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Timestamp: 2017-11-23 23:57:02+00:00

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447 Archiv-1 Studien- und Prüfungsordnung für Kirchenmusikstudiengänge (PrüfOKiMu) - Kirchenrecht Online-Nachschlagewerk
447 Archiv-1 Studien- und Prüfungsordnung für Kirchenmusikstudiengänge (PrüfOKiMu)
§ 7 Beurlaubung und Präsenz
II. Studiengang Bachelor Evangelische Kirchenmusik
§ 11 Zulassungsvoraussetzungen Bachelor Evangelische Kirchenmusik
§ 12 Aufnahmeprüfung Bachelor Evangelische Kirchenmusik
§ 13 Fächerkanon Bachelor Evangelische Kirchenmusik
§ 14 Zwischenprüfung Bachelor Evangelische Kirchenmusik
§ 15 Prüfungszulassung und -inhalte Bachelor Evangelische Kirchenmusik
III. Studiengang Master Evangelische Kirchenmusik
§ 16 Zulassungsvoraussetzungen Master Evangelische Kirchenmusik
§ 17 Aufnahmeprüfung Master Evangelische Kirchenmusik
§ 18 Fächerkanon Master Aufbaustudium Evangelische Kirchenmusik
§ 19 Prüfungszulassung und -inhalte Master Evangelische Kirchenmusik
IV. Aufbaustudium Künstlerische Reifeprüfung
§ 20 Zulassungsvoraussetzungen für das Aufbaustudium Künstlerische Reifeprüfung
§ 21 Aufnahmeprüfung Aufbaustudium Künstlerische Reifeprüfung
§ 22 Fachrichtungen im Aufbaustudium Künstlerische Reifeprüfung
§ 23 Einzelfächer im Rahmen der Fachrichtungen im Aufbaustudium Künstlerische Reifeprüfung
§ 24 Zwischenprüfung Künstlerische Reifeprüfung
§ 25 Antrag auf Zulassung zur Künstlerischen Reifeprüfung
§ 26 Prüfungsgegenstand bei der Künstlerischen Reifeprüfung Orgelliteraturspiel
§ 27 Prüfungsgegenstand bei der Künstlerischen Reifeprüfung Orgelimprovisation/Liturgisches Orgelspiel
§ 28 Prüfungsgegenstand bei der Künstlerischen Reifeprüfung Chorleitung
§ 29 Prüfungsgegenstand bei der Künstlerischen Reifeprüfung Klavierliteraturspiel
§ 30 Prüfungsgegenstand bei der Künstlerischen Reifeprüfung Spiel auf historischen Tasteninstrumenten
V. Aufbaustudium Konzertexamen
§ 31 Zulassungsvoraussetzungen zum Aufbaustudium Konzertexamen
§ 32 Qualitative Anforderungen an die Bewerberinnen oder die Bewerber für das Aufbaustudium Konzertexamen
§ 33 Dauer des Aufbaustudiums Konzertexamen, Kanon der Fachrichtungen
§ 34 Anmeldung zum Konzertexamen
§ 35 Prüfungsinhalte des Konzertexamens
VI. Allgemeine Prüfungsbestimmungen
§ 36 Prüfungsausschuss und -kommissionen
§ 37 Zulassung zu Prüfungen
§ 38 Termine der einzelnen Fachprüfungen
§ 39 Anerkennung von Prüfungs- und Studienleistungen
§ 40 Bewertung von Prüfungen
§ 41 Bewertungsskala
§ 42 Prüfungsprotokoll
§ 44 Fehlen bei Prüfungen/Abbruch von Prüfungen
§ 45 Täuschungsversuch
§ 46 Nichtbestehen und Wiederholungsmöglichkeiten von Prüfungen
§ 47 Beanstandungen des Prüfungsverfahrens, Beschwerden
für die Studiengänge Bachelor und Master
Evangelische Kirchenmusik und Aufbaustudiengänge
an der Hochschule für Kirchenmusik der
(PrüfOKiMu)
(KABl. 2011 S. 23)
Beurlaubung und Präsenz
Studiengang Bachelor Evangelische Kirchenmusik
Zulassungsvoraussetzungen Bachelor Evangelische Kirchenmusik
Aufnahmeprüfung Bachelor Evangelische Kirchenmusik
Fächerkanon Bachelor Evangelische Kirchenmusik
Zwischenprüfung Bachelor Evangelische Kirchenmusik
Prüfungszulassung und -inhalte Bachelor Evangelische Kirchenmusik
Studiengang Master Evangelische Kirchenmusik
Zulassungsvoraussetzungen Master Evangelische Kirchenmusik
Aufnahmeprüfung MasterEvangelische Kirchenmusik
Fächerkanon Master Aufbaustudium Evangelische Kirchenmusik
Prüfungszulassung und -inhalte Master Evangelische Kirchenmusik
Antrag auf Zulassungzur Künstlerischen Reifeprüfung
Prüfungsgegenstand bei derKünstlerischen Reifeprüfung Orgelliteraturspiel
Prüfungsgegenstand bei derKünstlerischen Reifeprüfung Orgelimprovisation/Liturgisches Orgelspiel
Prüfungsgegenstand bei derKünstlerischen Reifeprüfung Chorleitung
Prüfungsgegenstand bei derKünstlerischen Reifeprüfung Klavierliteraturspiel
Prüfungsgegenstand bei derKünstlerischen Reifeprüfung Spiel auf historischen Tasteninstrumenten
Zulassungsvoraussetzungenzum Aufbaustudium Konzertexamen
Gemäß § 4 Absatz 4 Satz 2 der Satzung der Hochschule für Kirchenmusik der Evangelischen Kirche von Westfalen vom 15. Juli 2010 erlässt die Kirchenleitung die nachstehende Studien- und Prüfungsordnung:
( 2 ) 1 Es besteht die Möglichkeit, nach Ablegen eines Eignungstests als Gaststudentin oder Gaststudent an Unterrichtsveranstaltungen mit Anspruch auf Einzelunterricht teilzunehmen; das Gaststudium ist auf zwei Semester begrenzt. 2 Über Ausnahmen entscheidet die Dozentenkonferenz.
( 3 ) Es besteht die Möglichkeit, als Gasthörerin oder Gasthörer an Unterrichtsveranstaltungen ohne Anspruch auf Einzelunterricht teilzunehmen.
( 4 ) Für Absolventinnen oder Absolventen von Studiengängen der Hochschule für Kirchenmusik besteht die Möglichkeit, zur Erweiterung der erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten Literatursemester anzufügen.
( 5 ) Die Teilnahme am Hochschulchor ist Teil des Studiums für alle Studierenden.
1 Die Hochschule bietet Studiengänge an, die zu den nachfolgend näher bezeichneten Studienabschlüssen führen.
1 Der Bachelor Evangelische Kirchenmusik ist der erste berufsqualifizierende Abschluss. 2 Die Regelstudienzeit für den Bachelor Evangelische Kirchenmusik beträgt acht Semester.
1 Der Master Evangelische Kirchenmusik ist ein Aufbaustudium, basierend auf dem Bachelor Evangelische Kirchenmusik. 2 Es vertieft und erweitert die im Bachelor-Studium erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten in ausgewählten Fächern. 3 Die Regelstudienzeit für den Master Evangelische Kirchenmusik beträgt vier Semester.
Spiel auf historischen Tasteninstrumenten.
2 Die Regelstudienzeit für die Künstlerischen Reifeprüfung beträgt vier Semester.
gemäß § 14 Absatz 2 Satzung der Hochschule Kirchenmitglieder sind.
eine beglaubigte Abschrift des Schulzeugnisses der allgemeinen Hochschulreife,
( 3 ) 1 Bei ausländischen Bewerberinnen und Bewerbern ist ein behördliches Führungszeugnis nur erforderlich, wenn sie bereits länger als sechs Monate im Land sind. 2 Die Rektorin oder der Rektor kann in begründeten Einzelfällen Ausnahmen von den Erfordernissen des Absatzes 1 Buchstaben b und c zulassen. 3 § 15 Absatz 2 Satz 2 Satzung der Hochschule ist zu beachten. 4 Die Mitglieder der Dozentenkonferenz sollen beratend gehört werden.
( 4 ) 1 Ausländische Studienbewerberinnen und -bewerber müssen eine für das Studium ausreichende Kenntnis der deutschen Sprache nachweisen. 2 Diese wird von der Hochschule in einem Gespräch überprüft, das Fragen von Studienorganisation, Studieninhalten und der Gestaltung von Musik thematisiert.
( 2 ) 1 Die Immatrikulation erfolgt in der Regel persönlich innerhalb der Fristen nach § 16 Absatz 2 der Satzung der Hochschule für Kirchenmusik. 2 Fristverlängerung kann die Rektorin oder der Rektor im Einzelfall aus wichtigem Grund zulassen. 3 Dieses muss vor Ende der Immatrikulationsfrist bei der Rektorin oder dem Rektor beantragt werden. 4 Geschieht dieses nicht, muss die Bewerberin oder der Bewerber nachweisen, dass sie oder er an der Wahrnehmung der Frist aus Gründen gehindert war, die sie oder er nicht zu vertreten hat. 5 Ist die Immatrikulation nicht fristgemäß, so wird die Zulassung widerrufen.
die Einberufung zum Wehr- oder Zivildienst erhalten hat,
( 1 ) 1 Will die Studentin oder der Student nach Ablauf eines Semesters das Studium fortsetzen, so hat sie oder er sich grundsätzlich persönlich zurückzumelden. 2 Für die Rückmeldung gelten die Vorschriften über die Immatrikulation entsprechend. 3 Die Rückmeldegebühr nach der Gebührenordnung ist von den Studierenden bei der Rückmeldung zu begleichen.
( 2 ) 1 Studierende haben sich im Falle einer Erkrankung unverzüglich zu melden und mitzuteilen, wie lange sie an dem Unterricht nicht teilnehmen können. 2 Spätestens am dritten Tage ist eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen.
( 1 ) 1 Auf schriftlichen Antrag kann die Rektorin oder der Rektor Studierende aus wichtigem Grund vom Studium beurlauben. 2 Eine Beurlaubung soll in der Regel nur für die Dauer von einem Semester ausgesprochen werden; höchstens jedoch für zwei Semester. 3 Der Antrag auf Beurlaubung ist zusammen mit der Rückmeldung einzureichen.
( 2 ) Als wichtiger Grund gilt insbesondere:
Pflege eines Angehörigen, die schriftlich glaubhaft zu machen ist.
( 3 ) 1 Eine Beurlaubung für einzelne Tage (Kurzzeitbeurlaubung) kann von der Rektorin oder dem Rektor aufgrund eines schriftlichen Antrages genehmigt werden. 2 Der Umfang der Kurzzeitbeurlaubung soll einzelne Tage nicht überschreiten und darf sich insgesamt auf höchstens zwei Wochen im Semester belaufen. 3 Der Dozentenkonferenz soll über ihre Genehmigung oder ihre Versagung berichtet werden.
( 4 ) 1 Während der Beurlaubung bleiben die Studierenden immatrikuliert, sind aber von ihrer Präsenzpflicht befreit; Prüfungen können in dieser Zeit nicht abgelegt werden. 2 Soweit die Beurlaubung für ein volles Semester besteht, sind sie von der Zahlung der Gebühren für das betreffende Semester befreit.
wenn die Voraussetzungen für die Zulassung wegfallen; insbesondere wenn die Voraussetzungen nach § 14 Absatz 2 der Satzung der Hochschule nicht mehr vorliegen.
Zur Aufnahmeprüfung für den Studiengang Bachelor Evangelische Kirchenmusik können Bewerberinnen und Bewerber mit den allgemeinen Zulassungsvoraussetzungen zugelassen werden.
( 2 ) 1 Der Aufnahmeprüfungskommission gehören die Fachdozentinnen und -dozenten der Hochschule für Kirchenmusik an. 2 Den Vorsitz führt die Rektorin oder der Rektor. 3 Die Aufnahmeprüfungskommission entscheidet über die Zulassung zum Studium Bachelor Evangelische Kirchenmusik.
( 3 ) In der Aufnahmeprüfung Bachelor Evangelische Kirchenmusik werden folgende Anforderungen gestellt:
Vortrag eines Orgelchorals aus dem Orgelbüchlein sowie von zwei freien Orgelwerken in verschiedenen Stilen; Mindestschwierigkeitsgrad: N. Bruhns, „Kleines“ Präludium e-Moll,
Vortrag von drei Werken aus verschiedenen Epochen; Mindestschwierigkeitsgrad: J. S. Bach, Inventionen, R. Schumann, Album für die Jugend, B. Bartók, Mikrokosmos II.; Vom-Blatt-Spiel eines leichten Klavierstückes,
Vortrag eines Kirchen- oder Volksliedes (unbegleitet) und eines Kunstliedes; Vom-Blatt-Singen einer Chorstimme aus einem polyphonen Satz (z. B. R. Gölz),
Vom-Blatt-Dirigieren eines leichten homophonen Chorsatzes,
Erkennen von Intervallen und drei- bzw. vierstimmigen Akkorden; Erfassen eines einfachen rhythmischen Beispiels und leichter Zweistimmigkeit; Erkennen von Taktarten und Klangveränderungen; Erfassen rhythmischer und melodischer Veränderungen in gegebenen Notentextvorlagen. Diese Fähigkeiten werden im Rahmen einer schriftlichen Klausur überprüft,
( 4 ) Spielt die Bewerberin oder der Bewerber ein weiteres Instrument, so kann die Aufnahmeprüfung Bachelor Evangelische Kirchenmusik auf ihren oder seinen Wunsch entsprechend erweitert werden.
Fächerkanon Bachelor
Klavierspiel, optional einschl. Cembalospiel als Teil des Klavierunterrichts (G),
Rhythmik (Orff-Instrumentarium) (K),
Bandspiel (K),
Bläserchorleitung (K; F),
1 Während des Studiums müssen in den Fächern Orgelliteraturspiel, Liturgisches Orgelspiel und Klavierspiel Fragen der Unterrichts- und Übemethodik thematisiert und praktisch bearbeitet werden. 2 Die Studierenden erteilen in jedem der Fächer in ausgewählten Stunden Unterricht unter Aufsicht einer Lehrkraft.
1 In Ergänzung zu den Fächern der Bereiche a bis d sind im Laufe des Studiums mindestens zwei Kurse von ein- oder mehrtägiger Dauer aus dem folgenden Unterrichtsangebot zu belegen:
2 Chor- und Instrumentalpädagogik, Umgang mit Streichinstrumenten/Streicherensembles, musikalische Arbeit mit Kindern, Jungbläserausbildung, Tonsatz, Liturgisches Singen, Musik und Bewegung, Alexandertechnik, Feldenkraismethode, Bodypercussion, Musik und Medizin, Konzertmanagement (Organisation/Fundraising/Akquise/Sponsorenwerbung), Gesprächstraining, Psychologie.
3 Die oder der Studierende erhält eine Bescheinigung, aus welcher der Umfang und die Inhalte der Veranstaltung hervorgehen.
( 2 ) Das Studium wird ergänzt durch ein mindestens sechswöchiges Gemeindepraktikum und ein eintägiges Orgelbaupraktikum in einem Orgelbaubetrieb.
( 3 ) 1 Die Praktika, für deren ordnungsgemäße Durchführung die Studierenden eigenverantwortlich Sorge tragen, sind während der vorlesungsfreien Zeit zu absolvieren und im Falle des Gemeindepraktikums durch einen schriftlichen Bericht zu belegen. 2 Ferner sind Bescheinigungen der jeweiligen Gemeinde bzw. des Orgelbaubetriebs nachzuweisen. 3 Das Gemeindepraktikum soll etwa in der Mitte des Studiums abgeleistet werden.
( 5 ) In den Fächern Equipment im popularmusikalischen Bereich und Liturgisches Singen ist die Teilnahme an einem eintägigen Seminar mittels einer von der Dozentin oder dem Dozenten ausgestellten Teilnahmebescheinigung nachzuweisen, im Fach Bandspiel die an einem zweitägigen Seminar.
Zwischenprüfung Bachelor
Gehörbildung (Klausur, 45 Minuten):
( 3 ) Die schriftliche Prüfung umfasst neben der Hausarbeit nach Absatz 10:
Bandspiel, 15 Minuten (in direktem Anschluss an das Seminar),
Chorleitung Popularmusik, 20 Minuten,
Bläserchorleitung, obligatorischer Test nach zwei Semestern: 25 Minuten,
fakultative Prüfung nach weiteren zwei Semestern: 35 Minuten,
Tonsatz/Arrangement, 20/15 Minuten,
Gehörbildung, 15 Minuten.
( 5 ) In der schriftlichen Prüfung werden folgende Anforderungen gestellt:
Aussetzen eines bezifferten Generalbasses, vierstimmiges Aussetzen einer Choralmelodie im Stil der Choralsätze von J. S. Bach, eine mindestens dreistimmige polyphone Cantus-firmus-Bearbeitung für beliebige Besetzung,
( 6 ) In der praktischen und mündlichen Prüfung werden folgende Anforderungen gestellt:
Mit vier Tagen Vorbereitungszeit: Intonationen, Begleitsätze und Choralvorspiele in verschiedenen Formen (auch manualiter, auch mit obligatem Cantus firmus, auch mit Cantus firmus in der Mittel- und in der Unterstimme, auch transponiert). Die Aufgaben stellt die Fachlehrerin oder der Fachlehrer.
Ohne Vorbereitungszeit: Intonationen und Begleitsätze zu Kirchenliedern nach dem Evangelischen Gesangbuch, auch transponiert.
Nachweis der musikalischen Gestaltung eines Gottesdienstes,
Vortrag von wenigstens drei Solo- oder Kammermusikwerken in drei Stilarten in mittlerem Schwierigkeitsgrad sowie Liedbegleitung (mit Instrumental-/ Gesangspartnerin/-partner); ein Werk kann auf dem Cembalo wiedergegeben werden. Vom-Blatt-Spiel. Etwa ein Drittel der Prüfungszeit entfällt auf Liedbegleitung und Vom-Blatt-Spiel,
Kenntnis und Vortrag typischer Stile aus Jazz, Rock, Pop, Latin. Spielen eigener stil-entsprechender Begleitsätze (auch nach Leadsheet) einschl. Intros und ggf. Tonartwechseln zu älteren und aktuellen Neuen Geistlichen Liedern (auch aus dem EG) und zu Traditionals und Standards. Improvisation,
Auf der Grundlage von im Unterricht erworbenen Kenntnissen und Fertigkeiten auf den Gebieten Rhythmik (einschl. körperbezogener Unabhängigkeitsübungen), Schlagwerk, Geräuschinstrumente, Stabspiele, Instrumentenkunde, Instrumentierung/Arrangement: Spiel auf verschiedenen Percussion-Instrumenten,
Bandspiel:
Probenmethodik und Probenpraxis. Einüben von im Laufe des Seminars gemäß § 13 Absatz 5 erarbeiteten Arrangements auf der Grundlage von Leadsheets oder Notation,
Mit 45 Minuten Vorbereitungszeit: Spielen eines Rezitativs und einer Arie oder eines Chorals mittleren Schwierigkeitsgrades. Vom-Blatt-Spiel eines leichten bezifferten Basses,
Mit einer Vorbereitungszeit von zwei Wochen: Probenarbeit an einem vom Prüfling selbstständig vorbereiteten mittelschweren Chorwerk unter Berücksichtigung von Chorerziehung und chorischer Stimmbildung. Dirigieren eines dem Chor bekannten Werkes. Pädagogische und organisatorische Grundfragen. Chorische Stimmbildung und Stimmpflege, auch mit stilgemäßem Bezug zu populärer Chorliteratur (u. a. Hilfen zum Vom-Blatt-Singen und Methodik der Chorprobe). Theorie und Praxis der Kindersingarbeit. Grundlagen der Orchesterleitung. Einrichten einer Kantate, Partitur; Probenmethodik,
Kenntnis und Interpretation typischer populärer Chorliteratur. Einstudierung eines Chorarrangements (mit oder ohne Instrumentalbegleitung) aus den Bereichen Neues Geistliches Lied, Spiritual und Gospel, Jazz, Lobpreis/Worship. Stilgemäße Stimmbildung,
Test nach zwei Semestern: Mit einer Woche Vorbereitungszeit Einstudieren eines vom Prüfling selbstständig vorbereiteten Bläserstücks. Einblasübungen mit einem Bläserchor. Nachweis von theoretischen Kenntnissen aus dem Bereich des Posaunenchorwesens (Kenntnis des Instrumentariums, der Blastechnik und Probenmethodik, der geschichtlichen Entwicklung der Posaunenchöre, der Verbandsstrukturen – insbesondere des Evangelischen Posaunendienstes in Deutschland –, der Besonderheiten der Posaunenchöre – Besetzung, Notation, soziales Gefüge –, des Posaunenchores als Teil der Gemeindearbeit sowie der Literatur für Blechbläserensembles). Der Test wird mit „bestanden“ oder „nicht bestanden“ bewertet. Die oder der Studierende kann nach bestandenem Test für weitere zwei Semester den Unterricht im Fach Bläserchorleitung besuchen und sich abschließend einer Prüfung unterziehen. Diese stellt die folgenden Anforderungen: Mit einer Woche Vorbereitungszeit Probenarbeit an einem vom Prüfling selbstständig vorbereiteten mittelschweren Bläserstück,
Mit einer Vorbereitungszeit von 45 Minuten: Analyse eines vorgelegten Werkes oder Werkausschnittes, auch des 20./21. Jahrhunderts. Rhythmik, Harmonielehre, Voicings, Akkordaufbau und entsprechende Notation im Jazz-, Rock-, Popbereich. Instrumentengruppen, Formen und Stilistik der Popmusik. Kenntnis geeigneter Nachschlagewerke zu dieser Thematik,
Bibelkunde: Einleitungsfragen; genauere Kenntnis des Psalters, einer neutestamentlichen Schrift und der biblischen Bezüge der Kirchenmusik. Überblick über den Inhalt biblischer Bücher (Auswahl).
Glaubenslehre: Grundfragen des Glaubens, Beziehungen der biblischen Verkündigung zur gegenwärtigen Welt, zum kirchlichen Leben und zum kirchenmusikalischen Dienst. Erläuterung der wichtigsten dogmatischen Begriffe.
( 9 ) Die Tagesseminare nach § 13 Absatz 5 haben folgende Inhalte:
Handhabung, akustische Funktion, Spieltechnik und Notation von Gitarre, E-Bass, Drumset und Percussion-Instrumenten. Nach Möglichkeit aktives Mitspielen in der Band,
Zur Aufnahmeprüfung für den Aufbaustudiengang Master Evangelische Kirchenmusik können Bewerberinnen und Bewerber zugelassen werden, die über die allgemeinen Zulassungsvoraussetzungen hinaus die Bachelor- oder die B-Prüfung für Kirchenmusikerinnen oder -musiker abgelegt haben.
( 1 ) 1 Die Zulassung zum Studium Master Evangelische Kirchenmusik wird von dem Ergebnis einer Aufnahmeprüfung abhängig gemacht. 2 Hat die Bewerberin oder der Bewerber die Bachelor- oder die B-Prüfung für Kirchenmusikerinnen oder -musiker an der Hochschule für Kirchenmusik Herford abgelegt, kann die Aufnahmeprüfung entfallen. 3 Hierüber entscheidet die Dozentenkonferenz.
( 2 ) 1 Der Aufnahmeprüfungskommission Master Evangelische Kirchenmusik gehören die Fachdozentinnen und -dozenten der Hochschule für Kirchenmusik an. 2 Den Vorsitz führt die Rektorin oder der Rektor. 3 Die Kommission entscheidet über die Zulassung zum Studium.
( 3 ) In der Aufnahmeprüfung Master Evangelische Kirchenmusik werden folgende Anforderungen gestellt:
Vortrag anspruchsvoller Literatur aus vier Stilepochen, darunter ein zeitgenössisches Werk,
Vorbereitet: improvisierte Begleitsätze und Choralvorspiele in verschiedenen Formen (auch manualiter, auch mit obligatem Cantus firmus, auch mit Cantus firmus in der Mittel- und Unterstimme, auch transponiert).
Ohne Vorbereitungszeit: Intonationen und Begleitsätze zu Kirchenliedern nach dem Gesangbuch, auch transponiert,
Vortrag anspruchsvoller Literatur mehrerer Stilarten, darunter ein zeitgenössisches Werk,
Mit einer Vorbereitungszeit von zwei Wochen: Probenarbeit an einem von der Fachlehrerin oder von dem Fachlehrer ausgewählten, von der Bewerberin oder von dem Bewerber selbstständig vorbereiteten mittelschweren Chorwerk. Dirigieren eines dem Chor bekannten Werkes,
Schriftlich (5 Stunden):
Aussetzen eines bezifferten Generalbasses (im Schwierigkeitsgrad von Bach-Schemelli), vierstimmiges Aussetzen einer Choralmelodie im Stil der Choräle von J. S. Bach, eine mindestens dreistimmige polyphone Cantus-firmus-Bearbeitung für beliebige Besetzung oder Exposition einer dreistimmigen Fuge im „strengen Satz“,
Mündlich/Praktisch mit 30 Minuten Vorbereitungszeit: Demonstration am Klavier verschiedener Modulationstechniken; Analyse eines J.-S.-Bach-Chorals und eines romantischen Klavierliedes,
Mit 30 Minuten Vorbereitungszeit: Spielen eines Rezitativs und einer Arie oder eines Chorals mittleren Schwierigkeitsgrades. Vom-Blatt-Spiel eines leichten bezifferten Basses,
Diese Fähigkeiten werden im Rahmen einer schriftlichen Klausur von 60 Minuten Dauer überprüft,
( 3 ) 1 Während des Studiums Master Aufbaustudium Evangelische Kirchenmusik kann ein ein- oder mehrtägiges Seminar im Fach Liturgisches Singen belegt und auf Wunsch mit einer Prüfung von maximal 15 Minuten Dauer abgeschlossen werden. 2 Die Prüfung wird benotet und von der Hochschule mit einem Zertifikat bescheinigt; die Zensur geht nicht in die Gesamtnote der Master-Prüfung ein.
( 3 ) In der schriftlichen Prüfung werden folgende Anforderungen gestellt:
Ausarbeitung eines schwierigen, auch unbezifferten Generalbasses, Choraltrio für Orgel mit Cantus firmus im Tenor, Exposition einer vierstimmigen Fuge,
( 4 ) In der praktischen und mündlichen Prüfung werden folgende Anforderungen gestellt:
Vortrag von fünf anspruchsvollen Werken der Orgelliteratur aus mindestens vier verschiedenen Epochen, darunter eines aus dem 20./21. Jahrhundert, eine Triosonate von J. S. Bach und ein romantisches Werk im Schwierigkeitsgrad der Choralfantasien M. Regers. Eines der Werke wird nach Auswahl durch die Fachlehrerin oder den Fachlehrer drei Monate vor der Prüfung zum Selbststudium gegeben,
Mit vier Tagen Vorbereitungszeit: Intonationen, Begleitsätze und Choralvorspiele verschiedenster Art, Partita in mindestens vier Sätzen (auch in unterschiedlicher Stilistik), freie Form (Passacaglia, Fantasie, Präludium o. Ä.).
Ohne Vorbereitungszeit: Intonationen, Choralvorspiele und Begleitsätze zu Kirchenliedern nach dem Gesangbuch, auch mit Tenor- und Bass-Cantus-firmus, auch transponiert.
Die Aufgaben stellt die Fachlehrerin oder der Fachlehrer,
Vortrag mehrerer anspruchsvoller Werke aus den Hauptepochen der Klaviermusik, dabei kann ein Werk auf dem Cembalo wiedergegeben werden. In der Prüfung ist ein/e Instrumental-/Gesangssolist/in in einem oder mehreren Werken aus dem 19./20./21. Jahrhundert zu begleiten. Vom-Blatt-Spiel,
Die oder der Studierende kann auf Wunsch nach einer frei wählbaren Anzahl von Semestern eine Prüfung im Fach Blechbläserspiel ablegen. Eine Belegung des Faches ohne Prüfung ist möglich,
Die oder der Studierende kann auf Wunsch nach einer frei wählbaren Anzahl von Semestern eine Prüfung im Fach Blockflöte ablegen. Eine Belegung des Faches ohne Prüfung ist möglich,
Mit einem Tag Vorbereitungszeit: Spielen anspruchsvoller Generalbässe (beziffert und unbeziffert). Vom-Blatt-Spiel eines bezifferten Generalbasses. Die Prüfung findet am selben Tag wie die Prüfung im Fach Partiturspiel statt,
Mit einem Tag Vorbereitungszeit: Spielen eines vier- bis sechsstimmigen A-cappella-Werkes in alten und neuen Schlüsseln und einer Orchesterpartitur im Schwierigkeitsgrad einer klassischen Sinfonie. Die Prüfung findet am selben Tag wie die Prüfung im Fach Generalbass statt,
Erarbeiten und Dirigieren eines schwierigen A-cappella-Chorwerkes, das dem Prüfling zwei Wochen vorher bekannt zu geben ist (z. B. J. H. Schein „Israelsbrünnlein“, H. Distler „Geistliche Chormusik“). Methodik der Chorarbeit, insbesondere chorische Stimmbildung,
Öffentliche Aufführung eines selbstständig erarbeiteten Instrumental-Vokalwerkes im Schwierigkeitsgrad einer Messe von W. A. Mozart oder einer Kantate von J. S. Bach,
Vortrag mehrerer Stücke der Gesangsliteratur aus unterschiedlichen Epochen, auch des 20. Jahrhunderts. Vortrag eines Textes,
Analyse eines komplexen, auch zeitgenössischen Werkes oder Werkausschnittes,
Erfassen und Wiedergabe eines komplizierten rhythmischen Beispiels und dessen Veränderungen, Wiedergabe einer komplizierten Tonartenfolge („Modulation“) aus dem Gedächtnis, Vergleich eines mit „falschen Tönen“ vorgespielten Choralsatzes von J. S. Bach mit dem korrekten Notentext. Erfassen und Benennen von Veränderungen in einem gegebenen freitonalen Klang,
( 5 ) 1 Im Rahmen des Master-Examens ist eine schriftliche Hausarbeit aus dem Gebiet der Liturgik, Hymnologie oder der Geschichte und Praxis der Musik einzureichen. 2 Das Thema wird von der Vorsitzenden oder von dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses im Einvernehmen mit der Fachlehrerin oder dem Fachlehrer benannt; es muss sich von dem im Rahmen des B-Examens bearbeiteten deutlich unterscheiden. 3 Die Hausarbeit muss wissenschaftlichen Anforderungen entsprechen. 4 Für die Anfertigung stehen dem Prüfling zwölf Wochen zur Verfügung. 5 Die Frist beginnt mit dem Datum des Tages, an dem der Prüfling das von der Vorsitzenden oder von dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses benannte Thema erhält und dies schriftlich bestätigt. 6 Legt der Prüfling die schriftliche Hausarbeit später als am ersten Tag seines letzten Studiensemesters vor, nehmen die Referentinnen und Referenten die Bewertung spätestens im nachfolgenden Semester vor.
die Bachelor- oder B-, Master- oder A-Prüfung für Evangelische Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker abgelegt haben,
( 1 ) Sofern die Voraussetzung nach § 20 an der Hochschule für Kirchenmusik in Herford erworben wurde, kann die Aufnahmeprüfung entfallen.
Vorbereitet: mindestens eine größere Form, z. B. Choralbearbeitung, Präludium, Toccata, Fughette. Harmonisierung vom Blatt, auch transponiert.
Vorbereitet: freie Formen, z. B. Präludium, Toccata, Fughette, Choralfantasien.
Unvorbereitet: Choralbearbeitungen in den gebräuchlichen Formen in mindestens zwei verschiedenen Stilen, Choralharmonisierungen, auch transponiert,
Spiel auf historischen Tasteninstrumenten (Cembalo und verwandte Instrumente).
( 1 ) 1 Zwei Semester vor der voraussichtlichen Abschlussprüfung gestaltet die oder der Studierende der Künstlerischen Ausbildung in den Fächern Orgelliteraturspiel, Orgelimprovisation/Liturgisches Orgelspiel, Klavierspiel oder Spiel auf historischen Tasteninstrumenten eine Zwischenprüfung im Rahmen eines öffentlichen Konzerts. 2 Die Dauer der gespielten Stücke unterschreitet insgesamt nicht 25 Minuten.
zur Künstlerischen Reifeprüfung
Prüfungsgegenstand bei der
Künstlerischen Reifeprüfung Orgelliteraturspiel
Klavierspiel (30 Minuten; entfällt, wenn zuvor das Master- oder A-Examen abgelegt wurde),
Aufführung eines öffentlichen Konzerts: Der Prüfling gestaltet ein öffentliches Konzert auf der Grundlage der im Unterricht erarbeiteten Orgelliteratur. Das zu studierende Repertoire umfasst mindestens drei Werke unterschiedlicher Stilistik aus der vorbachschen Zeit, ferner vier Werke von J. S. Bach (darunter eine Triosonate und eine große Choralbearbeitung), drei größere stilistisch unterschiedliche Werke der Klassik oder Romantik (davon mindestens zwei aus der Romantik), zwei stilistisch unterschiedliche Werke aus dem 20. oder 21. Jahrhundert (davon mindestens ein nach 1960 komponiertes) und ein Konzert für Orgel und Orchester. Mindestens eins der romantischen Werke muss im Schwierigkeitsgrad den großen Choralfantasien (z. B. op. 40/1) oder den Orgelsonaten M. Regers oder den Symphonien C.-M. Widors (z. B. op. 42, 6) entsprechen.
Der Prüfling unterrichtet eine Schülerin oder einen Schüler seiner Wahl. Zur Prüfung legt die oder der Studierende schriftlich seine didaktischen Überlegungen vor. Diese enthalten Angaben zu den Unterrichtsvoraussetzungen, zum geplanten Verlauf sowie zum Ziel der Lehrprobe. In einer Nachbesprechung weist der Prüfling seine Fähigkeit zur Reflexion über den Verlauf der Lehrprobe nach.
Klavierspiel (30 Minuten); entfällt, wenn zuvor das Master- oder A-Examen abgelegt wurde,
Gehörbildung – mündlich (15 Minuten) und schriftlich (60 Minuten),
Die Improvisationen sind in verschiedenen Stilen zu gestalten,
Der Prüfling spielt mindestens zwei größere Werke aus verschiedenen Epochen,
Der Prüfling spielt eine ganze klassische oder romantische Sonate oder einen ganzen klassischen oder romantischen Zyklus und eine Komposition bzw. eine Werkgruppe aus dem 20. oder 21. Jahrhundert,
Mit einem Tag Vorbereitungszeit: Spielen anspruchsvoller bezifferter und unbezifferter Generalbässe. Vom-Blatt-Spiel eines bezifferten Generalbasses,
Schriftlich: verschiedene Musikdiktate mit rhythmischen, melodischen und harmonischen Problemstellungen: einstimmiges Diktat (freitonal) mit komplizierten Rhythmen, vierstimmig-polyphones Diktat (Barock), vierstimmig homophones Diktat (Spätromantik),
Der Prüfling legt zwei Wochen vor dem Prüfungstermin einen Programmentwurf für ein öffentliches Konzert vor, der ausschließlich Orgelimprovisationen vorsieht oder für diese Raum lässt. In einem Prüfungsgespräch äußert sich der Prüfling zur Konzeption seines Entwurfs und zu Fragen der Programmgestaltung im Allgemeinen sowie der Vermittlung zwischen Musik und Hörer, insbesondere in Hinblick auf improvisatorische Darbietungen,
Künstlerischen Reifeprüfung Chorleitung
Der Prüfling führt ein selbstständig erarbeitetes Vokal-Instrumentalwerk im Schwierigkeitsgrad einer Bach-Kantate oder Mozart-Messe sowie ein oder mehrere A-cappella-Werke auf. Dies kann im Rahmen eines Konzerts geschehen, in dem auch andere Kompositionen auf dem Programm stehen,
Der Prüfling erarbeitet und dirigiert ein schwieriges A-cappella-Werk, das von der Fachlehrerin oder von dem Fachlehrer vier Wochen vor dem Prüfungstermin dem Prüfling bekannt gegeben und gleichzeitig der Rektorin oder dem Rektor mitgeteilt wird. Eine Stunde vor der Prüfung erhält der Prüfling einen in der Prüfung zu dirigierenden Liedsatz, der durch die Fachlehrerin oder den Fachlehrer bestimmt und der Rektorin oder dem Rektor mitgeteilt wird. Der Prüfling legt eine Woche vor dem Prüfungstermin einen Probenentwurf vor,
Mit einem Tag Vorbereitungszeit: Spielen von zwei A-cappella-Werken aus verschiedenen Epochen in alten und neuen Schlüsseln. Spielen einer Orchesterpartitur,
Mündliche Analyse einer Partitur in Bezug auf ihre thematische und klangliche Struktur; die Partitur wird dem Prüfling 20 Minuten vor der Prüfung vorgelegt. Erkennen und Bestimmen typischer Partiturbilder aus verschiedenen Epochen. Kenntnis der wichtigsten Chorliteratur unter dem Gesichtspunkt der praktischen Verwendung,
Künstlerischen Reifeprüfung
Klavierliteraturspiel
Colloquium (15 Minuten),
In dem Prüfungskonzert spielt der Prüfling Werke hohen Niveaus aus unterschiedlichen Stilepochen aus dem Unterrichtsrepertoire, dazu ein selbst einstudiertes anspruchsvolles Stück, das seine Lehrerin oder sein Lehrer im Fach Klavierliteraturspiel drei Monate vor dem Konzert benennt und gleichzeitig der Rektorin oder dem Rektor mitteilt. Ferner ist in der Prüfung eine Gesangs- oder Instrumentalsolistin oder ein Gesangs- oder Instrumentalsolist in einem Werk des 19., 20. oder 21. Jahrhunderts zu begleiten,
Der Prüfling spielt mindestens zwei größere Werke unterschiedlicher Stilistik,
Spiel eines Klavierauszugs und/oder von Begleitungen. Die Noten werden dem Prüfling 30 Minuten vor der Prüfung vorgelegt,
Der Prüfling legt zwei Wochen vor dem Prüfungstermin einen Programmentwurf für ein öffentliches Konzert vor, der ausschließlich Klavierliteratur vorsieht oder für diese Raum lässt. In einem Prüfungsgespräch äußert sich der Prüfling zur Konzeption seines Entwurfs und zu Fragen der Programmgestaltung im Allgemeinen sowie der Vermittlung zwischen Musik und Hörer,
Generalbassspiel (25 Minuten),
In dem Prüfungskonzert spielt der Prüfling auf mindestens zwei unterschiedlichen historischen Instrumenten Werke hohen Niveaus aus unterschiedlichen Stilepochen aus dem Unterrichtsrepertoire, dazu ein selbst einstudiertes anspruchsvolles Stück, das seine Lehrerin oder sein Lehrer im Fach Historische Tasteninstrumente drei Monate vor dem Konzert benennt und gleichzeitig der Rektorin oder dem Rektor mitteilt. In der Prüfung ist eine Gesangs- bzw. Instrumentalsolistin oder ein Gesangs- bzw. Instrumentalsolist in einer Arie aus einer Bachkantate oder einem Vokalwerk vergleichbaren Schwierigkeitsgrades bzw. einem Instrumentalwerk vergleichbaren Schwierigkeitsgrades zu begleiten,
Mit 60 Minuten Vorbereitungszeit: Spielen bezifferter und unbezifferter Generalbässe. Vom-Blatt-Spiel eines bezifferten Generalbasses,
Spiel eines ausgesetzten Generalbasses eines barocken Orchesterwerks und einer Komposition für Solo und Instrumente. Die Noten werden dem Prüfling 30 Minuten vor der Prüfung vorgelegt,
Der Prüfling legt der Prüferin oder dem Prüfer zwei Wochen vor dem Prüfungstermin einen Programmentwurf für ein öffentliches Konzert vor, der ausschließlich Literatur für historische Tasteninstrumente (Cembalo und verwandte Instrumente) vorsieht oder für diese Raum lässt. In einem Prüfungsgespräch äußert sich der Prüfling zur Konzeption seines Entwurfs und zu Fragen der Programmgestaltung im Allgemeinen sowie der Vermittlung zwischen Musik und Hörer,
zum Aufbaustudium Konzertexamen
an die Bewerberinnen oder die Bewerber
für das Aufbaustudium Konzertexamen
an der Hochschule für Kirchenmusik der Evangelischen Kirche von Westfalen die künstlerische Reifeprüfung Orgelliteraturspiel, Klavierliteraturspiel oder Orgelimprovisation/Liturgisches Orgelspiel abgelegt haben und in den Fächern gemäß §§ 26, 27 und 28 die Bewertung „sehr gut“ (1,0 bis 1,2) erreicht haben,
1 Der Studiengang Konzertexamen dauert in der Regel vier Semester. 2 Über eine Verkürzung entscheidet die Fachlehrerin oder der Fachlehrer im Einvernehmen mit der oder dem Studierenden. 3 Über eine Verlängerung entscheidet die Dozentenkonferenz auf gemeinsamen Antrag der oder des Studierenden und der Fachlehrerin oder des Fachlehrers.
4 Der Studiengang Konzertexamen umfasst alternativ folgende Fachrichtungen:
Orgelimprovisation/Liturgisches Orgelspiel.
1 Die Studierende oder der Studierende hat Anspruch auf vier Semester Unterricht. 2 Sie oder er richtet einen fristgerechten Antrag auf Zulassung zum Konzertexamen an die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses. 3 Die Prüfungszulassung ist bis zum Ende des dem geplanten Prüfungssemester vorausgehenden Semesters zu beantragen.
( 1 ) 1 Als Konzertexamen in den Fachrichtungen Orgel- und Klavierliteraturspiel gestaltet der Prüfling eigenverantwortlich und selbstständig ein anspruchsvolles öffentliches Solokonzert von ca. 60 Minuten reiner Spieldauer und hohem Schwierigkeitsgrad. 2 Zusätzlich unterzieht er sich einer Repertoireprüfung von 60 Minuten Dauer, in der er eine Liste mit der im Unterricht erarbeiteten Literatur vorlegt. 3 Die Prüfungskommission wählt in der Repertoireprüfung die zu spielenden Stücke aus der Liste aus. 4 Das öffentliche Konzert und die Repertoireprüfung finden an zwei aufeinanderfolgenden Tagen statt. 5 Das Programm des öffentlichen Konzerts und die Repertoireliste enthalten keine gemeinsamen Stücke.
( 2 ) Das im Studium der Fachrichtung Orgelliteraturspiel zu erarbeitende Repertoire umfasst mindestens 150 Minuten Musik und bietet einen repräsentativen Querschnitt durch die Orgelliteratur, darunter mindestens zwei anspruchsvolle Werke von J. S. Bach sowie je ein anspruchsvolles Werk aus der Literatur des französischen, italienischen, spanischen und deutschen Barock, der deutschen und französischen Romantik sowie der nachromantischen Musik des 20. oder 21. Jahrhunderts.
( 3 ) 1 Das im Studium der Fachrichtung Klavierliteraturspiel zu erarbeitende Repertoire umfasst mindestens 150 Minuten Musik und bietet einen repräsentativen Querschnitt durch die Klavierliteratur, darunter mindestens ein anspruchsvolles Werk von J. S. Bach, eine klassische Sonate, eine Sonate bzw. einen Zyklus der Romantik, zwei Etüden von F. Chopin und/oder F. Liszt sowie je ein Werk des Impressionismus, der klassischen Moderne und der Gegenwart. 2 Ferner wird ein Klavierkonzert einstudiert, das in der Repertoireprüfung in einer Fassung für zwei Klaviere vorgetragen werden kann.
( 4 ) 1 Als Konzertexamen in der Fachrichtung Orgelimprovisation/Liturgisches Orgelspiel gestaltet der Prüfling ein anspruchsvolles Solokonzert von ca. 60 Minuten Dauer. 2 Die Fachlehrerin oder der Fachlehrer stellt dem Prüfling eine Woche vor der Prüfung schwierige Improvisationsaufgaben (z. B. Improvisation einer Fuge oder einer französisch-romantischen Symphonie), deren Dauer 45 Minuten nicht überschreiten soll. 3 Eine Stunde vor der Prüfung erhält der Prüfling von der Fachlehrerin oder dem Fachlehrer weitere anspruchsvolle Improvisationsaufgaben (z. B. Improvisation einer Partita oder eines Präludiums im D.-Buxtehude-Stil), deren Dauer 15 Minuten nicht überschreiten soll. 4 Die Aufgaben lassen dem Prüfling genügend Raum für formal eigenständige gestalterische Ideen (z. B. Vorgabe von Thema und Stil, jedoch nicht der Form, oder Vorgabe der Form und des Stils, jedoch nicht der Themen).
( 5 ) Im Rahmen der in Absatz 1 bis 4 genannten Prüfungsleistungen weist der Prüfling nach, dass er in der Lage ist, in Hinblick auf Programmgestaltung und spielerische sowie interpretatorische Fähigkeiten auf hohem Niveau eigenständig aktiv am öffentlichen Konzertleben teilzunehmen.
( 3 ) Die Bewertung der schriftlichen Hausarbeiten im Bachelor-Studiengang (vgl. § 15 Absatz 10) und Master-Studiengang (vgl. § 19 Absatz 5) wird von mindestens zwei Mitgliedern des Prüfungsausschusses vorgenommen, darunter die Fachlehrerin oder der Fachlehrer, die oder der die Entstehung der Arbeit betreut hat.
( 3 ) Die Studierenden richten einen fristgerechten Antrag auf Zulassung zu den Prüfungen an die Vorsitzende oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses.
Die Prüfungszulassung ist bis zum Ende des dem geplanten Prüfungssemester vorausgehenden Semesters zu beantragen.
( 4 ) Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen:
( 5 ) Dem Antrag auf Zulassung zur Prüfung im Master-Aufbaustudiengang sind zusätzlich folgende Unterlagen beizufügen:
die schriftliche Einverständniserklärung der Hauptfachlehrerin oder des Hauptfachlehrers,
in den Fachrichtungen Orgelliteraturspiel, Klavierspiel und Spiel auf historischen Tasteninstrumenten das Verzeichnis aller im Hauptfach studierten Werke gemäß §§ 26 Absatz 2 Buchstabe a, 27 Absatz 2 Buchstabe a und 28 Absatz 2 Buchstabe a.
( 6 ) 1 Dem Antrag auf Zulassung zum Konzertexamen sind zusätzlich folgende Unterlagen beizufügen:
im Falle der Fachrichtungen Orgel- und Klavierliteraturspiel die schriftliche Versicherung des Prüflings, dass er während der Vorbereitung des Konzertexamens an der Hochschule für Kirchenmusik keinen Unterricht in Anspruch genommen hat und nehmen wird, der sich auf die für das öffentliche Konzert im Rahmen des Konzertexamens von ihm vorgesehenen Werke richtet,
2 Soweit die in Absätze 4, 5 und 6 bezeichneten Unterlagen bereits bei der Hochschule vorliegen, kann die Bewerberin oder der Bewerber auf sie Bezug nehmen.
( 7 ) Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses entscheidet über die Zulassung zu den Prüfungen.
( 8 ) Über die Zulassung zum Konzertexamen entscheidet die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses auf der Grundlage des Votums der Dozentenkonferenz und der Fachlehrerin oder des Fachlehrers.
( 2 ) 1 Einzelne Fachprüfungen im Rahmen des jeweiligen Studienganges, die nicht während der gesamten Studienzeit unterrichtet werden, finden in der Regel während des Studiums statt. 2 Folgende Fächer werden am Ende der Studienzeit geprüft: § 23 Absatz 1 Buchstabe b, Absatz 2 Buchstabe b und Absatz 4 Buchstabe b. 3 Über Ausnahmen entscheidet die Rektorin oder der Rektor in Absprache mit der jeweiligen Fachlehrerin oder dem jeweiligen Fachlehrer und der Dozentenkonferenz.
( 1 ) Die Fachprüfungen, schriftlichen Hausarbeiten und die Zwischenprüfung in der Künstlerischen Ausbildung wird von den Prüfungskommissionen bewertet.
( 2 ) Die Gesamtnote der Examina wird nach Maßgabe von § 41 mathematisch ermittelt und von der Dozentenkonferenz festgelegt.
( 3 ) Die Gesamtnote der Bachelor- und Master-Examina Evangelische Kirchenmusik zählen die Ergebnisse im Fach
Liturgisches Orgelspiel/Orgelimprovisation
Tonsatz bzw. Tonsatz/Arrangement 2-fach,
( 4 ) Im Master-Examen Evangelische Kirchenmusik zählen die Ergebnisse der Fächer Chorleitung a cappella und Chor- und Orchesterleitung jeweils 3-fach.
( 5 ) 1 Die Gesamtnote der Künstlerischen Reifeprüfung Orgelliteraturspiel, Orgelimprovisation/Liturgisches Orgelspiel, Chorleitung, Klavierliteraturspiel und Spiel auf historischen Tasteninstrumenten wird mathematisch aus den Ergebnissen der Zwischenprüfung und der Fachprüfungen ermittelt. 2 Dabei zählt das Ergebnis der Zwischenprüfung 10-fach, das des öffentlichen Konzerts 10-fach bzw. im Aufbaustudiengang Chorleitung die Aufführung eines öffentlichen Konzerts und die Prüfungsprobe jeweils 5-fach.
( 6 ) Das Konzertexamen wird mit „bestanden“ oder „nicht bestanden“ bewertet.
( 2 ) 1 Im Zeugnis werden die Zensuren für die Einzelfachprüfungen und die Gesamtnote verbal ohne Zensurentendenzen und in Ziffern mit Zensurentendenzen oder in Zahlen mit Dezimalstellen gemäß § 41 angegeben. 2 Im Zeugnis gibt eine Legende über die Verbalisierung und Umrechnung der Bewertungen der Prüfungsleistungen in Zahlen gemäß § 41 Absatz 1 und 2 Auskunft. 3 Davon ausgenommen ist das Zeugnis über das bestandene Konzertexamen.
( 2 ) 1 Die Große Zwischenprüfung im Rahmen des B-Studiengangs gilt als nicht bestanden, wenn die Leistungen in den einzelnen Fächern niedriger als mit „befriedigend“ (3,3) bewertet wurden. 2 Eines der Fächer (vgl. § 14 Absatz 5) darf mit „ausreichend“ (4,0), jedoch nicht schlechter benotet sein. 3 Wird die Große Zwischenprüfung bei der Wiederholung erneut nicht bestanden, führt dies zur Exmatrikulation.
( 3 ) Ein Bachelor-Examen Evangelische Kirchenmusik gilt als nicht bestanden, wenn die Prüfung in einem oder mehreren der folgenden Fächer nicht bestanden wird: Orgelliteraturspiel, Liturgisches Orgelspiel, Chorleitung.
( 5 ) Ein Bachelor- oder Master-Examen Evangelische Kirchenmusik gilt als nicht bestanden,
wenn eines der Fächer aus § 45 Absatz 3 und 4 nicht bestanden wurde oder
wenn mehr als zwei der anderen im § 15 Absatz 3 und 4 (Bachelor) oder § 19 Absatz 2 (Master) aufgezählten Fächer nicht bestanden wurden oder
in den Fachrichtungen gemäß § 22 Absatz 1 Buchstaben a, b, d und e gilt als nicht bestanden, wenn die Prüfung im Hauptfach der jeweiligen Fachrichtung (Orgelliteraturspiel, Orgelimprovisation/Liturgisches Orgelspiel, Klavierspiel, Historische Tasteninstrumente) nicht bestanden wird,
in der Fachrichtung gemäß § 22 Absatz 1 Buchstabe c gilt als nicht bestanden, wenn eine der folgenden Prüfungen nicht bestanden wird: Aufführung eines öffentlichen Konzerts, Chorprobe.
( 7 ) Eine Künstlerische Reifeprüfung in der jeweiligen Fachrichtung, vgl. § 22 Absatz 1 Buchstaben a bis e, gilt als nicht bestanden, wenn mehr als zwei der in den § 26 Absatz 1 Buchstaben b bis f, § 27 Absatz 1 Buchstaben b bis g, § 28 Absatz 1 Buchstaben c bis h, § 29 Absatz 1 Buchstaben b bis e oder § 30 Absatz 1 Buchstaben b bis e genannten Fächer nicht bestanden wurden.
( 8 ) Ein Konzertexamen gilt als nicht bestanden, wenn die Prüfungskommission die Leistung des Prüflings als nicht den Anforderungen des § 35 entsprechend qualifiziert.
(10) 1 Eine nicht bestandene Fachprüfung und die Zwischenprüfung in der Künstlerischen Ausbildung werden beim nächsten oder übernächsten Prüfungstermin wiederholt. 2 Über Ausnahmen entscheidet das Landeskirchenamt im Einvernehmen mit der Dozentenkonferenz. 3 Wiederholungen von Fachprüfungen der Zwischenprüfung im Rahmen des Bachelor-Studiengangs Evangelische Kirchenmusik finden nach einem Semester statt.
(11) 1 Ein nicht bestandenes Konzertexamen kann einmal wiederholt werden. 2 Dies kann beim nächsten oder übernächsten Prüfungstermin geschehen.
(12) Wird eine schriftliche Hausarbeit im Bachelor-Examen (vgl. § 15 Absatz 10) oder im Master-Examen (vgl. § 19 Absatz 5) schlechter als mit „ausreichend“ (4,0) bewertet, kann sie über ein anderes Thema erneut geschrieben werden.
Die Beschwerde hinsichtlich der Fachprüfungen, der Zwischenprüfung in der Künstlerischen Ausbildung bzw. der Bewertung der schriftlichen Hausarbeit ist nur zulässig, wenn sie innerhalb eines Monats nach der offiziellen Mitteilung der Bewertung (vgl. § 40 Absatz 3 bis 5) eingelegt wird.
Die Studien- und Prüfungsordnung tritt zum 1. April 2011 in Kraft und löst die Studien- und Prüfungsordnung vom 17. Juli 20031# ab.
Studierende, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens mindestens vier Semester abgeschlossen haben, können wählen, ob sie nach der alten Studien- und Prüfungsordnung für den Studiengang Evangelische Kirchenmusik A und B und für die Aufbaustudiengänge an der Hochschule für Kirchenmusik (vom 24. Juni 1992, KABl. 1992 S. 125), zuletzt geändert am 14. Oktober 2005, KABl. 2005 S. 241), oder der am 1. April 2011 in Kraft getretenen Studien- und Prüfungsordnung Examen machen.
1 ↑ Redaktioneller Hinweis: Die Studien- und Prüfungsordnung für den Studiengang Evangelische Kirchenmusik B und für die Aufbaustudiengänge an der Hochschule für Kirchenmusik der Evangelischen Kirche von Westfalen (Studien- und Prüfungsordnung für Kirchenmusikstudiengänge – PrüfOKiMu –) war vom 24. Juni 1992 (KABl. 1992 S. 125), zuletzt geändert am 14. Oktober 2005 (KABl. 2005 S. 241).

References: § 7

§ 11

§ 12

§ 13

§ 14

§ 15

§ 16

§ 17

§ 18

§ 19

§ 20

§ 21

§ 22

§ 23

§ 24

§ 25

§ 26

§ 27

§ 28

§ 29

§ 30

§ 31

§ 32

§ 33

§ 34

§ 35

§ 36

§ 37

§ 38

§ 39

§ 40

§ 41

§ 42

§ 44

§ 45

§ 46

§ 47
 § 4
 § 14
 § 15
 § 16
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 § 13
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 § 20
 § 15
 § 19
 § 23
 § 41
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 § 19
 § 22
 § 22
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