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Timestamp: 2018-08-19 02:22:19+00:00

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211 by Kärntner Jägerschaft - Issuu
Mitteilungsblatt der Kärntner Jägerschaft, Oktober 2013 Ausgabe 211, 42. Jahrgang
• Mariazeller Erklärung
• Bildungsplattform • Metnitztaler Wildfest
Inhaltsverzeichnis Aktuelles Aktuelle Spalte Mariazeller Erklärung
Bleifrei Überblick bleifreie Büchsenmunition Fakten zur Bleidiskussion Praxisbericht Diskussionsbeitrag
Berichte BILDUNGSPLATTFORM – Zerwirkkurs Metnitztaler Wildfest Jägerinnen-Stammtisch Jägerchor in Wien Wald-Wild-Schule
Wildökologie FSME Pararauschbrand
Informationen der Landesgeschäftsstelle Jagdzeiten Wildbretpreise Treibjagden Disziplinarerkenntnisse Jagdliches Wissen
Personlia/Totentafel
Liebe Jägerinnen und Jäger! In letzter Zeit wird viel über die Zukunft der Jagd diskutiert: Es ist eine leider erwiesene Tatsache, dass sich die städtische Bevölkerung – bei aller Natursehnsucht – immer weiter von der Natur und echtem, von romantisch verklärten Vorstellungen befreitem Wissen um die Natur-Zusammenhänge und dem tiergerechten Umgang mit Wildtieren entfernt. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung haben wir die Aufgabe, unsere Jägerinnen und Jäger darauf einzustellen und Ihnen das fachliche Rüstzeug – nicht zuletzt auch im Umgang mit verschiedenen Konfliktsituationen – an die Hand zu geben. Aus Gründen der Aktualität darf an dieser Stelle festgehalten werden, dass wir uns als Vertreter der Natur und des Wildes vehement gegen jede Verlängerung der Pilzsaison aussprechen! Der Tiroler Fall der barbarischen Gamsjagd – so verwerflich die Abläufe sich auch darstellen – zeigt noch eine andere Schwachstelle auf: Anhand eines einzigen Falles (schwarzer Schafe) setzt sich eine pauschalierende Anti-JagdMaschinerie in Gang, der wir im Bereich der Öffentlichkeits- und Imagearbeit viel zu wenig entgegenzusetzen haben. Einerseits, weil wir uns mit dieser Herausforderung intensiver befassen müssen, andererseits aber auch, weil sich jede/r Einzelne selbst viel zu wenig mit seinem jagdlichen Tun beschäftigt: denn jedem von uns werden mindestens 10, nicht zuletzt auch für die Gesellschaft wichtige Dinge einfallen, die wir im Zuge der Jagdausübung quasi „nebenbei“ miterledigen, die aber gelebten Naturschutz und Dienst an der Gemeinschaft darstellen. Wann reden wir beispielsweise über die vielen Wildstücke, die dem Straßenverkehr zum Opfer fallen und die wir zu allen möglichen Tages- und Nachtzeiten von ihren Qualen erlösen und – im Interesse der öffentlichen Sicherheit – von der Straße entfernen; wann sprechen wir von den – mit Grundeigentümern zu vereinbarenden – zahlreichen Lebensraumverbesserungen und dem Ressourcenaufwand, den wir dafür betreiben? Loben wir
uns auch genug, wenn wir uns – Beherrschung wahrend und mit unermüdlichem, fachlich fundiertem Erklärungseinsatz – mit Hundehaltern befassen müssen, die unter Missachtung des Tierschutzgedankens gegenüber Wildtieren keine Verantwortung für die ordnungsgemäße Verwahrung ihrer Vierbeiner übernehmen? Wann spricht irgendjemand davon, dass wir uns um die Verhinderung des Mähtodes von Kitzen, um bedrohte Wildarten, wie manche Niederwildarten, und auch um die Raufußhühner kümmern? Auch Landwirte unterstützen wir nunmehr finanziell, wenn es um die Zäunung von Siloballen – im Sinne der Wildschadenverhinderung – geht und haben unsere Förderrichtlinien dementsprechend angepasst. Wir stellen auch das Produkt der Jagd – nämlich das Wildbret – noch immer zu wenig in den Mittelpunkt. Und beim heute noch sehr kontrovers diskutierten Thema „Bleifrei“, das den Schwerpunkt dieser Ausgabe bildet, sind wir – bei wohl überlegter Vorgangsweise und unter Abwägung aller Argumente – angesichts des Unaufhaltbaren doch gut beraten, und haben auch den Auftrag der Delegierten des Landesjägertages so verstanden, einmal voranzugehen, zunächst in der Aufklärung und Darstellung der Forschungsergebnisse, anstatt Forderungen, die von außen an uns herangetragen werden, nur mehr reaktiv umzusetzen; denn viel zu oft sind es die anderen, die uns mit ihren Forderungen vor sich hertreiben… Wir gehen in den Herbst, mit spannenden Jagderlebnissen, besinnlichen Hubertusmessen und erlebniswerten Auftritten der Jagdhornbläsergruppen; machen wir uns bewusst, dass Jagd gelebtes Kulturgut ist! Dass Sie eine gute Herbstjagd und Hirschbrunft genießen mögen, aber auch, dass Sie sich über das „Jagen-Gehen-Können“ hinaus noch mehr für die Jagd in Kärnten wünschen, das wünscht sich und Ihnen mit einem kräftigen Weidmannsheil, Ihr Dr. Walter Brunner, LJM-Stv.
S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S LJM-Stv. Dr. S S S S S S S Walter Brunner S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S S
Im Schloss Mageregg zogen die höchsten Repräsentanten von Forstwirtschaft und den Jagdverbänden Bilanz über den österreichischen Forst- und Jagddialog.
Forst & Jagd-Dialog Erste Jahresbilanz zur Mariazeller Erklärung Am 1. August 2012 unterzeichneten hochrangige Repräsentanten der Forstwirtschaft und der Landesjagdverbände Österreichs die „Mariazeller Erklärung“. Jetzt gibt es eine erste Bilanz über den neuen Schulterschluss bei den nationalen Bemühungen, um regional angespannte Wald-Wild-Konflikte zu lösen.
1. JAHRESBILANZ Mageregg, am 1. August 2013: Wir Proponenten des Österreichischen Forst & Jagd-Dialogs haben uns mit der Mariazeller Erklärung 2012 dazu verpflichtet, bundesweit ausgeglichene waldund wildökologische Verhältnisse erreichen zu wollen. Im ersten Arbeitsjahr haben wir als höchste Verantwortungsträger von Forst und Jagd unter Einbindung der besten Experten unseres Landes in intensiven Arbeitssitzungen die tatsächliche Situation des Wildeinflusses im Lebensraum Wald in sehr transparenter
Allen Bündnispartnern war von Beginn an klar, dass diese Initiative kein einmaliger PR-Gag sein darf, sondern vielmehr einen Schulterschluss aller relevanten Entscheidungsträger darstellt. Das periodische Bilanzziehen über Erreichtes und weitere nötige Schritte erfolgen symbolisch jeweils am Jahrestag der Mariazeller Erklärung. Die-
und offener Weise analysiert. Dennoch sind unsere weiteren Anstrengungen nötig, um flächendeckend gesunde Waldökosysteme inklusive deren Wildtiere zu sichern. Nach dem ersten Jahr unserer gemeinsamen Bemühungen können wir nun eine erste Bilanz ziehen: Gemeinsames vordringlichstes Ziel ist es, den negativen Trend des Wildeinflusses zu stoppen und eine messbare Trendumkehr bei den kommenden Auswertungen der Österreichischen Waldinventur (ÖWI) und dem Wildeinflussmonitoring (WEM) festzustellen.
ses gemeinsame, offensive Vorgehen verdeutlicht, dass Forst und Jagd den intakten und voll funktionsfähigen Lebensraum Wald, auf dem die traditionellen Nutzungsformen Forstwirtschaft und Jagdwirtschaft basieren, stets verantwortungsvoll vor Augen haben. DI Johannes Schima Dr. Peter Lebersorger
Zu folgenden Punkten wurde breites Einvernehmen erzielt – die konkreten Maßnahmen werden umgehend in Angriff genommen: ◆ ÖWI und WEM stehen außer Streit und werden gemeinsam interpretiert: a) ÖWI auf Bundesebene durch eine Expertenkommission, einberufen vom Leiter der Sektion Forstwesen und dem Vorsitzenden der Landesjägermeister-Konferenz; die Ergebnisse werden auf Bundes- bzw. Bundesländerebene interpretiert. b) WEM auf Länderebene unter dem Vorsitz von Landesforst-
direktor und Landesjägermeister und für die Bezirke durch den Leiter der Bezirksforstinspektion und den Bezirksjägermeister; Wildeinflussschwerpunkte sind in den jeweiligen Wildregionen, Hegeringen, Talschaften etc. zu interpretieren; in diesen Regionen sind die lokal verfügbaren Ergänzungsmethoden einzubeziehen oder neu zu entwickeln. Benchmarks bzw. Ziele eines vertretbaren Wildeinflusses sind auf den jeweiligen Interpretationsebenen gemeinsam zu erarbeiten und festzulegen. Die Gegenüberstellung der Landesjagdgesetze zeigt auf, dass ein rechtliches Instrumentarium zur Optimierung des Wildeinflusses in jedem Bundesland grundsätzlich vorliegt. Die hier jeweils fördernden oder hemmenden Faktoren zur Lösung des Spannungsfeldes Wald – Wild differenziert für Rotwild, Rehwild und Gamswild wurden gemeinsam identifiziert. Es sind alle Anstrengungen zu unternehmen, um die „Förderer“ zu unterstützen und die „Hemmnisse“ zu entschärfen. Dies betrifft insbesondere die Bereiche Vollzug, Aus- und Weiterbildung, Konfliktmanagement und wildökologische Raumplanung. Die jeweils einvernehmlich festgesetzten Abschusszahlen in den Abschussplänen müssen sich am Wildeinfluss orientieren und entsprechend evaluiert werden. Sonstige behördliche Interventionen wie Schusszeitenregelungen, Abschussaufträge, Einleitung sonstiger Verfahren bei unangepassten Wildbeständen werden gemeinsam mit den höchsten Vertretern der Jagdbehörden evaluiert. Die Jungjägerausbildung hat dem Schwerpunkt „Lebensraum und dessen Management“ größtes Augenmerk zu schenken, sowohl durch Überarbeitung der Lernunterlagen als auch durch Anpassung der Kursinhalte. Gleichzeitig soll Jagd-
wirtschaft ein integraler Bestandteil der forstlichen Ausund Weiterbildungswege sein. Aus- und Weiterbildung wird verstärkt in Exkursionsreviere verlegt, um zum Thema Wald – Wild nachahmenswerte Lösungen in der Praxis zu vermitteln. Praxistaugliche Kriterien zur Selbstbewertung auf Revierebene werden einvernehmlich erarbeitet und deren Anwendung breit beworben. Kooperationen zur besseren inhaltlichen Abstimmung in Fachmedien und bei Fachveranstaltungen werden eingegangen. Pilotprojekte zur Optimierung der Waldlebensräume auf betrieblicher oder regionaler Ebene werden unterstützt und wissenschaftlich begleitet. Die Schalenwildreduktion hat ihren Schwerpunkt beim weiblichen Wild und Jungwild. Dies muss aus den Abschussplänen ersichtlich sein, wobei die Einhaltung und Durchführung in diesen Wildklassen z.B. durch Grünvorlage einzufordern und zu kontrollieren ist. Der Abschuss von Trophäenträgern hat sich an der Erfüllung des Abschusses des weiblichen Wildes zu orientieren. Anreiz-, Belobigungs- und auch Sanktionsinstrumente sind zu schaffen. Positivbeispiele sind hervorzuheben. Alle waldbaulichen Maßnahmen, wie Baumartenwahl, Jungwuchspflege, Durchforstungen etc., sind zu ergreifen, um auch eine Reduzierung des Wildschadenrisikos herbeizuführen. Die wildökologische Raumplanung als großräumiges Planungsinstrument ist zu forcieren. Die Beratungsergebnisse des Forst & Jagd-Dialogs werden auf einer gemeinsamen elektronischen Plattform abgelegt und einsichtig gemacht.
Es ist uns bewusst, dass es darüber hinaus noch weiterer intensiver gemeinsamer Bemühungen bedarf, um die von uns formulierten Ziele zu erreichen!
Die Kärntner Jägerschaft möchte in der kommenden Zeit – dem Auftrag der Delegierten des Landesjägertages entsprechend – für ihre Mitglieder laufend den Diskussions- und Forschungsstand zum Thema „bleifrei" wiedergeben und von allen Seiten beleuchten, um sich hier in die Meinungsbildung aktiv und objektiv einzubringen.
Tagesempfehlungen Calamari vom Rost mit Knoblauch Bunter Salatteller und Weißbrot Cordon Bleu Petersilienkartoffel oder Pommes und gem. Salat Kär ntner Knödelsuppentopf Speck- und Leberknödel in kräftiger Rindsuppe, Salat Bunte Salatschüssel mit Gar nelen im Kartoffelmantel Rehragout auf unsere Art (Bleifrei erlegt) Spätzle und Preiselbeeren Speisekartenauszug – Bleifrei ist mittlerweile ein Thema in der Gastronomie.
Bleifreie Büchsenmunition – Ein Überblick Die Verwendung von bleihaltiger Büchsenmunition wird auch in Österreich heiß diskutiert. Von Seiten des Tier-, Natur- und Verbraucherschutzes werden immer mehr Einwände vorgebracht. Greifvögel sollen an ihr verenden und Wildfleisch soll mit Blei belastet sein. In unserem Nachbarstaat Deutschland haben schon zahlreiche Forstund Jagdbetriebe freiwillig das Verbot der Jagdausübung mit bleihaltiger Büchsenmunition erlassen und die Tendenz ist weiter steigend. Auch die Politik befasst sich mittlerweile mit dem Thema. Höchste Zeit also, den aktuellen Wissensstand über bleifreie Munition einmal zusammenzufassen. Bei der Jagausübung geht es vorrangig darum, dass die Geschosse tierschutzgerecht töten, maximale Sicherheit bei der Jagd garantieren und obendrein toxikologisch unbedenklich für Mensch, Tier und Natur sind. Das Geschossmaterial sollte dabei nebensächlich sein. Aufgrund der Debatte um den Einsatz bleifreier Geschosse wurden einige Projekte durchgeführt, welche zum Ziel hatten, die tierschutzgerechte und jagdpraktisch akzeptable Anwendbarkeit sowie den Schadstoffeintrag in das Lebensmittel Wildbret zu untersuchen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat verschiedene Modellrechnungen zur Aufnahme von Blei über Lebensmittel, im Besonderen durch den Verzehr von
Wildbret, und zur toxischen Wirkung der aufgenommenen Menge durchgeführt. Blei ist schon in kleinen Mengen schädlich und bereits bei niedrigen Konzentrationen kommt es zu negativen gesundheitlichen Folgen. Wildfleisch gehört zu den Lebensmitteln mit der höchsten Bleibelastung. Ursache dafür ist die Verwendung bleihaltiger Munition bei der Jagd. Selbst ein großzügiges Entfernen des Wildbrets um den Schusskanal reicht meist nicht aus um die Bleisplitter zu entfernen. Röntgenbilder und deren Auswertung belegen, dass mit bleihaltiger Munition erlegtes Schalenwild Geschosssplitter im Radius von 30 cm um den Schusskanal aufweist (Abb. 1). Bei einem Durchschnittsverbrauch von ca. 0,4 kg Wildfleisch pro Jahr (das sind 1-2 Mahlzeiten) ist dies toxikologisch unbedeutend, vor allem im Hinblick darauf, dass die größte Bleimenge über die Grundnahrungsmittel wie Obst, Gemüse, Getreide und Getränke aufgenommen wird. Die Bleikonzentration in diesen Grundnahrungsmitteln ist zwar sehr viel geringer, der Durchschnittsverbrauch jedoch um ein Vielfaches höher. Das BfR ist allerdings der Meinung, dass jede zusätzliche Bleiaufnahme vermieden werden sollte. Besonders gilt dies für Kinder unter 7 Jahren und Schwangere, da die Entwicklung des Nervensystems beeinträchtigt werden kann. In Jägerhaushalten
(im Durchschnitt zw. 50 und 90 Wildmahlzeiten) ist die gesundheitliche Gefährdung durch Blei besonders hoch. Das BfR empfiehlt deshalb die Verwendung von bleifreier Munition. Am Institut für Fleischhygiene der Vet. med. Universität Wien wurde im Hinblick auf die Metallanreicherung im Wildbret und die damit verbundenen Gesundheitsrisiken die Kontaminierung des Fleisches mit dem Bleiersatzstoff Kupfer untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass der Kupfergehalt um den Schusskanal nicht oder unwesentlich höher ist als bei bleihaltig erlegtem Wild. Somit wird der empfohlene Tagesbedarf bei der Aufnahme einer Wildmahlzeit noch nicht einmal zu 50 % erreicht. Viel risikoreicher ist dagegen die Aufnahme von Blei durch andere Wildtiere, denn für diese kann es lebensbedrohlich werden. Vor allem Greifvögel, die sich von Aas ernähren, wie Bartgeier und Steinadler, sind davon betroffen und bezahlen den Verzehr von Aufbruch oder angeschossenem und verendetem Wild sehr oft mit ihrem Leben, da Greifvögel sehr empfindlich auf Blei reagieren. Aufgrund des sauren Magenmilieus, der langen Verweildauer und der besonderen Physiologie des Greifvogelmagens werden Bleiionen von den metallischen Partikeln abgelöst und resorbiert. Es genügen schon geringe Mengen an Blei um einen Greifvogel zu töten
BLEIFREI (20 bis 40 mg). Erst in den letzten Wochen wurden wieder zwei Steinadler aufgegriffen und Bleivergiftung diagnostiziert. Ein Tier hat es leider nicht geschafft, das andere wird gerade wieder aufgepäppelt. Auch drei Bartgeier wurden 2012 mit Bleivergiftung gefunden, wovon nur ein Weibchen wieder in die Freiheit entlassen werden konnte. Nicht nur die Lebensmittelsicherheit sondern auch die Sicherheit auf der Jagd ist ein wichtiges Kriterium, wenn es um die Beurteilung von Jagdgeschossen geht. Aus diesem Grund führte die deutsche Versuchs- und Prüf-Anstalt für Jagd- und Sportwaffen e.V. (DEVA) eine ballistische Studie zum Abprallverhalten bleifreier und bleihaltiger Jagdmunition durch. Insgesamt wurden dabei über 2.500 Schuss auf unterschiedliche natürliche Medien (Gebüsch, Baumstamm, weicher Boden etc.) mit 6 verschiedenen Geschossen abgegeben. Die Ergebnisse zeigen, dass sich bleifreie und bleihaltige Munition hinsichtlich dieses Aspektes nicht unterscheiden. Vielmehr üben der Geschossaufbau, das Kaliber und das Medium, an dem das Geschoss abprallt, einen Einfluss darauf aus, wie sich das Geschoss nach dem Abprallen verhält. Abgeprallte bleifreie Geschosse bzw. Geschossreste besitzen jedoch eine signifikant größere Masse und eine signifikant größere Energie. In 30 % der Abprall-Konstellationen weisen allerdings die bleihaltigen Geschosse mehr Energie auf als bleifreie. Auch ist die mittlere maximale Reichweite der bleifreien Abpraller signifikant größer als bei bleihaltigen (bleihaltige Geschosse – Reichweiten zwischen 114 und 1470 m, bleifreie Geschosse – Reichweiten zwischen 79 und 1521 m). Zusammengefasst bedeutet dies, dass von bleifreier Munition bei der Jagdausübung keine größere Gefahr ausgeht als von bleihaltiger Munition. Der wichtigste Aspekt aus Tierschutzgründen bleibt jedoch nach wie vor die Tötungswirkung der Jagdmunition. Das Fachgebiet für Wildbiologie, Wildtiermanagement und Jagdbetriebskunde (FWWJ) der FH Eberwalde beschäftigte sich
im Projekt „Ergänzende Untersuchungen zur Tötungswirkung bleifreier Geschosse“ mit dieser Fragestellung. Die Grundlage der Auswertungen bildeten insgesamt 11.371 Abschussberichte (ca. 19 % bleihaltige u. 81 % bleifreie Munition) mit 85 Parametern zum Schussgeschehen aus den Jagdjahren 2006/2007 bis 2008/2009, 2010/2011 und 2011/2012. Dabei wurden Schussentfernungen bis 300 m und Schalenwild bis zu einem Lebendgewicht von 250 kg protokolliert. In einem standardisierten Verfahren wurden Laborerhebungen zur Messung der Geschosswirksamkeit durchgeführt um anschließend diese beiden Datensätze in einer vergleichenden Analyse zusammenzuführen. Mit dieser Datengrundlage wurden die Forderungen der Jagd und des Tierschutzes nach einem schnellstmöglichen Verenden des Wildes, kurzen Fluchtstrecken und ausreichend Pirschzeichen in Abhängigkeit von dem Geschossmaterial untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass für die Tötungswirkung eines Geschosses die Energieabgabe in den ersten Zentimetern des Wildtierkörpers entscheidend ist. Es konnten Grenzwerte für den tierschutzgerechten Einsatz von Geschossen für die Jagd auf Schalenwild abgeleitet werden, welche sowohl von bleihaltigen als auch bleifreien Geschossen erreicht werden. Ein wesentliches Kriterium für die Wirksamkeit der Geschosse war die Fluchtstrecke, welche in nachfolgenden Abstufungen dokumentiert wurde: am Anschuss, 1-15 m, 16-40 m, 41-75 m, 76-150 m und
Abb.2: Kontingenzanalyse von Fluchtstrecke nach Materialgruppe [Gremse C. & Rieger S. (2012)].
weiter als 150 m. Die Fluchtstrecken sind bei mit bleifreier Munition erlegtem Schalenwild (insgesamt 8.633 Abschüsse) zwar tendenziell etwas höher als bei bleihaltiger Munition, jedoch mit einem Prozentsatz von 92,33 % (44,11 % liegen direkt am Anschuss) innerhalb von 75 Metern durchaus im akzeptablen Bereich (Abb. 2). Denn selbst bei schnell tötenden Schüssen (Tod tritt innerhalb von max. 5 Sekunden ein) können die Tiere durchaus noch Fluchtstrecken von ca. 50 m bewältigen. Es sollte ferner immer im Hinterkopf behalten werden, dass die Fluchtstrecke und somit die Geschosswirkung nicht alleine vom Geschossmaterial abhängt, sondern dass die Geschosskonstruktion wie auch die Trefferlage einen entscheidenden Einfluss auf die Fluchtstrecke der Tiere haben. Auch die Forschung geht zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass der Faktor Geschossmaterial von der Einflussgröße Geschosskonstruktion mit Bezug auf die Wirksamkeit der Geschosse klar überlagert wird. Gremse und Rieger kommen somit in ihrer Untersuchung zu dem Schluss, dass die Herstellung tierschutzgerechter und jagdpraxiskonformer Geschosse ohne Verwendung von Blei bewiesenermaßen möglich ist. Die Ergebnisse dieser Forschungsprojekte geben einen Einblick in die Eignung der Geschosse im Hinblick auf den Tier- und Verbraucherschutz sowie die Sicherheit bei der Jagd. Weitere oft genannte Forderungen der Jäger an das Geschoss sind die Verfügbarkeit der Munition auf dem Markt und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Vor Jahren, als bleifreie Munition noch nicht zur Diskussion
Tab. 2: Vergleich der Preise für je 20 Schuss bleifreier und bleihaltiger Munition und finanzieller Mehraufwand pro Schuss.
Mehrkosten/Schuss
stand, war das Angebot der Munitionshersteller spärlich, heute jedoch hat sich die Sachlage geändert und es wird eine breite Kaliberpalette bleifreier Munition von mehreren Herstellern angeboten (beispielhaft Tab. 1). Meist liegen die Preise bleifreier Munition jedoch über dem Preis der vergleichbaren bleihaltigen Munition. Dies liegt zum Teil an dem höheren Einkaufspreis von Kupfer im Gegensatz zu Blei. Wir sollten uns jedoch vielmehr die Frage stellen, ob dieser finanzielle Mehraufwand überhaupt relevant ist! Zum einen sind die Kosten des Wildbretverlustes durch bleihaltige Munition höher als die Umstellung auf bleifreie Munition. Denn Untersuchungen haben gezeigt, dass ca. ein Radius von 30 cm um den Schusskanal kontaminiert ist und somit eigentlich entsorgt werden müsste. Zum anderen liegt der finanzielle Mehraufwand bei einem durchschnittlichen Abschuss von 5 Stück Schalenwild/Jahr und weiteren 15 Schüssen auf dem Schießstand bei ca. € 13,80 pro Jahr (.270 Win.; Tab. 2). Gemessen an den sonstigen laufenden Kosten der Jagd wie Ausrüstung, Pacht, Jagderlaubnisschein etc. ist dies ein Pappenstiel und verliert sich in den hunderten und tausenden für die Jagd ausgegebenen Euros. Zusammenfassend kann nun festgehalten werden, dass bleifreie Geschosse nicht so viele negative Eigenschaften besitzen, wie Ihnen
Tab. 1: Preisüberblick für je 20 Schuss bleifreier Munition der Kaliber .243 Win. und .270 Win.
Hersteller/Kaliber
Hornady SPFI GMX
Federal Premium Trophy Cooper
nachgesagt werden, denn auch die Munitionshersteller stehen unter Druck und entwickeln die Geschosse ständig weiter. Klare Vorteile gegenüber der bleihaltigen Munition sind, dass das Wildbret nicht mit Blei belastet ist und auch Greifvögel nicht gefährdet werden. Laut Untersuchungen stellen die Geschosse auch keine größere Gefahr für uns Jäger und unser Umfeld dar und somit wird auch dem Sicherheitsaspekt Rechnung getragen. Abschließend wäre noch zu erwähnen, dass uns auch klar sein muss, dass die Verwendung bleihaltiger Büchsenmunition ganz schnell gesetzlich verboten werden kann! Dipl.-Ing. Miriam Traube
WEITERFÜHRENDE LITERATUR: Gremse C. & Rieger S. (2012): Entscheidungshilfevorhaben „Ergänzende Untersuchungen zur Tötungswirkung bleifreier Geschosse“; Abschlussbericht; FH Eberswald; Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), BMELV Abschlussbericht „Abprallverhalten von Jagdmunition“ (2011); Deutsche Versuchs- und Prüf-Anstalt für Jagd- und Sportwaffen e.V. (DEVA); Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), BMELV Kneubuehl P.B. (2011): Vergleich der Gefährdung durch abgeprallte bleihaltige und bleifreie Jagdgeschosse; Bericht im Rahmen des Forschungsvorhabens „Abprallverhalten von Jagdmunition“ der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), BMELV Bleibelastung von Wildbret durch Verwendung von Bleimunition bei der Jagd; Stellungnahme Nr. 040/2011 des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) vom 3. Dezember 2010. Anmerkung der Redaktion: Wir danken dem Tiroler Landesjagdverband für die freundliche Überlassung des Artikels.
Fakten rund um die Bleidiskussion 10 Fragen und Behauptungen, die im Zusammenhang mit der Bleifreidiskussion häufig (auf-)gestellt wurden und der Versuch, diese kurz zu beantworten bzw. zu entkräften. 1. Weshalb stellt man nach 500 Jahren der erfolgreichen Verwendung von Bleigeschossen in Feuerwaffen plötzlich fest, dass diese gesundheitsschädlich sein sollen? Weil neue Untersuchungsmethoden (genauere Röntgenuntersuchungen des Schusskanals) die Erkenntnis brachten, dass nicht nur Geschossteile, sondern auch kleinste, kaum sichtbare Bleipartikel im Wildfleisch eingelagert werden. Da man aber weiß, dass Blei ein Umweltgift ist, kommt man zu der Erkenntnis, dass eine Neueinschätzung unserer Jagdgeschosse dringend notwendig ist. 2. Müssen alle Jäger neue Geschosse verwenden, wenn z. B. ein Bartgeier im Nationalpark infolge einer Bleivergiftung verendet? Wenn der Bartgeier nachweislich an Bleivergiftung verendet, so ist dies der Beweis für alle noch nicht Überzeugten, dass Bleigeschossteile giftig sind. Wenn wir in Zukunft die Bartgeier schützen wollen, so schützen wir damit auch uns, die wir so wie der Bartgeier Wildfleisch verzehren. 3. Ist Blei in Geschossen wirklich so gefährlich, wir leben schließlich schon seit Jahrhunderten damit? Kupfer oder Messing könnten vielleicht auch gefährlich sein. Die Belastung des Organismus durch Blei ist bekannt, aber beim Menschen nicht ganz leicht nachzuweisen, denn es kommt in mehreren Bereichen des Körpers zu Veränderungen/Schädigungen. Nervenschäden, Magenkrämpfe (glatte Muskulatur), Einlagerung von Blei in Knochenmark und Gehirn, Darmkoliken usw. können auftreten. Dies wären Folgeerscheinungen bei hoher Bleikonzentration, die wir nur erreichen, wenn wir nahezu täglich belastetes Wildbret verzehren würden; aber auch geringe Bleibelastungen schaden unserem Körper und sind daher möglichst zu vermeiden. Kupfer und Messing als Ge-
Röntgenaufnahme eines erlegten Rehes. Die Geschosspartikel sind als helle Punkte entlang des Schusskanals ersichtlich. Röntgenaufnahme: A. Trinogga, zur Verfügung gestellt von L. Möller
schosse setzen keine Feinpartikelwolken im Wildkörper frei, sondern nur größere Splitterteile und sind außerdem in der Grundform medizinisch unbedenklich für unseren Organismus. 4. Welche Bereiche des Wildbrets betrifft diese Bleikontamination? Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass – abhängig von der Geschossart – bis zu 30 cm um den Schusskanal herum feinste Bleipartikelwolken nachgewiesen werden können. Wollte man also ganz sichergehen, dann müsste man in einem Kreis von 60 cm rund um den Schusskanal das Wildbret entfernen (auch nicht als Hundefutter verwenden). Was bleibt da z.B. von einem Reh noch Verwertbares übrig?
5. Wer ist an diesem Diskussionsprozess bereits beteiligt? Die Europäische Union zeigt dieses Problem seit Jahren auf (Schrotmunition), aber es gibt auch weltweite Reaktionen. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) hat eine Warnung veröffentlicht, in der sie Kindern und schwangeren Frauen von dem Verzehr von Wildbret, das mit Bleimunition erlegt wurde, abrät. 6. Wie reagiert die Kärntner Jägerschaft darauf? Durch breite Information und Diskussion und durch Lösungsvorschläge (Beginn des Umstieges auf bleifreie Geschosse ab 2015/2016). 7. Es gibt kaum bleifreie Munition am Markt, außerdem ist sie viel zu teuer.
Für die Entwicklung von Bleimunition hatte man 300 Jahre Zeit und auch dementsprechend erfolgreiche Geschosskonzepte entwickelt.Vor wenigen Jahren waren Alternativgeschosse noch nicht sehr gut erforscht, aber seit einigen Jahren hat die Industrie Notwendigkeit und Chance erkannt und es gibt viele erfolgreiche Neuerungen auf dem Gebiet der bleifreien Geschosse. Mir sind 33 verschiedene Geschosstypen aus bleifreiem Material bekannt, und es werden laufend mehr. Die Kosten sind natürlich etwas höher, denn das Grundmaterial ist teurer und die Auflagezahlen sind noch nicht so hoch, aber der Unterschied ist nicht wirklich nennenswert. Beispiele: RWS .30-06 EVO Blei >Stück € 3.40 und das bleifreie BionicYello – Stück > € 3.70 oder beispielsweise Norma .300 Win. Mag. OryxBlei >Stück € 4.05 ist zu vergleichen mit Barnes Triple Shock bleifrei Stück > € 4,35. Das ergibt einen Mehraufwand bei einem Durchschnittsjäger [30 Schuss jährlich (20 Schießstand, 10 Jagd)] von etwa € 10,– jährlich. Man darf bei dieser Rechnung auch nicht außer Acht lassen, dass man nicht 60 cm um den Schusskanal das Wildbret entfernen muss – es bleibt also mehr verwertbares Wildbret für den Jäger übrig. 8. Es gibt noch keine gleichwertigen bleifreien Geschosse, die die Werte der Bleimunition erreichen. Dem kann widersprochen werden, denn es gibt zwei Dimensionen
der Geschosstestung: 1. den persönlich- subjektiven Test des Jägers und 2. den physikalisch-wissenschaftlich messbaren Test. Beim persönlich-subjektiven Geschosstest wiederholt sich alles, was wir schon mit der Bleimunition die letzten Jahrzehnte erlebt haben. Jäger X schwört auf dieses Geschoss, Jäger Y lehnt es völlig ab, weil beide verschiedene praktische Erfahrungen gemacht haben. Den wissenschaftlichen Geschosstest allerdings kann jeder nachprüfen und die objektiven Werte selbst beurteilen. Getestet wird auf transparenten Seifenblöcken. Diese haben den Vorteil, dass man den Schusskanal genau nachvollziehen kann, die Geschossteile und Geschossreste sieht und auch Wirkungsbreite und Tiefe schnell erkennt. Aufgrund derartiger Auswertungen lernt man auch die verschiedenen Wirkungsbereiche der Alternativmunition kennen und beim Vergleich mit der Bleimunition kann festgestellt werden, dass in vielen Bereichen Gleichwertigkeit und somit gleiche Wirkungsweise besteht. 9. Benötigt der Jäger einen neuen Beschuss seiner Büchse, bzw. verschmiert Kupfer oder Messing die Läufe schnell? Ein Neubeschuss ist nicht erforderlich, und das Verschmieren der Läufe war nur im Entwicklungsstadium der Kupfergeschosse ein Thema. Jetzt kann man etwa 60 bis 100 Schuss abgeben, danach sollte man jedoch eine gründliche Laufreinigung vornehmen.
Der neue Kettner Katalog – ab sofort in jeder Filiale erhältlich Im umfangreichen Katalog für Jagd, Outdoor und Trachtenmode finden sich wie immer all jene Produkte, die das Herz des Jägers/der Jägerin höher schlagen lassen. Die aktuelle Ausgabe des Katalogs gibt einen Auszug des Sortiments von einem der führenden Jagdausstatter und Jagdversandhändler Österreichs wieder. Neue Produkte und Innovationen sind darin ebenso zu finden, wie Altbewährtes. Neben der Ausstattung für die
Jagd finden auch alle Naturliebhaber ein ausgewähltes Sortiment an attraktiver Bekleidung und Ausrüstung für die Herbst/WinterSaison. Ab sofort liegt der Katalog druckfrisch in allen 11 KettnerFilialen in Österreich auf. Versandbestellungen sind unter www.kettner.com oder über den Kundenservice unter 0043 (0)2626 20026 33 möglich.
10. Meine persönliche Einschätzung zur bleifreien Munition. Ich bin überzeugt, dass sowohl diese Diskussion als auch die folgende Veränderung und Geschossentwicklung notwendig und richtig sind, weil es schlussendlich in unserem Interesse sein muss, gesundes Wildbret anzubieten und selbst zu genießen. Ich schieße seit[ einiger Zeit mit Alternativgeschossen, bin mit der Präzision sehr zufrieden, auch auf stehendes Wild habe ich gleichwertig (zur Bleimunition) gute Erfolge. Bei Drückjagden auf Schwarzwild habe ich die Erfahrung gemacht, dass es keine Schusszeichen gab und ich manchmal ziemlich unsicher und ratlos auf die Nachsuche gewartet habe. Die Wildzerstörung war auch geringer. Abschließend nur noch diese Feststellung: Die Alternativgeschosse sind in ihrer Wirkung nicht immer gleichzusetzen mit den Bleigeschossen, aber erstens sind wir in der intensiven Entwicklungsphase der Alternativgeschosse schon sehr weit fortgeschritten, und zweitens kann mit Sicherheit festgestellt werden, dass eine rasche und tierschutzgerechte Tötung auch mit Alternativgeschossen erfolgt, wenn der tödliche Bereich (Scheibe der Kärntner Jägerschaft 8/9 und 10erKreis) vom Jäger getroffen wird. Deshalb liegt der Schlüssel zum Erfolg nicht nur in der Geschossart, sondern vor allem in der Übung der Schusspräzision. Weidmannsheil Mag. Heimo Wolte Landesschiessreferent
Die Verwendung bleifreier Jagdmunition in der Praxis Viel diskutiert wird zurzeit über bleifreie Geschosse und ihre Verwendung im Jagdbetrieb. Viele Diskussionen, die vom Hörensagen herrühren und in keinster Weise den Tatsachen entsprechen. In den Kärntner Nationalparkrevieren haben die Wildhüter 2008 begonnen, auf bleifreie Kugelmunition umzustellen, und seit damals werden für die notwendigen Regulierungsabschüsse nur noch bleifreie Geschosse verwendet. Allein die ersten Gespräche mit regionalen Büchsenmachern und Fachgeschäften über den Ankauf und die Verwendung von bleifreien Büchsengeschossen gestalteten sich zu einem Spießrutenlauf, denn überall wurde uns abgeraten, bleifreie Munition zu verwenden. Die sogenannten „Fachleute“ waren in erster Linie „Geschäftsleute“, die lieber lang erprobte Bleigeschosse verkaufen wollten und bleifreie Geschosse ◆ als schlechte Patrone für das Wildtier wegen der nicht vorhandenen schnell tötenden Wirkung ◆ als schlechte Patrone für das Jagdgewehr wegen der Abnutzung ◆ als gute Patrone für den Jagdhund auf Grund der langen Nachsuchen ◆ als gefährliche Patrone im Bezug auf Kugelfang und Geller und ◆ als keine gute Patrone für das Wildbret anpriesen. Doch der Kunde ist König und nach einigem Hin und Her haben wir doch Modelle bleifreier Munition von unterschiedlichen Firmen bekommen und konnten unsere Gewehre auf die etwas leichteren Geschosse einschießen. Ganz dem Gesetz der Serie nach passt auch bei den bleifreien Geschossen nicht jedes in jeden Gewehrlauf und deshalb müssen bei schlechten Schussbildern mehrere Fabrikate probiert werden. Seit Anbeginn der „bleifreien“ Jagd in den Kärntner Nationalparkrevieren werden sämtliche Ab-
Seit 2008 wird in den Nationalparkrevieren bleifrei gejagt.
schüsse von den Wildhütern aufgezeichnet und in sogenannten „Erlegerprotokollen“ erfasst, welche uns vom Institut für Wildbiologie und Jagdwirtschaft der BOKU Wien im Rahmen einer Bleifreistudie zur Verfügung gestellt wurden. Darin werden alle Daten über das Verhalten des Wildes vor und nach dem Schuss, die Fluchtdistanz, das Wildbretgewicht, die Wildbretzerstörung, das verwendete Kaliber, das verwendete Geschoss, die Schussentfernung und vieles mehr eingetragen und vergleichend mit anderen Studienpartnern ausgewertet. Wenn ich allein unsere Protokolle anschaue, kann ich mit bestem Wissen und Gewissen bestätigen, dass die oben beschriebenen, negativen Eigenschaften der bleifreien Geschosse nicht stimmen, sondern im Bezug auf die Wildbretzerstörung, die schnell tötende Wirkung und die Ballistik bessere Werte aufweisen als Bleigeschosse. Obwohl unterschiedlichste Kaliber in Verwendung sind, von der 6,5x57R über die 7x64 bis hin zur 7 mm Rem.Mag., kann ich nur über positive Erfahrungen aus mittlerweile 5 Jahren „bleifreiem“ Wildtiermanagement im Nationalpark Hohe Tauern berichten.
◆ Die meisten Stücke lagen im Feuer oder nach kurzen Fluchtdistanzen. ◆ Eine Nachsuche mit Jagdhund war bisher nicht notwendig. ◆ Die Wildbretzerstörung war trotz relativ großer Ausschüsse eher gering. ◆ Das bleifreie Wildbret wurde vermehrt von der heimischen Gastronomie nachgefragt. ◆ Die mittlere Schussentfernung lag bei 200 m. ◆ Die beste Wirkung wurde bei Kammerschüssen erzielt. ◆ Für Rot-, Gams- und Steinwild kann ein und dasselbe Geschoss verwendet werden. ◆ Die ballistischen Daten der bleifreien Geschosse unterscheiden sich kaum von Bleigeschossen. ◆ Unsere Gewehre schießen auch
Wildbret ist ein gefragtes Produkt in der Gastronomie.
Erlegerprotokoll
nach 5 Jahren noch präzise und genau. Ich möchte mit diesem Erfahrungsbericht einen Appell für die Verwendung von bleifreier Munition starten
◆ zur Vermeidung von Tierleid ◆ als Beitrag zum Artenschutz ◆ für ein gesundes Wildbret ◆ für ein besseres Image der Jagd. Warten wir nicht bis uns Gesetze zur „bleifreien“ Jagd zwingen, son-
dern übernehmen wir Verantwortung und probieren zumindest einmal die umweltfreundliche Geschossgeneration. Weidmannsheil Klaus Eisank
Diskussionsbeitrag zum Thema „Bleifrei“ Vorausschicken möchte ich, dass ich Neuerungen auf dem Gebiet der bleifreien Munition grundsätzlich NICHT ablehnend gegenüberstehe. Wie auch aus einem lesenswerten Bericht in der Deutschen Jagdzeitung 5/2013 S. 88 ff ersichtlich, werden Versuche, wie dies bei allen Munitionsherstellern die Norm ist, mit Gelatineblöcken durchgeführt, die einem Wildkörper ähnlich sind. Die Wirkungsweise auf Schalenwild, wie Reh, Gams und Hirsch, ist wohl in Einzelfällen bekannt (siehe Versuche bei den österreichischen Bundesforsten). Es ist ja wohl bekannt, welche Anforderungen an ein Geschoss gestellt werden, und zwar: Die für das Wild erforderliche Menge an Auftreffenergie im Verhältnis von Geschossmasse und Auftreffgeschwindigkeit zu erreichen und durch die Konstruktion des Geschosses in schnell tötende Kraft umzuwandeln. Dies besonders unter dem Aspekt der „Weidgerechtigkeit“ – dem Wild unnötige Qualen zu ersparen. Dies ist natürlich mit einem Universalgeschoss für die oben angeführten Wildarten nicht zu erreichen. Es ist Aufgabe des Munitionsherstellers, das Geschoss so zu konstruieren, dass eine entsprechende Wirkung nicht nur auf breitstehendes Wild, sondern auch bei schlechtsitzenden Schüssen gegeben ist. Zu berücksichtigen wären auch noch Schüsse steil bergauf oder steil bergunter. Es werden ja auch noch andere Anforderungen an das Geschoss gestellt, wie Eindringungstiefe, Durchschlagskraft, Deformierbarkeit und Wildbretverwertbarkeit. Nicht außer Acht gelassen werden darf der Einfluss des Seitenwindes. Bei starkem Wind, als Sausen hörbar (Windgeschwindigkeit ca. 3,1 m pro Sekunde oder 12/km pro Stunde), beträgt zum Beispiel bei der Patrone Kaliber 7 x 65 R – 10,5 gr. ID CLASSIC (TIG) – Geschoss die Seitenabweichung auf 200 m ca. 11 cm. Alleine bei einer Lauflänge von 56 cm gegenüber einer Lauflänge von 60 cm ist ein Verlust an Mündungsgeschwindigkeit von ca. 60 m pro Sekunde gegeben.
Ferlacher Büchse
Auch das System der Laufbearbeitung spielt eine ganz große Rolle. RWS hat für diese Zwecke acht verschiedene Geschosstypen im Programm. Die verschiedenen Werte ändern sich alleine zum Beispiel durch die Lauflängen und auch durch die Art der Laufbearbeitung. Bei den meisten zurzeit im Handel befindlichen Geschossen wird ein Aufschneiden des Geschossmantels erfolgen und dieser rollt sich zu „Fähnchen“ auf. Auch spielen der Freiflug und der Geschossübergang eine nicht unwesentliche Rolle. Die bei der besagten Versuchsreihe verwendete Waffe hat einen Lauf, der im Hämmerverfahren – spanlose Verformung – gefertigt wurde. Das Hämmerverfahren kann jedoch nur bei der Herstellung von Monoblockläufen angewendet werden. Bei kombinierten Waffen, die in Ferlach und auch von anderen Waffenherstellern vor 1945 gefertigt wurden und auch heute noch angefertigt werden, werden die Läufe nach dem Demiblocksystem gebaut. Demiblockläufe können ausschließlich nach dem spanabhebenden Laufziehverfahren hergestellt werden. Bei diesem Verfahren ist die Zug- und Feldoberfläche verhältnismäßig rau und muss mit einem Bleikolben und Schmirgelkorund nachpoliert werden. Dabei sind dann in den meisten Fällen die Felderkanten nicht mehr scharf und schneiden so den Geschossmantel nicht, wie für die Geschosszerlegung erforderlich, auf. Durch das Nachschmirgeln kommt es fallweise vor, dass der Laufdurchmesser bis zur Toleranzgrenze erweitert wird. Wenn nun ein Geschoss in einem
Foto: F. Sodia
solchen Fall mit der unteren Toleranzgrenze verschossen wird, hat dies auch auf die verschiedenen Werte mitunter einen großen Einfluss. Eine weitere Laufkonstruktion waren Polygonläufe, die in den Siebzigerjahren modern waren. Für diese werden die bleifreien Geschosse nicht verwendungsfähig sein! Zurzeit gibt es bei RWS nur im Kaliber 308 und 30 – 06 (und nicht jeder Jäger führt eine Waffe mit diesen Kalibern) bleifreie Geschosse bei insgesamt 35 gefertigten Kalibern. Hinzu kommt noch, dass die Preise unheimlich stark schwanken. Bemerkenswert ist ja auch, dass zum Beispiel bei RWS bei einer Packung Munition (20 Stück) zwischen Bleikerngeschossen und Bleifreigeschossen ein Preisunterschied von etwa 15 Euro besteht. Nachdem es noch nicht einmal in Standardkalibern, wie zum Beispiel 6,5 x 57 R etc., bleifreie Geschosse gibt, wird wohl noch viel Wasser die Drau hinunterfließen, bis wenigstens die gängigsten Kaliber am Markt sein werden. Da ist für die Munitionshersteller noch sehr, sehr viel zu tun! Ich habe mir aus meiner Erfahrung als Waffenhersteller mit eigener Laufproduktion erlaubt, heute noch nicht angezogene Anforderungen, die an ein Geschoss gestellt werden, aufzuzeigen. Daher glaube ich, dass es verfrüht ist, sich schon heute für die Einführung bleifreier Munition einzusetzen. In diesem Sinne mit Weidmannsheil Franz Sodia
Vom Revier in die Küche Bildungsplattform veranstaltete Zerwirkkurse Im Rahmen der Bildungsplattform widmete man sich auch heuer wieder einem Kernthema der Jagd – der Wildbretverwertung. Bereits im letzten Jahr wurden drei Zerwirkkurse angeboten. Da diese binnen kürzester Zeit ausgebucht waren, fand die Veranstaltung heuer ihre Fortsetzung und wird auf Grund der hohen Nachfrage wohl auch im nächsten Jahr eine fixe Säule der Bildungsplattform-Veranstaltungen werden. HRL Gerald Eberl erläutert in diesem Kurs, der jeweils einen ganzen Abend dauert, das fachgerechte Zerwirken anhand eines Rehwildes und erklärt dabei jeden Schritt, beginnend beim Ausder-Decke-Schlagen über das fachgerechte Zerwirken bis hin zur Zubereitung der gewonnenen Produkte. Im heurigen Jahr wurde der Kurs 4-mal mit jeweils 10 Teilnehmern abgehalten, wobei nicht
nur Jungjäger an dieser Veranstaltung Interesse zeigten. Beim Zerwirken, bei dem jeder selbst Hand anlegen durfte, hatte HRL Eberl selbst für Experten noch einige hilfreiche Tipps parat. Er erläuterte den Teilnehmern auch so ganz nebenbei,
wie und zu welchen Gerichten sich die einzelnen Wildteile am besten verarbeiten lassen und sparte auch dabei nicht mit Praxistipps. Zum Abschluss des Kurses wurden der Griller angeworfen und getreu dem Motto der Veranstaltung – vom Revier in die Küche – die gewonnenen Produkte sofort verkostet. GM
Nach Ablösen der Schultern werden Träger, Wandln und Schlögl entfernt. Rasches und hygienisches Arbeiten gewährleistet die erzeugung von qualitativ hochwertigem Wildbret.
Je Kurs nahmen bis zu zehn Personen an der Bildungsplattform-Veranstaltung teil. Die ersten Evaluierungsergebnisse liegen bereits vor. Sämtliche Teilnehmer waren rundweg begeistert und wünschen sich weitere Veranstaltungen in dieser Form.
Bei der Zerteilung und küchenfertigen Aufbereitung konnte jeder – unter Anleitung – praktische Erfahrung sammeln.
Das gewonnene Wildbret – ein qualitativ hochwertiges Lebensmittel.
Die Produkte wurden im Anschluss sofort verkostet. Auf Grund des großen Erfolges wird der Zerwirkkurs auch im nächsten Jahr stattfinden.
Metnitztaler Wildfest Am 25. August war es so weit. In der Festhalle in Metnitz fanden sich Hunderte von Gästen zum traditionellen Wildfest ein. Gäste aus nah und fern, darunter Persönlichkeiten wie Jagdreferent Mag. Ragger, LJM DI Dr. Gorton, Bezirkshauptfrau Mag. Egger, BGM Engl-Wurzer und BJM Stv. Kogler trafen sich, um an diesem Tag dem Wild und der Jagd auf verschiedenste Art und Weise und bei ausgelassener Feierstimmung zu gedenken.
Der Chor der Kärntner Jägerschaft umrahmte die gelungene Veranstaltung musikalisch.
sonders aber dem heurigen Sieger, Klaus Sabitzer aus Oberhof.
EIN WUNDERBARES BRAUCHTUMSFEST Für die musikalische Umrahmung der Feierlichkeiten sorgten der „Chor der Kärntner Jägerschaft“ sowie die Jagdhornbläser St. Hubertus aus Metnitz. Ums leibliche Wohl der Gäste kümmerten sich erstmalig und mit großem Erfolg die beiden Metnitzer Junggastronomen Andi & Stefan Schrittesser. Das Hirschgulasch aber auch andere Delikatessen wie der Hirschbraten und die Wildfaustnudel machten der Genussregion Metnitztaler Wild alle Ehre. Die heimische Brauchtumsgruppe sorgte mit frischen Bauernkrapfen, Torten und edelstem Kaffee für den süßen Nachtisch.
DIE HÖHEPUNKTE Die Festhalle war am frühen Nachmittag zum Bersten voll. Als ersten Höhepunkt des Tages moderierte Mag. Katja Auer die Modeschau mit Jagd – und Trachtenkollektionen von Ulli Seebacher und Sascha Flössholzer. Die mit Liebe zum Detail aus feinsten Stoffen ge-
AUSSTELLER RUNDETEN DAS PROGRAMM AB
LJM DI Dr. Gorton und DI Klaus Auer im angeregten Gespräch.
fertigten Modelle der beiden Designer begeisterten das Publikum. Dass hübsche Metnitzerinnen und stramme Metnitzer die Mode mit Witz und Charme modelmäßig perfekt präsentierten, unterstrich die heimatliche Note des Festes. Auf die Modenschau folgte der traditionelle Hirschröhrwettbewerb. Kräftig, tief, inbrünstig und voller Leidenschaft, eben dem Ruf eines Brunfthirsches entsprechend, hallten die Rufe der Kandidaten ins Publikum. Keine leichte Aufgabe! Und so sei allen Teilnehmern für den bewiesenen Mut zum Auftritt vor Publikum gratuliert, ganz be-
Der Hirschröhrwettbewerb – auch in diesem Jahr ein absoluter Höhepunkt.
Ausgelassen zu feiern ist eine Dimension dieses Festes. Die andere ist es, die vor- und nachgelagerten Branchen rund um Wild und Jagd ein wenig näher kennen zu lernen. Am Festgelände präsent waren: Maßschuhe E. Knapp sowie Hut & Mode Kollmann, beide aus Metnitz, Büchsenmachermeister Sabitzer aus Wolfsberg, E. Schneeweiß mit ihrer Zeitschrift „Die Jägerin“, Tierpräparator Klimbacher aus St. Veit, Zirbenschnitzer Würger aus Krakaudorf und Fam. Bergner, Wildprodukte aus Rossbach. Hätte es St. Hubertus an diesem wunderbaren Sonntag nicht regnen lassen, hätte das Freiluftprogramm dieses Festes mit dem Wilderergolf oder dem Scheibenschießen zusätzlich die zahlreichen Gäste begeistern können. Regenbedingt spielte sich in diesem Jahr das Fest großteils unter Dach ab, was der Gemütlichkeit aber nur dienlich war. Zusammensitzen, reden, zuschauen und staunen, regionstypisch essen und trinken, die Vorzüge und Stärken der Genussregion Metnitztaler Wild kennen und genießen lernen, das war die Absicht der Veranstalter. Und genau diesen Zweck haben sie auch heuer wieder auf einmalige Art und Weise erreicht. Und wer nicht dabei war, hat etwas Besonderes versäumt und sollte unbedingt nächstes Jahr vorbeischauen, wenn Metnitz zum Wildfest lädt. HRL Günther Auer
Die Teilnehmerinnen des Jägerinnenstammtisches erlebten in Mageregg einen interessanten Seminartag.
„Tierisch starke Salben“ Unter diesem Titel organisierte der Jägerinnenstammtisch unter der Leitung von Claudia Haider ein Seminar mit Barbara Hoflacher. Über viele Jahrhunderte war das Wesen der Jagd verbunden mit dem Wissen der Naturheilkunde. Wer mit der Jagd zu tun hatte, wusste nicht nur wann, wo und wie ein Tier zu erlegen war und wie man seine Teile am besten kulinarisch verwertet, sondern auch wie man Fett, Haarkleid, Sehnen und Knochen des Tieres zu Kleidung, Werkzeug und Heilmitteln verarbeiten konnte. Viel Respekt gegenüber dem erlegten Wild schwingt in diesem Zugang zur Jagd mit. Sich mit der Verwertung des Wildes auseinander zu setzen, hat sich der Jägerinnenstammtisch zum Ziel gesetzt. Über Kochkurse und Verwertung der Felle spannt sich der Bogen hin zu den Fetten, die uns unsere jagdliche Tätigkeit schenkt. Frau Hoflacher zeigte praktisch auf wofür sich tierische Fette eignen. 24 begeisterte Kursteilnehmerinnen lernten Sal-
Auf anschauliche Art wurden die möglichen Produkte präsentiert.
ben, Öle, Cremen und Glosses herzustellen. Eine unendliche Fülle von Möglichkeiten, wie wir die brauchbaren Tierfette weiter verarbeiten können und damit einen Schritt weiter kommen, möglichst
alles von einem erlegten Stück Wild zu verarbeiten – so wie es immer schon Brauch war, tat sich an diesem interessanten Seminartag auf. Claudia Haider Brauchtumsreferentin
Jägerchor begeistert Wiener Publikum Am 2. Juli luden der Wiener Landesjagdverband und der Niederösterreichische Landesjagdverband zum 6. Wiener Jagdhornkonzert ein. Auch der Chor der Kärntner Jägerschaft, unter Obmann Dr. Ferstner und Chorleiter Ing. Moser, erhielt die ehrenvolle Einladung für einen Auftritt. Im Arkadenhof des Wiener Rathauses, dort, wo sonst Schlagersänger auftreten oder Konzertmusik zu hören ist, erklangen diesmal Jagdmusik und Jägerlieder. Wiens LJM KR Sallaberger konnte weit über 1000 Besucher, mehrere Politikerpersönlichkeiten, hohe Behördenvertreter, sowie die Landesjägermeister DI Pröll – Niederösterreich, DI Prieler – Burgenland und DI Dr. Gorton – Kärnten, begrüßen und führte aus, dass auch in der Großstadt Wien Jagdmusik und Jägerlieder gerne gehört werden. Dann präsentierten 9 Jagdhornbläsergruppen (auf First Pless und Parforce und Parforce in ES) aus Wien,
Der Chor der Kärntner Jägerschaft im Wiener Rathaus.
Niederösterreich, Oberösterreich, Burgenland und der Steiermark, alle wettbewerbserfahren, einen Querschnitt der Jagdmusik. Im 2. Teil begeisterte der Chor der Kärntner Jägerschaft mit zahlreichen Jägerliedern und erntete großen Beifall. Den Zurufen aus dem Publikum um Zugabe kamen die Sänger gerne nach. In einem Schlusswort dankte Niederösterreichs LJM DI Pröll allen Jagdhornbläsern und Sängern für ihren Auftritt und für ihren Einsatz im Dienste der Jagdverbände und des
jagdlichen Brauchtums. Zur Erinnerung überreichte der Obmann des Jägerchors, Dr. Ferstner, an einige Persönlichkeiten Erinnerungsgeschenke. Die Organisation und Programmgestaltung dieses Abends lag in bewährten Händen von Landeshornmeister Hayden. Nach der Veranstaltung erfreute der Jägerchor im Arkadenhof die Gäste noch mit zahlreichen Jagdund Kärntnerliedern aus seinem reichen Repertoire. Dabei fanden die CDs des Chores reißenden Absatz! Walter Kulterer
Wald-Wild-Schule in Völkermarkt Spannende Ferien: Jäger nehmen Kinder mit auf eine erlebnis- und lehrreiche Wald-und-Wild-Tour Aufgrund des großen Erfolgs im Vorjahr organisierte die Jagdgesellschaft Völkermarkt auch diesen Sommer wieder wöchentlich einen Vormittag, bei dem erfahrene Jägerinnen und Jäger Kindern im Rahmen einer geführten Tour durch den Wald alles Wissenswerte über das Wild, dessen Lebensraum Wald und die Tätigkeit der Jäger vermitteln.
Jeden Freitag im August luden also Völkermarkter Jägerinnen und Jäger 6- bis 12-jährige Kinder aus der Gemeinde für einen Vormittag in ihr Jagdrevier ein. Unter fachkundiger Führung lernten die Kinder das richtige Verhalten im Wald und bekamen eine Vorstellung davon, was es heißt, ein verantwortungsvoller Jäger zu sein: Es wurde erklärt, wie und wann man das Wild beobachtet und Hochsitze sowie Reh- und Fasanfütterungen gezeigt. Rund 25 Kinder nahmen jeweils an diesen Revierführungen teil. Sie lernten alles Wissenswerte über Rehe und andere heimische Wildtiere in unseren Wäldern. Initiiert wurde dieses besondere Ferienprogramm von der Stadtgemeinde Völkermarkt. Engelbert Mairitsch, Andrea
Schirnik, Konstanze Röhrs und Josef Paternoss von der Jagdgesellschaft Völkermarkt sorgten mit interessanten Informationen für einen erlebnisreichen Vormittag. Die vier praktizierenden Jägerinnen und Jäger erklärten den überaus aufmerksamen und begeisterten Kindern die jagdliche Arbeit sowie die Reviereinrichtungen. Mit dieser Aktion wird den Naturnutzern von Morgen das richtige Verhalten in der Natur und das Verständnis für die Jagd näher gebracht. Ebenso sollen die Kinder auf diese Weise mit dem Wild und dessen Lebensraum vertraut gemacht werden. Zum Abschluss gab es eine kräftigende Jause, bei der die Kinder die gewonnenen Eindrücke verarbeiten konnten. Karl Niemiez und Helmut Kalian Jagdgesellschaft Völkermarkt
Waldführung der Ferienkinder in der Carnica-Region Rosental Am 31. 7. 2013 veranstaltete die Gemeinde Ludmannsdorf unter dem Motto „Unser Wald lebt“ eine Wanderung mit den Ferienkindern! Als Jagdleiter der Jagdgemeinschaft Ludmannsdorf übernahm ich, wie immer, die Führung dieser Wanderung. Um diese anschaulich zu gestalten, wurden dazu einige Präparate, geliehen bei der Kärntner Jägerschaft, im Revier entlang des Wanderweges aufgestellt. Dann ging es los. Auf der Wanderung konnten die Kinder – 22 waren es an der Zahl – die aufgestellten Präparate bestaunen und angreifen. Es wurde ihnen erklärt, was der Wald für die Wildtiere ist und über die Ernährung im Sommer, Fortpflanzung (Brunft) und Notzeitfütterung im Winter gesprochen. Auf Fragen gaben die Kinder oftmals perfekte Antworten. Alle Kinder waren mit voller Begeisterung dabei und stellten auch selbst viele Fragen (beispielsweise über freilaufende Hunde, Wanderer, Biker, Schwammerl-Sucher u.s.w.). Die Zeit verflog in Windeseile und
viel zu früh war das Ende der vorgegebenen Zeit erreicht. Als kleine Stärkung wurden die Kinder mit Getränken und gegrillten Würsten vor dem Rüsthaus versorgt. Anschließend durften sie noch im Rüsthaus die Feuerwehr-Löschwagen und andere Geräte besichtigen sowie die Handspritze ausprobieren. Bevor es mit dem Bus in ihre Unterkunft zurückging, wurden die Kinder mit einem kräftigen Weidmannsheil – bis zum nächsten Jahr – verabschiedet. Es war ein unterhaltsamer und lehrreicher
Vormittag, den die Kinder in vollen Zügen genossen haben, der allen wohl noch lange in Erinnerung bleiben wird. Es ist wichtig, sich mehr den Kindern zu widmen, denn sie sind unsere Zukunft und werden schon bald ihr Wissen bezüglich Wald, Forst, Wild, Jagd und auch Schadensverhütung den nächsten Generationen weitergeben. Der Gemeinde und nicht zuletzt Herrn Bürgermeister und seinem Team ein kräftiger Weidmannsdank für die Unterstützung. Peter Painter
Veröffentlichung gem. § 61 Abs. 4 K-JG 2000 Information der Kärntner Landesregierung: Saftfutteraufträge 2013/2014 1. Gemäß § 61 Abs. 4 Kärntner Jagdgesetz 2000 – K-JG, LGBl.Nr. 21, idgF., wird dem Jagdausübungsberechtigten der Eigenjagd „Saualpe“, Revierkennzahl: 205 180, Herrn DI Volkhard Neuper, Klagenfurter Straße 1, 9372 Eberstein, Fütterungsstandorte: ◆ „Thersalerfütterung“, Parzellen 785 und 787, KG St. Oswald; ◆ „Hackelitzofenfütterung“, Parzellen 747, 748 und 795, KG St.Owald ◆ „Hochwildgrabenfütterung“, Parzelle 571/1, KG Prailing, aufgetragen, das Rotwild im Bereich der vorgenannten Fütterungsanlage zusätzlich zum Raufutter mit Grassilage und Maissilage zu füttern, wobei nachstehende Vorschreibungen einzuhalten sind: Vorschreibungen: 1. Im Bereich des Fütterungsstandorte: „Thersalerfütterung“, „Hackelitzofenfütterung“ und „Hochwildgrabenfütterung“ ist das Rotwild – zusätzlich zum Raufutter – in der Zeit vom 1.1. bis 15.4. der Fütterungsperioden 2012/2013 und 2013/2014 mit Saftfutter in Form von: Grassilage und Maissilage zu füttern. 2. Die Vorlage des Saftfutters muss jedoch jeweils spätestens bis 15.05. der vorgenannten Jahre (2013 und 2014) eingestellt werden.
2. Gemäß § 61 Abs. 4 Kärntner Jagdgesetz 2000 – K-JG, LGBl.Nr. 21, idgF., wird dem Jagdausübungsberechtigten der Eigenjagd „Forstgut Grünburg“, Revierkennzahl: 205 160, DI Heribert Meller, Magdalensberg 4-5, 9064 Pischeldorf, – am Fütterungsstandort: „Silberegger Hütte (Roberthütte)“, Parzelle 322, KG Grünburg, aufgetragen, das Rotwild im Bereich der vorgenannten Fütterungsanlage zusätzlich zum Raufutter mit Grassilage zu füttern, wobei nachste-
hende Vorschreibungen einzuhalten sind: Vorschreibungen: 1. Im Bereich des Fütterungsstandortes: „Silberegger Hütte (Roberthütte)“ ist das Rotwild – zusätzlich zum Raufutter – in der Zeit vom 1.1. bis 15.4. der Fütterungsperioden 2012/13, und 2013/14 mit Saftfutter in Form von: Grassilage zu füttern. 2. Die Vorlage des Saftfutters muss jedoch jeweils spätestens bis 15.05. der Jahre 2013 und 2014 eingestellt werden.
Zeit vom 1.12. bis 15.4. der Fütterungsperioden 2012/2013 und 2013/2014 mit Saftfutter in Form von: Grassilage, Maissilage und Apfeltrester zu füttern. Die Vorlage der attraktiveren Futtermittel – Maissilage und Apfeltrester – sollte nur am Ende der Fütterungsperiode bzw. bei Warmwettereinbrüchen erfolgen. 2. Die Vorlage des Saftfutters muss jedoch jeweils spätestens bis 15.05. der vorgenannten Jahre (2013 und 2014) eingestellt werden.
Gemäß § 61 Abs. 4 Kärntner Jagdgesetz 2000 – K-JG, LGBl.Nr. 21, idgF., wird dem Jagdausübungsberechtigten der Eigenjagd „TillySaualpe“, Revierkennzahl: 205 140, Tilly Forstbetriebe GmbH, Herrn Komm.-Rat ÖR Hans Tilly, Krappfelder Straße 27, 9330 Althofen, an den Fütterungsstandorten: Südlich des Klippitztörls: „Obere Zamtreibeben“, „Untere Zamtreibeben“, „Angerer Boden“, „Litzer“. Nördlich des Klippitztörls: Wieterling“, „Samaeben“, „Hubertus“, „Perbitzen“, „Angerl“ aufgetragen, im Rahmen des Forschungsprojektes „Wirksamkeit der Winterfütterung des Rotwildes bei Minderung von Wildschäden im besonderen Hinblick auf den Lenkungseffekt durch die Vorlage verschiedener Futtermittel“ des Herrn Dr. Miroslav Vodnansky, das Rotwild im Bereich der vorgenannten Fütterungsstandorte, zusätzlich zum Raufutter mit Grassilage, Maissilage und Apfeltrester zu füttern, wobei nachstehende Vorschreibungen einzuhalten sind: Vorschreibungen: 1. Im Bereich der im Spruch ersichtlichen insgesamt neun Fütterungsstandorte ist das Rotwild – zusätzlich zum Raufutter – in der
Gemäß § 61 Abs. 4 Kärntner Jagdgesetz 2000 – K-JG, LGBl. Nr. 21, idgF., wird dem Jagdausübungsberechtigten der Eigenjagd „Aichberger Zeche“, Revierkennzahl: 209 097, der Pächtergemeinschaft Adolf Scaria und Maximilian Müller-Mezin, Zustellbevollmächtigter: Maximilian MüllerMezin, Burggasse 16, 8010 Graz – Fütterungsstandort: „Alpenrose“, aufgetragen, das Rotwild im Bereich der vorgenannten Fütterungsanlage zusätzlich zum Raufutter mit Grassilage, Maissilage und Obsttrester zu füttern, wobei nachstehende Vorschreibungen einzuhalten sind: Vorschreibungen: 1. Im Bereich des Fütterungsstandortes: „Alpenrose“ ist das Rotwild – zusätzlich zum Raufutter – in der Zeit vom 1.1. bis 15.4. der Fütterungsperioden 2012/2013 und 2013/2014, mit Saftfutter in Form von: Grassilage und Maissilage zu füttern. 2. In der Zeit vom 1.3. bis 15.4. der unter 1. angeführten Jahre ist (bei Bedarf) in geringen Mengen zusätzlich Obsttrester zu füttern. 3. Die Vorlage des Saftfutters muss jedoch spätestens jeweils bis 15.05. der vorgenannten Jahre (2013 und 2014) eingestellt werden.
5. Gemäß § 61 Abs. 4 Kärntner Jagdgesetz 2000 – K-JG, LGBl.Nr. 21, idgF., wird Herrn Josef Stoff, Hörbach 28, 8822 Mühlen, als Bevollmächtigter der EJ „Gut Hörbach“ (JKZ 205 147) – Fütterungsstandort: „Trattenfütterung“, Herrn Dr. Hanno Burger-Scheidlin, Villacher Straße 1/14, 9020 Klagenfurt am Wörthersee als Jagdausübungsberechtigter in der EJ „Pressneralm“ (JKZ 205 142) Fütterungsstandort: „Almbodenfütterung“ – Parz. 1290 KG St. Johann am Pressen – sowie der Jagdgesellschaft Dörfl, Obmann Herr Ronald Kogler, Dörfl 16, 9375 Hüttenberg, als Jagdausübungsberechtigter der GJ „Dörfl“ (JKZ 205 150) Fütterungsstandort: „Hochwiesenfütterung“, aufgetragen, das Rotwild im Bereich der vorgenannten Fütterungsanlagen zusätzlich zum Raufutter mit Grassilage zu füttern, wobei nachstehende Vorschreibungen einzuhalten sind: Vorschreibungen: Im Bereich des Fütterungsstandorte: „Trattenfütterung“, „Almbodenfütterung“ und „Hochwiesenfütterung“ ist das Rotwild – zusätzlich zum Raufutter – in der Zeit
vom 1.1. bis 15.4. der Fütterungsperioden 2012/2013 und 2013/2014 mit Saftfutter in Form von: Grassilage zu füttern. Die Vorlage des Saftfutters muss jedoch jeweils spätestens bis 15.05. der vorgenannten Jahre (2013 und 2014) eingestellt werden.
6. Gemäß § 61 Abs. 4 Kärntner Jagdgesetz 2000 – K-JG, LGBl.Nr. 21, idgF., wird dem Jagdausübungsberechtigten der Eigenjagd „Ebriach-Trögern“, Revierkennzahl: 208 054, Herrn DI Henning Conle, St.Peter-Straße 5/1/119, 9020 Klagenfurt – Fütterungsstandort: „Potok“ Parzelle 211, KG Trögern, aufgetragen, das Rotwild im Bereich der vorgenannten Fütterungsanlage zusätzlich zum Raufutter mit Grassilage zu füttern, wobei nachstehende Vorschreibungen einzuhalten sind: Vorschreibungen: Im Bereich des Fütterungsstandortes:„Potok“, Parzelle 211, KG Trögern ist das Rotwild – zusätzlich zum Raufutter – in der Zeit vom 1.1. bis 15.4. der Fütterungsperioden 2012/2013 und 2013/2014 mit Saftfutter in Form von: Grassilage zu füttern. Die Vorlage des Saftfutters muss jedoch jeweils spätestens bis 15.05.
der Jahre 2013 und 2014 eingestellt werden.
7. Gemäß § 61 Abs. 4 Kärntner Jagdgesetz 2000 – K-JG, LGBl.Nr. 21, idgF., wird dem Jagdausübungsberechtigten der Eigenjagd „Smrtnik“, Revierkennzahl: 208 050, Herrn Franz Josef Smrtnik, Trögern 8, 9135 Bad Eisenkappel, – Fütterungsstandort: Parzelle 26/2, KG Trögern, aufgetragen, das Rotwild im Bereich der vorgenannten Fütterungsanlage zusätzlich zum Raufutter mit Grassilage zu füttern, wobei nachstehende Vorschreibungen einzuhalten sind: Vorschreibungen: Im Bereich des Fütterungsstandortes: Parzelle 26/2, KG Trögern ist das Rotwild – zusätzlich zum Raufutter – in der Zeit vom 1.1. bis 15.4. der Fütterungsperioden 2012/2013 und 2013/2014 mit Saftfutter in Form von: Grassilage zu füttern. Die Vorlage des Saftfutters muss jedoch jeweils spätestens bis 15.05. der Jahre 2013 und 2014 eingestellt werden. Amt der Kärntner Landesregierung Abt. 10 – Kompetenzzentrum Land- und Forstwirtschaft Unterabteilung Agrarrecht Mießtaler Straße 1 9021 Klagenfurt am Wörthersee
Der neue Austro Jagd-Katalog 2013/14 jetzt bei 30 Austro Jagd-Händlern! Der neue Austro Jagd-Katalog 2013/14 präsentiert auf über 300 Seiten alle wichtigen Entwicklungen und Produkte renommierter Marken aus den Bereichen Waffen, Munition, Bekleidung, Optik und Zubehör.
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den Austro Jagd-Geschäften bezogen werden, die Ziehung und Bekanntgabe der glücklichen Gewinner erfolgt 2014 auf der Messe Hohe Jagd in Salzburg. Austro Jagd entstand vor ca. 20 Jahren als Zusammenschluss von selbstständigen Geschäften mit großer Auswahl an Jagd- und Outdoorausrüstung. Bei den Geschäften handelt es sich um selbstständige Meisterbetriebe, die großteils von Büchsenmachern geführt werden. Österreichweit gibt es 21 Händler mit insgesamt 30 Standorten. Das Austro Jagd-Netzwerk bie-
tet Beratung, Service, Gebrauchtwaffen und Sonderanfertigungen von Jagdwaffen und Jagdmessern in bester Fachhandelstradition.
Zecken – FSME – Rehwild Jeden Sommer erkranken auch in Österreich Menschen an der gefürchteten Früh-Sommer-MeningoEncephalitis (FSME). FSME wird durch Viren hervorgerufen. Diese winzigen Erreger (0,00005 mm) werden durch Zecken übertragen. Zurzeit sind in Österreich 17 verschiedene Zeckenarten nachgewiesen. Die weitaus häufigste Art, mit ca. 95 % Anteil an der heimischen Zeckenfauna, stellt der gemeine Holzbock oder Ixodes ricinus dar. Ab ca. 5 bis 7° C beginnt die Aktivität des Holzbockes, sodass bereits bei milden Temperaturen jederzeit mit einem Zeckenbefall zu rechnen ist. Der Lebenszyklus des Holzbockes startet als sechsbeinige Larve nach dem Schlupf aus dem Ei. In diesem Stadium suchen die Zecken kleinere Nager auf und saugen 2 bis 3 Tage lang. Von diesen nehmen sie auch häufig Krankheitserreger wie z.B. FSME oder Borrelien auf. Nach dem Abfallen vom Wirt verdauen die Zeckenlarven die Blutmahlzeit. Anschließend häuten sich die Larven zu sogenannten Nymphen (achtbeinig) und befallen größere Tiere. Dieses Stadium ist auch das relevanteste für den Menschen. Die Zecke wartet im ca. knie- bis hüfthohen Gras bis ein Wirtstier vorbeikommt. Dann klammert sich die Zecke reflexartig an die vorbeistreifende „Nahrung“, d.h. den Wirt, und beginnt Blut zu saugen. Die Übertragung der Viren auf den Wirt findet sofort statt. Bisherige Untersuchungen gehen davon aus, dass ca. 1 % der Zecken das Virus in sich tragen. Gebietsweise wurden auch schon 10 % der Zecken als Virenträger erkannt. Die Schwierigkeit in der Feststellung genauer Zahlen liegt in der Tatsache, dass FSME-Viren an die Nagerpopulation gebunden sind. D.h. eine mit FSME-Viren verseuchte Nagerpopulation ist örtlich relativ stark begrenzt. In der Nähe von befallenen Nagerpopulationen ist auch mit einer höheren Anzahl an Zecken zu rechnen, die die Viren in sich tragen. Unfern dieser Örtlichkeiten können aber virenfreie Nager und Zecken gefunden werden.
Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme einer Zecke.
Ein Auffinden und Definieren von Infektionsherden ist durch die punktuelle Verteilung nicht ganz einfach. Durch die Schutzimpfung kann eine Erkrankung des Menschen an FSME verhindert werden.
FSME ANTIKÖRPERNACHWEIS IN REHEN Wildtiere haben aufgrund ihres natürlichen Lebensraumes ständig Kontakt zu Zecken. Sie durchstreifen täglich Zeckenhabitate und sind den Zecken dauernd ausgesetzt. In vielen Gebieten wird auch ein Zusammenhang zwischen hoher Wilddichte und Zeckendichte vermutet. Mit dem vermehrten Zeckenkontakt der Wildtiere geht auch ein erhöhter Kontakt mit verschiedenen Erregern wie z.B. FSME einher. Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen gelten Rehe als gute „Weiser-“ oder „Indikatortiere“ für FSME, da sie im Laufe ihres Lebens viele Zeckenkontakte haben und dadurch statistisch gesehen auch eher auf eine mit FSME infizierte Zecke treffen. Bei Rehen konnte bislang aber kein Ausbruch der Erkrankung festgestellt werden, allerdings werden bei Eindringen der Viren Abwehrstoffe, sogenannte Antikörper, gebildet. Diese Antikörper zirkulieren Monate bis Jahre im Blut und wirken gegen die Viren. In Speziallabors ist es möglich, diese Antikörper im Rehwildblut sichtbar zu machen. Der Kontakt
Foto: G. Duscher
mit dem Virus kann erkannt werden, obwohl dieser möglicherweise schon sehr lange zurückliegt. Das Vorhandensein dieser Antikörper hat keinerlei Einfluss auf die Verwertbarkeit bzw. den Genuss des Fleisches. Der FSME Antikörpernachweis bietet sich gerade bei Rehen an, da sie eine höhere Lebenserwartung als Kleinnager haben. Zudem sind Rehe auch relativ standorttreu. Die Eingrenzung des Reviers bzw. Zuordnung eines Risikofaktors auf ein Gebiet ist damit leichter als zum Beispiel bei Rotwild. Aufgrund der Anzahl der Rehe eines Gebietes, die Antikörper ausgebildet haben, kann auf das Vorhandensein von FSME-verseuchten Zecken geschlossen werden.
PROJEKT Das von der Veterinärmedizinischen Universität Wien initiierte Projekt hat die Abschätzung von FSME-Risikogebieten zum Ziel. Die bisher gut bekannte FSME-Risikokarte beruht auf menschlichen Patienten, die tatsächlich erkrankt sind. Gibt es Gegenden mit hoher FSME-Durchimpfungsrate, treten dort vermutlich weniger FSMEFälle bei Menschen auf. Dieses Gebiet gilt damit als weniger risikoreich, obwohl das möglicherweise nicht der Wahrheit entspricht. Mit der Untersuchung von Rehen als Indikatortieren können wir Risikogebiete viel exakter ausweisen und die bestehende Risikokarte mit die-
WI LDÖKOLOGI E
FSME-Risikokarte für Österreich.
sen Daten erweitern. Das Wissen über das Vorhandensein des Virus in einem Gebiet hat trotz guter Impfungsrate beim Menschen besondere Bedeutung im Hinblick auf Kleinkinder, Touristen und teilweise auch Haustiere. Zudem wurde auch schon eine Weitergabe des Virus über die unpasteurisierte Milch von Nutztieren beschrieben. Dieses Wissen ist natürlich gerade für Jäger besonders interessant und wir bitten daher die Jägerschaft um Mithilfe bei der Untersuchung. Dazu benötigen wir nur etwas Blut von erlegten Rehen (2-jährig oder älter). Die Bezirksgeschäftsstellen der Kärntner Jägerschaft haben „Probensammeleinheiten“ erhalten, die dort abgeholt werden können. Darin enthalten sind Sammelröhrchen, Versandröhrchen, Datenblätter und ein
Bildrechte: www.zecke.at
Rücksendekuvert. Das Blut sollte möglichst direkt nach dem Erlegen aus dem Brustraum bzw. aus dem eröffneten Herz in das Röhrchen verbracht werden. Nachdem das Röhrchen in ein Versandröhrchen gesteckt worden ist und ein paar notwendige Daten (Bock/Geiß, Er-
legungsort, Erlegungsdatum etc.) in das Datenblatt eingetragen worden sind, können die Proben mittels Rücksendekuvert bei jeder Poststelle abgegeben werden. Es fallen keinerlei Kosten für Versand oder Untersuchung an. Nach der Untersuchung der Proben in einem Speziallabor werden die Ergebnisse ausgewertet und im „Kärntner Jäger“ veröffentlicht. Jeder der Einsender erhält natürlich ebenfalls die detaillierten Projektergebnisse für sein Gebiet. Wir hoffen auf die tatkräftige Unterstützung der Kärntner Jägerschaft! Dr. rer. nat. Georg Duscher Stv. Leiter d. Inst. für Parasitologie Department für Pathobiologie Veterinärmedizinische Universität Wien, Tel: 01/2507 7-2211 E-Mail: georg.duscher@vetmeduni.ac.at
Borrelien Nicht mit den Viren zu verwechseln sind die Borrelien. Dabei handelt es sich um Bakterien (ca. 0,018 mm lang), die für das Krankheitsbild der Borreliose verantwortlich sind. Damit diese Bakterien von der Zecke auf den Wirt übertragen werden können, müssen sie ihre Oberfläche verändern. Diese Veränderung beginnt beim Einstechen der Mundwerkzeuge in das Wirtstier und dauert nach derzeitigem Wissensstand etwa 12 Stunden. Erst dann kann eine Infektion zustande kommen. Häufig tritt bei erfolgter Infektion ein sich ausbreitender roter Ring auf. Die Borreliose kann einerseits Gelenksschmerzen aber auch nervale Erscheinungen hervorrufen. Das Vorkommen von Borrelien variiert ebenfalls von Gebiet zu Gebiet, ist aber weitaus häufiger als FSME. Im Wienerwald z.B. trägt jede vierte Zecke Borrelien in sich. Eine Impfung ist zurzeit nicht möglich. Einen guten Schutz bietet das rasche Entfernen der Zecken.
Pararauschbrand bei einem Gamsbock Im Jagdgebiet Radl-Hattenberg, Talschaft Gmünd im Bezirk Spittal a. d. Drau, konnte in der Gamsbrunft 2012 ein 4-jähriger, offensichtlich schwer kranker Gamsbock erlegt werden. Beim Ansprechen schien der Gams an hochgradiger Lahmheit zu leiden, bewegte sich kaum und seine Körperoberfläche war stark umfangsvermehrt, die Decke wirkte wie „aufgeblasen“. Bei der Untersuchung des Wildkörpers waren Gasansammlungen unter der Decke deutlich zu erkennen. Diese Gasödeme erstreckten sich vom Haupt über den Wildkörper bis hin zum Zwischenschalenbereich. Beim Berühren der Decke war ein eigenartiges Knistern bzw. Rauschen spür- und hörbar. Wildkörper, Geräusch sowie Gescheide waren optisch nicht verändert, es konnten auch keine größeren Verletzungen festgestellt werden, auffallend jedoch war eine starke Geruchsabweichung. Diese Abweichungen wurden zum Anlass genommen, eine mikrobiologische Fleischuntersuchung an der Landesanstalt für Veterinärmedizinische Untersuchungen Klagenfurt durchführen zu lassen, dabei konnte Clostridium septicum als Krankheitserreger nachgewiesen werden.
Pararauschbrand verläuft normalerweise binnen kürzester Zeit tödlich.
trittspforte für das Bakterium, es sind aber auch Infektionen über den Verdauungsapparat möglich. Der Pararauschbrand verläuft als fieberhafte Erkrankung mit Gasödembildung, die Tiere zeigen ein hochgradig gestörtes Allgemeinverhalten und verenden innerhalb weniger Tage. Die Ansammlung von Gas unter der Haut wird durch das Bakterium verursacht, welches den Organismus des Wirtes mit Erregern überschwemmt, bis es schließlich durch die entstehenden Giftstoffe zum Absterben von Zel-
len und zu einer Septikämie (Blutvergiftung) kommt. Die Erlegung eines mit Pararauschbrand infizierten Gamsbockes ist in jedem Fall eine Hegemaßnahme, jedoch wird eine solche in den seltensten Fällen möglich sein, da die Krankheit innerhalb kürzester Zeit abläuft und das Tier normalerweise verendet bevor es gesichtet wird. Dipl. Tzt. Johann BURGSTALLER, Univ.-Doz. Dr. Armin DEUTZ, Franz ERLACHER
Das sich unter streng anaeroben Bedingungen (Luftabschluss) vermehrende Sporen bildende Bakterium Clostridium septicum löst das Krankheitsbild des Pararauschbrandes aus. Dieser Erreger kommt in der Umwelt weit verbreitet vor. Seine krankmachende Eigenschaft entsteht vor allem durch die Bildung von Toxinen (Giftstoffen). Das Wirtsspektrum von Clostridium septicum ist ein sehr breites. So können neben Säugetieren und Menschen auch Vögel infiziert werden. Im Gegensatz dazu sind Infektionen mit dem Rauschbranderreger Clostridium chauvoei auf Wiederkäuer beschränkt. Die Wundinfektion ist die typische Ein-
Deutlich sichtbar sind die Gasödeme im Zwischenschalenbereich.
Punktegleich zum Jagdcupsieg 2013 Auch im zweiten Jahr, ist der Jagdcup, als dreiteilige Schießveranstaltung, weiterhin die größte Herausforderung für die Spitzenschützen des jagdlichen Schießens in Kärnten. Begonnen hat der heurige Jagdcup am 7. April im Lavanttal, wo wieder Franz Wagger und Dir. Maier am Schießstand Johannesberg einen Jagdparcours einrichteten, der viele überraschte und alle begeisterte. Gewinner waren Stefan Tschinder vor Rudolf Wirtitsch, August Polanez, Franz Kampl und Mag. Heimo Wolte. Der 2. Jagdcup fand am 8. Juni in Bleiburg/Sorgendorf unter der Leitung von Hermann Innerwinkler und Bezirksjägermeister Franz Koschuttnigg statt. Die jagdlichen Traptauben wurden als Wurfscheibendisziplin geschossen und die Namen der Sieger lauteten: Horst Poleiner, Mag. Heimo Wolte, Josef Stampfer, Klaus Hofer und Stefan Tschinder. Die Entscheidung fand im 3. Jagdcup – gleichzeitig die Landesmeisterschaft – in Pakein bei Grafenstein statt. Diesmal war es die Disziplin Compacsporting, die auf die Jagdschützen als Herausforderung wartete. Dass bei allen Jagdcupschießen auch die Kugeldisziplinen, liegend, frei stehend mit Bergstock und fixer Bergstock, ein Kriterium waren, ist hervorzuheben. Das Resultat des 3. Jagdcups laute-
Punktegleich am 1. Platz
te: August Polanez vor Mag. Heimo Wolte, Franz Kampl, Horst Poleiner, Patrick Wolte und Stefan Peterschinek. Bei der Gesamtwertung (die zwei besten Jagdcupergebnisse) stellte sich heraus, dass Horst Poleiner und Heimo Wolte punktegleich den ersten Platz belegten, erst bei genauerer Regelauslegung war es Horst Poleiner, der aufgrund der Kugelwertung den verdienten Sieg errang. 3. im Jagdcup wurde St. Tschinder vor A. Polanez, M. Ottmann sen. und J. Stampfer. Der ruhige, sympathische Förster Josef Stampfer erreichte den hervorragenden 6. Platz in der Gesamtwertung. Die Familie Ottmann Vater, Sohn und Bruder sorgten aufgrund ihres guten Abschneidens für eine weitere Überraschung. Außerdem ergeht eine besondere Gratulation an den Büchsenma-
Neuer Askari-Katalog Im neuen Gratis-Katalog Herbst/ Winter findet der Jäger und Naturbegeisterte auf über 200 Seiten neue und praktische Produkte aus allen Jagdbereichen. Highlights des Kataloges sind Thermoanzüge für kalte Ansitznächte, Tarnbekleidungs-Linien sowie der stark erweiterte Trachtenbereich für die Jagd im traditionellen Stil. Auch die Jägerin findet im Innenteil des neuen Kataloges ein speziell abgestimmtes Bekleidungs-Programm mit passenden Bekleidungs-Accessoires. Weitere Bereiche des speziell abgestimmten Sortiments sind u.
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chermeister Peter Ebenberger, der als einer der ältesten Schützen mit seiner Erfahrung und seinem Ergebnis die Mannschaft Spittal zum Sieg führte. Der beste Kugelschütze des Jagdcups war Karl Striessnig vor Peter Süssenbacher und Horst Poleiner Jun. Landesjägermeister DI Dr. Gorton nahm die Siegerehrung vor und gleich zu Beginn wurde ein Jagdschütze geehrt, dem eine große gesundheitliche Prüfung auferlegt war, denn Thomas Mokina musste einen Schlaganfall mit schwerwiegenden Folgen überstehen. Für diesen harten Weg zurück zur Schützenfamilie wurde ihm der silberne Schütze überreicht und der Landesjägermeister dankte ihm und freute sich mit allen Jagdschützen, dass Thomas Mokina wieder aktiv am Jagdgeschehen teilnehmen kann.
Die siegreiche Spittaler Mannschaft mit F. Ottmann, M. Ottmann Sen., Landesjägermeister DI Gorton, M. Ottmann Jun. und Peter Ebenberger. Im Vordergrund die Einzelsieger Franz Kampl, Horst Poleiner, August Polanez, Mag. Heimo Wolte
Ergebnisse der Landesmeisterschaft 2013 MANNSCHAFTSWERTUNG LANDESMEISTERSCHAFT 2013 Spittal mit Feldkirchen II Völkermarkt Klagenfurt I Wolfsberg I St. Veit
1214 Punkten 1185 1161 1161 1131 1116
EINZELWERTUNG LANDESMEISTERSCHAFT KOMBINATION 1. August Polanez, 2. Mag. Heimo Wolte, 3. Franz Kampl, 4. Horst Poleiner, 5. Patrick Wolte
WURFSCHEIBEN 1. Ex aequo August Polanez und Heimo Wolte, 3. P. Nagele, P. Wolte, M. Ottman jun., M. Ottmann sen., Peter Ebenberger
KUGEL 1. Peter Süssenbacher, 2. Franz Kampl, 3. Karl Striessnig, Horst Poleiner Abschließend eine Gratulation allen Jagdschützen und ein herzliches Danke allen Mitarbeitern und Spendern der Preise, und ein Schützen Heil bis zum Jagdcup 2014! Mag. Heimo Wolte Landesschießreferent
Landesjägermeister DI Dr. Gorton und BJM Koschuttnigg flankieren die Völkermarkter Mannschaft (3. Platz), in der Mitte Thomas Mokina
rende Bachen, Überläufer, Frischlinge), Wildkaninchen, Waschbären, Füchse und Marderhunde. Folgendes Wild ist während des ganzen Jahres zu schonen: Steinwild, Bär, Wolf, kleines Wiesel, Fischotter, Luchs, Wildkatze, Biber, Auerhenne, Birkhenne, Haselhenne, Alpenschneehuhn, Steinhuhn, Fasanhenne, Wachtel, Wacholderdrossel (Krammetsvogel), Graureiher, Haubentaucher, Bekassine, Wildenten, ausgenommen Stock-, Krick-, Pfeif-, Schnatter-, Spieß-, Löffel-, Tafel-, Reiherund Knäkenten, Wildgänse, ausgenommen Grau-, Saat- und Kanadagänse, Hohltauben, Taggreifvögel und Eulen. *
unter „nichtführenden Tieren“ ist weibliches Wild, welches kein Kalb führt und nicht tragend (innehabend) ist, zu verstehen
*** Ausnahme nur im Rahmen der von der Landesregierung erlassenen Bescheide
Der heimische Wildbretmarkt läuft weiterhin nur sehr schleppend. Nach Rücksprache in den Bezirken wurden gegen Ende September folgende durchschnittliche Wildbretpreise je Kilogramm in der Decke erzielt. Rehwild: 6 bis 8 kg € 1,50 8 bis 12 kg € 2,50 über 12 kg € 3,50
Die Angaben beziehen sich auf den Raum Villach, N 46°40’, O 13°50’. Im Lavanttal sind Aufund Untergang um 3 Minuten früher, in Heiligenblut um 2 Minuten später.
Gesetzliche Jagdzeit = +/– 1 Stunde. Bitte sich darüber hinaus in den aktuellen Tageszeitungen zu informieren.
bis 12 kg über 12 kg
Die Preise verstehen sich ohne MWSt. Alle Wildstücke nur mit gutem Schuss ohne Haupt. Bei Privatverkauf können höhere Preise erzielt werden. Wir halten ausdrücklich fest, dass es sich nur um Durchschnittswildbretpreise handelt. Die Wildbretpreise müssen daher bei Erscheinen des Blattes nicht auf dem aktuellen Stand sein! Wir erinnern den Jäger daran, dass laut Wildfleischverordnung jedes Stück Schalenwild, das in den Verkehr gebracht wird, mit einem ausgefüllten Wildbretanhänger zu versehen ist. Der Wildbrethandel wünscht, dass wegen der Verkeimung die Drossel entfernt und das Schloss nicht geöffnet wird. Straßenfallwild darf nicht in den Verkehr gebracht werden.
Sonnen- Sonnen- Mond aufgang untergang 6. 10. 7.08 18.33 5. 10.첆 13. 10. 7.18 18.19 12. 10. 쐟 20. 10. 7.28 18.07 19. 10. 쐠 27. 10. 6.37 16.55 27. 10. 쐡 3. 11. 6.47 16.44 3. 11.첆 10. 11. 6.58 16.35 10. 11. 쐟 17. 11. 7.08 16.27 17.11. 쐠 24. 11. 7.18 16.21 25. 11. 쐡 1. 12. 7.27 16.17 3. 12.첆 8. 12. 7.34 16.15 9. 12. 쐟 15. 12. 7.41 16.15 17. 12. 쐠
Vorsicht und Rücksicht bei Treibjagden! Wir appellieren an die Jäger bei Treibjagden folgende Gebote besonders zu beachten: ◆ Den Anweisungen des Jagdleiters ist unbedingt Folge zu leisten. Fragen Sie, wenn etwas unklar ist. ◆ Beginn und Ende des Treibens sollen, für jeden Schützen hörbar, an- und abgeblasen werden. ◆ Das Laden und Entladen darf nur auf dem Stand erfolgen. Bei Zusammenkünften ist die Waffe gebrochen zu tragen. Vor und nach dem Abblasen (Abrufen) darf nicht mehr geschossen werden. ◆ Bei Abgabe von Schüssen auf den Hintergrund achten! (Sicherheitsentfernung beim Schrotschuss beachten! Faustregel: Schrotdurchmesser in mm x 100 m). ◆ Mit den Nachbarschützen Verbindung (Handzeichen) aufnehmen! ◆ Das Verlassen des Standes, aus welchen Gründen auch immer, ist vor dem Abblasen verboten. ◆ Nicht auf zu niedrig streichendes Flugwild schießen! Keine Schüsse auf Flugwild unter 45 Grad abgeben! ◆ Berücksichtigen Sie immer die Gefahr von Gellern bei felsigem
Untergrund, gefrorenem Boden oder beim Schuss in Richtung Wasserflächen! ◆ Nicht in Richtung der Treiber schießen, arbeitende Hunde beachten! ◆ Treiber mit im Handel erhältlichen Signalwesten bekleiden! ◆ Keine Personen unter 14 Jahren als Treiber einsetzen! Obwohl jeder Jäger mit gültiger Jagdkarte gegen Unfälle versichert ist, ist mit der Waffe immer und überall größte Vorsicht geboten. Für einige wenige Jäger ist es aber keine Selbstverständlichkeit, dass sie mit gültigen Jagddokumenten bei Treibjagden erscheinen. Eine Kontrolle der Jagddokumente ist daher immer angebracht. Jagdausübungsberechtigte, Jagdleiter oder Jagdschutzorgane, die ihre Kontrollaufgaben nicht ernst nehmen, machen sich selbst bei Unfällen mitschuldig.
SCHROTSCHUSSENTFERNUNG EINHALTEN! Auf eine Unsitte bei Treibjagden möchten wir noch besonders hinweisen: Die normale Schrotschussentfernung wird nicht immer ein-
gehalten. Des Öfteren ist zu beobachten, dass Wild aus großer Entfernung beschossen wird. Die maximale Schrotschussentfernung beträgt ca. 35 m. Der Schuss über diese Distanz hinaus gilt als unweidmännisch, weil er das Wild infolge zu geringer Deckung und Durchschlagswirkung der Schrote nicht sofort zu töten vermag.
RÜCKSICHT AUF BEVÖLKERUNG NEHMEN! Treibjagden, die in der Nähe von Siedlungen, Industrieanlagen oder viel befahrenen Straßen stattfinden, unterliegen äußerster öffentlicher Beobachtung. Die Kärntner Jägerschaft richtet das eindringliche Ersuchen an alle Jagdausübungsberechtigten, Jagdleiter und Jäger, größte Rücksicht auf die Bevölkerung zu nehmen und sie nicht zu gefährden.
Neuverpachtung Restaurant Schloss Mageregg Nach Ablauf der Pachtperiode gelangt die Restauration des Jägerhofes Schloss Mageregg in 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Mageregger Straße 177, mit 1. Jänner 2014 zur Verpachtung. Interessierte melden sich bitte schriftlich oder telefonisch bis
zum 31. Oktober 2013 bei GF Mag. Freydis Burgstaller-Gradenegger 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Mageregger Straße 175 Telefon 0463/5114 69-16 E-Mail: freydis-gradenegger@kaerntner-jaegerschaft.at
Jagdliches Wissen In der Bleifrei-Diskussion – wie überall – spielen nicht nur Fakten sondern auch persönliche Erfahrungen eine Rolle. Es gibt allerdings einige Fakten, an denen nicht zu rütteln ist. Genau darum dreht sich diesmal das jagdliche Wissen, zusammengestellt von Schießreferent Mag. Heimo Wolte. 1. Warum wird die Bleidiskussion erst in den letzten Jahren verstärkt geführt? 2. Welchen großen ballistischen Vorteil haben Bleigeschosse und weshalb? 3. Welche Auswirkungen hat Blei auf den menschlichen Organismus? 4. Welche Personengruppen sind in Hinblick auf die Auswir-
kungen von Blei besonders gefährdet? 5. Wie weit vom Schusskanal entfernt können, mit Hilfe von Röntgengeräten, feine Bleipartikel nachgewiesen werden? 6. Worin liegt der Unterschied zwischen Blei- und Messing- oder Kupfergeschossen? 7. In welchen Medien (Substanzen) werden heutzutage Geschosse z.B. in Hinblick auf Splitterwirkung, Wirkungsbreite, -tiefe etc. getestet? 8. Wie wirken sich Kupferoder Messinggeschosse auf die Läufe aus?
Alle Antworten finden sich diesmal im Artikel „Bleifrei“ auf den Seiten 9 bis 10.
WA H L AU S S C H R E I B U N G
Wahlausschreibung für die Wahlen in alle satzungsgemäßen Gremien der Kärntner Jägerschaft Nachdem die Funktionsperiode aller Organe der Kärntner Jägerschaft endet, finden 2014 in allen Gremien satzungsgemäß Wahlen statt. Die ersten Wahlgänge finden bei den Hegeringversammlungen, die weiteren bei den Bezirksversammlungen und beim Kärntner Landesjägertag statt. Nachstehend veröffentlichen wir die wichtigsten Bestimmungen der Wahlordnung gemäß §§ 48 ff der Satzung. Bei den
HEGERINGVERSAMMLUNGEN: sind zu wählen: ◆der Hegeringleiter, ◆sein Stellvertreter, ◆die Delegierten und ◆Ersatzdelegierten zum Bezirksjägertag (Bezirksversammlung)
WAHLBERECHTIGUNG UND WÄHLBARKEIT Wahlberechtigt im Hegering sind nur Mitglieder der Kärntner Jägerschaft (mit gültiger Jagdkarte), die im Bereich des Hegeringes ihren Hauptsitz haben oder dort das Jagdausübungsrecht besitzen (Eigenjagdberechtigte, Jagdpächter, Bevollmächtigte, Jagdverwalter) oder den Jagdschutz ausüben oder dort einer Jagdgesellschaft als Mitglied angehören. Mitglieder der Kärntner Jägerschaft, die auf diese Art Mitglied zweier oder mehrere Hegeringe sind, haben zu erklären, in welchem Hegering sie ihr Stimmrecht sowie das aktive und passive Wahlrecht in Anspruch nehmen wollen. Wird eine solche Erklärung (eigenes Formular) nicht bis zum 31.1. eines Jahres bei der Landesgeschäftsstelle abgegeben, ist das Mitglied bei der Landesgeschäftsstelle im Mitglieder-(Wähler)verzeichnis für den Hauptwohnsitz-Hegering zu führen und hat dort sein Stimmrecht sowie aktives und passives Wahlrecht. Mitglieder, die im Mitgliederund Wählerverzeichnis noch nicht geführt sind und die Erklärungen nicht fristgerecht abgeben, sind nicht wahlberechtigt und nicht wählbar.
Mitglieder der Kärntner Jägerschaft, für die sich keine Zugehörigkeit zu einem Hegering ergibt, haben mittels Formular zu erklären (Erklärung, grüne Karte), in welchem Hegering sie künftig ihre Mitgliedschaft sowie das aktive und passive Wahlrecht in Anspruch nehmen wollen.
STICHTAG FÜR DAS WAHLRECHT Als Stichtag für die Voraussetzung des Wahlrechtes und der Wählbarkeit gilt der 1. Dezember 2013. Wer bis dahin die Jagdkarte für 2013 gelöst hat, scheint im Mitglieder- und Wählerverzeichnis des Hegeringes auf. Wer im Verzeichnis nicht aufscheint, hat kein Wahlrecht!
HEGERING-MITGLIEDERLISTE Jeder Hegeringleiter erhält von der Landesgeschäftsstelle eine Mitgliederliste seines Hegeringes zum maßgeblichen Stichtag, die entsprechende Anzahl Einladungskarten, einige Formulare „Erklärung“ und Wahlprotokolle, sowie die der Mitgliederliste entsprechenden Adresskleber zugesandt, die alle Veränderungen berücksichtigt, die der Landesgeschäftsstelle zur Kenntnis gekommen sind. Die
ORT UND ZEIT DER WAHL ◆ Mitteilung, welche Organe zu wählen sind ◆ Anzahl der zu wählenden Personen und ihrer allfälligen Stellvertreter ◆ Mitteilung, bei wem und bis zu welchem Zeitpunkt Wahlvorschläge einzubringen sind. Die Termine der Hegeringversammlungen sind überdies im Mitteilungsblatt der „Kärntner Jäger“ auszuschreiben (erfolgt auch großteils in der vorliegenden Ausgabe).
BEZIRKSJÄGERTAG: Beim Bezirksjägertag (Bezirksversammlung) sind zu wählen: ◆der Bezirksjägermeister, ◆ sein Stellvertreter, ◆ drei Mitglieder des Bezirksausschusses, ◆ deren Stellvertreter ◆ die Delegierten und ◆ Ersatzdelegierten zum Kärntner Landesjägertag (Vollversammlung).
KÄRNTNER LANDESJÄGERTAG: Beim Kärntner Landesjägertag sind zu wählen: ◆ der Landesjägermeister ◆ seine beiden Stellvertreter ◆ fünf weitere Mitglieder des Landesvorstandes ◆ die Sachbearbeiter (Referenten) im Landesausschuss ◆ ihre Stellvertreter ◆ zwei Rechnungsprüfer und ◆ ihre Stellvertreter ◆ die Mitglieder des Disziplinarrates, ◆ der Disziplinaranwalt und ◆ sein Stellvertreter.
WAHLBERECHTIGT beim Kärntner Landesjägertag (Vollversammlung) sind die Bezirksjägermeister und die Delegierten der Bezirksgruppe, im Falle der Verhinderung die Ersatzdelegierten. Die
WAHLVORSCHLÄGE Wahlen in alle satzungsmäßigen Gremien (Hegeringversammlung, Bezirksjägertag und Kärntner Landesjägertag) dürfen nur aufgrund von schriftlichen Wahlvorschlägen der Wahlberechtigten durchgeführt werden. Wahlvorschläge müssen bis zum Ablauf des achten Tages vor dem Wahltermin eingebracht werden (im Hegering beim HRL, im Be-
zirk bei der Bezirksgeschäftsstelle und für den Kärntner Landesjägertag in der Landesgeschäftsstelle). Der Wahlvorschlag muss die Zustimmungserklärung jedes Kandidaten enthalten; hiefür genügt die Beisetzung der Unterschrift. Die Unterschrift kann entfallen, wenn der Wahlvorschlag vom Landesausschuss, vom Bezirksausschuss oder vom Hegeringleiter eingebracht wird.
WAHLLEITER – WAHLKOMMISSION Die Hegeringversammlung, der Bezirksjägertag und der Kärntner Landesjägertag haben aus dem Kreis der anwesenden Mitglieder der Kärntner Jägerschaft einen Wahlleiter und eine aus vier Personen stehende Wahlkommission zu wählen, die bei geheimen Wahlen die Stimmzettel austeilt und entgegennimmt und die Stimmenzählung vornimmt.
WAHLVORGANG Die Wahl erfolgt grundsätzlich geheim, d. h. mit Stimmzettel. Durch Handerheben kann nur dann abgestimmt werden (offene Wahl), wenn nur ein einziger Wahlvorschlag vorliegt. Ob und inwieweit Organe in ihrer Gesamtheit (en bloc) oder einzeln gewählt werden sollen, beschließen die Wahlberechtigten. Wird die Abstimmung en bloc be-
schlossen, kann sie nur durch Handerheben erfolgen. Bei der geheimen Wahl sind von der Wahlkommission ausgeteilte Stimmzettel zu verwenden, die das Siegel der Kärntner Jägerschaft tragen müssen.
WAHLNIEDERSCHRIFT Die Wahlkommission hat über die Wahlhandlung eine Niederschrift zu verfassen, die von allen Mitgliedern (fünf) zu unterschreiben und samt aller Unterlagen unverzüglich an die Landesgeschäftsstelle, Mageregger Straße 175, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, zu übermitteln ist.
Einladung zu den Hegeringversammlungen und Hegeschauen 2013 Hiemit ergeht an alle Mitglieder der Kärntner Jägerschaft die Einladung zu den Hegeringversammlungen und Hegeschauen. In den meisten Fällen finden gleichzeitig satzungsgemäß Wahlen statt und werden die Mitglieder des Hegeringes zum Wahlakt noch gesondert und schriftlich eingeladen. Trotzdem bitten wir die Jäger, die nach-
Klagenfurt furrt Wenn die Termine für Wahlen nicht gesondert angegeben sind, finden diese im Rahmen der Hegeringversammlungen statt. ◆ HR 204003 (Ebenthal) und HR 204006 (Grafenstein): Bewertung: Samstag, 8. Februar, 9 Uhr, Poggersdorf, GH Krassnig/Jahn; Hegeschau: Sonntag, 9. Februar, 10 Uhr, Poggersdorf, GH Krassnig/Jahn. Heilige Messe um 8.30 Uhr in Poggersdorf vor der Hegeschau Wahlen: 204003 (Ebenthal): Freitag, 10. Jänner, 19 Uhr, Ebenthal, GH Lamplwirt; HR 204006 (Grafenstein): Sonntag, 9. Februar, nach der Hegeringversammlung ◆ HR 204004 (Klagenfurt-Nord) und HR 204005 (Maria Saal): Bewertung: Samstag, 15. Februar, 9.30 Uhr, Zollfeld/Maria Saal, GH Fleissner; Hegeschau: Samstag, 15. Februar, 14 Uhr, Zollfeld/Maria Saal, GH Fleissner ◆ HR 204007 (Ludmannsdorf): Bewertung: Samstag, 25. Jänner, 10 Uhr, Ludmannsdorf, GH Ogris; Hegeschau: Samstag, 25. Jänner, 14 Uhr, Ludmannsdorf, GH Ogris ◆ HR 204008 (Klagenfurt-West) und HR 204009 (Moosburg): Bewertung: Freitag, 7. Februar, 14 Uhr, Techelsberg, GH Ulbing; Hegeschau: Samstag, 8. Februar, 14 Uhr, Techelsberg, GH Ulbing Wahlen: HR 204008 (KlagenfurtWest): Samstag, 1. Februar, 10 Uhr, Wölfnitz, GH Wölfnitzerhof/Kalles; HR 204009 (Moosburg): Freitag, 24. Jänner, 19 Uhr, Moosburg, GH Karawankenblick ◆ HR 204010 (Keutschach): Bewer-
tung: Freitag, 31. Jänner, 17 Uhr, Keutschach, GH Schaschl (Karawankenblick, Pyramidenkogel); Hegeschau: Freitag, 31. Jänner, 19 Uhr, Keutschach, GH Schaschl (Karawankenblick, Pyramidenkogel) ◆ HR 204011 (Feistritz i. R.), HR 204012 (Zell-Pfarre), HR 204013 (St. Margareten i. R.) und HR 204014 (Ferlach): Bewertung: Freitag, 14. Februar, 13 Uhr, Ferlach, Rathaus Ferlach; Hegeschau: Samstag, 15. Februar, 14 Uhr, Ferlach, Rathaus Ferlach Wahlen: HR 204011 (Feistritz i. R.): Freitag, 31. Jänner, 19 Uhr, Suetschach, GH Stefaner; HR 204012 (Zell-Pfarre): Freitag, 10. Jänner, 18 Uhr, Zell-Pfarre, GH Malle; HR 204013 (St. Margareten i. R.): Freitag, 10. Jänner, 18.30 Uhr, Gupf/St. Margareten i. R., GH Schuschnig/Grießer; HR 204014 (Ferlach): Freitag, 17. Jänner, 19 Uhr, Ressnig/Ferlach, GH Plasch
Villach Wenn die Termine für Wahlen nicht gesondert angegeben sind, finden diese im Rahmen der Hegeringversammlungen statt. ◆ Hegering 207017 (Feld am SeeAfritz): Samstag, 25. Jänner, 14 Uhr, Afritz, Kultursaal; Bewertung: Donnerstag, 23. Jänner, 16 Uhr; Hegeschau: Freitag, 24. Jänner und Samstag 25. Jänner, 9 Uhr, Afritz, Kultursaal ◆ Hegering 207018 (Arriach): Samstag, 15. Februar, 19 Uhr, Arriach, GH Bauerwirt; Bewertung: Donnerstag, 13. Februar, 19 Uhr; Hegeschau: Freitag, 14. Februar, 9
bis 20 Uhr u. Samstag, 15. Februar, 9 bis 18 Uhr, Arriach, GH Bauerwirt ◆ Hegering 207019 (Treffen): Samstag, 25. Jänner, 19 Uhr, Treffen, GH Kuchlerwirt; Bewertung: Donnerstag, 23. Jänner, 19 Uhr; Hegeschau: Freitag, 24. Jänner, 16 Uhr, Treffen, GH Kuchlerwirt ◆ Hegering 207020 (Weißenstein-Fresach-Ferndorf): Sonntag, 26. Jänner, 14 Uhr, Fresach, GH Wirt; Bewertung: Samstag, 25. Jänner, 9 bis 12 Uhr; Hegeschau: Samstag, 25. Jänner bis zum Beginn der Hegeschau am Sonntag, Fresach, GH Wirt ◆ Hegering 207021 (Wernberg-Velden): Sonntag, 26. Jänner, 14 Uhr, Kerschdorf, GH Kupper; Bewertung: Samstag, 25. Jänner, 18 Uhr; Hegeschau: Sonntag, 26. Jänner, 9 bis 14 Uhr, Kerschdorf, GH Kupper Hegering 207022 (St. Jakob): Samstag, 1. Februar, 14 Uhr, St. Jakob, Kulturhaus; Bewertung: Freitag, 31. Jänner, 16 Uhr; Hegeschau: Samstag, 1. Februar, 10 bis 14 Uhr, St. Jakob, Kulturhaus ◆ Hegering 207023 (Finkenstein): Freitag, 7. Februar, 19 Uhr, Altfinkenstein, GH Baumgartnerhof; Bewertung: Donnerstag, 6. Februar, 18 Uhr; Hegeschau: Freitag, 7. Februar, 14 bis 18 Uhr, Altfinkenstein, GH Baumgartnerhof ◆ Hegering 207024 (Arnoldstein): Freitag, 31. Jänner, 19 Uhr, Agoritschach, GH Fertala; Bewertung: Donnerstag, 30. Jänner, 18 Uhr; Hegeschau: Freitag, 31. Jänner, 9 bis 18 Uhr, Agoritschach, GH Fertala ◆ Hegering 207025 (HohenthurnThörl-Feistritz/Gail): Freitag, 24. Jänner, 19 Uhr, Thörl-Maglern, Mehrzweckhaus; Bewertung: Donnerstag, 23. Jänner, 18 Uhr; Hegeschau: Freitag, 24. Jänner, 9 bis 18 Uhr, Thörl-Maglern, Mehrzweckhaus
Hegering 207026 (Nötsch-Dobratsch): Freitag, 21. Februar, 19 Uhr, Nötsch, Kultursaal; Bewertung: Donnerstag, 20. Februar, 18 Uhr; Hegeschau: Freitag, 21. Februar, 10 bis 18 Uhr, Nötsch, Kultursaal ◆ HR 207028 (Foscari-Paternion), HR 207029 (Paternion-Weißenstein) und HR 207030 (Stockenboi): Sonntag, 23. Februar, 14 Uhr, Paternion, Götz-Stadl; Bewertung: Samstag, 22. Februar, 8 Uhr; Hegeschau: Sonntag, 23. Februar, 9 Uhr, Paternion, Götz-Stadl Wahlen: HR 207028 (Foscari-Paternion): Freitag, 31. Jänner, 15 Uhr, Paternion, FD Foscari; HR 207029 (Paternion-Weißenstein): Samstag, 8. Februar, 19 Uhr, Paternion, GH Tell; HR 207030 (Stockenboi): Sonntag, 2. Februar, 14 Uhr, Stockenboi, GH Wassermann ◆ HR 207031 (Villach West-Magistrat) und HR 207032 (Villach Nord/Ost/SüdMagistrat): Freitag, 17. Jänner, 19 Uhr, Villach-Maria Gail, GH Moser; Bewertung: HR 207031 (Villach WestMagistrat): Freitag, 17. Jänner, 9 Uhr; HR 207032 (Villach Nord/Ost/Süd-Magistrat): Donnerstag, 16. Jänner, 19 Uhr; Hegeschau: Freitag, 17. Jänner, 12 bis 19 Uhr, Villach-Maria Gail, GH Moser
Hermag Die Wahlen im Bezirk Hermagor finden im Rahmen der Hegeringversammlungen statt. ◆ HR 203033 (Würmlach): Bewertung: Freitag, 10. Jänner, 18 Uhr, Würmlach, GH Zebedin; Hegeschau: Samstag, 11. Jänner, 17 Uhr, Würmlach, GH Zebedin ◆ HR 203034 (Mauthen): Bewertung: Freitag, 10. Jänner, 19 Uhr, Mauthen, GH Brückenwirt; Hegeschau: Samstag, 11. Jänner, 19 Uhr, Mauthen, GH Brückenwirt ◆ HR 203035 (Kötschach): Bewertung: Freitag, 10. Jänner, 14 Uhr, GH Engl-Kirchenwirt; Hegeschau: Freitag 10. Jänner, 19 Uhr, Kötschach, GH Engl-Kirchenwirt ◆ HR 203036 (Maria Luggau-Liesing): Bewertung: Freitag, 10. Jänner, 10 Uhr, Liesing, GH Willhelmer; Hege-
schau: Samstag, 11. Jänner, 10 Uhr, Liesing, GH Willhelmer ◆ HR 203037 (Birnbaum): Bewertung: Freitag, 10. Jänner, 14 Uhr, St. Jakob/Lesachtal, GH AlpenhofStrenge; Hegeschau: Samstag, 11. Jänner, 14 Uhr, St. Jakob/Lesachtal, GH Alpenhof- Strenge ◆ HR 203039 (Dellach) und HR 203040 (Reisach): Bewertung: Freitag, 24. Jänner, 14 bis 17 Uhr; Hegeschau: Samstag, 25. Jänner, 14 Uhr, Grafendorf, GH Post ◆ HR 203041 (Kirchbach) und HR 203042 (Rattendorf): Bewertung: Donnerstag, 23. Jänner, 14 bis 16 Uhr, Waidegg, Waidegger Wirt; Hegeschau: Freitag, 24. Jänner, 18.30 Uhr, Waidegg, Waidegger Wirt ◆ HR 203043 (Möderndorf): Bewertung: Mittwoch, 8. Jänner, 16 bis 18 Uhr, Kameritsch, Hotel Hubertushof; Hegeschau: Donnerstag, 9. Jänner, 18 Uhr, Kameritsch, Hotel Hubertushof ◆ HR 203044 (St. Lorenzen i. Gitschtal) und HR 203045 (Weißbriach): Bewertung: Samstag, 11. Jänner, 16 bis 18 Uhr, Reiterhof Golz; Hegeschau: Sonntag, 12. Jänner, 10 Uhr, Reiterhof Golz ◆ HR 203046 (Hermagor): Bewertung: Samstag, 11. Jänner, 18 Uhr, Radnig, GH Grollitsch; Hegeschau: Sonntag, 12. Jänner, 14 Uhr, Radnig, GH Grollitsch ◆ HR 203047 (Egg): Bewertung: Samstag, 25. Jänner, 17 Uhr, Latschach, GH Plamenig; Hegeschau: Sonntag, 26. Jänner, 18 Uhr, Latschach, GH Plamenig ◆ HR 203048 (St. Stefan i. Gailtal): Bewertung: Samstag, 18. Jänner, 8 Uhr, St. Stefan, Sonnenhof Smole; Hegeschau: Samstag, 18. Jänner, 16 Uhr, St. Stefan, Sonnenhof Smole ◆ HR 203049 (Vorderberg): Bewertung: Freitag, 17. Jänner, 17 Uhr, Vorderberg, GH Ortsburg; Hegeschau: Samstag, 18. Jänner, 13 Uhr, Vorderberg, GH Ortsburg
HR 206053 (Spittal): Mittwoch, 19. Februar, 19 Uhr, GH Simeter; HR 206055 (Lendorf): Samstag, 8. Februar, 19 Uhr, GH Kolmwirt; HR 206056 (Baldramsdorf): Samstag, 11. Jänner, 17 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus Baldramsdorf; HR 206057 (Lurnfeld): Donnerstag, 23. Jänner, 19 Uhr, Möllbrücke, GH Haslacher Prinz Eugen; HR 206058 (Sachsenburg): Samstag, 8. Februar, 19.30 Uhr, GH Lampersberger; HR 206059 (Lind): Freitag, 17. Jänner, 19 Uhr, Lind, GH Steiner; HR 206060 (Kleblach): Freitag, 7. Februar, 20 Uhr, Kleblach, GH Rauter ◆ Talschaft II (Greifenburg): Samstag, 25. Jänner, 14 Uhr, Kultursaal Greifenburg HR 206061 (Steinfeld-Süd): Freitag, 7. Februar, 19 Uhr, Steinfeld, Brunnstube Fellbach; HR 206062 (Steinfeld-Nord): Freitag, 21. Februar, 19 Uhr, Steinfeld, GH Jägerwirt; HR 206063 (Greifenburg-Süd): Samstag, 1. Februar, 19 Uhr, GH Gamberger; HR 206064 (Greifenburg-Nord): Freitag, 14. Februar, 20 Uhr, Greifenburg, GH Schober; HR 206065 (Weißensee): Freitag, 10. Jänner, 19 Uhr, Gemeinde Weißensee, Mehrzwecksaal; HR 206066 (BergDellach): Samstag, 22. Februar, 19 Uhr, Dellach/Drau, GH Waldhof; HR 206067 (Irschen): Freitag, 7. Februar, 19 Uhr, Irschen, GH Dorfwirt; HR 206068 (Oberdrauburg): Samstag, 25. Jänner, 18 Uhr, Oberdrauburg, GH Niedermüller/Pontiller ◆ Talschaft III (Obervellach): Sonntag, 19. Jänner, 14 Uhr, Hotel Fraganter Wirt
HR 206069 (Reißeck Ost-Kolbnitz): Freitag, 17. Jänner, 19 Uhr, Kolbnitz, GH Schwarzenbacher; HR 206070 (Reißeck West-Penk): Freitag, 17. Jänner, 19.30 Uhr, Feuerwehrhaus Napplach; HR 206071 (Obervellach): Donnerstag, 16. Jänner, 20 Uhr, Waldschenke Hadt; HR 206072 (Flattach): Freitag, 17. Jänner, 19 Uhr, Fraganter Wirt; HR 206073 (Mallnitz): Freitag, 17. Jänner, 20 Uhr, BIOS Nationalpark
Die Wahlen im Bezirk Spittal finden im Rahmen der Hegeringversammlungen statt. ◆ Talschaft I (Spittal): Samstag, 1. Februar, 14 Uhr, Kulturhaus Pusarnitz
◆ Talschaft IV (Winklern): Sonntag, 2. Februar, 14 Uhr, Kultursaal Rangersdorf HR 206074 (Stall): Sonntag, 26. Jänner, 19 Uhr, GH zur Brücke; HR
HEGERINGVERSAMMLUNGEN 206075 (Rangersdorf): Samstag, 11. Jänner, 17 Uhr, Lainach, Hotel Margaretenbad; HR 206076 (Winklern): Freitag, 31. Jänner, 19 Uhr, Mörtschach, Hotel Post; HR 206077 (Großkirchheim): Samstag, 25. Jänner, 19 Uhr, GH Lesacher; HR 206078 (Heiligenblut): Donnerstag, 30. Jänner, 20 Uhr, Gemeindesaal Heiligenblut ◆ Talschaft V (Gmünd): Samstag, 18. Jänner, 14 Uhr, Stadtsaal Gmünd HR 206079 (Trebesing): Samstag, 15. März, 20 Uhr, Trebesinger Wirt; HR 206080 (Gmünd): Freitag, 21. Februar, 20 Uhr, Oberbuch, GH Hofer Glawischnig; HR 206081 (Malta SüdDornbach): Samstag, 8. Februar, 19 Uhr, Malta, GH Zirbenhof; HR 206082 (Malta Nord): Samstag, 8. Februar, 19 Uhr, Malta, GH Kramerwirt; HR 206083 (Eisentratten): Samstag, 8. Februar, 19.30 Uhr, Festsaal Eisentratten; HR 206084 (Leobengraben): Freitag, 14. März, 18 Uhr, Unterer Aschbacher, GH Post; HR 206085 (Kremsbrücke): Samstag, 8. März, 19 Uhr, Kremsbrücke, GH Post; HR 206086 (Rennweg): Freitag, 7. Februar, 19 Uhr, Rennweg, GH Post ◆ Talschaft VI (Millstatt): Samstag, 22. Februar, 14 Uhr, Millstatt, Kongresshaus HR 206087 (Seeboden): Samstag, 8. März, 19.30 Uhr, GH Tangernerwirt; HR 206088 (Millstatt): Samstag, 11. Jänner, 19 Uhr, Obermillstatt, GH Kirchenwirt; HR 206089 (Radenthein): Freitag, 24. Jänner, 19 Uhr, Werksrestaurant Radenthein; HR 206090 (Kaning): Sonntag, 2. März, 14 Uhr, Kaning, GH Unterwirt; HR 206091 (Bad Kleinkirchheim): Freitag, 14. März, 19.30 Uhr, GH Hinteregger
Feldkirchen ch hen ◆ HR 210101 (Steuerberg): Samstag, 25. Jänner, 15 Uhr, Steuerberg, GH Hoisbauer; Bewertung: 13 Uhr; Trophäenanlieferung: Freitag, 24. Jänner, 18 Uhr Wahlen: Samstag, 25. Jänner, 17 Uhr, Steuerberg, GH Hoisbauer ◆ HR 210095 (Sittich), HR 2100100
(Steindorf), HR 210102 (Glantal) und HR 210103 (Feldkirchen): Samstag, 1. Februar, 14 Uhr, Feldkirchen, Germannsaal; Bewertung: Freitag, 31. Jänner, 10 Uhr; Trophäenanlieferung: bis 10 Uhr Wahlen: HR 210095 (Sittich): Freitag, 14. Februar, 19 Uhr, Maltschach, GH Hecher; HR 2100100 (Steindorf): Freitag, 7. Februar, 19 Uhr, St. Urban, GH Urbaniwirt; HR 210102 (Glantal): Freitag, 21.Februar, 19 Uhr, Tauchendorf, GH Tamegger; HR 210103 (Feldkirchen): Freitag, 7. Februar, 19 Uhr, Feldkirchen, GH Untermoser ◆ HR 210096 (Gnesau), HR 210097 (Himmelberg), HR 210098 (Patergassen) und HR 210099 (Ebene Reichenau): Samstag, 8. Februar, 14 Uhr, Himmelberg, Kultursaal; Bewertung: Freitag, 7. Februar, 9 Uhr; Trophäenanlieferung: Donnerstag, 6. Februar, 16 bis 19 Uhr; Hegeschau: Freitag, 16 Uhr und Samstag, 8 bis 14 Uhr Wahlen: HR 210096 (Gnesau): Freitag, 28. Februar, 19 Uhr, Gnesau, GH Kirchenwirt; HR 210097 (Himmelberg): Donnerstag, 20. Februar, 19 Uhr, Himmelberg, GH Hubertus; HR 210098 (Patergassen): Freitag, 7. März, 19 Uhr, Patergassen, GH Zedlacher; HR 210099 (Ebene Reichenau): Freitag, 7. März, 19 Uhr, St. Lorenzen, GH Moosbacher ◆ HR 210094 (Sirnitz): Samstag, 22. Februar, 14 Uhr, Sirnitz, Kultursaal; Bewertung: 9 Uhr; Trophäenanlieferung: Donnerstag, 20. Februar, bis 12 Uhr Wahlen: Freitag, 7. März, 19 Uhr, Sirnitz, GH Widitscher
St. Veit/Glan Glan ◆ HR 205111 (Althofen, Guttaring, Hüttenberg), HR 205122 (Meiselding, Mölbling) und HR 205123 (Kappel/Krappfeld): Gemeinschaftshaus Passering, Leiter: HRL Karl Prasser; Trophäenanlieferung: Freitag, 24. Jänner, 13 bis 16 Uhr; Bewertung: Samstag, 25. Jänner, 8 Uhr; Hegeschau: Samstag, 25. Jänner, 14 Uhr Hegeringversammlung mit Wahl: HR 205111 (Althofen, Guttaring, Hüttenberg): Freitag, 14. Februar, 19
Uhr, Althofen, GH Prechtlhof; HR 205122 (Meiselding, Mölbling): Montag, 20. Jänner, 19 Uhr, Meiselding, GH Schöffmann; HR 205123 (Kappel/Krappfeld): Dienstag, 4. Februar, 19.30 Uhr, Kappel/Kr., GH Lindenwirt
GÖRTSCHITZTAL ◆ HR 205112 (Hüttenberg, Lölling), HR 205113 (Wieting), HR 205114 (Klein St. Paul, Eberstein) und HR 205115 (Brückl): Kultursaal Eberstein, Leiter: HRL Bernhard Ringswirth; Trophäenanlieferung: Donnerstag, 30. Jänner, 14 bis 18 Uhr; Bewertung: Freitag, 31. Februar, 9 Uhr; Hegeschau: Samstag, 1. Februar, 14 Uhr Hegeringversammlung mit Wahl: HR 205112 (Hüttenberg, Lölling): Freitag, 14. Februar, 19 Uhr, Hüttenberg, GH Zois; HR 205113 (Wieting): Freitag, 7. Februar, 19 Uhr, Kirchberg, GH Bacher; HR 205114 (Klein St. Paul, Eberstein): Freitag, 21. Februar, 20 Uhr, Eberstein, GH Liegl; HR 205115 (Brückl): Freitag, 21. Februar, 19 Uhr, Brückl, GH Schattleitner
GLANTAL ◆ HR 205106 (Sörg, Liebenfels), HR 205107 (Hörzendorf, Hardegg), HR 205108 (St. Georgen a. L.), HR 205109 (St. Veit/Glan, Frauenstein) und HR 205110 (Frauenstein, Wimitz): Hörzendorf, GH Seefriede; Leiter: HRL Peter Puck; Trophäenanlieferung: Freitag, 7. Februar, 13 bis 16 Uhr; Bewertung: Samstag, 8. Februar, 8 Uhr; Hegeschau: Samstag, 8. Februar, 14 Uhr Hegeringversammlung mit Wahl: HR 205106 (Sörg, Liebenfels): Freitag, 24. Jänner, 19 Uhr, Miedling, Esskulturwirt Zechnerin; HR 205107 (Hörzendorf , Hardegg): Freitag, 31. Jänner, 19 Uhr, Hörzendorf, GH Seefriede; HR 205108 (St. Georgen/ Lgs.): Freitag, 24. Jänner, 19 Uhr, Reipersdorf, GH Schumi; HR 205109 (St. Veit/Glan, Frauenstein): Freitag, 17. Jänner, 19.30 Uhr, Dreifaltigkeit, GH Jägerwirt; HR 205110 (Frauenstein, Wimitz): Freitag, 24. Jänner, 19 Uhr, Kraig, GH Blasebauer ◆ HR 205124 (Friesach) und HR 205125 (St. Salvator): Ingolsthal, GH Taumberger; Leiter: HRL Reinhold Neuwirther; Trophäenanlieferung: Frei-
tag, 14. Februar bis 18 Uhr; Bewertung: Samstag, 15. Februar, 8.30 Uhr; Hegeschau: Samstag, 15. Februar, 14 Uhr Hegeringversammlung mit Wahl: HR 205124 (Friesach): Freitag, 17. Jänner, 19 Uhr, Friesach, GH Prodinger; HR 205125 (St. Salvator): Donnerstag, 27. Februar, 19.30 Uhr, St. Salvator, GH Seppenbauer
METNITZ ◆ HR 205126 (Grades), HR 205127 (Metnitz), HR 205128 (Flattnitz), HR 205129 (Oberhof): Metnitz, Turnsaal der Hauptschule; Leiter: HRL Günther Auer; Trophäenanlieferung: Donnerstag, 13. Februar, 15 bis 20 Uhr; Bewertung: Freitag, 14. Februar, 13 Uhr; Hegeschau: Samstag, 15. Februar, 14 Uhr Hegeringversammlung mit Wahl: HR 205126 (Grades): Samstag, 22. Februar, 19 Uhr, Marienheim, GH Marienheim, Fam. Schaller; HR 205127 (Metnitz): Freitag, 28. Februar, 19 Uhr, Metnitz, GH Metnitztalerhof, Fam. Schaar; HR 205128 (Flattnitz): Freitag, 10. Jänner, 19 Uhr, Flattnitz, Alpenhotel Ladinig; HR 205129 (Oberhof): Samstag, 25. Jänner, 19 Uhr, Oberhof, GH Lindenwirt
GURKTAL ◆ HR 205116 (Straßburg), HR 205117 (Weitensfeld Nord), HR 205118 (Glödnitz), HR 205119 (Deutsch Griffen), HR 205120 (Weitensfeld Süd) und HR 205121 (Gurk, Pisweg): Glödnitz, GH Hochsteiner; Leiter: HRL Gerhard Altmann; Trophäenanlieferung: Donnerstag, 20. Februar, 16 bis 20 Uhr; Bewertung: Freitag, 21. Februar, 9 Uhr; Hegeschau: Samstag, 22. Februar, 14 Uhr Hegeringversammlung mit Wahl: HR 205116 (Straßburg): Mittwoch, 19. Februar, 20 Uhr, Straßburg, GH Landsmann; HR 205117 (Weitensfeld Nord): Mittwoch, 12. Februar, 19 Uhr, Zweinitz, GH Kronwirt; HR 205118 (Glödnitz): Freitag, 24. Jänner, 19 Uhr, Glödnitz, GH Hochsteiner; HR 205119 (Deutsch-Griffen): Samstag, 11. Jänner, 19 Uhr, Deutsch Griffen, GH Raffelwirt; HR 205120 (Weitensfeld Süd): Mittwoch, 12. Februar, 17 Uhr, Weitensfeld, Café Stocklauser; HR 205121 (Gurk, Pisweg): Freitag, 31. Jänner, 14 Uhr, Gurk, GH Erian
Wolfsberg rg g
Die Wahlen im Bezirk Wolfsberg finden im Rahmen der Hegeringversammlungen statt.
Die Wahlen im Bezirk Völkermarkt finden im Rahmen der Hegeringversammlungen statt. ◆ HR 208143 – 144 - 145 - 146 (Bad Eisenkappel): Bewertung: Freitag, 24. Jänner, 14 Uhr, Bad Eisenkappel, Kurhotel; Hegeschau: Samstag, 25. Jänner, 14 Uhr, Bad Eisenkappel, Kurhotel ◆ HR 208147 (Gallizien – Sittersdorf) und HR 208149 (St. Kanzian – Eberndorf): Bewertung: Samstag, 8. Februar, 9 Uhr, Gallizien, GH Zenkl; Hegeschau: Samstag, 8. Februar, 14 Uhr, Gallizien, GH Zenkl ◆ HR 208148 (Bleiburg): Bewertung: Sonntag, 2. Februar, 8 Uhr, Bleiburg, Kulturni Dom; Hegeschau: Sonntag, 2. Februar, 14 Uhr, Bleiburg, Kulturni Dom ◆ HR 208150 (Völkermarkt): Bewertung: Sonntag, 26. Jänner, 9 Uhr, Greuth, GH Supantschitsch/Tamischwirt; Hegeschau: Sonntag, 26. Jänner, 14 Uhr, Greuth, GH Supantschitsch/Tamischwirt ◆ HR 208151 (Griffen – Ruden): Bewertung: Samstag, 18. Jänner, 9 Uhr, Griffen, GH Kuchling; Hegeschau: Samstag, 18. Jänner, 14 Uhr, Griffen, GH Kuchling ◆ HR 208152 (Diex): Bewertung: Sonntag, 19. Jänner, 9 Uhr, Grafenbach, GH Leitgeb; Hegeschau: Sonntag, 19. Jänner, 11 Uhr, Grafenbach, GH Leitgeb
◆ HR 209134 (Frantschach-St. Gertraud): Samstag, 25. Jänner, 14 Uhr, Frantschach-St. Gertraud, Festsaal der Mondi Frantschach GmbH.; Trophäenabgabe: Freitag, 24. Jänner, 15 bis 17 Uhr; Bewertung: Freitag, 24. Jänner, Rehwild 17 Uhr, Rotwild und Gamswild 18.30 Uhr ◆ HR 209136 (St. Paul) und HR 209139 (Lavamünd): Sonntag, 26. Jänner, 14 Uhr, Granitztal-St. Paul, GH Gößnitzer; Trophäenabgabe: Freitag, 24. Jänner, 18 bis 20 Uhr; Bewertung: Samstag, 25. Jänner, Rehwild 8 Uhr, Rot- und Gamswild 9 Uhr ◆ HR 209141 (Reichenfels): Samstag, 1. Februar, 14 Uhr, Reichenfels, GH Hirschenwirt; Trophäenabgabe: Donnerstag, 30. Jänner, 15 bis 17 Uhr; Bewertung: Donnerstag, 30. Jänner, Rehwild 17 Uhr, Rot- und Gamswild 18.30 Uhr ◆ HR 209135 (St. Andrä) und HR 209138 (Wolfsberg Süd): Samstag, 1. Februar, 19 Uhr, St. Andrä i. Lav., GH Deutscher; Trophäenabgabe: Samstag, 1. Februar, 8 Uhr; Bewertung: Samstag, 1. Februar, Rehwild 9 Uhr, Rot- und Gamswild 10 Uhr ◆ HR 209133 (Preitenegg): Samstag, 8. Februar, 14 Uhr, Preitenegg, Kultursaal; Trophäenabgabe: Donnerstag, 6. Februar, 15 bis 18 Uhr; Bewertung: Donnerstag, 6. Februar, Rehwild 18 Uhr, Rot- und Gamswild 19 Uhr ◆ HR 209137 (Wolfsberg West): Sonntag, 9. Februar, 14 Uhr, St. Margarethen i. Lav., Hotel Stoff; Trophäenabgabe: Freitag, 7. Februar, 14 bis 16 Uhr; Bewertung: Freitag, 7. Februar, Rehwild 16 Uhr, Rot- und Gamswild 17 Uhr ◆ HR 209132 (Bad St. Leonhard): Samstag, 8. März, 14 Uhr, Schiefling/Bad St. Leonhard, GH Simmerlwirt; Trophäenabgabe: Donnerstag, 6. März, 14 bis 16 Uhr; Bewertung: Donnerstag, 6. März, Rehwild 17 Uhr, Rot- u. Gamswild 18 Uhr
Bezirksversammlungen ◆ Hermagor: Freitag, 7. März, 19 Uhr, Kultursaal Dellach ◆ Klagenfurt: Samstag, 15. März, 9 Uhr, Jägerhof Schloss Mageregg ◆ St. Veit/Glan: Samstag, 15. März, 14 Uhr, Straßburg, GH Landsmann ◆ Spittal/Drau: Samstag, 12. April, 9 Uhr, Lendorf, Landwirtschaftliche Fachschule Litzlhof ◆ Villach: Samstag, 22. März, 14 Uhr, Bad Bleiberg, Knappensaal ◆ Völkermarkt: Samstag, 15. Februar, 14 Uhr, Ruden, GH Kropf ◆ Wolfsberg: Freitag, 11. April, 19 Uhr, Bad St. Leonhard, Kultursaal ◆ Feldkirchen: Samstag, 26. April, 14 Uhr, Sirnitz, GH Widitscher
Wichtige Termine ◆ „Weidwerk & Fischweid“: 28. bis 30. März 2014, Klagenfurt, Messegelände. ◆ Freitag, 21. März bis Sonntag, 23. März 2014 – „JAGD & FISCHEREI“ – Erlebnis Natur in Wieselburg. www.messewieselburg.at
JägerinnenStammtisch ◆ Sa, 30. November, traditioneller Weihnachtsbrunch
Veranstaltungen in den Bezirken KLAGENFURT
◆ 1. Ebenthaler Jägerball der Jagdgesellschaft der Ebenthaler Jäger, am 9. November, um 20 Uhr im Gasthaus „der Lamplwirt“ in Ebenthal. Laserschießkino, Wildspezialitäten. Musik: die 3 Wilderer. Die Jagdgesellschaft der Ebenthaler Jäger freut sich auf Ihr Kommen!
◆ Einladung zur Hubertusmesse des HR Friesach, am Samstag, 9. November, um 11 Uhr in der Jägerkirche St. Mauritzen in Grafendorf. Musikalische Umrahmung: Bläsergruppe Gaisberg
HERMAGOR ◆ Mittwoch, 23. Oktober, JägerinnenStammtisch, 19 Uhr, „Raubwildbejagung HEUTE“, Vortrag von Siegfried Wallner, Gasthof Augstan, Reisach. Anmeldung: D. RiedelWaysocher 0676/5398 554 oder E. Hochenwarter 0650/6467 174
VÖLKERMAKRT ◆ Einladung zur Hubertusmesse, am Sonntag, 27. Oktober, um 10 Uhr in der Pfarrkirche Griffen unter musikalischer Mitwirkung der Jagdhornbläsergruppe Südkärnten mit Agape und anschließendem Jägerschlag. Danach Wildbretschmaus im Gasthof Kuchling. Auf zahlreiche Teilnahme freuen sich die Jägerinnen und Jäger vom Hegering Griffen/Ruden.
45. NÖ JagdhornbläserWettbewerb Schloss-Zeillern, Niederösterreich Freitag 13. Juni 2014 – Sonntag 15. Juni 2014 Information: NÖ Landesjagdverband, Wickenburggasse 3; 1080 Wien, Tel.: 01/4051 636-0, Fax: 01/4051 636-28, E-Mail: jagd@noeljv.at, www.noeljv.at IMPRESSUM: Herausgeber und Medieninhaber: Kärntner Jägerschaft, Mageregger Straße 175, 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Tel.: 0463/5114 69-26, Fax: 0463/5114 69-20. Redaktion ebendort Mitteilungs- und Informationsorgan im Sinne der satzungsmäßigen Aufgaben der Kärntner Jägerschaft Alleininhaber: Kärntner Jägerschaft Redaktionsteam: Mag. Freydis Burgstaller-Gradenegger (Gesamtverantwortlich für den redaktionellen Inhalt), Mag. Gerald Muralt Red.-Mitarbeiterin: Angelika Schönhart, 0463/5114 69-26, redaktion@kaerntner-jaegerschaft.at Anzeigenverwaltung: Otto Kornprat, 0463/5114 69-11, otto.kornprat@kaerntner-jaegerschaft.at MEDIA-DATEN und Tarife gültig ab 1. 1. 2012 Anschrift Redaktion: siehe Herausgeberanschrift Layout: Printmaster GmbH., 9020 Klagenfurt am Wörthersee, Domgasse 8, Tel.: 0463/5980 20 Druck: Stiepan Druck, Hirtenbergerstraße 31, 2544 Leobersdorf Erscheinungsweise: sechsmal jährlich (Februar, April, Juni, August, Oktober, Dezember) Für Mitglieder kostenlos. Umschlag: Grafik Design Branz, Titelfoto: „shutterstock“ Redaktionsschluss ist jeweils am 7. Jänner, 1. März, 1. Mai, 1. Juli, 1. September und 1. November
Wildökologischer INFORMATIONSTAG Beim wildökologischen Informationstag wird das Thema „Wildbret“ im Mittelpunkt stehen. Unter dem Motto
„VON DER ERLEGUNG BIS ZUM HERD“ werden hochkarätige Referenten das Thema von allen Seiten beleuchten. Termin: Samstag, 29. März 2014, Klagenfurt, Messegelände (im Rahmen der Messe „Weidwerk & Fischweid“)
HUNDEWESEN VOLLGEBRAUCHSPRÜFUNG Samstag, 12. Oktober und Sonntag, 13. Oktober 2013 Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage des KJPV unter www.kjpv.at oder bei Frau Carmen Piessnegger, Telefonnummer 0664/3748 395, E-Mail: carmen-piessnegger@A1.net
Wortanzeigen Auerwild abzugeben für Gehegehaltung oder Auswilderung. Tel. 07713/ 6024. Verkaufe Repetierbüchse Mauser K98, Kal. 6,5x57 und 1 Flinte Kal. 16. Tel.: 0680/2098 218. 1 Fernglas BUSHNELL, 8,5 x 45, 1 Fernglas ZOOM, 20 x 130 x 100, 1 Fernglas FIELD 7,0, 8 x 42, alle um € 500,– zu verkaufen. Anfragen unter 0664/9155 671 Kaufe gebrauchte Waffen (auch Faustfeuerwaffen), Firma Salberger, Lavamünd, Telefon 04356/2360; E-Mail: waffen@salberger.at, Homepage: www.waffen-salberger.at
P E R S O N A L I A / TOT E N TA F E L
Ehren-Bezirksjägermeister Dr. Frick – ein rüstiger 90er 90 Jahre alt werden und über eine gute körperliche Beweglichkeit und geistige Frische zu verfügen, ist eine Gnade. Gegönnt ist diese Gnade dem Ehren-BJM von Klagenfurt, Dr. Gerald Frick, der am 30. August seinen „Neunziger“ feierte. Der langjährig erfolgreiche Klagenfurter Unternehmer, der stolz auf seine bäuerliche Herkunft ist, hat neben seiner Tätigkeit im Betrieb und mehreren Funktionen in der Berufsvertretung der Wirtschaftskammer Kärnten auch sein
großes Wissen und seine reichen jagdlichen Erfahrungen in den Dienst der Kärntner Jägerschaft gestellt. Von 1969 bis 1984 führte er, vom Vertrauen seiner Jäger getragen, als Bezirksjägermeister den Jagdbezirk Klagenfurt und erwarb sich in dieser Funktion bleibende Verdienste. Kraft seiner Funktion und seines weitspannenden jagdlichen Interesses war er auch viele Jahre in mehreren Fachausschüssen der Kärntner Jägerschaft vertreten. In seinem Weitblick erkannte Dr. Frick bald, dass Information, Ausund Weiterbildung der Jäger notwendig ist. Anfang der 70er Jahre hat er für die Jäger seines Bezirkes das „Grüne Blatt“ aufgelegt, das bald auf großes Interesse stieß und 1972 vom Mitteilungsblatt der Kärntner Jägerschaft „Der Kärntner Jäger“ abgelöst wurde. Die Erhaltung der volksverbundenen bodenständigen Kärntner Jagd war und ist ihm heute noch ein großes
Anliegen. Noch immer verfolgt der Jubilar mit Interesse das jagdliche Geschehen im Lande und besucht so manche jagdlichen Veranstaltungen. Sein eigener Wald ist ihm der liebste Aufenthalt. Nicht selten ist er mit Motorsäge, Motorsense oder Astschere in seinem Forst anzutreffen. Als Dankeschön für die jahrzehntelange, gewissenhafte und unaufdringliche Tätigkeit im Dienste der Kärntner Jägerschaft und der Kärntner Jagd, lud BJM ÖR Dietmar Egger den Jubilar zu einem gemütlichen Geburtstagsessen in Mageregg. Respekt zollten dem Geburtstagskind mit Ihrer Anwesenheit LJM DI Dr. Ferdinand Gorton, BJM ÖR Dietmar Egger, GF Mag. Freydis Burgstaller-Gradenegger, BFI DI Bernhard Pokorny und Ehrenmitglied Ofö. Walter Kulterer. Glückwunsch zum 90er, Gesundheit und Kraft für noch viele und frohe Jahre! Walter Kulterer
Dr. Max Martinz ist 85 Das verdiente Ehrenmitglied der Kärntner Jägerschaft, Dr. Max Martinz, hat am 14. September seinen 85. Geburtstag gefeiert. Bereits im Jahre 1959 legte Dr. Martinz seine Jagdprüfung ab. Der ehemalige Richter und Präsident des Landesgerichtes Klagenfurt war mit Wild, Jagd und der Kärntner Jägerschaft stets eng verbunden. So war er über vier Jahrzehnte Pächter eines Reviers auf der Saualm. Doch die Jagd war für ihn nicht nur Hobby. Dr. Martinz war
von 1989 bis 2004 Vorsitzender des Disziplinarsenates der Kärntner Jägerschaft. Seine Urteilssprüche – geprägt von hohem jagdlichen und juristischen Fachwissen – erfolgten stets mit mahnenden Worten. Viele Kärntner Jäger haben Dr. Martinz allerdings bereits ganz zu Beginn ihrer jagdlichen Laufbahn kennengelernt, denn mit seinem reichen Fachwissen war er auch über zwei Jahrzehnte lang Mitglied und Vorsitzender der Jagdprüfungskommission.
Im heurigen Jahr steht noch ein weiteres Jubiläum an, denn für all seine Tätigkeiten und Verdienste um die Jagd in Kärnten wurde Dr. Martinz bereits im Jahr 1998 die Ehrenmitgliedschaft der Kärntner Jägerschaft verliehen und auch heute noch verfolgt Dr. Martinz mit großem Interesse das jagdliche Geschehen. Die Kärntner Jägerschaft wünscht auf diesem Wege noch viele gesunde Jahre und Wohlergehen.
Wir gedenken unserer Weidkameraden Bezirk Klagenfurt Weger Gerhard, Klagenfurt Bezirk St. Veit/Glan Ebner Peter, Launsdorf Haucke Wilhelm, Hüttenberg Lukas Johann, Wien Rescher Leo, Brückl Bezirk Spittal/Drau Aichholzer Johann, Penk
Beer Siegfried, Obervellach Brandstätter Werner, Großkirchheim Dipl.-Ing. Glantschnig Erich, Mallnitz Glanznig Josef, Trebesing Rauter Domitian, Radenthein Bezirk Villach Ortner Gottfried, Afritz Pagitz Walter, Villach
Bezirk Völkermarkt Kitz Christian, Diex Koschuttnigg Franz, Bleiburg Markun Georg, Bad Eisenkappel Seißer Christian, Haimburg
Bezirk Feldkirchen Böhm Dietmar, Feldkirchen Huber Siegfried, Glanegg
Der Kärntner Jäger

References: § 61
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