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Timestamp: 2016-10-24 14:25:22+00:00

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4C.333/2003 (01.03.2004)
4C.333/2003 /lma
Urteil vom 1. M�rz 2004
vertreten durch Rechtsanwalt Matthias Gm�nder.
Haftung aus Auftrag,
Berufung gegen den Entscheid des Kantonsgerichts St. Gallen, III. Zivilkammer, vom 5. November 2003.
A.________ wohnte von 1969 bis 1981 in Kanada zusammen mit dem schweizerisch-kanadischen Doppelb�rger C.________, den sie im Juli 1974 heiratete. In der Schweiz bezog das Ehepaar die ihnen gemeinsam geh�rende Liegenschaft in Arzier (VD). Am 22. Februar 1984 gebar die Ehefrau den Sohn D.________. Am 11. Dezember 1987 kaufte der Ehemann als Alleineigent�mer ein Haus in Egerkingen. Um diesen Kauf zu finanzieren, belastete er mit Einverst�ndnis der Ehefrau die Liegenschaft in Arzier mit Fr. 180'000.--. In der Folge trennte sich die Ehefrau von ihrem Ehemann, da dieser eine Freundin hatte. Sp�ter wollte sich die Ehefrau scheiden lassen und beauftragte daher am 2. Februar 1988 den Rechtsanwalt B.________ mit der Einleitung des Scheidungsverfahrens. Der Anwalt reichte am 30. M�rz 1988 beim Kantonsgericht von Appenzell-Ausserrhoden die Scheidungsklage ein und verlangte vorsorgliche Massnahmen. Als solche wurden mit Verf�gung vom 17. Mai 1988 monatliche Unterhaltsbeitr�ge f�r die Ehefrau von Fr. 3'000.--, sowie f�r den Sohn D.________ von Fr. 1'000.-- festgesetzt. Am 12. September 1988 erh�hte der Ehemann die Hypothek auf der Liegenschaft in Egerkingen um Fr. 100'000.--. Daraufhin verlangte der Anwalt der Ehefrau beim Kantonsgerichtspr�sidium am 27. September 1988 zur Sicherung der g�terrechtlichen Anspr�che den superprovisorischen Erlass einer Grundbuchsperre auf der Liegenschaft in Egerkingen. Zur Begr�ndung f�hrte er an, der Ehemann habe gedroht, er w�rde nach Kanada zur�ckkehren und das Haus verkaufen oder belasten. Der Kantonsgerichtspr�sident hat die Grundbuchsperre am 29. September 1988 erlassen und diese am 31. Oktober 1988 best�tigt. In der Folge kam der Ehemann seiner Unterhaltspflicht h�ufig versp�tet nach, weshalb die Ehefrau ihn mehrfach mahnen musste. Sie liess ihn auch betreiben, ohne jedoch die Betreibungen fortzusetzen. Am 6. Mai 1989 beantragte der Ehemann eine Reduktion der Unterhaltsbeitr�ge. Diesem Begehren hat der Kantonsgerichtspr�sident mit Verf�gung vom 26. Mai 1989 insoweit stattgegeben, als er den der Ehefrau geschuldeten monatlichen Unterhaltsbeitrag von Fr. 3'000.-- auf Fr. 2'400.-- reduzierte.
Das Kantonsgericht schied die Ehe mit Urteil vom 11. September 1990 und stellte den Sohn D.________ unter die elterliche Gewalt der Mutter. Das Besuchsrecht des geschiedenen Ehemannes beschr�nkte das Gericht bis Ende 1993 auf einen Sonntag pro zwei Monate und verpflichtete ihn zur Leistung eines indexierten monatlichen Unterhaltsbeitrages von Fr. 1'300.-- f�r das Kind. F�r die geschiedene Ehefrau hatte er gest�tzt auf Art. 151 ZGB eine Rente von Fr. 3'000.-- w�hrend der ersten f�nf Jahre nach der Scheidung, von Fr. 2'500.-- f�r weitere f�nf Jahre und danach von Fr. 2'000.-- zu bezahlen. Ausserdem wurde er verpflichtet, der geschiedenen Ehefrau eine Genugtuung von Fr. 10'000.-- und einen Vorschlagsanteil von Fr. 115'169.80 zu bezahlen. Schliesslich bestimmte das Kantonsgericht, dass die erste eheliche Liegenschaft in Arzier �ffentlich zu versteigern und der Erl�s h�lftig zu teilen sei.
Am 27. Dezember 1991 heirateten der geschiedene Ehemann seine Freundin, nachdem sie am 19. Dezember 1991 den Sohn E.________ geboren hatte.
Auf Appellation des geschiedenen Ehemanns hin hat das Obergericht des Kantons Appenzell A.Rh. mit Urteil vom 10. Februar 1992 den Unterhaltsbeitrag f�r das Kind auf Fr. 1'200.-- und denjenigen f�r die geschiedene Ehefrau auf Fr. 2'500.-- bis Ende Dezember 2000 und anschliessend auf Fr. 1'250.-- im Monat herabgesetzt. Ferner hob es die der Ehefrau zugesprochene Genugtuung auf und setzte ihren Vorschlagsanteil neu auf Fr. 93'950.-- fest. Die �brigen Streitpunkte regelte es in gleicher Weise wie das Kantonsgericht.
Der geschiedene Ehemann hat das Urteil des Obergerichts mit eidgen�ssischer Berufung angefochten, mit der er insbesondere eine Ausweitung des Besuchsrechts verlangte. Das Bundesgericht hat die Berufung mit Entscheid vom 25. November 1992 teilweise gutgeheissen und wies die Sache zur Pr�fung der Voraussetzungen f�r die Anordnung einer Beistandschaft im Sinne von Art. 308 Abs. 2 ZGB im Zusammenhang mit der Aus�bung des Besuchsrechts an das Obergericht zur�ck. Im �brigen hat es die Berufung abgewiesen. Das Obergericht entschied am 20. April 1993 �ber die noch offenen Punkte, womit das Scheidungsverfahren beendet wurde.
Mit Honorarvereinbarung vom 17./19. Dezember 1994 verpflichtete sich die geschiedene Ehefrau, ihrem Anwalt ein Honorar von Fr. 36'150.-- zuz�glich Barauslagen von Fr. 2'870.-- zu bezahlen.
Ab Juni 1996 hat der geschiedene Ehemann die Unterhaltszahlungen an die geschiedene Ehefrau nicht mehr geleistet. Nach ihren Angaben hat er sich mit unbekannter Adresse nach Kanada abgesetzt.
In der Folge hat die geschiedene Ehefrau ihrem Rechtsanwalt vorgeworfen, er habe sein Mandat unsorgf�ltig ausgef�hrt, da er sie nicht �ber die M�glichkeit der Sicherstellung von Unterhaltsbeitr�gen informiert und keinen entsprechenden Antrag gestellt habe, obwohl sie ihn auf die Gefahr eines Wegzugs oder Untertauchens des Ehemannes aufmerksam gemacht habe.
Am 6. Juli 2000 klagte die geschiedene Ehefrau beim Bezirksgericht St. Gallen gegen den Anwalt, der sie bez�glich ihrer Scheidung vertreten hatte, auf Zahlung von insgesamt Fr. 426'555.--. Die Kl�gerin verlangte damit Schadenersatz f�r die ausgebliebenen bisherigen und zuk�nftigen Unterhaltsbeitr�ge in der H�he, in der bei ihrem geschiedenen Ehemann Verm�genswerte h�tten sichergestellt werden k�nnen. Zus�tzlich verlangte die Kl�gerin die R�ckerstattung des Anwaltshonorars von Fr. 39'020.-- und der vorprozessualen Anwaltskosten von Fr. 6'000.--. Das Bezirksgericht St. Gallen wies die Klage mit Urteil vom 26. April 2002 ab. Dieses Urteil hat das Kantonsgericht St. Gallen am 5. November 2003 auf Berufung der Kl�gerin hin best�tigt. Das Kantonsgericht St. Gallen ging davon aus, eine Sicherstellung habe nach der Rechtsprechung des Bundesgerichts verlangt werden k�nnen, wenn die Erf�llung der Unterhaltszahlungen gef�hrdet sei. Dies sei der Fall, wenn zu bef�rchten sei, dass der Ehemann Anstalten zur Flucht treffe oder sein Verm�gen verschleudere oder beiseite schaffe oder er in der Vergangenheit die Unterhaltspflicht beharrlich vernachl�ssigt habe. Ob dies im vorliegenden Fall zugetroffen habe, sei bis zum Ablauf der Frist zur Appellation beim Obergericht des Kantons Appenzell A.Rh., zu pr�fen, da danach kein Gesuch um Sicherstellung mehr h�tte gestellt werden k�nnen. Alsdann kam das Kantonsgericht St. Gallen zum Ergebnis, dass bis zu diesem Zeitpunkt eine Gef�hrdung der Unterhaltszahlungen nicht zu erwarten gewesen sei. Zur Begr�ndung gab es zusammengefasst an, aus der damaligen Sicht ergebe sich zwar, dass der Ehemann aufgrund seines langj�hrigen Aufenthalts in Kanada eine zweite �bersiedlung nicht schwer fallen w�rde. Auch seine T�tigkeit f�r internationale Unternehmungen h�tte eine Anstellung im Ausland erleichtert. Seine damalige Freundin sei allerdings schwedisch-amerikanische Doppelb�rgerin gewesen, und habe es darum nicht leicht gehabt, sich in Kanada niederzulassen. Aus diesen Indizien ergebe sich zwar eine gewisse Erleichterung der �bersiedlung nach Kanada. Eine konkrete Gefahr der Flucht k�nne daraus jedoch nicht abgeleitet werden. Auch die von der Kl�gerin geltend gemachten Charaktereigenschaften des Ehemannes seien zu allgemein, um daraus eine konkrete Gef�hrdung der Unterhaltszahlungen abzuleiten. Die Kl�gerin mache geltend, der Ehegatte habe ihre Unterschrift auf dem Formular vom 17. September 1990 zur Erneuerung der Hypothek auf der Liegenschaft in Arzier gef�lscht. Die Kl�gerin behaupte jedoch nicht, durch die offenbar notwendige Verl�ngerung der Hypothek einen Schaden erlitten zu haben, weshalb die Begebenheit als Indiz f�r eine Gef�hrdung der Unterhaltszahlungen zu wenig konkret sei. Die Mehrbelastung der ehelichen Liegenschaft mit einer Hypothek habe der Finanzierung einer neu erworbenen Liegenschaft in Egerkingen - und nicht der Beiseiteschaffung von Verm�gen - gedient, sodass diese hypothekarische Belastung nicht den Verdacht einer Flucht habe begr�nden k�nnen. Der Umstand, dass der geschiedene Ehemann wegen der Unterhaltsbeitr�ge in den Jahren 1988 und 1989 mehrmals habe gemahnt werden m�ssen, sei im Zusammenhang mit der Tatsache zu sehen, dass die Unterhaltsbeitr�ge im Massnahmeverfahren am 26. Mai 1989 h�tten reduziert werden m�ssen und die Zahlungen zwischen den Parteien auch streitig gewesen seien. Zudem seien die eingeleiteten Betreibungen nicht fortgesetzt worden. Sodann seien die Mahnschreiben mehr als ein Jahr lang und bis zum Erlass des ersten Scheidungsurteils am 11. September 1990 ausgeblieben, was darauf hinweise, dass die Unterhaltsbeitr�ge w�hrend dieser Zeit bezahlt worden seien. Im massgebenden Zeitpunkt habe daher nicht gesagt werden k�nnen, der Ehemann habe seine Unterhaltspflicht beharrlich vernachl�ssigt. Damit m�sse im damaligen Zeitpunkt eine konkrete Gef�hrdung der Erf�llung der Unterhaltsverpflichtung im Sinne der bundesgerichtlichen Rechtsprechung verneint werden. Ein Antrag auf Sicherstellung sei daher damals nicht angezeigt gewesen und w�re voraussichtlich von den Gerichten abgewiesen worden. Dem Beklagten k�nne daher nicht als Sorgfaltspflichtverletzung angelastet werden werden, dass er eine Sicherstellung nicht empfohlen und eine solche nicht beantragt hatte.
Die Kl�gerin erhebt eidgen�ssische Berufung mit dem Antrag, das Urteil des Kantonsgerichts St. Gallen vom 5. November 2003 sei aufzuheben und die Sache sei zur weiteren Abkl�rung des Sachverhalts an die Vorinstanz zur�ckzuweisen.
1.1 Die Berufungsschrift muss die genaue Angabe enthalten, welche Punkte des Entscheids angefochten und welche Ab�nderungen beantragt werden (Art. 55 Abs. 1 lit. b OG). Antr�ge auf R�ckweisung der Sache an die Vorinstanz zu neuer Entscheidung gen�gen grunds�tzlich nicht. Ein blosser R�ckweisungsantrag reicht indessen aus, wenn das Bundesgericht, falls es die Rechtsauffassung des Berufungskl�gers f�r begr�ndet erachtet, kein Endurteil f�llen kann, sondern die Sache zu weiteren Abkl�rungen an die Vorinstanz zur�ckweisen muss (BGE 125 III 412 E. 1b S. 414, mit Hinweisen).
1.2 Das Kantonsgericht verneinte das Vorliegen einer Sorgfaltspflichtverletzung und liess offen, ob die weiteren Anspruchsvoraussetzungen gegeben waren. Im Fall einer Gutheissung der Berufung und der Bejahung einer Sorgfaltspflichtverletzung m�sste die Streitsache zur �berpr�fung dieser Voraussetzungen an die Vorinstanz zur�ckgewiesen werden, weshalb das Bundesgericht kein Endurteil f�llen k�nnte. Der auf R�ckweisung lautende Berufungsantrag ist daher zul�ssig.
2.1 Im Berufungsverfahren ist das Bundesgericht an die tats�chlichen Feststellungen der letzten kantonalen Instanz gebunden, sofern sie nicht offensichtlich auf Versehen beruhen, unter Verletzung bundesrechtlicher Beweisvorschriften zu Stande gekommen oder wegen fehlerhafter Rechtsanwendung im kantonalen Verfahren zu erg�nzen sind (Art. 63 Abs. 2 und 64 Abs. 2 OG). Die Partei, welche den vorinstanzlich festgestellten Sachverhalt berichtigt oder erg�nzt wissen will, hat dar�ber genaue Angaben mit Aktenhinweisen zu machen. Eine Erg�nzung setzt zudem voraus, dass entsprechende Sachbehauptungen bereits im kantonalen Verfahren prozessrechtskonform aufgestellt, von der Vorinstanz aber zu Unrecht f�r unerheblich gehalten oder �bersehen worden sind, was wiederum n�her anzugeben ist. Ohne diese Angaben gelten Vorbringen, welche �ber die tats�chlichen Feststellungen im angefochtenen Urteil hinausgehen, als unzul�ssige Noven (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG; BGE 115 II 484 E. 2a S. 485 f.). Ein offensichtliches Versehen liegt nach der Rechtsprechung nur vor, wenn die Vorinstanz eine bestimmte Aktenstelle �bersehen oder unrichtig, d.h. nicht in ihrer wahren Gestalt, insbesondere nicht mit ihrem wirklichen Wortlaut wahrgenommen hat und sie deshalb eine auf einem Irrtum beruhende Feststellung getroffen hat (BGE 113 II 524 E. 4b, 104 II 68 E. 3b S. 74; 115 II 400; 101 Ib 220 E. 1).
2.2 Die Kl�gerin wirft dem Kantonsgericht vor, bez�glich der Frage, ob eine Gef�hrdung der Erf�llung der zuk�nftigen Unterhaltsrente vorgelegen habe, rechtserhebliche Dokumente �bersehen und den Sachverhalt deshalb nicht vollst�ndig festgestellt zu haben. Dieser sei daher gem�ss Art. 64 Abs. 2 OG zu erg�nzen. Im Einzelnen macht die Kl�gerin geltend, das Kantonsgericht habe das Schreiben des Beklagten an die Kantonsgerichtskanzlei AR vom 24. Mai 1998 (KB 20) �bersehen. Aus Seite 6 (Ziff. 7 letzter Abs.) dieses Schreibens ergebe sich, dass der Scheidungsbeklagte w�hrend des Scheidungsverfahrens wiederholt Geld zur Seite geschafft, bzw. verschleudert habe.
An der angerufenen Stelle f�hrt der Beklagte - nachdem er dem Scheidungsbeklagten vorgeworfen hatte, im Oktober 1986 mit seiner Freundin w�hrend eines Gesch�ftsaufenthalts in Br�ssel auf Kosten seines Arbeitgebers in einem Hotel �bernachtet zu haben - aus, die Kl�gerin habe wiederholt darauf aufmerksam gemacht, dass ihr Mann sehr viel Geld mit seiner Freundin verbraucht habe.
Aus dieser unbelegten und nicht quantifizierten Behauptung der Kl�gerin kann nicht abgeleitet werden, dass ihr geschiedener Ehemann Geld zur Seite geschafft, bzw. verschleudert habe, weshalb insoweit kein Versehen des Kantonsgerichts vorliegt.
2.3 Weiter macht die Kl�gerin geltend, das Kantonsgericht habe �bersehen, dass sich aus den Akten (KB 14 S. 3 oben; KB 29 S. 22 und S. 23 oben) ergebe, dass ihr geschiedener Ehemann ihre Zustimmung einer Erh�hung der Hypothek auf der Liegenschaft in Arzier erlogen habe, indem er vorgegeben habe, das Verh�ltnis zu seiner Freundin aufgegeben und einen Neubeginn der Ehe in Egerkingen geplant zu haben.
Die Kl�gerin �bersieht dabei, dass die Frage der Zustimmung zur Belastung der Liegenschaft in Arzier bez�glich der Gef�hrdung der Unterhaltsrente nicht rechtserheblich ist, da der geschiedene Ehemann die entsprechende Hypothek zum Kauf der Liegenschaft in Egerkingen verwendete und er damit sein Verm�gen durch die Belastung der Liegenschaft in Arzier nicht vermindert hatte. Auch insoweit ist daher kein wesentliches Versehen ersichtlich. Im �brigen geht aus dem Urteil des Bundesgerichts vom 25. November 1992 hervor, dass der endg�ltige Bruch zwischen den Ehegatten erst am 22. Januar 1988 kurz nach dem Umzug in ihr neu erworbenes Haus in Egerkingen eingetreten ist. Damit kann nicht ausgeschlossen werden, dass der geschiedene Ehegatte tats�chlich einen Neubeginn der Ehe in Egerkingen geplant hatte, weshalb auch insoweit ein offensichtliches Versehen des Kantonsgerichts zu verneinen ist.
2.4 Alsdann bringt die Kl�gerin mit Hinweisen auf die Akten vor, das Kantonsgericht habe �bergangen, dass die Grundbuchsperre bis zum Vorliegen eines rechtskr�ftigen Scheidungsurteils bewilligt worden sei und der Scheidungsbeklagte mit Eingabe vom 10. M�rz 1992 versucht habe, bez�glich der Grundbuchsperre vom Obergericht eine Rechtskraftbescheinigung zu erlangen, welche ihm verweigert worden sei. Vor Bundesgericht habe der Scheidungsbeklagte erneut die Aufhebung der Grundbuchsperre verlangt. Das Bundesgericht habe dieses Begehren abgewiesen, bzw. sei darauf nicht eingetreten. Dies zeige, dass die Rechtsmittelinstanzen offenbar weiterhin von einer anhaltenden Gef�hrdung der g�terrechtlichen Anspr�che bis zum Abschluss des Verfahrens ausgegangen seien und demnach auch eine Gef�hrdung der Unterhaltsrente bestanden habe. Da die Aktenstellen klar und eindeutig seien, liege insoweit ein offensichtliches Versehen vor.
Die R�ge ist unbegr�ndet. Die Kl�gerin l�sst zum einen ausser Acht, dass die Bem�hungen des Scheidungsbeklagten um Aufhebung der Grundbuchsperre rechtlich unerheblich sind, weil sie nach Abschluss des Verfahrens vor Obergericht am 10. Februar 1992 erfolgten und in diesem Zeitpunkt kein Begehren um Sicherung der Unterhaltsforderungen mehr h�tte gestellt werden k�nnen. Zum anderen hat das Obergericht die Rechtskraftbescheinigung ohne Begr�ndung offensichtlich deshalb abgelehnt, weil das fragliche Urteil noch nicht in Rechtskraft erwachsen ist. Das Bundesgericht ist auf das Begehren der Aufhebung der Grundbuchsperre - wie die Kl�gerin selbst angibt - nicht eingetreten. Somit haben sich weder das Ober- noch das Bundesgericht zur Gef�hrdung der g�terrechtlichen Anspr�che ge�ussert, weshalb die Kl�gerin aus diesen Urteilen auch aus diesem Grund nichts zu ihren Gunsten ableiten kann.
2.5 Weiter bringt die Kl�gerin vor, das Kantonsgericht habe �bersehen, dass sie zur Begr�ndung der Grundbuchsperre geltend gemacht habe, der Scheidungsbeklagte habe "st�ndig" bzw. "am laufenden Band" gedroht, er werde nach Kanada ausziehen und das Haus verkaufen bzw. belasten. Diese Drohung sei daher entgegen der Annahme des Kantonsgerichts nicht bloss einmalig erfolgt. Inwiefern damit ein offensichtliches Versehen vorliegen soll, ist nicht dargetan und auch nicht ersichtlich, zumal das Kantonsgericht von einer Mehrzahl von Drohungen ausgegangen ist (angefochtenes Urt. S. 9).
2.6 Alsdann macht die Kl�gerin geltend, das Kantonsgericht habe �bersehen, dass der Scheidungsbeklagte mit Schreiben vom 10. April 1989 geltend gemacht habe, er werde nicht in der Lage sein, allen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen, obwohl er damals monatlich Fr. 9'000.-- netto verdient habe. Dies zeige die Irrationalit�t des Scheidungsbeklagten bez�glich der Erf�llung der Unterhaltspflichten, was ein gewichtiges Indiz bez�glich der Gef�hrdung des Unterhaltsanspruchs darstelle.
Aus diesen Ausf�hrungen geht nicht hervor, inwiefern dem Kantonsgericht bez�glich der Beurteilung des Charakters des geschiedenen Ehemannes ein offensichtliches Versehen bzw. ein Irrtum unterlaufen sein soll.
2.7 Sodann bringt die Kl�gerin vor, die Annahme des Kantonsgerichts, die schwedisch-amerikanische Staatsb�rgerschaft der Freundin des Scheidungsbeklagten h�tte einen Umzug nach Kanada erschwert, sei unhaltbar und erfolge ohne jede Grundlage. Unhaltbar sei auch die Annahme, die Erneuerung und Verl�ngerung der Hypothek auf der Liegenschaft in Arzier sei notwendig gewesen. Mit diesen Vorbringen �bt die Kl�gerin in der Sache unzul�ssige Kritik an der vorinstanzlichen Beweisw�rdigung, auf die nicht einzutreten ist.
3.1 Die Vorinstanz f�hrte aus, die Kl�gerin stelle "generell" die Beweisantr�ge, es seien die Gerichtsakten beim Kantonsgericht und beim Obergericht betreffend die Vertretung der Kl�gerin zu edieren. Sie gebe aber nicht an, welche Indizien oder Begebenheiten mit diesen Akten bewiesen werden sollten. Diese Beweisantr�ge seien demnach zu wenig substanziiert und w�rden abgewiesen.
3.2 Die Kl�gerin macht geltend, die Vorinstanz habe mit der Ablehnung dieser Beweisantr�ge den aus Art. 8 ZGB abgeleiteten Beweisf�hrungsanspruch verletzt. Zur Begr�ndung f�hrt die Kl�gerin dem Sinne nach an, die Vorinstanz habe zu Unrecht eine ungen�gende Substanziierung angenommen. Auch wenn die Vorinstanz damit auch kantonales Prozessrecht verletzt habe, k�nne das Bundesgericht den Anspruch auf Beweisf�hrung im Rahmen der Berufung umfassend pr�fen. Die Frage einer gen�genden Substanziierung eines Beweisantrages sei gem�ss BGE 68 II 139 E. 1 implizit auch in Art. 8 ZGB geregelt.
3.3 Art. 8 ZGB regelt zun�chst die Verteilung der Beweislast. Das Bundesgericht leitet aus Art. 8 ZGB als Korrelat zur Beweislast insbesondere das Recht der beweisbelasteten Partei ab, zum ihr obliegenden Beweis mit rechtserheblichen Beweisantr�gen zugelassen zu werden (BGE 126 III 315 E. 4a S. 317, mit Hinweisen). Im von der Kl�gerin angerufenen BGE 68 II 138 E. 1 ging das Bundesgericht davon aus, der bundesrechtliche Beweisf�hrungsanspruch sei im Rahmen der Berufung "im ganzen Umfang" mit Einschluss der formalen Beschwerdegr�nde des staatsrechtlichen Rekurses (rechtliches Geh�r) zu pr�fen, so dass der staatsrechtliche Rekurs daneben gegenstandslos werde. Dieser Entscheid ist im Lichte der neueren Rechtsprechung dahingehend zu pr�zisieren, dass die staatsrechtliche Beschwerde nur soweit gegenstandslos wird, als ein bundesrechtlicher Beweisf�hrungsanspruch besteht. Ein solcher setzt voraus, dass die beweisbelastete Partei im kantonalen Verfahren form- und fristgerechte Beweisantr�ge gestellt hat (BGE 122 III 219 E. 3c S. 223). Ob dies zutrifft, ist nach dem kantonalen Prozessrecht zu beurteilen. Dieses bestimmt auch, ob die die Behauptungen bereits im Hauptverfahren in einer Weise zu substanziieren sind, welche ihre �berpr�fung im Beweisverfahren erlauben (BGE 108 II 337 E. 3). Entsprechend richtet sich nach kantonalem Prozessrecht, inwieweit die Beweisantr�ge zu substanziieren sind, damit erkennbar wird, welche Tatsache mit welchem Beweismittel nachgewiesen werden soll. Diese Anwendung kantonalen Rechts kann im Berufungsverfahren nicht �berpr�ft werden (Art. 55 Abs. 1 lit. c OG). Hingegen bestimmt sich nach Bundesrecht ob eine Tatsache rechtserheblich ist, weshalb diese Frage im Berufungsverfahren zu pr�fen ist.
3.4 Das Kantonsgericht hat den Beweisantrag auf Edition von Akten mangels einer gen�genden Substanziierung abgewiesen. Da sich diese nach kantonalem Prozessrecht bestimmt, ist auf die R�ge, die Vorinstanz habe an die beweisrechtliche Substanziierung �berspannte Anforderungen gestellt, nicht einzutreten. Soweit die Kl�gerin r�gt, sie habe in die verlangten Akten keine Einsicht nehmen k�nnen und habe daher insoweit keine substanziierten Antr�ge stellen k�nnen, macht die Kl�gerin eine Verletzung des aus dem verfassungsm�ssigen Anspruch auf rechtliches Geh�r fliessenden Akteneinsichtsrechts geltend, welches ebenfalls im Berufungsverfahren nicht �berpr�ft werden kann (Art. 43 Abs. 1 OG). Damit ist bez�glich des Beweisantrags auf Aktenedition eine Verletzung des aus Art. 8 ZGB abgeleiteten bundesrechtlichen Beweisf�hrungsanspruchs zu verneinen.
4.1 Das Kantonsgericht hat den Beweisantrag der Kl�gerin abgelehnt, sie sei als Partei zur Behauptung einzuvernehmen, sie habe den Beklagten w�hrend des gesamten Scheidungsverfahrens �ber ihre wohlbegr�ndeten Bef�rchtungen orientiert, dass sich der Ehemann absetzen k�nnte. Zur Begr�ndung der Ablehnung dieses Antrags f�hrte das Kantonsgericht an, er sei zu allgemein gestellt.
4.2 Die Kl�gerin macht geltend, die Ablehnung dieses Beweisantrages verletze Art. 8 ZGB, da sie den Beweisantrag nicht habe genauer stellen bzw. besser substanziieren k�nnen. Zudem habe das Kantonsgericht �bersehen, dass sie nicht bloss beantragt habe, sie solle anl�sslich der Parteibefragung best�tigen, dass sie dem Beklagten ihre Bef�rchtungen mitgeteilt habe. Vielmehr h�tte sie auch best�tigen sollen, dass sie von ihm vergeblich Sicherungsmassnahmen bez�glich der Unterhaltsanspr�che verlangt habe. Diese Tatsachen seien von Bedeutung, da s�mtliche Indizien oder Begebenheiten, welche belegten, dass dem Beklagten w�hrend des erstinstanzlichen Scheidungsverfahrens die konkrete Gef�hrdung der Rentenanspr�che bekannt gewesen sei, f�r seine Haftpflicht rechtserheblich seien.
4.3 Die Kl�gerin l�sst ausser Acht, dass das Kantonsgericht eine Haftung des Beklagten nicht auf Grund einer ungen�genden Instruktion durch die Kl�gerin, sondern alleine deshalb ablehnte, weil es annahm, im massgebenden Zeitraum habe eine konkrete vom Scheidungsbeklagten ausgehende Gefahr der Nichterf�llung der Unterhaltsverpflichtungen nicht nachgewiesen werden k�nnen. Es ist daher unerheblich, ob die Kl�gerin dem Beklagten nicht n�her spezifizierte Bef�rchtungen mitgeteilt und von ihm Sicherungsmassnahmen verlangt hatte. Das Kantonsgericht hat deshalb den Beweisf�hrungsanspruch gem�ss Art. 8 ZGB nicht verletzt, indem es die Kl�gerin dazu nicht befragte.
5.1 Die Kl�gerin macht geltend, das Kantonsgericht habe Bundesrecht verletzt, indem es aus den feststehenden Sachverhaltsfeststellungen nicht auf eine konkrete Gef�hrdung der Erf�llung der Unterhaltspflicht im Sinne von BGE 107 II 396 ff. geschlossen habe. Das Kantonsgericht habe bei der Beurteilung dieser Rechtsfrage ausser Acht gelassen, dass von einer konkreten Gef�hrdung der Rentenzahlungen bereits dann auszugehen sei, wenn dem Unterhaltspflichtigen zuzutrauen sei, dass er sich seiner Zahlungspflicht entziehen werde, indem er zum Beispiel die Flucht ergreifen oder sein Verm�gen verschleudern oder beiseite schaffen werde. Dies verkenne das Kantonsgericht, wenn es sich auf die Pr�fung beschr�nke, ob einer oder mehrere der Gef�hrdungstatbest�nde konkret erf�llt worden seien. So setze sich das Kantonsgericht nicht mit der Frage auseinander, ob aufgrund der vorliegenden Indizien dem Scheidungsbeklagten aus damaliger Sicht zuzutrauen gewesen w�re, dass er sich der Rentenzahlungspflicht in Zukunft entziehen k�nnte.
5.2 Die Frage, ob auf Grund der gegebenen Umst�nde auf eine konkrete Gef�hrdung der Rentenzahlungen zu schliessen ist, beruht auf Beweisw�rdigung und ist damit der Pr�fung im Berufungsverfahren grunds�tzlich entzogen (BGE 107 II 396 E. 4d S. 401). Hingegen bestimmt sich die Definition des Begriffes der konkreten Gef�hrdung und der massgebende Grad der Wahrscheinlichkeit, dass sich der Rentenschuldner seiner Verpflichtung entziehen wird, nach Bundesrecht (vgl. zur parallelen Frage der Bestimmung des Schadens bei einer Sch�tzung desselben gem�ss Art. 42 Abs. 2 OR: BGE 122 III 219 E. 3b S. 222 f.; 124 III 72 E. 3b).
Das Bundesgericht hat in BGE 107 II 396 E. 4c und d S. 401 ausgef�hrt, eine konkrete Gef�hrdung der Erf�llung der Rentenzahlungspflicht sei u.a. dann gegeben, wenn der Richter die �berzeugung gewinne, es sei dem geschiedenen Ehemann zuzutrauen, dass er Verm�gen auf die Seite schaffe, um der Ehefrau die Rente nicht bezahlen zu m�ssen. Diese Formulierung kann auf den ersten Blick den Eindruck erwecken, die blosse M�glichkeit der Gef�hrdung der Rentenzahlungen w�rde gen�gen. Aus dem Zusammenhang ergibt sich jedoch, dass dies nicht die Meinung des Bundesgerichts gewesen sein konnte. So hat es angegeben, die Voraussetzung der Sicherstellung f�r Renten gem�ss Art. 151 ZGB w�rden im wesentlichen denjenigen entsprechen, welche Art. 292 ZGB f�r Unterhaltsbeitr�ge an Kinder aufgestellt habe. Diese Norm verlangt, dass die Eltern beharrlich die Erf�llung ihrer Unterhaltspflicht vernachl�ssigen oder, dass anzunehmen ist, sie w�rden Anstalten zur Flucht treffen oder ihr Verm�gen verschleudern oder beiseite schaffen. Diese Annahme ist jedoch nur gerechtfertigt, wenn konkrete Anhaltspunkte ein solches Verhalten als wahrscheinlich erscheinen lassen, was dem vom Bundesgericht verwendeten Begriff der "konkreten Gef�hrdung" entspricht. Eine solche Gef�hrdung liegt daher nur vor, wenn es nicht bloss m�glich sondern wahrscheinlich ist, dass sich der Rentenschuldner der Zahlungspflicht insbesondere durch Flucht oder Verm�gensverschleuderung entziehen werde. Diese Voraussetzungen waren, im vom Bundesgericht in BGE 107 II 396 ff. beurteilenden Fall, gegeben, da die Vorinstanz zum Ergebnis kam, aufgrund verschiedener vom Rentenschuldner getroffene Massnahmen der Verm�gensverschiebung m�sse mit �hnlichen Transaktionen gerechnet werden und die Vorinstanz weiter annahm, das Verhalten des Rentenschuldners im Laufe des Verfahrens gebe Anlass zur Bef�rchtung, dass er in Zukunft sein Verm�gen beiseite schaffen k�nnte (vgl. BGE 107 II 396 E. 4d S. 401).
5.3 Das Kantonsgericht hat bez�glich des Begriffs der konkreten Gef�hrdung und seiner Wahrscheinlichkeit ausdr�cklich auf die auch von der Kl�gerin zitierte Rechtsprechung des Bundesgerichts abgestellt und diese auch richtig wiedergegeben. Damit ist das Kantonsgericht von einer bundesrechtskonformen Begriffsbestimmung ausgegangen. Zudem hat es einleitend ausgef�hrt, die Gef�hrdung der Unterhaltsverpflichtung k�nne sich aus allgemeinen Umst�nden ergeben, die den Schluss zuliessen, die Bezahlung der Unterhaltsbeitr�ge sei in Zukunft gef�hrdet. Das Kantonsgericht ist daher entgegen der Annahme der Kl�gerin nicht bloss von einer vergangenheitsbezogenen Betrachtung einzelner Verhaltensweisen des Rentenschuldners ausgegangen, sondern ist sich bewusst gewesen, dass diese im Hinblick auf die Beurteilung der k�nftigen Gef�hrdung der Rentenzahlungen erfolgte. Die Gewichtung der einzelnen Indizien und die Schlussfolgerung, im massgebenden Zeitpunkt habe keine konkrete Gefahr bestanden, dass sich der Scheidungsbeklagte k�nftig der Unterhaltspflicht entziehen werde, beruht auf Beweisw�rdigung. Die Kl�gerin �bt daher im Berufungsverfahren unzul�ssige Kritik an der Beweisw�rdigung des Kantonsgerichts, wenn sie zusammengefasst geltend macht, diese Schlussfolgerung sei nicht nachvollziehbar, weil das Kantonsgericht bei Gesamtbetrachtung und einer richtigen Beurteilung der Indizien - gleich wie der Richter bei der Bewilligung der Sicherstellung der g�terrechtlichen Anspr�che - auf eine konkrete Gef�hrdung der Zahlungen bzw. auf eine erhebliche Fluchtgefahr habe schliessen m�ssen. Alsdann r�gt die Kl�gerin, die Schlussfolgerung des Kantonsgerichts sei deshalb unzul�ssig, weil es von einem l�ckenhaften Sachverhalt ausgegangen sei. Mit diesem Vorbringen ist die Kl�gerin nicht zu h�ren, da sie mit ihren Antr�gen auf Erg�nzung des Sachverhalts nicht durchgedrungen ist (vgl. E. 2 hievor). Demnach hat das Kantonsgericht kein Bundesrecht verletzt, wenn es eine Sorgfaltspflichtverletzung des Beklagten verneinte.
Nach dem Gesagten ist die Berufung abzuweisen, soweit darauf einzutreten ist. Bei diesem Verfahrensergebnis wird die Kl�gerin kosten- und entsch�digungspflichtig (Art. 156 Abs. 1 und Art. 159 Abs. 2 OG). Bei der Bemessung der Parteientsch�digung wird die Mehrwertsteuer im Rahmen des geltenden Tarifs pauschal ber�cksichtigt (Beschluss der Pr�sidentenkonferenz vom 8. Mai 1995).
Die Gerichtsgeb�hr von Fr. 8'000.-- wird der Kl�gerin auferlegt.
Die Kl�gerin hat den Beklagten f�r das bundesgerichtliche Verfahren mit Fr. 9'000.-- zu entsch�digen.
Lausanne, 1. M�rz 2004

References: Art. 151
 Art. 308
 BGE 
 Art. 64
 Art. 8
 BGE 
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 8
 BGE 
 Art. 8
 Art. 8
 Art. 8
 BGE 
 Art. 42
 BGE 
 BGE 
 Art. 151
 Art. 292
 BGE 
 BGE 
 Art. 159