Source: http://www.bmnp-architekten.de/projekte-seit-1991/
Timestamp: 2018-12-15 15:11:39+00:00

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bmnp.architekten . Nürnberg . Projektarchiv
Diese Projekte sind eine Auswahl aus einer Vielzahl an Bauvorhaben, die seit 1991 realisiert wurden. Das Spektrum reicht von kleinsten Umbauten über Dachgeschossausbauten bis hin zu komplexen hochtechnisierten Neubauten.
Klinikum Nbg Nord, Haus 51, Küche
Umbau Behälterspülmachine
Ausführungszeitraum September – Dezember 2012
gemäß §15 HOAI LP 1 bis 3 und 5 bis 9
Der alte Topfspülbereich der Küche des Klinikums Nürnberg Nord entsprach nicht mehr den aktuellen Hygieneanforderungen und musste umgebaut werden. Dabei wurde die Topfspüle neu gestaltet, Maschinen, Spültische und Spritzstand neu platziert.
Dafür war ein Rückbau bis Rohzustand mit vollkommen neuem Aufbau in Konstruktion, Technik und Mobiliar erforderlich.
Kinderhort, Katzwang
Umbau und brandschutztechnische Ertüchtigung
Stadt Nürnberg, Referat VI
349.000,- € brutto
gemäß §15 HOAI LP 3 bis 9
In dem ehemaligen Schulgebäude betreibt die Stadt Nürnberg einen Kinderhort, der umgebaut und hinsichtlich des Brandschutzes ertüchtigt werden musste. Viele Arbeiten waren dabei während des normalen Betriebs auszuführen. Das Bestreben von Bauherr und bmnp.architekten war, die notwendigen Leistungen so zu planen und zu gestalten, dass das gesamte Gebäude eine Aufwertung erfährt, obwohl die Eingriffe in den Bestand nur geringfügig sein konnten. In markanter Veränderung zeigen sich nach dem Umbau der neu gestaltete Eingang, der Treppenraum sowie eine freie Stahlaußentreppe als zweiter baulicher Rettungsweg.
Wohnhaus Voltastraße 88, Nürnberg
Dachbodenausbau zu einer Dachwohnung im 5. OG
ETG Voltastr. 88
A. Baum R. Glander P. Meyer R. Nagel
Ausführungszeitraum 07/2009 – 04/2014
Anfangs war es nur ein alter Dachboden, im Krieg durch Bombentreffer beschädigt und später mit einfachen Mitteln repariert. Genutzt, wie viele Dachböden, für die Lagerung von Krempel und Gerümpel. Aber im Kopf hatten wir uns schon Bretterverschläge und Einbauten weggedacht und in den Freiraum eine schicke Dachwohnung mit Dachterrasse hineingeplant.
Doch wie so oft erweist sich die Planung deutlich einfacher als die Durchführung. So mussten wir längere Zeit warten, bis uns der Statiker die notwendigen Vorgaben für die Ertüchtigung der Deckenbalken und des Dachstuhls gemacht hatte. Mit vielen 100 kg Stahl wurde die Dachkonstruktion verstärkt, erst dann konnte der Ausbau weitergehen.
Entstanden ist schließlich eine schicke Wohnung für sportlich ambitionierte junge Leute, mit einem traumhaften Blick über die Südstadt bis zur Burg.
Doppelhaushälfte, Nürnberg
Ausführungszeitraum 2012/2013
Ein bestehendes Siedlungshaus aus den 1930-er Jahren sollte durch einen Anbau und einen Wintergarten erweitert werden.
Um den Charakter der Siedlungsdoppelhäuser in der Straßenzeile städtebaulich nicht zu verändern, entschieden wir uns für einen in der Erscheinung reduzierten, zweigeschossigen Anbau mit Flachdach. Das Siedlungshaus wurde energetisch saniert, alte, vormals zugemauerte Öffnungen in der Außenhaut wurden wieder hergestellt. Die Detailausbildung und die Materialität wurden dem ursprünglichen Bestand nachgebildet. Eine Zäsur zum Anbau bildet die baulich ausgebildete Fuge. Durch sie getrennt und auf einem schwarzen Sockel auskragend ist die straßenseitige Erscheinung zurückhaltend. Die Materialwahl und die Oberflächen von Bestand und Anbau stehen im Kontrast. Das offene Wohnkonzept mit Südaussicht wird über bodentiefe Fensterelemente mit dem Garten verbunden. Die Reduktion setzt sich im Inneren durch die Wahl von einfachen aber wertigen Materialien fort.
Unterstellhalle, Katzwang
Servicebetrieb Öffentlicher Raum Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg SÖR
155.000,- Euro Brutto
Ausführungszeitraum August 2011 – März 2014
gemäß §15 HOAI LP 1 bis 9
An der südlichen Zufahrt von Katzwang sollte eine Unterstellhalle für eine dauerhafte und hoch frequentierte Nutzung errichtet werden.
Nach Untersuchen der maßlichen Anforderungen entschieden wir uns, die das Stadtbild beeinflussende Fassade mit einfachen Mitteln zu gliedern. Die natürliche Belichtung erfolgt über senkrecht stehende Profilit-Verglasungen. In Ergänzung hierzu, wurde bewusst auf eine flächige Fassade verzichtet. Die Ausführung erfolgte als sichtbar belassenes Mauerwerk im Innen- und Außenbereich im 4DF Format. Um die erforderliche Be- und Entlüftung gemäß Garagenverordnung zu erzielen, wurden in den Giebelwänden sich gegenüberliegende senkrechte Schlitze mit waagrechten Metalllamellen eingebaut. Auf eine mechanische Be- und Entlüftung wurde bewusst verzichtet. Die Einfachheit der Materialien der Halle wird durch den flügelgeglätteten Betonboden betont.
Die einfassenden Pflasterarbeiten wurden durch SÖR in Eigenleistung erbracht.
Anbau und Innentreppe
€ 139.000 Brutto
Ausführungszeitraum Oktober 2011 – August 2012
Im Zuge von Umbau- und Sanierungsmaßnahmen des Ende der 70'er Jahre errichteten Objekts wurde bmnp.architekten mit einem Anbau und einer Innentreppe beauftragt.
Der Anbau im Erdgeschoss war für die Neugestaltung der Hotellobby notwendig. Unsere Leistungen gemäß HOAI beschränkten sich hierbei auf die Rohkonstruktion innen sowie die Außenhülle mit ihren Anschlüssen an den Bestand.
Der Entwurf der Innentreppe vom 1. ins 2. Obergeschoss sollte Tragkonstruktion und Geländer vereinen. Der Materiallinie vom Büro für Innenraumgestaltung gnügeSTRAUBE folgend, wurden das Geländer, die Brüstung und die Unterseite in gewachstem Schwarzstahl, die Tritt- und Setzstufen in massiver Eiche ausgeführt.
Physiotherapiepraxis, Nürnberg
Carsa Grundstücks GmbH + CO.KG
Ausführungszeitraum 2011/2012
gemäß §15 HOAI LP 3 und 5 bis 8
Die Physiotherapiepraxis in der Hainstraße, Nürnberg, wurde um einen Gruppenraum mit Umkleide, einen Diagnostikraum, zwei neue Behandlungsräume mit Wartebereich, sowie verschiedene Nebenräume erweitert.
BGB ges. Brettergartenstraße
Ausführungszeitraum 05-08 2011
Eine ehemalige Bürofläche wird mit wenigen gezielten Eingriffen in ein Fitnessstudio umgebaut.
Seminarzentrum, Untermerzbach
Sanierung Schloss / Neubau Bettenhaus
Amicitia GmbH
MasterPlan Projektsteuerung
Controlling und Dokumentation (LPH 8)
In Untermerzbach bei Bamberg wird ein ehemaliges Schloss des Pallotinerordens für die Nutzung als Seminarzentrum der Verwaltungsberufsgenossenschaft umgebaut. Das Schloss aus dem fünfzehnten Jahrhundert wird dabei generalsaniert und modernisiert. Zudem wird ein Neubau für Gästezimmer und zusätzliche Seminarräume errichtet. Die ehemalige Kirche wird ebenfalls als Seminarbereich genutzt.
Geschäftsgebäude, Nürnberg
Gebäudesanierung und Umnutzung
Ausführungszeitraum 2011 - 2015
Das Gebäude aus der Nachkriegszeit soll in wesentlichen Bereichen saniert werden. Hierzu zählt neben einer Instandsetzung der Natursteinfassade auch eine Erneuerung des Daches. Im Innenbereich sollen die Allgemeinflächen überarbeitet werden.
Für die Geschosse im oberen Teil des Gebäudes erfolgt eine Umnutzung von Hotel zu Boardinghouse. Im Rahmen der Umnutzung wird ein zweiter unabhängiger baulicher Flucht- und Rettungsweg errichtet.
Eine besondere Herausforderung bei dieser Maßnahme ist die Baulogistik für die innerstädtische Lage mit ihren fehlenden Flächen für die Baustellenandienung sowie der Um- und Ausbau bei laufendem Betrieb der genutzten Geschosse.
Dachaufstockung, Schliersee
Treuhandverwaltung IGEMET GmbH und JuHo GmbH
Ausführungszeitraum März 2011 – Januar 2013
Auf einem steilen Hanggrundstück oberhalb des Schliersees betreibt die Gewerkschaft IG-Metall ein Jugendbildungszentrum als Fortbildungsstätte mit Hotelcharakter. Da die alten Doppelzimmer für die Teilnehmer nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprachen, musste Raum für zusätzliche Zimmer geschaffen werden, um bei gleicher Bettenzahl Einzelzimmer anbieten zu können. Der Bauherr hatte sich in einer alten Vorplanung für die Aufstockung des bestehenden Gästehauses entschieden. Es galt, diese Planung zu überprüfen und auf die tatsächlichen Bedürfnisse des Bauherren und des Nutzers anzupassen. In enger Abstimmung mit den genehmigenden Behörden wurde die nun ausgeführte Lösung erarbeitet. Die Aufstockung fügt sich dabei harmonisch in den Bestand ein und ist auf den ersten Blick nicht als Neubau zu erkennen. Das zusätzliche Stockwerk wurde komplett als Holzbau ausgeführt. Neben einer kürzeren Bauzeit war hierfür auch die Gewichtseinsparung ausschlaggebend, da der Baugrund problematisch ist und zum Rutschen neigt. Durch die Beauftragung überwiegend einheimischer Firmen konnten die Schwierigkeiten, die sich aus der besonderen geographischen Lage ergeben, minimiert werden.
Nach Fertigstellung präsentieren sich die neuen Zimmer als zeitgemäße Hotelzimmer mit Duschbad.
Die neuen Möbel wurden dabei durch einen Schreiner passend zum Bestand individuell gefertigt.
Gewerkschaftshaus, Neckarsulm
IGM Neckarsulm
ca. 35 Tsd. EUR
In Neckarsulm wird auf einer bestehenden Flachdachfläche der Verwaltungsstelle der IG Metall eine rund 40 m² große Dachterrasse erstellt, die über einen zur Tür erweiterten Fensterdurchbruch begehbar ist. Die Konstruktion wird über einen Stahlprofilrost abgelastet. Um Rauchern bei schlechter Witterung Schutz zu bieten, wird eine Teilfläche mit einem Glasdach überdeckt.
Gewerkschaftshaus, Ludwigsburg
Umbau und Aufwertung Empfangsbereich
IGM Ludwigsburg
gemäß §15 HOAI LP 1 bis 3 und 5 bis 8
Ausgehend von dem Nutzerwunsch nach einer Erweiterung der zum Sitzungsraum gehörigen Pantry entschließt man sich zu einer Komplettmodernisierung der in die Jahre gekommen Verwaltungsstelle. In mehreren kleinteiligen Bauabschnitten erhalten so alle Räume neue Oberflächen, eine neue Beleuchtung sowie eine zeitgemäße technische Infrastruktur. Der Empfangsbereich erfährt wie auch die Pantry und der Foyerbereich vor dem Sitzungsraum durch den Umbau einen deutlichen Raumgewinn. Im Anschluss an die Baumaßnahme in der Verwaltungsstelle wurde der Dachboden des Altbauteils saniert und gedämmt sowie der Keller bereinigt und renoviert. Mit einer Überarbeitung der Außenanlagen wurde die Maßnahme 2013 abgeschlossen.
Gewerkschaftshaus, Nürnberg
ca. 140.000,- €
Ausführungszeitraum 03-07 2011
Die über mehrere Geschosse verteilte Mietfläche der IG-Metall sollte auf ein Geschoss konzentriert werden. Nach einer Nutzungsplanung für die freiwerdenden Flächen wurde das 3. Obergeschoss in zwei Bauabschnitten als Mietfläche umgebaut. Der Eingriff ging dabei bis an die Rohsubstanz, da die Raumaufteilung größtenteils verändert werden musste. Die Mietung erhielt eine komplette neue technische Infrastruktur. Durch ein ausgefeiltes Brandschutzkonzept konnten vormals ungenutzte Flurbereiche für Büro- und Besprechungsräume mit herangezogen werden. Dadurch ist es gelungen, in der Mietung einen eigenen großen Sitzungsraum zu schaffen. Ein ebenso einfaches wie wirkungsvolles Entlüftungssystem ermöglicht den Rauchern in der Teeküche zu rauchen, ohne dass es zu Geruchsbelästigungen in den angrenzenden Räumen kommt.
Mehrfamilienhaus, Nürnberg
H.Schmelzer GmbH
gemäß §15 HOAI LP 4 bis 8
Ein im innerstädtischen Bereich liegendes Mehrfamilienhaus, welches unter Ensembleschutz steht, soll um- und ausgebaut werden. Es entstehen an diesem Standort sechs Wohneinheiten (zwei davon mit direktem Zugang auf die Stadtmauer).
Wohnung, Nürnberg
Um- und Ausbau Wohnraum
Die großzügige Altbauwohnung wurde nach Besitzerwechsel höchsten Standards entsprechend umgebaut. Im Zuge der Maßnahme wurde ein Teil des Dachbodens an die Wohnung angeschlossen und als Wohnraum mit Dachterrasse ausgebaut.
EuromedClinic/Hotel Pyramide, Fürth
BAVARIA mbH
Im gesamten EuromedClinic – Areal sowie in dem ebenfalls auf dem Grundstück befindlichen Hotel Pyramide wurden alle Gebäudeteile in brandschutztechnischer Hinsicht ertüchtigt, sodass diese den aktuellen Schutzstandarten entsprechen. Die Sanierung wurde bei vollem Betrieb der Gebäudeteile (Hotel und Klinikbetrieb) und in vielen Bereichen unter entsprechenden Schutzvorkehrungen rund um die Uhr (24h) durchgeführt.
WEG Georg-Eberlein-Str. 1-31
Haus & Grund GmbH Nürnberg
400 Tsd. EUR
gemäß §15 HOAI LP 3 bis 8
Die Fassade in der Georg-Eberlein-Straße bedurfte nach einem Nutzungsturnus von ca. 15 Jahren einer Sanierung. Im Zuge der Sanierung wurden Schadensbilder im bestehenden Wärmedämmverbundsystem behoben sowie die Wohnanlage mit einem neuen Anstrich versehen. Eine teilweise Sanierung von Dachflächen komplettiert die Maßnahme.
Kino Casablanca, Nürnberg
gemäß §15 HOAI LP 1 bis 3 und 8
Nach der Schließung des Kinos in der Nürnberger Südstadt im Frühjahr 2009 fand sich ein couragierter Verein aus Privatleuten zusammen, um in Eigenleistung die Gastronomie und den Saal 3 herzurichten und wieder zu eröffnen.
Mit einer Zuwendung der Kulturstiftung Sparkasse Nürnberg ist es dem Verein nun möglich, auch die zwei Kinosäle im Erdgeschoss mit Nebenräumen neu zu gestalten und mit der notwendigen technischen Ausstattung für den Kino- und Veranstaltungsbetrieb auszustatten.
Büroräume, Nürnberg
70 Tsd. Euro
Ausführungszeitraum 2009
gemäß §15 HOAI LP 1-8
Umbau unserer Büroräume in der Fürther Str. 40.
Da es sich bei der Lage um ein ehemaliges Fabrik- und Firmengelände des Textilhandels Feldmann handelt und die Räumlichkeiten einen industriellen Charakter haben, war es unser Ziel, diesen auch beim Ausbau unserer Büroräume zu erhalten.
Wenige, aber gezielt eingesetzte Farbe und Materialien sind der Dreh- und Angelpunkt dieser Gestaltung.
Mehrfamilienwohnhaus, Nürnberg
280 Tsd. Euro
gemäß §15 HOAI LP 1 bis 8 sowie SiGe Koordination
Das in die Jahre gekommene Mehrfamilienwohnhaus, Baujahr 1963 ist mit seiner Lage in der Nürnberger Altstadt unterhalb der Burg und seiner Lage als Eckhaus der Schildgasse ein städtebaulich prägendes Gebäude.
Bei der Sanierung gilt es die notwendigen Anforderungen der aktuellen Energieeinsparverordnung und die behördlichen Vorgaben des Denkmalschutzes optimal umzusetzen.
Das Gebäude wird komplett energetisch saniert (Außenwände, Dach, Kellerdecke, Fenster). Die auf der Südseite bestehenden Balkone werden abgebrochen und durch eine neue, thermische getrennte Balkonkonstruktion vor der Fassade ersetzt.
Kindergarten, Mühlstetten
Katholische Kirchenstiftung Mühlstetten
Ausführungszeitraum 2010
Das Gebäude wurde 1959 als Schulgebäude erstellt und 1990 zu einem Kindergarten umgebaut. Während der Nutzung seit 1990 wurden Einzelmaßnahmen zur Modernisierung durchgeführt, die Gebäudehülle wurde jedoch im Ursprungszustand belassen. Aufgrund dieser Tatsachen war eine Sanierung dringend notwendig.
2010 wurden bei der energetischen Modernisierung durch bmnp.architekten folgende Maßnahmen durchgeführt:
Einbau neuer isolierverglaster Holzfenster
Einbau einer neuen gedämmten Rahmentüranlage im Eingangsbereich
­Aufbringen eines Wärmedämmverbundsystems auf die Außenwände mit ansprechender Farbgestaltung
Gewerkschaftshaus, Landshut
Generalsanierung und Umnutzung
1.BA 2011 2.BA 2014
Die verschiedenen am Ort ansässigen Einzelgewerkschaften sollten in einem zentrumsnahen Haus gebündelt werden. Dazu wurde von der Bauherrin, der Treuhandverwaltung IGEMET, das ehemalige ISAR-Post-Gebäude nahe dem Bahnhof erworben. Das Haus weist eine wechselvolle Geschichte mit zahlreichen Veränderungen, Um- und Anbauten auf, mit denen es in Planung und Ausführung umzugehen galt. Konnte z.B. das ehemalige Schwimmbad eines Fitnesscenters noch so umgebaut werden, dass es nicht mehr wahrzunehmen ist, so mussten die massiven Unterzüge im Gebäude, die für die extremen Lasten einer ehemaligen Druckerei ausgelegt waren, so in die Raumentwürfe integriert werden, dass sie das räumliche Empfinden nicht dominieren und erschlagen. Da während des gesamten Umbaus eine im Objekt eingemietete Arztpraxis ohne Unterbrechung weiterbetrieben werden musste und ein weiter Mieter eineinhalb Geschosse erst ein Jahr nach Baubeginn räumen konnte, musste die Generalsanierung des Hauses äußerst behutsam in mehreren Bauabschnitten durchgeführt werden. Die einzelnen Mietungen wurden in engen und langwierigen Abstimmungen mit den einzelnen Mietern individuell geplant und angepasst, bis hin zu Grundrissanpassungen auf bestehendes Einbaumobiliar und Teilflächenklimatisierung. Besonderes Augenmerk wurde auf die Ertüchtigung des Brandschutzes gelegt, der sich großenteils als mangelhaft zeigte und in konstruktiver Zusammenarbeit mit den genehmigenden Behörden aufwändig auf den heute vorgeschriebenen Stand gebracht wurde. Der überwiegende Teil der Ausbaugewerke wurden an ortsansässige Firmen vergeben.
Mitte 2013 wurde das Objekt mit einer großen Feier der Öffentlichkeit präsentiert und eingeweiht, Ende Februar 2014 konnte die letzte Mietfläche fertiggestellt an die Nutzer übergeben werden.
Ibis Hotel, Bamberg
Accor Hotellerie GmbH
100 Tsd Euro
gemäß §15 HOAI LP 8, sowie SiGe-Koordination
Reihenendhaus, Nürnberg
30 Tsd. Euro
gemäß §15 HOAI LP 1+2, 4
Genehmigungsplanung für die Errichtung eines Wintergartens und die Vergrößerung einer Dachgaube.
Einfamilienhaus, Nürnberg
Umbau eines Einfamilienhauses in Nürnberg-Nord. Vergrößerung und Erneuerung der Küche, Fenstererneuerung (z.T.), Terrassenvergrößerung
Dachsanierung Halle 10, Nürnberg
720 Tsd. Euro
gemäß §15 HOAI LP 1 bis 3 sowie 5 bis 8
Die Bedachung der Messehalle 10 auf dem Gelände der NürnbergMesse mit einer Fläche von ca. 7900 m² muss aus Altersgründen saniert werden. Der Altaufbau des Bestandsdaches wird dabei komplett entfernt. Es erfolgt der Neuaufbau der Bedachung mittels bituminöser Dampfsperrbahn, Dachdämmplatten Mineralfaser und Abdichtungslage aus Kunststoffbahnen, mechanisch befestigt. Alle Anschlüsse an aufgehende Bauteile müssen dementsprechend erneuert werden. Um bei späteren Schadensfällen die Ortung der Leckagen zu erleichtern und damit eine Behebung / Reparatur zu beschleunigen, wird die Dachfläche mittels Schotts in kleinere Kontrollbereiche eingeteilt. Vorhandene Detailausbildungen werden teilweise neu geplant und als klempnermäßige Anschlüsse und Abdeckungen ausgeführt.
Ausführungszeitraum 2007 - 2008
Dresdner Bank, Ansbach
250.000,- € brutto
Ausführungszeitraum 2008
gemäß §15 HOAI LP 3-8
Die Geschäftsräume der Dresdner Bank Filiale Ansbach aus den 1980-er Jahren mussten dem neuen Bankkonzept und dem damit verbundenen CI angepasst werden.
Ein zeitgleicher Leerstand in unmittelbar angrenzender Nachbarschaft ermöglichte ein Interim, durch das der Bankbetrieb während der Umbauarbeiten ungestört weiterlaufen konnte.
Die alten Räume wurden bis Rohzustand rückgebaut. Zusammen mit allen Oberflächen wurde auch die gesamte Haustechnik, Elektro, Sanitär, Heizung und Raumlufttechnik, komplett erneuert.
Durch behutsame Umbauten wurden die Räume in einen zeitgemäßen und modernen Zustand gebracht.
Trotz hohem Kosten- und Zeitdruck konnten Budget und Terminvorgaben auch mit Einzelvergaben eingehalten werden.
Reihenmittelhaus, Nürnberg
60 Tsd. Euro
gemäß §15 HOAI LP 2 bis 8
Umbau, Modernisierung, Badsanierung und Dachbodenausbau eines Reihenmittelhauses in Nürnberg Nord.
Ersatzeingang Messe, Nürnberg
Temporärer Eingang für Messegelände
500 Tsd. Euro
Ausführungszeitraum 2008 - 2010
Für den Zeitraum der Umbaumaßnahme Eingang Mitte auf dem Gelände der NürnbergMesse musste ein temporärer Ersatzeingang geschaffen werden. Unser Entwurf sah einen mit Stegplatten bekleideten Holzbau vor. Aus Sorge vor nachfolgender dauerhafter Nutzung wurde als Zugang und Foyerfläche mit Kassencountern eine Zeltkonstruktion aufgestellt. Über eine temporäre Gerüstüberdachung und neugeschaffene Türanlage in der Pfosten-Riegel- Fassade gelangen die Besucher in den Service 1 mit WC-Anlage und Garderobe. Es waren umfangreiche Planungen, die Berücksichtigung von vorbeugendem Brandschutz und Genehmigungen bei den zuständigen Behörden notwendig, da es sich bei der Zeltkonstruktion aufgrund der langen Standzeit nicht um einen sogenannten "fliegenden Bau" handelt, sondern die Bestimmungen für normale Gebäude angewendet werden mussten.
Wohngebäude Hochstr., Nürnberg
bmnp.hausverwaltung
Das mächtige Jugendstilgebäude hat den 2. Weltkrieg weitgehend unbeschadet überstanden. In der Folgezeit wurde das Haus dem jeweiligen Zeitgeist entsprechend instand gehalten. Nach dem letzten Eigentümerwechsel wurde die Fassaden entsprechend einem alten Aquarell aus der Entstehungszeit wieder rekonstruiert, womit die Bauherren einen Preis beim Deutschen Fassadenwettbewerb gewinnen konnten. Einhergehend mit der Fassadenrenovierung wurden die alten Fenster gegen neue isolierverglaste Holzfenster in historischer Einteilung ausgewechselt. Verschiedene Wohnungen wurden ebenfalls unter Wiederherstellung alter Bausubstanz modernisiert.
Retorte GmbH, Röthenbach
255 Tsd. Euro
gemäß §15 HOAI LP 5 bis 9
Am Baukörper aus den 1960-iger Jahren hatte sich die vorgehängte Waschbetonfassade stellenweise gelöst. Es bestand die Gefahr das sich weitere großformatige Platten lösen und herunterfallen.
Die Aufgabenstellung war eine Gesamtmodernisierung der Gebäudehülle. Unser Entwurfsziel war es, ein zeitloses Erscheinungsbild, des an einer Hauptverkehrsstraße gelegenen Objekts, zu schaffen.
Es wurden alle alten Betonbekleidungen rückgebaut, eine neue wärmegedämmte hinterlüftete Fassade montiert sowie die Fenster und die Türanlagen ausgetauscht. Die Arbeiten wurden dabei so koordiniert, dass der Bürobetrieb im Gebäude ohne Unterbrechung und mit nur geringen Beeinträchtigungen fortgeführt werden konnte.
Dresdner Bank, Forchheim
100 Tsd. Euro
gemäß §15 HOAI LP 1 - 8
Die geänderten Abläufe und der Wunsch nach größtmöglicher Transparenz erforderten umfassende Umbauarbeiten in den Kundenbereichen im Erdgeschoss. Die Verbindung von neuzeitlichem Stahl-Glasanbau aus den 80iger Jahren mit dem Hauptgebäude aus dem Anfang des vorigen Jahrhunderts stellte den besonderen Reiz der Maßnahme dar. Durch den Rückbau fast aller Zwischenwände im Erdgeschoss entsteht der räumliche und optische Bezug beider Bereiche, der seine Spannung aus der Verschmelzung auf der einen Seite und dem Kontrast der beiden so unterschiedlichen Baustile auf der anderen Seite bezieht. Der respektvolle und behutsame Umgang mit der unter etlichen Überschichtungen wiedergefundenen und freigelegten Originalsubstanz aus dem Jugendstil betont jetzt die Wertigkeit der für die Kunden frei zugänglichen Räume.
Van Laack, Nürnberg
Ausführungszeitraum 2007
gemäß §15 HOAI LP 5 bis 8
Für den Bauherren hat sich die Möglichkeit ergeben, mitten in der 1A Lage der Nürnberger einen Partner Store zu errichten. Der Verkaufsraum wird durch die Verwendung weniger sehr guter Materialien, die im Kontrast zu schlichten, weißen Oberflächen stehen, wertig betont. Das Beleuchtungskonzept besteht aus einer Kombination von einfachen funktionalen Deckenspots und einer abstrahierten Lichtdecke. Der rückwärtige Ladenbereich wird durch Lichtbänder natürlich belichtet. Die Fassade wurde konstruktiv vollständig zurückgenommen und besteht aus einer feingliedrigen Stahlkonstruktion, die eine Ein-Scheiben-Verglasung trägt.
Die Maßnahme galt der kompletten Fassadensanierung des Gewerkschaftshauses Nürnbergs und deren Anbauten. Neben einer Erneuerung der kompletten Dachfläche wurde sowohl die energetische Sanierung der Fassade vorgenommen als auch die Betonteile aus den 70er Jahren einer Betonsanierung unterzogen. Abgerundet wurde das ganze Paket durch die Erneuerung der Fensterelemente der Geschosse.
MCN Glockenturm, Nürnberg
Katholische Kirchenstiftung MCN
110 Tsd. Euro
gemäß §15 HOAI Lph 6 bis 8
Der Glockenturm wurde 2005 vom Architekten Prof. Werner Wirsing entworfen, der Anfang der 70er Jahre bereits das Kirchenzentrum erbaute. Die Tragkonstruktion besteht aus vier Stahlbetonscheiben, die im Werk vorgefertigt und vor Ort montiert wurden. Die Glockenstube wurde aus Stahl hergestellt und mit einer offenen Brettkonstruktion bekleidet. Die Schlitze sind so berechnet, dass sich der Schall beim Läuten möglichst gleichmäßig und weit ausbreiten kann. Die vier Glocken hat die Glockengießerei Bachert gegossen die Glockenzier hat der Eichstätter Künstler Stefan Weyergraf gen. Streit entworfen. In einer Kopie auf Bronzeplatten ist sie auch auf den Betonstehlen zu sehen.
Kaiserstr. 21, Nürnberg
Umbau / Energetische Sanierung
HSK Helmut Schmelzer GmbH
400 Tsd. Euro
Ausführungszeitraum 2005 - 2007
In zentraler innerstädtischer Lage gelegen ermöglichteten auslaufende Mietverträge in Zusammenhang mit einem Eigentümerwechsel eine vollständige Kernsanierung des Objekts.
Die Umbau- und Sanierungsmaßnahmen wurden in allen Geschossen durchgeführt. Die Hülle, Fassaden, Steildach und Flachdächer sowie Fenster wurden vollständig überarbeitet und erneuert. Im Erdgeschoss wurde das mittig liegende Treppenhaus abgebrochen und seitlich neu errichtet. Die Lasten auf die vormals tragenden Wände des Treppenhauses werden durch einen Verbund von waagrechten und senktrechten Stahlträger abgetragen. Die haustechnischen Anlagen und Verrohrungen wurden ebenfalls vollständig ausgetauscht und erneuert. Die neue strassenseitige Fassade im Erdgeschoss ist als filigrane rahmenlose Konstruktion ausgeführt worden. Der neue seitliche Eingang mit der neuen Treppe ist wertig in der Materialität und zeitlos in der Konstruktion von Geländer und Handlauf ausgeführt worden.
Wohn- und Bürogebäude, Nürnberg
250 Tsd. Euro
Ausführungszeitraum 2005
Ein Mieterwechsel bot die Möglichkeit der Modernisierung der repräsentativen Dachgeschosswohnung. Dabei wurde der Grundriss völlig neu aufgeteilt. Die Maßnahme umfasste neue Bäder, eine neue Küche, zusätzliche Erker mit Blick auf die Nürnberger Burg , eine große Loggia mit Westausrichtung sowie eine Balkonanlage für dieDachgeschoss‐ und alle darunter liegenden Wohnungen. Innenarchitektur, Materialwahl und ein sehr hoher Verarbeitungsstandard werden dem hochwertigen Charakter der großzügigen Wohnung gerecht.
Umbau und Modernisierung Mittelaltersammlung
Ausführungszeitraum 2005 - 2006
gemäß §15 HOAI LP 8
Im Rahmen der Modernisierung und Neugestaltung der Mittelalter‐Ausstellung stellen die aufwändigen Vitrinen ein wesentliches Gestaltungsmerkmal der Innenarchitektur dar. Sie bestechen dabei mit Ihrer filigranen, rahmenlosen Ganzglasausführung. Frei schwebende Tablare mit aufgesetzten Vitrinen vor den Fensterwänden, lange Wandfluchten mit vorgesetzten, unterteilungsfreien Vitrinen freistehende Vitrinen und von der Decke abgehängte Vitrinen nehmen die einzigartigen Exponate auf. Sie stehen dabei auf schlichten, grafischen Präsentationssockeln, die aus einem Schichtstoff mit besonderer Tiefenwirkung bestehen und fugenlos auf Gehrung gearbeitet sind. Raumbeleuchtung und eine spezielle Lichtleitfaserbeleuchtung mit auf die jeweiligen Exponate abgestimmten Optiken rücken die Ausstellungsstücke ins richtige Licht. Unsichtbar für den Betrachter ist eine umfangreiche Technik in die Vitrinen integriert.
DEGI vertr. durch Allianz Immobilien
Ausführungszeitraum 2004 - 2006
gemäß §15 HOAI LP 1 bis 8 sowie Brandschutzanalyse
Für die Gebäudeeigentümerin wurde der Ist‐Zustand im Bezug auf den Brandschutz in der gesamten Mieteinheit aufgenommen und dokumentiert. Auf dieser Basis wurde ein Brandschutzkonzept erstellt. Unter Beteiligung der Behörde wurde danach mit der Umsetzung der Ertüchtigung bzw. der Kompensationsmaßnahmen begonnen. Die Arbeiten wurden dabei unter laufendem Betrieb in mehreren Bauabschnitten durchgeführt. Um die Beeinträchtigungen für die Gäste so gering wie möglich zu halten, war ein immenser logistischer Aufwand von Nöten.
Einfamilienhaus, Lauf / Peg.
gemäß §15 HOAI LP 5 bis 9 sowie Baukoordination
Auf einem Rand-Eckgrundstück mit leichter Hanglage wurde ein repräsentatives Einfamilienhaus errichtet. Der Entwurf des Hauses wurde bis ins Detail auf das Familienleben und die Wünsche der Bauherren abgestimmt. In seiner äußeren Erscheinung gibt sich das Haus zurückhaltend und passt sich unaufdringlich der Umgebungsbebauung an. Seine hohe Qualität offenbart sich vorwiegend im Inneren. Höchstwertige Materialien und handwerklich herausragende Verarbeitung zeugen vom Anspruch der Bauherren. Niedrigenergiestandard und eine ausgefeilte Haustechnik sind dabei ebenso selbstverständlich wie eine ansprechende Freiflächengestaltung.
Neuapostol. Kirche, Eppingen
900 Tsd. Euro
Ausführungszeitraum 2004 - 2005
gemäß §15 HOAI LP 5 bis 8 sowie SiGe-Koordination
Leicht und gegliedert kommt er daher, der Kirchenneubau der NAK in Eppingen. Die begrünten Flachdächer „schweben“ über Glasbändernund schaffen so lichtdurchflutete Kirchenräume. Freistehende Wandscheiben und rhythmisch eingepasste Glaselemente unterstützen den leichten Charakter des Bauwerks und passen es der leichten Hanglage an.
Gewerkschaftshaus, Ingolstadt
Ausführungszeitraum 2003 - 2006
Der 60-iger-Jahre Bau war vielfach dem jeweiligen Zeitgeist entsprechend umgebaut worden, wobei zunehmend mehr Wert auf Optik als auf Dauerhaftigkeit und Nutzwert gelegt worden war. So entsprach das Gebäude energetisch längst nicht mehr heutigen Anforderungen. Ein deutlicher Instandhaltungsrückstand, verbunden mit sich abzeichnenden Bauschäden machten größere Instandsetzungen notwendig, die mit einer energetischen Modernisierung und einem zeitgemäßen Erscheinungsbild verbunden werden konnten.
Nach der Instandsetzung und Neukonstruktion des Dachaufbaus wurden im laufenden Betrieb alle Fenster erneuert, ein äußerer Sonnenschutz installiert und die Lochfassade des Treppenraums gegen eine großflächige Pfosten-Riegelfassade mit geschosshoher Verglasung ausgetauscht. Um hierbei den vormals viel zu kleinen Eingang angemessen vergrößern zu können, wurde im Erdgeschoss eine tragende Stütze entfernt, was aufwändige statische Eingriffe nötig machte, die dem Treppenraum jedoch nicht anzusehen sind. Die Fassade erhielt ein Wärmedämmverbundsystem mit einer Farbgestaltung, die sich gegenüber den benachbarten Gebäuden und dem gegenüberliegende Schloss stark zurücknimmt.
Im Inneren wurden die zentralen, sehr beengten WC-Bereiche modernisiert und es konnte ein zusätzliches Behinderten-WC geschaffen werden. Eine Modernisierung des Treppenraums schloss die Maßnahme ab, die in Gänze während des laufenden Geschäftsbetriebs ausgeführt wurde.
Gichtgaskraftwerk Dillinger Hütte
gemäß §15 HOAI LP 3 und 4
Das von Evonik, Dillinger Hütte und Saarstahl in Bau befindliche Gichtgaskraftwerk nutzt überschüssiges Hochofengas zur Erzeugung von Strom und Dampf, wodurch die Umwelt spürbar entlastet wird.Die hochmoderne Anlage erwirtschaftet eine elektrische Leistung von rund 90 MW und eine Feuerwärmeleistung von 230 MW. Als Brennstoff wird das im Hochofenprozess erzeugte, überschüssige Hochofengas vollständig energetisch verwendet. Jährlich werden durch modernste Technologien 2,0Mrd. m³ Hochofengas verwertet und daraus 570Mio. kWh Strom und 400.000 t Dampf für die Verbraucher am Hüttenstandort erzeugt.
Dresdner Bank, Deggendorf
Umbau, Modernisierung und Erweiterung
750 Tsd. Euro
Ausführungszeitraum 2002 - 2003
Inmitten der Stadt am zentralen Stadtplatz gelegen wurde die Filiale der Bank dem neuen CI entsprechend umgebaut. Zeitgleich konnten bis dahin fremdvermietete Geschosse im Haus hinzugenommen und für eine Banknutzung umgebaut werden. Die Maßnahme wurde in mehreren Bauabschnitten bei laufendem Bankbetrieb durchgeführt. Eine besondere Herausforderung an die Logistik sowie die Statik stellte dabei die Anordnung des Bank‐ und Kundentresores im1. Obergeschoss sowie der Abbruch einer internen Verbindungstreppe dar. Dem Kunden präsentiert sich die Bank jetzt zeitgemäß hell und freundlich. Nach außen dokumentiert sich der Umbau durch neue, große Fensterelemente im EG.
Dresdner Bank, Neumarkt
600 Tsd. Euro
Ausführungszeitraum 2002
Die Bankfiliale wurde nach dem aktuellen CI umgebaut. Zeitgleich konnten zusätzliche Flächen im Haus zugemietet werden. Auch sie wurden einer Banknutzung entsprechend umgestaltet. Durch den Flächenzugewinn im 1. Obergeschoss musste eine einterne Verbindung zu den Mietflächen im Rückgebäude geschaffen werden. Dies wurde durch einen großzügig verglasten Zwischen‐Bau auf dem Dach der Kundenhalle erreicht, er nimmt auch die unterschiedlichen Niveaus der einzelnen Gebäudeteile auf. Die Baumaßnahme erfolgte bei laufendem Bankbetrieb in mehreren Bauabschnitten. Neben Oberflächen und Raumaufteilungen wurde auch die gesamte Gebäudetechnik erneuert.
Congresscenter CCN-Ost, Nürnberg
Ausführungszeitraum 2002 - 2005
gemäß §15 HOAI Lph 6 für Teilbereiche und 8 in Architektengemeinschaft, sowie SiGe-Koordination
Um den gestiegenen Anforderungen der NürnbergMesse GmbH an Besucherzahlen gerecht zu werden, wurde in Ergänzung zu dem Eingang West ein größerer, zusammenhängender Eingang auf der Ostseite des Messegeländes notwendig. Zusätzlich sollte die Kapazität für Kongresse langfristig hergestellt werden. Das CCN-Ost besteht aus dem Eingang Ost, 20 Tagungsräumen, für 50 bis 1.200 Personen, die über offene Galerien erreichbar sind, einem Pressecenter, Clubräume mit VIP-Lounges, Gastronomiebereiche mit Restaurants, Bistro und Bar sowie zwei Küchen zur Versorgung von 3.000 Gästen.
Der Innenbereich wird durch das Glasoberlicht natürlich belichtet. Die Oberflächen der verschieden Funktionsbereiche wurden auf die individuell notwendigen Anforderungen hochwertig angepasst.
Discounter, Nürnberg
Neu- / Anbau
Entwurf: b2 baukunst bruneder
Um einem bestehenden Lebensmittelhandel die Möglichkeit einer Flächenvergrößerung zu geben, entschloss sich der Bauherr zu einer Erweiterung der Erdgeschossmietfläche. In engster Abstimmung mit der Stadt konnte so inmitten der historischen Altstadt ein schlichter Bau verwirklicht werden, der durch seine zurückhaltende Form und markante Farbgebung selbstbewusst auftritt ohne marktschreierisch zu wirken und die Umgebungsbebauung zu übertönen. Die Hanglage des Grundstücks ermöglichte eine ebenerdige Garage mit Nebenräumen und Lagerbereich und darüber einen zeitgemäßen Verkaufsraum.
Neuapostol. Kirche, Linkenheim
720 Tsd Euro
Ausführungszeitraum 2000 - 2001
gemäß §15 HOAI LP 5 bis 8, sowie SiGe-Koordination
Die alte, aus den 60er Jahren stammende Kirche, wurde vollständig zurückgebaut und statt dessen ein moderner Kirchenbau errichtet, der den heutigen Anforderungen zeitgemäß Rechnung trägt.
Neuapostol. Kirche, Neuenstadt
Anbau / Modernisierung
Neuapostolische Kirche, Stuttgart
200 Tsd. Euro
Ausführungszeitraum 1997 - 1998
gemäß §15 HOAI LP4 bis 8
Auf Grund akuter Raumnot war eine Erweiterung des Kirchengebäudes um einen Gemeindesaal mit Nebenräumen zu planen. Die Entscheidung fiel auf einen reinen Holzbau, der frei neben dem Kirchenaltbau steht, mit dem er über einen verglasten Gang verbunden ist. Der Baukörper ist dabei auf dem leicht abfallenden Grundstück voll aufgeständert. Durch seine ruhigen Flächen und die zurückhaltende Farbgebung fügt sich der Anbau gut in die ländliche Umgebungsbebauung ein. Die Verwendung von wenigen, natürlichen Materialien setzt im Inneren dieses Konzept fort. Die Neuaufteilung und Gestaltung der Freiflächen mit Grünflächen und Parkplätzen rundete den Auftrag ab.
Neuapostol. Kirche, Bad Schönborn
Ausführungszeitraum 1998 - 1999
Nachdem das alte Gebäude aus den 60er Jahren dem Gemeindeleben in keiner Weise mehr gerecht wurde, war ein modernen Neubau an gleicher Stelle zu planen. Der Baukörper nimmt dabei die Muldenlage des Grundstücks auf und zeigt sich vom Eingangsbereichher eingeschossig, von der Gartenseite her zweigeschossig. Nebenräume und Kirchenraum lassen sich an der äußeren Form ablesen. Während Eingang und Foyer großzügig verglast sind, bieten im Kirchenraum die Fenster zum Garten und die Oberlichter die notwendige Abgeschiedenheit. Augenfällig ist das geschwungene, zur Altarwand hin ansteigende Dach, dessen Pfetten im Inneren durch Zugbänder aus Stahl unterspannt sind. Farbgebung und Materialwahl spiegeln die Modernität des Kirchengebäudes wieder.
Neuapostol. Kirche, Neumarkt
450 Tsd. Euro
Das Kirchengebäude aus den 60er Jahren musste rechtzeitig zur Eröffnung der Landesgartenschau in Neumarkt modernisiert werden, da es direkt an das Ausstellungsgelände grenzt. Neben dem Kirchenraum wurden alle Nebenräume vollkommen neu gestaltet und teilweise neu aufgeteilt. Im Außenbereich erfuhr der Eingang mit Treppenanlage, Windfang und Emblem-Stele eine komplette Neugestaltung. Bauteile, die wieder verwendet werden konnten, wurden behutsam in das Gestaltungskonzept mit einbezogen.
Thermal- & Freibad, Treuchtlingen
Matthias Franke Architekt
Ausführungszeitraum 1995 - 1997
Im Zuge der Schwimmbadsanierung und Erweiterung erhielt die Altmühltherme ein neues 50m-Sportbecken und ein 500 m2 großes Nichtschwimmerbecken. Die Altmühltherme wurde mit modernster Technik zur Wasseraufbereitung, Wärmerückgewinnung und Nutzung regenerierbarer Energien ausgerüstet. Das neue Thermalbad umschließt mit zwei Baukörpern einen nach Süden geöffneten Innenhof mit Badeplattform und Thermalaußenbecken. Der Hof findet an einem Schilfgürtel und hohen Baumbestand am Ufer einen landschaftlichen Abschluss. Die attraktive Lage an der Altmühl wird erlebbar durch die terrassierte Anordnung der Aussenbecken, die kaskadenartig zum Fluss abfallen.
Dresdner Bank, Hof
Merkur Grundstücks GmbH
Ausführungszeitraum 1996
Für die Filiale der Dresdner Bank AG in Hof galt es, eine zeitgemäße Gestaltung der Geschäftsstelle mit neuem Raumprogramm für optimierte Arbeitsabläufe zu finden. Dazu wurde das gesamte Gebäude von KG bis DG bei laufendem Betrieb in mehreren Bauabschnitten umgebaut. Neben allen Oberflächen wurde auch die komplette Haustechnik erneuert. Eine hochwertige Innenarchitektur trägt dem Anspruch der Bank als moderner Dienstleister mit langer Tradition Rechnung. Die Fassade wurde in enger Abstimmung mit dem Heimatpfleger der Stadt Hof gestaltet. Mit ihr konnte der Bauherr einen Fassadenpreis der Stadt Hof gewinnen.
Ausführungszeitraum 1996-1997
gemäß §15 HOAI
Das Hotel entstand inmitten der Altstadt auf einem seit Kriegsende brachliegenden Grundstück. Die Enge der Gassen, die starke Hanglage sowie die dreiseitige vollständige Umbauung stellten höchste Anforderungen an die Baustellenlogistik. Das Gebäude liegt mit seinem Untergeschoss direkt auf bzw. unmittelbar an alten Felsenkellern, eine besondere Herausforderung für Statik und Gründung. Das Erdgeschoss liegt zurückversetzt, um die Möglichkeit einer Hotelvorfahrt zu schaffen, die sich auf der schmalen Gasse nicht darstellen ließ. Die Hoteltiefgarage wurde mit bestehenden Tiefgaragen der Nachbarbebauung verbunden und ist - ebenfalls aus Platzgründen - nur über diese anzufahren.
Neuapostol. Kirche, Erlangen
Ausführungszeitraum 1995 -1996
Der einfache Kirchenbau aus den 60er Jahren wurde optisch, technisch und energetisch auf einen zeitgemäßen Standard gebracht und um ein großzügiges Foyer erweitert. Eine besondere Rolle beim Entwurf spielte dabei die zentrale Lage des Baus inmitten der Stadt an einer Grünanlage. So zeigt sich der neue Eingangsbereich großzügig verglast und lädt zum Eintritt ein. Die großen Kirchenfenster hingegen verhindern durch eine aufwändige Kunstverglasung ungewünschte und störende Einblicke. Wenige und schlichte Materialien sowie eine dezente Farbgestaltung bilden einen adäquaten Rahmen für ein lebendiges Gemeindeleben.
Dresdner Bank, Weimar
Ausführungszeitraum 1994
Für die Niederlassung der Dresdner Bank war ein großes Gebäude aus der Gründerzeit mitten in der Stadt umzubauen und kernzusanieren. Während der Arbeiten, die bei laufendem Betrieb in mehreren Bauabschnitten durchgeführt wurden, traten immer wieder alte, erhaltenswerte Bauteile zutage, die behutsam bearbeitet und in das Gestaltungskonzept mit einbezogen wurden. Altes und Neues bilden so einen spannenden Kontrast, der in der Auswahl der verwendeten Materialien seine Entsprechung findet.
Kreissparkasse, Annaberg-Buchholz
Ausführungszeitraum 1992 - 1995
gemäß &15 HOAI LP 3 bis 7 / Projektleitung
Kurz nach der Wende stellte sich für die Kreissparkasse Annaberg–Buchholz die Notwendigkeit nach einem repräsentativen Gebäude in zentraler Lage. Das Objekt wurde in der historischen Altstadt, in starker Hanglage auf dem Dom eines ehemaligen Silbererzbergwerkes errichtet. Der Haupteingang nimmt dabei Bezug zu dem gegenüberliegenden Portal der St. Annenkirche. Lobby und Kundenhalle lösen die strenge Geometrie durch ihre Kreisform auf. Eine Galerie sorgt in der Kundenhalle für Großzügigkeit. Der durchgehend hohe Ausbaustandard wie z.B. Türen in Nextel -Lack oder ein fugenloser Terrazzoboden mit eingearbeiteten Edelstahllisenen im Kundenbereich unterstreicht die Wertigkeit des Gebäudes im Inneren. An der Gebäudehülle wurde durch die Verwendung ortsüblicher Materialien die Zugehörigkeit zur Region dokumentiert.
Dresdner Bank, Nürnberg
Ausführungszeitraum 1991 - 1995
Nach über 20 Jahren musste die Niederlassung Nürnberg der Dresdner Bank AG komplett umgebaut werden. Die Arbeiten umfassten das Gebäude vom 3.UG bis zum DG. Die Maßnahmen wurden dabei in mehreren Bauabschnitten bei laufendem Betrieb durchgeführt und betrafen sowohl Raumaufteilungen, Gestaltung und alle Oberflächen sowie eine komplette Erneuerung der Haustechnik. An der Fassade legt sich der äußere Sonnenschutz als eigenständige Struktur behutsam um das Gebäude. Im Inneren überrascht die weitläufige Kundenhalle durch ihre Helligkeit. Diese wird durch eine Sonderleuchte erreicht, deren Licht indirekt über Klosterkreuzgewölbekassetten reflektiert wird. Großflächige Verglasungen geben die notwendig Transparenz, ausgesuchte Materialien in perfekter Verarbeitung spiegeln die Bedeutung einzelner Bereiche.
Architekturprojekte im Überblick
2012 35 Klinikum Nürnberg Nord, Haus 51, Küche
2012 34 Notaufnahme Klinikum Nürnberg Nord
2012 29 StNbg Kinderhort Katzwang
2012 27 Voltastraße 88
2012 13 Effeltricher Straße
2011 42 Grainau Hotellobby
2011 44 Unterstellhalle Katzwang
2011 35 Umbau Physiotherapiepraxis
2011 30 Brettergartenstraße Fitnessstudio
2011 21 Schloss Untermerzbach
2011 17 Königstr. 25-27
2011 13 Brettergartenstraße
2011 08 Dachaufstockung Schliersee
2011 07 IGEMET Neckarsulm Dachterrasse
2011 06 IGEMET Ludwigsburg Empfang
2011 01 IGEMET Nürnberg
2010 33 Hintere Insel Schütt
2010 27 Hochstr. OG4
2010 25 Euromed
2010 12 Wohnanlage Georg-Eberlein-Str
2010 08 Kino Casablanca
2009 27 Büroausbau Fürther Str. 40
2009 26 Schildgasse
2009 23 KiGa Mühlstetten
2009 22 IGEMET Landshut
2009 13 IBIS Bamberg
2009 02 REH Schreglmann
2009 01 EFH NBG Nord
2008 63 Dachsanierung Halle 10
2008 25 Hotel Mercure Nürnberg
2008 11 DreBa Ansbach
2009 01 BV Raum
2007 43 Ersatzeingang Mitte
2007 40 Fassade Hochstr.
2007 37 Retorte Röthenbach
2007 34 Dreba Forchheim
2007 30 Van Laack, Nürnberg
2006 45 IGEMET Nürnberg
2005 49 MCN Glockenturm
2005 48 Kaiserstrasse 21
2005 16 Neutorgraben
2005 12 GMN Vitrinen
2004 29 Steigenberger Stuttgart
2004 27 EFH in Lauf
2003 29 NAK Eppingen
2003 12 IGEMET Ingolstadt
2003 01 Gichtgaskraftwerk Dillinger Hütte Saar
2001 28 Dresdner Bank Deggendorf
2001 14 DreBa Neumarkt
2001 12 CCN-Ost
2000 10 Norma Birngruber
2000 06 NAK Linkenheim
1997 10 NAK Neuenstadt
1997 09 NAK Bad Schönborn
1997 02 NAK Neumarkt
1996 06 Thermal- und Freibad Treuchtlingen
1995 04 Dresdner Bank AG, Filiale Hof
1995 03 Hotel Agneshof, Nürnberg
1994 07 NAK Erlangen
1993 29 Dresdner Bank AG, Filiale Weimar
1992 17 KSK Annaberg
1991 09 Dresdner Bank AG, NL-Nürnberg

References: §15
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