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Timestamp: 2020-07-16 04:51:51+00:00

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Umsatzsteuer bei Ausführung von Bau- und Montagearbeiten für Eigenbedarf | Rödl & Partner
Themen Umsatzsteuer bei Ausführung von Bau- und Montagearbeiten für den Eigenbedarf
Der Umsatzsteuerbemessungsgrundlage von Bau- und Montagearbeiten (im Folgenden – „BMA”) für den Eigenbedarf werden alle tatsächlichen Aufwendungen des Steuerzahlers für deren Ausführung zugeordnet, darunter Aufwendungen der Gesellschaft für die Ausarbeitung der Projekt-Voranschlagsdokumentation. Der Wert der Leistungen von Auftragnehmern wird bei der Bestimmung der Umsatzsteuerbemessungsgrundlage nicht berücksichtigt (Schreiben Nr. 03-07-10/10 vom 21. Juni 2007, Nr. 03-07-10/12 vom 9. September 2010 des Finanzministeriums Russlands, Nr. 03-1-08/819/16 vom 24. März 2004 des Ministeriums Russlands für Steuern und sonstige Abgaben, Unterpt. 3, Pt. 1, Art. 146 Steuergesetzbuch der Russischen Föderation) (im Folgenden „SteuerGB”).
Gemäß Pt. 10, Art. 167 SteuerGB der Russischen Föderation wird die Umsatzsteuerbemessungsgrundlage für BMA für den Eigenbedarf am letzten Tag jedes Veranlagungszeitraums (Quartals) bestimmt. Die Gesellschaft erstellt ein Exemplar der Faktura-Rechnung für den Wert von BMA und registriert diese im Verkaufsbuch für dasselbe Quartal, in dem die BMA ausgeführt wurden.
Die Umsatzsteuerbeträge, die bei der Ausführung der BMA für den Eigenbedarf berechnet wurden, werden durch den Steuerzahler zum Zeitpunkt der Bestimmung der Steuerbemessungsgrundlage zum Abzug gebracht, d.h. zum letzten Tag jedes Veranlagungszeitraums bzw. zum letzten des Quartals (Abs. 2, Pt. 5, Art. 172 und, Pt. 10, Art. 167 SteuerGB der Russischen Föderation).
Die Gesellschaft registriert dieselbe Faktura-Rechnung, die bei der Umsatzsteuerberechnung im Einkaufsbuch erstellt wurde.
Die Umsatzsteuer, die für den Wert der BMA berechnet wurde, kann im selben Quartal abgezogen werden, wenn 2 Bedingungen erfüllt sind (Pt. 6, Art. 171 und Pt. 5, Art. 172 SteuerGB der Russischen Föderation):
es ist geplant das Objekt im Bau (montiertes Objekt) (mindestens teilweise) in den mit der Umsatzsteuer zu besteuernden Transaktionen zu verwenden;
in Bezug auf dieses Objekt wird in der steuerlichen Rechnungslegung die Abschreibung berechnet.
Außerdem wird Umsatzsteuer vom Wert der Arbeiten der Auftragnehmer und Umsatzsteuer vom Wert der zum Bau erworbenen Materialien unabhängig von der Bestimmung des Objekts im Bau (montiertes Objekts) (Unterpt. 3, Pt. 1, Art. 146, Pt. 2 und Pt. 6, Art. 171 SteuerGB der Russischen Föderation) und beim Vorliegen der Faktura-Rechnungen abgezogen.
Falls geplant ist, das Objekt im Bau sowohl in mit der Umsatzsteuer zu besteuernden, als auch mit der Umsatzsteuer nicht zu besteuernden Transaktionen zu verwenden, wird die Umsatzsteuer, die die Auftragnehmer gegenüber dem Steuerzahler geltend machen und die für den Wert der ausgeführten BMA berechnet wurde, im vollen Umfang abgezogen. Dabei muss der Steuerzahler nach Inbetriebnahme des Objekts für die Nutzung sowohl in mit der Umsatzsteuer zu besteuernden, als auch mit der Umsatzsteuer nicht zu besteuernden Transaktionen einen Teil des abgezogenen Umsatzsteuerbetrages gemäß Pt. 6, Art. 171 SteuerGB der Russischen Föderation innerhalb von 10 Jahren wiederherstellen (Schreiben Nr. SchS-22-3/216@ vom 23. März 2009 und SchS6-3/862@ vom 28. November 2008 des Föderalen Steuerdienstes Russlands).

References: Art. 146
 Art. 167
 Art. 172
 Art. 167
 Art. 171
 Art. 172
 Art. 146
 Art. 171
 Art. 171