Source: http://exploredoc.com/doc/5530668/infos-3---freiherr-vom
Timestamp: 2018-01-23 11:50:48+00:00

Document:
INFOS 3 - Freiherr-vom
Telefon: 02741 – 93 50 79 - 0
Fax: 02741 – 93 50 79 – 90 50
Homepage: fvsgy.de
Nr. 5 (16. April 2015)
wir hoffen, dass alle gut erholt aus den Osterferien zurück gekommen sind und wir nun mit frischen Kräften das
letzte, diesmal sehr lange, Quartal des Schuljahres angehen können.
Neben einem Rückblick auf verschiedene Ereignisse der letzten Wochen erhalten Sie auch wichtige organisatorische und rechtliche Informationen zum Schuljahresende.
Heiko Schnare, StD
Kurzfristig noch ein aktueller Terminhinweis:
Am Montag, 18. Mai 2015, findet wegen eines Studientages des Kollegiums kein Unterricht statt!
Rückmeldungen zum Elternsprechtag
Große Spende im Abiturgottesdienst für Kinderhospiz
Unesco-AG unterstützt PROCEDI-Patenkinderorganisation
Zehn Jahre Workshops mit Stefan Gemmel
8. Klasse gewinnt Klassenfahrt nach England
Austauschbegegnung in Ross-on-Wye
MINT on Tour 2015
10 Jahre Blutspende
Elektro“schrott“
Verwendung des Schulnamens bei kommerziellen Veranstaltungen
Maßnahmen bei verletzten/erkrankten Schülern
Mitteilungen an die Eltern hinsichtlich Versetzungsgefährdung
Schulbuchausleihe/-rückgabe
Herr Thomas Wasner wurde am 19.03.2015 Beamter auf
Lebenszeit. Herzlichen Glückwunsch!
Reservierungs-Programm für unsere Schule ausfindig
Dr. Andreas Stühn und Klaus Trudrung
Frau StR‘ Isabel Metz hat uns Ende Februar auf eigenen
Wunsch verlassen. Wir wünschen ihr alles Gute.
Die Umfrage in der Lehrerschaft ergab ein ähnlich erfreuliches Bild:
Frau Marlies Petkewitz wurde bei der Wahl der Schwerbehindertenvertretung zur örtlichen Vertrauensperson der
schwerbehinderten Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien
und Kollegs im Schulaufsichtsbezirk Koblenz gewählt.
Der diesjährige Elternsprechtag brachte einige Änderungen in der Organisation des Tages, zu denen der SEB und
die Schulleitung über zwei Umfragen Rückmeldungen
Hierzu schreibt der SEB:
im Namen des Schulelternbeirates möchten wir uns herzlich bei Ihnen für Ihre Mitarbeit an unseren Fragebogenaktionen im Rahmen der letzten beiden Elternsprechtage
Mit Hilfe der Rückmeldungen aus dem Jahr 2014 war es
der Schulleitung, einem engagierten Team des Kollegiums
und einigen Vertretern des Schulelternbeirates möglich,
Probleme im organisatorischen Ablauf des Sprechtages zu
erfassen und zielgerichtet anzugehen. Durch eine verbesserte Ablaufplanung des Tages, vor allem aber durch den
Einsatz einer Online-Reservierungsmöglichkeit wurde
versucht, die erkannten Schwachstellen zu verbessern.
Wie die Ergebnisse der aktuellen zweiten Befragung eindeutig zeigen, haben diese Neuerungen sich erfreulicherweise in Ihrem Urteil absolut bewährt.
Die 44 rückmeldenden Lehrkräfte verzeichneten
1.160 Elterngespräche – das sind 27 Gespräche pro
Lehrkraft. (Somit fanden am Gesprächstag geschätzt
über 2.000 Gespräche statt.)
97 % der Lehrkräfte empfanden die Gespräche als
Bei 91 % wurden die Sprechzeiten eingehalten, 9 %
meldeten Überschreitungen der Zeiteinheiten.
96 % gaben an, dass die Wartezeiten reduziert wurden.
Die Online-Buchung wurde von 69 % mit sehr gut,
von 31 % als gut bewertet.
Die Einführung der Zeitpuffer erhielt im Durchschnitt
die Note 1,3, der Elternsprechtag insgesamt die Note
In verschiedenen Gesprächen betonten Eltern und Lehrkräfte die „entspannte“ Atmosphäre dieses Sprechtags.
Wir danken unsererseits dem SEB und besonders den
Mitgliedern der Arbeitsgruppe „Elternsprechtag“ für die
vertrauensvolle, engagierte und – offensichtlich erfolgreiche – Zusammenarbeit.
Am 11. und 12. März 2015 fanden unter dem Vorsitz von
Herrn Studiendirektor Heiko Schnare die mündlichen Abiturprüfungen am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium BetzdorfKirchen statt. 175 Schülerinnen und Schüler haben die
 Rücklauf von 153 Fragebögen, die von 834 Gesprächen über 172 Kinder Feedback gaben (im Schnitt
also pro Kind ca. 5 Gespräche geführt);
 97 % dieser Gespräche wurden als „nützlich“ bewertet;
 79 % der Gespräche verliefen innerhalb der reservierten Zeiten, in nur 5 % wurden Zeitüberschreitungen gemeldet;
 121 Befragte bestätigten kürzere Wartezeiten,
nur 3 % verneinten dies;
 die Online-Anmeldung wurde in 149 Fragebögen als
„sehr gut“ – „prima“ – „bestens“ beurteilt;
 als Schulnote für die Gesamtzufriedenheit wurde
eine „1,7“ gegeben.
Dörthe Achterberg, Daaden
Haris Ahmed, Betzdorf
Damla Aktas, Kirchen
Aaron Albus, Betzdorf-Dauersberg
Jan Hendrik Aust, Betzdorf
Jan Roman Bartolosch, Betzdorf
Fabian Bauer, Betzdorf
Asli-Sahra Baysal, Betzdorf-Bruche
Till Olaf Bender, Niederfischbach
Sam Benner, Betzdorf
Sophie Viktoria Beul, Brachbach
Ana Christina Blickheuser, Betzdorf
Antonia Blickheuser, Betzdorf
Kai Frederik Blumberg, Friesenhagen
Isabell Böhmer, Alsdorf
Lucas Bommer, Niederfischbach
Moritz Brato, Betzdorf
Laura Brauer, Mauden
Marc Tobias Braun, Kirchen-Herkersdorf
Timo Brucherseifer, Niederfischbach
Justus Brühl, Scheuerfeld
Michael Bursian, Herdorf
Betül Cantürk, Betzdorf
Larissa Tabea Christian, Kirchen
Jovanna Deris, Betzdorf
Anne-Sophie Dielmann, Kirchen-Freusburg
Daniel Dielmann, Friedewald
Fabian Dörner, Betzdorf
Carla Droese, Niederfischbach
Charlene Ermert, Herdorf
Jasmin Ermert, Weitefeld
Diese insgesamt sehr positiven Rückmeldungen der Fragebogenaktion wurden zusätzlich durch zahlreiche persönliche Gespräche am Elternsprechtag untermauert.
Ihr klares und positives Votum bestätigt, so unser Fazit,
dass hier mit vereinten Kräften eine so wichtige Möglichkeit zum persönlichen Dialog zwischen Eltern und Schule
wie der Elternsprechtag doch verbessert werden konnte!
Daher wird sich der Schulelternbeirat dafür einsetzen,
diese „Änderungen auf Probe“ auch in den kommenden
Jahren fortzuführen.
Sehr herzlich danken wir allen aktiv Beteiligten, die insgesamt über ein Jahr an der Verbesserung mitgewirkt haben.
Namentlich danken wir insbesondere Herrn Münzel für
seine sehr engagierte Unterstützung während der gesamten Projektlaufzeit sowie Herrn Andreas Schmidt, der das
Lars Erner, Grünebach
Jessica Farnschläder, Kirchen
Giusy Fazio, Pracht
Carsten René Fischbach, Betzdorf
Tim Fischbach, Betzdorf
Mats Gdanitz, Herdorf
Arabella-Larissa Geimer, Kirchen-Freusburg
Sophia Gerhardt, Betzdorf
Larissa Germann, Betzdorf
Carolin Ginsberg, Daaden
Jessica Golling, Kirchen-Herkersdorf
Larissa Gräbener, Mudersbach
Tristan Gräber, Wissen
Elisa Greb, Grünebach
Michelle Haas, Katzwinkel
Theresa Halbe, Kirchen-Freusburg
Jastine-Marie Hammer, Niederfischbach
Chira Petra Harnischmacher, Mudersbach
Laura Angelina Heckner, Niederfischbach
Micha, Hees Emmerzhausen
Nikolai Heidrich, Nauroth
Sven Heidrich, Alsdorf
Marcel Heindrichs, Betzdorf
Maximilian Kurt Henze, Niederfischbach
Philipp Heuer, Kirchen-Herkersdorf
Alena Hirschberger, Betzdorf
Marius Holschbach, Scheuerfeld
Alexander von Hövel, Kirchen
Laura Hutzler, Daaden
Lisa Marie Jansen, Friesenhagen
Theresa Jung, Harbach-Locherhof
Philipp Junge, Kirchen-Wehbach
Sebastian Kahlke, Grünebach
Nicole Kania, Betzdorf
Jessica Kasperlik, Betzdorf
Alisha Kemper, Daaden
Justine Kill, Betzdorf
Sarah Klein, Schutzbach
Simeon Klein, Herdorf
Fabienne Knautz, Herdorf
Annika Kock, Nauroth
Leon Kopac', Herdorf
Hatice Korkmaz, Steinebach
Christopher Korth, Weitefeld-Oberdreisbach
Maximilian Kosing, Wallmenroth
Judith Krummenerl, Kirchen-Wehbach
Anna Marie Kühn, Niederfischbach
Niklas Kutzner, Mudersbach
Defne Kuzugüdenlioglu, Scheuerfeld
Lucas Lamm, Betzdorf
Tanja Landskron, Betzdorf
Noah Lehnert, Betzdorf
Marie Leiwen, Mudersbach
Sophie Leiwen, Mudersbach
Lukas Lenz, Kirchen
Niklas Leyendecker, Herdorf
Sarah Löcherbach, Niederfischbach
Nico Lübcke, Betzdorf
Alex Maier, Betzdorf
Franziska Manderbach, Kirchen-Freusburg
Rebecca Merkel, Betzdorf
Anna Merthen, Wallmenroth
Chris Meyer, Daaden
Dennis Meyer, Herdorf
Hagen Misch, Kirchen-Wehbach
Sally Ellen Muhl, Herdorf
Laura Müller, Betzdorf
Marcel Müller, Wallmenroth
Sophia Neuser, Betzdorf
Alexander Nies, Elkenroth
Nicole Pecho, Betzdorf-Dauersberg
Paulina-Sofia Pfeifer, Kirchen
Matthis Pheiler, Elkenroth
Laura Prinz, Herdorf
Steffen Lucas Prinz, Betzdorf
Patrick Rasche, Daaden
Lisa Marie Reifenrath, Siegen
Florian Renninghoff, Betzdorf
Jonas Rödder, Steineroth
Joshua Rosenkranz, Derschen
Gloria Roth, Dickendorf
Till Röttgen, Mudersbach
Emily Rudisile, Schutzbach
Simon Sack, Betzdorf
Michael Samen, Herdorf
Richard Sannert, Elkenroth
Osman Sarikaya, Betzdorf
Jon Luca Schaefer, Mudersbach
Simon Schell, Elkenroth
Alicia Schling, Niederfischbach
Marco Schlosser, Herdorf
Lena Schmallenbach, Betzdorf
Celine Schmidt, Herdorf
Lavinia Schmidt, Herdorf
Mahroo Schmidt, Scheuerfeld
Timo Schmidt, Betzdorf
Carina Schmitz, Herdorf
Max-Philip Schneider, Daaden
Patrick Schnutz, Niederfischbach
Carmen Schreiber, Niederfischbach
Felix-Maximilian Schuhen, Kirchen
Moritz-Alexander Schuhen, Kirchen
Raphaela Schuhen, Grünebach
Jonas Schukowski, Betzdorf
Nina Schultens, Niederfischbach
Helena Schupp, Herdorf-Dermbach
Nele Kathrin Schwab, Niederfischbach
Janine Schweisfurth, Brachbach
Robert Schwertel, Kirchen-Herkersdorf
Maira Shah-Saifullah, Kirchen
Kim-Lara Smetan, Weitefeld
Marina Söhngen, Niederfischbach
Alina Solbach, Kirchen
Peter Solbach, Alsdorf
Pia Viktoria Steiger, Nauroth
Fabian Stein, Daaden
Marie Bernadett Stein, Freudenberg
Lukas Steup, Betzdorf
Sören Steup, Betzdorf
Jonas Stolz, Herdorf
Tim Stötzel, Kirchen
Denise Strauch, Kirchen-Freusburg
Jemima Katharina Strunk, Weitefeld
Lennart Stühn, Emmerzhausen
Judith Sztochaj, Nauroth
Andrea Theis, Rosenheim
Christina Maria Thönig, Nauroth
Hannah Traupe, Betzdorf
Matthias Velten, Niederfischbach
Lena Wagener, Herdorf-Sassenroth
Pascal Wagener, Kirchen
Anna Wäschenbach, Kirchen-Wingendorf
Ernst Leon Oliver Weber, Betzdorf
Jennifer Weber, Betzdorf
Philipp Weber, Dickendorf
Friederike Weid, Niederdreisbach
Lorena Weller, Kausen
Micha Wisser, Derschen
Julia Ziehme, Brachbach
Lena Marie Zimmermann, Herdorf
Paulina Isabelle Zimmermann, Molzhain
Katharina Zoller, Mudersbach
Den besten Abschluss der diesjährigen Abiturientia erreichte Anna Marie Kühn mit einem Notendurchschnitt von 1,0 und erhielt dafür Urkunde und
Geldpreis des Vereins der Ehemaligen und Freunde
Beste Abiturientin aus dem Kreis der Schülerinnen
und Schüler, die ab MSS 11 unsere Schule besucht
haben, war Emily Rudisile mit einem Notendurchschnitt von 1,5. Sie erhielt ebenfalls eine Urkunde und
einen Geldpreis des Vereins der Ehemaligen
Für beste Leistungen in Englisch wurde Lavinia
Schmidt vom Partnerschaftsverein mit Ross-on-Wye
in England ausgezeichnet.
Der Buchpreis des Landrats des Kreises Altenkirchen, Michael Lieber, ging an Justus Brühl als
Anerkennung für besonderes Engagement im Schulalltag
Buch und Urkunde des Ministeriums:
Zitat aus der Urkunde: „Für vorbildliche Haltung und
beispielhaften Einsatz in der Schule spreche ich Timo
Schmidt meine Anerkennung aus. Ich verbinde damit
meine besten Wünsche für einen erfolgreichen
Mainz, den 20. März 2015
Vera Reiß, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz“
„Die Deutsche Physikalische Gesellschaft verleiht auf
Vorschlag der Schulleitung Jan RomanBartolosch
Freiherr-vom-Stein-Gymnasium Betzdorf, als Anerkennung für hervorragende Leistungen im Fach
Physik den DPG-Buchpreis 2015
Prof. Dr. Johanna Stachel, Präsidentin der DPG“
Außerdem erhielten Alexander Nies, Matthias Velten, Daniel Dielmann und Marius Holschbach als
Anerkennung für sehr gute Leistungen im Fach Physik
die einjährige kostenlose Mitgliedschaft mit Bezug der
Mitgliederzeitschrift „Physik-Journal“.
Abiturienten-Preis Rheinland-Pfalz des Verbandes
Biologie, Biowissenschaften & Biomedizin in Deutschland für Jessica Golling
Die Deutsche Mathematiker-Vereinigung verlieh als
Anerkennung für hervorragende Abiturleistungen im
Fach Mathematik den DMV-Abiturpreis 2015 an
Niklas Kutzner
Auszeichnung durch die Deutsche Gesellschaft für
Philosophie für beste Leistungen im Fach Ethik an
Ein großer Dank wurde an folgende Schülerinnen und
Schüler ausgesprochen, die sich besonders in den Gruppen der Streitschlichter und der UNESCO-AG engagiert
Sophie Beul
Tabea Christian
Jessica Golling
Fabienne Knautz
Till Röttgen
Kim-Lara Smetan
Judith Sztochaj
Hannah Traupe
Julia Ziehme
Anlässlich der Abiturentlassfeier am 20. März 2015 wurden
die nachfolgenden Schülerinnen und Schüler ausgezeichnet:
Dörthe Achterberg
Jemima Strunk
Allen gratulieren wir nochmals ganz herzlich.
Große Spende für Kinderhospiz
Probleme: Als Beberly vier Jahre alt war, starb ihre an HIV
infizierte Mutter infolge einer Lungenentzündung, der Vater
verschwand aus dem Viertel, bis heute weiß niemand, wo
er ist. Beberly und ihre drei Brüder kamen zu ihrer Tante,
die sich zwar gut um die Kinder kümmert, aber selber sehr
arm ist. Durch die Patenschaft kann Beberly nun die Schule von Procedi besuchen, nachmittags dort lernen oder
auch spielen. Zudem arbeitet neben den vier Lehrern auch
ein Psychologe im Projekt, der sicherlich auch für Beberly
ein wichtiger Ansprechpartner ist.
Die vielen Fragen der über 150 jungen Zuhörerinnen und
Zuhörer am Ende des Vortrags zeigten, dass es Saskia
Schneider mal wieder geschafft hatte, die SchülerInnen für
Probleme unserer Einen Welt zu sensibilisieren. Angeregt
durch eine „Werbeaktion“ des Unesco-Teams der Schule
haben sich bisher drei neue Klassen 7 für eine Patenschaft
entschieden. Diesen neuen und auch den schon bestehenden Paten dankte Frau Schneider an dieser Stelle
herzlich für ihr Engagement. Finanziert werden die Patenschaften durch die Klassen, die über verschiedene Aktionen den monatlichen Beitrag von 32 Euro sammeln. So
werden regelmäßig Muffins oder Waffeln in den Pausen
verkauft oder aber über die Aktion Tagwerk der Verdienst
dem Patenkind gespendet.
Im ökumenischen Abiturgottesdienst am 20. März 2015
wurde auf Vorschlag der Abiturienten eine Kollekte für das
Kinder- und Jugendhospiz „Balthasar“ in Olpe eingesammelt.
Carina Schmitz, Abiturientin aus Herdorf, begründete den
Spendenzweck so: „Viele Menschen glauben, dass es nur
für Erwachsene Hospize gibt, und der Tod von Kindern ist
generell ein Tabuthema in unserer Gesellschaft. Daher
fand ich es persönlich wichtig, eine solch großartige Arbeit,
die oft verkannt wird, zu unterstützen und darauf aufmerksam zu machen.“
Die Sammlung erbrachte 1.357 Euro. Allen Spendern sei
Martin Haßler
Wo liegt eigentlich Guatemala? Welche Sprache spricht
man da? Wie sieht es in Guatemala aus? Welche Probleme haben Kinder aus dem Armenviertel? Wie können
Paten aus Deutschland ihnen helfen?
Auf diese und viele weitere
Fragen gab der jährliche
Vortrag von Saskia Schneider von der „Familienhilfe
Lateinamerika und Osteuropa e.V.“ Antworten, den
diese am 10. Februar 2015
vor verschiedenen Klassen
5 und 7 hielt. Organisiert
und eingeladen vom Unesco-Team der Schule waren
insgesamt sieben Klassen
gekommen, um sich ein Bild
vom Leben auf der Schattenseite in Guatemala zu machen.
Die Familienhilfe unterstützt – allein durch ehrenamtliche
Helfer – die Arbeit von Procedi, einem guatemaltekischen
Schulsozialprojekt in Lomas de Santa Faz, dem sogenannten Roten Viertel von Guatemala-City. Dieses wird von den
Einheimischen so genannt, weil – bedingt durch die Armut
– hier Kriminalität, Drogendelikte und Bandenkämpfe besonders hoch sind. In diesem Viertel hat Procedi ein eigenes Haus, in dem es neben der Grundschule auch Sozialräume, einen Sportplatz und eine Schulküche für die rund
80 Kinder gibt, die hier die Möglichkeit haben – finanziert
über die Patenschaften – die Grundschule (in Guatemala
sind dies 6 Jahre) zu besuchen. Aber Procedi ist mehr:
Kinder, die eine weiterführende Schule besuchen, können
hier Hausaufgaben machen oder erhalten auch Nachhilfe.
Eltern, meistens die Mütter, werden in Fragen zu Ernährung, Gesundheit oder auch Hygiene beraten, daneben
veranstaltet Procedi Feste und Feiern z.B. an Fasching
oder auch zu Weihnachten für die Kinder und ihre Familien. Zudem verfügt die Schule über einen Waschraum mit
Duschen – eine Besonderheit im Armenviertel und ein
Schock für unsere Schüler. Kennen doch viele guatemaltekischen Kinder Duschen oder überhaupt Waschräume
mit fließendem Wasser nur aus der Schule.
Aber warum brauchen diese Kinder Paten aus Deutschland? Zum einen ist es vielen Eltern in diesem Viertel nicht
möglich, ihre Kinder – trotz Schulpflicht – in die Schule zu
schicken, da Schulgeld, Arbeitsmaterialien und Bücher bei
einem monatlichen Einkommen von rund 120 Euro nicht
zu bezahlen sind. Dazu kommen oft sehr schwierige familiäre Verhältnisse. Am Beispiel von Beberly, dem Patenkind der Klasse 7sp, veranschaulichte Frau Schneider die
Im Anschluss an den Vortrag überreichte das UnescoTeam des Gymnasiums Frau Schneider noch einen
Scheck in Höhe von 500 Euro. Zusammengekommen war
das Geld über verschiedene Solidaritätsaktionen des Unesco-Teams, so zum Beispiel den Getränke- und Würstchenverkauf beim Weihnachtskonzert.
Die 500 Euro kann die Schule gut gebrauchen, so z.B. um
einen Ausflug für die Kinder zu organisieren, die sonst ihr
von Gewalt und Armut geprägtes Viertel nie verlassen
können. Zumindest für einige Stunden können sie so den
Alltag hinter sich lassen und lernen zudem eine andere
Seite ihres Landes kennen. Auch das ist ein wichtiges
Anliegen von Procedi: Die Kinder sollen erfahren, dass es
nicht nur Gewalt und Armut gibt – und dass auch sie anders leben könnten. Ein Beispiel hierfür ist Pedro, der –
inzwischen 22 Jahre alt – eines der ersten Kinder von
Procedi war, das über eine Patenschaft den Schulbesuch
finanziert bekam. Heute studiert der gelernte KFZMechaniker. Neben der Klasse 7sp haben zudem auch die
Klassen 7a und 7c eine Patenschaft für ein Kind von Procedi neu übernommen und hoffen, dass auch ihr Patenkind eines Tages Abitur macht. Weitere Klassen werden
vielleicht nach dem Vortrag die Initiative ergreifen – zumindest war das Interesse am Ende dieser zwei etwas
anderen Schulstunden bei einigen Klassen vorhanden.
am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium – eine
auf dem Schulspeicher nahmen die Geschichten ihren
Weit über 20 Workshops zu unterschiedlichsten literarischen Themen und Genres hat der bekannte Kinder- und
Jugendbuchautor an unserer Schule in den letzten 10
Jahren durchgeführt. Dabei hat er so wichtige Dinge angestoßen wie etwa das „Afrika-Lyrik“-Heft, mit dem 2008 eine
9. Klasse den ersten Preis im Wettbewerb „Eine Welt für
alle“ des Bundespräsidenten in Berlin gewann, oder den
jüngst vom Kreis in Zusammenarbeit mit der RZ und einer
der sprachlichen Schwerpunktklassen herausgegebenen
Foto-Lyrik-Band „Heimat“.
Die Workshops werden wie in jedem Jahr vom Förderverein des Gymnasiums finanziell unterstützt.
Mia Geimer-Stangier
Die Klasse 8c2 und ihre Klassenlehrerin Judith KaiserRübsamen konnten ihr Glück kaum fassen, als sie im Dezember letzten Jahres die freudige Nachricht erhielten,
eine Klassenfahrt nach England gewonnen zu haben.
Jedes Jahr im Herbst schreibt das SchülersprachreisenUnternehmen „Jürgen Matthes“ ein großes Klassenquiz
auf Englisch aus und verlost unter anderem als Hauptpreis
eine fünftägige Reise nach Eastbourne im Wert von über
v.l.n.r. Helmut Münzel, Mia Geimer-Stangier, Konrad
Schwan, Stefan Gemmel
Der stellvertretende Schulleiter Helmut Münzel konnte zu
Beginn der Autorenlesung für alle Klassen 5 in der Aula
des Gymnasiums auch den Ersten Kreisbeigeordnete
Konrad Schwan begrüßen. Dieser überreichte in Vertretung des Landrates dem sichtlich überraschten Autor als
Anerkennung des Schulträgers eine Uhr mit dem Wappen
des Kreises Altenkirchen. Sie wird Bürgern zuerkannt, die
sich um die Menschen im Kreis Altenkirchen in besonderer
Weise verdient gemacht haben. Dies hat Gemmel in seinen Workshops und Lesungen für Hunderte von Schülerinnen und Schülern am Betzdorfer Gymnasium nachhaltig
Von Seiten der Schule bekam Gemmel aus Anlass des
„Zehnjährigen“ eine Fotochronik seiner Workshops überreicht. Durch die lang anhaltende, dauerhafte Zusammenarbeit seien nicht nur geschäftliche, sondern auch freundschaftliche Beziehungen zur Schule, zu Schülerinnen und
Schülern und betreuenden LehrerInnen entstanden.
Mit den Workshops und Lesungen habe er „ein kleines
Stück Schulgeschichte geschrieben“, betonten Helmut
Münzel und Mia Geimer-Stangier bei der Übergabe des
Albums. Die erfolgreiche Zusammenarbeit soll aber mit
dem 10jährigen Jubiläum nicht abgeschlossen sein, man
setzt auf ihre Fortsetzung auch in den nächsten Jahren.
Neben der Lesung, in der der Autor Ausschnitte aus seinem neuen Buch „Geistergefährte“ vorstellte, führte Gemmel auch in diesem Jahr einen Workshop für ausgewählte
Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen sowie
einen weiteren Workshop für die sprachliche Schwerpunktklasse 7sp durch.
Diesmal war in Absprache mit der Klassen- und Deutschlehrerin Barbara Meyer für die Siebtklässler das Thema
„Kriminalgeschichten“ ausgewählt worden. Mit einem von
Autor und Lehrerin Meyer eigens hergerichteten „Tatort“
So kam es, dass die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den beiden Lehrkräften Judith Kaiser-Rübsamen
und Thomas Kühn in der vergangenen Woche fünf unvergessliche Tage an der Südküste Englands verbrachten –
und das bei für englische Verhältnisse überraschend
schönem Wetter mit blauem Himmel und Sonnenschein.
Untergebracht wurden die glücklichen Gewinner in englischen Gastfamilien in der Küstenstadt Eastbourne, die
wegen ihrer günstigen Lage zwischen „Beachy Head“ –
dem höchsten Kreidefelsen Englands – und dem Ärmelkanal zu den Orten Englands mit den meisten Sonnenstunden gehört und nicht ohne Stolz den Beinamen „Sunshine
Coast“ trägt.
Die gemeinsame Zeit mit der Gastfamilie am Morgen und
Abend sorgte für tiefe Einblicke in die englische Kultur und
ermöglichte es den Schülern, ihre englischen Sprachkenntnisse in authentischen Situationen anzuwenden.
Die Reise war seitens des Sprachreise-Unternehmens
bestens organisiert und bot ein fantastisches Programm:
Am ersten Tag folgte nach einer Stadtrundfahrt mit Besichtigung des „Beachy Head“ eine Stadt-Rallye quer durch
Am folgenden Tag ging es mit dem ständig zur Verfügung
stehenden Reisebus nach London, wo sich die Teilnehmer
nach einer Fahrt auf dem berühmten Riesenrad „London
Eye“ die bekanntesten Sehenswürdigkeiten anschließend
von unten ansahen und nicht schlecht staunten: Big Ben,
Westminster Abbey, Buckingham Palace und Trafalgar
Square kannten die meisten bisher nur aus dem Englischbuch. Den letzten Tag verbrachte man im Seebad
Brighton, das besonders wegen seines Piers mit den ganzjährigen Fahrgeschäften berühmt ist.
Diese Reise wird allen Teilnehmern sicherlich noch lange
in schöner Erinnerung bleiben.
Judith Kaiser-Rübsamen
thedrale und konnten sich dort eine der ältesten Landkarten Europas ansehen. Der Weg nach Bristol führte am
nächsten Tag durch das romantische Wye-Valley mit einem Stopp an den Ruinen von Tintern Abbey, einer Landschaft, die der englische Dichter William Wordsworth mit
einem seiner Gedichte berühmt gemacht hat. In Bristol
selbst besichtigte die Gruppe die SS Great Britain, das
erste Dampfschiff, das den Atlantischen Ozean überquerte. In dem heutigen Museumsschiff konnten die Schülerinnen und Schüler sich ganz praktisch in das viktorianische
Zeitalter zurück versetzt fühlen, als sie die Kabinen und die
feinen Speisesäle besichtigten und sich - zu ihrem großen
Vergnügen - Kleidung der feinen Damen und Herren des
19. Jahrhunderts anlegen durften.
Der Einblick in das Leben der Familien, das Erleben des
Schulalltags und die Erkundung der Umgebung machten
Austauschbegegnung in Ross-on-Wye im
Nachdem im letzten Jahr ein Besuch von englischen Schülern der John-Kyrle High School aus Ross-on-Wye in
Deutschland stattgefunden hatte, freuten sich 16 Schülerinnen und Schüler unserer Schule mit ihren Lehrerinnen
Jennifer Judt und Rita Münzel auf den Gegenbesuch im
März 2015. Die Begegnung erfüllte alle Erwartungen der
Schülerinnen und Schüler. Die „erfahrenen“ Schülerinnen
und Schüler, die schon zum wiederholten Male am Austausch teilnahmen, gaben wertvolle Tipps und nahmen so
den „neuen“ einige Ängste vor der Situation, ganz allein in
einer fremden Familie zu sein und ausschließlich Englisch
verstehen und sprechen zu müssen. Aber gerade diese
Herausforderung war es wieder, die den Austausch von
allen anderen Reiseformen unterschied und zu einem
ganz besonderen Erlebnis werden ließ. So hatten die
Schüler sich viel zu erzählen, als sie sich zum ersten Mal
wieder mit den anderen Teilnehmern der Gruppe trafen.
Doch nicht nur die Begegnung in der Familie war spannend, sondern auch zu erleben, wie Schule in England
organisiert ist, zum Beispiel zu sehen, wie streng die Lehrerinnen und Lehrer sind, wie sehr die Technik in der
Schule Einzug gehalten hat und welche große Bedeutung
der Sport in der Schule hat.
die Fahrt zu einer echten Begegnung mit den Menschen
und ihrer Kultur. Darüber hinaus sind Freundschaften entstanden, die dank moderner Kommunikationstechniken
eifrig gepflegt und vertieft werden können. Die gesamte
Gruppe freut sich nun auf den Gegenbesuch im kommenden Jahr.
Rita Münzel
MINT on Tour 2015 am Freiherr-vom-Stein
Tutoren der Universität Siegen experimentierten mit
Schülerinnen und Schülern der Jahrgansstufe 6
120 Mädchen und Jungen der Jahrgangsstufe 6 experimentierten an drei Schultagen (27.02.2015, 02.03.2015
und 03.03.2015) jeweils fünf Unterrichtsstunden mit Studentinnen und Studenten der Universität Siegen.
Sie führten hierbei Versuche zur thermischen, elektrischen
und mechanischen Energie durch. Hierfür bauten sie u.a.
ein Tubenboot, eine Schüttellampe und einen Elektromotor.
Darüber hinaus lernten unsere Schüler bei verschiedenen
Ausflügen auch die nähere Umgebung der Partnerstadt
Ross-on-Wye kennen. In Hereford besuchten sie die Ka7
Überdies entschieden sich viele Schülerinnen und Schüler
für einen Beitrag im Kampf gegen Leukämie und nutzten
die Möglichkeit zur Typisierung, welche das DRK für die
Schülerinnen und Schüler kostenlos anbot.
Die Spende am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium ist zu
einem festen Termin im Kalender des Blutspendedienstes
geworden und somit bedankte sich das DRK für die Zusammenarbeit der letzten zehn Jahren mit der goldenen
Ehrentafel, welche Herr Greschner der Schulleitung überreichte.
Die Schulleitung wiederum bedankt sich bei den Schülerinnen und Schülern für ihre Bereitschaft, Blut zu spenden.
Marc Etzbach
Wir bitten um Ihren Elektro“schrott“!
was Sie oder Ihr Arbeitgeber wegwerfen, könnte unsere
Ausstattung sein!
Wir sind für das Schulnetzwerk und den Fachbereich Informatik immer auf der Suche nach Ihrem noch funktionierendem „Elektroschrott“:
• PC-Einzelteile (Festplatten > 40GB, 3d-Karten, RAM...)
• externe Zubehörteile (Laufwerke, Brenner...)
• Netzwerkzubehör (Gigabit-Switches, Kabel...)
• komplette PC-Tower oder Laptops (ab ca. 2010)
• Geräte wie Laserdrucker und Scanner
Die Schülerinnen und Schüler waren engagiert und interessiert bei der Arbeit und von den praxisnahen Versuchen
begeistert. Die meisten von ihnen fanden am besten, dass
sie die von ihnen hergestellten Gegenstände mit nach
Hause nehmen durften.
Ein herzliches Dankeschön an die Studenten und Projektleiter
der Uni Siegen. Erwartungsvoll freuen wir uns jetzt schon auf
MINT on Tour 2016 am Freiherr-vom-Stein Gymnasium.
Im laufenden Schuljahr ist es mehrfach vorgekommen,
dass unsere Schule als „Mitveranstalter“ von Festen, Partys und weiteren kommerziellen Veranstaltungen auf Plakaten oder in Ankündigungen der Lokalzeitungen genannt
wurde. Findige Eventmanager nutzen offenbar den privaten Kontakt zu einzelnen Schülerinnen und Schülern, die
ausgeprägte Feierbereitschaft der Oberstufe und den guten Namen unserer Schule, um Geld zu machen.
Im Jahr 2005 lud unsere Schule zum ersten Mal zur Blutspende ein, damals allerdings noch in der Stadthalle in
Betzdorf. Zwischenzeitlich wurde im Blutspendemobil bereits auf dem Schulgelände, in den letzten Jahren dann in
den Räumlichkeiten der Schule gespendet.
Mit den Schülerzahlen stiegen auch die Spenderzahlen:
Während 2005 immerhin 30 Schülerinnen und Schüler für
eine Spende zu gewinnen waren, erreichten die Zahlen
2011 mit 88 Beteiligten und 25 Erstspendern ein Rekordhoch. Im Jubiläumsjahr waren 80 Schülerinnen und Schüler beteiligt bei sogar 35 Erstspendern.
Wir möchten niemand am Feiern oder am redlichen
Geldverdienen hindern, aber wir müssen betonen,
dass es sich bei solchen Veranstaltungen keinesfalls
um Schulveranstaltungen handelt und dass die Schule
keine Lehrkräfte als Aufsicht dafür bereitstellt.
Wir haben uns gegen diese Verwendung des Schulnamens entschieden gewehrt und mit der SV unserer Schule
und den aktuellen Vertretern der Jahrgangsstufen folgende
1. Bei Veranstaltungen von Gruppen unserer Schülerschaft mit kommerziellen Eventmanagern darf der Name der Schule und/oder die offizielle Abkürzung „fvsgy“
nicht verwendet werden. Verstöße hiergegen werden
künftig mit einer polizeilichen Anzeige gegen den jeweiligen kommerziellen Betreiber beantwortet.
2. Als Mitveranstalter soll der „private“ Name der Schülergruppe erscheinen. Auch Umschreibungen wie
„MSS Betzdorf“, „Oberstufe Betzdorf“, „Abiturjahrgang
Betzdorf“ oder „Jahrgangsstufenfete Betzdorf“ sind in
3. Das Werben für solche Veranstaltungen auf dem
Schulgelände durch Poster und Flyer oder die ge-
Foto: Sabrina Fuchs, Rhein-Zeitung
wünschte Kooperation der Schule bei öffentlichen Veranstaltungen bedürfen der ausdrücklichen Genehmigung der Schulleitung.
4. Die „Vertragspartner“ aus unserer Schülerschaft handeln in eigener finanzieller und rechtlicher Verantwortung. Minderjährige Schülerinnen und Schüler sind
verpflichtet, ihre Eltern über solche Aktivitäten zu unterrichten.
Die Schulordnung sieht in § 71 vor, dass
„Schülerinnen und Schüler ... in besonderen Fällen wie
längerer Krankheit, Wechsel der Schule während des
Schuljahres, außergewöhnlichen Entwicklungsstörungen, besonders ungünstigen häuslichen Verhältnissen
oder einseitiger Begabung, versetzt werden (können),
wenn dies bei Würdigung ihrer Gesamtpersönlichkeit,
ihrer besonderen Lage, ihres Leistungsstandes ... und
ihres Arbeitswillens gerechtfertigt und eine erfolgreiche
Mitarbeit in der nächsthöheren Klassenstufe zu erwarten ist.“
Der Schulelternbeirat und das Kollegium haben in ihrer
Sitzung vom 07.04.2014 bzw. der Dienstbesprechung vom
29.04.2014 dieser Vereinbarung zugestimmt:
Wir möchten alle Eltern bitten, sich im Vorfeld über Veranstaltungen, die ihre Kinder außerhalb der Schule besuchen
wollen oder die sie sogar mit kommerziellen Anbietern
organisieren, zu informieren.
In einem solchen Ausnahmefall sollte lt. § 77 (4) der
Schulordnung bis spätestens 24.06.2015 ein schriftlicher
Antrag der Erziehungsberechtigten mit genauer Angabe
der Gründe vorgelegt werden. Danach entscheidet die
In diesem Sinne wünschen wir allen ein unbeschwertes
Außerdem weisen wir auch auf § 72 (2)(3) der Schulordnung hin:
Maßnahmen bei verletzten/erkrankten
(2) Schülerinnen und Schüler, die zweimal in derselben Klassenstufe oder in zwei aufeinanderfolgenden
Klassenstufen der Realschule oder des Gymnasiums
nicht versetzt wurden, müssen die Schule verlassen
und können an keiner Schule der besuchten Schulart
(3) Die Schulleiterin oder der Schulleiter kann auf Antrag der Eltern im Einvernehmen mit der Klassenkonferenz gestatten, dass Schülerinnen und Schüler abweichend von Absatz 2 die von ihnen zuletzt besuchte
Klassenstufe wiederholen oder ein zweites Mal wiederholen.
Verletzte bzw. erkrankte Schüler werden im Schulbüro
solange betreut und ggf. vom Schulsanitätsdienst im Rahmen der Ersten Hilfe versorgt, bis die Sorgeberechtigten
entschieden haben, ob sie das Kind abholen oder ob es
von der Schule aus in ärztliche Behandlung gebracht wird.
Sind die Sorgeberechtigten nicht erreichbar, entscheidet
die Schulleitung, welche Maßnahmen getroffen werden.
Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz übernimmt bei Verletzungen, die durch Unfälle während der Schulzeit und auf dem
Schulweg entstanden sind, die Kosten für das geeignete
Transportmittel (in leichteren Fällen die Taxifahrt zum
Arzt/ins Krankenhaus bzw. bei schwereren Verletzungen
auch den Rettungswagen) und die ärztliche Behandlung.
In besonders gelagerten Fällen können auch die Transportkosten von zuhause in die Schule und zurück übernommen werden.
Ein diesbezüglicher Antrag muss ebenfalls bis spätestens
einen Monat vor dem letzten Unterrichtstag, also zum
24.06.2015, gestellt werden.
Mitteilungen an die Eltern hinsichtlich Versetzungsgefährdung (§ 77 (3) SchO)
Besonders begabte und leistungswillige Schülerinnen und
Schüler haben die Möglichkeit, eine Klassenstufe (mit
Ausnahme der Klasse 10) zu überspringen.
Die jährlichen Warnbriefe, mit denen lt. Schulordnung die
Eltern von Schülerinnen und Schülern der Klassen 6 bis 10
benachrichtigt werden, falls im Laufe des zweiten Schulhalbjahres eine Gefährdung der Versetzung neu eingetreten ist, werden bis zum 06.05.2015 verschickt.
Hierzu führt § 41 der Schulordnung aus:
Wir machen darauf aufmerksam, dass
„Besonders begabten und leistungswilligen Schülerinnen und Schülern kann die Schulleiterin oder der
Schulleiter das Überspringen einer Klassenstufe gestatten, wenn die Eltern oder die Klassenkonferenz einen entsprechenden Antrag gestellt haben. Voraussetzung ist, dass die Schülerinnen und Schüler in ihren
Leistungen deutlich über ihre Klasse hinausragen und
ihre Arbeitsweise erwarten lässt, dass sie erfolgreich in
der neuen Klassenstufe mitarbeiten können.
... Ein Überspringen kann zum Schulhalbjahresende
oder zum Schuljahresende erfolgen. Das Überspringen
wird im Zeugnis vermerkt.“
eine durch einen Vermerk im Halbjahreszeugnis bereits angezeigte Versetzungsgefährdung nicht erneut
mitgeteilt wird;
auch noch nach dem Warnbrieftermin eine Verschlechterung des Leistungsstandes eintreten kann,
die zur Nichtversetzung führt.
auch im Bereich bisheriger Ausgleichsfächer eine
Notenverschlechterung auftreten kann, die zum Wegfall des Ausgleichs und somit zu einer Nichtversetzung
Wir gehen davon aus, dass Sie durch Gespräche mit Ihrem Kind und durch die Einsichtnahme in schriftliche Arbeiten über den Leistungsstand informiert sind. Sollten
Unklarheiten bestehen, bitten wir Sie, mit den Fachlehrerinnen und Fachlehrern Ihres Kindes Kontakt aufzunehmen.
Falls Sie für Ihr Kind wünschen, dass es eine Klassenstufe
überspringt, lassen Sie sich umgehend durch die Schule
(Klassenleiter bzw. Fachlehrer, Schullaufbahnberater oder
Schulleitung) beraten.
Schülerbeförderung ab dem Schuljahr
Information für alle Fahrschülerinnen und Fahrschüler
Wie Ihnen bereits bekannt ist, wird seit dem Schuljahr
2012/2013 für Schüler der Sekundarstufe I (Klassen 5 bis
10) kein Eigenanteil mehr gefordert. Der Landkreis Altenkirchen übernimmt gemäß § 69 Schulgesetz und § 33
Privatschulgesetz die notwendigen Kosten für die Beförderung zur Schule mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Fahrtkosten werden übernommen, wenn der Schulweg für
Schüler ab der Sekundarstufe I länger als 4 km ist oder
wenn er besonders gefährlich ist. Der Antrag ist in der
Regel nur einmal zu stellen. Er ist neu zu stellen, wenn
sich die den erstmaligen Angaben zugrunde liegenden
Umstände geändert haben (z.B. bei Schulwechsel, Selbstbeförderung, Wohnungswechsel etc.).
Wird die Fahrkarte im Laufe des Schuljahres nicht mehr
benötigt, muss diese aus Kostengründen unverzüglich im
Schulbüro zurückgegeben werden.
Antragstellung für Schülerinnen und Schüler der
Oberstufe für das neue Schuljahr
Für Schülerinnen und Schüler der Oberstufe (MSS) ist die
Gewährung der Fahrtkosten-übernahme - nach wie vor vom Einkommen abhängig. Ein Informationsschreiben
wurde bereits an die Eltern der Fahrschüler/-innen des 10.
Schuljahres für das Folgeschuljahr ausgegeben.
Sollten die im Informationsschreiben bzw. Antrag genannten Einkommensgrenzen nicht überschritten werden, kann
der Antrag ausgefüllt werden und mit dem Einkommensnachweis (Einkommensteuerbescheid) spätestens bis zum
30.04.2015 im Sekretariat abgegeben werden. Hier wird
der Schulbesuch im Antrag bestätigt und an die Kreisverwaltung weitergeleitet.
Antragsvordrucke sind im Sekretariat erhältlich oder können online bei der Kreisverwaltung Altenkirchen unter dem
Suchbegriff „Schülerbeförderung“ heruntergeladen werden. Die Vordrucke enthalten weitere Detailinformationen.
Der Fahrtkostenantrag in der Oberstufe ist jährlich neu
bei der Schule zu stellen. Über die Bewilligung des Antrages entscheidet die Kreisverwaltung Altenkirchen.
Auch hier gilt: Wird die Fahrkarte im Laufe des Schuljahres
nicht mehr benötigt, muss diese aus Kostengründen unverzüglich im Schulbüro zurückgegeben werden.
Wird die Einkommensgrenze überschritten, müssen
die Fahrtkosten komplett selbst getragen werden. In
diesem Fall können Sie die benötigte Fahrkarte rechtzeitig vor Beginn des neuen Schuljahres bei dem für
Sie zuständigen Verkehrsträger bestellen.
Einen entsprechenden Link zum Bestellformular für die
Schülerkundenkarte finden Sie auf unserer Homepage
unter der Rubrik „Schülerbeförderung“.
Bei verspätet eingehenden Anträgen kann ein Vorliegen
der Schülerjahreskarte zum Schuljahresbeginn nicht garantiert werden.
Schulbuchausleihe und –rückgabe
Wir werden Sie zur Schulbuchausleihe und -rückgabe
noch zu einem späteren Zeitpunkt anschreiben.
Vernetzen, erleben, mitmachen!
PDF-Datei - Betzdorf
Abiturentlassfeier_2.. - Freiherr-vom
zum Artikel - DRK Krankenhaus Kirchen
Reservistenkameradschaft - Wisserland 1992 e
2015 Exkursion Historische Wege Fyer
Seite: 7 - Hellerthaler Zeitung
Seite: 6 - Hellerthaler Zeitung
Auf dieser Seite erfahrt ihr wie unser heutiger Verein enstanden ist
Seite: 1 - Hellerthaler Zeitung
FIRMENJUBILÄEN HANDELSREGISTER

References: § 71
 § 77
 § 72
 § 41
 § 69
 § 33