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Timestamp: 2017-11-25 10:02:58+00:00

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Fristlose Kündigung von ZAF - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
18.01.2013, 16:57 #1
swiftdriver->Emailproblem
Fristlose Kündigung von ZAF
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18.01.2013, 17:00 #2
Sofern du AU warst, sollten keine Folgen bei rauskommen.
18.01.2013, 17:06 #3
Begründung: Ich wäre in den im Arbeitsvertrag angegeben Zeiten telefonisch nicht erreichbar gewesen.
Glaube nicht das du Telefonisch immer erreichbar musst sein...AU haste immer Pünktlich abgegeben,also denk ich auch hast du nix zu befürchten...
Ich wäre in den im Arbeitsvertrag angegeben Zeiten telefonisch nicht erreichbar gewesen.
Könntest du das mal bitte erläutern bzw. den Passus aus dem Vertrag hier zitieren? Interessiert mich. Danke.
Folge könnte sein, dass das Amt dir ein Verschulden anzudichten versucht. Der Arbeitgeber wird ja noch ein Formular ausfüllen muss. Wenn da der gleiche Quark steht wie in der Kündigung, werden die möglichwerweise Zicken machen, zumindest anfangs.
Hast du Belege, dass du die AUs eingereicht hast?
Wenn mich so ein Fall betreffen würde, würde ich der fristlosen, außerordentlichen Kündigung (bezüglich der Gründe) evtl. widersprechen. "Ruf- und geschäftsschädigend", "Verweigerung der Arbeitsaufnahme" - bei AU? Lachhaft.
18.01.2013, 17:21 #5
Glaube nicht das die ZAF die AUs anzweifelt..wenn könnte man bei dem Arzt oder KK sich die wieder beschaffen...Warum Anwalt??
18.01.2013, 17:29 #6
ich habe keinen Anwalt. Es ging darum, die Fahrtkosten vom AG erstattet zu bekommen.Eine Anfahrt zum Einsatzbetrieb war aufgrund der Arbeitszeiten nur mit dem eigenen PKW möglich. Diese wollte er mir nicht bezahlen. Daraufhin schickte ich ein Telefax an den Einsatzbetrieb (ich weiss es war dumm) und schilderte diesen den Sachverhalt, in der Hoffnung ein Einlenken des AG zu erreichen. Im Telefax findet sich einmal das Wort "Sklavenbude", deshalb wahrscheinlich "ruf"- u. geschäftschädigend"
18.01.2013, 17:38 #7
Im Telefax findet sich einmal das Wort "Sklavenbude", deshalb wahrscheinlich "ruf"- u. geschäftschädigend"
falls du mal ein VV vom amt bekommen solltest an ZAF solltest du dir das in Zukunft lieber verkneifen...
18.01.2013, 17:39 #8
finde gar keine derartigen Passus im Vertrag. ist wahrscheinlich nur mündlich vereinbart
18.01.2013, 17:44 #9
Na wenn sie die nicht anzweifelt, warum kündigt sie dann fristlos und außerordentlich und wegen "Verweigerung der Arbeitsaufnahme", "wegen ruf- und geschäftsschädigenden Verhaltens"? Würden die das so dem Amt mitteilen - zack, hätten sie von mir, wäre ich betroffen, ne Klage an der Backe, üble Nachrede, ggf. Schadensersatz, Unterlassung, volles Programm.
Die Leihbude kündigt ihm (innerhalb der Probezeit) eben und gut wäre es in meinen Augen. Aber so? Soll man sich alles bieten lassen von dieser Brut?
Anwalt? Na weil die offenbar die Unwahrheit behaupten. Und ich sowas nicht auf mir sitzen lassen würde. Aus Prinzip nicht. Und vielleicht hat er/sie ja eh' einen Anwalt an der Hand.
Würde mich interssieren, was der/die dazu sagen würde. Weil ich ja, wie auch meinem Lebenslauf unter "Hobbies" zu entnehmen ist, "Arbeitsrecht" als eines meiner Laienhobbies habe - neben "Esoterik" und "Geschichte der deutschen Gewerkschaftsbewegungen".
18.01.2013, 17:47 #10
Daraufhin schickte ich ein Telefax an den Einsatzbetrieb (ich weiss es war dumm) und schilderte diesen den Sachverhalt, in der Hoffnung ein Einlenken des AG zu erreichen. Im Telefax findet sich einmal das Wort "Sklavenbude", deshalb wahrscheinlich "ruf"- u. geschäftschädigend"
OK (oder auch nicht OK), somit stellt sich die Sache nun anders dar! Schätze mal, du bekommst ne Sperre ... 100 pro.... Selbst schuld.
Kannst dir wohl gleich mal ne neue Arbeit suchen, wenn du Geld brauchst.
18.01.2013, 17:53 #11
habe es im Vertrag gefunden : "Soweit der Arbeitgeber dem Mitarbeiter keine Tätigkeit im Sinne § 2 Abs.1 dieses Vertrages zuweisen kann, erfolgt zunächst ein Ausgleich über das Arbeitszeitkonto. Ist dieser Ausgleich nicht möglich, hat der Mitarbeiter bei Vorliegen der voraussetzungen des § 615 S. 1 BGB einen Anspruch auf Entgelt wegen Annahmenverzugs. vorausetzung ist insoweit auch, dass der Mitarbeiter seine Arbeitskraft zur Verfügung stellt und vormittags zwischen 08:00-10:00 Uhr und nachmittags zwischen 14:00 - 16:00 Uhr erreichbar ist, oder sich selbst meldet"
18.01.2013, 17:55 #12
Na wenn sie die nicht anzweifelt, warum kündigt sie dann fristlos und außerordentlich und wegen "Verweigerung der Arbeitsaufnahme"
"Verweigerung der Arbeitsaufnahme" kann man auch so deuten weil Arbeitsaufnahme aufgrund der Arbeitszeiten ohne Auto nicht möglich war...das hatte er ja auch in dem Telefax dort hingeschrieben!!
18.01.2013, 18:04 #13
Ist doch jetzt eh alles egal. Die fristlose, außerordentliche Kündigung erscheint mir absolut gerechtfertigt, hat sich der TE mit seinem (schriftlich!) belegbaren "Sklavenhändler" selbst eingebrockt. Und davon hatte er in seinem Eingangspost NIX erwähnt!
18.01.2013, 20:04 #14
Schon heftig was du da schreibst. Scheint dir zu gefallen, wenn ein Leiharbeiter ne Sperre kriegt.
Für mich ist es niemals gerechtfertigt, wenn jemand ne ZAF Sklavenbude nennte, denn nichts anderes ist ne Leihbude.
Ja es war ungeschickt das via Fax zu schicken, aber verständlich wenn die Nerven eines Leiharbeiters blank liegen bei dem ganzen Frust.
Aber niemals ist es für mich gerechtfertigt dafür einem Leiharbeiter beim JC Schwierigkeiten zu machen.
Auch wenn das JC das wohl leider tun wird.
18.01.2013, 20:29 #15
An deiner Stelle würde ich mir da einen Anwalt nehmen, der sich im Arbeitsrecht gut auskennt.
Was die dir anhängen wollen, ist schon alles andere als lächerlich.
Was bringt da telefonisch erreichbar sein, arbeiten gehen kannst du sicherlich nicht.
18.01.2013, 20:30 #16
Das ganze zählt aber nicht bei einer AU! Wie willst du denn in einer AU deine Arbeitskraft zur Verfügung stellen?! Leider Gottes hast du aber mit dem Fax die fristlose Kündigung gerechtfertigt. Einer Sperre bzw. Sanktion ist dir wohl sicher.
18.01.2013, 20:32 #17
[QUOTE=Neudenkender;1309453]Könntest du das mal bitte erläutern bzw. den Passus aus dem Vertrag hier zitieren? Interessiert mich. Danke.
So ein Blödsinn jeder kann vor Beginn eines Arbeitsverhältnisses krank werden.
Es ging darum, die Fahrtkosten vom AG erstattet zu bekommen.Eine Anfahrt zum Einsatzbetrieb war aufgrund der Arbeitszeiten nur mit dem eigenen PKW möglich. Diese wollte er mir nicht bezahlen. Daraufhin schickte ich ein Telefax an den Einsatzbetrieb (ich weiss es war dumm) und schilderte diesen den Sachverhalt, ...
@Swiftdriver, du hast mit dem Einsatzbetrieb keinen Vertrag.
Auf keinen Fall darfst du Probleme zwischen dir und deinem AG (der ZAF) an den Entleihbetrieb (= Kunde deines AG) weitertragen.
Das hättest du doch auch gar nicht nötig gehabt, schließlich warst du von Anfang an AU!
Besser wäre es gewesen, von Anfang an, oder dann eben nach der AU, die Arbeit beim Entleihbetrieb anzutreten, indem du mit dem eigenen Pkw hinfährst.
Und anschließend, nach einer Woche oder nach einem Monat oder später, hättest du die Fahrtkosten mit € 0,30/gefahrenem km gegenüber der ZAF abrechnen bzw. darauf vor dem Arbeitsgericht klagen können.
Und wenn die ZAF den Einsatz deines Privat-Pkw erst nach Unterzeichnung des Arbeitsvertrages verlangt hätte, dann hättest du dich standhaft weigern können.
Oder hättest auf eine schriftliche Arbeitsanweisung zum Einsatz deines Privat-Pkw bestanden.
Klar, du hättest dann vielleicht (!) auch die Kündigung bekommen.
Aber: Deine Aufgabe ist es sicherzustellen, dass du den Ort deines Arbeitgebers erreichst. Wie du zu dessen Kunden und zurück kommst, ist Sache deines Arbeitgebers.
[...] Im Telefax findet sich einmal das Wort "Sklavenbude", deshalb wahrscheinlich "ruf"- u. geschäftschädigend"
Naja, mal ehrlich, vergiss die Typen, kaschiere dies am besten auch in deinem Lebenslauf & erwähne die ZA nicht mal ansatzweise, dann musst du auch keinem dein A-zeugnis zeigen.
Dem SB, sagst du m.M.n, einfach die Wahrheit.
Kündigung wegen krankheit, fertig.
Wenn er auf "Sklavenbude" zurückkommen "sollte", dann verweist du nochmal auf die "Kündigung" innerhalb der Krankschreibung.
Am besten mit den Worten... "na ist doch wahr.!"
18.01.2013, 21:50 #20
Hallodfu schreibst
Du hast deine AUs immer abgegeben also deinePflicht genüge getan.
Während der Au bist du nicht verpflichtet erreichbar zu sein.
Erst wenn die AUausläuft und du einsatzfähig bist musst du es der ZAF melden mehr nicht.
Beispiel Au ist am Freitag beendet dann rufst du Freitags an und sagst bist ab Montag wieder Einsatzbereit.
Alles andere ist an den Haaren herbeigezogen.
Die Abmahnung ist ungültig.
Die Kündigung wegen Aweigerung der Arbeitsaufnahme ist eh hinfällig weil du nachweislich AU bist.
Bei mir hat man da smit nicht vorliegender AU auch versucht.
Das Arbeitsgericht war das Vorliegen bzw Nichtvorliegen egal denn Nachweislich war ich AU das belegte ein schreiben der KK.
Einzig das Rufschädigende wäre ein Grund.
Desweiteren bekommst du von dr ZAF eh keine Kohle, denn in den ersten 4 Wochen nach Arbeitsantritt zahlt im krankheitsfall die KK Krankengeld was du dort beantragen musst.
Der Satz "Soweit der Arbeitgeber dem Mitarbeiter keine Tätigkeit im Sinne § 2 Abs.1 dieses Vertrages zuweisen kann, erfolgt zunächst ein Ausgleich über das Arbeitszeitkonto."
ist Illegal denn nach §11 Abs 4 des AÜG in Verbindung mit §615 BGB ist der Ag im falle des nichteinsatzes verpflichtet den Garantielohnn zu bezahlen.
Egal ob du 1 oder 35 Stunden die Woche arbeitest.
Auf jeden FAll müssen dann 35 Stunden bezahlt werden.
Der §622 BGB fällt im Bereich der AÜN raus und betrifft nur Ordentliche Arbeitsverhältnisse.
Ob die Kündigungsfrist rechtens ist kann ich jetzt nicht sagen da sehr Kurz
Welche ZAF ist es denn? zur Not auch per PN
18.01.2013, 23:07 #21
[QUOTE=Lilastern;1309616]
Häh? Was hat das mit der Krankheit zu tun? Ich wollte lediglich grundsätzlich wissen, wie so ein der Passus lautet.
Wenn er AU ist, braucht er in meinen Augen sowieso nicht diesen "Telefondienst" machen.
18.01.2013, 23:18 #22
Der TE hat in seinem Eingangspost NICHTS von der eigentlichen Ursache der Kündigung erwähnt: Er hat gegenüber einem Geschäftspartner seines "Arbeitgebers" letzteren - auch noch SCHRIFTLICH - einen "Sklavenhändler" genannt. Es gibt nun einmal gewisse Spielregeln (Realität!) im Arbeitsrecht, was du oder ich da "moralisch" zu denken oder äußern, ist völlig irrelevant.
Genauso die AU und die Fahrtkosten. Das fette Eigentor war das Fax mit jenem S-Wort. Spiel, Satz und Sieg für die Leihbude und das JC. Game over.
Mit einer Abmahnung und der Kündigung und der wahrscheinlichen Sperre ist er wahrscheinlich sogar noch gut bedient. Aus der klaren Lage "Ruf- und Geschäftsschädigung" könnte für ihn, wenn es schlecht läuft, noch Schlimmeres werden. Hoffen wir, dass das nicht passiert.
Man muss sich schon etwas "schlauer" mit den Leihbuden anlegen. Das Ding hier ist ist ein Musterbeispiel dafür, wie man sich selbst - unüberlegt einer Laune folgend - ein Sperren-Ei ins Nest legt. Fakt.
19.01.2013, 14:51 #23
da er krank geschrieben war gibts da nix weiter drüber zu sagen.
Das Fax ist erstmal egal falls er es von einem Telecafe geschickt hat
müssen die ihm erst mal nachweisen das er das Fax geschickt hat.
Wenn das Fax nicht von zuhause geschickt wurde würde ich das Fax abstreiten.
Und wenn der SB das Thema Fax aufgreift wurde ich das ausbremsen
und Hinweisen das ich Krank geschrieben war mit einem breiten Grinsen im Gesicht.
@ TE das Fax war wohle der oberhammer
19.01.2013, 15:23 #24
Selten so einen Blödsinn gelesen. Und dann auch noch das einzig angreifbare Fehlverhalten des TE zu feiern; das ist wohl der Oberhammer. Aber vielleicht unterstützt du ihn ja die nächsten 3 Monate finanziell?!?
Achso ich vergaß: In einer AU ist ja alles erlaubt, zumindest in deiner Welt.
19.01.2013, 15:53 #25
Zeitarbeitsfirmen sind der letzte Dreck und Abschaum.
Und da die Krankmeldung ja pünktlich bei der zeitarbeitsfirma
ja eingegangen ist braucht der TE keine Angst zu haben.
Wieso wartet denn die ZA geschlagene 10 Tage bis sie mit einer Kündigung reagieren????
Genau weil sie trotzdem Hoffnung hatten den TE auf den "Strich"
Der SB kann VERSUCHEN einen Strick daraus zu drehen aber
Er wurde ja nicht krank weil die ZA ihm die Fahrtkosten nicht zahlen wollte sondern es ging ihm nicht gut.
Man darf die beiden Sachen nicht miteinander vermischen klar kann es der SB versuchen und mehr als ne Ermahnung wird da nicht bei rauskommen.
Am Montag würde ich zum Amtsgericht gehen und nen Beratungsschein organisieren und direkt damit zum Anwalt und
die Sache schildern und wenn der SB sanktionieren will dann auch noch gegen die ARGE klagen.
Wer kämpft kann gewinnen wer aufgibt der hat verloren.
Ich sehe da keine rechtliche Grundlage zu Sanktionieren.

References: § 2
 § 615
 § 2
 §11
 §615
 §622