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Timestamp: 2018-11-14 19:24:30+00:00

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Religionswissenschaft NF, Bachelor (ab SoSe 2016) – Philosophische Promotionskommission an der Goethe Universität Frankfurt/Main
Religionswissenschaft nf, bachelor (ab sose 2016)
Prüfungsordnung Bachelorstudiengang Religionswissenschaft NF
Ordnung der Fachbereiche Evangelische Theologie und Katholische Theologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main für das Nebenfach Religionswissenschaft in den Mehr-Fächer-Bachelorstudiengängen mit dem Abschluss „Bachelor of Arts (B.A.)“ vom 02. März 2016
Aufgrund der §§ 20, 44 Abs. 1) Nr. 1 des Hessischen Hochschulgesetzes in der Fassung vom 14. Dezember 2009, zuletzt geändert durch Gesetz vom 27. Mai 2013, haben der Fachbereichsrat des Fachbereichs Evangelische Theologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Fachbereichsrat des Fachbereichs Katholische Theologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main am 03. Februar 2016 die folgende Ordnung für das Hauptfach Religionswissenschaft in einem Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang beschlossen. Diese Ordnung hat das Präsidium der Johann Wolfgang Goethe-Universität gemäß § 37 Abs. 5) Hessisches Hochschulgesetz am 01. März 2016 genehmigt. Sie wird hiermit bekannt gemacht.
§ 12 Modulbeschreibung (RO: § 14)
§ 22 Erstmeldung und Zulassung zur Bachelorprüfung im Nebenfach (RO: § 24)
Abschnitt VI: Durchführung der Modulprüfungen im Bachelor-Nebenfach Religionswissenschaft
§ 36 Bewertung/ Benotung der Studien- und Prüfungsleistungen; Bildung der Noten und der Gesamtnote für das Bachelor-Nebenfach Religionswissenschaft (RO: § 42)
§ 37 Bestehen und Nichtbestehen der Bachelorprüfung im Nebenfach Religionswissenschaft; Notenbekanntgabe (RO: § 43)
§ 38 Bescheinigung (RO: § 44)
Abschnitt VIII: Wechsel von Pflicht- und Wahlpflichtmodulen/ Studienschwerpunkten; Wiederholung von Prüfungen; Verlust des Prüfungsanspruchs und endgültiges Nichtbestehen der Bachelorprüfung im Nebenfach Religionswissenschaft
§ 39 Wechsel von Pflicht- und Wahlpflichtmodulen/ Studienschwerpunkten/Studienrichtungen (RO: § 45)
§ 40 Wiederholung von Prüfungen im Nebenfach Religionswissenschaft; Freiversuch; Notenverbesserung (RO: § 46)
§ 41 Verlust des Prüfungsanspruchs und endgültiges Nichtbestehen der Bachelorprüfung im Nebenfach Religionswissenschaft (RO: § 47)
§ 45 Wechsel in Bachelorstudiengänge und Übergangsbestimmungen für Magisterstudiengänge (RO: § 55)
(1) Diese Ordnung regelt das Studium und die Modulprüfungen im Nebenfach Religionswissenschaft im Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang. Sie gilt in Verbindung mit der Rahmenordnung für gestufte und modularisierte Studiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 30. April 2014, UniReport Satzungen und Ordnungen vom 11. Juli 2014 in der jeweils gültigen Fassung, nachfolgend Rahmenordnung (RO) genannt.
(2) Das Nebenfach Religionswissenschaft wird parallel zu einem Hauptfach studiert. Das Studium und die Modulprüfungen im Hauptfach sind nach den Bestimmungen der für das Hauptfach maßgeblichen Ordnung zu absolvieren. Als Hauptfach ist bei sechssemestrigen Studiengängen ein Bachelor-Hauptfach im Umfang von 120 Kreditpunkten (CP), bei achtsemestrigen Studiengängen ein Bachelor-Hauptfach im Umfang von 120 CP (mit zwei Nebenfächern mit jeweils 60 CP) oder im Umfang von 180 CP zu absolvieren.
(2) Durch die kumulative Bachelorprüfung im Nebenfach Religionswissenschaft soll festgestellt werden, ob die Studierende oder der Studierende hinreichende Fachkenntnisse in den Prüfungsgebieten erworben hat und die Fähigkeit besitzt, grundlegende wissenschaftliche Methoden und Kenntnisse selbstständig anzuwenden sowie auf einen Übergang in die Berufspraxis oder für ein konsekutives Studium vorbereitet ist.
Nach erfolgreich absolviertem Studium und bestandener Prüfung im Bachelor-Hauptfach und im Bachelor-Nebenfach Religionswissenschaft sowie ggf. in einem weiteren Nebenfach (vgl. § 1 Abs. 2) verleiht der für das Hauptfach zuständige Fachbereich den akademischen Grad eines Bachelor of Arts, abgekürzt als B.A. Der Abschlussgrad richtet sich nach § 3 RO und hängt von der Wahl des Hauptfaches ab.
(1) Die Regelstudienzeit für den Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Religionswissenschaft richtet sich nach der Regelstudienzeit des gewählten Bachelor-Hauptfaches. Das Bachelorstudium kann in kürzerer Zeit abgeschlossen werden.
(2) Im Rahmen des Nebenfach-Bachelorteilstudienganges sind 60 CP gemäß § 13 zu erreichen.
(4) Die Fachbereiche Evangelische Theologie und Katholische Theologie stellen für das Nebenfach Religionswissenschaft ein Lehrangebot bereit und sorgen für die Festsetzung geeigneter Prüfungstermine, so dass das Studium in der Regelstudienzeit abgeschlossen werden kann.
Es wird empfohlen, im Verlauf des Bachelorstudiums für mindestens ein Semester an einer Universität im Ausland zu studieren bzw. einen entsprechenden Auslandsaufenthalt einzuplanen. Dafür können die Verbindungen der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit ausländischen Universitäten genutzt werden, über die in der Studienfachberatung und im International Office Auskunft erteilt wird.
(1) Der Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Religionswissenschaft ist ein grundständiger wissenschaftlicher Nebenfach-Studiengang, der in Kombination mit einem Hauptfach-Bachelorteilstudiengang zu einem ersten akademischen beziehungsweise berufsqualifizierenden Abschluss führt.
(2) Religionswissenschaft ist eine bekenntnisungebundene Geeistes- und Kulturwissenschaft. Sie beschäftigt sich analysierend und vergleichend mit menschlichen Handlungen, Vorstellungen und Institutionen in Geschichte und Gegenwart, die gemeinhin und aus Gründen, nach denen die Religionswissenschaft selbst forscht, als „religiös“ betrachtet werden. Dabei sind historisch-philologische, phänomenologisch-hermeneutische sowie empirisch-sozialwissenschaftliche Methoden von großer Bedeutung. Sie fragt auf der Basis vielfältigen Quellenmaterials (z.B. Text, Bild, Film, Architektur, Ritual) sowie empirischer Daten (z.B. Umfragen, Interviews, Statistiken) nach den Funktionen von Religion in der Gesellschaft, nach Grundmustern religiösen Wandels und nach Formen religiöser Identitätsbildung sowie nach Interaktionen (Konflikt, Dialog, Inkulturation) mit anderen Religionen und Weltanschauungen. Durch die Einbindung des Studiengangs Religionswissenschaft in die Fachbereiche Evangelische Theologie und Katholische Theologie und eine enge Kooperation mit anderen Fachbereichen und Instituten (u.a. Judaistik, Studien der Kultur und Religion des Islam), bietet sich für die Studierenden die Möglichkeit einer Schwerpunktsetzung innerhalb religionswissenschaftlicher Themen und Fragestellungen bereits während des Studiums. So können sie sich neben den elementaren Arbeitsfeldern der Religionswissenschaft (z.B. Theorien und Methoden, Religionsgeschichte und empirische Religionsforschung) einen vertiefenden Einblick in eine religiöse Tradition oder fachspezifische Thematik aneignen.
(3) Das Studium im Nebenfach Religionswissenschaft zielt darauf, Funktion und Bedeutung von Religionen in gesellschaftlichen Prozessen und (inter-)kulturellen Kontexten zu analysieren und vermittelt dabei in einem hohen Maße interkulturelle und interreligiöse Kompetenzen. Im Studium sind Schwerpunktsetzungen im Bereich der Allgemeinen/ Vergleichenden Religionswissenschaft (a) sowie in den Bereichen Religions- und Kulturgeschichte des Judentums (b), des Christentums (c) oder des Islams (d) möglich.
(4) Der erfolgreiche Abschluss des Studiums im Nebenfach Religionswissenschaft qualifiziert für zahlreiche Arbeitsfelder im gesellschaftspolitischen (z.B. Institutionen für Ausländer- und Migrationsarbeit) und kulturellen Bereichen (Erwachsenenbildung, Museen, Medien und Journalismus, Touristik, Stiftungen), sowie innerhalb religiöser Institutionen (z.B. Ämter für Weltanschauungsfragen, Moscheegemeinden). Durch entsprechende Schwerpunktsetzung und Kombination mit anderen Disziplinen können eigene Profile, z.B. in den Bereichen politische Bildung und Journalismus ausgebildet werden. Selbstverständlich ist es gegebenenfalls auch möglich, eine akademische Laufbahn einzuschlagen bzw. das Studium der Religionswissenschaft im Masterstudiengang fortzusetzen.
Das Studium im Bachelor-Nebenfach Religionswissenschaft kann sowohl zum Winter- als auch zum Sommersemester aufgenommen werden.
(1) In den Mehr-Fächer-Bachelorstudiengang Religionswissenschaft kann nur eingeschrieben werden, wer die gesetzlich geregelte Hochschulzugangsberechtigung besitzt und nicht nach § 57 HHG an der Immatrikulation gehindert ist. Insbesondere muss der Prüfungsanspruch für den Bachelorstudiengang Religionswissenschaft noch bestehen, zum Beispiel darf die Bachelorprüfung in diesem Studiengang oder die Abschlussprüfung in einem eng verwandten Studiengang noch nicht endgültig nicht bestanden sein. Zur diesbezüglichen Überprüfung sind Erklärungen gemäß § 22 Abs. 1 b und c vorzulegen. § 22(3) gilt entsprechend.
(2) Es werden ausreichende aktive und passive englische Sprachkenntnisse vorausgesetzt, welche zur Lektüre englischsprachiger Fachliteratur und zur Teilnahme an Lehrveranstaltungen in englischer Sprache befähigen. Sofern einzelne Module nicht in deutscher Sprache angeboten werden, ist dies im Modulkatalog angegeben.
(4) Für eine Einschreibung in ein höheres Fachsemester aufgrund von anrechenbaren Leistungen ist für die Immatrikulation in den Nebenfach-Bachelorteilstudiengang eine Anrechnungsbescheinigung gemäß § § 28 und § § 29 vorzulegen.
(5) Die Voraussetzungen für die Zulassung zur Nebenfach-Bachelorprüfung sind in § 22 geregelt.
(6) Sofern für den Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Religionswissenschaft aus Kapazitätsgründen eine Zulassungsbeschränkung besteht, wird ein Auswahlverfahren nach Landesrecht durchgeführt.
(1) Der Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Religionswissenschaft ist modular aufgebaut. Ein Modul ist eine inhaltlich und zeitlich abgeschlossene Lehr- und Lerneinheit. Es umfasst ein Set von inhaltlich aufeinander bezogenen Lehrveranstaltungen einschließlich Praxisphasen, Projektarbeiten sowie Selbstlernzeiten und ist einem vorab definierten Lernziel verpflichtet. Module erstrecken sich auf ein bis zwei Semester.
(2) Der Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Religionswissenschaft gliedert sich in die Studienphasen Basisphase und Aufbauphase.
(3) Module können sein: Pflichtmodule, die obligatorisch sind oder Wahlpflichtmodule, die aus einem vorgegebenen Katalog von Modulen auszuwählen sind. Weiterhin ist im Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Religionswissenschaft ein Optionalmodul enthalten, bei dem frei aus den Studienangeboten der Johann Wolfgang Goethe-Universität gewählt werden kann. Das Modul BA-RW 004 ist praxisorientiert ausgerichtet. Es fördert gegenstandsbezogen die fachwissenschaftliche Reflexion. Näheres regelt § 11.
(4) Aus den Zuordnungen der Module zu den Studienphasen, dem Grad der Verbindlichkeit der Module und dem nach § 13 kalkulierten studentischen Arbeitsaufwand (Workload) in CP ergibt sich für den Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Religionswissenschaft folgender Studienaufbau:
BA-RW 001 (NF) PF
BA-RW 002 (NF) PF 7
BA-RW 003 (NF) PF 7
BA-RW 004 (NF) PF 7
Aufbauphase 32
BA-RW 005 (NF) PF 7
BA-RW 006 (NF) PF 7
BA-RW 007 (NF) PF 8
BA-RW 008 (NF) WP 10 Wahl zwischen Modul BA-RW 008 (NF) oder BA-RW 009 (NF)
BA-RW 009 (NF) WP 10
(5) Die Wählbarkeit von Wahlpflichtmodulen kann bei fehlender Kapazität durch Fachbereichsratsbeschluss der Fachbereiche Evangelische Theologie und Katholische Theologie eingeschränkt werden. Die Einschränkung ist den Studierenden unverzüglich durch das Dekanat des Fachbereiches Evangelische Theologie bekannt zu geben. § 16 Abs. 3 findet Anwendung. Durch Beschluss des Fachbereichsrates können ohne Änderung dieser Ordnung auch weitere Wahlpflichtmodule zugelassen werden, wenn sie von ihrem Umfang und ihren Anforderungen den in dieser Ordnung geregelten Wahlpflichtmodulen entsprechen. § 16(2) ist zu beachten.
(6) Die Lehrveranstaltungen in den Modulen werden hinsichtlich ihrer Verbindlichkeit in Pflicht- und Wahlpflichtveranstaltungen unterschieden. Pflichtveranstaltungen sind nach Inhalt und Form der Veranstaltung in der Modulbeschreibung eindeutig bestimmt. Wahlpflichtveranstaltungen sind Lehrveranstaltungen, die Studierende innerhalb eines Moduls aus einem bestimmten Fachgebiet oder zu einem bestimmten Themengebiet aus-zuwählen haben.
(9) Die Studierenden haben die Möglichkeit, sich innerhalb des Nebenfach-Bachelorteilstudiengangs Religionswissenschaft nach Maßgabe freier Plätze weiteren, als den in dieser Ordnung vorgeschriebenen Modulen einer Prüfung oder einer Leistungskontrolle zu unterziehen (Zusatzmodule). Das Ergebnis der Prüfung wird bei der Bildung der Gesamtnote für das Bachelor-Nebenfach nicht mit einbezogen.
(1) Sofern Module des Nebenfach-Bachelorteilstudiengangs Religionswissenschaft aus dem Angebot anderer Studiengänge stammen („Importmodule“), unterliegen sie den Prüfungsregelungen des exportierenden Fachbereichs (Herkunftsordnung). Sie sind in der Anlage 2 aufgeführt. Änderungen werden durch den Prüfungsausschuss rechtzeitig auf der studiengangbezogenen Webseite (vgl. § 16(2)) unter http://www.religionswissenschaft.uni-frankfurt.de hinterlegt.
Im Bachelor-Nebenfach Religionswissenschaft ist ein internes Praxismodul in der Basisphase vorgesehen. Dies beinhaltet ein einführendes Tutorium, eine kollektive und eine individuelle Exploration bestehend aus Vor- und Nachbereitungssitzung sowie Gruppenexkursion, eine individuelle Exploration bestehend aus einer individuellen Exkursion und einer anschließenden Dokumentation sowie eine diese begleitende Übung.
(1) Jedem Modul werden in der Modulbeschreibung (CP) auf der Basis des European Credit Transfer Systems (ECTS) unter Berücksichtigung der Beschlüsse und Empfehlungen der Kultusministerkonferenz und Hochschulrektorenkonferenz zugeordnet. Die CP ermöglichen die Übertragung erbrachter Leistungen auf andere Studiengänge der Johann Wolfgang Goethe-Universität oder einer anderen Hochschule beziehungsweise umgekehrt.
(5) Für jeden im Bachelor-Nebenfach eingeschriebenen Studierenden wird im für das Nebenfach zuständigen Prüfungsamt ein Kreditpunktekonto eingerichtet. Im Rahmen der organisatorischen Möglichkeiten kann die oder der Studierende jederzeit in den Stand des Kontos Einblick nehmen.
(1) Die Lehrveranstaltungen im Bachelor-Nebenfach Religionswissenschaft werden in den folgenden Formen durchgeführt:
a) Vorlesung: Zusammenhängende Darstellung und Vermittlung von Grund- und Judenwissen sowie methodische Kenntnisse durch Vortrag gegebenenfalls in Verbindung mit Demonstrationen oder Experimenten. Die Lehrenden entwickeln und vermitteln Lehrinhalte unter Einbeziehung der Studierenden;
d) Projekt: Erarbeitung von Konzepten sowie Realisierung von Lösungen komplexer, praxisnaher Aufgabenstellungen; Vermittlung sozialer Kompetenz durch weitgehend selbstständige Bearbeitung der Aufgabe bei gleichzeitiger fachlicher und arbeitsmethodischer Anleitung;
g) Selbststudium: selbstständige Erarbeitung wissenschaftlicher Erkenntnisse oder Bearbeitung aktueller Problemstellungen mit wissenschaftlichen Methoden sowie Vertiefung der Erkenntnisse aus Präsenzlehrveranstaltungen.
(2) Ist nach Maßgabe der Modulbeschreibung der Zugang zu den Lehrveranstaltungen eines Moduls vom erfolgreichen Abschluss anderer Module oder vom Besuch der Studienfachberatung abhängig oder wird in der Modulbeschreibung die Teilnahme an einer einzelnen Lehrveranstaltung von einem Teilnahme- oder Leistungsnachweis für eine andere Lehrveranstaltung vorausgesetzt, wird die Teilnahmeberechtigung durch die Lehrende oder den Lehrenden überprüft.
(3) Die regelmäßige Teilnahme an einer Lehrveranstaltung ist gegeben, wenn die oder der Studierende in allen, von der Veranstaltungsleitung im Verlauf eines Semesters angesetzten Einzelveranstaltungen anwesend war. Sie ist noch zu bestätigen, wenn die oder der Studierende bis zu drei Einzelveranstaltungen bei 15 Terminen oder 20% der Veranstaltungszeit bei weniger Terminen versäumt hat. Bei Überschreitung der zulässigen Fehlzeit aus Gründen, die die oder der Studierende nicht zu vertreten hat, wie z.B. Krankheit, notwendige Betreuung eines im selben Haushalt lebenden Kindes oder Pflege eines nahen Angehörigen (Kinder, Eltern, Großeltern, Ehepartnerin/ Ehepartner, Partnerin/Partner in einer nicht ehelichen Lebensgemeinschaft) oder Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder ernannter oder gewählter Vertreter in der akademischen oder studentischen Selbstverwaltung, entscheidet die oder der Modulbeauftragte, ob und in welcher Art und Weise eine Äquivalenzleistung erforderlich und angemessen ist. Die Regelungen zum Nachteilsausgleich in § 25 sind zu beachten.
(5) Ein nach der Modulbeschreibung zu einer Lehrveranstaltung geforderter Leistungsnachweis dokumentiert die erfolgreiche Erbringung einer Studienleistung. Die Studienleistung ist erfolgreich erbracht, wenn sie durch die Lehrende oder den Lehrenden nach Maßgabe der Modulbeschreibung mit „bestanden“ oder unter Anwendung des § 36(3) mittels Note positiv bewertet wurde. Bei Gruppenarbeiten muss die individuelle Leistung deutlich abgrenzbar und bewertbar sein.
(7) Nicht unter Aufsicht zu erbringende schriftliche Arbeiten sind von der oder dem Studierenden nach den Regeln guter wissenschaftlicher Praxis anzufertigen. Die oder der Studierende hat bei der Abgabe der Arbeit schriftlich zu versichern, dass sie oder er diese selbstständig verfasst und alle von ihr oder ihm benutzten Quellen und Hilfsmittel in der Arbeit angegeben hat. Ferner ist zu erklären, dass die Arbeit noch nicht – auch nicht auszugsweise – in einem anderen Studiengang als Studien- oder Prüfungsleistung verwendet wurde. § 26 gilt entsprechend. Um die Einhaltung der Regeln guter wissenschaftlicher Praxis überprüfen zu können, sind die Lehrenden berechtigt, von den Studierenden die Vorlage nicht unter Aufsicht erbrachter schriftlicher Arbeiten auch in geeigneter elektronischer Form zu verlangen. Der Prüfungsausschuss trifft hierzu nähere Festlegungen.
(1) Der als Anlage 2 angefügte Studienverlaufsplan stellt auf einen möglichen Studienbeginn im Sommersemester oder im Wintersemester ab und gibt den Studierenden Hinweise für eine zielgerichtete Gestaltung ihres Nebenfach-Studiums. Der Studienplan berücksichtigt inhaltliche Bezüge zwischen Modulen und organisatorische Bedingungen des Studienangebots.
(2) Die Fachbereiche Evangelische Theologie und Katholische Theologie richten für den Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Religionswissenschaft eine Webseite ein, auf der allgemeine Informationen und Regelungen zum Studiengang in der jeweils aktuellen Form hinterlegt sind. Dort sind auch der Studienverlaufsplan und, soweit Module im- und/oder exportiert werden, die Liste des aktuellen Im- und Exportangebots des Studiengangs veröffentlicht.
(1) Die Studierenden haben die Möglichkeit, während des gesamten Studienverlaufs die Studienfachberatung für den Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Religionswissenschaft des Fachbereichs Evangelische Theologie oder des Fachbereichs Katholische Theologie aufzusuchen. Die Studienfachberatung erfolgt durch von der Studiendekanin oder dem Studiendekan beauftragte Personen. Im Rahmen der Studienfachberatung erhalten die Studierenden Unterstützung insbesondere in Fragen der Studiengestaltung, der Studientechnik und der Wahl der Lehrveranstaltungen. Die Studienfachberatung sollte insbesondere in Anspruch genommen werden:
(1) Die Aufgabe der akademischen Leitung des Nebenfach-Bachelorteilstudienganges Religionswissenschaft nimmt die Studiendekanin oder der Studiendekan des Fachbereichs Evangelische Theologie wahr, sofern sie nicht auf ihren oder seinen Vorschlag vom Fachbereichsrat auf ein im Bachelorstudiengang prüfungsberechtigtes Mitglied der Professorengruppe für die Dauer von 2 Semestern übertragen wird. Die akademische Leiterin oder der akademische Leiter ist beratendes Mitglied in der Studienkommission und hat insbesondere folgende Aufgaben:
– Abs. 2 bleibt unberührt.
(3) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses werden nebst einer Stellvertreterin oder einem Stellvertreter auf Vorschlag der jeweiligen Gruppen von den Fachbereichsräten der beteiligten Fachbereiche Evangelische Theologie und Katholische Theologie gewählt. Die Amtszeit der Studierenden beträgt ein Jahr, die der anderen Mitglieder zwei Jahre. Wiederwahl ist zulässig.
(1) Der Prüfungsausschuss und das für das Bachelor-Nebenfach Religionswissenschaft zuständige Prüfungsamt sind für die Organisation und die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfungen im Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Religionswissenschaft verantwortlich. Der Prüfungsausschuss achtet darauf, dass die Bestimmungen dieser Ordnung eingehalten werden und entscheidet bei Zweifeln zu Auslegungsfragen dieser Ordnung. Er entscheidet in allen Prüfungsangelegenheiten, die nicht durch Ordnung oder Satzung einem anderen Organ oder Gremium oder der oder dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses übertragen sind.
– die Entscheidung über die Anrechnungen gemäß § § 28 und § § 29 sowie die Erteilung von Auflagen zu nachzuholenden Studien- und Prüfungsleistungen im Rahmen von Anrechnungen;
(5) Prüferinnen und Prüfer, Beisitzerinnen und Beisitzer unterliegen der Amtsverschwiegenheit.
(1) Spätestens mit der Meldung zur ersten Modulprüfung im Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Religionswissenschaft hat die oder der Studierende ein vollständig ausgefülltes Anmeldeformular für die Zulassung zur Bachelorprüfung beim Prüfungsamt für den Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Religionswissenschaft einzureichen. Sofern nicht bereits mit dem Zulassungsantrag zum Studium erfolgt, sind der Meldung zur Prüfung insbesondere beizufügen:
b) eine Erklärung darüber, ob die Studierende oder der Studierende bereits eine Zwischenprüfung, eine Diplom-Vorprüfung, eine Bachelorprüfung, eine Masterprüfung, eine Magisterprüfung, eine Diplom-prüfung oder eine kirchliche Hochschulprüfung oder eine staatliche Abschlussprüfung im Fach Religionswissenschaft oder in einem vergleichbaren Studiengang (Studiengang mit einer überwiegend gleichen fachlichen Ausrichtung) an einer Hochschule endgültig nicht bestanden hat oder ob sie oder er sich gegenwärtig in dem Fach Religionswissenschaft oder einem vergleichbaren Studiengang in einem nicht abgeschlossenen Prüfungsverfahren an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland befindet;
c) eine Erklärung darüber, ob und gegebenenfalls wie oft die oder der Studierende bereits Modulprüfungen im Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Religionswissenschaft oder in denselben Modulen eines anderen Studiengangs an einer Hochschule in Deutschland oder im Ausland nicht bestanden hat;
b) die oder der Studierende den Prüfungsanspruch für ein Modul nach Abs. (1) c. oder für den jeweiligen Studiengang endgültig verloren hat oder eine der in Abs. (1) unter b. genannten Prüfungen endgültig nicht bestanden hat.
(4) Über Ausnahmen von Abs. (1) und (3) in besonderen Fällen entscheidet auf Antrag der oder des Studierenden der Prüfungsausschuss.
(6) Die oder der Studierende kann die Modulprüfung nur ablegen, sofern sie oder er an der Johann Wolfgang Goethe-Universität immatrikuliert ist. § 22 Abs. 2 bleibt unberührt. Für die Ablegung der betreffenden Modulprüfung muss die oder der Studierende zur Bachelorprüfung zugelassen sein und sie oder er darf die entsprechende Modulprüfung noch nicht endgültig nicht bestanden haben. Beurlaubte Studierende können keine Prüfungen ablegen oder Leistungsnachweise erwerben. Zulässig ist aber die Wiederholung nicht bestandener Prüfungen während der Beurlaubung. Studierende sind auch berechtigt, Studien- und Prüfungsleistungen während einer Beurlaubung zu erbringen, wenn die Beurlaubung wegen Mutterschutz oder wegen der Inanspruchnahme von Elternzeit oder wegen der Pflege von nach ärztlichem Zeugnis pflegebedürftigen Angehörigen oder wegen der Erfüllung einer Dienstpflicht nach Art. 12 a des Grundgesetzes oder wegen der Mitwirkung als ernannte oder gewählte Vertreterin oder ernannter oder gewählter Vertreter in der akademischen Selbstverwaltung erfolgt ist.
(1) Die Modulprüfungsleistung gilt als „nicht ausreichend“ (5,0) gemäß § 36(3), wenn die oder der Studierende einen für sie oder ihn verbindlichen Prüfungstermin ohne wichtigen Grund versäumt oder vor Beendigung der Prüfung die Teilnahme abgebrochen hat. Dasselbe gilt, wenn sie oder er eine schriftliche Modulprüfungsleistung nicht innerhalb der vorgegebenen Bearbeitungszeit erbracht oder als Modulprüfungsleistung in einer schriftlichen Aufsichtsarbeit ein leeres Blatt abgegeben oder in einer mündlichen Prüfung geschwiegen hat.
(1) Versucht die oder der Studierende das Ergebnis ihrer oder seiner Prüfungsleistung- oder Studienleistung durch Täuschung oder durch Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, wird die Prüfungs- oder Studienleistung mit „nicht ausreichend“ (5,0) gewertet. Der Versuch einer Täuschung liegt insbesondere auch dann vor, wenn die oder der Studierende nicht zugelassene Hilfsmittel in den Prüfungsraum mitführt oder eine falsche Erklärung nach § 15(7), § 30(7) und § 33(5) abgegeben hat oder wenn sie oder er ein und dieselbe Arbeit (oder Teile davon) mehr als einmal als Prüfungs- oder Studienleistung eingereicht hat.
(3) Beim Vorliegen einer besonders schweren Täuschung, insbesondere bei wiederholter Täuschung oder einer Täuschung unter Beifügung einer schriftlichen Erklärung der oder des Studierenden über die selbstständige Anfertigung der Arbeit ohne unerlaubte Hilfsmittel, kann der Prüfungsausschuss den Ausschluss von der Wiederholung der Prüfung und der Erbringung weiterer Studienleistungen beschließen, so dass der Prüfungsanspruch im Nebenfach Religionswissenschaft erlischt. Die Schwere der Täuschung ist anhand der von der Studierenden oder dem Studierenden aufgewandten Täuschungsenergie, wie organisiertes Zusammenwirken oder Verwendung technischer Hilfsmittel, wie Funkgeräte und Mobiltelefone und der durch die Täuschung verursachten Beeinträchtigung der Chancengleichheit zu werten.
(2) Sechs Monate nach Abschluss der Prüfungsleistung dürfen von Amts wegen Anordnungen nach Abs. (1)) nicht mehr getroffen werden.
(4) Für die Anrechnung von Leistungen, die an ausländischen Hochschulen erbracht wurden, gilt Abs. (2)) ebenfalls entsprechend. Bei der Anrechnung sind die von der Kultusministerkonferenz und der Hochschulrektorenkonferenz gebilligten Äquivalenzvereinbarungen sowie Absprachen im Rahmen von Hochschulpartnerschaftsverträgen zu beachten. Soweit Äquivalenzvereinbarungen nicht vorliegen, entscheidet der Prüfungsausschuss. Bei Zweifeln an der Gleichwertigkeit ist die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen zu hören.
(11) Die Anrechnung und Anerkennung von Prüfungsleistungen, die vor mehr als fünf Jahren erbracht wurden, kann in Einzelfällen abgelehnt werden; die Entscheidung kann mit der Erteilung von Auflagen verbunden werden. Bei Vorliegen der Voraussetzungen der Absätze (1) bis (4) i.V. mit Abs. (9) besteht ein Rechtsanspruch auf Anrechnung. Satz 1 und die Abs. (7) und (10) bleiben unberührt.
Paragraphenteil - VI. Durchführung der Modulprüfungen im Bachelor-Nebenfach Religionswissenschaft
Abschnitt VI.: Durchführung der Modulprüfungen im Bachelor-Nebenfach Religionswissenschaft
(5) Die eine Klausur beaufsichtigende Person hat über jede Klausur ein Kurzprotokoll zu fertigen. In diesem sind alle Vorkommnisse einzutragen, welche für die Feststellung des Prüfungsergebnisses von Belang sind, insbesondere Vorkommnisse nach § § 24 und § § 26.
(8) Multimedial gestützte Prüfungsklausuren („e-Klausuren“) sind zulässig, sofern sie dazu geeignet sind, den Prüfungszweck zu erfüllen. Sie dürfen ausschließlich unter Einsatz von in der Verwaltung der Universität stehender oder vom zuständigen Prüfungsamt im Einvernehmen mit dem HRZ für diesen Zweck freigegebener DV-Systeme erbracht werden. Dabei ist die eindeutige Identifizierbarkeit der elektronischen Daten zu gewährleisten. Die Daten müssen unverwechselbar und dauerhaft den Prüflingen zugeordnet werden können. Die Prüfung ist in Anwesenheit einer fachlich sachkundigen Protokollführerin oder eines fachlich sachkundigen Protokollführers durchzuführen. Über den Prüfungsverlauf ist eine Niederschrift anzufertigen, in die mindestens die Namen der Protokollführerin oder des Protokollführers sowie der Prüflinge, Beginn und Ende der Prüfung sowie eventuelle besondere Vorkommnisse aufzunehmen sind. Für die Einsichtnahme in die multimedial gestützte Prüfung sowie in die Prüfungsergebnisse gilt § 43. Die Aufgabenstellung einschließlich einer Musterlösung, das Bewertungsschema, die einzelnen Prüfungsergebnisse sowie die Niederschrift sind gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zu archivieren.
(5) Die Hausarbeit ist innerhalb der festgelegten Bearbeitungsfrist in einfacher Ausfertigung mit einer Erklärung gemäß § 30(7) versehen, bei der Prüferin oder dem Prüfer einzureichen; im Falle des Postwegs ist der Poststempel entscheidend. Die Abgabe der Hausarbeit ist durch die Prüferin oder den Prüfer aktenkundig zu machen.
(6) Die Bewertung der Hausarbeit durch die Prüferin oder den Prüfer soll binnen sechs Wochen nach Einreichung erfolgt sein; die Beurteilung ist schriftlich zu begründen. Im Übrigen findet § 32(6) entsprechende Anwendung.
(7) Eine Studierende oder ein Studierender, deren oder dessen Hausarbeit mit „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet worden ist, kann bei der oder dem Prüfenden die Nachbesserung der Hausarbeit beantragen. Dies gilt nicht, wenn die Bewertung mit „nicht ausreichend“ (5,0) auf § 24 oder auf § 26 beruht. Die oder der Prüfer setzt eine Frist für die Nachbesserung der Hausarbeit. Bei der Entscheidung über die nachgebesserte Hausarbeit wird lediglich darüber entschieden, ob die Hausarbeit mit der Note „ausreichend“ (4,0) oder schlechter bewertet wird.
Wird die Frist für die Abgabe der nachgebesserten Hausarbeit nicht eingehalten, wird die Hausarbeit endgültig mit der Note „nicht ausreichend“ (5,0) bewertet.
Notenpunkte – Notenstufen nach Abs. (3)) – Dezimalnote
(7) Für die Bachelorprüfung im Nebenfach Religionswissenschaft wird eine Gesamtnote gebildet, in welche alle Ergebnisse der Modulprüfungen des Bachelor-Nebenfaches eingehen.
(9) Die Gesamtnote einer bestanden Bachelorprüfung im Nebenfach Religionswissenschaft ergibt sich durch die folgende Abbildung, wobei nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt wird; alle weiteren Stellen werden ohne Rundung gestrichen:
(3) Die Bachelorprüfung im Nebenfach Religionswissenschaft ist bestanden, wenn sämtliche in dieser Ordnung vorgeschriebenen Module erfolgreich erbracht wurden, das heißt die geforderten Studiennachweise vorliegen und die vorgeschriebenen Modulprüfungen mit mindestens „ausreichend“ (4,0) bewertet worden sind.
Paragraphenteil - VIII. Wechsel von Pflicht- und Wahlpflichtmodulen/ Studienschwerpunkten; Wiederholung von Prüfungen; Verlust des Prüfungsanspruchs und endgültiges Nichtbestehen der Bachelorprüfung im Nebenfach Religionswissenschaft
Abschnitt VIII.: Wechsel von Pflicht- und Wahlpflichtmodulen/ Studienschwerpunkten; Wiederholung von Prüfungen; Verlust des Prüfungsanspruchs und endgültiges Nichtbestehen der Bachelorprüfung im Nebenfach Religionswissenschaft
(1) Ein endgültig nicht bestandenes Pflichtmodul kann im Nebenfach einmalig durch ein Wahlpflichtmodul ersetzt werden.
(6) Der Prüfungsausschuss kann der oder dem Studierenden vor der Wiederholung einer Modulprüfung Auflagen erteilen.
(1) Die Bachelorprüfung im Nebenfach Religionswissenschaft ist endgültig nicht bestanden und der Prüfungsanspruch im Nebenfach Religionswissenschaft geht endgültig verloren, wenn
(2) Über das endgültige Nichtbestehen der Bachelorprüfung im Nebenfach Religionswissenschaft und dem damit verbundenen Verlust des Prüfungsanspruchs im Nebenfach Religionswissenschaft wird ein Bescheid erteilt, der mit einer Rechtsbehelfsbelehrung versehen ist.
(3) Das unrichtige Zeugnis ist einzuziehen und ggf. ein neues zu erteilen. Mit dem unrichtigen Zeugnis sind auch das Diploma Supplement und ggf. der entsprechenden Studiennachweis einzuziehen und ggf. neu zu erteilen. Mit diesen Dokumenten ist auch eine Bachelorurkunde einzuziehen, wenn die Prüfung aufgrund einer Täuschungshandlung für „nicht bestanden“ erklärt wurde. Eine Entscheidung nach Abs. (1) und Abs. (2) Satz 2 ist nach einer Frist von fünf Jahren ab dem Datum des Prüfungszeugnisses ausgeschlossen.
(1) Diese Ordnung tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung im UniReport Satzungen und Ordnungen der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main in Kraft. Gleichzeitig tritt die Ordnung für den Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Religionswissenschaft vom 18. Juni 2008 – veröffentlicht im UniReport Satzungen und Ordnungen vom 06. Dezember 2011 außer Kraft.
(2) Diese Ordnung gilt für alle Studierende, die ihr Studium ab dem Sommersemester 2016 im Bachelor-Nebenfach Religionswissenschaft aufnehmen.
(3) Studierende, die das Studium im Bachelor-Nebenfach Religionswissenschaft vor Inkrafttreten dieser Ordnung aufgenommen haben, können die Bachelorprüfung in diesem Nebenfach nach der Ordnung vom 18. Juni 2008 bis spätestens 31. März 2021 ablegen.
(4) Studierende, die vor dem Inkrafttreten dieser Ordnung im Nebenfach-Bachelorteilstudiengang Religionswissenschaft immatrikuliert wurden, können auf Antrag an den Prüfungsausschuss nach dieser Ordnung ihr Nebenfach-Studium absolvieren und die Bachelorprüfung im Nebenfach ablegen. Bereits erbrachte Studien- und Prüfungsleistungen werden nach § 28 angerechnet. Der Antrag ist unwiderruflich.
Basisphase Pflichtmodul – 7 CP (insg.) = 210 h – 4 SWS – Kontaktstudium 4 SWS/ 60 h – Selbststudium 150 h
in der Übung Wiss. Arbeiten
im PS – in Form von Bearbeitung von Übungsaufgaben oder Literaturbericht
Einübung wissenschaftlicher Arbeitstechniken, Literaturrecherche und Techniken der Lektüre, Vermittlung von Grundlagen
20-30 minütige mündliche Prüfung oder 60-90 minütige Klausur (i.d.R. 60 Minuten, wird zu Beginn der Veranstaltung festgelegt) im Anschluss an das PS
BA-RW 002 – Religions- und Kulturgeschichte
Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls haben die Studierenden sich primäre Kompetenzen in der Auseinandersetzung mit Religions- und Kulturgeschichte anhand konkreter Beispiele angeeignet. Sie sind in der Lage, religiöse Traditionen Europas und Asiens zu identifizieren und in ihre jeweiligen historischen und gesellschaftlichen Kontexte einzuordnen. Dabei wurde an die Fähigkeiten und das Wissen aus Modul BA-RW 001 angeschlossen. Die in Modul BA-RW 001 und BA-RW 002 erlangten Fähigkeiten und Kenntnisse können in einer wissenschaftlichen Hausarbeit konzipiert und demonstriert werden.
im PS Religions- und Kulturgeschichte
Lehrvortrag und Selbststudium, Erwerb von Sprach- und Methodenkenntnissen sowie Arbeitstechniken, Umgang mit Lektüren, Rhetorik mündlicher Vorträge und wissenschaftliche Diskussionen
12-15 seitige Hausarbeit im Anschluss an das PS Religions- und Kulturgeschichte I
Religions- und Kulturgeschichte PS 2 3 x
BA-RW 003 – Systematische/ Vergleichende Religionswissenschaft
Die Studierenden haben nach erfolgreichem Abschluss dieses Moduls eine differenzierte Perspektive auf die Diversität der religionswissenschaftlichen Vorgehensweisen erhalten. Sie sind dementsprechend in der Lage, die bisher erlernten Methoden den systematischen und religionsvergleichenden Ansätzen zuzuordnen und entsprechende Fragestellungen differenziert und unter Bezugnahme auf diese Methoden zu bearbeiten. Die Ergebnisse der Auseinandersetzungen mit dieser Thematik können entweder mündlich oder schriftlich präsentiert und im Anschluss von einer Prüfungskommission geprüft werden.
im PS Systematische/ Vergleichende Religionswissenschaft
20-30 minütige mündliche Prüfung oder 12-15 seitige Hausarbeit im Anschluss an das PS Systematische/Vergleichende Religionswissenschaft I
Systematische/ Vergleichende Religionswissenschaft PS 2 3 x
Für die individuelle Exploration muss das Tutorium besucht worden sein oder im gleichen Semester besucht werden. Der individuellen Exploration muss eine Vorbesprechung mit dem zuständigen Fachvertreter der Religionswissenschaft vorausgehen.
im T in Form von Arbeitsberichten oder Übungsaufgaben
Einübung wissenschaftlicher Arbeitstechniken, Vermittlung von Grundlagen
Religiöse Praxis in der Gegenwart II 1 kollektive und 1 individuelle Exploration – 3 x
Summe 2 7
BA-RW 005 – Theorien und Methoden in der Religionswissenschaft
Aufbauphase Pflichtmodul – 7 CP (insg.) = 210 h – 4 SWS – Kontaktstudium 4 SWS/ 60 h – Selbststudium 150 h
Vertiefender Einblick in religionswissenschaftliche Diskurse und Theorien sowie in spezifische Positionen und Debatten in der Religionsforschung
Nach der erfolgreichem Abschluss dieses Moduls haben die Studierenden einen tieferen Einblick in religionswissenschaftliche Diskurse, Theorien und Methoden erhalten und sind dazu in der Lage, aktuelle Debatten zu klassifizieren und innerhalb der erlernten Zusammenhänge zu kontextualisieren. Sie können zwischen historisch-philologischen, philosophisch-hermeneutischen sowie empirisch-sozialwissenschaftlichen Methoden differenzieren. Innerhalb der modulabschließenden Hausarbeit haben die Studierenden außerdem gezeigt, dass sie dazu in der Lage sind, zwischen den Methoden und Theorien zu differenzieren und diese sachgerecht anzuwenden. Teilnahmevoraussetzungen für
im S Theorien und Methoden der Religionswissenschaft
Lehrvortrag und Selbststudium, eigenständige methoden-geleitete Arbeit an ausgewählter Literatur, Verfassen von schriftlichen Rezensionen und Kurzreferat, Rhetorik mündlicher Vorträge und wissenschaftliche Diskussionen
15-20 seitige Hausarbeit im S Theorien und Methoden der Religionswissenschaft I
Theorien und Methoden der Religionswissenschaft S 2 3 x
Die Studierenden haben nach der erfolgreichen Beendigung des Moduls aktuelle Debatten oder Themen in den Medien exploriert und analysiert. Ferner haben sie ihre Kenntnisse der empirischen Forschungsmethoden vertieft, erweitert und für ihre Analysen angewendet. Parallel dazu haben die Studierenden einen Einblick in die beruflichen Perspektiven erhalten, die sich im Rahmen eines Studiums der Religionswissenschaft ergeben können. Das Angeeignete wurde im Rahmen einer mündlichen Prüfung oder einer Hausarbeit nachgewiesen.
im S Religion und Gesellschaft
Einübung wissenschaftlicher Arbeitstechniken, Literatur-recherche und Techniken der Lektüre, Erwerb von Sach- und Methodenkenntnissen sowie Arbeitstechniken, Umgang mit Lektüren, Rhetorik mündlicher Vorträge und wissenschaftliche Diskussionen, eigenständige methodengeleitete Arbeit an ausgewählter Literatur, Verfassen von schriftlichen Rezensionen und Kurzreferaten
20-30 minütige mündliche Prüfung oder 15-20 seitige Hausarbeit im Anschluss an das S Religion und Gesellschaft I
Religion und Gesellschaft S 2 3 x
BA-RW 007 – Sakrale Texte
Kennenlernen sakraler Texten und normativer Literaturen (wie z.B. Bibel, Koran, Bhagavadgita, Avesta, oder auch Mythen, Liturgien, Rechtstexte u.ä.). Erlernen der dafür notwendigen exegetischen und/oder literaturwissenschaftlichen Methoden. Auseinandersetzung mit Problemen der Auslegung und Kommentierung der Texte in den jeweiligen historischen und kulturgeschichtlichen Kontexten
Nach Abschluss dieses Moduls sind die Studierenden dazu in der Lage, sakrale Texte als solche zu identifizieren, innerhalb ihrer jeweiligen kulturellen und religiösen Tradition zu verorten sowie deren Inhalte kennen. Sie sind dazu befähigt, diese Texte mittels selbst gewählter methodischer Werkzeuge zu analysieren und zu interpretieren. Die angeeigneten Fähigkeiten wurden dabei im Rahmen einer mündlichen Prüfung oder einer Hausarbeit nachgewiesen.
im S Sakrale Texte I – in Form von Referat, Essay, Literaturbericht
eigenständige methodengeleitete Arbeit an ausgewählter Literatur, Verfassen von schriftlichen Rezensionen und Kurzreferate, Rhetorik mündlicher Vorträge und wissenschaftliche Diskussionen
BA-RW 008 – Religions- und Kulturgeschichte (Vertiefung)
Auseinandersetzung und Vertiefung von historischen und kulturwissenschaftlichen Zugängen zur Kenntnis und Beschreibung von Religionen im Kontext unserer pluralen Welt
Abschluss der Module der Basisphase; BA-RW 007.
Lehrvortrag und Selbststudium, eigenständige methoden-geleitete Arbeit an ausgewählter Literatur, Verfassen von schriftlichen Rezensionen und Kurzreferate, Rhetorik mündlicher Vorträge und wissenschaftliche Diskussionen
BA-RW 009 – Systematische Religionswissenschaft/ Religionsphilosophie (Vertiefung)
Die Studierenden haben nach erfolgreichem Abschluss des Moduls ihr Wissen über die systematischen, religionsvergleichenden Methoden aus Modul BA-RW 003 vertieft. Sie bearbeiten selbstständig spezifisch religionswissenschaftliche Fragestellungen und Themenfelder unter Anwendung der bisher erlernten Methoden. Sie haben diese durch die Auseinandersetzung mit religionsphilosophischen Diskursen und Systembildungen ergänzt und erweitert und können entsprechende religionsphilosophische Fragestellungen und Themenfelder analysieren. Die Studierenden sind dazu befähigt, mittels oder innerhalb verschiedener Systeme zu argumentieren und die erlernten Methoden auf ihre Bedürfnisse anzupassen. Die Lernergebnisse und Kompetenzen wurden im Rahmen einer mündlichen Prüfung oder einer Hausarbeit nachgewiesen.
Der Studienverlaufsplan ist ein Vorschlag und das Beispiel zeigt die Schwerpunktsetzung im Schwerpunkt a) mit Modul BA-RW 008 im Wahlpflichtbereich. Er berücksichtigt sowohl die Gesamtbelastung (CP/ SWS) in den andern Studienfächern, als auch die internen Voraussetzungen. Er gilt für einen Studienbeginn zum SoSe sowie zum WiSe.

References: § 37

§ 12
 § 14

§ 22
 § 24

§ 36
 § 42

§ 37
 § 43

§ 38
 § 44

§ 39
 § 45

§ 40
 § 46

§ 41
 § 47

§ 45
 § 55
 § 1
 § 3
 § 13
 § 57
 § 22
 § 22
 § 28
 § 29
 § 22
 § 11
 § 13
 § 16
 § 16
 § 16
 § 25
 § 36
 § 26
 § 28
 § 29
 § 22
 Art. 12
 § 36
 § 15
 § 30
 § 33
 § 24
 § 26
 § 43
 § 30
 § 32
 § 24
 § 26
 § 28