Source: http://goedartpalm.de/erwachsenenadoption.htm
Timestamp: 2017-03-25 05:44:45+00:00

Document:
Erwachsenenadoption Anwalt Vormundschaftsgericht Rechtsanwalt Adoption
Dr. jur. Palm - Bonn
Dr. Palm besteht seit 18 Jahren in Bonn, einer Stadt mit hoher
Anwaltsdichte. Wir vertreten Mandanten in der gesamten
Bundesrepublik Deutschland - vornehmlich aber im Gebiet Bonn - Frankfurt -
Offenbach - Siegburg - Sinzig - Linz - Koblenz - Köln - Brühl - Bergheim
- Gummersbach - Waldbröl - Düsseldorf - Ratingen - Aachen - Essen -
Duisburg - Dortmund, im Übrigen aber auch Hamburg, Berlin, Stuttgart
etc., vor Behörden, Amts- und Landgerichten, Arbeitsgerichten,
Sozialgerichten und Verwaltungsgerichten. Wir vertreten weiterhin
Mandanteninteressen vor Oberlandesgerichten, wie beispielsweise vor
dem Oberlandesgericht Köln (Foto links), dem
Bundesarbeitsgericht sowie vor dem Bundesverfassungsgericht. Herr
Rechtsanwalt Dr. jur. Palm ist berechtigt, vor allen Amts-, Land-,
und Oberlandesgerichten der Bundesrepublik Deutschland
aufzutreten. Das
Team der Kanzlei finden Sie hier >>
Darüber hinaus repräsentieren
wir auch die Belange zahlreicher Mandanten, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen
Aufenthalt im Ausland haben, unter anderem aus Argentinien, Brasilien,
Ecuador, Spanien, Frankreich, Großbritannien, Kanada, Österreich, USA,
China, Russland und der Schweiz. Online tätig zu sein, heißt heute etwa
ein Email aus Barcelona zu erhalten, um Widerspruch für ein spanisches
Unternehmen gegen einen deutschen Antrag auf einen Mahnbescheid einzulegen
und innerhalb von Stunden, wenn nicht Minuten, zu reagieren. Auf Grund diverser Kooperationen
können wir Mandanten auch durch zuverlässige Kollegen an solchen
Gerichtsorten - wie etwa Berlin - vertreten, die von unserer Kanzlei
weiter entfernt liegen. Insofern müssen Sie sich
nicht darum sorgen, dass wir Ihre Interessen nicht repräsentieren können,
wenn Sie nicht in Nähe zu unserem Kanzleisitz (5 min entfernt vom Bonner
Zentrum/Bonner Münster, vgl. Lageskizze)
und wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung oder rufen Sie uns an (0228/63
57 47). Erwachsenenadoption Für
die Adoption eines Erwachsenen ist das
Vormundschaftsgericht am Wohnsitz des zu Adoptierenden zuständig.
Entscheidende Voraussetzung für den Erfolg des Begehrens ist ein Eltern-Kind-Verhältnis zwischen Annehmenden und Anzunehmendem.
Die Erwachsenenadoption ist
allerdings auch dann zuzulassen, wenn noch keine dem Eltern-Kind-Verhältnis
vergleichbare familiäre Bindung entstanden, ihre dem Alter entsprechende
Entstehung aber zu erwarten ist, vgl. etwa OLG Frankfurt (20 W 347/98).
Dann muss aber eine innere Verbundenheit und die Bereitschaft zum
gegenseitigen Beistand festgestellt werden. Formal ist zu beachten, dass ein notariell beurkundeter Antrag
Annahme muss sittlich gerechtfertigt sein,
was insbesondere dann gilt, wenn zwischen Annehmenden und Anzunehmenden
ein Eltern-Kind-Verhältnis besteht. Im Fall der Adoption von ausländischen
Spätestens aber das Ausländeramt wird bei
der Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis Schwierigkeiten bei der Adoption
von Ausländern machen, wenn nicht besondere zusätzliche Umstände
ein Deutscher einen erwachsenen Ausländer adoptiert, begründet der durch
Art. 6 Abs. 1 GG gewährleistete Schutz der so entstandenen Familie regelmäßig
kein Aufenthaltsrecht des Ausländers." (Beschluss
des Zweiten Senats vom 18. April 1989 (2 BvR 1169/84)). Aus den Gründen:
als Hausgemeinschaft angelegt... Unabhängig hiervon könnte Art. 6 Abs. 1
GG weitergehende aufenthaltsrechtliche Schutzwirkungen zeitigen, wenn
Deutschland geleistet werden, weil einem beteiligten Familienmitglied ein
Verlassen der Bundesrepublik nicht zumutbar ist, so drängt die Pflicht
des Staates, die Familie zu schützen, regelmäßig
Beziehung zwischen Eltern und erwachsenen Kindern aufenthaltsrechtlich ähnlich
zu bewerten wie die Ehe eines deutschverheirateten Ausländers..." Sittlich gerechtfertigt ist
eine Erwachsenenadoption insbesondere dann, wenn zwischen dem Annehmenden
und dem Anzunehmenden ein Eltern-Kind-Verhältnis bereits entstanden ist (§
1767 Abs. 1, 2. Halbsatz BGB), aber auch schon dann, wenn bei objektiver
entsprechende Eltern-Kind-Beziehung noch ausbilden wird (So OLG Celle vom
17.05.200117 _ W 30/01). Das bayerische Oberste Landesgericht erläutert
in einer Entscheidung vom 14. Oktober 1997 (Az: 1Z BR 136/97) hierzu: Eine
Volljährigenadoption setzt voraus, dass zwischen dem Annehmenden und dem
Anzunehmenden ein Eltern-Kind-Verhältnis besteht oder seine Entstehung zu
erwarten ist, d.h. eine Form der Verbundenheit, die derjenigen gleicht,
durch die das Verhältnis zwischen natürlichen Eltern und ihren Kindern
geprägt ist. Ein zu geringer, nicht der natürlichen
Generationenfolge entsprechender Altersunterschied stellt ein gewichtiges
Anzeichen gegen eine solche Beziehung dar.
Ernsthafte Zweifel bestehen etwa,
wenn der Anzunehmende nur ca. fünfzehn Jahre jünger ist als der
Annehmende, insbesondere wenn der Asylantrag des „Adoptivkindes“
kurz vorher abgelehnt wurde (BayObLG 23.11.1999, 10.07.2000 - 1 Z BR
103/99 und 52/00). Übrigens gilt auch für die
Kind adoptieren können.
der Adoption nach § 1770 BGB: Die Wirkungen der Annahme eines
Volljährigen erstrecken sich nicht auf die Verwandten des Annehmenden.
Der Ehegatte oder Lebenspartner des Annehmenden wird nicht mit dem
Angenommenen, dessen Ehegatte oder Lebenspartner wird nicht mit dem
Annehmenden verschwägert. Die Rechte und Pflichten aus dem
Gesetz nichts anderes vorschreibt. Der Annehmende ist dem Angenommenen und
dessen Abkömmlingen vor den leiblichen Verwandten des Angenommenen zur
Gewährung des Unterhalts verpflichtet.
kann beim Ausspruch der Annahme eines Volljährigen auf Antrag des
Annehmenden und des Anzunehmenden unter bestimmten Voraussetzungen
bestimmen, dass sich die Wirkungen der Annahme nach
den Vorschriften über die Annahme eines Minderjährigen oder
eines verwandten Minderjährigen richten. Die
bleiben bestehen. Grundsätzlich hat der adoptierte Volljährige gleichsam
zwei Elternpaare, wobei im Fall von Unterhalt die Adoptiveltern vor den
leiblichen Eltern haften.
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Gemäß § 6 des "Teledienstegesetz" vom 01. 01 2002 kommen wir
unseren Informationspflichten wie folgt nach:
Rechtsanwaltskammer ist die Rechtsanwaltskammer Köln, Riehler Straße
30, 50668 Köln. Die gesetzliche Berufsbezeichnung lautet:
Rechtsanwalt/Bundesrepublik Deutschland. Die maßgeblichen
die Berufsordnung, die Fachanwaltsordnung, RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz).
internationalen Rechtsverkehrs die "Standesregelung der
entsprechenden berufsrechtlichen Vorschriften (BRAO, BORA, FAO,
CCBE-Berufsregeln und BRAGO) unter der Rubrik "Angaben gemäß
§ 6 TDG" auf der Homepage der Bundesrechtsanwaltskammer BRAK. Impressum Verantwortlich (Diensteanbieter) im
Sinne des Presserechts und des § 6 des Mediendienste -
Staatsvertrages (MDStV):
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Tel 0228/63
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 § 1770
 § 6

§ 6
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