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Timestamp: 2017-07-24 18:49:14+00:00

Document:
2124-1-5Verordnung zur Durchführung der Weiterbildung in den Gesundheitsfachberufen - Lehrkraft für Gesundheitsfachberufe - Vom 20. November 2003 zuletzt geändert durch die Verordnung vom 24. November 2015 (Amtsbl. I S. 894).Fundstelle: Amtsblatt 2003, S. 2947Änderungsdaten
1. geändert durch Art. 2 der Verordnung vom 27. September 2005 (Amtsbl. S. 1575) 2. geändert durch Verordnung vom 24. Januar 2006 (Amtsbl. S. 174)
3. geändert durch Gesetz vom 19. November 2008 (Amtsbl. S. 1930)
4. geändert durch Artikel 3 Abs. 11 des Gesetzes vom 18. November 2010 (Amtsbl. I. S. 1420)
5. § 1 geändert durch Artikel 7 des Gesetzes vom 11. November 2015 (Amtsbl. I S. 878)
6. § 18 neu gefasst durch Artikel 15 der Verordnung vom 24. November 2015 (Amtsbl. I S. 894)
Auf Grund des § 6
(1) Die Erlaubnis zum Führen einer in § 14
aufgeführten Weiterbildungsbezeichnung erhält, wer die Voraussetzungen
des § 2 Abs. 2 Nr. 1
WuHG erfüllt und eine nach dieser Verordnung vorgeschriebene oder eine gleichwertige
Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen hat.
(2) Über die Erlaubnis stellt das Landesamt für
Gesundheit und Verbraucherschutz auf Antrag eine Urkunde nach dem Muster der Anlage
- die Erlaubnis zur Führung der jeweiligen Berufsbezeichnung,
- das Prüfungszeugnis der Weiterbildung im jeweiligen Fachbereich,
- die Geburts- bzw. Heiratsurkunde oder Lebenspartnerschaftsurkunde.
Eine Weiterbildungseinrichtung nach § 4
wird staatlich anerkannt, wenn
1. die mit der Leitung der Weiterbildungsstätte betraute/n
Person/en für diese Aufgabe fachlich und persönlich geeignet ist/sind,
2. die erforderlichen fachlich und pädagogisch geeigneten Lehrkräfte
für den Unterricht zur Verfügung stehen,
3. die Leitung eines Weiterbildungslehrgangs, im Falle eines Leitungskollegiums
mindestens eines seiner Mitglieder, die Erlaubnis zum Führen einer Berufsbezeichnung
nach § 2 Abs. 2 WuHG in einem der Gesundheitsfachberufe besitzt, hauptberuflich an der Weiterbildungsstätte
tätig ist und eine abgeschlossene Aus- oder Weiterbildung zur Unterrichtserteilung
oder eine zumindest vergleichbare pädagogische Qualifikation besitzt,
4. die für die Weiterbildung erforderlichen Räume, Einrichtungen,
Lern- und Lehrmittel zur Verfügung stehen,
5. ein detaillierter Rahmenlehrplan für die Weiterbildung mit Lernzielen
und Dozentenqualifikation vorliegt,
6. eine sinnvolle Koppelung der theoretischen und praktischen Weiterbildung
7. die Weiterbildungseinrichtung mit einer oder mehreren Einrichtungen des
Gesundheits- und Sozialwesens verbunden ist, die die berufspraktischen Anteile für
die Weiterbildung zur Lehrkraft für Gesundheitsfachberufe entsprechend dieser
Verordnung gewährleisten.
(1) Die Lehrgänge gliedern sich in theoretischen und
praktischen Unterricht sowie berufspraktische Anteile.
(2) Die berufspraktischen Anteile werden, soweit es der Bedarf
erfordert, in einer oder mehreren Einrichtungen nach § 2 Nr. 7
dieser Verordnung erbracht und können im Rahmen der beruflichen Tätigkeit
(3) Auf Antrag können Weiterbildungsinhalte anderer,
insbesondere staatlich anerkannter, berufsspezifischer Weiterbildungen durch die
oder den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses im Einvernehmen mit der Leitung
der Weiterbildung angerechnet werden, wenn deren Inhalte gleichwertig und sie nicht
länger als fünf Jahre vor Lehrgangsbeginn absolviert worden sind.
(4) Die Weiterbildungseinrichtung führt Nachweise über
die Teilnahme am Unterricht sowie über die berufspraktischen Anteile.
(1) Die Weiterbildung soll die Teilnehmerinnen/Teilnehmer
mit den vielfältigen Aufgaben der Lehrkraft für Gesundheitsfachberufe vertraut
machen und ihnen die zur Erfüllung dieser Aufgaben erforderlichen Kenntnisse,
Fertigkeiten und Verhaltsweisen vermitteln.
- Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle und dem aktuellen
Berufsfeld in dem jeweiligen Gesundheitsfachberuf unter Berücksichtigung der
historischen Entwicklung und der Zukunftsperspektiven,
- Bewältigung beruflicher Belastungen und selbständigen Entwicklung
von Problemlösungsmöglichkeiten.
(1) Zur Durchführung der Prüfung ist ein Prüfungsausschuss
gemäß § 5 Abs. 2
des WuHG
(2) Die zuständige Behörde kann eine dem Lehrgang
entsprechend qualifizierte Fachkraft nach WuHG mit dem Vorsitz beauftragen. Diese
darf jedoch nicht mit der Leitung der Weiterbildungseinrichtung, an der die Weiterbildung
durchgeführt wird, identisch sein.
(3) Wird für mehrere Weiterbildungseinrichtungen ein
gemeinsamer Prüfungsausschuss eingerichtet, ist die Beteiligung der einzelnen
Weiterbildungseinrichtungen bei der Ernennung der Mitglieder des Prüfungsausschusses
nach § 5 Abs. 2 Nr. 2 und 3
und Zulassung zur Prüfung
(1) Die oder der Vorsitzende des
Prüfungsausschusses setzt im Einvernehmen mit der Leitung der Weiterbildungseinrichtung
die Prüfungstermine fest. Die einzelnen Prüfungsteile müssen in den
letzten drei Monaten der Weiterbildung liegen, mit Ausnahme der Themenarbeit.
(2) Der Antrag auf Zulassung zur Prüfung ist spätestens
vier Monate vor Ende der Weiterbildung bei der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses
über die Leitung der Weiterbildung zu stellen. Dem Antrag sind beizufügen:
1. die Erlaubnis nach § 2 Abs. 2 Nr. 1
in beglaubigter Abschrift oder Ablichtung,
2. eine Bescheinigung der Weiterbildungseinrichtung über die regelmäßige
Teilnahme am theoretischen und praktischen Unterricht sowie den berufspraktischen
Teilnahme liegt vor, wenn die Fehlzeiten nicht mehr als 15 % des vorgeschriebenen
Unterrichtes und nicht mehr als 15 % der berufspraktischen Anteile betragen. Dies
beinhaltet auch durch Attest belegte Fehltage wegenKrankheit.
(3) Die Entscheidung über die Zulassung und die Prüfungstermine
werden dem Prüfling spätestens zwei Wochen vor Beginn der Prüfung
schriftlich mitgeteilt. Die Ablehnung der Zulassung ist zu begründen.
Rücktritt von der Prüfung,
Prüfungsversäumnis, Täuschungshandlung
(1) Ist der Prüfling durch Krankheit oder sonstige von
ihm nicht zu vertretende Umstände an der Ablegung der Prüfung oder von
Prüfungsteilen verhindert, so hat er dies unverzüglich der oder dem Prüfungsvorsitzenden
mitzuteilen und bei Krankheit durch ein ärztliches Zeugnis, im Übrigen
in sonst geeigneter Form, nachzuweisen.
(2) Genehmigt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses
das Versäumnis oder den Rücktritt von Teilen der Prüfung, gilt dieser
Prüfungsteil als nicht abgelegt. Der Prüfungsausschuss entscheidet, in
welchem Umfang die bereits geprüften Prüfungsteile anzurechnen sind.
(3) Erscheint der Prüfling ohne ausreichende Begründung
an einem Prüfungstag nicht oder genehmigt die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses
das Versäumnis oder den Rücktritt von Teilen der Prüfung nicht, gilt
dieser Prüfungsteil als nicht bestanden.
(4) Über die Folgen eines Täuschungsversuchs oder
eines Ordnungsverstoßes entscheidet der Prüfungsausschuss nach Anhörung
des Prüflings. Er kann nach der Schwere der Verfehlung die Wiederholung einzelner
oder mehrerer Prüfungsleistungen anordnen oder die Prüfung für nicht
bestanden erklären.
(5) Hat der Prüfling bei der Prüfung getäuscht
und wird diese Tatsache erst nach Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so kann
der Prüfungsausschuss auch nachträglich die Prüfung als nicht bestanden
erklären, jedoch nur innerhalb einer Frist von drei Jahren nach dem Tage der
Ausstellung des Prüfungszeugnisses.
(1) Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen, einem
mündlichen und einem praktischen Teil.
(2) Die Prüfung ist nicht öffentlich. Beauftragte
der zuständigen Aufsichtsbehörde und des Ministeriums für Justiz,
Gesundheit und Soziales können bei den Prüfungen anwesend sein.
(3) Die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses
leitet die Prüfung. Sie oder er bestimmt im Einvernehmen mit der Leitung der
Weiterbildungseinrichtung die Prüferinnen und Prüfer für die einzelnen
(4) Für jeden Prüfling ist über jeden Prüfungsteil
eine Niederschrift anzufertigen, die von den jeweiligen Prüferinnen und Prüfern
(1) Der schriftliche Teil der Prüfung besteht aus einer
während der Weiterbildung innerhalb von 6 Monaten selbstständig zu fertigenden
schriftlichen Themenarbeit sowie je einer unter Aufsicht zu fertigenden schriftlichen
Abschlussarbeit in den Lernbereichen Erziehungswissenschaft, Berufswissenschaft,
Sozialwissenschaft sowie Rechts- und Wirtschaftswissenschaft.
(2) Das Thema der Themenarbeit bestimmt die oder der Vorsitzende
des Prüfungsausschusses im Einvernehmen mit der Leiterin oder dem Leiter der
Weiterbildung auf Vorschlag des Prüflings.
(3) Die Aufsichtsarbeiten werden von der oder dem Vorsitzenden
des Prüfungsausschusses auf Vorschlag und im Einvernehmen mit der Leitung der
Weiterbildung bestimmt. Eine Aufsichtsarbeit darf drei Zeitstunden nicht überschreiten.
(4) Die Themenarbeitund die Aufsichtsarbeiten sind von mindestens
zwei Mitgliedern des Prüfungsausschusses unabhängig voneinander zu bewerten.
Bei unterschiedlicher Beurteilung über Bestehen oder Nichtbestehen entscheidet
die oder der Vorsitzende des Prüfungsausschusses.
(5) Liefert der Prüfling die Arbeit/en ohne ausreichende
Entschuldigung nicht oder nicht fristgerecht ab, so wird/werden sie mit „ungenügend“
(1) Der mündliche Teil der Prüfung wird vor dem
Prüfungsausschuss abgelegt. Er besteht aus einem Prüfungsgespräch
aus dem erziehungswissenschaftlichen Lernbereich, über einen vom Prüfling
gewählten Schwerpunkt seiner Weiterbildung sowie einem Fragenteil. Der Fragenteil
bezieht sich auf die Fachbereiche, die nicht Gegenstand des Prüfungsgesprächs
(2) Die Prüfung erfolgt als Einzelprüfung. Die
Prüfungsdauer soll mindestens 15 Minuten betragen und 30 Minuten nicht überschreiten.
Der praktische Teil der Prüfung findet als Lehrprobe
in einer Unterrichtseinheit statt und soll 90 Minuten betragen. Es ist dazu ein Unterricht
vorzubereiten, durchzuführen und zu reflektieren.
(1) Für die Bewertung der einzelnen Prüfungsteile
und des Gesamtergebnisses gelten die folgenden Grundsätze:
= wenn die Leistung den Anforderungen in besonderem Maße entspricht (13
- 15 Punkte),
= wenn die Leistung zwar Mängel aufweist, aber im Ganzen den Anforderungen
noch entspricht (4 - 6 Punkte),
= wenn die Leistung den Anforderungen nicht entspricht, jedoch erkennen lässt,
Zeit behoben werden können (1 - 3 Punkte),
= wenn die Leistung den Anforderungen nicht entspricht und selbst die Grundkenntnisse
(2) Nach den Ergebnissen der schriftlichen, mündlichen
und praktischen Prüfung stellt der Prüfungsausschuss das Gesamtergebnis
der Prüfung fest. In Zweifelsfällen können Leistungen, die während
des Lehrgangs erbracht wurden, berücksichtigt werden. Der Prüfungsausschuss
entscheidet mit Stimmenmehrheit, Stimmenthaltung ist unzulässig.
(3) Die Prüfung ist bestanden, wenn jeder der Prüfungsteile
mit mindestens 4 Punkten („ausreichend“) bewertet wird.
(4) Über die bestandene Prüfung ist ein Prüfungszeugnis
nach dem Muster der Anlage 2 zu erteilen.
Die Aufsicht über die Weiterbildung liegt beim Landesamt
für Gesundheit und Verbraucherschutz.
Die Weiterbildungsbezeichnung nach § 2 WuHG
in Verbindung mit Abschnitt 1 dieser Verordnung lautet:
„Staatlich anerkannte Lehrkraft für Gesundheitsfachberufe“(Fachrichtung
Entsprechend dem zugrunde liegenden Ausbildungsberuf werden folgende Fachrichtungen
1. Kranken- und Kinderkrankenpflege,
2. Hebammenwesen,
4. Logopädie,
5. Medizinisch-technische Laboratoriumsassistenz,
6. Medizinisch-technische Radiologieassistenz,
7. Medizinisch-technische Funktionsdiagnostik,
8. Ergotherapie,
9. Physiotherapie,
10. Diätassistenz,
11. Rettungsassistenz,
12. Orthoptik und
13. Podologie.
(1) Die Weiterbildung soll künftige Lehrkräfte
in den Gesundheitsfachberufen befähigen, die Aufgaben der Lehrtätigkeit,
der pädagogischen Arbeit, der Schulorganisation und der Leitungsfunktion an
Schulen für Gesundheitsfachberufe wahrzunehmen. In der Weiterbildung sollen
die Kenntnisse, Fähigkeiten, Verhaltensweisen und Einstellungen erworben werden
können, die zur Erfüllung dieser Aufgaben erforderlich sind.
(2) Das Weiterbildungsziel soll insbesondere die Befähigung
zur Übernahme folgender Aufgaben berücksichtigen:
1. Festlegen des Aus-, Fort- und Weiterbildungsstandards sowie
Erstellung und Einhaltung des theoretischen und praktischen Aus-, Fort- und Weiterbildungsplans,
2. Lehrtätigkeit, d.h. die Planung, Realisierung und Evaluation des theoretischen
und fachpraktischen Unterrichts unter Berücksichtigung des fachdidaktischen
Wissenschaftsstandes,
3. Gewährleistung und Verantwortung der Umsetzung bzw. Einhaltung eines
durch das Ministerium anerkannten Curriculums,
4. Wahrnehmung der pädagogischen Verantwortung und deren Legitimation
5. Planung und Durchführung von Beurteilungsverfahren und Leistungskontrollen
von Schülerinnen/Schülern sowie Fort- und Weiterbildungsteilnehmerinnen/Weiterbildungsteilnehmern,
6. Planung, Organisation und Begleitung von Aus-, Fort- und Weiterbildungslehrgängen
unter Berücksichtigung der gesetzlichen Bestimmungen,
7. Organisatorische Gestaltung von Schulen für Gesundheitsfachberufe
auf ökonomisch vertretbarer Basis unter Einhaltung der qualitätssichernden
Maßnahmen und gesetzlichen Bestimmungen,
8. Anleitung, Begleitung und Evaluation von Assistentinnen/Assistenten, Praktikantinnen/Praktikanten
und Studierenden der Gesundheitsfachberufe,
9. Führung und Beurteilung der Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter in den Schulen
der Gesundheitsfachberufe,
10. Öffentlichkeitsarbeit, u.a. Mitwirkung in Gremien sowie Beteiligung
an der fachdidaktischen Entwicklung, Entwicklung des Berufsbildes und
11. Ausübung der Lehrtätigkeit und pädagogischen Arbeit auf
dem jeweils aktuellen fachdidaktischen Wissens- und Erkenntnisstand.
Dauer, Inhalt und Durchführung
(1) Die Weiterbildung zur Lehrkraft für Gesundheitsfachberufe
dauert im Regelfall zwei Jahre und soll in Teilzeitform vier Jahre nicht überschreiten.
Die Weiterbildung umfasst mindestens 2.100 theoretische und praktische Unterrichtsstunden
sowie mindestens 1.000 Stunden berufspraktischer Anteile. Unabhängig von der
Form des Lehrgangs müssen die Mindeststundenzahlen eingehalten werden.
(2) Der Rahmenlehrplan für die theoretischen und praktischen
Unterrichtsstunden umfasst folgende Lernbereiche:
1. Sozialwissenschaftlicher Bereich (mit mindestens
600 Unterrichtsstunden)
insbesondere in den Fächern
1.1. Ethik und
1.2. Psychologie,
1.3. Soziologie und Gerontologie.
2. Berufswissenschaftlicher Bereich (mit mindestens 500 Unterrichtsstunden)
2.1. Wissenschaft,
Theorien und Modelle der Pflege sowie der anderen Gesundheitsfachberufe,
2.2. Gesundheits- und Sozialpolitik.
3. Erziehungswissenschaftlicher Bereich (mit mindestens 700 Unterrichtsstunden)
3.1. Pädagogik,
3.2. Didaktik und
3.3. Fachdidaktik.
4.Rechts- und wirtschaftswissenschaftlicher Bereich (mit mindestens
300 Unterrichtsstunden)
4.1. Volks- und
4.2. Rechtsgrundlagen des Gesundheits- und Sozialwesens,
4.3. Rechtsstrukturen des Bildungssystems.
(3) Der Rahmenlehrplan für die berufspraktischen Anteile
muss Lehrtätigkeiten in wichtigen Einsatzbereichen der beruflichen Bildung umfassen.
Davon sind mindestens 750 Stunden an Aus-, Fort- und Weiterbildungseinrichtungen
für Gesundheitsfachberufe auszuweisen. Im fachpraktischen Unterricht sind selbstständige
Unterrichtsversuche sowie mindestens drei Lehrproben vorzusehen.
Eine vor In-Kraft-Treten der Verordnung abgeschlossene oder
begonnene Weiterbildung zur Lehrkraft in einem Gesundheitsfachberuf wird für
eine Übergangsfrist von zwei Jahren nach In-Kraft-Treten der Verordnung auf
Antrag anerkannt, wenn die Gleichwertigkeit im Sinne dieser Verordnung gegeben ist.
Der Antrag ist beim Landesamt für Gesundheit und Verbraucherschutz zu stellen.
Frau/Herr........................................................................................................................................................................................
geboren am.....................................................................................
in..........................................................................................
vom.................................................................................................................................................................................................
ist berechtigt, gemäß dem Gesetz über die Weiterbildung in den
Gesundheits- und Altenpflegefachberufen und die Ausübung des Berufes der Hebamme
und des Entbindungspflegers, in Verbindung mit der Verordnung zur Durchführung
der Weiterbildung in den Gesundheitsfachberufen die Weiterbildungsbezeichnung
anerkannte Lehrkraft für Gesundheitsfachberufe“
(Fachrichtung .............)
........................................., den .........................................
hat an einem Weiterbildungslehrgang gemäß der Verordnung zur Durchführung
der Weiterbildung in den Gesundheitsfachberufen teilgenommen und die vorgeschriebene
Prüfung zum Erwerb der Weiterbildungsbezeichnung
vor dem Prüfungsausschuss bei der staatlich anerkannten

References: Art. 2
 § 1
 § 18
 § 6
 § 14
 § 2
 § 4
 § 2
 § 2
 § 5
 § 5
 § 2
 § 2