Source: https://dicom-austria.at/mitgliederbereich/vereinsstatuten/
Timestamp: 2020-08-13 20:06:11+00:00

Document:
Vereinsstatuten – DICOM Anwendergruppe Österreich
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Statuten des Vereins “DICOM Anwendergruppe Österreich“
Die Statuten sind in der aktuellen Fassung auch als Download im PDF-Format verfügbar – Vereinsstatuten DICOM Austria
§1: Name, Sitz und Tätigkeitsbereich
Der Verein führt den Namen „DICOM-Anwendergruppe Austria“ (Kurzbezeichnung: „DICOM Austria“).
(1) Er hat seinen Sitz in Graz und erstreckt seine Tätigkeit auf ganz Österreich.
Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens sowie der Wissenschaft und Forschung durch Verbreitung und Weiterentwicklung der Standards zur Übertragung und Speicherung von Bilddaten im Gesundheitswesen. Der Verein unterstützt die digitale Vernetzung im Umfeld der medizinischen Informatik mithilfe des internationalen DICOM-Standards. DICOM (Digital Imaging and Communications in Medicine) ist der wichtigste Interoperabilitäts-Standard für die Speicherung und den Austausch von Informationen im medizinischen Bilddatenmanagement.
Der Verein koordiniert die Interessen der österreichischen Anwender von DICOM, pflegt die Kontakte zur internationalen DICOM-Standardisierung sowie zu ähnlichen Standardisierungs- Organisationen in Österreich und international, insbesondere der im österreichischen Interoperabilitätsforum vertretenen Organisationen: Austrian Standards Institute (Österreichisches Normungsinstitut, vormals ÖNORM), HL7 Austria, IHE Austria, GS1 Austria und der ProRec Austria, sowie zu wissenschaftlichen Fachgesellschaften.
Der Verein veröffentlicht Informationen über den Standard, organisiert Schulungen und Weiterbildungsveranstaltungen und führt weitere ihm zur Erreichung des Vereinszwecks geeignet erscheinende Maßnahmen durch.
d) Schulungen
e) Konferenzen und Tagungen
f) Internet-Auftritt („Website“)
g) und ähnliche Mittel
b) Zuwendungen öffentlicher Förderer
c) Zuwendungen privater Förderer
(2) Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen. Außerordentliche Mitglieder (Förderer) sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrags fördern. Ehrenmitglieder sind Personen, die hierzu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden.
(2) Der Austritt kann jederzeit erfolgen. Er muss dem Vorstand schriftlich mitgeteilt werden. Für die Rechtzeitigkeit ist das nachweisliche Datum der Absendung (z.B. Poststempel) maßgeblich. Bereits bezahlte Mitgliedsbeiträge werden nicht rückerstattet.
(3) Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als drei Monate mit derZahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hiervon unberührt.
(1) Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht stehen nur den ordentlichen und den Ehrenmitgliedern zu.
(4) Die Mitglieder sind in der Generalversammlung vom Vorstand über die Tätigkeit und finanzielle Gebarung des Vereins zu informieren. Wenn mindestens ein Zehntel der Mitglieder dies unter Angabe von Gründen verlangt, hat der Vorstand den betreffenden Mitgliedern eine solche Information auch sonst binnen vier Wochen zu geben.
(5) Die Mitglieder sind vom Vorstand über den geprüften Rechnungsabschluss (Rechnungslegung) zu informieren. Geschieht dies in der Generalversammlung, ist der Kontrollausschuss einzubinden.
die Technischen Komitees,
der Rechnungsprüfer und
b. schriftlichen Antrag von mindestens ein Zehntel der Mitglieder,
c. Verlangen der Rechnungsprüfer (§ 21 Abs. 5 erster Satz V ereinsG),
e. Beschluss eines gerichtlich bestellten Kurators (§ 11 Abs. 2 letzter Satz dieser Statuten binnen vier Wochen statt).
(3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich, mittels Brief oder per E-Mail (an die vom Mitglied dem Verein bekanntgegebene E-Mail-Adresse) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand (Abs. 1 und Abs. 2 lit. a – c), durch die/einen Rechnungsprüfer (Abs. 2 lit. d) oder durch einen gerichtlich bestellten Kurator (Abs. 2 lit. e).
(4) Anträge zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich, mittels Brief oder per E-Mail einzureichen.
(8) Die Wahlen und die Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel konsensorientiert mit einer qualifizierten Mehrheit (zwei Drittel) der abgegebenen gültigen Stimmen. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen ebenso einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen.
(9) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der/die Präsident/ Präsidentin, in dessen/deren Verhinderung sein/e/ihr/e Stellvertreter/in. Wenn auch diese/r verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.
e) Entlastung des V orstands;
g) V erleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft;
(1) Der Vorstand besteht aus sechs Mitgliedern, und zwar aus Präsident/Präsidentin und Stellvertreter/in, Sekretär/in und Stellvertreter/in sowie Finanzreferent/in und Stellvertreter/in.
§13: Technische Komitees
(1) Der Vorstand kann auf Antrag von mindestens fünf Mitgliedern für bestimmte Aufgabenstellungen Technische Komitees bilden. Diese organisieren ihre Aktivitäten selbständig, soweit die Satzung nichts anderes bestimmt.
(2) Jedes Mitglied kann durch formlose Anmeldung beim Leiter des Technischen Komitees Mitglied werden.
(3) Der Leiter eines Technischen Komitees und sein Stellvertreter werden auf einer Sitzung des Technischen Komitees für zwei Jahre gewählt. Er kann vom Vorstand als Mitglied des Vorstandes kooptiert werden.
(4) Der Leiter des Technischen Komitees berichtet mindestens zweimal jährlich dem Vorstand über die Arbeit des Technischen Komitees. Er berichtet ebenfalls auf der Mitgliederversammlung.
(5) Der Vorstand entscheidet mit zwei Drittel Mehrheit über die Abberufung eines Leiters bzw. über die Auflösung eines Technischen Komitees.
§14: Arbeitsgruppen
(1) Arbeitsgemeinschaften dienen der Zusammenarbeit mit anderen Institutionen. Sie sollen die interdisziplinäre Zusammenarbeit bei der Anwendung des Standards fördern.
(2) Arbeitsgemeinschaften werden vom Vorstand eingerichtet.
(3) Der/die Leiter der Arbeitsgemeinschaften werden vom Vorstand berufen.
(4) Über Inhalte und Formen der Zusammenarbeit mit anderen Institutionen kann allein der Vorstand vertragliche Vereinbarungen treffen.
(5) Der Leiter der Arbeitsgruppe berichtet mindestens zweimal jährlich dem Vorstand. Er berichtet ebenfalls auf der Mitgliederversammlung.
(6) Der Vorstand entscheidet mit zwei Drittel Mehrheit über die Abberufung eines Leiters bzw. über die Auflösung einer Arbeitsgruppe.
§15: Besonder Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder
(1) Der/die Präsident/Präsidentin führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Der/die Sekretär/in unterstützt den/die Präsident/Präsidentin bei der Führung der
V ereinsgeschäfte.
(2) Der/die Präsident/Präsidentin vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereins bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des/der Präsidenten/Präsidentin und des Sekretärs/der Sekretärin, in Geldangelegenheiten (vermögenswerte Dispositionen) des/der Präsidenten/Präsidentin und des Finanzreferenten/der Finanzreferentin. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und Verein bedürfen der Zustimmung eines anderen Vorstandsmitglieds.
(5) Der/die Präsident/Präsidentin führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im V orstand.
(6) Der/die Sekretär/in führt die Protokolle der Generalversammlung und des Vorstands.
(7) Der/die Finanzreferent/in ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich.
(8) Im Fall der Verhinderung treten an die Stelle des/der Präsidenten/Präsidentin, des Sekretärs/der Sekretärin oder des Finanzreferenten/der Finanzreferentin ihre Stellvertreter/innen.
§16: Rechnungsprüfer
(1) Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Die Rechnungsprüfer dürfen keinem Organ – mit Ausnahme der Generalversammlung – angehören, dessen Tätigkeit Gegenstand der Prüfung ist.
§17: Schiedsgericht
§18: Freiwillige Auflösung des Vereins

References: §1

§13

§14

§15

§16

§17

§18