Source: http://introibo.net/ausfuehrungsbestimmungen.htm
Timestamp: 2017-06-25 10:26:11+00:00

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Seine Heiligkeit Papst Benedikt XVI hat im 7. Jahr seines Pontifikats, am Freitag, dem 13. Mai 2011 a.D., dem Fest der Erscheinung unserer lieben Frau von Fatima, die Ausführungsbestimmungen zum Motu Proprio "Summorum Pontificum" veröffentlicht, womit die Ausbreitung des überlieferten römischen Ritus' nach dem Missale Romanum von 1962 auf die ganze Kirche ermöglicht werden soll. Ausführungsbestimmungen zum Motu Proprio
Kirchenrechtlicher Kommentar zum Motu-Proprio Päpstliche Kommission Ecclesia Dei
über die Ausführung des als Motu Proprio erlassenen Apostolischen Schreibens
8. Das Motu Proprio Summorum Pontificum
stellt einen wichtigen Ausdruck des Lehramtes des Papstes und der ihm eigenen Sendung (munus) dar, die heilige Liturgie der Kirche zu regeln und zu ordnen,3 und zeigt seine pastorale Sorge als Stellvertreter Christi und Hirte der Gesamtkirche.4 Sein Schreiben hat folgende Ziele:
a) allen Gläubigen die römische Liturgie im
Usus antiquior anzubieten, da sie ein wertvoller Schatz ist, den es zu bewahren gilt;
18. Auch an Heiligtümern und Wallfahrtsorten soll den Pilgergruppen, die darum bitten, die Feier in der
forma extraordinaria ermöglicht werden, wenn ein geeigneter Priester zur Verfügung steht (vgl. Motu Proprio Summorum Pontificum, Art. 5 § 3).
19. Die Gläubigen, die Gottesdienste in der
forma extraordinaria erbitten, dürfen nicht Gruppen unterstützen oder angehören, welche die Gültigkeit oder Erlaubtheit der heiligen Messe oder der Sakramente in der forma ordinaria bestreiten und/oder den Papst als Obersten Hirten der Gesamtkirche ablehnen.
21. Die Ordinarien werden ersucht, dem Klerus die Möglichkeit zu bieten, eine angemessene Hinführung zu den Feiern der forma extraordinaria zu erhalten. Dies gilt auch für die Seminare, die für eine geeignete Ausbildung der zukünftigen Priester durch das Studium der lateinischen Sprache sorgen müssen8 und, wenn die pastoralen Erfordernisse dies nahelegen, die Möglichkeit bieten sollen, die
forma extraordinaria des Ritus zu erlernen.
28. Das Motu Proprio Summorum Pontificum
ist darüber hinaus ein Spezialgesetz und derogiert daher für den ihm eigenen Bereich von jenen nach 1962 erlassenen Gesetzen, die sich auf die heiligen Riten beziehen und unvereinbar sind mit den Rubriken der liturgischen Bücher, die 1962 in Kraft waren.
29. Das Motu Proprio Summorum Pontificum
(vgl. Art. 9 § 2) hat die Erlaubnis bekräftigt, für den Ritus der Firmung die alte Formel zu verwenden. Daher ist es nicht erforderlich, in der forma extraordinaria die erneuerte Formel aus dem Ordo Confirmationis von Paul VI. zu gebrauchen.
CIC, can. 838 §§ 1 und 2.
CIC, cann. 223 § 2; 838 § 1 und § 4.
CIC, can. 900 § 2.
CIC, can. 249; II. Vatikanisches Konzil, Konst. Sacrosanctum Concilium, 36; Erklärung Optatam totius, 13.
[00711-05.01] [Originalsprache: Latein] Fragen zur Missa Tridentina?

References: Art. 5
 § 3
 Art. 9
 § 2
 § 2
 § 1
 § 4
 § 2