Source: https://www.dtad.de/details/Dienstleistungen_von_Architekturbueros_bei_Gebaeuden_61348_Bad_Homburg-5816746_3
Timestamp: 2018-01-18 18:17:24+00:00

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Wettbewerbsbekanntmachung - Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden in Bad Homburg (ID:5816746)
> DTAD-ID: 5816746
Besucherzentrum im Bereich des Niederwalddenkmals bei Rüdesheim am Rhein. Das Areal des zum UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal zählenden Niederwaldes mit dem Niederwalddenkmal und dem Osteinschen Park wird derzeit kaum seiner historischen und touristischen Bedeutung gerecht. Die jährlich rund 1,8 Mio. Besucher verschiedenster Nationalitäten besuchen den Ort aufgrund der Bekanntheit des Niederwalddenkmals und der landschaftlich bevorzugten Lage am Rhein. Eine Vermittlung der historischen Entwicklung und Bedeutung des Gesamtareals mit einem der frühesten landschaftlichen Parks des 18. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum finden sich ebenso wenig wie eine Besucherlenkung oder ein zeitgemäßer Service für den Besucher. Die gesamte touristische Infrastruktur weist einen funktional wie gestalterisch problematischen Zustand auf. Am Auftakt der Welterbestätte Oberes Mittelrheintal, die sich von Rüdesheim bis Koblenz erstreckt, soll das Areal zum südlichen Eingangstor entwickelt werden. Absicht ist in diesem Zusammenhang, ein neues Besucherzentrum zu errichten, das die erforderlichen Serviceeinrichtungen in einer dem Ort angemessenen Gestaltung bündelt. Das Besucherzentrum umfasst Informationsangebote, einen Shop und ein Café. Wegen der Bedeutung des Ortes soll die optimale Lösung für dieses Vorhaben über den hier ausgeschriebenen Wettbewerb gefunden werden. Es handelt sich um eine kleine, aber besondere Planungsaufgabe: Für das Vorhaben gibt es ein Budget von rund 1 000 000 EUR (netto) (KGR 300 und 400) welches die Kostenobergrenze darstellt. Erwartet wird ein zeitgemäß gestaltetes Gebäude, das als qualitätvolle 'Zutat' des 21. Jahrhunderts erkennbar ist und die wirtschaftliche, energetische, funktionale und ästhetische Situation erheblich verbessert. Bei der Planung ist ein landschaftsplanerischer Masterplan zu beachten, der die Rückführung in den historischen Zustand von 1883 (Fertigstellung Niederwalddenkmal) vorsieht. Dieser Masterplan liegt bereits vor. Im Jahr 2014 feiert der Osteinsche Park seinen 250sten Geburtstag - und gibt Anlass, ihn aufzuwerten; hierbei spielt die rechtzeitige Fertigstellung des Besucherzentrums eine wichtige Rolle. Die bestehenden Gebäude sollen anschließend abgerissen werden. Der Wettbewerb ist als nichtoffener einphasiger Realisierungswettbewerb für eine Gebäudeplanung im anonymen Verfahren mit vorangestelltem Bewerbungsverfahren gemäß RPW 2008 (Ziff. 3 Abs. 1 RPW) organisiert. Absicht ist, bis zu 20 Architekturbüros in den Wettbewerb einzubeziehen, davon sind 3 'gesetzt'. 17 Teilnehmer sollen über den hier bekanntgemachten Teilnahmewettbewerb ausgewählt werden. In den Wettbewerb einbezogen ist darüber hinaus ein Ideenteil für den Rittersaal, der nurmehr als Mauerrest am Ende des Osteinschen Parks - als Aussichtspunkt - erkennbar ist.
Org. Dok.-Nr: 21679-2011
Land Hessen - vertreten durch Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen Schloss z. H. Direktor Karl Weber 61348 Bad Homburg vor der Höhe DEUTSCHLAND E-Mail: info@wb-besucherzentrum-niederwald.de Internet-Adresse(n) www.wb-besucherzentrum-niederwald.de Weitere Auskünfte erteilen: ANP Architektur- und Planungsgesellschaft mbH Hessenallee 2 z. H. Frau Ettinger-Brinckmann, Herrn Walberg 34130 Kassel DEUTSCHLAND E-Mail: info@wb-besucherzentrum-niederwald.de Internet: www.wb-besucherzentrum-niederwald.de Verdingungs-/Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für ein dynamisches Beschaffungssystem) sind erhältlich bei: ANP Architektur- und Planungsgesellschaft mbH Hessenallee 2 z. H. Frau Ettinger-Brinckmann, Herrn Walberg 34130 Kassel DEUTSCHLAND E-Mail: info@wb-besucherzentrum-niederwald.de Internet: www.wb-besucherzentrum-niederwald.de Angebote, Anträge auf Teilnahme oder Interessenbekundungen sind zu richten an: ANP Architektur- und Planungsgesellschaft mbH Hessenallee 2 z. H. Frau Ettinger-Brinckmann, Herrn Walberg 34130 Kassel DEUTSCHLAND E-Mail: info@wb-besucherzentrum-niederwald.de Internet: www.wb-besucherzentrum-niederwald.de
Einrichtung des öffentlichen Rechts Allgemeine öffentliche Verwaltung ABSCHNITT II: GEGENSTAND DES WETTBEWERBS/BESCHREIBUNG DES PROJEKTS
Auftraggeber/den Auftraggeber Besucherzentrum im Bereich des Niederwalddenkmals bei Rüdesheim am Rhein.
Das Areal des zum UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal zählenden Niederwaldes mit dem Niederwalddenkmal und dem Osteinschen Park wird derzeit kaum seiner historischen und touristischen Bedeutung gerecht. Die jährlich rund 1,8 Mio. Besucher verschiedenster Nationalitäten besuchen den Ort aufgrund der Bekanntheit des Niederwalddenkmals und der landschaftlich bevorzugten Lage am Rhein. Eine Vermittlung der historischen Entwicklung und Bedeutung des Gesamtareals mit einem der frühesten landschaftlichen Parks des 18. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum finden sich ebenso wenig wie eine Besucherlenkung oder ein zeitgemäßer Service für den Besucher. Die gesamte touristische Infrastruktur weist einen funktional wie gestalterisch problematischen Zustand auf. Am Auftakt der Welterbestätte Oberes Mittelrheintal, die sich von Rüdesheim bis Koblenz erstreckt, soll das Areal zum südlichen Eingangstor entwickelt werden. Absicht ist in diesem Zusammenhang, ein neues Besucherzentrum zu errichten, das die erforderlichen Serviceeinrichtungen in einer dem Ort angemessenen Gestaltung bündelt. Das Besucherzentrum umfasst Informationsangebote, einen Shop und ein Café. Wegen der Bedeutung des Ortes soll die optimale Lösung für dieses Vorhaben über den hier ausgeschriebenen Wettbewerb gefunden werden. Es handelt sich um eine kleine, aber besondere Planungsaufgabe: Für das Vorhaben gibt es ein Budget von rund 1 000 000 EUR (netto) (KGR 300 und 400) welches die Kostenobergrenze darstellt. Erwartet wird ein zeitgemäß gestaltetes Gebäude, das als qualitätvolle 'Zutat' des 21. Jahrhunderts erkennbar ist und die wirtschaftliche, energetische, funktionale und ästhetische Situation erheblich verbessert. Bei der Planung ist ein landschaftsplanerischer Masterplan zu beachten, der die Rückführung in den historischen Zustand von 1883 (Fertigstellung Niederwalddenkmal) vorsieht. Dieser Masterplan liegt bereits vor. Im Jahr 2014 feiert der Osteinsche Park seinen 250sten Geburtstag - und gibt Anlass, ihn aufzuwerten; hierbei spielt die rechtzeitige Fertigstellung des Besucherzentrums eine wichtige Rolle. Die bestehenden Gebäude sollen anschließend abgerissen werden. Der Wettbewerb ist als nichtoffener einphasiger Realisierungswettbewerb für eine Gebäudeplanung im anonymen Verfahren mit vorangestelltem Bewerbungsverfahren gemäß RPW 2008 (Ziff. 3 Abs. 1 RPW) organisiert. Absicht ist, bis zu 20 Architekturbüros in den Wettbewerb einzubeziehen, davon sind 3 'gesetzt'. 17 Teilnehmer sollen über den hier bekanntgemachten Teilnahmewettbewerb ausgewählt werden. In den Wettbewerb einbezogen ist darüber hinaus ein Ideenteil für den Rittersaal, der nurmehr als Mauerrest am Ende des Osteinschen Parks - als Aussichtspunkt - erkennbar ist.
Zur Bewerbung am Wettbewerb aufgefordert sind Architekten (siehe III.2). Die Auswahl erfolgt ausschließlich auf der Basis von formalen und qualitativen Kriterien; hierbei sind Mindestkriterien zu erfüllen. Für das Bewerbungsverfahren bezieht sich der Auslober auf Eigenerklärungen. Sollte sich im Verlauf des Verfahrens herausstellen, dass die Erklärungen nicht der Wahrheit entsprechen, wird der Bewerber aus dem Verfahren ausgeschlossen. Der Auslober behält sich das Recht vor, in Zweifelsfällen nähere Informationen einzuholen. Die Kriterien sind:
Ausschluss): a) Der Bewerber erfüllt die Anforderungen an die berufliche Qualifikation (s. u. III.2); b) Teilnahmehindernisse gemäß RPW § 4 (2) liegen nicht vor; c) Teilnahmehindernisse gemäß § 4, Abs. 6 und 9 VOF liegen nicht vor; d) Die Bewerbungsfrist ist beachtet; e) Die geforderten Unterlagen sind vollständig; f) Die Richtigkeit der geforderten Eigenerklärungen ist durch eigenhändige Unterschrift im Original bestätigt (auf Ausdruck des Formblatts); g) Die Bewerbung ist in deutscher Sprache abgefasst.
a) Ausweisung mind. eines Referenzprojektes: Die Ausweisung eines Referenzprojektes ist ein Mindestkriterium, dessen Nichterfüllung zum Ausschluss führt. Es können auch mehrere Referenzprojekte aufgeführt werden, um die unterschiedlichen Aspekte zu belegen ('kumulative Referenzen'). Die Anzahl der Referenzprojekte ist für die Auswahl jedoch nicht relevant, d. h. ein Referenzprojekt reicht aus, wenn es der u. g. Definition alleine entspricht. Das Referenzprojekt ist wie folgt gekennzeichnet: — Es handelt sich um einen Solitärbaukörper, — Die Größenordnung mit rund 300 bis 900 qm ist vergleichbar, — Das Gebäude steht in einem landschaftlichen Kontext - vorzugsweise in einem historischen Garten oder einer historischen Parkanlage, — Das Gebäude ist fertiggestellt und der Realisierungszeitraum liegt nicht mehr als 10 Jahre zurück, — Der Bewerber war verantwortlich in den Leistungsphasen 2 - 5 gemäß § 15 HOAI (1996) bzw. § 33 (2009). b) Architektonische Qualität des Referenzprojektes: Hierzu muss das Referenzprojekt dargestellt sein in Fotos und Plänen auf maximal 3 DIN A 4 Blättern, die eine Beurteilung des landschaftlichen Kontextes, der Grundrisse, der Fassaden und des Innenraums erlauben. Es ist mindestens das Referenzprojekt darzustellen; weitere Projekte, auch Projekte, die nicht der Definition des Referenzprojektes entsprechen, können dargestellt werden, um die eigene architektonische Handschrift zu verdeutlichen; der Umfang von 3 DIN A 4-Blättern darf jedoch nicht überschritten werden. Bei mehr als dre DIN A 4-Blättern wird eine Zufallsauswahl vorgenommen, der überzähligen Blätter werden nicht zur Kenntnis genommen. c) Wettbewerbserfolge und Auszeichnungen - auch nicht vergleichbarer Projekte - innerhalb der letzten 5 Jahre; ältere Wettbewerbserfolge / Auszeichnungen fließen nicht in die Bewertung ein. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt unter allen Bewerbern, die die Mindestkriterien, also die formalen Kriterien erfüllen und ein Referenzprojekt ausweisen, das der oben genannten Definition entspricht. Die Auswahl erfolgt zu 90 % auf Grundlage der Bewertung der architektonischen Qualität des Referenzprojektes - und ggf. weiterer Projekte - und zu 10 % auf Grundlage der Auswertung der Wettbewerbserfolge und Auszeichnungen. Die Bewertung des Referenzprojektes / der Projekte - sowohl hinsichtlich der o.g. Definition (Vergleichbarkeit) wie der architektonischen Qualität nimmt ein Auswahlgremium vor, dem Vertreter des Auslobers und Fachleute angehören, die die Qualifikation der Wettbewerbsteilnehmer haben. Der Auslober behält sich das Recht vor, im Fall gleichwertiger Bewerbungen per Los zu entscheiden.
Die Bewerbungsunterlagen umfassen das ausgefüllte Formblatt und die 3 DIN A 4-Blätter zur Darstellung des Referenzprojektes. Sie sind zweifach einzureichen - einmal als Ausdruck und im Original unterschrieben per Post und einmal in elektronischer Form (Anlage zu einem eMail) (Adressen s. I.1).
Ja Teilnahmeberechtigt sind in den Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) sowie den Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen (GPA) ansässige natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung Architekt berechtigt sind. Ist in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung nicht gesetzlich geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung gemäß Artikel 46-49 (Architekt) der Richtlinie 2005/36 EG (Berufsanerkennungsrichtlinie) gewährleistet ist. Teilnahmeberechtigt sind außerdem juristische Personen, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck der Wettbewerbsaufgabe entsprechende Planungsleistungen gehören. Juristische Personen haben einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist. Der bevollmächtigte Vertreter sowie der (die) Verfasser der Wettbewerbsarbeit müssen die Anforderungen erfüllen, die an natürliche Personen als Teilnehmer gestellt werden. Teilnahmeberechtigt sind ferner Arbeitsgemeinschaften natürlicher Personen sowie juristischer Personen. Bei Arbeitsgemeinschaften muss jedes Mitglied teilnahmeberechtigt sein. Jede Arbeitsgemeinschaft hat einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Wettbewerbsleistung verantwortlich ist. ABSCHNITT IV: VERFAHREN
1. schneider + schumacher, Frankfurt am Main 2. 3 deluxe, Wiesbaden 3. Kuehn Malvezzi, Berlin
Die Bewertungskriterien der Wettbewerbsbeiträge werden in der Auslobungsunterlage des Wettbewerbs genannt.
Teilnahme 18.2.2011
ausgewählten Bewerber 21.2.2011
Ja Zahl und Wert der zu vergebenden Preise 1. Preis 10 000,00 EUR; 2. Preis 5 000,00 EUR; 3. Preis 3 000,00 EUR. Plus 7 000,00 EUR für Anerkennungen im Realisierungs- und Ideenteil, zuzüglich Mehrwertsteuer (sofern mehrwertsteuerpflichtig).
1. Prof. Anne Beer, München 2. David Cook, Stuttgart 3. Prof. Hikolaus Hirsch, Frankfurt am Main 4. Jorunn Ragnarsdottir, Stuttgart 5. Prof. Volker Staab, Berlin 6. Inge Laste, Frankfurt am Main ABSCHNITT VI: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
Der Auslober wird die weitere Bearbeitung, mindestens die Leistungsphasen 2 - 5 gemäß § 33 HOAI, an einen der Preisträger vergeben. Zugrunde gelegt wird die Honorarzone IV, Mittelsatz, gemäß § 5 HOAI.
Regierungspräsidium Darmstadt Luisenplatz 2 64283 Darmstadt DEUTSCHLAND Internet: http://www.rp-darmstadt.hessen.de Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen Bierstadter Straße 2 65189 Wiesbaden DEUTSCHLAND
Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden 03.06.2011 Wettbewerbsergebnisse

References: § 4
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 § 15
 § 33
 § 33
 § 5