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Timestamp: 2018-03-18 13:19:41+00:00

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DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, Titelseite
DGUV Vorschrift 40
(bisher VBG 39 bzw. BGV C23)
Vom 1. Oktober 1979
In der Fassung vom 1. Januar 2012
Mit Durchführungsanweisungen*) vom Januar 2012
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, Inhaltsverzeichnis
Definition des Begriffes Sachkundiger
Gleichwertigkeitsklauseln
Taucher-Druckkammern
Elektrische Einrichtungen für Taucherarbeiten
Anforderungen an den Signalmann
Anforderungen an den Taucherhelfer
Arbeitsplatz der Tauchergruppe
Vorbereitung des Tauchganges
Betrieb der Luftversorgungsanlage
Abbruch des Tauchganges
Austauchen, Dekompression
Sicherung am Arbeitsplatz unter Wasser
Ausrüstung von Leichttauchern
VII In-Kraft-Treten
Anlage 1 Austauchtabellen
Anlage 2 Berechnung der Reserveluftmenge nach § 4 Abs. 2
Anhang 1 Anhang zur Durchführungsanweisung zu § 10 Abs. 1 Nr. 2
Anhang 2 Anhang zur Durchführungsanweisung zu § 12 (2)
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, Vorbemerkungen
BG-Vorschriften sind Unfallverhütungsvorschriften im Sinne des § 15 Siebtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VII).
Sachkundiger ist, wer aufgrund seiner fachlichen Ausbildung und Erfahrung ausreichende Kenntnisse auf dem Gebiet des jeweiligen Arbeitsmittels hat und mit den einschlägigen staatlichen Arbeitsschutzvorschriften, Berufsgenossenschaftlichen Vorschriften und allgemein anerkannten Regeln der Technik (z. B. BG-Regeln, DIN-Normen, VDE-Bestimmungen, technische Regeln anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder anderer Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum) so weit vertraut ist, dass er den arbeitssicheren Zustand des Arbeitsmittels beurteilen kann.
Durchführungsanweisungen geben vornehmlich an, wie die in den Unfallverhütungsvorschriften normierten Schutzziele erreicht werden können. Sie schließen andere, mindestens ebenso sichere Lösungen nicht aus, die auch in technischen Regeln anderer Mitgliedstaaten der Europäischen Union oder anderer Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum ihren Niederschlag gefunden haben können. Durchführungsanweisungen enthalten darüber hinaus weitere Erläuterungen zu Unfallverhütungsvorschriften.
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, § 1: Geltungsbereich
(1) Diese Unfallverhütungsvorschrift gilt für Taucherarbeiten. DA
Tauchereinsätze von Forschungstauchern. DA
Für Unterwasserschneiden und -schweißen wird auf die UVV "Schweißen, Schneiden und verwandte Arbeitsverfahren" (BGV D1, bisherige VBG 15), für Sprengungen unter Wasser durch Taucher auf die UVV "Sprengarbeiten" (BGV C24, bisherige VBG 46) hingewiesen.
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, § 2: Begriffsbestimmungen
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, § 3: Tauchgeräte
Tauchgeräte müssen so beschaffen sein, dass sie Taucher entsprechend der Tauchtiefe mit Druckluft ausreichender Menge und ohne schädliche Druckdifferenz gegenüber dem Tauchtiefendruck versorgen können. DA
DA zu § 3 :
der Atemanschluss muss als Vollmaske ausgebildet sein; siehe Abschnitt 3 Buchstabe a) DIN EN 250 "Atemgeräte; Autonome Leichttauchgeräte mit Druckluft; Anforderungen, Prüfung, Kennzeichnung",
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, § 4: Luftversorgungsanlage
(1) Luftversorgungsanlagen müssen so beschaffen sein, dass sie alle unter Wasser schlauchversorgt eingesetzten Taucher und die Reservetaucher entsprechend der Tauchtiefe mit Druckluft in ausreichender Menge und Qualität versorgen können. DA
(4) Für alle unter Wasser eingesetzten Taucher und die Reservetaucher müssen getrennte Luftversorgungsanschlüsse vorhanden sein. DA
Die Forderung nach ausreichender Qualität ist erfüllt, wenn die zugeführte Druckluft die Bedingungen der DIN 3188 "Druckluft für Atemgeräte; Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfung" erfüllt.
DA zu § 4 Abs. 4:
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, § 5: Taucher-Druckkammern
Sauerstoffatmung in der Kammer möglich ist
ein unabhängiges Einschleusen einer Begleitperson und die Behandlung eines erkrankten Tauchers in der Kammer möglich sind. DA
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, § 6: Elektrische Einrichtungen für Taucherarbeiten
Als Leitungen sind geeignete Gummischlauchleitungen oder gleichwertige Leitungsarten zu verwenden. DA
Fehlerstrom-Schutzschaltung (Nennfehlerstrom IFN = 30 mA).DA
Die elektrischen Betriebsmittel müssen druckwasserdicht sein. DA
DA zu § 6 Nr. 2:
Gummischlauchleitungen sind geeignet, wenn sie mindestens H07RN-F nach DIN VDE 0282-4 "Gummiisolierte Leitungen mit Nennspannungen bis 450/750 V; Teil 4: Flexible Leitungen" entsprechen.
DA zu § 6 Nr. 3:
Bezüglich Schutzkleinspannung siehe DIN VDE 0100-430 "Errichten von Starkstromanlagen mit Nennspannungen bis 1000 V; Schutzmaßnahmen; Schutz von Kabeln und Leitungen gegen Überstrom".
DA zu § 6 Nr. 4:
Elektrische Betriebsmittel sind druckwasserdicht, wenn sie z. B. Schutzgrad IP 68 nach EN 60529/DIN VDE 0470-1 "Schutzarten durch Gehäuse (IP Code)" entsprechen.
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, § 7: Leinen
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, § 8: Leitung und Aufsicht
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, § 9: Tauchergruppe
(2) Jede Tauchergruppe muss aus zwei Tauchern, einem Signalmann und einem Taucherhelfer bestehen. DA
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, § 11: Anforderungen an den Taucherlehrbetrieb
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, § 12: Anforderungen an den Signalmann
von einem Taucherunternehmen ausgebildet wurden und über hinreichende Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten für die sichere Wahrnehmung ihrer Aufgaben verfügen. DA
DA zu § 12 Nr. 2:
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, § 13: Anforderungen an den Taucherhelfer
Bezüglich der körperlichen Eignung siehe auch Durchführungsanweisungen zu § 12 .
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, § 14: Bereitstellung der Ausrüstung
Schutzkleidung. DA
(2) Jede Tauchergruppe ist mit einer Uhr und der Austauchtabelle nach Anlage 1 auszurüsten. DA
(3) Für den Einstieg ins Wasser muss eine geeignete, sicher befestigte Leiter vorhanden sein, die mindestens 1,80 m ins Wasser und mindestens mit einem Holm 1 m über Deck reicht. DA
(5) Es müssen Einrichtungen vorhanden sein, die gewährleisten, dass der Taucher den Arbeitsplatz unter Wasser sicher erreichen und beim Austauchen die erforderlichen Austauchstufen einhalten kann. DA
(7) Der Unternehmer hat an der Tauchstelle ein Sauerstoff-Atemgerät bereitzustellen, das das Atmen von reinem Sauerstoff für eine Dauer von mindestens 3 Stunden ermöglicht. DA
Der Luftvorrat für das Erreichen des Überdruckes von 5 bar und für eine ausreichende Spülung während der erforderlichen Betriebszeit muss vorhanden sein. DA
(9) An der Tauchstelle muss ein beheizbarer Umkleideraum bereitgestellt sein. DA
Bezüglich der sonstigen Ausrüstungsgegenstände wird - soweit spezielle Unfallverhütungsvorschriften wie "Schweißen, Schneiden und verwandte Arbeitsverfahren" (BGV D 1, bisherige VBG 15), "Sprengarbeiten" (BGV C 24, bisherige VBG 46), "Verdichter" (VBG 16), "Schwimmende Geräte" (BGV D 21, bisherige VBG 40a) nicht bestehen - auf § 2 Abs. 1 UVV "Grundsätze der Prävention" (BGV A1) verwiesen.
DA zu § 14 Abs. 5:
DA zu § 14 Abs. 7:
DA zu § 14 Abs. 8:
DA zu § 14 Abs. 9:
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, § 15: Sicherung des Tauchereinsatzes
(1) Vor jedem Tauchereinsatz hat sich der Tauchereinsatzleiter über die Einsatzbedingungen sowie die besonderen Gefahren und Erschwernisse im Bereich der Tauchstelle zu unterrichten. DA
(2) Der Tauchereinsatzleiter muss die zur Sicherung des Tauchereinsatzes erforderlichen Maßnahmen treffen. Er hat insbesondere dafür zu sorgen, dass die Tauchstelle in Gewässern mit Schiffsverkehr gekennzeichnet wird und Gefahrenstellen beseitigt werden. Weiterhin muss er festlegen, welche Stellen bei Druckfallerkrankungen telefonisch zu benachrichtigen sind und auf welchem Weg der erkrankte Taucher zur nächsten Behandlungskammer transportiert werden soll. DA
das Verhalten bei Unfällen und Störungen. DA
DA zu § 15 Abs. 3 Nr. 3:
Gegebenenfalls ist die Notmaßnahme Not-Dekompression zu üben. Siehe hierzu auch § 26 .
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, § 16: Schriftliche Aufzeichnungen
(2) Der Taucher muss jeden Tauchgang täglich in sein "Taucher-Dienstbuch" eintragen. Diese Eintragung muss enthalten:
(3) Der Tauchereinsatzleiter hat besondere Vorkommnisse bei Tauchereinsätzen in das jeweilige "Taucher-Dienstbuch" einzutragen, insbesondere
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, § 17: Arbeitsplatz der Tauchergruppe
(3) Wird der Arbeitsplatz der Tauchergruppe auf einem Wasserfahrzeug eingerichtet, so muss dieses von ausreichender Tragfähigkeit und Stabilität sein. DA
(4) Benutzt der Signalmann ein Boot, um eine bessere Verbindung zum Taucher zu erreichen, so muss dieses geeignet sein, den Taucher an Bord zu nehmen. DA
Zu Tragfähigkeit und Stabilität siehe auch UVV "Schwimmende Geräte" (BGV D 21, bisherige VBG 40a).
DA zu § 17 Abs. 4:
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, § 18: Verständigung
(2) Als Notsignal gilt ein einmaliger Zug an der Signalleine. Arbeitssignale können frei gewählt werden. Sie müssen für jeden Tauchereinsatz abgesprochen werden. Die vereinbarten Signale müssen vom Tauchereinsatzleiter durch Aushang an der Tauchstelle allen Mitgliedern der Tauchergruppe bekannt gegeben werden. Zugsignale sind als "verstanden" mit dem gleichen Signal zu bestätigen.
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, § 19: Vorbereitung des Tauchganges
(1) Der Tauchgang darf erst begonnen werden, nachdem der Tauchereinsatzleiter festgestellt hat, dass Einsatz- und Reservetaucher tauchfähig sind. Hierzu hat er durch Befragen festzustellen, ob das Allgemeinbefinden der Taucher nicht durch Erkältung oder Unwohlsein beeinträchtigt ist und ob sie Druckausgleich erreichen. DA
(2) Der Taucher hat die Mindestausrüstung nach § 14 Abs. 1 und beim Einsatz von Leichttauchgeräten die Zusatzausrüstung nach § 29 anzulegen. DA
DA zu § 19 Abs. 1:
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, § 20: Betrieb der Luftversorgungsanlage
(1) Verdichter sind so aufzustellen, dass keine schädlichen Gase angesaugt werden können. DA
Auf DIN 3188 "Druckluft für Atemgeräte; Sicherheitstechnische Anforderungen und Prüfung" und die Verwendung spezieller Schadstoffilter am Ansaugstutzen wird hingewiesen.
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, § 21: Abstieg des Tauchers
(2) Mit Ausnahme von Fällen nach § 14 Abs. 4 darf der Einstieg ins Wasser nur über eine Leiter erfolgen. Das Springen ins Wasser ist nicht zulässig. DA
DA zu § 21 Abs. 2:
Siehe auch § 14 Abs. 3 .
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, § 23: Arbeiten mit besonderen Erschwernissen
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, § 24: Abbruch des Tauchganges
bei Veränderungen an der Tauchstelle, die den Tauchgang gefährden können. DA DA
DA zu § 24 :
DA zu § 24 Nr. 6:
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, § 25: Austauchen, Dekompression
(1) Der Taucher muss mit Hilfe der in § 14 Abs. 5 geforderten Einrichtung nach der Austauchtabelle in Anlage 1 austauchen. DA
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, § 27: Maßnahmen nach dem Tauchgang
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, § 28: Sicherung am Arbeitsplatz unter Wasser
(2) Bei Arbeiten mit Absturzgefahr muss der mit Helmtauchgerät ausgerüstete Taucher am Arbeitsplatz unter Wasser zusätzlich gesichert werden. DA
DA zu § 28 Abs. 2:
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, § 29: Ausrüstung von Leichttauchern
Auftriebsrettungsmittel entsprechend E DIN EN 12628 "Tauch-Zubehör; Kombinierte Tarier- und Rettungsmittel; Funktionelle und sicherheitstechnische Anforderungen, Prüfungsverfahren".
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, § 30: Einsatzbedingungen
(1) Der Tauchereinsatzleiter hat dafür zu sorgen, dass mit schlauchversorgten Leichttauchgeräten nur so tief und so lange getaucht wird, dass der mitgeführte Reserveluftvorrat für das Austauchen einschließlich erforderlicher Haltezeiten ausreicht. DA
Siehe auch § 16 Abs. 1 .
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, § 31: Prüfung der Ausrüstung
(2) Vor jedem Tauchgang sind die für die Taucherarbeiten erforderlichen Ausrüstungsgegenstände (Geräte, Einrichtungen und Hilfsmittel) vom Tauchereinsatzleiter zu prüfen. DA
(3) Der Unternehmer muss die Taucherausrüstung nach Bedarf, jedoch jährlich mindestens einmal von einem Sachkundigen auf Betriebssicherheit prüfen lassen. Das Ergebnis der Prüfung ist schriftlich festzuhalten. DA
DA zu § 31 Abs. 3:
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, § 33: VI. Ordnungswidrigkeiten
§§ 3 bis 6 ,
§§ 12 , 13 ,
§ 16 ,
§§ 23 , 24 , 25 Abs. 1, 3, 7, 8,
§§ 27 , 28 Abs. 1,
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, § 34: Inkrafttreten
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, Anlage 1
Austauchtabellen
Erläuterungen zu den Austauchtabellen
In dieser Anlage sind alle mit dem Austauchen in Verbindung stehenden Tabellen wie folgt zusammengefasst:
Tabelle 1: Maximale Aufenthaltszeiten unter Wasser bei Tauchtiefen bis 10,5 m
Tabelle 2: Austauchen mit Druckluft bei Tauchtiefen von mehr als 10,5 m
Tabelle 3: Austauchen mit Sauerstoffatmung ab der 6 m-Haltestufe bei Tauchtiefen von mehr als 10,5 m
Tabelle 4: Not-Dekompressionstabelle
Tabelle 5: Korrektur der Tauchtiefe bei Höhenlage der Tauchstelle in mehr als 300 m über NN
Tabelle 6: Zeitzuschlag für das Austauchen nach Wiederholungstauchgängen
Das Austauchen ist alternativ nach
Tabelle 2: Druckluft
Tabelle 3: Sauerstoff/ 6 m
zulässig, wobei wegen der medizinischen Vorteile der Sauerstoffatmung nach Möglichkeit der Tabelle 3 der Vorzug gegeben werden sollte.
2 Begrenzung des Geltungsbereiches der Tabellen 2 und 3
2.1 Gesamtzeit eines Tauchganges
Die Gesamtzeit eines Tauchganges darf für Tauchgänge bis 10,5 m Tiefe die in der Tabelle 1 angegebenen bzw. für Tauchgänge über 10,5 m, die in Tabellen 2 und 3 durch einen waagrechten roten Strich gekennzeichneten Werte nicht überschreiten. Die unterhalb des Striches aufgeführten Werte sind ausschließlich für den Notfall gedacht.
2.2 Tauchtiefe
Die Tabellen gelten für Tauchtiefen bis 50 m. Die in den Tabellen für Tauchtiefen bis 60 m rot gekennzeichneten Werte sind ausschließlich für den Notfall gedacht; sie dürfen im Normalfall nicht erreicht werden.
2.3 Luftdruck an der Tauchstelle
Die in den Tabellen angegebenen Werte sind auf einen Luftdruck an der Tauchstelle von 1 000 hPa (= 1 bar) berechnet. Bei Absinken des Luftdruckes unter 970 hPa infolge der Höhenlage der Tauchstelle (= 300 m über NN) und wetterbedingte Luftdruckschwankungen (= Tiefdrucklage) sind die in Tabelle 5 angegebenen Korrekturen vorzunehmen (siehe Abschnitt 8).
2.4 Wiederholungstauchgänge
Wiederholungstauchgänge sind Tauchgänge, die in weniger als 12 Stunden Abstand auf das Ende des vorangegangenen folgen. Die in den Tabellen 2 und 3 angegebenen Zeiten gelten nur für einmalige Tauchgänge. Für die Ermittlung der Austauchzeiten nach Wiederholungstauchgängen sind die in Abschnitt 9 angegebenen Hinweise zu beachten.
3 Allgemeine Handlungsanweisungen
3.1 Ist ein Arbeiten in unterschiedlichen Wassertiefen erforderlich, ist der Tauchgang so zu planen, dass mit der Arbeit in der größten Tiefe begonnen wird und die jeweils folgende Arbeitsstelle in geringerer Wassertiefe liegt.
3.2 Im Verlauf seiner Arbeit darf der Taucher nicht über die gegebenenfalls erforderliche erste Haltestufe aufsteigen.
3.3 Auch bei Arbeiten in Wassertiefen von weniger als 7 m ist ein wiederholtes Aus- und Abtauchen zu vermeiden ("Yo-Yo-Tauchen"), da hierdurch das Dekompressionsrisiko deutlich ansteigt.
3.4 Beim Austauchen ohne Haltezeiten darf die maximale Aufstiegsgeschwindigkeit 10 m/min nicht überschreiten. Beim Austauchen mit Haltezeiten sind die in den Tabellen enthaltenen Vorgaben einzuhalten.
3.5 Hat ein Taucher versehentlich Haltezeiten nicht eingehalten, hat er sofort nach dem Erreichen der Wasseroberfläche wieder auf die Haltestufe abzutauchen, die er als Erste zu schnell verlassen hat. Für die Bestimmung der Haltezeiten des nachgeholten Austauchens ist die Zeit des vorangegangenen Tauchganges um die Zeit zu verlängern, die zum erneuten Erreichen der untersten zu schnell verlassenen Haltestufe erforderlich ist.
3.6 Grundsätzlich darf ein Taucher, der unmittelbar nach seinem eigenen Taucheinsatz als Reservetaucher eingesetzt werden soll, nicht die maximal zulässige Tauchzeit ausschöpfen. Zudem muss nach dem planmäßigen Taucheinsatz ein Wiederholungstauchgang zulässig sein (siehe letzte Spalte der Tabellen).
4 Handhabung der Austauchtabellen
4.1 Die Austauchtabellen gelten für das Austauchen nach mittelschwerer Arbeit. Hat der Taucher schwere körperliche Arbeit geleistet, ist die erforderliche Austauchzeit bei der nächsthöheren Tauchzeitenstufe abzulesen.
4.2 Entspricht die Aufenthaltsdauer im Wasser oder die erreichte Tauchtiefe nicht einem der in der Tabelle angegebenen Wert, ist für die Ermittlung der Austauchzeiten der jeweils nächsthöhere Wert anzusetzen.
4.3 Die in der Tabelle angegebene Haltezeit beinhaltet die Zeit für den Aufstieg in die nächsthöhere Haltestufe bzw. an die Wasseroberfläche. Das bedeutet, dass die letzte Minute der jeweiligen Haltezeit für den Aufstieg auf die nächsthöhere Stufe verwendet werden kann.
5 Austauchen mit Sauerstoff
Bei Ausfall der Sauerstoffanlage ist das Austauchen nach Tabelle 2 durchzuführen. Beim Austauchen mit Sauerstoff wird die Stickstoffentsättigung der Körpergewebe gegenüber dem Austauchen mit Druckluft deutlich beschleunigt. Bei Verwendung der Tabelle 3 ist daher das Verhältnis zwischen Tauchzeit und Dekompression günstiger als bei Verwendung der Tabelle 2.
6 Verhalten des Tauchers in der Zeit nach dem Tauchgang
6.1 Innerhalb von zwei Stunden nach dem Ende des Tauchgangs darf der Taucher nicht für körperlich schwere Arbeit eingeteilt werden.
6.2 Der Taucher muss sich in den an die Dekompression anschließenden 12 h in einem Bereich aufhalten, in dem er innerhalb von drei Stunden eine betriebsbereite Taucherdruckkammer erreichen kann.
7 Not-Dekompression
Die Not-Dekompression ist wegen der damit verbundenen gesundheitlichen Risiken ausschließlich in Notsituationen zulässig. Auf die Bestimmungen des § 26 dieser Unfallverhütungsvorschrift wird verwiesen.
8 Tauchen in Höhen von mehr als 300 m über NN bzw. Luftdrücken an der Tauchstelle unter < 970 mbar
8.1 Beim Absinken des Luftdruckes an der Einstiegsstelle unter einen Wert von 970 hPa ist die Austauchzeit um die in der Tabelle 5 angegebenen Werte zu verlängern. Dies ist in der Regel bei einer Höhenlage der Einstiegsstelle von mehr als 300 m über NN der Fall; in Abhängigkeit von wetterbedingten Luftdruckschwankungen kann auch bereits früher - aber auch später - eine Korrektur erforderlich sein.
8.2 Die Berechnung der rechnerischen Tiefe erfolgt nach der nachfolgend beschriebenen Methode:
1. Bestimmen der tatsächlichen Tauchtiefe
2. Ermitteln der Höhe der Taucheinstiegsstelle in Meter über NN bzw. des Luftdrucks
3. Ablesen der rechnerischen Tauchtiefe aus Tabelle 5;
die rechnerische Tauchtiefe ist der Wert, der im Schnittpunkt der tatsächlichen Tauchtiefe mit der Spalte der Höhenlage bzw. des Luftdrucks liegt.
Tatsächliche Tauchtiefe: 30 m
Höhenlage der Tauchstelle: 850 m
Rechnerische Tauchtiefe: 36 m
Der Wert für die rechnerische Tauchtiefe ist die Grundlage für die Ablesung der Austauchzeiten der Tabelle 2 bzw. 3.
9 Wiederholungstauchen
9.1 Bei Tauchgängen, die in den Tabellen 2 und 3 in der letzten Spalte mit "ja" gekennzeichnet sind, ist innerhalb von 12 h ein weiterer Tauchgang (Wiederholungstauchgang) zulässig.
Nach mit "nein" gekennzeichneten Tauchgängen ist kein Wiederholungstauchgang zulässig.
Die Ermittlung der Austauchzeiten und -stufen nach einem Wiederholungstauchgang ist auf die in den Abschnitten 9.2 und 9.3 angegebene Art und Weise möglich.
Bei Wiederholungstauchgängen im Tauchtiefenbereich > 7 m ist nach Möglichkeit, auch wenn nach Tabelle keine Haltezeiten erforderlich sind, eine Haltezeit von 3 min auf der 3 m-Stufe einzuhalten.
9.2 Zur Bestimmung der Austauchzeit und -stufen nach einem Wiederholungstauchgang wird die tatsächliche Zeitdauer des Wiederholungstauchganges um einen in der Tabelle 6 abzulesenden Zeitzuschlag verlängert. Dieser Zeitzuschlag lässt sich im Schnittpunkt der Spalte für das Oberflächenintervall mit der Zeile für die Tauchtiefe des Wiederholungstauchganges ablesen. Der Zeitzuschlag wird ausschließlich durch die Kenndaten des Wiederholungstauchganges vorgegeben, die Kenndaten des vorangegangenen Tauchganges werden durch den Vermerk in der letzten Spalte der Tabelle 2 bzw. 3 berücksichtigt.
= (33 m Tauchtiefe)
(35 min Tauchzeit)
Wiederholungstauchgang möglich
Wiederholungstauchgang:
30 m Tauchtiefe
30 min Tauchzeit
90 min Oberflächenintervall
aus Tabelle 6:
= 25 min Zeitzuschlag
rechnerische Tauchzeit 55 min
aus Tabelle 2: Austauchzeit 54:45 min
Anmerkung: Die Werte in Klammern sind für die Ermittlung nicht erforderlich, sie dienen als Vergleichszahlen zur Berechnung in Abschnitt 9.3.
9.3 Abweichend von Abschnitt 9.2 ist die Ermittlung der Austauchzeiten auch nach folgendem Muster möglich:
Die beiden durchgeführten Tauchgänge werden zu einem zusammengefasst, indem die Einzelzeiten zusammengezählt werden und die im Verlauf beider Tauchgänge größte erreichte Tiefe angesetzt wird. Die Ermittlung der Austauchzeit erfolgt mit Hilfe der Tabellen 2 oder 3.
= 33 m Tauchtiefe
35 min Tauchzeit
aus Tabelle 2: Austauchzeit 22:15 min
= 30 m Tauchtiefe
(90 min Oberflächenintervall)
rechnerische Tauchzeit 65 min
rechnerische Tauchtiefe 33 m
aus Tabelle 2: Austauchzeit 91:45 min
Anmerkung: Die Werte in Klammern sind für die Ermittlung nicht erforderlich, sie dienen als Vergleichszahlen zur Berechnung in Abschnitt 9.2.
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, Anlage 1 - Tabelle 1
Tabelle 1: Maximale Aufenthaltszeit unter Wasser bei Tauchtiefen bis 10,5 m (in Minuten) (siehe § 16)
*) Oberflächenintervall ist die Zeit zwischen Beendigung der Dekompression des ersten Tauchganges und Beginn des Wiederholungstauchganges
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, Anlage 1 - Tabelle 2
Tabelle 2: Drucklufttabelle
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, Anlage 1 - Tabelle 3
Tabelle 3: Sauerstofftabelle (Austauchen mit Sauerstoffatmung)
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, Anlage 1 - Tabelle 4
Tabelle 4: Not-Dekrompresion
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, Anlage 1 - Tabelle 5
Tabelle 5: Korrekturtabelle für Tauchgänge in Höhen über 300 m ("rechnerische Tauchtiefe") (siehe Abschnitt 8 der Erläuterungen)
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, Anlage 1 - Tabelle 6
Tabelle 6: Zeitzuschlag für das Austauchen nach Wiederholungstauchgängen (Siehe Abschnitt 9 der Erläuterungen)
*) Oberflächenintervall ist die Zeit zwischen Beendigung der Dekompression des ersten Tauchganges und Beginn des Wiederholungstauchganges (angegeben in min)
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, Anlage 2
Berechnung der Reserveluftmenge gemäß § 4 Abs. 2
Bei Einsatz von schlauchversorgten Tauchgeräten ist für den Notfall über die für den planmäßigen Tauchgang erforderliche Luftmenge hinaus eine Reserveluftmenge in Vorratsflaschen an der Tauchstelle vorzuhalten.
Hierbei ist zwischen folgenden Fällen zu unterscheiden:
Versorgung des Tauchers über Verdichter
Ausfall des Verdichters zu Ende der maximal vorgesehenen Tauchzeit.
Für den Taucher muss die für das Austauchen bei Erreichen der maximal vorgesehenen Tauchzeit erforderliche Luftmenge in Vorratsflaschen an der Tauchstelle vorgehalten werden.
Versorgung aus der Vorratsflasche
Der Taucher wird zu Ende der geplanten Tauchzeit durch einen Zwischenfall für 20 min am Austauchen gehindert.
Für den Taucher muss die
für den um 20 min verlängerten Aufenthalt unter Wasser sowie die
für die gegenüber der geplanten Tauchzeit verlängerten Austauchzeiten erforderliche Luftmenge in Vorratsflaschen an der Tauchstelle vorgehalten werden.
Zusätzlich muss in jedem Fall - unabhängig von der Art der Luftversorgung - ein weiterer Reserveluftvorrat vorgehalten werden, der es dem Reservetaucher ermöglicht, dem entsprechend Fall 2 für 20 min am Austauchen gehinderten Taucher zu Hilfe zu kommen.
Erläuterung zu den Rechenbeispielen
(1) = Zeit für den Aufstieg zur tiefsten Haltestufe bzw. Haltezeit auf einer Haltestufe in min
(2) = Luftverbrauch eines Helm-/Leichttauchers bei Normaldruck in l pro Minute
(3) = Faktor zur Berücksichtigung des infolge des Tauchtiefendruckes veränderten Luftbedarfes (entspricht dem absoluten Druck in bar)
(4) = auf der jeweiligen Haltestufe/Tauchtiefe erforderliche Reserveluftmenge
(5) = Verlängerung der Grundzeit bzw. der Haltezeiten gegenüber dem planmäßigen Tauchgang durch die 20 minütige Verlängerung der Tauchzeit
Beispiel für Nr. 1.:
Tauchtiefe 36 m
geplante Grundzeit 40 min
l Erläuterung
3 * 60/30 * 4,6a) = 828/414 (Luft 36 bis 9 m)
3 * 60/30 * 1,9 = 342/171 (Luft 9 bis 6 m)
12 * 60/30 * 1,6 = 1152/576 (Luft 6 bis 3 m)
25 * 60/30 * 1,3 = 1950/975
4272/2136 (Luft 3 bis 0 m)
a) beim Aufstieg zur tiefsten Haltestufe ist der im Verlauf des Tauchganges vorgesehene maximale Tauchtiefendruck + 1 bar anzusetzen
Beispiel für Nr. 2.:
geplante Tauchzeit 40 min
rechnerische Grundzeit 60 (= 40 + 20) min
20 * 60/30 * 4,6 = 5520/2760 (Luft auf 36)
9 * 60/30 * 1,9 = 1026/513 (Luft 9 bis 6 m)
13 * 60/30 * 1,6 = 1248/624 (Luft 6 bis 3 m)
20 * 60/30 * 1,3 = 1560/780
10182/5091 (Luft 3 bis 0 m)
Beispiel: (Luftmengenberechnung Reservetaucher)
Grundzeit 20 min
3 * 60/30 * 4,6a) = 828/414 (Luft 36 bis 3 m)
7 * 60/30 * 1,3 = 546/273
6894/3447 (Luft 3 bis 0 m)
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, Anlage 1 - Genehmigung
Die vorstehende Unfallverhütungsvorschrift Taucherarbeiten (VBG 39) wird genehmigt.
Bonn, den 2. August 1979
III b 2- 3986.211 - (3)- 3715.1
zur Unfallverhütungsvorschrift Taucherarbeiten (VBG 39), gültig ab 1. April 1983*).
Der vorstehende Erste Nachtrag zur Unfallverhütungsvorschrift Taucherarbeiten (VBG 39) wird genehmigt.
Bonn, den 4. Februar 1983
III b 2-34 573-1- (5)- 34124-2
*) Die durch den 1. Nachtrag erfolgten Änderungen sind in diese Ausgabe eingearbeitet.
zur Unfallverhütungsvorschrift Taucherarbeiten (VBG 39), gültig ab 1. Januar 1997*).
Der vorstehende Zweite Nachtrag zur Unfallverhütungsvorschrift Taucherarbeiten (VBG 39) wird genehmigt.
Bonn, den 17. Oktober 1996
III b 2-34 120-1- (28)- 34124-2
gez. Streffer
zur Unfallverhütungsvorschrift Taucherarbeiten (VBG 39), gültig ab 1. Januar 2001*).
Der vorstehende Dritte Nachtrag zur Unfallverhütungsvorschrift Taucherarbeiten (VBG 39) wird genehmigt.
Bonn, den 19. Dezember 2000
III c 4-34 573-1- (7)- 34124-2
*) Die durch den 2. und 3. Nachtrag erfolgten Änderungen sind in diese Ausgabe eingearbeitet.
zur Unfallverhütungsvorschrift Taucherarbeiten (BGV C23/bisherige VBG 39), gültig ab 1. Januar 2012*).
Der vorstehende Vierte Nachtrag zur Unfallverhütungsvorschrift Taucherarbeiten (BGV C23/bisherige VBG 39) wird genehmigt.
Bonn, den 12. Januar 2012
III b 1-34 107
*) Die durch den 4. Nachtrag erfolgten Änderungen sind in diese Ausgabe eingearbeitet.
Nachdem keine europäisch harmonisierten Bestimmungen für die Ausbildung und Prüfung vorliegen, richten sich die Anforderungen für Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten von Tauchern nach den Inhalten des Rahmenstoffplans des Deutschen Industrie- und Handelstag (DIHT) gemäß Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss Geprüfter Taucher / Geprüfte Taucherin vom 25. Februar 2000 (BGBl. Teil I Nr. 8, S. 165 ff., ausgegeben zu Bonn am 8. März 2000). Diese sollen es dem Unternehmer erleichtern, seiner Auswahlverpflichtung nachzukommen. Im Schadensfall kann er bei entsprechender Dokumentation eine sorgfältige Auswahl nachweisen und damit sein Haftungsrisiko minimieren.
Verletzungen beim Umgang mit UW-Geräten und Werkzeugen
UVV Taucherarbeiten (BGV C23)
Gefahren und Erschwernisse (Strömung, Sog, Gezeiten, Bauwerke )
Sofortmaßnahmen am Unfallort  Erste Hilfe
Arbeiten in schwarzem Wasser (ohne Sicht)
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, Anhang 2
Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten des Signalmanns
Anhang zur Durchführungsanweisung zu § 12 (2)
1 Fachtheorie
1.1 Gerätekunde
1.1.1 Grundkenntnisse über Aufbau und Wirkungsweise von Leicht- und Helmtauchgeräten.
1.1.2 Grundkenntnisse in der Handhabung von Schweiß- und Brenneinrichtungen.
1.1.3 Grundkenntnisse in der Handhabung von Druckkammern.
1.2 Arbeitskunde
1.2.1 Kenntnisse in den Möglichkeiten der Signalgebung.
1.2.2 Grundkenntnisse über die Durchführung der verschiedenen Unterwasserarbeiten (z.B. Suchen, Kranarbeiten, Bergung, UW-Brennen).
1.3 Medizinische Kenntnisse
1.3.1 Grundkenntnisse über die Gefahren für den Taucher bei Abtauchen, Aufenthalt unter Wasser und Austauchen.
1.3.2 Erkennen von Taucherkrankheiten und Einleiten der Behandlung.
1.4 Rechtsvorschriften
Kenntnis der Unfallverhütungsvorschrift "Taucherarbeiten" (BGV C23, bisherige VBG 39)
2.1 Ankleiden des Helm- und Leichttauchers mit Beurteilung von Vollständigkeit der Ausrüstung.
2.2 Sichern des Tauchers beim Abtauchen.
2.3 Führen des Tauchers beim Aufenthalt unter Wasser.
2.4 Durchführen des Austauchens auch mit Haltezeiten.
2.5 Anwenden der Austauchtabelle.
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, Bezugsquellenverzeichnis
(Bezugsquelle: Buchhandel und Internet: z. B. www.gesetze-im-internet.de)
Berufsgenossenschaftliche Vorschriften für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (BG-Vorschriften)
(Bezugsquelle: Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft, Hildegardstr. 29/30, 10715 Berlin oder Carl Heymanns Verlag KG, Luxemburger Straße 449, 50939 Köln)
Berufsgenossenschaftliche Regeln (BG-Regeln), Berufsgenossenschaftliche Informationen (BG-Informationen) für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit und sonstige berufsgenossenschaftliche Schriften
(Bezugsquelle: A. W. Gentner Verlag, Abt. Suchdienst, Postfach 10 17 42, 70015 Stuttgart)
Normen I VDE-Bestimmungen
(Bezugsquelle: Beuth Verlag GmbH, Burggrafenstraße 6, 10787 Berlin oder VDE-Verlag GmbH, Bismarckstraße 33, 10625 Berlin)
DGUV Vorschrift 40: Taucherarbeiten, Stichwortverzeichnis
Die angegebenen Fundstellen beziehen sich auf die Paragraphen und Absätze der Unfallverhütungsvorschrift [z. B.: 1 (2) bedeutet § 1 Abs. 2] bzw. auf die Durchführungsanweisungen [z. B. : DA 29 (3) bedeutet DA zu § 29 Abs. 3].
Abbruch des Tauchganges 16 (3) ; 24
Absturzgefahr 28 (2)
Abtauchen, Abstieg 19 (5) ; 21
Arbeiten mit besonderen Erschwernissen 23
Arbeitsplatz der Tauchergruppe 17
Arbeitssignale 18 (2)
Arbeitszeit unter Wasser 22 (3) ; (4)
Aufsichtführender s. Tauchereinsatzleiter
Auftauchen 2 (9)
Auftauchgeschwindigkeit 26 (2)
Aushänge 14 (10)
Ausrüstung 14 ; 19 (2) , (5)
Austauchen 2 (10) ; 25
Austauchtabelle 14 (2) ; 22 (3) , (4) , 25 ; Anlage 1
Austauchzeit 22 (6) ; 25 (2)
Behandlungskammer s. Taucher-Druckkammer
Dekompression s. Austauchen
Dichtigkeitskontrolle 21 (3)
Druckkammer s. Taucher-Druckkammer
Druckluftmenge 4 (2) ; Anlage 2
Einsatzbedingungen 15 (1) , (3)
Elektrische Einrichtungen 6
Erschwernisse, besondere 15 (1) , (3) ; 16 (1) ; 23
Gefahren, besondere 15 (1)
Grundtau 2 (8) ; 7 (4)
Heben von Lasten 22 (6)
Helmtauchgeräte 2 (2) ; 3 ; 28
Laufleine 2 (7) ; 7 (3)
Leichttauchgeräte 2 (3) ; 29
Leichttauchgeräte, Einsatzbedingungen 30
Leiter 14 (3) ; 21 (2)
Luftversorgungsanlage 4 ; 20
Mindestausrüstung 14 (1) ; 19 (2)
Not-Dekompression 16 (3) ; 26
Notsignal 18 (2)
Reserveluftmenge s. Druckluftmenge
Reservetaucher 22 (2) ; 23 (2)
Schriftliche Aufzeichungen 16
Schutzkleidung 14 (1)
Sicherung der Tauchstelle 15 (2) ; 22 (7)
Signale 21 (1)
Signalleine 2 (5) ; 7 (1) ; 14 (1) ; 18 (1) , (2) ; 19 (3) , (4) ; 21 (5) ; 22 (8)
Signalmann 9 ; 12 ; 17 (4) ; 18 (1) , (3) , (4) ; 19 (5) ; 21 (3) , (5) , (6) ; Anlage 3
Sprechverbindung 23 (1)
Sprengarbeiten 23 (1)
Strömung, Tauchen in s. Erschwernisse
Strömung, Schutz gegen 23 (3)
Taucher 9 ; 10 ; 18 (1) , (3) ; 22 (2)
Taucherarbeiten 2 (1)
Taucher-Dienstbuch 16 (2) , (3)
Taucher-Druckkammer 2 (14) ; 5 ; 14 (8) ; 32
Tauchereinsatz 2 (12) ; 8 ; 15 (1)
Tauchereinsatzleiter 8 ; 15 ; 18 (2) ; 19 (1) ; 22 (5) , (7)
Tauchergruppe 9 ; 17 (1) , (2) ,(3) ; 18 (3)
Taucherhelfer 9 ; 13
Tauchermesser 14 (1) ; 19 (3)
Taucherunfälle 32
Tauchgang 2 (11) ; 16 (1) , (2) ; 19 ; 22 ; 24 ; 31 (1) , (2)
Tauchgeräte 3 ; 14 (1)
Tauchplan 16 (1)
Tauchstelle 2 (13) ; 14 (7) , (9) ; 15 ; 17 (2) ; 22 (8) , (9)
Tauchzeit 22 (3) , (4)
Telefon s. Sprechverbindung
Telefonleine 2 (6) ; 7 (2) ; 14 (1) ; 19 (3) , (4)
Transportkammer s. Taucher-Druckkammer
Uhr 14 (2)
Umkleideraum 14 (9)
Verständigung 18
Vorbereitung des Tauchganges 19
Wiederholungstauchgänge s. Tauchzeit
Zusatzausrüstung (Leichttauchgerät) 29
Webcode: M1453-1

References: § 4
 § 10
 § 12
 § 15
 § 1
 § 2
 § 3
 § 3
 § 4
 § 4
 § 5
 § 6
 § 6
 § 6
 § 6
 § 7
 § 8
 § 9
 § 11
 § 12
 § 12
 § 13
 § 12
 § 14
 § 2
 § 14
 § 14
 § 14
 § 14
 § 15
 § 15
 § 26
 § 16
 § 17
 § 17
 § 18
 § 19
 § 14
 § 29
 § 19
 § 20
 § 21
 § 14
 § 21
 § 14
 § 23
 § 24
 § 24
 § 24
 § 25
 § 14
 § 27
 § 28
 § 28
 § 29
 § 30
 § 16
 § 31
 § 31
 § 33

§ 16
 § 34
 § 26
 § 16
 § 4
 § 12
 § 1
 § 29