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Nordrhein-Westfalen ist mit 18 Millionen Einwohnern, Deutschen und Ausländern, das bevölkerungsreichste und am dichtesten besiedelte Land der Bundesrepublik. 52 Prozent der Bevölkerung sind weiblichen, 48 Prozent männlichen Geschlechts. Die Fläche des Landes beträgt 34.068 qkm; 55 Prozent davon werden landwirtschaftlich genutzt, 25 Prozent sind mit Wald bedeckt. Zwei Drittel der Fläche - der Niederrhein und die Westfälische Bucht - sind Tiefland, ein Drittel Gebirgsland: Eifel, Hohes Venn, Sauerland, Bergisches Land, Siegerland, Teutoburger Wald, Egge, Weserbergland. Das Land verfügt über viele landschaftliche Schönheiten und Reize sowie über einen bemerkenswerten Reichtum an Kulturdenkmalen. Die Kulturlandschaft Nordrhein-Westfalens mit ihrem dichten Netz von renommierten Theatern, Opernhäusern, Kleinkunstbühnen und Museen genießt internationalen Ruf.
Noch immer ist NRW das größte und stärkste industrielle Ballungsgebiet der Bundesrepublik. Seine Wirtschaft ist in hohem Maße exportorientiert. Bei vielen Menschen ist das Bild Nordrhein-Westfalens noch immer durch Kohle und Stahl, durch Zechen und Fördertürme geprägt. Aber bei aller Bedeutung, die diese Schwerindustrien nach wie vor besitzen, sind heute Dienstleistungen aller Art, Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Technologiezentren entscheidend an der Gestaltung der wirtschaftlichen Zukunft beteiligt.
Maschinenbau, chemische Industrie, Lebensmittelindustrie, Fahrzeugbau, Elektroindustrie und Medienindustrie sind weitere Sektoren, die Nordrhein-Westfalen heute prägen. Nordrhein-Westfalen erhält sich seine Leistungskraft durch einen stetigen schwierigen, aber sozialverträglichen Prozess des strukturellen Wandels.
Geschichte in Zahlen 19. Juli 1946
Die britische Militärregierung gibt die Bildung eines neuen Landes aus den Provinzen Nordrhein und Westfalen bekannt.
Der westfälische Oberpräsident Amelunxen wird zum Ministerpräsidenten ernannt.
Mit Verordnung Nr. 46 verfügt die britische Militärregierung die Bildung selbstständiger Länder anstelle der früheren preuß- ischen Provinzen im Gebiet der britischen Besatzungszone.
I. Periode der ernannten Landtage Oktober 1946 bis April 1947
Konstituierung des ernannten Landtags im Düsseldorfer Opernhaus: Präsident wird Ernst Gnoß (SPD). Zusammensetzung: SPD 71, CDU 66, KPD 34, Zentrum 18, FDP 9, Unabhängige 2 Sitze.
29. November 1946
Umbildung des ernannten Landtags in Orientierung an den Ergebnissen der Kommunalwahlen: Präsident wird Robert Lehr (CDU), Zusammensetzung: CDU 92, SPD 66, KPD 19, Zentrum 12, FDP 9, Unabhängige 2 Sitze.
Angliederung des Landes Lippe-Detmold an Nordrhein-Westfalen.
23. Januar 1947
Im Landtag wird in erster Lesung der "Entwurf eines vorläufigen Grundgesetzes" für Nordrhein-Westfalen verhandelt.
5. März 1947
Verabschiedung des Landeswahlgesetzes: Das Gesetz stellt eine Verbindung von Mehrheits- und Verhältniswahlrecht dar.
II. Erste Wahlperiode des gewählten nordrhein-westfälischen Landtags April 1947 bis Juni 1950.
Erste Landtagswahlen: CDU 42,6 %, SPD 29,6 %, KPD 12,9 %, Zentrum 9,26 %, FDP 5,5 %. Präsident wird Josef Gockeln (CDU); bei der Konstituierung des Landtags wird ein Verfassungsausschuss gebildet.
I. Kabinett Arnold: Regierung: CDU, SPD, Zentrum, KPD. Opposition: FDP
Beratung des Verfassungs-Entwurfs von Innenminister Menzel im Landtag und Überweisung an den Verfassungsausschuss.
Gesetz über die Errichtung des Landesrechnungshofes und die Einführung der Rechnungsprüfung.
29. April 1948
Entnazifizierungsgesetz.
2. Juni 1948
Flüchtlingsgesetz.
Der Landtag verabschiedet das Gesetz zur Sozialisierung der Kohlewirtschaft: Am 23. August 1948 verweigert die Militärregierung die Zustimmung zu diesem Gesetz.
Gesetz über die Bodenreform: Auch dieses Gesetz scheitert am Einspruch der Besatzungsmacht.
Erste Landtagssitzung im wiederaufgebauten ehemaligen Ständehaus in Düsseldorf.
Der Parlamentarische Rat bestimmt Bonn zur vorläufigen Bundeshauptstadt.
Inkrafttreten des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland.
Herbst 1949
Wiederaufnahme der Arbeiten an der Landesverfassung.
Die Internationale Ruhrbehörde nimmt ihre Tätigkeit auf.
Konstituierung von Bundestag und Bundesrat in Bonn: Ministerpräsident Arnold wird erster Präsident des Bundesrates.
Gesetz über die Gesamtplanung im rheinischen Braunkohlegebiet.
6. Juni 1950
Verabschiedung der Verfassung im Landtag mit 110 gegen 97 Stimmen: In Verbindung mit der Landtagswahl wird die Verfassung am 18. Juni 1950 in einem Volksentscheid mit deutlicher Mehrheit angenommen. Am 11. Juli 1950 tritt die Verfassung schließlich in Kraft.
III. Die Zeit der CDU/Zentrum-/FDP-Regierung Karl Arnolds - 1950-1956
Landtagswahl zur 2. Wahlperiode: CDU 36,9 %, SPD 32,3 %, FDP 12,1 %, Zentrum 7,5 %, KPD 5,5 %.
Verbunden mit der Landtagswahl war eine Volksabstimmung über die Landesverfassung. Diese ging mit 3.627.054 Stimmen bei 2.240.674 Gegenstimmen zugunsten der Verfassung aus.
Karl Arnold wird mit 120 Stimmen bei 78 Enthaltungen und 4 Gegenstimmen zum Ministerpräsidenten gewählt. Josef Gockeln (CDU) wird Landtagspräsident.
2. Kabinett Arnold: Regierungskoalition aus CDU und Zentrum. In der Opposition sind SPD, FDP und KPD.
3. August 1951
Gesetz über das Verfahren bei Volksbegehren und Volksentscheid.
5. Februar 1952
Gesetz zum Abschluss der Entnazifizierung in Nordrhein-Westfalen.
4. März 1952
Gesetz über den Verfassungsgerichtshof des Landes Nordrhein-Westfalen mit Sitz in Münster.
8. April 1952
1. Gesetz zur Ordnung des Schulwesens: Gesetzlicher Rahmen für ein nach Bekenntnis-, Gemeinschafts- und Weltanschauungsschulen gegliedertes in der Praxis konfessionell geprägtes Schulwesen in Orientierung an Art. 12 der Landesverfassung.
21. Oktober 1952
Neuordnung der Gemeindeordnung für Nordrhein-Westfalen: Verankerung der kommunalen Selbstverwaltung, Beibehaltung des Dualismus von Bürgermeister und Stadtdirektor in der Gemeindespitze.
10. März 1953
Gesetz über Landesfarben, Landeswappen und Landesflagge. Gesetz über die Rückführung der Evakuierten.
17. März 1953
Errichtung des Verfassungsgerichtshofs für das Land Nordrhein-Westfalen.
12. Mai 1953
Verabschiedung der Landschaftsverbandsordnung zur Errichtung der Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe.
Gesetz über die Organisation und Zuständigkeit der Polizei in Nordrhein-Westfalen: Die Polizei wird aus kommunaler Zuständigkeit in Landeszuständigkeit überführt.
25. Mai 1954
Gesetz über den Westdeutschen Rundfunk.
Verabschiedung eines Landeswohnungsgesetzes mit dem Ziel der Koordinierung der Maßnahmen zur Wohnungsbauförderung.
27. Juni 1954
Landtagswahl zur 3. Wahlperiode: CDU 41,3 %, SPD 34,5 %, FDP 11,5 %, BHE 4,6 %, Zentrum 4,0 %, KPD 3,8 %.
27. Juli 1954
3. Kabinett Arnold: Koalition aus CDU, FDP, Zentrum.
31. Januar 1956
Schulgeldfreiheitsgesetz.
IV. Die Regierung Steinhoff 1956-1958
20. Februar 1956
Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Arnold und Wahl Fritz Steinhoffs (SPD) zum Ministerpräsidenten: Koalition aus SPD, FDP und Zentrum.
Gesetz zur Neuregelung der Wohnungsbauförderung und Errichtung einer Wohnungsbauförderungsanstalt.
3. Juni 1958
Schulverwaltungsgesetz: Durch dieses Gesetz wird die bisher herrschende unübersichtliche Gesetzeslage und Typenvielfalt vereinheitlicht.
Schulfinanzgesetz.
V. Die Regierungszeit Meyers - 1958-1966.
Landtagswahl zur 4. Wahlperiode: CDU 50,5 %, SPD 39,2 %, FDP 7,1 %.
24. Juli 1958
1. Kabinett Meyers: CDU ist alleinige Regierungspartei.
27. Juni 1961
Ersatzschulfinanzgesetz.
Beschluss des Landtags über die Gründung der Ruhruniversität Bochum. Diese Universitätsgründung ist die erste von 13 weiteren, die in den folgenden Jahren konzipiert und durchgeführt werden.
30. April 1962
Gesetz zum Schutz vor Luftverunreinigungen, Geräuschen und Erschütterungen (Immissionsschutzgesetz).
7. Mai 1962
Neufassung des Landesplanungsgesetz aus dem Jahr 1950.
Landtagswahlen zur 5. Wahlperiode: CDU 46,4 %, SPD 43,3 %, FDP 6,9 %.
10. Juli 1962
Verabschiedung des Gesetzes über die Organisation der Landesverwaltung.
2. Kabinett Meyers: CDU - FDP-Koalition.
1. Dezember 1964
In einer achtstündigen Sondersitzung des Landtags zur Kohlekrise prägt Oppositionsführer Heinz Kühn (SPD) das Wort von der "Gemeinsamen Fraktion Kohle".
Lehrerausbildungsgesetz und Gesetz über die Errichtung Pädagogischer Hochschulen.
Lernmittelfreiheitsgesetz: Vorgesehen ist die stufenweise Einführung der Lernmittelfreiheit.
Landtagswahl zur 6. Wahlperiode: SPD 49,5 %, CDU 42,8 %, FDP 7,4 %.
25. Juli 1966
3. Kabinett Meyers: Koalition aus CDU und FDP Die Koalition verfügt über 101 gegen 99 Stimmen der SPD-Opposition.
VI. Die Periode der sozial-liberalen Regierungen Kühn und Rau - 1966-1980.
8. Dezember 1966
Konstruktives Misstrauensvotum gegen Ministerpräsident Meyers und Wahl von Heinz Kühn (SPD) zum neuen Ministerpräsidenten.
1. Kabinett Kühn: Koalition von SPD und FDP
5. März 1968
Änderung des Art. 12 der Landesverfassung und des Schulgesetzes.
Ergänzung des Art. 41a der Landesverfassung: Erweiterte Rechte des Petitionsausschusses auf der Grundlage des Artikel 17 GG.
Änderung des Art. 15 der Landesverfassung: Hiermit entfällt die "bekenntnismäßige" Lehrerausbildung.
29. Juli 1969
Gesetz über die Errichtung von Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen.
Gesetz über die wissenschaftlichen Hochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen.
Landtagswahl zur 7. Wahlperiode: CDU 46,3 %, SPD 46,1 %, FDP 5,5 %.
2. Kabinett Kühn: SPD - FDP-Koalition.
14. Dezember 1971
Änderung des Abschnitts "Finanzwesen" in der Landesverfassung in Orientierung an der bundesstaatlichen Finanzreform von 1969 und unter Berücksichtigung des Instrumentariums der Gemeinschaftsaufgaben.
Gesetz über die Errichtung und Entwicklung von Gesamtschulen.
Gesetz zur Änderung des Schulverwaltungsgesetzes und zur Überführung staatlicher Schulen auf die Gemeinden und Gemeindeverbände.
Abfallgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen.
19. März 1974
Gesetz zur Landesentwicklung (Landesentwicklungsprogramm).
Erstes Gesetz zur Ordnung und Förderung der Weiterbildung im Lande Nordrhein-Westfalen (Weiterbildungsgesetz).
29. Oktober 1974
Gesetz über die Ausbildung für Lehrämter an öffentlichen Schulen (Lehrerausbildungsgesetz).
Verabschiedung der letzten beiden Neugliederungsgesetze für die Räume Köln und Sauerland/Paderborn.
3. Dezember 1974
Landespersonalvertretungsgesetz.
Krankenhausgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen.
4. Mai 1975
Landtagswahlen zur 8. Wahlperiode: CDU 47,1 %, SPD 45,1 %, FDP 6,7 %.
3. Kabinett Kühn: SPD - FDP-Koalition.
Der Verfassungsgerichtshof korrigiert drei Neugliederungsgesetze: Wesseling, Monheim, Gladbeck und Kirchhellen erhalten ihre Selbständigkeit zurück.
Abschluss der kommunalen Neugliederung: Die Zahl der Gemeinden verringert sich von 2.536 auf 373, die der Kreise von 57 auf 31 und die der kreisfreien Städte von 38 auf 23.
9. November 1976
Die Fraktionen von SPD und FDP bringen einen Gesetzentwurf zur kooperativen Schule ein.
Änderung des Schulverwaltungsgesetzes: Gesetzmäßige Einführung der kooperativen Schule.
13. Dezember 1977
Verabschiedung des Schulmitwirkungsgesetzes.
28. Februar 1978
Beendigung des Volksbegehrens gegen die kooperative Schule: 29,8 % der Wahlberechtigten hatten sich in die Liste der Bürgerinitiative eingetragen. Die Änderung des Schulverwaltungsgesetzes wird daraufhin rückgängig gemacht.
11. Juli 1978
1. Gesetz zur Funktionalreform.
1. Kabinett Rau: Nach dem Rücktritt von Heinz Kühn wird Johannes Rau zum Regierungschef gewählt. Er bildet eine Koalitionsregierung aus SPD - FDP
19. Dezember 1978
Gesetz über die Eingliederung der pädagogischen Hochschulen in die Universitäten. Datenschutzgesetz Nordrhein-Westfalen.
Gesetz zum Staatsvertrag zwischen den Ländern vom 23. Juni 1978 über die Vergabe von Studienplätzen.
8./9. Mai 1979
Ruhrgebietskonferenz in Castrop-Rauxel über die Probleme des Ruhrgebiets.
Gesetz über die Verlängerung der Schulpflicht auf 10 Jahre.
Gesetz über die Wissenschaftlichen Hochschulen und die Fachhochschulen des Landes Nordrhein-Westfalen in Umsetzung des Hochschulrahmengesetzes.
VII. Die Zeit der SPD-Regierungen unter Ministerpräsident Rau - 1980-1995.
11. Mai 1980
Landtagswahl zur 9. Wahlperiode: SPD 48,4 %, CDU 43,2 %, FDP 4,9 %.
2. Kabinett Rau: Die SPD ist alleinige Regierungspartei.
Gesetz über den Verfassungsschutz in Nordrhein-Westfalen.
Landesgesetz über die Durchführung eines Modellversuchs mit Breitbandkabel.
Gesetz zur Förderung wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchses (Graduiertenförderungsgesetz Nordrhein-Westfalen).
6. November 1984
Gesetz zur Freistellung von Arbeitnehmern zum Zwecke der beruflichen und politischen Weiterbildung (Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz).
Änderung Art. 41 der Landesverfassung betreffend Untersuchungsausschüsse. Gesetz über die Einsetzung und das Verfahren von Untersuchungsausschüssen des Landes Nordrhein-Westfalen. Gesetz über den Vollzug freiheitsentziehender Maßregeln in einem psychiatrischen Krankenhaus und in einer Entziehungsanstalt (Maßregelvollzugsgesetz).
Ergänzung Art. 7 (2) und Einfügung eines Artikels 29 (a) der Landesverfassung: Umweltschutz als Verfassungsauftrag. WDR-Gesetz: Neufassung des Gesetzes von 1954. Gesetz zur Änderung des Grafikengesetzes und des Schulverwaltungsgesetzes.
Landtagswahl zur 10. Wahlperiode: SPD 52,1 %, CDU 36,5 %, FDP 6 %.
3. Kabinett Rau: Die SPD ist alleinige Regierungspartei.
Einsetzung eines Untersuchungsausschusses zur sog. Parteispendenaffäre.
Der Landtag beschließt das Amt einer parlamentarischen Staatssekretärin für Frauenfragen einzurichten. Einsetzung des Untersuchungsausschusses "Neue Heimat".
2. Oktober 1986
Festakt zum 40. Jahrestag der ersten Landtagssitzung nach der Bildung des Landes im August 1946.
Rundfunkgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen.
Beschluss des Landtags über Einsatz und Auftrag der Kommission "Mensch und Technik".
Einsetzung des Sonderausschusses für Frauenfragen im Landtag.
Stahldebatte im Landtag.
Änderung des WDR-Gesetzes und des Rundfunkgesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen.
21. Juni 1988
Landesabfallgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen.
2. Oktober 1988
Offizielle Eröffnung des Parlamentsneubaus für den nordrhein-westfälischen Landtag.
Einsetzung eines Untersuchungsausschusses "Geiselnahme Gladbeck".
Regierungserklärung zu den Ergebnissen der "Mikat-Kommission" (Kommission Montanregionen des Landes Nordrhein-Westfalen) und zur Erneuerung der Montanregion. Gesetz zur Änderung des Landeswassergesetzes: Erhöhung der Auflagen für die Wasserwirtschaft.
Abschlussbericht des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses "Neue Heimat".
Änderung Art. 5 (2) der Landesverfassung: Gleichachtung der Familien- und Berufsarbeit von Mann und Frau.
Einstimmig verabschiedete Entschließung zur "Gemeinschaftscharta der Regionalisierung" des Europäischen Parlaments.
Gesetz über den Abbau der Fehlsubventionen im Wohnungsbau.
Frauenförderungsgesetz.
Der Landtag stimmt dem Satellitenfernseh-Staatsvertrag zu.
Der Landtag verabschiedet die Gesetze für die Wasserverbände.
2. Rundfunkänderungsgesetz. Der WDR kann in Kabelanlagen live Debatten aus dem Landtag übertragen.
Der Landtag ändert das Gesetz zur Einsetzung von Untersuchungsausschüssen.
Landtagswahl zur 11. Wahlperiode: SPD 50,0 %, CDU 36,7 %, FDP 5,8 %, DIE GRÜNEN 5,0 %. Die Grünen ziehen erstmalig in den Landtag NRW ein.
Konstituierende Sitzung, Ingeborg Friebe (SPD) wird als erste Frau Landtagspräsidentin.
4. Kabinett Rau. Die SPD regiert mit absoluter Mehrheit.
Der Landtag spricht sich mehrheitlich dafür aus, dass Bonn Parlaments- und Regierungssitz bleiben müsse.
Erstes Gesetz zur Ausführung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes.
Der Landtag nimmt einstimmig den Antrag "Stärkung des Föderalismus durch eine Zusammenarbeit der Landtage Brandenburg und Nordrhein-Westfalen" an.
26. - 28. Juni 1991
Erstmals Europa-Forum mit 200 in- und ausländischen Teilnehmern im Landtag: Der Wunsch nach einem föderalen Europa wird ausgedrückt.
Öffentliche Anhörung zu den sozialen, ökologischen und wasserhaushaltlichen Auswirkungen des geplanten Braunkohletagebaus Garzweiler II. Am 24. September dann Sondersitzung des Landtags zu diesem Thema.
1. Weltkindertag im Landtag. Die Landtagspräsidentin begrüßt 270 Jugendliche aus allen Landesteilen.
Der Landtag verurteilt entschieden die fremdenfeindlichen Ausschreitungen gegen Ausländer.
3. Novelle zum Landesabfallgesetz verabschiedet: Der Weg aus der Wegwerfgesellschaft ist eingeschlagen.
12. März 1992
Tod des früheren NRW-Ministerpräsidenten Heinz Kühn kurz nach seinem 80. Geburtstag.
24. März 1992
Der Landtag setzt einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss ein, der sich u.a. mit den Ereignissen um das Projekt "Neue Mitte Oberhausen" befassen soll.
Die Abgeordneten befassen sich mit zunehmender Gewalt und Gewaltdarstellungen in den elektronischen Medien.
Ministerpräsident Rau gibt eine Regierungserklärung ab mit dem Titel "Drei Jahre nach dem Fall der Mauer - Zur Lage des Landes und des Wirtschaftsstandortes NRW".
Der Landtag beschließt das Gesetz zur Änderung von Artikel 18 der Landesverfassung. Absatz 3 lautet: "Sport ist durch Land und Gemeinden zu pflegen und zu fördern".
27. Januar 1993
Beschluss zur Einrichtung eines neuen Ausschusses für Verwaltungsstrukturreform: Struktur und Effizienz der öffentlichen Verwaltung sollen überprüft werden.
Das Hearing "Frauen und Sport" des Sportausschusses zeigt, dass die Sportorganisationen immer noch zu sehr eine Männerdomäne sind.
Der Landtag ruft zur sofortigen Beendigung aller kriegerischen Handlungen im ehemaligen Jugoslawien auf.
Das Landeshochschulgesetz wird geändert. Regelstudienzeiten werden bindend.
11. November 1993
Der zweite parlamentarische Untersuchungsausschuss, der die Dioxin-Affäre in Dortmund klären soll, wird eingerichtet.
Reform der Gemeindeordnung auf dem Prüfstand: Eine Anhörung im Landtag zeigt, dass die Doppelspitze ein auslaufendes Modell ist. 3. Lesung und Verabschiedung des Gesetzes am 6. Mai 1994.
Regierungserklärung zur Jugendpolitik zieht insgesamt positive Bilanz zur Situation der Kinder und Jugendlichen im Lande.
Zur Aufklärung der Milliardenpleite des Steinhagener Sportbodenherstellers Balsam wird der 3. Untersuchungsausschuss der 11. Wahlperiode des Landtags eingesetzt.
Bundespräsident Roman Herzog stattet dem Landtag einen Antrittsbesuch ab.
Der Landtag erinnert in einer Gedenkveranstaltung an die Befreiung des Konzentrationslagers Ausschwitz vor 50 Jahren.
Der Landtag spricht sich mit großer Mehrheit für die Verwirklichung des Braunkohletagebaus Garzweiler II aus. DIE GRÜNEN stimmen als einzige Fraktion geschlossen dagegen.
Landtagswahl mit einer Beteiligung von 67,0 %. Die SPD verliert ihre absolute Mehrheit und muss sich, um weiterzuregieren zu können, einen Koalitionspartner suchen. Nach wochenlangen Beratungen werden sich SPD und GRÜNE einig.
Die konstituierende Sitzung: 108 Abgeordnete der SPD, 89 der CDU und 24 der Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN bilden den neugewählten 12. Landtag Nordrhein-Westfalen. Präsident ist Ulrich Schmidt (SPD).
Wahl von Dr. h.c. Johannes Rau (SPD) zum Ministerpräsidenten und Chef einer Regierungskoalition aus SPD und Bündnis 90/DIE GRÜNEN.
Wahl von Wolfgang Clement (SPD) zum Ministerpräsidenten und Chef einer Regierungskoalition aus SPD und Bündnis 90/DIE GRÜNEN.
Landtagswahl mit bisher niedrigster Beteiligung: 56,7 %. Die FDP kehrt in den Landtag zurück, in dem nun wieder 4 Fraktionen vertreten sind:
• SPD (42,8%)
• CDU (37,0%)
• FDP (9.8%)
• Grüne (7,1%)
Die konstituierende Sitzung des 13. Landtags NRW: 102 Abgeordnete der SPD, 88 der CDU, 24 der FDP und 17 von Bündnis 90/Die GRÜNEN bilden den neugewählten Landtag. Präsident bleibt Ulrich Schmidt (SPD).
Wahl von Wolfgang Clement zum Ministerpräsidenten. Er ist Chef einer Regierungskoalition aus SPD und Bündnis 90/Die GRÜNEN.
Der Landtag NRW wählt den bisherigen Finanzminister Peer Steinbrück zum Ministerpräsidenten. Er folgt Wolfgang Clement nach, der als Minister für Wirtschaft und Arbeit in die Bundesregierung wechselte.
Staffelübergabe in konstituierender Sitzung
Werner Jostmeier mit Polonicus-Preis geehrt
Landesregierung verschweigt Unterrichtsausfall Wolgadeutsche Jugendakademie besucht NRW	CDU LandesverbandNordrhein-Westfalen
14. Mai 2017 - Die Highlights im Video Ticker derCDU Deutschlands
Ausreisepflicht durchsetzen, Abschiebungen erleichtern!	Werner Jostmeier MdL | Landtag NRWPostfach 101143 | 40002 Düsseldorf | Telefon: 02 11 / 884 - 2346

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