grete Scheid Gemeinde Koblentz Zum 78. Geburtstag Frau Gundula Deile Zum 76. Geburtstag Herrn Werner Rohsmanneck Zum 74. Geburtstag Herrn Rudi Schulze Gemeinde Krugsdorf Zum 88. Geburtstag Herrn Sigesmund Wilhelmi Zum 84. Geburtstag Frau Ilse Neumann Gemeinde Nieden Zum 83. Geburtstag Frau Ursula Schmolmann Zum 78. Geburtstag Frau Renate Ziemkendorf Zum 74. Geburtstag Frau Renate Schmidt
Zum 72. Geburtstag Frau Ingrid Rode Gemeinde Papendorf Zum 91. Geburtstag Frau Margarete Debrodt Gemeinde Polzow Zum 84. Geburtstag Frau Elli Wendlandt Zum 83. Geburtstag Herrn Herbert Höft Zum 80. Geburtstag Herrn Adolf Nesterenko Zum 74. Geburtstag Frau Hannelore Nesterenko Gemeinde Rollwitz Zum 87. Geburtstag Frau Emmi Paul Zum 85. Geburtstag Herrn Werner Pencun Zum 81. Geburtstag Frau Elisabeth Östreich Zum 76. Geburtstag Frau Erika Sadler Zum 74. Geburtstag Herrn Theo Epperlein Zum 73. Geburtstag Frau Emmi Dewald
Gemeinde Schönwalde Zum 93. Geburtstag Frau Käthe Gröser Zum 83. Geburtstag Herrn Hubert Fischer Zum 79. Geburtstag Frau Klara Manske Zum 72. Geburtstag Herrn Werner Fenske Zum 71. Geburtstag Herrn Dietrich Pust Herrn Udo Ringer
Gemeinde Viereck Zum 89. Geburtstag Frau Agnes Symank Zum 80. Geburtstag Herrn Werner Berkholz Zum 76. Geburtstag Frau Eva-Maria Malorny Zum 75. Geburtstag Frau Maria Kofahl Zum 74. Geburtstag Frau Anne-Rose Theel Frau Helga Knobel Zum 73. Geburtstag Herrn Günter Böning Frau Ute Liebmann Zum 72. Geburtstag Herrn Günter Rakow Herrn Norbert Hennig Zum 71. Geburtstag Herrn Reinhard Jädke Gemeinde Zerrenthin Zum 83. Geburtstag Frau Lieselotte Wengerodt Zum 80. Geburtstag Frau Hannelore William Zum 77. Geburtstag Frau Gisela Schulz Zum 71. Geburtstag Herrn Horst-Dieter Siedschlag Aufgrund des § 36 Meldegesetz M-V vom 12.10.1992 möchten wir darauf hinweisen, dass Bürger, die mit der Veröffentlichung ihres Geburtstages nicht einverstanden sind, Widerspruch im Meldeamt des Amtes UeckerRandow-Tal einlegen müssen.
öffentliche bekanntmachungen – Öffentliche Bekanntmachungen Anfang – Kirche – Mausoleum? Egal Wir wollen einen Verein gründen der dieses historische Gebäude vor dem Verfall retten kann. Im Jahre 1898 ist schon einmal ein wertvolles Gemäuer Opfer des Zerfalls geworden. Es ist immer kein Geld da! Ob Denkmalbehörde, Kirche oder Gemeinde. Aber als Verein können wir Fördergelder beantragen und Spenden sammeln. Wir wollen hiermit alle Bürger ansprechen, die Interesse daran haben uns hierbei zu unterstützen. Unser erstes Treffen soll am 05.10.2013 um 13.00 Uhr im Speiseraum der GWW-Koblentz sein. Gemeinsam können wir es schaffen!!!
Auch formlose Anträge sind möglich und können per Fax oder per E-Mail an die Gebühreneinzugszentrale nach Pasewalk geschickt werden. Frau Blücher Telefon: 03834/87603292
Stadt Ueckermünde Amt Torgelow-Ferdinandshof
Fax: 03834/876093292 E-Mail: gudrun.bluecher@kreis-vg.de Frau Baumann Telefon: 03834/87603291	Fax: 03834/876093291	E-Mail: evelyn.baumann@kreis-vg.de Frau Runge Telefon: 03834 8760 3293	Fax: 03834 8760 9 3293
Stadt Strasburg Amt „Am Stettiner Haff“ (Stadt Eggesin) Amt Löcknitz-Penkun
Stadt Pasewalk Amt Uecker-Randow-Tal Amt „Am Stettiner Haff“ (Ueckermünde Land)
E-Mail:jana.runge@kreis-vg.de	Trotz neuer Telefonnummern mit der Vorwahl von Greifswald treffen Sie uns nach wie vor im Landratsamt in Pasewalk, An der Kürassierkaserne 9 an. Ihre Abfallberaterin Petra Brentführer Telefon: 03834/87603295 Fax: 03834/876093295 E-Mail: petra.brentfuehrer@kreis-vg.de
Die Abfallberatung informiert! Liebe Bürgerinnen und Bürger, aus gegebenem Anlass möchte ich nochmals darauf verweisen, dass Anträge auf: •	An-, Ab- und Ummeldung eines Abfallbehälters, •	Änderung des Abfuhrrhythmus; z. B. von 4-wöchentlich auf 14-tägig, •	Ersatz des Abfallgefäßes (defekt, verbrannt, gestohlen), generell schriftlich zu erfolgen sind. Auch das Erteilen einer Einzugsermächtigung bzw. die Rücknahme dieser ist schriftlich beim Abfallgebühreneinzug einzureichen. Den Antrag für die oben genannten Änderungen finden Sie in der Abfallfibel 2013.
Hinweis: Schadstoffmobil kommt! Vom 17.10. bis 24.10.2013 ist es wieder soweit. Das Mobil tourt durch den ehemaligen Landkreis und sammelt nach Tourenplan (siehe Abfallfibel 2013) bestimmte Sonderabfälle ein. Der gesamte Tourenplan wird am 09.10.2013 und 16.10.2013 im Anzeigenkurier nochmals veröffentlicht. Achten Sie bitte auf eventuelle Veränderungen! Wertstoffhöfe haben neue Telefonnummern! Die Wertstoffhöfe in Strasburg, Löcknitz, Pasewalk und Torgelow sind ab 09.09.2013 unter folgenden Handynummern zu erreichen: Strasburg und Löcknitz:	0171/5344798 Pasewalk und Torgelow:	0171/1815994
Aus den Gemeinden Lebensqualität der Krugsdorfer gewährleistet (URT/Schrom). „Die Freiflächenphotovoltaikanlage behindert nicht die Lebensqualität der Krugsdorfer. Das ist eine spannende Geschichte für die Planer und die Praktiker bei der Umsetzung. Sie läuft entgegen den riesigen Windkraftanlagen leise und ist immissionsfrei“, konstatierte Bürgermeister Ralf Schilling nach der letzten Gemeindevertretersitzung. Zuvor stellte Dipl.-Ing. Jeanette Lange von der Castus GmbH Ueckermünde, dem Büro für Raumplanung, Umweltkartierungen und Beratungen von Kommunen- und Flächeneigentümern die Beschlussvorlage für den B-Plan Nr. 7 „PV-Freifläche Kiesgrube Krugsdorf“ den Entwurf und die öffentliche Auslegung vor, der mit vier gegen einer und einer Stimmenthaltung angenommen wurde. In der vorliegenden Dokumentation wurde die frühzeitige Beteiligung der Behörden, Ausgleichsmaßnahmen und Umweltberichtergebnisse den Gemeindevertretern vorgestellt. So wird auf Anraten der Unteren Naturschutzbehörde eine entsprechende Fläche für Laufkäferarten freigehalten. Das Amt für Raumplanung schlug eine zwan-
Jeanette Lange von der Castus GmbH Ueckermünde (links) stellt den Gemeindevertretern den Entwurf des B-Plan Nr. 7 der „PV-Freifläche Kiesgrube Krugsdorf“ für die öffentliche Auslegung vor. Foto: Günter Schrom
zigjährige Nutzung der Freiflächenphotovoltaikanlage vor, um zu gewährleisten, dass zu einem späteren Zeitpunkt die Gewinnung von Rohstoffen fortgesetzt werden kann. Alexander Rosenthal, Mitarbeiter der vento ludens GmbH & Co. KG als Betreiber der „PV-Freifläche Kiesgrube Krugsdorf“ stellte den Beschluss über den Städtebaulichen Vertrag nach § 11 BauGB zwischen der Gemeinde Krugsdorf und der vento ludens GmbH & Co. KG vor. Rund 17.500 Module werden die Sonne einfangen und eine Leistung von 4,462 kWp unter günstigen Bedingungen bringen“, informierte Alexander Rosenthal. Dieser Beschluss wurde mit vier gegen einer und einer Stimmenthaltung angenommen. „Wir tragen die Kosten für den Wegebau und werden 80 Prozent des Gewerbesteueraufkommens der Gemeindeüberlassen“, sagte Rosenthal. Während der Einwohnerfragestunden brachten Heike Kasten und Klaus-Dieter Hoeveler aus Neubrandenburg, seit mehreren Jahren Camper auf dem Campingplatz, die Diskrepanzen mit dem Pächter Erhard Rutz zur Sprache. Bürgermeister Ralf Schilling verwies darauf, dass der Campingplatz verpachtet sei und die Gemeinde keinen Einfluss auf das Geschehen habe. „Allein der Pächter sei für die Sicherheit und Ordnung verantwortlich. Wir legen aber großen Wert darauf, dass der gute Ruf des Areals nicht geschädigt werde“, konstatierte Schilling. Von den Gemeindevertretern wurde vorgeschlagen die Bäume im Rothenburger Weg auszuästen und die Bestuhlung in der Trauerhalle zu überprüfen. In seinem Bericht über wichtige Angelegenheit informierte Bürgermeister Ralf Schilling u.a. darüber, dass alle Straßenschilder erneuert wurden und die Gemeinde die Haushaltsbestätigung vom Landkreis bestätigt bekommen habe. Dass die Gemeinde neue Möbel eingekauft und die Bestuhlung bei der Freiwilligen Feuerwehr erneuert wurde. Erste Gedanken zum Winterdienst wurden diskutiert und festgestellt, „dass eine Fusionierung mit anderen Gemeinden keine Spar- und strukturellen Effekte bringen würde“. „Wir sind auch in diesem Jahr mit wenigen Mitteln weiter vorangekommen. Offen ist die Umsetzung einer Stellfläche vor der Kita und die Realisierung des Spielplatzes“, zeigte Schilling auf. Karsten Richter stellte den Antrag, einen kleinen Carport für die Kita zu bauen, über den im nicht öffentlichen Teil der Sitzung beraten wurde.
Informationen Jatznicker Bibliothek lädt in die Räume der ehemaligen Haupt- und Realschule ein Öffnungszeiten: jeden ersten Dienstag im Monat: in der Zeit von 15.00 bis 18.00 Uhr
An alle Kindereinrichtungen, Eltern und Gartenbewirtschafter (URT/P. Landrock). Achtung! In der Vegetationsperiode März bis November (vereinzelt auch in den restlichen Monaten) kommt es vor, dass in Gärten, auf Wiesen (auch außerhalb der Einzäunung) und auf Spielplätzen die verschiedensten Pilze wachsen. Darunter sind meist nur stark giftige, giftige, roh giftige und un-
genießbare Pilze. Außerdem sind sie meist so klein, dass sie sowieso keinen Speisewert hätten. Bitte klären Sie die Kinder diesbezüglich auf und warnen Sie diese davor, Pilze zu kosten oder gar zu essen. Sollte es trotzdem einmal vorkommen, bitte sofort einen Arzt aufsuchen und einen Pilzberater informieren! Haben Sie doch größere Pilze, die sich lohnen könnten als Pilzmahlzeit genossen zu werden, auf den o. g. Grundstücken gefunden, informieren Sie auf jedem Falle einen Pilzberater (auch wenn Sie der Meinung sind, das sind Champignons, denn unter den Champignons gibt es auch giftige Arten). Pilzberater in Ihrer Nähe sind im Internet zu finden unter: Liste der Pilzberater in MV. Peter Landrock Pilzberater 17309 Rollwitz, Mittelstraße 4, Telefon: 03973/225796 Mobil: 0160/94535095.
Den Riesen rollen wir zur Pasewalker Zeitung (URT/Schrom). „Unser Kürbis wird noch wachsen. Wenn er die Endgröße erreicht hat, dann rollen wir diesen Riesenkürbis zur Redaktion der Pasewalker Zeitung“, sagte Wolfgang Kranzikowski lachend. Inzwischen hat dieser Kürbis, der sich unter zwölf anderen wohl fühlt, einen Umfang von 163 cm erreicht. Die „Rollwitzer Kooperative“, zu denen Jörg Krüger als der „Samenspender“, Wolfgang Kranzikowski und Hartmut Holtz gehören, werden auch den Kindergarten mit Kürbissen versorgen. „Ich habe im letzten Jahr aus einem großen Kürbis einige Samenkörner aufgehoben und am Küchenfenster im Frühjahr in Töpfe eingebracht. Im Mai haben wir die Töpfe ins Freiland gesetzt, wo die Kürbisse prächtig heranwuchsen. Ab und an gab es etwas Pferdemist und sonst nichts“, sagte Jörg Krüger.
Oktoberfest in Polzow (URT/PM). Das diesjährige Oktoberfest der Gemeinde Polzow findet am 4. Oktober 2013 um 20 Uhr am Gemeindezentrum statt. Der Eintritt in das Festzelt beträgt 5 €.
Die Rollwitzer Wolfgang Kranzikowski (von links), Hartmut Holtz und Jörg Krüger wollen mit ihren Kürbis den Wettbewerb um den größten Kürbis der Pasewalker Zeitung gewinnen. Foto: Günter Schrom
Aus dem Kulturleben Ein Sommerkonzert von klassisch bis modern (URT/Schrom). Für herzerfrischende musikalische Unterhaltung beim 2. Sommerkonzert in der Katholischen Kirche in Viereck sorgten Kantor Thomas Rösner, Denise Meinel, Antje Haelke, Sandra Bobsien, Alex Kuyumdjan, Jasmin Domschule, das Bläserensemble der Kantorei Torgelow und nicht zuletzt der Chor Balbiny aus der polnischen Partnerstadt Police. Bürgermeister Axel Marquardt begrüßte in der Kirche die Gäste, unter ihnen den Standortältesten der Panzergrenadierbrigade 41 „Vorpommern“, Oberst Johannes Derichs, den Bürgermeister aus Police, Wladislaw Diakun, und seine Delegation. Viele der Gäste hatten nur noch einen Stehplatz ergattert. „Wir wollen, dass das Sommerkonzert zu einer guten kulturellen Tradition in unserer Gemeinde und den Ortsteilen wird und wir alle näher zusammen rücken. Ich bedanke mich beim Sozialausschuss, bei den Vereinen, bei der katholischen Kirche und bei der Kommunalgemeinschaft Pomerania für die Unterstützung“, sagte Axel Marquardt. Er erinnerte an das 1. Sommerkonzert 2012, als vor den Toren der Gemeinde, im Ortsteil Gehege, zur Stadt Pasewalk gehörend, das Pressefest der NPD stattfand. „Plötzlich war unsere Gemeinde weltweit in aller Munde, sorgte für Negativschlagzeilen. Auch heute wollen wir zeigen, dass wir mit Offenheit, Freundlichkeit und Respekt mit jedermann umgehen, anders denkende akzeptieren aber gegen
Menschen verachtenden Ideologie und Verblendung aufstehen“, konstatierte Marquardt. Die Organisation und Durchführung des Sommerfestes unter dem Motto: „Zeit für Gemeinsamkeit“ lag in den Händen von Bernhard Trömer vom Kulturausschuss der Gemeindevertretung Viereck in Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche. Er lud immer wieder zum gemeinsamen Singen ein. Mit „Horch was kommt von draußen rein“ in deutscher Sprache gesungen, überraschte der Pölitzer Chor. Zum Schluss erklang aus vollen Kehlen das Pommernlied „Wenn in stiller Stun-
Viel Beifall gab es für die Interpreten aus Torgelow und Pasewalk. Foto: Günter Schrom
Stimmungsvolles Familienfest in Uhlenkrug
Junge Künstler aus Pasewalk und Torgelow begeisterten die Gäste in der Kirche. Foto: Günter Schrom
(URT/Schrom). „In diesem Jahr gefällt uns unser Dorffest besonders gut, da für uns Kinder am Nachmittag sehr viel Spiel und Spaß geboten wurde“, sagten Alexandra und Loreen Glinka. Es gab eine Spielwiese u. a. mit Sackhüpfen, Eierlaufen, Büchsenwerfen, Regenschirm-Zielwerfen, Kinderschminken, Schubkarrenrennen und nicht zuletzt das Reiten auf den Ponys, die die Familie Kühnau aus Riesenbrück mitgebracht hatten. Die Preise für die Kinder gab es kostenlos. Die Stimmung auf dem Uhlenkruger Dorfplatz am großen Findling war bei Jung und Alt am 17. August 2013 fröhlich und ausgelassen. Die zwei, drei Regentropfen nahm man gelassen hin. Am Nachmittag gab es bei Kaffee und Kuchen ein volkstümliches Stimmungsprogramm unter dem Motto: „Freut euch des Lebens“ mit dem Schlagerpaar Jo & Josephine, bekannt aus dem Musikantenkrug, aus Altentreptow. Mit ihrem ersten Titel: „Im wunderschönen Pommernland“ öffneten sie die Herzen der Uhlenkruger und ihren Gästen und luden zum Mitsingen ein. Beim Stuhltanz riss es so manchem Teilnehmer vom Hocker. Jeder der zwanzig Teilnehmer legte einen Euro in die Sammelbüchse. Der zuletzt auf dem Hocker saß, der gewann die Einlage. DJ „René“ von der Soundtheke moderierte den Stuhltanz und das Sommerfest. Bei einer vom Dorfclub organisierten Tombola gab es einhundert Gewinne. Hauptgewinn war ein Sonnenschirm mit Ständer. „Diese Tombola war nur durch die Unterstützung der Lübzer Brauerei und den Stadtwerken Pasewalk möglich. Und alle hatten große Freude daran“, sagte Vorstandsmitglied Kerstin Zander. Fünfzig duftende knusprige Brote zog
Auch in diesem Jahr gab es für den Chor aus Police unter Leitung von Jerzy Leszczyński viel Beifall. Foto: Günter Schrom
Viel Trubel und Kommunikation gab es auf dem Kirchenplatz bis zum späten Abend. Foto: Günter Schrom
Immer beliebt bei den Kindern ist das Kinderschminken. Foto: Günter Schrom
de“, das der Theologe Gustav Adolf Pompe im Jahre 1850 für uns geschrieben und das in der ehemaligen preußischen Provinz als Landeshymne etabliert war und heute insbesondere in Vorpommern zum Liedschatz gehört. „Uns hat es sehr gut gefallen. Leider konnten wir beim ersten Konzert nicht dabei sein“, sagten Jürgen und Renate Haase, die sich gemeinsam mit den Viereckern auf dem Pfarrgrundstück zum Einwohnerfest trafen. Jürgen Haase stammt aus Viereck und war froh darüber Bekannte zu treffen. „Mir hat das Konzert sehr gut gefallen. Schade, dass die Kirche für die Restaurierung des alten Altars, den Veit Stoß geschnitzt hat, kein Geld aufbringen konnte“, bedauerte die zweiundachtzigjährige gebürtige Viereckerin Viktoria Blümke. Bis in die späten Abendstunden ließen es sich die Vierecker und ihre Gäste bei allerlei Getränken und Lukullischem vom Grill und aus dem Topf gut gehen. Ihr Gesprächsstoff ging dabei nicht aus.
Ein Kindertraum: Einmal auf den Rücken eines Pferdes zu sitzen wurde in Uhlenkrug war. Foto: Günter Schrom
Begeistert machten die Kinder beim Mexikanischen Huttanz unter Leitung von Jo & Josephine mit. Foto: Günter Schrom
Thomas Hoche aus dem Lehmbackofen, eine Nachbildung aus dem Mittelalter. Danach wurde eine Schweinekeule im Lehmbackofen für das Abendbrot zubereitet. Knuspriges Brot aus dem Lehmbackofen mit Bauernschmalz oder Kräuterbutter und ein gezapftes Lübzer sorgten für Gaumenfreuden. So richtig ging es erst am späten Abend los, wo sich rund zweihundert Gäste aus nah und fern auf dem Dorfplatz zur Musik der Soundtheke aus Viereck tummelten und tanzten und ihre Lachmuskeln während der Auftritte der Travestie-Show mit „Schlamamba“ strapazierten. Dem Uhlenkruger Dorfklub gehören zweiundvierzig stimmberechtigte Mitglieder und sechzehn Kinder/Jugendliche unter achtzehn Jahren der einhundertsechzehn Seelen zählenden Waldgemeinde an, dessen Altersdurchschnitt bei 34 Jahren liegt. „Das Anliegen unseres Dorfklubs ist es, die Dorfgemeinschaft noch fester zusammenzufügen. Wir wollen beim Dorffest gemeinsam ins Gespräch kommen und gemeinsam feiern. Ich bedanke mich bei allen Helfern und Sponsoren für die Unterstützung des Festes und bei unseren zahlreichen Gästen für ihr Kommen“, konstatierte Dorfclubleiterin Anne Pietzarka. Bis zum Morgengrauen wurde getanzt.
Unterhaltung am Kiessee bei Spiel, Sport und Spaß
Geschicklichkeitsspiele kamen bei den Mädchen besonders gut an. Foto: Günter Schrom
Der Schnellste war beim Stuhltanz der Sieger. Foto: Günter Schrom
Zu später Stunde trat „Schlamamba“ vor dem Publikum auf. Foto: Günter Schrom
(URT/Schrom). „Gott hat den Krugsdorfer den tollen Himmel, den sauberen Kiessee, das Strandbad und die Natur ringsum gegeben“, sagte Jörg Eckelmann, der mit seiner Familie auf der Fahrt von Stettin nach Neubrandenburg hier ein erfrischendes Bad nahm. Zum Krugsdorfer Sommerfest am 24. August 2013 herrschte Kaiserwetter und viele Leute waren gekommen, um sich hier zu erholen oder einfach miteinander ins Gespräch zu kommen. Bei den Volleyballspielern, die bei rund 30 Grad Celsius um den Pokal des Bürgermeisters kämpften, wischten sich so mancher die Schweißperlen von der Stirn. „Es hat sich gelohnt und allen Spaß gemacht“, sagte Burkhard Brandt von der „Alte Herren“ – Mannschaft, die vor der Mannschaft der „Schulstraße“ und den „Bauern“ den Pokal des Bürgermeisters gewann. Das erste Mal dabei war eine Mannschaft der Dauercamper unter dem Namen „Sand im Schlüpfer“, die auf Rang fünf landeten. Der Sand war eben zu hinderlich. Live-Musik gab es mit dem Trompeter Kurt De Witt aus Pasewalk während des bunten Nachmittagsprogramms. Die zwanzig Bleche Kuchen, von der Ortsgruppe des Landfrauenverbandes M-V unter Leitung von Petra Dreblow nach eigenen Rezepten kreiert, leerten sich zusehend. In der großen Hüpfburg herrschten afrikanische Temperaturen, die die Kinder nicht davon abhielten, sich darin auszutoben. Danach ging es zur Abkühlung in das frische Nass des Kiessees. Hier luden die Mitglieder des Tauchclub Krugsdorf e. V. zum Schnuppertauchen ein. Nach der theoretischen Einweisung in das Tauchgerät, in die Sicherheitsbestimmungen und dem Verhalten beim Tauchen ging es in das kühle Nass, in die Unterwasserwelt „Es war cool, die Welt unter Wasser zu erleben“, sagte die zehnjährige Lyan Franzkowiak, die in diesem Jahr erst schwimmen gelernt und einen Kopfsprung gewagt hat. „Lyan hat sich super angestellt“, sagte ihr Ausbilder André Kaeding aus Torgelow. Er gehört zu den siebzehn Mitgliedern des Tauchclubs, die sich regelmäßig am Kiessee oder in anderen Gewässern zu Tauchgängen treffen. „Tauchsport ist ein Partnersport, bei dem immer zwei gleichzeitig unter Wasser sind bzw. sich gegenseitig sichern“, ergänzt Kaeding und steigt mit der bis zu 17 Kg schweren Ausrüstung aus dem Wasser des gut temperierten Kiessees. Es gab tolles Angebot bei der Malund Bastelstraße des Arbeitslosenverbandes Pasewalk, an der
Spielszene aus dem Spiel der Mannschaft „Die Bauern“ (hinten) gegen die Mannschaft „Die Alten“, die den Bürgermeisterpokal gewann. Foto: Günter Schrom
Die zehnjährige Lyan Franzkowiak steigt nach dem Tauchgang im Kiessee mit ihrem Ausbilder André Kaeding aus dem Wasser. Foto: Günter Schrom
Viele Kinder waren kreativ bei der Mal- und Bastelstraße des Arbeitslosenverbandes Pasewalk. Foto: Günter Schrom
sich über vierzig Kinder kreativ beteiligten. Es gab Stelzenlauf, Seilspringen und Geschicklichkeitsspiele. Für den Hunger und Durst gab es Getränke aller Art, Gegrilltes und Softeis. Und klebrige Zuckerwatte. Andrang herrschte am Schießstand der Pasewalker Schützengilde. Einhundertsechsundzwanzig Teilnehmer in der Klasse Damen, Herren und Jugend schossen um den Sieg mit der Luftpistole und den Luftgewehren. Für die Sieger gab es Urkunden und eine CD des Startrompeters Kurt De Witt. In der Disziplin Langwaffe Jugend siegte Wals Winkler mit 32 von 50 möglichen Ringen vor Johanna Kaeding (18) und Florian Ladisch mit 17 Ringen. Bei den Damen gewann Heike Wolff mit 35 vor Mareike Hauff mit 33 und Anje Weineck mit 22 Ringen. Bei den Männern siegte Tilow Lenz mit 44 vor Matthias Wolff mit 43 und David Schilling mit 41 Ringen. In der Disziplin Pistole bei der Jugend siegte Johanna Kaeding mit 34 Ringen vor Erik Riffle. Bei den Damen war Mareike Hauff mit 45 vor Heike Wolff mit 44 und Vivien Vau mit 41 Ringen vorn. René Hauff schoss mit 48 Ringen die höchste Tagesringzahl. Er verwies André Zimmermann und Hartmut Wolff, beide 45 Ringe, auf die Plätze. Die „Soundtheke“ mit DJ’s Schorle & Schmidt aus Viereck sorgte für Party- und Unterhaltungsmusik und spielte ab 19.30 zum Tanz in die Sternensommernacht auf, die erst am frühen Morgen das Sommerfest beendete. „Es war ein Tag der Kommunikation, der Unterhaltung bei Spiel und Spaß zwischen unseren Bürgern und unseren Gästen aus nah und fern. Ein tolles Familienfest. Unsere Bürger verstehen zu feiern. Ich bedanke mich bei allen Helfern für die Mitgestaltung des Festes, wie bei der Gemeindevertretung, den Feuerwehrfreunden Krugsdorf e. V., der Freiwilligen Feuerwehr Krugsdorf, dem Krugsdorfer Tauchsportverein e. V., der Pasewalker Schützengilde 1477 e. V., dem Landfrauenverband, Ortsgruppe Krugsdorf, der Eis-Weberei aus Schönfeld, Kurt De Witt aus Pasewalk, der Soundtheke aus Viereck sowie beim Campingplatzpächter Erhard Rutz“, konstatierte Bürgermeister Ralf Schilling.
Unser gemeinsames Erntefest hat Tradition
Mit seiner Trompete eroberte Kurt De Witt die Herzen der Zuhörer beim Sommerfest. Foto: Günter Schrom
(URT/Schrom). „Tradition verpflichtet. Es ist unser neuntes gemeinsames Erntefest. Alle Helfer sind sofort zur Stelle, wenn es gilt, das Fest vorzubereiten und durchzuführen. Und dafür danke ich allen“, sagte Frank Westphal, Chef der Produktivgenossenschaft Schönwalde e. G. und der Agrargenossenschaft Jatznick, nachdem er unter dem Dach der Schönwalder Strandhalle, unmittelbar über der Tenne, die Erntekrone, die von Brigitte Le-
manski gestaltet wurde, unter Beifall hunderter Einwohner und Gäste aus nah und fern, hochgezogen hatte. Von den fünfundneunzig Schönwalder Einwohnern bringt sich jeder Zweite im Festkomitee zur Vorbereitung des Erntefestes ein. Zuvor zog ein bunter Festumzug mit der Erntekrone, historischer und moderner Technik aus der Landwirtschaft aus Richtung Sandkrug zum Festplatz am Rödsee, der ob der riesigen Strohballen, die den Festplatz umsäumten, wie eine Festung aussah. Am Dorfeingang begrüßten die Besucher zwei Kühe, die aus Strohballen gefertigt waren. „Die geben aber keine Milch“, wurde ich beim Fotografieren von einen der Steppkes belehrt, die auf dem Weg zum Festplatz waren. Die Straßen um das Festgelände waren durch
die rund neunhundert Besucher weitläufig zugeparkt. Auf dem Festplatz gab es Spielangebote rund um das Landleben für Bauern und Bauernkinder. Gedränge gab es auf der Springburg der VR Volksbank Uckermark eG. Am künstlichen Melkstand quälte sich so mancher Gast ab, ein paar Tropfen Milch aus dem Euter zu melken. Die Milch läuft besser im vor Kurzem in Betrieb genommenen Kuhstall in Belling. Die neunjährige Lilli Neumann führte den Stadtbewohnern ihre zwei Ziegen vor. Unter einem Strohbund gab es Überraschungen für Kinder. Verdammt schwierig war es, bei einem Quiz 550 Gramm Korn abzuschätzen. Es gab Gegrilltes, gebackenes Wildschwein, leckeren Honig aus der Tracht der Umgebung, geräucherten und frischen
Nach der Arbeit laden die Schönwalder, wie hier vor der Hausnummer 4, zum Erntefest ein. Foto: Günter Schrom
Frank Westphal bringt die Erntekrone mit. Foto: Günter Schrom
Ronny Seifert aus Ueckermünde auf dem Bungee-Trampolin. Foto: Günter Schrom
Bunt geschmückte Kutschen begleiten den Festumzug. Foto: Günter Schrom
Tanz auf der Tenne bis in die Morgenstunden. Foto: Günter Schrom
Fisch vom Fischhändler aus Ferdinandshof, Stullen mit selbstgemachten Schmalz, frische Pfifferlinge aus der Pfanne, Imbiss und Getränke aller Art. „Unsere Tombola haben wir aus Spenden finanzieren können. Dafür danken wir“, verriet Anette Prepernau vom Festkomitee. Zur Kaffeezeit unterhielt die Schalmeienkapelle Penkun die Gäste mit erfrischenden Klängen, die sich mit großem Appetit auf die zwanzig Bleche Kuchen stürzten, die Frauen aus Fahrenwalde und Sandkrug gebacken hatten. „Hier ist richtig was los. Hier herrscht eine tolle Atmosphäre“, konstatierte Ronny Seifert aus Ueckermünde, nachdem er sich im Bungee-Trampolin mit Saltos am Rande des Festplatzes übte. DJ Martin aus Sandkrug sorgte für stimmungsvolle Musik zu den Liedern von Martina Melle aus Dargitz. Peer Reppert unterhielt die Gäste mit einem bunten Unterhaltungsprogramm bis zum mit Spannung erwarteten Auftritt der Schönwalder mit ihrer neuen Playback-Show, die zwölf neue Titel verschiedener Künstler präsentierten. Fredy Krull imitierte Jürgen Drews und bei Nicki Krulls Auftritt hielten sich die Gäste vor Lachen ihre Bauchmuskeln, als er als Uschi Blum auftrat. Zwischen den Auftritten sorgten die Jatznicker Fire-Dancer mit ihren schwungvollen Tänzen für Unterhaltung. Der am späten Abend einsetzende Regen störte die gestandenen Landleute nicht, die sich nach der Musik von DJ Martin bis in die Morgenstunden mit einem Tanz auf der Tenne köstlich unterhielten und das Feuerwerk auf dem Festplatz am Rödsee miterlebten. Dafür sagen die Besucher dem Festkomitee ihren herzlichen Dank!
Gemeinde Rollwitz OT Schmarsow 05.10.	Radtour mit dem Kulturverein OT Züsedom 05.10.	Erntefest Gemeinde Viereck OT Viereck (Dorf) 06.10.	Abangeln der Sportfischer des Angelvereins Viereck 15.10.	Herbstfest im Dorfklub Viereck OT Viereck (ETS) 03.10.	Oktoberfeuer mit dem Jugendklub 31.10.	Halloweenfeier im Dorfklub OT Riesenbrück Termin offen:	Kleines Erntefest in Riesenbrück OT Borken 02.10.	Oktoberfeuer mit der FFW Borken OT Uhlenkrug 31.10.	Halloweenfeier mit dem Dorfklub Uhlenkrug
Veranstaltungen in den Gemeinden (Gemeldete Termine zum Redaktionsschluss am 05.09.13 vom 28.09.13 bis zum 26.10.13. Fehlende Uhrzeiten entnehmen Sie bitte den Aushängen) Gemeinde Jatznick OT Blumenhagen 05.10.	Drachenfest mit dem Sportverein 05.10.	Herbstwanderung der Freiwilligen Feuerwehr 30.10.	Halloweenparty mit dem Sportverein OT Waldeshöhe 05.10.	Apfelmarkt OT Sandförde 12.10.	ab 19 Uhr	Oktoberfest im Restaurant Krause Gemeinde Krugsdorf 02.10.	18 Uhr	Oktoberfeuer der Feuerwehrfreunde an der Alten Schule 03.10.	Hegefischen des Anglervereins am See
Aus dem Vereinsleben Sportliche Vielfalt im Sportverein „Fortuna“ Zerrenthin (URT/Schrom). Wer kann schon auf eine neunzigjährige Tradition zurückblicken? Die Sportlerinnen und Sportler des SV „Fortuna“ Zerrenthin können das. Im August 1923 als Turn- und Sportverein Zerrenthin gegründet, gehörten sie der Deutschen Turnerschaft an. Weiß/Grün sind ihre Vereinsfarben. Zu den sportlichen Aktivitäten gehörten das Geräteturnen einer Frauen- und Männergruppe, Leichtathletik-Dreikampf mit 100-Meter-Lauf, Kugelstoßen und Hochsprung, Fußball seit 1925 mit dem Aufstieg von der C in die B-Klasse. Bis 1932 stieg die Mitgliederzahl auf 145. Nach dem
Festumzug 90 Jahre SV Fortuna Zerrenthin. Foto: Günter Schrom
2. Weltkrieg wurde am 1. Mai 1947 der Sportbetrieb im Fußball als Fortuna Zerrenthin wieder aufgenommen. Großen Anteil daran hatten u.a. die Sportsfreunde Hermann Tourbier, Kurt Schiebe, Kurt Kleinke und Wollf. Auf Beschluss des DTSB erfolgte in den 50er Jahren die Umbenennung in die BSG Traktor Zerrenthin. Der Traktor war das Symbol für das Ländliche. Nachweislich gab es seit 1951 Fußball-Jugend- und Kindermannschaften im Punktspielbetrieb. 1970 wurde die Breitensportgruppe Frauen gegründet. 1971 kam die Breitensportgruppe Männer dazu. In den 70er und 80er Jahren gab es eine sehr aktive Abteilung Schach. Am 7. Oktober 1977 erfolgte die Einweihung des Sportlerheimes. Im Rahmen der Wiedervereinigung trägt der Sportverein seit 1990 den Namen Sportverein Fortuna Zerrenthin e. V. Erstmalig gab es 1978-79 eine Frauenfußball in Zerrenthin, die 1994 neu aufgebaut 1997 1. Kreissieger im Damenfußball auf Kleinfeld im Landkreis Uecker-Randow wurde. Seit 1988 ist eine Männermannschaft Volleyball im Punktspielbetrieb aktiv und ab 1994 mit einer zweiten Mannschaft dabei. Zerrenthin I hörte aus Altersgründen 1998 auf zu existieren. Eine Tanzsportgruppe ist seit November 2010 aktiv und zeigte zum Jubiläum ihr Können bei Westernmusik bis hin zum Radetzky-Marsch. Der rührige Sportverein führt jährliche Veranstaltungen, wie ein Sportfest, Radtouren durch den UER-Kreis, Volleyballturnier für alle Zerrenthiner (Teilnahme bis zu 8 Mannschaften), ein Fußball Sponsorenturnier, Skatturniere und Kegeln durch. In den 80er Jahren gab es Wintersportfeste mit einer Beteiligung von über 200 Teilnehmern. In Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr wird jährlich die Weihnachtsfeier organisiert. Zu den Vereinsauszeichnungen gehören 1979 der Titel „Vorbildliche Sportgemeinschaft“, 1986 gab es das Ehrenbanner des Bundesvorstandes DTSB und 1987 erhielt Zerrenthin den Titel „Sportlichstes Dorf“. Das könnte diesem Dorf auch heute noch verliehen werden. Vom Bundesvorstand des DTSB gab es 1979, 1983, 1984, 1987, 1989 Ehrenschleifen des DTSB. Die Sportsfreunde Erich Wegner, 33 Jahre als Vorsitzender des Sportvereins tätig und Helmut Baumann haben entscheidenden Anteil daran. „Unser Jubiläum war auch ein sportlicher Erfolg, an dem alle aktiv beteiligt waren. Wir freuen uns, das neben dem Sportplatz gemeinsam mit dem Verein Dorfleben ein neues Sportzentrum entsteht“, sagte Vorstandsmitglied Wolfgang Niederberger. Er arbeitet an der geschichtlichen Aufarbeitung des Vereins. „Mir fehlen noch Dokumente aus der Zeit von 1932 bis 1945. Da liegt sicherlich noch manche alte Zeitung oder anderes Material auf einem Dachboden“, konstatierte Niederberger. Bis zum 100. Geburtstag soll die Lücke geschlossen sein. Helfen Sie mit.
Bürgermeister Uwe Meinherz fährt die Volleyballerinen im Festumzug. Foto: Günter Schrom
Die Frauensportgruppe des Vereins präsentiert sich im Festumzug. Foto: Günter Schrom
„Petri Heil!“ heißt es bei den Sportanglern in Zerrenthin. Foto: Günter Schrom
Bildungsfahrt nach Wismar
Veteranen des Sports. Dahinter marschieren aktive Sportler im Festumzug. Foto: Günter Schrom
(URT/I. Drechsler). Ziel der Bildungsfahrt des Kreislandfrauenverbandes war in diesem Jahr die Hansestadt Wismar. 46 Landfrauen aus den Ortsverbänden fuhren mit dem Bus nach Wismar. Die Stadtführerin erwartete uns bereits und so begann unser fast dreistündiger Stadtrundgang, Wir starteten auf dem Marktplatz, immerhin dem zweitgrößten Norddeutschlands. Die Wasserkunst beeindruckte uns alle durch seine außerordentliche Schönheit. Der „Alte Schwede“ und die anderen Giebelhäuser und das Rathaus komplettieren den schönen Marktplatz. Überall trifft man beim Rundgang auf Zeugen aus der Schwedenzeit, die von 1630 bis 1815 dauerte. Diese Zeit kann man auch während der Wanderung auf der jetzt bestehenden touristischen „Schwedenstraße“ nach-
erleben. Wir besichtigten auch den Marienkirchturm, der mit 80 Metern weit in den Himmel ragt. Ein 3D-Film im Turm erklärte uns, wie die Kirche einst erstanden ist. Dies hat unseren Landfrauen sehr gut gefallen. Das Karstadtmutterhaus besichtigten wir ebenso, wie die Heiligen-Geist-Kirche mit der tollen Deckenmalerei und die St.-Georgen-Kirche, die nach der Zerstörung durch Fliegerbomben im Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut ist und jetzt für Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt wird. Der Fürstenhof, der als kleines Schloss für Prinzessin Anna Sophia durch den Herzog von Mecklenburg erbaut wurde ist ein besonderes Denkmal der Baukunst, vor allem durch die Verzierung mit den plastischen Werkstein- und Terrakottatafeln. Nach einem Mittagsimbiss machten wir vom Stadthafen aus eine Rundfahrt mit einem Schiff. Es war ein herrliches Erlebnis, wir bewunderten die Hafenanlagen und Umgebung, die für viele Touristen ein Ziel für Aktivitäten ist. Mit einem letzten Spaziergang durch die Stadt endete ein erlebnisreicher Tag.
Besucher des Sommerfestes vortrugen. Michael Wagner spielte wieder auf seiner Mundharmonika und begleitete auch den Sologesang einer Clubbesucherin, die das „Senioren Leed“ auf plattdeutsch darbot. Als der Duft von Gegrilltem schon durch die Nasen zog, wurden die Senioren durch ein Suchspiel abgelenkt. Sie sollten aus einem Text herausfinden, wie viel Tiere hier versteckt waren. Die Siegerin Waltraud Wegner bekam eine grüne Tasse und erhielt gleichzeitig viele, viele wertvolle Hinweise für deren Benutzung, wie hast Sorgen du, tut dir was weh, trink aus dieser Tasse Tee! Wenn dir einmal was nicht gelingt, trink aus der Tasse Kümmerling! Tu Erde rein, streu Samen drauf, dann geh’n darin auch Blumen auf! Und hast Ärger du, bist wutentbrannt, dann wirf die Tasse an die Wand! Dann war es soweit: Die gegrillten Leckerbissen, die schmackhaften Salate und die anderen Köstlichkeiten schmeckte allen gut. Wieder war ein fröhliches, erlebnisreiches und kulinarisches Beisammensein geglückt und alle Gäste unseres Sommerfestes freuen sich auf die nächsten Erlebnisse in unserem Seniorenclub der VS in Jatznick.
Sport-Termine Jatznicker Schützengilde 1993 e. V. Jeden Sonntag: Trainingsschießen von 9.00 bis 12.00 Uhr auf dem Vereinsschießstand der Gilde 03.10.	10 Uhr	Adlerschießen zum Tag der Deutschen Einheit. Gemütliches Beisammensein mit Gästen aus nah und fern bei Gegrilltem und Musik.
Auf dem Marktplatz der Hansestadt Wismar. Foto. Irmhild Drechsler
Sommerfest der OG der Volkssolidarität Jatznick (URT/D. Bienert). Kam man am 8. August 2013 nachmittags am Club der OG der VS in Jatznick vorbei, staunte man nicht schlecht. Musik ertönte und zwei große Zelte standen auf dem Hof. Sie sollten vor der heißen Sonne schützen. Darunter saßen etwa 40 fröhliche Senioren aus Jatznick, Schönwalde, Belling, Sandförde und Pasewalk an langen Tischen, die das gemütliche Beisammensein hier genießen konnten. Es wurde ein Sommerfest gefeiert, vorbereitet vom Club und Mitgliedern der OG. Nach der netten Begrüßung durch die Clubleiterin und stellvertretenden Vorsitzenden Karin Saß, gab es traditionell Kaffee und Kuchen mit einem Tupfer Sahne. Die Zeit bis zum Höhepunkt des Sommerfestes am Abend – das Grillen von leckeren Sachen – wurde durch viele lustige Einlagen ausgefüllt, so zum Beispiel: „Die Hut – Modenschau“ zeigte originelle Hutmoden, wie „Hüte aus Omas Schrank, schnell zur Hand!“ interpretiert von Wilma Rehe und vorgeführt von Edda und Doris. Die 13 Modelle zeugten von Ideenreichtum und großem Humor. Bei dem Modell „Chantree“ fällt uns die Beschreibung ein: Was Madam trägt, die aparte Chose, ist eine biedere Konservendose mit sehr pikanter Garnitur von großen Kosten keine Spur. Wie nobel sie wirkt, wie angezogen, wie keck und auch etwas verzogen. Sie kleidet den Backfisch, die Großmama, zu jedem Kostüm ist sie passend da! Ein Spaß von besonderer Art. Fröhlichkeit herrschte auch bei den vielen Sketchen, Witzen oder Gedichten, die die
Fußball-Heimspiele SV Polzow’54 29.09.	14.00 Uhr	SV Polzow’54 – FSV Grün -Weiß Usedom 20.10.	14.00 Uhr	SV Polzow’54 – SV Murchin/Rubkow 03.11.	14.00 Uhr	SV Polzow’54 – SV Kröslin 23.11.	13.00 Uhr	SV Polzow’54 – FV Aufbau Jatznick 07.12.	13.00 Uhr	SV Polzow’54 – SV Ducherow Fußball-Heimspiele FV Aufbau Jatznick Punktspiele Kreisoberliga 28.09.	14.00 Uhr	FV Aufbau Jatznick I – SV Kröslin 26.10.	14.00 Uhr	FV Aufbau Jatznick I – SV Ducherow 16.11.	13.00 Uhr	FV Aufbau Jatznick I – VSG Weitenhagen 30.11.	13.00 Uhr	FV Aufbau Jatznick I – SV Rollwitz 14.12.	13.00 Uhr	FV Aufbau Jatznick I – SV Polzow Kreisklasse – Süd 29.09.	14.00 Uhr	FV Aufbau Jatznick II – SV Züsedom 20.10.	14.00 Uhr	FV Aufbau Jatznick II – SG Traktor Krackow 27.10.	14.00 Uhr	FV Aufbau Jatznick II – SV Polzow II 17.11.	13.00 Uhr	FV Aufbau Jatznick II – FC Vorwärts Drögeheide Kreisliga – Süd Alte Herren 29.09.	10.00 Uhr	FV Aufbau Jatznick – Pasewalker FV 27.10.	10.00 Uhr	FV Aufbau Jatznick – Torgelower SV Greif Fußball-Heimspiele Kreisliga SV Fortuna Zerrenthin 13.10.	14.00 Uhr	SV Fortuna Zerrenthin – SC Eintracht Rossow 03.11.	14.00 Uhr	SV Fortuna Zerrenthin – Vierecker SV 23.11.	13.00 Uhr	SV Fortuna Zerrenthin – Pelsiner SV 08.12.	13.00 Uhr	SV Fortuna Zerrenthin – FC Einheit Strasburg II
Ein tolles und großes Dorffest in Rollwitz Das Dorffest begann am Freitag, den 09.08.13 traditionell mit dem Fußballspiel der Alten Herren Rollwitz gegen die Alten Herren des PSV aus Pasewalk, das mit einem 2:2 endete. Für den Sonnabend organisierte der SV Rollwitz 68 e. V. unter Regie der Rollwitzer Frauenpowermannschaft ein richtig großes einzigartiges Frauenfußballturnier. Bei strahlendem Wetter spielten 7 Mannschaften von 10.00 bis 14.30 Uhr auf 2 Kleinfeldern gegeneinander.
Folgende Platzierungen wurden erreicht: 1. SV Viereck, 2. VfB Gramzow, 3. Schwedt, 4. Rollwitzer Frauenpower II, 5. BSV 95 Krusenfelde, 6. Rollwitzer Frauenpower I, 7. SV Brunn. Zahlreiche Zuschauer erlebten ein tolles und spannendes Turnier. Hier ein besonderer Dank an alle Helfer. Für die Kinder lud die AWO-Kita „Parkspatzen“ zu einem Tag der offenen Tür mit vielen kreativen Ideen ein. Beim Reiterhof Lubahn konnte man wieder schöne Pferde bestaunen und diese sogar reiten, der Schützenverein Schmölln lud zum Bogenschießen ein und das Bungee-Trampolin hatte zum 1. Mal in Rollwitz Premiere. Die Landfrauen hatten eine große Tombola aufgebaut, bei der fast jedes Los gewann und der Anglerverein lud zu allerlei Spaß und leckerem Fisch ein. Das Kuchenbüfett wird auch in jedem Jahr größer, aber an Absatz mangelte es wegen der vielen Gäste nicht. Um 15.00 Uhr begann das traditionelle Schlauchbootrennen auf dem Parkteich. Hier vorneweg ein großes Dankeschön für die Bereitstellung der Schlauchboote durch die Feuerwehren aus Pasewalk und Torgelow. Hier gab es eine Rekordbeteiligung von 10 Männer-, 8 Frauenund 4 Kindermannschaften Platzierungen: Männer: 1. Feuerwehr Rollwitz, 2. Teichnattern Rollwitz/Schmarsow, 3. Feuerwehr Pasewalk Frauen: 1. Dorfclub Rollwitz, 2. Rollwitzer Frauenpower III, 3. Rollwitzer Frauenpower II Kinder: 1. Die Wilden Wikinger, 2. Die Wasserflöhe, 3. Anglerverein Rollwitz-Jugend
Um 17.00 Uhr begrüßte der Bürgermeister, Frank Marquardt, die zahlreichen Gäste im Festzelt und danke bei dieser Gelegenheit allen fleißigen Organisatoren und Helfern. Die Rollwitzer Models hatten anschließend ihren Auftritt mit dem neuen Programm „Wie soll´s denn heißen“. Das Publikum honorierte den gelungen Auftritt mit viel Beifall.
Der Höhepunkt des Dorffestes war dann die „Große Rollwitzer Extra-Party“ mit klasse Live-Musik der Oldie-Company aus Rostock und DJ Ulli Blume. Für diesen Abend stand in diesem Jahr ein extra großes Festzelt auf dem Platz. Ganz Rollwitz feierte mit seinen Gästen aus Nah und Fern eine Mega-Party. Die Tanzfläche war von Beginn an bis in die Morgenstunden immer pappelvoll, denn für jeden Musikgeschmack war etwas dabei. Schön ist auch anzumerken, dass die gesamte Party durch keine Vorkommnisse getrübt wurde. Jeder fühlte sich wohl und hatte seinen Spaß.
Zum Ausklang gab es am Sonntag den traditionellen Frühschoppen, bei dem noch jeder von dem gelungenen Dorffest schwärmte. Über 1.000 Gäste besuchten das diesjährige Dorffest. Der „Dorfclub Rollwitz“ und die Gemeinde Rollwitz möchte sich bei allen Vereinen, der Feuerwehr, den Gemeindearbeitern und allen Helfern, die zum Gelingen dieses schönen Festes beigetragen haben sehr herzlich bedanken. Grit Schultz (Fotos D. Neumann, U. Blume, Sebastian Lunow, Carolin Wolf)
Pas 2013 ausgabe 09
https://www.schibri.de/media/pdf/bb/91/79/pas_2013_Ausgabe_09.pdf

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