Source: http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_12/vo/4/4087.htm
Timestamp: 2018-12-11 18:48:26+00:00

Document:
4.087 Bei der Mühle
Verordnung des Regierungspräsidiums Tübingen als höhere Naturschutz- und obere Jagdbehörde über das Naturschutzgebiet »Bei der Mühle« vom 23. Februar 1981 (GBl. v. 24.04.1981, S. 231).
Auf Grund von § 21 und § 58 Abs. 2 des Gesetzes zum Schutz der Natur, zur Pflege der Landschaft und über die Erholungsvorsorge in der freien Landschaft (Naturschutzgesetz -NatSchG) vom 21. Oktober 1975 (GBI. S. 654) und von § 22 Abs. 2 Landesjagdgesetz in der Fassung vom 20. Dezember 1978 (GBl. 1979 S. 12) wird verordnet:
Die in § 2 näher bezeichneten Flächen auf dem Gebiet der Stadt Burladingen, Gemarkung Stetten u. H., Zollernalbkreis, werden zum Naturschutzgebiet erklärt. Das Naturschutzgebiet führt die Bezeichnung »Bei der Mühle«.
(1) Das Naturschutzgebiet hat eine Größe von 7,0108ha. Es umfaßt auf Gemarkung Stetten u.H. den südlich des Wassergrabens 708 liegenden Teil des Flurstücks 255, die Flurstücke 256, 257, 261, 262/1 und / 2, 267 bis 270, 274/2, 277 bis 279, 280/1 und /2, 281/1 und /2, 292, 294, 296, 297/2 und /3, 298/1 und /2 und 299 sowie mit Ausnahme eines 5 Meter breiten Streifens entlang der Grenze zum Flurstück 302, die Restfläche der Flurstücke 260/1, /2 und /3, 271, 272, 274 /1, 275 und 276.
(2) Die Grenzen des Naturschutzgebietes sind in einer Flurkarte des Regierungspräsidiums Tübingen vom 16. Januar 1981 im Maßstab 1:2500, kombiniert mit einer Übersichtskarte im Maßstab 1:25000, gekennzeichnet und rot angelegt. Die Verordnung mit Karte wird beim Regierungspräsidium Tübingen als höhere Naturschutzbehörde in Tübingen verwahrt; eine Ausfertigung befindet sich beim Landratsamt Zollernalbkreis als untere Naturschutzbehörde in Balingen. Die Verordnung mit Karte kann während der üblichen Sprechzeiten eingesehen werden.
Der wesentliche Schutzzweck ist die Erhaltung dieses Feuchtgebietes mit seinen Quellaustritten, Pflanzen‑ und Tiervorkommen, die eine Besonderheit für diesen Teil der Schwäbischen Alb darstellen.
10. das Schutzgebiet zu betreten oder zu befahren;
13. Düngstoffe oder Chemikalien einzubringen.
2. für die ordnungsgemäße Unterhaltung der 20-kV-Betonmastleitung Stetten u.H. Pumpwerk-Umspannstation Hörschwag Lauchert;
(1) Ordnungswidrig im Sinne des § 64 Abs. 1 Nr. 2 des Naturschutzgesetzes handelt, wer in dem Naturschutzgebiet vorsätzlich oder fahrlässig eine der nach § 4 und § 5 Nr. 2 dieser Verordnung verbotenen Handlungen vornimmt.
(2) Ordnungswidrig im Sinne des §33 Abs.2 Nr. 4 des Landesjagdgesetzes handelt, wer in dem Naturschutzgebiet vorsätzlich oder fahrlässig eine der nach § 4 und § 5 Nr. 1 dieser Verordnung verbotenen Handlungen vornimmt.
(2) Gleichzeitig tritt die Verordnung des Regierungspräsidiums Südwürttemberg-Hohenzollern als höhere Naturschutzbehörde vom 13. September 1955 zum Schutze von Landschaftsteilen in den Kreisen Hechingen, Reutlingen und Sigmaringen ‑Lauchertal mit Nebentälern ‑ (Schwäbische Zeitung vom 24.September 1955) insoweit außer Kraft, als durch sie das in § 2 beschriebene Naturschutzgebiet betroffen ist.
TÜBINGEN, den 23. Februar 1981

References: § 21
 § 58
 § 22
 § 2
 § 64
 § 4
 § 5
 §33
 § 4
 § 5
 § 2