Source: https://www.bgn.de/10530/
Timestamp: 2018-08-19 18:53:53+00:00

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19.08.2018, 20:53 Uhr » Home » Medien » Fachartikel
Akzente 3.2017
Einweg- und Mehrwegstöpsel, Otoplastiken, Kapselgehörschützer, Gehörschutz
mit pegelabhängiger Dämmung oder mit speziellen Frequenzfiltern: Bei der Auswahl von persönlichem Gehörschutz müssen Unternehmen einiges berücksichtigen, damit er die Mitarbeiter optimal schützt und sie ihn auch konsequent tragen.
Die Novelle zur Änderung der Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV)
Seit 2012 wurde unter Beteiligung aller interessierten Kreise an der der Novellierung der Arbeitsstättenverordnung von 2004 gearbeitet. Das Gesetzgebungsverfahren wurde Anfang 2015 aufgrund von heftigen Protesten gegen Einzelregelungen gestoppt. Nachdem die strittigen Punkte ausgeräumt waren, konnte der Verordnungsentwurf als Initiative der Bundesländer über den Bundesrat erneut auf den Weg gebracht werden.
Die am 3. Dezember in Kraft getretene Änderungsverordnung enthält den ursprünglichen Regierungsentwurf, den zum großen Teil erhalten gebliebenen Änderungen des Bundesratsbeschlusses von Ende 2014, sowie die Kompromisslösungen.
Anlässe für die Novellierung
Mit der Novellierung wurde die ArbStättV an die Struktur der übrigen Arbeitsschutzverordnungen angepasst. Damit ist strukturell ein einheitliches Vorgehen bei Arbeitsschutzmaßnahmen möglich (Gefährdungsbeurteilung - Maßnahmen – Unterweisung). Das politische Ziel der Vereinbarung von Familie und Beruf hat mit den Regelungen zur Telearbeit einen Gestaltungsraum im Rahmen der ArbStättV erhalten. Mit der Übernahme der Bildschirmarbeitsverordnung wurde dieser Teilaspekt z.B. eines Büroarbeitsplatzes in die ArbStättV aufgenommen.
Änderungen, die im Arbeitsschutzgesetz schon vollzogen waren, mussten in der ArbStättV nachgezogen werden. So zum Beispiel die Berücksichtigung der psychischen Belastungen der Beschäftigten. Und schließlich musste auch der von der EU-Arbeitsschutzrichtlinie abweichende Begriff des Arbeitsplatzes angepasst werden.
Übernahme der Inhalte der Bildschirmarbeitsverordnung
Die Inhalte wurden auf den Stand der Technik angepasst als Nr. 6 in den Anhang der ArbStättV aufgenommen. Die bisher schon gültigen Ausnahmen von der Bildschirmarbeitsverordnung finden sich im Anwendungsbereich der ArbStättV (§1, Abs. 4 ). Im Zuge der Gefährdungsbeurteilung muss die Belastung der Augen oder die Gefährdung des Sehvermögens der Beschäftigten berücksichtigt werden.
Die von der Praxis gewünschten Regelungen zur Telearbeit wurden in den Anwendungsbereich (§1, Abs. 3 ) aufgenommen. Demnach gilt für Telearbeitsplätze, dass nur die speziellen Anforderungen aus Anhang Nr. 6 für "Maßnahmen zur Gestaltung von Bildschirmarbeitsplätzen" sowie die Paragrafen § 3 ,"Gefährdungsbeurteilung" " (für die "erstmalige Beurteilung der Arbeitsbedingungen und des Arbeitsplatzes") und § 6 "Unterweisung der Beschäftigten" gelten.
Die Begriffsbestimmung "Telearbeit" gibt einen Rahmen bezüglich Arbeitszeit, Dauer der Einrichtung, arbeitsvertragliche Festlegungen oder Vereinbarungen, Ausstattung des Telearbeitsplatzes mit Mobiliar und Technik.
Berücksichtigung der psychischen Belastungen / Gefährdungsbeurteilung
Die Berücksichtigung der psychischen Belastungen der Beschäftigten muss im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung erfolgen. Die Regelungen für die Gefährdungsbeurteilung (§3) wurden dahingehend konkretisiert, dass bei der Beurteilung die Auswirkung der Arbeitsorganisation und der Arbeitsabläufe in der Arbeitsstätte zu berücksichtigen sind.
Die Gefährdungsbeurteilung muss fachkundig durchgeführt werden. Eine neue Begriffsbestimmung für "fachkundig" in Anlehnung an die Formulierung in der Betriebssicherheitsverordnung wurde aufgenommen. Damit ist auch die Fachkunde für das Durchführen einer Gefährdungsbeurteilung definiert.
§3a "Pflichten des Arbeitgebers" ; wurde diesbezüglich konkretisiert und an die ohnehin schon bewährte Praxis angepasst. Demnach müssen auch Kantinen, Pausen-, Bereitschafts-und Sanitärräume sowie Erste-Hilfe-Räume und Unterkünfte in der Arbeitsstätte behindertengerecht eingerichtet und betrieben werden, soweit auch dorthin behinderte Beschäftigte Zugang benötigen.
Die konkretisierende Technische Regel für Arbeitsstätten "Barrierefreie Gestaltung von Arbeitsstätten, ASR V3a.2, führt im Anwendungsbereich dazu aus: "Sind in bestehenden Arbeitsstätten die im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung ….. ermittelten technischen Maßnahmen zur barrierefreien Gestaltung mit Aufwendungen verbunden, die offensichtlich unverhältnismäßig sind, so kann der Arbeitgeber auch durch organisatorische oder personenbezogene Maß-nahmen die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten mit Behinderungen in vergleichbarer Weise sicherstellen.".
Dies gilt selbstverständlich nur so lange, bis der betroffene Bereich wesentlich erweitert oder umgebaut wird.
Nichtraucherschutz (§5)
§5 Abs. 2 , welcher die Anforderungen an den Nichtraucherschutz in Arbeitsstätten mit Publikumsverkehr regelt, wurde klarer gefasst, ohne dass ich hierdurch neue materielle Anforderungen ergeben.
Demnach hat der Arbeitgeber beim Einrichten und Betreiben von Arbeitsräumen in Arbeitsstätten mit Publikumsverkehr der Natur des Betriebes entsprechende und der Art der Beschäftigung angepasste technische oder organisatorische Maßnahmen entsprechend den allgemeinen Anforderungen an den Nichtraucherschutz (§5 Abs. 1) zum Schutz der nicht rauchenden Beschäftigten zu treffen
Unterweisung der Beschäftigten §6
Die Unterweisung der Beschäftigten wurde mit der Novellierung neu in die Arbeitsstättenverordnung aufgenommen. Anders als bei allen übrigen Arbeitsschutzverordnungen fehlte dieser Aspekt hier bisher. § 6 konkretisiert die Unterweisungsinhalte bezüglich Arbeitsstätten. Demnach muss sich die Unterweisung auf Maßnahmen im Gefahrenfall erstrecken, insbesondere auf
Bezüglich der Maßnahmen der Brandbekämpfung müssen Verhaltensmaßnahmen im Brandfall unterwiesen werden, insbesondere die Nutzung der Fluchtwege und Notausgänge. Diejenigen Beschäftigten, die Aufgaben der Brandbekämpfung übernehmen, hat der Arbeitgeber in der Bedienung der Feuerlöscheinrichtungen zu unterweisen.
Selbstverständlich muss die Unterweisung vor Aufnahme der Tätigkeit erfolgen und danach mindestens jährlich wiederholt werden. Unabhängig davon ist eine Unterweisung zusätzlich immer dann erforderlich, wenn sich ein Umstand in der Arbeitsstätte wesentlich verändert und die Veränderung mit zusätzlichen Gefährdungen verbunden ist.
Eine schriftliche Dokumentation der Unterweisung ist nicht erforderlich. Aber: Ordnungswidrig im Sinne des § 25 Absatz 1 Nummer 1 des Arbeitsschutzgesetzes handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig nicht sicherstellt, dass die Beschäftigten vor Aufnahme der Tätigkeit unterwiesen werden (§9, Abs. 1, Nr. 9).
Neben anderen Änderungen im Anhang der ArbStättV, auf die hier nicht eingegangen wird, wurden inhaltliche Regelungen zur Sichtverbindung nach außen in den Anhang 3.4 wieder aufgenommen. Damit wird Rechnung getragen, dass Tageslicht in Verbindung mit einer ungehinderten Sicht nach außen sich positiv auf die psychische Gesundheit auswirkt.
Die Sichtverbindung nach außen, einschließlich der Ausnahmen für bestimmte Räume, war bereits in der Arbeitsstättenverordnung von 1975 ausführlich geregelt. In 2004 wurde die ArbStättV von 1975 durch die jetzt novellierte ArbStättV ersetzt (Anpassung an die Struktur des modernen Vorschriftenwerks). In diesem Prozess wurde die Sichtverbindung zwar in die Überschrift von Anhang 3.4 "Beleuchtung und Sichtverbindung" übernommen, aber keine weiteren inhaltlichen Regelungen. Dies wurde mit der Novelle vom 3.12.2016 korrigiert.
Demnach darf der Arbeitgeber als Arbeitsräume nur solche Räume betreiben, die möglichst ausreichend Tageslicht erhalten und die eine Sichtverbindung nach außen haben. Ausgenommen hiervon sind:
Die Nummern 1, 3 und 5 waren prinzipiell in der Arbeitsstättenverordnung von 1975 schon enthalten. Sie wurden jetzt an den Stand der Technik angepasst wieder aufgenommen. Nummer 4 greift die Besonderheiten dieser Einrichtungen auf.
Die Nummer 2 wurde aufgenommen, um der geänderten Begriffsbestimmung für Arbeitsplatz Rechnung zu tragen.
akzente 6.2016
Volles Haus, reger Austausch
Eindrücke von der BGN-Arbeitsschutztagung
Vollbesetzte Reihen im großen Saal des Mannheimer Dorint Hotels am 5. und 6. Oktober: 270 Teilnehmer zählte die BGN-Arbeitsschutztagung – darunter Sicherheitsfachkräfte, Betriebsärzte, Betriebsräte, Unternehmer und Sicherheitsbeauftragte. Sie nutzten die zwei Tage intensiv, um sich zu informieren, nachzuhaken, zu diskutieren und um neue
Ideen und Anregungen für den betrieblichen Arbeitsschutz mitzunehmen.
Kluge Köpfe – ausgezeichnete Ideen
Vier Unternehmen gewinnen den BGN-Präventionspreis 2016
Nestlé Wagner, Gerolsteiner Brunnen, Fleischwerk Hessengut und frischli Milchwerke: Aus diesen Unternehmen stammen die klugen Köpfe, deren Ideen mit dem BGN-Präventionspreis 2016 ausgezeichnet wurden. In einer Feierstunde im Rahmen der BGN-Arbeitsschutztagung in Mannheim wurden die Preisträger für ihr Engagement im Arbeitsschutz gewürdigt.
akzente 5.2016
Ein Resümee und Stimmen zum Prämienverfahren 2015
Von Elfi Braun und Henning Krüger
Als erster gesetzlicher Unfallversicherungsträger führte die BGN in 2014 ein Prämienverfahren ein, bei dem Unternehmen mit sehr gutem Arbeitsschutz eine Geldprämie erhalten können. Im Frühjahr dieses Jahres wurde die zweite Runde des neuen Anreizsystems abgeschlossen. Diesmal gingen insgesamt 6,7 Mio. EUR Prämie an 2.341 Betriebe. Einer davon ist die Coca-Cola Erfrischungsgetränke GmbH in Mannheim.
Immer wieder Unfälle an Flaschenwaschmaschinen
Von Roswitha Liekefeld
Unbeabsichtigt freigesetzte Natronlauge führt jedes Jahr an Flaschen- und Kistenwaschmaschinen zu zahlreichen Unfällen mit schwerwiegenden Verätzungen. Die Berichte der Unfälle mit ein- bis zweiprozentiger und 60 bis 85 °C heißer Lauge lesen sich wie folgt ...
akzente 4.2016
akzente 3.2016
Plötzlich war da ein süß-scharfer Geruch
Lösemitteldämpfe aus Tintenstrahldruckern? LSG-Sky Food und BGN ermitteln
Von Dr. Hans Hüner
Seit eineinhalb Jahren verlangt die Lebensmittelinformationsverordnung umfangreichere Produktinformationen auf Lebensmittelverpackungen. Dies kann in Unternehmen, die zur Beschriftung Tintenstrahldrucker einsetzen, zu einem deutlich höheren Tintenverbrauch führen – und damit auch zu einer deutlich höheren Konzentration von Lösemitteldämpfen in der Atemluft. Das Unternehmen LSG-Sky Food bat die BGN um Unterstützung, um gegebenenfalls zusätzliche Schutzmaßnahmen zu entwickeln.
Hilfe bei der Archivierungspflicht
Krebserzeugenden Stoffen ausgesetzt: DGUV stellt Unternehmen Zentrale Expositionsdatenbank zur Verfügung
Von Dr. Matthias Weigl
Bei Tätigkeiten mit krebserzeugenden Gefahrstoffen am Arbeitsplatz haben Arbeitgeber neben den allgemeinen und besonderen Schutzmaßnahmen drei weitere Pflichten: die Pflicht zur Dokumentation, zur Archivierung und zur Aushändigung von Daten, wenn ein betroffener Beschäftigter das Unternehmen verlässt. Die beiden letztgenannten Pflichten können Arbeitgeber seit Februar 2015 auch auf ihren Unfallversicherungsträger übertragen. Die DGUV stellt ihnen hierfür eine kostenlos nutzbare zentrale Expositionsdatenbank (ZED) zur Verfügung und übernimmt damit die Archivierungs- und Aushändigungspflicht.
Sicher auf den Bock und los
Nicht beachtete Gefährdungen sorgen oft für Verzögerung
Von Werner Fisi und Wolfgang Streit
An Laderampen herrschen oft Hektik und Zeitdruck. Der Druck und die Probleme werden noch größer, wenn beim Be- und Entladen des Lkws etwas passiert. Die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Störungen und Unfällen an der Verladestation kommt, ist groß. Es gibt hier viele Gefähr­dungen. Nur wer seine Abläufe gut plant und organisiert, behält alles im Griff. Ansonsten geht es ihm wie Fred M. und Daniel B.
Respekt, Herr Güzelcoban
Inklusion im Sterne-Restaurant "handicap."
Serkan Güzelcoban ist Küchenchef im "handicap.". Hier kochen und bedienen Menschen mit und ohne Behinderung. Güzelcoban hat geschafft, was viele seiner Kollegen für schier unmöglich hielten: Seit 2013 führt er zusammen mit seinem Küchen- und Serviceteam erfolgreich ein Gourmet-Restaurant und erkochte sich bereits eineinhalb Jahre nach Eröffnung einen Michelin-Stern.
akzente 2.2016
Deutlich kleinere Ex-Zonen
Überraschende Ergebnisse bei Messungen von Alkoholdampf-Konzentrationen
Von Dr . Markus Wenzel
Die BGN hat in Brennereien und in Spirituosenbetrieben Ethanoldampf-Konzentrationen bei verschiedenen Verfahrensschritten gemessen. Dadurch war es möglich, die Ausdehnung von Explosionszonen auf das tatsächliche Gefährdungsmaß abzustimmen. In den weitaus meisten Fällen bedeutete dies eine deutliche Reduzierung der Zonenbereiche.
Daueraufgabe Rückengesundheit
Multiplikatoren-Ausbildung und weitere BGN-Angebote der Rückenkampagne laufen weiter
Von Ellen Schwinger-Butz und Felix Meier
Mehr Rückengesundheit war das Ziel der Kampagne "Denk an mich. Dein Rücken". Zum Jahreswechsel ging sie zu Ende. Die Rückengesundheit aber bleibt eine wichtige Aufgabe der betrieblichen Präventionsarbeit. Die BGN unterstützt ihre Mitgliedsunternehmen deshalb weiterhin bei der Prävention von Rückenbeschwerden, u. a. indem sie betriebliche Multiplikatoren schult. Sie lernen, wie man Maßnahmen zur Rückengesundheit im Unternehmen nachhaltig installiert.
Rückenrisiko Dauersitzen
Langzeitbelastung ändert die passiven Eigenschaften des Rückens
Von Fr. Falk Mörl
Sitzen gilt nicht nur als Risikofaktor für degenerative Erkrankungen des Kreislaufsystems, sondern scheint auch ein Risikofaktor für Rückenprobleme zu sein. Wissenschaftler der BGN-nahen Forschungsgesellschaft für angewandte Systemsicherheit und Arbeitsmedizin (FSA) untersuchten den Zusammenhang zwischen einer dauerhaften oder häufig wiederkehrenden gebeugten Sitzhaltung und Rückenschmerzen. Als Ursache machten sie Veränderungen an Bändern und Bandscheiben aus.
Rotierend sind sie gnadenlos
Wenn Schnecken Finger amputieren: Unfälle an Schneckenförderern
Von Thomas Pilarczyk
Mit der Hand in einen laufenden Schneckenförderer hineingreifen: Das kann niemals gut gehen. Schnell geraten Finger dabei zwischen rotierende Schnecke und Gehäuse und werden von den scharfen Schneckenkanten abgetrennt. Eigentlich weiß das jeder, der die Funktionsweise dieser Maschinen kennt. Und eigentlich ist ein Hineingreifen in eine laufende Maschine technisch verhindert.
akzente 1.2016
Gefährdungsbeurteilung muss auch Instandhaltung berücksichtigen
Von Udo Baitinger
Instandhaltungsarbeiten sind grundsätzlich als gefährliche Arbeiten einzustufen. Eine Auswertung aller tödlichen Arbeitsunfälle ergab: In der Instandhaltung geschehen 50 Prozent mehr Unfälle als in der Produktion. Um die Instandhaltung sicher zu machen, braucht es gut organisierte Arbeitsabläufe, qualifizierte Mitarbeiter und eine Betrachtung in der Gefährdungsbeurteilung.
Eine Website gegen Manipulation
Plattform für Betreiber, Maschinenhersteller und Händler
Offen über Manipulationen an Maschinen diskutieren und Lösungen zur Vermeidung von Manipulationen liefern: Das ist das Ziel der Website www.stop-defeating.org. Seit rund 4 Jahren ist sie online – als Plattform eines Projekts der "Sektion Maschinenund Systemsicherheit der Internationalen Vereinigung für Soziale Sicherheit (IVSS)", in dem auch Arbeitsschutzexperten der BGN mitarbeiten. Jetzt wurde die Website neu gestaltet und auch für Smartphones und Tablets optimiert.
akzente 6.2015
Milupa in Fulda setzt bei Arbeitsschutz-Werbung auf Macht der Gefühle
Kinder von Mitarbeitern als Arbeitsschutz-Fürsprecher am Arbeitsplatz ihrer Eltern: Diese Idee hat man bei Milupa in Fulda mit einer Emotional-Safety-Kampagne umgesetzt. Die Kampagne wirbt für sicheres und gesundheitsbewusstes Verhalten bei der Arbeit.
Kletter-Kommando
Störungsbeseitigung im Hochregallager
Von Markus Husemann
Hochregallager sind für Waren, nicht für Menschen gebaut. Dennoch müssen Menschen hin und wieder in die hochgelegenen Regalfächer und Kanäle hinein, um Störungen zu beseitigen. Dann besteht jedes Mal erhöhte Unfallgefahr – vor allem durch Absturz, aber auch durch Kollisionen mit dem Regalbediengerät. Für diese besonderen Arbeiten braucht man besondere Schutzmaßnahmen.
akzente 5.2015
Akzente 5/2015 | Magazin für Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Rehabilitation
Seit 1. Juni gilt die neu gefasste "Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Verwendung von Arbeitsmitteln" (BetrSichV). Sie hat eine neue Struktur, ist besser verständlich und einfacher anzuwenden. Die wesentlichen Änderungen im Überblick.
Saugheber auf Rädern
Mobile Einheit aus Elektro-Ameise und Vakuumheber / BGN-Präventionspreis für die Develey Senf & Feinkost GmbH
Stundenlang große volle Gurkengläser von Hand auf ein Förderband umsetzen – das ist jetzt passé im Develey-Werk im niederbayerischen Pfarrkirchen. Diese anstrengende und den Rücken belastende Arbeit übernimmt jetzt ein Vakuumsaugheber. Das Besondere: Er ist auf den Zinken einer Elektro-Ameise montiert. Das macht ihn ortsunabhängig und flexibel einsetzbar.
Federleicht statt Schwergewicht
Palettendeckel aus Pappe ersetzen Holzdeckel / BGN-Präventionspreis für JTI in Trier
Es macht einen Unterschied, ob die vielen Palettendeckel, die Mitarbeiter pro Arbeitstag heben und tragen müssen, 24,5 Kilogramm wiegen oder nur 3,5 bis 5 Kilogramm. Die einen sind aus Holz die anderen aus Pappe. Holz-Palettendeckel sind aber doch viel stabiler und haltbarer, oder? Bei JTI traten Sicherheitsfachkraft Markus Denzer und Markus Schumacher vom Logistikbereich den Gegenbeweis an. Zum Rückenwohl der Mitarbeiter.
Bei Steinhaus verstehen sich hörende und gehörlose Mitarbeiter
Kommuniziert wird mit Gebärden und Mimik, mal laienhaft, mal in korrekter Gebärdensprache, und mal reicht einfach Lippenlesen. Bei Steinhaus verstehen sich hörende und gehörlose Mitarbeiter, sowohl was die Verständigung als auch das Miteinander betrifft. Und damit die gehörlosen Mitarbeiter in keinem Bereich benachteiligt sind, sind in der betrieblichen Organisation alle hierfür notwendigen Voraussetzungen verankert.
akzente 2.2015
Das ist und bleibt meine Welt
Tragischer Unfall in einer Silvesternacht / BGN hilft umfassend
Akzente 2/2015 Magazin für Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Rehabilitation
Die Silvesternacht 2013/2014 wird Lisanne Gleichmann nie vergessen. Es war ihr erster Arbeitstag bei einem neuen Arbeitgeber. Ihre Arbeit fing um 0:00 Uhr des 1. Januars 2014 an. 10 Minuten später explodierte ein Feuerwerkskörper direkt vor ihrem Gesicht, als sie im Außenbereich des Restaurants Sekt an die Gäste ausschenkte. Sie verlor das linke Augenlicht.
Das Mondelez-Konzept zum sicheren Abtanken von säure- und
laugenhaltigen Reinigungskonzentraten
Bei der Anlieferung von saurem Reinigungskonzentrat war es im Oktober 2012 bei Mondelez im Werk Bad Fallingbostel zu einer folgenschweren Verwechslung gekommen. Versehentlich wurden 14 Kubikmeter konzentrierte Salpetersäure auf 10 Kubikmeter konzentrierte Natronlauge gepumpt. Heute ist ein solcher Verwechslungs-Unfall dank eines ausgefeilten Sicherheitskonzepts nicht mehr möglich. Das Mondelez-Konzept, dessen Kernstück zwei einfache technische Komponenten sind, ist auch für andere Unternehmen interessant.
akzente 1.2015
Können Schneckenförderer auch die Übertragung von Staubexplosionen in angeschlossene Anlagenteile verhindern?
Für Betriebe, die brennbare Schüttgüter fördern, wäre es ein großer Vorteil, wenn ohnehin benötigte Schneckenförderer gleichzeitig als Explosionsschutzmaßnahme fungieren könnten. Eingespart würden dadurch zusätzliche Schutzsysteme für die explosionstechnische Entkopplung inklusive Folgekosten. Ob sich diese Idee mit einem modifizierten Rohrschneckenförderer realisieren lässt, haben BGN und FSA in einem Forschungsprojekt untersucht. (FSA steht für die der BGN angegliederte Forschungsgesellschaft für angewandte Systemsicherheit
und Arbeitsmedizin e. V.
Neue Vorschrift 1
Was sich für Betriebe ändert
Seit 1.1.2015 gilt in den BGN-Mitgliedsbetrieben eine neue Fassung der Unfallverhütungsvorschrift "Grundsätze der Prävention". Sie trägt jetzt die Bezeichnung "DGUV Vorschrift 1" und löst die bisherige BGV A1 ab.
Und gleich geht’s an die Maschine
Arbeiten unter Alkoholeinfluss: Rechtliche Fragen
Wenn ein alkoholisierter Mitarbeiter am Arbeitsplatz einen Unfall hat, ist er dann eigentlich BG-versichert? Und wie verhält sich ein Vorgesetzter richtig, wenn er einen alkoholisierten Mitarbeiter an seinem Arbeitsplatz antrifft?
Eine Mutmach-Geschichte nicht nur für Menschen mit Behinderung
"Die Lust zu reisen habe ich auch nach meinem Unfall nie verloren", schreibt Dimitrios Tsiropoulos (41). Vor 20 Jahren hatte er während seiner Ausbildung zum Hotelfachmann einen schweren Wegeunfall. Seitdem sitzt er im Rollstuhl und ist auf eine 24-Stunden-Assistenz angewiesen. Die BGN betreut ihn seit seinem Unfall bis heute und hilft ihm, wann immer er sie braucht. Letzten Sommer reiste er nach Brasilien zur Fußball-WM. Er erzählt von dieser Reise, weil er zeigen möchte, dass Reisen im Rollstuhl auf eigene Faust möglich ist.
akzente 6.2014
Tiki erklärt Limbi
… und was dieser mit erfolgreichem Arbeitsschutz zu tun
hat / Ein Gespräch mit Werner Tiki Küstenmacher
Betriebe und BGN im Diaolog
Volles Haus: Bis zum letzten Platz waren die Reihen auf der BGN-Arbeitsschutztagung in Mannheim besetzt. 290 Teilnehmer, mehr als die Hälfte davon Sicherheitsfachkräfte, verfolgten Referate zu aktuellen Arbeitsschutzthemen und Präventionsangeboten der BGN. Viel Raum nahmen Fragen der Teilnehmer an die BGN-Referenten sowie Gespräche rund um die Tagung ein. Meistbesprochenes Thema war das neue Prämienverfahren.
Unfall bei Reinigungsarbeiten / Keine Gefährdungsbeurteilung mit Risikobewertung durchgeführt
In einem BGN-Mitgliedsbetrieb stürzte ein Mitarbeiter aus etwa 2 m Höhe von einer Stehleiter ab und erlitt tödliche Kopfverletzungen. Die Gefährdungsbeurteilung vor Beginn der Arbeiten hatte man nicht durchgeführt. Sie hätte die Risiken des Leitereinsatzes aufgezeigt und ein Fahrgerüst verlangt.
akzente 5.2014
Blaues Licht in der Küche
UV-Strahler in Abluftanlagen: BGN untersucht Sicherheit
UV-Strahler in Küchen-Abluftanlagen verhindern Fettablagerungen im Abluftkanal und reduzieren Gerüche, Brandlasten sowie Reinigungskosten. Aufgrund dieser überzeugenden Wirkung sind sie weit verbreitet. Bei nicht sachgerechter Nutzung aber bergen die UV-Reinigungssysteme Gefahren für das Küchenpersonal. Die BGN hat Anlagen untersucht und gibt Sicherheitstipps.
akzente 4.2014
BGN-Hilfe für Hinterbliebene
akzente 3.2014
Gestärkte Rücken
Die Kampagne "Denk an mich. Dein Rücken" in den Betrieben – zwei Beispiele
Die BGN hat für die Kampagne "Denk an mich. Dein Rücken" ein umfangreiches Aktionspaket geschnürt. Damit konnte sie Betrieben und Beschäftigten im vergangenen Jahr in vielerlei Hinsicht den Rücken stärken. Im Folgenden zwei gute Beispiele dafür, was das Engagement für den Rücken bringt und wie es Betriebe und Beschäftigte erfolgreich angehen können.
akzente 2.2014
akzente 1.2014
Silo-Kippfahrzeug kippt um
Schwerer Unfall bei der Mehlentladung durch Zeitdruck und
Beim Abladen von Mehl aus einem Silo-Kippfahrzeug kippte der Silobehälter um und verdrehte das gesamte Fahrzeug um 90 Grad. Der Fahrer, Mitarbeiter eines Mühlenbetriebs, wurde schwer verletzt, und es entstand ein Sachschaden von rund 200.000 EUR. Zeitdruck hatte zu mehreren Bedienfehlern beim Abladen geführt.
Wir wollen das Feedback
Akzente 1/2014 | Magazin für Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Rehabilitation
akzente sprach mit Helmut Hollich von der BGN-Präventionsleitung über das
neue Prämienverfahren der BGN, an dessen Konzeption und Ausgestaltung er
Am 1.01.2014 war der offizielle Start des BGN-Prämienverfahrens, mit dem künftig jedes Jahr Extra-Maßnahmen im betrieblichen Arbeitsschutz belohnt werden. Welche das sind, steht in den jetzt veröffentlichten Branchenfragebögen zum Prämienverfahren 2014. Die Mitgliedsbetriebe haben das ganze Jahr 2014 Zeit, diese Maßnahmen umzusetzen und dafür Prämienpunkte zu erhalten. Kommen genügend Punkte zusammen, zahlt die BGN 2015 eine Geldprämie aus.
akzente 6.2013
Schnuppertage im Betrieb
… sind keine Probearbeit. Wie das Kennenlernen korrekt abläuft
Heutzutage gängige Praxis: Der Arbeitgeber schlägt einem Stellenbewerber vor, unverbindlich ein paar Tage in den künftigen Arbeitsplatz und den Betrieb hineinzuschnuppern. Die Idee: Man lernt sich gegenseitig besser kennen. Der Bewerber kann die betrieblichen Abläufe und die Arbeitsatmosphäre live erleben. Rechtlich ist dieses Schnuppern keine Arbeit. Die Abgrenzung ist eindeutig.
Stressfrei arbeiten in 30 m Höhe
Sicherheitsplattform ermöglicht zügige und rundum sichere Wartungsarbeiten am Regalbediengerät
Wenn die Regalbediengeräte im vollautomatischen Hochregallager von British American Tobacco in Bayreuth repariert oder gewartet werden müssen, finden diese Arbeiten in 30 Meter Höhe statt. Das Servicepersonal bewegt sich dabei frei auf einer rundum laufenden Sicherheitsplattform. Der Hersteller, der sie baute, bietet die RBG-Sicherheitsplattform als maßgeschneiderte Lösung an.
Mehr machen lohnt sich
Extra-Maßnahmen im Arbeitsschutz zahlen sich aus / BGN führt Prämienverfahren ein
Zum 1.1.2014 führte die BGN für alle Branchen ein Prämienverfahren ein. Prämienverfahren bedeutet: Unternehmen, die im Arbeitsschutz mehr machen, als gesetzlich vorgeschrieben ist, werden künftig dafür belohnt. Mit einer Geldprämie der BGN. Sie liegt je nach Betriebsgröße zwischen 100 EUR und 100.000 EUR.
akzente 5.2013
Kommt ein neuer Grenzwert für Feinstaub?
MAK-Kommission senkt aufgrund neuer Erkenntnisse den Allgemeinen Staubgrenzwert
Es wird voraussichtlich einen neuen, niedrigeren Grenzwert für Feinstaub (A-Staub) am Arbeitsplatz geben. Für viele Betriebe in der Lebens­mittel­industrie bedeutet das: Auch sie müssen in Zukunft ein verstärktes Augenmerk auf die ganz feinen Stäube haben.
Arbeiten ist ein wichtiger Teil Leben
Friedel Langenhahn ist froh, dass es nach seinem schweren Arbeitsunfall beruflich für ihn weitergeht
Akzente 5/2013 | Magazin für Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Rehabilitation
Er war als Auslieferungsfahrer für einen Getränkehersteller unterwegs, als er sein rechtes Bein verlor. Heute läuft Friedel Langenhahn als Kommissionierer täglich viele Male das Getränkelager der Alsfelder Brauerei auf und ab. Die BGN hat ihn mit einer C-Leg- Prothese versorgt. Mit diesem Hightech-Bein konnte er wieder in den Betrieb zurückkehren. Und das war Friedel Langenhahn sehr wichtig.
BGN und AutoClubEuropa (ACE) führen Fahrsicherheitstraining für Rollstuhlfahrer durch
Gerd Waldvogel, Mobilitätssachverständiger beim ACE, weiß, wovon er spricht, wenn er mit Rollstuhlfahrern über die Wichtigkeit ihrer Mobilität mit dem Auto, über Fahrsicherheit und Ergonomie im Auto spricht. Er ist auch Rollstuhlfahrer. Waldvogel und seine Kollegen vom ACE trafen sich jetzt mit sieben Versicherten der BGN zum ersten BGN-Fahr­sicherheits­training für Rollstuhlfahrer. Es fand im BG-Aus­bildungs­zentrum Linowsee bei Rheinsberg in Brandenburg statt und stand unter dem Motto „Mobil? Aber klar!“.
Fußböden im Blickwinkel der Gefährdungsbeurteilung / Eine neue Technische Regel für Arbeitsstätten hilft
Stolper-, Rutsch- und Sturzunfälle waren im Jahr 2012 die häufigste Unfallart in der Nahrungsmittelherstellung (36%) und Getränkeindustrie (42%). Eine tragende Rolle beim sicheren Gehen und Stehen spielt die Beschaffenheit des Fußbodens. Worauf es dabei im Einzelnen ankommt, steht in der neuen ASR A1.5/1.2 "Fußböden".
Maschinenbau für den Eigengebrauch: Chancen und Vorteile der Hersteller-/Betreiber- Funktion in einer Hand nutzen
Viele BGN-Mitgliedsbetriebe stellen Maschinen für den Eigengebrauch her - vorrangig durch das Kombinieren von Einzelmaschinen zu einer Anlage. In diesem Fall ist das Unternehmen sowohl Betreiber als auch Hersteller der Anlage. Diese Doppelrolle ist eine sehr gute Basis für störungsfreie Prozesse und ein rundum sicheres Arbeiten des Maschinenpersonals.
akzente 4.2013
Riskante Nebenbeschäftigungen
Telefonieren, Hantieren & Co. während des Autofahrens
Akzente 4/2013 Magazin für Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Rehabilitation
Autofahrer beschäftigen sich während des Fahrens oft auch noch mit Essen, Trinken, Telefonieren, Navi oder MP3-Player bedienen, Simsen, Schminken, Rasieren, Herumkramen etc. Diese fahrfremden Nebenbeschäftigungen stellen für die Verkehrssicherheit ein großes Problem dar - vor allem, wenn sie komplex sind.
Gute Ergebnisse durch Koordination und Steuerung
Reha-Management bei Arbeitsunfällen / Im Gespräch mit Jana Benner und
Petra Meissner von der BGN-Bezirksverwaltung in Dortmund
Azubi-Filmprojekt von Nestlé Hamburg gewinnt BGN-Präventionspreis 2012Akzente 4/2013 | Magazin für Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Rehabilitation
Dürfen Epileptiker Stapler fahren?
Epilepsie im Arbeitsleben – nicht immer ein Problem
Rund eine halbe Million Menschen in Deutschland ist an Epilepsie erkrankt. Viele von ihnen sind im berufstätigen Alter, viele sind im Arbeitsleben etabliert. Dennoch sind Arbeitgeber aus Unwissenheit häufig unsicher gegenüber der Erkrankung und haben Vorbehalte bei einer Einstellung. Eine BG- Information hilft, die beruflichen Möglichkeiten von Menschen mit Epilepsie zu beurteilen.
akzente 3.2013
Beitrag 2012 und Vorschuss 2013
Alle BGN-Mitgliedsunternehmen und alle freiwillig Versicherten haben die Bescheide zum BGN-Beitrag für das Jahr 2012 und den Beitragsvorschuss für 2013 vorliegen. Grundlage für die Berechnung des BGN-Beitrags ist die Umlagerechnung für 2012. Der BGN-Vorstand hat die Umlagerechnung und den daraus resultierenden Berechnungsfaktor (Beitragsfuß) für den Beitrag am 4. 4. 2013 beschlossen.
Meine Existenz stand auf der Kippe
Unternehmer MICHEL ERBRECH hat seine schweren Unfallfolgen
dank intensiver Therapie überwunden
Ein scheinbar harmloser Unfall führte zur Beinahe-Katastrophe für Michel Erbrech und seinen Familienbetrieb, das Hotel Landgraf mit Restaurant in Münster-Hiltrup. Sein Sturz von einer Trittleiter kostete ihn fast den rechten Arm und seine berufliche Existenz. Mit BGN-Hilfe und einem intensiven Reha-Programm ist es gelungen, dass Michel Erbrech heute wieder im eigenen Betrieb zupackt – mit beiden Armen.
Mit Defi zurück an den Arbeitsplatz
Träger von Herzschrittmachern und Defibrillatoren im Umkreis elektromagnetischer Felder
Elektromagnetische Felder können Herzschrittmacher und Defibrillatoren beeinflussen und stören. Ob für einen Implantatträger in seinem Arbeitsumfeld Gefährdungen durch elektromagnetische Störfelder bestehen, lässt sich nur mit Messungen entscheiden. Die BGN hilft, wie im nachfolgenden Fall.
akzente 2.2013
Manchmal muss der Profi kommen
Die bedarfsorientierte Betreuung im Unternehmermodell
Thomas S. ist Inhaber eines Feinkostbetriebes. Letztes Jahr hat er von der Regelbetreuung ins BGN-Unternehmermodell gewechselt. Auch bei dieser alternativen Betreuungsform braucht er hin und wieder die Expertenberatung durch einen Betriebsarzt und eine Sicherheitsfachkraft. Diese bedarfsorientierte Betreuung durch einen externen Experten ist ein zentraler Bestandteil des Unternehmermodells.
Die neue Technische Regel für Arbeitsstätten ASR A 1.8 "Verkehrswege"
Rund ein Drittel aller Unfälle in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie ereignen sich beim Transport und Verkehr auf innerbetrieblichen Wegen. Bei diesen Unfällen spielt häufig die Beschaffenheit des Verkehrsweges eine Rolle. Hilfestellung für die sichere Gestaltung der betrieblichen Wege sowie bei der Beseitigung von Schwachstellen und potenziellen Unfallursachen bietet die neue Arbeitsstättenregel ASR A 1.8 "Verkehrswege".
Weniger Vibrationsbelastungen und geringeres Risiko von Wirbelsäulenerkrankungen durch Geschwindigkeitsdrosselung bei Gabelstaplern und Elektroameisen
Erfahrungsgemäß nutzen Unternehmen die Drosselung von Gabelstaplern, um der Unfallgefahr im innerbetrieblichen Transport entgegenzuwirken. Es gibt einen weiteren guten Grund, bei Gabelstaplern und Elektroameisen auf eine gemäßigte Geschwindigkeit zu setzen: Die Vibrationsbelastungen für die Fahrer sind dann deutlich niedriger. Die BGN hat dazu Messungen durchgeführt.
Nachholbedarf im Ex-Schutz
In Brennereien werden die Gefährdungen durch Alkoholdämpfe oft unterschätzt
"Brennerei fliegt in die Luft", "Mitarbeiterin durch Brand in Brennerei schwer verletzt", "Gewaltige Explosion in Schnapsbrennerei zerstört Teile des Gebäudes und richtet Schaden von einer halben Mio. eur an": Solche Schlagzeilen zeigen sehr drastisch,
welche Gefährdungen speziell durch Alkoholdämpfe in Brennereien bestehen. Dem gegenüber steht ein noch erheblicher Nachholbedarf der Betriebe bei der Gefährdungsbeurteilung und beim Explosionsschutz.
akzente 1.2013
Auf schmalem Grat in vier Metern Höhe
Auf Silofahrzeugen besteht Absturzgefahr / Immer wieder Unfälle
Immer wieder stürzen Beschäftigte in Mühlen und Futtermittelbetrieben von Silofahrzeugen. Die Abstürze ereignen sich meist beim Beladen der Fahrzeuge, wenn der Laufsteg zum Öffnen der Domdeckel, zum Positionieren der Verladegarnitur oder zur Probenahme betreten werden muss. Die Arbeiten in rund vier Metern Höhe bergen ein erhöhtes Unfallrisiko. Abstürze enden nicht selten tödlich.
Vollblut-Gastronom ausgebremst
Ein schwerer Unfall hat Ali Sözens Arbeitsfähigkeit zerstört, aber nicht seine Selbstständigkeit als Unternehmer
Ali Sözen war selbstständiger Vollblut-Gastronom, der sich mit dem Theaterrestaurant in Baden-Baden seinen Lebenstraum verwirklichte. Aber dann traf ihn ein schwerer Schicksalsschlag, der sein Leben komplett ausbremste. Bei einem Verkehrsunfall auf dem Weg zum Großmarkt verlor er beinahe sein Leben. Seitdem hat er keine Beine mehr und kann nur noch mit einem Auge sehen. Die Arbeit in seinem Theaterrestaurant, die er so liebte, musste er aufgeben, nicht aber seinen Betrieb. Dank seiner Frau Oya und dank der BGN.
Hotelier Nicolaas Bootsma lernt über das Unternehmermodell die BGN anders kennen
Hotelier Nicolaas Bootsma sah die BGN lange Zeit nur als Kostenfaktor. Das ist jetzt anders. Auch aus wirtschaftlichen Überlegungen heraus interessierte er sich für das BGN-Unternehmermodell und nahm am dreitägigen Basisseminar teil. Seitdem weiß er, wie viel Nutzen er aus dem Arbeitsschutz für seinen Betrieb ziehen kann und dass die BGN ein nützlicher Partner für die Unternehmen ist. Gut investierte Zeit.
Dichtung hielt nicht
Tödliche Verbrennungen durch heißen Wasserdampf aus Dampfkessel
Nach Wartungsarbeiten an einem Dampfkessel trat am Mannlochdeckel unerwartet heißer Wasserdampf aus. Ein Kesselwärter erlitt schwerste Verbrühungen am ganzen Körper und verstarb einen Monat nach dem Unfall. Ein zweiter Mitarbeiter erlitt Verbrennungen an den Beinen. Vermutlich war beim Einbau einer neuen Dichtung am Mannlochdeckel ein wichtiger Hinweis in der Montageanleitung des Herstellers nicht beachtet worden.
Vertreterversammlung: BGN-Haushalt 2013
Vorsitzende des Vorstands und der Vertreterversammlung wechseln turnusmäßig
Die Vertreterversammlung der BGN hat auf ihrer Sitzung am 15. November 2012 den Haushaltsplan für das kommende Jahr beschlossen. Der Plan sieht Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 723.783.108 EUR vor. Für das Jahr 2011 erhielten Vorstand und Geschäftsführung der BGN die Entlastung durch die Vertreterversammlung.
akzente 6.2012
Konkrete BGN-Hilfe greift: Erkrankungsfälle sind stark rückläufig dank forschungsbasierter Dienstleistungen
Akzente 6/2012 | Magazin für Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Rehabilitation
Rückgang der Erkrankungsfälle um mehr als die Hälfte und signifikant weniger schwere Erkrankungsverläufe: Das ist die erfreuliche Entwicklung beim Bäckerasthma in den letzten 20 Jahren. Zurückzuführen ist diese Entwicklung auch auf umfassende konkrete Hilfen der BGN. Sie basieren auf den Erkenntnissen einer interdisziplinären Forschungsarbeit.
Zwei tödliche CO2-Unfälle innerhalb von 10 Monaten im selben Betrieb / Wie sich die CO2-Gefahr sicher beherrschen lässt
Unfassbar, dennoch grausame Wahrheit: Innerhalb von 10 Monaten starben in einer Brauerei zwei Menschen an einer Kohlendioxid-Vergiftung: Erst der Seniorchef, dann der Braumeister. In beiden Fällen war ein Biertank zur tödlichen Falle geworden.
Ansätze und Angebote der BGN – vorgestellt auf der Arbeitsschutztagung in Heidelberg
Wettbewerbsfähige Unternehmen mit zufriedenen und gesunden Beschäftigten, keine Unfälle und Störungen im Tagesgeschehen – das ist die Vision der BGN. Darauf richtet sie ihr Denken und Handeln aus. Und hier unterstützt sie die Unternehmen mit vielfältigen Präventionsangeboten. Einen Einblick erhielten die 220 Teilnehmer der BGN-Arbeitsschutztagung.
BGN prämiert Betriebe für überzeugende Lösungen im Arbeitsschutz / Verleihung des BGN-Präventionspreises 2012 in Heidelberg
Vertreter von sechs Unternehmen nahmen am 10. Oktober in Heidelberg den BGN-Präventionspreis entgegen. Mitglieder des BGN-Ehrenamtes zeichneten die Gewinner im Beisein von Unternehmern und betrieblichen Arbeitsschutzakteuren aus ganz Deutschland aus. Die prämierten Betriebe freuen sich über Preisgelder zwischen 2.000 und 6.000 EUR. Wir stellen sie und ihre guten Ideen und überzeugenden Lösungen im Arbeitsschutz vor.
akzente 5.2012
Akzente 5/2012 | Magazin für Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Rehabilitation
Wer aufgrund eines angeborenen oder erworbenen Handicaps orthopädische Schuhe tragen muss, braucht am Arbeitsplatz mitunter orthopädisch gestaltete Sicherheits-, Schutz- oder Berufsschuhe. Wer übernimmt eigentlich die Kosten für solche in der Regel teureren "Spezialschuhe"?
Achtung. Dünne Luft
Neue Regelungen zum Arbeiten in sauerstoffreduzierter Atmosphäre
Lager und EDV-Räume aus brandschutztechnischen Gründen mit sauerstoffreduzierter Atmosphäre zu betreiben, findet immer mehr Verbreitung. Verbindliche Arbeitsschutzregelungen gab es hierzu bislang nicht. In Zukunft stehen den Betreibern die neue BG-Information "Arbeiten in sauerstoffreduzierter Atmosphäre" (BGI 5162) und der neue DGUV Grundsatz 28 zur Verfügung. Sie enthalten technische und organisatorische Schutzmaßnahmen bzw. Regelungen zur arbeitsmedizinischen Vorsorge und werden in Kürze erscheinen.
Mit cleverer Idee zu sicherem Stand und entspannter Körperhaltung beim
Reinigen hochgelegener Anlagenteile / Ein Best-Practice-Beispiel
Bei der Reinigung hochgelegener Anlagenteile in der Produktion eines Fleischhandels kam es immer wieder zu Beinahe-Unfällen. Dadurch wurde man auf ein Sicherheitsproblem aufmerksam, dessen Ursache in dem Überkopfhantieren mit der Reinigungslanze von Steighilfen oder einem Podest aus liegt. Diese Arbeitsweise ist inzwischen passé. Das Reinigungsteam der beauftragten Reinigungsfirma hatte die Idee einer verlängerten Reinigungslanze. Man ließ die "lange Lanze" anfertigen und setzt sie jetzt ein.
Regelmäßig inspizieren
Regalbeschädigungen frühzeitig aufspüren und beurteilen / Konkrete Hilfen für die Regalprüfung nach DIN EN 15635
Stützen und Traversen von Regalen sind klassische Anstoßflächen beim Ein- und Auslagern von Paletten. Beschädigungen bleiben nicht aus und stellen potenzielle Gefahren für die Statik des Regals dar. Deshalb müssen Regale regelmäßig kontrolliert und eventuelle Beschädigungen beurteilt werden. Konkrete Hilfen zur Regalprüfung und Schadensbewertung enthält die europäische Norm für Regalbetreiber din en 15635*. Ein Einblick in die Vorgehensweise.
akzente 4.2012
Akzente 4/2012 | Magazin für Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Rehabilitation
Eine rundum positive Entwicklung
2011: Weniger Unfälle und Berufskrankheiten, weniger neue Renten und weniger Entschädigungsleistungen
Das erste Jahr der neuen BGN nach der Fusion zum 1.1.2011 zeichnet sich durch eine rundum positive Entwicklung aus: Unfälle, Berufskrankheiten, neue Renten und Entschädigungsleistungen sind rückläufig.
Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung bei Gabelstaplern und Vermeidung von Unfällen
Gabelstapler sind wendig und flink. Unangepasste Geschwindigkeit ist bei Staplerunfällen mit teilweise schwersten Verletzungen und vielen Sachschäden häufig mitverantwortlich. Einige Betriebe setzen deshalb seit Jahren erfolgreich auf Maßnahmen, die die Fahrer zu langsamerem Fahren anhalten und speziell auf den Einsatzfall abgestimmt sind.
Alternative Betreuungsmöglichkeit für Unternehmer von Betrieben mit mehr als 10 und bis zu 50 Beschäftigten
Unternehmer von Betrieben mit mehr als 10 und bis zu 50 Beschäftigten können seit 1.1.2012 bei der betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung ihres Betriebes wählen: zwischen der bisherigen Regelbetreuung und dem Unternehmermodell als alternativer Betreuungsform (wir berichteten in akzente 1/2012).
Psychische Probleme nach Unfall, Überfall oder Gewalt bei der Arbeit oder auf dem Arbeitsweg / BGN hilft schnell
Psychische Gesundheitsschäden infolge von Gewalt- und Extremereignissen am Arbeitsplatz oder auf dem Arbeitsweg gewinnen in der gesetzlichen Unfallversicherung zunehmend an Bedeutung. Die Berufsgenossenschaften haben jetzt ein Verfahren eingeführt, mit dem Menschen mit psychischen Gesundheitsschäden schnell geholfen wird.
Risikobeurteilung konkret
Eine Handlungsanleitung, wie der Betrieb beim Maschinenbau für den Eigengebrauch eine zentrale Herstellerpflicht erfüllen kann
Viele BGN-Mitgliedsbetriebe stellen nicht nur Nahrungsmittel her, sondern auch Maschinen für den Eigengebrauch. In diesem Fall haben sie als Maschinenhersteller die zentrale Aufgabe, eine Risikobeurteilung durchzuführen und zu dokumentieren. Nachfolgend konkrete Hinweise, wie man diese Aufgabe systematisch angehen kann.
Akzente 4/2012; S. 22–23
akzente 3.2012
BGN-Beitrag 2011 und Vorschuss 2012
Der Beitrag 2011 zur BGN und der Vorschuss 2012 sind berechnet. Alle Betriebe und alle freiwillig Versicherten haben die Bescheide vorliegen. Grundlage für die Berechnung des BGN-Beitrags ist die Umlagerechnung für 2011. Der BGN-Vorstand hat die Umlagerechnung und den daraus resultierenden Berechnungsfaktor für den Beitrag am 4. 4. 2012 beschlossen.
Wehe, wenn einer runterfällt
Wie sich an Rohrbahnen Unfälle durch herabstürzende Haken verhindern lassen
An Rohrbahnen ereignen sich jedes Jahr rund 200 meldepflichtige Unfälle, bei denen Mitarbeiter durch herabfallende Haken verletzt werden. In Einzelfällen sind die Verletzungen so schwer, dass es zu einer bleibenden Beeinträchtigung kommt. Rohrbahnen werden in der Fleischwirtschaft zum Transport von Schlachttierkörpern genutzt. An der Rohrbahn befinden sich auch Arbeitsplätze.
Hell und möglichst natürlich
Kriterien für eine gute Beleuchtung am Arbeitsplatz: die neue Arbeitsstättenregel ASR A 3.4
Die Beleuchtung am Arbeitsplatz beeinflusst Aktivität und Wohlbefinden der Beschäftigten. Sie wirkt sich auf ihre Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft aus und sie unterstützt sicheres Arbeiten. Wie eine gute Beleuchtung nach aktuellem Stand der Technik konkret aussieht, beschreibt die neue Arbeitsstättenregel "Beleuchtung" (ASR A 3.4).
Nach schwerem Verkehrsunfall das Gleichgewicht wiedergefunden / Ein Dreirad und die BGN haben dabei geholfen
Für die Entwicklung vom Patienten mit Schädel-Hirntrauma, Gleichgewichts- und Konzentrationsstörungen zum erfolgreichen Sportler brauchte es vor allem eins: Durchhaltevermögen. Heute ist Hans-Peter Durst Weltmeister der Dreiradfahrer. In dieser Disziplin nimmt er in diesem Jahr auch an den Paralympics teil.
Arbeit für Jung und Alt gestalten
Der demografische Wandel und die Situation in den BGN-Mitgliedsbetrieben
Dass der demografische Wandel Arbeitgeber und Beschäftigte vor neue Herausforderungen stellen wird, ist sicher. Dennoch werden der demografische Wandel und die daraus resultierenden Konsequenzen in den meisten Betrieben bisher nicht thematisiert. Wie sieht die demografische Situation in den BGN-Mitgliedsbetrieben aus?
Sich gestresst fühlen ist keine Krankheit. Dennoch können Stress und psychische Belastung die Gesundheit gefährden. Über die Hintergründe und was der Betrieb tun kann, um die psychische Gesundheit der Beschäftigten zu fördern und zu stärken.
akzente 2.2012
CO2-Gefahr im Schwitzraum
BGN und TU Dresden untersuchen Gesundheitsgefährdungen durch CO2 bei der Sauermilchkäse-Herstellung
Bei der Reifung von Sauermilchkäse wird Kohlendioxid (CO2) freigesetzt. Dabei können je nach Herstellungsverfahren gesundheitsgefährdende Konzentrationen auftreten. Je nach Gefährdungslage muss der Betrieb
Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiter ergreifen.
Mehlbenetzung reduziert Staubentwicklung auch an
Die Mehlbenetzung ist eine leistungsfähige Methode zur Entstaubung von Mehl in der Backstube. Jetzt wurde sie in einem anderen Anwendungsbereich getestet: an der Panieranlage eines fleischverarbeitenden Betriebs. Mit gutem Ergebnis.
Dicht am Betrieb sein
Interview mit Christoph-J. Kirchner, Präventionsleiter der BGN
Vor einem Jahr hat Christoph-J. Kirchner die Leitung der BGN-Prävention übernommen. akzente sprach mit ihm über deren Ziele und Ausrichtung und was ihm dabei persönlich wichtig ist.
… für eine passgenaue und qualitätsverbesserte Präventionsarbeit –
die neue Regelbetreuung nach DGUV Vorschrift 2
Die Umsetzung der betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Regelbetreuung nach DGUV Vorschrift 2 ist noch in vollem Gange. Die neue Vorschrift bietet Chancen, die Qualität des betrieblichen Arbeitsschutzes auf Dauer zu erhöhen und ihn gleichzeitig besser für die betrieblichen Prozesse zu nutzen. Beim Einstieg unterstützt die BGN die Betriebe mit Praxishilfen und Seminaren.
Tödliche Falle Schüttgut
Versunken, verschüttet, erstickt: 4 Schüttgut-Unfälle mit tödlichem Ausgang
Schüttgüter wie Getreide, Schrote, Grieße und Mehle werden immer wieder zur tödlichen Falle. Die BGN bekommt mit erschreckender Regelmäßigkeit Fälle auf den Tisch, bei denen die Gefahr des Versinkens teilweise komplett unterschätzt wird.
akzente 1.2012
Hauptsache: wieder da
BGN hilft nach schwerem Unfall und bei Berufskrankheit beim Verbleib im Betrieb
Ein schwerer Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit führen immer wieder dazu, dass ein Mensch seine frühere Leistungs- und Einsatzfähigkeit nicht vollständig wiedererlangt. In diesem Fall hilft die BGN mit verschiedenen Leistungen, die berufliche Existenz zu erhalten und zu sichern – am besten im gewohnten betrieblichen Umfeld.
… beim Explosionsschutz von Becherelevatoren / Praxistests liefern entscheidende Erkenntnisse
Betreibern von Becherelevatoren stand bisher keine ausreichende Grundlage für die Auslegung der konstruktiven Schutzmaßnahmen »Explosionsdruckentlastung« und »Explosionsunterdrückung« zur Verfügung. Das hat sich jetzt geändert: Explosionsversuche im Großmaßstab in der BGN-Versuchsanlage lieferten Erkenntnisse, um praktikable Regeln für die Auslegung der konstruktiven Schutzmaßnahmen aufzustellen. Darauf können nun die Betriebe sowohl bei der Planung neuer als auch bei der Nachrüstung bestehender Becherelevatoren zurückgreifen.
Plötzlich fielen die Paletten
Fehlerhafte Stapelpraxis: Drei Verletzte bei Unfall im Lagerbereich mit Verpackungslinie
Im Lagerbereich eines Betriebes waren die beiden oberen Paletten eines vier Vollpaletten hohen Stapels ins Rutschen geraten und abgestürzt. Drei Mitarbeiter, die in der Nähe an einer Packstation arbeiteten, wurden von der oberen Palette getroffen und zum Teil schwer verletzt. Fremdeinwirkung, z. B. dass ein Gabelstapler den Palettenstapel angefahren hätte, gab es nicht. Vielmehr war versäumt worden, die möglichen Risiken der angewandten Stapelpraxis zu ermitteln.
Im Fokus: Maschinensicherheit
BGN führt Online-Umfrage und Schwerpunktaktion durch
Die BGN hat Unternehmer, Führungskräfte und insbesondere Sicherheitsfachkräfte online zu verschiedenen Aspekten der Maschinensicherheit befragt. Ihre Rückmeldungen flossen in die Vorbereitung der Schwerpunktaktion »Mit sicheren Maschinen sicher arbeiten« ein, die die BGN 2012 durchführt. Ergebnisse zu einigen Aspekten der repräsentativen Befragung sowie Angebote der BGN an die Betriebe werden nachfolgend vorgestellt.
Die neue BGN-Selbstverwaltung
Konstituierende Sitzungen – Vertreterversammlung und Vorstand wählen Vorsitzende
Akzente 01/2012 | Magazin für Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Rehabilitation
Startschuss für die Arbeit der neuen ehrenamtlichen Gremien der BGN: Am 18. November 2011 fand die konstituierende Sitzung der BGN-Vertreterversammlung statt. Die neu gewählten Vertreter der Arbeitgeber und Versicherten der Vertreterversammlung wählten ihre Vorsitzenden und den BGN-Vorstand. Anschließend wählte der Vorstand auf seiner konstituierenden Sitzung seine Vorsitzenden.
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References: § 3
 § 6

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