Source: https://sps.ikg-rt.de/us/Infos%20ber%20die%20Schule/Schulordnung.aspx
Timestamp: 2020-05-26 20:29:18+00:00

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Infos über die Schule Schulordnung
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Diese Schulordnung wurde von der Gesamtlehrerkonferenz und der Schulkonferenz beschlossen und regelt die Zusammenarbeit von Lehrern, Schülern und Eltern. Sie ist Ausdruck der gemeinsamen Verantwortung für ein erfolgreiches Lernen und für ein konstruktives Zusammenwirken aller am Schulleben beteiligten Gruppen und Personen. Sie beruht auf dem Geist gegenseitiger Achtung und der Bereitschaft zur Einhaltung vereinbarter Spielregeln (1).
1.0 Organe der Schule
1.4 Vertretung des Personals
1.5 Beteiligungsgremien der Eltern
1.6 Schülermitverantwortung
1.7 Verbindungslehrer
2.0 Lernmittel und besondere Einrichtungen
2.1 Lernmittel
2.2. Schulbibliothek
2.3 Computerraum Internet-Anschluss
2.4 Aufenthalts- und Gruppenarbeitsräume
3.0 Unterricht und schulische Veranstaltungen
3.2 Entschuldigungen
3.3 Beurlaubungen
3.4 Befreiung vom Sportunterricht
3.5 Religions- und Ethikunterricht
3.6 Teilnahme am freiwilligen Unterricht
3.7 Sprechstunden der Lehrer
3.8 Vorzeitige Beendigung des Schulverhältnisses
3.9 Klassen- und Schulveranstaltungen
4.0 Ordnung im Schulbereich
4.1 Gebäude und Einrichtungen
4.2 Ordnung in den Unterrichtsstunden
4.3 Öffnung des Schulgebäudes
4.4 Beginn der Unterrichtsstunden
4.5 Verhalten in unterrichtsfreien Stunden
4.6 Pausenordnung/Verhalten in der Schule
4.7 Fundsachen und Verlust von Gegenständen
4.8 Verlassen des Schulbereichs
4.9 Verkehrsordnung im Schulbereich
4.10 Rauchen
4.11 Unfallmeldung
4.12 Benutzung von Handys und anderen Medien
5.0 Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen
1.1. Schulleitung (Schulleiter und stellvertretender Schulleiter)
Die Schulleitung sorgt für eine ordnungsgemäße Arbeit in der Schule. Der Schulleiter vertritt die Schule nach außen und übt das Hausrecht in der Schule aus.
Die Aufgaben des Schulleiters sind im SchG § 41 festgelegt.
1.2. Fachabteilungen werden im Rahmen des jeweils gültigen Organisationsplans gebildet. Alle Fächer sind einer Fachabteilung zugeordnet, die von einem Fachabteilungsleiter (FAL) geleitet wird.
Der stellvertretende Schulleiter, die Fachabteilungsleiter (Studiendirektoren) und andere mit bestimmten Funktionen betraute Kolleginnen und Kollegen unterstützen den Schulleiter bei schulorganisatorischen und pädagogischen Fragen.
An der Schule sind folgende Konferenzen eingerichtet: die Schulkonferenz,
die Gesamtlehrerkonferenz, Teillehrerkonferenzen (Klassen-, Jahrgangsstufen-, Fach- und Fachabteilungskonferenzen).
Im Rahmen der gesetzlichen Eigenverantwortung der Schule haben die Konferenzen die Aufgabe, die Unterrichts- und Erziehungsarbeit zu fördern, sie mitzugestalten und die erforderlichen Maßnahmen zu beraten und zu beschließen. Ihre Rechte und Aufgaben sind im einzelnen im SchG §§ 44 - 47 in der Schulkonferenzordnung und der Konferenzordnung festgelegt (1).
a) Stimmberechtigte Mitglieder der Schulkonferenz sind: Der Schulleiter als Vorsitzender, der Elternbeiratsvorsitzende als stellvertretender Vorsitzender,
6 Vertreter der Lehrer, 2 weitere Vertreter der Eltern und 3 Vertreter der Schüler. Die Vertreter dieser ordentlichen Mitglieder können mit beratender Stimme teilnehmen. Die Schüler müssen der 7. oder einer höheren Klasse angehören. Ist ein Mitglied verhindert, wird es durch einen gewählten Vertreter ersetzt.
b) Der Gesamtlehrerkonferenz gehören alle an der Schule, der Jahrgangsstufen-konferenz alle an einer Jahrgangsstufe, der Klassenlehrerkonferenz alle an der Klasse, der Fachkonferenz alle in einem bestimmten Fach unterrichtenden Lehrer an. Zur Teilnahme sind alle Lehrer der Schule verpflichtet, einschließlich der zur Ausbildung zugewiesenen Lehrkräfte, die selbständig unterrichten.
(1) Die Schulordnung beruht auf dem Schulgesetz von Baden-Württemberg und den einschlägigen Verordnungen des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport. Sie sind im Amtsblatt des Kultusministeriums veröffentlicht und können auf dem Sekretariat eingesehen werden. Vgl. auch Anhang.
Die Personalvertretung liegt bei der Personalversammlung und beim Personalrat. Zusammensetzung und Aufgaben sind im Personalvertretungsgesetz festgelegt (2). Die berufliche Förderung von Frauen und die Verbesserung ihrer Aufstiegsbedingungen, wird von der Frauenvertreterin wahrgenommen. Ihre Aufgaben und Rechte sind im Landesgleichberechtigungsgesetz geregelt (3).
Die Eltern haben das Recht und die Pflicht, an der schulischen Erziehung mitzuwirken (4). Neben der Schulkonferenz sind sie an folgenden Gremien beteiligt:
1.5.1 Klassenpflegschaft und Jahrgangsstufenpflegschaft
Sie dienen der Zusammenarbeit von Elternhaus und Schule.
Eltern und Lehrer sollen sich in den Pflegschaften gegenseitig informieren und beraten (5). Mitglieder der Pflegschaften sind die Eltern der Schüler einer Klasse/ Jahrgangsstufe sowie alle Lehrer, die an der Klasse/Jahrgangsstufe regelmäßig unterrichten.
Der Vorsitzende der Klassenpflegschaften lädt den Klassensprecher und dessen Stellvertreter zu geeigneten Tagesordnungspunkten ein. Ist eine Frage nicht geeignet, in Anwesenheit von Schülern behandelt zu werden, setzt die Klassenpflegschaft ihre Sitzung ohne Schülervertretung fort. Die Mitglieder der Klassenpflegschaft können der Klassenkonferenz Vorschläge zur Beratung und Beschlussfassung vorlegen und an deren Beratung durch ihre gewählten Vertreter mitwirken.
Vorsitzender ist der Elternvertreter einer Klasse bzw. Jahrgangsstufe. Er muss spätestens 6 Wochen nach Beginn des Schuljahres gewählt sein. Sein Stellvertreter ist der Klassenlehrer bzw. ein Jahrgangsstufenlehrer. Die Pflegschaften treten mindestens einmal im Schulhalbjahr zusammen.
1.5.2 Elternbeirat
Mitglieder des Elternbeirats sind mit gleichen Rechten und Pflichten die Elternvertreter der Klassen- und Jahrgangsstufenpflegschaften und ihre Stellvertreter. Die Eltern der Jahrgangsstufen 11 und 12 wählen in den Elternbeirat so viele Vertreter, wie in der vorangegangenen Klasse 10 Klassenelternvertreter und Stellvertreter gewählt wurden. Sie wählen einen Vorsitzenden und dessen Stellvertreter.
Der Elternbeirat kann Mitglieder der SMV oder andere Schüler zu geeigneten Punkten der Tagesordnung einladen.
Aufgaben und Rechte des Elternbeirats ergeben sich aus § 57 SchG und aus der Elternbeiratsverordnung.
(2) Das Personalvertretungsgesetz kann beim Personalrat eingesehen werden.
(3) „Gesetz zur Durchführung der tatsächlichen Gleichberechtigung von Frauen und Männern“ vom 21.12.95 (K. u. U. 1996, S. 58 ff).
(4) vgl. SchG § 55
(5) vgl. SchG § 56
1.6 Schülermitverantwortung (SMV)
Die SMV vertritt die Anliegen der Schüler gegenüber der Öffentlichkeit, den Lehrern und Eltern. Sie organisiert Arbeitsgemeinschaften und Veranstaltungen; sie pflegt Kontakte zu anderen Schulen.
Organe der SMV sind: Klassensprecher/Jahrgangsstufensprecher, Schülerrat (Versammlung aller Klassen- und Kurssprecher), der Schülersprecher und sein Stellvertreter, die Referenten und die Ausschüsse (6).
Die Verbindungslehrer beraten und unterstützen die Schüler; sie fördern die Verbindung zu den Lehrern, dem Schulleiter und den Erziehungsberechtigten und versuchen, bei Konflikten zu vermitteln (7). Sie werden vom Schülerrat gewählt.
Im Rahmen des § 94 SchG besteht Lernmittelfreiheit; d. h. die Stadt Reutlingen überlässt als Schulträger den Schülern alle notwendigen Lernmittel (Schulbücher usw.) leihweise und kostenlos. Bei Verlust oder starker Beschädigung der entliehenen Unterrichtsmittel muss Ersatz geleistet werden. Gegenstände von geringem Wert und Gegenstände die auch außerhalb des Unterrichts gebraucht werden, sind keine Lernmittel.
Die Schulbibliothek steht Schülern und Lehrern gemeinsam zur Verfügung. Ihr ist ein Arbeitsraum für die Oberstufe angeschlossen. Die Anwesenden sind zu Ruhe und Rücksichtnahme verpflichtet, damit in den Hohlstunden konzentriert gearbeitet werden kann. Essen und Trinken sowie störendes Verhalten sind nicht gestattet. Die Schulbibliothek ist vor allem eine Präsenzbibliothek. In der Oberstufe werden häufig benutzte Werke in den Fachbereichen mehrfach angeschafft und über die Fachlehrer direkt an die Schüler ausgeliehen (für Referate usw.). Zur Förderung des Lesens in der Unter- und Mittelstufe stellen die Fach- und Klassenlehrer einen geeigneten Lektürebestand zusammen und leihen ihn im Rahmen des Unterrichts an die Schüler aus.
Benutzung und Ausleihe werden durch die Bibliotheksordnung geregelt. Für beschädigte oder nicht zurückgebrachte Bücher wird Ersatz gefordert. Die Schüler werden in die Benutzung der Bibliothek eingeführt.
2.3 Computerraum und Internet-Anschluss
Die Schule ist mit zwei Computerräumen für Gruppen- und Klassenunterricht (z. B. Informationstechnische Grundbildung in Klasse 5, computergestützter Fachunterricht) sowie zur Einzelbenutzung ausgestattet. Die Nutzung ist auf unterrichtlich-schulische Zwecke beschränkt. Mit Geräten, Installationen und Internetzugang ist sorgfältig und verantwortlich umzugehen. Vorsätzliche Manipulationen an Systemprogrammen sind untersagt und haben eine Benutzungssperre und Schadensersatzforderungen zur Folge. Computerspiele sind nicht erlaubt.
Auftretende Mängel sollen den betreuenden Lehrern unverzüglich angezeigt werden.
Im Einzelnen wird auf die Benutzerordnung verwiesen, die den Schülerinnen und Schülern ausgehändigt wird.
(6) Rechtsgrundlagen der SMV: SchG §§ 62-70, SMV-Verordnung des Kultusministeriums
(7) Rechtsgrundlage: § 68 SchG und § 16 der SMV-Verordnung
Im Erdgeschoss befinden sich zwei Aufenthaltsräume. Im kleinen Aufenthaltsraum zum Innenhof hin betreibt die SMV eine Cafeteria. Die ausgehängten Regelungen sind zu beachten.
Der Unterricht orientiert sich an den Bildungs- und Lehrplänen, die in der Schule und bei den Fachlehrern einzusehen sind.
Lehrer, Eltern und Schüler tragen gemeinsam die Verantwortung für einen erfolgreichen Unterricht. Lehrer und Schüler sind verpflichtet, den Unterricht pünktlich zu beginnen und nicht vorzeitig zu beendigen. Die Schüler haben im Rahmen des Lehrplans die Möglichkeit, bei der Wahl des Unterrichtsgegenstandes und der Unterrichtsmethoden mitzuwirken.
Neben dem regulären Unterricht werden Arbeitsgemeinschaften und außerunterrichtliche Veranstaltungen (z. B. Klassenausflüge, Schüleraustausch, Schulfeste) gemäß den Beschlüssen der GLK durchgeführt.
Das IKG betreut in Zusammenarbeit mit dem Orden der Karmeliterinnen in Medellin/Kolumbien ein Sozialprojekt. Die Einkünfte aus Schulfesten und anderen Schulveranstaltungen sollen vor allem diesem Projekt zugute kommen.
Die Klassen im achtjährigen Gymnasium sind in Unterstufe (Kl. 5 - 6), Mittelstufe (Kl. 7 - 9) und Oberstufe (Kl. 10 - 12) gegliedert. Dabei bestehen folgende Schwerpunkte der Unterrichtsarbeit:
a) Die Klassen 5 und 6 („Orientierungsstufe“) dienen der allmählichen Einführung in das Gymnasium und seine typischen Arbeits- und Lernformen.
b) Die Klasse 10 hat eine Gelenk- und Orientierungsfunktion für die Kursstufe. Der Unterricht orientiert sich zunehmend an oberstufengemäßen Arbeitsweisen und führt in verstärkter Weise in die Systematik und Begriffssprache der Einzelfächer ein. Er soll die Schüler bei der Wahl der Profil –und Neigungsfächer unterstützen.
c) Die Jahrgangsstufen 11 und 12 werden nicht mehr im jährlichen Klassenverband,
sondern in 4 Halbjahreskursen (11,I und 11,II; 12,I und 12,II) unterrichtet. Dabei wählt jeder Schüler im Rahmen bestimmter Vorschriften neben Deutsch und Mathematik eine Fremdsprache sowie je ein Profilfach und Neigungsfach (je 4 Wochenstunden) und mehrere zweistündige Fächer.
Am Ende des Schuljahres erhalten die Schüler ein Zeugnis. Davor wird am Ende des ersten Schulhalbjahres (Anfang Februar) in den Klassen 5 - 10 eine „Halbjahresinformation“ mit dem aktuellen Leistungsstand der Schüler ausgestellt. Die Schüler der Jahrgangsstufen 11 und 12 erhalten Halbjahreszeugnisse.
Die Schüler sind nach § 72 SchG und nach der Schulbesuchsverordnung verpflichtet, am Unterricht und an anderen verbindlichen Veranstaltungen der Schule (z. B. Wander- und Sporttage, Schulausflüge, Projekttage) regelmäßig und ordnungsgemäß teilzunehmen.
3.2 Verhinderungen (Entschuldigungen)
Ist ein Schüler aus zwingenden Gründen (z. B. Krankheit) am Schulbesuch verhindert, ist dies der Schule unter Angabe des Grundes und der voraussichtlichen Dauer der Verhinderung unverzüglich mitzuteilen (Entschuldigungspflicht). Entschuldigungspflichtig sind für minderjährige Schüler die Erziehungsberechtigten und diejenigen, denen Erziehung oder Pflege eines Kindes anvertraut ist, volljährige Schüler für sich selbst. Die Entschuldigungspflicht ist spätestens am zweiten Tag der Verhinderung mündlich, fernmündlich oder schriftlich zu erfüllen. Im Falle fernmündlicher Verständigung der Schule ist die schriftliche Mitteilung binnen drei Tagen nachzureichen. Wird ein Schüler wegen Krankheit aus dem Unterricht entlassen, ist eine schriftliche Entschuldigung nachzureichen.
Bei einer Krankheitsdauer von mehr als 10 Unterrichtstagen oder bei auffällig häufigen Erkrankungen muss dem Klassenlehrer bzw. Tutor ein ärztliches Zeugnis vorgelegt werden. Der Schulleiter hat das Recht, eine amtsärztliche Untersuchung in die Wege zu leiten.
Wird in einem Haushalt, zu dem ein Schüler gehört, eine ansteckende Krankheit
(z. B. Masern, Scharlach, Röteln) festgestellt, so ist der Haushaltsvorstand verpflichtet, die Schulleitung sofort zu benachrichtigen.
Beurlaubungen vom Unterricht aufgrund vorher bekannter Termine (Familienfeiern, Führerscheinprüfungen...) müssen im Voraus von der Schule genehmigt werden. Nachträgliche Entschuldigungen können in solchen Fällen nicht anerkannt werden. Fahrstunden sind kein Beurlaubungsgrund. Ebenso sind Arztbesuche während der Schulzeit im Allgemeinen nicht gestattet.
Um Beurlaubung für einzelne Stunden oder Tage muss vom Erziehungsberechtigten oder volljährigen Schüler rechtzeitig schriftlich, unter Angabe des Grundes, nachgesucht werden.
Der Fachlehrer bzw. Kursleiter kann einen Schüler für eine Unterrichtsstunde seines Faches befreien, der Klassenlehrer bzw. Tutor bis zu zwei Tagen, wenn die vom Kultusministerium vorgesehenen Beurlaubungsgründe gegeben sind. Längere Beurlaubungen können durch den Schulleiter ausgesprochen werden. Die Verantwortung für die unterrichtlichen Folgen der Schulversäumnisse tragen die Erziehungsberechtigten bzw. die volljährigen Schüler.
Konfirmanden werden am Montag nach der Konfirmation, Firmlinge am Tag ihrer Firmung beurlaubt. Nach Abschlussbällen haben die betroffenen Schüler in der Regel am folgenden Tag die 1. Stunde unterrichtsfrei.
Alle Beurlaubungen müssen rechtzeitig beantragt werden.
Im Sportunterricht besteht wie in anderen Fächern grundsätzlich Anwesenheitspflicht. Dies gilt auch dann, wenn ein Schüler aus gesundheitlichen Gründen am Sport nicht teilnehmen kann.
Von Rand- und Schwimmstunden sowie von Sportstunden am Nachmittag kann befreit werden, wenn rechtzeitig ein Beurlaubungsgesuch vorgelegt wird.
Kann ein Schüler aus gesundheitlichen Gründen länger als vier Wochen nicht am Sportunterricht teilnehmen, ist ein ärztliches Attest erforderlich.
Religion ist ordentliches Lehrfach. Die Teilnahme und das Recht zur Abmeldung sind in § 100 SchG geregelt. Schüler der Klassen 7 - 12, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, werden in Ethik unterrichtet.
Zu Schuljahresbeginn können sich Schüler zur Teilnahme am freiwilligen Unterricht melden, z. B. Arbeitsgemeinschaften, Chor, Orchester. Eine Abmeldung während des Schuljahres ist nur in Ausnahmefällen möglich.
Jeder Lehrer hat Sprechstunden für Eltern und Schüler. Voranmeldung ist für Eltern erforderlich. Die Sprechzeiten sind in der Schule angeschlagen, können aber auch frei vereinbart werden.
Wer das Isolde-Kurz-Gymnasium vor Beendigung der 12. Klasse (Abiturprüfung) verlässt (z. B. wegen Umzugs), muss sich ordnungsgemäß auf dem Sekretariat abmelden und sämtliche Bücher und Materialien zurückgeben. Erhaltene Fahrkarten müssen grundsätzlich zurückgegeben werden. Bei der Abmeldung ist mitzuteilen, an welcher anderen Schule das Schulverhältnis fortgesetzt wird oder ob und wo der Schüler eine Berufsausbildung beginnt.
Jede Klasse hat die Möglichkeit, in der Schule Elternabende oder Theater- und Musikveranstaltungen durchzuführen. Außerdem können die Klassen 5 - 10 einmal im Jahr im Beisein eines Lehrers oder von SMV-Referenten Klassennachmittage veranstalten. Normale Klassenveranstaltungen können in der Regel längstens bis 21 Uhr dauern.
Um Beschädigungen (z. B. Fußböden, Möbel ) zu vermeiden, müssen die üblichen Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden.
Alle Veranstaltungen in der Schule müssen rechtzeitig bei der Schulleitung angemeldet und von ihr genehmigt sein. Die Hausverwalterin ist ebenfalls möglichst frühzeitig zu informieren. Formulare für die Genehmigung sind auf dem Sekretariat erhältlich. Bei großen Schulfesten, z. B. SMV-Festen, müssen die getroffenen Regelungen über Terminierung, eingeschränkten Alkoholausschank, Reinigungs- und Ordnungsdienst etc. genau befolgt werden. Insbesondere ist Rücksicht auf die privaten Anwohner zu nehmen. Sie müssen rechtzeitig und in angemessener Form informiert und vor extremer Lärmbelästigung möglichst verschont werden. Außerdem ist das Amt für öffentliche Ordnung und die Polizei zu informieren. Für Veranstaltungen mit schulfremden Besuchern sollte beim WGV eine Veranstalterhaftpflichtversicherung abgeschlossen werden. Die Lautstärken bei elektronischer Musik sind aus gesundheitlichen Gründen an die Vorschriften der Schulleitung gebunden.
Die Schüler sind verpflichtet, rücksichtsvoll miteinander umzugehen, andere Schüler nicht zu gefährden und den Weisungen der Lehrer Folge zu leisten.
Lehrer und Schüler sind dafür verantwortlich, dass die Sachwerte, die uns die Stadt zur Verfügung stellt, erhalten bleiben. Die Einrichtungen der Schule sind schonend zu behandeln. Beschädigungen müssen umgehend einem Lehrer oder der Hausverwalterin gemeldet werden.
Jeder Schüler ist verantwortlich für die Sauberkeit im Unterrichtsraum. Nach dem Unterricht muss vollständig aufgestuhlt werden, damit zügig gereinigt werden kann. Außerdem sind beim Verlassen der Räume alle Fenster zu schließen und das Licht zu löschen. Während der Heizperiode sollen die Thermostate energiesparend reguliert werden.
Der Haupteingang wird um 7.10 Uhr geöffnet. Die Schüler können sich im Aufenthaltsbereich des Erdgeschosses bis zur Öffnung der übrigen Gebäudeteile (7.30 Uhr) aufhalten
Nach dem Läuten begeben sich die Schüler umgehend in die Unterrichtsräume. Davon ausgenommen sind alle Fachräume, in denen Schüler nur in Anwesenheit von Lehrern sein können. Ist der Fachlehrer 10 Minuten nach dem Läuten noch nicht anwesend, so muss der Klassensprecher oder ein anderer Schüler über die Verwendung dieser Stunde im Stundenplanzimmer oder auf dem Sekretariat rückfragen. Die Schüler bleiben in der Zwischenzeit im Unterrichtsraum bzw. vor dem Fachraum.
Um Störungen des Unterrichts zu vermeiden, muss während der Unterrichtszeit im Schulbereich Ruhe herrschen. Die Schüler müssen sich in den Aufenthaltsräumen aufhalten.
Aufenthaltsbereich in der Pause sind die Pausenhalle, der Übergangsbereich vom Kern- zum Anbau im Erdgeschoss (nicht jedoch der Flur vor den BK-Räumen), der Zugangsbereich zu den Toiletten neben dem Raum 125 (neu ab 2008); die Schulhöfe nicht aber die Charlotten-, Urban- und Bismarckstraße. In den sonstigen Klassentrakten des Erd-, und der Obergeschosse sowie in den Treppenhäusern ist der Aufenthalt während der großen Pausen untersagt. Nur in begründeten Fällen dürfen Schüler das Sekretariat aufsuchen oder bei Lehrern vorsprechen.
Klassen- und Fachräume werden in der großen Pause abgeschlossen, Fachräume mit wertvollen Geräten (roter Punkt an der Tür) auch in den Fünfminutenpausen.
Offene Getränke dürfen weder in die oberen Stockwerke noch in die Unterrichtsräume mitgenommen werden.
Schneeballwerfen ist im Schulbereich wegen Verletzungsgefahr verboten.
In Mittagspausen und in Hohlstunden dürfen sich die Schüler nur im Aufenthaltsraum des Erdgeschosses aufhalten. Den Schülern der Oberstufe ist es erlaubt, während der Mittagspause in der Bibliothek zu arbeiten.
Fundsachen sind bei der Hausverwalterin abzugeben. Der Verlust von Kleidungsstücken muss auf dem Sekretariat gemeldet werden.
Das Verlassen des Schulbereichs in Hohlstunden ist nur den Schülern der Kursstufe erlaubt.
Das Rad- und Mopedfahren auf dem Schulgelände ist wegen Gefährdung der Mitschüler verboten. Die Fahrzeuge dürfen im Schulbereich und auch bei der Turnhalle nur auf den vorgesehenen Plätzen abgestellt werden. Gehwege und Feuergassen sind unbedingt freizuhalten. Parken in der Tiefgarage ist nur für Lehrer/innen mit einer gültigen Parkplakette der Schule erlaubt.
Auf dem Schulgelände darf generell nicht geraucht werden.
Für Schüler besteht bei Unfällen ein gesetzlicher Unfallversicherungsschutz, wenn sich der Unfall während des Schulbesuchs oder auf dem Weg zu oder von der Schule bzw. einer Schulveranstaltung ereignet hat. Als Schulveranstaltung gelten der Unterricht und alle genehmigten außerunterrichtlichen Veranstaltungen.
Die Erziehungsberechtigten bzw. die volljährigen Schüler müssen Schulunfälle dem gesetzlichen Unfallversicherungsträger über die Schule melden. Entsprechende Formulare sind auf dem Sekretariat zu erhalten. Die gesetzliche Unfallversicherung übernimmt die Arztkosten etc.
Das Handy muss beim Betreten der Schule ausgeschaltet sein.
- Das öffentliche Benutzen, Zeigen und Tragen von Handys ist am Isolde-Kurz-Gymnasium verboten.
- Das öffentliche Benutzen, Zeigen und Tragen von Bild- und Tonträgern (z.B. mp3-Playern) ist am Isolde-Kurz-Gymnasium verboten.
- Das öffentliche Benutzen, Zeigen und Tragen von privaten Bild- und/oder Tonaufzeichnungsgeräten ist am Isolde-Kurz-Gymnasium verboten.
Ausgenommen davon ist die 7. Stunde (12.45 – 13.30 Uhr), jedoch gilt:
In dieser Zeit der möglichen Handynutzung ist natürlich auch das nicht erlaubt, was die gültige Gesetzeslage verbietet, zum Beispiel das Zeigen von Filmclips mit Gewalt verherrlichenden und/oder die Menschenwürde verletzenden Szenen.
Auch dürfen keine Aufnahmen (Fotos, Filme, Tonmitschnitte)von Schülern und Lehrern gemacht werden.
Ein/e Lehrer/in und die Sekretärinnen können jederzeit einem Schüler erlauben, für einen dringenden Anruf das Handy zu benutzen.
Folgen eines Verstoßes gegen diese Regelung
Die/der Schüler/in muss das Handy abgeben und kann es nach Unterrichtsende auf dem Sekretariat abholen.
Wenn einem Schüler zum zweiten Mal das Handy abgenommen wird, erhalten die Eltern eine Mitteilung über den Verstoß mit dem Hinweis, dass sie das Handy noch am selben Tag im Sekretariat abholen können. Sind sie verhindert, so kann es der Schüler am folgenden Tag gegen Vorlage eines Formblatts mit der Unterschrift der Eltern abholen.
Beim dritten Verstoß müssen die Eltern das Handy persönlich abholen.
Diese Regelung wurde beschlossen von den Gesamtlehrerkonferenzen (vom 1.12.2008, 25.06.09, 22.03.10 und 28.07.10) und von den Schulkonferenzen (10.6.09 und 30.06.10) des Isolde-Kurz-Gymnasiums
(2) Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen kommen nur in Betracht, soweit andere pädagogische Erziehungsmaßnahmen nicht ausreichen; hierzu gehören auch Vereinbarungen über Verhaltensänderungen des Schülers. Bei allen Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen ist der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit zu beachten.
Die Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen entnehmen Sie der Anlage § 90 (3) des Schulgesetzes.
6.0 Erlass und Änderung der Schulordnung
Diese Schulordnung und notwendig werdende Änderungen werden gemeinsam von der Gesamtlehrerkonferenz und der Schulkonferenz beschlossen.
Änderungen können von mindestens 5 Lehrern, 20 Eltern oder 20 Schülern beim Schulleiter beantragt werden.
Die Schulordnung trat am 13. September 2004 in Kraft. Nachfolgende Ergänzungen (z. B. Handyverbot) wurden aufgenommen.
Reutlingen, den 06.08.2010
Der Vorsitzende der Gesamtlehrerkonferenz
und der Schulkonferenz
gez. Martin Englert, OSD

References: § 41
 § 57
 § 55
 § 56
 § 94
 § 68
 § 16
 § 72
 § 100
 § 90